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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 1 10:48:16 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Mar 2011 10:48:16 +0100
Subject: [WestG] Zehen beissen statt Kamelle werfen: LWL-Volkskundler haben alten westfaelischen Karnevalsbrauch erforscht
Message-ID: 4D6CCEF0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.02.2011, 14:29


AKTUELL

Zehen beißen statt Kamelle werfen:
LWL-Volkskundler haben alten westfälischen Karnevalsbrauch
erforscht

Rosenmontag ist heute der Tag der großen Umzüge, der
Motto-Wagen und der farbenprächtigen Kostüme - die
Karnevalsumzüge sind am Rosenmontag auf allen Fernsehkanälen
unangefochten das Thema Nummer Eins. "Bei dieser Vorherrschaft
des Prinzen Karneval ist fast in Vergessenheit geraten, dass
früher mancherorts an diesem Tag auf ganz andere Weise gefeiert
wurde: In einigen Gebieten Westfalens hatten sich zur Fastnacht
eigene regionaltypische Bräuche herausgebildet - zum Beispiel
im Hochsauerland, das seit jeher ausgesprochene
Fastnachtshochburg war", sagt Peter Höher von der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Die Bezeichnung "Rosenmontag" war dort lange Zeit unbekannt,
und Karnevalsumzüge wurden erst nach dem Ersten Weltkrieg
populär. Stattdessen gab es einen skurril anmutenden, den
"närrischen Tagen" durchaus angemessenen Brauch: "Am
Fastnachtmontag hatten nämlich im Hochsauerland die Frauen
gewisse Vorrechte, und die nutzten sie weidlich aus. In Gruppen
streiften sie durch Haus, Hof und Gassen und versuchten eines
Mannes, der mehr oder weniger zufällig in der Nähe war, habhaft
zu werden. War das gelungen, so hielten sie ihn fest, zogen ihm
die Schuhe auf und - bissen ihn in den großen Zeh", erklärt
Höher den närrischen Brauch.

Das war natürlich nicht so einfach, denn welcher der meist
jungen Männer wollte sich so einfach einfangen lassen? Und wer
gab schon freiwillig seine Schuhe her? "So begann, wohl auch
durch Alkohol befeuert, ein wildes Jagen, ein Handgemenge und
eine Balgerei - dieses 'Vorspiel' wird nicht weniger wichtig
als das Zehenbeißen selbst gewesen sein, denn eine gewisse
erotische Komponente war dem Ganzen nicht abzusprechen",
berichtet Höher. "Im Übrigen galt es durchaus als Auszeichnung
und keineswegs als Kränkung, wenn man als "Opfer" ausersehen
wurde. Junge, unverheiratete Männer scheinen bevorzugtes Ziel
einer solchen 'Weiberjagd' gewesen zu sein. Ein junger Mann,
der dabei links liegengelassen wurde, musste sich so seine
Gedanken machen."

Am Fastnachtsdienstag gingen dann die jungen Burschen von Haus
zu Haus, um Würste zu sammeln und einen Schnaps zu erbitten.
Bei dieser Gelegenheit ging das Spiel von vorn los - nun mit
umgekehrten Rollen: Die Männer und Burschen wollten "Rache"
nehmen und den Frauen und Mädchen heimzahlen, was ihnen tags
zuvor widerfahren war. Bei älteren Herrschaften oder
"bessergestellten" Personen ging man übrigens etwas weniger
ungestüm zu Sache. Wie Augenzeugen berichten, verzichtete man
auf das Zehenbeißen und begnügte sich damit, ihnen eher
symbolisch mit einem Tannenzapfen oder einen Strohwisch über
die Schienbeine zu reiben.

Diese "bessergestellten Personen" waren es, die sich seit den
1860er Jahren über diesen Fastnachtsbrauch empörten und seine
Abschaffung forderten. Die Geistlichen wetterten von der Kanzel
und die Lehrer schärften es ihren Schülern ein: Das Zehenbeißen
sei roh, unsittlich und unhygienisch - kurzum: ein Makel für
das Sauerland. Das "einfache Volk" war offensichtlich anderer
Meinung, denn jedes Jahr am Fastnachtsmontag ging das Spiel
wieder los.

"Nach einiger Zeit empfand man den Fastnachtsbrauch plötzlich
als peinlich - als Hinterwäldler wollte man nicht angesehen
werden", so Höher. Auch wenn das Zehenbeißen in einigen Orten
nachweislich noch in den Jahren zwischen den Weltkriegen
praktiziert wurde, stritten in den 1950er Jahren bei einer
Umfrage einige ältere Sauerländer rundweg ab, dass es diesen
Brauch wirklich gegeben habe.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 1 10:51:18 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Mar 2011 10:51:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Sinnliche Farbe: Vortrag zu "Palermo" im
LWL-Landesmuseum, Muenster, 03.03.2011
Message-ID: 4D6CCFA6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.02.2011, 12:59


AKTUELL

Sinnliche Farbe
Vortrag zu "Palermo" im LWL-Landesmuseum

Wenige Tage nach dem Startschuss der neuen Sonderausstellung
"Palermo - Who knows the beginning and who knows the end"
präsentiert das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
in Münster am Donnerstag (3. März) um 19 Uhr einen Vortrag des
Ausstellungskurators Dr. Erich Franz.

Unter dem Motto "Flipper - Tagtraum - Schmetterling. Die Kunst
Palermos" widmet sich der Vortrag dem Gesamtwerk von Palermo,
der als einer der profiliertesten Künstler des 20. Jahrhunderts
gilt. Er zählte zum Kreis um Gerhard Richter und Imi Knoebel
und orientierte sich an Vorbildern wie Barnett Newman, Mark
Rothko und seinem Lehrer an der Düsseldorfer Akademie, Joseph
Beuys.

Bedeutsam ist Palermos neue Auffassung von der Ganzheit des
künstlerischen Werks: Er vertrat einen offenen Dialog zwischen
ganz unterschiedlichen Sichtweisen zu einem Kunstwerk. Inmitten
der Werke der Ausstellung wird deutlich, wie diese
künstlerische Aussage bei jeder Begegnung unmittelbar und mit
immer neuer sinnlicher Intensität wirkt.

Dr. Erich Franz war bis 2009 Referent für die Kunst der Moderne
und stellvertretender Direktor des LWL-Landesmuseums und ist
Kurator der Ausstellung "Palermo - Who knows the beginning and
who knows the end".


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. +49 251 5907-01
Fax +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 1 13:29:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Mar 2011 13:29:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 01.03.2011
Message-ID: 4D6CF4CB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 01.03.2011, 12:56


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 01.03.2011

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Westfalen,
NRW, Borken, Coesfeld: Politik, Soziales, Wirtschaft /
01.03.2011 12:00

"Der Tausendfüßler": Wieder niedrigste Arbeitslosenquote im
Bezirk Coesfeld/Borken

Westfalen (wh). Die landesweit niedrigste Arbeitslosigkeit
verzeichnet mit einer Quote von aktuell 4,4 Prozent zum
wiederholten Mal der Bezirk Coesfeld/Borken. Gründe für die
anhaltende Erfolgsgeschichte der Region sehen Experten in ihrer
Krisenresistenz: "Hier gibt es viele kleine Unternehmen, die
sich auf die verschiedensten Branchen verteilen", sagt Guido
Paskarbis, Pressesprecher der Arbeitsagentur Münsterland,
"deshalb wird der Bezirk auch 'wirtschaftlicher Tausendfüßler?
genannt." Hinzu käme die geografische Lage zwischen Münster und
dem Ruhrgebiet, die für Berufspendler ideal sei. Nicht immer
war die Stimmung auf dem Arbeitsmarkt im Bezirk Coesfeld/
Borken so gut wie in der jüngsten Vergangenheit: "In den 1980er
Jahren wurde die Region von der Krise in der Textilindustrie
hart getroffen", so Paskarbis. Dies führte allerdings nicht zu
nachhaltigen wirtschaftlichen Problemen, sondern setzte - ganz
im Gegenteil - einen Prozess des Strukturwandels in Gang, von
dem die Region heute stark profitiert. Auch in anderen Regionen
Westfalen setzt sich der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt
fort. So waren im Februar in den Regierungsbezirken Arnsberg,
Münster und Detmold 348.897 Menschen ohne Job. Das sind 3073
Arbeitslose weniger als im Vormonat und 35.822 weniger als im
Februar 2010. Die Arbeitslosenquote liegt in Westfalen damit
gegenwärtig bei 8,3 Prozent (Vormonat: 8,4 Prozent). Landesweit
sind 8,6 Prozent aller Erwerbspersonen arbeitslos.

Weitere Informationen:
http://www.arbeitsagentur.de/nn_158604/Dienststellen/RD-NRW/RD-NRW/Presse/2011/pi-2011-007.html

Pressekontakt:
Guido Paskarbis, Pressesprecher Arbeitsagentur Münsterland,
Telefon: 0251/698555, E-Mail:
Muensterland-PresseMarketing[at]arbeitsagentur.de; Aneta
Schikora, Pressesprecherin Bundesagentur für Arbeit,
Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen, Telefon: 0211/4306326,
E-Mail: Nordrhein-Westfalen.PresseMarketing[at]arbeitsagentur.de

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Westfalen,
NRW, Bochum: Kultur und Medien, Panorama, Tourismus,
Wirtschaft / 01.03.2011 11:00

Weltkulturerbe Pumpernickel: Bäcker wollen regionale Brotsorten
schützen

Westfalen (wh). Vom Soester Pumpernickel bis zum Münsterländer
Stuten: Die westfälischen Bäcker wollen ihre Brotvielfalt von
der Unesco als Weltkulturerbe schützen lassen. Die Bäckerinnung
Westfalen-Lippe unterstützt "mit Volldampf" die Aktion des
Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks. Der Innung geht
es um den Erhalt der Vielfalt in den Backstuben. Gerade in
Westfalen sei Brot ein wesentlicher Teil der Kultur und auch
ein Wirtschaftsfaktor, so Geschäftsführer Peter Karst: "Der
Genuss von speziellem Brot in den Regionen ist auch für den
Tourismus wichtig. Die Menschen schätzen das Besondere, das sie
nicht überall bekommen, zum Beispiel ein Pumpernickel mit Quark
im Sauerland." Deshalb fordert die Innung nun die Bäcker auf,
charakteristische Brotsorten in ein Sortenregister einzutragen.
Ist die Bewerbung bei der Unesco erfolgreich, würde das
deutsche Backwerk zum immateriellen Kulturerbe werden, das
"Praktiken, Darbietungen, Ausdrucksformen, Kenntnisse und
Fähigkeiten" schützt. Auf der Unesco-Liste stehen bereits die
französische Küche, der argentinische Tango und die chinesische
Akupunktur.

Weitere Informationen zur Aktion: http://bit.ly/hUCq2D

Pressekontakt: Peter Karst, Bäckerinnungsverband
Westfalen-Lippe, Telefon: 0234/5165910, E-Mail:
karst[at]biv-wl.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund, Minden-Lübbecke, Münster,
Recklinghausen: Kultur und Medien, Panorama, Politik,
Wissenschaft und Bildung / 28.02.2011 17:00

Lutz Hachmeister setzt sich in Dokudrama mit politischem
Hochstapler auseinander

Westfalen (wh). Die Medienkarriere eines politischen
Aufsteigers schildert der Filmemacher und Medienwissenschaftler
Lutz Hachmeister in seinem neuen Kinofilm "The Real American -
Joe McCarthy", der im Herbst in die Kinos kommt und im ZDF zu
sehen sein wird. Hachmeister zeigt in dem Dokudrama, wie der
junge Richter McCarthy im Washington der 1950er Jahre zu einer
der schillerndsten Figuren der US-Politik aufgestiegen ist. Als
Drehbuchautor und Regisseur untersucht er dabei vor allem die
Rolle der Medien, die McCarthys Kreuzzug gegen Kommunisten
trotz fehlender Fakten unterstützten. Hachmeister wurde 1959 in
Minden geboren und war von 1989 bis 1995 Direktor des Marler
Grimme-Instituts. Er promovierte in
Kommunikationswissenschaften an der Universität Münster und
habilitierte sich am Institut für Journalistik der Technischen
Universität Dortmund.

Weitere Informationen:
http://www.hmr-produktion.de/filme/der-wirkliche-amerikaner-joe-mccarthy.html

Pressekontakt:
Carina Steinmetz HMR-Produktion, Telefon: 0221/788 785 60,
E-Mail: steinmetz[at]hmr-produktion.de

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Westfalen,
NRW, Borken, Paderborn, Soest: Kultur und Medien, Panorama,
Politik, Soziales / 28.02.2011 16:00

"Zu blau macht unsexy": Städte kämpfen gegen Alkoholmissbrauch
an Karneval

Westfalen (wh). Kampagnen gegen das Komasaufen: Die Städte und
Kreise in Westfalen werden zum Karnevalsbeginn aktiv gegen den
Alkoholmissbrauch von Jugendlichen. Unter dem Motto "Keine
Kurzen für Kurze" appelliert das Kreisjugendamt Soest an Eltern
und Erwachsene, ihrer Fürsorgepflicht nachzukommen. In der
Hellwegregion hatte es in den vergangenen Jahren häufiger
negative Erfahrungen mit betrunkenen Jugendlichen gegeben. Dazu
zählt auch ein Fall, bei dem Passanten einen
zusammengebrochenen 13-Jährigen am Straßenrand ignorierten:
"Wenn Kinder und Jugendliche so stark alkoholisiert sind, dass
sie hilflos sind, müssen Erwachsene einschreiten und helfen",
fordert Ulf Pabst, Jugendarbeiter beim Kreis. Auch im Kreis
Paderborn startete eine Kampagne: "Zu blau macht unsexy" lautet
der Slogan, mit dem Jugendliche vom "Vorglühen", "Ansaugen" und
"Komasaufen" abgehalten werden sollen. Die Behörden verlassen
sich allerdings nicht ausschließlich auf die Wirkung von
Plakataktionen und Informationsbroschüren: "Während der Umzüge
und den sich anschließenden Feierlichkeiten wird intensiv
kontrolliert und konsequent durchgegriffen", sagt Landrat
Manfred Müller, der zugleich Chef der Kreispolizeibehörde ist.
Ähnlich will man in Bocholt vorgehen, wo das Amt für
öffentliche Ordnung Testkäufe in Geschäften, Tankstellen und
Trinkhallen angekündigt hat, mit denen die Einhaltung der
Jugendschutzbestimmungen kontrolliert wird. Beim Kreis Borken
hingegen sind sich die Experten sicher: "Aufklärung bringt mehr
als bloße Verbote". Ute Gewers vom Fachbereich Jugend und
Familie sagt: "Kinder und Jugendliche sollten wissen, wie
Alkohol wirkt und wie schädlich er sein kann." Junge Menschen
bräuchten vor allem Eigenverantwortung, die aber nicht
gleichbedeutend mit Grenzenlosigkeit und Gleichgültigkeit sei.
Das Landesgesundheitsministerium bezeichnet Meldungen über das
sogenannte "Komasaufen" und generellen Alkoholmissbrauch von
Jugendlichen als "weiterhin alarmierend". Allein im Jahr 2009
seien landesweit 6.600 Kinder und Jugendliche mit einer
Alkoholvergiftung im Krankenhaus gelandet.

Pressekontakt: Kreis Soest, Telefon: 02921/303200, E-Mail:
Pressestelle[at]Kreis-Soest.de; Kreis Paderborn, Telefon:
05251/308106, E-Mail: pitzm[at]kreis-paderborn.de; Kreis Borken,
Telefon: 02861/82 2107, E-Mail:
pressestelle[at]kreis-borken.de; Stadt Bocholt, Telefon:
02871/953327, E-Mail: kterstee[at]mail.bocholt.de; Ministerium
für Gesundheit NRW, Telefon: 0211/86184246, E-Mail:
presse[at]mgepa.nrw.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 2 09:22:12 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Mar 2011 09:22:12 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Mit Sprache zum Frieden: RUB-Tagung zum
Westfaelischen Friedenskongress, Bochum, 17./18.03.2011
Message-ID: 4D6E0C44.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 01.03.2011, 13:31


TAGUNG

Mit Sprache zum Frieden
RUB-Tagung zum Westfälischen Friedenskongress
"Kommunikativer Verdichtungsraum" mit sprachlicher Dynamik

Er dauerte fünf Jahre, über 100 Gesandtschaften aus 16
europäischen Staaten tagten in Münster und Osnabrück und
handelten das Ende des Dreißigjährigen Krieges aus: Der
Westfälische Friedenskongress ist politisch und
kulturgeschichtlich bereits gut erforscht, doch welche
sprachlichen Prozesse liefen damals bei den Verhandlungen ab?

Um die "sprachliche Dynamik" des Kongresses geht es auf einer
fachübergreifenden Tagung an der RUB am 17. und 18. März 2011
im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets (Clemensstr. 17-19,
44789 Bochum). Die Tagung ist öffentlich; die Veranstalter
bitten um Anmeldung bis zum 10. März.

Programm im Internet

Das Programm der Tagung steht im Internet unter
URL: http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/Annette.Gerstenberg/apw.htm


Eine neue Herangehensweise

"Mit der Konzeption des Kongresses als kommunikativer
Verdichtungsraum eröffnet sich zugleich eine neue
sprachhistorische und historische Herangehensweise an ein
bedeutendes Ereignis", sagt PD Dr. Annette Gerstenberg
(Romanisches Seminar der RUB), die die Bochumer Tagung
veranstaltet.

Ziel ist, den Quellenwert der dichten, mehrsprachigen
Überlieferung des Friedenskongresses herauszuarbeiten. Das
Themenspektrum umfasst die diplomatische Mehrsprachigkeit und
im Zusammenhang damit den Status der Einzelsprachen - zum
Beispiel Französisch als Sprache der Diplomatie, aber auch die
Frage, welche Rolle das Lateinische zur damaligen Zeit noch
spielte.

Zudem geht es in den Vorträgen und Diskussionen um Fragen der
Rechtsterminologie sowie um verschiedene Ebenen der
sprachlichen Variation. Auf der Tagung kommen Forscherinnen und
Forscher zu einem interdisziplinären Austausch zusammen.
Beteiligt sind sowohl Historiker als auch Vertreter der
französischen, germanistischen, italienischen, lateinischen und
spanischen Einzelphilologien.


INFO

Weitere Informationen

PD Dr. Annette Gerstenberg
Romanisches Seminar
Fakultät für Philologie der RUB
Tel.: 0234/32-25034
E-Mail: annette.gerstenberg at rub.de

Ort:
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19
44789 Bochum





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 2 11:49:52 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Mar 2011 11:49:52 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gedenkveranstaltung mit Schauspiel,
Musik und Gedichten fuer Karla Ingeborg Zander, Krefeld, 13.03.2011
Message-ID: 4D6E2EE0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 02.03.2011, 09:27
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Gedenkveranstaltung mit Schauspiel, Musik und Gedichten für
Karla Ingeborg Zander

Eine ungewöhnliche Gedenkveranstaltung für ein jüdisches
Mädchen aus Krefeld - Karla Ingeborg Zander (1923 Krefeld -
1942 Izbica) - findet am Sonntag, dem 13. März um 17 Uhr in der
Villa Merländer, Friedrich-Ebert-Str. 42, 47799 Krefeld, statt.

Die Nachmittagsveranstaltung, die von Hilde Gumnior-Schwelm
moderiert wird, beginnt mit dem kleinen Schauspiel: "Karla" -
Text und Lied von Christoph P. Hartmann. Die szenische Lesung
übernehmen Prof. Gepa Klingmüller und Hilde Gumnior-Schwelm,
unterstützt durch Max Maxelon (Cello) und Inge Mariam Tikale
(Gitarre).

Im Kurzschauspiel geht es um eine Episode aus dem kurzen Leben
von Karla Ingeborg. Das Mädchen war mit ihrer jüngeren
Schwester Helga in Krefeld aufgewachsen. Die Mutter hatte die
Familie früh verlassen und so versuchte der Vater alleine für
die Zukunft der Töchter zu sorgen. Nachdem sie wegen ihrer
jüdischen Herkunft nicht mehr zur Schule gehen durften -Karla
Ingeborg und Helga waren Schülerinnen des heutigen
Ricarda-Huch-Gymnasiums gewesen - machten sie eine Ausbildung
an der Gartenbauschule in Hannover-Ahlem.

Trotz der dort erworbenen Pionier-Fähigkeiten konnten sie 1940
nicht mehr auswandern. Zurück in Krefeld entspann sich zwischen
Karla Ingeborg und einem französischen Fremdarbeiter eine zarte
Beziehung. Die Gestapo erfuhr davon und verhörte die beiden
Jugendlichen. Die Geschichte endete damit, dass Karla Ingeborg
und ihre Schwester im April 1942 in das Zwischenlager Izbica
deportiert wurden.

Die Handlanger des NS-Regimes ermordeten sie entweder dort oder
in den Vernichtungslagern Sobibor beziehungsweise Belzec. Karla
Ingeborg wurde nur 18 Jahre alt.

Im Anschluss werden Gedichte vorgetragen - teils von jüdischen
Autorinnen und Autoren. Die Beteiligten sind Ingard
Nabe-Boskamp (Malerin), Do Solis-Rangel (Malerin), Dagmar
Steinborn (Kommunikationswissenschaftlerin), Peter Uttendorf
(Philosoph), Maria Stalder (Malerin), Christa Lehmann
(Musikerin und Autorin), Doris Feussette-Günther- Pianistin),
Wolfgang Blum (Leiter des Düsseldorfer Zakk). Alle Mitwirkende
verzichten im dienste der guten Sache auf ihr Honorar.


INFO

Diese Veranstaltung findet im Rahmenprogramm des "Zuges der
Erinnerung" statt. Für Familie Zander liegt ein Stolperstein in
der Krefelder Innenstadt - vor der Apotheke Ostwall / Südwall.
Wie immer ist es gut Plätze in der Villa Merländer zu
reservieren: unter der Telefonnummer 505353 (AB) oder bei
ingrid.schupetta at krefeld.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 2 12:55:33 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Mar 2011 12:55:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 02.03.2011
Message-ID: 4D6E3E45.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 02.03.2011, 12:56


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 02.03.2011

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Westfalen,
NRW: Politik, Soziales, Wissenschaft und Bildung / 02.03.2011
12:00

"Männermobil" soll Männer für die Arbeit in Kitas begeistern

Westfalen (wh). Um mehr Männer für den Beruf des Erziehers in
Kindertagesstätten zu gewinnen, starten in Westfalen demnächst
zahlreiche Informations- und Werbekampagnen. Unter anderem soll
bei dem vom Bund mit rund 1,2 Millionen Euro geförderten
Projekt "Rolle vorwärts" ein "Männermobil" zum Einsatz kommen,
das vor Fußballstadien und Schulen über die pädagogische Arbeit
in Kindertageseinrichtungen informiert. "Viele betrachten die
Arbeit in Kitas noch als typischen Frauenberuf. Das wollen wir
ändern", sagt Heike Wallis- van der Heide, die das von der der
Arbeiterwohlfahrt Westliches Westfalen initiierte Projekt
koordiniert. Für die Jungen und Mädchen in den
Kindertagesstätten sei es wichtig, eine Rollenvielfalt zu
erleben, die nur durch mehr Männer im pädagogischen Bereich
gewährleistet werden könne. Der bundesweit ohnehin geringe
Männeranteil in Kindertagesstätten von durchschnittlich drei
Prozent wird in weiten Teilen Westfalens noch unterschritten:
Besonders in den ländlichen Gegenden sind Männer in Kitas noch
eine absolute Seltenheit. Den geringsten Anteil verzeichnet der
Kreis Olpe mit einer Quote von 1,2 Prozent.

Weitere Informationen:
http://www.koordination-maennerinkitas.de/politisch-bewegen/modellprojekt-traeger/nordrhein-westfalen-dortmund/

Pressekontakt:
Heike Wallis- van der Heide, Koordinatorin Projekt " Rolle
vorwärts - Mehr Männer in Kitas", Telefon: 02332/959911,
E-Mail: integrationskiga[at]awo-en.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Panorama, Soziales, Wissenschaft
und Bildung / 02.03.2011 11:00

Senioren betreuen internationale Studenten: Patenprojekt ist
europaweit Vorbild

Dortmund (wh). Sie dirigieren durch den Uni-Dschungel, trösten
bei Heimweh und schmücken gemeinsam den Weihnachtsbaum:
Seniorenstudenten betreuen internationale Studierende an der
Technischen Universität (TU) Dortmund. Hochschulen in Ulm,
Madrid und Glasgow haben bereits Interesse an dem bundesweit
einzigartigen Modell gezeigt. Das Projekt wurde im Herbst 2007
von den Seniorenstudentinnen Renate Fährenkämper und Christel
Wolf aufgebaut. Bei einem Sprachkurs an der Universität lernten
sie ausländische Studenten kennen und erfuhren, dass diese
häufig Unterstützung benötigen. Jüngere deutsche Studenten
hätten dafür jedoch wenig Zeit und würden oft unter sich
bleiben, so die Erfahrung der Senioren. 32 Internationale
werden an der TU derzeit von 22 Seniorenstudenten betreut. Sie
erleben das Familienleben ihrer Paten und nehmen an Exkursionen
teil. "So sind bereits viele Freundschaften entstanden",
berichtet die heute 65-jährige Renate Fährenkämper: Ihren
chinesischen Patensohn besuchte sie bereits in dessen Heimat.

Weitere Informationen:
http://www.aaa.uni-dortmund.de/cms/de/Internationale_Studierende/Im_Studienverlauf/Patenschaften_Seniorenstudierende/index.html

Pressekontakt:
Renate Fährenkämper, Koordinatorin Patenprojekt, Telefon:
0231/371149, E-Mail: r.faehrenkaemper[at]gmx.de

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Westfalen,
NRW, Hamm: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama / 01.03.2011
18:00

Uwe Ochsenknecht ermittelt in der "kreisfreien Polizeibehörde
Hamm"

Hamm (wh). Als Bewährungsstrafe für Polizisten gilt die
Versetzung in die "Task Force Hamm". Im Präsidium der Stadt an
der Lippe landen Beamte, die durch Dienstvergehen, Faulheit
oder grobfahrlässige Dummheit aufgefallen sind. In Dirk
Schmidts Hörspiel "Task Force Hamm" werden die merkwürdigen
Kriminalisten, die dort aufeinandertreffen, jedoch bei ihrer
restlichen Berufsehre gepackt: Ein im Kühlraum erhängter,
ertränkter und erschossener Metzger wäre eigentlich ein Fall
für das Landeskriminalamt, doch die Hammer wollen den Mord
selbst aufklären. Der Krimi ist prominent besetzt: Uwe
Ochsenknecht, Matthias Brandt und Ralf Richter verkörpern die
westfälischen Beamten. Der Deutschlandfunk sendet das vom WDR
produzierte Hörspiel am 5. März um 00.05 Uhr.

Weitere Informationen:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hoerspiel/1371938/

Pressekontakt: Uwe Jens Lindner, WDR-Hörfunk-Pressestelle,
Telefon: 0221/2208475, E-Mail: uwe-jens.lindner[at]wdr.de

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Westfalen:
Freizeit, Kultur und Medien, Panorama, Tourismus / 01.03.2011
15:00

Westfalen in der Hosentasche: Apps für iPhone & Co. erobern die
Region

Westfalen (wh). Das Handy als multimedialer Alleskönner: Durch
das Herunterladen von sogenannten Apps werden Smartphones zu
Reiseführern, Navigationsgeräten oder Audio-Guides. Auch für
Westfalen werden immer mehr dieser Mini-Programme entwickelt.
Die neue iPhone-App Mein Teuto führt Gäste und Einheimische
durch die Urlaubsregion Teutoburger Wald. Alles Wissenswerte
rund um Touren, Sehenswürdigkeiten oder Unterkünfte ist jetzt
mobil verfügbar. Ergänzt wird der neue Tourismusservice um
aktuelle lokale Nachrichten, Veranstaltungshinweise und
Wetteraussichten. Einen Zoobesuch ohne das Wohnzimmer zu
verlassen, bietet die App der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen.
Informationen, Fotos und Videos zu zahlreichen Tieren werden
ergänzt mit aktuellen Neuigkeiten und einem Zoo-Memoryspiel.
Wer durch die App zu einem Besuch vor Ort motiviert wird, kann
sich mit einer interaktiven Karte durch die einzelnen
Erlebniswelten führen lassen. Die beeindruckenden
Filminstallationen von Adolf Winkelmann sind nicht nur am neuen
Kulturzentrum Dortmunder U zu sehen, sondern auch auf dem
Smartphone. Die App "Fliegende Bilder" stellt das Filmmaterial
vor und informiert über die Dreharbeiten. Zudem gibt es eine
interaktive Übersicht zu Plätzen, von denen man den besten
Blick auf die Original-Filme in der Krone des Dortmunder U hat.
Zu den ungewöhnlichsten Projekten im Kulturhauptstadtjahr
Ruhr.2010 gehörte die Ausstellung Emscherkunst, die 20
Kunstwerke auf der Emscherinsel zwischen Bottrop und
Recklinghausen präsentierte. Auch nach dem Kulturhauptstadtjahr
bleiben einige der Skulpturen und Landschaftsinstallationen
bestehen. Die App Emscherkunst.2010 führt zu den verschiedenen
Stationen, erklärt die Projekte und informiert über die
Künstler. Für Tennisfans planen die Gerry Weber Open eine App,
die per Live-Scoring aktuelle Ergebnisse des Turniers aus
Halle/Westfalen liefert. Hinzu kommen detaillierte
Hintergrundinformationen zu allen teilnehmenden Spielern.
Hochgelobt ist die Sauerland-Outdoor-App. Sie bietet
Beschreibungen zu 36 Wander- und Radrouten im Sauerland und
informiert über Länge, Dauer und Schwierigkeitsgrad der
Strecken. Per GPS-Funktion können Wanderer jederzeit ihre
exakte Position auf einer topografischen Karte ermitteln.
Launige Testberichte der ostwestfälischen Gastro-Szene bietet
iFlaneur. Schwerpunkt der von sechs Bielefeldern entwickelten
App: "Futterkrippen mit hohem Sättigungsfaktor und Trinkstuben
mit solider Feierabendqualität". Jede Woche gibt es neue
Erlebnisberichte, die detailliert in einer virtuellen
Straßenkarte verortet werden.

Offizielle deutsche Seite des App Stores:
http://itunes.apple.com/de/genre/ios/id36?mt=8

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 3 11:56:52 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Mar 2011 11:56:52 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vorfuehrung im Museum in der Kaiserpfalz: "Glasperlen
schmelzen", Paderborn, 06.03.2011
Message-ID: 4D6F8204.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.03.2011, 12:26


AKTUELL

"Glasperlen schmelzen"
Vorführung im Museum in der Kaiserpfalz

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am Sonntag,
6. März im Rahmen der Sonderausstellung "Schätze des
Mittelalters. Schmuck aus dem Staatlichen Archäologischen
Museum Warschau" (bis 8. Mai 2011) zu einer kunsthandwerklichen
Vorführung in das Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn ein.

Vor den Augen der Zuschauer gestaltet die Glasperlenmacherin
Marianne Gorissen von 11 bis 17 Uhr phantasievolle und
farbenfrohe Perlen durch das Schmelzen und Erhitzen von Glas in
der offenen Flamme.

Weitere Vorführungstermine zur Glasperlenherstellung: 3. April
und 1. Mai 2011


INFO

Termin:
06.03.2011, 11 bis 17 Uhr

Kosten:
Es ist nur der Museumseintritt zu entrichten.

Ort:
Museum in der Kaiserpfalz, Paderborn





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 4 10:11:24 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Mar 2011 10:11:24 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Gute Arbeit - Von Wuenschen und Wirklichkeiten, Lage,
06.03.-25.09.2011
Message-ID: 4D70BACC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.03.2011, 12:02


AUSSTELLUNG

Gute Arbeit - Von Wünschen und Wirklichkeiten
LWL präsentiert neue Ausstellung im Ziegeleimuseum Lage

Von der Kindheit bis zum Lebensende, zehn Stunden am Tag, sechs
Tage die Woche - Arbeit war früher harter Broterwerb. Auch in
der heutigen Gesellschaft bestimmt Arbeit einen großen Teil des
Lebens, aber sie hat eine andere Bedeutung bekommen. Viele
Menschen definieren über ihren Job auch ihr Selbstverständnis
und die Zufriedenheit im Leben. Mit diesem Wandel beschäftigt
sich eine neue Ausstellung, die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) ab Sonntag, 6. März, in seinem
Ziegeleimuseum Lage zeigt. "Gute Arbeit - Von Wünschen und
Wirklichkeiten" geht den Ansprüchen und Erwartungen an Arbeit
aus historischer und aktueller Sicht nach.

Die Schau setzt historische Arbeitsplätze in Szene und zeigt
Utensilien von der Schutzkleidung eines Gießers bis hin zur
Werkstatt eines Scherenschleifers und dem Büro einer Sekretärin
aus den 1930er Jahren. "Wir fragen hier, welches
Selbstverständnis die Beschäftigten damals von ihrer Arbeit
hatten", erläutert LWL-Museumsleiter Willi Kulke. Im Vergleich
dazu werden in sechs Abteilungen heutige Berufe dargestellt, in
denen Wünsche nicht immer mit den Wirklichkeiten im Beruf
übereinstimmen. Für die moderne Arbeitswelt stehen Exponate wie
Hightech-Herd, Scannerkasse, Laptop und der "Coffee to
go"-Becher. Eine Fotoserie, die Menschen in ihren Traumberufen
zeigt und dazu Zitate vorstellt, ergänzt die Präsentation.

Zum Schluss gehen die Besucher in der Ausstellung der Frage
nach, was "gute Arbeit" nach heutigen Vorstellungen eigentlich
bedeutet. Wann bin ich selbst zufrieden mit meiner Arbeit? Wie
müssen die Arbeitsbedingungen gestaltet werden, um diese
Erwartungen zu erfüllen? Muss gute Arbeit sinnreich und
qualitätsvoll sein? Macht ein hoher Lohn glücklich? Ein
"Glücksrad" bringt Besucher per Zufall zu verschiedenen
Traumberufen, um dann Vorstellung und Wirklichkeit des
jeweiligen Jobs aufzuzeigen.

Hintergrund

Mit der Herausbildung von Berufen änderte sich die Bedeutung
der Arbeit. Handwerksstolz und Berufsethos hießen die neuen
Wertbegriffe, die für viele Menschen wichtig wurden.

Seit dem Beginn der Industrialisierung definierten sich immer
mehr Menschen über den Wert ihrer Arbeit. Sie identifizierten
sich mit ihrem Beruf als Bergmann, als Ziegler oder als
Sekretärin in einem Unternehmen. Arbeit ist für die meisten
Menschen heute immer noch ein wichtiges Mittel zur Finanzierung
des Lebensunterhalts. Die Bedeutung der Arbeit hat sich jedoch
in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Sie dient
nicht mehr allein dem Broterwerb, sondern soll immer stärker
auch sinngebend sein. Die Menschen stellen Ansprüche an die
Qualität und die Rahmenbedingungen ihres Arbeitslebens. "Gute
Arbeit" bietet Perspektiven für die eigene Entwicklung, sie
macht nicht krank und ist leistungsgerecht bezahlt.

Die Gewerkschaften entwickelten die Idee der "Guten Arbeit" in
den 1970er und 1980er Jahren, als sie sich für die
Humanisierung der Arbeit einsetzten. Aber erst beim
DGB-Bundeskongress 2006 beschlossen die Mitgliedsgewerkschaften,
sich gemeinsam und gezielt für "humane und gute Arbeit"
einzusetzen.

Gewerkschaftliches Ziel der daraus entstandenen Kampagne ist
die Organisation des Widerstands gegen die zunehmende
Veränderung der Arbeitswelt. Flexibilisierung, Schichtarbeit
und die Abkehr vom sogenannten
"40-Stunden-Normalarbeitsverhältnis" verschlechtern die
Arbeitsbedingungen einseitig zu Ungunsten der Arbeitnehmer.
"Gute Arbeit" definiert sich für den DGB daher durch die
Arbeitszufriedenheit der Arbeitnehmer. Das Konzept "Gute
Arbeit" sollte gewerkschaftliche Arbeitspolitik wieder aus
ihrer Defensive holen und die Ansprüche und Interessen der
Beschäftigten an gute Arbeit positiv formulieren.

Begleitveranstaltungen zur Ausstellung

Das LWL-Industriemuseum hat in Kooperation mit dem Bündnis
"Arbeit und Leben" des DGB und der VHS im Kreis Herford sowie
der ver.di-Bildungsstätte "Das Bunte Haus" ein umfangreiches
Begleitprogramm zusammengestellt:


6. März, 11 Uhr
Ausstellungseröffnung
Musikalische Begleitung: Duo Dinero: Populäre Lieder rund um
das Thema Arbeit, Felix Hoffmann, Bariton und Sascha Giebner,
Klavier

27. März, 14 Uhr
"Meine Zeit ist mein Leben!"
Der Philosoph und Burn-Out-Experte Stephan Siemens trägt über
die Anforderungen vor, die die neuen Formen der
Arbeitsorganisation an die Menschen stellen und warum Stress
und Burnout in der modernen Arbeitswelt um sich greifen.
Kosten: Museumseintritt

3. April, 14 Uhr
"Traumberufe: Darum liebe ich meinen Job!"
Arbeit - nur Frust und keine Lust? Keineswegs! Für viele
Menschen bedeutet ihr Beruf nicht nur Broterwerb, sondern vor
allem Freude und Sinnerfüllung. Drei von ihnen berichten in der
Talk-Runde, was ihnen ihr Beruf bedeutet und was sie an ihm
lieben. Bei einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und
Kuchen ist das Publikum herzlich eingeladen, seine eigenen
Ansichten und Erfahrungen einzubringen. Mitreden erwünscht!
Kosten: Museumseintritt

10. April, 14-16 Uhr
"Bin ich Arbeit?"
Eine Theatergruppe zeigt die Auswirkungen der neuen Arbeitswelt
auf den Arbeitsmarkt. Die Gruppe ist ein Kulturprojekt, das
unterstützt von der Gewerkschaft ver.di, dem Kulturamt der
Stadt Köln und anderen Initiativen, kritisch hinterfragt, was
denn überhaupt der Arbeitsmarkt ist. Was oder wer wird da
vermarktet? Wie können wir Einfluss nehmen auf die Welt in der
wir arbeiten? Kosten: Museumseintritt

19. Juni, 14 Uhr
"Musikarbeit: Duo Dinero"
Das Duo Dinero, bestehend aus zwei hart arbeitenden Musikern
aus Bielefeld, präsentiert zur Kaffeezeit ein buntes Programm
aus populären Liedern und Humorvollem (nicht nur) rund um das
Thema Arbeit. Kosten: Museumseintritt

10. Juli, 14-16 Uhr
"'Gute Arbeit.? Was ist das eigentlich für mich?"
Irmhild Rüffer, Bildungsreferentin und DGB Beraterin im
Themenfeld "Gute Arbeit", wird mit den Teilnehmern der Frage
nachgehen, was gute Arbeit für den Einzelnen bedeutet. Hierbei
werden die unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen aus
der eigenen Lebens-und Arbeitswelt sowie in lebendiger Art und
Weise Erwartungen und Wünsche für die Zukunft deutlich. Kosten:
Museumseintritt

11. September, 14-16 Uhr
"Gelebte Solidarität geht anders!"
Der Journalist und Autor Markus Breitscheidel lebte undercover
mehr als ein Jahr am Existenzlimit von Hartz IV und
Mini-Löhnen. Mit seinem erschütternden Bericht "Arm durch
Arbeit", aus dem er lesen und berichten wird, analysiert er die
persönlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der staatlich
subventionierten Billiglohnpolitik. Kosten: Museumseintritt


Museumspädagogische Angebote und Führungen

Mein Beruf - Traum oder Albtraum?
Für Schulklassen bietet das LWL-Industriemuseum ein 1,
5-stündiges Programm inklusive Führung durch den historischen
Teil der Ausstellung an. Die modernen Arbeitswelten werden in
Kleingruppenarbeit erkundet. Die Schüler sollen dabei eigene
Vorstellungen entwickeln, welche Eigenschaften ein Beruf haben
muss, damit er zu ihnen passt. 45 Euro + Eintritt, 2
Begleitpersonen kostenfrei.

Gute Arbeit. Von Wünschen und Wirklichkeiten
1,5 stündige Führung für Erwachsene. Teilnehmerzahl: max. 25
Personen je Gruppe, 40 Euro + Eintritt Anmeldung und
Information unter 05232 9490-0


INFO

Gute Arbeit
Von Wünschen und Wirklichkeiten
6. März bis 25. September 2011
Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 4 13:39:44 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Mar 2011 13:39:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 04.03.2011
Message-ID: 4D70EBA0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 04.03.2011, 13:11


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 04.03.2011

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Westfalen,
NRW, Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Olpe,
Siegen-Wittgenstein, Soest: Politik, Soziales / 04.03.2011 13:00

Hebammen erwarten Versorgungsengpässe im Sauer- und Siegerland

Westfalen (wh). Frauen im Sauer- und Siegerland müssen nach der
Geburt mit Engpässen bei der Versorgung durch Hebammen rechnen.
Das sagt Angelika Josten, Vorsitzende des Landesverbands der
Hebammen NRW. "Gerade in den ländlichen Regionen wird es immer
schwieriger, Hausbesuche zu machen und für eine gute Betreuung
nach der Geburt zu sorgen. Da bleiben viele Frauen auf der
Strecke", so Josten. Grund für die schlechte
Versorgungssituation ist nach Ansicht des Hebammenverbandes NRW
die unzureichende Bezahlung freiberuflicher Hebammen durch die
Krankenkassen. Mit landesweiten Protestaktionen machen Hebammen
noch bis zum 25. März auf ihre Situation aufmerksam. Neben
einer gerechten Bezahlung fordern sie von den Krankenkassen
eine Anerkennung ihrer Präventionsleistungen, wie etwa die
Raucherentwöhnung in der Schwangerschaft.

Weitere Informationen zu den Protestaktionen:
http://bit.ly/ftAlJi

Pressekontakt: Angelika Josten, Landesverband der Hebammen
Nordrhein-Westfalen, Telefon: 02225/947263, E-Mail:
Josten[at]hebammen-nrw.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Ennepe-Ruhr-Kreis, Lippe: Panorama, Politik,
Tourismus / 04.03.2011 12:00

Öffentliche Toiletten: Immer mehr Städte kooperieren mit Cafés
und Restaurants

Westfalen (wh). "Nette Toiletten" statt teurer Stadt-WCs: Um
Bürgern in Innenstädten und Fußgängerzonen gepflegte Toiletten
anbieten zu können, kooperieren immer mehr Kommunen mit den
Gastronomen vor Ort. So haben sich bundesweit mehr als 130
Städte und Gemeinden dem Projekt "Nette Toilette" angeschlossen,
bei dem Restaurants ihre Toiletten frei zugänglich machen und
dafür von den Städten finanziell unterstützt werden. In
Westfalen beteiligen sich zurzeit sieben Kommunen an der
"Netten Toilette". Die Stadt Hattingen zahlt jährlich 7200 Euro
an neun Gastronomen, die dafür ihr Restaurant mit einem "Nette
Toilette"-Schild kennzeichnen und Bürger kostenlos das WC
nutzen lassen. "Der Bau einer eigenen Toilettenanlage wäre mit
80.000 Euro zu Buche geschlagen und die Unterhaltung würden uns
jährlich 16.000 Euro kosten", rechnet Susanne Wegemann von der
Stadtverwaltung den Einspareffekt vor. Trotzdem wird die "Nette
Toilette" nicht mehr überall finanziell unterstützt. Die Stadt
Detmold hat jetzt bekannt gegeben, dass sie sich nach fünf
Jahren aus dem Projekt zurückziehen wird und die Unterstützung
von 600 Euro pro Jahr und Restaurant einstellt. Die Detmolder
Gastronomen wollen aber unentgeltlich an dem Konzept festhalten,
auch weil sie sich dadurch neue Gäste versprechen. Das Projekt
"Nette Toilette" ist vor zehn Jahren von einer Konzept- und
Werbeagentur aus Aalen in Baden-Württemberg auf den Weg
gebracht worden. Mittlerweile interessieren sich auch Städte
aus der Schweiz und Österreich für das Konzept.

Weitere Informationen: http://www.die-nette-toilette.de/

Pressekontakt: Susanne Wegemann, Stadt Hattingen, Referat für
Grundsatzfragen, Telefon: 02324/2043022, E-Mail:
S.Wegemann[at]hattingen.de; Petra Schröder-Heidrich, Pressebüro
Stadt Detmold, Telefon: 05231/977646, E-Mail:
p.schroeder-heidrich[at]detmold.de; Kai Eder, Konzept- und
Werbeagentur Studioo, Telefon: 07361/997710, E-Mail:
eder[at]studioo.de

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Westfalen,
NRW, Hagen, Märkischer Kreis: Politik, Soziales, Wirtschaft /
04.03.2011 11:00

10,2 Prozent mehr Insolvenzen: Kleine Betriebe besonders
betroffen

Westfalen (wh). Trotz Aufschwung: Die Zahl der Insolvenzen ist
2010 in Westfalen um 10,2 Prozent gestiegen. Stellten 2009 in
der Region 16.230 Betriebe und Verbraucher einen
Insolvenzantrag, so wurden im vergangenen Jahr 18.074 Fälle
verzeichnet, darunter 5229 Unternehmen, 12.066 Verbraucher
sowie 779 übrige Selbstständige. Das geht aus einer Erhebung
des Statistischen Landesamtes hervor. Besonders stark betroffen
ist der Märkische Kreis. Hier gab es bei den Insolvenzen ein
Plus von insgesamt 64,7 Prozent, 33,2 Prozent entfielen dabei
auf Unternehmen. Die Industrie- und Handelskammer zu Hagen
spricht von einem Bereinigungsprozess, den die Wirtschaftskrise
nach sich gezogen hätte. "Vielen kleinen Betrieben, die bereits
vor der Krise nicht leistungsfähig waren, ist die Luft
ausgegangen. Die Vorfinanzierung von Aufträgen wird dann zum
Problem", berichtet Rudolf Wittig, IHK-Fachbereichsleiter für
Wirtschaftsförderung und Statistik. Positiver Spitzenreiter in
Westfalen ist die Stadt Herne. Hier sank die Zahl der
Insolvenzverfahren um insgesamt 9,4 Prozent.

Statistik für Städte und Kreise:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2011/pdf/44a_11.pdf
Pressekontakt:
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de; Thomas Marotzke, Pressestelle
IHK-Südwestfalen zu Hagen, Telefon: 02331/390217, E-Mail:
marotzke[at]hagen.ihk.de

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Westfalen,
NRW, Dortmund: Kultur und Medien / 04.03.2011 09:00

Preisregen in der Dasa: Beste Museen Europas werden in Dortmund
geehrt

Dortmund (wh). Die Dortmunder Arbeitswelt-Ausstellung Dasa wird
in diesem Jahr zur Bühne für die Verleihung von zwei
renommierten Museumspreisen. Die Auszeichnungen "Micheletti
Award" und "European Museum Academy Prize" prämieren das beste
europäische Industrie- und Technikmuseum sowie das derzeit
aktuellste Museum in Europa. Zudem wird bei der Preisverleihung
am 9. April erstmals der "Dasa-Award" vergeben. Die neue
Auszeichnung soll an ein Museum gehen, das sich dem Thema
"Arbeitswelt" in innovativer Weise widmet. Die Dasa ist 1996
selbst als erstes Ausstellungshaus mit dem "Micheletti"-Preis
ausgezeichnet worden. Dies und "die gute Vernetzung in der
europäischen Museumsszene" haben laut Dasa-Sprecherin Monika
Röttgen den Ausschlag gegeben, die Preisverleihung 2011 in
Dortmund auszurichten.

Weitere Informationen:
http://www.dasa-dortmund.de/cln_135/dasa/de/Presse/Pressemitteilungen/2011/03/pm033-11.html?nn=704480

Pressekontakt:
Monika Röttgen, Pressearbeit Dasa Arbeitswelt Ausstellung,
Telefon: 0231/90712436, E-Mail: roettgen.monika[at]baua.bund.de

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Westfalen,
NRW, Ennepe-Ruhr-Kreis: Kultur und Medien, Wirtschaft,
Wissenschaft und Bildung / 03.03.2011 16:00

Wittener Studenten gewinnen IT-Innovationspreis für
Praktikums-TÜV

Witten (wh). Für ihre Bewertungsplattform
http://www.meinpraktikum.de sind die Wittener Studenten Daniel
Pütz und Stefan Peukert auf der Computermesse Cebit in Hannover
mit dem IT-Innovationspreis ausgezeichnet worden. Die
angehenden Wirtschaftswissenschaftler setzten sich in der
Kategorie "Web 2.0" gegen mehr als 2000 Bewerber durch. Das
Portal meinpraktikum.de ist seit dem 12. Januar online.
Praktikanten können auf der Website Erfahrungen austauschen und
Praktikumsstellen bewerten.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/praktikums-tuev-gewinnt-mittelstandspreis/

Pressekontakt:
Stefan Peukert und Daniel Pütz, Telefon: 02302/915127, E-Mail:
info[at]meinpraktikum.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


Aktuelle Meldungen
... auf unserer Internetseite: http://www.westfalen-heute.de
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Annette Kiehl & Alexander Kruse
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 7 10:46:17 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Mar 2011 10:46:17 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Ausstellungstermine des Stadtmuseums Muenster fuer
April 2011
Message-ID: 4D74B779.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Karina Hansen"
Datum: 04.03.2011, 12:14


AUSSTELLUNG


Ausstellungstermine des Stadtmuseums Münster für April 2011:


ständig:
Schausammlung: 1200 Jahre Geschichte der Stadt Münster


04.09.10 - 08.05.11
Der Prinzipalmarkt in Münster - Fotos 1857 bis 1958

14.01.11 - 30.04.11
Vor 50 Jahren - Münster 1961

01. 02.11 - 03.04.11
Andreas Feininger - That´s Photography

25.03.11 - 22.05.11
"In Münster geht die Post ab!" - Schenkung der
postgeschichtlichen Sammlung Münster


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 8 11:50:34 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Mar 2011 11:50:34 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Erze im Raum Altena und ihre Bedeutung fuer die
Eisenverhuettung, Altena, 09.03.2011
Message-ID: 4D76180A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 07.03.2011, 15:33


AKTUELL

Erze im Raum Altena und ihre Bedeutung für die Eisenverhüttung
"Freunde der Burg Altena" stellen neueste Forschungen vor

Von wegen "finsteres Mittelalter"! Zumindest das Berg- und
Hüttenwesen in der Grafschaft Mark war seinerzeit auf dem
modernsten, fortschrittlichsten Stand und legte den Grundstein
für den seit Jahrhunderten unberochenen Erfolg der
metallverarbeitenden Industrie in unserer Region. An diese
Erfolgsgeschichte erinnern wollen die "Freunde der Burg Altena
e. V." am Mittwoch, 9. März 2011, um 19.00 Uhr, im Festsaal der
Burg Altena. Unter dem Titel "Erzlagerstätten und Erzimporte im
Raum Altena und ihre Bedeutung für die Eisenverhüttung"
präsentieren Volker Haller von der Naturwissenschaftlichen
Vereinigung Lüdenscheid und Hans Ludwig Knau, Mitglied der
Altertumskommission von Westfalen, die neuesten
Forschungsergebnisse über die Entwicklung und Bedeutung der
Eisenerzeugung im Raum Altena. "Bergbau und Verhüttung sind
schon im Mittelalter in technologischer Sicht auf hohem Niveau
betrieben wurden. Dieses Niveau konnte aber nur durch den
regionalen Austausch der Ressourcen erreicht werden", stellen
die beiden Fachleute fest.

Wie der Hobby-Geologie und "Steinfachmann" Volker Haller
erkundete, spielten die Roteisensteinlager aus dem Raum
Hohenlimburg-Hemer für die mittelalterliche direkte Erzeugung
von Eisen in Rennfeuern, konzentriert um Altena, eine besondere
Rolle. Später, zur Zeit der Floßöfen, den Vorläufern der
modernen Hochöfen, waren es manganhaltige Erze, die überwiegend
im südlichen Teil der Mark zu finden waren. "Aus diesem
Know-how entwickelte sich das regional eigenständige
Osemundverfahren, das die Qualität des Altenaer Drahtes
begründete und Südwestfalen zu einem zusammenhängenden
Wirtschaftsraum machte", resümiert Knau, der an diesem Abend
seine aktuellen Forschungsergebnisse vorstelle. Er legt sein
Augenmerk insbesondere auf den Raum Altena - vom ?Steinberg"
auf dem Gehegde seit Ende des 14. Jahrhunderts und die
Verhüttung in der Nette bis ins 18. Jahrhundert, als Erzexporte
aus Dahle zum Betrieb der Hochöfen von Sundwig, Grevenborn und
Wocklum dienten.

Es wird von der Forschung her eine Menge geboten. Deshalb laden
die "Freunde der Burg" herzlich ein zu dem kostenlosen Vortrag,
bei dem Gäste ebenfalls willkommen sind.


INFO

Weitere Informationen unter www.freunde-der-burg-altena.de oder
telefonisch unter 02352/966-7055.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 8 13:48:55 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Mar 2011 13:48:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 08.03.2011
Message-ID: 4D7633C7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 08.03.2011, 13:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 08.03.2011

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Olpe: Panorama, Wirtschaft, Wissenschaft und
Bildung / 08.03.2011 13:00

Medizinprodukte aus Origami: "Kreativpilotin" faltet
Gefäßstützen

Lennestadt (wh). Mit einem Papierschiffchen hat Kristina
Wißling vor 15 Jahren begonnen, heute ist die
Kommunikationsdesignerin aus Lennestadt eine der
profiliertesten Spezialistinnen für Falttechnik. Sie überträgt
die Erkenntnisse der jahrtausendealten japanischen Papierkunst
auf die Medizintechnik. Mit ihrem Konzept "Origami für die
Industrie" wurde die 31-Jährige bereits vom
Bundeswirtschaftsministerium als "Kreativpilotin"
ausgezeichnet. Die Origami-Technik, ist Kristina Wißling
überzeugt, könnte bald bei minimal-invasiven Herzoperationen
angewendet werden. Stents, also Gefäßstützen, würden auf Basis
komplexer mathematischer Berechnungen gefaltet, um sich dann im
Herzen in festgelegten Dimensionen auszudehnen und verstopfte
Gefäße zu öffnen. "Auf Schweißnähte und Kleber wird dabei
verzichtet, was zu einer besseren Verträglichkeit und
Kostenersparnis beitragen kann", beschreibt es die an der
Fachhochschule Dortmund ausgebildete Designerin, die bereits
ein faltbares Teehaus entworfen hat. Die Entwicklung von einem
Stück Papier zu einem dreidimensionalen Objekt mit hunderten
Faltungen ist für Kristina Wißling immer noch eine kreative
Herausforderung; die Ruhe im sauerländischen Lennestadt würde
ihr bei dieser Arbeit helfen, sagt die Kreativwirtschaftlerin.

Achtung Redaktionen: Im Download-Bereich unserer Website finden
Sie Pressefotos zu dieser Meldung.

Weitere Informationen:
http://www.io-home.org/portfolios/w/ueber_mich?k_User=753

Pressekontakt: Kristina Wißling, Telefon: 0176/61124408,
E-Mail: kristina.wissling[at]gmx.de

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Westfalen,
Dortmund: Kultur und Medien, Panorama / 08.03.2011 12:00

"Pannekopp des Jahres" für Skandalunternehmen Envio

Dortmund (wh). Der Anti-Karnevalsorden des Geierabends geht in
diesem Jahr an das Dortmunder Entsorgungsunternehmen Envio, das
mit der fahrlässigen Entsorgung von giftigen Transformatoren
für einen Umweltskandal sorgte. Der "Pannekopp des Jahres", mit
28,5 Kilogramm Stahlschrott der schwerste Orden der Welt, soll
bei der heutigen Abschlussvorstellung des Geierabends dem
Envio-Geschäftsführer Dirk Neupert umgehängt werden. Laut den
Regeln des alternativen Karnevals muss der Preisträger diesen
während der gesamten Fastenzeit um den Hals tragen. Eine Zusage
von Neupert liege noch nicht vor, so die Organisatoren. Über
17.000 Zuschauer haben den Geierabend in seiner 20. Session im
LWL-Museum Zeche Zollern II/IV in Dortmund verfolgt.

Weitere Informationen: http://www.geierabend.de/index.php

Pressekontakt: Martin Juhls, Pressesprecher Geierabend,
Telefon: 0231/1370476, Mobil: 0151/22641488, E-Mail:
martin.juhls[at]geierabend.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Münster: Panorama, Wissenschaft und Bildung
/ 08.03.2011 11:00

Mit Chipkarte ins Seminar: Universität Münster kontrolliert
Studenten per Scanner

Münster (wh). Chipkarte und Scanner statt Unterschrift: Mit der
Elektronischen Anwesenheitserfassung (ELAn) ist die Universität
Münster bundesweit Vorreiter. Seit einem Jahr überprüft die
Medizinische Fakultät elektronisch, ob Studenten ihre
Pflichtkurse besuchen. Die regelmäßige Seminarteilnahme ist bei
den Medizinstudenten gesetzliche Pflicht, die Kontrolle über
Unterschriften der Dozenten gilt jedoch als organisatorisch
aufwendig. Das ELAn-Programm soll durch die Teilnahmeerfassung
per Chipkarte einigen Verwaltungsaufwand ersparen. So müssen
die Studenten am Semesterende keine Leistungsscheine mehr
einsammeln; ihre Daten werden automatisch an das
Landesprüfungsamt übertragen. "Durch das System sollen die
Studenten jedoch nicht strenger kontrolliert werden", betont
der Studiendekan der Fakultät, Dr. Bernhard Marschall. Vorteil
sei vielmehr, dass die angehenden Mediziner ihren Stundenplan
nun flexibler gestalten und Kurse wechseln können: "Per ELAn
können wir Müttern zum Beispiel ein Vorgriffsrecht für einen
möglichen Tausch von Kursen einräumen", so Dr. Marschall.

Weitere Informationen:
http://medicampus.uni-muenster.de/elan.html

Pressekontakt: Studiendekan Dr. Bernhard Marschall, Telefon:
0251/8358900, E-Mail: studiendekan[at]uni-muenster.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 9 11:24:54 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 Mar 2011 11:24:54 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 452, Dezember 2010
Message-ID: 4D776386.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 09.03.2011, 11:45


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 452
Dezember 2010


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169






ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]



Kleine, Joseph
Futtergaben für Ochs und Esel
Das Christfest war früher mit vielen Volksbräuchen verbunden

Krafft, Hans Werner
"Heute bratet ihr eine magere Gans"
Wie kommt ein Schwan auf das Luther-Gemälde in der
Kirche St. Marien zu Lemgo

Gernert, Wolfgang
Bochum holt uns die Sterne vom Himmel
Die Industriestadt zwischen Ruhr und Emscher hat viele
Gesichter: Vom Bergbaumuseum bis zur Sternwarte

Fidler, Rudolf
Im Glanz des Barock
Die Pfarrkirche St. Christophorus zu Hirschberg wurde durch
Gaudenz Baron von und zu Weichs umgestaltet (Schluss)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 10 10:20:33 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Mar 2011 10:20:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stele informiert ueber Geschichte der Moebelfabrik
Gebr. Schlingmann
Message-ID: 4D78A5F1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Karl-Heinz Mense"
Datum: 10.03.2011, 09:48


AKTUELL

Stele informiert über Geschichte der Möbelfabrik Gebr.
Schlingmann

Die Möbelfabrik Gebr(üder) Schlingmann ging Ende des 19.
Jahrhunderts aus einer Bau- und Möbeltischlerei hervor. Mit der
Errichtung der Produktionsstätten in Bahnhofsnähe in den Jahren
1910/1911 begann in Lemgo endgültig die Phase der
Industrialisierung. Noch heute ist der Fabrikkomplex mit seiner
markanten Brücke über die Lagesche Strasse ein bedeutendes
Beispiel der Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts.

Eine Stele erinnert nun an die interessante Geschichte dieser
für die Entwicklung der Stadt bedeutenden Firma. Bürgermeister
Dr. Reiner Austermann und Geschäftsbereichsleiterin Annette
Paschke-Lehmann machten sich vor einigen Tagen ein Bild vor Ort.

Viele Lemgoer fanden früher in der Möbelindustrie ihren
Arbeitsplatz. So hatte die Firma Gebr. Schlingmann im Jahre
1920 bereits etwa 200 Beschäftige. Das Konzept der Firma setzte
auf Serienmöbel mit hohem stilistischem und
verarbeitungstechnischem Anspruch. Seit den fünfziger Jahren
produzierte das Unternehmen Stilmöbel unter der Marke
"Schlingmann Wertmöbel". Sie sollten trotz industrieller
Fertigungsmethoden handwerkliche Qualität ausstrahlen.

Seit den 1970er Jahren gerieten die Betriebe der Holz- und
Möbelindustrie in eine tief greifende Krise. Nach und nach
mussten viele traditionsreiche Fabriken Konkurs anmelden. Auch
die Firma Schlingmann gab Anfang der 1990er Jahre die
Produktion endgültig auf.

Die Stele erinnert auch an den Möbelfabrikanten Gustav
Schlingmann (geb. 1872, verst. 1947) und geht auf sein
Lebenswerk ein.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 10 10:27:00 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Mar 2011 10:27:00 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Archaeologie fuer Westfalen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 4D78A774.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Timo Rieps"
Datum: 09.03.2011, 12:00


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist bei der
LWL-Archäologie für Westfalen, Mittelalter- und
Neuzeitarchäologie, in Münster zum 01.05.2011 die Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf 2 Jahre befristet.

Die Mittelalter- und Neuzeitarchäologie ist in Abstimmung mit
der Zentrale und den Gebietsreferaten für die Betreuung des
Raumes Westfalen-Lippe im Rahmen des Denkmalschutzgesetzes
zuständig.

Aufgabengebiete:
- Durchführung von Grabungen
- Angelegenheiten des Bodendenkmalschutzes und der
Bodendenkmalpflege
- Betreuung freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Veröffentlichung der Forschungsergebnisse

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Archäologie des
Mittelalters und der Neuzeit, der Kunstgeschichte oder der
Vor- und Frühgeschichte
- Grabungserfahrung möglichst mit Schwerpunkt in der
Mittelalterarchäologie
- Erfahrungen mit CAD-Programmen
- Teamfähigkeit, Flexibilität, Eigeninitiative

Wir bieten:
- die Möglichkeit sich mit den Tätigkeiten einer Wissenschaftlerin/
eines Wissenschaftlers an einem Amt für Bodendenkmalpflege
vertraut zu machen
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung
von 1.156,28 ? brutto gezahlt, ggfls. zzgl. Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Selle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Hans-Werner Peine (Tel.:
0251 591-8930) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
08/11 bis zum 01.04.2011 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 10 10:30:20 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Mar 2011 10:30:20 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/07
Message-ID: 4D78A83C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 09.03.2011, 11:51


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-07 für den Zeitraum vom 12.02.2011 bis

zum 04.03.2011 mit insgesamt 63 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-07&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 11 11:14:48 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Mar 2011 11:14:48 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Bochum 5:5 - Architekturgeschichten der
Nachkriegszeit in Stadt und Universitaet", Bochum, 17.03.-31.05.2011
Message-ID: 4D7A0428.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 10.03.2011, 13:26


AUSSTELLUNG

Raus aus dem Schattendasein
"Architekturgeschichten der Nachkriegszeit"
Universitätsarchiv der RUB eröffnet Ausstellung "Bochum 5:5"

Dass die Nachkriegsarchitektur nicht nur grau und trostlos ist,
zeigt ab Mitte März die Ausstellung "Bochum 5:5 -
Architekturgeschichten der Nachkriegszeit in Stadt und
Universität" in der Bibliothek der RUB. Am 17.3.2011 um 18 Uhr
lädt die Uni zur Eröffnung ein (Ebene 1 der
Universitätsbibliothek).

Die Aussteller vergleichen Bauwerke in Stadt und Universität
aus fünf Themenbereichen, z. B. Wohngebäude oder Hochhäuser, um
architektonische Entwicklungen in der Nachkriegszeit zu
erläutern, unterschiedliche planerische Herangehensweisen
sichtbar zu machen und dem Betrachter einen neuen Blickwinkel
auf die Architektur dieser Zeit zu ermöglichen. Die Ausstellung
läuft bis zum 31.5.2011.

Architektonische Experimente und Visionen

Viele Gebäude der Nachkriegsmoderne finden heute wenig
Beachtung oder sind sogar vom Abriss bedroht. "Bochum 5:5"
möchte die Besucher anregen, die Bewertung dieser Architektur
neu zu überdenken. So löst die Ausstellung etwa die Gebäude der
Universität aus dem Gesamtkomplex heraus und macht die
Qualitäten der Einzelbauwerke sichtbar. Außerdem erinnert sie
an die Vision der Architekten der Nachkriegszeit, Gebäude je
nach aktuellem Bedarf umbauen oder ergänzen zu können.

Veränderte wirtschaftliche und funktionale Anforderungen
führten damals zu zahlreichen Experimenten mit Konstruktionen
und Tragwerken sowie Fertigteilbausystemen. In zehn
Architekturgeschichten erzählt die Ausstellung, was die
Bauwerke der Nachkriegszeit zu bieten haben.


INFO

Mehr Informationen im Netz

Die Ausstellung erstreckt sich über die Ebenen 1 bis 5 der
Universitätsbibliothek.

Öffnungszeiten und weitere Informationen zur
Ausstellung finden sich im Internet unter:
URL: http://www.ruhr-uni-bochum.de/archiv/bochum55.htm


Universitätsarchiv Bochum
Tel.: 0234/32-22333
E-Mail: Archiv at rub.de

Alexandra Apfelbaum
Tel.: 0234/32-26438
E-Mail: Alexandra.Apfelbaum at uv.rub.de

Gisela Ogasa
Tel.: 0234/32-27354
E-Mail: Gisela.Ogasa at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 11 11:19:24 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Mar 2011 11:19:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Fotos aus den Protestjahren gesucht: Stadtmuseum
plant Ausstellung zur Dekade 1979 bis 1989
Message-ID: 4D7A053C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 10.03.2011, 10:51


AKTUELL

Fotos aus den Protestjahren gesucht
Stadtmuseum plant Ausstellung zur Dekade 1979 bis 1989

Die Jahre waren geprägt von massiven Protesten, von der Umwelt-
und der Friedensbewegung, der Geburtsstunde der "Grünen" bis
hin zum Fall der Mauer. Für den Herbst plant das Stadtmuseum
Münster seine nächste große Fotoausstellung zum Jahrzehnt
zwischen 1979 und 1989. Für diese Schau, die an ihre
erfolgreichen Vorgängerinnen anknüpfen möchte, hofft das
Stadtmuseum auf Unterstützung. Gesucht werden Aufnahmen, die
das Münster dieser Dekade widerspiegeln.

Nachgezeichnet wird in der Ausstellung eine unruhige Dekade in
der Geschichte der Bundesrepublik. Der Bogen reicht von der
RAF-Terrorwelle über Massendemos gegen den Nato-Doppelbeschluss
bis zur friedlichen Wende in der DDR.

Gesucht werden aber auch Aufnahmen, die typische, alltägliche
Situationen oder Besonderheiten des Jahrzehnts in Münster
festhalten. Das Museum freut sich über Münsteraner, die
Einblick in ihre privaten Fotoschätze geben möchten und zur
Ausleihe bereit sind. Ansprechpartner ist Dr. Axel Schollmeier,
Telefon 4 92 45 11. Die jüngste Fotoausstellung zur Geschichte
des Prinzipalmarktes hat bisher nahezu 30 000 Besucher erreicht.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 11 11:22:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Mar 2011 11:22:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL und die Stadt Dortmund geben DVD ueber die
Dortmunder Filmpionierin Elisabeth Wilms heraus
Message-ID: 4D7A05F8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.03.2011, 12:18


AKTUELL

"Erich, lass mal laufen!"
LWL und die Stadt Dortmund geben DVD über die Dortmunder
Filmpionierin Elisabeth Wilms heraus

Elisabeth Wilms war ein Phänomen. In der Zeit von 1941 bis zu
ihrem Tod 1981 drehte die resolute Dortmunder Bäckersfrau rund
150 Filme. Dabei ging es ihr nicht nur um Aufnahmen ihrer
näheren Umgebung, sie dokumentierte auch ihre idyllische
münsterländische Geburtsheimat, das Leben und Überleben im
bombenzerstörten Dortmund und den Wiederaufbau.

Später drehte sie neben Reportagen auch Reise- und Werbefilme.
Mit der DVD "Erich, lass mal laufen!", die ein Wilms-Porträt
und fünf ihrer Kurzfilme enthält, erinnern der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadt Dortmund
an die Filmemacherin. Die öffentliche Uraufführung der DVD
findet am Dienstag, 15. März, um 19.30 Uhr im Dortmunder
Lichtspiel- und Kunsttheater Schauburg (Brückstraße 66) statt.

"Elisabeth Wilms war eine geborene Münsterländerin mit dem Herz
auf dem rechten Fleck. Sie war eine respektable Bäckers- und
Geschäftsfrau in Dortmund-Asseln, die sich die Butter nicht vom
Brot nehmen ließ", sagt Dr. Volker Jakob, Leiter des
Filmarchivs im LWL-Medienzentrum für Westfalen. "Und ganz
nebenbei war sie eine sehr bemerkenswerte Kamerafrau und
Cutterin. Ihr breit angelegtes Werk trägt nicht die Handschrift
einer Amateurin, sondern zeigt eine professionelle
Filmemacherin, die ihre kreativen Ideen gekonnt in Bilder
verwandelte", so Jakob weiter.

Der Hauptteil der DVD ist ein Porträt, das der Bochumer
Filmemacher Claus Bredenbrock auf der Grundlage eines
Fernsehinterviews gezeichnet hat, das zwei Journalisten 1980
mit Elisabeth und Erich Wilms geführt haben. Aus diesem
Interview stammt auch der Titel "Erich, lass mal laufen!", mit
dem Elisabeth Wilms während des Interviews ihren Mann resolut
dazu aufforderte, den Filmprojektor zu starten. "Im Gespräch
geben die Ehepartner sehr ehrlich und authentisch Auskunft über
ihr Leben und die Arbeit - und natürlich über die Filme.

Zusammen mit ausgewählten Szenen und Bildsequenzen wird so die
kleine Welt der Bäckersfrau und Filmpionierin lebendig", so
Jakob. Außerdem sind auf der DVD folgende Filme zu sehen: "Der
Weihnachtsbäcker", "Münsterland - Heimatland", "Alltag nach dem
Krieg", "Dortmunds neue Westfalenhalle - Der Gigant unter den
Sportpalästen" und der Werbefilm "Flirt mit einer Maschine".

Hintergrund
Das kinderlose Ehepaar Wilms hat den gesamten Filmnachlass der
Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Asseln vermacht. Die
Alterung der Filme, die hohen Investitionskosten für die
Schaffung geeigneter Lagerbedingungen und der große Zeitaufwand,
den die Verwaltung eines solchen Filmbestandes mit sich bringt,
stellte die Kirchengemeinde vor große Probleme. Der Initiative
des städtischen Kulturamtes und des Stadtarchivs Dortmund war
es zu verdanken, dass der umfangreiche Bestand restauriert,
dupliziert und durch ein Findbuch erschlossen werden konnte.
Schließlich kamen die Filme ins Archiv des LWL-Medienzentrums,
sie sind aber immer noch Eigentum der Kirchengemeinde Asseln.

Der LWL hat zu Beginn der 1990er Jahre in seinem damaligen
Landesmedienzentrum ein Archiv für Filmschätze aus der Region
geschaffen. Seit der Gründung dieses Archivs haben zahlreiche
Archive, Institutionen und Privatpersonen die Möglichkeit
genutzt, ihre Filme in den LWL-Magazinräumen kostenlos
einzulagern. Seit 1995 bringt das LWL-Medienzentrum einen
ausgewählten Teil der Archivschätze in Form von DVD-Editionen
neu heraus. Fast 40 historische Filmschätze sind inzwischen auf
diese Weise der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht worden.

Elisabeth Wilms
Elisabeth Wilms wurde am 22. Juli 1905 in Lengerich-Hohne
(Kreis Steinfurt) als Tochter eines Metzgermeisters geboren.
Nach der Mädchenschule wechselte sie auf die Höhere
Mädchenschule, schon früh arbeitete sie im Betrieb der Eltern
mit. 1931 kam sie nach Dortmund, wo sie wenig später im
ländlichen Vorort Asseln den Bäckermeister Erich Wilms
heiratete. Als sie 1941 bei Nachbarn die erste
Amateurfilm-Vorführung erlebte, war sie tief beeindruckt. Die
resolute Geschäftsfrau lieh sich bei einem Lieferanten eine
16-mm-Kamera, die sie später kaufte.

Im Tausch gegen Lebensmittel beschaffte sie sich während des
Zweiten Weltkrieges das immer schwerer zu bekommende
Rohfilmmaterial. Ersten Aufnahmen der Familie und der näheren
Umgebung folgten kleine Episoden mit Spielhandlung wie "Der
Weihnachtsbäcker" (1943). Für den Film "Münsterland -
Heimatland" filmte sie vor den ersten Bombenangriffen die noch
unzerstörte Stadt Münster. Einige dieser frühen Filme wurden
1944 von der NS-Filmprüfstelle im Reichministerium für
Volksaufklärung und Propaganda ausgezeichnet. Wie unerschrocken
Wilms war, zeigt die Tatsache, dass sie trotz des strikten
Verbots auch die Bombenangriffe auf Dortmund und Münster
dokumentierte.

Nach dem Krieg filmte Wilms das Leben der Ausgebombten in den
Dortmunder Trümmerwüsten. Für diese Dokumente der "Stunde Null"
wurde sie mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Später wandte
sich Wilms dem Wiederaufbau zu. So drehte sie im Auftrag der
Stadt Dortmund eine Dokumentation über den Bau der
Westfalenhalle und über die Bundesgartenschauen 1959 und 1969.


INFO

Erich, lass mal laufen!
Die Filme der Elisabeth Wilms
DVD mit Begleitheft
Filmporträt, 24 Minuten, schwarz/weiß und Farbe
fünf Originalfilme als Bonusmaterial, ca. 90 Minuten
Preis 14,90 Euro.

Bezug:
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr. 14
48147 Münster
E-Mail: medienzentrum at lwl.org
Fax: 0251/ 591-3982
URL: http://www.westfalen-medien.lwl.org

oder im örtlichen Buchhandel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 14 11:50:53 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Mar 2011 11:50:53 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Harry Graf Kessler (1868-1937) und sein
Tagebuch im Ersten Weltkrieg, Luedenscheid, 16.03.2011
Message-ID: 4D7E011D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Eva Engelhardt"
Datum: 09.03.2011, 12:12


AKTUELL

Wir möchten Sie herzlich zum nächsten "Lüdenscheider Gespräch"
am 16. März 2011 einladen:

Der Dandy an der Front. Harry Graf Kessler (1868-1937) und sein
Tagebuch im Ersten Weltkrieg
Referent: Dr. Günter Riederer

Der Jurist, Publizist, Mäzen u. Diplomat Harry Graf Kessler
gilt als einer der aufmerksamsten und feinsinnigsten Beobachter
seiner Zeit. Legendär ist sein Tagebuch, das er über ein halbes
Jahrhundert lang, von 1880 bis kurz vor seinem Tod, geführt hat
und das eine einzigartige Quelle der Kulturgeschichte darstellt.

Im Mittelpunkt des Vortrags stehen die während des Ersten
Weltkriegs geführten Tagebuchaufzeichnungen, die neue Facetten
der Biografie des "Roten Grafen" zeigen. Kessler nahm zunächst
als Reserveoffizier am Feldzug in Belgien, Ostpreußen, Polen,
in den ungarischen Karpaten sowie an der Westfront bei Verdun
teil.

Die eigenwillige Mischung aus Kriegschronik, Lage- und
Stimmungsbericht von der Front, Landschaftsskizze und
Abenteuergeschichte macht Kesslers Kriegserlebnisse zu einer
faszinierenden Lektüre. Immer wieder und fast beiläufig
eingestreut finden sich im Text Schreckensbilder des Krieges --
mit Leichen übersäte Schlachtfelder, zerstörte Dörfer,
hungernde Flüchtlinge. Im November 1916 wurde Kessler von der
Front an die deutsche Gesandtschaft in Bern versetzt, um dort
die deutsche Kulturpropaganda im neutralen Ausland zu
organisieren.

Höhepunkt der Aufzeichnungen sind seine Eindrücke des
revolutionären Berlin im November 1918 und die Schilderung
seiner anschließenden kurzen Tätigkeit als erster deutscher
Gesandter in Polen im November und Dezember 1918.

In Kesslers Tagebuch spiegeln sich nahezu alle wichtigen
militärischen und politischen Ereignisse des Ersten Weltkriegs.
Im Mittelpunkt stehen zudem Begegnungen mit prominenten
Zeitgenossen wie Paul von Hindenburg, Erich Ludendorff, Gustav
Stresemann und Matthias Erzberger, aber auch Johannes R. Becher,
John Heartfield und George Grosz.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet in den Räumen
des Studienzentrums im Erdgeschoss des Hauses statt.


INFO

Zeit:
Mittwoch, 16. März 2011, 18 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität

Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid

Eva Engelhardt
Institut für Geschichte und Biographie
FernUniversität Hagen
Liebigstr. 11
D-58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351-24580 (Mi.)
Fax.: 02351-39973
E-Mail: eva.engelhardt at fernuni-hagen.de
URL: www.fernuni-hagen.de/geschichteundbiographie





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 14 11:54:09 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Mar 2011 11:54:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 08.02.-05.03.2011
Message-ID: 4D7E01E1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 08.03.2011, 16:45


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/



Nachrichten aus Südwestfalen vom 05.03.2011

Ausstellung zeigt Ängste und Gefühle junger Menschen (13:43 Uhr)
Das Siegener Museum für Gegenwartskunst startet diesen Sonntag
mit der neuen Ausstellung "Wann kommt eigentlich der Mond
raus?". Zu sehen gibt es sieben Videoarbeiten und 35 Fotos. Der
Künstler Stefan Panhans beschäftigt sich darin mit den Ängsten,
Gefühlen und Zweifeln junger Menschen in einer
konsumorientierten Welt. Die Ausstellung wird von der
Kunststiftung NRW unterstützt und soll 4 Monate lang zu sehen
sein.

Nachrichten aus OWL vom 05.03.2011

Ausstellung zu "Guter Arbeit" (08:01 Uhr) Die Frage danach wie
Menschen früher gearbeitet haben und wie wir künftig arbeiten
wollen, diskutiert die neue Ausstellung im Ziegeleimuseum im
lippischen Lage. Morgen wird sie eröffnet. Der lippische
Ziegler musste schuften. Im Ofen die Hitze ertragen, die
gebrannten Ziegel schleppen und als Wanderarbeiter fast das
ganze Jahr in der Fremde sein. Auch heute bestimmt der Job den
größten Teil unseres Lebens. Die Schau setzt historische
Arbeitsplätze von Männern und Frauen in Szene. Zu sehen sind
eine alte Drehbank, eine Stechuhr, eine Spinnmaschine,
mechanische Schreibmaschinen und eine Supermarkt-Kasse. Die
Ausstellungs-Macher wollen außerdem mit Schülern diskutieren,
wie ihr Traumjob aussieht.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 03.03.2011

Millionen für Museum (11:40 Uhr) Noch in diesem Monat beginnen
umfangreiche Bauarbeiten im Museum Abtei Liesborn in Wadersloh.
Unter anderem werden Isolierung und Heizung modernisiert und
eine automatische Löschanlage eingebaut. Die Kosten von rund 2
Millionen Euro werden aus dem Konjunkturprogramm des Bundes und
aus dem Haushalt des Kreises Warendorf finanziert

Nachrichten aus Südwestfalen vom 02.03.2011

Unterstützung für Erdogan (08:46 Uhr) Das Zentralinstitut
Islamarchiv in Soest unterstützt den türkischen
Ministerpräsidenten Erdogan in seiner Meinung zu
Sprachkenntnissen türkischer Migranten. Es sei richtig, wenn
türkische Eltern zuerst die Muttersprache lehrten und dann
Deutsch, sagte der Leiter des Instituts, Salim Abdullah, dem
WDR. Diese Reihenfolge sei wichtig, um beide Sprachen später
perfekt zu sprechen. Das sei sprachwissenschaftlich erwiesen.
Außenminister Westerwelle hatte gefordert, dass Kinder von
Einwanderern zuerst Deutsch lernen sollen

Nachrichten aus dem Münsterland vom 01.03.2011

Nachschub für Archiv-Trockner (11:56 Uhr) Das Westfälische
Archivamt in Münster hat weitere acht Tonnen alter Schriften
aus dem eingestürzten Kölner Stadtarchiv erhalten. Die feuchten
und beschädigten Archivalien sollen gefriergetrocknet werden,
damit man sie weiter behandeln kann. Die Arbeiten dauern
voraussichtlich bis Mai. Für die Kosten muß die Stadt Köln
aufkommen. Bislang war die Hilfe des westfälischen Archivamtes
kostenlos

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.02.2011

Palermo-Ausstellung in Münster (12:48 Uhr) Das Landesmuseum in
Münster erinnert mit einer großen Sonderausstellung an den
Künstler Blinky Palermo. Das Museum zeigt ab Samstagabend
(26.02.11) 60 Werke des legendären Künstlers, der seine
Jugendjahre in Münster verbrachte und hier begraben ist. Kleine
Bildserien, Wandarbeiten, Zeichnungen: Die Ausstellung bietet
ganz unterschiedliche Werke aus allen Schaffensperioden Blinky
Palermos. Manchmal, so Kurator Erich Franz, könne man gar nicht
unterscheiden, ist das jetzt Objektkunst oder schon Malerei.
Das ist typisch für den Künstler, der als Beuys-Schüler immer
etwas Geheimnisvolles hatte und sich nicht auf eine
Kunstrichtung festlegen ließ. Dass er früh mit 33 Jahren starb,
mehrte seinen Ruhm nur. Das Landmuseum zeigt erstmals auch
Siebdrucke Palermos. Sie sind im Besitz des Hauses. Die
Ausstellung endet am 15. Mai.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 25.02.2011

LWL muss sparen (06:38 Uhr) Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe soll in diesem Jahr 40 Millionen Euro
einsparen. Das hat das Westfalen-Parlament beschlossen. Grund
ist das große Haushaltsloch des Verbandes. Sparen heißt für den
LWL auch, Einnahmen zu erhöhen. So kostet künftig der Eintritt
ins Naturkundemuseum Münster zwei Euro mehr und auch das
Mittagessen in den Förderschulen wird teurer. Die Verwaltung
selbst spart ebenfalls. So wird es die Mitarbeiterzeitung
künftig nur noch online geben, das kostet 10.000 Euro weniger.
Die 40-Millionen-Liste umfasst viele solcher kleineren
Positionen, mit denen sich jeweils ein paar Tausend Euro sparen
lassen. Außerdem sind Neuanschaffungen gestrichen: Die neue
Förderschule in Oelde muss mit alten Möbeln auskommen und
Computer für die LWL-Mitarbeiter gibt es nur noch im Notfall,
das spart eine halbe Million Euro im Jahr

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 25.02.2011

Borusseum will Museum des Jahres werden (06:37 Uhr) Das
Dortmunder Fußballmuseum "Borusseum" bewirbt sich um den Preis
"Europas Museum des Jahres 2011". Insgesamt kandidieren 34
Museen aus 15 Ländern, darunter fünf deutsche Museen. Im
vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an das Ozeaneum in
Stralsund, 2007 an das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven.
Dort findet im Mai auch die Preisverleihung statt. Das
europäische Museums-Forum verleiht den Preis seit 1977 jährlich
an ein neues oder neu gestaltetes Museum.

Nachrichten aus OWL vom 24.02.2011

MARTa mit Besucherzahl zufrieden (16:26 Uhr) Das Herforder
MARTa ist zufrieden mit dem Besuch der Ausstellung über Design
aus Istanbul. Rund 12.000 Besucher hatte das Museum während der
Ausstellung gezählt. Ihr Kurator Max Borka hatte zeitweise
zwischen

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 24.02.2011

Kunstwerk im Hagener Rat (16:25 Uhr) Der Hagener Rat
entscheidet heute, ob die Stadt ein umstrittenes Kunstwerk
annimmt. Es handelt sich um die Schenkung einer Bank im Wert
von 100.000 Euro. Das sogenannte "Rondell" soll über einem
Platz vor dem Hagener Kunstquartier aufgehängt werden. Die
Nachbildung eines historischen Geländers aus dem benachbarten
Karl-Ernst-Osthaus-Museum hat in Hagen den Spitznamen
"Krinleuchter". Die Emil-Schumacher-Stiftung lehnt das
Kunstwerk ab, weil es den freien Blick auf das gleichnamige
Museum versperre.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.02.2011

LWL beschließt Haushalt (14:36 Uhr) Die Münsterlandkreise
müssen in diesem Jahr rund 7, 5 Millionen Euro weniger Umlage
an den Landschaftverband Westfalen-Lippe zahlen. Das ist das
Ergebnis der Haushaltsberatungen, die heute (24.2.11) mit der
Verabschiedung des Etats ihren Abschluss fanden. Eigentlich ist
der Mitgliedsbeitrag gestiegen - von 15,2 auf 15,7 Prozent.
Diesen Teil ihrer Einnahmen müssen die Kommunen an den LWL
abführen. Sinken die Einnahmen, weil zum Beispiel das
Steueraufkommen zurückgeht, sinkt auch die Bemessungsgrundlage
für die Landschaftsumlage. Deshalb zahlt der Kreis Borken in
diesem Jahr 2,5 Millionen Euro weniger an den LWL. Die
Mitgliedsbeiträge allein aber reichen nicht, die jährlichen
Ausgaben des Verbandes von 2,4 Milliarden Euro abzudecken.
Beschlossen wurde deshalb heute ein Sparpaket von rund 40
Millionen Euro. So werden zum Beispiel teure Bauvorhaben
verschoben oder die Eintrittspreise in den LWL-Museen erhöht.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 24.02.2011

Weiteres Defizit beim U-Turm (08:45 Uhr) Der Betrieb des
Dortmunder U-Turms als Museumskomplex hat im vergangenen Jahr 1,
7 Millionen Euro mehr gekostet als geplant. Das geht aus einem
Quartalsbericht der Kulturbetriebe hervor. Statt zwei Millionen
Euro muss die Stadt nun 3,7 Millionen Euro zuschiessen. Das
hohe Defizit geht laut Verwaltung darauf zurück, dass der
U-Turm im Kulturhauptstadtjahr schrittweise eröffnet wurde,
obwohl der Bau nach wie vor nicht vollendet ist. Neben dem
Betrieb sind auch Umbau und Sanierung des alten
Brauereigebäudes viel teurer geworden als geplant: Die Kosten
liegen mittlerweile bei mehr als 70 Millionen, ursprünglich
sollten es 52 Millionen Euro

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 19.02.2011

Nolde-Ausstellung in Hamm (11:39 Uhr) Die Reiselust des Malers
Emil Nolde steht im Mittelpunkt einer Sonderausstellung des
Gustav-Lübcke-Museums in Hamm. Vom Ende März bis Mitte Juni
zeigt das Museum mehr als 100 Werke des Künstlers. Dabei werden
unter dem Motto "Reiselust. Unterwegs in Deutschland, Spanien
und der Schweiz" vor allem die Arbeiten präsentiert, die
während zahlreicher Reisen in europäischen Ländern entstanden
sind. Einige Werke des Expressionisten sind erstmalig in der
Öffentlichkeit zu sehen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 19.02.2011

50 Jahre Dortmunder "Gruppe 61" (10:09 Uhr) Das
"Fritz-Hüser-Institut für Arbeiterliteratur" erinnert an die
"Dortmunder Gruppe 61". Die Autoren-Gemeinschaft gründete sich
vor 50 Jahren. Schriftsteller wie Max von der Grün, Josef
Reding, Günter Wallraff schrieben erstmals über die Arbeitswelt
über und unter Tage und veränderten damit maßgeblich die
Literatur. Die Ausstellung "Schreibwelten" erinnert mit
Plakaten, Zeitschriften und Texten an die Zeit, Besucher können
unter Anleitung selbst schriftstellerisch tätig werden. Im
Museum für Kunst- und Kulturgeschichte in Dortmund, noch bis
zum 1. Mai.

Radionachrichten vom 13.02.2011

Bergbaumuseum Bochum eröffnet einzigartige Schatzkammer (07:57
Uhr) Im Bergbaumuseum in Bochum wird heute eine weltweit
einzigartige Schatzkammer eröffnet.

Gezeigt wird unter anderem eine silberne Suppenschüssel, die
dem Dampfmaschinen-Erfinder James Watt gehörte. Das Museum
hatte das Geschirrstück auf einer Versteigerung des britischen
Auktionshauses Sotheby's erstanden. Insgesamt sind in der neuen
Schatzkammer 200 Ausstellungsstücke aus Gold und Silber zu
sehen, die Bezug zum Bergbau haben. Der Gesamtwert der Schau
geht der Bochumer Museumsleitung zufolge in die Millionen.

Im Kulturhauptstadtjahr 2010 hatte das Bergbau-Museum ein
Besucherplus verbucht.

Nachrichten aus OWL vom 11.02.2011

Schätze des Mittelalters in Paderborn (16:17 Uhr) Das
Kaiserpfalzmuseum in Paderborn präsentiert in einer
Sonderausstellung slawischen Schmuck aus dem Mittelalter. Die
440 Exponate sind eine Leihgabe des Archäologischen Museums
Warschau. Zu den Exponaten aus dem Mittelalter gehören Ohrringe,
Halsketten, Armreifen und Gürtelschnallen. Die Ausstellung
wurde am Freitag im Paderborner Kaiserpfalzmuseum eröffnet und
ist bis Anfang Mai zu sehen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 11.02.2011

Erfolgreiche Hagener Ausstellung (13:10 Uhr) Die Hagener
Ausstellung "Jugend im Nationalsozialismus" ist in Deutschland
beispielhaft. Das Bundes-Familienministerium hat die
Ausstellung als gelungenes Praxisbeispiel zusammen mit
Einzelprojekten anderer Städte für eine CD-ROM ausgewählt. In
den vergangenen zwei Jahren hatten sich 300 Schulklassen mit
über 7.000 Schülern im Hagener Stadtmuseum über Jugend im
Nationalsozialismus informiert.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 11.02.2011

Bochum: Gold- und Silberschätze aus dem Bergbau (11:19 Uhr) Die
weltweit größte bergmännische Schatzkammer wird am kommenden
Sonntag im Bochumer Bergbaumuseum eröffnet. Gezeigt werden rund
200 zum Teil massive Ausstellungsstücke aus Gold und Silber,
die einen Bezug zum Bergbau haben. Darunter ist auch die rund
fünf Kilogramm schwere silberne Suppenschüssel des
Dampfmaschinen-Entwicklers James Watt. Die Museumsleitung
erklärte, als Wert für die Schau müsse man einen
"Millionenbetrag" ansetzen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 08.02.2011

Wilnsdorfer Pflanze im Museum (11:41 Uhr) Das Wilnsdorfer
Museum zeigt jetzt eine sehr seltene versteinerte Pflanze. Ein
Wilnsdorfer Hobby-Geologe hatte sie gefunden. Inzwischen ist
sie als die Wilnsdorfer Pflanze bekannt. Die Versteinerung ist
rund 400 Millionen Jahre alt ist. Da es nur ein
Pflanzenbruchstück ist, konnte es bis heute nicht botanisch
bestimmt werden. Weltweit ist nur ein weiteres Exemplar in
einem Museum in Washington bekannt.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 15 10:27:20 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Mar 2011 10:27:20 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/08
Message-ID: 4D7F3F08.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 14.03.2011, 14:14


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-08 für den Zeitraum vom 05.03.2011 bis

zum 11.03.2011 mit insgesamt 22 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-08&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 15 10:33:36 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Mar 2011 10:33:36 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Detmold,
Angestellte/r im Vorzimmer der Museumsleitung, Detmold
Message-ID: 4D7F4080.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Timo Rieps"
Datum: 10.03.2011, 14:30


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist im
LWL-Freilichtmuseum Detmold - Westfälisches Landesmuseum für
Volkskunde - zum nächstmöglichen Termin eine Stelle als

Angestellte/Angestellter
im Vorzimmer der Museumsleitung

zu besetzen.

Das LWL-Freilichtmuseum Detmold ist eines der führenden
kulturhistorischen Museen in Europa mit einem breiten
Aufgabengebiet in den Bereichen historisches Bauen, Sammlungen,
Landschaftsökologie sowie Kulturvermittlung. Die
ausgeschriebene Tätigkeit ist als Assistenz unmittelbar der
Museumsleitung zugeordnet.

Hierbei bestehen vielfältige Kontakte zu Verwaltungen,
Wirtschaft und Forschung im In- und Ausland. Die
wissenschaftlichen und organisatorischen Tätigkeiten des
Museumsleiters erfordern eine gewissenhafte, zuverlässige und
präzise Unterstützung. Als kommunikativer Dreh- und Angelpunkt
sind Sie für den reibungslosen internen und externen
Informationsfluss des Büros des Museumsleiters verantwortlich.


Aufgabengebiete:
- Vorzimmertätigkeiten und Sekretariatsaufgaben für die
Museumsleitung
- Schreibtätigkeit für das LWL-Freilichtmuseum Detmold
- Assistenztätigkeiten

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung mit mehrjähriger
Berufserfahrung in der Führung eines Sekretariats im
Dienstleistungsbereich bzw. in der Büroorganisation;
- Teamfähigkeit, Kommunikationsgeschick
- Serviceorientierung, ausgeprägtes Organisationstalent und
Loyalität
- Sicherheit in der Anwendung der üblichen MS-Office-Programme
(Word, Excel, PowerPoint, Access)
- fundierte englische Sprachkenntnisse sind erwünscht

Wir bieten:
- die Mitarbeit in einem sehr engagierten und professionellen
Team
- einen attraktiven Arbeitsplatz im Aufgabenfeld der
Museumsleitung
- eine sorgfältige Einarbeitung in das Aufgabengebiet
- die Möglichkeit zu Fortbildungen
- eine Vergütung nach der Entgeltgruppe 6 TVÖD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
11/11 bis zum 26.03.2011 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 15 10:37:13 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Mar 2011 10:37:13 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vor_50_Jahren=3A_Neue_Synagoge_an_der?=
=?utf-8?q?_Klosterstra=C3=9Fe?=
Message-ID: 4D7F4159.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 11.03.2011, 11:01


AKTUELL

Vor 50 Jahren: Neue Synagoge an der Klosterstraße

Am 12. März 1961 - vor genau 50 Jahren - feierte die jüdische
Gemeinde ihren ersten Gottesdienst in der neu errichteten
Synagoge an der Klosterstraße. Das Gemeindezentrum entstand an
der Stelle, wo sich bis zur Pogromnacht am 9. November 1938 die
alte Synagoge befunden hatte. Die Inschrift über dem Eingang
"Mein Haus ist ein Bethaus für alle Völker" empfing bereits an
der alten Synagoge die Eintretenden. Mehr zur Geschichte der
Stadt vor 50 Jahren zeigt die aktuelle Fotoausstellung des
Stadtmuseums "Münster 1961" dienstags bis freitags von 10 bis
18 Uhr, samstags, sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr. Der
Eintritt ist frei.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Tel. 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 15 10:39:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Mar 2011 10:39:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag ueber die Motte beim Kreisheimatbund,
Neuenrade, 25.03.2011
Message-ID: 4D7F41F3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 11.03.2011, 11:03


AKTUELL

Vortrag über die Motte beim Kreisheimatbund

Traditionell lädt auch dieses Jahr der Heimatbund Märkischer
Kreis seine Mitglieder, Freunde und Förderer zum Grünkohlessen
ein. Die Veranstaltung findet statt am Freitag, 25. März 2011,
um 17.30 Uhr, im Hotel Kaisergarten in Neuenrade. Auf der
Tagesordnung steht unter anderem ein Vortrag von
Kreisheimatpfleger Rolf Klostermann und Neuenrades 2.
ehrenamtlichen Stellvertreter des Bürgermeisters, Ludger
Stracke. Thema ist "Die Bedeutung der Motte" für Neuenrade.

Die hölzerne Motte ist eine 25 Meter hohe Turmhügelburg. Sie
war das inoffizielle Wahrzeichen der sehr erfolgreichen
Mittelalterausstellung "AufRuhr 1225" im LWL-Museum für
Archäologie in Herne. Die "Motte" wird abgebaut und an neuer
Stelle in Neuenrade wieder aufgebaut.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 16 09:29:13 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Mar 2011 09:29:13 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Muensters Archive in Wort und Bild: Institutionen
stellen sich vor
Message-ID: 4D8082E9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 15.03.2011, 13:53


AKTUELL

Münsters Archive in Wort und Bild
Institutionen stellen sich vor / Broschüre lädt zu historischer
Entdeckungsreise ein

Münsters Archive bergen wahre Schätze. Die früheste Urkunde aus
dem Jahr 813 zum Beispiel. Oder die Wappentafel der Gilden anno
1598. Sie bewahren die Sammlung Kardinal von Galen ebenso wie
ein Werkbuch des Lyrikers Ernst Meister. Zu einer historischen
Entdeckungsreise durch Münsters vielfältige Archivlandschaft
lädt ein neuer Archivführer ein. Er informiert über Bestände,
beschreibt Aufgaben und Arbeitsweise und macht mit zahlreichen
Fotos und Abbildungen Geschmack auf einen Besuch der
Einrichtungen.

Seit Jahrhunderten verwahren die großen Archive einzigartige
historische Quellen im Original. Sie alle stehen Interessierten
offen. Doch nicht immer erschließt sich auf den ersten Blick,
wer welches Archivgut bereithält.

Der anschauliche Wegweiser stellt in Wort und Bild jede
Institution vor: das Stadtarchiv mit seinen Dokumenten zur
Geschichte Münsters, das Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
mit Archivalien aus den Regierungsbezirken Münster und Arnsberg,
das Bistumsarchiv mit den Schriften der bischöflichen
Zentralverwaltungen und diözesanen Einrichtungen sowie fast 400
Pfarrarchiven. Das LWL-Archivamt für Westfalen ist zuständig
für die Überlieferung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe.
Doch wer hätte vermutet, dass dort auch 100 Adelsarchive
betreut und ihre Bestände zugänglich gemacht werden? Die
Geschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität und ihrer
Vorgängereinrichtungen dokumentiert das Universitätsarchiv.

Eine Übersicht nennt dazu weitere 18 Archiv- und
Dokumentationsstellen. Auch sie stellen ihre Unterlagen bereit,
damit an Stadtgeschichte Interessierte forschen können. Dazu
gehört zum Beispiel der Chorverband Münster Stadt und Land oder
die Frauenforschungsstelle e.V.

Die Rückseite des Archivführers erinnert buchstabengetreu von A
bis Z an die deutsche Schreibschrift, die dem Leser in vielen
Akten, Briefen und Protokollen aus dem 19. und 20. Jahrhundert
begegnet. Der Archivführer Münster ist kostenfrei in den
genannten Archiven und in der Stadtbücherei erhältlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 16 10:28:28 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Mar 2011 10:28:28 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Ansaetze zur Erkundung der
muensterlaendischen Siedlungsgeschichte, Legden-Asbeck, 22.03.2011
Message-ID: 4D8090CC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 14.03.2011, 15:57


AKTUELL

Die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V. lädt alle Mitglieder und Interessierte zu
einem Vortrag von Dr. Peter Ilisch zum Thema Ansätze zur
Erkundung der münsterländischen Siedlungsgeschichte ein. Der
Vortrag findet im Stiftsdormitorium in Legden-Asbeck statt

Der Referent wird dabei folgende Fragen behandeln: Gerne wüsste
mancher, wie alt sein Hof, sein Dorf oder seine Bauerschaft
ist. Dazu gehört natürlich auch die Frage, wie es ursprünglich
ausgesehen haben könnte und wie es sich im Laufe der
Jahrhunderte verändert hat.

Die Siedlungsgeschichte ist ein in den letzten Jahrzehnten
vernachlässigtes Feld, in dem sich Archäologie,
Sprachwissenschaft, Geographie und Geschichte betätigen können.
Gezeigt werden sollen den Teilnehmern Ansatzpunkte, einer
Antwort näher zu kommen. In diesem Feld können auch Laien
wichtige Erkenntnisse erlangen, wenn sie methodisch Schritt für
Schritt vorgehen. Ausgangspunkt ist normalerweise das
Urkataster, das man interpretieren können muss. Heute gilt das
Münsterland als eine Landschaft der Einzelhöfe. Aber war das
immer so?

Vor dem Vortrag findet ab 18:30 Uhr die Mitgliederversammlung
der Gesellschaft statt. Dabei verdient der Tagesordnungspunkt
"Vorstandswahlen" besondere Aufmerksamkeit. Der bisherige
Vorstand ist zu einer erneuten Kandidatur bereit. Im Anschluss
an die Mitgliederversammlung ab etwa 19:45 Uhr sind alle
Interessierten zum Vortrag eingeladen.

Bereits um 18 Uhr besteht die Gelegenheit zu einer Führung
durch die ehemaligen Stiftsgebäude.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag von Dr. Peter Ilisch zum Thema Ansätze zur
Erkundung der münsterländischen Siedlungsgeschichte
Datum: 22. März 2011
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes E.V.
p/A Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Tel.: 02362-951431
E-Mail: thomas.ridder at imail.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 16 10:35:05 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Mar 2011 10:35:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Erfolgreiche Museumspaedagogik: Schulklassen nutzten
alle Angebote
Message-ID: 4D809259.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Unna Presse und Kommunikation"
Datum: 11.03.2011, 11:17


AKTUELL

Erfolgreiche Museumspädagogik
Schulklassen nutzten alle Angebote

Das museumspädagogische Programm, das der Kreis Unna begleitend
zur Ausstellung "Karl Leipold - Von der Farbe des Lichts" auf
Schloss Cappenberg in Selm für Schulklassen aller Altersstufen
angeboten hat, war ein voller Erfolg. Unter der Leitung der
beiden Museumspädagogen Alexandra Dolezych und Dagmar Schmidt
nahmen 34 Schulklassen an den vielseitigen Aktivitäten um
geheimnisvolle Orte und Schiffe auf hoher See, die sich in den
Bildern Karl Leipolds spiegeln, teil. Das Angebot war somit
komplett ausgebucht.

Schon die Lehrerinformationsveranstaltung, die regelmäßig zu
Beginn einer neuen Ausstellung das museumspädagogische Konzept
vorstellt, war sehr gut besucht. Kreisdirektor, Kulturdezernent
und Kämmerer Rainer Stratmann zeigte sich über die rege
Teilnahme der Lehrer an der Veranstaltung sehr erfreut. "Das
kostenlose Angebot des Kreises Unna für die Schulen der Region
liegt uns auch in Zeiten knapper Kassen sehr am Herzen" so
Stratmann. Für den Fachbereichsleiter Kultur und
Ausstellungsmacher Thomas Hengstenberg stellen die
kunstbegeisterten Schüler die Ausstellungsbesucher von morgen
da. "Es ist wichtig, dass jungen Menschen aller Schichten schon
früh der Zugang zu Kunst und Kultur ermöglicht wird. Nur so
wird das kulturelle Erbe an die nächste Generation weiter
gegeben", erläutert der Fachbereichsleiter.

Karl Leipold (1864-1943) war ein genauer Beobachter des
ständigen Wechselspiels von Licht und Schatten sowie Wasser und
Luft, was sich in verschiedenster Weise in seinen Bildern
ausdrückt. Mit einer tonigen bis nuancenreichen Farbpalette des
Lichts und den damit verbundenen atmosphärischen Stimmungen
zeigt Leipold naturalistische Landschaftsdarstellungen,
maritime Sujets bis hin zu impressionistisch geprägten,
venezianischen Motiven. Sowohl inhaltliche wie auch
stilistische Ähnlichkeiten lassen eine Nähe Leipolds zu dem
englischen Meister der visionären Malerei William Turner
vermuten. Aufgrund des großen öffentlichen Interesses wurde die
umfangreiche Präsentation der Werke Karl Leipolds bis zum 27.
März verlängert. Öffentliche Führungen finden sonntags um 14.30
Uhr statt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 16 10:37:06 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Mar 2011 10:37:06 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtrundgang: Bielefeld zur NS-Zeit, Bielefeld,
20.03.2011
Message-ID: 4D8092D2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 15.03.2011, 09:49


AKTUELL

Stadtrundgang: Bielefeld zur NS-Zeit

Am Sonntag, 20. März, bietet das Historische Museum um 11.00
Uhr einen Stadtrundgang zur Geschichte des Nationalsozialismus
an. Während des etwa zweistündigen Rundgangs begeben sich die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Spurensuche in Bielefeld.
Sie entdecken nahezu unveränderte Orte und Gebäude, die mit der
NS-Diktatur in Verbindung stehen. Einige wie Kasernen, Bunker
oder Verwaltungsgebäude zeigen bereits in ihrer Architektur den
Geist ihrer Entstehungszeit. Andere sind älter und erst durch
die Ereignisse in der NS-Zeit zu historischen Zeugen geworden.


INFO

Treffpunkt ist die Kasse des Historischen Museum
Ravensberger Park 2

Die Teilnahme kostet fünf Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 17 10:30:00 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Mar 2011 10:30:00 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neuer Multimediaguide im Stadtmuseum Muenster
Message-ID: 4D81E2A8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 16.03.2011, 12:02


AKTUELL

Neuer Multimediaguide im Stadtmuseum Münster setzt Maßstäbe
Highlight für alte und neue Fans der Stadtgeschichte / Großer
Schritt in die Zukunft

Handliches Taschenformat, dazu kinderleicht in der Handhabung
und doch ein Schwergewicht in Deutschlands Museumslandschaft:
Der neue Multimediaguide des Stadtmuseums Münster setzt neue
Maßstäbe im Erleben von Kunst, Kultur und Geschichte.
Bundesweit erst zum zweiten Mal kommt das portable,
WLAN-basierte Informationssystem in einem Museum zum Einsatz.

Komplizierte Tastaturen und Standbilder waren gestern. "Über 50
Filme, Interviews, Animationen, Töne und Hörbeispiele geben
ungewöhnliche Einblicke in 1200 Jahre Stadtgeschichte",
beschreibt Museumsdirektorin Dr. Barbara Rommé ein innovatives
System, dass die Besucher via i-Pod touch zu rund 50
Höhepunkten der Schausammlung navigiert. Keiner der
eingespielten Beiträge deckt sich mit ohnehin vorhandenen
Textkarten oder Objektbeschreibungen. Jede Sequenz bietet
vielmehr bereichernde Details, faszinierende Perspektiven und
neue Blicke auf Exponate, Etappen und Ereignisse aus Münsters
Geschichte.

"Mit diesem mobilen Guide macht das Stadtmuseum einen
gewichtigen Schritt in die Zukunft", beschreibt
Fördervereinsvorsitzender Jochen Herwig eine neue Dimension,
die Kabinette nach individuellen Interessen und Vorlieben zu
erkunden oder zu vertiefen. "Wir möchten junges Publikum für
die Stadtgeschichte und das Museum begeistern. In Zeiten von
iPhones, iPads und iPods ist der Multimediaguide auch für diese
Zielgruppe ein attraktiver Museumsbegleiter". Über viele Monate
hatte der Förderverein des Museums erhebliche Finanzmittel für
das Multimediasystem angespart. Unterstützt wurde das Projekt
auch durch die Gewinnausschüttung der Sparkasse Münsterland Ost.

Kinderleichte Handhabung

Hoher technischer Komfort und ein einfaches Bedienen des
Gerätes war dem Stadtmuseum wichtig. Auf Schritt und Tritt
erkennt das Gerät, wo der Besucher sich gerade aufhält. Möglich
macht dieses mühelose Orientieren die awiloc®-Technologie des
Fraunhofer IIS zur autarken WLAN-Lokalisierung in Städten und
Gebäuden. Lästiges Nummernsuchen und Tastenbedienen ist damit
passé. Über einen automatisierten Raumplan erkennt der
Museumsgast seinen Standort und sieht, welche Objekte mit
zusätzlichen medialen Informationen versehen sind.

Die sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des
Stadtmuseums haben keinen Aufwand gescheut und weit mehr als
rein historische Fakten zusammengetragen. Sie setzten zusammen
mit "art2guide" (Zülpich), einem Unternehmen für audiovisuelle
Führungssysteme, auf Vielfalt und Abwechslung in den bewegten
Bildern.

Beispiele gefällig? Zahlreiche Zeitzeugen geben in
Kurzinterviews beredt Auskunft aus erster Hand. Wie der frühere
Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven zur Rolle Münsters als
"Schreibtisch Westfalens". Einen prächtigen Anblick bietet der
Windmühlenpokal aus dem 17. Jahrhundert. Doch welchen Nutzen
hatte er? Und warum steht er auf dem Kopf? Der Guide bleibt die
Antworten rund um den Einsatz des Gefäßes bei historischen
Trinkspielen nicht schuldig. Münsters Send, der traditionelle
Jahrmarkt, wird im Museum mit einer großen Schießhalle
lebendig. Der Multimediaguide filmt die historischen Figuren
der Schießhalle Schönhagen-Genert in Aktion und zeigt
detailgenau, wie die alte Mechanik früher funktioniert hat.

Viele spannende Geschichten rund um Stadtgeschichte schlummern
noch in 2000 Quadratmeter Museumsschausammlung. Auch hier hat
der moderne Museumsbegleiter das eine oder andere Geheimnis ans
Licht geholt. Und übrigens: Auch Schauspieler Leonard Lansink -
der Münsteraner aus Leidenschaft - empfiehlt den Medienguide.

Stadtmuseum blickt weiter in die Zukunft

Doch zunächst ist nur die erste Phase des Projektes
abgeschlossen. Museumsdirektorin Dr. Rommé: "Der Förderverein
hat sich bereit erklärt, weitere Entwicklungen zu unterstützen.
Zu diesem Engagement zählen ein Guide eigens für Kinder oder
auch ein multimedialer Rundgang durch die Geschichte anhand der
Stadtmodelle". Gespannt darf also erwartet werden, wie sich das
Stadtmuseum Münster weiter für die Zukunft fit macht.


INFO

Der neue Multimediaguide geht am 17. März an den Start. Er kann
gegen eine Gebühr von 2 Euro im Stadtmuseum entliehen werden.
Ausführliche Informationen dazu im Internet unter
www.muenster.de/stadt/museum.

Der Eintritt in die Schausammlung ist nach wie vor frei.

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Tel. 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 17 10:36:37 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Mar 2011 10:36:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Juedische Kulturtage auch in Muenster
Message-ID: 4D81E435.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.03.2011, 09:32


AKTUELL

Jüdische Kulturtage auch in Münster

Am Sonntag (20. März) startet der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) im Rahmen der Jüdischen Kulturtage NRW
und in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit und dem Verein zur Förderung kommunaler
Filmarbeit "Die Linse" eine Filmreihe zum "Jüdischen Humor im
zeitgenössischen Film". Um 17 Uhr führt Filmpädagoge Ernst
Schreckenberg im LWL-Landeshaus in Münster in einem
multimedialen Vortrag ein in die "Komik des Schlamassels -
Formen jüdischen Humors im Film".

So wie jüdische Witze ein Markenzeichen jüdischen Humors sind,
so ist die komische Tradition des Kinos, und darüber hinaus die
des gesamten Showbusiness, durch jüdische Schauspieler,
Drehbuchautoren und Regisseure geprägt. In seinem Streifzug
durch die Filmgeschichte, von den frühen Tagen des Kinos bis in
die Gegenwart, stellt Ernst Schreckenberg ausgesuchte
Höhepunkte vor - neben bekannten Beispielen auch einige
Entdeckungen.

Die Filmreihe des LWL-Medienzentrums für Westfalen zeigt im
März und April in einer Auswahl aus zeitgenössischen Werken der
vergangenen Jahre sieben besonders gelungene Beispiele
"jüdischen Humors". Die Filme werden jeweils mittwochs abends
und sonntags nachmittags im Cinema Münster vorgeführt und von
Journalist Stefan Jung eingeleitet.

Den turbulenten Auftakt macht die Komödie "Alles was ich an
euch liebe", in der die Jüdin Leni ihren palästinensischen
Verlobten Rafi in ihre Familie einführen möchte (Mittwoch, 23.
März um 19 Uhr im Cinema). Vor allem Lenis Mutter Gloria
schwant Böses. So wird das erste Aufeinandertreffen auch zur
absoluten Katastrophe, nicht nur dank der zahlreichen Neurosen
von Lenis Familie.

Weitere Termine der Filmreihe:
So 27. März 2011, 17 Uhr: Der Tango der Rashevskis
Mi 30. März 2011, 19 Uhr: Das verrückte Liebesleben des Simon
Eskenazy (frz. OmU)
So 3. April 2011, 17 Uhr: Alles ist erleuchtet
Mi 6. April 2011, 20.45 Uhr: Fünf Tage ohne Nora (span. OmU)
So 10. April 2011, 17 Uhr: El Abrazo Partido (span. OmU)
Mi 13. April 2011, 19 Uhr: A Serious Man

Weitere Informationen und Karten unter
http://www.cinema-muenster.de

Vortragsreihe
Ebenfalls im Rahmen der Jüdischen Kulturtage NRW findet die
Vortragsreihe des LWL-Instituts für westfälische
Regionalgeschichte und der "Villa ten Hompel" statt. Unter dem
Titel "Aus der Vergangenheit in die Verantwortung" beschäftigen
sich vier Historiker mit der Frage, wer nach Kriegen und
Diktaturen die Verantwortung für die begangenen Verbrechen
übernimmt und wie das geschehen kann. Die Reihe schlägt mit
Blick auf den Umgang mit den Hypotheken der NS-Vergangenheit
einen Bogen von den Auseinandersetzungen mit den Verbrechen des
Nationalsozialismus in der frühen Bundesrepublik hin zur
Zukunft der Erinnerung nach dem Ende der Zeitzeugenschaft.

Den Auftakt macht am Donnerstag, 24. März, um 20 Uhr in der
Villa ten Hompel Dr. Irmtrud Wojak, Gründungsdirektorin des
NS-Dokumentationszentrums in München, mit einem Beitrag über
das wechselvolle Leben von Fritz Bauer, der als hessischer
Generalstaatsanwalt den Frankfurter Auschwitz-Prozess
(1963-1965) maßgeblich initiiert hatte.

Prof. Friedhelm Boll widmet sich der Frage, wie die
Erinnerungen von Zeitzeugen der NS-Zeit künftig weitergegeben
werden können (31. März, 20 Uhr, LWL-Landeshaus). Tom Wulf wird
als freier Mitarbeiter der Villa ten Hompel seine Recherchen
zur Rückerstattungspraxis in der britischen Zone am Beispiel
einer jüdischen Frau aus Münster dokumentieren, die als
Untergetauchte mit falscher Identität die Shoah überleben
konnte (7. April, 20 Uhr, Villa ten Hompel).

Der Transfer historischer Erkenntnisse in ein allgemeingültiges
"Prinzip Verantwortung" beschließt die Reihe mit einem
eingehenderen Blick auf den jüdischen Philosophen Hans Jonas
durch Axel Grube (14. April, 20 Uhr, LWL-Landeshaus).

Den Abschluss der Veranstaltungen in Münster bildet das Konzert
"Kadima Collective meets Soundtrips NRW", zu dem die Black Box
am 13. April 2011 um 20 Uhr ins Kulturzentrum cuba einlädt. Das
Kadima Collective aus Israel ist ein Netzwerk von Musikern
zeitgenössischer Improvisationsmusik. Sie organisieren Konzerte,
betreiben ein eigenes Plattenlabel und fördern den Austausch
mit ausländischen Musikern.

Anlässlich der Kulturtage war schnell die Idee geboren, eine
musikalische Begegnung mit Musikern aus NRW zu veranstalten.
International bekanntester Musiker des Kadima Collectivs ist
Ariel Shibolet. Geboren 1972 in Ramat Gan, Israel, lebt er
heute in Tel-Aviv. Er studierte zunächst klassische Musik und
lernte Cello, später wechselte er zum Sopransaxophon. Als
Musiker und Klangpoet hat er eine eigene Handschrift entwickelt,
die ihn als einen der ungewöhnlichsten und interessantesten
Improvisationskünstler seiner Generation ausweist.


INFO

Hintergrund: Jüdische Kulturtage NRW 2011

Unter dem Motto "einblicke - jüdisches [er]leben" und mit über
500 Veranstaltungen in 52 Städten starten am 20. März die
"Jüdischen Kulturtage NRW 2011". Im Mittelpunkt steht die
jüdische Kunst und Kultur, wie sie sich heute zeigt: dem Leben
zugewandt. Die Geschichte wird dabei nicht vergessen, sie steht
jedoch nicht im Zentrum der Veranstaltungen.

Die Jüdischen Kulturtage NRW sind ein gemeinsames Projekt der
52 beteiligten Städte, der drei Landesverbände der jüdischen
Gemeinden in NRW, der Landschaftsverbände Rheinland LVR) und
Westfalen-Lippe (LWL), des NRW Kultursekretariat Wuppertal und
des Kultursekretariat NRW Gütersloh. Die Schirmherrschaft haben
die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und der Präsident des
Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann,
übernommen.

URL: http://www.juedische-kulturtage-nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 17 10:45:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Mar 2011 10:45:47 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Mensch und Fluss - 7000 Jahre Freunde und Feinde,
Waltrop, 20.03.-21.08.2011
Message-ID: 4D81E65B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.03.2011, 12:01


AUSSTELLUNG

Mensch und Fluss - 7000 Jahre Freunde und Feinde
LWL-Industriemuseum zeigt Ausstellung zur Lippe an Bord der
"Ostara"

Sie ist der längste Fluss Westfalens und seit Jahrtausenden eng
mit der Geschichte der Menschen in diesem Landstrich verbunden:
die Lippe. Der 220 Kilometer lange Wasserlauf - in alten
Schriften auch "Mutter Westfalens" genannt - steht im
Mittelpunkt einer Ausstellung, die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) ab Sonntag, 20. März, in seinem
Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg zeigt. "Mensch
und Fluss. 7000 Jahre Freunde und Feinde" ist bis zum 21.
August an Bord des historischen Schleppkahns "Ostara" zu sehen.
Zur gleichen Zeit läuft ein zweiter Teil der Ausstellung im
Dattelner Hermann-Grochtmann-Museum.

Jagd- und Fischereirevier, Verkehrsweg, Kultplatz, militärische
Befestigung, Wasserversorgung, Energiequelle für Mühlen,
Grenzlinie, Abwasserentsorgung - die Lippe hatte für die
Menschen zu jeder Zeit wichtige Funktionen. Deshalb siedelten
die Menschen an ihren Ufern. Die Städte Hamm, Kamen, Werne,
Lünen, Haltern und Dorsten gingen aus Lippe-Siedlungen hervor.

Die Sonderausstellung zeigt die wechselvolle Geschichte von
"Mensch und Fluss" in ihren vielen Facetten zum ersten Mal im
Überblick. Wegen der Fülle der Themen und Exponate ist die
Schau auf zwei Standorte verteilt. Kurator Dr. Georg Eggenstein
hat viele Objekte und Exponate zusammengetragen, darunter
Kultgegenstände wie Lanzenspitzen, Beile, Dolche sowie Schmuck
aus Bronze. Die ältesten Verkehrs- und Transportmittel, die in
unserer Region entdeckt wurden, sind Einbäume aus der Lippe. In
der Zeit der römischen Feldzüge um Christi Geburt rückt die
Lippe als schriftlich überlieferte Wasserstraße erstmals in das
Bewusstsein der damaligen Weltöffentlichkeit. Auch im
Mittelalter und noch bis in die zweite Hälfte des 19.
Jahrhunderts brachte dieser Transportweg insbesondere für Kohle,
Ziegelsteine und Salz Reichtum in die Stützpunkte der
Lippe-Schifffahrt.

Dieter Gebhard, Vorsitzender der Landschaftsversammlung
Westfalen-Lippe, eröffnet die Schau am Sonntag (20.3.) um 11
Uhr im Hafenmeistergebäude des Schiffshebewerks. Nach einem
Grußwort von Museumsdirektor Dirk Zache gibt
Ausstellungskurator Dr. Georg Eggenstein eine kurze Einführung.
Die musikalische Begleitung übernimmt Claudius Reimann mit
verschiedenen Saxophonen.

Nach einem Rundgang durch die Ausstellung an Bord der Ostara
fahren die Eröffnungsgäste mit dem Fahrgastschiff Henrichenburg
über den Dortmund-Ems-Kanal (fünf Kilometer) und weiter per Bus
zum Hermann-Grochtmann-Museum in Datteln, wo Bürgermeister
Wolfgang Werner die Gäste um 12.30 Uhr begrüßt. Redner der
dortigen Eröffnung sind Dr. Jochen Stemplewski,
Vorstandsvorsitzender des Lippeverbandes, sowie Dr. Georg
Eggenstein.


INFO

Mensch und Fluss. 7000 Jahre Freunde und Feinde
20.3. bis 21.8.2011, Eröffnung: So, 20.3., 11 Uhr
LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg,
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Geöffnet Di - So 0-18 Uhr
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 17 11:01:35 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Mar 2011 11:01:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Westfalenprojekt beim Deutschen
Bildungsmedienpreis erfolgreich
Message-ID: 4D81EA0F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.03.2011, 14:08


AKTUELL

LWL-Westfalenprojekt beim Deutschen Bildungsmedienpreis
erfolgreich

Einen Erfolg kann die Geographische Kommission für Westfalen
beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) feiern: Die
Nominierung ihres Projektes "Westfalen Regional" für den
Deutschen Bildungsmedien-Preis "digita 2011". Der "digita"
zählt zu den renommiertesten Preisen der Bildungswirtschaft im
deutschsprachigen Raum.

Zwar schaffte es letztlich das Projekt "Westfalen Regional",
das von der Manfred-Engel-Stiftung in Bielefeld finanziell
unterstützt wird, nicht bis nach ganz oben aufs Siegertreppchen,
da die Juroren in diesem Jahr vor allem Medien für die
Vorschulerziehung in den Vordergrund stellten. Dennoch gehört
laut Jury der westfälische Wettbewerbsbeitrag zu den Projekten,
"die das Lernen und Lehren beispielgebend unterstützen sowie
inhaltlich und formal als herausragend gelten können".

Unter der Schirmherrschaft der baden-württembergischen
Kultusministerin, Prof. Dr. Marion Schick, fand jetzt in
Stuttgart die Preisverleihung statt. Im Kreis der insgesamt 18
Nominierten befand sich das Projekt "Westfalen Regional" in
illustrer Gesellschaft. So gehörten zum Beispiel Produktionen
des ZDF und bedeutender Bildungseinrichtungen und Institutionen
wie etwa der Bundesagentur für Arbeit zum Kreis der
"Titelanwärter".

Auch als "zweiter Sieger" freut sich die Geographische
Kommission für Westfalen, die in Stuttgart durch den
Geschäftsführer Dr. Rudolf Grothues und die beiden
Mitherausgeber Peter Wittkampf und Markus Wieneke vertreten war,
über diesen Erfolg.

Hintergrund
"Westfalen Regional" ist in gedruckter Fassung im Buchhandel
erhältlich und wird als Internet-Angebot
(http://www.westfalen-regional.de) häufig angeklickt. "Es
stellt ein äußerst informatives Kompendium zu den
regionalkundlich relevanten Themenbereichen Westfalens und
seiner Teilräume dar. Es ist dabei in seiner Vielseitigkeit, in
seiner Allgemeinverständlichkeit und mit seinen reichhaltigen
Illustrationen für Studierende, für die Schulen und für die
interessierte Öffentlichkeit gleichermaßen interessant", so
Wittkampf, der auch die ausführlichen Hinweise für die
Verwendung im Erdkundeunterricht erarbeitet hat.





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Mar 21 10:14:27 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 21 Mar 2011 10:14:27 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Themenabend_im_Stadtarchiv_M=C3=BCnst?=
=?utf-8?q?er=3A_350_Jahre_Aasee=2C_24=2E03=2E2011?=
Message-ID: 4D872503.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Stadt Muenster"
Datum: 21.03.2011, 10:06


AKTUELL

Vom Sumpfgebiet zur Freizeitoase
Themenabend im Stadtarchiv nimmt 350 Jahre Aasee in den Blick

Es herrschten unruhige Zeiten, als die Aa vor gut 350 Jahren zum ersten
Mal gestaut wurde. Der See, der dabei vor den Toren Münsters entstand,
war keineswegs als Freizeitparadies gedacht. Er diente allein
militärischen Zwecken. Die Geschichte des Aasees nimmt der
Themenabend am Donnerstag, 24. März (18 Uhr) im Stadtarchiv in den
Blick. Es bleibt dabei nicht nur bei einem Ausflug in die Historie: Auch
die aktuelle Diskussion um eine zeitgemäße Nutzung der grünen Oase
spielt eine Rolle.

Urheber des Sees war 1660 Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen. Er
belagerte Münster, wollte die Stadt von der Lebensader ?Wasser?
abschneiden und sie sich so seinem Willen und seinen Plänen unterwerfen.
Doch dieser See war nicht von Dauer. Ein breites Sumpfgebiet dehnte sich
bald wieder beidseitig der Aa aus.

Mit vielen historischen Ansichten, Plänen und Fotografien wird
Kunsthistorikerin Karina Hansen markante Etappen der Aasee-Geschichte
beleuchten. Die Referentin hat als Kuratorin die große Aaseeausstellung
im Stadtmuseum mit gestaltet.

Fast 230 Jahre sollten vergehen, ehe Professor Hermann Landois die Idee
zu einem See wieder aufgriff. Viel Überzeugungsarbeit musste noch
geleistet werden, bis sich im Dezember 1931 dann endlich das Bassin mit
Wasser füllte und der heute als ?Kleiner Aasee? bezeichnete Teil
fertig war. Nun aber zum Schutz der Stadt vor Hochwasser und zum
Freizeitvergnügen der Münsteraner. Der Eintritt zum Themenabend im
Stadtarchiv, An den Speichern 8, ist frei.







From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 22 10:56:36 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Mar 2011 10:56:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Schaetze des Mittelalters: Der Reichtum der
Piasten, Paderborn, 24.03.2011
Message-ID: 4D888064.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.03.2011, 11:25


AKTUELL

Schätze des Mittelalters: Der Reichtum der Piasten
Abendvortrag am 24. März im Museum in der Kaiserpfalz

Am Donnerstag (24.03.2011) um 20 Uhr lädt das Museum in der
Kaiserpfalz im Rahmen der Sonderausstellung "Schätze des
Mittelalters. Schmuck aus dem Staatlichen Archäologischen
Museum Warschau" (12. Februar - 8. Mai 2011) zu einem Vortrag
über den Reichtum der Piasten und deren Herrschaft in Polen ein.

Das Leben am Hof des polnischen Herrschers Bolesaw I. Chrobry
war geprägt von unvorstellbarem Reichtum. Dieser war so groß,
dass die adeligen Damen sich kaum noch unter der schweren Last
des Goldschmucks bewegen konnten, wie historische Quellen
berichten. Die schönsten Schmuckstücke dieser Zeit, hergestellt
mit größter Kunstfertigkeit und wertvollsten Materialien, sind
in der aktuellen Sonderausstellung zu sehen.

Gründe für die Ursachen des Reichtums der Piasten, die Herkunft
des Materials und die historisch-politischen Zusammenhänge um
die Entstehung des polnischen Staates erläutert Dr. Matthias
Hardt vom Geisteswissenschaftlichen Zentrum für Geschichte und
Kultur Ostmitteleuropas von der Universität Leipzig in seinem
Vortrag.


INFO

Termin: Donnerstag 24. März, 20 Uhr
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.
Ort: Aula im Museum in der Kaiserpfalz, Paderborn

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg
33098 Paderborn
Tel.: 05251 1051-10
Fax: 05251 1051-25
E-Mail: kaiserpfalzmuseum at lwl.org
URL: www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 22 11:08:03 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Mar 2011 11:08:03 +0100
Subject: [WestG] [KONF] "Universitaet und Geselligkeit", Paderborn,
10.-12.11.2011
Message-ID: 4D888313.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Rainer Pöppinghege"
Datum: 15.03.2011, 07:52


TAGUNG

Universitäten werden in der Regel mit rationaler Wissenschaft
in Verbindung gebracht. Doch sie sind auch Orte der
Geselligkeit, was in der öffentlichen Wahrnehmung meistens auf
die Kommerse studentischer Verbindungen reduziert wird. Die vom
10.-12. November 2011 geplante Tagung "Universität und
Geselligkeit" versucht darüber hinaus weitere universitäre
Geselligkeitsformen unter Studenten, aber auch unter
Professoren etc. zu beleuchten und spannt einen weiten Bogen
von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart.

Sie möchte untersuchen, welchen hochschul- und
gesellschaftspolitischen Einfluss universitäre Geselligkeit
ausüben kann, indem sie Netzwerke schafft, die letztlich auch
der langfristigen Durchsetzung politischer Interessen dienen
können. Die Ausgangshypothese lautet, dass sich in Struktur und
Wandel der universitären Geselligkeitsformen die Stellung der
Universitäten in Staat und Gesellschaft spiegelt, vor allem ihr
Prestigestatus und ihre Rolle als unabhängige Deutungsmacht
oder als mehr oder minder stark gegängelte Ausbildungsanstalt.

"Universität und Geselligkeit"
10. - 12. November 2011, Liborianum (An den Kapuzinern 5-7),
Paderborn

Donnerstag, 10. November 2011

14:00 Uhr Rainer PÖPPINGHEGE (Universität Paderborn), Friedhelm
GOLÜCKE (GDS), Dietmar KLENKE (Universität Paderborn):
Begrüßung und Einführung

14:20 Uhr Matthias ASCHE: Landsmannschaft, Verwandtschaft und
Tischgenossenschaft als Soziabilitätsformen und
Sozialisationsinstanzen an vormodernen Universitäten im
konfessionellen Vergleich (16. und frühes 17. Jahrhundert)

15:10 Uhr Marian FÜSSEL: Von der Sodalitas zur Loge.
Professorale Geselligkeit an der vormodernen Universität

16:30 Uhr Gerhard MÜLLER: Studentische Geselligkeit in
Landsmannschaften und Studentenorden des 17. und 18.
Jahrhunderts

17:20 Uhr Holger ZAUNSTÖCK: Freiheit - Ehre - Einheit?
Studentenkultur und Denunziationspolitik im langen 18.
Jahrhundert

20:00 Uhr Abendveranstaltung mit Raimund LANG


Freitag, 11. November 2011

09:00 Uhr Regina MEYER: Der Hallesche Spirituskreis - eine Form
universitärer Geselligkeit

09:50 Uhr Harald LÖNNECKER: "...dienten stets auch der
freundlichen Zusammenkunft". Geselligkeit in akademischen
Vereinen und Verbindungen an deutschsprachigen Hochschulen im
19. und frühen 20. Jahrhundert

11:11 Uhr Thomas BECKER: Professoren-Zirkel und akademische
Freundeskreise an der Universität Bonn im 19. und 20.
Jahrhundert

12:00 Uhr Matthias STICKLER: Verbindungsstudentische
Geselligkeit im Spannungsfeld von bürgerlichem und
antibürgerlichem Habitus

14:00 Uhr Sabrina LAUSEN: Formen von Geselligkeit in den
studentischen Verbindungen der Zweiten Polnischen Republik
(1918-39)

14:50 Uhr Birgit RIEGRAF: Vergeschlechtlichte Geselligkeit und
Universitäten

16:10 Uhr Christoph NONN: Theodor Schieder als universitärer
Netzwerker

17:50 Uhr Christian GEORGE: Das Wiedererstarken studentischer
Korporationen im Kontext gesellschaftlicher und politischer
Diskurse der Nachkriegszeit


Samstag, 12. November 2011

09:00 Uhr Wolfgang MÜLLER: Impressionen zur Studentenschaft der
Universität des Saarlandes in den frühen Jahren 1948- 1968 -
Organisationen, Aktivitäten und Vernetzungen

09:50 Uhr Christian SCHMIDTMANN: Auf der Suche nach
Gemeinsamkeit. Geselligkeit und Gruppenidentität in
katholischen Studentengemeinden in den 1950er/1960er Jahren

11:10 Uhr Dietmar KLENKE: Geselligkeit und Dozentenmobilität -
Struktur und Wandel des universitären Pendlerproblems

12:00 Uhr Schlussdiskussion

13:00 Uhr Ende der Tagung


Die Teilnahme ist kostenlos. Für Unterkunft inkl. VP werden
berechnet: gesamte Tagung mit zwei Übernachtungen 129.- ? bzw.
64,50 ? für eine Übernachtung.


INFO

Informationen und Anmeldung:
PD Dr. Rainer Pöppinghege
Historisches Institut der Universität Paderborn
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
Tel.: 05251/60-2438
E-Mail: rainer.poeppinghege at uni-paderborn.de


Veranstaltungsdaten:
Tagung "Universität und Geselligkeit"
Datum: 10.-12.11.2011
Historisches Institut der Universität Paderborn

Kontakt:
PD Dr. Rainer Pöppinghege
Historisches Institut der Universität Paderborn
E-Mail: rainer.poeppinghege at upb.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 22 11:21:05 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Mar 2011 11:21:05 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Wermert,
Josef (Hg.): Olpe - Geschichte von Stadt und Land
Message-ID: 4D888621.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef Wermert"
Datum: 17.03.2011, 11:23


LITERATUR

Neuerscheinung

OLPE - GESCHICHTE VON STADT UND LAND

BAND 2
(2 Teilbände):

VON DER WEIMARER REPUBLIK BIS ZUR GEGENWART

Olpe - Geschichte von Stadt und Land. Band 2 (2 Teilbände):
Von der Weimarer Republik bis zur Gegenwart.
Hrsg. im Auftrag der Kreisstadt Olpe von Josef Wermert/
Stadtarchiv Olpe.

Redaktion:
Günther Becker, Hans-Bodo Thieme und Josef Wermert.
Olpe: Selbstverlag der Kreisstadt Olpe 2011.
1670 Seiten in 2 Teilbänden; 380 Abbildungen; Leinen,
gebunden; farbiger Schutzumschlag mit Olper Panoramaansichten.
(ISBN 3-9808598-2-7)

Pünktlich zum Stadtgründungstag vor 700 Jahren, am 26. April
2011, erscheint nach langjähriger Vorbereitung der 2. Band der
Olper Stadtgeschichte mit dem Titel "Olpe - Geschichte von
Stadt und Land". Hierbei handelt es sich um einen weiteren Band
der auf mehrere Bände konzipierten wissenschaftlichen
Geschichte der Kreisstadt Olpe. Nach Herausgabe des 1. Bandes
im Jahr 2002 (968 Seiten), der die Geschichte der Stadt bis
1918 zum Inhalt hat, und nach Erscheinen von Band 3, dem
"Plattdeutschen Wörterbuch für Olpe und das Olper Land" 2008
(444 Seiten), beinhaltet Band 2 die Geschichte der Kreisstadt
in den Jahren der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus
und der Nachkriegszeit bis hin zur Gegenwart.

Dazu gehören auch verschiedene Beiträge, die frühere
Verhältnisse und Entwicklungen einbeziehen, wie zum Beispiel
Aufsätze zu den Themen "Wirtschaft und Verkehr",
"Lebensäußerungen, Traditionen und Kulturgüter" sowie
"Biographien". Wegen des Umfangs der Beiträge erscheint dieses
Band in zwei Teilbänden mit zusammen 1670 Seiten.

Zu den Autorinnen und Autoren zählen: Andrea Arens, Michael
Baales, Günther Be-cker, Werner Beckmann, Dieter Birkhölzer,
Mechthild Black-Veldtrup, Simone Böh-nisch, Hans Jürgen Brandt,
Hildegard Brüggemann, Gerhard Burghaus, Jan Foerster, Joachim
Grünewald, Hubertus Halbfas, Heike Heinzel, Karl Hengst,
Eck-hard Henseling, Volker Jarren, Gretel Kemper, Christian
Krajewski, Ursula Kund, Er-hard H. M. Lange, Katja Lütticke,
Sabine Melzer-Baldus, Horst Müller, Knut Friedrich Platz,
Wilfried Reininghaus, Friedhelm Rüsche, Georg Schmitz,
Hans-Walter Schmuhl, Josef Schneider, Wolfgang Schneider,
Manfred Schöne (?), Asta Schröder, Britta Spies, Thomas Spohn,
Clemens Steiling, Stephan Stickeler, Dieter Sudhoff (?),
Hans-Bodo Thieme, Lutz Volmer, Josef Wermert, Thomas Wilhelmi
und Anna Zembala.



I n h a l t :

Vorwort der Kreisstadt Olpe
Zeitleiste



Raum und Besiedlung

Entwicklung der Kernstadt Olpe
Ländliche Siedlungen
Biggetalsperre

Heimat im Biggetal (Sondern)


Politische Geschichte

Weimarer Republik und Nationalsozialismus 1918-1945

Zweiter Weltkrieg 1939-1945
Nachkriegsjahre bis zur Kommunalen Neugliederung 1969

Kommunale Neugliederung
Von der Kommunalen
Neugliederung bis zur Gegenwart


Verwaltungseinrichtungen in Kreis und Stadt

Olpe als Kreisstadt
Städtische Einrichtungen und Kulturpflege


Wirtschaft und Verkehr

Wirtschaftsgeschichte
Landwirtschaft
Forstwirtschaft
Bergbau

Tourismus

Olpe im Verkehrsnetz


Bevölkerung und Sozialstruktur

Bevölkerungsentwicklung
Sozial- und Berufsstrukturen,
materielle Lebensverhältnisse und sozialer Wandel

Lebensformen: Kindheit, Jugend, Alter

Gesundheitswesen


Kirchen, Klöster und religiöse Gemeinschaften

St. Martinus Olpe und Filialgemeinden
St. Marien Olpe und Filialgemeinden
St. Georg Neuenkleusheim und
Filialgemeinden
St. Cyriakus Rhode und Filialgemeinden
Pastoralverbund Olpe-Biggesee
Pastoralverbund Olpebach-Täler
Klöster und Ordensgemeinschaften
Evangelische Kirchengemeinde Olpe
Religiöse Gemeinschaften
Traditionsabbruch


Schulen und Bildungseinrichtungen

Volks-, Grund- und Hauptschulen
Realschule Olpe-Drolshagen
Städtisches Gymnasium
St.-Franziskus-Gymnasium
Deutsche Oberschule in Aufbauform
Förderschulen
Landwirtschaftsschulen
Berufsbildende Schulen des Kreises Olpe
Lehrerausbildung in Olpe
Fachschule für Sozialpädagogik
Erste Deutsche Bäckerfachschule
Stadtarchiv Olpe
Stadtbücherei Olpe
Musikschule der Stadt Olpe
Seminar für Staatsbürgerkunde
Volkshochschule des Kreises Olpe
Erwachsenen- und Familienbildung


Lebensäußerungen, Traditionen
und Kulturgüter

Der lokale Festkalender: Volksfeste -
Volksfeste und Bräuche im Wandel
Vereine, Korporationen und bürger-
schaftliche Zusammenschlüsse
Älteste Ortsgeschichte und
archäologische Denkmalpflege
Bau-, Kunst- und Bodendenkmäler
Bauen und Wohnen
Naturschutz, Naturdenkmale und Naturschutzgebiete

Siegel und Wappen der Stadt Olpe
Flur-, Gewässer- und Ortsnamen


Biographien / Prosopographie

Anton Deimel (1865-1954)
Joseph Freusberg (1881-1964)
Peter Grebe (1896-1962)
Adolf von Hatzfeld (1892-1957)
Albert Hopman (1865-1942)
Theo Hundt (1906-1994)
Lorenz Kardinal Jaeger (1892-1975)
Kaspar Klein (1865-1941)
Auguste Liese (1865-1941)
Franz Menke (1884-1955)
Franz Xaver Nies (1859-1897)
Petrus in Altis de Olpe (* um 1425/30)
Johannes Rosenthal (1903-1975)
Norbert Scheele (1903-1978)
Manfred Schöne (1935-1999)
Josef Schrage (1881-1953)
Die Landräte aus der Familie Freusberg
Ehrenbürger der Stadt Olpe ...
Einwohner, Bürgermeister ...


Quellen- und Literaturverzeichnis


INFO

Preis:

Verkaufspreis: 35,00 Euro

Der Subskriptionspreis (bis 7.5.2011) beträgt:27,00 Euro

Subskriptionspreis für die Bände 1-3 der Stadtgeschichte (bis
7.5.2011): 60,00 Euro

(Verkaufspreise der weiteren Bände der Olper Stadtgeschichte:
Band 1 (2002): 28,90 Euro; Band 3 (2008): 15,95 Euro; Beiheft 1
(2011): 12,00 Euro)


Bestellung:

Stadtarchiv Olpe
Franziskanerstraße 6/8
57462 Olpe
Tel.: 02761/831-293 bzw. 831-304 bzw. 831-241
E-Mail: J_Wermert at Olpe.de
Fax: 02761/832293

Kontakt:
Franziskanerstraße 6/8
57462 Olpe
Tel.: 02761/831293
Fax: 02761/832293






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 22 11:26:02 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Mar 2011 11:26:02 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Medienzentrum fuer Westfalen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 4D88874A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Timo Rieps"
Datum: 10.03.2011, 14:30


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist im
LWL-Medienzentrum für Westfalen in Münster zum 01.08.2011
eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

im Aufgabenfeld Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit des Bild-,
Film- und Tonarchivs zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei
Jahre befristet.

Zu den Kernaufgaben des LWL-Medienzentrums gehört die Sammlung,
Archivierung, Digitalisierung, Erschließung und Präsentation
von Bild-, Film- und Tondokumenten zur Geschichte und Gegenwart
Westfalen-Lippes (s. www.bildarchivwestfalen at lwl.org,
www.filmarchiv-westfalen at lwl.org).

Hauptaufgabe des Volontariats ist die Entwicklung und Umsetzung
von Konzepten zur stärkeren Erschließung des Bild-, Film- und
Tonarchivs für Öffentlichkeit und Bildungsarbeit. Schwerpunkte
sollen einerseits das Online-Marketing, andererseits die
Entwicklung und Betreuung von Angeboten für die schulische
Bildung bilden.

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit kultur- (Geschichte,
Volkskunde, Empirische Kulturwissenschaften...) und/oder
kommunikationswissenschaftlichem Schwerpunkt

- fundierte Kenntnisse im Bereich EDV und Internet, speziell
Web 2.0.

- Interesse an der Vermittlung von Geschichte und Landeskunde
Westfalen-Lippes

- Erfahrungen in Bildungsarbeit und Marketing

- die Fähigkeit zur raschen Einarbeitung in ein neues
Aufgabenfeld und zu kreativem und teamorientiertem Arbeiten

Wir bieten:
- ein interessantes und breit gefächertes Aufgabengebiet mit
eigenverantwortlichen Gestaltungsmöglichkeiten in einem großen
Medienarchiv

- die Möglichkeit, sich aufbauend auf vorhandenen Kenntnissen
an der Schnittstelle von Archiv-, Öffentlichkeits- und
Bildungsarbeit weiter zu qualifizieren

- einen Berufseinstieg bei einer profilierten öffentlichen
Kultur- und Bildungseinrichtung

- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
Höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von zur
Zeit 1.156,28 ? brutto gezahlt, ggfs. zzgl. Familienzuschlag

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Köster (0251/591-3901,
markus.koester at lwl.org) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
13/11 bis zum 30.04.2011 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 22 11:31:16 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Mar 2011 11:31:16 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Billerbeck wird Ludgerusstadt, Billerbeck,
24.03.2011
Message-ID: 4D888884.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 18.03.2011, 14:38


AKTUELL

Am Donnerstag, den 24. März 2011, wird das vom IStG
veranstaltete "Forum Billerbecker Stadtgeschichte(n)" mit einem
Vortrag von Constanze Sieger mit dem Titel "Billerbeck wird
Ludgerusstadt. Der Aufstieg zum Wallfahrtsort im Zusammenhang
von Stadtentwicklung und Bistumspolitik" fortgeführt.

Im Anschluss an den Vortrag wird Dörthe Gruttmann M.A. einen
kurzen Filmausschnitt vorstellen, der den Einmarsch alliierter
Soldaten in Billerbeck am 30. März 1945 dokumentiert. Diese von
einem britischen Soldaten gefilmte Sequenz schlummerte bis vor
kurzem unbemerkt in einem Londoner Museumsarchiv und wird an
diesem Abend zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.

Die in Kooperation mit der VHS Coesfeld organisierte
Vortragsreihe findet jeweils um 19.30 Uhr im Kulturzentrum
"Alte Landwirtschaftsschule" in Billerbeck statt und dient dem
wissenschaftlichen Austausch in Vorbereitung auf die
"Stadtgeschichte Billerbeck", die derzeit am IStG erarbeitet
wird.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Billerbeck wird Ludgerusstadt" und Präsentation
einer bisher unbekannten Filmsequenz zum Kriegsende in
Billerbeck im "Forum Billerbecker Stadtgeschichte(n)"

Datum: 24. März 2011

Kontakt:
Dörthe Gruttmann M.A.
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251/83 275 18
Fax: 0251/83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.staedtegeschichte.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 23 11:17:42 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 Mar 2011 11:17:42 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Fruehjahrstreffen des Netzwerks "Landschaft lesen
lernen in Suedwestfalen - Netzwerk Kulturlandschaftsfuehrer/innen",
Burg Bilstein, 09.04.2011
Message-ID: 4D89D6D6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Susanne Thomas"
Datum: 21.03.2011, 11:44


KONFERENZ

Frühjahrstreffen des Netzwerks "Landschaft lesen lernen in
Südwestfalen - Netzwerk Kulturlandschaftsführer/innen" auf Burg
Bilstein am 09.04.

Der Kreisheimatbund Olpe und Heimatbund Märkischer Kreis haben
im letzten Jahr gemeinsam mit Unterstützung der Kulturregion
Südwestfalen und finanzieller Förderung des Landes NRW das
Netzwerk "Landschaft lesen lernen in Südwestfalen" gegründet.
Über die Projektidee "Kulturlandschaftsführer/innen für
Südwestfalen" sollen Menschen gewonnen werden, die sich mit
ihrer Region identifizieren und ihr Wissen über die Region
anderen Mitmenschen näher bringen möchten.

Die Netzwerksarbeit wird in diesem Jahr mit weiteren neuen
Themen fortgesetzt und startet am Samstag, 9. April 2011 von
14:00 bis 18:00 Uhr in der Jugendherberge Burg Bilstein,
Von-Gevore-Weg 10, 57368 Lennestadt mit einem offenen
Planungstreffen, zu dem auch Neueinsteiger herzlich willkommen
sind. Neben einer Führung durch die Burg mit dem
Jugendherbergsvater Günter Sagafe stehen Informationen zur
zukünftigen Arbeitsstruktur des Netzwerks, Termine und Inhalte
der Seminare 2011, Stand und Kooperationen mit der Regionale
2013 und Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband
Westfalen-Lippe auf dem Programm. Die Veranstaltung ist
kostenfrei und für alle Interessenten offen.

Schon im vergangenen Jahr haben sich erstmals innerhalb des
Netzwerks 15 Männer und Frauen aus Hagen, dem Märkischen Kreis
sowie den Kreisen Hochsauerland, Olpe und Siegen-Wittgenstein
in der "Kunst des Gästeführens" fortgebildet. Als Imageträger
und Repräsentanten der Region vervollständigten die Teilnehmer
auf diesem Seminar ihr Wissen über Natur und Kultur in
Südwestfalen und schulten besonders ihre kommunikative und
didaktische Kompetenz. "Eine fundierte Aus- und Weiterbildung
mit verbindlichen Qualitätsstandards bildet die Basis eines
Gästeführers" - betonen besonders die Vertreter von Sauerland
Tourismus e.V.

Anmeldung zu dem Netzwerkstreffen sowie Informationen zu dem
Projekt "Landschaft lesen lernen in Südwestfalen" erhalten Sie
bei der Projektleitung Sabine Risse per E-Mail
risse at geosearch.de oder per Telefon 02374 / 973924.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Frühjahrstreffen des Netzwerks "Landschaft lesen lernen
in Südwestfalen"
Datum: 09.04.2011
Netzwerk Kulturlandschaftsführer c/o Sabine Risse
Lösseler Str. 80a
58644 Iserlohn
Tel.: 0 23 74 / 97 39 24
E-Mail: risse at geosearch.de
URL: www.landschaftlesenlernen.de

Kontakt:
Susanne Thomas
Kulturregion Südwestfalen
Bismarckstr. 15
58762 Altena
Tel.: 02352/966-7066
E-Mail: servicebuero at kulturregion-swf.de
URL: www.landschaftlesenlernen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 23 11:30:59 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 Mar 2011 11:30:59 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BKONF=5D_XXX=2E_Gespr=C3=A4chskreis_Technikge?=
=?utf-8?q?schichte=3A_Rationalisierung_in_Handwerksberufen=2C_Hagen=2C_02?=
=?utf-8?b?Li0wNC4wNi4yMDEx?=
Message-ID: 4D89D9F3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 22.03.2011, 09:20
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


TAGUNG

XXX. Gesprächskreis Technikgeschichte
Jahrestagung 2011: Rationalisierung in Handwerksberufen im
LWL-Freilichtmuseum Hagen, Westfälisches Landesmuseum für
Handwerk und Technik

2. bis 4. Juni 2011


Der Begriff der Rationalisierung wird in der technik- und
wirtschaftsgeschichtlichen Forschung vor allem in Zusammenhang
mit industrieller Fertigung gebraucht. Das Kernanliegen der
Rationalisierung in der Arbeitswelt ist der Wunsch, mit weniger
Mitteln den gleichen Effekt oder aber mit gleichen Mitteln
einen größeren Effekt zu erzielen und damit zu einer
Wirtschaftlichkeitssteigerung von Unternehmen zu kommen.

Dieses Anliegen ist auch in Handwerken und handwerklich
geprägten Berufen zu beobachten, und zwar nicht erst, seit die
Entstehung von Manufakturen und Industriebetrieben die
wirtschaftliche Situation von Handwerkern grundlegend
veränderten. Dabei sind die Formen möglicher
"Rationalisierungen" in Handwerksberufen vielfältig. Sie
bezogen und beziehen sich auf die Energienutzung, die
Arbeitsorganisation (Zeitstrukturen, Arbeitsschritte,
Arbeitsteilung), den Maschinen- und Werkzeugeinsatz, die
Verwendung von Materialien, die Vertriebsstrukturen sowie auf
das Zeitmanagement und die Betriebsführung allgemein.

Die Antwort auf die Frage, welche Rationalisierungsbestrebungen
in Handwerksbetrieben im 19. und 20. Jahrhundert zu beobachten
sind, verspricht Aufschluss darüber, wie sich die vielfach
zitierte Anpassung von traditionellen Handwerksberufen an
moderne wirtschaftliche und technische Entwicklungen konkret
vollzogen hat. Dabei ist durchaus zu vermuten, dass bestimmte
Formen der Rationalisierung handwerklichen Berufen ihren
"handwerklichen" Charakter genommen haben. Aus Sicht der
Technikgeschichte bietet der Blick auf das Handwerk die
Möglichkeit, Fragestellungen und Methoden der
Rationalisierungsforschung auf ein bisher wenig beachtetes
Forschungsgebiet zu übertragen.

Der Gesprächskreis Technikgeschichte thematisiert auf seiner
XXX. Jahrestagung vom 2. bis 4. Juni 2011 Formen der
Rationalisierung in Handwerksberufen. Die Tagung findet in
Kooperation mit dem LWL-Freilichtmuseum Hagen, Westfälisches
Landesmuseum für Handwerk und Technik des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe statt.

Das Programm der international besetzten Tagung verspricht
einen Überblick über wichtige Aspekte der Rationalisierung in
unterschiedlichen handwerklich geprägten Berufen. Die Themen
reichen von der Ausbildung über den Einsatz von Arbeitsmitteln
und Maschinen sowie die Veränderung von Arbeitsabläufen bis hin
zu Überlegungen, wie Spuren der Rationalisierung dokumentiert
und in Ausstellungen präsentiert werden können.


Donnerstag, 2. Juni 2011

14.30 Uhr
Dr. Anke Hufschmidt
Führung durch das LWL-Freilichtmuseum
Hagen, Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik

ab 16.00 Uhr
Anmeldung zur Tagung

17.00 Uhr
Dr. Uwe Beckmann, Leiter des LWLFreilichtmuseums Hagen
Begrüßung

17.15 Uhr
Dr. Peter Theißen, Dinslaken,
Regina Weber M.A., Bochum
Begrüßung für den Gesprächskreis Technikgeschichte

17.30 Uhr
Prof. Dr. Reinhold Reith, Salzburg
Rationalisierung im Handwerk: Ein Widerspruch? Versuch einer
historischen Annäherung

18.30 Uhr
gemeinsames Abendessen


Freitag, 3. Juni 2011

8.30 bis 12.00 Uhr
Betriebsbesichtigung der Stadtbäckerei Kamp sowie
Außenbesichtigung von Standorten der Route Industriekultur in
Hagen (Bus, Abfahrt: Parkplatz LWL-Freilichtmuseum Hagen),

anschließend Mittagsimbiss


Vortragsblock 1
Moderation: Dr. Anke Hufschmidt, Hagen

14.00 Uhr
Dr. Esther Berner, Zürich
Rationalisierung der beruflichen Bildung im Zeichen der
Industrialisierung

14.45 Uhr
Regina Weber M.A., Bochum
Qualitätsarbeiter für das Handwerk. Psychotechnische
Eignungsprüfungen in den 1920er-Jahren

15.30 Uhr
Ralf Spicker M. A., München
Zur Lage des Handwerks um 1900 - Rationalisierung im
Kleineisengewerbe unter dem Konkurrenzdruck der Großindustrie

16.15 Uhr
Kaffeepause

16.45 Uhr
Dr. Hubert Köhler, Hagen
"Fünf gegen Einen" - Die Rationalisierung der maschinellen
Texterfassung durch die "Linotype"

17.30 Uhr
Lukasz Nieradzik M.A., Wien
Transformation des Wiener Fleischhauerhandwerks im Kontext von
Industrialisierung und Urbanisierung: der Fall "Schlachthof zu
St. Marx" (1851-1914)

18.15 Uhr
Ende des ersten Vortragsblocks

20.00 Uhr
gemeinsames Abendessen


Samstag, 4. Juni 2011

Vortragsblock 2
Moderation: Dr. Peter Theißen, Dinslaken

9.00 Uhr
Christoph Rauhut, Zürich
"[...] denn praktisch zu sein, liegt im Streben unserer Zeit".
Rationalisierungsbestrebungen auf der Baustelle um 1900

9.45 Uhr
Mgr. Michal Novotný, Prag
Der Wohnungsbau in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts in
der Tschechoslowakei. Theorie und Praxis der Rationalisierung im
Bauwesen

10.30 Uhr
Kaffeepause

11.00 Uhr
Sonja Petersen, Offenbach am Main
Von kunsthandwerklichen Werkstätten zu mechanisierten Fabriken.
Rationalisierungsprozesse in der handwerklich orientierten
Industrie am Beispiel des Klavierbaus - 1830 bis 1930

11.45 Uhr
Mareike Berweger M.A., Recklinghausen
Rationalisierungsspuren - ein Werkstattbericht. Die Schlosserei
Rolf-Kurt Berweger in Duisburg-Meiderich

12.30 Uhr
Dr. Anke Hufschmidt, LWL-Freilichtmuseum Hagen
Rationalisierung im Handwerk - ein Ausstellungsprojekt

13.15 Uhr
Mittagsessen

14.15 Uhr
Projektpräsentationen aus dem Gesprächskreis

14.15 bis 14.45 Uhr
Dr. Hermann Josef Stenkamp, Bocholt
Präsentation: MaX - Museum at Xess. Ein EU-Projekt mit
zukunftsweisenden Wegen der Medialisierung und
Besucherpartizipation in Textilindustriemuseen

14.45 bis 15.15 Uhr
Dr. Gabriele Wohlauf, Berlin
Erfahrungswissen in der Produktion - der weiße Fleck in der
Technikgeschichtsforschung. Forschen - Dokumentieren - Bewahren
- lebendig Tradieren am Beispiel der manufakturellen
Schmuckherstellung in Pforzheim. Die detailreiche
Filmdokumentation einer versunkenen Welt im Deutschen
Technikmuseum Berlin

15.15. bis 15.45 Uhr
Blitzlichter: Möglichkeit für Mitglieder des Gesprächskreises,
Projekte vorzustellen (bitte bis zum 15. Mai 2011 bei
Dr. Anke Hufschmidt melden)

15.45 Uhr
Moderation: Regina Weber M.A., Bochum
Abschlussdiskussion und Angelegenheiten des Gesprächskreises
für Technikgeschichte
anschließend Führung durch das LWLFreilichtmuseum Hagen
(Dr. Anke Hufschmidt)

Die Tagungsgebühr beträgt 20 Euro. Sie ist bei der Anmeldung bar
zu entrichten (keine EC- und Kreditkarten).

Aufgrund der Platzkapazitäten ist die Zahl der Anmeldungen
begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 10. Mai mit dem
Anmeldeformular an. Sie erhalten das Formular unter
anke.hufschmidt at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 23 11:33:51 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 Mar 2011 11:33:51 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/09
Message-ID: 4D89DA9F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 22.03.2011, 08:53


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-09 für den Zeitraum vom
12.03.2011 bis zum 18.03.2011 mit insgesamt 21 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-09&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail:flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 23 11:36:14 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 Mar 2011 11:36:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kommunalarchive sollen auch Wissen aus Vereinen
sichern: Westfaelischer Archivtag in Siegen
Message-ID: 4D89DB2E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.03.2011, 13:01


AKTUELL

Kommunalarchive sollen auch Wissen aus Vereinen sichern
Westfälischer Archivtag in Siegen

Auch Wissenswertes von Sportvereinen, Kulturinstitutionen oder
aus der Heimatpflege muss für die Nachwelt gesichert werden.
Darauf haben Archivare aus ganz Deutschland auf einer
Fachtagung am Dienstag (22.3.) in Siegen hingewiesen.

Kommunen verfügten über ein breites Spektrum von Vereinen mit
zum Teil langer Tradition, hieß es. Beinahe in jeder Kommune
engagierten sich Bürger in Sportvereinen, Musikvereinen, in
Kunst- und Kultur, Religion, Bildung oder in der Heimatpflege.
"Nur wenn sich Kommunalarchive um die Unterlagen, die bei
Vereinen entstehen, aktiv bemühen und sie dauerhaft archivieren,
kommen sie ihrem Auftrag, die lokale Gesellschaft und
Lebenswirklichkeit abzubilden, nach", sagte der Leiter des
LWL-Archivamtes, Dr. Marcus Stumpf vor rund 180 Teilnehmern des
63. Westfälischen Archivtages.

"Unterlagen von Vereinen, sind dabei nur ein Beispiel für
nichtamtliche Überlieferungen, die zusätzlich zu den Unterlagen
aus der Verwaltung in die Archive übernommen werden. Dass eine
sorgfältige Auswahl bei der Vielzahl der Quellen vorgenommen
werden muss, ist selbstverständlich. Nach welchen fachlichen
Kriterien die Auswahl erfolgen sollte, ist Teil der aktuellen
Diskussion", so der Fachmann des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) weiter.

"Die Vereinsüberlieferung im Stadtarchiv Siegen spiegelt
insbesondere den Wirtschaftsraum", so der Siegener
Bürgermeister Steffen Mues. "Die Beschränkung auf amtliche
Quellen aus der Stadtverwaltung würde nicht annähernd ein
ausgewogenes Bild unserer Stadtgesellschaft vermitteln.
Nichtamtliche Quellen erfreuen sich darüber hinaus größter
Beliebtheit bei den Forschenden, die mit unterschiedlichen
Fragestellungen ins Stadtarchiv kommen."

Der Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, Paul Breuer,
ermutigte die Archive, sich aktiv um nichtamtliche
Überlieferungen als unverzichtbare Quellen zu bemühen und
entsprechende Netze vor Ort aufzubauen, um die Übernahme
sicherzustellen. "Der Vielfalt der lokalen Lebenswelt können
kommunale Archive nur gerecht werden, wenn sie auch Unterlagen
von Vereinen, Parteien, Firmen oder anderen am Ort ansässigen
Einrichtungen in nichtamtlicher Trägerschaft einwerben und
Zeitungen, Flugblätter, Plakate etc. als Dokumente zur
Kommunalentwicklung insgesamt sammeln. Damit sind nichtamtliche
Überlieferungen wahre Kronjuwelen in den Archiven. Die Kommunen
- Städte, Gemeinden und Kreise - stehen damit vor der
Herausforderung, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Ressourcen
bereitzustellen, die für die Einwerbung und fachgerechte
Bearbeitung der Quellen benötigt werden."

Das Thema 'Archive und Medien? am zweiten Tagungstag bildete
einen weiteren Schwerpunkt bei der Beschäftigung mit
nichtamtlichen Überlieferungen. "Unterschiedliche Medien
gewinnen in unserem Alltag immer mehr an Bedeutung. Vor allem
visuelle Medien bestimmen unsere Gesellschaft. Daher sind
Kommunalarchive auch aufgefordert, aktiv solche Überlieferungen
einzuwerben. Die Erhaltung von audiovisuellen digitalen Quellen
stellt die Archive allerdings vor eine große Herausforderung",
so LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 23 11:38:25 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 Mar 2011 11:38:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfaelische Kulturkonferenz: Kulturentwicklungsplan
und "Literaturland Westfalen"
Message-ID: 4D89DBB1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.03.2011, 16:24


AKTUELL

Westfälische Kulturkonferenz
Kulturentwicklungsplan und "Literaturland Westfalen"

Am Freitag (18.3.) haben in Dortmund 240 Kulturschaffende,
Oberbürgermeister, Landräte, Entscheidungsträger,
Vereinsvertreterinnen und Kulturförderer aus der Region an der
Westfälischen Kulturkonferenz unter dem Motto "Westfalen -
Kulturland mit Zukunft" teilgenommen. NRW-Kulturministerin Ute
Schäfer erläuterte in einem Impulsreferat die Vorstellungen der
Landesregierung zur regionalen Kulturpolitik in NRW.

Die Westfälische Kulturkonferenz will über räumliche, fachliche
und institutionelle Grenzen hinweg eine systematische und
ständige Plattform für die gemeinsamen kulturellen Interessen
der Region schaffen und Impulse für die Zukunft setzen - damit
Kultur in Westfalen-Lippe langfristig und nachhaltig gesichert,
gestärkt und besser sichtbar gemacht werden kann.

"Wir wollen in der langfristigen Perspektive auch das
Politkfeld Kultur stärken und ihm den gebührenden Platz in der
Gesellschaft ermöglichen", erklärte dazu Dieter Gebhard,
Vorsitzender der Landschaftsversammlung im Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) und Kuratoriumsvorsitzender der
LWL-Kulturstiftung, in seiner Eröffnungsrede. Dass Westfalen
als Marke hervorragend geeignet sei, die Kultur vor Ort und in
der Region zu stärken, habe das "Westfälische Jahrzehnt"
gezeigt. In den 1990er Jahren hatte die Region an die
Geburtstage der westfälischen Dichterin Droste Hülshoff, des
Architekten Schlaun sowie an den Westfälischen Frieden und das
Treffen Von Karl dem Großen mit Papst Leo III. in Paderborn
erinnert.

Im kulturpolitischen Teil der Konferenz am Vormittag begann ein
Diskurs über die kulturelle Entwicklung Westfalen-Lippes. Im
Mittelpunkt stand die Diskussion über die Notwendigkeit eines
Kulturentwicklungsplanes für die Region.

LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch stellte unter dem Titel
"Gemeinsam handeln" eine Erklärung vor, auf deren Grundlage nun
eine Kulturentwicklungsplanung für Westfalen-Lippe auf den Weg
gebracht werden soll. Den fachlichen Hintergrund dazu lieferte
Dr. Narciss Göbbel, Referent für Kulturplanung und kulturelle
Stadtentwicklung der Stadt Bremen.

Nach dem kulturpolitischen Teil widmete sich der Nachmittag dem
Thema Literatur in Westfalen-Lippe. Der Dortmunder Literat
Fritz Eckenga und ein Poetry Slam mit Marian Heuser aus Münster,
Fabian Navarro aus Warstein und Micha El Goehre aus Gütersloh
begleiteten die Konferenz künstlerisch.

Kulturentwicklungsplan "Wo stehen wir und wo wollen wir hin?
Warum gemeinsam handeln? Weshalb brauchen wir einen
Kulturentwicklungsplan? Was bedeutet uns "Westfalen?", waren
die Leitfragen für die Podiumsdiskussion. Die Gäste waren
Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, LWL-Kulturdezernentin
Dr. Barbara Rüschoff-Thale, der Direktor des Museums Marta
Herford Roland Nachtigäller, der Geschäftsführer der Regionale
2013 Dirk Glaser sowie der Unternehmer und "bekennende
Westfale" Wolfgang Hölker. Zusammen mit dem Fachreferenten Dr.
Narciss Göbbel waren sie sich einig, dass gerade angesichts der
regionalen, fachlichen und organisatorischen Unterschiede in
der Region ein Kulturentwicklungsplan eine sinnvolle und
notwendige Grundlage für gemeinsames Handeln darstellt.

Literaturland Westfalen Der Nachmittag hatte den thematischen
Schwerpunkt "Literaturland Westfalen". Eva Maaser, Vorsitzende
des NRW-Verbandes der deutschen Schriftsteller in der
Gewerkschaft ver.di, berichtete, wie sich die
Literaturlandschaft in Westfalen-Lippe künftig besser
präsentieren kann. Grundlage ihres Berichts war die erste
Tagung der Arbeitsgemeinschaft Literatur in Westfalen-Lippe, zu
der sich 80 Vertreter von Literaturbüros, literarischen
Gesellschaften und Vereinen, Bibliotheken, Verlagen sowie
etliche Autoren im Januar in Hamm versammelt hatten.

Zwei Projektvorschläge sind aus dieser Arbeitsgemeinschaft
Literatur erwachsen: eine gemeinsame Veranstaltungsreihe und
eine Internetplattform. Beide Projekte sollen im Laufe des
Jahres mit Hilfe des Projekts "Kultur in Westfalen"
vorangetrieben werden. "Westfalen-Lippe ein Literaturland?!"
Dieser Frage ging Michael Serrer nach, Leiter des
Literaturbüros NRW in Düsseldorf und seit vier Monaten Sprecher
des Literaturrates NRW.

LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale berichtete
über den aktuellen Stand zu Burg Hülshoff. Seit 2008 engagiert
sich der LWL, um den Geburtsort der Annette von Droste-Hülshoff,
Autorin von Weltrang, für die Öffentlichkeit zu erhalten.
Dafür soll eine Stiftung gegründet werden, die rund 20
Millionen Euro Kapital benötigt. Es gibt die Überlegung, dass
dafür jeweils vier Millionen aus Erträgen der
LWL-Kulturstiftung und vom Land NRW beigetragen werden, die
restlichen rund 12 Millionen sind bereits von Stiftern in
Aussicht gestellt worden. Dazu soll noch in diesem Frühjahr
eine Stifterkonferenz stattfinden.


INFO

Veranstalter
Veranstalter der Westfälischen Kulturkonferenz ist das Projekt
"Kultur in Westfalen". Das Projekt will Kultur in
Westfalen-Lippe stärken und besser sichtbar machen und damit
zur Profilierung der Region beitragen. Es wird getragen von der
LWL-Kulturstiftung, der Westfalen-Initiative und dem
Kulturministerium NRW. Das Projektbüro ist beim LWL angesiedelt,
der einzigen Einrichtung, die in ganz Westfalen-Lippe und in
allen Kultursparten tätig ist.

URL: http://www.kultur-in-westfalen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 23 12:41:50 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 Mar 2011 12:41:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 23.03.2011
Message-ID: 4D89EA8E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 23.03.2011, 12:36


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 23.03.2011

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Westfalen,
NRW, Dortmund: Kultur und Medien, Panorama, Politik,
Stadtentwicklung, Wissenschaft und Bildung / 23.03.2011 12:00

Baukunstarchiv NRW: Initiative will leeres Ostwall-Museum zu
öffentlichem Zentrum machen

Dortmund (wh). Aus dem alten Museum am Ostwall soll die
"Baukunst am Ostwall" werden. Nach den Plänen einer Initiative
um den Dortmunder Architekturhistoriker Prof. Wolfgang Sonne
könnte das Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW von
der Technischen Universität (TU) Dortmund in die Stadt ziehen.
In diesem "prestigeträchtigen, leer stehenden Museumsbau", so
Prof. Sonne, würde dann ein Zentrum für Baukunst entstehen, das
sich mit Ausstellungen, Gastronomie, Shop und
Beratungsangeboten an die Öffentlichkeit wendet. Das Gebäude
ist seiner Einschätzung nach von zentraler Bedeutung für
Nordrhein-Westfalen. Die Initiative habe bereits die Zusage der
Nachfahren des Architekten Josef Paul Kleinhues, den Nachlass
des renommierten Baumeisters nach Dortmund zu bringen, wenn das
Archiv an den Ostwall zieht. In dem Gründerzeitgebäude, das
seit dem Umzug des Museums in das Kulturzentrum U weitgehend
leer steht, begründete Kleinhues 1975 die Dortmunder
Architekturtage. Die Betriebskosten für das Zentrum sollen über
die Vermietung sowie über Stiftungen finanziert werden, das
NRW-Bauministerium würde den Umbau finanzieren, so die Pläne
der Initiatoren. Nun hoffen sie, dass die Stadt Dortmund ihnen
entgegen kommt. Denn das Haus am Ostwall soll laut
Ratsbeschluss eigentlich verkauft werden, während die
Architekten es mieten beziehungsweise pachten wollen. Beteiligt
an der Initiative für "Baukunst am Ostwall" sind das
Architektur- und Ingenieurbaukunstarchiv NRW an der TU Dortmund,
die Architektenkammer NRW und die Ingenieurkammer Bau NRW.

Pressekontakt: Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Lehrstuhl für
Geschichte und Theorie der Architektur, TU Dortmund, Telefon:
0231/7554197, E-Mail: wolfgang.sonne[at]tu-dortmund.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Freizeit, Panorama / 23.03.2011
11:00

Dortmunder Clubszene feiert in den Umkleidekabinen der
BVB-Spieler

Dortmund (wh). Ungewöhnliche Einblicke: Bei der neuen
Dortmunder Partyreihe "Unter den Tribünen" feiern die Gäste in
den Umkleidekabinen der Spieler von Borussia Dortmund. 20 DJs
werden bei der Großveranstaltung am 9. Juli in den
Räumlichkeiten des Signal Iduna Parks auflegen. "Dabei machen
wir auch vor den heiligen Umkleidekabinen der Kicker nicht
Halt", so Pressesprecher Martin Juhls. Angst vor "Partyschäden"
durch die feiernden Gäste habe man nicht. Geschont wird
hingegen die Innenfläche des Signal Iduna Parks: Der
empfindliche Rasen des Fußballstadions darf während der
Veranstaltung nicht betreten werden.

Weitere Informationen: http://www.unter-den-tribuenen.de/

Pressekontakt: Martin Juhls, Sternschaltung, Telefon:
0151/22641488, E-Mail: martin.juhls[at]sternschaltung.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Borken: Freizeit, Panorama / 22.03.2011 17:00

Grillmeister streiten in Gronau um den Weltmeistertitel

Gronau (wh). Die zwölfte World Barbecue Championship wird vom
20. bis 22 Mai im münsterländischen Gronau ausgetragen. 100
Grillteams aus aller Welt und 100.000 Besucher erwartet die
German Barbecue Association als Veranstalter. Die Teilnehmer
müssen eine "internationale Fachjury" mit einem gegrillten
Fünf-Gänge-Menü überzeugen und sich dabei an ein "strenges
Regelwerk" halten, so der Verein. Preisgelder in Höhe von
30.000 Euro werden ausgesetzt. Die Grillweltmeisterschaft soll
von einem großen Volksfest begleitet werden. Gronau hätte durch
Veranstaltungen wie die Jazztage, die Landesgartenschau und die
Deutsche Grillmeisterschaft bewiesen, dass die Stadt für das
internationale Grillmeister-Treffen "bestens gerüstet" sei,
begründet die German Barbecue Association die Wahl des Ortes.
"Wir können uns auf eine Stadt freuen, die mit viel
Enthusiasmus und Engagement für die Party des Jahres sorgen
wird", sagte der Präsident des Vereins, Robert Meyer.

Weitere Informationen:
http://www.gbaev.de/php/index.php?wm-2011-austragungsort-steht-jetzt-fest-1

Pressekontakt:
Ernst H.R. Büttner, Presse und PR, German Barbecue Association
e.V., Telefon: 0751/56177513, E-Mail: ehr[at]vitamin-be.de

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Westfalen,
Borken: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama / 22.03.2011
16:00

Spinnen leicht gemacht: LWL-Museum bietet Workshop zum neuen
Trend an

Bocholt (wh). Eine der ältesten Kulturtechniken der Menschheit
wird zum Trend für Kreative: Das Handspinnen von Wollfäden ist
kein leichtes, aber ein zunehmend beliebtes Hobby und gilt als
sinnliches Erlebnis. Eine Einführung in die Kunst des Spinnens
gibt nun ein zweitägiger Workshop im Textilmuseum Bocholt des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Ein erster Kurs des
Museums im vergangenen Jahr war bereits ausgebucht. Als eine
meditative Tätigkeit beschreibt Anne Liesmann, Mitarbeiterin
des Textilmuseums, das Spinnen. "Es ist eine sehr
anspruchsvolle Tätigkeit, aber wenn man die Technik beherrscht,
kann man dabei die Seele baumeln lassen", beschreibt sie den
Reiz der Verarbeitung von Naturwolle zu Fäden. Vor allem
kreative Menschen interessieren sich für die Handarbeit,
beobachtet die Museumsmitarbeiterin: "Ihnen geht es nicht um
das Geldsparen, sondern darum, individuelle und besondere
Kleidungsstücke herzustellen."

Weitere Informationen:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?urlID=2390

Pressekontakt: Anne Liesmann, LWL-Textilmuseum Bocholt,
Telefon: 02871/216110; Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum,
Telefon: 0231/6961127, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Mar 23 14:39:21 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 23 Mar 2011 14:39:21 +0100
Subject: [WestG] [POS] Stadt Borken: Mitarbeiter/in fuer das Stadtmuseum
Message-ID: 4D8A0619.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Stadt Borken, Martin Ostendorff" martin.ostendorff at borken.de
Datum: 23.03.2011, 14:18


POSITION

Die Stadt Borken sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen
Mitarbeiter/in für das Stadtmuseum mit museumspraktischer Erfahrung
(Historiker/in oder Volkskundler/in) zunächst befristet für zwei Jahre.


Den vollständigen Ausschreibungstext können Sie im Internet unter
"www.borken.de" abrufen. Für weitere Informationen stehen Ihnen der
Fachbereichsleiter Bildung, Kultur und Freizeit, Herr Pöpping (Tel.
02861/939-213) und die Fachbereichsleiterin Personal, Orga und IKT, Frau
Nagel (Tel. 02861/939/112) gern zur Verfügung.

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum
08.04.2011 an den Bürgermeister der Stadt Borken, Fachbereich Personal,
Orga und IKT Postfach 1764, 46322 Borken.


INFO

Kontakt:
Martin Ostendorff
Stadt Borken
Im Piepershagen 17
46325 Borken
Tel.: 02861-939116
Fax: 02861-93962116
E-Mail: martin.ostendorff at borken.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 24 10:30:06 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Mar 2011 10:30:06 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Kulturautomat" verkauft Kultur in Schachteln
Message-ID: 4D8B1D2E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 24.03.2011, 10:03


AKTUELL

"Kulturautomat" verkauft Kultur in Schachteln

Kultur in Schachteln präsentieren die Museen der Stadt Iserlohn
künftig mit ihrer neuesten Errungenschaft, dem
"Kulturautomaten": Ein umfunktionierter alter Zigarettenautomat
"verkauft" kleine "Kulturstückchen" zum Preis von zwei Euro.

Museumsleiter Gerd Schäfer wurde bei der Umsetzung des
Projektes von heimischen Sponsoren und von Ehefrau und
Künstlerin Angelika Schäfer, die das Design der Kultur in
Schachteln schuf, und Sohn Jan, der als Fotograf die
Autorenporträts für die Kulturstückchen kreierte, sowie von
seinem Museumsteam unterstützt. Ulrich Sauer (früher Takab
Sauer) spendete einen alten Zigarettenautomaten und Ralf Treese
(Tabak Semer) und Josef Maciej berieten und halfen bei der
Umstellung des alten Automaten-Münzprüfers auf die "neuen"
Zwei-Euro-Stücke. Mit Hilfe von Kai Beutler (Verpackungssysteme
Beutler) schließlich gelang mit dessen alten Werkzeugen die
Herstellung der benötigten Schachteln.

Premiere des "Kulturautomaten" wird anlässlich des Nadelmarktes
am 2. und 3. April in der Historischen Fabrikanlage
Maste-Barendorf sein. Dann können sich die Besucher einen - in
Fortsetzung einer alten Tradition - modern gestalteten
Nadelbrief mit Nähnadeln aus dem Automaten ziehen.

Der zweite Einsatz findet anlässlich der NRW-Literaturtage in
Iserlohn vom 19. bis 21. Mai statt. Zehn nordrheinwestfälische
Literaten aus den unterschiedlichsten Genres, vom Krimi bis zur
politischen Satire, stellen Texte als "Kulturstückchen" zur
Verfügung, die sich als Schriftrollen in den Verpackungen des
"Kulturautomaten" befinden werden. Mit dabei sind die
Krimiautoren Dr. Walter Wehner und H.P. Karr, Autorin Andrea
Reichart und der bekannte politische Kabarettist Volker
Pispers. Der Erlös dieser Aktion kommt dem
Schriftstellerverband NRW zur Förderung des literarischen
Nachwuchses zugute.

Der Einsatz des "Kulturautomaten" ist künftig mit immer neuen
Inhalten an wechselnden Standorten geplant, zum Beispiel beim
DrahtSaitenAkt und im "Weihnachtlichen Barendorf".





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 24 10:32:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Mar 2011 10:32:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Freilichtmuseum Hagen bietet zum Saisonstart
Mitmachaktionen an
Message-ID: 4D8B1DCF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.03.2011, 12:11


AKTUELL

LWL-Freilichtmuseum Hagen bietet zum Saisonstart
Mitmachaktionen an

Das Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) startet am Freitag, 1. April, in die neue
Saison. Zum Jahresprogramm gehören die Sonderausstellung
"Festgehalten - Handwerksbilder von 1800 bis heute", die
Schmuck-Ausstellung "Coole Männer" und weitere Aktionen. Neu im
Programm sind Mitmachaktionen, die künftig an jedem Sonntag
stattfinden.

Mitmachaktionen
Ab dieser Saison gibt es an jedem Sonntag zwischen 14 und 17
Uhr Mitmachprogramme für Kinder und Erwachsene, an denen jeder
spontan und ohne Anmeldung teilnehmen kann. Die Idee der
Mitmachprogramme entstand, da viele Besucher nicht nur gerne
den Handwerkern in den historischen Museumswerkstätten zusehen,
sondern selbst im LWL-Freilichtmuseum aktiv sein möchten.
"Jetzt sind neben den kostenlosen Führungen auch die
kostenlosen Mitmachprogramme ein attraktiver Bestandteil der
Sonntagsaktivitäten. Entdecken und Erleben ist ein Teil der
Philosophie des LWL-Freilichtmuseums", erläutert LWL-Direktor
Dr. Wolfgang Kirsch.

Das LWL-Freilichtmuseum hat sein Konzept für die Ferienzeit
weiterentwickelt: In allen Ferien werden für Kinder an mehreren
Tagen kostenlose Mitmachaktionen angeboten, und für die
Sommerferien hat das LWL-Freilichtmuseum seine Programme sogar
auf alle sechs Ferienwochen ausgeweitet. Das sind Angebote für
Schulkinder, die ihre handwerklichen Fähigkeiten entdecken
können, wenn es zum Beispiel ums Blaudrucken, Backen, Malen,
die Metallbearbeitung geht.

Mit den verschiedenen gastronomischen Neubauten hat das Museum
begonnen, seinen Entwickelungsplan, der bis zum Jahr 2020
umgesetzt sein soll, zu realisieren. "Servicebereit ab
Saisonstart ist der neue Kiosk aus Bruchsteinen in der Nähe des
Spielplatzes", erläutert Museumsleiter Dr. Uwe Beckmann: "Es
gibt noch eine weitere Neuerung für die Besucher: eine
sogenannte Verweilzone, die gerade im oberen Bereich angelegt
wird."

Ein bisschen dauert es doch noch bis zur Eröffnung der neuen
Gastronomie und der neu gestalteten Ausstellung im
Schmiedemuseum. Beides wird im Sommer fertig werden. Der Rohbau
hatte sich durch den frühen und heftigen Wintereinbruch im
Spätherbst 2010 verzögert.

Ausstellungen
Die Sonderausstellung "Festgehalten - Handwerksbilder von 1800
bis heute" (17. Juli bis 31. Oktober) im Ausstellungsgebäude
Haus Sümmern lädt dazu ein, sich ein eigenes Bild vom Handwerk
zu machen. Etwa einhundert Abbildungen in Form von Grafiken,
Gemälden, Schulwandbildern und Fotos vermitteln Einblicke in
die Arbeits- und Lebenswelt von Handwerkern. Die Ausstellung
fragt, aus welchem Anlass und mit welcher Absicht die
Darstellungen entstanden sind und welche Aussagen sich aus
ihnen für die Geschichte des Handwerks in Westfalen und Lippe
gewinnen lassen. Zu sehen sind auch die Ergebnisse eines
Zeitungsaufrufs, in dem nach Handwerksbildern aus Privatbesitz
gesucht wurde.

"Diese aufschlussreiche und seltene Fotokollektion aus dem
letzten Jahrhundert wird mit Unterstützung der Bevölkerung
komplettiert. Selten sind solche Aufnahmen deswegen, da Fotos
von Arbeit und Werkstätten nicht zu den gängigen Motiven
gehörten", erklärt die Ausstellungsmacherin und
stellvertretende Museumsleiterin Dr. Anke Hufschmidt. Die
Sonderausstellung wird für die Besucher begleitend ergänzt
durch ein museumspädagogisches Programm und spezielle Führungen.

"Coole Männer" heißt eine weitere Ausstellung in dieser Saison.
Die Kabinettausstellung ist im Goldschmiedegebäude vom 15. Mai
bis zum 27. August zu sehen. Sie zeigt modernen Männerschmuck,
entworfen und gearbeitet von mehr als hundert Auszubildenden
des Gold- und Silberschmiedehandwerks für den Wettbewerb "Junge
Cellinis".

Jahresprogramm
An vielen Wochenenden bietet das LWL-Freilichtmuseum ein
Zusatzprogramm. Dazu gehören im Mai das große Treckertreffen,
danach die Kreativtage wie "Handwerk - Kunst - Design", die
eine Plattform für zeitgenössisches, professionelles
Kunsthandwerk darstellen. Parallel dazu der "Papiertag", mit
Angeboten für die ganze Familie, der von Stora Enso Kabel, dem
Kulturpartner des Hagener LWL-Freilichtmuseums, unterstützt
wird.

Im Juli ist das Veranstaltungsprogramm besonders dicht. Es
beginnt vor den Ferien mit den Berufsinfotagen "Nicht fürs
Museum" (19. bis 21.7.). Entwickelt wurde dieses Projekt für
Jugendliche vom LWL-Freilichtmuseum Hagen zusammen mit den
Handwerkskammern Südwestfalen und Dortmund sowie den regionalen
Kreishandwerkerschaften. Berufspraktiker zeigen und erklären
den Schülern ihre modernen Berufe mit Tradition.

Mitten im Hochsommer (15. bis 17.7.) ist das
LWL-Freilichtmuseum auch wieder abends geöffnet beim
dreitägigen "Weinfest". Und am letzten Julisonntag (31.7.)
übernehmen die Kinder das Regiment beim schon traditionellen
großen "Kinderfest" des Förderkreises Westfälisches
Freilichtmuseum Hagen.

Am 1. und 2. Oktober findet das "Herbstfest" zu Erntedank nach
dem Erfolg im Vorjahr wieder an zwei Tagen statt. Hier
verbringen die Besucher ein Wochenende bei Kunstgewerblern,
regionalen bäuerlichen Spezialitätenanbietern, dem
Kürbisschnitzen und weiteren Mitmachaktionen. Tierisch geht es
zu bei der Greifvogelflugschau und den Vorführungen der
Dülmener Wildpferde.

In den Herbstferien stehen in der Märchenwoche Geschichten und
Sagen von "Handwerkern" im Mittelpunkt des Ferienprogramms. Und
der endgültige Abschluss der Saison ist der "Romantische
Weihnachtsmarkt" am ersten Adventswochenende.


INFO

Informationen im Internet unter:
URL: http://www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Ab 1. Juli erhöhen sich - nach neun Jahren - die Eintrittspreise:

Erwachsene: von 5 Euro auf dann 7 Euro
Familienkarten: von 11 Euro auf 15 Euro
Kinder ab 6 Jahren: bleiben bei 2 Euro stabil





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 24 10:34:31 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Mar 2011 10:34:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Faszination Archaeologie: 300 Teilnehmer bei der
Tagung "Archaeologie in Westfalen-Lippe"
Message-ID: 4D8B1E37.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.03.2011, 15:12


AKTUELL

Faszination Archäologie
300 Teilnehmer bei der Tagung "Archäologie in Westfalen-Lippe"

Fast 300 Archäologiebegeisterte - interessierte Laien und
Wissenschaftler - nahmen an der diesjährigen Tagung
"Archäologie in Westfalen-Lippe" in Münster teil, zu der der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Anfang der Woche
eingeladen hatte.

24 Fachleute aus ganz Nordrhein-Westfalen gaben aktuelle
Einblicke in die wichtigsten archäologischen Projekte des
vergangenen Jahres. Wissenschaftler der LWL-Archäologie für
Westfalen und des LWL-Naturkundemuseums, der einzelnen
Stadtarchäologien und der Kreisarchäologie Lippe und
Spezialisten aus ganz NRW referierten über neueste Erkenntnisse
von der Paläontologie bis zur Neuzeit: Tyrannosaurier-Zähne
zwischen Beckum und Balve, 5.000 Jahre alte Großsteingräber bei
Erwitte und jungsteinzeitliche Grabenanlagen bei Bad Sassendorf,
römischen Militärlager in Haltern, Porta-Westfalica und
Dorsten, ein germanisches Gehöft in Castrop-Rauxel, ein
Gräberfeld in Dortmund-Asseln, die mittelalterliche
Stadtentwicklung in Dortmund und Paderborn und
Kirchengrundrisse in Lemgo und Heiden, geomagnetische
Untersuchung in Olsberg und archäobotanische Pollenanalysen in
Bergkamen.

Die Tagung ist eine Veranstaltung der LWL-Archäologie für
Westfalen. Sie wird gefördert vom NRW-Bauministeriums.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 25 11:17:16 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Mar 2011 11:17:16 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Fundgeschichten": Abgestuerzt: Wie ein britischer
Bomber ins Museum kommt, Herne, 16.04.-20.11.2011
Message-ID: 4D8C79BC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.03.2011, 10:22


AUSSTELLUNG

Ausstellung über "Fundgeschichten"
Abgestürzt: Wie ein britischer Bomber ins Museum kommt

Zweiter Weltkrieg, bei Hagen: In der Nacht vom 20. auf den 21.
Februar 1945 stürzt ein britischer Lancaster-Bomber in einem
Waldstück ab. Die Reste der Maschine werden nach und nach vom
Erdreich bedeckt.

65 Jahre später: Der Heimatforscher Horst Klötzer erinnert sich
an die Wrackteile, die er als Kind auf seinem Schulweg täglich
umrunden musste. Er begibt sich auf die Suche nach der
Absturzstelle - und findet mehr als nur ein Flugzeugwrack. Das
Ergebnis: Die Fundstücke rund um den Bomber sind ab dem 16.
April in der Ausstellung "Fundgeschichten" über neueste
archäologische Entdeckungen im LWL-Museum für Archäologie in
Herne zu sehen.

Weit im Waldgebiet verstreut fanden die Archäologen nicht nur
Maschinenteile des abgestürzten Bombers, sondern auch
zahlreiche Ausrüstungsbestandteile und persönliche Gegenstände
der Crew - darunter ein Kruzifix, ein Taschenmesser, die
Lederhaube des Piloten und einen Revolver. Offensichtlich
hatten bereits Raubgräber das Wrack entdeckt - denn Teile der
Ausrüstung waren schon kurz vor der Bergung auf einer
Auktionsseite im Internet angeboten worden.

Der Lancaster-Bomber bildet Anfangs- und Endpunkt der
Sonderausstellung "Fundgeschichten". Er zeigt, mit was für
ungewöhnlichen Aufgabenstellungen sich die Archäologie befasst
- und wie aktuell die vermeintliche "Altertumsforschung" sein
kann.

Denn nicht nur der Umgang mit Angehörigen der abgestürzten Crew,
sondern auch die rechtlichen Fragen stellten die Archäologen
hier vor Herausforderungen. Kriegsrelikte sind stets
"Hoheitsgebiet und Eigentum des entsendenden Landes", in diesem
Fall Großbritanniens, so dass enge Abstimmung mit den
britischen Behörden nötig war.

Das LWL-Museum präsentiert in der Sonderausstellung
"Fundgeschichten" die spektakulärsten Archäologie-Funde aus dem
Boden Nordrhein-Westfalens. Über 1000 Objekte, geborgen in den
vergangenen fünf Jahren, vom Urzeittier bis eben zum Bomber des
Zweiten Weltkrieges zeigen die archäologischen "Bodenschätze"
der Region. Jedes Objekt hat eine eigene Fundgeschichte, von
der ersten Spurensuche und Bergung bis zur aufwändigen
Restaurierung.


INFO

Informationen unter
URL: http://www.fundgeschichten.lwl.org

Ausstellungslaufzeit: 16.4. bis 20.11.2011

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr
bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Eintritt:
3,50 Euro für Erwachsene
2,10 Euro für Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),
Schülerinnen und Schüler
2 Euro für Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung
oder museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
8 Euro für Familien
2,10 Eruo für Ermäßigungsberechtigte
3 Euro für Erwachsene in Gruppen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 25 11:20:06 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Mar 2011 11:20:06 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Freilichtmuseum Detmold stellt 2011 Fotografie in
den Mittelpunkt
Message-ID: 4D8C7A66.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.03.2011, 11:18


AKTUELL

"Bitte recht freundlich!"
LWL-Freilichtmuseum Detmold stellt 2011 Fotografie in den
Mittelpunkt

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) stellt von April
bis Oktober 2011 das Thema Fotografie in den Mittelpunkt der
Arbeit des LWL-Freilichtmuseums Detmold. "Bitte recht
freundlich! Das Fotoporträt" lautet das Motto des Themenjahres,
in dem sich das größte deutsche Freilichtmuseum der Geschichte
des Fotoporträts widmet.

"Porträts sind nicht nur der Spiegel der Seele, sie öffnen auch
eine Tür zur Vergangenheit. Sie transportieren und formen
Erinnerungen und erzählen uns etwas über unsere Vorfahren, das
sich in dieser Form in keinem Geschichtsbuch findet", sagte
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch bei der Vorstellung des
Programms am Donnerstag (24.3.) in Detmold.

An vielen Stellen auf dem 90 Hektar großen Museumsgelände mit
den 115 Gebäuden sowie zahlreichen Gärten, Feldern und Tieren
gibt es historische Porträts zu entdecken, die die früheren
Bewohner der Häuser zeigen. Dabei schlüpfen die Besucher selber
in die Rolle des Fotografen: Durch den Sucher der eigens für
die Ausstellung im Gelände aufgestellten Kameras erblicken die
Museumsgäste historische Porträts der früheren Bewohner. "Das
LWL-Freilichtmuseum Detmold wird in dieser Saison somit zum
Familienalbum. Wir blättern in den fotografischen Erinnerungen
und lassen so die historischen Häuser auf eine neue Art
lebendig werden", so der LWL-Direktor weiter.

Gleich zwei Sonderausstellungen vertiefen das Thema Fotografie.
Eine Kabinettausstellung widmet sich der Entwicklungsgeschichte
des Porträts. "Darin zeigen wir den gesellschaftlichen Wandel
der Porträtfotografie", erklärt LWL-Museumsleiter Dr. Jan
Carstensen. Und in der Ausstellungsscheune Westendorf im
"Paderborner Dorf" präsentiert das LWL-Freilichtmuseum zudem
Männerporträts der 1930er- und 1940er-Jahre aus dem ehemaligen
Fotoatelier Kuper in Rietberg, das 2010 im Museum wieder
aufgebaut wurde.

Diese Ausstellung läuft unter dem Titel: "Starke Männer".
"Damit führen wir die 2007 gezeigte Sonderausstellung 'Mach
mich schön? fort", erklärt Ausstellungskuratorin Katharina
Schlimmgen-Ehmke. Erneut stehen 100 Porträts aus dem
Glasnegativbestand des Fotoateliers Kuper im Mittelpunkt. 2007
waren es die Frauen, nun folgen die Männer. In Zusammenarbeit
mit der Stadt Rietberg konnten mittels eines Aufrufs im
"Rietberger Stadtanzeiger" die Porträtierten identifiziert,
ihre Namen, Berufe, Lebensläufe und familiäre Beziehungen
ermittelt werden.

Das Programm rundet das Themenjahr mit zusätzlichen
Fotoworkshops, Mitmachprogrammen, Führungen und Vorführungen
ab. Daneben rücken eine Fülle weiterer Themen im Laufe des
Jahres in den Mittelpunkt. So können sich Pferdefreunde
beispielsweise auf eine neue Dauerausstellung freuen, die ab
dem 31. Mai die Geschichte der Senner Pferde anschaulich
präsentieren wird. "Die Senner - älteste Pferderasse
Deutschlands", lautet der Titel der neuen Dauerausstellung in
der ehemaligen Fasanerie. Seit 2001 beteiligt sich das
LWL-Freilichtmuseum Detmold aktiv an der Weiterzucht und
Erhaltung der nach wie vor vom Aussterben bedrohten Pferderasse.

"Die Verbesserung unseres Serviceangebotes ist weiterhin unser
Ziel in dieser Saison", berichtet Carstensen. Mit Marcus
Schuster habe das LWL-Freilichtmuseum einen neuen Pächter der
Museumgastronomie gewonnen, mit dem die Menschen in und
außerhalb der Region gutes Essen von herausragender Qualität
verbinden.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Detmold
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231 706-0
URL: http://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de

Öffnungszeiten:
1. April bis 30. Oktober
Di - So und an allen Feiertagen: 9 bis 18 Uhr; im Juli
und August: donnerstags bis 21 Uhr geöffnet





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Mar 25 12:48:43 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 25 Mar 2011 12:48:43 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Abschuss Lancaster / weiterfuehrende Informationen zu
den "Fundgeschichten"
Message-ID: 4D8C8F2B.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 25.03.2011, 12.44


PORTAL
Ergänzung zur E-Mail "Fundgeschichten"


[27.07.2009]
Henry Gage -
Der Abschuss der RAF-Lancaster PD421 über Hagen 1945 und seine Folgen

In der Nacht vom 20.02. auf den 21.02.1945 wurde über dem Hagener
Stadtwald ein britisches Militärflugzeug durch die deutsche Luftabwehr
abgeschossen, das sich im Zielanflug auf Dortmund befunden hatte, um
dort Bomben abzuwerfen. Weitere Recherchen von Jörg Orschiedt und Ralf
Blank vom Historischen Centrum Hagen bei britischen Stellen ergaben,
dass es sich um eine Avro Lancaster Mk I der 150. Squadron mit der
Kennung PD421 IQ-F gehandelt haben muss, die in dem Waldstück bei
Hagen-Wehringhausen nahe der Hünningwiese abgestürzt war.

Von den Besatzungsmitgliedern fanden Sgt. Frederick John Howell
(Fligth
Engineer) und Sgt. Ernest Reginald Edwards (Bomb Aimer) den Tod. Ein
Überlebender (Sgt. Henry Gage) stellte sich am Morgen nach dem
Absturz auf dem Gebiet der benachbarten Stadt Hohenlimburg den
deutschen
Behörden, und auch zwei weitere Mitglieder der Crew, der Pilot Flight
Officer F. Moresby und der Flight Sgt. I. A. Horsley, beide Angehörige
der neuseeländischen Truppen in der RAF, überlebten den Absturz und
kamen in Gefangenschaft. Von der insgesamt siebenköpfigen Besatzung,
die
eine Lancaster benötigte, werden bis heute der Sgt. Thomas William
Heron
und Sgt. William Hastings vermisst - sie gelten als gefallen.

Während der weiteren Recherchen im Vorfeld der Publikation Beitrags
für
das Internet-Portal "Westfälische Geschichte" von Jörg Orschiedt und
Ralf Blank, der sich mit den Ereignissen des 20./21. Februar 1945 und
der archäologisch-historischen Untersuchung des Absturzes des
Flugzeugs
beschäftigt (http://www.westfaelische-geschichte.de/web623), gelang es
Marcus Weidner, die Tochter eines der Überlebenden Crewmitglieder,
Amanda Thompson, zu ermitteln, deren Vater Henry Gage noch während der
Gefangenschaft eine Art Tagebuch für diese Zeit geführt hat.

Der Beitrag von Marcus Weidner rekonstruiert das Lebensumfeld und die
Kriegsgefangenschaft Gages. Mit weiteren, online verfügbaren
Unterlagen
(englisch/deutsch) der Ehefrau von Gage ergibt sich eine interessante
Sicht auf die Folgen dieses Absturzes für einen Soldaten und seine
Angehörigen.

URL
http://www.westfaelische-geschichte.de/web172





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 28 10:07:06 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Mar 2011 10:07:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Saisonbeginn im Museum Wendener Huette, Wenden,
01.-03.04.2011
Message-ID: 4D905DCA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Monika Löcken"
Datum: 28.03.2011, 09:13


AKTUELL

Das Museum Wendener Hütte eröffnet am 01.April die Sommersaison
2011 und auf die Besucher warten Mitmachprogramme zur Technik
und zur Ökologie, Vorführungen und Ausstellungen.

Die Veranstaltungen beginnen am 2. April 15:00 bis 18:00 h mit
einem Frühlingsmarkt in der Gießhalle (Verkaufsausstellung).
Margret Bröcher, Angelika Clemens, Steffi Eich und Gabi Eicher
zeigen Kreatives an und mit Naturmaterialien
(Frühlingsfloristik, Kunst am Ei, Aquarelle und Scherenschnitte,
Kunst auf Stein)

Am 03. April wird der Frühlingsmarkt von 10:00 bis 18:00 h
fortgesetzt, ab 10:00 h erfolgt das Anlaufen der Wasserräder
zum ersten Mal in diesem Jahr und ab 10:30- 18:00 h wird im
Hammerwerk wieder geschmiedet.

Um 11:00 h wird der Bürgermeister der Gemeinde Wenden die
Fotoausstellung:" Eisenwelten" mit Fotographien von Manfred
Hamm, eröffnen. Manfred Hamm machte sich im Auftrag des
LVR-Industriemuseums auf den Weg, die baulichen Reste der
frühen Eisenindustrie in Deutschland und in Oberschlesien zu
suchen. Gefunden hat er eine Vielzahl von Gebäuden und Anlagen,
die von der Bedeutung dieses Industriezweigs auch schon vor der
Industriellen Revolution zeugen. Ob im Harz, in Sachsen,
Thüringen, Süddeutschland oder Nordrhein-Westfalen, nahezu im
gesamten Bundesgebiet finden sich die Reste früher
eisenindustrieller Tätigkeit.

Auch in dem zu großen Teilen bis 1918 vom preußischen Staat
beeinflussten Oberschlesien und im benachbarten früheren
"Kongresspolen" sind imposante Zeugnisse zu finden. Was
geschieht heute mit diesen industriegeschichtlich interessanten
Bauten? Die Fotos zeigen es: Sie sind zu Museen und erlebbaren
Denkmälern wie die Wendener Hütte, oder aber zu Ruinen geworden.

Um 15:00 h gibt es noch eine kostenlose Hüttenführung für
Kinder und Erwachsene unter dem Titel "Wasser schmilzt Eisen".


INFO

Veranstaltungsdaten:
Saisonbeginn im Museum Wendener Hütte
Datum: 02.-03. April 2011
Museum Wendener Hütte
Hochofenstraße 6
57482 Wenden
Tel.: 02761-81401
E-Mail: m_loecken at kreis-olpe.de
URL: www.museum-wendener-huette.de

Kontakt:
Monika Löcken
Monika Löcken
Museum Wendener Hütte
Westfälische Str. 75
57462 Olpe
Tel.: 02761-81401
E-Mail: m_loecken at kreis-olpe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 28 10:09:52 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Mar 2011 10:09:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Graeftenhoefe im Muensterland, Luedinghausen,
31.03.2011
Message-ID: 4D905E70.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ursula Koenig-Heuer"
Datum: 25.03.2011, 11:42


AKTUELL

Vortrag von Dr. Andreas Eiynck am 31.03.2011 um 19:30 Uhr auf
Burg Vischering in Lüdinghausen

Gräftenhöfe im Münsterland

Mit dem Vortrag über stattliche Gräftenhöfe im Münsterland geht
die Vortragsreihe auf der Burg Vischering in die Sommerpause.
*Gräftenhof? nennt man im Münsterland einen von einem
künstlichen Wassergraben, einer *Gräfte? umzogenen Bauernhof.
Solche Höfe kommen auf den wasserstauenden Lehmböden des
Münsterlandes häufig vor und bilden eine typische
großbäuerliche Siedlungsform, die letztlich auf das Vorbild der
Wasserburgen zurückgeht.

Ähnlich wie beim ländlichen Adel diente eine Gräftenanlage
nicht nur zum Schutz des Hofes, sondern vor allem zu
Repräsentationszwecken. Denn nur wohlhabende bzw. mit
besonderen Rechten ausgestattete Bauern, wie z.B. Schulzen,
konnten ihren Hof mit einer Gräfte umgeben, mit der der soziale
Status demonstriert wurde.

Der Referent, Dr. Andreas Eiynck, schildert die
Entstehungsgeschichte der Gräftenhöfe und zeigt anhand alter
und neuer Bilder typische Beispiele. Auch die Bauweise der
Gebäude und die großbäuerliche Wohnkultur im Münsterland werden
dabei vorgestellt. Eiynck studierte Europäische Ethnologie und
Kunstgeschichte sowie Ur- und Frühgeschichte an der
Unsiversität Münster. Heute leitet er das Emslandmuseum in
Lingen, das er 1988 übernahm und neu aufbaute.


INFO

Der Eintritt kostet wie immer 3 Euro. Information und Anmeldung
unter: 02591/7990 11.

Ort des Vortrags:
Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 29 10:34:16 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Mar 2011 10:34:16 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/10
Message-ID: 4D91B5A8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 14.03.2011, 14:14


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-10 für den Zeitraum vom 19.03.2011 bis

zum 25.03.2011 mit insgesamt 16 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-10&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 29 10:37:57 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Mar 2011 10:37:57 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Muenster und die Studentenbewegung 1968 im
LWL-Landesmuseum, Muenster, bis 01.05.2011
Message-ID: 4D91B685.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.03.2011, 12:21


AUSSTELLUNG

Münster und die Studentenbewegung 1968 im LWL-Landesmuseum
Umweltbewegung im Plakat

In der Ausstellungsserie "Visuelle Revolten" zeigt das
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
Plakate, Flugblätter und Zeitschriften-Cover aus pardon und
Konkret, die sich mit lokalen und globalen Aspekten von "1968"
beschäftigen. Der erste Teil "Münster - Mehr als nur ein
Nebenschauplatz" (bis 1. Mai 2011) widmet sich den sogenannten
Studenten-Unruhen und deren kulturellem Umfeld. In einer Serie
stellt das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
ausgewählte Exponate vor.

Die Plakate der 68er-Bewerung beschäftigen sich mit vielen
Themen - manche davon erscheinen anlässlich der Ereignisse im
Golf von Mexiko und in Japan heute genauso aktuell wie vor 40
Jahren, etwa die Umweltbewegung, die gegen die Atomindustrie
und Firmen wie Shell vorging. Mit den ersten
Öltanker-Katastrophen - wie der Havarie der Torey Canyon 1967
vor der Südküste Englands -, besonders mit den schockierenden
Fernsehbildern elend zugrundegehender Seevögel, wurden die
neuen Krisenthemen "Umweltverschmutzung" und "Grenzen des
Wachstums" vehement ins öffentliche Bewusstsein transportiert.

1973 stoppte in der so genannten Ölkrise der Ölzufluss und
führte erstmals zu Auto-Fahrverboten. Die Mineralöl-Konzerne
waren um ihr Image besorgt und propagierten in Werbekampagnen,
"mehr als Öl" machen zu wollen.

Die Anti-Atommüll-Bewegung warnte vor der Gefahr der
radioaktiven Verstrahlung, und der Künstler und politische
Karikaturist Ernst Volland greift erstmals das heute wieder im
Zusammenhang mit "Stuttgart 21" sehr populäre Ortsschilddesign
für eines seiner Plakate auf. Kurzerhand machte er aus dem
Endlager-Standort Gorleben das Städtchen "Horrorleben". Nach
dem Aufbaurausch der 1950er und dem Ende der Ära
Adenauer/Erhardt Mitte der 1960er Jahre wurde vielen
Bundesbürgern klar, wie labil die bunte Illustrierten-Welt von
Hochzeit, Familie und Reihenhäuschen in Wirklichkeit war - das
Thema Umweltschutz rückte erstmals in den Fokus.


INFO

Weitere Informationen unter:
URL: http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Mar 29 13:51:31 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 29 Mar 2011 13:51:31 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Muenster=3A_Empfehlungen_zur_Stra?=
=?utf-8?q?=C3=9Fen-Umbenennung_im_Juni?=
Message-ID: 4D91E3E3.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 29.03.2011, 13:38


AKTUELL

Mitte Juni Empfehlungen zur Straßen-Umbenennung
OB Lewe: Kommission schafft fachlich fundierte Grundlage für
öffentliche Diskussion und Beschlussfassung

Die "Kommission Straßennamen" des Rates wird am 15. Juni über alle ihr
vorliegenden zwölf Namen zu Straßen und Plätzen beraten und zu einer
abschließenden Empfehlung kommen. Darauf verständigte sie sich am
Montag, 28. März, unter Vorsitz von Oberbürgermeister Markus Lewe. Das
zehnköpfige Gremium wurde vom Ältestenrat eingesetzt. Ihm gehören
Vertreter des Rates an sowie in beratender Funktion externe Fachleute
und Mitarbeiter der Verwaltung.

Die Empfehlung zum weiteren Verfahren mit den fraglichen Straßennamen
(darunter: Franz-Ludwig-Weg, Hindenburgplatz und Wagenfeldstraße) wird
die Kommission dem Ältestenrat vorlegen. Auf der Grundlage von dessen
Votum wird dann die Verwaltung für den Rat und die Bezirksvertretungen
öffentliche Vorlagen zur Umbenennung von Straßen erstellen. OB Lewe:
"Mit diesem Verfahren ist gewährleistet, dass Mitte Juni vor der
Beratung und Beschlussfassung in den zuständigen Gremien eine fachlich
fundierte Basis für die öffentliche Diskussion vorhanden ist."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 30 09:22:19 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Mar 2011 09:22:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Burgruine Hardenstein: Foerdergelder fuer
Wiederaufbau in Sicht
Message-ID: 4D92F64B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 29.03.2011, 14:17


AKTUELL

Burgruine Hardenstein: Fördergelder für Wiederaufbau in Sicht

Der Wiederaufbau der Burgruine Hardenstein kann möglicherweise
schneller starten, als gedacht: Die Untere Denkmalbehörde der
Stadt und die Burgfreunde Hardenstein e.V. haben die
telefonische Mitteilung erhalten, dass mit den beantragten
Fördermitteln für die Restaurierung gerechnet werden kann.

"Bewilligungen sind zwar noch nicht eingegangen, aber
grundsätzliche Förderentscheidungen sind getroffen worden",
erklärt Martin Jakel von der städtischen Denkmalbehörde. So
werden sich voraussichtlich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz
in Bonn mit 40.000 Euro und die NRW-Stiftung mit 70.000 Euro an
der Sanierung der Saalkammer und des Schornsteines der
Burgruine Hardenstein beteiligen. 5000 Euro wird die Wittener
Sparkassen- und Bürgerstiftung zur Verfügung stellen. Auch das
Land NRW wird sich an den Kosten mit einem Förderbetrag
beteiligen, der wegen der ungeklärten Haushaltslage des Landes
allerdings derzeit noch nicht bewilligt werden kann.

"Bevor mit den Baumaßnahmen begonnen werden kann, muss die
Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn durch das Land abgewartet
werden", so Martin Jakel.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 30 09:28:59 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Mar 2011 09:28:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Feuer an der Ruhr - Werkstatt fuer Europa", Dortmund,
01.04.2011
Message-ID: 4D92F7DB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.03.2011, 15:27


AKTUELL

"Feuer an der Ruhr - Werkstatt für Europa"
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern zeigt Ruhrgebietsfilm von 1957

Es war die erste filmische Selbstdarstellung des Ruhrgebiets
nach Ende des Zweiten Weltkriegs: "Feuer an der Ruhr -
Werkstatt für Europa". Der Film des Regisseurs Ferdinand Khittl
von 1957 ist ein bedeutendes Dokument für den Blick auf die
Region während der Wirtschaftswunderjahre. Am kommenden Freitag,
1. April, um 19 Uhr lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in Zusammenarbeit mit der Kinemathek des
Ruhrgebiets zur Filmvorführung in sein Industriemuseum Zeche
Zollern ein. Der Eintritt ist frei.

Der Film entstand zu einem Zeitpunkt, als die Förderleistungen
und Belegschaftsstärken im Ruhrbergbau Rekordniveau erreichten
und die wenige Monate später einsetzende Kohlekrise noch nicht
erkennbar ist. In Auftrag gegeben von führenden Unternehmen,
Verbänden, dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Bundespresseamt,
stehen die Filmaufnahmen für die eindrucksvolle
Selbstdarstellung einer Industrieregion.

Paul Hofmann von der Kinemathek des Ruhrgebiets ergänzt die
Veranstaltung durch eine Einführung zum Film und das Angebot
zur anschließenden Diskussion.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 30 09:31:44 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Mar 2011 09:31:44 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_LWL-Landesmuseum_restauriert_gro?=
=?utf-8?q?=C3=9Fes_Kunstwerk_von_Kelly?=
Message-ID: 4D92F880.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.03.2011, 12:24


AKTUELL

Frühjahrsputz eines gefangenen Giganten
LWL-Landesmuseum restauriert großes Kunstwerk von Kelly

Die Black and White Panels des Künstlers Ellsworth Kelly sind
mit einer Größe von 5,28 x 2,59 Metern das größte Kunstobjekt
im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster.
Doch was passiert mit einem solchen Werk, wenn ein Museum
umgebaut wird? Für einige Stücke der Sammlung ergibt sich die
seltene Gelegenheit, sie zu restaurieren, was in diesem Falle
aufgrund der Größe eher mit größeren, als mit kleineren
Schwierigkeiten verbunden ist. Während das Museum des
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) kleine Exponate
mühelos in die hauseigene Restaurierungswerkstatt schaffen kann,
so bringen allein Transport und Lagerung eines solchen
Giganten ungeahnte Probleme mit sich.

Kellys Installation befand sich im alten Foyer des Museums und
wurde vor dem Abriss des Gebäudes in einen benachbarten
Ausstellungsraum gebracht, der während der Neubauphase als
Magazin genutzt wird. Anschließend wurde der Eingang zu diesem
Raum zugemauert, weil er direkt an der Nahtstelle zwischen
Altbau und Neubau liegt. Das Kunstwerk wird seine jetzige
Lagerstätte also erst wieder verlassen können, wenn der Neubau
fertiggestellt ist und mit dem historischen Altbau verbunden
wird.

Die Fachleute bearbeiten die Black and White Panels im Depot
mit Hilfe einer extra hierfür gebauten Arbeitsbühne, die es der
Restauratorin Frauke Wenzel überhaupt erst ermöglicht, ihre in
diesen Dimensionen eher untypische Arbeit durchzuführen.
"Unsere Restauratorinnen arbeiten sonst im Zentimeterbereich,
da ist eine flächige Reinigung in dieser Größenordnung
ungewöhnlich", erklärt Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold.
Frauke Wenzel: "Eigentlich handelt es sich bei meiner Arbeit an
dem Objekt um eine Konservierung, da ich das Bild von
Fingerabdrücken, Staub und Fliegenexkrementen reinige und
kleinere Kratzer aufarbeite."

Hintergrund
1992 installierte Kelly selbst anlässlich seiner Ausstellung
"Ellsworth Kelly - Die Jahre in Frankreich 1948-1954" das Werk
in der Eingangshalle des heute abgerissenen Museums. Ein Jahr
später konnte das Bild mit Hilfe des Landes NRW erworben werden,
so dass es auch nach Ende der Ausstellung der Sammlung des
LWL-Landesmuseums erhalten blieb.

Ellsworth Kelly wurde am 31. Mai 1923 in Newsburgh im Staate
New York geboren. Er studierte 1941-1943 am Pratt Institut in
Brooklyn und setzte sein Studium nach Ende des Zweiten
Weltkrieges an der Bostoner School of The Museum of Fine Arts
fort. 1948 ging er nach Paris an die École des Beaux-Arts und
erhielt von 1950-1951 einen Lehrauftrag für die Pariser
American School. 1954 kehrte Kelly in die USA zurück, wo er
noch heute in Spencertown nahe New York lebt.

Ellsworth Kelly gehört zu den bedeutendsten Künstler der
amerikanischen Kunst nach 1945 und sorgte unter anderem mit
seiner Farbflächenmalerei für Aufsehen. Seine Bilder sind
geprägt von einer gewissen Grenzenlosigkeit: Sie verschmelzen
mit ihrer Umgebung und heben die Trennung von Bildraum und
Realraum auf. Zugleich werden seine Werke erst im Prozess des
Sehens zu einer Einheit, da sie oftmals aus verschiedenen
Objekten und Figuren zu bestehen scheinen. Durch Ausstellungen
in den großen Museen dieser Welt unter anderem in New York,
London, München und Venedig erlangte er internationalen Ruhm
und Anerkennung. Er war auf der documenta in Kassel seit 1964
bereits viermal mit seinen Werken vertreten.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 30 09:35:12 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Mar 2011 09:35:12 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Die Stadt und die Medien, Muenster, 04./05.04.2011
Message-ID: 4D92F950.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 29.03.2011, 11:20


TAGUNG

Die Stadt und die Medien
Frühjahrstagung des Instituts für vergleichende Städtegeschichte

Das Verhältnis zwischen "Stadt" und "Medien" hat viele Facetten
- so sind Städte beispielsweise Standorte von
Medienunternehmen. Aber auch die Frage, wie sich Städte in
Medien präsentieren und welches Bild sie damit von sich geben,
steht im Mittelpunkt der aktuellen Forschung. Diese theoretisch
und methodisch sehr unterschiedlichen Diskurse über "Stadt und
Medien" sollen auf der diesjährigen Tagung des Instituts für
vergleichende Städtegeschichte an der Westfälischen
Wilhelms-Universität zusammengeführt werden. Sie findet in
Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Kultur- und Mediengeschichte
der Universität des Saarlandes am 4. und 5. April in Münster
statt.

Zwei Aspekte stehen dabei im Fokus. Zum einen wird
epochenübergreifend nach den großen Städten als
kontinuierlichen Standorten von Medieninstitutionen und
-unternehmen gefragt, zum anderen wird unter dem Stichwort
"Repräsentationen" untersucht, wie städtische Medien Images der
Stadt herstellen. Letzteres beginnt mit der
spätmittelalterlichen Chronistik und frühneuzeitlichen
Kartenwerken und endet nicht mit Fernsehsendungen wie dem
"Tatort".

Am 4. April findet um 20 Uhr im Hörsaal S8 im Schloss ein
öffentlicher Abendvortrag statt. Mitorganisator Prof. Dr.
Clemens Zimmermann von der Universität des Saarlandes spricht
über "Vielfältige Modernen - Stadtgeschichte im 20.
Jahrhundert". Clemens Zimmermann lehrt seit 2000 Kultur und
Mediengeschichte an der Universität des Saarlandes. Von 2004
bis 2008 war er Erster Vorsitzender der Gesellschaft für
Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung. 2010 ist das unter
anderem von ihm herausgegebene Kompendium "Medienlandschaft
Saar von 1945 bis zur Gegenwart" als erste Gesamtdarstellung
der Medienpolitik eines Bundesland erschienen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 30 09:40:43 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Mar 2011 09:40:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] In Muenster geht die Post ab: Stadtmuseum Muenster
erhaelt wertvolle Sammlung zur Geschichte des Postwesens
Message-ID: 4D92FA9B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 29.03.2011, 11:23


AKTUELL

In Münster geht die Post ab
Stadtmuseum Münster erhält wertvolle Sammlung zur Geschichte
des Postwesens

Über eine beachtliche Bereicherung seiner Sammlung kann sich
jetzt das Stadtmuseum Münster freuen. Und über eine wertvolle
zudem. Anlässlich seines 75-jährigen Bestehens hat der
Briefmarkensammlerverein Münster dem Museum eine umfangreiche
Spezialsammlung zur Geschichte des Postwesens in der Stadt
geschenkt. Sie umfasst 560 Briefe, Postkarten und Postbelege
aus der Zeit von 1630 bis 1951.

Anhand der unterschiedlichsten Poststempel dokumentiert sie
sowohl die philatelistischen als auch die historischen
Veränderungen des Briefverkehrs in der Stadt. Viele seltene
Belege und Nachweise nahezu fast aller in Münster verwendeten
Poststempel haben die leidenschaftlichen und sachkundigen
Philatelisten des Vereins in jahrelanger Arbeit
zusammengetragen. Ein Geschenk also nicht nur von
stadthistorischer Bedeutung, sondern auch von hohem Marktwert.

Museumsleiterin Dr. Barbara Rommé und Dr. Bernd Thier nahmen
das Geschenk gerne von den Kuratoren der Sammlung Dr. Walter
Kohlhaas und Alfons Schnell, von den Vorstandsmitgliedern
Helmut Kerklau und Hans Joachim Krystofiak, von Werner Bröker
und Bernd Löckener als Münster-Experten des
Briefmarkensammlervereins, sowie von Werner Müller,
Vorsitzender des Verbandes der Philatelisten in NRW (VdPh) und
dem VdPH-Ehrenvorsitzenden Gerhard Weiß entgegen.

Mit der Übergabe wurde die aktuelle Ausstellung des
Stadtmuseums "In Münster geht die Post ab! Die frühe
Postgeschichte der Stadt Münster bis um 1900" eröffnet. Sie
zeigt einen kleinen Querschnitt aus der Sammlung des
Briefmarkensammlervereins und gibt einen Überblick darüber, wie
und vor allem wo in den vergangenen fast 400 Jahren in Münster
die Post abging.

Bis in das späte Mittelalter hinein übermittelten Boten Briefe
direkt zum jeweiligen Empfänger. Erst Anfang des 17.
Jahrhunderts wurde in Münster eine ständige Porstverbindung
eingerichtet. Zur Vorbereitung der Friedensverhandlungen in
Münster und Osnabrück wurde 1643 ein Posthaus der Thurn und
Taxischen Reichspost in Münster eröffnet. 1669 wurde außerdem
die fürstbischöfliche Landespost als Wagenpost für Pakete
eingerichtet, so dass drei verschiedene Posten gleichzeitig in
Münster abgingen.

1803 wurde Münster preußisch, die alten Posten wurden
aufgehoben bzw. übernommen. Es folgten mehrere territoriale
Neuordnungen, die auch Auswirkungen auf das Postwesen hatten.
Verschiedene handschriftliche Vermerke auf den Briefen und die
hohe Anzahl von weit über 150 verschiedenen Poststempeln
verdeutlichen die territorialpolitische turbulente Zeit im 19.
Jahrhundert. Seit 1815 beförderte wieder die preußische Post
Briefe und Pakete aus Münster, seit 1871 die Deutsche
Reichspost, die bis 1945 bestand. "In Münster geht die Post
ab!": Eine Reise durch die Geschichte der münsterschen Post,
die nicht nur Briefmarkenfreunde beeindrucken wird.


INFO

bis zum 22. Mai

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de

dienstags bis freitags 10 bis 18 Uhr,
samstags, sonn- und feiertags 11 bis 18 Uhr.

Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 30 10:18:59 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Mar 2011 10:18:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadt Ruethen beabsichtigt Rehabilitation der Opfer
aus den Hexenverfolgungen
Message-ID: 4D930393.84E1.00D6.0@lwl.org

Von:
Datum: 30.03.2011, 09:46


AKTUELL

Thema: Stadt Rüthen beabsichtigt Rehabilitation der Opfer aus
den Hexenverfolgungen

Als erste Kommune in Nordrhein-Westfalen strebt die Stadt
Rüthen die Rehabilitation der Opfer der sogen.
Hexenverfolgungen an. Bei den sogen. Hexenverfolgungen vom
ausgehenden Mittelalter bis ins 18. Jh. sind in großen Teilen
Europas, vor allem aber im Bereich des "Hl. Römischen Reiches
deutscher Nation" ca. 50.000 Menschen unschuldig verurteilt und
hingerichtet worden. Nach wissenschaftlicher Auffassung handelt
es sich dabei "um die größte, nicht kriegsbedingte Massentötung
nach den Judenverfolgungen" (G. Schormann).

Auch im Bereich der heutigen Stadt Rüthen mit seinen
Ortschaften wurden zwischen 1573 und 1660 im Rahmen der sogen.
Hexengerichtsbarkeit, an der auch der damalige Rat der Stadt
Rüthen in verantwortlicher Funktion maßgeblich beteiligt war,
nach letztem Wissenssstand 169 Personen (Frauen, Männer u.
Kinder) unschuldig zum Tode verurteilt und hingerichtet. Sie
waren damit zugleich auch gesellschaftlich geächtet und
ausgegrenzt.

Bis in die jüngste Gegenwart ist jedoch eine offizielle
Rehabilitation dieser Opfer der sogen. Hexengerichtsbarkeit
nicht erfolgt. Auf Anträge einer Schulklasse des
Friedrich-Spee-Gymnasiums Rüthen und aus der Rüthener
Bürgerschaft hin soll nach Vorschlag der Stadtverwaltung Rüthen
die Stadtvertretung in ihrer Sitzung am 31.03.11 die
sozialethische Rehabilitation der im Rahmen der sogen.
Hexengerichtsbarkeit betroffenen und im Bereich der Stadt
Rüthen unschuldig verurteilten und hingerichteten Personen
beschließen und erklären. Diese Rehabilitation soll posthum der
vollständigen gesellschaftlichen Wiedereingliederung der Opfer
im Sinne der Menschenrechte, der Menschenwürde und der
Humanität, der Wiederherstellung ihrer individuellen Ehre wie
auch ihrem nachhaltigen Gedenken dienen.

Diese sozialethische Rehabilitation soll aber über ihre
geschichtskritische Funktion hinaus auch eine aktuelle
gesellschaftspolitische Bezugsbedeutung haben: Die
Diskriminierung von Menschen und die daraus resultierende
Gewalt gegen Menschen waren nicht nur in der Vergangenheit,
sondern bleiben ebenfalls in der Gegenwart Verbrechen gegen die
Menschenrechte und -würde und bedürfen daher der öffentlichen
Aufdeckung, Anprangerung und allgemeinen Ablehnung durch eine
verantwortungsbewusste und humanitär orientierte Gesellschaft
in einem demokratisch fundierten Rechtsstaat.

Mit dieser Erklärung folgt die Stadt Rüthen als erste Kommune
in NRW dem Beispiel von Kommunen und Kirchengemeinden in
anderen Bundesländern (Eschwege 2007 u. Hofheim a.T. 2010 in
Hessen). Die Sitzung der Stadtvertretung Rüthen findet am
Donnerstag, den 31. März 2011 um 17.30 h im Sitzungssaal des
Rathauses (Stadtverwaltung) an der Hochstr. 14 statt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 31 10:41:41 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 31 Mar 2011 10:41:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Westfaelische Landesgeschichte im Spiegel
der Akten des kaiserlichen Reichshofrats", Muenster, 05.04.2011
Message-ID: 4D945A65.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 30.03.2011, 15:16


AKTUELL

Vortrag
Dr. Tobias Schenk (Wien)
"Westfälische Landesgeschichte im Spiegel der Akten des
kaiserlichen Reichshofrats. Eine Einführung anhand ausgewählter
Beispiele"

Dienstag, 5. April 2011, 19.00 Uhr (s.t.)

In Wien lagern rund 80.000 Gerichtsakten des ehemaligen
kaiserlichen Reichshofrates, der bis 1806 neben dem
Reichskammergericht die höchste Gerichtsbarkeit des Alten
Reiches bildete und als kaiserliches Beratungsgremium und
oberster Lehnshof fungierte. Welche Bedeutung die überlieferten
Akten für die westfälische Geschichte haben, erläutert am
kommenden Dienstag (5. April) Dr. Tobias Schenk in seinem
Vortrag "Westfälische Landesgeschichte im Spiegel der Akten des
kaiserlichen Reichshofrats. Eine Einführung anhand ausgewählter
Beispiele.

Schenk ist Mitarbeiter im 2007 begonnenen und auf 18 Jahre
angelegten Erschließungsprojekt, das die Akademie der
Wissenschaften zu Göttingen in Zusammenarbeit mit der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften und dem
Österreichischen Staatsarchiv betreibt
(www.reichshofratsakten.de). Ziel des Projektes ist es, das im
Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchiv verwahrte archivalische
Erbe, das eine einzigartige Quelle für die Geschichte des
frühneuzeitlichen Reiches und seiner Bewohner bildet, für die
Forschung zugänglich zu machen.

Der Referent wird in seinem Vortrag anhand ausgewählter
Beispiele zeigen, welche neuen Perspektiven sich für die
westfälische Landesgeschichte ergeben. Dazu wird er unter
anderem Dokumente zum Konflikt zwischen der Stadt Herford und
dem Großen Kurfürsten, zum münsterischen Erbmännerstreit, zur
jüdischen Geschichte Warburgs und Dortmunds sowie zu
bäuerlichem Widerstand gegen Baudienste für die barocke
Ausgestaltung der Abtei Corvey vorstellen.

Am Beispiel des preußischen Fürstentums Minden verdeutlicht er
schließlich, wie zahlreiche Landesherren im 17. und 18.
Jahrhundert mit zum Teil gewalttätigen Mitteln versuchten, die
Anrufung des Kaisers durch ihre Untertanen zu unterbinden.
Bemerkungen zum gegenwärtigen Erschließungsstand der
Reichshofratsakten und über bestehende Recherchemöglichkeiten
runden den Vortrag ab.


INFO

Der Vortrag findet statt im:
Plenarsaal des Landeshauses
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster

Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 31 10:45:30 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 31 Mar 2011 10:45:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zeitzeugen auf Zelluloid: Das Kreisarchiv
Siegen-Wittgenstein praesentiert historische Filme, Siegen, 31.03.2011
Message-ID: 4D945B4A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Wolf"
Datum: 30.03.2011, 12:21


AKTUELL

Zeitzeugen auf Zelluloid
Das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein präsentiert historische Filme

Donnerstag, 31.03.11, 20 Uhr


Einmal pro Spielzeit stehen ab sofort historische Filme mit
Informationswert auf dem Lÿz-Programm: Gleich zu Beginn gibt es
im "Archiv-Kino" das Zelluloid-Unikat: "Revier hinter den
Bergen", einen Original-16mm-Film, der nur noch in dieser einen
Version existiert. Vom Titel ein wenig an das berühmte Märchen
von den sieben Zwergen erinnernd, beschreibt die Dokumentation
aus dem Jahre 1965 die Entwicklung von Verkehr, Handel und vor
allem Montanindustrie in und um Siegen.

Luftaufnahmen vom zerstörten Siegerland nach dem 2. Weltkrieg,
die Aufbauarbeiten der großen Traditionsindustrien oder der
Baubeginn der A45 wurden hierfür genauso im Bild festgehalten
wie die Schließung der Erzgruben und die Stellungnahme des
damaligen Oberkreisdirektors Kuhbier zur kommunalen
Neugliederung.

"Einmaliges historisches Material, das nicht einfach verstauben
und verstaut werden darf", waren sich Kulturreferent Wolfgang
Suttner, Kreis-Archivar Thomas Wolf und Armin Kohlberger,
Spezialist des Siegen-Wittgensteiner Medienzentrums für Video-
und Audioarchivierung einig. Wer also einmal wissen möchte, wie
es früher im Siegerland ausgesehen hat, oder sich an vergangene
Zeiten erinnern möchte, dem bietet diese Filmvorführung die
passende Gelegenheit.

Um das Vergnügen stilecht zu gestalten wird der schwarz-weiß
Film auf einem original 16mm Filmprojektor gezeigt, der
garantiert für authentischen 60er Jahre Charme sorgt. "Und
falls der Film doch einmal reißt", merkt Kohlberger schmunzelnd
an, "muss man klatschen, mit den Füßen stampfen oder das tun,
was man vor dem Zeitalter der DVDs im Kino im Dunkeln machte."


INFO

Zu sehen gibt es das historische Filmmaterial am Donnerstag,
den 31. März im Kulturhaus Lÿz in Siegen. Der Eintritt ist frei,
es wird aber um eine Spende für die aufwändige Sicherung des
Materials gebeten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 31 10:52:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 31 Mar 2011 10:52:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Programm der Schule fuer Historische Forschung im
Sommersemester 2011
Message-ID: 4D945CF0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bettina Brandt"
Datum: 30.03.2011, 13:20


AKTUELL

Programm der Schule für Historische Forschung im Sommersemester
2011

Kolloquienprogramm SS 2011 nach Arbeitsbereichen

Fakultätskolloquium Semestereröffnung

06.04.2011 Rudolf von Sinner (Sao Leopoldo/Brasilien) Religion
in der Öffentlichkeit Brasiliens - zwischen Weltflucht und
Dominanz?

Alte Geschichte Dienstag 18 - 20 h, Raum S2-137

19.04.11 Ann-Cathrin Harders (Bielefeld) "Liebe an der Macht" -
Königin und König im Hellenismus

03.05.11 Nils Steffensen (Tübingen) Vergils
Kulturentwicklungstheorien im Kontext. Chancen und Gestalt
eines neuen Goldenen Zeitalters jenseits der Utopie

17.05.11 Janice Biebas-Richter (Bochum) Iuppiter Rex. Zur
Bedeutung des Jupiterkultes für die Herrschaftslegitimation im
augusteischen Prinzipat

31.05.11 Michael Jung (Münster) Die Perserkriege. Politische
Implikationen eines folgenreichen historischen Deutungskonzepts
im antiken Griechenland

14.06.11 Ivan Jordovi? (Novi Sad) Die demokratischen Ursprünge
des tyrannischen Menschen bei Platon

28.06.11 Lunchtimekolloquium - 12.15 h, Raum T2-220 Elisabeth
Schwinge (Baltimore) Wie wurde aus Scipio Africanus? Römische
Siegerbeinamen und der Senat

29.06.11 SFB-Kolloquium - 18.15 h, Raum U2-200 Michael Sommer
(Liverpool) Adlocutio. Wie Kaiser und Heer im alten Rom
Zwiesprache führten

12.07.11 Hans Lohmann (Bochum) Melia und das archaische
Panionion am Catallar Tepe in der Mykale

Mittelalter und Frühe Neuzeit Donnerstag 18 - 20.30 h, Raum
U2-200

07.04.11 Ludger Körntgen (Bayreuth) 751 - Die Konstruktion
einer politischen Ordnung

14.04.11 Jan Brademann (Bielefeld) Zur Ephemerität von
Sakralräumen in der Frühen Neuzeit. Katholische Kirchhöfe in
der ländlichen Gesellschaft des Münsterlandes

19.04.11 Lunchtimekolloquium ? 12.15 h, Raum T2-220 Heinrich
Rüthing (Bielefeld) Das Fegefeuer des westfälischen Adels.
Überlegungen zur Frühgeschichte einer populären Sage

28.04.11 Daniel Schläppi (Bern) Gemeinbesitz, kollektive
Ressourcen und die politische Kultur der alten Eidgenossenschaft

05.05.11 Nicolas Rügge (Osnabrück) Vergleichende Überlegungen
zur Hexenverfolgung in westfälischen Städten

12.05.11 Isabelle Deflers (Freiburg) Preußen als Modell für die
Regenerierung des französischen Staates (1763-1806)

19.05.11 Tomasz Jasinski (Posen) Eine neue computergestützte
Methode zur Erforschung der lateinischen Kurzprosa (4.-15.
Jahrhundert)

26.05.11 Mayke de Jong (Utrecht) Public Offence and Public
Authority in the Carolingian World

09.06.11 Daniel Smail (Harvard) Debt Recovery and Material
Culture in Late Medieval Mediterranean Europe

30.06.11 Uwe Israel (Dresden) Die mittelalterliche Stadt und
ihr Patron

07.07.11 Johannes Helmrath (Berlin) Oratorik auf politischen
Versammlungen der Vormoderne. Konzept und Praxis

Sozialgeschichte (19. u. 20. Jh.) Freitag 16 - 18 h, Raum U2-200

15.04.11 Patrica Hertel (Fribourg) Der erinnerte Halbmond.
Islam und Nationalismus auf der Iberischen Halbinsel (19. und
20. Jahrhundert)

29.04.11 Mahshid Mayar (Bielefeld) A Fin de Siecle Child Study
Club: Views on Empire and Distance

06.05.11 Uta Balbier (Washington) Billy Grahams Crusades:
Religiöse Erweckung, Konsum und Kalter Krieg in Deutschland und
den USA, 1949-1970

13.05.11 Ute Frevert (Berlin) Herr über die Herzen. Friedrich
II und seine Gefühlspolitik

20.05.11 Mark Jones (Florenz) Killing in the name of order.
Violence and fear in the German Revolution 1918/19

27.05.11 Alexa Geisthövel (Berlin) Primitive mind, nordisches
Wesen. Franz Boas' wissenschaftlicher Antirassismus zwischen
Amerika und Deutschland

03.06.11 Jan Ifversen (Aarhus) The Concept of Europe

10.06.11 Akhil Gupta (UCLA) Is ?India Shining'? A History of
the Present Neoliberal Era

17.06.11 Matthew Fitzpatrick (Adelaide) Massenausweisungen.
Purging Germany during the Kaiserreich, 1871-1914

24.06.11 Miriam Rürup (DHI Washington) Das Irreguläre
regulieren? Politik mit der Staatenlosigkeit in der
UN-Konvention von 1954

01.07.11 Ewald Blocher (München) Konstruktion des modernen
Ägypten ? Staudämme, Experten und die Transformation des Nils,
1882-1970

08.07.11 Frank Uekötter (München) Globale Ressourcengeschichte

Zeitgeschichte Montag 18-20h, Raum U2 200

11.04.11 Jane Caplan (Oxford) Behind the Ausweis. Policing &
Proving Identity in Nazi Germany

02.05.11 Raimund Fellinger (Suhrkamp-Berlin) Thomas Bernhard.
Der Schriftsteller und seine Feinde

16.05.11 Bartosz Janiszewski (Bielefeld) Polen 1968

30.05.11 Ulrich Pfeil (Metz) & Corinne Defrance (Saint-Etienne)
Deutschland und Frankreich 1945-1963. Eine Nachkriegsgeschichte
in Europa

21.06.11 Workshop Salon littéraire, Book Review, Buchkritik

27.06.11 Regine Strätling (Berlin) Die Faszination
französischer Intellektueller für den Maoismus

04.07.11 Amotz Giladi (Paris) Foreign Writers in Paris During
the First World War and the Construction of a Pan-Latin
Identity: a Transnational Response to Pan-Germanism

11.07.11 Aribert Reimann (Oxford) Viva-Maria! Dieter Kunzelmann
und die visuelle Grammatik der Revolte

InterAmerikanische Studien Dienstag 18 - 20 h, Raum E1-148

12.04.11 Diana González (Bielefeld) Migración altamente
calificada y redes de conocimiento de la diáspora:
Acontecimientos y nuevas configuraciones en el plano político
para el caso colombiano

19.04.11 N.N.

26.04.11 Schreibwerkstatt - Studentische Forschungsarbeiten

05.-06.05.11 Symposium

17.05.11 Sandra Lassak (Institut für Theologie und Politik,
Münster) Frauen kämpfen für Land und Leben: Widerstand und
soziale Kämpfe in der brasilianischen Landfrauenbewegung MMC

24.05.11 CIAS-Working Group

30.05.11 Roberto Feldmeier (Bielefeld) Imaginario e ideología
del discurso y la práctica indigenista en el continente
americano

07.06.11 Schreibwerkstatt - Studentische Forschungsarbeiten

14.06.11 Jan Kunze (Hamburg) Zwischen lokalem Protest und
globaler Revolte

21.06.11 Susanne Dölle (Osnabrück) Exilliteratur in
Lateinamerika

28.06.11 David Gilgen (Bielefeld) Menschenrechte in der
deutschen Entwicklungspolitik der 1970er Jahre

05.07.11 Alfredo Barragán (Guadalajara) Movimiento estudiantil
y guerilla urbana en México en los setentas

Osteuropäische Geschichte Dienstag 18 - 20 h, Raum S2-143

19.04.11 Elena Huber (Potsdam) Das alltägliche Kostüm in der
Sowjetunion und die NÖP

26.04.11 Hans-Christian Petersen (Mainz) An den Rändern der
Stadt? Ungleichheiten und die Formierung des sozialen Raums in
einer Metropole der Moderne - Sankt Petersburg 1850-1913

03.05.11 Michael Zok (Marburg) Zwischen Marginalisierung und
Wiederentdeckung. Der Holocaust im polnischen Fernsehen der
1970er und 1980er Jahre

10.05.11 Christopher Gilley (Regensburg) Ukrainian Warlords
during the Russian Civil War, 1918-21: Cossack Revivalism,
Independent Soviets and Antisemitic Violence

17.05.11 Ulrike Huhn (Berlin) Stimmen aus Jerusalem und die
Macht der Gerüchte. Informelle Kommunikation und die religiöse
Renaissance in der Sowjetunion, 1941-1948

24.05.11 Tadzio Schilling (Berlin) Informelle Kommunikation und
Herrschaft an Stalins Hof, 1927-1953

31.05.11 Kateryna Lyakh (Düsseldorf) Der ?Zaporo?ec? als
Medienereignis und Konsumgut in der Sowjetunion der 1960er,
1970er Jahre

21.06.11 Alexander Ruslan Schejngeit (Konstanz) Die
Nachrichtenagentur TASS und die Auslandsberichterstattung in
der Sowjetunion, 1925-1941

28.06.11 Jörn Happel (Basel) Stalins Stimmen. Die Dolmetscher
des Diktators

05.07.11 Guido Hausmann (Freiburg) Aufstieg und Fall der
Politischen Geographie in Osteuropa (1914-1930er Jahre)

12.07.11 Stephan Merl (Bielefeld) Politische Kommunikation in
Diktaturen: Wie ist das Ende der DDR und der Sowjetunion zu
erklären?

Diakonie- und Sozialgeschichte Montag 19 - 21 h, Raum
KiHo/R2-155

26.04.11 Julia Hauser (Göttingen) Eine selige Wechselwirkung?
Wandlungen im Selbstverständnis Kaiserswerther Diakonissen
infolge ihrer Tätigkeit in Beirut (1860-1914)

27.06.11 Peggy Renger-Berka (Dresden) Sozial-karitatives
Engagement aus dem Geist der Erweckungsbewegung. Das Dresdener
Diakonissenhaus zwischen 1844 und 1881

Neuere Geschichte und Geschlechtergeschichte Dienstag 16 - 18 h,
Raum U2-232

12.04.11 Ulrich Prehn (Berlin) ?Volkswissenschaft? in
Deutschland und Planungen für ein ?Europa der Volkstümer?:
Radikales Ordnungsdenken bei Max Hildebert Boehm

26.04.11 Klaus Nathaus (Bielefeld) 'Giving the people what they
want': Publikumswissen und Musikproduktion in Westdeutschland
nach 1945

03.05.11 Marleen von Bargen (Hamburg) Die erste Europäerin.
Europa-Konzeptionen bei Anna Siemsen (1882-1951)

10.05.11 Dorothee Wierling (FZH Hamburg) Der Freiwillige. Der
Beginn des Ersten Weltkriegs in der Korrespondenz der Familie
Lily, Heinrich und Otto Braun

17.05.11 Till van Rahden (Montreal/FRIAS) Clumsy Democrats:
Towards a History of Moral Passions in the Federal Republic

24.05.11 Lars Bluma (Bochum) Der Körper des Bergmanns in der
Industrialisierung: Biopolitik im Ruhrkohlenbergbau 1890 - 1980

31.05.11 Annelie Ramsbrock (Potsdam) "Gefällt Ihnen Ihre Nase?"
Kosmetische Chirurgie im frühen 20. Jahrhundert

24.06.11 Miriam Rürup (GHI Washington) Das Irreguläre
regulieren? Politik mit der Staatenlosigkeit in der
UN-Konvention von 1954

02.07.11 Studientag: Vorstellung laufender Masterarbeits- und
Dissertationsprojekte

05.07.11 Lu Seegers Halbwaisen: Vaterlosigkeit als
kriegsbedingte Erfahrung in der Bundesrepublik und in der DDR

Geschichte und Öffentlichkeit Donnerstag 18 - 20 h, Raum U2-205

07.04.11 Einführung

14.01.11 Wolfgang Emer & Felix Rengstorf (Oberstufenkolleg
Bielefeld) Projektunterricht und Geschichte

12.05.11 Marika Hedin (Wasa-Museum Stockholm) Das Wasa-Museum
als Paradigma schwedischer Geschichtskultur

26.05.11 Dominik Gross & Armando Garcia-Schmidt
(Bertelsmann-Stiftung, Gütersloh) Tätigkeitsfelder der
Bertelsmann-Stiftung ? Arbeitsfelder für Historikerinnen und
Historiker?

09.06.11 Ronald Feisel (WDR Dortmund) Geschichte im Radio:
Zeitzeichen und Stichtag

16.06.11 Michele Barricelli (Hannover) Historisches Wissen ist
narratives Wissen. Erzählung und Erzählen im Prozess des
Geschichtslernens (mit Texten, Bildern, Zeitzeugen)

30.06.11 Ulrike Spichal (LWL Münster) Archäologie der
Jakobswege in Westfalen

07.07.11 Susanne Spröer (WDR Köln) Geschichte in
öffentlich-rechtlicher Kooperation (z.B. WDR, NDR, Arte)

Sonderforschungsbereich 584 Mittwoch 18 - 20.30 h, Raum U2-200

27.04.11 Oliver Marchart (Luzern) Prekäre Proteste

04.05.11 Jan Eckel (Freiburg) Geschichte der internationalen
Menschenrechtspolitik ? 1945 bis zum Ende des Jahrhunderts

01.06.11 Stefan Brakensiek (Duisburg-Essen)
Herrschaftsvermittlung. Überlegungen zur politischen Kultur in
den Fürstenstaaten der Frühen Neuzeit

08.06.11 Alexander Sedlmaier (Bangor/Wales) Konsum und
politische Gewalt

22.06.11 Michael Hohlstein (Bielefeld) Skandal?
Kommunikationsformen politischer Konflikte in
spätmittelalterlichen Stadtgesellschaften

29.06.11 Michael Sommer (Liverpool) Adlocutio. Wie Kaiser und
Heer im alten Rom Zwiesprache führten

Wirtschaftsgeschichte der Moderne Dienstag 18 - 20 h, Raum
T2-233

12.4.11 Jan-Otmar Hesse (Bielefeld) Zur Geschichte der
Professoreneinkommen in Deutschland im 20. Jahrhundert ? Ein
Forschungsprojekt

19.04.11 Diskussion und Lektüre: Die ökonomische
»Glücksforschung« als Ansatz in der Wirtschaftsgeschichte

26.04.11 Joachim Radkau (Bielefeld) Die Ära der Ökologie

03.05.11 Roman Köster (München) Die Geschichte des
Abfall-Recycling seit dem Zweiten Weltkrieg

10.05.11 Elenora Rohland (Essen) Katastrophen und Politik: Die
Versicherungsindustrie im 19. Jahrhundert und das Erdbeben von
San Francisco 1906

17.05.11 Boris Gehlen (Bonn) Verhandelte ?Regulierung?? Der
Einfluss organisierter Interessen auf die Gestaltung der
Marktordnung bei Eisenbahn, Post und Elektrizität (ca. 1870 bis
1935)

24.05.11 Alexander Engel (Göttingen) Kasinos des Kapitalismus?
Umrisse einer Geschichte der Terminbörsen im 19. und 20.
Jahrhundert

31.05.11 Daniel Wylegala (Marburg) Karl Klasen. Das Geld und
die Politik

07.06.11 Sebastian Teupe (Bielefeld) Preispolitik in der
Fernsehgeräteindustrie. Eine Projektskizze

14.06.11 Gerulf Hirt (Göttingen) Verkannte Propheten? Eine
Sozial- und Mentalitätsgeschichte deutscher Werbeleiter und
Werbeberater

28.06.11 Christian Reuber (Frankfurt) Personalpolitik und
Personalselektion in deutschen Großunternehmen nach dem Zweiten
Weltkrieg

05.07.11 Berti Kolbow (Göttingen) Den Weltmarkt klar im Sucher!
Internationale Marketingstrategien in der Fotoindustrie in der
Zwischenkriegszeit. Kodak und Agfa im transatlantischen
Vergleich

Lunchtime-Kolloquium Dienstag 12 - 14 h, Raum T2-220

19.04.11 Heinrich Rüthing (Bielefeld) Das Fegefeuer des
westfälischen Adels. Überlegungen zur Frühgeschichte einer
populären Sage

26.04.11 Julia Hauser (Göttingen) Eine selige Wechselwirkung?
Wandlungen im Selbstverständnis Kaiserswerther Diakonissen
infolge ihrer Tätigkeit in Beirut (1860-1914)

28.06.11 Elisabeth Schwinge (Baltimore) Wie wurde aus Scipio
Africanus? Römische Siegerbeinamen und der Senat

Fakultätskolloquium Semesterabschluss

13.07.11 Neville Morley (Bristol) Thucydides and the Idea of
History


INFO

Dr. Bettina Brandt
Universität Bielefeld
Schule für Historische Forschung
Wissenschaftliche Geschäftsführung

Universitätsstr. 25
33615 Bielefeld
Tel.: (+49) 0521 106 3257 / 3259 (Sekretariat)
Fax: (+49) 0521 106 2966
Büro: S 4 - 210





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 31 10:55:26 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 31 Mar 2011 10:55:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrung: Der Zwinger als Bollwerk, Muenster,
03.04.2011
Message-ID: 4D945D9E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 31.03.2011, 10:08


AKTUELL

Der Zwinger als Bollwerk
Stadtmuseum bietet am 3. April erste Führung an

Der Zwinger - Mahnmal für die Opfer von Gewalt - wird auch in
diesem Jahr für die Öffentlichkeit geöffnet. Die erste Führung
mit Streifzügen durch die wechselvolle Geschichte bietet das
Stadtmuseum am Sonntag, 3. April, an. Thema: "Der Zwinger als
Bollwerk".

Um 1528 als Wehrturm innerhalb der Stadtbefestigung errichtet,
diente der Zwinger im 16. und 17. Jahrhundert zur Verteidigung
der Stadt. Anhand von Fotos und Plänen wird die Historie des
Gebäudes anschaulich erläutert. Die einstündige Führung beginnt
um 11 Uhr im Stadtmuseum an der Salzstraße (3 / 2 Euro). Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bis zum Oktober lädt das Museum an jedem ersten Sonntag im
Monat zu Themenführungen ein. Sie blenden jeweils auf eine
bestimmte Etappe in der langen Geschichte des Bauwerks - vom
Wehrturm bis zum Künstleratelier und Erinnerungsort.

In der Abenddämmerung kann man diesen Stationen in einer
besonderen Atmosphäre nachspüren: Führungen per Taschenlampe
stehen an jedem dritten Donnerstag im Monat auf dem Programm.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 31 13:11:09 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 31 Mar 2011 13:11:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 31.03.2011
Message-ID: 4D947D6D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 31.03.2011, 12:47


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 31.03.2011

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Kultur und Medien, Panorama /
31.03.2011 12:00

Aprilscherz-Experte: Bewusste Falschmeldungen sind ein
Balanceakt

Westfalen (wh). Am 1. April wird wieder gelogen wie gedruckt:
Zeitungen und Radiosender, aber auch Pressestellen schicken ihr
Publikum gern mit Falschmeldungen "in den April". "Das kann
allerdings auch schiefgehen", sagt der Dortmunder
Dipl.-Journalist Michael Milewski, der sich wissenschaftlich
mit Aprilscherzen auseinander gesetzt hat. Die Späße seien zwar
ein "Hingucker" und böten oft auch Denkanstöße zum
Zeitgeschehen. "Sie bleiben aber ein Balanceakt", zeigt
Milewski in seiner Untersuchung zur bewussten journalistischen
Falschmeldung in Tageszeitungen am 1. April. So habe eine
Dortmunder Zeitung einmal eine Autogrammstunde einer berühmten
Rockband in der eigenen Geschäftsstelle angekündigt. "Die Fans
randalierten, als sie vor Ort bemerkten, dass alles nur ein
Scherz war", erinnert sich der Journalist. Auch aus Angst vor
mitunter juristischen Folgen solcher Aktionen hätten sich
manche Medien inzwischen von der April-Tradition verabschiedet.
Einige Pressestellen nutzen den kalendarischen Anlass jedoch
weiterhin, um auf sich aufmerksam zu machen, beobachtet
Milewski. Die bereits am heutigen Donnerstag von der
Ruhr-Universität Bochum (RUB) angekündigte satellitengestützte
"Einpark-App für Studenten" hält er für ein gelungenes Beispiel
für einen subtilen Aprilscherz. Schließlich sei die
Parksituation in den zum Teil maroden RUB-Parkhäusern ein
Dauerthema an der Universität, das durch die Meldung humorvoll
aufgegriffen werde.

Die Pressemitteilung der RUB:
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2011/pm00097.html.de

Pressekontakt: Dipl.-Journalist Michael Milewski, Telefon:
0231/55770052, E-Mail: milewski[at]gmx.de; Dr. Josef Koenig,
Pressesprecher RUB, Telefon: 0234/3222830, E-Mail:
pressestelle[at]presse.rub.de

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Westfalen,
NRW, Hochsauerlandkreis: Politik, Soziales, Wirtschaft /
31.03.2011 11:00

Arbeitslosigkeit: Agentur Meschede verzeichnet landesweit
stärksten Rückgang

Westfalen (wh). Die Frühjahrsbelebung führt in sämtlichen
Regionen Westfalens zu niedrigeren Arbeitslosenzahlen. Den
landesweit stärksten Rückgang verzeichnet die Arbeitsagentur in
Meschede. Hier sank im März die Zahl der Menschen ohne Job um 5,
8 Prozent gegenüber dem Vormonat. Auch im übrigen Südwestfalen
verbesserte sich die Arbeitslosenquote überdurchschnittlich auf
derzeit 6,5 Prozent. Ein Grund für diese Entwicklung liegt in
der Forstwirtschaft, die im dicht bewaldeten Sauerland eine
große Rolle spielt. "Die Unternehmen stellen die über den
Winter freigesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt
nach und nach wieder ein", so Walter Niggemeier, Leiter der
Mescheder Arbeitsagentur. In ganz Westfalen waren im März
340.960 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 7184 Personen
weniger als im Vormonat und 37.785 weniger als im März 2010.
Die Arbeitslosenquote liegt in den Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster damit gegenwärtig bei 8,1 Prozent
(Vormonat: 8,3 Prozent). Landesweit sind 8,5 Prozent aller
Erwerbspersonen arbeitslos.

Weitere Informationen:
http://www.arbeitsagentur.de/nn_158604/Dienststellen/RD-NRW/RD-NRW/Presse/2011/pi-2011-011.html

Pressekontakt:
Aneta Schikora, Pressesprecherin Bundesagentur für Arbeit,
Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen, Telefon: 0211/4306326,
E-Mail:
Nordrhein-Westfalen.PresseMarketing[at]arbeitsagentur.de;
Larissa Probst, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Agentur für
Arbeit Meschede, Telefon: 0291/204604, E-Mail:
Meschede.PresseMarketing[at]arbeitsagentur.de

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Westfalen,
NRW: Kultur und Medien, Soziales / 30.03.2011 18:00

Führungen für Gehörlose: Gebärdendolmetscher soll Kultur in
LWL-Museen vermitteln

Westfalen (wh). In den Museen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) soll zukünftig ein Gebärdendolmetscher
Führungen für hörbehinderte Menschen anbieten. Das beschloss
jetzt der LWL-Kulturausschuss. Wenn auch Finanz- und
Landschaftsausschuss im April der Vorlage zustimmen, ist
geplant, die Führungen, für die keine zusätzlichen Kosten
erhoben werden, einmal im Monat in jeweils einem der 17
LWL-Museen stattfinden zu lassen. Zusätzlich bietet das
LWL-Römermuseum in Haltern am See demnächst Videoführungen in
Gebärdensprache. Über einen transportablen Bildschirm erhalten
Gehörlose Informationen zu den Ausstellungsstücken. Mit dem
Angebot will der LWL gemäß dem Übereinkommen der Vereinten
Nationen einen weiteren Schritt in Richtung Inklusion gehen und
Kultur für Menschen mit Behinderungen besser erlebbar machen.
Bereits jetzt gibt es in den LWL-Museen verschiedene Angebote
für gehandicapte Besucher. So werden unter anderem spezielle
Führungen veranstaltet, Rollstühle bereitgestellt und
Tastmodelle ausgestellt.

Pressekontakt: LWL-Pressestelle, Telefon: 0251/591235, E-Mail:
presse[at]lwl.org

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Westfalen,
Bielefeld, Bochum, Coesfeld, Hagen, Herne, Münster: Freizeit,
Kultur und Medien / 30.03.2011 16:00

Tipps & Termine: Westfalen am Wochenende

Hagen. Das LWL-Freilichtmuseum startet in die neue Saison. In
den 60 historischen Werkstätten und Betrieben werden nicht nur
Ausstellungen gezeigt, sondern auch Handwerk und Technik "zum
Anfassen" präsentiert. Neu im Programm sind Mitmachaktionen,
die künftig an jedem Sonntag stattfinden. Saisoneröffnung:
Freitag, 9 Uhr, LWL-Freilichtmuseum Hagen - Westfälisches
Landesmuseum für Handwerk und Technik
http://www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Bielefeld. Zu einer "Nacht der Empörung" lädt das Theater
Bielefeld ein. "Es kann so nicht weiter gehen", ist der Tenor
der Stunde. Die Schauspieler Karla Trippel, Guido Wachter,
Thomas Wolff fragen: Wie kann es denn dann weitergehen? Freitag,
23 Uhr, Theater Bielefeld
http://www.theater-bielefeld.de/spielplan/detail.php?id_event_cluster=701963&bereich=repertoire

Herne.
Figurentheater - für Erwachsene und auf hohem künstlerischen
Niveau - zeigt das 3. Witzfiguren-Festival. In "Auf nach La
Mancha" des Berliner Ensembles Kaufmann & Co trifft Don
Quichote in einer Anstalt auf eine Reihe prominenter
Zeitgenossen der Comic-, Märchen- und Literaturgeschichte und
mischt diese gehörig auf. Samstag, 20 Uhr, Flottmann-Hallen
http://www.flottmann-hallen.de/1104/p4c.html

Münster. Das ganze Spektrum des menschlichen Widerstands
durchmisst Lisbeth Gruwez mit ihrer Gruppe Voetvolk in
"HeroNeroZero". Das Theater im Pumpenhaus zeigt die deutsche
Erstaufführung der Tanzperformance. Samstag, 20 Uhr, Theater im
Pumpenhaus
http://www.pumpenhaus.de/index.php?content=veranstaltung_aktuell&id=45429

Bochum.
Nach der Winterpause nimmt die RuhrtalBahn wieder Fahrt auf.
Die nostalgische Reise führt per Dampfzug vom Eisenbahnmuseum
Bochum-Dahlhausen bis zum Hagener Hauptbahnhof - einmal quer
durch das Ruhrtal. Zeitgleich pendelt ein Schienenbus auf der
Linie "Teckel" von Ennepetal nach Herdecke - und zum
Saisonstart sogar bis Dortmund. Sonntag, ab 8.50 Uhr,
Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen und weitere Bahnhöfe laut
Fahrplan http://www.ruhrtalbahn.de/

Lüdinghausen. Die europäischen Zoos haben zweifellos Geschichte
geschrieben, zugleich lassen sich über die Tiergärten und ihre
Bewohner viele spannende Geschichten erzählen: Das dokumentiert
die Wanderausstellung "ZooGeschichte[n]. Wilde Tiere für
Europa" des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, die jetzt auf
Burg Vischering gezeigt wird. Sie stellt historische Objekte
und Kuriositäten vor, die zum Teil noch nie öffentlich zu sehen
waren. Eröffnung: Sonntag, 11 Uhr, Burg Vischering
http://bit.ly/eFPEzJ

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