E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2011 - 02


 
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 1 10:08:04 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Feb 2011 10:08:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Geschichte des mittelalterlichen Moenchtums:
Historiker Prof. Dr. Joachim Wollasch wird 80 Jahre alt
Message-ID: 4D47DB84.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 31.01.2011, 13:45


AKTUELL

Geschichte des mittelalterlichen Mönchtums
Historiker Prof. Dr. Joachim Wollasch wird 80 Jahre alt

Prof. Dr. Joachim Wollasch, ehemaliger Direktor des
Historischen Seminars und des Instituts für
Frühmittelalterforschung der Westfälischen Wilhelms-Universität
Münster (WWU), feiert am Dienstag, 1. Februar, seinen 80.
Geburtstag in seiner Heimatstadt Freiburg. Am 4. Februar wird
er in Münster bei einem akademischen Festakt an der WWU geehrt.

Joachim Wollasch, Mitglied der Historischen Kommission für
Westfalen und der französischen "Société nationale des
Antiquaires", trug mit seiner Forschungstätigkeit maßgeblich
zur Stellung Münsters als Zentrum interdisziplinärer
Mittelalterforschung bei. Seine Forschungsarbeit konzentriert
sich vor allem auf die Geschichte des mittelalterlichen
Mönchtums und dessen Wirkung auf die Umwelt der Klöster.

Grundlegende Arbeiten gelangen ihm vor allem mit einer neuen
Interpretation der Totenbücher des Mittelalters, die er durch
neuartige Editionen verfügbar machte und deren Namenvielfalt er
mithilfe der elektronischen Datenverarbeitung erschloss. In
zahlreichen Aufsätzen stellte er den Zusammenhang von
Totengedenken und Reformmönchtum dar.

Seine Untersuchungen zur Armensorge im Mittelalter führten zu
einer neuen Bewertung der sozialgeschichtlichen Aspekte des
Gedenkens an Verstorbene. Im Zentrum seiner Forschungsarbeiten
stand die Geschichte des Klosters Cluny in Burgund, welches
Mönchtum und Religiosität des 10. bis 12. Jahrhunderts
entscheidend prägte.

Nach dem Studium in seiner Heimatstadt Freiburg wurde Joachim
Wollasch dort 1955 promoviert; 1963 habilitierte er sich. Nach
Dozententätigkeit in Freiburg und einem Aufenthalt am Deutschen
Historischen Institut in Rom wurde der Historiker 1973 auf
einen Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte an die
Universität Münster berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung
im Jahr 1996 tätig war.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 1 10:10:35 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Feb 2011 10:10:35 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/04
Message-ID: 4D47DC1B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 31.01.2011, 16:16


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-04 für den Zeitraum vom 22.01.2011 bis

zum 28.01.2011 mit insgesamt 37 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-04&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de

Irmgard Niemann
Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: (0251) 83-25539
Fax: (0251) 83-28398
E-Mail: niemani at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 1 10:14:53 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Feb 2011 10:14:53 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Gebietsreform und Buergerwille in
Nordrhein-Westfalen (1965-1975), Bocholt, 10.02.2011
Message-ID: 4D47DD1D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 31.01.2011, 14:55


AKTUELL

Öffentliche Proteste und breites politisches Engagement aus der
"bürgerlichen Mitte" sind keine neuen Phänomene, die sich erst
seit "Stuttgart 21" beobachten lassen. Vielmehr sind die
aktuellen Ereignisse eher als eine Hochwassermarke eines
langfristigen politischen und gesamtgesellschaftlichen Wandels
zu betrachten, der sich bereits vierzig Jahre früher nachweisen
lässt.

In seiner ersten Regierungserklärung brachte Bundeskanzler
Willy Brandt das Leitmotiv der neuen sozialliberalen
Regierungskoalition 1969 auf die viel zitierte Formel: "Wir
wollen mehr Demokratie wagen". Und auch Bundespräsident Gustav
Heinemann sprach bald vom "mündigen Bürger".

Gleichzeitig waren allerdings die Spannungen und
Herausforderungen, die sich aus diesem "vitalen Bürgergeist"
und dem Phänomen des anspruchsvollen Bürgers für den Staat
ergaben, nicht zu übersehen. Wie unbequem dieses neue
Bürgerengagement aus Sicht institutionalisierter
Entscheidungsgremien und der Bürokratie sein konnte, soll am
Beispiel der "Aktion Bürgerwille" und der kommunalen
Neugliederung in Nordrhein-Westfalen dargestellt werden.

Im Rahmen einer gigantischen Gebietsreform wurde die Zahl der
nordrhein-westfälischen Gemeinden innerhalb eines Jahrzehnts
von rund 2.300 auf weniger als 400 reduziert, zahlreiche Kreise
wurden zusammengelegt und aufgelöst, Städte verloren ihre
Kreisfreiheit. Bestand über die Notwendigkeit der Neuordnung in
Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft auch
weitgehend Einigkeit, so lassen sich vor Ort fast überall
Proteste und Widerstände gegen einzelne Reformmaßnahmen
feststellen.

Die Gegenüberstellung von verschiedenen Interessen, der
Maximierung bzw. Optimierung von Verwaltungsfunktionalität und
-effektivität einerseits und der Bewahrung lokaler,
bürgerlicher Identifikation andererseits, lassen das
Konfliktpotential der Eingemeindungen und Städtefusionen
deutlich hervortreten. In dem Vortrag ist von Interesse, wo,
wann und wie Bürgerinnen und Bürger aus der "anspruchsvollen
Gleichgültigkeit" gegenüber den sozialen und politischen
Problemen ausbrachen.

Wie haben Bürger bzw. Heimat- und Geschichtsvereine,
Bürgerinitiativen und Aktionsgemeinschaften neben den
verfahrensgeregelten Möglichkeiten Einfluss auf den
Neugliederungsprozess nehmen können? Wie reagierten die
Planungs- und Entscheidungsinstanzen auf das (veränderte)
bürgerschaftliche Engagement?

Die Referentin Dr. Sabine Mecking absolvierte zunächst eine
Ausbildung zur Verwaltungsinspektorin bei der Stadtverwaltung
Bocholt mit begleitendem Studium an der Fachhochschule für
öffentliche Verwaltung. Später studierte sie an der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Geschichte,
Mathematik, Sport, Erziehungswissenschaften). Nach Promotion
und Habilitation hat sie in den vergangenen Jahren Gast- und
Vertretungsprofessuren an den Universitäten Münster, Prag und
Düsseldorf übernommen. Sie ist eine ausgewiesene Kennerin der
modernen Regional- und Kommunalgeschichte.

Die Gesellschaft lädt alle Interessierten zum Vortrag in das
"neue" Bocholter Rathaus, Berliner Platz 1, ein. Die
Veranstaltung beginnt am 10.02.2011 um 19:30 Uhr.


INFO

Veranstaltungsdaten:
"Lass mir mein altes Rathaus, Herr Minister":
Gebietsreform und Bürgerwille in Nordrhein-Westfalen (1965-1975)

Datum: 10.02.2011

Gersellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
p/A Landeskundliches Institut Westmünsterland Gasthausstraße 15
48691 Vreden
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 1 10:50:54 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Feb 2011 10:50:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Update Geschichte": Neue Weiterbildung in der RUB,
Bochum, 05.02.2011
Message-ID: 4D47E58E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 31.01.2011, 15:27


AKTUELL

"Update Geschichte": Neue Weiterbildung in der RUB
Großer Zuspruch für Lehrerfortbildung der Professional School
of Education
Lehrplanrelevante und aktuelle Forschungstrends an konkreten
Beispielen


Auf große Nachfrage stößt eine neu konzipierte
Lehrerfortbildung der Ruhr-Universität Bochum: "Update
Geschichte" findet am kommenden Samstag, 5. Februar erstmals
statt (10 bis 17 Uhr, Veranstaltungszentrum im Mensagebäude).
Mehr als 100 Lehrerinnen und Lehrer aus ganz
Nordrhein-Westfalen haben sich dafür angemeldet. Auf der
ganztägigen Veranstaltung frischen sie ihre Sach- und
Fachkompetenz in Geschichte auf und lernen aktuelle
Forschungstrends kennen, die einen direkten Bezug zum Lehrplan
haben. Veranstaltet und zertifiziert wird die Fortbildung
gemeinsam von der Professional School of Education (PSE) der
RUB und der Bezirksregierung Arnsberg.


Programm im Internet

Das ausführliche Programm der Weiterbildung steht im
Internet unter:
URL: http://www.ruhr-uni-bochum.de/fosl/fortbildung/

Panorama aus allen Epochen

Wissenschaftler aus der Fakultät für Geschichtswissenschaft der
RUB erläutern und vertiefen Aktuelles aus der Forschung aus
verschiedenen Perspektiven, unter anderem auch aus der
Kunstgeschichte. Die Weiterbildung richtet sich an Referendare
und Lehrer aller Schulformen sowie an Fachleiterinnen und
Fachleiter. Vorgetragen und diskutiert werden nicht nur
aktuelle Forschungstrends, sondern auch konkrete,
materialgestützte Möglichkeiten zur Verwendung im Unterricht.

Didaktische Fragestellungen und Probleme werden hier nicht
isoliert behandelt, sondern sachbezogen und stofflich konkret
eingebettet. Zudem präsentieren die wissenschaftlichen Beiträge
insgesamt ein fachübergreifendes Panorama aus allen Epochen und
verschiedenen Sachgebieten - von Reformbewegungen in der
römischen Republik (alte Geschichte) bis zur
Unternehmensgeschichte im Dritten Reich am Beispiel der
Dresdner Bank (Neuzeit).

Neuer, intensiver Dialog

Organisiert wird die Fortbildung von Juniorprofessor Dr. Marko
Demantowsky, Didaktik der Geschichte (RUB). Die Veranstaltung
soll zukünftig einmal im Jahr mit jeweils wechselnden
disziplinären Perspektiven und Schwerpunkten aus der Fakultät
für Geschichtswissenschaft stattfinden. Im Ergebnis verspricht
sie einen neuen, intensiven Dialog zwischen
Geschichtswissenschaft und Geschichtsunterricht anzubahnen, der
beiden Seiten neue Impulse geben kann.


INFO

Jun.-Prof. Dr. Marko Demantowsky
Didaktik der Geschichte
Fakultät für Geschichtswissenschaft der RUB
Tel.: 0234/32-27053
E-Mail: sekr-geschichtsdidaktik at rub.de

Dr. Christiane Mattiesson
Professional School of Education
Geschäftsstelle
Tel.: 0234/32-11991
E-Mail: christiane.mattiesson at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 1 11:36:01 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Feb 2011 11:36:01 +0100
Subject: [WestG] [TOC] die warte, Nr. 147, Herbst 2010
Message-ID: 4D47F021.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 01.02.2011, 11:45


SERVICE: TOC

die warte
Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter
Nr. 147
Herbst 2010

ISSN: 0939-8686


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=234




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 2-4
Die Schlossbrauerei Rheder,
ein Unternehmen mit Tradition - und Zukunft

S. 5-9
Müller, Rolf Dietrich / Rohde, Hans-Hubert
Ein Tisch und vier Stühle für Oberbürgermeister Plassmann

S. 10f.
Stickeln, Michael
2011 feiert Warburg den 975. Geburtstag
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

S. 12f.
Gaidt, Andreas
Der Krieg auf der Bildpostkarte
Eine Ausstellung im Historischen Museum im Marstall

S. 14-17
Becker, Waldemar
Erste Maßnahmen der amerikanischen Militärverwaltung in Brakel
und Riesel im April 1945

S. 18
Düsterhaus, Gerhard
Paderborn am 17. Januar 1945 -
ein Erinnerungsbericht

S. 19f.
Jedek, Beate
Herbstmonster

S. 20
St.-Rochus-Tag

S. 21f.
Libri... Libri...

S. 23-27
Berndt, Siegmar
Bemerkenswerte Pilzfunde im Paderborner Land

S. 28-30
Multhaupt, Hermann
Der Mann, der das erste Geschichtsbuch schrieb

S. 31f.
Dobrinski, Claudia S.
Die Kirche des Paderborner Abdinghofklosters
Anmerkungen zu einer Schautafel

S. 33-36
Kretschmann, Gerhard
Johann Kaspar Wittmund - ein Pfarrer in Delbrück

S. 37-40
Braukmann, Horst
Der Hardehauser Eisenhammer und der Bergbau im Hardehauser Wald





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 1 14:00:22 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Feb 2011 14:00:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 01.02.2011
Message-ID: 4D4811F6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 01.02.2011, 12:56


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 01.02.2011

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Westfalen,
NRW: Politik, Soziales, Wirtschaft / 01.02.2011 12:00

Winterwetter lässt Arbeitslosenquote in Westfalen steigen

Westfalen (wh). Wie schon häufiger in der Vergangenheit ist
auch 2011 zum Jahresbeginn die Zahl der Arbeitslosen in
Westfalen gestiegen. So waren im Januar in den
Regierungsbezirken Arnsberg, Münster und Detmold 351.970
Menschen ohne Job. Das sind 22.804 Arbeitslose mehr als im
Vormonat, allerdings 29.373 weniger als im Januar 2010. Die
Arbeitslosenquote liegt in Westfalen damit gegenwärtig bei 8,4
Prozent (Vormonat: 7,8 Prozent). Landesweit sind 8,6 Prozent
aller Erwerbspersonen arbeitslos. Den kräftigen Anstieg der
Arbeitslosigkeit hatte die Agentur für Arbeit NRW erwartet. Er
zeige sich in jedem Januar und bedeute keine Unterbrechung des
positiven Trends: "Auch im Februar ist der Arbeitsmarkt noch
saisonal unter Druck, bevor im März die Frühjahrsbelebung
spürbar wird", heißt es. Als Gründe werden vor allem das kalte
Winterwetter sowie Kündigungstermine zum Jahresende genannt.

Weitere Informationen:
http://www.arbeitsagentur.de/nn_158604/Dienststellen/RD-NRW/RD-NRW/Presse/2011/pi-2011-003.html

Pressekontakt:
Aneta Schikora, Pressesprecherin Bundesagentur für Arbeit,
Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen, Telefon: 0211/4306326,
E-Mail: Nordrhein-Westfalen.PresseMarketing[at]arbeitsagentur.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Gelsenkirchen: Kultur und Medien, Politik,
Stadtentwicklung, Wirtschaft / 01.02.2011 11:00

Kultur- und Kreativwirtschaft: statistisch überschätzt und
trotzdem wichtig

Gelsenkirchen (wh). Das Potential der Kultur- und
Kreativbranche als wirtschaftlicher Wachstumsmotor wird
überschätzt. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des
Instituts Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule
Gelsenkirchen hervor. Demnach ist ein Großteil der positiven
Entwicklung der Kreativwirtschaft auf den Umsatz der
Software-Industrie zurückzuführen. Hier, so die Analyse des IAT,
mache jedoch der kreative Arbeitsprozess nur einen geringen
Teil aus, sodass die amtliche Statistik der Branche ein
verzerrtes Bild aufweise. Trotz dieser Untersuchungsergebnisse
raten die IAT-Forscher Regionalpolitikern dazu, Kultur und
Kreativität zu fördern. Auch wenn die meisten Regionen kaum
Wachstums- und Beschäftigungseffekte daraus ziehen könnten, sei
die Branche ein wichtiger Faktor für Lebensqualität.

Weitere Informationen:
http://www.iat.eu/forschung-aktuell/2011/fa2011-02.pdf

Pressekontakt: Institut Arbeit und Technik der Fachhochschule
Gelsenkirchen: Franz Flögel, Telefon: 0209/1707203, E-Mail:
floegel[at]iat.eu; Dr. Stefan Gärtner, Telefon: 0209/1707164,
E-Mail: gaertner[at]iat.eu; Jürgen Nordhause-Janz, Telefon:
0209/1707118, E-Mail: nordhaus[at]iat.eu

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Westfalen,
Olpe: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama / 01.02.2011 10:00

"WDR 2 für eine Stadt": Westfälische Kommunen rufen zur
Stimmabgabe auf

Attendorn (wh). Gut gerüstet geht die Stadt Attendorn in den
heute startenden Wettbewerb "WDR 2 für eine Stadt". Nachdem die
Kommune als Gewinner des Jahres 2009 im vergangenen Jahr nicht
an der Programmaktion des Radiosenders teilnehmen durfte, soll
nun der Erfolg wiederholt werden, so ein Sprecher der Stadt.
Auf dem Portal http://www.attendorn.de können sich Besucher zur
Wettbewerbsabstimmung weiterleiten lassen oder Stimmzettel
herunterladen. Auch zahlreiche andere westfälische Städte und
Gemeinden wollen sich an der Aktion beteiligen und rufen ihre
Bürger zur Stimmabgabe auf. "WDR 2 für eine Stadt" findet seit
drei Jahren statt und bietet den Kommunen in
Nordrhein-Westfalen die Chance, ein großes Sommerfestival vor
Ort zu gewinnen. Dafür müssen möglichst viele Menschen für ihre
Stadt abstimmen, wobei das Verhältnis zwischen der Anzahl der
Stimmen und der Einwohnerzahl berücksichtigt wird. Zehn Städte
ziehen in ein Finale ein, bei dem sich entscheidet, wo der WDR
2 Tag mit Musikern wie Duffy, Milow oder Alphaville stattfinden
wird.

Weitere Informationen:
http://www.wdr2.de/aktionen/wdr2_fuer_eine_stadt/voting106.html

Pressekontakt: Fabian Raphael, WDR 2, Telefon: 0221/2201278;
Julian Rochlitzer, WDR 2, Telefon: 0221/2201267, E-Mail:
wdr.pressestelle[at]wdr.de; Tom Kleine, Stadt Attendorn,
Telefon: 02722/64238, E-Mail: t_kleine[at]rathaus.attendorn.de

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Westfalen,
Gütersloh, Paderborn, Soest: Panorama, Wirtschaft / 31.01.2011
18:00

Landwirtschaft: Westfälische Bauern investieren in neue
Geschäftsideen

Westfalen (wh). Heu-Hotel statt Ackerbau: Immer mehr Bauern in
Westfalen erschließen sich neue Geschäftsfelder, die mit der
klassischen Landwirtschaft nur noch indirekt zu tun haben. Laut
Johannes Frizen, Präsident der Landwirtschaftskammer NRW,
reagieren die Betriebe damit auf sich verändernde Markt- und
Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft. Das Angebot reicht von
der Vermietung von Partyscheunen bis zur Einrichtung eines
Hofcafés - und weit darüber hinaus. So wurde in Delbrück (Kreis
Paderborn) ein Bullenmastbetrieb zur Golf-Anlage umfunktioniert
und ein Schweinebetrieb in Erwitte (Kreis Soest) zum
Erlebnisbauernhof für Kindergeburtstage und Betriebsfeiern
ausgebaut. In Gütersloh wächst seit dem vergangenen Jahr auf
einem ehemaligen Gersten-Acker hochwertiger Rollrasen, der an
Gartenbaubetriebe, Golfplätze, Fotostudios und Privatpersonen
in ganz Deutschland verkauft wird.

Weitere Informationen:
http://www.landwirtschaftskammer.de/presse/aa-2011-04-01.htm

Pressekontakt: Bernhard Rüb, Landwirtschaftskammer NRW,
Telefon: 0228/7031113; Uwe Spangenberg, Landwirtschaftskammer
NRW, Telefon: 0251/2376234, E-Mail: presse[at]lwk.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Gelsenkirchen: Kultur und Medien, Panorama, Wissenschaft
und Bildung / 31.01.2011 17:00

Initiative: "Kulturbotschafter" sollen Kinder für das Theater
begeistern

Gelsenkirchen (wh). Um Hemmschwellen vor einem Theaterbesuch
abzubauen, erzählen in Gelsenkirchen demnächst zwölf
"Kulturbotschafter" Grundschülern von ihrer Liebe zur
Bühnenkunst. Mit der Initiative "Interesse wecken - Kultur
entdecken" will die Stiftung Musiktheater im Revier schon die
Kleinsten für Kunst und Kultur begeistern. Dafür werden die
ehrenamtlichen Botschafter zunächst darin geschult, wie sie
ihre Geschichten wirkungsvoll erzählen und ihre jungen Zuhörer
spannend unterhalten können. Danach startet das Projekt im
Rahmen einer Unterrichtsstunde an der Gelsenkirchener
Sternschule.

Weitere Informationen:
http://www.musiktheater-im-revier.de/Service/News.aspx?ItemID=12&Page=1

Pressekontakt:
Christoph Nagler, Pressereferent Musiktheater im Revier,
Telefon: 0209/4097235, E-Mail:
christoph.nagler[at]musiktheater-im-revier.de

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Westfalen,
Olpe, Siegen-Wittgenstein: Politik, Soziales / 31.01.2011 16:00

Bundesweiter Wettbewerb: Auszeichnungen für westfälische
Familienbündnisse

Westfalen (wh). Für ihr vorbildliches Engagement für die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind Projekte aus Siegen
und Lennestadt beim bundesweiten Wettbewerb
"Unterstützungsnetzwerke für Berufstätige mit Schulkindern"
ausgezeichnet worden. Familienministerin Kristina Schröder
überreichte in Berlin Urkunden an das Siegener Bündnis für
Familie sowie das Lennestädter Bündnis für Familie. Die
westfälischen Initiativen gehören damit zu den insgesamt 14
Gewinnerprojekten. Die Jury begründete ihre Wahl damit, dass
die Bündnisse die Betreuungsangebote in der Stadt ideal
bündelten und dadurch berufstätigen Eltern passende Angebote
machen könnten. Seit 2006 engagiert sich die Siegener
Initiative für ein familienfreundliches Lebensumfeld in der
Stadt, etwa durch Vernetzung unterschiedlicher
Familienangebote. Das Lennestädter Bündnis für Familie startete
seine Arbeit im Mai 2008 mit dem Ziel "in Lennestadt ein Klima
zu schaffen, in dem Familien sich wohlfühlen".

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de/presse.html

Pressekontakt: Medienbüro Lokale Bündnisse für Familie,
Telefon: 030/20180542, E-Mail:
medienbuero[at]lokale-buendnisse-fuer-familie.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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Piusallee 4 - 48147 Münster
T 0251 - 144 96 -39 / -43
F 0251 - 144 96 42
M 0170 - 30 710 36





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 2 10:24:17 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Feb 2011 10:24:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Keine Kollektivschuld,
aber die kollektive Verantwortung: Hunderte Schueler beim
Holocaust-Gedenktag im Glashaus
Message-ID: 4D4930D1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Herten"
Datum: 01.02.2011, 16:46


AKTUELL

Keine Kollektivschuld, aber die kollektive Verantwortung
Hunderte Schüler beim Holocaust-Gedenktag im Glashaus

Eine schöne Veranstaltung aus einem traurigen Anlass: Im Rahmen
des Holocaust-Gedenktags haben sich auch dieses Jahr wieder
hunderte Schüler im Glashaus getroffen, um an die Menschen zu
erinnern, die dem Holocaust zum Opfer gefallen sind. Gemeinsam
mit Zeitzeugin Pnina Kaufmann und Künstler Dany Bober brachten
die siebten, achten und dreizehnten Klassen der
Rosa-Parks-Schule ein denkwürdiges Programm auf die Bühne. Als
Ehrengast saß die amerikanische Generalkonsulin Janice Weiner
im Publikum.

Auf verschiedene Art und Weise machten die Jugendlichen das
"Unvorstellbare" greifbar. Sie sangen, schauspielerten und
präsentierten ihre ganz persönlichen Eindrücke, die sie mit dem
Thema Holocaust verbinden. Bürgermeister Dr. Uli Paetzel zeigte
sich beeindruckt vom Engagement, mahnte aber zugleich: "Die
Aufgabe, die vor uns liegt, ist groß. Es ist unser Ziel für
Bildung und Aufklärung zu sorgen, sodass sich Auschwitz nicht
wiederholt."

Diesen Ort des Grauens haben die Oberstufenschüler der
Gesamtschule vor einiger Zeit besucht. Bilder, die sie so
schnell wohl nicht wieder vergessen werden. Wut, Trauer,
Depression - was sie sahen, bedrückte sie sehr. "Beängstigend"
die Zahl der Menschen, die dem Rassenwahn zum Opfer fielen.
"Geschockt" bei dem Anblick der KZ-Anlage, die von außen aussah
wie mehrere harmlose Mehrfamilien-Reihenhäuser. Ein Schüler
erinnert sich: In dem Moment, als die Jugendlichen zwischen
Baracken und Gaskammern in die Geschichte eintauchten, da sei
es ein schreckliches Gefühl gewesen, Deutscher zu sein.

Genau deshalb ist Aufklärung so wichtig, genau deswegen war
Pnina Kaufmann Gast bei der Veranstaltung im Glashaus. Zum
ersten Mal erzählte sie ihre eigene, traurige Geschichte. Die
Horrorherrschaft des Naziregimes musste sie nicht selbst, sehr
wohl aber ihre Eltern miterleben. Und doch sagt sie: "Ich bin
in einem KZ ohne Stacheldraht aufgewachsen." Denn die Eltern
hätten nie aufgehört, Opfer zu sein. "Zu Hause war es früher
immer dunkel und traurig", erinnert sie sich. Letztendlich sei
aber eines wichtig: "Es gibt keine Kollektivschuld, aber es
gibt eine Kollektivverantwortung, die ihr jungen Leute tragen
müsst."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 2 10:28:36 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Feb 2011 10:28:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Unbesungene Helden: Der Umgang mit
Rettungswiderstand im Nachkriegsdeutschland, Muenster, 02.02.2011
Message-ID: 4D4931D4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 01.02.2011, 17:50


AKTUELL

Unbesungene Helden
Der Umgang mit Rettungswiderstand im Nachkriegsdeutschland

Vortrag von Dr. Dennis Riffel, Berlin

Während der NS-Zeit bewahrten in Deutschland mehrere Tausend
Nichtjuden jüdische Verfolgte vor den Deportationen und der
ihnen zugedachten Vernichtung. Um die Helferinnen und Helfer
war es lange Zeit still in Deutschland, erst durch den Film
"Schindlers Liste" begann die Öffentlichkeit in den 1990er
Jahren, sich für Retter und Helfer von Juden zu interessieren.

Warum wurde an das Phänomen "Judenrettung" solange nicht
erinnert, warum haben die Helferinnen und Helfer selbst
geschwiegen? Diese Fragen beantwortet Dennis Riffel in seinem
Vortrag und geht auch auf die Initiative "Unbesungene Helden"
des Berliner Senats ein, in der zum ersten Mal Ende der 1950er
Jahre versucht wurde, durch eine öffentliche Ehrung diesen
Menschen ein Denkmal zu setzen.

Biografische Angaben: Dr. Dennis Riffel ist wissenschaftlicher
Referent bei der Vereinigung Gegen Vergessen - Für Demokratie
in Berlin. Nach dem Studium der Neueren Geschichte, der Neueren
Deutschen Literatur und der Politikwissenschaften in Freiburg
im Breisgau und Berlin promovierte er bei Prof. Wolfgang Benz
am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen
Universität Berlin zum Thema "Unbesungene Helden. Die
Ehrungsinitiative des Berliner Senats 1958 bis 1966".


INFO

Zur Information und als Einladung:

Mittwoch, 2. Februar 2011, 20 Uhr

Geschichtsort "Villa ten Hompel"
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 2 11:14:52 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Feb 2011 11:14:52 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Jahrbuch fuer Westfaelische Kirchengeschichte,
Band 106/2010
Message-ID: 4D493CAC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 02.02.2011, 11:15


SERVICE: TOC

Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte
Band 106
2010

ISSN: 0341-9886


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=52



Inhalt in Auswahl [AS]


S. 13f.
Peters, Christian / Kampmann, Jürgen / Geck, Albrecht
Editorial

S. 15-17
Geck, Albrecht / Kampmann, Jürgen
Zum Gedenken an Wilhelm Heinrich Neuser (1926-2010)

S. 19-46
Pätzold, Stefan
Der mittelalterliche Landdekanat Wattenscheid in der Erzdiözese
Köln

S. 47-63
Mense, Josef
Zum Bildprogramm des gotischen Gewölbes der ehemaligen
Prämonstratenserkirche in Clarholz

S. 65-88
Pätzold, Stephanie
"Ist eines Pfarrers Wittibe aufm Lande jedermanns Schuhwisch..."
Pfarrwitwenversorgung während der frühen Neuzeit in Calenberg,
Westfalen und Württemberg

S. 89-93
Lewe, Wolfgang-A.
Die evangelische Kirche in Rheda ist älter als 400 Jahre

S. 95-146
Buchhorn, Ingrid
"Gottgefälliges Leben, Disziplin und gute Ordnung" -
Maximen des sozialen Lebens in der Stadt Hamm
des 17. Jahrhunderts

S. 147-177
Thier, Dietrich
Die Unionsbemühungen in Wetter zwischen 1817 und 1830 unter
Berücksichtigung der Rollen Friedrich Harkots, Johann Heinrich
Karl Hengstenbergs und Rulemann Friedrich Eylerts

S. 179-195
Schmuhl, Hans-Walter
Diakonie und Medikalisierung
Die Betheler Anstalten und die Bielefelder
Krankenhauslandschaft im 19. und 20. Jahrhundert

S. 197-240
Laska, Frank
Die Glasmalereianstalt Ferdinand Müller in Quedlingburg -
Lieferant von Kirchenverglasungen in Westfalen und Lippe

S. 241-269
Dahlkötter, Eva-Maria
"Wir wollen nicht Wohltätigkeit von oben träufeln, sondern die
Frauen zur Mitarbeit in der Gemeinde ermutigen und befähigen."
Die evangelische Frauenhilfe in Lippstadt von 1918 bis 1954

S. 271-285
Thau, Bärbel
"Feierabend im Altersheim" -
Pastor Karl Pawlowski (1898-1964) als "Motor" der Bielefelder
Altenhilfe

S. 287-374
Dedeke, Dieter
Das Mindener Sonntagsblatt 1933-1938
Eine bekenntnistreue, evangelische Wochenschrift
im Nationalsozialismus

S. 375-421
Kampmann, Jürgen
Migration und konfessionelle Identität in Westfalen nach 1945

S. 423-427
Kluge, Dietrich
"Wetter-Bericht"
Tag der Westfälischen Kirchengeschichte 2009

S. 429-431
Peters, Christian
Gruß- und Dankwort des neu gewählten Vorsitzenden bei der
Mitgliederversammlung in Wetter/Ruhr am 26. September 2009

S. 433-462
Buchbesprechungen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 2 12:29:17 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Feb 2011 12:29:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 02.02.2011
Message-ID: 4D494E1D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 02.02.2011, 12:56


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 02.02.2011

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Kultur und Medien, Politik,
Soziales / 02.02.2011 12:00

Buch statt Arbeit: Jugendgericht Dortmund verurteilt zum Lesen

Dortmund (wh). Jugendliche Straftäter im Dortmunder Stadtbezirk
Scharnhorst sollen sich durch Bücher intensiver mit ihren Taten
auseinandersetzen, statt Freizeitarbeit abzuleisten. Im Projekt
"Buch statt Arbeit" kooperieren Jugendgerichtshilfe,
Jugendgericht und die Stadtteilbibliothek Scharnhorst. Dabei
wird passend zu der Straftat ein Buch ausgewählt, das die
Jugendlichen lesen müssen. Ob sie verstanden haben, worum es
dabei geht und welcher Zusammenhang zu ihrer eigenen Geschichte
besteht, wird vier Wochen später in einem Gespräch geklärt.
"Eine Geschichte über einen Diebstahl zu lesen, bedeutet, sich
mit der begangenen Tat viel intensiver und länger auseinander
zu setzen", erklärt Jugendgerichtshelfer Jochen Orgatzki-Rojahn
den Hintergrund des Projektes.

Weitere Informationen:
http://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/nachricht.jsp?nid=116433

Pressekontakt:
Anke Widow, Pressestelle Stadt Dortmund, Telefon: 0231/ 5022134,
E-Mail: pressestelle[at]stadtdo.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Deutschland, Coesfeld: Kultur und Medien, Panorama /
02.02.2011 11:00

"Geheime USB-Sticks": erster Dead Drop in Westfalen eingemauert

Coesfeld (wh). Von Brooklyn nach Coesfeld: Der erste Dead Drop
Westfalens ist am Coesfelder Jugendzentrum Stellwerk platziert.
Der öffentliche USB-Stick ist Teil eines weltweiten anonymen
Netzwerks, das von dem Berliner Medienkünstler Aram Bartholl im
Oktober vergangenen Jahres in New York initiiert wurde. Dead
Drop bedeutet so viel wie toter Briefkasten und hat sein
Vorbild in den geheimen, nur bestimmten Personen bekannten
Postfächern - ein beliebtes Motiv der Spionageliteratur.
Bartholl hat diese Idee auf USB-Sticks übertragen, um gegen
Datenkontrolle zu protestieren. Mittlerweile gibt es weltweit
etwa 120 Datenträger in Straßen und auf öffentlichen Plätzen;
neben dem Dead-Drop-Manifest werden darüber zum Beispiel Songs
und Fotos lokaler Künstler ausgetauscht. Der Dead Drop
"Coesfeld One" ist in eine Mauer nahe dem Bahnhof
einzementiert. Datentauscher können hier Handy oder Notebook
anschließen und Daten hoch- oder herunter zu laden. Um
unerkannt zu bleiben, sollten sie jedoch auf Besucher des
Jugendheimes sowie "immer zur vollen Stunde" auf Bahnpassagiere
achten, rät die Dead-Drop-Website.

Die Dead-Drop-Website: http://deaddrops.com/

Pressekontakt: Aram Bartholl, Telefon: 030/60980161 und
0179/1036178, E-Mail: bartholl[at]datenform.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Unna: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama / 02.02.2011
10:00

Mord am Hellweg: Festivalpreisträger Håkan Nesser kommt nach
Unna

Unna (wh). Eine Gala für den besten "Ripper": Der schwedische
Autor Håkan Nesser wird am 26. März als Gewinner des
Europäischen Preises für Kriminalliteratur den "Ripper Award"
erhalten. Das Krimifestival Mord am Hellweg hatte Nesser per
Jury- und Publikumsabstimmung zum Preisträger der mit 11.111
Euro dotierten Auszeichnung gewählt. Der schwedische Autor
("Mensch ohne Hund") wird den Preis bei einer Gala in der
Stadthalle Unna mit Lesung und "kriminellen Klängen" der
Bigband des Landespolizeiorchesters erhalten. Den deutschen
Lesepart übernimmt dabei der "Tatort"-Schauspieler Dietmar Bär,
der bereits einige Hörbücher von Nesser eingesprochen hat.

Weitere Informationen:
http://www.mordamhellweg.de/de/krimipreis.html

Pressekontakt: Dr. Herbert Knorr, Westfälisches Literaturbüro
in Unna, Telefon: 02303/963850, E-Mail: post[at]wlb.de; Sigrun
Krauß, Kulturbetriebe Unna, Telefon: 02303/103720, E-Mail:
sigrun.krauss[at]stadt-unna.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Borken, Paderborn, Soest, Warendorf: Freizeit, Politik,
Stadtentwicklung, Tourismus, Wirtschaft / 01.02.2011 17:00

Landesgartenschau 2017: Fünf westfälische Bewerber wollen die
Gartenbau-Ausstellung

Westfalen (wh). Auch wenn es bis zur Landesgartenschau 2017
noch ein langer Weg ist, steht bereits jetzt fest, dass sie in
Westfalen stattfindet: Mit den Städten Ahlen (Kreis Warendorf),
Bad Lippspringe (Kreis Paderborn), Vreden (Kreis Borken),
Warendorf und der Regional-Gemeinschaft
Soest/Bad-Sassendorf/Möhnesee haben sich ausschließlich
westfälische Kommunen für die Ausrichtung der bedeutenden
Gartenbau-Ausstellung in sechs Jahren beworben. Mit dem Ende
der Bewerbungsfrist beginnt nun das Landesumweltministerium NRW
mit der Sichtung der Unterlagen. Voraussichtlich im Mai wird
sich eine Jury dann vor Ort ein Bild von den Bewerberstädten
machen. Anfang Juni soll die Entscheidung über den Standort
fallen.

Weitere Information:
http://www.umwelt.nrw.de/landwirtschaft/gartenbau/landesgartenschauen/index.php

Pressekontakt:
Stephan Malessa, Pressereferat des Landesministeriums für
Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und
Verbraucherschutz, Telefon: 0211/4566748, E-Mail:
stephan.malessa[at]munlv.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Hochsauerlandkreis: Freizeit, Panorama, Tourismus /
01.02.2011 16:00

Nostalgie-Rennen: Winterberger Skifahrer rasen im
50er-Jahre-Stil

Winterberg (wh). Wallende Röcke und Holzbretter statt
Sympatex-Kleidung und Carving-Ski: Bei einem
Nostalgie-Skirennen in Winterberg gehen am Sonntag, 6. Februar,
Skifahrer im Stil der 50er Jahre an den Start. Der Wettbewerb
im Skigebiet Neuastenberg findet bereits zum zwölften Mal statt
und wird von immer mehr Zuschauern besucht. Bei einem
Hindernislauf und einem Springwettbewerb kämpfen die Teilnehmer
um den Sieg. Anschließend findet eine Massenabfahrt zum
Westdeutschen Wintersportmuseum am Fuß des Kahlen Astens statt.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden
Sie im Downloadbereich unserer Internetseite.

Pressekontakt: Susanne Schulten, Ferienwelt Winterberg,
Telefon: 02904/1039 und 0170/2307049, E-Mail:
presse[at]winterberg.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


Aktuelle Meldungen
... auf unserer Internetseite: http://www.westfalen-heute.de
... als RSS-Feed: http://www.westfalen-heute.de/rss.php
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Annette Kiehl & Alexander Kruse
Piusallee 4 - 48147 Münster
T 0251 - 144 96 -39 / -43
F 0251 - 144 96 42
M 0170 - 30 710 36





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Feb 3 11:45:04 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 03 Feb 2011 11:45:04 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BTOC=5D_Unser_Bocholt_-_Zeitschrift_f=C3=BCr_?=
=?utf-8?q?Kultur-_und_Heimatpflege=2C_2010/3?=
Message-ID: 4D4A9540.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Dr. Marcus Weidner"
Datum: 03.02.2011; 11:42:50

Service: TOC / Inhaltsverzeichnisse westfälischer Zeitschriften

Unser Bocholt - Zeitschrift für Kultur- und Heimatpflege
Ausgabe: 2010 / Jahrgang 61 / Heft 3
ISBN: 0566-2575

Bibliotheksnachweis über (Feld 'ZDB' = Zeitschriftendatenbank):
http://www.westfaelische-
geschichte.de/zes45


Inhalt: [in Auswahl]

S. 04-10
Rüter, Ursula
Ernestus Ignatius Busch

S. 11-13
Henze, Norbert
Der Suderwicker Heidenphal 1722

S. 13-20
Beiring, Ingrid
"Gefahr in Verzug!"
Die Revolution 1848/49 in Bocholt

S. 20-24
Sundermann, Helga / Sundermann, Werner
Eine Radrennbahn bei Haus Heidefeld in Spork

S. 24-29
Martens, Didier
Die Gregorsmesse der St. Nikolauskirche zu Vimperk im internationalen
Beziehungsgeflecht
Zur Rezeption eines Stiches des Israhel van Meckenem

S. 29-31
Hübers, Olaf
Waldemar Reinhardt gilt als einer der bedeutendsten Ikonenmaler unserer
Zeit

S. 41-87
Wielinski, Rainer
150 Jahre Gas für Bocholt
Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH 1860-2010





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Feb 3 11:49:52 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 03 Feb 2011 11:49:52 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Paderborner Historische Mitteilungen 2010
Message-ID: 4D4A9660.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Dr. Marcus Weidner"
Datum: 03.02.2011; 11:47:03

Service: TOC / Inhaltsverzeichnisse westfälischer Zeitschriften


Paderborner Historische Mitteilungen
Ausgabe: 2010 / Jahrgang 23
ISBN: 1437-6660


Bibliotheksnachweis über (Feld 'ZDB' = Zeitschriftendatenbank):
http://www.westfaelische-geschichte.de/zes57

Inhalt: [in Auswahl]

S. 005-040
Riesenberger, Dieter
Von der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold zur Musikhochschule
(1945/46-1955/56)

S. 055-073
Menne, Mareike
Exotisches Westfalen

S. 074-084
Stambolis, Barbara
Gedächtnisanlässe und Geschichtspolitik in Paderborn

S. 089f.
Wittig, Michael
Bischof Meinwerk - Ein Mann von Welt
Eine Glosse zur Paderborner Ausstellung

S. 091-098
Wiegers, Philipp
Von der Sommerfrische zum Wanderparadies
Das Sauerland: ein konstruiertes Urlaubsziel

S. 099-111
Stambolis, Barbara
Deutsche Historiker Jahrgang 1943, u. a. mit Blick auf ihre
lebensgeschichtlichen und berufsbiographischen Bezüge zu
Nordrhein-Westfalen





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Feb 3 11:53:28 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 03 Feb 2011 11:53:28 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimat Dortmund 2010/3
Message-ID: 4D4A9738.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Dr. Marcus Weidner"
Datum: 03.02.2011; 11:51:12

Service: TOC / Inhaltsverzeichnisse westfälischer Zeitschriften

Heimat Dortmund - Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Zeitschrift
des Historischen Vereins für
Dortmund und die Grafschaft Mark
Ausgabe: 2010 / Heft 3
ISBN: 0932-9757

Bibliotheksnachweis über (Feld 'ZDB' = Zeitschriftendatenbank):
http://www.westfaelische-geschichte.de/zes87


Inhalt: Thema: Feste feiern, Brauchtum in Dortmund

S. 12-16
Kalthoff-Lübeck, Ulrike
Ein Feuer zu Ostern

S. 17-20
Grohmann, Martin
Auf nach Hohensyburg
Vatertagsausflüge im Schatten des Kaiser-Wilhelm-Denkmals

S. 21f.
Garth, Willi
"Ich ging wohl in den Busch und brach mir einen Mai..."
Die Geschichte des Maibaums

S. 23-26
Garth, Willi
Fronleichnahm
Gottesfurcht durch Felder und Straßen

S. 27-30
Coerdt, Klaus / Augustin, Werner
"Da wurde ihm gestutzt der Äs..."
Schnadegänge haben eine lange Tradition

S. 31-35
Mohrenstecher, Wilhelm
Bartholomäus-Kirmes Lütgendortmund
Ausnahmezustand im Dortmunder Westen

S. 36
Neidert, Bertold
Gänseköppen
Ein alter Brauch in neuem Gewand

S. 3-6
Tillmann, Elisabeth
Dreikönigstag
Sternsinger sammeln für Kinder in der Dritten Welt

S. 37-41
Tillmann, Dieter K.
Der Lebendige Adventskalender
Ein noch junger Brauch in der Vorweihnachtszeit

S. 42-45
Fiedler, Ingo
St. Nikolaus
Kein freier Platz in Dortmunds Gastronomie

S. 46-48
Gausepohl, Paul
"Krippkes bekiken"
Krippenbrauchtum in Mengede und Umgebung

S. 7-11
Schilp, Thomas
7. Januar, der Heiligentag des Dortmunder Stadtpatrons Reinoldus, ein
Festtag in Dortmund?





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 4 10:33:56 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Feb 2011 10:33:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Nachschlagewerk "Westfalen Regional" ist fuer den
Deutschen Bildungsmedien-Preis digita nominiert
Message-ID: 4D4BD614.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.02.2011, 14:22


AKTUELL

LWL-Nachschlagewerk "Westfalen Regional" ist für den Deutschen
Bildungsmedien-Preis digita nominiert

Das Projekt "Westfalen Regional" der Geographischen Kommission
für Westfalen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist
für den Deutschen Bildungsmedien-Preis "digita" nominiert
worden. Der "digita" zählt zu den renommiertesten Preisen der
Bildungswirtschaft im deutschsprachigen Raum. Das Institut für
Bildung in der Informationsgesellschaft an der Technischen
Universität Berlin (IBI), die Intel GmbH und die Stiftung Lesen
verleihen den Preis seit 1995.

Für den "digita 2011" wurden 19 Medienpakete, Computerprogramme,
Lernsysteme, Online-Angebote und digitale Werkzeuge für das
Lernen in Schule, Aus- und Weiterbildung und im privaten
Bereich nominiert - darunter das Projekt "Westfalen Regional".
Nach Ansicht der Jury zeichnen sich die Nominierten durch
Produkte aus, "die das Lernen und Lehren beispielgebend
unterstützen sowie inhaltlich und formal als herausragend
gelten können". Die Preisverleihung in sieben Kategorien findet
am 23. Februar auf der "didacta - die Bildungsmesse" in
Stuttgart statt.

"Ich bin sehr stolz, dass dieses Projekt, das die Region
Westfalen-Lippe in den Vordergrund stellt, für diesen wichtigen
Bildungspreis in ganz Deutschland nominiert ist, so
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch. Im Namen aller Kommunen
Westfalens hoffe ich nun darauf, dass auch regionale Themen
verstärkt Einzug in den Unterricht an den Schulen finden, denn
die Lehrpläne fordern ja eine Berücksichtigung des Nahraumes".

Der LWL und die Manfred-Engel-Stiftung (Bielefeld) unterstützen
das Projekt seit Jahren. Dabei wird die Region Westfalen-Lippe
unter die geografische Lupe genommen. Im Ende 2010 erschienenen
Band 2 sind auf über 300 Seiten zahlreiche neue landeskundliche
Aspekte betrachtet und andere noch intensiver untersucht worden,
als im ersten Band aus dem Jahr 2007.

Die Mitglieder der Geographischen Kommission und zahlreiche
weitere Autoren haben insgesamt 130 Einzelbeiträge - jeweils
komprimiert auf zwei Seiten - zu den Themen Gebiet und
Identität, Naturraum, Bevölkerung, Siedlung, Wirtschaft und
Verkehr, Bildung und Kultur sowie Gesellschaft und Politik der
Region Westfalen-Lippe verfasst. Die Texte und Medien sind für
die breite Öffentlichkeit und die Verwendung im
landeskundlichen Schulunterricht gedacht und deshalb
allgemeinverständlich formuliert.

Besonders an Lehrende richtet sich der ausführliche
schulpraktische Anhang, in dem die Beiträge den Lehrplänen in
NRW zugeordnet werden, so dass die Pädagogen schnell
westfälisch orientiertes Unterrichtsmaterial für die
entsprechenden Themenfelder erhalten.

Alle Medien des Buches (Fotos, Karten, Abbildungen und
Übersichten) sind dem Buch zusätzlich auf einer CD-Rom
beigefügt. Weitere Informationen unter www.westfalen-regional.de.


INFO

Geographischen Kommission für Westfalen, Münster
Siedlung und Landschaft in Westfalen, Band 37:
Heinz Heineberg, Markus Wieneke und Peter Wittkampf (Hg.):
Westfalen Regional - Band 2. Aktuelle Themen, Wissenswertes und
Medien über die Region Westfalen-Lippe.

Münster 2010. 322 Seiten. ISBN 13: 978-3-402-14830-3 (22,90
Euro), Aschendorff Verlag.

Zu beziehen über den normalen Buchhandel.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 4 11:05:02 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Feb 2011 11:05:02 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Geschichte im Westen, Jahrgang 25/2010
Message-ID: 4D4BDD5E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 04.02.2011, 11:00


SERVICE: TOC

Geschichte im Westen
Zeitschrift für Landes- und Zeitgeschichte
Schwerpunktthema: Mediengeschichte

Jahrgang 25
2010

ISSN: 0930-3286

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=40



Seiten in Auswahl [AS]

S. 7-33
Henrich-Franke, Christian
Die Erfindung Nordrhein-Westfalens auf der Ultrakurzwelle
Transnationale technologische Entwicklungen und die
Fragmentierung des Europäischen Rundfunkraums

S. 35-58
Günther, Stephanie
"Denn man kann Zeitungen ohne Politik, aber nicht Politik
ohne Zeitungen machen."
Die Bedeutung der Tageszeitung als Medium der Kommunalpolitik,
dargestellt am Beispiel der Kölnischen Zeitung und der
Deutschen Volkspartei in der Rheinprovinz

S. 59-87
Köster, Markus
Film und Bild als Jugenderzieher
Die Geschichte der Bildstellen in Westfalen (und dem Rheinland)
bis 1945

S. 89-104
Heidrich, Nina
"Funk frei! Für die Brüder an Ruhr und Rhein."
Zu Rundfunk und Region in der Weimarer Republik

S. 105-132
Lilla, Joachim
Wilhelm Warsch (1895-1969)
Kommunalbeamter - Parteigründer - Regierungspräsident

S. 133-159
Metz, Axel
Die Republik feiert
Verfassungsfeiern im Raum Moers während der Weimarer Zeit

S. 161-176
Ulmer, Martin
Antisemitismus im Städtevergleich
Köln/Düsseldorf und Stuttgart in der Weimarer Republik

S. 177-207
Velke, Marcus
Zwischen Universität und Lagerleben
Zum Studium von Displaced Persons in Bonn und Köln

S. 209-215
Düwell, Kurt
Der Zwischenfall von Venlo am 9. November 1939

S. 217-231
Pätzold, Ulrich
Der WDR als Identitätsstifter im Bindestrichland
Nordrhein-Westfalen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 4 13:09:02 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Feb 2011 13:09:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 04.02.2011
Message-ID: 4D4BFA6E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 04.02.2011, 12:56


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 04.02.2011

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bochum: Kultur und Medien, Panorama /
04.02.2011 12:30

Steiger Award: Richard Chamberlain, Mark Knopfler und Cherie
Blair kommen nach Bochum

Bochum (wh). Glückauf, die Steiger kommen: Bei der siebten
Verleihung der Steiger Awards in Bochum werden zahlreiche
nationale und internationale Stars für ihr humanitäres
Engagement ausgezeichnet. Zu den Preisträgern 2011 gehören die
Schauspielerin Stefanie Powers, der Dire-Straits-Musiker Mark
Knopfler sowie die Boxer Vitali und Wladimir Klitschko. Weitere
Auszeichnungen gehen an Schauspieler Klaus Maria Brandauer,
Architekt Frank Gehry, Moderator Reinhold Beckmann und an die
Gattin des früheren britischen Premierministers, Cherie Blair.
Für sein Lebenswerk erhält Schauspieler Richard Chamberlain den
Steiger Award. Alle Preisträger wollen die Auszeichnungen bei
einer Galaveranstaltung am 12. März in der Jahrhunderthalle
Bochum persönlich in Empfang nehmen. Der Steiger Award wird
seit 2004 an Menschen verliehen, die sich in den Bereichen
Musik, Sport, Medien, Umwelt, Film sowie Fragen des
europäischen Zusammenwachsens durch besonderes Engagement
auszeichnen. Das Symbol des Steigers verweist auf die Tradition
des Ruhrgebiets und soll als Zeichen für Geradlinigkeit,
Verlässlichkeit und Treue stehen.

Weitere Informationen: http://www.der-steiger-award.de/

Pressekontakt: Veronika Schweitzer, Hellen Medien Projekte,
Telefon: 0234/89015810, E-Mail: schweitzer[at]saschahellen.com

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Panorama, Wirtschaft, Wissenschaft
und Bildung / 04.02.2011 12:15

Mit Fön in die Wanne: BAuA will Haartrockner entschärfen

Dortmund (wh). Aktion sicherer Haartrockner: Damit die
Badewanne nicht durch die Benutzung eines Föns zur Todesfalle
wird, will die Dortmunder Bundesanstalt für Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin (BAuA) einen Haartrockner entwickeln, der sich
bei Kontakt mit Wasser sofort abschaltet. Um zuvor belastbare
Statistiken zu erhalten, sucht die BAuA nach Verbrauchern, die
an einer Umfrage zur "Benutzung elektrischer Geräte im
Badezimmer" teilnehmen möchten. Die 13 Fragen umfassende
Online-Umfrage soll den Wissenschaftlern Aufschluss darüber
geben, wie die Geräte zuhause angewendet werden, wie häufig
Stromschläge vorkommen und wo die Gefahren lauern.

Die Umfrage der BAuA: http://www.baua.de/umfrage

Pressekontakt: Jörg Feldmann, Pressearbeit BAuA, Telefon:
0231/90712330, E-Mail: presse[at]baua.bund.de

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Westfalen,
NRW, Dortmund: Kultur und Medien, Panorama / 04.02.2011 12:00

Globale Probleme und persönlicher Widerstand:
Frauenfilmfestival fragt "Was tun?"

Dortmund (wh). Von einer feministischen Elektropunkband, der
größten Mülldeponie der Welt und den vergessenen Kapiteln der
amerikanischen Umweltpolitik erzählen unter anderem die
Beiträge beim Internationalen Frauenfilmfestival 2011 in
Dortmund. Vom 12. bis 17. April lautet das Motto des
renommierten Kinofestes: "Was tun? Filme zur Situation" Rund 50
Arbeiten von internationalen Filmemacherinnen setzen sich mit
den globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und den
privaten und politischen Reaktionen auseinander. Sie
konkurrieren in mehreren Wettbewerben um Publikums- und
Jurypreise. Auftritte der Schauspielerin Maren Kroymann und der
Klangkünstlerin Ulrike Haage ergänzen das Filmprogramm.
Außerdem mit dabei: die Hamburger Umweltaktivistin Kirsten
Brodde und ihre "Tipps zum erfolgreichen Protestieren".

Das Festival im Internet: http://www.frauenfilmfestival.eu

Pressekontakt: Stefanie Görtz, Pressesprecherin
Frauenfilmfestival, Telefon: 0170/2037198, E-Mail:
presse[at]frauenfilmfestival.eu

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Westfalen,
NRW, Märkischer Kreis: Freizeit, Stadtentwicklung, Tourismus /
04.02.2011 11:00

Hemer: Aus der Landesgartenschau wird im April der
"Sauerlandpark"

Hemer (wh). Vom Landesgartenschau-Gelände zum Familienpark:
Knapp ein Jahr nach der Eröffnung der Landesgartenschau (LGA)
2010 in Hemer soll am 16. April an gleicher Stelle der
"Sauerlandpark" eingeweiht werden. Hemers Bürgermeister Michael
Esken kündigte jetzt an, dass LGA-Attraktionen wie die
Themengärten oder Spielplätze auch über 2010 hinaus als
Familienpark erhalten bleiben. Eine neue Zaunführung wird das
Gelände von rund 30 Hektar auf etwa 27 Hektar verkleinern.
Erwachsene bezahlen künftig für den Besuch des Parks 3,50 Euro.
Das Eintrittsgeld für Kinder ab sieben Jahren liegt bei 2 Euro.
Auch im neuen Sauerlandpark soll es 2011 verschiedene
Großveranstaltungen geben. Konzerte von Howard Carpendale und
der Band Luxuslärm sind für den Sommer geplant.

Weitere Informationen: http://landesgartenschau-hemer.de/

Pressekontakt: Marc Giebels, Landesgartenschau Hemer 2010 GmbH,
Telefon: 02372/5506110, E-Mail:
M.Giebels[at]Landesgartenschau-Hemer.de

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Westfalen,
Bochum: Kultur und Medien / 03.02.2011 16:00

Drei westfälische Inszenierungen für "virtuelles
Theatertreffen" vorgeschlagen

Westfalen (wh). Drei Theaterproduktionen aus Westfalen sind für
das virtuelle Nachtkritik-Theatertreffen 2011 nominiert. "Die
Labdakiden" und "Faust" vom Schauspielhaus Bochum sowie die
Produktion "Prinz Friedrich von Homburg" vom freien Prinz
Regent Theater Bochum sind von den Kritikern des Theaterportals
vorgeschlagen; nun können Internetnutzer für ihr Lieblingsstück
stimmen. Die zehn Inszenierungen mit den meisten Stimmen werden
von nachtkritik.de "gelobt und gepriesen" und sind Teilnehmer
des virtuellen Theatertreffens 2011. Dies ist das
Internet-Pendant zum renommierten Berliner Theatertreffen, zu
dem jedes Jahr die besten deutschsprachigen Inszenierungen
eingeladen werden.

Weitere Informationen:
http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2538:nachtkritik-theatertreffen-2011&catid=41:uebersicht

Pressekontakt:
Esther Slevogt und Dr. Dirk Pilz, Geschäftsführung nachtkritik
kulturnetz gemeinnützige GmbH, E-Mail:
redaktion[at]nachtkritik.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Münster: Kultur und Medien / 03.02.2011 15:00

Internationaler Poesiepreis der Stadt Münster für "Die
Lichtenbergfiguren"

Münster (wh). Der zehnte Preis der Stadt Münster für
Internationale Poesie geht an den US-Dichter Ben Lerner und an
dessen deutschen Übersetzer Steffen Popp für den Gedichtband
"Die Lichtenbergfiguren". Die Auszeichnung, die am 3. April
beim 17. Lyrikertreffen in Münster verliehen wird, ist mit
15.000 Euro dotiert. Sie würdigt die Notwendigkeit der
Übersetzerkunst für die internationale Poesie. So habe der
Berliner Übersetzer Steffen Popp für die "funkensprühende
Assoziationskraft der 'Lichtenbergfiguren? intelligente
deutsche Entsprechungen gefunden", begründet die Jury des
Poesiepreises ihre Entscheidung für das Team. Der Gedichtband,
in dem Lerner klassische Redeweisen auf moderne Sprache prallen
lässt, ist im Luxbooks-Verlag Wiesbaden erschienen.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.presse-service.de/data.cfm/static/786176.html

Pressekontakt: Presse- und Informationsamt der Stadt Münster,
Telefon: 0251/492130002, E-Mail: presseamt[at]stadt-muenster.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


Aktuelle Meldungen
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 7 11:07:07 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Feb 2011 11:07:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Historische Frisurmodenschau auf der Burg Altena,
20.03.2011
Message-ID: 4D4FD25B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 04.02.2011, 12:40


AKTUELL

Historische Frisurmodenschau auf der Burg Altena
Gemeinsame Veranstaltung der Museen und dem Berufskolleg des
Märkischen Kreises in Iserlohn

Zu einer Zeitreise der ganz besonderen Art laden die Museen der
Burg Altena am 20. März ein: Passend zur Sonderausstellung "Vom
Burgfräulein zum Punk - Frisuren im Wandel der Zeit" werden 800
Jahre Frisurengeschichte im wahrsten Sinne des Wortes lebendig.

Die Ausstellung zeigt 21 Schaufensterpuppen, frisiert und
gekleidet im Stil der jeweiligen Zeit.

Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs des Märkischen
Kreises in Iserlohn haben sich an diesen historischen
Vorbildern orientiert und erwecken sie im Festsaal der Burg
Altena zum Leben. Sie zeigen die Haartrachten der
unterschiedlichen Zeitepochen im Rahmen einer Modenschau; neben
den perfekt frisierten Köpfen legen sie dabei besonderen Wert
auf die passende Kleidung.

Das Spektrum der Frisuren reicht von der spätgotischen
Hörnerhaube über die Hochfrisur des Rokoko bis zur Elvis-Tolle.
Die Models der Schau sind Auszubildende des Friseurhandwerks,
die sich im Rahmen ihres Berufschulunterrichts intensiv auf
neue Aufgabe vorbereitet haben. Unter der Leitung ihrer
Lehrerin Ilona Mathes haben sie Stilkunde ganz praktisch
betrieben: Die Perücken für den Auftritt wurden im Unterricht
frisiert.

Für eine besondere Atmosphäre während der Modenschau wird auch
die begleitende Musik sorgen, die ebenfalls auf die jeweilige
Zeit abgestimmt ist. Eine Moderation hilft dabei, das Gesehene
in die richtige Zeit einzuordnen. Für den fulminanten Höhepunkt
am Schluss des Auftritts wird eine ehemalige Schülerin des
Berufskollegs sorgen: Anna Fach, inzwischen Friseurmeisterin
mit eigenem Studio in Hemer, setzt die Frisurmode des 20.
Jahrhunderts mit einer selbst entwickelten Tanzshow in Szene.


INFO

Die Schau dauert rund eine Stunde. Damit auch alle
Interessierten die Möglichkeit haben, die außergewöhnliche
Vorführung zu sehen, sind drei Termine geplant: Die historische
Frisurenschau startet um 12, 14 und 16 Uhr. Da das Platzangebot
im Festsaal der Burg begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung
unter 02352/966-7034 unbedingt zu empfehlen.

Museen Burg Altena
Fritz-Thomée-Straße 80
58762 Altena





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 7 11:09:54 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Feb 2011 11:09:54 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/05
Message-ID: 4D4FD302.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 07.02.2011, 10:50


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-05 für den Zeitraum vom 29.01.2011 bis

zum 04.02.2011 mit insgesamt 12 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-05&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 7 11:16:49 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Feb 2011 11:16:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Psychiatrie und Gesellschaft: Geschichtsstudenten der
WWU zu Besuch in der LWL-Klinik in Warstein
Message-ID: 4D4FD4A1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Anja Mikolajek"
Datum: 04.02.2011, 23:56


AKTUELL

Psychiatrie und Gesellschaft
Geschichtsstudenten der WWU zu Besuch in der LWL-Klinik in
Warstein

"Aus der Uni in die Klinik" hieß es kurz vor den Semesterferien
für eine Gruppe von Geschichtsstudentinnen und -studenten der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie besuchten im
Rahmen des Masterseminars "Psychiatrie und Gesellschaft im 20.
Jahrhundert" von Prof. Dr. Franz-Werner Kersting, Historiker am
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und am
Historischen Seminar der WWU Münster, die LWL-Klinik für
Psychiatrie in Warstein.

"Viele Menschen tun sich auch heute noch schwer, sich mit der
Psychiatrie zu beschäftigen", weiß Dr. Josef Leßmann, der
ärztliche Direktor der LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt, und
freute sich umso mehr über das rege Interesse der Studierenden
aus Münster an diesem Thema. Die moderne Psychiatrie habe sich
längst ihre Gleichwertigkeit neben den anderen medizinischen
Fachdisziplinen erarbeitet.

Nach einem informativen Überblick über die Arbeit der
LWL-Klinik Warstein ließ es sich Dr. Leßmann trotz seines
vollen Terminkalenders nicht nehmen, den Studierenden aus
erster Hand die zahlreichen Fragen zur aktuellen Situation der
Psychiatrie zu beantworten, die im Laufe des Semesters
aufgekommen waren. Im Anschluss verschafften sich die
Exkursionsteilnehmer bei einem Rundgang über das Klinikgelände
einen Eindruck von dem Aufbau der Klinik und dem umfassenden
Behandlungs- und Therapieangebot vor Ort. Begleitet wurden sie
dabei von Wolf Mathes, der lange Jahre als Psychologe in der
Warsteiner Klinik tätig war.

Abgerundet wurde der Besuch mit einer Besichtigung des
Psychiatriemuseums unter der kenntnisreichen Führung von
Cordula Schräder. Das Ergebnis der jahrelangen ehrenamtlichen
Arbeit von Andreas Mueller-Andriessen, bis 1995
Verwaltungsleiter, und seinem Team ist eine umfangreiche und
zahlreiche, zum Teil äußerst seltene Exponate aus der
Geschichte der Psychiatrie umfassende Ausstellung.

Diese hat in dem alten Küchengebäude der vormaligen
"Provinzial-Heilanstalt" Platz gefunden. Zu dem Museum gehört
schließlich auch eine Gedenkkapelle für jene Warsteiner
Patientinnen und Patienten, die im 'Dritten Reich' Opfer der
NS-"Euthanasie"-Aktion wurden. Es sei an der Zeit den
"Staffelstab der Erinnerung", besonders im Hinblick auf die
Zeit von 1933 bis 1945, an die Generation weiterzugeben, die
keinen direkten, persönlichen Bezug mehr zu den Geschehnissen
habe. Das Psychiatriemuseum leiste in dieser Hinsicht einen
wertvollen Beitrag, würdigte Prof. Kersting abschließend die
Arbeit des Museumsteams.

Am Schluss resümierte einer der Studierenden, die Exkursion sei
keine "didaktische Spielerei" gewesen, sondern habe den
Seminarteilnehmern die Möglichkeit eröffnet, Inhalte der
Veranstaltung, die immerhin 100 Jahre Psychiatriegeschichte
umfassten, noch einmal Revue passieren zu lassen und durch
aktuelle Eindrücke zu bereichern. Die LWL-Klinik Warstein sei
hierfür der ideale Ort gewesen, da sich hier das Traditionelle
mit dem Modernen auf besonders eindrückliche Art verbinde.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 7 11:46:00 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Feb 2011 11:46:00 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] Der Todestag der Ordensschwester und Kuenstlerin
Tisa von der Schulenburg, WDR5, 08.02.2011
Message-ID: 4D4FDB78.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 07.02.2011, 11:34
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


TV/RADIO

Dienstag, 8. Februar 2011, 9.05 Uhr

WDR5, Zeitzeichen:
Der Todestag der Ordensschwester und Künstlerin Tisa von der
Schulenburg

Autor: Günther B. Ginzel; Redaktion: Ronald Feisel

Geboren wurde sie als Elisabeth Gräfin von der Schulenburg in
ein altes preußisches Adelsgeschlecht zu Beginn des 20.
Jahrhunderts. Ihr Leben spiegelt die Zerrissenheit eines
Jahrhunderts.

Während ihre Familie die Nazis aktiv unterstützt, flieht sie in
die Kunst und heiratet einen jüdischen Unternehmer, geht mit
ihm 1933 ins englische Exil. Als der Vater zum
SS-Obergruppenführer befördert wird, wird Tisa von der
Schulenburg in den Vorstand der antifaschistischen
Künstlergruppe "Artists International Association" gewählt. Die
Männer ihrer Familie sterben entweder an der Ostfront oder
werden als Widerständler von den Nazis hingerichtet.

Die "neue Zeit" nach Kriegsende empfindet sie als Befreiung,
Zeit für einen Neubeginn: Sie wird katholisch und geht ins
Kloster. Die Gräfin in der schwarzen Kutte wird zu einer
bundesdeutschen Institution, als Künstlerin und als
Unterstützerin der Bergleute an der Ruhr.

Wiederholung der Sendung: WDR3, 17.45 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 7 14:12:58 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Feb 2011 14:12:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 07.02.2011
Message-ID: 4D4FFDEA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 07.02.2011, 12:27


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 07.02.2011

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Westfalen,
NRW, Bochum: Kultur und Medien, Politik, Stadtentwicklung,
Wissenschaft und Bildung / 07.02.2011 12:00

Visionen für eine moderne Stadtgesellschaft: Zukunftsakademie
NRW gegründet

Bochum (wh). Mit 1,2 Millionen Euro wird die Stiftung Mercator
die geplante Zukunftsakademie NRW unterstützen. Das wurde heute
auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, die gleichzeitig den
Gründungsauftakt des Projektes mit Sitz in Bochum markiert. An
der vom Schauspielhaus Bochum und der NRW-Landesregierung
entwickelten Akademie sollen Visionen für eine moderne
Stadtgesellschaft entworfen werden. Dabei wird die Frage im
Mittelpunkt stehen, welche Rolle Kunst und Kultur bei der
Gestaltung der Region spielen. Die ersten Arbeitsbereiche der
Zukunftsakademie sollen im Laufe dieses Jahres eröffnet werden.

Pressekontakt: Ulla Harting, Referatsleiterin Kulturabteilung
im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport
NRW, Telefon: 0211/8371648, E-Mail:
ulla.harting[at]mfkjks.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Recklinghausen: Kultur und Medien, Panorama, Politik /
07.02.2011 11:00

Von Christo bis Käßmann: Stadt Gladbeck veröffentlicht Goldenes
Buch im Internet

Gladbeck (wh). Margot Käßmann sendet "Segenswünsche",
Marie-Luise Marjan wünscht in Schnörkelschrift ein herzliches
"Glückauf" und Verpackungskünstler Christo griff für ein
stilechtes Autogramm sogar zum Buntstift: Im Goldenen Buch der
Stadt Gladbeck haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche
prominente Persönlichkeiten mit ganz unterschiedlichen
Einträgen verewigt. Einblicke in den über 100 Seiten starken
Band bietet jetzt das neue Online-Portal der Stadt: Unter
http://www.gladbeck.de ist eine digitale Version des Goldenen
Buches veröffentlicht, das normalerweise im Bürgermeisterbüro
unter Verschluss steht. Die Idee zu der Internet-Publikation
entstand in der Pressestelle der Stadt. "Da das Goldene Buch
nur selten in der Öffentlichkeit zu sehen ist, dachten wir uns,
dass eine digitale Version die Leute interessieren könnte", so
Stadtsprecher Peter Breßer-Barnebeck.

Weitere Informationen:
http://www.gladbeck.de/Rathaus_Politik/Rathaus/Goldenes_Buch/Goldenes_Buch_3a.pdf

Pressekontakt:
Peter Breßer-Barnebeck, Pressestelle Stadt Gladbeck, Telefon:
02043/992319, E-Mail:
peter.bresser-barnebeck[at]stadt-gladbeck.de

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Westfalen,
NRW, Bochum: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama, Tourismus
/ 07.02.2011 10:00

Ruhrtalbahn zählt zu den romantischsten Schienenstrecken der
Welt

Westfalen (wh). Transsibirische Eisenbahn, Glacier-Express und
Ruhrtalbahn: Die Bahnstrecke zwischen Bochum-Dahlhausen und
Hagen Hauptbahnhof ist in den Kreis der 20 romantischsten
Linien der Welt aufgenommen worden. Die Zuschauer der
TV-Sendung "Eisenbahnromantik" wählten sie auf Platz 16 der
Rangliste. Die Sendung des Südwestrundfunks gilt als Kult, so
dass die Ruhrtalbahn die Top-20-Platzierung als "herausragenden
Erfolg" feiert. Eisenbahnfans aus Süddeutschland hätten bereits
mit einer "verstärkten Nachfrage" auf die Auszeichnung reagiert,
berichtet der Geschäftsführer der Ruhrtalbahn, Stefan Tigges.
Der historische Dampfzug und der Schienenbus der Ruhrtalbahn
fahren wieder ab April freitags und sonntags durch Westfalen.

Weitere Informationen:
http://www.ruhrtalbahn.de/aktuelles/aktuellernewsletter/index.html
Pressekontakt:
Sönke Windelschmidt, RuhrtalBahn GmbH, Telefon: 0208/3017587
und 0178/3822673, E-Mail: windelschmidt[at]ruhrtalbahn.de

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Westfalen,
NRW, Dortmund: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama,
Wissenschaft und Bildung / 04.02.2011 17:00

Pecha Kucha Night in Dortmund: Kreative Ideen im
Schnelldurchlauf

Dortmund (wh). 20 Präsentationsfolien in sechs Minuten und
vierzig Sekunden - so lauten die Spielregeln beim Pecha Kucha.
Im Schnelldurchlauf müssen Künstler, Medienmacher und andere
Kreative das Publikum für ihre Ideen begeistern, so auch bei
der siebten Pecha Kucha Night in Dortmund am 12. Februar. Ihren
Ursprung hat die Veranstaltung, deren Titel "wirres Geplapper"
bedeutet, in Japan. Die ungewöhnliche Vortragsart soll
ausschweifende und langweilige Präsentationen - auch "Death by
Powerpoint" genannt - verhindern. Heute finden Pecha Kucha
Nights weltweit in über 300 Städten statt. Die Musiker,
Stadtplaner und Projekterfinder, die im Dortmunder DEW
Kundenzentrum um das Interesse der Zuschauer konkurrieren,
dürfen laut den Regeln nicht trödeln: Jede ihrer
Präsentationfolien verschwindet nach zwanzig Sekunden
automatisch vom Bildschirm.

Weitere Informationen: http://www.pechakucha-dortmund.de/

Pressekontakt: Marc Röbbecke, Heimatdesign, Telefon:
0231/9500328, E-Mail: m.roebbecke[at]heimatdesign.de

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Westfalen,
Münster: Kultur und Medien, Wissenschaft und Bildung /
04.02.2011 16:00

Wettbewerb: Erste Magus-Preisfrage spürt der Bedeutung der
Poesie nach

Münster (wh). "Poesie ist die Muttersprache des menschlichen
Geschlechts", behauptet der auch als "Magus in Norden" bekannte
Dichter Johann Georg Hamann (1730 - 1788). Passend zu dieser
Erkenntnis hat die GWK - Gesellschaft für westfälische
Kulturarbeit die erste Magus-Preisfrage ausgeschrieben. Für den
mit 4000 Euro dotierten Wettbewerb werden Gedichte, Essays oder
Abhandlungen gesucht, die sich mit der Frage auseinandersetzen,
was die poetische Sprache heute anders ausdrücken kann als
Alltagsgespräche oder wissenschaftliche Texte. Die beste
Antwort soll im Herbst bei dem "Magus Tag Münster 2011"
prämiert und anschließend veröffentlicht werden.
Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 26. Juli
2011.

Weitere Informationen und die komplette Magus-Preisfrage:
http://www.magus-tage.de/preisfrage.html

Pressekontakt: Dr. Susanne Schulte, Geschäftsführerin GWK -
Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit,
Telefon: 0251/5913214 und 0173/2701582, E-Mail: gwk[at]lwl.org

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Westfalen:
Freizeit, Kultur und Medien / 04.02.2011 15:00

Westfalen im TV: Wilde Tiere und ein schwerverliebter Landwirt

Als ob Kommissar Thiel nicht genug damit zu tun hätte, den
egozentrischen Professor Boerne als Untermieter zu ertragen,
muss er auch noch einen Mord aufklären. Der münsterische
Bestatter Gerd Hönninger wurde im eigenen Unternehmen "Ruhe
sanft" mit einem Kerzenleuchter erschlagen. Die Spuren am
Tatort deuten auf eine heftige Auseinandersetzung hin... Tatort
Münster: Ruhe sanft, Montag, 7. Februar, 21 Uhr, NDR

Die Farm Harnas in Namibia ist eine moderne Arche Noah: Ehemals
wilde Tiere, die in der Natur nicht mehr überleben könnten,
werden hier betreut und gepflegt. Zu den freiwilligen Helfern
gehört auch Ellie Schlemo aus Bochum. Die Jockeyreiterin kam
schon oft hierher, bislang immer als Gast. Nun denkt sie
darüber nach, ihre westfälische Heimat aufzugeben und für immer
in Afrika zu bleiben. Auf nach Afrika!, Dienstag, 8. Februar,
13.15 Uhr, 3sat

In Münster gehen die Uhren etwas anders. So leistet sich die
Stadt noch immer einen Türmer, der nachts Wache schiebt und
alle halbe Stunde das Horn bläst. Für die einen wirken solche
Traditionen behäbig und träge, für die anderen machen sie die
Stadt zum lebenswertesten Ort der Welt. Bilderbuch Deutschland:
Münster, Dienstag, 8. Februar, 14.15 Uhr, NDR

Uwe aus dem Siegerland ist Rinderwirt und hatte noch nie eine
richtige Beziehung. Das soll nun dank "Bauer sucht Frau" anders
werden. Kandidatin Carolin jedenfalls staunt nicht schlecht,
als der 46-Jährige sie mit dem Trecker zum Scheunenfest abholt.
Bauer sucht Frau, Sonntag, 13. Februar, 16.40 Uhr, RTL

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 8 10:45:30 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Feb 2011 10:45:30 +0100
Subject: [WestG] [KONF] LWL-Tagung sucht nach Wegen zu einer interessanteren
Schule, Vlotho, 01.03.2011
Message-ID: 4D511ECA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.02.2011, 10:31


TAGUNG

Lösungsorientiertes Arbeiten im Schulalltag
LWL-Tagung sucht nach Wegen zu einer interessanteren Schule

Lehrer möchten, dass Schüler Verantwortung für ihr Lernen
übernehmen. Verantwortung kommt von Antworten. Antworten können
Schüler nur, wenn sie gefragt werden. Diesen Weg geht das
sogenannte "lösungsorientierte Modell", das Pädagogen in
Milwaukee für Heime und teilstationäre Unterbringung entwickelt
haben. Wie sich dieses Modell auf die Schule übertragen lässt,
damit beschäftigt sich eine Tagung mit Marianne und Kaspar
Beaschlin, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
1. März in seinem LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho in
Kooperation mit den Fachhochschulen Münster und Bielefeld
anbietet.

"Die bisherigen Ergebnisse des lösungsorientierten Modells sind
ermutigend: Widerstände der Kinder und Jugendlichen wurden
abgebaut, die Zusammenarbeit mit ihnen hat sich verbessert. Die
Sozialpädagogen fühlten sich wieder zuversichtlicher in ihrer
Arbeit", sagen Marianne und Kaspar Beaschlin.

Diese guten Erfahrungen lassen sich zwar nicht ohne weiteres
auf die Schule übertragen. Die beiden Pädagogen aus Winterthur
(Schweiz) gehen aber davon aus, dass es sich für die
Grundschullehrer lohnt, das lösungsorientierte Modell im
Schulzimmer anzuwenden, um sich zu entlasten. Denn sie haben in
Weiterbildungen beobachtet, dass einiges in den Schulen nicht
rund läuft: "Viele Schüler scheinen unmotiviert und faul. Sie
sitzen gelangweilt in den Schulbänken und interessieren sich
kaum für das Angebot. Viele sind über- oder unterfordert und
nicht interessiert an dem, was sie tun sollten. Daraus kann
eine Null-Bock-Haltung entstehen, die zu Verhaltensproblemen
und Gewalt führt", so die beiden Pädagogen, die sogar von einem
"schulischen Notstand" sprechen.

Marianne und Kaspar Beaschlin fordern, dass die Schule neu
gestaltet und dabei der Blickwinkel der Kinder nicht
vernachlässigt wird. "Wie muss die Schule aussehen, damit die
Kinder von heute lernen können?", lautet dabei ihre zentrale
Frage. "Wir brauchen neue Ideen und Vorstellungen, wie wir in
unserer Zeit Kinder unterrichten können, so dass sie mitmachen
und das lernen, was es heute zur Bewältigung des Lebens
braucht: Flexibilität, Kreativität, Befähigung zur Teamarbeit,
lebenslanges Lernen und Umlernen", umschreiben die Beaschlins
ihr Konzept.

Wie es gelingen kann, im Schulzimmer eine geordnete
Lernatmosphäre zu schaffen, darüber werden sich die
Tagungsteilnehmer Gedanken machen. "Unsere Kinder und
Jugendlichen wollen ihrem Leben einen positiven Sinn geben, die
dazu nötigen Ressourcen haben sie. Misserfolg und erlebte
Frustration machen es für die Kinder, Jugendlichen und
Pädagogen aber nicht leicht, diese Ressourcen zu erkennen. Die
Aufgabe der Pädagogen bestehen darin, Situationen zu gestalten,
in denen sich die Kinder und Jugendlichen als kompetent und
erfolgreich erleben", so Marianne und Kaspar Beaschlin.


INFO

Interessierte können sich noch kurzfristig beim
LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho anmelden. Die Teilnahme
kostet 80 Euro.

Anmeldungen bzw. Anfragen an Margarete Steingröver, E-Mail:
margarete.steingroever at lwl.org.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 8 12:47:53 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Feb 2011 12:47:53 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 08.02.2011
Message-ID: 4D513B79.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 08.02.2011, 12:16


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 08.02.2011

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Westfalen,
Bielefeld, Bochum, Ennepe-Ruhr-Kreis, Gelsenkirchen, Herne,
Höxter, Münster, Paderborn, Recklinghausen, Steinfurt, Unna:
Panorama, Politik, Soziales, Wirtschaft, Wissenschaft und
Bildung / 08.02.2011 12:00

Studie: Globale Krisen treffen das Ruhrgebiet härter als das
Münsterland

Westfalen (wh). Gerüstet für den Ernstfall: Die Städte
Bielefeld und Münster sowie die Kreise Höxter, Paderborn und
Steinfurt sind auf die Auswirkungen globaler Krisen gut
vorbereitet. Das geht aus der bundesweit ersten Studie zur
regionalen Krisenfestigkeit hervor. Die Untersuchung zeigt für
ganz Westfalen allerdings ein uneinheitliches Bild. So gelten
die Ruhrgebietsstädte Bochum, Herne und Gelsenkirchen sowie die
Kreise Unna, Recklinghausen und der Ennepe-Ruhr-Kreis als "sehr
krisenanfällig". Für die Studie hat das Hannoveraner Pestel
Institut 18 Indikatoren aus den Bereichen "Soziales", "Wohnen",
"Verkehr", "Flächennutzung", "Energie" und "Wirtschaft"
analysiert, die die Verletzbarkeit einer Region etwa bei einer
globalen Finanzkrise oder Rohstoffknappheit beschreiben.
Demnach ist Münster als bestplatzierte westfälische Gemeinde
unter anderem durch die hohe Versorgung mit Hausärzten oder die
relative Unabhängigkeit der Einwohner von einem PKW vor den
Auswirkungen einer Krise gut geschützt.

Die Auswertung für alle Kreise und kreisfreien Städte:
http://www.pestel-institut.de/

Pressekontakt: ISP Eduard Pestel Institut für Systemforschung,
Telefon: 0511/990940, E-Mail: info[at]pestel-institut.de

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Westfalen,
NRW, Dortmund: Panorama, Politik / 08.02.2011 11:00

Podiumsdiskussion in Dortmund: Hannelore Kraft spricht über die
Rolle Westfalens

Westfalen (wh). Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wird am
Freitag, 11. Februar, zu dem Thema "Westfalen - Stiefkind oder
Stärke in NRW" Position beziehen. Ihr Vortrag ist der Auftakt
zu einer Diskussionsveranstaltung, zu der die
Westfalen-Initiative gemeinsam mit dem Verein Westfalenstruktur
ab 18 Uhr in die Stahlhalle der Dasa in Dortmund einlädt. Zu
den Podiumsgästen gehören Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der
Stadt Dortmund, Pit Böhle, Geschäftsführer des Literaturbüros
Unna, Ralf Kersting, Präsident der IHK Arnsberg, Hermann
Korfmacher, Präsident des Fußball- und Leichtathletikverbandes
Westfalen sowie der Präsident der Universität Paderborn,
Professor Nikolaus Risch. Moderiert wird die Diskussion von dem
Journalisten und ehemaligen Staatssekretär Friedhelm Ost.
Interessierte können sich zu der Veranstaltung per E-Mail
(info[at]westfalen-initiative.de) oder Fax (0251/5913249) bei
der Westfalen-Initiative anmelden.

Pressekontakt: Westfalen-Initiative, Telefon: 0251/5916406,
E-Mail: info[at]westfalen-initiative.de

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Westfalen,
NRW, Unna: Kultur und Medien, Panorama / 08.02.2011 10:00

52. Schwerter Kleinkunstwochen feiern fröhlich in "sauren
Zeiten"

Schwerte (wh). "Frohe Feste in sauren Zeiten" wollen die 52.
Schwerter Kleinkunstwochen feiern. Das traditionsreiche
Festival versammelt vom 19. Februar bis zum 14. April gemäß
Goethes Ausspruch Künstler aus Kabarett, Figurentheater, Musik
und Literatur auf der Bühne der Rohrmeisterei. Schwerte gilt
als eine der ersten Adressen der internationalen
Kleinkunstszene. So sind in diesem Jahr Bühnenstars wie Jochen
Busse, das Trio "Ganz schön feist" und Marc Schnittgers Puppet
Theatre mit neuen Programmen zu Gast. Die Familie Flöz, ein
internationales Maskentheater-Ensemble, wird beim Festival mit
dem Schwerter Kleinkunstpreis geehrt und erzählt am 25. Februar
schwarzhumorige Geschichten aus dem "Hotel Paradiso".

Weitere Informationen: http://bit.ly/fe753J

Pressekontakt: Carsten Morgenthal, Pressestelle Stadt Schwerte,
Telefon: 02304/104300, E-Mail:
carsten.morgenthal[at]stadt-schwerte.de

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Westfalen,
NRW, Bielefeld: Kultur und Medien, Panorama, Wissenschaft und
Bildung / 07.02.2011 17:00

European Fashion Award geht an Studentin aus Bielefeld

Bielefeld (wh). Kunstwerke zum Anziehen: Für ihre
surrealistischen Kleiderentwürfe ist die Bielefelder
Modestudentin Stefanie Höcker mit dem European Fashion Award
"Fash 2011" ausgezeichnet worden. Unter dem Motto "Attention
please!?" bewertete eine internationale Jury im Auftrag der
Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie Kollektionen von 84
Studenten aus 17 Ländern und wählte sieben Gewinner aus.
Stefanie Höcker, Studentin im Fachbereich Gestaltung der
Fachhochschule (FH) Bielefeld, konnte sich mit ihrer Kollektion
"Surreale Momente" gegen die Konkurrenz durchsetzten. Ihre
Kleider erinnern durch verzerrte Formen und ungewöhnliche
Schnitttechnik an Werke des Surrealismus. Die Jury beeindruckte
an der Kollektion unter anderem "die Einbeziehung des
Unerwarteten und des Unkontrollierbaren sowie das Vertrauen auf
die eigene Intuition und Persönlichkeit."

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.fh-bielefeld.de/presse/european-fashion-award-fuer-stefanie-hoecker

Pressekontakt:
Katharina Vokoun, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachhochschule Bielefeld, Telefon: 0521/1067580, E-Mail:
katharina.vokoun[at]fh-bielefeld.de

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Westfalen,
NRW, Hochsauerlandkreis: Politik, Soziales, Wissenschaft und
Bildung / 07.02.2011 16:00

Justizprojekt: Studenten und Realschüler am Landgericht Arnsberg

Westfalen (wh). Das Landgericht Arnsberg engagiert sich mit
einem Modellprojekt für die juristische Bildung junger
Menschen. So werden derzeit rund 90 Jurastudenten der
Ruhr-Universität Bochum sechs Wochen lang praktisch auf den
Arbeitsalltag im Landgericht vorbereitet. NRW-Justizminister
Thomas Kutschaty nahm die Begrüßung der Studenten zum Anlass,
auf den Bildungsauftrag der Justiz hinzuweisen und bezeichnete
das "Arnsberger Modell" als "bundesweit einmaliges Konzept",
das auf andere Gerichte ausgeweitet werden solle. Auch für
Jugendliche bietet das Arnsberger Landgericht praktischen
Anschauungsunterricht, etwa indem Realschulklassen im Rahmen
ihres Rechtskundeunterrichts regelmäßig zu
Gerichtsverhandlungen eingeladen werden.

Weitere Informationen:
http://www.justiz.nrw.de/Presse/PresseJM/11_02_07/index.php

Pressekontakt: Andrea Bögge, Pressestelle Justizministerium NRW,
Telefon: 0211/8792318. E-Mail: pressestelle[at]jm.nrw.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 11 11:23:48 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Feb 2011 11:23:48 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_Auf_den_Spuren_der_Weseler_Stra=C3=9F?=
=?utf-8?q?e=2C_Muenster=2C_bis_18=2E04=2E2011?=
Message-ID: 4D551C44.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 09.02.2011, 14:10


AUSSTELLUNG

Auf den Spuren der Weseler Straße
Junge Häuserforscher / Schüler der Erich-Klausener-Realschule
präsentieren ihre Forschungsergebnisse in einer Ausstellung

Das Bild einer Stadt kann sich in kurzer Zeit verändern. Bilder
und Eindrücke, die für die Einwohner Jahrzehnte oder länger
gleich blieben, wandeln sich etwa durch Bauprojekte
vergleichsweise schnell und geben ihrer Stadt ein neues Bild.
"Hier stand mal eine Tankstelle?" So wunderten sich denn auch
die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe der
Erich-Klausener-Realschule, die am Projekt des Stadtarchivs
"Archiv und Jugend" teilgenommen haben.

Die Schüler konnten zu Beginn ihrer Arbeit kaum glauben, was
sie in den Akten des Stadtarchivs lasen. An der Weseler Straße
48, dort wo heute eine geschlossene Häuserfront zu sehen ist,
hat es nicht nur eine Gaststätte, sondern auch eine
Shell-Tankstelle gegeben, die der Familie Lühn gehörte.

Zum Abschluss ihrer Forschungen trugen die Schüler die
Ergebnisse zu einer Ausstellung zusammen. Sie schrieben Texte,
wählten Bilder aus und suchten nach passenden Passagen aus
ihren Interviews. Diese Ausstellung ist jetzt bis zum 18. April
im Foyer der Erich-Klausener-Realschule, Bismarckallee 55, zu
sehen.

Zwölf Schülerinnen und Schüler der Schule untersuchten ein Jahr
lang die Geschichte einzelner Häuser an der Weseler Straße. Die
Wahl fiel auf die Weseler Straße 6 (heute Gaststätte Kranefeld)
, Weseler Straße 19/21 (heute Anker-Apotheke), Weseler Straße
48 (heute Firma Bense, lange Jahre Gaststätte Lühn), Weseler
Straße 69 (heute ein großer Gebäudekomplex mit vielen Büros)
und - in der Verlängerung der Weseler Straße - die Gaststätte
Kruse Baimken, Am Stadtgraben 54.

Die Schüler fotografierten ihre ausgewählten Gebäude und
forschten anschließend viele Stunden im Stadtarchiv. Dort
fanden sie die Namen der Bewohner der Häuser in Adressbüchern,
lasen in alten Dokumenten und verglichen frühere Stadtpläne und
Handzeichnungen von Bauexperten in den Liegenschaftsakten.
Dafür mussten sie auch die alte deutsche Schrift lernen. Sogar
mit den Häuserbuch-Experten der Stadt Münster, die die Häuser
in der Altstadt erforscht haben, verabredeten sie sich.

Nachdem die jungen Spurensucher viele Informationen gesammelt
hatten, nahmen sie mit den Eigentümern der erforschten Häuser
Kontakt auf. Alle waren sofort zum Gespräch mit den
Häuserforschern bereit. In der Schule erhielten die
Nachwuchs-Forscher Unterstützung von ihren Lehrern Maria
Horsch-Winkels und Carsten Nas. Im Stadtarchiv begleiteten
Roswitha Link und Katja Angenent die Spurensuche der
Jugendlichen. Das Stadtarchiv hatte 2009 mit diesem
Projektvorschlag am Landeswettbewerb "Archiv und Jugend"
teilgenommen. Das Projekt wurde ausgewählt und finanziell
gefördert.


INFO

Erich-Klausener-Realschule
Bismarckallee 55
48151 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 11 11:29:06 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Feb 2011 11:29:06 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Slawische Schaetze des Mittelalters, Paderborn,
12.02.-08.05.2011
Message-ID: 4D551D82.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.02.2011, 12:01


AUSSTELLUNG

Slawische Schätze des Mittelalters
Sonderausstellung im Museum in der Kaiserpfalz

Das Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn präsentiert ab 12.
Februar (bis 8. Mai) die Sonderausstellung "Schätze des
Mittelalters - Schmuck aus dem Staatlichen Archäologischen
Museum Warschau". 440 Schmuckstücke aus dem 10. bis 13.
Jahrhundert zeigen die slawische Kultur des Mittelalters. Die
Fundorte erstrecken sich über das heutige Polen, Weißrussland
und die Ukraine.

"Schmuck nahm in der menschlichen Kultur schon immer einen
wichtigen Platz ein und hat viele Aufgaben - von ästhetischer,
sozialer und symbolischer Bedeutung bis hin zur schlichten
Gebrauchsfunktion", erklärte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara
Rüschoff-Thale am Donnerstag (10.2.) bei der Vorstellung der
Ausstellung. "Schmuck spiegelt die soziale Position seines
Besitzers, etwa Alter und Familienstand, aber auch religiöse
Überzeugungen wider."

Prof. Dr. Michael M. Rind, Chefarchäologe des LWL: "Die
Sonderausstellung zeigt wunderschöne Exponate aus der Glanzzeit
der slawischen Schmuckherstellung. Wir freuen uns, diese
glanzvolle Epoche des polnischen beziehungsweise des Kiewer
Reiches im Mittelalter nun in der Paderborner Kaiserpfalz zu
präsentieren. Die Zusammenarbeit mit dem Warschauer Museum war
hervorragend."

Von dem Reichtum am polnischen Königshof berichtete bereits der
fränkische Mönch Gallus Anonymus zu Beginn des 12.
Jahrhunderts: "Die Frauenzimmer des Hofes gingen so belastet
mit goldenen Kronen, Kolliers, Halsketten, Armringen, goldenen
Fransen und Kleinodien, dass, wenn Zweite sie nicht stützen
würden, sie dieses Gewicht der Metalle nicht hätten heben
können."

Ganz in Gallus? Sinn zeichnen sich die ausgestellten
Schmuckstücke durch einen Formenreichtum aus, der von der hohen
Kunstfertigkeit der Hersteller und vom ausgewählten Geschmack
und Wohlstand der Besitzer zeugt. Die Schmuckstücke stammen aus
Gräberfeldern, Burgwällen oder wurden als Horte versteckt. Oft
sind aber auch die Fundorte und die Umstände, unter denen die
Kostbarkeiten in die Erde gelangten, unbekannt.

Zu den Exponaten gehören neben typischem Schläfen- und
Halsschmuck auch Ohr-, Arm- und Fingerringe aus Silber, Bronze
und Gold, Glas, Halbedelsteinen und Bernstein. Die zum Teil
sehr aufwändig gearbeiteten Schmuckstücke aus dem 10. bis 13.
Jahrhundert stammen aus dem Reich der polnischen
Herrscherdynastie der Piasten und aus der Kiewer Rus - einem
Großreich, das Teile des heutigen Russland, der Ukraine und
Weißrusslands umfasste. Sie lassen den sagenhaften Reichtum an
den slawischen Höfen erahnen und geben Einblicke in die
mittelalterliche slawische Gesellschaft.

Zur Ausstellung gibt es ein Veranstaltungsprogramm mit
Vorträgen und Workshops sowie vier museumspädagogische
Programme für Schulklassen und Erwachsene. In Zusammenarbeit
mit dem Warschauer Museum und dem Landesmuseum Brandenburg ist
ein Ausstellungskatalog erschienen, der im Buchhandel
erhältlich ist.

Hintergrund/Exponate
Schläfenringe
Sehr verbreitet im slawischen Gebiet waren Schläfenringe, die
aus Draht oder zusammengedrehten Blechstreifen zu einem offenen
Ring gebogen waren. Vorrangig Frauen trugen sie einzeln oder zu
mehreren auf beiden Kopfseiten an Leder-, Woll- und
Flechtbändern oder an Tüchern. Im Laufe der Zeit wurden sie
immer größer und zierten bis ins 14. Jahrhundert die Schläfen
vor allem der ostslawischen Frauen.

Ohrringe
In der Ausstellung sind für die ost- und westslawischen Gebiete
und sogar für den Orient typische Ohrringe zu sehen. Die
schönsten Objekte sind aus Silber und stammen hauptsächlich aus
Hortfunden. Manchmal wurden sie allerdings auch als Beigaben
mit ins Grab gelegt. Sie wurden entweder im Ohr getragen oder
waren wie die Schläfenringe an Bändern oder Kopfbedeckungen
befestigt. Besonders aufwändig gefertigt sind die Ohrringe vom
Kiewer Typ. Auf deren Bügel sind runde oder walzenförmige
Perlen aufgeschoben. Orientalische Formen werden durch
Silberohrringe mit einer großen Perle im unteren Bügelbereich
repräsentiert, auf die Kegel angelötet wurden.

Einige Exponate fallen auffallend aus diesen Schemata heraus:
Silberohrringe, an deren Ring beziehungsweise "Kuppel" jeweils
sieben Kettchen befestigt sind. An den Enden der Kettchen
hängen Silberperlen und Pressbleche. Es handelt sich dabei um
seltene Funde, die zwischen 950 und 1050 in Mode waren.

Halsketten und -ringe
Der in der Ausstellung präsentierte Halsschmuck umfasst
Halsringe sowie aus Perlen und Anhängern bestehende Ketten und
wurde von Frauen wie auch von Männern getragen. Besonders
anspruchsvolle Schmuckelemente aus dem ostslawischen Gebiet
sind die Silberperlen vom Typ Wolhyn.

Ihr komplizierter Aufbau besteht aus einem Metallstift, der von
drei oder vier flachgedrückten gebogenen Röhrchen umgeben ist.
Diese sind mit Silberkügelchen in Doppellinien- und
Dreieckmustern reich verziert. Diese raffinierten Silberperlen
wurden von der zweiten Hälfte des 10. bis zum 11. Jahrhundert
angefertigt.

Die Halsringe sind aus Silberdrähten gefertigt und
ausgesprochen prunkvoll. Einige bestehen aus sechs
beziehungsweise acht Drahtpaaren. Die Drahtenden wurden zu
Platten mit Haken und Öse geschmiedet. Derart gestaltete
Halsringe sind unter anderem aus westslawischen Horten der
Ostseeküstenzone bekannt und datieren in die Zeit vom
ausgehenden 10. bis zum beginnenden 12. Jahrhundert.

Etwas ganz Besonderes ist eine Kette aus dem Mitte des 11.
Jahrhunderts niedergelegten Hort von Borucin in Polen. Diese
Silberkette besteht aus in der Mitte zusammengebogenen
achtförmigen Gliedern, wobei jedes Einzelne mit dem jeweils
übernächsten verbunden ist. Die Enden dieser Kette sitzen in
einer Tülle in Tierkopfform, was für eine skandinavische
Herkunft spricht.

Armringe
Die Armringe sind auf dieselbe Art gefertigt, wie die weitaus
häufigeren Finderringe: sie wurden vornehmlich aus
Blechstreifen oder Drähten hergestellt. Lediglich zwei
Manschettenarmringe heben sich hinsichtlich ihrer
Herstellungstechnik ab. Sie bestehen aus zwei breiten
Blechbändern, die durch ein Scharnier miteinander verbunden
sind. Ihre mit glatten Drähten längsgeteilten Felder füllen
ketten- (Kat.-Nr. 164) und zopfförmige Filigrananordnungen, die
von Bändern aus S-förmigen Drähten gerahmt sind. Armringe mit
Scharnier sind in verschiedener Ausprägung aus vielen Gebieten
Europas und des Orients bekannt.

Katalog - Bibliografische Angaben
Schätze des Mittelalters. Schmuck aus dem Staatlichen
Archäologischen Museum Warschau, hrsg. von Museum in der
Kaiserpfalz/LWL-Archäologie für Westfalen, Archäologisches
Landesmuseum Brandenburg, Martin Kroker, Michael Rind, Franz
Schopper, Druckverlag Kettler (Bönen 2011), ISBN
978-3-86206-071-9, Buchhandelsausgabe 17,90 Euro
(Museumsausgabe 14 Euro).
164 Seiten, ca. 500 farbige Abbildungen.


INFO

Ausstellungsdaten:
"Schätze des Mittelalters - Schmuck aus dem Staatlichen
Archäologischen Museum Warschau"
12.2.-8.5.2011
Im Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn

Öffnungszeiten:
dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr
an jedem ersten Mittwoch im Monat 10 bis 20 Uhr

Eintritt
Erwachsene 2,50 ?
ermäßigt 1,50 ?
Familien 6,00 ?
Erwachsene in Gruppen ab 6 Personen 2,00 ?
Schulklassen und Kindergartengruppen haben freien Eintritt.

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg
33098 Paderborn
Tel.: 05251 1051-10
Fax: 05251 1051-25
E-Mail: kaiserpfalzmuseum at lwl.org
http://www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 11 11:32:22 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Feb 2011 11:32:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zeitzeugengespraech: Meine Welt war untertage,
Dortmund, 13.02.2011
Message-ID: 4D551E46.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 11.02.2011, 10:07
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Zeitzeugengespräch: Meine Welt war untertage
Sontag, 13. Februar 2011, 15.00 Uhr


Die Zeit der Zechenstilllegungen und der Demontage von
Schachtanlagen war auch in den Bergämtern eine bewegte Zeit.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am Sonntag,
13. Februar, zwischen 15 und 17.30 Uhr in sein Industriemuseum
Zeche Zollern zum Gespräch mit Rainer Müting ein.

Der Ingenieur war viele Jahre lang Bergamtsrat in Kamen und
unter anderem für Stilllegungspläne und ihre Durchführung
zuständig. "Das waren einschneidende Ereignisse, die man nicht
vergisst. Da hingen viele Emotionen dran", erinnert sich Müting
an die Zechenschließungen.


INFO

Veranstaltungsort:
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 11 12:29:46 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Feb 2011 12:29:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 11.02.2011
Message-ID: 4D552BBA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 11.02.2011, 12:21


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 11.02.2011

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Westfalen,
Münster: Soziales, Wissenschaft und Bildung / 11.02.2011 12:00

Stipendienprogramm soll Spitzenkräfte in Westfalen halten

Münster (wh). "Pro Talent", eine neue Förderinitiative der
Universität Münster, soll helfen, herausragende Studierende zu
unterstützen und künftige Spitzenkräfte in der Region zu
halten. Das Programm ist nach Angaben der Universität eines der
bundesweit ersten hochschuleigenen Stipendienprogramme. Zu den
ersten Sponsoren zählen unter anderem der Skateboard-Pionier
Titus Dittmann und der Verleger und Vorstandsvorsitzende der
Stiftung Westfalen Initiative, Wolfgang Hölker. "Wir brauchen
Querdenker, um unsere Gesellschaft voran zu bringen", begründet
Dittmann sein Engagement. "Pro Talent" baut auf dem
"Deutschland-Stipendium" der Bundesregierung auf. Dabei zahlt
ein Förderer 150 Euro pro Monat ein; der Staat verdoppelt dann
diese Summe, so dass jeder Stipendiat pro Monat 300 Euro erhält.

Weitere Informationen:
http://www.uni-muenster.de/Rektorat/exec/upm.php?nummer=13818

Pressekontakt: Pressestelle der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster, Telefon: 0251/8322232, E-Mail:
pressestelle[at]uni-muenster.de

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Westfalen,
NRW, Bochum: Kultur und Medien / 11.02.2011 11:00

Virtuelles Theatertreffen 2011: Bochumer Inszenierung unter den
zehn besten

Bochum (wh). Die Nutzer des Internetportals nachtkritik.de
haben die Inszenierung von Kleists "Prinz Friedrich von
Homburg" am Bochumer prinz regent theater unter die zehn
wichtigsten Theaterproduktionen des Jahres 2010 gewählt. Damit
nimmt das Stück am "virtuellen Theatertreffen" von
nachtkritik.de teil - dem Internet-Pendant zum Berliner
Theatertreffen. Überraschungssieger der Abstimmung ist Henrik
Ibsens "Peer Gynt" am Theater Luzern. Insgesamt 38
Inszenierungen standen in den vergangenen Wochen zur Auswahl,
darunter auch zwei Produktionen des Bochumer Schauspielhauses.
Das Abstimmungsergebnis bezeichnen die Macher von
nachtkritik.de als "ein Barometer für den Wallungsfaktor von
Theatern vor Ort." "Prinz Friedrich von Homburg" ist im prinz
regent theater wieder am 25. und 26. März zu sehen.

Weitere Informationen und Pressefotos: http://bit.ly/gSdqvv

Pressekontakt: Michael Mans, prinz regent theater, Telefon:
0234/771117, E-Mail: info[at]prinzregenttheater.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bochum: Panorama, Wissenschaft und Bildung /
11.02.2011 10:00

Innovation in der Obstabteilung: Bochumer erfinden
automatischen Tütenöffner

Bochum (wh). Schluss mit Rubbeln, Knibbeln und Pusten:
Wissenschaftler der Hochschule Bochum haben einen innovativen
Tütenöffner erfunden, mit dem sich die hauchdünnen Plastiktüten
in den Obstabteilungen der Supermärkte problemlos öffnen
lassen. Mittels eines elastischen Andruckelements sollen die
üblicherweise aneinander haftenden Tütenseiten schon beim
Abreißen voneinander getrennt werden. Das laut den Erfindern
Professor Friedrich Janzen und Klaus Timmer "hygienisch
bedenkliche Rubbeln der Tüte mit angefeuchteten Fingern" könnte
damit der Vergangenheit angehören - wenn sich Investoren finden,
die den Bochumer Tütenöffner in Serie bauen.

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Internetseite.

Weitere Informationen: http://bit.ly/gffO75

Pressekontakt: Marion Kubitza, PROvendis GmbH, Telefon:
0208/941050, E-Mail: presse[at]provendis.info

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Westfalen,
Dortmund: Freizeit, Panorama / 11.02.2011 09:00

Tauntauns, Wampas & Co.: Tiere aus dem Star-Wars-Universum
landen im Dortmunder Tierpark

Dortmund (wh). Aus den unendlichen Weiten des Weltalls in die
Gehege des Dortmunder Zoos: Neben Löwen, Pinguinen und
Streifenhörnchen werden am 6. März auch Tauntauns, Wampas und
Rontos in dem westfälischen Tierpark zu sehen sein. Der
Dortmunder Star-Wars-Fanclub "Krayt-Riders" präsentiert die
Tiere aus dem Krieg-der-Sterne-Universum in zwölf Schaukästen,
die in detailverliebter Kleinarbeit den Szenen der legendären
Film-Reihe nachempfunden sind. Darüber hinaus werden Darth
Vader, Luke Skywalker und Prinzessin Leia persönlich die
Besucher des Zoos begrüßen - und Werbung für ihren
Star-Wars-Fanclub machen.

Weitere Informationen:
http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/zoo_dortmund/zoo_vk/event.jsp?eid=101759

Pressekontakt:
Michael Meinders, Pressestelle der Stadt Dortmund, Telefon:
0231/5022745, E-Mail: pressestelle[at]stadtdo.de

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Westfalen,
Recklinghausen: Kultur und Medien / 10.02.2011 16:00

Skulpturenmuseum Glaskasten: Videonale-Chef Georg Elben ist
neuer Leiter

Marl (wh). Das Skulpturenmuseum Glaskasten in Marl soll sich
durch einen neuen Chef stärker im Bereich Medienkunst
profilieren. Georg Elben leitet seit 2004 das Festival für
zeitgenössische Videokunst, die Videonale in Bonn, und wird
voraussichtlich im kommenden Juli nach Marl wechseln. Er ist
Nachfolger des bisherigen Museumsleiters Dr. Karlheinz
Brosthaus, der in den Ruhestand geht. Der 47-jährige
Kunsthistoriker hat bereits eine Sammlung junger deutscher
Kunst für die KfW Bankengruppe aufgebaut und die "Edition
Bewegte Bilder" in der Sammlung Rheingold kuratiert. Die
Videonale entwickelte sich unter seiner Führung zu einem
renommierten Diskussionsforum für Medienkunst. Dieser
Hintergrund qualifiziere Elben in besonderer Weise dazu, die
Medienkunst des Skulpturenmuseums weiterzuentwickeln, begründet
die Stadtverwaltung ihre Wahl.

Achtung Redaktionen: Im Download-Bereich unserer Website finden
Sie ein Pressefoto von Georg Elben.

Weitere Informationen: http://bit.ly/fbyc2H

Pressekontakt: Rainer Kohl, Pressestelle Stadt Marl, Telefon:
02365/992713, E-Mail: rainer.kohl[at]marl.de

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Westfalen,
NRW, Hochsauerlandkreis: Politik, Soziales / 10.02.2011 15:00

Pilotbehörde: Bezirksregierung Arnsberg will mehr Zugewanderte
einstellen

Arnsberg (wh). Die Bezirksregierung Arnsberg will künftig als
NRW-Pilotbehörde mehr Menschen mit Migrationshintergrund
beschäftigen. Dafür plant Regierungspräsident Dr. Gerd
Bollermann, Werbung für die Arbeit im öffentlichen Dienst zu
machen, die gezielt Personen mit Zuwanderungsgeschichte
anspricht. Die Bezirksregierung unterstützt damit die
Landesinitiative "Mehr Beschäftigte mit Migrationshintergrund
in den öffentlichen Dienst", die sich eine interkulturelle
Öffnung der Landesverwaltung zum Ziel gesetzt hat. Das Projekt
soll zum einen verhindern, dass Bewerber aufgrund ihrer
Herkunft diskriminiert werden und zum anderen für mehr
Kompetenz im Umgang mit Migranten sorgen.

Pressekontakt: Monika Kamke, Pressereferat Ministerium für
Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW, Telefon:
0211/8553118, E-Mail: presse[at]mais.nrw.de

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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 14 10:37:00 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Feb 2011 10:37:00 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 445, September 2010
Message-ID: 4D5905CC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 14.02.2011, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 445
September 2010


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169




ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]



Kampelmann, Felix
Das Volk der Sachsen und Sachsen, die keine Sachsen sind
Der Freistaat trägt nur den Namen des germanischen Stammes

Beaugrand, Günter
Antike Statuen lagen in der Tiefe
Der Sendenhorster Kunsthändler und Mäzen Josef Spithöver
gründete im Jahr 1889 in seiner Heimatstadt das "St. Josef-Stift"

Reding, Paul
Der Grafik verpflichtet
Der in Hamm geborene Künstler Wilhelm Geißler gründete im
Jahr 1934 die Woensampresse

Pötter, Herbert
825 Jahre Lippstadt: Höhepunkte der Stadtgeschichte
Sonderausstellung blickt zurück auf die Stadtgründung
und die Entwicklung im Wandel der Zeit





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 14 11:49:05 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Feb 2011 11:49:05 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/06
Message-ID: 4D5916B1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 14.02.2011, 11:37


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-06 für den Zeitraum vom 05.02.2011 bis

zum 11.02.2011 mit insgesamt 30 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-06&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 14 13:20:30 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Feb 2011 13:20:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 14.02.2011
Message-ID: 4D592C1E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 14.02.2011, 12:46


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 14.02.2011

-----------------------------------------------------------------------------

Westfalen,
Bielefeld, Münster, Unna: Panorama, Wissenschaft und Bildung /
14.02.2011 12:00

Bundeswettbewerb Mathematik: Drei westfälische Schüler unter
den Siegern

Westfalen (wh). Drei westfälische Schüler zählen zur
Mathe-Elite Deutschlands: Lisa Li aus Münster, Simon Buchholz
aus Unna und Jens Reinhold aus Bielefeld sind Preisträger des
Bundeswettbewerbs Mathematik 2010. Zusammen mit 14 weiteren
Jugendlichen aus Deutschland werden sie im März von
Bundespräsident Christian Wulf ausgezeichnet und erhalten ein
Stipendium. Mehr als 1000 Jugendliche haben sich an dem
Wettbewerb beteiligt und mussten sich in zwei
Hausaufgabenrunden und einer mündlichen Prüfung bewähren. Dabei
entwickelten sie eigene Lösungsansätze für hochkomplexe
mathematische Probleme. Im Wettbewerb sind die drei Sieger aus
Westfalen keine Unbekannten: Simon Buchholz ist bereits
zweimaliger Bundessieger, Jens Reinhold dreimaliger
Bundessieger und die Zehntklässlerin Lisa Li hat den Titel
bereits zum vierten Mal erreicht.

Weitere Informationen und eine Liste der Preisträger:
http://www.bildung-und-begabung.de/

Pressekontakt: Birgit Lüke, Referentin für Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit Bildung & Begabung, Telefon: 0228/9591562,
E-Mail: presse[at]bildung-und-begabung.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
Paderborn: Freizeit, Panorama, Politik, Soziales / 14.02.2011
11:00

Integration durch Sport: Interkulturelles Projekt "spin" wird
ausgebaut

Paderborn (wh). Sport verbindet - ausgehend von diesem Gedanken
sollen durch das Projekt "spin - sport interkulturell" junge
Migrantinnen für Bewegung im Verein begeistert werden. Die
Initiative der Paderborner Heinz Nixdorf Stiftung sowie der
Sportjugend NRW und der Stiftung Mercator wird aufgrund der
großen Nachfrage für weitere vier Jahre fortgeführt und
erweitert. Zusätzlich zu den Städten Essen, Duisburg,
Oberhausen und Gelsenkirchen wird gerade ein neuer Standort im
Ruhrgebiet gesucht. Im Rahmen von "spin" werden Vereine bei
Angeboten für Mädchen mit Zuwanderungsgeschichte beraten,
geschult und finanziell unterstützt. "In Sportvereinen kommen
ganz unterschiedliche Menschen zusammen. Daher haben wir uns
mit 'spin? zum Ziel gesetzt, junge Menschen ungeachtet ihrer
Herkunft gleichberechtigt in eine soziale und gesellschaftliche
Struktur einzugliedern", beschreibt Martin Nixdorf,
Vorsitzender der Heinz Nixdorf Stiftung, den Hintergrund des
Projektes.

Weitere Informationen: http://spin.lsb.oc.kernpunkt.de/projekt/

Pressekontakt: Anja Adler, Kommunikationsmanagerin Stiftung
Mercator, Telefon: 0201/24522702, E-Mail:
anja.adler[at]stiftung-mercator.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Panorama, Wissenschaft und Bildung
/ 14.02.2011 10:00

Neues Internet-Portal informiert über Gesundheitsgefahren durch
Tonerstaub

Dortmund (wh). Büroangestellte, die mit Druckern und Kopierern
arbeiten, sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht durch
Tonerstaub gefährdet. Darauf weist die Dortmunder Bundesanstalt
für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hin, die ihre
Bewertung möglicher Gesundheitsgefährdungen durch
Drucker-Emissionen aktualisiert und auf einer Website
veröffentlicht hat. Unter http://www.baua.de/tonerstaub lassen
sich ab sofort aktuelle Informationen und Empfehlungen zu dem
Thema abrufen, das in der Vergangenheit immer wieder für
Diskussionen sorgte. Die BAuA stellt klar: "Das Risiko für
Beschäftigte, aufgrund von Partikelstaubemissionen durch
Drucker, Kopierer oder Tonerstäube an Krebs zu erkranken, ist
sehr gering." Erst bei einer Belastung von 60 Mikrogramm pro
Kubikmeter Raumluft werde das Akzeptanzrisiko überschritten.
Tatsächlich liegen die Werte an Büroarbeitsplätzen bei maximal
sieben Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter, so die BAuA.

Weitere Informationen:
http://www.baua.de/cln_137/de/Presse/Pressemitteilungen/2011/02/pm011-11.html?nn=664262

Pressekontakt:
Jörg Feldmann, Pressearbeit Bundesanstalt für Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin, Telefon: 0231/90712330, E-Mail:
presse[at]baua.bund.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Dortmund: Panorama, Politik / 11.02.2011 22:00

NRW-Ministerpräsidentin sieht Westfalen als "Kraftpaket voller
Ideen"

Westfalen (wh). Mit einem klaren Bekenntnis zu Westfalen
eröffnete Hannelore Kraft am Freitagabend eine
Podiumsdiskussion, zu der die Westfalen Initiative und der
Verein Westfalenstruktur in die Dortmunder Dasa geladen hatten.
"Westfalen ist ein Kraftpaket voller Chancen und Ideen", lobte
die Ministerpräsidentin und versprach, sich auch künftig für
die Region stark zu machen. In der Diskussion unter dem Titel
"Westfalen - Stiefkind oder Stärke in NRW?" betonte die
Mülheimerin, dass die Förderpolitik der Landesregierung nicht
an regionalen Grenzen haltmache: "Niemand wird benachteiligt."
Gleichzeitig forderte Kraft von den Akteuren in
Nordrhein-Westfalen Kooperationsbereitschaft und verwies auf
Erfolgsprojekte wie die Internationale Bauausstellung Emscher
Park und das Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010. Gäste der
Gesprächsrunde waren Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der
Stadt Dortmund, Pit Böhle, Geschäftsführer des Westfälischen
Literaturbüros Unna, Ralf Kersting, Präsident der IHK Arnsberg,
Hermann Korfmacher, Präsident des Fußball- und
Leichtathletikverbandes Westfalen sowie der Präsident der
Universität Paderborn, Professor Nikolaus Risch. Geleitet wurde
die Diskussion von dem Journalisten und ehemaligen
Staatssekretär Friedhelm Ost.

Pressekontakt: Dr. Niels Lange, Geschäftsführer der Stiftung
Westfalen-Initiative, Telefon: 0251/5916406, E-Mail:
info[at]westfalen-initiative.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Münster: Kultur und Medien, Panorama, Wissenschaft und
Bildung / 11.02.2011 17:00

Schüler aus Münster ist Deutschlands bester Nachwuchsphilosoph

Münster (wh). Keiner philosophiert besser: Niklas Plätzer aus
Münster hat den bundesweiten Wettbewerb der Philosophischen
Winterakademie gewonnen. Der Schüler des Gymnasiums Wolbeck
überzeugte die Jury mit einem Essay, in dem er Nietzsches
Ausspruch "Es giebt keine prästabilirte Harmonie zwischen der
Förderung der Wahrheit und dem Wohle der Menschheit" in
englischer Sprache diskutierte. 2009 hatte Plätzer bereits im
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten den zweiten Platz
erreicht. Die elfte Philosophische Winterakademie wurde von der
Bezirksregierung Münster ausgerichtet und stand unter dem Thema
"Ins Scheitern verliebt? Philosophie und Melancholie". Die 26
Teilnehmer wurden aus 633 Einsendungen für den Bundes- und
Landeswettbewerb Philosophischer Essay ausgewählt.

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Internetseite.

Weitere Informationen:
http://www.bezirksregierung-muenster.de/startseite/presse/pressearchiv/2011/20110211_Niklas_Plaetzer_ist_Sieger/index.html

Pressekontakt:
Bezirksregierung Münster, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon: 0251/4111068, E-Mail: pressestelle[at]brms.nrw.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
Bochum, Dortmund: Freizeit, Kultur und Medien / 11.02.2011
15:00

Westfalen im TV: Kindheitsessen aus Bochum und ein besonderer
Fluss

Der Sauerländer Günther Birkelbach ist der älteste aktive
Köhler Deutschlands. Aus Holz stellt er Holzkohle für die
Eisenverhüttung her - ein Handwerk aus der vorindustriellen
Zeit. Die Doku-Reihe "Der Letzte seines Standes?" porträtiert
seinen Arbeitsalltag und erzählt von einem fast ausgestorbenen
Beruf. Der Köhler aus dem Sauerland, Dienstag, 15. Februar, 17
Uhr, Bayerischer Rundfunk

Fazil Say ist ein gefeierter Pianist und außergewöhnlicher
Komponist: Seine "Istanbul Sinfonie" wurde im
Kulturhauptstadtjahr im Konzerthaus Dortmund uraufgeführt und
verbindet klassische und folkloristische Musik. Gösta Courkamps
Dokumentation schildert Says Leben als Exklusivkünstler am
Konzerthaus und als moderner Nomade auf Konzertreisen. Heimat
Musik, Dienstag, 15. Februar, 23.15 Uhr, WDR

Moderatorin Bettina Tietjen hat Großes vor: Sie will
Schauspieler Ingo Naujoks von seinen schlimmsten
Kindheitserlebnissen am Mittagstisch befreien. In dessen
Heimatstadt Bochum bereitet der Spitzenkoch Johannes Lensing
deshalb saure Nierchen mit dicken Bohnen und geräucherten Aal
zu. Ob die beiden es schaffen, aus dem verhassten
Kindheitsessen ein delikates Gericht zu machen? Und es schmeckt
doch, Samstag, 19. Februar, 17.50 Uhr, WDR

Viel Schönes und Interessantes kann man entlang der Eder
entdecken. Filmautor Josef Kirchmayer verfolgt den Lauf des
Flusses vom Ederkopf durch das Wittgensteiner Land und trifft
Menschen, die nahe dem Flussufer wohnen. Zum Beispiel
Prinzessin Nathalie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, die in Bad
Berleburg ein Pferdegestüt unterhält. Flussgeschichten von der
Eder, Sonntag, 20. Februar, 17.15 Uhr, Hessischer Rundfunk

Depressionen sind einer der häufigsten Gründe für eine
Krankschreibung. Doch seit Neuestem heißt es nicht mehr "Ich
leide an einer Depression" sondern "Ich habe Burn-out". Die
Psychologin Dagmar Siebeck hat im Rahmen eines Pilotprojekts
der TU Dortmund Burn-out-Risiken untersucht und ausgewertet. In
"nano spezial" erläutert sie Auslöser und Symptome eines
Burn-outs, erklärt den Unterschied zu einer Depression und
stellt neue Behandlungsmethoden vor. nano spezial, Montag, 21.
Februar, 18.30 Uhr, 3sat

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 15 10:30:08 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Feb 2011 10:30:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Efim Gorgol: Eine Reise nach Deutschland und kein
Zurueck..., Herford, 19.02.2011
Message-ID: 4D5A55B0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 15.02.2011, 08:41


AKTUELL

Zellentrakt trotz Umbaupause geöffnet
Am 19.2. zweite von drei Veranstaltungen im Rahmen der "Tage
gegen das Vergessen"

Trotz Abbaus der Ausstellung "Wir lebten in einer Oase des
Friedens" ist die Gedenkstätte Zellentrakt im Herforder Rathaus
an den kommenden zwei Samstagen (19. und 26.2.) von 14 - 16 Uhr
geöffnet. Zu besichtigen sind die Stätte selbst, der Gedenkraum
an die jüdischen Opfer aus Herford und Ausschnitte aus
vergangenen Ausstellungen.

Jeweils von 16 bis 17 Uhr berichtet Helga Kohne über drei
Herforder Schicksale. Wir laden dazu herzlich ein.

Am Samstag, 19. Februar 2011 steht auf dem Programm:
Efim Gorgol: Eine Reise nach Deutschland und kein Zurück...

Efim Gorgol war 21, als er am 29. Mai 1942 in Deutschland
ankam. Bereits am nächsten Tag wurde er dem Bauern Wefelmeier
in Lippinghausen zugewiesen. Neun Tage später floh Efim. Er
wurde in Herford aufgegriffen und in das Polizeigefängnis ins
Rathaus gebracht, wo er eine Lügengeschichte erzählte. Efim
Gorgol wollte in eine andere Arbeitsstelle vermittelt werden.
Doch als er dem Arbeitsamt noch einmal vorgeführten wurde,
erkannten die Beamten den rothaarigen Mann sofort. Was war
passiert? Nach Rücksprache mit dem Bauern erfuhren sie, dass er
Würste genommen und weggelaufen war.

Nun war Efim ein Fall für die Gestapo. Man brachte ihn zur
Umerziehung in das Arbeitserziehungslager Hunswinkel bei
Lüdenscheid. Nach etwa sieben Wochen sollte er der
Ortspolizeibehörde in Herford wieder zur Verfügung stehen. Doch
kurz vor seiner Entlassung wurde Efim Gorgol erschossen. Im
Sterbebuch des Kreises Lüdenscheid -Land steht: "...Auf der
Flucht erschossen."

Auf der Flucht? Floh Efim so kurz vor der Entlassung aus einer
Hölle, die schlimmer nicht sein konnte? Oder wollte ein
Wachmann wieder einmal 20 Reichsmark und drei Tage
Sonderurlaub? Das erhielten Wachmänner für eine Erschießung.
Wer war Efim Gorgols Mörder?


INFO

Kuratorium für eine Dokumentations- und Begegnungsstätte in
Herford zum Erinnern, Forschen und Gedenken

Vorsitzender: Wolfgang Spanier

Gedenkstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford
Tel.: 05221-189257
Fax: 05221-132252
E-Mail: info at zellentrakt.de
URL: www.zellentrakt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 15 10:33:43 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Feb 2011 10:33:43 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neuer Internetauftritt der Villa ten Hompel /
Aktuelle Bildungsangebote im Ueberblick
Message-ID: 4D5A5687.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 14.02.2011, 10:53


AKTUELL

Mehr als ein Museum
Neuer Internetauftritt der Villa ten Hompel /
Aktuelle Bildungsangebote im Überblick

Der Geschichtsort Villa ten Hompel ist mehr als ein Museum. Das
unterstreicht auch der mit Unterstützung der Online-Redaktion
des Presseamtes deutlich ausgebaute und komplett überarbeitete
Internetauftritt. Aktuelle Angebote sind prominenter platziert.
Übersichtlich informieren die Seiten im städtischen
Rahmendesign über das monatlich wechselnde Programm mit
Vorträgen, Workshops, Gesprächen und Führungen. Auch zu den
Bildungsofferten für Gruppen aus Polizei, Verwaltung und
Schulen gelangen Internetbesucher dank einer
benutzerfreundlichen Navigation leicht und schnell.

Das Haus der Erinnerung und Forschung setzt sich mit dem
Nationalsozialismus auseinander und thematisiert zugleich
gesellschaftliche und ethische Fragestellungen der Gegenwart.
Neu integriert in die Homepage ist die mobile Beratung gegen
Rechtsextremismus, ein Projekt der Villa ten Hompel. Auch
hauseigene Forschungsergebnisse, wissenschaftliche Studien
sowie didaktische Bausteine für Pädagogen lassen sich unter dem
Link "Publikationen" komfortabel recherchieren. Die Adresse ist
unverändert www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel.

Die ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im
NS-Regime und Wiedergutmachungsbehörde im Nachkriegsdeutschland,
zieht weit über Münster hinaus Besucher an. Dieser
Internationalität trägt der neue Auftritt mit
Basisinformationen in englischer und auch in niederländischer
Sprache Rechnung. Schulklassen aus dem Nachbarland zählen
längst zu den Stammbesuchern in dem Haus am
Kaiser-Wilhelm-Ring. Geplant ist darüber hinaus eine Seite in
polnischer Sprache.


INFO

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 02 51/4 92-71 01
Fax: 02 51/4 92-79 18
E-Mail: tenhomp(at)stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 15 10:41:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Feb 2011 10:41:47 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Roemermuseum, wissenschaftliche/r Volontaer/in,
Haltern am See
Message-ID: 4D5A586B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Timo Rieps"
Datum: 14.02.2011, 12:05


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist im
LWL-Römermuseum in Haltern am See zum 1. April 2011
eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin /
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Das LWL-Römermuseum lässt die 28-jährige Geschichte der Römer
in Westfalen lebendig werden. Mit zwei weiteren Museen und
sechs Außenstellen der archäologischen Denkmalpflege gehört es
zur LWL-Archäologie für Westfalen.

Aufgabengebiete:
- Mitarbeit an der Betreuung der Schausammlung des Museums
- Mitarbeit bei der Entwicklung der Konzeption für das
Archäologische Freigelände des LWL-Römermuseums
- Mitarbeit bei Sonderausstellungsvorhaben
- Mitarbeit bei museumspädagogischen Vorhaben

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Provinzialrömischen
Archäologie/Klassischen Archäologie und/oder der Alten
Geschichte
- Grabungserfahrung
- museumspädagogische Erfahrung
- Kenntnisse der Kunst und Kultur der Römischen Kaiserzeit in
Westfalen
- Kommunikations- und Teamfähigkeit
- Improvisationsvermögen, Kreativität und Flexibilität bei der
Wahrnehmung und Koordination der verschiedenen Aufgaben
- gute Beherrschung von MS-Office und Photoshop

Wir bieten:
- Mitarbeit in einem qualifizierten Team
- vielseitige, berufsqualifizierende Aufgabenfelder
- Einblicke in die Vermittlungs- und Bildungsarbeit eines
Museums sowie in den Museumsalltag
- die Gelegenheit eigene Ideen zu entwickeln und im Museum
umzusetzen
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.156,28 ? brutto gezahlt, ggfls. zzgl. Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetzt NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Selle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bei Fragen steht Ihnen der Museumsleiter Dr. Rudolf Aßkamp,
Tel.: 02364/9376-0, zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
03/11 bis zum 18.02.2011 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 15 12:37:14 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Feb 2011 12:37:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 15.02.2011
Message-ID: 4D5A737A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 15.02.2011, 12:21


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 15.02.2011

-----------------------------------------------------------------------------

Westfalen,
NRW, Dortmund: Kultur und Medien, Panorama / 15.02.2011 12:00

Berlinale: Dortmunderinnen begeistern mit deutsch-türkischem
Roadmovie

Dortmund (wh). "Almanya - Willkommen in Deutschland": Mit
dieser deutsch-türkischen Komödie haben zwei Dortmunder
Filmemacherinnen bei der 61. Berlinale Publikum und Kritiker
begeistert. Der Film der Schwestern Yasemin und Nesrin
Samdereli erzählt die turbulente Geschichte von Hüseyin, der
1964 mit seiner Familie als 1.000.001. Gastarbeiter nach
Deutschland kam. Gut 50 Jahre später will er per Kleinbus mit
seiner inzwischen deutsch-türkischen Familie in die anatolische
Heimat zurückkehren. Die für Drehbuch und Regie
verantwortlichen Schwestern, die bereits für die preisgekrönte
Serie "Türkisch für Anfänger" arbeiteten, erzählen in dem Film
Anekdoten aus ihrer eigenen Familiengeschichte, deuten aber
auch auf das Hin- und Hergerissensein zwischen den Kulturen. Am
10. März startet das Roadmovie in den Kinos.

Die Internetseite des Films: http://www.almanya-film.de/

Pressekontakt: Presseservice Concorde Filmverleih GmbH,
Telefon: 089/4506100, E-Mail: info[at]medianetworx.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
Bielefeld: Panorama, Wissenschaft und Bildung / 15.02.2011
11:00

"Goldener Kanaldeckel" prämiert Bielefelder Abwasserkonzept

Westfalen (wh). Drei "Goldene Kanaldeckel" gehen nach
Westfalen: Mit dem Abwasserpreis zeichnet das Gelsenkirchener
Institut für Unterirdische Infrastruktur (IKT) beispielhafte
Wasserkonzepte aus. Der erste Platz, dotiert mit 2000 Euro
sowie dem goldfarbenen Kanaldeckel und einer Anstecknadel, geht
an Andrea Hollenberg von den Umweltbetrieben der Stadt
Bielefeld. Gemeinsam mit ihren Kollegen hat die
Abteilungsleiterin ein innovatives Verfahren zur Berechnung und
Bewertung von Fremdwasser entwickelt. Es soll helfen,
Schwachpunkte in Abwasserleitungen zu erkennen, an denen Grund-
und Quellwasser eindringt. Der zweite Preis (1000 Euro)
zeichnet eine Initiative aus Dörentrup im Kreis Lippe aus. Hier
entwickelte die Gemeinde eine Strategie zur Ver- und Entsorgung
in einer Kommune mit sinkender Einwohnerzahl. Der dritte Preis
(500 Euro) des IKT-Wettbewerbs belohnt eine
Informationskampagne aus Rheda-Wiedenbrück zur
Grundstücksentwässerung.

Weitere Informationen: http://www.ikt.de/

Pressekontakt: IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur,
Telefon: 0209/178060, E-Mail: info[at]ikt.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
Bochum, Dortmund, Steinfurt: Freizeit, Kultur und Medien,
Panorama / 15.02.2011 10:00

Kunstprojekt: Besucher des Klosters Gravenhorst werden zu
Comicfiguren

Steinfurt (wh). Das DA Kunsthaus, seine Künstler und Besucher
werden zu Hauptdarstellern eines Comics. Für dieses Projekt
recherchieren und zeichnen die Bochumer Künstler Gilbert
Geister und Matthias Schamp im Kloster Gravenhorst, dem Sitz
des Kunsthauses im Kreis Steinfurt. Die vom Kunsthaus
geförderte Aktion soll Kunstbetrieb und Alltagsleben, Realität
und Fiktion miteinander verknüpfen. So taucht Geister im Comic
als "Geisterman mit der Superheldenfähigkeit Kubismus" auf,
Schamp kann als "Schampman" Denkblasen stabil werden lassen.
Neben den Künstlern sollen auch Besucher des Hauses im Comic
mitspielen - sie können sich bei Veranstaltungen porträtieren
lassen. Das Künstlerduo hat bereits 2008 den Mitmach-Comic "Der
Gulp" für den Dortmunder Kunstverein produziert.

Weitere Informationen und eine Bildergalerie:
http://www.da-kunsthaus.de/886.html

Pressekontakt: Andrea Ennen, Öffentlichkeitsarbeit DA Kunsthaus,
Telefon: 05459/914612, E-Mail:
andrea.ennen[at]kreis-steinfurt.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Bochum: Freizeit, Panorama, Politik, Stadtentwicklung /
14.02.2011 16:00

Bochum pflanzt "Frauen WM Wald"

Bochum (wh). Ein "Frauen WM Wald" soll die Weltmeisterschaft im
Frauenfußball 2011 umweltfreundlich machen. Rund 35.000
Laubbäume auf einer etwa fußballplatzgroßen Fläche von 1,2
Hektar im Bochumer Stadtteil Linden sollen helfen, die
Veranstaltung "klimafair" zu gestalten. Das Umwelt- und
Grünflächenamt hat das Projekt als Ausgleich für negative
Umweltauswirkungen, zum Beispiel durch zusätzlichen Abfall,
Energiebedarf und Autoverkehr am Austragungsort der Spiele
initiiert. Die Bäume können als "Kohlendioxid-Schlucker" im
Frühjahr vor Beginn der Frauen WM sowie im Herbst nach
Abschluss der Veranstaltungen gepflanzt werden. Um die Aktion
zu finanzieren, sucht die Stadt Bochum noch Förderer und
Unterstützer. Die FIFA Frauen WM findet vom 26. Juni bis 17.
Juli in neun deutschen Städten statt; in Bochum werden vier
Vorrundenpartien ausgetragen.

Weitere Informationen und eine Übersichtskarte :
http://bochum.de/C125708500379A31/vwContentByKey/W28E3GRY587BOLDDE?open&MCL=6Y8CFN891BOLD

Pressekontakt:
Presse- und Informationsamt Stadt Bochum, Telefon: 0234/9103081,
E-Mail: Amt13[at]bochum.de; Thorsten Lumma, Sport- und
Bäderamt Stadt Bochum, Telefon: 0234/9101840

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Westfalen,
Dortmund, Münster, Recklinghausen: Freizeit, Kultur und Medien,
Panorama / 14.02.2011 15:00

Mit "Happy Hippie Jew Bus": Jüdische Kulturtage geben
"einblicke"

Westfalen (wh). Das kreative Potential einer lebendigen Kultur
wollen die Jüdischen Kulturtage NRW 2011 vorstellen. Unter dem
Titel "einblicke - jüdisches [er]leben" stehen Aspekte der
jüdischen Kunst und Lebensart im Mittelpunkt. Eröffnet werden
die Kulturtage am 20. März im Dortmunder Opernhaus. Auch
westfälische Museen, Zentren und Gemeinden laden zu
außergewöhnlichen Veranstaltungen anlässlich der vierten
Ausgabe des Festivals: Das LWL-Medienzentrum fragt mit der
Filmreihe "Jüdischer Humor im zeitgenössischen Film" im Cinema
Münster, was die Streifen jüdischer Filmemacher besonders
macht. Die Dortmunder Auslandsgesellschaft spürt in einer
Ausstellung der Geschichte jüdischer Fußballer nach. In Dorsten
startet der "Happy Hippie Jew Bus", ein Kunstprojekt von Anna
Adam und Jalda Rebling. Das ausschweifend dekorierte Auto soll
Klischees von Juden ad absurdum führen und an seinen Stationen
für Debatten sorgen.

Das ausführliche Programm:
http://www.juedische-kulturtage-nrw.de

Pressekontakt: Landesverband der Jüdischen Gemeinden, Telefon:
0211/4691256, E-Mail: info[at]jktnrw.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


Aktuelle Meldungen
... auf unserer Internetseite: http://www.westfalen-heute.de
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 16 09:03:15 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Feb 2011 09:03:15 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Leenen, Stefan: Die Burg Ravensberg bei Borgholzhausen,
Kreis Guetersloh
Message-ID: 4D5B92D3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.02.2011, 12:01


LITERATUR

Exkursion ins Mittelalter
Altertumskommission beim LWL veröffentlicht Führer zur Burg
Ravensberg

Weithin sichtbar erhebt sich über die Baumkronen des
Teutoburger Waldes südlich von Borgholzhausen der Zinnenkranz
des Bergfriedes der Burg Ravensberg. Mehrfache Um- und Anbauten
an den mächtigen Mauern dieses Turmes zeugen von der
wechselvollen Geschichte der Burg, die bis in die Mitte des 12.
Jahrhunderts zurückreicht.

Die Altertumskommission für Westfalen beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) hat jetzt einen neuen Führer
herausgegeben, der die Anlage aus
baugeschichtlich-archäologischer Sichtweise begreifbar macht.
In diesem 31. Band der Reihe "Frühe Burgen in Westfalen" ist
nun erstmals eine Burg aus dem Kreis Gütersloh vertreten.

Über 200 Jahre lang diente die Anlage den Grafen von Ravensberg
als Stammburg für repräsentative und administrative Aufgaben.
Nach dem Aussterben des Grafengeschlechtes wurde sie Teil des
Herrschaftsgebiets Jülich-Berg. Noch während der Soester Fehde
im 15. Jahrhundert bewahrte Burg Ravensberg die Schätze des
Klosters Marienfeld vor dem Zugriff der Feinde.

Der reich bebilderte Burgenführer porträtiert nicht nur die
gesamte Anlage, sondern auch ihre einzelnen Bauteile, so dass
sich dem Besucher ein facettenreicher Komplex als Ganzes
erschließt. Der Autor des Bandes, Stefan Leenen, zeichnete im
vergangenen Jahr als wissenschaftlicher Projektleiter für die
Sonderausstellung "AufRuhr1225! Ritter, Burgen und Intrigen"
des LWL-Landesmuseums für Archäologie in Herne verantwortlich.
Er schrieb seine Doktorarbeit über die Isenburgen an der Ruhr
und verfasste bereits zwei weitere Führer für die Reihe "Frühe
Burgen in Westfalen". In den Jahren 2005 und 2006 leitete er
die archäologischen Grabungen auf der Burg Ravensberg.

Das 40 Seiten starke Heft ist über die Altertumskommission für
Westfalen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), in den
archäologischen Museen des LWL und über den örtlichen
Buchhandel erhältlich.


INFO

Stefan Leenen:
Die Burg Ravensberg bei Borgholzhausen, Kreis Gütersloh
Heft 31 der Reihe "Frühe Burgen in Westfalen",
40 Seiten, 30 Abbildungen, ISSN 0939-4745,
UVP 3,50 Euro zzgl. Porto und Verpackungspauschale

Bezug:
Altertumskommission für Westfalen
An den Speichern 7
48157 Münster
Tel.: 0251/591-8990,
E-Mail: altertumskommission at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 16 09:12:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Feb 2011 09:12:47 +0100
Subject: [WestG] [POS] Glashuette Gernheim, Museumsleiter/in,
Petershagen-Ovenstaedt
Message-ID: 4D5B950F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Timo Rieps"
Datum: 14.02.2011, 12:05


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Industriemuseum - Westfälisches Landesmuseum für
Industriekultur - dokumentiert an acht herausragenden Denkmalen
in Westfalen-Lippe die Industriekultur im Übergang zum
Industriezeitalter und ihre Entwicklung. Die Arbeits- und
Lebensverhältnisse der Menschen stehen dabei im Mittelpunkt.
Für den Museumsstandort Glashütte Gernheim in
Petershagen-Ovenstädt ist zum 01.11.2011 aufgrund der
Arbeitszeitreduzierung des Museumsleiters die Stelle der/des

Museumsleiterin/Museumsleiters

zu besetzen. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit der
Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (19,5
Stunden).

Aufgabengebiete:
- Organisation und kollegiale Leitung des Museumsstandortes
- Planung und Organisation von Ausstellungen, Veranstaltungen,
Führungen und museumspädagogischen Programmen
- Zusammenarbeit mit lokalen und überregionalen
Kultureinrichtungen
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den Museumsstandort

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Wirtschafts-,
Sozial- und Technikgeschichte, Volkskunde oder vergleichbare
Qualifikation
- einschlägige Erfahrungen in der Museums-, Ausstellungs- und
Vermittlungsarbeit
- Führungskompetenz, Leitungserfahrung und Verhandlungsgeschick
- ein hohes Maß an Eigeninitiative und Kreativität

Wir bieten:
- eine anspruchsvolle Aufgabe, die hohe fachliche und
persönliche Kompetenz erfordert

- eine Eingruppierung in EG 13 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
04/11 bis zum 17.03.2011 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 16 11:57:21 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Feb 2011 11:57:21 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Wie der Karneval 1937 Muenster im Jahr 2011 sah,
Muenster, bis 09.03.2011
Message-ID: 4D5BBBA1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 16.02.2011, 10:19


AUSSTELLUNG

Wie der Karneval 1937 Münster im Jahr 2011 sah
Millionenmetropole und Schwebebahn: Stadtmuseum erinnert an
Visionen und Volltreffer des Rosenmontagszuges vor 74 Jahren

Überrascht waren die Wissenschaftler des Stadtmuseums darauf
gestoßen: Der Rosenmontagszug am 8. Februar 1937 trug das Motto
"Münster im Jahre 2011". Wie stellten sich Wagenbauer und
Fußgruppen 74 Jahre später ihre Stadt vor? Kühne Visionen, aber
auch Volltreffer der Narretei sind jetzt - passend zur fünften
Jahreszeit - in einer kleinen Ausstellung im Stadtmuseum
zusammengefasst.

Münster als Millionenmetropole? Mit dieser Prognose lagen die
Karnevalisten krass daneben. Ihre vorweggenommene "Tele-Post"
aber ist durch Fax und E-Mail längst alltägliche Realität. Mit
akribischer Recherche setzten die Kunsthistoriker weitere
Puzzlesteine zusammen. Stießen im Stadtarchiv auf Fotos,
Entwürfe von Werbeplakaten, eine Zeichnung des Prinzenwagens
und auf das Programmheft des Lindwurmes mit 32 Wagen und 80
Fußgruppen.

Münsters Karnevalisten wählten die närrische Zahl "Elf" und
setzten dazu unter Leitung des Malers und Grafikers Wilhelm
Götting (1901-1976) die passende Stadt in Szene. Mit viel
Phantasie: Zum "Münster 2011" gehört ein Flugboot auf dem
Aasee. Oder die Seilschwebebahn zur Entlastung des
Straßenverkehrs. Noch immer Wunschdenken, aber damals im
Visier: eine komplett autofreie Innenstadt.

Einer Sache waren sich die Karnevalisten 1937 aber ganz sicher:
Auch im Jahr 2011 würde Kohl immer noch ein ebenso gesundes wie
preiswertes Nahrungsmittel sein. Deshalb fuhr im Zug ein Wagen
mit einem lachenden Kohlkopf mit.

Die kleine Präsentation ergänzt die Sonderausstellung über die
Karnevalsfeste der Künstlergemeinschaft Schanze von 1925 bis
1955 und ist bis zum 9. März im Stadtmuseum, Salzstraße 28, zu
sehen. Der Eintritt ist frei.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 16 12:32:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Feb 2011 12:32:10 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 16.02.2011
Message-ID: 4D5BC3CA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 16.02.2011, 12:26


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 16.02.2011

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Westfalen:
Politik, Soziales, Stadtentwicklung / 16.02.2011 12:00

"Soziale Stadt": Förderprogramm steht durch Kürzungen vor
ungewisser Zukunft

Westfalen (wh). Von der Fassadenrenovierung über neue
Spielplätze bis zur Hausaufgabenhilfe: Durch das
Städtebauförderprogramm "Soziale Stadt NRW" wurden bislang 36
Stadtteilprojekte in 22 westfälischen Kommunen finanziell
unterstützt. NRW-Wirtschafts- und Städtebauminister Harry K.
Voigtsberger lobt die Initiativen als "gute Beispiele für
erfolgreiche Stadterneuerung" - einigen könnte trotzdem durch
eine deutliche Kürzung von Bundesmitteln das Aus drohen. 2010
gaben Bund, Land und die Europäische Union insgesamt rund 90
Millionen Euro aus, um Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern.
Der Landesanteil in Höhe von rund 32 Millionen Euro soll auch
in diesem Jahr beibehalten werden. Die Entscheidung über den
Haushaltsentwurf soll nach Angaben des
NRW-Wirtschaftsministeriums in der kommenden Woche der Landtag
treffen. Fehlen wird in jedem Fall ein großer Teil der
Bundesmittel. Diese wurden von rund 20 Millionen im vergangenen
Jahr um zwei Drittel gekürzt. Als Folge könnten einige
Programme gekürzt oder gestrichen werden. Die "Soziale Stadt"
soll in benachteiligten Stadtteilen Impulse für Veränderungen
setzten, etwa durch bauliche Umgestaltungen, wie die Erneuerung
eines Parks. Häufig werden solche Maßnahmen von sozialen
Konzepten begleitet, zum Beispiel Sprachförderung für Migranten,
Mehrgenerationenprojekte oder Gewaltprävention.

Weitere Informationen:
http://www.mbv.nrw.de/Presse/Pressemitteilungen/Soziale_Stadt_14_02_2011/index.php

Pressekontakt:
Mirjam Grotjahn, Pressereferentin NRW-Wirtschaftsministerium,
Telefon: 0211/38431017, E-Mail: mirjam.grotjahn[at]mwebwv.nrw.de

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Westfalen:
Panorama, Politik, Stadtentwicklung, Wissenschaft und Bildung /
16.02.2011 11:00

Schülerzahlen in der Sekundarstufe I sinken in Westfalen

Westfalen (wh). Die Anzahl der Schüler, die in Westfalen die
Sekundarstufe I besuchen, sinkt: Besuchten im Schuljahr 2009/10
noch 577.000 Kinder und Jugendliche die Klassen fünf bis zehn,
sind es im laufenden Schuljahr nur noch 539.396 - rund 6,6
Prozent weniger. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des
Statistischen Landesamtes hervor. Landesweit fiel die Zahl um 6,
7 Prozent auf zurzeit 1.101.646 Schüler. Die meisten
westfälischen Schüler, 30,53 Prozent, besuchen in diesem
Schuljahr eine Realschule; die zweitbeliebteste Schulform ist
mit einem Anteil von 28,69 Prozent das Gymnasium. Es folgen die
Hauptschule (18,25 Prozent) vor der Gesamtschule (16,02 Prozent)
und sonstigen Schulen mit 6,5 Prozent.

Ergebnisse für die einzelnen Kommunen:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2011/pdf/33_11.pdf
Pressekontakt:
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Münster: Panorama / 16.02.2011 10:00

Flugboote und Tele-Post: Wissenschaftler entdecken historische
Zukunftsvisionen für Münster 2011

Münster (wh). Zurück in die Zukunft: Im Jahr 2011 leben im
westfälischen Münster über eine Millionen Menschen, durch die
schmalen Gassen der Altstadt schlängelt sich eine Schwebebahn
und am Aasee bringt ein Flugboot Passagiere auf die andere
Uferseite. Auf diese kühne Zukunftsvision stießen jetzt
überraschend Kunsthistoriker des Stadtmuseums Münster. Urheber
der Szenarien sind Karnevalisten, die den Rosenmontagszug vom
8. Februar 1937 unter das Motto "Münster im Jahre 2011"
stellten. Fotos und Zeichnungen der futuristischen Umzugswagen
sind ab sofort als kleine Präsentation im Stadtmuseum
ausgestellt. Auch wenn die 74 Jahre alten
Pappmaché-Prophezeiungen größtenteils sehr weit von der
Gegenwart entfernt sind, gab es doch einige "Volltreffer". So
ist etwa die närrische Vision der "Tele-Post" durch die
elektronische Kommunikation längst Alltag geworden.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden
Sie im Downloadbereich unserer Internetseite.

Weitere Informationen:
http://www.presse-service.de/data.cfm/static/787461.html

Pressekontakt: Presse- und Informationsamt der Stadt Münster,
Telefon: 0251/4921300, E-Mail: presseamt[at]stadt-muenster.de

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Westfalen,
NRW, Ennepe-Ruhr-Kreis: Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung /
16.02.2011 09:00

Universität Witten/Herdecke schreibt erste Professur für
Medizinprodukte aus

Witten (wh). Die deutschlandweit erste Professur im Bereich
Medizinprodukte wird an der Universität Witten/Herdecke
eingerichtet. Am neuen Lehrstuhl soll die Qualität von
Medizinprodukten und ihrer klinischen Prüfung erforscht werden.
Der künftige Professor oder die künftige Professorin soll auch
Ansprechpartner für Hersteller in diesem Bereich sein, zum
Beispiel, wenn es um die Planung von Studien geht. Zu den
Medizinprodukten zählen Hilfsmittel vom Fieberthermometer bis
zum künstlichen Hüftgelenk. Mit dem neuen Lehrstuhl reagiere
die Universität auf eine Gesetzesnovelle, die höhere
Anforderungen an die klinische Bewertung der Produkte stellt,
so Professor Frank Krummenauer vom Wittener Institut für
Medizinische Biometrie und Epidemiologie.

Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de/aktuelles/detailansicht/artikel/erste-professur-zum-thema-medizinprodukte-an-der-universitaet-wittenherdecke-ausgeschrieben-2/

Pressekontakt:
Prof. Dr. Frank Krummenauer, Direktor des Instituts für
Medizinische Biometrie und Epidemiologie, Universität
Witten/Herdecke, Telefon: 02302/ 926760, E-Mail:
Frank.Krummenauer[at]uni-wh.de

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Westfalen,
NRW, Bochum, Dortmund: Panorama, Politik, Soziales,
Stadtentwicklung, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung /
15.02.2011 16:00

Ruhrgebiet will "Grüne Hauptstadt Europas" werden

Bochum (wh). Kulturhauptstadt war das Ruhrgebiet schon, nun
soll es "European Green Capital - Grüne Hauptstadt Europas"
werden. Die Auszeichnung der Europäischen Kommission ist eine
Selbstverpflichtung für einheitlich hohe Umweltstandards und
Ziele. Sie soll helfen, lokale Umwelt- und Klimaprojekte
europaweit zu verbreiten. In diesem Jahr trägt Hamburg den
Titel als zweite Stadt nach Stockholm. Die Idee zu der
Bewerbung um die Auszeichnung hatten unter anderem die
Umweltdezernenten aus Bochum und Dortmund. Nach Angaben der
Stadt Bochum einigten sie sich mit Vertretern von elf weiteren
Städten und vier Kreisen auf eine gemeinsame Bewerbung. Ein
Workshop zu den weiteren Planungen soll am 18. Februar folgen.
Mit dem Titel "Grüne Hauptstadt" wollen die Kommunen auf ihre
Leistungen und Modellprojekte im Umweltschutz hinweisen. Dieses
Engagement sei entscheidend zur Lösung von Umweltproblemen in
Europa, heißt es aus der Bochumer Pressestelle.

Pressekontakt: Thomas Sprenger, Pressesprecher Stadt Bochum,
Telefon: 0234/9103081, E-Mail: Amt13[at]bochum.de

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Westfalen,
Bochum, Gelsenkirchen: Freizeit, Kultur und Medien /
15.02.2011 15:00

Berliner Theatertreffen: Einladungen für Bochumer Regisseur und
Ruhrtriennale-Produktion

Westfalen (wh). Ritterschlag für Roger Vontobel: Der
Hausregisseur des Schauspielhauses Bochum ist mit seiner
Dresdner Inszenierung von Schillers "Don Carlos" zum
diesjährigen Berliner Theatertreffen eingeladen. "Ein
politisches Psychogramm der Gegenwart", lobt die Festspiel-Jury
das Stück, das im Mai auch als Gastspiel bei den
Ruhrfestspielen Recklinghausen zu sehen ist. Zu den besten
Inszenierungen des vergangenen Jahres kürte die Jury auch
"Verrücktes Blut" von Nurkan Erpulat und Jens Hillje. Das Stück
um eine Lehrerin, die ihren undisziplinierten Schülern mit
Gewalt Friedrich Schiller nahe bringen will, ist eine
Gemeinschaftsproduktion des Berliner Ballhaus Naunynstraße und
der Ruhrtriennale. Das Berliner Theatertreffen gilt als "Best
of" des deutschsprachigen Theaters. Rund 350 Produktionen aus
Deutschland, der Schweiz und Österreich wurden in den
vergangenen Monaten von einer Jury gesichtet und diskutiert.
Die zehn "bemerkenswertesten Inszenierungen" der vergangenen
Saison werden vom 6. bis 22. Mai im Haus der Berliner
Festspiele präsentiert.

Weitere Informationen und alle ausgewählten Stücke 2011:
http://bit.ly/fbDvaI

Pressekontakt: Jagoda Engelbrecht, Leiterin Pressebüro Berliner
Festspiele, Telefon: 030/25489262, E-Mail:
jagoda.engelbrecht[at]berlinerfestspiele.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 17 11:18:08 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Feb 2011 11:18:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Widerstand gegen das NS-Regime: Die katholische
Kirche spricht im Sommer drei ehemalige Studenten der WWU selig
Message-ID: 4D5D03F0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 17.02.2011, 10:00


AKTUELL

Widerstand gegen das NS-Regime
Die katholische Kirche spricht im Sommer drei ehemalige
Studenten der WWU selig

Mehr als sechs Jahrzehnte nach ihrem Tod spricht die
katholische Kirche in diesem Sommer drei ehemalige Studenten
der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) selig: die
Kapläne Hermann Lange, Eduard Müller und Johannes Prassek. Sie
gehörten zur Gruppe der "Lübecker Märtyrer", vier Geistliche im
Alter von 31 bis 49 Jahren, die sich gegen das
nationalsozialistische Terrorregime stellten und dafür mit dem
Leben bezahlten.

Der Westfale Eduard Müller war als jüngstes von sieben Kindern
in armen Verhältnissen in Neumünster aufgewachsen. Nach einer
Tischlerlehre ermöglichten ihm Mitglieder seiner Heimatgemeinde
das Studium der katholischen Theologie an der Universität
Münster. Johannes Prassek stammte aus einer Hamburger
Arbeiterfamilie und studierte ebenfalls Theologie in Münster.
Als Kaplan wagte er es, die Gegensätze zwischen dem
katholischen Glauben und der Nazi-Ideologie offen zur Sprache
zu bringen. Um Zwangsarbeiter seelsorglich betreuen zu können,
lernte er sogar Polnisch. Im Gegensatz zu Müller und Prassek
wuchs der in Leer geborene Hermann Lange in gutbürgerlichen
Verhältnissen auf, sein Vater war Lehrer, sein Onkel Domdechant
in Osnabrück. Als Gymnasiast schloss er sich dem katholischen
"Bund Neudeutschland" und damit der Geisteswelt der kirchlichen
Reformbewegung an.

Münster spielte für Leben und Wirken der drei jungen
Geistlichen eine herausragende Rolle: Während ihres Studiums
von 1933 bis 1939 lernten sie dort die Protestschriften von
Kardinal Clemens August von Galen gegen die Ermordung von
Behinderten und Kranken kennen. Unter großer Gefahr und
Geheimhaltung tippten sie seine Predigten ab, um sie
anschließend zu vervielfältigen und zu verteilen.

Nach der Priesterweihe waren Lange, Müller und Prassek als
Vikare an der Herz-Jesu-Kirche in Lübeck tätig. Die weitgehende
Zerstörung der Lübecker Altstadt in der Nacht vor dem
Palmsonntag 1942 durch britische Bomben wurde zur
Initialzündung für den offenen Protest der jungen Männer gegen
die NS-Herrschaft. Bei den Beerdigungen der Opfer lernten die
drei Kapläne den in Münster geborenen evangelisch-lutherischen
Pfarrer Karl Friedrich Stellbrink kennen. Aus Wut und Ohnmacht
entwickelte sich der tätige Widerstand der vier Geistlichen.
Sie protestierten von ihren Kanzeln und in Flugschriften gegen
die Nazis. Gläubige beider Konfessionen schlossen sich der
Regimekritik an.

Das blieb nicht ohne Folgen: Die evangelische Kirche bestrafte
Stellbrink mit einem Amtsenthebungsverfahren. Bald darauf
erfuhr auch die Gestapo vom Lübecker Christenwiderstand. Nach
einer Hausdurchsuchung nahm sie Stellbrink im April 1942 fest.
Es fand sich bei ihm ausreichend Beweismaterial, um auch die
drei Kapläne sowie 18 weitere Gläubige zu verhaften. Die Laien
waren jedoch in den Augen der Richter nur von den Geistlichen
Verführte, denen man die Hauptschuld zusprach.

In den Lübecker Prozess schaltete sich Adolf Hitler persönlich
ein: Aus Angst vor einem Aufstand beider Konfessionen wollte
der Diktator in Absprache mit dem Reichskirchenminister ein
Exempel an den Lübecker Geistlichen statuieren. Aus der
Anklageschrift ließ er daher sämtliche Stellen entfernen, die
den Namen von Galens enthielten, da er um dessen Macht und
Einfluss wusste. Das Urteil des Volksgerichtshofs nannte am 5.
April 1943 folgende Vergehen: Zersetzung der Wehrkraft,
Feindbegünstigung, Rundfunkverbrechen. Die Häftlinge saßen mehr
als ein Jahr im berüchtigten Hamburger Untersuchungsgefängnis
am Holstenglacis, bevor sie am Abend des 10. November 1943
durch das Fallbeil hingerichtet wurden.

Der Lübecker Historiker Peter Voswinckel hat 2004 die verloren
geglaubten Gerichtsakten und Abschiedsbriefe der vier Märtyrer
im Berliner Bundesarchiv entdeckt: "Der Fund vervollständigt
unser historisches Wissen um diese Vorgänge", berichtet der
Wissenschaftler. Im Seligsprechungsprozess haben die Dokumente
eine wichtige Rolle gespielt, denn für diese Würdigung der
katholischen Kirche ist nachzuweisen, dass die Personen "als
Blutzeugen für den Glauben" gestorben sind. Eine ökumenische
Besonderheit der Seligsprechung, die am 25. Juni feierlich vor
der Propsteikirche in Lübeck begangen wird: Die Christen werden
auch des vierten Märtyrers, des evangelischen Pastors
Stellbrink, gedenken. Nach kanonischem Recht kann er als
Protestant nicht seliggesprochen werden.

Unter den wiederentdeckten Schriftstücken fanden sich auch zwei
Briefe Johannes Prasseks an seine Eltern und eine
Ordensschwester, die seinen tiefen Glauben bezeugen: "Gott ist
so gut, dass er mich noch einige Jahre als Priester hat
arbeiten lassen und dieses Ende - so mit vollem Bewusstsein und
in ruhiger Vorbereitung darauf sterben dürfen ist das Schönste
von allem."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 17 11:21:16 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Feb 2011 11:21:16 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Karl Friedrich Kolbow (1899-1945), Muenster,
22.02.2011
Message-ID: 4D5D04AC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 16.02.2011, 13:42


AKTUELL

Vortrag
Martin Dröge M. A., Münster
Karl Friedrich Kolbow (1899-1945) - Nationalsozialist der
ersten Stunde und Landeshauptmann der Provinz Westfalen

Dienstag, 22. Februar 2011, 19.00 Uhr (s.t.)

Karl Friedrich Kolbow war von 1933 bis 1944 westfälischer
Landeshauptmann und hat seit seiner Jugend Tagebuch geführt.
Als Verwaltungschef des Provinzialverbandes Westfalen passte er
die Jugendhilfe, Fürsorgeerziehung und die Psychiatrie an
rassenideologische Grundsätze an; während des 2. Weltkrieges
fiel die Durchführung der "Euthanasie" in Westfalen in seine
Verantwortung.

Am Dienstag (22.02.) veranstaltet der Verein für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster, einen Vortrag mit
Martin Dröge M. A., der die Tagebücher herausgegeben hat. Dröge
beschäftigt sich in seinem Vortrag "Karl Friedrich Kolbow
(1899-1945) - Nationalsozialist der ersten Stunde und
Landeshauptmann der Provinz Westfalen" mit den Möglichkeiten
und Schwierigkeiten, Tagebücher als historische Quelle zu
verwenden.

Ein Tagebuch gibt Auskunft über das Innenleben seines
Verfassers, die Wahrnehmung seiner privaten Umwelt sowie über
die Auswirkung historischer Ereignisse auf sein Leben. Dabei
enthalten Tagebuchaufzeichnungen zugleich objektive
Informationen und subjektive Bewertungen, die nicht einfach
voneinander zu trennen sind. Ist man sich jedoch der
methodischen Probleme bewusst und untersucht Tagebücher
quellenkritisch, dann versprechen sie einen nicht geringen
Erkenntnisgewinn für die historische Forschung.

Kolbows Tagebücher enthalten zeichnen sein bewegtes Leben nach:
er war Wandervogel, Soldat im Kaukasus, Verbindungsstudent,
Bergbaupraktikant und Freikorpskämpfer in Oberschlesien.
Bereits 1921 trat Kolbow in die NSDAP ein. 1945 starb er als
einfacher Soldat in französischer Kriegsgefangenschaft. Freunde
und Anhänger stilisierten ihn nach dem Krieg zum "anständigen
Nazi", der sich auch in seiner politischen Funktion von
jugendbewegten Idealen habe leiten lassen und sich für die
Natur und den Heimatgedanken in Westfalen engagiert habe. Die
Tagebücher der Jahre 1913-23 und 1936-45 geben darüber hinaus
Aufschluss über die Entstehung einer völkisch geprägten
Weltanschauung und die Persönlichkeitsentwicklung eines
nationalsozialistischen Beamten der mittleren Verwaltungsebene.
Seine Aufzeichnungen schildern die Erfahrungen und Ansichten
eines "Alten Kämpfers" und offenbaren die
Wahrnehmungsperspektive eines "Schreibtischtäters"; sie
spiegeln aber auch eine nach 1940 zunehmende Kritik am
NS-System wider.


INFO

Der Vortrag findet statt im:
Plenarsaal des Landeshauses
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster.

Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.alterumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 17 14:04:03 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Feb 2011 14:04:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 17.02.2011
Message-ID: 4D5D2AD3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 17.02.2011, 12:56


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 17.02.2011


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Westfalen,
NRW, Bochum, Dortmund: Freizeit, Tourismus, Wirtschaft /
17.02.2011 12:00

Mehr Besucher, mehr Übernachtungen: Tourismus in Westfalen legt
deutlich zu

Westfalen (wh). Über ein Plus bei Gästen und Übernachtungen
konnten sich die westfälischen Hoteliers 2010 freuen: Die Zahl
der Übernachtungsgäste stieg im Vergleich zu 2009 um knapp 4,5
Prozent auf rund 7,2 Millionen. Insgesamt zählten die Hotels
und Campingplätze der Region knapp 20 Millionen Übernachtungen.
Auch die Zahl der Hotelbetriebe in Westfalen, zu denen Hotels
ab neun Betten sowie Campingplätze zählen, stieg nach den
Berechnungen des Statischen Landesamtes von 692 auf 699.
Landesweit wurden fast 18,6 Millionen Gäste (plus 7,7 Prozent)
und rund 42 Millionen Übernachtungen (plus 4,7 Prozent)
gezählt. Vor allem die Hotels in den westfälischen
Ruhrgebietsstädten konnten im vergangenen Jahr zulegen. In
Bochum stieg die Zahl der Gäste um 10,6 Prozent und die Zahl
Übernachtungen um 13,2 Prozent, in Dortmund um 18,1
beziehungsweise 15 Prozent. Im Vorjahr hatten beide Städte noch
ein Minus verzeichnet.

Weitere Informationen und Ergebnisse für die Kommunen:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2011/pres_034_11.html
Pressekontakt:
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen:
Politik, Soziales / 17.02.2011 11:00

Zahl der "Westfälischen Pflegefamilien" steigt gegen den Trend

Westfalen (wh). Die Anzahl der "Westfälischen Pflegefamilien"
hat sich in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt. So ist die
Zahl von 549 im Jahr 2005 auf über 900 im vergangenen Jahr
gestiegen. Auf Bundesebene wächst die Zahl von Menschen, die
eine Pflegeelternschaft übernehmen, nach Angaben des
LWL-Landesjugendamtes deutlich langsamer. Grund für den Erfolg
sei die abgestimmte Arbeit vom Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) und den freien Trägern der Jugendhilfe in
Westfalen, erklärt Imke Büttner vom LWL-Landesjugendamt. So
unterstützt das Amt die Einrichtungen vor Ort mit Schulungen,
Beratung und Vernetzungsangeboten, so dass trotz
unterschiedlicher Träger einheitliche Standards gesichert
seien. Ebenso erhalten die "Westfälischen Pflegefamilien" durch
das LWL-Landesjugendamt Fort- und Weiterbildungsangebote. Diese
Hilfen tragen dazu bei, dass die meisten Pflegeverhältnisse
dauerhaft gelingen, so die Fachberaterin für Erzieherische
Hilfen. Die "Westfälischen Pflegefamilien" sind eine Sonderform
der Vollzeitpflege. Sie nehmen Kinder mit einer schwierigen
Lebensgeschichte und besonderen Bedürfnissen oder Behinderungen
auf, die nicht in einem Heim oder in einer klassischen
Pflegefamilie zurechtkommen. Um diese Aufgabe bewältigen zu
können, werden die "Westfälischen Pflegefamilien" unter anderem
von rund 160 Beratern vor Ort begleitet und unterstützt.

Weitere Informationen:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?urlID=23708

Pressekontakt: LWL-Pressestelle, Telefon: 0251/591235, E-Mail:
presse[at]lwl.org

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Westfalen,
Borken, Coesfeld, Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Olpe,
Recklinghausen, Siegen-Wittgenstein, Soest: Politik,
Stadtentwicklung, Wirtschaft / 17.02.2011 10:00

Vorrang für die westfälischen Regionalen: Ministerpräsidentin
gibt Planungssicherheit

Westfalen (wh). Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat den
Strukturförderprojekten Regionale 2013 in Südwestfalen und
Regionale 2016 im westlichen Münsterland "Vorrang durch alle
Förderprogramme des Landes hinweg" zugesagt. In ihren Schreiben
an die Geschäftsführer der zuständigen Agenturen formuliert sie
außerdem das Ziel der Landesregierung, die westfälischen
Regionalen in einem finanziellen Umfang zu fördern wie die
bereits realisierten Regionalen. Dirk Glaser, Chef der
Südwestfalen Agentur, rechnet nun mit Mitteln "in Höhe von
mindestens 200 Millionen Euro". Seine Kollegin Uta Schneider,
Geschäftsführerin der Regionale 2016, erklärte, die
Finanzzusage gebe der Region "die nötige Sicherheit für die
Arbeit an ihren Projekten". Die Regionale ist ein
Strukturförderwettbewerb des Landes NRW, der im Rhythmus von
drei Jahren einer Region die Chance bietet, sich zu
profilieren. Im Jahr 2013 umfasst die Regionale fünf Kreise und
59 Städte in Südwestfalen. Drei Jahre später findet die
Regionale 2016 in den Kreisen Coesfeld und Borken sowie in den
Kommunen Dorsten, Haltern am See, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck,
Selm und Werne statt.

Weitere Informationen: http://bit.ly/eINMjz

Pressekontakt: André Dünnebacke, Südwestfalen Agentur, Telefon:
02761/8351113, E-Mail: presse[at]suedwestfalen.com; Uta
Schneider, Regionale 2016 Agentur, Telefon: 02863/383980,
E-Mail: info[at]regionale2016.de

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Westfalen,
NRW, Hagen: Politik, Wissenschaft und Bildung / 16.02.2011
17:00

"Bundesuniversität Hagen": Abgeordnete wollen Förderung für
FernUni

Hagen (wh). Die Hagener FernUniversität soll nach Plänen der
Bundestagsabgeordneten Ulla Burchhardt aus Dortmund und René
Röspel aus Hagen schon bald Bundesuniversität werden. Damit
beziehen sich die Politiker auf einen Vorschlag von
Bildungsministerin Annette Schavan, nach Ablauf der
Exzellenzinitiative im Jahr 2017 leistungsstarke Hochschulen
mit hohen Kosten zu übernehmen. "Die FernUniversität besitzt
alle nötigen Voraussetzungen, um als erste Bundesuniversität
gekürt zu werden", schreiben die beiden Abgeordneten in einer
gemeinsamen Erklärung. Jedoch sollte mit der Förderung nicht
bis 2017 gewartet werden, da die FernUniversität "auf Grund des
großen Interesses der Studierenden" an ihren finanziellen
Grenzen angelangt sei. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja
Schulze kritisierte die Idee von Bundesuniversitäten zwar als
"Rosinenpickerei". Sie hält jedoch eine Bundesunterstützung der
FernUniversität für notwendig und sinnvoll, da zwei Drittel der
Studenten nicht aus Nordrhein-Westfalen kämen.

Pressekontakt: Bundestagsbüro Ulla Burchardt, Telefon:
030/22773303, E-Mail: ulla.burchardt[at]bundestag.de;
Pressestelle NRW-Innovationsministerium, Telefon: 0211/8964790,
E-Mail: presse[at]miwf.nrw.de

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Westfalen,
Dortmund, Hamm, Herford, Recklinghausen: Freizeit, Kultur und
Medien, Panorama / 16.02.2011 15:00

Tipps & Termine: Westfalen am Wochenende

Vlotho. Das Verhältnis von Gartengestaltung und
Lebensgeschichte interessiert die Gärtnerin und Autorin Cordula
Hamann. In ihrem Buch "Das englische Paradies - Frauen und ihre
berühmten Gärten" erforscht sie dieses Spannungsfeld. Das
ungewöhnliche Werk stellt sie bei einer Lesung mit Bildern und
Musik von Mechthild Hettich vor. Freitag, 20 Uhr, Kulturfabrik
http://www.kulturfabrik-vlotho.de/

Hamm. Butterbrot im Atomkraftwerk oder ein Liebesdrama mit
Hund? Was auf der Bühne des Helios Theaters passiert,
entscheiden die Zuschauer durch Zuruf. Die
JugendTheaterWerkstatt des renommierten Hauses lädt zum
Improvisationsabend. Samstag, 19 Uhr, Helios Theater
http://www.helios-theater.de

Recklinghausen. Mit Tanz, Musik und Straßenkünstlern feiert das
Museum Strom und Leben im Umspannwerk Recklinghausen das
Lichterfest 2011. Zahlreiche Vereine und Einrichtungen
beteiligen sich, außerdem sorgen Feuerkünstler und ein
Feuerwerk für eine eindrucksvolle Erleuchtung. Samstag, ab
14.30 Uhr, Umspannwerk Recklinghausen
http://www.umspannwerk-recklinghausen.de

Herford. Das Museum Marta feiert den Abschluss der
erfolgreichen Ausstellungen "Spagat! Design Istanbul" und "Wir
sind Orient" mit einer langen Finissage: Zu Gast sind die in
der "Orient"-Schau vertretenen Künstlerinnen, außerdem wirft
der künstlerische Direktor des Hauses, Roland Nachtigäller, in
einer persönlichen Führung einen "Letzten Blick" auf die
Kunstwerke. Mit einer interaktiven Performance der Gruppe
TheatronToKosmo klingt der Tag aus. Sonntag, 11 - 20 Uhr,
Museum Marta Herford http://www.marta-herford.de

Dortmund. Einen Ausflug in die Arbeitswelt im Jahr 2026 können
Besucher der Deutschen Arbeitsschutz-Ausstellung (DASA)
unternehmen. Bei einem Rundgang durch die Schau wollen
Schauspieler des Westfälischen Landestheaters Castrop-Rauxel
ihr Publikum in die Zukunft entführen. Sonntag, 15.30 Uhr, DASA,
Anmeldung unter Telefon: 0231/90712645
http://www.dasa-dortmund.de

Achtung Redaktionen: Im Downloadbereich unserer Website finden
Sie Pressefotos zu dieser Meldung.

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 18 11:03:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 18 Feb 2011 11:03:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "aktuell - Informationen aus Westfalen-Lippe"
Message-ID: 4D5E5213.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen-Initiative"
Datum: 17.02.2011, 13:46


AKTUELL

"aktuell - Informationen aus Westfalen-Lippe"
Westfalen-Initiative


Ministerpräsidentin Kraft zu Gast bei den Westfalen

Im Anschluss an die 12. ordentliche Mitgliederversammlung des
Vereins Westfalen-Initiative, die am 11. Februar 2011 in
Dortmund stattfand, war die Stahlhalle der DASA Dortmund
Kulisse einer Diskussionsveranstaltung mit Ministerpräsidentin
Hannelore Kraft. "Westfalen - Stiefkind oder Stärke in NRW?"
war das Thema der von Westfalenstruktur und
Westfalen-Initiative gemeinsam organisierten Veranstaltung. Die
Ministerpräsidentin bekannte sich klar zur Region
Westfalen-Lippe und betonte, dass dieser Landesteil in keiner
Weise hinter dem Rheinland zurückstehe: Nur gleich starke (und
gleich stark geförderte) Landesteile können ein starkes Land
NRW bilden. Eindeutig sprach sich Kraft für den Erhalt der fünf
Bezirksregierungen und der beiden Landschaftsverbände aus. Sie
rief die Akteure in der Region zur Kooperation auf. Vor allem
auf der nationalen und internationalen Bühne können sie durch
gemeinsame Aktionen viel erreichen.

Teilnehmer der anschließenden Podiumsdiskussion mit der
Ministerpräsidentin waren der Dortmunder Oberbürgermeister
Ullrich Sierau, Pit Böhle, Geschäftsführer des Westfälischen
Literaturbüros Unna, Ralf Kersting, Präsident der IHK Arnsberg,
Hellweg-Sauerland, Hermann Korfmacher, Präsident des Fußball-
und Leichtathletikverbandes Westfalen sowie der Präsident der
Universität Paderborn, Professor Nikolaus Risch. Moderiert hat
der Journalist und ehemalige Staatssekretär Friedhelm Ost.


Wanderausstellung zum Westfälischen Preis für Baukultur

Eine Ausstellung der Dokumentation des Westfälischen Preises
für Baukultur, der erstmalig 2010 gemeinsam vom LWL sowie von
Stiftung und Verein Westfalen-Initiative vergeben wurde,
präsentiert Projekte aus Architektur, Städtebau oder
Dorfentwicklung, die einen besonderen Beitrag zur Entwicklung
der Baukultur in Westfalen-Lippe leisten. Die Ausstellung steht
den Partnern des Bündnisses für regionale Baukultur zur
Verfügung und wird durch die Region wandern.

LWL und Westfalen-Initiative loben den Westfälischen Preis für
Baukultur alle zwei Jahre aus. Sie wollen damit die Bedeutung
der "Alltagsarchitektur" und der Baukultur für die Identität
unserer Städte, Dörfer und Gemeinden unterstreichen und eine
verstärkte Diskussion hierüber anregen. Der erste Westfälische
Preis für Baukultur wurde an das Pfarrzentrum St. Joseph in
Herten (Kreis Recklinghausen) und seinen Architekten, den
Münsteraner Peter Bastian, verliehen. Weitere Informationen zum
Westfälischen Preis für Baukultur und zum Bündnis für
regionale Baukultur finden sie unter:
www.regionale-baukultur.de.


Radtour der Westfalen-Initiative: (Süd-)Westfalen erfahren

Vom 10. bis zum 13. Juli tritt die Westfalen-Initiative wieder
in die Pedale. Zum fünften Mal heißt es dann "Westfalen
erfahren", dieses Mal im südlichen Westfalen. Die Route richtet
sich in erster Linie an Journalisten und führt durch den
Märkischen Kreis, den Hochsauerlandkreis sowie durch die Kreise
Olpe und Unna. Auf dem Plan stehen unter anderem Besichtigungen
der Burg Altena, der ersten ständigen Jugendherberge der Welt,
und der Attahöhle, der größten Tropfsteinhöhle Deutschlands -
geradezu ein Pflichtprogramm, wenn westfälische Besonderheiten
erfahren und erfahrbar werden sollen. Die Wirtschaft
Südwestfalens wird allerdings ebenso im Fokus der viertägigen
Tour stehen.

Durch die Radtour will die Westfalen-Initiative auf die Stärken,
Schönheiten und Eigenarten Westfalens aufmerksam machen.
Unterstützt wird sie dabei von den Kreisen, Städten und
Gemeinden entlang der Route. Begleitend zur Tour wird es einen
Internetauftritt geben: www.westfalen-erfahren.de.


Håkan Nesser ist Preisträger des Europäischen Preises für
Kriminalliteratur 2010/2011

Rund 10.000 Krimifans aus über 20 Ländern haben abgestimmt: Der
schwedische Krimiautor Håkan Nesser ist der diesjährige
Preisträger des Europäischen Preises für Kriminalliteratur
(Ripper Award). Håkan Nesser wird seinen Preis auf der
Preisverleihung am 26. März in der Stadthalle Unna persönlich
entgegennehmen und aus verschiedenen Werken lesen. Den
deutschen Lesepart übernimmt Schauspieler Dietmar Bär, der
bereits Hörbücher von Håkan Nesser eingesprochen hat und den
Autor schon mehrfach mit auf seinen Lesereisen begleitete.

Zum zweiten Mal verleiht das Krimifestival "Mord am Hellweg"
den Europäischen Preis für Kriminalliteratur - in diesem Jahr
in Kooperation mit der Stiftung Westfalen-Initiative und
weiteren Partnern. Bis zum Ende des Festivals Mord am Hellweg V
- Tatort Ruhr am 13. November 2010 konnte sich das Publikum per
Postkarte oder über das Internet an der Wahl des Preisträgers
beteiligen. Die Hauptjury, bestehend aus den renommierten
internationalen KrimiautorInnen Polina Daschkowa (Russland),
Jürgen Kehrer (Münster), Leena Lehtolainen (Finnland), Domingo
Villar (Spanien) und Louise Welsh (Schottland), hatte aus einer
Shortlist von vorschlagsberechtigten Experten fünf europäische
Stars nominiert: Gianrico Carofiglio (Italien), Arne Dahl
(Schweden), Arnaldur Indriðason (Island), Håkan Nesser
(Schweden) und Minette Walters (England). Weitere Informationen
zu Preis, Preisträger und Preisverleihung finden Sie unter
www.mordamhellweg.de.


Konferenz zur Expedition Münsterland der Universität Münster

Mit der Expedition Münsterland macht die Westfälische
Wilhelms-Universität Münster auf interessante
Wissenschaftsschauplätze in ihrem Umland aufmerksam. Einige
Veranstaltungen gab es bereits, z. B. zum Thema "Klimawandel im
Münsterland" im Eiskeller in Altenberge (Kreis Steinfurt).

Am 28. März 2010 findet im LWL-Museum für Naturkunde in Münster
eine Konferenz statt, die den Dialog mit den Bürgern der Region
sucht, um den Austausch von Wissen und Ideen zu fördern und
neue Wissenschaftsorte zu finden. Die Teilnehmer können an
einem von sechs Foren teilnehmen. Die Titel: "Wege in das
Münsterland", "Die Baumberge", Wissenschaft vermitteln",
"Verantwortung für die Region", Kunst und Wissenschaft im
Münsterland" und "Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe als
Partner: Wissenschaftliche Kooperationen und wissenschaftliche
Kommissionen". Die Foren sehen Impulsreferate von Akteuren der
jeweiligen Fachgebiete und anschließende Diskussionen vor.

Teilnehmen kann jeder Interessierte gegen eine Gebühr in Höhe
von 40 ?, eine Ermäßigung für Schüler, Studenten und
Nicht-Erwerbstätige ist vorgesehen. Der Betrag enthält
Verpflegung und Literatur, anmelden kann man sich online unter
www.expedition-muensterland.de bis zum 11. März 2011.


Über die Tragik des Scheiterns: 11. Philosophische
Winterakademie

Zum elften Mal kamen vom 8. bis zum 11. Februar 2011
Schülerinnen und Schüler zur Philosophischen Winterakademie in
Münster zusammen, um sich intensiv mit einer philosophischen
Fragestellung zu beschäftigen. Dieses Mal war das Scheitern das
zentrale Thema. Worin bestehen Last und Lust des Scheiterns?
Sind wir ins Scheitern verliebt? Die Einladung zur
Philosophischen Winterakademie richtete sich an Schülerinnen
und Schüler der Sekundarstufe II. Über 500 Essays wurden
eingeschickt, 26 wurden aus dem Bewerber-Pool ausgewählt und
zum Wettbewerb im Franz Hitze Haus eingeladen. Die Teilnehmer
konnten aus vier Zitaten eines auswählen und hatten einen
ganzen Vormittag Zeit, ein Essay zu dem gewählten Zitat
wahlweise auf englisch oder französisch zu verfassen.

Niklas Plätzer vom Gymnasium in Münster-Wolbeck konnte die Jury
mit seinem Essay überzeugen und wurde mit dem ersten Preis
ausgezeichnet. Der 2. Platz ging an Miguel de la Riva vom
Humboldt-Gymnasium in Köln. Beide werden an der Internationalen
Philosophie-Olympiade in Wien teilnehmen.

Die Philosophische Winterakademie 2011 war zugleich der fünfte
Bundes- und Landeswettbewerb Philosophischer Essay und wurde
ermöglicht durch die Akademie Franz Hitze Haus in Kooperation
mit der Josef-Pieper-Stiftung, der Westfälischen
Wilhelms-Universität, dem Bistum Münster, der Bezirks-regierung
Münster sowie der Stiftung Westfalen-Initiative.


Westfalen-Jazz 2011 für eine Musikerin an einem ungewöhnlichen
Instrument

Der Westfalen-Jazz-Preis würdigt seit 1994 Musiker, die in
Westfalen geboren sind oder einen bedeut-samen Teil ihrer
Biografie hier verbracht haben. Die Juroren Fritz Schmücker
(Internationales Jazzfestival Münster), Carsten Nolte (Jazzclub
Bunker Ulmenwall, Bielefeld) und Waldo Riedl (Jazzclub Domicil,
Dortmund) vergeben die Auszeichnung 2011 an Barbara Buchholz.
Geehrt wird die Bielefelderin für ihre Pionierarbeit am
Theremin. Das auch als "Ätherwellengeige" bekannte Instrument
wird ohne körperlichen Kontakt, lediglich über Handbewegungen
in der Luft gespielt.

Barbara Buchholz gehört zu den wenigen Menschen, die das
Instrument auf höchstem Niveau beherrschen. "In ihrer
musikalischen Entwicklung ständig fortschreitend, setzt sie das
Instrument in immer neuen Zusammen-hängen wie im Jazz und
improvisierten Klängen ein", urteilte die Jury. Zum ersten Mal
geht der von Jens Imorde (Imorde Projekt- und Kulturberatung)
gestiftete Preis in diesem Jahr an eine Frau.

Detaillierte Informationen zur Preisträgerin und zum gesamten
Jazz-Festival: www.jazzfestival-muenster.de.


Kultureller Ehrenamtspreis "DER DANK - Ehrensache Kultur" geht
nach Westfalen

Zum dritten Mal zeichnete das Land NRW am 24. Januar 2011
beispielhaftes ehrenamtliches Engagement für die Pflege,
Erhaltung und Weiterentwicklung des kulturellen Lebens in
Nordrhein-Westfalen mit dem Preis "DER DANK" aus. Die Preise
wurden in den drei Kategorien "Erhalten", "Erleben" und
"Erfinden" vergeben. Der erste Platz war mit jeweils 5.000 Euro
dotiert, der zweite Preis mit 2.000 Euro. Die Drittplazierten
konnten sich jeweils über 1.000 Euro freuen.

Insgesamt gingen sechs von neun Preisen nach Westfalen.
Ausgezeichnet wurden in der Kategorie "Erhalten" Metropoli -
Kino für kleine Leute, Rheine (1. Preis) und der Verein für
Hemeraner Zeitgeschichte e.V., Hemer (2. Preis) sowie in der
Kategorie "Erleben" ku:llj "dance for chance e.V., Saerbeck (1.
Preis) und Vorleserinnen und Vorleser der Stadtbibliothek
Rheine (2. Preis). In der Kategorie "Erfinden" wurden
ebenfalls westfälische Initiativen geehrt: Die Altstadtfreunde
- Vereinigung für Denkmalpflege, Stadterhaltung und
Stadtbildpflege in Warendorf e.V. (1. Preis) und die Initiative
Bürgerzentrum Schuhfabrik, Ahlen (3. Preis). Die Verleihung
fand in der Bundeskunsthalle in Düsseldorf statt. Weitere
Informationen zur Begründung der Jury und die Liste der
Nominierten finden Sie unter: www.mfkjks.nrw.de.


Buchtipp I: 100 Meisterwerke aus Westfalen

Ein "echtes Coffee Table Book" wurde das im Aschendorff-Verlag
erschienene Buch "100 Meisterwerke in Westfalen" schon
genannt. Der Autor Klaus Kösters, wissenschaftlicher Referent
im LWL- Museumsamt für Westfalen, hatte die Qual der Auswahl.
Angefangen mit den karolingischen Wandmalereien von
Höxter-Corvey umfasst das Buch die Zeitspanne vom 9. bis zum
20. Jahrhundert und endet mit Tisa von der Schulenburgs
(1903-2001) ausdrucksstarker Rohrfederzeichnung "Hiob". Neben
sakralen Kunstschätzen der Region fanden moderne Plastik,
spätmittelalterliche Altarmalerei ebenso wie Werke der
klassischen Moderne Aufnahme. Klaus Kösters nimmt sich jedem
Werk in prägnanter und gut lesbarer Sprache an und hat seinen
Beschreibungen ein großformatiges Bild an die Seite gestellt.
"100 Meisterwerke in Westfalen" lädt den Leser zum Blättern und
Schmökern ein. Detaillierte Informationen finden Sie unter
www.aschendorff-buchverlag.de.


Buchtipp II: Schneechaos im Münsterland

Bislang blieb das große Chaos in diesem Winter aus - obwohl
dicke Schneeflocken fielen und manch Straße unbefahrbar wurde.
Ganz anders vor fünf Jahren: Als die Strommasten unter Schnee-
und Eislasten brachen, rückte das Münsterland Ende November
2005 in die Schlagzeilen. Das "Schneechaos" beschäftigte
Menschen und Medien, tagelang fiel in den Kreisen Steinfurt,
Borken und Coesfeld der Strom aus. Landwirtschaftliche Betriebe
kamen in Not, Menschen froren in ihren kalten Häusern, Firmen
verzeichneten immense Schäden. Es waren allerdings auch Tage
der Solidarität. Viele Tausend professionelle Helfer rückten an,
die Nachbarschaftshilfe funktionierte. Das Schneechaos verlief
alles in allem glimpflich.

Die Erinnerungen an diese Tage sind bei vielen Menschen im
Münsterland noch frisch und lebendig. Christiane Cantauw,
Geschäftsführerin der Volkskundlichen Kommission für Westfalen,
und Johannes Loy, Feuilletonchef der Westfälischen
Nachrichten/Zeitungsgruppe Münsterland, haben Menschen im
Münsterland dazu aufgerufen, ihre Erinnerungen an das
Schneechaos aufzuschreiben. Das Buch enthält rund 50
anschauliche Berichte über Notsituationen, vorbildliche
Nachbarschaft und kuriose Vorfälle. Zudem bietet es eine
übersichtliche Chronik der Ereignisse, eine tiefer gehende
Analyse und Bewertung aus volkskundlicher Sicht, grundsätzliche
Überlegungen zu den Winterwetterkapriolen und klimatischen
Schwankungen der vergangenen Jahre und natürlich zahlreiche
Erinnerungsbilder. Mehr im Internet unter
www.aschendorff-buchverlag.de


Regionalinitiativen stellen vor

Westfälischer Konvent der Regionalen 2013 und 2016

Am 8. April 2011 findet im Kulturhaus Alter Schlachthof in
Soest ein Westfalen-Konvent statt. Die Veranstalter des
Konvents, die Südwestfalen Agentur GmbH 2013 in Olpe und die
Regionale 2016 Agentur GmbH in Velen, laden alle zentralen
Akteure aus dem westlichen Münsterland und aus Südwestfalen
herzlich ein, diese Gelegenheit für den Austausch wahrzunehmen.
Der Konvent soll die bereits vorhandenen Ansätze der Vernetzung
dieser beiden Regionen weiter stärken und den direkten Kontakt
zur Landesregierung intensivieren. Die Veranstaltung ist
kostenfrei. Das Programm wird per Post verschickt, eine
Anmeldung ist schon jetzt online unter
www.westfaelischer-konvent.de möglich.


Startklar: Wettbewerb in Ostwestfalen-Lippe

Unternehmergeist wecken, Starthilfe geben, kluge Köpfe für
Ostwestfalen-Lippe gewinnen: Diese Ziele hat startklar, ein
Businessplanwettbewerb, zu dem rund 120 Projekte angemeldet
sind. Die Teilnehmerzahl zeigt: In OWL gibt es viele Kreative,
die sich Unterstützung wünschen. Deshalb gibt es start-klar:
Der Wettbewerb soll die Chancen von Jungunternehmern verbessern
und die Wirtschaftskraft Ostwestfalen-Lippes stärken. Startklar
hilft, aus einer Idee ein erfolgreiches Unternehmen zu machen.

Die Branchen, in denen die Gründer mit innovativen
Geschäftsideen Dienstleistungen oder Produkte anbieten, sind
vielfältig und reichen von Maschinenbau bis hin zu Bekleidung.
Ein Drittel der Teilnehmer ist bereits gestartet. Die
angehenden Unternehmer arbeiten nun detaillierte Businesspläne
aus, mit denen sie sich um die Preisgelder bewerben.

Die Teilnehmer bewerben sich mit ihrem Geschäftskonzept und
bekommen professionelle Unterstützung z. B. durch persönliche
Lotsen, Workshops oder Veranstaltungen. Bis zum 5. Mai 2011
müssen die Gründer einen Businessplan vorlegen. Eine Jury
prämiert die besten Konzepte mit insgesamt 18.000 Euro. Der
Wettbewerb ist ein Projekt von OWL Marketing GmbH, Hochschulen,
Kammern und Wirtschaftsförderungen der Region. Hauptsponsor
sind die Sparkassen in OWL. Der Businessplanwettbewerb im
Internet: www.startklar-owl.de.


Termine

25. Februar 2011 Jahrestreffen der Mitglieder des Bündnisses
für regionale Baukultur in Soest; www.regionale-baukultur.de

Bis 27. Februar 2011 Ausstellung: Peter Möbus. Landschaften -
zwischen den Horizonten. Museum der Stadt Bad Berleburg

28. Februar 2011 Architektur im Kontext. Werkvorträge im
LWL-Landeshaus, Münster. Infos:
www.lwl-landschafts-und-baukultur.de

Bis 13. März 2011 Paul Klee - Grafik. Werke aus dem Zentrum
Paul Klee, Bern; Ausstellung im Kunstmuseum Pablo Picasso Münster


INFO

Westfalen-Initiative
Piusallee 6
48147 Münster
Tel.: 0251/5 91 64 06
Fax: 0251/5 91 32 49
E-Mail: info at westfalen-initiative.de
URL: www.westfalen-initiative.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 18 11:10:26 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 18 Feb 2011 11:10:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Der besondere Blick der Kamera",
Luedinghausen, 24.02.2011
Message-ID: 4D5E53A2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ursula Koenig-Heuer"
Datum: 18.02.2011, 10:24


AKTUELL

"Der besondere Blick der Kamera"
Vortrag von Dr. Volker Jakob am 24.02.2011 um 19:39 Uhr auf
Burg Vischering in Lüdinghausen

"Kamera läuft!", hieß es in Westfalen schon zu Beginn des 20.
Jahrhunderts - und seither haben viele zeitgeschichtlich
interessante Filmdokumente die Zeiten überdauert. Mit Dr.
Volker Jakob hält ein renommierter Fachmann unter dem Titel
"Der besondere Blick der Kamera" am Donnerstag, dem 24.2.2011
einen Vortrag auf Burg Vischering: Wie sich Lüdinghausen und
der Kreis Coesfeld in historischen Amateuraufnahmen
widerspiegelten, wird an Beispielen aus den Beständen des
Filmarchivs des LWL-Medienzentrums für Westfalen aufgezeigt,
die aus den Jahren 1925 bis 1975 stammen.

Vieles von dem, was in diesem Zeitraum mit der Kamera
aufgenommen worden ist, hat in privaten Kellern und auf
Dachböden die Zeiten überdauert. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe und hier insbesondere das Archiv des
Medienzentrums für Westfalen (MZW) in Münster hat den Auftrag,
dieses vielfach gefährdete filmische Erbe unseres Landesteils
zu retten, zu sichern und sachgerecht zu erschließen. Seit
Gründung des Archivs in den 1990-er Jahren sind auf diese Weise
annähernd 4000 Filmdokumente, die ihre Entstehung vor allem
Amateuren verdanken, in die Kellermagazine des Medienzentrums
eingegangen. Auch der Altkreis Lüdinghausen und der heutige
Kreis Coesfeld sind dort mit schönen, eindrucksvollen
Bildsequenzen vertreten.

Dr. Volker Jakob, Leiter des Westfälischen Bild-, Film- und
Tonarchivs im MZW in Münster, stellt in seinem Vortrag einige
ausgewählte alte Filmdokumente vor, die bäuerliches und
kleinstädtisches Leben und Arbeiten, aber auch politische und
kirchliche Ereignisse zeigen. Die Filmausschnitte lassen die
Besucher in vergangene Zeiten eintauchen - und eventuell den
einen oder anderen in Erinnerungen schwelgen. Familienaufnahmen
aus Neuenkirchen und Dülmen sind ebenso dabei wie ein
Filmdokument vom Einmarsch der US-Truppen in Lüdinghausen im
April 1945 oder Sequenzen vom Schützenfest in Nottuln 1951.
Zugleich führt der Referent in die besondere Problematik der
Filmarchivierung und in die vielfältigen Arbeitsprozesse ein,
die notwendig sind, um dieses einzigartige Medium für die
Nachwelt zu bewahren.


INFO

Informationen und Anmeldungen:

Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591 / 799011

Der Eintritt kostet 3,00 EURO.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 18 11:18:45 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 18 Feb 2011 11:18:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Luedenscheider Gespraech: Kreuz Ostbahn / Krzyz.
Wielkopolski, Luedenscheid, 23.02.2011
Message-ID: 4D5E5595.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Geschichte und Biographie Lüdenscheid" FernUni-Hagen.de>
Datum: 16.02.2011, 10:14


AKTUELL

Wir möchten Sie ganz herzlich zum nächsten Lüdenscheider
Gespräch einladen:

Kreuz Ostbahn / Krzyz. Wielkopolski -
deutsch-polnischer Erinnerungsort an der Ostbahnstrecke

Referenten: "Dr. Piotr Filipkowski und Roland Borchers"


Piotr Filipkowski ist Soziologe am Zentrum KARTA, einer
Nichtregierungsorganisation in Warschau, Roland Borchers
Osteuropahistoriker an der Freien Universität Berlin. Gemeinsam
haben beide ein Oral-History-Projekt durchgeführt und damit ein
bis heute schwieriges Kapitel deutsch-polnischer Geschichte
aufgegriffen. Denn die Kleinstadt Krzyz. im Nordwesten des
heutigen Polen hieß bis 1945 Kreuz und war eine deutsche Stadt;
nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus Kreuz Krzyz., und die
Stadt gehört seitdem zu Polen.

Krzyz. gehört zu den zahlreichen Orten im östlichen Teil
Europas, in denen nach dem Zweiten Weltkrieg ein vollständiger
Bevölkerungsaustausch stattfand. Die Deutschen verließen die
Stadt während und nach dem Ende des Krieges; die dort heute
ansässigen Polen ließen sich nach dem Krieg in Krzyz. nieder.
Dabei vollzog sich dieser Bevölkerungsaustausch kaum als
geordneter, gut organisierter Prozess; vielmehr handelte es
sich um den chaotischen Zerfall einer Gemeinschaft für die
einen und um einen ebenso chaotischen, komplexen Aufbauprozess
für die anderen. Wie dies die Menschen des früheren Kreuz und
des heutigen Krzyz. erlebt haben, darüber ist wenig bekannt.

Filipkowski und Borchers haben beide Gruppen befragt: die alten
Bewohner von Kreuz, die 1945 ihren Heimatort verlassen mussten
und seit vielen Jahrzehnten in Deutschland leben, und die neuen
Bewohner von Krzyz., die zum großen Teil aus Ostpolen stammten
und ihre Heimat verlassen mussten, weil diese Gebiete nach dem
Krieg an die Sowjetrepubliken Litauen, Weißrussland und Ukraine
fielen. Dabei erscheint die Stadt Kreuz/ Krzyz. als ein
besonderer deutsch-polnischer Erinnerungsort, an dem sich nicht
nur eine Eisenbahnlinie, sondern menschliche Schicksale kreuzen.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet in den Räumen
des Studienzentrums im Erdgeschoss des Hauses Liebigstr. 11
statt.

Wir würden uns freuen, Sie am "23. Februar" bei uns begrüßen zu
dürfen.


INFO

Zeit:
Mittwoch, den 23. Februar 2011, *18.00 Uhr*

Ort:
Haus der FernUniversität
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstraße 11
58511 Lüdenscheid


Institut für Geschichte und Biographie
"Deutsches Gedächtnis"
FernUniversität Hagen
Liebigstraße 11
D-58511 Lüdenscheid
Tel. 02351-24580
Fax. 02351-39973
E-Mail: igb at fernuni-hagen.de
URL: www.fernuni-hagen.de/geschichteundbiographie





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 18 12:34:17 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 18 Feb 2011 12:34:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 18.02.2011
Message-ID: 4D5E6749.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 18.02.2011, 12:16


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 18.02.2011

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Westfalen,
Unna: Freizeit, Panorama, Tourismus / 18.02.2011 11:00

Dinosaurier-Park: Stadt Bergkamen hofft auf Besucherströme

Bergkamen (wh). Die Dinosaurier sollen nach Bergkamen
zurückkehren: Ein Dortmunder Investor will in dem Stadtteil
Rünthe einen Evolutionspark mit lebensgroßen
Dinosaurier-Modellen und einem Pfad zur Erdgeschichte
errichten. Der Rat der Stadt hat nun beschlossen, einen
Bebauungsplan aufzustellen, in dessen Rahmen das Projekt
geprüft wird. Der Bergkamener Bürgermeister Roland Schäfer
verspricht sich von den Dinosauriern eine touristische Belebung
der Stadt: Das Konzept eines Wissenschaftsparks für Familien
füge sich "hervorragend" in die Struktur und die weiteren
kulturellen Angebote Bergkamens ein. Entscheidet sich der Rat
der Stadt nach Abschluss des Bebauungsplans für das
Zwei-Millionen-Euro-Projekt, soll der Evolutionspark auf einer
Fläche von etwa 21,1 Hektar in einem Bergkamener Waldgebiet
errichtet werden. Eingriffe in die Natur sollen gering bleiben,
so Schäfer. Der Investor, die Dinosaurier-Park NRW GmbH,
rechnet mit bis zu 150.000 Besuchern pro Jahr, die Eröffnung
ist für Ostern 2012 geplant.

Weitere Informationen: http://www.dinopark-nrw.de

Pressekontakt: Roland Schäfer, Bürgermeister Stadt Bergkamen,
Telefon: 02307/965277, E-Mail: buergermeister[at]bergkamen.de

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Westfalen,
NRW, Recklinghausen: Kultur und Medien, Panorama / 18.02.2011
09:00

Berlinale: Marler Regisseurin stellt Familiendokumentation vor

Marl (wh). Ruhrgebietshumor auf der Berlinale: Im Rahmen der
"Perspektive Deutsches Kino" präsentiert die Marler Regisseurin
und Kamerafrau Anna Hepp am heutigen Freitag auf dem Berliner
Filmfestival ihren Film "Rotkohl und Blaukraut". Mit dem Titel
beschreibt die 33-Jährige die zwei verschiedenen Ausprägungen
ein und derselben Sache. In ihrem ersten Film steht das Bild
für zwei deutsch-türkische Familien und ihre ganz eigenen
kulturellen Prägungen. Anna Hepp hat an der Kunsthochschule für
Medien in Köln studiert, der Dokumentarfilm "Rotkohl und
Blaukraut" entstand dort als Projekt. Hepp porträtiert darin
zwei deutsch-türkische Familien aus Marl und Herdecke und ihre
heiteren bis ernsten Auseinandersetzungen mit kulturellen
Traditionen, Missverständnissen und Vorurteilen.

Weitere Informationen: http://www.annahepp.com

Pressekontakt: Anna Hepp, Telefon: 0163/2501611, E-Mail:
anna-hepp[at]gmx.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Panorama, Wirtschaft, Wissenschaft
und Bildung / 17.02.2011 17:00

Studie: Beim Lebensmittelkauf entscheiden Kinder mit

Dortmund (wh). Kinder entscheiden nicht nur mit, was in
Familien gegessen, sondern auch, was eingekauft wird. Zu diesem
Ergebnis kommt eine Studie im Rahmen einer Diplomarbeit am
Lehrstuhl für Marketing der Technischen Universität Dortmund.
Iskra Kovacheva befragte 22 Familien und beobachtete sie bei
gemeinsamen Einkäufen. Dabei fand sie heraus: Teilweise
schreiben Kinder die Einkaufszettel, besorgen im Supermarkt
Produkte oder vergleichen Preise. Sie sind bestens über Marken
und Neuerungen informiert - nicht nur, wenn es um Süßigkeiten
geht. Zwar kontrollieren die Eltern das Kaufverhalten, gehen
jedoch auch auf Kinderwünsche ein, zum Beispiel, um ihren
Nachwuchs ruhig zu stellen. Kovachevas Arbeit entstand im
Rahmen des EU-Forschungsprojektes "Previkids" zum Thema
Kinderernährung.

Pressekontakt: Dr. Vanessa Haselhoff, Lehrstuhl für Marketing,
Technische Universität Dortmund, Telefon: 0231/7553838, E-Mail:
vanessa.haselhoff[at]tu-dortmund.de

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Westfalen,
Bochum, Borken, Dortmund, Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis,
Münster, Olpe, Recklinghausen: Panorama, Politik,
Stadtentwicklung, Wirtschaft / 17.02.2011 15:00

Westfalen heute Spezial: "Geizfreie Zonen" gegen
innerstädtischen Leerstand

Westfalen (wh). Um Leerstände in den westfälischen Innenstädten
zu verhindern, müssen Einzelhändler und Vermieter auf Qualität
statt billiger Angebote setzen. Das sagt der Geschäftsführer
des Netzwerks Innenstadt NRW, Jens Imorde: "Wir brauchen
ausdrucksstarke Straßen", so der Projektplaner, "davon
profitieren alle." Als positives Beispiel nennt Imorde die
Stadt Bocholt. Hier hat eine Standortgemeinschaft mit einer
langfristigen Qualitätsoffensive erfolgreich der drohenden
Verödung einer Einkaufsstraße entgegengewirkt. "Geizfreie Zone"
lautete der Leitgedanke: Statt Ein-Euro-Läden setzten die
Immobilienmakler auf hochwertigen Einzelhandel. Auch wenn dafür
die Mietpreise etwas gesenkt werden mussten, rechnet sich die
Kalkulation, weil mittlerweile fast alle Geschäfte wieder
vermietet sind. Ein Konzept, das sich Imorde auch in anderen
Kommunen wünscht: "Fußgängerzonen, in denen es nur noch
Imbiss-Buden, Handy-Shops und Spielhallen gibt, haben auf lange
Sicht keine Chance." Die Situation in den westfälischen
Innenstädten und Fußgängerzonen ist unterschiedlich. Im Bezirk
der Industrie- und Handelskammer (IHK) Arnsberg liegt die
Leerstandsquote bei fünf bis zehn Prozent. "Ein völlig normaler
Wert", so der stellvertretende IHK-Geschäftsbereichsleiter
Thomas Frye. In einigen Fußgängerzonen des Ruhrgebiets, etwa in
Gladbeck, stehen jedoch Dutzende Ladenlokale leer.
Symptomatisch für viele Kommunen ist das verwaiste ehemalige
C&A-Gebäude in Hamm: Die Krisen der überregionalen Warenhäuser
verstärkten in den vergangenen Jahren die Probleme der
Innenstädte und zogen sogenannte Trading-Down-Effekte nach
sich. Umstritten ist, welchen Anteil außerstädtische
Einkaufszentren wie der Bochumer Ruhr-Park an der Verödung der
Innenstädte haben. Für Jens Imorde steht fest: "Einkaufsflächen
gibt es genug. Es werden zu viele und zu große Center gebaut -
oft noch dorthin, wo sie nicht hingehören." Nach den
Erfahrungen des Projektplaners sollten neue Einkaufszentren
eine Größe von 15.000 Quadratmetern nicht überschreiten und
sich klar zur Innenstadt ausrichten: "Die Arkaden in Münster
funktionieren, weil sie nicht zu groß sind und direkt in der
Fußgängerzone liegen." Auch wenn in westfälischen Städten wie
Dortmund, Recklinghausen oder Bochum gegenwärtig zusätzliche
Malls geplant werden, konstatiert Imorde ein Umdenken bei
Stadtplanern, Händlern und Immobilienmaklern: "Wenn ein
Geschäft leer steht, kommt ganz schnell das zweite hinzu. Und
dann setzt ein Domino-Effekt ein. Deshalb muss immer das ganze
Quartier betrachtet werden. Hier sehe ich eine positive
Entwicklung." Imorde befürwortet ausdrücklich die Gründung von
Standortgemeinschaften wie die ISG Bahnhofsviertel Münster. Der
Verein realisierte einen Lichtboulevard, der das Quartier rund
um den Hauptbahnhof nicht nur aufhübscht, sondern auch die
Besucherströme besser lenken soll. Ähnliche Engagements finden
sich in Westfalen immer häufiger - sowohl von Händlern als auch
von der Politik: In Altena plant der Stadtrat einen
"Erlebnisaufzug", der die Besucher der historischen Burganlage
in die Innenstadt führen soll und im benachbarten Lüdenscheid
regelt eine Gestaltungssatzung, dass bei Renovierungen auf den
Altstadtcharakter der Häuser geachtet wird. Auf
Kreativquartiere zur Belebung der Städte setzen einige Kommunen
im Ruhrgebiet: So soll in der Bochumer Innenstadt ein
ehemaliges Telekom-Gebäude zum "Künstler-Dorf" mit Platz für
100 Kreative werden. Auch die Regionale 2013 richtet ihr
Augenmerk auf die Leerstände in Westfalen. Bei der
Informations-Offensive "Mehr Dorf für weniger Mensch" wurde
dabei auch ein Thema angesprochen, das noch als Tabu gilt:
Rückbau. Matthias Günther vom Eduard-Pestel-Institut machte in
seinem Vortrag klar, dass an dieser Thematik in den kommenden
Jahren kein Weg vorbei führt. Seine Einschätzung der Sachlage
ist unmissverständlich: "Derzeit reißen wir noch eindeutig zu
wenig Häuser ab."

Pressekontakt: Jens Imorde, Netzwerk Innenstadt NRW, Telefon:
0251/41441530, E-Mail: imorde[at]innenstadt-nrw.de; Thomas Frye,
IHK Arnsberg, Telefon: 02931/878159, E-Mail:
frye[at]arnsberg.ihk.de; André Dünnebacke, Südwestfalen
Agentur/ Regionale 2013, E-Mail: presse[at]suedwestfalen.com,
Telefon: 02761/8351113

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Marcus.Weidner at lwl.org Sun Feb 20 13:20:31 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sun, 20 Feb 2011 13:20:31 +0100
Subject: [WestG] Vortrag: Schwark, Christen und Juden im Kreis Recklinghausen,
Oer-Erkenschwick, 25.02.2011
Message-ID: 4D61151F.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Jochen Röttger" jochen.roettger at karstadt.de
Datum: 20.02.2011, 13:01


AKTUELL

Vortrag von Dr. Jürgen Schwark: "Christen und Juden - unter besonderer
Berücksichtigung des Kreises Recklinghausen"

Obwohl die früheste Erwähnung von Juden in der Stadt Recklinghausen für
das Jahr 1305 belegt ist, erfolgte erst 1828 die Gründung einer
jüdischen Gemeinde in Recklinghausen, in dessen Verlauf eine
Synagoge, ein Gemeindehaus und eine Mikwe entstanden. Die Größe der
Gemeinde stieg in der ersten Zeit nur langsam an, konnte aber 1905
bereits 205 Mitglieder vorweisen. Während der NS-Zeit flohen viele
Mitglieder oder wurden deportiert und ermordet. Nach Kriegsende betrug
die Zahl der Juden in Recklinghausen nur 16 Personen. Eine Wende setzte
1990 mit dem Zuzug von Juden aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion
ein, der die Gemeinde auf einen historischen Höchststand von 624
Mitgliedern ansteigen ließ.

Dr. Jürgen Schwark ist evangelischer Pastor und Vorsitzender der
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen e.V.
Am 25. Januar 1961 im Sitzungssaal des Rathauses in Recklinghausen
gegründet, war es das Ziel der Gründer der Gesellschaft, sich um
Begegnungen und Gedankenaustausch zwischen jüdischen und christlichen
Mitbürgern zu bemühen. Dr. Schwark wird in seinem Vortrag einen
Überblick über das historische aber auch aktuelle Zusammenleben der
christlichen und jüdischen Bevölkerung geben. Er wird dabei speziell
auch auf den Kreis Recklinghausen eingehen.

Eingeladen zu diesem Vortrag am Freitag, den 25. Februar 2011 um 19:30
Uhr sind alle Interessierten, eine Mitgliedschaft ist nicht
erforderlich. Dank der Ünterstützung der Volksbank findet der Vortrag in
den Räumen der Volksbank Oer-Erkenschwick, Stimbergstraße 113
(Seiteneingang in der Goethestraße) statt. Der Eintritt ist frei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Dr. Jürgen Schwark: "Christen und Juden - unter besonderer
Berücksichtigung des Kreises Recklinghausen"
Datum: Freitag, 25. Februar 2011, 19:30 Uhr
Volksbank Oer-Erkenschwick
Stimbergstraße 113 (Seiteneingang Goethestraße)
45739 Oer-Erkenschwick

Kontakt:
Jochen Röttger
Verein für Orts- und Heimatkunde e.V. Oer-Erkenschwick
45739 Oer-Erkenschwick
E-Mail: jochen-roettger at t-online.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 21 11:34:19 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Feb 2011 11:34:19 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das Urkataster. Eine kaum beachtete Quelle
zur Heimat- und Familienforschung, Muenster, 24.02.2011
Message-ID: 4D624DBB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Mechthild Black-Veldtrup"

Datum: 18.02.2011, 13:39


AKTUELL

Vortrag
Dr. Gerald Kreucher
Das Urkataster. Eine kaum beachtete Quelle zur Heimat- und
Familienforschung

Donnerstag, den 24. Februar 2011, 19 Uhr, im Landesarchiv NRW
Abteilung Westfalen, Bohlweg 2, 48147 Münster

Die Unterlagen der preußischen Katasteraufnahme der
westfälischen und rheinischen Provinzen sind eine wichtige
Quelle zur Rekonstruktion der Kulturlandschaft und der
Besitzverhälntisse in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts,
einem Zeitraum, in dem die großen Veränderungen des besiedelten
Raumes durch Industrialisierung und Bevölkerungswachstum noch
nicht erfolgt waren.

Neben den weithin bekannten Flurkarten und Flurbüchern werden
auch die weiteren Unterlagen der Uraufnahme wie Gemeindekarten,
Güterverzeichnisse, Mutterrollen und Protokolle mit ihrem
Quellenwert für Heimat- und Familienforschung vorgestellt und
ihre Benutzung erläutert.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag: Das Urkataster. Eine kaum beachtete Quelle zur
Heimat- und Familienforschung
Datum: 24. Februar 2011, 19 Uhr
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251-48850
Fax: 0251-4885100
E-Mail: westfalen at lav.nrw. de
URL:
http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/abteilungWestfalen/index.html


Kontakt:
Dr. Mechthild Black-Veldtrup
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251-48850
Fax: 0251-4885100
E-Mail: westfalen at lav.nrw.de
URL: http://www.archive.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 21 11:39:55 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Feb 2011 11:39:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Archaeologie in Bilder kleiden?, Paderborn,
23.02.2011
Message-ID: 4D624F0B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.02.2011, 12:47


AKTUELL

Archäologie in Bilder kleiden?
Überlegungen zur westslawischen Frauentracht
Vortrag im Museum in der Kaiserpfalz

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am Mittwoch
(23.02.2011) um 20 Uhr zu einem Vortrag ins Museum in der
Kaiserpfalz in Paderborn ein. Dann berichtet die
Archäotechnikerin Sylvia Crumbach (Duisburg) im Rahmen der
Sonderausstellung "Schätze des Mittelalters. Schmuck aus dem
Staatlichen Archäologischen Museum Warschau" (12. Februar - 8.
Mai 2011) über die slawische Frauentracht im Mittelalter.

Kleidung ist ein Aspekt der Kultur, denn Mode transportiert
Botschaften und Identität. Archäologische Funde und Befunde
geben Auskunft zur Kleidung und erlauben es uns, ein
anschauliches Bild des mittelalterlichen Menschen zu
rekonstruieren. Neben textilen Techniken stellt Crumbach auch
Nachbildungen von Kleidungsstücken vor.


INFO

Termin:
23.02.2011, 20 Uhr

Ort:
Museum in der Kaiserpfalz
Aula
Am Ikenberg
33098 Paderborn
Tel.: 05251 1051-10
Fax: 05251 1051-25
E-Mail: kaiserpfalzmuseum at lwl.org
URL: www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de

Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 21 11:43:23 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Feb 2011 11:43:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Grande Dame des Koch-Kults: Ein Henriette
Davidis-Lesebuch als Online-Version
Message-ID: 4D624FDB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.02.2011, 13:48


AKTUELL

Grande Dame des Koch-Kults
Ein Henriette Davidis-Lesebuch als Online-Version

Kochbücher waren nicht nur im Zeitalter der TV-Köche die
Kassenschlager des Buchmarkts. Die kulinarische Buchkultur
boomte schon im 19. Jahrhundert. Der Autor Hans Dieter Treeck
würdigt im Rahmen einer Online-Edition der
LWL-Literaturkommission die Klassikerin dieses Genres,
Henriette Davidis, deren Auflagenzahlen selbst den britischen
Star-Fernsehkoch Jamie Oliver erblassen lassen würden. Die
Westfälin, der in ihrem Geburtsort Wengern an der Ruhr ein
eigenes Museum gewidmet ist, prägte mit ihren Kochbüchern und
Erziehungsfibeln ganze Generationen deutscher Ess- und
Erziehungskultur.

Das Online-Lesebuch
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/westbibl/Davidis/) ist in der
Reihe Bibliothek Westfalica erschienen, in der die
wissenschaftliche Kommission des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) Buchschätze vergangener Jahrhunderte in
Auswahlausgaben wieder verfügbar macht. Mit seinem
Davidis-Lesebuch hat Treeck eine Ehrenrettung im Sinn: Er
möchte die berühmteste deutsche Kochbuchautorin als eine
selbstbewusste Frau an der Schwelle zur Moderne würdigen, deren
Schaffen sich nicht auf Kreationen wie den "Pfefferpothast" und
das "man nehme..." reduzieren lässt.

Auch in der heute ebenso populären Sparte der
Ratgeber-Literatur war Davidis eine Pionierin. Ihre Bücher "Die
Jungfrau" und "Die Hausfrau" - Treeck widmet ihnen eigene
Kapitel - waren Bestseller auf dem Gebiet der standesgemäßen
"Haushaltsführung". Kulturgeschichtlich Interessierten geben
die Texte einen Einblick in die Erziehungsideale des
bürgerlichen Biedermeier: "Zu den rühmlichsten Eigenschaften
einer Frau gehört die, daß der Mann von ihr sagen kann 'Ich
habe eine Hausfrau?", mahnte Davidis ihre junge weibliche
Leserschaft.

Ihrem Idealbild "Hausfrau" entsprach ein Katalog von Tugenden
wie Hygiene und Reinlichkeit sowie häuslicher Pflichten wie die
"Reinhaltung" des "Schreibzimmer des Mannes" und die
"Überwachung der Kinder". In schulmeisterlichen Traktätchen
brachte Davidis solcherart "Primärtugenden" den heranwachsenden
Mädchen und frisch verheirateten Ehefrauen nahe. Heute wirken
die Tugendlehren der rührigen Henriette unfreiwillig komisch
und den Lebensentwürfen jetziger junger Frauen Lichtjahre
entfernt.

Interessant ist aber, dass Davidis selbst ihrem eigenen idealen
Rollenverständnis widersprach. Sie war nie verheiratet und nahm
ihr Leben nach den ersten Kochbuch-Erfolgen selbst in die Hand.
In der rauen verlegerischen Männerwelt stritt sie beherzt um
ihre Tantiemen und verfolgte zielstrebig ihre literarische
Karriere. Sie publizierte Bestseller um Bestseller -
Erziehungsratgeber, Kinderbücher, Gärtnerfibeln - und
versilberte ihre kulinarische Autorität, indem sie für einen
Kraftbrühe-Fabrikanten Werbespots erdichtete.

"Mit Herzblut hat der Schriftsteller Dieter Treeck ein
kurzweiliges und amüsant zu lesendes Henriette-Davidis-Lesebuch
zusammengestellt. Und auch die Köche kommen nicht zu kurz: Wer
Lust auf traditionelle Kreationen hat, wird ebenfalls gut
bedient. Aus Hunderten von Rezepten hat Treeck die
Davidis-Klassiker herausgesucht. Ein Buch also nicht nur zum
Lesen, sondern auch zum nachkochen", so der Geschäftsführer der
LWL-Literaturkommission Prof. Dr. Walter Gödden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 21 13:03:26 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Feb 2011 13:03:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 21.02.2011
Message-ID: 4D62629E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 21.02.2011, 12:32


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 21.02.2011

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Westfalen,
NRW, Dortmund: Panorama, Soziales, Stadtentwicklung,
Wissenschaft und Bildung / 21.02.2011 12:00

Projektpreis: Dortmunder Fachhochschule engagiert sich für das
Problemviertel Nordstadt

Dortmund (wh). Die Fachhochschule geht in die Nordstadt: Das
Engagement von Studenten für Jugendliche in dem benachteiligten
Dortmunder Stadtteil wird von der Stiftung Mercator und dem
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft mit 250.000 Euro
gefördert. Im Rahmen der Initiative sollen Dortmunder
FH-Studenten mit ausländischen Wurzeln bald durch Projekte aus
Technik, Kunst und Wirtschaft Kontakt zu Jugendlichen im
Dortmunder Norden knüpfen. So soll das Interesse für ein
Studium geweckt und das kreative Potenzial der Nordstadt
gestärkt werden. Das Konzept der Fachhochschule wird als eine
von sechs Hochschulinitiativen gefördert. An dem bundesweiten
Wettbewerb "Mehr als Forschung und Lehre" haben sich 78
Hochschulen beteiligt.

Weitere Informationen:
www.stiftung-mercator.de/hochschulen_gesellschaft

Pressekontakt: Marisa Klasen, Kommunikationsmanagerin Stiftung
Mercator, Telefon: 0201/2452253, E-Mail:
klasen[at]stiftung-mercator.de; Dr. Frank Stäudner, Leiter
Kommunikation und Presse, Stifterverband für die Deutsche
Wissenschaft, Telefon: 0201/8401158, E-Mail:
frank.staeudner[at]stifterverband.de

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Westfalen,
NRW, Bochum: Panorama, Wissenschaft und Bildung / 21.02.2011
11:00

Wettbewerb: Bochumer Jura-Studenten streiten sich nach
Washington

Bochum (wh). Keiner streitet besser: Fünf Jura-Studenten der
Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben den deutschen Vorentscheid
des "Jessup International Law Moot Court" für sich entschieden.
Bei dem traditionellen Wettbewerb treten Anwälte in einem
fiktiven Rechtsstreit vor dem Internationalen Gerichtshof
gegeneinander an. Jedes Jahr nehmen mehrere tausend Studenten
aus über 500 Universitäten und rund 90 Ländern teil. Die
RUB-Juristen setzten sich unter den kritischen Augen der mit
Richtern des Internationalen Gerichtshofs besetzten Jury gegen
Teams von 15 deutschen Universitäten durch. Als Bundessieger
werden sie im März an der internationalen Endrunde des
Wettstreits in Washington D.C. teilnehmen.

Weitere Informationen und ein Pressefoto:
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2011/pm00051.html.de

Pressekontakt: Isabella Risini, Juristische Fakultät der
Ruhr-Universität, Telefon: 0234/3222820, E-Mail:
Isabella.Risini[at]ruhr-uni-bochum.de

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Westfalen,
Bielefeld: Kultur und Medien / 21.02.2011 10:00

"Westfälische Expressionisten" locken 51.000 Besucher nach
Bielefeld

Bielefeld (wh). Mit knapp 51.000 Besuchern ist die Ausstellung
"Der Westfälische Expressionismus" in der Bielefelder
Kunsthalle am Wochenende erfolgreich zu Ende gegangen. Das
Museum hatte mit etwa 40.000 Kunstinteressierten gerechnet und
ist begeistert über den großen Zuspruch. Mit den "Westfälischen
Expressionisten" stellte die Kunsthalle eine lange Zeit wenig
beachtete künstlerische Bewegung in den Mittelpunkt. Arbeiten
von Künstlern wie August Macke, Peter August Böckstiegel und
Wilhelm Morgner machten auf die Bedeutung der westfälischen
Künstler für die internationale Szene aufmerksam.

Weitere Informationen zur Ausstellung:
http://www.kunsthalle-bielefeld.de/index.php?id=133

Pressekontakt: Christiane Heuwinkel, Pressesprecherin
Kunsthalle Bielefeld, Telefon: 0521/329995017, E-Mail:
heuwinkel[at]kunsthalle-bielefeld.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Minden-Lübbecke: Freizeit, Kultur und Medien,
Soziales / 21.02.2011 09:00

"Woche der Brüderlichkeit": Schriftsteller Navid Kermani wird
in Minden ausgezeichnet

Minden (wh). Die Eröffnung der bundesweiten "Woche der
Brüderlichkeit" wird am 13. März in Minden gefeiert. Bei dem
Fest wird der deutsch-iranische Autor Navid Kermani für seine
intensive Auseinandersetzung mit der islamischen Kultur mit der
renommierten Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet. Rund um
die zentrale Eröffnung der Festwoche finden in Minden eine
christlich-jüdische Gemeinschaftsfeier sowie ein jüdischer
Schabbat-Gottesdienst und ein islamisches Freitagsgebet statt.
Die "Woche der Brüderlichkeit" wird seit 1952 jährlich in einem
anderen Ort gefeiert und soll den Austausch zwischen den
Religionen fördern. In diesem Jahr findet sie vom 13. bis 20.
März unter dem Motto "Aufeinander hören? Miteinander leben"
statt und wird von Theateraufführungen, Lesungen, Konzerten und
Ausstellungen begleitet.

Weitere Informationen:
http://www.gcjz-minden.de/0339bc9996094db02/index.html

Pressekontakt: Pfarrer Bernhard Speller, Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Minden, Telefon: 0571/26993,
E-Mail: b.speller[at]petri-minden.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
Ennepe-Ruhr-Kreis, Warendorf: Freizeit, Kultur und Medien,
Panorama, Wissenschaft und Bildung / 18.02.2011 16:00

"Man nehme...": Hans Dieter Treeck erforscht den Mythos
Henriette Davidis

Westfalen (wh). Sie prägte die deutsche Esskultur stärker, als
Fernsehköche es wohl je vermögen: Die westfälische
Kochbuchautorin Henriette Davidis (1801 - 1876) erfand nicht
nur Rezeptklassiker und den berühmten Spruch "Man nehme...",
sondern war auch in der Ratgeber-Literatur eine Pionierin. Der
Autor Hans Dieter Treeck würdigt die zielstrebige und
streitbare Frau mit einem Davidis-Lesebuch, das Auszüge aus
ihren Büchern und einige Rezepte versammelt. Als Online-Ausgabe
ist es nun in der Reihe Bibliothek Westfalica erschienen, in
der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Buchschätze im
Internet verfügbar macht. Persönlich stellt Treeck sein Werk
über die Grande Dame der Koch-Kultur am Donnerstag, 24. Februar,
um 20 Uhr im Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg vor.
Vor der Lesung mit der Schauspielerin Kriszti Kiss wird dort
ein Menü à la Henriette Davidis serviert.

Achtung Redaktionen: Im Download-Bereich unserer Website finden
Sie Pressefotos zu dieser Meldung

Weitere Informationen:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?23728

Pressekontakt: Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org; Dirk Bogdanski,
Kulturmanager Kulturgut Haus Nottbeck - Museum für Westfälische
Literatur, Telefon: 02529/945592, E-Mail:
bogdanski[at]kulturgut-nottbeck.de

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Westfalen,
Dortmund, Gütersloh, Hamm, Steinfurt, Unna: Freizeit, Kultur
und Medien / 18.02.2011 15:00

Westfalen im TV: Autonome Karnevalssitzungen und der
Schlagabtausch zweier Top-Manager

Während sich die Karnevalssaison ihrem Höhepunkt nähert, machen
sich landauf, landab die Jecken bereit. Für die neueste Ausgabe
von "Die Besten im Westen" haben die Zuschauer ihre
beliebtesten Karnevalstars aus Nordrhein-Westfalen gewählt. Mit
dabei: Fernsehmoderator und Comedian Bernd Stelter aus Unna. Ob
es der einzige Westfale bei der Abstimmung auf Platz 1
geschafft hat? Die Besten im Westen: Die beliebtesten
Karnevalstars aus Nordrhein-Westfalen, Mittwoch, 23. Februar,
21 Uhr, WDR

"Lebendkontrolle" zeigt die Geschichte des Häftlings Mark,
dessen einziger Lichtblick die Aussicht ist, seine Freundin
Jessica wieder zu sehen. Vor seinem ersten Ausgang bittet ihn
sein Zellengenosse um einen Gefallen: Er soll seiner Tochter
das letzte Ersparte überbringen. Mark willigt ein und übernimmt
den Freundschaftsdienst. Letztlich keine gute Entscheidung. Der
Film des Regisseurs Florian Schewe feierte auf der Berlinale
2010 Premiere und wurde vielfach ausgezeichnet. Die Musik
stammt von dem Filmkomponisten Daniel Dickmeis aus Hamm.
Lebendkontrolle, Donnerstag, 24. Februar, 0.25 Uhr, WDR

Karneval der etwas anderen Art wird jedes Jahr bei den
"autonomen" Sitzungen gefeiert. Zu den Klassikern des
alternativen Karnevals gehört der "Geierabend" in Dortmund, der
inzwischen jedes Jahr annähernd 20.000 Zuschauer anlockt. Immer
noch ein Geheimtipp ist dagegen die Sitzung "Gift und Gülle" im
münsterländischen Emsdetten. Stunk, Punk, Geierabend - Wie
alternative Narren in NRW ihren Karneval feiern, Freitag, 25.
Februar, 20.15 Uhr, WDR

Er sei "Westfale von Geburt und aus Überzeugung", hat Herbert
Lütkestratkötter einmal gesagt. Entsprechend unaufgeregt führte
er die Geschäfte des Baukonzerns Hochtief. Jetzt will die
spanische Firma ACS das Traditionsunternehmen übernehmen. Der
Beginn eines Wirtschaftskrimis - und der Schlagabtausch zweier
Manager, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Hier der
bodenständige Westfale Lütkestratkötter, dort der spanische
Lebemann Florentino Pérez. die story: Buenas noches Hochtief -
Die spanische Übernahmeschlacht, Montag, 28. Februar, 22.45 Uhr,
WDR

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 22 10:52:32 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 22 Feb 2011 10:52:32 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Geschichtsblaetter des Kreises Coesfeld 2010
Message-ID: 4D639570.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Dr. Marcus Weidner"
Datum: 22.02.2011; 10:50:34

Service: TOC / Inhaltsverzeichnisse westfälischer Zeitschriften

Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld
Ausgabe: 2010 / Jahrgang 35
ISBN: 0723-2098

Bibliotheksnachweis über (Feld 'ZDB' = Zeitschriftendatenbank):
http://www.westfaelische-geschichte.de/zes48

S. 001-024
Aschoff, Diethard
"[...] das Allerheiligste begaffen" - Judenwohnungen an
Prozessionswegen in Dülmen im Alten Reich

S. 025-040
Nagel, Norbert
Landesherrliches Einschreiten gegen nächtliches Fastnachtstreiben der
Nachbarschaften in münsterländischen Städten um 1600

S. 041-094
Ilisch, Peter
Postoren zu Zeiten des Fürstbistums Münster - Billerbeck und Darup als
Beispiele

S. 095-109
Ilisch, Peter
Bausteine zur älteren Bulderner Kirchengeschichte

S. 111-134
Bessler-Worbs, Tanja
"[...] denn es ist ein weiblicher Beruf, kein handwerklicher" - die
Ausbildung und Tätigkeit von Schneiderinnen im 19. und 20. Jahrhundert

S. 135-207
Scheele, Frank
Abschied vom Milieu - Katholischer Sport in Billerbeck

S. 209-213
Schulze Pellengahr, Christian
Der Direktor des Bauamtes des Westfälischen Bauernvereins Albert Josef
Löfken (1855-1923)
Nachtrag und Berichtigung zur Baugeschichte des adeligen Hauses Darup
zu Darup

S. 215-231
Stephan, Elisabeth (Bearb.)
Chronik des Kreises Coesfeld 2010





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 22 10:56:27 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 22 Feb 2011 10:56:27 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BTOC=5D_Verein_f=C3=BCr_Geschichte_und_Heimat?=
=?utf-8?q?pflege_Wickede_=28Ruhr=29_e=2E_V=2E=2C_2010/40?=
Message-ID: 4D63965B.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Dr. Marcus Weidner"
Datum: 22.02.2011; 10:54:45

Service: TOC / Inhaltsverzeichnisse westfälischer Zeitschriften

Verein für Geschichte und Heimatpflege Wickede (Ruhr) e. V.
Ausgabe: 2010 / Heft 40
ISBN: 1863-7124

Bibliotheksnachweis über (Feld 'ZDB' = Zeitschriftendatenbank):
http://www.westfaelische-geschichte.de/zes99


Inhalt: [in Auswahl]

S. 017-023
Kampmann, Josef
Einwohnerverzeichnis 1925 [Schlückingen, Wiehagen, Wickede]

S. 024-031
Kampmann, Josef (Bearb.)
Im Central-Volksblatt 1910 gelesen

S. 032f.
Henke, Alfons
Sprinken Hof

S. 034-037
Rode, Hans-Hermann
Schulneubau in Wiehagen

S. 040f.
Kampmann, Josef
Der Baumeister des Herrenhauses zu Scheda

S. 046
Der Heimatverein trauert um Franz Haarmann





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 22 11:02:40 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 22 Feb 2011 11:02:40 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Beitraege zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft
Mark 2009/2010, 100/101
Message-ID: 4D6397D0.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Dr. Marcus Weidner"
Datum: 22.02.2011; 10:57:33

Service: TOC / Inhaltsverzeichnisse westfälischer Zeitschriften

Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark
Ausgabe: 2009/2010 / Band 100/101
ISBN: 0405-2021

Bibliotheksnachweis über (Feld 'ZDB' = Zeitschriftendatenbank):
http://www.westfaelische-geschichte.de/zes80


S. 005-007
Inhalt

S. 009-040
Udolph, Jürgen
Dortmund
Neues zu einem alten Namen

S. 041-077
Vogt, Wilfried G.
Annonisches Wunderwirken in Herdecke und Breckerfeld
Hagiographische Quellen in der lokalhistorischen Rezeption

S. 079-117
Helbich, Christian
Memoria, Gemeinschaft und Repräsentation
Bruderschaftliche Korporationen in Dortmund im Spätmittelalter und in
der Frühen Neuzeit

S. 119-133
Sollbach, Gerhard E.
Die Ruhrtal-Aktienstraße - ein Projekt von Friedrich Harkort

S. 135-161
Scholz, Oliver
Der Adel in der Grafschaft Mark um 1800 unter besonderer
Berücksichtigung des Dortmunder Umlandes

S. 163-185
Scholz, Dietmar
Polen in Castrop und Umgebung 1885-1933

S. 187-219
Heimsoth, Axel
Geschichts- und Wirtschaftsraum Hellweg
Dortmunder Eisenbahndiskussionen im 19. Jahrhundert

S. 221-279
Klotzbücher, Alois
Bibliothek und Politik: Die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund in den
Jahren 1958 bis 1973
Fusion mit der Universitätsbibliothek oder mit der Stadtbücherei oder
"echte" Landesbibliothek?

S. 281-287
Wunschhofer, Jörg
Eine Baubeschreibung und -zeichnung der Kirche St. Marien zu Dortmund
aus dem Jahre 1835

S. 289-300
Scholz, Dietmar
Von Castrop nach Kapstadt
Werner Cohen (1911-2003) - der Weg eines deutschen Staatsbürgers
jüdischen Glaubens

S. 301-370
Skromny, Petra (Bearb.)
Übersicht aller in den Bänden 1 bis 100/101 veröffentlichten Arbeiten
der "Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark" von 1875
bis 2010

S. 371-416
Besprochene Bücher





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 22 11:04:59 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 22 Feb 2011 11:04:59 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Die Warte - Heimatzeitschrift fuer die Kreise
Paderborn und Hoexter 2010, 148
Message-ID: 4D63985B.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Dr. Marcus Weidner"
Datum: 22.02.2011; 11:03:14

Service: TOC / Inhaltsverzeichnisse westfälischer Zeitschriften

Die Warte - Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter
Ausgabe: 2010 / Heft 148
ISBN: 0939-8686

Bibliotheksnachweis über (Feld 'ZDB' = Zeitschriftendatenbank):
http://www.westfaelische-geschichte.de/zes65

Inhalt: [in Auswahl]

S. 002-009
Rade, Hans Jürgen / Köllner, Manfred
400 Jahre Katharinenmarkt in Delbrück

S. 010f.
Multhaupt, Hermann
Gefährte, Freund und Hausgenosse des Geheimen Rates in Weimar
Vor 175 Jahren arbeitete Eckermann in Höxter an der Herausgabe der
"Gespräche mit Goethe"

S. 012
Schwede, Arnold
Geboren in Bad Lippspringe: Alexander Hermann Graf von Wartensleben
Generalfeldmarschall unter König Friedrich I. in Preußen

S. 013f.
Schmude, Henner
Luftschutz und der Luftschutzturm in Paderborn

S. 015-018
Kuhne, Wilhelm
Mehr als eine Erinnerung
Zwei Mönchsgräber auf dem Scherfeder Friedhof

S. 023-026
Meyer, Barbara
"Mit gutten Beißpiellen voranzuleuchten"
Die Geschichte des "Syring'schen Hochamts" in Thüle am 27. Dezember

S. 027-031
Faassen, Dina van
150 Jahre Franziskanerinnen Salzkotten

S. 032
Zacharias, Klaus
Der "kleine Viadukt" bei Neuenbeken

S. 033-039
Siebeck, Dieter
Die Versteinung der preußisch-braunschweigischen Grenze von 1839

S. 040
Waldhoff, Johannes
Juden und Christen als Einheit?
Das älteste Steinheimer Kunstwerk gibt Rätsel auf





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 22 11:07:11 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 22 Feb 2011 11:07:11 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Suedsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe,
2010 / Band 241 / Heft 4
Message-ID: 4D6398DF.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Dr. Marcus Weidner"
Datum: 22.02.2011; 11:05:38

Service: TOC / Inhaltsverzeichnisse westfälischer Zeitschriften

Südsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe
Ausgabe: 2010 / Band 241 / Heft 4
ISBN: 0177-2899

Bibliotheksnachweis über (Feld 'ZDB' = Zeitschriftendatenbank):
http://www.westfaelische-geschichte.de/zes88

Inhalt: [in Auswahl]

S. 323-327
Kreisarchivar Jörg Endris Behrendt stellt sich vor. Erfahrungen und
Themen, Aufgaben und Ziele
Ein Gespräch mit Roswitha Kirsch-Stracke

S. 329-332
Thomas, Susanne
Projekt "Südwestfälische Eisenstraße"

S. 333-346
Höffer, Otto
Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von
Fürstenberg-Herdringen (Teil 24)

S. 347-352
Bergen, Christian / Luke, Sebastian / Rave, Josef
Gartenkeramik aus dem Kloster Ewig bei Attendorn
Erkenntnisse zu Typologie und Herstellung

S. 353-368
Kirsch-Stracke, Roswitha
Jugendstil in Wenden
Ein Pfarrhaus mit Denkmalwert wird 100 Jahre alt

S. 381f.
Spitzer, Josef
Josef Hesse

S. 383-394
Voß, Hans-Werner
Heimatchronik vom 1. Juli 2010 bis 30. September 2010

S. 395-403
Buchbesprechungen






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 22 11:09:30 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 22 Feb 2011 11:09:30 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter fuer den Raum Hagen und
Iserlohn, 2010 / Jahrgang 71 / Heft 12
Message-ID: 4D63996A.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Dr. Marcus Weidner"
Datum: 22.02.2011; 11:07:49

Service: TOC / Inhaltsverzeichnisse westfälischer Zeitschriften

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn - Beiträge
zur Landeskunde
Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V.
Ausgabe: 2010 / Jahrgang 71 / Heft 12

Bibliotheksnachweis über (Feld 'ZDB' = Zeitschriftendatenbank):
http://www.westfaelische-geschichte.de/zes89

Inhalt: [in Auswahl]

S. 481-486
Sollbach, Gerhard E.
Eine Chaussee von Schwerte nach Letmathe

S. 487-489
Bleicher, Wilhelm
Böing-Stein - Stein des Anstoßes

S. 504f.
Geschichtliche Entwicklung der Alten Apotheke Hohenlimburg

S. 506
Schulz, Hans Dieter
Weihnachten 1945 im Lager Libau/Lettland

S. 507-511
Bleicher, Wilhelm
Der Mensch und Lehrer Ernst Danz






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 22 11:12:26 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 22 Feb 2011 11:12:26 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter fuer den Raum Hagen und
Iserlohn, 2011 / Jahrgang 72 / Heft 1
Message-ID: 4D639A1A.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Dr. Marcus Weidner"
Datum: 22.02.2011; 11:10:39

Service: TOC / Inhaltsverzeichnisse westfälischer Zeitschriften

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn -
Beiträge zur Landeskunde
Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V.
Ausgabe: 2011 / Jahrgang 72 / Heft 1

Bibliotheksnachweis über (Feld 'ZDB' = Zeitschriftendatenbank):
http://www.westfaelische-geschichte.de/zes89


S. 001-008
Bleicher, Wilhelm
150 Jahre Lichthaus Runte

S. 009-011
Koordt, Joachim
Besuch bei der Jubilarin Lock V3 Nahmer

S. 023-028
Röttler, Günter
Unser Klima
Eine Rückschau der Hagener Wetterstelle [872-2010]

S. 029-034
Bleicher, Wilhelm
Nachrichten von der Firma Christian A. Fissmer in der Nahmer






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 22 11:15:06 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 22 Feb 2011 11:15:06 +0100
Subject: [WestG] Hohenlimburger Heimatblaetter fuer den Raum Hagen und
Iserlohn, 2011 / Jahrgang 72 / Heft 2
References: <4D639A1A.94E3.00E5.0@lwl.org
Message-ID: 4D639ABA.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Dr. Marcus Weidner"
Datum: 22.02.2011; 11:13:26

Service: TOC / Inhaltsverzeichnisse westfälischer Zeitschriften

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn -
Beiträge zur Landeskunde
Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V.

Ausgabe: 2011 / Jahrgang 72 / Heft 2

Bibliotheksnachweis über (Feld 'ZDB' = Zeitschriftendatenbank):
http://www.westfaelische-geschichte.de/zes89

S. 037-042
Bleicher, Wilhelm
10 Jahre MediVital in Iserlohn und Hemer

S. 043
Buchbesprechung

S. 044-049
Zur Erinnerung an das Eröffnungsfest von Haus Letmathe am 12. September
2009

S. 058f.
Buchbesprechung

S. 060-064
Bleicher, Wilhelm
Noch einmal Funde vom "Hallo"





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 22 11:17:09 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 22 Feb 2011 11:17:09 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Unser Bocholt - Zeitschrift fuer Kultur- und
Heimatpflege, 2010 / Jahrgang 61 / Heft 4
Message-ID: 4D639B35.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Dr. Marcus Weidner"
Datum: 22.02.2011; 11:15:29

Service: TOC / Inhaltsverzeichnisse westfälischer Zeitschriften

Unser Bocholt - Zeitschrift für Kultur- und Heimatpflege
Ausgabe: 2010 / Jahrgang 61 / Heft 4
ISBN: 0566-2575

Bibliotheksnachweis über (Feld 'ZDB' = Zeitschriftendatenbank):
http://www.westfaelische-geschichte.de/zes45

Inhalt: Schwerpunkt: 700 Jahre Liebfrauen

S. 006-009
Kohl, Wilhelm
Liebfrauen zu Bocholt - eine gescheiterte Pfarreigründung des
Mittelalters

S. 010-045
Terhorst, Heinz
700 Jahre Neue Kirche - Minoritenkirche - Paterskirche -
Liebfrauenkirche

S. 046-049
Sundermann, Werner / Letschert, Georg / Krahnen, Georg
Archäologische Befunde und Funde aus dem Stadterweiterungsgebiet um die
Liebfrauenkirche

S. 050-058
Pohlmann, Alfred
"Der Armut des Ordens und Kunstlosigkeit der Zeit entsprechend"
Eine kurze Baugeschichte der Liebfrauenkirche in Bocholt

S. 058-064
Schröer, Josef H.
Seit 694 Jahren gibt es Glocken in Liebfrauen

S. 065-076
Ketteler, Georg
Zu einigen ausgewählten Kunstwerken und liturgischen Geräten in der
Bocholter Pfarrkirche Liebfrauen

S. 077-080
Beeh-Lustenberger, Suzanne
Der Künstler Joachim Klos und seine Fenster in der Liebfrauenkirche in
Bocholt

S. 080-085
Reiche, Egon
700 Jahre Liebfrauenkirche (Paoterskerke)
Erinnerungen eines Sängers

S. 086-104
Winterkamp, Klaus
Das Projekt Liebfrauenkirche - Hintergründe, Verlauf und Bilanz einer
Innensanierung





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 22 11:18:50 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Feb 2011 11:18:50 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 447, Oktober 2010
Message-ID: 4D639B9A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 22.02.2011, 11:45


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 447
Oktober 2010


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169




ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]



Beller, Herbert
Zeugnis hoher Baukunst
Mit Einfühlung und Fachkenntnis widmet sich die Dombauhütte der
grundlegenden Erneuerung der Soester Wiesenkirche

Kunz, Ulrich
"Da geht die Post ab"
Das "Geflügelte Wort" stammt aus der Postkutschenzeit

Gernert, Wolfgang
Wandern, Naturschutz und Heimatpflege
Richard Schirrmann (Altena) und Wilhelm Münker (Hilchenbach)
gründeten die Jugendherbergen

Pöttgen, S. Lioba OSU
Verwirklichte Ökumene bei den Werler Ursulinen
Große Verdienste der Ordensfrauen um die Schulbildung

Auf historischen Pfaden in Lippstadt
Die Jakobikirche stammt aus dem 13. Jahrhundert





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 22 13:43:38 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Feb 2011 13:43:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 22.02.2011
Message-ID: 4D63BD8A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 22.02.2011, 12:46


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 22.02.2011

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Westfalen,
Dortmund, Münster, Paderborn, Soest: Panorama, Tourismus,
Wirtschaft / 22.02.2011 12:00

Mehr Passagiere an den westfälischen Flughäfen

Westfalen (wh). Von den Flughäfen in Westfalen sind im
vergangenen Jahr mehr als zwei Millionen Passagiere zu Zielen
im In- und Ausland gestartet. Das geht aus einer aktuellen
Erhebung des Statistischen Landesamtes hervor. Demnach erhöhte
sich das Passagieraufkommen gegenüber 2009 um etwa 18.300
Personen auf rund 2.011.000 Fluggäste. Mit einem Plus von 4,8
Prozent verzeichnete der Flughafen Paderborn/Lippstadt
westfalenweit die höchste Steigerung an Passagieren. Auch der
Dortmund Airport legte zu und registrierte 2,3 Prozent mehr
Fluggäste. Lediglich am Flughafen Münster/Osnabrück konnte das
Vorjahresniveau nicht erreicht werden. Hier sank das
Passagieraufkommen um 3,9 Prozent. Landesweit stieg die Zahl
der Fluggäste mit Destinationen im In- und Ausland um 5,2
Prozent.

Weitere Informationen:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2011/pres_037_11.html
Pressekontakt:
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Herne: Kultur und Medien, Wissenschaft und Bildung /
22.02.2011 11:00

"Versschmied" aus Wanne-Eickel: Fred Endrikat-Lesebuch jetzt
online

Westfalen (wh). "Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen"
heißt der wohl bekannteste Ausspruch des Kabarettisten Fred
Endrikat (1890 - 1942) aus Wanne-Eickel. Dieses Bonmot und
zahlreiche weitere Verse und Gedichte finden sich im Fred
Endrikat-Lesebuch, das die Literaturkommission des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) jetzt als
Online-Version in der Reihe Bibliothek Westfalica
veröffentlicht hat. Endrikat war in den 1920er und 30er Jahren
ein gefragter Kabarettist, der durch ganz Deutschland tourte
und besonders für seine launischen und zwanglosen Verse
geschätzt wurde. Bevor es ihn auf die Bühne zog, arbeitete er
als Pferdejunge auf der Zeche Shamrock in Herne. Die
Online-Version des Fred Endrikat-Lesebuchs ist unter
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/westbibl/Endrikat abrufbar.

Weitere Informationen und ein Pressefoto:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?23733

Pressekontakt: Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bochum, Minden-Lübbecke: Wissenschaft und
Bildung / 22.02.2011 10:00

Neuer Schnelltest soll Bluttransfusionen sicherer machen

Bad Oeynhausen (wh). Das Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad
Oeynhausen hat eine Nachweismethode für Bakterien in
Blutprodukten entwickelt, die das Risiko bei Bluttransfusionen
minimieren soll. Nach Angaben des Instituts handelt es sich bei
dem Verfahren um "einen Meilenstein für mehr
Patientensicherheit". Angeregt von Methoden aus der
Lebensmittelindustrie, entwickelten die Forscher einen Test,
mit dem vor einer Transfusion schnell und einfach geprüft
werden kann, ob sich Krankheitserreger im Fremdblut befinden.
Das führe nicht nur zu mehr Sicherheit, sondern verlängere auch
die gesetzlich vorgeschriebene Haltbarkeit von Blutspenden, so
ein Sprecher des Herz- und Diabeteszentrums NRW. Mehrere
Blutspendedienste in Deutschland seien dabei, den Test zu
übernehmen. Bundesweit sterben statistisch zwei Menschen pro
Jahr an einer bakteriellen Infektion durch kontaminierte
Blutprodukte. Das Herz- und Diabeteszentrum NRW geht davon aus,
dass die Dunkelziffer noch höher liegt.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.hdz-nrw.de/de/zentrum/presse/detailansicht.php?id=2741
Pressekontakt:
Steffen Ellerhoff, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Herz- und
Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen Universitätsklinik der
Ruhr-Universität Bochum, Telefon: 05731/972418, E-Mail:
sellerhoff[at]hdz-nrw.de

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Westfalen,
Bochum, Münster, Siegen-Wittgenstein: Kultur und Medien,
Politik / 21.02.2011 17:00

Förderung: 100.000 Euro für die freie Theaterszene

Westfalen (wh). 14 Förderbescheide für Bühnenkunst in Westfalen
verschickt das Landesbüro Freie Kultur in diesen Tagen. Mit
insgesamt 100.000 Euro aus dem Etat des
NRW-Familienministeriums unterstützt das Büro in diesem Jahr
Inszenierungen freier Ensemble, Künstler und Initiativen sowie
Theaterfestivals in NRW. Dazu zählen unter anderem das
Kindermusiktheater "Die zauberhafte Weltreise des Herrn
Alexander" des münsterischen Pindakaas Saxophon Quartetts, das
Hilchenbacher Festival "6010" für experimentelle Videos und das
studentische Theaterfestival megaFon in Bochum.

Die Liste der geförderten Projekte:
http://www.nrw-landesbuero-kultur.de/index.php?article_id=30

Pressekontakt: Norbert Smuda, NRW-Landesbüro für freie Kultur,
Telefon: 0231/47429210, E-Mail: n.smuda[at]nrw-lfk.de

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Westfalen,
NRW, Bochum, Dortmund: Politik, Soziales, Stadtentwicklung,
Wissenschaft und Bildung / 21.02.2011 16:00

Modellprojekt: Arbeitslose Migrantinnen werden als
"Stadtteilmütter" qualifiziert

Westfalen (wh). Das Projekt "Stadtteilmütter" wird ausgedehnt:
Nachdem in Lünen bereits im vergangenen Jahr 15 Frauen als
Ansprechpartnerinnen vor Ort für Familien mit
Migrationshintergrund zertifiziert worden sind, starten die
Bundesagentur für Arbeit und das NRW-Arbeitsministerium nun
eine ähnliche Initiative in den westfälischen Städten Bochum
und Dortmund sowie in Essen. Im Rahmen des Modellprojektes
werden hier 55 arbeitslose Frauen mit Zuwanderungsgeschichte
als soziale Ansprechpartnerinnen für Migrantenfamilien in der
Nachbarschaft geschult. Neu dabei ist, dass die
"Stadtteilmütter" damit auch Erfahrungen für eine spätere
Tätigkeit im sozialen Bereich sammeln sollen und über 18 Monate
vom Jobcenter die Grundsicherung für Arbeitssuchende erhalten.
Die Ausbildung wird von der Arbeitsagentur, dem
Arbeitsministerium und der Diakonie mit insgesamt rund 1,5
Millionen Euro finanziert.

Weitere Informationen:
http://www.mais.nrw.de/06_Service/001_Presse/001_Pressemitteilungen/pm2011/002-Februar-2011/110221/index.html

Pressekontakt:
Pressereferat des NRW-Arbeitsministeriums, Telefon:
0211/8553118, E-Mail: presse[at]mais.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Bielefeld, Dortmund, Gelsenkirchen, Hamm, Höxter,
Märkischer Kreis, Münster, Warendorf: Politik, Soziales /
21.02.2011 15:00

Initiative "14plus" soll Jugendliche aus Problemvierteln fit
für den Beruf machen

Westfalen (wh). Das Projekt "14plus" zur Förderung von
Jugendlichen in benachteiligten Stadtteilen startet an 20
Schulen Nordrhein-Westfalens, darunter auch in den
westfälischen Städten Ahlen, Bielefeld, Brakel, Dortmund,
Gelsenkirchen, Hamm, Iserlohn und Münster. Zuvor war "14plus"
erfolgreich an drei Schulen in Gelsenkirchen getestet worden.
Zusätzliche politische Bildung, Berufsberatung und Praktika
sollen den Schülern ab 14 Jahren helfen, selbstverantwortlich
zu handeln sowie Berufsperspektiven und ein
Demokratieverständnis zu entwickeln. Dabei arbeiten lokale
Wirtschaft, Schulen, Eltern sowie Berufsberater eng zusammen.
Das Projekt der Landeszentrale für politische Bildung und der
Bundesagentur für Arbeit in NRW läuft über zwei Jahren und hat
ein Gesamtbudget von fünf Millionen Euro. Betreut wird "14plus"
von der Landes-Gewerbeförderungsstelle des
nordrhein-westfälischen Handwerks.

Weitere Informationen:
http://www.nrw.de/meldungen-der-landesregierung/14plus-landesweites-projekt-gibt-jungen-menschen-perspektiven-10473/

Pressekontakt:
Aneta Schikora, Pressesprecherin Bundesagentur für Arbeit NRW,
Telefon: 0211/4306326, E-Mail:
aneta.schikora[at]arbeitsagentur.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 23 10:31:55 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 Feb 2011 10:31:55 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 449, November 2010
Message-ID: 4D64E21B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 23.02.2011, 10:45


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 449
November 2010


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169





ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]



Funke, Helmut
Der Philosoph Oswald Spengler lebte als Kind in Soest
Sein Vater kam 1885 als Postsekretär in die Hansestadt

Anon.
Lippstadt mit dem Fahrrad entdecken

Platte, Hartmut
Gut Körtlinghausen mit biologischem Anbau
Ein prächtiges Anwesen bei Rüthen mit umfangreichen
Forsten und Feldern

Reding, Paul
Bergmanns "Kuh" im Stall und "Rennpferde" unterm Dach
Der Alltag der Kumpelfamilien zwischen Wechselschicht und
Freizeit in den einstigen Siedlungskolonien des Ruhrpotts

Zacharias, J.
Landschaft an der Haar
Von der Almene bis nach Schwerte

Anon.
Vier Wochen unter der Kanzel
Aus alten Soester Akten des 16. Jahrhunderts

Keinemann, Heinz
Mit einem "Napoleontaler" auf Entdeckungsfahrt
Ein geheimnisvoller Münzfund und seine Folgen

K., F.
Labkräuter dienten der Käsebereitung





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 23 10:55:23 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 Feb 2011 10:55:23 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Mehr als ein Nebenschauplatz: Muenster und die
Studentenbewegung 1968, Muenster, bis 01.05.2011
Message-ID: 4D64E79B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.02.2011, 10:42


AUSSTELLUNG

Mehr als ein Nebenschauplatz
Münster und die Studentenbewegung 1968

In der Ausstellungsserie "Visuelle Revolten" zeigt das
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
Plakate, Flugblätter und Zeitschriften-Cover aus pardon und
Konkret, die sich mit lokalen und globalen Aspekten von "1968"
beschäftigen. Der erste Teil "Münster - Mehr als nur ein
Nebenschauplatz" (bis 1. Mai 2011) widmet sich den sogenannten
"Studenten-Unruhen" und deren kulturellem Umfeld. In einer
Serie stellt das LWL-Landesmuseum ausgewählte Exponate vor.

Überfüllte Hörsäle, zu wenig Lehrkräfte und Wohnungsmangel -
das klingt wie die typischen Klagen Studierender von heute.
Allerdings war auch das Studentenleben in den 1960er Jahren
bereits von diesen Themen geprägt. Die Westfälische
Wilhelms-Universität Münster zählte 1967 mit über 17.000
Studenten bereits zu den größten Universitäten der
Bundesrepublik. Die ersten Proteste richteten sich daher vor
allem gegen die Bedingungen an der Universität. Das Ziel der
Studenten war, mehr Mitbestimmung zu erreichen. Im Frühsommer
1969 spitzten sich die Auseinandersetzungen zwischen einem Teil
der Studierenden und dem Rektor Rollhäuser zu.

Das Plakat "Ich bin zu jedem Gespräch bereit" sollte das
Doppelspiel - so der Standpunkt linker Basisgruppen an der
Universität - des Rektors Rollhäuser entlarven. Hinter einem
liberal-beschwichtigenden Aufputz in Form von Talar und
Friedensgeste stand die knüppelschwingende Staatsmacht
versteckt, die der Rektor außerdem mit "Schwarzen Listen" zur
Abstrafung widerständiger Studenten belieferte. Durch ein
umstrittenes Flugblatt vom 19. Mai 1969, in dem er Härte gegen
"Extremisten", "kindische Störer", "unreife Schmierer" und
"Pornographen" androhte, hatte der Rektor die Spannungen
angeheizt, die in den darauffolgenden Tagen und Nächten zum
Ausbruch kamen.

Eines der wichtigsten Ereignisse ist in dem Plakat
"Demonstration F-Haus" dokumentiert: Das monumenthaft wirkende
Großplakat eines unbekannten Entwerfers zeigt einen Polizisten
in voller Montur und weist auf den Beginn der Demonstration um
17 Uhr hin. Bei der Wiederwahl des Rektors am 20. Mai im
Schloss und der Dekanswahl der Philosophischen Fakultät am 6.
Juni im "F-Haus" sollte nach den Provokationen des Rektors -
auch gewaltsam - "Öffentlichkeit hergestellt werden". Der
Rektor rief die Polizei, darunter die Bereitschaften der
Polizeischule Bork, zu Hilfe, wobei es vor dem Fürstenberghaus
auf dem Domplatz zu schweren Auseinandersetzungen mit
Verletzten und Festnahmen kam.


INFO

Weitere Informationen unter
URL: http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. +49 251 5907-01
Fax +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 23 13:28:14 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 Feb 2011 13:28:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 23.02.2011
Message-ID: 4D650B6E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 23.02.2011, 12:06

AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 23.02.2011

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Westfalen,
Coesfeld, Hagen: Panorama, Soziales / 23.02.2011 12:00

Prognose für Westfalen: 43 Prozent mehr Demenzkranke im Jahr
2025

Westfalen (wh). Der Anteil von Demenzkranken an der Bevölkerung
wird in Westfalen deutlich steigen: Bis zum Jahr 2025 sollen in
der Region 43 Prozent mehr demente Menschen leben als im
Vergleichsjahr 2008. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten
Demenz-Report des Berlin-Instituts für Bevölkerung und
Entwicklung hervor. Mit dieser Quote liegt Westfalen im
Bundesvergleich im Mittelfeld. Der geringste Anstieg wird laut
der Studie für Hagen mit 16 Prozent prognostiziert, den
stärksten Zuwachs erwarten die Wissenschaftler für den Kreis
Coesfeld mit 69 Prozent. Ein starker Anstieg der Quote wird
laut des Reports vor allem die Städte und Kreise treffen, die
heute eine junge Bevölkerung und somit aktuell relativ wenige
Demenzfälle haben. Altert diese Bevölkerung, so steigt auch die
Demenz-Quote.

Weitere Informationen zum Demenz-Report:
http://www.berlin-institut.org/studien/demenz-report.html

Pressekontakt: Lilli Sippel, Berlin-Institut, Telefon:
030/31017450, E-Mail: sippel[at]berlin-institut.org

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Westfalen,
Bochum: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama, Soziales /
23.02.2011 11:00

Joachim Gauck liest zugunsten von Wattenscheider Kirche

Bochum (wh). Prominente Unterstützung für den Erhalt der St.
Nikolaus-Kirche in Bochum-Wattenscheid: Der Bürgerrechtler
Joachim Gauck liest dort am Sonntag, 27. Februar, aus seinem
Buch "Winter im Sommer - Frühling im Herbst". Der prominente
Autor, der sich im vergangenen Jahr um das Amt des
Bundespräsidenten beworben hat, ist Gast des Vereins "Prinzip
Hoffnung". Dieser setzt sich für den Bestand der
Gebäudestruktur der St. Nikolaus-Kirche ein. Das Haus wurde vom
Bistum Essen im Rahmen von Sparmaßnahmen geschlossen, soll
jedoch als Veranstaltungsort erhalten bleiben. Eine Reihe von
Lesungen und Themenabenden mit prominenten Gästen wie Gregor
Gysi und Frank Goosen soll zur Finanzierung des Projektes
beitragen.

Weitere Informationen: http://www.prinzip-hoffnung.org/

Pressekontakt: Prinzip Hoffnung e.V., c/o Hellen Medien
Projekte, Telefon: 0234/89015810, E-Mail:
office[at]saschahellen.com

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Westfalen,
NRW, Recklinghausen: Kultur und Medien, Panorama / 23.02.2011
10:00

Jüdisches Museum Westfalen veröffentlicht die
Lebenserinnerungen von Johanna Eichmann

Dorsten (wh). Das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten hat die
Memoiren seiner früheren Leiterin Johanna Eichmann
veröffentlicht. Unter dem Titel "Du nix Jude, du blond, du
deutsch!" berichtet die Recklinghäuserin über ihre Kindheit und
Jugend in Westfalen während der Nazi-Zeit. Als sogenannte
"Halbjüdin" wurde Johanna Eichmann in der NS-Periode weder von
der deutschen Mehrheitsgesellschaft noch von der jüdischen
Gemeinschaft als zugehörig anerkannt. In dieser bislang oft
übersehenen Zwischen-Perspektive liegt die Besonderheit des
Berichts der Recklinghäuserin, die am 24. Februar ihren 85.
Geburtstag feiert. Der 128-seitige Band ist im Essener
Klartext-Verlag erschienen und soll in etwa einem Jahr mit
einem zweiten Teil fortgesetzt werden.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=100078

Pressekontakt: Thomas Ridder, Jüdisches Museum Westfalen,
Telefon: 02362/951431, E-Mail: ridder[at]jmw-dorsten.de

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Westfalen,
NRW, Unna: Kultur und Medien, Wissenschaft und Bildung /
22.02.2011 16:00

"Europaweite Beachtung": Auszeichnung für Unnaer Schulprojekt
Unit21

Unna (wh). Das Unnaer Schulprojekt Unit21 wird am 24. Februar
auf der Stuttgarter Bildungsmesse didacta mit dem
eLearning-Award ausgezeichnet. Als "Projekt mit ganz besonderer
Leuchtkraft" würdigt die Jury des Fachmagazins
eLearning-Journal die 2003 gestartete Initiative. Unit21
vernetzt 10.000 Schüler und 620 Lehrer an 20 Unnaer Schulen auf
einem virtuellen Campus. Mit Unterstützung privater Sponsoren
wurden 2500 Notebooks gekauft, mit denen die Schüler
fächerübergreifend den Umgang mit modernen Medien lernen. Das
Projekt wurde in der Vergangenheit bereits von
Bundebildungsministerin Annette Schavan als "vorbildlich"
bezeichnet und findet nach Angaben der eLearning-Award-Jury
bundes- und europaweit große Beachtung.

Weitere Informationen: http://www.unna.de/unit.schule.21/

Pressekontakt: Uwe Hasche, Pressestelle Stadt Unna, Telefon:
02303/103202, E-Mail: presse[at]stadt-unna.de; Uwe Kornatz,
Schuldezernent Unna, Telefon: 02303/103210

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Westfalen,
NRW, Unna: Soziales, Wirtschaft / 22.02.2011 15:00

"Investieren mit Bibel und Koran": Schwerter Tagung fragt nach
ethischen Geldanlagen

Schwerte (wh). Unter dem Titel "Investieren mit Bibel und
Koran" veranstaltet die Evangelischen Akademie Villigst eine
Tagung, bei der die Vereinbarkeit von religiösen Werten und
wirtschaftlichen Interessen diskutiert werden soll. "Wie sind
Prinzipien, die auf religiösem Glauben basieren, in die Welt
der Unternehmen und Investitionen zu integrieren?" ist die
Leitfrage der Veranstaltung am 29. und 30. März in Schwerte.
Gastredner der Tagung sind unter anderem der Direktor des
Instituts Islamic Banking and Finance, Zaid el-Mogaddedi, sowie
der Exekutivdirektor des Genfer Netzwerks Globethics, Professor
Christoph Stückelberger, der zum Thema "Geldanlegen im Einklang
mit Bibel und kirchlichem Auftrag" sprechen wird.

Weitere Informationen:
http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/investieren-mit-bibel-und-koran.html

Pressekontakt:
Ulrike Pietsch, Ev. Akademie Villigst, Telefon: 02304/755325,
E-Mail: u.pietsch[at]kircheundgesellschaft.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 24 10:46:18 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Feb 2011 10:46:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] An was glauben Sie denn? Fotowettbewerb fragt nach
gelebten Glaubenszeugnissen
Message-ID: 4D6636FA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.02.2011, 13:02


AKTUELL

An was glauben Sie denn?
Fotowettbewerb fragt nach gelebten Glaubenszeugnissen

Religion und Alltag - ist das ein Gegensatzpaar? Ist Glaube
noch ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens? "Im
vergangenen Jahr habe ich eine Jakobspilgerin interviewt. Sie
hat mir erzählt, wie sie durch viele kleine Zeichen dazu
veranlasst wurde, sich auf den Weg nach Santiago de Compostela
zu machen. Die Schilderung hat mich sehr beeindruckt und ich
habe mir gewünscht, diese 'Zeichen des Glaubens' in bildlicher
Form vor mir zu sehen", erzählt Anja Schöne vom Telgter Museum
für religiöse Kulturen. Gemeinsam mit der Volkskundlichen
Kommission für Westfalen beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) startet das Museum jetzt den
Fotowettbewerb "An was glauben Sie denn?".

Wer glaubt - an was auch immer - der tut dies nicht nur in
einer Kirche, einem Tempel, einer Moschee oder einer Synagoge.
Der Glaube hinterlässt auch im Alltag seine Spuren. Aber welche
sind das? Ist es der Kreuzanhänger, den manche um den Hals
tragen, oder ist es der Schleier über dem Kopf? Vielleicht
manifestiert sich Glaube ja auch an bestimmten Orten, die durch
ihre spirituelle Wirkung von sich reden machen wie die
Externsteine bei Horn-Bad Meinberg. Ihren Glauben zu leben,
heißt für manche Menschen aber auch, ihr Leben in den Dienst
einer Glaubensgemeinschaft zu stellen, sei es im Kloster oder
im Gemeindedienst, sei es als Messdienerin oder als
Besuchsdienst im Krankenhaus.

"Auch das religiöse Brauchleben bietet viele Gelegenheiten,
Glaube und Alltag zu verknüpfen", weiß Anja Schöne vom Telgter
Museum für religiöse Kultur. "Hochzeiten, Taufen und
Begräbnisse, aber auch Prozessionen, Weihnachten und Ostern
können Ausdruck gelebten Glaubens sein."

"Wir möchten die Menschen in Westfalen dazu animieren, die
Frage danach, wie sich ihre Religiosität im Alltag ausdrückt,
in Form von Fotos zu beantworten", ist die Geschäftsführerin
der Volkskundlichen Kommission für Westfalen, Christiane
Cantauw, gespannt auf das Ergebnis des Wettbewerbs. Dieser
Fotowettbewerb ist ein Wagnis: Wir haben uns intensiv mit der
Frage beschäftigt, ob sich die Vielfalt heutiger
Glaubensäußerungen überhaupt in Form von Fotos ausdrücken
lässt. Letztlich hat aber die Zuversicht gesiegt, dass die
Menschen in Westfalen-Lippe diese Herausforderung annehmen
werden".

Jeder, der sich an dem Fotowettbewerb beteiligen möchte, kann
bis zu drei Fotos einreichen. Eine kurze Erläuterung zu den
einzelnen Fotos und zur Person des Fotografierenden (Name,
Wohnort, Alter) ist ebenfalls erforderlich, denn die zehn
besten Fotos werden mit Geld- und Sachpreisen honoriert.
Außerdem wird ein Teil der Fotos in der neuen Dauerausstellung
des Telgter Museums für religiöse Kulturen gezeigt. "Da es sich
um Zeugnisse gegenwärtiger Alltagskultur handelt, möchten wir
die Fotos selbstverständlich auch in unsere Bilddatenbank
aufnehmen", betont Christiane Cantauw.

Wer an dem Wettbewerb teilnehmen möchte, kann seine Fotos
(digital oder analog im Format von mindestens 13 X 18 cm) bis
zum 30. Juni 2011 an folgende Adresse schicken:


INFO

Volkskundliche Kommission für Westfalen
Scharnhorststraße 100
48151 Münster
E-Mail: voko at lwl.org
Kennwort: Fotowettbewerb "Glaubenssache"





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 24 10:48:46 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Feb 2011 10:48:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Villa des Kreuztaler Architekten Karl Meckel
instandgesetzt: LWL zeichnet Wohnhaus von 1903 als Denkmal des Monats aus
Message-ID: 4D66378E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.02.2011, 14:14


AKTUELL

Villa des Kreuztaler Architekten Karl Meckel instandgesetzt
LWL zeichnet Wohnhaus von 1903 als Denkmal des Monats aus

Nach mehreren Jahren Bauzeit ist die Instandsetzung des
Anwesens Bergstraße 3 in Kreuztal-Ferndorf fast abgeschlossen.
Nach einem Eigentümerwechsel wurde die Villa von den neuen
Bewohnern behutsam und mit Liebe zum Detail renoviert. Deshalb
hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das 1903/04
errichtete Wohnhaus, das der Kreuztaler Architekt Karl Meckel
(1892 - 1970) 1930 für den Fabrikanten Karl Bender umgebaut und
erweitert hat, als Denkmal des Monats ausgezeichnet.

"Bei der Ferndorfer Villa haben sich die Bauherren auf den
Baubestand des Hauses eingelassen und mit ihm
auseinandergesetzt. Sie bewahrten dadurch wichtige historische
Zeugnisse und schufen sich gleichzeitig ein unverwechselbares
Wohnumfeld", begründet LWL-Denkmalpflegerin Sybille Haseley die
Auszeichnung. "Der zweigeschossige Putzbau mit Walmdach
zeichnet sich durch seinen authentischen Erhaltungszustand aus.
Vor allem im Inneren finden sich erwähnenswerte
Ausstattungsdetails: der erhaltene Windfang mit Haustür von
1930, ein Keramikbrunnen im Wohn-zimmer und Veranda, die
originalen Schiebefenster der Veranda, Sperrholztüren der
1930er Jahre mit aufgesetzten Zierleisten, Rahmen-Füllungstüren
und zwei Fenster von 1903, die Holztreppe mit geometrisch
ausgebildetem Geländer, im Obergeschoss ein Bad mit grellgrünen
Fliesen, Wanne und Armaturen aus dem Jahr 1930", nennt Haseley
weitere besondere Details des Hauses.

Mit den Instandsetzungsmaßnahmen begann der Eigentümer im Jahr
2006. Dabei ging er mit großer Sorgfalt an die Arbeit: Alte
Türen, Fenster und Treppen ließ er aufarbeiten, den Brunnen
ließ er im vorgefundenen guten Zustand. Fenster aus den 1970er
Jahren ersetzte der Eigentümer durch denkmalgerechte
Holzfenster, historische Böden wurden aufgearbeitet oder nach
Bedarf repariert und ergänzt. Auch das Bad wird im
ursprünglichen Zustand genutzt. Die Erneuerung des stark
veränderten Dielenbodens im Wohnzimmer mit Resten des
Linoleumbelags von 1930 sowie die Restaurierung des
Metallgeländers der Dachterrasse stehen in nächster Zeit noch
an.

Hintergrund:
Der in Frankfurt/Main geborene Architekt Karl Meckel siedelte
1921 nach Kreuztal um und realisierte von 1922 bis 1960
zahlreiche Bauten im Sieger- und Sauerland. Zu seinem Werk
zählen neben Wohn- und Geschäftshäusern u.a. auch
Verwaltungsgebäude für Firmen und Kommunen. Als bekanntester
Wettbewerbserfolg ist der 1. Preis zum Wiederaufbau des
Siegener Rathauses Ende der 1950er Jahre zu nennen. Meckels
Entwürfen ist überwiegend die Formensprache des
Heimatschutzstils gemein. Gelegentlich finden sich Elemente der
sogenannten klassischen Moderne in seinen Arbeiten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 24 12:57:18 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Feb 2011 12:57:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 24.02.2011
Message-ID: 4D6655AE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 24.02.2011, 12:32


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 24.02.2011

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Westfalen,
Bielefeld, Bochum, Minden-Lübbecke: Soziales / 24.02.2011 12:00

"War ich heute schon da?": Westfälische Betriebe wollen
demenzfreundlicher werden

Westfalen (wh). Um die Lebensbedingungen von Demenzkranken zu
verbessern, schulen immer mehr westfälische Einrichtungen ihre
Mitarbeiter im Umgang mit den Betroffenen. Desorientierte
Fahrgäste in Bussen und Bahnen erleben etwa die Mitarbeiter der
Bielefelder Verkehrsbetriebe "moBiel" immer häufiger. In einem
Pilotprojekt hat das Demenz-Servicezentrum (DSZ)
Ostwestfalen-Lippe jetzt den moBiel-Servicekräften einige
Grundlagen im Umgang mit dementen Menschen erklärt. "Das
Wichtigste ist, ruhig zu bleiben, langsam zu sprechen und den
Betroffenen Sicherheit zu vermitteln", so die Leiterin des DSZ
OWL, Anja Kölkebecke. Bereits im vergangenen Jahr hat das DSZ
OWL Museumspädagogen im Umgang mit dementen
Ausstellungsbesuchern ausgebildet. "Es gibt immer mehr Menschen,
die betroffen sind, deshalb müssen die Kommunen und Betriebe
demenzfreundlicher werden", sagt Anja Kölkebecke, die als
nächsten Schritt auf den Einzelhandel in Ostwestfalen zugehen
will: "Wenn Kunden in einem Geschäft nicht mehr mit Geld
umgehen können, sollten die Verkäufer wissen, wie man ihnen am
besten helfen kann." Auch im westfälischen Ruhrgebiet sollen
Betriebe, Dienstleister und Händler für das Thema
sensibilisiert werden. So bietet die Bochumer
Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege
(BGW) im April eine Schulung für Friseure: Unter dem Motto "War
ich heute schon da?" wird den Fachkräften erklärt, wie sie
verwirrten Kunden Ängste nehmen können oder wie sie reagieren
sollten, wenn ihnen für eine Kopfmassage 20 Euro Trinkgeld
geboten wird. Auf den Aspekt Sport hat sich der Verein "Leben
mit Demenz - Alzheimergesellschaft Kreis Minden-Lübbecke"
spezialisiert. Hier wird Menschen und Vereinen vermittelt,
welche Sportangebote für Demenzerkrankte geeignet sind und wie
diese am besten organisiert werden. Allein im vergangenen Jahr
fanden in der Region über 70 Sportveranstaltungen für Menschen
mit Demenz im Frühstadium statt. Ein besonders großer Erfolg
sind Fahrradtouren, die in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen
Deutschen Fahrrad-Club geplant und aufgrund der großen
Nachfrage immer weiter ausgebaut werden.

Weitere Informationen zu den Projekten in Westfalen:
http://www.demenz-service-nrw.de/

Pressekontakt: Erwin Tälkers, Demenz-Servicezentrum OWL,
Telefon: 0521/9216456, E-Mail: erwin.taelkers[at]awo-owl.de

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Westfalen,
Bielefeld, Gütersloh, Minden-Lübbecke, Paderborn: Wirtschaft,
Wissenschaft und Bildung / 24.02.2011 11:00

CeBIT 2011: Westfälische Firmen stark vertreten

Westfalen (wh). Rund 130 westfälische Unternehmen und
Hochschulen präsentieren sich in der kommenden Woche in
Hannover bei der CeBIT 2011, der bedeutendsten Messe für
Informationstechnik und Telekommunikation. Besonders stark sind
das westfälische Ruhrgebiet mit etwa 40 Ausstellern und die
Region Ostwestfalen mit etwa 50 Firmen und Forschungszentren
vertreten. Die Computerbranche ist für die ostwestfälische
Wirtschaft von großer Bedeutung: Rund 21.000 Menschen arbeiten
hier für Firmen im Bereich der Hard- und Software. Wichtiges
Thema für die Unternehmen und die Hochschulinstitute bei der
diesjährigen CeBIT ist das "Cloud Computing", also das Arbeiten
mit flexiblen virtuellen Computersystemen. Solche digitalen
Netzwerke werden durch eine zunehmend schnelle und sichere
Datenübertragung zur "Hauptschlagader" des beruflichen und
privaten Lebens werden, prognostizieren die CeBIT-Veranstalter.

Verzeichnis der Aussteller:
http://www.cebit.de/de/ueber-die-messe/programm/aussteller-produkte/ausstellerlisten

Pressekontakt:
Jörg Deibert, Pressesprecher IHK Bielefeld, Telefon:
0521/554128, E-Mail: j.deibert[at]ihk-bielefeld.de; CeBIT
Pressestelle, Telefon: 0511/8931010

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Westfalen,
Unna: Panorama / 23.02.2011 17:00

Volkshochschule Unna gibt Kurs im Entrümpeln

Unna (wh). Kampf dem Chaos: Die Volkshochschule der Stadt Unna
bietet einen Abendkurs im Aufräumen. In der dreistündigen
Veranstaltung "Entrümpeln!" sollen die Teilnehmer nicht nur
praktische Tipps für aufgeräumte Handtaschen und Schubladen
erhalten, sondern auch die "Angst des Loslassens" verlieren.
Darüber hinaus erklärt Kursleiterin Sigrid Brandt bei der
Veranstaltung am 1. März die sogenannte Drei-Kisten-Methode und
gibt eine Einführung zum Thema "Was ist überhaupt Gerümpel".

Weitere Informationen:
http://www.unna.de/kurse/webbasys/index.php?urlparameter=kathaupt%3A11%3Bknr:S6010;
Pressekontakt: Brigitte Schubert, VHS Unna, Telefon:
02303/103732; Pressestelle der Stadt Unna, Telefon:
02303/103202, E-Mail: presse[at]stadt-unna.de

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Westfalen,
Bielefeld, Bochum, Ennepe-Ruhr-Kreis, Siegen-Wittgenstein,
Steinfurt: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama / 23.02.2011
15:00

Tipps & Termine: Westfalen am Wochenende

Bochum. Mit dem Projekt "Die Wunde Wagner" widmen sich die
Bochumer Symphoniker dem legendären und prägenden deutschen
Komponisten Richard Wagner. "Ahasver, der ewige Jude"
beschäftigt sich als erstes Konzert der Reihe mit dem Mythos
des zu ewiger Wanderung verurteilten Menschen. Im Anschluss
lädt DJ Ralf Ilgner zu "Wagner remixed". Freitag, 20 Uhr,
Schauspielhaus http://www.bochumer-symphoniker.de

Siegen. Der vielfach ausgezeichnete Schauspieler André Jung ist
dem Apollo-Theater seit langem verbunden und Star der neuen
Produktion des Hauses: "Love Letters". Die Geschichte eines
Paares, das sich Liebesbriefe aus 50 Jahren vorliest, pendelt
zwischen Witz und Melancholie. Freitag, 20 Uhr, und Samstag, 19
Uhr, Apollo-Theater http://www.apollosiegen.de

Witten. Licht in die dunkle Jahreszeit und die Geschichte des
Bergbaus soll eine Fackelwanderung über den bergbauhistorischen
Rundweg im Wittener Muttental bringen. Zum Abschluss der
Wanderung wartet die traditionelle "Kappenschlagung" auf die
Teilnehmer. Freitag und Samstag, 18 Uhr, Bethaus der Bergleute,
Muttentalstraße 35 http://www.stadtmarketing-witten.de

Steinfurt. Die Klangkunstreihe Soundseeing III präsentiert
außergewöhnliche Arbeiten von renommierten Pionieren der
sogenannten Soundart-Szene: Die neue Werke von Rolf Julius,
Miki Yui und Pierre Berthet reagieren auf Töne und erschaffen
durch den Klang eine neue Raumwahrnehmung im Kloster
Gravenhorst. Samstag, 19 Uhr, Eröffnung mit Performance;
Sonntag, 11 - 18 Uhr, DA Kunsthaus im Kloster Gravenhorst
http://www.da-kunsthaus.de

Münster. "Who knows the beginning and who knows the end", fragt
der Titel der Ausstellung zu Blinky Palermo und deutet auf den
Mythos des rätselhaften Künstlers und seine intensiven
Auseinandersetzungen mit Farbe. Mit 60 Bildern und Zeichnungen
des 1977 verstorbenen Beuys-Schülers widmet sich die Schau dem
malerischen Schaffen Palermos. Samstag, 19 Uhr, Eröffnung;
Sonntag, 10 - 18 Uhr, LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-Landesmuseum-Muenster/

Bielefeld. Die marokkanisch-deutsche Journalistin Sineb El
Masrar gibt die einzige Frauenzeitschrift für Migrantinnen
heraus. In ihrem Buch "Muslim Girls - Wer wir sind, wie wir
leben" seziert sie Klischeewelten und Alltagsrealitäten, die
muslimische Frauen umgeben. In einer Lesung im Theater
Bielefeld stellt El Masrar ihr neues Werk vor. Sonntag, 19.30
Uhr, Theater Bielefeld http://www.theater-bielefeld.de

Achtung Redaktionen: Im Download-Bereich unserer Website finden
Sie Pressefotos zu dieser Meldung.

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 25 10:39:11 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Feb 2011 10:39:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Wie umgehen mit der DDR?, Muenster,
02.03.2011
Message-ID: 4D6786CF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 24.02.2011, 12:48


AKTUELL

Wie umgehen mit der DDR?
Die SED-Diktatur im Geschichtsbild des wiedervereinigten
Deutschlands

Vortrag von Prof. Dr. Thomas Großbölting

Auch über 20 Jahre nach dem Mauerfall gibt es keine
Verständigung darüber, wie die DDR in das Geschichtsbild des
wiedervereinigten Deutschlands zu integrieren wäre: Handelte es
sich hierbei um den "Schurkenstaat" DDR, an den wir vor allem
mit Mauer, Stasi und anderen Momenten der Repression erinnern
müssen? Oder ist es doch eher die lebensweltliche Erinnerung an
die Gesellschaft, die auch Heimat für knapp 16 Millionen
Bürgerinnen und Bürger war?

Der Vortrag versucht einige Linien der bisher betriebenen
Geschichtspolitik und der Erinnerungskultur, die an der
Geschichtspolitik anknüpft, ihr aber auch entgegen arbeitet,
aufzuzeigen. Zugleich fragt er nach den Zukunftsperspektiven
dieser Art von Vergangenheit: Wie ändert sich die etablierte
altbundesrepublikanische Erinnerungsszene seit 1989? Welchen
Anspruch kann diese Arbeit erheben, in welchen Formen wird sie
weitergeführt?

Thomas Großbölting ist Professor für Neuere und Neuste
Geschichte am Historischen Seminar der WWU Münster. Seine
Publikationen und seine Lehrtätigkeit umfassen verschiedenste
Gebiete der deutschen und der europäischen Geschichte des 19.
und 20. Jahrhunderts. Aktuell befasst er sich mit der
Geschichte des religiösen Wandels im Nachkriegsdeutschland und
mit den Ausprägungen der DDR-Erinnerung im wiedervereinigten
Deutschland.


INFO

Zeit:
Mittwoch, 02. März 2011 um 20:00 Uhr

Ort:
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 02 51/4 92-71 01
Fax: 02 51/4 92-79 18
E-Mail: tenhomp(at)stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 25 14:09:16 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Feb 2011 14:09:16 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 25.02.2011
Message-ID: 4D67B80C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 25.02.2011, 12:27


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 25.02.2011

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Westfalen,
Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Unna: Freizeit, Kultur und
Medien, Tourismus / 25.02.2011 12:00

Kulturhauptstadt zieht mehr Besucher nach Westfalen

Westfalen (wh). Die Kultureinrichtungen in Westfalen haben
durch das Kulturhauptstadtjahr 2010 stark profitiert. Das hat
die Ruhr Tourismus GmbH heute bei ihrer Jahresbilanz bekannt
gegeben. Demnach verzeichnete etwa das Zentrum für
internationale Lichtkunst in Unna 26 Prozent mehr Besucher als
2009. Auch andere Sehenswürdigkeiten in Westfalen konnten sich
über ein gestiegenes Publikumsinteresse freuen: Das Bochumer
Musical Starlight Express legte um 15 Prozent zu, das
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund um 14 Prozent und
der Nordsternpark Gelsenkirchen um 12,5 Prozent.

Weitere Informationen:
http://www.ruhr-tourismus.de/presse/kulturhauptstadt-aus-touristischer-sicht.html

Pressekontakt:
Nina Kiesendahl, Pressestelle Ruhr Tourismus GmbH, Telefon:
0208/89959154, E-Mail: n.kiesendahl[at]ruhr-tourismus.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Münster: Panorama, Wirtschaft / 25.02.2011
11:00

Auszeichnung: Deutschlands bester Arbeitgeber sitzt in Münster

Münster (wh). Titel verteidigt: Die Firma noventum consulting
aus Münster ist zum zweiten Mal in Folge als "bester
Arbeitgeber Deutschlands" ausgezeichnet worden. In der
Größenklasse der Unternehmen mit 50 bis 500 Beschäftigten
belegte die IT-Managementberatung den ersten Platz. Der
Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber" wird jährlich vom
Bundesministerin für Arbeit und Soziales und dem Great Place to
Work-Institut veranstaltet. Das Ergebnis basiert auf einer
anonymen Befragung der Mitarbeiter der teilnehmenden
Unternehmen. Für die diesjährige Untersuchung wurden
deutschlandweit über 100.000 Beschäftigte interviewt. In die
Liste der 100 besten Arbeitgeber 2011 haben es neben noventum
consulting noch sechs weitere westfälische Unternehmen
geschafft, darunter das Gelsenkirchener Immobilienunternehmen
THS Wohnen und das Industrieunternehmen Harting aus Espelkamp.

Weitere Informationen:
http://www.greatplacetowork.de/best/list-de.htm

Pressekontakt: Ansgar Metz, Kommunikations- und Pressebüro
Great Place to Work-Institut, Telefon: 0177/2953800, E-Mail:
ansgar.metz[at]email.de; Dr. Matthias Rensing, noventum
consulting, Telefon: 02506/93020, E-Mail: info[at]noventum.de

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Westfalen,
NRW, Münster: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama /
25.02.2011 10:00

Tatort Münster: Dreharbeiten starten am Prinzipalmarkt

Münster (wh). Unter Tennistalenten und Rockern ermitteln
Kommissar Thiel und Professor Boerne im 20. ARD-Tatort
"Sansibar" aus Münster: Ein abgetrennter Fuß in einem
Motorradstiefel sorgt bei dem Ermittlerteam für Aufregung und
einen neuen Mordfall. Am Dienstag, 1. März, starten die
Dreharbeiten in Münster; um etwa 17.50 Uhr stehen die
Hauptdarsteller Jan Josef Liefers, Axel Prahl und ChrisTine
Urspruch für Pressefotos bereit. Treffpunkt ist das Tatort-Set
im Rathaus-Festsaal am Prinzipalmarkt 1 in Münster. Im
Anschluss an den Fototermin tragen sich Liefers und Prahl auf
Einladung von Oberbürgermeister Markus Lewe in das Goldene Buch
der Stadt ein.

Weitere Informationen:
http://www.daserste.de/Tatort/beitrag_dyn~uid,
y2j8ieokf67p1kl3~cm.asp

Pressekontakt: Gudrun Hindersin, Pressesprecherin WDR, Telefon:
0221/2202405, E-Mail: gudrun.hindersin[at]wdr.de

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Westfalen,
Coesfeld, Gelsenkirchen: Politik, Soziales, Wissenschaft und
Bildung / 25.02.2011 09:00

Studie: 10,8 Prozent der Jugendlichen in Gelsenkirchen
erreichen keinen Schulabschluss

Westfalen (wh). Die Zahl der Jugendlichen, die die Schule in
Westfalen ohne Abschluss verlassen, ist leicht gesunken. Im
Jahr 2009 haben in der Region 6657 Schüler beziehungsweise 6,65
Prozent - gemessen an der gleichaltrigen Wohnbevölkerung -
keinen Hauptschulabschluss erreicht. Im Vorjahr waren es noch
7021 Jugendliche beziehungsweise 6,84 Prozent. Das geht aus
einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor. Mit
diesen Zahlen liegt Westfalen leicht über dem NRW-Schnitt von 6,
5 Prozent, aber unter dem Bundesschnitt von 7,0 Prozent.
Innerhalb der Region sind die Unterschiede groß: In ländlich
geprägten Kreisen wie Coesfeld beendeten 2009 nur 3,3 Prozent
der Jugendlichen die Schule ohne Abschluss, in Gelsenkirchen
lag diese Quote hingegen bei 10,8 Prozent. Die
Bertelsmann-Stiftung ruft als Reaktion auf die Studie die
Kreise und Kommunen auf, für die "betroffenen Jugendlichen,
Schulen und Stadtteile passgenaue Lösungsansätze zu suchen".

Weitere Informationen:
http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-6F0C0B85-023F398F/bst/hs.xsl/nachrichten_105525.htm

Pressekontakt:
Antje Funcke, Studienbetreuerin Bertelsmann-Stiftung, Telefon:
05241/8181243, E-Mail: antje.funcke[at]bertelsmann-stiftung.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Lippe: Politik, Stadtentwicklung, Wirtschaft
/ 24.02.2011 18:00

"Straßenprojekt Lippe": Kreis ist Vorbild für europäische
Kommunen

Lippe (wh). Mit einem Public-Private-Partnership-Projekt sorgt
der Kreis Lippe für Aufmerksamkeit. Zahlreiche Kommunen aus
Deutschland und dem angrenzenden Ausland haben sich bereits bei
der Kreisverwaltung nach dem "Straßenprojekt Lippe" erkundigt.
Denn: während viele Kreise und Städte nach dem Frost um die
Reparatur von Straßen und deren Finanzierung ringen, haben die
Lipper diese Frage für die nächsten Jahrzehnte geklärt. Vor
eineinhalb Jahren schloss der Kreis einen Vertrag mit dem
französischen Baukonzern Eiffage. Dieser kümmert sich nun 25
Jahre lang um die Tiefbauarbeiten am Straßennetz des Kreises -
vom Radweg bis zur Fahrbahnmarkierung. Örtliche Firmen sollen
mit rund 20 Prozent am Auftragsvolumen von rund 135 Millionen
Euro beteiligt werden. Der Kreis spare durch das
deutschlandweit einzigartige Projekt etwa neun bis zwölf
Prozent der Ausgaben für die Instandhaltung der Straßen, sagt
die Pressesprecherin der Kreisverwaltung, Anne Helpup. Die
zunächst kritisierte Kooperation habe sich bewährt. Denn der
Baukonzern und seine Partnerunternehmen in Lippe würden Schäden
oft schneller reparieren als es früher der Fall war.

Weitere Informationen :
http://www.kreis-lippe.de/Konzern_Kreis_Lippe/Seiten/Default.aspx
Pressekontakt:
Anne Helpup, Pressesprecherin Kreis Lippe, Telefon:
05231/625730, E-Mail: a.helpup[at]kreis-lippe.de

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Westfalen,
Gelsenkirchen, Recklinghausen: Kultur und Medien, Panorama /
24.02.2011 17:00

Pfarrer veröffentlicht Neuübersetzung der Bibel-Psalmen

Gelsenkirchen (wh). Den christlichen Glauben verständlich
vermitteln - dieses Ziel hat sich Willi Everding gesetzt. Der
Pfarrer im Ruhestand aus Gelsenkirchen hat die Psalmen der
Lutherbibel in die heutige Sprache übertragen. Sein Band "Lass
mich spüren, dass du da bist" ist jetzt im Kawohl-Verlag
erschienen. Darin schreibt Everding statt "Er führet mich auf
rechter Straße um seines Namens Willen" in der Interpretation
des Psalms 23: "Meine Schritte werden von ihm gelenkt und
begleitet, weil er es versprochen hat". Dem Pfarrer geht es um
eine neue Begegnung mit den Liedern als "Quelle des Lebens".
Hintergrund des Buches ist seine Erfahrung mit Jugendlichen in
Gemeinde und Schule: "Ich wollte lediglich von ihnen verstanden
werden, wollte ihnen das vermitteln, was mir selbst am
christlichen Glauben wichtig ist", so Everding.

Weitere Informationen:
http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/der-quelle-des-lebens-begegnen.html

Pressekontakt:
Andreas Duderstedt, Pressesprecher Evangelische Kirche von
Westfalen, Telefon: 0521/594254, E-Mail: presse[at]lka.ekvw.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
Dortmund, Herford: Soziales, Wissenschaft und Bildung /
24.02.2011 16:00

107 Organspenden 2010 in Westfalen: Auszeichnungen für Kliniken
in Dortmund und Herford

Westfalen (wh). Die Kliniken in Westfalen haben im vergangenen
Jahr 107 Mal Organe für Transplantationen entnommen, informiert
die Deutsche Stiftung Organspende (DSO). Mit neun Fällen wurden
die meisten Spenderorgane am Klinikum Dortmund entnommen,
gefolgt vom Klinikum St. Marien in Lünen (sieben) sowie dem
Universitätsklinikum Münster (sieben). Für ihr besonderes
Engagement für die Organspende zeichnete die DSO das Klinikum
Dortmund und das Klinikum Herford sowie das St. Josephs
Krankenhaus in Salzkotten aus.

Weitere Informationen: http://www.dso.de

Pressekontakt: Deutsche Stiftung Organspende, Region NRW,
Telefon: 069/6773287001, E-Mail: nrw[at]dso.de

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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 28 10:32:03 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Feb 2011 10:32:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Buchvorstellung: Ludwig, Jan: Blei,
Zink und Schwefelkies, Bestwig-Ramsbeck, 18.03.2011
Message-ID: 4D6B79A3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jan Ludwig"
Datum: 27.02.2011, 17:10


AKTUELL

Buchvorstellung im Sauerländer Besucherbergwerk
Bestwig-Ramsbeck e.V.:

Ludwig, Jan: Blei, Zink und Schwefelkies. Erzbergbau im
Sauerland 1740-1907. Bochum 2010.

Am 18. März 2011 stellt Jan Ludwig im Sauerländer
Besucherbergwerk (Glück-Auf-Straße 3, 59909 Bestwig Ramsbeck)
ab 19:30 Uhr neue Forschungsergebnisse über den Erzbergbau im
Sauerland aus seiner Dissertation vor. Die Arbeit entstand
zwischen 2006 und 2009 im Rahmen eines von der DFG geförderten
Projekts im Forschungsbereich Bergbaugeschichte am Deutschen
Bergbau-Museum Bochum und wurde 2010 von der Philosophischen
Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
als Dissertation angenommen.

Unter dem Vortragstitel: "Erzbergbau in Ramsbeck 1740 bis 1907
- Industrialisierung im ländlichen Raum zwischen Spekulation
und realem Aufschwung" widmet sich der Autor dem in seiner
Publikation schwerpunktmäßig thematisierten Ramsbecker Bergbau.

Der schon für das Mittelalter und die Frühe Neuzeit belegte
Ramsbecker Bergbau wurde ab 1740 durch die Freiherren von
Fürstenberg-Herdringen wieder aufgenommen. Nach wechselvollen
Betriebsphasen und mehrfachem Besitzwechsel im 18. Jahrhundert
begann zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein zunächst langsamer
Aufschwung unter der Ramsbecker Gewerkschaft und ihrem
Geschäftsführer Joseph Cosack, einem Arnsberger Kaufmann.

Um 1850 geriet Ramsbeck ins Interesse internationaler
Investoren aus Belgien und Frankreich. In Erwartung eines
phänomenalen Aufschwungs wurden umfangreiche Ausbaumaßnahmen
begonnen, Bergleute aus dem Harz und Sachsen angeworben und
erhebliche Summen investiert. Unter der Bezeichnung
"Kalifornien im Sauerland" wurde diese Betriebsperiode auch in
der überregionalen Presse wahrgenommen. 1855 brach die
Spekulationsblase jedoch in sich zusammen, führende Akteure
hatten in die eigenen Taschen gewirtschaftet und Bilanzen
geschönt.

Trotz der darauf folgenden Krise für das in Ramsbeck engagierte
Unternehmen, die AG für Bergbau, Blei- und Zinkfabrikation zu
Stolberg und in Westfalen, gelang in den Folgejahrzehnten ein
beachtlicher realer Aufschwung und die Etablierung eines
industriellen Montanbetriebes.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: 18.03.2011
Förderverein Sauerländer Besucherbergwerk
Bestwig-Ramsbeck e.V.
Glück-Auf-Straße 3
59909 Bestwig Ramsbeck

Kontakt:
Alfred Braun
Förderverein Sauerländer Besucherbergwerk
Bestwig-Ramsbeck e.V.
E-Mail: braun.alfred at online.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 28 10:36:48 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Feb 2011 10:36:48 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Fundgeschichten. Neueste Entdeckungen von
Archaeologen in NRW", Herne, 16.04.-20.11.2011
Message-ID: 4D6B7AC0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stefanie Mosch"
Datum: 25.02.2011, 15:19


AUSSTELLUNG

Sonderausstellung "Fundgeschichten.
Neueste Entdeckungen von Archäologen in NRW"

Vom 16.4. bis 20.11. zeigt das LWL-Museum für Archäologie des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die
Sonderausstellung "Fundgeschichten. Neueste Entdeckungen von
Archäologen in NRW". Vom Schwimmsaurier und Urzeithamster,
einer Alchimisten-Küche und kostbaren Münzschätzen bis hin zum
Jagdbomber des Zweiten Weltkrieges: alle Funde haben ihre
eigene Geschichte. Neben ihrer kulturhistorischen Bedeutung
enthüllt "Fundgeschichten" auch ihre vielseitigen
Entdeckungsgeschichten: vom überraschenden Zufallsfund bis zur
organisierten Ausgrabung, von der komplizierten Bergung bis zur
aufwändigen Restaurierung.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne

16.4. bis 20.11.2011

URL: http://www.fundgeschichten.lwl.org

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr,
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 28 13:52:23 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Feb 2011 13:52:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 28.02.2011
Message-ID: 4D6BA897.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 28.02.2011, 13:16


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 28.02.2011

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Panorama, Politik / 28.02.2011
13:00

Dortmund plant Meisterschaftsfeier für 300.000 BVB-Fans

Dortmund (wh). Sollte Borussia Dortmund Deutscher
Fußballmeister werden, rechnet die Stadt am 14. und 15. Mai mit
bis zu 300.000 Fans, die in der Innenstadt die Meisterschaft
feiern. Das sagte Hans-Werner Rixe, Geschäftsbereichsleiter
Event-Management bei der Dortmund-Agentur, die für die
Planungen und das Sicherheitskonzept einer eventuellen
Meisterschaftsfeier verantwortlich ist. Während das
BVB-Management bis zum Sieg gegen Bayern München am vergangenen
Samstag das Thema Titelgewinn völlig negierte, setzen sich
Mitarbeiter der Stadt bereits seit Ende des vergangenen Jahres
mit dem Meisterschafts-Szenario auseinander. "Es gibt noch
viele offene Fragen, die derzeit in verschiedenen Gesprächen
geklärt werden", so Rixe. Wichtigstes Thema sei dabei die
Sicherheit. Hier verweist der Event-Manager auf die langjährige
Erfahrung der Dortmund-Agentur mit verschiedenen
Großveranstaltungen: "Wir machen das nicht zum ersten Mal. In
den vergangenen Jahren haben wir bereits drei große
Public-Viewings organisiert - und natürlich die letzten
Meisterschaftsfeiern des BVB." Fest steht bereits jetzt, dass
eine Meisterschaftsfeier - wenn es sie denn geben wird - auf
dem Dortmunder Friedensplatz stattfindet. Dieser ist für das
letzte Wochenende der aktuellen Bundesligasaison am 14. und 15.
Mai vorsorglich reserviert.

Pressekontakt: Pressestelle der Stadt Dortmund, Telefon:
0231/5023074, E-Mail: pressestelle[at]stadtdo.de

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Westfalen,
NRW, Münster: Panorama, Wissenschaft und Bildung / 28.02.2011
12:00

Die Schule der Nachwuchsforscher: Gymnasium Münster-Wolbeck
heimst Preise ein

Münster (wh). "Jugend forscht"-Sieger,
Philosophie-Auszeichnungen und IHK-Schulpreise: Nur wenige
Schulen sammeln so viele Preise wie das Gymnasium
Münster-Wolbeck. Die neuesten Trophäen: sechs 1. Plätze, drei
2. und fünf 3. Plätze beim Finale des 25.
IHK-Regionalwettbewerbs "Jugend forscht". Als erfolgreichste
Schule im Wettbewerb wurde das Gymnasium zusätzlich mit dem
IHK-Präsidentenpreis belohnt. Am Gymnasium Münster-Wolbeck ist
man Auszeichnungen gewohnt: In den letzten 25 Jahren reichten
die Schüler 300 Arbeiten bei "Jugend forscht" ein - mehr als
jede andere Schule im Münsterland. Niklas Plätzer holte vor
kurzem den Bundespreis der Philosophischen Winterakademie sowie
den zweiten Preis im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten
nach Münster-Wolbeck. Hinzu kommen Preise bei
Internetwettbewerben - sowie für das Engagement der Lehrer.
Genau dies sei ein wichtiger Grund für den Erfolg, sagt
Schulleiterin Edith Verweylen-Hackmann. Als Teilnehmer des
Projektes "Selbstständige Schule" konnte das Gymnasium seine
Lehrer lange Zeit selbst auswählen; Teamfähigkeit sei dabei
stets Voraussetzung für einen Job gewesen. So betreuen die
Lehrer in Wolbeck Arbeitsgemeinschaften zu Naturwissenschaften,
setzten Impulse zur Wettbewerbsteilnahme und hätten
Fingerspitzengefühl, wenn es um die Förderung von Talenten geht.

Pressekontakt: Edith Verweylen-Hackmann, Schulleiterin
Gymnasium Münster-Wolbeck, Telefon: 02506/81140, E-Mail:
gymnasium-wolbeck[at]stadt-muenster.de

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Westfalen,
Münster: Freizeit, Kultur und Medien / 25.02.2011 17:00

Dritte Russische Filmtage zu modernen Sorgen und alten Mythen

Münster (wh). Die ästhetischen und thematischen Spielarten des
russischen Kinos präsentieren die Russischen Filmtage Münster
vom 11. bis 27. März. Die dritte Auflage des Festivals
erforscht mit sechs aktuellen Filmen die unterschiedlichen
Lebenswelten des mächtigen Reiches. Eröffnet werden die
Filmtage mit der bei der Berlinale 2010 ausgezeichneten
Produktion "Wie ich diesen Sommer verbrachte" - die Geschichte
zweier Männer in der arktischen Wildnis. Weitere
Festivalbeiträge handeln unter anderem von den Sorgen des
modernen russischen Mannes, tatarische Mythen und der
Herausforderung Freiheit. Außerdem im Schlosstheater Münster zu
sehen: zwei Filme zu einem der berühmtesten russischen Romane:
"Anna Karenina". Alle Filme werden in der russischen
Originalvertonung mit deutschen oder englischen Untertiteln
gezeigt.

Das Festivalprogramm:
http://www.muenster.org/drg/index.php?id=109

Pressekontakt: Filmwerkstatt Münster, Telefon: 0251/2303621,
E-Mail: film[at]muenster.de; Anna Chevtchenko, Gesellschaft zur
Förderung der deutsch-russischen Beziehungen Münster, Telefon:
0179/9258880, E-Mail: anueta[at]gmx.de

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Westfalen:
Freizeit, Kultur und Medien / 25.02.2011 15:00

Westfalen im TV: Enthemmte Kegelbrüder und eine Brauerei im
XXL-Format

Ein weit verzweigtes Netz aus Flüssen und Kanälen durchzieht
Westfalen. Es erlaubt Freizeit-Skippern ungewöhnliche Einblicke,
seltene Begegnungen, Natur und Wasserspaß pur. Die erste Folge
der 15-teiligen Reihe beginnt am Tor Westfalens, der Porta
Westfalica. Sie führt vorbei am Wiehengebirge, am Teutoburger
Wald und quer durchs Münsterland bis an den Rand des
Ruhrgebiets. Tief im Westen Teil 1: Mit dem Boot von Porta
Westfalica ins Ruhrgebiet, Montag, 28. Februar, 17 Uhr, 3sat

In Warstein im Sauerland steht eine der modernsten Brauereien
Europas. Auf einem Gelände mit der Fläche von 80 Fußballfeldern
werden mehr als sechs Millionen Hektoliter Gerstensaft im Jahr
gebraut. Hier ist alles XXL: 24 Meter hohe Gärtanks, 148
Lagertanks und ein Containerkran, wie ihn sich sonst nur große
Häfen leisten. Die Reportage XXL, Dienstag, 1. März, 17.05 Uhr,
N24

Auf Europas größter Kegelparty in Münster schiebt keiner eine
ruhige Kugel. Erst fallen alle Neune - und dann sämtliche
Hemmungen. Vier Nächte lang verwandelt sich die Halle
Münsterland in einen Halli-Galli-Hexenkessel. 24 Stunden,
Mittwoch, 2. März, 23.10 Uhr, Sat1

"Schwuchtel!" - war nur ein Schimpfwort, das Kevin täglich
hörte. Obwohl er persönlich gar nicht gemeint war, wuchs die
Angst des homosexuellen Sauerländers vor seinen Mitschülern und
Schützenbrüdern. Seine Konsequenz: Umzug nach Köln. Die
Dokumentation tag7 begleitet Kevin zurück in sein Dorf, wo er
Freunde und Lehrer mit seinem Outing konfrontiert. tag7 -
Schwul im Sauerland: ein Dorf an der Grenze der Toleranz,
Mittwoch, 2. März, 16.40 Uhr, EinsFestival

Längst hat sich die alternative Karnevalssitzung "Geierabend"
auf Zeche Zollern in Dortmund als ein fester Anker der
Revierkultur etabliert. Wer dabei jedoch an Büttenreden,
Kamelle oder Funkenmariechen denkt, der hat weit gefehlt. Die
Geier besinnen sich auf den anarchischen Ursprung des
närrischen Brauchtums und begeistern alljährlich bis zu 20.000
Gäste mit einem frischen Mix aus Comedy, Kabarett, Satire und
einer satten Portion Ruhrpott. Der Geierabend 2011 - Pott to
go!, Samstag, 5. März, 23 Uhr, WDR

Sie sollten gegen Ganoven mit Holzknüppeln kämpfen, mit der
Straßenbahn zu Verhaftungen fahren und bei Einsatzfahrten mit
einem klapprigen Auto "Tatütata" singen, denn eine Signalhupe
gab es noch nicht. Beamte aus dem Ruhrgebiet, dem Sauerland,
dem Rheinland und Ostwestfalen, die unmittelbar nach dem Krieg
und dann in den 50er Jahren ihren Dienst begonnen haben,
berichten Kurioses aus ihrem Polizeialltag. Als die Polizei
noch im Käfer kam, Montag, 7. März, 23.15 Uhr, Phoenix

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Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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