E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2011 - 01


 
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 10 10:57:29 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Jan 2011 10:57:29 +0100
Subject: [WestG] [TOC-E] Rosenland, 11/2010
Message-ID: 4D2AE619.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jürgen Hartmann"
Datum: 02.01.2011, 20:02


TOC-E

Rosenland. Zeitschrift für lippische Geschichte
Ausgabe 11/2010
des kostenfreien e-papers ist soeben erschienen.
Das neue "Rosenland" kann unter www.rosenland-lippe.de
heruntergeladen werden.


Beiträge

S. 2 - 13
Sondermann, Fred
"Return" - Bericht über die Wiederbegegnung mit seiner
Heimatstadt Horn im Jahre 1969. Mit einer Einleitung von
Andreas Ruppert

S. 14-16
Gell, Alexandral / Hubrich, Evelyn
Pauline Roseboom (1890-1943). Der "Euthanasie" entronnen, dem
Holocaust zum Opfer gefallen

S. 17 - 20
Linde, Roland
Marianne Faithfull an den Externsteinen. Der "Star Mountain"
als Schauplatz von Kenneth Angers Experimentalfim "Lucifer
Rising"

S. 21f.
Schmidt, Michael:
Kenneth Angers Kunst der ästhetischen Vollkommenheit

S. 23-36
Hartmann, Jürgen
Vom "völkischen Vorkämpfer" zum Nationalsozialisten "bis auf
die Knochen". Der politische Werdegang des "Germanenkundlers"
Wilhelm Teudt


Rezensionen:
(Bärbel Sunderbrink) Fank Huismann (Hg.): Die Stadt Lage im
Zweiten Weltkrieg. Die Kriegschronik des Fritz Geise

(Andreas Ruppert) Jürgen Scheffler/Stefan Wiesekopsieker:
Leinenkracht. Die Geschichte einer Lemgoer Kaufmanns- und
Unternehmerfamilie in drei Jahrhunderten


INFO

Kontakt:
Hartmann, Jürgen
Barbarastraße 36 c
48429 Rheine
Tel.: 0597170480
E-Mail: rosenland-lippe at web.de
URL: www.rosenland-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 10 11:00:04 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Jan 2011 11:00:04 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/48
Message-ID: 4D2AE6B4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 06.01.2011, 09:14


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-48 für den Zeitraum vom 18.12.2010 bis

zum 31.12.2010 mit insgesamt 40 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-48&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 10 11:05:27 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Jan 2011 11:05:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Luedenscheider Gespraech, Luedenscheid, 12.01.2011
Message-ID: 4D2AE7F7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Geschichte und Biographie Lüdenscheid" FernUni-Hagen.de>
Datum: 05.01.2011, 11:22


AKTUELL

Erstes Lüdenscheider Gespräch in diesem Jahr 2011:

"Mein Großvater, der Antisemit - die Geschichte des Predigers
und Kirchenfunktionärs Friedrich Heitmüller (1888-1965)"

Referentin: Ulrike Heitmüller
Zeit: Mittwoch, 12. Januar, 18 Uhr
Ort: Haus der Geschichte der FernUniversität
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid

Die Berliner Journalistin Ulrike Heitmüller spricht über ihren
Großvater Friedrich Heitmüller. Friedrich Heitmüller war bis
1934 eine herausragende Gestalt der Deutschen
Gemeinschaftsbewegung (Landeskirchliche Gemeinschaften /
Gnadauer Verband) und Leiter einer Gemeinde innerhalb der
Landeskirche.

In den 1930er Jahren trat er mit dieser Gemeinde aus der Kirche
aus und gründete die "Freie evangelische Gemeinde Hamburg";
wohl 3000 Menschen folgten ihm, außerdem ein Diakonisches Werk
mit Krankenhaus und Diakonissenhäusern. Jahrzehnte lang war
Heitmüller Gemeindeleiter und Direktor des Werkes; bald nach
dem Krieg wurde er Präsident des Internationalen Bundes Freier
evangelischer Gemeinden.

Heitmüller war erst Gegner, dann Anhänger und schließlich
Verfolgter der Nationalsozialisten - und immer ein Antisemit,
selbst nach dem Krieg. Trotzdem erinnert man sich seiner als
eines streitbaren Evangelisten und Nazi-Gegners. So schrieb die
London Times in ihrem Nachruf, er sei einer der
bemerkenswertesten Männer Deutschlands gewesen. In seiner
Gemeinde gedenkt man seiner als eines "kantigen Gottesmannes",
Studenten evangelikaler Hochschulen spielen in ihren
Abschlussarbeiten seinen Antisemitismus herunter.

In seiner Familie gilt er bis heute als tief gläubiger Mann,
der nach einer kurzen Phase des Irrtums zum Gegner des
Nationalsozialismus wurde. Dies jedoch ist nicht die ganze
Wahrheit - und die Auseinandersetzung mit der Geschichte
bedeutete nicht nur eine persönliche Herausforderung, sondern
sie hat auch alte Konflikte wieder aufgeweckt.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet in den Räumen
des Studienzentrums im Erdgeschoss des Hauses statt. Bitte
beachten Sie die veränderte Anfangszeit!


INFO

Institut für Geschichte und Biographie
"Deutsches Gedächtnis"
FernUniversität Hagen

Liebigstraße 11
D-58511 Lüdenscheid

Tel.: 02351-24580
Fax: 02351-39973
E-Mail: igb at fernuni-hagen.de
URL: www.fernuni-hagen.de/geschichteundbiographie





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 10 15:43:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Jan 2011 15:43:10 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 10.01.2011
Message-ID: 4D2B290E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 10.01.2011, 12:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 10.01.2011

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Münster: Kultur und Medien, Panorama,
Soziales, Wissenschaft und Bildung / 10.01.2011 12:00

Viel Glamour, wenig Geld: WWU-Soziologen untersuchen Finanzen
deutscher Schauspieler

Münster (wh). Leere Kasse statt Roter Teppich: Die finanzielle
Situation vieler deutscher Schauspieler ist äußerst angespannt.
Das belegt eine aktuelle Studie des Instituts für Soziologie
(IfS) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU).
Demnach verdient die Hälfte der 710 in der Untersuchung
befragten Schauspieler 20.000 Euro brutto oder weniger im Jahr.
Zudem waren fast 60 Prozent der Befragten in den vergangenen
zwei Jahren weniger als sechs Monate beschäftigt. Trotzdem
kommen nur die wenigsten in die Lage, Arbeitslosengeld 1 zu
beziehen. Die Gründe hierfür liegen laut der WWU-Soziologen in
einer strukturellen Benachteiligung kurzzeitig Beschäftigter.
Der Bochumer Schauspieler Ingo Naujoks ("Tatort") zeigt sich
verbittert über die Ergebnisse: "Es kann nicht sein, dass wir
ausschließlich in den Solidaritäts-Topf einzahlen und nichts
rausbekommen - so definiert sich nicht Solidarität."

Weitere Informationen:
http://www.uni-muenster.de/Rektorat/exec/upm.php?nummer=13713

Pressekontakt: Pressestelle der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster, Telefon: 0251/8322232, E-Mail:
pressestelle[at]uni-muenster.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Deutschland, Bochum: Wissenschaft und Bildung /
10.01.2011 11:00

Krebsdiagnose durch Licht: Stiftung fördert Bochumer
Forschungsprojekt

Bochum (wh). Ein neues Verfahren zur frühzeitigen Diagnose von
Hautkrebs entwickeln derzeit Forscher der Ruhr-Universität (RUB)
und der Technischen Fachhochschule (TFH) Georg Agricola in
Bochum. Mittels der sogenannten optischen Kohärenztomografie
soll es zukünftig möglich sein, Hauttumore in einem frühen
Stadium zu erkennen, ohne Gewebeproben nehmen zu müssen. Das
Forschungsprojekt wird von der RWTÜV Stiftung für die Dauer von
drei Jahren gefördert. Die optische Kohärenztomografie ist ein
modernes Verfahren der Bildgebung, das bereits in vielen
medizinischen Bereichen eingesetzt wird. Messergebnisse werden
dabei durch Licht visualisiert. Der Nutzen ist allerdings
oftmals noch begrenzt, weil Licht in biologischem Gewebe stark
gestreut wird. Die Bochumer Forscher wollen durch die
Kombination physikalischer und informationstechnischer
Erkenntnisse dieses Problem lösen und so die medizinische
Krebsdiagnostik zuverlässiger machen.

Weitere Informationen:
http://www.tfh-bochum.de/meldungsdetails1.html?&tx_ttnews[tt_news]=1440&tx_ttnews[backPid]=298&cHash=8c5f6a3262

Pressekontakt:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Technischen
Fachhochschule Georg Agricola, Telefon: 0234/9683334, E-Mail:
presse[at]tfh-bochum.de

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Westfalen,
Recklinghausen: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama /
07.01.2011 16:00

Unter Strom: Ausstellung verfolgt Entwicklung der Elektrizität
im Ruhrgebiet

Recklinghausen (wh). Das Ruhrgebiet ist das Energiezentrum
Europas. Dabei wurde es nicht nur durch Kohle und Stahl geprägt,
sondern auch durch die Erzeugung und Vermarktung von
Elektrizität, die sogenannte "zweite industrielle Revolution".
Die Ausstellung "Revier unter Strom" im Umspannwerk
Recklinghausen präsentiert erstmals einen Gesamtüberblick der
Elektrizitätsgeschichte der Region - und zeigt dabei anhand von
Ausstellungsstücken den ästhetischen Reiz der Stromspannung.
Die Schau verfolgt die Entwicklung vom späten 19. Jahrhundert,
als Elektrizität ein lokal geprägtes Energiesystem war, über
den Aufbau einer öffentlichen Stromversorgung im Ruhrgebiet bis
hin zum kontinentweiten Stromnetzwerk. Die Ausstellung ist bis
zum 30. Januar, dienstags bis sonntags, 10 - 17 Uhr, geöffnet.

Weitere Informationen: http://www.umspannwerk-recklinghausen.de/

Pressekontakt: Umspannwerk Recklinghausen, Telefon:
02361/9842216 , E-Mail: museum[at]rwe.com

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Westfalen,
Borken, Recklinghausen: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama
/ 07.01.2011 15:00

Westfalen im TV: Der Vater des "Babysitter Boogie" und Udo
Lindenbergs politischer Kampf

In seiner Hitliste erinnert Moderator Thomas Bug an den Sänger,
der als einer der Väter des deutschen Schlagers gilt: Ralf
Bendix aus Dortmund ist bekannt für seinen Ohrwurm "Babysitter
Boogie". Ob er es damit an die Spitze der Rangliste geschafft
hat? Die beliebtesten Schlagerstars aus Nordrhein-Westfalen,
Mittwoch, 12. Januar, 21 Uhr, WDR

Udo Lindenberg wurde nicht im Hamburger Hotelzimmer geboren,
sondern stammt aus dem westfälischen Gronau. In einer
Dokumentation verfolgt Reinhold Beckmann die politische
Auseinandersetzung des jetzt schon legendären Sängers mit der
DDR und dessen achtjährigen Kampf für ein Konzert im Palast der
Republik. Die Akte Lindenberg: Udo und die DDR, Donnerstag, 13.
Januar, 23.30 Uhr, Das Erste

Stars präsentieren sich gern als Gourmets und perfekte Köche.
Doch kann ihr Kochhandwerk den Ansprüchen eines Profis
standhalten? Der Dorstener Sternekoch Björn Freitag ("Goldener
Anker") fordert nun Prominente zum Test heraus. Als erster
Kandidat wird "Tagesschau"-Sprecher Jan Hofer in Freitags
Restaurantküche stehen und für dessen anspruchsvolle Gäste
kochen. Sternekoch für einen Tag, Samstag, 15. Januar, 18.20
Uhr, WDR


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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


Aktuelle Meldungen
... auf unserer Internetseite: http://www.westfalen-heute.de
... als RSS-Feed: http://www.westfalen-heute.de/rss.php
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 11 10:35:21 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Jan 2011 10:35:21 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/01
Message-ID: 4D2C3269.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 06.01.2011, 09:14


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-01 für den Zeitraum vom 01.01.2011 bis

zum 07.01.2011 mit insgesamt 14 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-01&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 11 11:03:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Jan 2011 11:03:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 27.11.-27.12.2010
Message-ID: 4D2C3904.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 27.12.2010, 10:15


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/

WDR-Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 27.12.2010

Ruhrgebiet: Volunteers sollen weiter machen (08:48 Uhr) Die
Ruhr 2010 plant die 1.200 Volunteers der Kulturhauptstadt auch
im kommenden Jahr anzubieten. Sie könnten Museen, Städte-Touren
oder Konzerte begleiten. Ihre inhaltliche und soziale Kompetenz
müsse weiter genutzt werden, erklärte ein Sprecher der Ruhr
2010. Im Jahr der Kulturhauptstadt sind mehr als 170.000
ehrenamtliche Helferstunden geleistet worden.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 23.12.2010

Museum mit Dachschaden (17:47 Uhr) Das Dortmunder Museum für
Kunst und Kulturgeschichte ist trotz eines Schadens im Glasdach
weiter geöffnet. Am Mittwoch waren Schneelawinen von darüber
liegenden Dächern heruntergefallen und hatten Scheiben
zertrümmert. Heute (Donnerstag) wurden sie notdürftig mit Holz
und Teerpappe geflickt. Geld für die Sanierung gebe nicht,
sagte der Museumsdirektor. Versichert seien nur Brandschäden.

Nachrichten aus OWL vom 23.12.2010

Antiker Messkelch in Paderborn (12:21 Uhr) Paderborns
Erzbischof Hans-Josef Becker wird die Christmette am Heiligen
Abend mit einem besonderen Messkelch zelebrieren. Der in
Paderborn gefertigte Silberkelch aus dem Jahr 1699 wurde
seinerzeit für Fürst-Bischof Hermann Werner angefertigt. Der
Messkelch wurde zusammen mit einem Glaspokal im Herbst
ersteigert und gehört nun zum Bestand des Erzbischöflichen
Diözesanmuseums.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 20.12.2010

Zeichnungsausstellung erfolgreich (14:26 Uhr) Mehr als 27.000
Menschen haben in diesem Jahr das Museum für Gegenwartskunst in
Siegen besucht. Wie das Museum mitteilt ist die aktuelle
Ausstellung mit 41 internationalen Zeichnern besonders
erfolgreich. Sie ziehe auch viele auswärtige Kunstfreunde an.
Im kommenden Jahr feiert das Museum sein zehnjähriges Bestehen.
Unter anderem sind eine Ausstellung mit photographischen
Arbeiten des Rubens-Preisträgers Cy Twombly und eine
Retrospektive der Malerei von Antoni Tàpies geplant

Nachrichten aus Südwestfalen vom 20.12.2010

Förderverein für Weihnachtsmuseum (14:22 Uhr) Für das geplante
Weihnachtsmuseum im alten Bahnhof in Lennestadt- Grevenbrück
soll im Januar ein Förderverein gegründet werden. Daran wollen
sich die Stadt Lennestadt, der Kreis Olpe und der Verein
"Sauerland Initiativ" beteiligen. Außerdem wird ein
Förderantrag für die Regionale gestellt. In dem
denkmalgeschützten Bahnhof soll ein Museum rund um Weihnachten
entstehen, das ganzjährig geöffnet hat.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.12.2010

Sonderurlaub für Karneval? (09:32 Uhr) Am Dortmunder
Arbeitsgericht gibt es heute einen ungewöhnlichen Prozess. Eine
Angestellte des Dortmunder Industriemuseums Zeche Zollern
verklagt den Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Arbeitgeber
auf drei Monate unbezahlten Sonderurlaub in der Karnevalszeit.
Zwischen Januar und März kommenden Jahres habe sie in einer
Essener Karnevalsgesellschaft fast 200 Auftritte für den
Karnevalsverein. Der Landschaftsverband hatte der
karnevalsbegeisterten Angestellten vier Wochen unbezahlten
Sonderurlaub angeboten; diese Zeitspanne erscheint ihr aber zu
gering.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 18.12.2010

Museumsleiter beschuldigt (11:01 Uhr) Die Staatsanwaltschaft
Köln ermittelt offenbar gegen den Leiter des Kunstmuseums in
Ahlen. Er gehöre zu den sieben Beschuldigten im
Kunstfälscher-Skandal um angebliche Meisterwerke des 20.
Jahrhunderts, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Was
dem Museumsleiter genau vorgeworfen wird, erläuterte die
Behörde nicht. In dem Fall geht es um gefälschte Bilder, die
vor allem bei Auktionen für hohe Summen verkauft wurden

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 17.12.2010

Witten: Bahnhof verkauft (08:35 Uhr) Die Deutsche Bahn hat das
historische Bahnhofsgebäude in Witten an zwei lokale
Geschäftsleute verkauft. Sie wollen das denkmalgeschützte
Empfangsgebäude für rund 2,8 Millionen Euro sanieren und
umbauen. Dabei soll das über 100 Jahre alte Gebäude aus der
Gründerzeit als Tor zur Innenstadt gestaltet und unter anderem
als Museum ausgebaut werden.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 16.12.2010

U-Turm wird offiziell eröffnet (18:14 Uhr) Der Dortmunder
U-Turm wird am Samstag offiziell eröffnet. Dabei ist unter
anderem die lange erwartete Ausstellung des Pariser Centre
Pompidou zu sehen. Die Film- und Video-Kunst-Ausstellung "Bild
für Bild" im Ostwall-Museum im "U" besteht aus 52
Video-Installationen, Kurzfilmen, Skulpturen und Fotografien.
"Bild für Bild" ist bis Ende April geöffnet.

Nachrichten aus OWL vom 13.12.2010

Ehrgeizige Museumspläne (18:38 Uhr) Die beiden großen
Kunstmuseen in Ostwestfalen-Lippe künden für das nächste Jahr
ehrgeizige Ausstellungsprojekte an. Sie wollen damit ihre
Stellung in der internationalen Museumslandschaft weiter
festigen. So zeigt die Kunsthalle Bielefeld eine Schau über
Pablo Picasso. Mit vier großen Picasso-Ausstellungen hatte die
Kunsthalle in den 1980er Jahren internationaler Anerkennung
erhalten. An diese Erfolge will sie nun mit einer Schau
anknüpfen, die sich auf Picassos Schaffen im Jahr 1905
konzentriert, einem Wendepunkt in seinem Gesamtwerk. Auch das
MARTa Herford will wieder mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen
und präsentiert über 100 Werke berühmter Künstler des 20.
Jahrhunderts. Beide Häuser setzen aber auch auf die eigenen
Sammlungen. Das MARTa gewährt Einblicke in sein neues Depot und
die Bielefelder räumen sogar das gesamte Haus, um den eigenen
Bestand erstmals fast vollständig präsentieren zu können

Nachrichten aus OWL vom 13.12.2010

Auktion brachte MARTa Geld (05:56 Uhr) Eine Kunstauktion im
Herforder Kunstmuseum hat dem MARTa über 40.000 Euro
eingebracht. Die Werke für die Versteigerung am Wochenende
hatten 25 Künstler zur Verfügung gestellt. Mit dem Erlös sollen
Kunstwerke für die hauseigene Sammlung angekauft werden. [

Nachrichten aus OWL vom 11.12.2010

Rechtsextremisten an historischen Orten (10:31 Uhr) Wie lässt
sich der Missbrauch historisch bedeutsamer Orte durch
Rechtsextremisten verhindern? Mit dieser Frage befasst sich
eine bundesweite Tagung an diesem Wochenende auf der
Wewelsburg. Das Gedenken an die Luftangriffe auf Dresden oder
das Grab von Rudolf Heß. Immer wieder nutzen Neonazis bestimmte
Jahrestage oder Orte für ihre Propaganda. Auch die Wewelsburg
gehört dazu, denn dort wollte Hitlers SS ihr ideologisches
Zentrum errichten. Die Ausstellung dazu zeigt die Verbrechen,
aber sie zeigt natürlich auch Symbole und die Führer der SS.
Die Museumsmacher haben deshalb viele Maßnahmen ergriffen,
damit die Wewelsburg nicht zu einem Wallfahrtsort für Rechte
werden kann. Und bislang mit Erfolg. Solche Beispiele, aber
auch Mythen und neuere Strategien der rechten Szene sollen in
Arbeitsgruppen auf der Tagung diskutiert werden.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 10.12.2010

"Public Writing Day" in Dortmund (16:09 Uhr) Das neue
Ostwall-Museum im Dortmunder U lädt zum gemeinsamen Schreiben
ein. Am Samstag ist dort ein "Public Writing Day" - zu deutsch:
ein "öffentlicher Schreibtag" - angesetzt. Besucher des "U"
sollen per Computer einen gemeinsamen Text verfassen. Zur
Belohnung gibt es freien Eintritt ins Ostwall-Museum und eine
Führung. Zum "Public Writing Day" kommen auch Bewohner des ruhr
2010-Projekts "2-3 Straßen". Sie wohnen seit Jahresbeginn
kostenlos in der Dortmunder Nordstadt und schreiben darüber
gemeinsam ein Buch.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 09.12.2010

Archive planen Notfallverbund (15:57 Uhr) Die Archive in
Siegen-Wittgenstein wollen stärker zusammen arbeiten, um für
Notfälle besser vorbereitet zu sein. Das Kreisarchiv plant mit
den zehn kommunalen Archiven einen Notfallverbund zu gründen.
Eine Notfalltruppe soll für den Ernstfall geschult und darauf
vorbereitet werden, wie beispielsweise das Archivgut gesichert
wird und wo sich geeignete Lagerräume befinden. Langfristig
könnten auch weitere Kultureinrichtungen wie Museen oder
Bibliotheken den Notfallverbund unterstützen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 08.12.2010

Lennon-Ausstellung in Gronau (14:50 Uhr) Das Rock´n´Popmuseum
in Gronau eröffnet heute Abend (08.12.10) eine
John-Lennon-Ausstellung. Im Mittelpunkt stehen Lithographien,
Zeichnungen und Karikaturen des Ex-Beatles und weniger seine
Musik. Zu sehen sind aber auch Preise und Auszeichnungen, die
er für sein musikalisches Schaffen erhielt. Die Ausstellung,
die heute am 30. Jahrestag der Ermordung Lennons eröffnet wird,
ist bis Mitte Februar in Gronau zu sehen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 08.12.2010

Picasso-Bild geht auf Reisen (14:47 Uhr) Das Picasso-Museum in
Münster leiht dem New Yorker Guggenheim-Museum das
Picasso-Gemälde "Frauenkopf" aus dem Jahr 1926. Die Amerikaner
wollen das Bild 2012 in einer großen Picasso-Sonderausstellung
präsentieren. Das Gemälde gehört zu den insgesamt sechs Werken,
die ein Ehepaar dem Museum 2007 als Dauerleihgabe überlassen
hat.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 07.12.2010

Fotokunst im Landesmuseum (16:38 Uhr) Das Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster setzt im neuen Jahr auf
Zeitgenössisches. Im Mittelpunkt stehen Künstler wie Blinky
Palermo und Thomas Ruff, hieß es heute (7.12.2010) bei der
Vorstellung des Jahresprogramms 2011. Ruff wird im Landesmuseum
neue Bilder vorstellen. Er zählt zu den bedeutendsten
Photokünstlern weltweit. Im Zentrum der Ausstellung von Blinky
Palermo steht das malerische Werk.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 07.12.2010

Museen sollen moderner werden (07:54 Uhr) Das Krippenmuseum und
das Heimathaus in Telgte sollen ab dem kommenden Frühjahr für
rund 2,3 Millionen Euro modernisiert werden. Nach den Plänen
der Gesellschafter wird u.a. ein Neubau für die Präsentation
des berühmten "Telgter Hungertuchs" errichtet. Die komplette
Dauerausstellung soll umstrukturiert und moderner gestaltet
werden. Nach der Wiedereröffnung im November 2011 soll das Haus
dann das erste Museum für religiöse Kultur in Westfalen werden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.12.2010

Römermuseum wird erweitert (06:48 Uhr) Am Halterner Römermuseum
wird voraussichtlich im kommenden Frühjahr der Bau für einen
archäologischen Park beginnen. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe und das Land NRW wollen dafür insgesamt rund 5
Millionen Euro ausgeben und den Museums-Standort damit
aufwerten. Geplant ist die Rekonstruktion einer Wehranlage und
einer römischen Baustelle. In Haltern stand vor rund 2.000
Jahren eines der wichtigsten Militärlager der Römer.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 03.12.2010

Kunstmuseum erneut durchsucht (17:09 Uhr) Das Kunstmuseum in
Ahlen ist erneut ins Visier der Fahnder geraten, die bereits im
August zwei gefälschte Bilder beschlagnahmten. Die Fahnder der
Staatsanwaltschaft Köln durchsuchten nicht nur das Kunstmuseum
in Ahlen, sondern auch die Privaträume des Leiters Burkhard
Leismann. Sie fanden zwar keine weiteren gefälschten Bilder,
nahmen aber Kopien der E-Mail-Korrespondenz zwischen einem
inzwischen verhafteten Kunstsammler aus Krefeld und Leismann
zur Auswertung mit. Die Verhaftung des rheinischen
Kunstexperten war Grund für die erneute Durchsuchung des
Ahlener Museums.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 02.12.2010

Hilfe für Heimathaus (18:05 Uhr) Das Heimathaus Münsterland in
Telgte erhält für einen Museumsanbau 400.000 Euro vom
Landschaftsverband Westfalen-Lippe. In dem Neubau soll das
bedeutendste Ausstellungsstück des Museums präsentiert werden,
das Telgter Hungertuch von 1632. Die Umbauten kosten insgesamt
rund eine Million Euro.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 02.12.2010

LWL-Museen werden teurer (09:40 Uhr) Museumsbesucher in
Westfalen-Lippe werden ab dem kommenden Sommer stärker zur
Kasse gebeten. Der Kulturausschuss des Landschaftsverbandes hat
gestern beschlossen, die Eintrittspreise der LWL-Museen um
durchschnittlich zehn Prozent zu erhöhen. So sollen zum
Beispiel Erwachsene im Dortmunder Industriemuseum Zeche Zollern
ab Mitte nächsten Jahres 4 statt 3,50 Euro zahlen. Davon
verspricht sich der LWL Mehreinnahmen von jährlich insgesamt
rund 200.000 Euro.

Nachrichten aus OWL vom 01.12.2010

Hoffnung für die Kaiserpfalz (16:37 Uhr) Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe wird wohl nicht aus dem Paderborner Museum
Kaiserpfalz aussteigen. Der Kulturausschuss hat eine endgültige
Entscheidung über den umstrittenen Sparvorschlag vertagt, die
Politiker sprachen sich aber deutlich für das Museum aus.
Scharfe Kritik übten Vertreter von SPD, Grünen und FDP am
Vorgehen der Verwaltung: Der Vorschlag des Landschaftsverbandes,
aus der Kaiserpfalz auszusteigen, ohne zuvor das Gespräch mit
den Betroffenen zu suchen, habe politischen Schaden
angerichtet. Jetzt müsse man zurückkehren zu einem
partnerschaftlichen Umgang mit den Beteiligten in Paderborn.
Und gemeinsam überlegen, ob Kosten künftig anders verteilt
werden können. Bislang ist der LWL mit jährlich rund 240.000
Euro an der Kaiserpfalz beteiligt. Einem Ort von großer
historischer Bedeutung, so die einhellige Meinung des
Kulturausschusses.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 01.12.2010

Kochbuchmuseum soll umziehen (15:25 Uhr) Das Deutsche
Kochbuchmuseum im Dortmunder Westfalenpark soll einer
Gastronomiemeile Platz machen. Im Frühjahr 2012 soll es an
einem neuen Standort in der Innenstadt wiedereröffnen.
Schwerpunkt soll dann die "Vielfalt der Kulturen" und "Gesunde
Ernährung" sein. Voraussetzung für den Umzug ist die Zustimmung
des Rates am 16. Dezember. In den bisher 22 Jahren seines
Bestehens hat das Museum nach eigenen Angaben mehr als eine
halbe Million Besucher gezählt. [

Nachrichten aus OWL vom 01.12.2010

Sparen an der Kaiserpfalz (06:34 Uhr) Über die Zukunft des
Museums Kaiserpfalz in Paderborn wird am Vormittag in Münster
verhandelt. Der Kulturausschuss des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe berät darüber, ob der Verband aus finanziellen
Gründen aus dem Museumsbetrieb aussteigen soll. Damit könnte er
sein Haushaltsloch verringern und jährlich mehr als 240.000
Euro einsparen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 29.11.2010

Herne: Besucherrekord im Museum (16:42 Uhr) In Herne haben
160.000 Besucher die Mittelalterausstellung ?Aufruhr 1225?
besucht. Das bescherte dem Museum für Archäologie einen Rekord.
Gestern war die große Mittelalterausstellung nach neun Monaten
zu Ende gegangen. Ursprünglich hatte der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe als Museumsträger mit 100.000 Menschen
gerechnet. Der Name ?1225? erinnert an das Jahr, in dem die
Ruhr-Region von der Herrschaft des Kölner Erzbischofs lösen
konnte

Nachrichten aus Südwestfalen vom 27.11.2010

Zwei Weihnachtsausstellungen (13:12 Uhr)

In Südwestfalen werden am Sonntag zwei große weihnachtliche
Ausstellungen eröffnet. Das Arnsberger Sauerland-Museum zeigt,
wie sich das Weihnachtsfest im Laufe der Zeit gewandelt hat.
Präsentiert werden Dekorationen und Geschenke aus der Zeit
zwischen 1900 und 1980. International geht es im Museum "Forum
der Völker" in Werl zu. Dort werden 400 Krippen aus 60 Ländern
zu sehen sein.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 27.11.2010

Ausstellung seltener Flacons im Osthaus-Museum (12:34 Uhr) Eine
Ausstellung im Hagener Osthaus-Museum zeigt von Samstag an
seltene Parfüm-Flacons: Mehr als 4.000 Parfümflaschen aus dem
17. bis 19. Jahrhundert hat die die Sammlerin Beatrice Frankl
zusammengetragen. ?Kleider der Düfte? nennt die Münchenerin
ihre Sammlung. Sie besteht aus Exponaten weltweit bekannter
Dufthersteller wie Guerlain, Dior und Chanel, aber auch
seltener Produkte deutscher Firmen. Die Ausstellung ist
deutschlandweit die größte Sammlung dieser Art und noch bis
Ende Februar zu sehen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 27.11.2010

Zwei Weihnachtsausstellungen (13:12 Uhr)

In Südwestfalen werden am Sonntag zwei große weihnachtliche
Ausstellungen eröffnet. Das Arnsberger Sauerland-Museum zeigt,
wie sich das Weihnachtsfest im Laufe der Zeit gewandelt hat.
Präsentiert werden Dekorationen und Geschenke aus der Zeit
zwischen 1900 und 1980. International geht es im Museum "Forum
der Völker" in Werl zu. Dort werden 400 Krippen aus 60 Ländern
zu sehen sein.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 27.11.2010

Ausstellung seltener Flacons im Osthaus-Museum (12:34 Uhr) Eine
Ausstellung im Hagener Osthaus-Museum zeigt von Samstag an
seltene Parfüm-Flacons: Mehr als 4.000 Parfümflaschen aus dem
17. bis 19. Jahrhundert hat die die Sammlerin Beatrice Frankl
zusammengetragen. ?Kleider der Düfte? nennt die Münchenerin
ihre Sammlung. Sie besteht aus Exponaten weltweit bekannter
Dufthersteller wie Guerlain, Dior und Chanel, aber auch
seltener Produkte deutscher Firmen. Die Ausstellung ist
deutschlandweit die größte Sammlung dieser Art und noch bis
Ende Februar zu sehen.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 11 11:06:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Jan 2011 11:06:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ausstellungstermine des Stadtmuseums Muenster
Message-ID: 4D2C39B8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Karina Hansen"
Datum: 10.01.2011, 12:47


AKTUELL

Nachfolgend erhalten Sie die Ausstellungstermine des Stadtmuseums
Münster für Februar 2011:


ständig:
Schausammlung: 1200 Jahre Geschichte der Stadt Münster


04.09.10 - 08.05.11
Der Prinzipalmarkt in Münster - Fotos 1857 bis 1958

14.01.11 - 30.04.11
Vor 50 Jahren - Münster 1961

21.01.11 - 09.03.11
"Tabu Maski" - Karnevalsfeste der Künstlergemeinschaft Schanze
von 1925 bis 1955

01. 02.11 - 03.04.11
Andreas Feininger - That´s Photography


INFO

Karina Hansen M.A.

Tel.: +49-(0)251/492-4513
Fax: +49-(0)251/492-7726
E-Mail: Hansen at stadt-muenster.de
URL: http://www.stadtmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 11 12:54:00 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Jan 2011 12:54:00 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 11.01.2011
Message-ID: 4D2C52E8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 11.01.2011, 12:46


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 11.01.2011

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
Dortmund: Soziales, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung /
11.01.2011 12:00

Studie: Zwei Drittel der Dortmunder Studenten mit Nebenjob

Dortmund (wh). Die meisten Studenten der Dortmunder Hochschulen
arbeiten neben dem Studium in einem Nebenjob. Das geht aus
einer Erhebung der Arbeitsgemeinschaft der Studentenwerke NRW
hervor. Demnach sind 76 Prozent der Dortmunder Studenten
erwerbstätig. In den meisten anderen Bundesländern liegt der
Schnitt deutlich unter 70 Prozent. Ein Großteil der
erwerbstätigen Studenten arbeitet als Aushilfskraft in Fabriken,
Büros oder Kneipen. Ihr durchschnittlicher Nettostundenlohn
liegt bei 10 Euro.

Weitere Informationen:
http://www.studentenwerke-nrw.de/CMS/de/veroeffentlichungen/studierende-in-nrw.html

Pressekontakt: Günther Remmel, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft
der Studentenwerke NRW, Telefon: 0521/1064133, E-Mail:
arge-nrw[at]studentenwerke-nrw.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
Gelsenkirchen, Münster: Panorama, Stadtentwicklung /
11.01.2011 11:00

Bahn-Konkurrent wird auch Münster und Gelsenkirchen anfahren

Westfalen (wh). Das neu gegründete Eisenbahnunternehmen
Hamburg-Köln-Express GmbH (HKX) will mit seinem im Sommer 2011
startenden Fernzug auch Westfalen ansteuern. Das gab der
Bahn-Konkurrent jetzt auf seiner Internetseite bekannt. Demnach
sollen die Hauptbahnhöfe in Gelsenkirchen und Münster
Haltepunkte auf der Strecke Hamburg-Köln werden. Ab dem 1.
September will die HKX GmbH mit einem neuen Express-Zug dreimal
täglich von Hamburg nach Köln und zurück fahren. Die Reise soll
etwa vier Stunden dauern und zu Preisen angeboten werden, "die
unter denen der Deutschen Bahn liegen", so das Unternehmen.

Weitere Informationen: http://hkx-online.de/

Pressekontakt: Hamburg-Köln-Express GmbH, Telefon: 030/25894555,
E-Mail: info[at]hkx-online.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen:
Panorama, Wissenschaft und Bildung / 11.01.2011 10:00

Keine Population: Luchse in Westfalen sind Einzeltiere

Westfalen (wh). Bei den Luchsen, die immer wieder in den
westfälischen Wäldern beobachtet werden, handelt es sich um
Einzeltiere. Nachweise für Jungtiere und damit für eine
Population der Raubkatzen gäbe es derzeit nicht, erklärte eine
Biologin der Forschungsstelle Jagdkunde und
Wildschadenverhütung in Bonn: "Ob und wann es einmal Jungtiere
gibt, weiß niemand." Sowohl im Siegerland als auch im Sauerland
melden ehrenamtliche Luchsberater regelmäßig Beobachtungen von
ein oder zwei Tieren. Auch im Teutoburger Wald lebt ein Luchs
in freier Wildbahn. Die Forschungsstelle Jagdkunde geht davon
aus, dass die Tiere aus dem Harz nach Westfalen gekommen sind.

Pressekontakt: Christoph Grüner, Landesbetrieb Wald und Holz
NRW, Telefon: 02931/9634274, E-Mail:
presse[at]wald-und-holz.nrw.de; Dr. Ingrid Hucht-Ciorga,
Forschungsstelle Jagdkunde und Wildschadenverhütung, Telefon:
0228/9775533, E-Mail:
ingrid.hucht-ciorga[at]wald-und-holz.nrw.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Bielefeld: Wissenschaft und Bildung / 10.01.2011 18:00

FH Bielefeld will Übergang zur Hochschule erleichtern

Bielefeld (wh). Wirtschaftsstudenten der Fachhochschule (FH)
Bielefeld können zukünftig Leistungen, die sie in der Schule
erbracht haben, auf ihr Studium anrechnen lassen. Dafür hat die
FH jetzt einen Kooperationsvertrag mit dem NRW-Schulministerium
und der Bezirksregierung Detmold geschlossen. Die Vereinbarung
ist landesweit einzigartig. Sie sieht vor, dass bestimmte
Lernmodule, die bereits an den Berufskollegs im
Regierungsbezirk absolviert wurden, nicht mehr im
Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre der FH Bielefeld
wiederholt werden müssen. Die Studiendauer kann sich dadurch
verkürzen. Ziel der Vereinbarung ist es, Jugendlichen den
Übergang vom Berufskolleg in die Hochschule zu erleichtern.

Weitere Informationen: http://bit.ly/fYRbui

Pressekontakt: Pressestelle der Fachhochschule Bielefeld,
Telefon: 0521/1067793, E-Mail: presse[at]fh-bielefeld.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
Münster: Kultur und Medien, Panorama / 10.01.2011 17:00

Schauspiel Hannover bringt die Geschichte der Wiedertäufer von
Münster auf die Bühne

Münster (wh). Die blutige Geschichte der Wiedertäufer von
Münster ist Stoff eines neuen Theaterstücks, das jetzt am
Schauspiel Hannover Premiere feierte. Die an den Roman
"Kristus" von Robert Schneider angelehnte Inszenierung folgt
dem Lebenslauf des Jan van Leiden, der 1534 als selbsternannter
Erretter der Welt das Täuferreich von Münster gründete - einen
utopischen Gottesstaat, der nach kurzer Zeit von bischöflichen
Soldaten zerschlagen wurde. Regie führt der aus Cottbus
stammende Drehbuchautor Mirko Borscht. Das Täuferreich von
Münster war schon häufig Thema in Filmen und Theaterstücken.
Prominentester Autor der der Geschichte um Jan van Leiden ist
Friedrich Dürrenmatt, dessen Komödie "Die Wiedertäufer"
erstmals 1967 am Schauspielhaus Zürich aufgeführt wurde.

Weitere Informationen:
http://www.schauspielhannover.de/schauspiel/index.php?m=116&f=03_werkdetail&ID_Vorstellungsart=&ID_Stueck=134&ID_Vorstellung=1708

Pressekontakt: Björn Achenbach, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit Schauspiel Hannover, Telefon:
0511/99992080, E-Mail:
bjoern.achenbach[at]staatstheater-hannover.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Dortmund: Freizeit, Kultur und Medien, Soziales /
10.01.2011 16:00

Dortmunder Museum zeigt erste interkulturelle Ausstellung für
Kinder

Dortmund (wh). Mit der bundesweit ersten interkulturellen
Ausstellung für Kinder startet am 12. Februar das Kindermuseum
mondo mio! ins neue Ausstellungsjahr. Die Schau "Weltenkinder"
bietet mit Objekten und interaktive Kunsträumen einen
spielerischen Zugang zur kulturellen Vielfalt und will so
Offenheit und Toleranz bereits im Kindergartenalter fördern.
Zentrales Thema sind die Unterschiede und Gemeinsamkeiten
deutscher und zugewanderter Familien. Projektleiterin Elisabeth
Limmer sieht Dortmund als idealen Ort für die Ausstellung: "Für
viele Kinder ist kulturelle Vielfalt ein Abenteuer, das vor der
eigenen Haustür beginnt. So leben in Dortmund Familien aus über
145 Nationen." Über deren Herkunftsländer, Kulturen und
Traditionen wisse man meistens jedoch nicht viel.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden
Sie im Downloadbereich unserer Internetseite.

Weitere Informationen: http://www.mondomio.de/

Pressekontakt: Martin Juhls, Telefon: 0151/22641488, E-Mail:
presse[at]mondomio.de

-----------------------------------------------------------------------------

Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


Aktuelle Meldungen
... auf unserer Internetseite: http://www.westfalen-heute.de
... als RSS-Feed: http://www.westfalen-heute.de/rss.php
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Piusallee 4 - 48147 Münster
T 0251 - 144 96 -39 / -43
F 0251 - 144 96 42
M 0170 - 30 710 36





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 12 11:25:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Jan 2011 11:25:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Nachbarschaft als 'Gemeinschaft', Muenster,
14.01.2011
Message-ID: 4D2D8FAC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 07.01.2011, 14:18


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte

spricht

Eric Piltz, M.A. (Dresden)

über

Nachbarschaft als 'Gemeinschaft'. Integration und
Sozialkontrolle in Coesfeld und Andernach (17.-18. Jahrhundert)

Der Vortrag widmet sich räumlich-nachbarschaftlicher
Organisation in Städten der Frühen Neuzeit. Besonders im Fall
der korporierten Nachbarschaften, wie sie u.a. in Coesfeld und
Andernach vorlagen (und teilweise noch heute existieren),
lassen sich besonders gut Gruppenbildungsprozesse beobachten.
Die Frage, die im Vordergrund des Vortrags steht, ist: Wie
integrativ und wie exklusiv konnte oder musste eine solche
Nachbarschaft sein, um als Gemeinschaft zu funktionieren?


INFO

Veranstaltungsdaten:
Datum: 14. Januar 2011, 16.00 Uhr c. t.

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 275 12
Fax: 0251 / 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 12 11:40:08 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Jan 2011 11:40:08 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Geschichtsblaetter des Kreises Coesfeld, Bd. 35
Message-ID: 4D2D9318.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Peter Ilisch"
Datum: 11.01.2011, 21:14


LITERATUR

Zum Ende des Jahres 2010 erschien Bd. 35 der "Geschichtsblätter
des Kreises Coesfeld" mit folgenden Beiträgen:

Diethard Aschoff: [...] das Allerheiligste begaffen -
Judenwohnungen an Prozessionswegen in Dülmen im Alten Reich

Norbert Nagel: Landesherrliches Einschreiten gegen nächtliches
Fastnachtstreiben der Nachbarschaften in münsterländischen
Städten um 1600

Peter Ilisch: Pastoren zu Zeiten des Fürstbistums Münster -
Billerbeck und Darup als Beispiele.

Peter Ilisch: Bausteine zur älteren Bulderner
Kirchengeschichte. [behandelt Kircheninventare des 16.Jh. sowie
den Anstellungsvertrag des Hauses Buldern mit Hako von
Diepenbrock als Pastor 1543]

Tanja Bessler-Worbs: [...] denn es ist ein weiblicher Beruf,
kein handwerklicher - die Ausbildung und Tätigkeit von
Schneiderinnen im 19. und 20. Jahrhundert.

Frank Scheele: Abschied vom Milieu - katholischer Sport in
Billerbeck [nach 1945]

Christian Schulze Pellengahr: Der Direktor des Bauamtes des
Westfälischen Bauernvereins Albert Josef Löfken (1855-1932) -
Nachtrag und Berichtigung zur Baugeschichte des adeligen Hauses
Darup zu Darup.


INFO

Der Band (232 S.) ist für 10 Euro erhältlich vom
Geschäftsführer des Kreisheimatvereins Coesfeld Christian
Wermert (info at kreisheimatverein-coesfeld.de)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 12 11:43:25 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Jan 2011 11:43:25 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Geschichte selber erforschen: Wege zur Orts-,
Hof- und Familiengeschichte, Vreden, 22.01./05.03.2011
Message-ID: 4D2D93DD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 11.01.2011, 12:15


KONFERENZ

Seminar Winter 2010/11 (Wiederholung):
Geschichte selber erforschen:
Wege zur Orts-, Hof- und Familiengeschichte


Die Gesellschaft für historische Landeskunde des
Westmünsterlandes e.V. hat dieses Seminar bereits mit großem
Erfolg im vorigen Winter angeboten. Es wendet sich an alle, die
sich mit der Geschichte ihres Ortes oder ihrer Familie befassen
möchten. Das Seminar findet an zwei Samstagen (22. Januar und
5. März) jeweils von 10 bis ca. 16 Uhr in Südlohn in der
Begegnungsstätte Haus Wilmers, Kirchstraße 9, statt
(Teilnahmegebühr 15,-- EUR). In der Mittagpause ist Gelegenheit
für einen Imbiss in einer nahegelegenen Gaststätte.

Unter der Leitung von einschlägig ausgewiesenen Fachdozenten
wird eine Einführung in all die Gebiete gegeben, die bei der
Auswertung historischer Quellen nützlich sein können, immer
anhand von Beispielen aus dem Westmünsterland. Zu jedem Gebiet
werden schriftliche Unterlagen verteilt.

Auf der ersten Sitzung am 22.1. werden folgende Themen
behandelt: 1. Sprachgebrauch älterer Dokumente, Entwicklung der
Schriftsprache, ältere Berufsbezeichnungen, die Schreibweise
von Familiennamen usw. (Prof. Dr. Ludger Kremer), 2.
Entwicklung der Schrift in Handschriften und im Buchdruck (Dr.
Timothy Sodmann), 3. Vermessungs- und Katasterwesen, Landkarten,
Luftbilder (Stadtarchivar a.D. Hanspeter Dickel), 4. Maße und
Gewichte (Winfried Semmelmann).

In der zweiten Sitzung am 5.3. werden behandelt: 5.
Datierungsprobleme und Festkalender (Ingeborg Höting M.A.), 6.
Münzwesen (Dr. Peter Ilisch), 7. Übersicht der wichtigsten
Archive und Bibliotheken für das Westmünsterland / Quellen zur
Bevölkerungsgeschichte (Dipl.-Archivarin Renate Volks-Kuhlmann)
, 8. Methoden der Genealogie/Familienforschung (Alfons
Nubbenholt). Interessenten werden gebeten, sich per E-Mail
unter info at ghl-westmuensterland.de bis zum 20.1. anzumelden.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Geschichte selber erforschen:
Wege zur Orts-, Hof- und Familiengeschichte
Datum: 22.01.2011 und 05.03.2011
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
p/A Landeskundliches Institut Westmünsterland -
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
E-Mail: thomas.ridder at imail.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 12 11:50:11 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Jan 2011 11:50:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe des Herforder Geschichtsvereins, Herford,
ab 20.01.2011
Message-ID: 4D2D9573.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 11.01.2011, 11:06


AKTUELL

Verein für Herforder Geschichte e.V.
Am 20. Januar 2011 beginnt die diesjährige Vortragreihe des
Herforder Geschichtsvereins! Das Vortragsprogramm bezieht sich
in diesem Zeitraum schwerpunktmäßig auf die 1000jährige
Geschichte des Stiftbergs in Herford.

Wenn nicht anders angegeben, finden die Vorträge im
Daniel-Pöppelmann-Haus Herford, Deichtorwall 2, 32051 Herford
statt. Da einige der Vorträge evtl. in die St. Marienkirche
Stift Berg verlegt werden könnten, beachten Sie bitte auch die
aktuellen Ankündigungen in der Tagespresse.

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich



Donnerstag 20. Januar 2011, 19 Uhr
Prof. Dr. Gerd Althoff (Universität Münster)
Das Königtum, die Billunger und ihre geistlichen Einrichtungen
im 11. Jahrhundert

Weitere Informationen zu diesem Vortrag folgen in den nächsten
Tagen! Vgl. zur Prof. Althoff:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Althoff


Donnerstag 03. Februar 2011, 19 Uhr
Dr. Ulrich Althöfer (Evangelische Kirche von Westfalen,
Landeskirchenamt)
Kirchenbau und Kirchenschätze in Westfalen im Vergleich


Donnerstag 03. März 2011, 19 Uhr
Eckhard Möller (Geschichtsverein Herford)
Natur und Landschaft im Stiftberg-Gebiet -
und wie die Menschen sie verändert haben


Donnerstag 07. April 2011, 19 Uhr
Kristian Buchna (Universität Augsburg)
Diplomat im Lutherrock. Der Stiftberger Pastor Hermann Kunst
als Stimme der evangelischen Kirche bei der Bundesregierung


Donnerstag 05. Mai 2011, 19 Uhr
Mathias Polster (Geschichtsverein Herford)
Komm wir bauen eine Kirche - mittelalterliche Baugeschichten


Donnerstag 09. Juni 2011, 19 Uhr
Prof. Dr. Werner Freitag (Universität Münster)
Marienwallfahrten und Marienverehrung in Westfalen in
Spätmittelalter und Neuzeit


INFO

Christoph Laue
Kommunalarchiv Herford/Stadtarchiv Herford
Amtshausstr.2
D-32051 Herford
Tel.: +49 5221/132213
Fax: + 49 5221/132252
Mobil +49 170/4954457
E-Mail: c.laue at kreis-herford.de
URL: www.geschichtsverein-herford.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 12 12:42:58 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Jan 2011 12:42:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 12.01.2011
Message-ID: 4D2DA1D2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 12.01.2011, 12:32


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 12.01.2011

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Westfalen,
Lippe: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama, Wissenschaft und
Bildung / 12.01.2011 12:00

Meisterkurs: Ausnahmedirigent Kurt Masur lehrt in Detmold

Detmold (wh). An der Hochschule für Musik (HfM) in Detmold
leitet in dieser Woche der Ausnahmedirigent Kurt Masur einen
Meisterkurs für Berufsdirigenten und Dirigierstudenten. Für die
Teilnahme hatten sich Musiker aus ganz Europa beworben. Zehn
von ihnen wurden ausgewählt, mit Masur Werke von Brahms,
Mendelssohn, Schumann und Strauss zu erarbeiten. Das Ergebnis
der einwöchigen Veranstaltung wird als Abschlusskonzert am 15.
Januar im Konzerthaus der Hochschule präsentiert. Die
Teilnehmer des Kurses und Masur selbst dirigieren dann das
Orchester der HfM. Kurt Masur gilt als einer der bedeutendsten
Dirigenten weltweit. Von 1970 bis 1997 war er
Gewandhauskapellmeister in Leipzig. Außerdem wirkte er als
Chefdirigent des New York Philharmonic Orchestra sowie als
Musikdirektor des London Philharmonic Orchestra.

Weitere Informationen:
http://www.hfm-detmold.de/aktuelles#eintrag-meisterkurs-dirigieren-mit-kurt-masur

Pressekontakt:
Prof. Dr. Joachim Thalmann, Büro für Öffentlichkeitsarbeit der
HfM Detmold, Telefon: 05231/975740, E-Mail:
thalmann[at]hfm-detmold.de

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Westfalen,
NRW, Hagen: Wirtschaft / 12.01.2011 11:00

Bilanz-Pressekonferenz: Douglas präsentiert deutliches
Umsatzplus

Hagen (wh). Trotz Wirtschaftskrise konnte der Hagener
Einzelhandelskonzern Douglas seine Umsätze im Geschäftsjahr
2009/2010 um 3,7 Prozent auf insgesamt 3,32 Milliarden Euro
steigern. Auch der Vorsteuergewinn lag mit 131,2 Millionen Euro
deutlich über dem Vorjahr. "Vor dem Hintergrund der in mehreren
Ländern weiterhin spürbaren Finanzmarktkrise sind wir mit der
Entwicklung durchaus zufrieden", sagte der Vorstandsvorsitzende
Dr. Henning Kreke bei der heutigen Bilanz-Pressekonferenz in
Düsseldorf. Den Start ins neue Geschäftsjahr 2010/2011
bezeichnete er mit einem Umsatz von 1,2 Milliarden Euro im
ersten Quartal (+ 4,5 Prozent) als "recht ordentlich". Die
Douglas-Gruppe betreibt 1973 Fachgeschäfte, darunter
Parfümerien, Buchhandlungen (Thalia), Schmuckgeschäfte (Christ)
und Süßwarenläden (Hussel). Weltweit beschäftigt der Konzern
rund 24.000 Mitarbeiter.

Weitere Informationen:
http://www.douglas-holding.com/index.php?id=1121&L=0

Pressekontakt: Sabine Schaller-John, Kommunikation Douglas
Holding AG, Telefon: 02331/690585, E-Mail:
s.schaller-john[at]douglas-holding.com

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Westfalen,
Herford: Freizeit, Soziales, Wissenschaft und Bildung /
12.01.2011 10:00

Dinner hinter Gittern: JVA Herford lädt zum Sechs-Gänge-Menü ein

Herford (wh). Zum Gala-Dinner in den Knast: Junge Gefangene,
die in der Jugendstrafanstalt Herford zu Köchen oder
Küchenhelfern ausgebildet werden, laden Interessierte
regelmäßig zu einem "Dinner hinter Gittern" ein. Dabei wird den
Besuchern innerhalb der Gefängnismauern ein Sechs-Gänge-Menü
angeboten, das von den Strafgefangenen sowohl zubereitet als
auch serviert wird. Ziel der Veranstaltung ist es,
Außenstehende über den Jugendstrafvollzug in Herford
aufzuklären und die Ausbildung der Gefangenen zu fördern.
Termine für das "Dinner hinter Gittern" sind ab sofort auf der
Internetseite der JVA Herford unter
http://www.jva-herford.nrw.de/ abrufbar.

Weitere Informationen:
http://www.jva-herford.nrw.de/bekannt/veranstaltungen/dinner/index.php

Pressekontakt:
Elisabeth Peek, Justizvollzugsanstalt Herford, Telefon:
05221/885110, E-Mail: elisabeth.peek[at]jva-herford.nrw.de

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Westfalen,
Bielefeld, Bottrop, Steinfurt: Panorama, Politik / 11.01.2011
18:00

Auszeichnung: Bottrop, Bielefeld und Saerbeck erhalten European
Energy Award

Bottrop (wh). Für ihre vorbildliche Energie- und
Klimaschutzpolitik werden die Städte Bottrop, Bielefeld und
Düsseldorf sowie die Gemeinde Saerbeck (Kreis Steinfurt) am
morgigen Donnerstag mit dem European Energy Award (EEA) in Gold
ausgezeichnet. Der von der EU-Kommission gegründete Preis
zertifiziert seit zehn Jahren Städte, Gemeinden und Landkreise,
die eine besonders effiziente Energienutzung vorweisen können.
In diesem Jahr wird der EEA von Landesumweltminister Johannes
Remmel verliehen. Laudatorin der Auszeichnungsfeier im
Bottroper Jugendkombihaus ist die Kabarettistin Anka Zink.

Weitere Informationen: http://www.european-energy-award.de/

Pressekontakt: Pressestelle der Stadt Bottrop, Telefon:
02041/703743, E-Mail: presse at bottrop.de

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Westfalen,
NRW, Bochum, Bottrop, Recklinghausen: Freizeit, Kultur und
Medien, Tourismus / 11.01.2011 17:00

Dreidimensionale Grubenfahrt: Bergbau-Museum realisiert
Filmprojekt

Bochum (wh). Unter Tage in 3D: Im Deutschen Bergbau-Museum in
Bochum wird ab sofort ein Kurzfilm gezeigt, der den Besuchern
eine dreidimensionale Grubenfahrt ermöglicht. Das aufwendige
Filmprojekt wurde in den vergangenen Monaten unter anderem im
Bottroper Bergwerk Prosper-Haniel und in einer Trainingszeche
der Ruhrkohle AG in Recklinghausen gedreht. Schauspieler wie
Martin Lindow ("Der Fahnder") und Norbert Heisterkamp ("7
Zwerge - Der Wald ist nicht genug") führen in ihren Rollen als
Maschinist und Steiger durch den Film. Die "Grubenfahrt in 3D"
läuft in einer Endlosschleife zu den normalen Öffnungszeiten
des Bergbau-Museums. Ein gesonderter Eintritt wird nicht
erhoben.

Weitere Informationen: http://www.bergbaumuseum.de

Pressekontakt: Eva Koch, Öffentlichkeitsarbeit Deutsches
Bergbau-Museum, Telefon: 0234/5877141, E-Mail:
eva.koch[at]bergbaumuseum.de

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Westfalen,
Gütersloh: Freizeit, Panorama, Wirtschaft / 11.01.2011 16:00

Neue Messe soll das "Pferdeland Westfalen" stärken

Rheda-Wiedenbrück (wh). "Eine Pferdemesse für das Pferdeland
Westfalen" will die Centaur GmbH aus dem hessischen Weiterstadt
in Rheda-Wiedenbrück etablieren. Die neue "Pferdemesse Forum"
findet erstmals vom 18. bis 20. Februar in drei Hallen des A2
Forums statt. Geboten werden neben Verkaufs- und Infoständen
auch Schauprogramme sowie Voltigier- und Stuntvorführungen.
Seminare und Experten-Foren zu aktuellen Fragen der
Pferdehaltung komplettieren das Angebot.

Weitere Informationen: http://www.pferdemesse-forum.de/

Pressekontakt: Centaur GmbH, Telefon: 06151/899906, E-Mail:
info[at]centaur-pferdemessen.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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Annette Kiehl & Alexander Kruse
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T 0251 - 144 96 -39 / -43
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 13 10:00:25 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Jan 2011 10:00:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vereinsarchiv dokumentiert 40 Jahre Friedensarbeit:
Foerderverein "Friedensinitiativen" uebergibt dem Stadtarchiv umfangreiche
Materialien
Message-ID: 4D2ECD39.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 12.01.2011, 12:22


AKTUELL

Vereinsarchiv dokumentiert 40 Jahre Friedensarbeit
Förderverein "Friedensinitiativen" übergibt dem Stadtarchiv
umfangreiche Materialien

Ein Friedenstag anno 1948, ein Aufruf gegen atomare Bewaffnung
aus dem Jahr 1958 oder ein Beschluss des Stadtrates zu einem
Antrag aus der Politik in 1960, der sich gegen Atomwaffen in
Münster aussprach - der Blick in die dokumentierte Geschichte
des Fördervereins "Friedensinitiativen in Münster e.V." ist
gleichermaßen informativ wie vielsagend.

Damit Aktivitäten und Botschaften nicht in Vergessenheit
geraten, übergaben jetzt die Vorsitzende des Fördervereins,
Juliane Brüggemann, Vorstandsmitglied Dr. Dieter Kinkelbur,
Christoph Strässer (MdB) und der Experte für Friedens- und
Sicherheitspolitik, Winfried Nachtwei, umfangreiches
Dokumentationsgut an das Stadtarchiv. Die Bandbreite reicht von
schriftlichen Dokumenten wie Protokollen von Vereinssitzungen
über Bildmaterial, Plakate, Veranstaltungsbanner bis hin zu
Filmen. Das Material gibt beredt Auskunft über die
vielschichtige Arbeit des Fördervereins in den vergangenen 40
Jahren.

Dr. Dieter Kinkelbur betonte bei der Übergabe der Unterlagen an
Dr. Hannes Lambacher, Leiter des Stadtarchivs, dass das
Material "nur ein Grundstock der relevanten Dokumente" sei.
Gleichwohl spiegele es im Querschnitt die Bemühungen der
Friedensinitiativen für Abrüstung und Frieden. Schon zum 30.
Jahrestag der Vereinsgründung sei die Idee entstanden, der
Stadt Münster Material zur facettenreichen Geschichte der
Friedensbewegung in Münster zu stiften. Nun endlich werde diese
Idee in die Tat umgesetzt. Neben Strässer und Nachtwei
versprach auch Vorsitzende Juliane Brüggemann die Mitglieder zu
motivieren, weiteres Friedensmaterial aus der Vereinsarbeit an
das Stadtarchiv abzugeben.

Dr. Hannes Lambacher zeigte sich erfreut über den Zuwachs: "Die
Friedensarbeit leistenden Vereine gehören zur Stadtgesellschaft
Münsters." Da es sich das Stadtarchiv zur Aufgabe gemacht habe,
die Lebenswelt der Stadt abzubilden, könne man nun eine weitere
Facette der Stadtgesellschaft dokumentieren. Nach einer
fachgerechten Aufbereitung und inhaltlichen Erschließung steht
das Vereinsarchiv allen historisch Interessierten zur Nutzung
im Stadtarchiv in der Speicherstadt in Coerde bereit.

Der Verein "Friedensinitiativen" will die Idee des Friedens,
der Abrüstung und der Völkerverständigung in Münster fördern.
Er unterstützt die unterschiedlichsten Aktivitäten, organisiert
Vorträge, Friedenswochen, Ausstellungen. Plakate gegen den
Krieg, ein digitaler Friedensreader, Filmmaterial zur
Friedensaktivistin Mechthild Demel oder auch Fahnen stehen für
die Ziele der im Verein gebündelten Initiativen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 13 10:11:17 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Jan 2011 10:11:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das fruehmittelalterliche Graeberfeld vom
Luebecker Ring in Soest, Soest, 27.01.2011
Message-ID: 4D2ECFC5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Brieske"
Datum: 12.01.2011, 17:18


AKTUELL

Einladung zum Vortrag
Das frühmittelalterliche Gräberfeld vom Lübecker Ring in Soest

Dr. Daniel Peters
Römisch-Germanische Kommission, Frankfurt a.M.


Bereits im Jahr 1930 wurde am Lübecker Ring in Soest ein
frühmittelalterliches Gräberfeld mit mehr als 200 Kammer-,
Bretter- und Baumsarggräbern sowie Pferdebestattungen des 6. -
9. Jahrhunderts freigelegt. Die teilweise außerordentlich
reichen merowingerzeitlichen Beigaben wurden seitdem
gleichermaßen in der Fachwelt und der heimatkundlich
interessierten Öffentlichkeit als Zeugnisse einer Adelsschicht
diskutiert.

80 Jahre später liegt nun endlich eine Zusammenstellung aller
Funde und Befunde sowie eine umfassende Auswertung des
Gräberfeldes durch Daniel Peters vor. Die detaillierte
Untersuchung der Funde und ihre kulturhistorische Einbettung in
das frühmittelalterliche Europa führen zu neuen Erkenntnissen
zur Rolle des Raums Westfalen in den Jahrhunderten vor und
während der Sachsenkriege Karls des Großen.


INFO

Zeit:
Donnerstag, 27. Januar 2011, 19:30 Uhr

Ort:
Soest, Rathaus, Blauer Saal
Rathausstr. 8


Altertumskommission für Westfalen
Verein für Geschichte und Heimatpflege Soest

Kontakt:
Dr. Vera Brieske
Altertumskommission für Westfalen
E-Mail: altertumskommission at lwl.org
Tel.: 0251/591-8990





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 13 10:16:11 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Jan 2011 10:16:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Uebersetzungstaetigkeit des Hermann von
Ahlen, Muenster, 18.01.2011
Message-ID: 4D2ED0EB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Werner Freitag"
Datum: 12.01.2011, 10:34


AKTUELL

Im Rahmen der Vortragsreihe zur Kirchengeschichte und
religiösen Volkskunde Westfalens referiert Frau Dr. Friedel
Helga Roolfs zur Übersetzungstätigkeit des Hermann von Ahlen
(Rektor des Süsternhauses Mariengarden zu Schüttorf). Grundlage
ist eine neu aufgefundene Handschrift aus dem Pfarrarchiv Roxel
St. Pantaleon. In einer Vitrine wird eine mit Bildern der
Handschrift ausgeschmückte Präsentation zu sehen sein.

Zu diesem Vortrag laden die Abteilung für westfälische
Landesgeschichte des Historischen Seminars der WWU, das
Institut für religiöse Volkskunde und das Bistumsarchiv Münster
herzlich alle Interessierten ein.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag zur Kirchengeschichte und religiösen Volkskunde
Westfalens

Datum: Dienstag, 18. Januar 2011, 18 Uhr c.t.
Bistumsarchiv Münster (Marienfelder Saal)
Georgskommende 19
48143 Münster

Kontakt:
Prof. Dr. Werner Freitag
Historisches Seminar der WWU
Domplatz 20-22
48143 Münster
Tel.: 0251-8324345
E-Mail: landesgeschichte at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 13 10:35:07 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Jan 2011 10:35:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Arbeitskreis fuer Heimatpflege der Stadt Bad
Oeynhausen e.V. - Programm I. Halbjahr 2011
Message-ID: 4D2ED55B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Rico Quaschny"
Datum: 12.01.2011, 12:11


AKTUELL

Arbeitskreis für Heimatpflege der Stadt Bad Oeynhausen e.V. -
Programm I. Halbjahr 2011

Pünktlich zum Jahresbeginn liegt das neue Programm des
Arbeitskreises für Heimatpflege der Stadt Bad Oeynhausen für
das I. Halbjahr 2011 vor. Wie in den vergangenen Jahren bietet
der Verein verschiedene Vorträge und Exkursionen, erstmals aber
auch das Tagesseminar "Familienforschung für Einsteiger" an.
Städtische Kultureinrichtungen wie das Stadtarchiv und die VHS
sind bei einzelnen Programmpunkten Kooperationspartner. Nähere
Informationen unter: www.heimatpflege-badoeynhausen.de

Das Programm des I. Halbjahres 2011 im Überblick:

Sa, 15. Januar 2011, 15.00 Uhr, Stadtarchiv
"Romantiker auf dem Thron" und Gründer Bad Oeynhausens:
Friedrich Wilhelm IV. von Preußen (1795-1861). Vortrag von Kurt
Krutemeier und Rico Quaschny

Mo, 24. Januar 2011, 9.00 - 16.30 Uhr, in Kooperation mit dem
Stadtarchiv
Archivexkursion: Kommunalarchiv Herford und Gedenkstätte
Zellentrakt. Leitung: Stadtarchivar Christoph Laue M.A., Herford

Mo, 21. Februar 2011, 18.00 Uhr, Stadtarchiv
Jahreshauptversammlung - 122. Sitzung des Arbeitskreises
für Heimatpflege

Sa, 5. März 2011, 10.00-17.00 Uhr, Stadtarchiv,
in Kooperation mit dem Stadtarchiv
Seminar: Familienforschung für Einsteiger.
Referenten: Rico Quaschny, Thomas Kriete

Sa, 19. März 2011, 15.00 Uhr, Stadtarchiv
Die Weser: Gestern - Heute - Morgen.
Vortrag von Christian Schneider

Mo, 4. April 2011, 18.00 Uhr, Stadtarchiv
Die Werre: Entwicklungen und Möglichkeiten im Raum Bad
Oeynhausen. Vortrag von Eckhard Nolting

Sa, 30. April 2011, 15.00-17.00 Uhr
Spurensuche: Der Blaue See im Wesergebirge.
Führung von Karl Brandt

Sa, 21. Mai 2011, 8.30 - 19.30 Uhr, in Kooperation mit der VHS
Exkursion: Kurfürstentum Hannover: Herrenhäuser Gärten & Bad
Rehburg. Leitung: Rico Quaschny

Sa, 28. Mai 2011, 14.00-16.00 Uhr
Spurensuche zwischen Siel und Sülte mit Mitgliedern der
Arbeitsgruppe Denkmalschutz & Baukultur


INFO

Kontakt:
Rico Quaschny
Arbeitskreis für Heimatpflege der Stadt Bad Oeynhausen e.V.
Von-Moeller-Str. 9
32545 Bad Oeynhausen
Tel.: 05731 / 143420
Fax: 05731 / 141922
E-Mail: r.quaschny at badoeynhausen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 13 11:17:33 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Jan 2011 11:17:33 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Historisches Jahrbuch fuer den Kreis Herford, Band 18,
2011
Message-ID: 4D2EDF4D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 13.01.2011, 11:00


SERVICE: TOC

Historisches Jahrbuch für den Kreis Herford
Band 18
2011
ISSN: 0942-6434


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=234



Inhalt:


S. 6
Grußwort

S, 7
Vorwort der Herausgeber

S. 8-22
Baldzuhn, Michael
Kindelwiegen, Krippenbau und die Heiligen Drei Könige
Weihnachtsbräuche Herforder Schüler im Kontext
vorreformatorischer Frömmigkeit

S. 23-49
Möller, Christian
Abfallpolitik und Entsorgungstechnik im "ökologischen Zeitalter"
Die Geschichte der geplanten Mülldeponie Herford-Laar (1979-1995)

S. 50-71
Bernet, Claus
Die Familien Reckefuß und Ellermann unter Berücksichtigung ihrer
Amerikaauswanderung
Quäkerpräsenz in Herford im 19. Jahrhundert

S. 72-79
Kruse, Gerhard
Zeugen aus alter Zeit auf´m Hagen
Geschicke des Lüttjen Kroigers am Lüttken Kreog in der
Bauerschaft Bischofshagen

S. 80-94
Wieden, helge Bei der
Ein Rentengeschäft zwischen der Stadt Stadthagen und
den Fraterherren Herford 1485-1934

S. 95-107
Henselmeyer, Ulrich
Das verschwundene Wappen
Überlegungen zur Funktion der Bünder Laurentiuskirche
für den Adel in der Region

S. 108-124
Best, Werner / Büchner, Martin
Marmor, Steinwerk und ein Munitionsdepot
Die Ausgrabungen der Jahre 2008 und 2009 in der
Werburg in Spenge

S. 125-131
Best, Werner / Ilisch, Peter
Die Römischen Goldmünzen aus Hiddenhausen, Kreis Herford

S. 132-160
Laue, Christoph
Absonderlicher "Idealist" oder bewusster Täter?
Der Prozess gegen den Herforder "Synagogenschänder" Fritz Georg

S. 161-191
Büsemeyer, Heinrich
Briefe des Besenkämper Hauptlehrers Heinrich Büsemeyer 1916-1918

S. 192-212
Rothe, Sebastian
Das Reichsstift zu Herford - Keimzelle der Stadt?
Eine Untersuchung zu den topographischen, rechtlich-politischen
und wirtschaftlich-sozialen Faktoren der Stadtbildung Herfords

S. 213-227
Laue, Christoph
Die Synagoge vor der Synagoge
... und weitere neue Erkenntnisse über die Jüdische Gemeinde
Herford in der Mitte des 19. Jahrhunderts

S. 228-231
Homeier, Jürgen
Heimatgeschichtiche und familienkundliche Archivalien aus dem
Gebiet Minden-Ravensberg
Die Sammlung Kenter im Landeskirchenarchiv Bielefeld und
Kommunalarchiv Herford

S. 232-264
Sievers, Gerd
Straßennamen im Kreis Herford

S. 265-284
Bexten, Jobst H. Meyer zu
Der Orts- und Familienname Bexten - Herkunft und Ursprünge

S. 285-287
Möller, Eckhard (Zusammenstellung)
Auswahl-Bibliografie Kreis Herford 2010

S. 288
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 13 13:09:13 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Jan 2011 13:09:13 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 13.01.2011
Message-ID: 4D2EF979.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 13.01.2011, 12:36


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 13.01.2011

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Westfalen, NRW, Märkischer Kreis, Recklinghausen: Kultur und
Medien, Panorama, Tourismus, Wissenschaft und Bildung /
13.01.2011 12:00

Herner Motte zieht nach Neuenrade

Herne (wh). Die hölzerne Turmhügelburg, Wahrzeichen der
erfolgreichen Mittelalterausstellung "Aufruhr 1225!" im
LWL-Museum für Archäologie in Herne, erhält eine neue Heimat in
Neuenrade im Märkischen Kreis. Die Entscheidung fiel zugunsten
der 12.000-Einwohner-Stadt, weil Neuenrade im Mittelalter
Standort einer solchen, auch als "Motte" bezeichneten Burg war.
"Wir sind davon überzeugt, dass dieses Objekt eine einmalige
Chance bietet, mittelalterliche Geschichte in all ihren
Facetten wieder lebendig werden zu lassen", sagte Neuenrades
Bürgermeister Klaus Peter Sasse. Die 25 Meter hohe Holzburg
wird ab heute fachmännisch zerlegt, auf LKW nach Neuenrade
transportiert und dort bis zum Aufbau nahe dem
Original-Bodendenkmal im Hönnetal zwischengelagert. Die Kosten
sollen größtenteils von Spendern getragen werden. Im
Mittelalter prägten Motten das Erscheinungsbild der Region,
doch es ist keine einzige erhalten geblieben. Die
Ausstellungsmacher des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) rekonstruierten die Turmhügelburg anhand von
Forschungsergebnissen aus ganz Deutschland.

Weitere Informationen und ein Pressefoto:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/

Pressekontakt: Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
NRW, Borken, Steinfurt, Warendorf: Panorama, Politik,
Wirtschaft / 13.01.2011 11:00

Bezirksregierung stellt sich der Kritik an Erdgasbohrungen im
Münsterland

Münster (wh). Mit einer Sondersitzung reagiert die
Bezirksregierung Münster auf Kritik und Sorgen von Anwohnern
hinsichtlich der geplanten Erdgasbohrungen im Münsterland.
Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg sowie der Firma Exxon
Mobil und des Geologischen Dienstes NRW wollen am Mittwoch, 19.
Januar, in Münster über das Projekt informieren und über den
rechtlichen Rahmen des Vorhabens aufklären. Ende vergangenen
Jahres hatte der Mineralölkonzern Exxon Mobil angekündigt, in
Drensteinfurt (Kreis Warendorf), Borkenwirthe (Kreis Borken)
und Nordwalde (Kreis Steinfurt) nach Methangas zu bohren und
damit zu prüfen, ob Gasförderung im Münsterland profitabel ist.
Kritiker befürchten eine Verunreinigung des Grundwassers durch
Chemikalien, die bei den Bohrungen zum Einsatz kommen könnten.

Pressekontakt: Bezirksregierung Münster, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 0251/4111066, E-Mail:
pressestelle[at]brms.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bochum: Kultur und Medien, Panorama,
Wissenschaft und Bildung / 13.01.2011 10:00

Nackt auf der Bühne - Bochumer Forscherin untersucht
inszenierte Entblößung

Bochum (wh). Ist die Nacktheit im Theater Kunst oder nur ein
inszenierter Skandal? Die Theaterwissenschaftlerin Dr. Ulrike
Traub erforschte in ihrer Dissertation an der Ruhr-Universität
Bochum, warum sich Schauspieler und Tänzer vor Publikum
ausziehen. Ihr Vergleich von verschiedenen Zeitabschnitten
belegt, dass die Entblößung auf der Bühne immer Spiegel des
geltenden Körperverständnisses und Zivilisationskritik ist. So
machten Inszenierungen der 1960er und 70er Jahre das Tabu
Nacktheit öffentlich. Heute scheinen nackte Körper im Theater
akzeptiert zu sein, doch Traubs Analyse zeigt, dass dies nur
bei einer perfekten Figur gilt. Die Forscherin sieht Nacktheit
als "hervorragendes Ausdrucksmittel, wenn der Sprache die
Vermittlung von Inhalten nicht mehr zugetraut wird."

Weitere Informationen:
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2011/pm00007.html.de

Pressekontakt: Dr. Ulrike Traub, Telefon: 0234/3849749, E-Mail:
ulrike.traub[at]rub.de

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Westfalen:
Soziales, Wirtschaft / 13.01.2011 09:00

Wieder mehr schwerbehinderte Menschen arbeitslos

Westfalen (wh). Die Zahl der schwerbehinderten Menschen ohne
Arbeit ist in Westfalen weiter gestiegen. Laut einer Erhebung
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) waren Ende
Dezember 2010 insgesamt 21.551 schwerbehinderte Menschen in
Westfalen arbeitslos (13.301 Männer und 8.250 Frauen). Das sind
201 mehr als im November und entspricht einem Anstieg von knapp
einem Prozent. Als Grund für diese Entwicklung sieht
LWL-Sozialdezernent Matthias Münning vor allem die Witterung:
"Auch wenn der Winter insgesamt zu einem Anstieg der
Arbeitslosenzahl führt, wird doch deutlich, dass Menschen mit
Behinderung hiervon stärker betroffen sind."

Weitere Informationen und ein Pressefoto:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?21786

Pressekontakt: Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
NRW, Hochsauerlandkreis: Panorama, Tourismus / 12.01.2011 17:00

Ehemalige Schieferbauschächte als "Heilstollen" zertifiziert

Schmallenberg (wh). Nach einem anderthalbjährigen
Anerkennungsverfahren ist nun belegt, dass zwei ehemalige
Schieferbaustollen in Schmallenberg lindernd bei Allergien und
Atemwegserkrankungen wirken. Damit dürfen sich die
Schmallenberger Stadtteile Bad Fredeburg und Nordenau als erste
in Nordrhein-Westfalen mit dem Prädikat "Ort mit
Heilstollen-Kurbetrieb" schmücken. Die Anerkennungsurkunde
wurde von der Bezirksregierung Arnsberg verliehen. Schon seit
mehreren Jahren besuchen Menschen die Stollen "Brandholz" und
"Felicitas", um Gesundheitsbeschwerden zu lindern. Durch das
Mikroklima mit fast einhundertprozentiger Luftfeuchtigkeit sind
die ehemaligen Bergbauschächte nahezu frei von Staubpartikeln
und Pollen.

Pressekontakt: Julia Beuerlein, Pressestelle Bezirksregierung
Arnsberg, Telefon: 02931/822120, E-Mail:
pressestelle[at]bezreg-arnsberg.nrw.de

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Westfalen,
Bielefeld, Dortmund, Münster, Olpe, Soest, Warendorf: Freizeit,
Kultur und Medien / 12.01.2011 16:00

Tipps & Termine: Westfalen am Wochenende

Münster. Noch bis zum 16. Januar zeigt das LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte die Sonderausstellung "Neue
Alchemie. Kunst der Gegenwart nach Beuys". Elf junge Künstler
greifen in ihren Werken die von Beuys eingeführte Ästhetik auf
und beschwören die Kraft des Ursprünglichen, der Natur, der
Energie und des Irrationalen. Freitag - Sonntag, 10 - 18 Uhr,
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de Attendorn. Ebenfalls in
dieser Woche endet die Sonderausstellung "Kunst und Pflege -
Pflegekunst" im Südsauerlandmuseum. In der vom Deutschen Roten
Kreuz initiierten Schau haben sich 55 Künstler mit der
Situation pflegebedürftiger und pflegender Menschen
auseinandergesetzt und dabei Kritisches, Ernsthaftes und
Heiteres erschaffen. Freitag, 10 - 18 Uhr, und Samstag -
Sonntag, 11 - 16 Uhr, Südsauerlandmuseum
http://www.suedsauerlandmuseum.de Ahlen. Die Weltmusik-Reihe in
der Schuhfabrik startet in das neue Jahr mit einer
abenteuerlichen Reise in den Irak. Die Musiker des Duos Sidare
spielen und singen im Bagdader Maqam-Stil, der von der Unesco
als immaterielles Weltkulturerbe auf die Repräsentative Liste
aufgenommen wurde. Die Musik zeichnet sich durch enorme
Melodien-Vielfalt und raumfüllenden Klang aus. Samstag, 20 Uhr,
Schuhfabrik http://www.schuhfabrik-ahlen.de Dortmund. Seit der
Weltpremiere im Sommer 2009 hat die Show "Excalibur - The
Celtic Rock Opera" eine sechsstellige Zuschauerzahl begeistert.
Johnny Logan spielt in der Geschichte um das magische Schwert
den Artus, die Gründungsmitglieder von Supertramp und Jethro
Tull sorgen für die passende Musik zur legendären Tafelrunde.
Sonntag, 19 Uhr, Westfalenhalle http://www.westfalenhallen.de/
Lippstadt. Das pulitzerpreisgekrönte Stück "Das Leben der
Charlotte Mahlsdorf, geb. Lothar Berfelde" schildert das
Schicksal des vielleicht bekanntesten Transvestiten des letzten
Jahrhunderts. Es ist eine Paraderolle für Dominique Horwitz
("Stalingrad"), der die bewegende Geschichte als Gastspiel des
Renaissance-Theaters Berlin auf die Bühne bringt. Sonntag, 19
Uhr, Stadttheater Lippstadt
http://www.lippstadt.de/kultur/kultur/117260100000012550.php
Bielefeld. Sein literarisches Schaffen ist ein einziges großes
"Work in Progress". Das Material, aus dem Harry Rowohlt schöpft,
versiegt nie. Entsprechend legendär sind seine Lesungen:
spontan, unvorhersehbar, ausufernd. Jetzt kommt der Schöpfer
der Kolumne Pooh's Corner, Träger des Deutschen Hörbuchpreises
und "Ambassador of Irish Whiskey" nach Bielefeld. Sonntag,
19.30 Uhr, Theater am Alten Markt
http://www.theater-bielefeld.de

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Internetseite.

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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 14 09:38:55 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Jan 2011 09:38:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Herner Motte geht nach Neuenrade,
Abbau der Turmhuegelburg beginnt
Message-ID: 4D3019AF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.01.2011, 13:00


AKTUELL

Herner Motte geht nach Neuenrade
Abbau der Turmhügelburg beginnt

Nach dem Ende der erfolgreichen Mittelalterausstellung "Aufruhr
1225" (Feb. bis Nov. 2010) wird jetzt die hölzerne
Turmhügelburg vor dem LWL-Museum für Archäologie in Herne
abgebaut und in Neuenrade (Märkischer Kreis) wieder aufgebaut.
Am Donnerstag (13.1.) begann der Abbau, der voraussichtlich bis
Ende Januar dauern wird. Wann die Rekonstruktion einer so
genannten mittelalterlichen Motte in Neuenrade wieder 25 Meter
in den Himmel ragt, steht noch nicht fest.

"Wir freuen uns sehr über die neue Motte, weil wir historischer
Standort einer solchen Burg waren", sagte Neuenrades
Bürgermeister Klaus Peter Sasse. "Als neue Heimat der Motte
kommt ein Platz nahe dem Original-Bodendenkmal in Betracht. Wir
sind davon überzeugt, dass dieses Objekt eine einmalige Chance
bietet, mittelalterliche Geschichte in all ihren Facetten
wieder lebendig werden zu lassen."

Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Kulturdezernentin des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) beglückwünschte die
märkische Stadt zu der Initiative: "Was in Herne über 166.000
Museumsbesucher lockte, wird sicher auch in Neuenrade ein
Anziehungspunkt werden."

Die Motte wird fachmännisch zerlegt, in der Reihenfolge des
Aufbaus abgebaut, auf Lkw zum neuen Standort transportiert und
dort bis zum endgültigen Aufbau zwischengelagert. Die Arbeiten
übernimmt ein Neuenrader/Küntroper Zimmereiunternehmen, das
Erfahrung in der Planung und Errichtung von Holz-Fertighäusern
hat. Die Kosten werden nach Angaben von Sasse größtenteils
durch Spenden aufgebracht.

Hintergrund

Turmhügelburgen im Mittelalter

Motten prägten wesentlich das Erscheinungsbild der dichten
Burgenlandschaft in der Region. Doch keine einzige ist erhalten
geblieben. Auch zeitgenössische Abbildungen existieren kaum.
Erkenntnisse liefern vor allem noch bestehende Hügel und Spuren
im Boden. Die LWL-Archäologen versuchten unter anderem
herauszufinden, wie die Holzburgen auf heutigem deutschen Boden
aussahen.

Um den wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht zu werden, trugen
die Ausstellungmacher Forschungsergebnisse über Mottenbauten
aus ganz Deutschland zusammen. Auf deren Grundlage entwickelten
sie den Idealtypus eines Wohnturms mit Hügel, der mit seinen
insgesamt 25 Metern Höhe Besuchern den Weg zur Ausstellung über
Ritter, Burgen und Intrigen wies.

Die Motte in Neuenrade

Nur wenige Kilometer östlich der einstigen märkischen
Grenzfeste Neuenrade erhebt sich auf einem Wiesengrundstück
inmitten der Talsohle des oberen Hönnetals ein mit dichtem
Buschwerk bewachsener, von einem Wassergraben umgebener
künstlicher Erdhügel, eine sogenannte "Motte". An dieser Stelle
befand sich wahrscheinlich schon seit dem 13. Jahrhundert die
Wasserburg Gevern, ein befestigter Stützpunkt der Grafen von
Arnsberg und Zentrum eines großen wirtschaftlich florierenden
Haupthofes, zu dem - neben einer Mühle - eine Reihe stattlicher
Güter und deren Kolonnen zählten.

Der Bau dieser Turmhügelburg richtete sich gegen Graf Engelbert
III. von der Mark, der - ab 1353 - in eindeutiger Frontstellung
gegen Graf Gottfried IV. von Arnsberg - die befestigte Stadt
Neuenrade anlegte. Noch vor der sehr wahrscheinlich durch Graf
Engelbert persönlich vorgenommenen Überreichung des großen
Neuenrader Stadtrechtsbriefes vom 25. Juli 1355 rückte der
Märker mit starken militärischen Kräften gegen Arnsberg vor und
legte die Turmhügelburg Gevern in Schutt und Asche.

In der Folgezeit scheint es still um den verlassenen Burgplatz
geworden zu sein, der ebenso wie das Dorf Gevern mit seinen
ausgedehnten Fluren in der Neuenrader Feldmark aufging. 1573
findet die Burg noch einmal Erwähnung. Als die Küntroper aus
Fundamentsteinen der Burgruine einen Kalkofen errichteten,
griffen die Märker ein und zerstörten ihn.

Wie die Geverner Turmhügelburg ausgesehen haben könnte, wird
seit Jahrzehnten - auch in Nichthistoriker-Kreisen -
diskutiert. "Erst die anlässlich der Aufruhr-Ausstellung
errichtete Turmhügelburg brachte hier neue und überzeugende
Erkenntnisse", so Dr. Rolf Dieter Kohl, Vorsitzender des
Vereins für Geschichte und Heimatpflege Neuenrade.

In diesem Zusammenhang wurde von historisch interessierten
Bürgern überlegt, ob die Herner Turmhügelburg nach ihrem
geplanten Abbau in Herne nicht in der Nähe der ehemaligen Burg
Gevern als einzigartiges und dauerhaftes Anschauungsobjekt
wieder Aufstellung finden könnte.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 14 10:11:48 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Jan 2011 10:11:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Museumsfuehrer,
attraktive Programme und Ausstellung ueber slawischen Schmuck:
Neues aus dem Museum in der Kaiserpfalz
Message-ID: 4D302164.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.01.2011, 10:26


AKTUELL

Museumsführer, attraktive Programme und Ausstellung über
slawischen Schmuck
Neues aus dem Museum in der Kaiserpfalz

Informativ und reich illustriert - das sind die 48 Seiten des
neuen Begleithefts zur Dauerausstellung im Museum in der
Kaiserpfalz. Die Wissenschaftler des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) haben recherchiert und redigiert und
legen jetzt eine völlig neu überarbeitete Version des seit
Jahren vergriffenen Heftes vor. Auch für die
museumspädagogischen Programme wurde ein neuer Folder
entwickelt, da es zahlreiche Neuerungen gibt - z.B. eine
Führung für blinde und sehbehinderte Menschen. Der Höhepunkt im
Jahresprogramm ist die im Februar startende Sonderausstellung
"Schätze des Mittelalters - Schmuck aus dem Staatlichen
Archäologischen Museum Warschau".

Das neue Begleitheft zum Museum beschreibt die Abteilungen der
Dauerausstellung - von der Ausgrabung der historischen
Pfalzgebäude über ihre Funktion als Herrschaftsort des
"reisenden Königs" und der Bedeutung während der Sachsenkriege
bis zur Erweiterung unter Bischof Meinwerk. Auch der Alltag auf
der Pfalz, das Zusammenleben von Franken und Sachsen, die
Christianisierung und die Entwicklung zur mittelalterlichen
Stadt werden in einzelnen Kapiteln vorgestellt. Zahlreiche
Abbildungen von Museumsobjekten und Pläne ergänzen die Texte.
Besonders die neuen Erkenntnisse aus den Ausgrabungen der
Stadtarchäologie vervollständigen das Heft.

Das Museum hat ebenfalls sein museumspädagogisches Angebot
überarbeitet und ergänzt. Nun warten über 30 Programme auf
Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Brandneu ist das Programm
"Mittelalter begreifbar" für Blinde und Sehbehinderte. Hier
ertasten die Teilnehmer aufwendig nachgearbeitete
Alltagsgegenstände. Auch die außergewöhnliche Architektur der
Bartholomäuskapelle können sie an einem Modell erfühlen. Die
Veranstaltungen für Schulklassen, die Spezialführungen, die
Kindergeburtstags- oder Ferienprogramme vermitteln spielerisch
die Geschichte der Königspfalz, der Stadt und des Bistums
Paderborns, die Techniken zur Herstellung von Schmuck oder die
Arbeit des Archäologen in einer geschichtsträchtigen Stadt.

Schätze des Mittelalters - Schmuck aus dem Staatlichen
Archäologischen Museum Warschau

Die Sonderausstellung "Schätze des Mittelalters" präsentiert ab
12. Februar 440 Schmuckstücke aus slawischen Gräberfeldern,
Burgwällen und mittelalterlichen Schatzfunden. Die Fundplätze
liegen im heutigen Polen, der Ukraine und Weißrussland. Die
prächtigen Ohrringe, Armreifen und Perlenketten bestehen aus
Bronze und Gold, Glas, Halbedelsteinen und Bernstein. Sie
repräsentieren Schmuckstile der westlichen und östlichen
Slawen. Somit zeigt sich die slawische Kultur des Mittelalters
in ihrer ganzen Pracht und Fülle. Zu der Ausstellung wird ein
Katalog in Kooperation mit dem Warschauer Museum und dem
Landesmuseum in Brandenburg erscheinen.


INFO

Bibliografische Angaben
Begleitheft zur Dauerausstellung des Museums in der Kaiserpfalz,
hrsg. vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Bönen
2011. 48 Seiten mit zahlreichen Abbildungen.
ISBN 9783862060665
4 Euro
Das Begleitheft ist im Museum und über den Buchhandel erhältlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 14 10:41:31 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Jan 2011 10:41:31 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Osnabruecker Mitteilungen, Band 115/2010
Message-ID: 4D30285B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Birgit Kehne"
Datum: 04.01.2011, 15:55


SERVICE: TOC

Der neue Band der Osnabrücker Mitteilungen ist erschienen.

OSNABRÜCKER MITTEILUNGEN Band 115 / 2010


Inhalt

AUFSÄTZE

S. 11
Vogtherr, Thomas
Meinwerk von Paderborn und Benno von Osnabrück.
Überlegungen anlässlich einer Paderborner Ausstellung

S. 29
Veddeler, Peter
Die mittelalterlichen Grafen von Bentheim.
Ein Beitrag zur Genealogie des Bentheimer Grafenhauses (Teil 1)

S. 59
Unger, Tim
Verhinderte Konfessionsbildung an den Wegen. Kontroversen um
die Aufstellung von Wegekreuzen und Heiligenbildern im
Hochstift Osnabrück im 18. Jahrhundert

S. 93
Neufeld, Karl H.
Justus Möser und das Gymnasium Carolinum in Osnabrück

S. 109
Segschneider, Ernst Helmut
Das "Osnabrücker Geschirr" des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Spitzenerzeugnisse und ihre Identitätsmerkmale

S. 133
Schreiner, Hilde
Fritz Röhrs. Bilder der Heimatkunstbewegung

S. 159
Reiter, Raimond
Opfer der NS-Psychiatrie aus Osnabrück


KLEINE BEITRÄGE

S. 171
Meyer, Horst
Justus Mösers Devise 'Hic sit alterius qui suus esse potest'

S. 179
Siemsen, Martin
Johann Blank in Quakenbrück und Justus Möser.
Zur Theatergeschichte des Fürstbistums Osnabrück
im 18. Jahrhundert

S. 187
Heese, Thorsten
Das Kulturgeschichtliche Museum Osnabrück als
historischer Lernort


BIBLIOGRAPHIE

S. 199
Osnabrücker Bibliographie zur historischen Landeskunde
(Berichtszeit: Juli 2009-Juni 2010) (Tilde Schröder)


BESPRECHUNGEN

Besprechungen (Karsten Igel/Nicolas Rügge)

2000 JAHRE VARUSSCHLACHT

S. 229
2000 Jahre Varusschlacht. Konflikt. Hg. von der Varusschlacht
im Osna¬brücker Land GmbH - Museum und Park Kalkriese
(Karsten Igel)

S. 229
Varusschlacht im Osnabrücker Land - Museum und Park Kalkriese.
Hg. von der Varusschlacht im Osnabrücker Land GmbH - Museum und
Park Kalkriese (Karsten Igel)

S. 230
TERRA INCOGNITA? Die nördlichen Mittelgebirge im Spannungsfeld
römischer und germanischer Politik um Christi Geburt. Akten des
Kolloquiums im Lippischen Landesmuseum Detmold vom 17. bis 19.
Juni 2004. Hg. von Michael ZELLE (Karsten Igel)

S. 230
Alésia et la bataille du Teutoburg. Un parallèle critique des
sources. Hg. von Michel REDDÉ und Siegmar VON SCHNURBEIN
(Karsten Igel)

S. 231
Marcus Caelius. Tod in der Varusschlacht. Hg. von Hans-Joachim
SCHALLES und Susanne WILLER (Karsten Igel)

S. 231
Klaus KÖSTERS, Mythos Arminius. Die Varusschlacht und ihre
Folgen (Karsten Igel)

S. 232
Arminius/Hermann und die Deutschen. Ein nationaler Mythos.
Katalog zur Ausstellung. Hg. von Volker LOSEMANN und Barbara
STIEWE (Karsten Igel)

S. 232
Hermanns Schlachten. Zur Literaturgeschichte eines nationalen
Mythos. Hg. von Martina WAGNER-EGELHAAF (Karsten Igel)



ÜBERREGIONALE THEMEN

S. 234
"Der Stadt zur Zierde ?". Beiträge zum norddeutschen
Städtewesen im 19. und 20. Jahrhundert. Festschrift für Uta
Reinhardt zum 65. Geburtstag. Hg. von Danny BORCHERT und
Christian LAMSCHUS (Thomas Gießmann)

S. 235
Eckhard SPEETZEN und Jacob G. ZANDSTRA, Elster- und
Saale-Vereisung im Weser-Ems-Gebiet und ihre kristallinen
Leitgeschiebegesellschaften (Hans-Claus Poeschel)

S. 236
Ralf-Peter FUCHS, Ein 'Medium zum Frieden'. Die
Normaljahrsregel und die Beendigung des Dreißigjährigen Krieges
(Martin Peters)

S. 238
Geistliche Fürsten und Geistliche Staaten in der Spätphase des
Alten Reiches. Hg. von Bettina BRAUN, Mareike MENNE, Michael
STRÖHMER (Michael Hecht)

S. 240
Konversionen von Juden zum Christentum in Nordwestdeutschland.
Hg. von Werner MEINERS (Monika Minninger)

S. 241
Uta SCHÄFER-RICHTER, Im Niemandsland. Christen jüdischer
Herkunft im Nationalsozialismus - Das Beispiel der
hannoverschen Landeskirche (Sebastian Weitkamp)

S. 243
Ulrich SCHNAKENBERG, Democracy-building. Britische Einwirkungen
auf die Entstehung der Verfassungen Nordwestdeutschlands
1945-1952 (Karl H. L. Welker)

S. 244
Die Putzfrau - Vom Dienstmädchen zur Raumpflegerin. Eine
Ausstellung des Museums Industriekultur Osnabrück. Hg. von
Barbara KAHLERT und Rolf SPILKER (Simone Herzig)

S. 246
Bilderschlachten. 2000 Jahre Nachrichten aus dem Krieg. Technik
- Medien - Kunst. Hg. von Thomas SCHNEIDER, Hermann NÖRING und
Rolf SPILKER (Lars Karl)


DER NORDWESTRAUM

S. 248
Land, Dorf und Kirche. Gemeindebildungen vom Mittelalter bis
zur Neuzeit in Nordwestdeutschland. Hg. von Bernd KAPPELHOFF,
Christine VAN DEN HEUVEL und Thomas VOGTHERR (Inken
Schmidt-Voges)

S. 250
"In cruce salus". 800 Jahre Klosterleben 1210-2010. Das
Kulturerbe der Kreuzherren in Westeuropa, bearb. von Mechthild
BEILMANN-SCHÖNER/Mieke M. VAN ZANTEN/Roger JANSSEN osc (Gerd
Dethlefs)

S. 250
Figuelotte - Kindheit und Jugend einer Fürstentochter im
Barock. Texte und Quellen um Sophie Charlotte (1668-1705). Hg.
im Auftrag des Landschafts¬verbandes Osnabrücker Land e. V. von
Susanne TAUSS (Jürgen Kessel)

S. 252
Figuelotte - Kindheit und Jugend einer Fürstentochter im
Barock. Texte und Quellen um Sophie Charlotte (1668-1705). Hg.
im Auftrag des Landschafts¬verbandes Osnabrücker Land e. V. von
Susanne TAUSS (Jürgen Kessel)

S. 253
Wiebke BEBERMEIER, Wasserbauliche Maßnahmen in Norddeutschland
und ihre Folgen. Von den ungünstigen Wasserverhältnissen an der
Hunte (1766-2007) (Joachim W. Härtling)

S. 255
Markus KÜPKER, Weber, Hausierer, Hollandgänger. Demografischer
Wandel im ländlichen Raum: Das Tecklenburger Land 1750-1870
(Hans-Werner Niemann)

S. 256
Ingrid BEIRING, "Zum Schutze des Eigenthums und der Person".
Bürgerwehren in der Revolution von 1848/49 im Westmünsterland
(Nicolas Rügge)

S. 257
Thorsten HEESE/Ralf LANGER, Geschichte begreifen. Ausgewählte
historische Quellen - Aufbruch in die Moderne (1848-1918)
(Thomas Grove)

S. 258
Die Region Emsland/Grafschaft Bentheim von der Gründungsphase
des Kaiserreichs bis zur NS-Machtergreifung. Eine Handreichung
für den Unterricht in den Sekundarbereichen I und II. Hg. von
der Emsländischen Land¬schaft e.V. für die Landkreise Emsland
und Grafschaft Bentheim, bearb. von Helmut LENSING (Thomas Grove)


S. 260
Die Bestände des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen Abteilung
Westfalen. Kurzübersicht (Nicolas Rügge)

EINZELNE ORTE

S. 261
Unter Lobpreis und göttlicher Leitung. Das Benediktinerkloster
St. Clemens zu Iburg zwischen barocker Neugestaltung und
Säkularisation. Hg. vom Landschaftsverband Osnabrücker Land
e.V., Red.: Joachim HERRMANN/Susanne TAUSS (Stephanie Haberer)


S. 263
Inge BECHER/Nils TIEMEYER, Geschichte der Stadt
Georgsmarienhütte für Kinder. Erzählt von Leo, dem steigenden
Leoparden (Thomas Grove)

S. 264
Rainer Hehemann, Osnabrück. Geschichte einer Stadt
(Karsten Igel)

S. 266
Thorsten HEESE, Gesellschaft im Aufbruch. Der Club zu Osnabrück
und die Entwicklung des Osnabrücker Vereinswesens. Eine
Gesellschaftsgeschichte (Jürgen Kessel)


XIII. VERÖFFENTLICHUNGEN DES VEREINS FÜR GESCHICHTE
UND LANDESKUNDE

S. 269
Neuerscheinungen - Historische Karten - Osnabrücker
Mitteilungen - Osnabrücker Geschichtsquellen und Forschungen -
Osnabrücker Urkun¬denbuch - Heimatkunde des Osnabrücker Landes
in Einzelbeispielen - Sonderangebote

S. 277
XIV. JAHRESBERICHT 2009/2010 (Birgit Kehne)

S. 291
Bericht der Justus-Möser-Gesellschaft (Karl H. L. Welker)


INFO

Kontakt:
Dr. Birgit Kehne
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V:
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/3316214 (Geschäftsstelle, R. Janßen)
E-Mail: histver.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
URL: verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 14 13:34:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Jan 2011 13:34:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 14.01.2011
Message-ID: 4D3050F7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 14.01.2011, 13:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 14.01.2011

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Westfalen:
Politik, Wirtschaft / 14.01.2011 12:30

Offener Hof und Twitter: Landwirte wollen besser über
Nutztierhaltung informieren

Westfalen (wh). Mit offenen Hoftoren sowie Informationen über
Online-Netzwerke wie Twitter und Facebook wollen westfälische
Landwirte in der Bevölkerung um Vertrauen werben. Als Folge der
Dioxinfälle würden die Bauern eine starke Verunsicherung bei
Bürgern spüren, so Hans-Heinrich Berghorn, Sprecher des
Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV). Der
Skandal hätte bereits eine sinkende Nachfrage und einen
Preisverfall ihrer Erzeugnisse nach sich gezogen. Ziel der
Landwirte in Westfalen sei es, sich der Diskussion mit Bürgern
stärker zu stellen und einen "offenen und sachlichen Dialog" zu
führen. Gerade im Bereich der Nutztierhaltung und Ernährung
würde es große Wissenslücken geben. Diese Themen wollen die
Bauern künftig zum Beispiel in Schulen, aber auch über das
Internet besser erläutern. Gleichzeitig fordern die
westfälischen Bauern als Reaktion auf die Dioxinfälle strengere
Vorgaben und mehr Proben bei der Futtermittelerzeugung sowie
eine Pflicht zur ausreichenden Produkthaftpflichtversicherung
bei den Herstellern.

Weitere Informationen:
http://www.wlv.de/presse/2011/01/14432.php

Pressekontakt: Hans-Heinrich Berghorn, Pressesprecher
Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V., Telefon:
0251/4175107, E-Mail: hans-heinrich.berghorn[at]wlv.de

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Westfalen,
NRW, Lippe: Panorama, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung /
14.01.2011 12:00

Neues Institut in Lemgo erforscht Lebensmittelproduktion

Lemgo (wh). Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe eröffnet heute
ihr neues Institut für Lebensmitteltechnologie. An der
landesweit ersten Einrichtung dieser Art sollen sechs
Professoren die industrielle Herstellung und Entwicklung von
Lebensmitteln erforschen. Im Fachbereich Life Sciences, an dem
das Institut angesiedelt ist, sind 650 Studenten
eingeschrieben. Die Gründung der Einrichtung sei eine Reaktion
auf den Bedarf der Lebensmittelindustrie an Beratung und
Dienstleistung, so der Hochschulsprecher Detlev Grewe-König. So
soll sich das Institut durch die Übernahme von Projekten selbst
finanzieren. Dabei geht es unter anderem um die sichere
Verarbeitung von Getränken und Nahrung und die Konservierung
von Speisen.

Pressekontakt: Detlev Grewe-König, Pressereferent Hochschule
Ostwestfalen-Lippe, Telefon: 05261/702218, E-Mail:
detlev.grewe-koenig[at]hs-owl.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Freizeit, Panorama / 14.01.2011
11:00

Erste Hirschruferin tritt bei Röhr-Meisterschaft an

Dortmund (wh). Bei der 13. Deutschen Meisterschaft der
Hirschrufer kämpft erstmals eine Frau um den Sieg. Im Rahmen
der Messe Jagd & Hund in den Dortmunder Westfalenhallen wird
sie am 4. Februar gegen bislang sechs männliche Teilnehmer
antreten. Weitere Herausforderer können sich noch anmelden. Der
Sieger fährt zur Europameisterschaft nach Slowenien. Im
Wettbewerb werden vor einer Jury drei verschiedene Rufarten
imitiert: ein junger Beihirsch in der Peripherie des
Brunftplatzes, zwei Hirsche im Rufduell und ein alter Hirsch
mit Kahlwild. Dabei gilt es, Alter, Gemütsverfassung und Dauer
der Brunft stimmlich zu treffen. Die Lock- und Rufjagd der
Hirsche folgt einer jahrhundertealten Tradition: Mit
Hilfsmitteln wie Ochsenhörnern, Schneckengehäusen oder
Glaszylindern wird dabei versucht, den Hirsch aus der Deckung
zu locken. Die Messe Jagd & Hund findet vom 1. bis 6. Februar
zum 30. Mal statt. Sie ist Europas größte Messe für Jagd und
Angelfischerei.

Weitere Informationen:
http://www.westfalenhallen.de/messen/jagd_und_hund/downloads/jagd_und_hund/JH5.11.pdf

Pressekontakt:
Karolin Heinrigs, Westfalenhallen Dortmund, Zentralbereich
Kommunikation, Telefon: 0231/1204556, E-Mail:
karolin.heinrigs[at]westfalenhallen.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Lippe, Recklinghausen: Kultur und Medien,
Panorama / 13.01.2011 16:30

"Abstechend gut": 14. Deutsche Landesbühnentage in Detmold

Detmold (wh). Die Olympiade der Landestheater kommt nach
Detmold: Bei den 14. Deutschen Landesbühnentagen treffen sich
vom 18. bis 27. März 19 deutsche Landestheater in Westfalen. Am
Landestheater Detmold präsentieren sie ihre Produktionen,
darunter auch einige Premieren wie Fatih Akins Schauspiel "Auf
der anderen Seite" in einer Inszenierung des Westfälischen
Landestheaters Castrop-Rauxel. Mit dem Festivalmotto
"Abstechend gut" weisen die reisenden Bühnen auf ihre besondere
Aufgabe hin: Sie spielen Klassiker und Gegenwartsdramatik nicht
nur an ihrem Stammsitz, sondern vor allem auch auf "Abstechern"
in kleinen Orten ohne eigenes Theater. Die Landesbühnentage
werden seit 1981 alle zwei Jahre an einem der 24 deutschen
Landestheater ausgetragen.

Weitere Informationen und das Programm:
http://www.landesbuehnentage.de/

Pressekontakt: Jens Kowsky, Organisator Landesbühnentage beim
Landestheater Detmold, Telefon: 05231/974714, E-Mail:
kowsky[at]landestheater-detmold.de

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Westfalen,
Münster: Panorama, Soziales / 13.01.2011 16:00

Angehörigenfreundliche Intensivstation: Uniklinikum Münster
ausgezeichnet

Münster (wh). Auf der Intensivstation des Uniklinikums Münster
(UKM) sind Familie und enge Freunde von Patienten jederzeit
nach Vereinbarung willkommen - nicht nur in einem begrenzten
Zeitfenster. Für diese flexible Regelung wurde das Haus als
erste Uniklinik in Nordrhein-Westfalen von der Stiftung Pflege
mit einem Gütesiegel ausgezeichnet. Der Besuch vertrauter
Personen würde zu Gesundung der Patienten beitragen, erklärt
UKM-Pflegedirektor Michael Rentmeister. Deshalb würden sich die
Pflegenden für die Einbeziehung der Angehörigen mit
individuellen Regelungen engagieren.

Achtung Redaktionen: Zu dieser Meldung finden Sie ein Foto im
Downloadbereich unserer Webseite.

Weitere Informationen:
http://www.ukmuenster.de/index.php?id=vollstaendiger_artikel&tx_ttnews[tt_news]=1221&cHash=2b9379298fddeed7941c993651565c8b

Pressekontakt:
Stefan Dreising, Pressereferent Universitätsklinikum Münster,
Telefon: 0251/8357447, E-Mail: Stefan.Dreising[at]ukmuenster.de;
Stefan Juchems, Stiftung Pflege e.V., Telefon: 0177/6415805,
E-Mail: kontakt[at]stiftung-pflege.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


Aktuelle Meldungen
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Annette Kiehl & Alexander Kruse
Piusallee 4 - 48147 Münster
T 0251 - 144 96 -39 / -43
F 0251 - 144 96 42
M 0170 - 30 710 36





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 17 10:27:25 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Jan 2011 10:27:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung des KZ
Auschwitz, Herford, 27.01.2011
Message-ID: 4D34198D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 14.01.2011, 12:02


AKTUELL

"Der Tod war sein Beruf"
Dr. Josef Mengele, Rudolf Höß und Josef Kramer


Das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken lädt Sie und Ihre
Freunde herzlich ein zur diesjährigen Gedenkveranstaltung zum
Tag der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 2011 um 19 Uhr
in der Kleinen Markthalle, Rathausplatz, Herford


Programm:

Wolfgang Spanier: Begrüßung

Stv. Bürgermeister Andreas Rödel: Gedenkworte

Renée Claudine Bredt: Lesung "Todesfuge" von Paul Celan

Prof. Dr. Ernst Stresemann: Gedanken zur Befreiung von Auschwitz

Miriam Söling: Zur Biografie des SS-Offiziers und Kommandanten
des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz - Rudolf
Höß. Höß war ein Mann, der auf Befehl ein Konzentrationslager
baute und darin eine Tötungsanlage installierte, die so
rationell arbeitete wie das Fließband einer Fabrik.

Nach dieser Einführung besteht die Möglichkeit, den Film "Aus
einem deutschen Leben" zu sehen.

Statt dem Namen Rudolf Höß wird in diesem deutschen Spielfilm
von 1977 das Pseudonym Franz Lang verwendet. Filmdauer: 139
Minuten, Regie u. Drehbuch: Theodor Kotulla, Hauptdarsteller
ist Götz George, weitere Schauspieler: Hans Korte, Elisabeth
Schwarz, Kurt Hübner, Walter Czaschke etc.


INFO

Kuratorium für eine Dokumentations- und Begegnungsstätte
in Herford zum Erinnern, Forschen und Gedenken

Gedenkstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford
Tel.: 05221-189257
Fax: 05221-132252
E-Mail: info at zellentrakt.de
URL: www.zellentrakt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 17 10:57:22 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Jan 2011 10:57:22 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 11/2010
Message-ID: 4D342092.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 17.01.2011, 11:00


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter - für den Raum Hagen und Iserlohn -
Beiträge zur Landeskunde
Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e. V.
Heft 11/2010
November 2010
71. Jahrgang


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89






S. 362f.
Felka, Widbert
Vom Wesselbach

S. 364-369
Bleicher, Wilhelm
Straßen im Wesselbachtal

S. 370-372
Kaiser, Martin
Spedition Wahlmann:
Von Pferdekutschen und Fernlastzügen

S. 373
Brand, Anja
Firma Breer und Becker Autotransporte

S. 374-376
Lipps-Knüttel, Ulrike
Das Wesselbachtal und seine Bewohner -
Aus einem Adressbuch von 1909

S. 377-383
Bleicher, Wilhelm
Das Haus des Webers Steltmann

S. 384f.
Bleicher, Wilhelm
Zur schönen Aussicht

S. 387-392
Mager, Peter
Der (rote) Regent vom Schloß Hohenlimburg

S. 394f.
Kaiser, Martin
Der VfL Wesselbach in der Zeit von 1931 bis 1940

S. 396-402
Manfraß, Tina
Über 100 Jahre: Wesselbachschule

S. 403
Anon.
52 Jahre Arbeiterwohlfahrt im Wesselbachtal -
vom Ledigenheim zum Seniorenzentrum Hohenlimburg

S. 405-407
Bleicher, Wilhelm
Die Krieger-Steine

S. 412-414
Bremshey, Volker
Die "kleine" Bäckerei Grobe

S. 415-419
Bleicher, Wilhelm
Von den Boeckers in der Wesselbach

S. 421-426
Bleicher, Wilhelm
Zur Geschichte der Firma Carl Kritzler

S. 429-467
Mager, Peter
1990 - 2010: 20 Jahre Bürgerverein Wesselbach

S. 469-473
Bleicher, Wilhelm
100 Jahre Schloß-Apotheke

S. 475-478
Anon.
Bilder zum Wiedererkennen

S. 479
Kinnermule I
Kinnermule II

S. 480
Hohenlimburger Szenen
Rohrleitungsbau





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 17 14:11:57 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Jan 2011 14:11:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 17.01.2011
Message-ID: 4D344E2D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 17.01.2011, 12:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 17.01.2011

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Westfalen,
NRW, Münster: Soziales, Wissenschaft und Bildung / 17.01.2011
12:00

Privatschulen in Westfalen weiter auf dem Vormarsch

Westfalen (wh). Immer mehr Schüler in Westfalen besuchen eine
Privatschule. Laut einer Erhebung des Statistischen Landesamtes
gehen im laufenden Schuljahr in den Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster rund acht Prozent aller Schüler (81.944)
auf eine Schule in freier Trägerschaft. Vor fünf Jahren waren
es lediglich 6,25 Prozent. Unter den größeren westfälischen
Städten verzeichnet Münster mit einer Quote von 15,4 Prozent
den höchsten Anteil an Privatschülern. Landesweit lernen
164.571 Schüler und damit 7,8 Prozent an einer privaten Schule.
Privat- oder Ersatzschulen befinden sich häufig in katholischer
oder evangelischer Trägerschaft. Auch freie Waldorfschulen
firmieren als Privatschule. Für eine staatliche Anerkennung
müssen die Ersatzschulen die selben Unterrichtsinhalte
vermitteln wie öffentliche Schulen.

Weitere Informationen und Daten zu allen westfälischen Städten
und Kreisen:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2011/pdf/12_11.pdf
Pressekontakt:
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
Paderborn: Freizeit, Panorama, Tourismus / 17.01.2011 11:00

Mit Leckerli und Therapeut: Im Kreis Paderborn gehen Hunde auf
Wandertour

Büren (wh). Unterwegs im Rudel: Die Wanderregion rund um den
Sintfeld-Höhenweg im Paderborner Land bietet nun
Hundewandertouren an. Gemeinsam mit dem Anbieter Max & Moritz
werden spezielle Programme für wanderbegeisterte Hund und ihre
Halter veranstaltet. Die Touren zu verschiedenen Themen und
Schwierigkeitsgraden sollen einen sensibleren Umgang mit dem
Wald und den Tieren sowie den kulturellen Besonderheiten der
Region vermitteln. So wandern die Gruppen zum Beispiel auf den
Spuren der Jesuiten oder entlang alter westfälischer
Grenzregionen. Bei Problemen im Rudel hilft der Profi:
Begleitet werden die Ausflüge von einem Wanderführer sowie von
einem Hundetrainer oder Therapeuten.

Pressekontakt: Isabel Schulte, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit Stadt Büren, Telefon: 02951/970101,
E-Mail: isabel.schulte[at]bueren.de, Max & Moritz
Hundewandertouren, Telefon: 02951/9911922, E-Mail:
info[at]hundewandertouren.de

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NRW,
Münster, Warendorf: Politik, Wirtschaft / 17.01.2011 10:00

Gründerprämie für 340 Handwerksmeister

Westfalen (wh). 340 westfälische Handwerker wurden im
vergangenen Jahr mit der Meistergründungsprämie NRW
unterstützt. Davon erhielten 223 die Unterstützung in Höhe von
7500 Euro für die Neugründung eines Unternehmens, 117 wurden
bei der Übernahme eines Betriebes gefördert. Knapp 20 Prozent
der Prämienempfänger 2009 sind Frauen. Ihr Anteil ist in
Städten höher als in ländlichen Regionen. So gingen in Münster
vier von sieben Förderbescheide an Gründerinnen im Handwerk, im
Kreis Warendorf hingegen nur zwei von insgesamt 18. NRW-weit
wurden 783 Handwerksmeister von der
Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen
Handwerks gefördert. Bedingungen für die Prämie sind unter
anderem die Schaffung bzw. Sicherung von Arbeitsplätzen sowie
eigene Investitionen.

Weitere Informationen:
http://www.lgh.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/29.12.2010-gruenderbefragung-2010-2.html

Pressekontakt:
Harald Siebert, Referent für Öffentlichkeitsarbeit,
Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen
Handwerks, Telefon: 0211/30108321, E-Mail: siebert[at]lgh.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Recklinghausen: Kultur und Medien /
14.01.2011 18:00

Vorschläge erwünscht: Grimme Online Award für Qualität und
Innovation im Netz

Marl (wh). Ab sofort können Internetnutzer ihre
Lieblingswebsites für den elften Online Award des Marler
Grimme-Instituts nominieren. Die vorgeschlagenen Seiten sollen
sich durch besondere Qualität und ein innovatives Angebot
abheben. Bis zum 15. März haben Internetnutzer und
Website-Betreiber die Gelegenheit, ihre Vorschläge über die
Seite http://www.grimme-online-award.de einzureichen. Am 11.
Mai werden dann die Nominierten bekannt gegeben. Im Anschluss
startet die Abstimmung zum Publikumspreis auf der Website der
Zeitschrift TV Spielfilm. Parallel wählt die Jury bis zu acht
Preisträger in den Kategorien Information, Wissen und Bildung,
Kultur und Unterhaltung sowie Spezial aus. Der Grimme Online
Award wird seit 2001 jährlich vergeben und gehört zu den
renommiertesten Auszeichnungen für publizistische Qualität im
Internet.

Weitere Informationen:
http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=426&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=101&tx_ttnews[backPid]=425&cHash=595644842a

Pressekontakt:
Vera Lisakowski, Projektleiterin Grimme Online Award, Telefon:
02365/918931, E-Mail: lisakowski[at]grimme-institut.de

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Westfalen,
Dortmund, Hochsauerlandkreis, Recklinghausen: Freizeit, Kultur
und Medien, Panorama / 14.01.2011 17:00

Westfalen im TV: Kufenstars aus dem Sauerland und eine
engagierte Tierärztin

Der Dorstener Sternekoch Frank Rosin ist die Geschmacksinstanz
bei den ZDF-"Topfgeldjägern". Als Juror entscheidet er, welches
der beiden Teams im Kochquiz überzeugt. Dem Sieger am Herd
winken 10.000 Euro. Topfgeldjäger, Montag, 17., bis Mittwoch,
19. Januar, 15.05 Uhr, ZDF

Auch Tiere müssen manchmal zum Arzt - doch nicht jeder Besitzer
kann sich die Behandlung leisten. Die Dortmunder Tierärztin Dr.
Barbara Seibert hat 2009 den Verein DoDog gegründet und
versorgt nach ihrer Sprechstunde ohne Honorar die Tiere von
armen und obdachlosen Menschen. Eine Dokumentation stellt ihr
Engagement vor. Menschen, Tiere & Doktoren, Donnerstag, 20.
Januar, 16.55 Uhr, Vox

Ute Hammerich hat in ihrem Berufsleben Hunderte Gespräche mit
Frauen geführt, die wieder in den Beruf und Geld verdienen
wollen. Die Beraterin der Herner Gleichstellungsstelle weiß
inzwischen, dass der Wiedereinstieg schwer ist - aber mit
großer Willenskraft gelingen kann. Ihre Tipps verrät sie in
"Frau TV". Frau TV, Donnerstag, 20. Januar, 22 Uhr, WDR

Der Bob und Skeleton Weltcup feiert am Wochenende in Winterberg
seinen Höhepunkt. Bruchteile von Sekunden entscheiden dann,
welcher der Kufenstars den Meistertitel erreicht. Das ZDF
überträgt die rasanten Wettbewerbe aus dem Eiskanal live. ZDF
Sport extra, Freitag, 21. Januar, ab etwa 14.15 Uhr, Samstag,
22. Januar, ab etwa 14.50 Uhr, ZDF

-----------------------------------------------------------------------------

Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


Aktuelle Meldungen
... auf unserer Internetseite: http://www.westfalen-heute.de
... als RSS-Feed: http://www.westfalen-heute.de/rss.php
... bei Twitter: http://twitter.com/westfalen_heute

Annette Kiehl & Alexander Kruse
Piusallee 4 - 48147 Münster
T 0251 - 144 96 -39 / -43
F 0251 - 144 96 42
M 0170 - 30 710 36





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 18 10:17:42 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Jan 2011 10:17:42 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/02
Message-ID: 4D3568C6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 17.01.2011, 13:26


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-02 für den Zeitraum vom 08.01.2011 bis

zum 14.01.2010 mit insgesamt 29 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-02&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 18 10:22:31 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Jan 2011 10:22:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: KZ-Arzt Aribert Heim - Die Geschichte einer
Fahndung, Dortmund, 20.01.2011
Message-ID: 4D3569E7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 18.01.2011, 08:47
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag: KZ-Arzt Aribert Heim - Die Geschichte einer Fahndung
Referent: Dr. Stefan Klemp

Aribert Heim gilt als einer der meistgesuchten
NS-Kriegsverbrecher. Die Medien gaben ihm Namen wie "Dr. Tod"
oder "Der Schlächter von Mauthausen"; sie zeugen von der
ungeheuren Grausamkeit, mit der er als SS-Arzt jüdische
KZ-Insassen behandelte. Er war zwar nur etwa zwei Monate auf
der Krankenstation des Konzentrationslagers Mauthausen
eingesetzt, wird für diesen kurzen Zeitraum jedoch für die
bestialische Ermordung zahlreicher Häftlinge verantwortlich
gemacht. Erst 1979 wurde er dafür in Abwesenheit in einem
späten Spruchkammerverfahren in Berlin zu einer hohen
Geldstrafe verurteilt und als "Hauptschuldiger" eingestuft.

Erstmals hat nun Stefan Klemp ein Buch über den Mann
veröffentlicht, der nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs
unbehelligt und als freier deutscher Staatsbürger heiraten,
eine Familie gründen und weiterhin als Arzt praktizieren
konnte. Als Heim Anfang der 60-Jahre schließlich doch verhaftet
werden sollte, konnte er entkommen. Kriminalisten und
Historiker des Simon-Wiesenthal-Zentrums traten in einer
ungewöhnlichen Kooperation den Wettlauf mit der Zeit an, bei
dem nun die Frage im Raum steht, ob er endgültig verloren ist.
Denn ZDF und New York Times verkündeten Anfang letzten Jahres,
dass Heim bereits 1992 in Kairo gestorben sei. Zweifelsfrei
belegt ist dies nicht.

Dr. Stefan Klemp (*1964) arbeitet - nach einem Studium der
Geschichte und Soziologie und Politik - als freier Autor und
Historiker, u.a. auch in der Steinwache. Im Rahmen der
Verfolgung von NS-Tätern ist er für das Simon Wiesenthal Center
Los Angeles tätig und fahndete u. a. nach Aribert Heim. Er ist
Mitglied der wissenschaftlichen Beirats der Ausstellung
"Polizei im NS-Staat", die 2011 im Deutschen Historischen
Museum zu sehen sein wird.


INFO

Veranstaltungsort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstasse 50
44147 Dortmund

Zeit:
Donnerstag, 20. Januar 2011, 19.00 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 18 10:51:28 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Jan 2011 10:51:28 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Suedsauerland, Bd. 3/2010, Folge 240
Message-ID: 4D3570B0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 18.01.2011, 11:00


SERVICE: TOC

Südsauerland
Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe
Band 3/2010
Folge 240
ISSN: 1867-2108


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=88



Inhalt:

S. 217-220
Kirsch-Stracke, Roswitha
Ein Gespräch über Bäume mit dem Musiker Bernward Koch

S. 221-240
Vormberg, Martin
Die Entstehung der Ortschaft Wirme im Spiegel einer
frühneuzeitlichen Quelle

S. 241-254
Höffer, Otto
Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von
Fürstenberg-Herdringen (Teil 23)

S. 255-264
Saure, Werner
"Also lebt wohl, und in der Ewigkeit sehen wir uns wieder."
Josef Hufnagel - Opfer der NS-Justiz

S. 265-276
Ahrweiler, Rainer
Lage, Geschichte und Renaturierung der Monarchen-Höhle
bei Lennesiadt-Sporke

S. 277
Greiten, Bernd
Ein Gedenkstein auf dem Fahlenscheid

S. 278-282
Kaufmann, Karl Heinz
Acht Werken noo d´r Kärmeze
Odder, wie d´r Paul tum Hopa worte
In Wendener Mundart

S. 283-297
Voß, Hans-Werner
Heimatchronik vom 1. April 2010 bis 30. Juni 2010

S. 298-301
Buchbesprechungen

S. 302
Termine
Ausstellungen und Veranstaltungen in den Museen
der Museumslandschaft Kreis Olpe bis Januar 2011





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 18 13:26:59 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Jan 2011 13:26:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 18.01.2011
Message-ID: 4D359523.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 18.01.2011, 13:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 18.01.2011

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Westfalen,
NRW, Märkischer Kreis: Kultur und Medien, Panorama, Tourismus
/ 18.01.2011 12:00

Multimediaführer im Museum: Burg Altena setzt auf "weltweit
einzigartige" Technologie

Altena (wh). Die Burg Altena kann bald mit digitaler
Unterstützung erkundet werden. Ein nach Angaben des Märkischen
Kreises weltweit einzigartiger Multimedia-Führer soll Besuchern
zusätzliche und anwenderfreundliche Informationen bieten. Neu
ist dabei, dass der digitale Führer im Handy-Format den
Standort des Besuchers durch eine
WLAN-Lokalisierungstechnologie automatisch erkennt und die
passende Information mit Hintergrundwissen zu einem
Ausstellungsstück anbietet. Anders als bei herkömmlichen
Audio-Führern in Museen muss der Besucher nicht selbst das Menü
durchforsten. Das audiovisuelle Touchscreen-Gerät soll auch
verhindern, dass sich Menschen im Raumgewirr der Burg verirren.
Das neue Führungssystem soll ab September eingesetzt werden.
Für 50 Geräte investiert die Märkische Kulturstiftung 90.000
Euro.

Weitere Informationen und ein Pressefoto:
http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=98912

Pressekontakt: Hendrik Klein, Pressereferent Märkischer Kreis,
Telefon: 02351/9666150, E-Mail:
pressestelle[at]maerkischer-kreis.de

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Westfalen,
Gütersloh, Münster: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama,
Stadtentwicklung / 18.01.2011 11:00

1LIVE-Statistik: In Westfalen fehlen Boutiquen und Nagelstudios

Westfalen (wh). Zu wenig Cafés, kaum Nagelstudios und ein
überschaubares Angebot an Boutiquen - bei der Suche des
Radiosenders 1Live nach der weiblichsten Stadt in NRW sind die
westfälischen Kommunen durchgefallen. Lediglich Bielefeld
schaffte es mit einem neunten Platz unter die Top Ten der
Rangliste. Für die nicht ganz ernst gemeinte Erhebung haben
Statistikexperten der Technischen Universität Dortmund 27
Städte und Kreise in NRW daraufhin untersucht, was sie Frauen
zu bieten haben. Klarer Sieger ist Düsseldorf vor Aachen und
Essen. Lediglich in der Kategorie höchster Frauenanteil kann
Westfalen mithalten: Verhältnismäßig mehr weibliche Einwohner
als in Münster gibt es landesweit nirgendwo. Schlusslicht der
Tabelle ist Gütersloh. "Das könnte auch daran liegen, dass
Gütersloh keine Einkaufsstadt ist und viele Einwohner
stattdessen in Bielefeld oder anderswo einkaufen gehen",
begründen die Dortmunder Statistiker das Ergebnis. Männer sind
laut den Statistikern in Westfalen besser versorgt: Im November
2010 kürten sie Bottrop zur "männlichsten Stadt" des Landes.

Weitere Informationen und das vollständige Ranking:
http://www.einslive.de/magazin/sektorstatistik/dateien/110118_sektor_report_weiblichste_stadt.jsp

Pressekontakt:
Stefanie Schneck, WDR Pressestelle, Telefon: 0221/2202075,
E-Mail: stefanie.schneck[at]wdr.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Siegen-Wittgenstein: Kultur und Medien,
Panorama / 18.01.2011 10:00

Zwölfter Rubenspreis für Bridget Riley

Siegen (wh). Die Stadt Siegen zeichnet die britische Malerin
Bridget Riley mit dem zwölften Rubenspreis aus. Der renommierte
Kunstpreis wird seit 1957/58 vergeben und ist mit 5200 Euro
dotiert. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Sigmar Polke und
Francis Bacon. Die Jury aus Kunsthistorikern, -kritikern sowie
Leitern von Museen würdigt die künstlerische Entwicklung der
1931 geborenen Bridget Riley. Sie machte sich einen Namen als
Vertreterin der Op Art, einer Kunstrichtung, die mit
geometrischen Formen die Sehgewohnheiten herausfordert. "Der
Künstlerin geht es dabei um eine Verbindung der europäischen
Tradition konkreter Malerei mit ihrem Anspruch auf Autonomie
und Systematik, mit der gesamten abendländischen
Malereitradition der Koloristik", begründete die Jury ihre
Entscheidung für Riley.

Achtung Redaktionen: Fotos zu dieser Meldung finden Sie im
Download-Bereich unserer Website.

Pressekontakt: Stefanie Scheit-Koppitz, Pressesprecherin Museum
für Gegenwartskunst Siegen, Telefon: 0271/4057713, E-Mail:
scheit-koppitz[at]mgk-siegen.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bochum: Kultur und Medien, Panorama /
18.01.2011 10:00

Deutscher Krimi Preis 2011: Bochumer Krimi Archiv zeichnet
Bernhard Jaumann aus

Bochum (wh). Keiner mordet kreativer: Das Bochumer Krimi Archiv
hat die Preisträger des Deutschen Krimi Preises 2011 bekannt
gegeben. Die in den Kategorien "National" und "International"
verliehene Auszeichnung wurde zum 27. Mal vergeben. Der Autor
Bernhard Jaumann belegt den ersten Platz mit seinem Krimi "Die
Stunde des Schakals". Ihm folgen der in Bochum aufgewachsene
Schriftsteller Frank Göhre und Detlef Bernd Blettenberg. Auf
internationaler Ebene geht die Auszeichnung an die
Krimi-Autoren Don Winslow, Josh Bazell und Dominique Manotti.
Mit dem undotierten Deutschen Krimi Preis werden seit 1985
Autoren gewürdigt, die "literarisch gekonnt und inhaltlich
originell dem Genre neue Impulse geben". Unter der Obhut des
Bochumer Krimi Archivs wählt eine Jury aus renommierten
Literaturwissenschaftlern, Kritikern und Buchhändlern die
besten Krimi-Neuerscheinungen eines Jahres aus.

Weitere Informationen: http://www.krimilexikon.de/

Pressekontakt: Reinhard Jahn, Bochumer Krimi Archiv, Telefon:
0201/643421 und 0177/4844547, E-Mail:
100740.3540[at]compuserve.com

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Westfalen,
Bochum: Panorama, Wissenschaft und Bildung / 17.01.2011 17:00

Zertifikat: Immer mehr Kitas werden "Kneipp-Kindergärten"

Westfalen (wh). Wassertreten für die Kleinsten: Mit der
Städtischen Kindertagesstätte "Fischerstraße 69" in Bochum
erhält am Freitag bereits die 27. westfälische Kita das
Zertifikat "Kneipp-Kindergarten". Mit der Auszeichnung dürfen
sich Einrichtungen schmücken, die anhand des
Gesundheitskonzepts nach Sebastian Kneipp für das Wohlergehen
ihrer Kinder sorgen. Dazu gehört nicht nur das berühmte
Wassertreten, sondern auch ein ausgewogener Ernährungsplan, ein
kindgerechtes Spiel- und Bewegungsangebot oder das Anlegen
eines Kräutergartens. Mit der Verleihung des Zertifikats will
der Kneipp-Landesverband Nordrhein-Westfalen Kitas motivieren,
schon bei kleinen Kindern ein Bewusstsein für eine gesunde und
naturgemäße Lebensweise zu entwickeln. Nach Angaben des
Verbandes sind Kinder in Kneipp-Kindergärten weniger krank, vor
allem Erkältungskrankheiten und Grippewellen sollen seltener
auftreten als in anderen Einrichtungen.

Pressekontakt: Manuela Fritzsch, Kneippbund Landesverband NRW,
Telefon: 0201/ 2487282, E-Mail: m.fritzsch[at]kneippbund-nrw.de

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Westfalen,
NRW, Ennepe-Ruhr-Kreis: Politik, Soziales / 17.01.2011 16:00

Land fördert "agentur barrierefrei NRW" mit 1,5 Millionen Euro

Wetter (wh). Die "agentur barrierefrei NRW" in Wetter wird in
den nächsten zwei Jahren vom Land mit 1,5 Millionen Euro
unterstützt. Das gab der nordrhein-westfälische
Landesbehindertenbeauftragte Norbert Killewald jetzt anlässlich
des 20-jährigen Bestehens der Einrichtung bekannt. Die Agentur
hilft Menschen mit Behinderung, verschiedene Bereiche ihres
Alltags barrierefrei zu gestalten. So berät sie etwa
Rollstuhlfahrer bei der Anpassung ihres Arbeitsplatzes oder
ältere Menschen bei der Einrichtung eines seniorengerechten
Haushalts.

Weitere Informationen: http://www.ab-nrw.de/

Pressekontakt: Büro des Beauftragten der Landesregierung für
die Belange von Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen,
Telefon: 0211/8553218, E-Mail: lbb[at]mags.nrw.de

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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 19 11:57:45 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Jan 2011 11:57:45 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Heckl, Jens: Quellen zum Bergbau in Westfalen
Message-ID: 4D36D1B9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Mechthild Black-Veldtrup" lav.nrw.de>
Datum: 18.01.2011, 14:19


LITERATUR

Jens Heckl: Quellen zum Bergbau in Westfalen
(Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 33),
Witten 2010, 66 S., ISBN 978-3-932892-28-8, 5,00 ?

In der Abteilung Westfalen des Landesarchivs
Nordrhein-Westfalen werden unterschiedlichste Quellengattungen
zur Geschichte des Bergbaus in den Grenzen der ehemaligen
Provinz Westfalen aufbewahrt. Sie gelten als die wichtigsten
Unterlagen über die Entwicklung des Montanwesens seit dem
Spätmittelalter sowie zu den vorhandenen oder nur noch
archäologisch nachweisbaren Grubengebäuden. Ihrer Herkunft nach
entstammen sie sowohl verschiedenen staatlichen Verwaltungen
als auch privaten Provenienzen.

Aufgrund der starken Benutzung der Bergbauüberlieferung möchte
die vorliegende Publikation einen Einblick in die Vielfalt des
tradierten Schriftguts vermitteln und dessen Quellenwert
erläutern. Sie beginnt mit einer montanhistorischen Einleitung,
die sich vor allem auf die Entwicklung der
Bergverwaltungsstrukturen stützt. Kenntnisse darüber sind von
Nutzen, da sie die Suche nach Unterlagen vereinfachen. Einen
hilfreichen Überblick verschaffen hierzu mehrere Organigramme.

Ein zweiter großer Abschnitt bezieht sich auf die Quellen im
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Analysiert werden sowohl das
staatliche nichtbergamtliche als auch das staatliche
bergamtliche Schriftgut. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf
die wichtige Überlieferung der staatlichen Bergverwaltungen
gelegt, indem die Generalakten, Spezialakten (Betriebs- und
Berechtsamsakten), Personalakten, Bergmännisches Risswerk und
andere Darstellungen, Berechnungs- und Messungsbücher sowie
Berggrundbücher vorgestellt werden. Auch wird auf Quellen aus
dem nichtstaatlichen Bereich verwiesen, in denen ebenfalls
umfangreiche westfälische Bergbaubetreffe zu erwarten sind.
Nach den historischen und quellenkundlichen Ausführungen wird
die Überlieferungslage im Landesarchiv NRW und in anderen
staatlichen und nichtstaatlichen Archiven thematisiert.


INFO

Kontakt:
Dr. Jens Heckl
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251-4885-0
Fax: 0251-4885-100
E-Mail: westfalen at lav.nrw.de
URL: http://www.archive.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 19 11:50:44 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Jan 2011 11:50:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Strom fuer Alle. Die Entwicklung der
Elektrizitaetsversorgung im Ruhrgebiet, Recklinghausen, 20.01.2011
Message-ID: 4D36D014.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Peter Döring"
Datum: 18.01.2011, 14:01


AKTUELL

"Strom für Alle. Die Entwicklung der Elektrizitätsversorgung im
Ruhrgebiet". lautet der Titel eines Vortrages, den der
Historiker Dr. Theo Horstmann am 20. Januar 2011 um 19.00 Uhr
im Umspannwerk Recklinghausen - Museum Strom und Leben - hält.
Horstmann stellt die vielfältigen kommunalen Anfänge und die
wichtigsten Etappen der regionalen Elektrizitätsversorgung im
20. Jahrhundert vor.

Dabei zeigt er die zentralen Entwicklungslinien der
Elektrifizierung des Ruhrgebiets auf. Die öffentliche
Stromversorgung in der Region begann relativ spät an der Wende
vom 19. zum 20. Jahrhundert. In Recklinghausen etwa brach das
elektrische Zeitalter erst 1905 mit der Beleuchtung des
Kreishauses und der Bergverwaltung an. Die Elektrifizierung an
der Ruhr erlebte dann aber eine sehr dynamische Entwicklung,
die von heftigen politischen Konflikten um die Ausgestaltung
der Stromversorgung begleitet wurde. In den folgenden
Jahrzehnten wurde das Ruhrgebiet zur Stammregion bedeutender
Energieunternehmen und entwickelte sich zum
energiewirtschaftlichen Zentrum Deutschlands.

Der Vortrag von Theo Horstmann ist Teil einer Vortragsreihe,
die in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Recklinghausen
die Ausstellung "Revier unter Strom - Fotografien zur
Elektrizitätsgeschichte des Ruhrgebietes" im Umspannwerk
Recklinghausen begleitet.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: 20.01.2011
Umspannwerk Recklinghausen
Museum Strom und Leben
Uferstr. 2-4
45663 Recklinghausen
Tel.: 02361 9842216
Fax: 02361 9842215
URL: www.umspannwerk-recklinghausen.de

Kontakt:
Uferstr. 2 - 4
45663 Recklinghausen
Tel.: 02361 9842216
Fax: 02361 9842215
URL: www.umspannwerk-recklinghausen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 19 11:55:57 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Jan 2011 11:55:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Muehlen im Muensterland, Luedinghausen, 27.01.2011
Message-ID: 4D36D14D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ursula Koenig-Heuer"
Datum: 18.01.2011, 12:13


AKTUELL

Vortrag am 27.01.2011 um 19:30 Uhr in der Burg Vischering in
Lüdinghausen von Dr. Peter Theißen, Dinslaken

"Mühlen im Münsterland" Hightech vor der Dampfmaschine oder:
Energiegewinnung ganz ohne CO2"

Das Thema "Energiegewinnung" ist im 21. Jahrhundert in aller
Munde. Dass in früheren Zeiten im Münsterland Energie ganz ohne
Kohlendioxid gewonnen wurde, wird Mühlenexperte Dr. Peter
Theißen in seinem Vortrag am 27. Januar 2011 auf Burg
Vischering erläutern.

Der Vortrag geht zunächst auf die Entwicklung des Bestandes an
Wasser- und Windmühlen im Münsterland zwischen dem Ausgang des
Mittelalters und dem beginnenden Industriezeitalter ein. Ein
Aspekt dabei wird auch die gesellschaftliche Herkunft der
Bauherren und Betreiber von Wasser- und Windmühlen sein. Zudem
wird eine bisher weitgehend unbekannte Bauart der Wassermühle,
die Hängemühle, kurz vorgestellt.

Diese Antriebsmaschinen setzten Verarbeitungsmaschinen (Korn-,
Öl-, Walke-, Boke- und andere Mühen) in Gang, die im
Münsterland zu unterschiedlichen Zeiten an ganz bestimmten
Standorten zu finden waren. Die Ursachen dafür sind zwar leicht
nachvollziehbar, doch um sie zweifelsfrei zu ermitteln, waren
umfangreiche Forschungen notwendig.

Kurze Ausführungen zum Mühlenrecht, zur Bauplanung und
Bauausführung sowie zu Maßen und Gewichten runden den Vortrag
ab. Mit Dr. Peter Theißen, Historiker und Volkskundler, konnte
der Kreis Coesfeld für diesen Vortrag einen exzellenten
Experten gewinnen, der für seine Dissertation zum Thema "Mühlen
im Münsterland" mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Dr.
Theißen ist heute Leiter des Museums Voswinckelshof der Stadt
Dinslaken.

Eintritt: 3 Euro, Informationen und Anmeldung: Burg Vischering,
Telefon: 02591/7990 11.


INFO

Münsterlandmuseum
Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: + 49 (0)2591 7990-0
Fax: + 49 (0)2591 7990-28
E-Mail: kultur (at) kreis-coesfeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 19 13:19:46 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Jan 2011 13:19:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 19.01.2011
Message-ID: 4D36E4F2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 19.01.2011, 13:16


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 19.01.2011

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Westfalen,
NRW, Lippe: Panorama, Tourismus, Wissenschaft und Bildung /
19.01.2011 12:30

Wandern mit "Navi": Unesco zeichnet lippisch-omanisches Projekt
aus

Detmold (wh). Die GPS-Erlebnisregion im Teutoburger Wald ist
zum zweiten Mal von der Unesco als Dekade-Projekt ausgezeichnet
worden. Damit zählt das westfälische Gebiet zu den wenigen
Projekten, die wiederholt das Siegel der Unesco erhalten. Den
Ausschlag für den Preis gab die Ausweitung in das Sultanat Oman,
wo der Geopark Maskat entsteht. Der stellvertretende
Tourismusminister des Sultanats, Mohammed Al Tobi, würdigte das
Projekt als "Brücke zwischen den Nationen" und praktisches
Beispiel für Nachhaltigkeit. Auf den GPS-Erlebnispfaden können
sich Besucher mit Hilfe von sogenannten Smartphones und dem
Satelliten-Navigationssystem im Naturpark Teutoburger Wald /
Eggegebirge - und bald auch im Oman - über Natur und Kultur
informieren. Auf virtuellen Infotafeln werden zum Beispiel
Hintergründe zur geologischen Beschaffenheit der Orte
vermittelt.

Weitere Informationen:
http://www.kreis-lippe.de/Service/Pressemitteilungen/Seiten/Unesco.aspx

Pressekontakt:
Anne Helpup, Pressestelle Kreis Lippe, Telefon: 05231/625730,
E-Mail: a.helpup[at]kreis-lippe.de

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Westfalen,
Münster: Kultur und Medien, Panorama, Wissenschaft und Bildung
/ 19.01.2011 12:00

"Keine Liebe auf den ersten Blick": Neues Buch untersucht
Goethes Beziehung zu Westfalen

Westfalen (wh). Die Übernachtung war beschwerlich: Im
westfälischen Gasthof "Zur Stadt London" verbrachte Johann
Wolfgang von Goethe die Nacht auf einem Stuhl - und musste
dafür auch noch drei Reichstaler berappen. Diese und weitere
Reiseerlebnisse des Dichters in Westfalen schildert die
Münstersche Autorin Liselotte Folkerts in ihrem neuen Buch
"Goethe in Westfalen. Keine Liebe auf den ersten Blick", jetzt
erschienen im Lit Verlag Münster für 19,90 Euro. Folkerts
berichtet jedoch nicht nur von den Besuchen den Weimarer
Staatsmannes in der Region, sondern untersucht auch seine
Beziehung zu westfälischen Künstlern. Zudem blickt die Autorin
auf die Spuren, die Goethe in der Kulturszene Westfalens
hinterlassen hat - zum Beispiel in Form einer plattdeutschen
Version des "Urfaust" am Stadttheater Münster.

Weitere Informationen:
http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-10938-5

Pressekontakt: Lit-Verlag, Telefon: 0251/620320, E-Mail:
lit[at]lit-verlag.de

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Westfalen,
Bielefeld, Herford: Panorama, Wirtschaft / 18.01.2011 17:30

Ostwestfälische Möbelindustrie ist größter Aussteller bei
Internationaler Möbelmesse

Herford (wh). Die Möbel- und Küchenhersteller aus Ostwestfalen
sind bei der zurzeit laufenden imm cologne Möbelmesse in Köln
die größte regionale Ausstellergruppe. Laut Dr. Lucas Heumann,
Hauptgeschäftsführer der Verbände der Holz- und Möbelindustrie
in Westfalen-Lippe, spiegele diese Position bei der Messe die
starke Marktstellung der ostwestfälischen Möbelhersteller
wider. Die Unternehmen hätten die Wirtschaftskrise solide
überstanden; vor allem, weil sie nicht vom Exportgeschäft
abhängig seien. Für 2011 erwartet die Branche ein Umsatzplus
von etwa drei Prozent. Dazu soll vor allem der florierende
Küchenbereich beitragen.

Weitere Informationen zur Messe:
http://www.imm-cologne.de/diemesse/

Pressekontakt: Dr. Lucas Heumann, Hauptgeschäftsführer Verbände
der Holz- und Möbelindustrie NRW, Geschäftsstelle Herford,
Telefon: 05221/126524, E-Mail: hgf[at]vhk-herford.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Münster: Kultur und Medien, Panorama / 18.01.2011 17:00

Vainstream Rockfest in Münster: Festivalveranstalter
verpflichten Motörhead

Münster (wh). Es wird laut im beschaulichen Münster: Die
legendäre Rockband Motörhead hat einen Auftritt beim
alljährlichen Vainstream Rockfest angekündigt. Das gaben die
Veranstalter des Musikfestivals jetzt bekannt. Die Musiker um
Sänger Ian "Lemmy" Kilmister werden am Samstag, 11. Juni, auf
der Bühne am Haverkamp spielen. Motörhead wurde 1975 in England
gegründet. Die Band gilt als eine der einflussreichsten
Formationen der Hardrock- und Heavy Metal-Geschichte. Erst
kürzlich erschien ihr neustes Album "The World Is Yours".

Weitere Informationen:
http://www.vainstream.com/news.php?show=53

Pressekontakt: Timo Birth, Kingstar GmbH, Telefon: 0251/5302630,
E-Mail: info[at]kingstar-music.com

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Westfalen,
NRW, Bochum: Panorama, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung /
18.01.2011 15:00

"Deutsche Post Security Cup": Forscher der Ruhr-Uni hacken am
besten

Bochum (wh). Ein Hacker-Team aus Forschern und Studenten der
Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat einen massiven Angriff auf
den neuen E-Postbrief der Deutschen Post vorgenommen. Dabei
handelte es sich allerdings keineswegs um eine illegale Aktion,
sondern um ein abgestimmtes Verfahren, mit dem die Deutsche
Post die Sicherheit der Web-Applikation testen ließ. Mit dem
"Deutsche Post Security Cup" hat das Unternehmen Hacker aus der
ganzen Welt motiviert, den neuen Online-Briefversand auf Herz
und Nieren zu prüfen. Für jede entdeckte Sicherheitslücke
winkte dabei eine Art Kopfgeld von bis zu 5000 Euro. Die
Mitarbeiter der Fakultät für Elektrotechnik und
Informationstechnik der RUB waren mit dem Auffinden von neun
potentiellen Angriffspunkten so erfolgreich, dass sie den
Wettbewerb gewannen. Der Trend, sich Hacker zu Nutze zu machen,
um die Sicherheit zu optimieren, setzt sich laut Ruhr-Uni bei
großen Unternehmen immer mehr durch. Steigende Preisgelder bei
den Angriffswettbewerben seien ein Indiz dafür, dass die
Browser-Sicherheit zunehmend an Bedeutung gewinne.

Pressekontakt: Mario Heiderich, Lehrstuhl für Netz- und
Datensicherheit, Fakultät für Elektrotechnik und
Informationstechnik der RUB, Telefon: 0234/3226728, E-Mail:
mario.heiderich[at]rub.de

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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 20 10:04:50 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Jan 2011 10:04:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Heiligenlegende als historische Quelle,
Muenster, 25.01.2011
Message-ID: 4D3808C2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 19.01.2011, 13:12


AKTUELL

Vortrag
Dr. Gabriele Isenberg (Hattingen)
"Die Heiligenlegende als historische Quelle:
eine schwierige Spurensuche. Der Fall Ida von Herzfeld"

Dienstag, 25. Januar 2011, 19.00 Uhr (s.t.)

Am kommenden Dienstag (25.01.) begibt sich Dr. Gabriele
Isenberg, Archäologin, Historikerin und ausgewiesene Kennerin
der westfälischen Geschichte, auf eine Spurensuche der
besonderen Art. In der Zeit zwischen 800 und 1000 n. Chr.
vollzog sich im westfälischen Raum ein umfassender Wandel,
dessen Radikalität in der Geschichte der Region nichts
Vergleichbares findet. Diesen Wandel in seinen vielfältigen
Erscheinungsformen zu beschreiben ist äußert schwierig, weil
historische Informationen rar sind.

Zu den interessantesten Quellen, die Antworten auf viele Fragen
geben können, zählen Heiligenlegenden. Deren Verfasser nennen
neben biographischen Elementen und Wundererzählungen immer
wieder auch altsächsische Personen- und Ortsnamen.
Heiligenlegenden sind eine Mischung aus verifizierbaren
Hinweisen, nebulösen Anspielungen, hagiographischen Klischees
und unterbreiteten Romanmotiven. Der Versuch, einen solchen
Text in vollem Umfang zu entschlüsseln, kommt dem Dechiffrieren
eines Geheimcodes nahe.

Dieser Aufgabe unterzieht sich Isenberg in ihrem vom Verein für
Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster,
veranstalteten Vortrag "Die Heiligenlegende als historische
Quelle: eine schwierige Spurensuche. Der Fall Ida von
Herzfeld". Die um 980 in Werden entstandene Vita der Heiligen
Ida von Herzfeld ist ein besonders interessantes Beispiel einer
Heiligenlegende. Eine Ausgrabung in ihrer Kirche zeigte 1975/76,
dass das Werk überraschend viele Informationen bietet, die
sich verifizieren lassen.

Auf der anderen Seite scheint jedoch auch vieles zu fehlen oder
ist merkwürdig verschleiert dargestellt, was durch andere
zeitgenössische Quellen belegt ist. Die Referentin versucht,
diese eigenartige Mischung aus korrektem Bericht, kryptischen
Andeutungen und literarischen Elementen ganz unterschiedlicher
Herkunft zu entschlüsseln. Dabei nimmt sie die Frühgeschichte
der Klöster Werden und Corvey, der Damenstifte Essen und
Herford sowie des Bistums Münster ins Visier und richtet den
Blick auch über die Grenzen Altsachsens hinaus in das früh- und
mittelalterliche Nordwesteuropa.


INFO

Der Vortrag findet statt im:
Plenarsaal des Landeshauses
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster.

Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-5915972
Fax: 0251-5916820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 20 10:17:05 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Jan 2011 10:17:05 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfalen. Hefte fuer Geschichte, Kunst und Volkskunde,
Band 87 (2009)
Message-ID: 4D380BA1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 18.01.2011, 15:14


SERVICE: TOC

Westfalen.
Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde
Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, des LWL-Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte, des LWL-Amts für Denkmalpflege in Westfalen
und des LWL-Museums für Archäologie

Band 87 (2009)
ISSN: 0043-4337

Kolloquium zum Gedenken an Hilde Claussen am 13.11.2009


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=53




S. 9-12
Lobbedey, Uwe
Hilde Claussen (1919-2009)

S. 13-42
Peroni, Adriano
La cripta del Duomo di Modena e l'avvio della costruzione
ell'architetto Lanfranco

S. 43-46
Deutsche Kurzfassung von Joachim Poeschke
[Adriano Peroni: Die Krypta des Domes zu Modena und
der Baubeginn unter dem Architekten Lanfranco]

S. 47-53
Schubert, Ernst
Das Grab Bischof Engelhards von Naumburg.
Für Hilde Claussen am 13.11.2009

S. 55-81
Sennhauser, Hans Rudolf
St. Stephan und St. Luzi in Chur - 30 Jahre nach dem
Grundlagenwerk von Hilde Claussen und Walther Sulser

S. 83-100
Skriver, Anna
Das figürliche Programm und die Raumfassung von St. Martin in
Dünschede (Sauerland) - Wandmalereien des 13. Jahrhunderts

S. 101-119
Exner, Matthias
Die Sponsa Christi unter dem Kreuz.
Ein Wandbild in Frauenchiemsee und seine westfälische Parallele

S. 121-148
Endemann, Klaus
Das Kultbild des Bischofs -
zur Imad-Madonna des Paderborner Doms

S. 149-156
Becker, Sabine / Lobbedey, Uwe
Schriftenverzeichnis Hilde Claussen (1919-2009)


Aufsätze

S. 157-223
Veddeler, Peter
Jérôme Bonaparte -"König von Westphalen", "Fürst zu Montfort"
und "Prince Impérial". Eine deutsch-französische Karriere im
Spiegel der Heraldik

S. 225-249
Stumpfe, Wolfger
Münsterische Sibyllen als Überlebende des Bildersturms

S. 251-274
Holzwig, Peter
Ein bislang unbekannter Kelch des niederländischen
Goldschmieds Arent van Bolten

S. 275-291
Knappmann, Gerlind
Zwei große Glasmalereiarbeiten von Vincenz Pieper in Münster


Miszellen

S. 293-297
Schukowski, Manfred
Wie alt ist die astronomische Uhr im Dom zu Münster?

S. 299f.
Selle, Otto-Ehrenfried
Die astronomische Domuhr in Krieg und Nachkriegszeit
bis zu ihrer Wieder-Ingangsetzung im Jahre 1951

S. 301-309
Selle, Otto-Ehrenfried
Absicherung des Baudatums des münsterischen Rathausgiebels
durch Untersuchung der ikonographischen Entwicklung des
Bildthemas "Marienkrönung"

S. 311-320
Glißmann, Oliver
Zur Problematik der Datierung des Windheimer Altars,
zugleich Anmerkungen zum Forschungsstand

S. 321-324
Schulz, Oliver
Eine unbekannte französische Ansicht der Stadt Hamm
aus dem frühen 19. Jahrhundert


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-5915972
Fax: 0251-5916820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 20 10:26:35 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Jan 2011 10:26:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend im Stadtarchiv: Muensters
Taeufergeschichte bis 1536, Muenster, 27.01.2011
Message-ID: 4D380DDB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 20.01.2011, 09:59


AKTUELL

Des Bischofs Urteil ist des Königs Tod
Themenabend im Stadtarchiv: Münsters Täufergeschichte bis 1536

Mit glühenden Zangen gefoltert und mit Dolchen erstochen. Mit
Schaudern blickt so mancher Besucher Münsters hinauf zu den
drei Körben am Lambertiturm, in denen anno 1536 die Leichen von
den Täuferführern zur Schau gestellt wurden. Doch war die 16
Monate währende Täuferherrschaft, deren Ende Fürstbischof Franz
von Waldeck durch die Hinrichtung von Jan van Leiden, Bernd
Knipperdollinck und Bernd Krechtinck besiegelte, tatsächlich
nur ein Schreckensregiment?

Wer es genauer wissen will, kann beim ersten Themenabend des
Stadtarchivs 2011 mit dem Historiker und Archivar Dr. Ralf
Klötzer ins Gespräch kommen. Am Donnerstag, 27. Januar, 18 Uhr,
nimmt er seine Zuhörer mit in eine zunächst fremd anmutende
Welt, die 475 Jahre zurück liegt und - neben dem Westfälischen
Frieden - Münster für immer einen Platz in den
Geschichtsbüchern sichert.

Ausgehend von ausgewählten Schriftstücken aus dem Archivbestand
wird der Referent in seinem Vortrag den Weg der evangelischen
und wenig später täuferischen Stadt Münster in den Konflikten
zwischen 1532 und 1535 darstellen. Ralf Klötzer wird
insbesondere die Fragen der Geschichtswissenschaft ansprechen,
die sich weniger damit aufhält, einen vermeintlichen Massenwahn
aus menschlichen Sehnsüchten und anderen Schwächen erklären zu
wollen.

Längst geht es in internationalen "Täufer"-Forschungen um
strukturelle Fragen, zum Beispiel um die Position von Münster
im europäischen Täufertum der Zeit. Und es geht um die Frage,
was das Täufertum zur Geschichte der Stadt beiträgt. Da die
Täuferherrschaft wohl doch etwas anderes war als ein
Schreckensregiment, gilt es, sich beim Themenabend auf die Spur
zu begeben: Die Motive und Handlungen der Menschen zu verstehen,
die die gesellschaftlichen Veränderungen in einer Stadt Gottes,
für die sich Münster wie viele Städte hielt, schufen und mit
gestalteten.

Mit Münsters Täufergeschichte setzt das Stadtarchiv seine
Themenabende zu ausgewählten Kapiteln aus Münsters
Vergangenheit fort. Stadtgeschichte wird in dieser
nachgefragten Reihe nicht allein im Vortrag lebendig. Originale
Schriftstücke, historische Akten und Protokolle machen die
Zeitreisen anschaulich. Geschichte zum Anfassen eben. Der
Eintritt in das Stadtarchiv, An den Speichern 8, ist frei.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv(at)stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 20 15:21:07 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Jan 2011 15:21:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 20.01.2011
Message-ID: 4D3852E3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 20.01.2011, 12:27


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 20.01.2011

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Westfalen,
NRW, Olpe: Politik, Stadtentwicklung, Wirtschaft / 20.01.2011
12:00

Automobil-Leichtbau: Südwestfalen soll Kompetenzregion werden

Attendorn (wh). Die Region Südwestfalen soll zu einem
internationalen Kompetenzzentrum auf dem Gebiet des
Automobil-Leichtbaus werden. Um das zu erreichen, haben sich
jetzt die Universität Siegen, die Fachhochschule Südwestfalen,
der Kreis Olpe, die Stadt Attendorn sowie ein halbes Dutzend
regionaler Industrieunternehmen zusammengetan und die
Automotive Center Südwestfalen GmbH (ACS) gegründet. Durch die
enge Kooperation wollen die Gesellschafter vom gemeinsamen
Know-how beim Thema Fahrzeug-Leichtbaus profitieren und sich so
auf dem internationalen Markt behaupten. Als nächsten Schritt
will ACS eine Förderung des Projektes durch das Land NRW
beantragen. Wird diese bewilligt, soll in Attendorn ein Gebäude
für die Forschungsarbeit der Gesellschaft entstehen. Der
Leichtbau und die damit verbundene Energie-Effizienz werden in
der Automobilindustrie ein immer wichtigeres Thema. Nicht nur
die Kundschaft fordert einen niedrigen Energie-Verbrauch, auch
gesetzliche Bestimmungen verlangen neue Strategien in der
Fahrzeugentwicklung.

Pressekontakt: Hans-Werner Voß, Pressestelle Kreis Olpe,
Telefon: 02761/81211, E-Mail: h_voss[at]kreis-olpe.de; Prof.
Helmut Schulte, Geschäftsführer der ACS GmbH, Telefon:
0172/2106265

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Westfalen,
NRW, Borken: Freizeit, Kultur und Medien / 20.01.2011 11:00

23. Jazzfest Gronau: Alte Musik trifft auf Nachwuchsstars

Gronau (wh). Vom Star-Saxophonisten bis zum Nachwuchstalent:
Beim 23. Jazzfest Gronau trifft sich die internationale
Jazzszene vom 29. April bis 8. Mai im Kreis Borken. Dabei
präsentiert der norwegische Saxophonist Jan Gabarek gemeinsam
mit dem Hillard Ensemble das neue Projekt "Officium Novum": Die
Kombination von Jazz und alter Musik soll für ein besonderes
Klangerlebnis in der Evangelischen Stadtkirche Gronau sorgen.
Zu Gast auf den Bühnen des traditionsreichen Festivals sind
außerdem der niederländische Pianist Jasper van't Hof, der
kamerunesische Bassgitarrist Richard Bona und die Schweizer
Nachwuchssängerin Stefanie Heinzmann, die durch Stefan Raabs
Talentshow bekannt wurde. Eine Ausstellung des Malers und
Fotografen Arvo Wichmann ergänzt das Konzertprogramm.

Weitere Informationen: http://www.jazzfest.de/contero/

Pressekontakt: Otto Lohle, Kulturbüro Gronau GmbH, Telefon:
02562/71870, E-Mail: kulturbuero.gronau[at]t-online.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Freizeit, Kultur und Medien,
Panorama / 20.01.2011 10:00

Kulturhauptstadtprojekt Still-Leben: Dortmund plant Neuauflage
in der Fußgängerzone

Dortmund (wh). Fußgängerzone statt Autobahn: Ullrich Sierau,
Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, will eine Wiederholung
des Kulturhauptstadtprojekts Still-Leben. Allerdings soll die
Neuauflage deutlich kleiner ausfallen. Als mögliche Plätze für
das Kulturfest nannte er den Dortmunder Friedensplatz oder den
neuen "Boulevard Kampstraße". Eine erneute Sperrung der B1/A40
- im Kulturhauptstadtjahr zentraler Bestandteil des
Still-Leben-Projekts - ist für 2011 nicht angedacht. Bei der
Premiere des Still-Lebens kamen am 18. Juli 2010 über drei
Millionen Besucher an einer 60 Kilometer langen Tafel auf der
A40 zwischen Dortmund und Duisburg zusammen, um ein "Fest der
Alltagskulturen" zu feiern.

Pressekontakt: Pressestelle der Stadt Dortmund, Telefon:
0231/5025347, E-Mail: pressestelle[at]stadtdo.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Recklinghausen: Freizeit, Kultur und Medien
/ 19.01.2011 17:00

Ruhrfestspiele 2011: Friedrich Schiller und Heike Makatsch auf
dem Grünen Hügel

Recklinghausen (wh). Das Leben und Werk Friedrich Schillers
steht im Mittelpunkt der diesjährigen Ruhrfestspiele
Recklinghausen. Vom 1. Mai bis 12. Juni sind unter anderem
preisgekrönte Inszenierungen des Hamburger Thalia Theaters und
des Schauspiels Frankfurt auf dem Grünen Hügel zu sehen. Ein
Wiedersehen gibt es mit Hollywood-Star John Malkovich. Nachdem
er im vergangenen Jahr in seiner Rolle als Massenmörder Jack
Unterweger bejubelt wurde, kehrt er 2011 als Casanova in "The
Giacomo Variations" zurück. Auch aus Deutschland sind
zahlreiche prominente Schauspieler zu Gast in Recklinghausen.
Darunter Ben Becker, Andrea Sawatzki und Ulrich Matthes. In
ihre erste Theaterrolle ist Heike Makatsch zu erleben. Sie
spielt in einer Bühnenversion von Wim Wenders' "Paris, Texas".

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.ruhrfestspiele.de/presse/presse.php

Pressekontakt: Petra Herrmann, Ruhrfestspiele Recklinghausen,
Telefon: 02361/918308, E-Mail: Herrmann[at]ruhrfestspiele.de

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Westfalen,
Borken, Steinfurt, Warendorf: Panorama, Politik, Wirtschaft /
19.01.2011 16:00

Erdgasbohrungen: Bürger sollen stärker in Beratungen einbezogen
werden

Münster (wh). Um die Bürger im Münsterland stärker in den
Abwägungsprozess zu den geplanten Erdgasbohrungen der Firma
Exxonmobil einzubeziehen, erwägt die Bezirksregierung Arnsberg,
das Bergrecht zu erneuern. Das wurde auf einer Sondersitzung
des Regionalrates Münster bekannt. Regierungspräsident Gerd
Bollermann, Chef der Bergbehörde NRW, hat demnach eine
Projektgruppe ins Leben gerufen, die das aus dem Jahr 1982
stammende Gesetz überarbeiten soll. Auch Gernot Kalkoffen,
Vorstandsvorsitzender von Exxonmobil, versprach auf der Sitzung
einen transparenten Ablauf der Bohrungen. Sollten Chemikalien
eingesetzt werden, würde dies offen kommuniziert. Risiken wolle
Exxonmobil möglichst vermeiden: "Wir machen nichts, was wir
nicht beherrschen", sagte Kalkoffen. Ein Experte des
Geologischen Dienstes NRW bezifferte das geschätzte
Erdgasvorkommen im Münsterland auf 2200 Kubikkilometer. Das sei
vergleichbar mit den größten Erdgasfeldern in Russland. Der
Mineralölkonzern Exxonmobil hatte bereits im vergangenen Jahr
seine Pläne für Probebohrungen in Drensteinfurt (Kreis
Warendorf), Borkenwirthe (Kreis Borken) und Nordwalde (Kreis
Steinfurt) angekündigt. Sollten diese erfolgreich sein, will
der Konzern das Kohleflözgas im Münsterland langfristig
fördern. Anwohner und Umweltschützer fürchten, dass dabei
Chemikalien ins Grundwasser gelangen könnten. Über die
Genehmigung der Bohrungen entscheidet die Bergbaubehörde der
Bezirksregierung Arnsberg.

Pressekontakt: Norbert Stahlhut, Konzernsprecher Exxonmobil
Deutschland, Telefon: 0511/6412122, E-Mail:
norbert.stahlhut[at]exxonmobil.com; Jörg A. Linden,
Pressesprecher Bezirksregierung Arnsberg, Telefon: 02931/822170,
E-Mail: joerg.linden[at]bezreg-arnsberg.nrw.de;
Bezirksregierung Münster, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon: 0251/4111066, E-Mail: pressestelle[at]brms.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Hagen: Kultur und Medien, Panorama, Politik, Wirtschaft /
19.01.2011 15:00

Hagener Ernst-Meister-Preis für Lyrik wird wieder verliehen

Hagen (wh). Durch die Unterstützung von Sponsoren wird zum 100.
Geburtstag des Hagener Lyrikers Ernst Meister (1911 - 1979)
erstmals seit 2008 der nach ihm benannte Preis wieder
verliehen. Die Kulturstiftung des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL), die Kulturstiftung der Provinzial
Versicherungen und die Thalia Buchhandlungen ermöglichen die
Auslobung des mit 13.000 Euro dotierten Hauptpreises und der
zwei Förderpreise (je 2250 Euro). Ausgezeichnet werden Autoren
und Nachwuchsschriftsteller, die aufmerksam und kreativ mit
Sprache umgehen. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist am 5.
April, die Verleihungszeremonie soll am Geburtstag Meisters,
den 3. September 2011, stattfinden. Die Stadt Hagen verleiht
den Preis seit 1981 alle zwei bis drei Jahre in Erinnerung an
den westfälischen Dichter und Büchnerpreisträger. Die
renommierte Auszeichnung war jedoch den städtischen
Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen.

Weitere Informationen zum Preis:
http://www.hagen.de/web/de/webseiten/41/41_04/41_0401/41-0401.html
Pressekontakt:
Karsten-Thilo Raab, Pressestelle Stadt Hagen, Telefon:
02331/2073503, E-Mail: karsten-thilo.raab[at]stadt-hagen.de

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Westfalen,
Borken, Dortmund, Ennepe-Ruhr-Kreis, Minden-Lübbecke,
Paderborn: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama / 19.01.2011
14:00

Tipps & Termine: Westfalen am Wochenende

Paderborn. Kein Ort für stumme Mädchen: Auf der
Poetry-Slam-Bühne der Kulturwerkstatt treten Dichterinnen beim
zweiten Paderborner Lady-Slam gegeneinander an. Im Wettkampf
gilt es, innerhalb von sieben Minuten mit Wortkunst zu
überzeugen. Freitag, 20 Uhr, Studio der Kulturwerkstatt
Paderborn http://www.kulte-pb.de

Minden. Die Zeit für Spione läuft ab. So bietet sich am
Wochenende die letzte Gelegenheit, die Ausstellung
"Schlaglichter. Ost - West - Spionage" im Preußen-Museum zu
erkunden. Anhand von Sammlerstücken gibt sie Einblick in die
verborgene Welt der Nachrichtendienste. Freitag bis Sonntag, 11
- 17 Uhr, Preußen-Museum http://www.preussen-museum.de

Dortmund. Mit dem "Zeitinsel"-Festival feiert das Konzerthaus
die musikalische Vielfalt des ungarischen Komponisten Béla
Bartók. Zum Abschluss der Konzertreihe am Samstag spielt das
Budapest Festival Orchestra Ausschnitte aus Bartóks
Orchesterschaffen sowie Werke von Strawinsky und Liszt. Samstag,
20 Uhr, Konzerthaus Dortmund http://www.konzerthaus-dortmund.de

Gronau. Um die Faszination des Videoclips geht es im
rock'n'popmuseum: Die Ausstellung Imageb(u)ilder ermöglicht
einen Streifzug durch die Geschichte des Musikvideos, zeigt die
Produktionsarbeit und fragt nach der Zukunft des Genres. In der
Greenscreen-Box dürfen Besucher ihren eigenen Clip drehen.
Eröffnung am Sonntag, 11 Uhr, rock'n'popmuseum
http://www.rock-popmuseum.de

Witten. Die Distanz zwischen Bühne und Saal wollen junge und
hochbegabte Musiker beim "Eisbrecher-Konzert" der Uni
Witten-Herdecke überwinden. Zwischen den Solostücken für Geige,
unter anderem von Bach, Krenek und Paganini, geben die Musiker
bei dem kostenlosen Konzert eine persönliche Einführung in die
Musik und ihre Arbeit. Sonntag, 16 Uhr, große Halle der
Universität Witten/Herdecke http://www.uni-wh.de/

Achtung Redaktionen: Zu dieser Meldung finden Sie Pressefotos
im Downloadbereich unserer Website.

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 21 09:31:19 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 21 Jan 2011 09:31:19 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Gelobte Armut. Armutskonzepte der franziskanischen
Ordensfamilie, Paderborn, 17.02.-19.02.2011
Message-ID: 4D395267.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Angelica Hilsebein"
Datum: 20.01.2011, 14:59


KONFERENZ

Vor dem Hintergrund der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise
und der daraus resultierenden Diskussion über Wohlstand,
soziale Gerechtigkeit und nachhaltiges Wirtschaften wird
zunehmend nach alternativen Lebensmodellen und
Wirtschaftsweisen gefragt. Kann die Antwort auf diese Fragen
lauten, auf Reichtum und Wohlstand zu verzichten? Diese Frage
scheint provokant.

Dennoch gab es Menschen, die uns ein Leben in freiwilliger
Armut vor Augen geführt haben. Am radikalsten vertrat der
italienische Kaufmannssohn Franziskus von Assisi (1181/82-1226)
und die sich ihm anschließenden Brüder und Schwestern diesen
Anspruch. Doch mit zunehmender Ausbreitung des Ordens sahen
sich die Franziskaner schon bald neuen gesellschaftlichen
Herausforderungen gegenübergestellt. Diese mussten mit dem von
Franziskus formulierten Armutsideal in Einklang gebracht
werden. So kennzeichnet ein stetes Ringen um die Umsetzung
dieses Anspruchs die Geschichte der franziskanischen
Ordensgemeinschaften.

Das Spannungsverhältnis zwischen Kontinuität und Wandel der
franziskanischen Armutskonzepte vom Mittelalter bis in die
Gegenwart ist Gegenstand einer interdisziplinären Tagung, die
vom 17.-19. Februar in Paderborn stattfindet. Namhafte
internationale Wissenschaftler aus unterschiedlichen Bereichen
werden die Kontroversen um das Armutsverständnis innerhalb des
Ordens epochenübergreifend aufarbeiten und gleichzeitig die aus
den Orden erwachsenen neuen Bewegungen und Konzeptionen als
Antwort auf soziale Verwerfungen und gewandelte Ansprüche
fächerübergreifend bestimmen.

Zu dieser Tagung laden die Universität Potsdam, vertreten durch
die Professur für Geschichte des Mittelalters, und die
Fachstelle für Franziskanische Forschung Münster sowie das
Erzbischöfliche Diözesanmuseum Paderborn ein. Im Anschluss an
die Tagung werden die Erträge im Schöningh-Verlag Paderborn
publiziert. Der Band wird zum 09. Dezember 2011 vorliegen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Gelobte Armut. Armutskonzepte der franziskanischen
Ordensfamilie zwischen Ideal und Wirklichkeit vom
Mittelalter bis in die Gegenwart
Datum: 17.02.-19.02.2011
Theologische Fakultät Paderborn (Veranstaltungsort)
Kamp 6
33098 Paderborn

Kontakt:
Überwasserkirchplatz 2
48143 Münster
Tel.: 0251/4956055
URL: http://www.fachstelle-franziskanische-forschung.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 21 09:37:49 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 21 Jan 2011 09:37:49 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Visuelle Revolten": Dreiteilige Ausstellungsserie
ueber die Plakatszene um 1968, Muenster, 20.01.2011-11.03.2012
Message-ID: 4D3953ED.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.01.2011, 12:01


AUSSTELLUNG

"Visuelle Revolten" im LWL-Landesmuseum
Dreiteilige Ausstellungsserie über die Plakatszene um 1968

In der dreiteiligen Ausstellungsserie "Visuelle Revolten" über
die Plakatszene um 1968 zeigt das LWL-Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte in Münster ab dem 20. Januar jeweils weit
über 100 Plakate, Flugblätter und Cover von Zeitschriften, etwa
"pardon" und "Konkret", die sich mit lokalen und globalen
Aspekten von 1968 beschäftigen.

Warnungen vor "geistigen Bombenlegern" und "Konsumterror" oder
Slogans wie "Wir wollen billiger wohnen, baut weniger Kanonen":
Solche zugespitzten und im Wortsinn "plakativen" Botschaften
zeichnen die Plakate der späten 1960er Jahre aus, von denen
sich viele Hundert in der Sammlung des LWL-Landesmuseums
befinden. Sie spiegeln den Zeitgeist um 1968 wider und drehen
sich vor allem um die sogenannten "Studenten-Unruhen" und deren
kulturelles Umfeld.

Einige der in der Plakatsammlung konservierten Exponate weisen
Gebrauchsspuren auf, die die Spannung und Hektik jener Jahre
verdeutlichen, etwa, wenn Plakate schichtenweise übereinander
geklebt wurden. Solche Zeitzeugnisse entstanden oft über Nacht
für den politischen Tageskampf und wurden meist nicht gezielt
gesammelt, sondern sind durch Zufall und frühe
Sammelleidenschaft erhalten geblieben.

"Eine Besonderheit in der Sammlung des LWL-Landesmuseums sind
Arbeiten der beiden wichtigsten Plakatentwerfer der Zeit, Klaus
Staeck und Ernst Volland. Diese Plakate zeigen die
leidenschaftliche Dynamik des Aufbruchs dieser Zeit wie keine
andere Kunstgattung", sagte Museumsdirektor Dr. Hermann
Arnhold. Jeweils etwa 50 Arbeiten von Volland und Staeck zu
fast allen Themen befinden sich im LWL-Landesmuseum. Zudem sind
viele der Plakate Vollands vom Künstler datiert und signiert.

Die erste Ausstellung "Münster - Mehr als ein Nebenschauplatz"
(20. Januar bis 1. Mai 2011) bildet den Einstieg in die
'68er-Bewegung, die in Münster in engem Zusammenhang mit einer
der schon damals größten Hochschulen der Bundesrepublik, der
Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU), steht. Plakate aus
der "Studentenrevolte" werden in die aufflammenden, lange
aufgestauten gesellschaftlichen Diskussionen eingebettet: Die
Studierenden prangerten Missstände an, z. B. bei Themen wie
Bildungsnotstand in Schule und Hochschule, Polizei-Gewalt,
Notstandsgesetzen und dem Kampf gegen alte und neue Nazis.
"Ihre Ziele waren eine breite gesellschaftliche Öffnung, gemäß
der Forderung von Willy Brandt, mehr Demokratie zu wagen", so
Kurator Dr. Jürgen Krause.

Ausgehend von Münster wirft der zweite Teil "Globale
Protestkulturen" (19. Mai bis 21. August 2011) den Blick über
die Landesgrenzen hinaus. Neue Protestformen entwickelten die
schwarze Bürgerrechts-Bewegung und die Studentenrevolte in den
USA (z. B. Berkeley): Sie besetzten Universitäten bei "Go-Ins"
und "Teach-Ins" oder riefen zum "Marsch auf Washington" auf.
Deutsche Studierende nutzten die amerikanischen Bewegungen als
Vorbild und planten den "Marsch auf Bonn". Im Pariser Mai '68
entstanden häufig spontan Plakate, etwa im stilprägenden
"Atelier Populaire" und dem Satire-Organ "Enragé".

Wichtige Schauplätze für die Solidarität der "Neuen Linken" mit
der "Dritten Welt" waren Vietnam, Lateinamerika, die
Befreiungsbewegungen gegen US-gestützte Diktatoren und der
Nahost-Konflikt, in dem die Parteinahme für die
palästinensische PLO im Vordergrund stand. Bemerkenswert ist
dabei die erstmals (fast schon) globale Vernetzung der
Protest-Bewegungen.

Die dritte Sequenz widmet sich unter dem Titel "Langzeitwirkung
'?68? - Der visuelle Umbruch" (15. Dezember 2011 bis 11. März
2012) dem langen Schatten von "?68", vor allem dem tiefen
Einschnitt in den Seh- und Konsummentalitäten der
Plakat-Adressaten seit "?68": Wenigstens ansatzweise soll der
um zwei Jahrzehnte verschleppte kulturelle Bruch nach dem Ende
der NS-Diktatur sichtbar werden.

Als Bahnbrecher avantgardistischen Grafik-Designs verdienen
hierbei die Plakate der Jazz-Szene der frühen Bundesrepublik
einen besonderen Ehrenplatz. In den späten 1960er Jahre setzte
sich die US-amerikanisch dominierte POP-Art in der westlichen
Welt durch. Spannend sind die Wechselwirkungen zwischen
weltweiter Pop- und Protestkultur vom New York Andy Warhols
über das Düsseldorf von Joseph Beuys bis zur Vermarktung
Westberliner Wohnkommunen um die Kommunarden Teufel, Langhans
und Kunzelmann.

Auch Unternehmen benutzen jetzt den angriffslustigen,
frech-ironischen Stil der außerparlamentarischen
Oppositionellen aus der "Neuen Linken". So warb die Bundesbahn
mit ungewohnt flapsigen Sprüchen wie "Unsere Loks gewöhnen sich
das Rauchen ab".


INFO

Münster - Mehr als Nebenschauplatz: 20.1.-1.5.2011
Globale Protestkulturen: 19.5.-21.8.2011
Langzeitwirkung "?68" - Der visuelle Umbruch: 15.12.2011-11.3.2012

Eröffnung: 20. Januar, 19 Uhr


LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr
Montag geschlossen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 21 09:40:23 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 21 Jan 2011 09:40:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] SchulKinoWochen NRW 2011 setzen Filmbildung auf den
Stundenplan
Message-ID: 4D395487.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.01.2011, 11:02


AKTUELL

SchulKinoWochen NRW 2011 setzen Filmbildung auf den Stundenplan
97 Kinos in NRW bieten Programm für alle Schulformen und
Altersklassen

In ganz Nordrhein-Westfalen strömen Schulklassen in den
kommenden drei Wochen in die Lichtspieltheater des Landes, um
ihren Unterricht in den Kinosaal zu verlegen. Die
SchulKinoWochen NRW 2011, die vom 20. Januar bis zum 9. Februar
laufen, werden veranstaltet von "Vision Kino - Netzwerk für
Film- und Medienkompetenz" und der Initiative "Film + Schule
NRW", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und das
NRW-Schulministerium gestartet haben. Mehr als 50.000 Schüler
haben sich bislang für die Vorführungen in 79 Städten
angemeldet.

Unter dem Motto "Mit Filmen sehen lernen" bieten 97 Kinos,
verteilt über ganz Nordrhein-Westfalen, ein Programm für alle
Altersstufen und Schulformen, das eine große Bandbreite der
Unterrichtsinhalte aufgreift. Mehr als 150 Filme stehen zur
Auswahl, zahlreiche Filme werden auch in der Originalfassung
oder im Original mit Untertiteln angeboten und eignen sich auch
für den Fremdsprachenunterricht.

Über 300 Schüler bildeten am Donnerstag (20.01.) das
Eröffnungspublikum der SchulKinoWochen NRW 2011 im Metropolis
Kino in Emsdetten (Kreis Steinfurt) und nahmen an einer
besonderen Vorführung teil: Noch vor dem offiziellen Kinostart
durften sie den Dokumentarfilm "Serengeti" sehen, der in
berührenden Bildern das Leben und die Bewohner dieser
einzigartigen Landschaft einfängt. Regisseur Reinhard Radke
berichtete in zwei Kinosälen von den Dreharbeiten und stellte
sich den Fragen des jungen Publikums.

In rund 35 weiteren Begegnungen und Gesprächen mit
Filmschaffenden und Schauspielern können Schüler aus erster
Hand erfahren, wie die Filme entstanden sind und welche
Berufsbilder die Filmbranche anbietet.

Der Regisseur Agostino Imondi stellt am 31. Januar im Kölner
Kino Odeon seinen Dokumentarfilm "Neukölln Unlimited" über drei
libanesische Geschwister vor, die jahrelang ohne sicheren
Aufenthaltsstatus in Deutschland leben, und bringt zwei der
Protagonisten des Films zur Vorstellung mit. Im Anschluss an
die Vorführung des Erfolgsfilms "Goethe!" am 3. Februar im
Schloßtheater in Münster wird der Produzent Christoph Müller
den Schülern Frage und Antwort stehen, während am 4. Februar im
Cineplex in Hamm der mehrfach preisgekrönte Kameramann Martin
Langer zu Gast ist, der für die beeindruckenden Bilder der
opulenten Neuverfilmung von "Effi Briest" gesorgt hat.

Ein Sonderprogramm zum Wissenschaftsjahr 2011, das sich mit dem
Thema "Forschung für unsere Gesundheit" befasst, will mit
ausgewählten Filmen Schüler animieren, sich mit der
Gesundheitsforschung auseinanderzusetzen, Ziele und
Möglichkeiten zu verstehen, zu hinterfragen und über Chancen
und Risiken zu diskutieren. In einigen Städten finden zudem in
Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung
Kinoseminare mit renommierten Medienpädagogen statt.

Hintergrund
Die SchulKinoWochen NRW werden veranstaltet von "Vision Kino -
Netzwerk für Film und Medienkompetenz" und von "Film + Schule
NRW", einer gemeinsamen Initiative des Ministeriums für Schule
und Weiterbildung NRW und des LWL-Medienzentrums für Westfalen.

"Vision Kino" ist eine Initiative des Beauftragten der
Bundesregierung für Kultur und Medien, der
Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek und der
"Kino macht Schule GbR" und steht unter der Schirmherrschaft
von Bundespräsident Christian Wulff. Unterstützt werden die
SchulKinoWochen NRW vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend,
Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, der
"filmothek der jugend nrw" und "spinxx.de".


INFO

Kontakt:
Projektbüro Schulkinowochen NRW beim LWL-Medienzentrum
für Westfalen
Tel.: 0251-591-3055
E-Mail: presse.schulkinowochen at lwl.org
URL: http://www.filmundschule.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 21 09:45:01 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 21 Jan 2011 09:45:01 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Dokumentation des Westfaelischen Preises fuer
Baukultur 2010 und Architektur und Arbeit: Das Ruhrgebiet 2010, Muenster,
bis 31.01.2011
Message-ID: 4D39559D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.01.2011, 16:44


AUSSTELLUNG

Doppelausstellung im LWL-Landeshaus: Dokumentation
des Westfälischen Preises für Baukultur 2010 und
Architektur und Arbeit: Das Ruhrgebiet 2010

Die über 90 Beiträge des Westfälischen Preises für Westfälische
Baukultur präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) in einer Ausstellung. Die Beiträge aus Architektur,
Städtebau und Dorfentwicklung sind noch bis zum 31. Januar im
LWL-Landeshaus in Münster zu sehen. "Das LWL-Amt für
Landschafts- und Baukultur in Westfalen unterstreicht mit den
gezeigten Projekten die Bedeutung der 'Alltagsarchitektur? für
die Identität unserer Städte, Dörfer und Gemeinden", sagte
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch bei der Ausstellungseröffnung
am Montag (17.01.).

Mit dem ersten Preis wurden Peter Bastian Architekten BDA und
das Bischöfliches Generalvikariat Münster für das Projekt
Pfarrzentrum St. Josef in Herten ausgezeichnet. Weitere
Auszeichnungen gingen an die Arbeitsgemeinschaft Deilmann /
Kresing (Architekturbüro A. Deilmann und Architekturbüro R. M.
Kresing) für das Projekt Hanse-Carré in Münster sowie an die db
planungsgruppe (Dieter Brandt / Dirk Baldauf) für das Projekt
Houthscher Garten in Burgsteinfurt.

Den Westfälischen Preis für Baukultur haben im Jahr 2010 der
LWL sowie die Stiftung und der Verein Westfalen-Initiative
vergeben. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung geplant und
soll auf ihren Stationen in Westfalen eine Debatte über die
gestalterischen Qualitäten zeitgemäßer Architekturen in
Westfalen anregen.

In seiner Eröffnungsrede vor über 350 Gästen unterstrich Kirsch,
wie sehr ihn die Bandbreite der eingereichten Arbeiten
beeindruckt habe. "Als Mitglied der Jury habe ich einen
umfassenden Eindruck von der hohen Qualität der in den letzten
zehn Jahren in Westfalen entstandenen Projekte - teils
Neubauten, teils Umbauten und Ergänzungen - gewonnen. Die
Ausstellung soll für ein verstärktes Engagement um gutes Bauen
werben und Diskussionen über Baukultur in unserer Region
anstoßen."

Zu der Ausstellung ist eine vollständige Dokumentation der
eingereichten Wettbewerbsbeiträge erschienen, die zum Download
auch als PDF-Dokument unter
http://www.westfaelischer-Baukulturpreis.lwl.org bereit steht.

Außerdem ist im LWL-Landeshaus zur Zeit die Ausstellung
"Architektur und Arbeit - Das Ruhrgebiet 2010" des
Fördervereins Galerie Architektur und Arbeit Gelsenkirchen
(GAAG) zu sehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung und des
begleitenden Buches stehen 26 Gewerbebauprojekte in zwölf
Revierstädten, die seit der Internationalen Bauausstellung (IBA
Emscher Park) im Jahr 1999 bis heute entstanden sind und der
Stadtbaukultur neue Impulse gegeben haben.


INFO

Beide Ausstellungen sind vom 17. bis 31. Januar in der Zeit von
8 bis 17 Uhr im LWL-Landeshauses (Freiherr-vom-Stein-Platz 1 in
48147 Münster) zugänglich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 21 09:55:01 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 21 Jan 2011 09:55:01 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfaelische Zeitschrift, Band 160 (2010)
Message-ID: 4D3957F5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 18.01.2011, 15:01


SERVICE: TOC

Westfälische Zeitschrift
Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde

Band 160 (2010)

ISSN: 0083-9043


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=2


S. 9-50
Balzer, Edeltraud
Frühe Mission, adelige Stifter und die Anfänge des
Bischofssitzes in Münster ( Teil I)

S. 51-70
Gillner, Bastian
Die Wölfe des falschen Evangeliums.
Münsterischer und vestischer Adel im konfessionellen Zeitalter

S. 71-89
Löer, Ulrich
Symbolische Repräsentation zur Barockzeit im adligen
Kanonissenstift: Anna Luberta von Calenberg, Äbtissin zu Geseke
(1703-1756)

S. 91-140
Mütter, Bernd
Hermann Wätjen (1876-1944) - ein Reederssohn als Handels- und
Überseehistoriker in der Weltkriegsepoche

S. 143-169
Daniels, Tobias
Der Paderborner Domscholaster Dietrich von Engelsheim und der
Liber dissencionum archiepiscopi Coloniensis et capituli
Paderbornensis. Neue Erkenntnisse aus unerschlossenen Quellen

S. 171-185
Kümper, Hiram
Ein drittes, bisher unbekanntes Liborius-Flugblatt des Jahres
1622 als Beispiel konfessioneller Umdeutung in der
Flugblattpropaganda des Dreißigjährigen Krieges

S. 187-205
Conrad, Horst
Die Besitzer der Herrschaft Canstein und ihr Bergbau. Ein
Beitrag zur Bergbaugeschichte im Herzogtum Westfalen im Alten
Reich (Teil I)

S. 207-221
Schaub, Hermann
Als Wiedenbrück evangelisch war. Fachwerkfassaden erhellen die
Wiedenbrücker Reformationsgeschichte

S. 223-239
Pavel, Heinrich
Paderborner Uhren und Uhrmacher

S. 241-273
Trautmann, Lutz
Schulleben im Biedermeier. Das Unterrichtstagebuch eines
Lehrers aus dem Mindener Land in Monatsberichten von
1825 bis 1826

S. 275-280
Börste, Norbert
Neue Erkenntnisse zu einem Porträt des Zaren Nikolaus II. in
Schloß Neuhaus. Ein Porträt von Ernst Friedrich von Liphart
(1847-1932), Maler, Kunsthistoriker und Leiter der
Gemäldegalerie der Eremitage in St. Petersburg


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-5915972
Fax: 0251-5916820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumskunde-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 21 12:45:14 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 21 Jan 2011 12:45:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 21.01.2011
Message-ID: 4D397FDA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 21.01.2011, 13:16


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 21.01.2011

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Westfalen,
Ennepe-Ruhr-Kreis, Gelsenkirchen, Recklinghausen: Kultur und
Medien, Panorama / 21.01.2011 11:00

Klavierfestival Ruhr bringt Pianisten-Elite nach Westfalen

Westfalen (wh). Das Klavierfestival Ruhr feiert vom 6. Mai bis
22. Juli die herausragende Klaviermusik. Im Mittelpunkt steht
das Werk des ungarischen Komponisten Franz Liszt, dessen
Geburtstag sich zum 200. Mal jährt. Konzerte der vielfach
ausgezeichneten Pianisten finden auch an besonderen Orten in
Westfalen statt: Eine Reise in den musikalischen Kosmos Liszts
unternimmt der renommierte Münchner Musikwissenschaftler
Siegfried Mauser in einem Konzert in der Halle im Nordsternpark
Gelsenkirchen am 22. Mai. Auf Schloss Herten finden die
Liederabende des Klavier-Festivals statt. Mit dabei am 2. Juni
ist die Moskauer Pianistin Irina Puryshinskaja, die gemeinsam
mit der Mezzosopranistin und ARD-Musikpreis-Gewinnerin Marina
Prudenskaja Werke von Liszt und Schubert gegenüberstellt. Die
"JazzLine" des Festivals wird am 14. Juli in der Gebläsehalle
des LWL-Industriemuseums in Hattingen gefeiert. Das legendäre
Jacques Loussier Trio bringt dabei Stücke klassischer
Komponisten zum Swingen.

Weitere Informationen: http://www.klavierfestival.de/

Pressekontakt: Anke Demirsoy, Pressesprecherin Klavier-Festival
Ruhr, Telefon: 0201/8966873, E-Mail:
presse[at]klavierfestival.de

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Westfalen,
NRW, Bochum, Coesfeld, Ennepe-Ruhr-Kreis, Gütersloh, Lippe,
Märkischer Kreis, Olpe, Paderborn, Siegen-Wittgenstein: Politik,
Stadtentwicklung, Wissenschaft und Bildung / 21.01.2011 10:00

Zehn von 17 Gemeinschaftsschulen starten in Westfalen

Westfalen (wh). Zehn Gemeinschaftsschulen starten zum Schuljahr
2011/12 in Westfalen. Erfolgreich mit ihrem Antrag für die
Teilnahme am sechsjährigen Modellversuch waren neben der
bereits genehmigten Schule in Ascheberg auch Billerbeck, Bochum,
Burbach, Finnentrop, Kalletal, Langenberg, Lippetal, Neuenrade
und Sprockhövel. Nicht genehmigt wurde ein Antrag aus
Altenbeken. Insgesamt wird es ab dem Sommer 17
Gemeinschaftsschulen in NRW geben, gab NRW-Schulministerin
Sylvia Löhrmann heute bekannt. Die Gemeinschaftsschule hat sich
vor allem für kleine Städte als interessant erwiesen, um so
trotz sinkender Schülerzahlen ein breites Bildungsangebot mit
Haupt- und Realschulabschluss zu erhalten. Eine eigene
Oberstufe werden die Gemeinschaftsschulen in Lippetal und
Finnentrop einrichten, während die anderen Schulen mit
Gymnasien, Gesamtschulen oder Berufskollegs zusammenarbeiten,
um den Weg zum Abitur zu erleichtern.

Weitere Informationen:
http://www.nrw.de/meldungen-der-landesregierung/17-gemeinschaftsschulen-fuer-nrw-10294/

Pressekontakt:
Barbara Löcherbach, Pressesprecherin NRW-Schulministerium,
Telefon: 0211/58673517, E-Mail:
barbara.loecherbach[at]msw.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Bochum, Dortmund, Recklinghausen: Kultur und Medien,
Panorama, Wirtschaft / 20.01.2011 17:00

Designers Fair 2011: Westfälische Kreativszene präsentiert sich
auf Kölner Messe

Westfalen (wh). Gute Ideen jenseits des Mainstreams - unter
diesem Credo steht die Designers Fair 2011, die noch bis zum
23. Januar im Kölner Barthonia Forum, dem ehemaligen
4711-Gebäudekomplex, stattfindet. Die von der Dortmunder
Agentur Heimatdesign organisierte Messe ermöglicht jungen
freien Designern eine professionelle Präsentation ihrer Werke
und gilt als Schmiede für neue Trends und Ideen im Objekt- und
Möbeldesign. Von den über 40 internationalen Ausstellern kommen
alleine sieben aus Westfalen. So präsentieren die Dortmunder
Designer Axel Schlüter und Christian Speck von 3form eine
Möbelreihe, die durch die Kombination mit hochauflösenden Fotos
eine neue Form der Gestaltung erfährt. Die Bochumer
Ideenschmiede Katter_furniture hingegen hat eine Aufkleberserie
speziell für MacBooks entworfen, die aus dem leuchtenden
Apfel-Logo neue Motive entstehen lässt. Organische Formen sind
das Markenzeichen des Hertener Kollektivs Melted Cube. Sie
haben eine flexible Liege entwickelt, die je nach Einsatzort
individuell aufgebaut werden kann. Die Designers Fair 2011 hat
täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Am Samstag schließt die
Messe erst um 22 Uhr.

Weitere Informationen: http://designersfair.de/2011/

Pressekontakt: Marc Röbbecke, Heimatdesign, Telefon:
0231/9500328, E-Mail: m.roebbecke[at]heimatdesign.de

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Westfalen,
Bochum: Kultur und Medien, Panorama, Wissenschaft und Bildung
/ 20.01.2011 15:00

Schöner reinkommen: Ruhr-Uni Bochum will Eingänge charmanter
gestalten

Bochum (wh). Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) will einladender
wirken - und fängt mit ihren Eingängen an. Um die Türen und
Zugänge der Gebäude aus den 1960er-Jahren freundlicher,
charmanter und pfiffiger zu gestalten, hat die Hochschule einen
Wettbewerb ausgeschrieben. Die besten Entwürfe werden ab dem
heutigen Freitag bis zum 4. Februar in einer Ausstellung
präsentiert. Unter den 18 Einsendern der Gestaltungsvorschläge
sind Studenten, Mitarbeiter, Professoren und Absolventen.
Besucher der Schau im Mensafoyer können über ihre Ideen
abstimmen, während eine Jury beurteilt, ob sie im Zuge der
laufenden Campussanierung ganz oder teilweise umsetzbar sind.
Der Gewinner der Publikumsabstimmung erhält als Preis eine
Wohnberatung.

Weitere Informationen:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/eingaenge/index.html

Pressekontakt: Dr. Josef Koenig, Pressesprecher RUB, Telefon:
0234/3222830, E-Mail: pressestelle[at]presse.rub.de

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Westfalen,
NRW: Kultur und Medien, Wissenschaft und Bildung / 20.01.2011
14:00

Beziehungsgeschichte: Sammelband zum Verhältnis zwischen
Rheinland, Westfalen und Preußen

Westfalen (wh). Das wechselhafte Verhältnis zwischen Westfalen,
dem Rheinland und Preußen ist das Thema eines neuen Bandes, der
jetzt im Aschendorff Verlag veröffentlicht wird. Auf 432 Seiten
haben acht renommierte Wissenschaftler Beiträge versammelt, die
von den Anfängen und der Konsolidierung der preußischen Politik
im Westen bis zur Auflösung preußischer Strukturen während der
NS-Diktatur reichen. Im Mittelpunkt des mit zahlreichen
Abbildungen versehenen Werks stehen kultur- und
gesellschaftsgeschichtliche Entwicklungen. Am Ende wird die
Frage erörtert, wie sich die preußische Geschichte auf das
heutige Nordrhein-Westfalen auswirkt. Herausgegeben wird
"Rheinland, Westfalen und Preußen. Eine Beziehungsgeschichte"
von Georg Mölich, LVR-Institut für Landeskunde und
Regionalgeschichte, Dr. Veit Veltzke, Preußen Museum NRW und
Professor Bernd Walter, LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte.

Weitere Informationen: http://bit.ly/i2lgGp

Pressekontakt: Prof. Dr. Bernd Walter, LWL-Institut für
westfälische Regionalgeschichte, Telefon: 0251/5915701, E-Mail:
bernd.walter[at]lwl.org; Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle,
Telefon: 0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 24 10:26:18 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Jan 2011 10:26:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Prof. Dr. Hubert Wolf editiert weiterhin Berichte des
vatikanischen Nuntius Eugenio Pacelli
Message-ID: 4D3D53CA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 21.01.2011, 18:30


AKTUELL

Prof. Dr. Hubert Wolf editiert weiterhin Berichte des
vatikanischen Nuntius Eugenio Pacelli

Erfolgreiches DFG-Projekt mit Münsteraner Kirchenhistoriker
wird um drei Jahre verlängert

Der Münsteraner Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf und
sein Team können drei weitere Jahre lang die Berichte des
ehemaligen vatikanischen Nuntius in Deutschland, Eugenio
Pacelli (1876-1958), wissenschaftlich aufbereiten und im
Internet editieren. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
verlängerte jetzt das 2008 begonnene Projekt "Kritische
Online-Edition der Nuntiaturberichte von Eugenio Pacelli
(1917-1929)".

Für Professor Wolf sind die vertraulichen Berichte Pacellis
gerade für die Jahre zwischen den Weltkriegen genauso
aufschlussreich wie die von Wikileaks unlängst veröffentlichten
diplomatischen Depeschen. Der Nuntius habe etwa Kaiser Wilhelm
II. nach einem Treffen als "überspannt und nicht ganz normal"
bezeichnet. Die Nuntiaturberichte aus dem Jahr 1917 sind unter
www.pacelli-edition.de bereits einsehbar, der Jahrgang 1918
folgt im Februar.

Eugenio Pacelli schrieb nicht nur über die Lage der
katholischen Kirche, sondern auch über die Politik und die
gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland und Europa. Am
20. April 1917 wurde Eugenio Pacelli Nuntius für die
Apostolische Nuntiatur in München, am 22. Juni 1920 Nuntius für
die Weimarer Republik. Dieses Amt behielt er bis zum 9.
Dezember 1929 inne.

Am 7. Februar 1930 trat er in Rom das Amt des
Kardinalstaatssekretärs an. Am 2.März 1939, seinem
63.Geburtstag, wurde er als Pius XII. zum Papst gewählt. Nicht
zuletzt wegen der Projekte von Prof. Hubert Wolf belegte die
Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) beim
Förderranking der DFG den ersten Platz im Forschungsfeld
"Theologie". Keine andere deutsche Universität warb dazu in den
Jahren 2005 bis 2007 mehr Drittmittel ein.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 24 10:47:14 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Jan 2011 10:47:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Muenster gedenkt der Nazi-Opfer
Message-ID: 4D3D58B2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 24.01.2011, 10:05


AKTUELL

Münster gedenkt der Nazi-Opfer

Am Donnerstag, 27. Januar, gedenkt Münster der Opfer des
Nationalsozialismus. Die Stadt, die Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen und die Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit laden an diesem bundesweiten
Gedenktag um 16.30 Uhr zu einer Kranzniederlegung am Zwinger
ein. Oberbürgermeister Markus Lewe legt dort am Gedenkstein für
die Stadt einen Kranz nieder.

In der Zeit des Nationalsozialismus nutzte die Gestapo den
ehemaligen Festungsturm als Haft- und Hinrichtungsstätte. Mit
der Skulptur "Das gegenläufige Konzert" von Rebecca Horn wurde
das Denkmal 1987 zugleich zum Mahnmal für die Opfer des
Nationalsozialismus. Der Kranzniederlegung schließt sich um 17
Uhr in der Apostelkirche ein Ökumenischer Gottesdienst an. Die
Stadt flaggt am Donnerstag an den städtischen Dienst- und
Schulgebäuden mit den Fahnen von Bund, Land und Stadt auf
halbmast.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 24 10:50:33 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Jan 2011 10:50:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Blick hinter die Kulissen mit Ausstellungsarchitekten
des neuen LWL-Landesmuseums, Muenster, 27.01.2011
Message-ID: 4D3D5979.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.01.2011, 11:29


AKTUELL

"Neue Wege, neues Sehen"
Blick hinter die Kulissen mit Ausstellungsarchitekten des neuen
LWL-Landesmuseums

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Neubau.Gespräche" des
LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, die das
Publikum während der Umbauphase in monatlichem Rhythmus auf dem
Weg zum neuen Museum mitnehmen möchte, wird am kommenden
Donnerstag ( 27. Januar) um 19 Uhr der Ausstellungsarchitekt
Henning Meyer aus Stuttgart zu Gast sein.

Neben der Architektur und seiner Präsenz im Stadtbild Münsters
wird für die eigentlichen Aufgaben des LWL-Landesmuseums das
Innenleben mit seiner Neupräsentation der Sammlung von
zentraler Bedeutung sein.

Der Architekt für Museumskonzeption und Ausstellungsgestaltung
Henning Meyer, Geschäftsführer der Stuttgarter Agentur "Space
4", die ihren Schwerpunkt in der Präsentations- und
Kommunikationsarchitektur hat , wird über die Neuinszenierung
der Sammlung, seinen Blick auf die Sammlungen des LWL-Museums
und die Zusammenarbeit mit dem Museumsteam sprechen. Darüber
hinaus erwarten die Zuschauer Einblicke in den aktuellen Stand
der Arbeiten.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org

Ort: Großer Veranstaltungssaal im Altbau / Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 24 11:09:29 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Jan 2011 11:09:29 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtmuseum erhaelt ab Maerz Multimediaguide: Auf
neuen Wegen durch Muensters Geschichte
Message-ID: 4D3D5DE9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 21.01.2011, 11:01


AKTUELL

Stadtmuseum erhält ab März Multimediaguide: Auf neuen Wegen
durch Münsters Geschichte

Förderverein macht's möglich / Erste Einblicke in die Arbeiten
am neuen Multimediaguide beim Neujahrsempfang

Ein Regisseur, zwei Kameramänner, zwei Tontechniker, zahlreiche
Assistenten und Interviewpartner, sechs Wissenschaftler, die
Fördervereinsmitglieder und nicht zuletzt die Besucherinnen und
Besucher waren beteiligt, als in den letzten Monaten intensiv
an einem Multimediaguide für das Stadtmuseum Münster gearbeitet
wurde. Kameras, Drehteller, viele Meter Kabel, zusätzliche
Beleuchtung, aber auch eher museumsuntypische
Schokoladennikoläuse wurden benötigt, um spannende Beiträge für
den Guide umzusetzen. Die Besucher erwarten bewegte Bilder zu
Kunstwerken, historischen Dokumenten oder Alltagsgegenständen
der Sammlung.

Das Stadtmuseum goes multimedia: Ab 17. März bietet ein
"iPod-touch" Besuchern auch ungewöhnliche und weitergehende
Einblicke in die Geschichte der Stadt. "Der Förderverein
Stadtmuseum Münster bringt das Stadtmuseum mit dem neuen
Multimediaguide deutschlandweit in die erste Liga der Museen",
ist sich Jochen Herwig, erster Vorsitzender des Fördervereins,
sicher.

"Kein elender Hörknochen, kein einfacher Guide mit Standbildern,
der das Medium nicht richtig nutzt, sondern 62 Beiträge zu 47
Höhepunkten der Schausammlung des Stadtmuseums warten ab Mitte
März auf die Besucherinnen und Besucher. Und dazu ist der
Multimediaguide auch noch leicht zu bedienen", freut sich
Museumsleiterin Dr. Barbara Rommé über das neue Angebot.

In einem langfristig angelegten Projekt hat der Förderverein
Stadtmuseum Münster die finanziell notwendigen Mittel angespart,
um das Stadtmuseum mit dem neuen Multimediasystem auf einen
hohen technischen Standard zu bringen; unterstützt wurde das
Projekt durch die Stadt Münster mit Mitteln der
Gewinnausschüttung der Sparkasse Münsterland Ost.

Original oder Nachbau? Wo sind die echten Käfige?

"Sind das die originalen Käfige?", ist sicherlich die am
meisten gestellte Frage bei Führungen im Stadtmuseum Münster.
An einigen technischen Details ist zu erkennen, dass die Körbe
im Stadtmuseum Nachahmungen des späten 19. Jahrhunderts sind.
Der neue Multimediaguide ermöglicht es, sich auf die Spuren der
originalen Körbe am Kirchturm von St. Lamberti zu begeben.
Eigens für diesen Zweck hoch über den Dächern der Stadt
angefertigte bewegte Bilder ermöglichen einen Vergleich der
unterschiedlichen Ausführungen. So werden künftig keine Zweifel
mehr bestehen, wo sich die Originale befinden.

Endlich einmal die Rückseite sehen

Die Münsteranerin Elisabeth Ney ist wohl die bekannteste
Bildhauerin des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Die
Wirkung ihrer Skulpturen liegt neben der detailreichen
Gestaltung auch in ihrer virtuosen Bildhauerkunst. Nur selten
ist es möglich, ihre Skulpturen aus nächster Nähe und von allen
Seiten zu sehen. Der Multimediaguide bietet mit einer
Filmsequenz die Möglichkeit, Neys Marmorbüste eines Knaben von
allen Seiten zu bewundern. Denn sogar am Hinterkopf ist der
Lockenschopf abwechslungsreich und kunstvoll gestaltet. So
ergänzen die Aufnahmen die Schausammlung sinnvoll und werden
nicht nur Ney-Liebhaber faszinieren.

Café Müller: Geschichte und Geschichten

Bei der Auswahl der unterschiedlichen Stationen des
Multimediaguides durften einige Exponate des Museums auf keinen
Fall fehlen, so etwa das Café Müller. Da das Café noch bis in
die 1980er Jahre in Betrieb war, war der Gedanke naheliegend,
Zeitzeugen zu befragen. Als sich die Töchter des Inhabers Edwin
Müller zu einem Interview bereiterklärten, stand fest, dass
dieser Beitrag wohl zu einem Augen- und Ohrenschmaus werden
würde. Denn wer könnte besser über das Café, seine täglichen
Gäste und seine besondere Atmosphäre berichten, als die Familie
selbst?

Der neue Multimediaguide zeigt nichts, was der Besucher ohnehin
schon sieht. Spannende Details ergänzen die Schausammlung des
Stadtmuseums und bieten je nach Interesse die Möglichkeit,
einer intensiveren und ganz neuen Auseinandersetzung mit der
Geschichte der Stadt Münster.

Neujahrsempfang bietet erste Einblicke

Der Förderverein Stadtmuseum Münster lädt alle an der Stadt und
ihrer Geschichte Interessierten am Sonntag, 23. Januar, 18 Uhr,
zum Neujahrsempfang im Stadtmuseum ein. Dort werden erste
Einblicke in die Arbeiten am neuen Multimediaguide gegeben. In
einem Vortrag spricht Dr. Martin Zierold vom International
Graduate Centre for the Study of Culture der
Justus-Liebig-Universität Gießen zum Thema "Zwischen Euphorie
und Krise: Neue Medien und Erinnerungskultur" und ordnet die
Aktivitäten rund um den Medienguide in die Trends der Zeit ein.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 24 11:12:25 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Jan 2011 11:12:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zeitzeugengespraech mit Liesel Michel-Binzer, Muenster,
26.01.2011
Message-ID: 4D3D5E99.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias M. Ester" Datum: 21.01.2011, 09:52


AKTUELL

Zeitzeugengespräch mit Liesel Michel-Binzer:
Als Kind im Ghetto Theresienstadt - als Jugendliche im
Münsterland

Nach der Besetzung von Böhmen und Mähren (1940) errichteten die
Nationalsozialisten in der Garnisonsstadt Terezín das Ghetto
Theresienstadt. Hier wurden mehr als 140.000 Menschen
interniert. Etwa 33.000 Juden verstarben aufgrund der
katastrophalen Lebensumstände, ca. 88.000 Häftlinge wurden in
die Vernichtungslager im Osten Europas deportiert. Das KZ
diente auch der nationalsozialistischen Propaganda. Das
Vorzeige-Ghetto sollte die internationale Öffentlichkeit über
den wahren Charakter der Judenverfolgung täuschen.

Unter den Internierten befanden sich über 15.000 Kinder. Zu
ihnen zählte auch die 1936 in Münster geborene Liesel Michel,
die am 31. Juli 1942 mit ihren Eltern vom Güterbahnhof Münster
aus nach Theresienstadt deportiert wurde. Die Familie überlebte
die Shoah und ließ sich im Juli 1945 in Freckenhorst, dem
Heimatort der Mutter, nieder. Liesel Michel besuchte die
Volksschule in Freckenhorst und das Mariengymnasium in
Warendorf, wo sie 1957 ihr Abitur machte.

Frau Michel-Binzer wird im Gespräch mit Matthias M. Ester
erstmals öffentlich von ihrer Kindheit im Ghetto Theresienstadt
und ihrer Jugend in Freckenhorst und Warendorf berichten. Fotos,
viele bislang unveröffentlicht, und Dokumente aus staatlichen
Archiven und Privatbesitz illustrieren das Gespräch.

Kooperationsveranstaltung des Geschichtsorts Villa ten Hompel,
Münster, und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Münster e.V.


INFO

Veranstaltungsdaten:

Zeitzeugengespräch mit Liesel Michel-Binzer:
Als Kind im Ghetto Theresienstadt -
als Jugendliche im Münsterland

Datum: 26. Januar 2011, 20.00 Uhr
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251-492-7101
E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de
URL: www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel

Kontakt:
Matthias M. Ester M.A.
Geschichts-Kontor Münster
Hoher Hainweg 29b
48153 Münster
Tel.: 0251-799686
E-Mail: matthias.m.ester at t-online.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 24 15:55:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Jan 2011 15:55:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 24.01.2011
Message-ID: 4D3DA0F4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 24.01.2011, 12:32


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 24.01.2011

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Westfalen,
NRW, Coesfeld, Gütersloh, Münster, Paderborn, Steinfurt,
Warendorf: Politik, Stadtentwicklung, Wirtschaft / 24.01.2011
12:00

Gemeindefinanzierungsgesetz: Ländliche Regionen befürchten hohe
Belastungen

Westfalen (wh). Westfälische Städte und Wirtschaftsverbände
warnen vor steigenden Belastungen durch das
Gemeindefinanzierungsgesetz 2011, das Anfang Februar in den
Landtag eingebracht werden soll. Gerade die ländlichen Regionen
sehen sich als Verlierer bei der Neuverteilung von Zuschüssen
und den veränderten Steuerregelungen. Kritisiert wird die
geplante Anhebung der fiktiven Hebesätze bei der Gewerbesteuer
und der Grundsteuer B. Da diese einem Mindeststeuersatz
entsprächen, würden sie eine Welle von kommunalen
Steuererhöhungen für Unternehmen nach sich ziehen, so die
Industrie- und Handelskammer (IHK) Arnsberg. Auch die IHK
Nordwestfalen befürchtet deshalb eine "deutliche
Verschlechterung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit". Die Nähe
zu den Niederlanden und Niedersachsen, wo die Steuern niedriger
seien, bedeute für die westfälischen Unternehmen einen
besonderen Druck. Zudem fürchten gerade kreisangehörige,
kleinere Städte, durch veränderte Schlüsselzuweisungen weniger
Geld vom Land zu erhalten. Allein die Städte und Gemeinden des
Münsterlandes würden im Vergleich zum Vorjahr rund 77 Millionen
Euro weniger an Zuweisungen aus Düsseldorf bekommen und so in
die Haushaltssicherung gezwungen, kritisieren die Landräte aus
dem Münsterland. Auch in Ostwestfalen warnen Städte bereits vor
dem neuen Gesetz. Die Umstellung der Gemeindefinanzierung
bedeute für die Stadt Gütersloh ein Minus von 5,8 Millionen
Euro bzw. 38 Prozent bei den Schlüsselzuweisungen. Unter den
kreisangehörigen Kommunen sei Gütersloh damit der "mit Abstand
größte Verlierer", so Stadtkämmerin Christine Lang. Dabei soll
die Finanzreform nach den Plänen der Landesregierung die
Kommunen eigentlich entlasten. Gerade Städte, die besonders
hohe Sozialausgaben und niedrige Gewerbesteuereinnahmen haben,
sollen vom Land mehr Geld erhalten. Städte mit vielen
Hartz-IV-Beziehern, wie Paderborn oder Bad Lippspringe, sind
hier im Vorteil: sie bekommen 9,8 bzw. eine Million Euro mehr.
Als Verlierer der Reform sehen sich die Städte, die durch den
Wirtschaftsaufschwung im vergangenen Jahr höhere
Gewerbesteuereinnahmen erzielen konnten oder deren Quote von
Sozialhilfe-Empfängern gesunken ist. Sie müssen künftig
geringere Schlüsselzuweisungen verkraften.

Pressekontakt: Guido Krüdewagen, Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen, Telefon:
0251/707233, E-Mail: pressestelle[at]ihk-nordwestfalen.de;
Christoph Hüsing, Pressestelle Kreis Coesfeld, Telefon:
02541/189100, E-Mail: chris-toph.huesing[at]kreis-coesfeld.de;
Dr. Elisabeth Menke, Öffentlichkeitsarbeit Stadt Gütersloh,
Telefon: 05241/822045, E-Mail: Elisabeth.Menke[at]gt-net.de

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Westfalen,
NRW, Lippe: Freizeit, Tourismus / 24.01.2011 11:00

Neues Zentrum informiert über Externsteine

Horn-Bad Meinberg (wh). Als interaktive Informations- und
Erlebnisausstellung wird heute das Informationszentrum
Externsteine in Horn-Bad Meinberg eröffnet. Auf 200
Quadratmetern soll hier die wechselvolle Geschichte des
Naturdenkmals im Teutoburger Wald mit Texten und interaktiver
Medientechnik erläutert werden. Ermöglicht wird die Einrichtung
am Zugang zu den Externsteinen durch die Unterstützung der
Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und
Kulturpflege. Die Externstensteine stehen bereits seit 1926
unter Naturschutz. Mit bis zu einer Millionen Besuchern pro
Jahr gehört das etwa 127 Hektar große Gebiet rund um die
Felsformation zu den beliebtesten Ausflugszielen Westfalens.
Das neue Informationszentrum soll Interessierten sowohl die
menschliche Nutzung und die geologische Entstehungsgeschichte
als auch den natürliche Lebensraum der markanten
Sandstein-Formation näher bringen.

Weitere Informationen:
http://www.landesverband-lippe.de/index.php?id=15#c1453

Pressekontakt: Peggy Pfaff, Landesverband Lippe, Telefon:
05261/250238, E-Mail: p.pfaff[at]landesverband-lippe.de

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Westfalen:
Freizeit, Kultur und Medien, Panorama, Tourismus / 21.01.2011
17:00

WDR sucht Lieblingsorte - auch in Westfalen

Westfalen (wh). Sechzig Liebeserklärungen zu besonders schönen
Orten in Nordrhein-Westfalen präsentiert die WDR-Sendung
"daheim & unterwegs" ab heute in Form von kurzen Filmen.
Darunter sind viele Plätze in Westfalen, zum Beispiel das
Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward in Herten oder das
Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald. Drei Monate lang haben die
Zuschauer dann die Möglichkeit, im Internet unter
http://www.daheimundunterwegs.de oder per Post für ihren
Lieblingsort zu stimmen. Der Sieger der Wahl, also der
"allerschönste Ort" des Landes, wird am Ostermontag gekürt.

Pressekontakt: Elke Kleine-Vehn, WDR-Redaktion daheim &
unterwegs, Telefon: 0211/8900949, E-Mail:
elke.kleine-vehn[at]wdr.de

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Westfalen,
NRW, Ennepe-Ruhr-Kreis, Gütersloh, Olpe: Panorama, Politik,
Soziales, Wissenschaft und Bildung / 21.01.2011 16:00

"Starke Schulen" ausgezeichnet: Olpe, Gütersloh und Gevelsberg
liegen vorn

Westfalen (wh). Nordrhein-Westfalens "stärkste Schule" liegt in
Olpe: Die Ganztagshauptschule Hakemickeschule wurde von
NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann mit dem ersten Preis (5000
Euro) des Landeswettbewerbs "Starke Schule. Deutschlands beste
Schulen, die zur Ausbildungsreife führen" ausgezeichnet. Die
Jury überzeugte die individuelle Förderung, das soziale Lernen
und die frühzeitige Berufswahlorientierung. So hilft zum
Beispiel eine Sprachheilpädagogin im Unterricht und ermöglicht
zusammen mit anderen Experten das gemeinsame Lernen von
Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf. Auf den
Plätzen zwei und drei sind ebenfalls westfälische Schulen: Die
Städtische Hauptschule Nord in Gütersloh konnte sich durch die
individuelle Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit und
ohne Migrationshintergrund als Zweitplatzierte profilieren. Die
Hauptschule Gevelsberg überzeugte mit einer
Ausbildungsplatzgarantie, die die Schüler erhalten, wenn sie an
Förderprogrammen teilnehmen. Deutschlandweit haben sich über
600 Schulen an dem Wettbewerb beteiligt, darunter 101 aus
Nordrhein-Westfalen. Der Landessieger nimmt nun an der
bundesweiten Ausscheidung teil.

Weitere platzierte Schulen und Informationen:
http://www.nrw.de/meldungen-der-landesregierung/starke-schulen-in-nordrhein-westfalen-ausgezeichnet-10298/

Pressekontakt:
Barbara Löcherbach, Pressesprecherin NRW-Schulministerium,
Telefon: 0211/58673517, E-Mail:
barbara.loecherbach[at]msw.nrw.de

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Westfalen,
Bochum, Märkischer Kreis, Münster: Freizeit, Kultur und Medien,
Panorama / 21.01.2011 15:00

Westfalen im TV: Die Geschichte einer Rettung und zwei
besondere Persönlichkeiten

Eine "Herzenssache" ist es für die 98-jährige Marga Spiegel,
von ihrer Rettung zu erzählen. Zusammen mit ihrem Mann und
ihrer Tochter wurde die Jüdin von 1943 bis 1945 von Bauern im
Münsterland vor den Nazis versteckt und konnte nur so der
Deportation in ein Konzentrationslager entgehen. Durch den Film
"Unter Bauern" wurde diese dramatische Geschichte bekannt. In
der WDR-Dokumentation erzählen Marga Spiegel und ihre Retterin
Anni Aschoff eine Geschichte von Gefahr, Mut und stillen
Helden. Eine Herzenssache, Donnerstag, 27. Januar, 7.50 Uhr, WDR

Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer hat sich durch sein Bochumer
Institut und seine verständlichen Gesundheitsratgeber einen
Namen gemacht - ganz unabhängig von seinem berühmten Bruder
Herbert. Zuletzt veröffentlichte er das Buch "Dein Herz - eine
andere Organgeschichte". In der ZDF-Frühstücksshow "Volle
Kanne" erzählt er, wie es dazu kam. Volle Kanne, Freitag, 28.
Januar, 9.05 Uhr, ZDF

Als Kabarettist, Schauspieler und Regisseur ist Jochen Busse
auf der Bühne zu Hause - und mit seinem trockenen Humor eine
der bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen
Unterhaltungskultur. Zum 70. Geburtstag feiert der WDR den
gebürtigen Iserlohner mit einer Dokumentation Die Besten im
Westen: Jochen Busse zum 70. Geburtstag, Samstag, 29. Januar,
23.15 Uhr

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


Aktuelle Meldungen
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 25 09:48:15 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Jan 2011 09:48:15 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Uebergabe: Kreis erhaelt Burgmodell als Dauerleihgabe
Message-ID: 4D3E9C5F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ennepe-Ruhr-Kreis"
Datum: 24.01.2011, 14:57


AKTUELL

Übergabe: Kreis erhält Burgmodell als Dauerleihgabe

Das Westfälische Landesmuseum für Archäologie des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hat dem Ennepe-Ruhr-Kreis
das Modell der Burg Isenberg (Isenburg) als Dauerleihgabe
überlassen. Es war Teil der Ausstellung "Aufruhr 1225", die im
vergangenen Jahr im Landesmuseum in Herne zu sehen war, und
dort zu einem neuen Besucherrekord beitrug. In Zukunft wird die
Nachbildung im Maßstab 1:50 der Öffentlichkeit im Schwelmer
Kreishaus zugänglich sein.

Die offizielle Übergabe durch Dr. Barbara Rüschoff-Thale,
LWL-Kulturdezernentin, an Landrat Dr. Arnim Brux. findet am
Dienstag, 25. Januar, um 17 Uhr im Foyer des Sitzungstraktes im
Schwelmer Kreishaus, Hauptstr. 92 statt. Für mittelalterliche
Atmosphäre sorgen der Ennepetaler Roman Autor Uwe Schumacher,
der Verleger Bernd Arnold und der Barde Ludmillus. Sie werden
die Veranstaltung, zu der auch interessierte Bürger eingeladen
sind, musikalisch und literarisch begleiten.

Die Burg Isenberg (Isenburg) war nach rund 20-jähriger Bauzeit
nach Schätzung von Experten 1216/17 bezugsfertig. Das Stammhaus
des Grafen Friedrich von Isenberg erhob sich strahlend weiß
über dem Hattinger Ruhrtal und zählte seinerzeit nicht nur zu
den eindrucksvollsten Anlagen der Ruhrregion sondern auch zu
den größten Burganlagen des Reiches im frühen 13. Jahrhundert.
Nachdem Friedrich von Isenberg 1225 des Mordes am Kölner
Erzbischof beschuldigt wurde, war die Isenburg dem Untergang
geweiht. Der Nachfolger des Bischofs ließ die Anlage belagern
und zerstören.

Das Modell im Schwelmer Kreishaus zeigt sie, wie sie im
Mittelalter ausgesehen haben könnte, und veranschaulicht dem
Betrachter, wie eine mittelalterliche Burg aufgebaut war. Der
imposante Nachbau aus Holz und Gips ist sechs Meter lang und
zwei Meter breit. Da heute nur noch die Ruine der Isenburg
steht, ist das Modell ein Vorschlag der Forscher. Sie haben
sich an den Überresten orientiert und anhand anderer Bauten aus
dieser Zeit auf den Originalzustand geschlossen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 25 09:52:08 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Jan 2011 09:52:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag und Buchvorstellung: Luftschutz auf der
Henrichshuette, Hattingen, 28.01.2011
Message-ID: 4D3E9D48.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.01.2011, 12:24


AKTUELL

Luftschutz auf der Henrichshütte
Vortrag und Buchvorstellung von Wilfried Maehler im
LWL-Industriemuseum

Die Geschichte des Werkluftschutzes auf der Henrichshütte hat
auch Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkrieges Spuren
hinterlassen. Der umgenutzte Satkom-Turm ist ein Beispiel, der
Luftschutzstollen auf dem Gelände des LWL-Industriemuseums
Henrichshütte ein anderes. Dass beide Anlagen nur ein kleiner
Teil der Luftschutz-Anlagen auf dem ehemaligen Hüttengelände
sind, zeigt die kürzlich erschienene Publikation von Wilfried
Maehler und Michael Ide.

Am Freitag, 28. Januar, berichtet Wilfried Maehler über seine
Forschungen und Entdeckungen und stellt in diesem Rahmen auch
das Buch "Die Henrichshütte Hattingen im 2. Weltkrieg.
Werkluftschutz und Bunker in einem Rüstungsbetrieb" vor. Dazu
lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um 19.30 Uhr
in sein Hattinger Industriemuseum ein. Der Eintritt ist frei.

Dass Luftschutz auf der Henrichshütte schon vor Kriegsbeginn
diskutiert wurde, verwundert kaum angesichts des Ausbaus der
Hütte zum wichtigen Standort der Rüstungsproduktion. Nach dem
Krieg geriet das System von Bunkern, Luftschutzstollen,
Deckungsgräben und Schutzräumen jedoch weitgehend in
Vergessenheit.

So standen am Anfang der Forschungsarbeit von Wilfried Maehler,
Vorstandsmitglied des Studienkreises Bochumer Bunker e.V.,
häufig Gerüchte und Legenden über alte Bunker, deren Verwendung
und Ausstattung. Quellenstudium und "Feldforschung", letztere
jedoch eher unter Tage, führten schließlich nicht nur zu
regelmäßigen Führungsangeboten, sondern auch zur
Veröffentlichung der ersten umfassenden Dokumentation über den
Luftschutz in einem Rüstungsbetrieb.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 25 09:56:52 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Jan 2011 09:56:52 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Heckl,
Jens: Unbekannte Quellen: "Massenakten" des 20. Jahrhunderts
Message-ID: 4D3E9E64.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Mechthild Black-Veldtrup"
Datum: 18.01.2011, 14:17


LITERATUR

Unbekannte Quellen: "Massenakten" des 20. Jahrhunderts.
Untersuchungen seriellen Schriftguts aus normierten
Verwaltungsverfahren, im Auftrag des Landesarchivs
Nordrhein-Westfalen hrsg. von Jens Heckl (Veröffentlichungen
des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 32), Witten 2010, 158 S.,
ISBN 978-3-932892-27-1, 10,00 ?.

Zu den klassischen Aufgaben der Archive gehören die Bewertung,
Erschließung und dauerhafte Verwahrung von Unterlagen
verschiedenster Provenienz. Nicht wenige Aktengruppen der
Moderne werden jedoch in größeren Mengen produziert. Sie
bestechen durch ihre auffallende Gleichförmigkeit und sind in
beachtlichen Stückzahlen überliefert. Diese so genannten
"Massenakten" entstanden in normierten Verwaltungsverfahren.

Ihre Massenhaftigkeit und Gleichförmigkeit zwingt die Archive,
aus arbeitsökonomischen Gründen bei der Erschließung auf der
Ebene des Aktentitels stehen zu bleiben. Da Massenakten jedoch
wichtiges Material für die Geschichte vor allem der letzten 200
Jahre enthalten können, sind für die Offenlegung ihres
Quellenwertes neue Arbeitsinstrumente erforderlich. Denn
stützten sich bisherige Studien zu den Massenakten vor allem
auf die Transparenz der Überlieferungsbildung, so verfolgt die
vorliegende Publikation einen anderen Zweck.

Da viele Aktengruppen immer noch von der Forschung ungenutzt
sind, sollen nunmehr Anreize geschaffen werden, um eine
Handreichung zur Verfügung zu stellen, was in ausgewählten
seriellen Einzelfallakten inhaltlich zu erwarten ist, und so
die wissenschaftliche Benutzung anzuregen. Dies geschieht,
indem einzelne Aktentypen untersucht werden. Dargelegt wird
nicht nur die Geschichte des jeweiligen Verwaltungsverfahrens,
das zur Produktion einer bestimmten seriellen Aktengattung
führte, sondern auch deren formaler und inhaltlicher Aufbau,
sprich, was an Dokumenten enthalten ist und was diese an
Informationen beinhalten.

Darüber hinaus gibt es Ausführungen zur Forschungslage der
jeweiligen Quellengattung, zu den Auswertungsmöglichkeiten
(Quellenwert), zur Überlieferungslage in Nordrhein-Westfalen
und zur Benutzung in den staatlichen Archiven
Nordrhein-Westfalens.

In einem ersten Band werden nunmehr 15 serielle Aktengattungen
aus verschiedensten Bereichen der Verwaltung analysiert. Die
Autoren sind Archivarinnen und Archivare, die im Rahmen ihres
beruflichen Alltags mit Massenakten zu tun haben. Folgende
Aktengruppen wurden analysiert:

1. Einbürgerungsakten der Bezirksregierungen, kreisfreien
Städte und Kreise

2. Entnazifizierungs-Einzelfallakten in Nordrhein-Westfalen

3. Siedlungsakten

4. Erbhofakten

5. Devisenakten

6. ABM-Maßnahmeakten

7. Bergmännisches Risswerk

8. Betriebsakten der Bergverwaltungen in Nordrhein-Westfalen

9. Berechtsamsakten der Bergverwaltungen in Nordrhein-Westfalen

10. Akten erstinstanzlicher Strafverfahren bei Hoch- und
Landesverrat

11. Akten der Betreuungsstelle für politisch Geschädigte bei
der Stadt Völklingen

12. Handelsregister und -akten

13. Verfahrensakten der Arbeitsgerichtsbarkeit

14. Prüfungsakten der Wissenschaftlichen bzw. Staatlichen
Prüfungsämter für Erste Staatsprüfungen für Lehrämter an
Schulen (besonders höhere Schulen) in Nordrhein-Westfalen

15. Personalakten

Um eine Vergleichbarkeit aller Beiträge zu erreichen, wurde ein
einheitlicher Aufbau angestrebt.

Die Redaktion hofft auf fruchtbare Kritiken und auf rege
Bereitschaft aus dem Archivwesen und der Forschung zur
Fortführung der Quellenkunde des 20. Jahrhunderts. Das Buch ist
über den Buchhandel oder über das Landesarchiv
Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen zu beziehen.


INFO

Kontakt:
Dr. Jens Heckl
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251-4885-0
Fax: 0251-4885-100
E-Mail: westfalen at lav.nrw.de
URL: http://www.archive.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 25 10:04:58 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Jan 2011 10:04:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bilder vom Handwerk gesucht
Message-ID: 4D3EA04A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Uta Wenning-Kuschel"
Datum: 21.01.2011, 10:20


AKTUELL

Bilder vom Handwerk gesucht

Das Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) sucht für seine Sonderausstellung in der
Saison 2011 private Fotografien von Handwerkinnen und
Handwerkern aus der Region. Schicken Sie uns Ihre privaten
Fotografien und Sie haben die Chance eine von fünf LWL-Cards zu
gewinnen.

Die Ausstellung Festgehalten - Handwerksbilder von 1800 bis
heute findet vom 17. Juli bis zum 31. Oktober 2011 statt. Sie
versucht zu ergründen, wie und warum sich die Darstellungen vom
Handwerk seit 1800 verändert haben. Die Besucher werden
angeregt, genau hinzusehen und mittels der verschiedenen Bilder
den Lebens- sowie Arbeitsalltag im Handwerk zu erkennen. Bilder
fungieren als Zeitzeugen - einmal zeigen sie den sozialen
Status des Handwerks und zum anderen die gesellschaftliche
Stellung der Abgebildeten.

Neben offiziellen Überlieferungen durch Zeitungsfotografen oder
den Organisationen des Handwerks ist auch spannend, wie
Handwerkerinnen und Handwerker selbst ihre Arbeit und ihren
Beruf fotografiert haben, bzw. welche Aufnahmen sie zu
bestimmten Anlässen bei Fotografen in Auftrag gaben. Diese
privaten Fotografien stellen einen besonderen Schatz dar. Nach
neuesten Forschungen zeigen nur vier Prozent aller privaten
Aufnahmen die Arbeitswelt. Deshalb ist das LWL-Freilichtmuseum
Hagen an allen Themen, die die Arbeitswelt wiederspiegeln
interessiert: Darstellungen der Werkstätten während oder nach
der Arbeit, der Verkaufsräume sowie der Kontakt zu Kunden und
zu wichtigen Stationen des Arbeitslebens, beispielsweise Fotos
zu Gesellenprüfungen, Jubiläen oder der Meister mit seinem
Meisterstück.

Die Ausstellung wird zeigen, wie sich nicht nur die
Handwerksberufe selbst, sondern auch ihre Darstellung innerhalb
der letzten 200 Jahre verändert hat. Mit Hilfe von
Illustrationen von Handwerkern, Werkstätten, Gewerbebetrieben
und Verkaufsräumen sollen die Besucher selber herausfinden, wie
der Berufsalltag dargestellt wurde. Die Ausstellung zeigt nicht
nur den technischen Wandel in den Betrieben, sondern untersucht
verschiedene Darstellungstypen. Zum Beispiel zu welchem Zweck
wurden die Bilder von wem aufgenommen und wie präsentieren sich
Handwerker vor der Kamera?


INFO

Ansprechpartnerin ist die wissenschaftliche Volontärin Nicole
Becker, die auch an den Umständen interessiert ist, unter denen
die Motive entstanden sind. Bitte schicken Sie Ihre Fotografien
bis zum 15. März 2010 an: LWL-Freilichtmuseum Hagen,
Mäckingerbach, 58091 Hagen. Unter den Einsendungen verlosen wir
fünf LWL-Cards, mit denen Sie ein Jahr lang kostenlos alle 17
Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) besuchen
können.

Kontakt:
LWL-Freilichtmuseum Hagen
Nicole Becker
Tel.: 02331 7807-117
E-Mail: nicole.becker at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 25 13:05:08 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Jan 2011 13:05:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 25.01.2011
Message-ID: 4D3ECA84.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 25.01.2011, 12:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 25.01.2011

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Westfalen,
Märkischer Kreis, Steinfurt, Warendorf: Kultur und Medien,
Panorama, Politik, Soziales / 25.01.2011 12:00

Ehrenamtspreis belohnt Engagement westfälischer
Kulturinitiativen

Westfalen (wh). Ein "Dank" geht nach Rheine, Saerbeck und
Warendorf: NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat am
Montagabend den kulturellen Ehrenamtspreis "Der Dank"
verliehen. Der erste Preis in der Kategorie "Erhalten" ging an
das Rheiner Metropoli Kino für kleine Leute - ein privates
Museum, das die historischen Einrichtungen aufgelöster Kinos
ausstellt. Sieger in der Kategorie "Erleben" wurde die
internationale Teenager-Tanzgruppe ku:llj "dance for chance"
aus Saerbeck, im Bereich "Erfinden" wurden die Warendorfer
Altstadtfreunde ausgezeichnet. Im "Dezentralen Stadtmuseum
Warendorf" machen sie historische Gebäude zugänglich und die
städtische Alltagsgeschichte erlebbar. Die Auszeichnungen sind
mit jeweils 5000 Euro dotiert und sollen bürgerschaftliches
Engagement für kulturelles Leben fördern. Weitere Preise gingen
zudem an Initiativen aus Hemer und Ahlen, sowie ein weiteres
Mal nach Rheine.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.nrw.de/meldungen-der-landesregierung/der-dank-fuer-beispielhaftes-engagement-10311/

Pressekontakt:
Pressestelle NRW-Staatskanzlei, Telefon: 0211/8371134, E-Mail:
presse[at]stk.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Ennepe-Ruhr-Kreis: Wissenschaft und Bildung
/ 25.01.2011 11:00

Wittener Professor erforscht Zusammenhang von Glauben und
Heilung

Witten (wh). Welchen Einfluss hat eine spirituelle
Lebenshaltung auf eine Erkrankung? Diese Frage wird der
Mediziner Arndt Büssing im Rahmen einer neu eingerichteten
Professur für "Lebensqualität, Spiritualität und Coping" an der
privaten Universität Witten/Herdecke untersuchen. Am Zentrum
für Integrative Medizin der Fakultät für Gesundheit will er
Hinweise auf den Zusammenhang einer spirituellen Einstellung
und dem Krankheitsumgang erforschen und kritisch hinterfragen
Büssings Ziel ist die Sensibilisierung von Ärzten, Therapeuten
und Pflegenden für das Thema: "Uns geht es um die Unterstützung
der Patienten - und nicht darum, einen Gottesbeweis anzutreten",
sagt der Arzt, der neben seiner Forschungstätigkeit auch als
Komponist und Buchautor tätig ist.

Weitere Informationen und ein Pressefoto:
http://www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/gehen-religioese-menschen-mit-krankheit-anders-um/

Pressekontakt:
Prof. Dr. med. Arndt Büssing, Telefon: 02332/623246, E-Mail:
arndt.buessing[at]uni-wh.de; Pressestelle Uni Witten/Herdecke,
Telefon: 02302/926849, E-Mail: public[at]uni-wh.de

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Westfalen,
NRW, Bielefeld: Kultur und Medien, Panorama / 25.01.2011 10:00

Zum Dahinschmelzen: VHS Bielefeld bietet Nachhilfe für
Valentinsgrüße

Bielefeld (wh). "Nicht zu schmalzig, aber so schön, dass sie
oder er beim Lesen dahin schmilzt": Nach diesem Rezept will die
Volkshochschule Bielefeld die Teilnehmer des Kurses "Will you
be my Valentine?" zu versierten Liebesbriefschreibern machen.
Das ungewöhnliche Schreibseminar in der Bielefelder Spinnerei
startet zwei Tage vor dem Valentinstag am 12. Februar. Die
Liebeslyriker in spe brauchen zu dem dreistündigen Kurs nichts
mitzubringen außer ihren Lieblingsstift. Für etwas
pragmatischere Zeitgenossen werden aber auch Schreibtipps für
romantische SMS- und E-Mail-Verse angeboten.

Weitere Informationen: http://www.vhs-bielefeld.de/

Pressekontakt: Stadt Bielefeld, Presseamt, Telefon: 0521/512215,
E-Mail: presseamt[at]bielefeld.de

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Westfalen,
NRW, Bochum: Kultur und Medien, Panorama / 24.01.2011 18:00

Projekt Ruhrgold: Riesige Kohlekugel rollt nach Bochum

Bochum (wh). Endstation Bochum: Mit einer Abschluss-Performance
auf dem Gelände der Ruhr-Universität endet am Donnerstag, 27.
Januar, die Aktion "Ruhrgold" der Künstlerin Christiane B.
Bethke. Als Projekt im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt
Ruhr.2010 schuf Bethke eine im Durchmesser zwei Meter große
Kohleskulptur, die sie seit zwölf Monaten an prägnanten Orten
des Ruhrgebiets ausstellt. Bei der letzten
Ruhrgold-Inszenierung in Bochum sind Studenten und Besucher
dazu eingeladen, mit der Kohlekugel und überdimensionalen
Kohlebuchstaben Wörter zu bilden und so Teil der Kunstaktion zu
werden. Die mehrmonatige Reise der Kohlekugel durch das
Ruhrgebiet wurde von dem Fotografen Detlef Ilgner begleitet.
Ein Katalog zu der Kunstaktion erscheint nach der
Abschluss-Performance.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden
Sie im Downloadbereich unserer Internetseite.

Weitere Informationen: http://www.ruhrgold2010.de

Pressekontakt: Christoph Mandera, Kulturhauptstadtbeauftragter
der Stadt Bochum, Telefon: 0234/9101020, E-Mail:
mandera[at]bochum.de; Christiane B. Bethke, Telefon:
02166/59441 und 0163/9058372, E-Mail:
cb[at]christiane-b-bethke.de

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Westfalen,
Dortmund, Märkischer Kreis, Recklinghausen: Stadtentwicklung,
Wissenschaft und Bildung / 24.01.2011 17:00

Mehr als Straßenlaternen: Dortmunder Wissenschaftler erforschen
öffentliche Beleuchtung

Dortmund (wh). Einschalten allein reicht nicht - Licht im
öffentlichen Raum braucht ein Konzept, sind Städteplaner der
Fachhochschule Dortmund überzeugt. Im Rahmen des Projektes
"Integrierte Lichtplanung im öffentlichen Raum" untersuchen sie
die Beleuchtung der Städte, befragen Bürger nach ihren
Bedürfnissen und suchen nach Einsparmöglichkeiten. Dabei
plädieren die Forscher aus dem Fachbereich Architektur für ein
regional abgestimmtes Lichtkonzept, das sich dem Charakter des
jeweiligen Raumes anpasst. Castrop-Rauxel und Lüdenscheid
zählen zu den Städten, die das Team berät. Ergänzend zu dem
Projekt haben die Stadtplaner der FH nun das Buch "LichtRegion
- Positionen und Perspektiven im Ruhrgebiet" veröffentlicht.
Luftbilder des Fotografen Hans Blossey von den Städten bei
Nacht vermitteln darin anschaulich die Wirkung des Lichts.

Pressekontakt: Cornelia von Soosten, Pressedienst FH Dortmund,
Telefon: 0231/9112127, E-Mail: pressestelle[at]fh-dortmund.de

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Westfalen,
Paderborn: Kultur und Medien, Panorama / 24.01.2011 16:00

Fußball-Dokumentation: Kritiker feiern Film des Paderborner
Regisseurs Rouven Rech

Paderborn (wh). "Ein echtes Schmuckstück", "reif für die
Champions League", "das ehrliche Gegenstück zu Sönke Wortmanns
romantisierend-rauschhaftem ,Sommermärchen?": Die Dokumentation
"Das Leben ist kein Heimspiel" des Paderborner
Universitätsdozenten Rouven Rech sorgt bei Filmkritikern für
Begeisterung. Jetzt feiert der Film Premiere in der Heimatstadt
des Regisseurs. Am 27. Januar zeigt das Paderborner Kino
Cineplex das hochgelobte Werk. Rech und sein Regie-Kollege
Frank Marten Pfeiffer werden bei der Vorführung anwesend sein
und sich anschließend den Fragen des Publikums stellen. "Das
Leben ist kein Heimspiel" zeigt den märchenhaften Aufstieg der
TSG 1899 Hoffenheim vom Dorfverein in die erste
Fußball-Bundesliga. Über drei Jahre haben Rouven Rech und sein
Team die Akteure des Fußballvereins begleitet und ihren
ungewöhnlichen Alltag beleuchtet. Entstanden ist dabei nicht
nur ein Porträt der Erfolgsgeschichte des Vereins, sondern auch
ein Film über Geld, die Liebe zum Fußball und zur Heimat.
Regisseur Rouven Rech ist Lehrbeauftragter am Institut für
Medienwissenschaften der Universität Paderborn, wo er nach
seinem Abitur auch studierte. Neben seiner Dozententätigkeit
arbeitet der gebürtige Bochumer als freier Filmemacher, Autor
und Kameramann.

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Internetseite.

Weitere Informationen:
http://www.hoffenheim-film.de/downloads.html

Pressekontakt: Josef Wutz, Aries Images, Telefon: 040/41352602,
E-Mail: aries-images[at]t-online.de; Tibor Werner Szolnoki,
Pressesprecher Universität Paderborn, Telefon: 05251/602548,
E-Mail: szolnoki[at]zv.uni-paderborn.de

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Annette Kiehl & Alexander Kruse
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T 0251 - 144 96 -39 / -43
F 0251 - 144 96 42
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 26 11:12:11 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Jan 2011 11:12:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Vergessene Lager in Suedostpolen,
Gelsenkirchen, 26.01.2010
Message-ID: 4D40018B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.03.2008, 07:32
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vergessene Lager in Südostpolen
Vortrag von Gabriele Reckhard, Schwelm,
mit anschließender Diskussion

Mittwoch, 26. Januar 2011, 19.30 Uhr


Der Vortrag führt in hierzulande wenig bekannte südostpolnische
Städte nahe der ukrainischen Grenze. Viele Orte dieser Region
bergen noch heute Zeugnisse einer ehemals reichen jüdischen
Kultur, die durch die Vernichtungspolitik des
nationalsozialistischen Terrorregimes fast vollständig zerstört
wurde. Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten über 3,25 Millionen
Juden in Polen - etwa 3 Millionen wurden ermordet. Synonym für
dieses Verbrechen ist das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.

Die ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager in
Südostpolen sind fast vergessen. Eine Studienreise führte die
Referentin in die Orte Lublin/Majdanek, Belzec, Izbica und
Zamosc. Fotos, Bilder und literarische Zeugnisse sollen an die
Orte der NS-Verbrechen und an die verlorene jüdische Kultur
Osteuropas erinnern. Auch Gelsenkirchener Juden wurden in
diesen Lagern ermordet.


INFO

Veranstaltungsort:
Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"
Cranger Straße 323
Gelsenkirchen
URL: http://www.institut-fuer-stadtgeschichte.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 26 11:15:30 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Jan 2011 11:15:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der Kulturlandschaft am Hellweg auf der Spur: Projekt
soll historische Elemente erlebbar machen
Message-ID: 4D400252.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Soest"
Datum: 26.01.2011, 10:15


AKTUELL

Der Kulturlandschaft am Hellweg auf der Spur
Projekt soll historische Elemente erlebbar machen - Erfassung
durch Heimatfreunde

Das Projekt "Kulturlandschaft am Hellweg" soll historische
Kulturlandschaftselemente des Kreises Soest erfassen und für
alle erlebbar machen. Diese Devise gab Kreisheimatpfleger Peter
Sukkau bei einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 19.
Januar 2011, im gut besuchten Sitzungssaal des Kreishauses aus.
Ortsheimatpfleger und Vorstände der Heimatvereine, aber auch
weitere interessierte und sachkundige Heimatfreunde nahmen teil.

Als historische Kulturlandschaftelemente definierte Sukkau
Landschaftsteile, die in dieser Form auf Grund geänderter
gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und infrastruktureller
Rahmenbedingungen nicht mehr entstehen würden. Ein Projektziel
ist die Broschüre "Kulturlandschaftsführer", in der erfasste
Elemente anschaulich beschrieben werden. "Ist dieses Stück
aufgeschüttete Erde vielleicht eine alte Landwehr? Welche
Bedeutung hatte dieser alte Hohlweg im Mittelalter? War in
diesem unaufgeräumten Wäldchen während des Weltkrieges nicht
ein Gefangenenlager?" Solche Fragen beantwortet der
Kulturlandschaftsführer und trägt damit zur kulturhistorischen
Bewusstseinsbildung bei.

Heimatfreunde sollen sich vor Ort auf Spurensuche begeben,
ehrenamtlich die Erfassung der Objekte übernehmen und so die
Basis für den "Kulturlandschaftsführer" schaffen. Marion
Schauerte und Birgit Nadermann vom Büro Kultland (Anröchte)
stellten die infrage kommenden Elemente vor. Ihre Liste reichte
von Ackerterrassen, Alleen, Auwälder, Bunker, Dolinen, und
Fischteichen bis zu Kriegsdenkmalen, Landwehren, Mühlen,
Quellen, Salzverarbeitung, Viehtrifte oder Wüstungen. Wie
Ausschnitte der Deutschen Grundkarte zur Lokalisierung der
Objekte kostenlos von der Internetseite des Kreises Soest
heruntergeladen werden können, darüber informierten
Heinz-Werner Scheer und Jürgen Jarisch vom Katasteramt. Bei
einem weiteren Treffen Ende März sollen erste Ergebnisse
ausgetauscht werden.

Um Informationen zu den erfassten kulturhistorischen Elemente
langfristig für jedermann zugänglich zu machen, sollen die
Daten in das neue Internetportal "GeodatenKultur"
(www.lwl.org/LWL/Kultur/WALB/Portale/GDK/) des LWL
eingearbeitet werden, das der Leiter des LWL-Amtes für
Landschafts - und Baukultur, Eberhard Eickhoff, und sein
Mitarbeiter Bernd Milde erläuterten. Kreisheimatpfleger Sukkau
zeigte sich zuversichtlich, dass benötigte Gelder für die
Einarbeitung der Daten durch Stiftungen und Sponsoren
aufgebracht werden können. Die neue LWL-Broschüre "Erhaltende
Kulturlandschaftentwicklung Kreis Soest und Hochsauerlandkreis"
soll eine Grundlage für die Arbeiten am Projekt
"Kulturlandschaft am Hellweg" sein.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 26 11:21:11 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Jan 2011 11:21:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neues Infozentrum Externsteine eroeffnet
Message-ID: 4D4003A7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Peggy Pfaff p.pfaff at landesverband-lippe.de
Datum: 25.01.2011, 10:52


AKTUELL

Neues Infozentrum Externsteine eröffnet

Lippe ist um eine herausragende Touristenattraktion reicher:
Der Landesverband Lippe hat zusammen mit seinem
Kooperationspartner Schutzgemeinschaft Externsteine e. V. und
den Förderern Nordrhein-Westfalen-Stiftung sowie
Bezirksregierung Detmold das neue Informationszentrum
Externsteine eröffnet.

"Ab heute können wir den Besuchern einen zentralen Anlaufpunkt
für die Entdeckung dieser einmaligen Felsformation und die
Erkundung des umgebenden Naturschutzgebietes anbieten",
kündigte Klaus Stein, Allg. Vertreter des Verbandsvorstehers
und Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes
Lippe an. Moritz Ilemann, 1. stellv. Verbandsvorsteher des
Landesverbandes Lippe, wies bei der feierlichen Eröffnung
darauf hin, dass mit der hochkarätigen Dauerausstellung und den
derzeit in der Entstehung befindlichen Naturlehrpfaden das
Informationsangebot und die Besucherlenkung erheblich
verbessert werde.

"Damit leistet der Landesverband Lippe einen wichtigen Schritt
zur künftigen Bewahrung und zum Schutz der Externsteine und
ihrer umgebenden Natur. Zudem wird ihre Bedeutung als Natur-
und Kulturdenkmal von europäischem Rang herausgestellt und
gewürdigt", so Ilemann.

Rund 1,1 Millionen Euro habe der Landesverband Lippe in den
Umbau des ehemaligen "Rucksackraumes" in das neue Infozentrum,
in die Dauerausstellung sowie in die Konzeption der
Naturlehrpfade, die Mitte 2011 fertig gestellt werden sollen,
investiert. Ilemann dankte dem Kooperationspartner sowie den
Förderern, ohne die der Landesverband Lippe das ambitionierte
Projekt nicht hätte umsetzen können: "Das beispiellose
Engagement der Schutzgemeinschaft Externsteine e. V., die
großzügige Förderung der NRW-Stiftung sowie die Gelder aus dem
NRW-Programm zum Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
(EFRE), die uns von der Bezirksregierung Detmold zugesprochen
wurden, waren eine unerlässliche Voraussetzung für die
Realisierung des Projekts, wir sind ihnen zu großem Dank
verpflichtet."

Ministerin Ute Schäfer eröffnete das Infozentrum in ihrer
Funktion als stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates
der NRW-Stiftung. "Das Infozentrum wird dazu beitragen, die
Externsteine touristisch im Einklang mit der Natur zu
erschließen. Die jährlich rund 500.000 Besucher erhalten jetzt
mit Hilfe moder-ner Medientechnik und nach aktuellen,
museumsdidaktischen Grundsätzen Informationen sowohl über die
Entstehungs- und Kulturgeschichte der Felsformation als auch
die Tier- und Pflanzenwelt", hob Ministerin Schäfer in ihrer
Ansprache hervor.

Das Projekt sei das Ergebnis einer beispielhaften und
zukunfts-weisenden Zusammenarbeit von Touristikern und
Naturschützern, so die Ministerin. Die
Nordrhein-Westfalen-Stiftung hat den kulturhistorischen Teil
der Ausstellung im neuen Informationszentrum mit 250.000 Euro
gefördert.

Für den naturkundlichen Teil der Ausstellung und den
Naturerlebnispfad wurden EFRE-Mittel in Höhe von rund 300.000
Euro bereit gestellt. "Das neue Informationszentrum zeigt alles
Interessante und Wissens-werte rund um die Externsteine, einem
Aushängeschild von Ostwestfalen-Lippe. Ich wünsche dem
ambi-tionierten Gemeinschaftsprojekt Erfolg und viele Besucher.
Sie werden nach ihrem Rundgang durch die Ausstellung die
Externsteine und ihre schützenswerte Umgebung mit anderen Augen
entdecken", ergänz-te Regierungspräsidentin Marianne
Thomann-Stahl.

Die Schutzgemeinschaft Externsteine e. V. sieht in der
Eröffnung des Infozentrums ein Signal für einen neuen Umgang
mit diesem wertvollen, historischen Erbe. "Für uns geht hiermit
ein ganz großer Wunsch in Erfüllung", betonte Vorstandsmitglied
Roland Linde. "Die Felsen und ihre Anlagen faszinieren die
Menschen, doch sie wissen zu wenig darüber und hatten bislang
kaum Möglichkeiten, Antworten auf ihre Fragen zu erhalten.
Dabei ist die Externsteine-Forschung in den letzten Jahren
deutlich vorangekommen. Bei der Kon-zeption war allen
Beteiligten wichtig, den mythischen Nebel um die Externsteine
zu lichten, ohne dabei das Staunen über dieses einzigartige
Natur- und Kulturdenkmal zu verlieren."

Ilemann lobte die Wissenschaftler aus den Gebieten
Geowissenschaften, Biologie, Archäologie, Geschichte und
Kirchengeschichte, die für die Konzipierung und Umsetzung der
Dauerausstellung verantwortlich zeichnen, allen voran Dr.
Christiane Ruhmann von Erzbischöflichen Diözesanmuseum
Paderborn und Prof. Rainer Springhorn vom Lippischen
Landesmuseum.

Anerkennung sprach er auch der Biologischen Station Lippe für
ihre Unterstützung bei der Konzeption der Naturlehrpfade, dem
Team vom Büro Dr. Hermanns aus Münster für den gelungenen Umbau
und die ansprechende mediale Umsetzung der Ausstellungsinhalte
sowie den beteiligten Mitarbeitern der Landesverbandes Lippe -
von der Immobilienabteilung über die Forst-abteilung bis zur
Denkmal-Stiftung - aus: "Sie alle haben viele Monate hart
gearbeitet und sich nie entmu-tigen lassen. Wir danken Ihnen
für Ihr außergewöhnliches Engagement und Ihr
Durchhaltevermögen."

Mit dem Infozentrum, so Ilemann, sei nun eine wichtige
Voraussetzung für einen erfolgreichen Antrag auf Anerkennung
der Externsteine als Weltnatur- oder Weltkulturerbe geschaffen
worden: "Mit ihren geologi-schen Ursprüngen, ihrer
Kulturgeschichte, ihrer Anziehungskraft als mythenbehafteter
Ort und mit dem Reichtum und der Vielfalt ihrer umgebenden
Natur sind die Externsteine Natur- und Kulturdenkmal zugleich.
Diese einmalige Kombination ist das Alleinstellungsmerkmal, das
die Externsteine für eine mögli-che Anerkennung als
Welterbestätte prädestiniert."

Das Infozentrum ist täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet.


INFO

Kontakt:
Peggy Paff
Landesverband Lippe
Schloßstr. 18
32657 Lemgo
Tel.: 05261 - 250 20
URL: www.landesverband-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 26 12:53:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Jan 2011 12:53:10 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 26.01.2011
Message-ID: 4D401936.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 26.01.2011, 12:36


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 26.01.2011

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Recklinghausen: Kultur und Medien, Panorama
/ 26.01.2011 12:00

"Große Bandbereite an sehenswerten Angeboten": Grimme-Institut
gibt Nominierungen bekannt

Marl (wh). Der "Wetten, dass...?"-Moderator Thomas Gottschalk
wird beim 47. Grimme Preis mit der Besonderen Ehrung des
Deutschen Volkshochschul-Verbandes ausgezeichnet. Das gab das
Marler Grimme-Institut zusammen mit den diesjährigen
Nominierungen für den renommierten Fernsehpreis bekannt. Von
599 Vorschlägen wurden 61 Beiträge und Fernsehakteure in die
engere Auswahl gewählt. Dabei dominieren in den Bereichen
Information und Kultur die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender
deutlich. Zu den nominierten Schauspielern gehört Martin
Brambach, der langer Zeit am Bochumer Schauspielhaus engagiert
war. Er ist für seine Leistung in unterstützenden Rollen, zum
Beispiel im "Tatort", in der Kategorie "Spezial" nominiert. Der
aus Bottrop stammende Sportreporter Frank Buschmann wurde für
seine Moderation bei den Fernsehsendern Sport 1 und ProSieben
ebenfalls für den "Spezial"-Preis vorgeschlagen. Der aktuelle
"Grimme"-Jahrgang bestätige eine "große Bandbreite an
sehenswerten und diskussionswürdigen Angeboten" im deutschen
Fernsehen, kommentierte Grimme-Direktor Ulrich Kammann die
Auswahl. Jedoch sei dieser Reichtum oft durch ungünstige
Sendezeiten nicht gut zu erkennen.

Weitere Informationen: http://grimme-institut.de

Pressekontakt: Dr. Ulrich Spies, Referatsleitung Grimme-Preis,
Telefon: 02365/918922, E-Mail: spies[at]grimme-institut.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
Dortmund, Hamm, Soest: Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung /
26.01.2011 11:00

Logistikregion Hellweg: "ProfiTruck"-Projekt soll
Fachkräftemangel vorbeugen

Hamm/Kreis Soest (wh). Mit der Initiative "ProfiTruck" für mehr
Ausbildung im Transportgewerbe soll das Profil der
Logistikstandorte Hamm und Kreis Soest geschärft werden. Das
Ausbildungsnetzwerk "Professionelle Fachkräfte im
Transportgewerbe" unterstützt Speditionen bei der Bewerbersuche
und in der Betreuung der Lehrlinge. Auf der anderen Seite
informiert es Schüler über Berufe und Qualifikationen in der
Logistikbranche. "ProfiTruck" wird von Bund und EU als
Jobstarter-Projekt bis Ende 2012 gefördert und soll einem
Fachkräftemangel in der Branche vorbeugen. Strengere Vorgaben
zu Ruhezeiten und Ausbildung hätten nach Erfahrung des
Projektleiters Markus Rasche zu einer stärkeren Nachfrage nach
qualifizierten Fahrern sowie einer besseren Bezahlung geführt.
Das Netzwerk soll damit auch die westfälische Logistikbranche
fördern. Diese hat sich gerade in der Hellwegregion als
Wachstumsmarkt erwiesen. Mit dem Fraunhofer-Institut für
Materialfluss und Logistik in Dortmund sowie der Fachhochschule
für Logistik und Wirtschaft in Hamm schlage dort das "Herz der
deutschen Handelslogistik", so das Informationsportal
Logistikcluster NRW.

Weitere Informationen: http://www.profitruck-bvwl.de/

Pressekontakt: Markus Rasche, ProfiTruck, Telefon: 0251/6061471,
E-Mail: rasche[at]bvwl.de

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Westfalen,
NRW, Bochum: Panorama, Wissenschaft und Bildung / 26.01.2011
10:00

Bochumer Studie: Magnetstimulation für schnelleres Lernen

Bochum (wh). Die magnetische Hirnstimulation könnte die
Lerngeschwindigkeit erhöhen. Hinweise auf diese Wirkung haben
Mediziner der Bochumer Ruhr-Universität gefunden. Die Forscher
konnten erstmals zeigen, dass eine künstliche Stimulation des
Gehirns die Aktivität bestimmter Nervenzellen verändert.
Außerdem fand die Arbeitsgruppe von Professor Klaus Funke
heraus, dass Ratten schneller lernen, wenn sie mit einem
sogenannten aktivierenden Reizprotokoll behandelt werden. Die
transkranielle Magnetstimulation (TMS) ist eine relativ neue
Methode zur schmerzfreien Erregung von Gehirn-Nervenzellen. Sie
beruht darauf, dass mittels eines Magnetfeldes die Hirnrinde
stimuliert werden kann. Bislang wird die TMS mit begrenztem
Erfolg bei Funktionsstörungen des Gehirns, zum Beispiel
schweren Depressionen, eingesetzt. Die neuen Studienergebnisse
sollen dazu beitragen, die Therapie künftig zielgenauer zu
nutzen.

Weitere Informationen und ein Pressefoto:
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2011/pm00023.html.de

Pressekontakt: Prof. Dr. Klaus Funke, Abteilung
Neurophysiologie, Medizinische Fakultät der Ruhr-Universität,
Telefon: 0234/3223944, E-Mail: funke[at]neurop.rub.de; Dr.
Josef König, Pressesprecher RUB, Telefon: 0234/3222830, E-Mail:
pressestelle[at]presse.rub.de

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Westfalen,
NRW, Herford: Kultur und Medien / 25.01.2011 17:00

Nachruf: Marta Herford ist bestürzt über den Tod von Dennis
Oppenheim

Herford (wh). Mit tiefer Bestürzung haben die Mitarbeiter des
Museums Marta Herford auf den plötzlichen Tod des
amerikanischen Künstlers Dennis Oppenheim reagiert: "Wir haben
einen wunderbaren Menschen verloren und einen großartigen
Künstler, dessen vielgestaltiges Werk seinen festen Platz in
der Kunstgeschichte längst gefunden hat", heißt es in einem
Nachruf. Oppenheim war sowohl dem Museum als auch der Stadt
Herford durch vergangene Ausstellungsprojekte verbunden. Sein
letztes im öffentlichen Raum realisiertes Werk ist die
beleuchtete Doppelskulptur "Safety Cones". Die Aufstellung der
5,50 Meter hohen Pylonen in der Herforder Innenstadt sorgte im
vergangenen Jahr für heftige Diskussionen und einen
Bürgerentscheid gegen das Kunstwerk. Dieser scheiterte jedoch
an zu geringer Beteiligung. Dennis Oppenheim starb am
vergangenen Freitag mit 72 Jahren in New York.

Pressekontakt: Karin Barth, Pressesprecherin Marta Herford,
Telefon: 05221/99443027, E-Mail: karin.barth[at]marta-herford.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Gelsenkirchen: Freizeit, Panorama / 25.01.2011 16:00

Zoom Erlebniswelt überträgt Giraffengeburt im Internet

Gelsenkirchen (wh). Die mit Spannung erwartete Geburt zweier
Giraffenbabys in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen können
nicht nur die Zoobesucher live erleben, sondern auch
Internetnutzer: Ab sofort bietet der ehemalige Ruhr-Zoo auf
seinem Online-Portal per Video-Stream einen Blick ins Gehege
der Giraffendamen Jadranka und Majanga, die im 14. und 15.
Monat schwanger sind und somit kurz vor der Geburt stehen. Die
Geburt von Giraffen ist in Zoos keine Seltenheit, aber durchaus
ein spektakuläres Erlebnis, weil die Jungtiere aus etwa zwei
Metern Höhe auf den Boden fallen. Die ersten wackeligen
Stehversuche unternimmt ein Giraffenbaby normalerweise
innerhalb der ersten 20 Minuten. Nach ein bis zwei Stunden
säugen die Tiere in der Regel erstmalig.

Weitere Informationen und der Live-Stream:
http://www.zoom-erlebniswelt.de/deutsche_Version/Foto_und_Film/Filmbeitraege/Live_Stream.asp

Pressekontakt:
Sabine Haas, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zoom
Erlebniswelt, Telefon: 0209/954 5126, E-Mail:
sabine.haas[at]zoom-erlebniswelt.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bochum: Kultur und Medien, Panorama, Politik,
Stadtentwicklung / 25.01.2011 15:00

Einwohnerzahlen: Dortmund liegt im Ruhrgebiet weiter vorn

Dortmund (wh). Dortmund ist die Stadt mit den meisten
Einwohnern im Ruhrgebiet - und baut diesen Vorsprung weiter
aus. Am 31.12.2010 zählten die Statistiker 585.000 Bürger mit
Haupt- und Nebenwohnsitz in der westfälischen Stadt; das sind
13.608 mehr als im Vorjahr. In Essen - lange Zeit die
bevölkerungsreichste Stadt im Revier - lebten am Stichtag
571.392 Menschen. Zu verdanken sei der Anstieg in Dortmund der
Tatsache, dass 2010 mehr Menschen in die Stadt zuzogen, als
wegzogen, zeigt der aktuell erschienene Jahresbericht
"Lebensraum Dortmund". Aus der Berechnung geht auch hervor,
dass die Dortmunder Einwohnzahl heute um vier Prozent niedriger
liegt als vor 30 Jahren. In Essen sowie in Duisburg liegen die
Einbußen im gleichen Zeitraum bei mehr als zehn Prozent.

Weitere Informationen und Daten:
http://dev.statistik.dortmund.de/upload/binarydata_do4ud4cms/27/83/20/00/00/00/208327/192_lebensraumDO1.pdf

Pressekontakt:
Pressestelle der Stadt Dortmund, Telefon: 0231/5022134, E-Mail:
pressestelle[at]dortmund.de

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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 27 10:15:11 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Jan 2011 10:15:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Koennen Dinge sprechen? Abschiedsvorlesung von Prof.
Dr. Ruth-Elisabeth Mohrmann, Muenster, 02.02.2011
Message-ID: 4D4145AF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 26.01.2011, 13:31


AKTUELL

Können Dinge sprechen?
Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Ruth-Elisabeth Mohrmann

Die renommierte Ethnologin Prof. Dr. Ruth-Elisabeth Mohrmann
hält am Mittwoch, 2. Februar, um 10 Uhr ihre Abschiedsvorlesung
zum Thema "Können Dinge sprechen?" Diese findet statt im
Hörsaal SCH3, Scharnhorststraße 100 in Münster. Ruth-Elisabeth
Mohrmann war von 1994 bis 1998 Prorektorin für Lehre und
studentische Angelegenheiten. Seit 1993 arbeitet sie als
Professorin und Direktorin des Seminars für
Volkskunde/Europäische Ethnologie an der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster. Als Vorsitzende der Kommission
für Lehre und studentische Angelegenheiten und Vorsitzende der
Lehrerausbildungskommission setzte sie Akzente. Sie ist
Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates des Germanischen
Nationalmuseums in Nürnberg.

Ruth-Elisabeth Mohrmann schrieb unter anderem über die
Arbeiterwohnkultur, die Stadt als volkskundliches
Forschungsfeld, die Errichtung öffentlicher Schlachthäuser im
19. Jahrhundert, weibliche Lebensmuster in Ost und West,
Schmähen und Schelten sowie über "Bockbier, Grünkohl und
Hochzeitssuppe" als kulinarische Markenzeichen Niedersachsens.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 27 10:43:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Jan 2011 10:43:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Seltener Dreilapperkrebs im Ebbegebirge gefunden: 465
Millionen Jahre alter Fund moeglicherweise einzigartig
Message-ID: 4D414C54.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.01.2011, 10:25


AKTUELL

Seltener Dreilapperkrebs im Ebbegebirge gefunden
465 Millionen Jahre alter Fund möglicherweise einzigartig

Forscher des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben
einen seltenen Trilobiten, einen sogenannten Dreilapperkrebs,
an einer Straßenböschung im Ebbegebirge bei Herscheid im
Märkischen Kreis ausgegraben.

So ein Fund ist nach Angaben des Wissenschaftlers Dr. Lothar
Schöllmann vom LWL-Museum für Naturkunde in Münster sehr
selten: "Im Ebbegebirge treten die ältesten Schichten
Westfalens zutage. Während der Ausgrabung konnten fünf
Exemplare dieser Gliederfüßer geborgen werden. Darunter befand
sich das Exemplar eines 'Selenopeltis'. Bislang wurde nur ein
isoliertes Schwanzschild 1990 in der Gegend geborgen."
Grabungsleiter Schöllmann schätzt das Alter des Fossils auf 465
Millionen Jahre, der Zeit des unteren Llanvirn.

Dabei scheint der Fund recht unscheinbar, beträgt doch die
maximale Länge der dunkelgrauen Versteinerung lediglich einen
Zentimeter. "Möglicherweise fehlt das Pygidium, das
Schwanzschild", sagt Schöllmann. Das ist aber erst später
festzustellen, da das Stück zur Zeit noch nicht präpariert ist.
Sollte das Schwanzschild erhalten sein oder das bereits
gefundene Pygidium zum neuen Fund passen, wäre der Neufund das
einzige fast vollständige Exemplar dieser Art weltweit.

Hintergrund Den Namen Trilobiten verdanken die sogenannten
"Dreilapperkrebse" ihrer ausgeprägten Dreigliederung des
Körpers in einen vorderen Kopfschild, einen mittleren,
segmentierten Rumpfabschnitt und einen hinteren Schwanzschild.
Eine deutliche Dreigliederung ist auch in die Querrichtung
vorhanden: durch eine Mittelachse und beidseitig davon
abgegliederte Seitenteile. Systematisch gehören die Trilobiten
mit den Krebsen und Insekten zu den Gliederfüßern
(Arthropoden). Entgegen ihres deutschen Namens sind diese Tiere
jedoch nicht mit den Krebsen verwandt.

In der rund vierwöchigen Grabung im vergangenen Herbst bargen
die Forscher als weitere Funde Algen, ausgestorbene,
polypenähnliche marine Tiere, die zu den frühesten Stammformen
der Wirbeltiere gehören und "Tomaculum problematikum", ein mit
Kotpillen gefüllter Gang.

Die Grabungsstelle lag vor 465 Millionen Jahren auf dem
Kleinkontinent Avalonia, zu dem die Kerne von Norddeutschland,
Belgien, Zentralengland, Zentralirland Neufundland, und Nova
Scotia gehörten. Avalonia lag auf der Südhalbkugel der Erde,
etwa auf der geographischen Breite von Süd-Feuerland. Im frühen
Ordovizium trennte sich Avalonia vom Südkontinent Gondwana, der
aus Afrika, Südamerika, Antarktis, Indien, Nord- und Südchina
bestand, um im Unter-Devon dann mit Laurussia, welches aus
Nordamerika, Grönland, Skandinavien, Baltikum bestand, zu
kollidieren.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 27 10:52:11 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Jan 2011 10:52:11 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Kunst und Kultur im Montanwesen des 16. bis 20.
Jahrhunderts, Wenden, 30.01.-21.08.2011
Message-ID: 4D414E5B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Monika Löcken"
Datum: 26.01.2011, 12:16


AUSSTELLUNG

Museum Wendener Hütte
Am Sonntag, dem 30. Januar 2011 wird um 11:00 Uhr die
Ausstellung "Kunst und Kultur im Montanwesen des 16. bis 20.
Jahrhunderts" eröffnet.

Kunst und Kultur im Montanwesen
Montanwesen meint Bergbau und Lagerstättenwesen, das
Hüttenwesen im Bereich Metalle, Salze oder Erden sowie
Metallurgie. Diese wichtigen Gewerbezweige haben sich als
kulturbildende Kraft in Märchen und Sagen, Liedern und Bräuchen
und natürlich in Kunstwerken mannigfaltig niedergeschlagen.

Die Ausstellung zeigt die Vielfalt dieser Kunstäußerungen, die
entweder einzelne Bereiche des Montanwesens direkt abbilden
oder die Verarbeitungstechniken ansprechen. Dabei handelt es
sich sowohl um Kunst aus dem kirchlichen als auch um profanen
Bereiche, um kunstgewerbliche Gegenstände, wie Ehrengeschenke,
Fahnen, Münzen, oder aber um Arbeitsgeräte, wie
Markscheidergeräte, Grubenrisse oder Uniformen.

Im Mittelpunkt unserer Ausstellung stehen jedoch Graphiken aus
dem Bestand des Museums. Es handelt sich um Drucke, die aus der
technologischen Literatur des 16. bis 19. Jahrhunderts stammen.
Im Mittelalter dienten Abbildungen von Arbeitssituationen
zunächst nur zur Illustration von Texten und erst im 15.
Jahrhundert gewinnen Abbildungen technischer Vorgänge eine
eigene Bedeutung. Eigenen Informationswert enthalten sie in
Weltbeschreibungen wie zum Beispiel der "Chosmographia" des
Sebastian Münsters, die auch die Darstellung von Bergbau und
Handwerk behandelten.

Eine zentrale Gruppe von technologischen Werken stellen die
sogenannten Ständebücher dar. Ein frühes Beispiel sind die
Holzschnitte des Jost Amman aus dem Jahre 1569, die zusammen
mit den Versen von Hans Sachs bereits detaillierte Einblicke in
die handwerklichen Techniken geben.

Der Verleger Christoph Weigel gibt etwas 100 Jahre später kurze
Berufsbeschreibungen, die die Geschichte der Berufe und eine
knappe Darstellung der Arbeitsvorgänge liefern. Vor allem wegen
der Abbildungen und der sachlichen Prosatexte bilden Weigels
Schriften für die Kameralisten seiner Zeit eine Art Handbuch,
aus dem sie ihre Kenntnisse der Berufe und Handwerke entnehmen
konnten. Im Gegensatz dazu stehen die moralisierenden Verse
unter den Bildern. Sie stammen aus der Feder des
Kapuziner-Predigers Ulrich Megerle, der als Abraham a Santa
Clara bekannt wurde.


INFO

Die Ausstellung wird bis zum 21. August 2011 im Museum
gezeigt.


Museum Wendener Hütte
Hochofenstraße 6
57482 Wenden

Öffnungszeiten im Winter:
dienstags bis sonntags
14:00 bis 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung

ab dem 01.April:
dienstags bis sonntags
15:00 bis 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung


Infos unter
Tel.: 02761-81401, 81752
URL: www.museum-wendener-huette.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 27 11:31:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Jan 2011 11:31:10 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 446, September 2010
Message-ID: 4D41577E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 27.01.2011, 11:45


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 446
September 2010


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]



Kleine, Joseph
Ferdinand Freiligrath wohnte im "Haus zur Rose"
Relief des Künstlers Fritz Viegener in Soest erinnert an den
berühmten Dichter

Beaugrand, Günter
Geraubt und wiedergefunden
Das Kreuz der Stiftskirche in Stromberg zählt zu den ältesten
Christus-Darstellungen in Westfalen

K., F.
Störche in alten Wetterregeln

Multhaupt, Hermann
Mit dem Fahrstuhl in die Hölle
Die Wewelsburg dokumentiert Ideologie und Terror der SS

Krämer, Hermann J.
Die jüdischen Friedhöfe in der Stadt Rüthen
Wege und Anmerkungen zu ihrer wissenschaftlichen
Erschließung (1. Teil)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 27 14:07:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Jan 2011 14:07:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 27.01.2011
Message-ID: 4D417C24.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 27.01.2011, 12:36


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 27.01.2011

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Märkischer Kreis: Panorama, Wissenschaft und
Bildung / 27.01.2011 12:00

Forscher entdecken 465 Millionen Jahre altes Fossil im
Ebbegebirge

Herscheid (wh). Eine seltene Entdeckung haben Forscher des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im Ebbegebirge bei
Herscheid (Märkischer Kreis) gemacht: An einer Straßenböschung
fanden die Archäologen einen etwa 465 Millionen Jahre alten
sogenannten Dreilapperkrebs. Das lediglich einen Zentimeter
große Fossil könnte sich bei den nun folgenden Untersuchungen
als einzigartig erweisen. Sollte sich bei der Präparation des
Stückes auch das Schwanzschild des Gliederfüßers finden, wäre
der Neufund das einzige fast vollständige Exemplar dieser Art
weltweit.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?23633

Pressekontakt: Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde,
Telefon: 0251/5916066; Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle,
Telefon: 0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
NRW, Hamm: Soziales, Wissenschaft und Bildung / 27.01.2011
11:00

Ambitionierte Küche statt TV-Kameras: Gastronomie Denkma(h)l
bildet psychisch kranke Jugendliche aus

Hamm (wh). Der britische Star-Koch Jamie Oliver und sein
deutscher Kollege Christian Rach feierten mit ihren
Ausbildungsprojekten für benachteiligte Jugendliche
Quotenerfolge im Fernsehen. In Hamm hat sich die Lehr- und
Trainingsgastronomie Denkma(h)l bereits seit über drei Jahren
erfolgreich etabliert - ohne TV-Kameras, aber mit einer
ambitionierten Küche. In dem Lokal werden 15 junge Menschen mit
psychischen Erkrankungen ausgebildet oder arbeiten mit einer
intensiven pädagogischen Begleitung. Durch die Gründung eines
Fördervereins hoffen die Beteiligten nun, das Projekt
langfristig sichern zu können. Denn durch die hohen Kosten für
Betreuung und Unterstützung der Jugendlichen könne sich das
Denkma(h)l nicht allein durch die gastronomischen Einnahmen und
öffentlichen Zuschüsse tragen, so die betreuende Pädagogin
Christiane Brexel von den Malteser Werken. Die Hammer Lehr- und
Trainingsgastronomie ist eine Einrichtung der gemeinnützigen
Malteser Werke und wird unter anderem von der Aktion Mensch
unterstützt. Ziel ist es, Jugendliche, die zum Beispiel an
Depressionen oder Essstörungen leiden, an die Arbeitswelt
heranzuführen - und den Gästen eurasische Speisen auf dem
Standard der gehobenen Gastronomie zu bieten.

Weitere Informationen: http://www.denkmahl-hamm.de/

Pressekontakt: Christiane Brexel, Malteser Werke, Telefon:
02381/3712404, E-Mail: christianebrexel[at]denkmahl-hamm.de

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Westfalen,
NRW, Gelsenkirchen: Kultur und Medien / 27.01.2011 10:00

Schloss Horst erhält Reliefbronze der Künstlerin Elisabeth
Baumeister-Bühler

Gelsenkirchen (wh). Eine Gottheit für das Revier: Durch eine
Leihgabe der "Sammlung Werner Bibl - Förderung der Kunst im
öffentlichen Raum" wird seit gestern die Reliefbronze "Merkur"
der Künstlerin Elisabeth Baumeister-Bühler (1912 - 2000) im
Gelsenkirchener Renaissanceschloss Horst ausgestellt. Die um
1963/64 entworfene und realisierte expressionistische
Darstellung des römischen Gottes Merkur hängt in etwa sechs
Metern Höhe in der Glashalle der Anlage und nimmt Bezug auf die
Zeit der Renaissance, als im Schloss Horst noch zahlreiche
andere Götterstatuen ausgestellt waren. Unterstützt wurde das
Projekt durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der
in den vergangenen Jahren bereits die Restaurierung des
Renaissanceschlosses und die Einrichtung eines Museums in der
Anlage ermöglichte.

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Internetseite.

Weitere Informationen zum Renaissanceschloss Horst:
http://www.schloss-horst.de/

Pressekontakt: Dieter Gebhard, Landschaftsverband
Westfalen-Lippe, Telefon: 01520/9359445, E-Mail:
Dieter.Gebhard[at]lwl.org; Elmar Alshut, Schloss Horst,
Telefon: 0209/1696162, E-Mail:
schloss.horst[at]gelsenkirchen.de, Werner Bibl, Sammlung Werner
Bibl - Förderung der Kunst im öffentlichen Raum, Telefon:
0209/595905, E-Mail: Werner.Bibl[at]googlemail.com

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bochum: Kultur und Medien, Panorama /
26.01.2011 16:00

James Bond: Geheimagent kommt aus Wattenscheid

Bochum (wh). Nicht in London und auch nicht in einem mondänen
britischen Seebad ist James Bond vor rund 90 Jahren zur Welt
gekommen - sondern im Bochumer Stadtbezirk Wattenscheid. Über
den weitgehend unbekannten Geburtsort von "007" berichtet das
Magazin Westfalenspiegel in seiner neuen Ausgabe, die am 29.
Januar erscheint. Die Information beruht auf der fiktiven
James-Bond-Biographie, die John Pearson, der ehemalige
Assistent des Bond-Erfinders Ian Flemings, veröffentlichte.
Demnach wurde der Agent am 11. November 1920 in der damals noch
unabhängigen Stadt Wattenscheid geboren. Sein schottischer
Vater Andrew arbeitete dort nach dem Ersten Weltkrieg für die
alliierten Besatzungsbehörden und residierte gemeinsam mit
seiner Frau in einer Villa mit Personal und Pferden. "James
Bond. Die autorisierte Biografie von 007" ist nur auf Englisch
erschienen und in Deutschland weitgehend unbekannt. Pläne, eine
Straße nach dem berühmten Wattenscheider zu benennen, gibt es
von Seiten der Stadt Bochum bislang nicht.

Pressekontakt: Martin Zehren, Redaktion Westfalenspiegel,
Telefon: 0251/4132217, E-Mail: zehren[at]westfalenspiegel.de

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Westfalen,
Bochum, Münster, Recklinghausen, Soest, Steinfurt: Freizeit,
Kultur und Medien, Panorama / 26.01.2011 15:00

Tipps & Termine: Westfalen am Wochenende

Bochum. Film-Soundtracks sind so beliebt wie wenige andere
musikalische Werke - sie werden oft mit besonderen Emotionen
verknüpft. Die Bochumer Symphoniker widmen sich diesem Thema
und spielen zwei oscarprämierte Stücke: "The Red Violin" und
"Crouching Tiger, Hidden Dragon". Vor dem Konzert führt der
Filmkritiker Daniel Kothenschulte in das Thema ein. Freitag, 19
Uhr Tischgespräch, 20 Uhr Konzert, Audi-Max der
Ruhr-Universität http://www.bochumer-symphoniker.de/

Münster. Mit der "Heiligen Johanna der Schlachthöfe" spielt das
Münsterische fringe ensemble/phoenix 5 einen Brecht'schen
Klassiker. Die Kapitalismus-Parabel aus den Zeiten der
Weltwirtschaftskrise wird von sechs Spielern in 20 Rollen
"werktreu bis zum letzten Verfremdungseffekt" aufgeführt.
Freitag und Samstag, 20 Uhr, Theater im Pumpenhaus
http://www.pumpenhaus.de

Hörstel. Jazzige Klänge in der Tradition der italienischen
Volksmusik verspricht das deutsch-italienische Trio Banda
unica. Das Konzert mit selbst gebauten Spezialinstrumenten
findet inmitten der Lichtteppiche von Nicola Dicke in der
Ausstellung "Winterlicht - Tapisserie" statt. Samstag, 19 Uhr,
DA - Kunsthaus Kloster Gravenhorst http://www.da-kunsthaus.de

Lippstadt. Beim "Festival der kleinen Künste" dürfen Zuschauer
zwischen Clowns, Akrobaten und Tänzern auch selbst aktiv
werden. Durch das vielfältige Programm des beliebten
Familienfestivals führt als Conférencier der Entertainer Tobias
Sudhoff alias Prof. Spoon. Sonntag, 14 Uhr, Stadttheater
Lippstadt http://www.lippstadt.de/

Dorsten. Erst mit 74 Jahren entdeckte der Wertpapierhändler
John Elsas seine Liebe zur Kunst. Er experimentierte mit Tusche
und Aquarell und wird wegen seiner Kommentare zum Zeitgeist
häufig mit Wilhelm Busch verglichen. In der Schau "Der
Gespenster Berg" stellt das Jüdische Museum Elsas? Werk die
präzise Fotokunst von Holger Luczak gegenüber. Eröffnung
Sonntag, 11 Uhr, Jüdisches Museum Westfalen
http://www.jmw-dorsten.de/index.php?action=home

Achtung Redaktionen: Zu dieser Meldung finden Sie Pressefotos
im Downloadbereich unserer Website.

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 28 09:26:04 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Jan 2011 09:26:04 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Peters,
Daniel: Das fruehmittelalterliche Graeberfeld von Soest
Message-ID: 4D428BAC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.01.2011, 16:31


LITERATUR

Frühmittelalterliche Preziosen aus Soest
Publikation zu Gräbern vom Lübecker Ring

Es war eine der Sternstunden der Archäologie, als 1930 in Soest
am Lübecker Ring ein frühmittelalterliches Gräberfeld entdeckt
wurde. Dr. Daniel Peters, Mitarbeiter der Römisch-Germanischen
Kommission in Frankfurt, stellt nach über 80 Jahren die erste
umfassende wissenschaftliche Bearbeitung des umfangreichen
Fundgutes vor.

Die Ergebnisse seiner Münsteraner Dissertation lassen die
Ausgrabung in neuem Licht erscheinen und bestätigen die
außerordentliche Bedeutung des Fundplatzes. Die
Altertumskommission für Westfalen beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) hat das Buch jetzt unter dem Titel "Das
frühmittelalterliche Gräberfeld von Soest. Studien zur
Gesellschaft in Grenzraum und Epochenumbruch" herausgegeben.

"Die in Westfalen einzigartigen Funde dürfen auch im
überregionalen Vergleich als in Qualität und Quantität
herausragende Ausstattungsgegenstände gelten", sagte der
Vorsitzende der Altertumskommission Prof. Dr. Torsten Capelle
bei der Buchpräsentation am Donnerstag (27.01.) in Soest.

"Die Herkunft vieler Trachtbestandteile weist dabei besonders
auf das fränkische Rheinland, aber auch auf das alemannische
Südwestdeutschland hin und zeigt einen intensiven
wirtschaftlich-kulturellen Kontakt der hier bestattenden
Bevölkerung. Die detaillierte Analyse der Objekte und ihre
kulturhistorische Einbettung in das frühmittelalterliche Europa
führen zu neuen Erkenntnissen zur Rolle Soests und des Raums
Westfalen in der Zeit vor und während der Sachsenkriege Karls
des Großen."

Wie so oft in der Archäologie waren es Bauarbeiten, die zur
Entdeckung des frühmittelalterlichen Friedhofes am südöstlichen
damaligen Stadtrand von Soest führten. "Der Fundplatz gehört
mit über 200 ergrabenen Bestattungen, darunter auch einige
Pferdegräber, zu den größten und bedeutendsten
frühmittelalterlichen Friedhöfen Westfalens und datiert vom
späten 6. Jahrhundert bis in die Zeit um 800", erklärt Peters.

Von einigen Vorberichten des Ausgräbers August Stieren
abgesehen wartete die Fachwelt bis heute auf die
wissenschaftliche Vorlage der Grabungsergebnisse. Nur einzelne
Fundstücke gingen bisher als Grundlage für die
mittelalterlichen Chronologiegerüste in die Forschung ein und
wurden in der Fachwelt als Zeugnisse einer
frühmittelalterlichen Hochadelsschicht in Soest diskutiert.

Hintergrund:
Die Belegung des Friedhofes setzte mit West-Ost orientierten
Kammergräbern ein, eine Grabform, die für Bestattungen der
frühmittelalterlichen Oberschicht in fast ganz Mitteleuropa
typisch ist. In hölzernen Grabkammern von ca. zwei mal drei
Metern Größe, zwei Meter unter dem heutigen Niveau, wurden die
Toten in Holzsärgen in gestreckter Rückenlage beerdigt. Die
Verstorbenen wurden in ihrer Tracht bestattet und zusätzlich
mit Beigaben ausgestattet.

Trank- und Speisebeigaben wurden meist am Fußende deponiert und
ließen sich in Form von erhaltenen Keramik-, Glas-, Holz- und
Metallgefäßen nachweisen. Zur Ausstattung der Männergräber
zählte neben Gürteln besonders die Bewaffnung, während bei den
Frauengräbern vor allem die Bestandteile der Tracht wie
Perlenketten, Fibeln, Gürtelschnallen und -gehänge, Schuh- und
Wadenbindengarnituren gefunden wurden.


INFO

Daniel Peters:
Das frühmittelalterliche Gräberfeld von Soest.
Studien zur Gesellschaft in Grenzraum und Epochenumbruch.
Veröffentlichungen der Altertumskommission für Westfalen
Band XIX,
544 Seiten, 406 Abbildungen und 46 Tafeln,
ISBN 978-3-402-15006-1, 59 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 28 09:29:40 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Jan 2011 09:29:40 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Aufstieg und Fall der deutschen Physik im 3.
Reich, Paderborn, 01.02.2011
Message-ID: 4D428C84.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marianne Witt-Stuhr" altertumsverein-paderborn.org>
Datum: 27.01.2011, 15:31


AKTUELL

Aufstieg und Fall der deutschen Physik im 3. Reich

Prof. Dr. Dieter Hoffmann (Max-Planck-Institut für
Wissenschaftsgeschichte, Berlin) spricht in der Vortragsreihe
des Altertumsvereins Paderborn am 1. Februar 2011 um 19.30 Uhr
an der Theologischen Fakultät Paderborn (Kamp 6, Hörsaal 2)
über das Thema Aufstieg und Fall der "Deutschen Physik" im
Dritten Reich. Der Vortrag wird gemeinsam mit der Gesellschaft
für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Paderborn e.V. und dem
Historischen Institut der Universität Paderborn veranstaltet.

Die "Deutsche Physik" zählt zu den markanten Beispielen
ideologisierter Wissenschaft. Allerdings blieb sie ein Phänomen
des Dritten Reichs, das nach anfänglich großer Wirkungsmacht am
Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft bereits
marginalisiert war.

Der Vortrag wird den wissenschaftlichen weltanschaulichen und
politischen Wurzeln der "Deutschen Physik" nachgehen, ihre
Bedeutung für die nationalsozialistische Ideologie und die
Physik als Wissenssystem aufzeigen sowie die wichtigsten
Protagonisten und deren wissenschaftlichen und politischen
Einfluss charakterisieren. Hinterfragt wird auch der Mythos
dieses Phänomens und seine Funktion in der Nachkriegszeit.

Weitere Informationen zum Kulturprogramm des Altertumsvereins
im Internet unter: www.altertumsverein-paderborn.de


INFO

Ort:
Theologische Fakultät Paderborn
Kamp 6
Hörsaal 2

Kontakt:
Rolf-Dietrich Müller
Stadtarchiv Paderborn
Tel.: 05251/88-1595
URL: http://www.altertumsverein-paderborn.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 28 09:51:33 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Jan 2011 09:51:33 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Der Reidemeister, Nr. 184, November 2010
Message-ID: 4D4291A5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 28.01.2011, 10:15


SERVICE: TOC

Der Reidemeister
Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land
herausgegeben vom Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V.

Nr. 184
4. November 2010



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=177




Inhalt:

S. 1529-1542
Waldminghaus, Hartmut
Die evangelischen Pfarrhäuser in Lüdenscheid
Vom Wiedenhof bis zur Teilung der Evangelischen Kirchengemeinde
Lüdenscheid im Jahr 1966 (1. Teil)

1543f.
Anon.
Markante Punkte im Lüdenscheider Stadtplan von 1723





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 28 10:06:36 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Jan 2011 10:06:36 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Wittgenstein, Band 74, Heft 3, September 2010
Message-ID: 4D42952C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 28.01.2011, 10:30


SERVICE: TOC

Wittgenstein
Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.

Jahrgang 98
September 2010
Band 74, Heft 3

ISSN: 0043-7093


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=102



Inhalt in Auswahl [AS]


S. 82-89
Bauer, Eberhard
Neue Funde zur Geschichte der Kapelle in Hesselbach

S. 91-99
Meier, Johannes
"Ein Aufenthaltsort von vielem Reize".
Prinz August Ludwig zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1788-1874)
in der Propstei Clarholz

S. 99-107
Petry, Hans Friedrich
100 Jahre elektrischer Strom in Berleburg.
Die Straßen und Häuser werden hell

S. 108-113
Fohren - Bodenrelikte aus dem Mittelalter

S.114-118
Buchbesprechungen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 28 13:36:56 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Jan 2011 13:36:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 28.01.2011
Message-ID: 4D42C678.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 28.01.2011, 12:36


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 28.01.2011

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Westfalen,
NRW, Dortmund, Hamm, Lippe, Münster: Kultur und Medien,
Panorama, Politik, Wissenschaft und Bildung / 28.01.2011 12:00

Zweifelhafte Straßennamen: Wissenschaftler kritisiert Münster

Westfalen (wh). Straßen in Münster tragen häufig Namen von
Menschen mit zweifelhaften Verdiensten. Das hat der
Privatdozent Dr. Rainer Pöpinghege von der Universität
Paderborn herausgefunden. In der neuen Ausgabe des Magazins
Westfalenspiegel, die am 29. Januar erscheint, sagt der
Wissenschaftler, dass Münsters Straßen "stark mit
nationalsozialistischen und nationalistischen Namen belegt
sind." Dabei stützt er sich auf eigene Untersuchungen, für die
er Straßennamen in verschiedenen westfälischen Städten
analysiert hat. Im Vergleich zu Münster gäbe es demnach in Hamm
und Dortmund weitaus weniger zweifelhafte Straßennamen, in
Detmold sogar gar keine. Eine Tagung zu dem Thema bereiten
zurzeit das Institut für westfälische Regionalgeschichte des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), die
LWL-Literaturkommission und der Westfälische Heimatbund vor:
Unter dem Titel "Straßenbenennungen als Instrument der
Geschichtspolitik und Erinnerungskultur" wollen die
Wissenschaftler am 12. Juli in Münster zusammenkommen.

Pressekontakt: Martin Zehren, Redaktion Westfalenspiegel,
Telefon: 0251/4132217, E-Mail: zehren[at]westfalenspiegel.de

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Westfalen,
NRW, Lippe: Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung / 28.01.2011
11:00

Wettbewerb: Blomberger Unternehmen als Arbeitgeber des Jahres
ausgezeichnet

Blomberg (wh). Für seine vorbildliche Personalarbeit wurde das
Blomberger Unternehmen Phoenix Contact als "Arbeitgeber des
Jahres" in der Klasse 501 bis 5000 Mitarbeiter ausgezeichnet.
Der ehemalige NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement
überreichte den von der Wirtschaftsinitiative "Top Job"
initiierten Preis gestern Abend in Duisburg. Die
Wettbewerbsjury begründete ihre Entscheidung für Phoenix
Contact mit dem großen Engagement des Unternehmens gerade für
seine jungen Mitarbeiter. So bietet der 1923 gegründete
Hersteller industrieller Elektrotechnik etwa Nachhilfe für
Schüler an, um sie für die Ausbildung im eigenen Haus
vorzubereiten. Der bundesweite Unternehmensvergleich "Top Job"
wird seit zehn Jahren von der "compamedia GmbH" organisiert.
Durch den Wettbewerb sollen die besten Arbeitgeber im
Mittelstand ermittelt werden. Grundlage für die Preisvergabe
ist eine Mitarbeiterbefragung bei den teilnehmenden Unternehmen.

Weitere Informationen:
http://www.topjob.de/top-arbeitgeber/arbeitgeber-des-jahres/groessenklasse-c.html

Pressekontakt:
Silke Masurat, compamedia GmbH, Telefon: 07551/9498634, E-Mail:
masurat[at]compamedia.de; Angela Josephs, Phoenix Contact,
Telefon: 05235/341512, E-Mail: ajosephs[at]phoenixcontact.com

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Westfalen,
NRW, Märkischer Kreis: Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung /
28.01.2011 10:00

Rubicon Contest: Geistiges Kräftemessen in Iserlohn

Iserlohn (wh). Studenten aus der ganzen Welt treffen sich vom
1. bis 3. März an der BiTS in Iserlohn, um beim Rubicon Contest
ihr Wissen zum Thema Mobilität zu messen. Der internationale
Hochschulwettbewerb für Wirtschaftsstudierende findet bereits
zum fünften Mal an der privaten Hochschule statt. 24
ausgewählte Teams renommierter Universitäten, unter anderem aus
den USA, Indien und Nigeria, entwickeln und präsentieren Ideen
zum Wettbewerbsmotto "The Future of Mobility". Dabei geht es
nicht nur um die Frage, wie man am schnellsten von A nach B
kommt, sondern auch um virtuelle Mobilität, zum Beispiel in
sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook. Die besten
Lösungen für die gestellten Fallstudien werden von einer Jury
aus Unternehmern, jungen Nachwuchskräften und Professoren
ausgezeichnet.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://rubicon-contest.de/index.php/de/presse

Pressekontakt: Magnus Kleinschnittger, b.one e.V., Telefon:
02371/776533, E-Mail: kleinschnittger[at]rubicon-contest.de

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Westfalen,
NRW, Hagen: Freizeit, Kultur und Medien / 27.01.2011 17:00

Interkulturelles Opernprojekt: "Gegen die Wand" feiert Premiere
in Hagen

Hagen (wh). Ein interkulturelles Musikprojekt feiert am 26.
Februar Premiere im theaterhagen: Die Oper "Gegen die Wand"
nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin wird nach der
Uraufführung am Theater Bremen und der Aufführung an der Jungen
Oper Stuttgart nun in Westfalen gezeigt. Das Werk des
Komponisten Ludger Vollmer wird in deutscher und türkischer
Sprache aufgeführt und mit Übertiteln versehen. Zudem kommen
neben westlichen Orchester-Instrumenten auch türkische
Instrumente wie die Laute Saz oder das Blasinstrument Kaval zum
Einsatz. Das theaterhagen reagiert nach eigenen Angaben mit der
Programmauswahl auch auf die soziale und demografische
Entwicklung in der Stadt. 34 Prozent aller Menschen in Hagen
haben einen Migrationshintergrund. Am Theater selbst arbeiten
Angestellte aus 42 Nationen.

Weitere Informationen: http://www.theater-hagen.de/

Pressekontakt: Monika Martincevic, Presse und
Öffentlichkeitsarbeit theaterhagen, Telefon: 02331/2073207,
E-Mail: monika.martincevic[at]stadt-hagen.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Soziales, Wissenschaft und Bildung
/ 27.01.2011 16:00

Dortmunder Studie: Sozial benachteiligte Kinder neigen eher zu
Übergewicht

Dortmund (wh). Sozial benachteiligte Kinder in Dortmund neigen
eher zu Übergewicht als Kinder aus einem starken sozialen
Umfeld. Das geht aus einer Studie hervor, die der Fachbereich
Statistik und das Gesundheitsamt der Stadt in Zusammenarbeit
mit der Technischen Universität Dortmund und der BKK Hoesch
erhoben hat. Demnach sind das Einkommen und der Bildungsstatus
im Umfeld der Kinder wichtige Faktoren für eine Tendenz zu
Übergewicht. Auch der Gewichtsstatus der Eltern spielt eine
entscheidende Rolle. Laut der Studie gilt: "Übergewichtige
Eltern haben auch eher übergewichtige Kinder." Für die nach
Angaben der Stadt in dieser Art bundesweit erste Erhebung
wurden 1300 Kinder in einen Zeitraum von drei Jahren regelmäßig
untersucht. Bei der Schuleingangsuntersuchung im Alter von
sechs Jahren waren 14 Prozent der Kinder übergewichtig. Die
"Längsschnittuntersuchung der Entwicklung des BMI (Body Mass
Index) Dortmunder Kinder" soll noch bis 2013 fortgesetzt werden.

Weitere Informationen:
http://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/nachricht.jsp?nid=115233

Pressekontakt:
Anke Widow, Pressestelle der Stadt Dortmund, Telefon:
0231/5022135, E-Mail: pressestelle[at]stadtdo.de

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Westfalen,
NRW, Bielefeld, Siegen-Wittgenstein: Panorama, Politik,
Soziales / 27.01.2011 15:00

"Hinsehen und Handeln": Landesinnenministerium verleiht Preis
für Zivilcourage

Westfalen (wh). Für ihr selbstloses Eingreifen in einer
gefährlichen Situation hat das Landesinnenministerium NRW neun
mutigen Helfern jetzt den Preis für Zivilcourage verliehen. Zu
den Ausgezeichneten gehört unter anderem Katrin Janusch aus
Freudenberg im Siegerland. Die 32-Jährige eilte einer Frau zu
Hilfe, die von einem Mann verprügelt wurde. Der Täter konnte
später von der Polizei gefasst werden. Auch das Eingreifen von
Sarah Oberkrome und Frauke Lamers verhinderte Schlimmeres: Die
Bielefelderinnen unterbanden eine Vergewaltigung und sorgten
durch eine exakte Personenbeschreibung für die Festnahme des
Täters. "Es gehört Mut dazu, anderen in Notsituationen zu
helfen, weil man selbst angegriffen oder verletzt werden
könnte", lobte NRW-Innenminister Ralf Jäger die Preisträger.
Zugleich warnte er aber auch vor Tollkühnheit. Statt das eigene
Leben zu riskieren solle in jeden Fall die Polizei gerufen
werden, so Jäger.

Weitere Informationen und Pressefotos: http://www.mik.nrw.de/

Pressekontakt: Innenministerium NRW, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 0211/8712301, E-Mail:
pressestelle[at]im.nrw.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 31 11:06:02 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Jan 2011 11:06:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Werl in Westfalen - eine
Bibliothekslandschaft zwischen Adel und Patriziat, Muenster, 04.02.2011
Message-ID: 4D46979A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 28.01.2011, 16:01


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Wintersemester 2010/2011

spricht

Iris Bunte, M. A. (Siegen)

über

Werl in Westfalen - eine Bibliothekslandschaft zwischen Adel
und Patriziat

Seit kurzer Zeit rückt der Buchbesitz einzelner
Bevölkerungsschichten zunehmend in den Fokus wissenschaftlicher
Forschung. Mit den Bibliotheken der Werler Erbsälzer liegt ein
einmaliges Zeitzeugnis vor, das ihren Aufstieg vom (Salz-)
Bauerntum ins Patriziat bis hin zur Adelsanerkennung begleitet.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Freitagskolloquium
Datum: 4. Februar 2011 (16.00 Uhr c. t.)

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 275 12
Fax: 0251 / 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 31 11:09:12 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Jan 2011 11:09:12 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Ruhe nach dem Friedensschluss? Osnabrueck 1650 bis
1800, Osnabrueck, 11.03.2011
Message-ID: 4D469858.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Karsten Igel"
Datum: 28.01.2011, 17:06


KONFERENZ

Arbeitskreis Stadtgeschichte im Verein für Geschichte und
Landeskunde von Osnabrück

6. Kolloquium des Arbeitskreises

Osnabrück 11.03.2011, Rathaus, Ratssitzungssaal

Ruhe nach dem Friedensschluss? Osnabrück 1650 bis 1800

Die Zeit zwischen dem Dreißigjährigen Krieg und Napoleon ist
für die allgemeine wie für die Osnabrücker Stadtgeschichte
bisher kein bevorzugter Gegenstand gewesen. Nach dem
Westfälischen Frieden gelten die Fürstenstaaten als bestimmende
Mächte, die Städte allenfalls noch als Kulturpotenz. Auch in
Osnabrück hat der Zeitraum nach der Verfestigung der
konfessionellen und politischen Situation 1648/50
vergleichsweise wenig Interesse auf sich gezogen - am ehesten
das späte 18. Jahrhundert im Zeichen Justus Mösers sowie die
klassizistischen Bauten an der Jahrhundertwende. Was die
städtische Politik-, Sozial- und Alltagsgeschichte angeht,
bleibt vieles erst noch zu entdecken.

Mit seinem sechsten Forschungskolloquium möchte der 2005
gegründete Osnabrücker Arbeitskreis für Stadtgeschichte ein
Forum bieten, um aktuelle Arbeiten und Vorhaben aus diesem
Themenfeld vorzustellen und zu diskutieren. Die Vorträge sind
in diesem Jahr auf die Stadt Osnabrück bezogen. Inhaltlich und
methodisch spannt sich ihr Bogen von grundlegenden politischen
Rahmenbedingungen (Bischof, Landstände, Garnison) über
Schlaglichter aus der Kultur- und Sozialgeschichte
(Textzeugnisse und Lebenswege bürgerlicher Familien, Quellen
der niederen Gerichtsbarkeit) bis zur Vorstellung studentischer
Ausstellungsprojekte.

Anmeldungen bitte bis zum 28. Februar an:
karsten.igel at uni-muenster.de
oder
nicolas.ruegge at nla.niedersachsen.de



Programm:

14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Begrüßung, Einführung

Thorsten Heese (Osnabrück)
"Pater patriae" oder Regent auf Durchreise? Zum
Erscheinungsbild der Bischöfe des Hauses Braunschweig-Lüneburg
in der Stadt Osnabrück (1661-1802)

Karl H. L. Welker (Frankfurt am Main/Osnabrück)
Die Stadt Osnabrück auf dem Landtag

Teresa Minnich (Osnabrück)
Osnabrücker Garnison und Bürgerschaft im 17./18. Jahrhundert

16.30 Uhr bis 17.45 Uhr

Barbara Stiewe (Marburg/Osnabrück)
Hochzeits- und Trauergedichte in Osnabrücker
Gelegenheitsschriften des 18. Jahrhunderts

Thomas Vogtherr (Osnabrück)
Die Osnabrücker Juristenfamilie Lodtmann im 18. Jahrhundert

18.00 Uhr bis 19.30 Uhr

Inken Schmidt-Voges (Osnabrück)
Gerichtsherrenprotokolle als Quellen der Osnabrücker
Sozial- und Alltagsgeschichte

Leben und Tod am Markt. Zwei Ausstellungsprojekte von
Studierenden der Universität Osnabrück


INFO

Kontakt:
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V.
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
E-Mail: histver.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
URL:
http://www.verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 31 11:14:04 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Jan 2011 11:14:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Floeze der Erinnerung" - Vortrag ueber den
Bergbau in Herne und Wanne-Eickel, Dortmund, 01.02.2011
Message-ID: 4D46997C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 29.01.2011, 10:52
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Dienstag, 1. Februar 2011, 19.30 Uhr

"Flöze der Erinnerung" - Vortrag über den Bergbau in Herne und
Wanne-Eickel

Zu dem Vortrag "Flöze der Erinnerung - Der Bergbau in Herne und
Wanne-Eickel zwischen Maloche und Schachtzeichen" aus der Reihe
"Die großen Zechen an der Ruhr" lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 1. Februar, um 19.30 Uhr ein.

Dieses Mal steht nicht eine einzelne Zeche im Blickpunkt,
sondern alle großen Bergwerke der Revierstädte Herne und
Wanne-Eickel: Constantin, Friedrich der Große, Hannibal, Von
der Heydt, Julia, Königsgrube, Mont Cenis, Pluto, Schamrock,
Teutoburgia und Unser Fritz. Anhand dieser reichhaltigen
Überlieferung fragt der Referent nach der nachindustriellen
"Identität" in der Stadt Herne. Die Geschichten rund um die
Zechen weisen so über ihre geographischen Koordinaten hinaus:
Heutige Industriedenkmale und Zechenbrachen finden und erfinden
sich neu als Orte des kollektiven Erinnerns. Und Geschichte als
Erinnerung ist von Gegenwart und Zukunft nicht zu trennen. In
diesem Sinn stehen Herne und Wanne-Eickel beispielhaft für die
ganze Emscherregion.

Der Referent Ralf Piorr kam 1987 nach Herne und studierte an
der Ruhr-Universität Geschichtswissenschaften und Soziologie.
Heute arbeitet er als Publizist und freier Autor. Schwerpunkte
sind dabei stadtgeschichtliche Themen, Fragen der
Einwanderungsgeschichte und die Kultur des Ruhrgebiets.

Im Dezember 2010 erschien sein Buch "Vor Ort über die
Geschichte und Bedeutung des Bergbaus in Herne und
Wanne-Eickel". Es beinhaltet neben den Zechenporträts auch
Beiträge über Grubenunglücke und Trauerrituale in Herne, über
die "Schwerstarbeit im Leben einer Bergmannsfrau", sowie über
die aktuelle Nachnutzung von ehemaligen Zechen-Arealen.

Vor dem kostenfreien Vortrag können Besucher auf der
Galerieindustriearbeit ab 19 Uhr die Fotoausstellung "Struktur
und Architektur" besichtigen, die Aufnahmen aus dem
oberschlesischen Montanrevier zeigt.


INFO

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 31 11:19:15 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Jan 2011 11:19:15 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortraege im Deutschen Bergbau-Museum, Bochum,
01./08.02.2011
Message-ID: 4D469AB3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 29.01.2011, 10:52
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortragsreihe "Auf breiten Schultern - 750 Jahre Knappschaft"
im Deutschen Bergbau-Museum Bochum

1. Februar 2011, 19.00 Uhr, Norbert Ulitzka, Bochum, "Sicher
arbeiten - 125 Jahre Bergbau-Berufsgenossenschaft / 125 Jahre
Gesetzliche Unfallversicherung in Deutschland 1885 - 2010."

Die gesetzliche Unfallversicherung ist Teil der
Sozialversicherung in Deutschland und steht neben der Kranken-,
Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Sie ist
allerdings die einzige, deren Beiträge nicht anteilig von den
Versicherten mitgetragen werden, sondern nur von den
Arbeitgebern. Sie ist durch das Sozialgesetzbuch VII geregelt.
Heute sind alle abhängig Beschäftigten, Schüler, Studierende,
Kinder, die einen Kindergarten besuchen, sowie Haushaltshilfen
und ehrenamtlich Tätige - im Jahr 2009 waren es über 75
Millionen Menschen in Deutschland - unfallversichert.

Die gesetzliche Unfallversicherung sorgt nach Arbeits-, Schul-
und Wegeunfällen sowie bei Berufskrankheiten für die
bestmögliche medizinische, berufliche und gesellschaftliche
Rehabilitation. Die drei Bereiche Prävention, Rehabilitation
und Entschädigung liegen bei den Berufsgenossenschaften und
Unfallkassen in einer Hand. Dieses System ermöglicht einen
umfassenden Schutz und bietet eine hohe soziale Absicherung, in
den wesentlichen Leistungsaspekten seit 125 Jahren.

Am 17. November 1881 verkündete Reichskanzler Otto von Bismarck
die "Kaiserliche Botschaft", die die Sozialversicherung in
Deutschland begründete. Die frühere
"Knappschafts-Berufsgenossenschaft" zählte zu den ersten
Gründungen. Später hieß sie Bergbau-Berufsgenossenschaft und
ist seit Anfang 2010 Teil der neuen Berufsgenossenschaft
Rohstoffe und chemische Industrie.




Deutsches Bergbau-Museum Bochum und Institut für Archäologische
Wissenschaften der Ruhr-Universität Bochum Vortragsreihe 2010 -
2011 im Deutschen Bergbau-Museum: "Zwischen Ost und West:
Technologie, Wirtschaft und Kultur der alten Welt im Spiegel
von Archäologie und Archäometrie."

8. Februar 2011, 19.00 Uhr: Svend Hansen, Berlin, "Frühes
Kupfer und Gold in Südosteuropa. Neue Perspektiven der
Forschung."

Im Vortrag werden die neueren Forschungen zur Kupfer- und
Goldmetallurgie in Südosteuropa dargestellt. Die Gewinnung von
Kupfer und die Herstellung von massiven Beilen und Äxten
begannen demnach deutlich früher im 5. Jahrtausend, als dies
bislang angenommen wurde. Damit verbunden waren soziale
Differenzierungen der Gesellschaften, wie es umfängliche
Metallbeigaben in Gräbern erkennen lassen. Es werden die
neusten Ergebnisse der Ausgrabungen im kupferzeitlichen
Siedlungshügel Magura Gorgana bei Pietrele an der Unteren Donau
vorgestellt. Einer der erstaunlichsten Funde ist ein 130 cm
hoher und 400 Liter fassender Pithos aus der Zeit um 4500 v.
Chr.

Der Eintritt ist frei!


INFO

Eva Koch
Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit / Besucherservice
Telefon: +49 (234) 5877 141/171
Mobil: +49 (160) 97820730
Fax: +49 (234) 968 60120
E-Mail: Eva.Koch at bergbaumuseum.de

Deutsches Bergbau-Museum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
URL: http://www.bergbaumuseum.de



Wir laden Sie ein, unsere Sonderausstellung "Auf breiten Schultern -
750 Jahre Knappschaft" (1. Juli 2010 - 20. März 2011) zu besuchen.

Eine Einrichtung der
DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH
Sitz der Gesellschaft: Bochum
Registergericht: Amtsgericht Bochum
Handelsregister: B 4052

Geschäftsführung:
Prof. Dr. Jürgen Kretschmann (Vorsitzender)
Bernhard Czapla





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 31 16:30:50 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Jan 2011 16:30:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 31.01.2011
Message-ID: 4D46E3BA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 28.01.2011, 12:36


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 28.01.2011

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Westfalen,
NRW, Bochum: Kultur und Medien, Politik, Wissenschaft und
Bildung / 31.01.2011 12:00

Ruhr.2010-Folgeprojekt: Zukunftsakademie NRW soll in Bochum
gegründet werden

Bochum (wh). Als Folgeprojekt des Kulturhauptstadtjahres
Ruhr.2010 plant das Landesministerium für Familie, Kinder,
Jugend, Kultur und Sport, in Bochum eine "Zukunftsakademie NRW"
aufzubauen. Ziel der Gründung ist es, einen Ort zu schaffen, an
dem fächerübergreifend die Entwicklung der Region erforscht und
gestaltet wird. Im Zentrum der Zukunftsakademie soll die Rolle
von Kunst und Kultur für eine moderne Stadtgesellschaft stehen.
Unterstützt wird das Projekt von der Essener Stiftung Mercator
und dem Schauspielhaus Bochum.

Pressekontakt: Anja Adler, Kommunikationsmanagerin Stiftung
Mercator, Telefon: 0201/24522702, E-Mail:
anja.adler[at]stiftung-mercator.de

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Westfalen,
NRW: Soziales, Wissenschaft und Bildung / 31.01.2011 11:00

Schulstatistik: Jeder dritte Jugendliche erlangt Hochschulreife

Westfalen (wh). Etwa jeder dritte Jugendliche in Westfalen
verlässt die Schule mit dem Abitur oder Fachabitur. Das geht
aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes
hervor. Demnach hatten von den insgesamt 105.867 westfälischen
Schülern, die im Sommer vergangenen Jahres aus der Schule
entlassen wurden, 36.004 ihre Hochschul- oder
Fachhochschulreife erlangt - das entspricht einer Quote von
rund 34 Prozent. Im Jahr 2009 lag dieser Schnitt in den
Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster noch bei 32,3
Prozent. Parallel zu dieser Entwicklung nahm der Anteil von
Jugendlichen mit Hauptschulabschluss weiter ab: 18.793 Schüler
(17,8 Prozent) verließen die allgemeinbildenden Schulen im
vergangenen Sommer mit dem Hauptschulabschluss. Das sind 1652
(- 1,2 Prozent) weniger als im Jahr 2009. Ganz ohne Abschluss
gingen 5788 Jugendliche von der Schule ab. Auffällig bei der
Statistik ist der deutlich höhere Anteil von Schülerinnen bei
den höheren Abschlüssen. So waren im Jahr 2010 in Westfalen
rund 56,3 Prozent der Abiturienten weiblich.

Weitere Informationen und Ergebnisse für alle Gemeinden, Städte
und Kreise:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2011/pdf/25_11.pdf
Pressekontakt:
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Recklinghausen: Panorama / 28.01.2011 20:00

Prägende Erlebnisse im Revier: Joachim Fuchsberger möchte als
"Kumpel" in Erinnerung bleiben

Recklinghausen (wh). Joachim Fuchsberger möchte, dass man sich
an ihn eines Tages als einen "Kumpel, auf den man sich
verlassen kann" erinnert. Das sagte der Schauspieler und
ehemalige Moderator in einem Interview mit dem Magazin der
Süddeutschen Zeitung (Freitag-Ausgabe). Als Grund für diesen
Gedanken nannte er seine Erlebnisse auf der Zeche König Ludwig
in Recklinghausen. Hier hatte er nach dem Zweiten Weltkrieg
vier Monate gearbeitet, um der britischen Gefangenschaft zu
entgehen. "1200 Meter unter Tage ist mir klar geworden, was es
bedeutet, aufeinander zu achten, Verantwortung für den anderen
zu übernehmen", beschreibt der 83-Jährige seine damaligen
Erfahrungen im Ruhrgebiet. Und weiter: "Wenn Sie mich jetzt
fragen, wie man sich an mich erinnern soll, dann vielleicht so,
dass einer sagt: Der war ein Kumpel, auf den konnte man sich
verlassen. Das würde mich stolz machen."

Das ganze Interview:
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/35303

Pressekontakt: SZ-Magazin, Telefon: 089/21839540

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Westfalen,
Münster: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama, Politik,
Wissenschaft und Bildung / 28.01.2011 16:00

"Anständig essen": Autorin Karen Duve diskutiert mit
Landwirtschaftsminister Johannes Remmel

Münster (wh). Der Andrang zu ihren Lesungen erinnert zuweilen
an Konzerte oder Fußballspiele. Jetzt kommt die Erfolgsautorin
Karen Duve nach Münster. Hier wird sie allerdings nicht ihr
gerade veröffentlichtes Buch "Anständig Essen" vorstellen,
sondern mit NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel über
die Frage "Welchen Preis hat gesundes Essen?" diskutieren.
Eingeladen zu der Podiumsdiskussion am 4. Februar um 19 Uhr im
Festsaal des Rathauses haben Die Grünen NRW. Als weitere
Gesprächsgäste werden Karl-Heinz Schulze zur Wiesch,
Vizepräsident des Westfälisch-Lippischen
Landwirtschaftsverbandes, und Hans-Jürgen Matern, Leiter der
Qualitätssicherung bei der Metro Group, erwartet. In ihrem
aktuellen Buch "Anständig essen" beschreibt Karen Duve den
Selbstversuch, gesünder und verantwortlicher zu essen. Sie
startete vegetarisch, ernährte sich dann eine Zeit lang vegan
und wurde zum Ende ihres Experiments zur Frutarierin - in
dieser Phase aß Duve nur reife Früchte, die die Natur
freiwillig hergibt. Ihre Lesereise führt Karen Duve in diesem
Jahr noch ein weiteres Mal nach Westfalen: Am 12. Mai wird sie
im Kasino Lippstadt auftreten.

Weitere Informationen:
http://www.gruene-nrw.de/details/nachricht/welchen-preis-hat-gesundes-essen.html

Pressekontakt:
Andrea Rupprath, Pressesprecherin Bündnis 90/Die Grünen,
Landesverband NRW, Telefon: 0211/3866612, E-Mail:
presse[at]gruene-nrw.de

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Westfalen,
Borken, Dortmund, Herne, Hochsauerlandkreis, Paderborn,
Recklinghausen: Freizeit, Kultur und Medien / 28.01.2011 15:00

Westfalen im TV: Magische Orte im Sauerland und jede Menge
Komiker

Daaquam in Nordkanada - Austragungsort der Weltmeisterschaft
der Schlittenhund-Gespanne. 350 Musher, wie die Fahrer und
Lenker der Schlitten genannt werden, mit insgesamt 2000 Huskies
kämpfen um den ersten Platz. Mit dabei: Rudi Ropertz aus
Borken. Er startet in der "offenen" Klasse, der Königsklasse,
in der unbeschränkt viele Hunde eingespannt werden können. Drei
Rennen über 26 Kilometer werden ausgetragen. Mit der Reise nach
Kanada und der Teilnahme an der Weltmeisterschaft lebt Ropertz
seinen Lebenstraum. 100 Pfoten für den Sieg, Dienstag, 1.
Februar, 11.25 Uhr, Hessischer Rundfunk

Nordrhein-Westfalen scheint ein komisches Land zu sein.
Jedenfalls gibt es jede Menge Komiker, die hier geboren oder
zuhause sind. Welche Spaßmacher den Zuschauern am besten
gefallen, verrät der WDR in der Sendung "Die besten Komiker aus
Nordrhein-Westfalen". Zur Abstimmung stehen unter anderem
Rüdiger Hoffman, Hape Kerkeling sowie der 1994 verstorbene
Jürgen von Manger. Die besten Komiker aus Nordrhein-Westfalen,
Mittwoch, 2. Februar, 21 Uhr, WDR

"Meine Kindheit... auf dem Lande" erzählt von Menschen in
Nordrhein Westfalen, für die das Dorf, der Hof oder die
Dorfstraße magische Ort sind. Ferdinand Keuter zum Beispiel
verbrachte viele Jahre seiner Kindheit im sauerländischen
Wennigloh. Die überschaubare Welt des Dorfes ließ ihn nie
wieder los und noch heute sagt er: "Die Kindheit in Wennigloh
war die schönste Zeit meines Lebens." Meine Kindheit... auf dem
Lande, Freitag, 4. Februar, 20.15 Uhr, WDR

Es ist der erste Spielfilm aus Dortmund und wurde direkt Kult:
Adolf Winkelmanns "Die Abfahrer" ist die Geschichte von Atze,
Lutz und Sulli, drei arbeitslosen Jugendlichen im Ruhrgebiet
Ende der siebziger Jahre. Als sich ihnen die Chance bietet,
brechen sie aus ihrem tristen Alltag aus und testen die
Freiheit - bei einer Tour mit einem geklauten Möbelwagen. Die
Abfahrer, Sonntag, 6. Februar, 0.25 Uhr, WDR

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