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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 1 11:10:16 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Dec 2010 11:10:16 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortraege im Deutschen Bergbau-Museum, Bochum,
07./14.12.2010
Message-ID: 4CF62D18.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Eva Koch"
Datum: 30.11.2010, 11:35


AKTUELL

Deutsches Bergbau-Museum Bochum und Institut für Archäologische
Wissenschaften der Ruhr-Universität Bochum

Vortragsreihe 2010 - 2011 im Deutschen Bergbau-Museum:

"Zwischen Ost und West: Technologie, Wirtschaft und Kultur der
alten Welt im Spiegel von Archäologie und Archäometrie."

7. Dezember 2010, 19.00 Uhr, Constance von Rüden, Bochum,
"Ägäisches Design in orientalischen Palästen".

Aufwändige Malereien schmückten in der Regel die
bronzezeitlichen Paläste des Orients und Ägyptens. Mal mit
religiösen oder politischen Inhalten, mal zur Schaustellung von
Prunk und Reichtum dienten sie vor allem der Machtlegitimation
der Herrschenden. Für gewöhnlich nutzte man dafür die jeweils
lokal vorherrschende Ikonographie und malte sie al secco auf
Lehmputz oder Kalkstein. Motive, Kompositionen und Maltechniken
entsprachen somit den Sehgewohnheiten der Untertanen und
konnten von ihnen leicht gelesen werden.

In der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. tauchte jedoch sowohl
an der Levante als auch im Nildelta eine Innovation in der
orientalischen Innenarchitektur auf: Man verwendete in den
Palästen nun die eigentlich in der Ägäis beheimatete
Freskotechnik auf Kalkputz und dekorierte die Wände mit wohl
eher exotisch anmutenden minoischen oder mykenischen Motiven.

Die Adaption fremder Motive ist im östlichen Mittelmeerraum der
Bronzezeit weit verbreitet und wird in der jüngeren Forschung -
gemäß dem heutigen Zeitgeist - gern als Ausdruck einer
bronzezeitlichen "Globalisierung" gewertet. Eine solch
pauschale Etikettierung wird jedoch der Mannigfaltigkeit der
darunter zusammengefassten Phänomene nicht gerecht und geht
weder auf ihre spezifischen Hintergründe noch ihre Bedeutung
ein.

Wie muss man sich aber den Transfer einer so komplexen
Technologie wie der Freskomalerei vorstellen und welche Formen
transmediterraner Kommunikation liegen dem zugrunde? Ist dieser
Vorgang in anderen Ländern auf dieselbe Weise abgelaufen? Die
ägäischen oder ägäisierenden Malereien der nahöstlichen Paläste
erlauben tiefe Einblicke in die vielfältigen Austauschformen
zwischen der Ägäis, Anatolien, der Levante und Ägypten in der
Bronzezeit. Diese intensiven Wechselwirkungen stehen am Anfang
einer Geschichte von Ost-Westbeziehungen, die diese Region bis
in heutige Zeit prägen.

Vortragsreihe "Auf breiten Schultern - 750 Jahre Knappschaft"
im Deutschen Bergbau-Museum Bochum 14. Dezember 2010, 19.00 Uhr,

Rainer Slotta, Bochum, "Skulpturen von Bergleuten im Auftrage
der Knappschaft : Arnold Frische - Rudolf Belling - Erich
Schmidtbochum."

Die Hauptverwaltung der Knappschaft in der Bochumer
Pieperstraße gilt als die repräsentativste Bauschöpfung der
Knappschaft, um ihre Bedeutung und ihr Selbstbewusstsein zu
dokumentieren. Dieser Baukörper wurde mit "Kunst am Bau"
verschönt: Dazu zählen vor allem die monumentalen
Bronzeskulpturen des Düsseldorfer Künstlers Arnold Frische, die
im Gebäude angebrachten Reliefs und die Malereien im großen
Sitzungssaal. Die in Berlin ansässige Reichsknappschaft schuf
Kunstwerke u. a. von dem bedeutenden Skulpteur Rudolf Belling.

Nach dem Ende und den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges
entstanden weitere bemerkenswerte Kunstobjekte wie die beiden
bronzenen Großskulpturen von Erich Schmidtbochum, die noch
heute vor dem Knappschaftsgebäude in der Pieperstraße stehen.
Auch zur gegenwärtig im Deutschen Bergbau-Museum Bochum
gezeigten Sonderausstellung "Auf breiten Schultern - 750 Jahre
Knappschaft" hat die Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See
ein Kunstobjekt in Auftrag gegeben. Der Vortrag gibt einen
Überblick über die Kunstvorstellungen in den für das Bestehen
der Knappschaft wichtigen Zeiten. Der Eintritt ist frei!


INFO

Eva Koch
Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit / Besucherservice
Telefon: +49 (234) 5877 141/171
Mobil: +49 (160) 97820730
Fax: +49 (234) 968 60120
E-Mail: Eva.Koch at bergbaumuseum.de

Deutsches Bergbau-Museum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
URL: http://www.bergbaumuseum.de


Wir laden Sie ein, unsere Sonderausstellung
"Auf breiten Schultern - 750 Jahre Knappschaft"
(1. Juli 2010 - 20. März 2011) zu besuchen.

Eine Einrichtung der
DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH
Sitz der Gesellschaft: Bochum
Registergericht: Amtsgericht Bochum
Handelsregister: B 4052

Geschäftsführung:
Prof. Dr. Jürgen Kretschmann (Vorsitzender)
Bernhard Czapla





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 1 11:12:19 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Dec 2010 11:12:19 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/44
Message-ID: 4CF62D93.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 30.11.2010, 12:57


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-44 für den Zeitraum vom 20.11.2010 bis

zum 26.11.2010 mit insgesamt 42 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-44&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 1 11:17:16 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Dec 2010 11:17:16 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Regierungspraesident Dr. Peter Paziorek bekommt
Jubilaeumsmedaille zum 700. Geburtstag des Wigbolds Wolbeck
Message-ID: 4CF62EBC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"

Datum: 30.11.2010, 11:39


AKTUELL

RP bekommt Jubiläumsmedaille zum 700. Geburtstag des Wigbolds
Wolbeck

Franz-Pius Graf von Merveldt, Mitglied des Rates der Stadt
Münster aus Wolbeck und Filialleiter Dirk Stippel von der
Volksbank Wolbeck überreichten jetzt Regierungspräsident Dr.
Peter Paziorek die Jubiläumsmedaille zum 700-jährigen Jubiläum
des Wigbolds Wolbeck.

Ein Wigbold war zurzeit des Fürstbischofs von Münster ein
Marktfleck mit finanzieller Selbstverwaltung, eigener
Gerichtsbarkeit und Marktrechten, ebenso ausgestattet mit Zoll-
und Münzrecht. Seit 1310 hatte Wolbeck diese Privilegien.

Das Wigbold Wolbeck hatte mit dem bis heute erhaltenen
Burgmannshof den Amtssitz eines bischöflichen Drosten. Der
Drostenhof wurde zwischen 1545 und 1557 von Dirk von Merveldt
erbaut. Die fürstbischöfliche Amtsverwaltung oblag somit einem
"Landrat", einem Drosten, in kirchlichem Dienst.

"Wir wollen auf die Geschichte Wolbecks aufmerksam machen.
Deshalb haben wir dem Regierungspräsidenten diese Medaille
übergeben", sagte Graf von Merveldt bei der Übergabe.

Die von der Volksbank Wolbeck herausgegebene silberne
Sondermünze zeigt auf der Vorderseite die Aufschrift 700 Jahre
Wigbold Wolbeck 1310-2010 mit den Umrissen des Drostenhofes,
des Torhauses und der Pfarrkirche St. Nikolaus. Auf der
Rückseite der Münze ist das alte Siegel mit dem Baum als Wappen
und der Inschrift "civitatis de woltbeke".





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 1 11:20:11 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Dec 2010 11:20:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Aasee entstand vor knapp 80 Jahren
Message-ID: 4CF62F6B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 30.11.2010, 09:57


AKTUELL

Aasee entstand vor knapp 80 Jahren

Der "alte" Aasee bis zur Torminbrücke wurde zwischen 1928 und
1934 in drei Bauabschnitten angelegt. Nach Vollendung des
zweiten Bauabschnittes erfolgte am 1. Dezember 1931 in der Höhe
der Goldenen Brücke der Durchstich des Aaseedammes in
Anwesenheit von Oberbürgermeister Georg Sperlich (l.) und
Stadtbaurat Karl Schirmeyer. Sperlich hatte den Bau des Aasees
gegen viele Widerstände durchgesetzt. Mehr zur Geschichte des
Aasees und seine vielfältige Nutzung in Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft zeigt die aktuelle Sonderausstellung "350
Jahre Aasee" im Stadtmuseum.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 1 13:14:13 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Dec 2010 13:14:13 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 01.12.2010
Message-ID: 4CF64A25.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 01.12.2010, 12:37


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 01.12.2010


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Westfalen, NRW, Gelsenkirchen: Panorama, Stadtentwicklung /
01.12.2010 12:00

Wohnen im Hausboot: Gelsenkirchener THS startet Pilotprojekt

Gelsenkirchen (wh). Der Trend zum urbanen Wohnen am Wasser wird
weiterentwickelt: Die Gelsenkirchener Treuhandstelle Wohnen
(THS) plant, an mehreren Standorten im Ruhrgebiet und in
Westfalen Hausboote zu vermieten. Die schwimmenden Häuser
sollen nach Angaben der THS etwa 100 Quadratmeter Wohnfläche
auf zwei Etagen bieten. Die Kaltmiete wird etwa 11 bis 13 Euro
pro Quadratmeter betragen. Mögliche Ankerplätze könnten an den
neu entwickelten Marinas und Innenhäfen größerer Städte
geschaffen werden, zum Beispiel am Rhein-Herne-Kanal in
Gelsenkirchen-Bismarck. "Mit den Hausbooten wollen wir eine
trendige, wasserliebende Zielgruppe ansprechen und neue
Wohnqualitäten in der Region schaffen", beschreibt THS-Sprecher
Ralf Radschun den Hintergrund des Projektes.

Pressekontakt: Ralf Radschun, Pressesprecher THS Gelsenkirchen,
Telefon: 0209/380164, E-Mail: ralf.radschun[at]ths.de

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Westfalen,
NRW: Politik, Soziales, Wirtschaft / 01.12.2010 11:00

Acetylsalicylsäure statt Aspirin: Westfälische Ärzte wollen
Arzneikosten drücken

Westfalen (wh). Gesetzlich versicherte Patienten in Westfalen
könnten zukünftig von ihrem Arzt statt eines bestimmten
Medikaments nur noch den Wirkstoff verschrieben bekommen.
Apotheker hätten dann die Möglichkeit, je nach Marktlage, das
günstigste Arzneimittel anzubieten, was sowohl für die
Patienten als auch für die Krankenkassen Kosten einsparen kann.
Das sieht ein Pilotprojekt vor, das die Apothekerkammer
Westfalen-Lippe (AKWL) zusammen mit der Kassenärztlichen
Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) im Sommer 2011 starten will.
"In Westfalen-Lippe könnte das Modell 250 Millionen Euro
einsparen, deutschlandweit das Zehnfache", so Andreas Daniel,
Pressesprecher der KVWL. Dass Patienten durch die neue Regelung
immer wieder unterschiedliche Medikamente ausgehändigt bekommen,
solle aber vermieden werden. Um das Projekt weiter
voranzutreiben, werden als nächstes Verhandlungen mit den
Krankenkassen geführt.

Pressekontakt: Andreas Daniel, Pressestelle der
Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, Telefon:
0231/94323140, E-Mail: andreas.daniel[at]kvwl.de; Michael
Schmitz, Geschäftsführer Öffentlichkeitsarbeit der
Apothekerkammer Westfalen-Lippe, Telefon: 0251/5200540, E-Mail:
m.schmitz[at]akwl.de

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Westfalen,
Borken: Soziales, Wirtschaft / 01.12.2010 10:00

Gründungsindikator: Kreis Borken liegt vorn

Westfalen (wh). Im Kreis Borken herrscht Gründergeist: Der
Kreis ist die Region in Westfalen mit den meisten
Unternehmensgründungen, meldet das Bonner Institut für
Mittelstandsforschung. Das jetzt veröffentliche Regionenranking
2009 der Neuen Unternehmerischen Initiative (NUI) attestiert
fast allen Städten und Kreisen Westfalens eine Zunahme der
Gründungsaktivität gegenüber dem Vorjahr. So verbesserte sich
der Kreis Borken von einem Wert von 153,8 Punkten auf 189,1. Um
diesen zu berechnen, wird die Anzahl der Gewerbeanmeldungen ins
Verhältnis zur erwerbsfähigen Bevölkerung gesetzt. Mit einem
Durchschnittswert von 151,3 (2008: 142,2) liegen die
westfälischen Städte und Kreise leicht unter dem Landesschnitt
von 159,3 und dem Bundesschnitt von 160,9 Punkten.
Spitzenreiter in Deutschland ist die Stadt Offenbach mit 417,8
Punkten; der Landkreis Stendal liegt mit 87,8 auf dem letzten
Platz. Die Gründungsaktivität gilt als Hinweis auf den
wirtschaftlichen Wohlstand einer Stadt oder eines Kreises.

Weitere Informationen und Ergebnisse zu allen Städten und
Kreisen: http://www.ifm-bonn.org/index.php?id=930

Pressekontakt: Eva May-Strobl, Institut für
Mittelstandsforschung, Telefon: 0228/72 99723, E-Mail:
may[at]ifm-bonn.org

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Westfalen,
NRW, Münster: Soziales / 30.11.2010 16:00

Gegen Depressionen: Uniklinik Münster startet Online-Chat mit
Experten

Münster (wh). Um Menschen zu helfen, die an einer Depression
erkrankt sind, bietet das Universitätsklinikum Münster (UKM)
eine deutschlandweit bislang einmalige Beratung an: Am
Donnerstag, 2. Dezember, von 18 bis 21 Uhr, stehen Experten der
Klinik in einem Online-Chat zur Verfügung. Betroffene und
Angehörige können sich mit Fragen anonym an sie wenden. Zwar
gibt es bereits zahlreiche Chats zum Thema Depression, so
Professor Peter Zwanzger, Leitender Oberarzt der Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie des UKM. "Neu an unserem Angebot
ist, dass zwei Psychologen und zwei Psychiater permanent
erkennbar im Chat sind, moderieren und Fragen beantworten",
erklärt der Sprecher des Münsteraner Bündnisses gegen
Depression. Als niedrigschwelliges Angebot soll der Chat unter
der Adresse http://www.buendnisgegendepression.de Ratsuchenden
eine qualifizierte Orientierung geben, bevor sie zum Beispiel
einen Arzt oder Therapeuten aufsuchen.

Weitere Informationen und ein Pressefoto: http://bit.ly/gqe162

Pressekontakt: Stefan Dreising, Pressereferent UKM, Telefon:
0251/8357447, E-Mail: Stefan.Dreising[at]ukmuenster.de

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Westfalen,
Dortmund, Münster: Kultur und Medien, Panorama / 30.11.2010
15:00

"Westfalen entdecken": Ausstellung präsentiert Sieger des
Fotowettbewerbs

Münster (wh). 30 verschiedene Blicke auf eine Region - von
jungen und alten Fotografen, gebürtigen und neuen Westfalen,
von Profis und Amateurknipsern: Der Wettbewerb "Westfalen
entdecken" des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
präsentiert in einer Ausstellung die 30 besten Motive aus 2600
Einsendungen. Darunter auch das Siegerfoto von Volker Lenk aus
Dortmund. Es zeigt das "Dortmunder U" kurz vor seinem Umbau zum
Kulturzentrum. Bei der Preisverleihung zur
Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 2. Dezember, um 17 Uhr,
wird auch ein Bildband mit einer Auswahl von 110 Fotos aus dem
Wettbewerb präsentiert. Im Landeshaus am
Freiherr-vom-Stein-Platz in Münster stellen Claudia Landwehr
vom LWL-Medienzentrum und Ulrich Grabowsky vom Ardey-Verlag die
Preisträger vor und bieten Gelegenheit zur Diskussion mit den
Westfalen-Entdeckern.

Die Siegerfotos zum Download:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?urlID=22996&frmVolltext=fotowettbewerb

Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251/591235, E-Mail:
presse[at]lwl.org


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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 2 10:59:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Dec 2010 10:59:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Bielefeld als Autostadt, Bielefeld,
05.12.2010
Message-ID: 4CF77C02.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 01.12.2010, 13:02


AKTUELL

Als Bielefeld noch eine Autostadt war

Die Sonderausstellung "Von der Werkstatt zum Weltmarkt. Dürkopp
Adler 1860-2010" endet im Historischen Museum am Sonntag, 5.
Dezember. An diesem Tag steht dort um 11.30 Uhr eine fast
vergessene Episode der Bielefelder Industriegeschichte im
Mittelpunkt eines Lichtbildervortrages von Dr. Wilhelm
Stratmann: Bielefeld als Autostadt. Die Firma Dürkopp hat in
den Jahren von 1897 bis 1927 Automobile aller Art gebaut. Die
Palette reichte vom Kleinwagen bis zum schweren Lastkraftwagen,
vom Rennwagen bis zur Luxuslimousine. Nikolaus Dürkopp, der
Firmengründer und bis zu seinem Tod 1918 maßgebliche Mann im
Unternehmen, förderte als begeisterter Autofahrer diese
Entwicklung nach Kräften.

Dr. Gerhard Renda berichtet außerdem im Rahmen dieser
Veranstaltung von den Fahrerlebnissen Nikolaus Dürkopps und
liest aus dem Buch "Eine empfindsame Reise mit dem Automobil"
von 1902. Eine letzte Führung durch die Ausstellung findet dann
um 15.00 Uhr statt.


INFO

Historisches Museum Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 2 11:20:24 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Dec 2010 11:20:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vorfuehrung der Foerdermaschine im
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Witten, 05.12.2010
Message-ID: 4CF780F8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 30.11.2010, 13:20


AKTUELL

Unter Dampf
Vorführung der Fördermaschine im LWL-Industriemuseum Zeche
Nachtigall

Sie ist ein Schmuckstück des Dampfzeitalters: die historische
Fördermaschine im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in
Witten. Am zweiten Advent, Sonntag, 5. Dezember, lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Besucher zur
Vorführung der über 120 Jahre alten Maschine ein. Ab 14.30 Uhr
drehen sich die gewaltigen Schwungräder im Maschinenhaus. Einst
beförderte eine baugleiche Maschine auf Nachtigall Bergleute
und Gerät in die Tiefe und brachte die Kohle ans Tageslicht.

Die Wittener Maschine hat eine abwechslungsreiche Geschichte:
Gebaut wurde sie für eine Baumwollspinnerei in Gronau (Kreis
Borken), wo sie 1887 in Betrieb ging. Nach mehr als 20 Jahren
Arbeit in der Textilindustrie erfolgte 1911 ein Umbau für den
Einsatz als Abteuf-Fördermaschine auf Zeche Jacobi in
Oberhausen.

1921 bis 1973 tat die Dampfmaschine ihren Dienst auf der Zeche
Franz-Haniel (später Prosper Haniel) in Bottrop. Nach der
Stilllegung übernahm das LWL-Industriemuseum 1987 den
Dinosaurier der Technik für seinen Standort in Witten. Für die
Schauvorführung setzt das Museum die Maschine allerdings nicht
mehr mit Dampf, sondern mittels eines Elektromotors in Bewegung.

Die Vorführung der historischen Dampffördermaschine ist im
Museumseintritt enthalten. (Erwachsene: 2,40 Euro, Kinder: 1,50
Euro Familienkarte: 5,80 Euro).


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.: 02302 93664-0
E-Mail: zeche-nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 2 11:26:58 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Dec 2010 11:26:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Romantisierendes Zigeunerbild und die
deutsche Wirklichkeit der Sinti und Roma", Hagen, 08.12.2010
Message-ID: 4CF78282.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Urte Meyer"
Datum: 01.12.2010, 13:42


AKTUELL

Im Rahmen unserer Vortragsreihe "Lüdenscheider Gespräche"
möchten wir Sie am 8. Dezember 2010 zu einem Vortrag mit "PD
Dr. Alexander von Plato" einladen:

"Romantisierendes Zigeunerbild und die deutsche Wirklichkeit der
Sinti und Roma"

Sinti und Roma haben in keinem Land der Welt die
Bevölkerungsmehrheit, sie sind jedoch zahlenmäßig die größte
Minderheit Europas. Allein in Deutschland leben zwischen 70.000
(laut Zentralrat Deutscher Sinti und Roma) und 105.000 (laut
OSCE) Sinti und Roma. Dabei ist ihre Lebenssituation ganz
überwiegend von Armut, sozialer Isolation und Chancenlosigkeit
gekennzeichnet.

Ihre Lebenserwartung liegt fast überall durchschnittlich 10 bis
15 Jahren unter der der Mehrheitsbevölkerung ihres
Heimatlandes. Der Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung
und ihre Teilhabe am öffentlichen Leben sind beschränkt.

Die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" fördert
derzeit ein Projekt, das mit Hilfe lebensgeschichtlicher
Interviews die Bildungssituation von Sinti und Roma in
Deutschland untersucht. Mit 275 Interviews ist dieses Projekt
ein Meilenstein in der Untersuchung der Lebenssituation der
Sinti und Roma in Deutschland.

Es bietet vielfältige Einblicke in die Lebenswirklichkeit von
Sinti und Roma, wobei zum Teil erschreckende
Diskriminierungserfahrungen sichtbar werden sowie die miserable
Bildungssituation und die hohe Schulabbrecherquote.

Alexander von Plato, der dieses Oral-History-Projekt
wissenschaftlich beraten und begleitet hat, berichtet von den
methodischen Herausforderungen und stellt erste Ergebnisse vor.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet in den Räumen
des Studienzentrums im Erdgeschoss des Hauses statt. "Bitte
beachten Sie Datum und Anfangszeit!"


INFO

Zeit:
Mittwoch, 8. Dezember 2010, 18 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid


Urte Meyer
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351-24580





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 2 11:29:36 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Dec 2010 11:29:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] In der Knechtschaft - Kriegsgefangene und
Zwangsarbeiter im Ruhrbergbau, Dortmund, 05.12.2010
Message-ID: 4CF78320.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 01.12.2010, 12:15


AKTUELL

In der Knechtschaft - Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter im
Ruhrbergbau
Sonntagsführung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Viele verschiedene Gruppen von Menschen verrichteten in der
Schachthalle der Zeche Zollern eine harte und oft gefährliche
Arbeit, während des Zweiten Weltkriegs auch Zwangsarbeiter. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet am Sonntag, 5.
Dezember, eine Führung zur Situation der Kriegsgefangenen und
Zwangsarbeiter an, die seit Ende 1941 auf der Dortmunder
Schachtanlage arbeiten mussten.

Anneli Kleine berichtet über die je nach Herkunft
unterschiedliche Unterbringung und Versorgung. Besonders für
die sowjetischen Kriegsgefangenen war die Lage katastrophal und
viele kamen ums Leben oder überlebten nur durch die verbotenen
Zuwendungen deutscher Kumpel. Interviews mit Zeitzeugen und
zeitgenössischen Materialien liefern die Grundlage für eine
anschauliche Führung.

Außerdem finden wie jeden Sonntag um 11.30 und 12 Uhr unter dem
Titel "Schloss der Arbeit" Führungen durch das
LWL-Industriemuseum statt. Abgesehen vom normalen
Museumseintritt (Erw. 3,50 Euro) wird für die Führungen keine
besondere Gebühr erhoben.


INFO

Anschrift der Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 2 11:33:56 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Dec 2010 11:33:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Spinnereigespraeche im Textilmuseum, Bocholt,
07.12.2010
Message-ID: 4CF78424.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 01.12.2010, 09:45


AKTUELL

Spinnereigespräche im Textilmuseum Bocholt
Molettengraveur spendet LWL-Industriemuseum Werkzeuge

Um den kaum mehr bekannten Beruf des Molettengraveurs geht es
bei den nächsten Spinnereigesprächen, zu denen der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 7.
Dezember, von 15 bis 17 Uhr in die Spinnerei Herding nach
Bocholt einlädt.

Nach einem kurzen Rundgang durch das Gebäude und der
Vorstellung des aktuellen Baufortschrittes begrüßt
Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp Anton Hommers aus
Wesel: Er lernte in den 1950er Jahren im Atelier Münster in
Mönchengladbach den Beruf des Stahlrollenstechers, auch
Molettengraveur genannt.

Seine Aufgabe war es, filigrane Muster in Stahlwalzen zu
gravieren, die zum Bedrucken von Stoffen eingesetzt werden.
Dafür brauchte der Stahlrollenstecher eine Präzision ähnlich
der eines Uhrmachers.

Aus seiner Lehrzeit besitzt Hommers noch den gesamten Satz an
Werkzeugen sowie den Entwurf und die Ausführung seines
Gesellenstückes, die er allesamt im Rahmen der
Spinnereigespräche dem LWL-Textilmuseum Bocholt schenken wird.
"Es gibt nicht mehr viele Utensilien aus diesem Arbeitsbereich
und noch weniger Menschen, die darüber erzählen können. Deshalb
freuen wir uns sehr über die Spende und die Mithilfe von Herrn
Hommers", so Stenkamp. Gemeinsam sichten die Teilnehmer der
Spinnereigespräche am Dienstag auch die bisherigen
Museumsbestände zum Thema Molettengravur und Rouleauxdruck.

Treffpunkt für alle Interessierten ist um 15 Uhr das Tor der
Spinnerei Herding, Industriestraße 5, in Bocholt.


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 2 13:10:57 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Dec 2010 13:10:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 02.12.2010
Message-ID: 4CF79AE1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 02.12.2010, 12:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 02.12.2010

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bochum: Panorama, Wirtschaft, Wissenschaft
und Bildung / 02.12.2010 11:00

Audi hat die treuesten Fans: Bochumer Psychologen berechnen
Markenwert

Bochum (wh). Die Liebe von Autofahrern zu ihrer Marke ist bares
Geld wert: Das zeigt eine von Wissenschaftlern der
Ruhr-Universität Bochum (RUB) erstellte Rangliste. Dabei
analysierten die Psychologen Beiträge im größten
deutschsprachigen Online-Autoforum "Motor-Talk" und setzten sie
ins Verhältnis zu den Zulassungen bestimmter Fahrzeugtypen.
Ergebnis: Audifahrer tauschen sich am eifrigsten über ihr
Fahrzeug aus und beweisen so ihre Markentreue. Auf den
folgenden Plätzen liegen Saab und Volvo, Schlusslicht der
Tabelle ist Seat. "Es sieht so aus, als seien diese Ergebnisse
auch ein Frühindikator für den Absatz einer Marke", sagt der
Projektleiter Dr. Rüdiger Hossiep. Die Spitzenplätze von Audi
und Saab seien mit Grund dafür, dass es die beiden
"krisengeschüttelten Marken" überhaupt noch gebe. Das Bochumer
Team plant nun, die Untersuchung zu verfeinern und auch die
Beliebtheit einzelner Auto-Typen aufzudecken.

Weitere Informationen und die vollständige Rangliste:
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2010/pm00406.html.de

Pressekontakt: Dr. Rüdiger Hossiep, Fakultät für Psychologie
der RUB, Telefon: 0234/3224623, E-Mail: bip[at]rub.de; Meike
Drießen, Pressestelle RUB, Telefon: 0234/3222830, E-Mail:
meike.driessen[at]presse.rub.de

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Westfalen,
Borken, Warendorf: Kultur und Medien, Panorama / 02.12.2010
10:00

"Ein langer Brief an September Nowak": Debütroman des Telgter
Erdmöbel-Sängers sorgt für Furore

Westfalen (wh). "Wunderschön", "ein großes Buch", "seiner Zeit
voraus": Der jetzt erschienene Debütroman "Ein langer Brief an
September Nowak" des aus Telgte stammenden Autors Markus Berges
begeistert Literaturkritiker von Musikexpress bis Süddeutsche
Zeitung. Vom westfälischen Warendorf nach Monaco schickt Berges
seine Protagonistin Betti. Doch statt der erwarteten reichen
Brieffreundin im Luxuspalais trifft die Abiturientin dort auf
eine "bemitleidenswert hässliche" Frau im Armenviertel von
Nizza. In dem Buch geht es um die Zerstörung von Illusionen und
das Abenteuer wahres Leben. Markus Berges, Jahrgang 1966,
arbeitet als Lehrer und ist bekannt geworden als Sänger und
Songschreiber der Band Erdmöbel. Sein Debüt als Schriftsteller
ist im Verlag Rowohlt Berlin erschienen.

Weitere Informationen:
http://www.rowohlt.de/magazin_artikel/Markus_Berges_Ein_langer_Brief_an_September_Nowak.2906220.html

Pressekontakt:
Nora Gottschalk, Pressesprecherin Rowohlt Berlin, Telefon:
040/7272359, E-Mail: Nora.Gottschalk[at]rowohlt.de

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Westfalen:
Kultur und Medien, Politik / 01.12.2010 17:00

LWL-Museen: zwölf freie Eintrittstage ab 2011

Westfalen (wh). Die Museen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) sollen ab dem Sommer 2011 pro Jahr zwölf
freie Eintrittstage anbieten. Das beschloss jetzt der
LWL-Kulturausschuss mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP.
Gleichzeitig wird empfohlen, die Eintrittspreise für die Museen
moderat zu erhöhen. Über diesen Vorschlag entscheidet am 17.
Dezember der LWL-Landschaftsausschuss. "Mit zwölf freien
Eintrittstagen werden wir den niedrigschwelligen Zugang zu den
LWL-Museen verbessern", so die kulturpolitische Sprecherin
Silke Rommel (Grüne) über den Beschluss. "Denn bislang hält der
Eintrittspreis besonders Menschen mit sehr niedrigem Einkommen
vom Besuch des Museums ab." Der LWL unterhält 17 Museen, die
sich mit der Kultur und Geschichte Westfalens befassen. Die
Ausstellungsschwerpunkte reichen von Archäologie und
Klosterkultur über Kunstgeschichte und Naturkunde bis hin zu
Alltagsgeschichte und Industriekultur.

Weitere Informationen:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?urlID=23422

Pressekontakt: Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
Dortmund, Ennepe-Ruhr-Kreis: Kultur und Medien, Panorama,
Wissenschaft und Bildung / 01.12.2010 16:00

Essen statt lesen im Westfalenpark: Deutsches Kochbuchmuseum
zieht um

Dortmund (wh). Das Deutsche Kochbuchmuseum zieht vom
Westfalenpark in die Dortmunder Innenstadt. Im Frühjahr 2012
soll es an einem neuen Standort wiedereröffnen und dort mehr
Informationen zum Kochen und seiner kulturelle Entwicklung
bieten. Den jetzt vorgestellten Plänen muss noch der Rat der
Stadt Dortmund zustimmen. Am bisherigen Domizil an der
Buschmühle soll ein Restaurant eröffnen, um den Westfalenpark
für Besucher attraktiver zu gestalten. Die letzte Gelegenheit,
das Kochbuchmuseum zu besuchen, ist am Neujahrswochenende 2011.
Jedoch soll die Bibliothek vorerst weiter am alten Standort für
Recherchen zur Verfügung stehen. Im Mittelpunkt des Deutschen
Kochbuchmuseums steht das Lebenswerk der Wetteraner Köchin
Henriette Davidis (1801 - 1876). Sie prägte in ihren
Rezeptaufzeichnungen die berühmte Formulierung "Man nehme...".

Weitere Informationen:
http://dev.kochbuchmuseum.dortmund.de/kochbuchmuseum/project/assets/template3.jsp?tid=51649&iid=nl&smi=1.0

Pressekontakt:
Dagmar Papajewski, Pressestelle Stadt Dortmund, Telefon:
0231/5022134, E-Mail: dpapajewski[at]stadtdo.de

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Westfalen,
Bochum, Märkischer Kreis, Münster, Warendorf: Freizeit, Kultur
und Medien / 01.12.2010 15:00

Tipps & Termine: Westfalen am Wochenende

Münster. Paul Klees grafisches Werk steht im Mittelpunkt der
neuen Ausstellung im Picasso-Museum Münster, schließlich wurde
der Avantgarde-Künstler maßgeblich von Picasso inspiriert. Die
Lithografien, Radierungen, Holzschnitte sowie weitere
Zeichnungen und Unikate bilden die größte Grafik-Schau zu Klees
Werk in Deutschland seit 35 Jahren. Di - So, 10 - 18 Uhr, bis
13. März 2011, Kunstmuseum Pablo Picasso
http://www.graphikmuseum.de

Datteln. Politische Bilder treffen auf die außergewöhnliche
Baukunst des US-Stararchitekten Daniel Libeskind: In der nach
ihm benannten Villa der Firma Rheinzink eröffnet eine
Ausstellung mit 40 Werken des 2007 verstorbenen Malers Jörg
Immendorff. Zu sehen sind Arbeiten seit den 1960er Jahren,
darunter Lithografien, Linolschnitte und Siebdrucke. Mo - Sa,
10 - 18 Uhr, Libeskind-Villa, Bahnhofstr. 90
http://www.libeskind-villa.com/

Bochum. In seinen Bildern von Straßen und Landschaften setzt
sich Thomas Struth intensiv mit den Wechselwirkungen von
Fotografie, Umgebung und dem Blick darauf auseinander, zum
Beispiel in der Werkreihe "Pictures of Paradise". Diese
Reflektion dokumentiert eine Ausstellung im neu gebauten Kubus
der Situation Kunst, die von Studierenden der Ruhr-Universität
mitgestaltet wurde. Mi - Fr, 14 - 18 Uhr, Sa - So, 12 - 18 Uhr,
Kubus der Situation Kunst http://www.situation-kunst.de

Ahlen. Die Band Kapelle Petra ist auch jenseits ihrer
Heimatstadt Hamm Kult. Mit rockig-flockigem Sound und witzigen
deutschen Texten sind die Musiker über Trends hinaus
erfolgreich. In der Schuhfabrik Ahlen feiert Kapelle Petra mit
einem Konzert die nach eigenen Angaben "beste
Geburtstagsparty". Samstag, 20 Uhr, Bürgerzentrum Schuhfabrik
http://www.schuhfabrik-ahlen.de

Oelde. Leonard Lansink, bekannt als Privatdetektiv Wilsberg aus
der gleichnamigen ZDF-Filmreihe, leiht seine Stimme einem
Klassiker der modernen Kriminalliteratur. Im Kulturgut Haus
Nottbeck liest er Jodukus D. H. Temmes Geschichte vom "Letzten
Burggraf von Stromberg". Bei der Lesung feiert auch ein neuer
Band mit ausgewählten Kriminalgeschichten des westfälischen
Schriftstellers Premiere. Samstag, 20 Uhr, Kulturgut Haus
Nottbeck http://www.kulturgut-nottbeck.de

Iserlohn. Der Nikolaus besucht die Dechenhöhle. Die
Familienführungen durch die kerzenbeleuchtete Tropfsteinwelt
werden von adventlicher Musik begleitet, außerdem gibt es
kleine Geschenke für Kinder. Zu den 45-minütigen Wanderungen
dürfen Laternen mitgebracht werden! Sonntag, 13.30 - 16 Uhr,
Dechenhöhle http://www.dechenhoehle.de


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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


Aktuelle Meldungen
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Annette Kiehl & Alexander Kruse
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T 0251 - 144 96 -39 / -43
F 0251 - 144 96 42
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 3 09:33:24 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Dec 2010 09:33:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: In Legionaersausruestung von Verona nach
Augsburg, Muenster, 06.12.2010
Message-ID: 4CF8B964.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 02.12.2010, 15:03


AKTUELL

In Legionärsausrüstung von Verona nach Augsburg
Dr. Marcus Junkelmann berichtet von seinen Erfahrungen in der
experimentellen Archäologie

Kuriose Rüstungen, blitzende Schwerter, Dreizack und Wurfnetz.
Zum Tode verurteilte Sklaven kämpfen Mann gegen Mann in der
Arena um ihr Leben. Dies sind die landläufigen Vorstellungen
vom Gladiatorenwesen der römischen Antike, wie es vor allem
durch Hollywoodfilme dargestellt wird. Doch war es wirklich so?
Welche Quellen sind aus der Antike überliefert? Warum und wie
wurde wirklich gekämpft?

Mit diesem Fragen hat sich der Militärhistoriker Dr. Marcus
Junkelmann intensiv beschäftigt. In seinem Vortrag am Montag,
6. Dezember, berichtet er im Institut für Sportwissenschaft der
Universität Münster von seinen Erfahrungen aus der
experimentellen Sportarchäologie. Die Veranstaltung "Der
römische Gladiator im Selbstversuch" beginnt um 19 Uhr im
Hörsaal Ho1, Horstmarer Landweg 62b.

Der Eintritt ist frei. Der Militärhistoriker erklärt das antike
Gladiatorenwesen fernab der Hollywoodwelt und berichtet von
seinen experimentalarchäologischen Erfahrungen. Seine
Ausführungen illustriert er mit Teilen einer nachgebauten
Gladiatorenausrüstung, die Interessierte auch selbst anlegen
dürfen.

Marcus Junkelmann widmet sich seit über 25 Jahren der
experimentellen Archäologie, einem Spezialgebiet der
Archäologie, das praxisbezogene Aspekte antiker Lebensweisen
erforscht. Für seine Experimente im Selbstversuch wertet er die
antiken Schrift- und Bildquellen und archäologischen Funde aus.
1985 marschierte er zu Fuß und in über 30 Kilogramm schwerer,
originalgetreu nachgefertigter Legionärsausrüstung von Verona
nach Augsburg über die Alpen.

Dabei gewann er Erkenntnisse, über die die antiken Quellen
schweigen. Seit einigen Jahren widmet sich Marcus Junkelmann
intensiv dem römischen Gladiatorenwesen. Hierzu hat er nach
eingehender Forschungsarbeit die Ausrüstung verschiedener
Gladiatorentypen nachgebaut und in der Praxis erprobt.


INFO

Institut für Sportwissenschaft
Horstmarer Landweg 62 b
48149 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 3 09:37:42 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Dec 2010 09:37:42 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Briloner Chronik, Band 27, Jahr 2010
Message-ID: 4CF8BA66.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Winfried Dickel" Datum: 02.12.2010, 17:34


LITERATUR

Die 27. Briloner Chronik ist erschienen. Das Jahrbuch, das seit
1984 von dem Realschullehrer Winfried Dickel für Brilon und
seine 16 Dörfer und Stadtteile jeweils zum Jahresende
herausgegeben wird, berichtet Tag für Tag in Wort und Bild von
dem Geschehen des Jahres. Dabei unterscheidet der Herausgeber
nicht zwischen der Stadt und den Dörfern oder zwischen kleinen
und großen Vereinen.

Alle werden gleich behandelt. Damit gibt die Briloner Chronik
einen umfassenden Überblick über die Ereignisse des Jahres aus
Politik, Wirtschaft, Kirchen, Schützenwesen usw. Themen wie die
Briloner Schnade oder das Bundesschützenfest nehmen breiteren
Raum ein. Das Buch hat 225 Seiten und über 500 Abbildungen. Im
Anhang gibt es für die einzelnen Monate Wetterdiagramme.

Die Rubrik "Vor 100 Jahren" berichtet von den Ereignissen des
Jahres 1910. Die Briloner Chronik ist während des gesamten
Jahres bei der Volksbank Brilon eG für 10 ? erhältlich.
Bestellungen nimmt der Autor, der auch Vorsitzender des
Briloner Heimatbundes - Semper Idem ist, über E-Mail,
telefonisch oder auf dem Postweg entgegen. Das Porto beträgt 2 ?.


INFO

Kontakt:
Winfried Dickel
Briloner Chronik
Itzelstein 70
59929 Brilon
Tel.: 02961 - 2565
E-Mail: Briloner-Chronik at t-online.de
URL: www.briloner-chronik.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 3 09:41:18 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Dec 2010 09:41:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Weihnachtsmarkt im Ziegeleimuseum, Lage,
04./05.12.2010
Message-ID: 4CF8BB3E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 30.11.2010, 10:32


AKTUELL

Weihnachtsmarkt im Ziegeleimuseum Lage lockt mit Kunsthandwerk,
Punsch und stimmungsvoller Beleuchtung

Am zweiten Adventswochenende lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) wieder zum traditionellen Weihnachtsmarkt
in sein Ziegeleimuseum in Lage (Kreis Lippe) ein. 37
Kunsthandwerker, Gestalter, Vereine und Hobbykünstler
präsentieren am Samstag und Sonntag, 4. und 5. Dezember, zum
achten Mal im LWL-Industriemuseum Nützliches und Schönes für
die Weihnachtsdekoration daheim und den Gabentisch. "Alle
Stände sind in unseren Räumen aufgebaut, so dass unsere
Besucher gemütlich über den Markt schlendern können, ohne zu
frieren", erklärt LWL-Museumsleiter Willi Kulke.

Der Markt bietet erneut eine große Auswahl an hochwertigem
Kunsthandwerk: Schmuck, Textiles, Keramik, Spielzeug,
Papiergestaltung, Holzwaren, Krippen, Glaskunst, Blumenschmuck,
handgezogene Bienenwachskerzen und diverse Leckereien. Im
Außenbereich wird Kunst mit Kettensägen vorgeführt, und das
Museumscafé bietet auf der Terrasse Glühwein, Punsch, Brot aus
dem Lehmbackofen und Würstchen vom Grill. Weitere kulinarische
Angebote erwarten die Besucher in der adventlichen Atmosphäre
im Innern der "Tichlerstoben".

Einzelne Gebäude der Ziegelei werden wieder besonders
beleuchtet, so dass die Besucher vor allem den langen
Samstagabend im stimmungsvollen Ambiente ausklingen lassen
können. Geöffnet ist der Markt am Samstag von 10 bis 20 Uhr und
am Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Für den Eintrittspreis von einem
Euro können Gäste nicht nur den Weihnachtsmarkt besuchen,
sondern auch das gesamte Ziegeleimuseum besichtigen.


INFO

Anschrift der Einrichtung:
LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 3 09:46:15 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Dec 2010 09:46:15 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filme zum "Schmelztiegel" Ruhrgebiet, Bochum,
07.12.2010
Message-ID: 4CF8BC67.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 02.12.2010, 10:56
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Filme zum "Schmelztiegel" Ruhrgebiet
Beate Schlanstein (WDR) kommentiert historische Fernsehbeiträge
Gemeinsame Veranstaltungsreihe des Bochumer Zentrums für
Stadtgeschichte und des ISB

Die Vorlesungsreihe "Migration und Fremdheit in Bochum und im
Ruhrgebiet", die das Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für
Stadtgeschichte zusammen mit dem Institut für soziale
Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum (ISB) veranstaltet, wird
am Dienstag, dem 7. Dezember mit einem besonderen Beitrag
fortgeführt.

Beate Schlanstein, Fernsehredakteurin des Westdeutschen
Rundfunks, stellt in einem filmischen Zugang den
"Schmelztiegel" Ruhrgebiet vor. Schlanstein, stellvertretende
Leiterin der Programmgruppe Gesellschaft/Dokumentation beim WDR,
entwickelt und betreut vor allem historische Fernsehbeiträge.
Sie leitet die Schau mit einem kurzen Referat ein und
kommentiert die verschiedenen Filmausschnitte.

Ab 17.30 Uhr besteht die Möglichkeit, an einer halbstündigen
Führung durch die Ausstellung "Bochum - das fremde und das
eigene" teilzunehmen, bevor um 18.00 Uhr der Vortrag beginnt.
Der Eintritt ist jeweils frei.


INFO

Termin:
Dienstag, 7. Dezember 2010, ab 17:30 Uhr
im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Straße 47
44789 Bochum

Thema:
"Schmelztiegel" Ruhrgebiet - ein filmischer Zugang

Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 3 09:50:49 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Dec 2010 09:50:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der besondere Blick auf Westfalen: Eine Ausstellung
und ein Bildband sind die Ergebnisse des Fotowettbewerbs "Westfalen
entdecken"
Message-ID: 4CF8BD79.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.12.2010, 09:04


AKTUELL

Der besondere Blick auf Westfalen
Eine Ausstellung und ein Bildband sind die Ergebnisse des
Fotowettbewerbs "Westfalen entdecken"

"Als Ergebnis eines offenen, frei zugänglichen Wettbewerbs
zeigen die Ausstellung und der Bildband 'Westfalen entdecken'
die Region aus einem besonderen Blickwinkel: dem seiner
Bürgerinnen und Bürger", mit diesen Worten eröffnete Dieter
Gebhard, Vorsitzender des Westfalenparlamentes im
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im LWL-Landeshaus in
Münster am Donnerstag (02.10.10) die Fotoausstellung "Westfalen
entdecken". Zugleich überreichte er die Preise an 21 prämierte
Fotografen.

Im Frühjahr 2010 hatte das LWL-Medienzentrum für Westfalen
unter der Schirmherrschaft von LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch
einen Online-Fotowettbewerb ausgerufen. Ziel des
Fotowettbewerbs war es sowohl, Fotoamateure als auch Profis zur
fotografischen Entdeckung Westfalens anzuregen. Über 2600 Fotos
gingen beim LWL-Medienzentrum ein und wurden von einer
fachkundigen Jury bewertet. Die Ausstellung zeigt insgesamt 30
Fotos: alle 21 im Wettbewerb prämierten Bilder und neun
Arbeiten, die die Jury ebenfalls in die engere Wahl genommen
hatte. Die Auswahl wird bis zum 22. Dezember in Münster zu
sehen sein. Anschließend soll sie als Wanderausstellung in
Städten und Gemeinden Westfalen-Lippes gezeigt werden.

Neuer Bildband
Dieser besondere Blick, zu dem das Motto des Wettbewerbs
angeregt hat, findet sich auch in dem Bildband "Westfalen
entdecken", den der Ardey-Verlag zur Ausstellungseröffnung
herausgebracht hat. Neben den Preisträgern können sich etwa 110
weitere Wettbewerbsteilnehmer über den Abdruck ihrer Arbeiten
und ein Exemplar des Bildbandes freuen.

Obwohl die 130 Fotos nur einen Bruchteil der
Wettbewerbsbeiträge darstellen, spiegeln sie doch die immense
Vielfalt, mit der Fotografen auf "ihr" Westfalen geschaut
haben. So findet sich die Abendstimmung auf dem Kahlen Asten
neben dem Sonnenaufgang in den Emsauen, die Burg Altena neben
dem Kaiserpalais in Bad Oeynhausen, der Tetraeder in Bottrop
neben der Hafenbrücke in Hamm und die Blumenkinder in Lienen im
Kreis Steinfurt neben der Siegerländer Schäferin.

Siegerfoto des Wettbewerbs und zugleich Titelbild des
Bildbandes ist das "Dortmunder U" von Volker Lenk. "Die
besondere Spannung und der besondere Reiz des Motivs resultiert
aus den Umständen, in denen es entstand", erläuterte Gebhard in
der Laudatio. Zu sehen ist das "Dortmunder U" zu Beginn des
Umbaus von der stillgelegten Brauerei zum neuen Dortmunder
Kulturzentrum.

"Der Bau wirkt mit seinen zum Teil nackten, unverputzten Wänden
einerseits verletzlich und zerbrechlich, erhebt sich aber
trotzdem massiv, fast majestätisch in den blauen Himmel", so
der Laudator, "Es ist das Bild einer Umgestaltung: aus dem
Alten entsteht hier etwas Neues. Die vergangene, vom Dreiklang
Kohle, Stahl, Bier geprägte Epoche wird abgestreift und macht
der von Dienstleistung, kultureller Vielfalt und digitaler
Wissensvermittlung dominierten neuen Zeit Platz. In diesem
Sinne repräsentiert das Bild Westfalens Aufbruch ins moderne
Informationszeitalter, ohne seine Vergangenheit zu verschweigen
oder gar zu verleugnen."


INFO

"Westfalen entdecken"
Ausstellung vom 2. - 22. Dezember 2010
im LWL-Landeshaus
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
Münster

Bildband "Westfalen entdecken"
Ardey-Verlag, 156 Seiten,
35 Euro, ISBN 978-3-87023-339-6.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 3 11:11:11 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Dec 2010 11:11:11 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel, 6/2010
Message-ID: 4CF8D04F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ulrike Schulze Schwienhorst" ardey-verlag.de>
Datum: 29.11.2010, 10:24


SERVICE: TOC

Westfalenspiegel
Kultur, Geschichte, Land und Leute
6/2010
59. Jahrgang
ISSN: 0508-5942



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=33




Inhalt

Seiten in Auswahl [AS]

S. 6f.
Spinnen, Burkhard
Stille

S. 8-10
Tipps und Termine zur Weihnachtszeit in Westfalen
Weihnachtsmärkte

S. 12-16
Doblies, Regina
Farbenfroh und erdverbunden
180 Meisterwerke, darunter Gemälde von August Macke, Peter
August Böckstiegel und Hermann Stenner, bringen die Kunsthalle
Bielefeld zum Leuchten.

S. 17-19
Morisse, Wolfgang
Lust aufs Land
Künstler wie Wilhelm Morgner, Eberhard Viegener, aber auch
Christian Rohlfs und Emil Nolde finden ihre Motive in der
Soester Börde

S. 20f.
Jakob, Volker
Nosferatu, Faust und Co.
Friedrich Wilhelm Murnau und das expressionistische Kino

S. 22
Gödden, Walter
Radikale Wortkunst
Westfälische Lyriker prägten den literarischen Expressionismus
August Stramm: Erfinder der Abstraktion

S. 23
Gödden, Walter
Gustav Sack:
Erneuerer des Formenkanons

S. 24
Gödden, Walter
Paul Zech:
Rastloser Autor

S. 25f.
Jeitschko, Marieluise
Ausdruck durch Bewegung
Kurt Jooss ist Initiator des berühmten "Deutschen Tanztheaters"

S. 26f.
Schröder, Matthias
Die dissonante Revolution

S. 28f.
Mark, Karsten
Ornamentale Formensprache

S. 30f.
Vaupel, Michael
Wahre Kunstjuwelen
"Out of the office" - In Bochum zeigen Unternehmen des
Ruhrgebiets, was sie so alles gesammelt haben

S. 32f.
Sluka, Klaudia
Eröffnung mit Hindernissen
Das Warten hat ein Ende - Museum Ostwall neu im "Dortmunder U"

S. 34f.
Jeitschko, Marieluise
Feinste Werke voller Poesie
Prachtvolle Ikonen und Lackminiaturen in Münster und
Recklinghausen zu sehen

S. 35f.
Kurz und kompakt
Ausgestellt

S. 37f.
Aulich, Bernd
Gahlenscher Kohlenweg
Eine Straße der Kunst

S. 39
Doblies, Regina
Eugene Tzigane
Vom Saxophon ans Pult

S. 40f.
Keim, Stefan
Theater Dortmund
Die Zukunft der Städte

S. 42
Kurz und kompakt
Aufgeführt

S. 44f.
Aulich, Bernd
Ruhr.2010
Das ist erst der Anfang
Wie die Kulturhauptstadt das neu erwachte Selbstbewusstsein
festigt

S. 46-50
Gödden, Walter
Bücher über das Ruhrgebiet
Raum für Entdeckungen

S. 51f.
Gödden, Walter
Jürgen Banscherus
Lust an der Parodie
Droste-Preis für Kinder- und Jugendbuchautor aus Witten

S. 53-55
Sluka, Klaudia
Faszination Klosterkultur

S. 56f.
Jakob, Volker
Engelbert Humperdinck
Hänsel und Gretel das Singen beigebracht
Der Komponist der weltweit erfolgreichen Weihnachtsoper ging
in Paderborn zur Schule

S. 58
Schäfer, Martina
Meister der Christstollen
Soester Familienunternehmen Marktführer vor Dresdner Konkurrenz

S. 60
Schröder, Matthias
Mehr als Orgelspiel
Herforder Hochschule lockt Studenten aus aller Welt

S. 62f.
Kurz und kompakt
Nachrichten

S. 64
Region
Von Klassik bis Rock

S. 65
Matias, Jutta Nunes
Aus Italien nach Westfalen
Geschichte der Weihnachtskrippe

S. 66
Zehren, Martin
Peter Lohmeyer
Ein Mann für jeden Einsatz

S. 67
Fernandes, Irina
Sarah Wiener
"Ist ja meine Heimat"
Auch wenn man es nicht hört:
Starköchin hat westfälische Wurzeln

S. 70-72
Kultur Kalender





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 3 12:42:48 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Dec 2010 12:42:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 03.12.2010
Message-ID: 4CF8E5C8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 03.12.2010, 12:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 03.12.2010


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Westfalen,
NRW, Münster, Warendorf: Kultur und Medien, Panorama, Politik
/ 03.12.2010 12:00

Dr. Stefan Zekorn ist neuer Weihbischof im Bistum Münster

Münster (wh). Papst Benedikt XVI. hat Dr. Stefan Zekorn,
bislang Domkapitular, zum neuen Weihbischof für die Region
Münster-Warendorf ernannt, gab der Münstersche Bischof Dr.
Felix Genn heute bekannt. Zekorn, Jahrgang 1959, stammt aus
Datteln und studierte Theologie in Münster und Rom. Er folgt
Franz-Josef Overbeck, der 2009 als Ruhrbischof in das Bistum
Essen wechselte.

Weitere Informationen:
http://kirchensite.de/aktuelles/bistum-aktuell/bistum-aktuell-news/datum/2010/12/03/papst-ernennt-stefan-zekorn-zum-weihbischof/

Pressekontakt:
Karl Hagemann, Pressestelle Bistum Münster, Telefon:
0251/495288, E-Mail: pressestelle[at]bistum-muenster.de

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Westfalen,
NRW: Politik, Wirtschaft / 03.12.2010 11:30

Streitpunkt "Überfliegungen": Landwirte warten auf EU-Prämien

Westfalen (wh). Westfälische Landwirte müssen in diesem Jahr
länger auf Ausgleichszahlungen der EU warten, kritisiert der
Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands
(WLV), Franz-Josef Möllers. Schuld sei ein "Wirrwarr um
Überfliegungsergebnisse" mit "überzogenen Kontrollen". Aus
Flugzeugen werden Fotoaufnahmen von Äckern und anderen
landwirtschaftlichen Flächen gemacht, um diese genau zu
erfassen und so die Angaben von Bauern zu kontrollieren.
Problematisch sei dabei laut des WLV, dass selbst Abweichungen
um wenige Quadratmeter, etwa durch den Schattenwurf eines
Baumes, aufwändige Neuberechnungen nach sich ziehen. Die
Auszahlung der Prämien, im Durchschnitt etwa 15.000 Euro, würde
sich deshalb unter Umständen von Dezember bis Februar
verzögern. Knapp 50.000 Landwirte in Westfalen haben die
Ausgleichszahlungen für ihre Flächen beantragt. Hintergrund des
europaweit geltenden Kontrollsystems der EU ist, dass manche
Staaten nicht über verlässliche Katasterangaben verfügen, wie
sie in Deutschland seit langem Standard sind. WLV-Präsident
Möllers setzt sich bei der EU für Toleranzwerte im
Berechnungssystem ein.

Pressekontakt: WLV-Pressestelle, Telefon: 0251/4175106, E-Mail:
info[at]wlv.de

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Westfalen,
NRW, Dortmund, Gelsenkirchen: Kultur und Medien, Panorama,
Stadtentwicklung / 03.12.2010 11:00

Ruhr.2010-Finale: Chor der Kreativen feiert Eröffnung des
Dortmunder "U"

Dortmund (wh). Abschluss und Neubeginn: Über 300 Akteure des
Stadtlebens feiern mit Musik, Tanz, Theater und Lichtkunst am
18. Dezember die Eröffnung des Dortmunder "U" und gleichzeitig
den Abschluss des Kulturhauptstadtjahres. Hauptschauplatz des
Ruhr.2010-Finales wird der Nordsternplatz an der ehemaligen
Zeche in Gelsenkirchen sein. Hier will Regisseur Gil Mehmert
eine "Reise durch Zeit und Raum" des Jahres inszenieren. Für
das Fest in Dortmund sucht das städtische Theater noch einen
kreativen Sprechchor. Mitmachen können Mitarbeiter und Akteure
der städtischen und freien Kreativszene. Sie sollen in bester
Theatertradition bei einer TV-Übertragung einen Text zur
"Zukunft und Kultur in Dortmund" sprechen. Geprobt wird am
Sonntag, 5. Dezember, ab 12 Uhr im Theater an der Kuhstraße und
am Dienstag, 7. Dezember, ab 19 Uhr im Konzerthaus Dortmund.
Anmeldung unter der E-Mail-Adresse
Chor-18-Dez-2010[at]theaterdo.de.

Pressekontakt: Djamak Homayoun, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit Theater Dortmund, Telefon: 0231/5022390,
E-Mail: dhomayoun[at]theaterdo.de; Pressestelle Stadt Dortmund,
Telefon: 0231/5022134, E-Mail: pressestelle[at]stadtdo.de; Marc
Oliver Hänig, Pressesprecher Ruhr.2010, Telefon: 0201/8882099,
E-Mail: marc.oliver.haenig[at]ruhr2010.de

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Westfalen,
NRW, Bochum: Politik, Wirtschaft / 03.12.2010 09:00

Bochumer Bierbrauer Fiege ist neuer IHK-Präsident

Bochum (wh). Ein Brauerei-Unternehmer folgt auf einen
Parfum-Händler: Jürgen Fiege, geschäftsführender Gesellschafter
der traditionsreichen Bochumer Privatbrauerei Moritz Fiege löst
Gerd Pieper als Präsidenten der Industrie- und Handelskammer zu
Bochum ab. Die IHK-Vollversammlung wählte den
Familienunternehmer in dieses Amt und folgte damit dem
einstimmigen Votum des Präsidiums. Gerd Pieper, Inhaber und
Geschäftsführer der Stadt-Parfümerie Pieper GmbH mit Sitz in
Herne, stand fast 19 Jahre an der Spitze der IHK und will sich
dort weiter als Ehrenpräsident engagieren. Der Betriebswirt
Jürgen Fiege (59) war bereits zwölf Jahre lang Vizepräsident
der Bochumer Kammer, die rund 30.000 Unternehmen im mittleren
Ruhrgebiet vertritt. Zudem setzt er sich in verschiedenen
Ehrenämtern für Kultur und Wirtschaft im Ruhrgebiet ein.

Weitere Informationen und ein Pressefoto:
http://www.bochum.ihk.de/website/tpl/article_view.php?folder_default_netfolderID=10041&article_default_netfolderID=10041&article_default_id=46410

Pressekontakt:
Christoph Burghaus, stellvertretender Hauptgeschäftsführer IHK
zu Bochum, Telefon: 0234/9113160186, E-Mail:
burghaus[at]bochum.ihk.de

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Westfalen,
NRW, Dortmund, Paderborn: Wissenschaft und Bildung /
02.12.2010 16:00

Leibniz-Preis 2011 für westfälische Forscherinnen

Paderborn / Dortmund (wh). Die Paderborner Physikerin Prof.
Christine Silberhorn und die Dortmunder Chemieingenieurin Prof.
Gabriele Sadowski erhalten den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis
2011. Die Auszeichnung der Deutschen Forschungsgemeinschaft
gilt als deutscher Nobelpreis und ist mit jeweils 2,5 Millionen
Euro Forschungsgeld dotiert. Prof. Gabriele Sadowski, Jahrgang
1964, ist Inhaberin des Lehrstuhls für Thermodynamik der
Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen der Technischen
Universität Dortmund und wird für ihre wegweisende Forschung an
der Schnittstelle zwischen Ingenieur- und Naturwissenschaften
ausgezeichnet. Christine Silberhorn, 36 Jahre alt, ist
Professorin mit Schwerpunkt Quantenphysik, also der Physik
kleinster Teilchen, an der Universität Paderborn. Sie erhält
den Leibniz-Preis für ihre "bahnbrechenden Arbeiten" zu
experimentellen und theoretischen Aspekten der
Quanteninformationsverarbeitung. Bundesweit werden zehn
Wissenschaftler mit dem Leibniz-Preis 2011 ausgezeichnet.

Pressekontakt: Ole Lünnemann, Pressesprecher TU Dortmund,
Telefon: 0231/7552535, E-Mail: ole.luennemann[at]tu-dortmund.de;
Tibor Werner Szolnoki, Pressesprecher Universität Paderborn,
Telefon: 05251/602548, E-Mail: szolnoki[at]zv.uni-paderborn.de

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Westfalen,
NRW, Dortmund: Kultur und Medien, Panorama / 02.12.2010 15:00

"Krieger, denk mal!" - Dortmunder Verein kürt Schlagzeile des
Jahres

Dortmund (wh). Als "höchst gelungenes Wortspiel" zeichnet der
Dortmunder Verein Deutsche Sprache eine Schlagzeile der
Wochenzeitung Die Zeit vom 4. Februar 2010 aus. Sie leitet
einen Artikel zur Münchener Sicherheitskonferenz und veralteten
Strategien militärischer Abschreckung ein. Die Überschrift, die
von einer Jury ausgewählt wurde, mache den Kern der Aussage des
Textes "einsichtig und den Leser zugleich nachdenklich",
begründete der erste Vorsitzende des Vereins, Walter Krämer.
Auf dem zweiten Platz landeten eine Spiegel-Online-Schlagzeile
("Oettinger wird abgekanzlert", 20. Juli 2010) und eine
Überschrift aus dem Berliner Kurier vom 18. Mai dieses Jahres:
"Deutschland krückt zusammen". Die Aktion der Dortmunder
Sprachschützer soll Schlagzeilen würdigen, die prägnant sind
und dabei den "wortspielerischen Reichtum" der deutschen
Sprache nutzen.

Weitere Informationen:
http://www.vds-ev.de/presse/pressemitteilungen/852-schlagzeile-des-jahres

Pressekontakt:
Prof. Dr. Walter Krämer, Verein Deutsche Sprache, Telefon:
0231/7948520, E-Mail: internet [at]vds-ev.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 6 10:50:15 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Dec 2010 10:50:15 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Zwei Sonderausstellungen zum Thema Spielzeug im
Stadtmuseum, Guetersloh, 05.12.-13.03.2010
Message-ID: 4CFCBFE7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 03.12.2010, 10:50


AUSSTELLUNG

Gütersloh freut sich auf eine doppelte Miniatur-Wunderwelt:
Zwei Sonderausstellungen zum Thema Spielzeug im Stadtmuseum
vom 05.12.2010 bis 13.03.2011

Moderne Zeiten im Kinderzimmer. Puppenhaus-Design im Spiegel
des Zeitgeistes von Karin Schrey und Bettina Dorfmann

Die Ausstellungsmacherinnen Karin Schrey (Ratingen) und Bettina
Dorfmann (Düsseldorf) haben dem Stadtmuseum Gütersloh beim
alljährlichen Winter-Thema "Spielzeug" in den letzten Jahren zu
einigen Publikumserfolgen verholfen. Ob Barbie, Käthe Kruse
oder Science Fiction: Stets erfreuten sich die von den beiden
Sammlerinnen gestalteten Ausstellungen großer Beliebtheit.

In den nächsten Monaten geht es um Puppenstuben und
Puppenhäuser aus den 1950er und 1960er Jahren. Das schlichte
Eigenheim neben dem extravaganten Flachdach-Bugalow, der
Gelsenkirchener Barock neben den Designer-Möbeln der späten
60er: Die Zeit ist durch einen überraschenden Stil-Mix
gekennzeichnet, der sich auch im Kinderzimmer niederschlägt.
Davon zeugen über 30 Puppenhäuser, die äußerst detailreich
arrangiert wurden. Zusätzliche Einzelmöbel und
Einrichtungsgegenstände für die Puppenhäuser werden ergänzt
durch Möbelprospekte, Versandhauskataloge, Schöner
Wohnen-Zeitschriften usw.

Viele der bei Neckermann oder Quelle angebotenen Spielzeuge
wurden in der ehemaligen DDR hergestellt. Wie schon bei den
anderen Spielzeugausstellungen geht es auch um
kulturgeschichtliche Einordnungen, denn Spielzeug ist immer ein
Spiegel der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen
Verhältnisse. Wohnen im Wirtschaftswunder en miniature: ein
interessantes Thema für Jung und Alt.


"Texas-Wackel-Express" -
Die Eisenbahnregion Gütersloh im Modell

von Norbert Ellermann

TWE - die Abkürzung für Teutoburger-Wald-Eisenbahn wird
gelegentlich auch als "Texas-Wackel-Express" gedeutet. Das
geschieht aus einem Gefühl liebevoller Zuneigung. Derer ist die
Bahn gegenwärtig besonders bedürftig, denn die Zukunft der 110
Jahre alten Strecke zwischen Ibbenbüren bzw. Lengerich und
Hövelhof ist durchaus unsicher. Die Diskussion um die TWE lenkt
den Blick auch auf andere Regionalbahnen in der Umgebung von
Gütersloh.

Das Thema wird vielfältig dargestellt. Die Besucher erwartet
eine interessante Mischung aus den Bereichen Spielzeug,
Modellbau, Eisenbahn-Original-Exponaten, Verkehrs- und
Stadtgeschichte. Erstmals wurde von Eisenbahnhistorikern und
Modellbauern die Situation des Bahnhofs Gütersloh nach der
Fertigstellung der TWE-Strecke im Jahre 1903 originalgetreu im
Maßstab nachgebaut.

Um 1900 erscheint auch der Bereich der Gütersloher Kirchstraße
in einem ganz zauberhaften und bisher nie öffentlich gezeigten
Modell eines Gütersloher Modellbauers. Modellbahnsammler kommen
ebenso auf ihre Kosten wie Eisenbahnenthusiasten: Von Claas
über Miele bis Homann und Storck reicht das Spektrum
limitierter Fahrzeugmodelle. Ein komplett eingerichteter
Schrankenposten der Westfälischen Landeseisenbahn, ein Abteil
der 3. Klasse sowie ein Streckenläufer sind von einem Sammler
in größter Authentizität in die Ausstellung integriert worden.

Modellbahnanlagen zeigen den TWE-Bahnhof Brochterbeck sowie
Streckenabschnitte der Bahnlinie Rheda-Münster. Zahlreiche
Leihgeber aus dem Tecklenburger, Osnabrücker und Paderborner
Land sind mit ihren Exponaten in der Ausstellung vertreten. -
Ein Muss für alle Eisenbahnfreunde, ob Jung oder Alt.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellungen "Moderne Zeiten im Kinderzimmer" und
"Texas-Wackel-Express" - Die Eisenbahnregion Gütersloh
im Modell"

Datum: 05.12.2010 bis 13.03.2011
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 6 10:59:32 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Dec 2010 10:59:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Jugendgeschichtspreis 2010 des Juedischen Museums
Westfalen vergeben, Dorsten, 08.12.2010
Message-ID: 4CFCC214.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 03.12.2010, 09:39


AKTUELL

Zum zweiten Mal hat das Jüdische Museum Westfalen einen
Schülerwettbewerb ausgeschrieben. Dieser
"Jugendgeschichtspreis" spricht alle Schülerinnen und Schüler
an, die in der Oberstufe eine Facharbeit schreiben. Eingereicht
werden können Arbeiten, die sich mit jüdischer Geschichte,
Religion und Gegenwart sowie der Geschichte des
Nationalsozialismus befassen.

Jährlich werden an vielen Schulen Facharbeiten geschrieben, die
zum Teil von guter und sehr guter Qualität sind, aber außer von
den Fachlehrern von niemandem zur Kenntnis genommen werden. Das
Museum möchte mit diesem Wettbewerb den Jugendlichen eine
Möglichkeit bieten, über eine Teilnahme am Wettbewerb ihre
Arbeiten einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Die Facharbeiten werden über die museumseigene Bibliothek
zugänglich gemacht.

Für diesen Wettbewerb wurden etwa 100 weiterführende Schulen in
Nordrhein-Westfalen angeschrieben. Zudem hatte die Presse
überregional auf den Wettbewerb hingewiesen. Mit der Anzahl der
eingesandten Arbeiten zeigen sich die Veranstalter zufrieden.
Achtzehn Jugendliche aus Waltrop, Lünen, Werne, Borken,
Recklinghausen, Münster, Marl, Remscheid, Saerbeck, Gladbeck,
Steinfurt-Borghorst und Dorsten reichten ihre Facharbeiten ein.

Die meisten Arbeiten entstanden vor allem in Leistungs- und
Grundkursen des Faches Geschichte. Eine Arbeit in englischer
Sprache stammt aus einem Leistungskurs Englisch, eine weitere
Arbeit wurde in einem Grundkurs Religion geschrieben. Zwei
Facharbeiten entstanden im Rahmen eines Praktikums in der
Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers
Majdanek/Lublin.

Eine Jury, bestehend aus zwei Geschichtslehrern von Gymnasien,
einer Religionswissenschaftlerin und einem Historiker, hat die
Arbeiten eingehend geprüft und bewertet. Den ersten Preis
erhält Annika Jeibmann vom Theodor-Heuss-Gymnasium in Waltrop
für ihre Arbeit "Das Entbindungs- und Abtreibungslager
Waltrop-Holthausen und seine lokalgeschichtliche Bedeutung".

Der zweite Preis geht an Rafael Bourry vom Gymnasium
Mariengarden in Borken-Burlo für die Arbeit "Die Polizei im
'Dritten Reich' - Freund und Helfer? Ein Vergleich zwischen
Stadt und Land". Da es eine Reihe von gleichwertigen Arbeit
gibt, entschloss sich die Jury, den dritten Preis dreimal zu
vergeben. Eine Preisträgerin kommt ebenfalls vom
Theodor-Heuss-Gymnasium in Waltrop, Lena Rohde (Die Geschwister
Scholl und die weiße Rose. Motivation, Ziele und Ergebnisse
ihres Widerstandes), eine weitere Preisträgerin, Sandra
Holtkamp von der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule in Saerbeck, hat
sich mit einer lokalgeschichtlichen Fragestellung befasst (Das
Ende des Zweiten Weltkrieges in Saerbeck unter besonderer
Berücksichtigung der Flakstellung beim Hof Richter).

Die dritte Preisträgerin Juliane Vicari vom
Gertrud-Bäumer-Gymnasium in Remscheid hat sich intensiv mit dem
vierten Flugblatt der Weißen Rose auseinandergesetzt (Das
vierte Flugblatt der weißen Rose unter dem Aspekt der
christlichen Motivation des Autors Hans Scholl).

Ein Sonderpreis geht an Charlina Frank (15 Jahre) und Sascha
Frank (13 Jahre) vom Cirkus Payazzo. Beide besuchen die Schule
für Cirkuskinder in NRW und haben sich mit dem Schicksal ihres
Großvaters Anton Frank befasst, der als Sinto von den
Nationalsozialisten im März 1943 mit seiner Familie nach
Auschwitz deportiert wurde. Als einziger der Familie überlebte
er die Lager und einen Todesmarsch. Die Jury zeigte sich von
der Bild- und Tonpräsentation beeindruckt und verleiht den
Sonderpreis des Jugendgeschichtspreises 2010 an Charlina und
Sascha Frank.

Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten Büchergutscheine
sowie eine kostenlose zweijährige Schnuppermitgliedschaft im
Museumsverein. Die Preisverleihung und die Vorstellung der
Arbeiten und des Projekts erfolgt am 8. Dezember 2010 um 18:00
Uhr im Jüdischen Museum Westfalen. Alle Interessierten sind
hierzu herzlich eingeladen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Jugendgeschichtspreis 2010 des Jüdischen Museums
Westfalen vergeben
Datum: 8. Dezember 2010
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
Tel.: 02362-45279
URL: www.jmw-dorsten.de

Kontakt:
Tel.: 02362-951431





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 6 11:02:46 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Dec 2010 11:02:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Entstehung der Bagdadbahn, Dortmund,
07.12.2010
Message-ID: 4CFCC2D6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 03.12.2010, 12:06


AKTUELL

Badgadbahn rollt nach Dortmund - Vortrag im LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern zur Geschichte der legendären Strecke

Um die Entstehung der Bagdadbahn geht es im nächsten
verkehrshistorischen Vortrag, zu dem der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 7. Dezember, um 19.30 Uhr in
sein Industriemuseum Zeche Zollern nach Dortmund einlädt. Dr.
Axel Heimsoth gibt einen Überblick über die lange Vor- und
Baugeschichte der legendären Strecke. Im Anschluss zeigt
Christoph Oboth Lichtbilder von der Bagdadbahn. Der Eintritt
ist frei.

Die Entstehung der Bagdadbahn begann mit der Realisierung der
Anatolischen Eisenbahn (1888-1892/96). In der Folgezeit
bemühten sich die osmanische und die preußische Regierung um
die Fortsetzung der Strecke, die nun unter dem Begriff
"Bagdadbahn" firmierte. Geplant war, die Bahn von Konia bis
Bagdad und weiter zum Persischen Golf zu verlängern. Kaiser
Wilhelm II. wie auch zahlreiche Publizisten und Orientkenner
begleiteten die Vertragsverhandlungen zwischen der Deutschen
Bank und der osmanischen Regierung mit größtem Interesse.

Die Deutschen setzten starke Hoffnungen in ihr größtes
Bauprojekt und verbanden mit dieser Bahn eine kulturelle und
wirtschaftliche Erschließung des Orients. Ihre
militärstrategische Wirkung konnte die Bagdadbahn nicht
entfalten, da schwierige Bergstrecken im Ersten Weltkrieg trotz
größter Anstrengungen nicht mehr fertig gestellt werden konnte.
Im Vortrag wird es sowohl um die realen Baumaßnahmen als auch
um die die Erwartungen und Wünsche an die deutsch-türkische
Bahnanlage gehen.

Das Museum ist bereits ab 18 Uhr frei zugänglich, die
Museumsgaststätte "Pferdestall" ist geöffnet.


INFO

Anschrift der Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 6 14:28:22 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Dec 2010 14:28:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 06.12.2010
Message-ID: 4CFCF306.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 06.12.2010, 12:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 06.12.2010

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Westfalen, NRW, Münster, Paderborn: Politik, Wissenschaft und
Bildung / 06.12.2010 11:00

Hochschulen in Münster und Paderborn bieten Doktor in
islamischer Theologie

Westfalen (wh). An den Universitäten Münster und Paderborn
werden Graduiertenkollegs für islamische Theologie gegründet.
Die Stiftung Mercator fördert die Ausbildung von Doktoranten an
diesen Standorten sowie in Erlangen-Nürnberg, Frankfurt,
Osnabrück und Hamburg über sechs Jahre mit 3,6 Millionen Euro.
Koordiniert wird das Projekt in Münster. Die Graduiertenkollegs
sollen nach Angaben der Stiftung dazu beitragen, die islamische
Theologie auf einem akademischen Niveau zu etablieren. Die dort
ausgebildeten Wissenschaftler würden für die Zentren für
islamische Studien benötigt, die in den nächsten Jahren mit
Bundes- und Landesmitteln unter anderem an der Universität
Münster aufgebaut werden.

Weitere Informationen:
http://www.stiftung-mercator.de/graduiertenkolleg

Pressekontakt: Christiane Duwendag, Leiterin Kommunikation
Stiftung Mercator, Telefon: 0201/2452242, E-Mail:
christiane.duwendag[at]stiftung-mercator.de; Tibor Werner
Szolnoki, Pressesprecher Universität Paderborn, Telefon:
05251/602548, E-Mail: szolnoki[at]zv.uni-paderborn.de; Norbert
Robers, Pressesprecher Universität Münster, Telefon:
0251/8324773, E-Mail: norbert.robers[at]uni-muenster.de

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Westfalen,
Bielefeld, Dortmund, Münster: Freizeit, Kultur und Medien,
Panorama / 06.12.2010 10:00

Ätherwellengeigerin erhält Westfalen-Jazz-Preis 2011

Westfalen (wh). Auszeichnung für eine Luftnummer: Der
Westfalen-Jazz-Preis 2011 geht an die Musikerin Barbara
Buchholz. Geehrt wird die Bielefelderin für ihre Pionierarbeit
auf dem Theremin. Das auch als "Ätherwellengeige" bekannte
Instrument wird ohne körperlichen Kontakt, lediglich über
Handbewegungen in der Luft gespielt. Barbara Buchholz gehört zu
den wenigen Menschen, die das Instrument auf höchstem Niveau
beherrschen. "In ihrer musikalischen Entwicklung ständig
fortschreitend, setzt sie das Instrument in immer neuen
Zusammenhängen wie im Jazz und improvisierten Klängen ein",
urteilt die Jury. Der Westfalen-Jazz-Preis würdigt seit 1994
Musiker, die in Westfalen geboren sind oder einen bedeutsamen
Teil ihrer Biografie hier verbracht haben. Die Juroren sind
Fritz Schmücker (Internationales Jazzfestival Münster), Carsten
Nolte (Jazzclub Bunker Ulmenwall, Bielefeld) und Waldo Riedl
(Jazzclub Domicil, Dortmund). Gestiftet wird der Preis von Jens
Imorde (Imorde Projekt- und Kulturberatung). Auftritte der
Ätherwellengeigerin Barbara Buchholz stehen sowohl beim
Internationalen Jazzfestival Münster (8. Januar) als auch in
den Jazzclubs in Bielefeld und Dortmund auf dem Programm.

Weitere Informationen und ein Pressefoto:
http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=97761

Pressekontakt: Presse- und Informationsamt der Stadt Münster,
Telefon: 0251/4921300, E-Mail: presseamt[at]stadt-muenster.de

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Westfalen,
NRW, Höxter, Lippe: Soziales, Wirtschaft / 06.12.2010 09:00

Deutlich mehr Firmen und Privatpersonen melden Insolvenz

Westfalen (wh). Die Zahl der Unternehmens- und
Verbraucherinsolvenzen in Westfalen ist deutlich gestiegen.
Laut einer Erhebung des Statistischen Landesamtes meldeten die
Amtsgerichte in den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und
Münster im dritten Quartal 2010 insgesamt 4797 Anträge auf
Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Das sind 679 Fälle mehr
als zum selben Zeitpunkt 2009 und entspricht einer Steigerung
von 16,5 Prozent. Gläubiger fordern derzeit etwa 990 Millionen
Euro von insolventen westfälischen Unternehmen und
Privatpersonen. Die deutlichste Zunahme an Konkursmeldungen
gibt es im Kreis Lippe, wo sich die Anzahl der
Gerichtsverfahren innerhalb eines Jahres von 154 auf 305 Fälle
fast verdoppelt hat. Im Kreis Höxter hingegen ist die Zahl um
24,1 Prozent zurückgegangen. Landesweit wurden im dritten
Quartal dieses Jahres 10.306 Insolvenzverfahren und damit 7,3
Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum eingeleitet. Die
Forderungen in ganz Nordrhein-Westfalen belaufen sich auf 4,1
Milliarden Euro.

Weitere Informationen und Daten zu allen Städten und Kreisen:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pres_197_10.html
Pressekontakt:
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
Münster: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama / 03.12.2010
16:00

"Münster Music" bringt Klangvielfalt auf die Bühne

Münster (wh). Von Götz Alsmann bis zum Vokalensemble 6-Zylinder,
von Blues bis Plattdeutsch: Mit dem Projekt "Münster Music"
will der Musikwissenschaftler Thomas Eickhoff die Klangvielfalt
der westfälischen Stadt einfangen und beschreiben. Eine
Buch-CD-Kombination stellt die, so Eickhoff, "bemerkenswerte
Strahlkraft" der lokalen Musikszene vor. Lieder von 50 lokalen
Musikern, Bands, Orchestern und Chören sind dort versammelt.
Das Projekt geht mit einer rund zweistündigen Show am 14.
Dezember um 19.30 Uhr im Festsaal des Münsterischen Rathauses
auf die Bühne. Moderiert von Entertainer Adam Riese treffen bei
dem Konzert Künstler wie Christian Bleiming, Johnny Ketzel,
Nikola Materne und Combo Pattu aufeinander.

Pressekontakt: Presseamt Stadt Münster, Telefon: 0251/492130002,
E-Mail: presseamt[at]stadt-muenster.de; Dr. Thomas Eickhoff,
Telefon: 0251/53959066, E-Mail: theickhoff[at]t-online.de

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Westfalen,
NRW, Unna: Kultur und Medien, Panorama / 03.12.2010 15:00

Licht 21. entwickelt Lichtkunstvisionen in Unna

Unna (wh). Im Spannungsverhältnis von medialer Bilderflut und
Skulptur bewegen sich die Kunstwerke, die das Zentrum für
Internationale Lichtkunst in Unna in einer neuen Ausstellung
vorstellt. "Licht 21." zeigt Arbeiten des Finnen HC Berg, der
Österreicherin Brigitte Kowanz und der Schweizer Künstlerin
Christina Benz. Sie setzen sich mit dem Phänomen Licht
auseinander, beziehen aber auch gesellschaftskritische
Positionen. Die Schau, die bis zum 27. März 2011 läuft, ist der
letzte Beitrag des Projektes "Mapping the Region" der
Ruhrkunstmuseen und wird von Künstlergesprächen sowie einem
Symposium zur Funktion von Licht im 21. Jahrhundert begleitet.

Weitere Informationen:
http://www.lichtkunst-unna.de/v2/index3.php

Pressekontakt: Kathrin Luz Communication, Telefon: 0221/9235987,
E-Mail: art[at]neumann-luz.de

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Westfalen,
Märkischer Kreis, Münster, Unna: Freizeit, Kultur und Medien,
Panorama / 03.12.2010 14:00

Westfalen im TV: Vorfreude auf Weihnachten und ein
norddeutscher Münsteraner

Traditionsgemäß lädt die Landesregierung zu einem
weihnachtlichen Konzert in die Wiesenkirche in Soest. In der
festlich geschmückten Kirche, die berühmt für das Bild des
"westfälischen Abendmahls" ist, singt unter anderem der
Knabenchor der Chorakademie Dortmund; der Schauspieler
Dominique Horwitz übernimmt die Rolle des Erzählers.
Nordrhein-Westfalen feiert Advent, Samstag, 11. Dezember, 20.15
Uhr, WDR

Im sauerländischen Menden feiert das ZDF den Gottesdienst zum
dritten Advent. Pfarrer Bernhard Brackhane predigt in der
Pfarrei St. Vincenz über den Psalm "Habet Mut, sehet hier ist
euer Gott". Es singt der Chor der Gemeinde, Ars Musica St.
Vincenz. Katholischer Gottesdienst, Sonntag, 12. Dezember,
10.15 Uhr, ZDF

Mit einer musikalischen Bescherung will der WDR den dritten
Adventssonntag versüßen. Auf dem mittelalterlichen Marktplatz
in Werne singen westfälische Musiker, zum Beispiel das
A-Capella-Quintett 6-Zylinder, das Blechbläserensemble Galaxy
Brass der Universität Münster und die amerikanisch-münsterische
Jazz-Sängerin Stephanie K. Susanne Wieseler und Thomas Aydintan
moderieren die Live-Übertragung. Schöne Bescherung, Sonntag,
12. Dezember, 17 Uhr, WDR

Axel Prahl ist zwar im holsteinischen Eutin geboren, jedoch als
Ermittler des Münsterischen "Tatorts" bekannt geworden. Im
Interview blickt er auf seine Karriere und den Erfolg als
"Hauptkommissar Thiel" zurück. Axel Prahl im Gespräch, Sonntag,
12. Dezember, 19.40 Uhr, ZDFtheaterkanal

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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 7 09:44:42 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Dec 2010 09:44:42 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Buchpraesentation: Blindow,
Martin: Die Musikerfamilie Romberg
Message-ID: 4CFE020A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 06.12.2010, 11:01


AKTUELL

Die Musikerfamilie Romberg
Stadtarchiv lädt zur Buchpräsentation mit Musik / Band 10 der
Kleinen Schriften aus dem Stadtarchiv

Münster beherbergte mit der Musikerfamilie Romberg zwischen
1750 und 1850 eine Künstlerfamilie, die über die Stadtgrenzen
hinaus bekannt war und eine nicht unbedeutende Rolle in der
Musikentwicklung zwischen Klassik und Frühromantik, in der Zeit
zwischen Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven gespielt hat.
Prof. Dr. Martin Blindow, profunder Kenner der lokalen
Musikgeschichte, hat sich der Familie Romberg angenommen und
die Ergebnisse seiner Untersuchung in der Reihe "Kleine
Schriften aus dem Stadtarchiv" veröffentlicht.

Der zehnte Band der "Kleinen Schriften" wird am Freitag, 10.
Dezember, um 19 Uhr in der Westfälischen Schule für Musik an
der Himmelreichallee öffentlich präsentiert. Der Autor Prof.
Martin Blindow stellt die Musikerfamilie vor. Prof. Ulrich
Rademacher und Annette Kleine geben Kostproben der
Liedkompositionen von Andreas Romberg. Das Stadtarchiv Münster
lädt zur Präsentation ein, der Eintritt ist frei.

In Münster, wo die Rombergs in ihrer Zeit das Musikleben
wesentlich geprägt haben, sind sie nur noch in der
wissenschaftlichen Lokalliteratur bekannt. Wegen der Bedeutung,
die Fachleute der Musikerfamilie Romberg zuschreiben, war eine
neue Untersuchung ihres Schaffens überfällig. Herausragende
musikalische Bedeutung hatten vor allem die Vettern Bernhard
und Andreas Romberg, deren Ruf als Komponisten und Virtuosen
weit über Münster hinaus ging. Mit dem Buch "Die Musikerfamilie
Romberg" wird ein in Vergessenheit geratenes Kapitel der Stadt-
und Kulturgeschichte Münsters erneut aufgeschlagen.

Martin Blindow liefert in seiner Studie über die Musikerfamilie
Romberg ganz neue Erkenntnisse zu einzelnen Familienmitgliedern
und hebt die Verdienste dieser Familie für die Musikgeschichte
in Münster, Deutschland und Europa hervor. Im Band finden sich
auch einige Abbildungen von Mitgliedern der Familie Romberg,
die bisher noch nicht öffentlich gezeigt wurden.


INFO

Martin Blindow, Die Musikerfamilie Romberg. Münsters Musikleben
zwischen Klassik und Frühromantik. Kleine Schriften aus dem
Stadtarchiv, Band 10. Ardey Verlag. Preis 13,90, im Buchhandel
erhältlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 7 09:50:48 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Dec 2010 09:50:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] So wird Geschichte greifbar: Archive und Schulen
wollen enger zusammenarbeiten
Message-ID: 4CFE0378.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 06.12.2010, 16:18


AKTUELL

So wird Geschichte greifbar: Archive und Schulen wollen enger
zusammenarbeiten
Projekt "Lernen vor Ort" verbindet Schulen mit Archiven,
Heimatvereinen und Museen / Treffen in Borken

Archive sind eine Fundgrube für Forscher, können aber auch
Kindern und Jugendlichen einen eindrucksvollen Einblick in die
Geschichte eröffnen. Wie die Zusammenarbeit von Schulen und
Archiven erfolgreich gestaltet werden kann, darüber haben sich
jetzt rund 40 Fachleute in Borken informiert. Im Stadtmuseum
Borken diskutierten sie, wie sich Materialien und Knowhow von
Archiven, Museen und Heimatvereinen für den Unterricht oder
Projekte in Grund- und weiterführenden Schulen nutzen lassen.
Das Bildungsbüro des Kreises Borken hatte zu der Veranstaltung
eingeladen. Im Rahmen des vom Bund geförderten Projekts "Lernen
vor Ort" will es mehr Schulen für die Kooperation mit Archiven
begeistern.

Unterstützung kommt dazu von der Körber-Stiftung aus Hamburg.
Sven Tetzlaff und Jula Pötter skizzierten, was zur Verbesserung
der Zusammenarbeit nötig ist. Schulen müssten klar formulieren,
wie sie sich eine Integration der Angebote in ihren Lehrplan
vorstellen können. Und Archiven, Museen und Gedenkstätten seien
gefordert, sich stärker ins Blickfeld der Schulen zu rücken.
Die Körber-Stiftung unterstützt die Entwicklung von
"Historischen Lernlandschaften". Chancen sieht sie vor allem
darin, dass in den Kommunen "Dreiklänge" in der Zusammenarbeit
zwischen Verwaltung, Schulen und Lernorten entstehen.

Referenten stellten beim Treffen in Borken eine ganze Reihe
gelungener Beispiele aus der Praxis vor. Roswitha Link vom
Stadtarchiv Münster gab Hinweise, wie Archive sich auf den
Besuch von Schülerinnen und Schülern vorbereiten sollten und
wie sie auf ihre Angebote aufmerksam machen können. "Die
Zusammenarbeit fängt klein an und muss dann weiter wachsen", so
Link. "Wir entwickeln unsere Angebote in enger Abstimmung mit
den Lehrern."

Wie das Stadtarchiv Zutphen junge Nutzer gewinnt, erklärte
Femia Siero, heute Leiterin des "Streekarchief Regio
Achterhoek". Ihre Empfehlung: Lehrer müssen klar benennen,
welche Angebote benötigt werden. Wie sich alte Schriften
entziffern lassen, das lernen Schülerinnen und Schüler im
Stadtarchiv Gescher. Andreas Froning nutzt die Kalligraphie, um
Kinder und Jugendliche für die historische Entwicklung der
Schrift zu interessieren. Er möchte erreichen, dass bereits
jeder Grundschüler einmal ein Archiv besucht hat.

Einen Blick über die Grenze wagten die Teilnehmer mit Sixtina
Harris, Vorsitzende der niederländischen "Stichting Vrienden
van Kolle Kaal". Sie erläuterte, wie sie in Winterswijk
gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Spuren jüdischen Lebens
nachgeht. Für den Leiter des Gymnasiums Georgianum in Vreden,
Bernd Telgmann, ist unabdingbar, dass Schüler in den Archiven
neue Kompetenzen hinzugewinnen. Eine frühzeitige Abstimmung mit
den schulinternen Lernplänen sei deshalb unerlässlich.

Das Treffen in Borken war Auftakt für den Ausbau der
Kooperationen von Schulen und Einrichtungen, die das
historische Gedächtnis der Region wach halten. Das Bildungsbüro
des Kreises wird nun die Informationen zu den bereits
bestehenden Angeboten zusammentragen. "Die Auftaktveranstaltung
hat gezeigt, dass es vor allem an der gegenseitigen Information
mangelt", erklärt Projektleiterin Nicole Brögmann. "Transparenz
auf beiden Seiten und das zukünftige Miteinander sollen nun in
einzelnen Modellprojekten erprobt werden." Die Körber-Stiftung
wird den Prozess weiter begleiten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 7 09:51:54 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Dec 2010 09:51:54 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/45
Message-ID: 4CFE03BA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 30.11.2010, 12:57


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-45 für den Zeitraum vom 27.11..2010 bis

zum 03.12.2010 mit insgesamt 31 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-45&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 7 10:00:03 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Dec 2010 10:00:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Biografien der Arbeiterbewegung, Bochum, 10.12.2010
Message-ID: 4CFE05A3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 06.12.2010, 11:53
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Biografien der Arbeiterbewegung
Ausstellungseröffnung: Friedrich Ebert in der Karikatur
Festvortrag zu Biografien der Arbeiterbewegung von Prof. Dr.
Helga Grebing

Im Rahmen der wissenschaftlichen Konferenz des Instituts für
soziale Bewegungen der Ruhr-Universität (ISB), die in
Kooperation mit dem Institut für Geschichte und Biographie der
FernUniversität in Hagen ausgeführt wird, hält Prof. Dr. Helga
Grebing die öffentliche Festrede zur "Rezeption Friedrich
Eberts im Wandel".

Grebing war bis 1995 Professorin für vergleichende Geschichte
der internationalen Arbeiterbewegung sowie geschäftsführende
Leiterin des Instituts zur Erforschung der europäischen
Arbeiterbewegung der Ruhr-Universität - dem Vorgängerinstitut
des ISB. Mit ihrem Vortrag dokumentiert sie den Wandel des
Bildes des Arbeiterführers in der Öffentlichkeit und der
Geschichtswissenschaft.

Gleichzeitig wird die Ausstellung zu 70 Karikaturen über
Friedrich Ebert und die von ihm ernannten Reichskanzler im Haus
der Geschichte des Ruhrgebiets eröffnet werden. Einige der
Karikaturen belegen in drastischen Bildern die abgrundtiefe
Abneigung der politischen Gegner gegen das sozialdemokratische
Staatsoberhaupt und die demokratische Elite der Weimarer
Republik.


Festrede

Die Rezeption Friedrich Eberts im Wandel: Historiografische und
persönliche Rückblicke

Referentin: Prof. Dr. Helga Grebing


Titel der Ausstellung

Darüber lacht die Republik - Friedrich Ebert und "seine"
Reichskanzler in der Karikatur


INFO

Termine

Freitag, 10. Dezember 2010, 19.00 h

Ausstellungszeitraum

12. Dezember 2010 - 28. Februar 2011,9.00 - 18.00 h
im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstraße 17-19
44789 Bochum

Der Eintritt ist frei.

samstags und sonntags sowie zwischen 24. Dezember 2010 und
2. Januar 2011 bleibt das Haus geschlossen.


Links

URL: http://www.helgagrebing.de/vita.html


Thea A.Struchtemeier, Dipl.Soz.Wiss.
Institut für soziale Bewegungen
Zentralinstitut der Ruhr-Universität im
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Clemensstraße 17-19
D-44789 Bochum

Tel.: +49/234/32-28768
URL: http://www.isb.rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 7 10:14:44 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Dec 2010 10:14:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bilderbuchkino beim Kindernachmittag, Witten,
08.12.2010
Message-ID: 4CFE0914.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 06.12.2010, 14:14


AKTUELL

Bilderbuchkino beim Kindernachmittag
im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Auf der Zeche Nachtigall kann man auch im Winter was erleben:
Am Mittwoch, 8. Dezember, lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) kleine und große Zuhörer zum
Bilderbuchkino nach Witten ein. Von 15 bis 17 Uhr gibt es
spannende Geschichten aus Berg und Tal zu hören. Bei heißem
Kakao und Plätzchen begegnen den Kindern im Industriemuseum
Zeche Nachtigall die Wetterhexe auf ihrem Schneebesen, der
fleißige Lebensgeist, ein neugieriger Erdteufel und das kluge
Wasserweib. Zusammen erleben die vier im Muttental viele
aufregende Abenteuer.

Das Kinderbuch "Von Löchern im Berg und Bergen im Tal.
Erdgeschichten aus dem Muttental" von Katrin Schüppel erzählt
spannend und kinderleicht wie die Erde entstanden ist. Der
Leseausflug ins Muttental - die Wiege des Steinkohlenbergbaus
im Ruhrgebiet - lässt Kinder, aber auch Erwachsene in eine
faszinierend fremde Welt vor 300 Millionen Jahren eintauchen
und nimmt sie mit in die alten Kohlenschächte an der Ruhr.
Dabei begleiten sie die spannenden Geschichten aus dem Leben
der vier Hauptfiguren.

Die Erdgeschichten werden besonders für Kinder ab dem
Grundschulalter empfohlen. Zum Bilderbuchkino ist der Eintritt
für Kinder und Begleiter frei.


INFO

Anschrift der LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 7 10:30:55 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Dec 2010 10:30:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Medieval and Ottoman legacy in modern
Bulgarian towns, Muenster, 10.12.2010
Message-ID: 4CFE0CDF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 06.12.2010, 13:38


AKTUELL

Im Rahmen des Freitagskolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Wintersemester 2010/2011

spricht

Prof. Dr. Rossina Kostova
University of Veliko Turnovo, Bulgaria

über

Medieval and Ottoman legacy in modern Bulgarian towns

On the basis of several case studies the lecture will focus on
two main aspects of urban development in present-day Bulgaria:

The interaction between medieval and Ottoman urban settings




From the point of view of the religious structures, perhaps the
most indicative element of the townscape. The conflicts and
their solutions which the medieval and Ottoman legacy brings to
the modern towns and cultural heritage management.


Frau Kostova ist tätig als "Lecturer in Archaeology" am
Department of Archaeology der Cyril and Methodicus University
Veliko Turnovo. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in folgenden
Gebieten: mittelalterliche bulgarische Archäologie,
byzantinische Archäologie, monastische Archäologie, Archäologie
des mittelalterlichen Balkans sowie Archäologie der Küste des
westlichen Schwarzen Meeres im Mittelalter.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Datum: 10. Dezember 2010, 16.00 Uhr c. t.
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
Tel.: 0251 / 83 275 12
Fax: 0251 / 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 7 12:50:33 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Dec 2010 12:50:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 07.12.2010
Message-ID: 4CFE2D99.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 07.12.2010, 12:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 07.12.2010

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Politik, Stadtentwicklung,
Wirtschaft / 07.12.2010 12:00

Bürgerservice: Dortmunder Servicezentrale telefoniert jetzt für
Dresden

Dortmund (wh). Wer in Dresden seinen Führerschein verloren hat
oder einen Termin beim Sozialamt vereinbaren will, ruft in
Dortmund an. Das städtische Servicecenter doline beantwortet
unter der einheitlichen Behördenrufnummer 115 nun auch Anrufe
von Dresdner Bürgern. Heute startete Bundesinnenminister Thomas
de Maizière dieses bundesweit einmalige Projekt offiziell mit
einem Testanruf. Die Mitarbeiter in der Dortmunder
Telefonzentrale können auf eine "Wissensdatenbank" zugreifen,
um Fragen von Dresdner Bürgern, zum Beispiel zu
Antragsformularen oder Terminen bei Behörden, zu beantworten.
Bei komplizierten Fällen, die Ortskenntnisse voraussetzen,
leiten sie die Anfrage an die Ämter vor Ort in Dresden weiter,
so der Pressesprecher der Stadt Dortmund, Hans-Joachim Skupsch.
Die Stadt Dortmund hat mit der Behördennummer 115 seit März
2009 Erfahrungen gesammelt. Die doline-Mitarbeiter sind zudem
bereits als "Karnevalsvertretung" für die Stadt Düsseldorf
eingesprungen. Durch die Zentralisierung werden die Kosten für
die Infrastruktur des Telefonservices auf mehrere Städte
verteilt. So zahlt die Stadt Dresden für jeden Anruf ihrer
Bürger einen Betrag an die Stadt Dortmund.

Pressekontakt: Hans-Joachim Skupsch, Pressestelle Stadt
Dortmund, Telefon: 0231/5025677, E-Mail:
pressestelle[at]stadtdo.de; Peter Spaenhoff, Leiter
Bürgerdienste Stadt Dortmund, Telefon: 0231/5022339, E-Mail:
pspaenhoff[at]stadtdo.de

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Westfalen,
NRW, Münster: Kultur und Medien / 07.12.2010 11:00

Jahresprogramm 2011: LWL-Landesmuseum setzt Fokus auf
Gegenwartskunst

Münster (wh). Malerische Weltraumlandschaften, Protestplakate
und die komplexe Farbmalerei des Künstlers Blinky Palermo - das
LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte setzt im
kommenden Jahr auf Gegenwartskunst. Zu den Höhepunkten des
heute vorgestellten Programms zählt eine Einzelausstellung des
Fotokünstlers Thomas Ruff. Seine großformatigen, digital
bearbeiteten Bilder aus dem Weltraum werden ab dem 25.
September 2011 in Münster gezeigt. Bereits ab dem 27. Februar
präsentiert das Museum eine große Schau zum malerischen Werk
von Blinky Palermo (1943 - 1977). Im Fokus der Ausstellung über
den in Münster aufgewachsenen Beuys-Schüler steht das Thema
Farbe. Weitere Ausstellungen befassen sich mit den Protesten
von 1968 im Spiegel der Plakatkunst sowie einer Retrospektive
des britischen Künstlers Angus Fairhurst. Ab dem 2. September
wird außerdem das bildnerische Werk des bislang vor allem als
Schriftsteller bekannten Hageners Ernst Meister gezeigt. "Wir
wollen die Zeit des Museumsumbaus nutzen, um neue Wege
einzuschlagen. Die Gegenwartskunst wird 2011 das internationale
Profil des Museums weiter stärken", so Museumsdirektor Dr.
Hermann Arnhold bei der Vorstellung des Jahresprogramms. Seit
Mai 2009 wird das LWL-Landesmuseum aufwändig umgebaut und
erweitert. In der zweiten Jahreshälfte 2013 sollen die
Bauarbeiten beendet sein.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen

Pressekontakt: Claudia Miklis, LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte, Telefon: 0251/5907168, E-Mail:
claudia.miklis[at]lwl.org; Frank Tafersthofer, LWL-Pressestelle,
Telefon: 0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
Siegen-Wittgenstein: Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung /
07.12.2010 10:00

Siegener Roboterfamilie ist international erfolgreich

Siegen (wh). Die schlauesten Roboter kommen aus Siegen. Die
Roboterfamilie des Lehrstuhls für Echtzeit Lernsysteme an der
Universität gilt als so weit entwickelt, dass sich Forscher der
Chinesischen Akademie der Wissenschaften jetzt vor Ort über die
Projekte informiert haben und eine Kooperation planen. Vor
allem das Zusammenspiel der Luft- und Bodenroboter habe die
chinesischen Wissenschaftler bei ihrem Besuch beeindruckt, so
der Siegener Informatiker Professor Klaus-Dieter Kuhnert. Die
Maschinen können zum Beispiel bei schweren Bränden so
zusammenarbeiten, dass der Flugroboter die Übersicht hält,
während der Bodenroboter Wasserpumpen zum Brandort
transportiert. Die mittlerweile praxisreife Technik könne damit
Feuerwehrleuten das Leben retten, so Kuhnert. Die Siegener
Roboterforscher arbeiten nach eigenen Angaben auch
wirtschaftlich erfolgreich. Das Institut finanziere sich
vollständig aus Drittmitteln, die teilweise auch aus der
Industrie kommen.

Weitere Informationen:
http://www.uni-siegen.de/start/news/international/344978.html

Pressekontakt: Universität Siegen, Presse- und
Kommunikationsstelle, Telefon: 0271/7404865, E-Mail:
presse[at]uni-siegen.de

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Westfalen,
NRW, Dortmund: Kultur und Medien, Panorama / 06.12.2010 18:00

OB Sierau: Dortmund muss "Tatort"-Stadt werden

Dortmund (wh). Duisburg hat Schimanski, Münster das Duo Boerne
und Thiel - auch Dortmund braucht einen "Tatort"-Kommissar,
meint Oberbürgermeister Ulrich Sierau. In einem Beitrag für den
Berliner Tagesspiegel fordert er, die westfälische Stadt zum
Schauplatz der ARD-Kultserie zu machen. Seine Wunschbesetzung:
Dietmar Bär - "den bräuchte man nur vom Kölner 'Tatort? zu
versetzen." "Bär ist Sohn unserer Stadt, er verkörpert gut die
westfälische Leichtigkeit", schreibt Sierau und begründet: "Das
ist nicht so oberflächlich wie bei den Rheinländern, die nach
dem ersten Kennenlernen so tun, als hätten sie zusammen im
Sandkasten gespielt." Eine Idee für den ersten, natürlich ganz
realistischen Fall, nennt der Oberbürgermeister ebenfalls:
"Junger Wissenschaftler aus der Region schafft über die
Hochschule den Aufstieg, gründet ein Start-up-Unternehmen, hat
bahnbrechenden Erfolg - und finstere Typen heften sich an seine
Fersen. Das ist eben nicht so aufgesetzt wie bei ,Miami Vice?."

Der Beitrag im Tagesspiegel:
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/unsere-stadt-soll-tatort-werden/3358884.html

Pressekontakt:
Pressestelle der Stadt Dortmund, Telefon: 0231/5022134, E-Mail:
pressestelle[at]dortmund.de

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Westfalen,
Dortmund: Kultur und Medien, Soziales / 06.12.2010 17:00

Public Writing Day: Besucher des Ostwall-Museums schreiben mit
am Buch der 1000 Autoren

Dortmund (wh). Mit dem Abschluss des Kulturhauptstadtjahres
Ruhr.2010 endet auch das Projekt "2 - 3 Straßen" des Künstlers
Jochen Gerz. Als großes Finale findet im Museum Ostwall im
Dortmunder U am 11. Dezember ein Public Writing Day statt.
Besucher sind zwischen 14 und 17 Uhr eingeladen, an einem
gemeinsamen Text zu schreiben, der im März 2011 als Teil eines
3000 Seiten starken Projekt-Buches im Dumont-Verlag
veröffentlicht wird. Für "2 - 3 Straßen" wohnen seit Anfang des
Jahres 31 Kreative aus der ganzen Welt mietfrei in leer
stehenden Wohnungen, unter anderem in der Dortmunder Nordstadt.
Ziel des Projektes ist eine Belebung und kreative Veränderung
der Stadtteile durch ihre neuen Bewohner. Ihre Erfahrungen
schreiben sie gemeinsam mit Nachbarn und Besuchern im "Buch der
1000 Autoren" auf.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.2-3strassen.eu/

Pressekontakt: Elisabeth Giers, Telefon: 0201/52313263 und
0163/6093010, E-Mail: giers[at]2-3strassen.eu

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Westfalen,
Warendorf: Panorama, Soziales / 06.12.2010 15:00

Erste Hilfe kommt in Warendorf auf vier Hufen

Warendorf (wh). Einsatz für die berittenen Retter: In Warendorf
ist seit diesem Jahr eine Sanitätsreiterstaffel beim Deutschen
Roten Kreuz (DRK) aktiv. Die speziell ausgebildeten Pferde sind
wendiger als Fahrzeuge und schneller bei Verletzten als
Rettungssanitäter zu Fuß. Bislang sind acht Teams ehrenamtlich
im Einsatz. Um bei Fuchsjagden oder Veranstaltungen wie der
Warendorfer Pferdeprozession Erste Hilfe leisten zu können,
absolvieren die Tiere gegenwärtig ein Gelassenheitstraining.
Die Reiter sind beim DRK als Sanitäter ausgebildet. Die
Sanitätsreiter sollen nicht nur Verletzten helfen und für
Sicherheit sorgen, sondern auch das Image der "Pferdestadt
Warendorf" stärken, begründet der Leiter der Reiterstaffel,
Jan-Bernd Heitkemper, das Konzept. Bundesweit gibt es bislang
nur in wenigen Städten Sanitätsreiter, darunter auch im
sauerländischen Arnsberg.

Weitere Informationen: http://www.drk-warendorf.de

Pressekontakt: Jan-Bernd Heitkämper, Telefon: 0163/4681473,
E-Mail: j.heitkemper[at]drk-waf.de

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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 8 11:42:08 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Dec 2010 11:42:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Max-Weber-Preis an RUB-Historiker: Bayerische
Akademie der Wissenschaften ehrt Prof. Dr. Cornel Zwierlein
Message-ID: 4CFF6F10.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 08.12.2010, 09:16


AKTUELL

Max-Weber-Preis an RUB-Historiker
Bayerische Akademie der Wissenschaften ehrt Prof. Dr. Cornel
Zwierlein
Historischer Vergleich der politischen Entscheidungsfindung

Für seine Dissertation "Discorso und Lex Dei. Die Entstehung
neuer Denkrahmen im 16. Jahrhundert und die Wahrnehmung der
französischen Religionskriege in Italien und Deutschland" hat
die Bayerische Akademie der Wissenschaften Prof. Dr. Cornel
Zwierlein (Umweltgeschichte, Historisches Institut der RUB) mit
dem Max Weber-Preis ausgezeichnet. Der renommierte Preis, der
interdisziplinär für hervorragende Werke in den
Geisteswissenschaften verliehen wird, wurde seit 1994 erst
einmal einem Historiker zuerkannt.

Methodischer Machiavellismus oder Göttliches Recht?

Als "eine ungewöhnlich gründliche, ideenreiche und anregende
vergleichende Auseinandersetzung mit politischen Verfahren,
Geistesgeschichte und Öffentlichkeit im 16. und frühen 17.
Jahrhundert", bewertet die philosophisch-historische Klasse der
Akademie Zwierleins Doktorarbeit, die 2003 in München und Tours
entstanden ist. In deren Zentrum steht ein Vergleich zwischen
politischen Verfahren in Savoyen-Piemont und in der Kurpfalz.

Zwierlein untersuchte, auf welchen Wegen die politischen
Akteure in diesen beiden Territorien Nachrichten von den in
Frankreich ausbrechenden Hugenottenkriegen (1562-1598)
erhielten, nach welchen Regeln sie diese verarbeiteten, auf
welchen Grundmustern ihre politischen Entscheidungen basierten
und wie diese dann in der Öffentlichkeit verbreitet wurden
("Propaganda"). Wie aufgrund neuer Medien (handschriftliche
Zeitungen) Politikbeobachtung, reflexive Wahrnehmung der
Akteure und letztlich Entscheidungsprozesse verändert wurden,
ist die zentrale Frage.

Für den komplexen Entscheidungsfindungsprozess prägt Zwierlein
den Begriff "Denkrahmen". Dabei stellt er einen grundlegenden
Unterschied zwischen Italien und Deutschland fest. Im
italienisch-französisch geprägten Savoyen-Piemont dominierten
die Denkstrukturen des "discorso": In der Nachfolge des frühen
Machiavellismus sammelte man möglichst aktuelle und umfassende
Nachrichten, verglich sie mit historischen Fällen, analysierte
sie nüchtern und wog Handlungsoptionen funktional gegeneinander
ab.

Im deutschen Südwesten hingegen wurde die politische
Entscheidungsfindung normativ entweder von den Vorgaben der
reformierten Theologie (Lex Dei) oder gemäß dem Reichsherkommen
gelenkt.

Zur Person

Prof. Dr. Cornel Zwierlein, Jahrgang 1973, studierte Geschichte,
Germanistik und Rechtswissenschaft und war Stipendiat der
Studienstiftung des Deutschen Volkes und des DAAD. Seine von
der Gerda-Henkel-Stiftung geförderte Dissertation entstand in
französisch-deutscher Doppelbetreuung (LMU München/Universität
Tours).

Cornel Zwierlein war wissenschaftlicher Assistent an der LMU
München, Teilprojektleiter im SFB 573 und kam von dort im April
2008 an die Ruhr-Universität; hier ist er Juniorprofessor für
Umweltgeschichte. Er leitet ein DFG-Projekt zur 'Risikozähmung
in der Vormoderne'.

Seine Habilitationsschrift 'Der gezähmte Prometheus. Zum
Verhältnis von Sicherheit und Moderne am Beispiel von
Brandgefahr und Feuerversicherung, ca. 1680-1850' wurde in
diesem Jahr bei der Fakultät für Geschichtswissenschaft der RUB
eingereicht, das Verfahren wird nach Plan im Januar
abgeschlossen. Seit 2009 ist er Mitglied des Jungen Kollegs der
Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der
Künste.


INFO

Prof. Dr. Cornel Zwierlein
Fakultät für Geschichtswissenschaft
Tel.: 0234/32-24684
E-Mail: Cornel.Zwierlein at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 8 11:45:10 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Dec 2010 11:45:10 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Ueberwacht vom FBI, Paderborn, 14.12.2010
Message-ID: 4CFF6FC6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marianne Witt-Stuhr" altertumsverein-paderborn.org>
Datum: 07.12.2010, 11:58


AKTUELL

Überwacht vom FBI
Vortrag über die Amerika-Jahre des "Fliegenden Paters" Paul
Schulte im Vorfeld und während des Zweiten Weltkriegs

"Überwacht vom FBI" heißt ein Vortrag des Paderborner
Journalisten Wolfgang Stüken über die aufregenden Jahre des
"Fliegenden Paters" in Amerika, zu dem der Altertumsverein im
Rahmen seiner Vortragsreihe am Dienstag, 14. Dezember 2010, um
19.30 Uhr in die Theologische Fakultät einlädt (Kamp 6, Hörsaal
2). Der Referent konnte bei seinen Recherchen Akten des FBI aus
dem Nationalarchiv in Washington D.C. auswerten. Der bebilderte
Vortrag wird in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischen
Freundeskreis Paderborn-Belleville veranstaltet.

Das hätte schlimmer enden können. Bodennebel auf der
zugefrorenen James Bay im hohen Norden Kanadas führte 1938 dazu,
dass der erfahrene Pilot im Priesterrock eine Bruchlandung auf
dem Eis hinlegte. Paul Schulte (1895-1974), der als "Fliegender
Pater" bekannte Missionar, blieb zum Glück unverletzt. Aber die
Schneekufen seines einmotorigen Flugzeugs "Lucas"
zersplitterten. Doch das Jahr 1938 sollte noch weit schlimmere
Schicksalsschläge für Pater Schulte bereit halten.

Ein Jahr vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs machte ihn ein
Männerbund protestantischer irischer Kanada-Einwanderer mit dem
Namen "Orangemen", der durch große Feindseligkeit gegenüber
Deutschen und Katholiken hervortrat, zur Zielscheibe heftiger
Angriffe: In einer von den "Orangemen" inszenierten
Pressekampagne wurde Pater Schulte bezichtigt, seine
Missionstätigkeit in der Arktis zu nutzen, um Spionage für
Hitler-Deutschland zu betreiben. Die Angriffe wurden so heftig,
dass Schulte nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs Kanada
verließ. Er zog sich in die USA zurück - und hatte hier
plötzlich Agenten der Bundespolizei FBI im Nacken, die den
Spionagevorwurf aus Kanada weiter verfolgten.

Sein Orden und das FBI trafen schließlich eine Abmachung.
Schulte sollte sich für die Dauer des Krieges in eine Art
freiwillige Gefangenschaft begeben: In ein Kloster in
Belleville (Illinois). Nicht nur, weil dieses Belleville heute
Paderborner Partnerstadt ist und Schulte an der Gründung des
dortigen großen Wallfahrtsortes "Our Lady of the Snows" nicht
ganz unbeteiligt war, sind seine Jahre in Amerika ein
interessantes Thema. Schulte hat nach seiner Rückkehr aus den
USA 1949 mehr als zwei Jahrzehnte in Paderborn gearbeitet - in
Diensten des Bonifatiuswerkes der Deutschen Katholiken.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: 14.12.2010
Altertumsverein Paderborn
URL: http://www.altertumsverein-paderborn.org

Theologische Fakultät
Kamp 6
Hörsaal 2





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 8 11:48:47 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Dec 2010 11:48:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Historische Filme ueber das Thomas-Verfahren,
Dortmund, 09.12.2010
Message-ID: 4CFF709F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 08.12.2010, 09:29
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Historische Filme über das Thomas-Verfahren
Donnerstag, 9. Dezember 2010, 18.30 Uhr

Das Thomas-Verfahren war zeitweilig das wichtigste Verfahren
für die europäische Stahlindustrie. Es wurde nach seinem
Erfinder Sidney Gilchrist Thomas (1850-1885) benannt. Seine
Anwendung in Deutschland war einer der bedeutendsten
patentgeschützten Technologietransfers des 19. Jahrhunderts von
Großbritannien nach Deutschland.

Referent ist Prof. Dr. Manfred Rasch, Leiter Konzernarchiv der
ThyssenKrupp AG. Der Eintritt zum Vortrag ist frei, es fällt
lediglich der Eintritt ins Museum an.


INFO

Veranstaltungsort:
Hoesch-Museum
Eberhardstr. 12
Dortmund
URL:
http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/museen/hoesch_museum/veranstaltungen_hoesch/event.jsp?eid=92425





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 8 11:52:32 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Dec 2010 11:52:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zeitgenoessische Kunst im Fokus: LWL-Landesmuseum
praesentiert Jahresvorschau 2011
Message-ID: 4CFF7180.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.12.2010, 12:43


AKTUELL

Zeitgenössische Kunst im Fokus
LWL-Landesmuseum präsentiert Jahresvorschau 2011

Bilder aus dem Weltall, eine Reise ins Jahr 1968 und das
malerische Werk des Künstlers Blinky Palermo - das
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster hat
für 2011 ein Ausstellungsprogramm zusammengestellt, das den
Fokus auf die zeitgenössische Kunst legt. Während der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in unmittelbarer
Nachbarschaft bis 2013 das neue Landesmuseum baut, geht der
Ausstellungsbetrieb im historischen Altbau des Museums weiter.
Zurzeit steht dem LWL-Landesmuseum dort eine Ausstellungsfläche
von rund 1.500 Quadratmetern zur Verfügung. Bei der Eröffnung
des Neubaus wird sich die Fläche auf insgesamt 7.500
Quadratmeter verfünffachen.

"Wir wollen die Gegenwartskunst als Profilpunkt unseres Museums
stärken und haben 2010 mit der Sonderausstellung 'Neue
Alchemie? über Kunst der Gegenwart nach Beuys einen ersten
Akzent gesetzt", sagte Dr. Hermann Arnhold, Direktor des
LWL-Landesmuseums bei der Vorstellung des Jahresprogramms. Die
Ausstellung "Neue Alchemie Kunst der Gegenwart nach Beuys", die
noch bis zum 16. Januar 2011 läuft, ist die erste Ausstellung
der Kuratorin für Gegenwartskunst und stellvertretenden
Direktorin, Melanie Bono, die seit Anfang des Jahres am Museum
arbeitet.

Blinky Palermo
Ab Februar zeigt das LWL-Landesmuseum eine große Ausstellung
über das malerische Werk von Blinky Palermo (1943-1977), der in
Münster aufwuchs und Schüler von Joseph Beuys war. Die
Ausstellung "PALERMO - Who knows the beginning and who knows
the end" (27. Februar 2011 bis 15. Mai 2011) widmet sich dem
Thema Farbe im Werk Palermos und wurde gemeinsam mit dem
Palermo-Archiv in Amerika konzipiert. Zu sehen sind 55 Werke
und knapp 40 Arbeiten auf Papier. Als zweite Station nach
Münster wird sie im Kunstmuseum St. Gallen gezeigt.

Eine Zeitreise in das Jahr 1968 hat Kurator Dr. Jürgen Krause
entwickelt: In der dreiteiligen Plakat-Ausstellung "Visuelle
Revolten. Schnitte durch die Plakatszene um 1968" werden
verschiedene Aspekte von "?68" in Münster dargestellt. Die
erste Ausstellung wird am 20. Januar 2011 eröffnet (bis 1. Mai),
der zweite und dritte Teil folgen im September und Dezember
2011.

Während des Umbaus kooperieren der Westfälische Kunstverein
(WKV) und das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte:
Der WKV zeigt in den Räumen des Museums die erste Retrospektive
zu Angus Fairhurst (10. Juni 2011 bis 4. September 2011), der
zu den "Young British Artists" zählte. Das Werk von Fairhurst,
der 2008 verstorben ist, umfasst Installationen, Col-lagen,
Malerei, Skulpturen und Zeichnungen und kreist um Fragen der
Individualität, des Begehrens und der Sinnentleerung des durch
die Massenmedien geprägten Alltags.

Thomas Ruff
Einer der Höhepunkte des kommenden Jahres ist die
Einzelausstellung von Thomas Ruff, der zu den bedeutendsten
Fotokünstlern weltweit zählt. Die Ausstellung "Thomas Ruff"
(25. September 2011 bis 8. Januar 2012) wird von Melanie Bono
kuratiert. Im Mittelpunkt stehen die Serien "Sterne" und
"cassini" und neueste Arbeiten des Künstlers aus der Serie
"ma.r.s.". "Basierend auf Aufnahmen des Mars, die für
wissenschaftliche Zwecke gemacht wurden, hat Thomas Ruff Bilder
geschaffen, die auf ganz eigene Art die Schönheit des fernen
Weltraums zeigen", erklärt Melanie Bono.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. +49 251 5907-01
Fax +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 8 12:32:39 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Dec 2010 12:32:39 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 08.12.2010
Message-ID: 4CFF7AE7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 08.12.2010, 12:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 08.12.2010


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Westfalen,
NRW, Borken, Coesfeld, Hochsauerlandkreis, Recklinghausen,
Steinfurt: Politik, Soziales, Wirtschaft / 08.12.2010 12:00

Minijobs: Hohe Quoten im ländlichen Westfalen

Westfalen (wh). In den ländlich geprägten Regionen Westfalens
ist der Anteil der Minijobber am Arbeitsmarkt besonders hoch;
Spitzenreiter in der Region ist mit einer Quote von 29,1
Prozent der Kreis Borken. Das zeigt eine jetzt veröffentlichte
Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts
(WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zur "Atypischen Beschäftigung"
in Deutschland. 821.601 Menschen arbeiten in Westfalen auf 400
Euro Basis. Das sind laut den Erhebungen des WSI 175.754
Menschen mehr als 2003. Am weitesten verbreitet ist die
geringfügige Beschäftigung auf dem Land. So verzeichnen neben
dem Kreis Borken auch die Kreise Coesfeld, Steinfurt,
Recklinghausen und der Hochsauerland-Kreis einen Minijob-Anteil
von knapp 30 Prozent. NRW-weit liegt diese Quote bei 23,3
Prozent mit insgesamt 1.765.339 geringfügig Beschäftigten. Etwa
zwei Drittel der 400-Euro-Kräfte sind Frauen. Grund dafür ist
laut dem Arbeitsmarktexperten des WSI, Dr. Alexander
Herzog-Stein, eine oft traditionelle Arbeitsteilung von Paaren
auf dem Land. Durch ein "unzureichendes Angebot an
Kinderbetreuung" sei es dort schwieriger für Frauen, Beruf und
Familie miteinander zu vereinbaren. Sie könnten oft nur durch
einen Minijob mit niedrigem Stundenlohn etwas hinzuverdienen.

Weitere Informationen zur Studie und Daten zu einzelnen Städten
und Kreisen: http://www.boeckler.de/datyp/index.php

Pressekontakt: Dr. Alexander Herzog-Stein, Arbeitsmarktexperte
WSI, Telefon: 0211/7778235, E-Mail:
Alexander-Herzog-Stein[at]boeckler.de; Rainer Jung, Leiter
Pressestelle Hans-Böckler-Stiftung, Telefon: 0211/7778150,
E-Mail: Rainer-Jung[at]boeckler.de

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Westfalen,
NRW, Gelsenkirchen, Herford, Münster: Politik, Soziales,
Wissenschaft und Bildung / 08.12.2010 11:00

Gesundheitspreis 2010 für Gelsenkirchen, Herford und Münster

Westfalen (wh). Für ihre vorbildlichen Beiträge zu einer
verbesserten Kindergesundheit hat das
Landesgesundheitsministerium heute die Städte Gelsenkirchen,
Herford, Münster und Köln mit dem "Gesundheitspreis
Nordrhein-Westfalen 2010" ausgezeichnet. Der mit 5000 Euro
dotierte erste Preis ging nach Gelsenkirchen, wo das "Netzwerk
und Aktionsprogramm - Gesunder Start ins Leben" dazu
beigetragen hat, die Säuglingssterblichkeit kontinuierlich zu
senken. Der zweite Preis (3000 Euro) wurde zweimal vergeben:
Die Stadt Herford wird für das Projekt "Frühe Hilfe für
benachteiligte Familien" ausgezeichnet, das besonders
erstgebärende junge Frauen und junge Mütter anspricht, die für
soziale und medizinische Angebote nur schwer erreichbar sind.
Die Universitätsklinik Münster (UKM) erhält den Preis für den
Aufbau einer Hörscreeningzentrale, die Kinder und Eltern so
lange begleitet, bis die Hörfähigkeit des Kindes abschließend
geklärt ist und - wenn notwendig - behandelt wird. Der
"Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen" wird jährlich vergeben.
2010 lautete der Titel: "Für einen guten Start ins Leben:
Kindergesundheit in Nordrhein-Westfalen verbessern". Insgesamt
haben sich 65 Institutionen mit 74 Projekten beworben.

Weitere Informationen: http://www.gesundheitspreis.nrw.de

Pressekontakt: Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit,
Emanzipation, Pflege und Alter NRW, Telefon: 0211/86184246,
E-Mail: presse[at]mgepa.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bochum: Panorama, Politik, Wissenschaft und
Bildung / 08.12.2010 10:00

Amtsdeutsch a.D.: Bochumer machen Behördensprache seit zehn
Jahren bürgerfreundlich

Bochum (wh). Kampf dem Bandwurmsatz: Seit zehn Jahren entwirren
Sprachwissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB)
kompliziertes Behördendeutsch und sorgen so dafür, dass die
Briefe der Stadtverwaltung für Bürger verständlich sind. Das
Projekt ist so erfolgreich, dass eine Gesellschaft gegründet
wurde, um auch andere Städte beraten zu können. Die
RUB-Germanisten ersetzen altertümliche Wörter und sperrige
Fachgriffe durch moderne Sprache. Juristen und städtische
Mitarbeiter überprüfen dann, ob die Vorschläge fachlich und
rechtlich in Ordnung sind. Aus diesem Projekt sind in den
vergangenen zehn Jahren die Datenbank IDEMA (Internet-Dienst
für eine moderne Amtssprache) und das Wörterbuch "Amtsdeutsch -
Deutsch" entstanden. Dort wird den Verwaltungsangestellten zum
Beispiel vorgeschlagen, das Wort "Lernmittel" durch "Bücher" zu
ersetzen, die dann nicht "ausweislich Ihrer Akte", sondern
"laut unseren Unterlagen" vorliegen.

Weitere Informationen:
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2010/pm00421.html.de

Pressekontakt: Dr. Josef Koenig, Pressesprecher RUB, Telefon:
0234/3222830, E-Mail: pressestelle[at]presse.rub.de; Prof. Dr.
Hans-R. Fluck, Germanistisches Institut der RUB, Telefon:
0234/3225099, E-Mail: hans.r.fluck[at]rub.de; Michaela Blaha,
IDEMA GmbH, Telefon: 0234/5883220, E-Mail: idema[at]rub.de

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Westfalen,
Münster: Kultur und Medien / 07.12.2010 16:00

Turner-Preisträgerin 2010 beschallt den Aasee

Münster (wh). Ihre Arie erklingt seit drei Jahren jeden Sonntag
unter der Torminbrücke am Aasee, jetzt erhält die Künstlerin
Susan Philipsz für eine ähnliche Klang-Installation den
renommierten britischen Turner-Preis. Die mit 25.000 Pfund
(29.500 Euro) dotierte Auszeichnung für zeitgenössische Kunst
wurde der in Berlin lebenden Schottin jetzt im Londoner Museum
Tate Britain überreicht. Susan Philipsz war nominiert für ihr
Werk "Lowlands", das sie für ein Kunstfestival in ihrer
Heimatstadt Glasgow entworfen hatte. Die Klang-Installation
beschallte drei Brücken mit einem schottischen Volkslied. In
Münster schickt Philipsz seit 1997 ihre Stimme per Lautsprecher
über den Aasee. Das Werk "The Lost Reflection" wurde zur
vierten Auflage der skulptur projekte münster installiert und
erklingt sonntags zwischen 10 und 18 Uhr zu jeder vollen Stunde
mit einer Arie aus Jacques Offenbachs Oper Hoffmanns
Erzählungen.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden
sie im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen:
http://www.tate.org.uk/britain/turnerprize/turnerprize2010/artists/philipsz.shtm

Pressekontakt:
Tate Press Office - Tate Britain and Tate Modern, Telefon: + 44
(0)20 7887 8730/4939/4906, E-Mail: pressoffice[at]tate.org.uk

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Westfalen,
Bielefeld: Kultur und Medien, Wirtschaft / 07.12.2010 15:00

"Created in Ostwestfalen": Kreativszene trifft sich in Bielefeld

Bielefeld (wh). Die Wirtschaftsleistung in Ostwestfalen ist
nicht nur von großen Marken wie Dr. Oetker, Miele oder Melitta
geprägt. Auch kleinere Betriebe aus der Kreativszene gewinnen
laut Industrie- und Handelskammer (IHK) Bielefeld stark an
wirtschaftlicher Bedeutung. Mit dem für den 14. Dezember
geplanten ersten Forum Kreativwirtschaft will die IHK die
Branche zum Austausch anregen und besser vernetzen. Unter dem
Titel "Created in Ostwestfalen" berichten im IHK-Gebäude unter
anderem Roland Nachtigäller, Künstlerischer Direktor des
Museums Marta Herford, und Professor Martin Roman Deppner,
Dekan des Fachbereiches Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld,
über den Zusammenhang von Kultur und Wirtschaft sowie den
Hochschulstandort Ostwestfalen.

Weitere Informationen:
http://www.bielefeld.ihk.de/nc/german/main-navigation-bottom/veranstaltungen/veranstaltungs-details/1-forum-kreativwirtschaft-created-in-ostwestfalen/

Pressekontakt:
Jörg Deibert, Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu
Bielefeld, Telefon: 0521/554128, E-Mail:
j.deibert[at]bielefeld.ihk.de

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Westfalen,
NRW, Recklinghausen: Kultur und Medien, Panorama, Politik,
Soziales / 07.12.2010 14:00

Marlerin wird erste Pfarrerin der Evangelischen Gemeinde in der
Türkei

Marl (wh). Mit der Pfarrerin Ursula August aus Marl übernimmt
zum 1. Februar 2011 erstmals eine Frau die Evangelische
Gemeinde deutscher Sprache in der Türkei. Die Islambeauftrage
des Kirchenkreises Recklinghausen folgt auf Pfarrer Holger
Nollmann, der nach Deutschland zurückkehrt und künftig in einer
Gemeinde in Bochum arbeitet. Ursula August wird in Istanbul und
Ankara zunächst bis 2016 Gottesdienste halten, Kinder taufen,
Konfirmanden unterrichten und als Seelsorgerin präsent sein. Zu
ihrer Gemeinde gehören mehrere Hundert Deutsche, die zum großen
Teil aus beruflichen Gründen in der Türkei leben. Darunter sind
Angestellte deutscher Firmen, Diplomaten sowie Mitarbeiter von
Botschaft und Konsulaten.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto von Ursula August finden
Sie im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen:
http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/erste-pfarrerin-der-evangelischen-gemeinde-in-der-tuerkei.html

Pressekontakt:
Andreas Duderstedt, Pressesprecher Evangelische Kirche von
Westfalen, Telefon: 0521/594254, E-Mail: presse[at]lka.ekvw.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 9 11:32:36 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Dec 2010 11:32:36 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Der Zeichner Hans A. Griepentrog, Muenster,
bis 16.01.2011
Message-ID: 4D00BE54.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 09.12.2010, 10:16


AUSSTELLUNG

Zur Erinnerung an Hans A. Griepentrog

Am 12. Dezember wäre Hans A. Griepentrog 100 Jahre alt
geworden. Aus diesem Anlass erinnert das Stadtmuseum mit einer
Ausstellung an den Maler und Zeichner. Die Werkschau zeigt rund
80 Arbeiten - Stadtansichten und Impressionen aus Münsters
Kaffeehäusern.

Der ehemalige Leiter des Ateliers für Malerei an der
Werkkunstschule und Professor an der Fachhochschule für Design
pflegte einen intensiven Austausch mit den Studierenden. Großen
Wert legte er auf Grundlagen und Technik. War das Handwerk
erlernt, hatten seine Schülerinnen und Schüler die Freiheit,
ihren eigenen Stil zu finden. Die Ausstellung "Der Zeichner
Hans A. Griepentrog" läuft noch bis zum 16. Januar. Der
Eintritt ist frei.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 9 11:37:00 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Dec 2010 11:37:00 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das juedische Schulwesen in Westfalen und
Lippe, Muenster, 14.12.2010
Message-ID: 4D00BF5C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 08.12.2010, 12:41


AKTUELL

Vortrag
Prof. Dr. Susanne Freund (Potsdam)
Sozialer Aufstieg durch Bildung?
Das jüdische Schulwesen in Westfalen und Lippe

Dienstag, 14. Dezember 2010, 19.00 Uhr (s.t.)

Das jüdische Schulwesen in Westfalen und Lippe bewegte sich im
19. Jahrhundert zwischen Tradition und Modernisierung. Diesen
Spannungsbogen thematisiert am kommenden Dienstag (14.12.)
Prof. Dr. Susanne Freund, Potsdam, in ihrem Vortrag "Sozialer
Aufstieg durch Bildung? − Das jüdische Schulwesen in
Westfalen und Lippe". Der Vortrag wird vom Verein für
Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster,
veranstaltet.

Jüdische Erziehungsprogramme entwickelten sich im Zeitalter der
Emanzipation im Spannungsfeld zwischen humanistischem
Bildungsideal und traditioneller jüdischer Frömmigkeit. Bildung
bot den Zugang zum Bürgertum, war aber auch ein Instrument zum
Ausschluss aus der Gesellschaft, wenn man über keine bzw. nicht
genügend Bildung verfügte.

Alexander Haindorf, Arzt, religiös-liberaler Reformer und
Pädagoge, Philanthrop und Schriftsteller, legte deshalb 1825 in
Münster den Grundstein für die Professionalisierung der
jüdischen Lehrer- und Schulbildung in der Provinz Westfalen.
Die unter dem Namen "Marks-Haindorf-Stiftung" über die
regionalen Grenzen hinaus bekannt gewordene jüdische
Reformschule orientierte sich an der Idee der Aufklärung nach
"Erziehung" der Juden für ihre bürgerliche Verbesserung.

Im Mittelpunkt des Vortrags steht der regionalspezifische
Wirkungsgrad dieses pädagogischen Programms. Die Referentin
geht der Frage nach, ob Bildung das Schlüsselmedium für den
sozialen Aufstieg der jüdischen Bevölkerung war und als
Katalysator für die Akzeptanz der Juden in den Städten und
ländlichen Gemeinden diente.


INFO

Der Vortrag findet statt im:
Plenarsaal des Landeshauses
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster.

Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-5915972
Fax: 0251-5916820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 9 11:40:26 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Dec 2010 11:40:26 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Staat - Macht - Uniform, Muenster, 10./11.12.2010
Message-ID: 4D00C02A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 08.12.2010, 12:01


SYMPOSIUM

Staat - Macht - Uniform

Zweitägiges Symposium beschäftigt sich mit Uniformen und ihren
Bedeutungen im Wandel der Zeit

Uniformierungen können Ausdruck der Identifikation mit einer
bestimmten Jugendsubkultur sein oder - als Berufsbekleidung -
der besseren Erkennbarkeit dienen. In der Geschichte hingegen
gingen staatliche Uniformen noch mehr als heute mit einem
staatlichen Autoritätsanspruch einher.

Mit Wandel und Bedeutung von Uniformen in verschiedenen
historischen Epochen beschäftigt sich das Symposium "Staat
Macht Uniform - Uniformen als Zeichen staatlicher Macht im
Wandel?" am Freitag und Samstag, 10. und 11. Dezember, im
Festsaal an der Universität Münster, Schlossplatz 5. Die vom
Institut für Rechtsgeschichte organisierte Tagung wird
gefördert mit Mitteln des Rektorats und des Freundeskreis
Rechtswissenschaft Münster e. V.

Die Reihe der Vorträge spannt einen Bogen von den Livrees der
Fürsten im Mittelalter über die Uniformen im 18. Jahrhundert am
Beispiel Preußens bis in die heutige Zeit: Den neuen Uniformen
der Polizei widmet sich etwa die Soziologin Elisabeth
Hackspiel-Mikosch. "Vom zivilen Grün zum staatstragenden Blau -
Paradigmenwechsel der deutschen Polizeiuniform?" heißt ihr
Thema.


INFO

Der Eintritt zum Symposium ist frei, um Anmeldung wird gebeten
bei Organisator Sandro Wiggerich unter der E-Mail-Adresse
wiggerich at uni-muenster.de oder per Telefon unter 0176 - 24415630.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 9 11:45:06 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Dec 2010 11:45:06 +0100
Subject: [WestG] [KONF] "Die Reichsabtei Corvey", Paderborn, 10.12.2010
Message-ID: 4D00C142.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Doris Annette Hartmann"
Datum: 08.12.2010, 10:12


SYMPOSIUM

Bauhistorische Bedeutung, immaterielle Relevanz, virtueller
Zugang -Symposium "Die Reichsabtei Corvey" am 10.12.2010
betrachtet Welterbekandidat

Unter dem Titel "Die Reichsabtei Corvey" findet am Freitag, den
10.12.2010, ab 13.00 Uhr ein Symposium an der Universität
Paderborn statt. Im Rahmen verschiedener Vorträge und
Diskussionen von Historikern, Kunsthistorikern, Archäologen und
Denkmalpflegern aus ganz Deutschland soll neben der
bauhistorischen Bedeutung der Klosteranlage auch die
immaterielle Relevanz im Hinblick auf eine Eintragung Corveys
in die Liste des Weltkulturerbes im Zentrum der Veranstaltung
stehen.

Als karolingische Gründung wurde von Corvey aus nicht nur die
Missionierung weiter Teile Norddeutschlands bis nach
Skandinavien betrieben, sondern das Kloster diente ebenfalls
als wichtige Ausbildungsstätte adliger Söhne und besaß eine
Bibliothek mit herausragenden Objekten der Buch- und
Schreibkunst seit der Antike. Zusätzlich war das Kloster ein
wichtiger Stützpunkt der Könige am Hellweg, weshalb das
Verhältnis von Kloster und Reich bzw. das Verhältnis Corveys zu
anderen Reichsklöstern ebenfalls thematisiert werden wird.

Zudem wird erstmals die Internetplattform "Nova Corbeia - Die
virtuelle Bibliothek Corvey" präsentiert. Diese Plattform wurde
innerhalb des Projektes "Kulturerbe-Sakralbauten" am Lehrstuhl
für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO der
Universität Paderborn, im Teilprojekt "Kloster und Schloss
Corvey als Orte abendländischer Bildungs- und Mediengeschichte,
entwickelt.

Ziel des Projektes war die Rekonstruktion der Bibliothek der
ehemaligen Reichsabtei in Kooperation mit der Erzbischöflichen
Akademischen Bibliothek Paderborn. Von den kostbarsten und für
die weitere Erforschung wichtigsten Schriften und Büchern
wurden hochwertige Digitalisate erstellt und auf der
Internetplattform zusammengeführt. Somit werden sie nun
weltweit recherchierbar.

Das Symposium wird vom Lehrstuhl für Materielles und
Immaterielles Kulturerbe UNESCO, unter der Leitung von Prof.
Dr. Eva-Maria Seng, organisiert und vom Ministerium für Bauen
und Verkehr des Landes NRW unterstützt. Veranstaltungsort ist
das Gebäude P, Raum P 1.301. Alle Interessierten sind herzlich
zu der Veranstaltung eingeladen.


Programm:
13.00 Uhr Prof. Dr. Eva-Maria Seng (Paderborn)
Begrüßung und Einführung


13.15-13.45 Uhr Prof. Dr. Heinz-Dieter Heimann (Potsdam),
Corvey: Klosterlandschaft und monastisches Kulturerbe.

13.45-14.15 Uhr Dr. Hubertus Seibert (München),
König, Bischof, Papst: Das Reichskloster Corvey auf der Suche
nach seiner politischen und religiösen Identität.

14.15-14.45 Uhr Ausführliche Diskussion
Moderation: Prof. Dr. Frank Göttmann (Paderborn)
Diskutant: Prof. Dr. Hermann Kamp (Paderborn)

Kaffeepause 14.45-15.00 Uhr

15.00-15.30 Uhr Dr. Kristina Krüger (Münster),
Kloster Corvey: Stand der baugeschichtlichen Untersuchungen.

15.30-16.00 Uhr Prof. Dr. Eva-Maria Seng (Paderborn),
Westbau und barocker Neubau in Corvey.

16.00-16.30 Uhr Anja Jackes M.A., Natalie Neuhaus M.A. (Paderborn),
Die Rekonstruktion der Bibliothek der Reichsabtei Corvey.
(Vorstellung des Projektes am Lehrstuhl für Materielles und
Immaterielles Kulturerbe an der Universität Paderborn)

16.30-17.00 Uhr Ausführliche Diskussion
Moderation: Prof. Dr. Johannes Süßmann (Paderborn)
Diskutanten: Dr. Jürg Goll (Müstair), Dr. Anna Skriver (Köln),
Dr. Hermann-Josef Schmalor (Paderborn)

Kaffeepause 17.00-17.15 Uhr

17.15-17.45 Uhr Prof. Dr. Matthias Exner (München),
Odysseus und die Heiligen. Zur Rolle Corveys für die Erforschung
der karolingischen Wandmalerei.

17.45-18.15 Prof. Dr. Hans-Georg Stephan (Halle),
Stadt und Reichskloster Corvey aus archäologisch-
fachübergreifender Sicht.

18.15-19.00 Abschließende Diskussion und Präsentation
des Outstanding Universal Value
Dr. Birgitta Ringbeck (Düsseldorf)
Moderation: Prof. Dr. Eva-Maria Seng (Paderborn)
Diskutanten: Dr. Jürg Goll (Müstair), Dr. Sveva Gai (Münster),
Dr. Anna Skriver (Köln)


INFO

Veranstaltungsdaten:
Die Reichsabtei Corvey
Datum: 10.12.2010
Historisches Institut der Uni Paderborn,
Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO
Warburger Straße 100
33098 Paderborn
Tel.: 05251-605464
Fax: 05251-605461

Kontakt:
Doris Hartmann
Universität Paderborn,
Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
Tel.: 05251-605505
Fax: 05251-605461
E-Mail: doris.hartmann at uni-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 9 11:48:36 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Dec 2010 11:48:36 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Im Schatten der Macht", Muenster,
13.12.2010 bis Mitte Februar 2011
Message-ID: 4D00C214.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 09.12.2010, 11:30


AUSSTELLUNG

"Im Schatten der Macht"
Erlangener Sonderausstellung zu Gast im Archäologischen Museum
der Westfälischen Wilhelms-Universität

Wenn die Rede vom "Römischen Kaiserreich" ist, denken die
meisten Menschen an den Kaiser als Mann im Zentrum der Macht.
Welchen Einfluss aber hatten die Frauen im Kaiserhaus? Wäre das
Römische Kaiserreich dasselbe gewesen, wenn es den Einfluss der
Ehefrauen und Mütter nicht gegeben hätte? Diesen Fragen geht
die Sonderausstellung "Im Schatten der Macht" nach, die von
Archäologen der Universität Erlangen konzipiert und dort
bereits erfolgreich präsentiert worden ist.

Nun ist die Schau von Montag, 13. Dezember, bis Mitte Februar
im Archäologischen Museum der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster (WWU) im Fürstenberghaus, Domplatz
20-22, zu sehen. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 14
bis 16 Uhr geöffnet - Weihnachten sowie Silvester und Neujahr
ist es geschlossen.

Die mutmaßliche Bedeutung der weiblichen Persönlichkeiten im
Kaiserhaus hat der römische Historiker Cassius Dio im 1.
Jahrhundert nach Christus als Anekdote überliefert: Jemand habe
einmal Livia, die Frau des Kaisers Augustus, gefragt, wie sie
einen so großen Einfluss auf ihren Mann haben könne. Die
Kaiserin soll darauf geantwortet haben: Erstens habe sie selbst
auf ein einwandfreies Benehmen geachtet, zweitens gerne alle
seine Wünsche erfüllt, sich drittens nicht in seine
Angelegenheiten gemischt und viertens habe sie so getan, als
würde sie von all seinen Liebschaften nichts mitbekommen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 9 14:15:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Dec 2010 14:15:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 09.12.2010
Message-ID: 4D00E472.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 09.12.2010 12:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 09.12.2010


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Westfalen,
NRW, Borken, Gelsenkirchen: Politik, Soziales / 09.12.2010
12:00

Mindestsicherung: Zahl der Hilfeempfänger steigt/ Kreis Borken
verzeichnet Rückgang

Westfalen (wh). Die Zahl der Menschen, die auf Leistungen der
sozialen Mindestsicherung angewiesen sind, ist in Westfalen
gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, gab es Ende
2009 in den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
823.972 Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialgeld oder
anderen Leistungen. Das sind 29.419 Menschen mehr als Ende 2008
und entspricht einem Anstieg von 3,7 Prozent. Landesweit
erhielten rund 1,9 Millionen Menschen (+ 3,2 Prozent gegenüber
dem Vorjahr) und damit 10,7 Prozent der NRW-Gesamtbevölkerung
die finanziellen Hilfen des Staates. Borken ist landesweit der
einzige Kreis, in dem die Zahl der Hilfeempfänger gesunken ist
(- 1,3 Prozent). Zudem leben hier mit einem Anteil von 4,7
Prozent an der Gesamtbevölkerung so wenige Hilfeempfänger wie
in keinem anderen Kreis und in keiner anderen kreisfreien Stadt
Nordrhein-Westfalens. Ganz anders sieht es in Gelsenkirchen
aus. Hier wurden mit einer Quote von 18,9 Prozent die meisten
Personen verzeichnet, die Leistungen der sozialen
Mindestsicherung erhalten.

Weitere Informationen und Ergebnisse für alle kreisfreien
Städte und Kreise:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pdf/199_10.pdf
Pressekontakt:
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Münster: Panorama, Wirtschaft
/ 09.12.2010 11:00

Studie: In Hagen lässt es sich besonders günstig einkaufen

Westfalen (wh). Wer beim Kauf von Weihnachtsgeschenken ein
echtes Schnäppchen machen will, sollte sich nach Hagen
aufmachen. Laut einer Erhebung des Online-Portals guenstiger.de
lässt es sich in Nordrhein-Westfalen nirgendwo so günstig
einkaufen wie in der Volmestadt. Auch bundesweit hat Hagen bei
der Studie sehr gut abgeschnitten: Niedrigere Preise für
Fernseher, Handys oder Navigationssysteme gibt es nur in
Berlin. Für den Städtevergleich hat das Online-Portal die
Durchschnittspreise von 100 Produkten in den 50 größten
deutschen Städten ermittelt. Auch andere westfälische Kommunen
liegen bei dem bundesweiten Ranking auf den vorderen Plätzen.
Neben den Geschäften in Hagen (Platz 2) sind auch die Händler
in Hamm (Platz 4) und Gelsenkirchen (Platz 9)
überdurchschnittlich preiswert. Die teuerste westfälische
Großstadt ist Münster. Mit Platz 43 liegt sie nur sieben Plätze
vor dem Schlusslicht Nürnberg.

Pressekontakt: Christian Rudeloff, guenstiger.de Verlag GmbH,
Telefon: 040/3197960, E-Mail: presse[at]guenstiger.de

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Westfalen:
Soziales, Wirtschaft / 09.12.2010 10:00

Zahl der schwerbehinderten Menschen ohne Arbeit wächst wieder

Westfalen (wh). Entgegen dem allgemeinen Trend ist in Westfalen
die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen im November leicht
gestiegen. Laut einem Bericht des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) waren Ende des Monats 21.350
schwerbehinderte Menschen in der Region ohne Arbeit. Das sind
54 Personen mehr als im Oktober. Auch bundesweit hat sich die
Arbeitslosenzahl schwerbehinderter Menschen erhöht.
LWL-Sozialdezernent Matthias Münning appellierte an die
Arbeitgeber, die Leistungspotentiale schwerbehinderter Menschen
nicht brachliegen zu lassen. "Der Arbeitsmarkt für
schwerbehinderte Menschen darf nicht von der weiterhin
positiven Entwicklung bei der allgemeinen Arbeitslosigkeit
entkoppelt werden", so Münning.

Weitere Informationen und ein Pressefoto:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?21786

Pressekontakt: Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
NRW, Bielefeld, Dortmund, Höxter, Münster, Olpe: Soziales,
Wissenschaft und Bildung / 08.12.2010 18:00

Bildungsreport: Münster hat die höchste Betreuungsquote bei
unter Dreijährigen

Münster (wh). Betreuung für die Kleinsten: In keiner
nordrhein-westfälischen Stadt werden so viele unter dreijährige
Kinder in Kitas betreut wie in Münster. Das geht aus dem
Bildungsreport 2010 hervor, den das Statistische Landesamt
jetzt vorgestellt hat. Demnach besuchten zum Stichtag am 15.
März 2009 rund 22,5 Prozent der Kleinkinder in Münster eine
Kindertageseinrichtung oder befanden sich in Kindertagespflege.
Auch in den westfälischen Universitätsstädten Dortmund und
Bielefeld lag die Betreuungsquote deutlich über dem
Landesdurchschnitt von 11,5 Prozent. In den Kreisen Olpe und
Höxter hingegen werden weniger als acht Prozent der Kleinkinder
in Kindertageseinrichtungen versorgt.

Weitere Informationen zum NRW-Bildungsreport:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pres_198_10.html
Pressekontakt:
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bielefeld: Wissenschaft und Bildung /
08.12.2010 17:00

Bielefeld bietet bundesweit ersten Studiengang zur
Psychiatrischen Pflege

Bielefeld (wh). An der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld
startet zum Sommersemester 2011 der bundesweit erste
Studiengang zur Psychiatrischen Pflege. Das Angebot richtet
sich an berufstätige oder berufserfahrene Pflegende, die mit
dem dreijährigen Bachelor-Studiengang ihre Ausbildung
spezialisieren und wissenschaftlich fundieren wollen. Bei einem
Tag der offenen Tür am Mittwoch, 15. Dezember, können sich
Interessierte ab 16 Uhr an der Fachhochschule weiter
informieren.

Weitere Informationen:
http://www.bethel.de/index.php?id=587&tx_ttnews[tt_news]=995&tx_ttnews[backPid]=397&cHash=0d5ec8a4ef

Pressekontakt:
v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, Zentrale
Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 0521/1443599, E-Mail:
pr.information[at]bethel.de

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Westfalen,
Bielefeld, Bochum, Recklinghausen, Siegen-Wittgenstein, Soest,
Steinfurt: Freizeit, Kultur und Medien / 08.12.2010 16:00

Tipps und Termine: Westfalen am Wochenende

Bielefeld. Klassische Musik und Weihnachtslieder, abgestimmt
auf aufwändig illuminierte Gemälde: Mit ihrem Weihnachtskonzert
"Musik - Licht - Bilder" will die Musik- und Kunstschule
Bielefeld neue Wege gehen. Freitag, 19 Uhr, Altstädter
Nicolaikirche http://www.bielefeld.de/de/biju/mukuschu/aktu/

Siegen. Die 28-jährige lettische Pianistin Lauma Skride hat
schon mit ihrer zweiten CD-Einspielung den Echo-Klassik-Preis
gewonnen. Zusammen mit der Philharmonie Südwestfalen spielt sie
Werke von Beethoven, Wagner und Hindemith. Freitag, 20 Uhr,
Apollo-Theater http://www.apollosiegen.de

Waltrop. "Owi lacht! - Ganz fröhliche Weihnachten" lautet der
Titel der Weihnachtsrevue, zu der der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) einlädt. Zu Gast ist das Dortmunder
LiteraTourTheater mit Indra Janorschke und Dario Weberg. Das
Repertoire der beiden Literaten reicht von Ephraim Kishon über
Heinz Erhardt und Loriot bis zu Karl Valentin. Samstag, 19.30
Uhr, LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?urlID=23362

Soest. Er gilt als begnadeter Analytiker deutsch-türkischer
Befindlichkeiten und genialer Kabarettist: Nach seinem
preisgekrönten Debüt-Programm "Fatihland" geht Fatih Çevikkollu
nun mit seinem neuen Solo-Programm auf Tournee: "Komm zu
Fatih!" Samstag, 20.30 Uhr, Kulturhaus Alter Schlachthof
http://www.schlachthof-soest.de/

Bochum. "Trafico" ist das neue Musik-Ereignis von Funkhaus
Europa. Eine Bühne, eine Session, eine ungewöhnliche Begegnung
von Musikern. Diesmal mit dabei: Die Kölner Band Erdmöbel,
Musiker Friedemann Weise und die sizilianische Chanteuse Sonia
Brex. Sonntag, 15 Uhr, Bahnhof Langendreer
http://www.bahnhof-langendreer.de/index.php?article_id=40&clang=0&ID=3344

Hörstel.
Im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst ist eine Zeit der
"strahlenden Stille" angebrochen. "Winterlicht - Tapisserie"
heißt eine neue Installation der Künstlerin Nikola Dicke. Bei
der Vernissage stellt sie ihr Kunstwerk vor und wird
Lichtgewächse an den Wänden ranken lassen. Sonntag, 16 Uhr, DA,
Kunsthaus Kloster Gravenhorst http://www.da-kunsthaus.de/

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu den Veranstaltungen finden
Sie im Downloadbereich unserer Website.

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 10 09:31:02 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Dec 2010 09:31:02 +0100
Subject: [WestG] [TOC] 95. Jahresbericht des Historischen Vereins fuer die
Grafschaft Ravensberg, Jahrgang 2010
Message-ID: 4D01F356.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 10.12.2010, 07:00


SERVICE: TOC

95. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft
Ravensberg
Jahrgang 2010
ISSN: 0342-0159


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=61



Inhalt

S. 7-30
Schindler, Wolfgang
Die Orgelbauer-Familie Reinking in Bielefeld

S. 31-70
Hüffmann , Helmut
Die Lübbecker Bürgermeisterei als Untere Polizeibehörde unter
den Bürgermeistern Hummel, Wilmanns, Strubberg und Hanken 1827
bis 1864

S. 71-100
Konersmann, Frank
Der Stellenwert des Männerchors in der Musikkultur der Stadt
Bielefeld (1830 - 1930)

S. 101-110
Rack, Katrin
Friedrich von Bodelschwingh in Paris 1858 - 1864.
Eine Schlüsselfigur für das dortige deutsche evangelische Leben

S. 111-152
Tiletschke, Frigga
"Es gilt, deutsches Land und deutsches Volk zu retten!" Der
Verein für das Deutschtum im Ausland in Bielefeld 1882 - 1945
?und ein bundesdeutsches Nachspiel

S. 153-180
Wixforth, Harald
Zwischen Konsolidierung und Krise -
Die Bielefelder Kreditwirtschaft in der Weimarer Republik

S. 181-202
Frey, Barbara
Der "Doktor-Kaufmann" Theodor Buddeberg (1895 - 1969) und sein
Engagement für die Bielefelder Literarische Vereinigung

S. 203-220
Beckmann, Karl
"Allgemeine Sammlung für den Wiederaufbau unserer zerstörten
Gebäude" im Amt Brackwede im Sommer 1945

S. 221-240
Stoll, Katrin
Die Strafsache gegen Dr. Altenloh und Andere vor dem
Schwurgericht des Bielefelder Landgerichts: ein ungewöhnlicher
NS-Prozess?

S. 241-246
Vereinsbericht für 2009

S. 247
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Jahresberichts


INFO

Kontakt:
Dr. Johannes Altenberend
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: info at hv-ravensberg.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 10 09:35:53 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Dec 2010 09:35:53 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Spinnst Du?!" - Museumspaedagogische Aktionen des
Iserlohner Stadtmuseums, Iserlohn, 17./21.12.2010
Message-ID: 4D01F479.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 09.12.2010, 13:50


AKTUELL

"Spinnst Du?!" - Museumspädagogische Aktionen des Iserlohner
Stadtmuseums

Das Iserlohner Stadtmuseum bietet Interessierten aller
Altersstufen museumspädagogische Aktionen zu der noch bis zum
23. Januar laufenden Ausstellung "Spinnst Du?!"


Folgende Aktionen stehen in der kommenden Woche auf dem Programm:

Freitag, 17. Dezember, 15.00 bis 16.00 Uhr
Frau Magdalena Janotte liest schöne Sagen und Märchen rund um
das Thema "Spinnen"
Märchennachmittag für Kinder ab sechs Jahren
Magdalena Janotte, im Iserlohner Raum bestens bekannt durch
zahlreiche Märchenveranstaltungen, wird mit ihrer Märchendarbietung
kleine wie größere Zuhörer fesseln.

Dienstag, 21. Dezember, 15.00 bis 16.30 Uhr
Führung und Spinnaktion für Kinder und Jugendliche
Woran hat Dornröschen sich gestochen?
Handspindeln herstellen und ausprobieren (hierfür wird ein
Unkostenbeitrag von einem Euro pro Person erhoben). Die
Handspindeln dürfen anschließend mit nach Hause genommen werden.

Die Handspinnerin Barbara Wolter-Meinhardt wird das Spinnen mit
der Handspindel und am Spinnrad vorführen und erklären.


INFO

Für Informationen und Anmeldungen stehen Ihnen die Mitarbeiter
des Stadtmuseums Iserlohn unter 02371 / 217 - 1961 oder - 1963
und unter museum at iserlohn.de gerne zur Verfügung.

Stadtmuseum Iserlohn
Fritz-Kühn-Platz 1
58636 Iserlohn





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 10 09:39:02 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Dec 2010 09:39:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Geaenderte Oeffnungszeiten im LWL-Industriemuseum
Glashuette Gernheim
Message-ID: 4D01F536.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 08.12.2010, 16:02


AKTUELL

Geänderte Öffnungszeiten im LWL-Industriemuseum Glashütte
Gernheim

Das LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim bleibt von
Heiligabend bis einschließlich Neujahr geschlossen. Ab Sonntag,
2. Januar 2011, ist das Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) wie gewohnt dienstags bis sonntags von 10
bis 18 Uhr geöffnet.

Die kostenlose Sonntagsführung am 2. Januar beginnt um 11 Uhr.
Besucher können den Glasbläsern am Ofen zusehen, wie sie aus
der heißen Glasmasse Gefäße, Gläser und Kunstwerke formen.
Daneben präsentiert das Museum seine umfangreiche Ausstellung
zur Geschichte der Glasherstellung und den vielen
Einsatzmöglichkeiten von Alltagsglas. Die Sonderausstellung
Estnisches Glas ist noch bis zum 27. März 2011 in den Räumen
des Herrenhauses zu sehen.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen
Tel.: 05707 9311 - 0
E-Mail: glashuette-gernheim at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 10 09:43:32 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Dec 2010 09:43:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zeitzeugengespraech: Norbert Heinemann berichtet
ueber seine Ferienarbeit auf Zeche Zollern, Dortmund, 12.10.2010
Message-ID: 4D01F644.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 08.12.2010, 14:54


AKTUELL

Zeitzeugengespräch: Ein harter Job - Norbert Heinemann
berichtet über seine Ferienarbeit auf Zeche Zollern in den
1950er Jahren

Ein Ferienjob auf der Zeche? Das konnte bis in die 1950er Jahre
bedeuten bei Eiseskälte oder großer Hitze in der Schachthalle
der Zeche Zollern am Leseband zu stehen. Am Sonntag, 12.
Dezember, von 15 bis 17.30 Uhr lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) im Rahmen seiner Reihe "Zeitzeugen" zum
Gespräch mit Norbert Heinemann ein.

Heinemann arbeitete 1951 als Gymnasiast im Rahmen eines
Ferienjobs am Leseband und arbeitete in den folgenden Jahren
auf dem Holzplatz und als Putzer. 1960 bis 1994 arbeitete der
Fachingenieur für Heizung und Lüftung als freier Unternehmer.
Auch in dieser Zeit blieb der Kontakt zum Bergbau bestehen, da
verschiedene Zechen zu seinen Auftraggebern zählten.

"Ich vergesse bis heute nicht den ersten Tag am Leseband, wie
ich in einer unvorstellbaren Art durch den Lärm und die
fürchterlichen Geräusche beeindruckt war", erklärt Hennemann.
"Das hat mir gezeigt, wie schwer Arbeit im Bergbau ist".

Neben dem Zeitzeugenvortrag finden wie jeden Sonn- und Feiertag
um 11.30 und 12 Uhr unter dem Titel "Schloss der Arbeit"
Führungen durch das LWL-Industriemuseum statt. Abgesehen vom
normalen Museumseintritt (Erw. 3,50 Euro, Kinder 2 Euro) wird
für die Führungen und den Vortrag keine Gebühr erhoben.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 10 10:18:03 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Dec 2010 10:18:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zwangsarbeit in Bochum und im Ruhrgebiet, Bochum,
14.12.2010
Message-ID: 4D01FE5B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 08.12.2010, 12:45
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Zwangsarbeit in Bochum und im Ruhrgebiet
Dr. Thomas Urban informiert über ein dunkles Kapitel im Revier
Gemeinsame Veranstaltungsreihe des Bochumer Zentrums für
Stadtgeschichte und des ISB

Mit seinem Vortrag "Zwangsarbeit in Bochum und im Ruhrgebiet"
wird Dr. Thomas Urban vom Institut für soziale Bewegungen der
RUB (ISB) die Vorlesungsreihe "Migration und Fremdheit in
Bochum und im Ruhrgebiet" am Dienstag, 14. Dezember,
fortsetzen. Die Reihe wird vom Stadtarchiv - Bochumer Zentrum
für Stadtgeschichte zusammen mit dem ISB veranstaltet.

Die Bedingungen, unter denen Zwangsarbeit in Bochum und im
Ruhrgebiet durchgeführt wurde, sind ein besonders bedrückendes
Kapitel in der Geschichte vom Revier. Zeitlich erstreckt sich
dieses Kapitel von den Anfängen des 2. Weltkriegs bis hin zum
"Totalen Krieg" mit dem "Russeneinsatz".

Im Vortrag wird sowohl auf die Arbeits- und Lebensbedingungen
der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und ihre
Unterbringung in separaten Lagern eingegangen. In der
Einrichtung von Ausländerbordellen als sogenannte
Betreuungsmaßnahme spiegelt sich das Ausmaß der Zwangsarbeit im
Ruhrgebiet wider.

Thomas Urban ist Mitherausgeber der umfangreichen zweibändigen
Publikation, "Das Ruhrgebiet - Ein historisches Lesebuch", das
im Sommer im Klartext-Verlag erschien.


INFO

Termin
Dienstag, 14. Dezember 2010, 18.00 Uhr
im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstraße 17-19
44789 Bochum

Thea A.Struchtemeier, Dipl.Soz.Wiss.
Institut für soziale Bewegungen
Zentralinstitut der Ruhr-Universität im
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Clemensstraße 17-19
44789 Bochum
Tel.: +49/234/32-28768
URL: http://www.isb.rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 10 10:24:16 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Dec 2010 10:24:16 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Nachwuchswissenschaftler aus Borken erhaelt
Jodocus-Hermann-Nuenning-Preis 2010
Message-ID: 4D01FFD0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 09.12.2010, 16:11


AKTUELL

Nachwuchswissenschaftler aus Borken erhält
Jodocus-Hermann-Nünning-Preis 2010

Michael Schneider hat Arbeit zu frühmittelalterlichen
Siedlungen in Borken verfasst / Auszeichnung ist mit 2500 Euro
dotiert

Der aus Borken stammende Archäologe Michael Schneider ist am
Mittwoch (9.12.) mit dem Jodocus-Hermann-Nünning-Preis 2010
ausgezeichnet worden. Landrat Dr. Kai Zwicker und Jürgen
Büngeler, Vorstandsmitglied der Sparkasse Westmünsterland,
überreichten dem 33-Jährigen den Preis im Rahmen einer
Feierstunde im Rathaus der Stadt Vreden. Michael Schneider
erhält die mit 2500 Euro dotierte Auszeichnung für seine
Magisterarbeit zu frühmittelalterlichen Siedlungen in
Borken-Südwest.

Zum fünften Mal vergab der Kreis Borken in Zusammenarbeit mit
seinem Landeskundlichen Institut Westmünsterland und der
Sparkassenstiftung für den Kreis Borken den Nünning-Preis. Die
Jury, der insgesamt acht Arbeiten vorlagen, bescheinigte
Schneider, dass er in "methodisch vorbildlicher Weise" das
Fundmaterial, das zum Teil aus dem 7. Jahrhundert stammt,
ausgewertet habe. Michael Schneider, der heute in St. Augustin
lebt, war zeitweise selbst an den Grabungen beteiligt, die
zwischen 1998 und 2004 westlich von Borken durchgeführt wurden.

Dabei wurden unter anderem Reste von Häusern und Brunnen sowie
mehr als 10.000 Keramikscherben entdeckt. Schneiders Arbeit sei
von großer Bedeutung für die Siedlungsgeschichte des
Westmünsterlandes, so die Jury. Gleichzeitig leiste sie einen
wichtigen Beitrag für die Erforschung des frühen Mittelalters
im Rheinland, den östlichen Niederlanden und Westfalen.

"Dass nun erstmals eine archäologische Arbeit ausgezeichnet
wird, schlägt einen Bogen zum Namensgeber des Preises", betonte
Landrat Dr. Kai Zwicker. Nünning, der sich selbst als
Archäologe betrachtete, war Leiter der Stiftsschule in Vreden.
Seine Forschungen zur Geschichte der Region werden von der
heutigen Wissenschaft noch als Quellen genutzt. Zwicker dankte
der Sparkassenstiftung, die das Preisgeld zur Verfügung
gestellt hat. Der Erste Beigeordnete der Stadt Vreden, Bernd
Kemper, skizzierte die Bedeutung Nünnings für Vreden. "Er
gehörte zu den herausragenden Amts- und Würdenträgern des
Vredener Stifts", so Kemper. Schneider sei den Spuren Nünnings
gefolgt.

Prof. Dr. Jan Bemmann vom Institut für Vor- und Frühgeschichte
der Universität Bonn, bescheinigte Michael Schneider in seiner
Laudatio eine "gewaltige Arbeitsleistung". Seine mit "sehr gut"
bewertete Abschlussarbeit überzeuge durch eine exzellente
Quellenkritik sowie durch eine schlanke, zielführende
Argumentation. Bemmann bezeichnete den Preisträger, der nach
der Schule zunächst eine Banklehre gemacht hatte, als einen
"Archäologen aus Leidenschaft" und hoffnungsvollen
Nachwuchswissenschaftler.

Der Jodocus-Hermann-Nünning-Preis wird seit 1997 regelmäßig für
unveröffentlichte Arbeiten aus den Gebieten Geschichte,
Archäologie, Geographie, Volkskunde, Kunstgeschichte bzw.
Sprach- oder Literaturwissenschaft des Westmünsterlandes oder
für interdisziplinäre Studien aus diesen Bereichen verliehen.
Für die Umrahmung der Feierstunde sorgte ein erfrischendes
Ensemble der Musikschule Vreden. Judith Rolvering und Eva-Maria
König interpretierten Stücke von Cat Stevens, Alanis Morisette
und Nathalie Imbruglia.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 10 13:30:35 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Dec 2010 13:30:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 10.12.2010
Message-ID: 4D022B7B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 10.12.2010 12:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 10.12.2010


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Westfalen,
NRW: Soziales / 10.12.2010 12:00

Westfalen: Zahl älterer Menschen mit Behinderung verfünffacht
sich bis 2030

Westfalen (wh). Durch eine stetige Steigerung der
Lebenserwartung wird es in Westfalen künftig weitaus mehr
ältere und pflegebedürftige Menschen mit Behinderung geben.
Nach einer Hochrechnung der Katholischen Hochschule NRW in
Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
verfünffacht sich in den nächsten zwanzig Jahren die Zahl der
geistig behinderten Menschen, die älter als 60 Jahre sind und
betreut werden müssen. So werden in der Region 2030 rund 11.800
über 60-Jährige mit geistiger Behinderung leben. Derzeit sind
es 2.652. Erwartet wird, dass dann fast 8.800 von ihnen in
Heimen wohnen. Das entspräche einem Anteil von 47 Prozent aller
Heimbewohner. Heute sind es erst 16 Prozent (2.195). Die
Entwicklung ist nicht nur durch den medizinischen Fortschritt
und die dadurch steigende Lebenserwartung begründet: Nachdem
unter den Nazis eine ganze Generation von Menschen mit
Behinderungen umgebracht wurde, kommen zum ersten Mal
behinderte Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren
wurden, an die Altersgrenze. "Unsere Gesellschaft wird nicht
nur älter und bunter, sondern auch behinderter", sagte
LWL-Sozialdezernent Matthias Münning auf einer Tagung des
Landschaftsverbandes, wo die Ergebnisse erstmals vorgestellt
wurden.

Weitere Informationen und ein Pressefoto:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?23468

Pressekontakt: Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
NRW, Paderborn: Kultur und Medien / 10.12.2010 10:00

Diözesanmuseum plant große Franz von Assisi-Ausstellung

Paderborn (wh). Mit einer großen Sonderausstellung wird das
Erzbischöfliche Diözesanmuseum Paderborn im kommenden Jahr das
Leben des Franz von Assisi (1181/82 - 1226) beleuchten. Der
Prediger gehört zu den populärsten Heiligengestalten des
Mittelalters. Die Schau "Franziskus - Licht aus Assisi" zeigt
ab dem 9. Dezember 2011 eine Vielzahl hochkarätiger Exponate
aus dem Kloster Sacro Convento zu Assisi sowie aus
internationalen Museen und Bibliotheken, darunter die
Vatikanische Pinakothek und die Biblioteca Apostolica Vaticana.
Auch der Alltag in den franziskanischen Gemeinschaften soll mit
Gebrauchsgegenständen, Modellen und bisher unveröffentlichten
Werken aus verschiedenen Ordensniederlassungen dokumentiert
werden.

Weitere Informationen: http://www.dioezesanmuseum-paderborn.de/

Pressekontakt: Presse- und Informationsstelle im Erzbistum
Paderborn, Telefon: 05251/1251287, E-Mail:
pressestelle[at]erzbistum-paderborn.de

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Westfalen,
Recklinghausen: Kultur und Medien, Soziales, Wissenschaft und
Bildung / 09.12.2010 17:00

Bildung für alle: Mercator-Stiftung stellt Bücherschrank auf

Recklinghausen (wh). Es ist ein Geben und Nehmen: In
Recklinghausen hat die Mercator-Stiftung einen öffentlicher
Bücherschrank aufgestellt, der als Tauschbörse für die Bürger
gedacht ist. Passanten und Anwohner können ab sofort eigene
Bücher hineinstellen oder auch kostenfrei welche herausnehmen.
Drei weitere Bücherschränke hat die Stiftung bereits in Bottrop,
Gelsenkirchen und Essen eingeweiht. Ziel des Projektes ist es,
kulturelle Bildung für jeden Bürger zugänglich zu machen.

Weitere Informationen: http://bit.ly/fum6gp

Pressekontakt: Anja Adler, Kommunikationsmanagerin Stiftung
Mercator GmbH, Telefon: 0201/24522702, E-Mail:
anja.adler[at]stiftung-mercator.de; Svenja Küchmeister,
Öffentlichkeitsarbeit Kreis Recklinghausen, Telefon:
02361/534512, E-Mail: svenja.kuechmeister[at]kreis-re.de

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Westfalen,
Münster: Panorama, Wissenschaft und Bildung / 09.12.2010 16:00

FH Münster: Informatiker erweitern die Realität

Münster (wh). Wissenschaftler der Fachhochschule Münster haben
eine Internet-Anwendung entwickelt, die es Privatanwendern
ermöglicht, Echtzeitvideos mit computergenerierten
Zusatzinformationen zu ergänzen. Ganz konkret lässt sich über
das Online-Portal "ardoo.me" auf diese Weise zum Beispiel
testen, an welcher Zimmerwand ein Bild am besten aussieht -
ohne einen Nagel in den Putz zu hauen. Die dafür angewandte
Technik nennt sich "Augmented Reality" (AR). Bekannt ist das
Verfahren von Fußballübertragungen, wo mit Hilfe von AR etwa
bei einem Freistoß die Torentfernung eingeblendet wird. Die
Informatiker der FH Münster sehen die Zukunft ihrer Anwendung
vor allem in der Werbung.

Weitere Informationen: http://www.ardoo.me/

Pressekontakt: Pressestelle Fachhochschule Münster, Telefon:
0251/8364090, E-Mail: pressestelle[at]fh-muenster.de

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Westfalen:
Panorama / 09.12.2010 14:00

Westfalen heute spezial: Tipps für regionale Weihnachtsgeschenke

Westfalen (wh). Warum in die Ferne schweifen? Wer noch nach
schönen und ungewöhnlichen Weihnachtsgeschenken sucht, kann in
Westfalen zahlreiche Produkte oder Erlebnis-Geschenke mit
regionalem Bezug entdecken. Eine beliebte Idee sind
Tierpatenschaften, die alle westfälischen Zoos und Tierparks
anbieten. In der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen sind die
Erdmännchen der absolute Renner. Für 60 Euro pro Jahr erhält
der Pate eine persönliche Urkunde und ein detailliertes
Informationsblatt über das Erdmännchen. Außerdem wird sein Name
auf der Website der Zoom Erlebniswelt genannt. Eine Patenschaft
für Enten und Schildkröten gibt es bereits ab 30 Euro. Der
Beitrag für ein Flusspferd oder einen Eisbären kostet 1500
Euro. Ab einer Zuwendung von 120 Euro bekommt der Pate
zusätzlich zwei Freikarten. http://www.zoom-erlebniswelt.de/
Ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten war das
Still-Leben Ruhrschnellweg am 18. Juli 2010. Drei Millionen
Menschen feierten zwischen Dortmund und Duisburg ein Fest der
Alltagskulturen mitten auf der Autobahn. Der Bildband "Ein Tag
wie noch nie!" bietet einen stimmungsvollen Rückblick auf einen
der Höhepunkte der Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010.
http://www.klartext-verlag.de/ "Safety Cones" für das traute
Heim gibt es im Museum Marta Herford. Die neuen Herforder
Wahrzeichen, die Ende Oktober enthüllt wurden, hat der Künstler
Dennis Oppenheim auch als Miniatur-Ausfertigung gestaltet: In
einer Auflage von 90 Stück und zehn Künstlerbelegen hat
Oppenheim die sonst fünfeinhalb Meter hohen Skulpturen im
handlichen Maß von 30 cm gestaltet. Auch diese Version
verbreitet ein stimmungsvolles Licht wie ihre großen Brüder.
Der Preis für ein signiertes Exemplar beträgt 300 Euro.
http://www.marta-herford.de/ Theater unterm Weihnachtsbaum: Die
Freunde und Förderer der Westfälischen Kammerspiele haben
Briefbeschwerer aus "Brettern, die die Welt bedeuten"
anfertigen lassen. Für den Neubau des Paderborner Theaters
musste der alte Bühnenboden weichen - und wurde in kleine
Erinnerungsstücke gesägt, die ab sofort für 20 Euro im
Museumsshop des Kreismuseums Wewelsburg oder ab dem 22.
Dezember im Foyer des Theaters in der Messehalle am Schützenhof
gekauft werden können. http://www.kammerspiele-paderborn.de/ 99
Fragen und Antworten rund um Westfalen und seine Städte
beinhalten die Quiz-Kisten Westfalen aus dem Ardey-Verlag. Die
kleinen Rätsel verlangen echte Ortskenntnis - und manchmal auch
das gesunde Halbwissen. Ebenfalls aus dem Ardey-Verlag stammt
der Bildband "Westfalen entdecken". Unter diesem Motto rief das
Medienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im
Frühjahr 2010 ambitionierte Amateur- und Berufsfotografen dazu
auf, eine fotografische Reise durch "ihr" Westfalen anzutreten.
Das Ergebnis ist jetzt auf 156 Seiten zu entdecken.
http://www.ardey-verlag.de Den Geschmack Westfalens gibt es in
geballter Form auf der Museums- und Erlebnismeile des Westfalen
Culinariums in Nieheim. Das Angebot reicht von frischem Brot
aus der Holzofenbäckerei über edlen Bierlikör und Nieheimer
Käse bis zum Westfälischen Knochenschinken.
http://www.westfalen-culinarium.de/

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu diesem Artikel finden Sie
im Downloadbereich unserer Website.

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 13 10:02:05 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 13 Dec 2010 10:02:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Helden. Verehrt - Verkannt - Vergessen:
Olga Hoffmann-Eckstein", Oer-Erkenschwick, 16.12.2010
Message-ID: 4D05EF1D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jochen Röttger"
Datum: 12.12.2010, 13:47


AKTUELL

Vortrag von Sarah Matern "Helden. Verehrt - Verkannt -
Vergessen: Olga Hoffmann-Eckstein"

Im Oktober 2008 wurde ein Teil des Nachlasses der Kunst- und
Turmspringerin Olga Eckstein an das Stadtarchiv
Oer-Erkenschwick übergeben. Nahezu zeitgleich beschäftigte sich
Sarah Matern an der Christoph-Stöver-Realschule mit dem Thema
"Helden, die etwas für die Stadt getan haben". Durch dieses
glückliche Zusammentreffen wurden damit die übergebenden Briefe,
Aufzeichnungen, Fotos und andere Dokumente zur Grundlage einer
Arbeit über die am 26. Mai 1920 geborene sechsmalige Deutsche
Meisterin im Turmspringen, für die Sarah Matern im Juni 2009
sogar mit einem Förderpreis der Körber-Stiftung ausgezeichnet
wurde.

Der Verein für Orts- und Heimatkunde e.V. Oer-Erkenschwick
freut sich, im Rahmen der "Local-Hero-Woche" zu einem Vortrag
von Sarah Matern über Ihre Arbeit einladen zu dürfen, die Olga
Ecksteins Lebensweg und sportliche Karriere sehr lebendig
aufzeigt. Diese Arbeit bildete auch die Anregung zu der
ebenfalls im Rahmen der "Local-Hero-Woche" von Sarah Matern und
Stadtarchiv-Leiterin Bettina Lehnert aus dem Nachlass
gestalteten Ausstellung über Olga Eckstein, die im Maritimo zu
sehen ist.

Ursprünglich in eine saarländische Familie geboren folgte die
Familie dem Ruhrbergbau, womit auch Olga Eckstein nach
Oer-Erkenschwick kam. Entdeckt im Alter von 15 Jahren bei einer
Schul-Schwimmstunde von Schwimmtrainer Walter Bach, fing Olga
Eckstein an, im Sportverein SV Neptun unter Walter Bach
regelmäßig zu trainieren. Bereits zu den Trainingsstunden kamen
immer wieder Zuschauer. Ab 1939 bis 1947 war sie dann im
Turmspringen bei den Deutschen Meisterschaften nicht zu
schlagen. Große internationale Erfolge blieben ihr wegen des
Zweiten Weltkriegs jedoch leider verwehrt. 1952 beendete sie
ihre aktive Karriere und widmete sich der Vereins- und
Jugendarbeit im SV Neptun.

Eingeladen zu diesem Vortrag am Donnerstag, den 16. Dezember
2010 um 19:30 Uhr sind alle Interessierten, eine Mitgliedschaft
ist nicht erforderlich. Dank der Ünterstützung der Volksbank
findet der Vortrag in den Räumen der Volksbank Oer-Erkenschwick,
Stimbergstraße 113 (Seiteneingang in der Goethestraße) statt.
Der Eintritt ist frei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag von Sarah Matern "Helden. Verehrt - Verkannt -
Vergessen: Olga Hoffmann-Eckstein"
Datum: Donnerstag, 16. Dezember 2010, 19:30 Uhr
Volksbank Oer-Erkenschwick
Stimbergstraße 113 (Seiteneingang Goethestraße)
45739 Oer-Erkenschwick

Kontakt:
Jochen Röttger
Verein für Orts- und Heimatkunde e.V. Oer-Erkenschwick
Albertstraße 21
45739 Oer-Erkenschwick
E-Mail: jochen-roettger at t-online.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 13 10:03:56 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 13 Dec 2010 10:03:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der LWL verleiht seinen
Annette-von-Droste-Huelshoff-Preis 2010 an Juergen Banscherus
Message-ID: 4D05EF8C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.12.2010, 14:57


AKTUELL

Der LWL verleiht seinen Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis 2010
an Jürgen Banscherus

Der Kinder- und Jugendbuchautor Jürgen Banscherus hat am
Sonntag (12.12.) aus den Händen von LWL-Direktor Dr. Wolfgang
Kirsch den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis entgegen genommen.
"Banscherus ist ein wunderbarer und überaus erfolgreicher
Kinder- und Jugend-buchautor. Seine Werke sind in 21 Sprachen
erschienen. Anspruchsvoll und einfallsreich für Kinder und
Jugendliche zu schreiben, ist eine ganz eigene literarische
Kunst", lobte Kirsch, bevor er Banscherus den mit 12.800 Euro
dotierten Preis im Museum für Westfälische Literatur in Oelde
(Kreis Warendorf) überreichte. Den "Westfälischen
Literaturpreis" verleiht der LWL alle zwei Jahre im Wechsel mit
dem Konrad-von-Soest-Preis für bildende Kunst.

"Jürgen Banscherus wird aufgrund seiner herausragenden
Leistungen für die deutschsprachige Kinder- und
Jugendbuchliteratur mit dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis
ausgezeichnet. In dieses Genre führte er eine Vielzahl neuer
und anspruchsvoller Themen ein oder griff sie in seinem
umfang-reichen Werk in ganz eigener Weise auf. Trotz häufig
schwieriger Stoffe lässt seine einfache und direkte Sprache dem
jugendlichen Leser stets Raum für die eigene Phantasie",
zitierte Jury-Vorsitzender Kirsch die Begründung.

Immer wieder verleihe Banscherus seinen Geschichten auch mit
kindgerechtem Witz und Humor eine große Leichtigkeit. Nicht
zuletzt deshalb habe er in der ganzen Welt eine große
Leserschaft gefunden, so Kirsch weiter. Die Jury habe den
LWL-Literaturpreis an einen Kinder- und Jugendbuchautor
verliehen, um deutlich zu machen, dass diese literarische
Sparte, "keinesfalls hinter anderen literarischen Leistungen
hinterherhinkt."

"Jürgen Banscherus liebt Kinder und seine vordringlichste
Aufgabe sieht er darin, Kinder und Ju-gendliche für das Buch zu
begeistern", urteilte der Buchhändler Andreas Wallentin in der
Laudatio. Er hat ein hohes Einfühlungsvermögen in das Denken
seiner jungen Leser. Seine Bücher zeichnen parodistische Züge
und sehr viel Sprachwitz aus. Seine Romane und Erzählungen sind
eine Zumutung. Er mutet seinen Lesern nämlich zu, mit gesundem
Menschenverstand zu urteilen, ihren Verstand zu gebrauchen.

Laut Wallentin wollte Banscherus eigentlich gar keine
Jugend-Krimis schreiben. Doch dann beschwerte sich seine
Tochter über eine Krimireihe für Kinder, bei der sie immer
schon nach wenigen Seiten den Täter kannte. Das war Ansporn für
Banscherus, es besser zu machen. So entstand die Reihe mit
Detektiv Kwiatkowski, in der schon 20 Bände erschienen sind.
"Obwohl dieser Kwiatkowski sich an Erstleser richtet, ist er
alles andere als kindertümelnd. Die Bücher sind gewaltfrei, sie
sind fesselnd, obwohl kein Blut fließt", so Wallentin.

Die älteren Leser haben bei Banscherus weniger zu lachen: Seine
Jugendkrimis sparen auch nicht mit Härte, sie widmen sich vor
allem aktuellen Themen wie Freundschaften zwischen deutschen
und ausländischen Kindern. "Brisante und sozialkritische Themen
wie Vorurteile, Diskriminierung und Jugendkriminalität geht
Banscherus nicht mit dem berühmten erhobenen Zeigefinger an. Er
präsentiert den jungen Lesern auch nicht unbedingt die Lösung,
sondern konfrontiert sie mit unter-schiedlichen Meinungen und
will sie dazu bewegen, Wege zur Lösung von Problemen zu finden.
Dabei traut er seinen Lesern zu, damit fertig zu werden, dass
es häufig kein 'Happy End' gibt", so Wallentin weiter.

Zur Person:
Banscherus ist am 13. März 1949 in Remscheid geborgen. Er
studierte Geistes- und Sozialwissenschaften in Münster und
Bonn. Er arbeitete zunächst als Journalist, wissenschaftlicher
Mitarbeiter in der Forschung und als Lehrer in der
Erwachsenenbildung. 1983 veröffentlichte er erste Lyrik, 1985
sein erstes Kinderbuch. Seit 1989 arbeitet er als freier
Schriftsteller. Der verheiratete Vater zweier Kinder lebt seit
Jahrzehnten in Witten. Bekannt geworden ist Banscherus vor
allem mit seiner Krimiserie "Kwiatkowski". Banscherus' Bücher
sind in 21 Sprachen erschienen - unter anderem in Thailändisch,
Türkisch, Hebräisch, Japanisch und in Blindenschrift.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 13 15:14:04 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 13 Dec 2010 15:14:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 13.12.2010
Message-ID: 4D06383C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 13.12.2010 12:27


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 13.12.2010


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Westfalen, NRW, Märkischer Kreis, Siegen-Wittgenstein: Politik,
Soziales, Wirtschaft / 13.12.2010 12:00

Wasserversorgung: Haushalte in Westfalen müssen mehr zahlen

Westfalen (wh). Die Kosten für Trink- und Abwasser sind nach
den Berechnungen des Statistischen Landesamtes NRW gestiegen.
Am 1. Januar 2010 mussten Bürger in Westfalen durchschnittlich
1,52 Euro pro Kubikmeter Trinkwasser bezahlen, für die
Abwasserentsorgung wurden 2,47 Euro je Kubikmeter fällig.
Verglichen mit 2008 sind das im Schnitt zwei Cent (+ 1,3
Prozent) mehr für Trinkwasser und elf Cent (+ 4,5 Prozent) mehr
für Abwasser. Für das gesamte Bundesland lagen die Kosten 2010
bei 1,63 Euro für Frischwasser und 2,46 Euro für Abwasser und
stiegen um 1,2 bzw. 4,2 Prozent. Einen besonders deutlichen
Zuwachs verzeichneten Freudenberg (Kreis Siegen-Wittgenstein)
mit einem Plus von 31,4 Prozent bei den Trinkwasserkosten und
Schalksmühle (Märkischer Kreis) mit einer Erhöhung des
Abwasserentgeltes von 37,5 Prozent.

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pdf/201_10.pdf
Pressekontakt:
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Borken, Herford, Hochsauerlandkreis, Warendorf: Politik,
Soziales, Wissenschaft und Bildung / 13.12.2010 11:00

Hauptschul-Statistik: Regionales Angebot beeinflusst die
Schulwahl

Westfalen (wh). Im Kreis Herford wechseln westfalenweit die
wenigsten Grundschüler nach der vierten Klasse in eine
Hauptschule. Nur 5,6 Prozent der Kinder wählten dort zum
Schuljahr 2009/10 diese Schulform. Laut dem aktuellen
Bildungsreport des Statistischen Landesamtes lag diese Quote im
Kreis Olpe dagegen bei einem landesweiten Spitzenwert von 27,7
Prozent. Ebenfalls einen hohen Anteil von Hauptschülern
verzeichnen die Kreise Borken (26,7 Prozent) und Warendorf (25,
8 Prozent) sowie der Hochsauerlandkreis (25,2 Prozent).
NRW-weit wechselten 13,6 Prozent der Kinder nach Ende der
Grundschulzeit auf eine Hauptschule. Als wichtigen Grund für
die Unterschiede bei der Schulwahl sehen die Statistiker das
regionale Angebot. So bietet zum Beispiel der
Hochsauerlandkreis keine Gesamtschule an.

Der Bildungsreport mit weiteren Informationen:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/

Pressekontakt: Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521,
E-Mail: pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Bielefeld: Kultur und Medien / 10.12.2010 17:00

Yoko Ono schenkt Kunsthalle Bielefeld eines ihrer Hauptwerke

Bielefeld (wh). Verfrühte Bescherung für die Kunsthalle
Bielefeld: Die Künstlerin Yoko Ono schenkt dem Museum die
Film-Installation "Fly". Das 1968 und 2003 entstandene Werk
wurde erstmals vor zwei Jahren in Bielefeld bei der Ausstellung
"Between the Sky and My Head" gezeigt. Es handelt sich dabei um
einen Film, den Yoko Ono in eine Installation mit sechs
Monitoren umwandelte. "Fly" gilt als eines der Hauptwerke der
1933 in Tokio geborenen Künstlerin.

Weitere Informationen: http://www.kunsthalle-bielefeld.de/

Pressekontakt: Christiane Heuwinkel, Kunsthalle Bielefeld,
Telefon: 0521/329995017, E-Mail:
heuwinkel[at]kunsthalle-bielefeld.de

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Westfalen,
Bochum: Wissenschaft und Bildung / 10.12.2010 16:00

Ruhr-Uni: Margot Käßmann hält erste Vorlesung im Januar

Bochum (wh). Prominenz im Hörsaal: Mit einem Vortrag über die
"Multikulturelle Gesellschaft" startet Margot Käßmann am 12.
Januar 2011 ihre einjährige Max-Imdahl-Gastprofessur an der
Ruhr-Universität Bochum. Der Vortrag der ehemaligen
Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland ist
öffentlich und findet im Audimax der Universität statt. Mit der
neu eingerichteten Gastprofessur sollen Studenten der
Ruhr-Universität die Möglichkeit bekommen, herausragenden
Persönlichkeiten der Zeitgeschichte zu begegnen. Margot Käßmann
wird als erste Gastprofessorin in Bochum ab Januar für ein Jahr
auf dem Gebiet der Ökumene und Sozialethik forschen und lehren.

Weitere Informationen:
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2010/pm00240.html.de

Pressekontakt: Dr. Josef Koenig, Pressestelle Ruhr-Universität
Bochum, Telefon: 0234/3222830, E-Mail:
pressestelle[at]presse.rub.de

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Westfalen:
Freizeit, Kultur und Medien / 10.12.2010 15:00

Westfalen im TV: Kriminelle Weihnachtsmänner und Endspurt für
die Kulturhauptstadt

Kulturhauptstadt zum Ersten: Noch ist sie live zu erleben - die
europäische Kulturhauptstadt Ruhr.2010. Die Sendung west.art
extra gibt Tipps, was jetzt an Emscher und Ruhr noch zu
entdecken ist, blickt zurück auf die schönsten Momente und
fragt: "Was bleibt?" Dabei trifft Moderatorin Katty Salié die
Straßentänzer des Bochumer Projektes Urbanatix und den
Dortmunder Filmemacher Adolf Winkelmann. west.art extra:
Ruhr.2010 - Endspurt!, Dienstag, 14. Dezember, 22.30 Uhr, WDR

Die Sendereihe Meine Kindheit nimmt die Zuschauer mit auf eine
Zeitreise in die Vergangenheit. Erwachsene erzählen von
persönlichen wie politischen, von amüsanten wie abenteuerlichen
Erlebnissen ihrer Kindheit und Jugend in Nordrhein-Westfalen.
In der heutigen Folge erinnern sich unter anderem Sven-Georg
Adenauer, Landrat im Kreis Gütersloh, und der Bochumer Autor
Frank Goosen an das Weihnachten in jungen Jahren. Meine
Kindheit... in der Weihnachtszeit, Freitag, 17. Dezember, 20.15
Uhr, WDR

Kulturhauptstadt zum Zweiten: Mit einem großen Fest in
Gelsenkirchen feiert die europäische Kulturhauptstadt ihr
Finale. Unter dem ehemaligen Förderturm der Zeche Nordstern,
frisch gekrönt mit der neuen Herkules-Statue des Künstlers
Markus Lüpertz, lässt Ruhr.2010 unter freiem Himmel die
Ereignisse eines Ausnahmejahres in bewegten Bildern Revue
passieren. Der WDR überträgt die Veranstaltung live. Ruhr.2010
- Das Finale, Samstag, 18. Dezember, 17.15 Uhr, WDR

Stefan Pinnow macht sich mit der "Advents-Isetta" auf die Suche
nach Traditionen rund um Weihnachten. Dabei trifft er Menschen,
die ihm ihre Geschichte zum Fest der Feste erzählen: Bärbel
Michels aus Schmallenberg sammelt Weihnachtskarten aus den
letzten 100 Jahren, Anna Kestner aus Hattingen schnitzt
Himmelsboten und Horst-August Bollweg aus Bielefeld gehört mit
über 250 historischen Kufenfahrzeugen die größte
Schlittensammlung Deutschlands. Wunderschön! -
Weihnachtsgeschichten aus NRW, Sonntag, 19. Dezember, 20.15 Uhr,
WDR

Weihnachten in Münster: Der Weihnachtsmann überfällt einen
Juwelier, Wilsberg hat einen Autounfall, Overbeck wird im
Tresorraum eingesperrt, Kommissarin Springer fehlt für den
Weihnachtsbraten die Orangenmarmelade und Ekki verliebt sich in
eine Unbekannte. Der Wilsberg-Krimi "Oh du tödliche" ist alles
andere als besinnlich... Wilsberg, Montag, 20. Dezember, 20.15
Uhr, ZDF


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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 14 11:02:21 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Dec 2010 11:02:21 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/46
Message-ID: 4D074EBD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 07.12.2010, 11:32


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-46 für den Zeitraum vom 04.12.2010 bis

zum 10.12.2010 mit insgesamt 37 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-46&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 14 11:12:13 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Dec 2010 11:12:13 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neue Publikationsreihe "Archaeologie in
Westfalen-Lippe" geht an den Start
Message-ID: 4D07510D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.12.2010, 10:04


LITERATUR

Neue Publikationsreihe "Archäologie in Westfalen-Lippe" geht an
den Start

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat den ersten
Band seiner neuen Reihe "Archäologie in Westfalen-Lippe"
vorgelegt. Zukünftig werden die LWL-Archäologie für Westfalen
und die Altertumskommission für Westfalen mit der Publikation
einmal im Jahr über aktuelle Forschungsergebnisse informieren.
Im Mittelpunkt stehen die interessantesten Grabungen, die
wichtigsten Erkenntnisse aus der Forschungs- und Projektarbeit
und die größten Ausstellungen des vergangenen Jahres. Der erste
292-seitige Band "Archäologie in Westfalen-Lippe 2009" umfasst
77 Beiträge von 81 Autoren.

"Diese ansprechend gestaltete und reich illustrierte Reihe soll
die interessanten Ergebnisse archäologischer und
paläontologischer Forschung zeitgemäß und zeitnah präsentieren",
erläutert LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch die Bedeutung der
neuen Publikationsreihe. Die LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara
Rüschoff-Thale ergänzt: "Die wichtigen Aufgabenfelder und die
vielen sehenswerten Funde der Archäologie in Westfalen sollen
hier vor allem auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich
gemacht werden."

Allgemein verständlich, aber auch fachlich fundiert wird in den
drei Rubriken "Ausgrabungen", "Forschungen und Projekte" und
"Ausstellungen" von den archäologischen und paläontologischen
Tätigkeiten des vergangenen Jahres berichtet. Autoren sind die
Wissenschaftler des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
sowie verschiedene Mitarbeiterinnen der westfälischen
Stadtarchäologien und Universitäten.

"Die neue Reihe tritt damit die Nachfolge des 'Neujahrsgrußes',
des bisherigen Jahresberichtes der LWL-Archäologie für
Westfalen und der Altertumskommission für Westfalen, an. Mit
ihrem modernen Layout reiht sie sich in die zeitgemäßen
Publikationsstandards anderer Landesarchäologien ein und
schafft so eine bundesweite Kommunikationsebene für die
Forschungsergebnisse der westfälischen Archäologie", meint
Prof. Dr. Michael M. Rind, Direktor der LWL-Archäologie für
Westfalen.

In der neuen Reihe äußern sich nicht nur Archäologen und
Paläontologen, sondern auch Archäobotaniker, Archäozoologen,
Historiker und Restauratoren. Deren Forschungen werden zudem
durch Materialanalysen und CT-Scans bereichert.
"Interdisziplinäre Zusammenarbeit und institutionelle
Vernetzung werden in der gegenwärtigen Wissenschaft und
Forschung immer wichtiger. Ich freue mich sehr, dass die neue
Reihe diesem Bestreben in so beeindruckender Weise nachkommt",
bilanziert Prof. Dr. Torsten Capelle, Vorsitzender der
Altertumskommission für Westfalen.

Hintergrund
Im ersten, jetzt vorliegenden Band decken die Artikel den
großen Zeitraum von der frühen Erdgeschichte bis zur Neuzeit
ab. Das Fundspektrum reicht von Fossilien aus der Zeit vor 296
bis 251 Millionen Jahren bis zu dem bisher ältesten erhaltenen
Reisigbesen Westfalens aus dem 17. Jahrhundert.

Nieheim: Schwimmsaurier in einer Ziegelei-Tongrube entdeckt

Im Osten Westfalens wurde im Juni 2007 in einer
Ziegelei-Tongrube bei Nieheim (Kreis Höxter) das etwa vier
Meter lange Skelett eines Schwimmsauriers entdeckt, durch
Mitarbeiter des LWL-Museums für Naturkunde geborgen und
anschließend präpariert.

Im September 2009 begann an der Universität Bonn die
wissenschaftliche Bearbeitung. Aufgrund der 76 relativ gut
erhaltenen Wirbel konnte eine Rekonstruktion des gesamten
Skeletts vorgenommen werden. Der Saurier gehörte zur Gruppe der
langhalsigen Plesiosauroidea aus dem mittleren Abschnitt des
Unterjuras (vor circa 188 Millionen Jahren).


Olfen-Kökelsum: Das größte Haus Westfalens aus der Bronzezeit

Auf dem Areal eines geplanten Freizeitbades in Olfen-Kökelsum
(Kreis Coesfeld) entdeckten LWL-Archäologen einen Siedlungs-
und Bestattungsplatz. Die teilweise außergewöhnlichen Funde
(schlüssellochförmige Grabanlagen, Glas, Fibeln) sprechen dafür,
dass der Ort auffallend lange von der mittleren Bronzezeit
(1600 bis 1200 v. Chr.) bis in die späte vorrömische Eisenzeit
(450 v. Chr. bis Christi Geburt) besiedelt war.

Besonders bemerkenswert sind die drei dort entdeckten
bronzezeitlichen Gebäudebefunde, die in Westfalen ausgesprochen
selten sind und mithilfe entsprechenden Funden in den
Niederlanden rekonstruiert wurden. Das Langhaus ist knapp sechs
Meter breit sowie 32,5 Meter lang und stellt somit das größte
bronzezeitliche Gebäude dar, das bislang in Westfalen bekannt
ist.


Halver: Schatzfund aus 236 silbernen Pfennigen geborgen

Im Sommer 2009 fanden LWL-Archäologen der Außenstelle Olpe in
Halver (Märkischer Kreis) einen sogenannten Kugeltopf mit 236
Silbermünzen. Die für das hohe Mittelalter charakteristische
Gefäßform datiert in das späte 11. Jahrhundert.

Auch die Zusammensetzung des Schatzfundes - der Großteil der
Münzen zeigt den Kölner Erzbischof Hermann III., Kaiser
Heinrich IV. und die Werler Grafen Konrad II. und Friedrich I.
- weist auf das Ende des 11. Jahrhunderts hin, das heißt in
salische Zeit. Dieser so genannte Hortfund - der Besitzer
wollte die Münzen horten und verstecken - besaß immerhin einen
Wert von etwa 14 Schweinen.


Detmold-Berlebeck, Falkenburg: Raqqa Ware und Wolfsangeln

Auf der Falkenburg (Kreis Lippe) sind im Jahr 2009 im Zuge der
Sanierung der Ringmauer gleich zwei außergewöhnliche Funde in
einem Keller aus dem 13. Jahrhundert geborgen worden. Eine
kleine Scherbe der so genannten Raqqa-Ware kam zum Vorschein.
Das ist ein bisher in Westfalen einmaliger und auch in Nord-
und Westeuropa äußerst seltener Fund der Luxuskeramik aus dem
Nahen Osten. Vermutlich gelangte ein solches Gefäß im Gepäck
eines Kreuzzugteilnehmers nach Westfalen.

Außerdem fanden die LWL-Archäologen 24 Wolfsangeln in der Form
eines doppelten Angelhakens. Sie gehörten zu den Jagdfallen auf
den beliebten und auch für die Falkenburg belegten Treibjagden
auf Wölfe.


Von Höxter nach Dortmund: der mittelalterliche Hellweg als
moderner Pilgerweg

2008 und 2009 erforschte die Altertumskommission für Westfalen
im Zuge des Projektes "Wege der Jakobspilger in Westfalen" eine
wichtige Fernhandelsstraße: Den mittelalterlichen Hellweg
zwischen Bochum und Höxter nutzten die Pilger besonders des 12.
bis 16. Jahrhunderts auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela.

Bei der Rekonstruktion des alten Hellwegs halfen zum einen
archäologische, historische, namenkundliche und geografische
Quellen, zum anderen direkte, noch sichtbare Belege wie zum
Beispiel Hohlwege. Auf diese Weise wurde ein Pilger-, Kultur-
und Wanderweg ausgearbeitet, der Forschung buchstäblich
begehbar macht.


Selm-Cappenberg: Großabformung einer Grabplatte

Für die erfolgreiche Mittelalter-Ausstellung "Aufruhr 1225" im
LWL-Museum für Archäologie in Herne fertigten Restauratoren des
LWL in einem aufwendigen Verfahren eine Kopie der Grabplatte
des Klostergründers Gottfried von Cappenberg an. Das Original
aus dem 13. Jahrhundert besteht aus Sandstein, wiegt circa 1,2
Tonnen und ist fest in die Klosterkirche in Selm-Cappenberg
(Kreis Unna) eingebaut. Deshalb musste zuerst vor Ort eine
Silikonform von dem Original abgenommen werden, um dann eine
Kopie aus Epoxidharz herzustellen. Der Aufwand belief sich auf
etwa 400 Arbeitsstunden, 60 Kilogramm Silikon und 150 Kilogramm
Gips.


Museen

An dem großen Ausstellungs- und Kooperationsprojekt "Imperium
Konflikt Mythos" über 2000 Jahre Varusschlacht im Jahr 2009
hatten das LWL-Römermuseum in Haltern am See (Kreis
Recklinhausen) und das Lippische Landesmuseum in Detmold (Kreis
Lippe) mit den äußerst efolgreichen Sonderausstellungen
"Imperium" und "Mythos" ganz wesentlichen Anteil. Das
LWL-Römermuseum mit über 165.000 Besuchern im vergangenen Jahr
hat sich hierbei durch ein aßergewöhnliches Marketing
(Römerschiff "Victoria") und besonderes museumspädagogisches
Konzept ("gerappte" Audioguides, Medienstationen, animierter
Tonfilm) hervorgetan.

2009 endeten im LWL-Museum für Archäologie in Herne die
Wanderausstellung "Schuhtick. Von kalten Füßen und heißen
Sohlen" mit über 40.000 Besucher und im Museum in der
Kaiserpfalz in Paderborn die Sonderausstellung "Für Königtum
und Himmelreich. 1000 Jahre Bischof Meinwerk von Paderborn".

Interessierte können die Publikation "Archäologie in
Westfalen-Lippe 2009" über jede Buchhanlung und im Internet
unter http://www.archaeologie-und-buecher.de erwerben.

Archäologie in Westfalen-Lippe 2009
Herausgegeben von der LWL-Archäologie für Westfalen und
der Altertumskommission für Westfalen
292 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 1 Beilage
Langenweißbach 2010
ISSN 2191-1207
ISBN 978-3-941171-42-8
19,50 Euro

Register der erwähnten Fundorte:

Altenbeken-Buke/Füllenberg (Kreis Paderborn)
Bad Wünnenberg-Fürstenberg (Kreis Paderborn)
Bad Wünnenberg-Leiberg (Kreis Paderborn)
Beckum (Kreis Warendorf)
Bielefeld
Bochum
Borchen-Etteln (Kreis Paderborn)
Borken-Südwest (Kreis Borken)
Castrop-Rauxel-Ickern (Kreis Recklinghausen)
Detmold (Kreis Lippe)
Detmold-Berlebeck/Falkenburg (Kreis Lippe)
Dorsten/Marler Heide (Kreis Recklinghausen)
Dortmund
Erwitte-Stirpe (Kreis Soest)
Haarstrang (Kreis Soest)
Haltern am See (Kreis Recklinghausen)
Halver (Märkischer Kreis)
Hamm
Hamm-Herringen (Kreisfreie Stadt Hamm)
Havixbrock (Kreis Soest)
Hemer (Märkischer Kreis)
Herne
Herten/Im Emscherbruch (Kreis Recklinghausen)
Herzebrock-Clarholz (Kreis Gütersloh)
Hiddenhausen (Kreis Herford)
Hille-Unterlübbe (Kreis Minden-Lübbecke)
Hochsauerland/Schmalenberg (Hochsauerlandkreis)
Hörstel-Bevergern (Kreis Steinfurt)
Höxter (Kreis Höxter)
Ibbenbüren-Uffeln (Kreis Steinfurt)
Kalletal-Bentorf (Kreis Lippe)
Kamen (Kreis Unna)
Ladbergen (Kreis Steinfurt)
Lemgo (Kreis Lippe)
Lennestadt-Oedingen (Kreis Olpe)
Lichtenau-Dalheim (Kreis Paderborn)
Lippstadt (Kreis Soest)
Lüdinghausen (Kreis Coesfeld)
Lüdinghausen-Tetekum (Kreis Coesfeld)
Münster (Kreisfreie Stadt Münster)
Netphen-Dreis-Tiefenbach (Kreis Siegen-Wittgenstein)
Nieheim (Kreis Höxter)
Nottuln-Uphoven (Kreis Coesfeld)
Olfen-Kökelsum (Kreis Coesfeld)
Paderborn (Kreis Paderborn)
Porta Westfalica-Barkhausen (Kreis Minden-Lübbecke)
Recklinghausen (Kreis Recklinghausen)
Schlangen-Oesterholz-Haustenbeck (Kreis Lippe)
Selm-Cappenberg (Kreis Unna)
Soest (Kreis Soest)
Spenge (Kreis Herford)
Steinfurt-Burgsteinfurt (Kreis Steinfurt)
Unna (Kreis Unna)
Vreden (Kreis Borken)
Warendorf (Kreis Warendorf)
Westerkappeln (Kreis Steinfurt)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 14 12:08:25 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Dec 2010 12:08:25 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfaelische Forschungen, Band 60 (2010)
Message-ID: 4D075E39.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Küster"
Datum: 13.12.10 09:07


SERVICE: TOC

Westfälische Forschungen
Zeitschrift des Westfälischen Instituts für Regionalgeschichte
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe

Band 60 (2010)

Verlag Aschendorff, Münster
X und 824 S., geb.
ISBN 978-3-402-15393-2 (Bezug über den Buchhandel)
? 69,60 (im Abonnement ? 52,20)
ISSN: 0083-9027



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=3



Regionale Bildungs- und Wissenschaftsgeschichte im 20.
Jahrhundert

Die räumlichen Bezüge, in denen Bildung und Wissenschaft stehen,
sind auf unterschiedlichen Ebenen verortet. Aus der Vogelschau
der internationalen Vergleichsperspektive betrachtet
konstituieren sich Bildungssysteme als nationale Systeme. Auch
Wissenschaftler denken und agieren vornehmlich in nationalen,
wenn nicht in internationalen Bezügen. Andererseits sind die
Zuständigkeiten für Schulen und Hochschulen in Deutschland
Kernbestandteile des Föderalismus, weshalb Bildungspolitik fast
immer vor allem Länderpolitik war und ist.

Unterhalb dieser beiden Ebenen können Bildungs- und
Wissenschaftspolitik jedoch auch eine regionale Dimension
besitzen. So verbindet sich mit der Errichtung von Bildungs-
und Forschungseinrichtungen vielfach die Erwartung, regionale
Entwicklungsprozesse anstoßen, regionale Disparitäten der
Sozialstruktur ausgleichen, aber auch regionale Identitäten
festigen und regionale Integrationsprozesse fördern zu können.
Der von Wilfried Rudloff herausgegebene Band versucht in
historischer Perspektive die vielfältigen Dimensionen dieser
regionalen Bezüge von Bildungs- und Wissenschaftsgeschichte für
das 20. Jahrhundert auszuleuchten.

Weitere Beiträge behandeln das Wirken von Frauen und Männern im
"vorpolitischen Raum" in Westfalen, den Einsatz von Soldaten im
Bereich der öffentlichen Sicherheit während des Vormärz, die
Überlieferung der Juden- und Dissidentenregister des 19.
Jahrhunderts in Westfalen und Lippe sowie die Geschichte der
Quäkergemeinde in Minden. Der Band enthält außerdem einen
Bericht über die Arbeitsgemeinschaft landesgeschichtlicher
Internet-Portale, eine landeskundliche Zeitschriftenschau und
einen umfangreichen Rezensionsteil.


INHALTSVERZEICHNIS


REGIONALE BILDUNGS- UND WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
IM 20. JAHRHUNDERT

S. 1-17
Rudloff, Wilfried
Einleitung: Dimensionen der Regionalität in der Bildungs- und
Wissenschaftsgeschichte

S. 19-50
Flachowsky, Sören
Kohle - Koks - Kanonen. Die Kooperation zwischen Wissenschaft,
Armee und rheinisch-westfälischer Industrie im Ersten Weltkrieg
am Beispiel der Kommission zur Beschaffung von Kokereiprodukten

S. 51-72
Kuchta, Beatrix
Sächsische Hochschulpolitik in der Weimarer Republik

S. 73-154
Hachtmann, Rüdiger
Ein Kind der Ruhrindustrie? Die Geschichte des
Kaiser-Wilhelm-Instituts für Arbeitsphysiologie von 1913 bis 1945

S. 155-192
Eggert, Heinz-Ulrich
Schulen im Zweiten Weltkrieg: Das Beispiel der Oberschule für
Jungen am Wasserturm in Münster 1939 bis 1945

S. 193-220
Droste, Daniel
Politik, Wissenschaft und Region. Die Westfälische
Wilhelms-Universität Münster im Dritten Reich

S. 221-258
Ditt, Karl
Von der Volks- zur Sozialgeschichte? Wandlungen der
Interpretation des "Ruhrvolks" bei Wilhelm Brepohl 1920-1960

S. 259-280
Adamski, Jens
Zwischen Wissenschaft und Praxis - Die Dortmunder
Sozialforschungsstelle und ihre regionalen Forschungsbezüge in
den 1950er und 1960er Jahren

S. 281-311
Zymek, Bernd / Neghabian, Gabriele
Langfristige Schulentwicklung und politischer Systemwechsel.
Expansion und Differenzierung der höheren und mittleren Schulen
in Westfalen 1928-1969

S. 313-334
Rothland, Martin
Lehrerbildung und Erziehungswissenschaft - Rekonstruktion eines
zentralen Moments erziehungswissenschaftlicher
Disziplinentwicklung am Beispiel der Universität Münster

S. 335-371
Wilfried Rudloff:
Bildungsboom und "Bildungsgefälle" - Räumliche Disparitäten,
regionale Bildungsplanung und Bildungsexpansion in der alten
Bundesrepublik

S. 373-396
Büschenfeld, Jürgen
Planungen - Erfahrungen - Bindungen. Zum Verhältnis von
Stadt und Universität Bielefeld in vierzig Jahren

S. 397-419
Rohstock, Anne
'Rotes' Hessen - 'schwarzes' Bayern? Die Hochschulreformen
der 'langen 1960er Jahre' im Ländervergleich




POLITIK UND GESCHLECHT

S. 421-425
Owzar, Armin / Paulus, Julia
Politik und Geschlecht: Partizipation von Frauen und Männern im
'vorpolitischen' Raum in Westfalen (1945-1975)

S. 427-454
Joergens, Bettina
Männlichkeiten und Politiken im traditionsbewussten Wandel:
Mindener Jugendgruppen in der Nachkriegszeit

S. 455-490
Henkelmann, Andreas
"Die christlichen Frauen müßten jetzt ihre Aufgabe im
politischen Leben erkennen". Konfession, politische
Partizipation und Geschlecht am Beispiel des Katholischen
Deutschen Frauenbundes in Münster

S. 491-502
Miquel, Beate von
"Zum Wohl der Familie und des Volkes". Politische Partizipation
in der Westfälischen Frauenhilfe 1945-1970


WEITERE BEITRÄGE

S. 503-527
Bernet, Claus
Die Geschichte der Quäkergemeinde Minden, Teil 1: Von ihrer
Gründung 1796 bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts

S. 529-591
Sicken, Bernhard
Soldateneinsatz zur Wahrung öffentlicher Sicherheit und Ordnung
im Vormärz: Militärrequisitionen in der Provinz Westfalen


ARCHIVE - BIBLIOTHEKEN - INTERNET

S. 593-615
Schenk, Tobias
Juden- und Dissidentenregister des 19. Jahrhunderts aus
Westfalen und Lippe. Eine ar-chiv- und bestandsgeschichtliche
Einführung

S. 617-629
Weidner, Marcus
Internet und Regionalgeschichte. Die "Arbeitsgemeinschaft
landesgeschichtliche und landeskundliche Internet-Portale in
Deutschland" (AG Regionalportale)


TAGUNGSBERICHT

S. 631-634
Holwitt, Pablo / Kramm, Marina
Workshop "Die biographische Methode in der Regionalgeschichte"


S. 635-667
JAHRESBERICHTE 2009


S. 669-719
Dinkels, Volker / Schultze, Klaus
ZEITSCHRIFTENSCHAU



BUCHBESPRECHUNGEN

Politische Geschichte, Verwaltungs- und Rechtsgeschichte

S. 721f.
Beiring, Ingrid
"Zum Schutze des Eigenthums und der Person". Bürgerwehren in
der Revolution von 1848/49 im Westmünsterland (H. Conrad)

S. 722-725
Dethlefs, Gerd / Kloosterhuis, Jürgen (Bearb.)
Auf kritischer Wallfahrt zwischen Rhein und Weser. Justus
Gruners Schriften in den Umbruchsjahren 1801-1803 (T. Schenk)

S. 725-728
Dethlefs, Gerd / Owzar, Armin / Weiß, Gisela (Hg.)
Modell und Wirklichkeit. Politik, Kultur und Gesellschaft im
Großherzogtum Berg und im Königreich Westphalen 1806-1813
(E. Pelzer)

S. 728-731
Düding, Dieter
Parlamentarismus in Nordrhein-Westfalen 1946-1980.
Vom Fünfparteien- zum Zweiparteienlandtag (A. Weißer)

S. 731f.
Dusil, Stephan
Die Soester Stadtrechtsfamilie. Mittelalterliche Quellen und
neuzeitliche Historiographie (W. Reininghaus)

S. 732-735
George, Uta / Lilienthal, Georg / Roelcke, Volker / Sandner, Peter /
Vanja, Christina (Hg.)
Hadamar. Heilstätte - Tötungsanstalt - Therapiezentrum
(H.-W. Schmuhl)

S. 735-737
Gilhaus, Ulrike / Paulus, Julia / Kugler-Mühlhofer, Anne (Hg.)
Wie wir wurden, was wir nicht werden sollten.
Frauen im Aufbruch zu Amt und Würden (H. Lensing)

S. 737-739
Klatt, Marlene
Unbequeme Vergangenheit. Antisemitismus, Judenverfolgung und
Wiedergutmachung in Westfalen 1925-1965 (H. Tümmers)

S. 740f.
Scheffcyk, Fabian
Der Provinzialverband der preußischen Provinz Brandenburg
1933-1945. Regionale Leistungs- und Lenkungsverwaltung im
Nationalsozialismus (M. Dröge)

S. 742-745
Trox, Eckhard / Meindl, Ralf (Hg.)
Preußen - Aufbruch in den Westen. Geschichte und Erinnerung -
die Grafschaft Mark zwischen 1609 und 2009 (H. Conrad)


Sozial- und Kulturgeschichte

S. 745-747
Groß, Barbara
Hexerei in Minden. Zur sozialen Logik von
Hexereiverdächtigungen und Hexenprozessen (1584-1684)
(R.-P. Fuchs)

S. 747f.
Reulecke, Jürgen / Stambolis, Barbara (Hg.)
100 Jahre Jugendherbergen 1909-2009. Anfänge -
Wandlungen - Rück- und Ausblicke (M. Dröge)

S. 748f.
Rüve, Gerlind
Scheintod. Zur kulturellen Bedeutung der Schwelle
zwischen Leben und Tod um 1800 (C.M. Korsmeier)


Wirtschaftsgeschichte

S. 749-752
Abelshauser, Werner
Ruhrkohle und Politik. Ernst Brandi 1875-1937 (K. Teppe)

S. 752-754
Farrenkopf, Michael
Mythos Kohle. Der Ruhrbergbau in historischen Fotografien aus
dem Bergbau-Archiv Bo-chum (V. Jakob)

S. 754-756
Roeckner, Katja
Ausgestellte Arbeit. Industriemuseen und ihr Umgang mit dem
wirtschaftlichen Strukturwandel (K. Teppe)

S. 757
Schmidt, Martin u.a.
Eine Gesellschaft von Migranten. Kleinräumige Wanderung und
Integration von Textilarbeitern im
belgisch-niederländisch-deutschen Grenzraum zu Beginn des 19.
Jahrhunderts (W. Reininghaus)

S. 757-761
Seidel, Hans-Christoph
Der Ruhrbergbau im Zweiten Weltkrieg.
Zechen - Bergarbeiter - Zwangsarbeiter (M. Frese)

S. 757-761
Klaus Tenfelde, Klaus / Seidel, Hans-Christoph (Hg.)
Zwangsarbeit im Bergwerk. Der Arbeitseinsatz im Kohlenbergbau
des deutschen Reiches und der besetzten Gebiete im Ersten und
Zweiten Weltkrieg, 2 Bde. (M. Frese)


Religion und Kirche

S. 762-764
Matthias Benad, Matthias / Schmuhl, Hans-Walter / Stockhecke,
Kerstin (Hg.)
Endstation Freistatt. Fürsorgeerziehung in den v.
Bodelschwinghschen Anstalten Bethel bis in die 1970er Jahre
(M. Frölich)

S. 764-766
Koehn, Hermann-Ulrich
Protestantismus und Öffentlichkeit im Dortmunder Raum
1942/43-1955/56. Zur Interdependenz von Protestantismus und
öffentlichem Leben in einer Zeit grundlegender politischer und
gesellschaftlicher Umbrüche (R. van Spankeren)

S. 766-768
Krull, Lena
Lutherische Pfarrer in Lemgo. Kirche und Geistliche in einer
konfessionalisierten Stadt des 17. Jahrhunderts (G. Wilbertz)

S. 768-770
Miquel, Beate von
Evangelische Frauen im Dritten Reich.
Die Westfälische Frauenhilfe 1933-1950 (U. Voss)

S. 770f.
Rüthing, Heinrich
Der Wittekindsberg bei Minden als "heilige Stätte" 1000-2000
(H. Conrad)

S. 771-773
Stückemann, Frank
Johann Moritz Schwager (1738-1804). Ein westfälischer
Landpfarrer und Aufklärer ohne Misere (P. Heßelmann)


Universität und Forschung

S. 773f.
Geerlings., Wilhelm (Hg.)
Forscherpersönlichkeiten der Ruhr-Universität Bochum (S. Happ)

S. 774-778
Keinemann, Fiedrich
Damals war meine Zeit. Erinnerungen eines Westfalen an Alltag,
gesellschaftliches Leben, politische Ereignisse, Schule und
Hochschule von den dreißiger bis zu den sechziger Jahren des
20. Jahrhunderts (Th. Küster)

S. 778-780
Oberkrome, Willi
Ordnung und Autarkie. Die Geschichte der deutschen
Landbauforschung, Agrarökonomie und ländlichen
Sozialwissenschaft im Spiegel von Forschungsdienst und DFG
(1920-1970) (A. Bauerkämper)


Stadt- und Ortsgeschichte

S. 780f.
Hemann, Friedrich-Wilhelm / Overhageböck, Dieter (Bearb.)
Das Dülmener Urkataster von 1825. Grundeigentümer in Stadt und
Umland in Karten und Tabellen (M. Weidner)

S. 782f.
Keller, Katrin / Viertel, Gabriele/ Diesener, Gerald (Hg.)
Stadt, Handwerk, Armut. Eine kommentierte Quellensammlung zur
Geschichte der Frühen Neuzeit (M. Hecht)

S. 783-785
Kerssenbrock, Hermann von
Narrative of the Anabaptist Madness. The Overthrow of Münster,
the Famous Metropolis of Westphalia, übers. von Christopher S.
Mackay (W. Ribhegge)

S. 785f.
Klenke, Dietmar
Schwarz - Münster - Paderborn.
Ein antikatholisches Klischeebild (C.M. Korsmeier)

S. 786-788
Matzerath, Horst
Köln in der Zeit des Nationalsozialismus 1933-1945 (K. Schilde)

S. 788-791
Niebuhr, Hermann / Andreas Ruppert, Andreas
Krieg - Revolution - Republik. Detmold 1914-1933.
Dokumentation eines stadtgeschichtlichen Projekts (Chr. Kaindl)

S. 791f.
Schollmeier, Axel
Träume auf Rädern. Motorisierung in Münster in den 1950er
und 1960er Jahren (H.-Chr. Herrmann)

S. 793f.
Siekmann, Mechthild (Hg.)
Tatort Domplatz. Der Münster-Plan von 1609 und seine
Geschichte(n). Dokumentation und Faksimile (H. Conrad)

S. 794-796
Vieregge, Heike
Gütersloh und Soest im 19. Jahrhundert. Vom lokalen Engagement
der Bürger zur kommunalen Leistungsverwaltung (Th. Küster)


Biographien und Tagebücher

S. 796-798
Conrad, Horst / Blickensdorf, Sabine (Bearb.)
Friedrich Leopold zu Stolbergs Briefe an seine Ehefrauen Agnes
von Witzleben und Sophia von Redern (P. Heßelmann)

S. 798-801
Dröge, Martin (Hg.)
Die Tagebücher Karl Friedrich Kolbows (1899-1945).
Nationalsozialist der ersten Stunde und Landeshauptmann der
Provinz Westfalen (W. Stelbrink)

S. 801-804
Stefan Frech, Stefan
Wegbereiter Hitlers? Theodor Reismann-Grone.
Ein völkischer Nationalist (1863-1949) (P. Fleck)

S. 804-806
Führer, Karl Christian
Carl Legien 1861-1820. Ein Gewerkschafter im Kampf um ein
"möglichst gutes Leben" für alle Arbeiter (M. Frese)

S. 806-809
Hohmann, Friedrich Gerhard (Hg.)
Westfälische Lebensbilder, Bd. 18 (W. Ribhegge)

S. 809-811
Fetz, Bernhard (Hg.)
Die Biographie - Zur Grundlegung ihrer Theorie (M. Dröge)

S. 809-811
Klein, Christian (Hg.)
Handbuch Biographie. Methoden, Traditionen, Theorien (M. Dröge)

S. 811f.
Müller-Wille, Ludger / Gieseking, Bernd (Hg.)
Bei Inuit und Walfängern auf Baffin-Land (1883/1884).
Das arktische Tagebuch des Wilhelm Weike (C.M. Korsmeier)


Beständeübersichten und Urkundenbücher

S. 812f.
Aschwer, Ute / Black-Veldtrup, Mechthild / Burkardt, Johannes
u.a. (Bearb.)
Die Bestände des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen Abteilung
Westfalen, Kurzübersicht (S. Happ)

S. 813-815
Müller, Helmut (Bearb.)
Urkunden des Klosters Wormeln (H. Conrad)


Nachbarregionen

S. 815f.
Körber, Karl-Otto
Niedersachsen. Landkarten und Geschichte von den Anfängen
bis in die Gegenwart (M. Weidner)

S. 816f.
Spieß, Karl-Heinz (Hg.)
Landschaften im Mittelalter (W. Reininghaus)

S. 817-819
Werner, Frank (Hg.)
Schaumburger Nationalsozialisten. Täter, Komplizen, Profiteure
(H. Ludyga)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 14 14:40:19 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Dec 2010 14:40:19 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 14.12.2010
Message-ID: 4D0781D3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 14.12.2010 12:27


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 14.12.2010

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Olpe: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und
Bildung / 14.12.2010 12:00

"Mennekes-Stecker" macht Elektroautos mobil - VDE-Siegel für
Ladegerät

Kirchhundem (wh). Erstmals hat der Verband der Elektrotechnik
Elektronik Informationstechnologie (VDE) einen Ladestecker für
Elektroautos zertifiziert. Das Gerät der Kirchhundemer Firma
Mennekes gilt damit als sicher für die Nutzung durch den
Autofahrer. Für den Stecker-Spezialisten aus dem Kreis Olpe ist
die Zertifizierung ein wichtiger Schritt auf dem Weg in den
internationalen Markt. Bislang werden bereits Elektromobile von
RWE und einigen europäischen Autoherstellern mit Hilfe des
sogenannten "Mennekes-Steckers" an öffentlichen Zapfsäulen
aufgeladen. Daneben gibt es noch ein japanisches und
italienisches Ladesystem. Um ein "Steckerwirrwarr" zu
verhindern, unterstützt der VDE die Forderung des westfälischen
Familienunternehmens nach einem mindestens europaweit
einheitlichen System.

Weitere Informationen:
http://www.vde.com/de/Verband/Pressecenter/Pressemeldungen/Fach-und-Wirtschaftspresse/Seiten/2010-93.aspx

Pressekontakt:
VDE, Pressesprecherin Christine Gutweiler, Telefon: 069/6308292,
E-Mail: christine.gutweiler[at]vde.com; Burkhard Rarbach,
Pressesprecher Mennekes Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Telefon:
02723/41380, E-Mail: burkhard.rarbach[at]mennekes.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Kultur und Medien, Politik /
14.12.2010 11:00

Verein Deutsche Sprache will Grundgesetzergänzung per Petition
erreichen

Dortmund (wh). Der Verein Deutsche Sprache (VDS) aus Dortmund
will mit einer Öffentlichen Petition erreichen, dass Deutsch
als Landessprache im Grundgesetz verankert wird. Bis zum 19.
Januar 2011 können Befürworter des Vorschlags die Petition
online unter https://epetitionen.bundestag.de/index.php
unterstützen. Der Petitionsausschuss beschließt anschließend,
ob der Antrag tatsächlich zur Beratung und Abstimmung in den
Bundestag eingebracht wird. Der VDS und der Verein für deutsche
Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) fordern eine Ergänzung des
Grundgesetz-Artikels 22 um den Satz "Die Sprache der
Bundesrepublik ist Deutsch". Am 9. November 2010 hatten
Vertreter beider Vereine bereits 46.000 unterstützende
Unterschriften an Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert
übergeben. Von einer Verankerung der deutschen Sprache im
Grundgesetz erhofft sich der VDS nicht nur symbolische Wirkung:
"Wir geben denjenigen bessere Argumente, die sich für die
Förderung und Weiterentwicklung des Deutschen einsetzen", so
der Vereinsvorsitzende Walter Krämer.

Weitere Informationen: http://www.vds-ev.de/

Pressekontakt: Verein Deutsche Sprache, Telefon: 0231/7948520,
E-Mail: info[at]vds-ev.de

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Westfalen,
NRW: Kultur und Medien, Wissenschaft und Bildung / 14.12.2010
10:00

Grabungen und Ausstellungen: Neue Publikationsreihe informiert
über Archäologie in Westfalen

Westfalen (wh). Archäologische Forschungsergebnisse aus
Westfalen werden ab sofort in der neuen Publikationsreihe
"Archäologie in Westfalen-Lippe" präsentiert. Mit einem
jährlich erscheinenden Band will der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) als Herausgeber über die interessantesten
Grabungen in der Region informieren. Außerdem sollen
Erkenntnisse aus der Forschungs- und Projektarbeit sowie die
größten Ausstellungen des vergangenen Jahres vorgestellt
werden. Autoren sind die Wissenschaftler der LWL-Archäologie
für Westfalen und der Altertumskommission für Westfalen sowie
Mitarbeiter der westfälischen Stadtarchäologien und
Universitäten. Der erste Band umfasst auf 292 illustrierten
Seiten 77 Beiträge von 81 Autoren und deckt den Zeitraum von
der frühen Erdgeschichte bis zur Neuzeit ab. "Archäologie in
Westfalen-Lippe" kann im Buchhandel oder online unter
http://www.archaeologie-und-buecher.de für 19,50 Euro gekauft
werden.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?23475

Pressekontakt: Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org; Stefanie Mosch,
LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251/5918921

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Westfalen,
Borken, Recklinghausen: Freizeit, Stadtentwicklung, Tourismus
/ 14.12.2010 09:00

Neue Partner machen die Hohe Mark zur "WasserLandschaft"

Borken (wh). Der Naturpark Hohe Mark erhält ein neues Gesicht.
Bis 2012 wird das Profil des Parks im Westmünsterland geschärft,
um als Erholungsgebiet attraktiver und übersichtlicher zu
werden. Mit neuen Partnern sollen die Besucherangebote im
Naturpark zwischen Niederrhein, Ruhrgebiet und Münsterland
verbessert werden. Unter anderem wurden die Gelsenwasser AG und
die Quarzwerke GmbH nun ausgewählt, an der Entwicklung der
"WasserLandschaft" an den Halterner Silberseen mitzuwirken.
Dabei soll das Landschaftselement Wasser für Besucher zu Fuß,
per Kanu und per Rad erlebbar gemacht werden. Die Hohe Mark ist
mit einer Fläche von rund 1000 Quadratkilometern einer der
größten Naturparks des Landes. Durch den Sieg im Wettbewerb
"Naturpark.2012.Nordrhein-Westfalen" kann das Gebiet mit rund
620.000 Euro neu strukturiert werden.

Weitere Informationen und ein Pressefoto zum Download:
http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=98109

Pressekontakt: Andrea Hertleif, Pressestelle Kreis Borken,
Telefon: 02861/822109, E-Mail: pressestelle[at]kreis-borken.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Unna: Kultur und Medien, Panorama /
13.12.2010 16:00

Mord am Hellweg: Ripper Award geht an Håkan Nesser

Unna (wh). Keiner mordet schöner: Der schwedische
Schriftsteller Håkan Nesser erhält den diesjährigen Ripper
Award. Der mit 11.111 Euro dotierte Europäische Preis für
Kriminalliteratur wird alle zwei Jahre im Rahmen des
Krimifestivals Mord am Hellweg verliehen. Rund 10.000 Menschen
aus über 20 Ländern beteiligten sich per Postkarte oder über
das Internet an der Wahl des Preisträgers. Zuvor hatte eine
Jury aus internationalen Krimiautoren fünf Schriftsteller für
die Abstimmung nominiert. Nesser wird voraussichtlich im
Frühjahr nächsten Jahres an den Hellweg kommen, um den von der
Sparkasse Unna, der Stiftung Westfalen-Initiative und der
LWL-Kulturstiftung geförderten Preis entgegen zu nehmen. Mit
dem Ripper Award werden Autoren geehrt, in deren Werk die
Verantwortung für die Kriminalliteratur und ihre lebendige und
zeitgemäße Weiterentwicklung zum Ausdruck kommen.

Weitere Informationen: http://www.mordamhellweg.de/

Pressekontakt: Dr. Herbert Knorr, Westfälisches Literaturbüro
in Unna, Telefon: 02303/963850, E-Mail: post[at]wlb.de; Sigrun
Krauß, Kulturbetriebe Unna, Telefon: 02303/103720, E-Mail:
sigrun.krauss[at]stadt-unna.de

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Westfalen,
Bielefeld, Dortmund, Lippe, Münster: Wissenschaft und Bildung
/ 13.12.2010 15:00

Patentverbund westfälischer Fachhochschulen schafft gutes Klima
für Erfinder

Westfalen (wh). Mit kurzen Wegen und persönlicher Betreuung
können gerade kleine Hochschulen Erfindern helfen. Dieses Fazit
zog der Patentverband westfälischer Fachhochschulen, in dem
Einrichtungen aus Bielefeld, Münster, Ostwestfalen-Lippe und
Dortmund zusammenarbeiten. Die Kooperation wurde zweieinhalb
Jahre lang vom NRW-Wissenschaftsministerium gefördert. Während
dieser Zeit entwickelten die beteiligten Hochschulen eine
Strategie für die Förderung von Erfindern. Die Fachhochschule
Dortmund plant demnach, Forschern mit Hilfe einer
Transferstelle besseren Service zu leisten. Eine Daueraufgabe
liege darin, Wissenschaftler für den Schutz und die Vermarktung
von Ideen und Erfindungen zu sensibilisieren. Zudem sei es
wichtig, den Prozess der Patentierung zu kontrollieren. Um
solche Pläne in die Praxis umzusetzen, planen die vier
Fachhochschulen, weiter zusammen zu arbeiten.

Weitere Informationen:
http://www.fh-dortmund.de/de/news/2010/12/PatentverbundAbschluss.php
Pressekontakt:
Cornelia von Soosten, Pressedienst FH Dortmund, Telefon:
0231/9112127, E-Mail: pressestelle[at]fh-dortmund.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 15 11:38:12 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Dec 2010 11:38:12 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Kneppe, Cornelia / Siekmann,
Mechthild (Hrsg.): Westfaelischer Staedteatlas, 11. Lieferung
Message-ID: 4D08A8A4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Tina Pauletic"
Datum: 14.12.2010, 14:20


LITERATUR

Westfälischer Städteatlas
11. Lieferung hrsg. v. Cornelia Kneppe und Mechthild Siekmann.
Wattenscheid, Preußisch Oldendorf, Sundern, Freudenberg,
Horneburg.
Altenbeken: GSV Städteatlasverlag 2010.
(Veröffentlichungen der Historischen Kommission für
Westfalen XXXVI).
ISBN: 978-3-89115-220-1 (Gesamtlieferung);
139,00 Euro Gesamtlieferung;
Einzelstadtlagen zwischen 31,00 und 38,00 Euro.


Der Westfälische Städteatlas gehört mit anderen regionalen und
nationalen Städteatlanten zum Gesamtvorhaben des Europäischen
Städteatlas?, dessen Ziel es ist, vergleichbares Karten- und
Quellenmaterial zur Erforschung des europäischen Städtewesens
zur Verfügung zu stellen. Auf dieser Grundlage können die
Städte in ihrer Genese seit dem Mittelalter dokumentiert und
Vergleiche gezogen werden. Bisher wurden nach diesen
einheitlichen Kriterien insgesamt mehr als 500 Städte
europaweit bearbeitet, 80 nunmehr allein in Westfalen und Lippe.

In einzelnen Stadtmappen erfasst der Westfälische Städteatlas
alle älteren westfälischen Städte, Wigbolde, Freiheiten und
Flecken (bisher etwa die Hälfte), auch jene die im Zuge der
Kommunalreformen seit dem 19. Jahrhundert ihre Stadtrechte
verloren haben oder in andere Städte "eingemeindet" wurden.
Pünktlich zwei Jahre nach dem Erscheinen der letzten Lieferung
liegt nun die fünf Stadtmappen umfassende 11. Lieferung des
Westfälischen Städteatlas? vor.

Innerhalb der Grenzen der heutigen Stadt Sundern liegen die
ehemaligen Freiheiten Allendorf, Endorf, Hachen, Hagen und
Langscheid. Die Stadtmappe Sundern umfasst den festgelegten
Karten- und Textkanon für Sundern selbst und außerdem für jede
der genannten Freiheiten die Katasterkarte und weitere, auf die
spezifische Geschichte zugeschnittene Karten und Erläuterungen.
Mehrere Beikarten sind der Verbreitung der für die Region
bedeutenden Montanwirtschaft gewidmet. Von
territorialgeschichtlichem Interesse ist die Beikarte, auf der
die durch die Grafen von Arnsberg bis 1368 an das Erzstift
verkauften Städte und Ortschaften verzeichnet sind.

Freudenberg im Siegerland und Horneburg im Vest Recklinghausen
gehören zum Typ der kleinen Burgenstädte. Freudenberg verdankte
seine vorindustrielle Entwicklung dem Bergbau und dem Gewerbe.
Eine der Beikarten zeigt die Ausdehnung der
genossenschaftsartig organisierten multifunktionalen
Waldbewirtschaftung (Hauberge). Die zunächst niederadlige
Horneburg wurde Anfang des 15. Jahrhunderts zum
Verwaltungsmittelpunkt des kurkölnischen Vestes. Eine
zusätzliche Karte von ca. 1790, die bisher nur in Ausschnitten
wiedergegeben worden ist, zeigt den kurkölnischen Besitz um
Horneburg.

Mit Preußisch Oldendorf wird zum ersten Mal eine sog.
Akzisestadt im Westfälischen Städteatlas behandelt. Das
Kirchdorf Oldendorf erhielt 1719 Stadtrecht, wodurch der
preußische Staat die Akzise, eine städtische Verbrauchsteuer,
erheben zu konnte. Eine der Beikarten zeigt die Akzisestädte in
der Grafschaft Ravensberg und dem Fürstentum Minden, eine
andere veranschaulicht den Prozess der bis in das 16.
Jahrhundert andauernden Ausbildung der Landesherrschaft
Ravensberg.

Wattenscheid erhielt im ausgehenden Mittelalter gewisse
städtische Rechte und war bis weit in die Neuzeit geprägt durch
Landwirtschaft, Kleingewerbe und ein wenig Handel. Erst der
Ausbau des großindustriell betriebenen Bergbaus in der Mitte
des 19. Jahrhunderts führte zu Bedeutungszuwachs und einem
sprunghaften Anstieg der Bevölkerung. Beikarten verdeutlichen
zudem das Wachstum der Stadt, die Entwicklung der
Verwaltungsgliederung und durch Migration bedingte
konfessionelle Veränderungen.


INFO

Kontakt:
Historische Kommission für Westfalen
Salzstr. 38
48143 Münster
Tel.: 0251 591-4720
Fax: 0251 591-5871
E-Mail: hiko at lwl.org
URL: www.historische-kommission.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 15 11:42:58 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Dec 2010 11:42:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Goldener Sonntag im Weihnachtsgeschaeft 1958
Message-ID: 4D08A9C2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 15.12.2010, 10:01 >>>


AKTUELL

Goldener Sonntag im Weihnachtsgeschäft 1958

Kundenansturm auf dem Prinzipalmarkt - auch in den 1950er
Jahren brummte in Münster das Weihnachtsgeschäft. Allerdings
blieb vielen Arbeitnehmern bei einer Sechs-Tage-Woche kaum Zeit
zum Einkaufsbummel. Daher hatten die Geschäfte in Münsters
Innenstadt wie in allen deutschen Städten an den drei Sonntagen
vor dem Fest geöffnet.

Im Volksmund waren das der kupferne, der silberne und - wie auf
diesem Foto vom 20. Dezember 1958 - der goldene Sonntag.
Weitere Fotos zum Prinzipalmarkt zwischen Kaiserreich und
Wiederaufbau zeigt die Stadtmuseumsausstellung "Der
Prinzipalmarkt in Münster". Der Eintritt ist frei.


INFO

Goldener Sonntag
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=98089

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 15 11:45:32 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Dec 2010 11:45:32 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Kemkes, Hugo / Wolf,
Manefred (Bearb.): Die Lehnregister der Bischoefe von Minden bis
1324
Message-ID: 4D08AA5C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Tina Pauletic"
Datum: 14.12.2010, 10:56


LITERATUR

Die Lehnregister der Bischöfe von Minden bis 1324.
Bearb. v. Hugo Kemkes (gest.) und Manfred Wolf.
Münster: Aschendorff 2010. 240 S., gebunden
(Veröffentlichungen der Historischen Kommission für
Westfalen XXVIII: Westfälische Lehnbücher, Band 4)
ISBN: 978-3-402-15302-4, Preis: 49,00 Euro

Nach den bereits veröffentlichten Lehnregistern der Bischöfe
von Münster liegt jetzt die Edition der ältesten Lehnregister
der Bischöfe von Minden vor. Die Entstehung dieses Lehnbuchs
fällt im Wesentlichen in die Regierungszeit des Mindener
Bischofs Gottfried von Waldeck (1304-1324). Die Kirchengüter
der Bischöfe von Minden lagen verstreut in der Diözese, die
sich bis weit nach Osten in das heutige Land Niedersachsen
erstreckte.

Im östlich der Weser gelegenen Diözesangebiet hatten sich
verschiedene Landesherrschaften etabliert. Dort sah sich der
Mindener Bischof der Ausübung weltlicher Herrschaft beraubt;
zudem war er mit einer weitgehenden Zerrüttung der Finanzen
konfrontiert. Die im Vergleich zu anderen Bistümern frühe
Anlage eines Lehnbuchs könnte Ausdruck der Bemühungen sein,
seine Herrschaft zumindest innerhalb des Stiftsgebietes zu
sichern.

Das Lehnbuch entstand nicht in Form eines Registers, bei dem
die Eintragungen sofort nach jeder Belehnung oder wenigstens am
Ende eines Lehntages oder Jahres erfolgten, sondern durch eine
spätere Zusammenstellung anhand von Notizen, wie das auch für
das Bistum Münster bekannt ist. Insgesamt 756 Belehnungsakte
aus den ersten beiden Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts, in
Einzelfällen auch aus dem 13. Jahrhundert, weist die Edition
für das Bistum Minden nach.

Bis auf wenige Ausnahmen konnten die Lehen identifiziert
werden. Die kurzen Lehnseintragungen werden durch ausführliche
Anmerkungen zu den Orten, den Lehnsträgern und anderen
genannten Personen ergänzt. Zusätzliche Querverweise
erleichtern die Benutzung der Quelle, ebenso wie das
umfangreiche Orts- und Personenregister.

Die Edition bietet nicht nur für die Erforschung der
mittelalterlichen Landes- und Territorialgeschichte des Bistums
Minden einen wichtigen Baustein, sondern durch die zahlreichen,
weit verstreut liegenden Lehngüter auch für die Ortsgeschichte.


INFO

Kontakt:
Historische Kommission für Westfalen
Salzstr. 38
48143 Münster
Tel.: 0251 591-4720
Fax: 0251 591-5871
E-Mail: hiko at lwl.org
URL: www.historische-kommission.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 15 11:53:25 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Dec 2010 11:53:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Per Mausklick in die Museen Europas:
LWL-Industriemuseum beteiligt sich an innovativem EU-Projekt
Message-ID: 4D08AC35.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.12.2010, 09:03


AKTUELL

Per Mausklick in die Museen Europas
LWL-Industriemuseum beteiligt sich an innovativem EU-Projekt

Zukunftsweisende Wege zur Bürgerbeteiligung beschreitet das
Textilmuseum in Bocholt: im Rahmen des EU-Projektes "MaX"
(Museums at Public Access and Participation) entwickelt das
Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
gemeinsam mit Kooperationspartnern in Kopenhagen, Gent, Sofia
und Delmenhorst ein Projekt mit dem Ziel, Museumsbesucher
stärker an Ausstellungen und Events zu beteiligen und einen
internationalen Austausch zu ermöglichen. Zwei Mitarbeiterinnen
aus Bremen sind am Dienstag und Mittwoch (13. u.14.12.) zu
einem Arbeitsbesuch zu Gast in Bocholt.

Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp begrüßte Livia Rozsas
und Barbara Wolner, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des "M2C
Instituts" an der Hochschule Bremen, um das
Partizipationsprojekt weiter zu konkretisieren. Das M2C
Institut und das Institut für Informatik und Automation (IIA)
der Hochschule Bremen entwickeln in Zusammenarbeit mit dem
LWL-Industriemuseum in Bocholt und vier weiteren europäischen
Museumspartnern innovative Wege des kulturellen Austauschs über
moderne Kommunikationsmedien.

Zurzeit wird im Nordwestdeutschen Museum für IndustrieKultur in
Delmenhorst der Prototyp der sogenannten "European Corner"
getestet. Das ist ein web-basiertes, zentral verwaltetes
Computersystem. Es ermöglicht Museumsbesuchern über einen
Multi-Touch-Screen Ausstellungen der Partnermuseen virtuell zu
besuchen. Darüber hinaus werden Besucher untereinander
kommunizieren, Ausstellungen diskutieren und kommentieren oder
eigene Beiträge, z. B. in Form von kurzen Videos erstellen
können.

Ein solcher "European Corner" wird in jedem der teilnehmenden
Museen installiert und jeweils mit eigenen Inhalten bespielt
werden. "Auch unsere für den Sommer 2011 geplanten Aktivitäten
zur Eröffnung der Spinnerei Herding werden auf diesem Wege
publik gemacht und so zu einem Ereignis von europäischer
Tragweite", freut sich Museumsleiter Stenkamp.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 15 12:11:11 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Dec 2010 12:11:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 15.12.2010
Message-ID: 4D08B05F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 15.12.2010 12:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 15.12.2010


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Westfalen,
Bielefeld, Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen: Kultur und Medien,
Politik, Stadtentwicklung, Wirtschaft / 15.12.2010 12:00

Kulturausgaben: Westfälische Großstädte im Mittelfeld

Westfalen (wh). Die westfälischen Städte liegen mit ihren
öffentlichen Kulturausgaben im bundesweiten Vergleich im
Mittelfeld. Das zeigt der jetzt veröffentlichte
Kulturfinanzbericht des Statistischen Bundesamtes für das Jahr
2007. Mit einem Etat von rund 60 Millionen Euro für Kulturelles
- das entspricht 102,36 Euro pro Einwohner - liegt Dortmund
unter den elf Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern auf Rang
sieben. Spitzenreiter im Bundesvergleich ist Frankfurt am Main.
Dort wurden 221,74 Euro je Einwohner unter anderem für Theater,
Museen, Denkmalpflege und öffentliche Büchereien ausgegeben.
Landeshauptstädte wurden in dieser Kategorie nicht einbezogen
und stattdessen gesondert bewertet. Bei den Städten mit 200.000
bis 500.000 Einwohnern liegt Bochum mit 103,57 Euro pro Bürger
auf Rang neun der Liste, Bielefeld erreicht mit Ausgaben von 90,
21 Euro je Einwohner Platz 13, Gelsenkirchen befindet sich im
Vergleich der 23 Städte mit 78,67 Euro pro Bürger auf Rang 18.

Weitere Informationen:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/12/PD10__469__216,
templateId=renderPrint.psml

Pressekontakt: Statistisches Bundesamt, Telefon: 0611/754294,
E-Mail: kulturausgaben[at]destatis.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Deutschland, Bielefeld, Münster: Kultur und Medien,
Panorama, Wissenschaft und Bildung / 15.12.2010 11:00

Studie: Singen fördert Sprachfähigkeit und Sozialverhalten von
Kindern

Bielefeld (wh). Wer als Kind singt, kommt weiter im Leben. Auf
diese kurze Formel lässt sich eine Studie der Universitäten
Bielefeld und Münster bringen, mit der die Entwicklung von viel
singenden und wenig singenden Kindergartenkindern untersucht
wurde. Die Studie belegt, dass Kinder, die häufig singen, in
ihrer Sprachfähigkeit und ihrem Sozialverhalten weiter
entwickelt sind als Kinder, die wenig singen. So wurden 88
Prozent der viel singenden Kinder als regelschulfähig
beurteilt. Von den wenig singenden Kindern hingegen nur 44
Prozent. Eine Erklärung für diese Befunde sehen die
Wissenschaftler vor allem in der vermehrten Produktion von
Glückshormonen durch das gemeinsame Singen.

Weitere Informationen:
http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/singen_ist_kraftfutter_f%C3%BCr_kinderhirne

Pressekontakt:
Torsten Schaletzke, Pressesprecher Universität Bielefeld,
Telefon: 0521/1064170, E-Mail: pressestelle[at]uni-bielefeld.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen:
Politik, Soziales / 15.12.2010 10:00

Wohngeld: Knapp 50 Prozent mehr Empfänger durch Gesetzesänderung

Westfalen (wh). 96.092 Haushalte in Westfalen wurden 2009 durch
Wohngeldzahlungen unterstützt. Das sind 48,04 Prozent mehr als
im Vorjahr (64.906), meldet das Statistische Landesamt. In
Nordrhein-Westfalen erhielten 2009 insgesamt 193.215 Haushalte
Wohngeld, 2008 waren es nur 129.099. Grund für den starken
Anstieg ist eine Änderung des Wohngeldgesetzes zum 1. Januar
2009, durch die mehr Haushalte einen Anspruch auf Unterstützung
haben. Durchschnittlich erhielten Mieter und Eigentümer von
Immobilien in Westfalen eine Unterstützung von 128 Euro pro
Monat. Zu den Wohngeldempfängern zählten nach Angaben der
Statistiker vor allem Rentner und Arbeitslose, aber auch
zahlreiche Arbeiter.

Weitere Angaben zu Städten und Kreisen:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pdf/203_10.pdf
Pressekontakt:
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
NRW: Soziales, Wissenschaft und Bildung / 14.12.2010 15:00

LWL arbeitet Misshandlungen in westfälischen Kinderheimen auf

Münster (wh). Der Direktor des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Wolfgang Kirsch, hat alle ehemaligen
Heimkinder, die in westfälischen Heimen Gewalt und Zwangsarbeit
erleben mussten, um Entschuldigung gebeten. "Es muss verhindert
werden, dass sich derartige Zustände in den
Erziehungseinrichtungen auch nur annähernd wiederholen können",
sagte Kirsch ihm Rahmen einer Tagung in Münster. Dabei stellte
der LWL-Direktor eine wissenschaftliche Dokumentation zur
Heimerziehung zwischen 1945 und 1980 vor. Diese arbeitet die
Situation der Kinder und Jugendlichen in westfälischen Heimen
und die Rolle des LWL als Heimbetreiber, Aufsichtsbehörde und
"Maßnahmeträger" auf. "In den 1950er und 1960er Jahren
herrschte in den Heimen ein autoritärer Erziehungsstil. Statt
einer pädagogischen Betreuung, die auf die Bedürfnisse der
Kinder und Jugendlichen ausgerichtet war, gab es oft eine bloße
Massenabfertigung mit den Schwerpunkten Arbeit, Disziplinierung,
Zucht und Ordnung", nennt Professor Bernd Walter, Leiter des
beauftragten LWL-Institutes für westfälische Regionalgeschichte,
die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung.

Weitere Informationen, Pressefotos und die Dokumentation zum
Download:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?23479

Pressekontakt: Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
NRW, Hochsauerlandkreis: Freizeit, Panorama, Tourismus /
14.12.2010 14:00

Schnellste Schlittenhunde der Welt rennen in Winterberg

Winterberg (wh). Bereits zum 37. Mal treffen in Winterberg am
12. und 13. Februar 2011 die international besten
Schlittenhunde aufeinander. Der Wettstreit in der Winterberger
Kuhlenloipe, der seit 1974 stattfindet, gilt als ältestes
Schlittenhunderennen Deutschlands. Die Hunde und ihre Führer,
sogenannte Musher, kämpfen in verschieden großen Gespannen auf
mehreren Distanzen um den Sieg. Zuschauer können für vier Euro
am Internationalen Schlittenhunderennen Winterberg teilnehmen -
eigene Hunde sollten allerdings zu Hause gelassen werden.

Weitere Informationen:
http://www.winterberg.de/tourismus/de/sehen-und-erleben/events/schlittenhunderennen/index.php

Pressekontakt:
Redaktionsbüro Susanne Schulten, Telefon: 02904/1039, E-Mail:
info[at]schulten-pr.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 16 10:12:46 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 16 Dec 2010 10:12:46 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "800 Jahre Klosterleben. Das Kulturerbe der
Kreuzherren in Westeuropa", Rheine, bis 27.02.2011
Message-ID: 4D09E61E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kristin Wiedau"
Datum: 15.12.2010, 12:57


AUSSTELLUNG

"800 Jahre Klosterleben. Das Kulturerbe der Kreuzherren in
Westeuropa"
Aktuelle Sonderausstellung im Museum Kloster Bentlage, Rheine
bis 27. Februar 2011

Sie eröffnen Türen zu einer anderen Welt: die Kunstwerke, die
seit dem Spätmittelalter für die Kirchen und Klöster des
Kreuzherrenordens in Westeuropa entstanden.

Noch bis zum 27. Februar 2011 präsentiert das Museum Kloster
Bentlage in Rheine zum ersten Mal zusammenfassend das
kulturelle Erbe dieser Ordensgemeinschaft, die zu den sieben
noch verbleibenden mittelalterlichen Orden der Welt gehört.

Anlass für die Ausstellung ist das 800jährige Jubiläum des
Ordens vom Heiligen Kreuz. Seine über 400 Mitglieder leben und
arbeiten heute auf vier Kontinenten.

1437 siedelten sich die Mitglieder des Ordens vom Heiligen
Kreuz in Bentlage bei Rheine an. Das Kloster, das sie in einer
unmittelbar an der Ems gelegenen Kulturlandschaft erbauten,
mußten sie 1803 aufgeben. Es ist heute das best erhaltene
Konventsgebäude eines ländlichen gotischen Klosters in
Westfalen.

In Bentlage widmeten sich die Ordensmitglieder der Seelsoge und
Krankenpflege, kopierten und verzierten Handschriften und
betrieben Landwirtschaft. Die Feier der Liturgie und das
Chorgebet, die Andacht und die Kreuzverehrung standen im
Mittelpunkt ihres Lebens.

Gemälde und Skulpturen, Goldschmiedearbeiten, Buchmalerei und
Textilkunst belegen in der Ausstellung, wie die Kreuzherren
über Jahrhunderte als gläubige und gebildete Auftraggeber mit
internationalen Verbindungen tätig waren. Zu den schönsten
Werken aus den ehemals 70 Kreuzherrenklöstern in Nordwesteuropa
zählen die kostbar illuminierten Handschriften des Johann von
Deventer, die geheimnisvollen Bentlager Reliquiengärten und der
monumentale spätmittelelterliche Bildteppich aus dem Kloster in
Seiches-sur-le Loir nördlich von Angers. Ein weiteres Highlight
der Ausstellung ist das 1430 entstandene Evangeliar aus dem
Besitz der Königin Beatrix der Niederlande.


INFO

Museum Kloster Bentlage
Bentlager Weg 130
48432 Rheine

Öffnungszeiten
Mi-So 11-17 Uhr

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung "800 Jahre Klosterleben.
Das Kulturerbe der Kreuzherren in Westeuropa"

Datum: 29.08.2010 - 27.02.2011
Museum Kloster Bentlage
Bentlager Weg 130
48432 Rheine
Tel.: 00495971 920610
Fax: 00495971 920614
URL: www.kloster-bentlage.de

Kontakt:
Tiefe Str. 22
48431 Rheine
Tel.: 05971 920610
Fax: 00495971 920614
URL: www.rheine.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 16 10:17:22 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 16 Dec 2010 10:17:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Weihnachtskarte von 1898 im Volkskundearchiv:
LWL-Volkskundler bekamen nach Aufruf fast 2500 Weihnachtskarten
Message-ID: 4D09E732.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.12.2010, 09:03


AKTUELL

Weihnachtskarte von 1898 im Volkskundearchiv
LWL-Volkskundler bekamen nach Aufruf fast 2500 Weihnachtskarten

Die Volkskundliche Kommission für Westfalen beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat in den letzten
fünf Jahren besonders viele Weihnachtskarten bekommen. Denn die
LWL-Volkskundler hatten die Menschen in Westfalen gebeten, ihre
privaten Weihnachtskartensammlungen dem LWL-Archiv zur
Verfügung zu stellen. Fast 2500 Weihnachtskarten - die älteste
aus dem Jahr 1898 - kamen so ins Archiv der LWL-Kommission.

"Bei unserem Aufruf haben wir nicht damit gerechnet, wie viele
Karten uns erreichen und welche Schätze die Sammlungen bergen
würden", staunt Christiane Cantauw, Geschäftsführerin der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen. Besonders freut sie
sich über die Karte aus dem Jahr 1898. "Damals mussten sich
Bild und Mitteilung noch eine Kartenseite teilen. Die andere
Seite der Karte war sämtlich für die Anschrift reserviert",
erklärt Cantauw.

Nachdem im ausgehenden 19. Jahrhundert die Postkarte zugelassen
worden war, erfuhr die bürgerliche Sitte der Weihnachtspost
einen merklichen Aufschwung. "Vor allem das Aufkommen der
Bildpostkarte in den 1880er Jahren machte dieses Medium
attraktiv, konnte man doch vieles weitaus besser mit einem
stimmungsvollen Bild zum Ausdruck bringen. Für den Text blieb
freilich nicht mehr allzu viel Raum, was aber bestimmt nicht
alle Kartenschreiber bedauerten", schmunzelt Cantauw. Für die
"herzlichsten Weihnachtswünsche", die Clara 1898 an den lieben
Emil senden wollte, reichte der Platz auf der Karte jedenfalls
voll und ganz aus.

Die eingesandten Karten sorgten dafür, dass die Volkskundler
sich von einigen Vermutungen trennen mussten: "Wir hatten
angenommen, dass christliche Motive in der heutigen Zeit auf
dem Rückzug sind. Das lässt sich aber nicht belegen. Auch das
Motiv einer einzelnen Kerze auf einem Tannenzweig, das in den
1970er Jahren vermehrt aufkam, wird nach wie vor gekauft. Hier
zeigt sich, dass die christlich geprägte Symbolwelt, die Jesus
Christus als das Licht der Welt bezeichnet, auch in der
heutigen Zeit durchaus noch präsent ist."

Neben den traditionellen Motiven und Symbolen wie Krippe, Stern
oder Christbaum gibt es aber auch Motive, die mancher einer
nicht auf einer Weihnachtskarte vermuten würde wie Soldaten,
Kanonen, Gewehre und ähnliches, was der christlichen
Weihnachtsbotschaft direkt widerspricht. "Mir persönlich läuft
es bei solchen Kartenmotiven kalt den Rücken herunter,
wenngleich man sich natürlich vor Augen halten muss, dass die
Schreiber dieser Karten das Weihnachtsfest auch lieber
friedlich im Kreise ihrer Familien verbracht hätten", so
Cantauw zu den Weihnachtskarten aus den Weltkriegen.

Weihnachtskarten sind stets auch ein Spiegel ihrer Zeit:
Diddl-Mäuse oder Uli-Stein-Weihnachts-Cartoons lassen sich
ebenso leicht einem bestimmten Jahrzehnt zuordnen wie der in
den Farben des Deutschen Reiches gehaltene Weihnachtsbaum. "Bei
den Motiven auf den Weihnachtskarten spielen die Gesetze des
Marktes eine wichtige Rolle. Hergestellt wird das, was dem
Zeitgeist zu entsprechen scheint und sich verkaufen lässt.

Das gilt hierzulande ebenso wie in Marokko oder China, wie die
Weihnachtskarte einer chinesischen Familie, die sich ebenfalls
im Volkskundearchiv befindet, eindrucksvoll belegt: Die tiefere
Bedeutung von in Gold geprägten Löwen vor einem roten Tor wäre
hierzulande wohl schwer vermittelbar", vermutet Cantauw.

Bei allem Bemühen um die Auswahl des richtigen Motivs geht es
vor allem darum, dass überhaupt geschrieben wird. Die Schreiber
wollen Kontakt halten, sich in Erinnerung bringen oder eine
Beziehung bestätigen - mit einer Weihnachtskarte können
unterschiedliche Ziele verfolgt werden.

Hintergrund:
Mehr über das Thema Weihnachtskarten, berichtet das Buch "Mein
Weihnachten II. Weitere 100 erlebte Geschichten". Hier findet
sich neben Weihnachtsgeschichten aus über 100 Jahren auch ein
Beitrag von Sebastian Kloth und Christiane Cantauw zum Thema
Weihnachtskarten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 16 10:20:20 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 16 Dec 2010 10:20:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Buergerstiftung Ahlen" erhaelt staatliche Anerkennung
Message-ID: 4D09E7E4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 14.12.2010, 12:43


AKTUELL

"Bürgerstiftung Ahlen" erhält staatliche Anerkennung

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek überreichte heute (14.
Dezember) im Ahlener Restaurant "Chagall" die
Anerkennungsurkunde für die "Bürgerstiftung Ahlen" an den
ersten Stiftungsvorstand Gerd Grabenschröer, Heintraud Maria
Schmelting, Hans Suntrup und Franz Tripp.

Die "Bürgerstiftung Ahlen", die auf 110 Gründungsmitglieder
schauen kann hat sich zum Ziel gesetzt,
generationenübergreifende Bildung und Erziehung,
gesellschaftliche Integration, Sport und Gesundheit, Kultur,
Kunst, Denkmal- und Heimatpflege, Wissenschaft und Forschung
sowie die Völkerverständigung zu fördern. Damit sollen die
positive Entwicklung der Stadt Ahlen und der Gemeinschaftssinn
und die Mitverantwortung der Ahlener Bürger gestärkt werden.

Der Münsteraner Regierungspräsident wünschte der Bürgerstiftung
viel Erfolg sowie tatkräftige und finanzielle Unterstützung:
"Bürgerstiftungen sind mir ein besonderes Anliegen, da sie
gemeinnützige Ziele unabhängig und überparteilich verfolgen und
mit viel Engagement betreiben".

Das Stiftungsvermögen beträgt rund 153.000 Euro und soll in
seinem Wert ungeschmälert erhalten bleiben. Durch Zustiftungen
der Stifter und vor allem auch Dritter kann das
Stiftungsvermögen erhöht werden. Dem ersten Stiftungsrat
gehören Bernd Ahlmer, Susanne Block, Peter Fink, Klaudia Froede,
Marlies Große Frie, Uwe Inhoff, Dr. Peter Lucke und Robert
Post an.

Die "Bürgerstiftung Ahlen" ist die 50. Stiftung im Kreis
Warendorf, die erste Bürgerstiftung in der Stadt Ahlen und die
490. Stiftung sowie die 24. Bürgerstiftung im Regierungsbezirk
Münster. In Ahlen existieren somit nun insgesamt acht Stiftungen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 16 10:47:50 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 16 Dec 2010 10:47:50 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Ravensberger Blaetter, 2/2010
Message-ID: 4D09EE56.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 11.12.2010, 07:48


SERVICE: TOC

Ravensberger Blätter
Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Zweites Heft 2010
ISSN 1866-041X



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=62



Thema: Tat und Strafe - Kriminalität in Bielefeld

1. Beiträge

S. 1-20
Rath, Jochen
Kriminelles Bielefeld - Beleidigung, Gewalt und Betrug im
Spiegel städtischer Brüchteneinnahmen im 18. Jahrhundert

S. 21-42
Wingertszahn , Christof
Dieb, Amtmann, Prediger: Aufklärung und
Erfahrungsseelenkunde in der Grafschaft Ravensberg

S. 43-53
Renda , Gerhard
"Im Kampf mit dem Gegner der Finsternis" -
Ein Mordfall in der Endphase der Weimarer Republik

S. 54-56
Klenner, Joachim
Das Allianzwappen aus der evangelischen Kirche zu
Heepen - Endgültige Klärung noch offener Fragen


II. Buchbesprechungen und Buchanzeigen

S. 57f.
Rudolf Grothues / Heinz Heineberg /
Rolf Lindemann (Hg.), Der Kreis Gütersloh (Kelberg)

S. 58-60
Kipp, Michaela , "Das beste Volk von der Welt".
Auf Preußens Spuren in Minden-Ravensberg (Volmer)

S. 61
Konersmann, Frank, Männerchorgesang "im Dienste der Freiheit"
und "im Dienste der Öffentlichkeit". Festschrift zum 150.
Jubiläum des Männergesangvereins ARION in Bielefeld (Altenberend)

S. 62-64
Leopold von Ledebur, Das Fürstentum Minden und die Grafschaft
Ravensberg. Denkmäler der Geschichte, der Kunst und des
Altertums (1825), herausgegeben von Andreas Priever und Ulrich
Henselmeyer unter Mitarbeit von Jan H. Sachers (Kamm)

S. 64 - 65
Johann Moritz Schwager, Leben und Schicksale des Martin
Dickius (Stückemann)


III. Namen, Notizen, Termine

S. 66f.
In Memoriam Dr. Gertrud Angermann (1923 - 2010)

S. 67f.
In Memoriam Dr. Monika Minninger (1941 - 2010)

S. 68f.
Christian Möller mit dem Gustav-Engel-Preis 2010
ausgezeichnet

S. 69-71
Ausstellungshinweise

S. 72
Mitarbeiter dieses Hefts


INFO

Kontakt:
Dr. Johannes Altenberend
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: info at hv-ravensberg.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 16 11:02:51 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 16 Dec 2010 11:02:51 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde,
Bd. 79/2010
Message-ID: 4D09F1DB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bettina Joergens"
Datum: 01.12.2010, 15:21


SERVICE: TOC

Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde
Bd. 79 (2010)
ISSN: 0342-0876

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=66



Der Naturwissenschaftliche und Historische Verein e.V. wurde in
diesem Jahr 175 Jahre. Er gehört zu den wenigen Vereinen, die
die interdisziplinäre Tradition seit dem 19. Jahrhundert nach
wie vor leben: Im NHV wird die Region Lippe aus historischer
und naturwissenschaftlicher Perspektive erforscht, wie die
Sonderveröffentlichungen und nicht zuletzt die Lippischen
Mitteilungen zeigen.

So fand anlässlich des Vereinsjubiläums die Tagung "Landschaft
und Geschichte" statt. Die dort gehaltenen Vorträge von
Hansjörg Küster, Birgit Meineke, Brigitte Bremer, Ralf Faber,
Wolfgang Bender, Lydia Bünger, Roland Siekmann und Willi
Oberkrome können Sie in dieser Ausgabe nachlesen. Sie werden
vom Vereinsvorsitzenden Christian Reinicke eingeleitet.

In den weiteren historischen Beiträgen erforscht Roland Linde
Aspekte zur mittelalterlichen Siedlungsgeschichte, verfolgt
Arnold Schwede die Münzfälschungen in Lippe um 1800, macht
Nadine Behrmann auf das Denkmal "Stuckfabrik Strobel" in
Detmold aufmerksam und "lauscht" Detlev Hellfaier dem
"verbummelten Lied" über "Die Teutoburger Schlacht". Im
naturwissenschaftlichen Teil erfahren Sie von Dietrich
Horst¬mann etwas über die Gebirgsbach-Tricladen des Teutoburger
Wald-Gebietes, wie sie der verstorbene Friedrich Goethe
erforschte, sowie von Matthias Füller Aspekte der Herpeto- und
Libellenfauna im Schwalenberger Wald.

Im Diskussionsforum lässt Thorsten Engelhardt das "Varusjahr"
Revue passieren. Julia Rains würdigt in ihrem ausführlichen
Tagungsbericht das Symposion "den Holocaust erinnern", das im
Landesarchiv NRW in Detmold im Februar 2010 stattfand.

Ihr Redaktionsteam
Bettina Joergens, Ulrich Meier, Jürgen Scheffler,
Rainer Springhorn, Michael Zozmann

Vorschau im Internet: www.nhv-lippe.de


Inhaltsverzeichnis
Editorial S. 11

Schwerpunkt: Landschaft und Geschichte

Landschaft und Geschichte - 175 Jahre Naturwissenschaftlicher
und Historischer Verein für das Land Lippe e.V.1835 - 2010 S.13
von Christian Reinicke

Landschaftsgeschichte als Forschungsthema S.21
von Hansjörg Küster

Lippische Ortsnamen als Zeugnisse der Landschafts- und
Siedlungsgeschichte S.33
von Birgit Meineke

Natur- und Landschaftsschutz in Lippe - heutige Arbeitsfelder
und Schwerpunkte S.49
von Brigitte Bremer

Veränderungen im Landschaftsbild Lippes im Spiegel der
Forstgeschichte S.63
von Ralf Faber

Lippe um 1900 - Mensch, Natur und Umwelt im Spiegel der
Physikatsberichte des Dr.Ulrich Volkhausen S.83
von Wolfgang Bender

Streuobst in Lippe S.99
von Lydia Bünger

Die Sennelandschaft.Über die Wahrnehmung einer eigenartigen
Gegend S.111
von Roland Siekmann

Heimatland - "Landschaft" als Sinnkategorie des frühen lippischen
Heimatschutzes S.129
von Willi Oberkrome

Geschichte

Burg Alt-Schieder und Barkhof.Neue Überlegungen zur
mittelalterlichen Herrschaft und Siedlung im Raum Schieder S.139
von Roland Linde

Geldumlauf und Münzfälschungen im Fürstentum Lippe im späten
18.und frühen 19.Jahrhundert S.153
von Arnold Schwede

Vom "verbummelten Lied" zum Festgesang.Joseph Victor von
Scheffels "Die Teutoburger Schlacht" S.171
von Detlev Hellfaier

Die Stuckfabrik Strobel.Ein vergessenes Kleinod der
Detmolder Industriegeschichte S.193
von Nadine Behrmann

Naturwissenschaften

Auf Goethe's Spuren.
Erläuternde Anmerkungen zur Arbeit von Dr.Friedrich Goethe
(1911 - 2003): Die Gebirgsbach-Tricladen des Teutoburger
Waldes S.213
von Dietrich Horstmann

Zur Herpeto- und Libellenfauna des NSG "Schwalenberger
Wald" S.257
von Matthias Füller

Diskussionsforum

Das Jahr des Hermann im Land des Hermann.
Überlegungen zur Rolle des Hermannsdenkmals als
Friedenssymbol im 2000. Jahr der Varusschlacht S. 279
von Thorsten Engelhardt

"den Holocaust erinnern".
Zeitzeugen als historische Quelle in Unterricht und Wissenschaft.
Symposion im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung
Ostwestfalen-Lippe am 3.Februar 2010 in Detmold -
Tagungsbericht S. 293
von Julia Rains

Buchbesprechungen
Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten NRW (Hg.): Gewalt in der
Region.Der Novemberpogrom 1938 in Rheinland und Westfalen 2008.
(J. Hartmann) S.303

Landesarchiv NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold (Hg.):
9.11.1938.Reichspogromnacht in Ostwestfalen-Lippe.2008.
(J. Hartmann) S.303

Hanne Pohlmann/Klaus Pohlmann/Jürgen Scheffler, Lokale
Erinnerung im Schatten der Vergangenheit. Die Gedenkfeier
für die lippischen Juden in Lemgo 1948.2009.(J. Hartmann) S.303

Franz Bölsker/Joachim Kuropka (Hg.), Westfälisches aus acht
Jahrhunderten. Zwischen Siegen und Friesoythe - Meppen und
Reval. Festschrift für Alwin Hanschmidt zum
70.Geburtstag.2007.(L. Krull) S.305

Bettina Joergens (Hg.), Biographie, Genealogie und Archive
gemeinsam im digitalen Zeitalter. Detmolder Sommergespräche
2006 und 2007.2009.(J. Scheffler) S.307

Barbara Rommé (Hg.), Westfalenstoffe und andere Spitzen. Die
Textilkünstlerin Hanne-Nüte Kämmerer (1903 - 1981).2009.(R.
Fritsch) S. 309 Jürgen Scheffler/Stefan Wiesekopsieker (Hg.),
Leinenkracht. Eine Lemgoer Kaufmanns - und Unternehmerfamilie
in drei Jahrhunderten.2010.(K. Dröge) S. 311

Udo Schlicht, Textilbleichen in Deutschland. Die
Industrialisierung einer unterschätzten Branche.2010.(J.
Scheffler) S. 313

Leopold Schütte, Wörter und Sachen aus Westfalen 800 bis
1800.2008.(M. Zozmann) S. 315

Dirk Strohmann, Das Empfangsgebäude des Detmolder Bahnhofs und
sein Fürstenzimmer. Mit einer Dokumentation der Fürsten- zimmer
in Westfalen-Lippe und einer Liste der Fürstenzimmer und
Fürstenbahnhöfe in Deutschland.2009.(H. Niebuhr) S. 317

Elke Treude/Daniel Bérenger (Hg.), Ostwestfalen-Lippe -
Ausflugsziele zwischen Detmold, Bielefeld und Porta
Westfalica.2009.(A. Fischer) S. 319

Lothar Weiß, Lies, versteh', urteile. Durch Bernhard Copius
beginnt eine Blütezeit der Lemgoer Schule.2009.(K. Pohlmann) S.
321

Lothar Weiß, Kostbarkeiten aus der alten Gymnasialbibliothek
Lemgo.2009.(K. Pohlmann) S. 321

Vereinsnachrichten

Vereinschronik S. 327
von Ralf Faber

Verzeichnis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter S. 332

Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und
Historischen Vereins für das Land Lippe e.V. S. 333

Lippische Geschichtsquellen S. 335


INFO

Kontakt:
Dr. Bettina Joergens
Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das
Land Lippe e.V.
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-112
Fax: 05231/766-114
URL: www.nhv-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 16 11:46:09 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 16 Dec 2010 11:46:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Dokumentation zeigt fruehere Missstaende bei
Heimerziehung auf
Message-ID: 4D09FC01.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.12.2010, 13:40


AKTUELL

LWL-Dokumentation zeigt frühere Missstände bei Heimerziehung auf

Im Rahmen einer Tagung hat der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag (14.12.) in Münster eine
wissenschaftliche Dokumentation zur Heimerziehung zwischen 1945
und 1980 vorgestellt. "Ich bitte alle ehemaligen Heimkinder,
die in westfälischen Heimen statt einer geschützten Kindheit
Gewalt und Erziehung durch Arbeit erfahren haben, um
Entschuldigung", sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch vor 120
Teilnehmern der Tagung. Rund die Hälfte der Teilnehmer waren
ehemalige Heimkinder.

Die Vorwürfe der ehemaligen Heimkinder über Misshandlungen,
Arbeit ohne Lohn, fehlende Bildung, Lieblosigkeit und nichtige
Einweisungsgründe wurden in den vergangenen Jahren immer
lauter. Sie betreffen den LWL gleich dreifach: der LWL war als
"Maßnahmeträger" erzieherisch und finanziell für rund die
Hälfte (6.000 bis 9.000 Minderjährige jährlich) aller in
Westfalen untergebrachten Kinder und Jugendlichen allein
zuständig, er betrieb eigene Erziehungsheime und er war ab 1962
Träger der neu eingeführten Heimaufsicht. Um seiner
Verantwortung gerecht zu werden, hat der LWL 2007 die
wissenschaftliche Dokumentation "Heimkinder und Heimerziehung
in Westfalen 1945 - 1980" beim LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte in Auftrag gegeben.

"In den 1950er und 1960 Jahren herrschte in den Heimen ein
autoritärer Erziehungsstil. Statt einer pädagogischen Betreuung,
die auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen
ausgerichtet war, gab es oft eine bloße Massenabfertigung mit
den Schwerpunkten Arbeit, Disziplinierung, Zucht und Ordnung",
nennt Prof. Dr. Bernd Walter, Leiter des LWL-Institutes für
westfälische Regionalgeschichte, die wichtigsten Ergebnisse der
Untersuchung. "Die Einrichtungen, die überwiegend in
konfessioneller Trägerschaft waren, litten zum großen Teil
unter Personalmangel und schlechter finanzieller Ausstattung,
das Betreuungspersonal hatte in der Regel keine pädagogische
Ausbildung.

Gemessen an heutigen Maßstäben waren die körperlichen
Züchtigungen und andere Erziehungsmethoden wie Einsperren,
Essensentzug und Zurschaustellung von Bettnässern ebenso
unhaltbar wie die harte Arbeit, für die keine Rentenbeiträge
abgeführt wurden und für die Jugendlichen keinen Lohn bekamen."
Zum Vergleich: Während sich heute 4,5 Fachkräfte um eine Gruppe
mit neun Minderjährigen kümmern, war 1945 ein Betreuer für eine
Gruppe mit bis zu 40 Heimkindern rund um die Uhr zuständig,
1960 hatte sich der Schlüssel erst auf 1:20 verbessert.

Da das damalige Landesjugendamt nur über rund 120 eigene
Heimplätze verfügt habe, sei es gleichzeitig auf die gute
Zusammenarbeit mit den freien Trägern angewiesen gewesen. Daher
dauerte es viele Jahre, bis sich eine unabhängige Heimaufsicht
entwickelt hatte. Auch in den LWL-Heimen, in denen vor allem so
genannte "schwierige Jugendliche" untergebracht waren, sei der
Alltag durch Strenge, körperliche Züchtigung, militärische
Umgangsformen und Arbeit geprägt gewesen, so Walter weiter.

"Es muss verhindert werden, dass sich derartige Zustände in den
Erziehungseinrichtungen auch nur annähernd wiederholen können.
Deshalb wird das LWL-Landesjugendamt, das heute die
Betriebserlaubnisse erteilt, seine Vorgehensweise nochmals
überprüfen. Dabei geht es darum, die Beteiligungs- und
Beschwerdemöglichkeiten der Kinder und Jugendlichen weiter zu
verbessern, die Eignung der Betreuer zu überprüfen, die
Sorgeberechtigten stärker einzubeziehen und Möglichkeiten für
unangekündigte Besuche in den Einrichtungen zu schaffen", sagte
LWL-Direktor Kirsch.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 16 12:40:01 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 16 Dec 2010 12:40:01 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 16.12.2010
Message-ID: 4D0A08A1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 16.12.2010 12:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 16.12.2010


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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Kultur und Medien / 16.12.2010
12:00

Dortmunder U startet Ausstellungsprogramm mit Werken aus dem
Centre Pompidou

Dortmund (wh). Mit Gemälden, Filmen, Skulpturen und Fotografien
aus der Sammlung des Centre Pompidou in Paris startet das
Museum Ostwall seine erste Wechselausstellung in den neuen
Räumen des Dortmunder U. Vom 18. Dezember bis zum 25. April
2011 zeigt die Schau "Bild für Bild - Film und zeitgenössische
Kunst" Werke aus den 1950er Jahren bis heute. Im Mittelpunkt
stehen dabei die Gegenüberstellung bewegter und feststehender
Bilder, sowie die Kombination von Licht und Dunkel und von Ton
und Stille. Ein Gang durch fünfzehn Abteilungen in der sechsten
Etage soll den Besucher wie in einem Erzählfilm durch die
kinematografische Welt der Ausstellung leiten. Sanierungs- und
Umbauarbeiten des ehemaligen Brauereigebäudes zum Kulturzentrum
hatten dazu geführt, dass die Eröffnung von "Bild für Bild"
mehrfach verschoben wurde. Nun startet die Ausstellung
zeitgleich mit einer großen Feier zum Kulturhauptstadt-Finale
im Außenbereich des Dortmunder U.

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen:
http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/museen/museum_ostwall/vk_mo/vkdetail_mo.jsp?eid=99138

Pressekontakt:
Regina Selter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Museum Ostwall
im Dortmunder U, Telefon: 0231/5025243, E-Mail:
rselter[at]stadtdo.de

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Westfalen,
NRW: Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung / 16.12.2010 11:00

Mehr neue Azubis in Westfalen

Westfalen (wh). Die Zahl der Einsteiger in einen
Ausbildungsberuf hat sich in Westfalen leicht erhöht. Laut
einer Erhebung des Statistischen Landesamtes wurden im
Berufsausbildungsjahr 2010 (Oktober 2009 bis September 2010)
56.582 Ausbildungsverträge abgeschlossen. Das sind 256 mehr als
im Vorjahreszeitraum und entspricht einer Steigerung von 0,5
Prozent. Landesweit stieg die Anzahl der frisch unterzeichneten
Verträge innerhalb eines Jahres um 0,7 Prozent auf 122.310. Die
meisten Azubis wollen Verkäufer oder Kaufleute im Einzelhandel
werden.

Weitere Informationen:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pres_204_10.html
Pressekontakt:
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen:
Kultur und Medien, Panorama / 16.12.2010 10:00

Von der Kerze bis zur "Diddl"-Maus: LWL-Volkskundler
untersuchen Weihnachtskarten

Westfalen (wh). Weihnachtskarten sind ein Spiegel ihrer Zeit -
das zeigen die Recherchen der Volkskundlichen Kommission des
Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL). Nach einem Aufruf
vor fünf Jahren haben die Volkskundler fast 2500 Karten von
Privatsammlern erhalten. Die älteste stammt aus dem Jahre 1898,
geschrieben von Clara an den "lieben Emil". Der Gruß zum Fest
mit einer weihnachtlich gestalteten Karte wurde mit der
Zulassung der Postkarte im ausgehenden 19. Jahrhundert zur
bürgerlichen Sitte. Dabei wird oft der Geist der Zeit deutlich,
so die Wissenschaftler: Gewehre und Kanonen deuten auf die
Weltkriege, ein Weihnachtsbaum in den Farben des Dritten
Reiches zeugt ebenfalls von politischem Einfluss. "Diddl"-Mäuse
und Comics belegen den lässigen Umgang mit dem Fest in den 90er
Jahren. Die christlichen Symbole wurden jedoch nie verdrängt:
Motive mit Tannenzweig und Kerze seien seit den 1970er Jahren
im westfälischen Kartenhandel Dauerbrenner, zeigt die
Untersuchung der LWL-Volkskundler, die nun in dem Buch "Mein
Weihnachten II. Weitere 100 erlebte Geschichten" veröffentlicht
wurde.

Weitere Informationen und Pressefotos historischer Postkarten:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?23505

Pressekontakt: Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
NRW, Borken: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama /
15.12.2010 17:00

Videoclip-Kult: Rosaroter "Formel Eins"-Flitzer in Gronau

Gronau (wh). Aus dem "Formel Eins"-Studio nach Westfalen: Der
rosarote Studebaker Starlight, Markenzeichen der
Kult-Musiksendung "Formel Eins", steht nun im rock'n'popmuseum
in Gronau. Der auffällige US-Flitzer, der normalerweise in
München steht, ist ein Exponat der Sonderausstellung "Imageb(u)
ilder - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Videoclips".
Die Schau läuft vom 23. Januar bis zum 3. Juli 2011 in Gronau.
Der Studebaker galt als Symbol der ARD-Show, die als einzige im
deutschen Fernsehen in den 80er Jahren Musikvideos ausstrahlte.
Im Ausstellungsbereich "Zurückgespult" wird der rosa Sportwagen
so einen Meilenstein der Geschichte des deutschen
Musikfernsehens repräsentieren.

Achtung Redaktionen: Im Downloadbereich unserer Website finden
Sie ein Pressefoto zu dieser Meldung.

Pressekontakt: Anja Haben, Pressesprecherin rock'n'popmuseum,
Telefon: 02562/814817, E-Mail: anja.habel[at]rock-popmuseum.de

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Westfalen,
Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Siegen-Wittgenstein:
Freizeit, Kultur und Medien, Politik, Stadtentwicklung,
Tourismus, Wirtschaft / 15.12.2010 16:00

Regionale 2013: Grünes Licht für Erlebnisaufzug in Altena

Südwestfalen (wh). Grünes Licht für vier weitere Regionale
2013-Projekte: Die Südwestfalen-Agentur hat Stadtbauvorhaben in
Meschede, Altena und Siegen sowie ein Forschungsprojekt in
Lüdenscheid zu sogenannten "3-Sterne-Projekten" erklärt.
Dadurch können nun im Rahmen der Regionale 2013 von Land, Bund
und EU Fördergelder in Höhe von 31 Millionen Euro fließen. Von
dem Geld werden in Siegen und Meschede die Flüsse Sieg und
Henne freigelegt, um so die Städte lebenswerter und attraktiver
zu machen. Außerdem wird in Altena ein Erlebnisaufzug gebaut,
der künftig die Burg mit der Innenstadt verbindet. In
Lüdenscheid entsteht das Anwenderzentrum Formenbau - eine
Forschungs- und Entwicklungsstation für Unternehmen des
Werkzeug- und Formenbaus. Die Regionale ist ein
Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im
Turnus von drei Jahren einer ausgewählten Region die
Möglichkeit bietet, zukunftsorientierte Projekte durchzuführen.
Ausrichter für das Jahr 2013 ist Südwestfalen.

Weitere Informationen und Pressefotos: http://bit.ly/fBuofw

Pressekontakt: André Dünnebacke, Südwestfalen Agentur, Telefon:
02761/8351113, E-Mail: presse[at]suedwestfalen.com

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Westfalen,
Bielefeld, Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Herford,
Siegen-Wittgenstein: Freizeit, Kultur und Medien / 15.12.2010
15:00

Tipps und Termine: Westfalen am Wochenende

Herford. Mit der Ausstellung "Wir sind Orient" stellt das
Museum Marta Herford zeitgenössische Arabesken fünf
westeuropäischer Künstler vor. Die Schau fragt nach der
Beziehung östlicher und westlicher Bildkulturen und deutet auf
die Tradition und den Reiz des Ornaments jenseits von
Klischeevorstellungen. Eröffnung Freitag, 19.30 Uhr, Geöffnet
Di - So, 11 - 18 Uhr, Marta http://www.marta-herford.de/

Bochum. Westliche und östliche Musiktraditionen treffen in
einem Konzert im Planetarium aufeinander und füllen die Kuppel
mit Klängen akustischer Instrumente. Unter dem Sternenhimmel
lassen die Musiker Rechungpa, Dinesh Mashra und Brigitte Geuss
mit ihren "Silent Harmonies" eine meditative und inspirierende
Atmosphäre entstehen. Freitag, 20 Uhr, Planetarium
http://www.planetarium-bochum.de/

Bielefeld. Eine "Reise ins Verborgene" unternimmt der
brasilianische Choreograph Guilherme Botelhos in seinem
gleichnamigen Tanztheater. Mit Poesie und einer Spur Ironie
blicken er und seine Compagnie auf die kindlichen Launen und
Träume, auf Magie und Ernüchterung. Freitag, 20 Uhr, Theater
Bielefeld http://www.theater-bielefeld.de/start/index.php

Dortmund/Gelsenkirchen. Die Kulturhauptstadt feiert ihr Finale.
Im Gelsenkirchener Nordsternpark wird der Abschluss des Jahres
unter dem gerade auf dem Förderturm installierten "Herkules"
mit Akrobaten, Tänzern und Musikern zelebriert. In Dortmund
wird gleichzeitig die Wiedergeburt des Wahrzeichens der Stadt
gefeiert: Das Kulturzentrum "U" öffnet seine Türen und
veranstaltet ein vielfältiges Programm mit Salsa, Theater,
Kunst und Designer-Weihnachtsmarkt. Samstag, 16.30 - 20.30 Uhr,
Nordsternpark Gelsenkirchen Samstag, 11 - 22 Uhr, Dortmunder U
http://www.ruhr2010.de

Wilnsdorf. Die jungen Chorleiter Thomas Bröcher, Alexander
Weber und Volker Arns haben die südwestfälische Chorszene mit
ihrem musikalischen Engagement bereits geprägt. In einem
Adventskonzert stellen sie sich und ihre Meisterchöre vor und
feiern die Vorweihnachtszeit mit stimmungsvollen Liedern.
Samstag, 19.30 Uhr, Katholische Kirche
http://www.saengerbund-wilnsdorf.de/

Achtung Redaktionen: Im Downloadbereich unserer Website finden
Sie Pressefotos zu dieser Meldung.

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Dec 17 09:06:34 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 17 Dec 2010 09:06:34 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Lesung,
Reise durch die Migrationsgeschichte des Ruhrgebiets, Bochum, 21.12.2010
Message-ID: 4D0B281A.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 17.12.2010, 07:37
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Das Eigene und das Fremde" - in der Literatur
Reise durch die Migrationsgeschichte des Ruhrgebiets mit Hanneliese
Palm
und dem Bochumer Lyriker Michael Starcke
Gemeinsame Veranstaltungsreihe des Bochumer Zentrums für
Stadtgeschichte
und des ISB der RUB

ImRahmen der Reihe "Migration und Fremdheit in Bochum und im
Ruhrgebiet"
findet am Dienstag, dem 21. Dezember 2010, eine Lesung zu ",Das Eigene

und das Fremde? - in der Literatur" statt.

Hanneliese Palm, Leiterin des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und
Kultur der Arbeitswelt, Dortmund, nimmt das Publikum mit auf eine
literarische Reise durch die Migrationsgeschichte des Ruhrgebiets von
den polnischen Einwanderern der 1920er Jahre über die Vertriebenen nach

1945 bis zu den "Gastarbeitern" nach 1955. Michael Starcke, Lyriker und

Mitglied der Bochumer Literaten e. V., steuert eigene Gedichte bei, die

sich mit dem Fremden und dem Fremdsein auseinandersetzen und die er zum

Teil extra für diesen Abend verfasst hat.

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation des Bochumer Zentrums für

Stadtgeschichte mit dem Institut für soziale Bewegungen der
Ruhr-Universität Bochum statt. Sie begleitet die Ausstellung "Bochum --

das fremde und das eigene", die im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte

zu sehen ist.


TERMIN

Dienstag, 21. Dezember 2010,18.00 Uhr
im Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße

47, 44789 Bochum

Vor der Lesung besteht um 17.30 Uhr die Möglichkeit, die Abteilung zu
Carl Arnold Kortum in der Ausstellung "Bochum - das fremde und das
eigene" mit einer Führung zu besuchen. Eintritt ist frei.

Das ISB der RUB hat seinen Sitz im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets,

Clemensstraße.

Mit den alten Beständen der Industriegewerkschaft Bergbau und Energie
IGBE beherbergt das Archiv für soziale Bewegungen (AfsB) im Haus der
Geschichte des Ruhrgebiets ebenso einen reichen Fundus zur
Arbeitsgeschichte von Migrantinnen und Migranten.

--
Thea A.Struchtemeier, Dipl.Soz.Wiss.
Institut für soziale Bewegungen
Zentralinstitut der Ruhr-Universität im
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Clemensstraße 17-19
D-44789 Bochum

Tel.: +49/234/32-28768
http://www.isb.rub.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Dec 17 10:42:40 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 17 Dec 2010 10:42:40 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Dokumentation ueber Heimkinder in Westfalen
Message-ID: 4D0B3EA0.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Matthias Frölich"
Datum: 17.12.2010, 09:29


AKTUELL

Heimkinder und Heimerziehung in Westfalen 1945-1980, wissenschaftliche
Dokumentation von Matthias Frölich, LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte

In den letzten Jahren ist das Schicksal der Heimkinder in der frühen
Bundesrepublik verstärkt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.
Ehemalige Heimkinder, die zwischen Kriegsende und den 1970er Jahren in
westdeutschen Heimen untergebracht waren, berichteten in der Presse, im
Rundfunk und im Rahmen von Fernsehdokumentationen über erlittene
Misshandlungen und sexuelle Gewalt, über Lieblosigkeit, harte Arbeit und
nichtige Einweisungsgründe. Sie beklagten fehlende Bildungsangebote im
Heim und eine mangelnde Vorbereitung auf das Berufsleben. In Westfalen
war das Landesjugendamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
für die Umsetzung von Fürsorgeerziehung und Freiwilliger
Erziehungshilfe verantwortlich. Es unterhielt zudem eigene Einrichtungen
und übernahm ab 1962 zusätzlich die Aufgabe der Heimaufsicht.
Überwiegend fand die Heimerziehung in Westfalen jedoch nicht in den
wenigen verbandseigenen Einrichtungen statt, sondern in den Häusern
konfessioneller Träger.

Das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte hat sich dieses
Themas angenommen und die Geschichte der Heimerziehung in Westfalen
zwischen 1945 und 1980 untersucht. Die aus dem Projekt hervorgegangene
Quellensammlung wird im Frühjahr 2011 erscheinen. Anhand einer Auswahl
von Einzeldokumenten aus Archiven, Zeitzeugeninterviews und
zeitgenössischer Fachliteratur werden darin die gesetzlichen
Grundlagen, die pädagogische Praxis und die Lebenswirklichkeit in
westfälischen Erziehungsheimen dokumentiert. So wird unter anderem
der Bericht einer britischen Delegation abgedruckt, in dem bereits 1947
die grundlegenden Probleme der Fürsorgeerziehung in Westfalen ausgemacht
wurden. Die Auswahl der Texte berücksichtigt zudem die Haltung der in
den Einrichtungen tätigen Erzieher, die praktische Ausübung der
Heimaufsicht sowie die Modernisierungs- und
Professionalisierungstendenzen in der Jugendfürsorge seit den 1960er
Jahren. Die wesentlichen Ergebnisse sind schon jetzt in einer
Zusammenfassung nachzulesen, die online bereit gestellt wird.

Link zur Online-Dokumentation:
http://www.westfaelische-geschichte.de/tex1246


Kontakt

LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Matthias Frölich
Karlstraße 33
48147 Münster
matthias.froelich at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 20 11:27:41 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Dec 2010 11:27:41 +0100
Subject: [WestG] [PORT] Weihnachts- und Neujahrswuensche
Message-ID: 4D0F3DAD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 20.12.2010, 11:30


PORTAL: Weihnachts- und Neujahrswünsche

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten der E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte",

wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachten und ein Glückliches Neues
Jahr 2011!

In der Zeit vom 22.12.2010-09.01.2011 befindet sich Ihre
E-Mailing-Liste in den Weihnachtsferien. Alle Beiträge, die uns
in dieser Zeit erreichen, werden erst ab dem 12.01.2011
verschickt. Terminlich gebundene Beiträge senden Sie bitte nur
ein, wenn das Datum nach dem 12.01.2011 liegt. Das
Internet-Portal "Westfälische Geschichte", das Ihnen diesen
Service anbietet, ist weiterhin rund um die Uhr für Sie "geöffnet".
(http://www.westfaelische-geschichte.de)

Wir hoffen, dass Sie in den letzten Monaten die E-Mails, die wir
an Sie verschickt haben, mit Gewinn gelesen und genutzt haben.
In 2010 haben wir Ihnen rund 850 E-Mails verschickt (seit dem Start
der Liste insgesamt rund 5.500 E-Mails), und auch die Zahl der
Abonnentinnen und Abonnenten wächst ständig: aktuell sind
es 1.276 Personen.

Für Ihr Interesse, Ihre Beiträge und Ihre Rückmeldungen möchten
wir uns sehr herzlich bei Ihnen bedanken.

Viele Grüße, bis zum 10.01.2011!

Ihre Moderatoren
Dr. Marcus Weidner
Alexander Schmidt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 20 11:31:48 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Dec 2010 11:31:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Geschichte hautnah: Schueler forschen im Stadtarchiv
Message-ID: 4D0F3EA4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 16.12.10 15:02


AKTUELL

Geschichte hautnah: Schüler forschen im Stadtarchiv
Fremd(e) im Revier: Was ist fremd, was ist eigen?
Großprojekt des RUB-Schülerlabors und des Zentrums für
Stadtgeschichte

Über 180 Schülerinnen und Schüler der Graf-Engelbert-Schule
Bochum nehmen an einem einzigartigen Projekt teil, zu dem sich
das Alfried Krupp-Schülerlabor der Ruhr Universität - Bereich
Geisteswissenschaften - und das Stadtarchiv - Bochumer Zentrum
für Stadtgeschichte zusammengeschlossen haben. An
Originalquellen zur Regionalgeschichte des Ruhrgebiets gehen
sie am 20.12.2010 und Ende Februar 2011 "hautnah" aktuellen
Fragen rund um das Thema Migration und Identität nach.
Vertreter der Medien sind herzlich zur Teilnahme am Projekt
eingeladen (Stadtarchiv, Wittener Str. 47, 44789 Bochum).

Große Nachfrage

Die Jahrgangsstufen 10 und 11 der Graf-Engelbert-Schule nutzen
eine besondere Gelegenheit, um sich mit aktuellen Fragen zur
Migration und eigenen Identität auseinanderzusetzen. Anlass ist
die laufende Ausstellung "Fremd(e) im Revier?!", bei der
erstmalig Ruhrgebiets-Archive aus neun Städten und zahlreiche
andere Partner kooperieren. Über 90 Schülerinnen und Schüler
der 10. Jahrgangstufe der Graf-Engelbert-Schule, die sich vorab
im Schulunterricht auf den Projekttag vorbereiten, forschen am
20. Dezember zwischen 8.45 und 17 Uhr unter wissenschaftlicher
Anleitung. Dabei werden sie von den Projektleitern aus der RUB,
aber auch von Mitarbeitern des Stadtarchivs und sechs Lehrern
der Graf-Engelbert-Schule intensiv betreut. Eine anschließende
Präsentation der Ergebnisse ist am 20. Dezember ab 19 Uhr im
Stadtarchiv geplant. Aufgrund der großen Nachfrage wird die
Veranstaltung für weitere 90 Schüler der Jahrgangsstufe 11 im
Februar 2011 wiederholt.

Experimentieren ohne Vitrine

Wie die Ausstellung im Zentrum für Stadtgeschichte zeigt,
bilden Erfahrungen mit dem Fremden eine Konstante in der
kulturellen Entwicklung der Stadt. Wie aber lässt sich das
Verhältnis von Fremdem und Eigenem genauer fassen? Was wurde
und wird als "fremd" empfunden, wie gehen wir mit den Fremden
um? Solch hoch aktuelle Fragen erkunden die Schülerinnen und
Schüler experimentell an einem Tag im Museum mit den Exponaten
- zum Teil auch ohne schützende Vitrine! - und aus der Sicht
unterschiedlicher Wissenschaften. Die Schülerinnen und Schüler
können zentrale Hintergründe zur Geschichte des Ruhrgebiets und
zur eigenen Identität im wahrsten Sinne des Wortes "begreifen".

Zugang aus verschiedenen Perspektiven

So laden etwa die Bücher und Handschriften des Arztes Carl
Arnold Kortum zu historischen Entdeckungsreisen ein, geben
Quellen aus dem 2. Weltkrieg Aufschluss über das Schicksal der
Zwangsarbeiter im Ruhrgebiet und vergleichen die Schüler
Migration aus Polen und Masuren ins Ruhrgebiet vor über 100
Jahren mit heutiger Zuwanderung. Unter Anleitung von
Wissenschaftlern aus vier Disziplinen arbeiten die Schüler
einen Tag lang mit originalen Quellen und Archivalien. Für das
Projekt konnten Thomas Stöllner, Professor für Ur- und
Frühgeschichte an der RUB, PD Dr. Hans-Christoph Seidel vom
Institut für soziale Bewegungen der RUB, sowie Traugott
Jähnichen, Professor für Christliche Gesellschaftslehre der RUB
gewonnen werden. Gemeinsam mit dem Leiter der
geisteswissenschaftlichen Abteilung des Alfried
Krupp-Schülerlabors, Dr. Gilbert Heß, betreuen sie die Schüler
in den Einzelprojekten.


INFO

Dr. Gilbert Heß
Alfried Krupp-Schülerlabor -
Geisteswissenschaftlicher Bereich
Tel.: 0234/32-24723
E-Mail: gilbert.hess at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 20 15:00:29 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Dec 2010 15:00:29 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 20.12.2010
Message-ID: 4D0F6F8D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 20.12.2010 12:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 20.12.2010


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Westfalen, NRW, Deutschland, Dortmund: Wirtschaft, Wissenschaft
und Bildung / 20.12.2010 12:00

Bundesanstalt für Arbeitsschutz: Langes Arbeiten schadet der
Gesundheit

Dortmund (wh). Je länger die Arbeitswoche, desto häufiger
treten Schlafstörungen, Rückenschmerzen oder Herzbeschwerden
auf. So lässt sich eine Untersuchung der Dortmunder
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
zusammenfassen, die jetzt vorgestellt wurde. Demnach nimmt der
Anteil von Beschäftigten, die über gesundheitliche Beschwerden
klagen, mit der Dauer der geleisteten Arbeitszeit zu.
Schichtarbeit, variable Arbeitszeiten und schwere Tätigkeiten
wirken sich ebenfalls negativ auf den Gesundheitszustand von
Berufstätigen aus. Für die Studie hat die BAuA vier unabhängige
Befragungen ausgewertet und analysiert. Insgesamt 50.000
Menschen haben sich an den Untersuchungen beteiligt.

Weitere Informationen:
http://www.baua.de//de/Publikationen/Fachbeitraege/Gd59.html

Pressekontakt: Jörg Feldmann, Pressereferent Bundesanstalt für
Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Telefon: 0231/ 90712330,
E-Mail: presse[at]baua.bund.de

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Westfalen,
NRW, Bottrop, Dortmund, Gelsenkirchen: Kultur und Medien,
Panorama / 20.12.2010 11:00

Kritikerumfrage: Lorbeeren für Bottroper Quadrat und Zitronen
für Gelsenkirchener Herkules

Bottrop (wh). Großes Lob für ein kleines Haus: Das Quadrat in
Bottrop ist von der Welt am Sonntag zum Museum mit dem "Besten
Jahresprogramm 2010" in Nordrhein-Westfalen gewählt worden.
"Das kleine Haus hat sich in den vergangenen Jahren zum
Geheimtipp der Kunstszene entwickelt", schreibt die Zeitung,
die zehn renommierte Kritiker zu ihren Eindrücken des
Kunstjahres 2010 befragte. Das Quadrat im Stadtgarten von
Bottrop zeigt unter anderem die Sammlung des Künstlers Josef
Albers (1888 - 1976). Der in Bottrop geborene Maler gehört zu
den bedeutendsten Künstlerfiguren der zweiten Hälfte des 20.
Jahrhunderts. Weniger schmeichelhaft sind die Meinungen der
Welt am Sonntag-Kritiker über die neue Gelsenkirchener
Herkules-Statue von Markus Lüpertz: "Mehr Klüngel als Kunst",
lautet das Urteil. Das 18 Meter hohe Werk gehört damit ebenso
zu den "Gewinnern" einer "Zitrone des Jahres" wie das neue
Museum Ostwall im Dortmunder U. Hier monierten die Kritiker zu
kleine Ausstellungsräume.

Pressekontakt: Viviana Plasil, Öffentlichkeitsarbeit der Axel
Springer AG, Telefon: 030/259177641, E-Mail:
viviana.plasil[at]axelspringer.de

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Westfalen,
NRW, Dortmund, Münster: Panorama, Stadtentwicklung, Wirtschaft
/ 20.12.2010 10:00

Dortmunder Westenhellweg ist die erste Wahl für Filialisten

Westfalen (wh). Der Westenhellweg in der Dortmunder Innenstadt
ist die Einkaufsstraße mit den meisten Filialisten in
Westfalen. 86,8 Prozent aller Einzelhändler dort gehören zu
einer "Kette", zeigt eine aktuelle Untersuchung des
Immobilienspezialisten Brockhoff & Partner. Auf Platz zwei und
drei in Westfalen folgen die Ludgeristraße in Münster mit einem
Filialisierungsgrad von 79,6 Prozent und die Bielefelder
Bahnhofstraße mit 76,6 Prozent. NRW-weit ist die Düsseldorfer
Schadowstraße mit 91,3 Prozent der Spitzenreiter. Der
sogenannte Filialisierungsgrad von Einkaufsstraßen steigt nach
Angaben von Brockhoff & Partner mit der Größe und Attraktivität
einer Stadt. Einen Nachteil dieser Entwicklung sehen Geographen
in der zunehmenden Uniformität von Innenstädten. Münster gilt
dabei unter Immobilienexperten als beispielhaft. Hier sei die
Mischung zwischen Filialen und regionalen Einzelhändlern
praktisch ideal, sagt Werner Altenschmidt, Mitglied der
Geschäftsleitung von Brockhoff & Partner.

Die Untersuchung mit Daten zu einzelnen Städten:
http://www.brockhoff.de/images/stories/Filialisierungsgrad.pdf

Pressekontakt: Werner Altenschmidt, Geschäftsführer Brockhoff &
Partner, Telefon: 0201/8109236, E-Mail:
altenschmidt[at]brockhoff.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Ennepe-Ruhr-Kreis: Panorama, Wirtschaft,
Wissenschaft und Bildung / 20.12.2010 09:00

Nachruf auf das Kleingeld: Wittener Wissenschaftler
prognostiziert Ende des Münzzeitalters

Witten (wh). Die Tage des Kleingelds sind gezählt, Euro- und
Cent-Münzen werden in wenigen Jahren nur noch Sammlerwert
haben. Diese These stellt der Wittener Ökonom und Philosoph
Birger P. Priddat in seinem neuen Buch "Kleingeld. Die
verborgene Seite des Geldes" auf. Statt an der Supermarktkasse
nach Kleingeld zu kramen, werden Menschen trotz ihrer
Vorbehalte schon bald per Handy zahlen, prognostiziert der
Professor für politische Ökonomie an der Universität
Witten/Herdecke. Priddat selbst nimmt diese Entwicklung zum
Anlass für einen Blick zurück auf die historische Bedeutung von
Münzen. Er erzählt dabei kuriose Geschichten rund um das
"seltsame Zeug, das alle lästig finden, auf das aber - in
Deutschland zumindest - niemand verzichten will."

Weitere Informationen und ein Pressefoto:
http://www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/vom-absehbaren-ende-des-kleingelds-ein-wirtschaftswissenschaftlicher-rueckblick/

Pressekontakt:
Prof. Dr. Birger P. Priddat, Universität Witten/Herdecke,
Telefon: 02302/926849, E-Mail: birger.priddat[at]uni-wh.de

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Westfalen,
Bochum: Politik, Soziales, Wissenschaft und Bildung /
17.12.2010 17:00

Landesweiter Kongress in Bochum stellt Bildungssystem auf den
Prüfstand

Bochum (wh). "Spart sich Deutschland dumm?" Diese und weitere
Fragen wollen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die
Ruhr-Universität Bochum bei einem landesweiten Bildungskongress
beantworten. Teilnehmen werden unter anderem
NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die ehemalige
Landesbischöfin Margot Käßmann sowie die Präsidentin des
Wissenschaftszentrums Berlin, Jutta Allmendinger. "Von Kita,
Schule, Ausbildung, Hochschule bis zur Weiterbildung wollen wir
das vollständige Bildungssystem auf den Prüfstand stellen",
sagt der DGB-Bezirksvorsitzende Andreas Meyer-Lauber zum
Programm. Die Themen Interkulturelle Bildung und Migration
sollen Schwerpunkte bilden. Der Kongress findet am 17. und 18.
Februar 2011 an der Ruhr-Universität statt. Die
Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat die Unesco
übernommen.

Weitere Informationen und das komplette Programm:
http://www.gew-nrw.de/index.php?id=2224

Pressekontakt: Anja Blanke, Pressestelle DGB Bezirk NRW,
Telefon: 0211/3683119, E-Mail: Anja.Blanke[at]dgb.de

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Westfalen,
Gelsenkirchen, Lippe, Münster, Olpe, Steinfurt: Freizeit,
Kultur und Medien / 17.12.2010 15:00

Westfalen im TV: Tierische Menschen und ein umstrittenes
Wahrzeichen

In der ersten Folge der kleinen Cordula Stratmann Show geht es
gleich ans Eingemachte. Mit Jörg Adler, dem Direktor des
Allwetterzoos Münster, unterhält sich die Komikerin über
schwule Pinguine, lesbische Hyänen und darüber, dass Menschen
auch nur Tiere sind. Außerdem geht sie einem der letzten
Geheimnisse des Allwetterzoos Münster und seines Direktors auf
den Grund: "Gibt es Tiere, von denen Sie sich nicht ernst
genommen fühlen?" Die kleine Cordula-Stratmann-Show, Donnerstag,
23. Dezember, 23 Uhr, EinsFestival

Von Frischlingen zu Keilern: Günter Goldmann hat ein Jahr lang
eine Wildschweinrotte begleitet und zeigt in seiner
Dokumentation eine der schönsten Mittelgebirgslandschaften in
Deutschland - den Teutoburger Wald. Goldmanns Aufnahmen zeigen
nicht nur seltene Verhaltensweisen der Tiere, sondern erklären
auch, warum ihre Wühlerei für andere Waldbewohner sehr nützlich
ist. Wildschweine im Teutoburger Wald, Samstag, 25. Dezember,
15.10 Uhr, WDR

Professor Boerne wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Bei
dem in einem Waldstück bei Münster gefundenen Skelett handelt
es sich eindeutig um die sterblichen Überreste von Raimund
Stielicke, den er noch aus seiner aktiven Zeit bei Münsters
ältester Studentenverbindung kennt. Um den Fall aufzuklären
lässt Boerne seine alten Verbindungen neu aufleben. Kommissar
Thiel hingegen ist diese Welt von Seilschaften und Säbelrasseln
äußerst suspekt. Tatort, Samstag, 25. Dezember, 20.15 Uhr, WDR

Die Adolphsburg im sauerländischen Oberhundem ist ein barockes
Wasserschloss, errichtet 1670 im Auftrag von Johann Adolph von
Fürstenberg. Zu den Prunkstücken gehört der Rittersaal. Er
bietet die passende Kulisse für den Jahresrückblick der
Reisemagazins "Wunderschön!". Die Moderatoren Tamina Kallert
und Stefan Pinnow präsentieren ihre Lieblingsziele, stellen
ihre verrücktesten Fahrzeuge vor und erinnern sich an ihre
ungewöhnlichsten Reisegefährten. Wunderschön! - Die Höhepunkte
des Jahres, Sonntag, 26. Dezember, 20.15 Uhr, WDR

Das Ruhrgebiet hat ein umstrittenes neues Wahrzeichen. In 80
Meter Höhe auf dem Dach der Zeche Nordstern montiert, ragt seit
einigen Tagen die 18 Meter hohe Herkules-Statue des Künstlers
Markus Lüpertz in den Gelsenkirchener Himmel. Nicht alle sind
von dem Aluminium-Helden begeistert. Der Koloss von
Gelsenkirchen, Montag, 27. Dezember, 10.15 Uhr, ZDFinfokanal


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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 21 11:19:37 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Dec 2010 11:19:37 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/47
Message-ID: 4D108D49.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 20.12.2010, 14:04


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-47 für den Zeitraum vom 11.12.2010 bis

zum 17.12.2010 mit insgesamt 27 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-47&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 21 11:36:10 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Dec 2010 11:36:10 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ferienprogramm im LWL-Roemermuseum: "Die
Weihnachtsgeschichte"
Message-ID: 4D10912A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.12.2010, 14:36


AKTUELL

Ferienprogramm im LWL-Römermuseum
"Die Weihnachtsgeschichte"

"Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser
Augustus ausging ...". Natürlich wird die Geschichte aus dem
Lukas-Evangelium beim Weihnachtsferienprogramm im
LWL-Römermuseum in Haltern jeweils am 28.12., 29.12. 30.12.,
4.1., 5.1., 6.1. und 7.1. vorgelesen. Doch was hatte der dort
erwähnte Kaiser Augustus mit Haltern zu tun? Wie sah der Mann
eigentlich aus? Wie gelangten seine Befehle in die weit
entfernten Teile des Römischen Reiches? Wer zwischen 8 und 12
Jahre alt ist und der Geschichte auf den Grund gehen will,
sollte sich schnell für das Programm des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) anmelden, denn die Teilnehmerzahl ist
begrenzt.

Zunächst gilt es für die Ferienkinder, eine geheimnisvolle,
versiegelte Wachstafel zu entziffern. Solche Wachstafeln wurden
von reitenden Boten mit den Befehlen des Augustus durch das
ganze Reich transportiert - etwas umständlich, aber E-Mail gab
es ja noch nicht. Wenn die Legionäre Glück hatten, gelangten so
auch freudige Botschaften wie die Anordnung von Geldgeschenken
bis an die Lippe. Die Teilnehmer des Ferienprogramms dürfen
gespannt sein welche Botschaft ihre Wachstafel enthält. Werden
sie strafversetzt oder gibt es etwas zu feiern?

Eine Papyrusrolle birgt ein Rätsel, das gelöst werden muss.
Auch das Schreiben in Hieroglyphen steht auf dem Programm, denn
Hieroglyphen waren in der römischen Provinz Ägypten in
Gebrauch. Schließlich können die Teilnehmer ihr eigenes
Schriftdokument - aufgerollt und mit Wachs versiegelt - mit
nach Hause nehmen.

Und die Weihnachtsgeschichte? Die haben die jungen Forscher
einmal aus einem anderen Blickwinkel erlebt und erfahren, wie
es zu der Zeit, als Josef und Maria sich auf den Weg nach
Bethlehem machten, in den Römerlagern an der Lippe und im
übrigen Römischen Reich zuging.


INFO

Termine und Kosten:
- "Die Weihnachtsgeschichte einmal anders", zweistündiges
Ferienprogramm für 8- bis 12-Jährige am 28.12., 29.12. 30.12.,
4.1., 5.1., 6.1., 7.1.. jeweils von 10:30 bis 12:30 Uhr

- Kosten: 3 Euro inklusive Museumseintritt

Anmeldung erforderlich unter Tel.: 02364 9376-0 während der
Öffnungszeiten des Museums

Kontakt:
LWL-Römermuseum
Weseler Str. 100
45721 Haltern am See
URL: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 21 11:38:51 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Dec 2010 11:38:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Spaetgotischer Wandkamin wiederentdeckt: LWL zeichnet
Hewenshof als Denkmal des Monats aus
Message-ID: 4D1091CB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.12.2010, 11:45


AKTUELL

Spätgotischer Wandkamin wiederentdeckt
LWL zeichnet Hewenshof als Denkmal des Monats aus

Bei der zur Zeit laufenden Sanierung und Erweiterung des
Hewenshofes zum Gemeindezentrum der evangelischen
Kirchengemeinde in Burgsteinfurt ein spätgotischer Wandkamin
aus der Bauzeit des Hauses gefunden, der bisher von einer Wand
verdeckt war. Damit dieser Wandkamin erhalten bleibt, verlegt
die Kirchengemeinde eine ursprünglich an dieser Stelle
vorgesehene Tür. Die Sandsteinkonsolen des Wandkamins werden
restauratorisch aufgearbeitet und bleiben offen sichtbar. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat den Hewenshof an
der Kirchstraße jetzt als Denkmal des Monats Dezember
ausgezeichnet.

"Der insgesamt dreizügige Kaminblock ist 1520 mit dem
Steingebäude des Hewenshofes entstanden. Es ist schon etwas
Besonders, wenn man nach so langer Zeit noch wesentliche Teile
wie die seitliche Werksteinrahmung aus Sandstein, eine
seitliche Wandnische und die rußgeschwärzte Rückwand des
Rauchfanges von einem Wandkamin entdeckt. Ein zweiter Wandkamin
befand sich im Obergeschoss, die dritte Feuerstelle war
vermutlich ein Küchenkamin im Vorderhaus, das allerdings schon
1780 einem Neubau weichen musste", erklärt LWL-Denkmalpflegerin
Dr. Barbara Seifen.

Der Raum, in dem der spätgotische Wandkamin entdeckt wurde,
soll künftig als Meditations- und Gruppenraum dienen. "Die
Bauspur des Wandkamins wird hier sicherlich viel Anregung geben,
über die Wandlungen im Laufe der Zeit und des Lebens von
Häusern und Menschen nachzudenken. Er macht auf jeden Fall die
Geschichte des Hauses besser begreifbar", so Seifen.

Hintergrund:
Schon vor den Untersuchungen war bekannt, dass sich an der
östlichen Wand zum Vorder-haus ein Kaminblock befindet. Denn im
Kellergeschoss ist der vier Meter breite Sockel des Kaminblocks
sichtbar. Auch in den Geschossen darüber zeichnet er sich ab.
Dass sich je-doch noch wesentliche Teile von diesem
werksteingerahmten Wandkamin hinter einer jüngeren Abmauerung
erhalten haben, war nicht bekannt.

Vor Beginn der Sanierungsarbeiten untersuchten Bauhistoriker
und Restauratoren die Fassaden und die Innenräume des
Hewenshofes, um detaillierte Kenntnisse über das Ge-bäude zu
erhalten. Dabei haben sie auch festgestellt, dass im Dachstuhl
des 1780 errichteten Neubaus Hölzer eines älteren Vorderhauses
aus dem 15. Jahrhundert wiederverwendet wurden. Diese
Untersuchungen haben die LWL-Denkmalpfleger begleitet, die
Kosten der restauratorischen Arbeiten hat der LWL zu einem
Drittel übernommen (1.700 Euro).

Der Hewenshof in Burgsteinfurt an der Kirchstraße gehört zu
mehreren Burgmannshöfen, die im 13./14. Jahrhundert angelegt
wurden, um die Herrschaft der sogenannten Edlen von Stein-furt
zu sichern. Benannt ist das Haus nach der Besitzerfamilie von
Hewen, die diesen Burgmannshof im Jahr 1522 gegen ihren
bisherigen Hof auf der Vorburg der Burg Steinfurt eintauschte.
Zuvor hatte der Hof einige Jahre dem Grafen von Steinfurt
selbst gehört. Er ließ um 1519/1520 ein neues mehrgeschossiges
hohes Bruchsteingebäude, auch Steinwerk genannt, an ein
niedrigeres und schon bestehendes Fachwerkhaus bauen. 1780
wurde dieses Vorderhaus durch einen massiven, zweigeschossigen
Neubau ersetzt. Zum Vorplatz an der Kirchstraße erhielt der Hof
eine Toranlage mit zwei Sandsteinpfeilern.

1983 kaufte die evangelische Kirchengemeinde Steinfurt den
Hewenshof und richtete dort das Pfarrhaus und Räume der
Familienbildungsstätte ein. Seit 1985 sind das Steingebäude aus
dem 16. Jahrhundert, der Neubau von 1780, die Gartenfläche mit
ihrer Mauer und die Toranlage zur Kirchstraße als Denkmal
eingetragen. Im Jahr 2006 entschied die Kirchengemeinde, den
Hewenshof zum Gemeindezentrum auszubauen. Dazu werden die Räume
saniert und zum Teil umgebaut. Außerdem entsteht auf dem
Gelände zur Flintenstraße ein ergänzender Neubau, in dem der
Gemeindesaal, technische Räume, ein Treppenhaus mit Aufzug und
Lagerräume untergebracht werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 21 11:44:33 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Dec 2010 11:44:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neuer "Historischer RueckKlick": Der fruehere
Handelsminister Theoodor Adolf von Moeller stirbt in Kupferhammer/Brackwede,
6.12.1925
Message-ID: 4D109321.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jochen Rath"
Datum: 16.12.2010, 12:15


AKTUELL

Liebe Leserinnen und Leser des "Historischen RückKlicks" des
Stadtarchivs Bielefeld, vor 85 Jahren, am 6. Dezember 1925
starb der Unternehmer, Politiker und frühere Handelsminister
Theodor Adolf von Möller auf dem elterlichen Gut Kupferhammer,
Brackwede bei Bielefeld. Über die Vita des "Langen Möller"
informiert das Stadtarchiv Bielefeld mit Text und Bildern unter
der URL
http://www.bielefeld.de/de/biju/stadtar/rc/rar/01122010.html.

Die weiteren seit Januar 2007 veröffentlichten
RückKlick-Artikel sind unter der URL
http://www.bielefeld.de/de/biju/stadtar/rc/rar/ gelistet und
weiterhin abrufbar.

Mit den besten Wünschen für das Weihnachtsfest und das Jahr 2011

I.A.
Dr. Jochen Rath
Stadtoberarchivrat


INFO

Stadt Bielefeld
Der Oberbürgermeister
Stadtbibliothek, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek
33 597 Bielefeld

Institut Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek
33 602 Bielefeld
Rohrteichstr. 19

Öffnungszeiten: Montag 14 - 17 Uhr, Dienstag - Freitag 10 - 17 Uhr


Auskunft gibt Ihnen:

Dr. Jochen Rath
Stadtoberarchivrat
Tel. 0 521/51 68 46
Fax 0 521/51 68 44
E-Mail: jochen.rath at bielefeld





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 21 12:58:57 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Dec 2010 12:58:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 21.12.2010
Message-ID: 4D10A491.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 21.12.2010 12:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 21.12.2010


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Westfalen,
NRW, Bielefeld, Gelsenkirchen, Hagen, Münster: Freizeit,
Kultur und Medien, Panorama / 21.12.2010 12:00

Statistiker: Münster ist die "weihnachtlichste Stadt" in NRW

Münster (wh). Kein Ort ist weihnachtlicher: Mit der höchsten
Dichte von Spielzeugläden, den häufigsten Telefonbucheinträgen
mit dem Namen "Winter" und den meisten "Last
Christmas"-Song-Downloads wurde Münster von Statistikern höchst
offiziell zur "weihnachtlichsten Stadt" im Bundesland gekürt.
Die Tatsache, dass Oberbürgermeister Markus Lewe sein Büro über
dem Weihnachtsmarkt hat, floss jedoch nicht in die Bewertung
ein. Die Statistik-Studierenden um Professor Walter Krämer von
der Technischen Universität Dortmund berechneten im Auftrag des
Radiosenders 1Live den "Weihnachtsfaktor" der Städte. Dabei
berücksichtigten sie die Anzahl der Glühweinstände,
Weihnachtsmarktbuden und Tannenbäume pro Einwohner sowie der
Kinder unter fünf Jahren, die potenziell noch an den
Weihnachtsmann glauben. Die Plätze zwei und drei der Rangliste
gingen mit den Städten Hagen und Bielefeld ebenfalls nach
Westfalen, jedoch auch die letzte Position: Gelsenkirchen ist
mit Rang 27 die offiziell unweihnachtlichste Stadt des Landes.

Weitere Informationen zur Untersuchung :
http://www.einslive.de/magazin/sektor_report/weihnachtsstadt/sektor_report_weihnachten.jsp

Pressekontakt:
Stefanie Schneck, WDR Pressestelle, Telefon: 0221/2202075,
E-Mail: stefanie.schneck[at]wdr.de; Prof. Walter Krämer,
Fakultät für Statistik der TU Dortmund, Telefon: 0231/7553125,
E-Mail: walterk[at]statistik.tu-dortmund.de

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Westfalen,
Bielefeld, Gütersloh: Kultur und Medien, Soziales / 21.12.2010
11:00

Kunst für Demenzkranke: Positive Resonanz auf Museumsnetzwerk

Bielefeld (wh). Demente Menschen an Kunst und Kultur teilhaben
lassen - dieser Aufgabe hat sich ein Netzwerk von Museen in
Ostwestfalen-Lippe auf Initiative des Demenz-Servicezentrums
OWL in Bielefeld angenommen. So bieten unter anderem die
Kunsthalle Bielefeld, das Bielefelder Bauernhaus-Museum und das
Böckstiegel-Haus in Werther (Kreis Gütersloh) spezielle
Führungen für demente Museumsbesucher an. Ziel der
Museumspädagogen ist es dabei, die Ausstellungsgäste auf einer
emotionalen Ebene anzusprechen und die Kunst mit praktischen
Arbeiten und Kreativ-Aktionen verständlich zu machen. Aufgrund
der positiven Resonanz auf die Initiative plant das
Demenz-Servicezentrum OWL für das nächste Jahr einen
Museumsführer für demente Menschen und ihre Betreuer oder
Angehörigen zu veröffentlichen. Darin werden die Museen
aufgeführt, die sich am Netzwerk beteiligen und Tipps gegeben,
wie Kunst auch Demenzkranken verständlich vermittelt werden
kann.

Weitere Informationen: http://www.demenz-service-owl.de/

Pressekontakt: Angelika Krafft, Arbeiterwohlfahrt
Ostwestfalen-Lippe, Telefon: 0521/9216265, E-Mail:
a.krafft[at]awo-owl.de

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Westfalen,
NRW, Warendorf: Panorama, Politik, Stadtentwicklung,
Wirtschaft / 21.12.2010 10:00

Alte Zeche und neue Wege: Ahlen sucht Unterstützer für
Landesgartenschau 2017

Ahlen (wh). Im "Trialog" zur Landesgartenschau: Mit einem neuen
Raum- und Wegeplan will Ahlen die Landesgartenschau 2017 in die
Stadt holen. Das Konzept "Ahlen im Trialog" soll mit einem
neuen Wegedreieck entlang der Flüsse Werse und Olfe sowie der
ehemaligen Zechenbahn die Stadtteile verbinden. Die Stadt kann
sich bis Ende Februar 2011 offiziell als Ausrichter der
Veranstaltung bewerben. Um den Planungen Schwung zu verleihen,
sucht die Initiative für die Landesgartenschau nun nach
Förderern in der Bürgerschaft. Wichtigster Veranstaltungsort
der Schau könnte die größte Baustelle der Stadt werden: das
alte Zechengelände Westfalen. Leer stehende Hallen,
brachliegende Flächen und Halden würden dann für Themengärten
und das Programm genutzt. Die Stadt hofft, dass sich so weitere
Impulse für die Entwicklung des Geländes nach 2017 ergeben.

Weitere Informationen und einen Lageplan zum Konzept :
http://www.ahlen.de/bauen/planung-landesgartenschau-2017/

Pressekontakt: Frank Merschhaus, Pressestelle Stadt Ahlen,
Telefon: 02382/59455, E-Mail: merschhaus[at]stadt.ahlen.de

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Westfalen,
NRW, Bielefeld: Wirtschaft / 20.12.2010 16:00

IHK Bielefeld eröffnet Saudi Arabia Desk

Bielefeld (wh). Um die Handelsbeziehungen zu verstärken, haben
die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK)
und die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Saudi-Arabien
(AHK Saudi-Arabien) jetzt einen sogenannten Saudia Arabia Desk
gegründet. Unter diesem Titel sollen zukünftig
Informationsveranstaltungen und Fachsymposien zu aktuellen
Themen der deutsch-saudi-arabischen Wirtschaftsbeziehungen
stattfinden. Darüber hinaus will die IHK Bielefeld erster
Ansprechpartner für Firmen aus Nordrhein-Westfalen sein, wenn
es darum geht, Geschäftsbeziehungen nach Saudi-Arabien auf- und
auszubauen. Bereits am ersten Tag des Bestehens haben 16
Unternehmen das Angebot des Saudia Arabia Desks genutzt und
sich in Bielefeld beraten lassen. Derzeit sind 200 Unternehmen
aus Ostwestfalen auf dem saudischen Wirtschaftsmarkt
geschäftlich aktiv.

Weitere Informationen:
http://www.bielefeld.ihk.de/nc/de/main-navigation-bottom/home/aktuelles-details/article/2/ihk-und-ahk-1/

Pressekontakt:
Kristina Richter, Referat Öffentlichkeitsarbeit und Statistik,
Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld,
Telefon: 0521/554208, E-Mail: k.richter[at]bielefeld.ihk.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bochum: Freizeit, Kultur und Medien,
Panorama, Stadtentwicklung / 20.12.2010 15:00

Nach Urbanatix-Erfolg: Bochum plant internationale
Artistenschule

Bochum (wh). Als beste Show, die er in seinem Leben gesehen
habe, bezeichnete Ruhr.2010-Chef Fritz Pleitgen jetzt das
Bochumer Urbanatix-Projekt. "Ich bin 73 Jahre alt und das will
schon was heißen", zeigte sich der ehemalige WDR-Intendant laut
den Veranstaltern begeistert. Die Show aus Straßenartistik und
professioneller Akrobatik gehört mit zahlreichen ausverkauften
Vorstellungen in der Bochumer Jahrhunderthalle zu den
erfolgreichsten Projekten im Kulturhauptstadtjahr.
Straßentänzer aus 23 Ruhrgebietsstädten sowie internationale
Artisten thematisieren in der 90-minütigen Choreographie das
Kulturhauptstadt-Motto "Kultur durch Wandel. Wandel durch
Kultur". In Bochum wird derzeit darüber nachgedacht, das
Projekt Urbanatix fortzusetzen. Dabei ist neben weiteren
Auftritten auch der Bau einer Artistenschule neben der
Jahrhunderthalle im Gespräch. Eine Machbarkeitsstudie hat
Bochums Kulturdezernent Michael Townsend mittlerweile auf den
Weg gebracht. "Eine Schule für moderne Artistik, die auch die
Street-Art Bereiche einbindet, wäre nicht nur in Deutschland,
sondern auch international einmalig", so Projektinitiator
Christian Eggert.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden
Sie im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen: http://www.urbanatix.de

Pressekontakt: Astrid Wellenberg, Medienbetreuung Urbanatix,
Telefon: 0234/3248716, E-Mail: presse[at]urbanatix.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 22 11:25:25 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Dec 2010 11:25:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "aktuell - Informationen aus Westfalen-Lippe"
Message-ID: 4D11E025.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen-Initiative"
Datum: 21.12.2010, 09:57


AKTUELL

"aktuell - Informationen aus Westfalen-Lippe"
Westfalen-Initiative


Zahlreiche Bewerbungen um den WestfalenSprung 2011

2011 verleiht die Stiftung Westfalen-Initiative zum vierten Mal
den "WestfalenSprung", den Martin Leicht-Preis für Stadt- und
Regionalentwicklung. Die Ausschreibung steht unter dem Motto
"Wege weisen! Stadt gestalten! Zukunft zeigen!" und richtete
sich an Kommunen, aber auch an Hochschulen, Unternehmen,
Gebietskörperschaften und kommunale Zusammenschlüsse, die neue
zukunftsorientierte Projektlösungen für Städte und Regionen in
Westfalen realisieren. Nun ist die Bewerbungsfrist abgelaufen,
und die Stiftung ist zufrieden: Es sind wieder sehr spannende
Einsendungen dabei. Gesucht werden zukunftsfähige
Modelllösungen unter anderem in den Bereichen Mobilität,
Stadtteil- und Quartiersentwicklung, Bildungsinfrastruktur und
Wohnungsbau. Als Preisgeld erhält der Sieger ? 5.000, die
beiden Zweitplatzierten können sich über je ? 2.500 freuen.
Prämiert werden bereits umgesetzte oder in Umsetzung
befindliche Projekte. Der WestfalenSprung wurde als Preis für
Stadt- und Regionalmarketing bereits drei Mal verliehen und
wird in diesem Jahr erstmals als Preis für Stadt- und
Regionalentwicklung ausgeschrieben. Mehr unter
www.westfalen-initiative.de.

Künftige Schwerpunktsetzung von Stiftung und Verein
Westfalen-Initiative

Die beiden Satzungszwecke der Westfalen-Initiative - die
Stärkung des Subsidiaritätsprinzips und die Förderung der
westfälischen Identität - bekommen künftig neue inhaltliche
Schwerpunkte. Eigenverantwortung und bürgerschaftliches
Engagement sollen stärker in den Blick rücken, auch im Hinblick
auf die Finanzdiskussion in den Kommunen und die demografische
Entwicklung. Besonderes Augenmerk richtet sich künftig auch auf
die Zusammenarbeit mit den Kommunen und Unternehmen in der
Region. Die Westfalen-Initiative will auf breiter Ebene die
Menschen in Westfalen-Lippe für diese Ziele gewinnen und aktive
Kooperationspartner suchen, um gemeinsam konkrete Projekte
anzustoßen. Neben neuen Arbeitsschwerpunkten präsentiert sich
die Westfalen-Initiative in einem neuen Corporate Design mit
überarbeitetem Logo und neu gestalteter Internetseite
(www.westfalen-initiative.de). Das Westfalen-Ross bleibt
Bestandteil des Logos, der Schriftzug Westfalen-Initiative
tritt deutlicher in den Vordergrund. So möchte die
Westfalen-Initiative fortan präsenter für die Belange
Westfalens eintreten.

Erfolgreich: Internationales Orgelfestival Westfalen-Lippe

Mit dem Abschlusskonzert von Andreas Sieling und den
Westfälischen Kammersolisten in Steinfurt-Borghorst am 14.
November endete das diesjährige Internationale Orgelfestival
Westfalen-Lippe des Vereins Westfalen-Initiative. Das gesamte
Orgelfestival 2010 war ein großer Erfolg. Steigende
Zuschauerzahlen und eine begeisterte Resonanz in der Presse
sind hierfür ein Beleg. Das Festival ?startete fulminant? in
Rheda-Wiedenbrück (Westfalenblatt) sein "anspruchsvolles
Programm begeisterte Besucher" in Bocholt (Borken Bocholter
Volksblatt), hatte "Bravour-Arien und Besinnlichkeit" auf dem
Programm (Lippische Landeszeitung) und konnte "Begeisterte
begeistern" (Neue Westfälische). Das kommende Jahr 2011 steht
wieder ganz im Zeichen des Nachwuchses: Der Internationale
Westfälische Orgelwettbewerb wird erneut ausgeschrieben. 2013
findet dann voraussichtlich das nächste Internationale
Orgelfestival Westfalen-Lippe statt. Informationen zu Festival
und Wettbewerb finden Sie unter
www.orgelfestival-westfalen-lippe.de. Tomasz Adam Nowak in der
Berliner Philharmonie

Am 24. Oktober konnte man "den perfekten Sonntag in der
Philharmonie" in Berlin verbringen (Zeit-online). In der Reihe
"Orgel präsentiert von Ulrich Eckhardt" konzertierte Tomasz
Adam Nowak, der künstlerische Leiter des Internationalen
Orgelfestivals Westfalen-Lippe, an der Karl-Schuke-Orgel der
Philharmonie. Auf dem Programm standen Werke von Richard Wagner,
Johann Sebastian Bach, Max Reger und César Franck sowie eigene
Improvisationen. Weitere Informationen über die Veranstaltungen
in der Philharmonie im Netz unter
www.berliner-philharmoniker.de.

Täglich aktuelle Nachrichten aus Westfalen: Westfalen heute

Ob kulturelle Höhepunkte, politische Entwicklungen oder Neues
aus der Forschung - Westfalen heute informiert über Themen, die
in Westfalen und darüber hinaus wichtig und interessant sind.
Neuigkeiten können auf der Internetseite www.westfalen-heute.de
per Twitter oder RSS-Feed eingesehen, aber auch kostenlos
abboniert werden. Die aktuellen Meldungen werden den Abonnenten
und den Redaktionen in Westfalen montags bis freitags per
E-Mail zugeschickt. Ein zusätzliches Angebot für
Journalistinnen und Journalisten bietet ein täglicher
Nachrichtenüberblick, der auf die jeweiligen Interessen
abgestimmt werden kann. Hinweise auf Recherchequellen sowie
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner liefern Redaktionen
einen zusätzlichen Benefit für die redaktionelle Arbeit. Die
redaktionelle Verwendung der veröffentlichten Meldungen ist
kostenfrei. Westfalen heute wird herausgegeben vom
Nachrichtenservice Westfalen und ist ein Projekt der
LWL-Kulturstiftung.

GWK schreibt Förderpreise aus

Die Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit
e. V. (GWK) vergibt auch in 2011 je zwei Förderpreise für
Klassische/Neue Musik und den Bereich der Bildenden Kunst sowie
einen Förderpreis für Literatur. Bis zum 5. März können sich
hochtalentierte junge Musiker, bis zum 2. Mai junge Künstler
für die Kategorien Kunst und Literatur bewerben. Die
Bewerberinnen und Bewerber müssen in Westfalen-Lippe geboren
sein, dort seit mindestens zwei Jahren leben oder aber ihren
Hochschulabschluss in der Region erworben haben. Die
Preisverleihung findet am 25. November 2011 im MARTa Herford
statt. Neben den Preisgeldern bietet die GWK den Preisträgern
die Möglichkeit, ihr Können Können in Konzerten, einer
Ausstellung und Lesungen einem interessierten Publikum zu
präsentieren. Weitere Informationen finden Sie im Netz unter
www.gwk-online.de.

Stadt Arnsberg mit Deutschem Engagementpreis ausgezeichnet

Über 23 Millionen Menschen engagieren sich für die
Gesellschaft. Egal, ob jemand mit Zeit, Geld oder Ideen
Unterstützung leistet - geben gibt einen ganz persönlichen
Mehrwert. Die Kampagne "Geben gibt." stellt die vielen Facetten
des freiwilligen Engagements vor, um dafür zu begeistern.
Initiatoren der Kampagne sind die großen gemeinnützigen
Dachverbände sowie bundesweite Netzwerke und Initiativen, die
sich zum "Bündnis für Engagement" zusammengeschlossen haben. Am
4. Dezember wurde in Berlin zum zweiten Mal der Deutsche
Engagementpreis vergeben. Aus 800 Teilnehmern wählte die Jury
die Gewinner der Kategorien Dritter Sektor, Politik &
Verwaltung, Einzelperson, Wirtschaft und Jugendengagement.
Geehrt wurden neben dem Bundesverband Menschen in Insolvenz und
neue Chancen e.V., der Zeitung "B.Z." mit ihrem Projekt
"Berliner Helden", Kazim Erdogan, Initiator der Initiative
"Aufbruch Neukölln" und dem Verein "Schüler helfen Leben" auch
die Stadt Arnsberg. Den Publikumspreis erhielt Ali Dogan, Bund
der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland. Eröffnet wurde
die Preisverleihung unter anderem von Bundesfamilienministerin
Kristina Schröder. Die Stadt Arnsberg, Gewinnerin in der
Kategorie "Politik & Verwaltung", hat das Konzept "Mehr
Lebensqualität im Alter - Jung und Alt meistern die Zukunft!"
bereits Mitte der neunziger Jahre ins Leben gerufen. Hier
werden maßgeschneiderte Angebote für verschiedene Zielgruppen
von Stadtplanern, Soziologen, Pädagogen, Politikern und Bürgern
erarbeitet, um Lösungswege für die veränderten Bedürfnisse des
gesellschaftlichen Zusammenlebens als soziale Stadt für alle
Generationen zu eröffnen. Einen zentralen Stellenwert haben
dabei Bildungsprojekte und die altersgruppenübergreifende
Förderung des bürgerschaftlichem Engagements: So gründete die
Stadt z. B. eine Seniorenakademie, die Leitstelle "Zukunft
Alter" begleitet Engagierte aller Generationen und koordiniert
deren Einsätze. In einem speziellen Demenz-Projekt werden zudem
Begegnungen von jungen und alten, gesunden und kranken Menschen
angeregt, um Demenzkranke Mitbürger weiterhin in die
Gemeinschaft zu integrieren. - Mehr zur Kampagne und den
Preisträgern unter www.geben-gibt.de. Leibniz-Preis 2011 für
westfälische Forscherinnen

Die Chemieingenieurin Prof. Dr. Gabriele Sadowski und die
Physikerin Prof. Dr. Christine Silberhorn erhalten den
Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2011. Die Auszeichnung der
Deutschen Forschungsgemeinschaft gilt als deutscher Nobelpreis
und ist mit jeweils 2,5 Millionen Euro Forschungsgeld dotiert.
Prof. Gabriele Sadowski, Jahrgang 1964, ist Inhaberin des
Lehrstuhls für Thermodynamik der Fakultät Bio- und
Chemieingenieurwesen der Technischen Universität Dortmund und
wird für ihre wegweisende Forschung an der Schnittstelle
zwischen Ingenieur- und Naturwissenschaften ausgezeichnet.
Christine Silberhorn, 36 Jahre alt, ist Professorin mit
Schwerpunkt Quantenphysik, also der Physik kleinster Teilchen,
an der Universität Paderborn. Sie erhält den Leibniz-Preis für
ihre "bahnbrechenden Arbeiten" zu experimentellen und
theoretischen Aspekten der Quanteninformationsverarbeitung.
Bundesweit werden zehn Wissenschaftler mit dem Leibniz-Preis
2011 ausgezeichnet.

Blick fürs Detail: Fotoausstellungen in Lüdenscheid und Rheine

Immer wieder geben öffentliche Stellen, Behörden oder auch
andere Institutionen, heimischen Künstlern die Möglichkeit,
deren Werke in ihren Räumen auszustellen und sie somit einer
breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Drei aktuelle
Ausstellungen seien hier exemplarisch genannt: Kleine Tiere
oder Pflanzen ganz groß ins Bild zu setzen, gehört zu den
Steckenpferden des Fotodesigners Andreas von Filke aus
Lüdenscheid. Für ihn sind Insekten und Blumen kleine
ästhetische Wunderwerke und dieser Blick spiegelt sich auch in
seinen Bildern. Sie bestechen durch Brillanz und eine besondere
Liebe zum Detail. Noch bis zum 3. Januar 2011 stellt der
Fotograf seine Bilder im Bürgerbüro des Märkischen Kreises im
Lüdenscheider Kreishaus, Heedfelder Straße 45 zu den üblichen
Öffnungszeiten aus. In Rheine gibt es gleich zwei spannende
Fotoausstellungen zu sehen. Im Falkenhof Museum stellt noch bis
zum 20. Februar 2011 "stadt-still-leben" Aufnahmen des
Fotografen Hermann Willers in Bildpaaren gegenüber. Der
Betrachter wird auf Streifzüge durch Städte und Metropolen
mitgenommen. Münster, Berlin, Rom, das Ruhrgebiet und natürlich
seine Heimatstadt Rheine sind Schauplätze der ungewöhnlichen
Stadtansichten von Willers, die den Betrachter durch ungewohnte
Perspektivwahl überraschen und zugleich immer wieder die
Schönheit alltäglicher Szenen offenbaren. Öffnungszeiten:
mittwochs bis sonntags von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr. Das
Kloster Bentlage präsentiert bis zum 9. Januar 2011 die
retrospektive Ausstellung "Berthold Socha: Photographien
1969-2009". Sie war auch schon in Oldenburg, Emden und Ahlen zu
sehen und zeigt u. a. Portraits, Landschaften Europas und
Arbeiten zur Industriekultur, insbesondere des Ruhrgebietes.
Geöffnet dienstags bis samstags von 15 bis 17 Uhr sowie sonn-
und feiertags 11 von 17 Uhr.

Westfälischer Expressionismus-Ausstellung in Bielefeld

Mit einer großen Ausstellung von rund 180 Gemälden, Aquarellen,
Zeichnungen und druckgrafischen Werken gibt die Kunsthalle
Bielefeld noch bis zum 20. Februar 2011 einen grundlegenden
Überblick zum Westfälischen Expressionismus. 1902, als Karl
Ernst Osthaus in Hagen das Museum Folkwang gründet, hält die
Moderne Einzug in Westfalen. Mit ihr entsteht der westfälische
Expressionismus, der bis in die 1930er Jahre hinein zwischen
ländlicher Tradition und modernem Stadtleben seinen durchaus
eigenen Stil etabliert und einen wichtigen Beitrag zur
deutschen Moderne leistet. Während die gebürtigen Westfalen
August Macke und Hermann Stenner ihren künstlerischen Wegen aus
der Heimat ins Rheinland und nach Stuttgart folgen, bezieht
Christian Rohlfs, aus Schleswig-Holstein kommend, auf Einladung
von Osthaus in Hagen sein Atelier. Soest wird mit dem
Künstlerkreis um Wilhelm Morgner und Eberhard Viegener zu einem
Zentrum der westfälischen Moderne. In Bielefeld erweist sich
die 1907 gegründete Kunstgewerbeschule, obwohl vorrangig der
handwerklichen Ausbildung gewidmet, bald auch als ein Motor
moderner Bestrebungen in Kunst und Gestaltung. Zwischen der
?Brücke? und dem ?Blauen Reiter?, zwischen den deutschen
Kunstzentren Dresden, Berlin und München, in denen die
Expressionisten von sich reden machen und das künstlerische
Welt- und Selbstverständnis der Zeit revolutionieren, findet
die Region vom Ruhrgebiet bis zum Teutoburger Wald kaum
Aufmerksamkeit, und Westfalens Moderne gerät nur selten in den
Blick der Kunstwelt. Erst als die Nationalsozialisten 1933 die
fortschrittlich orientierte "Vereinigung westfälischer Künstler
und Kunstfreunde" verbieten, wird das Erreichte im Rückblick
deutlich. - Weitere Informationen unter
www.kunsthalle-bielefeld.de. Corveys Weg zum Weltkulturerbe

Schon 1998 hat die Landesregierung beschlossen, die ehemalige
Reichsabtei Corvey für die UNESCO-Liste des Kulturerbes der
Welt anzumelden. Die Antragstellung ist sehr vielfältig und
komplex und bedarf zahlreicher Arbeitsschritte, sowohl in
administrativer wie auch in wissenschaftlicher Hinsicht. Die
Formulierung des Antrags übernimmt die Leiterin des Referats
Baudenkmalschutz und Baudenkmalpflege im Ministerium für
Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr NRW, Dr.
Birgitta Ringbeck. Ringbeck ist zudem Delegierte der
Kultusministerkonferenz beim Welterbekomitee der UNESCO und hat
am 2. Dezember im Schloss Corvey "Das Weltkulturerbeprogramm
der UNESCO - Chancen und Perspektiven für Corvey" informiert.
Ziel sei, den Antrag zum 1. Februar 2012 dem Welterbe-Zentrum
in Paris vorzulegen. Bei den Vorbereitungen bringe der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das geballte Wissen
ein, das in 50-jähriger Forschungsarbeit zusammengetragen
worden sei. Vom Welterbe-Status würde nicht nur Corvey, sondern
die gesamte Region profitieren.

Regionalinitiativen stellen vor

Neuer OWL Kulturförderpreis würdigt engagierte Unternehmen

Kunst und Kultur machen eine Region reicher und eröffnen
oftmals neue Sichtweisen. Die Kulturschaffenden werden dabei
häufig tatkräftig von Unternehmern unterstützt. Dieser Einsatz
soll in Ostwestfalen gewürdigt werden: 2011 wird erstmals der
OWL Kulturförderpreis verliehen. Mit der Auszeichnung sollen
Unternehmer aus Ostwestfalen-Lippe geehrt werden, die sich
besonders vorbildlich für Kunst und Kultur in der Region
engagieren. Die Verbindung zwischen Wirtschaft und Kultur soll
weiter gestärkt werden, um die Region insgesamt voran zu
bringen. Die Gesellschafterversammlung der OstWestfalenLippe
Marketing GmbH wird den Preis gemeinsam mit der Detmolder
Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Dr. Reinhard
Zinkann (Miele & Cie.) und den Industrie- und Handelskammern
Ostwestfalen und Lippe verleihen. Die Ziele der undotierten
Auszeichnung: Vorbildlichen Förderern der Kultur auf sichtbare
Weise danken, andere Unternehmen zum Nachahmen anspornen und
damit die kulturelle Vielfalt in OWL fördern. Im März 2011 wird
die Ausschreibung veröffentlicht, Vorschläge können dann beim
Kulturbüro der OstWestfalenLippe Marketing GmbH eingereicht
werden (www.ostwestfalen-lippe.de).


Termine

Bis 22. Dezember 2010 Westfalen entdecken, Fotoausstellung im
LWL-Landeshaus, Münster; www.lwl.org

Bis 30. Januar 2011 Bilder machen Bilderbücher, Hamaland-Museum
in Vreden; www.hamaland-museum.de

7. bis 9. Januar 2011 Internationales Jazzfestival Münster,
Städtische Bühnen Münster; www.jazzfestival-muenster.de

Ab 17. Januar 2011 Architektur im Kontext. Werkvorträge im
LWL-Landeshaus, Münster. Weitere Informationen:
www.lwl-landschafts-und-baukultur.de


INFO

Westfalen-Initiative
Piusallee 6
48147 Münster
Tel.: 0251/5 91 64 06
Fax: 0251/5 91 32 49
E-Mail: info at westfalen-initiative.de
URL: www.westfalen-initiative.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 22 11:29:26 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Dec 2010 11:29:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Aus der Waermestube des mittelalterlichen Klosters:
LWL-Forscher entdecken die aeltesten Ofenkacheln Westfalens
Message-ID: 4D11E116.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.12.2010, 14:46


AKTUELL

Aus der Wärmestube des mittelalterlichen Klosters:
LWL-Forscher entdecken die ältesten Ofenkacheln Westfalens

Wissenschaftler des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
haben in Paderborn die bislang ältesten sicher datierten
Ofenkacheln Westfalens entdeckt. Im Magazin der
Stadtarchäologie stießen die Experten des Forschungsprojektes
"Archäologie der werdenden Stadt Paderborn" auf 800 Jahre alte
Bruchstücke von Ofenkacheln aus einem Kloster. Die Funde sind
ab sofort im Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn zu sehen.

Es war ein typischer Magazinfund: Scherben von mindestens drei
Ofenkacheln konnte die Archäologin Eva Manz mittelalterlichen
Schichten zuweisen, in denen sich Münzen um 1100 und aus dem
frühen 12. Jahrhundert befanden. Da der LWL-Numismatiker Dr.
Peter Ilisch davon ausgeht, dass diese Münzen höchstens 30
Jahre im Umlauf waren, lag hiermit erstmals eine sichere
Datierung von Ofenkacheln vor der Mitte des 12. Jahrhunderts
vor.

Die Funde stammen von einer Ausgrabung im Kloster Abdinghof.
Hier beheizte der Kachelofen vor 800 Jahren einen Raum, in dem
sich die Mönche aufwärmten. Kachelöfen sind für diese Zeit in
Süddeutschland und im Rheinland häufig nachgewiesen. In
Westfalen wurden bisher nur für Höxter und Corvey solch frühe
Datierungen vorgeschlagen. Die Paderborner Kacheln ermöglichen
den Wissenschaftlern nun, weitere frühe Öfen zu datieren -
allein durch Stilvergleiche, denn auf weitere Münzen oder
andere festdatierbaren Funde sind sie jetzt nicht mehr
angewiesen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 22 11:34:22 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Dec 2010 11:34:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Oeffnungszeiten der LWL-Museen rund um die Feiertage:
Filmwerkstatt in Herne und Weihnachtsmaerchen an Heiligabend
Message-ID: 4D11E23E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.12.2010 13:16


AKTUELL

Öffnungszeiten der LWL-Museen rund um die Feiertage:
Filmwerkstatt in Herne und Weihnachtsmärchen an Heiligabend

Kultur zum Dessert? Nach Festtagsbraten und Familienbesuchen
kann der Besuch im Museum ein leicht verdaulicher Nachschlag
sein. Damit niemand zwischen den Feiertagen vor verschlossenen
Türen steht, macht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
auf die besonderen Öffnungszeiten seiner Museen aufmerksam.

Sogar an Heiligabend öffnet das LWL-Museum für Naturkunde in
Münster und verkürzt das Warten aufs Christkind: Das LWL-Museum
hat am 24. Dezember von 11 bis 16 Uhr geöffnet, im Planetarium
gibt es ein besonderes Angebot. Kinder ab fünf Jahren können um
12 Uhr die Kindershow "Wer rettet den Weihnachtsmann?" erleben.
Dabei ist ihre Mithilfe gefragt, denn Weihnachten gibt es ein
großes Problem: Es ist ganz kurz vor Heiligabend, und der
Weihnachtsmann schläft. Da muss der geheimnisvolle WiderWicht
seine Hand im Spiel haben. (Eintritt 3 Euro bzw. 5,50 Euro).

Um 13 Uhr läuft für die größeren Kinder ab acht Jahren das
Programm "Sternenglanz zur Weihnachtszeit". Das Programm
berichtet über Sterne und Sternbilder, die in der
Weihnachtszeit zu sehen sind. Besonders geht es um den "Stern
von Bethlehem" (Eintritt 3 Euro bzw. 5,50 Euro).

Um 14 Uhr liest Beate Reker im LWL-Planetarium für Kinder ab
sechs Jahren aus "Ein Weihnachtsmärchen" nach Charles Dickens.
Ebenezer Scrooge besaß viel Geld. Er hätte sich und vielen
Menschen eine Freude machen können. Aber das wäre ihm nie
eingefallen. Nicht einmal zu Weihnachten, denn Scrooge war
geizig, unfreundlich und hart gegen sich und andere. Doch in
dieser Weihnachtsnacht geschieht etwas, das ihn die Welt mit
anderen Augen sehen lässt. (Eintritt: 3 Euro).

Um 15 Uhr lässt Beate Reker dann alle Träumer bei "Der Kleine
Prinz" zu Wort kommen. Den Klassiker von Antoine de
Saint-Exupéry liest die Schauspielerin als rund einstündige
Version unter dem Sternenhimmel im Planetarium des LWL-Museums
für Naturkunde. (Eintritt: 4,50 Euro).

Eintrittskarten sind dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr im
LWL-Museum für Naturkunde (Telefon 0251 591-05) an der
Sentruper Str. 285 in Münster erhältlich. Das
LWL-Naturkundemuseum in Münster bleibt, am 25., 27. und 31.
Dezember geschlossen. An den übrigen Tagen (auch am 2.
Weihnachtstag und an Neujahr) sind Museum und Planetarium von 9
bis 18 Uhr geöffnet.

Kunst und Kultur findet auch zwischen den Jahren statt: Das
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
bietet am Sonntag, 26. Dezember, um 16 Uhr eine Führung durch
die Dauerausstellung "Aufgemischt" an. Das Thema lautet "Himmel
und Erde berühren sich". Außerdem findet bereits um 15 Uhr eine
Führung durch die Sonderausstellung "Neue Alchemie. Kunst der
Gegenwart nach Beuys" (bis 16. Januar) statt.

Wer nach den Feiertagen Lust auf Abwechslung hat, kann am
Donnerstag, 30. Dezember, um 12.30 Uhr bei der "Kunstpause"
mehr über den Künstler Antoni Tàpies erfahren. Am gleichen
Abend bietet das LWL-Museum um 19 Uhr eine Führung zum Thema
"Expressionismus" in der Ausstellung "Aufgemischt" an.

Für Kinder und Jugendliche wird es nach Neujahr spannend: Vom
4. bis 6. Januar finden die Workshops "Stadtansichten" (jeweils
von 10 bis 13 Uhr) und "Comic-Helden" (jeweils von 14 bis 17
Uhr) statt. Sechs- bis Zehnjährige entwerfen winterliche
Stadtansichten und Landschaften, bei den 11- bis 15-Jährigen
geht es darum, sich von der Sammlung des LWL-Landesmuseums zu
einem eigenen Comic inspirieren zu lassen.

Am 24., 25. und 31. Dezember bleibt das LWL-Landesmuseum
geschlossen. Am Donnerstag, 23. Dezember, schließt das
LWL-Landesmuseum bereits um 18 Uhr.

Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur Am
26. Dezember und am 1. Januar führen jeweils öffentliche
Rundgänge um 13.30 Uhr durch die Ausstellung in der
historischen Klausur des ehemaligen Klosters Dalheim in
Lichtenau (Kreis Paderborn) und um 15 Uhr durch die Ausstellung
in den neu errichteten Obergeschossen. Die Teilnahmegebühr
beträgt 2,50 Euro pro Person zuzüglich Eintritt (Erwachsene 6
Euro, ermäßigt 3,50 Euro, Kinder von 6 bis 17 Jahren 2,20
Euro). Am 24., 25. und 31. Dezember bleibt das Museum
geschlossen.

Das Klosterwirtshaus hat über die Öffnungszeiten des Museums
hinaus am 1. Weihnachtstag von 11 bis 15 Uhr geöffnet und lädt
auch am 2. Weihnachtstag von 11 bis 18 Uhr zu einem besonderen
mehrgängigen Weihnachtsmenü ein. Um Reservierung wird gebeten
unter Telefon (05292) 932710. Der Zugang zum Klosterwirtshaus
ist frei (Betriebsferien vom 3. bis 17. Januar).

Am 2. Weihnachtstag (26.12.) bietet das LWL-Museum für
Archäologie in Herne um 14 Uhr unter dem Titel "gesucht.
gefunden. ausgegraben" eine Führung durch die Dauerausstellung
an. Brauchtümer rund um das Weihnachtsfest stehen um 16 Uhr im
Mittelpunkt der Führung "Weihnachts-Geschichte".

In der Zeit vom 28. bis 30. Dezember bietet das LWL-Museum mit
der "Filmwerkstatt" ein dreitägiges Ferienprogramm für Kinder
im Alter von zehn bis zwölf Jahren. Bei diesem Angebot, das
jeweils von 10 bis 15 Uhr dauert, erstellen die Teilnehmer mit
Hilfe der sogenannten "Trickboxx" einen Trickfilm zu Themen aus
der westfälischen Geschichte. Am 2. Januar können sechs- bis
siebenjährige Kinder um 14 und um 16 Uhr bei dem Programm
"Kalle und die Tiere der Eiszeit" die Geschichte eines Knochens
aus der Eiszeit erkunden. Jeweils zur gleichen Zeit bietet das
Museum die Erwachsenenführung "gesucht. gefunden. ausgegraben"
durch die Dauerausstellung an. Am 24., 25. und 31. Dezember
sowie am 1. Januar bleibt das Museum geschlossen.

Das LWL-Römermuseum in Haltern am See zeigt am 2. Weihnachtstag
um 14 und 15 Uhr den 20-minütigen Film "In einer römischen
Familie". Vom 28. bis 30. Dezember und vom 4. bis 7. Januar
bietet das LWL-Römermuseum täglich in der Zeit von 10.30 bis
12.30 Uhr die Weihnachtsferienaktion "Die Weihnachtsgeschichte
einmal anders" für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren an.

Bei der Führung "Mit Asterix durchs Römerlager Haltern" machen
sich Erwachsene und Kinder ab neun Jahren am 2. Januar um 14
Uhr auf den Spuren des bekannten Galliers auf den Weg durch die
Dauerausstellung.

Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar bleibt das
Museum geschlossen.

Das Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn bleibt an
Heiligabend, am 1. Weihnachtstag und an Silvester geschlossen,
an Neujahr ist es dagegen geöffnet. Am 2. Weihnachtstag und 2.
Januar bietet das Museum jeweils um 15 Uhr eine öffentliche
Führung durch die Dauerausstellung an.

Bei einer Ferienaktion erforschen am 28. Dezember Kinder im
Alter von sechs bis acht Jahren in der Zeit von 15 bis 16.30
Uhr mit Kalle dem Museumsmaulwurf einen archäologischen Fund.
Dabei geht es um frühmittelalterliche Textilherstellung.

"Im Auftrag des Königs" sind Zehn- bis Zwölfjährige bei der
Ferienaktion am 4. Januar in der Zeit von 15 bis 17 Uhr
unterwegs. Dabei werden sie zu Schreibern am Hofe des Kaisers.
Als Beispiel dient das Weihnachtsfest 1023, als Heinrich II. in
Paderborn wichtige Beschlüsse verkündete und von seinen
Schreibern festhalten ließ. Die Jugendlichen erstellen eine
eigene Wachstafel - den Notizblock des Mittelalters.

LWL-Industriemuseum Henrichshütte "macht durch" Die Standorte
des LWL-Industriemuseums haben zum letzten Mal in diesem Jahr
am 23. Dezember geöffnet, nach der Weihnachtspause sind sie ab
dem 2. Januar wieder zu den üblichen Zeiten für die Besucher
geöffnet. Diese Regelung gilt für die Zeche Zollern in Dortmund,
die Zeche Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis), das
Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen)
, das Textilmuseum in Bocholt (Kreis Borken), das
Ziegeleimuseum in Lage (Kreis Lippe) und die Glashütte Gernheim
in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke). Während die Bochumer
Zeche Hannover bereits seit Ende Oktober geschlossen ist, macht
die Henrichshütte Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis) besondere
Angebote: Am 26. Dezember findet in der Zeit von 11 bis 16 Uhr
Jomo's Modelleisenbahn- und Spielzeugmarkt in der Gebläsehalle
statt (Eintritt inkl. Museumsbesuch 3,50 Euro). Auf rund 400
Tischmetern finden Modellbaufans Eisenbahnen aller Spurweiten
und Hersteller sowie jede Menge Zubehör. Auch die Freunde von
Modellautos finden ein großes Angebot an reizvollen Unikaten
und neuen Modellen.

Ebenfalls am 2. Weihnachtstag bietet das LWL-Museum in
Hattingen um 11.30 Uhr einen Sonntagsspaziergang und um 14.30
Uhr, um 15.30 Uhr und um 16.30 Uhr eine Führung durch den
Luftschutzstollen an. Außerdem startet um 14.30 Uhr die
"Ratten-Kinderführung" und um 15 Uhr eine Stahlführung (alle
Führungen kostet 2 Euro plus Museumseintritt). An Silvester
veranstaltet die Gastronomie "Henrichs" einen Silvester-Ball.
Infos und Karten unter Tel.: 02324 685963).

Am 1. Januar bietet der LWL um 17 Uhr einen Neujahrsspaziergang
durch sein Industriemuseum an. (Kosten: Erwachsene 5 Euro,
Kinder ab sechs Jahren 2 Euro). Bis 17 Uhr bleibt das Museum an
diesem Tag geschlossen. Ebenfalls geschlossen ist das Museum am
24., 25. und 31. Dezember.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 22 11:39:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Dec 2010 11:39:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Migration ausstellen: LWL praesentiert
Internet-Portal zu Migrationsausstellungen in Museen
Message-ID: 4D11E362.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.12.2010, 14:09


AKTUELL

Migration ausstellen
LWL präsentiert Internet-Portal zu Migrationsausstellungen in
Museen

Zum internationalen Tag der Migranten am 18. Dezember eröffnet
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sein
Internetportal http://www.migration-ausstellen.lwl.org. Das
Angebot ist eine Informationsplattform für alle, die sich für
Migrationsgeschichte in Museen interessieren.

"Mit dem Internetportal leistet der LWL einen wichtigen Beitrag,
die museale Arbeit zur Migrationsgeschichte nicht nur in
Westfalen-Lippe, sondern bundesweit zu vernetzen. Angesichts
der Aktualität des Themas und der anstehenden Jahrestage der
Anwerbeabkommen der Bundesrepublik mit europäischen
Nachbarstaaten gibt es gegenwärtig einen hohen Bedarf an
Information und fachlichem Austausch", erklärt
LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschhoff-Thale. "Das Portal
dient aber nicht nur dem Austausch der Fachleute, sondern
versteht sich auch als Kommunikationsplattform für alle
Interessierte", so Rüschhoff-Thale weiter.

Das Portal

"Das Internet-Portal http://www.migration-ausstellen.lwl.org
vereint die wichtigste Migrationsausstellungen an einem Ort,
nennt Ansprechpartner und dient auch als Archiv für kleinere
Ausstellungen, die eine hohe Bedeutung für die Geschichte vor
Ort haben und ohne das Portal schnell in Vergessenheit geraten
könnten", erklärt Osses. An den Start geht das Portal mit zwölf
Wechselausstellungen, drei Dauerausstellungen sowie zwei
künftigen Projekten. Dabei ist das Angebot auf Aktualität und
Wachstum ausgelegt. Informationen über aktuelle, geplante und
bereits gelaufene Ausstellungen werden fortlaufend integriert.
Die Präsentation von sechs weiteren Ausstellungen und Projekten
ist bereits in Vorbereitung.

http://www.migration-ausstellen.lwl.org stellt
Wechselausstellungen, Dauerausstellungen und geplante
Ausstellungsprojekte zu Migrationsthemen vor. Zentrale Aspekte
sind die Idee und das Konzept der Ausstellung, die Erfahrungen
bei der Vorbereitung, Durchführung und nach Ende der
Ausstellung, sowie Vermittlungsangebote und Begleitprogramme.
Daneben gibt das Internetangebot die Möglichkeit, Blicke in die
Ausstellung und auf herausragende Exponate zu präsentieren.
Ansprechpartner und eine Literaturliste runden das Angebot ab.
Eine Linkliste vernetzt das Portal mit anderen
Internetangeboten zum Sammeln, Vermitteln sowie zu Museen zur
Migrationsgeschichte und Communities von Migranten.

Die Idee für das Projekt geht auf die Tagung "Stadt - Museum -
Migration" zurück, die das LWL-Industriemuseum im vergangenen
Jahr gemeinsam mit dem Stadtmuseum Stuttgart und dem Netzwerk
Migration in Europa ausgerichtet hat. Entwickelt wurde das
Portal vom LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum, das
sich in den vergangenen Jahren mit Ausstellungen,
Veranstaltungen und Internetprojekten zu einem wichtigen Akteur
in der Migrationsgeschichte etabliert hat.

Hintergrund:

Die Aktualität der Debatte um Integration und Migration
spiegelt sich seit einigen Jahren in den Programmen der Museen
in Deutschland wider. So zeigten im Jahr 2005 große Museen wie
das Deutsche Historische Museum Berlin und das Haus der
Geschichte in Bonn Ausstellungen zur langen Tradition der
Migration nach und aus Deutschland sowie zur Geschichte von
Flucht und Vertreibung. Im selben Jahr präsentierte das
LWL-Industriemuseum in Dortmund mit der Ausstellung "Aufbau
West" den Anteil von Vertriebenen am Wiederaufbau, und das
bundesgeförderte "Projekt Migration" stellte in Köln neue
Blicke auf die Geschichte der Arbeitsmigration in die
Bundesrepublik und die DDR dar. Zur Zeit widmen sich immer mehr
regionale und lokale Museen der Geschichte von Zuwanderung und
Zuwanderern. Zunehmend suchen auch Selbstorganisationen von
Migranten und andere Bildungsträger nach den Spuren der
Zuwanderung im lokalen Umfeld.

"Das Interesse an der Migrationsgeschichte steigt stetig an.
Museen bieten einzigartige Möglichkeiten, die Geschichte
zusammen mit Migranten aus verschiedenen Perspektiven zu
beleuchten und zu vermitteln. Diese wichtige Aufgabe wollen wir
mit dem Portal unterstützen", erklärt Dietmar Osses, Sprecher
des Arbeitskreises Migration im Deutschen Museumsbund und
Leiter des LWL-Industriemuseums Zeche Hannover in Bochum.


INFO

URL: http://www.migration-ausstellen.lwl.org

Kontakt:
LWL-Industriemuseum
Redaktion migration-ausstellen.de
Jana Golombek
E-Mail: jana.golombek at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 22 11:41:55 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Dec 2010 11:41:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Volkskundler auf der Spur der Geschenkebringer:
Santa Claus hat deutsche Wurzeln
Message-ID: 4D11E403.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.12.2010, 11:35


AKTUELL

Wer bringt die Weihnachtsgeschenke?
LWL-Volkskundler auf der Spur der Geschenkebringer: Santa Claus
hat deutsche Wurzeln

Wer bringt Weihnachten die Geschenke? Einer großen
volkskundlichen Umfrage von 1930 zufolge teilten sich vor 80
Jahren Christkind und Weihnachtsmann noch die Arbeit des
Geschenkebringens. Während das Christkind vor allem für West-,
Südwest-, Süddeutschland und Schlesien zuständig war, schleppte
der Weihnachtsmann seinen Gabensack durch ganz Mittel-, Nord-
und Ostdeutschland. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich die
Popularität des Weihnachtsmannes jedoch merklich gesteigert,
während die recht alte Figur des Christkindes ein wenig in
Vergessenheit zu geraten scheint.

Bereits Martin Luther kannte die Figur des Christkindes. Seine
Gestalt verdankt es wohl einem engelsgleichen Wesen, das schon
vor der Reformationszeit ausgestattet mit Schleier, Krone und
Engelsflügeln bei Weihnachtsumzügen die Engelschar anführte.
Der Weihnachtsmann ist eine wesentlich jüngere Erscheinung: Er
gesellte sich erst im 19. Jahrhundert zu Nikolaus und
Christkind hinzu. In seiner Gestalt vereinen sich Eigenschaften
des Nikolaus und des Knechts Ruprecht, von dem er Pelzrock,
Kapuze, Stiefel, Sack und Rute entlieh.

"Der Weihnachtsmann tritt meist als eine Art Vaterfigur mit
nahezu unantastbarer Autorität auf. Mit seinem wallenden Bart
erinnert er die Kinder an den gütigen aber auch strengen
Gottvater. Er bietet der bürgerlichen Pädagogik die Möglichkeit,
Kinder für ihr Verhalten zu belohnen oder zu bestrafen",
erklärt Christiane Cantauw, Volkskundlerin beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

In dem Maße, in dem die pädagogische Seite des Weihnachtsmannes
in den Vordergrund rückte, verloren die religiösen Züge, dieser
an den Nikolaus angelehnten Gestalt, an Bedeutung. Die erste
Darstellung des Weihnachtsmannes stammt übrigens von Moritz von
Schwind, der 1848 einen "Herrn Winter" kreierte, der als alter
Mann in der Christnacht von Tür zu Tür geht und schaut, ob man
ihm nicht öffnet und von ihm einen geschmückten Weihnachtsbaum
als Geschenk annimmt. Auch der dicke Santa Claus stammt
keinesfalls von Coca Cola, sondern von dem deutschstämmigen
Zeichner Thomas Nast aus den USA. Er hatte seinen
Weihnachtsmann, der an den pfälzischen Pelznickel erinnert,
bereits 1881 für Harper?s Weekly gezeichnet.

"Bei aller Unterschiedlichkeit haben Nikolaus, Christkind und
Weihnachtsmann aber eines gemeinsam: Sie treten an die Stelle
der wirklichen Schenkenden und entbinden die Beschenkten von
der Pflicht eines Gegengeschenkes", so Cantauw.

Und was hatten Nikolaus, Weihnachtsmann und Christkind über die
Jahrhunderte so auf ihrem Schlitten oder in ihrem Sack?
"Während Adelige oder reiche Bürgerfamilien sich exklusive
Geschenke für ihre Kinder leisteten, gingen die Kinder der
armen Leute oft nahezu leer aus. Trommeln, Püppchen,
Steckenpferde, Bücher und Naschzeug fanden sich auf den
Gabentischen der Reichen, wie die Einkaufsliste eines
Oberstleutnants von 1641 belegt", zählt Cantauw auf. "Auch
Annette von Droste Hülshoff kaufte 1845 unter anderem goldene
Ohrringe, bunte Halstücher, Puppen und ein Schachspiel, um sie
zu Weihnachten zu verschenken. Bei Arbeitern, Bauern oder
kleinen Gewerbetreibenden mussten sich die Kinder dahingegen
mit selbstgestrickten Handschuhen, einem Gebildbrot [=Backwaren
in Gestalt von Menschen, Tieren oder Symbolen] oder
selbstgemachtem Holzspielzeug begnügen."

Bis in die Wirtschaftswunderzeit der 1950er Jahre und darüber
hinaus hatten diese deutlichen Unterschiede Bestand. "Und wer
glaubt, die Kinder eines Spielwarengeschäftsbesitzers hätten es
besonders gut gehabt, der sieht sich auch hier getäuscht. Alles,
was sich verkaufen ließ, wurde auch verkauft und die eigenen
Kinder erhielten dann die Ladenhüter - das war auch nach dem
Zweiten Weltkrieg noch gängige Praxis", berichtet Cantauw.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 22 11:49:34 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Dec 2010 11:49:34 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Jahrbuch des Kreises Unna 2011
Message-ID: 4D11E5CE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jessica Hohmann"
Datum: 09.12.2010, 13:41


SERVICE: TOC

Jahrbuch des Kreises Unna 2011
Bd. 32


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=35





Inhalt

S. 9f.
Peuckmann, Heinrich
"Der Ball war nicht drin!"
Beim SuS Kaiserau fing alles an
Torwart Hans Tilkowski erinnert sich

S. 11f.
Ramas, Francesca
Erinnerungen einer Enkelin: Ernst Oldenburg
Großer Künstler und liebevoller Großvater

S. 13-20
Nathusius, Jochen von
Die Fröndenberger Nonne und Stiftsdamen
Gut versorgt und dem Himmelreich etwas näher

S. 21f.
Sänger, Ralf
Der älteste Baum im Kreis Unna
Die Eiche von Hof Hueck: Einen alten Baum verpflanzt man nicht

S. 23-26
Börste, Barbara
Geschichtswerkstatt Bönen: Zeitzeugen erzählen
So war das damals
Das Wissen der Alten gilt es zu bewahren

S. 27-32
Schwarze, Anke
"Es waren da zehntausende Flüchtlinge"
Erinnerungen von Brigitte Buitinck und Annemarie Borowski

S. 33-36
Teimann, Egbert
UNsere Zeitung gibt es seit über 35 Jahren Service, Klatsch
und mehr Senioren schreiben über Senioren

S. 37f.
Fischer, Matthias
Neue Wohnformen im Alter
Das Mehrgenerationenhaus: Großfamilie Nachbarschaft

S. 39f.
Kunz, Anne
"Wenn man doch etwas Gutes tun kann ..."
Ilse Hallmann knüpfte vor über 30 Jahren erste Kontakte zur AWO

S. 41-44
Fertig-Möller, Heidelore
Die St. Christophorus-Stiftung ist heute Trägerin des
Krankenhauses
Das Heilig-Geist-Haus in Werne: Ein Platz für Alte und Kranke

S. 45f.
Peuckmann, Lukas
Der 67-jährige hat den Sport erst spät entdeckt
Hartmut Hempel ist der Marathon-Mann

S. 47-54
Maetzke, Susanne
Jugend und Alter im Sport in Werne
Die "Alten Herren" gibt es noch gar nicht so lange

S. 55-60
Oesterschulze, Merle
"Daß stillbeglückte Ruh', Zufriedenheit die Herzen der Bewohner
stets erfüllte"
Das Israelitische Altersheim für Westfalen in Unna

S. 61f.
Riedel, Karin
Den jüdischen Wurzeln verpflichtet
Im "Boni" finden Senioren ein Zuhause

S. 63-72
Dethlefs, Gerd
"All hie höret man sonsten nichts als von Kranksein und Sterben"
Zur Lebenserwartung der Prämonstratenser in Cappenberg

S. 73-88
Börste, Josef u. Schmidt, Uta C.
"Sie ist eine stattliche Erscheinung ..."
Maria Niggemeyer
Eine große alte Dame der Politik

S. 89-98
Gerlach, Andreas
Anmerkungen und Angebote aus der Altersmedizin
Älter werden im Kreis Unna?!

S. 99-112
Lichte, Jürgen
"Alt, älter ... Menschenbilder"
Arbeiten aus einem Foto-Projekt der VHS

S. 113-120
Zakel, Hans
"Weniger Kinder Roller - dafür mehr Rollatoren"
Das Altern, die alternde Gesellschaft und der Kreis Unna

S. 121f.
Rennspieß, Uwe
Welche Bedürfnisse haben ältere Fahrgäste?
Die VKU macht sich fit für den demographischen Wandel

S. 123-126
Peuckmann, Lukas
"Nicht jedes Weibchen passt zu einem Männchen"
Ernst Sosna ist Experte für südamerikanische Buntbarsche

S. 127 - 129
Peuckmann, Heinrich
Der Selmer Gymnasiallehrer Joachim Wittkowski
Widerstandskämpfern und anderen Helden auf der Spur

S. 130-134
Puls, Gerd
"Raus aus der Galerie, ran ans Publikum"
Kunst bewegt eine Stadt
Die Anfänge des Bergkamener Bilderbasars (bbb)

S. 135-140
Puls, Gerd
Aussichtspunkte im Kreis Unna: "gar so hässlich ist es
wirklich nicht"
Auf den Blickwinkel kommt es an

S. 141-144
Stoltefuß, Karl-Heinz
Als Altersruhesitz der Familie von Plettenberg erbaut
Einst sorgte das Denkmal für viel Streit: Heerens Pfarrhaus
wird 200 Jahre alt

S. 145-150
Lehnemann, Wingolf
Von gotischen Bögen zum 14-stöckigen Turm
50 Jahre Rathochhaus der Stadt Lünen

S. 151-155
Piehl, Jennifer
Ausgrabungen an der Grenze zu Unna-Massen
Ein Blick in den Alltag der älteren Eisenzeit

S. 156-163
Horstschäfer, Heinz-Josef
Der Rahlenbecksche Adelshof in Unna
Von Hafer und Bienen
Auf den Spuren alter Familiengeschichten

S. 164-169
Veranstaltungen in den Städten und Gemeinden