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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 1 10:50:55 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Oct 2010 10:50:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Altertumsverein Paderborn vergibt Preis
fuer Nachwuchswissenschaftler/innen
Message-ID: 4CA5BD0F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marianne Witt-Stuhr"
Datum: 30.09.2010, 15:28


AKTUELL

Altertumsverein Paderborn vergibt Preis für
Nachwuchswissenschaftler/innen

Der nach dem Vereinsgründer Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer
benannte Preis des Altertumsvereins Paderborn wird seit 1991
verliehen. Er richtet sich an engagierte Nachwuchshistoriker
und wird für hervorragende Arbeiten zur Geschichte Ost- und
Südwestfalens vergeben.

Die Auszeichnung ist mit 2.500 Euro dotiert.

Bewerbungen und Vorschläge für das Jahr 2011 (Arbeit in
doppelter Ausfertigung) müssen bis zum 31. Oktober 2010 beim
Vereinsdirektor oder bei der Vereinsgeschäftsstelle eingereicht
werden.


INFO

Die Satzung des Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preises kann auf
den Internetseiten des Altertumsvereins eingesehen werden:

URL: http://www.altertumsverein-paderborn.org


Die Bewerbungen sind zu richten an:

Vereinsdirektor
Dr. Hermann-Josef Schmalor, Bibliotheksdirektor
Erzbischöfliche Akademische Bibliothek
Leostr. 21
33098 Paderborn
Tel.: 05251 /290486
Fax: 05251 /282575
E-Mail: direktor at altertumsverein-paderborn.org

oder an:

Geschäftsstelle:
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Paderborn e.V.
Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv)
33095 Paderborn
Tel.: 05251 /88-1595
Fax: 05251 /88-2047
E-Mail: geschaeftsfuehrer at altertumsverein-paderborn.org

Über den Altertumsverein Paderborn

Der Altertumsverein Paderborn hat in seiner über 135-jährigen
Geschichte nachhaltige Spuren im ostwestfälischen Raum
hinterlassen. Seit seiner Gründung im Jahr 1824 steht er für
die Erhaltung und Sicherung historischer Dokumente. Damals
rettete der Verein die bedrohten Archivbestände von
säkularisierten Klöstern und gab das Westfälische Urkundenbuch
heraus.

Das Archiv und die Bibliothek des Altertumsvereins befinden
sich heute in der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek. Die
umfangreichen archäologischen, kunstgeschichtlichen und
numismatischen Sammlungen befinden sich in verschiedenen
Museen. In den vergangenen Jahren hat der Altertumsverein
zahlreiche historische Ausstellungen mit Exponaten und
Leihgaben unterstützt.

Mit der eigenen Reihe "Studien und Quellen zur westfälischen
Geschichte" fördert der Verein die wissenschaftliche
Regionalforschung. Gemein sam mit dem Landschaftsverband und
dem Altertumsverein Münster wird außerdem in jedem Jahr der
"Tag der westfälischen Geschichte" veranstaltet. Darüber hinaus
steht auch die Förderung von engagierten Nachwuchshistorikern
im Fokus der Vereinsarbeit: Jährlich wird der
Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis vergeben.

Mit diesem Preis werden Nachwuchswissenschaftler für
herausragende Arbeiten, die sich mit Geschichte Ost- und
Südwestfalens befassen, ausgezeichnet. Mitgliederversammlungen,
wissenschaftliche Vorträge, Ausstellungen, Studien- und
Museumsfahrten runden das Vereinsprogramm ab. Vereinsmitglieder
erhalten kostenlos die "Westfälische Zeitschrift" und die
Zeitschrift "Westfalen" und werden zu Vorträgen und Exkursionen
eingeladen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 1 10:53:32 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Oct 2010 10:53:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kunst der Gegenwart nach Beuys? Vortrag von Melanie
Bono im LWL-Landesmuseum, Muenster, 05.10.2010
Message-ID: 4CA5BDAC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.09.2010, 09:01


AKTUELL

Kunst der Gegenwart nach Beuys?
Vortrag von Melanie Bono im LWL-Landesmuseum

Mit der Ausstellung "Neue Alchemie. Kunst der Gegenwart nach
Beuys" (bis 16. Januar 2011) versammelt das LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte in Münster Arbeiten einer jungen
Künstlergeneration, die in ihrer Kunst wieder die Kraft des
Ursprünglichen, der Natur, der Energie und Transformation
beschwört. Melanie Bono, Kuratorin der Ausstellung, stellt am
Dienstag, 5. Oktober um 19 Uhr, in einem Vortrag Idee und
Konzeption von "Neue Alchemie" vor.

Melanie Bono hinterfragt die These einer "Bewegung" anhand von
Gemeinsamkeiten und auch Unterschieden in den einzelnen
gezeigten Positionen. Höchst individuelle, voneinander
unabhängige Einzelpositionen setzen sich zu einem Gesamtbild
zusammen, das in der Ausstellung erstmals als ein
zusammenhängendes Phänomen beschrieben wird. Die elf Künstler
sind selbst nicht mehr Zeugen von der Überlagerung der Person
Beuys mit seinem Werk, von seiner Präsenz und seinem Charisma
geworden, sondern kennen seine Kunst aus-schließlich über
medial vermittelte Bilder, Filme oder aus dem Museum als
statische, nicht mehr lebendige Werke.


INFO

Weitere Informationen finden Sie unter:
URL: www.lwl-landesmuseum-muenster.de.

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. +49 251 5907-01
Fax +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 1 11:11:11 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Oct 2010 11:11:11 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 444, August 2010
Message-ID: 4CA5C1CF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 01.10.2010, 11:30


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 444
August 2010


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169





ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]


Oehmichen, Jobst
Friedrich Christoph Müller: Pfarrer und Universalgelehrter
Der evangelische Theologe wirkte auch in Bad Sassendorf

Anon.
Auf historischen Pfaden
Die Nicolaikirche: Das älteste Bauwerk Lippstadts

Multhaupt, Hermann
Begehrte "Nester" für die Baumwollpflücker
Das Korbmacher-Museum in Dalhausen hat eine lange Tradition

Beaugrand, Günter
Noch mehr Glanz im alten Kloster
Das ehemalige Kloster Dalheim der Augustiner-Chorherren
ist nach historischem Vorbild neu entstanden

Keinemann, Heinz
Was kostet eine Million?
Meckingser Bürger verschenkte eine alte Banknote

Anon.
Gesangsunterricht in der Spinnstube
Herbstliches Alltagsleben in einem Bördedorf vor hundert Jahren

Anon.
Oma Margrets Kartoffelsuppe
Ein altes Rezept aus der Soester Börde





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 4 10:52:10 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Oct 2010 10:52:10 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Greifbare_Geschichte_des_Westmuenster?=
=?utf-8?q?landes=3A_Eheleute_Elling_stiften_gro=C3=9Fe_Teile_ihrer_Sammlu?=
=?utf-8?q?ng_dem_Hamaland-Museum?=
Message-ID: 4CA9B1DA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 29.09.2010, 10:37


AKTUELL

Greifbare Geschichte des Westmünsterlandes
Stühle, Bügeleisen und Steinzeug: Eheleute Elling stiften große
Teile ihrer Sammlung dem Hamaland-Museum

Wilhelm Elling hat ein gutes Auge für Schätze, die anderen
verborgen bleiben. Schon manches Mal hat er alte Tische und
Schränke im letzten Moment vor dem Weg ins Feuer bewahrt. Und
einige der Stücke, die andere wegwerfen wollten, gehören
inzwischen zur Sammlung des Hamaland-Museums, das Elling von
1965 bis 1994 geleitet hat. "Für einen Museumsleiter ist
Sammeln eine der dienstlichen Aufgaben", sagt der heute
79-Jährige. Für ihn selbst war dieser Teil der Arbeit stets
mehr Leidenschaft als Pflicht.

Grenzen setzte seinem Sammeleifer der Etat des Museums. "Viele
Dinge wollte ich mir aber nicht entgehen lassen und habe
deshalb eine eigene Sammlung aufgebaut." Auch im Ruhestand hat
er gemeinsam mit seiner Frau Gertrud noch weitere Schätze
zusammengetragen. Einige hat er jetzt dem Hamaland-Museum
vermacht. Auf der Liste der Dinge, die nun die Sammlung des
Museums ergänzen, stehen unter anderem zwölf Bügeleisen, 43
Stühle aus dem Westmünsterland, 29 Petroleumlampen, 376 Teile
Christbaumschmuck und über 120 Stücke Stadtlohner Steinzeug.

Darunter sind vor allem bauchige Krüge, aber auch Schüsseln und
vieles mehr, das früher in der Küche täglich benötigt wurde.
Mit allen Exponaten hat sich Wilhelm Elling intensiv befasst.
"Wir haben immer auch gefragt, wer ein Gerät gebraucht hat, wie
es genannt und benutzt oder wo es hergestellt wurde." Häufig
haben die Ellings die Antworten der Vorbesitzer aufgezeichnet.
Die Tonbänder sind heute auch ein lebendiges Zeugnis der
plattdeutschen Sprache, in der viele Bauern und Handwerker auf
die Fragen des Forschers geantwortet haben.

Noch heute sitzt Wilhelm Elling, der im Dezember 80 Jahre alt
wird, täglich an seinem Schreibtisch und arbeitet an Studien
zur Geschichte des Westmünsterlandes. Zurückgreifen kann er
dabei auch auf zahlreiche Bilder, die in Zusammenarbeit mit
mehreren Fotografen und mit Unterstützung durch die Stadt
Vreden und den Heimatverein Vreden in der Region entstanden
sind. Festgehalten wurden so vor allem nicht verkäufliche
Stücke, Kamine und Höfe. Dazu kamen alte Fotos, Fotoalben und
vor allem auch die Nachlässe der Vredener Fotografen Wilhelm
Laurich und Alois Terbille. Bereits im Jahr 2009 hat das
Ehepaar Elling ca. 12.000 Fotos dem Vredener Stadtarchiv
übergeben.

Schon seit einigen Jahren machen sich Gertrud und Wilhelm
Elling Gedanken, was aus ihrer Sammlung werden soll. "An
verkaufen haben wir dabei nicht gedacht", betont Wilhelm
Elling. "Die Sachen kommen aus der Region und sollten auch in
der Region bleiben." Und so haben sie im Fundus des
Hamaland-Museums eine neue Heimat gefunden. Mit der Stiftung
äußert Wilhelm Elling auch seine Dankbarkeit gegenüber einem
erfüllten Leben. "Ich war nicht im Krieg, andere - nur wenige
Monate älter als ich - sind gefallen, waren verwundet oder in
Gefangenschaft. Wir wurden nicht vertrieben und haben nicht
gehungert."

Landrat Dr. Kai Zwicker dankt den Eheleuten Elling für ihre
großzügige Spende. "Bürgerschaftliches Engagement und
Mäzenatentum haben schon immer das kulturelle Leben geprägt.
Und gerade in finanziell bedrängten Zeiten für die öffentlichen
Kassen sind sie fast unverzichtbar." Das Hamaland-Museum, das
vom Kreis Borken und der Stadt Vreden getragen wird, wird in
Zukunft bei Ausstellungen zur Geschichte des Westmünsterlandes
auch auf Exponate aus der Sammlung Elling zurückgreifen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 4 10:56:54 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Oct 2010 10:56:54 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Revier unter Strom" - Foto-Ausstellung im
Umspannwerk , Recklinghausen, 03.10.2010-30.01.2011
Message-ID: 4CA9B2F6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Peter Doering"
Datum: 04.10.2010, 08:01


AUSSTELLUNG

"Revier unter Strom" - Foto-Ausstellung im Umspannwerk
Recklinghausen dokumentiert die Geschichte der Elektrizität im
Ruhrgebiet

"Revier unter Strom - Fotografien zur Elektrizitätsgeschichte
des Ruhrgebiets" ist der Titel einer Ausstellung, die das
Umspannwerk Recklinghausen vom 3. Oktober 2010 bis zum 30.
Januar 2011 zeigt. Die vom Historischen Konzernarchiv der RWE
erarbeitete Dokumentation präsentiert zur RUHR.2010 erstmals
einen Gesamtüberblick über die Elektrizitätsgeschichte der
Region.

Die Ausstellung veranschaulicht die Elektrifizierung des
Ruhrgebietes als bedeutenden Teil der regionalen
Energiegeschichte. Mit der Elektrizität thematisiert sie einen
Aspekt , der einen wichtigen Beitrag leistete zur
jahrzehntelangen Rolle des Ruhrgebiets als Energiezentrum
Europas.

"Revier unter Strom" bedient sich der Fotografie als
historischer Bildquelle. Etwa 200 Abbildungen dokumentieren die
regionale Elektrizitätsgeschichte und den dadurch angestoßenen
Wandel in der Region zwischen Hamm und Duisburg und zwischen
Hagen und Recklinghausen. Die Ausstellung geht anhand des
vielfach erstmals veröffentlichten Bildmaterials etwa der Frage
nach, unter welchen Bedingungen sich die Elektrifizierung im
Ruhrgebiet in den vergangenen 130 Jahren vollzog, welche
regionsspezifischen Merkmale den Prozess kennzeichneten und wer
ihn antrieb.

Das Ruhrgebiet verdankt seinen Aufstieg der Nutzung gewaltiger
Mengen Steinkohle. Kohle wurde auch zum wichtigsten Rohstoff
für eine neue Energie, die seit dem Ende des 19. Jahrhundert
die Welt dramatisch veränderte: die Elektrizität.

Bevor die Elektrizität ein kontinentweites Netzwerk und ihr
Gebrauch alltäglich wurde, war sie in ihrer Frühzeit ein lokal
geprägtes Energiesystem. Es wurde in seiner Struktur und seinen
Nutzungsformen stark von regionalen Besonderheiten bestimmt.
Das gilt auch für das montanindustriell geprägte Ruhrgebiet,
dessen Elektrifizierungsgeschichte ganz eigenständige Aspekte
aufweist.

Die Elektrifizierung von Wirtschaft und Gesellschaft begann an
Rhein und Ruhr in den 1880er Jahren. Unternehmen der Eisen- und
Stahlindustrie und des Bergbaus erzeugten und nutzten erstmals
für ihre Betriebe Elektrizität. Um 1900 folgten dann die Städte
mit dem Aufbau einer öffentlichen Stromversorgung. Keine andere
Technologie veränderte das Leben und die Arbeit der Menschen so
tiefgreifend und so nachhaltig wie die Elektrizität.

Das in der Ausstellung gezeigte Bildmaterial stammt aus
Archiven, Museen und Sammlungen vor allem des Ruhrgebietes.
Unter den Bildautoren finden sich namhafte Fotografen wie Erich
und Rudi Angenendt, Gisela Büse, Ruth Hallensleben, Willy van
Heekern, Peter Kleu, Josef Stoffels oder Timm Rautert.


INFO

Zur Ausstellung erscheint im Klartext-Verlag Essen ein
Begleitband mit rund 500 Abbildungen:

Peter Döring / Theo Horstmann (Hg.)
Revier unter Strom -
Fotografien zur Elektrizitätsgeschichte des Ruhrgebietes
Klartext-Verlag, Essen, 2010
Umspannwerk Recklinghausen
- Museum Strom und Leben -
Uferstr. 2 - 4
45663 Recklinghausen
F 02361 9842216
Fax 02361 9842215
Di - So 10-17 Uhr geöffnet
URL: www.umspannwerk-recklinghausen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 4 11:07:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Oct 2010 11:07:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Prominent besetzte Podiumsdiskussion zum
Thema "Ruhr2010", Gelsenkirchen, 08.10.2010
Message-ID: 4CA9B562.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.10.2010, 15:12


AKTUELL

Was macht die "Kulturhauptstadt" aus dem Ruhrgebiet
Prominent besetzte Podiumsdiskussion zum Thema "Ruhr2010"

Das Industriegebiet auf dem Weg zum "Kulturgebiet"? Was
bedeutet die Ernennung zur Kulturhauptstadt für das Ruhrgebiet?
Unter dieser Fragestellung lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 8. Oktober, um 20 Uhr zu
einer Podiumsdiskussion ein. Veranstaltungsort ist der
Konferenzsaal im Wissenschaftspark Gelsenkirchen,
Munscheidstr. 14.

Das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte konnte für
diese Veranstaltung ein hochkarätiges Podium gewinnen: Es
diskutieren Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt
Gelsenkirchen, Dr. Achim Prossek, Technische Universität
Dortmund, Prof. Dr. Oliver Scheytt, Geschäftsführer der
Ruhr.2010 GmbH und Prof. Dr. Walter Siebel, Carl von Ossietzky
Universität Oldenburg. Die Moderation übernimmt Wilhelm Klümper,
stellvertretender Chefredakteur der WAZ. Dieter Gebhard,
Vorsitzender der Landschaftsversammlung, begrüßt die Gäste.
"Die Zusammensetzung des Podiums verspricht einen spannenden
Austausch zwischen Politik und Wissenschaft", so Dr. Karl Ditt
vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte.

Das Kulturhauptstadtjahr ist noch nicht zu Ende, aber eine
erste Bilanz ist jetzt schon möglich und das Podium soll sie
unter folgenden Leitfragen ziehen. Welche Formen der Kultur und
wessen Kultur fördert "Ruhr2010"? Welche Kulturkonzepte stehen
dahinter und für wen werden hier Kulturangebote gemacht? Welche
Folgen hat "Ruhr2010" für das Ruhrgebiet? Was bedeutet die
Ernennung zur Kulturhauptstadt z.B. in wirtschaftlicher
Hinsicht oder für das kulturelle Profil und die Identität der
Region? Neben dem Austausch ist Gelegenheit für Fragen aus dem
Publikum.


INFO

Wissenschaftspark Gelsenkirchen GmbH
Munscheidstr. 14
45886 Gelsenkirchen
Tel.: 0209.167-1000
Fax: 0209.167-1001
E-Mail: info at wipage.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 5 08:57:30 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Oct 2010 08:57:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Vom Niederdeutschen Hallenhaus
zur Produktionsmaschine Bauernhof, Suedlohn, 08.10.2010
Message-ID: 4CAAE87A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 04.10.2010, 15:02


AKTUELL

Die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes möchte auf den zweiten Vortrag im Rahmen unserer
Vortragsreihe aufmerksam machen. Am 8. Oktober 2010, um 19:00
Uhr, spricht Dr. Andreas Eyinck zum Thema:

Vom Niederdeutschen Hallenhaus zur Produktionsmaschine
Bauernhof. Stationen auf dem Weg der Moderne in der ländlichen
Bauweise des westlichen Münsterlandes.

Wann wurde im letzten "Loss Hues" des Münsterlandes die Küche
von der Diele abgetrennt und wann erlosch das letzte offene
Herdfeuer? Wann ging man dort vom Fachwerkbau zum Massivbau
über? Was waren die Ursachen dieser Entwicklung - gesteigerte
Wohnansprüche oder neue finanzielle Möglichkeiten durch höhere
Erträge der Agrarwirtschaft?

Der Referent, Volkskundler und Leiter des Emslandmuseums in
Lingen, berichtet auf der Grundlage eigener Erhebungen im Kreis
Borken, einer Interview-Reihe "Wohnen seit 1900" des
Volkskundlichen Seminars der Universität Münster sowie aufgrund
eigener Erhebungen in drei Burgsteinfurter Bauerschaften.
Bereits in seiner Dissertation hat sich der Referent mit
Bauformen und Wohnweisen befasst.

Diese Votragsreihe der Gesellschaft für historische Landeskunde
des westlichen Münsterlandes tritt an die Stelle der bisher
üblichen Jahrestagung. Es handelt sich um insgesamt drei
Vorträge, die sich mit Aspekten veränderter Lebens- und
Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft, aber darüber hinaus
auch im Landleben ganz allgemein beschäftigen. Für diese Reihe,
die sich mit dem 20. Jahrhundert befasst, konnten ausgewiesene
Fachleute eingeladen werden.


INFO

Der Vortrag findet in Südlohn im Haus Wilmers statt. Beginn ist
19:00 Uhr, nach dem Vortrag besteht die Gelegenheit zur
Diskussion mit dem Referenten.

Vom Niederdeutschen Hallenhaus zur Produktionsmaschine Bauernhof

8. Oktober 2010

Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
Gasthausstraße 15
48691 Vreden


Thomas Ridder M.A.
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
Tel.: 02362-951431 o. 45279
Fax 02362-45386
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.jmw-dorsten.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 5 09:10:09 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Oct 2010 09:10:09 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Die Devotio Moderna als Medium fuer Wissen
und Wissensvermittlung, Bochum, 29./30.10.2010
Message-ID: 4CAAEB71.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Maarten van Driel"
Datum: 30.09.2010, 14:50


WORKSHOP

Deutsch-Niederländischer Workshop

Die Devotio Moderna als Medium für Wissen und
Wissensvermittlung und als Element des sozialen und kulturellen
Transfers innerhalb der Rhein-Maas-Region 1350-1580


Programm:

Freitag 29. Oktober 2010

09.30 Uhr BEGRÜSSUNG UND EINFÜHRUNG
Jörg Engelbrecht (Duisburg-Essen) / Iris Kwiatkowski (Bochum)

09.45 Uhr EINFÜHRUNGSVORTRAG
Dieter Scheler (Bochum): Die Eleganz der Devoten

10.15 Uhr DISKUSSION

10.30 Uhr KAFFEEPAUSE

10.45 UHR ERSTE SEKTION (REGIONAL): KERNGEBIET DER DEVOTIO
Moderation: Dick E. H. de Boer (Groningen)

10.45 Uhr
Matthias Bley (Bochum): Zur Ausbreitung der Devotio
Moderna in Ostfriesland - eine Spurensuche

11.15 Uhr DISKUSSION

11.30 Uhr
Cornel Zwierlein (Bochum): Devotio Moderna, Luthertum,
Täufertum, rigider Proto-Calvinismus: Johannes a Lasco und die
religiöse Pluralität Ostfrieslands um 1540

12.00 Uhr DISKUSSION

12.15 Uhr
Mathilde van Dijk (Groningen): Working with the authorities in
the Devotio Moderna

12.45 Uhr DISKUSSION

13.00 Uhr MITTAGESSEN

14.00 UHR ZWEITE SEKTION (REGIONAL): BLICKWINKEL OSTEN UND SÜDEN
Moderation: Dick E. H. de Boer (Groningen)

14.00 Uhr
Andreas Rüther (Bochum): Mittel und Wege neuer
Frömmigkeitskulturen im Königreich Böhmen vor und nach der
Reformation

14.30 Uhr DISKUSSION

14.45 Uhr
Martin Biersack (Benediktbeuren): Die Rezeptionsbedingungen der
Devotio Moderna in Spanien

15.15 Uhr DISKUSSION

15.30 Uhr KAFFEEPAUSE

16.00 UHR DRITTE SEKTION: PERSONEN UND TEXTE
Moderation: Maarten van Driel (Arnhem)

16.00 Uhr Hildo van Engen (Heusden): Mathias Grabo und die Devotio
Moderna

16.30 Uhr DISKUSSION

16.45 Uhr
Ulrike Hascher-Burger (Utrecht): Lieder als
Informationsträger über die Devotio Moderna

17.15 Uhr DISKUSSION

17.30 Uhr KAFFEEPAUSE

17.45 UHR VIERTE SEKTION (REGIONAL): BLICKWINKEL WESTEN
Moderation: Andreas Rüther (Bochum)

17.45 Uhr
Koen Goudriaan (Amsterdam): Lollarden und Devotio aus
niederländischer Sicht

18.15 Uhr
Fiona Somerset (Durham, NC): Lollards, Devotion and
knowledge



From an English perspective

18.45 Uhr DISKUSSION

19.30 Uhr UMTRUNK UND ABENDESSEN

21.00 Uhr ROUND TABLE


Samstag 30. Oktober 2010
09.00 UHR FÜNFTE SEKTION: WISSEN, WISSENSVERMITTLUNG,
KULTURELLER TRANSFER
Moderation: Dieter Scheler (Bochum)

09.00 Uhr
Michael Oberweis (Mainz): Die niederrheinischen
Kreuzherren und ihre Beziehungen zu den "Brüdern vom
Gemeinen Leben"

09.30 Uhr DISKUSSION

09.45 Uhr
Iris Kwiatkowski (Bochum): Die Rezeption der Devotio- Literatur
im Rahmen kartäusischer Schreib- und Übersetzertätigkeit

10.15 Uhr DISKUSSION

10.30 Uhr Catrien Santing (Groningen): Intellektuelles Leben und
Wissenschaften im Spannungsfeld der Devotio Moderna

11.00 Uhr DISKUSSION

11.15 Uhr KAFFEEPAUSE

11.45 UHR ABSCHLUSSVORTRAG UND SCHLUSSDISKUSSION
Moderation: Jörg Engelbrecht (Duisburg-Essen)

11.45 Uhr Bert Roest (Nijmegen): Abschlussvortrag/Zusammenfassung

12.15 Uhr SCHLUSSDISKUSSION

13.00 Uhr MITTAGESSEN


INFO

Freitag, 29. Oktober 2010 bis
Samstag, 30. Oktober 2010
Ruhr-Universität Bochum
Veranstaltungszentrum, Saal 1

WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG
Prof. Dr. Jörg Engelbrecht (Universität Duisburg-Essen),
Dr. des. Iris Kwiatkowski, StR. i. H. (Ruhr-Universität Bochum),
Prof. Dr. Dieter Scheler (Ruhr-Universität Bochum);

in Kooperation mit Prof. Dr. Dick E. H. de Boer
(Rijksuniversiteit Groningen) und Drs. Maarten van Driel
(Gelders Archief Arnhem)

ORGANISATION
Dr. des. Iris Kwiatkowski, StR. i. H.
Henning Hinder, B.A.

KONTAKT UND ANMELDUNG
Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Geschichtswissenschaft
Spätmittelalterliche Geschichte
Dr. des. Iris Kwiatkowski, StR. i. H. / Henning Hinder, B.A.
Universitätsstr.150
D-44801 Bochum
Tel.: 0049-(0)234-32-28648
E-Mail: iris.kwiatkowski at rub.de; und Cc bitte an:
henning.hinder at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 5 09:26:17 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Oct 2010 09:26:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Gruene Werkstatt im LWL-Industriemuseum, Hattingen,
06./10.10.2010
Message-ID: 4CAAEF39.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 04.10.2010, 10:44


AKTUELL

Samen und Früchte - Perfekte Transportunternehmen
Grüne Werkstatt im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen

Unterschiedliche Pflanzen haben auf dem Gelände der
Henrichshütte neue Lebensräume erobert. Ihre Samen gelangten
häufig mit dem Wind auf die Brachfläche, aber auch Tiere,
Menschen und Eisenbahnwaggons dienten als Transportmittel. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt in Kooperation
mit der VHS Hattingen am Mittwoch, 6. Oktober, von 15 bis 17
Uhr und am Sonntag, 10. Oktober, von 10.30 bis 12.30 Uhr zu
einem Spaziergang über das Gelände des LWL-Industriemuseums
Henrichshütte Hattingen ein.

Die Teilnehmer sammeln verschiedene Samen und Früchte und
gestalten mit diesen eine kleine Ausstellung. Außerdem
erforschen die großen und kleinen Museumsgäste die
verschiedenen Verbreitungstechniken von Pflanzensamen und
lassen selbstgebastelte Exemplare vom Hochofen fliegen.

In Kooperation mit der VHS Hattingen bietet das
LWL-Industriemuseum ganzjährig die "Grüne Werkstatt" mit
monatlich wechselnden Naturthemen an. Sie findet an jedem
ersten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr sowie an jedem
zweiten Sonntag von 10.30 bis 12.30 Uhr statt. Die Grüne
Werkstatt richtet sich an naturinteressierte Kinder und
Erwachsene. Einzelveranstaltungen sind auch von Schulen,
Kindergärten und Gruppen frei buchbar.


INFO

Termine:
Mittwoch, 06.10.2010 (15 bis 17 Uhr) und
Sonntag, 10.10.2010 (10.30 bis 12.30 Uhr)

Treffpunkt: Museumsfoyer
Kosten: 3 Euro plus Museumseintritt (Erwachsene 2,40 Euro,
Kinder und Jugendliche 1,50 Euro, ermäßigt 1,60 Euro)
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Tel.: 02324 9247-140

Anschrift der Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 5 09:30:42 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Oct 2010 09:30:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Herbstferien im neuen Werkstattraum des LWL-Museums
fuer Naturkunde in Muenster
Message-ID: 4CAAF042.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.10.2010, 12:23


AKTUELL

Herbstferien im neuen Werkstattraum des LWL-Museums für
Naturkunde
Von Fossilienfälschern und Giganten der Urzeit

Kinder dürfen sich auf zwei Angebote in den Herbstferien
freuen. Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster bietet in den
Herbstferien eine Fossilienwerkstatt für Kinder ab neun Jahren
und eine Mikroskopierwerkstatt für Kinder ab zehn Jahren an.
Jeder Ferienkursus dauert an drei aufeinanderfolgenden Tagen
jeweils zwei Stunden (= 1 Kursus).

Die Kinder nutzen in beiden Ferienkursen die verbesserten
Möglichkeiten im neuen Museumswerkstattraum mit modernen
Projektionsmöglichkeiten, einem großes Werkbecken mit
Gipsabscheider und kindgerechten Gruppentischen in bunten
Farben.

Im Mittelpunkt stehen neben dem Arbeiten mit Ton und dem
Erlernen des Umgangs mit dem Mikroskop auch Erkundungen der
verschiedenen Ausstellungen im Museum: "Westfalen im Wandel -
von der Mammutsteppe zur Agrarlandschaft" mit dem begehbaren
Emsmodell, "Dinosaurier - eine Zeitreise ins Erdmittelalter"
mit den Skeletten dieser urzeitlichen Tiere und "Messel on Tour
- fossile Schätze aus dem UNESCO-Weltnaturerbe-Denkmal Grube
Messel" mit seinen weit über hundert außergewöhnlich gut
erhaltenen Tieren, wie z.B. Fischen, Fröschen, Fledermäusen,
Urpferden, Krokodilen, Schildkröten oder Schlangen.

Fossilen faszinieren - egal ob es sich um kleine Urpferdchen
oder große Dinosaurier handelt. Die "Fossilienwerkstatt" ist
geeignet für Kinder ab neun Jahren und findet vom 12. bis 14.
Oktober statt. Beginn ist jeweils 10.30 Uhr.

Zunächst gehen die Kinder in der neuen Sonderausstellung
"Messel on Tour" auf Schatzsuche und lernen die gut erhaltenen
Originalfossilien aus dem UNESCO-Weltnaturerbe-Denkmal Grube
Messel kennen. Verschiedene Schatzkisten bestückt mit
geheimnisvollen Dingen helfen den Kids die alten und echten
Fossilien zu finden und zu deuten. Dann beschäftigen sie sich
mit gefälschten Fossilien und falsch zusammengebauten
Dinosauriern und stellen selber einen Lügenstein her.
Schokofossilien zum Vernaschen oder Verschenken werden
eigenhändig hergestellt.

Der dreitägige Mikroskopierkursus für Anfänger findet vom 19.
bis 21. Oktober statt. Beginn ist jeweils um 10.30 Uhr. Es gibt
es für Kinder ab zehn Jahren eine "Einführung in die
Mikroskopie". Hier können sie viele Dinge unterm Mikroskop
betrachten, die Handhabung eines Lichtmikroskops und die
Herstellung von Präparaten erlernen. Jedem Kind wird ein
Mikroskop zur Verfügung gestellt und alle können sehen, was mit
bloßem Auge nicht erkennbar ist.

Zunächst werden verschiedene Vergrößerungen ausprobiert, dann
verschiedene pflanzliche und tierische Objekte (u. a.
Zwiebelhaut und Federn) untersucht. Wenn das Wetter es zulässt,
wird im Außenbereich des Museums im "Altarm" des Emsmodells
auch gekeschert.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 6 09:55:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Oct 2010 09:55:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Luege,
Heuchelei und Geheimnis: Filmgalerie im LWL-Landeshaus,
Muenster, 12.10.-09.11.2010
Message-ID: 4CAC4782.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.10.2010, 10:01


AKTUELL

Lüge, Heuchelei und Geheimnis
Filmgalerie im LWL-Landeshaus

Die Filmgalerie des LWL-Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster widmet ihre Herbststaffel dem Werk
des im Januar verstorbenen französischen Filmregisseurs Éric
Rohmer.

Die Reihe startet am Dienstag, 12. Oktober, um 20 Uhr mit
Rohmers Regiedebut "Im Zeichen des Löwen (Le signe du Lion)"
(1959, Originalfassung mit Untertiteln, 98 Minuten). Das
Einführungsreferat in die Staffel und den Film hält Dr. Daniel
Müller Hofstede vom LWL-Landesmuseum.

Wie bei keinem anderen der großen französischen Filmemacher der
"Nouvelle Vague" geht es bei Rohmer immer wieder um die
Bedingungen und Umstände, unter denen Glück möglich ist. In
einer einzigartigen Verbindung aus klassischem Theater und
filmischen Neorealismus schickt er seine stets jungen Helden in
feinsinnige Dramen um die Beziehung von Mann und Frau, die
erotische Anziehung, um Liebe, Eifersucht, Rivalitäten, aber
auch moralische Skrupel.

Die Herbststaffel der Filmalerie wird wegen des Museumsneubaus
im Landeshaus des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL),
Freiherr-vom-Stein-Platz 1, gezeigt. Der Eintritt beträgt 5
Euro.


INFO

Weitere Informationen unter
URL: http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de.

Weitere Termine:

Dienstag, 19. Oktober
Meine Nacht bei Maud (Ma nuit chez Maud)
Frankreich, 1969, schwarz-weiß, 98 Minuten, deutsch

Dienstag, 26. Oktober
Die Marquise von O. (La Marquise d'O)
Deutschland/Frankreich, 1976, Farbe, 102 Minuten, deutsch

Dienstag, 2. November
Das grüne Leuchten (Le rayon vert)
Frankreich, 1986, Farbe, 98 Minuten, deutsch

Dienstag, 9. November
Wintermärchen (Conte d'hiver)
Frankreich, 1992, Farbe, 109 Minuten, deutsch





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 6 09:58:47 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Oct 2010 09:58:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Wiedergutmachung aus Sicht der
juedischen Verfolgten, Dorsten, 07.10.2010
Message-ID: 4CAC4857.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 06.10.2010, 09:05
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Die Wiedergutmachung aus Sicht der jüdischen Verfolgten.
Ein Beitrag zum Klima der frühen Bundesrepublik
Referentin: Dr. Marlene Klatt (Ibbenbüren)

Entschädigungen und "Wiedergutmachung" für die Opfer des
NS-Regimes kamen nach 1945 nur sehr langsam in Gang. Wie weit
gelang es dieser Politik, die Folgen der Beraubung und
Entrechtung auszugleichen? Waren dies ernsthafte Versuche der
Mehrheitsgesellschaft oder handelte es sich eher um symbolische
Politik unter außenpolitischem Druck? Und wie reagierten Opfer
und Täter darauf?

Marlene Klatt hat solche Fragen (und die Vorgeschichte der
Verfolgung) in regionalem Maßstab untersucht. Am Beispiel
mehrerer westfälischer Kommunen versucht sie die Frage zu
beantworten, was mit dem Vermögen der jüdischen Verfolgten
geschah, wie man den Opfern begegnete und inwieweit das
Schicksal der wenigen Zurückgekehrten überhaupt wahrgenommen
wurde.

Dr. Marlene Klatt war als Restauratorin tätig und studierte
danach Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität
Münster. Sie war Stipendiatin des Instituts für westfälische
Regionalgeschichte und mehrere Jahre hauptamtlich in der
Politik aktiv. Ihre Dissertation unter dem Titel "Unbequeme
Vergangenheit. Antisemitismus, Judenverfolgung und
Wiedergutmachung in Westfalen 1925-1965" wurde 2009
veröffentlicht.


INFO

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 19:30 Uhr

Veranstaltungsort:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Str. 1
Dorsten-Innenstadt

Eintritt: 5 EUR (Trägervereinsmitglieder 4 EUR)

JÜDISCHES MUSEUM WESTFALEN
Postfach 100 622
46256 Dorsten
URL: www.jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 7 11:04:40 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Oct 2010 11:04:40 +0200
Subject: [WestG] [KONF] St. Johannes in Brechten als Erinnerungsort
des Ruhrgebiets, Dortmund, 21.-23.10.2010
Message-ID: 4CADA948.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Schilp"
Datum: 06.10.2010, 14:31


KOLLOQUIUM

St. Johannes in Brechten als Erinnerungsort des Ruhrgebiets
7. Dortmunder Kolloquium zur Kunst, Kultur und Geschichte in
der spätmittelalterlichen Stadt

Termin: 21.-23.10.2010

Veranstaltet von:
Conrad-von-Soest-Gesellschaft. Verein zur Förderung der
Erforschung Dortmunder Kulturleistungen im Spätmittelalter,
Institut für Kunst und Materielle Kultur der Technischen
Universität Dortmund, Stadtarchiv Dortmund, ev. Kirche St.
Johann Baptist in Dortmund-Brechten.

Die Wahrnehmung des Ruhrgebietes ist stark durch
Industrialisierung und Strukturwandel geprägt. Doch birgt die
Region bedeutende Zeugnisse vormoderner Kultur. Die Geschichte
von St. Johannes in Brechten, das zum Frauenstift in Essen
gehörte, beginnt mit der Christianisierung. Bis heute ist der
Kirchenbau des 13. Jahrhunderts mit seiner bedeutenden
Ausmalung erhalten: ein Kleinod mittelalterlicher Architektur
und Kunst.

Auch das siebte Dortmunder Mittelalter-Kolloquium will wieder
die nahsichtige Erschließung des Ortes (seine Geschichte, die
Pfarrorganisation, den Kirchenbau, die Ausstattung und die
Glocken) mit Horizonterkundungen (etwa zur Geschichte der
Denkmalpflege oder zur Erinnerungskultur) in einen
spannungsreichen Dialog setzen. Es möchte Ergebnisse aktueller
interdisziplinärer Forschung für die interessierte
Öffentlichkeit kommunizieren und so zur kulturellen
Selbstverständigung der Region im europäischen Kontext beitragen.


Donnerstag, 21. Oktober 2010
Begrüßung
Pfarrer Hanno Gerke, Dortmund-Brechten
Prof. Dr. Thomas Schilp, Dortmund

Grußworte
Prof. Dr. Ulrich Borsdorf, Ruhr Museum, Essen
Prof. Dr. Klaus-Peter Busse, Technische Universität Dortmund,
Rektoratsbeauftragter für Ruhr.2010
Guido Baranowski, Obermeister der Reinoldigilde zu Dortmund

Prof. Dr. Barbara Welzel, Dortmund
St. Johann in Brechten als Erinnerungsort. Annäherung 1

Prof. Dr. Markus Harzenetter, Münster
Behauste Erinnerung. Die Rolle der Denkmalpflege

Musikalisches Rahmenprogramm


Empfang im Gemeindehaus

Freitag, 22. Oktober 2010

9.30 Uhr
Prof. Dr. Tomas Schilp und Prof. Dr. Barbara Welzel, Dortmund
Begrüßung und Einführung

10.30 Uhr
Prof. Dr. Ulrich Rehm, Bochum
Choreographie des Weltfinales. Das Brechtener Jüngste
Gericht und die Kultur des Gedächtnisses

11.15 Uhr
Kaffeepause

11.45 Uhr
Silke Rüsche, M.A., München/Dortmund
Die Fresken der St.-Johann-Baptist-Kirche und die
Denkmalpflege um 1900

12.30 Uhr
Mittagspause

13.30 Uhr
Dr. Roland Pieper, Münster
Zur Architektur der Brechtener Kirche - Bauformen
und Baudetails

14.15 Uhr
Dr. Joakim Hansson, Visby
Architektonische Beziehungen zwischen St. Johann in
Brechten und Kirchen auf Gotland

15.00 Uhr
Kaffeepause

15.30 Uhr
Prof. Dr. Johannes Tripps, Leipzig
Rätselhafte Löcher in Gewölben - Merkwürdige Nischen in Wänden:
Auf Spurensuche zur Inszenierung von Festen in gotischen Kirchen

16.15 Uhr
Pfarrer Hanno Gerke, Dortmund-Brechten
Lebendige Steine. Die St.-Johann-Baptist-Kirche als Ort der
religiösen Erfahrung

17.00 Uhr
Claus Peter, Hamm
Lothringische Glockengießer in Westfalen.
Die Antonius-Paris-Glocke in Brechten (1652)

18.00 Uhr
Abendessen

19.30 Uhr Abendveranstaltung
St. Johann in Brechten als Erinnerungsort.
Annäherung 2: Prof. Dr. Thomas Schilp, Dortmund

Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Gerhard Oexle, Berlin
Das Mittelalter in unserer Gegenwart.
Überlegungen zu St. Johann in Brechten


Samstag, 23.Oktober 2010

9.30 Uhr
Dr. Gabriele Isenberg, Hattingen
Baufreudige Grundherren am Hellweg. Der Wandel der
Kirchenlandschaft im Dortmunder Raum vom Früh- zum
Hochmittelalter

10.15 Uhr
Prof. Dr. Wilhelm Janssen, Düsseldorf
Die mittelalterliche Pfarre Brechten

11.00 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
Christian Helbich, M.A., Münster
Reformation und Reformationsgedenken in Dortmund

12.15 Uhr
Dr. Ulrich Althöfer, Bielefeld
Zeugen einer vergessenen Zeit.
Annäherungen an die barocke Ausstattung der Kirche in Brechten


13.00 Uhr
Rundgespräch zum Altar
Moderation: Prof. Dr. Barbara Welzel

14.00 Uhr Ende der Veranstaltung


Die Tagung ist für Interessierte geöffnet, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.

Während der Tagung wird am Freitag um 12.30 Uhr und um 18.00 Uhr,
gegen Kostenbeteiligung, ein Imbiss im Gemeindehaus angeboten.


INFO

Tagungsort
St.-Johann-Baptist-Kirche
Widumer Platz 1
44339 Dortmund

Kontakt
Prof. Dr. Thomas Schilp
Stadtarchiv Dortmund
Tel.: (0231) 50-22150
E-Mail: tschilp at stadtdo.de

Prof. Dr. Barbara Welzel
Institut für Kunst und Materielle Kultur
Technische Universität Dortmund
Tel.: (0231) 755-2955
E-Mail: barbara.welzel at tu-dortmund.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 7 11:08:59 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Oct 2010 11:08:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Heimatvereine sprechen ueber Kulturhistorisches
Zentrum Westmuensterland
Message-ID: 4CADAA4B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 06.10.2010, 16:20


AKTUELL

Heimatvereine sprechen über Kulturhistorisches Zentrum
Westmünsterland
Vorstände aus dem Bereich Ahaus tagten in Vreden

Über die Pläne für ein Kulturhistorisches Zentrum
Westmünsterland in Vreden haben sich jetzt die Vorstände der
Heimatvereine aus dem Bereich Ahaus informiert. 35
Vertreterinnen und Vertreter konnte Kreisheimatpfleger Alfred
Janning in der Gaststätte Terrahe in Vreden begrüßen. Auch
Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und der Vorsitzende des
Heimat- und Altertumsvereins der Vredener Lande, Guido Leeck,
hießen die Gäste in Vreden willkommen.

Nicole Brögmann vom Bildungsbüro des Kreises Borken und Hubert
Punsmann, Leiter des Fachbereichs Schule, Kultur und Sport des
Kreises, erläuterten die Pläne für ein Kulturhistorisches
Zentrum Westmünsterland, das der Kreis Borken im Rahmen der
REGIONALE 2016 verwirklichen möchte. In dem Zentrum sollen das
Hamaland-Museum, das Landeskundliche Institut Westmünsterland,
das Kreisarchiv Borken mit seinem historischen Bestand und das
Stadtarchiv Vreden unter einem Dach zusammengeführt werden.
Angestrebt sei neben einer strukturellen Neukonzeption eine
inhaltliche vernetzende Profilbildung, betonten Nicole Brögmann
und Hubert Punsmann. Dieses Zukunftsmodell könne für den
REGIONALE-Raum zu einem Dreh- und Angelpunkt für die kulturelle
Bildung werden.

Die beiden Fachleute zeigten auf, welche Perspektiven und
Möglichkeiten sich für die zukünftige Arbeit in den
Heimatvereinen ergeben könnten, z.B. in der Forschungstätigkeit,
bei der Konzeption und Präsentation von Ausstellungen, in der
"Nachwuchswerbung" oder der Betreuung und Schulung von
Ehrenamtlichen. Die Vereine seien herzlich eingeladen, sich an
der Weiterentwicklung des Konzeptes zu beteiligen.

In eine neue Rolle schlüpfte Guido Leeck beim zweiten Teil der
Veranstaltung. Als Nachtwächter verkleidet führte er die
Vorstände der Heimatvereine durch die dunklen Gassen und
finsteren Winkel der Vredener Innenstadt. Einen Abstecher
machte die Gruppe dabei auch in den "Pulverturm", ein Gebäude
aus der Zeit um 1400, das einst zu den Befestigungswerken
Vredens gehörte und bei der Planung des Kulturhistorischen
Zentrums Westmünsterland einbezogen wird.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 7 11:14:34 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Oct 2010 11:14:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortraege zur Kirchengeschichte und
religioesen Volkskunde Westfalens: Programm Wintersemester 2010/2011
Message-ID: 4CADAB9A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Landesgeschichte"
Datum: 05.10.2010, 15:28


AKTUELL

Abteilung für westfälische Landesgeschichte
(Historisches Seminar der WWU)
Institut für religiöse Volkskunde
Bistumsarchiv Münster

PROGRAMM WINTERSEMESTER 2010/2011

Vorträge zur Kirchengeschichte und religiösen Volkskunde
Westfalens


Dienstag, 26. Oktober 2010
18 Uhr c.t.
Mirko Crabus M.A. (Münster):
Vom 'hospitale in civitate' zum 'hospitale civitatis'.
Münsterische Fürsorgepolitik in der Kommunalisierungsphase des
13. Jahrhunderts


Dienstag, 30. November 2010
18 Uhr c.t.
Eva-Maria Ameskamp M.A.
(Vechta/Münster):
Alltag, Luxus und Religion in Pfarrhaushalten des
Dekanats Cloppenburg


Dienstag, 18. Januar 2011
18 Uhr c.t.
Dr. Friedel Helga Roolfs
(Münster):
Die Übersetzungstätigkeit des Hermann von Ahlen, Rektor des
Süsternhauses Mariengarden zu Schüttorf.
Notizen zu einer neu aufgefundenen Handschrift aus dem
Pfarrarchiv Roxel St. Pantaleon


INFO

Bistumsarchiv Münster
(Marienfelder Saal)
Georgskommende 19

Kontakt:
Prof. Dr. Werner Freitag
Historisches Seminar
Abteilung für westfälische Landesgeschichte
Domplatz 20-22
48143 Münster
Tel: 0251 83-24345
E-Mail: landesgeschichte at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 7 11:41:15 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Oct 2010 11:41:15 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Dortmund als Hansestadt: Fernhandel und
Kulturtransfer, Dortmund, 19./20.11.2010
Message-ID: 4CADB1DB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 06.10.2010, 09:05
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


KOLLOQUIUM

8. Dortmunder Kolloquium zur Kunst, Kultur und Geschichte in
der spätmittelalterlichen Stadt:
Dortmund als Hansestadt: Fernhandel und Kulturtransfer

19. bis 20. November 2010

Die freie Reichsstadt Dortmund war im Mittelalter bedeutende
Hansestadt. Die Dortmunder Fernkaufleute agierten von Brügge
bis Novgorod, von Visby (Gotland) bis Riga, Reval/Tallinn und
Danzig. Sie hatten Zugang zu den Warenströmen aus dem nahen und
fernen Orient. Die Kunstwerke in den Dortmunder Kirchen
spiegeln diese nachgerade globale Vernetzung wieder. Das achte
Kolloquium zur Kunst, Kultur und Geschichte in der
spätmittelalterlichen Stadt beschäftigt sich vom 19. bis 20.
November 2010 in der Stadtkirche St. Reinoldi mit dem frühen
Dortmund, als es noch Hansestadt war.

Viele der Schätze sind selbst repräsentative Importstücke, in
anderen sind kostbare Luxusgüter des Fernhandels (vor allem
Textilien) repräsentiert, immer wieder wurden aus fernen
Ländern importierte Rohstoffe (Holz aus dem Baltikum, Pigmente
für die Farben aus dem Orient) verwendet. Aus heutiger Sicht
gewinnt solche weitgespannte Vernetzung in der vormodernen Welt
wieder großes Interesse.

Zu folgenden Themen wird es Vorträge geben:

- Ökonomische Netzwerke und "Amigonat" im Zeitalter der
Proto-Globalisierung - das Bild von der Hanse im frühen 21.
Jahrhundert: Prof. Dr. Rolf Hammel-Kiesow, Lübeck
- Dortmund und die Hanse: Prof. Dr. Thomas Schilp, Dortmund
- Musik in Hansestädten - Musikvorführung (Prof. Dr. Michael
Stegemann, Dortmund)
- "Naardenschke Laken nehme ich lieber als den Aalborgischen
Hering". Hansische Kaufleute und ihr Warenhandel im späten
Mittelalter: Prof. Dr. Rudolf Holbach, Oldenburg
- Eine Dalmatika und ihre gestickten Besätze. Die Materialien
und ihre Herkunft: Prof. Birgitt Borkopp-Restle, Bern
- Hinrich II. Bocholt - Inszenierung im Leben und nach dem Tod:
Prof. Dr. Barbara Schellewald, Basel
- "Aus dem Königreich der Tartaren kommen Goldstoffe und Seide"
- Seiden mit chinesischem Dekor im Stralsunder
Paramentenschatz: Dr. Juliane von Fircks, Mainz
- Kostbare Güter aus dem Süden: Italienische Seiden in
Dortmund: Prof. Dr. Annemarie Stauffer, Köln
- Auf den Spuren von Marco Polo: Dr. Birgit Franke und Prof.
Dr. Barbara Welzel, Dortmund

Die Tagung ist für Interessierte geöffnet, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Veranstaltet wird das Kolloquium vom
Institut für Kunst und Materielle Kultur der TU Dortmund, vom
Stadtarchiv Dortmund, von der Conrad-von-Soest-Gesellschaft,
von der Stadtkirche St. Reinoldi sowie dem Historischer Verein
für Dortmund und die Grafschaft Mark. Das Kolloquium ist Teil
des Projektes "Fremde Impulse. Baudenkmale im Ruhrgebiet? der
Denkmalpflege von LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) und
LVR (Landschaftsverband Rheinland).


INFO

Veranstaltungsort:
Stadtkirche St. Reinoldi
Ostenhellweg
44135 Dortmund

Kontakt

Prof. Dr. Barbara Welzel
Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft
Raum 5.228
Emil-Figge-Straße 50
44221 Dortmund
Tel: 0231 / 755-2955
barbara.welzel at tu-dortmund.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 7 11:43:51 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Oct 2010 11:43:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemuseum Zeche Hannover bei Tag und Nacht,
Bochum, 08./09.10.2010
Message-ID: 4CADB277.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 05.10.2010, 10:47


AKTUELL

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover bei Tag und Nacht
Spannende Entdeckungsreisen rund um den Malakowturm

Zu zwei besonderen Führungen lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Wochenende in sein Industriemuseum
Zeche Hannover nach Bochum ein.

Am Freitag, 8. Oktober, können die Besucher bei der
"Nachtschicht spezial" Architektur und Technik des
Industriedenkmals im Schein der Grubenlampen entdecken. Mit
originalen Kopflampen und Bergarbeiterhelmen ausgestattet,
gehen die Gäste bei dieser speziellen Themenführung ab 20 Uhr
auf Entdeckungstour durch das nächtliche Industriedenkmal Zeche
Hannover. Im Lichtkegel der Grubenlampen werden unter
fachkundiger Führung spannende Details des Malakowturms und der
Fördermaschine beleuchtet. Gleichzeitig wird die einzigartige
Atmosphäre der Arbeit von Bergarbeitern im Dunkeln erlebbar. So
gibt die Führung Einblick in Licht und Schatten des
Arbeitsalltags der Bergleute. Zum Abschluss der Nachtschicht
setzt das LWL-Industriemuseum die historische
Dampffördermaschine von 1893 in Bewegung.

Am Samstag, 9. Oktober, startet um 15 Uhr ein Rundgang durch
das Grüne rund um das ehemalige Bergwerk. Die durch den Bergbau
hervorgerufenen Bodenbewegungen haben Halden und
Bergsenkungsgebiete entstehen lassen, die sich zu besonderen
Lebensräumen für viele, zum Teil seltener Arten entwickelt
haben. Manche sind Exoten: Sie kamen mit Rohstoffen aus fernen
Ländern ins Revier.


INFO

Nachtschicht spezial
Fr, 8.10.2010, 20 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

"Kohle, Kröte, Königskerze"
Neue Tiere und Pflanzen entdecken rund um die Zeche Hannover
Sa, 9.10.2010 15 Uhr
Treffpunkt: Museumsparkplatz
Kosten: 2,50 ? pro Person

LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100 874
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 8 11:25:01 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Oct 2010 11:25:01 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel, 5/2010
Message-ID: 4CAEFF8D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ulrike Schulze Schwienhorst" ardey-verlag.de>
Datum: 07.10.2010, 10:58


SERVICE: TOC

Westfalenspiegel
Kultur, Geschichte, Land und Leute
5/2010
59. Jahrgang
ISSN: 0508-5942



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=33


FREIZEIT:

S. 6f.
Anon.
Fotowettbewerb
Reise durch Westfalen
Westfalen entdecken:
Eine Reise durch die Region - Neuer Bildband

S. 8f.
Herbst in Westfalen
Ausstellungen, Filme, Kleinkunst und ganz viel gute Musik

S. 10f.
Hellwig, Raimund
Wandern:
Wo neues Leben wächst - Unterwegs auf dem Kyrillpfad

S. 12f.
Fernandes, Irina
Offene Bücherschränke:
Lesestoff von der Straße
Eine Idee aus Bonn kommt auch in Westfalen gut an

S. 14
Braunschweig, Alexandra von
"Kopfüber Herzwärts":
Eine Reise ins Innere
Spannende Ausstellung in der DASA Dortmund -
nicht nur für Kinder

S. 16f.
Fotoausstellung:
Spannung garantiert

S. 18-20
Mark, Karsten
Region unter Dampf

S. 21
Pohl, Christian
Interview:
"Speicherproblem noch nicht gelöst"
Interview mit dem Bochumer Energieforscher Hermann-Josef Wagner

S. 22f.
Zehren, Martin
Phänomenta Lüdenscheid
Anfassen erwünscht
Science Center macht Wissenschaft zum Abenteuer

S. 24f.
Aulich, Bernd
Steiniger Weg zur Solarstadt
Die frühere Bergbau- und Stahlhochburg setzt auf Zukunftsenergien

S. 26
Thelen, Tom
Innovatin City Ruhr
Wer wird Superökostadt?
Wettbewerb bringt 2,5 Milliarden Euro ins Revier

S. 27
Mark, Karsten
Strom tanken
Geschichte der Elektroautos im Umspannwerk Recklinghausen

S. 28
Schröder, Matthias
Allegro Energico
Wenn der Funke überspringt: Klänge voller Energie

S. 29
Sluka, Klaudia
"Capri-Batterie"
Zitrone als Stromlieferant

S. 30
Zehren, Martin
Wenn Gurken glühen
Dortmunder "Physikanten" verblüffen bundesweit mit
ihren Experimenten

S. 32f.
Interview
Schritt auf Westfalen zugehen

S. 34f.
Sluka, Klaudia
Auf den Spuren des Schamanen

S. 36f.
Sluka, Klaudia
Pablo Picasso
Intimer Blick ins Atelier

S. 38f.
Vaupel, Michael
Haus Weitmar
Verwunschener Ort der Kunst

S. 40f.
Kurz und kompakt: Ausgestellt

S. 42
Mark, Karsten
Benedikt Stampa
"Wir bleiben gelassen"

S. 43
Keim, Stefan
David Bösch
Keine Nebenrollen -
Shootingstar wird Hausregisseur in Bochum

S. 44
Kurz und kompakt: Aufgeführt

S. 46-48
Gödden, Walter
Briefe an Hertha Koenig
Rilkes westfälischer Sommer

S. 49f.
Gödden, Walter
SJ Schmidt
Bild und Text und Text und Bild

S. 51
Gödden, Walter
Rietberg
Heimatkunde mit Starautoren

S. 52f.
Bücher

S. 54f.
Sluka, Klaudia
Westfalen - Westflandern
"Kultur ist grenzenlos"

S. 56
Schröder, Matthias
Orgelmuseum Borgentreich
Pfeifen zwitschern lassen

S. 57
Jakob, Volker
Marianne Weber
Ikone der Emanzipation

S. 58
Jakob, Volker
Johann Georg Hamann
Einflussreicher Querdenker

S. 60f.
Morisse, Wolfgang
"Tiere der Bibel"
Von Noahs Arche zum Artenschutz

S. 61f.
Weides, Beate
Südsauerlandmuseum
Marktgeschrei und Bettgeschichten

S. 63
Schäfer, Martina
Serie: Marken aus Westfalen
Tischkultur für alle Tage
200 Jahre Ritzenhoff & Breker in Bad Driburg

S. 64f.
Kurz und kompakt: Nachrichten

S. 66
Zehren, Martin
Claude-Oliver Rudolph
Rebell aus Leidenschaft

S. 67
Müller, Sabine
Kitty Hoff
Die Welt lauscht - Meisterin des "Chansonjazzpop"

S. 68
Matias, Jutta Nunes
Gefriergemeinschaften
Tiefkühlkost statt Einmachglas

S. 70-72
KulturKalender





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 8 11:27:06 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Oct 2010 11:27:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kulturlandschaft am Hellweg: Ein neues Projekt in
Sachen Heimatpflege ist auf dem Weg
Message-ID: 4CAF000A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Soest"
Datum: 08.10.2010, 10:01


AKTUELL

Kulturlandschaft am Hellweg
Ein neues Projekt in Sachen Heimatpflege ist auf dem Weg

Die Kulturlandschaft unserer Region ist ein wertvolles,
geschichtsträchtiges Gut, das uns allen am Herzen liegen
sollte. Bereits in der Auflistung der Integrierten ländlichen
Entwicklungskonzepte (ILEK) aus den Jahren 2008/2009 für die
Regionen Geseke-Erwitte-Anröchte und Soest-Bad Sassendorf ist
unter dem Themenbereich Tourismus, Freizeit und Kultur das
Projekt "Kulturlandschaft links und rechts des Hellwegs"
aufgeführt und beschrieben worden.

Das Ziel des Projektes ist die Erfassung und das erlebbar
machen der Landschaftsgeschichte anhand von Spuren in der
Landschaft, zum Beispiel Hohlwege, Ackerterrassen, Steinbrüche,
Galgenplätze, Bildstöcke, Quellen, Naturdenkmale und vieles
mehr. Durch das aktive Mitsuchen der Bevölkerung und das daraus
resultierende Bewusstsein für die Landschaftsgeschichte erfolgt
eine Stärkung der regionalen Identität.

Auf Einladung des Kreisheimatpflegers Peter Sukkau trafen sich
deshalb rund 20 Vertreter der Heimatvereine mit Vertretern des
Amtes für Landschafts- und Baukultur des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL), des Westfälischen Heimatbundes, der
Stiftung NRW, der Wirtschaftsförderung des Kreises und weiteren
Fachleuten zu einer Informationsveranstaltung im Kreishaus
Soest.

Mit dabei war auch das Büro Kultland, vertreten durch Birgit
Nadermann und Marion Schauerte, die sich bereit erklärt haben,
die späteren Arbeiten, zum Beispiel das Einpflegen der
kulturhistorischen Elemente in ein geografisches
Informationssystem, zu übernehmen. Darüber hinaus soll eine
Broschüre als "Kulturlandschaftsführer" gedruckt werden und die
Objekte mit Hinweistafeln ausgestattet werden, sodass
vielleicht auch eine neue Radroute über die vielen markierten
Stationen angelegt werden kann.

Bei dieser Besprechung stellte sich auch klar heraus, dass die
Region Werl und Teile der Gemeinde Möhnesee, obwohl nicht im
ILEK-Programm vertreten, mitmachen werden, um die ganze
Hellwegschiene abzudecken. ?Die ersten Arbeiten werden zunächst
die Heimatvereine und Ortsheimatpfleger in dieser Region
ehrenamtlich übernehmen müssen?, so Kreisheimatpfleger Peter
Sukkau. "Dazu kommen noch andere fachkundige Ortsansässige, die
auf Spurensuche gehen und diese Objekte beschreiben werden.
Ebenfalls ist daran gedacht, Schulklassen einzubinden, die im
Rahmen von Projekten ausgewählte Bereiche untersuchen und
beschreiben."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 8 11:30:53 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Oct 2010 11:30:53 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Zimmermann,
Daniel (Hg.): Stadtentwicklung in Dortmund seit 1945
Message-ID: 4CAF00ED.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "TU Dortmund Medieninfo"
Datum: 07.10.2010, 11:47


LITERATUR

Neuerscheinung: Stadtentwicklung in Dortmund seit 1945

Seit einigen Tagen ist ein neues Buch zur Stadtentwicklung
Dortmunds in der jüngeren Vergangenheit erhältlich. In 39
Beiträgen zeichnet dieser Sammelband, herausgegeben von
Wissenschaftlern der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund, ein
umfassendes Bild der Stadtentwicklung Dortmunds nach dem 2.
Weltkrieg.

Während die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts bereits sehr gut
dokumentiert ist, bestanden bislang große Lücken in der
Geschichtsschreibung über die Planungs- und
Stadtentwicklungs-politik der 2. Hälfte des 20 Jahrhunderts,
die mit dieser Neuerscheinung größtenteils geschlossen werden.

Typisch für die Beiträge, die von Wissenschaftlern und
Praktikern geschrieben worden sind, ist die geschichtliche
Erfassung etwa der Wirtschaftsentwicklung, der Hochschulen und
Technologieparke, der Verkehrsplanung, Grün - und
Freiraumplanung, der Großsiedlungen und ihrer Privatisierung im
letzten Jahrzehnt, des Einzelhandels, der Cityentwicklung, der
Kulturwirtschaft usw. und zugleich der planerische und
politische Ausblick über die zukünftigen Handlungserfordernisse
in diesen Feldern. Der Gesamtüberblick über die Geschichte und
die gegenwärtigen Aufgaben der Stadtentwicklung Dortmunds ist
die Besonderheit dieser mit zahlreichen Karten, Bildern und
Übersichtstabellen angereicherten Publikation.

So diskutiert z.B. der ehemalige NRW-Städtebauminister Prof. C.
Zöpel die Rolle Dortmunds für die Metropole Ruhr. M.
Schwarze-Rodrian von der Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr
schreibt über die 2. Dekade des Emscher-Landschaftsparks in
Dortmund, Prof. Manfred Walz über Kontinuitäten und
Diskontinuitäten der "Großen Pläne", vom Generalsiedlungsplan
1920 bis zum Flächennutzungsplan 2004. Stefan Kruse
dokumentiert die Hochs und Tiefs des Dortmunder Wegs zur
Einkaufsmetropole, Hermann Bömer die Geschichte der
Kommunal¬wirtschaft und die Hoesch-Investitionsoptionen unter
Detlev Rohwedder in den 1980er Jahren.

Stoff zum produktiven Streit bieten die Beiträge von
Stadtbahnbauamtsleiter Otto Schließler "Stadtentwicklung und
Stadtbahnbau" sowie von U. Häpke und Heiko Holtgrave (AKOPLAN)
"Die neue Stadtbahn: Zum Wohle der City und der
Automobilisten". Prof. Lothar Finke und Thomas Quittek
(Vorstand des Beirats der unteren Landschaftsbehörde) sezieren
mit schmerzhafter Präzision Naturschutz- und
Freiraumentwicklungsprobleme in Dortmund. Viktoria Walz legt
ziemlich schonungslos die Schwächen von 50 Jahren Stadtplanung
für die Migranten offen.

Diese und zahlreiche weitere Beiträge bilden ein Konvolut, das
in seiner Themenvielfalt - bezogen auf die zweite Hälfte des
20. Jahrhunderts - für Dortmund bislang einzigartig sein
dürfte. Für nur 27 Euro ist somit für alle an der jüngeren
Stadtgeschichte interessierten Politiker, Wissenschaftler und
Studenten ein Sammelband von unvergleichlicher Breite und Tiefe
entstanden.


INFO

Bömer, Hermann; Lürig, Eike; Utku, Yasemin; Zimmermann,
Daniel (Hg.):
Stadtentwicklung in Dortmund seit 1945. Von der
Industrie- zur Dienstleistungs- und Wissenschaftsstadt,
Blaue Reihe, Dortmunder Beiträge zur Raumplanung, Bd. 135,
IRPUD - Institut für Raumplanung, Fakultät Raumplanung, Detmold:
Verlag Dorothea Rohn 2010, 432 S. (mit Klappkarte),
ISBN 978-3-88211-177-4, 27,50 Euro


Kontakt:

Dr. Hermann Bömer
Fachgebiet Politische Ökonomie
Fakultät Raumplanung
TU Dortmund
E-Mail: hermann.boemer at tu-dortmund.de
Tel.: 0231 755-2509

Dipl.-Ing. Eike B. Lürig
Fachgebiet Volkswirtschaftslehre, insb. Raumwirtschaftspolitik
Fakultät Raumplanung
TU Dortmund
E-Mail: eike.luerig at tu-dortmund.de
Tel.: 0231 755-2472

Ole Lünnemann
Technische Universität Dortmund
Leiter Referat für Öffentlichkeitsarbeit
Baroper Straße 285
44227 Dortmund
Tel.: 0231.755 2535
Fax: 0231.755 4664
E-Mail: ole.luennemann at tu-dortmund.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 8 11:34:29 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Oct 2010 11:34:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrung: Architektur des Mittelalters am
Beispiel Kloster Gravenhorst, Hoerstel, 10.10.2010
Message-ID: 4CAF01C5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Steinfurt"
Datum: 08.10.2010, 10:58


AKTUELL

Architektur des Mittelalters am Beispiel Kloster Gravenhorst
Führung am Sonntag im DA, Kunsthaus in Hörstel

Das 1256 gegründete Zisterzienserinnenkloster Gravenhorst
durchlief viele verschiedene Epochen und Baustile. Trotz
zahlreicher Baumaßnahmen während der über 750jährigen
Geschichte des Gebäudes sind jedoch weite Teile der
Klosteranlage in Hörstel erhalten geblieben. Diesen Zeugnissen
vergangener Zeiten kam während der aufwendigen Restaurierung
und Renovierung des Klosters besondere Aufmerksamkeit zu. 2004
wurde es als Kunsthaus seiner aktuellen Bestimmung übergeben.

In einer Führung zum Thema "Bautechnik und Bauformen des
Mittelalters", die am kommenden Sonntag, 10. Oktober, ab 15 Uhr
stattfindet, können Erwachsene und Jugendliche viel darüber
erfahren.

Die Führung thematisiert die besonders gelungene Instandsetzung
der Klosteranlage im Zusammenspiel mit moderner Nutzung und
Architektur. Kirche und Remter bilden einen Schwerpunkt
hinsichtlich der gotischen Architekturkonstruktionen. In einem
Diavortrag wird der Aufbau eines gotischen Kreuzrippengewölbes
erklärt. Fachkundig erläutert werden die baugeschichtlichen und
denkmaltechnischen Aspekte.


INFO

Die Führung dauert etwa 90 Minuten und kostet drei Euro
Eintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst
Klosterstraße 10
48477 Hörstel
Tel.: 0 54 59 / 91 46 - 0
Fax: 0 54 59 / 91 46 - 30
E-Mail: da-kunsthaus(at)kreis-steinfurt.de
URL: www.da-kunsthaus.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 8 11:38:49 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Oct 2010 11:38:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Schmuck und Spiele: Herbstferien in der Kaiserpfalz,
Paderborn, 19./21.10.2010
Message-ID: 4CAF02C9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.10.2010, 09:55


AKTUELL

Schmuck und Spiele: Herbstferien in der Kaiserpfalz

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt zu seinem
Herbstferienprogramm im Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn
ein. An zwei Nachmittagen tauchen die Teilnehmer in die
Lebenswelt des Mittelalters ein.

"Emaille - eine besondere Kunst"
Am 19.10. um 15 Uhr erkunden Zehn- bis Zwölf-Jährige aufwendig
gestalteten Schmuck im Museum und emaillieren anschließend ihr
eigenes Kunststück. Die Goldschmiede verzierten im Mittelalter
besonderen Schmuck mit Emaille. Hierfür bestreuten sie die
Metalle mit farbigen Pulvern und schmolzen sie bei hohen
Temperaturen. Nach dem Abkühlen glänzte diese Glasur
farbenprächtig. Auf einem Museumsrundgang betrachten die
Ferienkinder die aufwändig mit Emaille geschmückten
mittelalterlichen Fibeln. Anschließend emaillieren sie nach dem
Vorbild dieser Gewandschließen selbst ein Schmuckstück.

"Spielen wie im Mittelalter"
Wie sich ihre Altersgenossen im Mittelalter die Zeit vertrieben
haben, erfahren Sieben- bis Zehnjährige am Donnerstag, 21.10.,
um 15 Uhr. Archäologen haben mittelalterliches Spielzeug auf
zahlreichen Ausgrabungen zutage gefördert. Die Ferienkinder
erkunden einige jahrhundertealte Spiele und probieren sie aus.
Anschließend modellieren sie ihr eigenes Spielzeug aus Ton -
nach einem mittelalterlichen Vorbild oder nach der eigenen
Phantasie.


INFO

Eine Anmeldung zu den Programmen ist unter 05251 1051-10
erforderlich.

Termine und Kosten:

19.10.2010, 15 bis 17 Uhr: "Emaille - eine besondere Kunst".
Für Kinder von 10 bis 12 Jahren, maximal 12 Teilnehmer. Zu
entrichten sind nur die Materialkosten: 2 ?.

21.10.2010, 15 bis 17 Uhr: "Spielen wie im Mittelalter". Für
Kinder von 7 bis 10 Jahren, maximal 12 Teilnehmer. Zu
entrichten sind nur die Materialkosten: 2 ?.

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg
33098 Paderborn
Tel.: 05251 1051-10
URL: http://www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 Uhr bis 18 Uhr,
jeden ersten Mittwoch im Monat 10 Uhr bis 20 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 8 11:43:22 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Oct 2010 11:43:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vorstellung des Projekts "10", Attendorn, 10.10.2010
Message-ID: 4CAF03DA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Monika Löcken"
Datum: 07.10.2010, 12:21


AKTUELL

Am Sonntag, dem 10.10.2010 wird im Südsauerlandmuseum das
Projekt "10" der Öffentlichkeit vorgestellt. Ich möchte Sie
herzlich zur Eröffnung um 15:00 h ins Museum einladen.

Fotoausstellung des Jugendzentrums Attendorn im
Südsauerlandmuseum

Was ist Heimat? Unter dem Titel "10" haben sich zehn
Jugendliche, aus zehn verschiedenen Staaten, mit ihrer Stadt
Attendorn auseinander gesetzt. Die Zehn wurden über das
Jugendzentrum (Biz)-Attendorn ermuntert, sich zehn Fragen zu
stellen, die sie unabhängig voneinander fotografisch
beantwortet haben. Sie fragten sich unter anderem; Mit welchem
Ort verbindest Du "Heimat", Was ist Dein Lieblingsgebäude in
Attendorn?, Wo ist Dein Lieblingsplatz?. Die Antworten mit
Hilfe von Fotografien geben eine Eindruck davon, wie junge
Menschen mit zum Teil vollkommen anderem sozialen Hintergrund,
aus unterschiedlichen Familienverhältnissen und
Herkunftsländern über ihre alte Heimat und über die neue Heimat
"Attendorn" fühlen und denken und wie sie ihr neues Zuhause
annehmen.

Am Sonntag, dem 10.10.2010 werden die Beteiligten ihr Projekt
im Südsauerlandmuseum der Öffentlichkeit vorstellen, dazu sind
Sie herzlich eingeladen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30 Oktober im Museum zu sehen.


INFO

Monika Löcken, M.A.
Südsauerlandmuseum Attendorn
Tel.: 02722-3711

Museum Wendener Hütte
Tel.: 02761-81401





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 11 10:35:52 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Oct 2010 10:35:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Freitags-Kolloquium zu Problemen
vergleichender Staedtegeschichte im Wintersemester 2010/2011
Message-ID: 4CB2E888.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 08.10.2010, 17:53


AKTUELL

Freitags-Kolloquium
zu Problemen vergleichender Städtegeschichte
im Wintersemester 2010/2011

Programm

15.10.2010


Frank Bartsch M.A., Bonn
Urbanes Leben auf dem Lande. Kleinstadt-forschung am Beispiel
der rheinpreußischen Bürgermeisterei Lechenich
(Regierungsbezirk Köln)

05.11.2010


Dr. Brigitte Streich, Wiesbaden
Nassauische Landstadt, "Weltkurbad", Großstadt: Wiesbaden und
die Selbstwahrnehmung seiner Bürger im 19. Jahrhundert

26.11.2010


Abschlussvortrag des Workshops
"Zur Visualisierung historischer Inhalte in digitalen Karten"
Prof. Dr. Stefan Kroll, Rostock
Geoinformationssysteme in der historischen Forschung

10.12.2010


Prof. Dr. Rossina Kostova, Veliko Turnovo
Medieval and Ottoman legacy in modern Bulgarian towns

14.01.2011


Eric Piltz M.A., Dresden
Nachbarschaft als 'Gemeinschaft'. Integration und
Sozialkontrolle in Coesfeld und Andernach (17.-18. Jahrhundert)

04.02.2011


Iris Bunte M.A., Siegen
Werl in Westfalen - eine Bibliothekslandschaft zwischen
Adel und Patriziat

Die Vorträge finden jeweils um 16.00 Uhr c. t. im Sitzungszimmer
des Instituts für vergleichende Städtegeschichte statt.


INFO

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 - 83 275 12
Fax: 0251 - 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.staedtegeschichte.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 11 10:37:40 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Oct 2010 10:37:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Hans Krafts Plakate als Visitenkarte:
LWL-Landesmuseum praesentiert Kunstwerk des Monats
Message-ID: 4CB2E8F4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.10.2010, 10:01


AKTUELL

Hans Krafts Plakate als Visitenkarte
LWL-Landesmuseum präsentiert Kunstwerk des Monats

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
präsentiert im Oktober ein Plakat von Hans Kraft als Kunstwerk
des Monats. Das Plakat entstand anlässlich der
Jubiläumsausstellung der Münsterischen Künstlergemeinschaft
"Schanze". Mit dem torsoähnlichen, weiblichen Akt als Blickfang
feiert das Plakat das erfolgreiche erste Jahrzehnt der
Künstlergemeinschaft, die bis heute besteht. Der Künstler Hans
Kraft (1895 -1978) schuf das Plakat im Jahr 1930.

Kürzlich erwarb das Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) aus dem Nachlass Hans Krafts insgesamt
sechs Plakate, die er meist für Ausstellungen am Domplatz in
Münster zwischen 1930 und den frühen 1950er Jahren entworfen
hatte. Durch Kriegsverluste und häufig auch Nachkriegswirren
waren fast alle Exemplare dieser einst zahlreichen, heute
extrem seltenen künstlerischen Zeugnisse der Museumsarbeit
verloren gegangen.

Kurator Dr. Jürgen Krause: "Ausstellungsplakate können sich -
selbst viele Jahrzehnte nach Erfüllung ihrer ursprünglichen
Werbemission - zu richtungweisenden Visitenkarten von Museen
und Künstlergruppen weiterentwickeln. In seiner halbabstrakten,
klassisch plakativen Formensprache gehört Krafts Arbeit auch
überregional zu den besten Leistungen damaligen Grafik-Designs."

Am 28. Oktober um 12.30 Uhr bietet der Krause im
LWL-Landesmuseum eine "Kunstpause" zum Thema "Zwischen Neuer
Sachlichkeit und NS-Design: Hans Krafts Plakate für das
Landesmuseum" an.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 11 10:45:21 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Oct 2010 10:45:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 18.8.-28.09.2010
Message-ID: 4CB2EAC1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 07.10.2010, 16:30


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/


WDR-Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 28.09.2010

Preis für Kunstquartier (15:43 Uhr) Das Hagener Kunstquartier
ist mit dem Architekturpreis "Vorbildliche Bauten in NRW"
ausgezeichnet worden. Der Neubau des Emil Schumacher-Museums
und die Erweiterung des Karl Ernst Osthaus-Museums sind vor
knapp einem Jahr eröffnet worden. Der Preis wird alle fünf
Jahre vom Nordrhein-Westfälischen Bauministerium und der
Architektenkammer verliehen. Landesweit sind 34 Bauten aus über
250 Bewerbern mit dem Titel geehrt worden. Ein weiterer
Preisträger ist der Neubau des Gemeindezentrum der Philipp
Nicolai Kirche ebenfalls in Hagen. Die Auszeichnung
vorbildlicher Bauten ehrt Architekten und Bauherren von
Gebäuden, die in ästhetischer, technischer und sozialer
Hinsicht als richtungsweisend für die kommenden Jahre gelten.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 27.09.2010

Tankstelle wird ins Museum verfrachtet (15:54 Uhr)

Eine denkmalgeschützte Tankstelle aus Siegen wird ab morgen ins
Freilichtmuseum Detmold gebracht. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe teilte mit, die Tankstelle aus dem Jahr 1951
sei ein markantes Zeugnis der zunehmenden Motorisierung nach
dem Zweiten Weltkrieg. Ihr Abbau wird mehrere Wochen dauern. Im
Freilichtmuseum soll sie Teil des "Siegerländer Weilers"
werden. Er zeigt das dörfliche Leben um 1960.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 27.09.2010

Ausstellung zur Nazi-Propaganda (10:45 Uhr) Das Sauerlandmuseum
in Arnsberg zeigt jetzt in einer Ausstellung, wie die
Propaganda im Nationalsozialismus funktionierte. Zur
Ausstellungseröffnung am Sonntag kamen bereits mehr als 200
Besucher. Die Exponate wurden vom Sauerlandmuseum und
ehrenamtlichen Helfern zusammengetragen

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 27.09.2010

Museumsnacht war gut besucht (07:03 Uhr) Rund 35 000 Menschen
haben am Samstag die Dortmunder Museumsnacht besucht. Das sind
etwas mehr, als im Vorjahr. An 60 Orten waren mehr als 500
Aktionen, Ausstellungen und Konzerte zu sehen. Höhepunkte waren
das Straßentheater auf dem Dortmunder Friedensplatz und das
Konzert der Iserlohner Band "Luxuslärm" in der
Arbeits-Schutz-Ausstellung DASA.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 24.09.2010

EU-Förderung für Deutsches Fußballmuseum (17:40 Uhr) Das
Deutsche Fußballmuseum in Dortmund hat eine weitere Hürde
genommen. Die Europäische Kommission hat die Förderung des Baus
genehmigt. Das Museum entsteht in Zusammenarbeit zwischen der
Stadt Dortmund und dem Deutschen Fußballbund, gefördert durch
das Land Nordrhein-Westfalen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.09.2010

Gefälschte Bilder auch in Ahlen? (11:21 Uhr) In den
bundesweiten Skandal um gefälschte Bilder ist auch das
Kunstmuseum in Ahlen verwickelt. Es sollte Gutachten zu zwei
Gemälden erstellen, die möglicherweise gefälscht sind. Es
handelt sich dabei um Werke, die zwei französischen Künstlern
zugeschrieben werden. Das Landeskriminalamt Berlin, das die
Ermittlungen führt, hat die Bilder Anfang September im Museum
beschlagnahmt und untersucht sie nun in einem Labor.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.09.2010

Heimathaus wird erweitert (09:34 Uhr) Das Heimathaus
Münsterland in Telgte soll für 2,3 Millionen Euro modernisiert
und erweitert werden. Das hat der Kulturausschuss des Kreises
Warendorf beschlossen. Der Komplex, zu dem auch das
Krippenmuseum gehört, soll ab dem kommenden Jahr zu einem
westfälischen Museum für religiöse Kultur umgestaltet werden.
An den Kosten beteiligen sich unter anderem der
Landschaftsverband, die Sparkasse Münsterland-Ost und der Kreis.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 23.09.2010

Archive gründen Notfallverbund (15:20 Uhr) In Münster haben
heute neun Archive und Bibliotheken einen Notfallverbund
gegründet, um sich im Schadensfall gegenseitig zu helfen. Die
Vereinbarung sieht einheitliche Notfallpläne vor. Außerdem will
man sich im in solchen Fällen gegenseitig Räume zur Lagerung
der Schriften und Archivalien zur Verfügung stellen. Zu den
Unterzeichnern gehören unter anderem die Stadt Münster, der
Landschaftsverband, das Bistum sowie die Hochschule.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 22.09.2010

Museum am Ostwall zieht um (15:39 Uhr) Das Museum am Ostwall
zieht zur Zeit in das Dortmunder U. Es eröffnet am 8. Oktober
in der vierten und fünften Etage am neuen Standort. Die
Sammlung soll dann unter dem Titel "Museum als Kraftwerk" neu
präsentiert werden. Zuletzt gab es Probleme mit dem
Versicherungsschutz, die den Umzug verzögert hatten.

Nachrichten aus OWL vom 22.09.2010

Eintritt für Paderborner Museen (06:36 Uhr) In Paderborn sollen
die Besucher der städtischen Museen und Galerien künftig
Eintritt bezahlen. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss
beschlossen. Wieviel Geld die Stadt dadurch zusätzlich
einnehmen kann, ist unklar. Die Kosten für ein neues
Kassensystem sind noch nicht beziffert. Außerdem rechnet die
Verwaltung zumindest vorübergehend mit weniger
Museumsbesuchern. Das letzte Wort hat nächste Woche der
Stadtrat.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 20.09.2010

Unterrichtsfach "Kultur" (12:34 Uhr) In Arnsberg bekommen
Kinder zweier Grundschulen in diesem Schuljahr zum ersten Mal
eine kulturelle Grundausbildung. Sie besuchen während des
Unterrichts regelmäßig kulturelle Einrichtungen, zum Beispiel
das Sauerlandmuseum, das Stadtarchiv und den Kunstverein. Bei
Vorstellungen im Theater und der Kulturschmiede können sie
hinter die Kulissen schauen. Das Projekt trägt den Titel
"Kulturstrolche" und wird vom Land mit bis zu 10.000 Euro
gefördert. [

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 18.09.2010

Ostwall-Museum kann umziehen (11:21 Uhr) Der Umzug des Museums
am Ostwall in das Dortmunder U kann in der nächsten Woche
beginnen. Der Versicherungsschutz sei nun gewährleistet, sagte
Kulturdezernent Jörg Stüdemann dem WDR. Ausschlaggebend dafür
waren die Anlagen für Brandschutz und die Alarmsysteme. Das
Ostwallmuseum soll am achten Oktober am neuen Standort eröffnet
werden. Wegen Zeitverzögerungen beim Bau war der Termin bereits
um zwei Wochen nach hinten geschoben worden.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 17.09.2010

LWL droht Millionenloch (15:43 Uhr) Dem Landschaftsverband
Westfalen-Lippe droht im kommenden Jahr ein Haushaltsloch von
320 Millionen Euro. Um das Defizit auszugleichen, soll bei den
Zuschüssen für Förderschulen und Museen gespart werden.
Außerdem sollen die Eintrittspreise bei LWL-Einrichtungen
erhöht werden. Zusätzliches Geld will der Landschaftsverband
durch eine Erhöhung der Umlage für die Städte und Kreise
einnehmen. Der LWL will zudem weitere Schulden von rund 100
Millionen Euro aufnehmen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 17.09.2010

Barbaras für Ausstellung gesucht (15:38 Uhr) Die katholische
St. Barbara-Gemeinde in Dortmund sucht Frauen, die Barbara
heißen. Die Gemeinde beteiligt sich an der Ausstellung "Glück
auf mit St. Barbara" im Bochumer Bergbaumuseum. Dort soll eine
Fotocollage mit 2.010 Barbaras gezeigt werden. Barbara ist die
Schutzheilige der Bergleute. Dortmunder Barbaras, die an der
Ausstellung teilnehmen wollen, können ein Foto einsenden oder
sich Sonntag in der St. Barbara-Gemeinde in Dortmund-Dorstfeld
ablichten lassen.

Nachrichten aus OWL vom 16.09.2010

Dalheim braucht Zuschüsse (18:40 Uhr) Das Landesmuseum für
Klosterkultur in Dahlheim ist auf weitere Finanzhilfe
angewiesen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe soll bis
2013 jährlich bis zu 500.000 Euro zuschießen. Der
Kulturausschuss hat am Mittwoch eine Entscheidung darüber
zunächst vertagt. Der Betrieb des Museums war durch Bauarbeiten
lange Zeit beeinträchtigt. Zudem muss die Stiftung die
Zinserwartungen deutlich zurückfahren und hat deshalb weniger
Geld als geplant zur Verfügung.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 16.09.2010

Erstes Exponat für Fußballmuseum (17:28 Uhr) Das erste
Ausstellungsstück für das neue deutsche Fußballmuseum ist in
Dortmund angekommen. Es ist der Lederball, mit dem die deutsche
Nationalmannschaft 1954 Fuballweltmeister wurde. Er ist Teil
des Museumskonzeptes, das jetzt vorgestellt wurde. Das
Fußballmuseum soll im Sommer 2014 eröffnet werden - und zwar
dort, wo bisher der Busbahnhof ist. Das Gelände hat die Stadt
zur Verfügung gestellt. Der Bau soll rund 30 Millionen Euro
kosten. Zwei Drittel davon trägt das Land NRW, den Rest der
Deutsche Fußballbund.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 16.09.2010

Wetter: Ruhrtalbahn soll wieder halten (08:37 Uhr) Die
Museumszüge der Ruhrtalbahn sollen bald wieder am Bahnhof in
Wetter-Wengern halten. Die Deutsche Bahn hatte den Haltepunkt
im Frühjahr nach rund 30 Jahren aus Sicherheitsgründen
gesperrt. Jetzt soll der Bahnhof an die "Touristik Eisenbahn
Ruhrgebiet GmbH" verpachtet werden. Das Tochterunternehmen des
Regionalverbandes Ruhr will so die Wiederaufnahme des
Museumszug-Verkehrs ermöglichen.

Nachrichten aus dem Rheinland vom 14.09.2010

Protest gegen Bibliotheksschließung (12:35 Uhr) Mit Protesten
vor der Kölner Ratssitzung am Nachmittag soll gegen die
geplante Schließung der Kunst- und Museumsbibliothek
demonstriert werden. Um Geld zu sparen, hatte die
Stadtverwaltung die Schließung vorgeschlagen. Für den Erhalt
wurden bis jetzt zudem mehr als 6.500 Unterschriften gesammelt.
Aber auch internationale Kultureinrichtungen wie beispielsweise
die Tate-Galerie fordern den Bestand der renommierten Sammlung
von Büchern und Fotografien.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 13.09.2010

"Krieg und Frieden" im Dortmunder Hoesch-Museum (16:54 Uhr) Das
Dortmunder Hoesch-Museum zeigt seit Sonntag die
Sonderausstellung "Krieg und Frieden. Feindbilder auf
politischen Plakaten und Flugblättern aus Westfalen 1914-1932".
Bis 24. Oktober sind rund 50 Originale aus dem Westfälischen
Wirtschaftsarchiv zu sehen. Politische Plakate wurden laut
Museum mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs zum wichtigsten
Mittel der nationalen Propaganda und der psychologischen
Kriegsführung. Führende Werbegrafiker und Plakatkünstler
stellten sich damals in den Dienst der nationalen Sache und
entwarfen Plakate und Postkarten für Kriegsanleihen sowie
Sammel- und Spendenaktionen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 11.09.2010

(11:30 Uhr) In Bochum findet am Samstag und Sonntag der 8.
Nordrhein-Westfälischen Knappentag statt. Er wird vom Deutschen
Bergbau-Museum Bochum und dem Landesverband der Berg- und
Knappenvereine ausgerichtet. Etwa 2.000 Bergleute aus ganz
Europa werden sich in Bochum treffen; in ihrer traditionellen
Knappentracht. Mehr als 90 Vereine, Chöre und Spielmannszüge
präsentieren sich und ihre bunten Fahnen. Vor dem
Bergbau-Museum ist ein großes Festzelt aufgebaut. Höhepunkte fr
die Zuschauer ist um 22 Uhr der feierliche Zapfenstreich unter
dem Förderturm, mit anschließendem Höhenfeuerwerk. Am Sonntag
gibt es ab 15:30 Uhr eine etwa drei km lange Bergparade durch
die Bochumer Innenstadt. Veranstaltet wird der Knappentag nur
alle fünf Jahre.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 11.09.2010

Landschaftsverband fördert Ostwall-Museum (07:39 Uhr) Für das
Museum Ostwall im Dortmunder U-Turm stellt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe 680.000 Euro bereit. Damit
sollen unter anderem Bodenbeläge, Vitrinen und Regale im Depot
des Museums bezahlt werden. Dieses zieht von seinem früheren
Standort am Ostwall in den neuen Museumskomplex in der
westlichen Innenstadt um. Die Sammlung des Museums Ostwall
umfasst Werke der klassischen Moderne und der Gegenwartskunst.

Nachrichten aus OWL vom 09.09.2010

Mehr Platz für Oerlinghauser Museum (14:52 Uhr) Das
Freichtlichtmuseum in Oerlinghausen möchte sich vergrößern.
Damit soll langfristig die Existenz gesichert werden. Das
erklärte die Museumsleitung vor dem Hauptausschuss des
Landesverbandes Lippe. In den kommenden fünf Jahren soll ein
Konzept für die Erweiterung des derzeit 1,5 Hektar großen
Geländes entwickelt werden. Im Archäologischen Freilichtmuseum
ist zu sehen, wie die Menschen etwa 8 000 Jahre vor Christus
gelebt haben. Jährlich kommen rund 40 000 Besucher.

Nachrichten aus OWL vom 09.09.2010

Sammlung des Bädermuseums bleibt erhalten (10:42 Uhr) Große
Teile der Sammlung des Bädermuseums Bad Salzuflen bleiben
erhalten. So sollen stadtgeschichtliche Exponate künftig im
Kurgastzentrum zu sehen sein. Weitere Ausstellungsstücke nimmt
das Lippische Landesmuseum in Detmold auf. Diese Veränderungen
hat der Landesverband Lippe auf Wunsch der Stadt beschlossen.
Das in OWL einzigartige Bädermuseum wird Ende Oktober
geschlossen, weil Bad Salzuflen sparen muss

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 08.09.2010

Bochum: Museum und Schule kooperieren (11:43 Uhr) Das
Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen kooperiert in Zukunft mit
einem Gymnasium. Damit sollen kulturelle und technische
Kompetenzen von Jugendlichen gestärkt werden. Projekte und
Unterrichtseinheiten der Bochumer Theodor-Körner Schule sollen
im Museum stattfinden, da sich an den alten Zügen viele
technische Beispiele erklären lassen. Ebenfalls geplant ist,
dass Theater-AGs und Chöre dort Auftrittsmöglichkeiten
bekommen. In Zukunft werden auch Führungen durch das Museum von
Schülern angeboten.

aus dem Münsterland vom 08.09.2010

Zehn Jahre Picasso-Museum (06:39 Uhr) Das Picasso-Graphikmuseum
in Münster ändert seinen Namen in Kunstmuseum Pablo Picasso.
Der neue Name sei ein Geschenk der Erbengemeinschaft Picassos
zum zehnjährigen Bestehen des Museums, sagte ein Sprecher des
Museums in Münster. Bislang gab es in dem Haus 50
Sonderausstellungen. Im Herbst erwartet es seinen 800.000
Besucher.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 07.09.2010

Ausstellung im Dortmunder U verschoben (17:46 Uhr) Die
Ausstellung des französischen Centre Pompidou im Dortmunder U
verschiebt sich voraussichtlich auf Mitte Dezember. Grund ist,
dass die Organisatoren der Ruhr 2010 die Ausstellung als großen
Abschluss des Kulturhauptstadtjahres vorgesehen haben. Die
Schau soll im neuen Ostwallmuseum zu sehen sein. Es ist im
U-Turm untergebracht und eröffnet - anders als geplant - nicht
schon zur Dortmunder Museumsnacht am 25. September, sondern
erst am achten Oktober. Die Ursache sind Bauverzögerungen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 07.09.2010

Ausstellung zu Stolpersteinen in Hilchenbach (16:37 Uhr) In
Hilchenbach wird am Abend eine Ausstellung zu so genannten
Stolpersteinen im Kreis Siegen-Wittgenstein eröffnet. Mit den
vor Hauseingängen in den Boden eingelassenen Steinen erinnert
der Künstler Gunter Demnig an Menschen, die im
Nationalsozialismus verfolgt wurden. Im Hilchenbacher
Stadtmuseum gibt es nun bis Oktober Informationen zu den
Stolpersteinen, die der Künstler im Kreis Siegen Wittgenstein
verlegt hat.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 07.09.2010

Schlagermuseum in Dortmund geplant (13:07 Uhr) In Dortmund soll
ein Schlagermuseum etabliert werden. Initiator ist der
Historiker, Buchautor und Schlagerforscher Dr. Ingo Grabowsky.
Das Museum soll im Brückstrassenviertel eröffnet werden und
Exponate der Schlagerszene beheimaten. Die Pelzmütze von Iwan
Rebroff wäre genauso denkbar wie der Königsmantel von Jürgen
Drews oder Heinos Sonnenbrille. 3 Millionen Euro soll das
Projekt kosten. Dafür werden nun Sponsoren gesucht.

Nachrichten aus OWL vom 06.09.2010

Heimatbund warnt vor Traditionsverlust (12:20 Uhr) Der
Lippische Heimatbund wendet sich mit einer Resolution an den
Landesverband und die Städte des Kreises. Trotz der
finanziellen Situation der Kommunen dürfe die Kulturlandschaft
Lippe nicht dem Rotstift zum Opfer fallen. Der Heimatbund
fordert intelligente Lösungen, damit Museen, Musikschulen und
Archive erhalten bleiben.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 04.09.2010

"Je mehr ich zeichne" (13:15 Uhr)

Im Museum für Gegenwartskunst Siegen beginnt morgen die
Ausstellung ?Je mehr ich zeichne?. Darin sind Arbeiten von 41
Künstlern wie Joseph Beuys und Tomas Schmit zu sehen - aber
auch Werke der jungen Generation wie von Jorinde Voigt oder
Katrin Ströbel.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 04.09.2010

Nacht der Museen (12:01 Uhr) Der Höhepunkt des
Schauraum-Festivals in Münster ist heute (04.09.10) mit der
Nacht der Museen und Galerien. Von 16 bis 24 Uhr haben 50
Kultur- und Kunstgebäude geöffnet, der Eintritt ist kostenfrei.
Die Stadt bietet dazu auch Kunstführungen an. Es werden
insgesamt mehrere 10.000 Besucher erwartet

Nachrichten aus OWL vom 03.09.2010

Ausstellung über Bielefelder Industriegeschichte (16:25 Uhr)
Ein bedeutender Teil der Bielefelder Industriegeschichte ist
Thema einer neuen Ausstellung. Im historischen Museum geht es
in den kommenden Monaten um die Entwicklung der beiden
Bielefelder Firmen Dürkopp und Adler. Unter anderem erfährt der
Besucher, dass Bielefeld fast 30 Jahre lang eine bedeutende
Autostadt war. Die Ausstellung mit rund 250 Objekten dauert bis
Anfang Dezember.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 02.09.2010

Video-Protest gegen Nazis am U-Turm (15:32 Uhr) Ab Freitagabend
wird vom Dortmunder U-Turm aus per Video gegen Neonazis
demonstriert. An dem ehemaligen Brauereigebäude und heutigen
Museum wird statt der normalen Videoinstallation ein
Protest-Spruch zu sehen sein mit den Worten "Ich, der Turm,
fand schon damals Nazis voll uncool". Der U-Turm wurde 1927
fertiggestelllt, noch bevor die Nationalsozialisten 1933 an die
Macht kamen. Am Samstag wird in Dortmund mit rund 40
Demonstrationen, Kundgebungen und anderen Aktionen gegen einen
Neonazi-Aufmarsch in der Nordstadt protestiert.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 02.09.2010

30 Jahre Wittgensteiner Kunstgesellschaft (14:50 Uhr) Aktuelle
Kunst aus der Region zeigen 22 Künstler ab heute Abend im Bad
Berleburger Stadtmuseum. Die Wittgensteiner Kunstgesellschaft
wird 30. Sie wurde 1980 zur Förderung der zeitgenössischen
Kunst gegründet.

Nachrichten aus OWL vom 01.09.2010

Familienforscher tagen in Detmold (15:15 Uhr) Um die
Besonderheiten der jüdischen Familienforschung geht es am
Mittwoch auf einer Fachtagung in Detmold. Im Landesarchiv NRW
treffen sich rund 100 Archivare, Wissenschaftler und private
Familienforscher. Im Detmolder Archiv lagern alle erhaltenen
Geburts- und Sterberegister jüdischer Familien aus dem 19.
Jahrhundert aus ganz Westfalen-Lippe.

Radionachrichten vom 28.08.2010

Museum in Münster zeigt Einblicke in Picassos Atelier (11:04
Uhr) Das Grafik-Museum Pablo Picasso in Münster wird zehn Jahre
alt.

Aus diesem Anlass gibt es eine Sonderausstellung, in der das
Museum Einblicke in das Atelier Pablo Picassos bietet. Bis zum
21. November sind rund 160 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und
Fotografien von oder mit Picasso zu sehen. Die Werke decken
fast 70 Schaffensjahre ab.

Nachrichten aus OWL vom 28.08.2010

Luftakrobatik, Klosterkultur und Museumsnacht (10:43 Uhr)
Gleich mit drei Großveranstaltungen lockt der Kreis Paderborn
an diesem Wochenende. Der Flughafen erwartet über 10.000
Besucher zu seinem Sommerfest mit spannender Luftakrobatik. Das
Klostermuseum Dalheim lädt zum Klostermarkt ein, dem nach
eigenen Angaben größten in Europa. Die Veranstalter rechnen mit
20.000 Besuchern aus ganz Deutschland. Und in Paderborn öffnen
Museen und Galerien ihre Türen zur Museumsnacht mit einem
attraktiven Sonderprogramm.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 27.08.2010

Bochum: Planungen für das Eisenbahnmuseum (10:43 Uhr) Die
Planungen für eine Vergrößerung des Eisenbahnmuseums
Bochum-Dahlhausen nehmen konkretere Formen an. Im September
wollen die Stadt Bochum und der Betreiber, die Deutsche
Gesellschaft für Eisenbahngeschichte, eine Stiftung gründen.
Sie ist organisatorische Voraussetzung für die Ausbaupläne. Die
Ideen sind ambitioniert: Dahlhausen soll mit den großen
Eisenbahnmuseen wie Nürnberg konkurrieren können. Ein neues
Eingangsgebäude mit Museumsshop und Café soll entstehen,
außerdem ein neuer Ausstellungsbereich zur Geschichte der
Eisenbahn. Im Frühjahr hatte sich die DGEG für die Ausbaupläne
entschieden. Doch woher das Geld kommt, ist weiter unklar. Die
DGEG hofft auf möglichst viel öffentliche Förderung und
benötigt dennoch erhebliche Eigenmittel. Bis die Pläne Realität
werden, so schätzt man dort, werden also noch ein paar Jahre
vergehen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.08.2010

Zehn Jahre Picasso-Museum (15:42 Uhr) Das Graphikmuseum Pablo
Picasso erwartet im Oktober den 800.000 Besucher. Das Haus
wurde vor zehn Jahren als das nach wie vor einzige
Picasso-Museum Deutschlands gegründet. Zu den
Jubiläumsfeierlichkeiten im September kommen der Picasso-Enkel
Olivier Picasso und die nordrhein-westfälische
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 24.08.2010

Keime: Kunstquartier schließt (16:00 Uhr) Das Hagener
Kunstquartier wird für drei Tage geschlossen. Grund sind die
noch immer im Trinkwasser vorhandenen Keime. Nach Angaben der
Stadt hat das Durchspülen der Leitungen im Emil-Schumacher- und
Karl-Ernst-Osthaus-Museum nicht gereicht, um die Verunreinigung
zu beseitigen. Jetzt hat das Gesundheitsamt dringend geraten,
das Leitungsnetz mit chemischen Substanzen zu desinfizieren.
Das Kunstquartier bleibt deshalb vom 31. August bis 2.
September geschlossen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 23.08.2010

Ehrenamt und Sponsoren sollen Kultur retten (09:25 Uhr) Leiter
von Museen und Kulturämtern in Südwestfalen setzten in Zeiten
knapper Kassen auf das Ehrenamt und auf Sponsoren. Außerdem
warnen sie davor, Kultur nur unter betriebswirtschaftlichen
Gesichtspunkten zu betrachten. Sie reagieren damit auf eine
Studie, die davon ausgeht, dass bis 2020 jedes zehnte deutsche
Museum oder Theater von der Schließung bedroht ist. Betroffen
seien vor allem kleinere Einrichtungen, die von Städten und
Gemeinden finanziert würden. [

Nachrichten aus dem Münsterland vom 21.08.2010

Picasso-Museum zufrieden (10:23 Uhr) Das Graphikmuseum Pablo
Picasso in Münster ist mit der Resonanz auf seine morgen
(22.8.2010) zu Ende gehende Foto-Ausstellung zufrieden. Seit
dem Juni haben 8.000 Besucher die Schau mit Werken des
französischen Künstlers Jacques Henri Lartigue gesehen. Sie
zeigte 170 Schwarz-Weiß-Fotos mit Motiven der Cote d'Azur.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 19.08.2010

Museum zählt viele Besucher (17:24 Uhr) Das Hagener
Freilichtmuseum haben in den letzten fünfzig Jahren rund sieben
Millionen Menschen besucht. Als Jubiläumsbesucher wurde am
Donnerstag eine Familie aus Bergneustadt unter anderem mit
einer Museums-Jahreskarte beschenkt. In Hagen wird zur Zeit
heftig gebaut, unter anderem entsteht eine neue Gastronomie.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe investiert dieses Jahr
rund vier Millionen Euro ins Freilichtmuseum.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 18.08.2010

Keine Kamera für Picasso (11:39 Uhr) Die Stadt Münster will nun
doch keine Kamera am Picasso-Museum installieren. Grund seien
Bedenken, die durch die Debatte um "Google Street View"
aufgekommen seien. Die Kamera sollte das gepflasterte Konterfei
Picassos filmen und auf einen Bildschirm projizieren. Das
Picasso-Portrait erschließt sich den Besuchern bislang nur aus
der Vogelperspektive.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL:: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 11 10:50:31 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Oct 2010 10:50:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Schoenheitspflege im alten Rom, Haltern am See,
19.-22.10.2010
Message-ID: 4CB2EBF7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.10.2010, 09:03


AKTUELL

Schönheitspflege im alten Rom
Im Ferienprogramm des LWL-Römermuseums sind noch Plätze frei

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hält noch wenige
Plätze im Herbstferienprogramm des LWL-Römermuseums in Haltern
bereit. Acht- bis zwölfjährige Ferienkinder tauchen in die
Duftwelt der Antike ein, mischen eigene Parfümsalben an und
gestalten einen römischen Handspiegel. Das zweistündige
Programm findet acht Mal vom 19. bis 22. Oktober jeweils um 10
und um 14 Uhr statt. Eine Anmeldung unter Telefon 02364 9376-0
ist erforderlich.

Edle Rohstoffe machten die Salben im alten Rom zur begehrten
Luxusware. Die Parfüms und duftenden Crèmes aus dem Mittleren
und Fernen Osten galten sogar als Statussymbol. Die Römer
zahlten hohe Summen für diese Waren - die sich in kürzester
Zeit verflüchtigten. Dass die begehrten Produkte auch bis in
die Römerlager an der Lippe gelangten, zeigen die
Parfumfläschchen und Salbentöpfchen im LWL-Römermuseum.


INFO

Termine und Kosten:
- "Schönheitspflege im alten Rom", zweistündiges Ferienprogramm
am 19.10., 20.10., 21.10. und 22.10. jeweils von 10 bis 12 Uhr
und von 14 bis 16 Uhr

- Kosten: 4 Euro inklusive Museumseintritt

Anmeldung unter Tel.: 02364 9376-0 während der Öffnungszeiten
des Museums:

LWL-Römermuseum
Weseler Str. 100
45721 Haltern am See
URL: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 11 11:06:17 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Oct 2010 11:06:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv Witten: Eingeschraenkter Nutzerdienst
vom 11. bis 15. Oktober
Message-ID: 4CB2EFA9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 08.10.2010, 12:17


AKTUELL

Stadtarchiv Witten:
Eingeschränkter Nutzerdienst vom 11. bis 15. Oktober

Das Stadtarchiv informiert, dass wegen umfangreicher
Magazinumlagerungen in der Zeit vom 11. bis 15. Oktober keine
Aktenaushebungen für Besucherinnen und Besucher stattfinden
können. Etwa 20.000 Akten zuzüglich Bücher und
Sonderarchivalien sind von diesen Arbeiten betroffen.

Die Archivunterlagen im Gebäude Ruhrstraße 69 sind trotz dieses
Teilumzugs weiterhin zugänglich, beispielsweise Ausschuss-und
Ratsangelegenheiten (1945-2004), Verwaltungsberichte (1865-1972),
Wittener Tages- und Wochenzeitungen (1848-2009) auf Mikrofilm,
die Archivbibliothek mit stadtgeschichtlicher Literatur,
Festschriften, amtlichen Drucksachen der Stadt Witten u. a.,
Adressbücher der Stadt Witten, Annen, Bommern, Herbede
(1877-1998), die mikroverfilmte Meldekartei der Stadt Witten,
Herbede, Buchholz (ca. 1875-1966), Ortschroniken, Gewerbekartei,
Bildansichten, Plakatsammlung (1909-2004), audiovisuelle
Medien zur Stadt- und Regionalgeschichte und einzelne
Sondersammlungen.

Damit Archivnutzer/innen nicht vergeblich kommen und längerer
Wartezeiten vermieden werden, empfiehlt das Team des
Stadtarchivs vor einem Besuch eine telefonische Anmeldung unter
den Rufnummern 581-2416 und 581-2438.


INFO

Stadtarchiv
Ruhrstraße 69,
58452 Witten
Tel.: 02302- 581 2415
Fax: 02302- 581 2497





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 12 08:58:04 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Oct 2010 08:58:04 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/38
Message-ID: 4CB4231C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 11.10.2010, 14:18


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-38 für den Zeitraum vom 25.09.2010 bis

zum 08.10.2010 mit insgesamt 57 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-38&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 12 09:05:54 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Oct 2010 09:05:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kunst im Bau: Gespraechsreihe "Neubau.Gespraeche"
im LWL-Landesmuseum, Muenster, 14.10.2010
Message-ID: 4CB424F2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.10.2010, 15:14


AKTUELL

Kunst im Bau
Gesprächsreihe "Neubau.Gespräche" im LWL-Landesmuseum

Unter dem Titel "Neubau.Gespräche" lädt das LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte in Münster ab Oktober zu einer
monatlichen Vortragsreihe ein. Den Auftakt macht am Donnerstag,
14. Oktober, um 19 Uhr der Direktor des LWL-Landesmuseums, Dr.
Hermann Arnhold. Er spricht über den Neubau des
LWL-Landesmuseums und die Perspektiven und Herausforderungen,
die dabei für das Museum entstehen. Neben Einblicken in den
Planungsstand kommt die Kunst aber nicht zu kurz: Auch die
grundlegende Neukonzeption der Sammlungspräsentation wird ein
wichtiges Thema sein.

Die "Neubau.Gespräche" möchten den Besucher während der
Umbauphase mitnehmen auf dem Weg zum neuen Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Mit lokalen und
überregionalen Gesprächspartnern aus anderen Museen, der Kultur
und der Politik, sollen jeweils donnerstags entlang der
zentralen Konzepte, Perspektiven und Erwartungen die
unterschiedlichsten Themen rund um die Baustelle verhandelt und
diskutiert werden. Eine wichtige Rolle kommt dabei auch der
Diskussion mit den Besuchern zu, die sich im Anschluss an die
Vorträge entwickeln soll.

Zu weiteren "Neubau.Gesprächen" wird Professor Jan Hoet (Gent),
Gründungsdirektor des MARTa Herford, am 18. November erwartet,
am 2. Dezember ist Dr. Hartwig Fischer, Direktor des
Folkwang-Museums in Essen, zu Gast.


INFO

Der Eintritt ist frei. Nähere Informationen unter
URL: http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. +49 251 5907-01
Fax +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 12 09:19:54 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Oct 2010 09:19:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kolloquienprogramm Schule fuer Historische
Forschung Bielefeld
Message-ID: 4CB4283A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bettina Brandt"
Datum: 06.10.2010, 17:07


AKTUELL

Universität Bielefeld
Schule für Historische Forschung
Forschungskolloquien Wintersemester 2010/11


Fakultätskolloquium und Semestereröffnung

20.10.10, 18 - 20 Uhr, H16
Holm Tetens (FU Berlin)
Die Definitionsmacht über die Zukunft oder von der gefährdeten
Autorität der Wissenschaft



Alte Geschichte
Dienstag 18 - 20h, S 2-147

26.10.10
Dr. Janneke de Jong (Utrecht)
Kaiserliche Göttlichkeit und soziale Identität im römischen
Ägypten

09.11.10
Maria Osmers (Bielefeld)
Einstige Leistungen - begründete Ansprüche? Vergangene
Taten als Argumente in polisübergreifenden Kommunikationen

23.11.10
Prof. Dr. Charlotte Schubert (Leipzig)
Anacharsis: Nomade, Skythe oder Grieche?

07.12.10
Prof. Dr. Wilfried Nippel (HU Berlin)
Die Diktatur in Rom und in der Rezeptionsgeschichte

21.12.10
Dr. Christoph Lundgreen (Dresden)
Regelkonflikte in der römischen Republik - Geltung und Gewichtung
von Normen in politischen Entscheidungsprozessen

18.01.11 (Lunchtime: 12-14h, D 2-136)
Dr. Anne Viola Siebert (Kestner-Museum Hannover)
Die Schlacht von Salamis oder: Strategien und Konzepte einer
Antikensammlung. Werkstattbereicht einer Klassischen Archäologin

01.02.11
Sven Page (Darmstadt)
Das Sozialprofil der römischen Aristokratie in der Kaiserzeit am
Beispiel von Plinius dem Jüngeren

Weitere Auskünfte erteilt Frau Selma Baskan,
sbaskan at uni-bielefeld.de, Tel. +49 521 106-6985



Mittelalter und Frühe Neuzeit
Donnerstag 18 - 20 h, Raum T2-233

21.10.10
Robert von Friedeburg (Rotterdam)
Theorie des landständischen Staates? Ständefreundliche
Abhandlungen im Reich 1630-1655

09.11.10 (Lunchtime: 12-14h, T 2-136)
Matthias Bähr (Münster)
"Aus dem Munde gefallen". Argumentationsstrategien bäuerlicher
Gemeinden vor dem Reichskammergericht

11.11.10
Michael Hecht (Münster)
"Patriziat" - Überlegungen zu einem Forschungsbegriff der
spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Stadtgeschichte

18.11.10
Klaus Oschema (Heidelberg)
Neues aus dem alten Kontinent - aktuelle Forschungen zum
Europa-Bild des Mittelalters

25.11.10
Matthias Roick (Göttingen)
Überlegungen zu einer Geschichte der Tugend in der frühen
Neuzeit

02.12.10
Ludger Körntgen (Bayreuth)
Frieden und Frömmigkeit. Heinrich III. und der Wandel
religiöser Friedensmotivation im 11. Jahrhundert

09.12.10
Bettina Bommersbach (Bielefeld)
Sinnlose Gewalt? Die französischen Aufstandsbewegungen
des Jahres 1358

16.12.10
Jenny Oesterle (Bochum)
Darf man den Herrscher bekämpfen?
Christentum und Islam im Vergleich

13.01.11
Steffen Patzold (Tübingen)
Einhards erste Leser. Überlegungen zur 'Vita Karoli'

20.01.11
Susanna Burghartz (Basel)
Am Ende der Welt sich selbst begegnen: Die Magellanstrasse als
Projektionsfläche und Imaginationsraum um 1600

27.01.11
Peter Schmidt (München)
"Wahre Abbildung": Bemerkungen zu einem Vermittlungsanspruch
von Bildern zwischen Mittelalter und früher Neuzeit


Weitere Auskünfte erteilt Frau Gudrun Lehmann,
glehmann at uni-bielefeld.de Tel. +49 521 106-3264



Neuere Geschichte und Geschlechtergeschichte
Dienstag 16 - 18 h, Raum C01-136

19.10.10
Franka Maubach (Göttingen)
Expansion weiblicher Hilfe.
Der Einsatz der Wehrmachtshelferinnen 1939-1945

26.10.10
Falko Schnicke (Berlin)
Visualisierte Geschichtswissenschaft.
Historikerporträts als Medien disziplinärer Vergeschlechtlichung

02.11.10
Bettina Brockmeyer (Bielefeld)
"Going native" - Auslandsbilder in der Ausbildung von Diplomaten,
(Kolonial)Beamten und Missionaren, Missionarinnen für die Arbeit
in Übersee 1871-1933

09.11.10
Ulrike Weckel (Bochum)
Männliches und weibliches KZ-Personal vor den Kameras
der Alliierten

16.11.10 (Lunchtime: 12-14h, D 2-136)
Bettina Kretzschmar (Hamburg)
Der Deutsche Zweig der Internationalen Abolitionistischen
Föderation und seine deutschen Netzwerke 1899-1933

23.11.10
Björn Siegel (Hamburg)
Österreichisches Judentum zwischen Ost und West.
Die Israelitische Allianz zu Wien 1873-1938

30.11.10
Angelika Schaser (Hamburg)
Menschen des 19. Jahrhunderts im Spiegel von Selbstzeugnissen.
Zu Geschichtsdeutungen und Personkonzepten von Konvertiten

07.12.10
Mirjam Triendl Zadoff (München)
Die Scholems. Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie

Sa. 18.12.10, 10-17h
Studientag für DoktorandInnen

11.01.11
Uffa Jensen (Berlin)
Die transnationale Geschichte der psychoanalytischen
Wissenskultur in Berlin, London und Kalkutta (1910-1940)

18.01.11
Anthony Kauders (München / Keele)
Drives in Dispute: The West German Student Movement,
Psychoanalysis, and the Search for a New Emotional Order

Weitere Auskünfte erteilt Frau Jutta Wiegmann,
jwiegman at uni-bielefeld.de Tel. +49 521 106-3221



Sozialgeschichte des 19. u. 20. Jahrhunderts
Freitag 16-19 Uhr, Raum U2-200

29.10.10
Willibald Steinmetz (Bielefeld)
Kommentar
Perspektiven einer Historischen Semantik des 20. Jahrhunderts
Diskussion

Fr. 12.11.10, 16.30h, ZiF
ZiF-Tagung "Literatur / Geschichte"
Aleida Assmann (Konstanz)
Fakten und Fiktionen in der neueren Erinnerungsliteratur

Wolfram Pyta (Stuttgart)
Politikgeschichte und Literaturwissenschaft. Verarbeitung des
Ersten Weltkriegs in literarischer Form

Astrid Erll (Wuppertal)
Kommentar

19.11.10
Hedwig Richter (Bielefeld)
Gleichheitsnorm und Wahlen in den USA und Deutschland im
19. und frühen 20. Jahrhundert

26.11.10
Julia Breittruck (Bielefeld)
Das vermenschlichte Tier? Mikrogeschichte der Heimtiere in
Europa im 18. Jahrhundert

03.12.10
Ruben Quaas (Bielefeld)
Die Geschichte des ?Fairen Handels?

10.12.10
Alexandra Przyrembel (Göttingen)
Globalisierungen des (religiösen) Helfens in der
Moderne (1830-1914)

17.12.10
Alan Lessoff (University of Illinois / BGHS Visiting Chair)
A Texas City in Image and Analysis: The Case of Corpus Christi

14.01.11
Willibald Steinmetz (Bielefeld)
Geschichte Europas im 19. Jahrhundert.
Probleme einer Gesamtdarstellung

21.01.11
Andreas Eckert (Berlin)
Geschichte Afrikas seit 1850.
Probleme einer Gesamtdarstellung

28.01.11
Ben C. Hett (CUNY New York)
Rudolf Diels, die Gestapo und die Debatten um den
Reichstagsbrand nach 1945


Weitere Auskünfte erteilt Frau Jutta Wiegmann,
jwiegman at uni-bielefeld.de Tel. +49 521 106-3221



Zeitgeschichte
Montag, 18 - 20 h, Raum S2-137

18.10.10
Around 1968: Activism, Network, Trajectories -
Das EU-Projekt von Robert Gildea (Oxford)

15.11.10
Julia Klopstein (Bielefeld)
Was ist legitim? Das Gewaltverständnis des Kommunistischen
Bundes, der Sponti-Bewegung und der Revolutionären Zellen

06.12.10
Krunoslav Stojakovic (Bielefeld)
"?die Philosophen haben die Welt nur unterschiedlich
interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.
" Zum Philosophieverständnis der jugoslawischen
Praxis-Gruppe in den 1960er Jahren

13.12.10
Belinda Davis (Rutgers)
State Violence and the Deformation of Activism in the BRD,
1960s-70s

20.12.10
Bjoern Rüdiger (Bielefeld)
Der Kampf ums Recht. Die Gründung der Kritischen Justiz
im Kontext von 1968

10.01.11
Alexandra Oeser (Paris X)
"Wann machen wir Hitler?" Repräsentationen der
NS-Vergangenheit bei Jugendlichen in Hamburg und Leipzig

17.01.11
Peter Colliander (Kopenhagen)
Der Karikaturenstreit

24.01.11
Stefan Isernhagen (Bielefeld)
Susan Sontag: Vietnam

Do. 27.01.11
Workshop:
Neue Forschungen zur Zeitgeschichte - Buchkritiken

Weitere Auskünfte erteilt Frau Angelika Fielstedde,
angelika.fielstedde at uni-bielefeld.de, Tel. +49 521 106-3003



Diakonie- und Sozialgeschichte
Montag 20 - 22h, Raum KiHo/R2-155

19.10.10 (Lunchtime: 12-14h, D 2-136)
Frank Stückemann (Soest)
Johann Moritz Schwager (1738-1804).
Landpfarramt und Volksaufklärung

Fr. 14.01.11, KiHo Bethel
15-17h
Svenja Goltermann (Freiburg)
Die Gesellschaft der Überlebenden. Deutsche Kriegsheimkehrer
und ihre Gewalterfahrungen im Zweiten Weltkrieg

17-19h
Nicolas Tsapos (Bielefeld)
Wie wird man zur Patientin? Soziale Kategorisierung aus
linguistischer Perspektive. Krankenakten aus Haus Mahanaim/Bethel

Weitere Auskünfte erteilt Herr Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl,
Hans-Walter.Schmuhl at Korima.de, Tel. +49 521 104048



Geschichte und Öffentlichkeit
Donnerstag 18 - 20 h, Raum U2-200

14.10.10
Einführung

28.10.10
Hans Jürgen Pandel (Halle)
Kompetenzorientierung im Geschichtsunterricht -
Der Weg aus der Krise?

11.11.10
Jochen Rath Stadtarchiv (Bielefeld)
Archive: Orte des Sicherns, Forschens und Präsentierens

25.11.10
Wilhelm Stratmann (Historisches Museum Bielefeld)
Museumsarbeit und Geschichtsunterricht -
Möglichkeiten und Grenzen

09.12.10
Gefion Apel (Freilichtmuseum Detmold)
Die Authentizitätsfrage aus museumspädagogischer Sicht

16.12.10
Daniel Berenger (LWL-Archäologie Bielefeld)
Denkmalpflege - Archäologie und die Öffentlichkeit

20.01.11
Kirsten John-Stucke (Kreismuseum Wewelsburg)
Die neue Ausstellung der der Gedenk- und
Erinnerungsstätte Wewelsburg



InterAmerikanische Studien
Dienstag 18 - 20 h, Raum C01-136

19.10.10
Victor Rojas (Erfurt)
Politische Eliten in Santa Cruz (Bolivien), 1938-67

26.10.10
Oliver Gliech (Berlin)
Haiti - Die erste schwarze Republik und ihr koloniales Erbe

02.11.10
Diana Fulger (Bielefeld)
Bridging the Gap: Cuban-American Literature

16.11.10
Roundtable
Perspectives of InterAmerican Studies. Mit Rosa Yánez
(Guadalajara), Sarah Corona (Guadalajara),
José Carlos Lozano (Monterrey)

Mi 24.11.10, 16-18h, U5-211
Wolfgang Gabbert (Hannover)
Neuere Tendenzen des Rechtspluralismus in Lateinamerika

30.11.10
Josef Büker (Bielefeld)
Die Entwicklung der Agrarexportwirtschaft in Almeria
(Spanien) im 20. Jahrhundert

07.12.10
Jurandir Malerba (Pontifícia Universidade Católica do Rio
Grande do Sul)
A Tropical Court: Civilization and Power in
Pre-Independence Brazil

14.12.10
Lukas Rehm (Bielefeld)
Diskurse der Gewalt. Die Violencia in Kolumbien

04.01.11
Dominik Baranowski & Eduard Mesares & Diana González
Student Research Projects

11.01.11
Florian Heintze (Erfurt)
Historia Patria als Proyecto Nacional. Peruanische
Geschichtsdiskurse zwischen Wissenschaft, Belletristik
und Politik, 1790-1879

18.01.11
Astrid Haas (Bielefeld)
Lone Star Vistas: Constructions of Texas in U.S.-American,
Mexian, and German Travel Narratives, 1821-1861

Mi 26.01.11, 16-18h, U5-211
Ingrid Wehr (Freiburg)
Die Neuverhandlung sozialer Gerechtigkeit in Lateinamerika:
Möglichkeiten und Herausforderungen postkolonialer
Wohlfahrtsstaatsforschung


Weitere Auskünfte erteilt Frau Rita Gaye,
rgaye at uni-bielefeld.de Tel. +49 521 106-6970



Osteuropäische Geschichte
Dienstag 18 - 20 h, Raum U2-147

26.10.10
Ulrich Hofmeister (Gießen / Wien)
Was heißt ?russisch? in Russisch-Turkestan? Koloniale
Identitäten in Zentralasien, 1860-1917

09.11.10
Julian Mühlbauer & Thomas Bohn (Gießen)
Die Ära Breÿnev zwischen Konflikt und Konsens -
Kommunikation und Partizipation im Spiegel des
sowjetischen Eingabewesens

16.11.10
Marc Junge (Bochum)
"Rundherum Feinde, nichts als Feinde" - Die "Kriegsgefahr" und
das große Morden der kleinen Leute in der Sowjetunion

23.11.10
Alexandra Köhring (Hamburg / Marburg)
Der Sportpark in Moskau-Luzhniki (1956).
Repräsentationsarchitektur und öffentlicher Raum in der
sowjetischen Nachkriegszeit

30.11.10
Anna Lenkewitz (Bochum)
Gerechte Herrschaft und sozialer Wandel in Russland um 1900

07.12.10
Anna Afanas?eva (Jaroslavl? / Wien)
Titel folgt

14.12.10
Andy Byford (Durham)
Psycho-experiment in the Classroom: Introducing Mental
Testing in Late Imperial Russia

21.12.10
Esther Meier (Hamburg)
Titel folgt

11.01.11
Andreas Umland (Eichstätt)
Der Kreml und die Orange Revolution: Paratotalitäre
Reaktionen der russischen Führung auf den ukrainischen
Wahlaufstand von 2004

18.01.11
Leif Seibert &
Zrinka Stimac (Bielefeld)
Das Ethos religiöser Friedensstifter am Bespiel von
Bosnien-Herzegowina

25.01.11
Corinna Kuhr-Korolev (Bochum)
Die Abschaffung des Privilegiensystems 1989/90

01.02.11
Maÿgorzata Mazurek (Potsdam)
Waiting in lines. Social ties and consumption in
Communist Poland


Weitere Auskünfte erteilt Frau Gudrun Lehmann,
glehmann at uni-bielefeld.de Tel. +49 521 106-3264



SFB 584 Das Politische als Kommunikationsraum in der Geschichte
Mittwoch 18 - 21 h, Raum S2-107

03.11.10
Robert Gildea (Oxford)
The Personal and the Political in Oral Testimonies of 1968
Activism in France

10.11.10
Heinz Schilling (Berlin)
Repräsentationen von Macht im internationalen System
der Frühen Neuzeit - die politische Sprache der Bilder

17.11.10
Stefan Scholl & Isolde Zimmermann (Bielefeld)
Politik, Politiker, das Politische - historisch-semantische
Perspektiven

01.12.10
Vera Simon (Bielefeld)
Konsum und Politik. Perspektiven eines deutsch-französischen
Vergleichs (1870-1914)

08.12.10
Oliver Marchart (Luzern)
Prekäre Proteste

15.12.10
Belinda Davis (Rutgers University)
New Left Activism in West Germany, 1962-1983:
A Broad View



From the Inside

12.01.11
Jan Eckel (Freiburg)
Geschichte der internationalen Menschenrechtspolitik,
1945 bis zum Ende des Jahrhunderts

19.01.11
Natascha Nemetschek & Maria Osmers (Bielefeld)
Aktualisierung von Vergangenheit(en) als Dimension des
Politischen im archaischen und klassischen Griechenland

26.01.11
Malte Griesse (Bielefeld)
?Neuer Mensch?, aber was für einer? Erziehung und
Selbsterziehung in der Stalinzeit


Weitere Auskünfte erteilt Frau Özlem Tan,
oezlem.tan at uni-bielefeld.de, Tel. +49 521 106-3213



Lunchtime-Kolloquium
Dienstag 12 - 14 h, Raum D2-136

19.10.10
Frank Stückemann (Soest)
Johann Moritz Schwager (1738-1804). Landpfarramt
und Volksaufklärung

09.11.10
Matthias Bähr (Münster)
"Aus dem Munde gefallen". Argumentationsstrategien
bäuerlicher Gemeinden vor dem Reichskammergericht

16.11.10
Bettina Kretzschmar (Hamburg)
Der Deutsche Zweig der Internationalen Abolitionistischen
Föderation und seine deutschen Netzwerke 1899-1933

18.01.11
Anne Viola Siebert (Kestner-Museum Hannover)
Die Schlacht von Salamis oder: Strategien und Konzepte
einer Antikensammlung. Werkstattbericht einer Klassischen
Archäologin

01.02.11
Petra Bopp (Hamburg)
Fremde im Visier: Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg.
Vom Forschungsprojekt zur Ausstellung -
Einblicke in The Making of



Fakultätskolloquium und Semesterabschluss
02.02.11, 18-20 Uhr, H16
Petra Bopp (Hamburg)
"Ich sah kein Elend mehr, nur noch Motive".
Erinnerungskonstruktionen in Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 12 09:32:42 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Oct 2010 09:32:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Spuk in der alten Fabrik: Herbstferien-Aktion
im LWL-Textilmuseum, Bocholt, 19./20.10.2010
Message-ID: 4CB42B3A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 06.10.2010, 13:42


AKTUELL

Spuk in der alten Fabrik
Herbstferien-Aktion im LWL-Textilmuseum

Rattern, quietschen, zischen, jaulen - zu einem etwas
unheimlichen Spaziergang lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 19. Oktober, und Mittwoch,
20. Oktober, jeweils von 18 bis 21 Uhr in sein Textilmuseum in
Bocholt ein. Auf schummrigen Pfaden erkunden Jungen und Mädchen
von acht bis zehn Jahren die Geräusche einer Textilfabrik und
versuchen gemeinsam dem Fabrikgespenst auf die Spur zu kommen.

Nach erfolgreicher Mutprobe gibt es Geschichten zum
Weitergruseln am Lagerfeuer im Arbeitergarten. Doch mit einer
kleinen Stärkung im Bauch, sind die mutigen Geräusche- und
Gespensterjäger sicher gewappnet.

Anmeldung erforderlich unter: 02871 21611-0, max. 15 Kinder,
Kosten 5,50 Euro (inklusive Imbiss)


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 12 09:35:16 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Oct 2010 09:35:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Nachts im Museum: Fuehrung im
LWL-Industriemuseum Henrichshuette Hattingen, 15.10.2010
Message-ID: 4CB42BD4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 08.10.2010, 14:21


AKTUELL

Nachts im Museum
Führung im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen

"Nachts im Museums" heißt es wieder am Freitag, 15. Oktober, in
der Henrichshütte Hattingen. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) lädt zu einer Entdeckungstour auf dem
Gelände des LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen ein.
Ausgerüstet mit Kopf- und Taschenlampen gehen die Teilnehmer im
Schatten des beleuchteten Hochofens auf Entdeckungstour durch
die herbstliche Industrienatur.

Die Teilnehmer erkunden mit allen Sinnen die nächtliche Tier-
und Pflanzenwelt zwischen den alten Produktionsanlagen. Letzte
Blüten, Spinnen in kunstvollen Netzen, bunte Blätter und
Früchte, Nachtfalter in der Dämmerung. "Lassen Sie sich von den
nächtlichen Eindrücken und Begegnungen überraschen und erfahren
dazu Wissenswertes über das ehemalige Hüttenwerk", lädt
Geographin Birgit Ehses zur Hüttentour ein.

Beginn der Führung ist um 19.30 Uhr. Der Rundgang dauert
eineinhalb Stunden. Teilnehmer zahlen zuzüglich zum
Museumseintritt drei Euro. Anmeldung unter Tel. 02324 9247-0
oder -140.


INFO

Anschrift derEinrichtung:
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 25
45527 Hattingen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 13 10:30:07 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Oct 2010 10:30:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Urbanes Leben auf dem Lande, Muenster,
15.10.2010
Message-ID: 4CB58A2F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 12.10.2010, 15:37


AKTUELL

Am Freitag, den 15.10. um 16 Uhr, beginnt für das
Wintersemester 2010/11 am IStG (Münster) das Freitagskolloquium
zu Problemen vergleichender Städtegeschichte mit einem Vortrag
von Frank Bartsch, M.A. (Bonn) über "Urbanes Leben auf dem
Lande. Kleinstadtforschung am Beispiel der rheinpreußischen
Bürgermeisterei Lechenich (Regierungsbezirk Köln)".

Weitere Veranstaltungshinweise zum Freitagskolloquium können
auf der Institutshomepage des IStG unter
http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/veranstaltungen/freitagskolloquium.html

eingesehen werden.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Freitagskolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte
Datum: 15. Oktober 2010, 16 Uhr
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstraße 46
48143 Münster
Tel.: +49 251 83-27512
Fax: +49 251 83-27535
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/index.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 13 10:46:38 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Oct 2010 10:46:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kultur und Kulinarisches: Fuehrung und Essen locken
ins LWL-Industriemuseum, Waltrop, 29.10.2010
Message-ID: 4CB58E0E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Simone Kirchhoff"
Datum: 12.10.2010, 09:07


AKTUELL

Kultur und Kulinarisches
Führung und Essen locken ins LWL-Industriemuseum

Ein Abend mit industriegeschichtlicher Führung und gutem Essen
soll die nächste Abendführung im Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg werden, zu der der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 29.
Oktober, in sein Industriemuseum Schifffshebewerk Henrichenburg
einlädt. Treffpunkt für den Rundgang durch das Schiffshebewerk
ist um 18.40 Uhr am Museumseingang. Die Teilnehmer besichtigen
die Ausstellung zur Geschichte der Binnenschifffahrt und
besteigen anschließend die Türme des Oberhauptes.

Im Anschluss an die einstündige Führung bittet das griechische
Restaurant "Papachristos" in unmittelbarer Nachbarschaft zum
Abendessen - bei schönem Wetter im Biergarten auf der Terrasse.
Auf der Speisekarte stehen verschiedene Fleisch- und
Fischgerichte, darunter das Lachsfilet "Käpt?n Henri" und das
Lammhüftsteak "Cerberus", benannt nach dem Museumsmaskottchen
und dem historischen Museumsdampfer.

Das Gesamtangebot kostet 20 Euro pro Person. Darin enthalten
sind die Kosten für Eintritt und Führung sowie für das
Abendessen (ein Essen und ein Getränk). Kinder bis zu 14 Jahren
zahlen die Hälfte (10 Euro).

Eine Anmeldung ist bis spätestens vier Tage vor dem Termin beim
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg unter Tel.
02363 9707-0 erforderlich.

Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zehn Personen. Das Angebot
kann auf Wunsch auch an jedem anderen Wochentag (außer montags)
für Gruppen ab zehn Personen gebucht werden.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707 - 0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 13 10:51:17 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Oct 2010 10:51:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der Halloween-Herbst im LWL-Museum fuer Archaeologie,
Herne, Herbstferien 2010
Message-ID: 4CB58F25.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.10.2010, 10:54


AKTUELL

Der Halloween-Herbst im LWL-Museum für Archäologie: es warten
Drachenblut und Spinnenbeine...
Noch wenige freie Plätze in den Herbstferien-Workshops

Die Herbstferien-Workshops im LWL-Museum für Archäologie sind
nichts für Couch-Potatoes und Hasenfüße. Wer sich in wenigen
Tagen in einen Meister des ritterlichen Schwertkampfes
verwandeln will oder sein Talent als Schauspieler und
Märchen-Erzähler erproben möchte, der ist genau richtig bei den
Ferienangeboten des Museums.

Recken und Schildmaiden im Alter von 8 bis 12 Jahren können
sich am 14. Oktober mit den Geheimnissen der Schwertkunst
vertraut machen und brauchen in Zukunft weder Drachen noch
Feinde fürchten. Vom 20. bis 22.10. werden aus Schülern
Schauspieler, Regisseure und Drehbuchautoren - im Theaterkurs
"Drachenblut und Spinnenbein". Selbstverständlich gibt es als
Abschluss eine Premieren-Vorstellung, zu der die ganze Familie
eingeladen ist!

Workshop Schwertkampfkunst
Altersstufen: 8 bis 12 Jahre, in Begeleitung eines Elternteils
(obligatorisch)
Dauer: 2 Stunden pro Kurs
Kosten: 15 Euro pro Paar (Kind und ein Elternteil) inklusive Eintritt
Termine: 14. Oktober, 9.15 bis 11.15 Uhr, 11.30 bis 13.30 Uhr,
14 bis 16.10 Uhr und 16.15 bis 18.15 Uhr

Theaterkurs Drachenblut und Spinnenbein
Altersstufen: 8 bis 12 Jahre
Dauer: 12 Stunden (3 x 4 Stunden)
Kosten: 35 Euro inklusive Eintritt und Material
Termin: 20. bis 22. Oktober, jeweils 9 bis 13 Uhr


INFO

Anmeldungen unter Tel.: 02323 - 946 28-20 oder -24.

LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-24 und -0
Fax: 02323 94628-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de

Mehr Infos:
URL: http://www.aufruhr1225.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 13 11:26:08 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Oct 2010 11:26:08 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Rheinisch-westfaelische Zeitschrift fuer Volkskunde,
Band 55, Jahrgang 2010
Message-ID: 4CB59750.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Peter Höher"
Datum: 08.10.2010, 12:53


SERVICE: TOC

Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde
Band 55. Jahrgang 2010
Herausgeber: Gunther Hirschfelder, Ruth-E. Mohrmann
Schriftleitung: Peter Höher, Lars Winterberg
ISSN: 0556-8218


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=35



S. 9f.
Ruth-E. Mohrmann zum 65. Geburtstag

S. 11f.
Heinrich L. Cox zum 75. Geburtstag

S. 13-22
Gerndt, Helge
"Wissenschaft entsteht im Gespräch".
Günter Wiegelmann und sein volkskundliches Lebenswerk

S. 23-46
Wietschorke, Jens
Von der Industriekultur zur Kulturindustrie?
Historische Identität und regionale Repräsentation im Ruhrgebiet

S. 47-59
Fischer, Helmut
Des Volkes Gerechtigkeit.
Beharrung und Wandel der Gerechtigkeitsvorstellungen in
Volkserzählungen

S. 61-84
Cox, Heinrich L. / Kooi, Jurien van der
Wellerismen als Reduktionsstufe von Erzähltypen, Erzählungen
und Anekdoten in der niederländischen, friesischen und
flämischen Überlieferung

S. 85-96
Löffler, Klara
Das Erzählen über das Erzählen.
Im Gespräch mit ehemaligen Wehrmachtssoldaten

S. 97-114
Nachtigal, Nelli
Plautdietsche in der Diaspora.
Die Sprache der russlanddeutschen Mennoniten

S. 115-128
Momberg, Janina
Echt westfälisch? Eine regionale Küchenkultur zwischen
Tradition und Innovation

S. 129-151
Schwellenbach, Judith
"Geschichte light zum Mitmachen"? Von der Schwierigkeit, Geschichte
darzustellen. Living History im Vorabendprogramm

S. 153-157
Böth, Gitta
"Generationen-Beziehungen". Jahrestagung der Volkskundlichen
Kommission für Westfalen (LWL) in Zusammenarbeit mit dem
Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Universität
Münster und dem Lippischen Landesmuseum Detmold am 4./5.
Dezember 2009 in Detmold

S. 159-163
Schmid, Wolfgang
Heiligenverehrung, Stadt und Wallfahrt zwischen Rhein und Maas
im Mittelalter

S. 165-241
Buchbesprechungen

S. 243-273
Museumsaktivitäten

S. 275
Anschriften der Autorinnen und Autoren





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 13 11:34:34 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Oct 2010 11:34:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Eva Braun - Leben mit Hitler", Luedenscheid,
20.10.2010
Message-ID: 4CB5994A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Urte Meyer"
Datum: 12.10.2010, 17:09


AKTUELL

Im Rahmen unserer Vortragsreihe "Lüdenscheider Gespräche"
möchten wir Sie am 20. Oktober 2010 zu einem Vortrag mit Dr.
Heike Görtemaker einladen:

"Eva Braun - Leben mit Hitler"

Eva Braun, geboren 1912 in München als Tochter eines
Berufsschullehrers, lernt 1929 "Herrn Wolf" kennen, den sie
zunächst nicht als politische Figur wahrnimmt. Nach zwei
Selbstmordversuchen Eva Brauns ist Hitler erst ab 1935 bereit,
die Beziehung zu intensivieren und erlaubt ihr, sich auf dem
Obersalzbergwerk einzurichten.

Heike Görtemaker, Verfasserin der ersten wissenschaftlichen
Eva-Braun-Biographie, schildert Eva Brauns Leben als Teil der
Entourage des "Führers" und bietet neue Einblicke in Hitlers
von Selbstinszenierungen und Eigenheiten geprägtes Privatleben.

Gleichzeitig warnt sie vor der Unterschätzung Eva Brauns, die
weitaus weniger naiv und deutlich zielorientierter agiert habe
als es bislang angenommen worden sei.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet in den Räumen
des Studienzentrums im Erdgeschoss des Hauses statt.

Bitte beachten Sie Datum und veränderte Anfangszeit!


INFO

Zeit:
Mittwoch, 20. Oktober 2010, 18 Uhr

Ort:
Haus der Fern Universität
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351-24580
Fax: 02351-39973





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 14 10:31:02 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Oct 2010 10:31:02 +0200
Subject: [WestG] [TOC] damals und heute, Nr. 14 vom 30.09.2010
Message-ID: 4CB6DBE6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bernhard Kößmeier" Datum: 12.10.2010, 13:17


SERVICE: TOC

damals und heute
Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus Delbrück
Nr. 14
vom 30.09.2010
ISSN: 1862-7390


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=230


S. 1f.
Rade, Hans Jürgen
Lange Tradition: 400 Jahre Katharinenmarkt in Delbrück-
Ländliches Gesellschafts- und Wirtschaftsleben war bis ins 19.
Jahrhundert ohne Märkte nicht denkbar

S. 3f.
Köllner, Manfred
Märkte und "Kathrinen" im 19. und 20. Jahrhundert- Delbrücker
Katharinenmarkt wuchs innerhalb von zwei Jahrhunderten zu einem
riesigen Volksfest





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 14 10:37:51 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Oct 2010 10:37:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Lichtbildervortrag ueber den Schiffbaudirektor
Rudolph Haack, Waltrop, 26.10.2010
Message-ID: 4CB6DD7F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 14.10.2010, 09:22


AKTUELL

"Industriepionier unter drei Kaisern":
Lichtbildervortrag über den Schiffbaudirektor Rudolph Haack im
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg

Zu einem Lichtbildervortrag über den Schiffbaupionier Rudolph
Haack lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
Dienstag, 26. Oktober, um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg ein.

Dr. Eckhard Schinkel, Oberkustos und seit 1983
wissenschaftlicher Referent im LWL-Industriemuseum, referiert
mit zahlreichen Lichtbildern den Aufstieg von Rudolph Haack:
Zwischen 1856/57 und 1887 arbeitete sich der Industriepionier
(geboren 1833 in Wolgast; gestorben 1909 in Eberswalde) vom
Schiffs-Zimmermann zum Schiffbaudirektor des "Stettiner Vulcan"
in Stettin hoch.

Unter seiner Leitung entstand mit der "Preußen" das erste
Panzerschiff auf einer deutschen Werft (Stapellauf 1873). Diese
Pionierleistung der Industrialisierung markierte zugleich den
Einstieg der deutschen Schwerindustrie in den industriellen
Schiffbau für Marine und Handelsschifffahrt.

1887 verließ Haack den "Vulcan" und übersiedelte nach Berlin.
20 Jahre als unabhängiger "Civil-Ingenieur" folgten; Haack
hielt Fachvorträge und veröffentlichte Abhandlungen zur Zivil-
und Marine-Schifffahrt. Er wirkte als Gutachter bei der
Entwicklung des preußischen Prestige-Objekts Schiffshebewerk
Henrichenburg am Dortmund-Ems-Kanal mit und erhielt dafür den
Titel "Königlicher Baurat".

Im staatlichen Auftrag erforschte er den Schiffswiderstand von
Binnenschiffen und erhielt dafür eine Preismedaille auf der
Pariser Weltausstellung 1900. Noch kurz vor seinem Tod wurde er
zum Ehrenmitglied der renommierten Schiffbautechnischen
Gesellschaft ernannt. Nach dem Ersten Weltkrieg geriet Rudolph
Haack schnell in Vergessenheit. Vergessen wurde auch, dass
Haack kurz nach seinem Tod an der Schachtschleuse Henrichenburg
ein Denkmal erhalten hatte. Erst vor wenigen Jahren konnte es
durch den Referenten identifiziert werden.

Dr. Eckhard Schinkel rekonstruiert die zentralen Stationen
innerhalb einer außergewöhnlichen Biografie. Erstmals stellt er
dar, welche Rolle Rudolph Haack im Streit der Marine-Führungen
Anfang der 1890er Jahre um den Entwurf Kaiser Wilhelms II. für
ein neues Panzerschiff "Ersatz Preußen" ("Friedrich III".)
spielte.

Der einstündige Vortrag mit Rückblick auf die aktuelle
Ausstellung von Dr. Eckhard Schinkel, Autor zahlreicher Studien
zur Geschichte der Wasserstraßen und Binnenschifffahrt, führt
durch ein hal-bes Jahrhundert preußischer Hochsee- und
Binnenschifffahrtsgeschichte zu bedeutenden
Indu-strieunternehmen, zu technischen Innovationen und
Forschungen. Kaiser Wilhelm II. wird zu einem wichtigen Zeugen.
"Wer zu einem Zeugen spannender Geschichtsforschung werden will,
ist zu diesem kostenlosen Vortrag herzlich eingeladen", sagt
LWL-Museumsleiter Herbert Niewerth.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel. 02363 9707 - 0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 14 10:43:54 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Oct 2010 10:43:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Altes Handwerk kinderleicht: LWL
veranstaltet Ferienspiele im Ziegeleimuseum Lage
Message-ID: 4CB6DEEA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 14.10.2010, 09:41


AKTUELL

Altes Handwerk kinderleicht!
LWL veranstaltet Ferienspiele im Ziegeleimuseum Lage

Eine Zeitreise in vergangene Arbeitswelten unternehmen 20
Jungen und Mädchen seit Montag (11.10.) im Ziegeleimuseum Lage.
Im Rahmen der Ferienspiele, die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in diesem Jahr unter den Titel "Altes
Handwerk" gestellt hat, weben, filzen und flechten die Kinder
eine Woche lang wie die Handwerker vor fast 100 Jahren.

Unter Anleitung der Museumspädagoginnen Petra Franke, Charlotte
Gaus und Astrid Weise tauchen Sieben- bis Zwölfjährige in die
Welt alter Handwerkstradition ein: Sie lernen die alte Kunst
des Weidenflechtens kennen und stellen aus dem Naturmaterial
kleine Körbchen und Kugeln her. Außerdem erfahren sie, wie man
durch die Technik des Schöpfens selbst Papier herstellen kann.

Auch am Blaudruck können die Kinder sich versuchen. Dabei
handelt es sich um eine alte Art des Textildrucks, bei der
Leinen- und Baumwollstoffe mit Modeln bedruckt werden, so dass
ein blau-weißes Muster entsteht. Außerdem erlernen die Kinder
das Filzen und stellen mit dieser Technik Kugeln, Stifthüllen
und vieles mehr her.

Darüber hinaus stehen Spiele aus früheren Zeiten auf dem
Programm. Und es wird gezeigt, wie man mit einfachen Mitteln
selber Spiele wie Rundmühle oder auch einen Knattersack basteln
kann. "In dieser Ferienfreizeit haben die Kinder die
Gelegenheit, vorindustrielle Arbeitstechniken hautnah zu
erleben und selbst auszuprobieren. Am Ende der Woche können sie
ihre 'Gesellenstücke? dann als Erinnerung mit nach Hause
nehmen", berichtet Museumsleiter Willi Kulke.

Das Ziegeleimuseum bietet großen und kleinen Besuchern auch
außerhalb des Ferienprogramms die Möglichkeit, sich in altem
Handwerk zu üben. Von April bis Oktober können im Handstrich
auf dem Museumsgelände Ziegel in Handarbeit hergestellt werden
- ganz so, wie es die Wanderziegler, deren Arbeit und Leben der
LWL in seinem Ziegeleimuseum lebendig werden lässt, gemacht
haben.


INFO

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Tel.: 05232 9490-0
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 14 10:54:41 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Oct 2010 10:54:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Von Berggeistern und Zechensterben, Bochum,
16./17.10.2010
Message-ID: 4CB6E171.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 14.10.2010, 09:24


AKTUELL

Von Berggeistern und Zechensterben
Bergbaumythen und Rundgang am Wochenende auf Zeche Hannover

Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches
Land erstreckte? Woher kommt der Begriff Malakowturm? Wie
entstanden die großen Werkssiedlungen um die Zechengelände in
Bochum? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 16.
Oktober, um 15 Uhr zur Führung "Kohle, Koks, Konsumanstalt" in
sein Industriemuseum Zeche Hannover nach Bochum ein. Sie bietet
Einblicke in die Veränderungen der Zeit des Bergbaus und zeigt,
wie sehr die Entwicklungen auch noch unser heutiges Stadtbild
prägen.

Am Sonntag, den 17.10., um 11 Uhr werden die Besucher auf eine
Reise mitgenommen, auf der sie Berggeistern begegnen und
wundersame Ereignisse erleben. Die Künstlerin Jessica Burri
erzählt in "Sagenhaftes Ruhrgebiet" Bergbaumythen aus dem
Revier, begleitet von zauberhaften Klängen und Musik auf dem
Dulcimer. Die Erzählung lässt vergangene Orte wieder lebendig
werden und entführt in andere Welten. Eine märchenhafte Matinee
für die ganze Familie. Die Veranstaltung wird gefördert im
Rahmen der Kulturhauptstadt von der RUHR 2010 GmbH.

Der Eintritt ist kostenfrei.


INFO

Geschichtstour: Kohle, Koks, Konsumanstalt
Sa,16.10.2010, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

Erzählung mit Musik: "Sagenhaftes Ruhrgebiet"
Sonntag, 17.10.2010, 11 Uhr
Ort: Lüftergebäude
Eintritt frei

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100-874
E-Mail: zeche-hannover at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 14 10:58:08 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Oct 2010 10:58:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Landesmuseum praesentiert Filmreihe zur
Ausstellung "Neue Alchemie", Muenster, 20.10.2010-16.01.2011
Message-ID: 4CB6E240.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.10.2010, 10:02


AKTUELL

Zwischen Tradition und Moderne
LWL-Landesmuseum präsentiert Filmreihe zur Ausstellung "Neue
Alchemie"

Im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
startet am Mittwoch, 20. Oktober, die Filmreihe zur
Sonderausstellung "Neue Alchemie. Kunst der Gegenwart nach
Beuys" (bis 16. Januar 2011).

Die ausgewählten Filme erzählen von Menschen, die sich
abgestoßen fühlen von einer sinnentleerten,
durchrationalisierten Welt. Sie begeben sich auf die Suche nach
Lebenssinn und Transzendenz oder streben nach einer Versöhnung
von Zivilisation und Natur.

Der deutsch-niederländische Film "Khadak", der 2006 unter der
Regie von Peter Brosens und Jessica Woodworth entstanden ist,
eröffnet die Reihe am Mittwoch, 20. Oktober, um 19 Uhr. Der
Film erzählt die Heldengeschichte des 17-jährigen mongolischen
Hirtenjungen Bagi, der sich mit seinem Schicksal konfrontiert
sieht, ein Schamane zu werden. Als eine Viehseuche über das
Land hereinbricht, verändert sich Bagis Leben jedoch
schlagartig: Die Tierherden werden in Zwangs-Quarantäne
gebracht und die Nomaden in Bergarbeiterstädte umgesiedelt.
Doch bald entdeckt Bagi, dass die Seuche nur ein Vorwand ist,
um die nomadische Lebensform auszurotten.

"Khadak", das Spielfilmdebüt von Peter Brosens und Jessica
Woodworth, gewann bei den Filmfestspielen von Venedig den
Nachwuchspreis, erhielt den Swarowski Award bei den
Filmfestspielen in Toronto und war der Geheimtipp des Sundance
Filmfestival 2007. Brosens und Woodworth wurden mit einer
dokumentarischen Trilogie über die Mongolei international
bekannt und erhielten mehr als ein Dutzend Auszeichnungen dafür.

Insgesamt werden bis Mitte Dezember fünf Filme zu sehen sein,
die alle zwischen 1973 und 2006 entstanden sind. Die
Vorführungen finden im Veranstaltungssaal innerhalb der
Ausstellung statt, der Eintritt beträgt 5 Euro.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org
URL: http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 14 11:01:28 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Oct 2010 11:01:28 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Kino_im_Bessemer-Stahlwerk=3A_Fu?=
=?utf-8?q?=C3=9Fball-Helden_hier_und_anderswo=2C_Hattingen=2C_15=2E10=2E2?=
=?utf-8?q?010?=
Message-ID: 4CB6E308.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 14.10.2010, 09:26


AKTUELL

Kino im Bessemer-Stahlwerk:
Fußball-Helden hier und anderswo

Fußball im Ruhrgebiet - das ist eine besondere Geschichte. Am
Freitag, 15. Oktober, um 19 Uhr zeigt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum Henrichshütte
in seinem "Kino im Bessemer Stahlwerk" in Kooperation mit dem
LWL-Medienzentrum im Rahmen der Filmreihe "Westfälische und
andere Filmhelden gestern und heute" zwei Filme, die die
Leidenschaft für das runde Leder in den Blick nehmen.

"Der Platz an der Halde" entstand 1952/54 im Ruhrgebiet. Zu
dieser Zeit war es für Kinder und Jugendliche gar nicht einfach,
einen Platz zum Bolzen zu finden. Der Film nimmt das Problem
zum Anlass, um einen kurzweiligen Einblick in Alltagswelt und
Jugendleben des Reviers der 1950er Jahre zu geben. Dr. Markus
Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen, führt in
diesen besonderen Film ein.

Anschließend gilt der filmische Blick Großbritannien.
Mittelpunkt der vielfach ausgezeichneten Filmkomödie "Kick it
like Beckham" steht Jesminder Bhamra, die als Tochter einer in
Großbritannien lebenden Familie mit indischen Wurzeln
leidenschaftlich gern Fußball spielt - gegen den Willen ihrer
Eltern. Gurinder Chadhas Komödie aus dem Jahr 2002 schildert
eindrücklich und humorvoll die Schwierigkeiten einer
multikulturellen Gesellschaft zwischen traditionellem
Rollenverständnis und dem Streben nach Selbstverwirklichung.

Die Filmvorführung ist kostenlos.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 15 10:48:06 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Oct 2010 10:48:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Pott-Pueree" - Interkulturelle Wochen auf
Zeche Hannover, Bochum, 15.-31.10.2010
Message-ID: 4CB83166.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 12.10.2010, 11:12


AKTUELL

"Pott-Püree" - Interkulturelle Wochen auf Zeche Hannover
LWL-Industriemuseum lädt ein zu Literatur, Musik und Comedy

"Melting Pott" Ruhrgebiet - auch in der Kultur-Szene ist das
Revier ein Schmelztiegel. Davon können sich Besucher des
LWL-Industriemuseums Zeche Hannover überzeugen. Ein
vielseitiges Programm hat der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) vom 15. bis 31. Oktober für sein
"Pott-Püree" zusammengestellt. Bereits zum dritten Mal bietet
das Industrie-museum in Bochum Ende Oktober Comedy, Tanz,
Diskussionen und Lesungen aus dem Bereich der Interkultur.

Zum Auftakt am Freitag, 15. Oktober, um 20 Uhr verschmelzen
Musik und Comedy, Geschichten aus der Provinz und der Fremde zu
einem wahren "Melting Pott". Die Comedians Necip Tokoglu und
Abdelkarim sind zu Gast auf Zeche Hannover bei der Comedy-Show
"Nachtschnittchen spezial". Necip Tokoglu erzählt auf
spitzfindige Weise türkische Heimatgeschichten aus dem
Westerwald, während Abdelkarim Alltägliches aus seinem Leben
als Araber mit ostwestfälischem Temperament präsentiert. Der
Herner Entertainer Helmut Sanftenschneider führt das Publikum
durch diesen Abend, der musikalisch und tänzerisch belgleitet
wird von der Breakdance- Gruppe "international brothers" aus
Herne, Preisträger des "Revierkönigs 2010" sowie der
Flamenco-Tänzerin Lucia Alvarez aus Granada. Karten (9 Euro,
ermäßigt 6 Euro) sind erhältlich unter Tel.: 0234 6100-874.

Im Rahmen der Reihe "Pott-Püree" kooperiert das
LWL-Industriemuseum in diesem Jahr mit dem Bochumer Zentrum für
Stadtgeschichte im Rahmen der Themenwoche "Aus der Fremde".
Unter dem Titel "Fremde- Gäste- Gastarbeiter" berichten am
Mittwoch, 20. Oktober, um 16 Uhr türkische Männer und Frauen
beim Gang durch die Ausstellung "Bochum - das fremde und das
eigene" im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte über ihre
Erfahrungen der Ankunft im Ruhrgebiet in den 1970er Jahren. Sie
diskutieren die Frage: Was bedeutet Fremdes und Eigenes für uns
heute? Um 18 Uhr folgt ein Vortrag über "Die andere
Kulturhauptstadt" von Dr. Jürgen Mittag, Geschäftsführer des
Instituts für soziale Bewegungen. Er schildert die Innen- und
Außenansichten der diesjährigen Kulturhauptstadt Istanbul.

Am Donnerstag, 21. Oktober, um 19 Uhr diskutieren im
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover Menschen mit und ohne
Migrationshintergrund beim Werkstattgespräch "Meine Geschichte,
unsere Geschichten - eine Geschichte im Museum?", wie
Geschichten und Geschichte von Zuwanderung und Zuwanderern im
Museum gezeigt werden kann.

Den Höhepunkt von "Pott Püree" bildet das packenden
Theaterstück "Schwarze Jungfrauen I" am Donnerstag, 28. Oktober,
um 20 Uhr auf der Zeche Hannover. Es zeigt Frauen am
Scheideweg zwischen den Kulturen und den Forderungen von
Religion und Tradition; Portraits von Frauen, die Ausgestoßene
sind und doch Teil von uns. Das von Feridun Zaimoglu
geschriebene Stück wurde von Günter Senkel für das Westfälische
Landestheater inszeniert und ist für Jugendliche und Erwachsene
geeignet. Karten (13 Euro, ermäßigt 9 Euro) können reserviert
werden unter Tel.: 0234 6100-874.

Zum Abschluss der Programmwochen bietet das LWL-Industriemuseum
am Sonntag, 31. Oktober, um 15 Uhr eine Führung auf dem neuen
Rundweg "Wege der Migration" auf dem Gelände der Zeche
Hannover. LWL-Museumsleiter Dietmar Osses begleitet die
Besucher durch 150 Jahre Geschichte der Zuwanderung ins
Ruhrgebiet.

Die Reihe "Pott-Püree" ist eine Zusammenarbeit des
LWL-Industriemuseums mit dem Festival der Kulturen MELEZ, das
dieses Jahr im Rahmen der europäischen Kulturhauptstadt
Ruhr.2010 statt-findet.

Fr, 15. Oktober, 20 Uhr
Comedy und Tanz: Melting-Pott
NachtSchnittchen-Spezial
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt: 6 Euro
Ort. Lüftergebäude, LWL-Industriemuseum Zeche
Hannover, Günnigfelder Straße 251

Mi, 20. Oktober
Thementag:
"Zwischen Ruhr und Bosporus"
16 Uhr
Zeitzeugengespräch:
"Fremde - Gäste - Gastarbeiter"
Eintritt: Kostenfrei

18 Uhr
Vortrag: Die andere Kulturhauptstadt
- Blicke (Innen- und Außenansichten)
auf Istanbul.
Ort: Bochumer Zentrum für
Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, Bochum

Do, 21. Oktober, 19 Uhr
Diskussionsrunde:
Meine Geschichte, unsere Geschichten
- eine Geschichte im Museum?
Eintritt: kostenfrei
Ort: Lüftergebäude, LWL-Industriemuseum Zeche
Hannover, Günnigfelder Straße 251


Do, 28. Oktober, 20 Uhr
Theater: Schwarze Jungfrauen I
Eintritt: 13 Euro, ermäßigt: 9 Euro
Ort: Maschinenhalle, LWL-Industriemuseum Zeche
Hannover, Günnigfelder Straße 251


So, 31.Oktober, 15 Uhr
Führung "Wege der Migration"
Eintritt: kostenfrei
Ort: Zechenvorplatz, LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover, Günnigfelder Straße 251


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel. 0234 6100 874
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 15 10:51:01 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Oct 2010 10:51:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Maerchenhelden entzaubert: Sonntagsfuehrung
im LWL-Textilmuseum, Bocholt, 24.10.2010
Message-ID: 4CB83215.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Simone Kirchhoff"
Datum: 15.10.2010, 09:24


AKTUELL

Märchenhelden entzaubert
Sonntagsführung im LWL-Textilmuseum Bocholt

Den Mythos magischer Geschichten und Figuren aus textilen
Märchen greift die letzte Sonntagsführung durch die Ausstellung
"Stroh zu Gold. Spindel, Schiffchen, Märchenhelden" auf, zu der
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 24.
Oktober, um 16 Uhr in sein Textilmuseum in Bocholt einlädt. Mit
mehr als 250 Objekten aus dem 18. und 19. Jahrhundert setzt die
Schau in Szene, was sich hinter den Märchen und ihren
?magischen Textilien? verbirgt und wer die Helden und Heldinnen
der Geschichten sind.

In vielen der alten Volksmärchen werden textile
Arbeitstechniken aufgegriffen oder spielen eine Schlüsselrolle.
Spinnen, Weben und der Umgang mit fertigem Gewebe geben
Hinweise auf die Ursprünge der Geschichten und damalige
Vorstellungen von Moral und Ordnung. In der Alltagskultur der
vorindustriellen Zeit war das Spinnen, vor allem das
Flachsspinnen, eine durch alle Schichten verordnete weibliche
Tätigkeit - Fleiß und Geschick waren hoch angesehen. Mit der
Erfindung des Handspinnrads wurde das Spinnen in ländlichen
Regionen bis ins 20. Jahrhundert gemeinsam in Spinn- oder
Rockenstuben praktiziert. Nahe liegend erscheinen so auch die
Geschichten von magischen Spinnhelfern, die besonders edle
Faden zu weben verstanden.

Nadine Schober gibt bei der einstündigen Führung am Sonntag
einen Einblick in die Welt hinter den Märchen und wird
gemeinsam mit den Besuchern diese geheimnisvollen Protagonisten
der Geschichten entzaubern. An den Hörstationen können
anschließend textile Märchen in ihren Urfassungen "nachgehört"
und wieder aufgefrischt werden. Mitmachstationen laden die
Besucher ein, auch selbst tätig zu werden und ihre
"Heldenkräfte" oder ihre Geschicklichkeit am Spinnrad
auszuprobieren.

Die Teilnahme an der Führung ist frei. Gezahlt werden muss nur
der reguläre Museumseintritt (Erwachsene 2,40 ?/ Kinder 1,50 ?/
Familien 5,80 ?).


INFO

Stroh zu Gold - Spindel, Schiffchen, Märchenhelden
21.3. - 31.10.2010
LWL-Industriemuseum I Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
Geöffnet Di - So 10-18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 15 10:53:34 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Oct 2010 10:53:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Herbstferienworkshop im LWL-Landesmuseum, Muenster
Message-ID: 4CB832AE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.10.2010, 13:56


AKTUELL

Schamanen-Lager selbstgebaut
Herbstferienworkshop im LWL-Landesmuseum

Das Thema des Herbstferienprogramms im LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster ist die Sonderausstellung
"Neue Alchemie. Kunst der Gegenwart nach Beuys".

Gleich zwei Künstler der Sonderausstellung setzen sich intensiv
mit Naturmythen auseinander: Michael Stumpf und Matthew Ronay.
Neun Kinder zwischen sechs und zehn Jahren haben in einem
Drei-Tages-Workshop die Räume der Kunstvermittlung in ein
"Schamanen-Lager" verwandelt.

Ausgangspunkt waren Überlegungen zur Rolle des Schamanen, der
traditionell eine Mittlerrolle zwischen den Welten einnimmt und
besondere Fähigkeiten zum Wohl der Gemeinschaft einsetzt.
Inspirationen dazu haben sie bei zwei Künstlern gefunden, die
in der Ausstellung vertreten sind: Michael Stumpf, der Objekte
aus verschiedenen Materialien baut und Matthew Ronay mit seiner
Installation "Mounting toward Zenith - Descending And
Disappearing".


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 15 10:56:38 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Oct 2010 10:56:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrung: "Hercules - Vom Olymp ins Ruhrtal", Witten,
17.10.2010
Message-ID: 4CB83366.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 14.10.2010, 09:30


AKTUELL

"Hercules - Vom Olymp ins Ruhrtal"
Führung durch die Sonderausstellung der Zeche Nachtigall

Wie wird man ein Held? Vom antiken Olymp bis ins heutige
Ruhrtal stellt sich diese Frage. Herkules hat vorgemacht, wie
man mit Mut, Kraft und Verstand auch schwierige
Herausforderungen meistert. Am kommenden Sonntag, 17. Oktober,
gibt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um 14.30 Uhr
allen Besuchern die Möglichkeit, dem Helden-Mythos um den
antiken Superman auf den Grund zu gehen. Dazu lädt das
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in einer freien Führung
durch die Sonderausstellung ein.

In der griechischen Mythologie waren die Geschichten um den
Sohn einer Sterblichen und des Göttervaters Zeus sehr beliebt.
Mit der Antikenbegeisterung des 19. Jahrhunderts hält Herkules
Einzug in die Salons und Wohnzimmer der westlichen Welt. In
Sport, Film und sogar in der Warenwelt lebt der Mythos von der
Kraft und dem Mut des Helden bis heute weiter. Die
Sonderausstellung "Hercules - Vom Olymp ins Ruhrtal" vollzieht
die Herkulesgeschichte von ihren Ursprüngen bis zur
Trivialisierung als Verkaufsschlager nach. Am Ende steht die
Frage nach den persönlichen Helden der Gegenwart. Denn brauchen
wir nicht auch manchmal Herkuleskräfte?

Die Sonntagsführung ist im Museumseintritt enthalten
(Erwachsene: 2,40 Euro, Kinder: 1,50 Euro, Familienkarte: 5,80
Euro).

"Hercules - vom Olymp ins Ruhrtal" ist noch bis zum 14.
November in Witten zu sehen. Die Abteilung begleitet die
Kulturhauptstadt-Ausstellung "Helden. Von der Sehnsucht nach
dem Besonderen" im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.: 02302 93664-0
E-Mail: zeche-nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 15 10:59:08 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Oct 2010 10:59:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Was macht eigentlich die Maschinenhalle?, Dortmund,
17.10.2010
Message-ID: 4CB833FC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 14.10.2010, 09:37


AKTUELL

Was macht eigentlich die Maschinenhalle?
Führung gibt Einblicke in die Restaurierung des "Juwels der
Industriekultur"

Zu einer Führung durch die Maschinenhalle lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 17.
Oktober, in sein Industriemuseum Zeche Zollern ein.

Um 15 Uhr nimmt Bettina Weiper die Besucher mit zu einer
Besichtigung dieses "Juwels der Industriekultur" und informiert
Interessierte über die Geschichte und den aktuellen Stand der
Restaurierung. Wegen der Arbeiten ist die Halle derzeit regulär
nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Vormittags finden wie jeden Sonntag um 11.30 Uhr und 12 Uhr
öffentliche Führungen über die Tagesanlagen der Zeche Zollern
statt. Abgesehen vom normalen Museumseintritt (Erw. 3,50 ?)
wird für die Führungen keine Gebühr erhoben. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 18 10:32:58 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 18 Oct 2010 10:32:58 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Ueber die Entstehung von Kunst. Neue
Alchemie: Raum-Installation, Muenster, bis 16.01.2011
Message-ID: 4CBC225A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.10.2010, 13:24


AUSSTELLUNG

Über die Entstehung von Kunst
Neue Alchemie: Raum-Installation im LWL-Landesmuseum

In der Sonderausstellung "Neue Alchemie. Kunst der Gegenwart
nach Beuys" (bis 16. Januar 2011) zeigt das LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte in Münster elf Positionen
zeitgenössischer Kunst, die die von Joseph Beuys eingeführte
Ästhetik und seine inhaltlichen Kategorien aufgreifen. Diese
junge Künstlergeneration beschwört die Kraft des Ursprünglichen,
der Natur, der Energie und des Irrationalen und schafft Werke
aus "armen" Materialien wie Ton, Gips, Holz und Ästen, Metallen,
Steinen, angedeuteten oder echten Tiermaterialien und
Textilien. In einer Serie stellt das Landesmuseum des
Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) ausgewählte Exponate
vor.

Die Arbeit der dänischen Künstlerin Lone Haugaard Madsen füllt
fast einen ganzen Raum: Ihre Rauminstallation "#256 - Opak",
die sie für die Ausstellung "Neue Alchemie" konzipiert hat,
besteht aus einer Vielzahl unterschiedlichster Objekte: Auf
einer hohen Konsole, die die Längsbetonung des Raumes aufnimmt,
zeigt die Künstlerin Objekte, die sie in ihrem Atelier in Wien,
während eines Aufenthalts in Lissabon im Sommer 2010 und in
Münster während des Ausstellungsaufbaus gesammelt und
bearbeitet hat. Eine in barock anmutendem Chiaroscuro
(Hell-Dunkel-Malerei) bemalte Leinwand und weitere, auch
skulpturale Elemente vervollständigen die Rauminstallation.

Gefundene und selbst angefertigte Objekte zu kombinieren, ist
typisch für die Kunst Lone Haugaard Madsens. Ihre komplexen
Installationen nehmen häufig Bezug auf zur Architektur oder zu
anderen Arbeiten im Ausstellungsraum. Die Objekte einer
Installation sind für Lone Haugaard Madsen mit einem jeweils
spezifischen Wert und mit Erinnerungen aufgeladen und über die
subjektive Logik der Künstlerin miteinander verbunden. Ein
wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit ist die Beschäftigung mit
den Rahmenbedingungen des Kunstmachens und Ausstellens.

Welche Rolle spielen die Orte, an denen Kunst entsteht? Welchen
Einfluss hat die Künstlerpersönlichkeit? Auf welche Weise
fließt der spezielle Ausstellungsraum und wie die Erwartung des
Publikums in die Produktion von Kunst mit ein? Das Nachdenken
über diese Themen findet expliziten Ausdruck in der Gestaltung
und Zusammenstellung der Objekte Lone Haugaard Madsens. Es
spiegelt sich in der spröden Fragilität ihrer Arbeiten und in
der tastenden, sich entwickelnden, unabgeschlossenen Anmutung
ihrer Plastik.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org
URL: http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 18 10:44:44 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 18 Oct 2010 10:44:44 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Der Schluessel, Heft 3, September 2010
Message-ID: 4CBC251C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 18.10.2010, 11:00


SERVICE: TOC

Der Schlüssel
Blätter der Heimat für die Stadt Hemer
Heft 3
September 2010
55. Jahrgang
ISSN: 0508-5942



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=94



S. 93
Mieders, Georg
Werner Hoffmann 80 Jahre

S. 94-102
Meyer, Alfred Dres. / Meyer, geb. Pfänder, Helga
Einweihung des Alexander-Pfänder-Weges in Iserlohn

S. 103-115
Mieders, Georg
Meilerstellen in unseren Wäldern zeugen von früherer Köhlerei

S. 116f.
Hemer aktuell

S. 118-120
Herchenröder, Gerd
Zerstörte Schlackenplätze

S. 121-133
Kramme, Paul
Auszüge aus dem Jahresband 1920 des "Märkischen Landboten"

S. 133-135
Buchbesprechung

S. 135-148
Voß, Erhard
Kleine Heimatchronik
2. Quartal 2010





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 19 08:51:46 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Oct 2010 08:51:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL zeichnet Blumenhaus im Schlosspark Schieder
als Denkmal des Monats aus
Message-ID: 4CBD5C22.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.10.2010, 12:34


AKTUELL

Vorbildlich instandgesetzt zum reizvollen Wohn- und Atelierhaus
LWL zeichnet Blumenhaus im Schlosspark Schieder als Denkmal des
Monats aus

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeichnet das
Blumenhaus im Schlosspark Schieder (Kreis Lippe) wegen seiner
vorbildlichen Sanierung als Denkmal des Monats Oktober aus.
"Die Instandsetzung des Blumenhauses verdeutlicht, wie durch
enge und offene Zusammenarbeit zwischen engagierten Bauherrn,
erfahrenen Planern und beteiligten Behörden ein Baudenkmal
wieder seinem historischen Vorbild gerecht wird und dennoch den
heutigen Nutzungsanforderungen entspricht", lobt die
LWL-Denkmalpflegerin Saskia Schöfer.

Das Blumenhaus ist ein Zwillingsbau, der Anfang des 18.
Jahrhunderts im Schlossgarten Schieder errichtet wurde.
Ursprünglich als Gewächshaus genutzt, vermietete die Stadt
Schieder-Schwalenberg das Gebäude zuletzt als Zweifamilienhaus.

Der Nutzungswandel führte dabei zu massiven Umbaumaßnahmen. Der
Grundriss und die innere Architektur wurden durch den Einbau
von Betondecken oder die Tieferlegung des Kellers völlig
verändert. Als das Gebäude 2008 in den Besitz der heutigen
Eigentümer überging, war von der historischen Substanz kaum
noch etwas erkennbar.

Vor Beginn der Instandsetzungsarbeiten führten die Bauherren
eine intensive Recherche in verschiedenen Archiven und
Bibliotheken zur Baugeschichte des Gebäudes durch. Dabei waren
nur wenige verlässliche Unterlagen auffindbar. "Die Bauakten
waren wenig ergiebig, so dass erst nach vorsichtigen
Freilegungsarbeiten Hinweise auf die historische Struktur sowie
Material- und Farbgebung vorlagen", so Schöfer.

Durch die Rückführung einiger Baumaßnahmen im Inneren des
Gebäudes konnte die alte Raumaufteilung wieder deutlich gemacht
werden. Der dadurch neu entstandene Grundriss eignet sich
hervorragend für eine Wohn- oder Ateliernutzung. Die hohen,
offenen Räume im Mittelbereich beider Geschosse dienen der
Eigentümerin als öffentliche Ausstellungsfläche für ihre
Kunstgemälde.

Im Außenbereich wurden die schräg in die Mauer eingeschnittenen
Umfassungen der Fenster, die sogenannten Sandsteingewände,
wieder freigelegt, gereinigt und teilweise ergänzt. Die Fenster
erhielten ihre ursprünglich vorhandene Sprossenteilung und die
grau-grüne Farbe zurück. Wegen fehlender Hinweise auf die
historische Farbgestaltung der Außenwände wurden diese in einem
hellgelb-beige in Anlehnung an die Fassaden des Schlosses und
der zugehörigen Nebengebäude gestrichen. Der Haupteingang wird
wieder über eine Treppenanlage aus Sandstein erschlossen, wie
es auf alten Fotos zu sehen ist.

Einzig bei der Dachgestaltung wurden Kompromisse eingegangen,
weil die frühere Biberschwanzdeckung bereits in großen Teilen
durch Tonpfannen ersetzt worden war und auch das Zwillingshaus
entsprechend gedeckt ist. Ebenso wurden die bereits vorhandenen
Dachflächenfenster beibehalten, um die Schlafräume im
Obergeschoss zu belichten. "Die Stadt Schieder-Schwalenberg
erhält durch die Privatinitiative der neuen Eigentümer eine
weitere kulturelle Bereicherung, die zur Attraktivität des
Kurortes beiträgt", freut sich Schöfer über das
gemeinschaftliche Projekt.

Hintergrund

Das Schloss Schieder wurde in den Jahren 1700-06 von Rudolf
Graf zu Lippe-Brake als schlichter Barockbau errichtet. Südlich
des Schlossgebäudes entstand Anfang des 18. Jahrhunderts eine
terrassierte Gartenanlage, die als Grundlage des heutigen
Schlossparks zu sehen ist. Im Norden setzte eine 1704-05
gepflanzte Allee mit 260 Linden, die über den Fluss Emmer
hinausführte, einen deutlichen Akzent.

Von 1789-1918 war das Schloss mit dem rund 20 Hektar großen
Park Sommersitz der lippischen Regenten und ging anschließend
in den Besitz des Landes Lippe über. In den Jahren 1922-1968
von der Reichs- beziehungsweise Bundesbahn als Kinderheim
genutzt, ist das Schloss Schieder heute Sitz des
Kurgastzentrums und wird für Veranstaltungen genutzt. Der
Schlosspark wurde bereits 1914 für die Öffentlichkeit
zugänglich gemacht und befindet sich seit 1963 im Besitz der
Stadt Schieder-Schwalenberg.

Zur Gesamtanlage gehört weiterhin der 1832 entstandene Marstall,
wo Pferde, Kutschen, Wagen und Geschirr untergebracht wurden.
Außerdem ist das zeitgleich errichtete Remise entlang der
nördlichen Lindenallee noch erhalten, sowie das sogenannte
Prinzen- oder Teehaus aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Bereits um 1817 werden die zwei Kavaliershäuser an der
Lindenallee erwähnt, zwischen denen sich das nördliche
Eingangstor befand und die den Abschluss der von Leopold II.
erweiterten Gartenanlage bildeten. Diese Zwillingsbauten wurden
auch Gärtnerhaus und Gewächshaus genannt, wobei das westliche
Gebäude im Sprachgebrauch als Blumenhaus überliefert ist.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 19 08:55:04 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Oct 2010 08:55:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 7. Gernheimer Textilwerkstatt, Petershagen,
30.10.-01.11.2010
Message-ID: 4CBD5CE8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 18.10.2010, 10:26


AKTUELL

Nähen, Filzen, Sticken
7. Gernheimer Textilwerkstatt

Textiles Kunsthandwerk ist überaus vielseitig und
ideenreich. Dies zeigt das LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
während der siebenten Gernheimer Textilwerkstatt vom Samstag, 30.10.
bis Montag, 01.11. An allen drei Tagen lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) unter dem Motto "Vom Faden zum Kunstwerk"
jeweils
von 10 bis 18 Uhr nach Gernheim ein.

Die Besucher erwarten zahlreiche Aussteller, die ihre handgearbeiteten
Textilprodukte aus verschiedenen Materialien sowie Taschen,
handgearbeitete Teddybären und vieles mehr präsentieren. Daneben wird
es
Vorführungen einiger Handarbeitstechniken geben.
Auch für Kinder ab sechs Jahren wird es ein Programm geben: Sie haben
an allen drei Tagen die Möglichkeit gegen einen Kostenbeitrag von 2 ?
Filzbälle herzustellen.

Erstmals in diesem Jahr wird zeitgleich zum Textilmarkt der
Knopfdruckofen in der historischen Knopfdruck-Werkstatt des Museums
angefeuert. Hier wird Friedrich Seibt zeigen, wie er aus Stangenglas
Glasknöpfe und Glasperlen herstellt und diese weiterverarbeitet.

An allen drei Tagen wird es jeweils um 11 Uhr und um 16 Uhr
öffentliche
Führungen durch das LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim geben.
Besucher zahlen den normalen Museumseintritt (Erwachsene 2,90 ?,
Kinder
1,50 ?).


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen
Tel.: 05707 9311 - 0
E-Mail: glashuette-gernheim at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 19 08:59:37 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Oct 2010 08:59:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fortschritt im Revier: Industriemuseum Zeche
Hannover uebergibt Kunstinstallation
Message-ID: 4CBD5DF9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 18.10.2010, 10:22


AKTUELL

Fortschritt im Revier
Industriemuseum Zeche Hannover übergibt Kunstinstallation

350 Paar Bergarbeiterstiefel stehen vor dem eindrucksvollen
Maschinenhaus der Zeche Hannover in Bochum. Sie folgen dem Weg
der Bergleute von der ehemaligen Waschkaue hin zum Schacht 2
der Zeche Hannover, in dem die Kumpel vor Stilllegung der Zeche
im Jahr 1973 Schicht für Schicht eingefahren sind.
"Fortschritt" ist der Titel der Installation, die der Bochumer
Künstler Marcus Kiel für das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
installiert hat.

Bereits 1998 hatte Kiel das Kunstwerk entworfen und für die
Eröffnung des Museumsstandorts installiert. Nach mehr als zehn
Jahren in Wind und Wetter hatten sich die Materialien jedoch
bis zu Unkenntlichkeit aufgelöst.

"Die Kulturhauptstadt Ruhr.2010 war für uns ein willkommener
Anlass, das Kunstwerk zu erneuern", freut sich Museumsleiter
Dietmar Osses. "Die Arbeit von Marcus Kiel zeigt sich mit den
Fragen nach der Richtung und nach den Kosten des Fortschritts
heute erneut als aktueller Kommentar auf die laufende
Energiedebatte", so Osses weiter.

Für die Erneuerung der Installation konnte das Museum auf die
Hilfe der RAG Aktiengesellschaft zählen, die die ausrangierten
Bergarbeiterstiefel aus der Zeche Prosper in Bottrop bereit
stellte.

Der Künstler Marcus Kiel stellt den niederschwelligen Zugang zu
seinem Kunstwerk in den Vordergrund: "Gerade die Alltäglichkeit
der Schuhe spricht viele Menschen unmittelbar an", meint der
Künstler. Das könne dann den Weg zu weitergehenden Fragen
öffnen: "Wenn man sich die Bergarbeiter in den Schuhen
vorstellt und die Geschichte dieses Ortes vergegenwärtigt,
stellt sich schnell die Frage, wie sich mit dem Weggang des
Bergbaus und dem Strukturwandel auch die Identität der Menschen
verändert", so Marcus Kiel.

Da das Kunstwerk in der Vergangenheit viele Besucher nicht nur
zum Nachdenken, sondern auch zum Anfassen angeregt hat, hat
Marcus Kiel die Stiefel nun mit langen Schrauben im Boden
fixiert. So soll der Eindruck der fortschreitenden Menge
möglichst lange erhalten bleiben.

Die Installation ist während der Öffnungszeiten des Museums
(noch bis 31.10. Mi-Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr) frei zugänglich.


INFO

Kontakt:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100-874
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 19 10:22:21 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Oct 2010 10:22:21 +0200
Subject: [WestG] [AUS] 600 Jahre Frisurengeschichte, Altena,
07.11.2010-08.05.2011
Message-ID: 4CBD715D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 14.10.2010, 19:26


AUSSTELLUNG

600 Jahre Frisurengeschichte
Ausstellung in zwei Museen

Es schützt uns, es schmückt uns: unser Haar. Diesem widmen sich
die Museen des Märkischen Kreises in Altena mit der Ausstellung
"Vom Burgfräulein zum Punk - Frisuren im Wandel der Zeit. Die
Sammlung Rofkar-Wende". Vom 7. November 2010 bis zum 8. Mai
2011 zeigen sie 40 europäische Haartrachten von der Spätgotik
bis hin zu den 1980er-Jahren. Nach historischen Vorbildern
gestaltete Frisuren veranschaulichen die wechselnden Haarmoden.
Sie entstammen den geübten und geschickten Händen der beiden
Friseurinnen Karin Rofkar und Manuela Wende.

Schaufensterpuppen in Gewändern der einzelnen Epochen und
Frisierköpfe präsentieren die Frisuren. Außerdem geben
zahlreiche historische Geräte und Werkzeuge Einblick in die
Entwicklung des Friseurgewerbes. Die chronologisch aufgebaute
Ausstellung ist auf die zwei Museen in Altena aufgeteilt. In
den Museen Burg Altena sind die älteren Frisuren ausgestellt.
Im Deutschen Drahtmuseum sind Beispiele aus dem 20. Jahrhundert
und die Arbeitsmittel zu sehen. Führungen können unter der
Telefonnummer 02352/966-7034 gebucht werden. Der zur
Ausstellung erscheinende Katalog ist für acht Euro erhältlich.

Die Ausstellungseröffnung, zu der alle Interessenten sehr
herzlich eingeladen sind, findet am Sonntag, 7. November 2010,
statt. Sie beginnt um 11.00 Uhr im Wechselausstellungsraum der
Museen auf Burg Altena, Fritz-Thomée-Straße 80. Landrat Thomas
Gemke spricht die Grußworte und Dr. Agnes Zelck gibt eine
Einführung in die Thematik. Die Gestalterinnen sind anwesend
und stehen den Besuchern Rede und Antwort. Für die musikalische
Umrahmung sorgt die Chorgruppe "Gut Gemischt". Die
Veranstaltung endet im Deutschen Drahtmuseum,
Fritz-Thomèe-Straße 12. Es wird gebeten, die Parkplätze am
Langen Kamp zu nutzen. Die Teilnahme an dieser
Eröffnungsveranstaltung ist frei.

Öffnungszeiten der Museen Burg Altena und des Deutschen
Drahtmuseums: Dienstag- Freitag 9.30-17 Uhr, Samstag und
Sonntag 11- 18 Uhr


INFO

Museen Burg Altena
Fritz-Thomée-Straße 80
58762 Altena





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 20 11:19:03 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Oct 2010 11:19:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrung ueber das Duerkopp-Gelaende, Bielefeld,
24.10.2010
Message-ID: 4CBED027.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 19.10.2010, 15:59


AKTUELL

Führung über das Dürkopp-Gelände

Am Sonntag, 24. Oktober, bietet das Historische Museum um 11.30
Uhr einen Rundgang über das Dürkopp-Gelände an. Die Bielefelder
Innenstadt wird bis heute von historischer Industriearchitektur
geprägt, die ihr ein unverwechselbares Gesicht verleiht. Nach
einem kurzen Besuch der Ausstellung "Von der Werkstatt zum
Weltmarkt. Dürkopp Adler 1860-2010" zeigt der Rundgang die
Entwicklung des einst größten Industriebetriebes in Bielefeld
anhand der noch bestehenden Bauten. Zugleich wird auf die
Umnutzung historischer Fabrikgebäude eingegangen.


INFO

Treffpunkt ist die Kasse des Historischen Museums, Ravensberger
Park 2.

Historisches Museum
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld
Tel.: 0521 / 51 36 30
Fax: 0521 / 51 67 45





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 20 11:22:50 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Oct 2010 11:22:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der Weg in die Tiefe: Sonntagsfuehrung
im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Witten, 24.10.2010
Message-ID: 4CBED10A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.10.2010, 15:01


AKTUELL

Der Weg in die Tiefe
Sonntagsführung im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Am kommenden Sonntag, 24. Oktober können sich Besucher des
LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall wieder auf den spannenden
"Weg in die Tiefe" begeben. Dazu lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) um 14.30 Uhr in die Wittener
Dauerausstellung ein. Die Sonntagsführung nimmt sie mit auf die
Spuren der frühen Bergleute und in die Zeit der Zeche
Nachtigall, als die ersten Schächte weit in die Tiefe unter das
Ruhrgebiet führten.

Bei dem Rundgang erfahren die Besucher von den Problemen und
Fortschritten des Bergbaus an der Ruhr im 19. Jahrhundert.
Anhand besonderer Exponate werden Themen wie Bewetterung, Abbau
und Transport vorgestellt. Und wer noch mehr über den Bergbau
erfahren möchte, hat im Anschluss die Möglichkeit bei einer
Führung durch das Besucherbergwerk ein echtes Kohlenflöz zu
sehen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Themenführung am
Sonntag ist im Museumseintritt enthalten (Erwachsene 2,40 Euro,
ermäßigt 1,60 Euro, Kinder 1,50 Euro, Familienkarte 5,80?).
Führungen in das Besucherbergwerk finden am Wochenende von 11-
17 Uhr stündlich statt (Kosten: 2 ? / erm. 1 ?).


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.: 02302 93664-0
E-Mail: zeche-nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 20 11:35:21 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Oct 2010 11:35:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Oeffentliche Sonntagsfuehrungen erstmals im
LWL-Museum fuer Naturkunde, Muenster, 24.10.2010
Message-ID: 4CBED3F9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.10.2010, 10:49


AKTUELL

Öffentliche Sonntagsführungen erstmals im LWL-Museum für
Naturkunde

Ab Sonntag, 24. Oktober, gibt es jeden Sonntag um 15.30 Uhr
eine öffentliche Führung durch eine der aktuellen Ausstellungen
im LWL-Museum für Naturkunde in Münster. Das Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bietet die Führungen
durch einem kompetenten Museumspädagogen kostenlos an.
Lediglich der normale Museumseintritt ist zu entrichten.

Museumsdirektor Dr. Alfred Hendricks: "Wir haben nach einer
Lösung für Besucher am Wochenende gesucht. Die Gruppenangebote
werden viel nachgefragt, für Einzelbesucher und Familien fehlte
uns aber bisher noch ein schönes Angebot."

In der Führung erfährt der Besucher Interessantes über die
Ausstellungen. "In diesem Jahr ist unser Höhepunkt - neben der
Sonderausstellung "Tiere der Bibel" - die Wanderausstellung
über Fossilien aus dem Unesco-Weltnaturerbe-Denkmal Grube
Messel. Daher werden unsere ersten Sonntagsführungen zu diesem
Thema laufen", so Hendricks.

Die Grube Messel ist eine weltberühmte Fundstätte mit
herausragenden Versteinerungen aus dem Ökosystem in
Mitteleuropa vor 47 Millionen Jahren. Vielfach sind selbst
Haare, Hautschatten oder Inhalte des Magen-Darm-Traktes
erkennbar. Das erlaubt eine detaillierte Rekonstruktion eines
tropisch-subtropischen Lebensraumes und seiner Bewohner.

Die Ausstellung "Messel on Tour" können Besucher ab dem 24.
Oktober bis zum 26. Dezember jeden Sonntag um 15.30 Uhr in
einer Führung kennen lernen. Bei Interesse brauchen sich
Besucher lediglich am Sonntag an der Information/Kasse melden.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 21 10:20:00 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Oct 2010 10:20:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Der Freiherr vom Stein als Historiker", Selm,
24.10.2010
Message-ID: 4CC013D0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gerd Dethlefs"
Datum: 21.10.2010, 09:06


AKTUELL

Am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 11.15 Uhr wird im Freiherr vom
Stein-Saal auf Schloss Cappenberg Dr. Gerd Dethlefs
(LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster)
einen Vortrag über "Stein als Historiker" halten.

Carl Freiherr vom Stein, Anfang 1809 - sechs Wochen nach seiner
Entlassung als leitender preußischer Minister - in das Exil
nach Prag geflüchtet, befasste sich mit historischen Studien
zur französischen, englischen und deutschen Geschichte.
Einerseits dienten seine historischen Schriften der
Unterrichtung seiner Töchter, andererseits waren sie ein
Element seiner Selbstvergewisserung, indem er nach politischen
Grundprinzipien der Nationen fragte. Am Ende stand ein
wissenschaftspolitisches Großprojekt - die "Monumenta Germaniae
Historica", die Edition der mitteleuropäischen
Geschichtsquellen des Mittelalters.

Die großformatigen, von Stein in Auftrag gegebenen
Historienbilder "Die Ungarnschlacht" und "Der Tod Barbarossas"
können so neu gedeutet werden.


INFO

Schloss Cappenberg
Freiherr-Vom-Stein-Straße 1
59379 Selm

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
(Westfälisches Landesmuseum), Münster
Abt. Landesgeschichte, Dr. Gerd Dethlefs
Domplatz 10, 48155 Münster
Tel.: 0251-5907-256
Fax: 0251-5907-210





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 21 10:21:52 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Oct 2010 10:21:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Glocken, Fahne und Historienspiel, Muenster,
24.10.2010
Message-ID: 4CC01440.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 21.10.2010, 09:06


AKTUELL

Glocken, Fahne und Historienspiel

Münster erinnert am Sonntag (24. Oktober) an den Jahrestag der
Unterzeichnung des Vertrags für den Westfälischen Frieden und
am Montag (25. Oktober) an die Verkündung des Friedens und die
Aussendung der Friedensreiter im Jahr 1648. An beiden Tagen
wird das Stadtweinhaus mit der Stadtfahne beflaggt. Am Montag
spielt Manfred Schneider um 16 Uhr ein Konzert auf dem
Glockenspiel im Stadthausturm; Programme liegen in der
Bürgerhalle des Rathauses aus und werden auf dem Platz des
Westfälischen Friedens (Rathausinnenhof) verteilt. Hier beginnt
nach dem Konzert um 16.48 Uhr das traditionelle Historienspiel
mit der Aussendung der Friedensreiter.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 21 10:52:31 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Oct 2010 10:52:31 +0200
Subject: [WestG] [POS] Praktikumplatz beim Internet-Portal
"Westfaelische Geschichte"
Message-ID: 4CC01B6F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 21.10.2010, 11:45


Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte ist im November
2004 das Internet-Portal zur "Westfälischen Geschichte"
(http://www.westfaelische-geschichte.de) gestartet. Das Portal
ist nicht nur als ein strukturierter Wegweiser zum Auffinden von
Inhalten im Internet konzipiert, sondern soll mit seinen Diensten
und Dokumenten selbst ein Ziel der Recherche sein.

Im Rahmen des Portals werden Internet-Ressourcen (z. B. Linkkatalog)
strukturiert und bewertet sowie digitale Quellen und Informationen
(z.B. Quellen, Karten, Biografien, Medien, Bibliografien,
Chronologien usw.) online zur Verfügung gestellt. In einem
speziellen Bereich werden zudem Materialien für Schule und
Ausbildung zur Verfügung gestellt. Service-Angebote wie die
E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" sind weitere Bestandteile
des Portals.


Im Rahmen dieses Projekts ist ab sofort ein unbezahlter
Praktikumplatz zu besetzen. Zeiteinteilung und Dauer nach Absprache,
mindestens 6 Wochen.

Voraussetzungen:
- Studium der Geschichte

Aufgaben, u. a.:
- Recherche und Erarbeitung relevanter Inhalte
- Datenerfassung/Digitalisierung (Datenbank, Textverarbeitung)
- Betreuung der E-Mailing-Liste
- Konzeptionelle und inhaltliche Mitarbeit

Ort:
- Münster, Karlstraße 33


Bei Interesse melden Sie sich mit einem kurzen schriftlichen
Lebenslauf bei:

Dr. Marcus Weidner
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstraße 33
48147 Münster
Tel. 0251/591-5691
E-Mail: marcus.weidner at lwl.org

Bitte geben Sie diese E-Mail ggf. auch an Interessierte in Ihrem
Umkreis weiter.

Vielen Dank!





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 21 10:54:51 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Oct 2010 10:54:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der Kurort - profaner Platz geistiger
und koerperlicher Erneuerung, Muenster, 26.10.2010
Message-ID: 4CC01BFB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 21.10.2010, 10:14


AKTUELL

Vortrag
Dr. Fed Kaspar (Münster)
Der Kurort - profaner Platz geistiger und körperlicher
Erneuerung. Zur Tradition ökologischer und ganzheitlicher
Heilmittel. Architekturzeugnisse in Westfalen-Lippe

Dienstag, 26. Oktober 2010, 19.00 (s.t.)

Am kommenden Dienstag (26.10.) beginnt die neue
Veranstaltungsreihe des Vereins für Geschichte und
Altertumskunde, Abt. Münster, mit einem Vortrag von Dr. Fred
Kaspar.

"Wellness" ist heute in aller Munde und gilt als moderne Form,
um Körper und Geist zu entspannen. Ein Blick in die Geschichte
zeigt jedoch, dass Wellness nur ein neuer Begriff für lange
bewährte ganzheitliche Heilmittel ist, die einst als Kur
bezeichnet wurden. In seinem Vortrag "Der Kurort - profaner
Platz geistiger und körperlicher Erneuerung. Zur Tradition
ökologischer und ganzheitlicher Heilmittel.
Architekturzeugnisse in Westfalen-Lippe" beschäftigt sich Dr.
Fred Kaspar mit der Geschichte der Kur in Westfalen. Kaspar ist
Bauhistoriker und Oberkonservator beim Landschaftsverband
Westfalen Lippe.

Der Aufenthalt in einem Kurort gehörte früher für weite Kreise
der Gesellschaft zum üblichen Jahresprogramm. Kurorte waren auf
die Bedürfnisse ihrer Gäste ausgerichtet, die nicht wie heute
vornehmlich in der Wiederherstellung von Gesundheit lagen,
sondern der Entspannung und Prävention dienten. Brunnen- und
Badehäuser, Wandelhallen sowie weitläufige Parkanlagen
ermöglichten es den Kurgästen, Schätze der Natur, wie etwa
Mineral-, Salz- oder Thermalquellen, Moor oder Lehm, Licht und
Luft, zu genießen.

Zur ganzheitlichen Kur gehörten zudem kulturelle Angebote, etwa
Konzerte. Im 19. Jahrhundert änderte sich die Bedeutung der
Kur. Welche Gründe das hatte und wie sich Kur und Kurorte
entwickelten, wird der Referent beleuchten. Dabei ist ihm der
Bezug zur heutigen Zeit wichtig: "Wenn deutlich wird, welche
Chancen in der Kur im ursprünglichen Sinne liegen und die
Zuhörer Lust auf eine solche ganzheitliche 'Auszeit? bekommen,
hat der Vortrag sein Ziel erreicht.", so Kaspar.


INFO

Der Vortrag findet statt im:
Hörsaal KTHS I der Katholisch-Theologischen Fakultät
der WWU Münster
Johannisstraße 8-10
48143 Münster.

Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-5915972
Fax: 0251-5916820
URL: www.alterumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 21 10:59:19 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Oct 2010 10:59:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Wander-Navi" fuer Jakobspilgerwege in Westfalen
Message-ID: 4CC01D07.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.10.2010, 10:01


AKTUELL

"Wander-Navi" für Jakobspilgerwege in Westfalen
GPS-Tracks im Internet

Auf zwei Jakobspilgerwegen durch Westfalen können sich Wanderer
jetzt durch ihr Navigationsgerät oder Mobiltelefon leiten
lassen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) stellt ab
sofort im Internet entsprechende "GPS-Tracks", das sind
elektronische Routenbeschreibungen, kostenlos zur Verfügung
(http://www.jakobspilger.lwl.org).

Die Beschreibungen zeigen den Weg auf Computer-Programmen wie
"Google Earth" oder "Open Stree Map" und in Navigationsgeräten,
wie sie Wanderer oder Radfahrer benutzen. Auch auf
intelligenten Mobiltelefonen (Smartphones) wie dem IPhone
funktionieren die GPS-Tracks mit entsprechenden Anwendungen
("Apps").

Die beiden Strecken von Osnabrück über Münster und Dortmund
nach Wuppertal-Beyenburg sowie von Höxter über Paderborn, Soest
und Dortmund nach Bochum hat die Altertumskommission für
Westfalen für den LWL erfasst. Bis 2011 soll ein GPS-Track für
den Jakobsweg durch das Siegerland fertig sein, später werden
die geplanten Routen durch Ostwestfalen und durch das
Münsterland erfasst.

Die Tracks gibt es zum Herunterladen jeweils unterschiedlich
für Fußpilger und Radfahrer in den Formaten gpx (für alle
gängigen GPS-Navigationsgeräte und für Smartphones), kml (für
Google Earth) und ovl (für amtliche Karten). "Das ist ein
weiterer Service für Pilger, ergänzend zum Kartenmaterial in
unseren Führern und zur Ausschilderung am Weg", so LWL-Direktor
Dr. Wolfgang Kirsch.

Die Routen sind entsprechend der Etappen in den drei
Pilgerführern ("Jakobswege". Von Osnabrück über Münster und
Dortmund nach Wuppertal-Beyenburg, Band 6, Bachem-Verlag, ISBN
978-3-7616-2210-0 und " Jakobswege". Von Höxter über Paderborn
und Soest nach Dortmund, Band 8, Bachem-Verlag, ISBN
978-3-7616-2380-0 und "Jakobswege". Von Dortmund nach Aachen,
Band 9, ISBN 978-3-7616-2381-7) unterteilt und auch für ältere
GPS-Geräte geeignet. Insgesamt 211 Wegstationen (so genannte
"Waypoints"), die der Nummerierung der sehenswerten Punkte in
den Büchern entsprechen, verweisen auf die Seitenzahl im
jeweiligen Pilgerführer, so dass Hintergrundinformationen
einfach zu finden und nachzulesen sind.

Hintergrund
Die Altertumskommission für Westfalen hat im Auftrag des LWL
zwei Wanderwege für Jakobspilger zwischen Osnabrück und
Wuppertal und von Höxter nach Bochum zunächst wissenschaftlich
erforscht und dann ausgeschildert. Drei Führer beschreiben die
historischen Wege, die über 1.000 Jahre alte Tradition der
Pilgerreise nach Santiago de Compostela (Spanien) und die
Sehenswürdigkeiten entlang der Trassen in Westfalen.

Die Wege sind nach Angaben von LWL-Expertin Ulrike Spichal
weitgehend an historisch belegte Wegführungen angelehnt.
Spichal: "Wir haben Reste von Hohlwegen gefunden, die sich
durch die schweren Fuhrwerke ins Gelände eingegraben hatten.
Auch Wachtürme an den Landwehrdurchlässen sind Zeugnisse der
alten Wegetrasse."

Dass auch tatsächlich Pilger die Wege benutzten, zeigen
zahlreiche Funde von verlorenen Pilgerzeichen, nicht nur
Jakobsmuscheln, sondern auch Zeichen anderer Wallfahrtsorte,
die z.T. auf dem Weg nach Santiago lagen. Auch Hinweise auf
Unterkünfte für mittelalterliche Pilger fanden sich in am
Wegrand. Im noch heute bestehenden Pilgrim-Haus in Soest zum
Beispiel, das direkt am Jakobitor mit gleichnamiger Kapelle lag,
fanden Pilger bereits seit 1309 Unterkunft. Auch in Dortmund,
dem Kreuzungspunkt des Hellweges mit der Nord-Süd-Strecke,
befand sich seit dem 14. Jahrhundert ein Gasthaus, das sich der
Unterbringung armer Pilger angenommen hat.

Die nächsten Strecken
Zwei weitere Strecken in Westfalen - von Minden über Herford
und Bielefeld nach Lippstadt (2011/12) und von Warendorf über
Münster und Coesfeld an den Niederrhein (2013/14) - sind die
nächsten Projekte der Altertumskommission für Westfalen. Das
Projekt will die mittelalterlichen Wege und die Spuren der
Jakobspilger in Westfalen möglichst genau rekonstruieren:
Entgegen heutiger Vorstellung gab es für die Pilger in
Westfalen und anderswo keine eigenen Wege, im Gegenteil: Sie
suchten aus Angst vor Überfällen stark frequentierte, bekannte
Trassen.

Die Geschichte der Jakobspilgerwege Die Pilgerfahrt zum Grab
des Apostels Jakobus des Älteren im über 2.000 Kilometer
entfernten nordspanischen Santiago de Compostela hat eine
Tradition, die bis ins Mittelalter zurückgeht. Man versprach
sich die Heilung von Körper und Seele als Lohn für den Besuch
der Kultstätte.

Seit dem 10. Jahrhundert kamen aus ganz Europa Pilger, Männer
und Frauen aus allen Schichten, nach Spanien, zu Fuß oder zu
Pferd. Als Beleg und Erkennungszeichen diente die Jakobsmuschel,
die jeder Pilger in Santiago erstehen konnte und deutlich
sichtbar an der Kleidung oder Umhängetasche trug.

"Seit einigen Jahren erlebt die Pilgerfahrt eine Renaissance,
nicht erst, seit TV-Stars wie Hape Kerkeling sich auf den Weg
machten: 2009 waren es über 140.000 Pilger, darunter etwa zehn
Prozent Deutsche. Bereits 1987 hatte der Europarat dazu
aufgerufen, die Jakobspilgerwege in Europa zu erforschen. 1993
erklärte die UNESCO den spanischen Teil des Weges, den "Camino
Francés", zum Weltkulturerbe.

Über Jakobspilger, die aus Westfalen stammen, ist insgesamt nur
wenig bekannt. Ein er der bekanntesten westfälischen Pilger ist
Bischof Anno aus Minden, der sich in den Jahren 1174 und 1175
auf den Weg nach Santiago de Compostela machte, das damals als
Pilgerort gleichrangig neben Rom und Jerusalem stand.

Durch eine Pilgerreise konnten Verbrecher auch ihrer Strafe
entgehen, wenn ein Gericht sie dazu verurteilte. "Bettler,
Räuber und Steuerhinterzieher im Pilgergewand haben zusammen
mit den Strafpilgern die Pilgerfahrt im Laufe der Zeit in
Verruf gebracht. Jakobsbrüder wurden vielerorts mit Gesindel
gleichgestellt. In Herford, einer wichtigen Sammelstation für
Pilger in Westfalen, soll die Jakobikirche 1530 wegen der
Jakobspilger, die den Status für ihre Zwecke ausgenutzt haben,
geschlossen worden sein", erläutert Spichal. Für mittellose
Menschen war jedoch eine Pilgerreise oft die einzige
Möglichkeit, die Heimat zu verlassen. Wohlhabende konnten das
Pilgern auch delegieren und einen Berufspilger mieten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 21 12:07:04 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Oct 2010 12:07:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Landwirtschaftliche Fachliteratur des 19.
Jahrhunderts bleibt in Westfalen
Message-ID: 4CC02CE8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Roland Linde"
Datum: 21.10.2010, 11:27


AKTUELL

Landwirtschaftliche Fachliteratur des 19. Jahrhunderts bleibt
in Westfalen

Sie tragen Titel wie "Der chemische Ackersmann" und "Die
Schweinezucht in ihrem ganzen Umfang" und dienten im 19.
Jahrhundert dem landwirtschaftlichen Fortschritt in Westfalen:
Fachbücher des Landwirtschaftlichen Hauptvereins Münster und
der ehemaligen Landwirtschaftsschule Lüdinghausen.

Dem Landwirtschaftsverlag Münster-Hiltrup ist es in
Zusammenarbeit mit dem Buchantiquar Winfried Geisenheyner
gelungen, diesen wertvollen Buchbestand auf einer Auktion am
vergangenen Wochenende zu erwerben und für Westfalen zu sichern.

Darunter befinden sich seltene Stücke wie ein früher Jahrgang
der 1844 gegründeten "Landwirthschaftlichen Zeitung für
Westfalen und Lippe" (Vorläuferin des "Landwirtschaftlichen
Wochenblattes"), die 1846 in Münster publizierte "Kurze
Anleitung zur Aufzucht und Verbesserung der Pferde" und eine
Abhandlung "Ueber die Erziehung der Kernobstbäume, vorzüglich
in gebirgigen Gegenden", gedruckt 1834 in Arnsberg.

Doch man nahm nicht nur regionale Literatur zur Kenntnis.
Bücher wie z. B. "Vom englischen und schottischen Ackerbau"
sorgten ebenso für Wissenstransfer wie damals hochaktuelle
Informationen etwa über Guano als neues Düngemittel und den
Einsatz von Lokomobilen in der Landwirtschaft.

Der Buchbestand findet Eingang in die Westfälische Bibliothek
der Landwirtschaft Münster-Hiltrup, die sich im Aufbau befindet
und in absehbarer Zeit auch der Forschung zugänglich gemacht
werden soll. Die Bibliothek dokumentiert mit nunmehr ca. 5000
Bänden die Modernisierung der Landwirtschaft von der Aufklärung
im 18. Jahrhundert bis zum Strukturwandel der Nachkriegszeit,
der Schwerpunkt liegt dabei auf praxisorientierter Ratgeber-
und Ausbildungsliteratur.

In kaum einem Bereich ist das Bewusstsein für die eigenen
historischen Traditionen so wichtig wie in der Landwirtschaft.
Der Landwirtschaftsverlag möchte mit der Bibliothek seinen Teil
dazu beitragen, dass diese historischen Traditionen bewahrt und
erforscht werden.


INFO

Kontakt:
Roland Linde
Freier Mitarbeiter des Landwirtschaftsverlags Münster-Hiltrup
E-Mail: Roland.Linde at gmx.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 21 12:56:05 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 21 Oct 2010 12:56:05 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BPORT=5D_Westf=C3=A4lischer_Friede?=
Message-ID: 4CC03865.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner "
Datum: 21.10.2010, 12:52


PORTAL
Der Schwerpunkt "1648 - Der Westfälische Friede" im Internet-Portal
"Westfälische Geschichte"
URL: http://www.westfaelischer-frieden.lwl.org/

In wenigen Tagen jährt sich der "Westfälische Friedensschluss" vom 24.
Oktober 1648. Der Westfälische Friede - nach mehrjährigen Verhandlungen
in Münster und Osnabrück geschlossen - gilt als herausragendes Ereignis
der europäischen wie der deutschen Geschichte. Die beiden Vertragswerke
beendeten den verheerenden Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) und schufen
eine verfassungsrechtliche und konfessionspolitische Grundlage für die
weitere Entwicklung Deutschlands. Kanonisiert als "Reichsgrundgesetz",
bildeten die Verträge mit ihren Regelungen zur Anerkennung der
Landeshoheit der Territorien, zum konfessionellen Ausgleich und zur
paritätischen Besetzung verschiedener Reichsinstitutionen einen
wichtigen Pfeiler bei der weiteren Friedens- und Rechtssicherung.

Im Schwerpunkt "1648 - Der Westfälische Friede" werden die Ressourcen
des Internet-Portals "Westfälische Geschichte" zu den Themen
"Dreißigjähriger Krieg" und "Westfälischer Friede" gebündelt und
fortlaufend erweitert. Im Mittelpunkt stehen die beiden Friedensverträge
von 1648 in deutscher Übersetzung - IPO und IPM - sowie ausgewählte
Publikationen, insbesondere des Westfälischen Landesmuseums für Kunst
und Kulturgeschichte Münster, die anlässlich der 26.
Europaratsausstellung "1648 - Krieg und Frieden in Europa" erschienen
sind und an dieser Stelle im Rahmen einer Kooperation mit der dortigen
Forschungsstelle "Westfälischer Friede" online zur Verfügung gestellt
werden.







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 21 13:01:36 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 21 Oct 2010 13:01:36 +0200
Subject: [WestG] [PORT] Freiherr vom Stein
References: <4CC03865.94E3.00E5.0@lwl.org
Message-ID: 4CC039B0.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner "
Datum: 21.10.2010, 12:52


PORTAL
Der Schwerpunkt "Karl Freiherr vom und zum Stein (1757-1831)"
URL: http://www.reichsfreiherr-vom-stein.lwl.org/

Am 25. Oktober 2010 jährt sich die Geburt des Freiherrn vom und zum
Stein zum 253. Mal. Im Jahre 1757 als Sohn eines
Reichsritter-Geschlechts in Nassau an der Lahn geboren, trat der junge
Karl vom Stein noch zu Lebzeiten Friedrichs II. in preußische Dienste.
Als hoher Beamter in den westlichen Provinzen an Rhein und Weser machte
er bald Karriere. In einer politisch unruhigen Zeit des Übergangs, in
der die napoleonischen Armeen die überkommene Ordnung Europas ins Wanken
brachten, rief ihn der König an die Spitze des Staates. Als leitender
Staatsminister initiierte er mit seinem Stab jene Reformen, die bis auf
den heutigen Tag die Voraussetzung für eine moderne Bürgergesellschaft
in Deutschland bilden und eng mit seinem Namen verknüpft sind. Nach der
politischen Neuordnung Deutschlands und Europas auf dem Wiener Kongress
zog er sich ins Privatleben nach Westfalen zurück. Vom seinem bei Lünen
(Kreis Unna) gelegenen Alterssitz Schloss Cappenberg aus, wo er am 29.
Juni 1831 starb, hat Stein als Mitbegründer des Westfälischen
Provinziallandtages und erster Landtagsmarschall das neue politische
Gebilde "Westfalen? ganz wesentlich mitgeformt.

Worin Steins Bedeutung im Einzelnen besteht, zeichnet die Website
"Freiherr vom Stein" zu seinem Leben, Werk und Rezeption detailliert
nach. Neben einer umfangreichen Biografie und Chronologie Steins mit
zahlreichen Bildmaterialien finden Sie hier unter anderem eine rund
1.250 Titel umfassende Bibliografie, die Inhaltsverzeichnisse der
Stein-Ausgaben, ein Verzeichnis von Stein-Denkmälern im In- und Ausland
(im Aufbau) sowie ausgewählte und kommentierte Quellen und Literatur zu
Stein. Ein Informationstext gibt zudem einen Überblick über Steins
wichtigstes Werk, die Städteordnung, die auch im Original mit allen
Gesetzestexten zum Angebot gehört. Darüber hinaus finden Sie hier
zahlreiche weitere Original-Materialien wie z. B. die Protokolle der
ersten drei Westfälischen Landtage (1826-1831) oder die mehrbändige
Stein-Biografie von Georg Heinrich Pertz (1850-1855).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 22 10:12:42 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Oct 2010 10:12:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Mundart als Identifikationsfaktor, Winterswijk,
30.10.2010
Message-ID: 4CC1639A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 21.10.2010, 16:02


AKTUELL

Mundart als Identifikationsfaktor
Arbeitsgemeinschaft Achterhoek-Westmünsterland lädt am 30.
Oktober zum "Tag des Platt" nach Winterswijk ein

Welche Rolle die Mundart für die Identifikation mit Raum und
Mitmenschen spielt, darum geht es am Samstag, 30. Oktober, beim
"Tag des Platt" in Winterswijk. Bereits zum 46. Mal lädt die
Arbeitsgemeinschaft Achterhoek-Westmünsterland zu diesem
Treffen von Freunden des Plattdeutschen aus dem
deutsch-niederländischen Grenzraum ein. Alle Interessierten
sind ins Theater Skopein/Gallery an der Meddosestraat 6/8
eingeladen. Thema ist in diesem Jahr "Mundart als
Identifikationsfaktor".

Nach einem Stehkaffee ab 9.30 Uhr und der Eröffnung durch Betty
Wassink aus Winterswijk um 10 Uhr wird Dr. Thomas Denkler von
der Kommission für Mundart und Namenforschung in Münster über
das Thema des Tages sprechen. Eine niederländische Perspektive
steuert der Musiker Gijs Jolink aus Hengelo bei. Jolink,
Jahrgang 1971, ist Mitglied zweier Bands, die im heimischen
Dialekt singen. Die anschließende Diskussion leitet Ben Verheij
aus Groenlo.

Um 13 Uhr steht ein gemeinsames Mittagessen auf dem Programm.
Danach besteht die Möglichkeit, an "Aktionen rund um den Markt"
teilzunehmen. Die Gruppe "Strauhspier" aus Rheine präsentiert
Lieder auf Platt, Esther Kämink aus Aalten rezitiert
mundartliche Texte und Theo Tankink aus dem Achterhoek ist als
Marktausrufer unterwegs. Gegen 16 Uhr endet die Veranstaltung.

Den "Tag des Platt" veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft
Achterhoek-Westmünsterland gemeinsam mit dem Kulturkreis
Schloss Raesfeld, dem Staring Instituut Doetinchem, dem
Dialectring Achterhoek en Liemers und dem Landeskundlichen
Institut Westmünsterland. Finanzielle Unterstützung kommt vom
Kreis Borken.


INFO

Anmeldungen nimmt bis zum 25. Oktober die Geschäftsstelle der
Arbeitsgemeinschaft Achterhoek-Westmünsterland beim Kreis
Borken entgegen, Tel.: 02861/82-1348, E-Mail:
kulturkreis at kreis-borken.de. Kosten in Höhe von 7,50 Euro
entstehen lediglich für das gemeinsame Mittagessen. Ansonsten
ist die Teilnahme frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 22 10:15:47 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Oct 2010 10:15:47 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Geschichte der Philosophinnen, Herten,
29.10.-30.11.2010
Message-ID: 4CC16453.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Herten"
Datum: 21.10.2010, 15:09


AUSSTELLUNG

Geschichte der Philosophinnen in Volksbank Herten
Ausstellung vom 29. Oktober bis zum 30. November

Die Geschichte der Philosophinnen von der Antike bis zur
Moderne wird ab Freitag, 29. Oktober, in den Räumen der
Volksbank Ruhr Mitte auf der Ewaldstraße 1 gezeigt.
Bürgermeister Dr. Uli Paetzel eröffnet die Ausstellung um 18
Uhr. Besucher können sich die Porträts einen Monat lang zu den
Öffnungszeiten der Bank ansehen.

Die Veranstaltung findet nicht wie ursprünglich geplant im
Glashaus statt sondern wurde in die Räumlichkeiten der
Volksbank verlegt. Dort gibt Marit Rullmann, Philosophin aus
Gelsenkirchen, eine Einführung in die Geschichte. Denn was die
Wenigsten wissen: Frauen in Deutschland durften erst seit etwa
1908 studieren. In diesem Zusammenhang galten bis dahin
philosophisch publizierenden Frauen nicht als Philosophinnen.

Bis heute fehlen Frauen deshalb in den Philosophie-Lehrplänen
der Universitäten. Sappho, Hildegard von Bingen, Mary
Wollstonecraft, Rosa Luxemburg und Hanna Arendt sind nur einige
der vielen klugen Frauen, die nun in der Ausstellung
porträtiert werden.


INFO

Der Eintritt ist frei.

Volksbank Ruhr Mitte
Ewaldstraße 1
Herten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 22 10:19:00 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Oct 2010 10:19:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vom Scheitern der buergerlichen
Moral: Literaturverfilmung nach Heinrich von Kleist bei
der FilmGalerie, Muenster, 26.10.2010
Message-ID: 4CC16514.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.10.2010, 09:02


AKTUELL

Vom Scheitern der bürgerlichen Moral
Literaturverfilmung nach Heinrich von Kleist bei der FilmGalerie

Die FilmGalerie des LWL-Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster zur Filmkunst von Éric Rohmer
präsentiert am Dienstag, 26. Oktober, um 20 Uhr "Die Marquise
von O." von 1976, in der deutschen Fassung.

"Die Marquise von O." erzählt die Geschichte einer Marquise
(Edith Clever), die unwissentlich schwanger wird und daraufhin
von ihrer Familie verstoßen wird. Als sie per Zeitungsannonce
den Vater ihres Kindes, einen russischen Grafen (Bruno Ganz),
ausfindig macht, kann sie zu ihrer Familie zurückkehren. Nach
der arrangierten Ehe mit dem Grafen vermacht er ihr und dem
Kind sein gesamtes Vermögen.

Éric Rohmers Adaption der berühmten Novelle Heinrich von
Kleists, die 1808 erstmals erschien, gilt aufgrund ihrer
Texttreue und Visualisierung als eine der gelungensten
Literaturverfilmungen überhaupt. Der französische Regisseur hat
in historischer Verpackung ein wunderbar ironisches Lehrstück
zum Scheitern der bürgerlichen Moral im Ernstfall geschaffen.

Bruno Ganz und Edith Clever wurden 1976 mit dem Deutschen
Filmpreis für ihre schauspielerische Leistung ausgezeichnet.
Außerdem erhielt Éric Rohmer im selben Jahr den Großen Preis
der Jury bei den Filmfestspielen in Cannes.

Das Einführungsreferat zur Filmvorführung im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hält der
Filmjournalist Thomas Warnecke (Duisburg).


INFO

Die Herbststaffel der Filmgalerie "Lüge, Heuchelei und
Geheimnis" wird wegen des Museumsneubaus im Landeshaus des LWL,
Freiherr-vom-Stein-Platz 1, gezeigt. Der Eintritt beträgt 5
Euro. Weitere Informationen unter

URL: http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 22 10:26:33 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Oct 2010 10:26:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Dokumentarfilm und Zeitzeugengespraech mit
der Auschwitz-Ueberlebenden Erna de Vries, Muenster, 28.10.2010
Message-ID: 4CC166D9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 21.10.2010, 13:00


AKTUELL

Ich wollte noch einmal die Sonne sehen
Studierendeninitiative Weitblick lädt ein: Dokumentarfilm und
Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Erna de Vries

Auschwitz im September 1943: Die 19-jährige Jüdin Erna de Vries
verbringt die Nacht im Todesblock des Vernichtungslagers in der
sicheren Gewissheit, am nächsten Morgen ermordet zu werden. Ihr
letzter Wunsch ist es, noch einmal die Sonne sehen zu können.
In letzter Minute wendet sich das Blatt: Die junge Frau
entkommt der sicher geglaubten Vergasung und wird mit einem
Sondertransport in das Konzentrationslager Ravensbrück
verschickt.

Sie überlebt Krieg und Verfolgung und berichtet seit Jahren
über das, was ihr in ihrem Leben widerfahren ist. Zusammen mit
Erna de Vries hat das Projekt Zeitlupe e. V., das von
Studierenden des Fachbereichs Geschichte der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster (WWU) durchgeführt wird, den
bewegenden Film "Ich wollte noch einmal die Sonne sehen"
gedreht.

Die münstersche Studierendeninitiative Weitblick präsentiert
diesen Dokumentarfilm, der auf einem Gespräch mit Erna de Vries
aus dem Jahr 2006 beruht und bereits öffentlich gezeigt wurde,
am Donnerstag, 28. Oktober, um 19 Uhr in der Aula des Schlosses
der Universität Münster. Erna de Vries wird während der
Vorstellung anwesend sein. Gemeinsam mit den Machern des Films
- den inzwischen ehemaligen Studierenden der WWU - steht sie im
Anschluss für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet in
Kooperation mit dem Projekt Zeitlupe e. V. und der Fachschaft
Geschichte der WWU statt. Nach der kostenlosen Vorstellung lädt
Weitblick alle Gäste zu einem kleinen Empfang ein.

Die Studierendeninitiative Weitblick wurde 2008 von 41
Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen in Münster gegründet
und umfasst heute knapp 1000 Mitglieder in zehn deutschen
Städten. Weitblick engagiert sich gemäß der Leitgedanken
"Vermitteln - Fördern - Bilden" für einen weltweit gerechten
Zugang zu Bildungseinrichtungen. Die Mitglieder arbeiten
ehrenamtlich. Die Projekte werden aus Spenden, Aktionen des
Vereins und Mitgliedsbeiträgen finanziert.


INFO

Münsteraner Schloss
Hindenburgplatz
48143 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 22 11:03:36 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Oct 2010 11:03:36 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_Stadtarchiv_zeigt_in_Buergerhalle_Aus?=
=?utf-8?q?stellung_ueber_Kunst_im_Drei=C3=9Figjaehrigen_Krieg=2C_Muenster?=
=?utf-8?b?LCAyMi4xMC4tMTQuMTEuMjAxMA==?=
Message-ID: 4CC16F88.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 21.10.2010, 12:42


AUSSTELLUNG

Ballette, Bilder und Appelle für den Frieden
Stadtarchiv zeigt in Bürgerhalle Ausstellung über Kunst im
Dreißigjährigen Krieg / "Dialoge zum Frieden"

Vom Spottbild über die Krieg führenden Mächte Europas über
Friedensballette bis hin zu Gedichten eines späteren Papstes -
während des Dreißigjährigen Krieges und der
Friedensverhandlungen thematisierten europäische Künstler aller
Kunstgattungen den Krieg mit seinen Gräueln und die Sehnsucht
nach Frieden. Zum Auftakt der Reihe "Dialoge zum Frieden" zeigt
das Stadtarchiv in der Bürgerhalle des Rathauses ab dem 22.
Oktober Beispiele solcher Werke in der Ausstellung "Kunst und
Musik im Dreißigjährigen Krieg".

Die Präsentation umfasst 15 Tafeln mit Dokumenten, Bildern und
Informationen über bildende Kunst, Musik und Literatur.
Vorangestellt sind drei Tafeln, die in das geschichtliche
Umfeld einführen: den Dreißigjährigen Krieg, die Auswahl
Münsters als Verhandlungsort, den Friedensschluss.

Während der Friedensverhandlungen kamen im Gefolge der
Gesandtschaften namhafte Künstler nach Münster. Zu ihnen zählte
der niederländische Maler Gerard Ter Borch mit seinen Gemälden
über die Friedensbeschwörung zwischen Spanien und den
Niederlanden oder den Einzug des Gesandten Adriaen Pauw in
Münster.

Die Musik wird unter anderem am Beispiel der "Ballets de la
Paix", behandelt, die auch zur Unterhaltung der Gesandtschaften
und der Bevölkerung Münsters veranstaltet wurden. Die
Friedensballette waren eine Mischung aus Pantomime, Deklamation,
Tanz und Gesang, untermalt mit Geigenmusik. Im Februar 1645
gab es eine Aufführung in der Ratskammer.

Humanistisch geprägte Literaten verarbeiteten in ihren
Dichtungen persönliche Erfahrungen und Ereignisse der Zeit. Zu
ihnen gehörte Dr. Bernhard Rottendorff. Der münstersche
Stadtarzt, Dichter und Ratsherr forderte 1647 mit seinem
Friedensappell die Gesandtschaften auf, den Krieg zu beenden.
Ein ebenso interessantes wie amüsantes Bild der damaligen
Hauptstadt Westfalens hat der bekannteste Gesandte Fabio Chigi
- der spätere Papst Alexander II. - in seinen Gedichten und
Texten gezeichnet.

Die Ausstellung ist bis zum 14. November während Öffnungszeiten
des Friedenssaals zu sehen: Dienstag bis Freitag von 10 bis 17
Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag von 10 bis 16 Uhr (Eintritt
frei). Das komplette Programm "Dialoge zum Frieden" liegt in
der Münster-Information im Stadthaus 1 aus; online steht es im
Stadtportal www.muenster.de .


INFO

Friedenssaal Münster
Prinzipalmarkt 10
48143 Münster
Tel.: 0251 492-2724





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 22 11:09:13 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Oct 2010 11:09:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag ueber die Pionierin Beate Uhse
im LWL-Industriemuseum, Witten, 28.10.2010
Message-ID: 4CC170D9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 21.10.2010, 11:28


AKTUELL

"Obenrum und untenrum"
Vortrag über die Pionierin Beate Uhse im LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall

Um Beate Uhse, eine bis heute umstrittene und unkonventionelle
Frau des 20. Jahrhunderts, geht es im nächsten Salon
"Frauenbilder", zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am Donnerstag, 28. Oktober, in sein Industriemuseum Zeche
Nachtigall in Witten einlädt. Dr. Dagmar Kift,
wissenschaftliche Referentin beim LWL-Industriemuseum und
Expertin für Frauen- und Geschlechtergeschichte, wird die 2001
verstorbene Namensgeberin und Chefin von Europas größtem
Versandhaus für Erotikartikel mit Fotos, Filmausschnitten und
Texten aus ihrer Autobiographie vorstellen. Der Vortrag mit dem
Titel "Obenrum und untenrum" beginnt um 18 Uhr.

"Orgasmus-Muse" (Bild am Sonntag), "Frau Oberst der Lustwaffe"
(Penthouse) oder - etwas zurückhaltender - "Liebesdienerin der
Nation" (Die Zeit) hat man sie in der Presse genannt. Der
Tennisclub von Flensburg verweigerte ihr 1963 die Aufnahme,
obwohl sie zu den größten Arbeitergebern und besten
Steuerzahlern vor Ort gehörte. Erst 1999 wurde Beate Uhse
Ehrenbürgerin einer Stadt, die vor allem durch ihr Unternehmen
- und die Verkehrssünder(!)kartei bekannt ist.

Den Versandhandel für Erotikartikel hat Beate Uhse nach dem
Zweiten Weltkrieg aufgebaut. "Die Geschichte ihres Unternehmens
lässt sich durchaus als kleine Sittengeschichte der
Bundesrepublik lesen. Die Geschichte ihres Lebens bis 1945
erzählt dagegen von einer Frau, die eine Leidenschaft für das
Fliegen entwickelt und gegen alle Widerstände auch ausgelebt
hat", so Dagmar Kift.

Am 25. Oktober 1919 auf einem Gut in der Nähe von Königsberg
geboren, wuchs Beate Köstlin als jüngstes Kind in einem
liberalen Elternhaus auf. Sie setzte ihren Wunsch durch,
fliegen zu lernen, und machte 1937 ihren Flugschein. Zwei Jahre
später heiratete sie ihren Fluglehrer, Hans-Jürgen Uhse, der im
Mai 1944 tödlich verunglückte. Beate Uhse selbst flog während
des Krieges bei den Bücker-Werken Flugzeuge ein und in einem
Überführungsgeschwader der Luftwaffe Bomber und Jäger zu ihren
Einsatzorten. 1945 brachte sie das letzte Flugzeug aus Berlin
heraus.

Nach dem Krieg wurde aus einer Pionierin der Luftfahrt eine
Pionierin erst der Aufklärung über Empfängnisverhütung, dann
der Aufklärung über Erotik. Fliegen durfte sie zunächst nicht,
und wie viele andere hielt sie sich und ihren Sohn in der
Nachkriegszeit mit Schwarzmarktgeschäften über Wasser. Viele
der Frauen, denen sie begegnete, wollten damals nicht schwanger
werden, wussten aber nicht, wie sie Schwangerschaften vermeiden
konnten. Das brachte Beate Uhse auf die Idee, ihr von der
Mutter, einer Ärztin, erworbenes Wissen über
Empfängnisverhütung in einer selbst getippten Broschüre
zusammenzufassen und diese zu vertreiben. Das war der Anfang
ihres Versandhandels, den sie mit ihrem zweiten Mann
Ernst-Walter Rotermund zu einem florierenden Geschäft ausbaute.

Der Bildvortrag "Obenrum und untenrum" greift beide Seiten der
bemerkenswerten Lebensgeschichte dieser Frau auf und bettet sie
ein in eine Geschichte der Technik und Erfindungen aus
weiblicher Sicht.

Für Getränke und Gebäck ist wie immer gesorgt. Eine Anmeldung
zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist
frei.

Salon "Frauenbilder"

Die Veranstaltungsreihe des LWL-Industriemuseums auf der Zeche
Nachtigall ist ein spezielles Angebot insbesondere - aber nicht
ausschließlich - für Besucherinnen. Vorgestellt werden Frauen
des Industriezeitalters. In der Atmosphäre eines Café-Salons
werden Kurzvorträge, Lesungen, Bilder und Literatur angeboten,
die Anregungen für einen entspannten Gedanken- und
Informationsaustausch bieten.


INFO

Anschrift der Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 22 11:12:09 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Oct 2010 11:12:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der Eiserne Reinoldus und der Schmied
von Essen, Dortmund, 26.10.2010
Message-ID: 4CC17189.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 21.10.2010, 11:14


AKTUELL

Der Eiserne Reinoldus und der Schmied von Essen
Bildvortrag über nationale Heldenkulte im LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern

Wie wurden die Nationalhelden im Ruhrgebiet verehrt? Um diese
Frage dreht sich ein Vortrag, zu dem der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe(LWL) am Dienstag, 26. Oktober, in sein
Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund einlädt. Ab 19.30 Uhr
wird Dr. Thomas Parent, stellvertretender LWL-Museumsdirektor,
am Beispiel von Denkmälern über nationale Heldenkulte sprechen.
Der Vortrag findet begleitend zur aktuellen Studio-Ausstellung
auf der Zeche Zollern statt, die unter dem Titel "Alles
Helden?" Ansichtskarten aus dem 19. und 20. Jahrhundert mit
Denkmälern im Revier vorstellt.

"In mehreren Städten erinnern Skulpturen der Viktoria und der
Germania an den siegreichen Reichseinigungskrieg von 1870/71.
Für die Hohensyburg finanzierte die Großindustrie ein
monumentales Kaiserdenkmal, um vaterländische Gefühle bei ihren
Bergleuten und Stahlkochern zu erzeugen. Und im Ersten
Weltkrieg regten Nagelmänner wie der 'Eiserne Reinoldus' und
der 'Schmied von Essen' zu patriotischen Geldspenden an", nennt
Parent Beispiele.

Im Vorfeld des Vortrags können Besucher ab 19 Uhr die
Postkarten-Ausstellung besichtigten. Es wird kein
Museumseintritt erhoben.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 25 10:19:18 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Oct 2010 10:19:18 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Bilder machen Bilderbuecher, Vreden, bis 30.01.2010
Message-ID: 4CC559A6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 22.10.2010, 14:02


AUSSTELLUNG

Wie viele Socken hat der Rabe im Museum versteckt?
Hamaland-Museum startet Gewinnspiel zur Ausstellung "Bilder
machen Bilderbücher" / Museum ist an Allerheiligen geöffnet

Auf Sockensuche können ab Samstag, 23. Oktober, die
Besucherinnen und Besucher des Hamaland-Museums in Vreden
gehen. Dann startet ein Gewinnspiel rund um den Raben Socke.
Dieser ist nicht nur Titelheld zahlreicher Kinderbücher,
sondern auch einer der Hauptdarsteller in der aktuellen
Ausstellung "Bilder machen Bilderbücher". Nun hat der pfiffige
Vogel, gezeichnet von Annet Rudolph, seinen Vorrat an sauberen
Socken im Hamaland-Museum deponiert. Kleine und große Gäste
sind aufgerufen, die genaue Zahl zu schätzen. Auf die Gewinner
dieses Spiels warten tolle "Rabe Socke-Preise".

Seit einer Woche lockt die Sonderausstellung "Bilder machen
Bilderbücher" ins Hamaland-Museum. Die Illustratorinnen Annet
Rudolph, Constanza Droop und Ruth Scholte van Mast zeigen
anhand eigener Werke, wie ein Bilderbuch entsteht. Constanza
Droop illustriert die Bücher vom Hasen Felix. Ruth Scholte van
Mast hat zum Beispiel die Zeichnungen zu "Süße Träume bringt
das Sandmännchen" beigesteuert. Dieses Buch erscheint Anfang
kommenden Jahres.


INFO

Die Ausstellung ist bis zum 30. Januar 2011 in Vreden zu sehen.
Das Hamaland-Museum/Kreismuseum Borken am Butenwall 4 ist
dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Auch am 1.
November (Allerheiligen) lädt das Museum zum Besuch ein.

Der Eintritt kostet für Erwachsene zwei Euro, Schüler und
Studenten zahlen einen Euro, Familien vier Euro. Weitere
Informationen gibt es im Internet unter www.hamaland-museum.de
sowie telefonisch unter 02564/39180. Führungen sind auf Anfrage
möglich.

Hamaland-Museum
Butenwall 4
48691 Vreden





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 25 10:21:49 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Oct 2010 10:21:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Referenten aus Frankreich bei Vortragsreihe an der
WWU, Muenster, 25.10.2010
Message-ID: 4CC55A3D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 22.10.2010, 16:45


AKTUELL

Junge französische Mittelalterforschung
Referenten aus Frankreich bei Vortragsreihe an der WWU

Es geht um die französische Nationalheldin Jeanne d'Arc, um
Byzanz und die Reformation: So verschieden die Themen der
Vortragsreihe "La jeune génération des médiévistes français
invitée à Münster" ("Junge französische Mediävisten zu Gast in
Münster") sind, einiges verbindet sie. Die Referenten kommen
aus Frankreich und halten die Vorträge in ihrer Muttersprache -
auf Einladung der Abteilung "Mittelalterliche Geschichte I" des
Historischen Seminars der Westfälischen Wihlems-Universität
(WWU).

Den Anfang in der vierteiligen öffentlichen Vortragsreihe macht
am Montag, 25. Oktober, um 18.15 Uhr Xavier Hélary aus Paris im
Raum 108 des Fürstenberghauses, Domplatz 20-22. Er spricht zum
Thema: "Jeanne d'Arc et le sentiment national en France"
("Jeanne d'Arc und das französische Nationalgefühl"). Weitere
Vorträge sind am 22. November, 20. Dezember und 24. Januar -
jeweils zur selben Uhrzeit, am selben Ort. Nach den auf
Französisch gehaltenen Vorträgen schließt sich jeweils eine
deutsche Zusammenfassung an.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 25 11:06:05 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Oct 2010 11:06:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag ueber Buergermeister Anton Bernhard
Liborius Meyer, Paderborn, 26.10.2010
Message-ID: 4CC5649D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marianne Witt-Stuhr" altertumsverein-paderborn.org>
Datum: 22.10.2010, 11:36


AKTUELL

Vortrag über Bürgermeister Anton Bernhard Liborius Meyer

Der Historiker Dr. Andreas Neuwöhner gibt in der Vortragsreihe
des Altertumsvereins Paderborn am 26. Oktober um 19.30 Uhr an
der Theologischen Fakultät Paderborn (Kamp 6, Hörsaal 2)
interessante Einblicke in das Leben und die politische Laufbahn
des Paderborner Bürgermeisters Anton Bernhard Liborius Meyer.

Die Jahre 1800 bis 1815 markieren einen tiefen Einschnitt in
der Geschichte der Stadt und des Hochstifts Paderborn. Mit der
Inbesitznahme des Hochstifts Paderborn durch das Königreich
Preußen trat nicht nur Fürstbischof Franz Egon als Landesherr
ab. Es begann eine Zeit der tiefgreifenden Umbrüche in nahezu
allen Bereichen des politischen, wirtschaftlichen und
gesellschaftlichen Lebens, in deren Folge die bis ins
Mittelalter zurückreichenden Strukturen und Traditionen des
Fürstbistums nach und nach aufgehoben wurden.

Paderborn verlor im Laufe dieser Entwicklung seine Funktion als
Hauptstadt eines reichsunmittelbaren Territoriums und wurde,
unterbrochen von dem französischen Intermezzo des Königreichs
Westphalen, eine preußische Kreisstadt wie viele andere. Anton
Bernhard Liborius Meyer war als Paderborner Bürgermeister Teil
des Wandlungsprozesses, der Paderborn zu einer preußischen
Kreisstadt werden ließ.

Aufgeschlossen gegenüber den modernen Vorstellungen eines
Verfassungsstaates, galt er offenbar den Franzosen und den
Preußen als hoch qualifizierter, kompetenter und loyaler
Beamter. Am Beispiel der Biografie des langjährigen
Bürgermeisters und Stadtdirektors beschäftigt sich der Vortrag
der Frage nach dem Selbstverständnis der städtischen Regierung
und dem Verhalten gegenüber den wechselnden Stadtherren.

Weitere Informationen zum Kulturprogramm des Altertumsvereins
im Herbstrundbrief 2010 auf den Internetseiten des
Altertumsvereins.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: 26.10.2010
Theologische Fakultät Paderborn
(Kamp 6, Hörsaal 2)
33098 Paderborn

Kontakt:
Dr. Andreas Neuwöhner
Altertumsverein Paderborn
E-Mail: direktor_vertreter at altertumsverein-paderborn.org
URL: http://www.altertumsverein-paderborn.org/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 25 11:09:06 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Oct 2010 11:09:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Hamann-Forschungspreis an Hugh Barr Nisbet, Muenster,
02.11.2010
Message-ID: 4CC56552.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 22.10.2010, 12:00


AKTUELL

Hamann-Forschungspreis an Hugh Barr Nisbet
Universität Münster unterstützt den erstmals ausgelobten Preis
- Feierstunde am 2. November im Schloss

Der emeritierte britische Germanist und Lessing-Biograph Hugh
Barr Nisbet ist Preisträger des erstmals ausgelobten
Hamann-Forschungspreises. Die mit 10.000 Euro dotierte
Auszeichnung ist nach dem Gelehrten, Schriftsteller und Denker
Johann Georg Hamann (1730-1788) benannt, der in Münster
gestorben und begraben ist. Die Laudatio bei der feierlichen
Preisverleihung am 2. November in der Aula des Schlosses der
Universität Münster hält Jürgen Kaube, Feuilletonredakteur der
"Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

In enger Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zur Förderung der
Westfälischen Kulturarbeit (GWK) verleiht die Westfälische
Wilhelms-Universität (WWU) den Preis. Stifter des ersten
Hamann-Forschungspreises ist das Ehepaar Gertraud und Reinhard
Horstmann, das seit vielen Jahren die Universität unterstützt.
Unternehmer Reinhard Horstmann ist zudem Kuratoriumsmitglied
des Förderkreises der Universität Münster.

Hugh Barr Nisbet wurde von einer sechsköpfigen Jury aus den
Fächern Germanistik Philosophie, Geschichte und Theologie unter
Vorsitz des münsterschen Germanisten Prof. Dr. Eric Achermann
ausgewählt. Aufklärungsspezialist Nisbet werde für seine
Verdienste um die Erforschung der Ideengeschichte des 18.
Jahrhunderts geehrt, begründete die Jury. Der Preisträger aus
Cambridge hatte sich vor Erscheinen der fast 1000 Seiten
starken Lessing-Biographie in der Fachwelt einen Namen gemacht
mit Werken über Schiller, Goethe, Herder und auch Hamann.

Der in Königsberg (heute Kaliningrad) geborene Johann Georg
Hamann eignete sich sein Wissen hauptsächlich durch eine
umfangreiche Lektüre an - einen akademischen Abschluss hat er
nie gemacht. Er war unter anderem bewandert in Philosophie,
Theologie, Rechts- und Sprachwissenschaften, Volkswirtschaft,
Geschichte. Hamann pflegte intensive Kontakte zu so namhaften
Figuren wie Kant und Herder. "Vielen gilt er als Sonderling,
anderen als genialer Querdenker, als Sprachkünstler, als
bedeutender Theologe sowie Wegbereiter der literarischen
Strömung des Sturm und Drang", sagt Eric Achermann. Seine
letzte Reise führte ihn nach Münster, wo er 1788 starb. Große
Teile des Nachlasses liegen in der Universitäts- und
Landesbibliothek Münster.

Mit der Preisverleihung starten am 2. November die "1.
Magus-Tage Münster", die sich im Geiste Hamanns - genannt der
"Magus in Norden" - dem Sprachdenken des Gelehrten aus
aktueller Perspektive widmen. Die Veranstaltung, die bis zum 6.
November dauert, wurde von der Gesellschaft zur Förderung der
Westfälischen Kulturarbeit (GWK) ins Leben gerufen und wird
unter anderem von der Kunststiftung NRW und der Stadt Münster
mitgetragen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 26 08:51:56 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Oct 2010 08:51:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend im Stadtarchiv zu einem adligen Duell
anno 1607, Muenster, 28.10.2010
Message-ID: 4CC696AC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 25.10.2010, 10:03


AKTUELL

Tödliches Gefecht auf dem Domplatz
Themenabend im Stadtarchiv zu einem adligen Duell anno 1607

Um einen der spektakulärsten Kriminalfälle in der Geschichte
Münsters geht es am Donnerstag, 28. Oktober, um 18 Uhr beim
Themenabend im Stadtarchiv. Ein Duell mit tödlichem Ausgang
erhitzte am 17. Juli 1607 die Gemüter.

Auf dem Domplatz trugen seinerzeit Gerhard Morrien zu
Nordkirchen und Dietrich von Galen einen Jagd-Zwist aus.
Morrien hatte Galens Jägern vier edle Jagdhunde abnehmen
lassen. Eine schwere Ehrverletzung, denn die Tiere
symbolisierten das exklusive Anrecht des Adels auf die Jagd.

Als sich die Wege der Kontrahenten an jenem 17. Juli auf dem
Domplatz kreuzten, forderte Galen seine Hunde zurück. Ein
Streit mit Gefechtsfolgen. Erbmarschall Morrien erlag seinen
Verletzungen, und Dietrich von Galen floh aus der Stadt. Der
Mörder wurde indes in der Nähe von Drensteinfurt gefasst und
auf Burg Bevergern inhaftiert.

Ihm wurde der Prozess gemacht. Über den Ausgang und Details aus
dem Leben der Kontrahenten berichtet beim Themenabend der
Historiker und Lehrer Dr. Frank Dierkes. Ein profunder Kenner
des Kriminalfalls. In seiner bebilderten Schilderung beleuchtet
er Hintergründe und Prozessverlauf. Außerdem haben die Zuhörer
Gelegenheit, originale Prozessunterlagen aus dem Magazin des
Stadtarchivs anzusehen.

Der Eintritt zum Vortrag im Stadtarchiv, An den Speichern 8, in
der Speicherstadt Coerde ist frei.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 26 08:58:30 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Oct 2010 08:58:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Muenzforscher praesentieren Funde: 5. Tag der
Antiken Numismatik in Muenster, 29./30.10.2010
Message-ID: 4CC69836.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.10.2010, 12:35


AKTUELL

Münzforscher präsentieren Funde
5. Tag der Antiken Numismatik in Münster

Beim 5. Tag der Antiken Numismatik in Münster stellen
Nachwuchswissenschaftler und ausgewiesene Numismatiker aus
verschiedenen Ländern ihre Forschungen vor. So auch Dr. Peter
Ilisch, Referent für Numismatik am LWL-Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte in Münster. Die Tagung findet vom 29. bis
30. Oktober (Freitag und Samstag) in den Räumen des
Exzellenzclusters "Religion und Politik" der Westfälischen
Wilhelms-Universität statt.

Der Numismatiker des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
hält am Samstag, 30. Oktober, um 17 Uhr einen Vortrag über
Goldmünzen, die 2009 im Kreis Herford bei Ausgrabungen gefunden
wurden. Die Münzen tragen die Porträts von Constantin dem
Großen und seinen Söhnen und wurden um 330 nach Christus
geprägt. Für diese Goldstücke gab es bisher in Europa keine
Fundnachweise. Interessant ist auch, dass die Münzen
offensichtlich gebündelt aus der römischen Staatskasse nach
Westfalen gelangten.

Das Symposium wird von der Forschungsstelle Antike Numismatik
am Institut für Klassische Archäologie und Frühchristliche
Archäologie/Archäologisches Museum der WWU Münster, dem
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte sowie dem
Verein der Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete e. V.
veranstaltet.

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie in der Onlineversion
dieser Einladung zum Download.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 26 09:09:31 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Oct 2010 09:09:31 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Ennepetaler Forschungen, Band 20, Oktober 2010
Message-ID: 4CC69ACB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Hans Hermann Pöpsel"
Datum: 24.10.2010, 11:02


SERVICE: TOC

Ennepetaler Forschungen
Heft 20
Oktober 2010
12. Jahrgang
ISSN: 1614-8517



S. 5-13
Pöpsel, Hans Hermann
Wein-Werbewochen in den 30er Jahren

S. 14
Pflüger, Heinz
Damals in Ennepetal: 1944

S. 15-18
Rumpler, Irene
Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg) - Plädoyer für ein in Verruf
geratenes Baudenkmal der Industriekultur

S. 19-26
Windmöller, Ingrid
Zehn Jahre "Ennepetaler Forschungen"

S. 27-48
Pflüger, Heinz
Mobilmachung und Rekrutierung im Amt Milspe vor dem Krieg 1914-18

S. 49-51
Pöpsel, Hans Hermann
Eine neues Buch über die "febi"-Geschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 26 09:15:39 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Oct 2010 09:15:39 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Schaub, Hermann: Leineweber in Rheda
Message-ID: 4CC69C3B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Hermann Schaub"
Datum: 23.10.2010, 18:46


LITERATUR

Neuerscheinung: Hermann Schaub, Leineweber in Rheda,
Heimatkundliche Beiträge 18/2010, Hg Volksbank Gütersloh eG

Vor 350 Jahren erhielten die Rhedaer Leineweber vom Grafen
Mauritz von Bentheim-Tecklenburg die sogenannte
Linnen-Tuchmacher-Amts-Rolle. Durch dieses Privileg wurden sie
als Amt, d. h. als Gilde anerkannt und deren internen Regeln
bestätigt. Nur durch Mitgliedschaft in einem der acht Ämter war
den Bürger die politische Mitwirkung im Stadtrat möglich.

Durch die Linnen-Tuchmacher-Amts-Rolle sollte nach dem
Dreißigjährigen Krieg die Wirtschaft in der Herrschaft Rheda
wieder in Schwung gebracht werden. Deshalb wurde zur Steigerung
der Leinenqualität eine Fertigung nach Warendorfer Maß zwingend
vorgeschrieben, um die Absatzchancen auf auswärtigen Märkten zu
erhöhen.

Höhere Exporterlöse waren notwendig, um die ständigen
Getreideimporte bezahlen zu können. Denn die dürftigen Ernten
auf den mageren Böden der Emsniederung reichten nicht aus, die
Bevölkerung der Herrschaft Rheda zu ernähren.

Die bisherigen Forschungen zur heimischen Leineweberei haben
sich mehr mit den Nachbarregionen Warendorf und Ravensberg
befasst, für die die Geschichte des Leinengewerbes besser
untersucht ist als für Rheda, das durch seine Randlage zwischen
Münsterland und Ravensberg vielfach der Aufmerksamkeit der
Historiker entgeht.

Dabei ist übersehen worden, dass Rheda eine der bedeutenden
Leinenstädte in Westfalen gewesen sein muss, auch wenn dies aus
den Quellen nur indirekt zu erschließen ist. Jedenfalls gab es
dort mehr Webstühle als in Warendorf selbst, auf denen das
hochwertige "Warendorfer Leinen" gewoben wurde.

In einem ersten Teil der Arbeit werden die einzelnen Schritte
des mühsamen und zeitaufwendigen Arbeitsprozesses von der
Aussaat des Flachses bzw. des Hanfs bis zum verkaufsfertigen
Leinen dargestellt.

Die 1660 vom Grafen Mauritz erlassene Rolle des
Linnen-Tuchmacher-Amts wird durch weitere Dokumente ergänzt:
die "Verpflichtung der Knechte zu ehrbarem Leben und Wandel",
eine weitere undatierte "Ordnung des Linnen-Tuchmacher-Amts",
eine "Ordnung der Knechte und Lehrjungen", eine unvollständige
Zusammenstellung über "Arbeits Lohn" sowie die "Confirmation"
der Linnen-Tuchmacher-Amts Rolle von 1769, die keine reine
Bestätigung war,sondern die Regeln im Geiste der Aufklärung
modernisierte. Diese Dokumente, eine informative Quelle für die
Lebens- und Arbeitsbedingungen der Rhedaer Leineweber, werden
mit ihrem kompletten Inhalt wiedergegeben.

In einem abschließenden Teil werden die sozialen Verhältnisse
der Leineweber in Rheda beleuchtet einschließlich des
Niedergangs des Gewerbes in der ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts. Da sich keine Unternehmer fanden, die die
Leineweberei in Rheda auf mechanischen Webstühlen fortführten,
gerieten die Leineweber in bitterste Not, bevor in der
Zigarrenherstellung sowie in Bau und Betrieb der Köln-Mindener
Eisenbahn Ersatzarbeitsplätze entstanden waren.


INFO

Zu beziehen durch die Volksbank Gütersloh eG -
per e-mail: [dennis.girodo at volksbank-guetersloh.de]
oder Tel. 05241/104 259.

Hermann Schaub
Dipl.- Theol.
Kolpingstr. 39
D-33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel.: 05242-45673
URL: www.hermann-schaub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 26 09:18:31 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Oct 2010 09:18:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bildvortrag: Zechenbahnen im Raum Dortmund, Teil 2,
Dortmund, 28.10.2010
Message-ID: 4CC69CE7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 25.10.2010, 13:20


AKTUELL

Zechenbahnen im Raum Dortmund, Teil 2
Bildvortrag von Eduard Erdmann im LWL-Industriemuseum Zeche
Zollern

Zechenbahnen, wie sie in den 1970-er und 1980-er Jahren bis zur
Einstellung des Bergbaus in Dortmund noch aktiv waren, stellt
Eduard Erdmann am kommenden Donnerstag, 28.10., im
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern vor. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) lädt um 19.30 Uhr zu diesem
verkehrshistorischen Vortrag in sein Dortmunder Museum ein.

Im zweiten Teil seines Vortrags geht es neben den Bahnen der
Zeche Gneisenau vor allem um das Hansa-Netz der GBAG samt
Benzolreinigung Adolf von Hansemann und Gustav (Kraftwerk
Knepper) sowie um die Strecke Mooskamp - Ellinghausen -
Hardenberg - Minister Stein. Erdmann präsentiert auch diesmal
wieder einen bunten Lokomotivenpark, darunter eine Vielzahl von
Dampflokomotiven.

Das Museumsgelände ist ab 18 Uhr frei zugänglich, die
Museumsgaststätte "Pferdestall" ist geöffnet. Der Eintritt zum
Vortrag ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 26 09:26:16 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Oct 2010 09:26:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemuseum Zeche Hannover zeigt
Theaterstueck "Schwarze Jungfrauen", Bochum, 28.10.2010
Message-ID: 4CC69EB8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 25.10.2010, 13:29


AKTUELL

Zwischen Integration und Fundamentalismus
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover zeigt Theaterstück "Schwarze
Jungfrauen"

Sie sind jung, schön, hochgebildet; sie leben mitten unter uns
- und sind radikal fundamentalistisch: türkische Migrantinnen
aus unterschiedlichen Generationen, zerrissen zwischen den
Kulturen, am Scheideweg. Wohin treiben sie Vorurteile,
Terrorismusverdacht und Integrationsdebatte? Das Theaterstück
"Schwarze Jungfrauen" des Schriftstellers Feridun Zaimoglu
stellt Rebellion und Fundamentalismus als Folge von Vorurteilen
und zunehmendem Integrationsdruck in den Mittelpunkt. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeigt das Stück des
Westfälischen Landestheaters (WLT) am Donnerstag, 28. Oktober
um 20 Uhr in seinem Industriemuseum Zeche Hannover.

Eindrucksvoll schlüpfen die Schauspielerinnen Günfer Cölgecen
und Charis Nass vom WLT in die Rollen von fünf Frauen, die
gefangen sind zwischen den Ansprüchen der Kulturen. Das Stück
forscht nach Folgen aufgezwungener Integrationsprogramme und
zeigt Formen der Radikalisierung auf.

"Schwarze Jungfrauen" ist der Höhepunkt der interkulturellen
Programmwoche Pott-Püree des LWL-Industriemuseums Zeche
Hannover. "Mit der gegenwärtigen, hitzig geführten Debatte um
die Integrationsfähigkeit und Willigkeit von Migranten hat das
Theaterstück eine ungeahnte Brisanz erfahren", meint
LWL-Museumsleiter Dietmar Osses. "Gerade die Darstellung der
Charaktere auf der Bühne erlaubt tiefe Einblicke in mögliche
Lebens- und Vorstellungswelten - und kann so die Problematik
gängiger Stereotypen verdeutlichen", so Osses weiter.

Im Anschluss an die Aufführung bieten die Schauspielerinnen und
Regisseur Christian Scholze die Gelegenheit für eine
Nachbesprechung und Diskussion.

Das Theaterstück von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel basiert
auf über 40 Interviews mit Berliner Muslima, die die Autoren zu
eindrucksvollen und wortgewaltigen Monologen montiert haben.
Bei der Prämierung des besten Theaterstücks in Deutschland
errang die Inszenierung in der Spielzeit 2005/2006 den zweiten
Platz.


INFO

Schwarze Jungfrauen I
Eine Inszenierung des Westfälischen Landestheaters im
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Do, 28.10.2010, 20 Uhr
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Eintritt: 13 Euro, ermäßigt: 9 Euro
Kartenbestellung: Tel. 0234 6100-874





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 26 11:30:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Oct 2010 11:30:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Buchvorstellung und Lesung: "Die 'Entjudung'
des Wohnraums, Bochum, 27.10.2010
Message-ID: 4CC6BBC6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 26.10.2010, 10:04
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 17.00 Uhr

Buchvorstellung und Lesung: Hubert Schneider: "Die 'Entjudung'
des Wohnraums - 'Judenhäuser' in Bochum. Die Geschichte der
Gebäude und ihrer Bewohner." Dr. Manfred Keller, Vorsitzender
des Evangelischen Forums, früherer Leiter der Evangelischen
Stadtakademie, wird das Buch vorstellen, der Autor, Dr. Hubert
Schneider, wird aus dem Buch lesen.


INFO

Veranstaltungsort:
Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Straße 47
44777 Bochum
URL:
http://www.bochum.de/C125708500379A31/vwContentByKey/W272TFVS440BOLDDE





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 26 11:32:51 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Oct 2010 11:32:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Armenversorgung in Billerbeck: Das Beispiel
des Hamerenschen Armenhauses, Billerbeck, 28.10.2010
Message-ID: 4CC6BC63.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 26.10.2010, 09:39


AKTUELL

Am Donnerstag, den 28.10.2010, wird das vom IStG veranstaltete
"Forum Billerbecker Stadtgeschichte(n)" mit einem Vortrag von
Kirsten Bernhard (M.A.) über "Armenversorgung in Billerbeck.
Das Beispiel des Hamerenschen Armenhauses (16.-19. Jahrhundert)"
fortgeführt.

Die in Kooperation mit der VHS Coesfeld organisierte
Vortragsreihe findet jeweils um 19.30 Uhr im Kulturzentrum
"Alte Landwirtschaftsschule" in Billerbeck statt und dient dem
wissenschaftlichen Austausch in Vorbereitung auf die
"Stadtgeschichte Billerbeck", die derzeit am IStG erarbeitet
wird.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Armenversorgung in Billerbeck"
Datum: 28.10.2010, 19.30 Uhr, Kulturzentrum \
"Alte Landwirtschaftsschule\", Billerbeck

Kontakt:
Ria Hänisch M.A.
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 275 30
Fax: 0251 / 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.staedtegeschichte.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 27 11:36:41 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Oct 2010 11:36:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Landwehren im westlichen Muensterland,
Luedinghausen, 28.10.2010
Message-ID: 4CC80EC9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ursula Koenig-Heuer"
Datum: 26.10.2010, 15:49


AKTUELL

Landwehren im westlichen Münsterland

Vortrag von Dr. Erhard Mietzner, Bocholt, am Donnerstag, 28.
Oktober 2010, 19.30 Uhr in der Burg Vischering in Lüdinghausen

In der Reihe der Vorträge in der Burg Vischering in
Lüdinghausen spricht Dr. Erhard Mietzner aus Bocholt, am
Donnerstag, 28. Oktober 2010, 19.30 Uhr über "Landwehren im
westlichen Münsterland".

Die Menschen in den Städten waren im Mittelalter durch starke
Mauern vor Angriffen meist gut geschützt. Anders sah es für die
Bewohner in Dörfern und auf den verstreut liegenden Höfen aus.
Zu ihrem Schutz errichtete man so genannte Landwehren. So
werden aus einer Kombination von Wällen und Gräben bestehende
Grenzmarkierungs- bzw. Grenzsicherungssysteme bezeichnet, deren
Entstehung zumeist ins Hoch- und Spätmittelalter datiert wird.

Sie waren eine recht wirksame Maßnahme, die Bevölkerung eines
Gebietes vor Übergriffen von Feinden in Fehde- oder
Kriegszeiten zu schützen. Darüber hinaus behinderten sie
Räuberbanden beim Eindringen in fremdes Gebiet und erschwerten
ihren Rückzug nach einem Beutezug. Nicht zuletzt dienten sie
dazu, einen Rechtsbezirk abzugrenzen.

Wenn auch im Gegensatz zur Bevölkerung auf dem Lande die
Stadtbevölkerung in befestigten Städten durch Stadtmauern
geschützt war, so erhielten die umliegenden ackerbaulich
genutzten Feldfluren vieler Städte zu ihrem Schutz oft
zusätzlich eine mehr oder weniger ringförmige Stadtlandwehr
oder einen Stadthagen.

In dem Überblicksvortrag: "Landwehren im westlichen
Münsterland" werden zunächst einige dieser Sicherungsanlagen
vorgestellt, danach wird der Einfluss von Landwehren auf die
Bildung von Familien- und Flurnamen zur Sprache kommen; im
letzten Teil des Vortrages werden Versuche dargestellt, mit
Hilfe von Hof- und Flurnamen sowie von historischen Karten
ehemalige Landwehrverläufe zumindest teilweise zu
rekonstruieren.

Der Philologe Dr. Erhard Mietzner ist im Rahmen der
historisch-landeskundlichen Forschung im Westmünsterland mit
unterschiedlichen Projekten befasst (Flurnamen, bäuerliche
Siedlungen, Mundarten des Westmünsterlandes, Rechtsgeschichte
u.ä.). Interessenschwerpunkte sind Namenkunde, niederdeutsche
Mundart, Geschichte der westmünsterländischen Agrarlandschaft.


INFO

Informationen und Anmeldung:
Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591- 799 011

Eintritt: 3,- ?





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 27 11:39:45 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Oct 2010 11:39:45 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Naturschutz hat Geschichte, Koenigswinter,
ab 29.10.2010
Message-ID: 4CC80F81.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "NRW-Stiftung"
Datum: 27.10.2010, 10:26


AUSSTELLUNG

Naturschutz hat Geschichte

NEUE DAUERAUSSTELLUNG DER STIFTUNG NATURSCHUTZGESCHICHTE IN
KOENIGSWINTER

Der Präsident des nordrhein-westfälischen Landtags Eckhard
Uhlenberg wird am Samstag (29.10.2010) die neue
Dauerausstellung "Naturschutz hat Geschichte" in der Vorburg
von Schloss Drachenburg in Königswinter eröffnen. Diese von der
Stiftung Naturschutzgeschichte initiierte Ausstellung ist
weltweit ohne Beispiel. Sie spricht vor allem die vielen
Naherholungssuchenden an, die alljährlich den Drachenfels
besteigen, und sie komplettiert das Angebot von Schloss
Drachenburg, dessen umfassende Restaurierung im vergangenen
Sommer nach 16 Jahren abgeschlossen werden konnte.

Die maßgeblich von der NRW-Stiftung und dem
nordrhein-westfälischen Umweltministerium geförderte
Ausstellung zeigt die Geschichte des Naturschutzes als die
Geschichte von Menschen, die auf sehr vielfältige Weise rührig
und engagiert Natur und Landschaft schützten. Der Rundgang
durch die neu gestalteten Räume bietet Facetten aus der
Geschichte des Naturschutzes von den ersten Schutzbemühungen im
Siebengebirge zu Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur
Jahrtausendwende.

Die Ausstellung beginnt mit einem ungewöhnlichen Exponat einem
alten Wohnwagen. Wohnwagen finden im Naturschutz als
Basisstationen im Vogelschutz, bei der Pflege von
Kulturlandschaften oder bei der Besucherlenkung in
Großschutzgebieten Verwendung. Wohnwagen assoziieren aber vor
allem Erholung inmitten von Naturschönheiten, für deren Schutz
sich in der Vergangenheit Menschen eingesetzt haben. Auf
schnellem Wege gelangt man in diese Naturschönheiten aber
oftmals nur über Autobahnen. Eine Fotogalerie im Inneren des
Wohnwagens verdeutlicht unser oftmals paradoxes Verhältnis zur
Natur: Um Naturschönheiten genießen zu können, werden oft Natur
und Landschaft an anderer Stelle zerstört.

Vor dem Wohnwagen fordern stilisierte Blumen zum Mitmachen auf.
Eine "interaktive Blume" legt die Motive früherer Naturschützer
offen. Viele wollten aus ästhetischen Gründen das traditionelle
Landschaftsbild erhalten, dessen Idealdurch die Malerei der
Romantik geprägt war. Eine andere "Blume" bietet die
Gelegenheit, darüber abzustimmen, welche Landschaften als schön
und welche als weniger schön empfunden werden. Und ein
Großbildschirm zeigt, wo uns heute Naturschutz überall im
Alltag begegnet und für welche Landschaften bzw. Tiere und
Pflanzen er sich einsetzt.

Naturschutz hat Geschichte - und die begann maßgeblich am
Siebengebirge. Genau hier würdigt die neue Ausstellung
zahlreiche Menschen und Vereine, denen es zu verdanken ist,
dass die vielen Besucher die Schönheit und Einzigartigkeit des
Siebengebirges sie noch heute genießen können. Kurze Filme
erzählen einzelne Berggeschichten und greifen immer wieder auf
Bekanntes zurück - so auf das Treffen von Queen Elisabeth II.
und Leonid Breschnew, die den Petersberg besuchten - um dann
über die dortigen Naturschutzaktivitäten zu sprechen.

Ein Hauptkapitel der Ausstellung beschäftigt sich damit, mit
welchen Strategien der Naturschutz die gewaltigen Veränderungen
in unserer Kulturlandschaft seit dem 19. Jahrhundert
begleitete. Als etwa eine Eichenallee im Rahmen einer
Flurbereinigung abgeholzt werden sollte, kaufte einer der
"Väter" des Naturschutzes, Ernst Rudorff, sie im ausgehenden
19. Jahrhundert - Schutz durch Kauf ist bis heute ein
wesentliches Instrument von Naturschützern.

Hugo Conwentz, der Begründer des staatlichen Naturschutzes,
stellte zu Beginn des 20. Jahrhunderts bemerkenswerte Bäume
unter Schutz. Alfred Toepfer drängte in den 1950er-Jahren
darauf, "Landschaften um der Menschen willen" zu schützen,
damit in Naturparken wie der Lüneburger Heide oder dem
Siebengebirge Menschen Erholung und Ruhe finden. Der
weltbekannte Naturfilmer Bernhard Grzimek setzte mit durch,
dass 1970 im Bayerischen Wald der erste deutsche Nationalpark
errichtet wurde. Seit den 1980er-Jahren kooperiert Naturschutz
zusehends mit Land- und Forstwirten und schließt mit diesen
Verträge zur naturschonenden Nutzung ab.

Die Ausstellung kombiniert Naturschutzgegenstände mit nicht
erwarteten Exponaten wie Szenen aus dem Heimatfilm "Grün ist
die Heide", Bernhard Grzimeks "Bambi im Gold" oder eine Waage,
die Gänsefedern mit Geldscheinen aufwiegt. Die Ausstellung
verschweigt aber auch nicht, dass der Naturschutz enge
Kooperationen mit dem NS-Regime einging und dessen Ideologie
für die eigenen Zwecke zu nutzen suchte.

In einem zweiten Raum präsentieren sich Menschen, die sich
ehrenamtlich für den Schutz der Vögel einsetzten. Die
"Vogelmutter" Lina Hähnle gründete nicht nur 1899 den Bund für
Vogelschutz, der bald zu einem Massenverband wurde und in
dessen Tradition der heutige Naturschutzbund Deutschland steht.
Sie kümmerte sich auch rührend um verletzte Vögel, die sie in
einem Weidenkörbchen mit nach Hause nahm und dort pflegte.

Nicht jedem Aktivisten war der Naturschutz in die Wiege gelegt.
So wurde etwa der Großwildjäger Georg Schillings durch eine
Kampagne gegen das Tragen von Federmode vom Saulus zum Paulus.
Schillings sowie einige zeitgenössische Operettendiven und
Schauspielerinnen wie Fritzi Massary und Tilla Durieux
erreichten etwa, dass die Jagd exotischer Vögel in der
damaligen deutschen Kolonie Kaiser-Wilhelms-Land (heute
Papua-Neuguinea) verboten wurde. Auf der Hallig Norderoog
verteidigte der vom Verein Jordsand angestellte Vogelschutzwart
Jens Wand bärbeißig die ihm anvertrauten Vögel gegen
rücksichtslose Touristen - zur Not auch mit dem Bambusstock.
Auf der Nordseesandbank Knechtsand kämpfte der Volksschullehrer
Bernhard Freemann in den 1950er-Jahren gegen Brandbombenabwürfe
der Royal Air Force.

Mit einer klugen Öffentlichkeitsarbeit erreichte er, dass das
Gebiet zum Naturschutzgebiet erhoben wurde. Die Ausstellung
geht aber auch auf die unzähligen Menschen ein, die
ehrenamtlich immer wieder die Bestände von Tier- und
Pflanzenarten dokumentieren und für den Kauf geeigneter
Beobachtungsinstrumente zum Teil tief in das eigene
Portemonnaie greifen.

Die vom Münsteraner Designer Dr. Ulrich Hermanns entwickelte
Gestaltung der neuen Dauerausstellung setzt bewusst auf Emotion
und Sinnlichkeit. Historische Persönlichkeiten, deren Motive
und deren manchmal ungewöhnliche Arbeitsweisen bieten den
Besucherinnen und Besuchern immer wieder unmittelbare Einstiege
in die jeweiligen Phasen der Geschichte des deutschen
Naturschutzes.

Eine bürgerliche Wohnzimmeratmosphäre zieht im ersten Stock die
Menschen in ihren Bann, sich Bilder, Filme und Gegenstände von
Vogelschützerinnen und Vogelschützern anzusehen.
Vertiefungsschubladen, interaktive Touchscreens, Filme,
Angebote, die eigenen Erfahrungen im oder mit dem Naturschutz
("Meine Naturschutzgeschichte") aufzuschreiben, beziehen die
Besucherinnen und Besuchern immer wieder in die neue
Dauerausstellung "Naturschutz hat Geschichte" ein.


INFO

Anschrift:
Stiftung Archiv, Forum und Museum
zur Geschichte des Naturschutzes in Deutschland
Drachenfelsstraße 118
53639 Königswinter
Tel.: 02223-700570
Fax: 02223-700580
URL: http://www.naturschutzgeschichte.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 27 11:45:04 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Oct 2010 11:45:04 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Kloster Dalheim eroeffnet neue Dauerausstellung
ueber 1.700 Jahre Klosterkultur, Lichtenau, ab 29.10.2010
Message-ID: 4CC810C0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.10.2010, 12:49


AUSSTELLUNG

Eingetreten!
Kloster Dalheim eröffnet neue Dauerausstellung über
1.700 Jahre Klosterkultur

Die Stiftung Kloster Dalheim, LWL-Landesmuseum für
Klosterkultur eröffnet am 29. Oktober ihre neue
Dauerausstellung unter dem Titel "Eingetreten! 1.700 Jahre
Klosterkultur". Auf mehr als 3.000 Quadratmetern
Ausstellungsfläche spürt die Schau in der historischen Klausur
und den neuen Obergeschossen des ehemaligen
Augustiner-Chorherrenstiftes Dalheim (Kreis Paderborn) der
Geschichte und Vielfältigkeit klösterlicher Kultur in Europa
nach.

Mehrere hundert Exponate aus über zehn Jahrhunderten
veranschaulichen unter anderem das Leben in einem
mittelalterlichen Kloster oder die Entwicklung der religiösen
Orden bis in die Gegenwart. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) und das Land NRW investierten in den
vergangenen zwei Jahren insgesamt 13 Millionen Euro in den
zweiten Bauabschnitt und die Einrichtung der Ausstellung.

"Mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung ist der
wichtigste Schritt der Umgestaltung des Kulturdenkmals Kloster
Dalheim in ein modernes Museum geschafft", freute sich
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch bei der Vorstellung der neuen
Ausstellung am Dienstag (26.10.). "Auf allen Ebenen - vom
Keller bis unter das Dach - präsentiert dieses bundesweit
einzigartige Museum für Klosterkultur nun eine umfassende,
lebendige und fundierte Schau rund um das, was klösterliches
Leben und Kultur gestern und heute, in Dalheim und Europa
bedeuten."

Über die Schwelle in eine andere Welt
"Als ehemaliges Kloster bietet das LWL-Landesmuseum ideale
Voraussetzungen, um ein authentischer Ort zur Vermittlung von
Klosterkultur zu sein", so Kirsch weiter. Insbesondere im
Erdgeschoss greift die neue Ausstellung auf diese Qualität
zurück. Ausgehend von den historischen Gegebenheiten macht sie
rund um die spätgotische Klosterkirche und den Kreuzgang
typische klösterliche Räume wie Kapitelsaal (Versammlungsraum),
Skriptorium und Kalefaktorium (Schreib- und Wärmestube) oder
Refektorium (Speisesaal) mit Inszenierungen ebenso erlebbar wie
die Bibliothek oder den Vorratskeller.

"Hier kann und soll sich der Besucher in unserem Haus emotional
auf die Welt eines Klosters einlassen", sagte die Vorsitzende
des Vorstands der Stiftung Kloster Dalheim, die
LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale. Dies sei
gerade in einer von Hektik und Reizüberflutung geprägten Zeit
ein Erlebnis, das auch zum Nachdenken über den eigenen
Lebensrhythmus anregen könne.

Geschichte der Klosterkultur in Dalheim und Europa
Der Rundgang durch die Obergeschosse der Klosteranlage beginnt
mit der Darstellung der über 800-jährigen Geschichte des
Klosters Dalheim. Durch die fünf Räume des Westflügels
schlängelt sich ein Stahlband, das die Auf und Abs der bewegten
Dalheimer Vergangenheit - mittelalterliches Frauenkloster,
Augustiner-Chorherrenstift, barocke Blütezeit, preußische
Staatsdomäne und Gutshof - symbolisiert. Exponate von der
ältesten bildlichen Darstellung des Klosters Dalheim
("Fabritius-Vedute", 16. Jahrhundert) über Professurkunden
(Dokument zur Erklärung des Eintritts ins Kloster, 15.-18.
Jahrhundert), archäologische Funde wie Keramik und Grabbeigaben
bis zu den Fragmenten des zerstörten barocken Hochaltars
verdeutlichen die einzelnen Stationen.

Von den Wüstenvätern bis in die Gegenwart
Die Schau in den neu errichteten Ausstellungssälen des Süd- und
Ostflügels stellt die Entwicklung der Klosterkultur von den
Wüstenvätern der Spätantike über die ersten klösterlichen
Gemeinschaften, die Reformen des Mönchtums bis in die Gegenwart
in den Vordergrund. "Hier wird dem Besucher die Entstehung der
Orden nahe gebracht", sagte Museumsleiter Dr. Martin Kroker.

Charakteristische Persönlichkeiten wie die Kirchenväter, der
Hl. Benedikt (480-547) oder der Hl. Bernhard von Clairvaux (um
1090-1153) werden ebenso vorgestellt wie entscheidende
Ereignisse aus 1.700 Jahren Klosterkultur: "Ein Meilenstein
dieser Geschichte ist zweifelsohne die Durchsetzung der
Benediktregel als alleingültige Ordensregel im Karolingerreich",
erläuterte Kroker. Als weitere bedeutende Etappen nannte er
die Reform von Cluny (11. Jahrhundert), die Gründung des
Zisterzienserordens (12. Jahrhundert) und die Entstehung der
Bettelorden in den mittelalterlichen Städten (13. Jahrhundert).

Aufwendige und detailgetreu gearbeitete Modelle bedeutender
Klosteranlagen wie Cluny, Hirsau oder Melk verdeutlichen auf
der Basis neuester wissenschaftlicher Ergebnisse die
Entwicklung der Ordens-gemeinschaften in Europa. Von den
Benediktinern über die Zisterzienser und Prämonstratenser oder
die Franziskaner etc. werden kennzeichnende Merkmale der
Ordensregel und des Ordenslebens, der Liturgie, aber auch
äußerer Erkennungszeichen wie Trachten und Architektur
vorgestellt.

Exponate aus mehr als zehn Jahrhunderten
Exponate aus mehr als zehn Jahrhunderten zeigen eine Kultur,
die durch ein regelhaftes Leben in Verzicht und Stille
gekennzeichnet ist, zu der aber immer auch mehr gehört als das
benediktinische "Ora et labora" (lat.: "Bete und arbeite"). Zu
den Ausstellungsstücken gehören typische Objekte aus dem
klösterlichen Alltag, vom Geschirr aus Grabungen über
liturgisches Gerät und kostbare Messgewänder bis hin zu Altären
und Tafelgemälden, Skulpturen, Bauplastik und Büchern.

Aus Cluny (Frankreich), dem größten und reichsten Kloster der
Christenheit, konnte ein seltenes Original als Dauerleihgabe
gewonnen werden: ein großes Pfeilerkapitell aus der Basilika
Cluny III (12. Jahrhundert) - eines der ältesten Stücke der
Ausstellung. "Darüber hinaus können wir insbesondere im Bereich
der spätmittelalterlichen Benediktinerklöster mehrere
spektakuläre Exponate präsentieren - darunter die Tafelgemälde
eines Altars aus Herzebrock aus dem 15. Jahrhundert", freute
sich Kroker. Filmmaterial - Dokumentationen und Interviews -
schlagen den Bogen in die Gegenwart und geben Gelegenheit, sich
in das Ordensleben gestern und heute zu vertiefen.

"Durch die Kooperation mit renommierten Museen und bedeutenden
Klöstern aus ganz Deutschland und Teilen Europas, mit
Privatleuten, Künstlern sowie den Klöstern und Kirchengemeinden
der Region konnten wir hochrangige Ausstellungsstücke für unser
Haus gewinnen", dankte Museumsleiter Kroker Leihgebern und
Partnern für ihr Engagement.

Die gesamte Ausstellungsgestaltung (Konzept, Architektur und
Grafik) stammt vom Augsburger Büro Thöner von Wolffersdorff
GbR. Kroker: "Seine klaren und zurückhaltenden Raumbilder
orientieren sich an der Steingewordenen Tradition und
Geschichte des Baudenkmals Kloster Dalheim und fügen sich im
Zusammenspiel von moderner und historischer Architektur sowie
den Ausstellungsstücken zu einem harmonischen Ganzen."

Mittelalter und Multimedia
Der preisgekrönte österreichische Multimedia-Künstler Peter
Hans Felzmann realisierte für die Ausstellung drei multimediale
Ensembles. Die Inszenierungen zu Leben und Regel des Hl.
Benedikt und zur Schöpfung befinden sich in jeweils eigenen
Räumen. Ein weiteres Projekt stellt den "St. Galler
Klosterplan", einen Plan aus dem 9. Jahrhundert, das
Organigramm eines idealen Klosters, vor.

Die Benedikt-Installation im Keller des Westflügels vermittelt
auf verschiedenen Handlungsebenen die Botschaft und das Leben
des Hl. Benedikt, zeigt den Ordensgründer sowohl in seiner
Spiritualität als auch als Persönlichkeit und hebt darin die
Grenzen zwischen 5. und 21. Jahrhundert spannungsreich auf. Die
Installation zur Schöpfung setzt bereits vor dem Urknall an,
widmet sich dann der christlichen Schöpfungslehre und dem
Umgang mit der Schöpfung.

Sie führt den Besucher wenige Treppenstufen hinauf in einen
Raum, dessen spezielle Multimedia-Technik einen ungewöhnlichen
Panoramablick erlaubt. "Felzmanns raumfüllende Kunstwerke
schaffen auf innovative Weise den Sprung zwischen Geschichte
und Gegenwart, zwischen Information, ästhetischer Faszination
und medialem Erlebnis", so Kroker.

Der zweite Bauabschnitt
Mehr als 2.000 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche
wurden in den vergangenen zwei Jahren im zweiten Baubabschnitt
im Kloster Dalheim geschaffen. Rund um die mittelalterliche
Klausur wurden die klösterlichen Funktionsräume
wiederhergestellt, der Südteil des historischen Kreuzgangs - im
19. Jahrhundert zerstört und als Stallung genutzt - wurde mit
modernen Materialien wieder aufgebaut. Die im 19. Jahrhundert
durch einen Brand zerstörten Obergeschosse im Ost- und Südteil
der Klausur wurden modern aber sensibel im Umgang mit dem
Denkmal aufgesetzt.

Insgesamt investierten der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) und das Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam rund 11
Millionen Euro in den zweiten Bauabschnitt. Davon trug das Land
60 Prozent und der LWL 40 Prozent. Zusätzlich investierte der
LWL rund 2,5 Millionen Euro in die Ausstellungseinrichtung. Die
rund 7,5 Hektar große Klosteranlage ist seit 1979 im Besitz des
LWL. Das Museum wird seit 2007 von der Stiftung Kloster Dalheim
betrieben.


Eröffnungsprogramm
Freitag, 29. Oktober 2010

11 Uhr Festakt für geladene Gäste.

14 Uhr Eröffnung für alle Besucher, freier Eintritt
Kostenlose Führungen durch die Dauerausstellung:
14 Uhr "Ein Blick ins Paradies" durch die Klausur und das
westliche Obergeschoss
14.30 Uhr "Eingetreten! 1700 Jahre Klosterkultur" durch
die Obergeschosse Ost und Süd
15 Uhr "Ein Blick ins Paradies" durch die Klausur und das
westliche Obergeschoss
15.30 Uhr "Eingetreten! 1700 Jahre Klosterkultur" durch
die Obergeschosse Ost und Süd
16 Uhr "Ein Blick ins Paradies" durch die Klausur und das
westliche Obergeschoss
16.30 Uhr "Eingetreten! 1700 Jahre Klosterkultur" durch
die Obergeschosse Ost und Süd
17 Uhr "Ein Blick ins Paradies" durch die Klausur und das
westliche Obergeschoss

19 Uhr Eröffnungskonzert
Timeless. Frühbarock trifft Minimal Music.
Lautten Compagney Berlin (Ltg. Wolfgang Katschner).
Die Gewinner des ECHO Klassik 2010 zu Gast im Neuen Schafstall:
Instrumentalmusik von Tarquinio Merula (ca. 1590-1665) und
Werke der Minimal Music-Ikone Philip Glass (*1937) verbinden
sich zu einem Jahrhunderte übergreifenden, zeitlos schönen
Klangerlebnis. Eine faszinierende Collage von Alt und Neu. Eine
musikalische Reise durch Raum und Zeit.


INFO

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau
Tel.: 05292 . 9319-0
Fax: 05292 . 9319-119
Schreibtelefon (für Gehörlose): 0251 . 591-4799
E-Mail: kloster-dalheim at lwl.org


Karten (25/20/15 Euro, ermäßigt 22/17/12 Euro) unter
Telefon (05292) 9319-224.

Öffnungszeiten
dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr
montags geschlossen, außer an Feiertagen
ganzjährig geöffnet, außer 24., 25. und 31. Dezember

Eintrittspreise
Neue Eintrittspreise ab 1. November:
6 Euro für Erwachsene, ermäßigt 3,50 Euro. Gruppen ab 16
Personen zahlen 4,80 Euro pro Person. Kinder von 6 bis 17
Jahren 2,20 Euro, Familientageskarte 13 Euro.

Bis 31. Oktober:
1,50 Euro, alle anderen (Kinder, ermäßigt, Gruppen ab 16
Personen) zahlen 1 Euro pro Person. Der Zugang zum
Klosterwirtshaus bleibt wie bisher frei.

Führungen
An Sonn- und Feiertagen - auch montags - finden öffentliche
Führungen statt: um 13.30 Uhr durch die Klosteranlage und um 15
Uhr durch die Dauerausstellung. Teilnahmegebühr: 2,50 Euro pro
Person zzgl. Eintritt.

Gruppenführungen können unter Telefon 05292 9319-225 gebucht
werden. Die Kosten für 1,5 Stunden liegen bei 37,50 Euro, für 2
Stunden bei 50,00 Euro (englisch- und französischsprachige
Führungen zzgl. 15,00 Euro) zzgl. Eintritt.

URL: http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 27 11:48:09 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Oct 2010 11:48:09 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/39
Message-ID: 4CC81179.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 25.10.2010, 13:25


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster


In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-39 für den Zeitraum vom 09.10.2010 bis

zum 22.10.2010 mit insgesamt 52 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-39&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 28 10:09:45 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Oct 2010 10:09:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag,
Fuehrungen und "lebende Bilder" zum Endspurt im LWL-Industriemuseum
Hattingen
Message-ID: 4CC94BE9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 25.10.2010, 12:46


AKTUELL

Helden-Ausstellung in Hattingen an Allerheiligen geöffnet
Vortrag, Führungen und "lebende Bilder" zum Endspurt im
LWL-Industriemuseum

Die Tage sind gezählt: Nach 33 Wochen geht die
Helden-Ausstellung in Hattingen ihrem Ende entgegen. Gute
Nachricht für alle, die die große Schau zur Geschichte und
Gegenwart der Helden-Verehrung noch nicht gesehen haben: Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die Ausstellung
zur Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr.2010 um einen Tag bis
einschließlich Allerheiligen (Mo, 1.11.) verlängert. Von 10 bis
18 Uhr haben Interessierte am Feiertag zum letzten Mal die
Möglichkeit zu einem Streifzug durch 2.000 Jahre Geschichte.
850 hochkarätige Exponate laden ein zu einer Reise von Rom bis
ins Revier.

Wer die Helden-Tour nicht allein oder mit Hilfe des Audioguides
unternehmen will, kann sich am Sonntag (31.10.) und am Montag
(1.11.) den letzten öffentlichen Führungen durch die
Ausstellung anschließen. Unter dem Motto "Von Herkules zu
Superman" starten sie um 11 und um 15 Uhr. Die Teilnahme kostet
zwei Euro pro Person plus Ausstellungseintritt. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich.

Für einen besonderen Blickfang im Foyer sorgen am Montag (1.11.)
Schüler der Gesamtschule Osterfeld aus Oberhausen. Die Siebt-
und Achtklässler hatten im Rahmen des pädagogischen
Begleitprojektes "Helden-Werkstatt" mit Kostümen und
Schminkmasken Szenarien zu historischen und phantastischen
Heldenfiguren erstellt. Zwischen 14 und 17 Uhr werden sie ihre
"lebenden Bilder" dem Publikum präsentieren.

Vortrag über Helden in Comic und Film

Comicfans und Filmliebhaber kommen am Freitag, 29. Oktober, auf
ihre Kosten. Um 19.30 Uhr wird Kuratorin Olge Dommer vom
LWL-Industriemuseum unter dem Motto "Zwischen Mythos und
Trivialität" zeigen, wie Helden in Comic und Film konstruiert
werden und welche besonderen Figuren die Medienwelt
hervorbringt. "Seit der Antike werden Helden durch Medien
gemacht. Mit den modernen Superhelden der Comics wie Superman,
Batman oder Wonder Woman schuf die Unterhaltungsindustrie in
den 1930er Jahren eine neue Heldengattung.

Der populäre Spielfilm entwickelte sich zum schier
unerschöpflichen Helden- und Mythenreservoir mit immer neuen
Variationen und Aktualisierungen der bekannten Heldentypen und
Geschichten", so die Referentin. In ihrem Bilder-Vortrag wird
Olge Dommer zeigen, wie die Medienhelden unsere Alltagskultur
beeinflussen, welchen Moden sie unterliegen und wie sie auf
gesellschaftliche Veränderungen reagieren. Ein besonderes
Augenmerk richtet sie auf Männlichkeits- und
Weiblichkeitsideale. Der Eintritt ist frei.


INFO

HELDEN. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen
12. März bis 1. November 2010

LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Geöffnet: Di - So 10 - 18 Uhr, Fr 10 - 21.30 Uhr
Tel.: 02324 9247-142
E-Mail: helden at lwl.org
URL: www.helden-ausstellung.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 28 10:14:20 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Oct 2010 10:14:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stahltreppen als "roter Faden": Baukran hievte
Elemente ins neue Treppenhaus der Spinnerei Herding
Message-ID: 4CC94CFC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 27.10.2010, 09:38


AKTUELL

Stahltreppen als "roter Faden"
Baukran hievte Elemente ins neue Treppenhaus der Spinnerei
Herding

Stufe für Stufe geht es voran mit dem Umbau der ehemaligen
Spinnerei Herding zur Textilkulturfabrik: Jetzt bekam das 100
Jahre alte Industriedenkmal in Bocholt neue Treppen, über die
Besucher künftig alle vier Etagen der Fabrik erreichen.
Gewaltige Stahlelemente von bis zu zehn Metern Länge und sechs
Tonnen Gewicht ließ der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
am Dienstag (26.10.) mit einem Baukran von oben in das neue
Treppenhaus der Fabrik hieven.

Die vier Treppen wurden im Fachbetrieb Wolters aus Uedem (Kreis
Kleve) komplett verschweißt und lackiert. Der rote
Fußbodenbelag wird nach der Montage aufgebracht. Wie ein roter
Faden zieht sich dann die moderne Konstruktion durch den
historischen Seilgang vom Erdgeschoss bis aufs Dach. "Schon
jetzt erhält man einen guten Eindruck von der Offenheit und
Helligkeit der neuen Erschließungsachse im Gebäude", erklärt
LWL-Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp.

Im ehemaligen Seilgang der Spinnerei übertrugen früher
Transmissionsseile die Antriebsenergie von der Dampfmaschine in
alle Geschosse. Beim Umbau setzten die Architekten auf den
reizvollen Kontrast zwischen modernen Einbauten und
geschichtsträchtigen, unverputzten Wänden. Treppen und ein
Aufzug bringen die Besucher künftig zu den Museums- und
Veranstaltungsräumen in den oberen Etagen und auf das Dach, wo
ein Café mit Aussichtsterrasse entsteht. Das Gerüst steht
bereits und wird nach Einbau der Treppen durch Dachabdeckung
und Verglasung geschlossen.

Mit dem neuen Treppenhaus ist ein wichtiges Etappenziel der
Baumaßnahme erreicht. 5,9 Millionen Euro aus Mitteln des
Konjunkturpaketes II fließen in den Umbau der historischen
Spinnerei Herding an der Aa zur Erweiterung des bestehenden
LWL-Textilmuseums in unmittelbarer Nähe. Auf diese Weise soll
die Textilkulturfabrik mit viel Raum für Ausstellungen,
Veranstaltungen und Kunst entstehen. Nach dem Schließen des
Daches kann mit den Einbaumaßnahmen im Innern begonnen werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 28 10:23:39 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Oct 2010 10:23:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Herr der Dieselfahrzeuge" berichtet ueber seine
Arbeit unter Tage, Dortmund, 31.10.2010
Message-ID: 4CC94F2B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 27.10.2010, 13:32


AKTUELL

"Herr der Dieselfahrzeuge" berichtet über seine Arbeit unter Tage
Zeitzeugenvortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Im Rahmen der Reihe "Zeitzeugen" berichtet am Sonntag, 31.
Oktober, Axel Margraf aus Kamen über seine Arbeit im Bergwerk.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt dazu um 15
Uhr in sein Industriemuseum Zeche Zollern ein.

Axel Margraf verrichtete nach seiner Ausbildung 1984 bis 1991
auf der Zeche Haard in Oer-Erkenschwick eine große Bandbreite
von Arbeiten über und unter Tage und kann deswegen über viele
Bereiche der Zeche berichten. Vor allem aber war er der "Herr
der Dieselfahrzeuge" unter Tage: Er fuhr die Dieselloks,
Dieselkatzen, Haspel und dieselgetriebenen Gleislosfahrzeuge,
mit denen schweres Material wie Ausbauschilde und Stempel vor
Ort gebracht wurden.

Ein Jahr arbeitete er in der sogenannten "Pastenkolonne", die
bei den Bergarbeitern sehr unbeliebt war. Aus dieser Zeit
berichtet er: "Um den freigesetzten Staub zu binden, wurde in
der Nachtschicht ein Salzgemisch in die Abbaubereiche gepumpt.
Diese Substanz war derart aggressiv, dass sie allen Materialien
das Wasser entzog. Lederschuhe konnten in kürzester Zeit um
drei Nummern schrumpfen."

Neben dem Zeitzeugenvortrag finden wie jeden Sonn- und Feiertag
um 11.30 und 12 Uhr unter dem Titel "Schloss der Arbeit"
Führungen durch das LWL-Industriemuseum statt. Abgesehen vom
normalen Museumseintritt (Erw. 3,50 Euro) wird für die
Führungen und den Vortrag keine Gebühr erhoben.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 28 10:54:56 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Oct 2010 10:54:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ein Tag im Museum: Fremd(e) im Revier, Bochum,
15.11.2010
Message-ID: 4CC95680.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 27.10.2010, 15:11 >>>


AKTUELL

Ein Tag im Museum: Fremd(e) im Revier

Kooperationsprojekt zur Ausstellung "Bochum - Das fremde und
das eigene"

Stadtarchiv und RUB-Schülerlabor: Großprojekt für 100
Schülerinnen und Schüler

Die Auseinandersetzung zwischen Fremdem und Eigenem bestimmt
seit jeher das Leben in Bochum: von der Besiedlung des Raumes
in der Jungsteinzeit bis zur multikulturell geprägten
Gegenwart. Vor dem Hintergrund der aktuellen, hitzig geführten
Zuwanderungsdebatte bietet ein Großprojekt des
RUB-Schülerlabors zusammen mit dem Bochumer Stadtarchiv die
Gelegenheit, durch die Arbeit mit Exponaten spannende Fragen
zum Fremdsein und Nicht-Fremdsein zu klären.

Konzipiert für ca. 100 Schülerinnen und Schüler findet das
Projekt am 15. November 2010 statt. Anmelden können sich
Schulklassen und Oberstufenkurse (11 bis 13) bzw. eine ganze
Jahrgangsstufe; Anmeldeschluss ist der 10. November.

Mehr im Internet

Ausführliche Informationen über das Projekt stehen im Internet
unter URL: http://www.rub.de/schuelerlabor

Kooperationspartner

"Ein Tag im Museum: Fremd(e) im Revier" ist ein
Kooperationsprojekt des Alfried Krupp-Schülerlabors
(Geisteswissenschaften) mit dem Stadtarchiv - Bochumer Zentrum
für Stadtgeschichte, dem Institut für soziale Bewegungen, dem
Institut für Archäologische Wissenschaften (Ur- und
Frühgeschichte) und dem Lehrstuhl für Christliche
Gesellschaftslehre der RUB. Es verbindet fachübergreifend
verschiedene wissenschaftliche Fachrichtungen und Schulfächer,
zum Beispiel Religion, Sozialwissenschaft, Geschichte und
Deutsch.

Vom Umgang mit dem Fremden

Wie die laufende Ausstellung "Bochum - Das fremde und das
eigene" im Zentrum für Stadtgeschichte zeigt, bilden
Erfahrungen mit dem Fremden eine Konstante in der kulturellen
Entwicklung der Stadt. Wie lässt sich aber das Verhältnis von
Fremdem und Eigenen genauer fassen?

Was wurde und wird als "fremd" empfunden, wie gehen wir mit den
Fremden um? Diese und weitere hoch aktuellen Fragen erkunden
die Schülerinnen und Schüler experimentell an einem Tag im
Museum mit den Exponaten - zum Teil auch ohne schützende
Vitrine! - und aus der Sicht unterschiedlicher Wissenschaften
(Ur- und Frühgeschichte, Germanistik und Literaturwissenschaft,
Geschichts- und Sozialwissenschaft, christliche
Gesellschaftslehre).

So laden etwa die Bücher und Handschriften des Arztes Carl
Arnold Kortum zu historischen Entdeckungsreisen ein, geben
Quellen aus dem 2. Weltkrieg Aufschluss über das Schicksal der
Zwangsarbeiter im Ruhrgebiet und vergleichen die Schüler
Migration aus Polen und Masuren ins Ruhrgebiet vor über 100
Jahren mit heutiger Zuwanderung.


INFO

Dr. Gilbert Heß
Koordinator Geisteswissenschaften im Alfried Krupp-Schülerlabor
Tel.: 0234/32-24723
E-Mail: gilbert.hess at rub.de

Alfried Krupp-Schülerlabor
Tel.: 0234/32-27081
E-Mail: schuelerlabor at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 28 11:09:29 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Oct 2010 11:09:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zeche Hannover bei Tag und Nacht: Nachtschicht
spezial und "Spurensuche" rund um den Malakowturm, Bochum, 30.10.2010
Message-ID: 4CC959E9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 27.10.2010, 09:33


AKTUELL

Zeche Hannover bei Tag und Nacht
Nachtschicht spezial und "Spurensuche" rund um den Malakowturm

Zu zwei besonderen Führungen lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Wochenende in sein Industriemuseum
Zeche Hannover nach Bochum ein.

Am Samstag, 30. Oktober, können die Besucher bei der
"Nachtschicht spezial" Architektur und Technik des
Industriedenkmals im Schein der Grubenlampen entdecken. Mit
originalen Kopflampen und Bergarbeiterhelmen ausgestattet,
gehen die Gäste bei dieser speziellen Themenführung ab 20 Uhr
auf Entdeckungstour durch das nächtliche Industriedenkmal Zeche
Hannover. Im Lichtkegel der Grubenlampe betrachten sie unter
fachkundiger Führung Details des Malakowturms und der
Fördermaschine.

Gleichzeitig erleben sie die Atmosphäre der Arbeit von
Bergarbeitern im Dunkeln. So gibt die Führung Einblick in Licht
und Schatten des Arbeitsalltags der Bergleute. Zum Abschluss
der Nachtschicht setzt das LWL-Industriemuseum die historische
Dampffördermaschine von 1893 in Bewegung.

Am Sonntag, 31. Oktober, um 15 Uhr startet die Führung auf den
"Wegen der Migration". Der Rundweg auf dem Gelände der Zeche
Hannover erzählt die Geschichte der Zuwanderung ins Ruhrgebiet
vom 19.Jahrhundert bis heute. Angefangen bei der allmählichen
Industrialisierung um 1850, die Arbeitskräfte aus dem Umland
ins Revier zog, folgen die Besucher den Spuren der Zwangsarbeit
und schließlich der Anwerbung von Gastarbeitern nach dem
Zweiten Weltkrieg.

Die Bergarbeiterhäuser Am Rübenkamp, heute im Museumsbesitz,
veranschaulichen den Wandel durch Migration. Zum Abschluss der
Führung besichtigen die Besucher die Bergarbeitergärten und
erfahren, wie diese von Menschen unterschiedlicher Herkunft
genutzt wurden.


INFO

Nachtschicht spezial
Sa, 30.10.2010, 21 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

Führung "Spurensuche"
Führung Rundweg "Wege der Migration"
So, 31.10.2010, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel. 0234 6100-874
E-Mail: zeche-hannover at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 28 13:10:52 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Oct 2010 13:10:52 +0200
Subject: [WestG] [KONF] 5. Tag der Antiken Numismatik, Muenster,
29./30.10.2010
Message-ID: 4CC9765C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gerd Dethlefs"
Datum: 28.10.2010, 12:18


TAGUNG

5. Tag der Antiken Numismatik
Münster, 29./30.10.2010

Am 29. und 30.10.2010 wird in Münster zum fünften Mal der "Tag
der Antiken Numismatik" veranstaltet. Nachwuchswissenschaftler
und ausgewiesene Numismatiker stellen neueste Forschungen vor,
um sie untereinander und mit Münzfreunden zu diskutieren.

Veranstalter sind die Forschungsstelle Antike Numismatik am
Institut für Klassische Archäologie und Frühchristliche
Archäologie / Archäologisches Museum der WWU Münster, das
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster, sowie
der Verein der Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete e.V.


Freitag, 29.10.2010
Gebäude des Exzellenzclusters "Religion und Politik",
Johannisstraße 1-4 (an der Petrikirche) HÖRSAAL J 12

19:15 Uhr
Öffentlicher Abendvortrag
Prof. Dr. Fleur Kemmers (Frankfurt am Main):
"Caligula, Cananefates und Kleingeld.
Römische Fundmünzen am Niederrhein"


Samstag, 30.10.2010
Gebäude des Exzellenzclusters "Religion und Politik",
Johannisstraße 1-4 (an der Petrikirche) HÖRSAAL J 12

10:00 Uhr
Begrüßung
Dr. Gerd Dethlefs, Dr. Peter Ilisch, Prof. Dr. Dieter Salzmann

10:15 Uhr
Dr. Sonja Ziesmann (Xanten):
"Metrologische Studien zu den Silbermünzen ägäischer Poleis
des 5. Jhs. v. Chr."

10:45 Uhr
Mairi Gkikaki, M.A. (Würzburg - Athen):
"Schmuck auf griechischen Münzen des 4. Jhs. v. Chr."

11:15 Uhr
Dr. Wolfgang Fischer-Bossert (Berlin):
"????? ???????. Ein keltisches Wort auf einer
griechischen Münze?"

12:00 Uhr
Dr. Clare Rowan (Frankfurt am Main):
"The Public Image of the Severan Women"

12:30 Uhr
Fabian Richter, B.A. (Dresden):
"Ein unbekannter Sesterz des Gordianus Africanus I. (238)"

14:30 Uhr
Florian Haymann, M.A. (München):
"Die Münzen von Aigeai (Kilikien):
historisch-ikonographische Betrachtungen"

15:00 Uhr
Joel S. Ward, M.A. (New York - Münster):
"Less is more: a (preliminary) catalog of the Peloponnesian
Severan bronzes"

15:45 Uhr
Dr. Ulrich Werz, M.A. (Winterthur):
"Die Münzschätze von Oberriet und Vättis (St. Gallen) -
Neues zu alten Funden"

16:10 Uhr
Anna Zapolska, M.A. (Warschau):
"Chronologie der Funde von römischen Münzen in Gräbern
und des Zuflusses dieser Münzen ins baltische Gebiet"

16:35 Uhr
Mag. phil. Ursula Pintz (Wien):
"Die Eisenmünzen der Villa Loig bei Salzburg"

17:00 Uhr
Dr. Peter Ilisch (Münster):
"Die constantinischen Goldmünzen aus Hiddenhausen"

17:40 Uhr
Dr. Sven Günther, M.A. (Mainz):
"Von der Historisierung zur Ideologie. Die Rolle der Antike im
Herrschaftsprogramm Zar Peters des Großen am Beispiel
der Medaillenprägung"

18:05 Uhr
Dr. Claudia Klages (Bonn):
"Die antiken Münzen im Landesmuseum Bonn"

18:30 Uhr
Ende der Veranstaltung


Kontakt:
Dr. Peter Ilisch, LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte, Domplatz 10, 48143 Münster, Tel.
0251-5907-258; Peter.Ilisch at lwl.org

Prof. Dr. Dieter Salzmann und Katharina Martin, M.A.,
Forschungsstelle Antike Numismatik am Institut für Klassische
Archäologie und Frühchristliche Archäologie / Archäologisches
Museum der Universität Münster, Domplatz 20-22, Tel.
0251-83-23222; katharina.martin at uni-muenster.de

Dr. Gerd Dethlefs und Günther Gromotka, Verein der Münzfreunde
für Westfalen und Nachbargebiete e.V., LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte, Domplatz 10, Tel. 0251-5907-256;
guenther.gromotka at gmx.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 28 13:46:13 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Oct 2010 13:46:13 +0200
Subject: [WestG] [KONF] "Die Biographie in der Stadt- und
Regionalgeschichte", Iserlohn, 04./05.11.2010
Message-ID: 4CC97EA5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Susanne Heil"
Datum: 24.09.2010, 12:04


KOLLOQUIUM

Am 4. und 5. November 2010 findet in Iserlohn ein Kolloquium
des Stadtarchivs Iserlohn in Kooperation mit dem LWL-Archivamt
für Westfalen zum Thema "Die Biographie in der Stadt- und
Regionalgeschichte" statt. Nähere Informationen finden Sie im
Infoblock unter
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Archivamt/index2_html.

Das Kolloquium richtet sich gleichermaßen an Archivarinnen und
Archivare (in deren Eigenschaft als Bewahrer und 'Sammler'
biographisch nutzbaren Schriftguts) und an Historikerinnen und
Historiker.

Der Schwerpunkt der Tagung liegt auf dem 19./20. Jahrhundert.
Zunächst stehen methodische und quellenkundliche Fragen im
Mittelpunkt. Welchen Stellenwert hat die biographische Methode?
Welchen Quellenwert haben "Ego-Dokumente", wie lassen sie sich
definieren und kategorisieren und wie ist mit Ihnen
quellenkundlich umzugehen? Für Archivarinnen und Archivaren und
mittelbar für die Forschung knüpft sich daran zudem die Frage,
welches besondere Augenmerk diese Quellengruppe bei der
Überlieferungsbildung im Archiv verdient.

In der zweiten Sitzung werden in lokal- und
regionalgeschichtlich fokussierten Fallstudien unterschiedliche
Quellen(arten) in den Blick genommen und in biographische
Kontexte gerückt.

Ziel der Tagung ist auch, den - unbedingt ausbauwürdigen -
Diskurs an der Schnittstelle von archivarischem Tun und der
geschichtswissenschaftlichen Forschung zu befördern.
Historikerinnen und Historiker brauchen für ihre Arbeit
aussagekräftige Quellen, Archivarinnen und Archivare sind
Bewahrer dieser Quellen und müssen sich im Kerngeschäft der
Überlieferungsbildung auch als Filter betätigen. Grund genug
zur Diskussion und zur methodischen Sensibilisierung beider
Seiten!


Programm:

Donnerstag
13.30 Uhr
Begrüßungskaffee

14.00 Uhr
Begrüßung: Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens
Einführung: Götz Bettge (Iserlohn)
Dr. Marcus Stumpf (Münster)

Methodische und quellenkundliche Aspekte
1. Arbeitssitzung, moderiert von Prof. Dr. Bernd
Walter (Münster)

14.30 Uhr
Dr. Thomas Etzemüller (Oldenburg):
Grundlegende methodische Probleme der Biographie
am Beispiel einer intellektuellen Doppelbiographie

15.15 Uhr
Prof. Dr. Volker Depkat (Regensburg):
Ego-Dokumente als quellenkundliches Problem

16.00 Uhr
Kaffeepause

16.30 Uhr
Dr. Marcus Weidner (Münster):
Die Region in der Welt. Biographische Nachschlagewerke
im Zeitalter des Internet

17.15 Uhr
Dr. Axel Schollmeier (Münster):
Das Porträt im historischen Museum: Recherche
- Identifi kation - Präsentation

Nach Veranstaltungsschluss besteht die Möglichkeit
zum Abendessen in naheliegenden Restaurants,
entsprechende Hinweise finden Sie in der Anlage.

20.00 Uhr
Öffentlicher Abendvortrag
Prof. Dr. Wilfried Reininghaus (Düsseldorf):
Iserlohns Oberbürgermeister Johann Caspar Lecke
(1694-1785). Autobiograph und Chronist seiner
Stadt


Freitag
Ansätze zur Auswertung biographischer Quellen
in der Stadt- und Regionalgeschichte

2. Arbeitssitzung, moderiert von Dr. Ralf Blank
(Hagen)

9.00 Uhr
Dr. Dietmar Simon (Lüdenscheid):
Splitterfunde und Lebensbilder. Stadt- und regionalgeschichtliche
Zugänge zur Biographieforschung

9.45 Uhr
Dr. Annette Hennigs (Münster):
Ansätze zu einer kollektiven Biographie? Beamte in
Westfalen und die Entnazifizierung

10.30 Uhr
Kaffeepause

11.00 Uhr
Dr. Walter Wehner (Iserlohn):
Operative Lyrik als biographische Quelle in Tageszeitungen
der NS-Zeit

11.45 Uhr
Götz Bettge:
Pioniere, Trendhopper und Kommerzienräte - Iserlohner
Unternehmer im 19. Jahrhundert. Eine biographische
Spurensuche

12.30 Uhr
Schlussdiskussion

Nach Abschluss der Tagung besteht die Möglichkeit
einer Führung durch das Villenviertel Stennerstraße
und Tyrol


INFO

LWL-Archivamt für Westfalen
Jahnstr. 26
48147 Münster
Tel: +49 (0) 251 591 - 5779
Fax: +49 (0) 251 591 - 269
E-Mail: susanne.heil at lwl.org
URL: http://www.lwl-archivamt.de
Öffnungszeiten Lesesaal:
Montag - Freitag 8.30 - 18.00 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 29 09:40:42 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Oct 2010 09:40:42 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Aufbau der Frisurenausstellung, Altena,
07.11.2010-08.05.2011
Message-ID: 4CCA969A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 28.10.2010, 11:25


AUSSTELLUNG

Aufbau der Frisurenausstellung in den Kreismuseen in Altena
Frisuren werden aufgefrischt

Lockenstab und Glätteisen, Bürste und Kamm heißen die Werkzeuge,
die im Sonderausstellungsraum der Museen Burg Altena zurzeit
vorrangig zum Einsatz kommen. Friseurmeisterin Manuela Wende
legt gemeinsam mit ihren Eltern Karin und Rudolf Rofkar letzte
Hand an für die Ausstellung "Vom Burgfräulein zum Punk -
Frisuren im Wandel der Zeit. Die Sammlung Rofkar-Wende".
Unterstützt werden sie dabei von den Museumsmitarbeitern Dr.
Agnes Zelck, Andreas Gerstendorf und Ralf Jellema.

Die Schau ist ab dem 7. November in den Museen Burg Altena und
im Deutschen Drahtmuseum zu sehen. Die Ausstellung zeigt 40
nach historischen Vorbildern gestaltete Frisuren. Sie umfasst
den Zeitraum von der Spätgotik bis in die 1980-er Jahre.
Besonders anschaulich sind die 21 Schaufensterpuppen, die neben
den historischen Frisuren auch die Kleidung der jeweiligen Zeit
tragen.

Die Puppen, die im Transporter den Weg aus Alferde in der Nähe
von Hannover zurückgelegt haben, müssen bis zur
Ausstellungseröffnung noch in Form gebracht werden. Manuela
Wende, die in dem kleinen Ort einen Friseursalon betreibt: "Die
nachgebildeten Frisuren bestehen überwiegend aus Echthaar, zum
Teil haben wir auch Flachs und Kunsthaar eingearbeitet. Durch
Feuchtigkeit verändern sich die Haare, da müssen wir jetzt wie
bei unseren lebendigen Kunden auffrischen."

Seit 1999 gibt es die Wanderausstellung rund um die Frisur und
das Friseurhandwerk, die ersten Köpfe mit historischen
Haartrachten entstanden 1998 aus Anlass des 700-jährigen
Jubiläums der Stadt Gronau. Seitdem war die Schau in 17 Museen
in Deutschland zu bewundern. Manuela Wende zur Motivation: "Uns
ging es auch darum, den Berufsstand des Friseurs aufzuwerten.
Schließlich spiegelt sich in der Frisur auch ein Stück
Kulturgeschichte."

Mit zur Ausstellung gehören zahlreiche historische Geräte und
Werkzeuge, die die Leihgeber mit großer Ausdauer auf Antik- und
Flohmärkten gesucht und gefunden haben. Dr. Agnes Zelck,
wissenschaftliche Mitarbeiterin der Museen, ist während des
Aufbaus ganz begeistert von der Lebendigkeit der
Figurengruppen: "Ich hoffe, dass das Thema Frisuren viele
Besucher interessiert. Schließlich betrifft das Thema Haare
doch jeden von uns."


INFO

Weitere Informationen: URL: www.maerkischer-kreis.de
Laufzeit: 7.11.2010 - 8.5.2011

Ausstellungsort:
Museen Burg Altena / Deutsches Drahtmuseum

Öffnungszeiten:
Di - Frei 9.30 Uhr - 17.00 Uhr, Sa/So/feiertags 11 -18 Uhr
Eintritt: ist im allgemeinen Museumseintritt enthalten
Ausstellungskatalog: 8 Euro
Buchung von Führungen unter 02352/966 7034





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 29 09:59:58 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Oct 2010 09:59:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv Bocholt praesentiert des historische Foto
des Monats: Ehrenbuerger Max Hugo von Velsen
Message-ID: 4CCA9B1E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 28.10.2010, 10:07


AKTUELL

Ehrenbürger Max Hugo von Velsen
Stadtarchiv Bocholt präsentiert des historische Foto des Monats

"Sie haben einen guten Mann begraben" - so betitelte das
Bocholter Volksblatt vor 75 Jahren einen umfangreichen Artikel
aus Anlass der Beisetzung eines Bocholter Ehrenbürgers. Am 2.
November 1935 war Max Hugo von Velsen, der sich um seine
Wahlheimat Bocholt verdient gemacht hatte, im Alter von 81
Jahren gestorben.

Nach seinem einjährigen Militärdienst war der am 31. Januar
1854 geborene Sohn eines Rheydter Bürgermeisters in jungen
Jahren nach Bocholt gekommen und arbeitete hier seit 1879 als
Spinnereidirektor bei der Firma Ludwig Schwartz. Zehn Jahre
später gründete er am Westend seine eigene Baumwollspinnerei
von Velsen & Cie. mit (1910) rund 25.000 Spindeln und
zeitgleich etwa 260 Beschäftigten. Neben seinem Beruf
engagierte sich Max von Velsen ehrenamtlich auf politischem und
industriellem Gebiet sowie unablässig und wegweisend im Bereich
der öffentlichen Wohlfahrt.

Der Fabrikant hatte 1891 maßgeblichen Anteil an der Gründung
und weiteren Entwicklung der hiesigen Freiwilligen
Sanitätskolonne, einem Vorläufer der DRK-Ortsgruppe, deren
Vorsitzender er von 1903-1927 war. 1907 wurde Max von Velsen
erster Branddirektor der neu gegründeten städtischen
Freiwilligen Feuerwehr, eine Stellung, die er bis 1926 inne
hatte. Von 1892-1919 gehörte er der Stadtverordnetenversammlung
an und betrieb als solcher u. a. 1901 die Übernahme der
Gasanstalt durch die Stadt Bocholt. Die Funktion eines
Stadtrates war von 1917-1920 sein letztes politisches Amt.

Die Liste seiner Ehrenämter lässt sich aber noch weiter
fortsetzen: Kreistagsabgeordneter seit 1901, Mitglied des
Bezirkseisenbahnortes für Hannover und Münster, der
Handelskammer in Wesel, des
Ergänzungssteuer-Schatzungs-Ausschusses und der
Steuergesellschaft der Gewerbesteuerklasse I., ferner
Vorsitzender des Kreis-Kriegerverbandes seit 1902, Vorsitzender
des Flottenvereins Bocholt, Vorstandsmitglied des Vereins vom
Roten Kreuz, Delegierter der Rheinisch-Westfälischen
Textil-Berufsgenossenschaft sowie 1898 Mitbegründer und
Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Bocholter Bauvereins.

Im gleichen Jahr verlieh ihm der preußische König den
Kronenorden IV. Klasse und 1910 den Ehrentitel "Kommerzienrat".
Aus Anlass der 700-Jahr-Feier der Stadt Bocholt ernannte die
Stadtverordnetenversammlung Max von Velsen schließlich am 17.
Juni 1922 zum Ehrenbürger der Stadt Bocholt. Sie würdigte mit
ihm einen Mann, der sich jahrzehntelang nachhaltig um das Wohl
der Stadt verdient gemacht hatte, dessen Persönlichkeit aber
heute weitgehend unbeachtet ist.


INFO

Max von Velsen
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=96452





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 29 10:07:19 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Oct 2010 10:07:19 +0200
Subject: [WestG] [AUS] 350 Jahre Aasee, Muenster, bis 16.01.2010
Message-ID: 4CCA9CD7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 28.10.2010, 11:08


AUSSTELLUNG

350 Jahre Aasee
Ausstellung im Stadtmuseum / Vergangenheit - Gegenwart -
Zukunft / Bis 16. Januar 2011

Der Aasee ist das wichtigste Naherholungsgebiet Münsters. Ob in
der Freizeit, beim Sport, zur Erholung oder als Ort für
kulturelle Veranstaltungen - das Gebiet rund um den Aasee zieht
täglich Münsteranerinnen und Münsteraner ebenso an wie
zahlreiche Gäste der Stadt. Doch nicht alle wissen, dass der
See ein künstlich angelegtes Gewässer ist. Zum Schutz vor
Hochwasser wurde 1928 mit den wesentlichen Arbeiten zur Anlage
eines Sees begonnen. Erst seit Mitte der 1970er Jahre hat der
Aasee seine heutige Form und Größe. Das Stadtmuseum Münster
präsentiert in seiner aktuellen Sonderausstellung die
Geschichte des Aasees und seine Nutzung in Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft.

Ein erster Aasee vor 350 Jahren

Im Jahr 1660 entstand während der Belagerung der Stadt durch
Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen für kurze Zeit ein
erster Aasee. Wegen eines Konfliktes mit den Bürgern ließ er
bei Mecklenbeck und im Gievenbachtal hohe Erdwälle aufwerfen,
um die Aa aufzustauen und den Wasserzufluss in die Stadt zu
unterbrechen. Als am 18. Dezember 1660 die Dämme brachen,
überflutete das aufgestaute Wasser die Aaniederungen vor dem
Aegidiitor und weite Teile der Stadt. Für eine kurze Zeit
entstand so vor 350 Jahren ein See, der in weiten Teilen dem
heutigen Aasee entsprach. Die Ausstellung zeigt mit wertvollen
handkolorierten Plänen aus dem 17. Jahrhundert das damalige
Überschwemmungsgebiet südwestlich der Stadt. Zwei
eindrucksvolle, großformatige Gemälde aus dieser Zeit ergänzen
das Bild.

Vorschlag von Professor Landois

Nachdem der Gründer des Westfälischen Zoologischen Gartens,
Professor Hermann Landois, 1896 den Bau eines dauerhaften Sees
auf den Aawiesen vorgeschlagen hatte, erstellte die Stadt
Münster Bebauungspläne für das Gebiet. Zwei der raren
zeitgenössischen Pläne der Aawiesen, die sich bis heute
erhalten haben, sind in der Ausstellung zu sehen.

Der Bau des Sees erfolgte dann ab 1928. Ein Luftfoto aus dem
Jahr 1930 zeigt den Bereich des späteren Aasees und der
Aawiesen. Es wurde mit modernster Technik aus acht Teilen
zusammengesetzt und ist nun erstmals in der Ausstellung in über
zwei Meter Größe zu sehen. Zahlreiche historische Fotos aus dem
Stadtmuseum werden durch Aufnahmen aus dem Stadtarchiv ergänzt
und zeigen den Bau des Sees in Einzelheiten und natürlich auch
die folgenden Freuden des Lebens am Wasser nach seiner
Fertigstellung.

In den 1970er Jahren wurde die Größe des Aasees nahezu
verdoppelt. Die ursprüngliche Wassertiefe von zwei Metern blieb
erhalten. Pläne und Filmaufnahmen dokumentieren die Maßnahmen
rund um die Erweiterung des Naherholungsgebietes. Neben seiner
Funktion als Erholungsgebiet spielt die Anlage auch in
ökologischer Hinsicht eine entscheidende Rolle als Teil einer
Frischluftschneise für die Innenstadt.

Anziehungspunkt für Kunstliebhaber

Heute ist der See für Münster häufig auch Werbeträger: Immer
wieder wird er abgelichtet und häufig etwa mit den "Giant Pool
Balls" von Claes Oldenburg - installiert zu den Skulptur
Projekten 1977 - abgebildet. Das Gebiet des früheren Aatals und
des heutigen Aasees war schon immer ein besonderer
Anziehungspunkt für Künstler. Einige eindrucksvolle Originale
zeigen Ansichten des Gebietes in den unterschiedlichsten
Epochen, darunter Werke von Otto Modersohn, Ernst Bahn und Carl
Busch.

Rund um den Aasee gibt es eine Vielzahl öffentlicher
Einrichtungen und Veranstaltungen, die wesentlich zur
Attraktivität des Gebiets beitragen. Ereignisse und Geschichten,
die mit dem See in Verbindung stehen, können in der
Ausstellung an Multimediastationen in Erinnerung gerufen
werden. Zahlreich informative Touchscreens zeigen spannende
Filme wie etwa zur Ruderbundesliga oder Montgolfiade, aber auch
Fotos wie etwa zum spektakulären Mordfall Rohrbach. Die
bekannteste Geschichte ist sicherlich die des Trauerschwans
Petra. In der Ausstellung erinnert eine Inszenierung rund um
seinen / ihren Partner, das Schwanentretboot, an die zeitweilig
weltweite Fangemeinde.

Der Bau der "neuen" Aaseeterrassen hat maßgeblich zum optischen
Wandel in den letzten Jahren beigetragen, der auch
vielfältigeren (Freizeit-)Interessen Rechung trägt. Einen
Ausblick auf die zukünftige Nutzung gibt eine Bürgerumfrage,
die die Stadt 2010 durchgeführt hat. In Statements der
Bevölkerung und Interviews wird die Bedeutung des Gebietes für
die Stadt und ihre Bevölkerung deutlich.

Eine eigene kleine Ausstellung bilden die rund 150
Aaseeimpressionen, die vom münsterschen Fotoamateur Karl
Noehles stammen. Bei nahezu täglichen Spaziergängen wurde der
Aasee zu seinem bevorzugten Fotoobjekt. Vielfältige Eindrücke
im Laufe der Jahre und im Wechsel der Jahreszeiten hat er in
mehreren tausend Aufnahmen festgehalten.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 29 10:18:58 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Oct 2010 10:18:58 +0200
Subject: [WestG] [KONF] "Der Synagogenbau in Westfalen von den Anfaengen bis
zur Gegenwart", Paderborn, 06.11.2010
Message-ID: 4CCA9F92.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Doris Hartmann"
Datum: 28.10.2010, 20:21


KONFERENZ

Das Historische Institut der Universität Paderborn, vertreten
durch Prof. Frank Göttmann (Lehrstuhl für Geschichte der Frühen
Neuzeit) und Prof. Dr. Eva-Maria Seng (Lehrstuhl für
Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO), veranstaltet
am 6. November 2010 die 19. Tagung aus der Reihe "Fragen der
Regionalgeschichte". In diesem Jahr steht die Veranstaltung
unter dem Titel "Der Synagogenbau in Westfalen von den Anfängen
bis zur Gegenwart".

Als Bezugspunkte und Zentren jüdischen Kultus',
Selbstverständnisses und nicht zuletzt jüdischer Sozialität
besitzen Synagogen eine nicht zu unterschätzende symbolische
Bedeutung. Seit der quellenmäßigen Fassbarkeit jüdischen Lebens
im alten Europa standen sie im Mittelpunkt der
Auseinandersetzung über Integration und Ausgrenzung einer
religiösen Minderheit in Gesellschaft, Politik und Kultur.

Diese Prozesse spiegeln sich vom Mittelalter bis zur Gegenwart
immer wieder in den Extremen zwischen Bau und gewaltsamer
Zerstörung von Synagogen - von den Pogromen zur Zeit der
Kreuzzüge über die Einrichtung von Synagogen und Beträumen in
der Frühen Neuzeit und im Zuge der sogenannten
Judenemanzipation im 19. Jahrhundert hin zur
nationalsozialistischen Reichspogromnacht 1938. Die
Synagogenbauten der letzten Jahre korrespondieren schließlich
mit der Zuwanderung von Menschen jüdischen Glaubens aus den
ehemaligen Ostblockstaaten.

Die diesjährige Tagung möchte das damit angesprochene
Fragenspektrum aus unterschiedlichen Perspektiven aufgreifen.
Im Rahmen verschiedener Vorträge werden etwa baugeschichtliche
Entwicklungen und der denkmalpflegerische Umgang mit Synagogen
betrachtet. Einfließen sollen hier ebenfalls die Themenkomplexe
Wiederaufbau und Rekonstruktion historischer Gebäude. An
konkreten Beispielen werden darüber hinaus aktuelle
Nutzungskonzepte ehemaliger Synagogen und deren Funktion im
Kontext der Repräsentation jüdischer Kultur vorgestellt.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung
beginnt um 9.00 Uhr im Audimax der Universität Paderborn und
endet voraussichtlich gegen 16.00 Uhr. Für einen Imbiss während
der Mittagspause ist gesorgt.

Anmeldungen werden gern telefonisch unter 05251-60-2446 oder
via e-Mail an regiotag at fkultur.upb.de entgegen genommen.


Das Programm:

Beginn: 9.00 Uhr

Prof. Dr. Frank Göttmann (Universität Paderborn)
Zur Einführung:
Synagogenbau und jüdische Geschichte

Elmar Altwasser (Institut für Bauforschung, Marburg)
Die Entwicklung der Synagoge von der Antike bis zum Mittelalter
und aktuelle Ergebnisse zur Baugeschichte der Erfurter Synagoge

Dipl.-Ing. Saskia Schöfer/ Dr.-Ing. Barbara Seifen
(Amt für Denkmalpflege Westfalen, Münster)
Denkmalpflegerischer Umgang mit ehemaligen Synagogen und
ihrer Geschichte anhand von westfälischen Beispielen

Prof. Dr. Eva-Maria Seng (Universität Paderborn)
Historischer Kontext und jetztzeitige Relevanz:
Das Problem der Rekonstruktion historischer Gebäude

Prof. Manfred Koob (TU Darmstadt)
Synagogen in Deutschland - eine virtuelle Rekonstruktion
(mit 15 min. Film)

Dr. Edna Brocke (Leiterin Alte Synagoge Essen)
Die Alte Synagoge in Essen - die Konzeption einer neuen Nutzung

Christoph Laue
(Kommunalarchiv/ Stadtarchiv Herford)
Der Wiederaufbau der Herforder Synagoge - Historische
Kontinuität und aktuelle Repräsentation jüdischer Kultur

Ende: ca. 16.00 Uhr


INFO

Veranstaltungsdaten:
Synagogenbau in Westfalen von den Anfängen bis in die Gegenwart
Datum: 06.11.2010
Historisches Institut der Universität Paderborn
Pohlweg 55 (Gebäude N)
33098 Paderborn
Tel.: 05251-602446
Fax: 05251-603709

Kontakt:
Pohlweg 55 (Gebäude N)
33098 Paderborn
Tel.: 05251-602446
Fax: 05251-603709





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 29 10:24:51 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Oct 2010 10:24:51 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_=22Der_Prinzipalmarkt_in_M=C3=BCnster?=
=?utf-8?q?=2E_Fotos_1857_bis_1958=22=2C_Muenster=2C_bis_08=2E05=2E2011?=
Message-ID: 4CCAA0F3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 29.10.2010, 10:08


AUSSTELLUNG

Vor 52 Jahren: Übergabe des Rathauses

Am 30. Oktober 1958 wird das kriegszerstörte und wieder
aufgebaute Rathaus seiner Bestimmung übergeben. Voller Stolz
nehmen Tausende von Münsteranerinnen und Münsteranern an den
Feierlichkeiten teil. Ein historisches Datum in der deutschen
Nachkriegsgeschichte. Auch weil die Stadt Münster keinen
Pfennig für die Wiedererrichtung ihres Rathauses bezahlen
musste.

Die wohl einzigartige Initiative ging vielmehr vom Verein der
Kaufmannschaft zu Münster von 1835 aus. Die Finanzierung
garantierten vor allem acht Lotterien, die Einheimische wie
Auswärtige zum Loskauf anstifteten. Diese und viele weitere
spannende Geschichten vom Prinzipalmarkt - Münsters
bekanntester Straße - erzählt die Fotoausstellung des
Stadtmuseums Münster. "Der Prinzipalmarkt in Münster. Fotos
1857 bis 1958". Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von 10
bis 18 Uhr, samstags, sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr.
Der Eintritt ist frei.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Oct 29 14:36:17 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 29 Oct 2010 14:36:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Streich,
Wiesbaden und die Selbstwahrnehmung seiner Buerger im 19. Jh., Muenster,
05.11.2010
References: <20101029122423.73C9029DA4DF@lwlzzz3.itz.lwl.org>
Message-ID: 4CCADBE1.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 29.10.2010, 14:23


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Wintersemester 2010/2011

spricht

Dr. Brigitte Streich, Wiesbaden

über

Naussauische Landstadt, "Weltkurbad", Großstadt: Wiesbaden und die
Selbstwahrnehmung seiner Bürger im 19. Jahrhundert


INFO

Veranstaltungsdaten:
Datum: 5. November 2010 (16.00 Uhr c.t.)

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 275 12
Fax: 0251 / 83 275 35
URL: http://www.staedtegeschichte.de