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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 9 10:34:10 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Aug 2010 10:34:10 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Paege, Herbert: Bergbau mit spitzer Feder. Die Karikaturen der
Gewerkschaftszeitung einheit
Message-ID: 4C5FD9A2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Herbert Päge"
Datum: 27.07.2010, 10:32


LITERATUR

Herbert Päge: Bergbau mit spitzer Feder. Die Karikaturen der
Gewerkschaftszeitung einheit. Zeitung der IG Bergbau und
Energie. 404 Seiten mit 277 schwarz-weißen Abbildungen, Format
16 x 23 cm, ISBN 978-3-86858-582-7, 34,90 Euro.

Das Ruhrgebiet hat einen dramatischen Strukturwandel vollzogen,
der in diesem Jahr mit unzähligen Veranstaltungen an den
verschiedensten Orten so umfassend wie nie zuvor dokumentiert
wird. Aber das Ruhrgebiet war auch der Motor des
Wirtschaftsaufschwungs. Zechen und Stahlwerke haben lange Zeit
das Leben der Region zwischen Ruhr und Lippe bestimmt und
Hunderttausenden von Menschen ihren Lebensunterhalt gesichert.
Kohle und Energie bildeten über viele Jahre hinweg einen der
Schwerpunkte politischer Aktivitäten und Streitigkeiten auf
kommunaler, Landes- und Bundesebene.

Über kaum ein anderes Thema wurde so ausdauernd und kontrovers
diskutiert wie über Energie und Kohle. Einen stets kritischen
Begleiter fanden Bergbauunternehmen und Politiker aller Couleur
in der Zeitung der Industriegewerkschaft Bergbau (und Energie),
die zunächst als "Die Bergbau-Industrie" und seit Anfang
Oktober 1960 unter dem Titel "einheit" erschien. Zu den
Meinungsbeiträgen in dieser Zeitung gehörten traditionell
Karikaturen. Viele davon beschäftigten sich direkt oder
indirekt mit der bundesdeutschen Kohle- und Energiepolitik oder
der IG Bergbau (und Energie) selbst. Über 200 dieser
Zeichnungen werden in diesem Buch vorgestellt - und geben einen
Einblick in ein halbes Jahrhundert Wirtschaftsentwicklung im
Kohlenpott.

Der Autor, Dr. Herbert Päge, wurde 1958 als zweiter Sohn eines
Bergmanns und einer Hausfrau geboren. Er wuchs zunächst in
einer Bergarbeiterkolonie im Recklinghäuser Stadtteil Suderwich
auf. Nachdem der Vater zum Steiger befördert worden war,
erfolgte der Umzug in ein "Angestelltenhaus" im (im wahrsten
Sinne des Wortes) Schatten des ehemaligen Gasometers der
Suderwicher Kokerei.

Rußschwaden und das tagelange Abfackeln überschüssigen Gases,
das die Nächte taghell erscheinen ließ, Kumpel, die nach dem
Schichtwechsel auf der Zeche König-Ludwig 4/5 beim Bäcker in
der Nachbarschaft ihr Feierabendbier tranken, riesige
Schichtenzettel auf dem Wohnzimmertisch, vom Vater akribisch
mit Normschriftschablone ausgefüllt, und stets wiederkehrende
Gespräche auf Familienfeiern, die sich immer und immer wieder
um das Thema Zeche drehten, sind wesentliche Erinnerungen an
Kindheit und Jugend.

Glücklicherweise stand für den Vater, der nach dem Krieg
aufgrund des Arbeitskräftemangels zur Arbeit vor Kohle
zwangsverpflichtet worden war, bereits frühzeitig fest, dass
seine Söhne niemals unter Tage arbeiten würden. So ermöglichten
die Eltern Herbert Päge als erstem Mitglied der Familie
überhaupt den Besuch eines Gymnasiums, dem das Studium der
Journalistik und die Promotion zum Dr. phil. folgten. Heute
arbeitet Herbert Päge als freier Journalist und Buchautor. Er
lebt mit Frau, zwei Töchtern und Hündin nach wie vor in
Recklinghausen.


INFO

Informationen zum Buch unter:
URL: www.bergbau-mit-spitzer-feder.de

Kontakt:
Dr. Herbert Päge
Pressebüro Päge
Grüner Weg 2
45659 Recklinghausen
Tel.: 0700-76757473
E-Mail: kontakt at bergbau-mit-spitzer-feder.de
URL: www.bergbau-mit-spitzer-feder.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 9 10:56:17 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Aug 2010 10:56:17 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Denkmalpflege: westfaelisch praktisch, Detmold,
02.09.2010
Message-ID: 4C5FDED1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Hubertus Michels"
Datum: 28.07.2010, 11:47


KONFERENZ

Denkmalpflege:
westfälisch praktisch

Beispiele aus dem LWL-Freilichtmuseum Detmold und dem
LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen
Fortbildungsveranstaltung am 2. September 2010 in Detmold
"Erhaltung und Restaurierung historischer Fenster"


Fenster haben nicht nur rein funktionale Aufgaben, nämlich
Gebäude mit Licht und Luft zu versorgen, sondern sie sind
gleichzeitig wesentliche Gestaltungselemente der Fassaden, die
"Augen des Hauses". Historische Fenster dokumentieren häufig
eine Handwerkskunst und Sorgfalt in der Ausführung, die unsere
Wertschätzung verdienen. Bauzeitliche Holzfenster durch Wartung,
sorgfältige handwerkliche Reparatur und Pflege zu bewahren ist
eine wichtige Aufgabe der Denkmalpflege und geschieht mit dem
Anspruch handwerklicher Tradition: Erhaltung vor Austausch.

Da Fenster regelmäßig geöffnet und geschlossen werden und zudem
einerseits dem Raumklima und andererseits der Witterung
ausgesetzt sind, kann es im Laufe der Zeit zu
Verschleißerscheinungen kommen: Holzteile verziehen sich,
Dichtungen werden spröde; Feuchtigkeit kann in das Holz
eindringen, in deren Folge können Pilze und andere Lebewesen
die Substanz schädigen. Daher verlangen Holzfenster eine
entsprechende Wartung und bedürfen der besonderen
Aufmerksamkeit der Baudenkmalpflege, die auch die Anforderungen
der Energie-Einsparungsverordnung einbezieht und die neueste
Rechtsprechung berücksichtigt.

Eingeladen sind Beschäftigte der Denkmalbehörden in
Westfalen-Lippe, Handwerkerinnen und Handwerker,
Restauratorinnen und Restauratoren, Architektinnen und
Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie alle Personen,
die mit der Denkmalpflege beruflich oder privat verbunden sind.


Programm

ab 8:30 Uhr
Anreise (Tagungsbüro, Büchertisch, Kaffee, Brötchen)

9:00-9:30 Uhr
Begrüßung
- Dr. Jan Carstensen, Museumsleiter
(LWL-Freilichtmuseum Detmold)
- Dr. Markus Harzenetter, Landeskonservator
(LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen, Münster)

Einführung: Konservatorische Fragen der Erhaltung
von Fenstern in Baudenkmälern
- Dr. Holger Mertens, Leiter des Referates Praktische
Denkmalpflege
(LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen)


9:30 ? 10:30 Uhr
Schadensbilder

Schadensbilder durch Pilze
- Dr. Tobias Huckfeldt
(Dipl.-Biologe, Sachverständiger für Mykologie/Hausfäulepilze,
Hamburg)

Schadensbilder durch Insekten
- Dr. Uwe Noldt
(Dipl.-Biologe, Institut für Holztechnologie und Holzbiologie
im J. H. v. Thünen-Institut, Hamburg)

Klimatisch bedingte Schäden
- Dr. Andreas Tretter
(Dipl.-Chemiker, Sachverständiger für
Holzoberflächenbeschichtung, Kaiserslautern)

anschließend Diskussion


Kaffeepause


11:00 ? 12:15 Uhr
Gesichtspunkte der Energie-Einsparverordnung
- Frank Essmann
(Dipl.-Ingenieur, tha ? Ingenieurbüro Essmann, Mölln)

Anforderungen aus der Sicht des Denkmalrechts
- Almuth Gumprecht
(Referentin für Rechtsangelegenheiten beim
LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen)

anschließend Diskussion


Mittagspause


14:00 ? 15:30 Uhr
Instandsetzung historischer Fenster

Restaurierung, Optimierung des Schall- und Einbruchschutzes,
Wärmedämmung
- Guido Kramp
(Restaurator im Tischlerhandwerk, Geschäftsführer Kramp & Kramp,
Lemgo)

Oberflächenbeschichtung und Wartung
- Christian Schulte
(Techniker für Baudenkmalpflege und Altbauerhaltung,
Geschäftsführer Mühlenhof Restaurierungen, Lichtenau)

Exkurs: Vorsatzscheiben im Langzeitversuch
- Dipl.-Rest.BSC chem. John Farnsworth
(LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen)

Fensterrestaurierungen:
Beispiele in Westfalen-Lippe

- Referentinnen und Referenten aus dem
LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen

anschließend Diskussion

Ab 16 Uhr
Führung durch das LWL-Freilichtmuseum Detmold zu ausgewählten
Bauten mit Einblick in die historische Fenstersammlung

- Dr. Hubertus Michels
(Bauhistoriker und Leiter des Baureferates im
LWL-Freilichtmuseum Detmold)

- Claudia Diekmann
(Architektin im lwl-Freilichtmuseum Detmold)

17:00 Uhr voraussichtliches Ende


INFO

LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251591-40 71
E-Mail: martina.boerner at lwl.org


Veranstaltungsort
LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231706-0
Fax: 05231706-106
E-Mail: lwl-freilichtmuseum-detmold at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de

Die Fortbildungsveranstaltung findet in der Museumsgaststätte
"Im Weißen Ross", Haus Kuhlmeier statt. Zu Beginn steht ein
kostenloser Bustransfer vom Museumseingang zur Verfügung. Der
Fußweg dauert 20 Minuten.

Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (aknw) erkennt
die Teilnahme an der Veranstaltung als Fortbildung
an.

Teilnahmegebühr: 48 ? (incl. Kaffee und Mittagessen);
für Fachschülerinnen und Fachschüler der Baudenkmalpflege,
Freiwillige in der Denkmalpflege sowie Studierende 20 ?.

Überweisung an: Landschaftsverband Westfalen-Lippe,
Konto 60 129, WestLB Münster, blz 400 500 00.
Verwendungszweck: 1000031023 Fenster + Name des/der
Teilnehmenden.
Anmeldeschluss: 27.08.2010





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 9 11:06:36 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Aug 2010 11:06:36 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/28
Message-ID: 4C5FE13C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 26.07.2010, 13:39


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-28 für den Zeitraum vom 10.07.2010 bis

zum 16.07.2010 mit insgesamt 37 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-28&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 9 11:16:20 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Aug 2010 11:16:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stiftung soll Geburtshaus der Dichterin
Droste-Huelshoff sichern
Message-ID: 4C5FE384.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.08.2010, 12:12


AKTUELL

Stiftung soll Geburtshaus der Dichterin Droste-Hülshoff sichern

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will gemeinsam mit
weiteren Partnern die Burg Hülshoff bei Münster, das
Geburtshaus einer der wichtigsten deutschen Dichterinnen,
Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848), erhalten. Das Land NRW
hatte bereits im Mai signalisiert, dass man sich ein
Literaturzentrum NRW auf Burg Hülshoff vorstellen könne.

Für Ende des Jahres sei die Gründung einer Stiftung geplant, an
der sich neben dem Land NRW und dem LWL weitere Partner
beteiligen wollen, kündigte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara
Rüschoff-Thale am Donnerstag (5.8.) in Havixbeck (Kreis
Coesfeld) an. Die gesamte Burganlage, die Ländereien sowie
zahlreiche Exponate bildender und literarischer Kunst aus
Familienbesitz würden in die Stiftung eingebracht. Ohne die
Übernahme durch eine Stiftung drohe, "ein bedeutendes Stück
westfälischer Kultur verloren zu gehen".

Stiftung bis zum Jahresende
"Bereits im Herbst werden wir zu einer Droste zu
Hülshoff-Stiftung beim LWL einen Grundsatzbeschluss beraten",
so der Vorsitzende des LWL-Kulturausschusses und
Kuratoriumsvorsitzende der LWL-Kulturstiftung, Dieter Gebhard.
Das Stiftungskapital solle mindestens zwölf Millionen Euro
betragen. Das Land hatte eine Zusage für vier Millionen Euro in
Aussicht gestellt, beim LWL erwartet Gebhard einen Beitrag in
derselben Höhe. Dazu kämen die Erträge aus dem
Wirtschaftsbetrieb Burg Hülshoff, um Unterhalt und Betrieb zu
sichern. Weitere mögliche Partner für die Stiftung seien der
Kreis Coesfeld, die Gemeinde Havixbeck, die Stadt Münster und
private Geldgeber. Gebhard: "Die bisher geführten Gespräche
verlaufen vielversprechend."

"Einzigartiger Erinnerungsort"
Gebhard und Rüschoff-Thale unterstrichen die Bedeutung des
Baudenkmals für die Kulturlandschaft Westfalens, Prof Dr. Klaus
Anderbrügge von der Westfalen-Initiative erkennt in dem
Literaturprojekt Potenzial für "ein zweites Weimar". Allerdings
habe man bisher die touristischen Chancen des Geburtshauses der
weltberühmten Dichterin noch zu wenig genutzt, sagte die
LWL-Kulturdezernentin. Nur in fünf Kilometer Entfernung zum
Geburtshaus von Droste-Hülshoff läge außerdem mit dem Haus
Rüschhaus am Rande Münsters der langjährige Wohnort der
Schriftstellerin: "Zusammen mit der Burg Hülshoff ist das ein
einzigartiger authentischer Erinnerungsort."

Studie: Droste-Literaturzentrum möglich
In einem zweiten Schritt ist nach Angaben von Gebhard und
Rüschoff-Thale der Ausbau der Burg zu einem
Droste-Literaturzentrum denkbar. Das international renommierte
Atelier Brückner (Stuttgart) habe in einer Machbarkeitsstudie
herausgearbeitet, dass die Dichterin zwar aufs engste mit
Münster und Westfalen verbunden, allerdings im öffentlichen
Raum kaum vertreten sei.

Geschäftsführerin Shirin Frangoul-Brückner: "Zwar sind zwei
einmalige historische Wohnhäuser erhalten, aber bislang fehlt
eine substanzielle Präsentation zum Leben und Werk der Annette
von Droste-Hülshoff. Deshalb ist die Errichtung einer neuen
musealen Präsentation in besonderer Weise sinnvoll und
wünschenswert." Eine innovative Ausstellung zum Beispiel solle
insbesondere Tagestouristen anziehen. Vorgesehen sei ein
"Lyrikwanderweg", der die Burg mit Haus Rüschhaus verbinde.

Kurzfristig könne man sich nach Auskunft von Frangoul-Brückner
auch den Sitz der Droste-Forschungsstelle (bisher Münster) an
historischem Ort vorstellen. Langfristig eigneten sich Burg
Hülshoff und Haus Rüschhaus aber auch als "Standort eines neuen
Literaturzentrums mit Museum, Veranstaltungen, als Lern-,
Arbeits- und Gesprächsstätte mit nationaler Ausstrahlung". Alle
gewünschten Funktionen eines "Literarischen Zentrums NRW"
könnten zunächst ohne Neubauten umgesetzt werden, es seien aber
später Ausstellungspavillons im Park, weitere
Veranstaltungsräume und Stipendiatenhäuser möglich.

Hintergrund
Die Wasserburg Hülshoff in der Gemeinde Havixbeck (Kreis
Coesfeld) ist sowohl aus baudenkmalpflegerischer Sicht als auch
als Geburtsort der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff von
hohem Interesse. Bei der Burg Hülshoff handelt es sich um eine
typische westfälische Wasserburg mit einer über 500jährigen
Familientradition.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg bereits im 11.
Jahrhundert. 1417 kam sie in den Besitz der Herren von
Deckenbrock, die sich später "von Droste" nannten. Das
Herrenhaus ließ Heinrich I. von Droste Hülshoff um 1540/1545
erbauen. Das in Form einer geschlossenen Renaissanceanlage
gebaute Haus ist bis heute erhalten. Angeschlossen an die Burg
ist eine im späten 19. Jahrhundert im neugotischen Stil erbaute
Kapelle. Die Anlage mit dem öffentlich zugänglichen Park, der
Burg sowie einem Drostemuseum ist in Familienbesitz.

Burg Hülshoff ist der Geburtsort der Dichterin Annette von
Droste-Hülshoff. Im Januar 1797 wurde die Dichterin auf der
Wasserburg geboren und verbrachte dort sowie in dem unweit
gelegenen Haus Rüschhaus Großteile ihres Lebens. Zu Lebzeiten
weitgehend unbekannt, zählt Annette von Droste-Hülshoff längst
zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Literatur
und ist unbestritten die wichtigste Dichterin Westfalens. Ihr
Werk hat einen anerkannt hohen Stellenwert in der deutschen
Literatur, Teile daraus wie die Erzählung "Die Judenbuche"
gehören zur Weltliteratur.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 9 11:19:28 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Aug 2010 11:19:28 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Arche Noah wird im LWL-Museum fuer Naturkunde
aufgebaut, Muenster, ab 03.09.2010
Message-ID: 4C5FE440.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.08.2010, 10:13


AUSSTELLUNG

Ein biblisches Boot kommt ins Museum
Arche Noah wird im LWL-Museum für Naturkunde aufgebaut

Am 3. September startet im LWL-Museum für Naturkunde in Münster
auf 500 Quadratmetern eine Ausstellung über die "Tiere der
Bibel". Die Ausstellungsmacher des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) stellen Bibeltexte szenisch dar und
bieten so dem Betrachter die Möglichkeit, sich direkt mit der
biblischen Geschichte auseinanderzusetzen.

Dabei spielt die Geschichte von Noahs Arche eine entscheidende
Rolle: "Nachdem die Menschen einige Generationen lang auf der
Erde gelebt hatten, schien es Gott, als seinen sie alle voller
Bosheit und er bereute, sie erschaffen zu haben. Er beschloss,
die Menschheit von der Erde zu tilgen. Noah jedoch war anders
als die anderen Menschen. Er war ein gutmütiger und
gottesfürchtiger Mann. Er allein fand Gnade in den Augen
Gottes. Daher warnte Gott ihn vor seinem Plan, alles Leben auf
der Erde zu vernichten, und gab ihm den Auftrag, eine Arche zu
bauen. Mit deren Hilfe sollte er seine Familie und alle Tiere
vor der drohenden Flut bewahren. Von allen unreinen Tieren
sollte Noah ein Paar mit an Bord nehmen, von allen reinen
Tieren und den Vögeln sieben Paare?", lässt sich die
Bibelstelle zusammenfassen.

Die Tischler des LWL-Museums schufen in vierwöchiger Arbeit
zusammen mit den zoologischen Präparatoren eine Vorstellung der
Arche, so wie sie ausgesehen haben könnte. Dabei mussten die
Handwerker das Schiff verkleinert darstellen. "Die ganze Arche
hätte natürlich niemals in die Ausstellungshallen gepasst",
erklärt Jan Dübbers vom Museum. Also entschloss sich das Museum,
den Bug des Schiffes so nachzubauen, dass der Betrachter nicht
sofort erkennen kann, wie groß das Schiff eigentlich sein
müsste.

Das Besondere an dem Nachbau ist, dass der Besucher zur einen
Seite hineingehen und weiter hinten wieder heraus spazieren
kann, vorbei an den tierischen Passagieren des neun Meter
langen Schiffes.

Die Arche Noah können Besucher vom 3. September an ein Jahr
lang dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr in der neuen
Sonderausstellung des LWL-Museums für Naturkunde betreten.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98
URL: www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 10 10:37:13 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Aug 2010 10:37:13 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/29
Message-ID: 4C612BD9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 26.07.10 13:41


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-29 für den Zeitraum vom 17.07.2010 bis

zum 23.07.2010 mit insgesamt 32 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-29&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 10 11:06:43 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Aug 2010 11:06:43 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Wie der Reitsport nach Westfalen kam, WDR 24.09.2010
Message-ID: 4C6132C3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ulla Lachauer"
Datum: 29.07.2010, 18:50


AKTUELL

Wie der Reitsport nach Westfalen kam
Ein Film von Ulla Lachauer
Sendetermin: 24. September 2010 im WDR, 20.15 ? 21.00
Redaktion: Gudrun Wolter

Was wäre Westfalen ohne seine Pferde? Generationen hatten mit
ihnen gepflügt und geeggt, Pferde zogen die Kutsche zur Kirche,
beförderten Post, Milch, Bier, Holz und Kohle - bis vor
ungefähr fünfzig Jahren, da war die Motorisierung nicht mehr
aufzuhalten. Binnen weniger Jahre verschwanden Hundertausende
in den Schlachthäusern, und die Westfalen standen unter Schock.

"Das Pferd muss bleiben!" forderten sie 1963, auf einer
Großkundgebung in der Dortmunder Westfalenhalle. Man feierte
Abschied vom Arbeitspferd, und das Sportpferd betrat die Bühne.
Vor allem die Münsterländer Bauern setzen sich mit Leidenschaft
dafür ein. Bei ihnen hatte das Reiten schon eine gewisse
Tradition, seit den 1920er Jahren hatten sie überall auf dem
Land Reitervereine gegründet. Anfangs waren die Bauernsöhne auf
Ackergäulen über die Stoppelfelder geritten - ein mühsam
erkämpftes neues Vergnügen. "Wer reitet, ist ein Faulpelz",
hatten die Alten geschimpft.

Von diesen Anfängen des Reitens berichten der Bauer Josef
Selhorst, der Schmied Heinz Nissen und der Sattelmeister Werner
Wagner, die Spitzenreiterin Ruth Klimke, die Leiterin des
nordrhein-westfälischen Landgestütes Susanne Schmitt-Rimkus und
der Historiker Gisbert Strotdrees. Im Mittelpunkt: das
Landgestüt in Warendorf. Erzählt wird, wie Warendorf zum "Mekka
des Reitsports" aufstieg, von den Olympiasiegen H.G. Winklers,
Reiner Klimkes, der Brüder Lütke-Westhues. Und wie seit den
1960er Jahren Reiten Volkssport wurde - die gestressten Städter
aufs Pferd stiegen, schließlich Frauen die Zügel ergriffen.
Heute ist der einst rein männliche Sport zu 80 % weiblich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 10 11:10:59 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Aug 2010 11:10:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neue Broschuere ueber Kulturdenkmal Kloster
Dalheim erschienen
Message-ID: 4C6133C3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.08.2010, 12:01


AKTUELL

Rundgang durch acht Jahrhunderte
Neue Broschüre über Kulturdenkmal Kloster Dalheim erschienen

Mittelalterliches Frauenkloster, Augustiner-Chorherrenstift,
Preußische Staatsdomäne, Gutshof: Das Kloster Dalheim (Kreis
Paderborn) verfügt über eine mehr als 800-jährige Geschichte.
Selten hat eine Klosteranlage die Umgestaltungen der
Jahrhunderte so gut überdauert. Heute beherbergt sie die
Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur.
Eine neue, knapp 40 Seiten starke Broschüre stellt jetzt den
erhaltenen Gebäudebestand des westfälischen Kulturdenkmals vor.
Sie erscheint im Deutschen Kunstverlag.

"Als Nachfolger des sehr begehrten und schon seit Längerem
vergriffenen Kurzführers steht nun wieder ein ausführlicher und
ansprechend bebilderter Begleitführer für den Rundgang durch
die Dalheimer Klosteranlage zur Verfügung", freut sich
Museumsleiter Dr. Martin Kroker über die neue Publikation. Die
umfassende Broschüre führt anhand von 27 Standorten über das
7,5 Hektar große Klostergelände durch die Jahrhunderte und
vermittelt dabei Informationen über die charakteristischen Orte
eines Klosters: von der Kirche und der Klausur über die
Wirtschaftsgebäude bis hin zu den Klostergärten.

Kurze Aufsätze der Dalheimer Wissenschaftler, von den
Archäologen Dr. Martin Kroker und Dr. Matthias Preißler und den
Kunsthistorikern Dr. Helga Fabritius und Dr. Clemens Kosch,
erläutern Erscheinung, Funktion und historische Nutzung der
jeweiligen Gebäude. "Gerade die epochalen Nutzungsspuren auf
dem Gelände geben ein beeindruckendes Zeugnis von der Bedeutung
und dem Wandel klösterlicher Kultur", ist Dr. Julia
Hallenkamp-Lumpe, Redakteurin der Broschüre und
wissenschaftliche Referentin im Museum, überzeugt: "Das Kloster
Dalheim selbst ist unser wichtigstes Exponat."

Die Broschüre mit dem Titel "Mit Gott als Beschützer und dem
Glück als Begleiter. Die Dalheimer Klosteranlage" ist ab sofort
für 4 Euro im Dalheimer Klosterladen oder im Buchhandel (ISBN
9-783422-022812) erhältlich.

Bereits im Mai erschienen ist ein Rundgang durch die
Klostergärten unter dem Titel "Das Paradies hinter der Mauer.
Die Dalheimer Klostergärten" (ISBN 9-783422-022744) im gleichen
Format.


INFO

Stiftung Kloster Dalheim.
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau
Tel.: 05292 . 9319-0
Fax: 05292 . 9319-119
Schreibtelefon (für Gehörlose): 0251 . 591-4799
E-Mail: kloster-dalheim at lwl.org
URL: http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 10 11:26:13 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Aug 2010 11:26:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kultureller Treffpunkt fuer Barockinteressierte,
Schloss Cappenberg, 14./15.08.2010
Message-ID: 4C613755.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.08.2010, 11:01


AKTUELL

Kultureller Treffpunkt für Barockinteressierte
Schloss Cappenberg bietet seinen Besuchern am Wochenende ein
vielfältiges Programm

Schloss Cappenberg (Kreis Unna) ist am kommenden Wochenende
(14. und 15. August) erneut ein kultureller Treffpunkt für
Barockinteressierte. Besuchern wird die Möglichkeit gegeben,
die Barockanlage mit Führungen zu erkunden und bei einer Lesung
und einem Orgelkonzert in die damalige Zeit einzutauchen.

"Das heutige Schloss Cappenberg trägt ein barockes Gesicht, das
sich in der gesamten Anlage, der Ausstattung und dem Tierpark
widerspiegelt", so Dr. Gerd Dethlefs vom LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster. "Selbst in der Kirche
zeugen Altäre, Grabsteine und die Orgel von einer Spätblüte des
Barocks. Die Stuckdecken des Westflügels, das
Freiherr-vom-Stein-Archiv und der Bereich des früheren
Festsaales werden in Führungen für das Publikum geöffnet",
erklärt der Historiker.

Die neun Führungen (Samstag: 14.15, 15.15 und 16.15 Uhr;
Sonntag: stündlich 11.15 bis 16.15 Uhr) im Rahmen der
Ausstellung "Der Freiherr vom Stein und Cappenberg" geben
Einblicke in den Alltag des dort ansässigen Prämonstratenser
Ordens. Gesellschaftliche Themen wie die Schulreform oder
Seelsorge standen dort im Fokus. Darüber hinaus erfahren die
Besucher, wie die Ordensbrüder ihre Freizeit gestalteten,
beispielweise mit Jagden oder Kegelspielen. Bücher der barocken
schlosseigenen Stiftsbibliothek bereichern die laufende
Ausstellung.

Eine Abendmesse lässt am Samstag um 18 Uhr den ersten Tag des
barocken Wochenendes ausklingen.

Der Sonntag beginnt um 10 Uhr mit einem Hochamt in der
Stiftskirche zum Fest "Mariä Himmelfahrt".

Die Lesung um 15 Uhr ist ein weiterer Höhepunkt des kulturellen
Wochenendes. Dr. Gerd Dethlefs und P. Altfried Kutch OPraem
rezitieren und kommentieren neben Texten über Schloss
Cappenberg, Gebetstexte und Liebeslyrik aus der früheren
Stiftsbibliothek. Eine barocke "Potage" sorgt jeweils zwischen
12.30 und 15 Uhr für mittägliche Stärkung, ebenso Kaffee und
Kuchen am Nachmittag. Bei einem abschließenden Konzert erklingt
um 17 Uhr die spätbarocke Orgel.

Programm

Samstag, 14. August
14.00 h Begrüßung im Foyer,
14.15, 15.15,16.15 h stündlich Führungen
18.00 Abendmesse

Sonntag, 15. August
10.00 Uhr Hochamt "Mariä Himmelfahrt"
in der Stiftskirche
11.15 Uhr, 12.15, 13.15, 14.15, 15.15, 16.15 Führungen
"Barockes Cappenberg"
15-16 Uhr Lesung "Barocke Texte rund um
Cappenberg" im Stein-Saal
Dr. Gerd Dethlefs,
P. Altfried Kutsch OPraem.
17.00 Uhr Orgelkonzert in der Stiftskirche

Zwischen 12.30 Uhr und 15 Uhr wird eine "Potage" als barocker
Mittagsimbiß angeboten, außerdem Kaffee und Kuchen.

Eintritt 6 Euro (ohne Verzehr) pro Tag

Führungsteilnehmerzahl max. 25 Personen
Anmeldungen Telefon: 0251 5907-201

Orgelfestschrift mit einem größeren Aufsatz über Cappenberg im
18. Jahrhundert für Karteninhaber ermäßigt auf 8 ?.


INFO

Schloss Cappenberg
Schlossberg
59379 Selm-Cappenberg
Tel.: 0 23 06 / 7 11 70
Fax: 0 23 06 / 75 86 33

Der Eintritt kostet sechs Euro pro Tag, inbegriffen ist die
Teilnahme an Führungen und der Lesung. Das Orgelkonzert ist
frei. Für die Führungen ist eine Anmeldung erforderlich unter
Telefon: 0251-5907-201.

Weitere Informationen
URL: http://www.stein-und-cappenberg.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 11 10:45:56 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Aug 2010 10:45:56 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/30
Message-ID: 4C627F64.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 02.08.2010, 14:17


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-30 für den Zeitraum vom 24.07.2010 bis

zum 30.07.2010 mit insgesamt 11 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-30&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 11 10:49:43 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Aug 2010 10:49:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Sonderausstellung "Goldene Pracht"
ueber mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen geplant: LWL,
Bistum und Universitaet kooperieren
Message-ID: 4C628047.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.08.2010, 13:52


AKTUELL

Sonderausstellung "Goldene Pracht" über mittelalterliche
Schatzkunst in Westfalen geplant
LWL, Bistum und Universität kooperieren

Das Ausstellungsprojekt "Goldene Pracht - Mittelalterliche
Schatzkunst in Westfalen" ist am Freitag (06.08.) in Münster
offiziell besiegelt worden: Repräsentanten des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), des Bistums Münster
und der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster
unterzeichneten den Vertrag für ein Kooperationsprojekt: Das
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, die Domkammer
und der Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität
zeigen vom 26. Februar bis 28. Mai 2012 zum ersten Mal
herausragende Stücke mittelalterlicher Goldschmiedekunst des
10. bis 16. Jahrhunderts, die in Westfalen in ungewöhnlich
großer Zahl erhalten sind. Die Ausstellung zeigt in Münster
mehr als 200 Exponate aus dem Fundus des LWL-Landesmuseums und
des Bistums. Sie präsentiert zudem eine große Anzahl an
Leihgaben aus internationalen Museen.

Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages betonten die
Repräsentanten der drei Einrichtungen die Bedeutung der
Zusammenarbeit: "Diese Kooperation ist ein neuer und wichtiger
Schritt für den LWL, über den wir uns sehr freuen", so die
LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale. "Das 1,6
Millionen Euro-Projekt verknüpft die Kompetenzen der
Wissenschaftler verschiedener Disziplinen - Historiker,
Kunsthistorikerinnen, Museumsfachleute, Theologen,
Liturgiewissenschaftlerinnen, Restauratoren - miteinander.
Dadurch bietet sich die einmalige Chance, mit innovativen
methodischen Ansätzen zu neuen Ergebnissen zu kommen."

Universitätsrektorin Prof. Dr. Ursula Nelles verwies auf die
vielfältigen Aktivitäten, mit denen sich der Exzellenzcluster
"Religion und Politik" an eine breitere Öffentlichkeit wende,
wie Ringvorlesungen und Vortragsreihen. Der Ausstellung
"Goldene Pracht" komme dabei eine besondere Bedeutung zu. Die
spätmittelalterliche Goldschmiedekunst stelle gewiss ein Feld
dar, auf dem ein breites Publikum wissenschaftliche Ergebnisse
interessiert aufnehme.

"Als Generalvikar des Bistums Münster freue ich mich besonders,
dass wir mit unseren Partnern vom LWL-Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte und dem Exzellenzcluster 'Religion und
Politik' eine große Ausstellung zur Goldschmiedekunst in
Westfalen veranstalten, die die kostbarsten Werke des
Mittelalters den Besuchern nahe bringen. Zugleich verdeutlicht
die Ausstellung, wie viele Stifter zur Ehre Gottes bedeutende
Goldschmiedearbeiten haben anfertigen lassen", so Generalvikar
Norbert Kleyboldt.

Die drei Kooperationspartner wollen mit der Ausstellung die
Öffentlichkeit auf den reichen Schatz der mittelalterlichen
Goldschmiedekunst in Westfalen aufmerksam machen, der in der
Vergangenheit häufig vernachlässigt worden sei, wie es hieß.
Finanziell engagieren sich die drei Partner zu gleichen Teilen.

Die Ausstellung "Goldene Pracht - Mittelalterliche Schatzkunst
in Westfalen" wird im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte und in der Domkammer zu sehen sein.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 11 11:06:39 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Aug 2010 11:06:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kino im Bessemer-Stahlwerk: "Stadt in Schutt und
Asche" / "Spur der Steine", Hattingen, 13.08.2010
Message-ID: 4C62843F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Simone Kirchhoff"
Datum: 10.08.2010, 12:12


AKTUELL

Kino im Bessemer-Stahlwerk: "Stadt in Schutt und Asche" /
"Spur der Steine"
Filmreihe im LWL-Industriemuseum Henrichshütte geht in die
nächste Runde

Die Filmreihe "Westfälische und andere Filmhelden gestern und
heute", die das LWL-Industriemuseum Henrichshütte in seinem
"Kino im Bessemer Stahlwerk" in Kooperation mit dem
LWL-Medienzentrum zeigt, geht in die nächste Runde.

Das Besondere an der Reihe: An insgesamt vier Filmabenden
werden historische Schätze aus der Edition des Medienzentrums
in Verbindung mit kommerziellen Spielfilmen gezeigt. Im
Mittelpunkt stehen regionale und internationale Heldenfiguren
von der Antike bis zur Gegenwart. Medienhistoriker führen in
die Dokumentationen ein und berichten über Inhalt und
Entstehung der Filme.

Am Freitag, 13.8.2010 ab 19:00 Uhr präsentieren Medienzentrum
und Industriemuseum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe
(LWL) die Hommage "Eine Stadt in Schutt und Asche" an die
"filmende Bäckersfrau" Elisabeth Wilms. Angeregt durch eine
Filmvorführung begann Wilms, obwohl verboten, mitten im Krieg
selbst zu filmen. In eindrucksvollen Bildern zeigen ihre
Aufnahmen die Situation der Menschen im zerstörten Dortmund
nach dem Zweiten Weltkrieg:

Die Wohnverhältnisse der Überlebenden in Trümmern, die
Versorgung von Flüchtlingen und Obdachlosen und der Handel auf
dem Schwarzmarkt werden ebenso dokumentiert wie der Neubeginn
der Kommunalen Verwaltung und der Wiederaufbau öffentlicher
Gebäude und alter Kulturdenkmäler. Der Titel "Filmende
Bäckersfrau", mit dem sich Elisabeth Wilms auch selbst
bezeichnete, wird dabei ihrer Professionalität als Kamerafrau
nicht gerecht.

Ihre Aufnahmen sind heute unschätzbare historische Quellen und
erhielten den Bundesfilmpreis. Dr. Ralf Springer, Referent im
Filmarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen, führt in die
Hommage ein.

Im Anschluss wird der DEFA-Film "Spur der Steine" des
Regisseurs Frank Beyer aus dem Jahr 1966 gezeigt. Vor 49 Jahren,
am 13.8.1961, begannen Kampftruppen der DDR den Osten Berlins
baulich abzuriegeln. Anlässlich des diesjährigen "Tag des
Mauerbaus" erinnert der ostdeutsche Kultfilm an das DDR-Regime
und gibt einen ungeschminkten Einblick in den Alltag der
Menschen zwischen Planwirtschaft und sozialistischer Moral.

Vom rahmengebenden Parteiverfahren ausgehend, entfaltet "Spur
der Steine" die Geschichte einer jungen Frau zwischen zwei
Männern, die auf ihre jeweils eigene Art gegen die bestehenden
Strukturen verstoßen. Wegen der realistisch dargestellten
Auswirkungen der sozialistischen Ideologie auf das Arbeits- und
Privatleben der DDR-Bürger wurde der Films als "partei- und
staatsfeindlich" eingestuft und verschwand zunächst in den
Archiven der DEFA. Erst nach der Wende 1989 wurde er wieder in
das Programm ostdeutscher Kinos aufgenommen und ein Jahr darauf
auch im Westen auf der Berlinale gefeiert.


INFO

Der Eintritt für die Filmvorführung im LWL-Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen ist frei.

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 12 09:23:16 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Aug 2010 09:23:16 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Sicherheitsbedenken=3A_LWL_sagt_Gro?=
=?utf-8?q?=C3=9Fveranstaltung_=22Mit_Menschen_2010=22_ab?=
Message-ID: 4C63BD84.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.08.2010, 13:47


AKTUELL

Sicherheitsbedenken:
LWL sagt Großveranstaltung "Mit Menschen 2010" ab

Nach neuem Nachdenken im Schatten von Duisburg: Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat am Mittwoch
(11.8.10) seine Großveranstaltung "MitMenschen 2010" abgesagt.
"Schweren Herzens", so LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch, "aber
die nochmalige strenge Prüfung aller Sicherheitsaspekte bei
diesem Begegnungsfest von Menschen mit und ohne Behinderung
lässt uns keine andere Wahl." Mindestens 10.000 Gäste hatte der
LWL zu dieser lange geplanten Premiere am ersten
Septembersonntag (5.9.) an seinem Industriemuseumsstandort
Henrichshütte in Hattingen erwartet, unter ihnen zahlreiche
Besucher mit körperlichen, geistigen oder Sinnes-Handicaps.

Vor allem für eine im schlimmsten Unglücksfall notwendige
Komplett-Evakuierung des Veranstaltungsortes habe keine Lösung
gefunden werden können, "die dem nach der Duisburger
Katastrophe geschärften Blick auf die Sicherheit der Gäste
standgehalten hätte", so Kirsch weiter. Darum habe sich der
Veranstalter LWL nach erneuter gründlicher Abwägung in der
Endphase der Festvorbereitungen für die Absage entschieden.

"Alle haben sich so viel Mühe gegeben. So viele Leute freuten
sich schon darauf", zollt Kirsch Organisatoren und Mitwirkenden
aus allen Bereichen des Verbandes höchstes Lob, "aber ich
könnte es nicht verantworten, wenn auch nur ein Gast aufgrund
von Sicherheitsmängeln zu Schaden käme."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 12 09:29:16 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Aug 2010 09:29:16 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Was_macht_eigentlich_die_Maschinenhal?=
=?utf-8?q?le=3F_F=C3=BChrung_gibt_Einblicke_in_die_Restaurierung_des_=22J?=
=?utf-8?q?uwels_der_Industriekultur=22=2C_Dortmund=2C_15=2E08=2E2010?=
Message-ID: 4C63BEEC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 11.08.2010, 13:19


AKTUELL

Was macht eigentlich die Maschinenhalle?
Führung gibt Einblicke in die Restaurierung des "Juwels der
Industriekultur"

Zu einer Führung durch die Maschinenhalle lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 15. August,
in sein Industriemuseum Zeche Zollern ein. Um 15 Uhr nimmt
Martin Lochert die Besucher mit zu einer Besichtigung dieses
"Juwels der Industriekultur" und informiert Interessierte über
die Geschichte und den aktuellen Stand der Restaurierung. Wegen
der Arbeiten ist die Halle derzeit regulär nicht für die
Öffentlichkeit zugänglich.

Vormittags finden wie jeden Sonntag um 11.30 Uhr und 12 Uhr
öffentliche Führungen über die Tagesanlagen der Zeche Zollern
statt. Abgesehen vom normalen Museumseintritt (Erw. 3,50 ?)
wird für die Führungen keine Gebühr erhoben. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 12 09:32:23 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Aug 2010 09:32:23 +0200
Subject: [WestG] Herkules - Vom Olymp ins Ruhrtal: Fuehrung durch
die Sonderausstellung, Witten, 15.08.2010
Message-ID: 4C63BFA7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 11.08.2010, 13:43


AKTUELL

Herkules - Vom Olymp ins Ruhrtal
Führung durch die Sonderausstellung

Was hat Herkules mit einer Zeche im Muttental gemein und warum
trägt ein Bier aus Kassel den Namen des antiken Helden? Am
kommenden Sonntag, 15. August, lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) um 14.30 Uhr in sein Industriemuseum
Zeche Nachtigall zu einer unterhaltsamen Führung durch die
Sonderausstellung ein, die diese und noch mehr Fragen zum
Supermann der Antike beantwortet.

Anhand von unterschiedlichen Exponaten können die Teilnehmer
die Popularisierung und Trivialisierung des Herkules-Mythos
seit dem 19. Jahrhundert nach verfolgen. In vielen Bereichen
des täglichen Lebens begegnet uns der antike Held auch heute
noch als Garant für Kraft und Leistungsfähigkeit.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.: 02302 93664-0
E-Mail: zeche-nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 12 10:56:58 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Aug 2010 10:56:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Eine Amerikafahrt 1764. Aus dem Tagebuch
des Johannes Herbergs", Detmold, 19.08.2010
Message-ID: 4C63D37A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ruth Lakenbrink"
Datum: 12.08.2010, 09:49


AKTUELL

"Eine Amerikafahrt 1764. Aus dem Tagebuch des
Johannes Herbergs"
Vortrag von Kunsthistoriker José Kastler im LWL-Freilichtmuseum
Detmold

Der Titel des Themenjahres im LWL-Freilichtmuseum Detmold
"Planet Westfalen" ist inspiriert von der Ursprungsbedeutung
des Wortes "Planet", das Wort meint "der Unstete" oder auch
"der Wandernde". Daher spielen in dieser Saison im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) westfälische
Geschichten aus aller Welt eine Rolle, und das heißt, es geht
um Menschen und Kulturtechniken, die Westfalen verlassen haben
oder die in Westfalen "zugereist" sind.

Begleitend dazu widmet sich an mehreren Donnerstagen während
der Saison jeweils um 19 Uhr im Terrassensaal des Krummen
Hauses eine Vortragsreihe diesem speziellen Thema. So auch am
Donnerstag, 19. August, einem der "langen Donnerstage" des
LWL-Freilichtmuseums Detmold. Dann behandelt Kunsthistoriker
José Kastler das Thema "Eine Amerikafahrt 1764. Aus dem
Tagebuch des Johannes Herbergs".

Historiker und Amerikanisten sehen in dem Tagebuch aus dem 18.
Jahrhundert, das dem Vortrag zugrunde liegt, einen der
interessantesten Reiseberichte aus dem Amerika der
Kolonialzeit. Anschaulich und ungewöhnlich lebendig schildert
der Bandweber Johann Herbergs darin die Strapazen seiner langen
Reise über London in die englischen Kolonien in Nordamerika und
die Lebensverhältnisse von Einwanderern und Ureinwohnern.

Darüber hinaus geht es um einen teils gewaltsam ausgetragenen
Rechtsstreit zwischen Quäkern und den deutschen Reisenden.
Deren Großeltern waren von William Penn in seiner Kolonie
Pennsylvania umfangreiche Ländereien zugesprochen worden, die
nun die Quäker für sich beanspruchten. Mit seinem Tagebuch hat
Johann Herbergs eine Geschichtsquelle hinterlassen, die als
Original in der Sonderaustellung "Planet Westfalen" zu sehen
ist.

Interessierte sind herzlich willkommen, die Teilnahme am
Vortrag ist kostenfrei. Weitere Informationen gibt es unter
Tel. 05231/706-104.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231/706-0
Fax: 05231/706-106
E-Mail: freilichtmuseum-detmold at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 12 11:04:21 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Aug 2010 11:04:21 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2010,
Heft 4
Message-ID: 4C63D535.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Liedtke"
Datum: 10.08.2010, 13:41


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 4/2010


Zeitschriftenschau

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen


Augustin-Wibbelt-Gesellschaft. Jahrbuch 25 (2009). Hrsg.:
Augustin-Wibbelt-Gesellschaft e.V., Red.: Dr. Robert Peters,
Robert-Koch-Straße 29, 48149 Münster. R. Langhanke: Dichtung
und Dialektologie. Verbindungen zwischen westfälischer
Mundartliteratur und Mundartforschung im 19. Jahrhundert (7).
M. Denkler: Nu nimm din beste Sunndagskleed. Niederdeutsch als
Accessoire? (45). R. Damme: ?Lachen? bei Augustin Wibbelt (55).
S. Kessemeier: ?Sööken nao mien eegen Wegg?. Zum Tode Aloys
Terbilles (59). R. Peters/N. Nagel: ?Niederdeutsch in
Westfalen?. Historisches Digitales Textarchiv (61). P. König/J.
P. Lanwer: ?Regionalsprachlichkeit und Komik? - Synopse zum
Kolloquium der Kommission für Mundart- und Namenforschung
Westfalen (66). * Buchbesprechungen (71). H. Taubken:
Neuerscheinungen zur niederdeutschen Literatur und Sprache
Westfalens 2008 (105). M. Denker: Bericht über die
Jahresmitgliederversammlung 2008 (111).

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt-
und Technikgeschichte. Hrsg.: LVR-Industriemuseum /
Landschaftsverband Rheinland und LWL-Industriemuseum /
Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext
Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel.
0201/86206-0, E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
2/2010. H. Wenke: Rurhkohlen-Bergwerk Ost. Jahrhunderte lang
wurde im östlichen Ruhrgebiet Steinkohle abgebaut. Damit ist am
30. September Schluss: Auf der Schachtanlage Heinrich Robert in
Hamm-Herringen wird die letzte Förderschicht verfahren. Die
Tagesanlagen sehen einer ungewissen Zukunft entgegen. U. C.
Schmidt: Frauen.ruhr.Geschichte. Ein anderer Blick auf die
Geschichte der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. A. Hoffmann:
Die Helden-Werkstatt. Das Pädagogische Projekt zur
HELDEN-Ausstellung. M. Baxmann: Industriemühlen - eine
aussterbende Spezies.

Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde,
Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, des LWL-Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte, des LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen
und des LWL-Museums für Archäologie. Münster: Aschendorff
Verlag, 2008. 85-86/2007-2008. G. Weiß: Die
Mittelaltersammlungen im Westfälischen Landesmuseum - Ihre
Entstehung und Entwicklung von den Anfängen bis 1908 (11).
U.-D. Korn: Die Prophetenschreiben aus Lohne bei Soest (47). G.
Lutz: Ein Kruzifix der Mitte des 13. Jahrhunderts. Überlegungen
zur Produktion einer westfälischen Bildschnitzerwerkstatt (69).
B. Rommé: Die Marienklage aus Unna: Ein kölnisches Meisterwerk
aus der Zeit um 1350 (83). C. Musloff/J. Tholen: Technologische
Untersuchung der Unnaer Pietà (103). U. Schäfer: Das
Reliquien-Retabel aus Varlar. Ein fragmentarisches Werk und die
Grenzen der kunsthistorischen Betrachtung (121). I. Grötecke:
Die Retabel aus Darup, Warendorf und Isselhorst - Forschung,
Werkstatt, Rezeptionsvorgänge (147). P. Marx: Die
Fürbitte-Tafel des ?Fröndenberger Meisters? aus der
Walburgiskirche in Soest. Überlegungen zu Ikonographie,
Bildprogramm und ursprünglichem Standort (191). I. Sandner:
Unter Farbschichten verborgen. Die Gemälde des Conrad von Soest
und seiner Werkstatt unter infraroter Strahlung (221). A.
Stauffer: Prachtvoll und bedeutungsreich: Seidengewebe in der
Tafelmalerei des 15. Jahrhunderts am Beispiel der Sammlung des
Landesmuseums in Münster (243). R. Karrenbock: Heilige Häupter
in textiler Zier. Das spätgotische Hochaltarretabel der
Zisterzienser-Klosterkirche Marienfeld und sein verlorener
Reliquienschrein (263). M. W. Roelen: Ein Maler zwischen
Niederrhein und Westfalen. Neue Erkenntnisse zur Biographie
Derik Baegerts (301). V. Henkelmann: Die Doppelmadonna aus
Volkhardinghausen - Fragment eines spätgotischen
Marienleuchterensembles (323). E. Meier: Das
Kalvarienbergretabel des Korbacher Franziskaners:
Rekonstruktion eines stilgeschichtlichen Problemfalls (345). S.
Backmann: Im Zeitalter des Wunderbaren. Der münsterische
Bildhauer Franz Brabender und der Fisch im Stein (365).

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157
Münster, Tel.: 0251/41320. 3/2010. 10 Jahre Extraschicht: 200
Attraktionen an 50 Orten im Ruhrgebiet. Peter Hille: »Die
grässlichste Handschrift der Erde«. Erste kommentierte Ausgabe
der Briefe. Neue Anthologie: »Wenn du dich diesem Orte
nahest...« - 19 Autoren dichten »Die Judenbuche« weiter.
Droste-Stammhaus: Quo vadis, Burg Hülshoff? Neue Chance für
Literaturzentrum NRW. »Kultur in Westfalen«: Lenkungsgruppe
will Profil der Region schärfen. Wewelsburg: Erinnerungs- und
Gedenkstätte mit neuer Dauerausstellung. Burgbühne Stromberg:
85-jähriges Jubiläum. Thema: Löwe, Tiger & Co: Zoogeschichten.
Motivsuche im Zoo: Exotische Tiere in der Kunst.
ZooGeschichte(n): Die Geschichte der Zoos in einer
Wanderausstellung. Zoobesuche im Allwetterzoo Münster, ZOOM
Gelsenkirchen, Bochum, Rheine, Bielefeld, Dortmund, Hamm.
Alltagskultur: Die Bedeutung des Johannistages am 24.6.

Westfälische Zeitschrift. Zeitschrift für vaterländische
Geschichte und Altertumskunde. Hrsg.: Verein für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens durch Mechthild Black-Veldtrup und
Hermann-Josef Schmalor. Paderborn: Bonifatius Verlag. 159/2009.
W. Schüller: Bischof Liutbert von Münster und die
Reliquienübertragung nach Freckenhorst im Jahr 860. War der 17.
Juni 860 der Weihetag der ersten Klosterkirche in Freckenhorst?
(9). B. Schmidt: Münster und das ?Täuferreich? im Spiegel der
Flugschriften 1534 - 1538. Zu den Quellen älterer
Geschichtsbilder (33). W. Frese: Die Bibliothek des
Prämonstratenserklosters Varlar bei Coesfeld (59). H. Conrad:
Stand und Konfession. Der Verein der katholischen Edelleute.
Teil 2: Die Jahre 1918 - 1949 (91). E. Füller:
Kinderlandverschickungslager im Kloster Frauenchiemsee (155).
A. Hanschmidt: Ein Bericht des westfälischen Oberpräsidenten
Ludwig von Vincke über die münsterische ?Familia sacra? (1838)
(171). S. Herzig: Der Kirchengrundriss unterhalb der Burg
Altenfels - eine Eigenkirche der Burgherren? (179). L. Schütte:
Absetzbare Wirtschafter: Die Schulten im alten Westfalen (205).
B. Groß: Von Klatsch und Konflikten. Die soziale Logik von
Hexereiverdächtigen in der frühneuzeitlichen Stadt Minden
(221). W. Reininghaus: Werl und die Hansen in Westfalen (263).
C. Bernet: Paedagogica Quakeriana. Die Schulen der deutschen
Quäker in Westfalen im 19. Jahrhundert (281). A. Heimsoth: Die
Wiederentdeckung des Hellwegs im 19. Jahrhundert. Die Rolle der
Infrastruktur im Rahmen von Modernisierungsdebatten (301). B.
Mütter: HisTouristische Streiflichter auf Ostwestfalen im 19.
und 20. Jahrhundert - Industrialisierung, Nationalismus und
Nationalsozialismus (321).

2. Hellweg

Der Dorfbote. Mitteilungen des Heimatvereins Norddinker,
Vöckinghausen und Frielinghausen, Johannes Ulmke, Viereggenkamp
6, 59071 Hamm-Frielinghausen, Internet: www.norddinker.de
22/2010. J. Ulmke: Jahresbericht 2009. M. Multermann:
BeimDrei-Eichen-Fest durften die Besucher ?Kühe melken?. *
Hochzeits-Kladderatsch zur Vermählung des Herrn Franz Bussmann
mit Fräulein Friedchen Vogelpohl, Welver, 16. Juli 1912. * Vom
Hemdchen bis Griffelkasten. Kinderalltag vor hundert Jahren. L.
Müller: Bei Reparatur lernten Jugendliche mit Werkzeugen
umzugehen. * Rarität im Museumskotten. M. Multermann:
Ausstellung im Hammer Museum: Ottmar Alt - Zeichensetzer unser
Zeit. * Dat afgekorkte Singebauk. M. Multermann: Informationen
über die Varusschlacht und das Römische Imperium in Haltern. W.
Walther: Alte Häuser erzählen Geschichten. K.-H. Vorwig: Hof
Horstmann in Frielinghausen. A. Beeck: Hinter Stacheldraht kann
es keine Freiheit geben.

Geseker Heimatblätter. Beilage zum ?Patriot? und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.:
Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
516/2010. R. Weinstrauch: Quelle lebendigen Wassers. Der neue
Brunnen am Brünneken im Marienwallfahrtsort Verne und der
Lebensabend des Verner Pfarrers Anton Brockmann (1809 - 1882)
in Geseke (1. Fortsetzung und Schluss). E. Richter: Das
Stadtarchiv im Jahr 2009. K.-J. Freiherr von Ketteler (?):
Zechen auf Kosten der Stadt. 517/2010. F. Jakob: Backen und
Backhäuser in Mönninghausen im 19. und 20. Jahrhundert. H.
Mauermann: Chronik des Fliegerhorsts Störmede. Nachtrag zu den
bisherigen Ergebnissen. 518/2010. H. Mauermann: Chronik des
Fliegerhorsts Störmede. Nachtrag zu den bisherigen Ergebnissen
(1. Fortsetzung). F. Jakob: Backen und Backhäuser in
Mönninghausen im 19. und 20. Jahrhundert (1. Fortsetzung).
519/2010. F. Jakob: Backen und Bachkhäuser in Mönninghausen im
19. und 20. Jahrhundert (2. Fortsetzung und Schluss). H.
Mauermann: Chronik des Fliegerhorsts Störmede. Nachtrag zu den
bisherigen Ergebnissen (2. Fortsetzung und Schluss).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm
und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger,
Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm. 9/2010. A. v. Scheven: Das
Sommerhaus Anschel Hertz in Hamm. Vernachlässigt, vergessen,
verkannt: Hammer Baudenkmal gehörte 1777 dem Obervorsteher der
Märkischen Judenschaft. Das Haus gilt in ganz Westfalen als
einzige Anlage seiner Art. W. Hinke: Leuchtender Frühling im
Tal der jungen Stever. Beliebtes Erholungsgebiet in der
Münsterländer Parklandschaft.U. Kunz: Was bedeutet ?Masematte??
Eine fast vergessene Sondersprache aus Münster. W. Gernert:
August Schmiemann schuf Denkmäler und Grabmale. Die Kunstwerke
des Münsteraner Bildhauers erinnern an viele Persönlichkeiten
aus Westfalen. S. Rabinek: Von den Gebrüdern Alsberg bis zum
Kaufhof. Die lange Geschichte des Hammer Handelsunternehmens
von 1879 bis in die Gegenwart. 10/2010. I. v. Scheven: Ein
alter Bergbau-Film - noch ohne Ton. Zu Stummfilmzeiten
erläuterte Heinrich Neuhaus im März 1928 bei einer Vorführung
in Hamm den Inhalt des Films. U. Kunz: Der Weg zum Weltruhm
führte Johannes Brahms über Detmold. Von 1857 bis 1859 lebte
der Komponist in der Lippischen Residenz. H. Multhaupt: Eine
Preußen-Kaserne wurde zum Geschichtsort. Das Preußenmuseum in
Minden zeigt den Anteil Westfalens an der Machtentfaltung des
preußischen Staates. A. v. Scheven: Das Sommerhaus des Anschel
Hertz in Hamm. Vernachlässigt, vergessen, verkannt: Hammer
Baudenkmal gehörte 1777 dem Obervorsteher der Märkischen
Judenschaft (Schluss). 11/2010. H. Assmann: Von der Solequelle
zum Knappschaftskrankenhaus. Die Werrieser Quelle und Bad Hamm
haben einen gemeinsamen bergbaugeschichtlichen Ursprung. W.
Hinke: Mutterkorn: Fluch und Segen eines Getreidepilzes. Der
Pilz war ein gefährlicher Krankheitserreger, aber auch ein
begehrtes Heilmittel. H. Multhaupt: Widukind von Corvey schrieb
das erste Geschichtsbuch Westfalens. Der Chronist der Sachsen
widmete sein im 10. Jahrhundert geschriebenes Historienwerk der
Tochter Kaiser Ottos I. A. Beeck: Das ?Wunder von Ludwigshafen?
bot größten Luxus. Erfolgreiche Luftschifffahrt endete 1937,
als Zeppelin ?Hindenburg? in Flammen aufging. G. Köpke: Ein
verkappter Afrikaner in Westfalen. Unser Neuntöter weilt nur
vier Monate in Mitteleuropa. 12/2010. A. Beeck: Uentroper Pläne
wurden nach der Kommunalen Neuordnung 1975 erfüllt.
Überraschende Steuereinnahmen führten vor allem im Schulbereich
zu bedeutenden Verbesserungen. H. W. Krafft: Das Große
Torfmoor. Urtümliches Naturschutzgebiet bei Nettelstedt in
Nordwestfalen. H. W. Krafft: 3500 Damhirsche leben in unseren
Wäldern. Die eleganten Tiere lassen sich von Wanderern auch am
Tag beobachten. W. Gernert: Bernhard Hoetger baute in Bremen
und Worpswede. Der in Dortmund geborene Künstler war ebenso
erfolgreich wie umstritten. I. von Scheven: Hamm am großen
Schienenstrang. Von 1912 bis 1923 wurde der neue Hammer Bahnhof
erbaut. Ein interessanter Zwischenbericht aus dem Jahr 1916. I.
von Scheven: Im Sommer gefragt, im Winter angefertigt.
Belgische Firma ließ sich um 1840 zur Strohhut-Produktion in
Hamm nieder.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum ?Patriot? und zur
Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot,
Hansastraße 2, 59557 Lippstadt. 10/2010. W. Kröger: In memoriam
Brauerei Weißenburg. Ein leicht nostalgischer Rückblick auf die
einstige Traditionsbraustätte. K. Luig: Schuleschwänzen gab es
schon vor 100 Jahren. Ein Urteil des Königl.-Preuss.
Landgerichts Münster. 11/2010.D. Lohmann: Aus dem Nachlass des
militärpflichtigen Lippstädters Ernst Lahme (1855 - 1883). Die
Doppelhochzeit im Berliner Schloss. Ein Brief Ernst Lahmes an
seine Eltern in Lippstadt. Die Herbst-Uebung im Jahre 1878. Aus
den Aufzeichnungen Ernst Lahmes (1855 - 1883). 12/2010. A.
Droste: Der Pastoratkotten ?Schumacher?. Die Geschichte einer
alten Solstätte in Mellrich - Teil II. W. Mues: Vogelschießen
früher und heute. Vor 50 Jahren mussten Kugelfänge gebaut
werden. 13/2010. M. Peters: Die ?Kleine Lehrerin? Theresia
Strachotta und andere Anekdoten aus der Westernkottener
Schulgeschichte. H. Braukmann: Der Jakobspilgerweg von Höxter
über Paderborn und Soest nach Dortmund. H. Platte: Hof
Henkelmann in Anröchte-Klieve. 14/2010: H. L. Mendelin: Der
Hölscherhof in Anröchte. Vom Beginn der ersten Aufzeichnungen
aus dem Jahre 1536 bis zum Abbruch des Hofes Ende 2009.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis
Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger,
Schloitweg 19-21, 59494 Soest, Tel.: 02921/6880. 437/2010. H.
Brauckmann: Der Jakobspilgerweg führte auch über Soest. Der
neue Pilgerführer berücksichtigt nicht immer den historischen
Verlauf der Wegstrecke. W. Hinke: Leuchtender Frühling im Tal
der jungen Stever. Beliebtes Erholungsgebiet in der
Münsterländer Parklandschaft. U. Kunz: Was bedeutet
?Masematte?? Eine fast vergessene Sondersprache aus Münster. W.
Gernert: August Schmiemann schuf Denkmäler und Grabmale. Die
Kunstwerke des Münsteraner Bildhauers erinnern an viele
Persönlichkeiten aus Westfalen. J. Kleine: De Mensken hett nit
gluiken Sinn. Der Maler Fritz Viegener war eng mit Soest
verbunden. H. Platte: Der Nibelungen Tod in Soest. Die Thesen
des Autors Heinz Ritter-Schaumburg bedürfen noch weiterer
Untersuchungen (2. Teil). 438/2010. H. Braukmann: Der
Jakobspilgerweg führte auch über Soest. Der neue Pilgerführer
berücksichtigt nicht immer den historischen Verlauf der
Wegestrecke (Schluss). U. Kunz: Der Weg zum Weltruhm führte
Johannes Brahms über Detmold. Von 1857 bis 1859 lebte der
Komponist in der Lippischen Residenz. H. Multhaupt: Eine
Preußen-Kaserne wurde zum Geschichtsort. Das Preußenmuseum in
Minden zeigt den Anteil Westfalens an der Machtentfaltung des
preußischen Staates. H. Platte: Der Tote im Hohlen Stein. Eine
Höhle in Rüthen-Kallenhardt barg aufschlussreiche Funde. H.
Platte: Werler Stadtgeschichte hautnah. Helmuth Euler schrieb
viele Bücher über die Stadt. H. Beller: Friedrich Schauer wagte
den Widerstand. Von 1937 bis 1944 leitete er das Soester
Predigerseminar. 439/2010. Schw. L. Pöttgen: Höhere Bildung und
Vorbereitung für den praktischen Beruf. Vor 50 Jahren wurde die
Ursulinen-Realschule in Werl gegründet. W. Hinke: Mutterkorn:
Fluch und Segen eines Getreidepilzes. Der Pilz war ein
gefährlicher Krankheitserreger, aber auch ein begehrtes
Heilmittel. H. Multhaupt: Widukind von Corvey schrieb das erste
Geschichtsbuch Westfalens. Der Chronist der Sachsen widmete
sein im 10. Jahrhundert geschriebenes Historienwerk der Tochter
Kaiser Ottos I. H. Funke: Der Engel von Sibirien. Elsa
Brandström ist Namensgeberin einer Straße im Soester Süden. H.
Beller: 150 Jahre Musikverein Soest. 440/2010. J. Kleine:
Mutiges Glaubenszeichen: Das Kreuz vom Stüttingshof. Fritz
Viegener schuf 1944 ein Symbol des Widerstandes. H. Beller:
Perthes gründete die erste ?Herberge zur Heimat?. Das
Perthes-Werk bietet auch in Soest hilfsbedürftigen Menschen
Schutz und Geborgenheit. H. W. Krafft: Das große Torfmoor.
Urtümliches Naturschutzgebiet bei Nettelstedt in Nordwestfalen.
H. W. Krafft: 3500 Damhirsche leben in unseren Wäldern. Die
eleganten Tiere lassen sich von Wanderern auch am Tag
beobachten. W. Gernert: Bernhard Hoetger baute in Bremen und
Worpswede. Der in Dortmund geborene Künstler war ebenso
erfolgreich wie umstritten. H. Knoche: Kleine Fachkunde über
die Jagd. Auch das ?Jägerlatein? hat eine alte Tradition. St.
Hubertus als Schutzpatron der Jäger.

3. Kurkölnisches Sauerland

Attendorn - gestern und heute. Mitteilungsblatt des Vereins für
Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V. für Geschichte und
Heimatpflege. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn
e.V., Hansastraße 4, 57439 Attendorn, Red.: Birgit C.
Haberhauer-Kuschel, Wesetalstraße 90, 57439 Attendorn, Tel.:
02722-7473, E-Mail: bchk at ra-kuschel.eu 32/2010. B. C.
Haberbauer-Kuschel: Erinnerung - Gedenken - Mahnung.
Erinnerungsstätte und Dokumentation zum Gedenken an die Opfer
von Krieg und Gewalt auf dem Klosterplatz und im Foyer des
Rathauses. J. Hormes (?): Meine Kriegsjahre und meine
Gefangenschaft. G. Ortmann: Elend in den Gefangenenlagern am
Rhein. M. Jolk: Glocke und Glockenturm der Waldenburger
Kapelle. R. König: Die Heiligentracht in Attendorn. C. Ortmann:
Das Turmkreuz St. Johannes Baptist. Renovierung 2009. J.
Wagener -Zeppenfeld (?): Eynmal noch ... B. Flusche:
Rückläufer. E. und O. Kersting: 75 Jahre Familie Kersting in
Attendorn. M. Löcken: Neuzugänge des Museums 2009.

An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beiträge aus der
Gemeinde Finnentrop. Red.: Arbeitskreis für Geschichte und
Heimatpflege in der Gemeinde Finnentrop e.V., Volker Kennemann,
Weusperter Straße 10, 57413 Finnentrop, Tel.: 02721/7527,
E-Mail: Vkennemann at aol.com 32/2010. V. Kennemann: Das Schicksal
des Paderborner Domherren Melchior von Plettenberg zu
Lehnhausen. H. Lehnen: Die ersten Bamenohler Gastwirtschaften.
Teil 3: Die Gastwirtschaft Kamphausen. G. Junker: Finnentroper
Kläppsterer der Gruppe Falbecke. F. Rinschen ; V. Kennemann:
Beckmanns Kramladen 1761 - 1867: Waren, Kunden, Gesinde und
Privates. Aus dem Anschreibebuch der Familie Beckmann-Schneider
in Schönholthausen. H. Wimmershof: Einsturz des
Ringlokschuppens: Verlust eines weiteren Zeugen örtlicher
Eisenbahngeschichte? Erinnerungen an rund 150 Jahre Bahnhof in
Finnentrop. F.-J. Huß ; K. Baulmann: Eine
Rosenkranzbruderschaft für die Pfarrei des hl. Georg zu
Schliprüthen. P. Sömer: Wie die Achtermann-Pieta nach
Lehnhausen kam.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach
14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
2/2010. H. Runte: Zur Geschichte Marsbergs. A. Tack:
Besucherbergwerk Kilianstollen. Besuchererlebnis der
geheimnisvollen Welt im Berginnern. B. Follmann: Vom Kloster
zum Kultur- und Begegnungszentrum. Kloster Bredelar in 940
Jahren. H. Halbfas: Traditionsabbruch und Neubeginn. Wie die
Kirche im Dorf bleiben kann. K. J. Schulte: Albert
Renger-Patzsch, der Fotograf vom Möhnesee. E. Richter:
Kirchrarbach sucht seine ?Wurzeln?. P. K. Becker: ?... und das
ist für einen Mann Pferde-Arbeit.? - Melchior Ludolf Herold zum
200. Todestag. P. Bürger: Plattdeutsch geht ins Internet. Zu
einer Website des Christine-Koch-Archivs und neuen Ideen für
die Mundartpflege. H. J. Rade: Ein jüdischer Grabstein auf dem
Esloher Kirchplatz? Ein Blick in die Geschichte der Familie
Gabriel in Eslohe hilft, das Rätsel zu lösen. D. Becker: Akt
der Versöhnung zwischen Deutschen und Franzosen. Auf den Spuren
der Vorfahren - Vom STALAG Hemer über Niedereimer in den
Steinbruch Müschede und weiter zur Möhnetalsperre. R. Feldmann:
Eichengallen im Sauerland.

4. Märkisches Sauerland

Ennepetaler Heimatbrief 2009. Heimatbund Ennepetal, c/o Stephan
Langhard, Bismarckstraße 21, 58256 Ennepetal S.
Schüler-Bültmann: Von Verwaltung und Parlament. * Nachruf Karl
Heinz Lausberg. W. Schweflinghaus: Altenvoerde. G. Schröder:
Büttenberg. T. Bicking: Milspe. A. Meinecke: Oberbauer. W.
Bettin u. a.: Voerde. H. Köhler: Kulturgemeinde. W. Bettin:
Kultur in Rüggeberg. KiRhoch4. G. Bioly: Sport. R. Fedeler:
Heimatverein Milspe. W. Bettin: Heimatverein Rüggeberg. W.
Balke: Evert Hülsenbeck. M. Michalko: Heimatverein Voerde. H.
Busse: Plattdütsch draff nich unnergoahn?.

Hagener Impuls. Hrsg.: Hagener Heimatbund Verlag e.V., Eilper
Str. 71-75, 58091 Hagen, Tel.: 02331/207-5621, E-Mail:
info at hagenerheimatbund.de 34/2010. A. Hufschmidt: 50 Jahre
LWL-Freilichtmuseum Hagen - 50 Jahre Handwerk und Technik im
Mäckingerbachtal. J. Dieckmann: Kulturinvestitionen als Impuls
für eine nachhaltige Stadtentwicklung. C. Dorsz: ?Das große
Welttheater?. Der Folkwang im Jahr 1910. S. Furhmann: ?Wir
Hagener sind doch bessere Menschen - ... ich kann nun einmal
nicht vertragen, wenn man über Hagen uzt.?

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn.
Beiträge zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts-
und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger
Heimatblätter e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638
Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de 6/2010. M. Westhoff:
Aufzeichnungen einer Jungmädelführerin, 1939 - 1941. W.
Fleischer: Meyne Kinnerteyd op diäm Emmige (Embiärg). Gemeine
Lürssel, vandage Stadt Iserlauhn. W. Bleicher: Lehrer Paul
Möller aus Hohenlimburg. W. Bleicher: Sinter und Knochenkiese
aus der Alten Höhle im Perick-Massiv. 7/2010. G. Quick: Bäume
im Lennepark erinnern an internationale Jugendbegegnungen und
Pfadfinderfreundschaften - Ein Bericht über die Geschichte der
Anpflanzungen durch Hohenlimburger Pfadfinder -. W. Felka: Im
Lennepark: Mammutbäume und ?Knäpper? stammen von den
Hohenlimburger Kalkwerken. W. Bleicher: Sammlung Peter Fichtner.

Der Märker. Jg. 59/2010. Landeskundliche Zeitschrift für den
Bereich der ehemaligen Grafschaft Mark und den Märkischen
Kreis. Red.: Dr. Christiane Todrowski, Kreisarchiv und
Landeskundliche Bibliothek des Märkischen Kreises,
Bismarckstraße 15, 58762 Altena. G. E. Sollbach: Das Ryn-Gut.
Ein mittelalterlicher limburgischer Lehnhof in Hagen-Halden. B.
Seifen ; D. Strohmann: Architektur und Innenraumfassung der
Lutherkirche in Altena. Bemerkungen zur Sanierung 1992 - 2007.
H.-H. Stopsack: ?Zur Deutschen Redlichkeit?. Die Iserlohner
St.-Johannis-Loge, 1796 - 1817. W. Lehnemann:
?LG?-Gebrauchsglas aus Lünen seit 1907. D. Simon: Der ?Rote
Sauerländer? und sein Verfolger. Ein politischer Zweikampf in
der Frühgeschichte der Lüdenscheider Sozialdemokratie. H. Pahl:
Emmy vom Hofe (1883 - 1964). Eine Bildhauerin aus Lüdenscheid.
R. Blank: ?Target Gudgeon. Hamm und die alliierte
Luftkriegsführung 1940 - 1944.

Meinhardus. Meinerzhagener Heimatblätter. Heimatverein
Meinerzhagen e.V., Postfach 1242, 58528 Meinerzhagen. 2009. E.
Fricke: Neues zur Geschichte des Freistuhls zu Valbert. K.-H.
Bartsch: Die Glocken der Jesus-Christus-Kirche. K.-H. Bartsch:
Der Taufstein der Jesus-Christus-Kirche. * Lebensbedingungen
der Bevölkerung im 1. Weltkrieg. C. Voswinkel: Chronik 2009.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.:
Bürger- und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am
Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349. 2/2010. R. Gräve
; H.-J. Geismann: Hermann-Josef Geismann - Ein Hemeraner
Künstler. H. D. Schulz: Ein keltisches Wort in der
westfälischen Mundart. M. Gropengießer: Zur Geschichte der
Schülerbibliotheken in Hemer zur Zeit des Kaiserreiches. E.
Voß: Kleine Heimatchronik. 1. Quartal 2010.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder
Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Manfred Michalko,
Friemannweg 9, 58256 Ennepetal, E-Mail:
vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet:
www.heimatverein-voerde.de 2/2010. M. Michalko: Am 02. Mai hat
der Heimatverein den neu gestalteten Aussichtspunkt Hohenstein
eingeweiht. G. Himmen: Haus- und Hofnamen in Voerde.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und
Land. Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V.,
Alte Rathausstraße 3, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645,
Internet: www.ghv-luedenscheid.de 182/2010. H. Waldminghaus:
Förderpreis für westfälische Landeskunde an Hans Ludwig Knau.
H. L. Knau: Der Floßofen von Haus Rhade. Ein Beitrag zur
Geschichte der Eisenerzeugung und -verarbeitung im Märkischen
Sauerland. W. Bleicher: Karoline Grüber - die Heilerin aus
Lüdenscheid.

5. Minden-Ravensberg

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.:
Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Amtshausstraße 3,
32051 Herford, Tel.: 05221/131463 od. 05221/131477, E-Mail:
kreisheimatverein at kreis-herford.de 73/2010. E. Möller: Ein
Amerikaner am Hückermoor. Wasserschildkröten können sehr alt
werden - auch in Freiheit im Kreis Herford. * Barlach auf dem
Lübberbruch. Rätsel um ein Meisterwerk der Bildhauerei auf der
Herforder Gewerbeausstellung. R. Held ; C. Laue: Im Zeichen des
Pentagramms. Was eine Ansichtskarte über die Frühgeschichte der
Herforder Loge zur Roten Erde zählt. W. Sieber: Vom
Damenbadeschiff zum Waldfreibad. Kleine Geschichte der Vlothoer
?Badeanstalten?/Das Freizeitzentrum am Weser-Werder.S.
Langkafel/C. Pohl: Frauen in Wendezeiten. Zum Beispiel
Catharina Freithof/Brutlacht und Hedwig Müffelmann. * 1011 -
Gründung des Stifts auf dem Berge vor Herford. F. Suckstorf:
Löwen an der Thusneldastraße. Menagerien waren Attraktionen auf
den Jahrmärkten. C. Laue: Ein Leben für das Rote Kreuz. Aus den
Fotoalben von Magdalene Günther.

Ravensberger Blätter. Organ des Historischen Vereins für die
Grafschaft Ravensberg e.V., Rohrteichstr. 19, 33602 Bielefeld,
Tel.: 0521/512469. 1/2010. M. Decker/K.-U. v. Hollen: ?Montag
werden wir, wenn?s gut geht, am Ziel sein?. Die Deportation aus
dem Gestapobezirk Bielefeld. W. Herzog: Das Zwangsarbeiterlager
Bethlem auf dem Johannisberg. Zur Geschichte des Lagers und
seiner Bewohnerinnen und Bewohner. U. Horst: Ein Stolperstein
für Wilhelm Hünerhoff. Neue Formen der Erinnerungskultur in
Bielefeld. M. Kipp: ?NS-Staatsschauspieler? und ?Nazigegner?.
Das schwierige Erbe des Albert Florath in der Erinnerungskultur
der Gegenwart. E. Möller: Geschichte online. Projektbericht des
Arbeitskreises Erinnerungskultur in OWL.

6. Münsterland

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises
Borken. Red.: Walter Schwane, Ahnenkamp 21 a, 46325 Borken,
Tel.: 02861/1798. E-Mail: familieschwane at versanet.de 211/2010.
* Spuren jüdischen Lebens in Gemen. * Probst und Kreisdechant
Wilfried Theising Weihbischof. * Frühjahrstagungen der
Heimatvereine im Kreisgebiet. T. Theissen: Heimatvereine
informieren sich über Ziele der ?Regionale 2016?. * Das ?Grüne
Erbe? der Region bewahren. Grenzüberschreitender Heimattag am
15. Mai im Theater De Kappen in Haaksbergen. A. Nubbenholt:
Bericht zur 58. Tagung der AG Genealogie Westmünsterland. *
Mitgliederversammlung des Heimatvereins Gronau. K. Hakvoort:
Kleines Jubiläum. ?20 Jahre Heimatkreis Isselburg?. M.
Grotendorst: Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Marbeck
im Heimathaus Marbeck. M. Steur: Die Heimatvereine aus Oeding
und Kotten (NL) zeigten historische Dokumente. H. Nolte:
Jahreshauptversammlung 2010 des Heimatvereins Ottenstein. *
Generalversammlung des Heimatvereins Ramsdorf e. V. * Alfons
Wellermann zum Ehrenvorsitzenden des Heimatvereins Velen
ernannt. B. Wantia: Jahreshauptversammlung des Heimatvereins
Wessum. D. Lensing: Anholter Heimatverein feiert sonniges
Kräuterfest. * Auf den Spuren der Erler Sagen. H. Gehling:
Exkurs des Heimatvereins Gemen zum Thema ?Schulen?. * Gronau:
Historisches Portal der alten evangelischen Kirche eingeweiht.
* Lüntener Schäferin begeisterte. * Pättkesfahrt des
Stadtlohner Heimatvereins zum Imkereimuseum in Gescher. W.
Peters: Velener Glockenspiel am Schloss Velen. Jüttermeier: Mit
Sand gegen den Rostfraß. Heimatverein Velen restaurierte eine
Lokomobile. B. Wantia: Bürgerabend in Wessum. * Fahrt des
Heimatvereins Wüllen. Wüllener besuchten die Pfalz.

Dülmener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Dülmen, Alter
Gartenweg 14, 48249 Dülmen, Tel.: 02594/991220, Internet:
www.heimatverein-duelmen.de, E-Mail:
info at heimatverein-duelmen.de 1/2010. W. Werp: Der Dülmener
Schützenverein ?Rieke Lüde? und seine Majestäten von 1852 bis
1912. G. Friedt: Ein Bewahrer seines Glaubens. Hirsch
Löwenwarter aus Dülmen im Staate Münster und seine Nachkommen
(Schluss). E. Potthoff: Alte Ansichten - Sendener Straße - Hohe
Straße. F.-W. Hemann (?): Zwischen Seelsorge und Machtpolitik -
Apsekte bischöflicher Landespolitik am Beispiel des
St.-Viktor-Stiftes in Dülmen. H. David: Bewohner des Ober- und
Unterplatzes in Hausdülmen.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland.
Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155
Münster. 5/2010. W. Kutsch: Romantisches Kleinod vor der Stadt.
Haus Grael am Maikottenweg hat über die Jahrhunderte viele
unterschiedliche Hausherren gesehen. 6/2010. H. Lutterbach:
Zwischen Erwachsenentaufe und Gewalt. Die Täufer von Münster
(1532 - 1535): Zunächst biblisch und friedlich - schließlich
fundamentalistisch und brutal. 7/2010. L. Folkerts: Warum
Wilhelm Busch Münster mochte. Der Maler und Dichter besuchte
hier nicht nur seine Nichte, sondern hinterließ auch lobende
Worte über Land, Leute und deftige Kost.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred
Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten, Internet:
www.heimatbund-emsdetten.de, E-Mail:
info at heimatbund-emsdetten.de 100/2010. E. Wixmerten: 100
Ausgaben der neuen Folge der Emsdettener Heimatblätter. J.
Eggers: Der Schützenkönig spendet Bullenkopp Bier. W. Kamp:
Schüttenbeer 1952. Der Adjutant von damals berichtet. *
Namensherkunft noch nicht gelöst. Warum heißt die Straße im
Wohngebiet Westum ?Mayland?? M. Remke: Bombenabwurf an der
Weststraße. M. Schröder: Ehrenvorsitzender Helmut Brömmelhaus
verstorben. M. Schröder: 25 Jahre Wannenmacher-Museum. H.
Issfort (?): Die bäuerliche Lebensweise früher und heute.

Rheine - gestern heute morgen. Zeitschrift für den Raum Rheine.
Hrsg.: Stadt Rheine. Redaktionskreis ?Rheine - gestern heute
morgen? c/o Stadtarchiv Rheine, Kulturetage (2. OG),
Matthiasstraße 37, 48431 Rheine, Tel.: 05971/939180, E-Mail:
stadtarchiv at rheine.de 1/2010. F. Greiwe: Ein
siedlungsgeschichtlicher Beitrag: Das Dorf Mesum von 1500 bis
1790. W. Rauß/F. Greiwe: Rückblick auf drei und mehr
Jahrhunderte: Häuser und Familien in Mesum. F. Greiwe: Wie die
Häuser ihre Nummern bekamen. L. Meier: Kunst an Schulgebäuden
der Stadt Rheine.

Torhaus aktuell.Vierteljahreszeitschrift des Stadtheimatbund
Münster e. V. und seiner 35 Mitgliedsvereine mit
Veranstaltungsterminen und Berichten. Hrsg.: Stadtheimatbund
Münster e. V., Neutor 2, 48143 Münster unter Mitarbeit v. Ruth
Betz u. a.. Tel.: 0251/98113978, Fax: 0251/98113678, Email:
info at stadtheimatbund-muenster.de 3/2010. R. Betz: Martinischule
Münster 1785 - 2010. 225 Jahre Elementarschule. R. Schmieding:
Nachruf auf Bruno Bücker (1926 - 2010).

Auf Klei und Sand. Hrsg.: Heimatverein Wadersloh e. V., Red.:
Hans-Josef Kellner, Postf. 11 49, 59321 Wadersloh 6/2010. * Und
immer wieder geht die Sonne auf - Biographische Erzählungen von
Hilde Brockbals, geb. Fasse. * Die Zettelaffäre am 28.
September 1945 (Norbert Fasse). * Überwachung - die Peitsche
der NS-Diktatur. * ? Zu Ehren der heiligen Margaretha?. M.
Fleiter: Zur Geschichte der Darstellungen der Hl. Margareta in
der Wadersloher Pfarrkirche. * Am Anfang stand ein Testament,
am Ende kamen die Bagger - Gesichter eines vergangenen Hauses.
H-J. Kellner: Aus dem Nachlass von Friedrich Helmert. * Marken
- Allmenden - Gemeinheiten nach Friedrich Helmert. * Die ersten
Nachkriegssiedlungen in Wadersloh. * Aus dem Heimatverein.

Warendorfer Kiepenkerl. Forum für Kunst, Theater, Musik,
Heimat- und Denkmalpflege in Warendorf. Hrsg.: Heimatverein
Warendorf, Altstadtfreunde Warendorf, Kunstkreis Warendorf,
Kammermusikkreis Warendorf, Theater am Wall. Red.: Siegfried
Schmieder, Hansaring 31, 48231 Warendorf. 56/2010. K. G. Ring:
Garage und Pförtnerhaus der Firma Brinkhaus, Zwischen den
Emsbrücken. W. Reisner: Sechs Jahre Norbert Funken als
Vorsitzender des Heimatvereins. * Ende eines einzigartigen
Baudenkmals. Stadt und Landesdenkmalamt unterstützen Abbruch.

7. Paderborner und Corveyer Land

Aus Calenbergs vergangenen Tagen. Mitteilungsblatt und
Heimatbrief des Ortsheimatpflegers. ESC-Eigenverlag Calenberg,
Walter Strümper, Wettesinger Weg 5, 34414 Warburg, Tel.:
05641/8844, E-Mail: wstruemper at t-online.de 1/2010. * Von
Zehnten und Ländergrenzen. * Ein erfolgloser Versuch. * Der
Brunnen auf der Burg. Eine Erzählung aus dem Sagenschatz. Nach
A. Waldeyer erzählt.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und
Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn,
Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail:
GrabeW at kreis-paderborn.de 146/2010. A. Fischer: Raumskulpturen
- Skulpturen im Raum: Ein Gang durch Hageböllings Garten. A.
Pott: Das malerische Schloss Thienhausen. Treffpunkt für
Dichter und Künstler der Romantik. E. Dübbert: Geschichte
erleben in Ossendorf. Gedenkfeier zum 250. Jahrestag der
Schlacht am Heinberg. W. Hohmann: Der ?Fall Zoo-Finke?. Oder:
Die vergebliche Hoffnung auf einen Zoo in Paderborn (Teil 2).
A. Gaidt: Libori - Facetten des Paderborner Volksfestes in
Bildern. Eine Ausstellung des Stadtarchivs Paderborn. G.
Düsterhaus: Auszubildende bei der Eisenbahn und im Handwerk
früher und heute. P. Zimber/C. D. Hillebrand: Ein Warburger in
Kurpfälzischen Diensten: Justus Reuber (1542 - 1607). J. Köhne:
Die Wurzeln des Peter-Hille-Dörfchens Erwitzen. Hobbyhistoriker
dokumentieren 500 Jahre Dorfgeschichte. W. Strümper: ?Wir
wünschen, gute Bücher zu lesen?. Eine Leihbibliothek in
Warburg. G. G. Santel: ?Er hat einen größeren Pferdestall ...
erbaut?. Zur Entdeckung eines untergegangenen Marstalls in
Schloß Neuhaus. W. Stüken: Abschied vom Rathausplatz. In
Paderborns ?Neuer Mitte? ist kein Platz mehr für ein
bedeutendes Werk des Paderborner Kulturpreisträgers Josef Rikus.

8. Ruhrgebiet

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten.
Hrsg.: Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark
e.V. unter Mitwirkung des Stadtarchivs, Red.: Achim
Nöllenheidt. Klartext Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen,
Tel. 0201/86206-51. 1-2/2010. K.-P. Ellerbrock: Strukturwandel
und mentaler Wandel im 19.Jahrhundert. Krisen, Konjukturen und
die Konsolidierung des kapitalistischen Wirtschaftssystems im
Dortmunder Wirtschaftsraum zwischen Frühindustrialisierung und
Gründerkrise. K. Lauschke: Der Wandel der Arbeit im Ruhrgebiet.
J. Wassmuth: Stahlarbeiter. M. Farrenkopf: Aufkommen und
Bewältigung der Bergbau-Strukturkrise im Zeichen der Ruhrkohle
AG. K.-P. Ellerbrock: mbp - ein Pionierunternehmen der
IT-Branche. B. Dreher: Strategiewechsel für Dortmund. Frühe
Technologieorientierung in den 1980er Jahren. K. Günzel: Von
der Vision zur Realität. TechnologieZentrumDortmund - Motor im
Struktwandel. W. Materna: 30 Jahre Materna - Die Story.
Informationstechnologie aus Dortmund über die Grenzen hinaus
bekannt. J. Wassmuth: Strukturwandel Ruhr aus der Sicht eines
Fotokünstlers. A. Voßschulte: Von Westfalen in die Welt. Der
Flughafen Dortmund als Motor des regionalen Strukturwandels. G.
Rüschenbeck: Strukturwandel im Einzelhandel. T. Plesser:
Arbeitsforschung und Strukturwandel. J. Adamski: Die
Sozialforschungsstelle Dortmund und ihr Beitrag zum
Strukturwandel. A. Heese: Statt Kohle und Stahl - digital. Über
den Strukturwandel in Dortmund. E. Weber: Der Arbeitsmarkt im
Wandel. D. Kift/H. Palm: ?Das Revier will leben?.
Strukturwandel, regionale Identität und Industriekultur im
Wandel. K.-P. Ellerbrock: Kulturell initiierter Strukturwandel.
Der Umbau des Kellerhochhauses der Dortmunder Brauerei zu einem
Zentrum für Kunst und Kreativität.

Heimatbote. Vereinszeitschrift des Heimatvereins Kurl/Husen
e.V. Hrsg.: Heimatverein Kurl/Husen e.V., Bertold Neidert,
Boeselager Str. 10, 44319 Dortmund, Tel.: 0231/285361, E-Mail:
bertold.neidert at t-online.de 44/2010. * SchachtZeichen auch in
Dortmund-Kurl/Husen anlässlich der Kulturhauptstadt Ruhr 2010.
* Eine Generationengeschichte - Teil 2. Wenn du nach 1980
geboren wurdest, ist dieser Text an dich gerichtet. Vielleicht
öffnet er dir die Augen und beantwortet Fragen, deine Kindheit
betreffend. Fortsetzung aus Heimatbote Nr. 43. H. Schramm: Das
richtige Benehmen in der Familie, in der Gesellschaft und im
öffentlichen Leben. (Nie war es so wichtig wie heute!) von
Hermine Schramm. Benimmregeln um 1900. J. Stückrad: Haus Kurl
und unsere Region, - eine Zeitreise durch Geschichte und
Frühgeschichte unserer Heimat. W. Arnskötter: Kurler Dönekes.
Geschichten in Plattdeutsch und Hochdeutsch. * Erinnerungen aus
Kurl/Husen. 110 Jahre Schulen in Kurl/Husen. Fortsetzung aus
Heimatbote Nr. 43. P. Kocbeck: Die Seilbahnverbindung der
Zechen Kurl, Gneisenau und Schleswig. Eine Spurensuche.

Der Wattenscheider. Hrsg.: Heimat- und Bürgerverein
Wattenscheid e.V., An der Papenburg 30 a, 44866
Bochum-Wattenscheid, Tel./Fax: 02327/321720, E-Mail:
info at hbv-wat.de, Internet: www.hbv-wat.de 2/2010. * Das alte
Rosenviertel (der Kattenoot). * Die Wattenscheider
Heimatgeschichte: kurzgefasst. * Bald Straße ?Zur alten
Schmiede? in Wattenscheid-Sevinghausen? Plädoyer für einen
Straßennamen. ?Der Schmied von Eiberg? (Eine Sage). * In
Memoriam Carl-Friedrich Beckmann. * Wattenscheids Stolz: Der
Große Freiheitsbrief.

9. Siegerland-Wittgenstein

Freudenberg im Zeitgeschehen. Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft der
Heimatvereine und des SGV im Stadtgebiet Freudenberg, Bernd
Brandemann, Vorsitzender, Unter der Heide 11, 57258 Freudenberg,
E-Mail: Bernd at Brandemann.eu 1/2010. D. Clemens: Der Flugplatz
Hünsborn - mehr als 50 Jahre lebendige Geschichte (Teil 2). *
Der Straßenbau und seine Entwicklung. * Hermann Vomhof 1929 -
2009. Freudenbergs Alt-Bürgermeister und ARGE-Ehrenvorsitzender
gestorben. * Von Berlin bis Titiwu. C. Lutzki: Feste
Redewendungen im Flecker Platt - heute fast vergessen!?

Heimatland. Siegener Zeitung. 15.05.2010. H. Stötzel:
Lennestadt-Bilstein. Rauch über Burg Bilstein. Lodernde
Scheiterhaufen und eine brennende Festung. E. Isenberg:
Musiklehrerin mit klangvollem Namen. Marie von Zuccalmaglio als
Stiftsdame in Keppel. 22.05.2010. * Herne. Popstars des
Mittelalters. Rittter, Burgen und Intrigen / Lichtgestalten
einer finsteren Zeit. 29.05.2010. * Siegen/Olpe. Blasmusik und
Fahnenschlag. Die Schützenfest-Saison läuft auf vollen
Touren/Lange Tradition. * Siegen/Schmallenberg. Kreativer
Ideengeber. Neuer ?Kompass ist? eine Gemeinschaftsproduktion.
05.06.2010. * Großenbach. Ein Köhler als Stammvater. Mitglieder
der Familie Frank trafen sich an ihrem ?Stammhaus?. * Siegen.
Ein Dampfhammer für das Museum. Verein der Freunde und Förderer
übergab Modell. 12.06.2010. * Neunkirchen. Überschäumender
Genuss. Ausstellung über die Bierkultur im Museum des Freien
Grundes. * Bauliche Kleinode. Mühlenwanderung durch das
Wetterbachtal bei Holzhausen. 19.06.2010. * Daaden.
?Wollenzeuch-Fabrique?. Der Jurist Gerlach Wilhelm Emmerich
betrieb 1780 eine Manufaktur. * Das Erbe des Freiherrn vom
Stein. * Landschaft lesen lernen. Netzwerk für
Kulturlandschaftsführer in Südwestfalen. * Älteste Sauerländer
Pfarrei. Wormbacher Pfarrkirche St. Peter und Paul Denkmal des
Monats. * Flusspferde in NRW. 26.06.2010. * Siegen.
Schmelztiegel der Region. Themenmeile ?Heimat und Tradition? in
den malerischen Gassen der Altstadt. * Butter aufs Brot.
Themenmeile gewährt Einblicke in Brauchtumspflege. * Kostbare
?Ruine?. Burg Greifenstein hat die Plakette der Haager
Konvention erhalten. 03.07.2010. * Geisweid. Pazifistischer
Moment im Krieg. Emigrierter Lehrer fand ein unscheinbares
Zeugnis vom Widerstand gegen das Grauen. * Seltenes
Naturspektakel. Blühende Orchideen in den Gernsdorfer
Weidekämpen. 10.07.2010. * Siegen. ?Gretchen? überlebte
Tragödie. Tiertransport endete 1959 am Hauptbahnhof/Ein
Exemplar lebt in Sachsen-Anhalt.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen,
Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen,
E-Mail: heimatspiegel at t-online.de, Internet:
www.heimatvereinholzhausen.de 181/2010. D. Tröps: Riewekooche.
E. Spreckelmeyer: Förderkreis Alte Schule.

Siegerland. Blätter des Siegerländer Heimat- und
Geschichtsvereins e.V., Schriftleitung: Dr. Andreas Bingener,
Auf der Gasse 15, 57080 Siegen-Eiserfeld. 1/2010. A. Bingener:
Armenunterstützung und Gesundheitspflege im frühneuzeitlichen
Siegen. J. Friedhoff: Die Kreuzkapelle auf dem Schnabelberg bei
Crottorf. Eine Stiftung der Reichsgräfin Anna Elisabeth von
Hatzfeldt-Crottorf-Gleichen. A. Becker: Forstfrevel-Bücher aus
zwei Jahrhunderten. K. Schwarz: Hedwig Jung-Danielewicz - Ein
deutsches Leben. 1880 bis ca. 1942 (gestorben im Ghetto Minsk).
Teil 1 (1880 bis 1916). K. Stein: Der Architekt Karl Meckel
(1892 - 1970). G. Moisel: Siegerländer Familienkunde (13).
Jahresbericht 2008/2009 der Familienkundlichen
Arbeitsgemeinschaft.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.,
Eckhard Linke, Untere Bienhecke 12, 57334 Bad Laasphe, E-Mail:
eckhard.linke at wittgensteiner-heimatverein.de 2/2010. G.
Achinger: Eine ?Sonderbehandlung? bei Arfeld. Die Hinrichtung
des polnischen Zivilarbeiters Jan Zybóra. U. Lückel: Ein
Soldatendankbrief an Pfarrer Knies in Raumland aus dem Jahre
1939. A. Schäfer: Erinnerungen: Landwirtschaft im Wandel der
Zeit in Puderbach.

10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung,
Kultur- und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V.,
Schriftleitung: Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck,
Tel.: 02043/61421, E-Mail: enxing at gelsennet.de. 2/2010: K. F.
Vogtmeier: Streiflichter auf Gladbeck-Ost der 1920/30er Jahre.
M. Korn: Orchideen, Königskinder der heimischen Pflanzenwelt.
H. Enxing: ... damit wir nicht vom rechten Weg abkommen. H.
Enxing: Zweckeler Schwesternhaus weicht Wohnungen für
Behinderte. W. Schneider: Die Gestalt der Zweckeler
Zechenmauer. K. Suttmeyer u. a.: Die Gladbecker Orgellandschaft
verändert sich. M. Samen: Die Gladbecker jüdische
Kaufmannsfamilie Siegfried Röttgen. M. Korn: Lurch des Jahres
2010. Der Teichmolch. M. Samen: Verlorene Kunstwerke am St.
Barbara-Hospital. L. Bette: Gerichtlicher Lokaltermin in alter
Zeit.

II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau.
Hrsg.: Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau
e.V., Deutsches Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791
Bochum, Tel.: 0234/58770. 3/2010. J. Heckl: Gewerkschaftlicher
Bergbau im Fürstentum Minden und in der Grafschaft Ravensberg
1740 - 1827, Teil 2. M. Farrenkopf: Die Zeche Sachsen und der
Ruhrbergbau Anfang des 20. Jahrhunderts.

III. Naturkunde und Naturschutz

Natürlich. ABU-Nachrichten aus unserer Region. Hrsg.:
Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest e.
V./Biologische Station Soest, Teichstraße 19, 59505 Bad
Sassendorf-Lohne. Tel.: 02921/52830, Fax: 02921/53735, Email:
abu at abu-naturschutz.de, Internet: www.abu-naturschutz.de.
1/2010. M. Bunzel-Drüke: Zurück in die Zukunft II. Die ABU und
die Auerochsen. L. Hauswirth: Das Feuchtwiesenschutzgebiet
Stockheimer Bruch. Moderne Landwirtschaft im Niedermoor - ein
Balanceakt. O. Zimball: Neues LIFE-Projekt. Die Möhne und ihre
Aue.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 12 11:12:38 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Aug 2010 11:12:38 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Alles Helden? - Denkmaeler im Ruhrgebiet im Spiegel
der Ansichtskarte, Dortmund, 15.08.-31.10.2010
Message-ID: 4C63D726.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 11.08.2010, 14:32


AUSSTELLUNG

Alles Helden? - Denkmäler im Ruhrgebiet im Spiegel der
Ansichtskarte
Studio-Ausstellung im LWL-Industriemuseum auf Zeche Zollern

Im Kulturhauptstadtjahr steht das LWL-Industriemuseum ganz im
Zeichen von Helden. Neben der großen Schau "Helden. Von der
Sehnsucht nach dem Besonderen" in der Henrichshütte Hattingen
(bis 31.10.) gibt es Begleitausstellungen an den übrigen sieben
Museums-Orten, so auch auf Zeche Zollern. An seinem Dortmunder
Standort informiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
noch bis zum 22. August über "Helden im Zeichen von Schlägel
und Eisen". Zusätzlich präsentiert eine Studio-Ausstellung auf
der "Galerie Industriearbeit" in der Alten Werkstatt ab Sonntag
(15.8.) mehr als 250 historische Ansichtskarten zu
Helden-Denkmälern im Ruhrgebiet.

Den Schwerpunkt dieser Ausstellung bilden die Anfangsjahre des
20. Jahrhunderts, als die Ansichtskarte den Höhepunkt ihre
Beliebtheit erlebte. In mehr als 100 unterschiedlichen
Bildvarianten wurde zum Beispiel das Kaiserdenkmal auf der
Hohensyburg millionenfach in alle Welt verschickt. "Diese
Bilder warben nicht nur für die Stadt Dortmund, sondern auch
für die Kaiserherrschaft in Deutschland, die um 1900 schon
längst umstritten war und von der deutschen Sozialdemokratie in
Frage gestellt wurde", berichtet Dr. Thomas Parent,
stellvertretender Museumsdirektor, der die Schau
zusammengestellt hat.

Weitere Bildkarten publizierten Bismarcktürme, Siegessäulen und
Kriegerdenkmäler für die Gefallenen der drei
"Reichseinigungskriege" gegen Dänemark (1864), Österreich (1866)
und Frankreich (1870/71). Im Ersten Weltkrieg wurden
vielerorts hölzerne "Nagelmänner" aufgestellt: der Eiserne
Reinoldus in Dortmund, Siegfried in Mülheim, ein Schmied in
Essen und Bochum. Gegen einen Obolus durfte man Nägel in diese
Figuren einschlagen. Der Erlös kam größtenteils einer
"Nationalstiftung für die Hinterbliebenen der im Kriege
Gefallenen" zugute. In der "Heimatfront" galten auch die
Rüstungsarbeiter der Schwerindustrie als Helden. Selbst
Schulkinder wurden zu Kriegsspenden angeregt - und durften zur
Belohnung einen Nagel in das hölzerne Kriegswahrzeichen ihrer
Schule einschlagen.

Nach der Kriegsniederlage von 1918 wurden im Ruhrgebiet
besonders martialische Kriegerdenkmäler aufgestellt: Kämpfer
mit Dolch, Schwert oder Panzerfaust. Beim Kriegerdenkmal im
Bochumer Stadtpark wurden noch 1983 die beiden Soldatenfiguren
eines Nachts über den Stiefelschäften abgesägt und vornüber
gestürzt. Ihre heroische Attitüde hatte offenbar alternative
Kriegsgegner provoziert. Ein pompöses Gauehrenmal aus der
Nazizeit, das auf dem Essener Südwestfriedhof die "Gefallenen
der Bewegung" ehrte, war bereits kurz nach Kriegsende wieder
abgetragen worden.

Die Vorkämpfer der Demokratie hat man im Ruhrgebiet nur
vereinzelt durch Denkmäler geehrt. In Dortmund-Hörde wurde 1928
ein Friedrich-Ebert-Denkmal aufgestellt, bereits 1933 von den
Nazis wieder entfernt und 1985 erneut errichtet. An die Opfer
des NS-Terrors erinnert in Dortmund das Bittermark-Denkmal im
Stadtforst.

"Die Ausstellung auf Zeche Zollern will anhand der historischen
Ansichtskarten zum kritischen Nachdenken über Heldenverehrung
und Heldendenkmäler anregen", so Thomas Parent. Er bietet am
3.10.2010 um 15 eine Führung an. Am 26.10.2010 (19.30 Uhr) hält
er einen Bildvortrag mit dem Titel "Bismarck als römischer
Hauptmann, der Duisburger Siegfried und Schmied von Essen.
Nationale Heldenkulte im Ruhrgebiet".

INFO

Alles Helden? Denkmäler im Ruhrgebiet im Spiegel der
Ansichtskarte
15.8. bis 31.10.2010
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 12 11:30:50 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Aug 2010 11:30:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Unbekanntes Droste-Portraet: Neuerwerbung im
Stadtmuseum / Signiert von Erich Correns
Message-ID: 4C63DB6A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 11.08.2010, 11:03


AKTUELL

Unbekanntes Droste-Porträt
Neuerwerbung im Stadtmuseum /
Signiert von Erich Correns

Ein bisher unbekanntes Miniaturporträt der Annette von
Droste-Hülshoff ist ab sofort in der Schausammlung des
Stadtmuseums zu sehen. Die Neuerwerbung ist signiert vom Maler
Erich Correns.

Correns wurde 1821 in Köln geboren. Nach seiner Ausbildung an
der Münchener Akademie blieb er dort und machte sich als
Porträtist von Mitgliedern der oberen Gesellschaft einen Namen.
Daneben malte er auch Genrebilder, Landschaften und religiöse
Bilder.

Bei der sehr fein gemalten Miniatur der Droste handelt es sich
um eine idealisierte und in Bezug auf Kleidung und Schmuck der
Dargestellten leicht veränderte Kopie des kleinen Porträts, das
wahrscheinlich Jenny von Droste-Hülshoff um 1820 von ihrer
Schwester Annette malte. Das Bildchen könnte - so vermuten die
Wissenschaftler des Stadtmuseums - im Auftrag des ältesten
Neffen der Droste, Heinrich von Droste-Hülshoff entstanden sein,
der 1847 in München studierte und von dem es ein 1847
signiertes und datiertes lithografisches Porträt von der Hand
Erich Correns' gibt.

Eine Abbildung der Miniatur ist im Rüschhaus und im Stadtmuseum
als Postkarte erhältlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 16 10:32:00 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Aug 2010 10:32:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Archaeologie-Studierende unterwegs: Deutsche
Institute vereinfachen den Studienortwechsel
Message-ID: 4C6913A0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 13.08.2010, 09:44


AKTUELL

Archäologie-Studierende unterwegs
Deutsche Institute vereinfachen den Studienortwechsel
Prämiert: Beratung, Umzugsbeihilfe, Leistungsanerkennung

Im Archäologiestudium sollen sich die Studierenden "die Rosinen
herauspicken": Um die fachliche Breite zu studieren und das
eigene Profil zu akzentuieren, empfiehlt es sich, an
verschiedenen Orten zu studieren. Um den Studienortwechsel
einfacher zu machen, haben sich neun archäologische Institute
deutscher Universitäten zum Netzwerk PONS zusammengeschlossen,
darunter auch die RUB. Die Institute sorgen dafür, dass
Studienleistungen wechselseitig anerkannt werden, beraten
Wechselwillige und bieten Hilfe beim Umzug. PONS wird im Rahmen
der gemeinsamen Initiative "Bologna - Zukunft der Lehre" von
der Stiftung Mercator und der VolkswagenStiftung gefördert.

Geschickte Tour sorgt für sachliche Breite

Der Wechsel des Studienorts war bisher trotz flächendeckender
Bachelor- und Masterstudiengänge in der Archäologie schwierig.
Nicht nur, dass die Studiengänge verschiedene Namen hatten,
auch waren die Modulbestandteile unterschiedlich, die Zahl der
Kreditpunkte verschieden und die Anzahl der Pflichtmodule
uneinheitlich. Folglich sank die Zahl der Studienortwechsler -
"dabei führt erst eine geschickte 'Tour' durch zwei oder drei
Universitätsinstitute im Rahmen der BA- und MA-Studiengänge zur
notwendigen sachlichen Breite", sagt Prof. Dr. Johannes
Bergemann (Göttingen), Initiator des Projekts.

Beratung, Kerncurriculum und hilfreiche Webseite

PONS, ein Netzwerk, das mit neun Instituten ein Drittel aller
archäologischen Institute Deutschlands vereint, hilft mit
mehreren Maßnahmen. Es gibt ein Beratungskonzept für Kandidaten
für den Studienortwechsel und eine Internetplattform mit
Informationen über die aufnehmenden Institute, Kontaktdaten der
Ansprechpartner, einer Wohnungstauschbörse und anderen konkrete
Hilfen. Zudem haben die Institute ein Kerncurriculum des Fachs
als Schnittmenge aller beteiligten Studienordnungen sowie die
für die Institute spezifischen Spezialisierungen entwickelt. An
allen neun Instituten werden Module für ankommende Studierende
in den Vorlesungskommentaren gekennzeichnet. In der
Anfangsphase des Projekts erhalten Studienortwechsler eine
einmalige Umzugsbeihilfe in Höhe von 500 Euro.

Neun Institute sind beteiligt

An PONS beteiligt sind die neun Institute für Klassische
Archäologie in Bochum, Bonn, Freiburg, Göttingen, Heidelberg,
Leipzig, Regensburg, Rostock und Tübingen. Das Projekt gehört
zu den Gewinnern des Wettbewerbs "Bologna - Zukunft der Lehre",
der von der Volkswagenstiftung und der Stiftung Mercator
veranstaltet wurde. Die Förderungsdauer beträgt vier Jahre,
jedoch ist das Projekt langfristig darauf ausgerichtet,
dauerhaft in das Angebot der Universitäten aufgenommen zu werden.


INFO

Linda Kolla
Institut für Archäologische Wissenschaften der
Ruhr-Universität
44780 Bochum
E-Mail: pons at rub.de
URL: http://www.pons-archaeologie.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 16 10:40:44 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Aug 2010 10:40:44 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_LWL-Roemermuseum_sucht_Ferienkinder_f?=
=?utf-8?q?=C3=BCr_Theaterworkshop?=
Message-ID: 4C6915AC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.08.2010, 11:30


AKTUELL

LWL-Römermuseum sucht Ferienkinder für Theaterworkshop
Es sind noch wenige Plätze frei

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hält noch wenige
Plätze im Theaterworkshop des LWL-Römermuseums bereit. Acht-
bis zwölfjährige Ferienkinder schlüpfen vom 17. bis 20. August
in die Rollen von römischen Legionären. Sie entwickeln ihre
eigene Geschichte der Varusschlacht-Überlebenden und spielen
ihre Rückkehr ins Halterner Lager "Aliso".

Theater um Aliso
In der Varusschlacht 9 n. Chr. besiegte der Germane Arminius
drei römische Legionen. Doch einige Legionäre konnten fliehen.
Wie sie zum Lager Aliso zurückkamen und was dann noch alles
geschah - diese Geschichte wollen wir gemeinsam entwickeln und
spielen. Dabei erfahren die jungen Schauspieler eine Menge über
die Römer: Wie und was haben sie gegessen? Wie waren sie
gekleidet? Zum Schluss dürfen Eltern, Großeltern und Freunde
zuschauen und applaudieren.

Termine und Kosten:
- "Theater um Aliso" - viertägiger Theaterworkshop für 8- bis
12-Jährige, 17. bis 20. August, 9 bis 13 Uhr, Kosten: 45 Euro
inklusive Museumseintritt.


INFO

Anmeldung unter Tel.: 02364 9376-0 während der Öffnungszeiten
des Museums:

Samstag, Sonntag 10 bis 18 Uhr,
Dienstag bis Freitag 9 bis 17 Uhr

LWL-Römermuseum
Weseler Str. 100
45721 Haltern am See
URL: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 16 10:46:21 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Aug 2010 10:46:21 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_Bileams_sprechende_Eselin_im_LWL-Muse?=
=?utf-8?q?um_f=C3=BCr_Naturkunde=3A_Biblische_Geschichte_wird_lebendig=2C?=
=?utf-8?q?_Muenster=2C_ab_03=2E09=2E2010?=
Message-ID: 4C6916FD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.08.2010, 09:17


AUSSTELLUNG

Bileams sprechende Eselin im LWL-Museum für Naturkunde
Biblische Geschichte wird lebendig

Die Schlange im Garten Eden und die Tiere auf der Arche Noah
sind den meisten Menschen ein Begriff. Doch gibt es in der
Bibel noch viele weitere Erzählungen, in denen Tiere erwähnt
werden. Am 3. September startet im LWL-Museum für Naturkunde in
Münster eine Ausstellung in deren Mittelpunkt die "Tiere der
Bibel" stehen.

Auf 500 Quadratmetern werden "tierische Szenen" aus dem Buch
der Bücher nachgestellt. Ausstellungsmacher des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben sich dabei
besondere Mühe mit den weniger bekannten Geschichten gegeben.

Eine dieser Geschichte handelt von Bileams sprechender Eselin,
die sich dem Frust über die Schläge ihres Herrn nicht mit einem
"I-A" Luft macht, sondern verbal an die Gerechtigkeit
appelliert. Diese Szene stellt der Präparator Rudolf Loheide
aus dem LWL-Museum gerade für die neue Sonderausstellung nach.
Dazu wurde zunächst in vierwöchiger Arbeit die kniende Eselin
von ihm als sogenannte Dermoplastik, als "hautüberzogenes
Skulpturobjekt", angefertigt.

Das Fell des Grautieres stammt aus dem Bestand eines
Präparators aus Holland. Die Figur des Bileam wird derzeit von
der gebürtigen Münsteranerin und Figurenkünstlerin Lisa Büscher
hergestellt. In siebenmonatiger Arbeit hat die gelernte
Maskenbildnerin den detailreichen, äußerst realistischen Körper
des Bileam nachgebildet.

Die Geschichte von Bileams Eselin können Besucher vom 3.
September an ein Jahr lang dienstags bis sonntags von 9 bis 18
Uhr in der neuen Sonderausstellung des LWL-Museums für
Naturkunde erleben. Weitere Informationen unter Telefon 0251
591-05 oder http://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 16 11:03:38 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Aug 2010 11:03:38 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Fremde Impulse - Baudenkmale im Ruhrgebiet, Muenster,
ab 12.08.2010
Message-ID: 4C691B0A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.08.2010, 09:01


AUSSTELLUNG

Fremde Impulse - Baudenkmale im Ruhrgebiet
Ausstellungseröffnung in der LWL-Bürgerhalle

Dauernder Wandel und Veränderung sind besondere Merkmale des
Ruhrgebietes, das durch viele äußere Einflüsse geprägt ist.
Unter dem Titel "Fremde Impulse - Baudenkmale im Ruhrgebiet"
haben die Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und
Rheinland (LVR) eine Wanderausstellung zusammengestellt, die
zeigt, wie fremde Impulse das Gesicht der Region verändert
haben.

In der Ausstellung, die LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und
Dr. Markus Harzenetter, Leiter des LWL-Amtes für Denkmalpflege
in Westfalen am Donnerstag (12.08.) im LWL-Landeshaus in
Münster eröffnet haben, machen die Denkmalpfleger und
Industriemuseen von LWL und LVR deutlich, dass sich die Folgen
der Migration und der Verbindungen in angrenzende Regionen auch
in den vielen Baudenkmalen des Ruhrgebietes ablesen lassen. Die
Ausstellung ist Teil des gleichnamigen Projektes "Fremde
Impulse - Baudenkmale im Ruhrgebiet", zu dem mehrere Bausteine
gehören.

"Die Ausstellung zeigt den sehr bemerkenswerten Denkmalbestand
des Ruhrgebietes unter zum Teil ungewohnten Aspekten.

Das Projekt stellt anhand des historischen Baubestandes dar,
welche gesellschaftlichen Vielfalt und welcher kulturelle
Reichtum sich durch Migration, Wandel und Veränderung in
unserer Gesellschaft ergeben", sagte Kirsch bei der
Ausstellungseröffnung. Diese Ausstellung, die für drei Wochen
ein Stück der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 nach Münster bringe,
verdeutliche auch, wie wichtig die Denkmalpflege sei, weil sie
Geschichte vermittle und belege, so der LWL-Direktor weiter.

Die weiteren Standorte der Ausstellung sind der Kulturbunker in
Duisburg-Bruckhausen, das Rathaus-Forum in Castrop-Rauxel,
Schloss Horst in Gelsenkirchen, Haus Witten in Witten und das
LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen.

Kartenbox Fremde Impulse - Baudenkmale im Ruhrgebiet
Die Kartenbox "Fremde Impulse - Baudenkmale im Ruhrgebiet" ist
ein weiterer Baustein des Projektes. "Die praktische Box für
unterwegs enthält 80 Objektkarten mit Adressen, zahlreichen
Abbildungen und Kurzinformationen zu ausgewählten Baudenkmalen
mit Landkarte und Begleitheft. Sie eignet sich gut für eine
eigene Entdeckungstour zu den fremden Impulsen im gesamten
Ruhrgebiet", so Projektleiterin Dr. Barbara Seifen.

Die Box kostet 12,95 Euro und ist unter
ISBN 978-3-8157-1193-4
im Buchhandel erhältlich.

Begleitband Fremde Impulse - Baudenkmale im Ruhrgebiet

In dem Begleitband finden sich weiterführende Aufsätze zu
Themen der regionalen Denkmalpflege, zum Austausch des
Ruhrgebietes mit seinem Umland und der Welt. Aktuelle und
historische Bilder ergänzen die textlichen Informationen.

Der Begleitband umfasst 288 Seiten und zahlreiche Abbildungen,
er kostet 19,95 Euro, und ist unter
ISBN 978-3-8157-1271-9
ebenfalls im Buchhandel erhältlich.

Unter http://www.fremde-impulse.lwl.org können Interessierte
weitere Informationen rund um das Projekt abrufen. Dazu gehören
über 150 Denkmale und zahlreiche Impulse angefangen bei den
Römern über den Merkantilismus, die Franzosen und Preußen bis
hin zu den Migrationen der letzten Jahrzehnte.

Hintergrund
Fremde Impulse haben das heutige Ruhrgebiet immer wieder neu
bereichert, aber auch umgekehrt haben von hier aus Impulse
ihren Weg in die "Fremde" genommen. In dieser Region sind auch
vor der Entwicklung der Schwerindustrie schon tief greifende
und den jeweiligen Zeitgenossen meist bedrohlich erscheinende
Umbrüche erfolgt. "Solche Wechselwirkungen sind an vielen der
rund 10.000 Baudenkmalen der Region ablesbar.

Doch wer ist schon in der Lage, sie ohne 'Übersetzer' zu lesen?
Anhand ausgewählter Denkmale zeigt das Projekt die seit
Jahrhunderten bestehenden Bezüge und Einflüsse zwischen dem
Ruhrgebiet, seinen benachbarten Regionen und der Welt auf.
Migration und Austausch, Wandel und Umbrüche waren gerade im
heutigen Ruhrgebiet schon immer wesentliche Teile der
Geschichte, sie sind notwendig, gehören dazu - und bieten viele
Chancen für Neues", so Seifen.


INFO

LWL-Landeshaus Münster
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 16 11:10:51 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Aug 2010 11:10:51 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Dreimillionster_Besucher_im_Planetari?=
=?utf-8?q?um_Muenster_begrue=C3=9Ft?=
Message-ID: 4C691CBB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.08.2010, 15:10


AKTUELL

Dreimillionster Besucher im Planetarium Münster begrüßt

Es ist schneller gekommen, als erwartet. Rechnete das
Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde aufgrund seiner
Bauphase und der damit verbundenen Schließzeit im Frühjahr doch
erst später damit: Der dreimillionste Besucher hat am
Donnerstag (12.8.) das Planetarium des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) besucht.

Für Jubiläumsgast Alois Brüggemann (77 Jahre) war das eine
große Überraschung. Gemeinsam mit dem Heimatverein Ense Bremen
(Kreis Soest) besuchte der pensionierte Kraftfahrer heute das
Museum zum ersten Mal und war zusammen mit seiner
Lebensgefährtin Agathe Horsthemke (71) schon sehr gespannt, den
Sternenhimmel mit Sternschnuppen im Planetarium betrachten zu
können. Auf Alois Brüggemann wartete ein besonderer Preis im
Wert von über 1000,- Euro: Das Planetarium lädt Alois
Brüggemann ein zu einem Termin seiner Wahl 255 Freunde
mitzubringen und eine exklusive Sondervorführung der neuen Show
"Faszination Weltall" im klimatisierten Sternensaal zu sehen.

Das Planetarium wurde 1981 eröffnet. Die Kuppel hat einen
Durchmesser von 20 Metern und über 260 Sitzplätze. Damit zählt
der Sternensaal, der mitten im LWL-Museum liegt, zu den acht
Großplanetarien, die es heute in Deutschland gibt. Auch heute
noch ist das Museum das einzige in Deutschland, das unter
seinem Dach gleichzeitig auch über ein Großplanetarium verfügt.

Weltweit einmalig ist die digitale Bildauflösung des neuen
Fulldome-Systems, weshalb sich das Planetarium in Münster nun
als das "schärfste Planetarium der Welt" bezeichnen darf. Das
Planetarium zählt heute zu den besucherstärksten in Deutschland.

"Das Jahr hat für uns trotz Schließung des Hauses für sechs
Wochen stark angefangen und daher dürfen wir schon heute den
dreimillionsten Besucher willkommen heißen", sagte LWL-Direktor
Dr. Wolfgang Kirsch. "Unser Ziel ist es, das Planetarium
weiterhin als einen außerschulischen Lernort zu etablieren, der
die Geschichte unseres Universums mit Moderne und Innovation
vereint. Touristen, Schulklassen, Kinder, Familien und
Sternenfans sprechen wir gleichermaßen mit unterschiedlichen
Shows, ungewöhnlichen Angeboten wie Lesungen unterm
Sternenhimmel und großartigen Events an", so Museumsdirektor
Dr. Alfred Hendricks.

Die Besucherstatistik der vergangenen Jahre ist positiv: In den
ersten sechs Wochen nach der Eröffnung nahmen rund 18.000
Menschen an den Programmen im Planetarium teil. Der
einmillionste Besucher des Planetariums konnte bereits 1989
begrüßt werden. Bis zum Jahresende 2009 waren es 2,9 Millionen
Besucher.

Hintergrund
Die Geschichte des Planetariums in Münster begann 1965, als der
LWL beschloss, einen Neubau für das Naturkundemuseum zu
errichten und ein Planetarium ins Museumsgebäude aufzunehmen.
Die damalige Idee der Museumsleitung, ein Großplanetarium in
das Naturkundemuseum einzubinden, war in Deutschland neu und
ist bis heute einmalig.

Der LWL trat mit der Bitte um Finanzierung des Planetariums in
seinem Museumsneubau an die Stadt Münster heran. Das Konzept
überzeugte die Politiker der Stadt. Sie finanzierte den Bau des
Planetariums vollständig und stellte außerdem eine einmalige
Summe für die Betriebskosten bereit, alles zusammen 8,5
Millionen DM. Das Planetarium ging in das Eigentum des LWL über.

Im Januar 1981 lieferte die Firma Zeiss aus Oberkochen das
Herzstück des Planetariums, den Sternenprojektor. Dieses
"Modell V" genannte Gerät ist rund fünf Meter lang und
hantelförmig. Es wurde von einem Regiepult aus bedient, auf dem
über 100 Schalter und Signaleinrichtungen bedient werden
konnten. Die gesamte mechanische und optische Steuerung
erfolgte in jeder einzelnen Vorführung manuell. Dieser
Sternenprojektor wurde ergänzt durch mehrere Diaprojektoren,
mit denen Vorgänge im Weltall anschaulich dargestellt werden
konnten.

Am 13. November 1981 wurde das Planetarium im Neubau des
Museums eröffnet. Obwohl die übrige Ausstellungsfläche noch
Baustelle war, nahm die Öffentlichkeit das Planetarium sofort
gut an. Auch technisch wurde das Planetarium weiterentwickelt:
Weitere Dia- und Videoprojektoren wurden nach und nach
installiert.

Nach 17 Betriebsjahren erfolgte 1998 ein Wechsel des zentralen
Planetariumsprojektors. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten etwa
zwei Millionen Menschen das Planetarium besucht. Der
hantelförmige alte Sternenprojektor wurde ausgebaut, er ist
heute im Eingangsbereich des Planetarium zu besichtigen.
Stattdessen wurde im Planetarium der neue Sternenprojektor
"Universarium Modell VIII" der Firma Carl Zeiss Jena GmbH
installiert.

Dieses Gerät besteht aus einer zentralen Kugel zur Projektion
der Fixsterne, dem so genannten Starball, und acht daneben
stehenden Projektoren für die Planeten des Sonnensystems. Durch
Einsatz von Glasfaseroptik sind diese neuen Projektoren
wesentlich lichtstärker und liefern eine viel naturgetreuere
Nachbildung des Sternenhimmels als es vorher möglich war.
Anders als bisher kann der neue Projektor nicht nur manuell,
sondern auch durch einen Computer gesteuert werden. Im Zuge der
Umbauten wurde außerdem eine Laser-Anlage zur Unterstützung der
visuellen Erklärungen eingebaut.

Im Mai diesen Jahres eröffnete das Planetarium nach
sechswöchiger Modernisierung des gesamten Planetariums mit
einer neuen "Fulldome-Projektionsanlage" und dem etablierten,
aber neu angepassten Sternenprojektor. Die alten Diaprojektoren
wurden durch ein System hochauflösender Videoprojektoren, die
sogenannte Fulldome-Technik, ersetzt. Die neuen Projektoren
werfen ein riesiges, den Besucher umgebendes Computerbild an
den Planetariumshimmel. Dabei erreichen sie eine in
europäischen Planetarien bisher unbekannte Bildauflösung von 35
Megapixeln. Hendricks:

"Im Sternensaal in Münster kann man ab jetzt die schärfsten
digitalen Himmelsbilder der Welt sehen." Die sechs neuen
Projektoren fallen sofort auf, denn sie sind in großen, dunklen
Kästen an vier Stellen im Besucherbereich jeweils in den
hinteren Reihen des Raumes aufgestellt. Einige Sitzplätze
fielen weg, um Platz für die neuen Geräte zu schaffen. Weitere
fühlbare Neuerung für die Besucher: Die dreh- und kippbaren
Stühle wurden komplett überarbeitet. Neben der bequemen,
verbesserten Polsterung gibt es jetzt Kopfstützen.

Die Angebote des Planetariums umfassen allgemeine Programme,
die sich an alle Besucher richten, Kinderprogramme für Familien
mit kleinen Kindern, und Auswahlprogramme, die insbesondere von
den Schulklassen wahrgenommen werden. Darüber hinaus bietet das
Planetarium die Lesungsreihe "Lesungen unterm Sternenhimmel"
sowohl für Erwachsene als auch für Familien und Kinder sowie
Sondervorträge und Events zu interessanten und aktuellen
astronomischen Themen.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Straße 285
48161 Münster

Eintritt:
Erwachsene 5,50 Euro, Kinder 3,00 Euro, Familien 13,00 Euro
Öffnungszeiten:
Dienstags bis sonntags, wechselnde Veranstaltungszeiten

Weitere Informationen unter:
URL: http://www.lwl-planetarium-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 17 10:32:12 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Aug 2010 10:32:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] AOK sichert in Kooperation mit dem
LWL-Archivamt historisches Schriftgut im Stadtarchiv Muenster
Message-ID: 4C6A652C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 16.08.2010, 10:24


AKTUELL

"Ein Schatz, der gehoben werden will"
AOK sichert in Kooperation mit dem LWL-Archivamt historisches
Schriftgut im Stadtarchiv Münster

"Mit diesem Bestand haben wir historisches Material übernehmen
können, das für die Erforschung der Sozial- und
Wirtschaftsgeschichte Münsters von sehr hohem Wert ist. Ein
Archivschatz, der gehoben werden will." Dr. Hannes Lambacher,
Leiter des Stadtarchivs Münster, weiß den jüngsten Neuzugang
für sein Haus zu schätzen. Jetzt überreichte er dem Leiter
Büroservice der AOK Regionaldirektion
Münster/Coesfeld/Warendorf, Gerd Wehner, den Vertrag, der das
Depot mit umfangreichen AOK-Akten besiegelt.

4,5 laufende Meter Protokollbücher der Selbstverwaltungsgremien,
Unterlagen zu den Sozialwahlen, Satzungen, Haushaltspläne,
Rechnungsunterlagen und Geschäftsberichte aus den Jahren 1913
bis 1995 umfasst der neue Bestand für das Stadtarchiv. Die 177
Archiveinheiten geben Schwarz auf Weiß Auskunft über die
Organisation der Krankenversicherung, die Ausgestaltung
sozialer Sicherheit bei der Leistungsentwicklung sowie die
demokratische Mitbestimmung der Versicherten und Arbeitgeber.
Und lassen so zum Beispiel Rückschlüsse auf die
öffentlich-rechtliche Daseinsvorsorge im Krankheitsfall zu. Die
flächendeckende Archivierung des Schriftgutes ehemaliger
Allgemeiner Ortskrankenkassen in Westfalen-Lippe bietet auch
aussagekräftiges Material für vergleichende Untersuchungen.

Die Weichen für die Archivierung der Unterlagen aus den
Regionaldirektionen des Krankenversicherers wurden mit der
Kooperation zwischen der AOK Westfalen-Lippe, den
Kommunalarchiven und dem LWL-Archivamt für Westfalen gestellt.
Das Archivamt des Landschaftsverbandes bewertete vorhandenes
Schriftgut in den Geschäftsstellen der Krankenkasse und
bereitete es fachlich für die Übergabe in die Kommunalarchive
auf.

Von dieser Zusammenarbeit profitierte jetzt auch das
Stadtarchiv Münster. So bedankte sich Dr. Lambacher bei
Hans-Jürgen Höötmann (LWL-Archivamt) für die fruchtbare
Kooperation und den guten Service: "Schließlich konnten wir
einen hervorragend erschlossenen und konservatorisch
aufgearbeiteten Bestand übernehmen - das ist erfreulich und hat
es bisher so noch nicht gegeben."

Zur Vorgeschichte: Die Allgemeinen Ortskrankenkassen in
Westfalen-Lippe wurden mit Inkrafttreten des Bismarckschen
Krankenversicherungsgesetzes 1884 auf der Ebene der Gemeinden
gegründet. Im Laufe der Zeit passten sie sich in ihrer Struktur
dem Verwaltungszuschnitt der heutigem Stadt- und Landkreise an.
Die einzelnen Kassen waren bis zu ihrer Fusion zur AOK
Westfalen-Lippe im Jahr 1994 rechtlich eigenständig. Mit der
Umstrukturierung nun ergab sich der Wunsch, das historische
Schriftgut der ehemals selbstständigen Kassen zu sichern und
der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 17 11:36:42 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Aug 2010 11:36:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Nicht von Pappe! Herkules-Taten leicht gemacht, Witten,
20.08.2010
Message-ID: 4C6A744A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.08.2010, 13:00


AKTUELL

Nicht von Pappe! Herkules-Taten leicht gemacht
Ferienaktion im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Herkules, Held der Antike und Namensgeber des ersten
Tiefbauschachtes der Zeche Nachtigall, steht im Mittelpunkt der
aktuellen Sonderausstellung im Wittener LWL-Industriemuseum.
Dass der Kraftprotz auch zur Kreativität anregen kann, erfahren
Kinder bei der Ferienaktion "Nicht von Pappe! - Herkules-Taten
leicht gemacht" am Freitag, 20. August. Von 10 bis 15 Uhr lädt
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) junge Künstler
zwischen acht und zwölf Jahren ein, unter der Leitung der
Bildhauerin Christina Clasen mit Pappmaché, Farbe und
Wachsmalkreide die Taten des Herkules auf Säulen zu bannen.

Die Kosten betragen inkl. Material und Museumseintritt 10 Euro.
Verpflegung ist selbst mitzubringen. Um passende Kleidung wird
gebeten.

Anmeldung erforderlich unter Telefon: 02302 93664-10.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.: 02302 93664-0
E-Mail: zeche-nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 18 11:02:02 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Aug 2010 11:02:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Hebewerksfete im LWL-Industriemuseum: Schiffsfahrten,
Zirkus, Kunsthandwerk und mehr, Waltrop, 05.09.2010
Message-ID: 4C6BBDAA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.08.2010, 09:00


AKTUELL

Hebewerksfete im LWL-Industriemuseum
Schiffsfahrten, Zirkus, Kunsthandwerk und mehr

Vom historischen Dampfer über eine alte Barkasse und ein
Feuerlöschboot bis zum Fahrgastschiff - alles, was schwimmen
kann, schickt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
Sonntag, 5. September, in seinem Industriemuseum auf Tour. Denn
an diesem Tag steigt in Waltrop wieder die traditionelle
Hebewerksfete. Museumsleiter Herbert Niewerth und sein Team
haben einen Tag voll mit Musik, Zirkus, Figurentheater,
Führungen, Museumspädagogik, Kunsthandwerk und natürlich
Schiffsrundfahrten organisiert. Das Fest dauert von 10 bis 18
Uhr. Der Eintritt ist frei.

Vom unteren Vorhafen des Hebewerks legt das Fahrgastschiff
"Henrichenburg" zu halbstündigen Rundfahrten in Richtung
Münsterland ab. Vom oberen Vorhafen (Oberwasser) starten der
kohlegefeuerte Dampfer "Cerberus" (historisches Polizei- und
Feuerlöschboot von 1930), die historische Dieselbarkasse
"Herbert" (1923) und das Rettungsboot der DLRG-Ortsgruppe
Waltrop. Die Boote der Wasserschutzpolizei Datteln und das
Feuerlöschboot der Dortmunder Feuerwehr können besichtigt
werden. Die Schiffstouren sind kostenpflichtig.

Am Unterwasser lockt neben den Museumsführungen (11, 12.30, 14,
15.30, 16.30 Uhr) der Kunsthandwerkermarkt die Besucher an.
Hier können an vielen Ständen Keramik, Tiffany, Schmuck,
Lederwaren, Floristik, Eisenartikel, Glasartikel,
Holzbildhauerarbeiten und Gartenobjekte bestaunt und erstanden
werden. Am Oberwasser lockt das Duo Flitsch & Quetsch von 16.45
bis 17.45 Uhr mit einer unterhaltsamen Mischung aus Musik,
Parodie und Satire.

Die Museumspädagogik lädt ein zum Malen, Basteln und Spielen
rund um das Thema Wasser. Die Stadt Waltrop steuert Spielgeräte
zum Austoben bei. Ein Imker stellt das Leben eines Bienenvolks
vor und zeigt, wie man Honig gewinnt. Ein Filzworkshop (10 bis
18 Uhr) ergänzt das kreative Angebot. Besucher können außerdem
auf einem Büchermarkt stöbern und sich anschließend im Café
stärken. Der Erlös von Bücher-, Kaffee- und Kuchenverkauf geht
an das Cafe Hübsch in Datteln - eine Beratungsstelle für
Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

Im Laderaum des Frachtschiffes "Ostara" bietet das "Atelier
Regenbogen" Accessoires, Bilder, Kleinmöbel, Skulpturen und
andere Objekte an, die ihm Rahmen der Projektarbeit des
Caritasverbandes mit Aussiedlern, Flüchtlingen und Bürgern in
Not entstanden. Gleich zweimal bittet der "Zirkus Liberta"
(12.15 Uhr und 16 Uhr) in die Manege. Dieser laut Guinness-Buch
der Rekorde "kleinste Zirkus der Welt" zieht seine Besucher mit
fantastischen und aberwitzigen Tricks in den Bann, die
Zirkusdirektor Dieter Schetz seinen mehr als 50 Tieren
beigebracht hat, darunter Katzen, Hühner, Mäuse, Schweine und
Pinguine.

In der "Werkstatt Figurentheater" (13.30. bis 15 Uhr) können
Kinder mit alltäglichen Materialien ihre eigenen Figuren
entwerfen. Das "Theater Firlefanz" (11 und 16 Uhr) präsentiert
die altbekannte und noch immer aktuelle Aufführung von "Hase
und Igel"- ein Mitspielstück mit zwei Spielern und ihren
Marionetten.

Im Hafengebäude am Oberwasser ist die derzeitige
Sonderausstellung "Industriepionier unter drei Kaisern: Der
Schiffbauingenieur Rudolph Haack (1833 bis 1909) - ein Held der
Technik?" zu sehen.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger stellt
den Seenotrettungsdienst vor, die Tallship-Friends informieren
über das Segeln.

Während des gesamten Museumsfestes sammelt der Verein "Freunde
und Förderer des Neuen Schiffshebewerks aus dem Jahr 1962" an
seinem Stand Unterschriften gegen die Stilllegung und
informiert über die Geschichte des Neuen Hebewerks.


INFO

LWL-Industriemuseum
- Schiffshebewerk Henrichenburg -
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 19 11:08:11 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Aug 2010 11:08:11 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Verdraengung,
Aufarbeitung und "normalisierter" Umgang mit der NS-Vergangenheit,
Hattingen, 21.-26.11.2010
Message-ID: 4C6D109B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 17.08.2010, 09:48
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


SEMINAR

Verdrängung, Aufarbeitung und "normalisierter" Umgang mit der
NS-Vergangenheit:

Darf man heute über Hitler lachen? (Mit Besuch der Gedenkstätte
"Steinwache" in Dortmund)

21. bis 26. November 2010


Von nichts gewusst zu haben oder von Hitler "verführt" worden
zu sein - das gehörte nachdem Zweiten Weltkrieg lange zum
Selbstbild der Deutschen, wenn sie von den Nachgeborenen nach
dem "III. Reich" gefragt wurden. Eine intensive
Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem
Holocaust, die auch breite Bevölkerungskreise erreichte, setzte
erst mit großem zeitlichen Abstand zu Krieg und Massenmord ein.

Davon zeugen unzählige Publikationen, TV-Dokumentationen,
Ausstellungen und Spielfilme. Manche verspüren inzwischen
jedoch eine gewisse "Übersättigung" und es kommt zu
Abwehrreaktionen. Andere wiederum machen Hitler zur
lächerlichen Comic- oder Filmfigur. Zeigen sich darin erneut
Verdrängung bzw. Verharmlosung von NS-Geschichte oder
ein"normalisierter" Umgang damit?

Das Seminar wird auf die Verbrechen des Nationalsozialismus
zurückblicken, Erinnerungspolitik in der Bundesrepublik und der
DDR, gesellschaftliches Beschweigen, aber auch
Geschichtsinitiativen in den Jahrzehnten nach 1945 genauer
betrachten und schließlich die Gegenwart dieser Vergangenheit
im vereinten Deutschland diskutieren.

Historisch und politisch Interessierte sind herzlich eingeladen.


INFO

Kostenbeitrag:
130 Euro; für Nichtgewerkschaftsmitglieder 280 Euro;
Ermäßigung bei einem Einkommen unter 875 Euro
Leitung: Dr. Heidi Behrens und Marco Langfeldt

Programm unter
URL:
http://www.forum-politische-bildung.de/sites/forum-politische-bildung.de/dateien/seminardocs/Themenplan-310093028.pdf


Anmeldung über die Browserleiste und Eingabe:
URL: http://www.forum-politische-bildung.de/VNS
oder unter dem Stichwort "VNS" an bildungsurlaub at dgb-bildungswerk.de


DGB Bildungswerk e.V. - Forum Politische Bildung
Am Homberg 46-50
45529 Hattingen
Tel.: 02324 508444





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 19 11:18:43 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Aug 2010 11:18:43 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Die Geschichte einer juedischen Maedchenschule und
ihrer Herforder Schuelerinnen, Herford, 11.09.2010-28.01.2011
Message-ID: 4C6D1313.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 18.08.2010, 10:10


AUSSTELLUNG

"Wir lebten in einer Oase des Friedens ..."

Die Geschichte einer jüdischen Mädchenschule und ihrer
Herforder Schülerinnen
Vom 11. September 2010 bis 28. Januar 2011 in der Gedenkstätte
Zellentrakt im Herforder Rathaus


Die multimediale Ausstellung dokumentiert die Geschichte einer
jüdischen Mädchenschule in den Jahren zwischen 1926 und 1938.
Diese vom jüdischen Frauenbund Wolfratshausen (Bayern)
gegründete Hauswirtschaftsschule war eine besondere Schule in
einer besonderen Zeit. Ursprünglich sollten hier Mädchen lernen,
einen jüdischen Haushalt nach rituellen Regeln zu führen, und
sich auf weiterführende wirtschaftliche, soziale und
pädagogische Berufe vorbereiten.

Während der NS-Zeit entwickelte sich die Schule dann zu einem
Zufluchtsort. Junge Frauen aus dem gesamten Deutschen Reich
kamen hierher, um sich vor Anfeindung und Ausgrenzung zu
schützen. oder sich auf ihre Auswanderung vorzubereiten. Die
landwirtschaftliche Ausbildung, die in Wolfratshausen einen
besonderen Stellenwert einnahm, wurde später für viele
Schülerinnen geradezu überlebensnotwendig, bildete sie doch
eine der Voraussetzungen für ein Visum ins rettende Ausland. Am
9./10. November 1938 wurden in der Reichspogromnacht alle
Schülerinnen und Lehrerinnen gewaltsam vertrieben. Die Schule
wurde geschlossen.

DIE AUSSTELLUNG

Die Ausstellung thematisiert das Schicksal jüdischer Familien
in der NS-Diktatur aus der besonderen Sicht der Frauen und
Kinder. Im Zentrum stehen dabei die Erinnerungen ehemaliger
Schülerinnen, die in Israel, USA, England und Kanada mit der
Kamera aufgezeichnet wurden. Ihre Lebenswege und Geschichten
vermitteln einen bewegenden, sehr persönlichen Eindruck von der
damaligen Zeit.

Erinnert wird aber auch an all die Schülerinnen, die von den
Nazis ermordet wurden. Seit Sommer 2002 erforscht ein
ehrenamtliches Team des Historischen Vereins Wolfratshausen
unter der Leitung der Historikerin Dr. Sybille Krafft und der
evangelischen Pfarrerin Kirsten Jörgensen die Geschichte der
Schule und hat dazu die letzten noch lebenden Schülerinnen
interviewt. Das Projekt wurde im April 2008 mit dem
renommierten Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung
ausgezeichnet.

DIE HERFORDER SCHÜLERINNEN

Auch aus Herford schickten jüdische Familien ihre Kinder nach
Wolfratshausen: Ruth und Inge Obermeier, Ruth Goldmann und
Gisela Ruben besuchten die Schule in den Jahren 1929 bis 1936
jeweils für ein Jahr. Ihre Schicksale und die Schulische
Situation für jüdische Kinder und Jugendliche nach 1933 werden
in der Herforder Ausstellung präsentiert.

Ruth Lilli Goldmann wurde als Tochter des Herforder Rabbiners
Siegmund Goldmann und seiner Frau Else 1912 in Herford geboren.
Ruth besuchte bis 1929 die Höhere Töchterschule (das heutige
Königin-Mathilde-Gymnasium) in Herford, 1930 bis 1931 die
Schule in Wolfratshausen und ab 1931 das
Kindergärtnerinnenseminar am Froebel-Seminar in Berlin. Bis
1939 arbeitete sie als Kindergärtnerin im Raum Berlin und
kehrte danach wieder nach Herford zu ihrer Mutter zurück. Der
Vater war am 30. Januar 1935 in Herford verstorben. Zusammen
mit ihrer Mutter wurde sie am 28. März 1942 zum "Arbeitseinsatz
Ost" nach Warschau deportiert. Ruth starb im Alter von 31
Jahren 1943 in Riga, Lettland.

Ruth Obermeier wurde 1912 als Tochter des Fabrikanten Adolf
Obermeier und seiner Frau Elsa in Herford geboren. Sie lebte
mit ihrer Familie in der Villa Lübbertorwall 18 in Herford.
Ruth besuchte in den Jahren 1929 bis 1930 die jüdische
Haushaltungsschule in Wolfratshausen, lebte danach wieder in
Herford und schloss 1933 ein Examen als staatlich geprüfte
Diätassistentin ab.

Sie erhielt nach der NSDAP-Machtübernahme keine Anstellung.
1936 heiratete sie und emigrierte nach Holland. Sie und von ihr
getrennt ihre beiden Kinder tauchten 1942 in Holland unter.
Ruths Vater starb im April 1942 in Herford, ihre Mutter wurde
im Juli 1942 aus Herford nach Theresienstadt deportiert und
starb am 31. Juli 1942. Ruth überlebte im Versteck. Nach
Zusammenführung mit ihren Kindern 1945 kehrte Ruth im Oktober
1947 nach Herford zurück. Wegen ihrer verfolgungsbedingten
körperlichen und seelischen Schäden war sie in ständiger
Behandlung. Ruth Obermeier verstarb 1960 bei einem Aufenthalt
in den Niederlanden.

Inge Obermeier - die jüngere Schwester von Ruth - wurde 1920 in
Hannover geboren. Inge besuchte ab 1930 das Herforder
Oberlyzeum (das heutige Königin-Mathilde-Gymnasium) und verließ
die Schule 1936 wegen rassistischen Anfeindungen. Inge besuchte
danach die jüdische Haushaltungsschule in Wolfratshausen und
eine jüdische Handelschule in Berlin.

Inge gelang es, am 4. Mai 1939 zunächst nach England zu
flüchten. Am 15. Januar 1941 konnte sie in die U.S.A.
auswandern. Inges Vater starb im April 1942 in Herford, ihre
Mutter wurde im Juli 1942 aus Herford nach Theresienstadt
deportiert und starb am 31. Juli 1942. Sie ist die einzige noch
lebende Augenzeugin unter den Herforderinnen in Wolfratshausen.
Über ihren Aufenthalt in Wolfratshausen berichtete sie 2010 in
einem Interview, das in der Ausstellung zu hören sein wird.

Gisela Ruben wurde 1921 als Tochter des Fabrikanten Hugo Ruben
und seiner Frau Erna in Herford geboren. Sie lebte mit der
Familie in einer Villa an der Goebenstraße nahe beim
elterlichen Betrieb, Herrenkleiderfabrik A(braham) Ruben in der
Luisenstraße. Gisela besuchte bis 1937 die Höhere Töchterschule
(das heutige Königin-Mathilde-Gymnasium) und schloss diese mit
dem 1jährigen (der Mittleren Reife) ab. 1937 bis 1938 war sie
in Wolfratshausen und begann danach eine Schneiderlehre in
Frankfurt/Main. Sie emigrierte am 2. März 1939 mit einem
Kindertransport nach Holland und ging im Dezember 1939 weiter
in die U.S.A., wohin auch ihre Eltern und ihr Bruder Herbert
sich retten konnten. Sie ist dort verstorben.

Neben den Portraits der Herforder Schülerinnen in
Wolfratshausen wird auch über die schulische Situation der
Herforder jüdischen Kinder und Jugendliche nach 1933 informiert.

Die Ausstellung für Herford wird gefördert durch die Stiftung
der Sparkasse Herford, die Stiftung Zukunft im Wittekindland
des Kreises Herford und die GEW Herford Stadt und Kreis.

Die Ausstellung ist Samstag von 14 - 16 Uhr und nach
Vereinbarung für Schulklassen und Gruppen geöffnet.

In der Ausstellung sind das Begleitbuch und umfangreiche
pädagogische Materialien erhältlich. Informationen auch unter
www.zellentrakt.de.


INFO

Kontakt:
Gedenkstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford
Tel.: 05221/189257
Fax: 05221/132213
E-Mail: info at zellentrakt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 19 11:27:42 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Aug 2010 11:27:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Alltagsleben in und um das LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover entdecken, Bochum, 21.08.2010
Message-ID: 4C6D152E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 19.08.2010, 08:46


AKTUELL

Kohle, Koks, Konsumanstalt
Alltagsleben in und um das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
entdecken

Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches
Land erstreckte? Woher kommt der Begriff Malakowturm? Wie
entstanden die großen Werksiedlungen um die Zechengelände in
Bochum? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 21.August,
um 15 Uhr zu einer Führung in sein Industriemuseum Zeche
Hannover nach Bochum ein.

Die Besucher bewegen sich auf den Spuren der Industrialisierung
Hordels. Durch den Bau der Zeche hat sich die unmittelbare
Umgebung verändert: Durch den steigenden Bedarf an
Arbeitskräften wurden Arbeiter aus immer größerer Entfernung
angeworben. Um die Arbeiter und ihre Familien beständig zu
binden, entstanden Schulen, Kindergärten und Kirchen mit
finanziellen Mitteln der Firma Krupp, dem Eigentümer der Zeche.

Die Schachtanlage selber breitete sich aus, neue Verkehrswege
entstanden um die Anlage herum mit Anschluss an überregionale
Netze. Zeche und Siedlungen brauchten Energie und die
Wasserver- und -entsorgung musste geregelt werden. Halden und
Bergsenkungen veränderten das Bild der Landschaft entscheidend.


INFO

Die Führung bietet Einblicke in die Veränderungen dieser Zeit
und zeigt, wie sehr die Entwicklungen auch noch unser heutiges
Stadtbild prägen.

Geschichtstour: Kohle, Koks, Konsumanstalt
Sa, 21.8.2010, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100-874
E-Mail: zeche-hannover at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 19 11:31:09 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Aug 2010 11:31:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kaminabend auf der Henrichshuette, Hattingen,
20.08.2010
Message-ID: 4C6D15FD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 18.08.2010, 12:36


AKTUELL

Kaminabend auf der Henrichshütte
Konzert der "Wohnraumhelden" im LWL-Industriemuseum

In einem gemütlichen Wohnzimmer mit Tapetenwand und Kamin
klingenden Liedern über Liebe, Arbeit und das bessere
Verständnis für das männliche Geschlecht lauschen - das können
Besucher einen Abend lang auch im LWL-Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen tun. Am Freitag, 20. August, um 20 Uhr
lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zu einem
Konzert der "Wohnraumhelden" ein, die auf einer entsprechend
umdekorierten Bühne deutschen Rock und Pop auf ungewöhnliche
Weise präsentieren.

Die zweiköpfige Band aus Hannover, bestehend aus C-Punkt Stein
Schneider, Gitarrist von "Fury In The Slaughterhouse", und
B-Mann Mayor, greift neben Stromgitarre und Keyboard
zwischendurch auch aufs "Kinderschlagzeug" zurück und lädt
Konzertgäste gern auf ihre Bühne ein. Doch trotz der
gelegentlichen Comedy-Einlagen steht beim Konzert der
"Wohnraumhelden" immer die Musik im Vordergrund und das
Versprechen, dass jeder ihrer Songs ein Ohrwurm ist, eingängig
und unverwechselbar.

Das Konzert der "Wohnraumhelden" ist eine der zahlreichen
Begleitveranstaltungen zur Ausstellung "Helden. Von der
Sehnsucht nach dem Besonderen", die der LWL vom 12. März bis
31. Oktober in seinem Hattinger Industriemuseum zeigt.


INFO

Eintritt: 10 Euro, Kartenvorverkauf im LWL-Industriemuseum,
Reservierungen unter Tel. 02324 9247-140

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 19 11:45:28 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Aug 2010 11:45:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der Weg in die Tiefe: Themenfuehrung
im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Witten, 22.08.2010
Message-ID: 4C6D1958.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 18.08.2010, 12:30


AKTUELL

Der Weg in die Tiefe
Themenführung im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Was ist ein westfälischer Wetterfrosch? Wozu benötigt man einen
Wetterofen? Wann arbeiteten Grubenpferde auf Zeche Nachtigall?
Antworten auf diese Fragen erhalten Besucher des
LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall am Sonntag, 22. August.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt Interessierte
um 14.30 Uhr zu einer Führung durch die Dauerausstellung "Der
Weg in die Tiefe" in sein Wittener Industriemuseum ein.

Bei dem Rundgang erfahren die Besucher von den Problemen und
Fortschritten des Bergbaus an der Ruhr im 19. Jahrhundert.
Anhand besonderer Exponate werden Themen wie Bewetterung, Abbau
und Transport vorgestellt. Und wer noch mehr über den Bergbau
erfahren möchte, hat im Anschluss die Möglichkeit bei einer
Führung durch das Besucherbergwerk ein echtes Kohlenflöz zu
sehen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kosten für die
Themenführung sind im Museumseintritt eingeschlossen
(Erwachsene 2,40 Euro, ermäßigt 1,60 Euro, Kinder 1,50 Euro).
Die Stollenführung kostet zusätzlich 2 Euro für Erwachsene, 1
Euro für Kinder.


INFO

Anschrift
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigalll
Nachtigallstr.35
58452 Witten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 20 10:55:40 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Aug 2010 10:55:40 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/31
Message-ID: 4C6E5F2C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 20.08.2010, 08:43


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-31 für den Zeitraum vom 02.08.2010 bis
zum 06.08.2010 mit insgesamt 10 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-31&fach=wes


Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 20 10:59:28 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Aug 2010 10:59:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Juergen Lodemann liest aus "Anita Droegemoeller"
und "Siegfried", Bochum, 26.08.2010
Message-ID: 4C6E6010.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 19.08.2010, 12:09


AKTUELL

Rendezvous auf der Zeche Hannover: Lebedame trifft Drachentöter
Jürgen Lodemann liest aus "Anita Drögemöller" und "Siegfried"

Ein interessantes Paar stellt der aus dem Ruhrgebiet stammende
Autor Jürgen Lodemann am Donnerstag, 26. August, um 20 Uhr im
Industriemuseum Zeche Hannover des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) in Bochum vor.

"Anita Drögemöller und die Ruhe an der Ruhr" war 1975 nicht nur
einer der ersten Krimis, die im Ruhrgebiet spielten, sondern
auch der erste Roman in reinem Ruhrdeutsch. Mit ihm machte
Lodemann die Ruhrgebietssprache literaturfähig. Die Ermordung
des Nibelungen-Helden Siegfried wiederum gilt als der
vermutlich älteste deutsche Kriminalfall. Jürgen Lodemann
erzählt ihn hochdramatisch, urkomisch und durchgehend
respektlos. "Siegfried und Krimhild" ist ein jüngeres Projekt
des heute in Freiburg lebenden Autors

Biografie

Jürgen Lodemann wurde 1936 in Essen geboren und machte dort
auch das Abitur. Nach dem Studium in Freiburg folgten
Zeitungsvolontariate in Essen, Hamburg und Berlin. Anschließend
arbeitete Lodemann als Dokumentarfilmer, Redakteur und
Moderator für verschiedene Sender. Gleichzeitig schrieb er
Theaterstücke, Romane und Essays und nahm Lehraufträge an einer
Reihe von Universitäten wahr.

1978 gewann Lodemann den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik,
1987 den Essener Dramatikerpreis, 1988 den Literaturpreis
Ruhrgebiet, 2002 den Phantastikpreis der Stadt Wetzlar und den
Literaturpreis der Landeshauptstadt Stuttgart. Lodemann ist
Mitglied im PEN-Zentrum der BRD und war von 2007 bis 2009
Vorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller in
Baden-Württemberg.

Ausstellung

Mit der Lesung von Jürgen Lodemann setzt das
LWL-Industriemuseum sein Begleitprogramm zur Ausstellung
"Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles" fort. Die Schau
lässt eine heute weitgehend vergessene Kulturgeschichte des
Reviers wieder lebendig werden - eine Geschichte, die sich
zwischen Traditionspflege und moderner Kunst,
Bergarbeiterkultur und Pop entfaltete. Heute gehören Krimis mit
Regionalbezug zu den erfolgreichen Kulturprodukten des Reviers.
Für Interessierte gibt es um 19 Uhr noch eine Führung durch die
Ausstellung. Lesung und Führung sind kostenfrei.


INFO

Krimilesung
Do, 26.8.2010, 20 Uhr
Führung durch die Ausstellung: 19 Uhr
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Treffpunkt: Zechenvorplatz





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 20 11:03:49 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Aug 2010 11:03:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kurs: Duelmener Familiengeschichten mit Text,
Bild und Karten, Duelmen, 26.10.-30.11.2010
Message-ID: 4C6E6115.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Schulzek"
Datum: 19.08.2010, 10:24


AKTUELL

In unserem VHS-Programm für das 2. Halbjahr 2010 bieten wir den
folgenden Kurs an:

Dülmener Familiengeschichten mit Text, Bild und Karten

Ein großer Teil der Namen alteingesessener Bürger Dülmens
entstammt den Bauernhöfen der Umgebung. Hier liegen häufig auch
die familiären Wurzeln. In dem Kurs erfolgt die Einführung in
Techniken zur Texterkennung von PDF-Dateien aus den von Ludwig
Bielefeld 1912 veröffentlichten Daten der Dülmener
Siedlungsstätten.

Die Texte einzelner Bauernhöfe können dann aus dem Internet
ergänzt werden, z.B. aus vorliegenden Daten der Mormonen.
Zusätzlich angeboten wird dann die Technik der Einfügung von
Grafiken an Hand von Karten und Lageplänen der Dülmener
Hofstellen aus dem Dülmener Stadtarchiv in die erarbeiteten
Textdateien.

Höchstteilnehmerzahl: 12


INFO

5017 Dülmen
Bodo Stratmann
6 x dienstags, 26.10.10 bis 30.11.10
15:00 bis 18:00 Uhr
VHS, Alte Sparkasse, Raum 27
Entgelt 84,00 EUR/Ermäßigt 62,40 EUR
Anmeldung bis 19.10.10


Thomas Schulzek
VHS Dülmen - Haltern am See - Havixbeck
Münsterstr. 29 | Ostring 32
48249 Dülmen
Tel.: 02594|12-400
Fax: 02594|12-409
Durchwahl: 02364|933-440
URL: www.vhs-duelmen.de


Vortrag:
Wandel des Alltagslebens - eine Herausfordung für die
kommunale Kultur- und Bildungspraxis
Vortrag mit Prof. Dr. Wolf-Dietrich Bukow am 24.09.10
im Forum der Alten Sparkasse in Dülmen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 20 11:13:41 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Aug 2010 11:13:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Telgte ist neues Mitglied im "Buendnis fuer
regionale Baukultur in Westfalen"
Message-ID: 4C6E6365.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.08.2010, 11:01


AKTUELL

"Alltagsbauten mit Qualität"
Telgte ist neues Mitglied im "Bündnis für regionale Baukultur
in Westfalen"

"Die kulturelle Identität unserer Städte und Regionen wird ganz
wesentlich durch die gebaute Umwelt geprägt. Diese wollen wir
pflegen und angemessen weiterentwickeln." So umriss
LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale die Ziele des
"Bündnisses für regionale Baukultur in Westfalen", das der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zusammen mit weiteren
Partnern im Jahr 2005 initiiert hat. Am Donnerstag (19.08.)
wurde auch die Stadt Telgte Mitglied in diesem Bündnis.

"Wir wollen Westfalen-Lippe aber nicht zum Freilichtmuseum
machen und die baulichen Zeugen unserer Vergangenheit nur noch
kopieren", stellte Rüschoff-Thale klar. Statt dessen gehe es
den Mitgliedern des Bündnisses um eine verstärkte
Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt sowie um den Erhalt
und die Stärkung der baulichen Unverwechselbarkeit der Regionen
Westfalen-Lippes. "Ein Friesenhaus, ein Schwarzwaldhaus oder
ein Schwedenhaus bieten in einer westfälischen Wohnsiedlung den
Menschen keinen wirklichen Ansatzpunkt zur Identifikation mit
ihrer Region", so Rüschoff-Thale weiter.

Das Bündnis für regionale Baukultur in Westfalen wurde ins
Leben gerufen, um bei Bauherren und Architekten, aber auch in
Politik und Verwaltungen Überzeugungsarbeit zu leisten. Das
Bündnis leistet diese Überzeugungsarbeit mit verschiedenen
Aktionen, die beispielhafte Projekte im Städtebau, in der
Dorfentwicklung und in der Architektur in Westfalen-Lippe
initiieren und unterstützen. Im Fokus der Bemühungen stehen
dabei weniger die Sonderbauten und herausragenden
Einzelprojekte als vielmehr die alltäglichen Planungs-, Bau-
und Gestaltungsaufgaben.

Bürgermeister Wolfgang Pieper zeigte sich von den Zielen des
Bündnisses überzeugt: "Regionale Baukultur ist ein wichtiger
Beitrag zur Identifikation der Bürger mit ihrer Heimat." in
Telgte gebe es eine ganze Reihe guter Beispiele dafür, dass man
sich dem verantwortungs- und respektvollen Umgang mit dem
baukulturellen Erbe verschrieben habe. "Wir werden das Bündnis
unterstützen und unseren Teil dazu beitragen, dass Westfalen
auch zukünftig ein ebenso vielfältiges wie identifizierbares
baukulturelles Profil hat", fasste er abschließend die Rolle
der Stadt Telgte im Bündnis zusammen.

Hintergrund
Im Sommer 2005 wurde das "Bündnis für regionale Baukultur in
Westfalen" vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), von
Stiftung und Verein Westfalen-Initiative sowie von der
Interessengemeinschaft Planen und Bauen in Westfalen ins Leben
gerufen. Zwischenzeitlich sind die Kreise Minden-Lübbecke,
Borken, Paderborn, Coesfeld und Steinfurt sowie die Städte
Coesfeld, Dülmen, Haltern am See, Heiden, Reken, Sendenhorst,
Rheine, Gütersloh, Gronau und Herford dem Bündnis beigetreten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 20 11:17:52 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Aug 2010 11:17:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Feilen,
Saegen und Bohren in der Kinderwerkstatt auf Zeche Zollern,
Dortmund, 22.08.2010
Message-ID: 4C6E6460.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 18.08.2010, 12:32


AKTUELL

LWL-Industriemuseum lädt ein
Feilen, Sägen und Bohren in der Kinderwerkstatt auf Zeche
Zollern

Wasserfahrzeuge aller Art stehen im Mittelpunkt der nächsten
Kinderwerkstatt am Sonntag, 22. August, von 14 bis 16 Uhr in
der Zeche Zollern. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
lädt Kinder ab sechs Jahren ein, nach Herzenslust ihre
Kreativität auszuprobieren. Wie jedes mal ist bei der
Kinderwerkstatt auf Zeche Zollern auch das freie
Experimentieren mit Kohle, Holz und anderen Materialien möglich.

Jedes Kind zahlt einen Kostenbeitrag von 2 Euro zusätzlich zum
Museumseintritt (2 Euro für Kinder ab sechs Jahren,
Familienkarte 8 Euro).


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 20 11:24:59 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Aug 2010 11:24:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 09.07.-17.08.2010
Message-ID: 4C6E660B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 18.08.2010, 16:19


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/



WDR-Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 17.08.2010

Bochum: Themenwoche zu jüdischem Leben (12:38 Uhr) Bis
Donnerstag gibt es in Bochum Veranstaltungen zum jüdischen
Leben im Ruhrgebiet. Im Rahmen eines Kulturhauptstadtprojektes
wird ab heute Abend eine Ausstellung des jüdischen Museums
Dorsten zu sehen sein. In der Ausstellung werden 24
beispielhafte Lebenswege von Juden in Deutschland gezeigt. Ein
Thema ist auch die Zuwanderungswelle ab 1990. Durch sie sind
viele neue Synagogen entstanden, in denen es aber durch
unterschiedliche jüdische Kulturen auch Streitigkeiten gab.
Morgen Abend geht es in einer Lesung um Judenhäuser in Bochum.
Dorthin wurden Juden während der NS-Zeit zwangsweise
umgesiedelt, nachdem ihnen ihre Wohnungen weggenommen worden
waren. Um die Gegenwart von Juden in Deutschland geht es am
Donnerstag Abend, wenn junge Mitglieder aus der über 1.000
Personen starken jüdischen Gemeinde Bochum über ihr Leben
diskutieren.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 16.08.2010

Nierhoff beerdigt (16:02 Uhr) Auf dem Kölner Melathen-Friedhof
haben heute mehr als 400 Trauergäste Abschied von dem aus
Meschede stammenden Künstler Ansgar Nierhoff genommen. Er war
einer der renommiertesten Stahlbildhauer Deutschlands. Seine
letzte große Ausstellung präsentierte er im Oktober 2008 im
Siegener Museum für Gegenwartskunst. Während der Ausstellung
war er mit einer schweren Darmerkrankung zunächst ins
Krankenhaus nach Winterberg eingeliefert worden. Von dort wurde
er in die Kölner Uni-Klinik verlegt, wo der 68-Jährige am 2.
August starb.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 16.08.2010

Noch immer Keime im Trinkwasser (15:25 Uhr) Das Wasser im
Hagener Kunstquartier ist noch immer mit Keimen belastet.
Obwohl es sich nach Angaben der Stadt nicht um Legionellen
handelt, darf das Wasser im gesamten Museumskomplex nicht
getrunken werden. Die Stadt hat entsprechende Warnschilder
aufgestellt. Spezialisten suchen jetzt nach der Ursache der
Verkeimung und spülen die Rohre mit Frischwasser.
Möglicherweise ist die Verunreinigung durch länger stehendes
Wasser in stillgelegten Seitenarmen des Leitungsnetzes
entstanden.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 14.08.2010

20 Jahre Radiomuseum Bad Laasphe (13:03 Uhr) In Bad Laasphe
wird am Wochenende das 20jährige Bestehen des internationalen
Radiomuseums gefeiert. Zum Orogramm zählt ein Salonkonzert
heute abend und und einige Ausstellungseröffnungen im Haus des
Gastes, wo das Radiomuseum untergebracht ist. Es zeigt
dauerhaft 1.000 Röhrenradios aus den Anfängen der Radiotechnik
bis in die Neuzeit. Ergänzt werden sie durch Tonträger,
Musikschränke und Radiokuriositäten. In Deutschland gibt es nur
zwei große Radiomuseen, das in Bad Laasphe und die Grundig
Sammlung in Nürnberg-Fürth.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 14.08.2010

Goya-Ausstellung geht zu Ende (11:25 Uhr) Morgen endet die
Ausstellung "Goya trifft Rubens" im Museum des Oberen Schlosses
in Siegen. 8.000 Besucher wurden seit der Eröffnung vor drei
Monaten gezählt. Das Museum präsentiert über 250 Radierungen
des großen spanischen Künstlers. Beim Publikum kamen besonders
die Führungen zum historischen Hintergrund der Bilder gut an,
sagte Museumleiterin Ursula Blanchebarbe.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 12.08.2010

Bochum: Stadtarchiv packt Kölner Archivbestände aus (16:37 Uhr)
Im Bochum werden zur Zeit tausende Dokumente aus dem
eingestürzten Kölner Stadtarchiv gesichtet. Dort befindet sich
eines von deutschlandweit 19 Archiven, das den Kölnern hilft.
Vom unlesbaren Papierschnipsel bis zu Fotos von Willy
Millowitsch: Kreuz und quer lagert alles in Bochum. Nach dem
Einsturz des Kölner Archivs im März 2009 wurden die Dokumente
unsortiert aus der Ruine in tausende Kartons gepackt und in
andere Archive gebracht. Bis zu acht Mitarbeiter aus Köln
gucken sich in Bochum jetzt jedes einzelne Blatt an und
katalogisieren alles mit einem speziellen Computerprogramm.
Insgesamt 835 laufende Regalmeter haben sie in den alten Räumen
des Bochumer Stadtarchivs vor der Brust. Die Arbeit dort wird
noch bis Anfang 2011 dauern

Nachrichten aus dem Münsterland vom 11.08.2010

Stadtmuseum kauft Droste-Porträt (16:34 Uhr) Das Stadtmuseum
Münster hat ein Porträt der westfälischen Dichterin Annette von
Droste-Hülshoff gekauft. Wie erst jetzt bekannt wurde, fand das
Museum das Miniaturbild bereits im Februar bei einem
Kunsthändler. Das Bild stammt von dem zeitgenössischen Maler
Erich Correns. Zum Preis des Porträts will das Stadtmuseum
keine Angaben machen.

Radionachrichten vom 11.08.2010

Fest im Ruhrgebiet wegen Loveparade-Katastrophe abgesagt (14:50
Uhr) Wegen der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten fällt im
Ruhrgebiet ein großes Begegnungsfest für Menschen mit und ohne
Behinderungen aus. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
teilte in Münster mit, die Veranstaltung "MitMenschen 2010" sei
für den 5. September geplant gewesen. Man habe mindestens
10.000 Gäste im Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen
erwartet. Die nochmalige strenge Prüfung aller
Sicherheitsaspekte lasse aber nun keine andere Wahl als eine
Absage. Vor allem für eine im schlimmsten Unglücksfall
notwendige Komplett-Evakuierung des Veranstaltungsortes habe
man keine Lösung gefunden. [

Nachrichten aus dem Münsterland vom 10.08.2010

Kinder als Aussteller (17:12 Uhr) In einem dreitägigen workshop
des Landesmuseum in Münster können ab heute Kinder zwischen
acht und zwölf Jahren selbst eine Kunstausstellung
organisieren. Dabei lernen sie spielerisch verschiedene Berufe
rund um das Thema Kunst kennen. Dies Ausstellung selbst ist vom
13. bis zum 27. August zu sehen. Sie zeigt Werke, die in
anderen workshops der Sommerakademie des Museums entstanden
sind.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 10.08.2010

Gronauer Oldtimer verkauft (15:44 Uhr) Das Rock und Popmuseum
in Gronau hat zwei Oldtimer verkauft, die ursprünglich aus
einer Zwangsvollstreckung stammen. Der Vorbesitzer hatten dem
Museum Videoleinwände verkauft, die ihm gar nicht gehörten.
Dadurch war dem Rock'n'Pop Museum ein Schaden von 600.000 Euro
entstanden. Mit dem Verkauf der Autos konnte das Museum
immerhin 38.000 Euro einnehmen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.08.2010

Echnaton-Ausstellung in Hamm (16:35 Uhr) Das
Gustav-Lübcke-Museum in Hamm bekommt vom Land 35.000 Euro für
seine im Herbst geplante neue Ägypten-Ausstellung. Als
Eigenanteil steuert das Museum 48.000 Euro bei. Unter dem Titel
"Echnaton und Amarna: Ägypten im neuen Licht" gibt die
Austellung auf 1.000 Quadratmetern Einblicke in das
Alltagsleben im Ägypten Echnatons. Modelle zeigen bespielsweise,
wie Tempel, Paläste und Gräber ausgesehen haben. Die
Ausstellung eröffnet am 26. September und läuft bis Ende Januar.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 09.08.2010

Museen mit Besucherzahlen trotz Ferien zufrieden (14:18 Uhr)
Museen in Südwestfalen sind trotz der Sommerferien mit den
Besucherzahlen zufrieden. Während momentan zwar keine
Schulklassen in Museen gehen, kommen dafür mehr Touristen,
Familien oder Geschäftsleute. Die Zahl der Besucher sei
insgesamt nur leicht zurückgegangen. Das Sauerland-Museum in
Arnsberg und das Erzbergwerk in Ramsbeck profitieren zum
Beispiel von einem speziellen Ferienprogramm. In das Deutsche
Höhlenmuseum in Iserlohn kommen derzeit etwa 250 Besucher pro
Tag. Das Sauerland-Museum in Arnsberg rechnet weiter mit rund
20.000 Besuchern in diesem Jahr.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 09.08.2010

Besucherminus durch Umbau (07:47 Uhr) Viele Museen im
Münsterland mussten in den vergangenen Monaten teilweise ihre
Häuser oder einzelne Räume schließen. Der Grund: Umbau- und
Neubaumaßnahmen. Daher gingen die Besucherzahlen im Vergleich
zum Vorjahr zurück. So blieb dem Landesmuseum in Münster mit
rund 14.000 Besuchern nur etwas mehr als die Hälfte der
Besucher. Das Museum hat nicht nur einen Umbau zu bewältigen,
ein kompletter Teil wird ganz neu gebaut und soll 2013 eröffnet
werden. Auch beim Römermuseum in Haltern sanken wegen einer
Teilschließung die Besucherzahlen

Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.08.2010

Goldene Pracht in Münster (17:02 Uhr) In Münster soll es im
Jahr 2012 eine große Ausstellung über mittelalterliche
Schatzkunst in Westfalen geben. Einen entsprechenden Vertrag
haben der Landschaftsverband, das Bistum und die Universität
Münster unterzeichnet. Ausgestellt werden rund 200
Goldschmiedearbeiten aus regionalen Sammlungen, außerdem
Leihgaben aus internationalen Museen, darunter
Reliquienschreine, Kruzifixe und kostbarer Schmuck aus dem 10.
bis 16. Jahrhundert. Die Ausstellung wird von den drei
Institutionen gemeinsam erarbeitet. Auch die Kosten von rund 1,
6 Millionen Euro werden geteilt.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.08.2010

Sonderausstellung im Picasso-Museum (07:57 Uhr) Im
Picasso-Museum in Münster laufen die Vorbereitungen zu einer
Sonderausstellung anlässlich seines 10-jährigen Bestehens.
Unter dem Titel "Im Atelier des Künstlers" werden rund 160
Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Fotografien um das fast
70-jährige Schaffen Picassos gezeigt. Eröffnet wird die
Ausstellung in drei Wochen

Nachrichten aus OWL vom 03.08.2010

Mehr Geld vom Landschaftsverband (16:37 Uhr) Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat 2009 weit mehr Geld für
Ostwestfalen-Lippe ausgegeben. Knapp 750 Millionen Euro sind in
die Region geflossen - über 50 Millionen mehr als noch im
Vorjahr. Die größten Summen gingen in Pflege- und
Sozialeinrichtungen sowie Behinderten-Werkstätten und
Förderschulen. Darüber hinaus flossen Gelder des
Landschaftsverbandes in Kliniken und Museen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 28.07.2010

U-Turm wird erst im November fertig (07:32 Uhr) Der Dortmunder
U-Turm wird nach einem Bericht der Ruhr Nachrichten erst im
November endgültig fertig. Dortmunds Kulturdezernent Jörg
Stüdemann machte demzufolge den langen, kalten Winter für die
Verzögerung verantwortlich. Baufirmen hätten zwischenzeitlich
andere Aufträge angenommen und die Arbeiten am U-Turm
zurückgestellt. Er gehe aber weiterhin davon aus, dass das
Ostwall-Museum wie geplant Ende September im U eröffnen könne,
schreibt das Blatt. Ursprünglich sollte der Turm im Mai fertig
sein, später wurde der Oktober als Termin genannt.

Nachrichten aus OWL vom 22.07.2010

50 Jahre Freilichtmuseum Detmold (14:22 Uhr) Das Detmolder
Freilichtmuseum feiert am Donnerstag sein 50-jähriges Bestehen.
Am 22. Juli 1960 wurde das Museum gegründet. Heute stehen auf
dem 90 Hektar großen Gelände mehr als 100 Gebäude aus über 500
Jahren westfälischer Geschichte. Sie wurden an ihren
Ursprungsorten ab- und auf dem Museumsgelände wieder
zusammengebaut. Mit seinen neun Dörfern und Hofanlagen ist das
Freilichtmuseum Detmold Deutschlands größte Museumsanlage
dieser Art. Alle Besucher, die in diesem Jahr ebenfalls ihren
50. Geburtstag oder ein anderes 50-jähriges Jubiläum feiern,
haben in den kommenden 50 Tagen freien Eintritt

Nachrichten aus Südwestfalen vom 21.07.2010

Bürgerarbeits-Projekt im Kreis Soest (09:36 Uhr) Im Kreis Soest
ist ein ?Bürgerarbeits?-Projekt gestartet. Derzeit werden die
ersten 100 Langzeitarbeitslosen intensiv auf den Wiedereinstieg
ins Berufsleben vorbereitet. Finden sie in den nächsten sechs
Monaten keinen Job, sollen sie Bürgerarbeitsplätze bekommen.
Geplant ist zum Beispiel, dass sie bei der Archivierung alter
Dokumente helfen. Das Projekt der Arbeit Hellweg Aktiv läuft
mit insgesamt 500 Langzeitarbeitslosen im Alter von 25 bis 50
Jahren. Der Kreis bekommt für das Projekt rund 4 Millionen Euro
vom Bund.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.07.2010

Museum sucht neues Haus (08:58 Uhr) Das Westpreußische
Landesmuseum sucht ein neues Haus. Die Betreiber haben sich
bereits mehrere Objekte angesehen, eine Entscheidung ist aber
noch nicht gefallen. Das Museum ist seit mehr als 35 Jahren in
einem alten Adelshof in Münster-Wolbeck untergebracht. Die
Betreiber hatten sich in den vergangenen Monaten um eine
Verlängerung des Mietvertrages über das Jahr 2012 hinaus
bemüht. Dies lehnte der Eigentümer des Gebäudes aber ab

Amphoren für Archäologen (16:41 Uhr) Das Archäologische Museum
der Universität Münster hat jetzt eine bedeutende Sammlung
antiker Ausstellungsstücke als Dauerleihgabe bekommen. Unter
den mehr als 650 Kunst- und Alltagsgegenständen sind unter
anderem römische und griechische Amphoren. Die Sammlung stammt
aus einem Museum in Grevenbroich, das seine bisherige
Ausstellung aufgegeben hat.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 17.07.2010

Otmar Alt wird 70 (12:58 Uhr) Der Hammer Maler Otmar Alt ist am
Samstag 70 geworden. Die Stadt Hamm hat den renommierten
Künstler mit einem Empfang im Gustav-Lübke-Museum geehrt.
Außerdem eröffnet eine Hammer Galerie am übernächsten Sonntag
eine Ausstellung von Farbstift- und Tuschezeichnungen und
Original-Grafiken des Künstlers. Seine bunten, oft verspielt
wirkenden Bilder hängen in deutschen Museen, aber auch in
Spanien, England oder den USA. Otmar Alt ist Ehrenbürger des
Ruhrgebiets und Träger des Bundesverdienstkreuzes. Mit seiner
Stiftung fördert er junge Künstler, stellt ihnen Ateliers zur
Verfügung und organisiert Ausstellungen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 17.07.2010

Ruhrgebiet: Städte präsentieren sich auf der A40 (09:36 Uhr) An
der A40 Tafel auf der gesperrten Autobahn beteiligen sich
Sonntag auch die Ruhrgebietsstädte, die keine Zufahrt haben.
Sie präsentieren sich mit ihren Kultureinrichtungen, Vereinen
oder Privatgruppen. Der längste Streckenabschnitt mit mehr als
16 Kilometern und zehn nutzbaren Auffahrten gehört zu Bochum -
mit Alltagskultur von Doppelkopf bis Bauchtanz. Dort werden
sich aber auch Ennepetal, Hattingen, Herne oder die Marl am
Biertisch platzieren mit Mal Atelier, Theater von Senioren,
Kindertanz. Ruhrmuseum Essen oder Westfälisches Industriemuseum,
Lionsclub oder Essener Tafel, alle sind dabei. Manche mit
originellen Ideen und Mitmachaktionen wie die Stadt Mülheim,
die den weltweit ersten Wasser-Flashmob starten will. Ein
spontanes Happening, bei dem eine Männer-Kette und eine
Frauen-Kette über einen Kilometer einen halben Liter Wasser um
die Wette befördern - von Becher zu Becher

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.07.2010

Oldtimer als Bezahlung (15:58 Uhr) Das Rock und Popmuseum in
Gronau will zwei Oldtimer verkaufen. Die Autos waren durch eine
Zwangsvollstreckung in den Besitz des Museums übergegangen. Der
Vorbesitzer hatten dem Museum Videoleinwände verkauft, die ihm
gar nicht gehörten. Dadurch war dem Rock'n'Pop Museum ein
Schaden von 600.000 Euro entstanden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 15.07.2010

Herne: Besucheransturm bei Mittelalterausstellung (13:12 Uhr)
Die Ausstellung ?AufRuhr 1225? in Herne verzeichnet einen
Besucheransturm. Das Archäologiemuseum hat den 100.000sten
Besucher begrüßt. Die Mittelalterschau mit dem Untertitel
"Ritter, Burgen und Intrigen" erklärt die Entstehung des
Ruhrgebietes aus historischer Perspektive. Die Ausstellung
läuft seit Februar und ist noch bis Ende November zu sehen. Die
Schau ist einer der Beiträge des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe zum Kulturhauptstadtjahr 2010.

Nachrichten aus OWL vom 14.07.2010

Ausgrabungen auf der Herlingsburg (10:43 Uhr) Das Lippische
Landesmuseum will die Herlingsburg in Schieder-Schwalenberg
weiter erforschen. An dem Befestigungswall der keltischen
Höhensiedlung soll nun gegraben werden. Wenn die Finanzierung
steht, könnten die Grabungen noch in diesem Jahr beginnen,
teilte das Landesmuseum mit. Die Herlingsburg gilt als die am
besten erhaltende Höhensiedlung der vorrömischen Zeit in OWL.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 14.07.2010

"Supermuseum" in Vreden? (08:17 Uhr) Nach dem Willen des
Borkener Kreistages soll das geplante ?Kulturhistorische
Zentrum? in Vreden ein Projekt der Regionale 2016 werden. Die
Pläne sehen vor, das Vredener Hamaland-Museum, das
Landeskundliche Institut, das Kreisarchiv sowie das Archiv der
Stadt Vreden zusammenzulegen. Anfang November entscheidet nun
der Lenkungsausschuss der Regionale über das Projekt. Die
Kosten werden derzeit auf 12 Millionen Euro geschätzt

Nachrichten aus OWL vom 10.07.2010

Neuerwerbungen der Kunsthalle (19:28 Uhr) Die Kunsthalle
Bielefeld zeigt jetzt ihre Neuerwerbungen der letzten fünf
Jahre. Zu sehen sind auch Installationen des thailändischen
Künstlers Rirkrit Tiravanija. Für das Haus sind Ankäufe
wichtig. Nur wenn Museen selbst gute Leihgaben haben, bekommen
sie von anderen gute Austellungsstücke geliehen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 09.07.2010

Geld für Stadtmuseum (16:35 Uhr) Der Landschaftsverband in
Münster hat heute seinen Zuschuss für den Um- und Ausbau des
Stadtmuseums in Coesfeld freigegeben. Bis zum Jahr 2013 stellt
der Verband fast 280.000 Euro zur Verfügung. Die Stadt will das
Museum in mehreren Schritten modernisieren und die Ausstellung
etwa zu den Themen jüdisches Leben und Nationalsozialismus
ausbauen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 09.07.2010

Mumie durchleuchtet (16:24 Uhr) Radiologen der Uniklinik
Münster haben gemeinsam mit Wissenschaftler der Universität
erstmals der sogenannten Münster-Mumie einige Geheimnisse
entlocken können. Die Mumie gehört dem Archäologischen Museum.
Die Experten bekamen durch Untersuchungen mit der
Computer-Tomographie heraus, daß die komplett einbandagierte
Mumie etwa 3000 Jahre alt ist, aus Ägypten stammt, männlich und
zum Zeitpunkt des Todes ungefähr 30 Jahre alt war. Mumie und
Sarkophag sollen jetzt aufwendig restauriert werden.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL:: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 20 11:29:00 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Aug 2010 11:29:00 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Mysterious Zone - Der andere Blick auf das
Ruhrgebiet", Dortmund, 22.08.-31.10.2010
Message-ID: 4C6E66FC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.08.2010, 13:37


AUSSTELLUNG

"Mysterious Zone - Der andere Blick auf das Ruhrgebiet"
Fotoausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Eine Bergehalde sieht aus wie ein "Ufolandeplatz", Autobahnen
bilden ein Lichtgemälde, Faultürme leuchten wie blaue Eier.
Wenn Frank Schultze mit seiner Kamera durchs Ruhrgebiet streift
- gerne in der Nacht -, nimmt er schon oft Fotografiertes in
den Focus. Seine Motive aber setzt er in ein ganz besonderes
Licht. Das macht sie spannend, mysteriös und fast ein bisschen
unheimlich.

"Mysterious Zone - Der andere Blick auf das Ruhrgebiet" heißt
denn auch eine neue Wechselaus-stellung mit Bildern von Frank
Schultze, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
Sonntag, 22. August, um 11 Uhr in seinem Industriemuseum Zeche
Zollern eröffnet. Auf der "Galerie Industriearbeit" in der
ehemaligen Zechenwerkstatt sind bis Ende Oktober über 50
großformatige Aufnahmen des bekannten Fotografen zu sehen.

Frank Schultzes Fotografien laden ein, sich dem Ruhrgebiet neu
zu nähern. Er zeigt Orte, die man zu kennen glaubt. Und doch
enthüllt der Blick seiner Kamera im Bekannten das Unerwartete.
Die Bilder zeigen: Jenseits von Kohle und Stahl gibt es im
Revier viel zu entdecken. Wo sonst spannt sich jede Nacht ein
Regenbogen über eine Autobahn? Wo gibt es zwischen alter und
neuer Industrie eine fast mediterrane Strandatmosphäre?

"Frank Schultze hat mit seinen Bildern einen anderen Blick auf
das Ruhrgebiet gewagt. Er stellt schon oft Fotografiertes in
ein besonderes Licht. Und er lässt dem Betrachter Raum für
eigene Deutungen", so Dr. Thomas Parent, stellvertretender
Museumsdirektor, am Donnerstag (19.8.) bei der Vorstellung der
Schau in Dortmund.

Biografisches Frank Schultze, Jahrgang 1959, stammt aus Daun in
der Eifel. Er studierte in Dortmund Bildjourna-lismus bei Prof.
Adolf Clemens. Seit dem Abschluss (1992) arbeitet er für alle
wichtigen deutschsprachigen und internationalen Magazine und
Zeitungen wie Geo, Stern und Spiegel. Er ist Mitglied bei der
Reportageagentur "Zeitenspiegel".


INFO

Mysterious Zone - Der andere Blick auf das Ruhrgebiet
Fotografien von Frank Schultze
22.8. bis 31.10.2010, Eröffnung: So, 22.8., 11 Uhr

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org

GALERIEINDUSTRIE ARBEIT
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de


Frank Schultze:
Mysterious Zone- Geheimnisvolles Ruhrgebiet,
80 Seiten, Format 23x27 cm, 55 Farbfotos, gebunden.
Mit einem Vorwort von Sönke Wortmann und Texten von Andrea Kath,
edition rainruhr, Essen 2010, ISBN 978-3-9411676-01-5,
Preis: 18,95 ?.
Eine Auswahl an Bildern und Texten auf http://www.edition-rainruhr.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 20 11:36:46 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Aug 2010 11:36:46 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Burgen in Westfalen. Wehranlagen, Herrschaftssitze,
Wirtschaftskerne (12. - 14. Jahrhundert), Hemer, 10./11.09.2010
Message-ID: 4C6E68CE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Tina Pauletic"
Datum: 20.08.2010, 11:26


TAGUNG

Die Historische Kommission für Westfalen lädt zu der
wissenschaftlichen Tagung "Burgen in Westfalen. Wehranlagen,
Herrschaftssitze, Wirtschaftskerne (12. - 14. Jahrhundert)" in
Hemer ein.

Burgen waren im Mittelalter nicht nur befestigte Wohnorte,
sondern sie übernahmen vielfach verschiedene weitere
Funktionen. So konnten sie neben Wehranlagen auch
Herrschaftssitze, Wirtschafts- und Siedlungsmittelpunkte sein
oder werden. Sie sicherten sich entwickelnde Territorien, aber
auch landwirtschaftliche Betriebe ebenso wie Montanbezirke.

Ländliche und städtische Siedlungen richteten sich auch auf
Burgen aus, deren Bewohner die Nachfrage nach gewerblichen und
agrarischen Produkten steigerten. Diese verschiedenen, sich
gegenseitig beeinflussenden Bedeutungen sind bisher in der
westfälischen Landesgeschichtsforschung nicht in einer
Zusammenschau untersucht worden.

Die Tagung geht diesen Wechselwirkungen zwischen Burg,
Wirtschaft und Siedlung nach. Sie trägt der geographischen
Differenzierung Westfalens mit dem daraus resultierenden
unterschiedlichen Burgenbau Rechnung, indem sie in Fallstudien
sowohl das Flachland als auch das Bergland untersucht.

Programm:

Freitag, 10.09.2010

Begrüßung

Sektion A Einführung

Prof. Dr. Thomas Zotz: Mediävistische Burgenforschung in
Deutschland

Prof. Dr. Werner Freitag: Burgen in der westfälischen
Landesgeschichte des Mittelalters

Sektion B Burgen, Montanwirtschaft, Siedlung im südlichen
Westfalen (Höhenburgen)

Dr. Jens Friedhoff: Burg - Talsiedlungen - Stadt. Das
infrastrukturelle Umfeld mittelalterlicher Burgen in
Südwestfalen

Hans Ludwig Knau: "Und sie begannen einen Berg zu
befestigen...in einer unkultivierten, bergigen, waldreichen und
menschenleeren Gegend." Die Burg Altena und ihr historisches
Umfeld

Dr. Andreas Bingener: Der Bergbau in der Grafschaft Nassau
unter besonderer Berücksichtigung von Territorialentwicklung
und Burgenbau

Exkursion zum Felsenmeer in Hemer

Öffentliche Abendvorträge
Reinhard Köhne: Burgen und Bergbau im Sauerland.
Ein Überblick

Prof. Dr. Wilfried Reininghaus: Burgen, Landesherrn und
Montanwirtschaft: Iserlohn, Hemer, Menden


Sonnabend, 11.09.2010

Sektion C Burgen, Landwirtschaft und Siedlung im nördlichen
Westfalen (Niederungsburgen)

Dr. Stefan Pätzold: Rittersitze an der Ruhr. Befestigte Häuser
im märkischen Amt Bochum während des späten Mittelalters

Dr. Volker Tschuschke: Burg und Herrschaft Ahaus

Dr. Cornelia Kneppe: Die Horneburg und ihre Bedeutung für das
Vest Recklinghausen

Frank Huismann M.A.: Herrschaftsaufbau und Burgenbau durch die
Edelherren zur Lippe vom 12. bis 14. Jahrhundert

Dr. Hans-Werner Peine: Horst im Emscherbruch und die Falkenburg
im Teutoburger Wald - zwei Großprojekte der westfälischen
Burgenforschung

Zusammenfassung / Schlussdiskussion

Nach Abschluss der Tagung bieten die Herren Bettge und
Reininghaus eine Führung durch Iserlohn an und Herr Knau in
Altena an. Verabredungen werden in Hemer getroffen.


Informationen, Auskünfte und Anmeldungen bei der Historischen
Kommission für Westfalen, 48133 Münster, Tel. 0251/591-4720,
E-Mail: hiko at lwl.org.


INFO

Titel der Veranstaltung:
Burgen in Westfalen. Wehranlagen, Herrschaftssitze, Wirtschaftskerne
(12. - 14. Jahrhundert)

Veranstaltungsort: Hemer
Datum: 10./11.09.2010

Veranstalter:
Historische Kommission für Westfalen
Salzstr. 38
48143 Münster
Telefon:0251 591-4720
Telefax: 0251 591-5871
E-Mail: hiko at lwl.org
URL: www.historische-kommission.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 23 10:58:02 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Aug 2010 10:58:02 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/32
Message-ID: 4C72543A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 20.08.2010, 08:48


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-32 für den Zeitraum vom 09.08.2010 bis
zum 13.08.2010 mit insgesamt 20 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-32&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 23 11:16:29 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Aug 2010 11:16:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Dr. Katrin Minner erhaelt den Preis der STIFTUNG
PRO CIVITATE AUSTRIAE des Oesterreichischen Arbeitskreises
fuer Stadtgeschichtsforschung
Message-ID: 4C72588D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Katrin Minner"
Datum: 20.08.2010, 15:58


AKTUELL

Dr. Katrin Minner, Lehrkraft für besondere Aufgaben am
Historischen Seminar der WWU, Abteilung für Westfälische
Landesgeschichte, kann am 8. November 2010 den mit 5.000 ?
dotierten Preis der STIFTUNG PRO CIVITATE AUSTRIAE des
Österreichischen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung
(für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten zum Thema der
vergleichenden Städtegeschichte aus dem Bereich Mitteleuropas)
in Linz entgegennehmen.

Prämiert wird die von Prof. Dr. Werner Freitag betreute
Dissertation mit dem Titel "Was bleibt von der Stadt der
Bürger? Stadtbilder in den Stadtjubiläen der Region
Sachsen-Anhalt (1893-1961)", die gerade in der Reihe "Studien
zur Landesgeschichte" des Mitteldeutschen Verlags, Halle (Saale),
erschienen ist.

Umschlagtext des Buches:
Für die Identitäts- und Gemeinschaftsstiftung in der
Stadtgesellschaft spielt gerade die städtische Festkultur eine
entscheidende Rolle. Der Festtyp der Stadtjubiläen, der seit
der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen rasanten Aufstieg
verzeichnete, lebt von Zuschreibungen und Bildern der Stadt,
sowohl im Sinne einer zeitgenössischen Selbstdarstellung als
auch im Sinne von Geschichtsbildern.

Diese Stadt- und Geschichtsbilder entstanden in enger
Verbindung zu den sozialen Führungsschichten der Stadt.
Bestimmte im 19. Jahrhundert das Bürgertum den Wertehimmel, so
wirft das 20. Jahrhundert samt seiner politischen Zäsuren und
sozialen Veränderungen die Frage auf, inwieweit sich damit auch
die im Fest präsentierten Bilder änderten. Was blieb von den
(bürgerlichen) Bildern der Stadt?

In einem Längsschnitt, der vom Kaiserreich bis zum "Dritten
Reich" und einem Ausblick auf die Zeit der DDR reicht, wird der
Wandel von Stadt- und Geschichtsbildern in den Jubiläen der
Städte Wittenberg, Zerbst, Quedlinburg, Neuhaldensleben,
Naumburg, Wernigerode, Salzwedel, Merseburg, Tangermünde,
Staßfurt, Weißenfels, Calbe, Bernburg und Halle untersucht.
Dabei fragt die Studie nach Akteuren und Publikum, nach
Auseinandersetzungen um die Deutungshoheit und nach den
thematisierten Bildern, die sich zwischen Vergangenheit und
Zukunftsvorstellungen bewegten.


INFO

Weitere Infos zum Österreichischen Arbeitskreis für
Stadtgeschichtsforschung und den Stiftungspreis:
URL: http://www.stgf.at/index.html
URL: http://www.stgf.at/stiftungspreis.html

Weitere Infos zum ausgezeichneten Werk:
URL:
http://mdv.mitteldeutscherverlag.de/index.php?page=shop.product_details&flypage=shop.flypage&product_id=760&category_id=74&option=com_virtuemart&Itemid=63


Weitere Infos zur Preisträgerin:
URL:
http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/LG-G/Organisation/Minner/index.html


Für Anfragen steht Ihnen Frau Minner zur Verfügung:
E-Mail: katrin.minner at uni-muenster.de
Tel.: 0251 / 83-24379





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 23 11:27:48 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Aug 2010 11:27:48 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Lautenmusik der Studentenzeit Conrads von der Recke
zu Kemnade, Hattingen, 23.08.2010
Message-ID: 4C725B34.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dieter Scheler"
Datum: 20.08.2010, 12:13


AKTUELL

Lautenmusik der Studentenzeit Conrads von der Recke zu Kemnade
aus dem Stammbuch des Bernhard Schenckinck (1561)

Dieses Konzert in der Reihe der Begleitveranstaltungen zur
Ausstellung "Von der Gambe bis zu Grönemeyer" bietet etwas ganz
Ungewöhnliches: Kemnader Musik des 16. Jahrhunderts auf Haus
Kemnade.

Möglich geworden ist dies durch die Auswertung eines Stammbuchs
des Münsteraner Adeligen Bernhard Schenckinck, das nicht nur
die üblichen Widmungen von adeligen Freunden enthält, sondern
ausnahmsweise auch eine Sammlung zeitgenössischer Lautenmusik.
Erst vor drei Jahren wurden die Melodien vom Lautenisten Martin
Junge transkribiert, der sie zusammen mit Josef Wevers auch
spielen wird.

Auf Haus Kemnade wird an diesem Abend unter dem Wappenkamin mit
dem Wappen Cordts von der Recke die Musik zu hören sein, die
sein Kommilitone Bernhard Schenckinck während ihrer gemeinsamen
Kölner Studienzeit in den sechziger Jahren des 16. Jahrhunderts
gesammelt hat.

Zum ersten Mal wird damit im Rittersaal jene Lautenmusik
erklingen, die der Vater des Erbauers des Saals selbst
geschätzt hat - Kemnader Musik auf Kemnade. Dem Konzertteil
geht eine Einführung in das Stammbuch durch Dr. Gerd Dethlefs
vom Landesmuseum Münster voraus.

Außerdem bietet der "Förderverein Haus Kemnade und Sammlung
Grumbt" um 18.30 Uhr eine Führung durch die Ausstellung "Von
der Gambe bis zu Grönemeyer", die besonders auf das Thema
"Musik auf Adelshäusern" eingehen wird.

Förderverein Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung
Grumbt e.V


INFO

Haus Kemnade
An der Kemnade 10
45527 Hattingen

23. August 2010 um 19:30 Uhr im Rittersaal
Einführung: Dr. Gerd Dethlefs
Lautenduo Martin Junge - Josef Wevers





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 24 10:43:47 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Aug 2010 10:43:47 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/33
Message-ID: 4C73A263.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 24.08.2010, 08:39


AKTUELL

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-33 für den Zeitraum vom 16.08.2010 bis

zum 20.08.2010 mit insgesamt 27 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-33&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 24 10:51:02 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Aug 2010 10:51:02 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Gilhaus,
Ulrike: Kumpel auf vier Beinen - Grubenpferde im Ruhrbergbau
Message-ID: 4C73A416.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.08.2010, 09:11


LITERATUR

Kumpel auf vier Beinen - Grubenpferde im Ruhrbergbau
LWL-Industriemuseum stellt neues Buch über das Leben der
Vierbeiner unter Tage vor

Tobias mochte gerne Butterbrote, Äpfel und gepellte Apfelsinen.
Zwölf Jahre lang arbeitete das Grubenpferd als Schlepper auf
der Zeche General Blumenthal in Recklinghausen - bis zum 23.
Juni 1966. Als der braune Wallach in den Ruhestand ging, wurde
er als das letzte bekannte Grubenpferd zu einem echten
Medienstar. Nach gut 100 Jahren endete so die Ära der
Grubenpferde im Ruhrbergbau. Ein neues Buch, das der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag (24.8.) in
seinem Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund vorstellte,
berichtet umfassend über Leben und Arbeit der Grubenpferde: von
der Rekrutierung bis zum Gnadenbrot.

Fotos, Zeichnungen, Erinnerungen, Interviewpassagen,
Zeitungsberichte, Grafiken und eine Karte veranschaulichen
dieses wichtige Kapitel der Bergbaugeschichte. "Die
Grubenpferde bilden für viele Menschen heute auch eine
emotionale Brücke zu einer scheinbar weit zurückliegenden
Epoche und zu einer Branche, die den meisten fremd geworden
ist", erklärte Autorin und Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus.

Die Darstellung mit dem Titel "Kumpel auf vier Beinen" knüpft
an die gleichnamige Ausstellung an, die 2005 auf der Zeche
Zollern Premiere feierte und später in Bochum sowie in Vreden
zu sehen war. Weitere Stationen stehen bevor. "Mit
Unterstützung des Fördervereins Industriemuseum Zollern, der
den Druck finanzierte, konnten wir jetzt die Publikation
realisieren", freut sich die Museumsleiterin.

Hintergrund
Das Bild vom Grubenpferd, das auf der siebten Sohle schuftete
und niemals die Sonne sah, erregt heute vor allem Mitleid.
Mitte des 19. Jahrhunderts, als Grubenpferde erstmals im
Ruhrbergbau eingesetzt wurden, gab es keine moralisierende
Diskussion um ihren Einsatz. Zweckrationale Aspekte gaben den
Ausschlag: Pferde erleichterten Menschen durch ihre Zugkraft
die Arbeit und steigerten die Produktivität der aufstrebenden
Branche.

Ulrike Gilhaus: "Lediglich Künstler sahen im Grubenpferd schon
damals ein Symbol für die von der Industriearbeit geschändete
Kreatur." Während ein erwachsener Schlepper nur eine Lore
fortbewegte, konnte ein Pferd acht bis zehn Loren ziehen.
Zeichnungen aus Bergbaukompendien geben eine Vorstellung von
der schieren Plackerei im Bergwerk, bevor das Grubenpferd
Einzug hielt.

Seinen Höhepunkt erreichte der Pferdeeinsatz im
Untertagebetrieb 1910 mit 8.384 Tieren im Bezirk des
Oberbergamtes Dortmund. Nach dem Ersten Weltkrieg ging ihre
Zahl mit der einsetzenden Mechanisierung deutlich zurück.
Lokomotiven und Förderbänder lösten das Pferd in der
Streckenförderung ab. 1950 gab es noch 550 Grubenpferde im
Oberbergamtsbezirk. Auf Zollern II/IV ging mit Nurmi 1953 das
letzte Grubenpferd in den Ruhestand. Von seinem Arbeitsleben
sind zahlreiche Fotos überliefert.

Arbeiten und Leben unter Tage
Grubenpferde gehörten nicht den Zechen, sondern waren Eigentum
von Pferdeverleihfirmen, die auch das Futter, Geschirr, Decken
und sonstiges Zubehör lieferten. Nach der Anlieferung ging es
mit dem Förderkorb unter Tage. Wie lange sie dort blieben, war
sehr unterschiedlich.

Während es auf den kleinen Stollenzechen kein Problem bereitete,
die Pferde täglich auf die Weide zurück zu führen, blieben die
vierbeinigen Schlepper auf den großen Schachtanlagen monatelang,
manchmal auch jahre- und sogar lebenslang unter Tage. "Zu
Beginn des 20. Jahrhunderts wäre der logistische Aufwand,
Dutzende von Pferden täglich oder wöchentlich ans Tageslicht zu
bringen, zu groß gewesen", erklärt die Autorin.

Im Stall unter Tage erholte sich das Grubenpferd von den
Strapazen der Schicht. Hier wurde das Tier gestriegelt und
gepflegt. In regelmäßigen Abständen kamen Schmied und Tierarzt.
Zu den häufigsten Krankheiten zählten Verletzungen der Hufe
durch Feuchtigkeit oder scharfe Metallteile und
Verdauungsstörungen. Außerdem verletzten sich die Tiere in den
oft engen Streckenquerschnitten leicht an Kopf und Flanken, so
dass ihr Körper bald mit Narben und Schwielen übersät war.

Erst seit den 1930er Jahren erregten die Arbeits- und
Lebensbedingungen der Grubenpferde die Aufmerksamkeit des
internationalen Tierschutzes. Gilhaus: "Durch internationale
Kampagnen versuchte man, Arbeitsbedingungen und Pflege der
Tiere zu verbessern und forderte, auf die Arbeitskraft der
Pferde zugunsten von technischen Transportmöglichkeiten ganz zu
verzichten. Doch erst die Verbesserung der Arbeitsbedingungen
für Bergleute änderte etwas an der traurigen Situation der
Grubenpferde. Tierschutz und Arbeitsschutz entwickelten sich
gemeinsam zum Positiven."

Betriebstechnisch galt das Grubenpferd als "Schlepper" und
wurde auf den Schichtenzetteln auch so geführt. Seine Aufgabe
war es, die beladenen und leeren Förderwagen von den
Abbaustellen zum Schacht und zurück zu ziehen. Neben der Kohle
beförderten die Tiere auch sämtliches Material für den
Untertagebetrieb - oft in Doppelschichten.

Ihre 400 bis 1500 Meter lange Strecke kannten die vierbeinigen
Schlepper zwar "blind". Dass die meisten Grubenpferde in der
ewigen Nacht unter Tage ihr Augenlicht verloren, ist aber ein
Vorurteil. Ulrike Gilhaus: "Zur Hochzeit des Pferdeeinsatzes
gab es auf den Strecken und in den Ställen schon elektrisches
Licht. Die Tiere lebten also nicht in vollständiger Dunkelheit.
Zeitgenössische Tierärzte bescheinigen, dass ein- oder
beidseitige Blindheit überwiegend das Resultat mechanischer
Verletzungen war."

Mythos Grubenpferd
Unmittelbarer Kamerad des Pferdes war oft ein sehr junger
Bergmann. "Wer aus der Landwirtschaft kam oder mit Tieren
umgehen konnte, bekam vom Steiger die Arbeit des Pferdeführers
zugewiesen. Eine Anlernzeit gab es nicht."

Seit den 1920er Jahren identifizierten sich die Bergleute immer
stärker mit ihren vierbeinigen Kameraden; eine Vermenschlichung
setzte in dem Maße ein, wie die Sicht vom Pferd als
"biologische Maschine" nachließ. Die schwere tägliche
Anstrengung der Tiere beim Schleppen, vor allem aber ihr Dasein
in der Dunkelheit und ihr eintöniges Leben in dem unnatürlichen
Lebensraum erregten Mitgefühl und weckten Hilfsbereitschaft.
Viele Bergleute verwöhnten ihre Tiere deshalb mit Leckereien.

Seit den 1930er Jahren widmeten Bergleute verstorbenen
Grubenpferden symbolische Grabsteine, schrieben Bücher und
Gedichte, schnitzten oder malten nach Feierabend Abbilder ihrer
tierischen Kameraden.

"Seppel" war das letzte Grubenpferd
Nicht alle wurden übrigens so gebührend verabschiedet wie
Tobias in Recklinghausen. Bei den Recherchen zum Buch stellte
sich heraus, dass ein Schimmel-Wallach mit Namen Seppel auf der
Zeche Lothringen in Bochum-Gerthe noch zwei Monate länger unter
Tage rackerte, bevor auch er sein Rentnerdasein in Lüdinghausen
begann. Im Gegensatz zu Tobias war Seppel allerdings ein
Mauerblümchen; vom ihm gibt es kein Foto. Doch mit ihm endete
im August 1966 endgültig die Ära der Grubenpferde im Ruhrbergbau.


INFO

Ulrike Gilhaus: Kumpel auf vier Beinen.
Grubenpferde im Ruhrbergbau
hg. vom LWL-Industriemuseum,
Klartext-Verlag Essen 2010
ISBN 978-3-8375-0211-4, Preis 16,95 Euro
147 Seiten, 110 z.T. farbige Abbildungen,
1 doppelseitige Karte, Diagramme, Tabellen, Quellen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 24 11:14:32 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Aug 2010 11:14:32 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Gustav Sack - Ein verbummelter Student. Enfant
terrible und Mythos der Moderne", Oelde-Stromberg,
27.08.2010-09.01.2011
Message-ID: 4C73A998.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dirk Bogdanski"
Datum: 23.08.2010, 17:39


AUSSTELLUNG

"Gustav Sack - Ein verbummelter Student.
Enfant terrible und Mythos der Moderne"

Er ist ein großer Vergessener der Literaturgeschichte: Gustav
Sack (1885-1916). Seinen 125. Geburtstag nimmt das Museum für
Westfälische Literatur zum Anlass, ihn neu zu entdecken. Die
Ausstellung "Gustav Sack - Ein verbummelter Student. Enfant
terrible und Mythos der Moderne" öffnet am Freitag, 27. August,
im Museum für Westfälische ihre Pforten.

Um 19.00 Uhr führen Museumsleiter Professor Dr. Walter Gödden
und der Literaturwissenschaftler Steffen Stadthaus in die
Ausstellung ein. Im Anschluss präsentiert der bekannte
Schauspieler Claude-Oliver Rudolph Höhepunkte aus dem
literarischen Werk des genialen Dilettanten auf der Bühne des
Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde- Stromberg. Die Lesung beginnt
um Beginn 20.00 Uhr.


INFO

Museum für Westfälische Literatur - Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1
Oelde-Stromberg

Prof. Dr. Walter Gödden (Wissenschaftlicher Leiter des Museums
für Westfälische Literatur), Steffen Stadthaus
(LWL-Literaturkommission für Westfalen), Svenja Limke
(Ausstellungsgestalterin) und Dirk Bogdanski (Kulturmanager
Haus Nottbeck) werden Ihnen das Projekt ausführlich vorstellen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 24 11:18:16 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Aug 2010 11:18:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Sonntagsfuehrung: Mythos und Alltag in
textilen Maerchen, Bocholt, 29.08.2010
Message-ID: 4C73AA78.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 23.08.2010, 12:00


AKTUELL

Mythos und Alltag in textilen Märchen
Sonntagsführung im LWL-Textilmuseum Bocholt

Den Mythos magischer Geschichten und Figuren aus textilen
Märchen greift die nächste Sonntagsführung durch die
Ausstellung "Stroh zu Gold. Spindel, Schiffchen, Märchenhelden"
auf, zu der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
Sonntag, 29. August, um 16 Uhr in sein Textilmuseum in Bocholt
einlädt. Mit mehr als 250 Objekten aus dem 18. und 19.
Jahrhundert setzt die Schau in Szene, was sich hinter den
Märchen und ihren ?magischen Textilien' verbirgt und wer die
Helden und Heldinnen der Geschichten sind.

Arbeitsgeräte wie Haspel, Spinnrad, Spindel, Webstuhl,
Schneidertisch und Zwirnmühle geben einen Eindruck von den
textilen Arbeiten, die in den Geschichten beschrieben werden.
Dazu erläutert Barbara Schulz bei der Führung am Sonntag die
Welt hinter den Märchen und damalige Vorstellungen von Moral
und Ordnung. Ursprünglich wurden Märchen mündlich überliefert
und unterlagen einem steten Wandel.

Sie waren regional geprägt und die Erzähler dichteten nach
Belieben Neues hinzu. Erst mit ihrer Veröffentlichung wurden
die Märchen nahezu unverändert bis in die Gegenwart
übergetragen. An den Hörstationen können textile Märchen in
ihren Urfassungen "nachgehört" und wieder aufgefrischt werden.
Mitmachstationen laden die Besucher ein, auch selbst tätig zu
werden und ihre "Heldenkräfte" oder ihre Geschicklichkeit am
Spinnrad auszuprobieren.


INFO

Die Teilnahme an der Führung ist frei. Gezahlt werden muss nur
der reguläre Museumseintritt (Erw. 2,40 Euro.)

Stroh zu Gold - Spindel, Schiffchen, Märchenhelden
21.3. - 31.10.2010
LWL-Industriemuseum
Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
Bocholt
Geöffnet Di - So 10-18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 25 10:13:39 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Aug 2010 10:13:39 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Tiere der Bibel, Muenster, ab 03.09.2010
Message-ID: 4C74ECD3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.08.2010, 13:12


AUSSTELLUNG

Daniel in der Löwengrube
Präparator stellt in engem "Kerker" Bibelgeschichte nach

Löwen spielten bereits in der Bibel eine Rolle. Das hat
Ausstellungsmacher Jan Dübbers schnell festgestellt, als er mit
seiner Recherche für die neue Sonderausstellung "Tiere der
Bibel" im LWL-Museum für Naturkunde des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) begann. Am 3. September startet die 500
Quadratmeter große, biblische Tierschau in Münster.

Michael Böckmann ist geologisch-paläontologischer Präparator am
LWL-Museum für Naturkunde. Er wurde mit der Umsetzung der von
Dübbers vorgeschlagenen Bibelgeschichte "Daniel in der
Löwengrube" betraut. Also machte er sich an die Arbeit und
schuf aus Styropor, Farbe, den bereits für andere Ausstellungen
geschaffenen Löwendermoplastiken und viel Liebe zu seiner
Arbeit die enge Löwengrube, in der Daniel laut Bibel eine Nacht
lang auf Geheiß des Königs Darius festgesessen hat.

Böckmann benötigte rund sechs Wochen Vorbereitungszeit um seine
Idee einer königlichen Löwengrube bildlich umzusetzen. Ein
schmiedeeisernes altes Tor verschließt als optischer Hingucker
die Grube. Der Leiter der Präparationsabteilung hätte gerne
noch mehr Platz für seine Inszenierung gehabt, jedoch musste er
sich mit dem ca. vier mal sechs Metern aus einzelnen Holzwänden
gezimmerten Raum im Ausstellungssaal bescheiden.

Als erstes fing er an, eine Decke einzuziehen und mit
Styroporblöcken die Wände der Grube zu imitieren. Anschließen
wurden die Wände so angestrichen, dass sie alt und verbraucht
aussehen - mit Kratzspuren der Löwen an den Wänden - um die
Enge und Dunkelheit des Kerkers noch besser hervorheben. Die
zahlreichen zur Verfügung stehenden Löwen aus dem Magazin des
LWL-Museums kamen mehrfach zur Stellprobe und Auswahl in den
Kerker. Letztlich entschied sich Böckmann für drei Löwinnen und
einen Löwen. Der passende Boden und besonders natürlich das
alte Tor komplettierten die Szene und fertig war die Löwengrube.

Die Löwen können Besucher vom 3. September an ein Jahr lang
dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr in der neuen
Sonderausstellung des LWL-Museums für Naturkunde besuchen.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98
URL: http://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 25 10:53:28 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Aug 2010 10:53:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Schaetze aus der Filmgeschichte des Reviers, Bochum,
02.09.2010
Message-ID: 4C74F628.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.08.2010, 11:01


AKTUELL

Schätze aus der Filmgeschichte des Reviers
LWL-Industriemuseum lädt in die Zeche Hannover ein

Filmraritäten aus dem Revier, die zum Teil seit Jahrzehnten
ungesehen im Archiv schlummerten, zeigt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Donnerstag, 2. September, in seinem
Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum. Der Filmabend in
Zusammenarbeit mit der Kinemathek im Ruhrgebiet findet
begleitend zur aktuellen Ausstellung "Kumpel Anton, St. Barbara
und die Beatles" statt und beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist
frei.

Die Ausstellung lässt eine heute weitgehend vergessene
Kulturgeschichte des Reviers wieder lebendig werden - eine
Geschichte, die sich zwischen Traditionspflege und moderner
Kunst, Bergarbeiterkultur und Pop entfaltete. Diese
Themenschwerpunkte greift auch der Filmabend auf. Zu sehen sind
u.a. ein Wochenschaubericht über die erste
Laienkünstler-Ausstellung 1949 im Bochumer Bergbaumuseum, eine
Dokumentation über die Arbeit der Künstlergruppe "junger
westen" und der erste Film über die Ruhrfestspiele aus dem Jahr
1951.

Ein Werbefilm für Berglehrlinge von 1953 und ein Beitrag der IG
Bergbau aus dem Jahr 1959 erinnern an die Rolle des Bergbaus
als Schlüsselindustrie im Wiederaufbau und an das Einsetzen der
Kohlenkrise. Dass es in 1950er Jahren nicht nur Proteste gegen
den krisenbedingten Abbau von Arbeitsplätzen gab, sondern auch
gegen Wiederbewaffnung und atomare Aufrüstung, dokumentieren
Berichte der DDR-Wochenschau "Der Augenzeuge", die sich dieses
Themas mit besonderem Engagement annahm. Sie sind hier erstmals
zu sehen.

Mit dem Filmabend setzt das LWL-Industriemuseum sein
Begleitprogramm zur Ausstellung "Kumpel Anton, St. Barbara und
die Beatles" fort. Für Interessierte gibt es um 19 Uhr eine
Führung durch die Ausstellung. Die Teilnahme ist ebenfalls
kostenlos.


INFO

Filmabend
Do, 2.9.2010, 20 Uhr
Führung durch die Ausstellung: 19 Uhr,
Treffpunkt: Zechenvorplatz

LWL-Industriemuseum - Zeche Hannover
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100-874
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 26 10:38:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Aug 2010 10:38:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bernd Rosemeyer jr. spricht im LWL-Industriemuseum
ueber seine Eltern, Hattingen, 27.08.2010
Message-ID: 4C764416.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 25.08.2010, 11:36


AKTUELL

Das schnellste Paar Deutschlands
Bernd Rosemeyer jr. spricht im LWL-Industriemuseum über seine
Eltern

"Sie wollte fliegen, er wollte Rennen fahren." Professor Bernd
Rosemeyer jr. teilt auch heute die Motorsport-Begeisterung
seiner Eltern, der Fliegerin Elly Beinhorn und des Rennfahrers
Bernd Rosemeyer. Am Freitag, 27. August, erinnert er ab 19 Uhr
gemeinsam mit seiner Tochter Daisy Rosemeyer in der
Henrichshütte Hattingen an das "hübsche Mädchen in seiner
fliegenden Kiste" und an den "Sonnenjungen". Robert Laube,
Museumsleiter und Kurator der Abteilung Sport-Helden in der
Ausstellung "Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen",
die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) noch bis Ende
Oktober in seinem Hattinger Industriemuseum zeigt, und die
beiden Vortragenden laden anschließend zu einem Gang durch die
Ausstellung ein.

"Helden sind das Lackmus-Papier ihrer Zeit", erläutert Laube.
"Sie verkörpern Ideale und Sehnsüchte ihrer Epoche. Das gilt in
besonderem Maße für die Sport-Heroen des 20. Jahrhunderts."
Beim gemeinsamen Gang durch die Abteilung Sport begegnen den
Teilnehmern die olympische Idee, tragische Helden, ein
Jahrhundert-Deutscher, Feste der Völker und der Schönheit, Ost-
und West-Helden, Stuten, Dackel, Helden-Macher und Muhammed
Ali. Außerdem natürlich der Rekordwagen R von Bernd Rosemeyer
sowie das Modell von Elly Beinhorns Messerschmitt "ME 108
Taifun".

Ein besonderes Erlebnis verspricht die gemeinsame Hommage von
Sohn und Enkelin an ihre schnellen Vorfahren. Bernd Rosemeyer
jr. ist Professor für Orthopädie in München. Er hat den
101-jährigen Lebensweg seiner Mutter rund 70 Jahre intensiv
begleitet. Gleiches blieb ihm bei seinem Vater nicht vergönnt,
als Bernd sen. in den Tod fuhr, war Bernd jr. kein halbes Jahr
alt. Beide eint die Begeisterung für den Automobilsport. Daisy
Rosemeyer, unter anderem Redakteurin bei Pro Sieben und
Produzentin, hat mit der Vertonung von Beinhorns Biographie
"Alleinflug" ihrer Großmutter ein beredtes Denkmal gesetzt. An
diesem Abend wird sie im Wechsel mit den biographischen
Anmerkungen ihres Vaters aus "Alleinflug" lesen.

Der Eintritt zu Vortrag und Führung ist frei.


INFO

Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen
12. März bis 31. Oktober 2010
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Geöffnet:: Di - So 10 - 18 Uhr, Fr 10 - 21.30 Uhr
URL: www.helden-ausstellung.lwl.org
Tel.: 02324 9247-142
E-Mail: helden at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 26 10:41:59 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Aug 2010 10:41:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Teufelspakt und Zauberbohne: Maerchenspaziergang
im LWL-Textilmuseum, Bocholt, 05.09.2010
Message-ID: 4C7644F7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 26.08.2010, 10:15


AKTUELL

Teufelspakt und Zauberbohne
Märchenspaziergang im LWL-Textilmuseum in Bocholt

Zu einem ganz besonderen Erlebnis lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 5. September, von 16 bis
17.30 Uhr, in sein Textilmuseum in Bocholt ein. Bei einem
Märchenspaziergang werden die Besucher Räume, Nischen und
Plätze rund um das Textilmuseum neu entdecken.

Geschichtenerzählerin Frädrich schöpft dabei aus ihrem reichen
Repertoire und berichtet passend zu den Orten von
geheimnisvollen Wesen und unglaublichen Begebenheiten, die sich
genau dort ereignet haben könnten - von Zauberbohnen und
Kartoffelköniginnen im Arbeitergarten oder bezaubernden
Spinnerinnen und webenden Prinzen in der Webfabrik. Für große
und kleine Besucher werden Märchen und ihre Helden einen
magischen Moment lang zum Leben erweckt. Doch die Teilnehmer
müssen aufpassen, dass der süße Brei sie nicht in der
Arbeiterküche verschlingt.

Die Teilnahme an der Führung ist frei. Gezahlt werden muss nur
der reguläre Museumseintritt (Er-wachsene 2,40 Euro / Kinder 1,
50 Euro / Familien 5,80 Euro). Teilnehmerzahl max. 20 Personen,
Anmeldung erforderlich unter Tel. 02871 21611-0.


INFO

Stroh zu Gold - Spindel, Schiffchen, Märchenhelden
21.3. - 31.10.2010
LWL-Industriemuseum
Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
Geöffnet Di - So 10-18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 27 10:11:02 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Aug 2010 10:11:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Kartengebrauch in Mittelalter und Neuzeit:
Das Beispiel des Behaim-Globus von 1492, Muenster, 31.08.2010
Message-ID: 4C778F36.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 26.08.2010, 11:53


AKTUELL

Im Rahmen der III. Interdisziplinären Sommerakademie
Politisches Kartieren - Kartengebrauch in Mittelalter und Neuzeit

Westfälische Wilhelmes-Universität /
Institut für vergleichende Städtegeschichte

spricht

Prof. Dr. Günther Görz, Erlangen

über

Zur semantischen Tiefenerschließung mittelalterlicher
Kartographie:
Das Beispiel des Behaim-Globus von 1492


INFO

Dienstag, 31. August, 18.00 Uhr c. t.
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46 (Sitzungszimmer)
Tel.: 0251-83-27512
Fax: 0251-83-27535
48143 Münster

Zu diesem Vortrag wird herzlich eingeladen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 27 10:18:55 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Aug 2010 10:18:55 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Wege der Migration: Industriemuseum zeigt dauerhaft
die Geschichte der Zuwanderung ins Ruhrgebiet, Bochum, ab 29.08.2010
Message-ID: 4C77910F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.08.2010, 13:44


AUSSTELLUNG

Wege der Migration
Industriemuseum zeigt dauerhaft die Geschichte der Zuwanderung
ins Ruhrgebiet

Seit mehr als 150 Jahren ist das Ruhrgebiet ein
Einwanderungsland. Millionen von Menschen sind mit der
Industrialisierung ins Revier gekommen - viele mit der Hoffnung
auf gutes Geld für harte Arbeit, manche aber aus Zwang oder auf
der Flucht.

Heute leben Menschen aus 170 Nationen im Ruhrgebiet. Mit einem
dauerhaften Rundweg spürt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in seinem LWL-Industriemuseum Zeche
Hannover in Bochum nun der Geschichte der Zuwanderung nach. Am
Sonntag, 29. August, um 11 Uhr, eröffnet der Vorsitzende der
Landschaftsversammlung, Dieter Gebhardt, mit einem Festakt den
Rundweg im Museum.

"Das Ruhrgebiet hat in seiner Geschichte langjährige und
vielfältige Erfahrungen mit dem Zusammenleben von Menschen
unterschiedlicher Herkunft gemacht. Der Schlüssel zur
Gestaltung eines einträglichen Zusammenlebens scheint in der
Kenntnis der Geschichte der Zuwanderung und Offenheit der
Menschen für einander zu liegen", so Dieter Gebhardt.

"Mit dem Rundweg machen wir als erstes Museum in der Region die
lange Geschichte der Zuwanderung überall auf dem Museumsgelände
dauerhaft präsent", freut sich LWL-Museumsleiter Dietmar Osses.
"Nach den erfolgreichen Ausstellungen zur
Zuwanderungsgeschichte der letzten Jahre ist das ein weiterer
wichtiger Schritt in der Entwicklung des Themenschwerpunktes
Migration im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover", so Osses
weiter.

Der Besucher folgt in zwölf Kapiteln den Spuren der Zuwanderung
ins Revier, die auf Bild-Text-Tafeln mit allgemeinen Tendenzen
sowie lokalen und biografischen Beispielen eindrucksvoll
beschrieben wird. Der neue Rundweg soll auch im Rahmen des 3.
Bundesfachkongresses Interkultur präsentiert werden, der vom
27. bis 29. Oktober in Bochum stattfindet.

Anfänge der Zuwanderung
In der Mitte des 19. Jahrhunderts wandelte sich das Ruhrgebiet
von einer ländlich geprägten Region zum pulsierenden
Industriegebiet. Binnen weniger Jahre gründeten sich Dutzende
von Zechen und Eisenhütten. Der enorme Bedarf an Arbeitskräften
konnten schon bald nicht mehr aus dem Umland gedeckt werden.
Aus ganz Westfalen, dem Rheinland und Hessen zogen Menschen zur
Arbeit ins Revier. Zahlreiche ausländische Investoren statteten
Ihre Unternehmen mit eigenen Fachkräften und Personal aus. Zu
tausenden zogen Iren, Belgier und Franzosen in das Ruhrgebiet;
italienische Wanderarbeiter kamen als Fachleute für
Steinbearbeitung und Tunnelbau.

Mit dem Boom der Industrie Ende des 19. Jahrhunderts zogen mehr
als eine halbe Millionen Menschen aus Schlesien, Posen und
Masuren ins Revier. Vor allem in den Zechen und Siedlungen des
nördlichen Ruhrgebiets bildeten sie bald die Mehrheit. Sie
waren in der Regel preußische Staatsbürger, sprachen meist aber
polnisch oder Dialekt und wurden im Alltag als Polen angesehen.
Viele mussten unter Vorurteilen leiden. Nach dem Ersten
Weltkrieg verließ die Mehrzahl der polnischen Zuwanderer das
Revier: gut ein Drittel ging zurück in den neu gegründeten
Staat Polen, ein Drittel zog weiter nach Westen in die
französischen und belgischen Bergbauregionen, die mit hohen
Löhnen und guten Lebensbedingungen lockten.

Verfolgt, verschleppt, vertrieben
Während des Zweiten Weltkriegs wurden Hunderttausende Menschen,
vor allem aus Polen und der Sowjetunion, ins Ruhrgebiet
gebracht und zur Arbeit gezwungen. Als Zivilarbeiter,
Kriegsgefangene oder Zwangsarbeiter mussten sie in der
Landwirtschaft, in Eisenhütten, Stahlwerken und Zechen unter
menschenunwürdigen Verhältnissen bis zum Letzten schuften. Die
meisten waren in eigens eingerichteten bewachten Lagern
untergebracht, Kontakte mit der deutschen Bevölkerung waren
verboten.

Nach Kriegsende kehrten viele in ihre Heimat zurück. Mehr als
100.000 Menschen, vor allem aus Polen, konnten jedoch nicht
zurückkehren, da ihnen Verfolgung drohte. Sie blieben als
"Displaced Persons (DP)" in provisorischen Lagern zurück. Viele
konnten in den Folgejahren nach Übersee auswandern. 1951
richtete das Land NRW dauerhafte Siedlungen für die 17.000 noch
verbliebenen Menschen ein.

Für den Wiederaufbau der Industrie und Städte wurden Ende der
1940er Jahre im Ruhrgebiet dringend Arbeitskräfte benötigt.
Mehr als 600.000 Flüchtlinge und Vertriebene kamen ab 1949 ins
Revier, um im Bergbau, der Eisen- und Stahlindustrie oder der
Textilindustrie zu arbeiten.

Gastarbeiter für das Revier
Wiederaufbau und Wirtschaftswachstum brachten in den 1950er
Jahren im Ruhrgebiet ein rasantes Wachstum. Flüchtlinge und
Vertriebene trugen wesentlich zum Aufbau bei. Angesichts eines
drohenden Arbeitskräftemangels schloss die Bundesregierung ab
1955 mit Italien, Spanien, Griechenland, der Türkei, Marokko,
Portugal, Tunesien und Jugoslawien Abkommen zur Anwerbung von
Arbeitern.

Die Aussicht auf schnelles Geld lockte zunächst vor allem junge
Männer aus den von Arbeitslosigkeit geplagten Regionen
Südeuropas. Viele wollten schnell wieder in die Heimat
zurückkehren, um sich dort eine eigene Existenz aufzubauen. Der
erworbene Wohlstand führte jedoch oft dazu, dass sie länger
blieben und ihre Familien nachholten. Vermehrt kamen nun auch
Frauen als Arbeiterinnen für Industrie und Gewerbe. Mit der
Wirtschaftskrise 1973 endete die gezielte Anwerbung.

Flüchtlinge und Spätaussiedler
In den 1980er und 1990er Jahren kamen zahlreiche Flüchtlinge
und Spätaussiedler ins Ruhrgebiet. Nach dem Militärputsch in
der Türkei suchten 1980 vor allem gut ausgebildete Kurden
politisches Asyl. Das Verbot der Gewerkschaft Solidarnosc und
die Verhängung des Kriegsrechts in Polen drängte rund 100.000
polnische Aktivisten und Bürgerrechtler nach Deutschland.
Zeitgleich nutzte gut eine Millionen Menschen aus Polen den
Status als deutsche Spätaussiedler zur Einwanderung nach
Deutschland. Die meisten von ihnen zogen nach Berlin oder in
das Ruhrgebiet. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion
erreichte der Zuzug von Spätaussiedlern 1992 einen neuen
Höhepunkt.

Miteinander Leben im Ruhrgebiet
Heute leben Menschen aus 170 Nationen im Ruhrgebiet. Mehr als
100 verschiedene Glaubensrichtungen werden praktiziert. Nachdem
die industriellen Massenarbeitsplätze während des
Strukturwandels entfallen sind, hat sich der Anteil von
Kleingewerbetreibenden unter den Menschen mit
Migrationsgeschichte deutlich erhöht. So finden sich heute in
den großen Städten des Reviers oft Wohn- und Geschäftsviertel
von Zuwanderern.

Die lange Geschichte der Zuwanderung ins Ruhrgebiet und die
Tradition der Solidarität der Menschen in der Region hilft
heute im Ruhrgebiet oft, Lösungen für die kleinen und großen
Konflikte im Zusammenleben zu finden und gemeinsame
Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.


INFO

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum-Hordel
Öffnungszeiten: Mi - Sa 14 -18 Uhr, So 11 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 27 10:30:17 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Aug 2010 10:30:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kloesterliche Kostbarkeiten aus ganz Europa
beim Dalheimer Klostermarkt, Lichtenau, 28./29.08.2010
Message-ID: 4C7793B9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.08.2010, 11:00


AKTUELL

Für Leib und Seele
Klösterliche Kostbarkeiten aus ganz Europa beim Dalheimer
Klostermarkt

Zum größten Klostermarkt Europas lädt die Stiftung Kloster
Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur am Samstag und
Sonntag, 28. und 29. August, in das ehemalige
Augustiner-Chorherrenstift Dalheim in Lichtenau (Kreis
Paderborn) ein. Brüder und Schwestern aus über 30 Abteien,
Stiften und Klöstern bieten von 10 bis 18 Uhr ihre Waren auf
dem weitläufigen Dalheimer Klostergelände an und zeigen, was in
ihren Küchen, Kellern und Werkstätten an wertvollen Produkten
entsteht.

Die klösterlichen Marktbeschicker kommen aus Österreich, den
Niederlanden, Polen, Tschechien, Weißrussland. Prominente
deutsche Standorte wie zum Beispiel die Benediktinerabtei
Münsterschwarzach - zum ersten Mal beim Dalheimer Klostermarkt
- sind ebenso vertreten wie die Ordensgemeinschaften aus der
Region. Mit dabei ist auch das vom jüngsten Neißehochwasser
schwer geschädigte Kloster Marienthal aus Ostritz in Sachsen.

Von Handwerksvorführungen über eine Klosterwerkstatt für Kinder
bis zu Konzerten in der Klosterkirche gehört ein umfassendes
Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene zum Dalheimer
Klostermarkt. Er findet seit 2002 traditionell am letzten
Augustwochenende statt. Das Landesmuseum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) erwartet 2010 rund
20.000 Besucher aus ganz Deutschland. "In seiner Vielfalt ist
der Dalheimer Klostermarkt eine kulturelle Bereicherung der
Region und gleichzeitig Anziehungspunkt weit über ihre Grenzen
hinaus", ist LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch überzeugt.

In der Tradition der Klöster stehen ihre Erzeugnisse für
achtsame Herstellung, außergewöhnliche Qualität, Reinheit und
Naturnähe. Ob Produkte aus fairem Handel der
Missionsbenediktiner der Abtei Münsterschwarzach, Senf der
Trappisten aus dem tschechischen Novy Dvur, frisch gebackenes
Brot der Augustiner Chorherren St. Florian in Österreich,
Blumen und Kräuter aus Gars am Inn, Ikonen aus einem Kloster im
weißrussischen Minsk oder Silberschmuck der
Eremiten-Gemeinschaft des Heiligen Chariton: Das Warenangebot
ist ebenso vielfältig wie die vertretenen Ordensgemeinschaften.

"Europas größter Markt seiner Art hat sich im neunten Jahr
seines Bestehens auch als ein Ort des Austauschs und der
Begegnung etabliert. Die Besucherinnen und Besucher finden hier
Stärkungen für Leib und Seele", so Kirsch. Traditionsgemäß
steht beim Dalheimer Marktgeschehen auch der persönliche
Kontakt zwischen Ordensleuten und Besuchern im Vordergrund, die
sich sowohl am Verkaufsstand wie auch beim gemeinsamen
Gottesdienst (Samstag 17 Uhr) begegnen. "Der Dalheimer
Klostermarkt ist inzwischen auch für viele Gemeinschaften ein
fester Termin im Ordensjahr", sagte der kommissarische
Museumsleiter Dr. Martin Kroker. Und das sei ganz im Sinne des
LWL-Landesmuseums: "Der Kontakt zu den aktiven
Ordensgemeinschaften macht erfahrbar, was Klosterkultur und
Klosterleben heute bedeuten."

Ein facettenreiches Programm mit Handwerksvorführungen (z.B.
Grünholzdrechseln, Schaubrauen, Weben am Schaftwebstuhl),
Aktionen für Kinder (z.B. Bildhauen mit Ytong, Kieselmosaike,
Bau eines Miniklosters aus Naturmaterialien, "Kegel & Co." -
barocke Kinderspiele, Papier prägen), kostenlosen Führungen
durch das Museum und seinen Konventgarten begleitet den
Klostermarkt. Sonntags finden kleine Konzerte in der
Klosterkirche statt.

Das über 550 Jahre alte Kloster Dalheim beherbergt seit Mai
2007 ein modernes Museum für klösterliche Kulturgeschichte.
Durch einen Mix von Ausstellungen und Veranstaltungen will das
Dalheimer LWL-Landesmuseum Klosterkultur ganzjährig sowohl
museal als auch aktiv in der Gegenwart erfahrbar machen.


INFO

Klostermarkt
Samstag und Sonntag, 28. und 29. August 2010
10-18 Uhr

Begleitprogramm

Samstag, 28. August
10.30-16 Uhr:
halbstündlich öffentliche Führungen durch die Klosteranlage

11.15/11.45/12.15/12.45/13.15/14.15/15.15 Uhr
öffentliche Führungen durch die Klostergärten

11-17 Uhr
Kinder- und Jugendprogramm "Klosterwerkstatt"
Bildhauerei mit Ytong, Kieselmosaik, Insektenhotels, Körbe
flechten, Mini-Kloster aus Naturmaterial, Kegel & Co. - barocke
Kinderspiele (Materialkosten pro Kind: 3 Euro)

Handwerksvorführungen:

Grünholzdrechseln, Schaubrauen, Weben am Schaftwebstuhl,
Papierwerkstatt


17 Uhr:
Festgottesdienst bei gutem Wetter im Konventgarten


Sonntag, 29. August
10.00-17.00 Uhr
halbstündlich öffentliche Führungen durch die Klosteranlage

11.15/11.45/12.15/12.45/13.15/14.15/15.15 Uhr
öffentliche Führungen durch den Konventgarten

12-14 Uhr
Stündlich barocke Bläsermusik in der Klosterkirche
mit dem Paderborner Bläser-Collegium

15-18 Uhr
Stündlich Gesang aus 4 Jahrhunderten in der Klosterkirche
mit dem Soester Madrigal Syndikat

11.00-18.00 Uhr
Kinder- und Jugendprogramm "Klosterwerkstatt"
Bildhauerei mit Ytong, Kieselmosaik, Körbe flechten,
Mini-Kloster aus Naturmaterial, Filzen, Kegel & Co. - barocke
Kinderspiele (Materialkosten pro Kind: 3 Euro)

Handwerksvorführungen

In Stellmacherei und Schmiede, außerdem Grünholzdrechseln,
Schaubrauen, Weben am Schaft-webstuhl, Papierwerkstatt


Eintritt
Erwachsene: 4,50 Euro
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: 1 Euro
Kinder unter 10 Jahre: frei

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau-Dalheim
Tel.: (0 52 92) 93 19-224
Fax: (0 52 92) 93 19-189
E-Mail: kloster-dalheim at lwl.org
URL: www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 30 11:30:05 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Aug 2010 11:30:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tag des offenen Denkmals: "Kultur in Bewegung -
Reisen, Handel und Verkehr", Dortmund, 12.09.2010
Message-ID: 4C7B963D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Sabine Fiereck"
Datum: 24.08.2010, 13:20


AKTUELL

Tag des offenen Denkmals am 12. September 2010
"Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr"

Zum 17. Mal findet am Sonntag, 12. September 2010, in Dortmund
der Tag des offenen Denkmals statt. Angeregt durch die Deutsche
Stiftung Denkmalschutz lautet das Motto in diesem Jahr "Kultur
in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr". Zu diesem Thema
öffnen erneut zahlreiche Denkmäler ihre Pforten, um Einblicke
in die Dortmunder Stadtgeschichte zu gewähren. Spaziergänge und
Wanderungen entlang alter Handelsrouten und Pilgerwege,
Bustouren und historische Fahrzeuge laden darüber hinaus dazu
ein, das Motto des diesjährigen Denkmaltages wörtlich zu nehmen
und Kulturgeschichte tatsächlich in Bewegung zu erleben.

Dem Leitthema entsprechend geht in diesem Jahr auch die
Hauptveranstaltung des Denkmaltages auf die Reise: Im Rahmen
einer ca. 16 Kilometer langen Wanderung können sich
interessierte und bewegungsfreudige Besucher auf die Spuren der
Jakobspilger begeben. Den Anfangspunkt der Wanderung bildet die
am Westenhellweg gelegene Stadtkirche St. Petri. Hier wird
Oberbürgermeister Ullrich Sierau um 10.30 Uhr den
Veranstaltungstag offiziell eröffnen.

Professor Dr. Thomas Schilp wird in einem kurzen Vortrag über
Motive und Eigenheiten des Pilgerns im Mittelalter auf die sich
anschließende Wanderung Richtung Syburg einstimmen. Auf dem Weg
zur Syburger Kirche St. Peter erfahren die Teilnehmer zudem
allerlei Wissenswertes zu den historisch interessanten Orten am
Wegesrand. Eine längere Pause der voraussichtlich sechs Stunden
dauernden gemeinsamen Begehung des Jakobsweges wird an der
Alten Kirche Wellinghofen eingelegt. In St. Peter zu Syburg
rundet um 18 Uhr eine informative und stimmungsvolle
Abschlussveranstaltung mit Talkgästen und der Möglichkeit zum
Erfahrungsaustausch den Denkmaltag ab. Jeder, der sich für das
Thema Pilgern im Allgemeinen und den Jakobsweg im Besonderen
interessiert, ist herzlich eingeladen.

Auch über die Hauptveranstaltung hinaus erwartet die Besucher
am diesjährigen Denkmaltag wieder ein umfangreiches und
vielfältiges Veranstaltungsprogramm. Führungen, Ausstellungen
und vieles mehr machen an zahlreichen Denkmälern Dortmunder
Stadtgeschichte erlebbar: So zeugen die Kirchen des
Mittelalters von den Anfängen der Besiedlung, von Handel und
Handwerk am Hellweg und der Entwicklung zur wichtigen Reichs-
und Hansestadt.

Kokerei und Zeche erzählen vom raschen Fortschritt und Wachstum
zur Zeit der Industrialisierung, während der die Stadt Dortmund
von ihrer verkehrsgünstigen Lage an wichtigen
Eisenbahnverbindungen profitierte. Und von der sich in diesem
Zeitraum ändernden Mobilität, die für uns heute so
selbstverständlich geworden ist, können u.a. der Hafen, der
Bahnhof Mooskamp mit seinem historischen Fuhrpark und der
frühere Wasserturm des Südbahnhofs berichten.

Folgende Denkmäler und historische Wege werden am 12. September
vorgestellt:

Reisen, Handel und Verkehr: Auf alten Wegen unterwegs

Auf den Spuren der Jakobspilger: Wanderung von der Stadtkirche
St. Petri zu St. Peter in Syburg, Treffpunkt der Wanderung: St.
Petri, Petrikirchhof 7, Innenstadt (zentraler Veranstaltungsort)

Stadt - Kultur - Raum: Vom Hellweg zur Rheinischen Straße,
Treffpunkt der Führung: St. Reinoldi, Ostenhellweg 2, Innenstadt

Zwischen der Luther-Kirche und St. Joseph: Der Hellweg in
Asseln, Treffpunkt der Führung: Luther-Kirche, Asselner Hellweg
118 a, Asseln

Alte Wege durch Lütgendortmund, Ausstellung im Café Bistro
Blickpunkt, Limbecker Straße 17, Lütgendortmund

Bustour: Von Bochum nach Dortmund den Hellweg entlang,
Treffpunkt: Rathaus Bochum, Willy-Brandt-Platz 2,
Bochum-Innenstadt

Bustour: Pilgerwege, Wallfahrtsorte und Herbergen, Treffpunkt:
Zentraler Busbahnhof, Innenstadt (dieses Angebot ist
kostenpflichtig)


Eisenbahn und Kanalhafen: Wege zur Großstadt

Altes Straßenbahndepot - Depot e.V., Immermannstraße 39,
Innenstadt

Bahnhof Mooskamp, Mooskamp 23, Nette

Ehemalige O-Bus-Haltestelle/Kiosk, Hoher Wall 36, Innenstadt

Kokerei Hansa, Emscherallee 111, Huckarde

Zeche Zollern II/IV, Grubenweg 5, Lütgendortmund

Wasserturm des Südbahnhofs, Heiliger Weg 60, Innenstadt

Dortmunder Hafen/Altes Hafenamt, Sunderweg 130, Innenstadt

Banken und Kaufhäuser: Handel und Verkehr

Handel, Banken und Verkehr - Ein architekturhistorischer
Spaziergang durch die Dortmunder Innenstadt, Treffpunkt der
Führung: Stadthaus, Südwall 2-4, Innenstadt Der Aplerbecker
Marktplatz, Treffpunkt der Führung: Bushaltestelle am
Aplerbecker Markt


Wege der Andacht: Historische Sakralbauten

St. Reinoldi, Ostenhellweg 2, Innenstadt

St. Johann Baptist, Widumer Platz 1, Brechten

Ev. Kirche Lindenhorst, Alte Ellinghauser Straße 7, Lindenhorst

Stiftskirche St. Clara, Am Stift, Hörde

Alte Kirche Wellinghofen, An der Kirche 1/Overgünne,
Wellinghofen

St. Peter zu Syburg, Syburger Kirchstraße 14

Kath. Kirchengemeinde Maria Königin, Baroper Straße 378,
Eichlinghofen

Ev. Kirche Eichlinghofen, Eichlinghoferstr. 5, Eichlinghofen

St. Bartholomäus, Theresenstraße 1, Lütgendortmund

St. Urbanus, Marienstraße 9/Ecke Müllerstraße, Huckarde

Wie in den vergangenen Jahren gibt die Denkmalbehörde in diesem
Jahr erneut eine Broschüre zum Tag des offenen Denkmals heraus.
Sie enthält nicht nur das gesamte Veranstaltungsprogramm,
sondern bietet anschauliche Informationen zum Thema und stellt
einzelne Denkmäler besonders vor. In den nächsten Tagen wird
die Broschüre an den üblichen Stellen ausgelegt:

in den Bezirksverwaltungsstellen, in der Zentral- und in den
Stadtteilbibliotheken, im KulturInfoShop, in den Museen, im
Presseamt, bei der Dortmund-Agentur am Friedensplatz, bei
DORTMUNDtourismus am Bahnhof, bei der Denkmalbehörde am
Burgwall sowie an den beteiligten Standorten. Die Broschüre wie
auch die Teilnahme am Veranstaltungsprogramm ist wie immer
kostenlos.


INFO

Über die Seite www.denkmalbehoerde.dortmund.de sind zudem immer
die aktuellsten Informationen zum Veranstaltungsprogramm
abrufbar.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 31 10:54:59 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 31 Aug 2010 10:54:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ministerbesuch zum Tag des offenen Denkmals, Waltrop,
12.09.2010
Message-ID: 4C7CDF83.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.08.2010, 13:03


AKTUELL

Ministerbesuch zum Tag des offenen Denkmals
LWL-Industriemuseum verlost Teilnahme an gemeinsamer
Dampferfahrt

Wenn am 12. September Harry Kurt Voigtsberger, der neue
NRW-Bauminister im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg landesweit den Tag des offenen Denkmals eröffnet,
gibt es für Interessierte eine Fahrt mit dem Museumsdampfer
"Cerberus" zu gewinnen.

20 Plätze stehen für die einstündige Tour mit dem
kohlegefeuerten Schiff zur Verfügung, das um 12.30 Uhr im
Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ablegt.
Eine Stunde zuvor wird der Minister persönlich die Mitfahrer
aus einer Lostrommel ziehen. Wer teilnehmen möchte, kann sich
im Schiffshebewerk Henrichenburg unter Tel. 02363 9707-0
melden. Die Namen der Interessenten kommen dann in die
Lostrommel.

Das Thema des Denkmaltages lautet in diesem "Kultur in Bewegung
- Reisen, Handel, Verkehr". Der Eintritt ins Museum ist an
diesem Tag frei. Folgender Programmablauf ist für den 12.
September 2010 vorgesehen:

10 Uhr:
Begrüßung des Ministers durch LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch
und Dieter Gebhard, Vorsitzender der Landschaftsversammlung

Grußworte von Dirk Zache, Direktor des LWL-Industriemuseums,
und Dr. Jürgen Wutschka, stellvertretender Bürgermeister der
Stadt Waltrop

Offizielle Eröffnung des Denkmaltages durch Minister
Voigtsberger

Worte von Jürgen Siebert, Vorsitzender des Vereins "Freunde und
Förderer Neues Schiffshebewerk"

10.30 bis 11.30 Uhr:

Rundfahrt mit dem historischen Dampfschlepper "Cerberus" und
der historischen Barkasse "Herbert" durch den Schleusenpark mit
den beiden Schiffshebewerken von 1899 und 1962 sowie den beiden
Schleusen von 1914 und 1989. Moderation an Bord: Museumsleiter
Herbert Niewerth. Musikalische Begleitung auf dem
Schifferklavier: Svenja Nadine Braune.

Übergabe eines symbolischen Schildes mit dem Titel
"Weltkulturerbe Schiffshebewerke" durch Vertreter des LWL und
der lokalen Politik an den Minister. Das Schild soll um
politische Unterstützung im Kampf für den Erhalt des weltweit
letzten noch funktionierenden Schwimmerhebewerks und die
Aufnahme des Schleusenparks in die Liste der
UNESCO-Weltkulturdenkmäler werben.

11.30 Uhr:

Auslosung der 20 Gewinner einer Dampferfahrt durch Minister
Voigtsberger in der Maschinenhalle des Schiffshebewerks

11, 12.30, 13.30, 15 und 16.30 Uhr:

Führungen zu einem Jahrhundert Schleusen- und
Hebewerksgeschichte mit Stationen an den Schiffen MS
"Franz-Christian" (1929) und dem Schleppkahn "Ostara" (1926).
Die Teilnahme an den Führungen ist frei.


Rundfahrten:

Vom unteren Vorhafen des Hebewerks legt das Fahrgastschiff
Henrichenburg um 12.30, 13.30 und 14.30 Uhr zu einstündigen
Rundfahrten ab. Um 15.30 startet eine zweistündige Tour.
Kosten: 6 Euro (eine Stunde) bzw. 10 Euro (zwei Stunden). Von
15 bis 18 Uhr startet auch der Dampfer "Cerberus" (1930) zu
einstündigen Rundfahrten.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707 - 0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 31 10:59:44 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 31 Aug 2010 10:59:44 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/34
Message-ID: 4C7CE0A0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 30.08.2010, 17:31


AKTUELL

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-34 für den Zeitraum vom 21.08.2010 bis

zum 27.08.2010 mit insgesamt 38 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-34&fach=wes






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Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

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der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
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INFO

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- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
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Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 31 11:07:55 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 31 Aug 2010 11:07:55 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Schneider,
Hubert: Die Entjudung des Wohnraums - Judenhaeuser in Bochum
Message-ID: 4C7CE28B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 26.08.2010, 10:01


AKTUELL

Die "Entjudung" des Wohnraums
"Judenhäuser" in Bochum: ihre Geschichte, ihre Bewohner
Als Buch erschienen: RUB-Historiker legt erste vollständige
Studie vor

Die Geschichte der Bochumer "Judenhäuser" und ihrer Bewohner in
der Zeit des Nationalsozialismus ist erstmals vollständig
erforscht. In seinem soeben erschienenen Buch "Die Entjudung
des Wohnraums" dokumentiert der Bochumer Historiker Dr. Hubert
Schneider den Weg von der Wohnungsräumung und der Einrichtung
der Judenhäuser bis hin zur Deportation und Vernichtung der
Menschen.

Aus der umfangreichen, 470 Seiten starken Studie geht hervor,
dass es in Bochum nicht wie bisher angenommen acht, sondern
zehn "Judenhäuser" gab. Eine besondere Rolle spielte die
Israelitische Schule in der Wilhelmstraße 16, die ab Januar
1942 Ausgangspunkt für die Transporte Bochumer Juden in die
Konzentrations- und Vernichtungslager war. Dr. Hubert Schneider
war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2004 Wissenschaftler am
Historischen Institut der RUB.

Zehn Bochumer "Judenhäuser"

"Im Juli 1939 wohnten, wie aus den Freimarkbriefen hervorgeht,
insgesamt neun Personen im Haus Horst-Wessel-Straße 56. Fasst
man alle verfügbaren Daten zusammen, waren es bis 1942
insgesamt 29 Personen, die in dem Haus lebten. Das Ehepaar
Vollmann - Ehefrau Emmy war evangelisch - wurde nicht
deportiert. Die anderen 27 Menschen wurden in Transporten nach
Riga, Zamosc, Theresienstadt verschleppt. Nur das Ehepaar
Freimark hat überlebt."

Das Haus in der damaligen Horst-Wessel-Straße, heutigen
Kanalstraße, ist ein Beispiel für Konzentration jüdischer
Bürger in Bochum. Detailliert, anschaulich und anhand
authentischer Quellen beleuchtet Hubert Schneider alle
"Judenhäuser" in Bochum. Er zeigt auf, wie es zur "Entjudung"
kam, unter welch teils katastrophalen Bedingungen die Menschen
in den Häusern leben mussten und schildert ihre
Einzelschicksale - etwa in Auszügen aus Briefen oder
Tagebucheinträgen.

Schneider fand heraus, dass es neben den bekannten "Objekten"
in der Horst-Wessel-Straße, Rheinischen Straße 28, Rottstraße 9
und 11, Goethestraße 9, Vidumestraße 11, Franzstraße 11 und der
Israelitischen Schule in der Wilhelmstraße noch zwei weitere
"Judenhäuser" in der Dibergstraße Nr. 2 und 4 gab.

"Die ganze Judenheit auf einem Haufen"

"An eine Diele stoßen die Türen dreier Ménages: Cohns, Stühlers,
wir. Badezimmer und Klo gemeinsam. Küche gemeinsam mit
Stühlers, nur halb getrennt - eine Wasserstelle für alle drei -,
ein kleiner anstoßender Küchenraum für Cohns.

Zwischen Cohns und Stühlers starke Spannung. ? Es ist schon
halb ein Barackenleben, man stolpert übereinander,
durcheinander. Und die ganze Judenheit auf einem Haufen." So
schildert zum Beispiel Victor Klemperer in seinen Tagebüchern
das zunehmend belastende Leben in den "Judenhäusern". Von Mai
1940 bis Februar 1945 lebte er zusammen mit seiner christlichen
Ehefrau in insgesamt drei Dresdner "Judenhäusern".

Wegbereitung zur Deportation

"Zur Nachahmung empfohlen! Heraus mit den Juden aus den guten
und billigen Wohnungen!" Mit dieser populistischen Kampfparole
der Nationalsozialisten aus dem Jahre 1939 begann die
systematische Vertreibung der österreichischen und deutschen
Juden aus ihren angestammten Wohnungen. Hinter dieser Politik
standen nicht nur ideologische Prinzipien, sondern auch
handfeste materielle Interessen. Viele Nichtjuden profitierten
davon, heißt es in dem Buch.

Hubert Schneider zeigt allerdings auch auf, dass anfangs manch
übereifrige Deutsche vom Regime zurückgepfiffen und zum
Beispiel fristlose Kündigungen per Gesetz für unwirksam erklärt
wurden. Vielmehr begannen aus Angst jüdische Mitbürger selbst,
ihre Wohnungen aufzugeben und die räumliche Nähe zu anderen
Juden zu suchen. Damit spielten sie dem Regime in die Karten -
dem Weg zu den nächsten Schritten, den "Judenhäusern" und der
Deportation, war Tür und Tor bereitet.

Die Studie: Beispielhaft für andere Städte

Die Stadt Bochum begann in den 1960er-Jahren, die Geschichte
der Judenverfolgung und -vernichtung aufzuarbeiten. "Doch es
blieb Hubert Schneider vorbehalten, mit seiner Arbeit eine
vollständige und in die Tiefe gehende Geschichte der Bochumer
"Judenhäuser" und ihrer Bewohner vorzulegen. Schneider stellt
zu Recht fest, dass eine Gesamtdarstellung zum Thema
Judenhäuser bisher nicht existiert", schreibt die Leiterin des
Bochumer Stadtarchivs und Zentrums für Stadtgeschichte Dr.
Ingrid Wölk in ihrem Vorwort zum Band.

"In den zahlreichen lokalgeschichtlichen Abhandlungen wird das
Thema entweder überhaupt nicht oder nur kurz behandelt", so
Hubert Schneider. Ausnahmen seien bisher lediglich die
Darstellungen von Karlsruhe und Leipzig. Auch in der
Nachbarstadt Hattingen ist die Geschichte des einzigen
"Judenhauses" - in der Ruhrstraße 8 - relativ gut erforscht.
Für Bochum und damit beispielhaft für viele andere große Städte
Deutschlands und Österreichs leistet der Historiker Schneider
mit seiner Studie wertvolle Pionierarbeit.

Der Autor

Dr. Hubert Schneider, der am 17. Februar 1941 in Karlsruhe als
Sohn einer Arbeiterfamilie geboren wurde, fand über Umwege zur
Geschichtswissenschaft: Schon mit 14 Jahren musste er in der
Industrie arbeiten, holte aber auf der Abendschule sein Abitur
nach und studierte dann, zuerst gegen den Willen der Familie,
in Freiburg im Breisgau Geschichte, Germanistik und Politik.

1967 machte er sein Staatsexamen und arbeitete anschließend als
Lehrer. Eine Bekanntschaft mit Moritz Schlesinger, einem
deutsch-jüdischen Diplomaten der Weimarer Zeit beeinflusste
seine Entscheidung für die Wissenschaft. 1972 wurde Schneider
promoviert und arbeitete bis 1974 an der Pädagogischen
Hochschule in Karlsruhe, dann an der noch jungen Bochumer Uni
bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2004.

Am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte am Historischen
Institut der RUB spezialisierte er sich auf die Geschichte der
Sowjetunion, Polens und der Tschechoslowakei. Besonders
engagierte er sich für den Erhalt der jüdischen Spuren und der
Erinnerung an die Juden in Bochum sowie für den
deutsch-polnischen Studierendenaustausch.


INFO

Titelaufnahme

Schneider, Hubert: Die Entjudung des Wohnraums -
Judenhäuser in Bochum.
Die Geschichte der Gebäude und ihrer Bewohner.
Schriften des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte
Nr. 4. Lit Verlag, Münster 2010, 470
Seiten, 29,90 Euro, ISBN: 978-3-643-10828-9

Dr. Hubert Schneider
Tel.: 0234/701307
E-Mail: hubert.schneider at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 31 11:21:24 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 31 Aug 2010 11:21:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Archiv Haus Marck wappnet sich gegen
Katastrophen: Microfiches aus Tecklenburg werden zusaetzlich
im Kreisarchiv Steinfurt deponiert
Message-ID: 4C7CE5B4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Steinfurt"
Datum: 26.08.2010, 17:38


AKTUELL

Archiv Haus Marck wappnet sich gegen Katastrophen
Microfiches aus Tecklenburg werden zusätzlich im Kreisarchiv
Steinfurt deponiert

Kreis Steinfurt. Ricarda Baronin von Diepenbroick-Grüter will
ganz sicher gehen, dass die rund 1500 Archivalien auf Haus
Marck in Tecklenburg der Forschung für die Zukunft erhalten
bleiben, deshalb fährt sie mehrgleisig: Neben dem Wasserschloss
Haus Marck, auf dem die Originalakten lagern, werden die
doppelt vorhandenen Microfiches vom Adelsarchiv zum einen vom
LWL-Archivamt für Westfalen in Münster und zum anderen vom
Kreisarchiv Steinfurt archiviert. Eigentümerin der Microfiches
bleibt die Familie von Diepenbroick-Grüter.

Viel Zeit und Geld wurde investiert, um das Archiv Haus Marck
zu erforschen, zu erhalten und für die Zukunft sicher
aufzubewahren. Bestens verpackt in Archivkartons, sicher
gelagert in Archivschränken und gut erschlossen durch ein
detailliertes Findbuch können die Unterlagen auf Haus Marck
direkt eingesehen werden. Baronin von Diepenbroick-Grüter
betont, dass sie gerne Besucher nach Voranmeldung in ihren
Archivräumen willkommen heißt.

Gefahren, denen Archivgut ausgesetzt sein kann, sind nicht zu
unterschätzen. Die Kölner Stadtarchivkatastrophe steckt jedem
Archivar noch in den Knochen. So ist die Idee von Baronin
Diepenbroick-Grüter, in verschiedenen Archiven das Aktengut
sicher verwahrt zu wissen, nachahmenswert.

Im Kreis Steinfurt können sich die Forscher freuen, wie bequem
sie die Geschichte rund um Haus Marck erforschen können. Im
Kreisarchiv in Steinfurt steht ein Readerprinter zur Verfügung,
mit dem die Microfiches gelesen und ausgedruckt werden können.
Microfiche bedeutet, dass jede Seite einer Urkunde, eines
Tagebuchs, eines Aktennotiz oder einer Stammtafel microverfilmt
und dann auf einem Fiche, einer DIN A 5 großen
Plastikfolienkarte, kopiert wurde.

Interessierte können jetzt in Münster oder in Steinfurt
forschen. Sie wenden sich an das LWL-Archivamt für Westfalen in
Münster, das die Adelsarchive in Westfalen-Lippe betreut, oder
sie gehen ins Kreisarchiv, das sich im Kreishaus in
Steinfurt-Burgsteinfurt befindet und an allen Werktagen
ganztägig geöffnet hat.