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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 1 10:37:46 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Jul 2010 10:37:46 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 435, April 2010
Message-ID: 4C2C6FFA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 01.07.2010, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 435
April 2010


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169






ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]


Beller, Hermann
Johann Kelberg:
Vorkämpfer der Reformation
Der Kaplan von St. Pauli führte die neuen Luther-Lieder ein

Beller, Hermann
Sein Vorbild war Albrecht Dürer
Der Soester Künstler Heinrich Aldegrever schuf über 300 Werke

Platte, Hartmut
Der Ursprung des Hofes lag im 11. Jahrhundert
Der traditionsreiche Hof Schulze Höing in Unna ist heute Gutshof
und Hotel zugleich

Krafft, Hans Werner
Das Einhorn galt als Wundertier
Dem Fabelwesen wurden heilbringende Kräfte zugesprochen

Hennecke, Ursula
Ein altes Heilmittel wird wieder entdeckt
Der Blutegel galt einst als ein wirksames Heilverfahren (Schluss)

Maaß-Steinhoff, Ilse
Wertvolle Art-Déco-Möbel wieder am angestammten Platz
Ein Werkstattbericht zu den heimgekehrten Bruno-Paul Möbeln





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 1 10:44:28 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Jul 2010 10:44:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL unterstuetzt Freilichtbuehnen mit 100.000 Euro
Message-ID: 4C2C718C.84E1.00D6.0@lwl.org

"LWL-Pressestelle"
Datum: 30.06.2010, 12:31


AKTUELL

LWL unterstützt Freilichtbühnen mit 100.000 Euro

Mit 100.000 Euro unterstützt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in diesem Jahr elf westfälische
Freilichtbühnen und den Verband Deutscher Freilichtbühnen mit
Sitz in Hamm. Das hat der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch
(30.06.) in Detmold beschlossen. "Damit zeigen wir uns
weiterhin als verlässlicher Partner der Bühnen mit
Amateurtheaterspielbetrieb und fördern damit auch das
ehrenamtliche Engagement der Spielvereine", betonte
LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale.

Mit seinen 16 Freilichtbühnen habe Westfalen-Lippe im Vergleich
zu anderen Regionen Deutschlands eine ungewöhnliche Dichte von
Theatern in der freien Natur, so Rüschoff-Thale weiter. Im
einzelnen fördert der LWL in diesem Jahr folgende Maßnahmen:


Freilichtbühne Bellenberg (Kreis Lippe): 15.000 Euro
Errichtung einer Teilüberdachung

Freilichtbühne Billerbeck (Kreis Coesfeld): 3.800 Euro
Anschaffung von Scheinwerfern, eines Licht-Mischpultes
und eines Dimmers

Freilichtbühne Bökendorf (Kreis Höxter): 7.200 Euro
Bau eines Requisitenschuppens, Anschaffung von Lautsprechern,
Lärmdämmung im Spielerheim

Freilichtbühne Coesfeld: 5.400 Euro
Sanierung des Bühnenheims

Freilichtbühne Freudenberg(Kreis Siegen-Wittgenstein): 5.400 Euro
Erneuerung der Lichtanlage, Reparatur der Dacheindeckung

Freilichtbühne Hallenberg (Hochsauerlandkreis): 10.100 Euro
Headsets, Comuter mit Drucker, Überdachung des
Kulissenlagerplatzes, Sanierung an den Bühnenanlagen

Freilichtbühne Herdringen (Arnsberg, Hochsauerlandkreis):
9.500 Euro
Verglasung einer Terasse am Spielerheim für das Wintertheater

Naturbühne Hohensyburg (Dortmund): 6.800 Euro
Schutzanstrich am Bühnenheim, Unterstand für Bühnenbildteile

Freilichtbühne Nettelstedt (Kreis Minden-Lübbecke): 1.600 Euro
Reparatur des Tribünendaches

Goethe-Freilichtbühne Porta-Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke):
20.000 Euro
Überdachung der Zuschauertribünen
Burgbühne Stromberg (Kreis Warendorf): 3.000 Euro
Reparatur an Spielerheim und Werkstatt

Verband Deutscher Freilichtbühnen (Hamm): 12.000 Euro
Geschäftsstelle





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 1 10:55:06 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Jul 2010 10:55:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL unterstuetzt die Neugestaltung des
Coesfelder Stadtmuseums "Das Tor" mit ueber 275.000 Euro
Message-ID: 4C2C740A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.07.2010, 09:31


AKTUELL

LWL unterstützt die Neugestaltung des Coesfelder Stadtmuseums
"Das Tor" mit über 275.000 Euro

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die
Stadt Coesfeld mit über 275.000 Euro dabei, das Stadtmuseum
"Das Tor" zu erweitern und neu zu gestalten. Das hat der
LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (30.06.) in Detmold beschlossen.

Das 1987 eröffnete Museum, an dessen Konzeption sich seit über
20 Jahren kaum etwas verändert hat, ist in einigen Teilen nicht
mehr auf dem aktuellen geschichtswissenschaftlichen und
museumsdidaktischen Stand. Ein Arbeitskreis hat sich in
Zusammenarbeit mit der Stadt Coesfeld die Neugestaltung des
Museums zu Aufgabe gemacht. "Künftig sollen die Besucher sich
auf eine Zeitreise in die wechselvolle Geschichte der Stadt und
Region machen können", fasst LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara
Rüschoff-Thale die wesentlichen Neuerungen zusammen.

Nach der Neugestaltung soll die Dauerausstellung zumindest
teilweise barrierefrei zugänglich sein, der Brandschutz wird
verbessert und neue Räume sorgen dafür, dass die Besucher auf
einen chronologischen Rundgang durch das Museum gehen können.
Außerdem plant die Stadt ein Begegnungs-, Erinnerungs- und
Gedenkzentrum zur Geschichte der jüdischen Gemeinden im
Euregio-Raum. "Damit bekommt das Stadtmuseum einen
grenzüberschreitenden Charakter, deshalb sollen die Inhalte in
deutscher und niederländischer Sprache vermittelt werden", so
Rüschoff-Thale.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 1 10:58:35 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Jul 2010 10:58:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL unterstuetzt die Ausstellung "Leben und Arbeiten
in der Renaissance" auf Schloss Horst mit 370.000 Euro
Message-ID: 4C2C74DB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.07.2010, 09:30


AKTUELL

LWL unterstützt die Ausstellung "Leben und Arbeiten in der
Renaissance" auf Schloss Horst mit 370.000 Euro

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die
Stadt Gelsenkirchen mit über 370.000 Euro dabei, im Schloss
Horst die Dauerausstellung "Leben und Arbeiten in der
Renaissance" einzurichten. Das hat der LWL-Kulturausschuss am
Mittwoch (30.06.) in Detmold beschlossen.

"Langjährige archäologische Grabungen der LWL-Archäologen
bestätigen die Einzigartigkeit des Baudenkmals und bestimmen
die künftige thematische Ausrichtung des Museums: Es soll die
Arbeits- und Lebenswelt der Renaissance und gleichzeitig die
Burgenentwicklung beim Niederadel im Emscherraum dokumentieren",
sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale.

Dem Museum geht es nicht nur darum, originale Exponate zu
zeigen, sondern sie sollen in eine Geschichte eingebunden
werden. Deshalb gibt es neben Objekten in Vitrinen vor allem
Großmodelle, Inszenierungen und audiovisuelle Medien. Die
Besucher erfahren etwas über die Arbeiten von Baumeistern,
Maurern, Dachdeckern, Schmieden, Zimmerleuten und Steinmetzen
auf einer Baustelle des 16. Jahrhunderts. Weitere Themen sind
die Ver- und Entsorgung eines Schlosses sowie die
Lebensverhältnisse der Handwerker, Pächter und Tagelöhner.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 1 11:01:38 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Jul 2010 11:01:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL unterstuetzt Umzug des Museums am Ostwall
Message-ID: 4C2C7592.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.07.2010, 09:30


AKTUELL

LWL unterstützt Umzug des Museums am Ostwall

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die
Stadt Dortmund mit 680.000 Euro dabei, das Museum am Ostwall im
neu entstehenden Zentrum für Kunst und Kreativität im
Dortmunder U-Turm einzurichten. Das hat der LWL-Kulturausschuss
am Mittwoch (30.06.) in Detmold beschlossen.

"Das Museum für moderne Kunst der Stadt Dortmund in den U-Turm
zu verlagern, ist eine gute Lösung. Denn der aus dem Jahr 1927
stammende Turm hat mit dem in den 1960er Jahren angebrachten
leuchtenden 'U' der Union Brauerei eine unverkennbare
Fernwirkung, von der das Museum profitieren wird. Außerdem ist
mit dem Zentrum für Kunst und Kreativität eine gute Nutzung für
das Denkmal gefunden worden", sagte LWL-Kulturdezernentin Dr.
Barbara Rüschoff-Thale.

Als Neugründung der Nachkriegszeit war es die Absicht des
Museums, der durch das Dritte Reich verfemten Kunst eine neue
Heimstadt zu bieten. Heute sammelt das Museum Kunst des 20. und
21. Jahrhunderts. Dazu gehörten Sammlungskomplexe aus den
Bereichen des Expressionismus, des Informel, von Zero und
Fluxus, des Nouveau Réalisme und der konkreten Poesie. Das
Museum besitzt Werke von Alexej von Jawlenski, Max Beckmann,
Emil Nolde, Joseph Beuys und Wolf Vostell. "Zur Kunst der
letzten 50 Jahre gibt es kein Museum in Westfalen-Lippe, das
ähnlich umfangreiche Sammlungen vorweisen kann", so
Rüschoff-Thale.

An seinem derzeitigen Standort kann das Museum aus Platzmangel
aber immer nur kleine Teile der umfangreichen Sammlungen
zeigen. Das gilt vor allem für den neuen Sammlungsschwerpunkt
Medienkunst, dessen Werke zum Teil sehr viel Platz
beanspruchen. Außerdem genügt die klimatische Situation im
Ausstellungs- und Depotbereich den aktuellen Ansprüchen nicht
mehr.

Im siebengeschossigen U-Turm wird das Museum künftig auf der
sechsten Etage Wechselausstellungen zeigen, auf der vierten und
fünften Etage wird die Dauerausstellung untergebracht. Im
Kellergeschoss werden Magazine und Werkstätten eingerichtet.

Der LWL unterstützt mit seinem Zuschuss Baumaßnahmen wie neue
Fußbodenbeläge. Außerdem gibt es Geld für Vitrinen,
Hängevorrichtungen, Regal- und Planschränke für das Depot sowie
Arbeitsplätze in der öffentlich zugänglichen Bibliothek.





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jul 1 13:58:35 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 01 Jul 2010 13:58:35 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BWWW=5D_=22Sch=C3=BCler_schreiben_Geschichte?=
=?utf-8?q?=22?=
Message-ID: 4C2C9F0B.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: Christine Schedensack christine.schedensack at lwl.org
Datum: 01.07.2010, 13:54

WWW

"Schüler schreiben Geschichte"
Neues Online-Angebot des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, Abt. Münster

Schüler schreiben Geschichte - und das in vielerlei Hinsicht: als
Facharbeiten, als Beiträge zum Geschichtswettbewerb des
Bundespräsidenten, als besondere Lernleistung oder im Rahmen anderer
Projekte. Dabei bearbeiten sie nicht selten ganz neue Themenschwerpunkte
oder wenig bekannte Personen, fördern neue Aspekte zu Tage oder bringen
neue Sichtweisen und Einschätzungen ein. Diese Erkenntnisse sind es
wert, einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden.


Auf seiner Website bietet der Verein für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, Abteilung Münster e. V., daher ab sofort Schülerinnen und
Schülern aus dem Regierungsbezirk Münster die Möglichkeit, ihre eigenen
Forschungsergebnisse aus dem Bereich der westfälischen Lokal- und
Regionalgeschichte zu präsentieren
(www.lwl.org/LWL/Kultur/Verein_Geschichte_Altertumskunde/1272978295/).


Alle Schülerinnen und Schüler sind aufgerufen, ihre Arbeiten beim
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens einzureichen, soweit
sie:

- Personen betreffen, die in Westfalen lebten und/oder tätig waren,
- Orte oder Regionen Westfalens betreffen,
- einen sonstigen Bezug zur westfälischen Geschichte aufweisen,
- an einer Schule im Regierungsbezirk Münster erstellt wurden.

Die Arbeiten werden von einer Fachjury begutachtet und können dann im
Internet veröffentlicht werden. Interessierte wenden sich bitte an:

Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster e. V.

Dr. Christine Schedensack
Fürstenbergstraße 15
48133 Münster
0251-591 5694
christine Schedensack at lwl.org


Folgende Arbeiten stehen bereits als PDF-Datei zur Verfügung:

Stefanie Aufderhaar
Neil Armstrong. Von Ladbergen bis zum Mond und wieder zurück

Anna Börger
Mathilde Franziska Anneke (1817-1884). Entwicklung einer Pionierin
menschlicher Grundrechte

Kathrin Frönd
Wandel von Heldenzuschreibungen am Beispiel der Familie Aschoff aus
Herbern/Westfalen

Christina Gerber
Die Durchführung und Auswirkungen des Gesetzes zur Wiederherstellung
des Berufsbeamtentums im Jahr 1933/34 am Beispiel von Catharina Müller

Kerstin Kleinhaus
Anton Hilckman - ein deutscher Europäer. Ein Bevergerner widersteht dem
Nationalsozialismus

Jana Theresa Pech
Zwischen Diktatur und Demokratie. Der Polizist Caspar Brinkmann
(1892-1970), ein unbekannter Held


INFO


Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5072
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 2 10:10:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Jul 2010 10:10:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Das Stadtarchiv praesentiert das "historische Foto
des Monats" Juli 2010: Das Armen- und Waisenhaus von 1910
Message-ID: 4C2DBB06.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 01.07.2010, 13:13


AKTUELL

Das Armen- und Waisenhaus von 1910
Das Stadtarchiv präsentiert das "historische Foto des Monats"
Juli 2010

Ende 1906 vernichtete ein Großfeuer die Wirtschaftsgebäude des
bisherigen, seit 1823 genutzten Armen- und Waisenhauses an der
Ecke Schonenberg/Waisenhausstraße (heute Wesemannstraße). Daher
beschloss die Stadtverordnetenversammlung wenig später die
Errichtung einer neuen Heimstätte zur Unterbringung und
Versorgung der Ärmsten und Bedürftigsten der Stadt Bocholt.

Vor 100 Jahren, am 28. Juli 1910, wurde schließlich das neue
Armen- und Waisenhaus am heutigen Stenerner Weg nach
14-monatiger Bauzeit feierlich seiner Bestimmung übergeben.

Das imposante Gebäude mit der mächtigen Freitreppe, dessen um
1940 entstandenes Bild das Stadtarchiv in der Reihe Foto des
Monats zeigt, entstand nach den Plänen des damaligen
Stadtbaurates Hermann Kraatz (1850-1934). Die Fassade indes
entwarf Max Benirschke (1880-1961), Architekt und Lehrer an der
Kunstgewerbeschule in Düsseldorf. 230 Männer, Frauen und Kinder
fanden Platz in dem neuen Heim, wobei die Männer und Jungen im
Erdgeschoss und die Frauen und Mädchen im ersten Stock wohnten.
Über dem Haupteingang befand sich die Hauskapelle. Im Keller
lagen die Wirtschaftsräume, die Bediensteten hatten ihre Zimmer
im Dachgeschoss. Clemensschwestern taten dort bis zum 31.
Januar 1936 ihren Dienst, als das Armen- und Waisenhaus in ein
Alters- und Kinderheim umgewidmet wurde.

1945 zu 70 Prozent zerstört und ausgeplündert, bekam die
städtische Einrichtung bei der Wiedereröffnung am 11. Juli 1949
in Erinnerung an Melchior von Diepenbrock die Bezeichnung
"Diepenbrockheim". Es wurde jetzt von der
Schwesterngemeinschaft der Ursulinen geleitet. Am 10. Mai 1968
übernahm der Caritas-Verband für das Dekanat Bocholt das
Diepenbrockheim, in dem seinerzeit noch 69 Senioren und 28
Kinder lebten. Letztere bezogen im Januar 1977 ein separates,
neu geschaffenes Heim am Bönninghausenweg.

Als schließlich das neue Diepenbrockheim an der
Weberstraße/Schonenberg gebaut wurde, verließen die letzten
alten und pflegebedürftigen Bewohner im April 1992 ihr
bisheriges Domizil am Stenerner Weg. Nach Renovierungsarbeiten
zog 1994 die Fachhochschule für vier Jahre dort ein. Ende
Februar 1999 belegte dann die Stadtverwaltung wegen
Umbauarbeiten im Rathaus einen Großteil des Hauses. Auch ein
Teil der Albert-Schweitzer-Realschule fand dort zeitweise eine
Unterkunft. Heute findet man in dem großen Haus am Stenerner
Weg u. a. die Abendrealschule und das Studienseminar für
Lehrämter an Schulen.


INFO

Dieser Meldung ist ein Medium zugeordnet:

Das Armen- und Weisenhaus von 1910 (Foto: Stadtarchiv)
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=92452





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 2 10:13:09 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Jul 2010 10:13:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zwinger war auch Kulturheim und Gestapo-Gefaengnis,
Muenster, 04.07.2010
Message-ID: 4C2DBBB5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 01.07.2010, 11:06


AKTUELL

Zwinger war auch Kulturheim und Gestapo-Gefängnis

Am Sonntag, 4. Juli, bietet das Stadtmuseum Münster eine
besondere Führung durch den Zwinger zum Thema "Der Zwinger als
Kulturheim der Hitler-Jugend und Gefängnis der Geheimen
Staatspolizei (1938 bis 1945)" an. Die Umgestaltung des alten
Wehrturms an der Promenade zum Kulturheim und seine
Umfunktionierung zum Gestapo-Gefängnis im Jahr 1944 werden
anhand von zahlreichen Fotos und Plänen erläutert. Besonders
die Inhaftierung und Hinrichtung der russischen und polnischen
Zwangsarbeiter im Inneren des Zwingers werden thematisiert. Die
einstündige Führung beginnt um 11 Uhr im Stadtmuseum mit einer
Ton-Diaschau. Treffpunkt ist das Museumsfoyer (3 / 2 Euro).


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 2 10:23:16 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Jul 2010 10:23:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL foerdert Museumsaufzug in Lennestadt mit 45.000
Euro
Message-ID: 4C2DBE14.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.07.2010, 15:02


AKTUELL

LWL fördert Museumsaufzug in Lennestadt mit 45.000 Euro

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die
Stadt Lennestadt (Kreis Olpe) mit 45.000 Euro dabei, das Museum
der Stadt mit einem Aufzug behindertengerecht auszubauen. Das
hat der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch in Detmold beschlossen.

Dem im Ortsteil Grevenbrück gelegenen Museum, das 1993 eröffnet
wurde, fehlte bisher ein behindertengerechter Zugang. Das Ober-
und Dachgeschoss sind nur über ein enges Treppenhaus
erreichbar. Ein an der Südseite angebauter Aufzug soll künftig
dafür sorgen, dass alle drei Geschosse auch für Menschen mit
Behinderung zu erreichen sind.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 2 10:29:52 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Jul 2010 10:29:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Welthandel in der Bronzezeit, Muenster,
04.07.2010
Message-ID: 4C2DBFA0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 01.07.2010, 16:15


AKTUELL

Welthandel in der Bronzezeit
Thema des Monats im Archäologischen Museum


"Globalisierung ist ein Phänomen der Moderne." Wer so etwas
denkt, hat weit gefehlt. Das in den Achtzigerjahren des
vergangenen Jahrhunderts entdeckte Schiffswrack am Kap Uluburun
südlich von Kas beweist es - Waren aus aller Herren Länder der
damals bekannten Welt, vom Balkan bis Somalia, von der
italienischen Halbinsel bis Afghanistan wurden transportiert.
Das Wrack von Uluburun ist Thema des Monats im Archäologischen
Museum der Universität Münster.

Vielfältig wie die Waren ist auch ihre Qualität. Sie rangiert
von normaler Gebrauchskeramik bis zu Luxusgütern der antiken
"high society". Dies alles bietet das Schiffswrack von Uluburun,
und es gibt damit einen aufschlussreichen Einblick in das
Wirtschaftswesen der Welt vor über 3000 Jahren. Von 1984 bis
1994 haben Wissenschaftler diesen bedeutsamen Schatz geborgen.
Die Untersuchungen dauern bis heute an.

Der Vortrag von Timm Hamann soll einen ersten Einblick in einen
der spektakulärsten archäologischen Funde der jüngeren
Vergangenheit geben. Alle Interessierten sind hierzu an den
Sonntagen im Juli jeweils um 14.15 Uhr eingeladen.


INFO

Archäologisches Museum
Domplatz 20-22
48143 Münster
Tel.: 0251 | 83 25 412
Fax: 0251 | 83 25 422





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 2 10:46:15 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Jul 2010 10:46:15 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_LWL_bietet_Abkuehlung_fuer_Fu=C3=9Fba?=
=?utf-8?q?ll-WM-Muffel?=
Message-ID: 4C2DC377.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.07.2010, 10:30


AKTUELL

LWL bietet Abkühlung für Fußball-WM-Muffel

Sonne, schwüle Hitze, Gewitter, Menschenmassen beim Public
Viewing - wer sich das am kommenden Samstag (3. Juli) nicht
antun möchte und sich nach kühlen Alternativen umschaut, dem
bieten die Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
ein erfrischendes Programm und kühle Plätze.

Im Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde in Münster haben
die Besucher einen freien Blick auf blauen, wolkenlosen Himmel
und sternklare Nacht bei einer angenehmen Klimatisierung.
"Tauschen sie den kleinen Fußball gegen den riesigen Erdball
und fliegen Sie mit Ihren Kindern auf bequemen, drehbaren
Planetariumssessel mit neuen Kopfstützen in die unendlichen
Weiten des faszinierenden Universums", rät Museumsdirektor Dr.
Alfred Hendricks.

"Auch im Museum selbst ist es deutlich angenehmer als beim
Public Viewing bei der Hitze draußen. Dort ist derzeit ein
Fossilienschatz in der neuen Sonderausstellung 'Messel on Tour
- Fossile Schätze aus dem UNESCO-Weltnaturerbe-Denkmal Grube
Messel? zu sehen." Der Museumsdirektor gibt einen weiteren
Tipp: "In unserem großen Museumshof können Sie unter den
Sonnensegeln ausruhen oder ihre Füße in den echten, kleinen
Museumsfluss halten."

Wenn die Sonne am Samstag untergeht, und die Hitze langsam zur
lauen Sommernacht wird, dann lohnt sich ein Besuch des
LWL-Industriemuseums Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop.

Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010 findet in 35
Ruhrgebietsstädten die "Nacht der Jugendkultur" statt. Beim
Programm in Waltrop ist auch der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) dabei: Am Kanalufer im oberen
Museumshafen des Schiffshebewerks Henrichenburg werden
Jugendliche mit Unterstützung des Technischen Hilfswerkes
Waltrop und der DLRG von 18 bis 21 Uhr zwei Flöße bauen. "Für
die Aktion suchen wir noch einige Jugendliche zwischen 12 und
16 Jahren", so LWL-Museumsleiter Herbert Niewerth.
Interessierte können sich beim Schiffshebewerk unter Tel. 02363
9707-0 melden. Wenn die Flöße wassertauglich sind, werden auch
für interessierte Besucher Fahrten auf dem Kanal angeboten.

Parallel dazu erwartet Schaulustige am Kanalufer eine eiskalte
und eine brennend heiße Nacht: Unter dem Motto "Eis und Heiß"
gestaltet die Bildhauerin Johanna Niewerth aus drei Eisblöcken
mit Kettensäge und filigranem Werkzeug das Museumsmaskottchen
Käpt'n Henri, eine Nixe und das Modell des Museumsdampfers
"Cerberus" (Höllenhund). Um 22 Uhr wird das Dampfer-Modell
durch eine Feuerperformance der Dortmunder Künstlergruppe "Evil
Flames" in Brand gesetzt. Außerdem ist die Barkasse "Herbert",
Baujahr 1923, von 18 bis 22.30 Uhr für kleine Rundfahrten über
den Kanal im Einsatz. Ab 18 Uhr ist der Eintritt frei.

Das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund lädt zu
coolen Ruhrgebietsklängen beim "Konzert zur Nacht der
Jugendkultur" von 19 bis 22 Uhr ein, der Eintritt ist frei. An
sieben Orten auf dem imposanten Zechengelände können Besucher
und Besucherinnen den originellen Kompositionen von Schüler und
Schülerinnen lauschen. Beim Auftritt des
Adalbert-Stifter-Gymnasiums aus Castrop-Rauxel, in der kühlen
Schachthalle, werden zum Beispiel Bierflaschen zu
Musikinstrumenten.

Ganz weit vorne bei kühlesuchenden Besuchern liegt auch der
Nachtigallstollen des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall in
Witten. Acht bis zehn Grad Celsius, also Kühlschranktemperatur,
hat der Stollen, in dem Besucher bis zu einem echten
Steinkohleflöz vorstoßen. "Da kann man recht gut eine
Strickjacke vertragen", versichert Dirk Zache, Museumsdirektor
des LWL-Industriemuseums.

Viele Besucher empfänden die Kühle erst als sehr angenehm, doch
müsse man bei den großen Temperaturdifferenzen immer Acht geben,
wenn es anschließend wieder nach draußen in die Wärme gehe.
Eine kühle Erfrischung der anderen Art finden Kinder auf dem
Zechengelände. Der Wasserspielplatz, mit einem der Ruhr
nachempfundenen Bachlauf zum Spielen und Anstauen, lässt die
tropischen Temperaturen besser ertragen.

Wer nicht auf das Spiel mit dem runden Leder verzichten will,
der guckt das Deutschland-Spiel im Biergarten des
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum. Um 17 Uhr beginnt
dort das Sommerfest des Fördervereins Zeche Hannover mit einem
Dämmerschoppen. Am Sonntag, 4. Juli ab 11 Uhr geht es weiter
mit einem Fest für die ganze Familie, mit Kinderschminken,
Hüpfburg und Live-Musik: Duo Soft Mod (13 Uhr) und Emscherland
Orchester (16 Uhr).

Auch im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen findet ab
14:30 Uhr Public Viewing für Besucher mit Fußballfieber statt.
Bei der Museumsgastronomie "Henrichs" können sich die Fans mit
kühlen Getränken versorgen. Wer bei den schwülen Temperaturen
keine Lust auf das erhitzende Fußballspiel hat, der kann um 15
und 16 Uhr an der Bunker-Tour teilnehmen. Dann gibt es eine
Führung durch den Luftschutzstollen aus dem Zweiten Weltkrieg,
der etwa 150 Meter in den Untergrund des massiven
Ruhrsandsteingebirges führt. Hinter den dicken Panzertüren
finden Besucher Abkühlung von der sommerlichen Hitze.

Wer am Samstag nicht zusehen möchte, wie 22 Männer einem Ball
hinterher laufen, dem bietet das LWL-Freilichtmuseum Detmold
die Premiere von "Bühnenreif!" - Westfalen-Wisconsin und
zurück" am Gräftenhof um 14 Uhr. Die Theaterszenen vor
historischen Gebäuden erzählen aus dem Leben früherer Bewohner.
In den niederdeutschen Hallenhäusern und Gräftenhof, ist es
immer angenehm kühl. Für den Fall, dass das zur Abkühlung nicht
ausreicht, erwartet die Besucher ein kühles Getränk im Gasthof
"Im weißen Ross", der einen der schönsten Biergärten Westfalens
zu bieten hat.

Wenn man seinen eigenen perfekten Fußballrasen mit der Sense
mähen will, dem bietet das LWL-Freilichtmuseum Hagen, von 10
bis 14 Uhr den passenden Workshop. Rund um die historische
Werkstatt Sensenhammer lernen Teilnehmer den Umgang mit dem
alten Mähwerkzeug. Interessierte sollten ihre Sense mitbringen,
die Kurskosten betragen 10 Euro. Das Freilichtmuseum ist aber
auch der richtige Ort für einen kühlen Spaziergang.

Da das Museum am Stadtrand höher liegt als die aufgeheizte
städtische Steinwüste, kann man viele Werkstätten und
Ausstellungsräume in einem angenehmeren Klima erleben. Schöne
schattige Wege am Waldrand, sowie zahlreiche Bäche und Teiche
sorgen zusätzlich für eine angenehme Kühle und laden zu einem
Ausflug oder Picknick ins Grüne ein.

Nackte Füße sind auch im LWL-Ziegeleimuseum Lage gefragt. Wenn
schon die Sonne von oben brennt, können Besucher hier beim
Lehmstampfen in der Maukegrube wenigstens ihre Füße kühlen. So
erfrischt gilt es anschließend mit dem bearbeiteten Lehm einen
Ziegelstein zu formen. An ganz heißen Tagen empfiehlt
LWL-Museumsleiter Willi Kulke einen Besuch im Ringofen. "Früher
wurden hier wöchentlich 120.000 Steine gebrannt.

Heute brennen wir nur noch einmal im Jahr, und im Sommer hält
sich hier eine angenehme Kühle unter der 1,5 Meter starken
Ofendecke." Für die kleinen Besucher gibt es von 14 bis 17 Uhr
ein Kinderprogramm unter dem Motto: Ein Wüstenpalast für
Schreibtischutensilien (Teilnahmegebühr inkl. Material 5 Euro).
In Plattentechnik entsteht unter Leitung von Charlotte Gauss
ein Palast für Stifte, Radiergummi und vieles mehr. Für Kinder
im Alter von acht bis zwölf Jahren Anmeldung erforderlich.

Wer allerdings erfahren möchte, was es heißt, richtig zu
schwitzen, der sollte die Glashütte des LWL-Industriemuseum
Gernheim besuchen. Hier kann man den Glasmachern bei der Arbeit
am heißen Glasofen zuschauen. Hitzefrei bei 30 Grad ? Da können
die nur drüber schmunzeln: schließlich hat der Glasofen mehr
als 1000 Grad.

Im Mittelalter kann man auch einen kühlen Kopf bewahren, wenn
man dem LWL-Museum für Archäologie in Herne einen Besuch
abstattet. "Aufruhr 1225" ist die größte Mittelalterausstellung,
die es bisher im Ruhrgebiet gegeben hat, und in der
unterirdisch gelegenen Ausstellungshalle herrschen angenehme
kühle Temperaturen. Genau das richtige Klima um fern ab von der
Fußball-WM die etwa 1.000 Ausstellungsstücke wie Waffen,
Rüstungen, goldene Reliquiare oder Kochgeschirr sowie
Nachbildungen anzuschauen, anzufassen und auszuprobieren.

Die Ausstellung gibt eine Übersicht der mehr als 400 Burgen,
die es zwischen Emscher und Ruhr gegeben hat. Das heutige
Ruhrgebiet weist eine der höchsten Burgendichten Europas auf.
Auch das Entstehen mehrerer benachbarter Zentren, das die
Ruhrregion bis heute prägt, ist nach der Überzeugung der
Ausstellungsmacher letztlich auf die Ermordung des Kölner
Erzbischofs Engelbert im Jahr 1225 zurückzuführen.

Hinter den rund 80 Zentimeter dicken Mauern des ehemaligen
Klosters Dalheim in Lichtenau (Kreis Paderborn) ist es angenehm
kühl, und zwar ohne technische Hilfe. Der spätgotische
Kreuzgang mit seinen Malereien ist seit mehr als 20 Monaten
wieder vollständig geöffnet. Eine Sonderausstellung zeigt wie
das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift zu einem Museum wurde.
Die wiederhergestellten Dalheimer Klostergärten laden ein zu
einem Spaziergang über das 7,5 Hektar große Klostergelände.

Und weil Wasser sowohl im Alltag, als auch im liturgischen
Leben der Dalheimer Chorherren eine große Rolle spielte, kommen
die Besucher immer wieder an Orte der Erfrischung: Ob zur sanft
plätschernde Fontäne des Springbrunnens im Konventgarten, zu
den symbolischen Paradiesflüssen im Kreuzhof oder auf die
Gartenterrasse zum Beispiel zu einem "Dalheimer Klosterbräu",
das in der klostereigenen Brauerei aus Dalheimer Wasser
hergestellt wird.


INFO

Kontaktadressen:

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Straße 285, 48161 Münster
Tel. 0251 59105
Öffnungszeiten: Di-So von 9 bis 18 Uhr, Planetarium geöffnet
um 14, 15, 16 und 17 Uhr.
Eintritt mit Planetarium: Erwachsene: 7,70 Euro; Kinder: 4,10 Euro
Internet: http://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de

LWL-Industriemuseum - Schiffshebewerk Henrichenburg
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Am Hebewerk 2, 45731 Waltrop
Tel. 02363 9707-0
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Einlass bis 17.30 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 3,50 Euro; Kinder: 2 Euro
Internet: http://www.lwl-industriemuseum.de

LWL-Industriemuseum - Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5, 44388 Dortmund
Tel. 0231 6961-111
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Einlass bis 17.30 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 3,50 Euro; Kinder: 2,00 Euro
Internet: http://www.lwl-industriemuseum.de

LWL-Industriemuseum - Zeche Nachtigall
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Nachtigallstraße 35, 58452 Witten-Bommern
Tel. 02302 93664-0
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Einlass bis 17.30 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 2,40 Euro; Kinder: 1,50 Euro
Internet: http://www.lwl-industriemuseum.de

LWL-Industriemuseum - Zeche Hannover
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251, 44793 Bochum
Tel. 0234 6100-874
Öffnungszeiten: Mi-Sa 14-18 Uhr, So u. Feiertage 11-18 Uhr
Eintritt frei
Internet: http://www.lwl-industriemuseum.de

LWL-Industriemuseum - Henrichshütte Hattingen
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Werksstraße 31-33, 45527Hattingen
Tel. 02324 9247-140
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Einlass bis 17 Uhr,
Fr 10-21.30 Uhr, Einlass bis 20:30 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 2,40 Euro; Kinder: 1,50 Euro
Internet: http://www.lwl-industriemuseum.de

LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus, 32760 Detmold
Tel. 05231 7060
Öffnungszeiten: Di-So 9-18 Uhr, Einlass bis 17 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 5 Euro; Kinder: 2 Euro
Internet: http://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach, 58091 Hagen-Selbecke
Tel. 02331 78070
Öffnungszeiten: Di-So 9-17.30 Uhr, Einlass bis 17 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 5 Euro; Kinder: 2 Euro
Internet: http://www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

LWL-Industriemuseum - Ziegeleimuseum Lage
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Sprikernheide 77, 32791 Lage
Tel. 05232 9490-0
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 2,90 Euro; Kinder: 1,50 Euro
Internet: http://www.lwl-industriemuseum.de

LWL-Industriemuseum - Glashütte Gernheim
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Gernheim 12, 32469 Petershagen-Ovenstädt
Tel. 05707 9311-0
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 2,90 Euro; Kinder: 1,50 Euro
Internet: http://www.lwl-industriemuseum.de

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1, 44623 Herne
Tel. 02323 94628-24 und -20
Öffnungszeiten:Di, Mi, Fr 9-17 Uhr, Do 9-19 Uhr
Sa, So und feiertags 11-18 Uhr
Eintritt: Erwachsene 6 Euro; ermäßigt 4 Euro
Internet: http://www.aufruhr1225.lwl.org

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Lichtenau
Am Kloster 9, 33165 Lichtenau-Dalheim
Tel. 05292 9319-0
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, montags auch an
Feiertagen geöffnet
Eintritt bis 31.Oktober: Erwachsene: 3,90 Euro; Kinder: 1,00 Euro
Internet: http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 2 11:28:29 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Jul 2010 11:28:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vom Kuttrolf zum Stangenglas: Thementag
im LWL-Industriemuseum Glashuette Gernheim, Petershagen, 04.07.2010
Message-ID: 4C2DCD5D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 01.07.2010, 15:09


AKTUELL

Vom Kuttrolf zum Stangenglas
Thementag im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim

Nicht nur bei Sammlern sind sie beliebt: kostbare Gläser des
Mittelalters. Welche Arten von Glas kann¬ten die Menschen des
Mittelalters? Wie stellte man sie her? Um dieses Geheimnis zu
lüften, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
Sonntag, 4. Juli, in das LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
zum Thementag 'mittelalterliches Glas'.

Im Mittelalter galt mundgeblasenes Glas als erlesene
Kostbarkeit, die nur zu besonderen Zwecken hergestellt wurde.
Vorwiegend der Adel verwendete gläserne Becher und Flaschen.
Diese Hohlgefäße zeigen einfache Formen, sind aber bereits mit
charakteristischen Techniken verziert. Die Epoche brachte
eigenständige Typen von Hohlglas hervor, so zum Beispiel den
Nuppenbecher, der mit kleinen aufgesetzten Glas-'Noppen'
verziert ist. Komplizierter ist ein Kuttrolf - die
'Gluckerflasche' - gestaltet: Der Hals dieser kompliziert
aufgebauten Flasche besteht aus mehreren verschlungenen Röhren,
so dass beim Ausgießen ein glucksendes Geräusch entsteht.

Aber wie werden Stangenglas, Nuppenbecher, Rippenbecher oder
Kuttrolf geblasen? Welche Techniken wandten die Glasmacher des
Mittelalters an? All dies demonstrieren die Glasmacher
Korbinian Stöckle und Torsten Rötzsch; sie stehen den Besuchern
auch gern für Fragen zur Verfügung.

Das Museum ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen
Tel.: 05707 9311 - 0
E-Mail: glashuette-gernheim at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 2 11:49:34 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Jul 2010 11:49:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Spinnereigespraeche im Textilmuseum, Bocholt,
08.07.2010
Message-ID: 4C2DD24E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 01.07.2010, 15:08


AKTUELL

Spinnereigespräche im Textilmuseum Bocholt
Strickmaschinen und geräumtes Textilmaschinendepot

Zu den nächsten Spinnereigesprächen am Donnerstag, 8. Juli, 17
bis 19 Uhr lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in
die Spinnerei Herding, Industriestraße 5 in Bocholt ein.
Zunächst werden die historischen Flach- und Rundstrickmaschinen
des Textilmuseums vorgestellt. Um eine Auswahl und Bewertung
der historischen Objekte vornehmen zu können, werden noch
Fachleute für diese historische Technik gesucht, die sich mit
den alten Maschinen auskennen. Selbstverständlich wird auch
über den aktuellen Baufortschritt informiert und gegebenenfalls
die Möglichkeit zu einer Besichtigung der Baustelle gegeben.

Im Anschluss daran geht die Fahrt mit dem privaten PKW zur
Adenauerallee, wo ein letztes Mal die Möglichkeit besteht, die
Gebäude der ehemaligen Färberei Rive zu besichtigen. Nach 26
Jahren hat das LWL-Textilmuseum dort die Depoträume aufgegeben
und alle Maschinen umgelagert. Erstmals kann man nun die Fabrik
in ihrem letzten Zustand der 1970er Jahre mit
Wasseraufbereitung, Dampfkessel und Färbeanlagen besichtigen.
Außerdem können die Teilnehmer einen Blick auf die letzte
Großmaschine, ein hydraulischer Kalander, werfen. Dieser wird
zur Zeit demontiert.


INFO

Treffpunkt ist um 17 Uhr am Fabriktor, Industriestraße 5
vor dem Spinnereigebäude.

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel. 02871 21611-0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 5 10:58:23 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Jul 2010 10:58:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Engagierter Kirchenhistoriker: Prof. Dr. Wilhelm
H. Neuser starb im Alter von 84 Jahren
Message-ID: 4C31BACF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 02.07.2010, 11:30


AKTUELL

Engagierter Kirchenhistoriker
Prof. Dr. Wilhelm H. Neuser starb im Alter von 84 Jahren

Prof. Dr. Wilhelm H. Neuser, Kirchenhistoriker an der
Evangelisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster (WWU), ist am 25. Juni 2010 im
Alter von 84 Jahren verstorben. Auch nach seiner Emeritierung
im Jahr 1991 war er in Forschung und Lehre aktiv. So leitete er
bis 2002 das der Universität Münster angegliederte Institut für
Westfälische Kirchengeschichte und widmet sich mit großem
Engagement der Editionsarbeit des Instituts.

Wilhelm H. Neuser wurde am 13. Juni 1926 als Sohn eines
evangelisch-reformierten Pfarrers in Siegen geboren. Das nach
dem Abitur in Göttingen, Basel und Bethel absolvierte Studium
der Evangelischen Theologie schloss er 1951 mit der Kirchlichen
Dienstprüfung ab. Nach dem Vikariat erarbeitete er eine
kirchengeschichtliche Dissertation. 1960 wurde er an der
Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster
habilitiert.

Es folgten die Ernennungen zum Dozenten, außerplanmäßigen
Professor und Professor an der Evangelisch-Theologischen
Fakultät der Universität Münster, deren Dekan Prof. Neuser in
den Jahren 1986 und 1987 war. Auch nach seiner Pensionierung
1991 blieb er dem der Fakultät angegliederten "Institut für
Westfälische Kirchengeschichte", das er von 1983 bis 2002
leitete, verbunden. 1998 verlieh ihm die "Asia United
Theological University" in Seoul, Südkorea, den Titel eines
"Doctor of Divinity" (h. c.). 2005 erkannte ihm auch die
"University of the Free State in Bloemfontein", Südafrika, die
Ehrendoktorwürde zu.

Als Kenner der Theologie Johannes Calvins, der Kirchen- und
Theologiegeschichte sowie der preußischen und westfälischen
Territorialkirchengeschichte hat Wilhelm H. Neuser rasch eine
weit ausstrahlende Reputation erlangt. Er war Erster
Stellvertretender Vorsitzender des Vereins für Westfälische
Kirchengeschichte und jahrzehntelang aktives Mitglied des
Arbeitskreises für Kirchengeschichtliche Forschung der
Evangelischen Kirche in der Union, dazu auch über viele Jahre
hinweg Sekretär und Präsidiumsmitglied des Internationalen
Kongresses für Calvin-Forschung.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 5 11:00:47 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Jul 2010 11:00:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ringvorlesung des "Studiums im Alter" zum Wandel
der Hochzeit im 20. Jahrhundert, Muenster, 05.07.2010
Message-ID: 4C31BB5F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 02.07.2010, 12:45


AKTUELL

Verliebt, verlobt, verheiratet
Ringvorlesung des "Studiums im Alter" zum Wandel der Hochzeit
im 20. Jahrhundert

Um den Wandel der Hochzeit im 20. Jahrhundert geht es bei der
Ringvorlesung des "Studiums im Alter" am Montag, 5. Juli, ab 16
Uhr im Hörsaal SCH 5, Scharnhorststraße 121. Die Projektgruppe
"Familiengeschichte" unter der Leitung von Dr. Veronika
Jüttemann, Kontaktstelle "Studium im Alter", hatte im Rahmen
der Ringvorlesung eine Ausstellung erarbeitet. Die acht älteren
Studierenden werden unter dem Titel "Verliebt - verlobt -
verheiratet" ihre Ergebnisse vorstellen.


INFO

URL: http://www.uni-muenster.de/Studium-im-Alter/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 5 11:04:28 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Jul 2010 11:04:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fest mit viel Programm im LWL-Industriemuseum
Glashuette Gernheim, Petershagen, 11.07.2010
Message-ID: 4C31BC3C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 05.07.2010, 09:39


AKTUELL

Theater, Glasmarkt, Lesung, Public Viewing ...
Fest mit viel Programm im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim

Rund ums Thema Glas dreht sich wieder alles beim diesjährigen
Museumsfest in der Glashütte Gernheim. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) lädt dazu am Sonntag, 11. Juli, von 10
bis 18 Uhr in sein Industriemuseum nach Petershagen ein. Der
Eintritt ist frei.

"Erstmals wird es in diesem Jahr eine kleine Ausgabe des
beliebten Glasmarktes geben", kündigt Dr. Katrin Holthaus vom
LWL-Industriemuseum an. Im Obergeschoss des Herrenhauses
stellen Glaskünstler und Kunsthandwerker ihre Werke aus und
bieten sie zum Verkauf an. Außerdem demonstriert Hans-Joachim
Kubos im Untergeschoss die Herstellung von Bleiverglasungen.
Wie im Vorjahr können Kinder und Erwachsene bei Hans-Joachim
Frindte die Kunst des Blaudrucks erproben. Mit Modeln, die
Frindte nach historischen Techniken anfertigt, können sie
selbst T-Shirts bedrucken. In der Korbflechterei des Museums
führt Korbflechterin Petra Franke vor, wie im 19. Jahrhundert
die Verpackung für Glas hergestellt wurde.

Im Garten des Herrenhauses gibt es zahlreiche Angebote für
Kinder: Im "Murmiland" können sie eine Vielzahl aufwändiger
handgemachter Holzmurmelbahnen ausprobieren. Eine Hüpfburg lädt
nebenan zum Austoben ein. Beim Torwandschießen dürfen auch die
Großen zugunsten des Kinderhospizvereins Minden ihr Glück
versuchen. Im Hof des Glasturms wird das Improvisations-Theater
Spek-Spek aus Kleinenbremen Vorstellungen geben. Hier dürfen
die kleinen Zuschauer den Verlauf der Geschichte mitentwickeln.
Weiterhin können die jungen Besucher des Museumsfestes in
diesem Jahr an den Start der neuen Museumsrallye gehen und auf
diese Weise etwas über das Leben und Arbeiten in der Glashütte
erfahren.

In der Schleiferei nimmt nur an diesem Tag Peter Seibt die
historische Glasknopfmaschine in Betrieb und demonstriert, wie
aus Glas Knöpfe entstehen können. Im Glasturm laden die
Glasmacher des LWL-Industriemuseums Besucher dazu ein, ihnen
bei der Arbeit mit der glühenden Masse über die Schulter zu
sehen. Zusätzlich bietet das LWL-Industriemuseum stündlich
Museumsführungen an.

Finissage der Helden-Ausstellungen

Um 15 Uhr liest Frieder Korff aus seinem Buch "Die Hütte. Leben
und Arbeiten auf der Rintelner Glashütte". Er gibt damit einen
Einblick in das Leben von Glashüttenarbeitern nicht nur der
Glashütte Stoevesandt im letzten Jahrhundert. Die Lesung findet
anlässlich der Sonderausstellung "Es ist ein unendliches Kreuz,
Glas zu machen" statt, die an diesem Tag zu Ende geht.
Letztmalig ist zum Museumsfest auch die Fotoausstellung
"Helden" des Foto Forums Minden zu sehen.

Um 12 und 14 Uhr sorgen die Junior-Quesenköppe mit "Kabarett up
Platt" im Zelt hinter der Korbflechterei für gute Laune. Ab
15.30 Uhr spielt dort das Gitarren-Duo Kruse und Blanke. Mit
Stücken von den Beatles und den Eagles bis zu Greenday oder
Robbie Williams bieten sie bekannte "Musik zum Anfassen". Und
natürlich hat das Museum auch an alle Fußballfans gedacht: Um
19 Uhr beginnt das Public Viewing zum WM-Endspiel auf
Großleinwand im abgedunkelten Zelt.

Für kulinarische Highlights sorgt Helmut Schippel mit seinem
Team des Landgasthauses "Zum stillen Winkel". Auch die
obligatorische Bratwurst und das Bier dürfen natürlich
(spätestens beim Fußballspiel) nicht fehlen.

Der Eintritt zum Museumsfest ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen
Tel.: 05707 9311 - 0
E-Mail: glashuette-gernheim at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 6 08:51:07 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Jul 2010 08:51:07 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/26
Message-ID: 4C32EE7B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 05.07.2010, 14:35


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-26 für den Zeitraum vom 26.06.2010 bis

zum 02.07..2010 mit insgesamt 27 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-26&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 6 08:53:54 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Jul 2010 08:53:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Methodische Probleme vergleichender
Fallstudien am Beispiel ostdeutscher Kleinstaedte, Muenster,
09.07.2010
Message-ID: 4C32EF22.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 05.07.2010, 15:26


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums
zu Problemen vergleichender Städtegeschichte

spricht

PD Dr. Christine Hannemann, Berlin

über

Wie die Vielfalt erforschen? Methodische Probleme
vergleichender Fallstudien am Beispiel ostdeutscher Kleinstädte


INFO

Veranstaltungsdaten:
Datum: 09. Juli 2010
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251/83 275 12
Fax: 0251/83 275 35
URL: www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 6 09:39:49 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Jul 2010 09:39:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Archaeologen entdecken 1.600 Jahre alte Fischreuse
Message-ID: 4C32F9E5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.07.2010, 09:31


AKTUELL

Ins Netz gegangen!
LWL-Archäologen entdecken 1.600 Jahre alte Fischreuse

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
stießen auf der Ausgrabung in Castrop-Rauxel-Ickern (Kreis
Recklinghausen) auf eine Fischreuse aus dem 4. Jahrhundert. Die
Fischfang-Vorrichtung ist sehr gut erhalten und einzigartig in
Westfalen.

In der vergangenen Woche staunten die Ausgräber der
LWL-Archäologie für Westfalen nicht schlecht, als sie während
der Ausgrabung in Castrop-Rauxel-Ickern (Kreis Recklinghausen)
ein Weidengeflecht im Boden entdeckten. Die fest verspannten
Ruten kamen in einem Altarm der Emscher zutage.

"Es handelt sich um die älteste Reuse, die bisher in Westfalen
entdeckt wurde. Sie ist hervorragend erhalten und
veranschaulicht wunderbar die Technik, mit der die Tiere ins
Innere geleitet und so gefangen wurden", berichtet Dr.
Christoph Grünewald, Leiter der Außenstelle Münster der
LWL-Archäologie für Westfalen.

Unweit der Reuse entdeckten die Archäologen weitere
Fischfang-Utensilien wie einen eisernen Angelhaken und einen
ebenfalls eisernen Fischstecher. In den umliegenden
Erdschichten kamen auch Münzen und Gewandspangen zutage, die
die Datierung der Reuse ins 4. Jahrhundert ermöglichen. Somit
handelt es sich um die älteste Reuse in Westfalen.

Vergleichsstücke gibt es nur in Thüringen, Brandenburg und
Schleswig-Holstein. Die auf 2,30 Meter mal 70 Zentimeter
erhaltene Reuse wurde vor Ort eingegipst und mithilfe der
Berufsfeuerwehr Münster in die Restaurierungswerkstatt der
LWL-Archäologie in Münster-Coerde gebracht. Hier wird sie in
den kommenden Monaten vorsichtig freigelegt und gesäubert. Wann
und wo der restaurierte Fund der Öffentlichkeit präsentiert
wird, steht zur Zeit noch nicht fest.

Seit 2007 untersucht die LWL-Archäologie für Westfalen in
Castrop-Rauxel-Ickern eine Fläche von rund zehn Hektar. Hierbei
entdeckten die Ausgräber zahlreiche germanische Siedlungsspuren
aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. bis ins 4. Jahrhundert n. Chr.
Grund für die Untersuchung ist das an dieser Stelle geplante
Hochwasser-Rückhaltebecken der Emschergenossenschaft.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 7 11:07:27 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Jul 2010 11:07:27 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Kohl, Wilhelm: Das Zisterzienserinnen-,
spaeter Benediktinerinnenkloster St. Aegidii zu Muenster /
Die Zisterzienserabtei Marienfeld
Message-ID: 4C345FEF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Nathalie Kruppa"
Datum: 06.07.2010, 11:09


LITERATUR

Zwei neue Veröffentlichungen zur Klostergeschichte in der
Diözese Münster

Im Rahmen der bedeutenden kirchenhistorischen Reihe "Germania
Sacra" hat der renommierte Münsteraner Historiker Prof. Dr.
Wilhelm Kohl zwei neue Bände vorgelegt.

Im Jahre 2009 erschien bereits seine Untersuchung mit dem
Titel: "Das Zisterzienserinnen-, später
Benediktinerinnenkloster St. Aegidii zu Münster". Mit dieser
Studie über das städtische Frauenkloster St. Aegidii ergänzt
der Autor die bereits vorliegenden und zum größten Teil aus
seiner Feder stammenden Publikationen zu den städtischen
geistlichen Kommunitäten über das Domstift St. Paulus und das
Stift Alter Dom sowie über die Münster benachbart liegenden
Stifte St. Mauritz vor Münster und Nottuln.

Nach dem bewährten Schema der "Germania Sacra" wird die
Geschichte des um 1200 gegründeten Klosters St. Aegidii in
sieben Kapiteln ausführlich dargestellt. Nach einer Vorstellung
der Quellenüberlieferung geht Wilhelm Kohl ausführlich auf die
Gründungsgeschichte des Klosters und der daran beteiligten
Personen ein, von denen hier die erste Äbtissin Adelheid nur
genannt werden soll.

Auch die weitere Geschichte des Klosters bis zu seiner
Aufhebung 1803 wird dargestellt. Die institutionelle Verfassung
des Klosters, so beispielsweise die Funktion der Ämter
innerhalb des Konventes, werden ebenso vorgestellt wie das
religiöse Leben dieses in der Stadt Münster gelegenen
Frauenklosters. Der Besitz einer geistlichen Kommunität nimmt
stets einen großen Raum in der Publikationsreihe der "Germania
Sacra" ein, da der Besitz die Grundlage des geistlichen Lebens
bildete.

Ausführlich geht Wilhelm Kohl auf die einzelnen Besitzungen und
Rechte des Klosters St. Aegidii ein und stellt sie vor. Von den
bäuerlichen Gütern, über Zehnte und andere Einkünfte, Mühlen,
Häuser, Holzungen und Gärten bis hin zu den Fischereien werden
alle Güter und Einkünfte einzeln vorgestellt. Den Abschluss
bilden die Personallisten des Klosters, angefangen mit den
Biographien der Äbtissinnen. Weitere Angehörige des Konventes
werden in einzelnen Biogrammen ebenso vorgestellt wie die
Pröpste, Beichtväter Kapläne und weiteres geistliches und
weltliches Personal des Klosters sowie letztendlich auch dessen
Wohltäter.

Der zweite hier vorzustellende Band von Wilhelm Kohl befasst
sich mit der bedeutenden westfälischen Zisterzienserabtei
Marienfeld. Das Buch ist vor wenigen Wochen erschienen. Das
Kloster Marienfeld wurde 1185 durch eine Gruppe von
westfälischen Adligen unter der Federführung des Edelherren
Widukind von Rheda mit tatkräftiger Unterstützung des
Münsteraner Bischofs Hermann II. gegründet und erreichte sehr
bald eine hohe Blüte.

Auch in diesem Band geht Wilhelm Kohl nach dem Schema der
"Germania Sacra" die einzelnen Kapitel durch. Nach der
Quellenvorstellung - einschließlich eines bedeutsamen
Bibliotheksverzeichnisses des 12. Jahrhunderts - führt er die
Geschichte des Klosters bis zur seiner Aufhebung 1803 aus. Die
Verfassung der Zisterzienserabtei und ihr Verhältnis zum Orden,
Papst sowie zum Bistum Münster sind weitere Stichpunkte, auf
die in dem Buch ebenso eingegangen wird wie auf die dem Kloster
unterstellten Pfarreien.

Auch die Ämter innerhalb des Konventes und des Klosters werden
dargestellt sowie die Rolle der Abtei bei der Betreuung von
Zisterzienserinnenklöstern. Das religiöse Leben innerhalb des
Klosters und seine Bedeutung auf diesem Gebiet für die nähere
und weitere Umgebung werden im Kapitel 5 thematisiert. Die
Rolle der Zisterzienser für die Entwicklung der Landwirtschaft
ist nicht zu unterschätzen, so spielt selbstverständlich der
Besitz des Klosters - der ausführlich präsentiert wird - eine
große Rolle.

Detaillierte Güteruntersuchungen stellen den Besitz bis ins
kleinste vor; diese werden von den einzelnen Gütern über Zehnte,
Mühlen, Stadthäuser, Marken- und Jagdrechte, Fischerei,
Sondereinkünfte und Renten eingehend dargestellt. Zum Schluss
erfolgen auch in dem Buch über die Abtei Marienfeld die
Personallisten, in denen die Biographien der Äbte einen
Schwerpunkt bilden. In Biogrammen werden anschließend die
Konventualen, Konversen und Wohltäter vorgestellt.

Beide Bücher zeigen Klöster des Ordens der Zisterzienser, die
in der Diözese Münster gelegen waren. Gemeinsamkeiten und
Unterschiede lassen sich feststellen. Diese waren einerseits in
den verschiedenen Geschlechtern der Konventsangehörigen
begründet, aber auch durch ihre unterschiedliche Lage in der
Stadt- bzw. als ein Landkloster. Damit zeigen die beiden Bände
von Wilhelm Kohl zu St. Aegidii in Münster und Marienfeld die
große Bandbreite in der Geschichte der geistlichen
Institutionen der Diözese Münster im Mittelalter und der frühen
Neuzeit.

Wilhelm Kohl, Das Bistum Münster 10: Das Zisterzienserinnen-,
später Benediktinerinnenkloster St. Aegidii zu Münster
(Germania Sacra Dritte Folge 1: Die Bistümer der Kirchenprovinz
Köln), Verlag Walter de Gruyter, Berlin/New York 2009. 562
Seiten, 129,95 ?, ISBN 978-3-11-021254-9.

Wilhelm Kohl, Das Bistum Münster 11. Die Zisterzienserabtei
Marienfeld (Germania Sacra Dritte Folge 2: Die Bistümer der
Kirchenprovinz Köln), Verlag Walter de Gruyter, Berlin/New York
2010. 635 Seiten, 149,95 ?, ISBN 978-3-11-023371-1.


INFO

Dr. Nathalie Kruppa
Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
Germania Sacra
Theaterstr. 7
37073 Göttingen
Tel.: +49 (0)551/39-4283
Fax: +49 (0)551/39-13784
E-Mail: germania-sacra at gwdg.de
URL: www.germania-sacra.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 7 11:26:56 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Jul 2010 11:26:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Natur entdecken rund um das LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover, Bochum, 10.07.2010
Message-ID: 4C346480.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 06.07.2010, 13:09


AKTUELL

"Kohle, Kröte, Königskerze"
Natur entdecken rund um das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Zu einer Entdeckungsreise in die Natur lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 10. Juli,
in sein Bochumer Industriemuseum Zeche Hannover ein. Um 15 Uhr
startet der Rundgang durch das Grün rund um das ehemalige
Bergwerk. Die durch den Bergbau hervorgerufenen Bodenbewegungen
haben Halden und Bergsenkungsgebiete entstehen lassen, die sich
zu besonderen Lebensräumen für viele, zum Teil seltene Arten
entwickelt haben. Manche sind Exoten: Sie kamen mit Rohstoffen
aus fernen Ländern ins Revier.

Die Führung kostet 2,50 Euro und beginnt auf dem Parkplatz des
LWL-Industriemuseums Zeche Hannover.


INFO

"Kohle, Kröte, Königskerze"
Neue Tiere und Pflanzen entdecken rund um die Zeche Hannover
Termin: 10.7.2010, 15 Uhr
Treffpunkt: Museumsparkplatz
Kosten: 2,50 Euro pro Person


LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100-874
E-Mail: zeche-hannover at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 8 10:01:52 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Jul 2010 10:01:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Lueckenschluss beim Jakobspilgerweg von Hoexter
nach Aachen: Achter Weg in NRW im Herbst komplett
Message-ID: 4C35A210.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.07.2010, 11:30


AKTUELL

Lückenschluss beim Jakobspilgerweg von Höxter nach Aachen
Achter Weg in NRW im Herbst komplett

Mit einer Stabübergabe auf der Grenze zwischen Westfalen-Lippe
und Rheinland hat am Mittwoch (7.7.) der Lückenschluss im
insgesamt achten Jakobspilgerweg durch Nordrhein-Westfalen
begonnen.

Auf einem Feldweg zwischen Bochum-Wattenscheid und
Essen-Freisenbruch überreichte der Direktor des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Wolfgang Kirsch,
einen Pilgerstab an seinen Amtskollegen vom Landschaftsverband
Rheinland (LVR), Harry K. Voigtsberger. Der Jakobspilgerweg von
Höxter bis nach Aachen ist bis zum Herbst auch auf rheinischer
Seite komplett ausgeschildert und wird dann in Essen-Werden am
10. September feierlich eröffnet werden.

Wissenschaftler haben im Auftrag der beiden Verbände seit Ende
der 90er Jahre die 1.000 Jahre alte Tradition der Pilgerfahrten
in den nordspanischen Ort Santiago de Compostela erforscht.
Insgesamt haben LVR und LWL sieben Führer zu den Pilgerrouten
mit über 60.000 Exemplaren Auflage herausgegeben und insgesamt
1.460 Wanderkilometer in NRW mit der gelben Muschel auf blauem
Grund ausschildern lassen. "Andere Bundesländer beneiden NRW um
die Landschaftsverbände, die solche Projekte erfolgreich
umsetzen können", sagte LVR-Direktor Voigtsberger.

Von Höxter bis Aachen
Die aktuelle, 360 Kilometer lange Route folgt dem historischen
Hellweg weit durch das Ruhrgebiet. "Das waren im Mittelalter
wichtige Handelstrassen, die ganz Europa miteinander verbunden
haben", so LWL-Chef Kirsch. Die Trasse läuft von Höxter (vom
Startpunkt Kloster Corvey über Höxter, Brakel, Bad Driburg,
Paderborn, Salzkotten, Geseke, Erwitte, Soest, Werl, Unna,
Dortmund) über Bochum, Essen, Düsseldorf und Neuss bis nach
Aachen.

Die neuen Pilgerwege sind nach Angaben der Expertinnen Ulrike
Spichal vom LWL und Annette-Heusch-Altenstein vom LVR
weitgehend an historisch belegte Wegführungen angelehnt.
Spichal: "Wir haben Reste von Hohlwegen gefunden, die sich
durch die schweren Fuhrwerke ins Gelände eingegraben hatten und
können uns auf Ausgrabungsergebnisse stützen." Auch Wachtürme
an Landwehrdurchlässen seien Zeugnisse der alten Wegetrasse.
Die Forscherinnen wollten die mittelalterlichen Wege und die
Spuren der Jakobspilger möglichst genau rekonstruieren: "Es gab
für die Pilger keine eigenen Wege, im Gegenteil: Sie suchten
aus Angst vor Überfällen stark frequentierte, bekannte Trassen",
so Heusch-Altenstein vom LVR.

Dass auch tatsächlich Pilger den Hellweg benutzten, zeigen
zahlreiche Funde von verlorenen Pilgerzeichen, nicht nur
Jakobsmuscheln, sondern auch Zeichen anderer Wallfahrtsorte,
die z.T. auf dem Weg nach Santiago lagen. Auch Hinweise auf
Unterkünfte für mittelalterliche Pilger fanden sich in einigen
Hellwegstädten: In Dortmund, dem Kreuzungspunkt des Hellweges
mit der Nord-Süd-Strecke, befand sich seit dem 14. Jahrhundert
ein Gasthaus, das sich der Unterbringung armer Pilger
angenommen hat.

Die nächsten Strecken in Westfalen-Lippe und im Rheinland
Zwei weitere Strecken in Westfalen - von Minden über Herford
und Bielefeld nach Lippstadt (2011/12) und von Bielefeld über
Warendorf, Münster und Coesfeld an den Niederrhein (2013/14) -
sind die nächsten Projekte in Westfalen. Im Rheinland wird in
Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und
Landschaftsschutz und Partnern in Rheinland-Pfalz noch eine
Verbindung Richtung Süden erarbeitet. Danach steht die
nachhaltige Betreuung des Routennetzes im Vordergrund.

Die Geschichte der Jakobspilgerwege
Die Pilgerfahrt zum Grab des Apostels Jakobus des Älteren im
über 2.000 Kilometer entfernten nordspanischen Santiago de
Compostela hat eine Tradition, die bis ins Mittelalter
zurückgeht. Man versprach sich die Heilung von Körper und Seele
als Lohn für den Besuch der Kultstätte.

Seit dem 10. Jahrhundert kamen aus ganz Europa Pilger, Männer
und Frauen aus allen Schichten, nach Spanien, zu Fuß oder zu
Pferd. Als Beleg und Erkennungszeichen diente die Jakobsmuschel,
die jeder Pilger in Santiago erstehen konnte und deutlich
sichtbar an der Kleidung oder Umhängetasche trug.

Seit einigen Jahren erlebt die Pilgerfahrt eine Renaissance,
nicht erst, seit TV-Stars wie Hape Kerkeling sich auf den Weg
machten: 2009 waren es über 140.000 Pilger, darunter etwa zehn
Prozent Deutsche. In diesem Jahr, einem Heiligen Jahr, in dem
der Namenstag des Apostels auf einen Sonntag fällt, werden rund
240.000 Pilger und noch mehr Touristen in Santiago de
Compostela erwartet. Bereits 1987 hatte der Europarat dazu
aufgerufen, die Jakobspilgerwege in Europa zu erforschen. 1993
erklärte die UNESCO den spanischen Teil des Weges, den "Camino
Francés", zum Weltkulturerbe.

Durch eine Pilgerreise konnten Verbrecher auch ihrer Strafe
entgehen, wenn ein Gericht sie dazu verurteilte. "Bettler,
Räuber und Steuerhinterzieher im Pilgergewand haben zusammen
mit den Strafpilgern die Pilgerfahrt im Laufe der Zeit in
Verruf gebracht. Jakobsbrüder wurden vielerorts mit Gesindel
gleichgestellt. In Herford, einer wichtigen Sammelstation für
Pilger in Westfalen, soll die Jakobikirche 1530 wegen der
Jakobspilger, die den Status für ihre Zwecke ausgenutzt haben,
geschlossen worden sein", erläuterte Spichal. Für mittellose
Menschen war jedoch eine Pilgerreise oft die einzige
Möglichkeit, die Heimat zu verlassen. Wohlhabende konnten das
Pilgern auch delegieren und einen Berufspilger mieten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 8 10:03:51 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Jul 2010 10:03:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag entfaellt: Wie die Vielfalt
erforschen? Methodische Probleme vergleichender Fallstudien
am Beispiel ostdeutscher Kleinstaedte, Muenster, 09.07.2010
Message-ID: 4C35A287.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 07.07.2010, 13:18


AKTUELL

Der Vortrag von

PD Dr. Christine Hannemann, Berlin

Wie die Vielfalt erforschen? Methodische Probleme
vergleichender Fallstudien am Beispiel ostdeutscher Kleinstädte

am 9. Juli muss leider ausfallen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 275 12
Fax: 0251 / 83 275 35
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 8 10:19:43 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Jul 2010 10:19:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Spinnworkshop mit maerchenhafter Unterhaltung
im LWL-Textilmuseum, Bocholt, 21.07.2010
Message-ID: 4C35A63F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 07.07.2010, 11:57


AKTUELL

Stroh zu Gold?
Spinnworkshop mit märchenhafter Unterhaltung im LWL-Textilmuseum

Stroh zu Gold verspinnen - im Märchen vom Rumpelstilzchen ist
diese zauberhafte Verwandlung wahr geworden. Im Rahmen der
Sonderausstellung "Stroh zu Gold - Spindel, Schiffchen,
Märchenhelden" im LWL-Textilmuseum in Bocholt können sich
Kinder am Mittwoch, 21. Juli, bei einem Spinnworkshop in dieser
Kunst erproben und ihr Glück versuchen. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) lädt dazu Jungen und Mädchen ab acht
Jahren von 15 bis 17 Uhr in sein Bocholter Industriemuseum ein.

Die Teilnehmer erfahren bei dem Workshop viel über die
Geschichte dieses uralten Handwerks, probieren Handspindel und
Flügelspinnrad selbst aus und lauschen dabei den Märchen von
faulen Spinnerinnen und magischen Spinnhelfern.

In der Alltagskultur der vorindustriellen Zeit war das Spinnen,
vor allem das Flachsspinnen, eine durch alle Schichten
verordnete weibliche Tätigkeit. Fleiß und Geschick waren dabei
hoch angesehen. Doch in Märchen wie "Rumpelstilzchen" oder
"Frau Holle" hören wir eher von faulen Mädchen, die sich dem
Spinnen verweigern. Wie es dazu kommt, welche überragende
Bedeutung das Spinnen für die Menschen in der damaligen Zeit
besaß und wie viel Geschick wirklich notwendig ist, um einen
Faden fachkundig zu verdrehen, erfahren die Kinder in dem
Workshop.


INFO

Sommer-Ferienangebot: Stroh zu Gold?
21. Juli 2010 von 15 bis 17 Uhr
Teilnahmegebühr: 3 Euro
Anmeldung erforderlich unter Tel. 02871 216 11-0

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 8 10:27:19 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Jul 2010 10:27:19 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Ravensberger Blaetter, 1/2010
Message-ID: 4C35A807.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 07.07.2010, 19:31


SERVICE: TOC

Ravensberger Blätter
Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft
Ravensberg e. V.
Erstes Heft 2010


Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=62


Thema: Erinnerungskultur

I. Beiträge

S. 1-25
Decker, Martin / Hollen, Kai-Uwe von
"Montag werden wir, wenn's gut geht, am Ziel sein".
Die Deportation aus dem Gestapobezirk Bielefeld am 10. Juli 1942

S. 26-48
Herzog, Wolfgang
Das Zwangsarbeiterlager Bethlem auf dem Johannisberg.
Zur Geschichte des Lagers und seiner Bewohnerinnen und Bewohner

S. 49-62
Horst, Uwe
Ein Stolperstein für Wilhelm Hünerhoff.
Neue Formen der Erinnerungskultur in Bielefeld

S. 63-75
Kipp, Michaela
"NS-Staatsschauspieler" und "Nazigegner".
Das schwierige Erbe des Albert Florath
in der Erinnerungskultur der Gegenwart

S. 76-78
Möller, Eckhard
Geschichte online.
Projektbericht des Arbeitskreises Erinnerungskultur in OWL


II. Buchbesprechungen und Buchanzeigen

S. 78-81
Siemens, Daniel
Horst Wessel. Tod und Verklärung eines Nationalsozialisten
(Neumann)


INFO

Kontakt:
Dr. Johannes Altenberend
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: info at hv-ravensberg.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 8 11:25:06 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Jul 2010 11:25:06 +0200
Subject: [WestG] [PORT] Ferien der E-Mailing-Liste "Westfaelische
Geschichte" 19.07.-06.08.2010
Message-ID: 4C35B592.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 08.07.2010, 11:00


PORTAL: Ferien der E-Mailing-Liste


Liebe Abonnentinnen und Abonnenten der E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte",

in der Zeit vom 19.07.-06.08.2010 befindet sich Ihre
E-Mailing-Liste in den Sommerferien. Alle Beiträge, die uns
in dieser Zeit erreichen, werden erst nach dem
09.08.2010 verschickt. Terminlich gebundene Beiträge
senden Sie bitte nur ein, wenn das Datum nach dem
11.08.2010 liegt.

Wir hoffen, dass Sie in den letzten Monaten die E-Mails, die
wir an Sie verschickt haben, mit Gewinn gelesen und genutzt
haben. Über Ihre Rückmeldungen und Anregungen zur
Weiterentwicklung der Liste, die inzwischen 1.265 Mitglieder
zählt, würden wir uns sehr freuen.

Für Ihr Interesse, Ihre Beiträge und Ihre Rückmeldungen
möchten wir uns sehr herzlich bei Ihnen bedanken. Wir
wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen viele schöne
Sommertage!


Ihre
Moderatoren
Marcus Weidner
Alexander Schmidt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 9 10:45:13 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Jul 2010 10:45:13 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 436, April 2010
Message-ID: 4C36FDB9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 09.07.2010, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 436
April 2010


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169





ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]


Platte, Hartmut
Der Nibelungen Tod in Soest
Die Thesen des Autors Heinz Ritter-schaumburg bedürfen noch
weiterer Untersuchungen

Funke, Helmut
Hannah Arendts Lebenswerk gegen den Totalitarismus
Die Stadt Soest gab der ersten Gesamtschule den Namen
der großen Philosophin und Soziologin

Platte, Hartmut
Der Ursprung des Hofes lag im 11. Jahrhundert
Der traditionsreiche Hof Schulze Höing in Unna ist heute Gutshof
und Hotel zugleich (Schluss)

Reding, Paul
"Guten Tag" heißt in Ickern heute noch "Kalimera"
Die "Agora" der griechischen Gemeinde in Castrop-Rauxel

Traeger, Heribert
Von den Äbtissinnen im Kloster von Welver existiert nur
ein Ölgemälde
Odilia Lucia von Closter leitete im 18. Jahrhundert das
ehemalige Zisterzienserinnenkloster

Wasmuth, Karl
Wenn es spukte an der Haar
Geschichten von merkwürdigen Spukgestalten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 12 10:36:20 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Jul 2010 10:36:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Buchpraesentation und Vortrag: Die "Aktualitaet"
des Mittelalters, Muenster, 13.07.2010
Message-ID: 4C3AF024.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Nina Heinrich"
Datum: 08.07.2010, 13:55


AKTUELL

Buchpräsentation und Vortrag am 13. Juli 2010, 19 Uhr

Vorstellung des neuen Bandes der Zeitschrift Westfalen
"Neue Forschungen zur Alten Kunst". Zum hundertjährigen
Bestehen des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte
in Münster (1908-2008) und seiner Mittelaltersammlung.

und Vortrag
Die "Aktualität" des Mittelalters. Zur Geschichte der
Sammlungen im Westfälischen Landesmuseum von den Anfängen
bis 1908
Prof. Dr. Gisela Weiß, Leipzig


am 13. Juli 2010, 19 Uhr


Aus Anlass der Neupräsentation der mittelalterlichen Kunstwerke
des LWL-Landesmuseum im Frühjahr 2006 beleuchtete eine
fächerübergreifende Vortragsreihe Hauptwerke dieses wichtigen
und mit der Geschichte des Hauses so eng verknüpften
Sammlungsbestandes und stellte einer breiten Öffentlichkeit
aktuelle Forschungsergebnisse zu ausgewählten Objekten vor. Die
Ergebnisse dieser Reihe liegen nun im neuesten Band 85/86 der
Zeitschrift "Westfalen" vor.

Im anschließenden Vortrag wird die Historikerin Gisela Weiß,
Professorin für Museumspädagogik von der Hochschule für
Wissenschaft, Technik und Kultur in Leipzig den Blick auf die
Herkunft und die Bedeutung des mittelalterlichen Sammlungsteils
lenken. Lange vor der Eröffnung des Museums 1908, bereits zu
Beginn des 19. Jahrhunderts, in der Epoche der Säkularisation,
schufen bürgerschaftliches Engagement, gepaart mit dem
Interesse an der regionalen Kultur und der Sorge um die
bedrohten kirchlichen Kunstschätze die Basis für die spätere
museale Sammlung.

Buchpräsentation und Vortrag sind eine gemeinschaftliche
Veranstaltung des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, Abteilung Münster e.V. und des LWL-Landesmuseums
für Kunst und Kulturgeschichte.Der Eintritt ist frei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Präsentation des neuen Bandes der Zeitschrift "Westfalen"
und Vortrag

Datum: 13.7.2010

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Verein für
Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster e. V.
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251-5907-201
Fax: 0251-5907-210
URL: www.lwl-landesmuseum-muenster.de

Kontakt:
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251-5907-209
Fax: 0251-5907-210
URL: www.lwl-landesmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 12 10:43:01 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Jul 2010 10:43:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Altena, Altona = All-zu-nah?, Altena,
14.07.2010
Message-ID: 4C3AF1B5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 09.07.2010, 12:26


AKTUELL

Altena, Altona = All-zu-nah?
Vortrag bei den "Freunden der Burg Altena"

Bis Ende 2007 lehrte Prof. Dr. Jürgen Udolph als einziger
Professor für Onomastik an der Universität Leipzig und leitete
die dortige Namenberatungsstelle. Zahlreiche Rundfunk- und
Fernsehauftritte, in denen sich alles um die Deutung von
Familiennamen dreht, haben ihn populär gemacht, doch war sein
Hauptinteresse immer die Erforschung von Gewässer- und
Ortsnamen. Auch nach seiner Emeriertung bleibt Udolph seinem
Forschungsgebiet treu, kann sich aber nun endlich den Namen
widmen, die er "äußerst spannend" findet.

Der Ortsname Altena ist so ein Fall. Darüber berichtet er am
Mittwoch, 14. Juli 2010, 19.00 Uhr, im Festsaal der Burg
Altena. Er ist bei den "Freunden der Burg Altena" zu Gast. Über
die Herkunft und Bedeutung des Namens Altena streiten sich die
Gelehrten seit Jahrzehnten. Empfanden die Arnsberger Grafen die
Burg schlicht "all-zu-nah" oder war die Lage an einem Bach oder
an einem Berg mit steilen Talhängen namengebend? Leitet sich
der Ortsname vielleicht doch aus dem niederländischen
Sprachraum her?

Der weit über regionale Grenzen hinaus bekannte Worterklärer
verspricht jedenfalls: "Ich bin guten Mutes, dass es gelingt,
das bisherige Rätsel Altena/Altona zu lösen." Seine
Forschungsergebnisse wird Udolph auf Einladung der "Freunde der
Burg Altena" am Mittwoch, 14. Juli 2010, um 19.00 Uhr im
Festsaal der Burg Altena vorstellen. Verraten, was er
herausgefunden hat, will er vorher nichts. Auch nicht
Kreisarchivarin Dr. Christiane Todrowski, die den Vortrag für
die Burgfreunde organisiert, und die Gäste aus dem
holländischen Land van Heusden en Altena erwartet.

Seit etlichen Jahren besuchen sich wechselseitig die "Freunde
der Burg Altena" und die "Freunde der Stiftung Burg Loevestein",
und weil die Suche nach dem gemeinsamen Namen die
kulturhistorische Partnerschaft begründete, reisen der
niederländische Kreisarchivar und drei Mitarbeiter der Stiftung
und des Burgmuseums an. Zu dem Vortrag der "Freunde der Burg
Altena" sind auch Gäste herzlich willkommen, der Eintritt ist
frei.


INFO

Museen Burg Altena
Fritz-Thomée-Straße 80
58762 Altena
Tel.: (02352) 966 7034
Fax: (02352): 25316
E-Mail: museen at maerkischer-kreis.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 12 11:02:56 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Jul 2010 11:02:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Zeitungsforschung in Dortmund, Dortmund,
15.07.2010
Message-ID: 4C3AF660.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 12.07.2010, 08:55
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Stadtgespräch im Museum:
"Zeitungsforschung in Dortmund:
Zu den Anfängen in den 1920er Jahren"
Dr. Gabriele Toepser-Ziegert

Wie kam die Zeitungsforschung nach Dortmund? 50 Jahre vor der
Universität wurde das "Westfälisch-Niederrheinische Institut
für Zeitungsforschung" gegründet, das bis heute über ein
Alleinstellungsmerkmal verfügt. Der Historiker Wilhelm Mommsen
beschrieb 1926 die Bedeutung der Zeitung als historische Quelle
und machte sich für das Sammeln der Regionalpresse stark. Der
Vortrag vermittelt, wie die Idee umgesetzt wurde.

Dr. Gabriele Toepser-Ziegert ist Direktorin des Instituts für
Zeitungsforschung. Sie ist Kommunikationswissenschaftlerin und
Mitherausgeberin der "Dortmunder Beiträge zur
Zeitungsforschung."

Stadtgespräche im Museum "Jenseits der Kohle.
Kulturgeschichte(n) des Ruhrgebiets" ist eine Ringveranstaltung
der Technischen Universität Dortmund und des Museums für Kunst
und Kulturgeschichte. Eintritt frei.


INFO

Zeit:
Donnerstag, 15. Juli 2010, 19.00-ca. 21.00 h

Veranstaltungsort:
Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastraße 3
44137 Dortmund
Info-Telefon: (02 31) 50-2 55 22
E-Mail: mkk at stadtdo.de
URL: www.museendortmund.de/mkk





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 12 11:37:57 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Jul 2010 11:37:57 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Helden-Zeiten: Neue und alte Helden in Medien
und Oeffentlichkeit, Hattingen, 16.07.2010
Message-ID: 4C3AFE95.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.07.2010, 11:19


AKTUELL

Helden-Zeiten: Neue und alte Helden in Medien und Öffentlichkeit
Podiumsdiskussion im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen

Bedienen Helden ein menschliches Grundbedürfnis nach
Leitbildern? Brauchen wir heute überhaupt noch Helden? Diese
Fragen bewegen viele Gäste der Sonderausstellung "Helden. Von
der Sehnsucht nach dem Besonderen", die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) derzeit in seinem Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen zeigt. Die Einträge im Besucherbuch
bieten eine Vielzahl von Gedanken, Anregungen und Antworten zu
diesem Thema. Es liegt daher nahe, diese Fragen auch den
Teilnehmern einer Podiumsdiskussion zu stellen, die am Freitag,
16. Juli, in Hattingen stattfindet.

Zur Diskussion unter dem Motto "Helden-Zeiten" hat das
LWL-Industriemuseum Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen
des öffentlichen Lebens eingeladen. Als Moderator konnte der
Autor und Kritiker Rolf-Bernhard Essig gewonnen werden, der
unter dem Titel "Wann ist ein Held ein Held?" selbst ein Buch
"über besondere Menschen, ihren Mut und ihre Widersprüche"
geschrieben hat. Deutlich wird, dass die Beschäftigung mit
Helden durchaus zu Widerspruch und Diskussion anregt und
anregen soll. So endet das Buch mit einer Liste von 200 mehr
oder weniger bekannten Helden - "zum Bewundern, Verwundern,
Streiten, Ergänzen".

Mit Rolf-Bernhard Essig diskutieren:

Gabriele Abegg-Karmalker, Leiterin der Entwicklungsabteilung
der Endemol Deutschland GmbH, verantwortlich für die
Entwicklung neuer TV-Formate

Harald Hagen, Leiter der Polizeisonderdienste beim
Polizeipräsidium Essen, verantwortlich für den Polizeieinsatz
bei besonderen Anlässen

Volker Kluge, Journalist und Sporthistoriker, Experte für die
Geschichte der Olympischen Spiele und Autor von Sportbiografien,
etwa über Max Schmeling.

Dietmar Osses, Projektleiter der Sonderausstellung "Helden. Von
der Sehnsucht nach dem Beson-deren", konzipierte den
Ausstellungsbereich "Retter, Helfer, Alltagshelden"

Darüber hinaus sind auch Beiträge aus dem Publikum erwünscht.
Die Podiumsdiskussion im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in
Hattingen beginnt um 19.30 Uhr. Der Besuch ist kostenlos.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 12 15:32:59 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Jul 2010 15:32:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Langeweile in den Ferien? LWL-Museen
bieten abwechslungsreiche Mitmach-Aktionen
Message-ID: 4C3B35AB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.07.2010, 12:02


AKTUELL

Langeweile in den Ferien?
LWL-Museen bieten abwechslungsreiche Mitmach-Aktionen

Weder Schulstress noch Hausaufgaben, dafür umso mehr Freizeit -
es ist nicht mehr lange hin bis zu den Ferien. Damit bei den
Schülern keine Langeweile aufkommt, laden die Museen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu vielen kleinen
Abenteuern ein, bieten abwechslungsreiche Workshops an und
halten die ein oder andere Entdeckungsreise bereit.

Museum in der Kaiserpfalz (Paderborn)
Töpferkunst und Tafelfreuden
"Weg mit dem faden Brei und der zu Klumpen gekochten Milch;
jetzt sollen gewürzte Speisen auf-getragen werden...", befahl
einst Karl der Große. Aber was aßen die Menschen, als die
Kartoffel in Europa noch unbekannt und Zucker ein Luxusgut war?
Im Museum entdecken die Ferienkinder mittelalterliches Koch-
und Tischgeschirr und enträtseln, welche Gerichte seinerzeit
serviert wurden. Anschließend überlegen sie, wie man sich wohl
bei Tisch zu benehmen hatte und töpfern schließlich selbst ein
"historisches" Gefäß. Dieses muss im zweiten Programmteil den
Praxistest bestehen: Denn die jungen Teilnehmer kochen darin
nach mittelalterlichen Rezepten ein schmackhaftes Mahl.
Termine und Kosten:
- "Töpferkunst und Tafelfreuden" -
zweiteiliges Ferienprogramm für 8- bis 12-Jährige,
31.7. und 14.8., jeweils 15 - 18 Uhr; Kosten: 15 Euro
Anmeldung unter Tel.: 05251 1051-10


LWL-Römermuseum in Haltern (Kreis Recklinghausen)
Im LWL-Römermuseum gibt's was auf die Ohren - und zwar eine
MP3-Führung für Jugendliche mit Rap und Witz. Ab Ferienbeginn
können Interessierte sie von der Internetseite des Museums auf
das eigene Gerät herunterladen
(www.lwl-roemermuseum-haltern.de). Die MP3-Führung ermöglicht
den Jugendlichen, eigenständig in die Römerzeit einzutauchen
und das Museum zu erkunden.

Legionäre verschwunden
"Signum vertere" ("das Feldzeichen umdrehen") bedeutete in der
römischen Legion den Rückzug. Doch noch deutet nichts auf
Rückzug hin: die 15.000 Mini-Römer aus der Sendung mit der Maus
marschieren weiterhin gutgelaunt durch das LWL-Römermuseum. In
der Ferienaktion werden die Kinder selber zu mutigen
Feldzeichenträgern und basteln ihr eigenes signum. Aber vorher
gilt es, die sechs verschwundenen Legionären zu finden.

Das Geheimnis der Münze
Im Programm "Das Geheimnis der Münze" können Kinder die
Ereignisse der Varusschlacht erforschen und in einem
brandaktuellen "Extrablatt" darüber berichten. Als Reporter
müssen die Ferienkinder dazu das Geheimnis einer römischen
Münze lüften, herausfinden, wie viele Legionäre als Bewachung
im Hauptlager von Haltern zurück blieben und vieles mehr. Das
Honorar: Eine phalera, ein römischer Orden, den sie selbst
anfertigen und gestalten, eine selbstgeprägte römische Münze
und natürlich das "Extrablatt".

Theater um Aliso
In der Varusschlacht 9 n. Chr. besiegte der Germane Arminius
drei römische Legionen. Doch einige Legionäre konnten fliehen.
Wie sie zum Lager Aliso zurückkamen und was dann noch alles
geschah - diese Geschichte können die Ferienkinder gemeinsam
entwickeln und spielen. Dabei erfahren die jungen Schauspieler
eine Menge über die Römer: Wie und was haben sie gegessen? Wie
waren sie gekleidet? Zum Schluss dürfen Eltern, Großeltern und
Freunde zuschauen und begeistert applaudieren.

Termine und Kosten:
"Legionäre verschwunden": 8- bis 10-Jährige, 3., 4., 5. und 6.
August, jeweils 10 bis 12 Uhr, Kosten: 4 Euro inklusive
Museumseintritt
"Das Geheimnis der Münze": 10- bis 12-Jährige, 3., 4., 5. und
6. August, jeweils 14 bis 16 Uhr, Kosten: 4 Euro inklusive
Museumseintritt
"Theater um Aliso": viertägiger Theaterworkshop für 8- bis
12-Jährige, 17. bis 20. August, 9 bis 13 Uhr, Kosten: 45 Euro
inklusive Museumseintritt

Anmeldung unter Tel.: 02364 9376-0
http://lwl-roemermuseum-haltern.de/


LWL-Museum für Archäologie in Herne
Heute hau'n wir auf die Pauke! Ein Fest im Mittelalter
Im Schatten der Turmhügelburg hat der Burgherr zu einem
rauschenden Fest geladen. Doch bevor es losgeht, ist die Burg
auf Vordermann zu bringen: die Speisekammer muss gefüllt, über
die Be-gleitmusik muss entschieden werden und jeder Teilnehmer
muss sich standesgemäß kleiden. Die Ferienkinder tauchen in dem
zweitägigen Ferienprogramm in die Lebenswelt des 13.
Jahrhunderts ein und üben sich als mittelalterliche Handwerker,
Köche, Instrumentenbauer, Musiker und Schneider. Ein großes
Fest krönt schließlich die Mühen. Nun ist höfisches Benehmen
gefragt, was die Teilnehmer aber nicht daran hindern soll, auf
die Pauke zu hau'n.

Termine und Kosten:
"Heute hau'n wir auf die Pauke! Ein Fest im Mittelalter":
zweitägiges Ferienprogramm am 3. und 4. August, 5. und 6.
August, 10. und 11. August, 12. und 13. August, jeweils 10 bis
15 Uhr, für 8- bis 12-Jährige, Kosten: 25 Euro inklusive
Eintritt und Material
Anmeldung unter Tel.: 02323 94628-0 bzw.-24.
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de


LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
Künstler, Entdecker und Nachtschwärmer
Mit einem großen Familienfest eröffnet der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag (18. Juli) in Münster ab 10.30
Uhr das Ferienprogramm seine Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte. Bis zum 27. August können Kinder, Jugendliche
und junge Erwachsene von sechs bis 20 Jahren bei der
Sommerakademie in verschiedenen Workshops das LWL-Museum kennen
lernen und kreativ mitgestalten.

Zum Start in den Familientag stellt das Kinderensemble vom
Theater XS am 18. Juli einige Kunstwerke aus der Schausammlung
pantomimisch vor. Nach der Mittagspause präsentiert das Theater
Fetter Fisch "Geschichten mit Soße und Nudelmütze", und bei dem
Zauberer Markus Kompa dreht sich alles um einen alten Koffer.
Darüber hinaus können Spürnasen einen kniffligen Fall lösen und
Gutscheine für das Ferienprogramm gewinnen. Offene Workshops
mit den Kunstvermittlern laden zudem den ganzen Tag über zum
Mitmachen ein und geben einen Einblick in das folgende
Ferienprogramm.

So können während der gesamten Ferien Sechs- bis Zehnjährige
immer freitags jeweils von 10 bis 13 Uhr aktiv werden: von
Pappporträt über Flugkonstrukt bis zu Blumen-Memory. Darüber
hinaus gibt es jede Woche einen anderen Dreitagesworkshop. Vom
20. bis 22. Juli können alle zwischen sechs und zehn Jahren als
Entdecker spielerisch der Vergangenheit Westfalens nachspüren.
In der zweiten Woche schreiben Acht- bis Zwölfjährige ihre
eigenen Heldengeschichten und bringen sie als
Manga-Papiertheater auf die Bühne. Elf- bis 15-Jährige
gestalten vom 3. bis 5. August eine wilde Party-Installation
mit den fiktiven Resten eines Festschmauses.

In der vierten Woche dreht sich für Kinder unter zwölf Jahren
alles rund um das Museum und die darin arbeitenden Personen -
sie werden zu Museumsleuten und organisieren als Team eine
Ausstellung. Vom 17. bis 19. August bemalen Elf- bis 15-Jährige
Skateboards mit einem Bild der Nacht. In der letzten
Ferienwoche unterstützen verschiedene Profis 16- bis 20-Jährige
bei einem ungewöhnlichen Kommunikationstraining: Körpersprache,
Stimmübung und Englischkenntnisse werden durch freies Sprechen
vor einem Lieblingskunstwerk gecoacht. Das macht nicht nur fit
für Referate oder Bewerbungsgespräche.

Alle Workshops kosten zwei Euro pro Stunde. Der Museumseintritt
ist für alle bis einschließlich 17 Jahren frei. Eine Anmeldung
im Besucherbüro ist unterbesucherbuero at lwl.org oder telefonisch
unter 0251 5907-201 erforderlich.
http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de


LWL-Museum für Naturkunde in Münster
Von Präriehunden, Fossilienfälschern, Urzeit-Giganten und
Reisen durchs All
Das LWL-Museum für Naturkunde bietet in den Sommerferien in
seiner neuen Museums-werkstatt (zusammen mit der Stadt Münster,
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien) und im Planetarium
ein umfangreiches Freizeitangebot an. So können Kinder in sechs
verschiedenen Ferienkursen etwas über die Planeten des
Sonnensystems erfahren, die Dinosaurier kennen lernen,
Fossilien untersuchen, Blätter und Blüten erhalten und
gestalten, eine Einführung in die Mikroskopie bekommen, an der
Fossilienwerkstatt teilnehmen oder sich im Planetarium
schwebend durch die Sommerferien bewegen.

Ab dem 15. Juli bis zum Ende der Sommerferien bietet das
Planetarium zusätzliche Veranstaltungen ( je von rund 45
Minuten) zum regulären Programm an. Jeder Ferien-kursus in der
Museumswerkstatt dauert dagegen an drei aufeinanderfolgenden
Tagen jeweils zwei Stunden (= 1 Kursus).

Das neue Kinderprogramm "Als der Gulp die Erde einsackte..."
für Kids ab fünf Jahre läuft dienstags, donnerstags und
samstags um 16 Uhr sowie sonn- und feiertags um 15 Uhr
zusätzlich im Planetarium. Das Kinderprogramm für Familien mit
Kindern ab vier Jahren "Felix im Planetarium"" wurde auf das
modernisierte Fulldome-System im Planetarium übertragen und ist
ebenfalls in den Ferien in zusätzlichen Veranstaltungen zu
sehen. Jeweils mittwochs und freitags um 16 Uhr und sonn- und
feiertags um 11 Uhr schwebt der Hase Felix über die Kuppel des
Sternentheaters.

Die Museumspädagogen haben Angebote zusammengestellt, die
erstmals sowohl in den Dauer- und Sonderausstellungen als auch
in der neuen Museumswerkstatt des LWL-Museums für Naturkunde
stattfinden. Der neue Werkstattraum bietet viele neue
Möglichkeiten: vom Gipsen bis zum Mikroskopieren. Bei allen
Werkstattangeboten liegt der Schwerpunkt auf praktischen und
kreativen Tätigkeiten:

1. Kurs: Mikroskopierwerkstatt
21., 22. und 23. Juli. Beginn ist jeweils um 10.30 Uhr.
Geeignet für Kinder ab zehn Jahren.
2. Kurs: Von Erde und Mond zu den Planeten
27., 28. und 29. Juli 2010. Beginn ist jeweils um 10.30 Uhr.
Geeignet für Kinder ab acht Jahren.
3. Kurs: Indianerwerkstatt
3., 4. und 5. August 2010. Beginn ist jeweils um 15.00 Uhr.
Geeignet für Kinder ab acht Jahren.
4. Kurs: Fossilienwerkstatt
10., 11. und 12. August 2010. Beginn ist jeweils 10.30 Uhr.
Geeignet für Kinder ab acht Jahren.
5. Kurs: Pflanzenwerkstatt
17.,18. und 19. August. Beginn ist jeweils um 15.00 Uhr.
Geeignet für Kinder ab acht Jahren.
6. Kurs: Dinosaurierwerkstatt
24., 25. und 26. August. Beginn ist jeweils um 10.30 Uhr.
Geeignet für Kinder ab acht Jahren.

Für die museumspädagogischen Angebote ist eine telefonische
Anmeldung im LWL-Museum für Naturkunde unter Telefon 0251
591-6050 (außer montags) erforderlich.
http://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de

Die Teilnahme ist kostenlos, lediglich der Eintritt in das
Museum in Höhe von 2 Euro ist zu zahlen. Der Eintritt für das
Planetarium beträgt: Kinder 3 Euro, Erwachsene 5,50 Euro.
Kostengünstigere Kombikarten sind erhältlich.


Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in
Lichtenau (Kreis Paderborn)

An der Tafel des Abts
Im Kloster wurde nicht nur gefastet: Für Ehrengäste gab es an
der Tafel des Klostervorstehers raf-finierte Gerichte.
Angehende Klosterköche von acht bis zwölf Jahren üben sich bei
dem dreitägigen Ferienprogramm der Stiftung Kloster Dalheim.
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur von Dienstag, 17. August,
bis Donnerstag, 19. August, jeweils 10 bis 12.30 Uhr an der
Zubereitung von Marzipan und anderen Gaumenfreuden und an der
Ausschmückung der Abtstafel. Zum Abschluss nehmen sie ihre
eigene Sammlung "geheimer Rezepte" und selbst verzierte
Prunkpokale mit nach Hause.

Die Kursusgebühr beträgt 30 Euro inklusive Material und
Eintritt. Information und Anmeldung bis Dienstag, 3. August,
unter Telefon 0 52 92. 93 19-224.
www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org


LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern in Dortmund

Auf Zeche.
Ferienspaß für Kinder von sieben bis zwölf. Jungen und Mädchen
schlüpfen bei diesem Ferienan-gebot in die Rolle von
Bergleuten: Sie basteln Kontroll-Marken, sortieren Kohle,
fahren Grubenbahn und unternehmen Ausflüge in die
Zechensiedlung und den Arbeitergarten: Was wuchs hier und wie
machten die Frauen Gemüse und Früchte haltbar? Beim
Marmelade-Kochen bekommen die Kinder eine ganz praktische
Antwort auf diese Frage. Mittags wartet im Museumsrestaurant
"Pferdestall" eine ordentliche Bergmanns-Mahlzeit auf die
kleinen Kumpel. Es sind nur noch wenige Plätze frei.

Mo, 2.8.-Fr, 6.8. Jeweils 10-16 Uhr. Kosten: 35 Euro inkl.
Material und Mittagsverpflegung, Anmel-dung bis 23.7. unter
Tel. 0231 6961-211
http://www.lwl-industriemuseum.de


Kinderwerkstatt
Basteln, Tüfteln und Werkeln in der Kinderwerkstatt für
Kinder ab fünf Jahren,
So, 25.7. u. So, 22.8., 14-16 Uhr Kosten 2 Euro je Kind

Außerdem täglich außer montags: Spielen im "Kinderkeller"
und auf dem Außen-Spielplatz mit Seilbahn,
Kletter-Fördergerüst und Rutschen.


Zeche Hannover in Bochum

Öffnungszeiten des Kinderbergewerks "Zeche Knirps"
für Einzelbesucher:
samstags 14-18 Uhr, sonntags 11-18 Uhr

Heldenkult von cool bis retro
Im Workshop "Heldenkult von cool bis retro." besuchen Kinder
und Jugendlichen die Ausstellung "Kumpel Anton, St. Barbara und
die Beatles" und gestalten Collagen zu ihren Helden von heute.
So, 25.7. u. So, 29.8., jeweils 15 Uhr, für Kinder von 9-14
Jahren Anmeldung erbeten unter Tel. 0234 6100-874. Treffpunkt:
Zechenvorplatz, Unkostenbeitrag: 2,50 ?
http://www.lwl-industriemuseum.de


Zeche Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis)

Zechen-Safari
Bei der Zechen-Safari sind die Teilnehmer mit der Lupe
unterwegs im Wald und auf der Wiese".
Di, 27.7., 15-17 Uhr Kosten inkl. Museumseintritt 5 Euro,
Anmeldung erbeten Tel. 02302 93664-0

Mit Knüpfel und Eisen
Bei der Ferienaktion "Mit Knüpfel und Eisen" bearbeiten Kinder
und Jugendliche ab zehn Jahren Sandstein. Dabei werden sie von
der Steinbildhauerin Christina Clasen unterstützt.
Mi, 4.8. u. Do, 5.8., 10 bis 16 Uhr, Kosten inkl. Material u.
Museumseintritt 30 Euro. Begrenzte Teil-nehmerzahl, Anmeldung
erforderlich Tel. 02302 93664-0

Nicht von Pappe!
Beim Ferienworkshop "Nicht von Pappe! Herkulestaten leicht
gemacht" sind Kinder ab zehn Jahren in der Herkules-Werkstatt
mit der Steinbildhauerin Christina Clasen aktiv. Fr, 20.8.,
10-15 Uhr Kosten inkl. Material & Museumseintritt 10 ?,
begrenzte Teilnehmerzahl, An-meldung erforderlich Tel. 02302
93664-0

Heilkräuter und Zauberpflanzen
Bei der Zechen-Safari "Heilkräuter und Zauberpflanzen" gehen
die Teilnehmer gemeinsam mit Birgit Ehses Geheimnissen aus dem
Pflanzenreich auf den Grund. Di, 24.8., 15-17 Uhr Kosten inkl.
Museumseintritt 5 Euro, Anmeldung erbeten unter Tel. 02302
93664-0

Hercules - Vom Olymp ins Ruhrtal.
Familienführung durch die Sonderausstellung mit anschließender
museumspädagogischer Aktion für Kinder und Eltern, So, 29.8.,
14.30 Uhr

Außerdem täglich außer montags: Stollenführungen und Spielen
auf dem Wasserspielplatz
http://www.lwl-industriemuseum.de


Henrichshütte Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis)
Jeden Sonntag 14.30 Uhr
Ratten-Kinderführung über das Museumsgelände, Kosten.
Museumseintritt plus 2 Euro

Mit Stacheln, Gift und Panzerkleid
In der Grünen Werkstatt erfahren die Teilnehmer unter dem Titel
"Mit Stacheln, Gift und Panzerkleid", welche Schutzstrategien
Tieren und Pflanzen entwickelt haben. Mi, 5.8. u. So, 8.8.,
15-17 Uhr Museumseintritt plus 3 ?, Anmeldung unter Tel. 02324
9247-140

Social Painting "Kleine Helden"
Beim Social Painting "Kleine Helden" mit dem Künstler Klaus
Schroer können die Besucher ihre Vorstellungen von einem Helden
mit Hilfe von Papier und Stift festhalten. Die Zeichnungen
werden anschließend digital zu einem einzigen Bild
verschmolzen. So, 8.8., 10.30-12 Uhr Für Kinder und Erwachsene,
max. 25 Teilnehmer, 2 Euro Eintritt plus 5 Euro Materialkosten

Helden-Reise
Beim Programm "Helden-Reise" lernen Kinder im Alter von acht
bis zwölf Jahren in der Ausstellung die berühmtesten Helden
aller Zeiten kennen. Gemeinsam schlüpfen sie in die Rollen und
Kostüme ihrer Helden und führen zum Abschluss gemeinsam ihre
Helden-Reise auf. Di, 17.8. - Do, 19.8. 10-16 Uhr Kosten: 50
Euro pro Kind, Infos und Anmeldung unter Tel. 02324 9247-142
http://www.lwl-industriemuseum.de


Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen)
Ferienspaß für Groß und Klein.
Von 14 bis 15.30 Uhr zeigt das LWL-Industriemuseum beliebte
Kinderfilme, anschließend können die Kids unter Anleitung das
Hebewerk oder die Ausstellung "Rudolph Haack" im Hafengebäude
erkunden oder auf der Wiese "sporteln". Erwachsene haben die
Möglichkeit, an einer Kurzführung teilzunehmen. So, 18. u.
25.7. sowie 1., 8., 15. u. 22.8., jeweils 14-17.15 Uhr Kosten:
nur Museumseintritt
http://www.lwl-industriemuseum.de


Textilmuseum Bocholt (Kreis Borken)
Stroh zu Gold?
Bei der Sommerferien-Aktion "Stroh zu Gold?" können Kinder ab
acht Jahren mit märchenhafter Unterhaltung das Spinnen am
Handspinnrad ausprobieren. Während des Spinnworkshops hören sie
Märchen von listigen Spinnerinnen und schlauen Webern.
Mi, 21.7., 15-17 Uhr Kosten: 3 Euro, Anmeldung erforderlich.

Die neue Hose des Maulwurfs
Bei der Sommerferien-Aktion "Die neue Hose des Maulwurfs"
erleben Kinder von acht bis zwölf Jahren mit Petra Alberti und
Rita Umme Aktionen zur Flachsverarbeitung, zum Spinnen und
Weben.
Di, 24.8., Mi, 25.8., Do, 26.8., jeweils 10-13 Uhr Für Kinder
von acht bis zwölf Jahren Anmeldung erforderlich unter Tel.:
02871 21611-0, Kosten: 5 Euro
http://www.lwl-industriemuseum.de


Ziegeleimuseum Lage (Kreis Lippe)
Leben wie die Ziegler

Die beiden Ferienfreizeiten im Ziegeleimuseum sind bereits
ausgebucht. Alternativ bietet das Museum offene Workshopszum
Thema "Altes Handwerk" an. Anders als bei den Ferienspielen
sollten die Begleitpersonen im Museum bleiben.

Altes Handwerk:Töpfern Kinder ab fünf Jahren beschäftigen sich
in diesem offenen Workshop mit dem Töpfern. Dabei töpfern sie
unter Anleitung kleine Objekte, die im Anschluss gebrannt
werden.

Di, 22.7., 11-15 Uhr Ohne Anmeldung. Pro Kind 6 Euro inkl.
Eintritt

Oma-Opa-Enkelkinder
Unter Leitung von Janke Waltking können Enkelkindern und
Großeltern nach einer kurzen Führung durch das Museum gemeinsam
Ziegelsteine herstellen. Mi, 28.7. und Mi, 18.8. jeweils um 15
Uhr Ohne Anmeldung. Pro Person 5 Euro inkl. Eintritt

Altes Handwerk: Filzen
Kinder ab sieben Jahren gewinnen bei diesem offenen Workshop
Einblicke in das Filzen und stellen unter Anleitung kleine
Werkstücke her. Do, 29.7., 11-15 Uhr Ohne Anmeldung. Pro Kind 6
Euro inkl. Eintritt

Altes Handwerk: Papierschöpfen
Kinder ab fünf Jahren können bei diesem offenen Workshop
Lesezeichen, Blütenpapier oder andere Kleinigkeiten unter
Anleitung herstellen. Do, 5.8., 11-15 Uhr Ohne Anmeldung. Pro
Kind 6 Euro inkl. Eintritt

Altes Handwerk: Weidenflechten
Kinder ab acht Jahren stellen unter Anleitung einer
Korbflechterin bei diesem offenen Workshop kleine Dinge aus
Weideruten her.

Do, 19.8., 11-15 Uhr Ohne Anmeldung.
Pro Kind 6 Euro inkl. Eintritt
http://www.lwl-industriemuseum.de


Glashütte Gernheim (Kreis Minden-Lübbecke)

Ferienspiele
Bei den Ferienspielen gehen die Kinder auf Entdeckungstour
durch das Museum. Sie lernen die verschiedenen Stationen der
Glasherstellung kennen und nehmen an einer Schauvorführung
teil. Sie erproben sich beispielsweise im Glasgießen, basteln
ein Mobile aus Glas und verschiedenen Fundstücken, gestalten
einen Spiegel-Rahmen in Mosaiktechnik und fertigen einen Korb.

Mo-Fr, 26.-30.7. 10-13 Uhr, Kosten: 50 Euro (inkl. Material),
Anmeldung unter 05707 9311-0
http://www.lwl-industriemuseum.de


LWL-Freilichtmuseum Hagen

Kinderfest: Altes Handwerk für kleine Leute
Kinder können beim Kinderfest am Sonntag, 1. August, Handwerke
ausprobieren oder bestaunen, die sonst nicht im Museum gezeigt
werden. Außerdem gibt es viele Spiele und Mitmachenaktionen. In
der Zeit von 11 bis 17 Uhr können Kinder ab acht Jahren in der
Gelbgießerei formen und Gießen, um 14 Uhr gibt es hier eine
kostenlose Führung für Kinder.

In der Zeit von 14 bis 17 Uhr findet in der Drahtzieherei der
Workshop "Mit Dampf und Wasserkraft" statt. Kinder ab acht
Jahren (in Begleitung von Erwachsenen) können in der Zeit von
14 bis 17 Uhr in der Nagelschmiede einen Nagel schmieden.
Teilnehmer sollten feste Schuhe anziehen. Ebenfalls von 14 bis
17 Uhr bietet das LWL-Museum in der Papiermühle den Workshop
"Papierschöpfen für alle" an. Die Aktionen bei Kinderfest sind
kostenlos, die Teilnehmer zahlen nur den Museumseintritt.
www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de


LWL-Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe)

Uhren, Esel und Knopflochwurm

Bei dem Mitmachprogramm von Uhrmacher Alexander Schönbach (24.
und 25. Juli ab 11 Uhr) entdecken Kinder die Mechanik einer
Uhr. Wer schon immer einmal auf einem Esel reiten wollte, der
kann bei gutem Wetter den Langohren am Sonntag, 25. Juli, ab 11
Uhr ganz nahe sein. Eierwärmer, Ringkissen oder der
Knopflochwurm - der Fantasie der kleinen Tüftler sind bei der
Filzwerkstatt von Ulrike Loth am Mittwoch, 28. Juli und Freitag,
20. August (jeweils 11 bis 13 Uhr und 14 bis 16 Uhr) keine
Grenzen gesetzt.

Spiele am Dorfrand Bienen und Brotkörbchen
Spielmöglichkeiten wie zu Großmutters Zeiten bieten die "Spiele
am Dorfrand" am Sonntag, 1. August, von 10 bis 17 Uhr. "Was
wächst denn da auf dem Beet?" Der Bauerngarten mitsamt seinen
Kräutern und Nutzpflanzen steht am Dienstag, 3. August, um 15
Uhr bei einem Spaziergang für Kinder, Eltern und Großeltern auf
dem Programm. Das Flechten von Brotkörbchen lernen Kinder am 3.
und 5. August. Und wie Bienen mit selbstgetöpferten Nisthilfen
in den Garten locken kann, erfahren kleine Naturfreunde am
Dienstag, 10. August.

Erntezeit, Krautbund, Schmetterlinge und Freundschaftsbänder
Auf Entdeckungsreisen durch das LWL-Freilichtmuseum Detmold
gehen die Ferienkinder auch bei den Naturbegegnungen zum Thema
"Spätsommer und Erntezeit" (11. August, 15 bis 18 Uhr) und
"Schmetterlinge" (12. August, 15 bis 18 Uhr). Eine fast
vergessene Tradition lässt der Workshop "Krautbund binden zu
Maria Himmelfahrt" wieder aufleben, der sich an Kinder und
Erwachsene richtet (15. August, 14 Uhr).

"Alles aus Holz?": Der Spaziergang zu Bäumen und Sträuchern im
Gelände des Museums (17. August 15 Uhr) verdeutlicht
anschaulich, wie viele Dinge früher aus Holz gemacht wurden.
Mit dem Mitmachprogramm "Freundschaft (-sbänder) knüpfen" am
Mittwoch, 25. August (11 bis 13 Uhr) endet das
abwechslungsreiche Ferienprogramm des LWL-Freilichtmuseum
Detmold.

Weitere Informationen zum Ferienprogramm und Anmeldung unter
Tel. 05231/706-104.
http://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 13 09:13:47 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Jul 2010 09:13:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 75.000 Euro fuer Wasserschloss
Burgsteinfurt: Regierungspraesident ueberreicht Zuwendungsbescheid
Message-ID: 4C3C2E4B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 12.07.2010, 14:30


AKTUELL

75.000 Euro für Wasserschloss Burgsteinfurt:
Regierungspräsident überreicht Zuwendungsbescheid

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek überreichte heute (12.
Juli) dem Hausherrn des Wasserschlosses Burgsteinfurt, Fürst
Christian zu Bentheim und Steinfurt, einen Zuwendungsbescheid
in Höhe von 75.000 Euro aus dem Denkmalförderprogramm des
Landes Nordrhein-Westfalen. "Ich freue mich, mit dem
Förderbescheid aus meinem Haus einen Beitrag zum Erhalt der
wertvollen Ringmantelburg leisten zu können", sagte Paziorek
bei der Übergabe. "Das Wasserschloss Burgsteinfurt gehört zu
den wenigen, weitgehend erhaltenen Kleinresidenzen im
nordwestdeutschen Raum und ist eine Perle im Münsterland."

Zusammen mit Bundesmitteln (75.000 Euro) aus dem
Denkmalpflegeprogramm "Substanzerhaltung und Restaurierung von
Kulturdenkmälern von nationaler Bedeutung" und einem
Eigenanteil der fürstlichen Familie in Höhe von 150.000 Euro
stehen im Jahr 2010 für Arbeiten am Schloss 300.000 Euro zur
Verfügung. Das Geld wird eingesetzt, um die historische
Bleiverglasung der Fenster im viereckigen Treppenturm zu
restaurieren und die Fassade am Treppengiebel des Rittersaals
zu sanieren.

Die in Stahlrahmen gefassten, bleiverglasten Fenster haben
durch Korrosion des Stahls im Laufe der Zeit erhebliche Schäden
erlitten. Teilweise sind sie bereits vom Eigentümer des
Anwesens ausgebaut und gesichert worden. Eine Spezialwerkstatt
in Köln wird die Elemente aufarbeiten und stückweise
austauschen. Die Sanierung der Außenseite des Rittersaals ist
notwendig geworden, da die hauptsächlich aus Baumberger
Sandstein bestehende Fassade der Schlossanlage Ende des 19
Jahrhunderts größtenteils mit Zement verputzt und verfugt
wurde. Eindringende Feuchtigkeit konnte nicht mehr austreten
und verursachte dadurch erhebliche Schäden. Um die historische
Bausubstanz zu erhalten, wird nun das Mauerwerk gereinigt und
die Fassade mit Fugenmörtel aus Muschelkalk verfugt.

Die Schlossanlage aus dem 12. Jahrhundert liegt auf zwei von
der Steinfurter Aa umflossenen Inseln. Aus denkmalpflegerischer
Sicht ist sie als eine der am besten erhaltenen Wasseranlagen
Deutschlands eingestuft. Sie spiegelt die Geschichte der
Fürstenhäuser in ihrer gut erhaltenen Bausubstanz vom 12. bis
19. Jahrhundert wieder und zeigt Elemente aus allen Epochen der
Baukultur.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 13 09:15:43 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Jul 2010 09:15:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Ehekonflikte zwischen Verbrechen und Suende,
Muenster, 16.07.2010
Message-ID: 4C3C2EBF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 12.07.2010, 14:52


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte

spricht

Dr. Iris Fleßenkämper, Münster

über

Ehekonflikte zwischen Verbrechen und Sünde: Zum Verhältnis von
weltlicher und geistlicher Strafgewalt in reformierten Städten
Nordwestdeutschlands im 17. Jahrhundert


INFO

Veranstaltungsdaten:
Datum: 16. Juli 2010, 15.00 Uhr c. t.

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 275 12
Fax: 0251 / 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 14 11:14:41 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jul 2010 11:14:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Nicht von Pappe - Herkules-Taten leicht gemacht,
Witten, 20.07.2010
Message-ID: 4C3D9C21.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 13.07.2010, 08:47


AKTUELL

Nicht von Pappe - Herkules-Taten leicht gemacht
Ferienaktion im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Herkules, Held der Antike und Namensgeber des ersten
Tiefbauschachtes der Zeche Nachtigall, steht im Mittelpunkt der
aktuellen Sonderausstellung im Wittener LWL-Industriemuseums.
Dass der Kraftprotz auch zur Kreativität anregen kann, erfahren
Kinder bei der Ferienaktion "Nicht von Pappe - Herkules-Taten
leicht gemacht" am Dienstag, 20. Juli. Von 11 bis 15 Uhr lädt
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) junge Künstler
zwischen 8 und 12 Jahren ein, unter der Leitung der Bildhauerin
Christina Clasen mit Pappmaché, Farbe und Wachsmalkreide die
Taten des Herkules auf Säulen bannen.

Die Kosten betragen inkl. Material und Museumseintritt 8 Euro.
Verpflegung ist selbst mitzubringen. Um passende Kleidung wird
gebeten. Anmeldung erforderlich unter Tel. 02302 93664-10.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.: 02302 93664-0
E-Mail: zeche-nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 14 11:17:04 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jul 2010 11:17:04 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/27
Message-ID: 4C3D9CB0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 13.07.2010, 13:03


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-27 für den Zeitraum vom 03.07.2010 bis

zum 09.07.2010 mit insgesamt 33 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-27&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 14 11:22:40 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jul 2010 11:22:40 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Tag_des_offenen_Denkmals_an_und_auf_d?=
=?utf-8?q?er_Kulturroute_Suedwestfaelische_Eisenstra=C3=9Fe_am_12=2E09=2E?=
=?utf-8?q?2010?=
Message-ID: 4C3D9E00.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Susanne Thomas"
Datum: 13.07.2010, 14:47


AKTUELL

Tag des offenen Denkmals an und auf der Kulturroute
Südwestfälische Eisenstraße

Möglicherweise haben Sie sich bisweilen gefragt, was die
Südwestfalen - die Märker, Kurkölner und die Siegerländer -
denn überhaupt miteinander gemeinsam haben? Die Antwort lautet
- wenn man die verschiedenen Mundarten und die unterschiedliche
historische Entwicklung außen vor lässt - viel: die hüglige
Landschaft, das rohstoffreiche Gebirge, die wilden Wälder und
der ergiebige Regen haben ein verbindendes Element geschaffen,
nämlich eine frühe florierende wirtschaftliche Entwicklung in
der Metallerzeugung und -weiterverarbeitung, die schon seit dem
Mittelalter innerhalb der Region arbeitsteilig ausgestaltet
wurde.

Spuren dieser gemeinsamen Wirtschaftsgeschichte hat die
"Südwestfälische Eisenstraße" hinterlassen, eine Handelsstraße,
die das Märkische Sauerland, den Kreis Olpe und das Siegerland
schon vor über 500 Jahren eng miteinander verband und somit als
früher Vorläufer der B54, der Ruhr-Sieg-Eisenbahnstrecke und
der berühmten Sauerlandlinie A 45 betrachtet werden kann. Was
im Mittelalter begann, sich vor knapp 200 Jahren wieder dem
Ende neigte und mittlerweile aus dem allgemeinen Bewusstsein
verschwunden ist, das wollen Kommunen, Vereine und
Heimatpfleger wieder sichtbar und erlebbar machen. Die Menschen
sollen also wieder auf die Eisenstraße geholt werden.

Die Südwestfälische Eisenstraße ist ein Teil des
Regionale-Projektes "WasserEisenLand - Industriekultur in
Südwestfalen" und verspricht in Zukunft noch sehr viel Arbeit
in den Bereichen Grundlagenforschung und kulturtouristischer
Aufbereitung.

Einen ersten Einblick in die regionaltypischen Attraktionen der
Kulturroute Südwestfälische Eisenstraße bekommen Sie als
Reisende/r anlässlich des Tags des offenen Denkmals am 12.
September unter dem Motto "Kultur in Bewegung - Reisen, Handel
und Verkehr" geboten: mittels des Programmangebotes zahlreicher
Kommunen entlang der Eisenstraße zwischen Burbach als
südlichsten Zipfel und Hagen können Sie sich ein strammes
Kulturreisepaket schnüren und die Region durchstreifen:

Ob Sie in der Burg Altena einem einführenden Vortrag zum Thema
Handel und Reisen lauschen, in den Drolshagener Schlüsen die
tiefen Spuren regen Verkehrsaufkommens bestaunen, die
"Grenzfeste" Dicker Schlag Hohenhain bei Freudenberg erkunden,
am Aktionstag an der Wendener Hütte ein Hüttenbräu oder einen
guten Kaffee genießen oder auf der Alten Landstraße bei
Kreuztal wandernd Grenzen überwinden, sich im Südwestfälischen
Eisenbahnmuseum in einer Ausstellung über "vergessene Wege"
informieren oder an flotten Oldtimern im Technikmuseum
Freudenberg erfreuen, in Wilnsdorf das seltene Exemplar eines
erhaltenen eisenzeitlichen Schmelzofens besichtigen ? die
Programmliste ist mehr als tagesfüllend.

Denjenigen, die es sich einfacher machen möchten, wird als
Extra-Bonbon von der VHS Siegen als auch vom KuK-Verein
Meinerzhagen e.V. je eine geführte Bustour zu ausgesuchten
Sehenswürdigkeiten an der Eisenstraße angeboten. Die Plätze
hierbei sind begrenzt, daher melden Sie sich so schnell wie
möglich an.

Informationen zur Südwestfälischen Eisenstraße, zu den
Bustouren sowie zum Programm am Tag des offenen Denkmals finden
Sie unter: www.wassereisenland.de


INFO

Veranstaltungsdaten:
Tag des offenen Denkmals auf der Südwestfälischen Eisenstraße
Datum: 12. September 2010
Kulturregion Südwestfalen
Bismarckstr. 15
58762 Altena
Tel.: 02352/966-7066
Fax: 02352/966-7166
E-Mail: servicebuero at kulturregion-swf.de
URL: www.eisenstrasse.kulturregion-swf.de

Kontakt:
Susanne Thomas
Kulturregion Südwestfalen
Bismarckstr. 15
58762 Altena
Tel.: 02352/966-7066
Fax: 02352/966-7166
E-Mail: servicebuero at kulturregion-swf.de
URL: www.eisenstrasse.kulturregion-swf.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 14 11:25:01 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jul 2010 11:25:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Gedenken an die Naziopfer in Riga
Message-ID: 4C3D9E8D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 13.07.2010, 15:41


AKTUELL

Gedenken an die Naziopfer in Riga

Bürgermeister Horst Grube hat am Freitag, 9. Juli, in Riga an
den Veranstaltungen anlässlich des zehnten Jahrestags der
Gründung des Deutschen Riga-Komitees teilgenommen.

Neben Städten wie Bielefeld, Berlin, Düsseldorf, Hamburg,
Bremen, Dresden und Wien gehört auch der Volksbund Deutsche
Kriegsgräberfürsorge e.V. zu den Mitgliedern. Unterstützt wurde
die Veranstaltung von der deutschen und der österreichischen
Botschaft.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten die Gedenkstätte
für die Naziopfer im Wald von Bikernieki nahe der Stadt Riga.
Vorliegenden Quellen zufolge haben die SD-Einsatzgruppen dort
über 40.000 Menschen erschossen. Der Volksbund und die
österreichische Partnerorganisation Schwarzes Kreuz pflegen
diese Gedenkstätte. Ebenfalls besichtigt wurden das ehemalige
Ghetto und der jüdische Friedhof in Riga. Nachdem die Nazis die
lettischen Juden umgebracht hatten, wurden die Juden aus dem
deutschen Reich in dieses Ghetto deportiert. Unter ihnen war
der Bielefelder Arthur Sachs, der als einer der wenigen den
Holocaust überlebte. In der Nachkriegszeit war er der
Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Bielefeld.

Die Menschenverachtung der NS-Behörden dokumentiert sich auch
in der Benennung der Straßen im Ghetto nach deutschen Städten.
So führte die "Bielefelder Straße" direkt auf den zerstörten
jüdischen Friedhof zu.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 15 11:40:26 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Jul 2010 11:40:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Exponate in AufRuhr: In der Sonderausstellung
"AufRuhr 1225!" bewegt sich was
Message-ID: 4C3EF3AA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.07.2010, 09:01


AKTUELL

Exponate in AufRuhr
In der Sonderausstellung "AufRuhr 1225!" bewegt sich was

Diesen Montag (12.7.) kam Bewegung in die Sonderausstellung
"AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen". Insgesamt 7
Exponate haben die Ausstellungshallen des LWL-Museums für
Archäologie in Herne verlassen und kehrten ins Landesarchiv
Düsseldorf zurück. Die wertvollen Exponate dürfen nur wenige
Wochen im Jahr gezeigt werden, denn trotz der guten Bedingungen
im Museum ist die Lichteinstrahlung eine Belastung für die
empfindlichen Objekte. Leer bleiben die Vitrinen aber nicht:
Die Objekte werden gegen andere Originale oder originalgetreue
Repliken ausgetauscht.

Bis zum Ende der Ausstellung wartet ab Dienstag daher eine der
ältesten und für die Ausstellung bedeutsamsten Urkunden auf die
Besucher: Die Privilegienbestätigung Heinrichs des Zweiten an
das Stift Essen. Dieses Pergament entstand im Jahr 1003 und ist
damit die älteste Urkunde der Ausstellung. Wer genau hinschaut
- oder es sich in einer Führung zeigen lässt - kann es
entdecken: ein Teil der Urkunde wurde in späterer Zeit ergänzt,
bzw. interpoliert. Die Fürstabtissin Adelheid von Essen hat im
13. Jahrhundert die Urkunde nach ihren Vorstellungen verändert
und neue Inhalte hinzugefügt - aus heutiger Sicht also: das
Dokument gefälscht. Mit diesem Eingriff in die Originalurkunde
wollte Adelheid zum wiederholten Mal die eigene Machtstellung
gegenüber ihrem Vogt, Friedrich von Isenberg, zu behaupten. Dr.
Stefan Leenen, wissenschaftlicher Projektleiter der
Ausstellung: "Mit dieser Interpolation verschärft Adelheid von
Essen noch die Manipulation, die sie bereits an einer
Vorgänger-Urkunde vorgenommen hatte. Die Rechte Ihres Vogtes
Friedrich von Isenberg werden immer weiter eingeschränkt - und
verweisen seinen Machtbereich nun gänzlich vor die Stadttore
Essens".

Denn auch in der sogenannten "Gründungsurkunde" - die nun die
Ausstellung verlassen hat - hatte Adelheid von Essen
eingegriffen und versucht, Friedrich von Isenbergs Rechte zu
beschneiden. Der Kampf um die Rechte am Essener Damenstift war
vermutlich der Auslöser für die dramatischen Ereignisse, die am
7. November 1225 Engelbert I., Erzbischof von Köln das Leben
kosteten.

Diese und andere Intrigen der Reichen und Mächtigen des
Mittelalters zeigt das LWL-Museum für Archäologie noch bis zum
28.11.2010 in Herne in der internationalen Sonderausstellung
"AufRuhr 1225!"


INFO

Kontakt:
LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Telefon: 02323 94628-24 und -0
Telefax: 02323 94628-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: http://www.aufruhr1225.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 15 11:45:34 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Jul 2010 11:45:34 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_LWL-Industriemuseum_zeigt_Ausstellung?=
=?utf-8?q?_=C3=BCber_Leitbilder_im_Revier_nach_1945=2C_Bochum=2C_16=2E07?=
=?utf-8?b?Li0xMC4xMC4yMDEw?=
Message-ID: 4C3EF4DE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.07.2010, 11:30


AUSSTELLUNG

Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles
LWL-Industriemuseum zeigt Ausstellung über Leitbilder im Revier
nach 1945

Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles haben auf den ersten
Blick wenig gemeinsam. Was die drei verbindet, zeigt eine neue
Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum:
Sie alle waren Leitbilder im Ruhrgebiet zwischen Nachkriegszeit
und Strukturkrise. Vom 16. Juli bis 10. Oktober 2010 lässt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Bochumer
Museum eine heute weitgehend vergessene Kulturgeschichte des
Reviers wieder lebendig werden - eine Geschichte, die sich
zwischen Traditionspflege und moderner Kunst,
Bergarbeiterkultur und Pop bewegt. Das Themenspektrum der Schau
reicht von A wie Antibabypille bis Z wie Malzirkel Zwickau. Zu
sehen sind über 250 Exponate, darunter Gemälde und Skulpturen
von Laienkünstlern und Mitgliedern des "jungen Westen", Werke
der Dortmunder Gruppe 61, Plakate der Ruhrfestspiele, alte
Filmzeitschriften, historische Fotos, Schallplatten und Filme.

"Wandel durch Kultur - Kultur durch Wandel. Das Motto der
Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010 hätte auch damals gut
gepasst", erläuterte Ausstellungsleiterin Dr. Dagmar Kift vom
LWL-Industriemuseum am Donnerstag (15.07.) bei der Vorstellung
der Schau in Bochum. Gerade die Laienmaler, Hobbymusiker und
Arbeiterdichter des Ruhrgebiets, die im Mittelpunkt der Schau
stehen, hätten viel bewegt und Außerordentliches geleistet.
Kift: "Sie gaben dem Industrierevier nach 1945 gemeinsam mit
Kulturpolitikern aus dem Bergbau, den Gewerkschaften und
einzelnen Kultureinrichtungen erstmals eine kulturelle
Identität. Dabei war es ihnen wichtig, die Menschen an der
Kultur teilhaben oder als Laienkünstler teilnehmen zu lassen.
Parallel zur Montanmitbestimmung ging es in den 1950er und 60er
Jahren auch um kulturelle Partizipation."

Hintergrund
Die Entstehung der Ruhrfestspiele, die Gründung der
"Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V."
in Bochum und der Künstlergruppe "junger westen" in
Recklinghausen, die Einstellung von Kulturreferenten durch die
großen Zechengesellschaften oder des Arbeiterdichters Willy
Bartock als Leiter der kulturellen Betreuung der Zeche Walsum -
Ereignisse wie diese markieren zwischen 1946 und 1949 den
Beginn eines breiten kulturellen Aufschwungs im Ruhrgebiet.

Zwar war die Region auch damals keineswegs kulturlos. Ihre
Städte verfügten auch über überregional bedeutende Museen und
Theater wie das Essener Folkwang Museum und das Bochumer
Schauspielhaus. Allerdings seien diese Institute nicht von der
besonderen Lebensform an der Ruhr geprägt und könnten nicht als
spezifischer Ausdruck einer Ruhrkultur angesehen werden,
urteilte Franz Große Perdekamp, Leiter der Kunsthalle in
Recklinghausen, 1947.

20 Jahre später sah dies anders aus. Dagmar Kift: "Als der
Bergbau nach dem Zweiten Weltkrieg neu geordnet wurde, erfolgte
auch eine kulturelle Neubesinnung. Als es nach der
Währungsreform wieder aufwärts ging, entwickelte sich rund um
die Leuchttürme der bürgerlichen Hochkultur eine
revierumspannende 'Kultur von unten'. Die Laienkünstler aus dem
Bergbau stellten ihre Werke in den Betrieben und den
Begleitausstellungen der Ruhrfestspiele aus. Die Konzerte der
Bergarbeiterchöre und Werksorchester waren im Radio zu hören.
Die Kunsthalle Recklinghausen entwickelte sich zu einem Zentrum
der Moderne. Und die Schriftsteller der Dortmunder Gruppe 61
entdeckten die Arbeitswelt für die Literatur."

Fühlten sich dadurch vor allem die Erwachsenen angesprochen,
wandten sich die Jugendlichen den Helden und Idolen der
anglo-amerikanischen Kino- und Musikindustrie zu. Sie machten
Dortmund in den 1950er Jahren zu einer Metropole des Jazz und
Recklinghausen in den 1960er Jahren zum Mekka der Beatbewegung.
Dass 1966, im Jahr der Strukturkrise, die Beatles selbst in
Essen auftraten, mag Zufall gewesen sein, markiert aber einen
erneuten Wandel in der Kultur: Der Bergbau fuhr seine
Kulturförderung zurück, die Popkultur entwickelte sich von der
Nischen- zur Massenkultur.

Die Bochumer Präsentation ist ein Begleitprojekt zur
Kulturhaupthauptstadt-Ausstellung "Helden. Von der Sehnsucht
nach dem Besonderen", die der LWL bis 31. Oktober in seinem
Industriemuseum Henrichshütte Hattingen zeigt.

Der gleichnamige Katalog zur Ausstellung (75 Seiten, reich
bebildert, Klartext Verlag, Essen 2010, ISBN 978-3-8375-0415-6)
kostet 5,95 Euro.


INFO

Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles
"Helden" und andere Leitbilder im Ruhrrevier nach 1945
16. Juli bis 10. Oktober 2010, Eröffnung: Do, 15.7.2010, 19 Uhr
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251, 44793 Bochum
Geöffnet Mi-Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 15 15:29:21 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Jul 2010 15:29:21 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Industriekultur, Heft 51 (2010)
Message-ID: 4C3F2951.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "björn Zech"
Datum: 11.07.2010, 12:01


SERVICE: TOC

Industriekultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt-
und Technikgeschichte 16. Jahrgang 51. Heft (2010)

Zeitschrift des Landschaftsverbandes Rheinland /
LVR-Industriemuseum und des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe / LWL-Industriemuseum Herausgeber: Walter
Hauser, Milena Karabaic, Christian Kleinschmidt, Markus Krause,
Eckhard Schinkel, Norbert Tempel, Dirk Zache
Chef vom Dienst: Björn Zech

16. Jahrgang
51. Heft
2/2010
ISSN 0949-3751


SCHWERPUNKTTHEMA: BRAUNKOHLE UND BRIKETT
S. 1
Editorial: Vorab bemerkt

S. 2f.
Wenke, Heiko
Deutschlandes letzter Braunkohlen-Tiefbau

S. 4-6
Kegler, Harald
Ökologisches Katastrophengebiet ist Weltkulturerbe - Das
industrielle Gartenreich Dessau-Wörltz-Bitterfeld

S. 7-9
Müller-Hammerström, Berndt
Die Energieversorgung Leipzigs

S. 10-11
Kulik, Lars / Steffen, Guido
Kraftwerkserneuerung im rheinischen Braunkohlenrevier

S. 12f.
Bedeschinski, Christian
Sachzeugen des Mitteldeutschen Reviers

S. 14f.
Baxmann, Matthias
Die liegenden Eiffeltürme der Lausitz

S. 16f.
Feucht, Karsten
Aktive Industriekultur im Tagebau Welzow-Süd

S. 18f.
Gilson, Norbert
Der Denkmalbagger 255

S. 20f.
Berner, Peter / Buschmann, Walter
Die Brikettfabrik Carl

S. 22
Rinn, Barbara
Werksarchitekt Wilhelm Paustenbach

S. 23-26
Tempel, Norbert
Industriekultur in Istanbul - ein Überblick

S. 27f
Wenke, Heiko
Ruhrkohlen-Bergwerk Ost


DIE HISTORISCHE ANZEIGE
im Beihefter:
Elektro-Fein-Bohrer aus Stuttgart

VERKEHRSGESCHICHTE

S. 29
Schinkel, Eckhard
Letzte Zeugen der Tauerei und Ketten-Schleppschifffahrt

ERIH - EUROPEAN ROUTE OF INDUSTRIAL HERITAGE

S. 30-33
Von einer Rand zur Industrieregion -
Die Route der Technikdenkmale in der Woiwodschaft
Schlesien

KÜNSTLERPORTRÄT

S. 34f.
Schleper, Thomas
LVR-Industriemuseum zeigt Feuerländer - Regions of Vulcan

REISEZIELE DER INDUSTRIEKULTUR

S. 36f.
Bardua, Sven
Ein Schiff mit sehr viel Dampf

DAS HISTORISCHE FOTO

S. 38f.
Siekmann, Barbara
Der Albert-Kanal Lüttich-Antwerpen

AUS DER ARBEIT DES LVR-INDUSTRIEMUSEUMS

S. 40f.
Zeppenfeld, Burkhard
Die Fundamente der "Wiege der Ruhrindustrie"

AUS DER ARBEIT DES LWL-INDUSTRIEMUSEUMS

S. 42
Schmidt, Uta C.
Frauen.ruhr.Geschichte

S. 43
Die HELDEN-Werkstatt

AUS DER ARBEIT DER AG INDUSTRIEDENKMALPFLEGE

S. 44
Baxmann, Matthias
Industriemühlen - eine aussterbende Spezies

AUS DER ARBEIT VON TICCIH

S. 45
Tempel, Norbert
TICCIH Nationalkomitee streitet für Flusskraftwerk

RUBRIKEN

S. 46 - 53
Industriekultur in den Regionen

S. 54 - 56
Lesezeichen

S. 57
Termine


INFO

Kontakt:
Björn Zech, CvD Industriekultur
Brauerstr. 21
47058 Duisburg
URL: www.industrie-kultur.de

Vertrieb, Heftbestellung:
Klartext Verlagsgesellschaft mbH
Heßlerstraße 37
45329 Essen
E-Mail: info at klartext-verlag.de
URL: http://www.industrie-kultur.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 16 10:06:36 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Jul 2010 10:06:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten
aus Westfalen-Lippe, 16.06-09.07.2010
Message-ID: 4C402F2C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 12.07.2010, 09:58


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/



WDR-Nachrichten aus dem Münsterland vom 09.07.2010

Mumie durchleuchtet (16:24 Uhr) Radiologen der Uniklinik
Münster haben gemeinsam mit Wissenschaftler der Universität
erstmals der sogenannten Münster-Mumie einige Geheimnisse
entlocken können. Die Mumie gehört dem Archäologischen Museum.
Die Experten bekamen durch Untersuchungen mit der
Computer-Tomographie heraus, daß die komplett einbandagierte
Mumie etwa 3000 Jahre alt ist, aus Ägypten stammt, männlich und
zum Zeitpunkt des Todes ungefähr 30 Jahre alt war. Mumie und
Sarkophag sollen jetzt aufwendig restauriert werden

Nachrichten aus OWL vom 08.07.2010

Bad Oeynhausen lehnt Haushalt ab (07:17 Uhr) Der Rat der Stadt
Bad Oeynhausen hat am Abend den Haushaltsentwurf der Verwaltung
abgelehnt. Die Mehrheit fand die Sparvorschläge zu
weitreichend. Es geht um die Schließung von Lehrschwimmbecken,
eines Jugendzentrums und der städtischen Museen. Der Rat
kritisierte, dass es zu viele Mitarbeiter bei der Stadt gebe.
Außerdem könne Bad Oeynhausen sparen, indem nachts die
Straßenbeleuchtung abgestellt wird. In den nächsten drei
Monaten sollen die Gegenvorschläge geprüft werden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 08.07.2010

Münster-Pass für Bedürftige (06:32 Uhr) In Münster soll es für
Bedürftige wieder einen so genannten Münster-Pass geben. Das
hat das Mitte-Links-Bündnis gestern Abend (7.7.) im Stadtrat
beschlossen. Damit erhalten Menschen mit geringem Einkommen
Ermäßigungen im Theater, in Museen, Schwimmbädern und Bussen
von bis zu 50 Prozent. CDU und FDP stimmten dagegen. Der
Münster-Pass würde die Stadt rund 780.000 Euro kosten, diese
Summe sei zu hoch. Nachrichten aus OWL vom 07.07.2010

Doberg-Museum wird saniert (14:51 Uhr) Am geologischen
Doberg-Museum in Bünde hat die dringend notwendige Sanierung
begonnen. Der vor zehn Jahren errichtete Neubau muss zum Teil
abgerissen werden. Wegen Baumängeln war immer wieder Wasser
eingedrungen und hat die Ausstellungsstücke gefährdet. Die
Sanierung des Doberg-Museums kostet rund 1,2 Mio. Euro. Bis zum
Abschluss im Frühjahr 2011 bleibt die Ausstellung geschlossen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 07.07.2010

Dortmund: Stadt wirbt für Fußballmuseum (09:34 Uhr) Das
DFB-Fußballmuseum in Dortmund nimmt Form an. Wie der deutsche
Fußballbund mitteilt, wird das Projekt jetzt in einem
Architekturwettbewerb ausgeschrieben. In vier Jahren soll das
Museum eröffnet werden. Jetzt werben die Initiatoren mit
Plakaten für das neue Museum. Auf je 100 Quadratmeter großen
Flächen sieht man Schlüsselszenen der drei deutschen
WM-Erfolge. Die Kosten des Projektes liegen bei rund 30
Millionen Euro. Zwei Drittel davon kommen vom Land, den Rest
steuert der Deutsche Fußballbund aus den Überschüssen der WM
2006 bei. Die Stadt Dortmund stellt das Grundstück kostenlos
zur Verfügung.

Nachrichten aus OWL vom 06.07.2010

Bad Oeynhausen streitet über Sparhaushalt (13:23 Uhr) In Bad
Oeynhausen will die Ratsmehrheit dem Haushaltsentwurf der
Verwaltung nicht zustimmen. Ihr gehen die Sparvorschläge zu
weit. Sie sehen Einschränkungen bei den städtischen Museen und
bei zwei Lehrschwimmbecken vor. Allein in diesem Jahr liegen
die Ausgaben in Bad Oeynhausen 20 Mio. Euro über den Einnahmen.
Die Prognose für das nächste Jahr sieht ähnlich schlecht aus.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.07.2010

Deutsch-Jüdische Themen gefragt (11:50 Uhr) Das Jüdische Museum
Westfalen in Dorsten ruft Schüler aus der Region auf, sich am
Jugend-Geschichtspreis zu beteiligen. Eingereicht werden können
Projekte oder Facharbeiten, die sich mit aktuellen
deutsch-jüdischen Themen beschäftigen oder auch Bezug zur Zeit
des Nationalsozialismus nehmen. Bis Ende Juli nimmt das Museums
Beiträge entgegen.

Nachrichten aus OWL vom 05.07.2010

Wissenschaftstage in Paderborn (16:44 Uhr) Das Heinz Nixdorf
MuseumsForum in Paderborn erwartet zu seinen Wissenschaftstagen
rund 10.000 Schüler. Bis Mittwoch können sie an Ständen von
Hochschulen und Unternehmen moderne Technik ausprobieren und
selbst experimentieren. Im Mittelpunkt stehen
Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik. Die Ausstellung
im HNF will die Jugendlichen für technische Fragestellungen und
Berufe begeistern. Die Paderborner Wissenschaftstage wurden
gemeinsam von der Stadt, der Universität und dem HNF
organisiert.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 05.07.2010

Zuschuss für Anröchter Stein-Museum (11:32 Uhr)

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung unterstützt das geplante
Stein-Museum in Anröchte mit 50.000 Euro. Das Museum über die
Geschichte des Anröchter Grünsandsteins wird auf Initiative des
Heimatvereins eingerichtet. Dabei sollen auf rund 300
Quadratmetern die Themen Geologie, Gewinnung und Verarbeitung
sowie Produkte aus Stein präsentiert werden. Das Museum soll
Mitte 2011 eröffnet werden.

Nachrichten aus OWL vom 03.07.2010

MARTa-Ausstellung international gefragt (10:35 Uhr) Die
Ausstellung über den Architekten Richard Neutra im Herforder
Museum Marta sorgt für weltweites Interesse. Mehrere
internationale Ausstellungshäuser wollen sie im Anschluss
zeigen. Tournee-Stationen sollen dann Basel, Frankfurt und das
kalifornische Santa Monica sein. Für die Marta-Macher ist das
große Interesse ein wichtiger Erfolg: Die Ausstellung wurde in
Herford entwickelt. Sie zeigt erstmals die europäischen Bauten
des österreichisch-amerikanischen Architekten Richard Neutra.

Nachrichten aus OWL vom 02.07.2010

Preußenmuseum gesichert (06:17 Uhr) Die Zukunft des Mindener
Preußenmuseums ist für dieses Jahr gesichert. Die beiden
Landschaftsverbände Westfalen-Lippe und Rheinland und das Land
NRW haben die fehlenden 400.000 Euro jetzt überwiesen. Das
Preußenmuseum mit seinen beiden Standorten in Wesel und in
Minden war durch die Wirtschaftskrise in Schwierigkeiten
gekommen. Die Zins-Erträge aus dem Stiftungsvermögen waren
deutlich zurückgegangen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 01.07.2010

Bochum: Ausstellung zu 750 Jahren Knappschaft (08:37 Uhr) Das
Deutsche Bergbaumuseum in Bochum zeigt ab heute eine
Ausstellung zu 750 Jahren Knappschaftsgeschichte. Die Vorläufer
der heutigen Bochumer Sozialversicherung Knappschaft-Bahn-See
entstanden im Harz. Die Bergleute in Goslar gründeten eine
Bruderkasse, mit den Einnahmen wurde ein Hospital für kranke
Knappen finanziert. Frühe Unterstützungskassen gab es auch im
Erzgebirge. Dort diente das Geld auch zur Bezahlung eines
Pfarrers um für die Bergleute zu beten. Das Geld wurde in einer
Büchsenkasse gesammelt, einer Art Spardose. Büchsenkassen sind
in der Ausstellung zu sehen wie auch Rekonstruktionen des
Bergbaus im Mittelalter. Ins Ruhrgebiet kamen die Knappschaften
erst im 18. Jahrhundert, durch preußischen Erlass. Hiervon
zeugen in Bochum große Aktenstapel, Druckmaschinen und eine
Computeranimation des ersten Gebäudes der Ruhrknappschaft.

Nachrichten aus OWL vom 29.06.2010

Stuhl-Ausstellung in Detmold (16:20 Uhr) Dem Sitzen und den
dazu gehörigen Stühlen widmet das Lippische Landesmuseum jetzt
eine eigene Ausstellung. Die Stuhlsammlung der Hochschule OWL
umfasst rund 170 Objekten, von denen 34 herausragende Beispiele
von morgen in Detmold zu sehen sind. Darunter der
meistverkaufte Stuhl der Welt - ein Thonet-Stuhl aus dem Jahr
1860. Dazu zeigen die Studenten der Detmolder Innenarchitektur
ihre jüngsten Entwürfe für Sitzmöbel.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 29.06.2010

Recklinghausen: Stadtrat beschließt Sparpaket (06:50 Uhr) Der
Recklinghäuser Stadtrat hat gestern Abend ein umfangreiches
Sparpaket beschlossen. Dennoch fehlen in diesem Jahr im
Haushalt 70 Millionen Euro. Neben zahlreichen Kürzungen
verzichtet die Stadt Recklinghausen künftig auch darauf, den
traditionsreichen Saalbau zu retten. Die Ruhrfestspiele fanden
nach dem 2. Weltkrieg 15 Jahre lang im Saalbau statt. Viele
Arbeiter entdeckten hier ihre Liebe zum Theater. Hamburger
Theaterleute reisten ins Ruhrgebiet und baten Bergleute ihnen
Kokskohle zu schenken. Als Dank spielten Hamburger Schauspieler
im Kohlenrevier, die Ruhrfestspiele wurden gegründet. Zehn
Jahre kämpfte Recklinghausens Bürgermeister Wolfgang Pantförder,
um den Saalbau zu retten. Doch die desolate Finanzlage
Recklinghausens verhindert den geplanten Umbau zum
Zentralmuseum der Stadt. Nun droht der Abriss des Saalbaus.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 28.06.2010

Hattingen: Stadt ist "Local Hero" (11:17 Uhr) Hattingen ist von
heute an eine Woche lang Mittelpunkt der Kulturhauptstadt. Bis
zum kommenden Sonntag stehen während der sogenannten ?Local
Heroes-Woche? 25 Konzerte, Lesungen und Theatervorstellungen
auf dem Programm. Die Hattinger Local-Heroes-Woche steht ganz
im Zeichen des Themas ?Helden?. Das Stadtmuseum bietet mit
einer neu eröffneten Ausstellung eine Zeitreise vom 4.
Jahrhundert bis in die Gegenwart und beleuchtet dabei die
Helden von Hattingen. In Lesungen in der Stadtbibliothek und im
Alten Rathaus geht es um Sagen aus dem Ruhrgebiet. Den
Höhepunkt gibt es am kommenden Wochenende mit dem Hattinger
Altstadtfest, zu dem hunderttausende Besucher erwartet werden.
Während der Local-Heroes Woche stellt sich jeweils eine der 53
Ruhrgebietsstädte vor. Nächster Local Hero ist dann
Castrop-Rauxel.

Nachrichten aus OWL vom 28.06.2010

6.000 Besucher beim WDR-Sommerfest (06:40 Uhr) Mehr als 6.000
Besucher erlebten am Sonntag ein WDR-Sommerfest mit zahlreichen
Höhepunkten im Freilichtmuseum in Detmold. Die Maus-Show,
Auftritte der Stars aus der Fernsehserie "Lindenstraße" und der
Blick hinter die Kulissen von Radio und Fernsehen begeisterten
die vielen Besucher.

Nachrichten aus OWL vom 25.06.2010

20 Millionen für Städtebau (19:18 Uhr) Städte und Gemeinden in
OWL bekommen dieses Jahr vom Land rund 20 Millionen Euro für
die Stadtentwicklung. Mit 4,2 Millionen Euro soll in der
Bielefelder Innenstadt der Kesselbrink neu gestaltet werden.
Andere Großprojekte sind in Paderborn der Umbau eines
historischen Gebäudes zur Volkshochschule und der weitere
Ausbau des Klostermuseums Dahlheim. 25 Kommunen in der Region
bekommen Zuschüsse.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 25.06.2010

Fotos übers Freilichtmuseum (16:38 Uhr) Eine Fotoausstellung
zeigt den Wandel des Hagener Freilichtmuseums in den
vergangenen fünfzig Jahren. Zum Jubiläum haben Museumsbesucher
ihre persönlichen Aufnahmen eingereicht. Fünfzig davon sind ab
sofort in der Ausstellung "Mein Freilichtmuseum" zu sehen.
Einige der Fotos stehen an den Stellen, wo sie seinerzeit
aufgenommen wurden. Die Ausstellung ist bis zum Saisonende zu
sehen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 23.06.2010

150.000 Besucher bei Rubens in Brasilien (11:27 Uhr) Die
Rubens-Ausstellungen des Siegerlandmuseums in Brasilien haben
dort schon mehr als 150.000 Besucher gesehen. Besonders beliebt
sei die Radierung "Alte Frau mit Knabe und Kerze", teilte das
Museum mit. Es hatte eine Auswahl aller Themen des in Siegen
geborenen Barockkünstlers für brasilianische Großstädte
zusammengestellt - darunter biblische Motive, Porträts und
mythologische Szenen. Die Arbeiten wurden in speziellen
Klimakisten nach Brasilien transportiert.

Nachrichten aus OWL vom 22.06.2010

Unterschriften gegen Museumsschließung (14:21 Uhr) In Bad
Oeynhausen gibt es Proteste gegen die Museumsschließung. Heute
sollen über 4.000 Unterschriften an den Bürgermeister übergeben
werden. Oeynhausens Stadtverwaltung will sowohl das
Märchenmuseum als auch das Heimatmuseum schließen und so
jährlich 300.000 Euro sparen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 18.06.2010

"Messel on Tour" (17:13 Uhr) Im LWL-Museum für Naturkunde in
Münster ist die Sonderausstellung "Messel on Tour" eröffnet
worden. Zu sehen sind rund 130 Fossilien aus dem
UNESCO-Weltnaturerbe "Grube Messel" bei Darmstadt. Dazu gehört
das Urpferdchen ebenso wie Urtapire, Krokodile und Fledermäuse.
Münster ist die einzige Station der Fossilien in
Nordrhein-Westfalen. Im Mai kommenden Jahres kehren sie nach
Messel zurück. [

Nachrichten aus OWL vom 17.06.2010

175 Jahre Lippisches Landesmuseum (18:29 Uhr) Das Lippische
Landesmuseum Detmold feiert sein 175-jähriges Jubiläum. Am 17.
Juni 1835 hatte der Naturwissenschaftliche Verein die Grundlage
mit einer Naturkundeausstellung eröffnet. Jetzt hat das Museum
sieben Abteilungen von der Archäologie bis zum Möbeldesign. Zum
Jubiläum zeigte das Haus eine Sonderausstellung mit Exponaten
aus den Magazinen. Die Schau unter dem Titel "175 Jahre in 175
Tagen" wird an eben 175 Tagen bis zum 16. Januar 2011 gezeigt.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 17.06.2010

Neue Ausstellung im Picassomuseum (17:04 Uhr) Das Graphikmuseum
Pablo Picasso in Münster zeigt ab morgen (18.6.) 170
Schwarz-Weiß-Photografien des Franzosen Jacques Henri Lartigue.
Die Fotos des in Deutschland relativ unbekannten Künstlers
zeigen Motive der französischen Cote d`Azur vor dem Zeitalter
des modernen Massentourismus. Die Bilder stammen von 1908 bis
1980. Die Ausstellung ist bis zum 22. August zu sehen.

160.000 Euro für neues Ausstellungsprojekt in Siegen (09:41 Uhr)
Das Museum für Gegenwartskunst Siegen bekommt 160.000 Euro
Fördergelder für ein neues Ausstellungs-Projekt. Förderer sind
die Kulturstiftung des Bundes, die Kunst-Stiftung NRW und das
Land. Die Ausstellung soll ab September 40 international
renommierte Zeichner zeigen, unter anderen Joseph Beuys. Im
Rahmenprogramm sollen Lehrer und Schüler fortgebildet werden.
Mit der Ausstellung will sich das Museum auch auf dem NRW Tag
in Siegen präsentieren.

Nachrichten aus OWL vom 16.06.2010

Wollbrink vermittelt im MARTa-Streit (18:16 Uhr) Herfords
Bürgermeister Bruno Wollbrink will im Streit um Einsparungen
beim Museum MARTa einen Kompromiss suchen. Er wolle dafür eng
mit der Museumsleitung zusammenarbeiten. Das habe er dem Leiter
des MARTa, Roland Nachtigäller, zugesagt.Dieser hatte am
Dienstag aus der Presse erfahren, dass die Stadt Herford die
Zuschüsse für das Museum um eine halbe Million Euro kürzen will.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 16.06.2010

Erste Hagener Museumsnacht (10:41 Uhr) Das Programm der ersten
Hagener Museumsnacht steht. Sie findet am 23. Juli statt, und
zwar mit hundert Veranstaltungen an 17 verschiedenen Orten, so
die Organisatoren. Dazu zählen unter anderem das
Freilichtmuseum, das Schloss Hohenlimburg und das Wasserschloß
Werdringen, die an dem Termin alle bis Mitternacht öffnen wollen.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 16 10:09:20 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Jul 2010 10:09:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Museumstour stellt auf 88 Seiten seine
17 Landesmuseen vor
Message-ID: 4C402FD0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.07.2010, 10:01


AKTUELL

LWL-Museumstour stellt auf 88 Seiten seine 17 Landesmuseen vor
Ausflugstipps und Quiz für Kinder

Pünktlich zum Start in die Sommerferien ist die 13. Auflage der
kostenlosen LWL-Museumstour erschienen. 17 Museen in ganz
Westfalen-Lippe präsentieren sich kompakt und übersichtlich mit
ihrem neuen Angebot für 2010/2011. Höhepunkte des Jahres sind
die großen Sonderausstellungen "Aufruhr 1225! Ritter, Burgen
und Intrigen" und "Helden. Von der Sehnsucht nach dem
Besonderen". Diese beiden Ausstellungen, die ganz im Zeichen
der Kulturhauptstadt 2010 stehen, sind schon jetzt
Publikumsmagneten. Im Laufe des Jahres tummeln sich im
LWL-Museum für Naturkunde die "Tiere der Bibel". Mit "Planet
Westfalen" zeigt das LWL-Freilichtmuseum Detmold Geschichten
von Menschen, die aus anderen Ländern nach Westfalen kamen oder
die aus Westfalen in die Fremde auswanderten.

"Das wird ein heißer Sommer - nicht nur temperaturmäßig,
sondern auch kulturell", verspricht die LWL-Kulturdezernentin,
Dr. Barbara Rüschoff-Thale. "Wo sonst kann man in
unterschiedlichste Welten eintauchen und von den Römern bis zu
den Helden der Neuzeit wie 'Superman' und 'Lara Croft' neue
Einblicke gewinnen. Und mit der LWL-MuseumsCard kann man
bereits ab 19 Euro ein Jahr lang die Dauerausstellungen aller
17 LWL-Museen so oft besuchen, wie man möchte", so
Rüschoff-Thale weiter.

Alle LWL-Industriemuseen bieten neben den Dauer- auch
attraktive Sonderausstellungen rund um das Thema "Helden". Aber
auch die anderen Museen laden zu spannenden Veranstaltungen
ein. Insbesondere für Kinder finden sich gerade in der
Ferienzeit vielfältige Angebote. Für einen geringen
Kostenbeitrag können sie an faszinierenden Workshops teilnehmen
und sich in verschiedenen Handwerkstechniken üben. Sie können
das Weben lernen oder Seile fertigen. Wer Lust hat, kann auf
einem der Schiffe des Schiffshebewerks anheuern oder sich im
Bergwerk als "Kumpel" versuchen.

Als besondere Überraschung finden die kleinen "Kulturfreunde"
eine "Rattman Maske", und für die Großen wurde eine exklusive
Postkartenserie mit den schönsten Motiven der Kultur entworfen.
Für sehbehinderte Menschen steht die LWL-Museumstour auch in
diesem Jahr als Hörtour im Internet zur Verfügung.

"MitMenschen 2010" in Hattingen
Als besonderer Höhepunkt des Jahres findet am 5. September im
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen unter dem Titel
"MitMenschen 2010" ein offener Tag der Begegnung statt.
Menschen mit und ohne Behinderungen können hier kostenlos nicht
nur die Arbeit der LWL Fachabteilungen kennenlernen, sondern
einen unbeschwerten Tag genießen.

Selbstverständlich sind alle Angebote so weit wie möglich
barrierefrei. Thomas Godoj und viele andere Künstler bieten ein
spektakuläres Programm. Mitmachen kann jeder. Selbst Hand
anlegen im Streichelzoo bei der tiergestützten Therapie oder
beim Bogenschießen sind ausdrücklich erwünscht.


INFO

Kostenlose Bestellung der LWL-Museumstour und der Flyer
zum MitMenschen 2010-Tag unter:
Tel.: 0251 591-5599
(bitte Adressdaten auf dem Anrufbeantworter hinterlassen)
E-Mail: lwl-kulturabteilung at lwl.org
URL: http://www.lwl-kultur.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 16 10:12:39 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Jul 2010 10:12:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Alltagsleben in und um das LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover entdecken, Bochum, 17.07.2010
Message-ID: 4C403097.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 14.07.2010, 16:33


AKTUELL

Kohle, Koks, Konsumanstalt
Alltagsleben in und um das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
entdecken

Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches
Land erstreckte? Woher kommt der Begriff Malakowturm? Wie
entstanden die großen Werksiedlungen um die Zechengelände in
Bochum? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 17. Juli,
um 15 Uhr zu einer Führung in sein Industriemuseum Zeche
Hannover nach Bochum ein.

Die Besucher bewegen sich auf den Spuren der Industrialisierung
Hordels. Durch den Bau der Zeche hat sich die unmittelbare
Umgebung verändert: Durch den steigenden Bedarf an
Arbeitskräften wurden Arbeiter aus immer größerer Entfernung
angeworben. Um die Arbeiter und ihre Familien beständig zu
binden, entstanden Schulen, Kindergärten und Kirchen mit
finanziellen Mitteln der Firma Krupp, dem Eigentümer der Zeche.
Die Schachtanlage selber breitete sich aus, neue Verkehrswege
entstanden um die Anlage herum mit Anschluss an überregionale
Netze. Zeche und Siedlungen brauchten Energie und die
Wasserversorgung und Wasserentsorgung musste geregelt werden.
Halden und Bergsenkungen veränderten das Bild der Landschaft
entscheidend.

Die Führung bietet Einblicke in die Veränderungen dieser Zeit
und zeigt, wie sehr die Entwicklungen auch noch unser heutiges
Stadtbild prägen.


INFO

Geschichtstour: Kohle, Koks, Konsumanstalt
Sa,17.7.2010, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100-874
E-Mail: zeche-hannover at lwl.org