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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 1 11:05:13 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Jun 2010 11:05:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Gesellschaft fuer historische Landeskunde des
westlichen Muensterlandes e.V.: Exkursion nach Burgsteinfurt
am 05.06.2010
Message-ID: 4C04E969.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 27.05.2010, 15:04


AKTUELL

Die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V. lädt ein zu einer Exkursion nach
Burgsteinfurt am 5. Juni 2010.

In mehreren Etappen wird die Geschichte der Stadt und des
einzigartigen Landschaftsparks Bagno erkundet. Interessierte
treffen sich um 10:00 Uhr am Stadtmuseum in Burgsteinfurt (An
der Hohen Schule 13). Dort erhalten die Teilnehmer im Rahmen
einer Führung und anhand eines Stadtmodells des historischen
Steinfurt eine erste Übersicht über die geschichtliche
Entwicklung und die Besonderheiten dieser Stadt.

Ab etwa 11:00 Uhr schließt sich eine Führung durch den
historischen Kern der Stadt an. Die Altstadt ist geprägt von
einigen sehenswerten historischen Gebäuden: das Rathaus mit
seinem markanten Giebel, die "Hohe Schule", der ersten
reformierten Hochschule Westfalens, dem Kornschreiberhaus und
dem Stadtweinhaus. Ein wichtiger Aspekt bei diesem Rundgang ist
die Zeit der Reformation.

Nach einer Mittagspause folgt um 14:00 Uhr ein Gang zur
Johanniterkommende und weiter zum Bagno, der im 18. Jh. als
Lustgarten und exotische Gartenlandschaft vom Grafen zu
Bentheim-Steinfurt in Auftrag gegeben wurde. Zu seiner
Blütezeit verfügte der Park über aufwändige und exotische
Elemente wie chinesisches Palais, Fontäne und
Terrassenkaskaden. Die 1774 erbaute Konzertgalerie gilt als
ältester freistehender Konzertsaal Europas, gebaut nach dem
Vorbild des Versailler Gartensaals "Grand Trianon" und 1997
aufwändig restauriert. Gegen 16:00 Uhr wird der Rundgang am
Schloss enden.

Interessierte reisen selbst nach Burgsteinfurt an. Eventuell
können auch Fahrgemeinschaften gebildet werden. Parkplätze gibt
es in der Stadt, am Rand des historischen Stadtkerns und am
Schloss. Der Parkplatz am Schloss ist zu empfehlen, auch, weil
dort am Nachmittag der Rundgang enden wird. Die Leitung der
Exkursion hat Winfried Semmelmann vom Vorstand der
Gesellschaft. Interessierte werden gebeten sich per Mail
(info at ghl-westmuensterland.de) oder per Telefon (02861-61925
oder 02362-951431) anzumelden.

Das Stadtmuseum (Treffpunkt für die Exkursion) liegt ganz in
der Nähe vom Büro der "Steinfurt Touristik", beide städtischen
Einrichtungen sind gut ausgeschildert.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Exkursion nach Burgsteinfurt
Datum: 5. Juni 2010
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
p/A Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder
Tel.: 02362-951431
E-Mail: thomas.ridder at imail.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 1 11:08:23 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Jun 2010 11:08:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Die Anfaenge des Ruhrbergbaus am Beispiel
der Stadt Gelsenkirchen", Gelsenkirchen, 08.06.2010
Message-ID: 4C04EA27.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Wiltrud Apfeld"
Datum: 28.05.2010, 15:38


AKTUELL

08.06.2010, 19:30 Uhr, Kulturraum "die flora", Gelsenkirchen
"Die Anfänge des Ruhrbergbaus am Beispiel der Stadt
Gelsenkirchen"
Vortrag von Roland Schlenker
Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Über der Grube
wächst eine Stadt"

Die Stadt Gelsenkirchen steht als eine der einstmals
wichtigsten Bergbaumetropolen des Ruhrgebiets beispielhaft für
die Entwicklungsphase des Ruhrbergbaus in der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts. Mit insgesamt 14 Zechen, die zwischen
1853 und 1908 entstanden, gründete ihr rasanter
wirtschaftlicher Aufstieg wesentlich auf der bergbaulichen
Erschließung des Stadtgebiets. Die daraus resultierenden Folgen
für die räumliche, gesellschaftliche und soziale Entwicklung
der Stadt führten im Ergebnis zur völligen Überformung der
einstigen Agrarlandschaft, hervorgerufen durch Bergbau- und
Industrieansiedlungen sowie der Zuwanderung von mehreren
Hunderttausend Menschen.

Nicht zuletzt diese sahen sich angesichts ihrer schwierigen
Lebensumstände, die geprägt waren von Wohnungsnot, harten
Arbeitsbedingungen und nicht selten Armut, in ihren Erwartungen
enttäuscht, wodurch zunehmend ein Konfrontationsklima entstand,
das sich vor allem ab den 1880er Jahren immer häufiger in
örtlichen Arbeitsniederlegungen oder Massenstreiks entlud. Die
Rekonstruktion dieser Entwicklungslinien anhand des Aufstiegs
des Gelsenkirchener Bergbaus und der wirtschaftlichen,
räumlichen und sozialen Veränderungen bis zum Ersten Weltkrieg
ist das zentrale Thema des Vortrags.

Der Vortrag des Gelsenkirchener Historikers legt den
Schwerpunkt auf die sozialgeschichtliche Darstellung der
Entwicklung, während die Ausstellung der Verbindung von Bergbau
und Stadtbildung nachgeht. Die Ausstellung ist noch bis zum
13.06.2010 zu sehen (Öffnungszeiten: so - fr 11:00 -18:00 Uhr,
03.06.2010 geschlossen, Eintritt frei).


INFO

Ort:
Kulturraum "die flora"
Florastr. 26
45879 Gelsenkirchen

Eintritt kostenfrei.
Veranstalter:
Stadt Gelsenkirchen/Kulturraum "die flora" und
Kulturhauptstadtbüro
Info: (0209) 169 91 05 und
URL: http://flora.gelsenkirchen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 1 11:17:24 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Jun 2010 11:17:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Dr. Michael Hecht ist am 29. Mai in Hannover mit
dem Preis fuer niedersaechsische Landesgeschichte
2010 ausgezeichnet worden
Message-ID: 4C04EC44.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Landesgeschichte"
Datum: 31.05.2010, 11:03


AKTUELL

Dr. Michael Hecht, wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Historischen Seminar der WWU, Abteilung für Westfälische
Landesgeschichte, ist am 29. Mai in Hannover mit dem Preis für
niedersächsische Landesgeschichte 2010 ausgezeichnet worden.

Er erhielt den von der Historischen Kommission für
Niedersachsen und Bremen verliehenen und mit 5000 Euro
dotierten Preis für seine Dissertation, die 2010 unter dem
Titel "Patriziatsbildung als kommunikativer Prozess. Die
Salzstädte Lüneburg, Halle und Werl in Spätmittelalter und
Früher Neuzeit" im Druck erschienen ist.


INFO

Weitere Infos zum Preisträger:
URL:
www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/LG-G/Organisation/Hecht/index.html


Weitere Infos zum ausgezeichneten Werk:
URL: www.boehlau.at/978-3-412-20507-2.html

Weitere Infos zum Preis und zur Historischen Kommission:
URL: www.nla.niedersachsen.de/master/C974941_N971028_L20_D0_I503.html


Für evtl .Anfragen steht Herr Hecht zur Verfügung
E-Mail: michael.hecht at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 2 11:09:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Jun 2010 11:09:14 +0200
Subject: [WestG] [KONF] 4. Westfaelischer Tag fuer Denkmalpflege,
Schloss Cappenberg, 10./11.06.2010
Message-ID: 4C063BDA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.06.2010, 11:00


KONFERENZ

Fremde Impulse stehen beim 4. Westfälischen Tag für
Denkmalpflege im Mittelpunkt
LWL lädt auf Schloss Cappenberg ein

Ob man die Zeche Erin in Castrop-Rauxel betrachtet, den
Ruhr-Park in Bochum oder die Burgruine in Dortmund-Syburg:
Häufig waren es "Zugereiste", die das Ruhrgebiet mit ihren
Ideen nachhaltig geprägt und ihre Spuren in der Region
hinterlassen haben. Viele Gebäude, an denen man fremde Impulse
erkennen kann, stehen heute unter Denkmalschutz, zeugen von den
abwechslungsreichen Phänomenen dieser Region. Daran erinnert
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe beim 4. Westfälischen
Tag für Denkmalpflege am 10. und 11. Juni auf Schloss
Cappenberg (bei Selm).

Die öffentliche Veranstaltung ist Bestandteil des Projekts
"Fremde Impulse - Baudenkmale im Ruhrgebiet" - einem Beitrag
der beiden Landschaftsverbände LWL und LVR zum
Kulturhaupt-stadtjahr Ruhr.2010. Dabei bietet der Freitag
(11.6.) ab 9 Uhr rund ein Dutzend kurze Fachvorträge, die für
interessierte Besucher geöffnet sind. Neben aktuellen
Beispielen aus der Denkmalpflege, beispielsweise aus Hamm,
Hagen, Lünen und Dortmund, beleuchten die Denkmalpfleger des
LWL und weitere Experten die Beziehungen zwischen dem
Ruhrgebiet und den benachbarten ländlichen Regionen - vor allem
in Krisenzeiten wie nach dem Zweiten Weltkrieg.

Am Nachmittag können die Besucher an verschiedenen Exkursionen
in die Umgebung teilnehmen, unter anderem zu Zechenkolonien in
Lünen-Brambauer oder zur Synagoge in Selm-Bork. An beiden Tagen
ist auch die Wanderausstellung "Fremde Impulse - Baudenkmale im
Ruhrgebiet" im Gelben Saal im Schloss Cappenberg zu sehen.


INFO

4. Westfälischer Tag für Denkmalpflege,
10. und 11. Juni 2010,
Schloss Cappenberg,
Eintritt: frei, nähere Informationen unter
URL: http://www.fremde-impulse.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 2 11:16:42 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Jun 2010 11:16:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Schoenfelds: Eine
Herforder Industriellenfamilie, Herford, 10.06.2010
Message-ID: 4C063D9A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christopzh Laue"
Datum: 02.06.2010, 09:22


AKTUELL

Der Verein für Herforder Geschichte e.V. lädt herzlich ein zum
Vortrag:

Die Schönfelds
Eine Herforder Industriellenfamilie

Mit Sonja Langkafel, Leiterin des Städtischen Museums Herford

Eine Sonderveranstaltung im Rahmen der Ausstellung Wendezeiten
Herforder Geschichte im Städtischen
Museum/Daniel-Pöppelmann-Haus

Dank der von Emilie und Heinrich Schönfeld verfassten
Lebensbeschreibungen sowie der neuen Erkenntnisse zur
Geschichte der Villa Schönfeld und neuem Bildmaterial ist es
der Referentin möglich einen tieferen Blick in die Alltags- und
Lebenswelt einer Herforder Unternehmerfamilie zu gewähren. Aber
nicht minder interessant ist das unternehmerische Handeln der
Familie und das politische Engagement einzelner
Familienmitglieder, das ebenso im Vortrag gewürdigt wird.

Der innovationsfreudige Mühlenbesitzer und Leinenhändler
Friedrich Ludwig Schönfeld steht am Anfang der Herforder
Tradition der Familie, die aus Lippe kommend einen
Familienzweig in der Werrestadt begründet. 1833 erwirbt er
Gebäude und Grundstücke der Konkurs gegangenen
Baumwollspinnerei Schrewe. In den ehemaligen von Schrewe
genutzten Abteigebäuden richtet er eine Hedespinnerei ein. Die
Schönfeld?sche Firma ist das erste Industrieunternehmen in
Herford, das Jahrzehnte lang erfolgreich bleibt und viele Jahre
ist sie der größte Arbeitgeber in der Stadt.

1864 tritt die nächste Generation in die Firma ein: Friedrich
Heinrich, Wilhelm und Engelbert Schönfeld. Der älteste,
Friedrich Heinrich, erkrankt 1869 schwer und gibt die Arbeit im
Betrieb auf. 1875 stirbt er. Seine Witwe, mit der er Herfords
erste Unternehmervilla - die Villa Schönfeld - hat erbauen
lassen, erbt seine Firmenanteile. Wenige Jahre nach einem
verheerenden Brand der Fabrik trennen sich die Wege der beiden
anderen Brüder. Engelbert gründet an der Goebenstraße eine
Jutespinnerei. Wilhelm führt die Hedespinnerei alleine weiter.

Ab 1886 arbeitet Wilhelm mit seinem Neffen Heinrich, dem Sohn
seines ältesten Bruders, in der Firma zusammen. 1893 wird
Heinrich Teilhaber. Er, Vertreter der dritten Generation,
stellt den Betrieb 1900 wegen Unrentabilität ein und verkauft
Grundstück und Gebäude an die Stadt. Heute stehen an dieser
Stelle Rathaus und Markthalle. Die Jutespinnerei seines Onkels
Engelbert wurde noch vor 1914 in eine Bandweberei zur
Anfertigung von Polstergurten umgewandelt. Sie hat bis 1945
Bestand, allerdings sind ab der Wirtschaftskrise 1929 nur noch
wenige Webstühle in Betrieb. Auch hier endet das
unternehmerische Engagement in der dritten Generation.


INFO

Zeit:
Donnerstag, 10. Juni 2010
Um 19 Uhr

Ort:
Daniel-Pöppelmann-Haus Herford
Deichtorwall 2

Eintritt frei

Geschäftsstelle:
Christoph Laue
Kommunalarchiv Herford
Amtshausstr. 2
32051 Herford
Tel.: 0 52 21 / 13 22 13
Fax: 0 52 21 / 13 22 52
Mobil: 01 70 / 4 95 44 57
E-Mail: info at geschichtsverein-herford.de
URL: www.geschichtsverein-herford.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 2 11:24:25 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Jun 2010 11:24:25 +0200
Subject: [WestG] [CFP] Workshop fuer Doktorandinnen und Doktoranden:
Menschen und oeffentliche Verwaltung im 20. Jahrhundert,
Muenster, 26.11.2010
Message-ID: 4C063F69.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Frölich"
Datum: 02.06.2010, 10:40


CALL FOR PAPERS

Workshop für Doktorandinnen und Doktoranden: Menschen und
öffentliche Verwaltung im 20. Jahrhundert - Fragen aus
kulturgeschichtlicher Perspektive

Termin: 26. November 2010

"Nach den Akten des Jugendamtes: Horst ist durch Kaiserschnitt
geholt, sehr schwere Geburt, als Kind schwächlich, sehr spät
gehen und sprechen gelernt. Durch Unglücksfall Verlust eines
Fingers. Jetzt gut entwickelt, Ernährungszustand gut. Er hat
einen Hang zur Gefühlslosigkeit und Grausamkeit (Tiere
gequält). Umgang mit Schwarzhändler. Leidenschaft für
Zigarettenrauchen, nasch- u. verschwendungssüchtig. Der Junge
ist allen Lehrern bekannt, sie erklären, daß sie ihm schon eine
Verbrecherlaufbahn vorausgesagt haben. Vom Amtsgericht München
am 8.5.46 vorläufige Fürsorgeerziehung angeordnet."

Ein aktuelles Projekt des LWL-Instituts für westfälische
Regionalgeschichte befasst sich mit der Geschichte der
Heimerziehung und dem Schicksal von Heimkindern in Westfalen
zwischen 1945 und 1980: Tausende Jugendliche wurden in der
Nachkriegszeit aufgrund von 'Verwahrlosung' in die
Fürsorgeerziehung eingewiesen und wurden damit zum 'Fall', den
die zuständige Behörde nach 'Recht und Gesetz' behandelte und
der sich in Form von Akten niederschlug.

Die zahlreich in diesen Einzelfallakten enthaltenen,
vermeintlich objektiven Angaben zur Biografie, zum sozialen
Umfeld und zum Charakter des 'Zöglings' speisten sich aus
höchst subjektiven Informationen von Fürsorgern,
Familienangehörigen, Lehrern oder Geistlichen und hielten meist
nur Negatives auf dem Papier fest. Die aktenmäßige Abstraktion
sagt daher unter Umständen mehr über ihre Verfasser aus, als
über ihre eigentlichen Objekte.

Generell gilt: Schriftgut aus Verwaltungsbehörden spiegelt in
einer besonderen Abstraktion bestimmte Momente aus dem Leben
eines Menschen wider. Tritt ein Mensch in Berührung mit
Verwaltung, wird er fast immer 'aktenkundig' - und unter
günstigen Voraussetzungen der Quellenüberlieferung zu einem
möglichen Untersuchungsgegenstand von Historikern.

Bisher standen kulturgeschichtliche Untersuchungen der
Schnittstelle von Verwaltung und Mensch nicht im Zentrum der
Verwaltungsgeschichte. Die Neue Kulturgeschichte widmet sich
vornehmlich den historischen Akteuren, deren Erfahrungen sowie
deren Wahrnehmungs- und Handlungsmustern, beachtet dabei aber
auch institutionelle und strukturelle Bedingungen; sie
untersucht Diskurse und versucht Quellen - insbesondere
Ego-Dokumente - neu zu erschließen. Thomas Mergel plädierte
bereits 2002 in seinen programmatischen "Überlegungen zu einer
Kulturgeschichte des Politischen" dafür, sich mit dem Rüstzeug
der Neuen Kulturgeschichte auch der Verwaltungstechnik
zuzuwenden.

Nach Thomas Ellwein zeichnet sich gute Verwaltung dadurch aus,
dass sie routiniert und effektiv arbeitet, auch den Einzelfall
berücksichtigt, dabei menschlich handelt und den gesunden
Menschenverstand anwendet. Dennoch kann mechanisch
durchgeführte Verwaltung den von ihr abhängigen Menschen leicht
bevormunden, wobei viel vom Ausreizen stets vorhandener
Ermessensspielräume durch die in Verwaltungen handelnden
Personen abhängt.

Wie und unter welchen Umständen wurde jedoch der freie, aber
ebenso der unmündige oder entmündigte Mensch zu einer Sache, zu
einem Objekt von Verwaltung degradiert? Ab wann kann man
überhaupt von einem "verwalteten Menschen" (Adler) sprechen?
Gibt es diesbezüglich Konstanten von Verwaltungshandeln, die
sich durch das 20. Jahrhundert verfolgen lassen? Welche
historischen Kontexte sind dabei zu berücksichtigen?

Diesen Leitfragen und damit den Auswirkungen von
Verwaltungshandeln auf das menschliche Individuum in
unterschiedlichen Epochen des 20. Jahrhunderts will der
geplante Workshop nachgehen. Neben dem genannten Beispiel der
Heimerziehung aus dem Bereich Jugendhilfeverwaltung seien hier
weitere denkbare Themenfelder angeführt:

- Gesundheitsverwaltung
(psychiatrische Anstalten, Erbgesundheitsgerichte)
- Ausländerbehörden (Asyl-Frage, Integrationsbeauftragte)
- Sozialverwaltung (Arbeitslosigkeit, Sozialhilfe)
- Finanzverwaltung ('Arisierungen', Wiedergutmachung/
Entschädigungen)
- allgemeine Verwaltungsaspekte
('Behördensprache', 'Kundenorientierung')

Verwaltung soll als eine 'fremde Welt' gedacht werden, um diese
sodann mit einem frischen kulturgeschichtlichen Blick zu
entschlüsseln. Nicht eine 'blutleere Verwaltung' soll
betrachtet werden, sondern Menschen und deren Berührung mit
Verwaltungshandeln sollen im Fokus stehen. Erklärungsansätze
für die Handlungsmuster der historischen Akteure sollen
vorgestellt werden.


INFO

Der Workshop dient der stärkeren Profilierung der eigenen
Fragestellung sowie dem Austausch über forschungspraktische
Fragen und methodisch-theoretische Probleme. Die
Veröffentlichung der 20-minütigen Vorträge in der
Schriftenreihe des LWL-Instituts für westfälische
Regionalgeschichte ist geplant.

Ein Abstract im Umfang von 1-2 Seiten mit kurzen Angaben zum
bisherigen wissenschaftlichen Werdegang reichen Interessierte
bitte bis zum 15. Juli 2010 unter martin.droege at lwl.org oder
matthias.froelich at lwl.org als pdf-, doc- oder rtf-Datei ein.
Reise- und Unterbringungskosten werden vom Veranstalter
übernommen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 2 10:52:34 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Jun 2010 10:52:34 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/21
Message-ID: 4C0637F2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 01.06.2010, 10:51


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-21 für den Zeitraum vom 22.05.2010 bis

zum 28.05.2010 mit insgesamt 14 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-21&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 2 11:45:57 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Jun 2010 11:45:57 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 06/2010
Message-ID: 4C064475.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 02.06.2010, 11:50


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
71. Jahrgang
Juni 2010
Heft 06/2010

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89


Seiten in Auswahl (AS)


S. 181-189
Westhoff, Margarete
Aufzeichnungen einer Jungmädelführerin, 1939-1941

S. 190f.
Fleischer, Werner
Meyne Kinnerteyd op diäm Emmige (Embiärg)
Gemeine Lürssel, vandage Stadt Iserlauhn

S. 191
Buchbesprechung
Hermann Holtmeier / Manfred Reinertz:
Iserlohner Straßennamen erzzählen

S. 202f.
Bleicher, Wilhelm
Lehrer Paul Möller aus Hohenlimburg

S. 204-208
Bleicher, Wilhelm
Sinter und Knochenkiese aus der Alten Höhle
im Perick-Massiv

S. 209-215
Heimatpost





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 2 11:48:30 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Jun 2010 11:48:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der Freiherr vom Stein und der Friedenssaal,
Muenster, 09.06.2010
Message-ID: 4C06450E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 02.06.2010, 11:34


AKTUELL

Vortrag
Prof. Dr. Heinz Duchhardt (Mainz)
Der Freiherr vom Stein und der Friedenssaal

Mittwoch, 09. Juni 2010, 19.00 Uhr (s.t.)

Am kommenden Mittwoch (9.6.) hält Prof. Dr. Heinz Duchhardt,
Leiter des Instituts für Europäische Geschichte in Mainz, einen
Vortrag über den preußischen Staatsmann Karl Freiherr vom und
zum Stein. Duchhardt, Biograph Steins und hochgeschätzter
Fachhistoriker, stellt dabei neben der Person Steins einen Ort
in den Mittelpunkt, der von herausragender Bedeutung für die
Geschichte Münsters ist: der Friedenssaal.

Der Freiherr vom Stein stand von seinem Weltbild und
Geschichtsverständnis her dem Westfälischen Frieden distanziert
gegenüber. Diese Reserven übertrugen sich jedoch nicht auf den
Ort des Geschehens. Stein sorgte dafür, dass die Sitzungen des
Westfälischen Provinzial-Landtags im Friedenssaal stattfanden
und nicht etwa im "monarchischen" Schloss. Seit einem Besuch
König Friedrich Wilhelm II. im Jahr 1817 war der Friedenssaal
verstärkt in den Fokus des lokalen Interesses gerückt. Es waren
Renovierungsarbeiten erfolgt, die allerdings in der
Öffentlichkeit umstritten waren. Vieles spricht dafür, dass
auch Stein diese Renovierungen eher kritisch bewertete,
zumindest überschatteten ärgerliche Streitigkeiten über die
Kosten der Innenausstattung des Friedenssaals seine Amtszeiten
als Landtagsmarschall. Unter dem Titel "Der Freiherr vom Stein
und der Friedenssaal" wird der Referent die Ereignisse näher
beleuchten.

Mit dem Vortrag ehrt der Verein seinen ehemaligen Direktor
Prof. Dr. Franz-Josef Jakobi, der am 3. Juni sein 70.
Lebensjahr vollendet hat. Jakobi leitete den Verein von 2000
bis 2008. Er ist Ehrenmitglied und noch heute aktiv im Vorstand
tätig. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Gelegenheit zu
einem Glas Wein in geselliger Runde.


INFO

Der Vortrag findet statt im:
Plenarsaal des Landeshauses,
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster

Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-5915972
Fax: 0251-5916820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 7 11:09:24 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Jun 2010 11:09:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Verfassung und Verwaltung der Staedte
des Niederstifts Muenster im spaeten Mittelalter und in der
Fruehen Neuzeit, Muenster, 11.06.2010
Message-ID: 4C0CD364.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 04.06.2010, 16:00


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums
zu Problemen vergleichender Städtegeschichte

spricht

Dr. Christian Hoffmann, Hannover

über

Verfassung und Verwaltung der Städte des Niederstifts
Münster im späten Mittelalter und in der Frühen Neuzeit


INFO

Veranstaltungsdaten:
Datum: 11. Juni 2010, 15.00 Uhr c. t.
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
Tel.: 0251 / 83 275 12
Fax: 0251 / 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 7 10:47:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Jun 2010 10:47:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der Essener Domschatz, Herne, 10.06.2010
Message-ID: 4C0CCE32.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.06.2010, 10:45


AKTUELL

Vortrag zum Essener Domschatz im LWL-Museum für Archäologie

Essen beherbergt die weltweit wichtigste Sammlung der
Goldschmiedekunst des frühen und hohen Mittelalters: Einige
Höhepunkte des berühmten Essener Domschatzes sind derzeit in
der Erlebnisausstellung "Aufruhr 1225!" über Ritter, Burgen und
Intrigen zu sehen. Dr. Birgitta Falk, Leiterin der
Domschatzkammer, erläutert am Donnerstag (10.6.) ab 19.00 Uhr
die Bedeutung dieser Kunstschätze. Die Veranstaltung im
Vortragssaal des LWL-Museums für Archäologie in Herne ist
kostenfrei.

Die Vorherrschaft über die Besitztümer des mächtigen Essener
Frauenstiftes spielt eine zentrale Rolle in der Ausstellung.
Falk, stellt die bedeutenden Objekte vor, die derzeit in Herne
präsentiert werden und erläutert die Bedeutung und Geschichte
des Essneer Frauenstiftes.

Der Essener Domschatz beherbergt Kunstwerke aus der Zeit vom 9.
bis zum 18. Jahrhundert und ist einer der bedeutendsten
Domschätze Europas. Er umfasst Werke der Gold- und
Silberschmiedekunst, aber auch Elfenbeinschnitzereien,
Skulpturen und Handschriften. Weltbekannt sind unter anderem
die berühmte "Goldene Madonna", die kostbaren Gemmenkreuze und
der Buchdeckel des Evangeliars der Kaiserin Teophanu. In der
Ausstellung in Herne sind derzeit das Armreliquiar der
Fürstäbtissin Beatrix von Holte, das berühmte "Kettenbuch", der
Nekrolog des Stiftes und ein Reliquienbüste des hl. Engelbert
zu sehen.


INFO

Termin:
Donnerstag, 10. Juni 2010, 19.00 Uhr

Titel:
Der Essener Domschatz

Ort:
Vortragsaal des LWL- Museums für Archäologie, Herne
Referent: Dr. Birgitta Falk
URL: http://www.aufruhr1225.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 7 10:58:37 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Jun 2010 10:58:37 +0200
Subject: [WestG] [TOC-E] Rosenland, 10/2010
Message-ID: 4C0CD0DD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jürgen Hartmann"
Datum: 03.06.2010, 18:40


TOC-E

Internet-Zeitschrift "Rosenland" besteht seit 5 Jahren: 10.
Ausgabe soeben erschienen

Genau fünf Jahre ist das außergewöhnliche Projekt nun:
"Rosenland", die Zeitschrift für lippische Geschichte, die es
nur im Internet gibt. Das jedoch kostenfrei. "Eigentlich
sollten es ein paar Ausgaben mehr sein", erklären die
Herausgeber, die Historiker Jürgen Hartmann und Dr. Andreas
Ruppert, vielen auch durch seine Tätigkeit als Stadtarchivar in
Detmold bekannt. "Es mangelt nicht an Beiträgen, schon gar
nicht an Themen, aber wir haben den zeitlichen Aufwand ein
wenig unterschätzt".

Dennoch glauben die beiden, dass "Rosenland" zu einer
zusätzlichen Belebung der "Geschichts-Szene" in Lippe beiträgt.
"Wir haben gute Autoren und spannende Themen. Besonders wichtig
ist uns aber, kritische Analysen der Lokal- und
Regionalgeschichte anzubieten, die jenseits von Anekdotenhaftem
die Zusammenhänge und Wechselwirkungen von großer und kleiner
Geschichte aufzeigen sollen."

Die Jubiläums-Ausgabe befasst sich mit den Erinnerungen des
Mediziners Julius Kleeberg an seine Kindheit und Jugend in
Salzuflen und Bösingfeld um 1900, sowie dem Weinbergfriedhof
und dem Donopbrunnen in Detmold.

Die Ausgabe ist wie alle anderen auch unter
www.rosenland-lippe.de zu finden.


Inhalt der Nr. 10:

Beiträge

S. 2-25
Hartmann, Jürgen
Die Erinnerungen Julius Kleebergs an seine Kindheit und Jugend
in Salzuflen und Bösingfeld 1899 - 1908

S. 26-41
Ruppert, Andreas
Der Weinbergfriedhof in Detmold

S. 42-57
Dann, Thomas
"Ein poetischer Gedanke in hoher künstlerischer
Vollendung ausgeführt" - Der Donopbrunnen in Detmold


Rezensionen

(Andreas Ruppert) Roland Linde:
Wöbbel - Geschichte eines Dorfes in Lippe

(Andreas Ruppert) Dirk Strohmann:
Das Empfangsgebäude des Detmolder Bahnhofs und
sein Fürstenzimmer

(Jürgen Hartmann) Frank Meier (Bearb.):
Felix Fechenbach Lesebuch.


INFO

Kontakt:
Hartmann, Jürgen
Barbarastraße 36 c
48429 Rheine
Tel.: 05971/70480
E-Mail: rosenland-lippe at web.de
URL: www.rosenland-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 8 09:01:57 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Jun 2010 09:01:57 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Mathilde Franziska Anneke - ein Leben in zwei
Welten: Salon "Frauenbilder" widmet sich bekannter
Frauenrechtlerin, Witten, 10.06.2010
Message-ID: 4C0E0705.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 02.06.2010, 13:54


AKTUELL

Mathilde Franziska Anneke - ein Leben in zwei Welten
Salon "Frauenbilder" widmet sich bekannter Frauenrechtlerin aus
Sprockhövel

Um die Frauenrechtlerin und Freiheitskämpferin Mathilde
Franziska Anneke (1817-1884) geht es im nächsten Salon
"Frauenbilder", zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am Donnerstag, 10. Juni, um 18 Uhr in sein
Industriemuseum Zeche Nachtigall nach Witten einlädt.

"Ein Leben in zwei Welten" ist die literarisch-musikalische
Collage überschrieben, in der Autorin Rita Fromm und
Schauspielerin Helga Kreiner-Wagner eine der berühmtesten
deutschen Frauen vorstellen. In ihrem bewegten Leben in
Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den USA setzte sich
die charismatische Frau mutig und aktiv für Freiheit und
Gerechtigkeit ein: für politische Freiheitsrechte, Frauenrechte,
gegen Sklaverei und für eine gleichwertige Ausbildung der
Mädchen. Für den musikalischen Rahmen sorgt die international
renommierte Konzertpianistin Ana Maria Bohórquez-Campistrús aus
Karlsruhe. Der Eintritt ist frei.

Mathilde Franziska Anneke

Mathilde Franziska Anneke wurde am 3. April 1817 auf dem
großelterlichen Hof Oberleveringhausen in der Gemeinde
Hiddinghausen, heute Sprockhövel, geboren. Sie ist das älteste
von zwölf Geschwistern und wächst in einer gebildeten, sozial
engagierten Familie der preußisch-westfälischen Oberschicht auf.

Die 19-jährige Mathilde heiratet den Mülheimer Weinhändler
Alfred von Tabouillot. Kurz nach der Geburt der Tochter Fanny
trennt sich die junge Frau von dem gewalttätigen Ehemann und
reicht die Scheidung ein - ein gesellschaftlicher Affront gegen
die Konventionen des 19. Jahrhunderts. Wesel und Münster sind
ihre nächsten Lebensstationen. Mit Schreiben versucht sie, für
sich und die Tochter zu sorgen. Im "Demokratischen Verein" in
Münster lernt sie junge Künstler und Intellektuelle kennen,
darunter auch den wegen seiner Gesinnung entlassenen
preußischen Offizier Fritz Anneke. Mathilde und Fritz Anneke
heiraten 1847 und ziehen nach Köln.

Im Salon des Ehepaares Anneke treffen sich die geistigen Führer
der Revolution von 1848, darunter Ferdinand Lasalle, Friedrich
Engels und Karl Marx sowie Dichter wie Hoffmann von
Fallersleben und Ferdinand Freiligrath. Mathilde Anneke
schreibt für die wichtigsten Zeitungen des sogenannten
"Vormärz" und gibt bis zu deren Verbot 1848 die
"Frauen-Zeitung" heraus. In diesem Jahr wird auch der Sohn
Fritz geboren. Die junge Mutter beteiligt sich an der Seite
ihres Mannes im Revolutionsheer an den Reichsverfassungskämpfen
von 1849 in der Pfalz und Baden. Nach der Niederlage der
Revolutionäre flüchten die Annekes nach Amerika.

Dort arbeitet sie als Journalistin und gibt eine "Deutsche
Frauenzeitung" heraus, die von der Ostküste über Texas bis nach
Brasilien verbreitet war. Sie tritt für die Sklavenbefreiung
ein, fordert das Frauenstimmrecht und hält darüber in vielen
größeren Städten Vorträge. Bis an ihr Lebensende leitet sie
eine selbst gegründete Mädchenschule. Sie stirbt mit 67 Jahren
in Milwaukee.

Präsentation auf Zeche Nachtigall

Während sie in der Geschichte der amerikanischen Frauenbewegung
einen Ehrenplatz erhielt, wurde die Bedeutung Annekes für die
Frühgeschichte der deutschen Frauenemanzipation lange verkannt.
Erst im April dieses Jahres wurde sie in ihrer Geburtsstadt
Sprockhövel erstmals mit dem Anneke-Preis geehrt. In der
Ausstellung "Hercules - Vom Olymp ins Ruhrtal", die der LWL
aktuell in seinem Wittener Industriemuseum zeigt, widmet sich
das Industriemuseum besonders einer der "Herkules-Taten" von
Mathilde Franziska Anneke: ihrer Teilnahme an der deutschen
Revolution von 1848/49. Ab 17.30 Uhr kann die neue
Sonderausstellung kostenlos besichtigt werden.

Die Text-Musik-Collage auf Zeche Nachtigall erinnert an die
wechselvollen Ereignisse im Leben der Mathilde Franziska
Anneke. Zitate aus ihren Gedanken, Aufrufen, Briefen, Artikeln
und Aufsätzen ergeben ein deutsch-amerikanisches Zeitbild. Die
Kompositionen von Frédéric Chopin, Robert Schumann, Franz Liszt,
Anton Dvorak u.a. begleiten die gesprochenen Worte.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.: 02302 93664-0
E-Mail: zeche-nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 8 09:12:21 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Jun 2010 09:12:21 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Meineke, Birgit: Die Ortsnamen des Kreises Lippe
Message-ID: 4C0E0975.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kirstin Casemir"
Datum: 07.06.2010, 16:22


LITERATUR

Mit den "Ortsnamen des Kreises Lippe" liegt der zweite Band des
Westfälischen Ortsnamenbuches vor, in dem über 450
Siedlungsnamen, soweit sie vor 1600 bezeugt sind, in eigenen
Ortsartikeln dargestellt werden. Dabei wird zu jedem
bestehenden Ort und zu jeder wüst gefallenen Siedlung die
historische Überlieferung in schriftlichen Quellen in Auswahl
präsentiert und eine Deutung des Namens vorgenommen.

Mit dem Buch hat die Autorin ein wichtiges Grundlagenwerk zur
Ortsgeschichte und zu den Ortsnamen des Kreises Lippe
geschaffen. Der Band ist zugleich von Bedeutung für eine
überregionale Sprachgeschichte, Namenforschung,
Kulturgeographie, genealogische Forschung und Landesgeschichte.

Das Westfälische Ortsnamenbuch (WOB) wird in 18 Teilbänden die
Ortsnamen des gesamten Raumes Westfalen und Lippe philologisch
erschließen. Es wird im Auftrag der Akademie der Wissenschaften
zu Göttingen von Kirstin Casemir und Jürgen Udolph
herausgegeben.

Der Öffentlichkeit wird der Band am 26. Juni 2010 um 11.00 Uhr
im Lippischen Landesmuseum Detmold (Ameide 4) vorgestellt, zu
der jeder Interessierte eingeladen ist.


INFO

Bibliographische Daten:

Birgit Meineke
Die Ortsnamen des Kreises Lippe
(= Westfälisches Ortsnamenbuch 2)
Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld
687 Seiten, 2 Karten
ISBN 978-3-89534-842-6
Gebunden 34,- ?
Erscheinungstermin 4. Juni 2010





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 9 11:16:21 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 Jun 2010 11:16:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Lippische Ziegler um 1900 in und um Berlin,
Detmold, 10.06.2010
Message-ID: 4C0F7805.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gefion Apel"
Datum: 08.06.2010, 15:36


AKTUELL

Vortrag über lippische Ziegler um 1900 in und um Berlin

Seinen 50. Geburtstag begeht das LWL-Freilichtmuseums Detmold
nicht nur mit der Sonderausstellung "Planet Westfalen", sondern
ebenso mit einem umfangreichen Rahmenprogramm, das die ganze
Saison über dazu einlädt, sich näher mit dem Thema
"westfälische Geschichten aus aller Welt" zu befassen. So auch
in einem Vortrag von Anne Wieland am kommenden Donnerstag, 10.
Juni ab 19 Uhr: Unter dem Titel "Lippische Ziegler in und um
Berlin" informiert die Volkskundlerin im TerrassenSaal des
Krummen Hauses, welche Arbeiten von diesen Menschen aus Lippe
geleistet wurden und welche Folgen das "unstete Saisonleben"
für sie hatte.

Berlin verzeichnete schon seit dem 18. Jh. ein starkes Wachstum,
aber in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. wurde in der Stadt
besonders viel gebaut. Dabei waren Ziegel das wichtigste
Baumaterial. In dieser Zeit entstanden an Orten mit reichen
Tonvorkommen und günstigen Transportmöglichkeiten nach Berlin
regelrechte Zentren von Ziegeleien. Die Ziegelindustrie um
Berlin war neben den ortsansässigen Arbeitern auf saisonale
Wanderarbeiter angewiesen. Die Lipper waren auf die Herstellung
von Ziegeln im festen Gruppenverband spezialisiert und - da sie
als besonders qualifiziert und fleißig galten - gern engagierte
Arbeiter. Ihren jährlichen Aufenthalt zwischen April und
Oktober beleuchtet Anne Wieland am 10.06.2010 ab 19 Uhr in
einem interessanten Vortrag, zu dem alle Interessierten
herzlich eingeladen sind. Der Eintritt ist frei.


INFO



LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231/706-0
Fax: 05231/706-106
E-Mail: freilichtmuseum-detmold at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 9 11:24:38 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 Jun 2010 11:24:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Spannende Zeitreise in die Erdgeschichte,
Ahlen, 13.06.2010
Message-ID: 4C0F79F6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Silke Eilers"
Datum: 08.06.2010, 11:57


AKTUELL

Spannende Zeitreise in die Erdgeschichte im Heimatmuseum Ahlen

Am Sonntag, den 13. Juni um 14.30 Uhr zeigt der geologisch
versierte Bauingenieur Ludger Bach seine unterhaltsame
Präsentation "Vom Meer zum See". Diese Zeitreise für jung und
alt in die Vergangenheit unserer Erde veranschaulicht zum Teil
mit bewegten Bildern einen Zeitraum von vielen Millionen
Jahren. Ein Großteil der Bilder entstand in der näheren
Umgebung.

Die Aufnahmen erzählen zum Beispiel von der technischen
Entwicklung bei der Gewinnung des Steines für die Herstellung
von Zement oder von vergangenem Leben im mittlerweile
versteinerten Meer in Form von Ammoniten.

Ludger Bach verdeutlicht, dass sich in unserem Umfeld nicht nur
die bekannten Bodenschätze aus dem Reich der Mineralien, wie
Strontianit oder der goldene Pyrit (Katzengold) verbergen,
sondern auch einzigartige Fossilien. Erstaunliche Fundstücke
schlummerten Ewigkeiten eingebacken im harten Stein, ehe sie
unter anderem auch aus dem Steinbruch von Bosenberg freigelegt
und geborgen werden konnten. Das Werk in Vorhelm hat vor
einigen Jahren die Produktion eingestellt und die alte
Steinkuhle wieder der Natur überlassen. Diese erobert sich den
Steinbruch Stück für Stück wieder zurück. Die landschaftliche
und jahreszeitliche Entwicklung wurde über diesen noch relativ
begrenzten Zeitraum bis heute bildhaft festgehalten. Die
Aufnahmen erzählen von dem allmählichen Übergang zum
Naturreservat.

Weiterhin werden im Rahmen der Präsentation außergewöhnliche
Funde der Region vorgestellt, die man hier normalerweise nicht
erwarten würde und die auch nur ganz kurze Zeit eine
sensationelle Fundsituation darstellten. Wer weiß zum Beispiel,
dass nicht weit von Ahlen vorübergehend Bernstein zu entdecken
war?

Im Bild festgehalten hat Ludger Bach auch, wie die
internationale Kunst zeitweilig einen ehemaligen Steinbruch
eroberte. Dazu bemerkt er: "Unsere Steine unterhalb der
Mutterbodenschicht haben also nicht nur die Industrie und die
wirtschaftliche Entwicklung der Region vorangebracht, sondern
auch der Wissenschaft zu neuen Erkenntnissen verholfen und die
Kultur auf unterschiedlichste Weise bereichern können."


INFO

Weitere Informationen zu der etwa 45 Minuten dauernden,
kostenlosen Veranstaltung erteilt Stadthistorikerin
Dr. Silke Eilers unter 02382/59-290

Öffnungszeiten des Heimatmuseums Ahlen:
Mi. und Sa. 14:30 - 17:00 Uhr
Sonntag 11:00 - 16:00 Uhr
Wilhelmstraße 12
59227 Ahlen

Kontakt:
Dr. Silke Eilers
Stadt Ahlen
Westenmauer 10
59227 Ahlen
Tel.: 02382/59-290
E-Mail: eilerss at stadt.ahlen.de
URL: www.ahlen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 10 11:08:40 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Jun 2010 11:08:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Theaterfestival im LWL-Industriemuseum Henrichshuette,
Hattingen, 15.06.2010
Message-ID: 4C10C7B8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 09.06.2010, 12:59


AKTUELL

Theaterfestival im LWL-Industriemuseum Henrichshütte
Schüler präsentieren ihre Ergebnisse aus der Helden-Werkstatt

In den letzten Monaten haben sich Schüler der Gesamtschule
Hemer, der Schule Oberwiese Waltrop, der
Günther-Eckerland-Realschule Marl und der
Gustav-Heinemann-Hauptschule Schwelm in der
LWL-Helden-Werkstatt mit Fragen rund um das Thema Helden
beschäftigt: Was sind Helden? Wodurch zeichnen sie sich aus?
Wie können Heldentaten dargestellt werden? Von den Antworten
inspiriert haben die Schüler kleine Theaterstücke entwickelt,
inszeniert und einstudiert, die Heldenfiguren und Heldentaten
auf der Bühne zeigen. Ihre Ergebnisse präsentieren die
LWL-Partnerschulen auf dem Theaterfestival der
"Helden-Werkstatt", zu dem der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 15. Juni, von 10 Uhr bis 13
Uhr in sein Hattinger Industriemuseum einlädt.

Auf dem Programm stehen folgende Stücke:

Schule Oberwiese Waltrop: Eine ruhrige Heldentat

Die Fußballfans von Schalke 04 und BVB stehen sich
unversöhnlich gegenüber. Doch mit Körperpyramiden oder
Flugrollen heben die Akteure Hass und Ablehnung auf. So
entsteht der Wunsch, gemeinsam einen neuen Verein zu gründen:
die Spielvereinigung Ruhr.2010.

Günther-Eckerland-Realschule Marl: Claus Schenk Graf von
Stauffenberg

An einem Tag in den 1950er Jahren kommt Konstanze aus der
Schule mit der Aufgabe, einen Aufsatz über ihre Eltern zu
schreiben. Doch über ihren Vater weiß sie nur wenig. Auf ihre
Frage hin erzählt die Mutter, wie der Vater Claus Schenk Graf
von Stauffenberg vom Soldaten zum Widerstandskämpfer wurde.

Gesamtschule Hemer: Graslöwe

Mitten im Ozean liegt eine Insel, die auf keiner Karte
verzeichnet ist. Auf der Insel lebt der Graslöwe mit einer
grünen Mähne. Zusammen mit Freunden hat er eine wichtige
Aufgabe übernommen. Er sorgt dafür, dass die wunderschöne Natur
auf der Insel unberührt bleibt.

Gustav-Heinemann-Hauptschule Schwelm: Sportfechten

Schüler der Sport-AG Fechten zeigen ihr Können und führen
kunstvolle Duelle auf.

Die "Helden-Werkstatt" ist das begleitende Schulprojekt mit
einer Kinder- und Jugendausstellung zur Schau "Helden. Von der
Sehnsucht nach dem Besonderen", die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in Zusammenarbeit mit der
Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 vom 12. März bis 31.Oktober
2010 in der Henrichshütte Hattingen zeigt. Das Theaterfestival
ist eine der zahlreichen Begleitveranstaltungen zu den beiden
Ausstellungen.

Der Eintritt ist frei!


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 10 11:31:07 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Jun 2010 11:31:07 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimat Dortmund, Ausgabe 1+2/2010
Message-ID: 4C10CCFB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 10.06.2010, 11:30


SERVICE: TOC

Heimat Dortmund
Stadtgeschichte in Bildern und Berichten
Zeitschrift des Historischen Vereins für Dortmund und die
Grafschaft Mark e.V. in Verbindung mit dem Stadtarchiv Dortmund
Ausgabe 1+2 / 2010
ISSN: 0932-9757

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=87


Seiten in Auswahl (AS)


S. 8-13
Ellerbrock, Karl-Peter
Strukturwandel und mentaler Wandel im 19. Jahrhundert

S. 14-21
Lauschke, Karl
Der Wandel der Arbeit im Ruhrgebiet

S. 22-26
Wassmuth, Jürgen
Stahlarbeiter

S. 27-34
Farrenkopf, Michael
Aufkommen und Bewältigung der Bergbau-Strukturkrise
im Zeichen der Ruhrkohle AG

S. 35-37
Ellerbrock, Karl-Peter
mbp - ein Pionierunternehmen der IT-Branche

S. 39f.
Dreher, Burkhard
Strategiewechsel für Dortmund

S. 41-43
Günzel, Klaus
Von der Vision zur Realität

S. 44-46
Materna, Winfried
30 Jahre Materna - Die Story

S. 47-50
Wassmuth, Jürgen
Strukturwandel Ruhr aus der Sicht eines Fotokünstlers

S. 51-55
Voßschulte, Alfred
Von Westfalen in die Welt

S. 56-58
Rüschenbeck, Gerhard
Strukturwandel im Einzelhandel

S. 59-64
Plesser, Theo
Arbeitsforschung und Strukturwandel

S. 65-67
Adamski, Jens
Die Sozialforschungsstelle Dortmund und ihr Beitrag
zum Strukturwandel

S. 68f.
Heese, Alfred
Statt Kohle und Stahl - digital

S. 70-72
Weber, Eberhard
Der Arbeitsmarkt im Wandel

S. 73-77
Kift, Dagmar / Palm, Hanneliese
"Das Revier will leben"

S. 78-84
Ellerbrock, Karl-Peter
Kulturell initiierter Strukturwandel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 10 10:03:17 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Jun 2010 10:03:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Archaeologen entdecken Hellweg in Paderborn
Message-ID: 4C10B865.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.06.2010, 13:23


AKTUELL

LWL-Archäologen entdecken Hellweg in Paderborn

Etwa einen Meter unter dem Asphalt der Heiersstraße in der
Innenstadt von Paderborn haben Archäologen einen Teil des
mittelalterlichen Hellwegs entdeckt. Die Ausgräber vom
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) legten den wichtigsten
Fernweg von Westfalen auf einer Länge von zwei Metern frei.

"Anders als außerhalb der Paderborner Altstadt war die Straße
hier in der Innenstadt keine Schotterpiste, sondern bestand aus
einem sorgfältig gesetzten Steinpflaster. Deutlich erkennbar
sind darin Fahrrinnen und Funde von Hufeisen auf dem Pflaster
dazu zeigen, wie intensiv die Straße im Mittelalter und in der
frühen Neuzeit benutzt wurde", berichtet der Archäologe Dr.
Sven Spiong. Nun wollen die Ausgräber noch ältere
Pflasterschichten darunter freilegen, um die Ursprünge dieses
wichtigen Heer-, Pilger- und Handelsweges zu erforschen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 10 11:45:55 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Jun 2010 11:45:55 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Rheine - gestern heute morgen, 1/2010
Message-ID: 4C10D073.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 10.06.2010, 11:50


SERVICE: TOC

Rheine
gestern heute morgen
Zeitschrift für den Raum Rheine
1/2010
64. Ausgabe
ISSN: 1617-4852



Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=73


Seiten in Auswahl (AS)


S. 4f.
Greiwe, Franz
Ein Wort vorweg

S. 6-21
Greiwe, Franz
Ein Siedlungsgeschichtlicher Beitrag:
Das Dorf Mesum von 1500 bis 1790

S. 22-72
Rauß, Walter / Greiwe, Franz
Rückblick auf drei und mehr Jahrhunderte:
Häuser und Familien in Mesum

S. 73-76
Greiwe, Franz
Wie die Häuser ihre Nummern bekamen

S. 77-133
Meier, Ludger
Kunst an Schulgebäuden der Stadt Rheine

S. 134
Buchvorstellungen





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jun 14 09:20:10 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 14 Jun 2010 09:20:10 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen 2010,
Heft 3
Message-ID: 4C15F44A.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Christiane Liedtke"
Datum: 10.06.2010, 13:06


Zeitschriftenschau
Heimatpflege in Westfalen 2010, Heft 3


Zeitschriftenschau

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Archivpflege in Westfalen-Lippe. Hrsg.: Landschaftsverband
Westfalen-Lippe - LWL-Archivamt für Westfalen, hrsg. von Marcus Stumpf
und Wolfgang Bockhorst. LWL-Archivamt für Westfalen, Redaktion, 48133
Münster, Tel.: 0251/591-3890, E-Mail: lwl-archivamt at lwl.org
72/2010. M. Stumpf: Das Historische Archiv der Stadt Köln ein Jahr
danach - eine Zwischenbilanz. C. Esselmann ; H.-J. Höötmann: Umsetzung
der Landesinitiative Substanzerhalt in Westfalen-Lippe. H. Eder: Bericht
über die Durchführung einer Schadensanalyse im Staatsarchiv Hamburg. H.
Kleifeld: Digitalisierung als Teil der klassischen Bestandserhaltung.
Möglichkeiten der Digitalisierung, Mikroverfilmung und
Massenkonservierung im Workflow. N. Bruns ; H.-J. Höötmann: Archivierung
regionaler Quellen der Allgemeinen Ortskrankenkasse(n) in
Westfalen-Lippe. H.-J. Höötmann: Regionale Archivführer: Auslaufmodell
oder zeitgemäßes Archivmarketing?


Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und
Technikgeschichte. Hrsg.: LVR-Industriemuseum / Landschaftsverband
Rheinland und LWL-Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
Klartext Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel.
0201/86206-0, E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
1/2010. C. Spänhoff: Helden - von der Sehnsucht nach dem Besonderen.


Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster,
Tel.: 0251/41320. 2/2010. Bad Driburg: Auf den Spuren Hölderlins. Bernd
und Hilla Becher: "Bergwerke und Hütten" - Ausstellung im Quadrat
Bottrop. Henrichshütte Hattingen: Zeit für Helden - Von der Sehnsucht
nach dem Besonderen. Westfälischer Städteatlas: Wie Orte wachsen. Karl
Justus Gruner: Ein Aufklärer mit Ambitionen. Der Reiseroman sorgte 1801
für Aufregung. Alltagskultur: Hallenberger Osternacht. Thema: Von
Rittern und Burgen. Intrige, Mord und Niedergang: Mittelalterausstellung
"AufRuhr 1225" im LWL-Museum für Archäologie. U. a.: "Castrum Ysenberg"
als Modell. Falkenburg Berlebeck. Sparrenburg Bielefeld. Schloss
Cappenberg. Schloss Horst. Über der Ruhr: Der Hüter des Isenbergs.
Burgen-Rundfahrt an Ruhr und Ennepe.


2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur
"Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.:
Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
514/2010. K.-J. Freiherr von Ketteler (?): Pandurenspuren.
515/2010. R. Weinstrauch: Quelle lebendigen Wassers. Der neue Brunnen
am Brünneken im Marienwallfahrtsort Verne und der Lebensabend des Verner
Pfarrers Anton Brockmann (1809 - 1882) in Geseke. F. Erpelding: Eine
kleine Glocke kehrt zurück.
516/2010. R. Weinstrauch: Quelle lebendigen Wassers. Der neue Brunnen
am Brünneken im Marienwallfahrtsort Verne und der Lebensabend des Verner
Pfarrers Anton Brockmann (1809 - 1882). (1. Fortsetzung und Schluss). E.
Richter: Das Stadtarchiv im Jahr 2009. K.-J. Freiherr von Ketteler (?):
Zechen auf Kosten der Stadt.


Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in
Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065
Hamm.
5/2010. H. Thomas: Kehrt Graf Adolf als Denkmal nach Hamm zurück? Der
"Förderverein Burg Mark Hamm" greift die Idee auf, wieder eine Statue
des Stadtgründers neu zu gestalten. U. Kunz: Bayerischer "Zwiebelturm"
zierte einst die Kirche von Wambeln. Im Jahr 1926 wurde die alte
Christkönig-Kirche eingeweiht.
7/2010. H. Thomas: So war das Kriegsende 1945 in Hamm. Bockum-Hövel
wurde kampflos übergeben, der Hammer Westen von den Amerikanern zuletzt
eingenommen. H. Platte: Der Ursprung des Hofes lag im 11. Jahrhundert.
Der traditionsreiche Hof Schulze Höing in Unna ist heute Gutshof und
Hotel zugleich. I. Buchhorn: Geistliche "Streit- und Rauffhändel" in den
Mauern Hamms. Im 17. Jahrhundert gab es harte Auseinandersetzungen
zwischen den Konfessionen (Schluss).
8/2010. A. v. Scheven: Lübecks Rathaustreppe steht im Heessener
Schlosshof. Fragen auf der Schlossbaustelle Drebkau gaben Erkenntnisse
zum Schloss-Umbau der Familie v. Boeselager bei Hamm im Jahr 1905. H.
Schulze Höing: Der Ursprung des Hofes lag im 11. Jahrhundert. Der
traditionsreiche Hof Schulze Höing in Unna ist heute Gutshof und Hotel
zugleich (Schluss). * Schreckenstage hinter Bunkerwänden. Eine
Zeitzeugin aus Hamm berichtet von der letzten Kriegswoche Ostern 1945 im
Luftschutzbunker am Vorheider Weg.


Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557
Lippstadt.
7/2010. K. Luig: Suderlage (Bad Waldliesborn) auf einer Karte von 1841.

8/2010. J. Hillebrand: Das Himmelreich bei Lippstadt. Aus der
Geschichte der alten Lippstädter Kaufmannsfamilie Kleine. H. Platte:
Vinzenzkolleg Lippstadt.
9/2010. W. Mues: Straßen mit königlichem Namen. Zur Geschichte der
König-Heinrich-Straße in Erwitte. W. Mues: Die König-Heinrich-Straße
in Bökenförde.


Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest
und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494
Soest, Tel.: 02921/6880.
433/2010. B. Zumbrock: Von goldenen Münzen umgeben. Der Rosenkranzaltar
in der Probsteikirche St. Walburga zu Werl verherrlicht Maria als
Mittlerin zu Gott. H. Multhaupt: Schloss Brake: Heimat der
Weserrenaissance. Ein Gang durch die Lippische Herrschergeschichte. P.
Gabriel: Zu Gast beim Abt mit kalter Küche und Wein. Die Schnadjagd der
Prämonstratenserabtei Cappenberg war einst ein gesellschaftliches
Ereignis.
434/2010. H. Beller: Joseph von Bellin: Erbsälzer und großzügiger
Stifter. Der in Werl geborene Adelige schuf die Basis für moderne
Erhziehungshilfe. H. Multhaupt: "Wonnig ist's in Frühlingstagen ...".
Das Friedensepos "Dreizehnlinden" des westfälischen Dichters Friedrich
Wilhelm Weber wurde einst zum Bestseller. W. Gernert: Kreuzwege und
Kreuztrachten in Westfalen. Volksfrömmigkeit und Kunstdarstellungen für
Frieden und Versöhnung.
435/2010. J. Kelberg: Vorkämpfer der Reformation. Der Kaplan von St.
Pauli führte die neuen Luther-Lieder ein. H. Beller: Sein Vorbild war
Albrecht Dürer. Der Soester Künstler Heinrich Aldegrever schuf über 300
Werke. H. Platte: Der Ursprung des Hofes lag im 11. Jahrhundert. Der
traditionsreiche Hof Schulze Höing in Unna ist heute Gutshof und Hotel
zugleich. I. Maaß-Steinhoff: Wertvolle Art-Déco-Möbel wieder am
angestammten Platz. Ein Werkstattbericht zu den heimgekehrten
Bruno-Paul-Möbeln.
436/2010. H. Platte: Der Nibelungen Tod in Soest. Die Thesen des Autors
Heinz Ritter-Schaumburg bedürfen noch weiterer Untersuchungen. H.
Schulze Höing: Der Ursprung des Hofes lag im 11. Jahrhundert. Der
traditionsreiche Hof Schulze Höing in Unna ist heute Gutshof und Hotel
zugleich (Schluss). H. Traeger: Von den Äbtissinnen im Kloster von
Welver existiert nur ein Ölgemälde. Odilia Lucia von Closter leitete im
18. Jahrhundert das ehemalige Zisterzienserinnenkloster.


Heimatpflege im Kreis Soest. Hrsg.: Kreisheimatpfleger Peter Sukkau,
Goldschmiedeweg 21, 59494 Soest, Tel. 02921 60376, E-Mail:
Peter.Sukkau at t-online.de
* Ein neues Heimathaus in Oestinghausen. M. Flöer: Die Ortsnamen des
Kreises Soest. Vortrag zum neuen Buch des Mitautors Dr. Michael Flöer
auf der Arbeitstagung der Heimatvereine und der Ortsheimatpfleger am 13.
November 2009 in Bad Westernkotten. H. Fröhlich: Der Warsteiner
Möhnetal-Geschichtsweg.


3. Kurkölnisches Sauerland

Jahresheft des Heimat- und Verkehrsvereins e.V. Grevenbrück. Hrsg.:
Heimat- und Verkehrsverein Grevenbrück e.V., Windthorststraße 14, 57368
Lennestadt.
29/2010. M. Flosbach: Kriegs- und Nachkriegszeit auf Hengstebeck. E.
Stens: Eine bedeutende Ordensfrau aus der Grevenbrücker Pfarrgemeinde.
F.-J. Kleine: Bürgermeister in der Vorkriegszeit: Josef Kleine. H.
Kümhof: Von Krasivoe in Kasachstan nach Grevenbrück. H. Schmidt: Wir
machen uns're Kirche jung. W. F. Cordes: Bodenfunde von der Burg Gevore
gewähren Einblick in die ritterliche Kultur des 12./13. Jahrhunderts. P.
Lanser: Die Bewohner der "Peperburg" waren keine Vegetarier. Was uns die
Tierknochenfunde aus der Burgruine bei Grevenbrück verraten. F.-J.
Schütte: Akten aus der preußischen Schultheißenzeit. F.-J. Schütte:
Gefährdete Nutztierrasse in Grevenbrück zu Hause. M. Kuhr:
Naturbeobachtungen. M. Willer: "Wie die Musik auf das Land kam". S.
Falk: Musik im Museum. W. Stupperich: Werksaustellung im Museum. Die
Schatten des Krieges. Kriegserfahrungen der Menschen in den Lennestädter
Dörfern 1939 - 1945. W. Stupperich: Museum der Stadt Lennestadt. Die
"Exponate des Monats" im Jahre 2009. W. Stupperich: Heimatchronik
Grevenbrück 2009. E. Stens: Veranstaltungen und Aktivitäten des Heimat-
und Verkehrsvereins Grevenbrück e. V. im Jahre 2009.


Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65,
59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
1/2010. H. Braukmann: Hypothesen zum Verlauf römerzeitlicher Wege aus
dem Bergbaurevier des Briloner Raums in den Lippe-Hellweg-Raum. W.
Neuhaus: Der Jungdeutsche Orden als Kern der völkischen Bewegung im Raum
Arnsberg in den Anfangsjahren der Weimarer Republik. K. J. Schulte:
Hermann Springborn - ein Maler aus Oeventrop. T. Bönemann: Erste Sitzung
des Sauerländer Heimatbundes in Balve und Bühnenentwurf von Franz
Buschmeyer, 1922. F. Schrewe: Der Scharfenberger Heimatdichter Dr. Franz
Rinsche. G. Jürgens: Ein zweifaches Jubiläum an der Dorfstraße in
Wennemen. Eine familien- und sozialgeschichtliche Studie - 100 Jahre
Schmiede Jürgens - 100 Jahre Wohnhaus Jürgens. T. Lüdeke: Geschichte zum
Anfassen und Ausprobieren. Geschichte wird im Museum wieder lebendig -
Ein Erfahrungsbericht. J. Rath: Der Beginn des Männerchorgesangs im 19.
Jahrhundert am Beispiel der Liedertafel Meschede.


Südsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe
e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Westfälische Straße 75, 57462
Olpe, Tel.: 02761/81-542, Internet: www.kreisheimatbund-olpe.de
1/2010. R. Kirsch-Stracke: Zum Umgang mit Altbauten: weiternutzen,
umnutzen oder abreißen? W. Ohly: Der Olper Bahnhof muss erhalten
bleiben. Die Bedeutung des Bahnhofs für die Stadt Olpe. R.
Kirsch-Stracke ; S. Falk: Landschaft Lesen Lernen. Ein Netzwerk für
Kulturlandschaftsführerinnen und Kulturlandschaftsführer in
Südwestfalen. A. Zembala: Heider Kreuzweg von Ilona Weber.
Ausstellungseröffnung am 15. November 2009. O. Höffer: Funde und
Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen (Teil
21). M. Wolf: Gab es in Attendorn eine Burg? W. Scherer: Zur
nationalsozialistischen Struktur des Kreises Olpe (Teil 8,2).
Kreisbauernschaft und Ortsbauernschaften 1933 - 1945 - Nach Akten des
Stadtarchivs Olpe -. N. Bruns ; H.-J. Höötmann: Krankenversicherung im
Kreis Olpe vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik. Archivierung des
Schriftgutes der AOK Olpe und ihrer Vorgängereinrichtungen im
Stadtarchiv Olpe. R. Wilms ; G. Wulf: 100 Jahre Herz-Jesu-Kirche in
Albaum. H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. Oktober 2009 bis 31. Dezember
2009.


4. Märkisches Sauerland

Märkisches Jahrbuch für Geschichte. Bd. 104 (2004). Red.: Verein für
Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark, Märkisches Museum,
Husemannstraße 12, 58452 Witten, Tel.: 02302/5812552.
S. Pätzold: Burgen bei Levold. Zu den Erwähnungen mittelalterlicher
Befestigungsanlagen in der Chronik der Grafen von der Mark des Levold
von Northof (1357/58) (7). S. Pätzold: Siegel und Stadtansichten. Die
ältesten Bildquellen der Bochumer Stadtgeschichte aus
Historikerperspektive (45). R. J. Hachmann: Überlegungen zur früheren
Iserlohner Stadtgeschichte (72). G. E. Sollbach: Der ehemalige
Adelssitz Haus Busch in Hagen-Helfe (110). D. Scholz: Lutheraner und
Reformierte. Zur Ausbreitung der Reformation im "Kirchspiel" Castrop
(124). I. Buchhorn: Reformierte Kirchenzucht in der Stadt Hamm im 17.
Jahrhundert (145). M. Perrefort: Vom Totenacker zum öffentlichen
"Lustplatz" - Die Verlegung der Friedhöfe in Hamm seit 1800 (165). N.
Hennig: "Blitzmodern" und "liebenswürdig-kleinstädtisch". Bochums
Darstellung in der Reiseliteratur (199). I. Telsemeyer: Die Fahne der
Central-Locomotiven-Werkstatt Witten (213). U. Olschewski: Katholische
Pfarrseelsorge und Frömmigkeit im 19. Jahrhundert in der ehemaligen
Grafschaft Mark und in Dortmund (243). W. Fisse: Annen im Ersten
Weltkrieg 1914 - 1918 (294). P. Derks: Flurnamen und Rechtssprache. Ein
Widerwort anläßlich eines Volmarsteiner Grenzgangs aus dem 16.
Jahrhundert (346). K. A. Höller: Ein Wort zum Widerwort (398). G. E.
Sollbach: Boele im Mittelalter (401).


Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis
und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt
und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.:
02373/17300.
258/2010. A. Fricke: Ein wiedergefundener Karton erzählt
Heimatgeschichte. Lendringser "Heimatstube" wies einen Schatz an
Erinnerungen auf. H. Multhaupt: Schloss Brake: Heimat der
Weserrenaissance. Ein Gang durch die Lippische Herrschergeschichte. P.
Gabriel: Zu Gast beim Abt mit kalter Küche und Wein. Die Schnadjagd der
Prämonstratenserabtei Cappenberg war einst ein gesellschaftliches
Ereignis.
259/2010. A. Fricke: Ein wiedergefundener Karton erzählt
Heimatgeschichte. Die 1975 aufgelöste Lendringser "Heimatstube" wies
einen Schatz an Erinnerungen auf (Schluss). H. Multhaupt: "Wonnig ist's
in Frühlingstagen ...". Das Friedensepos "Dreizehnlinden" des
westfälischen Dichters Friedrich Wilhelm Weber wurde einst zum
Bestseller. W. Gernert: Kreuzwege und Kreuztrachten in Westfalen.
Volksfrömmigkeit und Kunstdarstellungen für Frieden und Versöhnung.
260/2010. W. Bergfeld: Wie die Sauerländer Salz gesotten haben. Schon
im 17. Jahrhundert wurden auf Märkischem Gebiet Salzquellen erschlossen
und Salinen errichtet. H. Platte: Der Ursprung des Hofes lag im 11.
Jahrhundert. Der traditionsreiche Hof Schulze Höing in Unna ist heute
Gutshof und Hotel zugleich. H. D. Schulz: Schwerer Kampf im Sauerland um
das "richtige" Gesangbuch. Trotz Befehlen und Verordnungen wollten die
Gläubigen vielfach nicht auf die alten Gebete und Lieder verzichten.
261/2010. W. Bergfeld: Werdohl: Kleine Stadt zwischen Lenne und Verse.
Aus dem Kirchdorf wurde ein markanter Industriestandort. H. Platte: Der
Ursprung des Hofes lag im 11. Jahrhundert. Der traditionsreiche Hof
Schulze Höing in Unna ist heute Gutshof und Hotel zugleich (Schluss). P.
Reding: "Guten Tag" heißt in Ickern heute noch "Kalimera". Die "Agora"
der griechischen Gemeinde in Castrop-Rauxel. H. Polenz: Tag für Tag
aufnotiert. Aus dem Tagebuch des Bauern Bimberg in Drüpplingsen in der
Zeit von 1814 bis 1823. H. D. Schulz: Mit Jauche wurde der Draht
gehärtet. Johannes Gerdes brachte um 1600 seine "Erfindung" nach
Altena.


Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge
zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V.,
Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de
4/2010. W. Bleicher: Über 100 Jahre Fleischerei Knipp in Iserlohn -
Zwischen Tradition und Fortschritt. W. Bleicher: Robert Ittermann in
Iserlohn zurück. U. Wiedemeyer: Die Iserlohner Stadthirten (um 1820).
5/2010. W. Bleicher: Aus dem RAD-Album der Margarete Westhoff. C.
Rasche: Erinnerungen eines Hohenlimburgers an seine französische
Kriegsgefangenschaft. * Hohenlimburger Szenen. Stifsapotheke.


Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger-
und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675
Hemer, Tel.: 02372/2349.
1/2010. A. Fricke: Bericht über den derzeitigen Stand meiner
Erarbeitungen zum Thema "Eisenkies" bzw. "Schwalbe I" im Hönnetal, zu
den Lagern unterschiedlichen Typs und insbesondere zum "Kommando West" =
"Kommando X" = (ab 1.2.1945) "Strafgefangenenlager Lendringsen". V.
Haller: Die Erzlagerstätten der postvariscischen Mineralisation im Raum
Deilinghofen und ihre montangeschichtliche Bedeutung (Teil 1 von 2). F.
Woeste (?): Der zwiefältige Segen. E. Voß: Kleine Heimatchronik. 4.
Quartal 2009.


5. Minden-Ravensberg

Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins. 79. Jg. 2007. Im Auftrag
des Mindener Geschichtsvereins herausgegeben von Monika M. Schulte.
Mindener Geschichtsverein, Tonhallenstraße 7, 32423 Minden.
Fritz W. Franzmeyer: Die Zeitschrift "Porta-Westphalica" und ihr
Redakteur David Julius Heilbronn (1799 - 1870) (7). H.-H. Hirschberg ;
G. Hirschberg-Köhler: Als Offizier in Minden am Ende der Festungszeit.
Major Justus Scheibert, der letzte "Ingenieur vom Platze" (57). G. J.
Pfeifer: "Da verstund Martinus, von ihm sollte dem Armen Hilfe kommen".
Der heilige Martin von Tours in Legende, Bräuchen und in Bildwerken an
St. Martini zu Minden (73). M. Stenzel: Vom zünftigen Handwerk zum
industriellen Großbetrieb. Das Färbergewerbe in Minden seit der Mitte
des 18. Jahrhunderts (93). M. Hiller: Apotheken und Obrigkeit. Die
Löwenapotheke am Markt in Minden (119). U. Gräler: Die ehemalige
Möbelfabrik H. Ronicke Söhne, vor 150 Jahren gegründet. Erinnerung an
einen bedeutsamen Teil Mindener Wirtschaftsgeschichte (137). F. W.
Franzmeyer: Das Friedhofswesen der Kapellengemeinde Barkhausen unter dem
Einfluss der zweiten Stadtbefestigung und der Zugehörigkeit zu St.
Martini (161).


Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.:
Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Amtshausstraße 3, 32051
Herford, Tel.: 05221/131463 od. 05221/131477, E-Mail:
kreisheimatverein at kreis-herford.de
73/2010. C. Laue: Das Haus der Wäscherin. Minna Beu und die Markthalle:
Eine rätselhafte Geschichte aus dem Jahr 1915. M. Baldzuhn: Der Bischof
kostet eine halbe Mark. Kinderspäße im Mittelalter: Schüler der
Herforder Lateinschule wählen für einen Tag ihren Kinderbischof. C.
Laue: Kunstverständnis vor hundert Jahren. Als Malerfürsten wie
Liebermann, Slevogt und Modersohn ihre Werke in Herford ausstellten. M.
Guist: Wunschlos glücklich in Herford. Migrations-Geschichten: Norma
Erminda Brandt aus Uruguay/Verwurzelt im christlichen Glauben.


6. Münsterland

Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld. 34. Jg. (2009). Hrsg.:
Kreisheimatverein Coesfeld e.V., Arbeitskreis für Geschichte und
Archivwesen. Red.: Peter Ilisch, Christian Wermert. Verkauf: Christian
Wermert, Lise-Meitner-Weg 21, 48653 Coesfeld, E-Mail:
christian at wermert.de, info at kreisheimatverein-coesfeld,de, Internet:
www.kreisheimatverein-coesfeld.de
P. Ilisch: Eine untergegangene Burg im Kirchspiel Olfen (1). P. Ilisch:
Beiträge zur Geschichte Dülmens im Mittelalter (7). B. Westphal: Zur
Jurisdiktion im Alten Reich - Ein mehr als 100-jähriger Erbstreit um
Lehen und Grundstück in Langenhorst, Billerbeck-Beerlage (17). L.
Volmer: Bautätigkeit im Dorf Nordkirchen, in Ascheberg und Südkirchen
zur Zeit von Graf Ferdinand von Plettenberg (1712 - 1737) (65). F.-J.
Schulte-Althoff: Herberns Weg vom Kirchspiel zur Amtsgemeinde (99). L.
Pago: Promemoria zur Besetzung der katholischen Schullehrerstellen im
Fürstentum Münster vom 30. Mai 1845 - Bischof Caspar Max' Kampf um
seine wohlerworbenen Rechte (123). M. Kertelge: [...] die Judenfrage
müsste mit Gewalt gelöst werden [...] - Die Ereignisse der
Reichspogromnacht in Lüdinghausen am 8. und 9. November 1938 (143). L.
Trautmann: Ein barockes Ziborium im Kirchenschatz von Olfen - Das
einzige bekannte Werk des Goldschmieds Johann Ludger Jochmaring aus
Münster (163). E. Freise: Als das Münsterland fromm wurde - Zum Tode
Liudgers 809 (185). E. Stephan: Chronik des Kreises Coesfeld 2009 (209).



Freckenhorst. Heft 20/2010. Schriftenreihe des Freckenhorster
Heimatvereins. Freckenhorster Heimatverein e.V., Flintrup 13, 48231
Warendorf.
K. Gruhn: Das größte Geläut Westfalens erklingt in Freckenhorst. Eine
kleine Geschichte der Freckenhorster Glocken (4). G. Habenicht:
Stiftskirche: Alte Antworten - neue Fragen (17). W. Schüller: Zu den
Anfängen des Klosters Freckenhorst (23). H. Schmidt: Beziehungen
zwischen den Stiften Freckenhorst und Hoch-Elten (37). F. Kaspar: Zur
weltlichen Grundlage eines hochadeligen Damenstiftes. Aufgabe, Funktion
und Amtssitz des Stiftsamtmanns von Freckenhorst (41). A. Eimers:
Vorbild Rubens - Die Anbetung der Könige in der Stiftskammer
Freckenhorst (54). K. Gruhn: Fast vergessen: Die Krippe der Warendorfer
Franziskaner in Freckenhost (57). N. Neuhaus: Alte Bücher -
Bücherschätze. Zur Erfassung und Begutachtung der ehemaligen
Stifts- und Dechaneibibliothek Freckenhorst in der Universitäts- und
Landesbibliothek Münster (61). E. Dammann: Die Bücker-Kreuzwege in
Freckenhost, Würzburg und Telgte. Bückers bedeutungsvoller Stilwechsel
in drei Kreuzwegen in der Zeit der nachkonziliaren Neuorientierung (67).
I. Klosterkamp: Ut use Schooltied (75). I. Klosterkamp: Kirke un
Religion (80). F. J. Risse: Freckenhorster Schwestern Unserer Lieben
Frau in den USA. Aus Freckenhorst in die Welt (IV): Theresia Keßmann und
Maria Rickmann (82). W. Richter: Aus der Arbeit des Freckenhorster
Heimatvereins (86).


Jahresgeschichtsheft 2010. Hrsg.: Heimatverein Gemeinde Nordkirchen,
Arbeitskreis Heimat- und Familiengeschichtsforschung, Kirchstraße 3,
59394 Nordkirchen, Tel: 02596/938665.
H. Kersting: Persönlichkeiten unserer Gemeinde. Josef Meinke (9). *
Nordkirchen in der Zeit des Nationalsozialismus 1933 - 1934 (13). H.
Kersting ; Karl Schäper: Handwerkerumzug im Sommer 1947 in Nordkirchen
(21). L. Hanke: Rekordtraber aus dem Stall Lohmann Capelle. Iltis: Glanz
und Tragik (27). E. Kussel: Prüfung bestanden. Aus dem Familienalbum von
Elfriede Kussel (34). B. Steinkuhl: Gedicht über den Landwirtschaftshof
und über die Gaststätte Meinke, Oberstraße 13 in Südkirchen (39). H.
Kersting: Die Geschichte der Schrift (42). G. Erling-Fischer:
Erinnerungen an Franz und Engelbert Morsbach. Geschrieben am 29. März
1980 von Grete Erling-Fischer (Urenkelin von Engelbert Morsbach) (52).
H. Kersting: Heimatverein sucht alte Klassenfotos (61). L. Kersting:
Dönkes, Vertellkes und Anekdötkes ut Old-Nordkirchen (69). H.
Schlutius: Der romantische Park der Esterhazys. Die Geschichte des
Schlossparks von Nordkirchen. Teil II. (70). * Die Sage vom Rentmeister
Schenkewald (83). * Wegekreuze, Bildstöcke und Mahnmale (85). * Was war
vor 10, 20, 30 Jahren? (88).


Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein
für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße
76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/2411-012.
1/2010. W. Essing/M. Essing: Beiträge zur Chronik des Hofes und der
Familie Essing in Barlo. Teil I: von den Anfängen bis ca. 1600. U.
Rüter: Kulturkampf in der heißen Phase zwischen 1873 und 1880. B.
Stücker: "Weben wir hurtig Haustuch und Linnen ...".
Unternehmenskultur in der münsterländischen Textilindustrie. G. Baumann
u. a.: ... und ein Huhn als Geschenk zur Erstkommunion. Aus der
Geschichte der Pfarrgemeinde St. Georg zwischen dem 22. März 1945 und
Weihnachten 1950. A. Hoven: "Entdeckungen". Ein Spaziergang in die alte
Zeit. U. Freyer: Christel van Lith: Das Wesentliche. F. Ostwald:
Blütenpflanzen im Stadtbereich Bocholt. Eine Bestandsaufnahme. 9.
Teil. J. Telaar: Krieg un Frieden. W. Tembrink: Chronik des Bocholter
Raumes. 1. Oktober 2008 bis 30. April 2009.


Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises Borken.
Red.: Walter Schwane, Ahnenkamp 21 a, 46325 Borken, Tel.: 02861/1798.
E-Mail: familieschwane at versanet.de
210/2010. A. Hertleif/A. Böing: Jungen machen beim Plattdeutschen
Lesewettbewerb das Rennen. S. Düpmann: Heimatpflege in weiblicher Hand.
Anholter wählen Marianne Meyer zur Vorsitzenden. * Heike Wilde führt
Heimatverein Borken e. V. * Heimatverein Heek-Nienborg. Franzbach führt
den Heimatverein. * Heimatvereine das gute Gewissen und dem Gemeinwohl
verpflichtet. * Blick in das Veranstaltungsprogramm 2010. *
Anspruchsvolles Programm des Heimatvereins Epe e. V. M. Elfering:
Goldene Gemeindeplakette für Hermann Lütke-Wissing. H.-H. Konert:
Außenanstrich am Heimathaus Heiden. H. Gehling: Nijöarkes und
Neuigkeiten im Heimathaus Grave in Gemen. * Nij-jaor-afwinnen im
Heimathaus Marbeck. S. Lüttich-Gür: In Legden ist Plattdüütsk lebendig.
* Familienforscher trafen sich im Raesfelder Heimatmuseum. K. Fischborn:
Sagenhafte Orte: Rätsel um einen Schimmel in Werth. G. Eggert:
Mundartveranstaltung im Museum am Schloss. S. Hecker: Sagenhafter Ort in
Rhede: Haus Kretier und der "Blutregen". H. Gehling: Heimatverein Gemen
beschenkt Kindergärten in Gemen und notleidende Kinder in Haiti.


Mitteilungen 2010. Heimatverein Coesfeld. Hrsg.: Heimatverein Coesfeld
e.V., Schützenring 38, 48653 Coesfeld.
J. Vennes: Bericht des Vorsitzenden (2). F. Roesmann: Ode an die Heimat
(15). E. Dickhoff: Zum zweiten Mal ein Coesfelder Oberbürgermeister der
Stadt Köln (16). E. Dickhoff: Dr. rer. pol. Josef Roters - Ein Opfer der
nationalsozialistischen Gewaltherrschaft (19). E. Dickhoff: Wo blieben
die Glocken des Klosters Varlar? (39). E. Bräutigam: Eine historische
Begegnung - Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen trifft den
französischen König Ludwig XIV (41). E. Bräutigam: Sie boten
"Bommenberend" die Stirn - Bernard Johan Prott und Karl Rabenhaupt
kämpften auf niederländischer Seite gegen Münsters Fürstbischof
Christoph Bernhard von Galen (48). J. Vennes: Schulen früher und heute
(56). N. Damberg: Kehren oder Schruppen? Straßenreinigung einst und
jetzt (62). E. Dickhoff: Alte Häuser in Coesfeld (69). *
Veranstaltungsprogramm 2010 (73). * Gruß aus Coesfeld - alte
Ansichtskarten (75).


Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage
der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
3/2010. M. Rech: Aus einem Munitionsdepot entstand ein ganzes Dorf.
Blick auf die einzigartige Geschichte der Ortschaft Reckenfeld.
4/2010. H. Dietz: Schicksalhafte Begegnung in Münster. Bert Brecht,
Marianne Zoff und Theo Lingen.


Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred
Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten, Internet:
www.heimatbund-emsdetten.de, E-Mail: info at heimatbund-emsdetten.de
99/2010. U. Tapper: Wannenmachermuseum als "Ausbildungsort".
Korbmacherinnen aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich in
Emsdetten. L. Beckjunker: Das Jahr 2009 im Nachhinein. Heimatbund
Emsdetten blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. B. Wessling: 50
Jahre Kardinal-von-Galen-Schule. Auf Vorschlag von Pfarrer Barthel bekam
die Schule ihren Namen.


Torhaus aktuell.Vierteljahreszeitschrift des Stadtheimatbund Münster e.
V. und seiner 35 Mitgliedsvereine mit Veranstaltungsterminen und
Berichten. Hrsg.: Stadtheimatbund Münster e. V., Neutor 2, 48143 Münster
unter Mitarbeit v. Ruth Betz u. a.. Tel.: 0251/98113978, Fax:
0251/98113678, Email: info at stadtheimatbund-muenster.de
2/2010. R. Betz: Paula Wilken, der ?Grande Dame' des Niederdeutschen
zum 100. Geburtstag -. R. Betz: 135 Jahre Abendgesellschaft Zoologischer
Garten e. V. - AZG - . Das Geburtstagsgeschenk.


7. Paderborner und Corveyer Land

Eggegebirgsbote. Mitteilungsblätter des Eggegebirgsvereins e.V., Hrsg.
u. Verlag: Eggegebirgsverein e.V., Auf dem Krähenhügel 7, 33014 Bad
Driburg, Tel.: 05253/931176, E-Mail: info at eggegebirgsverein.de
264/2010. K. Gehle: Pfarrer Anholt (1833 - 1906).


Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad
Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.
63/2010. U. Fröhlich ; J. Hanewinkel: Arbeitskreis
"Verkehrsgeschichte" gegründet und Nachträge zur Eisenbahn- und
Straßenbahnhistorie. W. Hagemann: Türkenfrucht in Bad Lippspringe. A.
Winkler: Gut Kleehof. "Auf Gott vertrau - Arbeite fleißig - Leb genau".


Steinheimer Kalender 2010. Heimatverein Steinheim. Red.: Johannes
Waldhoff, Frankenstraße 12, 32839 Steinheim. Internet:
www.heimatverein.32839steinheim.de
H. Gellhaus: Kurzgefaßte Stadtchronik Steinheim 2008 (Kernstadt) (26).
T. Eikelmeier: Der Heimatverein Steinheim 2009. Jubiläumsfahrt nach Bad
Kleinkirchheim in Kärnten (40). J. Waldhoff: Portale und Haustüren in
Steinheim (51). J. Waldhoff: Steinheimer Straßen und ihre Namen (3)
(57). * Verspätete Geburtstagserinnerungen von Heribert Wiedemeier im
September 2009. Für Otto Dassel, Karl Neuhaus und Walter Schröder (63).
C. Windmann: Die letzten Kriegstage im März 1945 in Vinsebeck. Ich
erinnere mich (75). J. Waldhoff: Die Astor-Emmerichsche
Millionenerbschaft von 1929/1930 (83). J. Waldhoff: Stadtmusikanten,
Kirchen- und Militärmusik (89).


Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.:
Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren,
Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
145/2010. H.-D. Krus: 1150 Jahre Wehrden. Das Weserdorf feiert im Juni
seine Geschichte. M. Wittig: Wewer - Heimat für alle, die heute hier
wohnen. C. D. Hillebrand: Spurensuche: Bergbaurelikte im Grenzgebiet bei
Welda. A. Schwede: Eine Medaille zur Erinnerung an die Schlacht im
Teutoburger Wald. K. Hohmann: Der "Fall Zoo-Finke". Oder: Die
vergebliche Hoffnung auf einen Zoo in Paderborn (Teil 1). B. Meyer:
"Solide und vorsichtig". Frauen als Rendantinnen der früheren Spar- und
Darlehenskassenvereine. A. Knüttel: Krieg und Kriegsende in Paderborn.
Erinnerungen eines Ende des Krieges fast Zehnjährigen aus der "Heide".
K. Gehle: Der Chronist von Dringenberg: Pfarrer Heinrich Anholt (1833 -
1906). H. Multhaupt: Witwe Wollust probte den Aufstand. Ein Singekrieg
in der Kirche von Borgholz lähmte vor 200 Jahren einen ganzen Ort.


8. Ruhrgebiet

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung
Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff,
Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
2/2010. * Die Cherusker und ihr Fürst bis zu ihrem Untergang.


Thorpe Blättchen. Hrsg.: Eppendorfer Heimatverein e. V., Wolfgang
Schulz, Ruhrstr. 113, 44869 Bochum-Wattenscheid-Eppendorf, Tel.:
02327/75563, Internet: www.eppendorfer-heimatverein.de
1/2010. * Pfingstbräuche in Alt-Wattenscheid.



9. Siegerland-Wittgenstein

Heimatland. Siegener Zeitung.
06.03.2010. D. Jehmlich: Berufsleben und tradierte Frauenrolle. Zwei
Keppeler Stiftslehrerinnen: M. A. Gaillard und Ch. Flessing. * Siegen.
Verschlissen, veraltet, abgerissen. Virtueller Rundgang durch die
heimische Industriekultur.
13.03.2010. * Schumi der 30er Jahre. Ewig jung und ewig tragisch:
Rennfahrer Bernd Rosemeyer. E. Müller: Platt geschwadd. Goasemicher
Backesdaach. H. Stötzel: Siegen/Dillenburg. Prinzessin hinter
Klostermauern. Ihr Weg führte von Siegen über das Kloster Keppel nach
Diellenburg.
20.03.2010. * Siegen/Kreuztal. Wenn Walzen verreisen. Kreisbahn bringt
Siegerländer Spezialerzeugnis auf den Weg.
27.03.2010. * Stumm "gekurbelt". Filmreihe "Historisches Siegerland"
jetzt als Oster-Edition. P. Vitt: Siegen/Olpe. Palmsonntag leitet
Karwoche ein. Österliche und vorösterliche Bräuche und Symbole in der
Region (Teil 1).
03.04.2010. P. Vitt: Siegen Olpe. Von Ameisen und Osterhasen.
Österliche Bräuche und Symbole in der Region (Teil 3). Höhepunkt der
Fastenzeit. Österliche und vorösterliche Bräuche und Symbole (Teil 2).
Dem Ruf des Kuckucks gefolgt. Österliche Bräuche und Symbole in
Südwestfalen (Teil 4).
10.04.2010. * Grossenbach. Schnittstelle am Rothaarkamm. Kleines
Bergdorf an der Grenze zwischen Wittgenstein und Siegerland.
17.04.2010. * Mehr als nur ein Sturm im Wasserglas. Angedachte
Auflösung der Patenschaft schlug hohe Wogen. * Siegen. Durch
Wellenberge und -täler. Die Krönchenstadt und ihre Patenboote/Erster
Kontakt vor 50 Jahren.
24.04.2010. * Birkefehl. Einige dicke Brocken. Heimatbund
Siegerland-Wittgenstein hat intensives Jahr hinter und vor sich. Alcher
Urgestein Horst Heide zieht sich aus dem Vorstand zurück.
30.04.2010. * Wilnsdorf. Der Zoo im Museum. Wanderausstellung ist auch
in der Wieland-Gemeinde zu sehen.
08.05.2010. * Gemeinsamer Backestag. Freudenberger Heimatvereine: Viel
erreicht und noch viel vor. * Siegen/Müsen. Unterirdische Großbaustelle.
Bergbaufreunde durften in ehemalige Erzgrube am Rosterberg. * Europaweit
einzig in seiner Art. Freilichtmuseum Hagen feiert 50. Geburtstag mit
diversen Aktionen.


Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri
Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail:
heimatspiegel at t-online.de, Internet: www.heimatvereinholzhausen.de
180/2010. * Dendochronologie zur Holzhäuser Kirche. U. Krumm: Umbau
Naturbadeweiher. U. Krumm: Naturschutz/Regionaler Wanderweg "Sagenhafter
Hickengrund".


Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., Eckhard
Linke, Untere Bienhecke 12, 57334 Bad Laasphe, E-Mail:
eckhard.linke at wittgensteiner-heimatverein.de
1/2010. H. Imhof: 300 Jahre Leimstruth. H. F. Petry: Die zweite Kirche
von Berleburg neben dem Schloss - später Marktplatz - Hindenburgplatz -
Goetheplatz -. J. K. Mehldau: Mühlen, Beisitzer- und untergegangene
Häuser in Alertshausen.



II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.:
Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches
Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
1 - 2/2010. J. Heckl: Gewerkschaftlicher Bergbau im Fürstentum Minden
und in der Grafschaft Ravensberg 1740 - 1827. Teil 1. H.-J. Sternberg:
Alte Bergwerke bei Borgholzhausen und Halle in Westfalen - Eine
Dokumentation.



III. Naturkunde und Naturschutz

Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische Berichte.
Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für Naturkunde,
Sentruper Straße 285, 48161 Münster.
1/2 2010. M. Bußmann: Ein neues Vorkommen der Gemeinen Winterlibelle
(Sympecma fusca VANDER LINDEN, 1820) im mittleren Ruhrtal
(Ennepe-Ruhr-Kreis, NRW). S. Gössling ; H. Lienenbecker: Veränderungen
der Pflanzen- und Tierwelt im NSG Asbeketal-Kinsbachtal (Krs. Herford)
in den letzten 25 Jahren. D. Horstmann ; H. Lienenbecker: Vergleichende
Untersuchungen auf Buckelweiden an salzbelasteten Wiesen der Küste
(Spiekeroog) und in Mesobrometen in Ostwestfalen (Kreise Lippe,
Gütersloh und Höxter). R. Feldmann: Die Ibisfliege, Atherix ibis
(Fabricius, 1798), im Flussystem der Ruhr - Bestandsentwicklung 1997 bis
2007 -. E. Möller: Die Verbreitung der Ibisfliege Atherix ibis
(FABRICIUS, 1798) (Diptera: Athericidae) im Kreis Herford. C. Schmidt:
Zur Bedeutung von alten Erdwällen für die Moosflora am Beispiel des
Münsteraner Stadtgebietes. J. O. Kriegs: Aus den Sammlungen des
LWL-Museums für Naturkunde: Untersuchungen zur Farbvariation der
Schleiereule Tyto alba (SCOPOLI, 1769) in Westfalen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 14 10:37:00 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Jun 2010 10:37:00 +0200
Subject: [WestG] [AUS] LWL-Industriemuseum zeigt Fotos von Joerg Bostroem
und Juergen Heinemann, Lage, 13.06.-03.10.2010
Message-ID: 4C16064C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.06.2010, 11:58


AUSSTELLUNG

Wahre Helden in der Ziegelei Lage - LWL-Industriemuseum zeigt
Fotos von Jörg Boström und Jürgen Heinemann

Die westdeutsche Industrie befand sich in einer tiefen Krise,
als Jörg Boström und Jürgen Heinemann Ende der 70er Jahre bis
Anfang der 90er Jahre mit ihrer Kamera die industrielle
Arbeitswelt in verschiedenen Betrieben Westfalens
dokumentierten. Auf ihren Bildern haben die beiden Fotografen -
beide bis 1999 Professoren an der Fachhochschule Bielefeld -
ein Stück dieser vergangenen Arbeitswelt festgehalten. Unter
dem Titel "Wahre Helden" präsentiert der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) ab Sonntag, 13. Juni, eine Auswahl der
Arbeiterfotografien in seinem Ziegeleimuseum in Lage.

Die Ausstellung
Auf den Bildern von Jörg Boström und Jürgen Heinemann steht
immer der Mensch im Vordergrund. Mal klein, fast verloren
zwischen großen riesigen Maschinen, mal groß mit all dem Stolz
auf die eigenen Fähigkeiten und Leistungen. Die Arbeiter haben
in ihrem Arbeitsleben viel erreicht und geleistet. Sie waren
die Träger des Wiederaufbaus und des wirtschaftlichen
Aufschwungs in Westdeutschland. Innerhalb weniger Jahrzehnte
wurde aus einer Trümmerlandschaft nach dem Zweiten Weltkrieg
eine florierende Industriegesellschaft.

Während in der damaligen DDR aus diesen Arbeitern Helden der
Arbeit wurden, die mit Auszeichnungen und Prämien zur Leistung
animiert wurden, würde sich kein westdeutscher Arbeiter als
Held bezeichnen. Ihre Ziele bestanden im gesellschaftlichen
Aufstieg und in der guten Ausbildung ihrer Kinder. Diese Ziele
der westdeutschen Facharbeiterschaft waren fast immer mit einer
hohen Identifikation mit dem eigenen Unternehmen und einem
hohen Pflichtgefühl und Verantwortung verbunden. Sie waren die
"Wahren Helden" dieser Industriegesellschaft. Die Facharbeiter
waren die Stützen der westdeutschen Gesellschaft und bestimmten
über viele Jahre auch das Bild Deutschlands in den
Nachbarländern.

In den Bildern Jörg Boströms und Jürgen Heinemanns, die sie in
Zechen, Textilfabriken, Stahlwerken und Metallbetrieben in ganz
Westfalen machten, kommt immer wieder dieser Stolz auf das
eigene Tun und die eigene Leistung zum Ausdruck. Sensibel und
nie voyeurhaft zeichnen sie ein Bild dieser endenden
Industriegesellschaft und setzen damit auch ihren Akteuren ein
Denkmal. Die damalige Industriegesellschaft existiert heute
nicht mehr. Viele Betriebe wurden bereits wenige Jahre später
geschlossen. Die Bilder Boströms und Heinemanns geben
allerdings noch heute einen eindringlichen Blick in diese
inzwischen historische Epoche.

Die Fotografen
Jörg Boström ist 1936 in Duisburg geboren. Er studierte von
1956 bis 1963 Malerei und Kunsterziehung an der Kunstakademie
Düsseldorf bei Bruno Goller und der Salzburger Sommerakademie
bei Oskar Kokoschka, sowie Geografie und Kunstgeschichte an der
Universität Köln. Von 1964 bis 1972 war er Kunsterzieher und
Fachleiter am Studienseminar Duisburg, von 1972 bis 1999
Professor für Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld. Seit
1963 zeigte er Ausstellungen von Malerei und Fotografie, gab
Publikationen zur Kunst- und Fototheorie, Konzeption heraus und
beteiligte sich an Fotoprojekten zur Industrie- und
Sozialgeschichte. Boström ist Mitherausgeber von
http://www.virtuelles-magazin-2000.de, er lebt heute in Berlin
und Lansen/Mecklenburg.

Jürgen Heinemann ist 1934 in Osnabrück geboren. Er studierte
von 1957 bis 1962 Fotografie an der staatlichen Schule für
Kunst und Handwerk in Saarbrücken und an der Folkwangschule für
Gestaltung bei Prof. Otto Steinert. Von 1962 bis 1981 war er
freiberuflich Fotojournalist tätig, von 1981 bis 1999 war er
Professor für Fotografie und Bildjournalismus an der
Fachhochschule Bielefeld. Seit 1962 zeigte er zahlreiche
Ausstellungen. Seit 1994 ist Heinemann Ehrenmitglied der
Deutsche Fotografische Akademie (DFA), er lebt und arbeitet in
Potsdam.

Die Schau findet begleitend zur Kulturhauptstadt-Ausstellung
"Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen" statt, die der
LWL noch bis 31. Oktober in seinem Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen präsentiert.


INFO

Wahre Helden
Fotografien von Jörg Boström und Jürgen Heinemann
13.6.-3.10.2010, Eröffnung So, 13.6., 11 Uhr
LWL-Industriemuseum I
Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Geöffnet Di-So, 10-18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 14 10:49:50 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Jun 2010 10:49:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Historisches Spiel an der Luisenhuette, Balve-Wocklum,
03.-06.08.2010
Message-ID: 4C16094E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 10.06.2010, 17:47


AKTUELL

Historisches Spiel an der Luisenhütte
Ferienaktion der Museen des Märkischen Kreises

Die Sommerferienaktion der Museen des Märkischen Kreises findet
in diesem Jahr wieder an der Luisenhütte in Balve-Wocklum
statt. Kinder ab neun Jahren können hautnah das Leben vor rund
600 Jahren kennenlernen und für vier Tage ganz in diese Zeit
eintauchen. Die Ferienaktion findet in der Form eines
historischen Spiels statt. Jedes Kind schlüpft in die Rolle
eines damals tatsächlich lebenden Menschen. Anders als in den
Jahren zuvor steht diesmal nicht die Luisenhütte im Mittelpunkt.

Die Hochofenanlage bildet die imposante Kulisse für eine
Geschichte, die im Jahr 1430 spielt. In diesem Jahr ruft der
Kölner Erzbischof Dietrich von Moers das Stadt- und
Befestigungsrecht für Balve aus. Er reagiert damit auf die
ständigen feindlichen Aktionen der benachbarten Märker, die
Neuenrade und Klusenstein zu befestigten Grenzorten ausgebaut
haben. Das Stadtrecht bringt wichtige Privilegien für die
Bewohner: Sie sind freie Bürger, dürfen einen Rat und den
Bürgermeister wählen.

Jeder Bürger leistet einen Bürgereid auf die Verfassung. Die
Teilnehmer der Ferienaktion werden zu Bewohnern der
neugegründeten Stadt. Als Handwerker lernen sie
mittelalterliche Techniken wie das Schmieden, Filzen,
Lederarbeiten oder den Zinnguss kennen. Als Mitglieder der
Bürgerwehr errichten sie ein Tor zur Verteidigung und erlernen
den Umgang mit Waffen. Die Gruppe der Märker um den Drosten
Evert von Werminghus bereitet sich im Wald auf den Angriff vor.


INFO

Alle Teilnehmer werden durch eine eigene Küche, die über
offenem Feuer kocht, bei Kräften gehalten. Das historische
Spiel "So fest wie Balve" an der Luisenhütte findet vom 3. bis
zum 6. August, jeweils von 10 bis 16 Uhr statt. Die Kosten für
die Teilnahme (einschließlich Mittagessen) betragen für vier
Tage 70,00 Euro pro Kind. Anmeldung möglichst bald unter
Telefon 02352/966-7034 oder unter museen at maerkischer-kreis.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 14 11:01:35 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Jun 2010 11:01:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Das LWL-Freilichtmuseum Detmold eroeffnet das
1708 erbaute Haus Schwenger
Message-ID: 4C160C0F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gefion Apel"
Datum: 14.06.2010, 10:31


AKTUELL

Das LWL-Freilichtmuseum eröffnet das 1708 erbaute Haus
Schwenger aus Rheda mit dem angebauten Fotoatelier Kuper
aus Rietberg

Es ist immer wieder ein Ereignis für Stammgäste des
LWL-Freilichtmuseums Detmold ebenso wie für Neulinge: Die
Eröffnung eines "frischen" historischen Gebäudes, das für neue
Erlebnisse im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
( LWL) sorgt. Diesmal gelingt es den aktuellen "Stars" unter den
Objekten im Freilichtmuseum, geradezu städtisches Gepräge ins
so genannte "Paderborner Dorf" zu bringen: ein weiß leuchtendes
Bürgerhaus mit Tageslicht-Fotoatelier wird ab Dienstag, 15.
Juni 2010 für eine besondere Bereicherung sorgen.

Grundsätzlich verfügen zwar alle historischen Gebäude im
LWL-Freilichtmuseum Detmold über eine lebhafte Geschichte, die
sich in der Regel über etliche Jahrhunderte erstreckt. Seit der
Übernahme des repräsentativen Bürgerhauses Schwenger aus dem
heutigen Rheda-Wiedenbrück (Kreis Rietberg) sind inzwischen
etwa vier Jahrzehnte vergangen, in denen das
LWL-Freilichtmuseum bei Verwahrung, Planungs- und
Restaurierungsarbeiten einen geeigneten Standort und eine
besucherorientierte Nutzung gefunden hat. "Wirkt dies zunächst
wie ein langer Zeitraum, schrumpft dieser angesichts der mehr
als 300 Jahre währenden Historie des Hauses zur Randnotiz. 1708
vom Rhedaer Kaufmann Daniel Schwenger erworben, befand sich um
1900 in dem Haus nicht nur ein Ladenlokal, sondern
möglicherweise sogar die allererste Filiale der Rhedaer
Sparkasse", so Museumsleiter Dr. Jan Carstensen.

Seit vielen Jahrzehnten besitzt das LWL-Freilichtmuseum eine
umfangreiche Sammlung historischer Läden. Zahlreiche originale
Gegenstände und Handelswaren aus dem Laden Samson aus Atteln
(Kreis Paderborn) der 1990 in den Besitz des Museums überging,
sind gleich in Eingangsnähe im Bürgerhaus aus Rheda zu
besichtigen. Die Einrichtung des Ladens befand sich bei der
Übernahme durch das Freilichtmuseum noch im ursprünglichen
Zustand von 1898. Die Epoche um 1900 ist eine Zeit, an der sich
die gesamte Darstellung der Gebäude im Paderborner Dorf
orientiert.

Als einzigartiger Glücksfall für das Freilichtmuseum erwies
sich die Entdeckung eines historischen Fotoateliers aus
Rietberg (Kreis Gütersloh). 1891 vom Fotografen Josef Kuper
erbaut, entstammt das Gebäude einer Ära, in der Fotografen ihre
Ateliers noch mit weitläufigen Glasflächen ausstatten mussten,
um die Arbeitsräume mit den notwendigen Lichtverhältnissen zu
versorgen. Im Jahr 2000 hat der LWL das Fotoatelier aus
Rietberg nach Detmold überführt.

Seit 2009 wurde es im Freilichtmuseum an die Rückseite des
Rhedaer Bürgerhauses angebaut. Am ursprünglichen Standort
diente es als hofseitige Ergänzung eines Wohn- und
Geschäftshauses aus dem 17. Jahrhundert. Vom Erbauer des
Rietberger Ateliers, der dort bis 1903 tätig war, und seinen
Nachfolgern, die bis etwa 1960 in dem Atelier arbeiteten,
besitzt das Museum außerdem ein umfangreiches Archiv an
historischen Glasnegativen. Sowohl die Grundstrukturen als auch
die Bewohnergeschichten der beiden Gebäude ähneln einander
sehr. Als gemeinsamer Schauplatz zur Geschichte der Fotografie
in Westfalen bieten sie einen reizvollen, weiteren
Anziehungspunkt im "Paderborner Dorf."

Fotografie in Westfalen

Die Anfänge der Fotografie liegen im 19. Jahrhundert. Seit 1839
stand mit der Daguerreotypie erstmals ein technisches Verfahren
zur Verfügung, mit Hilfe des Lichts exakte Abbilder von
Menschen, Gebäuden und Landschaften herzustellen. Wenige Jahre
später entstanden erste fotografische Ateliers in größeren
Städten. Bereits 1842 gründete Friedrich Hundt das erste
Fotoatelier Westfalens in Münster.

Oft waren es technisch interessierte Handwerker, die sich für
das neue Medium Fotografie interessierten. Sie zogen als
Wanderfotografen durch die Lande; nach etwa 1870 ließen sich
auch in Kleinstädten die ersten Fotografen nieder. Um vor der
Witterung geschützt arbeiten zu können, ließ man sich im 19.
Jahrhundert verglaste Tageslichtateliers bauen. Heute, im
Zeitalter der digitalen Fotografie, hat sich das Handwerk des
Fotografen grundlegend gewandelt. Analoge Fotografie mit
Glasplatten- oder Filmnegativen und chemischen
Entwicklungsverfahren gehören inzwischen der Vergangenheit an.
Diese Techniken können künftig interessierte Besucher im
Freilichtmuseum in Workshops im Haus Schwenger erproben.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231/706-0
Fax: 05231/706-106
E-Mail: freilichtmuseum-detmold at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 14 11:14:00 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Jun 2010 11:14:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das Bergwerk Auguste Victoria in Marl,
Dortmund, 15.06.2010
Message-ID: 4C160EF8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 11.06.2010, 13:17


AKTUELL

Vortrag über das Bergwerk Auguste Victoria in Marl
Dienstag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

In der Reihe "Die großen Zechen an der Ruhr" geht es am
Dienstag, 15.6., im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern um das
Bergwerk Auguste Victoria in Marl. Referent Christoph Oboth
zeigt aktuelle Imnpressionen vom Weg der Steinkohle in einer
Großzeche. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt um
19.30 Uhr zu dem Bildvortrag ein. Der Eintritt ist frei.

Das Marler Steinkohlenbergwerk trägt den Namen der letzten
deutschen Kaiserin und Gemahlin Wilhelms II. Es handelt sich um
eine der letzten Zechen des Ruhrgebiets, in denen auch heute
noch gefördert wird. Demzufolge steht dieses Mal nicht die
Zechengeschichte im Vordergrund.

Anhand von eindrucksvollen Aufnahmen wird vielmehr der aktuelle
Weg der Steinkohle nachvollzogen. Nahezu der gesamte Weg der
Kohle vom Aufhauen und Herrichten neuer Abbaubetriebe bis zur
Gewinnung und Aufbereitung wird dabei zu sehen sein - fast eine
komplette "virtuelle Grubenfahrt". Diese Schwerpunktsetzung
bildet den besonderen Reiz des Vortrags.

Die Aufnahmen wurden zwischen 2005 und 2010 von der
fünfköpfigen Fotogruppe InduArt gefertigt, deren Arbeiten
derzeit in der Ausstellung "Bergwerk Auguste Victoria - Ein
fotografischer Blick auf Tradition und Moderne" auf Zollern
ausgestellt sind. Ab 19 Uhr können Besucher die Schau auf der
"Galerie Industriearbeit" in der historischen Zechenwerkstatt
besichtigen.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 15 09:27:43 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Jun 2010 09:27:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL zeichnet Schachtanlage Westerholt 3 in Herten
als Denkmal des Monats aus
Message-ID: 4C17478F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.06.2010, 11:15


AKTUELL

Ein bedeutendes Bergbauzeugnis der Nachkriegszeit - LWL
zeichnet Schachtanlage Westerholt 3 in Herten als Denkmal des
Monats aus

Der Förderturm der Zeche Westerholt in Herten gehörte zu den
ersten Anlagen im Ruhrgebiet mit Vierseilförderung und ist hier
heute eine der letzten erhaltenen Anlagen dieser Art. Deshalb
hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die
Schachtanlage Westerholt 3 des Bergwerkes Lippe, die am 19.
Dezember 2008 stillgelegt wurde, als Denkmal des Monats Juni
ausgezeichnet.

"Außerdem von großer technikgeschichtlicher Bedeutung ist der
Wagenumlauf, der in dieser Vollständigkeit ebenfalls
Seltenheitswert besitzt", so LWL-Denkmalpflegerin Imme
Wittkamp. Dieser Wagenumlauf diente dazu, die entleerten
Förderwagen wieder in den Förderkreislauf zu bringen. Die
meisten Wagenumlauf-Anlagen sind inzwischen abgebaut worden, da
die Zechen überwiegend von der Gestell- auf die Gefäß- oder
Skipförderung umgestellt haben. Dabei werden die bis zu 30
Tonnen fassenden Gefäße direkt in Eisenbahnwaggons entleert.

Die Vierseiltechnik, bei der der Förderkorb an vier Seilen
befestigt wurde, verbesserte die Schachtförderung in den 1950er
Jahren. "Diese Technik hält den Querschnitt der einzelnen Seile
auch bei sehr großer Schachttiefe und bei großen Nutzlasten
klein und verringert somit den Durchmesser der Treibscheiben.
Dadurch verbilligt sich der elektrische Antrieb", erklärt
Wittkamp.

Hintergrund
Markantes Wahrzeichen des ehemaligen Bergwerkes Westerholt, das
an der Grenze von Herten zu Gelsenkirchen-Hassel liegt, ist der
Förderturm des Zentralförderschachtes 3. Er bildet mit der
anschließenden Schachthalle einen zusammenhängenden
Gebäudekomplex. "Besonders kenn-zeichnend sind die
asymmetrische Einbindung des Förderturms in den Wagenumlauf,
der Wechsel von horizontalen und vertikalen
Gliederungselementen sowie der Kontrast der Materialien Beton
und Klinker", so Wittkamp.

Der Förderturm ist mit zwei vollautomatischen
Vierseil-Gestellförderungen ausgestattet. Im Turmkopf sind zwei
Elektrofördermaschinen der Eisenhütte Prinz Rudolf (Dülmen)
erhalten geblieben. Die Schachthalle beherbergt den vollständig
erhaltenen Wagenumlauf mit Leitstand und Kreiselwippern, die
die Förderwagen entleert haben.

Das Bergwerk wurde 1907 als zweites im Grubenfeld
Bergmannsglück gegründet und war über die Bergwerks-AG
Recklinghausen Eigentum des preußischen Staates. 1910 gingen
die Schächte 1 und 2 in Förderung. 1927 gelangte das Bergwerk
mit dem gesamten Besitz der Bergwerks-AG Recklinghausen in das
Eigentum der von dem Iren William Thomas Mulvany gegründeten
Hibernia AG.

Diese begann nach dem Zweiten Weltkrieg mit einem umfassenden
Zusammenlegungs- und Modernisierungsprogramm der ehemalige
staatlichen Zechen. In diesem Zuge entstand ab 1956 neben der
neuen, nahe gelegenen Zentralkokerei Hassel der
Zentralförderschacht Westerholt 3, der 1960 in Betrieb ging.
1998 wurde Wester-holt in die Deutsche Steinkohle AG (DSK)
übernommen und mit dem Bergwerk Fürst Leo-pold/Wulfen zum
Bergwerk Lippe zusammengeschlossen.

Am 19. Dezember 2008 endete die Geschichte des Bergwerks Lippe
mit Hebung des letzten Förderwagens auf Westerholt 3. "Gefragt
sind jetzt kreative Ideen für eine Nachnutzung dieses
bergbaugeschichtlich bedeutenden, zur Zeit vorläufig unter
Schutz gestellten Denkmals", so Wittkamp.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 15 09:29:10 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Jun 2010 09:29:10 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/23
Message-ID: 4C1747E6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 14.06.2010, 13:47


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-23 für den Zeitraum vom 05.06.2010 bis

zum 11.06.2010 mit insgesamt 18 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-23&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 16 11:36:06 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Jun 2010 11:36:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] ExtraSchicht und Helden-Fuehrungen, Hattingen,
18.-20.06.2010
Message-ID: 4C18B726.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 15.06.2010, 13:00


AKTUELL

ExtraSchicht und Helden-Führungen
Wochenend-Programm im LWL-Industriemuseum Henrichshütte

200 Events in einer Nacht an 50 Spielorten - das ist die
"ExtraSchicht" im Kulturhauptstadtjahr. Auch das
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen ist am Samstag, 19.
Juni, wieder dabei, wenn das Ruhrgebiet die Nacht zum Tag
macht. Geboten werden unter anderem Dönekes aus'm Pott und die
Premiere eines frisch restaurierten Stummfilms, begleitet vom
WDR-Rundfunkorchester.

Spätschicht

Die "ExtraSchicht" steht im Mittelpunkt des Wochenendes im
Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Das
startet traditionell mit der Spätschicht am Freitag, 18. Juni,
um 19 Uhr. Die Teilnehmer der Führung über das Museumsgelände
erfahren Spannendes über die Geschichte der Henrichshütte und
werden unterwegs unterhalten von den Klängen zweier Alphörner.
Eintritt: Erwachsene 5 Euro; Kinder ab 6 Jahren 2 Euro.

ExtraSchicht

Am Samstag, 19. Juni, beginnt um 18 Uhr das Programm der
Spätschicht. Den ganzen Abend über stehen Führungen für
Erwachsene und Kinder auf dem Programm. Um 20 und um 22 Uhr
bietet das Frauenkabarett "Chorale Feminale "Tönekes und
Dönekes aus'm Pott". Höhepunkt des Abends ist um 23 Uhr die
Premiere des frisch restaurierten Stummfilms "Schlagende
Wetter", der 1922/23 unter der Regie von Karl Grune in Essen
gedreht wurde. Das WDR-Rundfunkorchester Köln begleitet ab 23
Uhr die Aufführung nach Arrangements von Georg Gräwe.

Führungen am Sonntag

Am Sonntag, 20. Juni, erwartet die Museumsbesucher wieder eine
ganze Reihe von Führungen über die Hütte und durch die
Helden-Ausstellung. Der traditionelle "Sonntagsspaziergang"
über das Hüttengelände beginnt um 11.30 Uhr. Um 14.30, 15.30
und 16.30 Uhr können Besucher bei Führungen den
Luftschutzstollen der Hütte erkunden. Von 14 bis 17 Uhr lohnt
ein Besuch in der Schaugießerei (gratis), die an diesem Tag in
Betrieb ist. Und um 14.30 Uhr sind alle Kinder eingeladen, mit
der Ratte das Museum zu erkunden.

Unter dem Motto "Von Herkules zu Superman" starten um 11 und um
15 Uhr wie jeden Sonntag öffentliche Führungen durch die
Ausstellung "Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen".
850 Exponate - von der antiken Nuckelflasche bis zur
Schimanski-Jacke - zeigt der LWL in seiner großen Schau zur
Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010. Am Nachmittag (16 Uhr)
steht eine The-menführung unter dem Titel "Amazone oder
Superman" auf dem Programm. Außerdem sind alle Kinder zwischen
14 und 17 Uhr in der Jugendausstellung "Helden-Werkstatt" zum
Basteln rund ums Thema Helden eingeladen.

Alle Sonntagsangebote kosten zwei Euro pro Person plus Museums-
bzw. Ausstellungseintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 16 11:39:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Jun 2010 11:39:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Per Pedale in die Kanal- und Reviergeschichte, Waltrop,
04.07.2010
Message-ID: 4C18B7E2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 16.06.2010, 11:07


AKTUELL

Per Pedale in die Kanal- und Reviergeschichte:
Neue Radtour des LWL-Industriemuseums führt entlang der vier
Ruhrgebietskanäle

Zu einer Reise per Pedale in die Kanal- und
Ruhrgebietsgeschichte lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 4. Juli, ein. Die Tour für
geschichtsinteressierte Radfahrer startet um 11 Uhr am
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop.

Entlang des Dortmund-Ems-Kanals geht es zunächst bis zum
Dattelner Meer, wo der 1930 eröffnete, 60 Kilometer lange
Wesel-Datteln-Kanal abzweigt. An dessen Ufer fahren die
Teilnehmer bis zur Dattelner Schleuse und von dort am
Dortmund-Ems-Kanal bis zur sogenannten Alten Fahrt, einem
stillgelegten verwunschenen Stück Kanalgeschichte. Weiter
geht's zum Datteln-Hamm-Kanal und zurück zum Schleusenpark, zu
dem neben dem alten Schiffshebewerk die Schleuse von 1914, das
"neue" Schiffshebewerk von 1962 und die Großschleuse von 1989
gehören. Letzter in der Reihe der vier angesteuerten
Revierkanäle ist der Rhein-Herne-Kanal, dem die Teilnehmer bis
zum Emscher-Düker folgen.

"Unterwegs gibt es viele interessante Informationen über die
Geschichte der vier Kanäle und ihrer Bauwerke - ein Stück
Ruhrgebiets-, Kanal- und Industriegeschichte pur", verspricht
LWL-Museumsleiter Herbert Niewerth. Unterwegs wird ein Picknick
gemacht (bitte selbst mitbringen). Den Abschluss der Tour
bildet von 17 bis 18 Uhr eine Besichtigung der Ausstellung
"Industriepionier unter drei Kaisern: Der Schiffbau-Ingenieur
Rudolph Haack (1833 - 1909) - ein Held der Technik?", die im
Hafengebäude am Oberwasser gezeigt wird.

Kosten für die von Anette Plümpe geführte Tour inklusive
Eintritt und Führung: 10 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist
erforderlich unter Telefonnummer 02363 9707-0. Die Radtour kann
nur mit bei einer Teilnehmerzahl von mindestens zehn Personen
stattfinden.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707 - 0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 17 10:44:00 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Jun 2010 10:44:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Rheda unter dem Hakenkreuz": Jahresthema
des Heimatvereins Rheda wird beim Geschichtsfest praesentiert
Message-ID: 4C19FC70.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 17.06.2010, 10:15


AKTUELL

"Rheda unter dem Hakenkreuz"
Jahresthema des Heimatvereins Rheda wird beim Geschichtsfest
präsentiert

Seit seinem 75-jährigen Jubiläum vor drei Jahren befasst sich
der Heimatverein Rheda in seinem Jahresprogramm stets mit einem
bestimmten Jahresthema. In diesem Jahr wagt man sich an Rheda
in der Zeit des Nationalsozialismus und des "Dritten Reichs"
heran, ein nicht immer einfaches Thema, das aber auch die
Kindheit und Jugendzeit zahlreicher heute noch lebender Rhedaer
behandelt.

Dementsprechend sind die 1930er und 40er Jahre mit vielerlei
Erinnerungen verbunden, neben negativen Auswirkungen des
Führerstaats auf örtlicher Ebene stehen gleichberechtigt auch
positive Kindheits- und Jugenderinnerungen. Der Heimatverein
Rheda und sein historischer Arbeitskreis wollen in diesem Jahr
die Gelegenheit nutzen, die Zeit als Rheda "unter dem
Hakenkreuz" stand, sowohl nach historischem Archivmaterial als
auch mit Hilfe von Zeitzeugen zu erforschen.

Einen ersten Einblick in die Ergebnisse ist am kommenden
Wochenende im Rahmen des Geschichtsfestes möglich. Dieses
beginnt am Freitag, den 18. Juni mit einem Vortrag um 19.00 Uhr
im Domhof. Am Sonntag, den 20. Juni findet um 14.00 Uhr ein
historischer Stadtrundgang statt, anschließend ist ab 15.30 Uhr
im Domhof die Kaffeetafel gedeckt, später wird auch gegrillt.
Zu den Veranstaltungen lädt der Heimatverein Rheda neben seinen
Mitgliedern auch alle anderen Interessierten ein. Der Eintritt
ist jeweils frei.

Den historischen Vortrag am Freitagabend zum Thema "Feste im
Nationalsozialismus. Das Beispiel Westfalen" hält Prof. Dr.
Werner Freitag. Der gebürtige Rhedaer ist nach Stationen in
Bielefeld und Halle an der Saale Professor für Westfälische
Landesgeschichte an der Westfälische Wilhelms-Universität
Münster.

Feste und Nationalsozialismus - nur auf dem ersten Blick ein
Widerspruch. Zwar wissen wir, dass die braunen Machthaber ihre
Herrschaft mit dem Mittel der Propaganda zu inszenieren und zu
reglementieren wussten. Demzufolge hätten Feste als Akte der
Freude und des Ausbruchs aus dem Alltag eigentlich nicht
vorzukommen. Gleichwohl: Von 1933 bis zum Beginn des Krieges
gab es in den Dörfern und Städten Westfalens wie auch anderswo
eine ausgeprägte Festkultur, bei der sich
nationalsozialistischer Herrschaftsanspruch, die Zustimmung der
Bevölkerung zum Führer und festliche Traditionen miteinander
verbanden. Das Dritte Reich wurde im Fest von vielen bestätigt
und überhöht.

Der Vortrag beleuchtet die zahlreichen Feste und Feiern, welche
die Machtergreifung begleiteten, etwa den Tag von Potsdam, und
geht dann auf die neuen Feste ein, z.B. den 1. Mai, das
Erntedankfest und, "Führers Geburtstag". Abschließend geht es
um die Nazifizierung der alten Feste. Hier ist an Schützenfeste
und an Ortsjubiläen zu denken. Am Schluss des Vortrages werden
die Feste der NSDAP vorgestellt: Die "Gefolgschaft" wurde im
Fest eingefordert und vertieft.

Nach der westfälischen Perspektive richtet Jürgen Kindler am
Sonntag im Rahmen eines historischen Stadtrundgangs den Blick
auf das, was in Rheda passierte. Thema des Stadtrundgangs sind
"Orte des Nationalsozialismus in Rheda". Treffpunkt ist um
14.00 Uhr auf dem Parkplatz des Seniorenheims St. Elisabeth an
der Ringstraße/Ecke Auf der Howe.

Von dort aus geht es zu Fuß zu verschiedenen Stationen
innerhalb der Rhedaer Innenstadt: zum Standort der früheren
"Adolf-Hitler-Eiche", zum Rathaus, zum Doktorplatz als
ehemaligem Standort der Rhedaer Kriegerdenkmale und zum "Alten
Amtsgericht", das als "Horst-Wessel-Haus" den
nationalsozialistischen Organisationen und Verbänden diente.
Der Rundgang endet gegen 15.30 Uhr am Domhof.


Alle Termine als Übersicht:

Freitag, 18.06.2010:
19.00 Uhr Vortrag "Feste im Nationalsozialismus.
Das Beispiel Westfalen"
Referent: Prof. Dr. Werner Freitag
Ort: Domhof Rheda, Am Domhof 1

Sonntag, 20.06.2010:
14.00-15.30 Uhr Stadtrundgang "Orte des
Nationalsozialismus in Rheda"
Referent: Jürgen Kindler
Beginn: Parkplatz Seniorenheim St. Elisabeth,
Ringstraße/Ecke Auf der Howe

15.30-ca. 18.30 Uhr Kaffeetafel im Domhof,
anschließend Grillen
Ort: Domhof Rheda, Am Domhof 1


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Feste im Nationalsozialismus" und
Stadtführung "Orte des Nationalsozialismus in Rheda"
Datum: 18. u. 20.06.2010
Heimatverein Rheda e.V.
Am Domhof 1
33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel.: 05242/48676
Fax: 05242/9860601
E-Mail: info at heimatverein-rheda.de
URL: www.heimatverein-rheda.de

Kontakt:
Martin Wedeking
Heimatverein Rheda e.V.
Tel.: 05242/906476
Fax: 03221/2357849
E-Mail: info at heimatverein-rheda.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 17 10:54:51 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Jun 2010 10:54:51 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 432, Februar 2010
Message-ID: 4C19FEFB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 17.06.2010, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 432
Februar 2010


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169






ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]

Platte, Hartmut
Im Dienst an den Menschen
Das Lippstädter Vinzenzkolleg ist geistliches Zentrum
für viele seelsorgerische Aufgaben

Beller, Herbert
Lina Oberbäumer:
Oberin der evangelischen Frauenhilfe

Platte, Hartmut
Historisches Kleinod in der Soester Börde
Rudolf Fidler und Meinolf Schultebraucks auf den Spuren des
Zisterzienserinnenklosters St. Mariae zu Welver

L.-M, H.
St. Christophorus: Stadtpatron von Werne

Scheven, Ilsemarie von
Als die Biwakfeuer brannten
Manöver im Lippetal vor 130 Jahren

Rehkopp, Martin
Elegante Flötenspielerin
Zu einer Bronzestatue des westfälischen Bildhauers
Bernhard Kleinhans (1926-2005) aus Sendenhorst

Kühle, Franz
Goldhähnchen zeigen sich im Winter bodennah

Kleine, Joseph
Gegen das Vergessen
Maria Viegener - Opfer der Euthanasie

Schwere Nachkriegszeit in Meckingsen
Eine Erinnerung von Heinz Keinemann





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 17 11:02:01 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Jun 2010 11:02:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Biographiebruch als Aufbruch -
Erfahrungen eines gluecklich beschaedigten DDR-Buergers",
Luedenscheid, 25.06.2010
Message-ID: 4C1A00A9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "igb"
Datum: 16.06.2010, 11:48


AKTUELL

Im Rahmen unserer Vortragsreihe "Lüdenscheider Gespräche"
möchten wir Sie am 25. Juni 2010 zu einem Vortrag mit
Hans-Dieter Schütt einladen:

"Biographiebruch als Aufbruch - Erfahrungen eines glücklich
beschädigten DDR-Bürgers"

Hans-Dieter Schütt, geboren 1948 im thüringischen Ohrdruf, war
bis zum Herbst 1989 Chefredakteur der FDJ-Tageszeitung »Junge
Welt«, seit 1992 ist er Feuilletonredakteur der Tageszeitung
"Neues Deutschland".

In seinem autobiografischen Essay "Glücklich beschädigt.
Republikflucht nach dem Ende der DDR" geht Hans-Dieter Schütt
den Auswirkungen der am eigenen Leibe erfahrenen "Wende" nach.
Wie lebt es sich mit dem Bewusstsein, dem falschen System
gedient zu haben und wie viel Verrat steckt im Genuss der neu
gewonnenen Freiheit?

Hans-Dieter Schütt hat zahlreiche Interviewbücher u.a. über
Klaus Löwitsch, Robert Menasse und Friedrich Schorlemmer
verfasst. 2007 schrieb er die Biographie "Regine Hildebrandt:
Ich seh doch, was hier los ist".

Der Vortrag findet im Rahmen der Tagung "Autobiographie und
Zeitgeschichte" statt.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet in den Räumen
des Studienzentrums im Erdgeschoss des Hauses statt.

Bitte beachten Sie Datum und veränderte Anfangszeit!


INFO

Zeit:
Freitag, 25. Juni 2010, 17:30 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351-24580
Fax: 02351-39973





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 17 12:58:21 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Jun 2010 12:58:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zeche Zollern im Heldenfieber, Dortmund, 19.06.2010
Message-ID: 4C1A1BED.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 17.06.2010, 11:08


AKTUELL

Zeche Zollern im Heldenfieber
ExtraSchicht im LWL-Industriemuseum und Führung durch die
Maschinenhalle

200 Events in einer Nacht an 50 Spielorten - das ist die
"ExtraSchicht" im Kulturhauptstadtjahr. Auch das
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern ist am Samstag, 19. Juni, von
18 bis 22 Uhr wieder dabei, wenn das Ruhrgebiet die Nacht zum
Tag macht. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet
unter dem Motto "Heldenfieber" ein vielseitiges Programm mit
Musik, Film, Theater und Führungen in seinem Dortmunder
Industriemuseum.

Jazz Indigo mit Patrick Porsch am Tenorsaxophon, Klaus
Schneider am Piano und Ivo Kassel am Kontrabass präsentieren
pfiffig-jazzige Arrangements, populäre Songs und Standards aus
der Swing Ära. Das Improvisationstheater "Impro 005" stellt
fest "Wunder gibt es immer wieder" und begibt sich in diesem
Sinne auf die Suche nach den Helden des Alltags. Von Helden des
Bergbaus in Nordengland handelt die Tragikomödie "Brassed Off".
Bergarbeiter kämpfen nicht nur gegen die drohende
Zechenschließung, die zecheneigene Brassband macht sich auch
auf, um in London einen Wettbewerb zu gewinnen.

Ein besonderes Ereignis findet im erst letztes Jahr
eingerichteten Arbeitergarten statt: Im Rahmen einer
Erlebnisführung gibt die Schauspielerin Franziska Mense-Moritz
als Bergarbeiterfrau "Klara Fall" Einblick in das Leben mit dem
Ollen und den Blagen. Neben dieser Führung finden den Abend
über Führungen durch die Zeche und Baustellenführungen durch
die Maschinenhalle statt, die wegen Restaurierungsarbeiten zur
Zeit nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen ist.

Am Sonntag, 20. Juni, um 15 Uhr lädt das LWL-Industriemuseum
ebenfalls zu einer Führung durch die Maschinenhalle ein.
Außerdem finden wie jeden Sonntag um 11.30 und 12 Uhr unter dem
Titel "Schloss der Arbeit" Führungen durch die Zeche statt. Für
die Führungen ist nur der normale Museumseintritt zu entrichten
(Erw. 3 Euro)


INFO

Das gesamte Programm der ExtraSchicht finden Interessierte im
Netz unter http://www.extraschicht.de. Mehr zur Zeche Zollern
finden Sie unter www.lwl-industriemuseum.de.


LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 21 10:59:30 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Jun 2010 10:59:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Weitere Grabungen auf der Sparrenburg
Message-ID: 4C1F4612.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 15.06.2010, 15:14


AKTUELL

Weitere Grabungen auf der Sparrenburg

Nachdem die Ausgrabungs- und Sanierungsarbeiten im
südwestlichen Bereich der Sparrenburg zwischen dem
Restaurantgebäude und den öffentlichen Toilettenanlagen
abgeschlossen sind, beginnen im Laufe dieser Woche weitere
archäologische Ausgrabungen. Deren Ergebnisse werden mit
Spannung erwartet.

Um den Zugang zur Brücke zum Windmühlenrondell freilegen zu
können, muss der noch vorhandene Mauerrest einer neuzeitlichen
Remise aus dem Jahr 1805 entfernt werden. Darüber hinaus müssen
zwei dort vorhandene Bäume beseitigt werden. Diese Maßnahmen
hat das Umweltamt bereits genehmigt, der Abbruch des
Mauerrestes ist für Mittwoch, 16. Juni, vorgesehen.

Die Sparrenburg - vermutlich in der ersten Hälfte des 13.
Jahrhunderts als mittelalterliche Höhenburg errichtet -
unterlag im Laufe der Jahrhunderte vielfältigen baulichen
Veränderungen. Die aus Sicht der Historiker und Archäologen
bedeutendsten dieser Veränderungen sind entstanden durch den
Ausbau der mittelalterlichen Burg zur einer wehrhaften Festung
etwa in der Mitte des 16. Jahrhunderts.

Aus dieser Zeit stammen die vier Rondelle, die zu
Verteidigungszwecken vor den damaligen Burgmauern errichtet
worden sind, und das Zeughaus, dessen Überreste von den
Archäologen der LWL-Archäologie bereits freigelegt worden sind.
Das Zeughaus diente unter anderem der Versorgung der
vorgelagerten Rondelle, mit denen es durch aufwendige
zweistöckige Brückenkonstruktionen verbunden war.

Der Ursprung des Ausbaus zur Festung wird am Übergang vom
Zeughaus zum Windmühlenrondell vermutet. Deshalb sollen dort
nun weitere Ausgrabungen erfolgen, um die Anbindung des
Windmühlenrondells, das als das älteste der Rondelle gilt, an
das Zeughaus zu untersuchen. In diesem Rahmen wird auch auf
weitere Aufschlüsse über den Verlauf der mittelalterlichen
Burgmauer gehofft.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 21 11:02:03 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Jun 2010 11:02:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Personalakten als genealogische Quelle, Muenster,
24.06.2010
Message-ID: 4C1F46AB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Annette Hennigs"
Datum: 18.06.2010, 16:18


AKTUELL

Vortragsreihe Genealogie im Archiv: Personalakten als
genealogische Quelle

Personalakten werden seit der ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts angelegt und begleiten eine Person ihr gesamtes
Berufsleben hindurch. Sie enthalten zahlreiche Dokumente, die
interessante Schlaglichter auf die Biografie einer Person
werfen: Fotos, Zeugnisse, Lebensläufe, Beurteilungen - und
manchmal sogar Disziplinarsachen. Das Landesarchiv NRW
Abteilung Westfalen greift die für Familienforscher
hochinteressante Quellengruppe in seiner Vortragsreihe
"Genealogie im Archiv" auf. Am 24. Juni 2010 um 19 Uhr wird Dr.
Annette Hennigs im Vortragssaal des Dienstgebäudes Bohlweg 2
die Möglichkeiten und Grenzen der genealogischen Analyse von
Personalakten aufzeigen. Besucher sind herzlich willkommen, die
Veranstaltung ist kostenfrei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortragsreihe Genealogie im Archiv: Personalakten als
genealogische Quelle
Datum: 24.06.2010
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251 / 4885-0
Fax: 0251 / 4885-100
E-Mail: westfalen at lav.nrw.de
URL:
http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/abteilungWestfalen/index.html


Kontakt:
Dr. Annette Hennigs
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251 / 4885-0
Fax: 0251 / 4885-100
E-Mail: westfalen at lav.nrw.de
URL:
http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/abteilungWestfalen/index.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 21 11:15:28 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Jun 2010 11:15:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Bitte laecheln,
alte Stadt": Staedtische Denkmalbehoerde unterstuetzt bundesweiten
Fotowettbewerb
Message-ID: 4C1F49D0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 17.06.2010, 09:13


AKTUELL

"Bitte lächeln, alte Stadt"
Städtische Denkmalbehörde unterstützt bundesweiten
Fotowettbewerb / Interessantes Projekt für Schulen / Teilnahme
bis 15. August möglich

Wer sich für die nächsten Wochen noch einen ausgiebigen
Münster-Bummel vorgenommen hat, der sollte seine Fotokamera
nicht vergessen. Es könnte sich lohnen, nicht nur auf
Schnäppchenjagd zu gehen, sondern auch eine Foto-Tour durch die
Altstadt einzuplanen. Noch bis zum 15. August läuft der
Fotowettbewerb "Bitte lächeln, alte Stadt", den die Deutsche
Stiftung Denkmalschutz und das Bundesbauministerium ausgelobt
haben. Münsters städtische Denkmalbehörde unterstützt das
Projekt.

Gesucht wird der ganz persönliche Blick auf den Charme der
alten Stadt. Marlies Voss-Schiffmann, Leiterin der städtischen
Denkmalbehörde, freut sich, wenn viele Münster-Fotos dabei sind,
und gibt Tipps für die Motivsuche: "Es kann spannend sein,
sich dem Alten mit Neugier zu nähern und sich zum Beispiel zu
fragen: Was fasziniert mich an Münsters Altstadtbild - die
Dachlandschaft, die Wege und Durchblicke, einzelne Gebäude?
Fassaden sind die Gesichter alter Häuser - welche 'lächeln'
vielleicht besonders? Wo gibt es eine interessante
Nachbarschaft mit modernen Neubauten? Von wo aus sehe ich
welche Kirchtürme? Was macht die Straßen und Plätze eigentlich
so vertraut und freundlich?"

Teilnehmen kann übrigens jede und jeder. Die
Wettbewerbsorganisatoren geben lediglich die Kategorien
Hobby-Fotograf, Profi-Fotograf und Schulen vor. Zu gewinnen
gibt es vier Fotoausrüstungen im Wert von 200 bis 1000 Euro -
und zwar in jeder Teilnehmerkategorie.

Ziel des Wettbewerbs ist es, für den städtebaulichen
Denkmalschutz zu sensibilisieren. "Wer mit der Kamera die
Schaufensterperspektive verlässt und den Blick auf die
Fassadengliederungen und die Gestaltung der Straßenzüge und
Platzräume richtet, der erfährt eine Menge über seine Stadt",
sagt Marlies Voss-Schiffmann. Sie findet, der Fotowettbewerb
könnte für die Schulen eine gute Sache für die letzten Wochen
vor den Sommerferien sein. "Geschichte, Kunst und Technik
lassen sich bei dieser Gelegenheit mit Ausflügen und Spaß
verbinden."

Teilnahmekarten liegen in der Münster-Information im Stadthaus
1 und in der städtischen Denkmalbehörde im Stadthaus 3 am
Albersloher Weg bereit. Ausführliche Informationen gibt es im
Internet unter www.bitte-laecheln-alte-stadt.de. Die Fotos
können sowohl eingeschickt als auch im Internet hochgeladen
werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 21 11:24:53 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Jun 2010 11:24:53 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vor 111 Jahren begannen die Ausgrabungen in Haltern
am See
Message-ID: 4C1F4C05.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.06.2010, 09:13


AKTUELL

"... nichts ist so dauerhaft wie ein Loch ..."
Vor 111 Jahren begannen die Ausgrabungen in Haltern am See

Vor genau 111 Jahren, am 19. Juni 1899, begann in Haltern am
See (Kreis Recklinghausen) die erste archäologische
Untersuchung der römischen Militäranlagen. Heute gilt der
Fundort Haltern als der größte und am besten erforschte
Militärstandort des gesamten Römischen Reiches aus der Zeit um
Christi Geburt. Hier wurde auch die moderne Ausgrabungstechnik
zu international gültigen Standards weiterentwickelt.

"Haltern hat während der Okkupationsphase unter Kaiser Augustus
eine ganz besondere Rolle gespielt. Nach den neuesten
Untersuchungen, auch im Zusammenhang mit dem 2000-jährigen
Jubiläum der Varusschlacht im vergangenen Jahr, sind wir sicher,
das sich hier die militärische Schaltstelle für die Eroberung
Germaniens befand, hier sollte auch der Hauptort der neu zu
gründenden Provinz entstehen. Dazu kam es dann nach der
Niederlage in der Varus-Schlacht bekanntermaßen nicht", fasst
Dr. Rudolf Aßkamp, Leiter der Provinzialrömischen Archäologie
und des LWL-Römermuseums des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL), den aktuellen Forschungsstand zusammen.

Seit der ersten Ausgrabung wird in Haltern am See mit
Unterbrechungen gegraben. Mindestens sieben Militäranlagen
haben die Ausgräber in den vergangenen 111 Jahren dokumentiert.
Dazu gehören nördlich der Lippe das Hauptlager, mehrere Marsch-
und Feldlager sowie eine Töpferei und ein Gräberfeld, auf dem
Annaberg das Kastell und am Lippeufer eine Marinebasis.

Ausgrabungen und der sogenannte Haltern-Horizont
Initiatoren der ersten Ausgrabung vom 19. bis 24. Juni 1899
waren der archäologisch interessierte Halteraner Sanitätsrat
Dr. Alexander Conrads und der erste Geschäftsführer und
Vorsitzender der gerade gegründeten Altertumskommission für
Westfalen Dr. Friedrich Philippi. Als Grabungsleiter konnten
sie Prof. Carl Schuchhardt, einen der führenden
Altertumswissenschaftler in Deutschland, gewinnen. Die
Archäologen setzten ihren Spaten auf dem Annaberg an, wo der
preußische Major Friedrich Wilhelm Schmidt schon 1838 ein
römisches Kastell lokalisiert hatte. Die Ausgräber stießen in
den fünf Tagen auf einen Graben, dessen Verlauf in einer
weiteren Kampagne im Herbst 1899 zu einer dreieckigen
Umwehrungsanlage vervollständigt werden konnte.

Schon im folgenden Jahr und mit Unterbrechungen bis heute
folgten größere und kleinere Grabungskampagnen. Nach der
Einführung des Denkmalschutzgesetzes in Nordrhein-Westfalen
1980 wurde das ganze Gebiet im Jahre 1987 unter Schutz
gestellt. Seitdem untersucht die LWL-Archäologie für Westfalen
nur noch gezielt die Stellen, die durch Baumaßnahmen von
Zerstörung bedroht sind. So ist zum Beispiel vom 17 Hektar
großen Hauptlager rund ein Viertel inzwischen untersucht.

Infolge der sehr guten Datierbarkeit und der schnellen
Veröffentlichung des Fundmaterials wurde Haltern in der
Fachwelt in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu
einem der wichtigsten Bezugsorte bei der Datierung zeitgleicher
Fundstellen in Europa sowie in Nordafrika und Vorderasien.
"Jeder auf die Römerzeit spezialisierte Wissenschaftler in der
ganzen Welt kennt den "Haltern-Horizont", unterstreicht der
Direktor der LWL-Archäologie für Westfalen, Prof. Dr. Michael
M. Rind, die wissenschaftliche Bedeutung des Ortes.

Entwicklung moderner Ausgrabungstechnik
"Haltern hat für die Archäologie als Wissenschaft daneben noch
eine weitere, in der Öffentlichkeit weit weniger bekannte
Bedeutung", stellt LWL-Chefarchäologe Rind zum
Ausgrabungsjubiläum heraus, "denn die Ausgräber verhalfen hier
der modernen Ausgrabungstechnik zum Durchbruch. Der Archäologe
und Sachbuchautor Rudolf Pörtner hat das 1961 treffend
formuliert, als er schrieb: "Erst seit Haltern weiß man, das
nichts so dauerhaft ist wie ein Loch und daß Erdverfärbungen im
Boden der gleiche urkundliche Wert zukommt wie den
Handschriften der Historiker".

Am Ende des 19. Jahrhunderts hatten Archäologen bei den
Ausgrabungen des Limes in Süddeutschland herausgefunden, dass
Verfärbungen im Boden Reste menschlicher Aktivität sein können:
nämlich die Reste von Pfosten und Gruben, Gräben oder ganzen
Häusern. Diese galt es fortan sichtbar zu machen und
interpretieren zu lernen. Der sandige Boden in Haltern war
dafür ideal geeignet und es gelang, ganze Grundrisse von
Gebäuden im Lager sowie die Befestigungsgräben zu erkennen. Die
Methode wurde von den Archäologen in der ganzen Welt übernommen
und weiterentwickelt und gehört schon lange zum Standard jeder
Ausgrabung.

Das Museum
Schon die ersten Ausgrabungen vor 111 Jahren fanden großes
öffentliches Interesse und bereits ein Jahr später, 1900,
richtete der damalige Verein für Geschichts- und Altertumskunde
zu Haltern in Westfalen für die vielen Funde vor Ort ein
provisorisches Museum in der alten Rektoratsschule ein.

1906 wurde mit dem Bau eines eigenen Museums begonnen und am
12. August 1907 als "Römisch-Germanisches Museum" eröffnet. Am
9. März 1945 wurde es bei einem Bombenangriff vollständig
zerstört. Dabei ging auch ungefähr ein Drittel der Funde
verloren. Nach dem Krieg konnte die Stadt Haltern 1954 ein
provisorisches Museum wieder einrichten, es musste allerdings
immer wieder umziehen.

Mehrere Initiativen für eine dauerhafte Lösung mündeten 1985 in
einem tragfähigen Konzept und so beschloss der
Landschaftsausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
den Neubau. Das LWL-Römermuseum wurde am 25. November 1993
eröffnet. Es befindet sich auf dem Areal des römerzeitlichen
Feldlagers und erinnert mit seinen Spitzdächern an die
Zeltdächer der Legionäre.

Am 11. und 12. September finden hier die Römertage statt. Dann
sind alle Besucher eingeladen den Alltag der römischen
Legionäre hautnah zu erleben.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 22 09:04:40 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Jun 2010 09:04:40 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Illustrierte Kraeuter- und Pflanzenbuecher der
fruehen Neuzeit", Herzebrock-Clarholz, bis 10.10.2010
Message-ID: 4C207CA8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Kayß"
Datum: 21.06.2010, 15:36


AUSSTELLUNG

Ein besonderer Blick auf Pflanzen und Kräuter

Illustrierte Kräuter- und Pflanzenbücher sind das Thema einer
Ausstellung in der Propstei Clarholz. Bis zum 10. Oktober
präsentieren dort die ULB Münster und der Freundeskreis
Propstei Clarholz eine exemplarische Auswahl gedruckter Werke,
die bis in die frühe Buchdruckzeit des 16. Jahrhunderts
zurückreicht. Viele der Ausstellungsstücke sind nicht nur
kunstvoll illustriert und von daher sehenswert, einige Bücher
beleuchten auch interessante zeitgeschichtliche Aspekte ihrer
Entstehung:

So finden sich Zeugnisse des Wandels im Wissenschafts- und
Weltverständnis aus der Renaissance- und Reformationszeit;
außerdem Exemplare, die eine Entwicklung hin zu den
Medizinalbüchern des 19. Jahrhunderts mit zahlreichen
mikroskopischen Details dokumentieren. Andere Exponate werfen
mittels ihrer Darstellungen einen interessanten,
prestigehaltigen Blick auf Länder und Regionen innerhalb wie
außerhalb Europas.


INFO

Zu sehen ist die Ausstellung "Illustrierte Kräuter- und
Pflanzenbücher der frühen Neuzeit" jeweils sonntags von 15 bis
18 Uhr sowie nach Vereinbarung (Tel.: 05245/5646) im "Museum in
der Kellnerei" im Klostermuseum Clarholz, Propsteihof 12, 33442
Herzebrock-Clarholz - www.propstei-clarholz.de.

Zur Ausstellung ist ein reich illustrierter Katalog erschienen.
Erhältlich ist dieser für 6? im Sekretariat der ULB oder auf
Bestellung (zzgl. Versandkosten) an: Universitäts- und
Landesbibliothek Münster, Krummer Timpen 3, 48043 Münster,
Tel. 0251 / 83-24021, ulbmail at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 22 09:06:13 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Jun 2010 09:06:13 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/24
Message-ID: 4C207D05.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 22.06.2010, 08:57


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-24 für den Zeitraum vom 12.06.2010 bis

zum 18.06.2010 mit insgesamt 19 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-24&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 22 09:14:54 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Jun 2010 09:14:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Fuer Freiheit und Vaterland - nationale
Helden, Hattingen, 25.06.2010
Message-ID: 4C207F0E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 21.06.2010, 13:11


AKTUELL

Für Freiheit und Vaterland - nationale Helden
Bildvortrag im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen

Um nationale Helden geht es im nächsten Vortrag in der Reihe
"Helden-Werk", zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am Freitag, 25. Juni, um 19.30 Uhr in sein
Industriemuseum Henrichshütte Hattingen einlädt. Dr. Thomas
Parent, einer der Kuratoren der Kulturhauptstadt-Ausstellung
"Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen", stellt in
seinem Vortrag bekannte und weniger bekannte Beispiele
nationaler Heldenverehrung vor. Danach erfolgt ein gemeinsamer
Rundgang durch den Ausstellungsbereich "Nationale Helden". Der
Eintritt ist frei.

Hintergrund

Im 19. Jahrhundert haben Helden Hochkonjunktur. Im Prozess der
europäischen Nationalstaatsentwicklung werden zahlreiche
Persönlichkeiten aus Geschichte und Sage, aber auch
zeitgenössische Feldherren und Politiker als Helden verklärt
und verehrt. Im anbrechenden Industriezeitalter entstehen die
neuen Heldenmythen geradezu inflationär und werden zunehmend
durch Massenmedien unters Volk gebracht. Diese Heldenkulte
spiegeln auch Konflikte wider - zwischen Parteien, Klassen,
Nationen.

In der Hattinger Ausstellung begegnet den Besuchern eine
Vielzahl von nationalen Heldenbildern: Ein Monumentalgemälde
Kaiser Wilhelms I. aus dem Herner Rathaus, ein Altarbild mit
Otto von Bismarck aus Gelsenkirchen, zahlreiche Schulwandbilder,
Karikaturen, historische Ansichtskarten. Frankreich ist durch
Vercingetorix, Jeanne d'Arc und Napoleon vertreten, Polen durch
Kopernikus, Chopin und Maksymilian Kolbe. Einzelne Bilder
zeigen, dass gelegentlich auch Kinder zum Heldentum verlockt
bzw. missbraucht wurden - als Barrikadenkämpfer in der Berliner
Revolution von 1848 oder als bewaffnete Meldegänger im
Warschauer Aufstand von 1944.

Heute sind viele der Heldenkulte sind bereits wieder in
Vergessenheit geraten, andere, etwa die Beispiele aus Polen,
hier weitgehend unbekannt. Die Ausstellung vermittelt einen
lebendigen Eindruck aus einer Blütezeit des Heldenkultes, regt
aber auch zu Diskussionen über die Rolle von Heldenbildern an.


INFO

Anschrift:
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 25
45527 Hattingen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 23 11:21:02 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 Jun 2010 11:21:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrung: "Die Rettung der Musterzeche Zollern",
Dortmund, 27.06.2010
Message-ID: 4C21EE1E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 23.06.2010, 10:57


AKTUELL

Sonntagsprogramm im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Führung "Die Rettung der Musterzeche Zollern" und
Bastelprogramm für Kinder

Zu einer Themenführung unter dem Motto "Maschinen zum
Schrottpreis - Die Rettung der Musterzeche Zollern als
Geburtsstunde der Industriekultur" lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 27. Juni, um 15 Uhr in sein
Industriemuseum Zeche Zollern ein.

"1969 stand die Maschinenhalle von Zollern II/IV vor dem
Abriss", erläutert der stellvertretende Museumsdirektor Dr.
Thomas Parent. "Ihre Rettung markierte nicht nur den Beginn der
Industriedenkmalpflege in Nordrhein-Westfalen, sondern auch den
Ausgangspunkt der Industriekultur überhaupt." Im Rahmen der
Führung wird die "Musterzeche" in ihrer großen
kunsthistorischen und denkmalgeschichtlichen Bedeutung
erläutert. Die Maschinenhalle, die aufgrund umfangreicher
Restaurierungsarbeiten zur Zeit regulär nicht für die
Öffentlichkeit zugänglich ist, wird auch von innen besichtigt.

Vormittags finden wie jeden Sonntag um 11.30 und um 12 Uhr
öffentliche Führungen für Einzelbesucher über die Tagesanlagen
der Zeche Zollern statt. Abgesehen vom normalen Museumseintritt
(Erw. 3,50 Euro) wird für die Führungen keine Gebühr erhoben.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kinder ab fünf Jahren sind wie jeden vierten Sonntag im Monat
von 14 bis 16 Uhr zum Basteln und Tüfteln in die
Kinderwerkstatt eingeladen. Unter Anleitung des
Museumspädagogen Klaus Senkel entstehen Segelschiffe. Daneben
ist freies Basteln mit Kohle, Holz und anderen Materialien
möglich. Der Kostenbeitrag beträgt 2 Euro pro Kind zusätzlich
zum normalen Museumseintritt.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 23 11:24:55 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 Jun 2010 11:24:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Sonntagsfuehrung zu Mythos und Alltag im Maerchen,
Bocholt, 27.06.2010
Message-ID: 4C21EF07.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 23.06.2010, 11:05


AKTUELL

Rumpelstilzchen und der goldene Faden
Sonntagsführung zu Mythos und Alltag im Märchen im
LWL-Textilmuseum

Das Spinnen steht im Mittelpunkt der nächsten Sonntagsführung
durch die Ausstellung "Stroh zu Gold. Spindel, Schiffchen,
Märchenhelden", zu der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am Sonntag, 27. Juni, um 16 Uhr in sein Textilmuseum in
Bocholt einlädt.

In vielen der alten Volksmärchen werden textile
Arbeitstechniken aufgegriffen oder spielen eine Schlüsselrolle.
Spinnen, Weben und der Umgang mit fertigem Gewebe geben
Hinweise auf die Ursprünge der Geschichten und damalige
Vorstellungen von Moral und Ordnung. Nadine Schober gibt bei
der Führung am Sonntag einen Einblick in die Welt hinter den
Märchen. Dabei soll vor allem das Spinnen im Mittelpunkt stehen.

In der Alltagskultur der vorindustriellen Zeit war das Spinnen,
vor allem das Flachsspinnen, eine durch alle Schichten
verordnete weibliche Tätigkeit - Fleiß und Geschick waren hoch
angesehen. Mit der Erfindung des Handspinnrads wurde das
Spinnen in ländlichen Regionen bis ins 20. Jahr-hundert
gemeinsam in Spinn- oder Rockenstuben praktiziert. "Der
Austausch von Volksliedern und Erzählungen war dabei ein gutes
Mittel, die mühselige Handarbeit des Spinnens angenehmer zu
gestalten", weiß Nadine Schober. Nahe liegend erscheinen so
auch die Geschichten von magischen Spinnhelfern, die besonders
edlen Faden zu weben verstanden. Auch diese geheimnis¬vollen
Protagonisten werden in der Führung entzaubert.

Die Teilnahme an der Führung ist frei. Gezahlt werden muss nur
der reguläre Museumseintritt (Erw. 2,40 ?.)


INFO

Stroh zu Gold - Spindel, Schiffchen, Märchenhelden
21.3. - 31.10.2010
LWL-Industriemuseum I Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
Geöffnet Di - So 10-18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 24 10:19:39 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Jun 2010 10:19:39 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BTOC=5D_Heimatblaetter_Soest=2C_Folge_433=2C_?=
=?utf-8?q?M=C3=A4rz_2010?=
Message-ID: 4C23313B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 24.06.2010, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 433
März 2010


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169






ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]

Zumbrock, Benjamin
Von goldenen Münzen umgeben
Der Rosenkranzaltar in der Propsteikirche St. Walburga zu Werl
verherrlicht Maria als Mittlerin zu Gott

Multhaupt, Hermann
Schloss Brake: Heimat der Weserrenaissance
Ein Gang durch die Lippische Herrschergeschichte

Gabriel, Peter
Zu Gast beim Abt mit kalter Küche und Wein
Die Schnadjagd der Prämonstratenserabtei Cappenberg
war einst ein gesellschaftliches Ereignis

Platte, Hartmut
Zum Tod von Franz Haarmann
Unser langjähriger Mitarbeiter starb im Alter von 78 Jahren

Platte, Hartmut
Im Dienst an den Menschen
Das Lippstädter Vinzenzkolleg ist geistliches Zentrum
für viele seelsorgerische Aufgaben (Schluss)

Platte, Hartmut
Ein kleines Dorf am Rand von Soest
Meckingser Dorfgeschichten, erzählt von Heinz Keinemann

Beller, Hubert
Thomas Borchwede: Wortführer der Reformation





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 25 10:59:30 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Jun 2010 10:59:30 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Rueckspiegel, Nr. 3, Mai 2010
Message-ID: 4C248C12.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 25.06.2010, 11:00


SERVICE: TOC

Rückspiegel
Informationen und Berichte aus der Dokumentationsstelle für
kirchliche Jugendarbeit
Nr. 3
Mai 2010




Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=235




in Auswahl [AS]

S. 4-9
Feldbaum, Karl-Heinz
Lernen aus einer Erfolgsgeschichte: Rückblicke auf das
entwicklungsbezogene Engagement kirchlicher Jugendverbände seit
Mitte der 1950er Jahre

S. 10f.
Hucht, Franz
40 Jahre Fairer Handel und die Geschichte der
"Mundus-3.Welt-Läden gGmbH"

S. 12f.
Fecke, Melanie
Kritischer Konsum online - Per Maus-Klick durch die Landschaft
der katholischen Jugendverbände...

S. 14
Pahlke, Georg
02. Februar 2009: 100. Geburtstag von Georg Thurmair

S. 15f.
Wego, Maria
"Durch Maria zu Christus" - Der Zentralverband der katholischen
Jungfrauenvereinigungen Deutschlands

S. 16
Pahlke, Georg
"Unser neues Spielkleid ist da!"

S. 18-21
"Ich wollte für die Jugendlichen da sein..."
Interview mit Joachim Peschka über seine Erfahrungen als
Leiter der Offenen Tür in Wiedenbrück in den 60iger Jahren

S. 22-25
"Ich geh´ dann mal zu Peschka" - Bedeutungen eines Hauses
der Offenen Tür in der Rückschau und heute

S. 25-27
25 Jahre Förderverband -
Katholische Jugendverbände und Jugendarbeitslosigkeit
Interview mit Bernd Zimmermann

S. 28f.
Nachrufe

S. 30-34
Neues aus der Dokumentationsstelle

S. 34f.
Veranstaltungsvorschau





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 28 10:26:31 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Jun 2010 10:26:31 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Juedische Genealogie im Archiv,
in der Forschung und in Netzwerken, Detmold, 01.09.2010
Message-ID: 4C2878D7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bettina Joergens"
Datum: 28.06.2010, 10:00


KONFERENZ

Jüdische Genealogie im Archiv, in der Forschung und in
Netzwerken

7. Detmolder Sommergespräch am 1. September 2010 im
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Ostwestfalen-Lippe

Das Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Detmold)
veranstaltet zum 7. Mal das Detmolder Sommergespräch. Die
Detmolder Sommergespräche, die bundesweit und in den
Nachbarländern Beachtung finden, richten sich insbesondere an
historisch und genealogisch sowie archivfachlich Interessierte.

In diesem Jahr steht das Thema "Jüdische Genealogie" im Zentrum
der Vorträge und Dis-kussionen. Die Forschung zu jüdischen
Familiengeschichten ist international lebendig und vernetzt.
Dies ist Anlass genug, beim 7. Detmolder Sommergespräch die
Bedeutung von Familie und Genealogie, von Herkunft, Ehe und
Vererbung in der jüdischen Kultur aus verschiedenen
Perspektiven zu beleuchten und die für Westfalen und Lippe
zentralen Archivbestände für die jüdische Genealogie im
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Ostwestfalen-Lippe
vorzustellen.

Im Zentrum der archivfachlichen, historischen und
literaturwissenschaftlichen Vorträge stehen die Besonderheiten
bei der Erforschung jüdischer Biografien und Familien. Dies
betrifft etwa die verstreute und lückenhafte archivische
Überlieferung sowie politische wie psychologische Aspekte
jüdischer Familienforschung nach dem Holocaust. Daneben werden
die für die jüdische Genealogie einschlägigen Bestände der
Abteilung Ostwestfalen-Lippe des Landesarchivs NRW in Detmold
präsentiert. Insbesondere sind dies ca. 900
Personenstandsregister zu Juden und Dissidenten aus ganz
Westfalen und Lippe.

Im Vordergrund der Sommergespräche steht der Austausch zwischen
Forschenden verschiedener Disziplinen, Laien mit
unterschiedlichen Interessen sowie Archivarinnen und
Archivaren. Wie schon in den letzten Jahren werden Fragen der
Genealogie im weiteren Sinne multiperspektivisch betrachtet:
Aspekte der archivischen Überlieferung werden mit Beispielen
der historischen Auswertung, der literarischen Verarbeitung und
der Vernetzung von Familienforschern in Beziehung gesetzt. Die
Sommergespräche sind daher das Forum, um über "Jüdische
Genealogie im Archiv, in der Forschung und in Netzwerken" mit
Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Professionen sowie
mit Genealoginnen und Genealogen zu diskutieren.


Programm

9.30 Uhr Begrüßung
Dr. Christian Reinicke, Landesarchiv NRW Abteilung
Ostwestfalen-Lippe, Detmold

Grußwort

Einführung
Dr. Bettina Joergens, Landesarchiv NRW Abteilung
Ostwestfalen-Lippe, Detmold

10.00 Uhr Herkunft, Ehe und Vererbung: Die Bedeutung von
Familie und Genealogie in der jüdischen Kultur Prof. Dr. Birgit
Klein, Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg

Pause

11.15 Uhr Teil I - Dokumentation und Archive
Moderation: Katharina Tiemann,
LWL-Archivamt für Westfalen, Münster

Zur Kulturgeschichte der jüdischen Registratur
Dr. Peter Honigmann, Zentralarchiv zur Erforschung der
Geschichte der Juden in Deutschland, Heidelberg

Juden- und Dissidentenregister aus Westfalen-Lippe: Eine
Einführung in Quellenkunde und Überlieferungssituation Dr.
Tobias Schenk, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Wien

12.45 Uhr Mittagspause

14.00 Uhr Verschiedene thematische Archivführungen

15.00 Uhr Vom Reichssippenamt zum Personenstandsarchiv? Das
nationalsozialistische Personenstandsrecht und die Entstehung
von Spezialarchiven am Beispiel des Detmolder Bestandes "P 10"
Dr. Bettina Joergens


15.30 Uhr Teil II - Forschung
Moderation: Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Landesarchiv NRW

Genealogie und Schriftlichkeit als soziale Praxis:
Quellenzeugnisse zur jüdischen Ge-schichte der Frühen Neuzeit
in Ostwestfalen-Lippe Dr. des. Elizabeth Harding, Herzog August
Bibliothek Wolfenbüttel

Pause

16.45 Uhr "Familienleben" aus der Sicht der "Nachgeborenen":
Jüdische Generationenromane ab 2000 Dr. Ariane Eichenberg,
Kulturwissenschaftliches Institut im Wissenschaftszentrum NRW
Essen, Stuttgart

International und vernetzt: Jüdische Genealogie heute und
praxisnah Helga Heilbut, Hamburger Gesellschaft für Jüdische
Genealogie e.V., Bergisch-Gladbach

18.15 Uhr Abschlussdiskussion

19.30 Uhr Stadtrundgang zur jüdischen Geschichte in Detmold
Treffpunkt: Rathaus am Marktplatz
Gudrun Mitschke-Buchholz,

Vorab
Am Vorabend, 31.8.2010, ab 19 Uhr können Sie in lockerer Runde
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sommergesprächs kennen
lernen. Ort: Speisecafé Stuck, Grabbestr. 4, Detmold, 1. Stock

Anmeldung
Melden Sie sich bitte rechtzeitig zur Tagung und zum
Stadtrundgang an, da die Teilnehmerzahl aus Platzgründen
begrenzt ist. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Wenn
Sie mit der Nennung Ihres Namens in einer Teilnehmerliste nicht
einverstanden sind, teilen Sie uns dies bitte mit.


INFO

Veranstaltungsdaten:
7. Detmolder Sommergespräch
Datum: 1. September 2010
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen
Abteilung Ostwestfalen-Lippe
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231 766-0
Fax: 05231 766-114
E-Mail: owl at lav.nrw.de
URL: www.archive.nrw.de

Kontakt:
Dr. Bettina Joergens
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen
Abteilung Ostwestfalen-Lippe
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231 766-0
Fax: 05231 766-114
E-Mail: owl at lav.nrw.de
URL: www.archive.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 28 10:38:48 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Jun 2010 10:38:48 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BTOC=5D_Heimatblaetter_Soest=2C_Folge_434=2C_?=
=?utf-8?q?M=C3=A4rz_2010?=
Message-ID: 4C287BB8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 28.06.2010, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 434
März 2010


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169





ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]


Beller, Hermann
Joseph von Mellin: Erbsälzer und großzügiger Stifter
Der in Werl geborene Adelige schuf die Basis für moderne
Erziehungshilfe

Keinemann, Heinz
Als die Amerikaner kamen
Kriegsende 1945 auf Ruphoffs Hof in Meckingsen

Multhaupt, Hermann
"Wonnig ist´s in Frühlingstagen..."
Das Friedensepos "Dreizehnlinden" des westfälischen Dichters
Friedrich Wilhelm Weber wurde einst zum Bestseller

Gernert, Wolfgang
Kreuzwege und Kreuztrachten in Westfalen
Volksfrömmigkeit und Kunstdarstellungen für Frieden
und Versöhnung

Hennecke, Ursula
Ein altes Heilmittel wird wieder entdeckt
Der Blutegel galt einst als ein wirksames Heilverfahren

Funke, Helmut
Der erste Schultheiß von Berlin war ein Soester
Marsilius kam im 13. Jahrhundert aus Westfalen in
die Mark Brandenburg





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 29 08:47:12 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Jun 2010 08:47:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Vortragsabend ueber englische Nissenhuetten,
Detmold, 01.07.2010
Message-ID: 4C29B310.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gefion Apel"
Datum: 28.06.2010, 12:29


AKTUELL

Eine mobile Wellblechhütte wird sesshaft
Vortragsabend über englische Nissenhütten im LWL
Freilichtmuseum Detmold

In seinem Rahmenprogramm zum Jubiläumsjahr "Planet Westfalen"
bietet das LWL-Freilichtmuseum Detmold den nächsten
Vortragsabend der Reihe "Migration und historisches Bauen" an,
der dazu einlädt, sich näher mit den "westfälischen Geschichten
aus aller Welt" zu befassen. In ihrem Vortrag am Donnerstag, 1.
Juli , stellt Kulturwissenschaftlerin Tanja Schauerte eine sehr
spezielle Wohnform vor: Es geht um die mobilen Wellblechhütten,
die das britische Militär während des 1. Weltkriegs als
Soldatenunterkünfte nutzte, und die als "Nissenhütten" bekannt
wurden.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges fand die nach ihrem Erfinder
Peter Norman Nissen benannte Hütte schließlich ihren Weg nach
Deutschland, wo sie bis weit in die 1960er Jahre das Stadtbild
vieler deutscher Städte prägte. Hier diente sie vor allem als
Notunterkunft für die zahlreichen Vertriebenen und Flüchtlinge,
aber ebenso als Wohnbaracke für die ausgebombten Stadtbewohner.

Der Vortrag beleuchtet zum einen den Nutzungswandel von der
einfachen mobilen Soldatenunterkunft zum dauerhaften Wohn- und
Lebensraum für die Menschen in der Nachkriegszeit, zum anderen
werden weitere Verwendungszwecke der halbrunden Wellblechhütte
vorgestellt. Beginn ist um 19 Uhr im Terrassensaal des
LWL-Freilichtmuseums Detmold. Der Eintritt ist frei.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231/706-0
Fax: 05231/706-106
E-Mail: freilichtmuseum-detmold at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 29 08:54:25 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Jun 2010 08:54:25 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/25
Message-ID: 4C29B4C1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 28.06.2010, 14:02


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-25 für den Zeitraum vom 19.06.2010 bis

zum 25.06.2010 mit insgesamt 26 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-25&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 29 08:59:12 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Jun 2010 08:59:12 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Es leuchten die Seiten! Schuelerinnen stellen im
Museum in der Kaiserpfalz aus, Paderborn, 01.07.-01.08.2010
Message-ID: 4C29B5E0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.06.2010, 13:49


AUSSTELLUNG

Es leuchten die Seiten!
Schülerinnen stellen im Museum in der Kaiserpfalz aus

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeigt in seinem
Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn (Kreis Paderborn) vom 1.
Juli bis zum 1. August die Sonderausstellung "Es leuchten die
Seiten!". Darin präsentieren acht Schülerinnen des Gymnasiums
St. Michael ihre Arbeiten zur mittelalterlichen Buchkunst, die
im Rahmen eines einjährigen Schulprojekts entstanden sind.

"Die modernen Interpretationen mittelalterlicher Schrift- und
Buchkunst bilden einen reizvollen Kontrast zu unseren eigenen
Schriften aus der Zeit Karls des Großen und Kaiser Heinrichs
II.", lobt Museumsleiter Dr. Martin Kroker die Werke der
Schülerinnen.

Unter der künstlerischen Leitung von Dr. Kristina Hartmann und
Thorsten Hoppe Hartmann hatte die Gruppe in Museen, Archiven
und Bibliotheken zunächst originale Kunstwerke studiert. Dabei
reichte das Spektrum vom Evangeliar des 9. Jahrhunderts aus dem
Kloster Corvey bis zu Urkunden aus der 350-jährigen Geschichte
des Klosters St. Michael in Paderborn. Danach stellten die
Acht- und Neuntklässlerinnen Farben und Tinten nach
mittelalterlichen Rezepten her und lernten historische Mal- und
Schreibtechniken auf Pergament und Papier. Am Ende des
Projektjahres freuen sich die Schülerinnen, ihre kreativen und
zeitgenössischen Arbeiten als Einzelblätter und in selbst
gebunden Büchern im Museum in der Kaiserpfalz vorzustellen.

Das Projekt wurde finanziert aus Mitteln des
NRW-Landesprogramms "Kultur und Schule". Das Museum in der
Kaiserpfalz stellte dabei die Räumlichkeiten für
Arbeitssitzungen und die Ausstellung zur Verfügung. Im
vergangenen Jahr hatte es mit "Fresco und Secco -
Mittelalterliche Wandmalerei" bereits eine erfolgreiche
Zusammenarbeit zwischen dem Museum in der Kaiserpfalz, der
Michaelsschule und den beiden künstlerischen Projektleitern
gegeben.


INFO

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg
33098 Paderborn
Tel.: 05251 1051-10
Fax: 05251 1051-25
E-Mail: kaiserpfalzmuseum at lwl.org
URL: www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 29 09:05:51 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Jun 2010 09:05:51 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Borggraefe,
Henning: Schuetzenvereine im Nationalsozialismus
Message-ID: 4C29B76F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.06.2010, 13:58


LITERATUR

LWL-Veröffentlichung
"Schützenvereine im Nationalsozialismus": Gleichschaltung und
"Ertüchtigung der Jugend" mündeten in Ausbildung für den Krieg

Schützenvereine haben als Orte, in denen die lokale
Gemeinschaft praktiziert wird, nach wie vor hohe Attraktivität.
Doch trotz eines äußerst ausgeprägten Traditionsbewusstseins
klaffen mit Blick auf die Zeit des Nationalsozialismus große
Lücken im eigenen Geschichtsbild. Diese Lücke will der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt schließen: Unter
dem Titel "Schützenvereine im Nationalsozialismus. Pflege der
"Volksgemeinschaft" und Vorbereitung auf den Krieg (1933-1945)"
hat er jetzt eine Studie des Historikers Henning Borggräfe
herausgegeben.

Wichtigstes Ergebnis: Die "Gleichschaltung" wurde zwar
eindeutig von der NS-Führung eingeleitet und vorangetrieben,
bei den Schützen gab es aber auch erhebliche Elemente der
Selbstmobilisierung.

Viele Vereine klammern die Jahre nach 1933 weiträumig aus oder
beanspruchen eine Opferrolle für sich. Dabei berührten die auch
in der historischen Forschung bisher kaum untersuchten
Schützenvereine mit der Gemeinschaftspflege und dem Schießen
zwei Kernziele des Regimes: die Realisierung der
"Volksgemeinschaft" und die Vorbereitung auf den Krieg.

"Borggräfe leistet mit seiner Untersuchung einen Beitrag zur
Beantwortung der Frage nach den konkreten Handlungsspielräumen
der Menschen im Nationalsozialismus. Sie fragt nach der
Bedeutung des Handelns 'normaler Deutscher' im NS-Staat und
nach der Wirkungsmacht der 'Volksgemeinschaft'", so Thomas
Küster vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte.

Borggräfe schildert, wie sich die Schützenvereine
organisatorisch in die reichsweiten Verbandsstrukturen
einfügten und mit dem Nationalsozialismus arrangierten. Er
beschreibt, wie sie sich nationalsozialistische Ziele
aneigneten und gleichzeitig ihre eigenen Bestrebungen
verfolgten. Dieser sich wechselseitig beeinflussende Vorgang
trug nach Borggräfes Urteil dazu bei, die NS-Herrschaft zu
stabilisieren. Als Beispiele für die Entwicklung in Westfalen
dienen ihm ausgewählte Schützenvereine aus Lünen, Hattingen und
Lippstadt.

So versperrte beispielsweise der Westfälische Schützenbund
bereits im Frühjahr 1933 jüdischen Bürgern den Beitritt in den
Verband und die Übernahme von Vorstandspositionen. Zur
Jahreswende 1933/34 schlossen dann viele Vereine ihre jüdischen
Mitglieder ganz aus. Für die Vereine selbst blieb mit Ausnahme
der Umstellung auf das "Führerprinzip" und der Eingliederung in
einen neuen Verband strukturell zunächst einmal vieles beim
Alten.

Auf personeller Ebene belegt die Studie, dass die Schützen
zunehmend mit der NSDAP kooperierten, denn die
Vereinsmitglieder sahen mit dem neuen Regime die Möglichkeit
gekommen, die alte Konkurrenz zwischen jenen, die den
Schwerpunkt der Vereinsaktivitäten auf die Wehrhaftmachung
legten, und jenen, die ihre Aufgabe in der Gemeinschaftspflege
vor Ort sahen, nun jeweils für sich zu entscheiden.

Borggräfe untersucht vor allem die Ausrichtung der
Schützenfeste und internen Vereinsveranstaltungen. Er
dokumentiert, dass die symbolische Herstellung der
"Volksgemeinschaft" und das gemeinsame Bekenntnis zum "Führer"
in den ersten Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft
feste Bestandteile jedes Schützenfestes waren.

Das gilt insbesondere für die traditionsorientierten Vereine,
die der von den Schießsportlern dominierten Verbandsentwicklung
skeptisch gegenüberstanden. Allerdings wehrten sich viele
Vereine erfolgreich gegen die von der Verbandsführung verlangte
Anpassung ihrer Vereinskultur an nationalsozialistische Muster,
etwa in der umstrittenen Frage der Einführung neuer
Einheitsuniformen.

Hintergrund
Bereits in der Spätphase der Weimarer Republik verstanden die
Schützen ihren Sport aber auch als Dienst für das Vaterland,
indem sie etwa eigene Jugendabteilungen einrichteten, deren
Wehrsportprogramme die im Versailler Vertrag festgeschriebene
Begrenzung der Armeestärke unterlaufen sollten. Nach der
Machtübernahme nutzte die Hitlerjugend diese Vorarbeiten und
entwickelte unter Mitwirkung der Schützen ein flächendeckendes
Ausbildungsprogramm zur Wehrertüchtigung der Jugend.

Die schießsportlich orientierten Schützen setzten sich für die
am Militärgewehr orientierte Vereinheitlichung der Waffen, den
Schießstandausbau und die Annäherung der Schießpraxis an den
Kriegseinsatz ein. Seit Kriegsbeginn organisierte die SA dann
gemeinsam mit den Schützen ein Massenausbildungsprogramm, in
dem alle Männer vor der Einberufung zur Wehrmacht in
dreimonatigen Wehrertüchtigungskursen kriegsfähig gemacht
werden sollten. Bis zum Frühjahr 1942 hatten SA und
Schützenvereine auf diese Weise über zwei Millionen Männer
ausgebildet.

Unter den Bedingungen des Krieges stellten viele Vereine ihre
Arbeit 1941/42 ein, einige waren aber nachweislich noch bis
Ende 1944 aktiv. Das offizielle Ende ereilte den Deutschen
Schützenverband und die Schützenvereine erst nach der
Kapitulation. Infolge des Alliierten Kontrollratsgesetzes Nr. 2
vom 10. Oktober 1945 zur Auflösung der NSDAP und aller ihr
angeschlossenen Organisationen wurden sie verboten.

Der Autor:
Henning Borggräfe studierte Geschichte und
Politikwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Das
vorliegende Buch basiert auf seiner Master-Arbeit. Derzeit
untersucht er am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der
Ruhr-Universität Bochum im Rahmen seiner Dissertation die
Funktion historischer Expertise und die Bedeutung der
Interessenvertretung von Betroffenen in der Auseinandersetzung
um die Entschädigung von NS-Verfolgten seit den 1980er Jahren.


INFO

Henning Borggräfe
Schützenvereine im Nationalsozialismus.
Pflege der "Volksgemeinschaft" und Vorbereitung auf den
Krieg (1933-1945)
Forum Regionalgeschichte, Bd. 16
Ardey-Verlag, Münster 2010, ISBN 978-3-87023-110-1
128 S., brosch., 12,90 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 30 11:05:01 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Jun 2010 11:05:01 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Making of Dalheim: Idee - Prozess - Ergebnis,
Lichtenau-Dalheim, 02.07.-05.09.2010
Message-ID: 4C2B24DD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.06.2010, 12:31


AUSSTELLUNG

Hereinspaziert ins Kloster Dalheim
Neue Museumssäle öffnen am 2. Juli mit Foto-Ausstellung

Die neu gebauten Ausstellungssäle des LWL-Landesmuseums für
Klosterkultur Dalheim in Lichtenau (Kreis Paderborn) sind ab
Freitag (2.7.) für Besucher geöffnet. Bevor dort Ende Oktober
die Dauerausstellung einzieht, zeigt das Haus des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bis zum 5. September
eine Foto-Ausstellung. Unter dem Titel "Making of Dalheim: Idee
- Prozess - Ergebnis" bietet sie Einblicke in die Umgestaltung
des ehemaligen Augustiner-Chorherren Stifts zu einem modernen
Museum. Nach zwei Jahren sind damit wieder alle Räume
zugänglich.

"Ungewöhnliche Perspektiven": Wie aus dem Kloster ein Museum
wurde
Die Foto-Ausstellung zeigt im neuen Obergeschoss, wie aus dem
Kulturdenkmal Kloster Dalheim in den vergangenen fünf Jahren
ein Museum wurde, das trotz moderner Standards seine eigene
Geschichte bewahrt hat. "Den Besucher erwarten ungewöhnliche
Perspektiven der jüngeren Ge-schichte Dalheims von der
Domänenzeit bis zum zweiten Bauabschnitt", sagte LWL-Direktor
Dr. Wolfgang Kirsch bei der Vorstellung der Räume und der
Foto-Ausstellung am Dienstag (29.6.).

Neben der Foto-Dokumentation des Bauverlaufs sind auf großen
Fahnen Abbildungen zu sehen, die aus der Domänenzeit stammen,
als das Kloster Gutshof war und in Kirche, Kreuzgang und
Refektorien Vieh stand und Mist gefahren wurde. Die Vorstellung
verschiedener archäologischer Funde vervollständigt die
Ausstellung.

Hereinspaziert!
"Eine einmalige Gelegenheit: Nach zweijähriger Bauzeit sind die
neu geschaffenen Ausstellungssäle und der restaurierte
Kreuzgang ohne museale Bespielung anzuschauen", so Kirsch
weiter. Bevor am 29. Oktober die neue, große Dauerausstellung
mit dem Titel "Eingetreten. 1.7000 Klosterkultur" beginnt,
werden die neuen Räume selbst Gegenstand einer Ausstellung.

Der LWL hat während des zweiten Bauabschnitts - der erste wurde
2007 eröffnet - 2.000 Quadratmeter zusätzliche
Ausstellungsfläche geschaffen. Die im 19. Jahrhundert durch
einen Brand verlorengegangenen Obergeschosse im Ost- und
Südteil der Klausur wurden modern aber sensibel im Umgang mit
dem Denkmal wieder aufgesetzt. Vom Konventgarten aus ist das
neue Geschoss schon seit einiger Zeit zu sehen.

Kirsch: "Jetzt können sich die Besucher auch innen von einer
außergewöhnlichen Raumgestaltung faszinieren lassen." Die
lichtdurchfluteten, neuen Säle locken mit beeindruckenden
Konstruktionen und ungewöhnlichen Perspektiven. Dort, wo sich
in klösterlicher Zeit die Schlafsäle der Chorherren befanden,
werden in Zukunft Sonder- und Dauerausstellungen zu sehen sein.

"Großartiges Vorhaben"
Die Stiftung Kloster Dalheim, die das Museum trägt, freut sich
über den Abschluss der Bauarbeiten und die gelungenen,
architektonischen Veränderungen. "Damit wird der Stiftung eine
ideale Hülle zur Verfügung gestellt", sagte Stiftungsvorstand
und Sprecher des Stifterkollegs Prof. Dr. Horst Ziegler. "Ohne
finanzielle Unterstützung des Landes NRW und des LWL wäre
dieses großartige Vorhaben nicht möglich gewesen", so Ziegler
weiter. Das Land NRW trägt 60 Prozent der elf Millionen Euro
Bausumme des zweiten Bauabschnitts, der LWL 40 Prozent. Im
Namen des Stiftungsvorstandes und der Stifter versprach
Ziegler: "Wir werden die Entwicklung dieses außergewöhnlichen
Museumsprojektes auch in Zukunft mit allen Kräften
unterstützen."

Kreuzgang im neuen Gewand
Auch der mittelalterliche Kreuzgang und die Klausurräume sind
vom 2. Juli bis 5. September wieder zu besichtigen - ohne
museale Einbauten. Der Südteil des historischen Kreuzgangs
wurde im 19. Jahrhundert zerstört und als Stallung genutzt.
Jetzt wurde er mit modernen Materialien wieder aufgebaut, so
dass der unbeschränkte Kreuzrundgang wieder nachvollziehbar
ist. Die Klausurräume wie z.B. Kapitelsaal, Skriptorium und
Wärmestube erlauben im Zusammenspiel mit modernen Bauteilen ab
dem 29.Oktober einen Einblick in die Organisation und den
Tagesablauf eines mittelalterlichen Klos-ters zwischen "Ora et
labora" - "bete und arbeite".

Neuer Museumseingang
Der Museumseingang befindet sich ab dem 2. Juli oberhalb des
Haupttores in der ehemaligen Orangerie des barocken Klosters.
Dieses Gebäude ist ebenfalls komplett umgestaltet worden und
beinhaltet neben dem Kassenbereich beide, bisher voneinander
getrennten, Klosterläden mit Buchladen und Feinkostabteilung.
Die bisherigen Eintrittspreise sind noch bis zum 31.Oktober
gültig.


INFO

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau-Dalheim





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 30 11:11:01 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Jun 2010 11:11:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Angebote am Wochenende im LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover, Bochum, 03./04.06.2010
Message-ID: 4C2B2645.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 29.06.2010, 13:49


AKTUELL

Familienspaß und Wohnkultur
Angebote am Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Neben dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat an
diesem Wochenende auch der Förderverein des
LWL-Industriemuseums Zeche Hannover ein besonderes Angebot für
die Besucher: Am Samstag, 3. Juli, um 17 Uhr beginnt das
Sommerfest des Fördervereins Zeche Hannover mit einem
Dämmerschoppen zur Einstimmung. Am 4. Juli ab 11 Uhr geht es
weiter mit einem Fest für die ganze Familie, mit
Kinderschminken, Hüpf-Burg und Live-Musik: Duo Soft Mod (13 Uhr)
und Emscherland Orchester (16 Uhr).

Heute erinnern nur noch die ehemaligen Zechensiedlungen daran,
wie die Bergarbeiter im Ruhrgebiet einst lebten. Doch wie sah
der Alltag in den industriellen Gemeinden um 1900 aus? Um
dieser Frage nachzugehen, lädt der LWL am Samstag, 3. Juli, um
15 Uhr zu einer besonderen Führung in sein Industriemuseum
Zeche Hannover nach Bochum ein.

Zur Zeit des Bergbaus im Revier kam das Wohnen in der Nähe des
Arbeitsplatzes sowohl dem Bergmann als auch dem Bergwerk zu
Gute. Einerseits ermöglichte es dem Bergmann nach der Arbeit zu
Fuß nach Hause zu gehen, andererseits verlor das Unternehmen
seine Belegschaft auch nach Feierabend nicht aus den Augen.

Der historische Rundgang der Zeche Hannover beginnt mit der
Kleinkolonie "Am Rübenkamp". Der Weg führt weiter über die
"Eickeler Kolonie" mit ihrer symmetrischen Reihung entlang der
Straße zur Siedlung "Dahlhauser Heide", die Alfred Krupp in den
Jahren 1907-1915 als Arbeiterdorf mit westfälischen
Bauernhäusern errichten ließ. Den Abschluss der Zeitreise durch
die Geschichte der Bergarbeitersiedlungen bildet ein Abstecher
zu den "Montagehäusern System Schneider", die 1948 errichtet
wurden, um die drängende Wohnungsnot in der Nachkriegszeit zu
lindern.


INFO

Sommerfest des Fördervereins Zeche Hannover
Sa, 3.7., ab 17 Uhr
So, 4.7., 11-18 Uhr

Geschichtstour: Wohnen auf der Seilscheibe
Sa, 3.7.2010, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person


LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Info: Tel. 0234 6100 874
www.lwl-industriemuseum.de