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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 3 10:42:43 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 May 2010 10:42:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Foerderpreis fuer Nachwuchsforscher
Message-ID: 4BDEA8A3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 30.04.2010, 11:37


AKTUELL

Es ist wieder soweit! Bereits zum fünften Mal verleiht die
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes (GhL) in Zusammenarbeit mit Schulen einen
Förderpreis für Nachwuchsforscher. Auch in diesem Jahr sind
die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Schultypen aus
dem gesamten Westmünsterland dazu aufgerufen, ihre Facharbeiten,
Wettbewerbsbeiträge, Projekte u.ä., die einen thematischen
Bezug zur geschichtlichen und geographischen Landeskunde des
Westmünsterlandes haben, beim Landeskundlichen Institut in
Vreden einzureichen.

Die in den letzten Jahren eingereichten Arbeiten behandelten
unterschiedlichste Themen: So wurden nicht nur das persönliche
Schicksal der Großmutter auf dem Weg in eine 'neue Heimat' vor
dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges nachgezeichnet und die
wirtschaftliche Entwicklung Gronauer und Bocholter Textilfirmen
beleuchtet, sondern auch Aspekte der 'Migration und Integration
von Gastarbeitern aus dem ehemaligen Jugoslawien in Reken'
thematisiert. Des Weiteren waren beispielsweise die Geschichte
einer jüdischen Familie in Ahaus und die Feldpostbriefe eines
Dülmener Soldaten Themen, die von Schülerinnen und Schülern in
hervorragender Weise bearbeitet wurden.

Da sicherlich auch in diesem Jahr, vor allem im Rahmen der in
der Jahrgangsstufe 12 zu erstellenden Facharbeiten,
interessante Beiträge zur Geschichte/Geographie/Landeskunde des
Westmünsterlandes verfasst worden sind, würden wir uns freuen,
wenn Sie, verehrte Fachkolleginnen und Fachkollegen, gelungene
Arbeiten bei uns einreichen oder die Schülerinnen und Schüler
dazu ermutigen, diese selbst bei uns einzureichen.

Die eingereichten Arbeiten sollten bitte mit einem kurzen
Anschreiben versehen werden, das den Verfasser der Arbeit mit
Namen, Adresse, Internetadresse und Schulanschrift nennt.
Einsendeschluss ist der 1. Juni 2010. (Adresse unten)

Eine Jury bestehend aus Geschichtslehrern und
Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft wird dann die Arbeiten
eingehend prüfen. Im Rahmen einer 'kleinen' Feierstunde werden
die besten Arbeiten mit einer Urkunde, einem Buchgeschenk und
einer Schnuppermitgliedschaft belohnt.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Förderpreis für Nachwuchsforscher
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
Geschäftsstelle: Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstr. 15
48691 Vreden
URL: www.ghl-westmuensterland.e

Kontakt:
Tel.: 02362-951431





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 3 11:11:52 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 May 2010 11:11:52 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2010/15
Message-ID: 4BDEAF78.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 19.04.2010, 13:05


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-15 vom 10.04.2010 bis zum 16.04.2010
mit insgesamt 21 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-15&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 3 11:15:08 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 May 2010 11:15:08 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2010/16
Message-ID: 4BDEB03C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 26.04.2010, 12:06


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-16 für den Zeitraum vom 17.04.2010 bis

zum 23.04.2010 mit insgesamt 23 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-16&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 4 09:06:06 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 May 2010 09:06:06 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/17
Message-ID: 4BDFE37E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 03.05.2010, 16:01


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

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Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-17 für den Zeitraum vom 24.04.2010 bis

zum 30.04.2010 mit insgesamt 23 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-17&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 4 09:27:22 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 May 2010 09:27:22 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 425, November 2009
Message-ID: 4BDFE87A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 04.05.2010, 10:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 425
November 2009


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169





ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]


Haarmann, Franz
Als das Amt Werl eine eigene Ortskrankenkasse bekam
Vor 125 Jahren begann aus kleinen Anfängen die systematische
Krankenversicherung für Arbeiter ihren Erfolgsweg

Multhaupt, Hermann
Die Kirche von Winnefeld: Ein Opfer der "Soester Fehde"?
Archäologie auf Spurensuche im Solling an der Grenze
zwischen Westfalen und Niedersachsen

Gernert, Wolfgang
Kiepenkerle als Sendboten für Waren und Nachrichten
Nicht nur in Westfalen ist das münsterländische Original
beliebt

Kleine, Joseph
Der Soester Künstler Fritz Viegener (1888-1976):
Kompromisslose Treue zu seiner Frau
Im Dritten Reich blieb er eng mit ihr verbunden

Maas-Steinhoff, Ilse
Vom Bördekorn zum Weizen aus der Neuen Welt
Aus der Geschichte der Plange-Mühle in Soest (Schluss)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 4 09:30:19 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 May 2010 09:30:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Baubetrieb,
Organisation und Abrechnung im oberoesterreichischen Freistadt im
14. und 15. Jahrhundert, Muenster, 07.05.2010
Message-ID: 4BDFE92B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 04.05.2010, 09:00


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Sommersemester 2010

spricht

Dr. Elisabeth Gruber, Wien

über

Öffentliches Bauen in der Kleinstadt: Baubetrieb, Organisation
und Abrechnung im oberösterreichischen Freistadt im 14. und 15.
Jahrhundert


INFO

Veranstaltungsdaten:
Datum: 7. Mai, 15.00 Uhr c. t.

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 275 12
Fax: 0251 / 83 275 35
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 4 09:38:34 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 May 2010 09:38:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Erinnern an die Buecherverbrennung 1933,
Muenster, 10.05.2010
Message-ID: 4BDFEB1A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 03.05.2010, 09:27


AKTUELL

Erinnern an die Bücherverbrennung 1933
Vortrag in der Stadtbücherei beleuchtet Mythos und Wirklichkeit

"?Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende
Menschen". Ein Satz von Heinrich Heine, der über 100 Jahre
später bittere Realität werden sollte. Am 10. Mai 1933 fanden
in nahezu allen deutschen Hochschulstädten Bücherverbrennungen
statt - auch in Münster. Ein Vortrag in der Stadtbücherei am
Montag, 10. Mai (20 Uhr), in der Stadtbücherei erinnert an
diesen Akt kultureller Barbarei, an den Beginn von Verfolgung
und Vernichtung.

Der Historiker und Germanist Dr. Jan-Pieter Barbian zeichnet
Motive, den Verlauf und die Hintergründe der
Bücherverbrennungen nach. Verantwortlich für die Organisation
dieser "Aktion wider den undeutschen Geist" war nicht - wie
lange Zeit angenommen - Joseph Goebbels als neuer
"Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda". Die
Initiative ging von der Deutsche Studentenschaft aus. Der
Direktor der Duisburger Stadtbibliothek skizziert, wie es zu
diesem reichsweiten Vorgehen kam, welche Ziele die Studenten
verfolgten und wer sie unterstützte. Außerdem schildert der
Referent Reaktionen der betroffenen Autoren, Verleger und
Buchhändler.

Nach einem Grußwort von Dr. Andrea Hanke, Beigeordnete für
Kultur, wird Literaturvereinsvorsitzender Hermann Wallmann die
Moderation übernehmen. Fotografien begleiten den Vortrag und
erinnern an die Ereignisse vor 77 Jahren in Münster. Gemeinsame
Veranstalter des Gedenkens ist die Stadtbücherei in Kooperation
mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit,
Stadtarchiv und Villa ten Hompel. Der Eintritt ist frei.


INFO

Stadtbücherei Münster
Alter Steinweg 11
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-42 42
Fax: 02 51/4 92-77 24



Hinweis der Moderatoren:

Christine Witte:
10. Mai 1933 - Die "Aktion wider den undeutschen Geist" -
Nationalsozialistische Bücherverbrennungen
URL: http://www.westfaelische-geschichte.de/web616





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 5 11:10:41 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 May 2010 11:10:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Das Heimweh des Walerian Wrobel, Herford, 15.05.2010
Message-ID: 4BE15231.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 04.05.2010, 15:21


AKTUELL

Wir laden herzlich ein zum Film:
Das Heimweh des Walerian Wrobel

Erläuterungen zum Film und Lesung des Gedichts der verstorbenen
Herforder Schriftstellerin Emmi Redlin: Helga Kohne

Die Geschichte Walerian Wróbels wurde 1990 von dem Regisseur
Rolf Schübel verfilmt und lief auch in deutschen Kinos. Er
gewann mit dem "Cinekid" einen internationalen Jugendfilmpreis
und wurde 1991 für den Deutschen Filmpreis nominiert.

Walerian Wróbel, auch Walerjan Wrobel, geboren am 2. April 1925
in Falkow war ein polnischer Zwangsarbeiter, der 1942 in
Hamburg hingerichtet wurde. Er war das älteste von fünf
Kindern. Im April 1941, als er 16 Jahre alt geworden war, wurde
er nach Bremen geschickt und dort auf einem Bauernhof als
Hilfsarbeiter eingesetzt. Wegen Heimwehs versuchte er nach
wenigen Tagen erstmals zu fliehen, wurde aber gefasst und auf
den Bauernhof zurückgebracht. In der naiven Hoffnung, "als
Strafe" nach Polen zurückgeschickt zu werden, zündete er Heu in
einer Scheune des Bauernhofes an. Die Bäuerin entdeckte das
Feuer und es konnte gelöscht werden, bevor es größeren Schaden
anrichtete. Wróbel selbst half bei den Löscharbeiten.

Die Bäuerin zeigte den Jungen an. Nach seiner Vernehmung
verhaftete ihn die GESTAP am 2. Mai 1941. Er wurde im KZ
Neuengamme untergebracht und dort zu Kanalbauarbeiten
eingesetzt. Sein dort gewonnener Freund Michal Piotrowski
berichtete nach dem Krieg: "Der Walerek war sehr jung, sehr
naiv. Erfahrung hatte der auch keine. So naiv: Wenn Du ihm
sagst: Das und das ist wahr oder so und so ist das im KZ - Der
glaubt das sofort. Der glaubt alles. Für solche ist das schwer
im KZ, sehr schwer. Da musst Du brutal sein, aber nicht naiv,
und Walerek war immer naiv, sehr naiv. Von den Eltern hat er
immer erzählt, von der Schwester, von der Schule." (nach:
Halina Piotrowska, Warschau)

Am 8. April 1942 wurde ein Sondergerichtsverfahren beim
Landgericht Bremen zur Verhandlung seiner Tat eingeleitet. Das
Gericht verurteilte ihn als "Volksschädling" wegen
Brandstiftung zum Tode. Ein Gnadengesuch lehnte der damalige
Staatssekretär im Justizministerium Roland Freisler ab. Am 25.
August 1942 wurde Walerian Wróbel im Alter von 17 Jahren in
Hamburg durch das Fallbeil hingerichtet.

In den 1980er Jahren arbeitete der Rechtshistoriker
Schminck-Gustavus den Fall von Walerian Wróbel auf und
veröffentlichte seine Geschichte. Zugleich ließ der Anwalt
Heinrich Hannover den Prozess neu aufrollen und erwirkte, dass
das nationalsozialistische Urteil aufgehoben wurde.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Walerian_Wr%C3%B3bel)


INFO

Zeit:
Am 15. Mai 2010 um 16:00 Uhr

Ort:
Gedenkstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford
Tel.: 05221-189257
Fax: 05221-132252
E-Mail: info at zellentrakt.de
URL: http://www.zellentrakt.de/

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "Zwangsarbeit
im Raum Herford"

Kuratorium für eine Dokumentations- und Begegnungsstätte in
Herford zum Erinnern, Forschen und Gedenken

Vorsitzender: Wolfgang Spanier





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 5 11:13:30 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 May 2010 11:13:30 +0200
Subject: [WestG] [PROJ] "Als ich nach Deutschland kam..."
- Intergenerationelles Bildungs- und Ausstellungsprojekt in Ahlen
Message-ID: 4BE152DA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Silke Eilers"
Datum: 04.05.2010, 09:33


PROJEKT

"Als ich nach Deutschland kam..." - Intergenerationelles
Bildungs- und Ausstellungsprojekt in Ahlen

Für Regionen und Städte mit einem hohen Anteil an
Arbeitsmigrantinnen und -migranten stellen die
Lebensgeschichten und Erinnerungen der ersten
Zuwanderergeneration einen wesentlichen Teil lokaler Zeit- und
Sozialgeschichte dar. Auch Ahlen ist eine Stadt, die durch
Arbeitsmigration mitgeprägt ist.

In Kooperation koordinieren nun die Ahlener Stadthistorikerin
Dr. Silke Eilers und Dipl. Päd. Ursula Woltering von der
Leitstelle "Älter werden in Ahlen" ein Oral History-Projekt mit
der Realschule Ahlen, das Lebensgeschichten der ersten
Generation der Arbeitsmigranten dokumentieren soll. Gemeinsam
mit Schülern einer 9. Klasse der Realschule wird Guntram Fink
von der Leistelle Interviews mit älteren Zuwanderern
durchführen.

Migration ist vielfältig - die verschiedensten Nationalitäten
sind in Ahlen beheimatet. Dem möchte auch das Projekt Rechnung
tragen. Geplant ist eine Präsentation der Tonaufzeichnungen im
Rahmen einer Ausstellung "Angekommen? Zuwanderung nach Ahlen"
sowie eine Veröffentlichung über die Internetpräsenzen
"www.integration-ahlen.de" und "www.senioren-ahlen.de".

Für die Ausstellung recherchiert Dr. Silke Eilers derzeit
Exponate. Dabei kann es sich beispielsweise um Fotos, Formulare
und andere Dokumente wie Arbeitsverträge, Briefe, Tagebücher
aber auch um dreidimensionale Erinnerungsstücke an das
Herkunftsland handeln. Dinge, die das Leben hier in Deutschland
betreffen (Wohnen, Arbeiten, Freizeit), sind selbstverständlich
ebenfalls von großem Interesse.

Wer im Rahmen eines Interviews von seiner Lebensgeschichte
berichten möchte oder auch Objekte für die Ausstellung hat,
wird gebeten, sich bei Dr. Silke Eilers (02382/59-290), Guntram
Fink (02382/59-467) oder Mehmet Tanli (02382/59-747) zu melden.


INFO

Kontakt:
Dr. Silke Eilers
Stadt Ahlen
Westenmauer 10
59227 Ahlen
Tel.: 02382/59-290
E-Mail: eilerss at stadt.ahlen.de
URL: www.ahlen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 5 11:16:32 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 May 2010 11:16:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Werkstattgespraech ueber Denkmalnutzung im Alltag,
Bochum, 06.05.2010
Message-ID: 4BE15390.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.03.2008, 07:32
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Fremde Impulse veränderten das Gesicht des Ruhrgebiets
Werkstattgespräch über Denkmalnutzung im Alltag

Dauernder Wandel ist ein besonderes Merkmal des Ruhrgebietes,
das durch viele äußere Einflüsse geprägt ist. Unter dem Titel
"Fremde Impulse - Baudenkmale im Ruhrgebiet" zeigen die
Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR)
in Zusammenarbeit mit der Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010
eine Wanderausstellung, deren erste Station aktuell das
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum ist. Die Schau
verdeutlicht, wie fremde Impulse das Gesicht der Region
verändert haben.

Am Donnerstag, 6. Mai, um 20 Uhr, diskutiert Dr. Markus
Harzenetter, Leiter des LWL-Amtes für Denkmalpflege in
Westfalen in einem Werkstattgespräch über praktische
Denkmalpflege und Denkmalnutzung im Alltag. Interessierte sind
herzlich eingeladen, Fragen rund um das Thema zu stellen, mit
anderen Teilnehmern zu diskutieren und Erfahrungen
auszutauschen. Der Eintritt ist frei.

Baudenkmale überliefern die früheren Zustände und Entwicklungen
der Kulturlandschaft im Ruhrgebiet in großer zeitlicher Tiefe
seit dem Mittelalter. Exemplarisch kann man daran die
Wechselwirkungen zwischen dem heutigen Ruhrgebiet und anderen
Regionen in Europa sowie die Spuren und Zeugnisse von Migration,
Austausch und Kommunikation erkennen. Besonders im 19. und 20.
Jahrhundert prägten Wechselbeziehungen das Gebiet und sind seit
dieser Zeit sogar als ein herausgehobenes Merkmal zu verstehen.
Ziel des Projektes "Fremde Impulse" ist es, mit Hilfe der
Baudenkmale und der ihnen eigenen Geschichte an der einen oder
anderen Stelle die Überlagerungen und Umbrüche im Ruhrgebiet
transparent zu machen und das städtebauliche und historische
"Durcheinander" dieser Stadtlandschaft an manchen Punkten zu
erklären. Die Ausstellung spricht auch die Wirkungen des
Ruhrgebiet in die Welt und die Verflechtungen mit seinem Umland
an.


INFO

URL: http://www.fremde-impulse.lwl.org

Zeit:
Donnerstag, 6. Mai 2010, 20.00 Uhr

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100-874
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 5 11:22:46 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 May 2010 11:22:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Mittelalterlicher Markt zum Mitmachen, Herne,
08./09.05.2010
Message-ID: 4BE15506.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.05.2010, 12:16


AKTUELL

Mittelalterlicher Markt zum Mitmachen
"Spectaculum" am LWL-Museum für Archäologie in Herne

Am 8. und 9. Mai übernehmen für ein Wochenende Spielleute und
Händler, Gaukler und Ritter das LWL-Museum für Archäologie in
Herne. Die Mittelalter-Ausstellung "Aufruhr1225!" erlebt rund
um die neu errichtete Turmhügelburg einen weiteren Höhepunkt.
Auf dem gesamten Außengelände und in den Museumsräumen
veranstaltet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ein
mittelalterliches "Spectaculum".

An über 30 Marktständen, in Ritter-Heerlagern und bei einem
umfangreichen Bühnenprogramm zeigen Händler, Bauern und Ritter
mittelalterliches Alltags- und Lagerleben. "Ritter-Ausbilder"
rund um Mike Roth werden mit den Besuchern Schwertkampf üben,
Bogenschießen trainieren und ritterliche Fähigkeiten wie Axt-
und Messerwerfen erproben. Der Museumspädagoge Norbert Reuther
wird in der Ausstellung zum Mitmachen auffordern.

Handwerker zeigen ihre Kunst, Händler und Hökerer preisen ihre
Waren an. Ein Jahrmarkt mit einem mittelalterlichen
Handkurbel-Riesenrad und einem Mäuse-Roulette zeigt das Leben
im Festgewand. Im Museum wird das Team um Museumsleiter Dr.
Josef Mühlenbrock und Projektleiter Dr. Stefan Leenen durch die
Ausstellung führen.

Der Markt findet am Samstag von 11 bis 22 Uhr und am Sonntag
von 11 bis 20 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 6,50 Euro für
Erwachsene und 4,50 Euro für Kinder bzw. Ermäßigungsberechtigte,
Kinder unter Schwertmaß (zirka 1,20 Meter) haben freien
Eintritt. Der Eintritt enthält auch den Eintritt ins Museum
und die Sonderausstellung. Die regulären Eintrittspreise und
Rabatte gelten an diesem Wochenende nicht. Besucher mit bereits
gelösten Tickets aus dem Vorverkauf können ihre Tickets an der
Tageskasse aufwerten (Zahlung der Differenz von 0,50 Cents pro
Ticket).


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-24 und -0
Fax: 02323 94628-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de

Mehr Informationen unter:
URL: http://www.aufruhr1225.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 6 10:46:11 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 May 2010 10:46:11 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Glueck auf! Romane und Geschichten rund um
das Ruhrgebiet, Herten, bis Ende Juni 2010
Message-ID: 4BE29DF3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Herten"
Datum: 05.05.2010, 12:09


AUSSTELLUNG

Glück auf! Romane und Geschichten rund um das Ruhrgebiet
Neue Literaturausstellung in der Stadtbibliothek Herten

Kultur im Ruhrgebiet verbinden viele Menschen mit den
Stichworten "Industrie und Kohle". Dass die Region mehr zu
bieten hat, beweist die Hertener Stadtbibliothek im Glashaus.
Unter dem Motto "Glück auf! Romane, Geschichten und Lustiges
rund um das Ruhrgebiet" gibt es dort ab sofort eine
Literaturausstellung im dritten Obergeschoss.

Ob Romane oder Sachbücher - in den letzten Jahren sind jede
Menge interessante und spannende Titel zum Thema "Ruhrpott"
erschienen. Neben neuen Ausgaben hat die Stadtbibliothek aber
auch Altbewährtes im Angebot. Vom "Kultbuch Ruhrgebiet - alles,
was wir lieben, von Aldi bis Zollverein" über Herbert Knebels
Geschichtensammlung "Boh Glaubse" bis hin zu dem historischen
Kriminalroman "Goldfasan" des Herner Autors Jan Zweyer - das
Angebot ist vielfältig. Auch dabei: Ruhrgebiets-Klassiker wie
die "Else-Stratmann-Bände" von Elke Heidenreich.

Die Ausstellung läuft bis Ende Juni. Ein Verzeichnis, in dem
auch interessante Links zum Ruhrgebiet aufgeführt sind, liegt
aus oder kann im Internet unter www.glashaus-herten.de
heruntergeladen werden.


INFO

Stadtbibliothek im Glashaus
Hermannstr. 16
45699 Herten
E-Mail: stadtbibliothek at herten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 6 10:54:08 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 May 2010 10:54:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Coubertin-Gemaelde kommt in die Helden-Ausstellung,
Hattingen, 12.03.-31.10.2010
Message-ID: 4BE29FD0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.05.2010, 09:44


AKTUELL

Coubertin-Gemälde kommt in die Helden-Ausstellung
LWL-Industriemuseum zeigt die "Allegorie des Sports"

Seit Mittwoch (5.5.) ist die Ausstellung "Helden. Von der
Sehnsucht nach dem Besonderen", die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum Henrichshütte
Hattingen zeigt, um ein spektakuläres Original reicher: Die
"Allegorie des Sports" (1896) von Charles des Coubertin.

Die "Allegorie des Sports" ist ein Gemälde, auf dem richtig
etwas los ist: Götter, Sportler, Tempel und der Eiffelturm sind
darauf zu sehen. Im März und April hing in der
Helden-Ausstellung eine Replik des skurrilen Bildes. "Wir
hatten uns um das Original bemüht, das derzeit in Europa
unterwegs ist", berichtet Kurator Robert Laube. Zunächst ohne
Erfolg, denn das Gemälde des französischen Barons sollte von
Warschau direkt nach Norwegen geschickt werden.

Zum Jahreswechsel kam dann die frohe Kunde vom Leihgeber, dem
Olympischen Museum Lausanne in der Schweiz: Die "Allegorie"
stehe ab Anfang Mai nun doch zur Verfügung. Jetzt konnte die
Replik durch das Original ersetzt werden. Projektleiter Dietmar
Osses: "Das Originale macht einen Gutteil der Faszination von
Ausstellungsstücken aus. Pierre de Coubertin, Gründer der
modernen Olympischen Bewegung, hatte zeitlebens dieses
Original-Gemälde seines Vaters über seinem Schreibtisch hängen."

Eine Bildbeschreibung
Charles de Coubertin (1822-1908) galt als eher modischer Maler
mit Hang zu mystischen Genres. Ins Zentrum seines Gemäldes
setzte er Athene vor den Erechtheion, dem Tempel kultischer
Verehrung von Göttern und Helden auf der Akropolis. Das Volk
jubelt, Eros hält Kränze bereit, mit denen Athene wackere
Sportsmänner ehrt: Ein Rugby-Spieler, ein Fechter, Polospieler,
Radfahrer, Ruderer ... Sportarten, wie sie um 1896 in besseren
Kreisen Mode waren.

Über der Szene schwebt in sphärischem Licht Apoll, Gott der
Künste und Weissagungen. Er weist in die Ferne, wo sich die
Silhouette des Eiffelturms erhebt. "Coubertin stellt die von
seinem Sohn angeregten ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in
Athen 1896 in unmittelbaren Bezug zu Antike und klassischer
Götterwelt", erläutert Laube. "Der Hinweis auf Paris mag
Vorschau auf die Spiele im Jahr 1900 sein." Vater und Sohn
teilten ein verklärtes Bild der Antike, Patriotismus und
Begeisterung für vornehmlich britische Sportarten. "Das erklärt
die wüste Mischung der Motive in der Allegorie des Sports",
ergänzt Osses.

Von Nagel zu Nagel
Während Mitarbeiter des Kunstspediteurs "Hasenkamp" am Mittwoch
die maßgefertigte Holzkiste öffneten, studierte Restauratorin
Anne Bodenbinder vom LWL-Industriemuseum den Zustandsbericht
aus Lausanne. Vorsichtig wurde das Gemälde von seiner
Verpackung befreit, kritische Blicke glichen Bericht und Befund
ab. Das ist unter anderem wichtig für die Versicherung, die
lückenlos für das Gemälde "von Nagel zu Nagel" abgeschlossen
werden muss. "Noch bis Ende Oktober können unsere Gäste nun
dieses eindrucksvolle Exponat im Original bewundern. Dann läuft
die gleiche Prozedur für den Rücktransport nach Lausanne an",
erklärt Bodenbinder. 850 Exponate haben so den Weg in die
Hattinger "Helden"-Ausstellung gefunden.


INFO

Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen
12. März bis 31. Oktober 2010

LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-142
E-Mail: helden at lwl.org
URL: http://www.helden-ausstellung.lwl.org

Geöffnet:: Di - So 10 - 18 Uhr, Fr 10 - 21.30 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 10 10:25:29 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 May 2010 10:25:29 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Kinder malen Koenigin Mathilde, Herford,
bis 08.07.2010
Message-ID: 4BE7DF19.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 07.05.2010, 09:20


AUSSTELLUNG

Verein für Herforder Geschichte e.V.

Kinder malen Königin Mathilde
Ausstellung Im Herforder Rathaus
Von Angelika Bielefeld

Der Verein für Herforder Geschichte hat in der Zeitschrift "Der
Remensnider" auf der Kinderseite an die vor 1100 Jahren in
Herford aufgewachsene Mathilde erinnert und zu einem
Malwettbewerb aufgerufen. Die Kinder sollten "ihre Mathilde"
malen, zeichnen und einsenden.

Vor mehr als 1100 Jahren wuchs die, wie die Vita berichtet,
bildschöne Mathilde im Herforder Kloster auf. Heinrich, der
spätere Herzog von Sachsen hörte von der anmutigen jungen Frau
und wollte doch mal "einen Blick riskieren".

"Dann sah er sie, die schneeweißen Wangen mit dem Rot der
Flamme übergossen, als wären glänzende Lilien gemischt mit
roten Rosen, solche Farben bot ihr Angesicht. Als Heinrich sie
erblickte und ihre Erscheinung tief empfand, entbrannte er in
einer derartigen Liebe zu ihr, dass die Verlobung keinen
Aufschub erlaubte." So wird in seiner Vita die Begegnung
geschildert.

Heinrich wurde einige Jahre später zum ersten deutschen König
gewählt, die schöne Mathilde aus dem Herforder Kloster wurde
Königin. Ihr gemeinsamer erster Sohn wurde der erste deutsche
Kaiser, Otto der Große.

26 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren haben an diesem
Malwettbewerb teilgenommen. Jonathan, Anastasia, Kamil,
Valentina, Marla, Robin, Judith, Pascal, Hannah, Niklas, Laura,
Eleonora, Thanakorn, Leonardo, Cedric, Anna, Pascal, Kenzo,
Timo, Vanessa, Leon, Laura, Pia, Nina, Merle und nochmals Merle
haben "ihre Mathilde" gemalt und zum Geschichtsverein gesendet.

Die Kinder besuchen in der Mehrzahl die
Wilhelm-Oberhaus-Grundschule in Herford. Doch auch aus dem
Umland, aus Löhne, trafen Mathildenbilder ein. Der Verein für
Herforder Geschichte, war sehr erfreut über die vielen
Zusendungen. Die Mathildenbilder der Kinder sind alle so bunt,
schön, lebendig und einzigartig, dass sie nicht in einer
Schublade verschwinden sollten!

Auf den Kunstwerken ist vieles zu finden: Das Paar, Heinrich
und Mathilde, umrahmt von Blumen und bunten Regenbogen. Stolz
und glücklich erscheinen sie auf den Zeichnungen, und sehr
verliebt! Die vielen roten Herzchen drücken das deutlich aus.
Es gibt Ritter, eine Hochzeitstorte zu sehen, oft sind Mathilde
und Heinrich mit der königlichen Krone abgebildet, einmal sogar
mit einem Heiligenschein versehen worden. Manche Bilder werfen
schon einen Blick in die Zukunft, Otto im Kinderwagen ist mit
dabei.

Es kam die Idee auf, diese Kinderbilder auch der Öffentlichkeit
zu präsentieren. Besonders freut es den Verein für Herforder
Geschichte, dass an den kleinen Kunstwerken zu erkennen ist,
dass sich die Grundschüler mit der Geschichte "unserer"
Mathilde auseinandergesetzt haben. Die Zeichnungen spiegeln
dies deutlich wieder.

Geschichte muss nicht langweilig für Kinder sein und die
Herforder Geschichte ist es nun wirklich nicht. Als Dank haben
alle kleinen Künstler einen Herforder Kinderstadtplan
überreicht bekommen. Nach der Ausstellungseröffnung ging es zur
Neustädter Johanniskirche zur Turmbesteigung. Auch wenn das
Wetter sehr ungemütlich war, so warfen alle doch gerne einen
Blick von oben über die Stadt mit ihren Plätzen und Dächern.
Die drei großen Glocken wurden angeschlagen und bestaunt.

Die Ausstellung im Rathaus ist noch bis zum 8. Juli zu sehen.


INFO

Geschäftsstelle:
Christoph Laue
Kommunalarchiv Herford
Amtshausstr. 2
32051 Herford
Tel.: 05221/13 22 13
Fax: 0 52 21 / 13 22 52
E-Mail: info at geschichtsverein-herford.de
URL: www.geschichtsverein-herford.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 10 10:31:20 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 May 2010 10:31:20 +0200
Subject: [WestG] [AUS] 50 Jahre LWL-Freilichtmuseum Hagen, 08.05.-31.10.2010
Message-ID: 4BE7E078.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.05.2010, 10:40


AUSSTELLUNG

50 Jahre LWL-Freilichtmuseum Hagen -
Das Museum feiert sein Jubiläum

Sonderausstellung "Museumsreif!" zeigt Objekte aus der
Gründungsgeschichte

Das LWL-Freilichtmuseum lädt seine Besucher in diesem Jahr zu
einem Streifzug durch 50 Jahren Museumsgeschichte ein. Denn das
Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) feiert 2010 sein 50-jähriges Bestehen mit
der Sonderausstellung "Museumsreif! Als Handwerk und Technik
ins Freilichtmuseum kamen". Zum Rahmenprogramm gehören eigens
konzipierten Führungen, museumspädagogische Programme und
Veranstaltungen.

Die Ausstellung blickt zurück auf die Anfangsjahre des Museums
und thematisiert die Entstehung der Idee des "Freilichtmuseums
Technischer Kulturdenkmale" bis zur Museumsgründung durch den
LWL im Jahr 1960. Bereits seit Ende der 1920er-Jahre bestanden
Pläne für ein "Freilichtmuseum Technischer Kulturdenkmale" im
Mäckingerbachtal. Erst viele Jahre später konnte die Stadt
Hagen den LWL von der Bedeutung dieses Museums für Westfalen
überzeugen.

Der Vorsitzende der Landschaftsversammlung Dieter Gebhard
betont: "Zu dieser Zeit, 1960, war die Gründung eines
Technikmuseums eine echte Besonderheit, denn Exponate aus
Handwerk und Technik wurden noch nicht als museales
Sammlungsgut anerkannt. Die Präsentation von betriebsfähigen
technischen Kulturdenkmalen in einem Freilichtmuseum war
weltweit einmalig."

Die Ausstellung stellt Personen wie den Ideengeber Wilhelm
Claas oder den Museumsdirektor Dr. Fritz Helmut Sonnenschein,
sowie Institutionen, wie den LWL und die Stadt Hagen, mit ihren
unterschiedlichen Positionen vor. In diesem Zusammenhang sind
auch einzigartige Dokumente nd Objekte aus der
Gründungsgeschichte des LWL-Freilichtmuseums zu sehen. Die
Ausstellung blickt zurück, doch sie zeigt auch die Perspektiven
für die nächsten Jahre auf: In einem Klangraum lauschen die
Besucher den Visionen für die Zukunft des Museums.

"Wie ein roter Faden ziehen sich seltene und wertvolle, aber
auch typische Schätze und Schätzchen aus der Sammlung durch die
Ausstellungsräume," sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara
Rüschoff-Thale bei einem Ausstellungsrundgang. Zu jedem dieser
Objekte, die in den letzten 50 Jahren zusammengetragen wurden,
erzählt das Museum eine sorgfältig recherchierte Geschichte.
Die Exponate spiegeln die sich wandelnden Fragestellungen,
unter denen das Museum seit 1960 Exponate und Werkstätten
erforscht, gesammelt und ausgestellt hat: von
technikhistorischen Fragen über sozialgeschichtliche Themen bis
zur Kulturgeschichte von Handwerk und Technik.

Ein speziell entworfenes Ausstellungsdesign unterstützt die
inhaltliche Aussage und vermittelt die Besonderheiten der
Museumsgeschichte anschaulich. Die Ausstellung macht den
Bedeutungswandel der musealen Sammlungsobjekte anschaulich:
Nach Stilllegung einzelner Werkstätten rettete das Museum
ehemalige, nutzlos gewordene Gebrauchsgegenstände oft in
letzter Minute vor der Verschrottung und präsentiert die Stücke
nun als wertvolles, technisches Kulturgut.

Begleitprogramm
Die Jubiläumsausstellung ist ab dem 8. Mai bis zum 31. Oktober
2010 während der Öffnungszeiten des Museums zu besichtigen. Wer
mehr über das Museum und seine Geschichte erfahren möchte, kann
im Laufe der Saison an speziellen Führungen zum Thema
"Museumsreif!" teilnehmen. Diese Führungen sind für Gruppen
individuell buchbar. Kinder, Familien oder Schulklassen können
im Rahmen eines neuen museumspädagogischen Angebotes unter dem
Motto "Technik verbindet" mit technischen Funktionsweisen
experimentieren. Tolle Preise erwarten alle Kinder, die an dem
rätselhaften Suchspiel durch die Ausstellung teilnehmen und
sich dort auf Spurensuche begeben.

Schließlich lockt ein buntes Begleitprogramm mit Aktionstagen
unter dem Motto "Back to the Sixties!" oder einem "Blick hinter
die Kulissen" der heutigen Museumsarbeit und weiteren
thematischen Veranstaltungsschwerpunkten beim Kinder- oder
Herbstfest. Die begleitende Fotoausstellung "Mein
Freilichtmuseum!" zeigt ab dem 27. Juni fotografische
Erinnerungen der Besucher aus vergangenen Jahrzehnten. Noch bis
Anfang Mai können die interessantesten und schönsten Fotos
eingesendet werden.

Alle Termine sind im Jahresprogramm aufgeführt. Die
Begleitbroschüre zur Ausstellung "Museumsreif!" erscheint ab
Mai und ist im Museumsshop des LWL-Freilichtmuseums Hagen
erhältlich.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0
Fax: 02331 7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 11 08:58:54 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 May 2010 08:58:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ausschreibung: Jodocus Hermann Nuenning-Preis 2010
Message-ID: 4BE91C4E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Volker Tschuschke"

Datum: 10.05.2010, 14:01


AKTUELL

Das Landeskundliche Institut Westmünsterland des Kreises Borken
schreibt in Zusammenarbeit mit der Sparkassenstiftung für den
Kreis Borken für das Jahr 2010 den

Jodocus Hermann Nünning-Preis
für wissenschaftliche Arbeiten zur Landeskunde des
Westmünsterlandes aus.

Der Preis wird für unveröffentlichte Arbeiten aus den Gebieten
Archäologie, Geographie, Geschichte, Kunstgeschichte,
Literatur- und Sprachwissenschaften sowie Volkskunde oder
interdisziplinäre Studien über das Westmünsterland verliehen.
Es können Examensarbeiten (Diplom-, Magister-, Master-,
Staatsexamensarbeiten), Dissertationen, Habilitationen oder
andere wissenschaftliche Arbeiten eingereicht werden. Die
Arbeit sollte in der Regel nicht älter als fünf Jahre sein.

Das Preisgeld in Höhe von 2.500 EUR wird auf Beschluss der Jury
als Ganzes für eine umfassende oder in Teilbeträgen für mehrere
kleinere Arbeiten vergeben.

Die mit dem Preis ausgezeichneten Arbeiten werden nach
Möglichkeit in der Schriftenreihe des Landeskundlichen
Institutes Westmünsterland veröffentlicht.

Bewerbungen bis zum 31.07.2010 unter Beifügung von drei
Exemplaren der Arbeit sowie etwaiger Gutachten an das
Landeskundliche Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden


INFO

Weitere Informationen erteilt:
Dr. Volker Tschuschke
Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
Tel.: (02564) 391820
E-Mail westmuensterland-institut at kreis-borken.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 11 09:00:50 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 May 2010 09:00:50 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/18
Message-ID: 4BE91CC2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 03.05.2010, 16:01


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-18 für den Zeitraum vom 01.05.2010 bis

zum 07.05.2010 mit insgesamt 21 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-18&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 11 09:11:32 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 May 2010 09:11:32 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Tenfelde,
Klaus: Religioese Sozialisationen im 20. Jahrhundert
Message-ID: 4BE91F44.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 10.05.2010, 14:39
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


LITERATUR

Religion im Wandel
Transformationen religiösen Verhaltens untersucht
Institut für soziale Bewegungen der RUB veröffentlicht Studie zu
religiösen Sozialisationen im 20. Jahrhundert

Religionsgeschichte sozialhistorisch besehen - dieser
Betrachtungsweise widmet sich eine neue, von Forschern des
Bochumer Instituts für soziale Bewegungen (ISB) Prof. Dr. Klaus
Tenfelde, Dr. Dimitrij Owetschkin und Julia Riediger
herausgegebene, historisch und international vergleichende
Publikation.

Die Beiträge des Bandes, die auf eine Tagung der
DFG-Forschergruppe "Transformation der Religion in der Moderne"
an der RUB zurückgehen, beleuchten aus unterschiedlichen
Perspektiven den gravierenden Formwandel des Religiösen im 20.
Jahrhundert.

Im Mittelpunkt steht dabei die zweite Jahrhunderthälfte, die
u.a. mit dem Rückgang traditioneller Kirchlichkeit und einer
religiösen Pluralisierung einherging. Dass dieser Wandel mit
Transformationen auf dem Gebiet der Sozialisation in
Zusammenhang steht, bildet einen wichtigen Ausgangspunkt für
interdisziplinäre religionswissenschaftliche Forschung.

Die Publikation, an der mehrere renommierte und jüngere
Wissenschaftler aus dem In- und Ausland mitgewirkt haben,
berücksichtigt weitgehend kirchlich geprägte
Sozialisationsinstanzen und -strukturen wie katholische Vereine
und Jugendarbeit, Frauenkongregationen, Konfirmandenunterricht
oder niederländische Bekenntnisschulen.

Darüber hinaus analysiert sie schichtspezifische
Sozialisationen des Religiösen - in der Arbeiterschaft und den
Mittelschichten - oder auch religiöse Sozialisationsprozesse
unter den Bedingungen des Franquismus in Spanien bzw. der
gesellschaftlichen Entwicklungen in Großbritannien nach dem
Zweiten Weltkrieg.

Hochaktuell gibt der Beitrag zu religiösem Wandel in der
Diaspora einen Einblick in die Auseinandersetzungen
moslemischer Migrantenverbände mit deutschen Schulverwaltungen
und Pädagogen seit den 1980er Jahren.


INFO

Buchtitel

Klaus Tenfelde (Hg.) unter Mitarbeit von Dimitrij Owetschkin
und Julia Riediger: Religiöse Sozialisationen im 20.
Jahrhundert. Historische und vergleichende Perspektiven.
Veröffentlichungen des Instituts für soziale Bewegungen,
Schriftenreihe A: Darstellungen, Band43. Essen: Klartext-Verlag
2010, 268 Seiten, EUR 29,95. ISBN 978-3-8375-0227-5.

Die Herausgeber

Prof. Dr. Klaus Tenfelde ist geschäftsführender Direktor des
ISB. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Allgemeine
Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Geschichte der
Arbeiterbewegungen und des Ruhrgebiets sowie Familien- und
Bevölkerungsgeschichte.

Dr. Dimitrij Owetschkin ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am
ISB und beschäftigt sich mit Problemen der Historischen
Sozialisationsforschung und religiösen Sozialisation.

Julia Riediger war Mitglied der DFG-Forschergruppe
"Transformation von Religion in der Moderne" und Fellow der
Research School der RUB. Ihre Forschungsschwerpunkte sind
Religionsgeschichte und Sozialgeschichte der britischen
Arbeiterschaft im 20. Jahrhundert.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 11 09:16:03 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 May 2010 09:16:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Von Blasmusik, Fahnenschlag,
Bier und Koenigen: LWL-Volkskundler geben Einblicke ins
Schuetzenwesen
Message-ID: 4BE92053.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.05.2010, 11:51


AKTUELL

Von Blasmusik, Fahnenschlag, Bier und Königen
LWL-Volkskundler geben Einblicke ins Schützenwesen

Seit Anfang Mai ist es wieder soweit: die Schützenfestsaison
beginnt. Eines der ersten Schützenfeste in Westfalen wird
wahrscheinlich dasjenige der Wehringhauser Schützengesellschaft
aus Hagen sein, das bereits am 4. und 5. Mai stattfand. In
diesem Jahr steht für die westfälischen Schützenvereine eine
besondere Veranstaltung an: Der Bund Historischer Deutscher
Schützenbruderschaften veranstaltet in der Zeit vom 14. bis 16.
Mai in Rietberg (Kreis Gütersloh) den 55. Bundesköniginnentag,
um die Arbeit von Frauen in den Bruderschaften und in der
Gesellschaft zu würdigen.

"Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Es gibt bis zum September
fast keine Woche, in der nicht irgendwo in Westfalen
Schützenfest gefeiert wird", weiß Christiane Cantauw,
Geschäftsführerin der Volkskundlichen Kommission für Westfalen
beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). "Besonders
beliebt sind die Schützenfesttermine im Juni und Juli, weil man
in diesem Monaten eher auf gutes Wetter für die Feier unter
freiem Himmel hoffen kann. Auf der anderen Seite bevorzugten
die Bauern traditionell eher einen Termin vor Pfingsten, weil
in der Zeit zwischen Säen und Mähen weniger Arbeit anfiel", so
die LWL-Volkskundlerin weiter.

Wann und wie lange Schützenfest gefeiert wird, ist von Verein
zu Verein unterschiedlich. Manche Vereine haben einen seit
Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten feststehenden Termin, andere
legen den Schützenfesttermin jedes Jahr neu fest. Während
einige Vereine von Samstag bis Montag feiern, gibt es in
anderen Vereinen lediglich ein eintägiges oder sogar ein
fünftägiges Schützenfest.

"Viele der westfälischen Schützenvereine blicken auf eine
erstaunlich lange Tradition zurück. Teilweise führen sie ihre
Existenz auf spätmittelalterliche Bürgerwehren zurück", erklärt
Cantauw. Die wohl ältesten Vereine gibt es in Dortmund (1378),
Nottuln im Kreis Coesfeld (1383), Breckerfeld im
Ennepe-Ruhr-Kreis (1396), Datteln im Kreis Recklinghausen (1397)
, Hattingen im Ennepe-Ruhr-Kreis (1403), Attendorn im Kreis
Olpe (1410), Geseke im Kreis Soest (1412) und Brilon im
Hochsauerlandkreis (1417). "Auf der anderen Seite gibt es aber
auch nicht wenige Vereine, die im 19. Jahrhundert von stolzen
Bürgern als 'Bürgerschützenverein' zum Zweck der Geselligkeit
gegründet wurden".

Hintergrund
Viele Nicht-Schützen vertreten die Ansicht, dass alle
Schützenvereine und alle Schützenfeste irgendwie gleich sind.
"Das stimmt nicht", betont Cantauw. "Da gibt es teilweise
immense Unterschiede. Allein schon wenn man die sauerländischen
Schützenvereine mit den münsterländischen vergleicht. Oder wenn
man sich die Strukturen in den älteren und jüngeren, den
städtischen und ländlichen Vereinen einmal genauer ansieht,
wird man feststellen, dass mancher Brauch, den man für längst
vergessen hielt, noch geübt wird und dass vieles, was man für
selbstverständlich hielt, seine prägende Kraft längst verloren
hat".

Nach wie vor gehört das Schützenfest für viele Menschen zu den
wichtigsten Festen im Jahr. Und auch wenn es im Dorf nicht mehr
selbstverständlich ist, Mitglied eines Schützenvereins zu sein,
so wollen doch viele ehemalige Dorfbewohner noch Jahre nach
ihren Wegzug das Fest um keinen Preis verpassen und planen am
Schützenfestwochenende einen Besuch in ihrem Heimatort ein.

In vielen Orten hatten die Schützenvereine eine integrative
Wirkung: "Manchen Vereinen gelang es tatsächlich über
konfessionelle und soziale Grenzen hinweg Einigkeit zu
schaffen. Auch Zugezogene und Vertriebene fanden teilweise über
die Schützenvereine einen ersten Zugang zur einheimischen
Bevölkerung", weiß Cantauw, die über die vielen Facetten staunt,
die eine eingehendere Beschäftigung mit dem Schützenwesen zu
Tage fördert. "Da gibt es Gecken und Schützenköniginnen,
Kinderschützenfeste und Papageien, mannigfaltige Uniformen und
verschiedenartigste Waffen, Fahnenschlag und Blasmusik und vor
allem ist nicht alles so bierernst, wie ich zunächst gedacht
habe".

Buch "Schützenfeste in Westfalen"
Einen Zugang zum Thema gewährt das Buch "Schützenfeste in
Westfalen. Bekannte Ansichten - ungewohnte Einblicke" von
Britta Spies und Barbara Stambolis. Auf 144 Seiten und 212
Fotos bleibt kaum ein Aspekt des Schützenfestes
unberücksichtigt. "Mich hat bei diesem Buch besonders die
gelungene Zusammenstellung der Fotos begeistert, die durch die
Gegenüberstellung von Erwachsenen und Kindern, Männern und
Frauen, Tradition und Moderne wirklich "ungewohnte Einblicke"
schafft", betont Cantauw.

Das Buch ist im Ardey-Verlag erschienen und zum Preis von 19,90
Euro im Buchhandel erhältlich (ISBN 9783870232665).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 11 09:26:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 May 2010 09:26:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Geschichtstour: Vom Rittergut zur Kappeskolonie,
Bochum, 13.05.2010
Message-ID: 4BE922B6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 10.05.2010, 12:57


AKTUELL

Vom Rittergut zur Kappeskolonie
Rundgang durch die Zechensiedlung Dahlhauser Heide

Zechensiedlungen - jeder, der im Ruhrgebiet wohnt, kennt sie.
Aber wie sind sie entstanden und warum sehen die Häuser in der
Dahlhauser Kolonie aus wie westfälische Bauernhöfe? Um diesen
Fragen nachzugehen, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am Donnerstag, 13. Mai, um 15 Uhr zu einem Rundgang durch
die Bergarbeitersiedlung Dahlhauser Heide in Bochum ein.

Den Häusern in der Zechensiedlung gemein sind die großen
Nutzgärten, die die Bergarbeiterfamilien benötigten, um Gemüse
und Obst anzubauen und die Familie zu ernähren. Der Lohn der
Bergarbeiter war zu gering, um die ganze Familie zu ernähren.
Alfred Krupp ließ ab 1907 Wohnsiedlungen mit großen Gärten
errichten, um die Arbeiter an die Zeche zu binden. Mehrere
hundert Doppelhäuser mit Garten und Stall entstanden auf dem
Gelände des früheren Rittergutes Dahlhausen.

Die Besucher erwartet ein Rundgang durch die Siedlung
Dahlhauser Heide, im Volksmund auch "Kappeskolonie" genannt,
deren Häuser an westfälische Bauernhöfe erinnern. Startpunkt
ist die Zeche Hannover. Der historische Rundgang bietet einen
Einblick in Geschichte und Gegenwart der Siedlung sowie in ihre
Infrastruktur mit Konsum, Kindergarten und Schule, wobei auch
eine Besichtigung des Beamtenplatzes mit Mehrfamilienhäusern
für die Zechenangestellten nicht fehlen wird.


INFO

Geschichtstour: Vom Rittergut zur Kappeskolonie
Do, 13.05.2010, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person
Anmeldung erwünscht unter: 02346100874

LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100 874
URL: www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 12 10:54:27 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 May 2010 10:54:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Glockenkonzert zum "Vrede van Munster"m Muenster,
15.05.2010
Message-ID: 4BEA88E3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 11.05.2010, 11:19


AKTUELL

Glockenkonzert zum "Vrede van Munster"

Am Samstag, 15. Mai, 11.30 Uhr, spielt Manfred Schneider auf
dem Glockenspiel im Stadthausturm ein Konzert mit
niederländischen und deutschen Hymnen und Liedern. Das Datum
15. Mai steht für den "Vrede van Munster", die Geburtsstunde
der Niederlande im Jahr 1648.

Damals schlossen Spanien und die niederländischen Provinzen im
heutigen Friedenssaal des Rathauses einen Separatfrieden, die
Niederlande wurden ein souveräner Staat. Programme zum
Glockenkonzert liegen aus in der Münster-Information im
Stadthaus 1 und in der Bürgerhalle des Rathauses.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 12 10:59:45 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 May 2010 10:59:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Anroechter Stein-Museum nimmt Formen an:
Hellweg-Jobber stellt Ausstellungskonzept fertig
Message-ID: 4BEA8A21.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Soest"
Datum: 12.05.2010, 10:01


AKTUELL

Anröchter Stein-Museum nimmt Formen an
Hellweg-Jobber stellt Ausstellungskonzept fertig

Ein Jahr hat Carsten Hess Steinmetz-Werkzeuge katalogisiert,
die Archive in Anröchte und Münster durchstöbert sowie Ideen
für das Anröchter Stein-Museum entwickelt. Nun konnte der
Historiker, der an der Universität Münster seinen Magister in
Geschichte, Kunstgeschichte sowie Ur- und Frühgeschichte
erlangt hat, in der vergangenen Woche das Konzept für die
Dauerausstellung in der alten Anröchter Schule vorstellen.

Dabei war der Moment etwas ganz Besonderes für den jungen Mann,
der seit knapp vier Jahren keinen geeigneten Arbeitsplatz
finden konnte. Zum ersten Mal kann er mit dem
Ausstellungskonzept sein historisches Wissen unter Beweis
stellen und Berufserfahrung im Museumsbereich vorweisen.

"Das Ergebnis ist beeindruckend", stellte Barbara Schäfer,
stellvertretende Geschäftsführerin der Arbeit Hellweg Aktiv
(AHA) fest. "Carsten Hess hat mit seiner bisherigen Arbeit
gezeigt, dass er etwas von seinem Fach versteht und mit wenigen
Mitteln viel erreichen kann. In Anröchte entsteht ein Museum
mit einem ganz eigenen Charme und einem starken Ortsbezug.
Somit hebt es sich deutlich von anderen Ortsmuseen ab."

Die AHA hat die Entstehung des Museums mit der Finanzierung der
gemeinnützigen Arbeitsgelegenheit von Carsten Hess unterstützt.
"Uns ist wichtig, dass wir ihm mit dem so genannten Hellweg-Job
den Weg in den Arbeitsmarkt erleichtern." Neben der Chance
Berufserfahrungen sammeln zu können, bezieht er zudem eine
finanzielle Aufwandsentschädigung, die er zusätzlich zu seinen
Leistungen erhält.

Damit seine Ideen nun auch umgesetzt werden können, wartet der
Heimatverein auf die Finanzzusagen der NRW-Stiftung und des
Museumsamtes in Münster. "Erst wenn diese Antworten vorliegen,
können wir mit dem Aufbau der Ausstellung im Obergeschoss der
alten Schule beginnen", berichtet Heiner Mendelin, Vorsitzender
des Heimatvereins in Anröchte und Mitinitiator des Museums. "Es
gibt noch so viel zu tun, wie die Beschriftung der Exponate und
die handwerklichen Arbeiten im Museum. Gerne möchten wir das
Projekt zusammen mit Carsten Hess beenden. Schließlich gehen
viele Ideen auf ihn zurück."

Die Zeit drängt aber. Neben einer möglichen Arbeitsaufnahme von
Hess treibt auch der geplante Einweihungstermin den
Heimatverein an. Bereits Mitte des kommenden Jahres soll das
Museum eröffnet und das 25-jährige Bestehen des Vereins
nachgefeiert werden.





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed May 12 17:03:10 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 12 May 2010 17:03:10 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Borggraefe, Schuetzenvereine im Nationalsozialismus,
Muenster 2010
Message-ID: 4BEADF4E.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Thomas Küster"
Datum: 12.05.2010, 15:47


LITERATUR

Henning Borggräfe
Schützenvereine im Nationalsozialismus.
Pflege der ?Volksgemeinschaft? und Vorbereitung auf den Krieg
(1933-1945)
(Forum Regionalgeschichte, Bd. 16)
Ardey-Verlag, Münster 2010

128 S., brosch., ? 12,90
ISBN 978-3-87023-110-1

Schützenvereine erfreuen sich als wichtige Instanzen lokaler
Vergesellschaftung hoher Attraktivität. Doch trotz eines äußerst
ausgeprägten Traditionsbewusstseins klaffen mit Blick auf die Zeit
des Nationalsozialismus große Lücken im eigenen Geschichtsbild. Entweder
klammern die Vereine die Jahre nach 1933 weiträumig aus oder
beanspruchen eine Opferrolle für sich. Dabei berührten die auch in der
historischen Forschung bisher kaum eingehend untersuchten Schützen mit
ihrer Praxis der Gemeinschaftspflege und des Schießens zwei Kernziele
des Regimes: die Realisierung der ?Volksgemeinschaft? und die
Vorbereitung auf den Krieg. Die vorliegende Untersuchung leistet einen
Beitrag zur Beantwortung der Frage nach den konkreten
Handlungsspielräumen gesellschaftlicher Akteure im
Nationalsozialismus. Sie steht im Kontext der neueren
Forschungsdiskussion zur Bedeutung des Handelns ?normaler Deutscher?
im NS-Staat und zur Frage der Wirkungsmacht der ?Volksgemeinschaft?.

Henning Borggräfe schildert in seiner - vom LWL-Institut für
westfälische Regionalgeschichte veröffentlichten - Studie, wie sich
die Schützenvereine organisatorisch in die reichsweiten
Verbandsstrukturen einfügten und mit dem Nationalsozialismus
arrangierten. Er beschreibt die Aneignung nationalsozialistischer Ziele
und die eigenen Bestrebungen unter den Schützen als zusammenhängenden,
sich wechselseitig beeinflussenden Prozess, der zur Stabilisierung der
NS-Herrschaft beitrug. Als Beispiele für die Entwicklung in Westfalen
dienen ihm ausgewählte Schützenvereine aus Lünen, Hattingen und
Lippstadt. Und diese Beispiele zeigen: Die ?Gleichschaltung? wurde
zwar eindeutig von der NS-Führung eingeleitet und vorangetrieben, es gab
aber auch erhebliche Elemente der Selbstmobilisierung seitens der
Schützen. So versperrte beispielsweise der Westfälische Schützenbund
bereits im Frühjahr 1933 jüdischen Bürgern den Beitritt in den Verband
und die Übernahme von Vorstandspositionen. Zur Jahreswende 1933/34
schlossen dann viele Vereine ihre jüdischen Mitglieder ganz aus. Für die
Vereine selbst blieb mit Ausnahme der Umstellung auf das
?Führerprinzip? und der Eingliederung in einen neuen Verband
strukturell zunächst einmal vieles beim Alten. Auf personeller Ebene
belegt die Studie, dass die Schützen zunehmend mit der NSDAP
kooperierten, denn die Vereinsmitglieder sahen mit dem neuen Regime die
Möglichkeit gekommen, die alte Konkurrenz zwischen jenen, die den
Schwerpunkt der Vereinsaktivitäten auf die Wehrhaftmachung legten, und
jenen, die ihre Aufgabe in der Gemeinschaftspflege vor Ort sahen, nun
jeweils für sich zu entscheiden.

Borggräfe untersucht vor allem die Ausrichtung der Schützenfeste und
internen Vereinsveranstaltungen. Er dokumentiert, dass die symbolische
Herstellung der ?Volksgemeinschaft? und das gemeinsame Bekenntnis zum
?Führer? in den ersten Jahren der nationalsozialistischen
Herrschaft feste Bestandteile jedes Schützenfestes waren. Das gilt
insbesondere für die traditionsorientierten Vereine, die der von den
Schießsportlern dominierten Verbandsentwicklung skeptisch
gegenüberstanden. Mit der Etablierung des Regimes ab Mitte der 1930er
Jahre wurde der ?Hitler-Mythos? in verschiedenster Form lebendig
gehalten. Allerdings wehrten sich viele Vereine zugleich erfolgreich
gegen die von der Verbandsführung verlangte Anpassung ihrer
Vereinskultur an nationalsozialistische Muster, etwa in der umstrittenen
Frage der Einführung neuer Einheitsuniformen.

Bereits in der Spätphase der Weimarer Republik verstanden die Schützen
ihren Sport aber auch als Dienst für das Vaterland, indem sie etwa
eigene Jugendabteilungen einrichteten, deren Wehrsportprogramme die im
Versailler Vertrag festgeschriebene Limitierung der deutschen Armee
unterlaufen sollten. Nach der Machtübernahme nutzte die Hitlerjugend
diese Vorarbeiten und installierte unter Mitwirkung der Schützen ein
flächendeckendes Ausbildungsprogramm zur Wehrertüchtigung der Jugend.
Die schießsportlich orientierten Schützen setzten sich für die am
Militärgewehr orientierte Vereinheitlichung der Waffen, den
Schießstandausbau und die Annäherung der Schießpraxis an den
Kriegseinsatz ein. Seit Kriegsbeginn organisierte die SA dann gemeinsam
mit den Schützen ein Massenausbildungsprogramm, in dem alle Männer vor
der Einberufung zur Wehrmacht in dreimonatigen Wehrertüchtigungskursen
kriegsfähig gemacht werden sollten. Bis zum Frühjahr 1942 hatten SA und
Schützenvereine auf diese Weise über zwei Millionen Männer ausgebildet.
Einige Vereine gingen über diese Mitarbeit sogar noch hinaus und riefen
die Bevölkerung in der Lokalpresse auf, sich an der ?kostenlosen?
Kriegsvorbereitung auf dem Schützenplatz zu beteiligen.

Unter den Bedingungen des Krieges stellten viele Vereine ihre Arbeit
1941/42 ein, einige waren aber nachweislich noch bis Ende 1944 aktiv.
Das offizielle Ende ereilte den Deutschen Schützenverband und die
Schützenvereine erst nach der Kapitulation. Infolge des Alliierten
Kontrollratsgesetzes Nr. 2 vom 10. Oktober 1945 zur Auflösung der NSDAP
und aller ihr angeschlossenen Organisationen wurden sie verboten.


Der Autor:
Henning Borggräfe studierte Geschichte und Politikwissenschaften an der
Ruhr-Universität Bochum. Das vorliegende Buch basiert auf seiner
Master-Arbeit. Derzeit untersucht er am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der
Ruhr-Universität Bochum im Rahmen seiner Dissertation die Funktion
historischer Expertise und die Bedeutung der Interessenvertretung von
Betroffenen in der Auseinandersetzung um die Entschädigung von
NS-Verfolgten seit den 1980er Jahren.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 12 12:42:32 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 May 2010 12:42:32 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Wie wir wurden,
was wir nicht werden sollten.": Frauen im Aufbruch zu Amt und
Wuerden, Museum Burg Vischering, bis 06.06.2010
Message-ID: 4BEAA238.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Reinhild Mackowiak"
Datum: 12.05.2010, 12:11


AUSSTELLUNG

"Wie wir wurden, was wir nicht werden sollten."
Frauen im Aufbruch zu Amt und Würden

Wanderausstellung zeichnet 26 Lebenswege nach

Im Wintersemester 1908/09 durften Frauen in Preußen zum ersten
Mal regulär studieren. Zehn Jahre später erhielten sie das
aktive und passive Wahlrecht und übten es 1919 erstmals aus.
1949 schrieb das Grundgesetz die Gleichberechtigung beider
Geschlechter fest. Damit erfolgten bedeutsame Weichenstellungen
im Verhältnis von Frauen zu Männern. Doch tatsächlich ist der
Weg von Frauen in politische Ämter und akademische Positionen
beschwerlich und hürdenreich.

"Wie wir wurden, was wir nicht werden sollten. Frauen im
Aufbruch zu Amt und Würden" lautet der Titel einer
Wanderausstellung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, die
bis zum 6. Juni 2010 im Museum Burg Vischering zu sehen ist.
Die Schau zeichnet am Beispiel Westfalens den hürdenreichen Weg
von Frauen nach. Im Mittelpunkt stehen 26 Bürgerinnen, deren
Lebenswege modellhaft den langsamen Wandel von Mentalitäten und
Möglichkeiten zeigen. Eine von ihnen ist Elisabeth Küper
(geboren 1901) aus Dülmen, die seit den 1930er Jahren aktiv in
der Gewerkschaft tätig war. Nach dem Krieg setzte sie ihr
politisches Engagement fort: Sie gehörte zu den Mitbegründern
der CDU im Kreis Coesfeld, seit 1946 war sie Mitglied im ersten
Landtag Nordrhein-Westfalens, 1967 wurde ihr das
Bundesverdienstkreuz verliehen. Bis zu ihrem Tod im Jahr 1991
blieb sie politisch und sozial aktiv.

Preußen gehört in Europa zu den Schlusslichtern, als Frauen
1908 das Recht zum akademischen Studium erhalten. Nun stehen
ihnen theoretisch alle Laufbahnen offen. Unabhängig von Ehemann
oder Familie können sie aus eigener Kraft gehobenen
Lebensstandard und gesellschaftliche Anerkennung erreichen.
Doch bis weit in die Nachkriegszeit ist der Weg von Frauen in
öffentliche Ämter, Wirtschaft und freie Berufe beengt durch
rechtliche Einschränkungen, gesellschaftliches Frauenbild und
finanzielle Hürden.

Individuelle Schicksalsschläge können jederzeit eine
akademische Ausbildung beenden. Die politischen Zäsuren der
ersten Jahrhunderthälfte führten zum massenhaften
Studienabbruch junger Frauen unabhängig von ihrer Befähigung.
Hyperinflation (1923) und Weltwirtschaftskrise (1932) entzogen
vielen Familien die finanzielle Grundlage. Vor allem junge
Frauen mussten beruflich umsatteln. Im Mittelpunkt der
familiären Förderung stand die Unterstützung des Ehemannes oder
die der Söhne. Ähnliche Entwicklungen brachte der Zweite
Weltkrieg. Flucht und Vertreibung durchkreuzten die Lebenspläne
zahlloser junger Frauen trotz erfolgreicher Studienverläufe.
Beim Neuanfang hatte die Schaffung einer neuen Existenz und
Familiengründung Vorrang.

Das Frauenstudium stellte die traditionellen Leitbilder von
Männern und Frauen in Frage. Konservative begegneten der
akademisch gebildeten Frau zunächst mit Skepsis, schätzen sie
aber bald als Partnerin auf Augenhöhe. Ehen zwischen der
"studierten Tochter aus gutem Hause" und dem bereits
etablierten Akademiker kommen in Mode. Die examinierte Ehefrau
stützt die beruflichen Ziele des Mannes, repräsentiert souverän,
fördert die Bildung der Kinder und engagiert sich
ehrenamtlich. Das neue Leitbild setzt sich im Bürgertum seit
den späten 1920ern durch. Ehe und Mutterschaft sind für die
meisten Studentinnen vorrangiges Lebensziel. Die akademische
Qualifikation dient vielen nur als Faustpfand für Notlagen. Die
Vereinbarkeit von Ehe und Beruf bleibt ein Zukunftsthema.

Der Weg zum akademischem Beruf ist steinig. Finanzieller
Rückhalt, hervorragende Leistungen und Netzwerke sind lange
unabdingbare Voraussetzungen für den Einstieg. Die frühen
Akademikerinnen entstammen gutsituierten Familien, fast immer
ist der Vater selbst Akademiker. Oft gibt er den Impuls zum
Studium. Aber auch Männermangel und wirtschaftlicher Druck
führen zu neuen Rollenvorstellungen. Leitbild wird nun die
junge Frau, die »standesgemäß« für sich selbst sorgen kann.
Dieser Weg steht seit Mitte der 1950er auch Frauen aus anderen
Milieus offen. Langsam bessern sich Schulangebot und
finanzielle Förderung. Die mentalen Hürden aber halten sich
lange: Ein Studium der Tochter gilt als verlorene Investition.
Besonders schwierig ist die Situation des »katholischen
Mädchens vom Lande«. Viele junge Frauen müssen sich ihren Weg
gegen ihre Familie freikämpfen.

Die Ausstellung, ein Projekt des Industriemuseums Zeche Zollern,
Dortmund mit dem Institut für Regionalgeschichte, Münster in
Kooperation mit dem Museumsamt für Westfalen, wird in den
kommenden zwei Jahren durch Westfalen touren. Der begleitende
Katalog kostet 14,95 ?.

Führungen können unter 02591-7990-11 gebucht werden.


INFO

Kontakt:
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591-7990-12
Fax: 02591-7990-29





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 17 10:33:30 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 May 2010 10:33:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortraege: Wertvolle Muenzfunde in Westfalen, Altena,
19.05.2010
Message-ID: 4BF11B7A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 14.05.2010, 10:37


AKTUELL

Wertvolle Münzfunde in Westfalen
Zwei Vorträge bei "Freunde der Burg Altena"

Einen buchstäblich glänzenden Abend mit wertvollen Themen
versprechen die "Freunde der Burg Altena" am Mittwoch, 19. Mai
2010, ihren Mitgliedern und Gästen. In zwei Vorträgen werden
spektakuläre mittelalterliche Münzfunde aus unserer Region
vorgestellt.

Den Anfang macht der Numismatiker Dr. Peter Ilisch vom
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe Münster mit seinen
Erläuterungen zu dem sensationellen "Münzschatz aus der
Salierzeit im Märkischen Kreis". Im Sommer 2009 wurden in der
Nähe von Halver in einem vergrabenen Tontöpfchen 236
Silbermünzen aus dem 11. Jahrhundert entdeckt. Der einzigartige
Fund begeistert seitdem die Wissenschaftler.

Münzen aus dem frühen Mittelalter - noch dazu in so großer Zahl
- sind extrem selten. Die jüngsten Pfennige tragen Bild und
Name des Kölner Erzbischofs Hermann III (1089 bis 1099), andere
sind Prägungen der Grafen von Werl, die in dieser Zeit die
mächtigste Adelsfamilie in Westfalen waren. Nicht nur für die
Numismatiker, auch für die Archäologen ist der Fund bedeutsam,
weil er völlig neue Erkenntnisse brachte. Ohne den Münzfund
hätten sie nicht erfahren, dass an dieser Stelle im frühen
Mittelalter Menschen wohnten. Wer und warum die 236
Silberpfennige vergraben wurden, wird aber wohl immer ein
Geheimnis der Geschichte bleiben.

Während sich der Besitzer aus Halver mit seinen Silbermünzen
nur 14 Schweine hätte kaufen können, war der Unnaer, der drei
Jahrhunderte später seinen Goldschatz vergrub, nach heutigen
Maßstäben ein Mulitimillionär. Fast ein Kilogramm Gold fanden
Bauarbeiter 1952 in der Innenstadt von Unna - und damit den bis
auf den heutigen Tag wertvollsten mittelalterlichen
Goldmünzschatz Westfalens.

Wie viele Münzen der unbekannte Besitzer um 1378/79 vergraben
hat, ist nicht mehr festzustellen. Doch konnten mittlerweile
230 der bislang 255 nachgewiesenen Stücke im Hellweg-Museum
Unna zusammengetragen werden. Die Stadt war durch ihre Lage am
Hellweg eine bedeutende Handelsstation der Hanse in der
Grafschaft Mark. Die Münzen spiegeln die weit verzweigten
Geschäftsbeziehungen von London bis Lübeck und von Budapest bis
Paris wider. Dr. Reinhild Stephan-Maaser, Leiterin des
Hellweg-Museums, berichtet über die Zusammensetzung und
Bedeutung des "Goldschatzes von Unna."


INFO

Die beiden Vorträgen finden statt am Mittwoch, 19. Mai 2010, um
19.00 Uhr im Festsaal der Burg Altena. Der Eintritt ist frei,
Gäste sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen bei der Geschäftsstelle "Freunde der Burg"
Altena e. V."
Tel.: 02352/966-7055
E-Mail: freunde-der-burg at maerkischer-kreis.de
URL: www.maerkischer-kreis.de/kultur

Museen Burg Altena
Fritz-Thomée-Straße 80
58762 Altena





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 17 10:37:21 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 May 2010 10:37:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv Witten: Schueler recherchieren Themen
der Stadtgeschichte
Message-ID: 4BF11C61.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 14.05.2010, 10:42


AKTUELL

Stadtarchiv: Schüler recherchieren Themen der Stadtgeschichte

Am kommenden Dienstag, 18. Mai, ist das Stadtarchiv vormittags
geschlossen. Eine vierzehnköpfige Schülergruppe des
Martmöller-Gymnasiums, die sich Themen der Stadtgeschichte
vorgenommen hat, wird dann zum Zwecke der Recherche in
Originalquellen das Stadtarchiv mit Beschlag belegen.

Die "Forschungsarbeiten" der Nachwuchshistoriker werden von den
Mitarbeitern des Stadtarchivs betreut, so dass der übliche
Besucherverkehr erst wieder ab 13 Uhr möglich ist. Das
Stadtarchiv weist in diesem Zusammenhang noch einmal alle
Interessenten darauf hin, im Vorfeld eines Besuches im
Stadtarchiv unter der Rufnummer (02302) 581-2419 einen Termin
abzustimmen.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 17 10:40:33 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 May 2010 10:40:33 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Von_der_Alten_Stadt_zur_Gr?=
=?utf-8?q?o=C3=9Fstadt=3A_London_im_17=2E_Jahrhundert=2C_Muenster=2C_21?=
=?utf-8?q?=2E05=2E2010?=
Message-ID: 4BF11D21.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 14.05.2010, 15:26


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Sommersemester 2010

spricht

Jun.-Prof. Dr. André Krischer, Münster

über

Von der Alten Stadt zur Großstadt: London im 17. Jahrhundert


INFO

Veranstaltungsdaten:
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Datum: 21. Mai 2010 (15.00 Uhr c. t. )

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 275 12
Fax: 0251 / 83 275 35
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 17 10:44:08 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 May 2010 10:44:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Mittwochstreff im Stadtmuseum, Muenster, 19.05.2010
Message-ID: 4BF11DF8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 17.05.2010, 10:12


AKTUELL

Mittwochstreff im Stadtmuseum

Zu einem zweiten Teil des Mittwochstreffs mit Dr. Alfred
Pohlmann lädt das Stadtmuseum Münster am 19. Mai um 16 Uhr ein.
Es geht wieder um zahlreiche Geschichten und Bilder zu den so
genannten Wunderjahren in Münster. Schwerpunkte des Vortrags
sind am Mittwoch Freizeit und Alltag der Bevölkerung in der
Zeit von 1950 bis 1958.

Treffpunkt ist im Museumsfoyer. Die Teilnahme kostet 3 Euro /
ermäßigt 2 Euro. Bei Buchung der gesamten Vortragsreihe ist
eine Dauerkarte zum Preis von 12 Euro erhältlich.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 17 10:50:21 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 May 2010 10:50:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Eine Zeitreise durch Gremmendorf, Muenster, 20.05.2010
Message-ID: 4BF11F6D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 17.05.2010, 10:03


AKTUELL

Eine Zeitreise durch Gremmendorf
Themenabend im Stadtarchiv / 20. Mai / Blick in die Magazine

Vor 70 Jahren war Münster Schauplatz des größten Ereignisses im
Luftsport der damaligen Zeit. Auf dem Fluggelände Loddenheide
gingen 30 Gasballone gleichzeitig an den Start und das
Luftschiff "Graf Zeppelin" kam extra aus Friedrichshafen
angeflogen. Über 100 000 Menschen bestaunten am 15. Juni 1930
diese weltweit einzigartige Schau.

Die Loddenheide gehört zum Stadtteil Gremmendorf, der im
Mittelpunkt des nächsten Themenabends im Stadtarchiv steht. Der
gebürtige Gremmendorfer Andreas Nicklas ist bestens vertraut
mit der Geschichte "seines" Stadtteils und berichtet am
Donnerstag, 20. Mai, 18 Uhr, im Stadtarchiv (An den Speichern
in Coerde) aus der Vergangenheit des Vorortes. Neben
zahlreichen Bildern, die während des Vortrags gezeigt werden,
können die Besucherinnen und Besucher auch Einblick nehmen in
originale Schriftstücke aus den Magazinen des Stadtarchivs zur
Geschichte Gremmendorfs.

Gremmendorf verdankt seinen heutigen Namen der Westfälischen
Landeseisenbahn (WLE). Seit 1903 passierte die Bahn auf der
Strecke Münster-Beckum eine Höfesiedlung am Erddrostenweg mit
der Haltestelle "Gremmendorf". In den 1920er Jahren hatte sich
der Name eingebürgert, so dass er die ursprüngliche
Ortsbezeichnung "Delstrup" verdrängte. Delstrup gehörte seit
1903 zum münsterschen Stadtgebiet, zuvor zur Landgemeinde
Lamberti. Der Ortsname wird im ausgehenden 12. Jahrhundert zum
ersten Mal in einer Urkunde erwähnt.

Anfang des 20. Jahrhunderts zählte Gremmendorf nicht mehr als
13 Höfe, doch mit der Zuganbindung durch die WLE begann 1905
die Wohnbebauung um den Gremmendorfer Weg. Acht Jahre später
gab es dort bereits 16 Wohnhäuser, deren Bewohner am 28. Juni
1924 auch in den Genuss von Elektrizität kamen. Mittlerweile
unterschieden die Bewohner zwischen "Alt-Gremmendorf", womit
die Höfe am Erbdrostenweg gemeint waren, und "Neu-Gremmendorf",
das die neue Wohnsiedlung bezeichnete.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv(at)stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 18 08:40:47 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 May 2010 08:40:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Arbeitsgemeinschaft "Genealogie Westmuensterland"
tagte in Gemen
Message-ID: 4BF2528F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 17.05.2010, 15:29


AKTUELL

Über 83.000 Totenzettel und fast 12.000 Familienanzeigen
Arbeitsgemeinschaft "Genealogie Westmünsterland" tagte in Gemen
Gründung einer Gruppe zur Höfeforschung geplant

Ahnenforscher können im Westmünsterland mittlerweile auf einen
reichen Fundus von Quellen und Dokumenten zurückgreifen. Die
Sammlung der Arbeitsgemeinschaft Genealogie im Westmünsterland,
die unter dem Dach der Kreisheimatpflege arbeitet, umfasst
aktuell unter anderem 83.308 Totenzettel und 11.736 Stück
Familienanzeigen. Diese Zahlen nannte der Sprecher der Gruppe,
Alfons Nubbenholt aus Ahaus, am Samstag (15.5.) bei der
Frühjahrstagung der Arbeitsgemeinschaft in Borken-Gemen. Rund
70 Interessierte waren in die Gaststätte Demming gekommen.

Der Vorsitzende des Heimatvereins Gemen, Albert Rentmeister,
begrüßte die Gäste, informierte über die Geschichte Gemens und
die Arbeit des Heimatverein. Rudolf Pierk aus Gescher
erläuterte Neuigkeiten aus der Familienforschung. Dass das
Interesse weiter steige, zeige unter anderem die Entwicklung
der AG Genealogie. Aktuell zählt sie 176 Mitglieder, das sind
17 mehr als noch im Herbst vergangenen Jahres.

Bernhard Robers aus Vreden gab den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern wichtige Hinweise zur Höfeforschung. Den
Schwerpunkt legte er auf den Umgang mit Personenstandsregistern
und -büchern, die für Familienforscher unverzichtbare Quellen
sind. Für den Herbst verabredeten die Teilnehmer die Gründung
einer Arbeitsgruppe "Höfeforschung" innerhalb der AG Genealogie.

Die AG versucht Ahnenforschern die Arbeit unter anderem durch
die Digitalisierung standesamtlicher Unterlagen, wie Geburts-,
Heirats- und Sterbebücher, zu erleichtern. Alfons Nubbenholt
erläuterte, welche Auswirkungen das neue Personenstandsgesetz
auf die systematische Erfassung und Auswertung dieser Quellen
für die Familienforschung hat. Die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer regten an, demnächst gemeinsam verschiedene Archive
zu besichtigen. Auf dem Programm stehen außerdem ein Besuch des
Oostgeldrischer Kontakttages für Genealogie, Bauernhof- und
Regionalgeschichte in Groenlo im Herbst und die Teilnahme an
den Mittwochstreffen der Westfälischen Gesellschaft für
Genealogie und Familienforschung in Münster.

An vier Informationsständen konnten sich die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer anschließend über einzelne Themenbereiche schlau
machen. Heinrich Büssing aus Stadtlohn gab Auskunft über
digitalisierte Kirchenbücher, Georg Weitenberg, ebenfalls aus
Stadtlohn, informierte über die Möglichkeiten eines speziellen
Computerprogramms zur Ahnenforschung und die Homepage der AG,
Rudolf Pierk beantwortete Fragen rund um Totenzettel,
Familienanzeigen und die Mitgliedschaft in der AG. Und Alfons
Nubbenholt stand für allgemeine Fragen rund um die
Familienforschung zur Verfügung.


INFO

Weitere Informationen zur AG Genealogie gibt es im Internet:
URL: www.wmgen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 18 08:42:23 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 May 2010 08:42:23 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/19
Message-ID: 4BF252EF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 17.05.2010, 10:44


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-19 für den Zeitraum vom 08.05.2010 bis

zum 14.05.2010 mit insgesamt 39 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-19&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 18 09:29:42 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 May 2010 09:29:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Eintritt frei: Schueler- und Studierendentag
im LWL-Landesmuseum, Muenster, 20.05.2010
Message-ID: 4BF25E06.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.05.2010, 08:50


AKTUELL

Eintritt frei: Schüler- und Studierendentag im LWL-Landesmuseum

Schülern und Studierenden bietet das LWL-Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte in Münster am Donnerstag, 20. Mai, ein
besonderes Programm: Sie haben von 10 Uhr bis 21 Uhr freien
Eintritt in die Ausstellung von Christoph Worringer. Ergänzend
zur Ausstellung finden ab 17 Uhr Kunstgespräche statt, dazu
gibt es eine Fotoaktion und Bücher und Kataloge gratis.

Noch bis 31. Mai zeigt das Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) die Sonderausstellung "Christoph
Worringer". Auf großformatigen Gemälden erschafft der Künstler
Bildwelten voller Anspielungen und Symbole. Die dargestellten
Figuren wirken erstarrt, fast eingefroren und zeigen fast immer
denselben jungen Mann - ein Abbild des Künstlers, der sich in
verschiedene Situationen und Zusammenhänge hineinversetzt.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 18 09:34:35 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 May 2010 09:34:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Kann es soziale Gerechtigkeit in
der Gesellschaft geben?", Luedenscheid, 19.05.2010
Message-ID: 4BF25F2B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "igb"
Datum: 12.05.2010, 10:00


AKTUELL

Im Rahmen unserer Vortragsreihe "Lüdenscheider Gespräche"
möchten wir Sie am 19. Mai 2010 zu einem Vortrag mit Prof. Dr.
Holger Lengfeld einladen:

"Kann es soziale Gerechtigkeit in der Gesellschaft geben?"

Prof. Dr. Holger Lengfeld ist Soziologe an der FernUniversität
in Hagen und Mitglied des Direktoriums des Instituts für
Geschichte und Biographie. "Soziologische Gegenwartanalysen"
stellen den Schwerpunkt seiner Arbeit im Rahmen der Ernstings
Family Stiftungsprofessur dar. Zudem ist er Leiter der
Coesfelder BürgerUniversität der FernUniversität Hagen. Diese
gibt Bürgern in Form von Vorlesungen und Seminaren "Einblicke
in die Erforschung der Entwicklung unserer Gesellschaft".

Im Beruf wie im privaten und öffentlichen Leben will jeder
gerecht behandelt werden. Aber woran bemisst sich Gerechtigkeit,
an welchen Prinzipien und Verfahren macht sie sich fest?
Versteht ein Jeder unter Gerechtigkeit etwas anderes, oder gibt
es verlässliche Maßstäbe?

In seinem Vortrag erläutert Prof. Lengfeld welche Kriterien der
Gerechtigkeit von der politischen Philosophie vorgeschlagen
werden, und er zeigt anhand von Befragungsergebnissen,
inwiefern diese Gerechtigkeitsstandards von der Bevölkerung
geteilt werden.


INFO

Zeit:
Mittwoch, 19. Mai 2010, 17 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351-24580
Fax: 02351-39973

Die Veranstaltung findet in den Räumen des Studienzentrums im
Erdgeschoss des Hauses statt. Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 18 09:49:18 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 May 2010 09:49:18 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Ahlen aus ungewohnter Perspektive -
aktuelle Ausstellungen im Heimatmuseum, Ahlen, bis 13.06.2010
Message-ID: 4BF2629E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von:"Silke Eilers"
Datum: 18.05.2010, 08:32


AUSSTELLUNG

Ahlen aus ungewohnter Perspektive - aktuelle Ausstellungen im
Heimatmuseum

Anlässlich des Internationalen Museumstages am 16. Mai 2010
wurden im Heimatmuseum Ahlen die Sonderausstellungen "Ahlen von
oben. Unsere Stadt aus der Vogelperspektive" und "SteinReich.
Bodenschätze aus der Sammlung des Heimat-Förderkreises"
eröffnet. Sie sind noch bis zum 13. Juni 2010 zu sehen.

"Ahlen von oben" dokumentiert in Karten und Luftbildern den
Wandel des Ahlener Stadtbildes und vermittelt dem Betrachter
auf anschauliche Weise, wie die Stadt ihr Gesicht verändert hat.

Die ausgestellten Exponate präsentieren ca. 180 Jahre
Stadtentwicklung, beginnend mit einem Modell nach dem
Urkataster von 1829/30, Messtischblätter aus dem 19. und 20.
Jahrhundert, über eine Schulwandkarte aus den 1960er Jahren bis
zu einem Luftbild aus dem Jahr 2008.

Die gezeigten Luftaufnahmen stammen aus dem Jahr 1930, den
1950er und 1960er Jahren sowie dem Jahr 2002. Geläufige aber
auch vor allem seltene, bislang unbekannte Ansichten werfen
Schlaglichter auf die Bau- und Siedlungsgeschichte Ahlens.
Historische Gebäude, Firmen, Straßen und Plätze, die in ihrer
einstigen Form heute nicht mehr existent sind, werden noch
einmal lebendig.

Die Ausstellung setzt auch auf den Aha-Effekt, denn hier können
Besucherinnen und Besucher einen Teil ihrer eigenen Geschichte
wiederfinden. Die Aufnahmen laden dazu ein, nach bekannten
Ecken zu suchen und diese aus ungewohntem Blickwinkel zu
betrachten.

Die Fotografien wurden vom Bildarchiv der Stadt Ahlen, Hansa
Luftbild und der WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen
mbH zur Verfügung gestellt.

Im wahrsten Sinne "steinreich" präsentiert sich das
Heimatmuseum in seiner zweiten Sonderschau. Hier gibt der
Heimat-Förderkreis für Westfälische Tradition e.V. einen
Einblick in die faszinierende Welt der Mineralien, Korallen und
Fossilien.

Die ausgestellten Exponate sind Teil der Sammlung des Ahlener
Hobby-Mineralogen Alfred Glomb (1936-1991). Bereits während
seiner Tätigkeit als Bergknappe auf der Ahlener Zeche Westfalen
begann Glomb mit seinen Studien.

Nach dem Tode des umtriebigen Autodidakten hat der
Heimat-Förderkreis die Glombschen Sammlungen übernommen. Diese
beinhalten Fossilien aus dem heimischen Raum und aller Welt,
Mineralien sowie Korallen, Schnecken und Muscheln aus
verschiedenen Regionen der Erde sowie Kohlesorten.

Die Ausstellung verbindet lokale Funde, zum Beispiel rosa
Strontianit aus der Langst und Dolomit mit Pyrit aus der
Schachtanlage Westfalen, sowie attraktive Stücke aus
internationalem Kontext.


INFO

Öffnungszeiten des Heimatmuseums Ahlen:
Mi. und Sa. 14:30 - 17:00 Uhr
Sonntag 11:00 - 16:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Ansprechpartnerin: Dr. Silke Eilers, Stadthistorikerin

Kontakt:
Westenmauer 10
59227 Ahlen
Tel.: 02382/59-290
Fax: 02382/59-557
URL: www.ahlen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 18 09:52:57 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 May 2010 09:52:57 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vor_der_U-Bahn-Zeit=3A_Stra=C3=9Fenba?=
=?utf-8?q?hnen_in_Dortmund=2C_Dortmund=2C_18=2E05=2E2010?=
Message-ID: 4BF26379.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 17.05.2010, 10:33


AKTUELL

Vor der U-Bahn-Zeit: Straßenbahnen in Dortmund
Dia-Vortrag mit Wolf-Dietmar Loos im LWL-Industriemuseum Zeche
Zollern

Wolf-Dietmar Loos hat die Dortmunder Straßenbahnen fotografiert,
bevor sie stadtbahnmäßig ausgebaut wurden und in der
Innenstadt unter der Erde verschwanden. In den Jahren zwischen
1970 und 1989 hielt er in Farbdias den traditionellen Betrieb
in der Innenstadt sowie auf den Streckenästen nach Mengede,
Brambauer, Derne, Wickede, Aplerbeck, Hombruch und Marten sowie
zur Westfalenhütte und zum Westfalenpark fest.

Schwerpunkt sind die 1970er Jahre, als noch vorwiegend die
alten Fahrzeug-Typen GT 8, GT 4 und die sogenannten "Sambas"
verkehrten. Am Dienstag, 18. Mai, um 19.30 Uhr lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zum kostenlosen
Dia-Vortrag "Vor der U-Bahn-Zeit: Straßenbahnen in Dortmund"
mit Wolf Dietmar Loos in sein Industriemuseum Zeche Zollern in
Dortmund.

Als Dokumentar-Fotograf einer inzwischen weitgehend vergessenen
Epoche hat Wolf-Dietmar Loos ein Gespür für authentische
Straßenszenen entwickelt, bei denen die klassische Straßenbahn
damals noch ganz selbstverständlich dazu gehörte. Loos ist auch
Autor des Buches "In Standardwagen und Schüttelrutsche - Mit
der alten Straßenbahn durchs Revier".


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Telefon: 0231 6961 - 111





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue May 18 15:18:19 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 18 May 2010 15:18:19 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Heising,
Praesentienbuch des adeligen Damenstifts Heerse (868-1810),
Online-Publikation
Message-ID: 4BF2AFBB.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 18.05.2010, 15:10


LITERATUR

Bernhard Heising
Präsentienbuch des adeligen Damenstifts Heerse (868-1810)
Verzeichnis und Buch der Memorien (Gedächtnisse) und gestifteten Feste
in der Herser Kirche im Jahreslauf, nach dem Kalender zu finden,
bestimmt für die Kapelle des heiligen Lambertus für jeden, der
hineinschauen will. Überliefert im Neuenheerser Kopialbuch Seite 455 -
503 (mit dem Anhang der Seiten 505-513)
Bad Driburg 2010
Online-Publikation, URL:
http://www.westfaelische-geschichte.de/lit8029

Im Mittelalter wurden in Klöstern und Stiften die Teilnehmer an
Memorien und Festgottesdiensten in der Regel mit Geschenken bedacht, die
Anwesenheitsgeschenke, lat. praesentiae, genannt wurden. Die Mittel dazu
rührten aus Stiftungen von Gütern, Einkünften und Renten. Der Prokurator
des Stiftes, der in dieser Funktion gern Divisor genannt wurde, teilte
die vorgesehenen Präsentien sogleich nach dem Gottesdienst an die
berechtigten Personen aus.

In einem Festkalender des adligen Stiftes Heerse (868-1810) waren neben
der Liturgie der Feste und Jahrgedächtnisse auch Höhe und Art der
Präsentien verzeichnet. Der Kalender wurde mehrfach kopiert, für die
Äbtissin, die Stiftsdamen, die Benefiziaten. Der Rektor der
Lambertuskapelle legte eine Kopie in seiner Kapelle aus, jeder sollte
hineinschauen können. Dieses Dokument wurde vom Pastor Anton Gemmeke
entdeckt und im Neuenheerser Kopialbuch bewahrt. In seinem Standardwerk
"Geschichte des adeligen Damenstifts zu Neuenheerse", Paderborn,
Bonifacius Druckerei 1931, nennt er den Kalender "Liber Praesentiarum"
(S. 63).

Das Präsentienbuch des adeligen Damenstifts Heerse, das Bernhard
Heising eingeführt, erläutert und übersetzt hat, nennt viele
Stiftspersonen und gibt Einblick in die wirtschaftlichen Verhältnisse
und die Gottesdienstordnung des Stifts.

Heising hat bereits das "Neuenheerser Kopialbuch (1730-1737)" von
Johannes Tütel und Nikolaus Zimmerman online publiziert (URL:
http://www.westfaelische-geschichte.de/lit7710).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 19 11:52:36 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 May 2010 11:52:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Vom Scheitern eines engagierten Zeitungsprojekts:
Erik Regers 'Westdeutscher Scheinwerfer'", Dortmund, 20.05.2010
Message-ID: 4BF3D104.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 18.05.2010, 09:36
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Stadtgespräch im Museum:
"Vom Scheitern eines engagierten Zeitungsprojekts:
Erik Regers 'Westdeutscher Scheinwerfer'"
PD Dr. Karl Lauschke, Dortmund

Donnerstag, 20. Mai 2010, 19.00 bis ca. 21.00 Uhr

Ab Januar 1928 gab der Journalist und Schriftsteller Erik Reger
die kritische Wochenzeitung "Westdeutscher Scheinwerfer.
Städtepolitik - Kultur - Wirtschaft - Sport" heraus. Nach nur
wenigen Monaten wurde sie im August 1928 wieder eingestellt.
Was war das Besondere an dieser Zeitung? Warum gelang es ihr
nicht, sich in der Presselandschaft des Ruhrgebiets zu
behaupten?

PD Dr. Karl Lauschke ist Historiker an der TU Dortmund. Seine
Arbeitsschwerpunkte sind die Regionalgeschichte des Ruhrgebiets,
die Industriegeschichte und die Geschichte der
Arbeitsbeziehungen. Stadtgespräche im Museum "Jenseits der
Kohle. Kulturgeschichte(n) des Ruhrgebiets" ist eine
Ringveranstaltung der Technische Universität Dortmund und des
Museums für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund im Rahmen von
RUHR.2010. Eintritt frei


INFO

Veranstaltungsort:
Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastraße 3
44137 Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 19 11:55:02 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 May 2010 11:55:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Latrinenfund auf dem Sparrenburggelaende
Message-ID: 4BF3D196.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 19.05.2010, 11:46


AKTUELL

Latrinenfund auf dem Sparrenburggelände

Die archäologischen Ausgrabungsarbeiten, die die laufenden
Sanierungsarbeiten auf der Sparrenburg begleiten, haben neue
interessante Erkenntnisse ans Tageslicht gebracht.

An der Südwestseite der Sparrenburg war es in der Vergangenheit
immer wieder zu Geländeabsackungen im Bereich zwischen dem
Restaurantgebäude und den öffentlichen Toiletten gekommen, die
sich auch die Fachleute des städtischen
Immobilienservicebetriebs nicht erklären konnten. Diesen
Absackungen wollte man im Rahmen der laufenden
Sanierungsarbeiten im besten Wortsinn auf den Grund gehen und
hat entsprechende Grabungen vorgenommen.

Im Ergebnis ist man auf einen U-förmigen, etwa sechs Meter
tiefen Raum gestoßen, dessen offene Seite auf das
Restaurantgebäude zuweist. Auf der Sohle dieses Raumes befindet
sich ein etwa ein Meter starkes torfiges Schichtenpaket, das
als Ursache für die Absenkung zu sehen ist.

Die hinzugezogenen LWL-Archäologen deuten den Raum als Latrine
und messen seiner unteren Füllung durchaus eine wichtige
Bedeutung für die wissenschaftliche Erforschung der Geschichte
der Sparrenburg bei. Außer den menschlichen organischen
?Hinterlassenschaften?, die Aufschluss über Umwelt und
Ernährung der damaligen Bewohner geben können, enthält ein
solches Schichtenpaket erfahrungsgemäß auch
Gebrauchsgegenstände aus dem vergangenen Alltag. Durch diese
Gegenstände erhoffen sich die Archäologen wertvolle
Informationen über das Leben und den Sozialstand der damaligen
Nutzer der Festung.

Die fachgerechte Sanierung verlangt den Austausch der nicht
tragfähigen Torfschicht gegen verdichtungsfähigen Boden und das
lagenweise Verfüllen der Latrine. Dafür muss die Grube durch
Stahlspundwände gesichert werden. Diese Arbeiten sind für
Donnerstag, 20. Mai, vorgesehen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 20 10:03:45 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 May 2010 10:03:45 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Leinenkracht. Eine Lemgoer Kaufmanns-
und Unternehmerfamilie in drei Jahrhunderten, Lemgo,
22.05.-15.08.2010
Message-ID: 4BF50901.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jürgen Scheffler"
Datum: 19.05.2010, 14:49


AUSSTELLUNG

Ausstellung im Museum Hexenbürgermeisterhaus Lemgo
Leinenkracht. Eine Lemgoer Kaufmanns- und Unternehmerfamilie in
drei Jahrhunderten

Der Name "Leinenkracht" bezeichnete die Kaufmanns- und
Unternehmerfamilie Kracht. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts
waren die Krachts als Leinenhändler in Lemgo tätig. Im Jahre
1887/88 gründeten Christoph Wilhelm und sein Sohn Paul Kracht
die Mechanische Leinen- und Gebild-Weberei. Das Fabrikgebäude
mit charakteristischer Sheddach-Halle gehörte zu den frühesten
Industriebauten in der Stadt Lemgo. Die Produktpalette bestand
aus Betttuch-Leinen, Handtuchstoffen, Wischtüchern,
Windelstoffen und Gardinenleinen. Die Produkte "Niereißa",
"Wohltat", "Trockenperle" und "Krachtuko" waren weithin bekannt.

Aus Anlaß des 200-jährigen Firmenjubiläums widmet sich die
Ausstellung der Geschichte der Lemgoer Kaufmanns- und
Unternehmerfamilie Kracht. Mit zahlreichen Leihgaben aus dem
Firmenarchiv sowie aus Museen und Archiven im Kreis Lippe wird
damit ein wichtiges Thema der Stadtgeschichte neu präsentiert:
die Geschichte des Leinenhandels und des Leinengewerbes in
Lemgo vom 18. bis ins 20. Jahrhundert.

Die Ausstellung ist vom 22. Mai bis 15. August 2010 zu sehen.
Eröffnung: Freitag, den 21. Mai 2010, 19 Uhr.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation, herausgegeben von
Jürgen Scheffler und Stefan Wiesekopsieker (Schriften des
Städtischen Museums Lemgo, Bd. 10).


INFO

Museum Hexenbürgermeisterhaus Lemgo
Breite Str. 17-19
32657 Lemgo
Tel.: 05261-213276
URL: www.hexenbuergermeisterhaus.de
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 10-17 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 20 10:42:30 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 May 2010 10:42:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Optik: historisch - Energiestandard:
zeitgenoessisch: Denkmalschutz und Klimaschutz koennen sich
verbuenden
Message-ID: 4BF51216.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 18.05.2010, 12:02


AKTUELL

Optik: historisch - Energiestandard: zeitgenössisch
Denkmalschutz und Klimaschutz können sich verbünden /
Vorbildliche Lösung in Blitzdorf

Denkmalschutz und Klimaschutz sind auf den ersten Blick keine
natürlichen Geschwister. Auch wenn der Erhalt eines Baudenkmals
bei gleichzeitiger Steigerung der Energieeffizienz nicht leicht
realisierbar ist, gibt es doch Beispiele, die vorbildliche
Lösungen präsentieren. Ein solches Beispiel findet sich in
Blitzdorf. In der Rheinstraße bietet ein Wohnblock aus dem Jahr
1919 den heutigen Energiestandard - ohne sichtbare
Veränderungen der denkmalgeschützten Fassaden.

In Blitzdorf, dem neuen Stadtviertel für die Bediensteten der
Straßenbahn in Münster, wurde 1919 der verputzte Wohnblock mit
der eher schlichten Formensprache der Reformarchitektur
errichtet. Plastizität erhält das Wohnhaus durch vorspringende
Erker, auffällige Türrahmen mit mehrfach profilierter
Überdachung und umlaufende Friese.

Pro Geschoss gibt es eine Dreizimmer-Wohnung mit Küche,
Speisekammer und WC. Ein zeittypischer, knapper
Wohnungsgrundriss; der Balkon auf der Rückseite dagegen war
schon Luxus. Wichtig war damals auch die Selbstversorgung, die
durch großzügige Gartenflächen und den Schuppen für Vieh
ermöglicht wurde.

1919 waren Energieeffizienz und Wärmedämmung noch Fremdworte.
Entsprechend hoch ist der Energieverbrauch alter Gebäude.
Verständlich der Wunsch des Bauherrn und der Mieter diesen
Verbrauch zu reduzieren.

Der Wohnungsverein Münster von 1896 als Bauherr und
Denkmaleigentümer, das Umweltamt - das hier beratend mit
einbezogen war - und die städtischen Denkmalbehörde haben
gemeinsam eine gute Lösung im Sinne aller Beteiligter gefunden.

Bei Denkmälern gibt es keine Standardlösung. Deshalb war eine
wichtige Grundlage für alle Entscheidungen ein so genanntes
energetisches Gutachten, das ein Gebäude unter
denkmalpflegerischen, baukonstruktiven, wirtschaftlichen und
energetischen Aspekten betrachtet. Es musste überlegt werden,
an welchen Bauteilen - ob Dach, Außenwand oder Anlagentechnik -
welche Maßnahmen mit welchen Folgen durchgeführt werden können.

Denn die auf den ersten Blick geläufige Außendämmung ist
denkmalpflegerisch keine gute Lösung, da bei einem eingepackten
Denkmal die künstlerische und gestalterische Handschrift der
Bauzeit nicht mehr erkennbar ist. Dagegen lässt sich auch ein
Baudenkmal ohne Veränderungen der Fassade heutigen
Komfortansprüchen anpassen - wenn ein ganzheitliches
Sanierungskonzept zugrunde gelegt wird.

Beim Wohnblock an der Rheinstraße wurde der Außenputz durch
einen mineralischen Wärmedämmputz ersetzt, bei dem die
Schichtstärke annähernd gleich blieb. Dadurch konnten die
originalen Dekorationselemente der Fassade erhalten werden. Die
größten energetischen Einsparungen werden jedoch durch die
Dach- und Kellerdämmung und eine effiziente Anlagentechnik
erzielt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 20 10:48:35 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 May 2010 10:48:35 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Im Vest angekommem!?, Marl, 22.05.-06.06.2010
Message-ID: 4BF51383.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 18.05.2010, 12:22


AUSSTELLUNG

Ausstellung im Vest angekommen!?

Am 22. Mai eröffnet im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres Ruhr.
2010 die Ausstellung "Im Vest angekommen!?" in der
Fördermaschinenhalle der Zeche Auguste Victoria in Marl. Die
Ausstellung versucht diese Frage aus unterschiedlichen
Perspektiven zu beantworten und somit einen Einblick in die
Vielfalt der Zuwanderung zu geben, als eine Vorraussetzung für
Entwicklung in der Region.

Das Vest als Bezeichnung für einen mittelalterlichen
Gerichtsbezirk ist bis heute weitgehend identisch mit dem 1816
gegründeten Kreis Recklinghausen. Seine soziale,
wirtschaftliche und kulturelle Struktur hat sich in den letzen
100 Jahren aber viel stärker geändert als in den Jahrhunderten
davor. Grund für den rasanten Wandel war die Industrialisierung
und die mit ihr verbundene Zuwanderung aus allen Regionen
Deutschlands und vielen anderen Ländern.

Marl und sein Umland wurden geprägt durch Zuwanderung. Doch
bevor aus Migranten Ansässige wurden, mussten Probleme der
Integration und gegenseitigen Fremdheit überwunden werden. Dies
ging nicht ohne Konflikte, bis sich die vorher unbekannte
Vielfalt in eine neue Alltagskultur niederschlug. Sowohl der
Zuzug der Bergleute und der Arbeiter aus freiwilliger und
erzwungener Arbeitsmigration in der chemischen Industrie
während der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur, als auch
der Flüchtlings- und Vertriebenenzustrom danach und die
Gastarbeiter in den Zeiten des Wirtschaftswunders veränderten
das Leben im Vest.

Die von einer Arbeitsgemeinschaft konzipierte Ausstellung
greift diesen Prozess in vier Teilen auf, in denen
exemplarische Beispiele der Zuwanderung gegenübergestellt werden:

- Jüdische Zuwanderung in das Ruhrrevier:
Schwerpunkt sind die regionalen Wanderungsbewegungen der Juden
im 20. Jahrhundert, die in der ersten Hälfte vor allem durch
die Zuwanderung junger Männer geprägt wurde und mit der
nationalsozialistischen Diktatur ein jähes Ende nahm. Nach 1945
begann die Neuerrichtung jüdischer Gemeinden zunächst
schleppend und gewann erst in den letzten Jahrzehnten an
Dynamik. (Jüdisches Museum Westfalen)

- "Rückkehr im Gepäck?" - Türkische Migranten im Vest:
Erzählt wird, wie aus Gastarbeitern mit dem klaren Ziel der
Rückkehr in die Heimat Einwanderer wurden. Einblicke in die
Lebenssituationen der unterschiedlichen türkischen
Migrantengenerationen werden vermittelt. (die insel-VHS Marl
und AWO)

- Industrie und Zuwanderung in Marl am Beispiel des
Chemieparkes Marl:
Die Gründung der Chemischen Werke Hüls 1938 als Auslöser der
dritten Einwanderungswelle nach Marl. Darstellung der
Herausforderungen der Errichtung einer sozialen Infrastruktur.
(Evonik Industries AG, Konzernarchiv Standort Marl)

- Ost-West Begegnungen in Krieg und Frieden - Über die
Zuwanderung von Masuren:
Bericht vom Leben einfacher Leute anhand einer
Familiengeschichte im Zuge der riesigen Auswanderungswelle aus
Masuren ins Rheinisch-Westfälische Industriegebiet im 19./20.
Jahrhundert. (H. Somplatzki Westpreußisches Landesmuseum,
Münster)

Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag dem 23. Mai 2010 um
11:00 Uhr im historischen Gebäude der Zeche Auguste Victoria
Schacht 1/2 (Victoriastr. 43, 45772 Marl) statt. Das Programm
beinhaltet unter anderem einen Gastvortrag von Angelika Müller,
sowie auch die Möglichkeit der Teilnahme an Führungen durch den
Maschinenübungsraum. Im Begleitprogramm werden die
Ausstellungsteile durch Vorträge und Veranstaltungen ergänzt.

Dienstag, 25. Mai 2010
Vortrag Herbert Somplatzki:
Ost-West Begegnungen in Krieg und Frieden (19 Uhr)

Mittwoch, 26. Mai 2010
Vortrag Thomas Ridder:
Jüdische Einwanderung in das Ruhrrevier (19 Uhr)

Montag, 31. Mai 2010
Vortrag Nevin Toy-Unkel:
Rückkehr im Gepäck? Türkische Migranten im Vest (19 Uhr)

Mittwoch, 2. Juni 2010
Vortrag Dr. Ulrich Berendes:
Industrie und Zuwanderung am Beispiel des Chemieparkes
Marl (19 Uhr)

Die Ausstellung im Zeitraum vom 22.5. bis 6.6.2010 hat täglich
von 10-13 und 16-20 Uhr geöffnet. Termine für Führungen können
unter 02365/994299 vereinbart und nähere Informationen auch im
Internet www.im-vest-angekomme.de abgerufen werden.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Im Vest angekommem!?
Datum: 22.5-6.6.2010
die insel-VHS Marl
Bergstraße 230
45768 Marl
Tel.: +49 2365 994299
Fax: +49 2365 994233
E-Mail: inselvhs at stadt.marl.de

Kontakt:
Thomas Ridder
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 20 10:56:52 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 May 2010 10:56:52 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Menden_aus_der_Zeit_um_1829_=28Urkata?=
=?utf-8?q?ster=29_wurde_als_Modell_im_Ma=C3=9Fstab_1=3A300_im_Foyer_des_n?=
=?utf-8?q?euen_Rathauses_der_Oeffentlichkeit_vorgestellt?=
Message-ID: 4BF51574.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Norbert Klauke"
Datum: 18.05.2010, 14:04


AKTUELL

Am Sonntag 02.05.2010 war es endlich soweit. Menden aus der
Zeit um 1829 (Urkataster) wurde als Modell im Maßstab 1:300 im
Foyer des neuen Rathauses der Öffentlichkeit vorgestellt.

Eine Einladung ins vorletzte Jahrhundert, bei der der
Betrachter sich automatisch aufgefordert fühlt, die Historie
mit heutigen Verhältnissen in seiner Heimatstadt zu
vergleichen. Als erstes wird sich wohl jeder fragen: "Wo wohne
ich heute?" Viele Gebäude stehen trotz Bausünden der
Vergangenheit noch heute, so daß aus der Darstellung von ganz
alleine ein kleines Suchspiel wird. Somit wurde für jeden
Mendener der Besuch bereits am Eröffnungstag lohnend.

Das Modell umfaßt 333 Gebäude. Einige weidende Kühe, Schafe und
Pferde lassen das Modell lebendig erscheinen. Als kleines
Problem stellten sich menschliche Figuren heraus, weil diese
maßstabgetreu maximal 0,60 Zentimeter groß hätten sein dürfen.

Perfektion in Recherche und Umsetzung auf der einen Seite,
Interpretationen auf der anderen, sollen sich nicht 100%ig auf
das Jahr 1829 festlegen. "Überlebende der Zeit" konnten
schwerlich gefunden werden, so daß die Anlage also nur die
Vorstellungen eines möglichen Stadtbildes soweit bekannt
darstellt. So wurden Gebäude, wie z. B. das ev. Bethaus ebenso
in der Darstellung berücksichtigt wie das sog. Kessemeierhaus,
beides erst ca. 5 Jahre nach 1829 erbaut.

Um die unterschiedlichen Grundstücksgrößen darzustellen, wurden
diese durch Hecken begrenzt dargestellt. Die verwendeten Bäume
entsprechen nicht der damaligen Bepflanzung sondern sind das
Ergebnis des vorliegenden Modellbauangebots und der freien
Gestaltungswahl der Erbauer. Gebäude, für die keine Unterlagen
ermittelt werden konnten, wurden an die umgebenden angepaßt.

Menden war im 18. und 19. Jahrhundert eine Stadt von
Handwerkern. So finden sich Berufe wie Bäcker, Schreiner,
Schuhmacher, Schneider, Tagelöhner, Fuhrmann, Gastwirt, Gießer,
Handelsmann, Hausdiener, Landbriefträger,
Manufakturwarenhändler, Maurer, Packer, Schmied, Tischler und
Viktualienhändler. Gerade ein Drittel aller Familien besaß im
Jahre 1829 Gärten. Garten- und Landwirtschaft dienten den
Bürgern Mendens nur zur Bereicherung des Speisezettels und
Entlastung der Haushaltskasse.

Entstanden ist das Werk gut gehütet in verschlossenen Räumen
des Stadtarchivs. Insbesondere für Norbert Klauke war und ist
diese Arbeit eine Herzensangelegenheit, die (wie er sagt: "rein
zufällig") zu seinem 25jährigen Jubiläum als Archivar der Stadt
Menden fertiggestellt werden konnte. Nicht ohne berechtigten
Stolz präsentiert er nun sein "Baby", vergißt allerdings nicht
all die fleißigen Helfer, die mit ihm gemeinsam ca. 2 ½ Jahre
Recherche und Bauarbeit investierten.

Wichtigster und treuester Mitarbeiter war dabei Wolfgang Kißmer,
der ihn in geschätzten 2.500 Stunden unterstützt hat. Wolfgang
Kißmer lobte Georg Hanke (Mitglied im Seniorenmalkreis) für die
naturgetreue Bemalung der Häuser, ohne die sich das Modell
niemals so lebensecht darstellen würde. Diese Arbeitsleistung
kann sich allenfalls erahnen lassen, wenn man bedenkt, daß
alleine geschätzte 6000 winzig kleine Fensterchen einzeln
darzustellen waren. In seiner Schilderung outet sich der
künstlerisch unverkennbar talentierte Georg Hanke, der mit
wachsender Freude in geschätzten 400 Arbeitsstunden an den
Ergebnissen arbeitete, als Perfektionist, der versuchte, alle
Einzelheiten möglichst genau nachzuzeichnen.

Nicht nur als Bastler waren die Beteiligten gefragt. Dem Bau
ging umfangreiche Recherche voraus, die bis ins Jahr 1785
zurückreichte. Zu jedem Gebäude legten die fleißigen
Mitarbeiter ein Datenblatt an, in der sie Bauart, Gebäudegröße
frühere Bewohner mit ihren Berufen, Besitzerwechsel u.a.
Details festhielten.

Klaus Kimna, der die ersten Begrünungen des Modells vornahm,
bemerkt, daß man historisch gesehen nicht vergessen darf, daß
unser Menden "nie so schön war wie im Modell". Insbesondere
durch das damals noch fehlende Abwassersystem in Zusammenhang
mit Viehhaltung, Misthaufen etc. dürfte die Geruchsentwicklung
nahezu unerträglich gewesen sein. Dies darzustellen, war jedoch
nicht Sinn und Ziel der Arbeit - es sollte nur daran erinnert
werden.

Weiterhin stellte Klaus Kimna alle in seinem Besitz
befindlichen alten Fotos zur Verfügung, die zur
wirklichkeitstreuen Abbildung des Stadtbildes beitrugen. Nicht
zu vergessen und als Mitideengeber und Initiator auch Willy
Stehmann, der maßgeblich beteiligt war. Wieviele Arbeitsstunden
wirklich in diesem Werk stecken, läßt sich allenfalls erahnen.
Geschätzte 2.700 Stunden insgesamt. Wieviel Liebe zu Detail und
Herzensblut darin steckt, wird beim Betrachten jedoch jedem
deutlich.

Als Sponsoren nicht unerwähnt bleiben, sollten die Schreinerei
Weber, die den Unterbau des Modells zur Verfügung stellten
sowie die Glaserei Beierle und der Rotary Club, die zum Schutz
den gläsernen Überbau möglich machten.

Laut Bürgermeister Fleige hätte das Modell, angefertigt von
professionellen Stellen, um die 45.000 ? Kosten verursacht.
Umso mehr würdigte er diese - ebenfalls als professionell zu
bezeichnende - Arbeit der Mendener Erbauer. Er kündigt
weiterhin an, daß das Modell noch etwas längere Zeit im Neuen
Rathaus zu bestaunen sein wird, bis der endgültige Standort
geklärt ist. Fleige versichert jedoch, daß es für immer einen
Ehrenplatz in Menden bekommen und in Zukunft Prunkstück bei
Stadtführungen sein soll.


INFO

Veranstaltungsdaten:
"Führungen" bzw. Erläuterungen können erfragt werden
Stadtarchiv Menden
Westwall 21 - 23
58706 Menden
Tel.: 02373 903 780
Fax: 02373 903 10 780
URL: www.menden.de

Kontakt:
Westwall 21 - 23
58706 Menden
Tel.: 02373 903 780
Fax: 02373 903 10 780
URL: www.menden.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 20 10:37:26 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 May 2010 10:37:26 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Wittener Helden gesucht! LWL-Industriemuseum
zeigt Hercules-Austellung auf Zeche Nachtigall, Witten,
30.05.-14.11.2010
Message-ID: 4BF510E6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.05.2010, 11:01


AUSSTELLUNG

Wittener Helden gesucht!
LWL-Industriemuseum zeigt Hercules-Austellung auf Zeche
Nachtigall

"Hercules - Vom Olymp ins Ruhrtal" heißt eine neue Ausstellung,
die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vom 30. Mai
bis 14. November 2010 in seinem Industriemuseum Zeche
Nachtigall in Witten zeigt. Ausgangspunkt ist der
Tiefbauschacht der Zeche, der 1840 nach dem griechischen Helden
benannt wurde. In der Schau, die begleitend zur
Kulturhauptstadt-Ausstellung "Helden. Von der Sehnsucht nach
dem Besonderen" in der Henrichshütte Hattingen läuft, geht es
aber nicht nur um den antiken Heros. Sein ruhmreicher Name
musste über Jahrhunderte für vieles herhalten, was mit Kraft
und Tatendrang zu tun hat: Dampfschiffe und Fahrräder heißen
Herkules, Bodybuilder und Olympia-Sieger wurden mit dem antiken
Vorbild auf eine Stufe gestellt. Davon wird in der Wittener
Ausstellung die Rede sein.

Um den Reigen zu komplettieren, sucht das LWL-Industriemuseum
auch "Wittener Helden", die eine Herkules-Aufgabe erledigt
haben oder einfach nur Vorbild für andere sind. Auch sie sollen
einen Platz in der Ausstellung finden. Eine lokale Heldin,
deren Taten in der Region und darüber hinaus noch immer in
Ehren gehalten werden, hat bereits ihren Platz in der Schau:
Mathilde Franziska Anneke, 1817 im heutigen Sprockhövel
geboren. Sie nahm 1849 als eine der wenigen Frauen am
bädisch-pfälzischen Feldzug teil. Nach Ende dieser Kämpfe
siedelte sie mit ihrem Ehemann in die USA über, wo sie zur
vehementen Verfechterin der allgemeinen Menschenrechte wurde.
In zahlreichen Veröffentlichungen sprach die kämpferische Frau
sich entschieden gegen Reizthemen wie die soziale
Benachteiligung von Frauen und die Sklaverei aus. Sie gründete
eine Mädchenschule, eine deutschsprachige Frauenzeitung und
hielt zahlreiche Vorträge, in denen sie klar Position für die
Frauenbewegung bezog. Ihre Verdienste in der deutschen
Revolution von 1848/49 und ihr unermüdlicher Kampf für die
Gleichberechtigung aller Menschen machen sie in den Augen
vieler zu einer Heldin.

"Wer ist Ihr Held? Wir sind gespannt auf Ihre Bilder,
Gegenstände oder Erinnerungen. Schicken Sie uns ihre
Geschichten", bittet Dr. Anne Kugler-Mühlhofer vom
LWL-Industriemuseum.


INFO

Kontakt und Info:
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Stichwort Helden
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.: 02302 93664-0
E-Mail: zeche-nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 20 10:44:25 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 May 2010 10:44:25 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neuer Jakobsweg Teilroute der
europaeischen Sternwanderung nach Santiago de Compostela
Message-ID: 4BF51289.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.05.2010, 10:04


AKTUELL

Neuer Jakobsweg Teilroute der europäischen Sternwanderung nach
Santiago de Compostela

Initiiert durch die europäischen Jakobusgesellschaften werden
im Heiligen Jahr 2010 insgesamt sieben Pilgerstäbe auf den so
genannten Jakobswegen in Einzeletappen über mehr als 20.000
Kilometer quer durch Europa, auch durch Westfalen, nach
Santiago de Compostela getragen. In begleitenden Goldenen
Büchern können Menschen am Wege ihre Wünsche und Hoffnungen
eintragen.

Pilgerstab Nr. 4 kommt von Polen und geht durch Westfalen
weiter über Vézelay in Frankreich. Er folgt dem erst kürzlich
in Soest feierlich eröffneten Weg der Jakobspilger, den die
Altertumskommission für Westfalen im Auftrag des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) erforscht und
gekennzeichnet hat.

Annemarie und Herbert Schmoranzer sind erfahrene Pilger in
Spanien ebenso wie in Deutschland. Sie sorgen dafür, dass der
Pilgerstab in Soest am 24. Mai empfangen und bis nach Werl
begleitet wird. Die feierliche Pilgerstabübergabe in Soest
findet innerhalb des ökumenischen Gottesdienstes (11.30 Uhr) in
St. Petri statt. Anschließend gibt es in St. Patrokli einen
Pilgerimbiss. Gegen 13.15 Uhr begibt sich die Pilgergruppe auf
den Weg nach Werl (ca. 16 km) mit Zwischenstationen in Ostönnen
und Westönnen. Pilgerstab und Goldenes Buch werden um 19 Uhr
während einer Andacht in der Wall-fahrtsbasilika übergeben.

Weiter geht?s am Mittwoch (26. 05.) um 13.30 Uhr nach Unna, wo
um 18.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche Unna-Königsborn während
der Abendmesse die Stabübergabe erfolgt.

Hintergrund: Der Weg verläuft entlang der historisch und
archäologisch bezeugten Handelsroute des alten Hellwegs.
Stationen sind Höxter, Brakel, Bad Driburg, Paderborn, Geseke,
Erwitte, Soest, Werl, Unna, Dortmund und Bochum. "Der Hellweg
wird damit sichtbarer Teil einer europäischen Kulturstraße. Wir
freuen uns, dass die Forschungsergebnisse des LWL auch in einem
solchen Rahmen Beachtung finden", so LWL-Kulturdezernentin Dr.
Barbara Rüschoff-Thale.

Nur in unregelmäßigen Abständen kommt es vor, dass der 25. Juli
auf einen Sonntag fällt, das letzte Mal 2004.. Der 25. Juli ist
der Namenstag von Jakobus d. Ä., und in solchen Jahren wird in
Santiago de Compostela, wo der Apostel begraben liegen soll,
das Heilige Jahr ausgerufen. Der Leitgedanke 2010 lautet:
"Lasst uns mit unserer Erde und ihren Menschen solidarisch
sein".


INFO

Termine und Veranstaltungen an o. g. Orten sind der Homepage
der Altertumskommission für Westfalen unter
www.jakobspilger.lwl.org sowie der Homepage des
Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) unter
www.jakobspilger.lvr.de zu entnehmen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 20 10:50:29 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 May 2010 10:50:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Jugend-Geschichtspreis des Juedischen
Museums Westfalen"
Message-ID: 4BF513F5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 18.05.2010, 12:49


AKTUELL

"Jugend-Geschichtspreis des Jüdischen Museums Westfalen"

Das Jüdische Museum Westfalen möchte nach den guten Ergebnissen
des letzten Jahres auch in diesem Jahr wieder einen
Schülerwettbewerb durchführen für Erstlingsarbeiten junger
Forscher (Jahresarbeiten / Facharbeiten von Schülern etc.).
Dazu sind die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen
Schultypen aus Westfalen, aber auch dem Rheinland, aufgerufen,
ihre Facharbeiten, Wettbewerbsbeiträge, Projekte u.ä., die
einen thematischen Bezug zur deutsch-jüdischen bzw. lokalen
jüdischen Geschichte und Gegenwart haben, sich aber auch mit
Themen aus der Zeit des Nationalsozialismus befassen können,
beim Jüdischen Museum Westfalen einzureichen.

Eine Jury, bestehend aus Geschichtslehrern, Historikern und
Vorstandsmitgliedern des Vereins für jüdische Geschichte und
Religion, dem Träger des Jüdischen Museums Westfalen, wird die
Arbei-ten eingehend prüfen und dem Vorstand die drei besten
Arbeiten zur Prämierung vorschlagen. Die Preise bestehen in
Büchern zur jüdischen Geschichte und Kultur. Es besteht auch
die Möglichkeit der Vergabe von Sonderpreisen für
Gemeinschaftsarbeiten. Daneben erhalten die Preisträger eine
zweijährige Schnuppermitgliedschaft im Museumsverein.

Da sicherlich auch in diesem Jahr, vor allem im Rahmen der in
der Jahrgangsstufe 12 zu erstellen-den Facharbeiten,
interessante Beiträge zu den genannten Themenfeldern verfasst
worden sind, würden wir uns freuen, wenn Sie, verehrte
Fachkolleginnen und Fachkollegen, gelungene Arbeiten bei uns
einreichen oder die Schülerinnen und Schüler dazu ermutigen,
diese selbst uns zu zuschicken.

Die eingereichten Arbeiten sollten bitte mit einem kurzen
Anschreiben versehen werden, das den Verfasser der Arbeit mit
Namen, Adresse, Emailadresse und Schulanschrift sowie Alter und
Jahr-gangsstufe nennt. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2010.

Die Jury wird die Ergebnisse des Wettbewerbs im Herbst in einer
"kleinen" Feierstunde im Muse-um vorstellen und die Preise
überreichen.

Für Nachfragen und Auskünfte wenden Sie sich bitte an Thomas
Ridder (02362-951431) oder ridder at imail.de.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Jugend-Geschichtspreis des Jüdischen Museums Westfalen
Datum: von mai bis ende juli
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Str. 1
46282 Dorsten
Tel.: 02362-45279
Fax: 02362-45386
E-Mail: info at jmw-dorsten.de
URL: www.jmw-dorsten.de

Kontakt:
Thomas Ridder
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 25 08:54:17 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 May 2010 08:54:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Hitler ausstellen? - Ueberlegungen zu
einem Ausstellungsprojekt des Deutschen Historischen Museums",
Bielefeld, 27.05.2010
Message-ID: 4BFB9039.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Universität Bielefeld" uni-bielefeld.de>
Datum: 20.05.2010, 14:42


AKTUELL

Öffentlicher Vortrag am 27. Mai: "Hitler ausstellen?"
Kolloquium "Geschichte und Öffentlichkeit" in der Universität

Am Donnerstag, dem 27. Mai spricht Professor Dr. Hans-Ulrich
Thamer, Historisches Seminar Universität Münster, in der
Universität Bielefeld zum Thema "Hitler ausstellen? -
Überlegungen zu einem Ausstellungsprojekt des Deutschen
Historischen Museums". Thamer referiert um 18 Uhr im Rahmen des
Kolloquiums "Geschichte und Öffentlichkeit" der Fakultät für
Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie im Hörsaal
16. Der Vortrag ist öffentlich.


INFO

Universität Bielefeld
Hörsaal 16





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 25 08:57:56 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 May 2010 08:57:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtmuseum im neuen Licht: Beleuchtung erneuert
/ Taeufer-Kabinett umgestaltet
Message-ID: 4BFB9114.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 21.05.2010, 09:41


AKTUELL

Stadtmuseum im neuen Licht
Beleuchtung erneuert / Täufer-Kabinett umgestaltet

Das Stadtmuseum Münster hat eine neue Beleuchtung erhalten.
Jetzt sind alle Kabinette zur Stadtgeschichte wieder
vollständig zugänglich und die Schausammlung zeigt sich in ganz
neuem Licht. Das Museum hat die Gelegenheit genutzt und
zeitgleich das Kabinett zum Königreich der Täufer neu
gestaltet. Dort werden auch einige Neuerwerbungen zum
Themenkomplex Täufer erstmals der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht.

Das Stadtmuseum - wie auch das Rüschhaus - ist an beiden
Pfingstfeiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet und lädt zum
Besuch der Ausstellung. Am Dienstag nach Pfingsten sind Museum
und Rüschhaus geschlossen.

Im Original präsentiert werden im Täufer-Kabinett nun die
beiden von Heinrich Aldegrever 1536 gefertigten großformatigen
Kupferstichporträts von Jan van Leiden, König der Täufer, und
seines Statthalters Bernhard Knipperdollinck. Aus
konservatorischen Gründen dürfen sie jedoch nur wenige Monate
ausgestellt werden. Dies gilt auch für eine vor wenigen Jahren
erworbene sehr qualitätvolle Federzeichnung mit dem Porträt Jan
van Leidens.

Auch die erst kürzlich gelungene Neuerwerbung einer Handschrift
von Hermann von Kerssenbroick aus dem Jahr 1573 ist ab sofort
für einige Zeit zu sehen. Das seit Jahrhunderten als
verschollen geglaubte Original schildert die Geschichte der
Täufer aus Sicht eines Zeitzeugen, angereichert mit vielen
heute verschollenen Quellen.

Am Mittwoch, 26. Mai, 16 Uhr, stellt Dr. Bernd Thier, Experte
auf dem Gebiet der münsterschen Täufer im Stadtmuseum, das neu
gestaltete Kabinett und die Neuerwerbungen während einer
Führung vor. Treffpunkt ist das Museumsfoyer. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich (3 / 2 Euro).


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 25 09:02:43 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 May 2010 09:02:43 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Das Duell vom Mittelalter bis zur Moderne -
ZiF-Tagung zu ritualisiertem maennlichen Zweikampf, Bielefeld,
31.05.-02.06.2010
Message-ID: 4BFB9233.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Universität Bielefeld" uni-bielefeld.de>
Datum: 21.05.2010, 10:57


TAGUNG

Das Duell vom Mittelalter bis zur Moderne -
interdisziplinäre und internationale Perspektiven
ZiF-Tagung zu ritualisiertem männlichen Zweikampf

Dem Duell aus der Sicht unterschiedlicher Disziplinen widmet
sich vom 31. Mai bis 2. Juni eine Arbeitsgemeinschaft am
Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität
Bielefeld. Diese AG, in der aktuelle Ansätze der Forschung
diskutiert werden sollen, wird von den Historikern Professor
Dr. Gerd Schwerhoff und Dr. Ulrike Ludwig (beide Dresden) und
der Kulturwissenschaftlerin Professorin Dr. Barbara
Krug-Richter (Münster) geleitet.


INFO

Kontakt:
Pressestelle der Universität Bielefeld
Pressesprecher Torsten Schaletzke
Universitätsstraße 25
33615 Bielefeld
Tel.: 0521/106-4170,
Fax: 0521/106-2964
E-Mail: pressestelle at uni-bielefeld.de
URL: www.uni-bielefeld.de/presse





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 25 09:09:11 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 May 2010 09:09:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Erstmals Nachfahren Bocholter Juden in Bocholt:
Wolfgang Euler mit seiner Familie im Rathaus empfangen
Message-ID: 4BFB93B7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 21.05.2010, 18:37


AKTUELL

Erstmals Nachfahren Bocholter Juden in Bocholt
Wolfgang Euler mit seiner Familie im Rathaus empfangen

Bürgermeister Peter Nebelo empfing am Freitag, 21. Mai 2010,
mit Wolfgang Euler erstmalig einen Nachfahren Bocholter
jüdischen Glaubens im Rathaus. Wolfgang Euler war gemeinsam mit
seiner Frau, seinen Neffen und Ehegattin sowie einer
Enkeltochter nach Bocholt gekommen.

Trude Euler, die Großmutter von Wolfgang Euler, ist die Tochter
des Ehepaares Amalie und Leopold Markus, die im Jahr 1937 von
Duisburg nach Bocholt zogen. Die Mutter von Amalie Markus geb.
Meyer war in Bocholt geboren. Nach dem Verkauf des Hauses zog
das Ehepaar Markus am 8. Dezember 1939 nach Köln und kehrte
bereits am 11. Januar 1940 nach Bocholt in das Judenhaus
Bahnhofstraße 16 zurück. Am 18. Oktober 1941 erließ die
Staatspolizeileitstelle Münster u. a. an den Oberbürgermeister
Bocholt die Aufforderung, dass 26 Juden am 10. Dezember 1941
nach Münster zu bringen seien.

Hievon würden sie "nach dem Osten" deportiert. Am Vortag
unternahm Amalia Markus den Versuch eines Freitodes. Sie trank
aus Angst vor dem Ungewissen, das die Deportation für sie
bedeutete, essigsaure Tonerde. Hieran starb sie am 16. Dezember
1941 im Krankenhaus Rhede. Am 10. Dezember 1941 wurde Leopold
Markus nach Riga deportiert. Er überlebte das mörderische Leben
im Ghetto 16 Monate. Im März 1943 erlag er den im Ghetto Riga
herrschenden unmenschlichen Lebensverhältnissen.

Das Kind des Ehepaares, Trude Euler, verzog vor 1938 nach
Duisburg und floh von dort aus über die Niederlande nach Cali,
Kolumbien. Dort lebt heute noch Wolfgang Euler, der Sohn von
Trude Euler, mit seiner Gattin.

Diese und viele weitere Informationen, die der Familie Euler
zum Teil bekannt oder auch unbekannt waren, wurden an diesem
Morgen ausgetauscht. Insbesondere berichtete Wolfgang Euler
über die schreckliche Situation der Familie bei der Ankunft in
Südamerika. In Zelten lebten sie zunächst, so Euler, und das
gemeinsam mit Nazis, die ebenfalls aus Deutschland gekommen
waren.

Bürgermeister Peter Nebelo machte in seiner Begrüßung deutlich,
dass die Stadt Bocholt der Aufarbeitung und der Erinnerung der
Geschichte zur Verfolgung der Juden eine große Bedeutung -
gerade für junge Menschen - beimisst. So berichtete er der
Familie Euler, dass Schülerinnen und Schüler sich für die
Aktion "Stolpersteine", die vor den Häusern der ehemaligen
Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischen Glaubens liegen,
eingesetzt haben.

Auch die Gedenkveranstaltungen zum 9. November auf dem Platz,
wo die Bocholter Synagoge gestanden hat, werden, so Nebelo,
maßgeblich von jungen Menschen mit gestaltet. Bei dem Empfang
waren auch Reinhold Sprinz, Hermann Oechtering und Josef Niebur
von der Arbeitsgemeinschaft Synagogenlandschaft der
Volkshochschule anwesend.

Nach dem Empfang im Rathaus besuchte die Familie Euler zunächst
das Haus in der Ludgerusstraße 4, in der Amalie und Leopold
Markus wohnten, und kamen kurz am Haus Nr. 7 in der gleichen
Straße, in der das Ehepaar Markus vom 2. Mai bis zum 8.
Dezember 1939 von Nachbarn aufgenommen wurde, da das Haus Nr. 4
- wohl unter Zwang - verkauft wurde, vorbei.

Anschließend besuchten sie den Standort der Bocholter Synagoge
und zeigten sich tief betroffen über die Zerstörung der
Synagoge in der Reichsprogromnacht. Ein Abstecher zum jüdischen
Friedhof im Rahmen einer Stadtrundfahrt beschloss den Besuch.

"Wir kommen wieder", sagte Juan Carlos Mera Euler, der diese
Begegnung maßgeblich mit organisiert hatte zu Josef Niebur.
Dieser freute sich sehr über die Zusage und hofft nun, dass ein
erneuter Besuch zum 9. November 2010 erfolgen kann. Dann könnte
die Gedenkveranstaltung auch um einen musikalischen Beitrag
erweitert werden, denn Juan Carlos ist nicht nur Nachfahre der
Familie Markus, sondern auch ein bekannter Opernsänger, der
seit vielen Jahren in Deutschland lebt und arbeitet.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 25 09:14:19 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 May 2010 09:14:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Anerkennung fuer politisches Wirken: LWL
ehrt Parlamentarier mit Freiherr-vom-Stein-Medaille in Silber
Message-ID: 4BFB94EB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.05.2010, 13:32


AKTUELL

Anerkennung für politisches Wirken
LWL ehrt Parlamentarier mit Freiherr-vom-Stein-Medaille in
Silber

Für ihr langjähriges kommunalpolitisches Engagement hat der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt 17 ehemalige
Abgeordnete der westfälisch-lippischen Landschaftsversammlung
("Westfalenparlament") mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille in
Silber ausgezeichnet. Die Medaille erhalten Parlamentarier, die
mindestens zwei Wahlperioden, also zehn Jahre, beim LWL
mitgewirkt haben. Im festlichen Rahmen des münsterischen
Erbdrostenhofes wurden am Dienstag (18.05.) zugleich 61
Mitglieder der nach der 2009er-Kommunalwahl beendeten 12.
Landschaftsversammlung ("Westfalenparlament") verabschiedet.

Dieter Gebhard, Vorsitzender der neu konstituierten 13.
Landschaftsversammlung, und der Direktor des
Landschaftsverbandes Dr. Wolfgang Kirsch überreichten Eberhard
Bigalke (SPD/Kreis Minden-Lübbecke), Bärbel Bredenbach
(SPD/Hamm), Mechthild Cramme (SPD/Kreis Höxter), Brigitte
Cziehso (SPD/Kreis Unna), Karl-Heinz Dargel (CDU/Kreis
Recklinghausen), Heinz Entfellner (Bündnis 90/Die Grünen/Kreis
Lippe), Ulrich Hins (CDU/Märkischer Kreis), Ludger Kaup
(CDU/Kreis Gütersloh), Leo Klempert (CDU/Kreis Unna), Gertrud
Meyer zum Alten Borgloh (Bündnis 90/Die Grünen/Kreis Coesfeld),
Dieter Nolte (CDU/Kreis Soest), Artur Peschel
(FDP/Ennepe-Ruhr-Kreis), Hans-Theo Peschkes (SPD/Kreis Borken),
Siegfried Pogadl (SPD/Dortmund), Aloys Steppuhn (CDU/Märkischer
Kreis) und Gerd Wiesmann (CDU/Kreis Borken) persönlich die
Freiherr-vom-Stein-Medaille in Silber.

Ebenfalls eine silberne Medaille erhielt LWL-Direktor Dr.
Wolfgang Kirsch, der bis zu seiner Wahl zum Verwaltungschef des
Verbandes im Jahre 2006 seit 1989 Mitglied der
Landschaftsversammlung war.

"Wer diese Auszeichnung erhält ist eine Persönlichkeit des
öffentlichen Lebens, die sich in besonderer Weise um den
Landschaftsverband Westfalen-Lippe verdient gemacht hat", sagte
Vorsitzender Dieter Gebhard, "Sie haben gemeinsam Verantwortung
getragen und mitgeholfen Westfalen zu gestalten. Die
Auszeichnung ist ein Zeichen unserer Anerkennung." LWL-Direktor
Dr. Wolfgang Kirsch ergänzte: "Wir wollen sie auszeichnen, um
der ehrenamtlichen politischen Arbeit einen höheren Stellenwert
zuzuweisen."

Maria Seifert, bis zur Neukonstituierung Vorsitzende der
Landschaftsversammlung, bedankte sich im Namen aller Geehrten
für die gute politische Zusammenarbeit:"Ich bin dankbar, dass
ich Politik mit dem LWL erleben durfte und wünsche allen die
weiter machen viel Glück für die Politik in Westfalen."





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue May 25 14:03:42 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 25 May 2010 14:03:42 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen 2010,
Heft 2
Message-ID: 4BFBD8BE.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Christiane Liedtke"
Datum: 10.05.2010, 15:00


Zeitschriftenschau
Heimatpflege in Westfalen 2010, Heft 2

I. Westfalen
1. Gesamtwestfalen

Hille-Post. Mitteilungen für die Freunde des Dichters. Mitteilungsblatt
der Peter-Hille-Gesellschaft e. V. Redaktion: Dr. Michael Kienecker,
Lindenweg 42, 33098 Paderborn, Tel.: 05251/687904, Internet:
www.peter-hille-gesellschaft.de
43/2010. M. Kienecker: Rückblick 2009 und Vorschau 2010. * Protokoll
der Generalversammlung vom 12. September 2009. * Nachruf auf Helmut
Waldmann. N. Rottschäfer: ?Besser ein freier Teufel als ein gebundener
Engel?. Die Briefe Peter Hilles im Kontext der literarischen Moderne.
N. Rottschäfer: Werkstattbericht zur Edition der Briefe Hilles.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster,
Tel.: 0251/41320.
1/2010. Thema: Glück auf! - Ruhr 2010. R. Doblies: Peter August
Böckstiegel. Der westfälische Bauernmaler. W. Morisse: Paderborn
entdeckt Willy Lucas. Zeitzeuge der Moderne. N. Johannimloh/S.
Kessemeier: ?Ich könnte es nicht ungeschrieben lassen ...?. C.
Mönster: Behördensprache. Kampf dem Bandwurmsatz. R. Doeblies: Dora
Hohlfeld. ?Selma Lagerlöf des Südens?.


2. Hellweg

Soester Zeitschrift. Zeitschrift des Vereins für Geschichte und
Heimatpflege Soest, Heft 121/2009. Hrsg.: Norbert Wex, Stadtarchiv
Soest, Jakobistraße 13, 59494 Soest.
F. Heinze: Die frühmittelalterliche Besiedlung auf der Altflur
?Rüenstert? im Soester Westen (5). A. M. Frerichs: Eine Soester
Kloake des späten Mittelalters als Untersuchungsobjekt (11). D. Aschoff:
Die Juden im Herzogtum Westfalen im Mittelalter mit besonderer
Berücksichtigung ihres Vororts Soest (35). S. Marti: Ein Geflecht aus
Text und Bild - vorläufige Überlegungen zu einer Leinenstickerei aus der
Soester Wiesenkirche (59). J. W. Einhorn: Die Entdeckung der
abgetrennten Stickerei der Soester Lesepultdecke (67). S.
Heitmeyer-Löns: Die Soester Lesepultdecke - restauriert für die
Zukunft? (75). J. Momberg: Die Soester Börde in der Sage (81). A.
Werntze: Die Geschichte des Hauses Jakobistraße 13 (103). F. Stückemann:
?Der Himmel sei Ihnen gnädig, wenn Sie es mit den Geistlichen
verderben?: Acht Briefe von Karl Gottlieb Horstig zum Lippstädter
Kirchen- und Schulstreit (113). V. Jarren: Das Soester Gefängnis
1815-1878/79 (139). N. Wex: Ein ungeliebter Hinterhof als Zankapfel im
Konfessionskonflikt: Der Streit um die ?Passe? (151). V. Böger:
Kriegsfürsorge und Kriegswohlfahrtspflege unter Berücksichtigung der
Versorgung der Familien der Einberufenen in Soest während des Ersten
Weltkrieges (167). H. Otten: Josef Ferber aus Soest (1874-1951) - ein
westfälischer Kirchenarchitekt (181). D. Elbert/St. Haverland/U. Löer/W.
Stelbrink: Neuerscheinungen, Anzeigen und Besprechungen (209). I.
Maas-Steinhoff: Jahresbericht des Vereins für Geschichte und
Heimatpflege Soest e.V. 2008 (225).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in
Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065
Hamm.
1/2010. M. Perrefort: Der eiserne Nagelgraf: Symbolfigur für Heldentum
und Krieg. Das Standbild des Grafen Adolf von der Mark wurde am 2.
Januar 1016 in Hamm eingeweiht (Schluss). H. Multhaupt: Die Rebellion
der Witwe Wollust und ihrer Mitstreiter. Ein Singekrieg in der Kirche
von Borgholz bei Warburg lähmte vor 200 Jahren einen ganzen Ort. P.
Reding: Melodienreigen aus Spieluhr und Klimperkasten. Echte mechanische
Spieluhren sind heute zur Rarität geworden. H. Thomas: Toreingang und
Treppe der Grafenburg wieder erneuert. Der Burghügel des Grafen Adolf
von der Mark lädt die Hammer Bürger zum Besuch ein.
2/2010. I. von Scheven: Goethe und die Zeche de Wendel in Herringen.
Eine Begegnung nach der französischen Revolution am Hof von Karl-August,
dem Großherzog von Sachsen-Weimar. W. Gernert: Westfälischer Forscher
formte das Japanbild in Europa. Der Lemgoer Arzt Engelbert Kaempfer
(1650-1716) reiste Ende des 17. Jahrhunderts durch die Länder Asiens. H.
W. Krafft: Die Brüder Duesenberg bauten Luxusautos in den USA. Zwei
westfälische Auswanderer schrieben Automobil-Geschichte. U. Kunz: Die
?Junus-Emre-Moschee? in Hamm-Heessen: Ein Gotteshaus in Schönheit
und Harmonie. Auch Gäste sind bei den Gebetsstunden stets willkommen. U.
Kunz: ?Die Liebe, Freunde, ist sonnengleich...?. Die Hamm-Heessener
?Freitagsmoschee? trägt den Namen des berühmten Dichters Junus
Emre.
3/2010. K. Wulf: Nicht vollendete Luftschutzbunker kündeten das
Kriegsende an. Der bevorstehende Zusammenbruch des Naziregimes stoppte
das Bauprogramm für den Schutz der Hammer Zivilbevölkerung. H. W.
Krafft: Karl der Große hielt schon Heerlager ?an dem Ort, wo die Lippe
entspringt?. Pader und Lippe vereinigen sich in Bad Lippspringe. I.
von Scheven: War es ein ganz normales Leben? Annemarie Ohler und Norbert
Ohler berichten über deutsche Geschichte von 1939 bis 1949. W. Gernert:
Im Brokhof Heessen treffen sich viele Gruppen des Stadtbezirks. Aus dem
früheren Bauernhof wurde Hammer Begegnungsstätte für viele
Gruppierungen.
4/2010. K. Wulf: Tagangriffe legten Hamm noch 1945 weiter in Trümmer.
US-Air Force und Royal Air Force flogen vom 7. Januar bis 27. März 1945
sechs schwere Angriffe auf Hamm. H. Platte: Historisches Kleinod in der
Soester Börde. Rudolf Fidler und Meinolf Schultebraucks auf den Spuren
des Zisterzienserinnenklosters St. Mariae zu Welver. * St.
Christopherus: Stadtpatron von Werne. I. von Scheven: Als die Biwakfeuer
brannten. Manöver im Lippetal vor 130 Jahren. Was eine junge Dame in
Werries damals aufschrieb. W. Hinke: ?Vicarius? und Elementarlehrer in
einer Person. Die schweren Anfänge eines geordneten katholischen
Schulwesens in Rhynern in den Jahren 1808 und 1809.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum ?Patriot? und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557
Lippstadt.
1/2010. H. Chr. Fennenkötter: Die Max-Grünebaum-Stiftung in Cottbus.
Ein Lippstädter wurde vor hundert Jahren Ehrenbürger der
brandenburgischen Stadt. Kl. Luig: Seilscheibe erinnert an die
Geburtsstunde des Heilbades.
2/2010. M. Heinzmann: David Gans ?Von Lippstadt nach Jerusalem:
Prag?.
3/2010. W. Marcus: ?Für Königtum und Himmelreich?. H. J. Krämer: Die
jüdischen Friedhöfe in der Stadt Rüthen. Wege zu ihrer
wissenschaftlichen Erschließung. H. Knoche: Möppkenbraut.
4/2010. H. Chr. Fennenkötter: Die Burgstraße. Geschichte eines
mittelalterlichen Mauerweges.
5/2010. H. Chr. Fennenkötter: Die Burgstraße. Geschichte eines
mittelalterlichen Mauerweges (1. Fortsetzung).

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest
und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494
Soest, Tel.: 02921/6880.
429/2010. H. Knoche: Von der Fallgrube für Wölfe bis zur Schrotflinte.
Kleiner Rückblick auf die heimatlichen Jagdmethoden von der Vorzeit bis
zur Gegenwart. H. Beller: Theodor Nottebohm schenkte den Stadtpark der
Stadt Soest. Als erster Direktor des Evangelischen Predigerseminars
erwarb er sich große Verdienste. H. Multhaupt: Die Rebellion der Witwe
Wollust und ihrer Mitstreiter. Ein Singekrieg in der Kirche von Borgholz
bei Warburg lähmte vor 200 Jahren einen ganzen Ort. P. Reding:
Melodienreigen aus Spieluhr und Klimperkasten. Echte mechanische
Spieluhren sind heute zur Rarität geworden. H. Platte: Das Werler
Wallfahrtsjubiläum wirft seine Schatten voraus. Vor 350 Jahren wurde die
Wallfahrt zum Gnadenbild begründet. * Der Ursprung der Pfarrei lag im
12. Jahrhundert. Beachtenswerte Festschrift zur 150-Jahr-Feier der
Lippborger Kirche.
430/2010. J. Kleine: Der Wilde aus dem Wald. Urwüchsige Gestalt am
?Wilden Mann? in Soest. W. Gernert: Westfälischer Forscher formte
das Japanbild in ganz Europa. Der Lemgoer Arzt Engelbert Kaempfer
(1650-1716) reiste Ende des 17. Jahrhunderts durch die Länder Asiens. H.
W. Krafft: Die Brüder Duesenberg bauten Luxusautos in den USA. Zwei
westfälische Auswanderer schrieben Automobil-Geschichte. H. Beller:
Kostbare Lesepultdecke in einer Spezialvitrine zu sehen. Der
?Kirchen-Kunst-Kreis? der Soester Wiesenkirche hat ein
mittelalterliches Kunstwerk sorgfältig konserviert. H. Beller: Adolf
Clarenbach: Theologe, Heimatfreund und Buchautor.
431/2010. H. Knoche: Völlige Jagdfreigabe führte zu den heutigen
Jagdgesetzen. Kleiner Rückblick auf die heimatlichen Jagdrechte auf
eigenem Grund und Boden (2. Folge). H. W. Krafft: Karl der Große hielt
schon Heerlager ?an dem Ort, wo die Lippe entspringt?. Pader und Lippe
vereinigen sich in Bad Lippspringe. I. von Scheven: War es ein ganz
normales Leben? Annemarie Ohler und Norbert Ohler berichten über die
deutsche Geschichte von 1939 bis 1949. J. Kleine: Runder Po im
Osterkamp. Fritz Viegeners Jux-Kachel ohne Klitterung. H. Beller: Marie
Haverkamp: Beliebte Pädagogin und Diakonisse. Das Soester ?Heim für
Mutter und Kind? trägt seit 2001 ihren Namen. H. Kleinemann: Nachts
als die Baracke wackelte... . Einst spazierten in Meckingsen gefährliche
Bullen durch das Börde-Dorf.
432/2010. H. Platte: Im Dienst an den Menschen. Das Lippstädter
Vinzenzkolleg ist geistliches Zentrum für viele seelsorgliche Aufgaben.
H. Beller: Lina Oberbäumer: Oberin der Evangelischen Frauenhilfe.
Umsichtiger Einsatz für die Soester Bürger in schwerer Zeit. H. Platte:
Historisches Kleinod in der Soester Börde. Rudolf Fidler und Meinolf
Schultebraucks auf den Spuren des Zisterzienserinnenklosters St. Mariae
zu Welver. * St. Christopherus: Stadtpatron von Werne. I. von Scheven:
Als die Biwakfeuer brannten. Manöver im Lippetal vor 130 Jahren. Was
eine junge Dame in Werries damals aufschrieb. M. Rebohle: Elegante
Flötenspielerin. Zu einer Bronzestatue des westfälischen Bildhauers
Bernhard Kleinhans (1926 - 2005) aus Sendenhorst. J. Kleine: Gegen das
Vergessen. Maria Viegener - Opfer der Euthanasie.

Heimatpflege im Kreis Soest. Hrsg.: Kreisheimatpfleger Peter Sukkau,
Goldschmiedeweg 21, 59494 Soest, Tel. 02921 60376, E-Mail:
Peter.Sukkau at t-online.de
15/2009. R. Burkert: Die Eisenbahnen im Kreis Soest.


4. Märkisches Sauerland

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis
und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt
und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.:
02373/17300.
250/2010. A. Fricke: Zwangsarbeit im Hönnetal. Viele verschleppte
Ausländer hielten auch im Sauerland die Rüstungsproduktion aufrecht.
H. Multhaupt: Die Kirche von Winnefeld: Ein Opfer der ?Soester Fehde??
Archäologie auf Spurensuche im Solling an der Grenze zwischen Westfalen
und Niedersachsen. W. Gernert: Kiepenkerle als Sendboten für Waren und
Nachrichten. Nicht nur in Westfalen ist das münsterländische Original
beliebt. E. Fricke: Die Venne im Sauerland. Deutung und Bedeutung der
Freigerichtsbarkeit im Mittelalter. H. Polenz: Moore im märkischen
Sauerland. Zu Besuch bei den Irrlichtern und der Regentrude. H. D.
Schulz: Glücksspielbrief schon im Jahr 1843. Auch unsere Altvorderen im
Märkischen Gebiet forderten bereits das Glück heraus.
254/2010. H. Polenz: Die ?Dreikönigs-Route? führte auch durch den
Märkischen Kreis. Zwischenstation auf der Flucht vor den
französischen Truppen von Köln nach Arnsberg im Jahr 1794. H.
Multhaupt: Die Rebellion der Witwe Wollust und ihrer Mitstreiter. Ein
Singekrieg in der Kirche von Borgholz bei Warburg lähmte vor 200 Jahren
einen ganzen Ort. P. Reding: Melodienreigen aus Spieluhr und
Klimperkasten. Echte mechanische Spieluhren sind heute zur Rarität
geworden. H. D. Schulz: Einst viele Kinder und hohe Sterblichkeit im
Kindesalter. Wie die Menschen in unserer Region vor 150 Jahren lebten.
255/2010. H. Polenz: Die ?Dreikönigs-Route? führte auch durch den
Märkischen Kreis. Zwischenstation auf der Flucht vor den
französischen Truppen von Köln nach Arnsberg im Jahr 1794 (Schluss).
W. Gernert: Westfälischer Forscher formte das Japanbild in Europa. Der
Lemgoer Arzt Engelbert Kaempfer (1650-1716) reiste Ende des 17.
Jahrhunderts durch die Länder Asiens. H. W. Krafft: Die Brüder
Duesenberg bauten Luxusautos in den USA. Zwei westfälische Auswanderer
schrieben Automobil-Geschichte. D. Woeste: Die Jagd des Hauses Rade.
Interessante Käufe und Verkäufe rund um die Jagdgerechtigkeit im 17. und
18. Jahrhundert. H. D. Schulz: Einst gab es viele Kinder in den Altenaer
Familien. Wie die Menschen in unserer Region vor 150 Jahren lebten.
256/2010. P. Reinhard: Einst gab es 24 Papiermühlen in der Mark. Die
Papierindustrie war in unserer Region ein wichtiger wirtschaftlicher
Faktor. Kleiner Rückblick auf die Entwicklung eines unersetzlichen
Kommunikationsträgers. H. W. Krafft: Karl der Große hielt schon
Heerlager ?an dem Ort, wo die Lippe entspringt?. Pader und Lippe
vereinigen sich in Bad Lippspringe. I. von Scheven: War es ein ganz
normales Leben? Annemarie Ohler und Norbert Ohler berichten über die
deutsche Geschichte von 1939 bis 1949. E. Fricke: Vemegerichte in der
Freigrafschaft Plettenberg. Am Schwarzenberg lag vermutlich der Platz
des Freigerichts. M. Grünewald: Gute Gefährten eines ganzen Lebens.
Blumen und Blüten als Quellen der Freude und des Trostes.
257/2010. P. Reinhard: Einst gab es 24 Papiermühlen in der Grafschaft
Mark. Die Papierindustrie war ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor.
Rückblick auf die Entwicklung der Papierherstellung (Schluss). H.
Platte: Historisches Kleinod in der Soester Börde. Rudolf Fidler und
Meinolf Schultebraucks auf den Spuren des Zisterzienserinnenklosters St.
Mariae zu Welver. * St. Christopherus: Stadtpatron von Werne. I. von
Scheven: Als die Biwakfeuer brannten. Manöver im Lippetal vor 130
Jahren. Was eine junge Dame in Werries damals aufschrieb. H. Polenz:
Bekannte Dichter waren auch im Sauerland. Heinrich Jung-Stilling und
Anton Wilhelm von Zuccalmaglio zeichneten unterschiedliche Erlebnisse
auf. E. Fricke: Wo stand einst der Freistuhl in Herscheid? Die
vorhandenen Urkunden lassen keine exakte Ortsangabe zu.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge
zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V.,
Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de
2/2010. W. Bleicher: Das neue Medical-Center in Grürmannsheide. W.
Bleicher: Noch einmal Balver Höhle. H. D. Schulz: Hohe Strafen wegen
Bagatellsachen. H. Lingen: Zur Bedeutung der Elektrotechnik, auch im
hiesigen Raum. W. Bleicher: Neues vom Schulmuseum des MGI (hier
Abteilung Archäologie).
3/2010. H.-D. Schulz: Staplack - ein Teich mit sumpfigem Umfeld? W.
Bleicher: Fossile Böden an der Baarstraße in Iserlohn. P. Mager:
Hohenlimburger Stadtchronik 2009. Teil 2. S. Gumpp: Hans Eberhard Hoesch
- Pionier der authentischen Aufführungspraxis alter Musik. W. Bleicher:
Zur Erinnerung an Wilhelm Knaup.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins.
Heimatverein Voerde, Manfred Michalko, Friemannweg 9, 58256 Ennepetal,
E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet:
www.heimatverein-voerde.de
1/2010. W. Guderian: Kinder unserer Zeit! G. Himmen: Haus- und Hofnamen
in Voerde.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land.
Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße
3, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, Internet:
www.ghv-luedenscheid.de
181/2010. J. Kloosterhuis: Lüdenscheid aus Cöllner Perspektive. R.
Assmann: Wilhelm Proebsting ?-Bis der Tag anbricht? 2. Petri 1, V. 19.
Lebensgeschichte seiner Ehefrau Emmy, geb. Assmann, * 2.9.1866, ?
17.12.1901. Ein zeitgenössischer Bericht aus einem Lüdenscheider
Pfarrhaus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.


6. Münsterland

Borghorster Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Borghorst e.V.,
Münsterstr. 7, 48565 Steinfurt-Borghorst, Internet:
www.heimatverein-borghorst.de, E-Mail: info at heimatverein-borghorst.de

61/2010. F.-J. Dwersteg: Heimatverein erhält Bundespreis im
Denkmalschutz. G. Niewöhner: Süßes aus dem Hause Badde. Martha Badde
erinnert sich an die Cafe-Zeiten. Haus an der Emsdettener Straße wird
abgerissen. F.-J. Dwersteg: Spielzeugland im Heimathaus. Ein
Kettenkarussell macht den Anfang.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage
der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
1/2010. M. Schukowski: Technisches Meisterwerk überstand die Zeit. Die
Astronomische Uhr im Dom zu Münster.
2/2010. S. Happ: Experiment endete mit einer Explosion. Die
Westfälische Wilhelms-Universität Münster beklagte im Jahre 1920 den
Tod von zehn Studenten.

Weseker Heimatblätter. Weseker Heimatverein, Josef Benning,
Hans-Sachs-Str. 14, 46325 Borken.
58/2010. * Weseke wird wieder zum Mühlendorf. J. Benning: Die Glocken
der Weseker St.-Ludgerus-Kirche (Fortsetzung). * Höfe in Weseke: Die
Hofstelle Benning (im Brink) und ihre Bewohner (Fortsetzung).


8. Ruhrgebiet

Bochumer Zeitpunkte. Beiträge zur Stadtgeschichte, Heimatkunde und
Denkmalpflege. Hrsg.: Dr. Dietmar Bleidick, Yorckstraße 16, 44789
Bochum, Tel. 0234/335406, E-Mail: dietmar.bleidick at t-online.de für die
Kortum-Gesellschaft Bochum e.V., Vereinigung für Heimatkunde,
Stadtgeschichte und Denkmalschutz, Graf-Engelbert-Straße 18, 44791
Bochum, Tel. 0234/581480, E-Mail: Kortum.eV at web.de
24/2010. C. Kreuzer: Am Anfang war Stadtrat Wilhelm Stumpf. Bochums
kulturpolitische Gründerzeit. H. J. Kreppke: Die Reinhaltung der
Abtritte und Straßen in Bochum. Von der Bürgerpflicht zur kommunalen
Dienstleistung. I. Rüsen: Die Scharounkirche im Glockengarten.

Der Wattenscheider. Hrsg.: Heimat- und Bürgerverein Wattenscheid e.V.,
An der Papenburg 30 a, 44866 Bochum-Wattenscheid, Tel./Fax:
02327/321720, E-Mail: info at hbv-wat.de, Internet: www.hbv-wat.de
1/2010. R. Wantoch: E.F.Wilhelmus Wegman, ein Wattenscheider
Uhrmachermeister. P. Neumann: Wattenscheid - oder Bochum-Wattenscheid.
Ein Lions Club im Ruhrgebiet und sein Clubname.


9. Siegerland-Wittgenstein

Heimatland. Siegener Zeitung.
16.01.2010. * Eiserfeld. Echt scharf: Messer-Stammtisch. Lockere Runde
trifft sich seit rund zwei Jahren und pflegt altes Handwerk.
23.01.2010. B. Brandemann: Freudenberg: Neuer Fachwerk-Wanderweg.
30.01.2010. M. Scherer: Eisern: Maria, Königin des Friedens.
Erinnerungen an den Bau der katholischen Kirche vor gut fünf
Jahrzehnten.
06.02.2010. * Siegen/Bad Berleburg: Tierkleid wirkt wie Thermostat. Wie
das Wild dem Winter trotzt / Fütterung umstritten.
13.02.2010. * Banfe: So spielte man früher. Heimatmuseum bot eine
Zeitreise in die Vergangenheit des Spielzeugs.
20.02.2010. * Siegen: Lebensraum Rothaargebirge. Teil 1: Die ältesten
Spuren reichen 9000 Jahre zurück. * Arfeld und Attendorn kirchliche
Zentren. Teil 2: Nach Abwanderungswelle finden sich Siedlungshinweise
erst wieder im frühen Mittelalter. * Vorstoß in die Wälder. Teil 3:
Rapider Bevölkerungsrückgang im 14. Jahrhundert.
27.02.2010. * Grund: Gastgeschenk aus Hong Kong. Wie ein Porträt von
Ebert Jung via Dänemark in Stillings Geburtshaus gelangte.


10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur-
und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung:
Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421, E-Mail:
enxing at gelsennet.de.
1/2010. H. Enxing: Streiflichter aus der Geschichte Rentforts. *
Kommunale Neugliederung 1975 - im Geschichtsunterricht angekommen. M.
Korn: Der Dachs, Wildtier des Jahres 2010. * Sagen aus Gladbeck und
Umgebung. M. Samen: Johann Passe, NSDAP-Fraktionsführer, bereute nach
dem Kriege nichts. M. Korn: Vogel des Jahres 2010: Der Kormoran. E.-J.
Fiebig: Ein Krimi aus deutsch-deutscher Vergangenheit.


11. Lippe

Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde. 78. Band (2009).
Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe e.V.,
Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte, 2009. - 351 S. ISBN
978-3-89534-798-6.
T. Küster: Zufälliges Einzelinteresse oder unentbehrlicher Stoff?
Themen und Profile lokal- und regionalgeschichtlicher Zeitschriften in
Westfalen-Lippe seit 1900 (11). H. Barmeyer: Naturwissenschaftlicher
Verein, Lippisches Landesmuseum und Lippischer Heimatbund (31). R.
Springhorn: Jubiläum des Lippischen Landesmuseums Detmold. Ein
klassisches Bildungsmuseum feiert seinen 175. Geburtstag (61). V.
Scheef: 175 Jahre Lippisches Landesmuseum. ?Bilder, die aus dem Rahmen
fallen? (87). M. Hegenberg: Die Äbtissinnen des Lippischen
Landesmuseums. Alte Bestände neu entdeckt (103). P. Kehne: Lokalisierung
der Varusschlacht? Vieles spricht gegen Mommsen - alles gegen Kalkriese
(135). H. Großevollmer: Das Lippiflorium aus dem Lippstädter Stift -
Heiligenlegende, Gründungsmythos, Rechtsinstrument (181). K.-H. Uber:
Graf Rudolph Ferdinand von Lippe-Biesterfeld und der Pietismus (211). C.
Strieter: Aushandeln von Zunft. Möglichkeiten und Grenzen ständischer
Selbstbestimmung in Lippstadt, Soest und Detmold (255). L. Lüking: ?Seit
Menschengedenken sind in Lippe keine Hinrichtungen vollzogen worden.?
Der Umgang mit der Todesstrafe in Lippe seit 1879 am Beispiel eines
Strafverfahrens aus dem Jahre 1923 (255). F. Lueke: Täter, Opfer,
Profiteure? Die Rolle der bürgerlichen Turn- und Sportvereine in Lippe
1933-1939 (269). T. Steinlein: Voll gestört! Entwicklung und Pflege in
Sandökosystemen der Senne - Naturschutz mit dem Kampfpanzer (293). *
Buchbesprechungen (305). R. Gahde: Vereinschronik (341).


II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Niederdeutsches Wort. Bd. 49/2009. Beiträge zur niederdeutschen
Philologie. Von vrenden, vrinden und vründen. Festgabe für Hermann
Niebaum zum 65. Geburtstag. Hrsg. von der Kommission für Mundart- und
Namenforschung Westfalens, Robert-Koch-Straße 29, 48149 Münster.
M. Denkler/J. Macha: Vorwort (7). Chr. Fischer: Zur Geschichte der
Vergleichspartikeln im Deutschen (9). J. Macha: Landeigene und
landfremde Sprachvarietäten in Berliner Lokalpossen der
Biedermeierzeiten (17). A. Nesse: Die Geschichte der Stadtmundart in
Bergen (Norwegen) mit besonderem Augenmerk auf den Kontakt mit dem
Mittelniederdeutschen (31). R. Peters: West- oder ostfälisch? Zur
Schreibsprache des Klosters Möllenbeck bei Rinteln (41). W. Abraham:
Dialektsyntax als gesprochene Syntax - im Besonderen in den
Sprachinseldialekten. Was Sprachinseldialekte über Sprachuniversalien
und über Wandel unter Sprachkontakt (nicht) verraten (57). A. Berteloot:
Drei Jahrzehnte Mundartforschung im ostniederländisch-westfälischen
Grenzgebiet (77). M. Denkler: Zur Konkomitanz des Umlauts beim
-er-Plural in den westfälischen Dialekten (91). J. Goosens: Der
Tonakzent in den südniederfränkischen Langvokalen von daa²g ?Tag?,
hoo²f ?Hof?, laa²m ?lahm?, hoo²l ?hohl? usw. (103). T. F. H.
Smits: Sprachdynamik an der niederländisch-deutschen Staatsgrenze. Die
Konsolidierung der Staatsgrenze als Dialektgrenze (113). J. Wirrer:
Sprachvergesser (135). N. Århammar: Die niederdeutschen und
niederländischen Bezeichnungen für den zentralen sprach- und
kulturmittelnden Begriff ?übersetzen?. Eine wortgeschichtliche
Teilstudie (149). J. B. Berns: Was im Wörterbuch fehlt: dt. Hufkunde /
nl. hoefkunde (175). R. Damme: Historische Wortgeografie mit dem
>Vocabularius Theutonicus< (181). R. Goltz: inslex - Die Wortliste zu
den plattdeutschen Nachrichten als Beispiel für praxisorientierte
Online-Lexikografie (195). R. Ebeling: Sein Name sei Ganzenbloem.
Koloniales Erbgut im niederländischen Familiennameninventar (211). L.
Kremer: Doppelvornamen / Mehrnamigkeit. Beobachtungen zur historischen
Vornamengeografie im westfälisch-ostniederländischen Raum (221). G.
Müller: Suthrem/Sustrum - Ein merkwürdiger Lautwandel in
toponymischem Kontext (235). H. Taubken: Johannimloh - Paulfeuerborn -
Ottovordemgentschenfelde. Zu einem Familiennamentypus im Rietberger Land
(241). J. van der Kooi: ?Geschichten aus meinem Dorf?.
Kalendergeschichten in Groninger Mundart, 1850-1900 (257). G. Mierke:
Christliche Rhetorik im altsächsischem Heliand (273). U. Scheuermann:
Nau ens: Klöntrup. Dütmaul: Dree platdütske Gedichte (283). *
Veröffentlichungen von Hermann Niebaum (301).






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 26 11:10:09 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 May 2010 11:10:09 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/20
Message-ID: 4BFD0191.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 25.05.2010, 15:18


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-20 für den Zeitraum vom 15.05.2010 bis

zum 21.05.2010 mit insgesamt 21 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-20&fach=wes





Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 26 11:12:51 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 May 2010 11:12:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Museumsfuehrungen in Ahlener Heimatmuseum, Ahlen,
30.05.2010
Message-ID: 4BFD0233.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Silke Eilers"
Datum: 24.05.2010, 09:56


AKTUELL

Geschichte erkunden -
Einladung zu Museumsführungen in Ahlener Heimatmuseum

Am kommenden Sonntag, den 30. Mai 2010 finden zwei fachkundige
öffentliche Führungen durch die aktuellen Sonderausstellungen
im Heimatmuseum Ahlen statt.

Um 14 Uhr bietet Herr Jürgen Rheker, der Ideengeber der Schau
"Ahlen von oben. Unsere Stadt aus der Vogelperspektive" einen
informativen Rundgang durch die Ausstellung an. Anhand von
Karten und Luftaufnahmen wird der Wandel des Ahlener
Stadtbildes anschaulich vermittelt.

Den Ausgangspunkt bildet ein Modell, das auf der Basis des
Urkatasters von 1829/30 erstellt worden ist. Es vermittelt
einen Eindruck des Stadtgrundrisses vor dem tiefgreifenden
Wandel, den die Industrialisierung in allen Bereichen des
öffentlichen und privaten Lebens ausgelöst hat.
Messtischblätter in Zeitsprüngen von 1841, 1897, 1927, 1954 und
1978, ein Bebauungsplan aus dem Jahr 1912 und eine
Luftbildaufnahme aus dem Jahr 2008 zeigen in der Zusammenschau
auf den ersten Blick, wie die Stadt mit den Jahren gewachsen
ist.

Es folgen Luftaufnahmen der unterschiedlichen Stadtteile,
markanter Straßenzüge und Gebäude aus dem Jahr 1930, den 1950er
und 1960er Jahren sowie dem Jahr 2002. Darunter finden sich
bekannte Fotos, aber auch zahlreiche bislang noch nicht
publizierte Ansichten. Besucherinnen und Besucher können auf
den Bildern einen Teil ihrer eigenen Lebensgeschichte
wiederfinden.

Im Anschluss gibt Herr Udo Wagener vom Heimat-Förderkreis für
Westfälische Tradition um 15 Uhr einen interessanten Einblick
in die zweite Wechselausstellung im Heimatmuseum "SteinReich.
Bodenschätze aus der Sammlung des Heimat-Förderkreises". Die
ausgestellten Exponate sind Teil der Sammlung des weit über
Ahlens Grenzen hinaus bekannten Hobby-Mineralogen und -Geologen
Alfred Glomb. Nach dem Tode des umtriebigen Autodidakten hat
der Heimat-Förderkreis die Glombschen Sammlungen, seine
Fachbibliothek und seine Schriftwechsel übernommen. Sie
befinden sich heutzutage in Mittrops Hof. Die Sammlungen
beinhalten Fossilien aus dem heimischen Raum und aller Welt,
Mineralien sowie Korallen, Schnecken und Muscheln aus
verschiedenen Regionen der Erde sowie die unterschiedlichsten
Kohlesorten.

Die Führungen durch die Ausstellungen sind kostenlos und dauern
jeweils etwa 45 Minuten. Alle Interessierten sind herzlich dazu
eingeladen. Weitere Informationen erteilt Dr. Silke Eilers
unter 02382/59-290.


INFO

Heimatmuseum der Stadt Ahlen
Wilhelmstraße 12
59227 Ahlen
Tel.: 0 23 82 / 59-290 oder 0 23 82 / 59-470

Öffnungszeiten des Heimatmuseums Ahlen:
Mi. und Sa. 14:30 - 17:00 Uhr
Sonntag 11:00 - 16:00 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 26 11:45:18 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 May 2010 11:45:18 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Widerstands-Ausstellung_wird_auf_Daue?=
=?utf-8?q?r_zu_sehen_sein=3A_Viele_Besucher_in_Orl=C3=A9ans_=C3=BCberrasc?=
=?utf-8?q?ht=3A_=22Ich_gehe_veraendert_nach_Hause=22?=
Message-ID: 4BFD09CE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 26.05.2010, 11:05


AKTUELL

Widerstands-Ausstellung wird auf Dauer zu sehen sein
Viele Besucher in Orléans überrascht:
"Ich gehe verändert nach Hause"

Die Ausstellung "Widerstände gegen den Nationalsozialismus in
Münster und im Münsterland" wird künftig als Wanderausstellung
in der Region um die Partnerstadt Orléans gezeigt, in Gymnasien
und in weiteren Partnerstädten münsterländischer Städte.
Nächste Station ist ein Gymnasium in Saint-Jean-de-Braye. Im
Mai war die Präsentation anlässlich des Jubiläums "50 Jahre
Städtepartnerschaft Münster - Orléans" in der französischen
Partnerstadt zu sehen. Die Ausstellung der Villa ten Hompel
entstand in Zusammenarbeit mit der Französisch-Deutschen
Gesellschaft (A.F.A.) und dem "Forschungszentrum über
Internierungslager im Loiret" (CERCIL).

Die Vorsitzende der A.F.A. und Initiatorin der Ausstellung,
Daniéle Perrault, ist sehr erleichtert, dass die Präsentation
eine überaus positive Resonanz gefunden hat: "Es war ein Risiko,
dieses Thema anzubieten, auch mehr als 60 Jahre nach Ende des
Zweiten Weltkriegs. Die kleinen Widerstände im Alltagsleben der
Deutschen sind in Frankreich völlig unbekannt. Es ist aber
wichtig, auf diese vorbildlichen Menschen aufmerksam zu machen
- es gab eben auch Menschen, die sich dem Nationalsozialismus
widersetzten, und Männer und Frauen, die Verfolgten halfen."

Im Gästebuch der Ausstellung stehen viele Einträge, die
Überraschung über die neuen Informationen und Dank für die
zurückhaltende und selbstkritische Darstellung ausdrücken. Ein
Besucher schrieb: "Ich bin mit der Faust in der Hosentasche
hergekommen - und ich gehe verändert aus der Ausstellung nach
Hause."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 26 11:48:23 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 May 2010 11:48:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "In ihren Herzen nie wirklich
Wurzeln geschlagen". Der 20. Juli 1944 und die Deutschen,
Gelsenkirchen, 26.05.2010
Message-ID: 4BFD0A87.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 26.05.2010, 09:56
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"In ihren Herzen nie wirklich Wurzeln geschlagen". Der 20. Juli
1944 und die Deutschen
Vortrag von Dr. Ulrich Heinemann, Düsseldorf, mit
anschließender Diskussion

Mitwoch, 26. Mai 2010, 19.30 Uhr


In dem Vortrag geht es nicht um die Geschichte des 20. Juli
1944 und das Attentat auf Hitler, vielmehr geht es um die
Geschichte dieser Geschichte in der Bundesrepublik Deutschland.
Wie haben die Deutschen in den Nachkriegsjahren über die
Attentäter des 20. Juli gedacht und wie hat sich das Bild des
Staatsstreichs im öffentlichen Bewusstsein der Bundesrepublik
bis heute gewandelt?

Wie kam es dazu, dass die bekannte Journalistin Marion Gräfin
Dönhoff, die einige der Verschwörer persönlich gekannt hat, am
Ende ihres Lebens zu dem Urteil kam, dass die Männer des 20.
Juli "in den Herzen der Deutschen nie wirklich Wurzeln
geschlagen haben"?

Dieser Frage wird anhand von Umfrageergebnissen,
Filmproduktionen, wissenschaftlichen Diskussionen und
publizistischen Kontroversen nachgegangen.


INFO

Veranstaltungsort:
Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"
Cranger Straße 323
45891 Gelsenkirchen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 26 11:50:45 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 May 2010 11:50:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das Schicksal der Radbod-Witwen, Dortmund,
27.05.2010
Message-ID: 4BFD0B15.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.03.2008, 07:32
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Das Schicksal der Radbod-Witwen
Vortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Donnesratg, 27. Mai 2010, 19.30 Uhr


"Das Schicksal der Radbod-Witwen" ist Thema eines Vortrags, den
Ute Knopp vom Stadtarchiv Hamm am Donnerstag, 27. Mai, im
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern hält. Der Landschaftsverband
Westfalen Lippe (LWL) lädt dazu um 19.30 Uhr in sein Dortmunder
Museum ein. Der Eintritt ist frei.

Am 12. November 1908 forderte eine Schlagwetterexplosion auf
der Zeche Radbod in Hövel bei Hamm 350 Tote. Es war eine der
schwersten Katastrophen in der Geschichte des deutschen
Steinkohlenbergbaus. Mütter verloren ihre Söhne, Frauen ihre
Männer und Ernährer, Kinder ihre Väter.

Betroffen waren etwa 300 Frauen und 800 Kinder. Der Vortrag ist
Teil des Rahmenprogramms der Sonderausstellung "Helden im
Zeichen von Schlägel und Eisen. Denkmale für tödlich
verunglückte und gefallene Bergleute im Ruhrgebiet", die noch
bis 22. August auf Zeche Zollern zu sehen ist. Die Schau zeigt,
welche privaten Schicksale hinter den Grubenunglücken standen
und wie diese im Widerspruch zur Stilisierung der toten zu
Helden standen.


INFO

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/zollern/ort/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 27 10:54:06 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 May 2010 10:54:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Mit Kreuz und Schwert: Helden des
Mittelalters, Hattingen, 28.05.2010
Message-ID: 4BFE4F4E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.05.2010, 13:40


AKTUELL

Mit Kreuz und Schwert: Helden des Mittelalters
Vortrag und Ausstellungsbesuch im LWL-Industriemuseum
Henrichshütte

Um Helden des Mittelalters geht es bei der nächsten Veranstaltung
im Rahmen der Reihe "Helden-Werk", zu der der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 28. Mai,
um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
einlädt. In der Reihe berichten die Kuratoren der großen
Kulturhauptadt-Ausstellung "Helden. Von der Sehnsucht nach dem
Besonderen" über die Entstehung der Schau sowie Hintergünde
ihrer Arbeit und stellen anschließend die einzelnen Abteilungen
vor.

Im Mittelalter entstanden zwei ganz neue Heldentypen:
Glaubenshelden und Ritter. Einer ihrer prominentesten Vertreter
ist der Heilige Georg, der in der Ausstellung gleich mehrfach
anzutreffen ist. Als Schutzpatron der Stadt Hattingen ist der
Drachen-Bezwinger heute noch beliebt. Kerstin Wölki, Kuratorin
der Mittelalter-Abteilung, stellt St. Georg sowie andere
mittelalterliche Leitfiguren und deren Rolle in der damaligen
Gesellschaft vor. Sie plaudert außerdem aus dem Alltag einer
Ausstellungsmacherin. So erzählt sie zum Beispiel, wie es
gelang, die lebensgroße Holzskulptur des Heiligen Georg
erstmals außerhalb ihres eigentlichen Standortes zeigen zu
können. Nach einer kurzen Einführung stellt Kerstin Wölki den
Ausstellungsbereich "Helden des Mittelalters" vor.

Der Vortrag im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen
ist kostenlos.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 27 10:51:35 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 May 2010 10:51:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Das Paradies hinter der Mauer - Stiftung
Kloster Dalheim: LWL-Landesmuseum fuer Klosterkultur
eroeffnet Klostergaerten, 29.05.2010
Message-ID: 4BFE4EB7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.05.2010, 13:17


AKTUELL

Das Paradies hinter der Mauer - Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur eröffnet Klostergärten

Mit der Eröffnung der Dalheimer Klostergärten startet die
Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
(Kreis Paderborn) am Samstag, 29. Mai, in die Eröffnungssaison
ihres zweiten Bauabschnitts. Ausgehend von den barocken
Gartenanlagen hat das Museum die gestaltete Gartenfläche rund
um das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift Dalheim mehr als
verdoppelt. Sie umfasst jetzt mit rund 20.000 Quadratmetern
mehr als ein Viertel des 7,5 Hektar großen Klostergeländes. Ein
Rundgang führt zu 18 Standorten auf dem Gelände und gibt einen
Eindruck vom weiten Spektrum der klösterlichen Gartenbaukunst
in Mittelalter und Barock.

"Wir freuen uns, dass wir mit der Wiederherstellung der
Dalheimer Klostergärten ein wichtiges Stück regionaler Kultur
erhalten und vor allem auch wiederbeleben konnten", sagte
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch am Dienstag (25.05.). Er
dankte dem Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes
Nordrhein-Westfalen, das 70 Prozent der Baukosten übernahm und
der Rudolf-August Oetker Stiftung, die den Bau von zwei Mauern
im Langen Garten finanzierte. Rund zwei Jahre nahm der Bau in
Anspruch.

Ab 2. Juli zeigt das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur acht
Wochen lang seine neuen Muse-umsräume und eine
Foto-Ausstellung. Am 29. Oktober erreicht die Saison mit der
Eröffnung der neuen Dauerausstellung unter dem Titel
"Eingetreten! 1.700 Jahre Klosterkultur" ihren Höhepunkt.

Neue Gartenflächen
Im Laufe der Geschichte zerstört, wurden die Dalheimer
Klostergärten in den vergangenen Jahren nach
denkmalpflegerischen Aspekten wiederhergestellt. Ausgangspunkt
sind - wie bei der 2006 eröffneten ersten Terrasse des
Konventgartens - die Gärten der barocken Klosteranlage.
Mithilfe archäologischer Ausgrabungen wurden die Spuren der
Dalheimer Klostergärten sukzessive entdeckt und bewahrt. Diese
Ergebnisse lieferten die Grundlage der Wiederherstellung.
Besondere Hilfe war darüber hinaus ein Gemälde aus dem 18.
Jahrhundert (Schonlau-Vedute), das die barocke Klosteranlage
und ihre Gärten detailgenau abbildet.

Drei weitere Geländeterrassen des barocken Konventgartens
wurden neu angelegt, deren mittlere zentral von einer zweiten
Brunnenanlage bestimmt wird. Acht mal acht Meter groß wird das
neue Brunnenbecken sein, dessen Umrisse bereits im Jahr 2004
exakt ergraben wurden. Neupflanzungen revitalisieren den
klösterlichen Obstgarten auf den beiden umgebenden Terrassen.
Der fehlende Klosterteich wird als Vertiefung im Gelände
angedeutet.

Hinter der Orangerie, dem ehemaligen großen Gartenhaus, ist der
repräsentative Garten des Klos-tervorstehers, der so genannte
"Lange Garten" neu entstanden. Er war als einziger der
Dalheimer Klostergärten nicht allen Ordensleuten zugängig,
sondern allein dem Prior vorbehalten, der von seinem Wohntrakt
einen direkten Zugang hatte. Im Langen Garten empfing er auch
Gäste, die von der axial auf die Orangerie zulaufenden Anlage
beeindruckt gewesen sein müssen. 14 Beete gruppieren sich heute
wieder um die zentrale barocke Sonnenuhr, zwei weitere
Aufzuchtbeete wurden angelegt.

Klösterliche Gartenbaukunst vor Ort erfahren
Gärten sind seit dem frühen Mittelalter fester Bestandteil von
Klöstern. Ihre vorrangige Aufgabe war es, die unabhängige
Versorgung der Ordensleute zu garantieren. Sie sollten aber
auch eine Wohltat für das Auge sein, um zur Entspannung und
Kontemplation einzuladen. "Ein Klostergarten ist immer auch ein
Ort der inneren Einkehr, der Ruhe und Meditation. Den
Ordensleuten galt er als Paradies auf Erden. Auch diese
Qualität wollen wir uns im Landesmuseum für Klosterkultur mit
der Erweiterung der Gartenanlagen zunutze machen", erläuterte
Landrat Manfred Müller vom Vorstand der Stiftung Kloster
Dalheim das vielschichtige Konzept der neuen (alten) Dalheimer
Klostergärten.

Ausgehend von der Geschichte und Entstehung der Gärten vor Ort
vermittelt das Museum grund-legende Informationen über die
unterschiedlichen Gartentypen in einem Kloster: vom
symbolischen Paradiesgarten im Kreuzhof der Klausur über die
Nutz- und Kräutergärten bis hin zum repräsentativen Garten des
Priors. "Bereits in den vergangenen Jahren waren die Dalheimer
Klostergärten Anziehungspunkt für Menschen aus der gesamten
Region", zeigte sich Landrat Müller begeistert: "Das Museum hat
sich als Zentrum für Gartenfreunde etabliert und wird sich in
Zukunft noch stärker in diese Richtung weiterentwickeln."

Heil-, Nutz- und Symbolpflanzen
Ein neuer Rundgang führt zu 18 Standorten auf dem gesamten
Klostergelände und ermöglicht es den Museumsbesuchern, die
Dalheimer Klostergärten vor Ort selbst zu erwandern.
"Zahlreiche reizvoll angelegte Gärten zeigen, welche Pflanzen
von jeher in Klostergärten kultiviert wurden, die auch heute
vielfach in unseren eigenen Gärten zu finden sind", sagte
Museumsleiter Dr. Martin Kroker. Darunter befinden sich Nutz-
und Symbolpflanzen ebenso wie die Heilpflanzen aus der
traditionellen Klos-termedizin.

Lebendiges Museum
"Mit ihrem weitläufigen Außengelände ist die Dalheimer
Klosteranlage das wichtigste Exponat des LWL-Landesmuseums für
Klosterkultur", sagte LWL-Direktor Kirsch. Selten haben die
verschiedenen Gebäude die Jahrhunderte so gut überdauert wie in
Dalheim. Deshalb sei dieser Ort besonders gut geeignet,
Klosterkultur in ihrer ganzen Vielfältigkeit zu
veranschaulichen und im wahrsten Sinne begreifbar zu machen.
Kirsch: "Die Eröffnung der erweiterten Dalheimer Klostergärten
markiert einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einem
lebendigen Museum in dem ehemaligen Kloster Dalheim."

Broschüre
Eine reich bebilderte 40-seitige Broschüre präsentiert erstmals
in diesem Umfang Informationen zur Geschichte der Dalheimer
Klostergärten und vermittelt davon ausgehend Wissenswertes über
die unterschiedlichen Gartentypen in einem Kloster. Sie
erscheint im Deutschen Kunstverlag und ist für 4 Euro im
Dalheimer Klosterladen erhältlich.

Eröffnungsprogramm und -konzert
Rundgänge führen am Eröffnungstag (29.05.) ab 12 Uhr
halbstündlich durch die Gartenanlage. Kinder entdecken sie beim
Gestalten eines Klanggartens und bei Insekten-Exkursionen. Sie
basteln Sonnen-uhren und Wildbienenhotels und lauschen Blumen-
und Gartenmärchen. Schmiede und Stellmacherei sind in Betrieb.
Am Abend gibt das Berliner Gesualdo-Ensemble (Leitung: Martin
Backhaus) um 19 Uhr ein Konzert. Unter dem Titel "Wie eine Rose
unter Dornen" kommen Hohelied-Motetten von Palestrina, Lechner
und Frank zu Gehör. Karten (25/20/15 Euro, erm. 22/17/12 Euro)
unter Telefon 0 52 92 . 93 19-2 24.

Termine im Überblick
29. Mai: "Das Paradies hinter der Mauer" - Eröffnung der neuen
Gartenflächen

2. Juli bis 5. September: "Hereinspaziert! Making of Dalheim.
Idee - Prozess - Ergebnis" - Eröffnung der neuen Museumsräume
und einer Foto-Ausstellung

29. Oktober: "Eingetreten! 1.700 Jahre Klosterkultur" -
Eröffnung der neuen Dauerausstellung


INFO

Besucherinformation
Das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur öffnet dienstags bis
sonntags von 10 -18 Uhr, montags außer an Feiertagen
geschlossen. Ganzjährig, außer 24., 25. und 31. Dezember
geöffnet. Führungen durch die Sonderausstellung, durch den
Konventgarten und die Klosteranlage können unter Telefon (0 52
92) 93 19-225 oder auf Anfrage per E-Mail unter
Tourist-Dalheim at lwl.org gebucht werden.

Eintrittspreise bis 31. Oktober: Erwachsene 3,90 Euro, ermäßigt
2,50 Euro, Gruppen ab 16 Personen pro Person 3,10 Euro, Kinder
1,00 Euro.

URL: www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 27 10:59:49 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 May 2010 10:59:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Grubenlampen-Fuehrung,
SchachtZeichen und Kochen am Kohleofen, Bochum, 29./30.05.2010
Message-ID: 4BFE50A5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 26.05.2010, 11:06


AKTUELL

Grubenlampen-Führung, SchachtZeichen und Kochen am Kohleofen
Angebote am Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Gleich mehrere besondere Angebote macht der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) Besuchern in seinem Industriemuseum Zeche
Hannover in Bochum am Wochenende.

Am Samstag, 29. Mai, können die Besucher bei der "Nachtschicht
spezial" Architektur und Technik des Industriedenkmals im
Schein der Grubenlampen entdecken. Mit originalen Kopflampen
und Bergarbeiterhelmen ausgestattet, gehen die Gäste bei dieser
speziellen Themenführung ab 21 Uhr auf Entdeckungstour durch
das abendliche Industriedenkmal Zeche Hannover. Im Lichtkegel
der Grubenlampen werden unter fachkundiger Führung spannende
Details des Malakowturms und der Fördermaschine beleuchtet.

Gleichzeitig wird die einzigartige Atmosphäre der Arbeit von
Bergarbeitern im Dunkeln erlebbar. So gibt die Führung Einblick
in Licht und Schatten des Arbeitsalltags der Bergleute. Zum
Abschluss der Nachtschicht setzt das LWL-Industriemuseum die
historische Dampffördermaschine von 1893 in Bewegung.

Besonderer Clou an diesem Tag: Im Rahmen der
Kulturhauptstadt-Projektes "NachtSchachtZeichen" leuchtet auch
über der Zeche Hannover ein großer gelber Ballon in bis zu 80
Metern Höhe. Der Förderverein des Museums bietet zwischen 21
und 24 Uhr Erlebnisführungen durch die Zeche Hannover mit
Aufstieg und Rundblick aus dem Malakowturm an.

Was ist ein Henkelmann? Warum hieß die Mülltonne früher
Aschetonne? Wie funktioniert ein Koh-leherd und was kam nach
einem langen Arbeitstag bei den Bergleuten auf den Tisch?
Antworten darauf erhalten Kinder zwischen sechs und 14 Jahren
am Sonntag, 30. Mai, im LWL-Industriemuseums Zeche Hannover.
Sie erfahren interessante Details über den harten Arbeitsalltag
der Bergleute und lernen in den original Bergarbeiterhäusern
von 1890 die Lebensbedingungen um 1900 kennen.

Beim Rundgang durch den Garten bekommen die Kinder einen
Eindruck vom Alltag der Bergarbeiterfrauen, die Garten und
Stallungen bewirtschafteten. Am Ende der Führung setzten die
Kinder das Wissen in die Tat um und bereiten selbst ein Essen
am Kohleofen zu. Los geht's um 11 Uhr auf dem Zechenvorplatz.
Der Teilnahmebeitrag beträgt 5 Euro. Eine Anmeldung ist
erforderlich unter Tel. 0234 6100-874.


INFO

Nachtschicht spezial
Sa. 29.5.2010, 21 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 ? pro Person

So lebten und speisten die Bergarbeiter
Alltag und Ernährung der Bergleute im historischen
Bergarbeitergarten erleben
Termin: 30.5.2010, 11 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 5 ? pro Person/ Anmeldung erforderlich
unter 0234-6100874

Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100 874
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 27 11:11:17 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 May 2010 11:11:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stroh zu Gold - Spindel, Schiffchen, Maerchenhelden,
Bocholt, 30.05.2010
Message-ID: 4BFE5355.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 26.05.2010, 14:19


AKTUELL

Stroh zu Gold - Spindel, Schiffchen, Märchenhelden
LWL-Industriemuseum bietet Führung durch die Ausstellung

Ob Dornröschen oder das tapfere Schneiderlein - in vielen
Märchen spielt die Arbeit mit Nadel, Spindel und Schiffchen
eine wichtige Rolle. Rund um die überlieferten Geschichten und
die Helden der Märchenwelt dreht sich alles in der Ausstellung
"Stroh zu Gold", die der Land-schaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) derzeit in seinem Textilmuseum Bocholt zeigt. Am
kommenden Sonntag, 30. Mai, findet um 16 Uhr eine Führung durch
die Schau statt.

Beim Rundgang lernen Besucher anhand von Ausstellungsstücken
wie Spinnrad, Spindel, Webstuhl, Schneidertisch und Spinnmühle
die textilen Techniken kennen. Die Präsentation bietet den
Besuchern außerdem die Möglichkeit, die altbekannten
Geschichten im neuen Blickwinkel zu sehen. Die Teilnahme an der
Führung ist kostenlos. Besucher zahlen lediglich den normalen
Museumseintritt (Erwachsene 2,40 Euro, Kinder ab sechs Jahren 1,
50 Euro, Familientageskarte 5,80 ?).

Die Schau rund um die Märchenhelden ist ein Begleitprojekt zur
kulturhistorischen Ausstellung "Helden. Von der Sehnsucht nach
dem Besonderen", die das LWL-Industriemuseum zur
Kultur-hauptstadt Europas Ruhr.2010 an seinem Standort
Henrichshütte Hattingen zeigt (12.3. - 31.10.2010).


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel. 02871 21611-0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 27 10:45:16 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 May 2010 10:45:16 +0200
Subject: [WestG] [KONF] IXth Misericordia International
Colloquium: Volksweisheiten an mittelalterlichen
Chorgestuehlen, Nimwegen, 24.-26.06.2010
Message-ID: 4BFE4D3C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 21.05.2010, 12:24


KOLLOQUIUM

IXth MISERICORDIA INTERNATIONAL COLLOQUIUM
Volksweisheiten an mittelalterlichen Chorgestühlen

Vorläufiges Programm

Donnerstag 24. Juni 2010
Ort:
Radboud University
Thomas van Aquinostraat 2.00.13, Nijmegen

09.30 - 10.15
Anmeldung und Kaffee

10.15 - 10.30
Begrüßung


SESSION 1

10.30 - 10.50
Kristiane Lemé-Hébuterne
Popular wisdom on choir stalls

10.50 - 11.10
Frédéric Billiet
Évocation de la musique par les proverbes dans les stalles
médiévales

11.10 - 11.30
Janet Whitham
Going for a song

11.30 - 11.50
Jos Koldeweij
Does the Lay of Aristotle belong to 'popular wisdom'?

12.00 - 13.30
Mittagessen

SESSION 2

13.30 - 13.50
Diane Scilla
?Hunter Rabbits / Hares? in 15th century Northern European Art

13.50 - 14.10
Sylvie Bethmont
Proverbial Wisdom in the Iconography of a late medieval
Ceiling at Carcassone (France)

14.10 - 14.30
Martine Meuwese
Tricky chairs. The Tristan legend in the arts

14.30 - 14.50
Paul Hardwick
?Stroke oule and schrap oule and evere is oule oule?: home
truths on English misericords

15.00 - 15.30
Kleine Pause mit Kaffee und Tee

15.30 - 15.50
Welleda Muller
Illustration of sayings in choir stalls in parallel with the
emergence of rhetorics at the beginning of the 16th century

15.50 - 16.10
Ingrid van Woudenberg
Pride and Punishment. An attempt at identification of some
misericords in Brou

16.10 - 16.30
Florence Piat
The man with the cask. An unique (strange) representation of
wine consuming in La Guerche-de-Bretagne

16.30 - 18.00
Drinks and presentation of The Corpus of Medieval Misericords -
Belgium and Netherlands


Freitag 25 Juni 2010
Ort:
Radboud University
Thomas van Aquinostraat 1.00.06, Nijmegen

09.00 - 09.30
Anmeldung und Kaffee

SESSION 3

09.30 - 09.50
Katarzyna Darecka
Medieval stalls in Gdansk

09.50 - 10.10
Christel Theunissen
Mysterious ladies in the Lower Rhine. Saints or Sinners?

10.10 - 10.30
Fernando Villaseñor Sebastián
"No hay nadie tan bien errado que no resbale":
The image of Bad Behaviour in Spain at the end of the Middle Ages

10.30 - 11.00
Kaffee und Tee-Pause

11.00 - 11.20
Robbie van Gerwen
Scatological Scenes in the Gothic Choirstalls in Spain

11.20 - 11.40
Birgit Munch
The Trier Proverb Research Project

11.40 -12.00
Marjolijn Kruip
GIS application in the Pilgrim badge database Kunera and
possibly for Stalla

12.00 - 13.30
Mittagessen

14.00 - 17.00
Besuch der St. Stephanskerk und der Fotoausstellung im
Museum het Valkhof

17.00
Abendessen



Samstag 26 Juni 2010

9.00 Uhr
Exkursion nach Emmerich, St. Martin, Xanten, St. Viktors-Dom,
Kleve, Franziskanerkirche


INFO

Zeit:
Donnerstag 24. Juni 2010- Samstag 26. Juni 2010

Ort:
Radboud University
Thomas van Aquinostraat
Nijmegen

Anmeldungen bitte an:
Prof.dr. A.M. Koldeweij
Kunstgeschiedenis van de Middeleeuwen
Radboud Universiteit Nijmegen
Postbus 9103
6500 HD Nijmegen

Tel. 024 361 2832 (secr.)
Fax 024 361 2807
E-Mail: a.koldeweij at let.ru.nl Prof.dr. A.M. Koldeweij
Kunstgeschiedenis van de Middeleeuwen
Radboud Universiteit Nijmegen
Postbus 9103
6500 HD Nijmegen

Tel. 024 361 2832 (secr.)
Fax 024 361 2807
E-Mail: a.koldeweij at let.ru.nl





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 27 10:48:21 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 May 2010 10:48:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 21.04.-18.05.2010
Message-ID: 4BFE4DF5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 25.05.2010, 08:52


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/



Nachrichten aus dem Münsterland vom 18.05.2010

Muss Museum umziehen? (08:35 Uhr) Das Westpreußische
Landesmuseum muss möglicherweise den Drostenhof in
Münster-Wolbeck verlassen. Das Museum und der Eigentümer des
Gebäudes konnten sich bislang nicht auf einen neuen Mietvertrag
über 25 Jahre einigen. Ein baldiger Vertragsabschluss wäre aber
nötig, damit das Museum Zuschüsse für den geplanten Umbau
erhält. [

Nordrhein-westfälische Städte beteiligen sich am Museumstag
(07:15 Uhr) Fast 1.700 Museen in Deutschland beteiligen sich am
heutigen Internationalen Museumstag, darunter 180 in
Nordrhein-Westfalen.

Der Tag steht unter dem Motto "Museen für ein
gesellschaftliches Miteinander". Schirmherr ist der amtierende
Bundesratspräsident, der Bremer SPD-Politiker Böhrnsen. Er
sagte, in der globalisierten Welt seien Museen als Stätten
kultureller Bildung wichtiger denn je. Viele Museen bieten
heute bei freiem Eintritt Mitmachaktionen und Sonderführungen an

Nachrichten aus Südwestfalen vom 17.05.2010

Islamkonferenz eine Farce (12:14 Uhr) Das Zentralinstitut
Islamarchiv in Soest hat die Islamkonferenz der Bundesregierung
in Berlin als Farce bezeichnet. Mit der Absage des Zentralrates
der Muslime seien Zweidrittel der Moscheegemeinden in
Deutschland nicht mehr am Tisch, so Machmet Kilic, ein Sprecher
des Institutes. Dadurch könne die Integration der Muslime nicht
gelingen. Bei der Konferenz will die Bundesregierung mit den
muslimischen Dachorganisationen über Themen wie Kopftuch,
Geschlechtergerechtigkeit und Religionsunterricht an deutschen
Schulen sprechen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 15.05.2010

Goya trifft Rubens (11:36 Uhr) In einer außergewöhnlichen
Ausstellung trifft der spanische Maler Goya ab morgen auf den
flämischen Barockmaler Rubens. Im Siegerlandmuseum im Oberen
Schloss in Siegen werden über 250 Radierungen Goyas
präsentiert. Das Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft
in Freiburg hat dem Siegener Museum alle vier Radier-Zyklen
Goyas zur Verfügung gestellt. Sie werden den Bildern Rubens
gegenübergestellt.

Nachrichten aus OWL vom 15.05.2010

Publikumsrenner Mumien (10:50 Uhr) Das Lippische Landesmuseum
in Detmold zeigt noch einmal die ältesten Mumien Europas vor
ihrer Verschiffung nach Amerika. Die drei Mumien aus Südamerika
und Ägypten werden ab Juni für drei Jahre in bedeutenden Museen
der USA gezeigt. Im März wurde bekannt, dass die Detmolder
Kindermumie die älteste auf dem europäischen Festland ist.
Seither hat sich die Besucherzahl des Landesmuseums verdoppelt

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 15.05.2010

Veranstaltungstipps für das Wochenende (10:33 Uhr) Das
Theaterprojekt "Working Class Heroes" kommt nach Dortmund. Der
Schauspieler Christian Tasche erzählt Geschichten aus der
Arbeitswelt. Im Mittelpunkt des Abends steht die Aufführung des
Stückes "St. Barbaraspiel der Bergleute" aus den 50er Jahren.
Im Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund, Samstag um 19.30
Uhr und Sonntag um 18.30 Uhr. -- Am Sonntag ist Museumstag: Das
Naturkundemuseum Dortmund informiert über den Alltag in der
Steinzeit , im Museum für Kunst und Kulturgeschichte gibt es
Führungen für Jugendliche. Auch in Hagen, Hamm, Unna und Lünen
machen Museen mit. Der Eintritt ist frei. -- Musicals sind
seine Leidenschaft: Thomas Borchert. Der Sänger und
Schauspieler aus Essen singt die schönsten Melodien aus
Erfolgsstücken wie Les Misérables, Tanz der Vampire, My Fair
Lady und anderen. "Strictly Musical" nennt Thomas Borchert sein
Konzert - im Kurhaus Bad Hamm, Sonntag um 19 Uhr. -- Der
Westfalenpark Dortmund lädt zum Frühlingsmarkt ein. Unter dem
Motto "Gartenlust!" zeigen 130 Aussteller neue
Pflanzen-Züchtungen, Gartenmöbel und -geräte. Dazu gibt es
Musik und Führungen durch die Gartenanlagen des Westfalenparks.
Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 12.05.2010

Zementmuseum wird eröffnet (17:06 Uhr) In Beckum ist das
Zementmuseum eröffnet worden. Initiatoren sind vier Beckumer
Bürger, die damit an die fast 130 Jahre alte Geschichte der
Zementindustrie in Beckum erinnern wollen. Beckum mit
zwischenzeitlich 32 Zementwerken galt als der bedeutendste
Zement-Standort bundesweit. Heute sind in zwei Werken noch 500
Menschen beschäftigt. Das Projekt ist aus Spenden und
Sponsorengeldern bezahlt worden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 11.05.2010

Ausstellung Mumien und Mordgeschichten (16:54 Uhr) Rund um
Mumien und das Thema Tod dreht sich eine neue Ausstellung im
Archäologischen Museum in Münster. Gezeigt werden unter anderem
Grabbeigaben, die man den Toten mit ins Jenseits gab. Die
Ausstellung haben das Institut für Archäologie der Uni Münster
und Schüler des Adolph-Kolping Berufskollegs zusammen
erarbeitet. Anstoß dafür war der "Münster-Tatort" am kommenden
Sonntag, bei dem es um einen Mumienfund geht. [Nach oben]

Nachrichten aus OWL vom 11.05.2010

Urteil im Nachlass-Streit mit Geschichtsverein (16:38 Uhr) Der
Herforder Geschichtsverein hat Anspruch auf 1,6 Mio. Euro aus
dem Nachlass des Unternehmers Dieter Ernstmeier. Das hat ihm
heute das Landgericht Bielefeld zugesprochen. Das Geld kann nun
für den Bau eines historischen Museums verwendet werden. Das
Gericht musste entscheiden, ob der Millionennachlass an die
Ernstmeier-Stiftung zurückgegeben werden muss, weil die Stadt
dem Museumsbau am Herforder Münster nicht zugestimmt hatte.
Nach Auffassung des Gerichts kann das Museum auch an anderer
Stelle verwirklicht werden.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 06.05.2010

Istanbul-Ausstellung in Hagen (10:29 Uhr) Das Hagener
Karl-Ernst-Osthaus-Museum zeigt ab dem Wochenende Kunst aus
Istanbul. Die Ausstellung gibt einen Überblick über sechzig
Jahre Kunst in der türkischen Metropole am Bosporus, die in
diesem Jahr auch europäische Kulturhauptstadt ist. Ein
umfangreiches Begleitprogramm zur Ausstellung bietet
Möglichkeiten, mit Künstlern zu sprechen, ein
türkisch-deutsches Rockkonzert zu besuchen oder bei einer
Autorenlesung Hintergründe über Istanbul zu erfahren.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 04.05.2010

Dortmund "U" auf Expo in Shanghai (09:19 Uhr) Das Dortmunder U
ist auf der Expo in Shanghai zu sehen. Die Weltausstellung hat
am Wochenende begonnen und läuft bis Ende Oktober. Der
Dortmunder Brauereiturm steht in einer vier Meter großen
Nachbildung im Zentrum des Deutschen Pavillions und ist Teil
einer Präsentation der Kulturhauptstadt zweitausendzehn. Auch
der Umbau des Industriedenkmals zu einem Kreativ-Zentrum wird
anhand von historischen Bildern aus dem Westfälischen
Wirtschaftsarchiv dokumentiert. Die Entwicklung kreativer
Quartiere hat auch in China in den letzten Jahren stark
zugenommen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.05.2010

Stiftung für Burg Hülshoff (16:50 Uhr) Die Wasserburg Schloss
Hülshoff in Havixbeck soll in eine Stiftung eingebracht werden.
Das hat am Nachmittag (5.5.) Jutta Freifrau von Droste zu
Hülshoff im Beisein von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers in
Havixbeck bekannt gegeben. Mit einem Stiftungsvermögen von 12
Millionen Euro soll die Burg erhalten, das Museum erweitert und
das geplante literarische Zentrum NRW eingerichtet werden. Das
Erbe der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff müsse für die
Allgemeinheit gepflegt und bewahrt werden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 04.05.2010

Vorschläge für Regionale (08:04 Uhr) Die Kommunen im Kreis
Coesfeld arbeiten derzeit an rund 30 Projektvorschlägen für die
Regionale 2016. Die Konzepte müssen bis zu den Sommerferien bei
der Regionale-Geschäftsstelle eingereicht sein, so ein
Sprecher. Die Projekte befassen sich unter anderem mit den
Burgen und Schlössern im Kreis oder mit dem Ausbau regionaler
Museen. Wegen der schlechten kommunalen Finanzlage würden jetzt
auch regionale Sponsoren für die Projekte gesucht, hieß es.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 03.05.2010

Zustand des Siegener Rubensgemäldes besser als erwartet (15:55
Uhr) Der Zustand des Rubensgemälde ?Caritas Romana?, das
derzeit im Siegerlandmuseum in Siegen restauriert wird, ist
besser als erwartet. Bei einem Treffen verschiedener
Wissenschaftler hieß es, dass für die weiteren
Restaurierungsarbeiten nun die Amsterdamer Version des Gemäldes
herangezogen werden soll. Insgesamt gibt es drei Versionen des
wertvollen Bildes aus dem 17. Jahrhundert.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 30.04.2010

Rubensgemälde wird restauriert (15:35 Uhr) Im Siegerlandmuseum
in Siegen wird von kommender Woche an das Gemälde Caritas
Romana von Peter Paul Rubens restauriert. Das Bild aus dem 17.
Jahrhundert hat einen geschätzten Wert von mehreren Millionen
Euro. Es zeigt die Römerin Pero, die ihrem Vater und
Philosophen Cimon in einem Kerker die Brust gibt. Das Ölgemälde
zählt zu den wichtigsten Ausstellungsstücken im
Siegerlandmuseum. Die Restauration kostet etwa 50.000 Euro.

Nachrichten aus OWL vom 30.04.2010

Steinzeit im Mittelpunkt (12:35 Uhr) Im Archäologischen
Freilichtmuseum Oerlinghausen steht die Steinzeit im
Mittelpunkt. 30 Spezialisten aus dem In- und Ausland werden
sich am Wochenende praktisch und spielerisch mit diesem Thema
auseinandersetzen. Ein niederländisches Team hat sich auf
ungewöhnliche Technologien, wie beispielsweise die
Bärenzahnbearbeitung, spezialisiert.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 30.04.2010

Siegener KunstSommer (12:34 Uhr) Der Siegener ?KunstSommer?
startet am Sonntag mit dem Aktionstag ?KunstKüche?, an dem sich
fast alle Museen und Galerien in Siegen beteiligen. Bis Mitte
September gibt es 24 Veranstaltungen, darunter einen
internationalen Fotografenaustausch, ein Kurzfimfestival sowie
zahlreiche Ausstellungen, Theater und andere Darbietungen. Das
WDR Studio Siegen zeigt von Ende Mai an Arbeiten der Künstlerin
Sigrid Mertin.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 27.04.2010

Bochum: Archivcenter mit bergeweise Akten (16:38 Uhr) Der
amerikanische Archivdienstleister Iron Mountain hat seine
NRW-Niederlassung in Bochum erweitert. In der 2500 Quadratmeter
großen Halle können insgesamt rund 400 Kilometer Aktenordner
und 100.000 elektronische Datenträger eingelagert werden. Wer
seine Akten von dem Dienstleister archivieren lässt, ist streng
geheim. Von Arztpraxen und Anwaltskanzleien bis hin zu
börsennotierten internationalen Unternehmen ist alles
vertreten. Für die Kunden bedeutet der Service: sie brauchen
sich um Aufbewahrungsfristen nicht zu kümmern und sie sparen
Lager- und Personalkosten. Dringend benötigte Unterlagen können
trotzdem innerhalb weniger Stunden zugestellt werden. Aus
Versehen haben Kunden in einigen Aktenkartons auch schon
Kaffeemaschinen oder Sparschweine in die Archivzentrale nach
Bochum geschickt. Solche Gegenstände gehen aus
Sicherheitsgründen schnellstmöglich zurück.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.04.2010

Stille Winkel 2010 (08:14 Uhr) In Everswinkel ist gestern
(25.04.) die Skulpturen-Ausstellung "Stille Winkel 2010" des
örtlichen Kulturkreises eröffnet worden. Im ganzen Stadtgebiet
sind Werke von 15 Künstlern zu sehen. Künstlerischer Leiter ist
der ehemalige Chef der "documenta" in Kassel und des
Marta-Museum in Herford.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 24.04.2010

Ausstellung mit Werken von Morgner und Barlach in Soest (12:37
Uhr) Im Wilhelm-Morgner-Haus in Soest eröffnet am Sonntag die
Ausstellung ?Vom Werden der Welt?. Darin werden ausgewählte
Werke der beiden expressionistischen Künstler Wilhelm Morgner
und Ernst Barlach gezeigt. Sie waren Zeitgenossen in Berlin vor
dem ersten Weltkrieg. Zentral in beiden Werken sind der Mensch
und sein Mühsal im Alltag. Die Ausstellung gestaltet die Ernst
Barlach Museumsgesellschaft Hamburg in Kooperation mit der
Stadt Soest und dem Kunstverein Kreis Soest.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 22.04.2010

Ruhrgebiet: "Das eigene und das fremde" (17:04 Uhr) Neun
Stadtarchive im Ruhrgebiet arbeiten im Rahmen der
Kulturhauptstadt 2010 zusammen. Sie zeigen eine große
Ausstellungsreihe über die Zuwanderung mit dem Thema ?Fremd(e)
im Revier?!?. Den Anfang macht am kommenden Wochenende das
Stadtarchiv Bochum. "Das fremde und das eigene" heißt die
Ausstellung in Bochum. Dabei geht es nicht nur um Zuwanderung
von Gastarbeitern. Die Ausstellung beginnt mit 20.000 Jahre
alten Knochenfunden, zeigt aber ebenso den bestickten
Kopfkissenbezug, der aus der Türkei mit nach Bochum kam. Wesel
widmet sich den Fremden, die im 16.Jahrhundert als
Glaubensflüchtlinge kamen. Essen zeigt Plakate von 1923, die
die französische Besatzung angreifen beziehungsweise sie
rechtfertigen. In Bottrop geht es dann weiter bis zu
deutschfranzösischer Freundschaft und Schüleraustausch. Das
Austellungsprojekt dauert bis Oktober.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 21.04.2010

Defizit für Rock- und Popmuseum (07:56 Uhr) Das Gronauer Rock-
und Popmuseum bleibt ein Zuschussbetrieb. In diesem Jahr klafft
zwischen den Ausgaben und den erwarteten Einnahmen eine Lücke
von rund 800.000 Euro. Diese Zahl wurde gestern Abend (20.4.)
im Finanzausschuss des Gronauer Stadtrates genannt.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 27 11:01:59 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 May 2010 11:01:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Wertvolle Chronik in Mittelalter-Ausstellung
angekommen
Message-ID: 4BFE5127.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.05.2010, 08:37


AKTUELL

Wertvolle Chronik in Mittelalter-Ausstellung angekommen

Eine wertvolle Weltchronik aus dem 13. Jahrhundert ist als
neues Exponat in der Mit-telalter-Ausstellung "Aufruhr 1225!"
im LWL-Museum für Archäologie in Herne angekommen: Die
Wolfenbütteler Handschrift ist die zweite Auflage der "Chronica
Sancti Pantaleonis" aus dem Kölner Benediktinerkloster St.
Pantaleon und gilt heute als die einzige erhaltene vollständige
Abschrift.

Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock: "Für die Jahre nach 1200
nimmt sich der unbekannte Autor verstärkt seiner unmittelbaren
Umgebung an und richtet den Fokus auf regionalgeschichtliche
Themen. So wird der Konflikt, der im Jahr 1225 zum Tod
Erzbischof Engelberts führte, der Titelgeschichte unserer
Sonderausstellung, sehr ausführlich behandelt." Damit sei die
Chronik die umfangreichste Quelle zu den Ereignissen des frühen
13. Jahrhunderts an Rhein und Ruhr.

Die Chronik wird nur für einen kurzen Zeitraum bis Ende August
in Herne zu sehen sein. Der Land-schaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) zeigt "Aufruhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen" noch
bis zum 28. November 2010.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europlatz 1, 44623 Herne
Di, Mi, Fr 9-17 Uhr, Do 9-19 Uhr
Sa, So und feiertags 11-18 Uhr
Eintritt: Zwischen 2 und 6 Euro, Familienkarte 12 Euro,
Gruppenrabatte

Ticket Telefon 0180 - 500 1812 (aus dem Festnetz 14 Cent/Minute,
Mobilfunk abweichend)

URL: http://www.aufruhr1225.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 31 10:38:02 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 May 2010 10:38:02 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Hercules - Vom Olymp ins Ruhrtal, Witten,
30.05.-14.11.2010
Message-ID: 4C03918A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.05.2010, 11:35


AUSSTELLUNG

Hercules - Vom Olymp ins Ruhrtal
LWL-Industriemuseum präsentiert neue Ausstellung auf der Zeche
Nachtigall

Um Herkules und Herkulestaten dreht sich alles in einer neuen
Sonderausstellung, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) von Sonntag, 30. Mai, bis zum 14. November 2010 in seinem
Wittener Industriemuseum Zeche Nachtigall zeigt.

Der Prototyp des abendländischen Helden lieh nicht nur dem
Hauptschacht der Zeche Nachtigall 1840 den Namen. Er ist bis
heute Garant für Kraft und Leistungsfähigkeit. Sehr
unterschiedliche Menschen, Unternehmen und Institutionen
berufen sich auf die römisch-griechische Sagengestalt. Die
Wittener Schau, die begleitend zur Kulturhauptstadt-Ausstellung
"Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen" in der
Henrichshütte Hattingen läuft, stellt Herkulestaten aus den
letzten 200 Jahren vor.

Das Spektrum der Exponate reicht von antiken Keramiken über
Gold- und Silbermedaillen bekannter Sportler,
Hercules-Fahrräder und -Motorräder bis hin zum Flugsimulator
"Hercules", der von den Besuchern bedient werden kann. Für die
lokale Heldin Mathilde Franziska Anneke stehen unter anderem
ein Zündnadelgewehr und eine Mörsergranate aus den
Revolutionskriegen von 1848/49, an denen sie sich aktiv
beteiligte. "Ihre Verdienste in der deutschen Revolution und
ihr unermüdlicher Kampf für die Gleichberechtigung aller
Menschen machen sie zu 'unserer? Heldin", so die Kuratorin
Miriam Karau-Deyneko.

Die Ausstellung wurde realisiert mit Unterstützung des
Fördervereins Westfälisches Industriemuseum Zeche
Nachtigall e.V.

Gang durch die Ausstellung
Die Ausstellung "Hercules - Vom Olymp ins Ruhrtal" erzählt von
Herkules als Supermann der Antike und der Popularisierung und
Trivialisierung des Herkules-Mythos seit dem 19. Jahrhundert.
Sie spürt diesem Mythos vor Ort in Form des Tiefbauschachtes
"Hercules" sowie bei den "starken Männern" auf dem Jahrmarkt,
im Sport und Film sowie in der Warenwelt nach. Auch die lokalen
Helden finden Eingang in die Ausstellung.

Herkules - Supermann der Antike
Herkules ist der berühmteste Held der Antike. In der
griechischen Mythologie ist er als Herakles, bei den Römern als
Hercules bekannt. Die heutige deutsche Schreibweise Herkules
gilt seit 1901.

Als Sohn des Gottes Zeus besitzt Herakles übermenschliche
Kräfte. Bereits als Kleinkind stellt er das unter Beweis, als
er die von Hera gesandten Schlangen erwürgt. Im Auftrag des
Königs Eurystheus vollbringt Herakles seine berühmten zwölf
Taten. Mit Löwenfell und Keule ausgestattet, befreit er die
Menschen von wilden Bestien. Seine Abenteuer führen ihn bis an
die Ränder der damals bekannten Welt und in die Unterwelt.

Die Popularität des Herakles erstreckt sich über das gesamte
Mittelmeergebiet. Als einzigem sterblichen Heros ist es ihm
vergönnt, bei den Götter des Olymp aufgenommen zu werden. Viele
Städte der antiken Welt rühmen sich, von Herakles gegründet zu
sein. Herrscherdynastien berufen sich auf den Heros als ihren
Ahnherren. Der Held wird zur Identifikationsfigur und zum
Vorbild aller Gesellschaftsschichten.

Mythos Herkules
Herkules erlangt durch seine heroischen Taten Weltruhm. In der
antiken Kunst ist er die am häufigsten dargestellte
Heldenfigur. Seit der Renaissance befassen sich immer wieder
Künstler und Schriftsteller mit diesem Mythos. Herkules wird
zum Symbol für Kraft, Tugend und Herrschaft. Negative
Charakterzüge wie Trunksucht und Vielweiberei, die in der
Antike Anlass zum Spott geben, treten in den Hintergrund. Bis
heute ist Herkules unsterblich. In vielen Bereichen des
täglichen Lebens finden sich Spuren des antiken Helden.

Antike wird Mode
Mit den spektakulären Ausgrabungen in Pompeji setzt in der
zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine wahre
Antikenbegeisterung in Europa ein. Verbesserte
Reisemöglichkeiten in die Mittelmeerländer lassen die antiken
Kulturen ins Blickfeld der gebildeten Oberschichten rücken. Die
auf den Reisen erworbenen Ausgrabungsfunde werden in der Heimat
präsentiert, anfangs in Schlössern und Bürgerhäusern, später in
öffentlichen Museen. Der Klassizismus erobert als neuer Stil
die Architektur und das Kunstgewerbe. Themen aus dem
griechischen Altertum werden in der Literatur und im
Schulunterricht behandelt.

Tiefbauschacht "Hercules" auf Zeche Nachtigall in Witten
Acht Jahre nach der Abteufung des ersten Tiefbauschachtes
"Neptun" wird 1840 auf der Zeche Nachtigall ein neuer, größerer
Schacht gebaut, der noch tiefer in die Unterwelt vordringen
soll. Er erhält den Namen "Hercules". Nach dem Motto "Nomen est
Omen" mag die Namensgebung des neuen Schachtes erfolgt sein.
Die Bewältigung vieler ungelöster Probleme, ein erfolgreiches
Vordringen in die gefährliche Tiefe und mit heroischer Kraft
beflügelte Kohlenförderung wird sich der Eigentümer für den
neuen Tiefbauschacht gewünscht haben.

Herkules auf dem Jahrmarkt, im Zirkus und Varieté
Leibhaftig zeigt sich Herkules im Industriezeitalter auf
Jahrmarkt und Kirmes, im Zirkus und Varieté. Zahlreiche
Kraftmenschen setzen auf den sagenhaften Ruf des antiken
Helden. Zwischen Komikern, Sängern und Zauberkünstlern
verdienen die Bühnen-Herkulesse durch die Demonstration ihrer
Kraft den Lebensunterhalt. Übliche Requisiten sind Löwenfell
und Keule. Herkules biegt Eisenstangen, stemmt Hanteln und
zerreißt Hufeisen. Plakate werben mit spektakulären Kraftakten
wie dem Heben von Pferden oder ganzen Orchestern. Viele
Kunststücke sind Bühnentricks. Kennzeichen dieser
traditionellen starken Männer sind Masse und Größe, nicht
durchtrainierte Athletenkörper.

Sport
Das Ideal von Kraft und Schönheit steht im Zentrum der
Körperkultur-Bewegung um 1900. Die Bewegung bringt einen neuen
Typus von Herkules-Darstellern hervor: den Modellathleten. Auf
den Bühnen der Varietés zeigt er scharfkonturierte
Muskelreliefs statt massiger Fleischwülste. Mit Eugen Sandow,
dem "Vater" des Bodybuildings, wird in der Ausstellung dieser
neue Typ vorgestellt. Deutsche Sport-Herkulesse des letzten
Jahrhunderts sind mit Jürgen Hingsen und Rolf Milser vertreten.

Herkules als Moviestar
Die ersten Herkules-Filme entstehen Ende der 1950er Jahre in
Italien. Der legendäre Ruf des Titelhelden macht das
Engagement eines prominenten und teuren Schauspielers
überflüssig. Für den Mangel an pompösen Dekorationen
entschädigt der prächtige Körperbau des Herkules-Darstellers.
Die mythische Vorlage spielt bereits in der ersten Verfilmung
"Le Fatiche di Ercole" (deutscher Titel: Die unglaublichen
Abenteuer des Herkules) eine eher untergeordnete Rolle. Auch in
den billig produzierten Nachfolgern zählt vor allem, wie gut
Herkules in Form ist, wenn er sich mit Ungeheuern prügelt und
Eisenketten sprengt.

Herkules in der Warenwelt
Kaum irgendwo haben antike Götter und Heroen so zahlreich
überlebt wie in der breiten Produktpalette unserer Warenwelt.
Der bei weitem populärste Heros ist Herkules. Seine Heldentaten
erreicht er durch Kraft und Leistungsfähigkeit. Dies
prädestiniert ihn dazu, ein Vorbild für die Menschen zu sein.
Je anstrengender die Arbeit, desto verdienter machen sich die
Maschinen und Produkte, die sie anstelle von Herkules für die
Menschen erledigen.

Helden der Region
Mathilde Franziska Anneke und Constanz Wilhlem Hueck sind die
regionalen Helden in der Ausstellung. Mathilde Franziska
Anneke ist 1817 im heutigen Sprockhövel geboren. Sie nahm 1849
als eine der wenigen Frauen am badisch-pfälzischen Feldzug
teil. Nach Ende dieser Kämpfe siedelte sie mit ihrem Ehemann in
die USA über, wo sie zur vehementen Verfechterin der
allgemeinen Menschenrechte wurde.

Constanz Wilhelm Hueck, ehemaliger Bürgermeister, Gutsbesitzer
und Bergwerksbetreiber aus Silschede ist ein tragischer Held.
Er stirbt am 7.9.1838 bei dem Versuch, nach einem Fährunglück
auf der Ruhr Ertrinkende zu retten. Als "Guter Hirte von
Bommern" ist er bis heute ein Begriff, obwohl er seine Tat
nicht vollenden kann und sie mit dem Leben bezahlt.


INFO

Hercules - Vom Olymp ins Ruhrtal
30.5. bis 14.11.2010
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35 I
58452 Witten
Geöffnet Di-So 10-18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 31 10:41:43 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 May 2010 10:41:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Archaeologen entdecken unbekannte technische
Anlage: Buerger um Hilfe gebeten
Message-ID: 4C039267.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.05.2010, 12:03


AKTUELL

LWL-Archäologen entdecken unbekannte technische Anlage
Bürger um Hilfe gebeten

Die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
haben bei ihrer Ausgrabung in Porta Westfalica-Barkhausen
(Kreis Minden-Lübbecke) eine unbekannte technische Anlage
freigelegt. Weder die Experten von LWL noch von der Stadt und
einer Telekommunikationsfirma können die Anlage erklären und
bitten nun die Bürger um Unterstützung.

Bei der Ausgrabung auf dem Gelände der römischen Militäranlage
in Barkhausen haben die Fachleute der LWL-Archäologie für
Westfalen einen etwa 2,40 Meter mal 1,7 Meter großen und etwa 1,
30 Meter tiefen Schacht freigelegt. Er war mit fünf 48
Zentimeter breiten und 16 Zentimeter dicken Betonplatten mit
Griffen abgedeckt.

Nach dem Abheben der Abdeckung war zu sehen, dass zwei Kabel
auf der Südostseite in den Schacht eintreten und auf der
Nordwestseite wieder herausgeführt werden. Vier weitere Kabel
treten in den Schacht ein und werden in einem großen Bogen in
vier große Zylinder aus Metall geführt, die an der Südostwand
auf dem Boden des Schachts befestigt sind. Sodann werden die
Kabel im selben Kabelbaum wieder herausgeführt und verlassen
den Schacht an der Nordwestseite.

Den dazugehörigen Kabelgraben mit den sechs Kabeln haben die
LWL-Archäologen schon 2008 entdeckt und konnten ihn auch
während der Kampagne im vergangenen Jahr über die gesamte
Grabungsfläche verfolgen. Die sechs parallel verlaufenden, etwa
3,5 Zentimeter dicken Kabel waren mit teergetränkten
Stoffstreifen als Isolation umwickelt. Anwohner hatten dazu
berichtet, dass es sich um Telefonkabel der englischen Besatzer
handele.

Sowohl der Schacht als auch die Kabelführung sind bei der
Stadtverwaltung von Porta Westfalica nicht bekannt. Ein
Elektriker eines Stromversorgers und ein Experte vom LWL-Amt
für Denkmalpflege, die den Befund vor Ort begutachteten,
konnten die Funktion der Anlage nicht bestimmen und sagten, so
etwas hätten sie noch nie gesehen. "Auch ich kann den Befund
nicht interpretieren.

Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob es sich um eine
Elektro- oder Telekommunikationsinstallation handelt" sagt
Grabungsleiter Dr. Werner Best, "deshalb bitten wir nun die
Bürgerinnen und Bürger um Hilfe. Wir möchten insbesondere
wissen: Was für eine technische Anlage ist das? Wie alt ist
sie? Wurde sie tatsächlich von den britischen Besatzern nach
1945 erbaut oder gehört sie noch in die Zeit des Zweiten
Weltkrieges? Kann sich jemand an den Bau der Anlage erinnern?"
Grabungsleiter Dr. Werner Best ist ab Montag telefonisch unter
0521 5200250 oder per E-Mail unter werner.best at lwl.org zu
erreichen.