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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 2 10:13:37 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 May 2007 10:13:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Markus Harzenetter wird neuer Leiter
der LWL-Denkmalpflege
Message-ID: 46386451020000D6000313FE@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.04.2007, 15:15


AKTUELL

Markus Harzenetter wird neuer Leiter der LWL-Denkmalpflege

Dr. Markus Harzenetter wird neuer Leiter des LWL-Amtes für
Denkmalpflege in Westfalen. Das hat der Landschaftsausschuss des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag (27.04.)
in Bielefeld beschlossen. Der 41-jährige geborene Memminger, der
seit fast 15 Jahren in der Denkmalpflege und tätig ist, leitet
zur Zeit als Hauptkonservator die Abteilung Denkmalerfassung und
Denkmalforschung beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in
München. Beim LWL tritt der verheiratete Vater von zwei Kindern
voraussichtlich im Sommer die Nachfolge von Landeskonservator
Prof. Dr. Eberhard Grunsky an, der 2006 in den Ruhestand
gegangen war.

Harzenetter hat in Bamberg Kunstgeschichte, Neuere und Neueste
Geschichte sowie Denkmalpflege studiert. Nach Promotion im Fach
Kunstgeschichte 1992 und Stationen in zwei fränkischen Museen
wechselte er 1994 zum Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege,
wo er ein Volontariat absolvierte. Nach fünfjähriger Tätigkeit
als Leiter der Abteilung Denkmalpflege bei der Stadt Regensburg,
kehrte er im Jahr 2000 zurück ins Bayerische Landesamt für
Denkmalpflege, um ab 2003 als Referatsleiter die Bayerische
Denkmalliste zu betreuen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 2 10:36:06 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 May 2007 10:36:06 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Mach mich schoen": Frauenportraets der 1930er Jahre,
01.05.-31.10.2007, Detmold
Message-ID: 46386996020000D60003141C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.04.2007, 12:43


AUSSTELLUNG

LWL-Freilichtmuseum Detmold zeigt in der Ausstellung "Mach mich
schön" faszinierende Frauenporträts der 1930er Jahre

Wenn wir an die Vergangenheit denken - was berührt uns am
meisten? Der Boom historischer Biographien zeigt es: Es sind die
Menschen mit ihren persönlichen Schicksalen, die Interesse
wecken und den Zugang zur Geschichte ermöglichen. Im
LWL-Freilichtmuseum Detmold begegnen Besucher jetzt 100
individuellen Frauenporträts aus Westfalen, verewigt auf
schwarz-weißen Studiofotografien der 1930er Jahre. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eröffnet die
Ausstellung "Mach mich schön. Frauenporträts der 1930er Jahre
aus dem Fotoatelier in Rietberg/Westfalen" am 1. Mai in seinem
Freilichtmuseum.

Die Frauen auf den präsentierten Porträts ließen sich in den
1930er Jahren in einem Tageslichtatelier fotografieren. Damals
belichteten die Fotografen noch große Glasplatten. 2.200
Exemplare solcher Glasnegative, wahre Schätze der westfälischen
Fotografiegeschichte, 'schlummerten' in einer unscheinbaren,
verstaubten Holzkiste auf dem Dachboden des Fotoateliers Joseph
Kuper und Nachfolger in Rietberg im Kreis Gütersloh. Entdeckt
und vor dem Verschwinden bewahrt wurden sie, als das Detmolder
Freilichtmuseum im Jahr 2000 das Atelier-Gebäude von 1891
übernahm. Seitdem bereichert dieser Bestand an Glasplatten die
Fotosammlung des LWL-Museums.

Schon im vergangenen Jahr gewährte das LWL-Freilichtmuseum einen
Einblick in diesen Fotobestand: Die Ausstellung "Die Braut in
Schwarz" zeigte historische Aufnahmen von Hochzeitspaaren, die
die Besucher zu lebhaften Vergleichen mit heutigen Fotos von
Eheleuten anregten. Der diesjährigen Präsentation ging eine
sorgfältige Auswahl der schönsten Frauenporträts voraus: Sie
zeigen Frauen aus Rietberg und Umgebung aus verschiedenen
sozialen Schichten in unterschiedlichen Lebensphasen * als
Mädchen mit Zöpfen, als junge oder ältere Frauen oder auch als
Mütter. Die Vielfalt an fotografischem Können ist groß, denn in
der betreffenden Entstehungszeit waren mehrere Fotografinnen und
Fotografen im Rietberger Atelier tätig.

Die Ausstellungsmacher selbst konnten sich dem Bann der Bilder
nicht mehr entziehen: "Ich habe mich wirklich in diese Porträts
verliebt", gesteht Museumsleiter Dr. Jan Carstensen. "Die
natürliche Ausstrahlung und der unverstellte Charakter der
Frauen machen den besonderen Reiz dieser Bilder aus. Sie sind
zugleich ein wunderbarer Beleg für den Alltag in den 1930er
Jahren."

Erklärtes Forschungsziel des Museumsteams war es, den richtigen
Zugang zu dieser Zeit und zu den Motiven der damaligen Kundinnen
zu finden. Warum haben sich so viele im Fotoatelier ablichten
lassen? Das Museum erhielt bei den Recherchen in der Stadt
Rietberg große Unterstützung von der Stadt und vom Heimatverein.
Eine der größten Suchaktionen in der Geschichte der Stadt
begann. Rietberger erkannten ihre Großmutter, Mutter, Tante oder
sich selbst auf den Fotos und meldeten sich mit 'sachdienlichen
Hinweisen'. Das Telefon von Manfred Beine, Leiter des Rietberger
Stadtarchivs, stand kaum still: "Die Fotos wurden zum
Stadtgespräch. Auf diese Weise konnten wir bis heute 72 der 100
Porträts aufklären. Die zuvor namenlosen Frauen haben jetzt
wieder eine Identität - und eine Lebensgeschichte", freut sich
Carstensen.

Den spannenden Lebensläufen der in jungen Jahren fotografierten
Frauen gingen Carstensen und die wissenschaftliche Volontärin
des Museums, Tanja Zobeley, nach. Sie besuchten und befragten
einige der 27 heute noch lebenden Frauen, deren Bilder in der
Ausstellung zu sehen sind. Tanja Zobeley beschreibt ihre
Begegnungen mit den alten Damen aus Rietberg so: "Es war eine
unglaubliche Erfahrung: Ich kannte die Personen ja zunächst nur
von dem Porträt aus jungen Jahren und dann stand ich derselben
Frau beinahe 70 Jahre später gegenüber. Auch nach bewegenden
Jahren sind die unverwechselbaren Züge und die individuelle
Schönheit geblieben."

Um Fragen nach Schönheit - einmal abseits vom heutigen Modell-
und Medienrummel um "Germany’s Next Topmodel" & Co. -, Fragen
nach dem Anlass des Fotoatelierbesuches und nach der Geschichte
der Stadt Rietberg im 20. Jahrhundert kreisen auch die bewusst
sparsam eingesetzten Ausstellungstexte, die die Fotos ergänzen.
In erster Linie gilt - laut Carstensen: "Die Fotos sprechen eine
deutliche Sprache. Bei intensiver Betrachtung liest man zum
einen den unausgesprochenen Wunsch 'Mach mich schön!' von den
Gesichtern ab, zum anderen verraten die Körperhaltung, Kleidung
und Frisur viel über die Person und ihre Zeit."

"Wir sehen es als Museum auch als unseren speziellen Auftrag an,
den Dialog zwischen den Generationen und Menschen zu fördern.
Das ist in Rietberg, der 'Heimat' der ausgestellten Fotos,
gelungen und wird sich mit Sicherheit hier in der Ausstellung
weiter fortsetzen - und 2008 dann in Rietberg selbst, wohin die
Ausstellung anlässlich der NRW-Landesgartenschau wandert", ist
Museumsleiter Carstensen überzeugt.


INFO

"Mach mich schön.
Frauenporträts der 1930er Jahre aus dem Fotoatelier in
Rietberg/Westfalen"
1. Mai bis 31. Oktober 2007,
Di - So von 9-18 Uhr (Einlass bis 17 Uhr)

LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold

Ausstellungskatalog
"Mach mich schön. Frauenporträts der 1930er Jahre. Fotografien
des Ateliers Joseph Kuper und Nachfolger in Rietberg aus der
Sammlung des LWL-Freilichtmuseums Detmold".
Klartext Verlag, Essen, 2007 (ISBN 978-3-89861-766-6),
erhältlich im Museumsshop und im Buchhandel (€ 19,90)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 2 10:43:38 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 May 2007 10:43:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ausstellungstermine der LWL aktuell 02/2007
Message-ID: 46386B5A020000D600031428@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marc-Stefan Andres"
Datum: 27.04.2007, 13:10


AKTUELL

Ausstellungstermine der LWL aktuell 02/2007:

- Billerbeck: "Die Ferne im Blick", eine Wanderausstellung des
LWL-Museumsamtes, bis 27. Mai im Kulturzentrum Kolvenburg, 02591
799012

- Bocholt: "Gut Be-Hütet", bis 13. Mai im LWL-Industriemuseum
Textilmuseum Bocholt, 02871 21611-0

- Bochum: "Prometheus. Feuer im Revier", Farbfotografien des
Essener Fotografen Manfred Vollmer, vom 6. Mai bis 15. Juli im
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover, 0234 6100-874

- Dalheim: "Westfälische Klosterkultur im Barock", ab dem 23.
Mai im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, 05292-93 19 224

- Detmold: "Mach mich schön", Porträtfotografien aus Rietberg,
ab dem 29. April im LWL-Freilichtmuseum Detmold, 05231 706-113

- Dortmund: "Deutsch-polnische Geschichte im Spiegel der
Ansichtskarte", bis 13. Mai im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
II/IV. "Silesia Viva - Bergmännische Laienkunst aus
Oberschlesien", vom 20. Mai bis 26. August im
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern II/IV. *Stille Welten.
Photografische Werke von Rainer Gaertner“, vom 17. Juni bis 19.
August im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern II/IV, 0231 6961-111

- Gütersloh: "Wetter", eine Wanderausstellung des
LWL-Museumsamtes, bis 13. Mai im Stadtmuseum, 05241 26685

- Hattingen: "Installation, Stahl-Farben'. Auftakt zur
Herrichtung des historischen Teils der Gebläsehalle für die
künftige Dauerausstellung 'Weg des Stahls', bis 3. Juni im
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen.
"Ruhrrevier/Ruhrgebiet - Abgelichtet und abgemalt", Fotografien
von Manfred Vollmer und Arbeiten von Schülerinnen und Schülern
der Hattinger Realschule, vom 13. Mai bis 17. Juni im
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen, 02324 9247-140

- Herne: "Klima und Mensch - Leben in Extremen", bis 30. Mai im
LWL-Museum für Archäologie Herne, 02323 94628-0

- Lage: "Das Glück fliegt in der Luft - Zur Geschichte des
Brieftaubensports in Westfalen", ab dem 3. Juni im
LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage, 05232 9490-0. "Weißes Gold:
Arbeiter-Fotos und Festtagsporzellan", vom 29. April bis 23.
September im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage, 05232 9490-0

- Lemgo: "Die Ferne im Blick", eine Wanderausstellung des
LWL-Museumsamtes, bis 29. Juli im Städtischen Museum Lemgo,
05261 213463

- Minden-Lübbecke: "Wetter", eine Wanderausstellung des
LWL-Museumsamtes, vom 19. Mai bis 15. Juli im Mindener Museum
für Geschichte, Landes- und Volkskunde

- Münster: "Versteinerte Schätze Westfalens - Fossilien aus 450
Millionen Jahren Erdgeschichte", im LWL-Museum für Naturkunde,
0251 591-05

- Münster: skulptur projekte münster 07, vom 17. Juni bis 30.
September im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und
im Stadtraum Münster, 0251 5907-01

- Petershagen: "Glas. Fenster. Licht. Fotografien von Berthold
Socha", bis 3. Juni im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim.
"Ich integriere mich ja von frühmorgens bis spätabends" - eine
Fotoausstellug von Gertraud Strohm-Katzer und Hermine Oberbrück,
vom 10. Juni bis 5. August im LWL-Industriemuseum Glashütte
Gernheim, 05707 9311-0

- Recklinghausen: "Schiff-ART", eine Ausstellung des
Künstlerbundes Castrop-Rauxel/Kreis Recklinghausen in
Kooperation mit dem Verband Bildender Künstler
Niederbayern/Passau, vom 6. Mai bis 30. September im
LWL-Industriemuseum Altes Schiffshebewerk Henrichenburg, 02363
9707-0

- Soest: "Festliche Reise um die Welt", eine Wanderausstellung
des LWL-Museumsamtes, ab dem 26. April im Museum Forum der
Völker, Völkerkundemuseum der Franziskaner, 02922 2635





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 2 10:50:28 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 May 2007 10:50:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Radtour zur Zeche Waltrop mit Ausstellungs-Fuehrung
im LWL-Industriemuseum, 17.05.2007
Message-ID: 46386CF4020000D600031434@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.04.2007, 12:20


AKTUELL

Radtour zur Zeche Waltrop endet im LWL-Industriemuseum mit einer
Ausstellungs-Führung

25 Kilometer lang ist die Radtour, zu der der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Donnerstag, 17.Mai, in der Zeit von 11
bis 18 Uhr einlädt. Die beiden großen Waltroper
Industriedenkmäler - das Alte Schiffshebewerk Henrichenburg und
die Zeche Waltrop - sind Start- bzw. Zielpunkte dieser
industriehistorischen Radtour. Unterwegs gibt es Informationen
zur Geschichte des Schiffshebewerks, des Dortmund-Ems-Kanals und
zur Historie der Zeche Waltrop.

Los geht es um 11 Uhr am Eingang des LWL-Industriemuseums. Vom
alten geht es zunächst vorbei am neuen Hebewerk aus dem Jahr
1962 und an den beiden Schleusen von 1914 und 1989. Nach einigen
Kilometern am Dortmund-Ems-Kanal verlassen die Teilnehmer in
Höhe des ehemaligen Waltroper Hafens das Kanalufer und erreichen
von dort die Waltroper Stadtmitte.

Nach Besichtigung des Spurwerkturmes der Zeche Waltrop folgt
eine Kaffeepause auf dem Gelände der Zeche Waltrop (Picknick
bitte selber mitbringen). Der Waltroper Journalist Michael Braun
übernimmt die kleine Führung zur Geschichte des Bergwerks. Der
Rückweg führt durch den Moselbachpark, vorbei an der alten
Krankenhauskapelle des Laurentiusstiftes wieder zum
Dortmund-Ems-Kanal, auf dessen Treidelpfad die Gruppe den
Ausgangspunkt, das Alte Schiffshebewerk, erreicht. Von 17 bis 18
Uhr besichtigen die Teilnehmer die Kunst-Ausstellung auf dem
historischen Schleppkahn "Ostara" mit dem Titel "Schiff-ART".
Die Künstler aus dem Kreis Recklinghausen und aus Niederbayern,
die diese Ausstellung gestaltet haben, sind als Ansprechpartner
anwesend.


INFO

Die Radtour wird geleitet von Michael Braun (Waltroper
Journalist) und Oliver Töpfer (Museumspädagoge).

Kosten für Führung, Radtour und Besichtigung der
Ausstellung: 8 Euro.

Anmeldung erbeten unter Tel. 02363 9707-0.
Die Radtour kann nur bei einer Teilnehmerzahl von 20
Personen stattfinden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 3 10:47:49 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 May 2007 10:47:49 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Ausschreibung_des_Geschichtswett?=
=?iso-8859-1?q?bewerbs_geht_in_die_hei=DFe_Phase?=
Message-ID: 4639BDD5020000D6000315E3@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Körber Stiftung"
Datum: 02.05.2007, 19:19


AKTUELL

Die aktuelle Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des
Bundespräsidenten geht in die heiße Phase. In den kommenden
Wochen tagen die Landesjurys und ermitteln erstmals in der über
dreißigjährigen Geschichte des Bundeswettbewerbs bis zu 250
Landessieger und 300 Förderpreisträger in sechzehn
Bundesländern.


Unsere Themen:

- Gute Resonanz: Teilnehmerzahlen zur aktuellen Ausschreibung
- Wie es weitergeht: Zeitplan für die kommenden Wochen
- Ankündigung: Jugendforen für alle Landessieger
- Anregungen: Ideen für das neue Ausschreibungsthema gesucht


Teilnehmerzahlen
Am 28. Februar 2007 war Einsendeschluss beim
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Nun liegen die
Teilnehmerzahlen vor. Über 5.000 Kinder und Jugendliche zwischen
acht und 21 Jahren beteiligten sich an der diesjährigen
Ausschreibung "miteinander - gegeneinander? Jung und Alt in der
Geschichte". Insgesamt 1.257 Einzel- und Gruppenbeiträge sind zu
verzeichnen. Erfreulich ist die thematische Vielfalt der
Wettbewerbsarbeiten: Das Themenspektrum reicht vom Streit um die
Prügelstrafe über das Aufbegehren der Halbstarken bis zum Leben
in einer Alten-WG.

Weitere Informationen, Zahlen und Daten zur diesjährigen
Ausschreibung:
http://www.geschichtswettbewerb.de/presse/



Zeitplan für die kommenden Wochen

Mit der Einführung von Landesauszeichnungen in allen sechzehn
Bundesländern beschreitet der Geschichtswettbewerb des
Bundespräsidenten neue Wege. Bis zu 250 Landessieger und 300
Förderpreisträger werden im Juni 2007 gekürt. Auf einer zweiten
Stufe konkurrieren die 250 Landessieger dann um insgesamt 50
Bundespreise.

Bevor es soweit ist, werden alle Wettbewerbsarbeiten von den
Juroren der Landesjurys gelesen, diskutiert und bewertet. Für
jeden Beitrag werden zwei unabhängige Gutachten erstellt.
Anschließend kommen die Juroren jedes Bundeslandes auf einer
Abschlusssitzung zusammen, um im Plenum eine Entscheidung über
die Preisvergabe auf Landesebene zu treffen. Die Bekanntgabe der
Ergebnisse erfolgt je nach Bundesland zwischen Anfang Juni und
Anfang Juli 2007.

Die Bundessieger werden bei der Preisverleihung durch
Bundespräsident Horst Köhler im Schloss Bellevue in Berlin am
31. Oktober 2007 gekürt.

Zeitplan und Bewertungsverfahren können Sie online abrufen
unter:
http://www.geschichtswettbewerb.de/verfahren_2007/




Jugendforen

Beim Geschichtswettbewerb werden nicht nur Förderpreisträger,
Landes- und Bundessieger gekürt - ein besonderer Gewinn ist die
Teilnahme an unseren Jugendforen, einem Förderprogramm für alle
Landessieger.

Das Programm der Jugendforen reicht von der Spurensuche nach dem
Sowjetischen Gulagsystem in Perm/Russland über
Zeitzeugengespräche mit Altkanzler Helmut Kohl und dem
ehemaligen Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi bis zum
Besuch der Redaktion Zeitgeschichte des ZDF - Blicke hinter die
Kulissen von Medien, Politik und Geschichtsforschung, die für
die Schülerinnen und Schüler einmalige Erlebnisse und
Erfahrungen bereithalten.

Teilnehmen können alle Landessieger ab 12 Jahren. Die Broschüre
zu den Jugendforen wird im Juni 2007 den Ansprechpartnern der
Beiträge gemeinsam mit den Urkunden zur Weitergabe an
interessierte Landessieger zugesendet.

Die Bewerbungsfrist für die beiden internationale Jugendforen
von EUSTORY, dem Geschichtsnetzwerk für junge Europäer, endet
bereits der 09. Juli 2007. Wir möchten alle Tutoren daher
herzlich um Bekanntgabe des Programms und die Ansprechpartner um
eine schnelle Weitergabe der Broschüre an alle Landessieger
bitten.

Ab Juni 2007 ist das Programm der Jugendforen auch online
abrufbar: http://www.geschichtswettbewerb.de




Themenvorschläge

Die aktuelle Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des
Bundespräsidenten ist noch nicht abgeschlossen, da wagen wir den
Blick nach vorn: Welche Themenfelder eignen sich für die
Spurensuche 2008/09? Ihre Anregungen und Ideen sind uns herzlich
willkommen. Senden Sie uns gerne Ihre Themenvorschläge formlos
an gw at koerber-stiftung.de.

Über das Wettbewerbsthema entscheidet das Kuratorium des
Geschichtswettbewerbs nach einem feststehenden Kriterienraster,
an dem Sie sich bei ihren Themenvorschlägen orientieren können.
So greift das Ausschreibungsthema aktuelle
gesellschaftspolitische Debatten auf und beleuchtet diese aus
historischer Perspektive. Damit keine Schülerinnen und Schüler
aufgrund von Alter, Bildung oder Wohnort ausgeschlossen werden,
bietet das Thema zugleich ausreichende lokal- und
regionalgeschichtliche Zugänge und verschiedene
Schwierigkeitsgrade sowie eine gute, bundesweit erschlossene
Quellenlage.

Detaillierte Informationen zu den Kriterien haben wir für Sie
online gestellt:
http://www.geschichtswettbewerb.de/aktuelles/


INFO

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten
Körber-Stiftung
Kehrwieder 12
20457 Hamburg
Telefon +49 40 80 81 92-145
Telefax +49 40 80 81 92-302
E-Mail gw at koerber-stiftung.de
www.geschichtswettbewerb.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 3 10:53:41 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 May 2007 10:53:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der Zwinger als Gefaengnis, 06.05.2007, Muenster
Message-ID: 4639BF35020000D6000315E7@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 03.05.2007, 10:07


AKTUELL

"Der Zwinger als Gefängnis"

Von 1734 bis 1900 war der Zwinger an der Promenade
Untersuchungsgefängnis für das benachbarte Zuchthaus. Um diese
166 Jahre geht es am Sonntag, 6. Mai, bei einer Führung des
Stadtmuseums. Anhand von Fotos sowie Plänen des
Barockbaumeisters Schlaun wird diese Etappe in der wechselvollen
Geschichte des Bollwerks beleuchtet, dazu gibt es Wissenswertes
zum Strafvollzug im 18. Jahrhundert. Die einstündige Führung
beginnt um 11 Uhr mit einer Ton-Dia-Schau im Stadtmuseum an der
Salzstraße. Anschließend geht es über die Promenade zum
Zwinger.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: +49 (0)2 51/4 92-45 03
Fax: +49 (0)2 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 3 11:00:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 May 2007 11:00:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Antrittsvorlesung des Historikers Prof. Dr.
Franz-Werner Kersting, 04.05.2007, Muenster
Message-ID: 4639C0B0020000D6000315F7@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 02.05.2007, 11:52


AKTUELL

Die skeptische Generation
Antrittsvorlesung des Historikers Prof. Dr. Franz-Werner Kersting

Prof. Dr. Franz-Werner Kersting hält am 4. Mai 2007 seine
Antrittsvorlesung am Fachbereich Geschichte/Philosophie der
Universität Münster. Der Historiker spricht am Freitag um 16.15
Uhr im Hörsaal F5 des Fürstenberghauses am münsterschen Domplatz
20-22 über das Thema "Schelsky als 'öffentlicher Professor'. Die
'Skeptische Generation' von 1957 und die intellektuelle
Gründungsgeschichte der Bundesrepublik".

Franz-Werner Kersting, geboren 1955 in Lippstadt, hat an der WWU
Münster ein Lehramtsstudium der Geschichte, Germanistik und
Pädagogik absolviert und 1981 mit dem Ersten Staatsexamen für
die Lehrämter Sek. I und II abgeschlossen. Anschließend war er
Promotionsstipendiat in der Begabtenförderung der
Friedrich-Naumann-Stiftung. 1987 wurde er von seinem
akademischen Lehrer Prof. Dr. Heinz Gollwitzer an der WWU mit
einer Arbeit über "Militär und Jugend im NS-Staat. Rüstungs- und
Schulpolitik der Wehrmacht" promoviert. Noch vor Abschluss
seiner Dissertation trat er 1986 ebenfalls in Münster in das
heutige Institut für westfälische Regionalgeschichte des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ein. Parallel dazu
blieb Kersting zehn Jahre lang Lehrbeauftragter des Historischen
Seminars der WWU.

Aus einem größeren LWL- und Institutsprojekt zur Geschichte der
westfälischen Provinzial-Heilanstalten, das er zusammen mit Karl
Teppe und Bernd Walter durchführte, entstand 1996 die Arbeit
"Anstaltsärzte zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik. Das
Beispiel Westfalen". Mit dieser Studie habilitierte er sich an
der Universität Siegen für das Fach Neuere und Neueste
Geschichte. Die Arbeit erschien noch im gleichen Jahr im Verlag
Schöningh in der Reihe "Forschungen zur Regionalgeschichte".

1998/99 nahm Dr. Kersting an der Universität Siegen für ein Jahr
die Vertretung des Lehrstuhls von Prof. Dr. Jürgen Reulecke für
Neuere und Neueste Geschichte wahr. 2003 folgte seine Ernennung
zum außerplanmäßigen Professor der Universität Siegen. Seit der
Habilitation 1996 hat er dort ununterbrochen bis 2006 gelehrt
und auch als Gutachter und Prüfer in Examens-, Magister- und
Promotionsverfahren fungiert. Im vergangenen Jahr beantragte der
Historiker beim Fachbereich Geschichte/Philosophie der WWU seine
Umhabilitierung von der Universität Siegen an die Universität
Münster. Das Verfahren mündete in die erneute Erteilung der
Venia Legendi für das Fach Neuere und Neueste Geschichte und in
die Ernennung zum außerplanmäßiger Professor an der WWU.

Daraufhin hat Prof. Kersting seine Lehrtätigkeit in Münster am
Historischen Seminar wieder aufgenommen - und mit einem Kurs
"Kriegsverbrechen im 20. Jahrhundert" gleich einen ganzen
Hörsaal gefüllt. Im Sommersemester lautet sein Kursthema "Stadt
und Land im 20. Jahrhundert. Aspekte der Sozial- und
Kulturgeschichte". Die Themenwahl steht im Zusammenhang mit
einem neuen, von ihm angeregten und konzipierten Projekt zur
Geschichte der Stadt-Land-Beziehungen in Westfalen im 20.
Jahrhundert. Neben diesem neuen thematischen Standbein hat sich
Prof. Kersting in der Wissenschaft bisher vor allem durch seine
Publikationen zur Psychiatriegeschichte, zur Jugend- und
Generationengeschichte sowie zur Gesellschaftsgeschichte der
Bundesrepublik einen Namen gemacht.


INFO

Link: Homepage Prof. Kersting
http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/NZ-G/L2/mitarbeiterkersting.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 3 11:06:46 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 May 2007 11:06:46 +0200
Subject: [WestG] [AUS] 200 Jahre Gemeinde St. Nicolai, 05.-13.05.2007,
Lippstadt
Message-ID: 4639C246020000D600031607@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 02.05.2007, 17:08


AUSSTELLUNG

200 Jahre Gemeinde St. Nicolai
Ausstellung zeigt sakrale Kunst und Lippstädter Kunst- und
Kirchengeschichte

Sakrale Kunst und damit verbunden Lippstädter Kunst- und
Kirchengeschichte zeigt eine Ausstellung in der
St.-Nicolai-Kirche in der Zeit vom 5. bis 13. Mai. Die
katholische Kirchengemeinde St. Nicolai und der Verein der
Freunde und Förderer des Städtischen Heimatmuseums möchten
anlässlich des 200-jährigen Kirchenjubiläums und des
Internationalen Hansetages wertvolle, wenig bekannte Exponate
aus Kirchenbesitz und dem Bestand des Städtischen Heimatmuseums
einer interessierten Öffentlichkeit näher bringen. Von
liturgischen Gewändern bis zu kostbaren Messkelchen wird die
Ausstellung in der Nicolai-Kirche ein breit gefächertes Spektrum
heimischer Sakralkunst bieten. Die Ausstellung erfährt die
freundliche Unterstützung der Stadt Lippstadt.


INFO

Ort:
St.-Nicolai-Kirche
Nicolaiweg
59555 Lippstadt

Zeit:
05.05.-13.05.2007


Die Öffnungszeiten sind wie folgt:
5. Mai Samstag 11.00 bis 13.00 Uhr
6. Mai Sonntag 12.30 bis 13.30 Uhr
7. Mai. Montag geschlossen
8. Mai Dienstag 15.00 bis 18.00 Uhr
9. Mai Mittwoch 15.00 bis 18.00 Uhr
Hansetag 2007
10. Mai Donnerstag 11.00 bis 18.00 Uhr
11. Mai Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr
Orgelfestival 15.00 bis 18.00 Uhr
12. Mai Samstag 10.00 bis 16.00 Uhr
Orgelfestival 15.00 bis 18.00 Uhr
13. Mai Sonntag 12.30 bis 15.00 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 3 11:10:19 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 May 2007 11:10:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv bietet Orientierungstag mit viel Praxis,
07.05.2007, Muenster
Message-ID: 4639C31B020000D60003160A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 02.05.2007, 11:08


AKTUELL

Archivarbeit für Laien

Archivarbeit leicht gemacht: Praktische Unterstützung bietet das
Stadtarchiv Münster interessierten Laien bei einem
Orientierungskurs am Montag, 7. Mai. "Suchen, Finden, Arbeiten"
heißt das kostenfreie Angebot von 10 bis 16 Uhr unter Leitung
von Roswitha Link. Alle Fragen zur Arbeit mit Archivalien sind
willkommen.

Wo finde ich Schriftstücke, Fotos oder Zeitungsartikel zu dem
Thema, das mich interessiert? Wie arbeite ich mit Textquellen?
Bei praktischen Übungen und hilfreichen Tipps lernen die
Teilnehmer den Umgang mit Text- und Bilddokumenten vergangener
Jahrhunderte. Für viele ist die deutsche Schrift ein großes
Hindernis. Auch dazu gibt es Praxisbeispiele, die das Lesen
erleichtern.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel. 02 51/4 92-47 01
Fax 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de

Der Teilnehmerkreis ist begrenzt. Daher bittet das
Stadtarchiv um Anmeldung (Telefon 02 51 / 4 92-47 03; E-Mail:
linkr at stadt-muenster.de)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 3 11:16:58 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 May 2007 11:16:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bild und Klang im Zeitalter der Industrialisierung,
03.05.2007, Dortmund
Message-ID: 4639C4AA020000D60003161F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Uni Dortmund Medieninfo"
Datum: 02.05.2007, 10:54


AKTUELL

Bild und Klang im Zeitalter der Industrialisierung

In der Vorlesungsreihe "Bild und Klang" werden die Besucher in
diesem Jahr regelmäßig ins Zeitalter der Industrialisierung
entführt. Am kommenden Donnerstag (3. Mai) dreht sich in der
Reinoldikirche alles um die Rolle der Künste im Spannungsfeld
zwischen Fortschritt und Tradition. In Folge der gravierenden
Umwälzungen des 19. Jahrhunderts wurden zahlreiche, zuweilen
auch einander widersprechende Identifikationsmuster erprobt. Der
vierte Abend der öffentlichen Vorlesung "Bild und Klang im
Zeitalter der Industrialisierung" fragt nach der Rolle der
Künste im Spannungsfeld zwischen Fortschritt und Tradition.
Silke Rüsche beleuchtet das Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf der
Hohensyburg. Es ist Exponent der Denkmalsflut im neugegründeten
Deutschen Reich und dient auch einer Neucodierung der umgebenden
Landschaft als politischer Landschaft. Birgit Franke wendet sich
danach der Stadt Dortmund im 19. Jahrhundert zu. Der Abend wird
von Musikvorführungen eingerahmt, die dieses Mal Klaus Oehl
erläutert. Fortschritt und Tradition werden an Werken von
Johannes Brahms und Richard Wagner thematisiert.


INFO

Interessierte sind herzlich eingeladen zu: Bild und Klang im
Zeitalter der Industrialisierung: "Der Rolle der Künste im
Spannungsfeld zwischen Fortschritt und Tradition" mit Dr. Birgit
Franke, Dr. Klaus Oehl, Silke Rüsche (M.A.) und Prof. Dr.
Barbara Welzel am Donnerstag, dem 3. Mai 2007, um 19.00 Uhr in
der Stadtkirche St. Reinoldi in Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 3 11:19:12 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 May 2007 11:19:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv Greven mit verbessertem Internetangebot
Message-ID: 4639C530020000D600031622@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Greven"
Datum: 02.05.2007, 13:44


AKTUELL

Stadtarchiv Greven mit verbessertem Internetangebot

Seit Jahren ist das Stadtarchiv Greven im Informationsportal
www.archive.nrw.de der nordrhein-westfälischen Archive vertreten
(siehe dort unter Kommunalarchive/Buchstabe G). Nun ist seit dem
2. Mai eine verbesserte Version im Netz, die auch für das
Stadtarchiv Greven einen größeren Überblick bietet. Eine neue
Beständeübersicht zeigt, welche Gruppen von Akten und Dokumenten
vorhanden sind. Kurzbeschreibungen ermöglichen auch schon eine
inhaltliche Recherche - und das alles, ohne das Stadtarchiv
besuchen zu müssen. "Besonders zur Vorbereitung eines
Archivbesuchs ist dieser verbesserte Service gerade für
Auswärtige enorm wichtig", erläutert Dr. Stefan Schröder vom
Stadtarchiv, "denn er erspart unnötige Wege und sorgt auch für
eine verbesserte Orientierung der Besucherinnen und Besucher,
wenn sie das für sie Interessante ausfindig gemacht haben und im
Stadtarchiv einsehen wollen".

Die zunehmende Bedeutung des Internet kann auch mit Zahlen
belegt werden: Im Juli 2001 waren sieben Anfragen per Internet
für das Stadtarchiv Greven auf www.archive.nrw.de zu verzeichnen,
ein Jahr später waren es schon über 380. Inzwischen pendeln die
Anfragen bei monatlichen Werten zwischen 700 und 1200. "Nicht
auszudenken, wenn wir so viele Fragen per E-Mail oder Telefon
beantworten müssten", so Schröder und seine Kollegin Angelika
Haves. "Das Internet entlastet die Verwaltung des Stadtarchivs
und bietet gleichzeitig einen verbesserten Besucherservice." In
Zukunft sollen aktuelle Nachrichten und noch detailliertere
Bestandsübersichten für das Stadtarchiv Greven im Netz
präsentiert werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 3 11:27:54 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 May 2007 11:27:54 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Kenkmann, Alfons / Spieker Christoph / Walter,
Bernd (Hg.): Wiedergutmachung als Auftrag
Message-ID: 4639C73A020000D600031637@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Kleinknecht"
Datum: 02.05.2007, 13:54


LITERATUR

Kenkmann, Alfons / Spieker Christoph / Walter, Bernd (Hg.):
Wiedergutmachung als Auftrag. Begleitband zur gleichnamigen
Dauerausstellung - Geschichtsort Villa ten Hompel (Schriften
Villa ten Hompel, Band 7), Essen 2007, 384 Seiten
ISBN/ISSN 3-89861-580-4, Hardcover EUR 24,80


"Wiedergutmachung" im Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster

Von 1954 bis 1968 beherbergte der heutige Geschichtsort Villa
ten Hompel in Münster das Dezernat für Wiedergutmachung der
münsterischen Bezirksregierung, das über die
Entschädigungsanträge von ehemals nationalsozialistisch
Verfolgten entschied.

Zuvor, in der Zeit des "Dritten Reiches", war das Gebäude durch
eine Dienststelle der nationalsozialistischen Ordnungspolizei
genutzt worden. Sie organisierte die Verfolgung von Juden, Sinti,
Roma oder politisch und religiös Verfolgten. Gleichsam
gegenläufig dazu vollzog sich nach dem Krieg die Arbeit der
Wiedergutmachungsstelle.

Die Rückerstattung von geraubtem Eigentum, internationale
Entschädigungsabkommen mit Staaten und Organisationen und offene
Fragen der deutschen "Wiedergutmachungspolitik" werden in diesem
Band ebenso behandelt wie der gesellschaftliche Umgang und die
Konfrontation mit der leidvollen NS-Vergangenheit sowie mit den
unterschiedlichen Verfolgtengruppen.

Der Katalogband verfolgt eine doppelte Aufgabenstellung, er soll
den Spagat leisten zwischen detaillierter Einzelforschung,
speziell aus der westfälischen Regionalgeschichte - etwa zu
Wiedergutmachungsfällen aus dem Regierungsbezirk Arnsberg -, und
deren Einbettung in allgemein-politische Zusammenhänge. Der
Vermittlung dieser beiden Aspekte dienen nicht zuletzt zwei
begriffsgeschichtlich angelegte Beiträge aus der Feder namhafter
Experten, nämlich: "Wiedergutmachung - Ein Grundbegriff des
deutschen Politikdiskurses von der Nachkriegszeit bis heute"
(Constantin Goschler) sowie: "'Wieder-gut-machung' als Beitrag
zur deutschen Erinnerungskultur" Umsetzung (Lutz Niethammer).

Beide Beiträge, jeweils zu Beginn und am Schluss des Bandes
platziert, repräsentieren die allgemeine Strukturgeschichte und
geben den zehn exemplarischen Einzelforschungen einen
verlässlichen Deutungsrahmen. Die beiden hauptverantwortlichen
Ausstellungsmacher, Julia Volmer-Naumann und Marc von Miquel,
geben überdies dem Leser Einblick in ihre Überlegungen zum Ziel
der Ausstellung, nämlich wie persönliche Verfolgtenberichte in
einen sprechenden Zusammenhang mit dem bürokratischen Prozess
"Rückerstattung" und "Entschädigung" gebracht worden sind. Der
spezifische Charakter des Begleitbandes zur - inzwischen zweiten
- Dauerausstellung im Geschichtsort Villa ten Hompel ist zu
fassen in dem Beitrag von Norbert Nowotsch, worin er die
strengen, also keineswegs beliebigen methodischen
Design-Maßstäbe einer medial inszenierten Geschichtserzählung
über das vielschichtige Thema "Wiedergutmachung" en detail
begründet.


Inhalt:

Armin Laschet, Minister für Generationen, Familien, Frauen und
Integration NRW :
Geleitwort

Alfons Kenkmann, Christoph Spieker, Bernd Walter:
Vorwort der Herausgeber

Marc von Miquel / Julia Volmer-Naumann:
"Wiedergutmachung als Auftrag": Eine Einführung in die Ausstellung

Norbert Nowotsch:
Die Ungleichheit von Inhalt und Form - zum Gestaltungskonzept der
Ausstellung

Constantin Goschler:
Wiedergutmachung. Ein Grundbegriff des deutschen Politikdiskurses
von der Nachkriegszeit bis heute

Jürgen Lillteicher:
Westdeutschland und die Wiedergutmachung nationalsozialistischer
Enteignungsmaßnahmen. Die Rückerstattung jüdischen Eigentums
durch den Fiskus zwischen Rechtstaatlichkeit und
Verfolgungserfahrung 1947-1964

Karin Berz:
"Deutsch bleibt, was deutsch war!" Niederländische
Gebietsforderungen und deutsche Reaktionen nach dem
Zweiten Weltkrieg

Marlene Klatt:
Die Wiedergutmachungsrealität aus Sicht der jüdischen Verfolgten -
Ein Beitrag zum Klima der Wiedergutmachung in der frühen
Bundesrepublik

Gerhard Fürmetz:
Ein Fall für den Staatskommissar. Philipp Auerbach und die frühe
Praxis der Wiedergutmachung in Bayern

Jens Hoppe:
Zwischen Maßnahmen zur Versorgung von Überlebenden der
Shoah und Lobby-Arbeit im Bundestag. Die Tätigkeit der Claims
Conference zwischen 1952 und 1965

Till Kössler:
Kommunistische Verfolgungserfahrung. Die Vereinigung der
Verfolgten des Naziregimes (VVN) und die Frage der
Wiedergutmachung

Julia Volmer-Naumann:
Ravensbrück 'wieder gut gemacht'? Entschädigung verfolgter
Frauen aus dem Münsterland

Susanne Muhle:
"Und das werde ich ein Leben lang nicht vergessen." - Ein
Rückerstattungsfall aus Münster

Katja Neppert:
Die Kontinuität der Ausgrenzung - NS-Zwangssterilisierte und
ihr Kampf um Entschädigung

Christoph Spieker:
Konfrontationen mit der Schuld. Der bewusste Einsatz von
Bildern beim Umgang mit der nationalsozialistischen
Vergangenheit

Lutz Niethammer:
"Wieder-gut-machung" als Beitrag zur deutschen Erinnerungskultur





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 3 11:40:12 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 May 2007 11:40:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: A Tale of Two Cities, 04.05.2007, Muenster
Message-ID: 4639CA1C020000D600031654@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Institut für vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 02.05.2007, 14:17


AKTUELL

Im Rahmen des Freitagskolloquiums um Probleme vergleichender
Städtegeschichte im Sommersemester 2007 spricht am
Freitag, 4.5.2007


Dr. Ulrich Fischer, Münster über

A Tale of Two Cities. Herrscherliche und kirchliche
Repräsentation in angelsächsischen und normannischen
Kathedralstädte


INFO

Ort:
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster

Zeit:
04.05.2007
17.00 Uhr c.t.

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
D-48143 Münster
Tel.: +49/(0) 251 - 83 275 12
Fax: +49/(0) 251 - 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 3 11:42:15 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 May 2007 11:42:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Sonderfuehrung: Die Pauluskarte des Bistums
Muenster 1622, 03.05.2007, Muenster
Message-ID: 4639CA97020000D60003165C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Daniel Müller Hofstede"
Datum: 02.05.2007, 14:49


AKTUELL

Sonderführung:
"Die Pauluskarte des Bistums Münster 1622"

Am Donnerstag, den 3. Mai um 18.30 Uhr erläutert Dr. Gerd
Dethlefs im LWL-Landesmuseum die 1622 erschienene bekannte
"Paulus-Karte" des Bistums Münster, die in zwei verschiedenen
Druckvarianten in der Sammlung des Landesmuseums vorhanden ist!

Zugleich wird ein kürzlich erschienener Faksimile-Nachdruck
dieser wohl bekanntesten älteren Karte des Bistums Münster
vorgestellt.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Sonderführung
Datum: 3. Mai 2007
LWL-Landesmuseum Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 / 5907 01
Fax: 0251 / 5907-167
E-Mail: Landesmuseum at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 4 10:33:11 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 May 2007 10:33:11 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_Ausstellung_zu_Ehren_von_Carl_vo?=
=?iso-8859-1?q?n_Linn=E9_im_Botanischen_Garten_Muenster=2C_05=2E05=2E2007?=
=?iso-8859-1?q?=2C_Muenster?=
Message-ID: 463B0BE7020000D60003175D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 03.05.2007, 17:01


AUSSTELLUNG

Ausstellung zu Ehren von Carl von Linné im Botanischen Garten
Münster

Carl von Linné wird 300. Der schwedische Naturwissenschaftler,
der wie Charles Darwin und Gregor Mendel einer breiten
Öffentlichkeit bekannt ist, hat für Pflanzen und Tiere eine
zweiteilige lateinische Namensgebung entwickelt, die so genannte
binäre Nomenklatur. Dieses System definiert alle Lebewesen
eindeutig und ist bis heute gültig. Der Botanische Garten
Münster widmet Carl von Linné zum Geburtstag eine Ausstellung.

Leben und Werk Linnés, seine Bedeutung für die Biologie und den
Botanischen Garten sind Themen der Ausstellung. Zahlreiche
Details geben Einblicke in das Denken des Forschers und in
seinen Umgang mit Kritikern. Sie zeigen Ausschnitte seiner zur
damaligen Zeit schockierenden Thesen zur Sexualität der
Pflanzen.

Die Ausstellung "300 Jahre Carl von Linné" wird am Samstag, 05.
Mai im Pavillon des Botanischen Gartens (Schlossgarten) eröffnet
und kann dort bis zum Ende des Jahres während der Öffnungszeiten
des Gartens (8 bis 19 Uhr, ab November bis 16 Uhr) besucht
werden. Der Eintritt ist frei.


INFO

Link: Botanischer Garten Münster
(http://www.uni-muenster.de/BotanischerGarten/)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 4 10:41:18 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 May 2007 10:41:18 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Schiff-Art" im Schiffshebewerk Henrichenburg,
06.05.-30.09.2007, Waltrop
Message-ID: 463B0DCE020000D600031769@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.05.2007, 11:40


AUSSTELLUNG

Kanäle und Flüsse haben Künstler inspiriert -
Ausstellung "Schiff-Art" im Schiffshebewerk Henrichenburg

In ein schwimmendes Atelier verwandelt sich von Sonntag, 6. Mai,
bis zum 30. September 2007 der historische Schleppkahn "Ostara"
im Alten Schiffshebewerk Henrichenburg. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert im Laderaum des 80 Jahre alten
Schiffs und auf dem Außengelände seines Industriemuseums in
Waltrop unter dem Titel "Schiff-Art" Arbeiten von insgesamt 13
Künstlerinnen und Künstlern aus Dortmund, Gelsenkirchen, Marl
und Castrop-Rauxel sowie aus der Region Passau.

Die künstlerische Begegnung zwischen Nord- und Süddeutschland
ist nicht zufällig, denn hier wie dort spielen Wasserwege eine
besondere Rolle: Rhein-Herne-, Dortmund-Ems-, Datteln-Hamm- und
Wesel-Datteln-Kanal, die das Schiffshebewerk Henrichenburg
"umrunden", sind Lebensadern für das Ruhrgebiet - als
Transportwege für Massengüter im Schiffsverkehr und als Ziel
vielfältiger Freizeit-Aktivitäten. Ähnliche Verhältnisse gibt es
in der Drei-Flüsse-Stadt Passau, wo Donau, Inn und Ilz
zusammenfließen und niederbayrische Künstler angeregt haben,
"wasserbezogene Kunst" zu produzieren. "Das Schiffshebewerk
Henrichenburg und das Ausstellungsschiff Ostara eignen sich
darum hervorragend für diese künstlerische Auseinandersetzung
zwischen Nord- und Süddeutschland, zwischen künstlichen und
natürlichen Wasserstraßen", meint Dr. Eckhard Schinkel vom
LWL-Industriemuseum.

Als Künstler aus dem Ruhrgebiet nehmen teil:
Jan Bormann, Heinrich Delerè, Marion Mauß, Ursula Monik,
Georg Reifer und Erika A. Schäfer.

Als Künstler der Region Passau nehmen teil:
Waltraud Danzig, Hubert Huber, Helmut Maria Neuwerth,
Örni Poschmann, Alfred Seidel, Karin von Wangenheim und
Christian Zeitler.

Zur Ausstellung hat LWL-Museumsleiter Herbert Niewerth ein
abwechslungsreiches Begleitprogramm zusammengestellt.

So, 13.05., 11 bis 18 Uhr
Radtour vom Schiffshebewerk zur ehemaligen Zeche Ewald
Fortsetzung I/III (Oer-Erkenschwick) und Führung beim
Bergbau- und Geschichtsmuseum mit Bergmannsmahlzeit.
17 bis 18 Uhr: Besichtigung der Ausstellung "Schiff-Art".
Leitung: Anette Plümpe / Peter Hadrys
Kosten: 10 €, telefonische Anmeldung erforderlich.

Do, 17.05., 11 bis 18 Uhr
Radtour vom Schiffshebewerk Henrichenburg zur Zeche Waltrop.
Industrie- und denkmalgeschichtlicher Ausflug mit dem Rad.
17 bis 18 Uhr: Besichtigung der Ausstellung "Schiff-Art".
Leitung: Oliver Töpfer / Michael Braun
Kosten: 8 €, telefonische Anmeldung erforderlich.

So, 20.05., 10 bis 18 Uhr
Internationaler Museumstag "Museen und universelles Erbe"
Führungen zum Thema "Schleusenpark Waltrop/Rettung des
Neuen Schiffshebewerks" um 11 Uhr, 13.30 Uhr, 15 Uhr
und 16.30 Uhr und zur Austellung SchiffArt

Mo (Pfingsten), 28.05, 11 bis 18 Uhr
Radtour vom Schiffshebewerk zur Zeche Zollern II/IV mit
Führung an beiden Standorten.
17 bis 18 Uhr: Besichtigung der Ausstellung "Schiff-Art" beim
Schiffshebewerk.
Leitung: Oliver Töpfer
Kosten: 8 €, telefonische Anmeldung erforderlich.

Sa, 02.06., 18 bis 2 Uhr
ExtraSchicht - die Nacht der Industriekultur mit Dampfer-,
Barkassen- und Schiffsrundfahrten, Musik, Vorführungen,
Artistik um Mitternacht, Museumspädagogik und stündlichen
Führungen.
Die Ausstellung Schiff-Art ist während der ganzen Nacht zu
besichtigen.

Do, 07.06., 11 bis 18 Uhr
Radtour vom Schiffshebewerk bis zur Schleuse Flaesheim
(Haltern) am Dortmund-Ems- und Wesel-Datteln-Kanal.
17 bis 18 Uhr: Besichtigung der Ausstellung "Schiff-Art"
Leitung: Oliver Töpfer
Kosten: 8 €, telefonische Anmeldung erforderlich.

So, 17.06., 10 bis 18 Uhr
Radtour am Rhein-Herne-Kanal vom Schiffshebewerk bis
zum Steag-Kraftwerk
(25 km) mit Grillen beim Kanuverein Recklinghausen II.
17 bis 18 Uhr: Besichtigung der Ausstellung "Schiff-Art"
beim Schiffshebewerk.
Leitung: Werner Meyer-Deters und Herbert Niewerth.
Kosten: 10 €, telefonische Anmeldung erforderlich.

So, 24.06., 11 bis 18 Uhr
Radtour vom Schiffshebewerk Henrichenburg zur Kokerei
Hansa in Dortmund- Huckarde mit Führungen an beiden
Standorten
17 bis 18 Uhr: Besichtigung der Ausstellung "Schiff-Art"
beim Schiffshebewerk.
Leitung: Oliver Töpfer
Kosten: 8 € pro Person, Anmeldung erforderlich.

Sa, 30.06., 11 bis 18 Uhr
Radtour am Rhein-Herne-Kanal vom Schiffshebewerk
zum Umspannwerk Recklinghausen und zurück mit Führung
im Museum "Strom und Leben".
17 bis 18 Uhr: Besichtigung der Ausstellung "Schiff-Art"
beim Schiffshebewerk.
Leitung: Anette Plümpe
Kosten: 10 €, telefonische Anmeldung erforderlich.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 4 11:04:10 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 May 2007 11:04:10 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Fotoausstellung: Prometheus - Feuer im Revier,
06.05.-29.07.2007, Bochum
Message-ID: 463B132A020000D60003177A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.05.2007, 14:31


AUSSTELLUNG

Prometheus - Feuer im Revier -
Ausstellung mit Fotos von Manfred Vollmer auf Zeche Hannover

Ein Jahrhundert lang war das Revier das "Land der 1000 Feuer".
Seit die meisten Hochöfen, Stahlwerke und Kokereien stillgelegt
sind, ist der früher so charakteristische Schein am Nachthimmel
erloschen. Auf der Suche nach dem Feuer im Ruhrgebiet ist der
renommierte Essener Fotograf Manfred Vollmer trotzdem fündig
geworden. Über 30 eindrucksvolle Farbfotografien im Großformat
beweisen das in einer Ausstellung, die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) vom 6. Mai bis 29. Juli 2007 in seinem
Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum zeigt.

Manfred Vollmer hat das Feuer in seinen verschiedenen Facetten
in den Focus genommen: einmal in der ursprünglichen Form, als
züngelnde Flammen; dann als Kraft, die vom Menschen gezähmt wird
- sei es als Schmiedefeuer bei der Werkzeugherstellung, oder als
gleißende Glut des Stahlabstichs. Der Umgang mit dem Feuer in
der Industrie ist heute im Revier selten geworden und findet
meist im Verborgenen statt. Doch gibt es eine "Renaissance", wie
die jüngsten Fotografien Vollmers zeigen: Feuerspektakel vor
Hochöfen, Kokereien oder Fördertürmen bieten eindrucksvolle
Erlebnisse, die Manfred Vollmer in seinen Fotografien
festgehalten hat. "Wie es scheint, bringt Prometheus erneut das
Feuer zu den Menschen, bringt neues Leben in die ehemaligen
Stätten der Industrie", erklärte LWL-Museumsleiter Dietmar Osses
heute (3.5.) bei der Vorstellung der Bilder in Bochum.

Er versteht die Geschichte des antiken Helden, der den Menschen
erschaffen und ihm das Feuer gebracht hat, auch als Parabel auf
die Industriegesellschaft: "In der Mythologie beschwor der Titan
mit seiner gestohlenen Gabe an die Menschheit den Zorn der
Götter und brachte damit neben dem Wohl auch das Übel in die
Welt. Auch als Antriebskraft der Industrialisierung hat das
Feuer in der Folge für die Menschheit eine nicht nur
segensreiche Entwicklung angefacht", so Osses.

Manfred Vollmer hat als "Fotograf des Ruhrgebiets" seit über 30
Jahren Arbeitswelt und Strukturwandel des Reviers fotografisch
begleitet und dokumentiert. Der Absolvent der Folkwangschule
Essen und Schüler von Prof. Otto Steinert erhielt 1979 den
ersten Preis des World Press Photowettbewerbs in der Kategorie
"News Picture Stories". Seine Arbeiten sind in bedeutenden
nationalen und regionalen Museen und Sammlungen vertreten.
Begleitend zur Ausstellung steht nach der Eröffnung am Sonntag,
6. Mai, um 11 Uhr mit dem Fotografen auch ein Werkstattgespräch
mit Manfred Vollmer über 30 Jahre Fotoschaffen im Revier auf dem
Programm (So, 20. Mai, 11 Uhr).

Ganz im Zeichen von Feuer und Wasser steht bereits ein
Wochenende zuvor das 5. Dampf-Festival Ruhrgebiet (Sa/So,
12./13. Mai). Mit über 40 originalen historischen Dampfwalzen,
-traktoren und -kraftwagen sowie detailgetreuen Nachbauten und
Modellen ist das Festival das größte seiner Art in Deutschland.


INFO

Prometheus. Feuer im Revier
Fotografien von Manfred Vollmer
6. Mai (Eröffnung 11 Uhr) bis 29. Juli 2007

LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum

Geöffnet Sa 14-18 Uhr, So 10-18 Uhr
Gruppenführungen jederzeit nach Anfrage






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 4 11:16:16 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 May 2007 11:16:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortraege aus der Reihe: Kultur im Kapitelsaal,
14./15.05.2007, Herzebrock-Clarholz
Message-ID: 463B1600020000D6000317B0@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christian Helbich"
Datum: 02.05.2007, 11:37


AKTUELL

Der Freundeskreis Propstei Clarholz lädt im Rahmen seiner Reihe
"Kultur im Kapitelsaal" zu folgenden historischen Vorträgen ein:

Montag, 14. Mai 2007, 20.00 Uhr
Christa Wilbrand, Stadtarchiv Münster:
"Der Konvent des Prämonstratenserklosters Clarholz im 16. und
17. Jahrhundert. Personengeschichte und Konfessionskonflikt"

Dienstag, 15. Mai 2007, 20.00 Uhr
Dr. Jörg Bölling, Münster
"Kirchliche Klangräume. Musik der Kapellen von Papst und Doge
im 16. Jahrhundert in Rom und Venedig"


Ort jeweils:

Kapitelsaal der Propstei Clarholz
Propsteihof
33442 Herzebrock-Clarholz


INFO

Kontakt:
Prof. Dr. Werner Freitag
Westfälische Wilhelms-Universität
Historisches Seminar
Abteilung für Westfälische Landesgeschichte
Domplatz 20-22
48143 Münster
Tel.: +49 (0)251 - 832 43 45
Fax: +49 (0)251 - 832 83 54
E-Mail: landesgeschichte at uni-muenster.de
URL: http://www.propstei-clarholz.de/seite/programm.htm#kultur






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 4 11:19:52 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 May 2007 11:19:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Teil 2 der Bibliographie zur deutschen
historischen Staedteforschung Online erschienen
Message-ID: 463B16D8020000D6000317BC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Institut für vergleichende Städtegeschichte"
Datum: 02.05.2007, 14:11


AKTUELL

Bibliographie zur deutschen historischen Städteforschung

Teil 2 der Bibliographie zur deutschen historischen
Städteforschung liegt jetzt als Online-Publikation
(www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte) vor. Der Band wurde in
11 einzelne PDF-Dateien zerlegt, um die Dateigröße nicht zu groß
werden zu lassen und um den Zugriff auf einzelne Landschaften zu
ermöglichen.

Auch der Index zu Teil 1 und Teil 2 wird (in einer einzigen
PDF-Datei) online angeboten.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
D-48143 Münster
Tel.: +49/(0) 251 - 83 275 12
Fax: +49/(0) 251 - 83 275 35
istg at uni-muenster.de
www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 4 11:25:31 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 May 2007 11:25:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zur Darstellung von Textilien in der
spaetgotischen Tafelmalerei, 10.05.2007, Muenster
Message-ID: 463B182B020000D6000317CC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Daniel Müller Hofstede"
Datum: 03.05.2007, 12:08


AKTUELL

Dia-Vortrag in der Reihe
"Neue Forschungen zur Alten Kunst"
Donnerstag 10. Mai 2007, 20 Uhr

Prof. Dr. Annemarie Stauffer (FH Köln)
Gold, Samt und edle Stickereien. Zur Darstellung
von Textilien in der spätgotischen Tafelmalerei

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
Westfälisches Landesmuseum
Vortragssaal im 4. OG, Eintritt frei
Domplatz 10
48143 Münster


Einen ganz neuen und anderen Blick auf die herausragenden Werke
der spätgotischen Tafelmalerei im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte (Westfälisches Landesmuseum) bietet der Vortrag
der Textilexpertin Prof. Dr. Annemarie Stauffer. Im Mittelalter
wie auch heute waren Kleidung, Gewänder, Kostüme mit
vielfältigen Vorstellungen von gesellschaftlichem Status und
Finanzkraft der damit ausgestatteten Menschen verknüpft. Bei der
Betrachtung von Gemälden fällt seit der 2. Hälfte des 14.
Jahrhunderts auf, dass sehr viel häufiger als zuvor aufwendig
gemusterte Gewebe wiedergegeben werden - offenbar ein Bezug auf
italienische Beispiele, die durch die Kaufleute über die Alpen
nach Deutschland gebracht worden waren.

Wie Stauffer zeigen kann, bedienten sich Adel und Kirche bewusst
der Darstellung dieser kostbaren Stoffe, um ihre aktuellen
sozialen und politischen Ansprüche einer breiten Öffentlichkeit
mitzuteilen. Auch die Künstler nutzten seit der Spätgotik
bewusst die Wiedergabe bestimmter textiler Materialien, um
übergeordnete Botschaften zu vermitteln. Dies wird an
Tafelgemälden der Sammlung beispielhaft gezeigt. Die Referentin
ist Kunsthistorikerin und Textilrestauratorin und seit über 10
Jahren als Professorin an der Kölner Fachhochschule tätig.
Daneben betreute sie diverse Ausstellungs- und
Forschungsprojekten zur antiken und mittelalterlichen
Textilgeschichte.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Dia-Vortrag
Datum: Donnerstag 10. Mai 2007, 20 Uhr
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 / 5907 01
Fax: 0251 / 5907-167
E-Mail: Landesmuseum at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 4 11:51:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 May 2007 11:51:59 +0200
Subject: [WestG] [WWW] www.archive.nrw.de
Message-ID: 463B1E5F020000D6000317DB@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Martina Wiech"
Datum: 04.05.2007, 10:57


ANKÜNDIGUNG EINER WEBSITE

Neues Internetportal "Archive in NRW" online

Das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen hat das Internetportal
"Archive in NRW" neu gestaltet und ausgebaut. Seit dem 2. Mai
ist das neue Informationssystem unter der bekannten
Internetadresse www.archive.nrw.de online. Es bietet nun allen
Archiven in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, neben den
bereits bekannten Angeboten (Informationen zum Archiv und
Beständeübersichten) auch Online-Findbücher und
Archivalienabbildungen in einem landesweiten Portal zu
präsentieren.

Besucher(innen) der Website www.archive.nrw.de erwartet ein
neues, farbenfrohes Design. Die unterschiedlichen Farben stehen
für die am Internetportal beteiligten Sparten und ermöglichen so
eine schnelle Orientierung. Neu ist für die Nutzer(innen) des
Internetportals auch das im Aufbau befindliche Angebot an
Online-Findbüchern und Archivalienabbildungen. Zudem können
Archivalien über eine optionale "Warenkorbfunktion" für den
Besuch im Lesesaal des Archivs vorbestellt werden. Nutzer(innen)
der nordrhein-westfälischen Archive können ihren Archivbesuch so
besser vorbereiten und planen.

Für die teilnehmenden Archive blieben die Funktionalitäten und
Daten des bisherigen Internetportals erhalten. Über eine
Online-Datenbank können sie zusätzlich nun auch Findbücher
einstellen und Archivalienabbildungen zu einzelnen
Verzeichnungseinheiten zuordnen. Die Administration der
allgemeinen Informationen zu den teilnehmenden Archiven erfolgt
über ein Content-Management-System, das mehr Komfort und mehr
Freiheiten als bislang bei der Gestaltung der Seiten ermöglicht.
Die Beständeübersichten, Findmittel, Archivalienabbildungen und
Inhalte auf der Website werden dezentral durch die teilnehmenden
Archive gepflegt. Sowohl die Datenbanklösung als auch das
Content-Management-System sind so benutzerfreundlich gestaltet,
dass jedes Archiv nach einer entsprechender Schulung seine
eigenen Seiten bequem selbst pflegen kann.

Schulungen zur Nutzung des Content-Management-Systems und der
Online-Datenbank werden für die teilnehmenden Kommunalarchive
über das LWL-Archivamt in Münster (Ansprechpartner: Dr. Peter
Worm, peter.worm at lwl.org) und das Rheinische Archiv- und
Museumsamt in Brauweiler (Ansprechpartner: Dr. Florian Gläser,
florian.glaeser at lvr.de) angeboten. Schulungen für die anderen
teilnehmenden Archive können direkt über das Landesamt für
Datenverarbeitung und Statistik (LDS NRW) gebucht werden.
Informationen zu den Schulungen des LDS NRW erhalten Sie bei der
Abteilung Grundsatzfragen und Öffentlichkeitsarbeit des
Landesarchivs Nordrhein-Westfalen (Ansprechpartnerin: Frau Dr.
Wiech, martina.wiech at lav.nrw.de).

Jedes Informationsangebot im Internet lebt von der Qualität und
Menge der eingestellten Informationen. Das Landesarchiv
Nordrhein-Westfalen bittet daher ausdrücklich die
nordrhein-westfälischen Archive darum, ihre Informationen zu
aktualisieren und zu ergänzen. Teilnehmen können alle Archive
mit Sitz in Nordrhein-Westfalen. Informationen zur Teilnahme am
Archivportal erhalten Sie bei der Abteilung Grundsatzfragen und
Öffentlichkeitsarbeit des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen
(Ansprechpartnerin: Frau Dr. Wiech, martina.wiech at lav.nrw.de).


INFO

URL: www.archive.nrw.de

Kontakt:
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Grundsatzfragen
und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Martina Wiech
Graf-Adolf-Str. 67
40210 Düsseldorf
Tel. 0211 - 159 238 202
Fax 0211 - 159 238 111
E-Mail: martina.wiech at lav.nrw.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 4 11:54:34 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 May 2007 11:54:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Geldumlauf im westlichen Muensterland vom 9. bis zum
19. Jahrhundert, 09.05.2007, Gescher
Message-ID: 463B1EFA020000D6000317DE@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 02.05.2007, 12:10


AKTUELL

"Geld hat man" sagt der Volksmund, "aber man redet nicht
darüber." Das möchte die Gesellschaft für historische
Landeskunde des westlichen Münsterlandes aber dennoch machen.
Dazu lädt die Gesellschaft alle Interessierten am 9. Mai nach
Gescher in das Museum Kutschen, Wagen, Karren ein.

Heute ist Geld vielfach nur noch etwas Abstraktes. Das
monatliche Gehalt erscheint als Zahl auf dem Kontoauszug. Beim
Tanken, im Supermark, in vielen Geschäften wird ebenfalls
bargeldlos mit der Bank- oder Kreditkarte bezahlt. Bargeld wird
fast nur noch für die kleinen Ausgaben gebraucht. Dabei gab es
bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts in erster Linie nur Münzen,
selbst Geldscheine waren noch nahezu unbekannt. Brauchte man
eine größere Menge Bargeld, musste das Geld in schweren Truhen
transportiert werden. Hinzu kam, dass es auch in Deutschland
keine einheitliche Währung gab. Die Landesgrenzen spielten dabei
eine geringere Rolle als Verkehrs- und Wirtschaftsbeziehungen.
Deshalb hat der nördliche und westliche Teil des Münsterlandes
über viele Jahrhunderte anders gerechnet und gezahlt als in der
Landeshauptstadt Münster. Eine besondere Bedeutung hatten dabei
die Niederlande.

Es ist der Gesellschaft gelungen, einen anerkannten Experten für
die regionale Münzgeschichte zu finden: Dr. Peter Ilisch. Er ist
Wissenschaftlicher Referent des LWL-Museums für Kunst und
Kulturgeschichte (Westfälisches Landesmuseum) in Münster und
Leiter des dortigen Münzkabinetts. Zudem hat Dr. Ilisch einen
Lehrauftrag an der Universität Münster.

Veranstaltungsort: Museum Kutschen, Wagen, Karren, Armlandstraße
48, 48712 Gescher; Beginn: 19:30 Uhr. Zuvor besteht ab 18:30 Uhr
die Möglichkeit das Glockenmuseum (Lindenstraße 2) zu
besichtigen. Interessenten treffen sich direkt vor dem Museum.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag:
"Geldumlauf im westlichen Münsterland vom 9. bis zum
19. Jahrhundert"

Ort:
Museum Kutschen, Wagen, Karren
Armlandstr. 18
48712 Gescher
Tel:02542-7144

Datum:
9. Mai 2007


Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes
p.A. Landeskundesliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
Tel.: 02564-391820
Fax: 02564-34495
E-Mail: westmuensterland-institut at kreis-borken.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas RidderM.A.
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 7 11:20:56 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 May 2007 11:20:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortragstermine der Abteilung Geschichtswissenschaft
der Uni Bielefeld im Sommersemster 2007
Message-ID: 463F0B98020000D600031995@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stefan Gorißen"
Datum: 04.05.2007, 14:36


AKTUELL


Universität Bielefeld, Fakultät für Geschichtswissenschaft
Philosophie und Theologie Vortragstermine der Abteilung
Geschichtswissenschaft im Sommersemester 2007 Alle Vorträge sind
öffentlich, Interessenten sind herzlich willkommen!


Di
10.04.07
Sybille Küster
Hannover
Staatsangehörigkeit in Deutschland im 'langen 19. Jahrhundert':
Historische Aspekte der Nationalisierung und Ethnisierung von
Fremdheit
Kolloquium "Neuere und Geschlechtergeschichte", Raum S2-121

Mi
11.04.07
Gemeinsames Kolloquium der Fakultät
Semestereröffnung und Ausstellungseröffnung
"Industriearchitektur in der Sicht des Fotografen"
Plenum

Mo
16.04.07
Kristina Schulz
Lausanne
Literatur und Exil: Die Schweiz 1933-1945
Kolloquium "Zeitgeschichte", Raum R3-148

Di
17.04.07
Andreas Leutzsch
Bielefeld
Globalisierte Geschichte als Geschichte der Globalisierung
Kolloquium "Wirtschafts- und Umweltgeschichte", Raum S4-104

Di
17.04.07
Astrid Fendt
Bielefeld
"und beglückte....mit seinen sinnreichen Ergänzungslügen."
Zur Restaurierung der Großplastik in der Berliner Antikensammlung
des 19. und frühen 20. Jahrhunderts
Kolloquium "Alte Geschichte", Raum R2-149

Mi
18.04.07
n.n.
Buchenwald als Erinnerungsort
Kolloquium "Geschichte und Öffentlichkeit", Raum R2-155

Do
19.04.07
Hillard von Thiessen
Bern
Diplomatie vom 'type ancien': Gesandte zwischen Königsdienst
und Familieninteresse in den spanisch-römischen Beziehungen
im frühen 17. Jahrhundert
Kolloquium "InterAmerikanische Studien", Raum S2-107,
Kolloquium "Mittelalter und Frühe Neuzeit", Raum S2-147

Di
24.04.07
Nicolas Le Moigne
Straßburg
Kampf und Streit um die Männlichkeit in der deutschen
Jugendbewegung 1896-1933
Kolloquium "Neuere und Geschlechtergeschichte", Raum S2-121

DI
24.04.07
Nils Petersson
Konstanz
Das deutsche Reich und weltwirtschaftliche Ordensstiftung
1880-1930
Kolloquium "Wirtschafts- und Umweltgeschichte", Raum S4-104

Mi
25.04.07
n.n.
Wissenschaftsmanagement - ein Berufsfeld für Geisteswissenschaftler
Kolloquium "Geschichte und Öffentlichkeit", Raum R2-155

Do
26.04.07
Marina Münkler
Berlin
Konstitutions- und Inszenierungsformen von Subjektivität in
der Historia von D. Johann Fausten
Kolloquium "Mittelalter und Frühe Neuzeit", Raum S2-147

Fr
27.04.07
Annelie Ramsbrock
Potsdam
Korrigierte Körper. Eine Geschichte der Kosmetik in der Moderne
Kolloquium "Sozialgeschichte (19. u. 20. Jh.)", Raum R2-149

Do
03.05.07
Stefan Ehrenpreis
Bielefeld
Die Bedeutung der Armenschulen für den europäischen
Alphabetisierungsprozess im 18. Jahrhundert
Kolloquium "Mittelalter und Frühe Neuzeit", Raum S2-147

Fr
04.05.07
Philipp Stelzel
North Carolina/Mainz
Rethinking Modern German History after 1945:
A Transatlantic Enterprise
Kolloquium "Sozialgeschichte (19. u. 20. Jh.)", Raum R2-149

Mo
07.05.07
Gisela Diewald-Kerkmann
Bielefeld
Frauen in der RAF: Erklärungsmuster von
Strafverfolgungsbehörden und Gerichten
Kolloquium "Zeitgeschichte", Raum R3-148

Di
08.05.07
Tanja Itgenshorst
Bielefeld
Dichter, Krieger, Philosophen. Gemeinschaftsbezüge im
archaischen Griechenland
Kolloquium "Alte Geschichte", Raum R2-149

08.05.07
Christopher Kopper
Bielefeld
(Geld-)Politiker der Illusionen: Hjalmar Schacht
Kolloquium "Wirtschafts- und Umweltgeschichte", Raum S4-104

08.05.07
Ingrid Schierle
Tübingen
Der Russlandbegriff im 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts
Kolloquium "Osteuropäische Geschichte", Raum S2-147

08.05.07
Anke Ortlepp
Washington D.C.
Flugbilder: Werbung für das Reisen mit dem Flugzeug im
Amerika der Nachkriegszeit
Kolloquium "Neuere und Geschlechtergeschichte", Raum S2-121

08.05.07
Sylvia Sonntag
Bielefeld
Emigration nach Argentinien. Zur deutschsprachigen jüdischen
Jugend 1933-1945
Kolloquium "InterAmerikanische Studien", Raum S2-107

Mi
09.05.07
Tobias Mörschel
Berlin
Die neue Boombranche für Geisteswissenschaftler? Nach dem
Geschichtsstudium im Stiftungswesen arbeiten
Kolloquium "Geschichte und Öffentlichkeit", Raum R2-155

Do
10.05.07
Heiko Droste
Kassel/Stockholm
Staatsbildung per Kooptation. Diplomaten und Herrschaft in
der schwedischen Großmachtzeit 1611-1718
Kolloquium "Mittelalter und Frühe Neuzeit", Raum S2-147

Fr
11.05.07
Dagmar Ellerbrock
Bielefeld
Private Waffen und Waffenrecht in Deutschland im 19. und
20. Jahrhundert
Kolloquium "Sozialgeschichte (19. u. 20. Jh.)", Raum R2-149

Mo
14.05.07
Ulrike Winkler/Hans-Werner Schmuhl
Berlin/Bielefeld
Das Rauhe Haus in Hamburg und das Evangelische Pertheswerk
in Münster. Perspektiven der Diakoniegeschichte im 19. und
20. Jahrhundert
Kirchliche Hochschule Bethel, Raum SB 2
Kolloquium "Diakonie und Sozialgeschichte", Raum s. Ankündigung

Di
15.05.07
Stefan Nellen
Basel
Medien der Bürokratie. Amerikanische Büros in europäischer
Verwaltung 1900-1950
Kolloquium "Neuere und Geschlechtergeschichte", Raum S2-121

Mi
16.05.07
keine Veranstaltung

Fr
18.05.07
Ulrike Schulz
Bielefeld
Eigentumregimes am Beispiel der Firma Simson Jagdwaffen, Suhl
Kolloquium "Sozialgeschichte (19. u. 20. Jh.)", Raum R2-149,
Kolloquium *Wirtschafts- und Umweltgeschichte“, Raum S4-104

Mo
21.05.07
Günal Incesu
Bielefeld
Die deutsch-türkischen Beziehungen seit 1945 im Kontext der
Beitrittsbemühungen der Türkei in die Europäische Union
Kolloquium "Zeitgeschichte", Raum R3-148

Di
22.05.07
Carl Joachim Classen
Göttingen
Griechische Politiker und Poleis im Urteil des Thukydides
Kolloquium "Alte Geschichte", Raum R2-149

22.05.07
Cornelia Altenburg
Bielefeld
Die Qual der Sieben': Wirtschaftspolitische Leitlinien und
Energieversorgungssysteme in der Enquete-Kommission
'Zukünftige Kernenergie-Politik'
Kolloquium "Wirtschafts- und Umweltgeschichte", Raum S4-104

22.05.07
Sonja Hoffmann
Köln
Die Identitätssuche im aktuellen argentinischen Spielfilm
seit den 1990er Jahren
Kolloquium "InterAmerikanische Studien", Raum S2-107

Mi
23.05.07
Benjamin Ziemann
Sheffield
Meinungsumfragen als Medium politischer Kommunikation
Kolloquium Sonderforschungsbereich Geschichte, Raum S2-17

23.05.07
Willy Kulke
Enger
Das Ziegeleimuseum als außerschulischer Lernort
Kolloquium "Geschichte und Öffentlichkeit", Raum R2-155

Do
24.05.07
Michael Aumüller
Bielefeld
Ordnung machen. Werkstattbericht zum Projekt:
Herrschaft und Verwaltung in einer spätmittelalterlichen Stadt
Kolloquium "Mittelalter und Frühe Neuzeit", Raum S2-147

Fr
25.05.07
Armin Ozwar
Münster
Der antiislamische Diskurs im Deutschen Reich, 1880-1919.
Afrikanische Moslems im Spannungsfeld von christlicher
Mission und kolonialer Verwaltung
Kolloquium "Sozialgeschichte (19. u. 20. Jh.)", Raum R2-149

Di
29.05.07
Ulrich Oevermann
Frankfurt a.M.
Unternehmenskonzepte und Unternehmensgeschichte
Kolloquium "Wirtschafts- und Umweltgeschichte", Raum S4-104

Di
29.05.07
Barbara Asen
Innsbruck/Bielefeld
Tabubrüche, Gesellschaftskritik und humorvolle Inszenierung
des Sozialen. Feministisches Kabarett als Ort der
Geschlechterpolitik - ein deutsch-österreichischer Vergleich
Kolloquium "Neuere und Geschlechtergeschichte", Raum S2-121

Do
31.05.07
Mareike Menne
Bielefeld
"China" als diskursive Praxis an deutschen Fürstenhöfen der
Frühen Neuzeit, oder: Warum pflügt Joseph II.?
Kolloquium "Mittelalter und Frühe Neuzeit", Raum S2-147

Fr
01.06.07
Verena Steller
Bochum
Das symbolische Handeln der Diplomatie: Deutsch-
französische Beziehungen 1871-1933
Kolloquium "Sozialgeschichte (19. u. 20. Jh.)", Raum R2-149

Mo
04.06.07
Raimund Fellinger
Frankfurt a.M.
Wie entsteht ein Roman? Wolfgang Koeppen: Das Treibhaus
Kolloquium "Zeitgeschichte", Raum R3-148

Di
05.06.07
Klaus Bringmann
Frankfurt a.M.
Kaiser Augustus - Grenzen und Möglichkeiten einer Biographie
Kolloquium "Alte Geschichte", Raum R2-149

05.06.07
Wiebke Kolbe
Bielefeld
Körper am Strand. Zur Geschichte des Badeurlaubs 1793-1933
Kolloquium "Neuere und Geschlechtergeschichte", Raum S2-121

05.06.07
Jack Barbalet
Leicester/Köln
>



From Logic to Power: The Contradictory Trajectory of Mancur
Olson's Understanding of Market Societies
Kolloquium "Wirtschafts- und Umweltgeschichte", Raum S4-104

05.06.07
Marc-André Grebe
Bielefeld
Un imperio de papel. Das Kronarchiv in Simancas und seine
Funktion innerhalb der Administration Philipps II. 1561-1598
Kolloquium "InterAmerikanische Studien", Raum S2-107

Mi
06.06.07
Thomas Fischer
Baden-Baden
Geschichte im Fernsehen vermitteln
Kolloquium "Geschichte und Öffentlichkeit", Raum R2-155

Fr
08.06.07
Benjamin Ziemann
Sheffield
Reading Primary Sources - A Reappraisal
Kolloquium "Sozialgeschichte (19. u. 20. Jh.)", Raum R2-149

Di
12.06.07
Julia Hildt
Bonn
Das Jahr 1917 in den Erinnerungen russischer emigrierter Adeliger
Kolloquium "Osteuropäische Geschichte", Raum S2-147

12.06.07
Malgorzata Mazurek
Warschau
Verbraucherbewegung in der Volksrepublik Polen 1956-1989:
eine globale und transnaionale Perspektive
Kolloquium "Osteuropäische Geschichte", Raum S2-147,
Kolloquium "Wirtschafts- und Umweltgeschichte", Raum S4-104

12.06.07
Svenja Kaduk
Bielefeld
"Männer machen die Geschichte"? Heinrich von Treitschke aus
geschlechtergeschichtlicher Sicht
Kolloquium "Neuere und Geschlechtergeschichte", Raum S2-121

Do
14.06.07
Rolf P. Dreier
Rotterdam/Bielefeld
Verbreitung und Funktion des Totentanzes.
Ein Forschungszwischenstand
Kolloquium "Mittelalter und Frühe Neuzeit", Raum S2-147

Fr
15.06.07
Constantin Goschler
Bochum
Ungleichheit als Naturexperiment: Die Popularisierung von
Zwillingsexperimenten in Deutschland und den USA
Kolloquium "Sozialgeschichte (19. u. 20. Jh.)", Raum R2-149

Mo
18.06.07
Thomas Karlauf
Berlin
Stefan George und Max Weber. Die Entdeckung des
Charisma im Sommer 1910
Kolloquium "Zeitgeschichte", Raum R3-148

Di
19.06.07
Elke Stein-Hölkeskamp
Köln/Münster
Macht, Memoria und Monumente: Marius, Sulla und der
Kampf um den öffentlichen Raum
Kolloquium "Alte Geschichte", Raum R2-149

19.06.07
Martin Krämer
Moskau/Warschau
Sowjetarchive als Schlüssel zu einer Globalgeschichte
neuen Typs
Kolloquium "Osteuropäische Geschichte", Raum S2-147

19.06.07
Robert Salais
Paris/Berlin
Constructing Unemployment in France and Germany
during the Interwar Period. Some methodological remarks
Kolloquium "Wirtschafts- und Umweltgeschichte", Raum S4-104

19.06.07
Markus Funck
Toronto/Marburg
Technischer Wandel, internationales System und die Erfahrung
von Welt. Internationaler Flugverkehr zwischen den Weltkriegen
Kolloquium "Neuere und Geschlechtergeschichte", Raum S2-121

19.06.07
Y.Marcela Garcia
Straßbourg
Los itinerarios femeninos del exilio chileno:
Mujeres militantes y no militantes
Kolloquium "InterAmerikanische Studie", Raum S2-107

Mi
20.06.07
n.n.
Die Landeszentralen für Politische Bildung und ihr Angebot
für den Geschichtsunterricht
Kolloquium "Geschichte und Öffentlichkeit", Raum R2-155

Do
21.06.07
Elisabeth Lapina
Bielefeld/Baltimore
Maccabruns et Judas:
The Uses of the Books of Maccabees in the Sources of Crusades
Kolloquium "Mittelalter und Frühe Neuzeit", Raum S2-147

Fr
22.06.07
Christine von Oertzen
Berlin
Wissenschaft, Weiblichkeit, Weltgemeinschaft:
Geschichten akademischer Vernetzung im 20. Jahrhundert
Kolloquium "Sozialgeschichte (19. u. 20. Jh.)", Raum R2-149

Mo
25.06.07
Gerald Schwalbach
Alzey
Der Kirche den Blick weiten. Karl Pawlowski -
diakonisches Unternehmertum an den Grenzen von Kirche
und Innerer Mission
Universität Bielefeld R2-149
Kolloquium "Diakonie und Sozialgeschichte", Raum s. Ankündigung

Di
26.06.07
Nico Kortemeier
Bielefeld
Das sozialistische Automobil als 'gotische Kathedrale der Neuzeit'?
Zur Kultur- und Konsumgeschichte des sozialistischen Automobils
in der DDR
Kolloquium "Osteuropäische Geschichte", Raum S2-147

26.06.07
Stefanie van de Kerkhof
Hagen
Rüstungsmarketing im europäischen Vergleich -
Rheinmetall im Sicherheitsdiskurs des Kalten Krieges
Kolloquium "Wirtschafts- und Umweltgeschichte", Raum S4-104

26.06.07
Julia Hubinger
Bielefeld
Protest und Geschlecht in der Novemberrevolution 1918-1920
Kolloquium "Neuere und Geschlechtergeschichte", Raum S2-121

Mi
27.06.07
Dan Michmann
Jerusalem
Karol Sauerland
Warschau
Workshop: Quellen der Judenräte im besetzten Polen
Zur historischen Interpretation der Judenräte unter
nationalsozialistischer Herrschaft
Holocaust-Debatten in Polen
IBZ
Kolloquium "Zeitgeschichte", Raum R3-148

27.06.07
Guido Komatsu
Hamburg
Historiker in der Wirtschaft - Was heißt das?
Kolloquium "Geschichte und Öffentlichkeit", Raum R2-155

Do
28.06.07
Michael Scholz-Hänsel
Leipzig
Der Escorial als Grablege: Zur Kunstpolitik Philipps II.
Kolloquium "Mittelalter und Frühe Neuzeit", Raum S2-147

Fr
29.06.07
Giesela Diewald-Kerkmann
Bielefeld
Zum Wechselverhältnis zwischen Staat, Justiz und RAF:
Konkurrierende Strategien staatlicher und juristischer Instanzen
Kolloquium "Sozialgeschichte (19. u. 20. Jh.)", Raum R2-149

Di
03.07.07
Michael Stahl
Darmstadt
Botschaften der Form.
Zur historischen Semantik des griechischen Tempels
Kolloquium "Alte Geschichte", Raum R2-149

03.07.07
Ricarda Vulpius
Berlin
Das imperiale Selbstverständnis der russländischen Eliten
im 18. Jahrhundert
Kolloquium "Osteuropäische Geschichte", Raum S2-147

03.07.07
David Gilgen
Bielefeld
Innovative Institutionen. Patente und Patenpolitik im
deutschen Kaiserreich
Kolloquium "Wirtschafts- und Umweltgeschichte", Raum S4-104

03.07.07
Kirsten Heinsohn
Hamburg
Erfahrungsraum und Zeitdeutungen.
Selbstverständnisdebatten Deutscher Juden 1933 - 1935
Kolloquium "Neuere und Geschlechtergeschichte", Raum S2-121

03.07.07
Katharina Hausmann
Köln
Der Spanische Bürgerkrieg im spanischen Kinofilm der
'transici¢n' 1975-78

Mi
04.07.07
Dörte Rohwedder
Göttingen
Käufliche Geschichte. Wie kommt ein wissenschaftliches Buch
zum Leser?
Kolloquium "Geschichte und Öffentlichkeit", Raum R2-155

Do
05.07.07
Elfriede Müller
Alexander Ruoff
Berlin
Karen Steller-Bjerregaard
Roskilde
Workshop: 1968 und die Folgen
R3-148
Kolloquium "Zeitgeschichte", Raum R3-148

05.07.07
Claudia Garnier
Münster
Der bittende Herrscher - der gebetene Herrscher.
Zur Instrumentalisierung einer Kommunikationsform im
11. Jahrhundert
Kolloquium "Mittelalter und Frühe Neuzeit", Raum S2-147

Fr
06.07.07
Monika Dommann
Zürich
Kopieren, verfilmen, scannen: Gesellschaftliche Konflikte um
die Bibliothekskopie im langen 20. Jahrhundert
Kolloquium "Sozialgeschichte (19. u. 20. Jh.)", Raum R2-149

Mi
11.07.07
Cathleen Canning
Ann Arbor
Citizens and Subjects: Visualizing Gender in the Weimar Republic
Gemeinsames Kolloquium der Fakultät
Semesterabschluss
Plenum

Do
12.07.07
David Apter
Yale, New Haven
Cathleen Canning
Ann Arbor
Workshop: Die Visualisierung des Politischen II
R3-148
Kolloquium *Zeitgeschichte“, Raum R3-148





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 7 11:26:02 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 May 2007 11:26:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kunstwerk des Monats Mai: Oswald Achenbachs Bild:
"S. Pietro in Vincoli"
Message-ID: 463F0CCA020000D6000319A1@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.05.2007, 09:25


AKTUELL

Farben und Formen des Südens im Kunstwerk des Monats Mai

Als Kunstwerk des Monats Mai präsentiert der Landschaftsverband
Westfalen Lippe (LWL) im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster das Werk "S. Pietro in Vincoli" des
Malers Oswald Achenbach.

Wie viele deutsche Künstler seiner Zeit arbeitete der
Düsseldorfer Achenbach häufig in Italien. So handelt es sich bei
dem 1883 entstandenen Kunstwerk des Monats um ein italienisches
Motiv. Es zeigt eine in südliches Licht getauchte, belebte
Platzsituation. Achenbach konzentrierte sich dabei weniger auf
Details als auf die charakteristischen Farben und Formen sowie
die Licht- und Schattenverteilung. "Achenbach spezialisierte
sich auf stimmungsvolle Landschaften und Stadtbilder mit
folkloristisch eingebundenen Szenen", so Dr. Angelika Lorenz,
Kuratorin am LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte.

Der Künstler schuf Wunschbilder südlicher Atmosphäre und
Lebensfreude, in denen sich die Italiensehnsucht eines
bürgerlichen Publikums spiegelte und die ihm Anerkennung und
materiellen Erfolg einbrachten.

Der heute weitgehend unbekannte Oswald Achenbach (1827-1905)
erhielt 1863 die Professur für Landschaftsmalerei an der
Kunstakademie Düsseldorf. Er und sein Bruder Andreas Achenbach
zählten zu ihren Lebzeiten zu den bedeutenden Landschaftsmalern
Europas. Die beiden Brüder wurden ironisch auch das "A und O der
Landschaft" genannt.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. ++49/0251/5907-01
Fax ++49/0251/5907-210
Email: landesmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 7 11:33:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 May 2007 11:33:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Museen ruesten sich fuer die "Generation Grau"
Message-ID: 463F0E6C020000D6000319A5@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.05.2007, 14:00


AKTUELL

Von jetzt auf 70 in drei Minuten -
im Altersanzug durch die Zeche -
LWL-Museen rüsten sich für die "Generation Grau"

Die Fakten sind bekannt: In 20 Jahren wird jeder vierte Deutsche
älter als 65 sein. Was bedeutet der demografische Wandel für
Museen, wie sollten Angebote für die "Generation Grau" aussehen
und wie können Senioren in die Arbeit eingebunden werden? Diesen
Fragen gehen Museumspädagogen aus ganz Deutschland nach, die der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vom 17. bis 19. Mai
2007 zum Arbeitstreffen in seine Industriemuseen Zeche
Nachtigall in Witten, Henrichshütte in Hattingen sowie ins
Freilichtmuseum Hagen eingeladen hat.

Im Vorfeld startete das LWL-Industriemuseum als Ausrichter der
Treffens am Freitag (4. Mai) auf der Zeche Nachtiall in Witten
ein besonderes Experiment: Museumspädagoge Nolte Börje (30)
schlüpfte in einen speziellen Anzug, der ihn innerhalb von
Minuten um 40 Jahre altern lässt. Der von der Agentur
"Focus50plus" aus Unna mit entwickelte Dress macht körperliche
Veränderungen des Alters am eigenen Leib erfahrbar: z.B.
erschweren Gewichte an Armen und Beinen die Beweglichkeit und
ein Helm schränkt die Sicht ein. Bei einem einstündigen Rundgang
testete der junge-alte Mitarbeiter das Museum auf seine
"Senioren-Tauglichkeit§. Bei der Tagung werden die Ergebnisse
des Testlaufs dann vorgestellt und mit Senioren diskutiert.

Zielgruppenanalyse, Werkzeuge aus dem Bereich Pädagogik und
Marketing, Impulse aus der Kultur und Berichte aus der
Museumspraxis stehen im Mittelpunkt des Treffens vom 17 bis 19.
Mai. Dabei kommen nicht nur Museums- und Kulturpädagogen,
sondern auch Vertreterinnen von Seniorenorganisationen und
natürlich auch Senioren selbst zu Wort. Es ist das erste Mal,
dass sich Freilicht- und Industriemuseen systematisch mit der
Zielgruppe Generation Grau auseinandersetzen. "In vielen Museen
Deutschlands gibt es bereits gute erste Ansätze; wir werden
diese jetzt zusammenführen und daran weiterarbeiten", erklärt
Anja Kuhn vom LWL-Industriemuseum, die die Tagung konzipiert
hat.


Programm: "Generation Grau" -
Museumsangebote für Seniorinnen und Senioren

Treffen der Museumspädagoginnen und -pädagogen an Freilicht-
und Industriemuseen
17.-19. Mai 2007 in den LWL-Industriemuseen Henrichshütte in
Hattingen, Zeche Nachtigall Witten und dem
LWL-Freilichtmuseum Hagen

1. Tag
Donnerstag, 17. Mai 2007, LWL-Industriemuseum Zeche
Nachtigall,
Nachtigallstraße 35, 58452 Witten

Sektion 1: Zielgruppenanalyse. Generation Grau - Wer ist das?

14.45 Uhr
Demografische Entwicklung und die künftige Rolle der "Generation
Grau" in unserer Gesellschaft
Ursula Lenz, Pressereferentin der Bundesarbeitsgemeinschaft
der Senioren-Organisationen (BAGSO e.V.), Bonn

15.15 Uhr
KICK. Hattinger im Unruhestand! Erfahrungsbericht
Heide Kögler und Christa Sprenger, Seniorinnen des Städtischen
Treffs Hattingen

15.45 Uhr
Generation 50plus - Analyse und Werkzeuge
Klaus Kukuk, Focus50plus, Dortmund

17.00 Uhr
Seniorenangebote des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall
Museumsrundgang mit Michael Peters und Börje Nolte

19.00 Uhr
Grußwort Dirk Zache, Museumsdirektor des LWL-Industriemuseums


2. Tag
Freitag, 18. Mai 2007, LWL-Industriemuseum Henrichshütte in
Hattingen, Werksstraße 25, 45527 Hattingen

Sektion 2: Wie erreiche ich die Generation Grau?

10.15 Uhr
Qualifikationen von Kulturpädagogen in der Arbeit mit älteren
Menschen
Nicola Röhricht, Kulturpädagogin und Projektmitarbeiterin,
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen
(BAGSO) e.V., Bonn

10.45 Uhr
Generationen-Kultur-Marketing
Bettina Rinke, Museumsinitiative OWL e.V., Detmold

11.15 Uhr
Age-culture.net - Europäisches Netzwerk für Kultur im Alter
Allmuth Fricke, Projektkoordinatorin Age-culture.net,
Institut für Bildung und Kultur (IBK), Remscheid

Sektion 3: Projektberichte aus Freilicht- und Industriemuseen

13.45 Uhr
"60 +" - Seniorenprogramm im LWL-Industriemuseum
Ziegelei Lage
Willi Kulke und Astrid Weise, Lage

14.00 Uhr
*Das schaffen die doch nie - oder wo ein Wille ist, ist auch
ein Weg?"
Schwierigkeiten und Lösungswege für Senioren im
LWL-Freilichtmuseum Detmold, Gefion Apel, Detmold

14.15 Uhr
"Auf einer Augenhöhe" - Senioren als Ehrenamtliche im Museum
Ute Tichatschke, Hüttenmuseum Thale, Geschichts- und
Hüttenmuseumsverein Thale am Harz e.V.

14.30 Uhr
"Tatort Technik. Alt mit Jung auf Spurensuche. Von Mythen,
Sagen und Legenden" - ein intergeneratives Projekt
Hans Adolf Müller, Diplom-Ingenieur im Ruhestand und ehrenamtlicher
Kulturmanager, Meinerzhagen

14.45 Uhr
Ausgekocht und Aufgeblüht. Alt und Jung erkunden die
Industriebrache.
Modellprojekt zur Förderung der Kommunikation zwischen den
Generationen (2003), Anja Kuhn, LWL-Industriemuseum, Dortmund
Hauke Schiek, Elementarium, Museum der Westlausitz, Kamenz

16.00 Uhr
Zeitreise, Hüttenfrauen, Bunkertour - Museumsrundgänge zu
ausgewählten Themenschwerpunkten mit Alrun Jahn, Helga
Sklorz und Wilfried Mähler


3. Tag
Samstag, 19. Mai 2007, LWL-Freilichtmuseum Hagen,
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik,
Mäckingerbach, 58091 Hagen-Selbecke

Sektion 4: Senioren führen im Museum

10.00 Uhr
Begrüßung durch Museumsleiter Dr. Uwe Beckmann

Messinggießerei, Nagelschmiede, Druckerei - Museumsrundgang
mit Dr. Hubert Köhler, LWL-Freilichtmuseum Hagen (Teil I)

11.00 Uhr
Papiermühle: Senioren führen im Museum
Erfahrungsbericht und Diskussion von und mit Henrike
Fingerhut und Dipl.-Ing. Klaus Muckhoff, freiberufliche
Gästeführer des LWL-Freilichtmuseums Hagen

12.00 Uhr
Dampfmahlmühle, Kaffeerösterei, Blaufärberei -
Museumsrundgang mit Dr. Hubert Köhler,
LWL-Freilichtmuseum Hagen (Teil II)

12.30 Uhr
Abschlussdiskussion und Verabschiedung





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 8 11:01:51 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 May 2007 11:01:51 +0200
Subject: [WestG] [POS] Altertumskommission fuer Westfalen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 4640589F020000D600031A9C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 07.05.2007, 10:13


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist in der
Altertumskommission für Westfalen zum 1. August 2007 die Stelle
einer / eines

wissenschaftlichen Volontärin /
wissenschaftlichen Volontärs

für die Dauer von zwei Jahren zu besetzen.

Das Volontariat vermittelt Kenntnisse und Erfahrungen in
verschiedenen Bereichen der Erforschung und Vermittlung der Ur-
und Frühgeschichte Westfalens. Arbeitsschwerpunkte sind die
Burgen- und die Wegeforschung sowie die Erforschung der
frühmittelalterlichen Sachsen. Das Volontariat qualifiziert für
eine angestrebte Tätigkeit auf dem Gebiet der Ur- und
Frühgeschichte sowie in den Bereichen Lektorat, Redaktion,
Publishing und Kulturmanagement.

Die Altertumskommission für Westfalen ist eine wissenschaftliche
Kommission, die sich mit archäologischen Fragen Westfalens
befasst und die Ergebnisse ihrer Arbeit in zwei eigenen
Schriftenreihen veröffentlicht. Ziele sind die Erhaltung und
Dokumentation von nicht akut durch Baumaßnahmen gefährdeten
Bodendenkmälern, insbesondere von Wegerelikten und
Befestigungsanlagen. Hier greift die Kommission auf ein seit der
Gründung 1897 aufgebautes Archiv mit umfangreichen
Vermessungsunterlagen zurück.

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Ur- und
Frühgeschichte mit dem Schwerpunkt Frühgeschichte und
mit besonderen Kenntnissen der westfälischen Archäologie
- Sprach- und Formulierungskompetenz
- EDV-Kenntnisse (gute Kenntnisse in der Textverarbeitung
mit MS Word und in geringerem Umfang MS Excel, MS Access,
MS PowerPoint sowie gute Kenntnisse in Grafikbearbeitung,
vor allem mit Adobe Photoshop)
- Motivation, Eigeninitiative, Teamfähigkeit,
Improvisationsvermögen, Genauigkeit und Sorgfalt, Bereitschaft,
an den laufenden Forschungsvorhaben der Altertumskommission
mitzuwirken

Wir bieten:
- einen umfassenden Praxiserwerb auf dem Gebiet der
westfälischen Ur- und Frühgeschichte
- die Einarbeitung in das umfassende Tagesgeschäft einer
archäologischen Institution mit Dokumentations-, Redaktions-,
Beratungs-, Organisations- und Öffentlichkeitsarbeit
- in Anlehnung an die Regelung für Rechtsreferendar/e/innen
wird eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 894,25 €
brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und
Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie ihre Bewerbung unter Angabe der
Kennnummer 19/07 bis zum 25.05.2007 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 8 11:06:02 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 May 2007 11:06:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Film: Zeitraeume 1942-1953, Herne, 30.05.2007
Message-ID: 4640599A020000D600031AA8@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 07.05.2007, 09:58
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Premiere: Zeit-Räume 1942-1953
Ein filmerischer Streifzug durch die Geschichte
Heinrich Lührig, 2007, 30 Min, s/w,
Mittwoch, 30. Mai 2007, 18.00 Uhr

Wir laden Sie herzlichst zur Premiere ein. Vorgestellt wird ein
einmaliges Zeitdokument aus der ehemaligen Stadt Wanne-Eickel,
"Mit der Kamera unterwegs". Heinrich Lührig zeigt einen 30
Minuten langen s/w-Dokumentarfilm, in denen sich die kleinen
Dinge des Lebens in historischen Ereignissen in Wanne-Eickel
widerspiegeln.

Die Serie - Geschichte vor Ort will mit Hilfe von alten
Fotografien und Filmen ein Stück geschichtlicher Vergangenheit
der ehemals selbständigen Stadt Wanne-Eickel in einer Zeitreise
sichtbar machen.

Was begeisterte Amateurfilmer gedreht haben geht meistens
verloren und wird nicht in Archiven aufbewahrt. Obwohl das
Gedrehte heute oft dokumentarischen Wert besitzt, besonders dann
wenn es in historischer Zeit entstanden ist. Die 40er Jahre und
die Jahre danach waren mit Sicherheit eine solche Epoche. Dieser
s/w Film, von einem unbekannten Filmamateur in Szene gesetzt,
geriet Jahre lang auf einem Dachboden in Vergessenheit und wird
hier als sehenswertes Zeitdokument in verkürzter und
kommentierter Schnittfassung zu neuem Leben erweckt. In diesem
Filmstreifen ist wenig zu spüren von den großen historischen
Momenten, hier geht es um die kleinen Dinge des Lebens in denen
sich die historischen Ereignisse in Wanne-Eickel widerspiegeln.

Der Film zeigt Wanne-Eickel als eine aufstrebende Industriestadt
in den 40er Jahren. Bergbau, Kokereien, Hafenanlagen und der
Güterbahnhof als Eisenbahnknotenpunkt prägten diese
Emscherstadt. Der zweite Weltkrieg mit seinen verheerenden
Luftangriffen gelangt ebenso in den Blick wie Wideraufbau und
Währungsreform. In beeindruckenden Filmszenen werden Cranger
Kirmes, Ballonaufstieg im Emscherbruch und Alltagsleben
präsentiert. Dieser 30 Minuten lange s/w Film ist für
Wanne-Eickel ein wichtiges Zeitdokument der Stadtgeschichte.
Eintritt frei


INFO

Ort:
Kasinoverein Harmonie unser Fritz
Unser-Fritz-Str. 176
Herne






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 8 11:11:49 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 May 2007 11:11:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tag der Frauenarchive, 11.05.2007, Bochum
Message-ID: 46405AF5020000D600031AB5@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 07.05.2007, 10:34
Auszug aus: RUB-Termine vom 07.05.2007, Nr. 154


AKTUELL

Tag der Frauenarchive

Am Freitag, 11. Mai feiern die knapp 30 Frauenarchive in
Deutschland den "Tag der Frauenarchive". In Kooperation mit
einer entsprechenden Einrichtung der Stadt Bochum ("ausZeiten")
begeht das Frauenarchiv "leihse" der Ruhr-Universität den Tag
mit einer Hommage an die am 11.5. geborene Lyrikerin Rose
Ausländer. Aus ihren Werken liest Gitta Büchner. Ab 16 Uhr
stellt sich das in dieser Form deutschlandweit einzigartige
Frauenarchiv der RUB im Gebäude FNO öffentlich vor, auf dem
Programm steht u. a. ein Film sowie ein Imbiss.


INFO

http://www.rub.de/frauenarchiv/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 9 10:48:36 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 May 2007 10:48:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Gesungenes Muttertagsgeschenk: Muetter im
westfaelischen Lied
Message-ID: 4641A704020000D600031B6E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.05.2007, 15:36


AKTUELL

"Liebe Mutter, glaube mir, wenn ich groß bin, helf’ ich dir" -
Gesungenes Muttertagsgeschenk: Mütter im westfälischen Lied

Von Heintjes "Mama" über Abbas "Mamma Mia" bis hin zu Titeln von
den Spice Girls oder der Teenie-Band US5: Mütter werden in
Pop-Songs und Schlagern immer wieder gerne - und zumeist
freundlich - bedacht. "Spezielle Lieder zum Muttertag sind
jedoch spärlich gesät", so Christiane Cantauw von der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL).

Das Fest, das die US-Bürger bereits 1914 als Staatsfeiertag
begingen, kam über England, Norwegen und Schweden in den 1920er
Jahren schließlich nach Deutschland. Hier waren es vor allem der
Verband deutscher Blumengeschäftsinhaber und der Bund der
Kinderreichen, die sich für die Etablierung des Muttertages
engagierten. Mit Erfolg: 1923 konnte der erste "Deutsche
Muttertag" proklamiert werden.

Vier Jahre später, genau vor 80 Jahren, wurde in Münster
offiziell das Westfälische Volksliedarchiv gegründet, das heute
zur Volkskundlichen Kommission beim LWL gehört. Und natürlich
ist auch hier die Mutter eine vielbesungene Person: "Ich und
mein liebes Schwesterlein, wir schmieden manches Kettchen. Das
Schönste ist für dich, Mama. Bekomme doch ein Küsschen, ja?"
heißt es etwa in einem vor dem ersten Weltkrieg in Herford
bekannten Kinderreim.

Die Liebe der Kinder zur Mutter drückt sich in vielen Liedern
aus - besonders rührend und schon fast kitschig ist ein
Kinderlied aus Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis), das vermutlich aus
der Mitte des 19. Jahrhunderts stammt und 1921 in das Archiv
kam: "Meine Mutter nennt mich immer Herzchen, und ihr Herzchen
will ich immer sein. Will die Mutter immer herzlich lieben, und
den Vater nie und nie betrüben, will sie beide auf den Händen
tragen bis zu ihren späten Lebenstagen, will sie ehren, lieben
und erfreun, will ihr liebs und guts Herz sein, will ihr liebs
und guts Herz sein."

Neben Liedern und Reimen von "braven Kindern" für ihre "liebe
Mama" finden sich aber auch Balladen und andere Volkslieder im
Archiv für Westfälische Volkskunde, die sich mit weitaus
ernsteren Themen auseinandersetzen. "Lieder über das Schicksal
von Soldatenmüttern sind ebenso vertreten wie Beiträge zum
Umgang von Müttern mit der hohen Kindersterblichkeit", erklärt
Anne Wolf, Mitarbeiterin am Seminar für Volkskunde/Europäische
Ethnologie der Universität Münster. "Selbst für vermeintliche
Tabu-Themen wie Kindesmisshandlung gibt es Belege." So heißt es
in einem eher harmlosen Beitrag: "Heia, mein Kindchen, ich wiege
dich. Hätt’ ich ein Stöckchen, ich schlüge dich. Aber du bist
noch viel zu klein, musst noch ein wenig gewieget sein."

Derzeit liegen die insgesamt rund 9.000 Liedaufzeichnungen
thematisch geordnet in Mappen vor. Kaum ein Thema bleibt dabei
unberücksichtigt: Neben Balladen, Liebesliedern, Trink- und
Brauchliedern zeugen u. a. zahlreiche Stände- und Arbeitslieder
sowie Kinderlieder von einer lebendigen regionalen Singpraxis in
Westfalen. Wissenschaftler und andere Interessenten, die nach
bestimmten Liedern suchen oder etwa mehr über das Liedrepertoire
eines Ortes erfahren wollen, können sich unter Tel.:
0251/83-25409 an die Volkskundliche Kommission für Westfalen
wenden. Um in Zukunft den Zugang zum Archiv zu erleichtern,
werden die Liederblätter gemeinsam mit dem auf Tonbändern und
Kassetten vorliegenden Tonarchiv in einem von der Deutschen
Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt digitalisiert.
Demnächst sollen sie auf den Internetseiten der Volkskundlichen
Kommission für Westfalen unter
"http://www.lwl.org/LWL/Kultur/voko/" recherchierbar sein.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 9 11:00:20 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 May 2007 11:00:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kutschentag mit 16 Gespannen im
LWL-Freilichtmuseum Hagen, 13.05.2007, Hagen
Message-ID: 4641A9C4020000D600031B7A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Uta Wenning-Kuschel"
Datum: 08.05.2007, 15:00


AKTUELL

Kutschentag mit 16 Gespannen im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Ein Muttertagsausflug in das LWL-Freilichtmuseum Hagen lohnt
sich am Sonntag (13.05.) gleich doppelt, denn dann können die
Besucher nicht nur viele historische Werkstätten in Aktion
erleben und die Landschaft genießen, der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) lädt an diesem Tag auch zum Kutschentag in
sein Freilichtmuseum.

Die Kutscher präsentieren gleich zweimal ihr Programm, das zeigt,
wie vielseitig Kaltblutpferde und Kutschen sind: Gegen 11 Uhr
gibt es ein erstes Stelldichein an der Gelbgießerei, wo sich die
Kutschen sammeln, eine erste Gelegenheit für die Besucher die
Kutschen aus nächster Nähe zu betrachten. Von dort aus geht es
zum Schmiedemuseum, auf dessen Wiese die Kutscher die einzelnen
Gespanne, die Pferderassen und Kutschentypen vorstellen. Danach
durchfahren die 16 Kutschen einen Hindernisparcours mit zehn bis
zwölf Hindernissen. Anschließend starten sie zu einer Rundfahrt
durch das Museum.

Am Nachmittag gegen 15 Uhr zeigen die Kutscher mit ihren
Gespannen das gleiche Programm noch einmal. Auf diese Weise und
auch zwischendurch bei einem persönlichen Gespräch haben die
Besucher Gelegenheit, sich mit dieser Art Pferdesport näher
bekannt zu machen. Zusätzlich zeigen an diesem Tag ein
Hufschmied und ein Sattler als Gasthandwerker den Besuchern ihr
klassisches Arbeitsgebiet.

Bis in die 1950er und 1960er Jahre hinein waren Kaltblüter als
Zugpferde noch relativ häufig zu sehen, zuletzt meist nur noch
zu Reklamezwecken beispielsweise bei Bierauslieferungen für
Brauereien. Heute werden diese kräftigen Pferderassen selten als
reine Nutztiere gehalten. Einige Hobby-Züchter und Hobby-Halter
haben sich aber in der "Interessengemeinschaft Zugpferde e. V."
zusammengeschlossen, um die Kaltblutrassen zu erhalten. Sie
schätzen die Geschicklichkeit und das Können der Pferde nicht
nur vor Kutschen, sondern auch in den Bereichen Wald- und
Feldarbeit.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org
Tel.: 02331 7807-0 Auskunft / Vermittlung
Fax: 02331 7807-120

Öffnungszeiten:
01. April 2007 bis 31. Oktober 2007
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen
von 9 bis 18 Uhr, Einlass bis 17 Uhr
Häuserbesichtigung bis 17.30 Uhr

Die Kutschen kommen aus: Hagen, Breckerfeld, Witten, Herdecke,
Recklinghausen, Ennepetal, Langenfeld, Mettmann, Pulheim,
Wetter, Oelde





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 9 11:08:02 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 May 2007 11:08:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 5. Dampf-Festival Ruhrgebiet, 12./13.05.2007, Bochum
Message-ID: 4641AB92020000D600031B86@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 09.05.2007, 10:36


AKTUELL

Kraft aus Feuer und Wasser im LWL-Industriemuseum:
Zeche Hannover in Bochum unter Dampf

Zum 5. Mal ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
kommenden Wochenende (Sa / So, 12./13. Mai) Gastgeber von
Deutschlands größtem Dampf-Festival. 22 originiale Dampfwalzen,
Dampftraktoren, Lokomobile, dampfgetriebene PKW und LKW aus
Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Großbritannien
lassen vor dem mächtigen Malakowturm im LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover das Dampfzeitalter lebendig werden. Hinzu kommen
über 20 originalgetreue Nachbauten sowie zahlreiche Modelle -
von der Dampfmaschine bis zum Schiff. "Sämtliche Maschinen
stehen unter Dampf und sind im Fahrbetrieb zu erleben. Für die
Modellschiffe gibt es wieder eine eigens angelegte
Wasserlandschaft", kündigte Museumsleiter Dietmar Osses heute
(8.5.) beim "Anheizen" auf Zeche Hannover an.

Themenschwerpunkt sind in diesem Jahr Dampfkraftwagen. Neben dem
kutschenartigen "Bridgeport Dampfauto" von 1903 zeigt das
LWL-Industriemuseum zwei Dampflimousinen des amerikanischen
Herstellers Sentinel aus den Jahren 1911 und 1921 sowie den
weltweit einzigen im Straßenbetrieb fahrenden Sentinel Dampf-LKW,
Baujahr 1924. "Die Dampfautos erlebten im 19. Jahrhundert nur
eine kurze Karriere auf den Straßen Europas", erzählt der
Museumsleiter. In England wurden die schnell fahrenden, nahezu
geräuschlosen Dampfautos 1836 sogar verboten, weil sie zu
gefährlich schienen. Und mit der Entwicklung der Benzin- und
Dieselkraftwagen ab 1880 verschwanden die Fahrzeuge bald ganz
aus dem Straßenbild.

Stark vertreten in Bochum sind außerdem wieder Dampftraktoren,
die gut ein Jahrhundert lang in der Landwirtschaft große
Bedeutung hatten. Sie dienten zum Pflügen, aber auch zum Antrieb
von Dreschmaschinen oder Sägewerken. Mit dabei in Bochum: ein
Feldtraktor Baujahr 1896, spezielle Leichttraktoren sowie ein
siebzehn Tonnen schwerer Fowler-Traktor mit Seilwinde für den
Betrieb eines Pfluges. Als mobile, aber nicht selbstfahrende
Antriebe für Nutzgeräte sind eine "Wolf Lokomobile" mit
Steinbrecher sowie ein frühes Dieselaggregat mit Sägegatter als
Nachfolger der Dampflokomobilen im Einsatz.

Straßenwalzen sind die heute noch bekanntesten Dampffahrzeuge,
die auf der Straße fahren konnten. Dietmar Osses: "Diese
Ungetüme konnten nicht nur effektiv Straßen und Plätze ebnen,
sie machten auch die Verwendung neuer Straßenbeläge wie Asphalt
oder Teer praktisch erst möglich." Als Besonderheit sind beim
diesjährigen Dampf-Festival neben den typischen Walzen aus
englischer Produktion und der ersten niederländischen Dampfwalze
erstmals drei Straßenwalzen des deutschen Herstellers Ruthemeyer
aus Soest im Betrieb.

Schon zur Tradition geworden ist die Teilnahme der
Modelldampfschiffe aus der Region. In einer eigens angelegten
Wasserlandschaft tummeln sich Modelle von imposanten Raddampfern,
flotten Dampfbooten und kräftigen Schleppern. Einen Einblick in
die faszinierende Technik der Dampfmaschinen, Gas- und
Heißluftmotoren der vergangenen 200 Jahre bieten detailgetreue
Modelle, die die Dampfstammtische Dortmund und Essen sowie
zahlreiche weitere Modellbauer präsentieren.

Die größte und älteste Dampfmaschine des Festivals hat dagegen
das LWL-Industriemuseum selbst zu bieten: es ist die
Fördermaschine von 1893 - die älteste Fördermaschine des
Ruhrbergbaus, die noch am Originalstandort zu sehen ist. Bei
Schauvorführungen setzt sich die mächtigen Koepescheibe in
Bewegung - gesteuert durch Druckluft und angetrieben mit einem
Elektromotor.

Neben den Vorführungen der originalen Dampftechnik erwartet die
Besucher ein buntes Begleitprogramm mit Musik, Clownerie,
Kindertheater und Mitmach-Aktionen für Groß und Klein. "Das
Dampf-Festival ist nicht nur etwas für Technikfans, sondern ein
Fest für die ganze Familie§, betont Museumsleiter Osses. Für die
passende Atmosphäre sorgt die "Sail Jazz Band" mit schwungvollem
Dixieland und Jazzmusik. Bei Familien und Kindern sorgt Clown
Zimbo mit Jonglage und Clownerie der Extraklasse für
Begeisterung. Die jüngsten Besucher führt die Alt-Westfälische
Puppenbühne in das Reich der märchenhaften Abenteuer.

Während des gesamten Festivals fährt das Kinderbergwerk Zeche
Knirps Sonderschichten. Museumsteam und Förderverein der Zeche
Hannover bieten fachkundige Führungen durch die Zeche Hannover
an. Eine Ausstellung mit Filmdokumentation zeigt die
Dampfmaschinen des Westfälischen Industriemuseums, und ein
Workshop für Kinder erklärt das Geheimnis der
Dampfmaschine.


INFO

5. Dampf-Festival Ruhrgebiet
Sa / So, 12. / 13. Mai, jeweils von 11 bis 18 Uhr

LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum

Eintritt: 6 € / 3 €

Das komplette Programm finden Sie auch im Internet
unter www.zeche-hannover.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 9 11:10:09 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 May 2007 11:10:09 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/17
Message-ID: 4641AC11020000D600031B89@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 08.05.2007, 17:31


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-17 für den Zeitraum vom
21.04.2007 bis zum 27.04.2007 mit insgesamt 14 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 9 11:20:14 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 May 2007 11:20:14 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_Wei=DFes_Gold_-_Arbeiterfotos_un?=
=?iso-8859-1?q?d_Festtagsporzellan=2C_ab_dem_13=2E05=2E2007=2C_Lage?=
Message-ID: 4641AE6E020000D600031BAA@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 09.05.2007, 10:36


AUSSTELLUNG

Weißes Gold - Arbeiterfotos und Festtagsporzellan
Neue Ausstellung im Ziegeleimuseum in Lage

Vor langer Zeit schmückte es die Tafeln der Könige, deshalb
wurde es auch weißes Gold genannt. Heute hat es jeder im
Schrank: Porzellan. Im alten Pferdestall präsentiert das
LWL-Industriemuseums ab Sonntag, 13. Mai, eine Foto- und
Porzellanausstellung, die Einblicke in eine Arbeitswelt gibt,
die (fast) schon wieder Vergangenheit ist.

Seit fast 300 Jahren wird in Deutschland Porzellan hergestellt -
die älteste Manufaktur lag in Meissen. Die Zentren lagen
traditionell in Thüringen, Schlesien und Nordbayern. So bekannte
Namen wie Rosenthal, Hutschenreuther, Heinrich, Seltmann und
andere sind dort beheimatet.

Die Bezeichnung "weißes Gold" stammt noch aus dem 18.
Jahrhundert, als Porzellan selten und kostbar war. Die
Herstellung der Porzellanmasse aus Kaolin, Feldspat und Quarz,
das Drehen der Teller und Tassen, das Gießen der Kannen und
Vasen, das mindestens zweimalige Brennen, die Dekoration durch
Stahldruck, Buntdruck oder die hochwertige Handmalerei. All dies
sind Schritte der Porzellanherstellung, die in der Ausstellung
anhand alter Fotos gezeigt wird. Sie spannt einen Bogen von den
Anfängen des 19. Jahrhunderts bis 1960 und konzentriert sich auf
die alte und keineswegs nur gute Zeit der Porzellanproduktion:
Konzentrierte Arbeit spiegelt sich in den Gesichtern, aber auch
die körperlichen und gesundheitlichen Belastungen werden
deutlich. Silikose war auch in der Porzellanindustrie
verbreitet!

Um 1900 wuchsen die Porzellanfabriken auf teilweise über 1000
Beschäftigte an. Was früher dem Adel und Bürgertum vorbehalten
war, wurde nun für jedermann erschwinglich. Massenproduktion
hielt Einzug - gut zu erkennen an den vielen nebeneinander im
Akkord arbeitenden Drehern und Gießern. Preisgünstige
Dekorationen wie der Bunt- oder Stahldruck ergänzten die teure
Malerei. Deutschland wurde zum wichtigsten europäischen
Porzellanproduzenten mit einem hohen Exportanteil.

Angereichert wird die Fotoausstellung durch eine Auswahl an
Porzellangeschirren aus der Sammlung des Deutschen
Porzellanmuseums in Hohenberg. Festtagsporzellan vom Ende des
19. Jahrhunderts bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts - ein
Eindruck von dem, was sich unsere Eltern und Großeltern zu den
besonderen Gelegenheiten auf den Tisch stellten und ansonsten
sorgfältig verwahrten. Historismus, Jugendstil, Art Deko,
Funktionalismus sind Stilformen, die von allen Herstellern
umgesetzt wurden. Sorgfältig bemalte Ragouts und Schüsseln,
üppige Ätzgoldkanten, klassische Stahldruckdekore... hier findet
man alles, was über zwei Generationen gängig oder auch der
letzte Schrei war. Die Ausstellung "Weißes Gold" wurde im des
Europäischen Industriemuseums für Porzellan in Selb
konzipiert.


INFO

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum in Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Telefon: 05232 9490-0
Telefax: 05232 9490-38
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 9 11:31:24 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 May 2007 11:31:24 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, 5/2007
Message-ID: 4641B10C020000D600031BB6@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 09.05.2007, 11:35


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
68. Jahrgang
Mai 2007
Heft 5/2007

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 145-170
Felka, Widbert
Zur Wiedereröffnung des Wehrgangs von Schloß Hohenlimburg

S. 174f.
Heimatpost

S. 176f.
Buchbesprechung

S. 179f.
Rose, Franz
Der fremde Geistliche in St. Vincenz





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 10 10:40:06 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 May 2007 10:40:06 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Raeume des Subjekts um 1800, 17.-19.05.2007, Bochum
Message-ID: 4642F686020000D600031CB5@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 09.05.2007, 10:19
Auszug aus: RUB-Termine Nr. 162 vom 09.05.2007


KOLLOQUIUM

Räume des Subjekts um 1800

Mit dem Thema "Räume des Subjekts um 1800. Zur imaginativen
Selbstverortung des Individuums zwischen Spätaufklärung und
Romantik" befassen sich Experten bei einem internationalen
Kolloquium des Romanischen Seminars der Ruhr-Universität. Vom
17. bis zum 19. Mai 2007 (Raum GB 5/160) geht es um verschiedene
Autoren, Werke und Figuren der Zeit. Die Tagung wird von der
Fritz Thyssen Stiftung unterstützt.


INFO

Romanisches Seminar
Ruhr-Universität Bochum
Gebäude GB, 7/134
44780 Bochum
Tel.: 0234 32 22639
Fax.:0234 32 14239
E-Mail: romsem at uni-bochum.de

Dr.Jörn Steigerwald
Tel. 0234/32-25039
E-Mail: Joern.Steigerwald at ruhr-uni-bochum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 10 10:47:01 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 May 2007 10:47:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Urkunden in der Dombauhuette ueberreicht, Soest
Message-ID: 4642F826020000D600031CC1@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "NRW-Stiftung"
Datum: 09.05.2007, 16:18


AKTUELL

Urkunden in der Dombauhütte überreicht
Stadt Soest und Dombauverein sind Mitglieder im
Förderverein NRW-Stiftung

Vor prominentem Publikum erhielten gestern (8. Mai)
Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer und Dombaumeister Jürgen
Prigl vom Präsidenten der NRW-Stiftung, Staatsminister a.D.
Franz-Josef Kniola, Urkunden für ihre Mitgliedschaft im
Förderverein der NRW-Stiftung. Die Stadt Soest unterstützt
bereits seit einigen Jahren die Arbeit der
Nordrhein-Westfalen-Stiftung, neu hinzugekommen ist jetzt auch
der Dombauverein. Die Dombauhütte war als Ort für die Übergabe
der Urkunden gut gewählt, denn das neue Grünsandsteinmuseum auf
dem Gelände der Wiesenkirche ist mit maßgeblicher Unterstützung
der NRW-Stiftung realisiert worden.

Neben den Erträgen aus der Rubbellos-Lotterie spielen zunehmend
auch Spenden und Mitgliedsbeiträge des Fördervereins
NRW-Stiftung eine wichtige Rolle für die Arbeit der
Nordrhein-Westfalen-Stiftung, die landesweit Projekte im
Naturschutz und in der Heimat- und Kulturpflege fördert. Rund
1.600 Maßnahmen hat die NRW-Stiftung in den ersten 20 Jahren
Ihres Bestehens gefördert, und auch im Kreis Soest ist die
Arbeit der NRW-Stiftung an mehreren Stellen sichtbar geworden.
Neben der Hilfe für das Grünsandsteinmuseum an der Wiesenkirche
kaufte die NRW-Stiftung beispielsweise in großem Umfang
Naturschutzgrundstücke zum Schutz der Lippeauen bei Bad
Sassendorf und des Zachariassees bei Lippstadt, sie restaurierte
außerdem den Hexenturm in Rüthen und richtete in Möhnesee das
Landschafts-Informationszentrum LIZ ein.

Rund 6.700 Mitgliedschaften hat derzeit der Förderverein
NRW-Stiftung. Dazu gehören auch über 100 Städte, Kreise und
Gemeinden, die mit einem Jahresbeitrag von 0,5 Cent pro
Einwohner dabei sind. Vereine wie der Dombauverein entrichten
einen Jahresbetrag in Höhe von 100 Euro. "Wir freuen uns sehr,
dass die Stadt Soest und der Westfälische Dombauverein mitmachen
und wir hoffen, hier zusätzlich auch viele Einzel- und
Familienmitglieder zu werben", so Stiftungspräsident Kniola. Als
Kuratoren nahmen an der Sitzung u.a. WAZ- Geschäftsführer Bodo
Hombach, Kölns Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar, der
Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Gerhard Papke, der
Staatssekretär des NRW-Umweltministeriums, Dr. Alexander Schink,
Detmolds Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Münsters
Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven und der
Hobbythek-Moderator Jean Pütz teil.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 10 10:54:50 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 May 2007 10:54:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kreativseminar im LWL-Museum fuer Archaeologie,
12./13.05.2007, Herne
Message-ID: 4642F9FA020000D600031CCD@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.05.2007, 09:40


AKTUELL

Den richtigen Bogen rauskriegen
Kreativseminar im LWL-Museum für Archäologie

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet in seinem
LWL-Museum für Archäologie in Herne am Samstag und Sonntag (12.
und 13. Mai) ein Bogenbau-Seminar an. Ausgangspunkt der
zweitägigen Veranstaltung ist der Holmegard-Bogen, der älteste
vollständig erhaltene Bogen der Welt. In dem Kreativseminar
lernen die Telnehmer ab 16 Jahren das 9.000 Jahre alte Original
kennen und bauen einen mittelsteinzeitlichen Flachbogen nach.
Der nach seinem dänischen Fundort benannte Holmegard-Bogen
gehört zu den weltweit ältesten Bögen überhaupt und ist eines
der bedeutendsten Exponate in der Sonderausstellung "klima und
mensch. leben in eXtremen" im LWL-Museum für Archäologie in
Herne. Mit ihm sind vor etwa 9000 Jahren Menschen in den
warmzeitlichen Wäldern auf die Jagd gegangen. Der Bogen ist eine
technische Meisterleistung seiner Zeit, der Mittelsteinzeit.
Seine Form und die verwendeten Materialen sind nahezu perfekt
ausgereift.

In dem Seminar lernen die Teilnehmer den originalen
Holmegard-Bogen kennen und nutzen ihn als Vorlage. Anstatt
Ulmenholz verwenden die Bogenbauer für ihre eigenen Bögen
allerdings umweltfreundlicheres Hickoryholz. Ihre Ausrüstung
vervollständigen sie mit eine Sehne und zwei Pfeilen mit
Feuersteinspitzen. Und zum Schluss kann jeder auf dem
Museumsgelände unter fachkundiger Anleitung von Norbert Reuther
den ersten Schuss abgeben.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
URL: www.landesmuseum-herne.de.

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag,
Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Das zweitägige Seminar kostet 165 Euro inklusive Material und
Museumseintritt. Anmeldungen werden ab sofort unter der
Rufnummer 02323 94628-0 während der Öffnungszeiten des
Museums entgegen genommen.

Termin: 12. bis 13.5., jeweils 9 bis 20 Uhr:
Kreativseminar "Bau eines steinzeitlichen Bogens"
Altersstufen: Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren
Kosten: 165 Euro pro Person inklusive Material und Museumseintritt
für beide Tage, Anmeldung: 02323 94628-0





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 10 10:59:18 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 May 2007 10:59:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] BilderBuchSommer 2007, 14.-16.06.2007, Oelde
Message-ID: 4642FB06020000D600031CD0@lwlgwia.itz.lwl.org

Von:"LWL-Pressestelle"
Datum: 09.05.2007, 14:51


AKTUELL

BilderBuchSommer 2007 - Ein Projekt des LWL rund um das Thema
Kinderbuch

Spannende Einblicke in das Thema Kinderbuch bietet der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit seinem Projekt
"BilderBuchSommer 2007", das er vom 14. bis 16. Juni im Museum
für Westfälische Literatur auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in
Oelde (Kreis Warendorf) veranstaltet.

"BilderBuchSommer 2007" - das sind eine Ausstellung, ein
Symposium und ein Tag lang Kinderspektakel. Der
"BilderBuchSommer" möchte Menschen rund um das Thema Kinderbuch
zusammenbringen. "Wir wollen ein breites Publikum ansprechen:
Kinderbuchillustratoren, Autoren, Verleger, Lektoren,
Buchhändler, Bibliothekare, Kunstwissenschaftler, Germanisten
und andere Interessierte sind zu einem praxisorientierten
Austausch eingeladen. Und auch die Kinder sollen nicht zu kurz
kommen", verspricht Dr. Kathrin Höltge, Referatsleiterin
Kulturförderung der LWL-Kulturabteilung.

Am Donnerstag, 14. Juni, um 18 Uhr eröffnet der LWL auf Haus
Nottbeck die Ausstellung "Dr. Brumm trifft Rubinella", die zwei
Kinderbuchillustratoren der "westfälischen Schule", Daniel Napp
und Daniela Bunge, vorstellt. Die Ausstellung ist bis zum 26.
August zu sehen. Am Freitag, 15. Juni, widmet sich ein Symposium
der Kinderbuchillustration in Westfalen und thematisiert
Gegenwart und Zukunft der Bilderbüchermacher. Am Samstag, 16.
Juni, rundet ein Kinderspektakel mit Lesungen für Kinder von
vier bis zwölf Jahren, mit einem Kinderbücherflohmarkt, mit
Musik und einem Preisrätsel das Angebot ab.


INFO

LWL-Kulturabteilung bei Dr. Kathrin Höltge
Telefon: 0251/591-3856
E-Mail: kathrin.hoeltge at lwl.org
URL: www.bilderbuchsommer.de

Termine:
Donnerstag, 14. Juni 2007, 18 Uhr
Ausstellungseröffnung Dr. Brumm trifft Rubinella
Freitag, 15. Juni 2007, 10 bis 17 Uhr Symposium
(Anmeldung erforderlich)
Samstag, 16. Juni 2007, 13 bis 18 Kinderspektakel
(Eintritt frei)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 10 11:05:41 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 May 2007 11:05:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Museumstag im LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg, 20.05.2007, Waltrop
Message-ID: 4642FC85020000D600031CE5@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.05.2007, 11:50


AKTUELL

Internationaler Museumstag im LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg:
Führungen zur Rettung des Neuen Schiffshebewerks

Am Sonntag, 20.05., begehen die Museen in Deutschland den 30.
Internationalen Museumstag. Mit dabei ist auch der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) an seinem Standort
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg. In diesem
Jahr steht der Internationale Museumstag unter dem Motto "Museen
und universelles Erbe".

"Dieser Tag scheint uns besonders geeignet, auf die Situation
des Neuen Schiffshebewerks aus dem Jahre 1962 hinzuweisen,"
erklärt LWL-Museumsleiter Herbert Niewerth. Aus diesem Grund
bietet der Museumschef um 11 Uhr, 13.30 Uhr, 15 Uhr und 16.30
Uhr Führungen durch den Schleusenpark Waltrop an, in denen fast
ein Jahrhundert Hebewerks- und Schleusengeschichte wieder
lebendig werden.

Bei diesem Rundgang erfahren die Besucher viele Details über das
von Kaiser Wilhelm II am 11. August 1899 zusammen mit dem
Dortmund-Ems-Kanal eingeweihte Schiffshebewerk Henrichenburg in
Waltrop - seit 1992 Standort des LWL-Industriemuseums.
Informationen gibt es auch zur alten Schachtschleuse aus dem
Jahre 1914 und zur 1989 in Betrieb gegangenen Großschleuse. Im
Mittelpunkt der Führungen steht das Neue Schiffshebewerk
Henrichenburg aus dem Jahr 1962, das seit Dezember 2005
stillgelegt ist und um dessen Erhalt seit eineinhalb Jahren
kräftig gerungen wird. Dienststellenleiter Rainer Michelis hat
sich bereit erklärt, bei den Führungen Wissenswertes über das
Neue Hebewerk zu vermitteln.

Das Nebeneinander von zwei historischen und zwei "neuen"
Hebebauwerken im Schleusenpark bildet in der Schleusen- und
Hebewerksgeschichte in Europa eine einmalige Situation: Auf
engstem Raum können Besucher in einem historischen Spaziergang
ein Jahrhundert Hebewerks- und Schleusengeschichte erwandern.

Der im Januar 2007 neu gegründete "Verein der Freunde und
Förderer des Neuen Schiffshebwerks Henrichenburg in Waltrop" mit
seinem Vorsitzenden Jürgen Siebert hat sich das Ziel gesetzt,
diese Ikone der Industriekultur funktionsfähig zu erhalten. Das
weltweit letzte Schiffshebewerk mit Schwimmerhebetechnik, die
das archimedische Auftriebsprinzip des Wassers nutzt, um Schiffe
in einem wassergefüllten Trog auf- und ab zu bewegen, muss nach
Meinung von über 10 000 Personen in Funktion bleiben. So viele
haben sich für den Erhalt des Hebewerks per Unterschrift
eingesetzt. "Vielleicht hat der gesamte Schleusenpark mit den
zwei Schiffshebewerken und den beiden Schleusen in 10 bis 15
Jahren Weltkulturerbe-Qualität, wenn es uns gelingt, das
weltweit letzte Schwimmerhebewerk funktionsfähig zu erhalten",
sieht Museumsleiter Herbert Niewerth eine positive Perspektive.
Deswegen informiert der Förderverein an einem Stand über seine
Arbeit und sammelt weitere Unterschriften.

Neben den Führungen gibt es auch die sonntäglichen
Schiffsrundfahrten, die Kapitän Claudius Kalka für
Museumsbesucher um 12.30 Uhr, 13.30 Uhr und 14.30 Uhr (stündlich)
sowie um 15.30 Uhr (zweistündige Fahrt) anbietet. Kosten für
die Schiffstouren: Einstündige Fahrt: Erw. 6 €, Kinder 4 € /
zweistündige Fahrt: Erw. 10 €, Kinder 6 €. Zur Beachtung: eine
Schiffstour kann nur unternommen werden, wenn vorher der
Museumseintritt entrichtet wurde. Die Teilnahme an den
angebotenen Führungen ist kostenfrei, es muss nur der
Museumseintritt (Kombikarte 4,30 € für Erwachsene und 2,30 € für
Kinder) entrichtet werden.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 10 11:26:02 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 May 2007 11:26:02 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimat Dortmund, 1/2007
Message-ID: 4643014A020000D600031CF1@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum 10.05.2007, 11:35


SERVICE: TOC

Heimat Dortmund
Stadtgeschichte in Bildern und Berichten Zeitschrift des
Historischen Vereins für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V.
in Verbindung mit dem Stadtarchiv Dortmund
1/2007
ISSN: 0932-9757



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=87



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 5-8
Schilp, Thomas
Lesen und Schreiben in der mittelalterlichen Stadt Dortmund

S. 9-12
Sollbach, Gerhard E.
Volksbildung im Deutschen Kaiserreich und in der Zeit der
Weimarer Republik - Ideologie und Praxis

S. 13-20
Unverferth, Gabriele
Häuser für Bücher und Menschen
Architektur und Geschichte der Dortmunder Bibliotheks-
gebäude

S. 21-23
Klotzbücher, Alois
Gründung und Entwicklung der Dortmunder Stadtbibliothek
unter ihrem ersten Direktor Erich Schulz (1907-1941)

S. 24-27
Pfeiffer, Jens André
Das Westfälische Handschriftenarchiv,
die Handschriftenabteilung der Stadt- und
Landesbibliothek Dortmund

S. 28-30
Klotzbücher, Alois
"... die Stadt- und Landesbibliothek ideel und
materiell fördern"
Zur Geschichte der Vereinigung von Freunden der Stadt-
und Landesbibliothek Dortmund

S. 31-34
Bohrmann, Hans
Die Stadt- und Landesbibliothek im Nationalsozialismus

S. 35-38
Sollbach-Papeler, Margrit
"Ein Feuerwerk, wie es Dortmund noch nie gesehen
hatte"
Die NS-Bücherverbrennung im Frühjahr 1933

S. 39-41
Klotzbücher, Alois
"Bücherschrank für jedermann"
Fritz Hüser und die Stadtbücherei Dortmund
in den Jahren 1945 bis 1973

S. 42-44
Palm, Hanneliese
Fritz-Hüser-Institut für deutsche und ausländische
Arbeiterliteratur

S. 45-47
Toepser-Ziegert, Gabriele
Lesen bildet - Zeitunglesen auch

S. 48f.
Moeske, Ulrich
Das Buch als Datenbank

S. 50-52
Ruppelt, Georg
"Das letzte Buch"
Prognosen über die Zukunft des Bücherlesens

S. 53-57
Grübner, Petra
Zweigbibliotheken: Kultur- und Bildungsorte in den Stadtbezirken

S. 58f.
Dascher, Karin
Vorlesepaten für Kinder:
Eine Initiative der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund

S. 60
Skromny, Petra
Neue Literatur zur Dortmunder Stadtgeschichte





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 10 17:10:28 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 10 May 2007 17:10:28 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Zeichen der Froemmigkeit in Westfalen, Telgte,
ab 03.06.2007
Message-ID: 46435204020000E5000232B1@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 10.05.2007, 17:03


AUSSTELLUNG

Was glauben wir?
Heimathaus Münsterland zeigt wertvolle Bücher aus der ULB

Er gilt als eines der ersten reformatorischen Zeugnisse im
Münsterland: Der "Lippstädter Katechismus" aus dem Jahre 1524 wird
zusammen mit anderen alten Schätzen aus der Universitäts- und
Landesbibliothek (ULB) Münster vom 3. Juni bis 23. September 2007 in
der Sonderausstellung "Was glauben wir? Zeichen der Frömmigkeit in
Westfalen" im Heimathaus Münsterland in Telgte zu sehen sein.

Er stammt aus der Feder des Gelehrten Johannes Westermann und
beschäftigt sich mit der Auslegung der Zehn Gebote. Das erste
reformatorische Werke Westfalens verfasste der Autor volksnah in
niederdeutscher Sprache - unüblich, denn Latein war zu dieser Zeit
noch die vorherrschende Schriftsprache. Der protestantische
Katechismus gilt als Rarität: In ganz Deutschland existiert nach
Informationen Rainer Feldmanns, Leiter der Hauptabteilung
"Handschriften, Historische Bestände, Bestandserhaltung" der ULB,
nur noch ein Exemplar und das steht in der ULB Münster.

Katholische Gegenschriften folgten einige Jahrzehnte später. Im Jahr
1563 erschien der "Kleine Katholische Katechismus" ("Parvus
cathechismus catholicorum") als intellektuelles Gegenstück zum
"Lippstädter Katechismus". Der Autor und Gründer des ersten
Jesuitenkollegs Deutschlands, Petrus Canisius, verfasste es in
lateinischer Sprache. Erst 1597 legte der Westfale Johannes von Detten
auch ein sprachliches Adäquat zum Werk Westermanns vor: Der "Kleine
Katechismus" ist in der Volkssprache Niederdeutsch verfasst.

"Die Katechismen waren Gebrauchsliteratur", erklärt Feldmann.
Dementsprechend unprätentiös kommen auch ihre Einbände daher.
Einst nur aus Pergamentpapier bestehend, sind die religiösen Werke
im 20. Jahrhundert in Pappe gebunden worden. Zerlesene, speckige oder
fehlende Seiten zeugen von ihrer häufigen Nutzung. Sehenswert sind
vor allem die aufwendigen Illustrationen im Inneren der Bücher. Sie
werden in der Sonderausstellung neben anderen Zeugnissen der
westfälischen Frömmigkeit, wie zum Beispiel Rosenkränzen und
Gebetsbüchern, im Museum Heimathaus Münsterland und Krippenmuseum
in Telgte gezeigt.

Link: Universitäts- und Landesbibliothek Münster
(http://www.ulb.uni-muenster.de/)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 11 11:26:02 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 May 2007 11:26:02 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Ausstellung ueber den Zwinger in Muenster,
15.05.-23.09.2007, Muenster
Message-ID: 464452CA020000D600031E00@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 11.05.2007, 11:04


AUSSTELLUNG

Vom Wehrturm zum Kunstwerk und Mahnmal
Stadtmuseum widmet dem Zwinger in Münster erstmals
eine Ausstellung

Der Zwinger diente als Bollwerk, Gefängnis und Künstleratelier.
Er war Ort von Verbrechen und Unrecht und erinnert heute als
Mahnmal an die Opfer von Gewalt. Nicht zuletzt beherbergt er in
seinen mächtigen Mauern eine der bedeutendsten Skulpturen
Münsters. Es gibt kein zweites Gebäude, an dem sich 500 Jahren
Stadtgeschichte auf so faszinierende Weise verweben. Jetzt rückt
der Zwinger zum ersten Mal in den Mittelpunkt einer Ausstellung.
Das Stadtmuseum schlägt darin wichtige Kapitel der
facettenreichen Bau- und Nutzungsgeschichte auf.

Das vermutlich um 1530 errichtete "große Bollwerk" sollte einst
Schutz bieten vor Angriff und Belagerung. Als Teil der
Befestigungsanlage sicherte der Wehrturm im 16. und 17.
Jahrhundert einen sensiblen Bereich - den Austritt aus der Aa an
der Stadtmauer. Deutlich früher setzt die Schau im Stadtmuseum
ein: Sie blendet mit aktuellen Forschungsergebnissen zur
Stadtverteidigung auf die Jahre 1200 bis 1500. An drei neu
gezeichneten Grundrissplänen Münsters - 1220, 1350 und 1536 -
lässt sich das ausgeklügelte System studieren.

Bis heute verfehlen die Gefängniszellen bei Rundgängen im
Zwinger nicht ihre Wirkung auf Besucher. In der
Museumsinszenierung markieren sie fünf Stationen aus der
bewegten Geschichte: Bollwerk, Gefängnis, Künstlerheimstatt,
Kulturheim der Hitlerjugend und Hinrichtungsstätte der
Nationalsozialisten. "Seit zehn Jahren ist der Zwinger
offizielles Mahnmal der Stadt Münster, seit 20 Jahren Kunstwerk.
Diese beiden Jubiläen sind der Anlass für eine Bilanz, die die
Bedeutung des Zwingers als Denkmal und Kunstwerk für die
Stadtgeschichte herausstellt", erläutert Museumsdirektorin Dr.
Barbara Rommé.

"Mit rund 150 Objekten entsteht ein anschauliches Bild eines in
Münster einzigartigen Gebäudes", ergänzt Dr. Bernd Thier,
verantwortlicher Museumsmitarbeiter. Zahlreiche neue
Forschungsergebnisse - Resultat intensiver Recherchen in
Münsters Archiven - fließen in die Ausstellung ein. Besonders
seine Nutzung als Gefängnis im 18./19. Jahrhundert lassen sich
danach viel detaillierter aufzeigen.

Jeder Nutzungsphase sind zeitgenössische Augenzeugenberichte
zugeordnet. So berichtet Hermann Kerssenbrock 1573 über den
Wehrturm, der nach den Täuferunruhen auch "Dwenger" genannt
wird. Später dient er als Rossmühle und Pulverlager, ehe nach
Plänen des Barockbaumeisters Schlaun 1731/ 1732 durch massive
Umbauten ein Untersuchungsgefängnis entsteht. Dass es den
entrechteten Gefangenen im Zwinger ungleich miserabler ergeht
als den Insassen im angrenzenden Zuchthaus, lässt sich einem
Untersuchungsbericht aus dem Jahre 1802 entnehmen.

Ein Selbstbildnis des Malers Friedrich Wilhelm Liel erinnert an
die 15-jährige Etappe des Zwingers als Arbeitsort eines
Künstlers. "1919 ließ der von Berlin nach Münster versetzte
Künstler das leer stehende Gebäude zu Wohn- und Atelierzwecken
umgestalten", berichtet Dr. Bernd Thier. "Warm, behaglich und
freundlich", hieß es damals in Pressestimmen über das
eigenwillige Künstlerdomizil.

1939 nutzt die Hitlerjugend das Gebäude für Heimat- und
Kulturabende, ehe der Zwinger 1944 zu einem Ort des Schreckens
und des Unrechts wird. Die Gestapo missbrauchte seinen
abgeschiedenen Innenhof für Folter und Hinrichtungen.

Für den langen Weg zum Mahnmal hat das Stadtmuseum eine eigene
Ausstellungswand reserviert. Er spiegelt sich in zahlreichen
Fotografien, Medienberichten, Fotografien, Entwürfen und
Gegenentwürfen. "Nahezu 35 Jahre sollte die Auseinandersetzung
um Abriss, Restaurierung und Nutzung dauern", erinnert Bernd
Thier. Auch die umfassende Sanierung des denkmalgeschützten
Bollwerks zeichnet das Stadtmuseum unter anderem in einem
achtminütigen Film nach.

Heute beherbergt der Zwinger mit der Rebecca Horn-Installation
"Das gegenläufige Konzert" eine der bedeutendsten Skulpturen
Münsters. Mit wenigen präzisen Mitteln - die Ausstellung zeigt
dazu großformatige Farb-Ansichten - hält die renommierte
Bildhauerin die Erinnerungen an die Verfolgung Unschuldiger
wach. "Die Symbiose von Kunstwerk und restauriertem Gebäude ist
ein Glücksfall", urteilte die Öffentlichkeit zur Einweihung des
Zwingers als Mahnmal der Stadt Münster 1997. Zehn Jahre später
wird er erneut zum Publikumsmagnet: Während der internationalen
"skulptur projekte 07" ist der Zwinger täglich von 10 bis 22 Uhr
geöffnet.


INFO

Ausstellung:
"Der Zwinger in Münster - Bollwerk, Kunstwerk, Mahnmal"
15. Mai bis 23. September 2007,
dienstags bis freitags 10 bis 18 Uhr,
samstags/sonntags 11 bis 18 Uhr

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: +49 (0)2 51/4 92-45 03
Fax: +49 (0)2 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum

Katalog (72 Seiten) 9.80 Euro im Aschendorff Verlag, Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 11 11:29:36 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 May 2007 11:29:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Historiker Prof. Dr. Karl Hauck starb im Alter von
90 Jahren
Message-ID: 464453A0020000D600031E03@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 10.05.2007, 09:02


AKTUELL

Geschichte des Mittelalters
Historiker Prof. Dr. Karl Hauck starb im Alter von 90 Jahren

Im Alter von 90 Jahren ist am 8. Mai Prof. Dr. Karl Hauck,
emeritierter Ordinarius für Mittelalterliche Geschichte an der
Universität Münster, gestorben. Seinem fruchtbaren Wirken ist es
ganz wesentlich zu verdanken, daß die Westfälische
Wilhelms-Universität zu einem international anerkannten Zentrum
der Mittelalterforschung und zu einem Vorbild für
interdisziplinäre Zusammenarbeit in den Geisteswissenschaften
geworden ist.

Am 21. Dezember 1916 in Leipzig geboren, begann Karl Hauck sein
Studium an der dortigen Universität. Nach schwerer
Kriegsverletzung konnte er in Straßburg weiterstudieren, wo er
1942 promoviert wurde und sich 1943 habilitierte. 1950 wurde er
außerordentlicher Professor an der Universität Erlangen. 1959
nahm er die Berufung auf den Lehrstuhl für Mittelalterliche
Geschichte an der Universität Münster an. Hier lehrte er bis zur
Emeritierung im Jahr 1982. Als Forscher und
Wissenschaftsorganisator blieb Karl Hauck danach noch viele
Jahre im Kreis der Münsteraner Mediävisten aktiv und nahm bis
zuletzt Anteil an den Diskussionen seines Fachs.

Nach Arbeiten zur mittelalterlichen Geschichtsschreibung und
Geschichtsdichtung sowie über Herrschaftszeichen und
Königspfalzen konzentrierten sich die Untersuchungen des
Gelehrten ganz auf das Frühmittelalter. Sie richteten sich auf
die Zonen des Aufeinandertreffens von mittelmeerisch-antiker und
germanisch-archaischer Kultur, von paganer und christlicher
Religiosität. Im Vordergrund des Interesses stand die
seegermanisch-skandinavische Welt des 5. und 6. Jahrhunderts. Zu
ihr erschloß Karl Hauck völlig neue Zugänge durch die
systematische Katalogisierung und genaue Interpretation von über
900 goldenen Amulettbildern (Goldbrakteaten) und durch die
Erforschung ihres religionsgeschichtlichen, herrschaftlichen und
gesellschaftlichen Hintergrunds im Verbund mit Wissenschaftlern
aus vielen Disziplinen.

Für seine Verdienste zeichnete der König von Schweden den
münsterschen Gelehrten als "Kommandeur des königlichen
Nordsternordens" aus. Die Göttinger Akademie der Wissenschaften,
die Medieval Academy of America und die Accademia mediterranea
delle Scienze in Catania nahmen Karl Hauck als Mitglied
auf.


INFO

Link: Historisches Seminar
(http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 11 11:32:17 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 May 2007 11:32:17 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BKONF=5D_Kulturelle_Vielfalt_in_Deutschl?=
=?iso-8859-1?q?and_und_Gro=DFbritannien=2C_10=2E-12=2E05=2E2007=2C_Muenst?=
=?iso-8859-1?q?er?=
Message-ID: 46445441020000D600031E18@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 10.05.2007, 11:32


TAGUNG

Kulturelle Vielfalt in Deutschland und Großbritannien
Tagung der Anglisten an der Universität Münster

Kulturelle Vielfalt wird nicht von jedem als Bereicherung
empfunden. Wie man mit Zuwanderung umgehen kann, versucht die
Konferenz "Hybride Kulturen" zu klären, die das Englische
Seminar der WWU Münster in Zusammenarbeit mit Historikern,
Geographen und Germanisten vom 10. bis 12. Mai 2007
veranstaltet.

"Wir vergleichen die Entwicklung in Großbritannien und
Deutschland von der Kolonialzeit bis heute, weil in den beiden
Ländern ein sehr unterschiedlicher Umgang mit kultureller
Vielfalt zu beobachten ist", erläutert Organisator Prof. Mark
Stein. Während in Großbritannien die Kolonialbevölkerung die
britische Staatsangehörigkeit erhielt, blieben in Deutschland
die Zuwanderer meist Fremde. Heute ist der Umgang mit
Andersfarbigen oder -gläubigen im Inselstaat deutlich
selbstverständlicher als in Deutschland. Aus der geschichtlichen
Perspektive will das Kolloquium Lösungsstrategien für aktuelle
Probleme entwickeln.


INFO

Link: Tagungsprogramm
(http://hybrid-cultures.eu/)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 11 11:35:50 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 May 2007 11:35:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag ueber Kirchen, Zivilgesellschaft und Staat,
15.05.2007, Muenster
Message-ID: 46445516020000D600031E24@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 10.05.2007, 00:02


AKTUELL

Toleranz und "Lagermentalität"
Vortrag über Kirchen, Zivilgesellschaft und Staat

"Niederländische Toleranz und österreichische Lagermentalität" -
so hat Universitätsdozent Dr. Jürgen Nautz aus Wien einen
Vortrag über die Dynamik des Verhältnisses zwischen Kirchen,
Zivilgesellschaft und Staat in beiden Ländern überschrieben, den
er am 15. Mai 2007 in Münster auf Einladung des
Graduiertenkollegs "Zivilgesellschaftliche
Verständigungsprozesse" halten wird. Der Vortrag im Rahmen der
Ringvorlesung "Zivilgesellschaftliche Verständigungsprozesse vom
19. Jahrhundert bis zur Gegenwart" im laufenden Sommersemester
beginnt am Dienstag um 20 Uhr im "Haus der Niederlande", Eingang
Kirchherrengasse, Raum 1.05.


INFO

Link: Graduiertenkolleg Zivilgesellschaft
(http://www.uni-muenster.de/GK-Zivilgesellschaft/)





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri May 11 13:45:44 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 11 May 2007 13:45:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Asturien will der Europaeischen Route
der Industriekultur beitreten
Message-ID: 46447388020000E50001EB12@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Informationsdienst Ruhr"
Datum: 11.05.2007, 13:07


AKTUELL

Asturien will der Europäischen Route der Industriekultur beitreten - Präsentation auf Zollverein

Essen (idr). Die Europäische Route der Industriekultur (ERIH) bekommt Zuwachs: Gestern Abend (10. Mai) übergab die spanische Kultur- und Tourismusministerin Ana Rosa Migoya auf Zollverein die offizielle Absichtserkärung der Region Asturien, dem Netzwerk beitreten zu wollen. Gleichzeitig präsentierte sich die Region hier mit einem asturischen Abend.

Bislang war ERIH auf Nordwesteuropa begrenzt. Eine Zusammenarbeit mit der nordspanischen Region würde das Netzwerk bereichern.
In den kommenden Jahren möchten die Spanier die kulturellen und touristischen Potenziale ihrer Industriedenkmale konsequent ausbauen und nutzen. Vorbild könnte dabei die Infrastruktur sein, die durch die Route der Industriekultur im Ruhrgebiet aufgebaut wurde. "Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit", erklärte auch RVR-Regionaldirektor Heinz-Dieter Klink. "Ich bin sicher, dass wir gegenseitig von unseren Erfahrungen im Umgang mit der Industriegeschichte profitieren können. Zudem bestätigt uns der Beitritt Asturiens, dass Industriekultur nun auch international einen hohen Stellenwert hat."

Asturien ist ähnlich von Steinkohlebergbau und Montanindustrie geprägt wie das Ruhrgebiet. Wie hier zeugen auch in der nordspanischen Region stillgelegte Fördertürme, Maschinenräume, Waschkauen oder Kohlenwäschen, Schlote und große Werkshallen von einer 150-jährigen Industriegeschichte. Einige Monumente wurden bereis sumgestaltet, so gibt es bereits ein Eisenbahn- und ein Bergbaumuseum.







From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 14 11:13:30 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 May 2007 11:13:30 +0200
Subject: [WestG] [POS] Institut fuer Didaktik der Geschichte,
Studienraetin/Studienrat, Muenster
Message-ID: 4648445A020000D60003201C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Saskia Handro"
Datum: 11.05.2007, 18:50


STELLENAUSSCHREIBUNG

Am Institut für Didaktik der Geschichte der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster ist zum 01.07.2007 die Stelle
einer/eines Studienrätin/Studienrates im Hochschuldienst
(Bes.Gr. A 13)) zu besetzen. Die Arbeitszeit beträgt derzeit 41
Stunden wöchentlich. Zu den Aufgaben gehören u.a. Lehre im
Bereich der Geschichtsdidaktik und in der Fachwissenschaft für
GHR, Vorbereitung und Betreuung von Schulpraktika, Mitwirkung in
Studienorganisation und Verwaltung. Die Lehrverpflichtung
beträgt 13-17 Semesterwochenstunden und muss im Institut für
Didaktik der Geschichte geleistet werden. Je nach Umfang der
Lehraufgaben wird eine anteilige Übernahme der Dienstaufgaben
erwartet.

Einstellungsvoraussetzungen sind das 1. und 2.
Staatsexamen für das Lehramt Geschichte, eine qualifizierte
geschichtsdidaktische Promotion, unterrichtspraktische
Erfahrungen nach dem 2. Staatsexamen und/oder Erfahrungen im
Bereich geschichtsdidaktischer Hochschullehre. Eine Profilierung
im Bereich der geschichtsdidaktischen Lehr- und Lernforschung,
Schwerpunkt Mediendidaktik ist erwünscht. Bewerbungen von Frauen
sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung,
Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt,
sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe
überwiegen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation
bevorzugt. Sollten die beamtenrechtlichen Voraussetzungen für
eine Ernennung nicht vorliegen, kann eine Übernahme in das
Angestelltenverhältnis (Entgeltgruppe 13 TV-L) erfolgen.

Bewerbungsschluss: 31.05.2007

Entnommen aus den Stellenausschreibungen der Uni Münster
URL: http://www.uni-muenster.de/Rektorat/Stellen/St_2001.htm


INFO

Aussagekräftige Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen
(Lebenslauf, Zeugnisse, Lehrtätigkeiten, Publikationsliste)
werden bis zum 31.05.2007 erbeten an:

Prof. Dr. Saskia Handro
Geschäftsführende Direktorin Institut für Didaktik der
Geschichte
Domplatz 23
48143 Münster
Tel.: 0251/8329368
E-Mail: shandro at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 14 11:19:07 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 May 2007 11:19:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Radtour vom Hebewerk zur Zeche Zollern II/IV
in Dortmund, 28.05.2007, Waltrop
Message-ID: 464845AB020000D60003201F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.05.2007, 11:37


AKTUELL

Mit dem Fahrrad auf den Spuren der Industriegeschichte
Radtour vom Hebewerk zur Zeche Zollern II/IV in Dortmund

Zwei Museumsbesuche und eine Radtour - Industriegeschichte
kompakt bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg am
Pfingstmontag, 28. Mai, von 11 bis 18 Uhr an. Start der 30
Kilometer langen Tour ist um 11 Uhr beim Hebewerk. Ziel ist die
15 Kilometer entfernte Zeche Zollern II/IV in
Dortmund-Bövinghausen, ebenfalls Standort des
LWL-Industriemuseums.

Die von Museumsleiter Herbert Niewerth konzipierte Tour führt
vom Alten Schiffshebewerk durch die Castrop-Rauxeler Stadtteile
Henrichenburg, Ickern und Frohlinde zur Zeche Zollern, wo um
13.30 Uhr eine Führung auf dem Programm steht. Das Bergwerk galt
als "Musterzeche" des späten Kaiserreiches und begann mit der
Kohleförderung im Jahre 1902. Doch nach dem glänzenden Start
begann schon nach dem Ersten Weltkrieg der Niedergang der Zeche.
1966 fuhren die Zolleraner zum letzten Mal ein - die Zeche wurde
endgültig stillgelegt. Heute ist das Bergwerk mit dem berühmten
Jugendstilportal die Zentrale des LWL-Industriemuseums.

Der Führung auf Zollern II/IV schließt sich ein kleines Picknick
an (bitte selbst mitbringen), bevor die Teilnehmer die Rückfahrt
zum LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg antreten.
Dort folgt eine Führung durch die Kunstausstellung auf dem
Schleppkahn "Ostara" mit dem Titel "Schiff ART". Künstler aus
dem Kreis Recklinghausen und aus Passau, die diese Ausstellung
gestaltet haben, sind als Ansprechpartner anwesend
(17 bis 18 Uhr).


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org

Museumspädagoge Oliver Töpfer übernimmt die Leitung von Radtour
und Führung.
Kosten: Eintritt und Führung in beiden Museen plus
geführter Radtour: 8 € pro Person, telefonische Anmeldung
erforderlich (Tel.: 02363 / 9707-0).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 14 11:28:23 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 May 2007 11:28:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 100.000 Besucher in Klima-Ausstellung, 20.05.2007,
Herne
Message-ID: 464847D7020000D600032025@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.05.2007, 13:00


AKTUELL

100.000 Besucher in Klima-Ausstellung - Freier Eintritt am
Internationalen Museumstag im LWL-Museum für Archäologie

Freien Eintritt gewährt am Internationalen Museumstag (Sonntag,
20.5) der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in sein
Museum für Archäologie in Herne. Zum Motto des Tags "Museen und
universelles Erbe" bietet das archäologische Landesmuseum
besondere Führungen durch seine Ausstellungen an.

"Über 100.000 Besucher haben die größte Klima-Ausstellung
Deutschlands bislang gesehen", freut sich LWL-Museumsleiterin
Dr. Barbara Rüschoff-Thale. "Für alle, die die Ausstellung noch
nicht gesehen haben, nutzen wir den Internationalen Museumstag
und bieten freien Eintritt und Sonderführungen durch unsere
Ausstellungen an."

Die Sonderausstellung "Klima und Mensch" zeigt mit über 800
Exponaten aus aller Welt die Entwicklung des Klimas, der
Menschen, Tiere und Pflanzen in den letzten sechs Millionen
Jahren. Am Schluss des Rundgangs können sich die Besucher der
Zukunft stellen: Wie geht es weiter mit dem Klima und welche
Folgen hat das für die Menschheit? Die kostenlosen Führungen
beginnen um 12, 14 und 16 Uhr.

Der Rundgang durch die Dauerausstellung beginnt um 13 und um 15
Uhr. Unter dem Motto "gesucht.gefunden.ausgegraben" erfahren die
Besucher in der Grabungslandschaft des LWL-Museums die
250.000-jährige Menschheitsgeschichte in Westfalen - vom
Faustkeil im Geröll der Eiszeit bis zum Puppenkopf aus dem
Bombenschutt des Zweiten Weltkriegs.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Termine:
20.5.2007 Internationaler Museumstag 12, 14 und 16 Uhr:
Klima und Mensch 13 und 15 Uhr gesucht.gefunden.ausgegraben

Kosten: Der Eintritt in alle Ausstellungen ist frei. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 14 11:23:39 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 May 2007 11:23:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Internationaler Museumstag im LWL-Roemermuseum,
20.05.2007, Haltern am See
Message-ID: 464846BB020000D600032022@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.05.2007, 12:17


AKTUELL

Internationaler Museumstag mit freiem Eintritt im
LWL-Römermuseum

Der Landschaftsverband gibt in seinem LWL-Römermuseum in Haltern
am See am Internationalen Museumstag (Sonntag, 20.5) allen
Besuchern freien Eintritt. Als Begleiter aus der Römerzeit
treffen die Besucher im Museum auf den Militärangehörigen Gaius
Munatius Crispus.

Gaius Munatius Crispus berichtet um 14 und um 15 Uhr aus seinem
Leben als Militärtribun. Er ist erst seit kurzem im Römerlager
Haltern stationiert und absolviert seinen ersten Militäreinsatz
in Germanien. Crispus möchte Karriere machen und berichtet
deshalb ausführlich auch über die römischen Erfolge. In der
Ausstellung kann er an all das anknüpfen, was die römischen
Soldaten vor 2000 Jahren in Westfalen hinterlassen haben: nicht
nur Waffen, sondern auch feines Tischgeschirr, Reste kostbarer
Gläser oder Austernschalen.


INFO

LWL-Römermuseum
Weseler Str. 100
45721 Haltern am See
Tel. 02364 9376-0
URL: www.lwl-roemermuseum-haltern.de

Termin: 20.5.2007, 14 und 15 Uhr: Caius Munatius Crispus

Kosten: Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr.





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon May 14 17:37:09 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 14 May 2007 17:37:09 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BPOS=5D_Stadt_D=FClmen=3A_Wissenschaftli?=
=?iso-8859-1?q?che/r_Archivarin/Archivar?=
Message-ID: 46489E45020000E50001EDE1@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Website Stadt Dülmen"
Datum: 14.05.2007, 17:38


STELLENANGEBOT

Bei der Stadt Dülmen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Archivarin/Archivars

zu besetzen.

Das Aufgabengebiet umfasst als Projekt die Planung, Konzeption und Erstellung einer wissenschaftlichen Stadtgeschichte zum 700-jährigen Jubiläum der Stadt Dülmen im Jahre 2011. Wesentlicher Bestandteil der Maßnahme ist sowohl die eigene Autorentätigkeit der Stelleninhaberin/des Stelleninhabers als auch die koordinierende Einbindung von Co-Autoren/-autorinnen.

Voraussetzung für die Durchführung dieses Projektes ist die Erschließung des vorhandenen Archivgutes sowie die weitere Übernahme und Erschließung von Akten, Datenträgern und sonstigem Archivgut der Stadtverwaltung Dülmen ebenso wie die Übernahme und Erschließung von Sammlungsgut.

Erforderlich ist die Bereitschaft zum fachlichen Austausch und zur Zusammenarbeit mit den zuständigen städtischen Fachdienststellen, mit weiteren internen und externen Archivnutzern sowie mit anderen Archivdienststellen.

Erwartet werden ein erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Studium der Geschichte, fundierte Kenntnisse der westfälischen Landesgeschichte sowie eine ebenfalls erfolgreich abgeschlossene archivfachliche Ausbildung.

Vorausgesetzt werden außerdem gute EDV-Kenntnisse und Erfahrung mit archivischer Software sowie selbständiges konzeptionelles Arbeiten.

Es handelt sich um eine Vollzeitbeschäftigung, die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TVöD. Die Beschäftigung ist befristet bis zum 30.06.2012. Die Weiterbeschäftigung über diesen Zeitraum hinaus ist nicht ausgeschlossen.

Bewerbungen von Frauen und schwerbehinderten Menschen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Kaminiarz unter der Telefonnummer 02594/12-140 zur Verfügung.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 29.05.2007 an:

Stadt Dülmen
Der Bürgermeister
Markt 1-3
48249 Dülmen







From niemani at uni-muenster.de Mon May 14 08:53:50 2007
From: niemani at uni-muenster.de (Irmgard Niemann)
Date: Mon, 14 May 2007 08:53:50 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2007/18
Message-ID: 4648077E.109@uni-muenster.de>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 14.05.2006


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-18 für den Zeitraum vom
28.04.2007 bis zum 04.05.2007 mit insgesamt 5 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de








From Marcus.Weidner at lwl.org Mon May 14 19:15:20 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 14 May 2007 19:15:20 +0200
Subject: [WestG] [PORT] DWUD - Digitale Westfaelische Urkunden-Datei (DWUD)
Message-ID: 4648B548020000E50001EE2E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 14.05.2007, 19:11


PORTAL

Die "Digitale Westfälische Urkunden-Datei" (DWUD) -
Urkundenregesten zur Geschichte von Westfalen-Lippe
im Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
(http://www.westfaelische-geschichte.de)

Hinweis auf die neue Projektinformations-Seite
im Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Bedingt durch die territorialgeschichtliche Entwicklung ist die archivische Überlieferung in Westfalen-Lippe in Mittelalter und Frühneuzeit außerordentlich zerstreut. Dies gilt gerade auch für die Urkundenüberlieferung, die sich auf viele staatliche, kommunale, private und kirchliche Archive verteilt. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte ist gezwungen, viele Orte aufzusuchen. In den 1930er Jahren wurde deshalb von Archivaren der Plan entwickelt, über alle Archiv- und Bestandsgrenzen hinweg einen Gesamtnachweis aller westfälischen Urkunden zu schaffen. "Analog", also auf Karteikarten wurden seitdem von den Mitarbeitern der Vorläufereinrichtungen des heutigen LWL-Archivamts für Westfalen inhaltliche Zusammenfassungen von Urkunden notiert, die im Rahmen von Betreuungs- oder Erschließungsarbeiten in die Hand genommen worden waren. Auf diese Weise kamen bis in die 1970er Jahre rund 65.000 chronologisch geordnete sog. Regesten aus ganz Westfalen-Lippe zusammen - eine Menge, die man mit traditionellen Mitteln nicht mehr beherrschen konnte. Dies bedeutete zugleich das Ende der Arbeiten, und so ruhte dieser große kulturelle Schatz Westfalens seitdem in den Magazinräumen des Archivs.

Doch der Dornröschenschlaf ist nun vorbei. Im Rahmen des Kooperationsprojekts "Digitale Westfälische Urkundendatei" (DWUD) machen das Internet-Portal "Westfälische Geschichte" des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte in Münster und das LWL-Archivamt für Westfalen sowie die Stiftung Westfalen-Initiative diese Quellen nun online für jedermann zugänglich. Mit dem Internet-Portal, das als themenspezifischer Informationspool vielfältige Service- und Informationsangebote rund um die Geschichte Westfalens online bereit hält (z. B. auch diese E-Mailing-Liste), besitzt der LWL seit 2004 ein hervorragendes Instrument, das als Recherche- und Präsentationsplattform dieser Regesten dienen kann. Per Mausklick können die Nutzer dann nach Quellen in vielen Archivbeständen gleichzeitig suchen - jederzeit und von zuhause aus. Langfristiges Ziel ist es, einen Quellenpool zu schaffen, in den auch alle Einrichtungen, die über Urkunden aus Westfalen-Lippe verfügen, ihre Regesten einspeisen können. Mit weiteren rund 25.000 Karteikarten des Landesarchivs NRW Staatsarchiv Münster und 3.000 Regesten des Bistumsarchivs Münster ist hierfür schon jetzt der Grundstein gelegt. Internet-Portal und LWL-Archiv versprechen sich von dem Projekt, das durch Drittmittel v.a. der Westfalen-Initiative, des Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverbandes und des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V., möglich geworden ist, vielfältige Impulse für die Beschäftigung mit westfälischer Geschichte.

Archiv- und Datumsinformationen der gescannten Karteikarten werden neben anderen Angaben in den nächsten Monaten von Hilfskräften in die Datenbank eingegeben, sodass voraussichtlich Anfang 2009 die ersten Nutzer in einem Pool von rund 100.000 Regesten recherchieren können. Dann sind auch jene Urkunden des münsterschen Domkapitels virtuell wieder vereint, die nach der Auflösung des Fürstbistums zu Beginn des 19. Jahrhunderts zwischen dem Bistum und dem preußischen Staat aufgeteilt worden waren.


INFO

Ausführliche Informationen zum DWUD-Projekt erhalten Sie auf der neuen Projektinformations-Seite im Internet-Portal "Westfälische Geschichte".
URL: http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=501.








From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 15 11:13:51 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 May 2007 11:13:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Hattingen praesentiert "Museum auf Zeit", 20.05.2007,
Hattingen
Message-ID: 464995EF020000D6000320A7@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Informationsdienst Ruhr"
Datum: 14.05.2007, 16:19


AKTUELL

Hattingen präsentiert "Museum auf Zeit"

Welche Dinge halten die Hattinger für museumsreif? Welche
Gegenstände sollten der Nachwelt erhalten bleiben? Diese Frage
bewegt das Museum der Stadt; es richtet daher zum
Internationalen Tag der Museen am 20. Mai ein "Museum auf Zeit"
ein. Kinder und Erwachsene können an diesem Tag ins Museum
bringen, was sie "vererben" würden. Mitarbeiter erfragen die
Geschichte hinter dem Objekt und halten Angaben zum Besitzer
fest. Alle Dinge werden fotografiert, dokumentiert und
anschließend präsentiert - an diesem einen Tag.


INFO

Stadtmuseum Hattingen
Marktplatz 1-3
45527 Hattingen
Tel. (0 23 24) 68 16 10 oder 68 16 111
Fax (0 23 24) 681 61 29
E-Mail: stadtmuseum at hattingen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 15 11:22:43 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 May 2007 11:22:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Gut Brand!" - Ringofen des Industriemuseums
raucht wieder, 16.-20.05.2007, Lage
Message-ID: 46499803020000D6000320B3@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 14.05.2007, 13:02


AKTUELL

"Gut Brand!" - Ringofen des Industriemuseums raucht wieder
LWL-Industriemuseum stellt Kunstprojekt vor

"Gut Brand!" heißt in dieser Woche wieder das Motto im
Ziegeleimuseum in Lage: Wenige Tage vor dem Museumsfest wird am
Mittwoch, 16. Mai, der Hoffmann’sche Ringofen angeheizt. Bis
Sonntag, 20. Mai, wird der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) in seinem Industriemuseum 20.000 Ziegel nach historischer
Manier brennen.

Besucherinnen und Besucher können dieses einmalige Schauspiel
hautnah miterleben: Unter dem Motto "Unter Feuer" sind
Interessierte von Mittwoch bis Sonntag eingeladen, den Brennern
beim Anheizen des Ofens und bei der Arbeit auf der Ringofendecke
zuzusehen. Die Ziegelrohlinge wurden im letzten Jahr im
Industriemuseum hergestellt. Es handelt sich dabei um
Hintermauerziegel, die zum Hausbau geeignet sind. Sie werden im
Ofen bei ca. 950° gebrannt und für Restaurierungen verkauft.
Regie bei dem heißen Geschäft am Ringofen führt wieder das
hauseigene Personal: Ziegelmeister Victor Keller und die beiden
Vorführer Andy Räker und Silke Schäfer.

"Zusätzlich brennen wir in diesem Jahr auch 5.000
Handstrichziegel, die in diesem Winter im Museum für das
Ausstellungsprojekt Work in progress: Portraitgalerie -
wandernder Turm’ entstanden sind", so Museumsleier Willi Kulke.
Die Steine bilden den Grundstein für ein Kooperationsprojekt mit
der Fachhochschule Detmold und Professor Karl Manfred Rennertz.
Seine Studierenden stellen im Ziegeleimuseum in Lage vom 20.
Juni bis 21 Oktober 2007 ihre Jahresarbeit vor: Eine Allee von
120 Kopfsäulen und einen vier Meter hohen Turm. Aus Ton
modellierten sie Köpfe, wobei sie sich gegenseitig Modell
standen. Die Portraitbüsten montierten sie auf kleine klassische
Rundsäulen, die aus 4.000 halbrunden Ziegeln gemauert sind. Die
notwendigen Formen fertigte das Ziegeleimuseum. Dort wurden die
Ziegel im letzten Winter geformt und jetzt zum Museumsfest
gebrannt. Stein für Stein entstand so - wie früher - in
Handarbeit. Über 15 Tonnen Ton haben das Ziegeleimuseum in Lage
und die Fachhochschule Detmold für dieses Projekt insgesamt
verarbeitet. Es ist die erste Kooperation dieser Art zwischen
Museum und Fachhochschule.


INFO

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum in Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Telefon: 05232 9490-0
Telefax: 05232 9490-38
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 15 11:38:30 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 May 2007 11:38:30 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 364, Mai 2007
Message-ID: 46499BB6020000D6000320BF@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 15.05.2007, 11:45


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 364
Mai 2007


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=189




Gehre, Ulrich
Ein Irrtum der Geologen: Sole statt Kohle
Drei westfälische Heilbäder unter dem Sälzerstern:
Bad Waldliesborn, Bad Sassendorf und Bad Westernkotten (Schluss)

Anon.
Soester Schau-Plätze
HistorischeOrte neu erinnert

Keinemann, Heinz
Berühmte Werl-Besucher (26)
Ernst Herzog von Bayern, Kurfürst und Erzbischof von Köln

Beaugrand, Günter
Vom Waschtrockner bis zum Hutbügler
Interessante Sammlung über Energi- und Wasserverbrauchsgeräte
erinnert im Hammer Wasserturm an die Nutzung von Wasser,
Strom und Gas im Haushalt

"Goatt maggte de Welt öüt nix"
Kinderbibel in sauerländischer Mundart und auf Hochdeutsch





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue May 15 16:19:57 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 15 May 2007 16:19:57 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Personalien der Westfaelischen
Wilhelms-Universitaet Muenster
Message-ID: 4649DDAD020000E50002351E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 15.05.2007, 09:10


AKTUELL

Personalien
Namen und Nachrichten der WWU Münster
[in Auszügen, MW]


Christian Helbich, Mitarbeiter in der Abteilung für Westfälische
und Vergleichende Landesgeschichte der Universität Münster, hat
das "Präses-D.-Karl-Koch-Stipendium" der Evangelischen Kirche
Westfalens erhalten für ein reformationsgeschichtliches
Promotionsprojekt zum Thema "Humanistenreform und Stadt".


Prof. Dr. Andreas Jacob von der Universität Potsdam wurde zum
Professor für das Fach "Historische Musikwissenschaft" am Institut
für Musikwissenschaft der Universität Münster ernannt.


Dr. Hermann Kamp, Privatdozent am Historischen Seminar der
Universität Münster, erhielt die Bezeichnung
"außerplanmäßiger Professor" verliehen.









From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 16 11:11:06 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 May 2007 11:11:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 30. Internationaler Museumstag am 20.05.2007
Message-ID: 464AE6CA020000D6000321E9@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum:16.05.2007, 10:26
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

30. Internationaler Museumstag
Sonntag, 20. Mai 2007

Am kommenden Sonntag begehen die Museen in ganz Deutschland den
30. Internationalen Museumstag. "Museen und universelles Erbe"
lautet das Motto des Internationalen Museumstages 2007. Nach dem
großen Erfolg des Museumstages im Vorjahr - mehr als 1.700
Einrichtungen empfingen tausende Besucher - macht das Ereignis
auch in diesem Jahr erneut auf die Vielfalt der über 6.000
Museen in Deutschland aufmerksam und thematisiert im
Zusammenhang mit dem Motto das Verhältnis von universellem Erbe
und individueller Verantwortung. Die Museen haben die
Möglichkeit, ihre vielfältigen Aktivitäten zum Erhalt unseres
Kulturgutes einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Mit dem Anliegen, die Museumslandschaft in das Blickfeld der
Öffentlichkeit zu rücken, steht der Internationale Museumstag in
Deutschland seit Jahren für die kulturelle Vielfalt und den
Kulturföderalismus in unserem Land. Hierzu gehört auch, dass die
Koordination der Kampagne in enger und gemeinschaftlicher
Zusammenarbeit aller Museumsorganisationen auf Länder- und
Bundesebene geschieht.


INFO

URL: http://www.museumstag.de/contenido/home





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 16 11:15:54 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 May 2007 11:15:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ur- und Fruehgeschichtler der WWU Muenster graben
auf einem Feld bei Nottuln
Message-ID: 464AE7EA020000D60003221C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 15.05.2007, 11:26


AKTUELL

Immer wieder Mittelpunkt der frühen Menschen
Ur- und Frühgeschichtler der WWU Münster graben auf einem
Feld bei Nottuln

Vor 6000 Jahren wurden auch die Menschen in Westfalen sesshaft.
Sie lebten nicht mehr zufällig von dem, was sie sammelten und
jagten, sondern begannen, vorausschauend zu leben und kleine
Siedlungen zu bilden. Eine dieser Siedlungen findet sich auf
einem Feld bei Nottuln-Uphoven im Landkreis Coesfeld. Untersucht
wird es derzeit gemeinsam von der Abteilung für Ur- und
Frühgeschichtliche Archäologie des Historischen Seminars der WWU
Münster zusammen mit dem Westfälischen Amt für
Bodendenkmalpflege und Landesmuseum des LWL im Rahmen des
DFG-Projektes "Neolithisierungsprozesse in Nordwestdeutschland:
Tradition, Innovation und Adaption zwischen 6000 und 3500 vor
Christus". Grabungsleiter ist der Doktorand Christian Groer.

Die Stelle ist aus früheren Untersuchungen des damals noch
eigenständigen Seminars für Ur- und Frühgeschichte zusammen mit
dem Institut für Geophysik bekannt. Hauptaugenmerk einer
geomagnetischen Untersuchung 2003 und 2004 war ein Graben, der
für eine neolithische Befestigung, ein so genanntes Erdwerk,
eine beachtliche Breite von 7,5 Metern besaß. Im März dieses
Jahres konnten die Forschungen fortgesetzt werden: "Ich wollte
den Graben eigentlich nur wiederfinden, aber dank des
Bodenradars konnten wir so präzise vorgehen, dass wir ihn gleich
gefunden haben und weitergraben konnten", erzählt Groer. Mit
vier Studierenden konnte er innerhalb von drei Wochen auf einer
Fläche von zwei mal zehn Metern bis in eine Tiefe von 1,70 Meter
vorstoßen. Über 150 Funde brachten sie in dieser Zeit zu Tage.
Viele Feuersteine sind dabei, aber auch Keramiken, die eine
genaue zeitliche Einordnung erlauben.

So gehören die ältesten Funde aus der Zeit um 4500 vor unserer
Zeitrechnung zu den ältesten neolithischen Kulturen in
Norddeutschland. In Süddeutschland waren die Menschen rund 1500
Jahre zuvor in agrarisch geprägten Siedlungen sesshaft geworden.
In Nottuln-Uphoven sind Keramik-Bruchstücke der so genannten
Michelsberger-Kultur zu finden, die hier um 4000 vor Christus
ansässig wurde, dann Fundstücke aus der Trichterbecher-Kultur,
rund 1000 Jahre jünger. Im fortgeschrittenen Neolithikum
explodierte die Kultur der Menschen, sie lernten beispielsweise,
mit dem Pflug die Felder zu bearbeiten und erfanden das Rad.

"Nottuln war offensichtlich einer der frühesten Vorposten für
Ackerbauern im Norden", ist Groer sicher. "Aber ob hier
ununterbrochen Menschen lebten, wozu der Graben genutzt wurde,
wie die Siedlung ausgesehen haben mag, das können wir alles noch
nicht sagen."

Die lockeren Trockenböden sind gut durchlüftet, Organisches
bleibt über so einen langen Zeitraum oft nicht erhalten.
Holzhäuser, wenn es sie denn gegeben hat, sind längst zerfallen,
Knochen haben sich aufgelöst. Eine Schutzfunktion, das vermutet
Groer, wird der Graben, dessen Verlauf über 200 Meter zu
verfolgen ist, bevor er an beiden Enden in einem Waldstück
verschwindet, nicht gehabt haben. "Der innere Teil der Anlage,
mit seinen Siedlungsspuren wie Hütten und Gruben, liegt nicht
nach oben, sondern nach unten, der Stever, zu", erklärt Groer.
"Damit bietet der Graben keine Sicherheit für ein Dorf." Eine
Erklärung dafür ist nicht einfach. Welchen Anreiz hatten die
Menschen, sich an dieser Stelle immer wieder anzusiedeln?

Das möchte Groer in den kommenden zwei Jahren klären, ebenso wie
die Frage, wann und warum die Menschen im Münsterland begannen,
sesshaft zu werden. Ob sie nun aus Süddeutschland über das
Rheingebiet und die Hellwegzone einwanderten oder ob die
ansässigen Jäger und Sammler aus eigenem Entschluss den Ackerbau
erlernten, ist umstritten. Dass es Kontakte und einen Austausch
auch zwischen weit auseinanderlebenden Menschen gegeben haben
muss, ist klar. So fand Groer ein Arbeitsgerät aus einem
Feuerstein, der aus Belgien importiert wurde.

In den folgenden Kampagnen der Jahre 2007 und 2008 werden
weitere durch die Geophysik erschlossene auffällige Strukturen
mit Hilfe einer weit größeren Mannschaft ergraben. Einbezogen
ist bereits jetzt das Institut für Landschaftsökologie zur
Rekonstruktion der alten Umwelt. Weiter vorgesehen sind
Untersuchungen zur frühen Tier- und Pflanzenwelt dieser
wichtigen Umbruchszeit.


INFO

Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie
URL: http://www.uni-muenster.de/UrFruehGeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 16 11:22:26 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 May 2007 11:22:26 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Stadtansichten von Muenster und Oscar-Wilde-Zyklus,
bis zum 17.06./08.07.2007, Muenster
Message-ID: 464AE972020000D600032229@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Wibke Becker"
Datum: 15.05.2007, 18:29


AUSSTELLUNG

Gintare Skroblyte: Stadtansichten von Münster und
Oscar-Wilde-Zyklus
Aus Litauen stammende Künstlerin zeigt Malereien und
Radierungen im Stadtmuseum Münster -
Hannelore Hoger liest Oscar Wilde

Das Stadtmuseum Münster zeigt Architekturbilder und Radierungen
der aus Litauen stammenden Künstlerin Gintare Skroblyte. Die
preisgekrönten Aquatinta-Radierungen zu Oscar Wildes Märchen
"Der Geburtstag der Infantin" sind nach erfolgreichen Stationen
im In- und Ausland jetzt auch in Skroblytes Wahlheimat Münster
zu sehen.

Die 18 großformatigen Illustrationen greifen eine 1891 von Oscar
Wilde geschriebene Geschichte auf, die von einem Zwerg am
spanischen Hof erzählt, der am Konflikt zwischen seiner
Selbstwahrnehmung als Künstler und der Außensicht als
verspotteter Figur zerbricht. Inspiriert hatte Wilde das Gemälde
"Die Hoffräulein" (1656) von Diego Velásquez.

Jenseits einer bloßen Illustration der literarischen Vorlage
gelingen Skroblyte Interpretationen, die großen imaginären
Spielraum auch jenseits des Textes schaffen. Die Arbeiten
unterstreichen das technische Können und die Präzision der von
der münsterschen Galerie Gresing vertretenen Künstlerin.

Die Motive für ihre Architekturbilder fand Gintare Skroblyte auf
unzähligen Spaziergängen durch Münster. Auf der Suche nach dem
spezifischen Gesicht der Stadt nahm sie Bekanntes ins Visier und
schuf eine beeindruckende Bildserie, die zeigt: Jedes Gebäude
ist einzigartig, jedes Haus hat sein Gesicht.

Gintare Skroblyte wurde 1969 in Ipiltis/Litauen geboren. Nach
dem Abitur arbeitete sie zunächst für einen staatlichen Betrieb,
bis sie Anfang der 1990er Jahre nach Deutschland übersiedelte.
In Münster studierte sie Graphikdesign mit dem Schwerpunkt
Druckgraphik und Illustration, gefolgt von einem Aufbaustudium
an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Seit 2004
lebt und arbeitet die Künstlerin in Münster. Ihre Bilderserie
zum "Geburtstag der Infantin" wurde 1999 auf der Internationalen
Graphik-Biennale in Hooglede/Belgien mit dem ersten Preis
ausgezeichnet.

Skroblytes Architekturbilder zeigt das Stadtmuseum Münster bis
zum 17. Juni, die Radierungen bis zum 8. Juli. Zur Ausstellung
ist ein zweisprachiger Katalog erschienen; erhältlich für 12
Euro im Stadtmuseum.

Am Sonntag, 24. Juni, 15 Uhr, liest die Schauspielerin Hannelore
Hoger ("Bella Block") im Stadtmuseum Oscar Wildes Märchen "Der
Geburtstag der Infantin". Die musikalische Begleitung am Klavier
übernimmt Siegfried Gerlich. Karten zum Preis von 15 Euro
(ermäßigt 12 Euro) gibt es ab sofort im Stadtmuseum.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstr. 28
48143 Münster
Tel.: 0251/492-4501
Fax.: 0251/492-7726
E-Mail: museum at stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum

Das Museum ist außer montags von dienstags bis freitags
von 10 bis 18 Uhr und samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr
geöffnet. Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 16 11:29:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 May 2007 11:29:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Polizisten zwischen Demokratie und Diktatur,
21.05.2007, Muenster
Message-ID: 464AEB04020000D600032235@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 08.03.2007, 11:54
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortragsabend in dem Geschichtsort Villa ten Hompel:
Polizisten zwischen Demokratie und Diktatur
Montag, 21. Mai 2007, 20.00 Uhr

In einem multimedialen Vortrag mit Foto- und Filmsequenzen
werden die Historiker Dr. Carsten Dams und Thomas Köhler
Düsseldorfer Polizeigeschichte im Zeitalter der Extreme
präsentieren. Polizeiliches Alltagshandeln im Spannungsfeld der
historischen Umbrüche zwischen Weimarer Republik, dem "Dritten
Reich" und der jungen Bundesrepublik stehen dabei im
Mittelpunkt. Themenschwerpunkte bilden u. a.: die
Demokratisierung der Polizei gemäß des "Freund und Helferbildes",
Düsseldorf unter französischer Besatzung bis 1925, politische
Gegnerverfolgung während des "Dritten Reichs" und
Kriegsverbrechen während des "Auswärtigen Einsatzes", der
Polizeioffizier Franz Jürgens im politischen Widerstand am Ende
der NS-Herrschaft, sowie: die Entnazifizierungspraxis nach 1945:
personelle Kontinuitäten oder Neuanfang?

Die präsentierten Forschungsergebnisse gehen zurück auf ein vom
Innenministerium NRW gefördertes wiss. Projekt. Neben einem
wiss. Sammelband, der am Vortragsabend präsentiert wird, sind
die Forschungsergebnisse in einer Dauerausstellung im
Düsseldorfer Polizeipräsidium zu sehen, deren Eröffnung jüngst
für bundesweite Schlagzeilen sorgte.

Dr. Carsten Dams ist Historiker mit dem Schwerpunkt
Polizeigeschichte und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der
Dokumentations- und Forschungsstelle für Polizei- und
Verwaltungsgeschichte an der Fachhochschule für öffentliche
Verwaltung NRW tätig.

Thomas Köhler ist Historiker und Germanist und promoviert am
Lehrstuhl von Prof. Dr. Thamer an der Uni Münster. Seit 2007
Lehraufträge am dortigen Historischen Seminar. Zudem ist er
langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geschichtsort
Villa ten Hompel. Münster.

Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!


INFO

Geschichtsort Villa ten Hompel
Stadt Münster
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel. 0251/492-7101
Fax 0251/492-7918





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 16 11:31:54 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 May 2007 11:31:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Antrittsvorlesung von Privatdozent Dr.
Manfred Luchterhandt, 21.05.2007, Muenster
Message-ID: 464AEBAA020000D600032238@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 16.05.2007, 09:03


AKTUELL

Über Kunst und Geschichte
Antrittsvorlesung von Privatdozent Dr. Manfred Luchterhandt

Dr. Manfred Luchterhandt, Privatdozent am Institut für
Kunstgeschichte der Universität Münster, hält am 21. Mai 2007
seine Antrittsvorlesung: Um 11.15 Uhr spricht der
Wissenschaftler im Hörsaal F4 des Fürstenberghauses am Domplatz
20-22 über das Thema "Ernst H. Gombrich revidiert Aby Warburg:
Über Kunst und Geschichte".





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 16 11:40:17 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 May 2007 11:40:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Eintopfland und Schwarzbrotgrenze",
20.05.2007, Vreden
Message-ID: 464AEDA1020000D600032255@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 15.05.2007, 16:21


AKTUELL

"Eintopfland und Schwarzbrotgrenze" - Dr. Annette Menke
referiert am kommenden Sonntag (20.05.2007) im Hamaland-
Museum Vreden über die Ess- und Kochgewohnheiten früherer
Zeiten
Veranstaltung am "Internationalen Museumstag" im Rahmen
der Sonderausstellung "Eyn guot speyß - Essen und Trinken
zur Hansezeit"

Getreidebrei, Soppen, Brot - das war die Ernährung der
ländlichen Bevölkerung im 14. bis 17. Jahrhundert. Aber wie
wurden Speisen damals zubereitet? Antworten auf diese und andere
Fragen zu den seinerzeitigen Koch- und Essgewohnheiten im
Münsterland erhalten interessierte Besucherinnen und Besucher am
Sonntag, 20. Mai, ab 11 Uhr im kreiseigenen Hamaland-Museum in
Vreden. Unter der Überschrift "Eintopfland und
Schwarzbrotgrenze" wird Museumsleiterin Dr. Annette Menke
hierüber fachkundig referieren. Würzen wird sie ihren Vortrag
mit einer kostenlosen Prise Humor, und preisgünstig wird kleines
"Naschwerk", passend zum Thema, angeboten.

Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Sonderausstellung "Eyn
guot speyß - Essen und Trinken zur Hansezeit", die im
Hamaland-Museum bis zum 5. August zu sehen ist. Informiert wird
beispielsweise darüber, wie früher Lebensmittel aufbewahrt
wurden und seit wann es überhaupt Messer und Gabel gibt.
Vorgestellt werden in der Ausstellung unter anderem
unterschiedliche Speisen und Getränke aus dem 12. bis zum 17.
Jahrhundert - von der bäuerlichen Breispeise bis hin zum üppigen
Festmahl. Außerdem gibt es originelle Trinkgefäße zu sehen,
darunter einen Silberbecher mit Schlangenhautmuster, der einst
im Besitz einer Vredener Stiftsdame war.

Da der 20. Mai der "Internationale Museumstag" ist, gibt es am
Sonntag kostenlosen Eintritt zu dieser Veranstaltung sowie zum
Museum und zur angeschlossenen westmünsterländischen Hofanlage
im Stadtpark. Sonst zahlen Erwachsene zwei Euro, Kinder einen
Euro.


INFO

Hamaland-Museum
Am Butenwall 4
48691 Vreden
Tel.: 0 25 64 / 39 18 0
Fax: 0 25 64 / 39 18 29
E-Mail: hamaland-museum at kreis-borken.de
URL: www.hamaland-museum.de

Geöffnet: Dienstags bis sonntags von 10 Uhr bis 17 Uhr





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed May 16 12:17:32 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 16 May 2007 12:17:32 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Euthanasie und Zwangssterilisierung im Raum Herford,
Herford, ab 04.06.2007
Message-ID: 464AF65C020000E50001EFF4@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Laue, Christoph (Kreis Herford)"
Datum: 16.05.2007, 11:42


AUSSTELLUNG

An die Fachlehrer/-innen
für Politik, Sozialkunde, Geschichte, Deutsch und Religion

Johanne E., lebensunwert?
Eine Ausstellung über Euthanasie und Zwangssterilisierung im Raum
Herford

und

Lebensunwert zerstörte Leben,
eine Ausstellung des Bundes der "Euthanasie"-Geschädigten und
Zwangssterilisierten e.V.
vom 4. Juni bis zum 3. November 2007.

"...Es gibt kein gleiches Recht für alle. Jeder hat so viel Recht, wie
er für das Volk wert ist..." (Reichsminister Frick auf der ersten
Sitzung des Sachverständigenrates für Bevölkerungs- und Rassenpolitik,
28. Juni 1933.)

Die utilitaristische Denkweise, nach der das Recht auf Leben von der
Leistungsfähigkeit des Menschen abhängig ist und die Eugenik, diese
pseudowissenschaftliche, menschenverachtende Lehre von der
"Rassenhygiene", führten zwischen 1939 und 1945 zur planmäßigen
Ermordung von 250.000 Menschen mit Behinderung und zur zwangsweisen
Sterilisierung von etwa 400.000 Menschen. Bei den Eingriffen oder an
deren Folgen sind rund 6.000 Menschen gestorben.

Die Ausstellung im Herforder Zellentrakt zeigt auf anschauliche Weise
die Folgen des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses bzw. des
ersten NS Rassegesetzes. Das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken hat
die Ausstellung des Bundes der "Euthanasie"-Geschädigten und
Zwangssterilisierten e.V. um Materialien und Fallschilderungen aus dem
Raum Herford ergänzt. Die Opfer von Zwangssterilisierung, aber auch die
Täter und sonstigen Beteiligten werden erstmals in einer Ausstellung in
Herford benannt.

Diese Ausstellung ist ein Plädoyer für die Unantastbarkeit der Würde
des Menschen, unabhängig von der Leistungsfähigkeit des Einzelnen,
seiner genetischen Ausstattung und seines Gesundheitszustandes. Sie
dient der Sensibilisierung für unseren Umgang mit behinderten Menschen
heute, und der kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Themen wie
Euthanasie und Sterbehilfe.

Zur Ausstellung erscheint eine Materialsammlung zur Benutzung in
Schulen.
Neben den allgemeinen Öffnungszeiten können Führungen für Gruppen und
Schulklassen gebucht werden.

Die Eröffnungsveranstaltung findet am 4. Juni 2007 um 19:00 Uhr in der
Gedenkstätte Zellentrakt statt.

Begleitprogramm:

17.6.2007 18:00 Uhr
St. Johannis (Herford, Neuer Markt)
Ökumenischer Gottesdienst der ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher
Kirchen)

17.9.2007 19:00 Uhr
Ort siehe Tagespresse
Vortrag und Diskussion mit dem bekannten blinden Journalisten Keyvan
Dahesch
zum Thema:
"Umgang mit Menschen mit Behinderungen in der Vergangenheit und
heute."

22.10.2007 19:00 Uhr
Zellentrakt
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Klaus Dörner (früherer Leiter der
Heilanstalt Gütersloh)

Weitere Begleitveranstaltungen entnehmen Sie bitte der Tagespresse.


Sie erreichen uns unter
Tel.-Nr.: 05221/189257 oder Fax: 05223/6530454,
Mail: info at zellentrakt.de

Die Anmeldung kann telefonisch erfolgen oder mit dem beigefügten
Anmeldeformular per Fax oder Post geschickt werden. Wir nehmen dann
Kontakt mit Ihnen auf.

Die Ausstellung ist darüber hinaus jeden Samstag von 14:00 bis 16:00
Uhr geöffnet.


INFO

Gedenkstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford
Tel.: 05221/189257
Fax.: 05223/6530454
http://www.zellentrakt.de
info at zellentrakt.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed May 16 13:15:18 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 16 May 2007 13:15:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Claus Leggewie neuer KWI-Direktor
Message-ID: 464B03E6020000E50001F028@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Uni Dortmund Medieninfo"
Datum: 16.05.2007, 13:09


AKTUELL

Gemeinsame Erklärung der
Universitätsallianz Metropole Ruhr

Claus Leggewie neuer KWI-Direktor

Ein erheblicher Gewinn für die Universitätsallianz Metropole Ruhr ist
die Bestellung von Prof. Dr. Claus Leggewie zum neuen Direktor des
Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI), das von den Universitäten
Duisburg-Essen, Bochum und Dortmund getragen wird. Der international
renommierte Politologe hat derzeit eine Professur an der Universität
Gießen inne und gilt u.a. als Experte für kulturelle Globalisierung,
europäische Erinnerungskultur oder auch die politische und
wissenschaftliche Kommunikation in digitalen Medien.

Seinen ersten öffentlichen Auftritt in der Ruhrregion hat Prof.
Leggewie am Mittwoch, 6. Juni, in der Universität Duisburg-Essen. Er
wird über die "Wissenschaft in der öffentlichen Kommunikation"
referieren und den Universitätspreis 2007 entgegennehmen. Die feierliche
Amtsübernahme als Nachfolger von Professor Jörn Rüsen wird am 12. Juli
im KWI stattfinden.

Rektor Prof. Dr. Lothar Zechlin von der Universität Duisburg-Essen:
"Ich freue mich sehr für unsere Universitätsallianz, dass das KWI
künftig von Professor Leggewie geleitet wird. Ich bin davon
überzeugt, dass er die Integration des KWI in die drei
Ruhrgebietsuniversitäten erfolgreich gestalten und entscheidende Akzente
für die Wissenschaftslandschaft in der Ruhrregion setzen wird, die sich
auf ihre Rolle als Kulturhauptstadt vorbereitet." Rektor Prof. Dr. Elmar
Weiler von der Ruhr-Universität Bochum pflichtet seinem Kollegen Zechlin
bei: "Das KWI ist ein wichtiger Baustein in unserem Antrag zur
Exzellenzinitiative und mit Claus Leggewie gewinnt die Wissenschaft und
Kultur im Ruhrgebiet deutlich weiter an Profil." Prof. Dr. Eberhard
Becker, Rektor der Universität Dortmund betont: "Die gemeinsame
Trägerschaft des KWI durch die drei Universitäten ist ein wichtiger
Beitrag, um die Exzellenz des Institutes zu sichern. Wir verfolgen damit
den richtigen Weg."

Das KWI - 2002 vom Wissenschaftsrat sehr gut beurteilt - nimmt aufgrund
seiner Eigenständigkeit, seiner internationalen Sichtbarkeit und seiner
Struktur als "Advanced Study Institute" eine Sonderstellung unter den
geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen des Landes
ein. Über die eigenen Forschungen hinaus hat das KWI die Rolle eines
"Wissenschaftskollegs NRW" in den Geistes- und Kulturwissenschaften und
agiert als Impulsgeber für die angestrebte Vernetzung von
Geisteswissenschaftlern.

Als Professor für Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität
in Gießen wirkt Prof. Claus Leggewie im dortigen Sonderforschungsbereich
"Erinnerungskulturen" mit und ist Gründungsdirektor des Gießener
"Zentrums für Medien und Interaktivität". Gastprofessuren und
Forschungsaufenthalte führten ihn an das Wissenschaftskolleg zu Berlin,
das Institut für die Wissenschaft vom Menschen in Wien und die Université
Paris X. An der New York University war er erster Inhaber des Max
Weber-Lehrstuhls. Die Publikationen und Forschungsschwerpunkte von Claus
Leggewie beziehen sich u.a. auf die kulturelle Globalisierung, die
europäische Erinnerungskultur, die Demokratie in nichtwestlichen
Gesellschaften, die politische und wissenschaftliche Kommunikation in
digitalen Medien und die politische Ikonografie.

Einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden ist Leggewie nicht nur
durch seine zeitkritischen Analysen in den überregionalen Zeitungen,
sondern auch als engagierter Buchautor. In "Die 89er", veranschaulichte
er zum Beispiel den aktuellen Generationenkonflikt: Vom politisch
engagierten Schüler über den Skinhead bis zur jungen Erbin und dem
erfolgreichen Öko-Unternehmer werden zeittypische Erfahrungen und
Erwartungen geschildert. Verbunden wird dies mit grundsätzlichen
Überlegungen zu Fragen der Ethik, des politischen Engagements, der
Verantwortung der Elterngeneration und der demokratischen Zukunft
unseres Landes.







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri May 18 09:16:05 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 18 May 2007 09:16:05 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Protokoll "Eine Frau ist eigentlich ein Mann..."
/ Einladung Workshop "Frauengeschichte"
Message-ID: 464D6ED5020000E50001F21A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "geschichtskultur-ruhr"
Datum: 18.05.2007, 08:53
Übernahme aus der Liste "geschichtskultur-ruhr - Mailingliste"


TAGUNG

Tagungsprotokoll "Eine Frau ist eigentlich ein Mann, nur eben ein
weiblicher" plus Einladung zum Workshop "Frauengeschichte. Ideen und
Projekte für 2010", 15. Juni 2007

Anlass für der vom Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher in
Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des Regionalverbandes Ruhr
veranstalteten Tagung "Eine Frau ist eigentlich ein Mann, nur eben ein
weiblicher." Stand und Perspektiven ruhrgebietsbezogener Frauen- und
Geschlechtergeschichte" am 9. Februar 2007 war die Frage, was an
Arbeiten
und Projekten zu frauenhistorischen Themen mit Bezug zum Ruhrgebiet in
den
letzten Jahren erarbeitet worden ist. Denn eine Gesamterfassung und
-darstellung frauen-/genderhistorischer Arbeiten gibt es nirgends im
Ruhrgebiet. In einem zweiten Schritt wurde der Blick nach vorne
gerichtet,
auf das Jahr 2010, in dem das Ruhrgebiet Europäische Kulturhauptstadt
sein
wird, und es wurden bereits vorhandene Ideen und Anregungen für
frauen-
und geschlechtergeschichtliche Projekte für 2010 vorgestellt. Das
ausführliche Protokoll der Veranstaltung finden Sie im Netz unter
www.geschichtskultur-ruhr.de

Um die dort gesetzten Impulse mit Bezug zum Kulturhauptstadtjahr 2010
weiter zu entwickeln, laden das Forum Geschichtskultur und die
Gleichstellungsstelle des RVR am Freitag, 15. Juni 2007, 13 bis 16 Uhr
zu
dem Workshop "Frauengeschichte. Ideen und Projekte für 2010" ein.
Es sollen dort Projektideen für 2010, die auf der Tagung angesprochen
worden sind, weiter diskutiert werden, unter anderem , ob sich die
aktiven
Frauen und Einrichtungen wie die Gleichstellungsstellen,
Volkshochschulgruppen, Frauengeschichtswerkstätten etc. auf ein
gemeinsames Großprojekt für das Europäische Kulturhauptstadtjahr 2010
verständigen wollen. Zudem möchte das Forum Geschichtskultur dort
seine
Idee eines Internetportals zur Frauengeschichte Ruhrgebiet vorstellen.

Der Workshop findet im Regionalverband Ruhr, Kronprinzenstraße 35,
Essen
statt. Frauen, die an der Thematik interessiert sind, sind ebenso
eingeladen wie diejenigen, die mittels einer rund zehnminütigen
Präsentation eigene Ideen mit Bezug zur Frauen-/Gendergeschichte für
das
Kulturhauptstadtjahr 2010 vorstellen möchten. Anmeldungen bitte
formlos
bis zum 8. Juni beim Forum Geschichtskultur:
forum at geschichtskultur-ruhr.de. Ihre Ansprechpartnerin ist Susanne
Abeck
(0231/9311290).


INFO

Veranstalterinnen
für das Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.: Susanne
Abeck,
Hanne Hieber, Dr. Marianne Kaiser, Dr. Uta C. Schmidt, Brigitte
Schneider,
Claudia Wagner
für den Regionalverband Ruhr: Gudrun Kemmler-Lehr


Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.
c/o Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Emscherallee 11, 44369 Dortmund
fon 0231/931122-90
fax 0231/931122-10
www.geschichtskultur-ruhr.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri May 18 09:26:31 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 18 May 2007 09:26:31 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BTV/R=5D_Portr=E4ts_Stadt_G=FCtersloh_/_?=
=?iso-8859-1?q?Region_zwischen_Coesfeld_und_Hengelo=2C_20=2E05=2E2007?=
Message-ID: 464D7147020000E50001F230@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 16.05.2007, 18:26


TV/Radio

+ Gütersloh
Sonntag, 20. Mai 2007: 10.15 - 11 Uhr, Bilderbuch Deutschland, WDR
Fernsehen

Die 100.000-Seelen-Stadt im östlichen Münsterland hat die
bundesrepublikanischen Haushalte geprägt und deutsche Kulturgeschichte
geschrieben. Das ist vor allem zwei mittlerweile internationalen
Konzernen zu danken.
http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=898761


+ Zwischen Coesfeld und Hengelo
Sonntag, 20. Mai 2007: 15.45 - 16.30 Uhr, Bilderbuch Deutschland, ARD:
Das Erste
Wiederholung: 24. Mai, ab 3.45 Uhr, ARD: Das Erste

Die Region zwischen Coesfeld und Hengelo liegt im Nordwesten
Nordrhein-Westfalens und der Provinz Twente in den Niederlanden. Eine
zauberhafte Landschaft, der große Naturschutzgebiete ihren Stempel
aufdrücken. Die Grenze teilt weiträumige Moorgebiete.
http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=898757








From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 16 11:47:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 May 2007 11:47:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 06.04.-12.05.2007
Message-ID: 464AEF6F020000D60003227E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 15.05.2007, 13:34


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/




WDR-Nachrichten aus dem Münsterland vom 12.05.2007

100.000 Besucher in Haus Nottbeck (07:51 Uhr)
Das Museum für Westfälische Literatur Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg
konnte jetzt seine 100.000 Besucherin verzeichnen. Damit würden die
Prognosen zu den Besucherzahlen seit Gründung des Kulturguts im Jahre
2001 weit übertroffen, so der wissenschaftliche Leiter von Haus
Nottbeck, Walter Gödden. 100.000. Besucherin war eine Frau aus dem
benachbarten Rheda-Wiedenbrück.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 11.05.2007

Herne: 100.000 Besucher in Klima-Ausstellung (13:38 Uhr)
Mehr als 100.000 Besucher haben bislang die größte Klima-Ausstellung
Deutschlands im Herner Museum für Archäologie gesehen. Die
Sonderausstellung "Klima und Mensch" im Museum des
Landschaftsverbands
Westfalen-Lippe zeigt mit über 800 Exponaten aus aller Welt die
Entwicklung des Klimas in den vergangenen sechs Millionen Jahren. Am
Internationalen Museumstag am 20. Mai sind Eintritt und
Sonderführungen
für alle Besucher frei.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 11.05.2007
"Dortmunder U" wird saniert (06:39 Uhr)
Das ehemalige Brauereihochhaus *Dortmunder U“ wird für knapp 5
Millionen Euro saniert. Das beschloß der Dortmunder Rat am
Donnerstag.
Unklar ist weiterhin, ob das Gebäude zu einem Museum umgebaut wird.
Auf
jeden Fall soll dort ein Zentrum für Kreativwirtschaft und ein
Berufskolleg entstehen.

Nachrichten aus OWL vom 10.05.2007
Im Paderborner Nixdorf Museums-Forum ist ab sofort eine
funktionsfähige
Hollerithmaschine zu sehen. Sie wurde von Museumsmitarbeitern
nachgebaut. Mit der Erfindung von Hermann Hollerith begann 1890 das
Zeitalter der maschinellen Datenverarbeitung. Erstmals eingesetzt
wurde
die Lochkartenmaschine damals bei einer Volkszählung in den USA. Mit
ihrer Hilfe lagen die statistischen Daten schon nach vier Monaten vor,
zuvor hatte es sieben Jahre gedauert. Die Hollerithmaschine kann im
Museums-Foyer kostenlos besichtigt werden.


WDR-Nachrichten aus OWL vom 08.05.2007

Museum für DRK-Geschichte (08:57 Uhr)
In Bad Lippspringe soll künftig die Geschichte des Roten Kreuzes von
Westfalen-Lippe dokumentiert werden. Dort hat sich jetzt der
Museumsverein "Rotkreuzgeschichtliche Sammlung" gegründet. Der Verein
will historisch bedeutsame Objekte und DRK-Ausrüstungen sammeln und
damit ein westfälisches Archiv aufbauen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 02.05.2007

Rauchverbot in Soester Ämtern (13:11 Uhr)
Ab heute gilt absolutes Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden der
Stadtverwaltung Soest. Das Verbot gilt gleichermaßen für städtische
Angestellte wie für Besucher der Verwaltung, so zum Beispiel im
Rathaus,
dem Stadtarchiv und der Volkshochschule. Bürgermeister Ruthemeyer
hatte
das Rauchverbot im April erlassen. Städtische Bedienstete müssen für
ihre Raucherpausen nach draußen gehen. Die Pause gilt nicht als
Arbeitszeit.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 30.04.2007

Akten aus Siegen werden entsäuert (10:43 Uhr)
Die ersten Akten des Kreisarchivs in Siegen werden heute zur
Aufarbeitung gebracht. Die Akten sind geschädigt, weil das damals
verwendete Papier zu sauer ist. Ohne Behandlung würde es zerfallen,
erklärt Kreisarchivar Thomas Wolf. Die Aufarbeitung der ersten beiden
Meter an Akten kostet 20.000 Euro, 70 Prozent davon zahlt das Land.
Insgesamt muss im Kreisarchiv circa ein Kilometer an Akten gesichert
werden.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 26.04.2007

Islamarchiv wehrt sich gegen Zeit-Vorwürfe (13:37 Uhr)
Der Seniorchef des Soester Zentralinsituts Islamarchiv Salim Abdullah
hat die Vorwürfe der Wochenzeitschrift *Die Zeit“ jetzt
zurückgewiesen. Die vom Institut herausgegebenen Zahlen über die in
Deutschland zum Islam übergetretenen Gläubigen seien fundiert. Das
Hamburger Blatt hatte das bezweifelt und das Institut als unseriös
bezeichnet. Die großen islamischen Verbände hätten dem Soester
Institut
keine offiziellen Zahlen übermittelt. Das sei teilweise richtig, sagte
Abdullah. In diesem Fall hätten Informanten aus den Reihen der
Verbände
diese Zahlen dem Archiv zugetragen.



Nachrichten aus OWL vom 28.04.2007

Bielefeld lädt zu Nachtansichten (11:43 Uhr)
Bielefeld lädt zu den sechsten "Nachtansichten" ein. In neun Museen,
fünf Kirchen und 19 Galerien sowie unter freiem Himmel können die
Besucher am Samstag von 18 Uhr bis 2 Uhr nachts ein kulturelles
Programm
mit Ausstellungen, Lesungen und Live-Musik erleben. Mit dabei sind
unter
anderem die Kunsthalle, die Altstädter Nicolai-Kirche und die Galerie
im
Studio des WDR.



Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 23.04.2007

Herne: Spielen im Mittelalter (16:35 Uhr)
Ab morgen gibt es im Archäologischen Museum in Herne vier
mittelalterliche Spielfiguren zu sehen. Es sind zwei Backgammonsteine
und zwei Schachfiguren aus dem 12. Jahrhundert. Sie sind in
Sendenhorst
im Münsterland bei Ausgrabungen gefunden worden. Diese Figuren sollen
von unschätzbaren historischem Wert sein. Einzigartig zeigen sie die
gesellschaftliche Entstehung der Adelsschicht im Mittelalter. Die
beiden
Schachfiguren sind aus Pferdeknochen und sehr einfach gehalten. Das 3
mal 3 cm große braune Figürchen der Dame enthält einige Schnitzereien,
die Beine erkennen lassen. Der Bauer war damals noch ein Fußsoldat.
Jetzt ist er ein glatter und dunkelgelber 2 cm hohes rundes Gebilde.
Die
2 € Stück großen Backgammonsteine sind aus unterschiedlichen
Materialien
aufgebaut. Sie glänzen dabei golden und lassen ein prächtiges Spiel
erahnen. Schach und Backgammon waren im Mittelalter Spiele der
gehobenen
Gesellschaft.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 21.04.2007

Hattingen: Neuer Halt der Ruhrtalbahn (08:25 Uhr)
Der Regionalverband Ruhr weiht am Nachmittag auf dem Gelände des
Hattinger Industriemuseums Henrichshütte einen neuen Haltepunkt der
Ruhrtalbahn ein. Bei dem so genannten "Ruhrtalbahn-Stationstag" wird
auch ein neuer Weg frei gegeben, der die Station direkt mit der
Hattinger Innenstadt verbindet. Neben zahltreichen
Dampfloksonderfahrten
gibt es im Industriemuseum Henrichthütte einen Tag der offenen Tür.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 20.04.2007

Bochum: Shakespeare-Tage (17:18 Uhr)
Rund 300 Wissenschaftler, Studierende und Shakespeare-Freunde aus dem
In- und Ausland werden von heute bis Sonntag in Bochum zur
Jahrestagung
der Deutschen Shakespeare Gesellschaft erwartet . Vorträge, Seminare
und
Aufführungen stehen unter dem Motto *Klangwelt Shakespeare“. Es geht
um Musik, Stimmen und Stille in Shakespeares Werken. Zu hören sind
Radioaufnahmen von Shakespeare Stücken aus den 50er Jahren bis heute.
Der WDR stellt sie in einer Hörbar im Museum Bochum bereit. Das
Schauspielhaus lädt an Abend zu einem besonderen Shakespeare-Abend mit
Überraschungsinterpreten ein. Das Kulturpoltische Forum des WDR
diskutiert den Erfolg von Hörbüchern unter dem Motto *Zu faul zum
Lesen?“.
*Macbeth für Anfänger“ heißt ein Figurentheater und schließlich
fragt
am Sonntag der Intendant des Burgtheaters Wien *Warum Shakespeare?“
Nach wie vor gehört der Autor aus dem 17. Jahrhundert zu den
meistgespielten an deutschen Bühnen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 20.04.2007

Polke-Ausstellung in Siegen (14:13 Uhr)
Die Ausstellung des designierten Rubenspreisträgers Sigmar Polke im
Siegener Museum für Gegenwartskunst soll überregional stark beworben
werden. Stifterin Barbara Lambrecht-Schadeberg investiert mehrere
hunderttausend Euro in die Werkschau. Im Unterschied zu der aktuellen
Polke-Ausstellung in Baden-Baden wird der Künstler die Siegener
Ausstellung selbst konzipieren. Polke wird in Siegen auch eine ganz
neue
Werkgruppe zeigen. Er erhält den Rubenspreis der Stadt Siegen für
europäische Malerei am 24. Juni, an diesem Tag wird auch die
Preisträger-Ausstellung in Siegen eröffnet.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 20.04.2007

Witten: Tage für neue Kammermusik (08:05 Uhr)
Heute starten in Witten die Tage für neue Kammermusik. Bis Sonntag
gibt
es 21 Uraufführungen von Komponisten aus zehn Nationen. Ein Höhepunkt
werde das Musiktheaterstück "Zeugen" des griechisch-französischen
Komponisten Georges Aperghis sein, bei dem Handpuppen des Malers Paul
Klee zum Einsatz kommen. Die Puppen habe Klee 1920 für seinen Sohn
Felix
angefertigt. Neben sechs Konzerten werden mehrere Performances und
Klanginstallationen im Haus Witten präsentiert und zum ersten Mal
wieder
seit 30 Jahren im Märkischen Museum. Das Eröffnungskonzert wird um
20.05
Uhr live in WDR 3 übertragen.

Nachrichten aus OWL vom 19.04.2007

Neuer Ausstellungsbereich im Nixdorf Forum (18:37 Uhr)
Das Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn hat einen neuen
Ausstellungsbereich eröffnet.
Die Themen Software und Informatik werden erstmals in einem Museum
aufgegriffen.
13 sogenannte Wunderkammern beschreiben z.B. den Ursprung technischer
Begriffe wie Spam. Ein Medienwürfel bietet eine Vielzahl von
Informationen, etwa über die Entwicklung verschiedener Betriebssysteme
von den 70er Jahren bis heute.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 14.04.2007

Besucherrekord bei Picasso-Schau (12:54 Uhr)
Das Picasso-Museum in Münster verzeichnet einen neuen Besucherrekord.
Die dort seit gut einer Woche gezeigte Picasso-Sonderausstellung haben
bereits 6.500 Menschen gesehen. Das sind jeden Tag im Durchschnitt
etwa
800 Besucher. So viele habe es noch nie gegeben, teilte heute die
Museumsleitung mit. Die Sonderschau mit den mehr als 120 Gemälden,
Skulpturen und Grafiken Picassos ist noch bis zum 12. August in
Münster
zu sehen.
[Nach oben]



Nachrichten aus OWL vom 13.04.2007

Mühlenmuseum in Minden-Lübbecke (10:24 Uhr)
Der Kreis Minden-Lübbecke bekommt am Freitag ein Mühlenmuseum.
Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Mühlen auf so engem Raum wie
im Kreis Minden-Lübbecke. An insgesamt 43 Stellen wird noch heute
gemahlen. Die Kosten für das neue Mühlenmuseum von 250.000 Euro
übernahmen die NRW-Stiftung und Sponsoren.

Nachrichten aus Aachen und der Euregio vom 12.04.2007

Kommern: Ausstellung "Wir Rheinländer" soll erweitert werden (15:06
Uhr)
Die Ausstellung "Wir Rheinländer" im Freilichtmuseum Kommern soll
erweitert werden. Bisher umfasst die Ausstellung die Geschichte des
Rheinlandes von 1794 bis 1950. Dafür wurde eine kleine Stadt mit mehr
als 50 Gebäuden errichtet. Die Erweiterung soll auch die Zeit nach dem
beginnenden Wirtschaftswunder in den 50er Jahren beinhalten, so Pläne
der Museumsleitung. Seit der Eröffnung der Ausstellung vor einem Jahr
kamen rund 250.000 Besucher.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 11.04.2007

Bochum: 30 Jahre Eisenbahn-Museum (15:38 Uhr)
Am kommenden Sonntag feiert das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen
sein 30-jähriges Jubiläum. Von 10 bis 17 Uhr ist ein sogenannter
Dampftag geplant, bei denen Eisenbahn-Fans unter anderem im
Führerstand
mitfahren können. Lokführer und Heizer erklären, wie eine
Dampflokomotive funktioniert, wie sie sich allein durch die Kräfte aus
Feuer und Wasser in Bewegung setzt und wie man sie wieder sicher zum
Stehen bringt.


Nachrichten aus OWL vom 08.05.2007

Museum für DRK-Geschichte (08:57 Uhr)
In Bad Lippspringe soll künftig die Geschichte des Roten Kreuzes von
Westfalen-Lippe dokumentiert werden. Dort hat sich jetzt der
Museumsverein "Rotkreuzgeschichtliche Sammlung" gegründet. Der Verein
will historisch bedeutsame Objekte und DRK-Ausrüstungen sammeln und
damit ein westfälisches Archiv aufbauen.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 07.05.2007

Bilanz Picasso-Ausstellung (11:35 Uhr)
Die Picasso-Ausstellung in Münster sorgt weiterhin für
Besucherrekorde:
Einen Monat nach der Eröffnung haben bereits 20.000 Menschen die
Ausstellung gesehen. Das sind rund 700 Besucher pro Tag. Damit wurden
die Erwartungen der Museumsleitung weit übertroffen. Bis
Ausstellungsende hofft das Museum jetzt auf insgesamt 60.000 Besucher.



Nachrichten aus OWL vom 02.05.2007

Geld für Kulturprojekte (16:24 Uhr)
Mit insgesamt 100.000 Euro fördert die Kulturstiftung des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in diesem Jahr Projekte in der
Region. Unterstützt werden das Museum für Klosterkultur im Kreis
Paderborn und die Hochschule für Kirchenmusik in Herford. Auch ein
Forschungsprojekt über den Paderborner Bischof Meinwerk bekommt Geld
von
der Stiftung. Das Projekt soll die Mittelalterforschung Westfalens
ergänzen.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 02.05.2007

Bottrop: Kinder-Schau Klo und Co (13:40 Uhr)
Das *Junge Museum“ Bottrop eröffnet am Nachmittag die
Mitmach-Ausstellung Klo & Co. Kinder ab fünf Jahren sollen den Weg
von
der Nahrungsaufnahme über den Toilettengang bis zur Entsorgung der
Fäkalien in der Kläranlage nachvollziehen können. Darüber spricht
man nicht, und da guckt man nicht hin! Das lernen Kinder leider
schnell,
wenn sie Fragen rund ums Klo haben. Bislang sei die Sprache rund um
das
Thema entweder vulgär, unklar, verniedlichend oder medizinischer
Fachjargon, so die Macher von *Klo und Co“. Das junge Museum gibt
Kindern Antworten auf ihre Fragen. *Klo und Co“ erklärt den
Besuchern,
was ein Plumpsklo ist, woher der Kotflügel seinen Namen hat, wie ein
Astronaut zur Toilette geht, und was nach dem Gang zur Toilette
passiert. Außerdem gibt es eine nachgebaute Kläranlage, die man genau
unter die Lupe nehmen kann.

Nachrichten aus OWL vom 02.05.2007

Frauenporträts aus Rietberg (06:33 Uhr)
Das Freilichtmuseum Detmold zeigt (seit dem 1. Mai) Frauenportraits
aus
Rietberg. Zu sehen sind 100 Fotos aus den 30er Jahren des vergangenen
Jahrhunderts. Sie wurden aus über 2000 Negativen aus Glas ausgewählt.
Die Wissenschaftler des Freilichtmuseums fanden sie zufällig, als sie
ein Fotoatelier in Rietberg für das Museum abbauten. Die schwarz-weiß
Fotos zeigen Frauen aller Alterklassen. Von der Fabrikarbeiterin bis
zur
Bürgermeister-Gattin - die Foto-Schau ist ein Querschnitt durch die
Rietberger Gesellschaft von damals.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 28.04.2007

Bochum: 30 Jahre Eisenbahnmuseum (12:10 Uhr)
Das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen feiert am Wochenende sein
30-jähriges Bestehen. Zum ersten Mal sind jeweils von 10-18 Uhr alle
deutschen Nachkriegs-Dampf-Lokomotiven an einem Ort zu sehen. Nach dem
Krieg sind in Deutschland fünf verschiedene Typen von Dampfloks gebaut
worden. Aus jeder Baureihe ist eine in Bochum. Alle Loks sind
rot-schwarz lackiert und sehen aus wie die klassische Dampflok. Sogar
die letzte Schnellzuglok ihrer Art weltweit mit Stromlinienverkleidung
und 2.500 PS ist vorgefahren. Außerdem sind auch zwei Dampfloks aus
den
Niederlanden dabei. Fünf dieser sieben Loks werden unter Dampf sein.
Sie
bringen im 90 Minuten-Takt Besucher vom Bochumer Hauptbahnhof über
Essen-Steele zum Museum. Für Montag ist zudem noch eine Lokparade
geplant.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 27.04.2007

Museen-Kooperation "Musemo" (07:41 Uhr)
Mit dem grenzüberschreitenden Projekt "Musemo" sollen Kunstliebhaber
die Euregio künftig besser kennenlernen. An der Kooperation beteiligen
sich acht Museen im Städtedreieck Enschede-Münster-Osnabrück, darunter
in Münster das Westfälische Landesmuseum, die Kunsthalle am Hafen und
das Picasso-Museum. Besucher können einen elektronischen Routenplaner
leihen, der u.a. auf Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Hotels
entlang
der Strecken hinweist.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 25.04.2007

Kreativzentrum am Dortmunder U? (15:20 Uhr)
Die Stadt Dortmund verabschiedet sich von der Idee eines reinen
Museums
im U-Turm. Denn dafür will die Landesregierung kein Geld geben. Das
Land
könne sich aber auf der ehemaligen Brauerei-Brache ein Kreativzentrum
vorstellen, heißt es, etwa mit Musikindustrie, Berufskolleg,
Konzerthalle und Museumsräumen. Möglichst viel davon soll als Beitrag
zur Kulturhauptstadt bis 2010 fertig werden. Die Landesregierung hat
signalisiert, ein solches Konzept auch finanziell zu unterstützen.


Nachrichten aus OWL vom 11.04.2007

Detmold sucht Kultur-Konzept (06:38 Uhr)
Die Stadt Detmold versucht weiter, ein Nutzungskonzept für das
ehemalige *Art-Kite-Museum“ zu entwickeln. Auf Vorschlag der
Verwaltung soll die Halle für Kultur- und Freizeitveranstaltungen
vermietet werden. Interesse habe auch der Bundesverband *Theater im
öffentlichen Raum“, der Platz für Großproduktionen benötigt. Falls
es Detmold nicht gelingt, die Halle dauerhaft kulturell zu nutzen,
muss
die Stadt Zuschüsse des Landes von rund 4,7 Millionen Euro
zurückzahlen.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 10.04.2007

Ansturm bei Picasso-Museum (05:33 Uhr)
Etwa 3500 Besucher sind übers Osterwochenende zum Auftakt der
Münsteraner Picasso-Schau gekommen.
Damit wurden erste Erwartungen der Leitung des «Graphikmuseum Pablo
Picasso» noch übertroffen. Bis zum 12. August zeigt das Museum eine
Sammlung mit rund 140 Gemälden, Skulpturen und Grafiken Pablo
Picassos.

Nachrichten aus OWL vom 07.04.2007

Alte Fundstücke (06:49 Uhr)
Experten des Westfälischen Museums für Archäologie untersuchen
zahlreiche Fundstücke aus Ostwestfalen-Lippe. Diese waren auf dem
Gelände frühzeitlicher Siedlungen in den Kreisen Paderborn und Höxter
gefunden worden. Zu den Entdeckungen gehören römischer Schmuck, Beile
aus der Eisenzeit, Geldstücke und Grabbeigaben. Die Archäologen hatten
die Gegenstände mit Metallsonden in Paderborn und Warburg, sowie
Borgentreich und Brakel aufgespürt.


Radionachrichten vom 06.04.2007

Picasso-Ausstellung in Münster (06:40 Uhr)
In Münster sind von heute an Werke des spanischen Künstlers Pablo
Picasso in einer Wanderausstellung zu sehen.

Viele der rund 120 Gemälde, Zeichnungen und Figuren wurden nach
Angaben
des Graphik-Museums noch nie zuvor in Deutschland gezeigt. Das
besondere
ist, dass alle Exponate innerhalb von nur drei Monaten im Spätsommer
1946 geschaffen wurden. Die Arbeiten stammen aus dem Picasso-Museum im
süd-französischen Antibes, das die Kunstwerke wegen monatelanger
Bauarbeiten ins Ausland verleiht. Zuvor war die Ausstellung schon in
Malaga, Barcelona und Venedig zu sehen.



INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org
Internet: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 16 11:52:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 May 2007 11:52:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kaffeekraenzchen im LWL-Freilichtmuseum Hagen,
24.05.2007, Hagen
Message-ID: 464AF068020000D600032281@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Uta Wenning-Kuschel"
Datum: 16.05.2007, 10:44


AKTUELL

Kaffeekränzchen im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Am Donnerstag, 24.5.2007 um 15.00 Uhr informiert Dr. Anke
Hufschmidt während eines Spaziergangs über das Thema Kaffee
durch das Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL). Anschließend geht’s zum gemeinsam
Kaffeetrinken.

Die Karriere des Kaffees begann in Europa im 18. Jahrhundert:
Das neue Getränk breitete sich rasch aus, bald war es in allen
Bevölkerungsschichten beliebt. In der Führung erzählt die
stellvertretende Museumsleiterin Dr. Anke Hufschmidt die
Geschichte des Kaffees. Sie berichtet, wie der "Türkentrank" die
Lebens- und Kommunikationsgewohnheiten in Europa veränderte und
welche Utensilien zu seiner Herstellung und Zubereitung erfunden
wurden. Einen konkreten Einblick in die traditionelle Röstung
des Kaffees gibt es in der Museums-Kaffeerösterei, die ehemalige
Rösterei Bommers aus Iserlohn.

Der Spaziergang beginnt um 15 Uhr an der Kaffeemühlenschmiede
und führt bis zur Kaffeerösterei. Anschließend bietet sich beim
gemeinsamen Kaffeetrinken in der Museumsgaststätte Haus Letmathe
die Gelegenheit zu Gesprächen über die eigenen Erfahrungen mit
Kaffee und bei Kaffeekränzchen.

Kosten: 10 Euro pro Person (Eintritt, Kaffee und Kuchen) Bitte
melden Sie sich bis zum 24.5., 13.00 Uhr, unter 02331 7807-0 an.
Treffpunkt ist an der Kaffeemühlenschmiede im Bereich B, bei den
Kleinschmieden.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0 Auskunft / Vermittlung
Fax: 02331 7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 16 11:54:26 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 May 2007 11:54:26 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Rheine - gestern heute morgen, 2/2007
Message-ID: 464AF0F2020000D600032293@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Gießmann"
Datum: 15.05.2007, 16:19


SERVICE: TOC

Rheine - gestern heute morgen
Zeitschrift für den Raum Rheine
59. Ausgabe
Heft 2/2007
ISSN 1617-4852


Inhalt

125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Rheine

S. 5
Kordfelder, Angelika
Grußwort

S. 6
Plagemann, Johannes
125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Rheine

S. 7-15
Oehlke, Andreas
Anfänge des Feuerlöschwesens in Rheine

S. 16-24
Oehlke, Andreas
Feuerwehrtechnik Anno dazumal aus Rheine

S. 25-41
Oehlke, Andreas
Die ersten Jahre der Freiwilligen Feuerwehr Rheine

S. 42f.
Oehlke, Andreas
Musikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Rheine

S. 44-51
Oehlke, Andreas
Vom Tuten und Blasen. Kurzer Abriss der Entwicklung
akustischer Warnsysteme in Rheine

S. 52-56
Oehlke, Andreas
Flagschiffe von einst

S. 57f.
Pötter, Otto
So kann et gaohn bi de Feuerwehr

S. 59-68
Stegemeyer, Willi
Betriebsfeuerwehr der Firma Spinnerei und Weberei Hermann Kümpers

S. 69-76
Oehlke, Andreas
Feuerwehr und Bombenkrieg

S.77-80
Stegemeyer, Willi
Die HJ-Feuerwehr 1939 bis 1945

S. 81-83
Gerling, Gisela
Bombennächte in Rheine. Einsatz der Mädchenfeuerwehr

S. 84f.
Oehlke, Andreas
Die Feuerwehr braucht ein eigenes Haus (I)

S. 86-91
Oehlke, Andreas
Der schwere Neuanfang nach dem Kriege

S. 92f.
Jeder fängt mal klein an. Fahrzeugausstattung 1947-1982

S. 95-98
Häcker, Joachim
Von Krankentransport, Brandschutz und Notfallrettung

S. 99f.
Oehlke, Andreas
Die Feuerwehr braucht ein eigenes Haus (II)

S. 101-105
Maybaum, Rolf
15 Jahre als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Rheine - Ein Fazit

S. 106f.
Oehlke, Andreas
Die Feuerwehr braucht ein eigenes Haus (III)

S. 108-116
Plagemann, Johannes
Strukturen, Aufgaben und Zielstellungen. Anforderungen an eine moderne
Feuerwehr

S. 117-122
Oehlke, Andreas
Die Feuerwehr braucht ein eigenes Haus (IV)

S. 123-128
Plagemann, Johannes
* Spitzentechnologie von heute

S. 129f.
Richters, Thomas
Die Jugendfeuerwehr Rheine

S. 131
Henrichmann, Rolf
Die Feuerwehrtaucher der Feuerwehr Rheine

S. 132
Stegemeyer, Willi
Archivgruppe

S. 133-137
Lücke, Franz-Josef; Knue, Paul
Chronik 1982-2007, S. 133-137

S. 138-144
Die Wehrführer von der Gründung bis heute

S. 145-147
Hauptamtliche Kräfte der Feuer- und Rettungswache

S. 148-150
Löschzug Rheine links der Ems

S. 151-153
Löschzug Rheine rechts der Ems

S. 154f.
Ehrenabteilung

INFO

Kontakt:
Dr. Thomas Gießmann
Stadtarchiv Rheine
Marktstraße 12
48431 Rheine
Tel. 05971 920312
Fax 05971 920313
E-Mail: thomas.giessmann at rheine.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 16 11:57:28 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 May 2007 11:57:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Einwanderung aus Polen nach Deutschland seit dem
19. Jahrhundert, 31.05.2007, Herne
Message-ID: 464AF1A8020000D600032296@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 15.05.2007, 16:11
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag: Einwanderung aus Polen nach Deutschland seit dem
19. Jahrhundert
Referent: Dr. Michael G. Esch
Donnerstag, 31. Mai 2007, 19.00 - 21.00 Uhr

Wanderungsbewegungen aus Polen nach Deutschland haben eine
mehr als 150 Jahre alte Tradition. Gleichzeitig hat die
Auseinandersetzung mit der polnischen nationalen Bewegung und
der polnischen Arbeitsmigration sowohl das Ausländerrecht als
auch das Konzept der Staatsnation im Deutschen Reich, später der
Weimarer Republik und des Nationalsozialismus sowie schließlich
- seit den achtziger Jahren - der BRD in jeweils
unterschiedlicher Weise geprägt. Der Vortrag zeichnet die
Entwicklungslinien der einzelnen Migrationsbewegungen und ihre
Wahrnehmung im Alltag und in der politisch-administrativen
Diskussion in ihren Grundzügen nach.

Zum Referenten: Dr. Michael G. Esch ist freiberuflich als
Historiker und Übersetzer tätig. Studium in Düsseldorf und
Warschau, 1996 Promotion "'Gesunde Verhältnisse'. Deutsche und
polnische Bevölkerungspolitik 1939-1950", Marburg 1998.
2001-2005 Forscher am Centre Marc Bloch, Berlin. Seit 1996
Lehrbeauftrager an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Arbeiten vor allem zum Nationalsozialismus und zur historischen
Migrationsforschung. Derzeit Habilitation "Parallele
Gesellschaften und soziale Räume Osteuropäische Einwanderer in
Paris, 1880-1940". entgeltfrei


INFO

Veranstalter:
vhs Herne und Martin-Opitz-Bibliothek

Ort:
Martin-Opitz-Bibliothek (Lesesaal)
Berliner Platz 5
Herne





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 16 12:02:01 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 May 2007 12:02:01 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_=22Arbeitsgruppe_Genealogie_des_?=
=?iso-8859-1?q?Kreises_Borken=22_findet_gro=DFe_Resonanz?=
Message-ID: 464AF2B9020000D6000322AB@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 16.05.2007, 10:22


AKTUELL

"Arbeitsgruppe Genealogie des Kreises Borken" findet große
Resonanz
60 Teilnehmer bei jüngster Tagung in Stadtlohn

Auf erfreulich große Resonanz stieß die jüngste Tagung der
"Arbeitsgruppe Genealogie des Kreises Borken", die jetzt im Haus
Hackenfort in Stadtlohn statt. Insgesamt 60 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer, darunter gleich neun interessierte "Neulinge" konnte
Gruppensprecher Alfons Nubbenholt dazu willkommen heißen.
Wissenswertes rund um das Thema Familien- und Ahnenforschung
stand im Mittelpunkt des Programms.

Der Vorsitzende des Heimatvereins Stadtlohn, Hermann Hintemann,
hielt zu Beginn der Veranstaltung zunächst Rückschau auf die
Historie und die früheren Besitzer des Hauses Hackenfort.
Anschließend informierte Alfons Nubbenholt über neue historische
Bücher, die für Genealogen von Interesse sind. Dabei handelt es
sich um die Titel "Handwerker und Tagelöhner" von Wilhelm Elling,
"Die Herren von Ahaus" von Dr. Volker Tschuschke sowie Band I +
II des "Genealogisch-Etymologischen Lexikons" von Johannes
Heinrich Barth. Kurz blickte der Gruppensprecher auf die
Veranstaltungen des vergangenen Jahres zurück. Die heimischen
Genealogen beteiligten sich 2006 am Museumstag im "Shepers
Archief" in Eibergen (Niederlande), an der Herbsttagung der
Heimatvereine in Gescher-Hochmoor, bei der es auch um die
Ahnenforschung ging, sowie am "2. Westfälischen Genealogentag"
in Altenberge.

Auch für 2007 hat sich die Gruppe einiges vorgenommen: Mitwirken
will sie im September am "Ostgeldrischen Kontakttag" in Groenlo.
Vorher treffen sich noch die Computer- und die
Totenzettelgruppe. Eine Beteiligung am so genannten
"Mittwochstreffen" der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie
und Familienforschung in Münster ist für den 13. Juni
vorgesehen. Dabei wird es eine Führung durch das Westfälische
Archivamt geben. Das nächste Treffen der "Arbeitsgruppe
Genealogie des Kreises Borken" selbst findet im Herbst statt.

Bei der Tagung kam auch der Erfahrungsaustausch nicht zu kurz.
So diskutierten die Teilnehmer über Fragen, wie beispielsweise:

- Wem gehören die Kirchenbücher?
- Datenschutzfristen
- Unterliegen Totenzettel und Totenanzeigen dem Datenschutz?
- Wo findet man welche Informationen?


INFO

Nähere Informationen zur "Arbeitsgruppe Genealogie des Kreises
Borken" gibt es im Internet unter der Adresse:
URL: www.genealogie-kreis-borken.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 21 11:31:16 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 May 2007 11:31:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tag der computergestuetzten Hochschullehre an der
WWU Muenster, 22.05.2007
Message-ID: 46518304020000D6000325F0@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 16.05.2007, 15:02


AKTUELL

Vom Schreibtisch ins Ruhrgebiet Tag der computergestützten
Hochschullehre an der WWU Münster

Virtuelle Exkursionen gehörten bislang ins Reich der
Science-Fiction-Filme. Das Institut für Geographie konnte sich
diesen Traum in einem Pilotprojekt erfüllen - dank dem
E-Learning-Förderprogramm an der WWU Münster. Dieses und weitere
Projekte werden beim Tag der computergestützten Hochschullehre
(cHL-Tag) am Dienstag, 22. Mai 2007, der Öffentlichkeit
vorgestellt. Von 9 bis 17 Uhr legen Verantwortliche von 31
Projekten aus elf Fachbereichen ihre Ergebnisse vor. Zudem
werden die mit insgesamt 300.000 Euro geförderten Projekte der
neuen E-Learning-Ausschreibung präsentiert.

Computergestützte Hochschullehre (cHL) klingt kompliziert,
funktioniert in der Lehrpraxis jedoch kinderleicht. Studierende
der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät schreiben ihre
Klausuren zum Teil nicht mehr mit Stift und Papier, sondern am
Computer. Die Vorteile liegen hierbei sowohl für die Mitarbeiter
als auch die Studierenden auf der Hand: Wegen der
halbautomatisierten Auswertung müssen Hilfskräfte weniger
korrigieren. Die Studierenden erhalten ihre Ergebnisse schneller,
Bewertungskriterien sind transparenter.

Auch die Geographen profitieren von dem
E-Learning-Förderprogramm, mit dem cHL finanziert wird. Duisburg
und Dortmund können Geographie-Studenten seit geraumer Zeit
virtuell besuchen, denn das Pilotprojekt "VirtEx Ruhr - die
Neu-Erfindung des Ruhrgebietes" macht Ausflüge in den Pott am
münsterschen Schreibtisch möglich - mit dem Computer.

Das dreijährige E-Learning-Förderprogramm umfasst ein
Gesamtvolumen von 900.000 Euro. Die Finanzierung des Projektes
erfolgte je zu einem Drittel durch die WWU Münster, das
Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie den
beteiligten Instituten, die sich durch eine Ausschreibung für
das Programm qualifizieren mussten. Als Ansprechpartner steht
den Lehrenden das 2005 gegründete E-Learning-Kompetenzzentrum
mit Prof. Dr. Heinz Lothar Grob an der Spitze zur Verfügung.


INFO

URL: http://www.ercis.de/ERCIS/research/competencecenter/elearning/cHL/index.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 21 11:44:19 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 May 2007 11:44:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsabend: Polizisten zwischen Demokratie
und Diktatur, 21.05.2007, Muenster
Message-ID: 46518613020000D60003260D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Carmen Krybus"
Datum: 16.05.2007, 13:51


AKTUELL

Vortragsabend: Polizisten zwischen Demokratie und Diktatur

In einem multimedialen Vortrag mit Foto- und Filmsequenzen
werden die Historiker Dr. Carsten Dams und Thomas Köhler
Düsseldorfer Polizeigeschichte im Zeitalter der Extreme
präsentieren. Polizeiliches Alltagshandeln im Spannungsfeld der
historischen Umbrüche zwischen Weimarer Republik, dem "Dritten
Reich" und der jungen Bundesrepublik stehen dabei im
Mittelpunkt.

Themenschwerpunkte bilden u. a.: die Demokratisierung der
Polizei gemäß des "Freund und Helferbildes", Düsseldorf unter
französischer Besatzung bis 1925, politische Gegnerverfolgung
während des "Dritten Reichs" und Kriegsverbrechen während des
"Auswärtigen Einsatzes", der Polizeioffizier Franz Jürgens im
politischen Widerstand am Ende der NS-Herrschaft, sowie: die
Entnazifizierungspraxis nach 1945: personelle Kontinuitäten oder
Neuanfang?

Die präsentierten Forschungsergebnisse gehen zurück auf ein vom
Innenministerium NRW gefördertes wiss. Projekt. Neben einem
wiss. Sammelband, der am Vortragsabend präsentiert wird, sind
die Forschungsergebnisse in einer Dauerausstellung im
Düsseldorfer Polizeipräsidium zu sehen, deren Eröffnung jüngst
für bundesweite Schlagzeilen sorgte.

Dr. Carsten Dams ist Historiker mit dem Schwerpunkt
Polizeigeschichte und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der
Dokumentations- und Forschungsstelle für Polizei- und
Verwaltungsgeschichte an der Fachhochschule für öffentliche
Verwaltung NRW tätig.

Thomas Köhler ist Historiker und Germanist und promoviert am
Lehrstuhl von Prof. Dr. Thamer an der Uni Münster. Seit 2007
Lehraufträge am dortigen Historischen Seminar. Zudem ist er
langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geschichtsort
Villa ten Hompel. Münster.

Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!


INFO

Zeit:
21.05.2007, 20:00 Uhr

Ort:
Geschichtsort
Villa ten Hompel
Stadt Münster
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel. 0251/492-7101
Fax 0251/492-7918
E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de
URL: www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 21 11:45:39 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 May 2007 11:45:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Oeffentlicher Vortrag im Deutschen Bergbau-Museum,
22.05.2007, Bochum
Message-ID: 46518663020000D600032610@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Eva Koch"
Datum: 16.05.2007, 13:16


AKTUELL

Öffentlicher Vortrag im Deutschen Bergbau-Museum

Salz ist für den Menschen lebensnotwendig und hat daher seit
frühester Zeit große Bedeutung besessen. Über die Gewinnung von
Salz und den Salzhandel in der griechischen Welt ist nur wenig
bekannt. Das Mittelmeer bietet ideale klimatische
Voraussetzungen für die Meersalzgewinnung, aber geeignete Küsten
sind selten. Antike Quellen erwähnen Salinen in Megara, Attika
und Euboia. Zwei attische Landgemeinden - Halai Aixonides und
Halai Araphenides - tragen das Salz (griech. /hals/) im Namen.
Der Vortrag beschäftigt sich mit der stark vernachlässigten
Frage der Salzgewinnung im antiken Attika.


INFO

Dienstag, 22.5.2007, 19.00 Uhr
Prof. Dr. Merle Keith Langdon, Universität Tennessee
"Attic Salt. A Survey of Ancient Salt Production in Attica."
Der Eintritt ist frei.

Deutsches Bergbau-Museum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum

Eva Koch
Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit/Besucherservice
Telefon: 0234 5877 141/171
Mobil: 0160 97820730
Fax: 0234 96860120
E-Mail: Eva.Koch at bergbaumuseum.de
URL: http://www.bergbaumuseum.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 21 11:50:03 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 May 2007 11:50:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der Mindener Dom von 1944-1957, 23.05.2007,
Minden
Message-ID: 4651876B020000D600032636@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Arnold Weigelt"
Datum: 18.05.2007, 16:54


AKTUELL

Im Rahmen des 50-jährigen Domjubiläums der Neuweihe des Mindener
Domes nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wird am 23.05.
Dr. Roland Pieper, Mitautor der Bücher Bau- und Kunstdenkmäler
von Westfalen "Stadt Minden". einen Vortrag mit dem Thema: "Der
" halten.

Roland Pieper, Dr. phil., Jg. 1961, studierte Kunstgeschichte,
mittelalterliche Geschichte und Musikwissenschaft. Nach
Tätigkeiten am Amt für Bodendenkmalpflege Münster, am Dom in
Minden und im Kloster Dalheim Wissenschaftspublizist und
-fotograf in Münster. Publikationen unter anderem über die
Bettelordenskirchen in Westfalen im 13. und 14. Jahrhundert und
zu Kloster Dalheim, das Bau- und Kunstdenkmäler-Inventar zu Dom
und Dombezirk in Minden sowie Bestandsübersichten zur erhaltenen
Klosterkultur in Westfalen, zu den Spuren franziskanischer
Ordenskultur in den neuen Bundesländern und eine Monografie zu
Leben und Werk des Malers Carl Ferdinand Fabritius.

Mit der Wiedereinweihung des Mindener Domes im Juni 1957 fand
eine zwölf Jahre währende Wiederaufbauphase nach den schweren
Zerstörungen im Dezember 1944 und im März 1945 ihren Abschluss.
Der Vortrag zeichnet zunächst die beiden Hauptphasen der
Zerstörung nach, um dann die Schritte der Wiederaufbauarbeiten
in ihrer Folge zu erläutern. Die beiden Abschnitte führen auf
das zentrale Anliegen hin, den Dom im Zustand bis 1944 mit dem
heutigen, wiederaufgebauten Dom zu vergleichen: was ist alter
Bestand und was wurde ergänzt bzw. musste ergänzt werden, was
wurde bewusst ge- und verändert und warum geschah dies, und wie
wirken sich die Veränderungen auf die Stadtsilhouette, auf die
Wirkung besonders zum Kleinen Domhof hin und auf den
Raumeindruck im Inneren aus. Eine Bewertung im Hinblick auf den
aktuellen denkmalpflegerischen Umgang mit der Gemengelage von
Bauphasen und -stufen wird den Vortrag abrunden. Der Vortrag von
Dr. Roland Pieper beginnt um 19.30 Uhr im Haus am Dom. Der
Eintritt ist frei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Fachvortrag
Datum: 23.05.2007
Haus am Dom
Kleiner Domhof
32423 Minden

Kontakt:
Arnold Weigelt
Referent für Öffentlichkeitsarbeit Dom- und Mauritiusgemeinde
Mittelfeldstr. 26
32457 Porta Westfalica
Tel.: 0571 70396
Fax: 0571 3984478
E-Mail: Arnold.Weigelt at t-online.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 21 11:55:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 May 2007 11:55:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend ueber "Arisierung" von Geschaeften
und Grundbesitz, 24.05.2007, Coerde
Message-ID: 4651889C020000D600032647@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 18.05.2007, 09:05


AKTUELL

Themenabend über "Arisierung" von Geschäften und Grundbesitz
Stadtarchiv stellt Dokumente zur Enteignung jüdischer Bürger vor

Die "Arisierung" von Geschäften und Grundbesitz jüdischer Bürger
in der NS-Zeit behandelt der Themenabend am Donnerstag, 24. Mai,
um 18 Uhr im Stadtarchiv, An den Speichern 8 in Coerde (Eintritt
frei).

Juden waren im Nationalsozialismus vielfältigen Angriffen des
Staates auf ihr Eigentum ausgesetzt. Verschiedene Einrichtungen
der Finanzbehörde beteiligten sich an ihrer Ausplünderung und
schließlich an der vollständigen Enteignung der Emigranten und
Deportierten zugunsten des Deutschen Reiches. Ein Aspekt ist der
erzwungene Verkauf von privatem Haus- und Grundbesitz.

Die Historikerinnen Gisela Möllenhoff und Rita
Schlautmann-Overmeyer haben die wenigen zu diesem Thema noch
erhaltenen Dokumente im Stadtarchiv gesichtet und ausgewertet.
Sie stellen die Originalakten beim Themenabend vor.


INFO

Zeit:
24.05.2007, 18:00 Uhr

Ort:
Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel. 02 51/4 92-47 01
Fax 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 22 11:27:29 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 May 2007 11:27:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL eroeffnet neues Landesmuseum fuer Klosterkultur,
22.05.2007, Lichtenau
Message-ID: 4652D3A1020000D600032737@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.05.2007, 13:13


AKTUELL

Europas erstes Museum für Klosterkultur - LWL eröffnet neues
Landesmuseum

Am 22. Mai eröffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
ein neues Landesmuseum in Dalheim (Kreis Paderborn). Mit einem
Kostenvolumen von 8,6 Millionen Euro wurde das ehemalige
Augustiner Chorherrenstift aus dem 15. Jahrhundert zu einem
Museum für Klosterkultur ausgebaut.

70 Prozent der Umbaukosten hat das Land NRW, 30 Prozent der
Landschaftsverband getragen. Ziel des neuen Landesmuseum ist es,
eine weitere Facette des reichen westfälischen Kulturerbes und
dessen europäische Bezüge sichtbar zu machen, so LWL-Direktor
Dr. Wolfgang Kirsch am Freitag (18.5.) in Lichtenau-Dalheim.
Kirsch: "Klosterkultur hat Westfalen über mehr als 1200 Jahre
geprägt und damit viel länger als andere Gesellschaftsformen. Es
ist an der Zeit, dass sich ein Landesmuseum diesem reichen
kulturellen Erbe widmet. Und das ist in Europa einmalig."

Das LWL-Landesmuseum startet mit einer Sonderausstellung zur
barocken Blütezeit westfälischer Klöster und einer Festwoche mit
Konzerten, Gartenfest und einer Museumsnacht. Auf fast 1.000
Quadratmetern Ausstellungsfläche werden mehr als 200 Exponate
gezeigt. Sie stammen aus den Schatzkammern der regionalen
Klöster und Kirchen, aus Museen und von privaten Leihgebern.

Klosterkultur prägt seit 1200 Jahren

"Der reiche Fundus klösterlicher Kulturgeschichte ist beinahe in
Vergessenheit geraten", erläuterte Kirsch. "In Westfalen gab es
im Mittelalter 500 Klöster, sie waren bis zur Säkularisation
wichtige Kulturträger gerade auch im ländlichen Raum. Sie haben
großartige Architektur hinterlassen, haben Kunst und Musik
gefördert, waren Bildungseinrichtung und Sozialraum, widmeten
sich der Krankenpflege und der Seelsorge, Sie waren Arbeitgeber
und Wirtschaftsbetrieb. Sie verstanden sich als Netzwerk, das
sich bis an die Ränder Europas erstreckte. Und vor allem waren
sie Orte des Glaubens und der Gottessuche."

Museum als Lesehilfe

"Die Spuren dieses reichen kulturellen Erbes sind überall
sichtbar, nur hat man fast verlernt, diese Spuren zu lesen.
Genau das will das neue LWL-Landesmuseum ändern: Es will
Lesehilfe sein für die Erschließung dieser Fülle klösterlicher
Geschichte, die in Westfalen beinahe an jedem Ort zu entdecken
ist", so Kirsch weiter. Museen in Klöstern konzentrierten sich
meist auf die Geschichte des eigenen Ordenshauses. In Dalheim
nehme man das europäische Gesamtphänomen mit all seinen Facetten
am Beispiel Westfalens in den Blick.

"Wir wollen die Frage beantworten, was Kloster eigentlich ist,
wie es funktioniert und welche gesellschaftliche Wirkung dieses
Phänomen bis heute hat", sagte Museumsdirektor Prof. Dr.
Matthias Wemhoff. Eine reine Musealisierung des Themas "Kloster"
sei dabei nicht zu befürchten. Das neue Museum verstehe sich als
Partner der heute aktiven Ordensgemeinschaften.

Für LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe geht ein Traum in
Erfüllung: "Dieser besondere Ort mit seiner bewegten
Vergangenheit ist wie geschaffen dafür, eine so wertvolles Stück
westfälischer Landesgeschichte zu pflegen und für die Zukunft zu
bewahren."

Sonderausstellung mit barockem Glanz

Das LWL-Landesmuseum eröffnet mit zwei Ausstellungen: einer
Sonderausstellung zur barocken Blütezeit westfälischer Klöster
und dem ersten Teil der Dauerausstellung, der sich der Umnutzung
von Klosteranlagen nach der Säkularisation 1803 widmet.

Das ehemalige Chorherrenstift Dalheim ist dabei nicht nur
Ausstellungsort sondern selbst Exponat. An ihm kann man alle
Epochen seiner Baugeschichte ablesen.

Prior Bartholdus Schonlau, der sich in seinen 23 Amtsjahren
rühmte, eine ebensolche Anzahl an Gebäuden errichtet zu haben,
verlieh der Klosteranlage ihr bis heute dominierendes, barockes
Gesicht. Er führte das Chorherrenstift nach den Wirren des
30-jährigen Krieges zu seiner Blüte.

Die Säkularisation machte Kloster Dalheim zum Gutsbetrieb. Auch
diese Spuren sind sichtbar. Barocker Hochaltar,
Sakramentenhäuschen und spätgotischer Lettner wurden zerschlagen,
der barocke Gästetrakt im 19. Jahrhundert zur Kornbühne
umfunktioniert.

In den mit Rücksicht auf die Patina modernisierten
Ausstellungsräumen im barocken Westflügel finden auf 980
Quadratmetern 240 Exponate Platz. So gehen die restaurierte
Räucherkammer, an deren Decke noch die Haken für Schinken und
Wurst zu sehen sind, eine Verbindung mit der
Ausstellungsarchitektur ein. Mit Gold und Silber reich bestickte
Messgewänder, mit Edelsteinen besetztes liturgisches Gerät,
filigrane Prozessionsfiguren und Reliquiare, Fragmente des
monumentalen, barocken Hochalters der Dalheimer Klosterkirche
und das 13-teilge, silberne Toilettengeschirr einer Äbtissin
geben Auskunft darüber, dass auch Klöster zum Ort glanzvoller
Repräsentation wurden.

In der Dauerausstellung zeugen die Maschineneinbauten und
Graffitispuren noch heute von der landwirtschaftlichen
Nachnutzung des Klosters. Diese Spuren wurden in die
Ausstellungsgestaltung miteinbezogen und sollen Räume und Wände
für sich selbst sprechen lassen.

Stiftung als Träger

Eine Stiftung machte den Weg frei für die Einrichtung des
Museums. Aus den Erträgen der Stiftung Kloster Dalheim wird der
Betrieb des neuen LWL-Landesmuseums finanziert. Das
Stiftungskapital von zwölf Millionen Euro stammt zu gleichen
Teilen vom LWL, dem Kreis Paderborn und von privaten Stiftern.
"Hier haben sich öffentliche Entscheidungsträger gemeinsam mit
Vertretern der regionalen Wirtschaft und gestützt durch privates
Engagement für dieses innovative und europaweit einmalige
Projekt eingesetzt", sagte Kirsch.

Die Stiftung entwickele sich erfreulich. Man rechne bereits in
Kürze mit der Komplettierung des Stiftungskapitals von zur Zeit
11,25 Millionen Euro auf die erforderlichen zwölf Millionen Euro
und liege damit voll im Zeitplan.

Barocke Festwoche

In Anlehnung an die im Barock üblichen Festoktaven, die in
Klöstern zu großen Anlässen begangen wurden, begrüßt auch
Kloster Dalheim seine Gäste mit einer ganzen Woche voller
Barock. Mit einem großen Gartenfest am Pfingstmontag lädt das
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur die Bevölkerung ein, die
Eröffnung zu feiern: Zeremonienmeister und Hofgäste bevölkern
das Gelände und lustwandeln gemeinsam mit den Besuchern zwischen
Ehrenhof, Garten und Klosterteich, um sich von barocken Tänzen,
Hirtenmusik und Spielen mitreißen zu lassen. Klostermühle,
Schmiede, Bäckerei und Klosterbrauerei sind geöffnet.

In den Abendstunden des 2. Juni ist Kloster Dalheim bis in
seinen verborgensten Winkel hell wach. Sonder- und
Dauerausstellung sind bis Mitternacht geöffnet. Vor Ort bringen
bedeutende Persönlichkeiten des Dalheimer Barock und der
Domänenzeit Licht ins Dunkel ihrer Geschichte. Die Museumsnacht
findet ihren Abschluss mit einem barocken Feuerwerk an der Ruine
St. Petri, Dalheims ältester Spur geistlichen Lebens.

Die hochkarätigen Konzerte lassen verschiedene Facetten barocker
Musik erklingen. Mit Pauken und Trompeten eröffnet das
Bläserensemble der Akademie für Alte Musik Berlin am 22. Mai die
musikalische Festwoche. Die weltberühmte Gambistin Hille Perl
spielt am 2. Juni mit Los Otros barocke Tanzmusik im Schafstall.
Der Sänger Kai Wessel lässt seine für das barocke Zeitalter
unerlässliche Stimme des Countertenors in der Klosterkirche
erklingen. Gemeinsam mit dem aufstrebenden Barockensemble
CordArte sind zu Pfingsten (28. Mai) Kantaten von Buxtehude,
Krieger und Erlebach zu hören. Mit einer musikalischen
Rückbesinnung auf seine mittelalterlichen Ursprünge startet
Kloster Dalheim beim Abschlusskonzert (3. Juni) in seine Zukunft
als Museum. Das ensemble amarcord, bestehend aus sechs
ehemaligen "Thomanern", lässt in der Klosterkirche die Missa
Incessament von Pierre de la Rue (1452-1518) erklingen: Musik
aus der Gründungszeit Kloster Dalheims. Mit de la Rues
Kompositionen und dem spätgotischen Klangraum der Dalheimer
Klosterkirche werden in diesem Konzert zwei Zeitgenossen
zusammenfinden. Das musikalische Festprogramm wird von der
Kulturstiftung Westfalen-Lippe unterstützt.

Dalheimer Kataloge

Zur Ausstellung erscheinen die ersten beiden Bände der Dalheimer
Kataloge: Matthias Wemhoff (Hrsg.): Barocke Blütezeit. Die
Kultur der Klöster in Westfalen. Reihe: Dalheimer Kataloge, Band
1. Regensburg: Schnell+Steiner ,1. Auflage 2007 (ISBN:
978-3-7954-1962-2). Hardcover, 494 Seiten, ca. 210 meist farbige
Abbildungen, zahlreiche Karten und Pläne, 29,20€.

Matthias Wemhoff (Hrsg.): Säkularisation und Neubeginn. Die
Kultur der Klöster in Westfalen. Reihe: Dalheimer Kataloge, Band
2. Regensburg: Schnell+Steiner, 1. Auflage 2007 (ISBN:
978-3-7954-1963-9). Hardcover, 339 Seiten, ca. 80 meist farbige
Abb., 24,90€. Zusammen kosten beide Kataloge 46€.


INFO

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau
Telefon: 05292 . 9319-0
Telefax: 05292 . 9319-119
Schreibtelefon (für Gehörlose): 0251 . 591-4799
Führungen/Tourist-Info: 05292 . 9319-225
Klosterladen: 05292 . 9319-180
Museumsfoyer: 05292 . 9319-182
Veranstaltungen/ Kartentelefon: 05292 . 9319-224
Hausbrauerei/ Gasthaus: 05292 . 932710

E-Mail: kloster-dalheim at lwl.org
URL: www.kloster-dalheim.de


Öffnungszeiten

Ab 23. Mai: dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr. Montags außer
an Feiertagen geschlossen. Ganzjährig geöffnet, außer 24., 25.,
31. Dezember.


Eintrittspreise

Erwachsene 3,90€, Gruppen (ab 16 Personen) 3,10€ (je Person),
Kinder/ Jugendliche 1€, ermäßigt 2,50€, Familientageskarte 8€.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 22 11:31:07 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 May 2007 11:31:07 +0200
Subject: [WestG] [POS] Verein fuer Geschichte und Altertumskunde
Westfalen e.V., Verwaltungsangestellte/r, Muenster
Message-ID: 4652D47B020000D60003273A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 16.05.2007, 14:45


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist für den Verein für
Geschichte und Altertumskunde Westfalen e.V. in Münster eine
Stelle als

Verwaltungsangestellte/
Verwaltungsangestellter

zum nächstmöglichen Termin befristet für ca. ein Jahr als
Elternzeitvertretung zu besetzen. Es handelt sich um eine
Teilzeitstelle mit 14,75 Stunden pro Woche.

Aufgabengebiete:
- vorbereitende und unterstützende Arbeiten in der Führung der
Geschäftsstelle
- allgemeine Korrespondenz
- Betreuung der Mitglieder- und Schriftentauschdaten
- Mithilfe bei der Organisation von Studienfahrten
- Abwicklung von Zahlungsanweisungen und Überprüfung von
Zahlungseingängen

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Berufsausbildung als Verwaltungsfach-
angestellte/r oder einen vergleichbaren Abschluss im öffentlichen
Dienst
- Kommunikationsgeschick im Umgang mit den Mitgliedern
- sichere PC-Kenntnisse (MS-Office)
- Flexibilität
- Eigeninitiative

Wir bieten:
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 6 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt,
sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe
überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
21/07 bis zum 31.05.2007 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 22 11:37:13 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 May 2007 11:37:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bildvortrag: Von der Leidenschaft,
Mineralien zu sammeln, 25.05.2007, Hattingen
Message-ID: 4652D5E9020000D600032747@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.05.2007, 13:20


AKTUELL

Goethit und Co.: Von der Leidenschaft, Mineralien zu sammeln -
Bildvortrag von Stefan König im LWL Industriemuseum
Henrichshütte

1806 entdeckte J.G. Lenz ein Mineral mit knapp 63 Prozent Eisen
und nannte es zu Ehren des deutschen Dichters Johann Wolfgang
von Goethe "Goethit". Goethe war zeitweise Leiter der
Bergwerkkommission des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach und
Präsident der von Lenz 1796 gegründeten "Societät für die
gesamte Mineralogie". Große wirtschaftliche Bedeutung erlangte
"Goethit" nicht, aber für Mineraliensammler ist es durchaus von
Wert. Am Freitag, 25. Mai, um 20 Uhr gibt Stefan König im
LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen Einblicke in die
Welt des Mineraliensammelns.

Südafrika, Namibia, Marokko, Kanada - der Referent führt die
Museumsgäste des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
anhand faszinierender Bilder zu den Originalfundorten in aller
Welt und zeigt neben Goethiten auch Amethyste, Hämatite und
andere Mineralien im Original. Die Meteoritenkunde stellt
Stefan König am Beispiel des südafrikanischen Gibeon-Meteorits
vor.

Der Vortrag (Beginn 20 Uhr) ist kostenlos. Vorher bietet das
LWL-Industriemuseum eine Führung über das Hochofengelände an.
Besucher, die daran teilnehmen, zahlen 3,50 Euro (ermäßigt 2
Euro). Treffpunkt ist um 19 Uhr das Museumsfoyer.


INFO

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Telefon: 02324 9247-0
Telefax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 22 11:40:29 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 May 2007 11:40:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Veranstaltungen zum Jahr der Geisteswissenschaften,
22.05.2007, Muenster
Message-ID: 4652D6AD020000D600032752@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 18.05.2007, 10:03


AKTUELL

Vergötterung oder Verlotterung?
Veranstaltungen am 22. Mai zum Jahr der Geisteswissenschaften
in Münster

Welchen Nutzen haben die Geisteswissenschaften für die
Gesellschaft? Drei Veranstaltungen in Münster sollen am Dienstag,
22. Mai 2007, darauf eine Antwort geben. Dr. Susanna Schmidt
vom Bundesministerium Bildung und Forschung hält um 15.30 Uhr
einen Vortrag mit dem Titel "'In span'sche Stiefel
eingeschnürt?' - Geisteswissenschaften zwischen Selbst- und
Fremdwahrnehmung". Sie spricht im Foyer des Stadttheaters
Münster (Neubrückenstraße 63).

Ab 17.30 findet am selben Ort die Podiumsdiskussion "Die
Verlotterung der deutschen Sprache? Die deutsche Sprache in
Schule, Medien und Alltag" statt. Auf dem Podium sitzen unter
anderem Peter Unfried, Kolumnist und Stellvertretender
Chefredakteur der Tageszeitung (TAZ), Lisa Böcker, Fachleiterin
des Fachseminars Deutsch in Recklinghausen sowie die
Hochschullehrer Prof. Dr. Rudi Keller (Düsseldorf) und Prof. Dr.
Klaus-Michael Köpcke (Münster). Sie gehen der Frage nach, ob die
deutsche Sprache sich lediglich wandelt oder gar verfällt.

Über "Das Dilemma der modernen Liebe" spricht ab 19.30 Uhr
Promovend Jens Kloster im Cuba Nova (Achtermannstraße 10-12).
Sein Vortrag ist Auftakt zum Promovierenden-Tag am Mittwoch, 23.
Mai 2007. 18 Nachwuchswissenschaftler stellen nach dem Motto
"Raus aus dem Elfenbeinturm!" ihre Promotionsvorhaben an dafür
geeigneten Orten vor. Da sich in Klosters Dissertation alles um
die Liebe dreht, findet im Anschluss an seine Präsentation ab
20.30 Uhr eine Singleparty im Cuba Nova statt.


INFO

Link: Jahr der Geisteswissenschaften
http://www.uni-muenster.de/Germanistik/jahr_der_geisteswissenschaften





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 22 11:45:56 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 May 2007 11:45:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Visualitaet und Geschichte, 24.05.2007, Muenster
Message-ID: 4652D7F4020000D600032767@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 21.05.2007, 17:03


AKTUELL

Geschehenes sehen
Historisch-Didaktisches Kolloquium widmet sich "Visualität und
Geschichte"

Nicht nur Texte und Zeitzeugenberichte sind geschichtliche
Quellen, sondern auch Gemälde, Fotos und Filme. Dem Thema
"Visualität und Geschichte" widmet sich das
historisch-didaktische Kolloquium des Instituts für Didaktik der
Geschichte an der WWU Münster. Es beginnt am Donnerstag, 24. Mai
2007, mit einem Vortrag des Historikers Prof. Dr. Hans-Jürgen
Pandel (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg).
"Bildinterpretation. Die Bildquelle im Geschichtsunterricht"
lautet der Titel seiner Vorlesung. Sie fängt um 18.15 Uhr im
Raum 309 des Instituts (Domplatz 23a) an.

Ziel des Kolloquiums ist es, einen öffentlichen Diskurs
anzustoßen. Zum Thema sprechen wöchentlich Wissenschaftler
verschiedener Hochschulen in Deutschland. Nach Prof. Pandel
folgt am 14 . Juni Prof. Dr. Gerhard Paul (Universität Flensburg)
mit einer Vorlesung über "Visual History". Am 21. Juni spricht
Prof. Schneider (Pädagogische Hochschule Freiburg) über
"Barbaren - Bild- und Textpropaganda". Eine Woche später am 28.
Juni schließt sich Prof. Dr. Susanne Popp (Universität Augsburg)
mit der Veranstaltung "Auf dem Weg zu einem europäischen
Bilderkanon?" an. Das Ende der Reihe im Sommersemester
beschließt Dr. Christoph Hamann vom Landesinstitut für Schule
und Medien in Berlin-Brandenburg mit einer Vorlesung zu
"Fluchtpunkt Birkenau. Stanislaw Muchas Foto vom Torhaus
Auschwitz-Birkenau (1945)". Alle Vorträge finden jeweils um
18.15 Uhr im Raum 309 am Domplatz 23a statt.


INFO

Link: Institut für Didaktik der Geschichte
URL: http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-dida





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 23 11:21:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 May 2007 11:21:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Festakt fuer das neue LWL-Landesmuseum
fuer Klosterkultur
Message-ID: 465423A4020000D60003285F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.05.2007, 16:19


AKTUELL

Europas erstes Museum für Klosterkultur eröffnet -
NRW-Bauministerium will auch weiteren Bauabschnitt begleiten

Mit einem großen Festakt und mehr als 400 geladenen Gästen ist
am Dienstag (22.5.) das neue LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
in Dalheim bei Lichtenau (Kreis Paderborn) offiziell eröffnet
worden.

"Mit dem heutigen Tag ist ein erster wichtiger Abschnitt
fertiggestellt", freute sich Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), über die
Realisierung des eu-ropaweit einzigartigen Museumsprojekts in
dem aus dem 15. Jahrhundert stammenden Augustiner
Chorherrenstift. Kirsch: "Von 1452 bis heute ist ein Bogen
geschlagen worden, der die Bedeutung des klösterlichen Lebens
für Westfalen, aber auch für unsere europäische Gemeinschaft
spürbar werden lässt."

8,6 Millionen wurden in den vergangenen zwei Jahren in einem
ersten Bauabschnitt in Dalheim in-vestiert, um das ehemalige
Kloster zu einem modernen Museum umzugestalten. Völlig neue
Ausstellungsräume wurden geschaffen, eine eigene Gastronomie und
eine Klosterbrauerei. 70 Prozent der Baukosten bestritt das Land
Nordrhein-Westfalen aus Fördermitteln für den Städtebau, 30
Prozent der LWL. Zwei weitere Bauabschnitte sind geplant.

Als Vertreter des NRW-Ministeriums für Bauen und Verkehr
Nordrhein-Westfalen war Staatssekretär Günter Kozlowski nach
Dalheim gekommen. Er zeigte sich fasziniert von der bewegten
Vergangenheit des Klosters und freute sich, das Haus in eine
neue Epoche seiner Geschichte begleiten zu können. Er
bezeichnete das neue Museum als "Meilenstein für die
Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalen", der sich nicht dem
Kulturevent oder der Kunstsensation verschreibe, sondern
vielmehr ein Stück regionaler Geschichte erspürbar werden lasse.
Mit seinem einzigartigen Konzept sei Dalheim eine "Suchmaschine"
für die Spuren klösterlichen Lebens in Westfalen. Kozlowski
sagte dem LWL-Landesmuseum für Klosterkultur die weitere
Begleitung durch das Land NRW bei dem geplanten zweiten
Bauabschnitt zu.

Abt Prof. Dr. Dominicus Meier OSB von der Abtei Königsmünster in
Meschede entwarf in seiner Fest-rede "Klöster im Umbruch.
Ordensgemeinschaften am Anfang des 21. Jahrhunderts"
Perspektiven für das aktive Ordensleben in Deutschland, in das
Abt Dominicus Meier, trotz "dramatischer Situationen einzelner
Institute" optimistisch hineinblickt. Abt Dominicus Meier:
"Viele Menschen sind heute auf der Suche nach heiligen und
heilenden Orten. Hier sehe ich die Zukunft unserer
Ordensgemeinschaften."

Finanziert wird der Betrieb des neuen Museums durch die Stiftung
Kloster Dalheim, die zu gleichen Teilen von LWL, Kreis Paderborn
und privaten Stiftern getragen wird. 12 Millionen Euro beträgt
das Stiftungskapital, dessen Erträge die laufenden
Betriebskosten des Museums (geschätzte 600.000 Euro jährlich)
decken soll. 11,2 Millionen konnten bereits für die Stiftung
gewonnen werden. Mit einer Komplettierung des Kapitals rechnen
LWL, Kreis und die privaten Stifter bis zum Beginn des
kom-menden Jahres. "Damit wäre eine weitere Hürde auf dem Weg
zum zweiten Bauabschnitt genommen", zeigten sich die Vertreter
der Stiftung zuversichtlich.

Im Anschluss an den Festakt und die offizielle Schlüsselübergabe
erteilte der emeritierte Paderborner Weihbischof Consbruch dem
neuen Haus seinen Segen.


INFO

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau
Telefon: 05292 . 9319-0
Telefax: 05292 . 9319-119
Schreibtelefon (für Gehörlose): 0251 . 591-4799
Führungen/Tourist-Info: 05292 . 9319-225
Klosterladen: 05292 . 9319-180
Museumsfoyer: 05292 . 9319-182
Veranstaltungen/ Kartentelefon: 05292 . 9319-224
Hausbrauerei/ Gasthaus: 05292 . 932710

E-Mail: kloster-dalheim at lwl.org
URL: www.kloster-dalheim.de


Öffnungszeiten

Ab 23. Mai: dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr. Montags außer
an Feiertagen geschlossen. Ganzjährig geöffnet, außer 24., 25.,
31. Dezember.


Eintrittspreise

Erwachsene 3,90€, Gruppen (ab 16 Personen) 3,10€ (je Person),
Kinder/ Jugendliche 1€, ermäßigt 2,50€, Familientageskarte 8€.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 23 11:23:11 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 May 2007 11:23:11 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Fotografien zum Archivfinder des
Kreises Siegen-Wittgenstein, 23.05-17.06.2007, Bad Berleburg
Message-ID: 4654241F020000D600032862@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Wolf"
Datum: 22.05.2007, 14:46


AUSSTELLUNG

Thomas Kleynen: Ar-schiefe, Fotografien zum Archivfinder des
Kreises Siegen-Wittgenstein Oder: Warum gerade Archive und nicht
schiefe Geraden?

Wenn sich Fotografie und Archiv begegnen, dann handelt es sich
im Allgemeinen um historische Aufnahmen von Stadtansichten oder
Personen. Es sind also potentielle Insassen, gern gesehene
Dauergäste eines Archivs, sprich Archivalien, die begeistern.

Der Arbeitskreis der Archive im Kreis Siegen-Wittgenstein hat
sich im vergangenen Jahr jedoch ganz mutig für eine neue
Begegnung von Fotografie und Archiv entschieden. Der in Planung
befindliche Führer durch die Archive im Kreisgebiet, sollte ein
besonderer Leitfaden werden, aus dem klassischen Muster
ausbrechen und die historisch Interessierten mit einem
Augenzwinkern zur Entdeckungsreise in die Überlieferungen
einladen. Dazu sollte nicht nur der etwas ungewöhnliche Titel
"Archivfinder" die Suchenden locken, sondern auch die
Bebilderung über die reine Dokumentation hinausgehen.

Für den experimentellen Kontakt zwischen Archiv und Fotografie
konnte der Künstler Thomas Kleynen gewonnen werden. Im Bereich
der Bildenden Kunst längst kein unbeschriebenes Blatt mehr,
stürzte sich Thomas Kleynen mit Begeisterung in die Aufgabe, in
den Archiven im Kreis Siegen-Wittgenstein auf Motivjagd zu
gehen.

Die Verfremdung ist dem experimentellen Fotografen Kleynen als
Mittel des Perspektivenwechsels ein wichtiges Anliegen. Spannend
war der Prozess für Künstler und Archivare, was wird aus den
Räumlichkeiten, den heiligen Hallen der historischen
Überlieferung. Verdoppelt sich ein Gebäude, indem es in der
Mitte gespiegelt wird, entspringt aus der Siegquelle eine
Urkunde des Mittelalters, wird der Mensch im Angesicht der
jahrhunderte alten Überlieferung winzig klein, all dies wurde
möglich aus der Perspektive der Fotografen.

Vertrautes wird ungewohnt, aus grauen Archivkartons wird eine
Erlebnislandschaft, das staubige Image der Archive ist mit
diesen künstlerischen Fotografien abgeschüttelt.

Anlass genug, die entstandenen fotografischen Arbeiten nicht nur
dem Historiker als Leitfaden-Zugabe an die Hand zu geben und
ansonsten "im Archiv verschwinden zu lasen", sondern eine
Ausstellung zusammen zu stellen.

Vom 23.05. bis 17.06.2007 sind die fotografischen Arbeiten von
Thomas Kleynen zum Archivfinder des Kreises Siegen-Wittgenstein
im Museum der Stadt Bad Berleburg zu sehen. Ar-schiefe ist die
Ausstellung betitelt und gibt damit gleich den Hinweis, hier
wird nicht im klassischen Sinne dokumentiert. Die Perspektive,
aus der die Archive und ihr Inhalt wahrgenommen werden, gerät in
Schräglage. Doch der künstlerische Blickwinkel legt gleichzeitig
den Kern frei. Historische Schätze werden hier verwahrt, sowohl
im kleinen Stadtarchiv als auch in den großen staatlichen
Institutionen. Eine Begegnung mit der Vergangenheit beinhaltet
viel mehr als nur Massen alten Papiers, die Archivalien sind
eine Zeitmaschine für Exkursionen in die Vergangenheit.

Die Begegnung zwischen Archiv und künstlerischer Fotografie ist
dank Thomas Kleynen sowohl ein Erfolg für die Archivkultur als
auch für die Bildende Kunst geworden. So wird die Ausstellung
ein breites Publikum ansprechen und sicher auch überraschen und
begeistern. Archiv und Kunst, einmal nicht als Ort und Inhalt,
sondern als Kommunikationspartner.

Für die Einführung in die Ausstellung am Donnerstag, 23. Mai
2007, 19.00 Uhr konnte VdA-Vorstandsmitglied Dr. Clemens Rehm
gewonnen werden. Kunst und Archiv ist ein Thema, dem er sich mit
Begeisterung zuwendet. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.


INFO

Museum der Stadt Bad Berleburg
Goetheplatz 3
57319 Bad Berleburg

Öffnungszeiten: di., fr., sa. und so. 15.00 bis 18.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

URL: www.bad-berleburg.de/kultur_medien/kultur_medien.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 23 11:35:11 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 May 2007 11:35:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Langjaehriger Direktor des Museums am Ostwall Dr.
Ingo Bartsch verstorben
Message-ID: 465426EF020000D60003286B@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Gerd Dethlefs"
Datum: 23.05.2007, 08:53
Aus: Stadt-Pressedienst vom 23.05.2007


AKTUELL

Langjähriger Direktor des Museums am Ostwall Dr. Ingo Bartsch
verstorben

Dr. Ingo Bartsch, langjähriger Direktor des Dortmunder Museums
am Ostwall, ist am Samstag, 19. Mai, plötzlich und unerwartet im
Alter von 63 Jahren in Dortmund verstorben. Der Spezialist für
moderne und zeitgenössische Kunst leitete das Museum von März
1988 bis Dezember 2003. Oberbürgermeister Dr. Gerhard
Langemeyer: "Zunächst als Kulturdezernent und später als
Oberbürgermeister habe ich Dr. Ingo Bartsch als einen
international anerkannten Experten des italienischen Futurismus
kennen und schätzen gelernt. Seine Pläne zur weiteren
Erforschung dieser Kunstrichtung haben mit seinem plötzlichen
Tod ein jähes Ende gefunden. Mein herzliches Mitgefühl gilt
seiner Frau."

Ingo Bartsch wurde am 18. Juli 1943 in Berlin geboren. Nach dem
Abitur begann er zunächst eine Ausbildung in der Berliner
Finanzverwaltung, wechselte dann zur Deutschen Bundespost. Eine
schwere Erkrankung führte zu einer zweijährigen Zwangspause, die
seinem Leben eine neue Ausrichtung gab. 1966 begann Ingo Bartsch
das Studium der Kunstgeschichte an der Freien Universität
Berlin. Begleitend studierte er klassische Archäologie, Latein
und Italianistik. Während der Studentenbewegung politisiert,
bezeichnete er sich selbst gern als "alten 68er". 1977
promovierte Ingo Bartsch über "Die Malerei des Futurismus in
Italien und ihre Beziehung zum Faschismus", ein Thema, bei dem
er sowohl Kunst und Politik als auch Italien, sein wichtiges
Bezugsland, verbinden konnte.

In sein anschließendes Volontariat an der Staatlichen Kunsthalle
Baden-Baden (1977 bis 1979) und seine Tätigkeit als Kustos des
Museums Bochum (1979 bis 1988) fallen Ausstellungsaktivitäten
und Publikationen wie "Von Bembo bis Guardi", "Stilleben in
Europa", "Das Terminal von Richard Serra", "Wilfried
Hagebölling", "Nur Rost ... ?" und "Die Stilleben Alexander
Kanoldts".

1988 übernahm Dr. Ingo Bartsch die Leitung des Museums am
Ostwall. Seine persönlichen Schwerpunkte legte er auf
Präsentationen zur Konkreten Kunst, zu künstlerischen Positionen
aus Italien und zur Farbmalerei. Im Laufe der Jahre gab er
zahlreiche Publikationen zu den Sammlungen des Hauses heraus:
Sammlung Feelisch, Sammlung Cremer I bis III, Benno Elkan und
Bernhard Hoetger sowie "Meisterwerke des Expressionismus und der
Klassischen Moderne" und "Vom Expressionismus zur Gegenwart".
Die Farbmalerei hat während der Amtszeit von Dr. Bartsch dank
Ankäufen der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung auch in
der Sammlung des Museums einen wichtigen Stellenwert erhalten.
Zu seinen größeren Projekten der letzten Jahre zählen
Ausstellungen mit Werken von Fabrizio Plessi, Jean Miotte
"Zeichen Geste Farbe", Norbert Tadeusz "Existenz und Passion"
und Agenore Fabbri "Die informelle Phase". Zusammen mit den
Freunden des Museums am Ostwall begann Dr. Ingo Bartsch eine
Schriftenreihe zum Informel. Besonders wichtig war ihm die
Realisierung seiner großen Ausstellung "...auch wir Maschinen,
auch wir mechanisiert. Die zweite Phase des italienischen
Futurismus 1915 bis 1945" im Jahr 2002.

Auch nach dem Ausscheiden aus dem Dienst der Stadt Dortmund im
Dezember 2003 blieb Dr. Ingo Bartsch als Kunsthistoriker aktiv:
Der ausgewiesene Kenner der Gegenwartskunst schrieb an einer
mehrsprachigen umfangreichen Publikation zum Italienischen
Futurismus. Er kuratierte weiterhin Ausstellungen und engagierte
sich in einem von ihm initiierten deutsch-italienischen
Künstlerkreis.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 23 11:38:02 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 May 2007 11:38:02 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft
f. Amerikastudien, 31.05.-03.06.2007, Bochum/Dortmund
Message-ID: 4654279A020000D600032876@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 21.05.07 09:41


TAGUNG

54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien:
"Religion in the United States" in Bochum und Dortmund
31.05.2007 - 03.06.2007

Religion war immer schon eine zentrale identitätsstiftende Kraft
in den amerikanischen Kolonien und den Vereinigten Staaten.
Zugleich war sie - von den puritanischen Dissidenten im 17.
Jahrhundert bis zum afro-amerikanischen Widerstand gegen die
Sklaverei, von den Bürgerrechtsbewegungen der 1960er Jahren bis
zur feministischen Befreiungstheologie des späten 20.
Jahrhunderts - stets auch ein wichtiger Motor für
gesellschaftliche Gegenentwürfe. Die jüngsten politischen
Entwicklungen haben dieses Spannungsverhältnis zwischen status
quo und counterculture noch stärker ins öffentliche Interesse
gerückt.

Mit dem Schwerpunkt "Religion in the United States" nimmt die
Deutsche Gesellschaft für Amerikastudien (DGfA) in ihrer
Jahrestagung vom 31. Mai bis zum 3. Juni 2007 in Bochum und
Dortmund daher ein besonders aktuelles und wichtiges Thema in
den Blick, anhand dessen sowohl die Beharrungskraft als auch die
Dynamik der U.S.A. sichtbar werden.

Die Konferenz verspricht aufgrund ihrer vielfältigen
Perspektiven, die sowohl Literatur und Kultur als auch Medien,
Politik und Geschichte umgreifen, eine Reihe interessanter
Schlaglichter auf unterschiedliche religiöse Erlebniswelten und
Diskurse zu werfen. Für die Hauptvorträge haben namhafte
internationale Wissenschaftler/innen ihre Teilnahme zugesagt,
unter anderem Paul S. Boyer (University of Wisconsin, Madison);
David D. Hall (Harvard Divinity School); Heather Hendershot
(Media Studies, Queens College); Michael Hochgeschwender (LMU,
München); Lawrence Meredith (University of the Pacific, Stockton,
CA).

Eine Reihe von Workshops befaasst sich mit Fragestellungen wie
den jüngsten radikalen Transformationen in der religiösen und
politischen Öffentlichkeit, dem konfliktbehafteten Verhältnis
von Mainstream und religiösem outsider, den Schnittstellen von
Religion, Gender und Ethnizität sowie der innovativen
Vermittlung dieser Themen im Unterricht an Schule und
Universität.

Auf dem Abschlussforum "Secularization and Its Discontents"
(Leitung: Alfred Hornung, Mainz) werden gemeinsam mit den
Hauptvortragenden grundsätzliche Fragen und unterschiedliche
Sichtweisen auf amerikanische Religiosität erörtert und deren
politische und kulturelle Auswirkungen auch über die U.S.A.
hinaus verfolgt. Die Tagung wird in Kooperation zwischen der
Ruhr-Universität Bochum und der Universität Dortmund vorbereitet
und durchgeführt.


INFO

Ruhruniversität Bochum/Universität Dortmund
44801 Bochum
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
E-Mail: miriam.strube at uni-dortmund.de
URL: http://www.rub.de/dgfa2007
URL: idw-online.de/pages/de/event20344






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 23 12:08:06 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 May 2007 12:08:06 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Kolloquium zur Geschichte des
niederlaendischen Koenigshauses, 24.05.2007, Muenster
Message-ID: 46542EA6020000D6000328A9@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 21.05.2007, 17:03


KOLLOQUIUM

Königshaus der Herzen? Kolloquium zur Geschichte des
niederländischen Königshauses

Die Hochzeit von Prinz Willem-Alexander und Prinzessin Maxima im
Jahr 2002 verfolgten nicht nur ihre holländischen Landsleute
gebannt, sondern auch Millionen Deutsche. Das Zentrum für
Niederlande-Studien an der WWU Münster forscht der Beliebtheit
des niederländischen Königshauses am Donnerstag, 24. Mai 2007,
nach und rollt die Geschichte der Dynastie von Wilhelm von
Oranien bis hin zu Königin Beatrix auf. Das Kolloquium "Das
niederländische Königshaus - Geschichte und Gegenwart" beginnt
um 13 Uhr in der Rüstkammer im Rathaus (Prinzipalmarkt 8-9).

Trotz großer Popularität hält sich das Wissen über Geschichte
und Funktion der Oranien-Nassau-Dynastie in Grenzen. Bei dem
Symposium soll deshalb geklärt werden, wie sich die
niederländische Monarchie seit dem 19. Jahrhundert entwickelte
und welche Spielräume dem monarchischem Staatsoberhaupt in einer
zunehmend demokratischen Gesellschaft blieben. Thematisiert
werden auch die große Beliebtheit des niederländischen
Königshauses in der Bevölkerung und seine Bedeutung für das
Entstehen einer nationalen Identität.

Prof. Dr. Frieso Wielenga, Leiter des Zentrums für
Niederlande-Studien, geht in seinem Vortrag auf die Beziehungen
des niederländischen Königshauses zu Deutschland ein. Vorträge
halten darüber hinaus der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Henk
te Velde (Universität Leiden), Prof. Dr. Jan Bank sowie der
Historiker Dr. Rolf-Ulrich Kunze.


INFO

Haus der Niederlande
Alter Steinweg 6/7
48143 Münster
Telefon: 0251 - 83 285 11
Fax: 0251 - 83 285 20

E-Mail: nlstudien at uni-muenster.de
URL: http://www.hausderniederlande.de







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 24 11:39:26 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 May 2007 11:39:26 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Noch_eine_Woche_Klima-Ausstellun?=
=?iso-8859-1?q?g_im_LWL-Museum_f=FCr_Archaeologie=2C_Herne?=
Message-ID: 4655796E020000D60003297A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.05.2007, 11:05


AKTUELL

Noch eine Woche Klima-Ausstellung im LWL-Museum für Archäologie
Kostenlose Führungen an Pfingsten

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert noch
eine Woche lang Deutschlands größte Klima-Ausstellung in seinem
LWL-Museum für Archäologie in Herne. "Klima und Mensch. Leben in
Extremen" zeigt mit über 800 Ausstellungsstücken aus allen
Kontinenten, dass das Klima der Motor der Evolution war. Die
Exponate - vom ältesten Feuer der Welt über das berühmte
Mammutbaby "Dima" bis zur UV-Schutzkleidung aus Westfalen -
machen die Anpassungsfähigkeit der Menschen, Tiere und Pflanzen
über die Jahrtausende erlebbar. Die Ausstellung präsentiert aber
nicht nur die Wetter-Extreme vor sechs Millionen Jahren bis zu
zukünftigen Hochwasserkatastrophen als entscheidende Wendepunkte
in der Geschichte, sondern stellt auch die Frage nach der
Zukunft: Wie geht es weiter mit dem Klima und welche Folgen hat
das für die Menschheit? Pfingstsonntag und Pfingstmontag bietet
das LWL-Museum jeweils um 14 und um 16 Uhr kostenlose Führungen
durch die Ausstellung.

Das "Herner Klimamodell" von Andreas Kaiser ist das Kunstprojekt
zur Ausstellung und setzt sich künstlerisch mit dem Begriff des
Klimas auseinander. Der Kölner Künstler hat im LWL-Museum für
Archäologie 24 Treibhäuser installiert, die miteinander zu einem
Kreislauf verbunden sind. Jedes Treibhaus inszeniert Klima auf
eine andere Weise, da gibt es Themen wie Aquarium und Wüste,
Doppelhaushälfte, Staub und Licht. Wie in allen Arbeiten von
Andreas Kaiser wird der Besucher Teil der Installation, wenn er
sie betritt.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Kosten: Sonderausstellung (inkusive Kunstausstellung):
Erwachsene 5 Euro, 6- bis 17-Jährige 3 Euro, Familien 11 Euro.
Kombiticket mit der Dauerausstellung: Erwachsene 7 Euro, 6- bis
17-Jährige 4 Euro, Familien 15 Euro.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 24 11:39:42 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 May 2007 11:39:42 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Greven "von oben": Luftbildausstellung des
Stadtarchivs, 23.05-27.07.2007, Greven
Message-ID: 4655797E020000D60003297D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Greven"
Datum: 23.05.2007, 11:23


AUSSTELLUNG

Greven "von oben": Luftbildausstellung des Stadtarchivs

Eine reiche Auswahl von über 100 historischen Luftaufnahmen von
Greven, Gimbte und Reckenfeld seit den 1950er-Jahren zeigt das
Stadtarchiv Greven in einer Ausstellung, die ab Mittwoch, 23.
Mai 2007 zu den üblichen Öffnungszeiten (Mo.-Mi. 8-17, Do. 8-18,
Fr. 8-12.30 Uhr) im Rathausfoyer und im Sitzungstrakt zu sehen
ist. Der Eintritt ist frei.

Bei der Auswahl der Fotos, um die sich die Archivare Angelika
Haves und Dr. Stefan Schröder gekümmert haben, galt es zum einen,
die wichtigsten Aspekte der Stadtentwicklung der letzten
Jahrzehnte im Bild zeigen zu können. Emsbegradigung und
Stadtkernsanierung spiegeln sich daher ebenso in der Ausstellung
wie die Ausweitung der Bebauung in den Randbereichen von Greven
sowie in den Ortsteilen Reckenfeld und Gimbte. Zum Teil mussten
dazu Fotos erstmals datiert werden.

Auch stellten sich bei genauerer Betrachtung einige bisherige
Angaben als falsch heraus und konnten nun korrigiert werden. Das
Ergebnis kann sich jedenfalls sehen lassen: "Für jeden, der die
letzten Jahrzehnte selbst erlebt hat oder gerne wissen möchte,
wie Greven früher aussah, ist die Ausstellung ein Anreiz zum
genauen Hinsehen", versichert das Team des Stadtarchivs. Die
Ausstellung wird bis zum 27. Juli zu sehen sein.


INFO

Stadt Greven Pressestelle
Rathausstraße 6
48268 Greven
Tel.: 0 25 71 92 0-1 23
Fax: 0 25 71 92 03 20
E-Mail: pressestelle at stadt-greven.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 24 11:40:01 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 May 2007 11:40:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bild und Klang im Zeitalter der Industrialisierung,
24.05.2007, Dortmund
Message-ID: 46557991020000D600032980@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Uni Dortmund Medieninfo"
Datum 23.05.2007, 11:59


AKTUELL

Bild und Klang im Zeitalter der Industrialisierung

In der Vorlesungsreihe "Bild und Klang" werden die Besucher in
diesem Semester regelmäßig ins Zeitalter der Industrialisierung
entführt. Am kommenden Donnerstag (24. Mai) dreht sich in der
Reinoldikirche alles um das Zeitalter der Eisenbahn. Die
Eisenbahn änderte das Leben, soziale Organisationsformen und
Vorstellungswelten der Menschen im 19. Jahrhundert radikal. So
wurden etwa gänzlich neue Achsen durch die Landschaften gelegt
und zuvor ungekannte Geschwindigkeiten für die Bewegung möglich:
Euphorie und Erschrecken, Faszination und radikale Abwehr
standen daher auch unmittelbar nebeneinander. In der Vorlesung
werden Musikstücke und Gemälde vorgestellt, die auf diese
Umbrüche unmittelbar reagieren.


INFO

Bild und Klang im Zeitalter der Industrialisierung: "Das
Zeitalter der Eisenbahn" mit Prof. Dr. Michael Stegemann und
Prof. Dr. Barbara Welzel

Zeit: Donnerstag, 24. Mai 2007, 19.00 Uhr
Ort: Stadtkirche St. Reinoldi
Kontakt: Prof. Dr. Barbara Welzel Ruf: (0231) 755 - 2955






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 24 11:40:17 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 May 2007 11:40:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Baukultur erleben - LWL-Exkursion ins
suedliche Westfalen, 31.05.2007
Message-ID: 465579A1020000D600032983@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.05.2007, 14:44


AKTUELL

Baukultur erleben - LWL-Exkursion ins südliche Westfalen

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) veranstaltet am 31.
Mai eine eintägige Busexkursion und führt Fachleute und am
Baugeschehen interessierte Laien zu beispielhaften Projekten in
die Region Südwestfalens. Das LWL-Amt für Landschafts- und
Baukultur in Westfalen hat eine Exkursionsroute ausgearbeitet,
die durch Olpe /Biggesee, Kreuztal, Siegen und Freudenberg
führt. In diesen Orten stellen Planer und Mitarbeiter der
Verwaltungen den Teilnehmern Einzelobjekte des Wohn- Schul- und
Bürobaus sowie richtungsweisende Siedlungsprojekte aus heutiger
und vergangener Zeit vor. Hierbei spielen die regionalen Bezüge
der Architektur eine wichtige Rolle.


INFO

LWL-Amt für Landschafts- und Baukultur in Westfalen
48133 Münster
Tel.: 0251 591-3572 anmelden.
URL: www.landschafts-und-baukultur.de

Anmeldung bis 29. Mai

Die Exkursion beginnt um 9 Uhr in Olpe und endet auch dort gegen
18.00 Uhr. Die Kosten betragen 68 Euro inkl.
Exkursionsunterlagen und Verpflegung. Die Veranstaltung ist von
der Architektenkammer NRW als Fortbildungsveranstaltung
anerkannt.







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 24 11:40:30 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 May 2007 11:40:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ein Kommandeur der Sicherheitspolizei aus Hagen
vor Gericht, 31.05.2007, Hagen
Message-ID: 465579AE020000D600032986@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 23.05.2007, 14:51


AKTUELL

Ein Kommandeur der Sicherheitspolizei aus Hagen vor Gericht.
Strategien und Selbstdeutungen des Angeklagten Dr. Wilhelm
Altenloh im Bielefelder Bialystok-Prozess, 1965-1967
31.05.2007, 19:00 Uhr, Historisches Centrum Hagen, Vortragssaal

In einem langwierigen Strafverfahren verhandelte die
Schwurgerichtskammer am Landgericht Bielefeld vom 23. März 1966
bis zum 14. April 1967 gegen den 1907 im westfälischen Hagen
geborenen Juristen Dr. Wilhelm Altenloh, ehemaliger Leiter der
Dienststelle "Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD" (KdS)
für den Bezirk Bialystok, und drei seiner ehemaligen
Mitarbeiter: Lothar Heimbach, Heinz Errelis und Richard Dibus.

Die Angeklagten sollten sowohl für ihre Beteiligung an
Einzeltötungen als auch an den Deportationen von Juden aus dem
Bezirk Bialystok in die Vernichtungslager zur Verantwortung
gezogen werden.

Dr. Altenloh aus Hagen wurde für schuldig befunden, in
Tateinheit Beihilfe zum Mord an mindestens 6.500 Bialystoker und
mindestens 3.500 Grodnoer Juden geleistet haben. Das Gericht
wies Dr. Altenloh ferner seine Beteiligung an einer so genannten
Vergeltungsmaßnahme im Ghetto Bialystok nach.

Als Vergeltung für die Widerstandshandlung eines Juden bei der
ersten Auflösung des Bialystoker Ghettos im Februar 1943 ordnete
das Reichssicherheitshauptamt in Berlin nach Feststellungen des
Gerichts die Erschießung von hundert jüdischen Personen an.

Dr. Altenloh habe diese Anordnung an den Gestapo-Chef Lothar
Heimbach zur Ausführung übergegeben. Heimbach habe daraufhin mit
Hilfe seines 'Judenreferenten' Fritz Friedel hundert Juden -
Männer, Frauen und Kinder - exekutieren lassen.

Anhand des Tonbandmitschnitts der Hauptverhandlung analysiert
der Vortrag Strategien und Selbstdeutungen des Angeklagten Dr.
Altenloh vor Gericht.


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
Tel.: 02331 207 2740
Tel.: 02331 207 2447
URL: www.historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de

Der Eintritt ist frei.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 24 11:46:42 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 May 2007 11:46:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Themenfuehrung im LWL-Industriemuseum, 27.05.2007,
Dortmund
Message-ID: 46557B22020000D60003298F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.05.2007, 09:53


AKTUELL

Kein leichtes Los - Frauen auf Zollern -
Themenführung im LWL-Industriemuseum

Dass der Pütt keineswegs immer eine reine Männerdomäne gewesen
ist, beweist am kommenden Sonntag, 27.5., eine Führung des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Der Rundgang durch
das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern beginnt um 15 Uhr und
behandelt ein oft vernachlässigtes Thema: Frauen auf Zechen.

LWL-Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus geht in ihrer Führung den
spärlichen Hinweisen auf die Rolle der Frau in der Geschichte
des Bergbaus der letzten 150 Jahre nach. Innerhalb dieser Zeit
gab es verschiedene Phasen, in denen auch Frauen auf Zechen
gearbeitet haben, wenn auch als kleine Minderheit. Am Beispiel
der Zeche Zollern, aber auch anderer Zechen, verfolgt sie,
welchen Einfluss gesellschaftliche Rollenzuweisungen und
politischen Veränderungen auf den Einsatz von Frauen im
Kohlenbergbau hatten.

Mitte des 19. Jahrhunderts schufteten Frauen im Ruhrbergbau
meist als Tagesarbeiterinnen auf dem Zechenplatz, in der
Kohlenwäsche und beim Verladen. In anderen Gebieten wie zum
Beispiel Oberschlesien erprobte man sogar den Einsatz von Frauen
unter Tage. 1868 wurde Frauenarbeit auf Bergwerken schließlich
von den Behörden verboten. Von da an gab es auf den Zechen nur
noch eine Handvoll Frauen, die als Putzfrau oder Küchenhilfe in
Menagerien oder im Milchausschank arbeiteten. Diese Zeit hat
Zollern II/IV jedoch noch nicht miterlebt.

Im Ersten Weltkrieg kehrte das "schwache Geschlecht" auf die
Zechen zurück - jetzt wurde jede Hand zum Dienst am Vaterland
gebraucht. Doch schon in den frühen 1920er Jahre verließen sie
die Zechen für immer, um erneut Platz zu machen für die
zurückkehrenden Männer, die ihre Rolle als Familienernährer
beanspruchten.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-211
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org

Die Teilnahme an der offenen Führung ist kostenlos. (Nur
normaler Museumseintritt.)






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri May 25 11:25:51 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 25 May 2007 11:25:51 +0200
Subject: [WestG] [PORT] Gesamtarchiv der E-Mailing-Liste
'Westfaelische Geschichte'
Message-ID: 4656C7BF020000E50001FA47@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 25.05.2007, 11:20


PORTAL
Gesamtarchiv der E-Mailing-Liste 'Westfaelische Geschichte'

Über die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" wurden seit ihrem
Bestehen bislang über 2.100 E-Mails verschickt. Um besser nach den
Inhalten der E-Mails suchen zu können, wurde ein neuer Archivbereich der
E-Mailing-Liste im Internet-Portal "Westfälische Geschichte" eingerichtet.

Über die Startseite ("Die E-Mailing-Liste" > "Gesamtarchiv der E-Mail-Liste"),
über das Menü "E-Mailing-Liste" ("Archiv") oder über
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=12
können Sie diesen neuen Bereich aufrufen. Er bietet nun die Möglichkeit, auf frühere
monatliche Verzeichnisse zuzugreifen oder über die "Erweiterte Suche" in allen
E-Mails zu suchen (Suchbereich: "Informationstexte"). Die abgeschlossenen
Monate werden fortlaufend ergänzt.

[MW]


INFO

URL: http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=12







From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 25 09:59:19 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 May 2007 09:59:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neue Leitung des Instituts fuer
vergleichende Staedtegeschichte
Message-ID: 4656B377020000D600032AA0@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Institut für vergleichende Städtegeschichte"
Datum: 23.05.2007, 13:57


AKTUELL

Neue Leitung des IStG - Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Johanek
übergibt nach 23 Jahren die wissenschaftliche Leitung des IStG
an seinen Nachfolger Prof. Dr. Werner Freitag

23 Jahren lang stand Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Johanek an der
Spitze des Instituts für vergleichende Städtegeschichte. 1984
übernahm Johanek, der 1985 auf den Lehrstuhl für Westfälische
Landesgeschichte des Historischen Seminars der Universität
Münster berufen wurde, die wissenschaftliche Leitung des
Instituts. Seit dieser Zeit entwickelte er die Projekte der
Grundlagenforschung, die bereits bei der Gründung des Instituts
1970 durch Prof. Dr. Heinz Stoob initiiert worden waren, zu
deutschland- und europaweiten Referenzprojekten mit
Vorbildcharakter.

Darüber hinaus siedelte er am IStG zahlreiche
Drittmittelprojekte an, die das Institut zu einer
Kommunikationsstelle und Plattform der deutschen und
europäischen Städteforschung haben werden lassen und verankerte
das Institut fest in der internationalen Forschungslandschaft.
Gemeinsam mit dem Verwaltungsvorstand des IStG, Herrn Erster
Landesrat a.D. Josef Sudbrock, vollzog er die Umwandlung des
Instituts in eine gemeinnützige GmbH mit breiter kommunaler und
wissenschaftlicher Trägerkonstruktion. Damit einhergehend bezog
das IStG sein neues und modernes Domizil an der Königsstraße 46
im ehemaligen Beverfoerdeschen Hof.

Neuer wissenschaftlicher Vorstand des IStG ist seit dem 1. Mai
2007 Prof. Dr. Werner Freitag. Freitag, der seit 2004 als
Nachfolger von Peter Johanek die Abteilung für Westfälische
Landesgeschichte führt, hat nach einem Studium der
Geschichtswissenschaft in Bielefeld mit einer Arbeit über
Marienwallfahrten im Fürstbistum Münster (Telgte u.a.)
promoviert. 1996 wurde Freitag auf die Professur für
Landesgeschichte am Institut für Geschichte der Universität
Halle/S. berufen. Als Herausgeber konzipierte er die
grundlegenden Stadtgeschichten von Gütersloh und Halle/S. Prof.
Freitag wird unterstützt durch Prof. Martin Kintzinger und Prof.
Dr. Eduard Mühle vom Historischen Seminar der Universität
Münster, die sich unter anderem besonders bei der
Tagungsvorbereitung und in Forschungsprojekten engagieren
werden. Durch dieses Forschungsprofil wird sich das IStG in
Zukunft noch stärker als bisher im Bereich der frühneuzeitlichen
und modernen Stadt profilieren können.

Bereits zum 31. April 2007 hat der langjährige
Verwaltungsvorstand des IStG, Josef Sudbrock, sein Amt als
Geschäftsführer zur Verfügung gestellt. Josef Sudbrock, von 1987
bis 1999 Erster Landesrat und Kämmerer des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe und seit dem Jahr 2001 Verwaltungsvorstand des
IStG, hat maßgeblich die Umwandlung des IStG in eine
gemeinnützige GmbH betrieben. Sein Nachfolger ist Landesrat
Matthias Löb, der zum 1. April 2007 das LWL-Dezernat Bau- und
Liegenschaftsbetrieb und die Kommunalen Versorgungskassen für
Westfalen-Lippe übernommen hat. Matthias Löb ist seit 1996 als
Jurist beim Landschaftsverband tätig und war von 2001 bis 2006
als Referatsleiter der Kulturabteilung für die Bereiche
Industriemuseen, archäologische Museen und Bau- und
Bodendenkmalpflege zuständig.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
D-48143 Münster
Tel.: +49/(0) 251 - 83 275 12
Fax: +49/(0) 251 - 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 25 11:11:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 May 2007 11:11:08 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Greven "von oben" - Luftbildausstellung des
Stadtarchivs Greven, 23.05.-27.07.2007, Greven
Message-ID: 4656C44C020000D600032B06@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stefan Schröder"
Datum: 23.05.2007, 12:11


AUSSTELLUNG

Greven "von oben"
Luftbildausstellung des Stadtarchivs Greven

Eine reiche Auswahl von über 100 historischen Luftaufnahmen von
Greven, Gimbte und Reckenfeld seit den 1950er-Jahren zeigt das
Stadtarchiv Greven in einer Ausstellung, die ab Mittwoch, 23.
Mai 2007 zu den üblichen Öffnungszeiten (Mo.-Mi. 8-17, Do. 8-18,
Fr. 8-12.30 Uhr) im Rathausfoyer und im Sitzungstrakt zu sehen
ist. Der Eintritt ist frei.

Bei der Auswahl der Fotos, um die sich die Archivare Angelika
Haves und Dr. Stefan Schröder gekümmert haben, galt es zum einen,
die wichtigsten Aspekte der Stadtentwicklung der letzten
Jahrzehnte im Bild zeigen zu können. Emsbegradigung und
Stadtkernsanierung spiegeln sich daher ebenso in der Ausstellung
wie die Ausweitung der Bebauung in den Randbereichen von Greven
sowie in den Ortsteilen Reckenfeld und Gimbte.

Zum Teil mussten dazu Fotos erstmals datiert werden. Auch
stellten sich bei genauerer Betrachtung einige bisherige Angaben
als falsch heraus und konnten nun korrigiert werden. Das
Ergebnis kann sich jedenfalls sehen lassen: "Für jeden, der die
letzten Jahrzehnte selbst erlebt hat oder gerne wissen möchte,
wie Greven früher aussah, ist die Ausstellung ein Anreiz zum
genauen Hinsehen", versichert das Team des Stadtarchivs. Die
Ausstellung wird bis zum 27. Juli zu sehen sein.


INFO

Kontakt:
Dr. Stefan Schröder
Stadtarchiv Greven
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel.: 02571/920-358
Fax: 02571/920-6358
E-Mail: archiv at stadt-greven.de
URL: www.greven.net






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 25 11:15:55 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 May 2007 11:15:55 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_300_Jahre_Carl_von_Linn=E9=2E_Au?=
=?iso-8859-1?q?f_den_Spuren_des_Botanikers=2C_05=2E05=2E-31=2E12=2E2007?=
=?iso-8859-1?q?=2C_Muenster?=
Message-ID: 4656C56B020000D600032B3C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der
Datum: 24.05.2007, 14:46


AUSSTELLUNG

300 Jahre Carl von Linné
Auf den Spuren des Botanikers

Warum ist Carl von Linné so berühmt? Der Frage geht eine
Posterausstellung im Pavillon des Botanischen Gartens der
Universität Münster nach. Anlass der Ausstellung, die noch bis
Ende des Jahres zu sehen ist, ist der 300. Geburtstag des
schwedischen Naturwissenschaftlers. Linné hat die so genannte
binäre Nomenklatur eingeführt, die bis heute gültig ist und eine
eindeutige Benennung aller Lebewesen ermöglicht.

Die Ausstellung zeichnet Leben und Werk des
Naturwissenschaftlers nach. Carl von Linné lebte von 1707 bis
1778. Zur damaligen Zeit entsprach ein Medizinstudium einem
Studium der Naturwissenschaften und war die einzige Möglichkeit,
sich wissenschaftlich mit Pflanzen zu beschäftigen. Daher
studierte der botanikbegeisterte Linné in Schweden Medizin. Nach
seiner Promotion arbeitete er unter anderem als Arzt des
Schwedischen Königshauses. 1741 wurde er als Professor der
Medizin an die Universität Uppsala berufen und lehrte dort bis
zu seinem Tod Medizin und Botanik.

Linnés Werk wirkt nach: Die binäre Nomenklatur aus lateinischen
Gattungs- und Artnamen ist bis heute gültig und ermöglicht eine
weltweit einheitliche Benennung von Tieren und Pflanzen. Der
erste Teil des Namens bezeichnet die Gattung und ist bei
Lebewesen, die eng verwandt sind und der gleichen Gattung
angehören, identisch. Der zweite Teil des Namens ist für jede
Art spezifisch, so dass sich eine einzigartige Kombination aus
zwei Namensteilen für jede Art ergibt.

Ein Stein des Anstoßes war zu Lebzeiten Linnés sein Sexualsystem
der Pflanzen. Linné ordnete alle Pflanzen abhängig von der
Anzahl der "Geschlechtsorgane", also der Staubblätter und
Stempel. Dabei zog er explizit Parallelen zur menschlichen
Sexualität. Blüten mit neun Staubblättern und einem Stempel
beschrieb er so: "Neun Männer im selben Brautgemach mit einer
Frau". Das schockierte damals viele Botaniker. Auch heute wird
das System nicht mehr verwendet, allerdings aus anderen Gründen.
Es ist ein künstliches System und kategorisiert Pflanzen
unabhängig von ihrer Verwandtschaft untereinander nach
äußerlichen Merkmalen.

Seine Studenten sandte Linné als "Apostel" in die weite Welt,
und sie schickten ihm von dort exotische Pflanzen und Tiere. Zum
Dank verewigte er sie, indem er Pflanzengattungen nach ihnen
benannte. "Allerdings überlebten nicht alle die Reisen in ferne
Länder, sieben kehrten nie zurück", verrät ein
Ausstellungsposter auch die Schattenseiten des Forschungsdrangs.
Berühmte Zeitgenossen wie Goethe und der Philosoph Jean Jaques
Rousseau waren von Linné begeistert. So soll Rousseau ihm die
Nachricht übermittelt haben: "Sagt ihm, ich kenne keinen
größeren Mann auf Erden." 1557 wurde Linné - der bis dahin den
latinisierten Namen seines Vaters, Linnaeus, trug - als Carl von
Linné zum Ritter geschlagen.

Wer sich im Botanischen Garten auf Spurensuche begibt, wird
überall Hinweise auf das Werk Linnés finden. So steht hinter
vielen Pflanzennamen ein L. für Linné - als Zeichen dafür, dass
er es war, der diese Pflanzenart als erster eindeutig benannt
hat.


INFO

Das Leben Linnés - Universität Uppsala
URL: http://www.linnaeus.uu.se/online/index-en.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 25 11:17:50 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 May 2007 11:17:50 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Neue Sonderausstellung im LWL-Museum fuer Naturkunde,
22.05.2007-27.04.2008, Muenster
Message-ID: 4656C5DE020000D600032B3F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.05.2007, 12:29


AUSSTELLUNG

Pflanzenwelten -
Neue Sonderausstellung im LWL-Museum für Naturkunde in Münster

Pflanzen begegnen uns überall. Bei näherem Hinsehen tun sich um
uns herum erstaunliche kleine und große Welten auf. Ob es die
Welt der Garten- und Parkpflanzen ist, das Grün auf der Wiese
oder der Baum im Wald. Nicht nur auf der Fensterbank oder im
Gemüsebeet zeigt sich die bunte und pralle Vielfalt der Pflanzen,
sondern auch in jeder Pflasterritze. Die neue Sonderausstellung
"Pflanzenwelten - Menschen, Pflanzen, Geschichten", die der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vom 22. Mai 2007 bis
zum 27. April 2008 in seinem LWL-Museum für Naturkunde auf über
1.000 Quadratmetern zeigt, bietet mit 1.000 Ausstellungsobjekten
die Möglichkeit, die bunte Welt der Pflanzen zu erleben und sie
aus verschiedenen Blickwinkeln eingehend zu betrachten.

Pflanzen haben eine ganz besondere Bedeutung für uns Menschen.
Wir verwenden sie als Nahrung, Werkstoff, Heilmittel, Energie-
und Sauerstofflieferant oder Schmuck. Alltäglich sind wir von
Pflanzen und pflanzlichen Stoffen umgeben und auch abhängig. Sie
sind begehrte Fotomotive und auf zahlreichen Gemälden berühmter
Künstler verewigt. Bei besonderen Anlässen verschönern sie unser
Leben als Blumendekoration. Wir fühlen uns wohl, wenn wir von
Pflanzen umgeben sind - oftmals ohne es überhaupt zu merken.

Die Welt der Pflanzen kennen lernen
Die neue LWL-Sonderausstellung versucht auf über 1.000
Quadratmetern die Bedeutung von Pflanzen für unser tägliches
Leben zu erklären. "Ziel der Ausstellung ist es, mit ihren über
1.000 Objekten einige der unzähligen Aspekte über Pflanzen
anschaulich und leicht verständlich vorzustellen. Wir
ermöglichen Einblicke in die oftmals verborgene Welt der
Pflanzen", sagt Dipl.-Landschaftsökologin Katharina Crazius. Sie
hat zusammen mit Dr. Bernd Tenbergen das Konzept für die
Ausstellung entwickelt. Die Idee zur Ausstellung entstand unter
anderem aus dem Wissen, dass das LWL-Museum für Naturkunde die
größte botanische Sammlung Nordrhein-Westfalens besitzt.

Auf eine tiefgehende, rein wissenschaftliche Darstellung hat das
Team vom Naturkundemuseum jedoch bewusst verzichtet. Statt
dessen betrachtet die Ausstellung die vielfältigen ökologischen
Wechselbeziehungen zwischen Menschen, Tieren und. Crazius:
"Neben biologischen Themen finden kulturgeschichtliche und
regionale Aspekte eine besondere Beachtung. So lässt sich
Wissenswertes über die Welt der Heilpflanzen und wichtigen
Kulturpflanzen erfahren. Abstecher in die Stammesgeschichte der
Pflanzen sowie ein Blick in die Innenwelt einer Pflanzenzelle
ergänzen die Ausstellung." Auch werden Themen wie tierische
Pflanzenfresser und aktuelle Entwicklungen in der Land- und
Forstwirtschaft angesprochen. "Die Gedankenwelt unserer
Vorfahren war reich versehen mit Mythen und Anekdoten. Einblicke
in die Symbolik und Mythologie der Pflanzen runden das
Gesamtbild der Ausstellung ab", ergänzt Tenbergen.

Drei Ausstellungsbereiche zu Menschen, Pflanzen, Geschichten
Dr. Tenbergen erklärt, wie die Ausstellung aufgebaut ist: "Drei
verschiedene Ausstellungsbereiche geben Einblicke in den
Facettenreichtum und die Vielfalt botanischer Themen. Sie
erzählen von den Pflanzen selbst, von den Geschichten um sie
herum und von dem Bezug zum Menschen."

Die Ausstellung beginnt mit der Biologie der Pflanzen.
Sie erklärt den Aufbau und die Fortpflanzung von Pflanzen.
Anhand der Fotosynthese zeigt die Schau, warum ein Leben auf
der Erde ohne Pflanzen nicht möglich ist.

Im zweiten Abschnitt geht es um die Frage: Was machen wir
Menschen aus Pflanzen? Nutzpflanzen, wie etwa Getreide, Obst,
Gemüse und Ölpflanzen oder nachwachsende Rohstoffe und die
medizinisch wirksamen Inhaltsstoffe der Pflanzen werden
angesprochen. Die Ausstellung zeigt auch, wie Menschen die
Pflanzen als Holz-, Faser- und Gummilieferant nutzen.

Im dritten Ausstellungsteil dreht sich alles um das Thema:
Pflanzen schreiben Geschichte(n). Weltweit haben Botaniker bis
heute etwa 400.000 Pflanzenarten entdeckt. Alle tragen einen
Namen nach einem von Carl von Linné (1707 * 1778) entwickelten
System. Dieses Jahr ist das 300. Geburtsjahr Linnés. Sein Wirken
hat Spuren in Westfalen hinterlassen. Einige dieser Spuren
finden sich im Herbarium, der botanischen Sammlung des
LWL-Museums für Naturkunde, wieder. In der Ausstellung werden
die Spuren Linnés weiter verfolgt.

Ungewöhnliches - Stiel-Eiche
Als besonderen Höhepunkt der Pflanzenwelten beschreiben Crazius
und Tenbergen einstimmig die Nachbildung der über fünf Meter
hohen und 1,20 Meter dicken Stiel-Eiche. Die Eiche entstand nach
einer Idee von Crazius und ist im oberen, ersten
Ausstellungssaal zu sehen. Der Baum nimmt im Saal die komplette
Raumhöhe von über fünf Metern ein. Erkennbar sind der Stamm und
ein Teil seiner mit über 10.000 Blättern ausgestatteten Krone.
Dass der Baum nicht echt ist, sieht man ihm keineswegs an.
Ausgestattet mit echtem Moos und zahlreichen versteckten Tieren,
scheint er direkt aus dem Boden des Raumes gewachsen zu sein.
Die Original-Eiche steht auf der Kanalinsel in Senden (Kreis
Coesfeld). Der Baum wurde abgegossen und im LWL-Museum in
mühevoller Kleinarbeit innerhalb von rund sechseinhalb Monaten
wieder zum Leben erweckt.

Wertvolles - Xylothek und Artzneyschatz
Die wertvollsten Ausstellungsobjekte sind gleichzeitig auch zwei
Kuriositäten: Die über 80 Bände der "Xylothek" und "Schröders
Artzneyschatz". Bei der Xylothek handelt es sich um eine so
genannte Holzbibliothek, eine Zusammenführung von Holzprobe und
Herbarium, in Form eines aufschlagbaren Buches. Die
Holzbibliothek kommt als Leihgabe aus dem Schloss in Bad
Berleburg (Kreis Siegen) und stammt aus dem 18. Jahrhundert. Es
handelt sich dabei um die einzige Holzbibliothek dieser Art in
Nordrhein-Westfalen. Sie ist erstmals im Naturkundemuseum
Münster in ihrer Vollständigkeit zu sehen. Die Bücher sind mit
ca. 19,4 x 12,8 cm alle gleich groß und baugleich. Jede
Gehölzart hat eine eigene Kassette in Buchform. Auf Moos
gebettet finden sich darin die kennzeichnenden Pflanzenteile wie
Blätter, Früchte, Blüten und ein Sämling sowie Quer- und
Radialschnitte durch einen Ast. Ein Stück Holzkohle, ein Würfel
definierten Gewichts zur Bestimmung der Holzdichte, Blütenstaub
sowie ein Wurzelstück gehören ebenfalls ins Buch.

Johann Schröder (1600*1664), der aus Salzuflen stammt, verfasste
mit dem "Artzneyschatz" das erste Arzneibuch in deutscher
Sprache und schuf damit das wichtigste Standardwerk der
deutschen Medizin des 17. Jahrhunderts. 1641 erschien der
"Artzneyschatz" und war über 100 Jahre mit großem Erfolg in
Gebrauch. Der Artzneyschatz der sich in fünf Bücher gliedert,
umfasst mehr als 1.500 Seiten und enthält 48 Kupfertafeln, davon
44 mit Pflanzendarstellungen. Darin können die unterschiedlichen
Strömungen der Pharmazie der damaligen Zeit festgestellt werden.
So führte Schröder u. a noch 24 Arzneimittel gegen sogenannte
"Zauber-Krankheiten" auf. Das LWL-Naturkundemuseum zeigt in
seiner Ausstellung die sehr seltene Ausgabe von 1709 als
Leihgabe aus dem Medizin- und Apothekenhistorischen Museums
Rhede (Kreis Borken).

Vergrößertes - Blüten-, Blatt- und Zellmodelle
Kleines und teilweise Unscheinbares einmal riesengroß zeigen,
das möchte das LWL-Naturkundemuseum mit seinen Zell-, Blüten-
und Blattmodellen. Die Besucher können durch eine Pflanzenzelle
in 350.000-facher Vergrößerung hindurchgehen. Alle
Zellbestandteile sind beleuchtet. Das von rund einem Zentimeter
auf zweieinhalb Meter vergrößerte Modell einer
Wiesenschaumkrautblüte, zeigt anschaulich den Aufbau der Blüte
einer Samenpflanze. Ein auf rund 1,70 Meter vergrößertes Blatt
gewährt über Lupen Einblicke ins Innere.

Stämmiges - Hölzernes Balkendiagramm
Eine der über 30 ungewöhnlichen Inszenierungen der Ausstellung,
zeigt verschiedene Holzstämme. Nichts besonderes auf den ersten
Blick. Auf den zweiten Blick stellt sich diese Präsentation
jedoch als ein hölzernes Balkendiagramm heraus. Die Wälder in
Westfalen-Lippe setzen sich aus unterschiedlichen Baumarten
zusammen. Die Höhe der ausgestellten einzelnen Baumstämme, wie
Fichte, Buche, Eiche, Kiefer oder Lärche usw. zeigen an, wie
hoch der jeweilige Flächenanteil einer Baumart ist. Die Stämme
stammen aus dem Wolbecker Tiergarten. Mit vier Metern ist der
200 Kilogramm schwere Stamm der Fichte das größte Objekt dieses
Balkendiagramms.

Monumentales * Baumriesen
Wie mächtig oder auch skurril Bäume werden können, zeigen vier
schwarzweiße Großfotos. Die Fotovorlagen sind bereits über 80
Jahre alt. Sie stellen Baumriesen vor, die heute als
Naturdenkmäler geschützt sind. Die Feme-Eiche aus Raesfeld-Erle
(Kreis Borken) zählt mit vermutlich über 1.300 Jahren zu den
ältesten Baumdenkmälern Deutschlands. Die Hexenbuchen in der
Hohen Mark bei Haltern (Kreis Recklinghausen) wachsen besonders
krüppelig. Die Marienlinde aus Telgte (Kreis Warendorf) auf dem
Foto prachtvoll anzusehen, existiert heute nur noch in
Überresten. Und die "Dicke Eiche" aus Hopsten (Kreis Steinfurt)
ist eine der ältesten Bäume des Münsterlandes.

Verrauchtes - Tabak in Westfalen
Die Tabakverarbeitung hat, insbesondere in Westfalen, eine lange
Tradition. Die westfälische Tabakindustrie, mit ihrem
Schwerpunkt in Bünde, hat sich dabei seit langem auf die
Herstellung von Zigarren spezialisiert. Daher zeigt das
LWL-Museum in einem kleinen Ausstellungsteil Tabakpflanzen und
einige handwerkliche Gegenstände zur Herstellung von Zigarren.
Die Leihgaben stammen von der Zigarrenfabrik Schuster aus Bünde
(Kreis Herford).

Versteinertes *Stein gewordene Vorfahren
Die ältesten Objekte der Ausstellung sind versteinerten Pflanzen.
So etwa der Schuppenbaum-Zweig aus Hagen-Vorhalle (Kreis Hagen).
Er stammt aus dem Karbon und ist zwischen 350 und 290 Millionen
Jahre alt. Ein weiteres Beispiel ist der beblätterte Spross eines
Calamophyton aus Lindlar im Rheinland. Der Spross stammt aus dem
Devon und ist zwischen 410 und 350 Millionen Jahre alt.

Das LWL-Museum für Naturkunde, an der Sentruper Str. 285, bietet
zur neuen Sonderausstellung eine Erwachsenenführung für Gruppen
(nach Voranmeldung) an. Außerdem gibt es verschiedene
museumspädagogische Angebote. Die Angebote reichen vom
Vorschulalter bis zur Klasse 10. Informationen zur
Erwachsenenführung und zu den museumspädagogischen Programmen
der Ausstellung gibt es unter Telefon 0251 591-05.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Sentruperstr. 285
48161 Münster
Tel. (0251) 591 05
E-Mail: naturkundemuseum at lwl.org

Zur Sonderausstellung ist ein gleichnamiges Begleitbuch
(155 Seiten, 14,90 Euro, ISBN 978-3-924590-93-2) erschienen.
Das Buch ist im Museumsshop erhältlich.

Das LWL-Museum für Naturkunde in der Sentruper Str. 285 hat
Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,50 Euro
Minderjährige: 2,00 Euro
Familientageskarte: 8,00 Euro
Gruppenangebote und sonstige Ermäßigungen auf Anfrage.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 25 11:34:35 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 May 2007 11:34:35 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Duelmener Heimatblaetter, 2/2006
Message-ID: 4656C9CB020000D600032B65@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 25.05.2007, 11:35


SERVICE: TOC

Dülmener Heimatblätter
53. Jahrgang
Heft 2/2006

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=46




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 62-64
David, Hanne
Bebauung auf dem Burggraben in Hausdülmen

S. 65-69
Gödde, Paul
De Kart(h)aus bie Dülmen

S. 70-74
Becker-Leeser, Helga
Isaac Leeser - Von Dülmen in die USA

S. 75-78
Engling, Clemens
Ein Besuch bei Anna Katharina Emmerick

S. 79-89
Maas, Hermann
Bildtafeln in der Kirche St. Pankratius in Buldern

S. 90-95
Scholz, Günter
Die Dienerin Gottes Anna Katharina Emmerick in den
"Reisebildern" von Johannes Jörgensen

S. 96f.
Potthoff, Erik
Der Nonnenturm

S. 99-103
Neuerscheinungen






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri May 25 11:47:47 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 25 May 2007 11:47:47 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 365, Mai 2007
Message-ID: 4656CCE3020000E50001FA75@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 25.05.2007, 11:31


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 365
Mai 2007


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169

[in Auswahl, M.W.]


Braukmann, Horst
Als an der Möhne noch die Wassermühlen klapperten
Ein kleiner Rückblick auf die früher unersetzliche Energiequelle

Reding, Paul
Schmuckes Fahrgastschiff auf westfälischen Kanälen
Die "Santa Monika III" feiert 2007 ihren 45. Geburtstag

Platte, Hartmut
Ein alter Adelssitz mit neuer Bestimmung
Vor zehn Jahren schenkte Christoph Bernhard von Galen Haus Assen bei Lippborg einer jungen Ordensgemeinschaft

Deisting, Heinrich Josef
Berühmte Werl-Besucher (26):
Ernst Herzog von Bayern, Kurfürst und Erzbischof von Köln, 2. Teil

Anon.
Zur Verherrlichung Gottes
Chorraum und Hochaltar der Pfarrkirche St. Nicolai in Lippstadt












From Marcus.Weidner at lwl.org Fri May 25 13:38:01 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 25 May 2007 13:38:01 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Kolloquium zum evangelischen Theologen Karl Barth,
Muenster, 30./31.05.2007
Message-ID: 4656E6B9020000E50001FAD1@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 25.05.2007, 13:22


TAGUNG

Gottes Werk und Karl Barths Beitrag
Internationales Kolloquium zum evangelischen Theologen Karl Barth

Er gilt als Begründer der Bekennenden Kirche und einer der
wichtigsten Kirchenväter des 20. Jahrhunderts. Mit dem Theologen
Karl Barth beschäftigt sich am 30. und 31. Mai 2007 ein
internationales Kolloquium in der Evangelisch-Theologischen Fakultät
der WWU Münster. Die Eröffnungsveranstaltung beginnt am Mittwoch,
30. Mai 2007, um 14.30 Uhr im Raum 302 des Fakultätsgebäudes an
der Universitätsstraße 13-17.

Barth begründete mit seiner Lehre nicht nur das politische
Widerstandsrecht von Christen gegen totalitäre Staaten, sondern
setzte sich im Kalten Krieg auch für eine Entmilitarisierung ein.
Als Gründer der Bekennenden Kirche wirkte er in der protestantischen
Oppositionsbewegung im nationalsozialistischen Deutschland gegen die
Gleichschaltung der evangelischen Kirchen mit. Promovierende und
Habilitanden aus ganz Europa setzen sich während des Kolloquiums mit
Fragen zum theologischen Verständnis von Barth auseinander.

Link: Evangelisch-Theologische Fakultät
(http://egora.uni-muenster.de/fb1/)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 25 11:12:32 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 May 2007 11:12:32 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/19
Message-ID: 4656C4A0020000D600032B09@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 24.05.2007, 13:50


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-19 für den Zeitraum vom
05.05.2007 bis zum 11.05.2007 mit insgesamt 24 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 25 10:16:23 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 May 2007 10:16:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kommission soll Klarheit schaffen.
Medizinische Fakultaet Muenster kuendigt Aufklaerung an
Message-ID: 4656B777020000D600032AB8@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 24.05.2007, 14:02


AKTUELL

Kommission soll Klarheit schaffen
Medizinische Fakultät Münster kündigt rückhaltlose
Aufklärung an

In welchem Umfang war der 1958 verstorbene münstersche
Hygieniker Prof. Dr. Karl Wilhelm Jötten in die Rassenpolitik
der Nationalsozialisten verstrickt? Diese in den letzten Tagen
in den münsterschen Medien aufgeworfene Frage soll im Auftrag
der Medizinischen Fakultät der WWU eine Untersuchungskommission
klären, in der renommierte Mediziner, Historiker und Juristen
zusammen arbeiten werden. Auch Studierende sollen in dem Gremium
mitwirken, dessen Gründung derzeit vorbereitet wird.

"Die Hinweise, die bisher zur Biografie Jöttens vorliegen,
werfen einen Schatten auf die Geschichte unserer Universität. Um
Klarheit zu bekommen und gegebenenfalls Konsequenzen ziehen zu
können, gibt es nur einen angemessenen Umgang mit dem Thema:
schnelle und rückhaltlose Aufklärung", teilten Rektorin Prof.
Dr. Ursula Nelles und Dekan Prof. Dr. Volker Arolt in einer
gemeinsamen Stellungnahme mit. Dass es kein leichtes Unterfangen
sei, 62 Jahre nach dem Ende der NW-Diktatur und 49 Jahre nach
dem Tod von Prof. Jöttgen den damaligen Sachverhalt lückenlos
aufzuklären, liege auf der Hand. In einem ersten Schritt seien
die verfügbaren Unterlagen zu Jötten gesichtet worden, darunter
die Personalakte des Wissenschaftlers.

Forscher der Universität Münster haben sich in der Vergangenheit
immer wieder mit der Rolle von Ärzten und Wissenschaftlern
anderer Fakultäten im Dritten Reich beschäftigt und zahlreiche
Untersuchungen veröffentlicht. Das Rektorat der Universität und
das Dekanat der Medizinischen Fakultät Münster werden diese
Forschungsarbeiten weiter aktiv begleiten und unterstützten,
heißt es in der Erklärung. Hilfe erhofft sich die Universität in
diesem Zusammenhang auch von der amerikanischen Historikerin
Sheila F. Weiss von der Clarkson University, die international
als Expertin für die NS-Rassenpolitik gilt, und in wenigen
Wochen wieder zu einem Forschungsaufenthalt nach Deutschland
kommt. "Dann werden wir mit ihr auch über Jötten reden",
kündigte Medizin-Dekan Prof. Arolt an.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 25 11:06:16 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 May 2007 11:06:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "ExtraSchicht" im Schiffshebewerk Henrichenburg,
02.06.2007, Waltrop
Message-ID: 4656C328020000D600032AFD@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.05.2007, 10:30


AKTUELL

Eisskulpturen, schwebende Tänzer und Bootstouren -
"ExtraSchicht" im Schiffshebewerk Henrichenburg

Skulpturen aus Eis, Touren mit historischen Schiffen, Lieder vom
Kanal und vieles mehr erwartet die Besucher der "ExtraSchicht"
am Samstag, 2. Juni, von 18 bis 2 Uhr im Schiffshebewerk
Henrichenburg. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
bietet anlässlich der revierweiten Nacht der Industriekultur ein
vielseitiges Programm in seinem Waltroper Industriemuseum. Als
Höhepunkt werden "schwebende Tänzer" zu fortgerückter Stunde
die Stahlfachwerk-Konstruktion des Schiffshebewerks erklimmen.
Die Show von "Forum InterArt" beginnt um 23 Uhr und um
Mitternacht.

Den ganzen Abend über meißelt eine Bildhauerin Galionsfiguren
und andere maritime Motive aus Eisblöcken. Auch das
Museumsmaskottchen "Käpt`n Henri" ist mit dabei und lädt Kinder
und Erwachsene zum beherzten Griff in seine Tastkisten ein. "Wer
will, kann Schifferknoten und Tauspleißen üben", kündigt
LWL-Museumsleiter Herbert Niewerth an.

Im unteren Vorhafen starten das Fahrgastschiff "Henrichenburg"
und das Feuerlöschboot der Dattelner Feuerwehr zu Rundfahrten.
Vom Oberwassersteg legen das museumseigene Polizei- und
Feuerlöschboot "Cerberus", die historische Dieselbarkasse
"Herbert" und das Rettungsboot der DLRG-Ortsgruppe Waltrop ab.

Zu jeder vollen Stunde machen Führungen die Welt des Hafens um
die Jahrhundertwende lebendig. Auf dem Museumsschiff
"Franz-Christian" tauchen am späten Abend Überraschungsgäste wie
Nixe und Klabautermann auf. Am ganzen Abend spielt die Musik:
der Dattelner Hafenchor sorgt für Seemannsstimmung, der
Ruhrgebietschor "Hömma" singt Lieder vom Kanal und vom
Ruhrgebiet. Die Band "Chris and the poor boys" verführt mit Beat,
Rock, Folk und Oldies zum Tanzen und Mitsingen.

Auf dem historischen Schleppkahn "Ostara" und auf dem gesamten
Museumsgelände ist die Kunstausstellung "Schiff-Art" von
Künstlern aus dem Ruhrgebiet und aus Bayern zu bewundern.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org

ExtraSchicht-Tickets im Vorverkauf 10 €, an der Abendkasse 14 €.
Tickets und Infos unter 01805 / 181650
oder unter www.extraschicht.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 25 10:11:03 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 May 2007 10:11:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadt Muenster erhaelt silbernen Tafelaufsatz zurueck
Message-ID: 4656B637020000D600032AAC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 23.05.2007, 15:02


AKTUELL

Wanderpokal zur Unigründung
Stadt Münster erhält silbernen Tafelaufsatz zurück

Das waren noch Zeiten, als die Stadt Münster wertvolles
Tafelsilber verschenkte. Heute kann sich Oberbürgermeister Dr.
Berthold Tillmann darüber freuen. Denn das Beste war der Stadt
gerade gut genug, als sie am 26. Oktober 1902 den damaligen OB
Dr. Max Jungeblodt für seine Verdienste um die Universität mit
einem kunstvoll gefertigten Tafelaufsatz aus echtem Silber
bedachte. Am Montag, 21. Mai 2007, ist das filigran gefertigte
Erinnerungsstück aus der Werkstatt des Juweliers Osthues an die
Stadt Münster zurück gegangen - dank einer Haushaltsauflösung.

OB Dr. Jungeblodt hatte sich in seiner Amtszeit von 1898 bis
1916 für die Neugründung der Universität stark gemacht. Sie war
1818 im Zuge der Neugründung der Universität Bonn zu einer
Akademischen Lehranstalt herabgestuft worden und bildete nur
noch Geistliche und Gymnasiallehrer aus. Erst 1902 beschloss das
preußische Parlament wieder die Gründung einer juristischen
Fakultät in Münster. Bei dieser Gelegenheit erhob Kaiser Wilhelm
II. die Lehranstalt wieder in den Rang einer Universität - auch
ein Erfolg Dr. Jungeblodts.

Das Tafelsilber wechselte nicht nur Besitzer, sondern auch
Standort. Lange Zeit weilte das edle Stück im Haus der Familie
im Taunus. Sohn Fritz Jungeblodt habe jedoch immer betont, dass
der Tafelaufsatz an die Universitätsstadt zurückgehen solle,
wenn das Haus der Familie aufgelöst werde, erinnert sich Enkelin
Helgard Jungeblodt Deuel, die im kalifornischen San Diego lebt.
Da er kürzlich verstorben ist, stand die Mission für sie und
Schwägerin Bärbel Jungeblodt fest: Sie reisten nach Münster, um
den silbernen Tafelaufsatz, den eine Justitia und zwei Schalen
schmücken, im Friedenssaal zu überreichen.

Das Geschenk leitet Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann
direkt weiter an das Stadtmuseum. "Eine absolute Rarität", freut
sich Dr. Barbara Rommé, Leiterin des Stadtmuseums, über die
kunstvolle Schale, die im Stadtmuseum ihresgleichen sucht.
Besucher des Stadtmuseums müssen sich jedoch noch etwas
gedulden, denn jetzt steht der silbernen Justitia erst einmal eine
gründliche Reinigung bevor.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: +49 (0)2 51/4 92-45 03
Fax: +49 (0)2 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 25 10:39:44 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 May 2007 10:39:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Eroeffnung des Bochumer Zentrums fuer Stadtgeschichte
Message-ID: 4656BCF0020000D600032AD5@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 23.05.2007, 09:42
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Eröffnung des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte
Sonntag, 3. Juni 2007, 13.00 - 19.00 Uhr

Nach 23 Jahren an der Kronenstraße 47-49 hat das Stadtarchiv
Bochum seinen Standort gewechselt und befindet sich nun an der
Wittener Straße 47. Hier arbeitet es auf einer neune
konzeptionellen Grundlage: als Bochumer Zentrum für
Stadtgeschichte. Die Einweihung des neuen Gebäudes wird
begleitet von der Eröffnung der Ausstellung "Sieben und neunzig
Sachen. Sammeln - bewahren - zeigen. Bochum 1910-2007". Gezeigt
werden Schätze aus den Bochumer Stadtgeschichtlichen Sammlungen.
Sie entstammen unterschiedlichen Epochen - von der Urzeit bis
zur Gegenwart - und legen Zeugnis ab von Bochums Vergangenheit.


Programm

Führungen durch die Ausstellung: 14.00, 15.30, 17.00 Uhr

Die Besichtigungen der Magazine und der Restaurierungswerkstatt
beginnen stündlich.

Aktive Werkstatt.
Selbst Buntpapier herstellen: 14.00, 16.00 und 18.00 Uhr

Aktive Werkstatt.
Selbst Papier schöpfen: 15.00 und 17.00 Uhr

Ausstellung des Landschaftsverbandes Rheinland:
"Konservierung und Restaurierung von Archiv- und Bibliotheksgut"

Eine szenische Lesung des Jungen Schauspielhauses Bochum mit
Texten aus dem Archiv:
"Bochum, ich komm´ aus Dir" (Teil 1): 13.30 Uhr und 16.30 Uhr

Eine szenische Lesung des Jungen Schauspielhauses Bochum mit
Texten aus dem Archiv:
"Bochum, ich komm´ aus Dir" (Teil 2): 15.00 Uhr und 18.00 Uhr

Archivkino. Historische Filme über Bochum: Beginn stündlich.

Die Ausstellung "Sieben und neunzig Sachen.
Sammeln - bewahren - zeigen. Bochum 1910-2007"
wird bis zum 31. März 2008 zu sehen sein.


INFO

Ort:
Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Str. 47
D- 44789 Bochum
Telefon: 0234/910 95 11
Telefax: 0234/910 95 04
E-Mail: stadtarchiv at bochum.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 31 10:34:16 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 31 May 2007 10:34:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Germanist praesentiert neuen Atlas der
niederdeutschen Schreibsprachen, Muenster, 04.06.2007
Message-ID: 465EA4A8020000D600033095@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 30.05.2007, 16:21


AKTUELL

Das Ende eines Mythos
Germanist präsentiert neuen Atlas der niederdeutschen
Schreibsprachen

Einen Mythos beendet der neue münstersche "Atlas niederdeutscher
Schreibsprachen des niederdeutschen Altlandes und angrenzender
Gebiete". Die Forschung ging bislang davon aus, dass das
Mittelniederdeutsche durch die Sprache in der Hansestadt Lübeck
geprägt war. Der Atlas zeigt, dass diese Annahme falsch ist. Dr.
Robert Peters vom Germanistischen Institut der WWU Münster
präsentiert die Arbeit am Montag, 4. Juni 2007, im Rahmen des
Jahres der Geisteswissenschaften. Die Veranstaltung beginnt um
19 Uhr im Hörsaal J12 des Germanistischen Instituts
(Johannisstraße 1-4).

Der Atlas bietet einen Überblick über die niederdeutschen
Schreibsprachen des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit.
Betrachtet wird der Raum zwischen Utrecht und Magdeburg sowie
Köln und Kiel. Dr. Peters veranschaulicht die Ergebnisse der
Arbeit mit Projektionen einschlägiger Karten.


INFO

Germanistisches Institut
Johannisstraße 1-4
48143 Münster
Tel.: (0 251) 83 24639, (0 251) 83 24621
Fax: (0 251) 83 24600

Link: Abteilung Niederdeutsche Sprache und Literatur
URL: http://www.uni-muenster.de/DeutschePhilologie1/Niederdt.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 31 10:39:43 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 31 May 2007 10:39:43 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/20
Message-ID: 465EA5EF020000D6000330B9@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 30.05.2007, 15:32


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-20 für den Zeitraum vom
12.05.2007 bis zum 18.05.2007 mit insgesamt 22 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 31 10:45:12 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 31 May 2007 10:45:12 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Vestische Zeitschrift, 2006/07
Message-ID: 465EA739020000D6000330C5@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 30.05.2007, 11:21


SERVICE: TOC

Vestische Zeitschrift
Zeitschrift der Vereine für Orts- und Heimatkunde im
Vest Recklinghausen
Band 101
2006/07


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=184




Inhalt in Auswahl [AS]


S. 5-17
Schmitt, Gerhard
Freie Steine, Landwehr, Kirchspiel Haltern
Das Vorfeld der mittelalterlichen Stadt Haltern

S. 19-33
Scholz, Dietmar
Die Sorge um das Leben im Jenseits im Spätmittelalter
Zu einigen Urkunden aus dem Castroper Pfarrarchiv St. Lambertus

S. 35-44
Scholz, Dietmar
Castroper als "Mittäter" beim Landfriedensbruch im Jahre 1564

S. 45-71
Voßschmidt, Stefan
Probleme der Bottroper Amtmänner Theodor Morgenstern und
Gustav Ohm, dargestellt anhand von Akten des Staatsarchivs
Münster (1858-1900)

S. 73-117
Burghardt, Werner
Schon fast vergessen:
Die Geschichte des ersten evangelischen Friedhofes im Vest
und Kreis Recklinghausen

S. 119-146
Kordes, Matthias
Die sog. Spanische Grippe von 1918 und das Ende des
Ersten Weltkrieges in Recklinghausen

S. 147-155
Hoffmann, Werner
Goldene Zwanziger Jahre?

S. 157-234
Lilla, Joachim
Die leitenden Beamten der Stadt Recklinghausen von 1918 bis 1945
unter besonderer Berücksichtigung der Magistratsverfassung
bis 1933

S. 235-261
Haustein-Bartsch, Eva
Die Ikonensammler Dr. Heinrich Wendt und Prof. Dr. Martin Winkler
und die Gründung des Ikonen-Museums in Recklinghausen

S. 263-294
Scholz, Dietmar
Versuch einer "Periodisierung" lokaler Geschichte
Zur Geschichte und zu einem Geschichtsbild von Castrop
und Umgebung

S. 295-306
Bücherschau





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 31 10:52:50 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 31 May 2007 10:52:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Festakt "75 Jahre Heimatverein Rheda", 02.06.2007,
Rheda-Wiedenbrueck
Message-ID: 465EA902020000D6000330D1@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 30.05.2007, 22:21


AKTUELL

Der Heimatverein Rheda blickt in diesem Jahr auf 75 Jahre seines
Bestehens zurück. 75 Jahre erfolgreicher Arbeit für Rheda sind
für uns ein Anlass, dieses Jubiläum im Rahmen eines Festaktes zu
feiern.

Festakt "75 Jahre Heimatverein Rheda"
Samstag, 2. Juni 2007, 16.00 Uhr
im Rathaus der Stadt Rheda-Wiedenbrück, Rathausplatz 13

Begrüßung
Jürgen Kindler, 1. Vorsitzender des Heimatvereins Rheda e.V.

Grußwort
Bernd Jostkleigrewe, Bürgermeister der Stadt Rheda-Wiedenbrück

Grußwort
Martin Maschke, Kreisheimatpfleger

Die Heimatbewegung in Westfalen in den 1920er und 1930er Jahren
PD Dr. Karl Ditt, Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe


Interessierte sind herzlich zur Teilnahme am Festakt eingeladen.
Im Anschluss findet ein Empfang im Foyer des Rathauses statt.

Aus Anlass des Jubiläums ist auch eine Festschrift erschienen
(5,00 € zzgl. Versandkosten).


INFO

Veranstaltungsdaten:
Festakt 75 Jahre Heimatverein Rheda
Datum: 02.06.2007
Heimatverein Rheda e.V.
Am Domhof 1
33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel.: 05242/48676
Fax: 05242/48676
E-Mail: info at heimatverein-rheda.de
URL: www.heimatverein-rheda.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 31 11:12:51 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 31 May 2007 11:12:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Klima-Ausstellung hatte 125.000 Besucher -
Zur Extraschicht am 02.06.2007 geoeffnet, Herne
Message-ID: 465EADB3020000D6000330DD@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 31.05.2007, 08:22


AKTUELL

Klima-Ausstellung hatte 125.000 Besucher -
Zur Extraschicht am 2. Juni noch einmal geöffnet

Rund 125.000 Menschen haben die Ausstellung "Klima und Mensch"
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne besucht.
Im LWL-Museum für Archäologie ist am Mittwoch (30.5.) die
bislang größte Ausstellung in Deutschland zur Entwicklung der
Menschen aus klimageschichtlicher Sicht zu Ende gegangen.

"Eines hat diese Ausstellung ganz deutlich gezeigt: Das Klima
war in der Vergangenheit der Motor der Evolution. Die Menschen
haben bislang auch die extremsten Klimaveränderungen gemeistert,
indem sie sich technologisch angepasst haben", so LWL-Direktor
Wolfgang Kirsch.

Mit über 800 Exponate aus allen Kontinenten hatte das LWL-Museum
für Archäologie die Entwicklung der Menschen, Tiere und Pflanzen
in den letzten sechs Millionen Jahren gezeigt, darunter
zahlreiche spektakuläre Einzelfunde.

Star der Ausstellung war zunächst das Mammutbaby "Dima", das vor
35.000 Jahren im sibirischen Schlamm ums Leben kam und das
einzige vollständig erhaltene Mammut ist. Ihm zur Seite standen
drei meterhohe Skelette von ausgewachsenen Mammuts, darunter war
auch das Mammut aus Ahlen (Kreis Warendorf), das einzige
komplett erhaltene Mammutskelett Deutschlands.

Viele Exponate zeigten sehr anschaulich, wie sich der Mensch im
Laufe seiner sechs Millionen Jahre langen Entwicklung an
Klimaveränderungen angepasst hat: So erfand der Mensch vor
13.000 Jahren Pfeil und Bogen. Damals endete die letzte
Kaltphase der Eiszeit und damit änderte sich auch die Pflanzen-
und Tierwelt. In den dichten Wäldern waren Lanzen und Speere,
mit denen die Menschen über Hunderttausende von Jahren die
großen Tierherden gejagt hatten, wenig erfolgreich. In der
Ausstellung waren zum ersten Mal die drei ältesten vollständig
erhaltenen Jagdwaffen der Welt zu sehen.

Aber nicht nur die extremen Klimaveränderungen der letzten sechs
Millionen Jahre waren zu sehen, sondern zum Schluss stellten
sich die Besucher der eigenen Zukunft. In einem Sonderraum
konnten sich die Besucher anhand von Infusionsbeuteln über
aktuelle Klimaschutzprojekte informieren und sich der Frage
stellen Wie geht es weiter mit dem Klima unserer Erde und welche
Folgen hat das für die Menschheit?

"Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist stolz darauf, dass
sein LWL-Archäologiemuseum diese außergewöhnliche Ausstellung
gezeigt hat. Wie eine Besucherbefragung beweist, war "klima und
mensch" für ein breites Spektrum an Besuchern interessant. Denn
es wurden komplexe Inhalte und Zusammenhänge
allgemeinverständlich dargestellt. Und die Wissenschaftler waren
von der Exponatauswahl begeistert. Unter anderem, weil hier
viele der berühmtesten steinzeitlichen Funde aus aller Welt
zusammen - und zum Teil erstmals in Deutschland beziehungsweise
Europa - präsentiert wurden", freute sich Prof. Dr. Karl Teppe,
LWL-Kulturdezernent, bei der Abschlussveranstaltung am Mittwoch.

Zum Abschluss der Ausstellung hatte das LWL-Museum, die DB Regio
NRW und das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes
Nordrhein-Westfalen zu einem Klimagipfel der besonderen Art
eingeladen. NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke sowie Vertreter
der DB Regio NRW, der Nord-Rhein-Westfälischen Stiftung für
Umwelt und Entwicklung sowie der Ruhr-Universität Bochum
beleuchteten die Zukunftsperspektiven des Öffentlichen
Personennahverkehrs in Nordrhein-Westfalen.

Noch einmal geöffnet Für alle, die die Klima-Ausstellung
verpasst haben, gibt es eine letzte Gelegenheit bei der
Extraschicht am 2. Juni. Von 18 bis 2 Uhr ist "Klima und Mensch"
noch einmal geöffnet, zu jeder vollen Stunde gibt es eine
kostenlose Führung. Zur Extraschicht haben sich Die
Ausstellungsmacher noch einmal etwas Besonderes überlegt: In
einem Klimakorridor zum Museumseingang werden Wetterphänomene
wie Hitze und Trockenheit, Eis, Blitz und Donner inszeniert und
stimmen die Besucher auf die Nacht ein. Im Vortragssaal zeigt
die Firma geoscopia Live-Satellitenbilder aus den
problematischen Klima-Gebieten der Erde. Und im Museumskino
laufen den ganzen Abend Kurzfilme und Dokumentationen rund um
das Thema Umwelt und Klima. Eintrittskarten sind an allen
bekannten Vorverkaufsstellen und an der Museumskasse
erhältlich.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
URL: www.museum-herne.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag,
Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Termine und Kosten:
Extraschicht: 2. Juni 2007, 18 bis 2 Uhr.
Vorverkauf: Einzelticket 10 Euro, 4-Personenticket 32 Euro.
Abendkasse: Einzelticket 14 Euro. Die Tickets gelten gleichzeitig
als Fahrausweis in den Verkehrsverbünden Rhein-Ruhr (VRR),
Ruhr-Lippe (ZRL) und Rhein-Sieg (VRS).
www.klimaundmensch.de