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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 2 11:00:31 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Apr 2007 11:00:31 +0200
Subject: [WestG] Aka, Christine: Unfallkreuze. Trauerorte am Strassenrand
Message-ID: 4610E24F020000D60002FA34@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.03.2007, 11:48


LITERATUR

Unfallkreuze sind neue Form der Trauer -
LWL-Buch fasst Forschung zusammen

Jeder Autofahrer hat sie schon einmal gesehen, mittlerweile sind
sie schon zu einer traurigen "Alltagsstraßenrand-Erscheinung"
geworden. So bezeichnet die Volkskundlerin Dr. Christine Aka die
Unfallkreuze an den Straßen, die an das Schicksal von Menschen
erinnern sollen, die hier zu Tode kamen und gleichzeitig die
Trauer der Angehörigen ausdrücken. Aka muss es wissen, sie hat
in einem vierjährigen Projekt 250 Unfallkreuze in ganz
Westfalen-Lippe erforscht. Das Ergebnis dieser Pionierarbeit
gibt die Volkskundliche Kommission für Westfalen beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt als Buch unter
dem Titel "Unfallkreuze - Trauerorte am Straßenrand" (299 Seiten,
19,90 Euro) heraus.

Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 6000 Menschen im
Straßenverkehr, viele von ihnen sind jung. "Dieser Tod vor der
Zeit schockiert. Freunde, Nachbarn und oft auch Angehörige
versuchen an der Unfallstelle die Realität zu begreifen, denn
der Unfallort zeigt, dass das Unfassbare tatsächlich geschehen
ist. In den Tagen danach werden solche Orte des Todes dann zu
Orten der Trauer. Blumen, Spielzeug, Erinnerungsobjekte und
Briefe, dazu oft ein einfaches Holzkreuz, markieren die Stelle.
Solche Unfallkreuze sind nach dem Verkehrstod junger Menschen
fast selbstverständlich geworden", hat Aka beobachtet.

Bei zahlreichen Interviews mit Angehörigen und Freunden von
Verkehrsopfern hat Aka erfahren, dass die Unfallkreuze die
Ausdrucksform eines neu entstandenen Trauerrituals sind. Die
Unfallorte erzählen von den Toten, von ihren Freunden und Hobbys
und davon, wie die Zurückgebliebenen mit ihrer Trauer umgehen.
"Der Ort, an dem jemand gestorben ist, ist dabei nicht nur eine
Stätte des Totengedenkens, für viele Angehörige und Freunde wird
er zu einem Ort der Nähe und der emotionalen Verbindung zu dem
Verunglückten", so Aka.

Im Interview mit Aka beschreibt ein Freund eines Verunglückten
das so: "Ich weiß nicht, aber für mich ist der Körper nur so
eine Hülle, so was wie Hardware, die ist dann irgendwann kaputt,
aber das bin nicht ich, also meine Seele, oder wie ich das
nennen soll, oder meine Person. Was die mit meinem Körper machen,
das ist mir ganz egal. Ich will aber nicht auf so einem doofen
Friedhof sein, mit einem Stein, alles so ordentlich und alles so
tot. Da gehe ich nie hin, alle tun so würdig, so voll Pietät.
Das finde ich so überflüssig und unecht. Und er [der
Verunglückte] will bestimmt auch nicht dieses öde Verhalten, der
war so lebendig, so 100.000 Volt, und der will sicher, dass man
da an ihn denkt, wo Leben ist."

Das Gefühl, dem geliebten Menschen nah zu sein, sei für junge
Menschen an der Stelle des Trauerkreuzes am größten, da dies der
Ort sei, an dem die Verunglückten ihre letzten Augenblicke und
Emotionen erlebt hätten. Den Friedhof mieden jungen Menschen
weil er für sie für Verwesung und Vergänglichkeit stehe, während
er für die ältere Generation ein wichtiger Ort der Ruhe und
Erinnerung sei, so Aka.

Auf die Frage, warum die Angehörigen ein Kreuz an der
Unfallstelle aufstellten, antworteten alle gleich: Es solle ein
Mahnmal sein, lautete stets die Antwort. "Doch wenn man sich
intensiver mit den Menschen unterhält, bemerkt man, dass die
Kreuze vielmehr Zeichen für die Angehörigen selber sind, um
ihrer Trauer einen Ort zu geben", hat Aka in ihren Gesprächen
erfahren.

Die Unfallkreuze am Straßenrand haben auf den ersten Blick große
Ähnlichkeit mit Friedhofsgräbern. Doch auf den zweiten Blick
unterscheiden sie sich deutlich: Ihre Gestaltung unterliegt
keinen ästhetischen Einschränkungen. Jeder Trauernde bringt das
an die Unfallstelle, was seinem Gefühl und seinen Vorstellungen
nach einen Symbolwert für die Trauer besitzt und seine Beziehung
zu dem Toten ausdrückt. Neben Spielzeug und Briefen kann das
auch schon einmal ein Autorückspiegel sein. "So treten Freunde
und Angehörige mit den Toten in Kontakt, auch wenn sie nicht
mehr antworten. Sie kommunizieren mit vielen Mitteln wie zum
Beispiel per Brief oder indem sie aus dem Auto Lieblingslieder
abspielen oder nur gedachte Dialoge führen. Treffen an den
Unfallkreuze haben manchmal zeremoniellen Charakter, wenn
Freunde hier gemeinsam Gaben bringen, Zigaretten rauchen oder
Bier trinken", berichtet Aka von ihren Interviews.

Das alles macht nach Akas Ansicht deutlich, dass sich ein
gesellschaftliches Bedürfnis entwickelt hat, die Trauer
öffentlich zu machen und neue Formen von Trauer zu entwickeln.
"Die Briefe, Gaben und Geschenke sind Ausdruck dafür, dass
Angehörige und Freunde die Beziehungen zu dem Verunglücktem
fortsetzen wollen und sie an ein Weiterleben der Toten glauben.
Diese Jenseitsgläubigkeit bleibt jedoch unspezifisch und
individuell. Sie hat keine feste Struktur, ist nicht kirchlich
gebunden und von keiner bestimmten Lehre oder von festen Dogmen
geformt. Dabei entwickeln sich häufig aus verschiedenen
spirituellen Überzeugungen Patch-Work-Religionen", erklärt Aka.


INFO

Christine Aka:
Unfallkreuze. Trauerorte am Straßenrand.
(Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, Band 109)
Verlag Waxmann, 2007, 299 Seiten, 45 schwarz-weiße und
76 farbige Abbildungen
ISBN 978-3-8309-1790-8, 19,90 EUR.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 2 11:13:39 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Apr 2007 11:13:39 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Westfaelische Zeitschrift, Nr. 156/2006
Message-ID: 4610E564020000D60002FA40@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 29.03.2007, 11:21


SERVICE: TOC

Westfälische Zeitschrift
Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde
Nr. 156
Jahrgang 2006
403 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 31,90 €
ISSN 0083-9043
ISBN-10: 3-89710-355-9
ISBN-13: 978-3-89710-355-9


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=2



S. 9-23
Bockhorst, Wolfgang
Die Beziehungen zwischen der Stadt Lünen und dem Stift
Cappenberg im Mittelalter

S. 25-65
Fricke, Eberhard
Die Feme. Ein Beitrag zur Rezeptionsgeschichte mit neuen
Anmerkungen zur Geschichte der spätmittelalter- und
frühneuzeitlichen Frei- und Veme-Gerichtsbarkeit

S. 67-83
Kirchhoff, Karl-Heinz
Die St.-Annen-Bruderschaft gen. Kumpanei in Münster im Spiegel
ihrer Protokolle 1556-1699

S. 85-115
Aschoff, Diethard
Die Judenpolitik des Fürstbistums Münter zur Zeit des
Absolutismus (1650-1803/06)

S. 117-138
Manfred Wolf
Operation Swallow.
Der Weg von Schlesien nach Westfalen im Jahre 1946

S. 139-147
Sobiech, Frank
Neues zur Geschichte der Seelsorge in Huntlosen und Vechta.
Ein Schreiben des Visitators Niels Stensen an Fürstbischof
Ferdinand von Fürstenberg vom 23. September 1682

S. 151-164
Hochholzer, Elmar
Zu einem Kalender aus dem Paderborner Kloster
Abdinghof (12. Jahrhundert)

S. 165-178
Klueting, Edeltraud
Die Anfänge des Klosters Gevelsberg und die Zisterzienserinnen
in Westfalen

S. 179-200
Lemke, Gerhard
Die frühe Entwicklung des Fröndenberger Klosters. Von der
Einordnung des regionalen Frauenkonventes in den
Zisterzienserorden bis zur Standortwahl der landesherrlichen
Grablege

S. 201-225
Pätzold, Stefan
"Die eigentliche Zeit, da der Ort eine Stadt geworden".
Bochums Stadtwerdung im Spätmittelalter

S. 227-263
Schipmann, Johannes Ludwig
Politische Kommunikation in Soest im 16. Jahrhundert. Politisch-
gesellschaftliche Stadtstruktur - Ämterhierarchie und
Ämterlaufbahn - innerstädtische Konsens- und
Entscheidungsfindung in der Hansepolitik

S. 265-299
Ströhmer, Michael
Landstädtisches Reichsbewusstsein im nordwestdeutschen
Bischofsstaat. Eine historische Denkschrift des Brakeler
Stadtrates zum zentralistischen Staatsausbau im Fürstbistum
Paderborn aus dem Jahr 1755

S. 301-318
Vanja, Christina
Das Landeshospital Marsberg - die erste psychiatrische
Einrichtung in Westfalen

S. 319-361
Gaidt, Andreas
Anfänge der Photographie in Paderborn

S. 363-368
Decker, Rainer
Verwandtenmord im Hause Itter. Konflikte und Niedergang einer
spätmittelalterlichen Adelsfamilie

S. 369-375
Kohle, Maria
Familie Pontanus und ihr Druckwerk. Neuigkeiten zur ersten
Paderborner Offizin

S. 377-380
Ketteler, Karl-Josef Freiherr von
Trüffeln aus Westfalen


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 2 11:28:01 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Apr 2007 11:28:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ostern im LWL-Industriemuseum, Ziegelei Lage,
08.04.2007, Lage
Message-ID: 4610E8C1020000D60002FA51@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.04.2007, 11:11


AKTUELL

"Ein Ei aus der Ziegelei" -
Ostern im LWL-Industriemuseum in Lage

Ostereier und Schokoladenhasen verstecken die Mitarbeiter des
LWL-Industriemuseums am Ostersonntag, 8. April, auf dem Gelände
der Ziegelei Lage: Von 11 bis 16 Uhr lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) alle Kinder zum Suchen ein. Vorher können
die jungen Gäste eine große Runde mit der Feldbahn fahren.

Den gesamten Tag läuft die museumspädagogische Aktion: "Ein Ei
aus der Ziegelei": Kinder bemalen Ton-Ostereier und nehmen ihre
Kunstwerke mit nach Hause. Auch die so genannte "Maukegrube" ist
wieder mit Lehm gefüllt. Kinder und Eltern können mit beiden
Händen zupacken und aus dem Rohmaterial Ziegelrohlinge
herstellen, die im Museum getrocknet und einige Wochen später
gebrannt werden.

Für die Veranstaltungen wird nur der normale Museumseintritt
erhoben. Für Kinder und Jugendliche sind die Fahrten mit der
Feldbahn an diesem Tag frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Ziegelei Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Telefon: 05232 9490-0
Telefax: 05232 9490-38
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 2 11:33:35 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Apr 2007 11:33:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ostern im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern,
08./09.04.2007, Dortmund
Message-ID: 4610EA0F020000D60002FA5D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.03.2007, 14:31


AKTUELL

Ostern im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern -
Modelleisenbahnen, Spielzeug und Ostereier

Was der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sonst in seinem
Industriemuseum im Original präsentiert, gibt es an den beiden
Ostertagen, 8. und 9. April, auf der Zeche Zollern im
Miniaturformat: Zwischen 11 und 16 Uhr werden Liebhaber der
Eisenbahnen und Miniaturlandschaften in der alten Werkstatt
fündig. "Jomo’s Team" verspricht als Veranstalter des
Modelleisenbahn- und Spielzeugmarktes auf 300 laufenden Metern
Verkaufstischen eine reiche Auswahl an Modellbahnen in allen
Spurbreiten und entsprechendes Zubehör, aber auch Blechspielzeug,
Autos, Lego, Playmobil, Gesellschaftsspiele und vieles mehr.
Zudem warten an beiden Tagen insgesamt über 500 bunte Ostereier
darauf, gesucht und gefunden zu werden.

An der Museumskasse wird für Besucher des Marktes der reduzierte
Eintritt von einem Euro erhoben, 2,50 Euro kostet der Besuch des
Modelleisenbahn- und Spielzeugmarktes (Kinder unter zwölf Jahren
haben freien Eintritt zum Markt). Besucher, die nicht zu Jomo’s
Markt möchten, bezahlen den normalen Museumseintritt, Kinder bis
sechs Jahre haben freien Eintritt. Informationen zu Jomo’s
Modellbahn- und Spielzeug-Markt unter Tel.: 0231 4960981,
Informationen zu Museumsführungen unter Tel.: 0231 6961-111.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Telefon: 0231 6961-211
Telefax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 2 11:39:43 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Apr 2007 11:39:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ostern im LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg, 06.-09.04.2007, Waltrop
Message-ID: 4610EB7F020000D60002FA69@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.04.2007, 10:48


AKTUELL

Schiffsrundfahrten und Führungen als besondere Osterangebote im
LWL- Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg

Zu Ostern macht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) den
Besuchern seines LWL-Industriemuseums Schiffshebewerk
Henrichenburg an allen vier Feiertagen (6., 7., 8., und 9. April)
ein besonderes Angebot: An allen Tagen finden jeweils um 11 Uhr
kostenlose Führungen statt. LWL-Museumsleiter Herbert Niewerth
weist darauf hin, dass Besucher nur den normalen Museumseintritt
zahlen müssen.

Außerdem gibt es an allen vier Tagen wieder die Schiffstouren:
Kapitän Claudius Kalka bietet von 12.30 bis 15.30 Uhr stündlich
Rundfahrten mit seinem Ausflugsdampfer "Henrichenburg" zum Preis
von 6 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder an. An Bord gibt
es Kaffee und Kuchen zu kaufen. Die Schiffstouren auf dem
Dortmund-Ems-Kanal gehen in Richtung Münsterland. Dabei werden
die Alte Schachtschleuse aus dem Jahr 1914, das neue "Hebewerk"
aus dem Jahr 1962 und die neue Großschleuse aus dem Jahre 1989
passiert. Die Fahrt führt vorbei an der Dattelner
Industriekulisse bis zur Einmündung des Datteln-Hamm-Kanals.
Hin- und Rückfahrt dauern etwa eine Stunde.

Eine neue Tour, die zwei Stunden dauert, gibt es Karfreitag,
Ostersonntag und Ostermontag, jeweils ab 15.30 Uhr. Bei dieser
Fahrt werden zusätzlich die vier Ruhrgebietskanäle
(Rhein-Herne-Kanal, Dortmund-Ems-Kanal, Datteln-Hamm-Kanal und
Wesel-Datteln-Kanal) befahren. Zielpunkt ist die sehenswerte
Lippeüberführung bei Olfen. Bei den Schiffstouren gibt es
Informationen an Bord über die Sehenswürdigkeiten an Land. Für
die Osterfeiertage sind leider keine Reservierungen möglich.


INFO

LWL- Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org

Eintrittspreise des Museums:
Erwachsene 3,50 € (ab 16 Pers. 3 €);
Kinder/Jugendliche 2 €;






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 3 11:16:38 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Apr 2007 11:16:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL plant Ausstellung ueber Burgen und das
Mittelalter im Ruhrgebiet
Message-ID: 46123796020000D60002FB3C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.04.2007, 11:39


AKTUELL

Lösegeld für König Löwenherz, Kopfgeld für Friedrich von
Isenberg
LWL plant Ausstellung über Burgen und das Mittelalter
im Ruhrgebiet
Beitrag zur Kulturhauptstadt Europas 2010

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) plant für das Jahr
2010 eine Ausstellung über das Mittelalter und die
Burgenlandschaft im Ruhrgebiet. Im Jahr der Kulturhauptstadt
Ruhr 2010 will der LWL in seinem Museum für Archäologie in Herne
mit einer Sonderausstellung ("AufRuhr! Anno 1225") zeigen, dass
die Region schon lange vor der Industrialisierung Geschichte
schrieb.

Schon jetzt, etwa drei Jahre vor der Eröffnung im Frühjahr 2010,
hat das Museumsteam um Dr. Barbara Rüschoff-Thale die ersten
Leihgaben in Empfang genommen: Die Museumsleiterin präsentierte
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch einen Schatzfund mit
Münsterschen Pfennigen, Pfennige aus dem Erzbistum Köln und dem
kölnischen Herzogtum sowie Silbermünzen aus England. Mit den
englischen Münzen löste England seinen entführten König Richard
Löwenherz im Jahr 1194 aus.

"Entführungen waren im Mittelalter nichts Ungewöhnliches, auch
nicht im heutigen Ruhrgebiet", so Rüschoff Thale. Die durch die
Geschichten um Robin Hood populäre Entführung von König Richard
Löwenherz war kein Einzelfall.

Nur die immens hohe Lösegeldzahlung von etwa 23 Tonnen Silber in
Form von Münzen und Barren ist einzigartig und überstieg
deutlich den Jahresetat des damaligen englischen Königreichs.

Die wohl bekannteste Entführung des Ruhrgebietes in dieser Zeit
misslang allerdings: Friedrich von Isenberg und sein Gefolge
überfielen an einem kalten Novembertag des Jahres 1225 Engelbert,
den Erzbischof von Köln. Während die Männer des Erzbischofs
flohen, setzte er sich zur Wehr und fiel im Kampf nahe dem
westfälischen Gevelsberg.

Vor allem Friedrich von Isenberg (sein Stammsitz war die
Isenburg in Hattingen) bekam zunächst die Folgen dieser Tat zu
spüren: Er wurde vom Ritter Balduin von Gennep gefangen, an die
Kölner Partei für ein Kopfgeld von 2100 Mark (fast eine halbe
Tonne Silber) verkauft, verurteilt und grausam hingerichtet.
"Das hat seinerzeit die Beliebtheit der Kölner in der Region
nicht gerade gesteigert", erläutert die Wissenschaftlerin.

Rüschoff-Thale: "Das ganze Ruhrgebiet ist durch das Ereignis
geprägt. Durch die folgende Schwächung des Kölner Einflusses in
der Region gelangten lokale Mächte zu größerer Bedeutung. Zur
Stützung ihrer Position bauten sie Burgen. So viele, dass jede
Stadt im Ruhrgebiet heute mehrere besitzt."

Diese Entwicklung einer der europaweit reichsten
Burgenlandschaften im Ruhrgebiet bis zur Nutzung dieser Häuser
durch die Kohlebarone, können Besucher ab Frühjahr 2010 im
LWL-Museum für Archäologie in der Sonderausstellung "AufRuhr!
Anno 1225" erkunden.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 3 11:24:22 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Apr 2007 11:24:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Museumstour stellt auf 50 Seiten die
17 westfaelischen Landesmuseen vor
Message-ID: 46123966020000D60002FB40@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.04.2007, 08:10


AKTUELL

LWL-Museumstour stellt auf 50 Seiten die 17 westfälischen
Landesmuseen vor - Museumsbesucher können
Überraschungswochenende gewinnen

Pünktlich zu den Osterferien und dem Saisonstart in den
Freilichtmuseen hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
die zehnte Auflage der "LWL-Museumstour" herausgebracht. Auf 50
Seiten gibt die bunte Broschüre jede Menge Tipps für Ausflüge in
die Kulturlandschaft Westfalen-Lippes. Alle 17 LWL-Museen
stellen sich vor und geben einen Überblick über ihre wichtigsten
Ausstellungen und Veranstaltungen bis zum Frühjahr 2008.
Außerdem gibt es wieder einen Museums-Pass, der in den letzten
Jahren bereits zahlreiche Familien zu einer Tour durch die 17
LWL-Landesmuseen anspornte. Wer Stempel aus den LWL-Museen
sammelt, kann ein Überraschungswochenende und weitere tolle
Preise gewinnen.

"Auch in der zehnten Auflage ist das Heft wieder ein
übersichtlicher Wegweiser zu den kulturellen Attraktionen in
Westfalen-Lippe. Wer einen Ausflug mit Familie, Freunden,
Kollegen oder einer ganzen Schulklasse plant, findet hier viele
Anregungen und hilfreiche Informationen", so LWL Direktor Dr.
Wolfgang Kirsch. Zu den einzelnen Museen gibt es jeweils einen
übersichtlichen Serviceteil, der sowohl über Adressen,
Öffnungszeiten und Anfahrtswege als auch über Neuheiten,
besondere Veranstaltungen und Führungen informiert. Ebenso
enthält er Hinweise für Menschen mit Behinderungen.

Kulturinteressierte können mit der Museumstour auf eine
Zeitreise gehen, die sie von den Anfängen der Menschheit im
LWL-Museum für Archäologie (Herne) und im Museum für Naturkunde
bis zur Gegenwartskunst im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte (beide in Münster) führt. Höhepunkt im
Ausstellungsjahr 2007 sind die "skulptur projekte münster" die
der LWL mit seinem LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte veranstaltet. Bei der internationalen
Großausstellung wollen 35 Künstlerinnen und Künstler mit ihren
Werken ausloten, wie zeitgenössische Skulptur den öffentlichen
Raum verändern kann. Das Industriezeitalter wird im
LWL-Industriemuseum mit seinen acht Standorten wieder lebendig.
Für einen Besuch in den LWL-Freilichtmuseen in Detmold (Kreis
Lippe) und Hagen, die im April wieder ihre Pforten öffnen,
finden sich ebenfalls alle wichtigen Informationen in der
Museumstour. Eine Übersichtskarte mit allen LWL-Museen hilft bei
der Planung des nächsten Ausflugs.

Auch zum Kloster Dalheim (Kreis Paderborn), wo am 23. Mai 2007
das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur eröffnet wird, bietet die
LWL-Museumstour alle wichtigen Informationen. Das neue Museum
hat in seinem Eröffnungsjahr einiges zu bieten: Die
Sonderausschau "Westfälische Klosterkultur im Barock", den
ersten Teil der Dauerausstellung und eine Eröffnungs-Festwoche
mit Museumsnacht, Konzerten und Familienprogramm. Die neue
Gastronomie lädt zur Stärkung nach dem Museumsbesuch ein: Im
historischen Gästetrakt am barocken Ehrenhof bietet der Wirt
kleine und große Köstlichkeiten aus der Klosterküche an. Dort
gibt es auch das Dalheimer Klosterbräu - es wird in der neu
eingerichteten, eigenen Brauerei hergestellt.

"In allen LWL-Museen gibt es vielfältige museumspädagogische
Programme für alle Altersstufen. Kinder und Jugendliche können
dabei Natur, Kunst und Geschichte spielerisch und aktiv
entdecken. Für Schulklassen wird das Museum so zum attraktiven
Lernort außerhalb des Schulgebäudes, und auch Kindergeburtstage
können mit spannenden Programmen im Museum gefeiert werden",
erklärt LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Teppe. Das zeigt die
Reportage über den Geburtstag von Merle im LWL-Museum für
Archäologie in Herne. Die Achtjährige verbrachte dort mit ihren
Gästen einen erlebnisreichen Nachmittag, den die Leserinnen und
Leser miterleben. Beim Museumsquiz können auch erwachsene Leser
mitmachen und mit etwas Glück einen iPod oder einen Besuch im
LWL-Planetarium gewinnen.


INFO

Die LWL-Museumstour ist kostenlos erhältlich unter Telefon
Tel.: 0251 591-5599 oder per
E-Mail: museumstour2007 at lwl.org.

Ab Mai ist die LWL-Museumstour auch im Internet unter
www.lwl-museumstour.de abrufbar.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 3 11:29:58 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Apr 2007 11:29:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Theaterluft und Roemerdiplom: Osterferienprogramm
im LWL-Roemermuseum in Haltern am See
Message-ID: 46123AB6020000D60002FB54@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.04.2007, 13:02


AKTUELL

Theaterluft und Römerdiplom: Noch wenige freie Plätze für das
Osterferienprogramm im LWL-Römermuseum in Haltern am See

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet in seinem
Römermuseum in Haltern am See während der Osterferien zwei
Programme für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren an. In
einem viertägigen Workshop können sie Theaterluft schnuppern. Es
entstehen Kostüme und ein passendes Bühnenbild für ein eigenes
Theaterstück. Wer sich lieber dem Alltag der römischen Legionäre
in Haltern widmen möchte, kann in einem zweistündigen Programm
sein Römerdiplom ablegen. In beiden Programmen sind noch wenige
Plätze frei.

Welches ist der gruseligste Ort der Welt, den man sich
vorstellen kann? Für Orpheus ist die Antwort ganz klar: Die
Unterwelt. Dort soll es einen Wachhund mit drei Köpfen geben. Um
seiner Freundin zu helfen, muss Orpheus seine Angst überwinden
und zu König Hades in die Unterwelt reisen. Im Theater für
Kinder dreht sich dieses Mal alles um die Sagen der Griechen und
Römer. Nach den Vorgaben von Museumspädagogin Marianne Gorissen
entwickeln die frisch gebackenen Schauspieler ein eigenes
kleines Theaterstück. Vom 10. bis 13. April basteln sie jeweils
von 9 bis 13 Uhr Kostüme, proben die Spielszenen und entwerfen
ein Bühnenbild. Nach einer Generalprobe wird’s ernst: Am letzten
Tag wird das Stück vor Eltern, Freunden, Geschwistern und
Verwandten Im LWL-Römermuseum uraufgeführt. Für den viertägigen
Theaterworkshop sind 40 Euro inklusive Eintritt und Material zu
entrichten.

Wenn man in den Besitz des Römerdiploms gelangen möchte, gilt es
sechs Aufgaben erfolgreich zu lösen. Bevor es losgeht, schlüpfen
alle in eine römische Tunika. So gewandet erwerben sie
Kenntnisse und Fertigkeiten in Lagerbau, Glasherstellung,
Töpferei, Ausrüstung, Spiele und Schrift. "Geh in das tabularium
legionis. Lass dich in die Geheimnisse der römischen Schrift
einweisen!" lautet die erste Aufgabe. Weiter geht es mit
römischen Brettspielen, einem Besuch bei dem Töpfer Saturnius
und der Erkundung des einstigen Römerlagers von Haltern. Eine
große Herausforderung ist es, dem Geheimnis der Herstellung von
Millefiori-Glas ("tausend Blüten") auf die Spur zu kommen.
Wurden alle Aufgaben erfolgreich absolviert, erhalten die
Teilnehmer das Römerdiplom mit ihrem Foto in römischer Kleidung.
Für dieses Ferienprogramm sind 3 Euro inklusive Eintritt und
Material zu entrichten.


INFO

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist für beide Aktionen eine
Anmeldung erforderlich unter 02364 9376-0.

Termine und Kosten:
"Theater für Kinder" für Kinder von 8 bis 12 Jahren
10. bis 13. April, jeweils von 9 bis 13 Uhr
Kosten: 40 Euro inklusive Eintritt und Material.

"Römerdiplom" für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren
am 3., 4., 5. sowie 10., 11. und 12. April, jeweils von 10 bis 12 Uhr
Kosten: 3 Euro inklusive Eintritt und Material.

LWL-Römermuseum
Weseler Str. 100
45721 Haltern am See
Tel. 02364 9376-0
URL: www.roemermuseum-haltern.de.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 9 bis 17 Uhr,
Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 3 11:31:26 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Apr 2007 11:31:26 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/12
Message-ID: 46123B0E020000D60002FB60@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 02.04.2007, 16:38


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-12 für den Zeitraum vom
17.03.2007 bis zum 23.03.2007 mit insgesamt 20 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 4 10:51:21 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Apr 2007 10:51:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zu Ostern eine Zeitreise ins Mittelalter,
07.04.-09.04.2007, Herne
Message-ID: 46138329020000D60002FBFC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.04.2007, 16:19


AKTUELL

Zu Ostern eine Zeitreise ins Mittelalter

Ein mittelalterliches Spektakel erwartet die Besucher des
LWL-Museums für Archäologie in Herne am Osterwochenende. Im
Rahmen des Haranni-Spectaculums bietet das Archäologiemuseum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ein buntes Programm
für die ganze Familie an. Am Ostermontag von elf bis 18 Uhr
werden alte Waffen und Kampftaktiken der Völkerwanderungszeit
und des Mittelalters vorgeführt und die Teilnehmer in ein
mittelalterliches Heer aufgenommen. Eine Ausbildung zum Ritter
erhalten Kinder zwischen acht und zwölf Jahren am Karsamstag und
Ostersonntag jeweils um 15 Uhr. Die frischgebackenen Knappen
erfahren, "wie die alten Rittersleut’" lebten und was es hieß,
ein Ritter zu sein. Zusätzlich werden verschiedene Führungen
durch die Ausstellungen des Museums am Ostersonntag und am
Ostermontag angeboten: Jeweils um 14 und 16 Uhr führt ein
Rundgang durch das "mittelalterliche Westfalen". Noch weiter
zurück in der Zeit geht es in der Führung "gesucht. gefunden.
ausgegraben.", wenn um 15 Uhr 250.000 Jahre
Menschheitsgeschichte in Westfalen im Zeitraffer durchschritten
werden. Wie es weiter geht mit dem Klima unserer Erde erfahren
die Teilnehmer jeweils um 14 und 16 Uhr in der Sonderausstellung
"klima und mensch".

Der Titel der Waffenvorführung »...von kûner recken strîte...«
stammt aus den einleitenden Versen des Nibelungenliedes. Sie
kündigen an, was den Leser oder Zuhörer des Liedes erwartet:
große Gefühle, aber vor allem Heldentaten und die "Kämpfe kühner
Recken". Krieg und Gewalt waren im Mittelalter akzeptierter als
heute, worüber eine Geschichte des Mönches Notker aus dem 10.
Jahrhundert Auskunft gibt: Ludwig der Deutsche, heißt es da,
erhielt Geldgeschenke einer normannischen Delegation. Diese aber
warf er achtlos in den Dreck, um statt dessen fachmännisch die
mitgebrachten Waffen zu inspizieren. Er erwarb sich dadurch
großes Ansehen. Der Mann von Stand definierte sich durch seine
Wehrhaftigkeit und Waffen. Diese Wertvorstellungen mündeten
schließlich im romantisierten Ritterideal, das bis heute wenig
von seiner Faszination verloren hat. Gestützt auf archäologische
Funde und Schriftquellen werden bei dieser Vorführung am
Ostermontag von elf bis 18 Uhr Waffen und Kampftaktiken von der
Völkerwanderungszeit bis zum hohen Mittelalter gezeigt. Außerdem
haben die Besucher Gelegenheit, Ausrüstung und Waffen anzulegen
und ihren Platz im mittelalterlichen Heer einzunehmen.

"Wie die alten Rittersleut’" erkunden die Teilnehmer im Alter
von acht bis zwölf Jahren am Samstag und Ostersonntag die Welt
des höfischen Mittelalters. Nach der Begrüßung als Knappen
werden sie eingewiesen in die ritterlichen Rechte, Pflichten und
Tugenden und erhalten einen Einblick in den Alltag eines
Burgherren. Wie schwer ein Ritter zu tragen hatte, können sie
bei der Anprobe von Helm und Kettenhemd am eigenen Leib
erfahren. Nachdem die jungen Knappen für sich selbst einen Teil
der Rüstung gefertigt haben, schließt die eineinhalbstündige
Ausbildung mit dem feierlichen Ritterschlag ab.

Am Ostersonntag und Ostermontag erfahren Erwachsene jeweils um
14 und um 16 Uhr etwas über "Westfalen im Mittelalter". Vor mehr
als 1500 Jahren erstreckte sich das Reich der Franken bis an das
heutige Westfalen. Karl der Große stellte mit der Eroberung des
Gebietes und der Unterwerfung der dort lebenden Sachsen die
Weichen für die Zukunft der Region. Westfalen wurde fränkisch
und später Teil des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
Der einstündige Rundgang erläutert diese spannende Entwicklung
anhand archäologischer Funde. Sie erzählen von der Macht
Adeliger wie dem so genannten Fürsten von Beckum, berichten vom
Glanz und Reichtum der Kirchen und Klöster, geben Einblick in
den entbehrungsreichen Alltag der Bauern und veranschaulichen
das hektische Treiben in den westfälischen Städten.

Sonntag und Montag haben Erwachsene um 15 Uhr außerdem die
Möglichkeit, noch weiter in die Vergangenheit Westfalens
zurückzublicken. Der einstündige Rundgang "gesucht. gefunden.
ausgegraben." folgt den Spuren der Menschen in Westfalen, die
sie im Laufe von über 250 000 Jahren hier hinterlassen haben. Im
Zeitraffer geht es durch die Geschichte, durch die Zeit der
Neandertaler, vorbei an monumentalen Grabanlagen und Überresten
römischer Militärlager. Zeugnisse der frühchristlichen
Glaubenswelt und mittelalterliche Lebensformen sind weitere
Stationen auf dem Weg bis in die jüngste Vergangenheit, wo
Bombenschutt die Schrecken des Krieges vor Augen führt.

Ebenfalls am Ostersonntag und -montag geht es um 14 und um 16
Uhr um Überschwemmungen, Tornados und Rekordtemperaturen.
Steuern die Menschen auf eine Klimakatastrophe zu? Der Rundgang
durch die Sonderausstellung "klima und mensch" verdeutlicht die
Abhängigkeit von Klima, Mensch und Umwelt voneinander und spannt
dabei einen Bogen von sechs Millionen Jahren: vom mumifizierten
Mammutbaby Dima bis zum genmanipulierten Schwein, von den 3,6
Millionen Jahre alten Fußspuren aus Laetoli in Afrika bis zur
modernen UV-Schutzkleidung.

Alle Veranstaltungen finden im Rahmen des vom CityCenter
veranstalteten Haranni-Spectaculums statt.

Termine:
Sa, 07.04.
"Wie die alten Rittersleut" -
Programm für Kinder von 8 bis 12 Jahren, 15 Uhr


So, 08.04.
"Westfalen im Mittelalter" -
Führung, 14 Uhr und 16 Uhr

"Wie die alten Rittersleut" -
Programm für Kinder von 8 bis 12 Jahren, 15 Uhr

"klima und mensch" -
Führung, 14 Uhr und 16 Uhr

"gesucht. gefunden. ausgegraben." -
Führung, 15 Uhr


Mo, 09.04.
"»... von kûner recken strîte ...« - Waffen, Krieg und Streitkultur
der Völkerwanderungszeit und des Mittelalters" -
Vorführung, 11 bis 18 Uhr

"Westfalen im Mittelalter" -
Führung, 14 Uhr und 16 Uhr

"klima und mensch" -
Führung, 14 Uhr und 16 Uhr

"gesucht. gefunden. ausgegraben." -
Führung, 15 Uhr


INFO

Westfälisches Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
URL: www.museum-herne.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Kosten: Die Waffenvorführung ist kostenfrei und es ist keine
Anmeldung nötig. Für die anderen Veranstaltungen ist nur der
Eintrittspreis zu entrichten: Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis
17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro. Eine Anmeldung wird dringend
empfohlen. Bitte während der Öffnungszeiten des Museums unter
der Rufnummer 02323 94628-0 anrufen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 4 11:29:51 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Apr 2007 11:29:51 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, Maerz 2007
Message-ID: 46138C2F020000D60002FC08@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 04.04.2007, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
100. Jahrgang Nr. 3
März 2007
ISSN: 0017-9787

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54



Inhalt in Auswahl [AS]


S. 68-70
Hieronymus, Erika
Die alte Kirche in Hillentrup
Bermerkenswerte Parallelen zum "locus sacer" auf dem
Wittekindsberg

S. 73-75
Meier, Burkhard
Streit um Falkenhagen
Reformierte und katholische Gemeinde im ehemaligen
Kloster

S. 76f.
Gerking, Willy
Durch Tatkraft und Fleiß
Die Rischenauer "Paradiesmühle" in Geschichte und
Gegenwart

S. 80-82
Burchart, Joachim
Von Lotterien und Losen
Aus der 140-jährigen Geschichte des HVV Schlangen

S. 84
Rezensionen

S. 86-89
Hellfaier, Detlev
"erbermlich ermordt"
Eine Lemgoer "Zeytung" aus dem Jahre 1589

S. 90-92
Scheef, Vera
Romantischer Expressionist
Neue Böckstiegel-Arbeiten im Lippischen Landesmuseum
Detmold

S. 94f.
Gröger, Claus
Serie: Von Fischen und Angelfreunden

S. 98
Traum vom Orient
Burgen und Basare der Kreuzfahrerzeit im
Weserrenaissance-Museum






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 4 11:44:29 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Apr 2007 11:44:29 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Wittgenstein, Maerz 2007, Bd. 71, H. 1
Message-ID: 46138F9D020000D60002FC28@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 01.02.2007, 10:55


SERVICE: TOC

Wittgenstein
Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.
Jahrgang 95
März 2007
Bd. 71, H. 1
ISSN: 0043-7093


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=102



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 2f.
Bauer, E.
Zur Geschichte des Wittgensteiner Heimatvereins

S. 4-10
Petry, Hans Friedrich
Der Park am Schloss Berleburg

S. 11-19
Radenbach, Teja
Das vor- und frühgeschichtliche Wegenetz im Raume
Wittgenstein und den angrenzenden Regionen

S. 20-25
Spies, Hans-Bernd
Die Grafschaft Wittgenstein im größten vollendeten
deutschsprachigen Lexikon (1748)

S. 26-34
Burkardt, Johannes
Das Schulheft des Birkelbacher Förstersohns Johann
Philipp Knoche aus dem Jahr 1731

S. 35f.
Buchbesprechungen

S. 37-42
Berichte der Ortsheimatvereine






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 5 10:44:31 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Apr 2007 10:44:31 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Rheine - gestern heute morgen, 1/2007
Message-ID: 4614D30F020000D60002FCEF@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Gießmann"
Datum: 05.04.2007, 08:47


SERVICE: TOC

Rheine - gestern heute morgen
Zeitschrift für den Raum Rheine
58. Ausgabe
Heft 1/2007
ISSN 1617-4852


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=73



Inhalt

NaturZoo Rheine 1937 - 2007

S. 5
Greiwe, Franz
Ein Wort vorweg

S. 6-58
Henke, Thorsten
Vom Heimtiergarten zum NaturZoo

S. 59-88
Johann, Achim
Der NaturZoo Rheine - heute und morgen

S. 89f.
Röttger, Hans
Zooschulbesuch - Ein ganz besonderer Unterricht

S. 91-98
Röttger, Hans
Lernort NaturZoo

S. 99-109
Nienhoff, Paul
Menschen im Zoo

S. 110f.
Dyckhoff, Klaus
Vorstandsmitglieder in Verein und Stiftung

S. 112-114
Pötter, Otto
Rheineruut: Tiergarten - schön, schön

S. 115f.
Meier, Ludger
Buchvorstellung


INFO

Kontakt:
Dr. Thomas Gießmann
Stadtarchiv Rheine
Marktstraße 12
48431 Rheine
Tel.: 05971 920312
Fax: 05971 920313
E-Mail: thomas.giessmann at rheine.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 5 10:57:04 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Apr 2007 10:57:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 09.03.-02.04.2007
Message-ID: 4614D600020000D60002FCFB@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 04.04.2007, 16:32


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/





WDR-

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 02.04.2007

Herne: Ruhrgebiet als Burgenlandschaft (16:37 Uhr) Zum
Kulturhauptstadtjahr 2010 will der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) das Ruhrgebiet als Burgenlandschaft
präsentieren. Eine Sonderausstellung im Archäologie-Museum in
Herne soll zeigen, dass die Region schon lange vor der
Industrialisierung Geschichte geschrieben habe, teilte der LWL
heute mit. Sie verfüge sogar über eine der reichsten
Burgenlandschaften Europas. Hintergrund des Burgenbaus sei unter
anderem die Rivalität mit dem benachbarten Köln gewesen. Essen
wird 2010 mit dem Ruhrgebiet europäische Kulturhauptstadt. Die
Region will sich dann mit zahlreichen kulturellen Aktivitäten
präsentieren.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 02.04.2007

Friedenspreis für Christian Troll (06:10 Uhr) Für seine
Verdienste als «Brückenbauer zwischen der islamischen Welt und
der römischen Kirche» erhält der katholische Theologe Christian
Troll den Friedenspreis des Zentralinstituts Islam-Archiv in
Soest. Der jährlich verliehene, undotierte Preis wird im
November aus Anlass der 80-Jahrfeier der Stiftung
Islam-Archiv-Deutschland überreicht.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 31.03.2007

Gelsenkirchen: Stadt will DFB-Fussballmuseum (13:44 Uhr)
Gelsenkirchen will Standort für das DFB-Fußballmuseum werden.
Die Stadt bewirbt sich mit mehreren Grundstücken unter anderem
im Arena-Park und im Nordsternpark. Die Finanzierung soll über
private Sponsoren erfolgen. Die Entscheidung welche Stadt
Standort des DFB-Museums wird, will der Deutsche Fußball-Bund in
zwei Wochen fällen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 31.03.2007

Saisonbeginn in der Wendener Hütte (13:21 Uhr) Die Museumsanlage
"Wendener Hütte" ist ab 1. April wieder geöffnet. In den
Gebäuden des Kulturdenkmals mit Hochofen und Gießhalle werden in
dieser Saison regelmäßig altes Schmiedehandwerk und Metallguss
gezeigt. Die Wendener Hütte gibt es seit fast 280 Jahren. Sie
zählt zu den ältesten gut erhaltenen Holzkohle-Hochofenanlagen.
Bis Ende Oktober ist das Museum dienstags bis sonntags für
Besucher geöffnet.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 31.03.2007

Ruhrtal-Bahn fährt wieder (13:14 Uhr) Die Ruhrtal-Bahn startet
am Sonntag in die neue Saison. Sie fährt ab Hagen-Hauptbahnhof
bis zu Kluterthöhle. Künftig soll der Schienenbus an jedem
ersten Sonntag im Monat zwischen Hagen und Ennepetal unterwegs
sein - bis einschließlich November. Am Hagener Hauptbahnhof hält
an diesen Tagen auch ein historischer Dampfzug, er pendelt
zwischen Hagen und dem Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 31.03.2007

Herne: Archäologiemuseum informiert über Klima (11:58 Uhr) Über
das Thema "Klima und Wetter" können sich am Sonntag Familien mit
Kindern ab zehn Jahren in dem LWL-Archäologiemuseum in Herne
informieren. Die Teilnehmer erfahren unter anderem, wie eine
Wettervorhersage funktioniert und können im Anschluss daran
selbst eine kleine Wetterstation basteln. Am selben Tag findet
zudem die Sonderausstellung "Klima und Mensch" statt. Sie
verdeutlicht den Zusammenhang von Klima, Mensch und Umwelt. Das
LWL-Museum für Archäologie in Herne gilt als eines der
modernsten archäologischen Museen in Europa. Sein Programm
zeichnet sich vor allem durch den hohen Anteil an
Mitmach-Angeboten aus.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 29.03.2007

Dortmunder Rat diskutiert "3do" (05:52 Uhr) Der Dortmunder Rat
diskutiert heute noch einmal über das gescheiterte
Bahnhofsprojekt "3do". Die Bahn AG und der portugiesische
Investor Sonae sollen ihre Sicht der Dinge darlegen. Vor vier
Wochen war der Plan zur Überbauung des Hauptbahnhofs mit einem
Einkaufs- und Freizeitzentrum geplatzt. Außerdem soll der Rat
heute die Bewerbung der Stadt für das Nationale Fußballmuseum
des DFB beschliessen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 28.03.2007

Neues Programm im Freilichtmuseum (05:40 Uhr) Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat das Programm für das
"LWL-Freilichtmuseum Hagen" vorgestellt. Am kommenden Sonntag
beginnen die Vorführungen in den historischen Werkstätten. Im
Zinkwalzwerk erwartet die Besucher eine neue Ausstellung zur
Geschichte des rostfreien Metalls. Nach einem starken
Besucher-Rückgang im letzten Jahr hofft der LWL mit
verschiedenen Wochenend-Aktionen in dieser Saison insgesamt
170 000 Gäste ins Mäckingerbachtal zu locken.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 27.03.2007

Neuer Name für Freilichtmuseum (17:30 Uhr) Das Hagener
Freilichtmuseum startet am Sonntag unter neuem Namen in die
Saison. Es heißt jetzt offiziell "LWL-Freilichtmuseum Hagen".
Damit will der Landschaftsverband Westfalen-Lippe nach außen hin
seine Position stärken. Der Verband fürchtet durch die
bevorstehende Neuordnung der Regierungsbezirke um seine
Existenz. LWL solle zu einer Marke in Westfalen werden, betonte
der neue Landesdirektor Wolfgang Kirsch bei der Vorstellung des
Jahresprogramms.

Nachrichten aus OWL vom 24.03.2007

Freizeitparks öffnen (07:30 Uhr) Zum Saisonstart müssen die
Besucher der beiden Freizeitparks in der Region mit
Preiserhöhungen rechnen. Beide Betreiber geben die erhöhte
Mehrwertsteuer und steigende Energiepreise an ihre Besucher
weiter - mit jeweils 50 Cent bzw. einem Euro pro Eintrittskarte.
Der Safari-Park in Stukenbrock öffnet am Samstag seine Pforten,
am kommenden Wochenende starten zum Beginn der Osterferien der
Mindener Potts Park und - bei stabilen Eintrittspreisen - das
Freilichtmuseum in Detmold. In der vergangenen Saison hatten die
drei Freizeiteinrichtungen insgesamt knapp 900.000 Besucher.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.03.2007

2.Westfälischer Genealogentag (11:38 Uhr) Die Gesellschaft für
Genealogie und Familienforschung hielt am Samstag in Altenberge
im Kreis Steinfurt ihren zweiten westfälischen Genealogentag ab.
Dort präsentieren sich mehr als 30 Einrichtungen. Vereine,
Archive, Verlage, aber auch Privatpersonen aus Westfalen stellen
ihre Forschungsarbeiten vor. Mit dabei sind auch das Archivamt
für Westfalen und das Institut für westfälische
Regionalgeschichte, beide Einrichtungen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 22.03.2007

Skulptur-Projekte (15:22 Uhr) Mit einer beispiellosen
Werbe-Kampagne wollen die Stadt Münster und der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe auf die im Juni beginnende
Skulptur-Projekte Münster hinweisen. Für das Kunst-Ereignis
kündigten beide heute bundesweite Großplakatierungen in
Großstädten, an Bahnhöfen und an Museen an. Geplant sind auch
Vorstellungen der Skulptur-Projekte in London, Paris und New
York. Insgesamt wollen Stadt und LWL mehr als eine halbe Million
Euro für die Werbung ausgeben.

Nachrichten vom 21.03.2007

Napoleon-Ausstellung sehr beliebt (12:50 Uhr) 10.000 Besucher
haben bereits die Mitte Februar eröffnete historische
Ausstellung "Trikolore und Kaiseradler über Rhein und Weser" in
Wesel gesehen. Die umfangreiche Napoleon-Schau wird noch bis zum
9. April im Preußenmuseum gezeigt.

Sie spürt der Bedeutung nach, die der Staatsmann und Feldherr im
Rheinland und Westfalen hatte. Zu sehen sind rund 500 wertvolle
historische Exponate, darunter Napoleons legendärer Zweispitz.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 16.03.2007

Mies van der Rohe-Symposium in Hagen (15:56 Uhr) Mies van der
Rohe steht im Mittelpunkt eines Symposiums in Hagen. Drei Tage
lang beschäftigen sich internationale Referenten, darunter der
Chefkurator des New Yorker Museums of Modern Art, mit dem Werk
des Architekten. Dabei geht es unter anderem um seine
Innenraumkonzepte. Veranstalter ist die Henry van der
Velde-Gesellschaft, die im Hagener Hohenhof ihren Sitz hat.

Nachrichten aus OWL vom 14.03.2007

Bahn muss Gründe liefern (11:37 Uhr) Die Deutsche Bahn AG muss
einen geplanten Streckenabriss bei Rheda-Wiedenbrück neu
begründen. Die Bahn will die stillgelegte Gleisstrecke bis
Langenberg für den Bau eines Radweges verkaufen. Dagegen gab es
beim Eisenbahnbundesamt Essen Proteste von der Bezirksregierung
und der Industrie- und Handelskammer. Der Verein Westfälische
Localbahn will die Strecke als Museumsbahn reaktivieren. Das
Eisenbahnbundesamt hat die Bahn jetzt aufgefordert, zu den
Einsprüchen Stellung zu beziehen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 10.03.2007

Bottrop: Werkschau von Josef Albers (13:56 Uhr) Im Bottroper
Josef Albers-Museum in Bottrop öffnet am Sonntag eine
großangelegte Werkschau des Künstlers und seiner Frau mit
Lateinamerika-Motiven. Die Bauhaus-Künstler Anni und Josef
Albers reisten ab 1935 regelmäßig vor allem nach Mexiko und Peru
und übernahmen Anregungen der dortigen Kunst in ihre Werke. Die
Ausstellung stellt erstmals die Bilder von Josef Albers und die
Textilkunst von Anni Albers gegebüber. Die Werke stammen zum
Teil aus Museen und Privatbesitz in Spanien und den USA.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 10.03.2007

Neues Geomuseum (12:38 Uhr) In Münster wird das
Geologisch-Paläontologische Museum für mehrere Monate
geschlossen. Grund sind Umbauarbeiten zu einem neuen Geomuseum,
das im November eröffnen soll. Das alte Museum ist deswegen am
Sonntag letztmalig mit einer Sonderöffnung von 10 bis 18 Uhr zu
besichtigen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.03.2007

Frühlings-Ausstellung in Hagen (17:42 Uhr) Der Frühling steht im
Mittelpunkt einer Sonderausstellung im Karl Ernst
Osthaus-Museum. Gezeigt werden mehr als 100 Fotografien von
frühlingshaft gestalteten Schaufenstern. Die Schau heißt "Sinnes
Erwachen - Geschichten vom Neubeginn" und ist noch bis zum 20.
Mai zu sehen.

Radionachrichten vom 09.03.2007Ausstellung zur
deutsch-polnischen Geschichte (14:39 Uhr)

Im Dortmunder Industriemuseum "Zeche Zollern" beginnt am Sonntag
eine Ausstellung zur deutsch-polnischen Geschichte. Gezeigt
werden rund 200 Ansichtskarten aus beiden Ländern. Sie spiegeln
die wechselvollen Beziehungen von den Jahren um 1900 bis heute
wider. Viele der Ansichtskarten sind von Ideologie, Agitation
und Stimmungsmache geprägt. Sie zeigen auch die zerstörerische
Wirkung des Nationalismus.

Die Ausstellung ist bis zum 13. Mai geöffnet.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org
Internet: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 5 11:07:26 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Apr 2007 11:07:26 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, 4/2007
Message-ID: 4614D86E020000D60002FD07@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 05.04.2007, 11:15


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
68. Jahrgang
April 2007
Heft 4/2007

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 109-116
Wetzig, Regina
Der Hof Kersting in Pillingsen

S. 117-132
Felka, Widbert
Sepia 14:
In zwanzig Jahren hundert Kunstwerke

S. 134
Kischa, Ilona
Das Frühlings-Mädchen

S. 135-141
Ferber, Albert
30 Jahre "Interessengruppe Schiffsmodell" Iserlohn

S. 142f.
Heimatpost

S. 144
Monatsbild April






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 5 11:21:26 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Apr 2007 11:21:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Knochenschnitzerei im Kreativseminar, 14./15.04.2007,
Herne
Message-ID: 4614DBB6020000D60002FD24@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.04.2007, 14:00


AKTUELL

Knochenschnitzerei im Kreativseminar im LWL-Archäologiemuseum

Am Samstag und Sonntag (14. und 15. April) bietet der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem LWL-Museum
für Archäologie in Herne ein Kreativseminar mit Knochen an.
Interessierte ab 16 Jahren werden in diesem zweitägigen Seminar
an das ungewohnte Material herangeführt und bearbeiten es mit
alten Werkzeugen und in einer alten Verzierungstechnik.
Vorbilder sind Schachfiguren aus dem mittelalterlichen
Sendenhorst, die von Archäologen bei einer Ausgebung gefunden
wurden. Das Seminar findet jeweils von elf bis 18 Uhr statt,
geleitet von der Museumspädagogin Michaela Löbbert.

Knochen waren seit der Steinzeit ein beliebter Rohstoff und
dienten den Menschen zur Herstellung von Werkzeugen, Schmuck und
Waffen. Sogar Musikinstrumente aus Knochen sind seit der Zeit
der Neandertaler bekannt, wie eine Führung durch die Ausstellung
des LWL-Museums zeigt. Im Anschluss an den Rundgang und einen
kurzen Vortrag machen sich die Teilnehmer selbst an die
Knochenarbeit. Dabei stehen Spielsteinfunde aus dem
mittelalterlichen Sendenhorst im Mittelpunkt, die vor mehr als
800 Jahren dem Zeitvertreib an einem Adelshof dienten.

Jeder Teilnehmer schnitzt sich ein komplettes
Schachfiguren-Ensemble aus Tierknochen und verziert die Figuren
mit der so genannten Dreule in einer alten Technik. Das
zugehörige Spielbrett wird aus Holz gefertigt. Zur Ergänzung des
"königlichen" Spiels stellen die Teilnehmer in Handarbeit einen
Lederbeutel für die kostbaren Spielsteine her.

Für das zweitägige Seminar sind 110 Euro inklusive Material und
Museumseintritt zu entrichten. Eine Anmeldung ist erforderlich
und ab sofort unter der Rufnummer 02323 94628-0 während der
Öffnungszeiten des LWL-Museums möglich. Ab einer
Mindestteilnehmerzahl von fünf Personen kann das Programm nach
Absprache auch individuell gebucht werden.


INFO

Altersstufen:
Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren
Kosten: 110 Euro pro Person inklusive Material und
Museumseintritt für beide Tage
Termin: 14. und 15. April 2007, jeweils 11 bis circa 18 Uhr
Anmeldung: Anmeldungen werden ab sofort unter der
Rufnummer 02323 94628-0 während der Öffnungszeiten
des Museums entgegen genommen.

LWL-Archäologiemuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
URL: www.museum-herne.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag,
Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 10 10:08:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Apr 2007 10:08:00 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Kulturabteilung, wissenschaftliche/r Volontaer/in,
Muenster
Message-ID: 461B6200020000D600030059@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 10.04.2007, 09:43


STELLENAUSSCHREIBUNG

Bei der LWL-Kulturabteilung des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe ist zum 1. Juni 2007 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin / wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Die Aufgabe der Kulturabteilung besteht u. a. darin, die
Aktivitäten der Kulturdienststellen des Landschaftsverbandes
(vornehmlich Museen und Ämter) zu steuern, sie zu bündeln und
verwaltungsmäßig zu begleiten. Daneben obliegt ihr die
westfalenweite Förderung vielfältiger kultureller Aktivitäten in
den unterschiedlichsten Kultursparten.

Aufgabengebiete:
Öffentlichkeitsarbeit
Veranstaltungsmanagement
Mitarbeit im laufenden Geschäftsbetrieb

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium, wahlweise im
Bereich der Kulturwissenschaften, Kommunikationswissenschaften
bzw. im Kulturmanagement oder einem vergleichbaren Studiengang
- möglichst studienbegleitend bzw. vor Aufnahme des Studiums
gewonnene praktische Erfahrungen in den Bereichen
Öffentlichkeitsarbeit bzw. Veranstaltungsmanagement
-Teamfähigkeit, Flexibilität, Eigeninitiative,
Organisationsgeschick
-EDV-Kenntnisse (MS-Office)

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich aufbauend auf ausbildungsgemäße
universitäre Kenntnisse im Bereich der praktisch-
organisatorischen Wahrnehmung kultureller Aufgaben
beruflich weiter zu qualifizieren
- in Anlehnung an die Regelung für Rechtsreferendar/e/innen
wird eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 894,25 €
brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Kötterheinrich (0251 591-5392)
zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
16/07 bis zum 24.04.2007 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Personalabteilung
www.lwl.org
48133 Münster






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 10 10:15:20 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Apr 2007 10:15:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 16.000 Zeitungsmeldungen auf der neuen Datenbank
des Stadtarchivs Herten
Message-ID: 461B63B8020000D600030065@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Herten"
Datum: 05.04.2007, 11:03


AKTUELL

16.000 Zeitungsmeldungen vom Jahre 1870 bis heute auf der neuen
Datenbank des Stadtarchivs Herten

Wann wurde Ewald abgeteuft? Wann war Schicht am Schacht auf
Schlägel u. Eisen? Wann zogen Herta und die Vestische auf die
grüne Wiese in Langenbochum? Wann kam das gestohlene
Stadt-Fohlen vors Rathaus zurück? Diese und viele andere Fragen
sind nun schnell und einfach zu recherchieren über die neue
Zeitungsdatenbank des Stadtarchivs, die inzwischen 16.000
Zeitungsmeldungen enthält. Seit es Zeitungen gibt, wurden diese
gesammelt, sei es als einzelne Ausgaben, als komplette Jahres-
oder Monatssammlungen, als Themenzusammenstellung oder auch als
einzelne Zeitungsausschnitte. Das Sammlerspektrum war und ist so
breitgefächert wie die Vielfältigkeit der Blätter. Gesammelt
wird und wurde von Privatleuten, Vereinen, politischen Parteien,
kulturellen und wissenschaftlichen Einrichtungen und nicht
zuletzt von Behörden und Verwaltungen.

So auch in der Gemeinde- und Stadtverwaltung Herten. Auf diese
Art und Weise kam mittlerweile ein beträchtlich Bestand an
Zeitungen zusammen: Aufeinandergestapelt ergäbe dieser einen
stattlichen Zeitungsturm von 65 m Höhe. Und dieser Zeitungsturm
existiert tatsächlich in Form des Zeitungsmagazins im
Stadtarchiv. Zunächst einfach nach Themen oder Ämtern abgelegt
wurden die Zeitungen bzw. einzelnen Meldungen auf Karteikarten
eingetragen und später auf Datenbanken erfasst.

Nach erfolgreicher Zusammenführung und Datenmigration
unterschiedlicher Datenbanken sind nun rund 16.000
Zeitungsmeldungen von 1870 bis 2007 auf einer professionellen
Archivdatenbank schnell und effizient recherchierbar. Auf
Anfrage hin können die Meldungen im Original - als gebundene
Zeitung oder als Zeitungsausschnitt - vorgelegt werden. Dieses
erweiterte Serviceangebot des Stadtarchivs richtet sich sowohl
an Bürgerinnen und Bürger als auch an die Verwaltung.


INFO

Stadtarchiv Herten
Gartenstr. 40 (im Städt. Gymnasium)
D-45699 Herten

Postanschrift:
Stadtverwaltung Herten
D-45697 Herten

Telefon: 02366-303-233
Telefax: 02366-303-630
E-mail: stadtarchiv at herten.de

Montag - Mittwoch
9:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag
9:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:30 Uhr
Freitag
9:00 - 12.30 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 10 11:00:20 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Apr 2007 11:00:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bocholter Stadtarchiv praesentiert das Foto des
Monats April 2007
Message-ID: 461B6E44020000D600030082@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 31.03.2007, 10:03


AKTUELL

Münsterstraße 76 - ein Haus voller Geschichte(n)
Bocholter Stadtarchiv präsentiert das Foto des Monats April 2007

Als Haus voller Geschichte kann man das Gebäude Münsterstraße 76
in Bocholt bezeichnen, dessen Bild das Stadtarchiv Bocholt zum
Foto des Monats April gewählt hat. Das ursprüngliche Bürohaus
der Maschinenfabrik des Unternehmers Otto Pieron (gest. 1943)
entstand im Jahre 1923 an der Münsterstraße Nr. 76 nach den
Plänen des Düsseldorfer Architekten Carl Staudt. Die Firma hatte
hier bis 1927 produziert, in deren Schreinerei wurde 1932 die
Notkirche Heilig Kreuz eingerichtet. Das ehemalige
Verwaltungsgebäude - zunächst Sitz der Kreisleitung der NSDAP -
bezog im März 1938 die Bocholter Schutz- und Kriminalpolizei. Es
erhielt nach dem Kauf durch die Stadt Bocholt die Bezeichnung
"Hermann-Göring-Haus". Auch die Dienststelle der Geheimen
Staatspolizei (Gestapo) war hier untergebracht. Einige Berichte
und Erinnerungen bezeugen Vorfälle über Folter und
Misshandlungen von Gegnern des Nazi-Regimes in seinen Mauern.
Den Opfern zum Gedenken und den Lebenden zur Mahnung enthüllte
man am 9. November 1988 im Eingangsbereich des Hauses eine
Gedenktafel.

Beim Bombenangriff im März 1945 wurde das Gebäude schwer
beschädigt und nach Kriegsende bis Januar 1946 durch britische
Besatzungstruppen belegt. Anschließend zogen die
Polizeiverwaltung hier wieder ein sowie vorübergehend auch noch
andere Ämter der Stadtverwaltung, das Arbeitsamt, die Industrie-
und Handelskammer und die Kreishandwerkerschaft. Als am 8.
Februar 1946 nach tagelangen Regenfällen die Aa über die Ufer
trat, gelangte das Wasser bis über die Stufen des
Haupteinganges. Nachdem die Polizeiverwaltung hier bis Juli 1975
ihren Sitz hatte, nutzten vorübergehend wieder verschiedene
Ämter der städtischen Verwaltung die Räumlichkeiten. Auch
Asylbewerber erhielten hier nach Umzug der städtischen Ämter in
das neue Rathaus am Berliner Platz zeitweise eine Unterkunft.
Die linke Hälfte des Gebäudes nutzte zwischen 1982 und 2007 das
Arbeitsgericht (heute beherbergt sie einen Teil der Ewibo),
wogegen die benachbarte Seite seit 1984 die Hauptstelle des
Bocholter Stadtarchivs beheimatet, das als "Haus voller
Geschichte" die wichtigsten Dokumente aus der Bocholter
Vergangenheit bewahrt.


INFO

Das Haus an der Münsterstraße 76 - hier eine ältere Aufnahme -
ist voller Geschichte(n).
http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=59787






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 10 11:06:47 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Apr 2007 11:06:47 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Biskup, Heike (Bearb.): Leben im Bottroper Sueden
Message-ID: 461B6FC7020000D60003008E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Bottrop"
Datum: 02.04.2007, 12:03


LITERATUR

Neues Buch zur Bottroper Geschichte erschienen

"Leben im Bottroper Süden - Geschichten und Ansichten aus
Lehmkuhle, Ebel und Welheimer Mark", so lautet der Titel eines
neuen Buches des Kulturamts. Auf 191 Seiten werden Geschichten
und Ansichten aus den Stadtteilen Lehmkuhle, Ebel und Welheimer
Mark präsentiert. Zusammengestellt wurde es unter Federführung
von Heike Biskup, Leiterin des Bottroper Stadtarchivs.

Das Buch ist eine Mischung aus stadtgeschichtlicher
Vergangenheit, persönlichen Erinnerungen der Bewohner und
anschaulichen Fotografien. Die Entwicklung der Stadtteile von
einst kaum besiedelten Landstrichen über Bauernschaften bis zu
hin eigenständigen Stadtteilen wird anschaulich in Text und Bild
dargestellt. 15 langjährige Bewohner aus Lehmkuhle, Ebel und
Welheimer Mark erzählen private Geschichten über ihr Leben in
den Stadtteilen. Die sehr persönlichen Einblicke machen das Buch
zu einem authentischen Zeitzeugnis.

Das Buch gliedert sich in drei Teile. Das erste Kapitel befasst
sich mit stadtgeschichtlichen Themen des Bottroper Südens. Fünf
Aufsätze führen von den frühesten Spuren menschlicher Besiedlung
in der Urzeit, über das Leben im Mittelalter und der frühen
Neuzeit, hin zu industriellen Entwicklung im 19. und 20.
Jahrhundert.

Die Stadtteile Lehmkuhle, Ebel und Welheimer Mark werden in Teil
zwei ausführlich vorgestellt. Einleitend wird die geschichtliche
Entwicklung der Stadtteile beschrieben. Dann schildern
langjährige Bewohner ausführlich ganz persönliche Erinnerungen,
die sie mit dem Leben in "ihrem" Stadtteil verbinden. Die
Erzählungen vermitteln ein lebendiges Bild der damaligen Zeit
und frischen Vergangenes und schon Vergessenes wieder auf.
Zahlreiche Fotografien aus früherer Zeit illustrieren die
unterhaltsamen Geschichten und ermöglichen einen heute nicht
mehr bekannten Blick auf den Bottroper Süden.

Das Buch schließt mit einer Fotoreihe heutiger Ansichten aus dem
Bottroper Süden. Der Fotograf Volker Engels hat sich auf eine
fotografische Reise durch die Stadtteile begeben. Dabei sind auf
32 Seiten interessante, zum Teil ungewöhnliche Einblicke in das
Leben im Bottroper Süden entstanden. Die Stadtteile haben sich
in der vergangen Zeit stark verändert, doch einiges, was in den
Geschichten der Bewohner geschildert wurde, ist heute noch
sichtbar und wurde von Volker Engels in den bunten Fotografien
eingefangen. Die aktuellen Fotos bilden reizvolle Kontraste zu
den zahlreichen historischen Fotos, die das Buch im ersten und
zweiten Teil bereichern.

Das Buch über den Bottroper Süden ist im Zusammenhang mit dem
Förderungsprogramm "Soziale Stadt NRW" entstanden. Die
Stadtteile Lehmkuhle, Ebel und Welheimer Mark wurden im November
2002 in das Programm aufgenommen, mit dem das Land NRW
verschiedene Maßnahmen zur Stadterneuerung unterstützt.


INFO

Zum Preis von 14,90 Euro ist das Buch "Leben im Bottroper Süden"
erhältlich im Stadtarchiv (Kulturzentrum August Everding,
Blumenstraße 12-14) und in den Bottroper Buchhandlungen
Erlenkämper und Humboldt.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 10 11:12:04 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Apr 2007 11:12:04 +0200
Subject: [WestG] [KONF] 4. Detmolder Sommergespraech, 08.08.2007, Detmold
Message-ID: 461B7104020000D60003009A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Bettina Joergens" Datum: 05.04.2007, 15:30


TAGUNG

4. Detmolder Sommergespräch
am 8. August 2007

Genealogie für die Ewigkeit?
Familienforschung, Geschichtswissenschaft und Archive gemeinsam
im digitalen Zeitalter

Am 8. August 2007 findet zum 4. Mal das Detmolder Sommergespräch
statt. Die Sommergespräche richten sich an Wissenschaftler und
Familienforscher, Archivare sowie Vertreter der Behörden. Diese
ungewöhnliche Zusammensetzung der Teilnehmer und Referenten
trägt zum Erfolg der Sommergespräche bei. Denn viele Fragen
können nur gemeinsam und unter Berücksichtung verschiedener
Perspektiven gelöst werden.

Dies gilt insbesondere für das Thema des 4. Detmolder
Sommergesprächs: Genealogen und Wissenschaftler sammeln in den
Archiven große Mengen von Daten - zunehmend auf digitalen
Speichermedien. Sie tragen häufig zur intensiven Erschließung
von Archivgut bei. Gerne bieten sie ihre Arbeitsergebnisse den
Archiven an. Aber sind die "Genealogischen Sammlungen" auch
archivwürdig? Und sind die digitalen Daten auch für die
archivische Langzeitaufbewahrung geeignet? Was soll mit den
Daten geschehen? Können Sie auch anderen Forschern im Archiv zur
Verfügung gestellt werden?

Diese Fragen führen zu einer neuen Dimension des Verhältnisses
von Forschung und Archiv: Wie können Forschende - Laien oder
Wissenschaftler - enger mit Archiven zusammenarbeiten? Können
Aufgaben wie Erschließung und Beratung geteilt werden?
Freiwilligenarbeit und Friendraising sind Stichworte einer neuen
Perspektive im digitalen Zeitalter, die beim 4. Detmolder
Sommergespräch von Wissenschaftlern, Archivaren, Vertretern von
Behörden und Genealogen diskutiert werden.

Alle Interessierten sind dazu eingeladen, am 8. August von 9.30
Uhr bis ca. 17.30 Uhr mitzudiskutieren und das Detmolder Staats-
und Personenstandsarchiv von innen kennen zu lernen! Um
Anmeldung wird gebeten.

Adresse und Organisation:
Die Detmolder Sommergespräche sind eine Veranstaltung des
Landesarchivs NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold

Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
Fax: 05231/766-114
Email: stadt at lav.nrw.de; www.archive.nrw.de
oder www.lav.nrw.de


Programm

9.30 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Jutta Prieur-Pohl
Ltd. Staatsarchivdirektorin des Staats- und Personenstandsarchivs
Detmold

9.45-10.45 Uhr
Archivwürdigkeit und Archivfähigkeit genealogischer Sammlungen
Moderation: Dr. Johannes Kistenich, Staats- und Personenstandsarchiv
Detmold

Archivwürdigkeit genealogischer Sammlungen
Dr. Hermann Niebuhr,
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold

Digitaler Stammbaum - für die Ewigkeit?
Technische Aspekte der Langzeitarchivierung
Dr. Wolfgang Kahnert
Leiter des Technischen Zentrums, LAV NRW, Münster

11.00-12.30 Uhr
Datenbankanwendungen in der Forschung: Inhalte,
Strukturen und Standards

Genealogieprogramme und Verkartungsprojekte -
ein systematischer Überblick
Dr. Günter Junkers, Leverkusen

Die Tante: eine Beziehung im Familien- und im Datennetz
PD Dr. Michaela Hohkamp, FU Berlin
und Astrid Reinecke, Universität Göttingen

12.30-14.30 Uhr Mittagspause

14.30 - 15.30 Uhr Archivführungen

15.30-17.30 Uhr
Sammeln, Digitalisieren und Archivieren: Kooperation von Genealogen und
Archiven
Moderation: Dr. Bettina Joergens,
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold

Die Maus und das Staatsarchiv: das Beispiel Bremen
Rudolf Voss, Die Maus - Gesellschaft für Familienforschung in Bremen e.V.

Friendraising im Kirchenarchiv
Dr. Bettina Wischhöfer,
Landeskirchliches Archiv, Kassel


Es wird um Anmeldung gebeten.


INFO

Veranstaltungsdaten:
4. Detmolder Sommergespräche
Datum: 8. August 2007
Landesarchiv NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
Fax: 05231/766-114
E-Mail: stadt at lav.nrw.de
URL: www.archive.nrw.de

Kontakt:
Dr. Bettina Joergens
Landesarchiv NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
s.o.
Tel.: 05231/766-112
E-Mail: bettina.joergens at lav.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 10 11:16:54 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Apr 2007 11:16:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Universitaet Muenster entwickelt
digitalen Museumsfuehrer
Message-ID: 461B7226020000D6000300A6@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 30.03.2007, 08:02


AKTUELL

Informationssystem für Museumsbesucher
Universität Münster entwickelt digitalen Museumsführer

So wird der Museumsbesuch zum unvergesslichen Erlebnis: Die
Universität Münster entwickelt zusammen mit dem Unternehmen
Elatec ein mobiles Multimedia-Besucher-Informationssystem, das
im neuen Geowissenschaftlichen Museum der WWU Münster im
kommenden Jahr Premiere haben wird.

Wie vielfältig sich die moderne Technologie "Radio Frequency
Identification" (RFID) einsetzen lässt, zeigt sich in der
aktuellen Kooperation zwischen Elatec, dem ERCIS (European
Research Center for Information Systems) und dem Geo-Museum der
Universität Münster: Gemeinsam wird ein mobiles
Multimedia-Besucher-Informations-System mit integriertem
RFID-Reader entwickelt, das auf die individuellen Interessen der
Besucher abgestimmt ist und dem Museum wertvolle Daten liefert,
um Ausstellungen optimal auf das Besucherinteresse auszurichten.

Das System ermöglicht es den Besuchern, eine zuvor gewählte
Führung zu durchlaufen oder selbst völlig frei das Museum zu
erkunden. Die Exponate werden dazu mit Funk-Etiketten versehen,
die tragbaren Minicomputer mit RFID-Lesegeräten von Elatec
ausgestattet: Die Antenne ist integriert und erkennt die
Funketiketten auf der Frequenz von 125 kHz. Die Besucher
brauchen lediglich mit einem "Persönlichen Digitalen
Assistenten" (PDA) das zugehörige Etikett eines Exponats zu
berühren, damit die multimediale Präsentation startet. Für die
Museumsbesucher aller Altersgruppen ist das System deshalb
einfach anzuwenden.

Die Minicomputer werden so ausgestattet, dass sie die
Präsentation an die individuellen Interessen der Besucher
anpassen. Die Darstellung der Informationen - möglich sind etwa
Texte, Bilder oder Videoclips - komplettieren so die
ausgestellten Exponate zu einem völlig neuartigen
Besuchserlebnis im Museum. Prof. Dr. Gottfried Vossen vom ERCIS
bemerkt: "RFID-Technologie ermöglicht eine nahtlose Verknüpfung
zwischen der physischen Welt und der virtuellen Welt der
Informationssysteme. Besonders bei mobilen Anwendungen ergeben
sich hier große Potenziale."

Aus Sicht des Museums liefert das neue System darüber hinaus
zwei weitere große Vorteile: Da für das Informationssystem
speziell entwickelte, mobile Datenbank-Technologien direkt auf
den verwendeten Minicomputern zum Einsatz kommen, ist keine
kostspielige Infrastruktur zum Abruf der bereitgestellten Daten
erforderlich. Zudem lassen sich die indirekt gesammelten Daten,
etwa zur Betrachtungsdauer oder -häufigkeit der Exponate,
anschließend anonymisiert auswerten. Die so gewonnenen
Erkenntnisse können dann vom Museum genutzt werden, um
Informationen zu einzelnen Exponaten und die Ausstellung im
Ganzen auf das Interesse der Besucher zu optimieren.

Die beiden geowissenschaftlichen Museen der Universität Münster,
das Mineralogische Museum und das Geologisch-Paläontologische
Museum, sind zur Zeit geschlossen und werden bis Anfang nächsten
Jahres zu einem neuen gemeinsamen Geo-Museum der WWU Münster am
Standort Pferdegasse 3 umgebaut. Es versteht sich dann als
Plattform für die allgemein verständliche Vermittlung
geowissenschaftlicher Themen.

Das "European Research Center for Information Systems" (ERCIS)
ist ein Verbund von Wissenschaftlern, die gemeinsam im Bereich
der Anwendungssystementwicklung und Organisationsgestaltung
forschen. Dabei werden erstmalig in Deutschland Kernkompetenzen
der Wirtschaftsinformatik mit Fragestellungen der Informatik,
der Betriebswirtschaftslehre und mit Spezialaspekten des Rechts
verknüpft. Elatec wurde 1988 gegründet und gliedert sich in die
vier Geschäftsbereich RFID, Electronic Components, Telecom &
Banking und Engineering. Elatec ist europaweit in sechs Ländern
mit eigenen Niederlassungen vertreten.


INFO

Link: ERCIS
(http://www.ercis.de)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 10 11:25:48 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Apr 2007 11:25:48 +0200
Subject: [WestG] [TOC] damals & heute, Nr. 5/2007
Message-ID: 461B743C020000D6000300B2@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Bernhard Kößmeier"
Datum: 05.04.2007, 13:37


SERVICE: TOC

damals & heute
Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege in Delbrück
Nr. 5
22. März 2007
ISSN: 1862-7390


Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=230



Köllner, Manfred
Wie der "Lahmeschnieder" zu seinem Namen kam -
Zur Entwicklung und Bedeutung der Haus, Hof- und Familiennamen
im Delbrücker Land






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 11 10:18:35 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Apr 2007 10:18:35 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Pflanzenwelten - Menschen, Pflanzen, Geschichten,
ab dem 22.05.2007, Muenster
Message-ID: 461CB5FB020000D60003016F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.04.2007, 08:48


AUSSTELLUNG

Pflanzenwelten wachsen

Die Vorbereitungen für die neue Sonderausstellung
"Pflanzenwelten - Menschen, Pflanzen, Geschichten" laufen
derzeit im LWL-Museum für Naturkunde in Münster. Ab dem 22. Mai
können die Besucher in der Pflanzengeschichte spazieren gehen.
Bis dahin bestücken die Mitarbeiter des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) rund 1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche
mit verschiedenen Inszenierungen und Objekten.

Um bereits jetzt die Besucher auf die neue Ausstellung
einzustimmen, entstand im Eingangsbereich des LWL-Museums eine
Installation, die zwölf Stelen zeigt. Jede Stele ist bestückt
mit schönen, kuriosen und erstaunlichen Objekten zu wichtigen
Themen der Ausstellung.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Str. 285
48161 Münster

Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr.

Weitere Informationen zur Sonderausstellung "Pflanzenwelten"
unter Telefon 0251 591-05.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 11 10:24:44 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Apr 2007 10:24:44 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Freitags-Kolloquium, Sommersemester 2007, Muenster
Message-ID: 461CB76C020000D60003017B@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Institut für vergleichende Städtegeschichte"
Datum: 10.04.2007, 13:03


KOLLOQUIUM

Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte
Sommersemester 2007

27.04.2007
Dr. Anna LIPPHARDT, Berlin
Das jüdische Viertel in Vilnius, drei Dimensionen:
Architekturgeschichte, Stadtmodelle und Denkmalschutz
nach 1945

04.05.2007
Dr. Ulrich FISCHER, Münster
A Tale of Two Cities. Herrscherliche und kirchliche
Repräsentation in angelsächsischen und normannischen
Kathedralstädten

08.06.2007
Dr. Matthias MEINHARDT, Halle/S.
Residenzkarrieren? Residenzbildung als Faktor beschleunigter
sozialer Mobilität im 16. Jahrhundert

15.06.2007
Dr. Tobias HERRMANN, Marburg
Beobachtungen zu den Anfängen städtischer Schriftlichkeit in
Mitteleuropa 1200 - 1400

29.06.2007
Erika HARLITZ, Göteborg
The Town that was Discarded - The Decline of the Swedish Town
of Lödöse,
1350 - 1646

Die Vorträge finden jeweils freitags um 17.00 Uhr c. t. in
den Räumen des Instituts statt.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
D-48143 Münster

Tel.: +49/(0) 251 - 83 275 12
Fax: +49/(0) 251 - 83 275 35






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 11 10:46:33 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Apr 2007 10:46:33 +0200
Subject: [WestG] [KONF] 59. Tag der Westfaelischen Geschichte, 20./21.04.2007,
Rheine
Message-ID: 461CBC89020000D600030198@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 11.04.2007, 10:21


TAGUNG

59. Tag der Westfälischen Geschichte
Rheine, Salzsiedehaus, 20. und 21. April 2007

Veranstalter:
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens in
Verbindung mit der Historischen Kommission für Westfalen
und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe


Freitag, 20. April 2007
18.00 Uhr: Eröffnung und Begrüßung der Gäste
Prof. Dr. Franz-Josef Jakobi,
Vereinsdirektor der Abteilung Münster

Grußworte
Dr. Angelika Kordfelder,
Bürgermeisterin der Stadt Rheine

Dr. Wolfgang Kirsch,
Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe

18.30 Uhr: Einführung
Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Senden,
1. Vorsitzender der Historischen Kommission für Westfalen

Vortrag
Prof. Dr. Werner Freitag,
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Salzstädte und neue Salinen.
Alteuropäische Strukturen und frühmoderne Innovation

20.00 Uhr: Empfang der Stadt Rheine für die Tagungsteilnehmer


Samstag, 21. April 2007
09.30 Uhr: Begrüßung und Einführung
Dr. Hermann-Josef Schmalor,
Vereinsdirektor der Abteilung Paderborn

09.45 Uhr: Dr. Fred Kaspar,
Westfälisches Amt für Denkmalpflege, Münster
Salinen in Westfalen. Wirtschaft, Technik und Städtebau

10.45 Uhr: Dr. Andreas Oehlke, Rheine
Sidney Stott und die Einführung des modernen englischen
Spinnereihochbaus in Münsterland und Twente

11.45 Uhr: Kaffeepause

12.15 Uhr: Tobias Schenk, Münster
Zur friderizianischen Judenpolitik und ihren sozialen und
rechtlichen Auswirkungen auf die Judenschaften im preußischen
Westfalen

13.15 Uhr: Mittagessen (nur nach Voranmeldung)

14.30 Uhr: Führungen (nur nach Voranmeldung)
1. Führung auf der "Salzroute"
Der ca. 1,5-stündige Spaziergang folgt in einzelnen Abschnitten
dem Gewinnungs-prozess des Salzes und spannt den Bogen von den
Anfängen der Salzgewinnung im Mittelalter bis zum Kur- und
Badebetrieb, der 1890 in Bentlage aufgenommen wurde.

2. Führung auf der "Kulturroute"
Der ca. 2-stündige Spaziergang führt durch den Wald an
sehenswerten Stationen vorbei bis zum Kloster Bentlage, dem
besterhaltenen Konventsbau eines ländlichen Klosters in Westfalen.
Die Führung erstreckt sich auf das dort beherbergte Museum.

3. Historische Stadtführung durch Rheine


Tagungsort
Alle Vorträge finden statt im
Salzsiedehaus Rheine
Salinenstraße 105
48432 Rheine (Anfahrt s. Skizze)

Anmeldung
Verbindliche Anmeldung:
Geschäftsstelle des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, Abt. Münster,
Fürstenbergstr. 15
48133 Münster

Melden Sie sich bitte auch dann an, wenn Sie nur an den Vorträgen
teilnehmen wollen.

Wichtige Hinweise zur Anmeldung
Ihre Anmeldung wird berücksichtigt und ist verbindlich, sobald
Sie die anfallenden Kosten auf das Konto 95 054 334 bei der
Sparkasse Münsterland Ost (BLZ 400 501 50) überwiesen haben.
Ohne vorherige Bezahlung können wir Sie leider nicht für die
Teilnahme an Mittagessen und/oder Führung berücksichtigen. Falls
Sie Ihre Teilnahme absagen müssen, tun Sie dies bitte
rechtzeitig vorher in der Geschäftsstelle des Vereins.

Mittagessen
Der Preis für den Mittagsimbiss inkl. 1 Getränk (Wasser, Cola,
Saft, Bier) am Samstag beträgt 8,50 €.

Führungen
Die Kosten betragen 4,00 € pro Person und Führung.

Die Führungen "Salzroute" und "Kulturroute" beginnen am
Salzsiedehaus.

Für die Teilnehmer an der "Historischen Stadtführung" besteht
die Möglichkeit, mit einem Shuttlebus vom Salzsiedehaus in die
Stadt und zurück zu fahren.

Weitere Informationen zur Salz- und Kulturroute finden Sie
unter www.rheine.de / Tourismus & Freizeit / Bentlager Dreiklang.

Anreise
Mit dem Auto
Bitte folgen Sie in Rheine der Ausschilderung "Zoo/Bentlage".

Mit dem Zug
bis Rheine Hbf, vom Busbahnhof mit der Buslinie
"C12 Saline/ Naturzoo" bis zur Haltestelle Saline.

Parkmöglichkeiten
Parkmöglichkeiten gibt es auf den Parkplätzen Saline
Gottesgabe sowie NaturZoo.


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 12 11:23:32 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Apr 2007 11:23:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Prof. Ludwig Budde im Alter von 93 Jahren gestorben
Message-ID: 461E16B4020000D600030275@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 11.04.2007, 16:05


AKTUELL

Standardwerk zur spätantiken und kaiserzeitlichen Kunst
Prof. Ludwig Budde im Alter von 93 Jahren gestorben

Prof. Dr. Ludwig Budde, ehemaliger Hochschullehrer am Institut
für Klassische Archäologie und Frühchristliche Archäologie der
WWU Münster, ist Ende März im Alter von 93 Jahren in Münster
gestorben.

Ludwig Budde wurde am 10. September 1913 in Werne/Lippe geboren.
Er studierte an den Universitäten Münster und Berlin und schloss
1939 sein Studium mit einer Dissertation über "Die attischen
Kouroi" als Dr. phil. ab. 1945 kam Ludwig Budde als Dozent an
das Institut für Altertumskunde nach Münster und war wesentlich
am Wiederaufbau der Universität nach dem Krieg beteiligt. 1947
habilitierte er sich für das Fach Archäologie mit "Studien zur
italiotischen Vasenmalerei und wurde nach Gastdozenturen in
Cambridge und Ankara 1970 Wissenschaftlicher Rat und Professor
am Archäologischen Seminar und Museum der WWU Münster. Von 1973
bis 1977 war er Dekan der Philosophischen Fakultät. 1978 trat
Ludwig Budde in den Ruhestand, betreute aber noch bis in die
90er Jahre engagiert Dissertationen.

Die zahlreichen und weit gespannten Veröffentlichungen von
Ludwig Budde behandeln vor allem die kaiserzeitliche und
spätantike Kunst. Seine "Jugendbildnisse des Caracalla und Geta"
sind bis heute ein Standardwerk und seine Dokumentation der
"Mosaiken in Kilikien" Zeugnis seines regen Interesses an
Spätantike und frühem Christentum.

Prof. Budde gehörte 1945 zu den Wiederbegründern der
Deutsch-Türkischen Gesellschaft in Münster, dessen
Ehrenpräsident er seit 1993 war. Er erhielt 1987 für seine
Beiträge zur archäologischen und kunstgeschichtlichen Forschung
und für seine Verdienste um die Völkerverständigung das
Bundesverdienstkreuz sowie den Verdienstorden des Landes NRW.
Außerdem war er Korrespondierendes Mitglied des Deutschen
Archäologischen Instituts in Berlin. Die Universität Münster
verliert mit Ludwig Budde einen hervorragenden Forscher,
begeisterungsfähigen Lehrer und guten Kollegen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 12 11:28:45 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Apr 2007 11:28:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der Eimerkettenbagger in Aktion, 15.04.2007, Lage
Message-ID: 461E17EE020000D600030281@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.04.2007, 11:04


AKTUELL

Der Eimerkettenbagger in Aktion

Am Sonntag, 15. April, werden Mitarbeiter des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit Unterstützung der
Eisenbahnfreunde Lippe im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage
wieder den historischen Eimerkettenbagger in Gang setzen. Es
gilt, über 30 Loren mit Ton zu befüllen, um am darauf folgenden
Wochenende in der Maschinenziegelei Ziegel produzieren zu
können. Der LWL lädt Besucher an beiden Tagen von 11 bis 17 Uhr
ein, sich den Betrieb anzusehen.

"In der Ziegelei Beermann wurde der Ton für die
Ziegelherstellung noch bis 1949 mit der Schaufel und dem Spaten
aus der Tongrube in die Loren geschaufelt", erzählt
LWL-Museumsleiter Willi Kulke. Erst 1949 investierte Gustav
Beermann in einen Eimerkettenbagger. Nur noch zwei Arbeiter
waren danach an dem großen Bagger beschäftigt, während vorher
noch sechs bis acht Männer täglich jeweils über zehn Tonnen mit
der Hand in die Loren schaufeln mussten.

Der alte Eimerkettenbagger der Ziegelei Beermann ist heute nicht
mehr in Funktion. Er kann als restauriertes Exponat auf dem
Gelände des Industriemuseums besichtigt werden. Das LWL-
Industriemuseum hat stattdessen von der Ziegelei Siegeroth in
Lünen einen Bagger übernommen, ihn komplett restauriert und
wieder in Funktion gesetzt.


INFO

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum in Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Telefon: 05232 9490-0
Telefax: 05232 9490-38
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org

Geöffnet: Dienstag - Sonntag sowie an Feiertagen 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 12 11:51:10 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Apr 2007 11:51:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Forschungskolloquium zur Neuesten Geschichte,
Sommersemster 2007, Muenster
Message-ID: 461E1D2E020000D600030292@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Bernd Walter"
Datum: 12.04.2007, 11:00


AKTUELL

Historisches Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität
Münster
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

Prof. Dr. Rolf Ahmann, Prof. Dr. Silke Hensel,
Prof. Dr. Franz-Werner Kersting, Prof. Dr. Hans-Ulrich
Thamer, Prof. Dr. Bernd Walter

Sommersemester 2007:
Forschungskolloquium zur Neuesten Geschichte
Dienstag, 18-20 Uhr
im Fürstenberghaus, Übungsraum 05 (Erdgeschoss)

Kulturtransfer - Kulturkonflikt


Termine

Themen

Dienstag, 24.04.2007
PD Dr. Michael Schwartz (Berlin),
"Vertriebene als Fremde. Das Fallbeispiel DDR"


Dienstag, 08.05.2007

Prof. Dr. Ralf Elger (Münster),
"Das ägyptische Alexandria als interkultureller
Treffpunkt 1600-2005"


Dienstag, 15.05.2007

PD Dr. Eva-Maria Auch (Bonn),
"Mythos Kaukasus"


Dienstag, 22.05.2007

Prof. Dr. Eric D. Weitz (University of Minnesota),
"Vom Wiener zum Pariser System. Zur Verortung des
Holocaust in internationaler und imperialer Politik"


Dienstag, 05.06.2007

Dr. Markus Eikel (Den Haag),
"Kulturtransfer und Kulturkonflikt am Beispiel des
Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag"


Montag, 11.06.2007

PD Dr. Matthias Middell (Leipzig),
"Zugänge zu einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas"


Dienstag, 12.06.2007

Dr. Antje Flüchter (Münster),
"Im Spannungsfeld zwischen Kulturtransfer und Kulturkonflikt:
Deutsche Indienerfahrung in der Frühen Neuzeit"


Dienstag, 19.06.2007

Prof. Dr. Johannes Paulmann (Mannheim),
"Umrisse einer Kritik der transnationalen Ökumene"


Dienstag, 26.06.2007

Prof. Dr. Doris Kaufmann (Bremen),
"'Primitivismus' im wissenschaftlichen Diskurs des frühen
20. Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Entstehung der modernen
Kulturwissenschaft"


Dienstag, 03.07.2007

Dr. Martin A. Klimke (Heidelberg),
"Vom Vorbild zum Feindbild? * Die Rolle der USA in den
transnationalen Protestkulturen der 1960/70er Jahre"


Dienstag, 10.07.2007

Prof. Dr. Stefan Haas (Toronto),
"Designing a virtual habitat. Wohnalltag in modernen und
postmodernen Immigrantenstädten am Beispiel von Berlin,
London, Toronto und Singapur"


INFO

Historisches Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität
Münster
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

Sommersemester 2007:
Forschungskolloquium zur Neuesten Geschichte
Dienstag, 18-20 Uhr
im Fürstenberghaus, Übungsraum 05 (Erdgeschoss)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 12 12:00:02 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Apr 2007 12:00:02 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/13
Message-ID: 461E1F42020000D6000302EA@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 12.04.07, 09:30


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-13 für den Zeitraum vom
24.03.2007 bis zum 30.03.2007 mit insgesamt 9 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 13 08:54:10 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Apr 2007 08:54:10 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/13
Message-ID: 461F4532020000D60003036E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 12.04.07, 09:30


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-13 für den Zeitraum vom
24.03.2007 bis zum 30.03.2007 mit insgesamt 9 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 13 09:03:26 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Apr 2007 09:03:26 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Kolloquium zu lokalen Identitaeten im
oestlichen Mittelmeerraum, 19.-21.04.2007, Muenster
Message-ID: 461F475E020000D600030398@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 12.04.2007, 12:33


KOLLOQUIUM

Der Götterhimmel aus Assur und Ninive
Kolloquium zu lokalen Identitäten im östlichen Mittelmeerraum

Das Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen
Mittelmeerraums der Universität Münster veranstaltet vom 19. bis
21. April 2007 im Liudgerhaus, Überwasserkirchplatz 3, eine
internationale Tagung zum Thema "Lokale Identität im Römischen
Nahen Osten - Konzepte und Deutungsmuster". Das gemeinsam mit
dem Seminar für Alte Geschichte der Universität Pisa
durchgeführte Kolloquium möchte vor dem Hintergrund neuer
archäologischer und historischer Forschungen einen Beitrag zur
Beurteilung eingeborener kultureller Phänomene in Syrien und
Mesopotamien in hellenistisch-römischer Zeit leisten und oftmals
generalisierende Konzepte vom "Römischen Nahen Osten"
überprüfen.

Mit Blick auf den Charakter und die Entwicklung lokaler
Phänomene sollen anhand von Fallbeispielen auch methodologische
Fragen angesprochen werden. Ziel ist es, aus dem Zusammenführen
verschiedener Perspektiven neue Impulse für das Verständnis der
Ursprünge und der Entwicklung lokaler Kulturen in diesen
Regionen zu geben. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 19.
April, um 18 Uhr, im Liudgerhaus mit einem öffentlichen Vortrag
von Prof. Dr. Peter Haider (Innsbruck): "Der Götterhimmel aus
Assur und Ninive in hellenistisch-römischer Zeit".


INFO

Ort:
Liudgerhaus
Überwasserkirchplatz 3
48143 Münster

Zeit:
19. - 21. April 2007

Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen
Mittelmeerraums
Link: http://egora.uni-muenster.de/gkm/aktuelles.shtml





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 13 09:16:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Apr 2007 09:16:59 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Dauerausstellung: Das "achte Metall", Hagen
Message-ID: 461F4A8B020000D6000303AA@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.04.2007, 14:43


AUSSTELLUNG

Das "achte Metall": Das LWL-Freilichtmuseum Hagen zeigt neue
Dauerausstellung im Zinkwalzwerk Hoesch

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) verfügt in seinem
Freilichtmuseum Hagen mit der Rekonstruktion des 1847 erbauten
Zinkwalzwerk Hoesch über eines der ältesten erhaltenen Walzwerke
Deutschlands mit originaler Inneneinrichtung. Dieses bedeutende
Denkmal der Technikgeschichte nimmt das LWL-Freilichtsmuseum zum
Anlass, in der neuen Dauerausstellung "Das achte Metall", die
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch am Sonntag (15.04.) eröffnet,
die Entdeckungsgeschichte des Zinkes und die Geschichte des
Zinkwalzwerkes nachzuzeichnen.

Zink ist das achte von der Naturwissenschaft erforschte Metall.
Seit Jahrtausenden wird Galmei, das ist schwefelfreies Zinkerz,
zur Messingherstellung verwendet. Doch niemand ahnte, dass sich
im Galmei ein unbekanntes Metall verbarg. Die "Entdeckung" des
Zinks als Metall begann im späten Mittelalter; langsam nur
näherten sich Hüttenleute und Alchemisten dem unbekannten Stoff
an. Erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts gelang der
wissenschaftlich exakte Nachweis. Bald darauf begann die
kommerzielle Nutzung des reinen Zinks, denn Zink rostet nicht.
Diese Eigenschaft prädestiniert es für viele Anwendungen im
Bauwesen, im Stahlbau, aber auch in Haushalt und Werkstätten.

Im Mittelpunkt der neuen Dauerausstellung im LWL-Freilichtmuseum
Hagen steht die Geschichte der Arbeit, der Technik und der
Produktion in einem Zinkwalzwerk. Größtes Exponat der
Ausstellung ist das historische Walzwerk selbst, das aus Kreuzau
im Rheinland stammt. Anhand vieler weiterer historischer Objekte,
wie zum Beispiel Wetterhähne, Orgelpfeifen oder neugotischem
Maßwerk aus Zink erzählt die Ausstellung von der Erforschung des
Zinks sowie seinen vielfältigen Anwendungen. Nicht zuletzt
stellt die Ausstellung Aspekte der Industrialisierung dar, auch
der Blick auf die Umweltgeschichte des Zinks fehlt nicht. In der
großen Walzhalle des Zinkwalzwerks ist ein Teil der Ausstellung
zu sehen, dazu kommen Stationen im Freigelände hinter dem
Zinkwalzwerk und ein als Lagerschuppen neu errichteter
Ausstellungsbau, in dem zahlreiche Zinkprodukte ausgestellt
sind.

Zur Eröffnung am 15. April finden zwischen 12 und 17 Uhr
Aktionen rund um das Thema Zink statt. Die jungen Besucher
lernen in einem Workshop der "Initiative Zink" und "Rheinzink"
das Material praktisch kennen. Unter anderem führt ein
Handwerker Spenglerarbeiten aus Zink vor. Dazu können die
Besucher die Verarbeitung von Messing, das ist eine Legierung
aus Zink und Kupfer, bei der Formstecherei verfolgen. Zur neuen
Dauerausstellung gibt es neu erarbeitete Führungen, durch die
das "achte Metall" lebendig und anschaulich gemacht wird. Und
mit etwas Glück ergattern die Sonntagsbesucher eine
Gedenkmedaille, die anlässlich der Eröffnung geprägt wird -
natürlich aus Zink.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0 Auskunft / Vermittlung
Fax: 02331 7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org

Öffnungszeiten:

01. April 2007 bis 31. Oktober 2007
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen:
von 9 bis 18 Uhr, Einlass bis 17 Uhr
Häuserbesichtigung bis 17.30 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein bebilderter Katalog: "Zink * das
achte Metall", ISBN 3-89861-653-3, 96 Seiten, Hardcover,
fünffarbig, 19,80 Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 13 10:26:36 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Apr 2007 10:26:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Strangers in Germany, 17.04.2007, Muenster
Message-ID: 461F5ADC020000D6000303C6@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 13.04.2007, 09:03


AKTUELL

Strangers in Germany
Vortrag des Ethnologen Prof. Dr. Jos Platenkamp

Über "Strangers in Germany" spricht der Ethnologe Prof. Dr. Jos
Platenkamp am 17. April 2007 in einer Vortragsveranstaltung des
Graduiertenkollegs "Zivilgesellschaftliche
Verständigungsprozesse vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart -
Deutschland und die Niederlande im Vergleich". Der Vortrag
beginnt am Dienstag um 20 Uhr im münsterschen "Haus der
Niederlande" (Eingang Kirchherrngasse, Raum 1.05).


INFO

Ort:
Haus der Niederlande
Kirchherrngasse
Raum 1.05
Münster

Zeit:
17.04.2007
20:00 Uhr

Link: Graduiertenkolleg Zivilgesellschaft
(http://www.uni-muenster.de/GK-Zivilgesellschaft/)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 16 10:11:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Apr 2007 10:11:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Medienzentrum sucht nach verschollenen
Bethel-Filmen
Message-ID: 46234BEF020000D600030518@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.04.2007, 12:41


AKTUELL

Auf den Spuren Vater Bodelschwinghs -
LWL-Medienzentrum sucht nach verschollenen Bethel-Filmen

In Zusammenarbeit mit den von Bodelschwinghschen Anstalten in
Bethel plant der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine
DVD-Edition von drei Werbefilmen, die in den 1930er Jahren für
diese größte diakonische Einrichtung Westfalens entstanden sind.
Dazu sucht das LWL-Medienzentrum für Westfalen nach
Originalrollen der Bethel-Filme aus den 1930er Jahren, da sie
auch den Umgang mit dem sensiblen Thema "Rassenhygiene und
Verhütung erbkranken Nachwuchses" in der NS-Zeit dokumentieren.
Nach 1945 wurden diese Sequenzen im Zuge der Entnazifizierung
herausgeschnitten.

"Die einzigartigen Filme zeigen die diakonische Arbeit in Bethel
und die Pflege von Menschen mit Behinderung vor mehr als siebzig
Jahren", so Kerstin Stockhecke, Leiterin des Hauptarchivs
Bethel. Die überlieferten Stummfilmaufnahmen seien visuelle
Quellen zur Geschichte der protestantischen Wohlfahrtspflege und
ihrer Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit. Zugleich zeige
ihre Entstehungsgeschichte das Dilemma der
kirchlich-diakonischen Werbearbeit während der Zeit des
Nationalsozialismus.

Zwar konnte die Filmstelle der von Bodelschwinghschen Anstalten
nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten ihre Filmarbeit
fortführen, doch war dies nur unter sehr rigiden Vorgaben
möglich: Nach dem ersten Spielfilm "In den Spuren Vater
Bodelschwinghs", der 1931 zum 100.Geburtstag Friedrich von
Bodelschwinghs entstand, wurden noch die beiden Spielfilme
"Ringende Menschen" (1933) - ein Drama um das Schicksal einer
Epileptikerfamilie, die in Bethel Hilfe sucht- und "Saat und
Segen in der Arbeit von Bethel" (1937) produziert. Vor allem der
letzte Film "Saat und Segen in der Arbeit von Bethel", der die
Betreuung und Pflege von Epilepsiekranken in Bethel thematisiert,
entstand in enger Zusammenarbeit mit dem
NS-Propagandaministerium in Berlin.

In einem Einführungsfilm der DVD-Edition, der eine Collage aus
diesen drei Bethel-Filmen bilden wird, sollen die Themen und
Inhalte der Filme diskutiert und in ihren historischen
Zusammenhang eingeordnet werden. Ob und, wenn ja, auf welche
Weise sich die Betheler Filmstelle mit den Werbefilmen den
nationalsozialistischen Ideologien angepasst hat, wird in diesem
Film zu klären sein.

Trotz intensiver Recherchen in Film- und Kirchenarchiven sind
bisher nur unvollständige Kopien der drei Bethel-Filme
überliefert, da sie nach 1945 um diejenigen Inhalte gekürzt
worden sind, die in der Zeit des Nationalsozialismus Bedingung
für eine Veröffentlichung waren. "Das ist vor allem bei dem Film
'Saat und Segen in der Arbeit von Bethel' für den historischen
Wert der Quelle bedauerlich, da er um den brisanten Teil gekürzt
wurde, der die geltenden 'rassenhygienischen' Vorstellungen
zeigte. Wann genau diese veränderten Kopien entstanden sind,
lässt sich leider nicht nachvollziehen. Sicher ist nur, dass der
Film ab 1950 in dieser 'entnazifizierten' Version wieder gezeigt
wurde", so Gesa Kok vom LWL-Landesmedienzentrum für Westfalen.

Das LWL-Medienzentrum und das Hauptarchiv der von
Bodelschwinghschen Anstalten rufen daher dazu auf, in
Gemeindearchiven und privaten Nachlässen nach weiteren Kopien
der Filme zu stöbern und sich zu melden. "Vielleicht ist der
Film ja in irgendeiner Gemeinde, in der er vorgeführt wurde,
noch vorhanden und wartet darauf, entstaubt zu werden. So
könnten die Filme über die diakonische Einrichtung Bethel
bewahrt worden sein und nun wieder einer breiten Öffentlichkeit
zugänglich gemacht werden", hofft Kok. Die LWL-Filmexpertin
steht unter Telefon 0521 591-3913 als Ansprechpartnerin zur
Verfügung.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 16 10:31:58 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Apr 2007 10:31:58 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Landesmuseum fuer Kunst und Kulturgeschichte,
Presse u. Oeffentlichkeitsarbeit, Muenster
Message-ID: 4623509E020000D600030532@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 13.04.2007, 11:14


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim LWL ist im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
- Westfälisches Landesmuseum - in Münster zum nächstmöglichen
Termin eine Stelle im Bereich

Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit

zu besetzen.

Aufgabengebiete:
- Gestaltung, Koordinierung und Durchführung der Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
- Kontaktpflege zu regionalen und überregionalen
Medien/Fachpresse
- Erarbeitung und Umsetzung eines Werbekonzepts
- Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen (Events etc.)

Wir erwarten:
- Erfahrung in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit möglichst an
einem Kunstmuseum
- gute Kontakte zur Fachpresse sowie zu überregionalen
Feuilletons
- Textsicherheit, journalistisch sowie für Vermittlungstexte
(Broschüren/Flyer)
- gute Fremdsprachenkenntnisse in Englisch und möglichst
einer romanischen Sprache
- eine fachlich qualifizierte, kreative Persönlichkeit, die eine
innovative Vermittlung der Inhalte des Museums selbständig
entwickelt
- analytisches Denkvermögen, Planungs- und Entscheidungsfähigkeit
- Organisationstalent
- Kommunikations- und Teamfähigkeit
- Belastbarkeit, Flexibilität

Wir bieten:
- eine interessante und verantwortungsreiche Tätigkeit im
führenden kunst- und kulturgeschichtlichem Museum Westfalens
- eine Vergütung entsprechend der Qualifikation nach
Entgeltgruppe 13 TVöD


Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
15/07 bis zum 03.05.2007 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Personalabteilung
www.lwl.org
48133 Münster






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 16 10:36:44 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Apr 2007 10:36:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zum 70. Geburtstag von Barbara Aland
Message-ID: 462351BC020000D600030546@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Brigitte Nussbaum"
Datum: 13.04.2007, 11:22


AKTUELL

Zum 70. Geburtstag von Barbara Aland

Prof. Lic. Dr. Barbara Aland, ehemalige Direktorin des Instituts
für neutestamentliche Textforschung und des Bibelmuseums,
vollendete am 12. April 2007 das 70. Lebensjahr. Als Professorin
für Kirchengeschichte und neutestamentliche Textforschung an der
Evangelisch-Theologischen Fakultät Münster hat sie weite
Anerkennung gefunden. 1988 wurde ihr vom Wartburg College in
Waverly/Ohio mit dem D.Litt. die Ehrendoktorwürde verliehen,
1989 folgte der D.D. (Doctor of Divinity) des Mount Saint Mary's
College in Emmitsburg/Maryland.

Barbara Aland wurde am 12. April 1937 in Hamburg geboren. Nach
dem Studium der Evangelischen Theologie und Klassischen
Philologie in Frankfurt, Marburg und Kiel promovierte sie 1964
in Frankfurt zum Dr. phil., 1969 erwarb sie den Licentiatengrad
in der orientalischen Fakultät am Pontificio Istituto Biblico in
Rom. 1972 habilitierte sie sich in Göttingen über den syrischen
Gnostiker Bardesanes von Edessa. Seit 1972 wirkte sie zunächst
als Privatdozentin, später als Professorin mit der venia legendi
"Kirchengeschichte und neutestamentliche Textforschung mit
besonderer Berücksichtigung des christlichen Orients" an der
Münsteraner Evangelisch-Theologischen Fakultät. 1983 wurde sie
Direktorin des 1959 von Kurt Aland gegründeten Instituts für
neutestamentliche Textforschung, das sie nach ihrem Eintritt in
den Ruhestand 2002 noch bis 2004 kommissarisch leitete.

International bekannt geworden ist Barbara Aland vor allem durch
ihre Arbeit am griechischen Urtext des Neuen Testaments.
Zusammen mit ihrem Mann Kurt Aland (gest. 1994) hat sie in einem
international und interkonfessionell zusammengesetzten
Herausgebergremium an der ständigen Verbesserung und
Aktualisierung der Handausgaben des griechischen Neuen
Testaments, dem sog. Nestle-Aland und dem Greek New Testament,
maßgeblich mitgearbeitet. Die in Münster verantwortlich
herausgegebenen Ausgaben liegen weltweit Lehre und Forschung
zugrunde.

Darüber hinaus sind unter Frau Alands Leitung seit 1997 die
ersten Lieferungen der sog. Großen Ausgabe des griechischen
Neuen Testaments, der Editio Critica Maior erschienen. Diese
Ausgabe basiert erstmals auf der gesamten Überlieferung in
griechischen Handschriften, patristischen Zitaten und alten
Übersetzungen. Daß die Große Ausgabe realisiert werden kann, ist
ihrer nie ermüdenden Ausdauer zu verdanken, mit der sie nicht
nur die verschiedenen Vorarbeiten der letzten Jahrzehnte zu
einem Abschluß gebracht hat, sondern auch in mühsamen und
zeitraubenden Anstrengungen die Drittmittel für zahlreiche
Projekte eingeworben hat, ohne die manch ein Forschungszweig des
Instituts nie hätte bearbeitet werden können.

Neben der Textkritik hat Barbara Aland stets kirchenhistorisch
gearbeitet, wobei ihre besondere Vorliebe der antiken Gnosis
gilt. Auch in ihrem Ruhestand ist Frau Prof. Aland noch
vielfältig wissenschaftlich tätig.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 16 10:41:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Apr 2007 10:41:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemuseum produziert Ziegel im Sekundentakt,
20.-22.04.2007, Lage
Message-ID: 462352F7020000D60003055A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 16.04.2007, 10:31


AKTUELL

LWL-Industriemuseum produziert Ziegel im Sekundentakt

Nach feuchtem Lehm und den Abgasen des 220 PS
Herford-Dieselmotors riecht es von Freitag (20.4.) bis Sonntag
(22.4.) im Ziegeleimuseum in Lage. An beiden Tagen werden
jeweils von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr in der rund 80 Jahre alten
Anlage - heute Standort des LWL-Industriemuseums -
Ziegelrohlinge nach historischer Manier produziert.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt Besucher ein,
dieses Schauspiel hautnah mitzuerleben: Sie schauen den
Museumsmitarbeitern über die Schulter, wie sie am Morgen den
Dieselmotor mit Druckluft "anschießen" und die mit Ton befüllten
Loren mittels Seilwinde den Schrägaufzug zur Maschinenziegelei
hochziehen. Dann beginnen die Räder des tonnenschweren
Kollergangs unter ohrenbetäubendem Lärm den Lehm zu mahlen und
bringen dabei die ganze Anlage zum Schwingen. Im nächsten
Schritt formt die Strangpresse eine kontinuierliche "Wurst" aus
Ton. Aus diesem Strang werden stündlich mehrere hundert Ziegel
geschnitten.

"Insgesamt werden wir an den zwei Tagen rund 15.000 Ziegel
herstellen. Sie werden im Herbst getrocknet und im nächsten
Frühjahr im Ringofen und in unseren vielen Feldbrandöfen
gebrannt", berichtet Museumsleiter Willi Kulke. "Wir verkaufen
die Ziegel anschließend an Museen und Privatleute für die
Restaurierung historischer Gebäude."


INFO

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum in Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Telefon: 05232 9490-0
Telefax: 05232 9490-38
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 16 11:21:40 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Apr 2007 11:21:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Germanist spricht bei zweiter Vorlesung der
Kinder-Uni Muenster, 20.04.2007, Muenster
Message-ID: 46235C44020000D60003058A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 16.04.2007, 11:11


AKTUELL

Was sind eigentlich Dialekte?
Germanist spricht bei zweiter Vorlesung der Kinder-Uni Münster

Wenn ein Bayer auf einen Hamburger trifft, sind
Missverständnisse vorprogrammiert. Nicht nur unterschiedliche
Kulturen treffen aufeinander, sondern auch unterschiedliche
Sprachen und Dialekte. Wie sie entstanden sind und wie sie sich
entwickeln, erläutert der Germanist Prof. Dr. Jürgen Macha am
20. April um 16.15 Uhr unter dem Titel "Guet goan! Was sind
eigentlich Dialekte?" bei der zweiten Vorlesung der Kinder-Uni
Münster in diesem Sommersemester.

Macha ist Inhaber des Lehrstuhls für Deutsche Philologie der WWU
Münster. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Dialektologie, deutsche
Sprachgeschichte und Soziolinguistik. Außerdem hat er sich mit
einer Reihe anderer Themen beschäftigt, wie zum Beispiel mit dem
Gegenstand "Sprache und Witz" und dem deutschen Anredesystem.

Zu seiner Vorlesung im H1, Hörsaalgebäude Hindenburgplatz,
werden wie immer rund 750 Kinder erwartet. Eingeladen sind alle
acht- bis zwölfjährigen Schülerinnen und Schüler aus dem Umland.
Der Eintritt ist frei, dafür wird für das Kinderhilfswerk Unicef
gesammelt. Eltern können die Vorlesung im Foyer und im Hörsaal
H3 verfolgen.


INFO

Nähere Informationen und ein interaktives Forum sind unter
www.kinderuni-muenster.de zu finden.

Kinder-Uni Münster
Link: http://www.kinderuni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 17 10:47:19 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Apr 2007 10:47:19 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_80-j=E4hriges_Bestehen_des_Heima?=
=?iso-8859-1?q?tbundes_Gelsenkirchen=2C_28=2E04=2E2007=2C_Gelsenkirchen?=
Message-ID: 4624A5B7020000D600030678@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 17.04.2007, 09:21
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Tag der Offenen Tür zum 80-jährigen Bestehen des Heimatbundes
Gelsenkirchen

Zu den vielfältigen Aufgaben des Heimatbundes gehören neben der
Pflege des lokalen Geschichtsbewußtseins, der heimatlichen
Kultur sowie des Natur-, Landschafts- und Denkmalschutzes vor
allem, bei den Bürgern die Identität mit Gelsenkirchen als
Industriestadt zu fördern. Am 28. April 1927 wurde der
Heimatbund gegründet. Anlässlich dieses Jubiläums findet am 28.
April 2007 von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr ein Tag der Offenen Tür
statt. In Zusammenarbeit mit dem "Stadtteilarchiv Rotthausen
e.V." und der "Bergbausammlung im Volkshaus Rotthausen" öffnen
alle drei gemeinnützigen Einrichtungen ihre historischen
Sammlungen und veranstalten Führungen zur Geschichte und
Bauqualität des Volkshauses Rotthausen. Für das leibliche Wohl
wird an dem Festtag gesorgt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind
herzlich eingeladen.


INFO

Ort:
Neben dem Volkshaus
Mozartstraße 13 und 9, Gelsenkirchen
( ÖPNV: Bus-Linie 348, Haltestelle "Grüner Weg" oder
Bus-Linie 340, Haltestelle "Auf der Reihe")

Zeit:
28. April 2007
10:00-18:00 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 17 11:22:56 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Apr 2007 11:22:56 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Der Schluessel, Heft 1, Maerz 2007
Message-ID: 4624AE10020000D600030684@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 17.04.2007, 11:20


SERVICE: TOC

Der Schlüssel
Blätter der Heimat für die Stadt Hemer
52. Jahrgang
Heft 1
März 2007


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=94


Inhalt in Auswahl [AS]


S. 1-8
Ordnungsbehördliche Verordnung zur Festsetzung des
Naturschutzgebietes "Felsenmeer" im Regierungsbezirk Arnsberg
vom 30. Juli 2004

S. 9-20
Potrafki, Heinz
Meine Flucht aus Ostpreußen (2)

S. 21-25
Engel, Ralf / Kramme, Paul
Abschied der Bundeswehr von der Stadt Hemer (23. Januar 2007)

S. 26-40
Voß, Erhard
Kleine Heimatchronik
4. Quartal 2006

S. 41-44
Buchbesprechungen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 17 11:36:16 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Apr 2007 11:36:16 +0200
Subject: [WestG] [TOC] die warte, Nr. 133, Ostern 2007
Message-ID: 4624B130020000D6000306AC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 17.04.2007, 11:35


SERVICE: TOC

die warte
Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter
68. Jahrgang
Nr. 133
Ostern 2007
ISSN: 0939-8686


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=65



Inhalt in Auswahl [AS]


S. 2-8
Sprenger, Heinrich
"Im Auftrag des Führers"
Die Dokumentation der Malereien in der Bürener
Jesuitenkirche 1943
In memoriam Julius Halewicz

S. 9-14
Witt-Stuhr, Marianne / Wiedmann, Babette / Spiong, Sven
Verscharrt und vergessen - Die Toten vom Stadelhof

S. 15-18
Weber, Konrad
Der Erbauer des Schlosses zu Wehrden

S. 25-30
Koch, Michael
Tief eingeschnitten in den Untergrund:
Spuren des Hellwegs bei Höxter

S. 31-34
Hohmann, Klaus
Denkmalpflege auf dem Ostfriedhof in Paderborn

S. 35-37
Meyer, Barbara
Das "Moorloch" im Rauschfeld

S. 38-40
Fischer, Annette
Schützen, pflegen, informieren - Aus dem Alltag der
Biologischen Station im Südkreis Paderborn






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 17 11:43:42 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Apr 2007 11:43:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Leben auf Sizilien vor 2.600 Jahren,
RUB-Archaeologen resuemieren Gela-Survey
Message-ID: 4624B2EE020000D6000306C6@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 17.04.2007, 10:50


AKTUELL

Leben auf Sizilien vor 2.600 Jahren
RUB-Archäologen resümieren Gela-Survey
Studientag für Projektpartner und Doktoranden

Mit einem Studientag in den Kunstsammlungen ziehen die Bochumer
Archäologen um Prof. Dr. Johannes Bergemann am kommenden Freitag,
20.4. ein erstes Resümee ihrer Feldforschungen auf Sizilien:
Seit 2002 untersuchen sie die Umgebung der Stadt Gela
systematisch auf sichtbare archäologische Reste an der
Oberfläche ("Survey"). Auf der Veranstaltung stellen die
Bochumer Archäologen und ihre sizilianischen Partner gemeinsam
die Forschungsergebnisse vor. Zugleich dient der Studientag dazu,
Doktorandinnen und Doktoranden der neuen Ruhr-University
Research School in Kontakt mit ausländischen Wissenschaftlern zu
bringen.

Programm im Internet

Der Studientag beginnt um 9.15 Uhr in den Kunstsammlungen der
RUB. Höhepunkt der Veranstaltung ist ein öffentlicher
Abendvortrag um 18.15 Uhr von Soprintendentin Dr. Rosalba
Panvini, Direktorin der sizilianischen Bodendenkmalpflege
(Vortrag in italienischer Sprache mit deutscher Zusammenfassung).
Die Medien sind herzlich willkommen. Das ausführliche Programm
steht im Internet unter http://www.rub.de/archaeologie/home.htm

Der Gela-Survey

Ein Gebiet von 200 qkm haben Wissenschaftler und Studierende des
Instituts für archäologische Wissenschaften der RUB in den
vergangenen fünf Jahren erforscht: Bei ihren Feldarbeiten
entdeckten sie 250 neue Fundstellen, darunter 35 aus der
Bronzezeit, 126 griechische, 63 römische und spätantike. "In der
Zusammenschau ergeben sie eine umfassende ländliche
Siedlungsgeschichte des Gebiets", so Prof. Bergemann. So konnten
die Forscher unter anderem nachweisen, dass die griechischen
Einwanderer auf Sizilien bereits im 7. oder 6. Jahrhundert v.
Chr. in der Küstenebene siedelten, während die Einheimischen im
Innern der Insel lebten. Aus ihren Funden schließen die Forscher,
dass beide Völker nicht miteinander in Konflikt gerieten,
sondern koexistierten. Zwar nahmen die Bewohner Zentralsiziliens
nach und nach die griechische Lebensweise an, ihre Kultur wies
jedoch noch für mehrere Jahrhunderte die Züge einer
"Mischkultur" auf.

Anschlussprojekt erforderlich

Auch nach Abschluss der Feldarbeiten gibt es auf Sizilien viel
zu tun: In Zusammenarbeit mit der sizilianischen
Bodendenkmalpflege sollte im vergangenen Jahr eigentlich der
wichtige Fundplatz von Sorgente di Castagnelle ausgegraben
werden. Im 6. Jahrhundert v. Chr. diente er wahrscheinlich als
Heiligtum und zugleich als Kontaktpunkt zwischen den Griechen
und Sizilianern. Da dies noch nicht geschehen ist, hoffen die
Bochumer Archäologen und ihre italienischen Projektpartner,
Geldgeber für ein entsprechendes Anschlussprojekt zu finden. Aus
den bisherigen Ergebnissen des Surveys entsteht zudem eine
Abschlusspublikation, die gerade vorbereitet wird.


INFO

Prof. Dr. Johannes Bergemann
Institut für Archäologische Wissenschaften
Fakultät für Geschichtswissenschaft der RUB
Tel. 0234/32-23893
E-Mail: johannes.bergemann at rub.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 17 11:44:17 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Apr 2007 11:44:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 80-jaehriges Bestehen des Heimatbundes Gelsenkirchen,
28.04.2007, Gelsenkirchen
Message-ID: 4624B311020000D6000306C9@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 17.04.2007, 09:21
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Tag der Offenen Tür zum 80-jährigen Bestehen des Heimatbundes
Gelsenkirchen

Zu den vielfältigen Aufgaben des Heimatbundes gehören neben der
Pflege des lokalen Geschichtsbewußtseins, der heimatlichen
Kultur sowie des Natur-, Landschafts- und Denkmalschutzes vor
allem, bei den Bürgern die Identität mit Gelsenkirchen als
Industriestadt zu fördern. Am 28. April 1927 wurde der
Heimatbund gegründet. Anlässlich dieses Jubiläums findet am 28.
April 2007 von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr ein Tag der Offenen Tür
statt. In Zusammenarbeit mit dem "Stadtteilarchiv Rotthausen
e.V." und der "Bergbausammlung im Volkshaus Rotthausen" öffnen
alle drei gemeinnützigen Einrichtungen ihre historischen
Sammlungen und veranstalten Führungen zur Geschichte und
Bauqualität des Volkshauses Rotthausen. Für das leibliche Wohl
wird an dem Festtag gesorgt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind
herzlich eingeladen.


INFO

Ort:
Neben dem Volkshaus
Mozartstraße 13 und 9, Gelsenkirchen
( ÖPNV: Bus-Linie 348, Haltestelle "Grüner Weg" oder
Bus-Linie 340, Haltestelle "Auf der Reihe")

Zeit:
28. April 2007
10:00-18:00 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 17 11:47:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Apr 2007 11:47:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Oeffentliche Fuehrung durch das Staedtische Museum
Haus Letmathe, 25.04.2007, Iserlohn
Message-ID: 4624B3EF020000D6000306CC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 17.04.2007, 10:57


AKTUELL

Öffentliche Führung durch das Städtische Museum Haus Letmathe

Im Städtischen Museum Haus Letmathe, Hagener Straße 62, findet
am Mittwoch, 25. April, von 16.00 bis 17.30 Uhr eine öffentliche
Führung statt. Hierzu sind alle Interessierten herzlich
eingeladen.

Das Museum, eine in seinem Kern mittelalterliche
Wasserschlossanlage, präsentiert im Obergeschoss bäuerliche und
hauswirtschaftliche Gerätschaften der vergangenen Jahrhunderte,
handwerkliche Produktionsstätten sowie Erzeugnisse der Letmather
Industrie und Verkehrsgeschichte.


INFO

Städtisches Museum Haus Letmathe
Hagener Straße 62
58642 Iserlohn

Öffnungszeiten:
Sonntag 10.00 - 12.30 Uhr
Führungen für Gruppen nach Vereinbarung.
Eintritt frei.

Eintritt und Führung sind kostenlos. Um vorherige Anmeldung wird
gebeten unter Tel. 02371 / 217-1961 und -1963 oder per E-Mail an
museen at iserlohn.de. Für Gruppen werden nach telefonischer
Vereinbarung gerne weitere Führungstermine angeboten.
Ausführliche Informationen zu den Iserlohner Museen gibt’s im
Internet unter www.museen-iserlohn.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 18 10:32:21 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Apr 2007 10:32:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kunstwerk des Monats April: Die franzoesische Diva
Sarah Bernhardt
Message-ID: 4625F3B5020000D6000307BC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.04.2007, 09:05


AKTUELL

Kunstwerk des Monats April:
Die französische Diva Sarah Bernhardt

Als Kunstwerk des Monats April präsentiert der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster ein Bildnis der
Schauspielerin Sarah Bernhardt (1844 -1923).

Die Französin Bernhardt galt als Inbegriff der Diva und der
sagenumwobenen "femme fatale" der Belle Epoque in Frankreich am
Ende des 19. Jahrhunderts. Nach ihrem Debüt im August 1862 in
der Titelrolle des Stücks "Iphigenie" von Racine in der Comédie
Francaise wurde sie in ganz Europa und Nordamerika zum
umjubelten Medienstar, den zahlreiche bekannte Künstler und
Fotografen porträtiert haben.

Die Radierung des Künstlers Charles Albert Waltner entstand auf
dem Höhepunkt ihres Erfolges, im Jahre 1896, nach einem Gemälde
von Jules-Bastien Lepage. "Im Gegensatz zu anderen Darstellungen,
die den gefeierten Bühnenstar in verschiedenen Rollen
brillierend zeigen, hat das Werk Waltners einen eher intimen
Charakter. Sarah Bernhardt wird hier zurückgezogen, eher
nachdenklich dargestellt - vielleicht nach einem Bühnenauftritt.
Ihr Blick richtet sich konzentriert auf eine kleine
Orpheus-Statuette, die sie in ihren Händen hält", so Dr. Michael
Henning vom LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

Das Kunstwerk des Monats ist Teil des Porträtarchivs
Diepenbroick, der Privatsammmlung des Freiherrn Hans-Dietrich
von Diepenbroick-Grueter (1902-1980), die er in seinem Testament
dem LWL-Landesmuseum vermachte. Das Archiv enthält weitere
druckgraphische Darstellungen der Schauspielerin Bernhardt.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. 0251/5907-01
Fax 0251/5907-210
Email: landesmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 18 11:05:17 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Apr 2007 11:05:17 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Decker, Brigitte (Hg.): Heimweh nach Bielefeld?
Message-ID: 4625FB6D020000D6000307C8@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 17.04.2007, 19:54


LITERATUR

Brigitte Decker (Hg.)
Heimweh nach Bielefeld?
Vertrieben oder deportiert: Kinder aus jüdischen Familien
erinnern sich
Bielefelder Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte
Band 22, 2007
ISSN 1619-6066
ISBN 978-3-923830-59-6
263 S., 19,00 €
(Hans Gieselmann, Verlag für Druckgrafik)

Das Buch schildert in 28 Kapiteln die authentischen Schicksale
von 32 Frauen und Männern, die Bielefeld während der Zeit des
Nationalsozialismus verlassen mussten, weil sie jüdischen
Glaubens waren und allein deshalb zu Opfern einer
menschenverachtenden Ideologie wurden. Brigitte Decker und ihre
Mitwirkenden Martin Decker und Kai-Uwe von Hollen haben die
Bielefelder Überlebenden des Holocaust um ihre Erlebnisse,
Erfahrungen und Erinnerungen gebeten und diese in dem Buch
zusammengefasst. Jedes einzelne Kapitel beginnt mit den
Lebensdaten der Herkunftsfamilie. Jeder Bericht wird mit einigen
Bildern und Dokumenten ergänzt. Es berichten: Elischewa Limon,
Batja Abraham, Werner Frankenberg, Susan Meyer-Michael, Sabine
Comberti, Fred White, Marianne Oppenheimer, Helga Schwarz,
Charlotte Pollak, Ruth Schocken, Helmut Grünewald, David Keren,
Guenther Hecht, Jehudith Grossmann, Ernest L. Grunwald,
Anneliese Terry, Herbert Weiss, Margaret Marflow, Lotte Blustein,
Heinz Goldmann, Marian Daltrop, Marianne A. Bern, Marga
Gruenewald, Helga Zipser, Jehonathan Kinarty, Helga Ravn, Liesel
Fischer, Gerda Friedeman, Gad Eschel, Bernd Emil Rothschild,
Paul Hoffmann und Margot Heumann.


INFO

Kontakt:
Dr. Jochen Rath
Stadt Bielefeld, Institut Stadtarchiv und Landesgeschichtliche
Bibliothek
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de
URL: www.bielefeld.de/de/biju/stadtar/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 18 11:09:21 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Apr 2007 11:09:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv Bielefeld uebernimmt
"Gedaechtnis Gumbinnens" als Depositum
Message-ID: 4625FC61020000D6000307CC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 17.04.2007, 19:06


AKTUELL

Stadtarchiv Bielefeld übernimmt "Gedächtnis Gumbinnens" als
Depositum

Seit 1961 schreitet der "Gumbinner Elch" durch den Bürgerpark
und erinnert weithin sichtbar an den ehemaligen Kreis Gumbinnen.
Dagegen ist das im früheren Ankergebäude an der Rohrteichstraße
befindliche Kreisarchiv Gumbinnen vor allem den Spezialisten als
Gedächtnis und Ort des kulturellen Erbes des ostpreußischen
Kreises bekannt.

Seit mehr als 50 Jahren pflegt Bielefeld eine Patenschaft über
den Kreis Gumbinnen, indem er die Arbeit der Kreisgemeinschaft
fördert und inzwischen auch das heutige Gusev (Russland) durch
die Lieferung von ausrangierten Materialien - Fahrzeuge,
Straßenlaternen - unterstützt. Oberbürgermeister Dr. Hermann
Kohlhase unterzeichnete 1954 die Urkunde, in der die Stadt sich
verpflichtete, den Heimatvertriebenen des Kreises Gumbinnen eine
Stätte zu bieten, "an der sie das Andenken an ihre verlorene
Heimat lebendig erhalten" können. Jetzt hat Oberbürgermeister
Eberhard David der Patenschaftsverpflichtung Bielefelds an
wichtiger Stelle weiter dauerhaften Bestand gegeben, als er
gemeinsam mit Eckard Steiner, dem Vorsitzenden der
Kreisgemeinschaft Gumbinnen, einen Depositalvertrag für das
Kreisarchiv unterzeichnete. Die umfangreiche Sammlung wird ab
sofort als Bestand des Stadtarchivs an der Rohrteichstraße
geführt und nach einer Bearbeitung dort zugänglich gemacht,
Eigentümer bleibt je doch die Kreisgemeinschaft.

Über Jahrzehnte aus Privatbesitz übergebene, gesammelte und
angekaufte Dokumente, Bücher und Fotos zur Geschichte des
Kreises können danach im Stadtarchiv durch Interessierte
eingesehen werden: Wissenschaftler, Heimatforscher, Genealogen
und Journalisten. Das Stadtarchiv bewahrt die Unterlagen
dauerhaft auf, erschließt diese in einem Findbuch, das die
Dokumente in einer Datenbank verzeichnet, und macht sie während
der ausgedehnten Öffnungszeiten für das Publikum zugänglich. Von
wertvollem Nutzen für die Erschließung sind die umfangreichen
Vorarbeiten von Dietrich Goldbeck, der die Sammlung als bester
Kenner seit 1967 in Bielefeld intensiv betreut, und von Peter
Bahl, der 1989/90 übersichtliche Findbücher für einige Bestände
anlegte.

Das Kreisarchiv umfasst drei Hauptabteilungen: 1. Akten der 1955
gegründeten Kreisgemeinschaft Gumbinnen, 2. Akten anderer
Herkunft: Vereine (darunter vor allem der Vereinigung ehemaliger
Angehöriger der Friedrichsschule und Cecilienschule), Firmen und
Personen (u.a. der Nachlass des letzten Gumbinner Landrates
Roderich Walther), 3. Sammlungen mit Plakaten, Zeitungen,
Druckschriften, Urkunden, Manuskripten und Lebensberichten,
Karten und Plänen, Fotos, Filmen, Museumsgut, Biographien und
Familienforschung.

Für die Erforschung des Kreises Gumbinnen sind die Unterlagen
nach Einschätzung von Stadtarchivar Dr. Jochen Rath umso
wertvoller, da die amtlichen Unterlagen des alten Landratsamts
Gumbinnen, der Regierung Gumbinnen und der Provinz Ostpreußen
gegen Ende des Zweiten Weltkrieges größtenteils untergegangen
sind. Splitterüberlieferung vor allem für das 19. Jahrhundert
bewahrt das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in
Berlin auf. Das Stadtarchiv wird bislang unverzeichnete
Unterlagen in den Bestand einarbeiten und insbesondere
Neuzugänge in das Kreisarchiv aufnehmen. Nach dem Abschluss der
umfangreichen Erschließungsarbeiten ist eine online-Schaltung
der Archivdatenbank geplant.


INFO

Kontakt:
Dr. Jochen Rath
Stadt Bielefeld, Institut Stadtarchiv und Landesgeschichtliche
Bibliothek
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de
URL: www.bielefeld.de/de/biju/stadtar/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 18 11:14:18 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Apr 2007 11:14:18 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Ehrenamtlicher_ordnet_und_erschl?=
=?iso-8859-1?q?ie=DFt_Aktenbestand_der_Vestischen_Stra=DFenbahnen_GmbH?=
Message-ID: 4625FD8A020000D6000307E0@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Herten"
Datum: 17.04.2007, 17:08


AKTUELL

Ehrenamtlicher ordnet und erschließt Aktenbestand der Vestischen
Straßenbahnen GmbH im Stadtarchiv

Dieter Heber, ein langjähriger Archivnutzer und Hertener
Straßenbahnspezialist, hat einen großen Aktenbestand der
Vestischen Straßenbahnen GmbH, der vor einigen Jahren von der
Vestischen dem Stadtarchiv Herten übergeben worden ist, in
mühevoller und ehrenamtlicher Kleinarbeit durchforstet und
geordnet. Über 1.000 Aktenhefte aus dem sechs Meter hohen
Aktenberg musste der Straßenbahn-Fan dabei sichten und den
Inhalt festhalten. Unter fachkundiger Anleitung von
Stadtarchivar Dr. Michael Hensle verzeichnete und erschloss
Dieter Heber die Akten und erfasste die Daten professionell auf
einer Datenbank. "Es hat richtig Spaß gemacht", strahlt der
"Ehrenamtsarchivar" und weist so die Mühen der
Verzeichnungsarbeit von sich. "Außerdem habe ich noch eine Menge
dazugelernt", fügt der Straßenbahnspezialist hinzu.

Die Stadt Herten und die Vestischen Straßenbahnen GmbH, benannt
nach dem Vest Recklinghausen, verbindet eine lange gemeinsame
Geschichte. Die Vestische, die im Jahr 2001 ihr Hundertjähriges
feierte, hatte von Beginn an ihren Hauptsitz in Herten. Als es
dann mit dem Betriebsgelände in Herten-Süd zu eng wurde, gelang
es dank einer klugen Rathauspolitik, das Verkehrsunternehmen in
Herten zu halten, und die Vestische zog 1982 auf die grüne Wiese
in Herten-Langenbochum.

Diese geschichtliche Verbindung ließ schließlich den
Aktenbestand der Vestischen vor einigen Jahren ins Stadtarchiv
gelangen. Die Akten enthalten zahlreiche historisch wertvolle
Unterlagen wie Verträge, diverse Berichte, Streckenpläne und
allerhand Zeichnungen, wobei die ältesten Dokumente aus dem
Jahre 1896 stammen. Auch Kuriositäten befinden sich darunter,
wie etwa inzwischen wertlose amerikanische Dollar-Anleihen oder
Zinsgutscheine von den "Vesten Electric Railways" der "Irving
Trust Company New York".

"Dabei sehen die Dokumente zum Teil aus wie neu", erklärt
Stadtarchivar Dr. Michael Hensle fasziniert und fügt hinzu "Ich
vermute, dem hervorragenden Zustand nach zu urteilen, handelt es
sich wohl um wenig benutzte Handakten der Geschäftsführung. Auf
jeden Fall kommt den Unterlagen große Bedeutung für die
Erforschung der historischen Verkehrsentwicklung im Vest zu".

"Es hat sich bereits ein Doktorand aus Potsdam, der an einer
Forschungsstudie über den Nahverkehr im Ruhrgebiet arbeitet, für
die Akten interessiert", ergänzt der Archivkollege Horst W.
Spiegelberg.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 18 11:24:42 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Apr 2007 11:24:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Hohe Wohnqualitaet in historischen
Gebaeuden: Denkmalpfleger gibt Tipps bei Restaurierung
Message-ID: 4625FFFA020000D6000307EC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Karl-Heinz Mense"
Datum: 17.04.2007, 14:02


AKTUELL

Hohe Wohnqualität in historischen Gebäuden
Denkmalpfleger gibt wertvolle Tipps bei Restaurierung

Lemgo ist eine Stadt, die mit Recht auf ihre historische
Bausubstanz stolz sein kann. Viele Häuser aus früheren
Jahrhunderten, die andern Orts zerstört worden sind, konnten
hier erhalten werden. Hierzu gehört nach wie vor viel Engagement
der Kommune, aber insbesondere auch der Bürgerinnen und Bürger
der Stadt. In der Lemgoer Altstadt lebt man in dem historischen
Gebäudebestand oft sehr gut und auf einem hohen Niveau.
Stadtsanierung und Erhalt von alten Wohnhäusern ist ein immer
währender Prozess, der nie abgeschlossen ist. Auch heute wird so
manches jahrhunderte alte Wohnhaus liebevoll und mit erheblichem
finanziellem Aufwand restauriert. Hier ist ganz häufig die
Beratungstätigkeit des städtischen Denkmalpflegers Ralf Niemeyer
gefordert.

Aktuell werden derzeit gerade mehrere Objekte in der Neuen
Straße restauriert. Die Neue Straße und die Reinertstraße - am
südlichen Rand der Altstadt gelegen - wurden sehr viel später
besiedelt als die übrige Altstadt. Die südlich gelegenen
Grundstücke reichten seinerzeit an die Befestigung der Altstadt
heran. Mit den Gebäuden Neue Straße 62, 64, 72 und 71
dokumentieren sich die ältesten noch greifbaren
Besiedlungsansätze der ursprünglich unbebauten südlichen Teile
der Altstadt.

Zurzeit werden die Gebäude Neue Str. 64 und 62 denkmalgerecht
instand gesetzt. Bei dem Gebäude Neue Str.64 handelt es sich um
ein nur vier Fach breites Giebelhaus mit vorkragendem
Obergeschoß. Im Kern des Gebäudes (von außen heute nicht
sichtbar) ist ein Gefügerest aus der Zeit um 1530 erhalten
geblieben, der später durch einen Vorbau sowie beidseitig
angeschleppte seitliche Anbauten umbaut wurde. Es sind die
beiden ersten Gebinde eines ehemals wahrscheinlich tiefer in das
Grundstück reichenden oder als Rest nach hier umgesetzten
Holzbaus. Alle Hölzer sind sehr stark dimensioniert und gebeilt,
d.h. mit dem Beil in ihre Form gebracht. Die Dachbalken stehen
an den Traufen ca. 40 cm über und tragen jeweils ein Sparrenpaar
mit einem angeblatteten Kehlbalken und sind durch geschwungene
Kopfbänder gesichert.

Die Instandsetzung und Restaurierung des Hauses macht es
erforderlich, nicht nur die Haustechnik zu modernisieren sondern
auch die Nutzung der Räume neu zu organisieren. Dabei wurde dem
Gebäude Nr. 64 ein zeitgemäßer Anbau angefügt, weil die
Wohnfläche des sehr kleinen Gebäudes nicht ausreichte. Die
Außenwände werden innen mit Holzweichfaserplatten gedämmt und
mit Lehm verputzt, die vorhandenen Fenster instand gesetzt und
von innen neue Fenster mit Isolierverglasung vorgesetzt.

Denkmalpfleger Ralf Niemeyer: "Leider ist bei einer solchen
Sanierung auch immer wieder auf nicht verträgliche Baustoffe und
Bauteile zu treffen, die nicht in ein Baudenkmal gehören.
Farbanstriche mit dampfdichter Oberfläche, diverse Dichtstoffe
und Spachtelmassen, die mittelfristig wertvolle Bauteile
zerstören, müssen kostenintensiv wieder entfernt werden. Wenn
grundsätzliche Vorgehensweisen bei Altbauten beachtet werden,
schont dies die Substanz, die Umwelt und den Geldbeutel der
Eigentümer."

Gerne greifen die Bauherren auf den fachkundigen Rat von
Denkmalpfleger Ralf Niemeyer zurück, der sie auf Wunsch auch bei
der richtigen Auswahl von Baustoffen und Bauteilen berät.
Niemeyer: "Es ist erfreulich, mit welcher Sorgfalt und
Verständnis für die alte Bausubstanz die Bauherren vorgehen.
Gleichzeitig wird beispielsweise im Haus Neue Straße 64 neuer
Wohnraum geschaffen, der neuesten Wohnansprüchen gerecht wird."


INFO

Alte Hansestadt Lemgo
Leiter des Büros des Bürgermeisters / Pressesprecher
Rathaus
Am Markt 1
32657 Lemgo
Tel. 05261-213208
Fax. 05261-213490
Email: k.-h.mense at lemgo.de
URL:






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 18 11:36:46 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Apr 2007 11:36:46 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Ausstellung rund um den "Struwwelpeter",
21.04.-13.05.2007, Arnsberg
Message-ID: 462602CE020000D6000307FE@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Arnsberg"
Datum: 17.04.2007, 15:32


AUSSTELLUNG

"Wenn die Kinder artig sind..."
Ausstellung rund um den "Struwwelpeter"

Der "Struwwelpeter": Alt und Jung kennen dieses Buch. Vom 21.
April bis zum 13. Mai zeichnet die Ausstellung "Wenn die Kinder
artig sind* " im Foyer der SchulStadtBücherei/Gymnasium
Laurentianum die erstaunliche Erfolgsgeschichte des Buches in
den letzten 150 Jahren nach. Was macht die Faszination des
Buches heute aus? Passt es noch in das heutige Verständnis von
Erziehung? Üben die teilweise unheimlichen, ja beängstigenden
Bildergeschichten auf Heranwachsende eine gefährliche
Faszination aus? War es ein Erziehungsratgeber oder eher eine
Satire? Haben sich Erziehungsstile geändert?

Um diese Fragen zu klären und vor allem das Gespräch zwischen
den Generationen über die eigenen Erfahrungen mit Erziehung und
Kindheit anzuregen und zu vertiefen, haben viele Einrichtungen,
Einzelpersonen, Vereine und Gruppen in Arnsberg zur Ausstellung
ein umfangreiches Rahmenprogramm entwickelt. Es reicht über Mal-
und Bastelaktionen, Haarstyling, Ballett- und Tanzprojekte sowie
Gespräche und Vorträge für Eltern, LehrerInnen und ErzieherInnen
bis hin zu einem breit angelegten Aktionsprogramm des
Verkehrsvereins mit Stadtführungen für Jung und Alt am 5. und 6.
Mai.

Der "Struwwelpeter" verbindet inzwischen Generationen und
Nationalitäten. Seine Figuren - der Struwwelpeter, der
Zappelphilipp, der Hans Guck in die Luft etc. sind umstritten,
bergen Zündstoff für Diskussionen und fordern dazu heraus, sich
über Erziehungsstile, ihre Geschichte und die persönliche
Erinnerungen an die eigene Kindheit auszutauschen. Für die einen
war das Struwwelpeter-Buch ein Krimi-Comic, für die anderen eine
Horrorvision in Erziehungsfragen.

Zunächst als Weihnachtsgeschenk für den eigenen Sohn gedacht,
haben die 1844 vom Arzt Heinrich Hoffmann erfundenen Geschichten
an Interesse nicht verloren. Seine Themen haben weiterhin im
Alltag Bedeutung. Zudem empfinden viele Kinder die
Bildergeschichten als spannend. Mittlerweile sind die
schaurig-schönen Episoden in viele Sprachen übersetzt und auf
allen Kontinenten verbreitet. Dazu kommen 27 Übertragungen in
deutsche Mundarten. Die Variationen und kritischen
Auseinandersetzungen reichen von der "Struwwelliese" über den
"Struwwelhitler" bis zum "Anti-Struwwelpeter". Zwar wurde das
Buch in den 1970er Jahren Sinnbild für eine autoritäre
Prügelpädagogik, doch hatte der Struwwelpeter immer einen festen
Platz im kulturellen Leben, und das nicht nur in pädagogischer
Hinsicht: Noch heute stehen die Figuren Pate für kindliche
Krankheitsformen, wie das Zappelphilippsyndrom, für Essstörungen,
für Medikamente oder Erste-Hilfe-Projekte, wie die
Paulinchen-Hotline für Verbrennungen im Kindesalter. Die
Zeichnungen Hoffmanns sind auf Werbebroschüren und
Packungsbeilagen zu finden. Informationen zu dem Projekt sind
einem Faltblatt zu entnehmen, das in Büchereien, Stadtbüros,
beim Verkehrsverein etc. ausliegt sowie unter www.arnsberg.de


Kooperationspartner: SchulStadtbücherei Arnsberg, Gymnasium
Laurentianum Arnsberg, Alten- und Pflegeheim Haus Sauerland,
Ballett- u. Tanzinstitut Alexander Zeilinger, Caritas Altenheim
Ringlebstraße, HSK - Berufskolleg am Eichholz,
Jugendbegegnungszentrum Liebfrauen Arnsberg, Katholische
Bildungsstätte für Erwachsenen- und Familienbildung (KBS),
Ruth-Cohn-Schule, Seniorenwohnanlage Hellefelder Str. 70, Stadt
Arnsberg - Zukunftsagentur Fachstelle "Zukunft Alter", Stadt
Arnsberg - VHS, Stadt Arnsberg - Fachbereichsbüro 2.0,
Verkehrsverein Arnsberg e.V. Auch in der Ausstellung selbst
werden immer wieder Gesprächspartner für den Dialog bereit
stehen.

Die Ausstellung ist eine Leihgabe der Stadtbibliothek.
Das Projekt wird unterstützt durch Werner Zapf, Bayreuth. Die
Exponate stammen aus der Privatsammlung Dietrich Dähn. Ein
Begleitbuch ist in der Ausstellung erhältlich. Die Ausstellung
ist geöffnet montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr,
samstags, sonntags und an Feiertagen von 14.00 bis 17.00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.


INFO

Ort:
SchulStadtBücherei
Städtisches Gymnasium Laurentianum Arnsberg
Klosterstraße 26
59821 Arnsberg
Telefon: 02931-1750
Telefax: 02931-2025
E-Mail: verwaltung at laurentianum-arnsberg.de


Zeit:
21. April bis 13. Mai 2007

Die Ausstellung ist geöffnet:
montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr
samstags, sonntags und an Feiertagen von 14.00 bis 17.00 Uhr.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 19 10:45:42 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Apr 2007 10:45:42 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Eichmann, Johanna / Reichling, Norbert / Ridder,
Thomas: Von Bar Mizwa bis Zionismus
Message-ID: 46274856020000D6000308C8@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Norbert Reichling"
Datum: 18.04.2007, 17:28


LITERATUR

Jüdisches Museum Westfalen (Hrsg.),
Von Bar Mizwa bis Zionismus.
Jüdische Traditionen und Lebenswege in Westfalen

Welche Regeln, Traditionen, Orte stehen eigentlich im
Mittelpunkt jüdischen Lebens? Sind alle Juden "fromm"? Was hat
sich seit den ersten jüdischen Ansiedlungen verändert an
Lebensbedingungen, rechtlicher Behandlung und
Selbstverständnissen? In welchen Wechselwirkungen bewegten sich
Juden und nichtjüdische Mehrheiten in Deutschland, wie stark
waren und sind Antisemitismus und jüdische
Akkulturierungsversuche? Wie sah es nach 1945, wie sieht es nach
1990 aus in den jüdischen Gemeinden und Diskussionen?

Der Band bietet Vertiefungen zur Dauerausstellung des Jüdischen
Museums Westfalen in Dorsten, ist aber auch unabhängig vom
Besuch eine Lektüre wert. Er gibt fundierte Einblicke in
jüdische Traditionen und Erfahrungen. Am Beispiel der Region
Westfalen erschließen sich hier Selbstverständnisse,
Lebensumstände, Einflüsse und Entscheidungen deutscher Juden vom
Mittelalter bis zur Gegenwart (zum Inhalt s. unten). Eine
gründliche Einführung ordnet die skizzierten Entwicklungen in
die Gesamtgeschichte der deutschen Juden ein; Lese- und
Internettipps geben vielfältige Hinweise zur weiteren
Beschäftigung mit den Themen des Buches.


Inhalt:

Einführung
Wozu ein Jüdisches Museum Westfalen?

Eintausend Jahre jüdisches Leben in Deutschland und Westfalen

Jüdische Religion und Tradition
Die Synagoge - Schnittpunkt jüdischen Lebens

Die Tora

Der Talmud

Haus - Familie - Individuum

Die persönlichen Feste

Die religiösen Feste

Zionismus und jüdisches Bürgertum

Ein historischer Bruch - Der Bottroper Bücherkorb

Neue Impulse in der jüdischen Gegenwart

Jüdische Lebenswege in Westfalen
Warum "jüdische Lebenswege"?

Zwischen Mittelalter und Neuzeit

Bankier der Adeligen und Bürger: Leo von Münster

Händlerin mit Selbstbewusstsein: Freuchen Gans

Zwischen Recht und Willkür: Jacob Kaufman

Das 19. Jahrhundert

Vom Hausierer zum Textilfabrikanten: Cosman Cohen

Pionier der Bildungsreform: Alexander Haindorf

Dichter einer verlorenen Heimat: Jakob Loewenberg

Die Weimarer Republik
Der Schöpfer der großen Menora: Benno Elkan

Bilder einer freien Jugend: Erich Gottschalk

Im Dienste der Tora und der deutschen Nation: Benno Jacob

NS-Diktatur: Im Ausnahmezustand

Entscheidung für ein neues Leben: Jenny Aloni

Unter fremdem Namen: Marga Spiegel

Aufwachsen in "Feindesland": Imo Moszkowicz

Gehen oder bleiben - die Nachkriegszeit

Partei ergreifen als Jüdin und Demokratin: Jeanette Wolff

Einen Neuanfang wagen: Rolf Abrahamsohn

Anhang
Lese-Tipps - Internet-Tipps - Bildnachweis - Stichwortverzeichnis


INFO


Autoren: Johanna Eichmann, Norbert Reichling, Thomas Ridder
Buchhandelspreis: 14.90 ?
196 Seiten, mit 114 Abbildungen und einem Sachregister
Verlag: Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2007
ISBN: 978-3-89534-673-6
Layout + Gestaltung: Stephan Pegels, Essen
Die Veröffentlichung wurde gefördert durch die Kultur-Stiftung
Westfalen-Lippe und die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz,
Heimat- und Kulturpflege.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 19 10:58:40 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Apr 2007 10:58:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tagungsbericht: 59. Westfaelischer Archivtag in
Arnsberg
Message-ID: 46274B60020000D6000308D4@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Peter Worm"
Datum: 18.04.2007, 15:42


AKTUELL

59. Westfälischer Archivtag in Arnsberg
Tagungsbericht von Peter Worm

Auf Einladung der Stadt Arnsberg fand am 27. und 28. März 2007
der 59. Westfälische Archivtag in der Festhalle der Arnsberger
Bürgerschützengesellschaft e.V. statt. In zwei Arbeitssitzungen
ging es zum einen um "Regionale Identität und
Überlieferungsbildung" zum anderen um den "Archivischen Umgang
mit Nachlässen und Fotosammlungen".

Nachdem der Leiter des LWL-Archivamts für Westfalen, Prof. Dr.
Norbert Reimann, die versammelten rund 240 Archivarinnen und
Archivare begrüßt hatte, sprach zunächst Maria Seifert als
Vorsitzende der Landschaftsversammlung ihr Grußwort. Sie
erklärte die neuen Bezeichnung der Einrichtungen des
Landschaftsverbands mit der Außendarstellung und Positionierung
des LWL als modernem kommunalen Dienstleister, betonte aber auch,
dass das Archivamt trotz des neuen Namens ein verlässlicher
Ansprechpartner für die Archive in Stadt und Land bleibe. Die
Qualität einer flächendeckenden Beratung sah sie jedoch durch
Auswirkungen der durch die Landesregierung geplanten
Verwaltungsneugliederung gefährdet. Der Bürgermeister der Stadt
Arnsberg, Hans-Josef Vogel, betonte im Anschluss die
strategische Bedeutung der Archive für Städte und Gemeinden, da
durch ihre Arbeit Gleichbleibendes von Veränderlichem geschieden
und so Handlungsspielräume deutlich gemacht würden.

Zudem spielten Archive bei der lokalen Identitätsstiftung eine
wichtige Rolle als Gegenpol zur "kulturellen Globalisierung",
unterstützten die Integration von zugewanderten Neubürgerinnen
und -bürgern und würden so zu "Archiven der Zukunft". Der
Kulturstaatssekretär des Landes NRW, Hans-Heinrich
Grosse-Brockhoff, verteidigte die angestrebte Aufspaltung des
Landes in drei Teile, da sie der Entwicklung der letzten 200
Jahre Rechnung trage. Er stellte die Bemühungen der
Landesregierung zum Bestandserhalt kultureller Überlieferung
heraus und versprach, vielversprechende Projekte in der
Historischen Bildungsarbeit noch in diesem Jahr mit 100.000,- €
zu fördern. Ziel müsse es für die Archive sein, sich in den
betreuten Schüler und Schülerinnen als zukünftigen Wählern und
Entscheidungsträgern eine Lobby zu schaffen. Der
stellvertretende Landrat des Hochsauerlandkreises dankte
abschließend für die Arbeit der Archive bei der Herausarbeitung
lokaler Identität und betonte diesen Standortvorteil für die
touristische Attraktivität einer Region.

In seinem Eröffnungsvortrag zeichnete Prof. Reimann den
Lebensweg des Freiherrn vom und zum Stein nach, dessen
Geburtstag sich in diesem Jahr zum 250. Mal jährt. Er stellte
den im Nassauischen geborenen Stein als Verfechter einer starken
regionalen Selbstverwaltung heraus, der sich durch die
Bauernbefreiung, die Verwaltungsmodernisierung des preußischen
Staats und besonders durch die Städteordnung große Verdienste
erworben hatte. Die von ihm propagierte Stärkung von
"Gemeingeist" und "Bürgersinn" in der Region und die
Selbstbeschränkung der Regierung auf Lenkungsaufgaben kann auch
für die heutigen Reformansätze wichtige Anregungen geben.

In der ersten Arbeitssitzung wurde im Beitrag von Dr. Gießmann,
dem Leiter des Stadtarchivs Rheine, deutlich, dass sich das
Argument der "Bürgernähe" bei der Kommunalisierung staatlicher
Aufgaben in unserer Zeit immer wieder findet. Verstand man unter
dem Begriff der Kommunalisierung in der Nachkriegszeit noch das
wirtschaftliche Engagement der Kommunen im Bereich der Energie-
und Abfallwirtschaft, wurde es im Zug der Wende immer stärker
für die Verlagerung von staatlichen Aufgaben auf die kommunalen
Verwaltungsebenen benutzt. In den neuen Bundesländern konnten
bisher nur theoretisch erwogene Konzepte dazu versuchsweise
umgesetzt werden. Zum Beispiel wurden die Landkreise in Sachsen
mit vielfältigen Verwaltungsaufgaben betraut. Inzwischen werden
die dortigen Erfahrungen auf die Altbundesländer übertragen, so
betreibt man in NRW den Wegfall der Sonderbehörden, eine
weitgehende Privatisierung von ehemals öffentlichen Aufgaben und
die Bildung von drei Regionalverbänden. Gießmann stellte
schließlich heraus, welche Auswirkungen Änderungen in der
Verwaltungsstruktur für die Überlieferungsbildung mit sich
bringen und betonte die sich daraus ergebende Notwendigkeit von
archivspartenübergreifender Zusammenarbeit.

Wilhelm Grabe vom Kreisarchiv Paderborn stellte in seinem
Vortrag zunächst die Schwierigkeiten der
"Bindestrich-Bundesländer" heraus, eine gemeinsame Identität zu
entwickeln. Kommunalarchive kooperieren sehr viel stärker in den
historischen Einheiten (Hochstift Paderborn, Vest Recklinghausen,
Lipper Land) und könnten hier auch zur Bildung von
Heimatverbundenheit und Identitätsbildung auf der Ebene von
Teilregionen beitragen. Diese "Verankerung in der regionalen
Geschichtslandschaft" erfolge einerseits 'passiv' durch eine
gezielte Überlieferungsbildung und Erschließungstätigkeit, die
heimatgeschichtliche Forschung ermöglicht, und andererseits
durch die 'aktive' Auswertung landesgeschichtlicher Quellen und
die Präsentation der Ergebnisse in heimatgeschichtlichen
Zeitschriften.

In der zweiten Arbeitssitzung beschäftigte man sich mit
Nachlässen im Archiv. Am Beispiel des Stein-Nachlasses im von
Kanitzschen Archiv auf Schloss Cappenberg berichtete Dr.
Annekatrin Schaller (Stadtarchiv Neuss) von den
Herausforderungen der Verzeichnung im Rahmen eines DFG-Projekts
(1999-2001), die u.a. darin bestanden, die Ergebnisse der beiden
Stein-Editionen zu integrieren und eine geeignete
Erschließungstiefe für die Nachlassbestandteile zu finden.

Dr. Gunnar Teske vom LWL-Archivamt stellte danach die zwei
zentralen Nachlass-Nachweise beim Bundesarchiv ("Mommsen") und
bei der StaBi Berlin ("Kalliope") vor. Während es bei ersterem
um den bestandsbezogenen Nachweis geht, ist der
bibliothekarische Ansatz aus der Autografen-Erschließung
entstanden und erst nachträglich für die archivische
Verzeichnung geöffnet worden. Das Mommsen-Portal ist von daher
für die Eingabe der archivisch erschlossenen Nachlässe nach wie
vor besser geeignet. Allerdings ist an die Zusammenführung
beider Datenquellen über eine gemeinsame Recherchefunktion im
Internet gedacht.

Bei der Fortsetzung der zweiten Arbeitssitzung am folgenden Tag
setzte sich Dr. Jochen Rath vom Stadtarchiv Bielefeld zunächst
mit dem Spannungsfeld von umfassendem Dokumentationsauftrag der
Stadtarchive, wie er in einem entsprechenden Positionspapier der
BKK formuliert wird, und der von den Stadtverwaltungen oft
geforderten Beschränkung auf die Archivierung des reinen
Verwaltungsschriftguts auseinander. Er hob dabei die Rolle der
Nachlässe als Ersatz- oder Ergänzungsüberlieferung hervor und
betonte den Wert der Vereinsüberlieferung für die Dokumentation
des gesellschaftlichen Lebens einer Kommune. Gleichzeitig
forderte er eine strenge Bewertung von Vereins- und
Privatnachlässen, da die im Archiv zur Verfügung stehende
Arbeitskraft für Erschließung solcher Überlieferung begrenzt sei
und der Nachlass in die Überlieferung des Archivsprengels passen
müsse.

Der Stadtarchivar des Veranstaltungsortes Arnsberg, Michael
Gosmann, präsentierte im folgenden Beitrag exemplarisch die
Schwierigkeiten, die die Übernahme und Erschließung eines großen
Fotografennachlasses mit sich bringt. Der Kreisheimatpfleger
Friedhelm Ackermann war im Jahr 2005 überraschend verstorben und
an das Archiv wurden 50.000 Dias im Kleinbild- und Mittelformat
übergeben, die rasch recherchier- und nutzbar gemacht werden
sollten. Um das zu gewährleisten, wurde ein ehrgeiziges
Digitalisierungsprojekt angestoßen, das nach dem ersten Jahr
bereits 14.000 eingescannte Kleinbilddias vorweisen kann. In der
anschließenden Diskussion wurde die Frage nach der Bewertung von
Fotonachlässen aufgeworfen. Es scheint, dass Archive hier ggf.
auf die Mithilfe von Fotografen oder vergleichbaren Fachleuten
angewiesen sind.

Anja Gussek-Revermann stellte danach die Vorteile einer
bestandsübergreifenden datenbankgestützten Fotoerschließung
heraus. Während im Stadtarchiv vor dem Umzug in die Coerder
Speicherstadt Fotos und Postkarten durch die Aufstellung im
Lesesaal einer starken physikalischen Beanspruchung ausgesetzt
waren, bietet die computergestützte Recherche schnellere und
bessere Ergebnisse bei gleichzeitiger Schonung des
Originalmaterials. Diese "Visualisierung von Geschichte"
entspricht in hohem Maß den Benutzerwünschen und spiegelt sich
in der großen Nachfrage und der gestiegenen Zahl der
Reproaufträge wider.

Dr. Peter Worm vom LWL-Archivamt referierte über digitale Bilder
im Archiv und die technischen und archivfachlichen Ansprüche,
die dieses Material im Vergleich zu konventionellem Fotomaterial
an die Archive stellt. Neben der Erstellung und Speicherung ging
es auch um die strukturierte Datenablage und die Nutzung von
Metadaten zur langfristigen Sicherung des Bildmaterials.

Der neue Leiter des Kreiszentralarchivs Warendorf, Dr. Mark
Alexander Steinert, informierte im Anschluss über die
rechtlichen Rahmenbedingungen, die Urhebergesetz und
Kunsturhebergesetz der Nutzung von Fotografien im archivischen
Umfeld setzen. Während ersteres v.a. der Sicherung der Rechte
des Bilderstellers dient, schützt das zweite Gesetz die
Persönlichkeitsrechte des Abgebildeten. Schließlich klärte er
über die Folgen des Bruchs von urheberrechtlichen Bestimmungen
auf. Die anschließende lebhafte Diskussion belegte den großen
Informationsbedarf, der hier auf Seiten der Archivarinnen und
Archivare besteht.

Nach der Mittagspause erläuterte Birgit Geller, Restauratorin am
LWL-Archivamt, die wichtigsten Grundlagen für die Konservierung
von analogem Bildmaterial. Sie plädierte für einen schonenden
Umgang bei der Erschließung (Nutzung von Handschuhen und
sauberen Arbeitsflächen) und der Lagerung (geeignetes
Verpackungsmaterial) von Fotografien. Anschaulich zeigte sie die
Auswirkungen von Nachlässigkeit und Unachtsamkeit im Umgang mit
dem empfindlichen Material auf.

In der Aktuellen Stunde berichtete Dr. Worm vom offiziellen
Start des neugestalteten Archivportals Archive.NRW.de am 2. Mai
2007. Anschließend stellte Dr. Marcus Weidner das gemeinsam vom
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und dem
LWL-Archivamt initiierte Projekt "Digitale Westfälische
Urkundendatei * DWUD" vor. In ihm soll zunächst der Inhalt
zweier bestandsübergreifend chronologisch sortierter
Zettelkarteien (des Staatsarchivs Münster und des Archivamts)
digital zugänglich gemacht werden. Ergänzend sollen in
elektronischer Form vorliegende Urkundenverzeichnungen
eingespeist werden * eine breite Mitarbeit der westfälischen
Kommunal- und Privatarchive mit Urkundenbeständen wird dabei
angestrebt. Abschließend stellte Herr Dr. Springer vom
LWL-Medienzentrum für Westfalen den "Arbeitskreis
Filmarchivierung in Nordrhein-Westfalen" vor, dessen Ziel u.a.
die Erhaltung von Filmüberlieferung aus kommunalen und privaten
Sammlungen ist. Kommunalarchiven bot er an, ihre
Filmüberlieferung * egal aus welchem Ursprungsformat * in
Klimakammern unter optimalen Bedingungen einzulagern und den
Deponenten im Gegenzug vorführbare Nutzungskopien ihrer Filme zu
übergeben.

Professor Reimann dankte abschließend allen Referenten,
Diskutanten und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre
Beiträge und der Stadt Arnsberg als Gastgeberin für den bisher
bestbesuchten Westfälischen Archivtag.

Herr Götz Betge vom Stadtarchiv Iserlohn lud im Namen seines
Bürgermeisters für das kommende Jahr (11.-12. März 2008) in
seine Stadt zum 60. Westfälischen Archivtag ein.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 19 11:13:29 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Apr 2007 11:13:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ringvorlesung "Tanz und Religion", Sommersemester 2007,
Paderborn
Message-ID: 46274ED9020000D6000308F6@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Gesine Dronsz"
Datum: 18.04.2007, 17:41


AKTUELL

Das Institut für Evangelische Theologie der Universität
Paderborn lädt zur Ringvorlesung "Tanz und Religion" ein.
Besonders hinweisen möchten wir auf den 19. 6. 2007, an dem
Bischof Prof. Dr. Wolfgang Huber zum Thema "Choreographie der
Ökumene" sprechen wird.


Ringvorlesung "Tanz und Religion" Sommersemester 2007
Di, 16-18 h, Hörsaal C 2

10.4.:
Prof. Dr. Harald Schroeter-Wittke (Paderborn)
"Das Reich Gottes lässt sich nicht ertanzen" (Heinz Zahrnt)
Auftakte zum Verhältnis von Tanz und Religion

17.4.:
Prof. Dr. Jürgen Ebach (Bochum)
Tanz im Alten Testament (erst ab 17.00 h)

24.4.:
PD Dr. Silke Petersen (Hamburg)
Salome. Die Tochter der Herodias tanzt und bekommt
einen Namen

08.5.:
Dr. h.c. Andreas Mertin (Hagen)
Madonna: Confessions on a Dancefloor

15.5.:
Prof. Dr. Agnes Wuckelt (Paderborn)
Wer nicht tanzt, weiß nicht, was sich ereignet
Tanz und Bibeldidaktik

29.5.:
PD Dr. Bernd Beuscher (Duisburg)
"So You Think You Can Dance"
Tanz als religionspädagogische Grundfigur

12.6.:
Prof. Dr. Hans-Martin Gutmann (Hamburg) /
Dr. Marion Keuchen (Paderborn)
Der Kampf um den Segen und der Heilige Tanz

19.6.:
Bischof Prof. Dr. Wolfgang Huber (Berlin)
Choreographie der Ökumene

26.6.:
Prof. Dr. Martin Leutzsch (Paderborn)
Der tanzende Christus

03.7.:
Prof. Dr. Rita Burrichter (Paderborn)
Ekstase und Disziplin.
Tanz und Religion im Bild

10.7.:
Prof. Dr. Helga Kuhlmann (Paderborn)
"Wir haben euch aufgespielt, und ihr habt nicht getanzt"
Zum Verhältnis von Gott und Tanz


INFO

Universität Paderborn
Institut für Evangelische Theologie
Fakultät für Kulturwissenschaften
Warburger Str. 100
33098 Paderborn






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 19 11:25:41 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Apr 2007 11:25:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Praeses-D.-Karl-Koch-Stipendium an Christian Helbich
Message-ID: 462751B5020000D600030909@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christian Helbich"
Datum: 18.04.2007, 12:36


AKTUELL

Präses-D.-Karl-Koch-Stipendium an Christian Helbich

Das Präses D.-Karl-Koch-Stipendium der Evangelischen Kirche
Westfalens für das Jahr 2007 mit der Möglichkeit einer
Verlängerung um ein Jahr erhält Christian Helbich für ein
reformationsgeschichtliches Promotionsprojekt zum Thema
"Humanistenreform und Stadt".

Christian Helbich wurde am 5. Juni 1980 in Halle an der Saale
geboren. Nach einem zeitweiligen Ausflug in die Rechts- und
Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Anhalt in Bernburg/
Saale (1999-2001) studierte er zwischen 2001 und 2004 Geschichte,
Klassische Archäologie und Kunstgeschichte an der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 2004 wechselte er an
die Westfälische Wilhelms-Universität, wo er, abgesehen von
einem Auslandssemester an der University of Wales in Swansea
(Großbritannien) 2004/05, die Fächer Neuere und Neueste
Geschichte, Klassische Archäologie und Kunstgeschichte belegte
und als studentische Hilfskraft in der Abteilung für
Westfälische und Vergleichende Landesgeschichte
(Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Werner Freitag) beschäftigt war. Im
Februar diesen Jahres schloss er sein Studium mit einer
Magisterarbeit zum Thema "Zwischen Langzeitreformation und
altgläubiger Sakralgemeinschaft - Dortmund im 15. und 16.
Jahrhundert" ab, die von Prof. Dr. Werner Freitag betreut wurde.

Das Promotionsvorhaben wird sich mit einem bisher wenig
untersuchten Gegenstand der Reformationsforschung beschäftigen:
einem "dritten Weg" neben der etablierten katholischen Kirche
und den sich auch in Westfalen erfolgreich ausbreitenden
reformatorischen Lehren in der ersten Hälfte des 16.
Jahrhunderts. Gerade in den Städten mit ihren
Bildungseinrichtungen waren humanistische Ideen für eine innere
Reform der Kirche weit verbreitet. Im Gegensatz zu den
Reformatoren wollten die humanistischen Reformer allerdings die
Einheit der Kirche bewahren.


INFO

Kontakt:
Prof. Dr. Werner Freitag
Westfälische Wilhelms-Universität
Historisches Seminar
Abteilung für Westfälische Landesgeschichte
Domplatz 20-22
48143 Münster
Tel.: +49 (0)251 - 832 43 45
Fax: +49 (0)251 - 832 83 54
E-Mail: landesgeschichte at uni-muenster.de






From niemani at uni-muenster.de Thu Apr 19 16:00:11 2007
From: niemani at uni-muenster.de (Irmgard Niemann)
Date: Thu, 19 Apr 2007 16:00:11 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2007/14
Message-ID: 462775EB.3080008@uni-muenster.de>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 19.04.2007


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-14 für den Zeitraum vom
31.03.2007 bis zum 06.04.2007 mit insgesamt 6 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de








From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 20 10:41:25 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Apr 2007 10:41:25 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 100 Jahre Suedfriedhof Unna
Message-ID: 462898D5020000D600030A0C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Unna"
Datum: 20.04.2007, 09:52


AKTUELL

100 Jahre Südfriedhof Unna
Am 28. April 1907 fand die erste Bestattung auf dem Unnaer
Südfriedhof statt - Ein Ort der Trauer, Besinnung und Begegnung

Mit der einsetzenden Industrialisierung in der zweiten
Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs auch die Bevölkerung in Unna.
Verzeichnete das Einwohnerregister um 1860 noch ungefähr 6000
Bewohner der Stadt, stieg die Einwohnerzahl bis zur
Jahrhundertwende auf etwa 15000 an. Folglich stieg damit auch
die Zahl der Sterbefälle, so dass Anfang des 20. Jahrhunderts
die Grabflächen des Westfriedhofes nicht mehr ausreichten und
ein neuer Friedhof am südlichen Stadtrand errichtet wurde.

Die Entwicklung des Südfriedhofes Unna

Allein in der Zeit von 1907 bis 1924 wurden auf dem Südfriedhof
1723 Erwachsene in Reihengräbern und 644 in Wahlgrabstätten
beigesetzt. Hinzu kamen in der Zeit von 1907 bis 1927 insgesamt
1728 Beisetzungen von Kindern (die vermutlich im Alter von unter
fünf Jahren verstorben sind). Die hohe Kindersterblichkeit bis
in das 20. Jahrhundert spiegelt auch die unzureichende
medizinische Versorgung wider, die zu dieser Zeit herrschte.

Da die Einwohnerzahl der Stadt Unna bis zum Jahr 1950 schon auf
über 40000 gestiegen war, reichten bald auch die ursprünglichen
Grabflächen auf dem Südfriedhof nicht mehr aus, so dass im Jahr
1953 die erste Erweiterung (in südliche Richtung) stattfand. Da
die Stadt weiter wuchs, fand eine weitere große Erweiterung (in
östlicher Richtung) im Jahr 1973 statt.

Im Laufe der letzten 100 Jahre veränderte sich auch die
Bestattungskultur in Unna: Bis 1929 fanden auf dem Südfriedhof
ausschließlich Erdbestattungen statt. 1929 wurden die ersten
Urnenreihengräber eingerichtet, 1938 kamen auch Urnenwahlgräber
hinzu. Darüber hinaus gibt es seit 1984 ein Reihengrabfeld für
anonyme Urnenbeisetzungen und seit 1998 auch für anonyme
Erdbestattungen. Neu wurde in diesem Jahr eine
Urnengemeinschaftsgrabanlage eingerichtet.

Einen besonderen Ort und Raum für Trauer der Angehörigen gibt
das im Jahr 2001 auf Initiative des Katharinen-Hospitals Unna
eingerichtete "Schmetterlingsfeld", in dem Tot- und Fehlgeburten
sowie aus Schwangerschaftsabbrüchen stammende Föten bestattet
werden, wenn dies von den Eltern gewünscht wird.

Die Trauerhalle des Unnaer Südfriedhofes

Bis in das Jahr 1954 wurden die Verstorbenen in einem Totenhaus
(das jetzt als Verwaltungsgebäude genutzt wird) aufgebahrt. Für
die Aufbahrung der Verstorbenen und die Durchführung von
Trauerfeiern steht seit 1954 die heutige große Trauerhalle auf
dem Südfriedhof zur Verfügung. Seit der vollständigen
Renovierung der Trauerhalle vor vier Jahren bietet diese jetzt
auch ansprechende Räume für die Angehörigen zur Abschiednahme
von ihren Verstorbenen. Bedeutende Kunstwerke hat im Zuge dieser
Renovierung auch der bekannte Unnaer Glaskünstler Wilhelm
Buschulte geschaffen, der die Innengestaltung und die
Glasarbeiten an den prächtigen Fenstern der Trauerhalle
übernahm.

Erinnerung an schreckliche Zeiten

An die schrecklichen und leidvollen Zeiten im letzten
Jahrhundert erinnern schließlich auch die zahlreichen
Kriegsgräber auf dem Südfriedhof Unna, in denen gefallene
Soldaten des ersten und zweiten Weltkrieges, aber auch
Zwangsarbeiter sowie Opfer des zivilen Luftkrieges und
verstorbene Kriegsgefangene beigesetzt sind.

Der Südfriedhof Unna heute

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Südfriedhof in seinem
Erscheinungsbild und auch in seiner gesellschaftlichen Funktion
erheblich verändert. Der Südfriedhof ist heute nicht mehr nur
eine Stätte der Trauer, sondern auch Ort der Besinnung, Pietät
und Ruhe, aber auch ein Ort der Begegnung von Hinterbliebenen,
die beim Besuch oder der Pflege einer Grabstätte in Kontakt
kommen können.

Darüber hinaus laden heute der alte und hohe Baumbestand, die
vielen Rhododendren und die parkartig angelegten Freiflächen mit
Sitzgelegenheiten und einer Teichanlage zum Spazierengehen,
Verweilen und Nachdenken ein.

Mit einer Gesamtfläche von 14 Hektar ist der Südfriedhof der
größte Friedhof in Unna, auf dem jährlich etwa 330 Bestattungen
stattfinden. Weitere Friedhöfe in Unna sind in Niedermassen,
Obermassen, Afferde, Billmerich sowie der Westfriedhof und der
jüdische Friedhof in der Stadtmitte.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 20 10:46:06 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Apr 2007 10:46:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vertreibung und Wiederaufbau - neue Industrien
in Westdeutschland, 22.04.2007, Bocholt
Message-ID: 462899EE020000D600030A1C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.04.2007, 13:58


AKTUELL

Vertreibung und Wiederaufbau -
neue Industrien in Westdeutschland
Vortrag im LWL-Textilmuseum in Bocholt

Die Aufbauleistung der Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg
ist Thema eines Vortrages, zu dem der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Sonntag, 22.4., um 16 Uhr in
sein Textilmuseum in Bocholt einlädt. Am Beispiel der Textil-
und Bekleidungsindustrie, der Glasindustrie und des
Maschinenbaus erläutert Dr. Arnold Lassotta, wissenschaftlicher
Referent des LWL-Industriemuseums, den Beitrag der Vertriebenen
und Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten und der
sowjetischen Besatzungszone am westdeutschen Wirtschaftswunder.

13 Millionen Menschen kamen nach Kriegsende in den Westen. Ihren
Besitz mussten sie in der Regel zurücklassen, ihr Wissen und
Können war als "unsichtbares Fluchtgepäck" die unabdingbare
Voraussetzung für ihre wirtschaftliche Integration in der neuen
Heimat. "Durch das Know How der Flüchtlinge und Vertriebenen
erhielt Westdeutschland eine Vielzahl neuer Industrien, die es
hier bis dahin so nicht gegeben hatte. Zusammen mit den
Altindustrien machten sie die Bundesrepublik zu einer der
weltweit führenden Volkswirtschaften", so der Referent.

Der Vortrag läuft im Begleitprogramm der LWL-Ausstellung "Aufbau
West", die noch bis 21. Oktober 2007 im Oberschlesischen
Landesmuseum der Stadt Ratingen zu sehen ist. Die Teilnahme am
Vortrag ist kostenlos. Interessenten zahlen lediglich den
Museumseintritt: Erwachsene 2,40 €.


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Telefon: 02871 21611-0
Telefax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 20 10:51:46 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Apr 2007 10:51:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Giganten der Urzeit in der Hagener Innenstadt,
27.04.-12.05.2007, Hagen
Message-ID: 46289B42020000D600030A28@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 19.04.2007, 12:50


AKTUELL

Giganten der Urzeit in der Hagener Innenstadt
Kostenlose Führungen

Die Volme Galerie präsentiert in der Zeit vom 27. April bis 12.
Mai 2007 "Giganten der Urzeit" in der Hagener Innenstadt. Dann
werden eindrucksvolle Dinosaurier in ihrer Originalgröße zu
sehen sein, unter ihnen ein 23 Meter langer Diplodocus und ein
13 Meter großer T-Rex.

Das Historische Centrum Hagen betreut diese einzigartige Schau
von Urzeitriesen museumspädagogisch und hat interessante
Programme vorbereitet, die Schülerinnen und Schülern die
Faszination der Giganten näher bringen wird. Wählen Sie zwischen
zwei Varianten:

1.In einer spannenden Führung besuchen die Schülerinnen und
Schüler die Dinosaurier und erfahren Interessantes aus ihrer
Welt.

2.Zusätzlich zur Führung stellen die Schülerinnen und Schüler
in der Volme Galerie noch Abgüsse von Fossilien her, so dass
alle ein kleines Andenken mit nach Hause nehmen können. Die
Führung dauert ca. eine Stunde und kostet 25 €. Das Programm
bestehend aus Führung und dem Herstellen von Abgüssen dauert
ca. 1,5 Stunden und kostet 50 €.

Nutzen Sie dieses großartige Ereignis für sich sowie Ihre
Schülerinnen und Schüler. Die Volme Galerie übernimmt für die
ersten beiden Anmeldungen eines jeden Ausstellungstages das
Führungsentgelt in Höhe von 25 €. Ebenso trägt die Volme Galerie
die Kosten des Programmes "Führung und Herstellen von
Fossilien-Abgüssen" in Höhe von 50 € für die erste Anmeldung
eines jeden Ausstellungstages.

Seien Sie schnell und sichern Sie Ihren Schülerinnen und
Schülern die kostenlose Teilnahme an einem der lehrreichen
Programme. Anmeldungen nimmt das Historische Centrum Hagen unter
der Telefonnummer 02331/207-2713 entgegen. Dort erhalten Sie
auch weitere Auskünfte.


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
Tel.: +49 (0)2331 207 2740
Fax.: +49 (0)2331 207 2447
URL: www.historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 20 11:04:07 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Apr 2007 11:04:07 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Archaeologie fuer Westfalen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 46289E27020000D600030A49@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 20.04.2007, 11:15


STELLENAUSSCHREIBUNG

In der Zentrale der LWL-Archäologie für Westfalen in Münster ist
zum nächstmöglichen Termin eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin /
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Die LWL-Archäologie für Westfalen ist mit drei Museen und sechs
Außenstellen der archäologischen Denkmalpflege das zentrale
Organ der Archäologie in Westfalen

Aufgabengebiete:
- Recherchieren, Verfassen und Redigieren von Pressetexten
- Pflege und Ausbau des Internet-Auftrittes
- Redaktion und Erstellung von Printmedien aller Art
- Planung und Durchführung von Veranstaltungen und Projekten
- Mitwirkung bei Entwicklung und Umsetzung von
Marketingkonzepten

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem Fach der
Archäologie oder der Kommunikationswissenschaften bzw.
Zusatzqualifikation oder qualifizierende Erfahrung in der
Archäologie bzw. Öffentlichkeitsarbeit / Kulturmanagement
- Sicherheit im Umgang mit der deutschen Sprache und mit Bildern
- Kommunikations-, Organisations- und Teamfähigkeit,
Kreativität, Eigeninitiative
- Grundkenntnisse in Archäologie und Geschichte Westfalens

Wir bieten:
- vielseitige Tätigkeiten an der Schnittstelle zwischen
Wissenschaft und unterschiedlichen Öffentlichkeiten
- die Möglichkeit, in einer kulturellen, überregional tätigen
Einrichtung mit mehreren Sparten Erfahrungen in allen Bereichen
der Öffentlichkeitsarbeit zu sammeln
- in Anlehnung an die Regelung für Rechtsreferendar/e/innen
wird eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 894,25 €
brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei
gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerber
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen stehen Ihnen Frau Dr. Yasmine Freigang
(0251 5907-267) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
17/07 bis zum 07.05.2007 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 20 11:06:19 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Apr 2007 11:06:19 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2007, Heft 2, Teil 1
Message-ID: 46289EAB020000D600030A4C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 16.04.2007, 11:16


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 2/2007, Teil 1


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Hille-Post. Mitteilungen für die Freunde des Dichters. Mitteilungsblatt der Peter-Hille-Gesellschaft e.V. Redaktion: Dr. Michael Kienecker, Auf der Natte 15, 33106 Paderborn, Tel.: 05251/687904, Internet: www.peter-hille-gesellschaft.de
40/2007. M. Kienecker: Rückblick 2006 und Vorschau 2007. H. Gläser/H. Waldmann: Protokoll der Generalversammlung der Peter-Hille-Gesellschaft e.V. am Samstag, dem 9. September 2006 im Weberhaus Nieheim. W. Bunzel: Provinz und Metropole. Koordinaten auktorialer Selbstverortung bei den Schriftstellerbrüdern Heinrich und Julius Hart. * Rezeptionszeugnisse.

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum / Landschaftsverband Rheinland und LWL-Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-31, industriekultur at klartext-verlag.de
1/2007. D. Stender: Industriekulturelles Netzwerk ohne Grenzen: Die Wollroute für die Euregio Maas-Rhein. D. Laue: Virtuelles Netz von Madeira bis Riga: die Europäischen Textilrouten. B. Schneider: Nähen in der Kleiderfabrik. Zur Geschichte der Bekleidungsindustrie im Ruhrgebiet. H.-G. Hauser: Neues Leben an historischen Webstühlen: die Paramentenfabrik von Hubert Gotzes. W. Neß: Kamelhaardecken aus dem Harz. Die Textilfabrik Greve & Uhl in Osterode. B. Obermüller: Flox BZ versus Qualität. Erfahrungen der Tuchfabrik Johann Wülfing & Sohn mit Zellwolle. A. Lassotta: "Wieder schön sein" - Neuaufbau der (west-)deutschen Strumpfindustrie. S. Bardua: Annäherung an eine eigene Kultur: Unterwäsche aus der DDR. Cl. Bruch/Cl. Gottfried/D. Stender: "Nacktheit ist das Signum unserer Zeit". Reiz und Scham - Ausstellungen zur Kulturgeschichte des "Drunter und Drüber". P. Dittmar: Das Haus schwingt mit. Bandweberhaus Thiemann im Bergischen Freilichtmuseum Lindlar. S. Vogel: Tuch + Technik. Ein neues Textilmuseum in Neumünster. Cl. Bruch: Nachdenken über ein Foto - nach Strich und Faden. S. Bardua: Blühende Landschaft mit alter Textilfabrik? Die Zukunft der Erba in Bamberg bleibt unklar. D. Stender: Von der Zeit gezeichnet. Eine Arbeitsjacke aus der Tuchfabrik Müller. A. Immenkamp: Steine für "Germania" - die Ziegelwerke der SS. A. Föhl: Riesige Landschaftsbauten als Wasserspeicher. F. Bluhm: Mit Garn groß im Geschäft. Die Nordwolle in Delmenhorst, Niedersachsen. F. Bluhm: Spinnerei eines Sozialutopisten. Weltkulturerbe New Lanark in Schottland. F. Bluhm: "Cottonopolis" - Wille und Wolle. Das Museum of Science and Industry in Manchester. F. Bluhm: Von der Dampflok bis zum Spitzenkragen. Das Sächsische Industriemuseum in Chemnitz. K. T. Elsasser: Ist die Gotthard-Bergstrecke ein Weltkulturerbe? Y. Scheiwiller: Die Stumpen aus der Manufaktur. Wie eine kleine Zigarrenfabrik im schweizerischen Rheinfelden überlebt hat. R. Müller/U. Diederichs: Zur Zukunft der technikhistorischen Museen. S. Bardua: "Berg-Werk" von Alexander Calvelli im Deutschen Bergbau-Museum. M. Dudde: Eine vergessene Fotografin neu entdecken. Der Nachlass von Anne Winterer (1894-1938). W. Schleser: Rekonstruktion der Arbeit unter Tage im Bergbau-Museum Carreau Wendel. J. Raach: Kultur in Palästen der Stadtversorgung.

Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde, Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, des Westfälischen Amtes für Denkmalpflege und des Westfälischen Museums für Archäologie. Münster: Aschendorff Verlag.
81/2003 (2007). F. Kaspar/P. Barthold: Der Falkenhof in Rheine. Baugeschichtliche Spurensuche in einem adeligen Hof am Rande der Stadt (11). D. Strohmann: Bemalte Holzbalkendecken, Wandmalerei und Kamine - Zur Innenausstattung des Falkenhofs (55). F. Kaspar/P. Barthold: Das "Kommendenhaus" der ehemaligen Johanniterkommende Haus Horst bei Waltrop (115). F. Kaspar/P. Barthold: Salinen - Großbauten und bautechnische Leistungen des 18. und 19. Jahrhunderts (123). Th. Spohn: Über das Baden im Freien und über Freibäder in Westfalen. Zusammengestellt aus Unterlagen des Westfälischen Amtes für Denkmalpflege (187). F. Kaspar: Die Besatzungsstreitkräfte und ihr Wohnraumbedarf nach 1945. Grundlagen zur denkmalkundlichen Bewertung der baulichen Zeugnisse eines politischen, administrativen und militärischen Bestandteils der Bundesrepublik Deutschland. Th. Tippach: Wohnungsbau für die Besatzungs- und Stationierungsstreitkräfte in Westfalen (235). R. Kaiser: ... und sie werden als Ruine vielleicht noch lange für die Kunstgeschichte von Interesse sein. Die Stiftsruine Lippstadt als Zeugnis historischer Denkmalpflege und ihre aktuelle Restaurierung (291). R. Kaiser: Die Kirche hatte aber ursprünglich nur den vierten Theil ihrer jetzigen Größe. Denkmalpflege und Forschung in der Alten Kirche St. Petrus in Padberg (327). D. Strohmann: Befundbeobachtungen bei der Fassadensanierung von Schloss Cappenberg (369). U.-D. Korn: Glasmalerei-Restaurierungen in Westfalen 1974-2001 - Eine Nachlese (397). R. Kaiser/D. Votteler/Th. Spohn: Arnsberg, Hochsauerlandkreis, Klosterstraße 11, Westflügel des ehem. Klosters Wedinghausen (428). K. Röckener: Bochum-Stiepel, Ev. Dorfkirche (443). I. Wittkamp: Bottrop-Batenbrock, Knappenstraße, Malakoffturm der Zeche Prosper II (447). R. Kaiser/Th. Spohn: Erwitte, Kreis Soest, Posthof 1, Haupthaus des "Posthofes" von 1766 (451). I. Wittkamp: Gladbeck-Zweckel, Frentroper Straße, Zeche Zweckel, Schachtanlage 1/2 (460). B. Seifen: Höxter-Brenkhausen, Kreis Höxter, Kath. Kirche St. Johann Bapt., ehem. Klosterkirche (466). B. Seifen: Kalletal-Lüdenhausen, Kreis Lippe, Bösingfelder Str. 10, Umnutzung und Sanierung eines Fachwerkhauses mit Mikwe (471). O. Karnau: Lippstadt, Kreis Soest, Ev. Pfarr- und Marktkirche St. Marien, 1. Hälfte 13. Jahrhundert (475). O. Karnau: Lippstadt, Kreis Soest, Goethestraße (Privatfriedhof Gallenkamp), 2. Hälfte 19. Jahrhundert (477). O. Karnau: Lippstadt, Kreis Soest, Lange Straße 14, Historisches Rathaus 1773/1903 (478). D. Strohmann: Marienmünster-Vörden, Kreis Höxter, Kath. Pfarrkirche St. Kilian, Konservierung und Restaurierung des Hochaltars 2004 und 1899-1902 (480). B. Pankoke: Rheine, Kreis Steinfurt, Tiefe Straße 22, Falkenhof-Museum (490). B. Pankoke: Senden, Kreis Coesfeld, Walskamp 237, ehem. Dorfbauerschaft 103 (493). O. Karnau: Soest, Kreis Soest, Wohnhaus Markt 11 ("Wilder Mann") (495). O. Karnau: Soest, Kreis Soest, Ev. Pfarrkirche St. Petri, um 1150 (497). D. Strohmann: Steinfurt, Kreis Steinfurt, Konzertgalerie, Konservierung der Grotten und Rekonstruktion des Apollonofens im Bagno (498). O. Karnau: Warendorf, Kreis Warendorf, Kath. Pfarrkirche St. Laurentius, 15. Jahrhundert (513). O. Karnau: Welver-Borgeln, Kreis Soest, Ev. Kirche, Anfang 13. Jahrhundert/Umbau 1712 (515).
82/2004 (2007). Th. Spohn: Zur Einleitung: Die baulichen Folgen der Säkularisation westfälischer Kirchen, Klöster und Stifte (9). F. Kaspar: Schleichende Säkularisation vor der Säkularisation (37). D. Strohmann: Die Industriegeschichte des Klosters Bredelar und ihre baulichen Folgen nach den Archivquellen (53). R. Kaiser: Beschreibung der ehemaligen Klosteranlage Bredelar und Dokumentation der laufenden Maßnahmen (85). G. Lindenmann-Merz: Kloster Welver - Der Umgang mit den Klausur- und Wirtschaftsgebäuden des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters infolge der Säkularisation 1808/09 (95). G. Isenberg: Bemerkungen zum Thema "Kloster und Bodendenkmalpflege" (121). U. Quednau: Cappenberg: Burg - Kloster - Schloss (127). Chr. Heuter: ... ganz im Mittelpunkt der Provinz - Vinckes Wahl von Kloster Benninghausen zum Landarmen- und Arbeitshaus (147). W. Friedrich: Die zweite Metamorphose von Kloster/Schloss Bentlage bei Rheine (165). D. Gropp: Sakrale Ausstattung wird zu Kunstgut. Auswirkungen der Säkularisation auf den Kunsthandel - eine gattungsgeschichtliche Betrachtung (179). B. Pankoke: Wiederbesiedlungen und Neugründungen von Klöstern im 19. Jahrhundert (197). O. Karnau: Kloster Paradiese bei Soest - Zum Umgang mit einer ehem. bedeutenden Klosteranlage im 19. und 20 Jahrhundert (211). U. Reinke: Klosterkirchen in Westfalen - Ihr Schicksal nach der Säkularisation (223). B. Seifen: Denkmalpflegerische Konzepte nach 1945 - Zielvorstellung Rückführung und Re-Sakralisierung? (239). M. Cante: Paulikloster Brandenburg (261). B. Breloh: Klosterneubauten nach dem Zweiten Weltkrieg (269). P. Holzwig: Der Horstmarer Kopf aus der Meiering-Werkstatt (289). J. Niemer: Zerstörung und Wiederaufbau des münsterischen Schlosses (299). D. Strohmann: Ein neu entdecktes Werk des Coesfelder Malers Hermann Veltmann (1661-1723) und die barocke Altarausstattung von St. Felizitas in Lüdinghausen (321). H.-G. Bigalke: Die Figuren an den 13 Ständern am Haus Aussel in Batenhorst (335). F. Kaspar: Kunst - Kunstgeschichte - Geschichte. Ein Denkmal für Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen zum Jubeljahr der Telgter Marienwallfahrt 1904 (343).

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster, Tel.: 0251/41320.
1/2007. W. Morisse: Wo Mönche und Arbeiter wirkten. Nach umfassender Restaurierung erstrahlt Kloster Bredelar in neuem Glanz. M. Zehren: "Gestatten, Roy Black". Wo der Schlagerstar Gerhard Höllerich ein- und ausging. J. Nunes Mathias: "Spinnrad anne Wand...". Nicht nur Karneval, auch Petri Stuhlfeier (22. Februar) kündet vom Ende der dunklen Jahreszeit. Kl. Sluka: Auf Tuchfühlung: Ausbau: in einer ehemaligen Spinnerei in der einstigen Textilhochburg Bocholt wird eines der bedeutendsten Textilmuseen Deutschlands entstehen. R. Doblies: Weltweit im Trend. Was kaum jemand weiß: Eines der Spitzenzentren der deutschen Bekleidungsindustrie liegt in Ostwestfalen-Lippe. R. Doblies: Einblicke in Arbeitswelten. Kunsthalle Bielefeld zeigt Böckstiegel und Felixmüller. J. P. Wallmann: Meisterwerke aus China. Einzigartige Sammlung Löw-Beer in Münster. Kl. Sluka: Besuch im Atelier. Neu eröffnetes Museum in alter Dorfschule. K. Heil: Westfälische Perlen an grauer Asphaltschnur. Auch rechts und links der Autobahn gibt es Leben. Braun-weiße Hinweisschilder erinnern daran. Wohin führen sie? Und nach welchen Kriterien werden sie aufgestellt? V. Jakob: Ein Haus mit Strahlkraft. Eine Bürgerinitiative bemühte sich 1982 um die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit in Dorsten. Zehn Jahre später wurde daraus ein Museum zur jüdischen Kultur. I. Nölle-Hornkamp: Leben im Versteck. Landwirte im Münsterland boten der jüdischen Familie Spiegel Unterschlupf vor den Nazis. 1965 hat Marga Spiegel ihre Erlebnisse unter dem Titel "Retter in der Nacht" erstmals veröffentlicht. Eine bewegende Geschichte über Verfolgung, Zivilcourage und Hoffnung, die jetzt auch verfilmt wird. V. Jacob: Ingenieure des Todes. Bemerkenswerte Ausstellung über die Ofenbauer von Auschwitz. P. Brünen: Eine Frage der Perspektive. Historische Fotos zeigen, wie sich Kolonialisten und Missionare in Szene setzten. M. Zehren: Keine Panik auf der Titanic. Der Deutschrockpionier ist 60 Jahre geworden - aber "das wilde Leben geht weiter".

2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
484/2007. H. J. Rade: Die Fusion von "Stifts" und "Stadts". K.-J. Freiherr von Ketteler *: "Als Langeneicke brandte". Ein Dorfbrand in Langeneicke 1477 und seine Hintergründe.
485/2007. F. Budde: Bruder Göbel in Geseke. W. Wahle *: Maßnahmen gegen Trunksucht. K.-J. Freiherr von Ketteler *: "Als Langeneicke brandte". Ein Dorfbrand in Langeneicke 1477 und seine Hintergründe (Erste Fortsetzung und Schluss).
486/2007. U. Dömer: Mein erlernter Beruf als Damenschneiderin. E. Richter: Das Stadtarchiv im Jahr 2006.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
2/2007. I. von Scheven: Schon 1939 Kurzwellen zur Fernsteuerung bei Flugmodellen. Der junge Konstrukteur Schulze-Allen erregte bei einem Wettbewerb in Hamm großes Aufsehen. W. Gernert: Auf den Spuren der heiligen Edith Stein. Wie sich eine Kirchengemeinde in Münster mit ihrer Patronin vertraut macht. P. Reding: Vom Trippenmaker zum Großen der Kleinmeister. Der Soester Maler und Grafiker Heinrich Aldegrever gilt als der westfälische Dürer. A. Beeck: Drei Ringe mit Kelch im Anhänger der Obermeisterkette der Goldschmiede-Innung. Goldschmied Georg Pietsch hatte in Hamm einen guten Namen.
3/2007. G. Wiesendahl: Das Kloster Marienhof lag neben der Grafenburg. Der Bezirk der Grafen von der Mark in der Hammer Altstadt (2. Folge). H. W. Krafft: Im Januar schon leuchten goldgelb seine Blüten. Der Haselstrauch kündigt früh den kommenden Frühling an. H. W. Krafft: Elfen, Feen und wilde Männer. Geheimnisvolle Wesen herrschten einst im finsteren Forst und in lichten Hainen. W. Gernert: Anneliese Schmidt-Schöttler: Künstlerin, Gesprächspartnerin und Jugendherbergsmutter. Ihre Jugendherberge in Finnentrop-Bamenohl im Sauerland wurde zur weithin bekannten kulturellen Begegnungsstätte. R. Kreienfeld: Trotz des Widerstandes der Familie fanden sie den Weg zueinander. Max von Boeselager, der zweite Herr aus der Familie Boeselager auf Schloss Heessen, heiratete im Jahr 1797 die Tochter des Erbdrosten Clemens Freiherr Droste zu Vischering aus Münster.
4/2007. A. von Scheven: Mit einem Architektenwettbewerb begann der Erfolgsweg von Bad Hamm. Am 11. Februar 1882 wurden vor 125 Jahren Entwürfe für die Kur- und Badeanlagen vom Architekten-Verein Berlin ausgeschrieben. H. W. Krafft: Wird der Biber bald wieder im Lippetal heimisch? Der "Trägerverein Lippebiber" plant die Wiederansiedlung des größten heimischen Nagetiers. W. Hinke: Alte Kirchen, Moore und Flamingos. Das Hamaland ist eine alte westfälische Kulturlandschaft. G. Wiesendahl: Das Kloster Marienhof lag neben der Grafenburg. Der Bezirk der Grafen von der Mark in der Hammer Altstadt (Fortsetzung aus Nr. 37/2007).

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
1/2007. H. Chr. Fennenkötter: Der Kindergrabstein in St. Jakobi. Vater, Mutter und Tochter der Pastorenfamilie Cappelmann fanden ihre letzte Ruhestätte in der Kirche. W. Marcus: Marie Steinbecker. Zeichen- und Kunstlehrerin am Evangelischen Lyzeum Lippstadt.
2/2007. H. Knoche: Krieg und erste Nachkriegswochen in Westernkotten.
3/2007. I. Köhler: Beschreibung der Saline Westernkotten um 1840.
4/2007. I. Köhler: Beschreibung der Saline Westernkotten um 1840. Fortsetzung und Schluss. H. Chr. Fennenkötter: Auf der Redoute Ludwig. Gelände einer ehemaligen Festungsanlage der Stadt wird demnächst bebaut.
5/2007. W. Marcus: 1906 bis 2006. 100 Jahre Landwirtschaftlicher Ortsverein Bad Westernkotten. Entwicklungslinien und Ereignisse von 1945 bis heute. M. Willeke: Ein Jungherr als Landwirt.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger. Schloitweg 19-21, 59494 Soest, Tel.: 02921/6880.
357/2007. H. Braukmann: Auf vier "Salzstraßen" von der Saline Sassendorf zum Kunden. Schon im frühen Mittelalter gab es rege Handelsverbindungen. Straßen ins märkische Sauerland und ins Herzogtum Westfalen. 2. Teil. W. Gernert: Auf den Spuren der heiligen Edith Stein. Wie sich eine Kirchengemeinde in Münster mit ihrer Patronin vertraut macht. P. Reding: Vom Trippenmaker zum Großen der Kleinmeister. Der Soester Maler und Grafiker Heinrich Aldegrever gilt als der westfälische Dürer. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (22): Erzbischof Walram von Köln.
358/2007. H. Braukmann: Ritter und Höfe am Ostberg auf der Haar. Mittelalterliche Urkunden bezeugen die alte Kultur der Herringser Höfe in der Soester Börde. H. Platte: Vielseitig, interessant und geschichtlich fundiert. Neues Buch aus der empfehlenswerten Schriftenreihe des "Südwestfalen-Archivs". H. W. Krafft: Im Januar schon leuchten goldgelb die Blüten. Der Haselstrauch kündigt früh den kommenden Frühling an. H. W. Krafft: Elfen, Feen und wilde Männer. Geheimnisvolle Wesen herrschten einst im finsteren Forst und in lichten Hainen. W. Gernert: Anneliese Schmidt-Schöttler: Künstlerin, Gesprächspartnerin und Jugendherbergsmutter. Ihre Jugendherberge in Finnentrop-Bamenohl im Sauerland wurde zur weithin bekannten kulturellen Begegnungsstätte. * Berühmte Werl-Besucher (23): Josef Clemens Herzog von Bayern, Kurfürst und Erzbischof von Köln (Teil 1). H. Platte: Kostbarkeiten aus Samt und Seide. Internationale textile Volkskunst im Parkmuseum von Schloss Eringerfeld.
359/2007. H. Funke: Ritter und Höfe am Ostberg auf der Haar. Mittelalterliche Urkunden bezeugen die alte Kultur der Herringser Höfe in der Soester Börde (2. Teil). H. W. Krafft: Wird der Biber bald wieder im Lippetal heimisch? Der "Trägerverein Lippebiber" plant die Wiederansiedlung des größten heimischen Nagetiers. W. Hinke: Alte Kirchen, Moore und Flamingos. Das Hamaland ist eine alte westfälische Kulturlandschaft. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (23): Josef Clemens Herzog von Bayern, Kurfürst und Erzbischof von Köln. B. Kirchner: Mein Weg zur Quilterin. Die Gründerin des Textilmuseums Eringerfeld über ihr Hobby.
360/2007. H. Keinemann: Was alte Steine alles erzählen können... Die Geschichte von zwei Hofbrunnen in unserem Bauernhof in Meckingsen. M. Grünwald: Was ist denn unsere Zeit? H. Braukmann: Ritter und Höfe am Ostberg. Urkunden bezeugen die alte Kultur der Herringser Höfe (3. Teil). P. Reding: Ein berühmter Gelehrter kam aus Kamen. Johann Buxtorf, der Humanist, wurde 1564 dort geboren. G. Köpke: Schnickern im Unterholz. Das Rotkehlchen trägt ein Jahreskleid mit "Signalfarbe". H. Multhaupt: Als "Ketzer" Verdammte fanden an der Oberweser eine neue Heimat. Das liebevoll eingerichtete Museum in Gottstreu erzählt die Geschichte und Tradition der Waldenser. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (24): François-Joseph Marquis de Créquy. * Der Turm von St. Nicolai in Lippstadt stammt bereits aus dem 12. Jahrhundert.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 20 11:06:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Apr 2007 11:06:59 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2007, Heft 2, Teil 2
Message-ID: 46289ED3020000D600030A4F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 16.04.2007, 11:16


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 2/2007, Teil 2


3. Kurkölnisches Sauerland

An Möhne, Röhr und Ruhr. Heimatblätter des Heimatbundes Neheim-Hüsten e.V., Widukindstraße 23, 59757 Arnsberg.
39/2007. G. Schäfer: Die alten Neheimer Friedhöfe.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
1/2007. H. Braukmann: Historische Wassermühlen im Möhnetal. R. Pape: Sachstand PFT im Hochsauerlandkreis. H. Fröhlich: 350 Jahre Sichtigvor, das Jubiläumsjahr geht zu Ende. L. Kuschnik: Kirchenkreis Arnsberg gestern - heute - morgen. D. Aschoff: Ein Drama in Menden. Neues zur Frühgeschichte der Juden in Menden. G. Körner/M. Polzer: Fertig restauriert: das Denkmal des unbeliebten Paters. W. F. Cordes: Die Jahreszeiten als Hauptmotiv des Karnevalsumzugs von 1908 in Meggen. W. Saure: Einblicke in das Stadt- und Landschaftsbild des 17. Jahrhunderts. Roland Pieper über Carl Ferdinand Fabritius. M. Schmitt: "O alte Burschenherrlichkeit", Teil 2. M. Schaefer: Dem Maler und Kunsterzieher Heinrich Kniffka zum 100. Geburtstag. W. Frank: Langschwänzchen. P. Bürger: Leuteleben und "plattdeutsches Leutegut" im Sauerland. Über ein Projekt aus dem Mundartarchiv des Esloher Museums.

4. Märkisches Sauerland

Beiträge zur Heimatkunde der Stadt Schwelm und ihrer Umgebung. Jahresgabe des Vereins für Heimatkunde Schwelm. Neue Folge. 55. Heft 2006. Hrsg.: Verein für Heimatkunde Schwelm e.V., Hauptstraße 10, 58332 Schwelm, Tel.: 02336/406471, Internet: www.vfh-schwelm.de
A. Peter: Wilhelm Erfurt, Ehrenbürger der Stadt Schwelm (7). K. Oekentorp: Eine wichtige Neuerscheinung zum Schwelmer Massenkalk (8). L. Koch: Die mosaische Erderschaffung, das Brockengespenst und die Kluterthöhle. Werke von Johann Esaias Silberschlag in Schwelmer Bibliotheken (11). K.-J. Oberdick: Drei vornehme Damen. Wohltäterinnen der Katholischen Pfarrgemeinde Schwelm (31). W. G. Vogt: Das Voerder Kriegerdenkmal von 1873 und seine verlorene Victoria. Zur Konzeptions- und Baugeschichte eines 133 Jahre alten Siegesmals (41). E. Schmidt: Die Geschichte des Schwelmer Mandolinen-Orchesters, seine Instrumente sowie einige begleitende Aspekte zur Stadtgeschichte (61). R. Seckelmann. Schwelm: der Stadtkern seit 1945 (Teil 1) (77).

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt und Süderländer Volksfreund. Kolpingstraße 35, 58706 Menden. Tel.: 02373/17300.
183/2007. H. D. Schulz: Schulaufsicht mit Widerhaken. Vor 150 Jahren gab es im Märkischen Gebiet Ärger zwischen Lehrern, Geistlichen und Eltern. H. Hildenbrand: Der Weg vom Handwerk zur Industrie. Strukturwandel und Industrialisierung im Märkischen Gebiet (2. Teil). W. Gernert: Auf den Spuren der heiligen Edith Stein. Wie sich eine Kirchengemeinde in Münster mit ihrer Patronin vertraut macht. P. Reding: Vom Trippenmaker zum Großen der Kleinmeister. Der Soester Maler und Grafiker Heinrich Aldegrever gilt als der westfälische Dürer. M. Grünwald: Das Zwirnen gehört zu den ältesten Webtechniken. Heute findet die traditionelle Handarbeit wieder neue Freunde. E. Dossmann: Messing galt früher als das "Märkische Gold". Reichhaltige Erzlager schufen die Voraussetzungen für die Produktion von Messing (8. Teil). * Das Domänengut Wichelshof in Altena-Dahle. Der Hof wurde erstmals im Jahr 1243 erwähnt.
184/2007. N. Aleweld: Friedrich Wilhelm IV. genehmigte 1842 den Bau der Oestricher Synagoge. Das Gotteshaus wurde zum religiösen Zentrum für die 44 Mitglieder der damaligen jüdischen Gemeinde. H. Hildenbrand. Der Weg vom Handwerk zur Industrie. Strukturwandel und Industrialisierung im Märkischen Gebiet (3. Teil). H. W. Krafft: Im Januar schon leuchten goldgelb seine Blüten. Der Haselstrauch kündigt früh den kommenden Frühling an. H. W. Krafft: Elfen, Feen und wilde Männer. Geheimnisvolle Wesen herrschten einst im finsteren Forst und in lichten Hainen. W. Gernert: Anneliese Schmidt-Schöttler: Künstlerin, Gesprächspartnerin und Jugendherbergsmutter. Ihre Jugendherberge in Finnentrop-Bamenohl im Sauerland wurde zur weithin bekannten kulturellen Begegnungsstätte. H.-W. Stein: "Den Toten zum Gedenken, den Lebenden zur Erinnerung...". Im Oktober 1931 wurde das Dahler Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges festlich eingeweiht. E. Dossmann: Messing galt früher als das "Märkische Gold". Reichhaltige Erzlager schufen die Voraussetzungen für die Produktion von Messing (Schluss).
185/2007. E. Dossmann: Entdeckerfreuden in alten Nachschlagewerken. Wie die Grafschaft Mark in historischen Lexika beschrieben wurde. * Der Iserlohner Kaufmann Robert Huyssen handelte mit Messing, Eisen und Stahl. Geschäftsbeziehungen im europäischen Maßstab. H. W. Krafft: Wird der Biber bald wieder im Lippetal heimisch? Der "Trägerverein Lippebiber" plant die Wiederansiedlung des größten heimischen Nagetiers. W. Hinke: Alte Kirchen, Moore und Flamingos. Das Hamaland ist eine alte westfälische Kulturlandschaft. H. Hildenbrand: Der Weg vom Handwerk zur Industrie. Strukturwandel und Industrialisierung im Märkischen Gebiet (Schluss). H. D. Schulz: Glücksspielbriefe gab es schon anno 1843. Seltsames Einladungsschreiben zu einer Lotterie aus dem Stadtarchiv Altena. * "Abdreschen" erfolgte im Februar.
186/2007. R. Oventrop: Vom "Viehmarket" zum heutigen Wochenmarkt. Der beliebte Iserlohner Markt geht auf den Anfang des 18. Jahrhunderts zurück. * Als "feindlicher Ausländer" entlassen. Heinrich Bewerunge war Musikwissenschaftler in Irland. P. Reding: Ein berühmter Gelehrter kam aus Kamen. Johann Buxtorf, der Humanist, wurde 1564 dort geboren. G. Köpke: Schnickern im Unterholz. Das Rotkehlchen trägt ein Jahreskleid mit "Signalfarbe". H. Multhaupt: Als "Ketzer" Verdammte fanden an der Oberweser eine neue Heimat. Das liebevoll eingerichtete Museum in Gottstreu erzählt die Geschichte und Tradition der Waldenser. H. D. Schulz: Eduard Schulte: Der fast vergessene Poet. Er war der Dichter der März-Revolution von 1848. H. D. Schulz: Was bedeutet die "hölzerne Klinke"? Ein merkwürdiger Flurname tauchte einst in vielen Gebieten Westfalens auf.

Heven einst und jetzt. Heimat-Berichte des Bürger- und Heimatvereins Heven. Red.: Jörgen Beckmann und Klaus Beilmann, Am Ellinghoff 55, 58455 Witten-Heven.
20/2007. * Heven einst. Eine Sammlung alter Bilder aus Heven und seiner näheren Umgebung.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573.
2/2007. W. Bleicher: Zur Geschichte der Familie Höllerhage.
3/2007. H. Lingen: Fürsorge-Maßnahmen des Vaterländischen Frauenvereins Iserlohn für kranke Kinder aus dem heimischen Raum vor 120 Jahren. K. F. Bühren: Die alte "Kohlenstraße" und ihre Rastplätze. Von Fuhrmannskneipen und Raststätten am regionalhistorischen Wirtschaftsweg. W. Geile: Emil Schumacher, ein Hagener mit dem Orden Pour le mérite. H.-D. Schulz: Hohenlimburg vor 100 Jahren - Teil 2 (nach Berichten aus dem "Altenaer Kreisblatt"). * Hohenlimburger Stadtchronik 2006, Teil 2. W. Bleicher: Fast vergessene und verstreute Funde. W. Bleicher: Eiserne Messer im Stadtmuseum Iserlohn.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Manfred Michalko, Friemannweg 9, 58256 Ennepetal, E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet: www.heimatverein-voerde.de
1/2007. G. Bioly: Mal raus aus Voerde. G. Bioly: Die Wandervogelbewegung. H. Busse: Hunnert Johr SGV. * Gevelsberger Zeitung/Ennepetaler Zeitung 22. Juli 1950: Mit dem Voerder Kindergarten im Elberfelder Zoo. G. Bioly: Hans-Martin Gärtner. H. Liebau: Wanderung durch die Kluterthöhle - im März 1932. * "Neuigkeiten rund ums Dorf Voerde" - von vorgestern, gestern und heute - Eröffnung des Strandbades 16. Juni 1931. M. Störring: Erinnerungen an unser Hasperbacher Strandbad. G. Bioly: Wanderwege 1908. I. Schmidinger: Der "Waisenhäuser Teich". H. Jellinghaus: Sä wassen in Barmen. * Ein allgemeiner Wandertag in der Deutschen Turnerschaft. M. Michalko: Heimatabend in Voerde.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land. Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße 3, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, Internet: www.ghv-luedenscheid.de
169/2007. R. Assmann: Obergerichte in Lüdenscheid im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit. "Die ganze Gerichts-Registratur und alle Nachrichten sind in Rauch aufgegangen".

Heimatblätter des Heimatvereins Wetter. Hrsg.: Dr. K. Becker, Haus Hove 9, 58300 Wetter.
1/2007. * Schauspielplan. * Aktuelle Nachrichten. * Nachruf auf Otto Blank, * 12.10.1917, * 28.06.2006. * Nachruf auf Charlotte Fischer (1919 - 2007). * Das Paul-Gerhardt-Jahr 2007.
Beilage: B. Becker: Eine Herzenspreußin in Pommern und Westfalen: Nachruf auf Charlotte Fischer (1919 - 2007).

6. Münsterland

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße 76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/953-349.
4/2006. U. Wörffel: Die Eisenhütte von Diepenbrock & Reigers in Ulft (DRU). W. Tembrink: Wo einst das Paradies war. Geschichten über "Snook" Döring und seine Gaststätte. E. Lachmann: Erinnerungen an die Großmutter: Louise Everdina Harmeling, geb. Radstaak. W. Brand: Schmuggel und andere nicht immer ganz legale Grenzaktivitäten. J. H. Schröer: Ein Rundgang von der alten Poatersstiege in die heutige Wesemannstraße. J. Schmalstieg: Bocholts Abschied von der Textilindustrie. Niedergang oder geglückte Neustrukturierung? R. Leunig: "Wir können alles - außer Hochdeutsch". Das Plattdeutsche aus der Sicht eines Nicht-Plattsprechers. T. Sodmann: Rottendorf-Preis für niederdeutsche Sprache geht 2006 an den Bocholter Egon Reiche. T. Sodmann: Laudatio in Plattdeutsch in Haus Nottbeck. J. Telaar: Winterdag bej uns to Hus. W. Hischemöller: Kritische Bemerkungen zum Natur- und Landschaftsschutz unserer Heimat. F. Oswald: Blütenpflanzen im Stadtbereich Bocholt. Eine Bestandsaufnahme. (5. Teil). E. Reiche: Silvestermärchen. K. Perricci: Ein braunes Märchen mit vielen Haaren. H. D. Oppel: Bocholter, was sie wurden und wo sie blieben: Dr. Gerd Weisensee. W. Tembrink: Chronik des Bocholter Raumes. 1. Juli - 31. Dezember 2005.
1/2007. H. Mersch: Chronik der Städtischen Freiwilligen Feuerwehr Bocholt 1907 - 2007. K.-H. Dekker: Die Freiwillige Feuerwehr im Wandel der Zeit. H. Hülsken: Der Rettungsdienst der Stadt Bocholt - die Entwicklung von 1945 bis 2007. H.-P. Wildfeuer: Brandschutzerziehung in den Grundschulen durch die Feuerwehr der Stadt Bocholt. L. Zachert: 100 Jahre Feuerwehr Bocholt - Kooperation mit dem St.-Agnes-Hospital Bocholt. H. Hülsken: 36 Jahre erfolgreiche Jugendarbeit in der Feuerwehr Bocholt. H. Hülsken: Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung. G. Ketteler: Mosaik "Brennende Stadt: Feuer und Wasser" von Lucy Vollbrecht-Büschlepp.

Borghorster Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Borghorst e.V., Münsterstr. 7, 48565 Steinfurt-Borghorst, Internet: www.heimatverein-borghorst.de, E-Mail: info at heimatverein-borghorst.de
58/2007. * Buckshook Nummer 4: Es ist geschafft! K. Kramer: Der Termin ist schon geritzt. Der 23. Mai hat für das Haus Buckshook doppelte Bedeutung. U. Breulmann: Geldspritze für den Heimatverein. NRW-Stiftung unterstützte die Sanierung mit 40.000 Euro. G. Niewöhner: Der Schimmel sitzt in den Eichenbalken. Zwischenstand: Mehr Schäden als erwartet. H. J. Warnecke: Das Rätsel über dem Herdfeuer ist gelöst. Das Protokoll einer Spurensuche. K. Kramer: Harte Arbeit für neuen Glanz. Die Seniorengruppe im Einsatz. D. Huge sive Huwe: Ein halbes Leben im Buckshook gewohnt. Erinnerungen an das Haus von Anni Weber. K. Kramer: Wandergesellen: Die letzten ihrer Art. Willy Pfingstmann, Bernhard Winking und Paul Zellerhoff. K. Haverkamp: Daomaols. Vertellsel wat usse Moder mi vetellde. D. Huge sive Huwe: O Buer, wat kost dien Hei? Lambertussingen: Vom Gesellengelage zum Kinderfest. B. Eierhoff: "Dat is usse Füer". Ein kleiner Blick in die Borghorster Feuerwehr-Geschichte. * Franz Josef Schönebeck ist der neue Chef. Wechsel an der Spitze des Heimatvereins. K. Kramer: Gute Geister gehen. Anni und Werner Meier kümmerten sich um das Heimathaus. G. Niewöhner: Die Tinte besorgt der Lehrer. 325 Jahre Marienschule: Ein Blick in die Chronik. B. Kerkering: Usse Martha. F. Reinmuth: Stolpersteine - Erinnerungen an Mitbürger. Schwierige Recherche nach Schicksalen jüdischer Borghorster. B. Knüpp: Niejoahrskoken backen. Jahrhundertealte Tradition lebt weiter fort. G. Niewöhner: Der Schwan flog über den Buchenberg. 400 Jahre Apothekergeschichte. W. Bode: Fahrt in die Oberlausitz. Heimatfreunde auf kunsthistorischer Reise. G. Kratzke: Erbstücke im Haugen Stuoben. Bilder von Franz Heilmann an den Heimatverein überreicht.

Mitteilungen 2007. Heimatverein Coesfeld. Hrsg.: Heimatverein Coesfeld e.V., Schützenring 38, 48653 Coesfeld.
J. Vennes: Bericht des Vorsitzenden. F. Roesmann: De Taonklock. * Vor fünfzig Jahren starb Prof. Joseph Enseling. E. Bräutigam: Ereignisse und Gestalten auf der Coesfelder Zitadelle - Wilhelm Egon von Fürstenberg (1629-1704). E. Dickhoff: Auswanderer aus Stadt und Kirchspiel Coesfeld (Fortsetzung aus den "Mitteilungen 2006"). N. Damberg/R. Rüthe: Die Entstehung der Paläontologie in Coesfeld. Naturkundliche Bildung im 19. Jahrhundert mit einem Ausblick in das 20. Jahrhundert. L. Bernard *: Anno 1776: Sechs Pennäler haben Tanzkursus, und was folgt ... E. Bräutigam: Podington - oder wie die Stadt Coesfeld irrtümlich zerstört wurde. Eine Erinnerung an den Luftangriff vom 10. Oktober 1943. E. Dickhoff: Alte Häuser in Coesfeld. "Haus Schanze" an der Billerbecker Straße. E. Dickhoff: Nachweisung der Gewerbetreibenden im Rollenbezirk der Stadt Coesfeld, welche sich mit dem Vertriebe von geistigen Getränken beschäftigen. E. Dickhoff: Coesfeld in bewegter Zeit. Maßnahmen zur Abwehr sozialrevolutionärer Umtriebe im Jahre 1848. E. Dickhoff: Die Coesfelder Leder-Fabrik Joseph Vissing.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
01/2007. H. Dietz: Günter Grass, Theodor Fontane und Münster. Der Sohn des Schriftstellers als literarisches Vorbild.
2/2007. J. Schwarte: "Wir dürfen keine stummen Hunde sein". Pfarrer Albert Coppenrath von St. Matthias in Berlin und die Gestapo.
3/2007. S. Happ: Der lange Weg der Frauen zum Studium. In Preußen waren Frauen erst im Jahre 1908 zum Studium zugelassen.

7. Paderborner und Corveyer Land

Ossendorfer Heimatblätter. Historisches und Aktuelles aus Ossendorf und Westfalen. Hrsg.: Heimatverein Ossendorf, Erwin Dübbert, Oststraße 27, 34414 Warburg, Tel.: 05642/7575, E-Mail: e.duebbert at t-online.de
1/2007. E. Trox/J. E. Behrendt: Schützen-Welten. Bewegte Traditionen im Sauerland. Innovative Zugänge zu einem *großen' westfälischen Thema.

Die Residenz. Nachrichten aus Schloß Neuhaus. Sprachrohr des Heimatvereins. Hrsg.: Heimatverein Schloß Neuhaus 1909 e.V., Bielefelder Str. 1, 33104 Paderborn.
116/2006. E. von Kanne/M. Pavlicic/W. Honselmann: Die Kolonate der Neuhäuser Kirchspielsbauerschaft Altensenne - Teil 6 - Der Hölting-Hof. N. Börste: Eine neu gefundene Neuhäuser Gaststättenrechnung von Gottfried Wilhelm Leibniz. N. Börste: Das Schloß in Neuhaus zur Zeit Ferdinands von Fürstenberg 1661 - 1683.

8. Ruhrgebiet

Der Wattenscheider. Vereinszeitschrift des Heimat- und Bürgervereins Wattenscheid e.V., An der Papenburg 30 a, 44866 Bochum-Wattenscheid, Tel./Fax: 02327/321720, E-Mail: info at hbv-wat.de, Internet: www.hbv-wat.de
1/2007. * Die historische Wattenscheider Kirchenburg und die Propsteikirche St. Gertrud von Brabant. F. Nunier: *Große Wäsche' vor 55 Jahren. F. Nunier: ZIMMERMANN - Geachtetes Handwerk seit dem Mittelalter.

9. Siegerland-Wittgenstein

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
13.01.2007. K. J. Görg: De Ritter va Walperschdorf. Us d'm Booch va Gerhard Schrey. * Witwensitz und Sommerresidenz. Ehemaliges Jagdschloss als Denkmal des Monats. G. Haub: Die Uni-Taufe.
20.01.2007: * Lebendige Vergangenheit. Schmiedefest im Freudenberger Technikmuseum. T. Irle: Siegerländer als kulturelle Wegweiser. Verblüffende Parallelen zur chinesischen Kultur. * "Eiserne Tour" verbindet Menschen. Museen in Freudenberg, Wenden und Eckenhagen arbeiten zusammen.
27.01.2007: * "Stein mobil" steht in den Startlöchern. E. Krämer: Adliger Hasenstreit am Kindelsberg. Ärger um "Jagdgerechtigkeit" im Jahr 1594. B. Steuber: Ömmer degger ... Rettungsringe um den Bauch.
03.02.2007. * "Das Museum im Aufbruch". Tagung in Münster zur Zukunft der Museen im 21. Jahrhundert. * Zeuge des Holocaust aus Westfalen. Neue DVD des LWL porträtiert Kurt Gerstein. * Zeichen bäuerlicher Tradition. Heimatverein Salchendorf zog Bilanz.
10.02.2007. H. G. Koch: Nützliche Hilfe für Gruben und Hütten. Schwierige Zeiten beim Aufbau der preußischen Bergverwaltung.
17.02.2007. B. Brandemann: Lohwaage weiter auf der Warteliste. Für das "Siegerländer Dorf" vor 20 Jahren im Detmolder Freilichtmuseum eingelagert. * Eiszeitliche Pferdeherde. LWL-Klima-Ausstellung bekommt Zuwachs. * "Der Kaiser ist ein lieber Mann...". Kaisergeburtstags-Feier als Machtdemonstration mit politischem Hintergrund.
24.02.2007. * Den "Stein" ins Rollen bringen. Unterrichtsideen zu politischem Engagement auf CD-Rom. * Krieg, Pest und Hexenwahn. Gräueltaten in den nassauischen Grafschaften. K. J. Görg: D'r bestroafte Priester. Us d'm Booch va Gerhard Schrey: "Sejerlänner Sage".
03.03.2007. * Kyrill beschäftigt jetzt die Archäologen. Zahlreiche Fundstellen von den Sturmschäden betroffen. * "Schmachtlappen" und Strafpredigten. Fasten hat sich zur spirituellen Erfahrung gewandelt. * Winterzauber im Bildarchiv. Medienzentrum sammelt Fotonachlässe.
17.03.2007. * Königinnen unter den Instrumenten. "Historische Orgeln in Westfalen-Lippe", Klangreichtum im Reisehandbuch. * Historischer Bestand bewahrt. Dorfbild lebt vom alten Pastorat und Pfarrkirche. G. Sch. Wahlbach: Die Allerweltszahl neun. Werbestrategien mit Zahlen. * Stumme Zeugen der Vergangenheit. LWL gibt Buch zur Gründung seiner Altertumskommission vor 110 Jahren heraus.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail: heimatspiegel at web.de
168/2007. * 1607 oder "wie Holzhausen zur ev. Kirchengemeinde Niederdresselndorf gekommen ist". Vortrag von Pastor i.R. Günter Albrecht.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 20 11:07:29 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Apr 2007 11:07:29 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2007, Heft 2, Teil 3
Message-ID: 46289EF1020000D600030A52@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 16.04.2007, 11:16


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 2/2007, Teil 3


Zeitschriftenschau




10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur- und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung: Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421.
1/2007. E. Schwerhoff: Der Weg zum neuen Rathaus in Gladbeck, fünf entscheidende Schritte. M. Korn: Der Vogel des Jahres 2007: Der Turmfalke. M. Dreessen: Tod und Auferstehung im Islam. Das muslimische Grabfeld in Gladbeck. * Professor Judith Samen - Künstlerin zwischen Malerei und Fotografie. D. Pollmann: Zukunft braucht Erinnerung - 60 Jahre VHS Gladbeck. M. Samen: Erinnerung an den Gladbecker Komponisten und Lehrer. Hans Wiltberger zum 120. Geburtstag. M. Korn: Neophyten - die Neubürger im Pflanzenreich. K.-H. Leitzen: Aus der alten Heimat: Der Kostümball. G. Hengstermann: Fußball in Gladbeck - nur Provinz? R. Schepper: To Besöök in Zweckel. W. Hötten: Seelenwanderung.

11. Lippe

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de
1/2007. J. Kistenich: Justiz im Dritten Reich. Ausstellung im Staats- und Personenstandsarchiv Detmold. B. Joergens/M. Kamp: Biografie und Genealogie. Familienbande, Lebensläufe und Alltagsgeschichten. * Für Kaiser und Reich nach Peking. Der Sergeant August Hofmeister aus Lippe in China - Ausstellung in Rinteln. W. Höltke: Das Kanonen-Böllerschießen. Eine Epsiode aus Oerlinghausen. I. Tappe-Pollmann/D. Stemmer-Kilian: Nachkriegszeit in Lippe. J. Hoppe: Domänen im Wandel. Noch vier Betriebe im Besitz des Landesverbandes Lippe. D. Hellfaier: "Der Größte der Poeten...". Ein unbekanntes Gelegenheitsgedicht Ferdinand Freiligraths. S. Wiesekopsieker: "Ein Fürst aus Silber". Das Zweimarkstück mit dem Porträt Fürst Leopolds IV. zur Lippe. V. Scheef: Natur und Ursprünglichkeit. Lippische Museumsgesellschaft erwirbt Gemälde von Emil Schulz-Sorau. Cl. Gröger: Von Fischen und Angelfreuden. Folge 5: Lachse in Lippe - auf dem langen Weg der Rückkehr (Teil 1).
2/2007. B. Wistinghausen: Erdöl in Währentrup. Zur Geschichte der lippischen Erdölindustrie. H. Lienenbecker/H. Hilker: Zum Titelbild. Graureiherkolonie in Erder vor dem Ende? * Moderne Heimatkunde. Heimatbund zeichnet Referendararbeiten aus. H. Depping: Tagung in fürstlichen Räumen. Fachstelle Wandern tagte in Schieder. H. Rottschäfer: De aule "Onkel O". H. Hilker: Bärenstarker Fährmann. Der Hof Klemann in Erder. Kl. Sunkovsky: Der Heimathof in Leopoldshöhe. Zentraler Treff- und Integrationspunkt für die Bürger. B. Schulz: Auf Schuster Rappen. Eine Wanderung im Kalletal an der Nase des Wichtel vorbei. D. Hellfaier: Geograf und mehr. B. Varenius: Zwei Drucke aus dem 17. Jahrhundert in der Landesbibliothek. Cl. Görger: Von Fischen und Angelfreunden. Folge 5: Lachse in Lippe - Auf dem langen Weg der Rückkehr (Teil 2).
3/2007. E. Hieronymus: Die alte Kirche in Hillentrup. Bemerkenswerte Parallelen zum *locus sacer' auf dem Wittekindsberg. B. Meier: Streit um Falkenhagen. Reformierte und katholische Gemeinde im ehemaligen Kloster. W. Gerking: Durch Tatkraft und Fleiß. Die Rischenauer "Paradiesmühle" in Geschichte und Gegenwart. G. Engstfeld: Der 70. Ortsverein des LHB. Der Freundeskreis der Steirischen Harmonika Lipperland stellt sich vor. J. Burchart: Von Lotterien und Losen. Aus der 140-jährigen Geschichte des HVV Schlangen. D. Hellfaier: "... erbermlich ermordt". Eine Lemgoer "Zeytung" aus dem Jahre 1589. V. Scheef: Romantischer Expressionist. Neue Böckstiegel-Arbeiten im Lippischen Landesmuseum Detmold. Cl. Gröger: Von Fischen und Angelfreuden. Folge 5: Lachse in Lippe - Auf dem langen Weg der Rückkehr (Teil 3).

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Druck und Verlag: Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/974301.
306/2007. * Denkmal der Technikgeschichte wird renoviert. Trafoturm als Geschichtsstation. H. Wiemann: Aus der Geschichte des Acetylenlichtes (Teil 2). H. Wiemann: Adolf-Hitler-Gedenkstein in Schlangen. H. W. Krafft: ...abgerissen, in des Mondes Finsternissen" - Eiben. H. W. Krafft: Künder von Pestilenz und Teuerung - Seidenschwänze.
307/2007. H. Wiemann: Andenken an Heinrich Schlömer. H. A. Sievert: 1945: Rettung von Archivalien aus dem Schloss Lopshorn. H. Wiemann: Aus der Geschichte des Acetylenlichtes, Teil 3. H. W. Krafft: Winters erst reifen klebrige Früchte - die Mistel.

II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.
1/2007. * Neuer Landesbeauftragter der IGB für Nordrhein-Westfalen: Wolfgang Riesner. D. Maschmeyer: Ein Land auf Abriß - Abriß allenthalben im Lande. Bemerkungen und Ergänzungen zu einem bemerkenswerten Artikel von Hanno Rauterberg. J. Kuckuk: Früher war alles besser ... Jahrtausendalte Dachtechnik trifft jahrzehntelange Bau(Lebens)weise. A. Wolter: Neues von der "AG Gutsanlagen in M-V." W. Dörfler/H. Stiewe: Ländliche Hausforschung 25 Jahre nach Gerhard Eitzen.

III Naturkunde und Naturschutz

Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde. Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, Westfälisches Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster, E-Mail: bernd.tenbergen at lwl.org
3-4/2006. T. Fartmann/G. Hermann: Larvalökologie von Tagfaltern und Widderchen in Mitteleuropa.

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel. 0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de, Internet: www.sdw-nrw.de
1/2007. * "Kyrill" hinterlässt Spur der Verwüstung. SDW sieht Bewältigung der Naturkatastrophe als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. * Große Preisverleihung der Aktion Waldjugendspiele. SDW/NRW feierte den Abschluss der Waldjugendspiele im Düsseldorfer Landtag. * Ein erfolgreiches Jahr für die Ausstellung "Unser Wald".

Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische Berichte. Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, Westfälisches Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster.
3/2006. Ch. Bleidorn/Ch. Venne: Zur aktuellen Ausbreitung der Grabwespe Cerceris interrupta (PANZER, 1799) (Hymenoptera Aculeata, Spheidae). T. Grümme: Kleinsäuger in Agro-Ökosystemen - Bedeutung von Hecken und Feldgehölzen als Refugialbiotope. M. Kreuels: Die amerikanische Baldachinspinne Eperigone trilobata (EMERTON, 1882) breitet sich in Europa aus. K. Timmermann/R. Schröder: Neue Schwebfliegenfunde (Diptera: Syrphidae) aus dem Stadtgebiet Münster in Westfalen. H.-O. Rehage: Das Dänische Löffelkraut (Cochlearia danica L.) auch in Münster außerhalb der Autobahn. H. Büssis: Beobachtungen von Bienenfressern (Merops apiaser) über Münster. K. Hannig: Necrophorus vestigator HERSCHEL, 1807 - Wiederfund für Westfalen (Coleoptera, Silphidae). K. Hannig/R. Boczki: Zwei weitere Nachweise von Agabus erichsoni GEMMINGER & HAROLD, 1868 aus Westfalen (Coleoptera, Dytiscidae).
4/2006. K. Hannig: Faunistische Mitteilungen über ausgewählte Laufkäferarten (Col., Carabidae) in Nordrhein-Westfalen. D. Büscher: Kurzmitteilungen zu neueren Funden bemerkenswerter Gefäßpflanzenarten im mittleren Westfalen.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
2/2007. Kl. Dierßen/H.-R. Bork: Wo steht der Naturschutz im Jahr 2020? A. Kullmann/U. Gehrlein/N. Höll: Leistungen und Effekte naturschutzorientierter Regionalentwicklung. Ergebnisse der Halbzeitbewertung des PLENUM-Programms Baden-Württemberg. A. Kuhn: Artenschutz versus Prozessschutz im Nationalpark. Beispiel Nationalpark Eifel und Gebiet Senne. H. Zucchi: Was Studierende mit "Heimat" verbinden und verbindet. Ergebnisse einer Befragung. W. Spillmann: Für eine umfassendere Problemorientierung der Forschung für Natur- und Landschaftsschutz. R. Piechocki: Genese der Schutzbegriffe. 2. - Heimatschutz (1836).
3/2007. M. Badura/M. Leibenath: Ökonomische Aspekte der Umsetzung von Natura 2000 in Mittel- und Osteuropa: Das Beispiel Lettland. J. Hildebrandt/U. Middelhoff/B. Breckling: Wie die Ökologische Flächenstichprobe zum Monitoring gentechnisch veränderter Organismen beitragen kann. K.-H. Erdmann/M. R. Metzger: Die Bedeutung von Jugendfarmen für Naturschutz und Naturbildung. J. Büschenfeld: "Naturschutz und Gewässerschutz. Gegenwarts- und Zukunftsfragen in historischer Dimension" - ein Symposium. R. Piechocki: Genese der Schutzbegriffe. 3. - Naturschutz (1888).

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.: Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830, E-Mail: info at sdw.de, Internet: www.sdw.de
1/2007. * Auf den Spuren von Odysseus oder in Wanderschuhen zu Sissis Lustschloss. * 542 Häuser laden ein: Jugendherbergen - der Natur nahe. * Wandern in Deutschland. B. Cibulski: Frei vom Alltagsstress: Fahrraderlebnisland Deutschland. N. Wettern/S. Glöckner: Die Naturfreunde laden ein: Balkonien liegt gleich um die Ecke. * Viabono - Natürlich anders reisen. * Wald als Wohlstandsfolge. Internationale Studie macht Aussagen zum Wald. H. Klaus: Die Adler und der Artenschutz in Deutschland: Schutz für die Großvögel des Waldes. * Pappelflaum: Ernte im Wald für das Kuschelbett. H. Köpp: Professor Köpp erinnert sich: Begegnungen mit Heinz Sielmann.
2/2007. * Speicher für Kohlendioxid: Der Wald und seine Bedeutung für Klimapolitik. J. Eichhorn: Deutliche Trends für die Zukunft am Beispiel Hessens: Klimaveränderungen und die Entwicklung des Waldes. * Energiediät 2007 für alle: Jeder kann etwas für das Klima tun. * Kyrill wütete in den Wäldern. * Hohe Auszeichnung für Professor Ammer. * Mit dem Förster auf Walderkundung. * Bayern wartet auf Elche.

IV Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege. Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover, Tel.: 0511/323490, Internet: www.heimatbund-niedersachsen.de, E-Mail: info at heimatbund-niedersachsen.de
1/2007. L. Hieber/A. Urban: "Music is my only friend...". Jazz-, Blues- und Rockplakate im Kontext - Die Sammlungen von Lutz Hieber und Gisela Theising. N. Heutger: Die Anfänge des Schulwesens in Niedersachsen. * "Uns Herrgott sein Daglöhner". Zu den posthum herausgegebenen Erzählungen von Johann D. Bellmann. E. Schönrock: Die dreizehn niedersächsischen Naturparke: Naturpark Wildeshauser Geest.








From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 20 11:07:55 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Apr 2007 11:07:55 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2007, Heft 2, Teil 4
Message-ID: 46289F0B020000D600030A55@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 16.04.2007, 11:16


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 2/2007, Teil 4


Heimatkalender

Der Minden-Ravenberger 2007. Das Jahrbuch in Ostwestfalen. 79. Jg. Hrsg. für das Heimatgebiet Minden-Ravensberg in Verbindung mit dem Westfälischen Heimatbund von Hans Klöne, Martin Maschke, Eckhard Möller. Red.: Hans-Dieter Musch. Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte, 2006. 180 S., 9,90 €. ISBN 978-3-89534-659-0.
M. Thomann-Stahl: Ein Wort zuvor. N. Langohr: Die "teutolabs" an der Universität Bielefeld. Mit Spaß und Begeisterung die Umwelt verstehen (7). A. Vormbrock: Von der Heerstraße zum "Ungeheuer". Die A 2 am Bielefelder Berg aus der Sicht der Anrainer (12). H. Lakämper-Lührs: Die Königin aß Zunge in Madeira. Die Geschichte der Autobahn-Raststätte Gütersloh an der A 2 (17). J. Wibbing: Die "Hottentottenwahl" und die Presse. Vor 100 Jahren errang die SPD das Reichtstagsmandat in Bielefeld (22). H.-D. Musch: Auf der Suche nach dem Vater. 1944 verlieren sich die Spuren des deutschen Deserteurs in Italien (28). R. Neumann: "Ich bin schwarz, aber gar lieblich". Das Schicksal afrikanischer Kinder in Bethel von 1891 bis 1895 ( 34). H. Kuhlmeier: Wie de eole Geosen de Fahne grüßt hadde. Eine Erzählung (41). K. Kossack: "Unsere Soldaten schreiben" im "Melitta-Echo". Wie sich der Zweite Weltkrieg in einer Werkzeitung widerspiegelte (43). D. Besserer: Vom Landarzt zum Geheimen Sanitätsrat. Dr. Paul Lücker - Mediziner und Kommunalpolitiker in Preußisch Oldendorf (51). H.-J. Karrasch: Zwischen Kreuz und Hakenkreuz. Ermutigendes Beispiel vor 71 Jahren in Preußisch Oldendorf (56). M. Gärtner: Die Landkarte neu zugeschnitten. Vor 35 Jahren tobte der Kampf um das "Bielefelder-Gesetz" (60). W. Schnepel: Deupwater. Eine Erzählung (65). J. Spreen-Ledebur: Mehr als tausend Jahre Geschichte. Levern war ein geistliches Zentrum im Bistum Minden (68). W. Höltke: Das Böllerschießen mit den kleine Kanonen. Bei den Schützenversammlungen in Oerlinghausen ging es oft hitzig zu (73). E. Jörding: Als die Schröttinghauser einen Schulausflug machten. Die Sensation war die elektrische Beleuchtung der Zionskirche (76). W. Meier-Peithmann: Odyssee im Osten. Minden-Ravensberger Siedler in Posen und Schlesien (79). H. W. Krafft: Blütenpracht auf Absatzhöhe. Wenn der Ruch nach Frühling den Forst durchzieht (86). H. Beckmann: Jüsken Landwiar hadde eauk Comfrey. Eine Erzählung (89). * Die traurige Lage "mich kriegsgefangen zu geben". Der Brief eines Soldaten im deutsch-französischen Krieg 1870/71 (91). M. Kuhlmann: Ein Kino im Dorf. Der Weg vom Filmtheater zur Diskothek (94). E. Groeger: Wie die Fahne vor den Nazis gerettet wurde. Die Böllerschüsse an der Warmenau (101). W. Bätz: Ein Schmuckstück für Vlotho bleibt erhalten. Haus Malz in der Obhut der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (103). P. Gabriel: Juanito. Eine Erzählung (106). N. Ellermann: Drei Täter sühnten mit dem Tod. Der Mord am Herzebrocker Polizeisergeanten Wilhelm Ellermann (110). W. Moritz: "Da steckten die Feinde die Felder in Brand". Die dramatische Flucht eines Blasheimer Missionars aus Rehoboth (114). A.-W. Aufderheide: Poszla Karolinka odder wie et to oinen plattduitsken Lied kuamen kann. Eine Erzählung (120). H. Kohne: Von Odessa nach Stukenbrock. Die Geschichte des russischen Jungen Nikolaj Monaschko (123). E. Maoro: Der Klapperstorch im Bummelzug. Als noch die Kreisbahnen durchs Ravensburger Land zockelten (128). H.-D. Musch: Rudolf, G., Germany, 4801 Jollenbeck. Ein heimatbewusster Mann mit "Leidenschaft für die Fotografie" (133). M. M. Schulte: Untersuchung mit ungewissem Ausgang. Marie Wernicke - eine Gesindevermieterin aus Minden auf Abwegen (137). F. Steinmeier: Oktoberlicht. Eine Skizze (140). M. Büchner: Glückauf für Bielefeld. Die Stadt am Teutoburger Wald war eine Stätte des Bergbaus (142). M. Krah: 270 Jäoer up eunen Häop. Eine Erzählung (146). K. Beckmann: Mit der Schweineherde an den Herzogshof. Ungewöhnliche Eintragungen im Ravensberger Urbar (147). H. Lummer: Ewald Stange - Erforscher der Geldgeschichte. Er schrieb Bücher und trug Sammlungen zusammen (151). R. Westheider: Die "Räuberpistolen" der Presse. Kriminalität vor 200 Jahren zwischen Versmold und Friedrichsdorf (155). H. Meyer: Eine Weihnachtsfreude im Nachlass. Die Krippe aus dem "Rauhen Haus" in Hamburg (159). P. Reding: Ein gutes Wort für Ochs und Esel. Eine Erzählung (163). * Nachrichten aus der Heimat (167). * Unsere Autorinnen und Autoren (168).

Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten 2007. 66. Jg. Hrsg.: Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten e.V., Willi Schrudde, Kettelerstraße 2, 46286 Dorsten-Lembeck, Tel.: 02369/76008, 284 S., 10,00 €.
* Zum Geleit (13). L. Lütkenhorst: Thema "Dorsten - in Bewegung" (14). * Kalendarium (16). H. Scheffler: Gahlener Christen verloren einen guten Freund. Im Alter von 62 Jahren starb der ehemalige Gahlener Pfarrer Rainer Kramer in Hiesfeld (40). E. Setzer: Sr. Johanna 80 Jahre jung (45). E. Moers: Ehrung des langjährigen Autors Adalbert Friedrich (48). J. Ulfkotte: Bürgerpreis 2005 für herausragendes Engagement im Ehrenamt (50). P. Bertram: Das Gemeinschaftshaus darf nicht sterben! (55). M. Krogmann: Ambulanter Hospizdienst Caritas/Malteser e.V., Dorsten (63). H. Scheffler: Ehrenamtliche Arbeit - ein unschätzbar wertvolles Geschenk der Bürgerschaft für die Schermbecker Zukunft (69). L. Drüing: "Harmonie" Lembeck - 100 Jahre jung (71). J. Hilke/G. Sievers/H.-J. Schräjahr: 1907 - 2007. 100 Jahre Antoniusschule in Holsterhausen (76). Chr. Dirks/P. Tönnies: 50 Jahre Krankenpflegeschule am St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten (83). V. Brieske: Neue Ausgrabungen in Dorsten-Holsterhausen, Baugebiet "Am Dickhofsbusch" (90). G. Heinzmann: Von Freiheiten und Frechheiten - Ehre und Eintracht im spätmittelalterlichen Dorsten (93). H.-J. Schräjahr: Ein päpstlicher Nuntius in Dorsten. Fabio Chigis Reise von Köln zu den Friedensverhandlungen in Münster 1644 (99). A. Hoheisel: 325 Jahre Marienwallfahrt nach Neviges (107). H. Eckrath: Bürger-, Einwohner- und Häuserbuch der Stadt Dorsten (112). K. Jesper: Die Stiftung St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten (115). H. Klopries: Zeitspiegel. Luftschutz im Krieg 1939-1945 (121). W. Tüshaus: Die Dorstener Drahtwerke - das traditionsreiche Familienunternehmen ist weltweit "on wire" (124). H.-J. Schräjahr: Literatur zur Geschichte der Herrlichkeit Lembeck und des Vestes Recklinghausen für die Zeit von 1568-1648 (129). M. Steiger: Feste der Lembecker Jugend gestern und heute (136). Cl. Brummel: Das "Rautkäppken" in der Grünen Schule (144). F. Oetterer: "Ollet", un "Nejet", ut Rhao! Soggebergs Hüsken (tegen de Kerke) (146). E. Schwane: Et mutt espaort weern! (152). W. Duwenbeck: Gedenkgrenzstein Grenzdreieck WULFEN-HERVEST-LIPPRAMSDORF (154). F. Lumpe: Holsterhausen besitzt zwei besondere Energiequellen (160). R. Dimke: Garten. Vom Familienernährer über Freudenspender bis zum Ort der Entspannung (163). B. Dieckmann von Blanckenburg: Den Wald verheizen? Rund ums Brennholz in Dorsten (168). H. Berning: Ausblick von der Beobachtungsplattform im Hervester Bruch (173). N. Ribbrock: Bäche in Dorsten (176). N. Ribbrock: Lebensräume aus Menschenhand - Bergsenkungslandschaft Hervester Bruch (181). G. Tüshaus: Naturerlebnis für alle. RVR eröffnet "barrierefreien" Rundweg in der "Üfter Mark" (185). J. Kleimann: Kleines Paradies in Gefahr. Die Hexenbuchen in der Hohen Mark (189). Kl. Werner: Die Eiche von Erle als Symbol westfälischer mittelalterlicher Gerechtigkeit (192). W. Schrudde: Die Kirche St. Laurentius Lembeck in neuem Glanz (198). F.-J. Barlage: Silvester in Erle - anders als überall (201). W. Schrudde: 40 Jahre Ehren- und Mahnmal in Lembeck (204). W. Biermann/W. Duwenbeck/A. Gebauer: Nachforschungen zu einem Flugzeugabsturz/-abschuss am 1. Mai 1943 in Wulfen (206). J. Ulfkotte: Neue Bücher (210). Chr. Setzer: Chronik. Vom September bis August.








From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 20 11:13:40 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Apr 2007 11:13:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL plant Ausstellung ueber Burgen und das
Mittelalter im Ruhrgebiet
Message-ID: 4628A064020000D600030A8D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.04.2007, 13:18


AKTUELL

LWL plant Ausstellung über Burgen und das Mittelalter im
Ruhrgebiet als Beitrag zur "Kulturhauptstadt Europas Ruhr 2010"

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) plant für das Jahr
2010 im LWL-Museum für Archäologie in Herne eine
Sonderausstellung über Burgen und das Mittelalter im Ruhrgebiet.
Mit der Ausstellung "AufRuhr! Anno 1225" beteiligt sich der LWL
am Jahr der "Kulturhauptstadt Europas Ruhr 2010".

"Die achtmonatige Sonderausstellung soll den Besuchern kompakt
auf 900 Quadratmetern historische Geschehnisse näher bringen,
die bereits weit vor der Zeit der Industrialisierung eine
entscheidende Grundlage für die Entwicklung des Ruhrgebietes
schufen", so LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe am
Donnerstag (19.4.) in Herne. Mit dieser dann seit 20 Jahren
größten Schau zum Thema Mittelalter im Ruhrgebiet, die im
Frühjahr 2010 eröffnet wird, solle ein tieferes Verständnis für
die Entstehung und Geschichte einer der reichsten
Burgenlandschaften Europas vermittelt werden.

Zu der gut 1,7 Millionen Euro teuren Ausstellung gehört ein
umfangreiches Begleitprogramm, zum Beispiel der Nachbau einer
"Motte" - einer hochmittelalterlichen Holzburg auf einem
aufgeschütteten Turmhügel -, die in Originalgröße auf dem
Außengelände des Museums stehen wird. Eine 500 Quadratmeter
große Aktionsfläche bietet zudem Raum für museumspädagogische
Programme.

Mit rund 1.000 hochwertigen archäologischen Exponaten aus der
Region, aber auch aus ganz Deutschland und Europa, zum Beispiel
144 Münzen aus dem frühen 13. Jahrhundert und Originalfunden aus
der Isenburg, will Teppe an den großen nationalen und
internationalen Erfolg der aktuellen Sonderausstellung "Klima
und Mensch" in Herne anknüpfen. Museumsleiterin Dr. Barbara
Rüschoff-Thale strebt für 2010 eine Besucherzahl von 90.000 an.

In der zwölf Meter hohen Sonderausstellungshalle wird "AufRuhr!
Anno 1225" für die Besucher mit der missglückten Entführung des
Erzbischofs Engelbert von Köln beginnen. "Entführungen waren im
Mittelalter nichts Ungewöhnliches", so Rüschoff-Thale. Friedrich
von Isenberg, dessen Stammsitz die Isenburg in Hattingen war,
und sein Gefolge überfielen Engelbert an einem kalten
Novembertag des Jahres 1225 nahe dem westfälischen Gevelsberg.
Während die Männer des Erzbischofs flohen, setzte dieser sich
zur Wehr und fiel im Kampf.

Zunächst bekam vor allem Friedrich von Isenberg die Folgen
dieser Tat zu spüren: Er wurde gefangen, für ein Kopfgeld von
2100 Mark - damals fast eine halbe Tonne Silber - an die Kölner
Partei verkauft, verurteilt und grausam hingerichtet.

Rüschoff-Thale: "Das ganze Ruhrgebiet wurde durch dieses
Ereignis bis heute nachhaltig geprägt. Durch die folgende
Schwächung des Kölner Einflusses in der Region gelangte eine
Vielzahl lokaler Mächte zu größerer Bedeutung. Zur Festigung
ihrer Positionen bauten sie so viele Burgen, dass heute jede
Stadt im Ruhrgebiet gleich mehrere davon besitzt. Die Region
zersplitterte dadurch in viele kleine Machtbereiche." Diese
Entwicklung im Ruhrgebiet bis zur Nutzung der Burganlagen durch
die Kohlebarone bildet einen der inhaltlichen Schwerpunkte der
Ausstellung.

Die Sonderausstellung thematisiert aber auch ausführlich das
konkrete Leben der Menschen des Mittelalters: von der Geburt bis
zum Grab, von der Heiratspolitik bis zur Hinrichtung. Wie lebte
man als Adeliger, Burgherrin, Erzbischof, Bäuerin oder Ritter
vor fast 800 Jahren? Wie baute man Burgen? Welche Bedeutung
hatten der Papst, Rom und das Heilige Römische Reich? "Mit den
Antworten auf diese Fragen will die Ausstellung zeigen, dass die
Region schon lange vor der Industrialisierung Geschichte
schrieb", meint LWL-Kulturdezernent Teppe.

Er verwies darauf, dass der LWL mit seinen Kulturdiensten und
mit acht Museen im nördlichen Ruhrgebiet präsent sei. Im Jahr
2010 werde sich der Landschaftsverband Westfalen-Lippe mit drei
Projekten und insgesamt vier Millionen Euro engagieren.

Neben der Burgen-Ausstellung in Herne plant der LWL nach Angaben
von Teppe für 2010 eine weitere Ausstellung in seinem
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen. Diese Ausstellung
("Helden - von der Sehnsucht nach dem Besonderen") solle zeigen,
wie Heldenfiguren im jeweiligen zeitlichen und
gesellschaftlichen Zusammenhang entstehen, wie sie
funktionalisiert und wie sie vermittelt werden. Die Ausstellung
werde mit einem Aufwand von 2,2 Millionen Euro populäre
Heldenbilder von der Antike bis zur Gegenwart aufgreifen - in
Mythen und Märchen, in der bildenden Kunst und Literatur, im
Fernsehen und im Cyber-Space.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
Fax: 02323 94628-33
E-Mail: archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 23 10:43:14 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Apr 2007 10:43:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Muenster und die Hanse" ist Themenabend
im Stadtarchiv, 26.04.2007, Muenster
Message-ID: 462C8DC2020000D600030C36@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 23.04.2007, 10:09


AKTUELL

Vom Handel und einer Kogge
"Münster und die Hanse" ist Themenabend im Stadtarchiv

Münster liegt weder am offenen Meer noch hat die Stadt eine
eigene Flotte unterhalten. Welche Rolle also spielt eine
Hansekogge im Bürgersaal des Rathauses von Münster? Der
Themenabend im Stadtarchiv am Donnerstag, 26. April, 18 Uhr,
wird Aufschluss geben.

Archivdirektor Dr. Hannes Lambacher nimmt die Bedeutung Münsters
im Hansebund unter die Lupe. Historische Quellen aus den reich
bestückten Archivmagazinen haben dazu eine Menge zu erzählen. So
war im 16. Jahrhundert Münster stolzes Haupt der Westfälischen
Hansestädte - unbestritten vor Dortmund, Soest, Osnabrück und
Bielefeld. Auf den großen Hansetagen in Lübeck vertrat Münster
oft die übrigen Städte, weil sich nicht alle die kostspielige
Reise leisten konnten.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de

Der Themenabend im Stadtarchiv wird kostenfrei angeboten.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 23 10:47:57 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Apr 2007 10:47:57 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Amt fuer Denkmalpflege in Westfalen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 462C8EDD020000D600030C42@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 20.04.2007, 11:15


STELLENAUSSCHREIBUNG


Beim LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen, einer Einrichtung des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe ist zum nächstmöglichen
Zeitpunkt eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin /
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Das LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen ist ein unabhängiges
Fachamt und hat eine gesetzliche Mitwirkungspflicht bei allen
Aufgaben des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege als
gutachtende und beratende Institution.

Wir erwarten:
- ein mit Promotion abgeschlossenes Hochschulstudium der
Kunstgeschichte oder Volkskunde
- Eigeninitiative, Flexibilität, Kooperationsbereitschaft
- ausgeprägtes Interesse an der Erforschung von Denkmälern und
an den methodischen und praktischen Problemen ihrer Unterhaltung

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben des Fachamtes für
Denkmalpflege vertraut zu machen
- in Anlehnung an die Regelung für Rechtsreferendar/e/innen wird
eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 894,25 € brutto
gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
18/07 bis zum 11.05.2007 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 23 10:53:13 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Apr 2007 10:53:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL zeichnet Dorfkirche in Sundern-Endorf als
Denkmal des Monats aus
Message-ID: 462C9019020000D600030C4E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.04.2007, 08:47


AKTUELL

LWL zeichnet Dorfkirche in Sundern-Endorf als Denkmal des
Monats aus

Die katholische Kirche St. Sebastian im Sunderner Ortsteil
Endorf (Hochsauerlandkreis) ist eine für das Sauerland typische
kleine Dorfkirche. Die Gemeinde hat ihr Gotteshaus über mehrere
Generationen hinweg sorgsam behandelt, so dass die 1898
errichtete Kirche samt Innenausstattung besonders gut erhalten
ist. Deshalb hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
die Kirche jetzt als Denkmal des Monats April ausgezeichnet.

"Bei der gerade abgeschlossenen Restaurierung wurden alle
Arbeiten sorgfältig geplant und ausgeführt. Der Innenraum der
Kirche und seine Ausmalung erstrahlen nach der Reinigung wieder
in altem Glanz. Eine neue Beleuchtungsanlage gibt klares Licht
für den Gottesdienst und die Betrachtung der Malereien und der
Ausstattung. Alles in allem ist das eine schlichte, aber
wirkungsvolle Restaurierung, die aber weitgehend unspektakulär
geblieben ist und gerade deswegen das Herz jedes Denkmalpflegers
erfreut", lobt LWL-Denkmalpfleger Dr. Oliver Karnau. Mit den
abgeschlossenen Arbeiten dürfte es seiner Meinung nach gelungen
sein, den wertvollen Bestand für kommende Generationen zu
sichern und damit ein Zeugnis für die Frömmigkeit der Menschen
in Endorf um 1900 und danach zu erhalten.

Die St. Sebastian-Kirche wurde 1898 als dreijochige Kirche im
neugotischen Stil mit Westturm errichtet. "Die Kirche überzeugt
vor allem durch ihre Klarheit und ihre weitgehend bauzeitliche
Ausstattung", so Karnau. Große Fenster lassen viel Licht in den
farbig ausgemalten Kirchenraum. Zu der erhaltenen Ausstattung
gehören Altäre, ein Kreuzweg, die Orgel, die Bemalung von
Gewölben und des Triumphbogens, sowie Glasgemälde in den
Chorfenstern.

Als besonders wertvoll stuft Karnau das Geläut der Kirche ein:
Zur Fertigstellung der neuen Kirche waren zwar bis auf eine
mittelalterliche Glocke alle aus dem Vorgängerbau erhaltenen
Glocken zu neuen umgegossen worden. Diese neuen Glocken mussten
dann bis auf die kleinste im Ersten Weltkrieg als Kriegsmaterial
abgeliefert werden und gingen so verloren. "Aber es gelang der
Gemeinde, neben der kleinen Glocke auch die schöne
mittelalterliche Glocke aus dem Jahr 1434 zu bewahren. Von Claes
Haller, der diese Glocke geschaffen hat, sind noch Glocken in
Werne (Kreis Unna), Sundern-Hellefeld und Sundern-Enkhausen
bekannt", so Karnau.

Die umfangreiche Ausstattung zeigt das Selbstbewusstsein und den
Behauptungswillen der Endorfer Katholiken, die vor dem
Kirchenneubau eine von Stockum abhängige Kirchengemeinde waren
und nur eine kleine Kirche als Gottesdienststätte hatten, die
sich etwa an der gleichen Stelle wie die heutige Kirche befand.
"Auch die prägende Lage der Kirche in der Dorfmitte von Endorf
offenbart die Absicht ihrer Erbauer, sich als selbstständige
Gemeinde zu profilieren. Denn 1904, im Jahr der Einweihung der
neuen Kirche, wurde die neue Endorfer Gemeinde von Stockum
abgepfarrt", erklärt Karnau die ortsgeschichtliche Bedeutung der
Kirche.

Eines der wichtigsten Ziele der 2005 begonnen Restaurierung war
es, die umfangreiche rund 100 Jahre alte Ausmalung und
Ausstattung zu konservieren und wieder herzustellen. Dafür
wurden die figürlichen Malereien am Triumphbogen und in den
Gewölben vorsichtig trocken gereinigt und mit einer dünnen
mineralischen Lasur geschützt. Eine jüngere Rankenmalerei um die
Fenster hatte keinen Denkmalwert und konnte entfernt werden.
Die verlorene Teppichmalerei im Chor wurde nicht rekonstruiert,
sondern durch einen neuen Entwurf ersetzt, der die große
Wandfläche unterhalb der Fenster strukturiert und zurückhaltend
die Wirkung der historischen Ausstattungsstücke unterstützt,
ihnen aber keine Konkurrenz aufdrängt. Die erhaltenen
Ausstattungsstücke der Kirche wie die Skulpturen sind behutsam
gereinigt oder konservatorisch behandelt worden.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 23 11:07:26 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Apr 2007 11:07:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Dia-Vortrag: Neue Erkenntnisse zur Biographie
Derick Baegerts, 26.04.2007, Muenster
Message-ID: 462C936E020000D600030C6D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Daniel Müller Hofstede"
Datum: 20.04.2007, 12:31


AKTUELL

Dia-Vortrag in der Reihe
"Neue Forschungen zur Alten Kunst"
Donnerstag 26. April 2007, 20 Uhr

Dr. Martin Roelen (Stadtarchiv Wesel)
Ein Maler zwischen Niederrhein und Westfalen.
Neue Erkenntnisse zur Biographie Derick Baegerts

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
Vortragssaal, Eintritt frei
Domplatz 10
48143 Münster


Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
verfügt mit rund zehn Tafeln des niederrheinischen Malers Derick
Baegert (um 1440 - nach 1509) über den größten Museumsbestand
dieses herausragenden nordwestdeutschen Künstlers des
ausgehenden Mittelalters. Dazu zählen Höhepunkte der Sammlung
wie das Gemälde "Lukas malt die Madonna" (um 1470/90), das zudem
als einziges die Signatur des Meisters trägt.

Derick und sein Sohn Jan Baegert stehen für eine wichtige
Strömung innerhalb der niederrheinisch-westfälischen
Tafelmalerei, die sich stark auf niederländische Vorbilder wie
Rogier van der Weyden und Robert Campin bezieht. In ihrer
Heimatstadt Wesel betrieben sie eine große und erfolgreiche
Werkstatt, die u.a. große Altarbilder bis nach Dortmund
lieferte.

Nachdem jüngst ein Kreuzigungsbild Derick Baegerts, das fast 100
Jahre im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
im Depot geschlummert hatte, nach seiner Restaurierung wieder
der Öffentlichkeit präsentiert wurde, rückt nun in einem Vortrag
der Reihe "Neue Forschungen zur alten Kunst" die Biographie des
Malers in den Blickpunkt.

Der Leiter des Weseler Stadtarchivs, Dr. Martin Roelen, der sich
seit Jahren mit der Familie Derick Baegerts befasst, wird dessen
Lebensgeschichte und die seines Sohnes Jan anhand der erhaltenen
Weseler Quellen erläutern und rekonstruieren. Durch die Analysen
des Historikers und Archivars konnten neue Erkenntnisse zur
familiären Herkunft und zu den Wohn- und Vermögensverhältnissen
eines spätmittelalterlichen Malers und Werkstattleiters
gewonnen werden.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Langen Donnerstags statt,
so dass vor dem Vortrag die Möglichkeit zum Besuch der Sammlung
besteht.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Diavortrag
Datum: Donnerstag 26. April 2007, 20 Uhr
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 / 5907 01
Fax: 0251 / 5907-167
E-Mail: Landesmuseum at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 23 11:22:49 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Apr 2007 11:22:49 +0200
Subject: [WestG] [TOC] industrie-kultur, 2/2007
Message-ID: 462C9709020000D600030C79@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Sven Bardua"
Datum: 20.04.2007, 11:20


SERVICE: TOC

industrie-kultur.
Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte
Zeitschrift des Landschaftsverbandes Rheinland / Rheinisches
Industriemuseum und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe /
LWL-Industriemuseum
Herausgeber: Milena Karabaic, Christian Kleinschmidt, Markus
Krause, Eckhard Schinkel, Norbert Tempel und Dirk Zache
Chef vom Dienst: Sven Bardua
13. Jahrgang
39. Heft
2/2007
ISSN 0949-3751


SCHWERPUNKTTHEMA: Schweiz

S. 2-5
Bärtschi, Hans-Peter
Die Schweiz - das Heidiland: eine bedeutende Industrienation

S. 6f.
Woker, Kaspar P.
Industriekultur im Alpental: der Kanton Glarus

S. 8f.
Baertschi, Pierre
Wasserkraft und Hydraulik: Genf als Industriestadt

S. 10
van Orsouw, Michael
Die Industrieachse Lorze im Kanton Zug

S. 11f.
Zutter Grütter, Monika
Vielfältige Denkmalpflege im Kanton Thurgau

S. 13f.
Meier, Bruno
Der Aargau - Industriekultur an Limmat, Aare und Rhein

S. 15f.
Abegg, Philipp
Bally Schönenwerd - Zeugen eines Schuhimperiums

S. 17
Bärtschi, Hans-Peter
Betrieb mit 112jährigen Nagelmaschinen in Winterthur gesichert

S. 18f.
Müller, Viola
Gießereihallen der Georg Fischer AG in Schaffhausen gerettet

S. 20f.
Bärtschi, Hans-Peter
Industriedenkmalpflege in der Schweiz: alarmierend!


ERIH-PROJEKT

S. 27
Bluhm, Frieder
Das Europäische Industriemuseum für Porzellan in Selb

S. 28
Bluhm, Frieder
Das August Horch Museum in Zwickau

S. 29
Bluhm, Frieder
Das Museum der Arbeit in Hamburg

S. 30
Bluhm, Frieder
Das Technikmuseum HEIM im niederländischen Hengelo


RUBRIKEN

S. 22
Kleiner, Beat
Das historische Foto: Hermann Kummler-Sauerländer - ein
Schweizer Elektrizitätspionier in Deutschland, Ursprung
der GAH Heidelberg

S. 23
Gaigalat, Michael
Aus der Arbeit des Rheinischen Industriemuseums:
Panzermotor zur Blumenpflege - ein Notstromaggregat
von Krupp

S. 24
Röttcher, Klaus
Aus der Arbeit der Deutschen Wasserhistorischen
Gesellschaft: Die DWhG feiert Jubiläum

S. 25f.
Bärtschi, Hans-Peter
Aus der Arbeit der Schweizerischen Gesellschaft für
Technikgeschichte und Industriekultur (SGTI):
Das Projekt ISIS für den Kanton Zürich

S. 31-33
Bergstein, Edgar
Industriegeschichte:
Große Eisenerzlager auf der Mittelmeer-Insel Elba

S. 34f.
Lange, Fritz
Reiseziele der Industriekultur:
Von Böhmen nach Wien - der Schwarzenbergische Schwemmkanal

S. 36f.
Kuntzsch, Brigitte
Künstlerporträt:
Zwischen Elbe und Industrie - der Hamburger Maler Adolf Wriggers

S. 38f.
Bergstein, Edgar
Denkmale mit Perspektive:
Entlang der Wasserkraft - Textilfabriken an der Zschopau

S. 40f.
Oehlke, Andreas
Reiseziele der Industriekultur:
Industriemuseum und Kulturzentrum - das alte Gaswerk von Athen

S. 42f.
Puffahrt, Otto
Kulturtechnik: Rieselwiesen als Landschaftsdenkmale

S. 44-46
Oboth, Christoph
Reiseziele der Industriekultur:
Henschel-Dampfloks auf schmaler Spur in Patagonien

S. 47f.
Bardua, Sven
Industriearchitektur:
Alter Bahnhof mit modernem Konzept - Hamburg Hauptbahnhof

S. 49
Touren & Tagungen

S. 49-54
Industriekultur in den Regionen

S. 55f.
Lesezeichen

S. 57
Termine

Beihefter
Bärtschi, Hans-Peter
Die historische Anzeige: Briefmarken-Serie "Helvetia"


INFO

Kontakt:
Sven Bardua
Chef vom Dienst, industrie-kultur
Wellingsbütteler Landstraße 202 F
22337 Hamburg
Tel.: 040 / 430 16 76
E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
URL: www.industrie-kultur.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 24 10:44:37 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Apr 2007 10:44:37 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Vier Spielsteine aus dem Mittelalter im LWL-Museum
fuer Archaeologie, ab dem 24.04.2007, Herne
Message-ID: 462DDF95020000D600030D53@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.04.2007, 14:43


AUSSTELLUNG

Spielsteine aus dem Mittelalter jetzt im LWL-Museum für
Archäologie

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erweitert sein
LWL-Museum für Archäologie in Herne mit vier außergewöhnlichen
Spielsteinen aus dem 12. Jahrhundert. Sie gehören zu den
ältesten und aufwändigsten ihrer Art in Europa und waren 2004
bei Ausgrabungen in Sendenhorst (Kreis Warendorf) gefunden
worden.

Ab dem 24. April zeigt das Museum je zwei Schachfiguren und
Backgammonsteine aus dem 12. Jahrhundert. Sie finden ihren Platz
in einem neu eingerichteten Bereich in der unterirdischen
Dauerausstellung des Landesmuseums. "Mit dieser Aktualisierung
der Dauerausstellung bleibt unser Museum seinem
Selbstverständnis als zentrales Schaufenster der Archäologie in
Westfalen treu," sagte LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe
bei der Präsentation der Spielevitrine. "Tagtäglich fördern
Archäologen neue Quellen zu Tage und verändern damit das Bild
der Geschichte. Daran muss eine archäologische Dauerausstellung
immer wieder angepasst werden, was in Herne möglich ist. Mit
seiner Konzeption und Gestaltung positioniert sich das Haus als
ein besonderer Markstein der Kulturarbeit des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hier mitten im Ruhrgebiet".

Die Schachfiguren, eine Dame und ein Bauer, sind in Westfalen
bisher einmalige Funde. Ihre Formen besitzen kaum Ähnlichkeit
mit den heutigen Figuren, sondern sind abstrahiert und verweisen
auf den Orient, das Ursprungsgebiet des Schachspiels: Die Dame
lässt sich aus der ursprünglichen Darstellung eines Elefanten
mit Thron und König ableiten. Die fingerhutförmige Form des
Bauern entstand aus der Darstellung eines Fußsoldaten. Alle
Steine sind aus Tierknochen gearbeitet, doch nur für die Dame
gelang es den Experten von der Johannes-Gutenberg-Universität
Mainz die Tierart zu bestimmen, nämlich Pferd. "Deshalb sind sie
wohl in der Region hergestellt worden", vermutet Dr. Stefan
Eismann, der Ausgräber von der LWL-Archäologie für Westfalen.

"Von den runden Spielsteinen gibt es in Westfalen zwar noch ein
paar mehr, doch sind die Sendenhorster Exemplare mit ihrer
aufwändigen Verzierung die wertvollsten. Für den größeren der
beiden Steine mit seiner Textileinlage gibt es in Europa bislang
überhaupt keine vergleichbaren Stücke", erläuterte Eismann. Mit
ihnen konnte man nicht nur Backgammon, sondern auch Mühle oder
Dame spielen - wie heute benutzte man dafür dieselben Steine.

Die runden Spielsteine bestehen jeweils aus zwei Scheiben
Knochen mit einem Bronzeblech dazwischen, die durch Bronze-
beziehungsweise Eisennieten zusammengehalten werden. Bei einem
Stein lag zwischen der Bronze und dem Knochen noch eine textile
Einlage, von der sich Reste erhalten haben. Die oberen
Knochenscheiben sind mit geometrischen Mustern durchbrochen,
durch die die goldfarbene Bronze und die Textilie schimmerte,
die Ränder sind mit Kreisaugen und Linien verziert.

Die Spielsteine haben die LWL-Archäologen 2004 bei der
Ausgrabung eines Adelshofes am Rande von Sendenhorst gefunden.
Der fingerhutförmige Bauer aus dem Schachspiel und die
Backgammon-Steine lagen im Keller eines ungefähr zehn Meter
breiten und mindestens 30 Meter langen Holzhauses. Die Dame aus
dem Schachspiel hatte man schon im Mittelalter wegen einer
Beschädigung in den Schlamm einer nahegelegenen Viehkoppel
geworfen.

Zu der Anlage gehörten neben der Viehkoppel noch ein Grubenhaus
und mehrere Speicher. "Das Gehöft an sich könnte auch ein großer
Bauernhof sein. Aber gerade Schach und ähnliche Spiele waren im
Mittelalter eine Sache der Elite, deshalb müssen hier Adelige
gewohnt haben", erklärt Eismann. Auch andere Funde wie ein
goldverzierter Bronzeanhänger, Pferdegeschirrteile aus Bronze,
eine Knochenflöte und einige wenige Scherben eines dunkelblauen
Glasbechers zeugen noch von der gehobenen Lebensweise der
Bewohner.

"Die Fundstücke sind ohne Frage sehr bedeutend für die Fachwelt,
aber auch für die interessierte Öffentlichkeit. Und deshalb
freue ich mich ganz besonders, dass die Präsentation im
archäologischen Landesmuseum in Herne nun erfolgt. Die
historisch überaus bedeutsame Ausgrabung erfolgte auf dem Gebiet
von Sendenhorst. Unsere Stadt reiht sich damit ein in die
bedeutenden Fundorte Westfalens, die Geschichte machten und man
hier in der Dauerausstellung erleben kann", freute sich
Bürgermeister Berthold Streffing bei der Präsentation der
Spielsteine.

Im Museum finden die Besucher die Spielsteine in zwei, mehr als
mannshohen Vitrinen auf dem Weg von der frühen Kirche zur Burg.
"Dank des Baukastensystems, mit dem unsere Grabungslandschaft im
Museum konstruiert ist, war es ohne großen technischen Aufwand
möglich, den neuen Bereich zu realisieren", so Museumsleiterin
Dr. Barbara Rüschoff-Thale. "Den Besuchern wird nicht auffallen,
dass es sich um nachträgliche Einbauten handelt."

INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
URL: www.museum-herne.de

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 24 10:53:11 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Apr 2007 10:53:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Hoehepunkte aus 1.000 Jahren
Herforder Muenzgeschichte, 03.05.2007, Herford
Message-ID: 462DE197020000D600030D5F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 23.04.2007, 12:53


AKTUELL

Verein für Herforder Geschichte e.V.
Vierter Vortrag in der Vortragsreihe des Vereins im Jahr 2007
Achtung: Abweichender Ort und Uhrzeit.
Der Vortrag findet nach der Mitgliederversammlung des
Vereins für Herforder Geschichte statt!


Dr. des. Sebastian Steinbach (Osnabrück):
Geld für die Äbtissin -
Höhepunkte aus 1.000 Jahren Herforder Münzgeschichte

Herford gehört zu den ältesten Münzstätten auf dem Gebiet des
ostfränkisch-deutschen Reiches, denn schon im Jahre 973
bestätigte Kaiser Otto I. (936-973) der Äbtissin Imma ihr
Münzrecht, dessen Verleihung bereits bis in die Zeit der
Karolinger zurückdatiert. Anhand zahlreicher Abbildungen und
Grafiken erzählt der Mittelalterspezialist Dr. Sebastian
Steinbach (Fritz Rudolf Künker Münzenhandlung, Osnabrück) die
Geschichte der Herforder Münzprägung von ihren Anfängen in der
Zeit der salischen Herrscher bis zu den städtischen Prägungen
des 17. Jahrhunderts. Auf dieser "numismatischen Zeitreise" wird
an wichtigen Stationen Halt gemacht und die Bedeutung der
Herforder Münze für die jeweilige Epoche anschaulich und
spannend erklärt.


Biografische Angaben zum Vortragenden
Dr. des. Sebastian Steinbach (Osnabrück):

Geboren in Berlin

1998 - 2003 Studium der Mittelalterlichen Geschichte, Älteren
deutschen Literatur und Soziologie an der Humboldt-Universität
zu Berlin.

September 2003 Praktikum am Münzkabinett der Staatlichen Museen
Preußischer Kulturbesitz im Bodemuseum / Berlin.

2003 Abschluss des Studiums mit dem Titel Magister Artium (M. A.).
Thema der Magisterarbeit: "Die Münzprägung Heinrichs II.
(1002-1024). Struktur, Politik und Wirkung des Münzregals in der
späten Ottonenzeit". Betreuer: Prof. Dr. M. Borgolte und Prof.
Dr. B. Kluge.

2004-2006 Kollegiat des Paderborner Mittelalterkollegs am
"Institut zur interdisziplinären Erforschung des Mittelalters
und seines Nachwirkens" (IEMAN) der Universität Paderborn.
Lehrveranstaltungen zur Numismatik und Heraldik.

Oktober 2006: Promotion mit der Dissertation: "Das Geld der
Nonnen und Mönche. Münzrecht, Münzprägung und Geldumlauf der
ostfränkisch-deutschen Klöster in ottonisch-salischer Zeit (ca.
911-1125)". Gutachter: Prof. Dr. Jörg Jarnut (Paderborn) und
Prof. Dr. Bernd Kluge (Berlin).

Seit September 2006 Mitarbeiter der Firma Fritz Rudolf Künker
e.K. Münzenhandlung, für den Bereich Mittelalternumismatik.


Das weitere Vortragsprogramm 2007:

6. September
Eva-Maria Butz (Dortmund):
Adel und liturgische Memoria am Ende des karolingischen
Frankenreichs


INFO

Zeit:
Donnerstag, den 3. Mai 2007
Um 20 Uhr

Ort:
Aula des Friedrichs-Gymnasiums Herford
Werrestr. 9
32049 Herford

(Eintritt frei)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 24 11:05:19 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Apr 2007 11:05:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Stadtwerdung Hertens von 1927 bis 1936,
24.04.2007, Herten
Message-ID: 462DE46F020000D600030D6B@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Herten"
Datum: 23.04.2007, 15:27


AKTUELL

"Vom republikanischen Bürgerbegehren zum nationalsozialistischen
Propagandaakt. Die Stadtwerdung Hertens von 1927 bis 1936"
Vortrag von Stadtarchivar Dr. Michael Hensle

Die "Stadtwerdung" Hertens ist Inhalt eines Vortrags von
Stadtarchivar Dr. Michael Hensle am Dienstag, 24. April, um 19
Uhr. Der Tag der Verleihung der Stadtrechte, der 20. April 1936,
ist bekanntermaßen ein problematisches Datum, war es doch der so
genannte "Führer-Geburtstag". Bereits Jahre vor der offiziellen
Stadtwerdung während des Nationalsozialismus gab es allerdings
einen ersten ernsthaften Versuch zur Stadtrechtsverleihung durch
den einflussreichen Hertener Verkehrsverein.

Warum aus dem Versuch des Verkehrsvereins nichts wurde,
welch "Eingemeindungsfieber" damals im Ruhrgebiet grassierte,
wie alles anders kam und wie die Nationalsozialisten den
Stadtwerdungsakt von 1936 propagandistisch nutzten, wird in
einer Vortragsveranstaltung des Stadtarchivs deutlich. Anhand
von Quellen und Dokumenten erläutert Stadtarchivar Dr. Michael
Hensle detailliert den Prozess der Stadtwerdung Hertens und
öffnet so ein spannendes Zeitfenster in die 20er und 30er Jahre
des vergangenen Jahrhunderts.


INFO

Zeit:
Dienstag, 24. April
19.00 Uhr

Ort:
Glashaus Herten
Hermannstr. 16
45699 Herten
im Vortragsraum Untergeschoss (UG)

Der Eintritt ist frei.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 25 11:37:39 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Apr 2007 11:37:39 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Von Schuetzen, Fliegern, Braeuten und Kamelreitern,
26.04.-24.06.2007, Werl
Message-ID: 462F3D83020000D600030E36@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.04.2007, 11:31


AUSSTELLUNG

Von Schützen, Fliegern, Bräuten und Kamelreitern:
LWL-Ausstellung erklärt Fremdes und lässt Bekanntes in neuem
Licht erscheinen

Der Begriff "Ritual" klingt in westfälischen Ohren nach
exotischer Glaubensausübung und will so gar nicht zu dem Begriff
"Schützenfest" passen. Und doch haben der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) und der Verein Ethnologie in Schule und
Erwachsenenbildung (ESE) ihrer gemeinsamen Wanderausstellung
"Festliche Reise um die Welt" den Untertitel "Das Schützenfest
und andere Rituale" gegeben. Im Mittelpunkt der Ausstellung, die
durch acht westfälische Museen wandert, stehen vier sehr
unterschiedliche Feste aus vier Kontinenten: eine Hochzeit in
Pakistan, das Festival de l’Air im nördlichen Niger, das
mexikanische Fliegerspiel und eben das typisch westfälische
Schützenfest. Erste Station der Ausstellung ist das Museum Forum
der Völker in Werl (Kreis Soest), wo die Ausstellung in der Zeit
vom 26. April bis zum 24. Juni zu sehen ist.

Die Ausstellung ist bewusst als eine Reise um die Welt
inszeniert, deren letzte Station das Schützenfest in Westfalen
ist. "Damit wollen wir bei den Besuchern ein Aha-Erlebnis
auslösen. Was sie zunächst als fremd und exotisch sehen, nehmen
sie nach dem Vergleich mit dem Schützenfest anders wahr. Und
umgekehrt bekommen sie ganz neue Einblicke, wenn sie das
vertraute Fest einmal gewissermaßen aus der Vogelperspektive
wahrnehmen. Am Ende ist das Fremde nicht mehr so fremd und das
Eigene nicht mehr so bekannt, wie es oft scheint. Damit wollen
wir dazu beitragen, das die Menschen offener werden im
Zusammenleben mit anderen Kulturen", erklärt
ESE-Ausstellungsmacherin Kerstin Brünenberg.

So unterschiedlich die vier Feste sind, die die Ausstellung
anhand von Fotos, Festkleidung, einer Fliegerkappe, Schmuck und
natürlich einer Schützenkönigskette sowie einem Schützenvogel
vor Augen führt - dennoch haben sie viele Gemeinsamkeiten: "Die
Feste unterbrechen den Alltag und verkehren ihn in sein
Gegenteil, indem sie ihn durch rauschhafte Formen der
Geselligkeit ersetzen. Die Feste schaffen Gemeinschaft, halten
diese zusammen und festigen damit die Identität als Gruppe.
Dabei geben immer wiederkehrende Riten Ordnung, Struktur und
damit Sicherheit", fasst Dr. Günter Bernhardt vom LWL-Museumsamt
zusammen.

Welche - oft religiösen - Hintergründe ein Fest hat, wissen
viele der Mitfeiernden überhaupt nicht: Das Fliegerspiel in
Mexiko war ursprünglich eine Zeremonie, mit der die Feiernden um
Regen gebeten haben. Mit der Kolonialisierung machten es die
Spanier zu einem Bestandteil des christlichen Patronatsfestes,
heute ist es in erster Linie eine Touristenattraktion.

Umgekehrt war es beim noch recht jungen "Festival del l’Air" im
nördlichen Niger: Das Fest wurde 2001 ins Leben gerufen, um
Touristen in die abgelegene Wüstenregion zu locken. Innerhalb
von wenigen Jahren ist daraus unabhängig vom Tourismus ein
Kulturfest von Tuaregs für Tuaregs mit Kamelrennen, Musik und
Tanz geworden. "Auf diese Weise festigt und stärkt das Fest die
ethnische und regionale Identität der Tuareg", so Brünenberg.
"Künstliche" Feste werden aber nicht nur als zusätzliche
Attraktion in Touristenregionen kreiert: 1951 "erfand" der
ehemalige lippische Landespräsident Heinrich Drake die
"Lippischen Heimattage", um die Identität der Lipper zu stärken
und die Integration der Flüchtlinge aus den ehemaligen
Ostgebieten zu fördern.

Das westfälische Schützenfest wird häufig mit Biergelage und
militärischem Auftreten in Verbindung gebracht, die historischen
Hintergründe kennt kaum jemand. "Dass beim Schützenfest viel
Bier getrunken wird, hat nicht in erster Linie mit der Feierlust
der Westfalen zu tun. Bier war ursprünglich das einzig mögliche
Festgetränk, da Wein zu teuer war und das Wasser nicht sauber
und daher Träger vieler Krankheitserreger war", erklärt
Brünenberg. Der militärische Charakter des Schützenfestes geht
auf das Mittelalter und die frühe Neuzeit zurück, als es Aufgabe
der Schützengesellschaften war, die Stadtmauern zu pflegen und
zu verteidigen. Diese Aufgaben fielen zu Beginn des 18.
Jahrhunderts weg, die militärischen Rollen blieben erhalten.
Indem Kaiser Wilhelm II. sich gerne in Phantasieuniformen zeigte,
trug er dazu bei, dass auch die Schützenbrüder uniformiert
feierten. Der verbreiteten Verehrung und Imitation der
Kaiserfamilie hat das Fest ein heute unabdingbares Element zu
verdanken: den Schützenkönig samt Hofstaat. Und hier kommen die
Frauen ins Spiel, die laut Brünenberg nicht nur eine "dekorative
Funktion" hatten, sondern für das Fest unentbehrlich wurden.

Solche ausgeprägten Rollen für Männer und Frauen gibt es nicht
nur in Westfalen. In islamisch geprägten Kulturen ist der Mann
beispielsweise für das Repräsentieren der Familien nach außen
verantwortlich, während die Frau für Haushalt und Erziehung
verantwortlich ist. In Pakistan geht diese strikte
Rollenverteilung sogar soweit, das Männer und Frauen bei
Hochzeiten in getrennten Räumen feiern.

Zur Ausstellung bieten ESE und LWL Führungen und Vorträge sowie
museumspädagogische Programme für Kinder an. Dabei lernen Kinder
der 2. bis 4. sowie der 5. bis 7. Klasse die verschleierten
Tuareg kennen, setzten sich mit dem Hochzeitsfest in Pakistan
auseinander und vertiefen ihr Wissen über das Schützenfest in
Deutschland.

Zur LWL-Wanderausstellung "Festliche Reise um die Welt" ist ein
gleichnamiges Begleitbuch erschienen. Elf reich bebilderte
Beiträge vertiefen die Ausstellungsinhalte. Hier wird die
festliche Reise um die Welt mit Beispielen aus Gambia, New, York,
Südindien, Indonesien und Ostwestfalen fortgesetzt. Scheinbar
unterschiedliche Feste wie die Lippischen Heimattage, das
muslimische Opferfest oder das südasiatische Lichterfest Dewali
der tamilischen Mirgranten in Deutschland zeigen die
Gemeinsamkeiten der Kulturen auf. Das Buch ist für 12,- Euro an
der Museumskasse erhältlich oder kann unter wma.info at lwl.org
bestellt werden.


INFO

Festliche Reise um die Welt
Das Schützenfest und andere Rituale
Eine Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen
und von Ethnologie in Schule und Erwachsenenbildung
Museum Forum der Völker - Völkerkundemuseum der Franziskaner
Melsterstr. 15 in 59457 Werl
26.April bis 24. Juni 2007
geöffnet: dienstags - freitags 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr
samstags und sonntags 14 bis 17 Uhr
feiertags geschlossen

Weitere Ausstellungsstationen:
Karl-Pollender-Stadtmuseum Werne
1. Juli bis 19. August 2007

Stadtmuseum Münster
26. August bis 21. Oktober 2007

Gustav-Lübcke-Museum, Hamm
28. Oktober bis 9. Dezember 2007

Museum der Stadt Bad Berleburg
12. Dezember 2007 bis 10. Februar 2008

Stadtmuseum Bergkamen
17. Februar bis 13. April 2008

Kolvenburg, Billerbeck
20. April bis 15. Juni

Naturkunde-Museum, Bielefeld
22. Juni bis 17. August 2008





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 25 11:48:58 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Apr 2007 11:48:58 +0200
Subject: [WestG] [AUS] LWL-Roemermuseum zeigt im Sommer Luxus und Dekadenz,
16.08.-25.11.2007, Haltern am See
Message-ID: 462F402A020000D600030E42@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.04.2007, 12:31


AUSSTELLUNG

LWL-Römermuseum zeigt im Sommer Luxus und Dekadenz

Die Ausstellung "Luxus und Dekadenz. Römisches Leben am Golf von
Neapel" bereitet mit zahlreichen Wandmalereien, Kunstwerken aus
Bronze und Marmor, exquisitem Goldschmuck, einem Privatbad mit
raffinierter Technik und großflächigen 3-D Animationen dem Luxus
vor 2.000 Jahren zu Füßen des Vesuv eine Bühne. Die
Kooperationspartner aus Haltern, Bremen, Nijmegen und München
stellten am Dienstag (24.4.) in München ihr Projekt vor. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wird die Ausstellung
als erste Station vom 16. August bis 25. November in seinem
LWL-Römermuseum in Haltern zeigen.

Zitate antiker Autoren sind allen Themenbereichen der
Ausstellung präsent und kommentieren die Dekadenz einer
Oberschicht, die sich in ihrem Statusdenken immer weniger an die
traditionellen römischen Werte hielt. Ihre teils sachlich, teils
mit beißendem Spott vorgetragene Kritik wird durch ausgewählte
Exponate unterstützt, die den Blick hinter die luxuriöse Fassade
lenken.

Viele der 170 hochkarätigen Schaustücke werden erstmals
außerhalb Italiens zu sehen sein. Sie stammen überwiegend aus
dem Archäologischen Nationalmuseum Neapel, einem der
bedeutendsten archäologischen Museen der Welt. Komplettiert wird
die 1,5 Millionen Euro teure Ausstellung durch Bestände aus
Pompeji.

"Luxus braucht Bewunderer und Mitwisser". So beschreibt der
römische Philosoph Seneca den demonstrativen Prunk vieler seiner
Zeitgenossen vor 2000 Jahren. Für die Römer war luxuria der
Inbegriff von Schwelgerei, Prunkliebe, Genuss- und
Vergnügungssucht - ermöglicht durch die Massen an Steuern aus
den Provinzen. Sie flossen in die Kassen der Machthaber, nachdem
Rom im 2. Jahrhundert vor Christus zur Beherrscherin des
Mittelmeeres geworden war. Es hat in der Weltgeschichte kaum
eine Gesellschaft gegeben, die so stark durch Statussymbole
geprägt war wie die des Imperium Romanum.

Der Golf von Neapel mit den Orten Cumae, Neapolis, Baiae,
Misenum, Surrentum, Stabiae sowie Pompeji und Herculaneum war
seit dem 2. Jahrhundert vor Christus der Anziehungspunkt für die
wohlhabende Römer. Die fruchtbare Vulkanlandschaft wurde wegen
ihrer Schönheit und des angenehmen Klimas geschätzt. Hier frönte
die Oberschicht dem Luxus. Man war reich und man zeigte es - in
Gestalt prachtvoller Stadthäuser und Villen, durch aufwändige
Gastmähler mit wahrhaft lukullischen Ausmaßen, durch kostbaren
Schmuck, durch Anhäufung von Kunstschätzen.
Themen der Ausstellung:

Gebauter Luxus: Villen und Villenbesitzer am Golf von Neapel
Spiegelbild des luxuriösen Lebens: pompejanische Wandmalereien
Standesunterschiede in der Römischen Gesellschaft
Kunst- und Ausstattungsluxus, Kunsthandel
Lustgärten als inszenierte Idylle
Luxuriöses Machtinstrument: Gladiatorenspiele
Tafelluxus: Bankett und Unterhaltung
Statussymbole Schmuck und Parfüm
Privatbäder und Schönheitspflege

Kooperation:

Als Länder übergreifende Kooperation wird die Ausstellung von
2007 bis 2009 nicht nur in Deutschland sondern auch in den
Niederlanden zu sehen sein und schließlich nach Japan
weitergehen. Kooperationspartner sind der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) mit seinem LWL-Römermuseum Haltern am See,
das Focke-Museum Bremen, das Museum Het Valkof Nijmegen und die
Archäologische Staatssammlung München, die auch schon bei der
Ausstellung "Die letzten Stunden von Herculaneum" erfolgreich
zusammengearbeitet haben. Diese Ausstellung thematisierte die
Katastrophe des Jahres 79 nach Christus und begeisterte Fachwelt
und Publikum gleichermaßen. "Luxus & Dekadenz. Römisches Leben
am Golf von Neapel" blickt hingegen auf die Zeit davor, auf das
unbeschwerte Leben der Oberschicht inmitten der fruchtbaren
Region Campania felix.

Ausstellungsdaten:

16. 08. 2007 - 25. 11. 2007 LWL-Römermuseum in Haltern am See
15. 12. 2007 - 08. 06. 2008 Focke-Museum Bremen
23. 08. 2008 - 04. 01. 2009 Museum Het Valkof Nijmegen
06. 02. 2009 - 30. 08. 2009 Archäologische Staatssammlung München


INFO

LWL-Römermuseum in Haltern am See
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
Tel.: 02364 9376-0
Fax: 02364 9376-30
E-Mail: roemermuseum at lwl.org
URL: www.roemermuseum-haltern.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 25 11:52:10 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Apr 2007 11:52:10 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Feines Kunsthandwerk im LWL-Industriemuseum,
28./29.04.2007, Bochum
Message-ID: 462F40EA020000D600030E45@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.04.2007, 15:12


AUSSTELLUNG


Feines Kunsthandwerk im LWL-Industriemuseum -
Zeche Hannover zeigt "Lieblingsstücke"

Feines Kunsthandwerk vor beeindruckender Industriekulisse
präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
kommenden Wochenende (Sa/So, 28./ 29.4.) in seinem
Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum.

In der historischen Maschinenhalle und dem wuchtigen Malakowturm
der Zeche Hannover zeigen zwölf Kunsthandwerker aus Westfalen
Goldschmiedearbeiten, filigrane Glaskunst, Porzellandesign,
Handgewebtes und edle Stoffe. Die Künstler stellen den Besuchern
ihre persönlichen "Lieblingsstücke" - so auch der Titel der
Verkaufsausstellung - vor und gewähren Einblicke in ihre
kreative Arbeit.

Die Teilnehmer sind: Nicolas Bekkering, Ledertaschen; Beate
Braumann, Paier; Regina Buchholz, Glas; Brigitte Dombrowski,
Schmuck, Petra Grenz, Hüte, Lisa Hillburg, Wolle und Seide;
Johanna Hitzler, Porzellan, Elisabeth Jechalik, Filz; Ekkehard
Körber, Holz; Andrea Schmadkte, Kalligraphie, Katherine
Tinterenklitzke, Handdruck auf Stoff und Ute Westphal,
Handweberei.

Jeweils um 15 Uhr lädt das LWL-Industriemuseum zur kostenfreien
Erlebnisführung mit Schauvorführung der historischen
Fördermaschine ein. Das Kinderbergwerk Zeche Knirps steht an
beiden Tagen den jüngsten Besuchern von 11 - 18 Uhr zur
Verfügung. Das Museum ist während der Ausstellung geöffnet.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover
Günnigfelder Staße 251
44793 Bochum
URL: www.zeche-hannover.de

Öffnungszeiten: Sa - So 11 - 18 Uhr
Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 25 11:58:17 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Apr 2007 11:58:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemuseum bietet Radtour von Waltrop
nach Oer-Erkenschwick, 13.05.2007
Message-ID: 462F4259020000D600030E5A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.04.2007, 15:24


AKTUELL

LWL-Industriemuseum bietet Radtour von Waltrop nach
Oer-Erkenschwick
Geschichte des Bergbaus und der Kanäle "erfahren"

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit seinem
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg und das
Bergbau- und Geschichtsmuseum der Zeche Ewald in
Oer-Erkenschwick bieten am Sonntag, 13.05., von 11 bis18 Uhr
eine Radtour vom Alten Schiffshebewerk Henrichenburg zur Zeche
Ewald und zurück an.

Beide Ausstellungsorte - das LWL-Industriemuseum und die Zeche
Ewald-Fortsetzung I/III - haben zur Geschichte der
Industrialisierung des Ruhrgebietes viel zu bieten. Beim Alten
Schiffshebwerk tauchen Besucher ein in die Geschichte der
Binnenschifffahrt und des Kanalwesens zur Zeit der
Industrialisierung, die ehemalige Steinkohlenzeche in
Oer-Erkenschwick ist heute ein Bergbau- und Geschichtsmuseum.

Die 20 Kilometer lange Tour führt ein Stück am
Dortmund-Ems-Kanal entlang, über dessen Geschichte die
Teilnehmer interessante Aspekte erfahren. In Oer-Erkenschwick
gibt es eine Führung durch den ehemaligen
Maschinen-Reviersteiger Peter Hadrys und eine Bergmannsmahlzeit.
LWL-Museumsleiter Herbert Niewerth weist darauf hin, dass nach
der Rückkehr zum Schiffshebewerk von 17 bis 18 Uhr eine Führung
durch die Ausstellung "Schiff-Art" auf dem historischen
Schleppkahn "Ostara" auf dem Programm steht. Künstler aus dem
Kreis Recklinghausen und aus Niederbayern, die diese Ausstellung
gestaltet haben, sind als Ansprechpartner anwesend. Die Radtour
wird geleitet von der Museumspädagogin Anette Plümpe.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org

Museum für Bergbau- und Geschichte Oer-Erkenschwick
Am Ziegeleitor 11
45739 Oer-Erkenschwick

Kosten für Radtour, Führungen an beiden Museumsstandorten
und Mittagsimbiss: 10 Euro pro Person.
Telefonische Anmeldung erbeten unter 02363 9707-0





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 26 11:18:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Apr 2007 11:18:00 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Dronsz, Gesine / Leutzsch,
Martin (u.a.): Zwischen Politik und Religion. Der "Kampf um
Paderborn"
Message-ID: 46308A68020000D600030F6C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Gesine Dronsz"
Datum: 24.04.2007, 23:16


LITERATUR

In der Reihe "Beiträge zur Westfälischen Kirchengeschichte"
ist vor einigen Monaten Band 31 erschienen, der sich mit
der Paderborner Geschichte an der Wende vom 16. zum
17. Jahrhundert beschäftigt:

Der "Kampf um Paderborn" 1604 markiert für die Geschichte
Paderborns einen tief greifenden Einschnitt. Mit der Hinrichtung
des evangelischen Bürgermeisters Liborius Wichart am 30. 4. 1604
verlor die Stadt große Teile ihrer Rechte an den (katholischen)
Fürstbischof Dietrich von Fürstenberg. In diesem Ereignis
verdichten und überlagern sich unterschiedliche Entwicklungen,
die sich, vielfach verwoben, im Grenzbereich zwischen Politik
und Religion bewegen: Zum einen beginnt der frühmoderne Staat
mit der Zentralisierung von Kompetenzen, zum anderen ist die
Frage zu stellen, inwiefern die Paderborner Ereignisse und die
in ihnen handelnden Personen als "katholisch" oder "evangelisch"
identifiziert werden können.

Die Aufsätze des vorliegenden Bandes ordnen einerseits die
Ereignisse in den westfälischen, europäischen und
frühneuzeitlichen Kontext ein und widmen sich darüber hinaus der
symbolischen Bedeutung des 30.4.1604 und seiner
Instrumentalisierung für politische wie konfessionelle Ziele im
Laufe der letzten 400 Jahre. Dabei kommt die
Geschichtsschreibung vom 17. bis zum 19. Jahrhundert ebenso zum
Tragen wie die nationalsozialistische Rezeption der Figur
Wicharts.

Die Edition einer bisher nicht gedruckten Quelle aus dem Wiener
Haus-, Hof- und Staatsarchiv, des "Kurze[n] warhaffte[n]
Bericht[s]", fügt den bekannten Interpretationslinien weitere
Details hinzu.

Ökumenische, historische und religionspädagogische Reflexionen
runden den Band ab und zeigen, dass der "Kampf um Paderborn" für
die Gegenwart relevant ist, obwohl - oder vielleicht sogar weil
- er kontrovers bleibt.


INFO

Gesine Dronsz / Martin Leutzsch / Harald Schroeter-Wittke (Hg.),
Zwischen Politik und Religion. Der "Kampf um Paderborn"
1604 und seine Rezeption
(Beiträge zur Westfälischen Kirchengeschichte 31),
Luther-Verlag: Bielefeld 2006
19,90 Eur





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 26 11:19:07 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Apr 2007 11:19:07 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/15
Message-ID: 46308AAB020000D600030F6F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 24.04.2007, 13:41


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-15 für den Zeitraum vom
07.04.2007 bis zum 13.04.2007 mit insgesamt 14 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 26 11:24:01 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Apr 2007 11:24:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Maifest im Textilmuseum in Bocholt, 01.05.2007,
Bocholt
Message-ID: 46308BD1020000D600030F84@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 26.04.2007, 09:42


AKTUELL

Strohhüte, Dampf und Kaugummi-Show
Volles Programm beim Maifest im Textilmuseum in Bocholt

Passend zur aktuellen Sonderausstellung und zur Jahreszeit kommt
der Strohhut beim diesjährigen Maifest im Textilmuseum in
Bocholt groß heraus. Kinder können sich die sommerlichen
Kopfbedeckungen aufsetzen und in passende Hosen, Hemden und
Kleider von anno dazumal schlüpfen, um sich so fotografieren zu
lassen. "Eingeklebt in eine Klappkarte, kann daraus ein schönes
Muttertagsgeschenk werden", schlägt Museumsleiter Dr. Hermann
Josef Stenkamp vor. Die Fotoaktion ist nur eins von vielen
Angeboten beim traditionellen Familienfest, zu dem der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 1. Mai,
von 10 bis 18 Uhr in sein Industriemuseum nach Bocholt ein.

Die Erwachsenen können sich unter fachkundiger Führung die
Ausstellung "Hut & Co" - und darin auch historische Strohhüte -
ansehen. Zwischen 12 und 16 Uhr wird Hutmacherin Alexandra
Schoepe in der Ausstellung die typischen Arbeitsschritte zur
Herstellung eines Damenhutes vorführen und erläutern. Wer sich
fragt, welcher Hut zu seinem Gesicht oder zu einer besonderen
Gelegenheit passt, kann sich von der Hutmacherin beraten lassen.

In den "Dschungel der Gefühl" entführt das "Kinderwachsen
Musiktheater" um 12.30 und 15.30 Uhr seine kleinen Zuhörer. Die
Lachmuskeln trainieren die Clowns Bam Bi und Bam Bu in ihrer
Kaugummi-Show um 11 Uhr und in ihrer Indianer-Show um 14 Uhr.
Auch hier sind die Gäste zum zum Mitmachen und Mitsingen
eingeladen. Neben einer Hüpfburg warten weitere
Spielmöglichkeiten auf junge Gäste.

Für große und kleine Technikfans werden mehrere Dampfmaschinen
über den Fabrikhof schnaufen. Der kleine Dampfzug "Feflo" nimmt
Kinder auf eine Runde mit. Museumsleiter Stenkamp freut sich
besonders über den Einsatz des historischen Dampftraktors der
Familie Schnickers aus Marienbaum: "Die acht Tonnen schwere
Maschine aus dem Jahr 1911 wird unter Dampf gesetzt und auf dem
Museumsgelände vorgeführt." Auch eine frisch restaurierte
Straßendampfwalze sorgt für Aufsehen. Daneben sind natürlich die
Dampfmaschine des Museums und die historischen Webstühle
regelmäßig in Betrieb zu sehen.

Ob bei Sonne oder Regen: Reichlich überdachte Flächen und
Live-Musik der Band Mc King laden zum Ausruhen ein. Kulinarische
Angebote vom Weberfrühstück bis zur Torte aus dem
Museumsrestaurant "Schiffchen" runden das Angebot ab. Der
Eintritt ist frei!


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Telefon: 02871 21611-0
Telefax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 26 11:28:50 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Apr 2007 11:28:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Museumsgenuss" besonderer Art, 04.05.2007, Lippstadt
Message-ID: 46308CF2020000D600030F94@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 26.04.2007, 09:13


AKTUELL

"Museumsgenuss" besonderer Art
Museum mit allen Sinnen erkunden

Eine gute Gelegenheit, Geschichte bewusst zu erleben und zu
genießen, bietet das städtische Heimatmuseum mit seinem "offenen
Angebot" am Freitag, 4. Mai, um 16.00 Uhr, unter dem Motto
"Museumsgenuss".

In dem prächtigen historischen Gebäude in der Rathausstraße 13
können die Besucherinnen und Besucher das Museum und seine
Schätze mit allen Sinnen erkunden. Im Rahmen des
abwechslungsreichen Programms erhalten Einzelpersonen oder
Minigruppen interessante Informationen über die Geschichte des
Hauses und des Museums sowie Einzelheiten zur historischen Küche
und anschauliche Ausführungen zur Esskultur. Weitere
Themenbereiche sind die bemerkenswerte Fächersammlung sowie die
Geschichte des Porzellans und der größten deutschen
Porzellanmanufakturen.

Nach der thematischen Einführung in gemütlicher Runde bei Kaffee
oder Tee und einem kleinen mitgebrachtem Imbiss erfolgt ein
geführter Rundgang durch das Haus. Abgerundet wird der
Nachmittag nach Wunsch durch Ausführungen zu den Genussmitteln
Kaffee, Tee oder Kakao. Westfälische Anekdötchen und alte
westfälische Rezepte lockern die Museums-Kaffeerunde auf und
machen Appetit auf mehr.

Für Einzelpersonen oder Minigruppen (zwei bis drei Personen)
wird ein Beitrag von 3 Euro/Person erhoben. Auch größere Gruppen
(max. 14 Personen) sind herzlich eingeladen, wobei aus
organisatorischen Gründen eine Voranmeldung notwendig ist. Der
Gruppenpreis beträgt 39 Euro. Es ist erwünscht, dass sich die
Gäste einen Imbiss mitbringen, der dann in der Küche verzehrt
werden kann.


INFO

Städtisches Heimatmuseum Lippstadt
Rathausstraße 13
59555 Lippstadt
Tel.: 02941 / 720891

Die Öffnungszeiten sind:
Dienstag bis Samstag von 10 - 12 Uhr und 15 - 18 Uhr
Sonntag von 10 - 12 Uhr
Montag geschlossen

Einzelheiten zum "offenen Angebot 'Museumsgenuss'" können bei
der erforderlichen Anmeldung unter Tel. 02941/720891 (Frau
Scheunemann) abgeklärt werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 26 11:39:17 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Apr 2007 11:39:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Nach 200 Jahren wird in Kloster Dalheim wieder
Bier gebraut, ab dem 23.05.2007, Dalheim
Message-ID: 46308F65020000D600030FA0@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.04.2007, 15:25


AKTUELL

Prost! - Nach 200 Jahren wird in Kloster Dalheim wieder Bier
gebraut

Dort, wo vor über 200 Jahren noch die Augustiner Chorherren an
ihrem wohlschmeckenden Gerstensud arbeiteten, wird in Kloster
Dalheim jetzt wieder Bier gebraut. Über 1.200 Hektoliter im Jahr
soll die klostereigene Brauerei im historischen Gewölbekeller
des neuen LWL-Landesmuseums für Klosterkultur produzieren. Die
Besucher erwarten ab dem 23. Mai hinter den Klostermauern jedoch
nicht nur das Dalheimer Klosterbräu, sondern auch jede Menge
anderer Klosterschätze, wie Prof. Dr. Karl Teppe,
Kulturdezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
verspricht.

Wie der Mönchsgeist ins Bier kommt
Vier Wochen vor der eigentlichen Eröffnung des neuen
LWL-Landesmuseums gewährte das Team um Museumsdirektor
Prof. Dr. Matthias Wemhoff der Öffentlichkeit einen Blick in die
neuen Schau- und Erlebnisräume des Hauses. "Wir möchten hier
klösterliches Leben in all seinen faszinierenden Facetten erlebbar
machen. Und dazu gehören eben nicht nur ora et labora
(bete und arbeite), sondern zum Beispiel auch seit jeher die
Sorge um das leibliche Wohlergehen der Mönche, Gäste und
Bediensteten", sagte Wemhoff bei der ersten
Besichtigung der neuen Klosterbrauerei, die er mit dem
traditionellen Segensspruch "Gott gib Glück und Segen drein"
feierlich einweihte.

"Wir freuen uns, dass wir im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
nach so langer Zeit wieder an diese Tradition anknüpfen können.
Mit Hilfe modernster Technik an historischer Stelle im
ehemaligen, klösterlichen Braukeller", sagte Wehmhoff nach der
Hopfenbeigabe in einen der beiden gläsernen Dalheimer
Braukessel. Insgesamt 850 Liter - also 2.800 Gläser - feinstes
Klosterbräu läuterten, kochten und siedeten hier vor den Augen
der Besucher und verströmten ihren außergewöhnlichen Duft.
Braumeister Jörg Tolzmann von der Gräflich zu Stolberg’schen
Brauerei Westheim, die die Klosterbrauerei betreibt: "In so
einer vergleichsweise kleinen Anlage von Hand Bier zu brauen: da
fühlt man sich an die Wurzeln des Brauhandwerks zurück
versetzt."

Der historische Hintergrund der Braustätte spornt Tolzmann zu
großen Leistungen an: "Es ist eine Herausforderung, besondere
Biere zu brauen." Das Dalheimer Klosterbräu präsentiert sich als
vollmundiges, naturtrübes Bier, dessen Charakter besonders eine
Zutat präge, meinte Josef Freiherr von Twickel, Eigentümer der
Westheimer Brauerei: "So wie wir hier, verwendeten auch schon
die Mönche das Dalheimer Wasser zur Herstellung ihres Bieres. Da
wird wohl auch ein bisschen Mönchsgeist in unserem Bier sein."
Geist und Bier werden ab dem 23. Mai in der Klostergastronomie
frisch gezapft und können dann auch im Dalheimer Klosterladen in
1- oder 2-Liter-Krügen erworben werden.

Warum diese Tropfen gut tun und Tee Seelentrost gibt.
Der Klosterladen präsentiert sich nach der Neueröffnung erstmals
im barocken Gewölbekeller der ehemaligen Orangerie. Sein
Sortiment von Waren klösterlicher Produktion wird zur
Neueröffnung erweitert. Ob Helf-Dir-Gott-Tee, Tun-gut-Tropfen
und Seelentrost, Gewürze und Dinkelprodukte nach Rezepten
von Hildegard von Bingen, oder Süßwaren, Hochprozentiges und
Kosmetik - seit diesem Jahr hat Kloster Dalheim seine eigene
Produktlinie: die Dalheimer Klosterschätze. Sie setzen sich
zusammen aus Produkten der Sonnentor Kräuterhandels GmbH,
ansässig im österreichischen Sprögnitz, und aus Naturprodukten
der Firma Kampl aus Reichelsberg, ebenfalls Österreich.

Alle Waren werden für das Dalheimer Kloster produziert und
stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. "Harmonie und
Respekt vor der Schöpfung ist unsere Philosophie bei der Arbeit
mit der Natur. Das ist das Geheimnis, das auch in jedem der
Dalheimer Klosterschätze steckt", erläuterte Johannes Gutmann,
Eigentümer und Geschäftsführer der Sonnentor Kräuterhandels
GmbH, die Idee seines Unternehmens.

"Der historische Gewölbekeller ist ein bezaubernder Ort, um die
Dalheimer Klosterschätze zu entdecken. Ort, Inneneinrichtung und
die Hochwertigkeit klösterlicher Waren gehen hier eine perfekte
Symbiose miteinander ein", sagte Marianne Rosar vom Dalheimer
Klosterladen anlässlich der ersten Begehung. Die Dalheimer
Klosterschätze werden exklusiv vom Kloster Dalheim vertrieben
und sind ab Mai unter www.kloster-dalheim.de auch online
erhältlich. Die regionale Dalheimer Produktreihe, die pünktlich
zur Museumseröffnung mit Dalheimer Bier und auch mit Dalheimer
Brot und Apfelsaft startet, wird schon bald um heimische Schaf-
und Bienenprodukten erweitert.


INFO

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau-Dalheim
Telefon: 05292 9319-0
E-Mail: kloster-dalheim at lwl.org
URL: www.kloster-dalheim.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 26 11:44:15 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Apr 2007 11:44:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Verleihung des Otto-Weerth-Preises 2006 an Frau
Dr. Wiebke Lisner, 26.04.2007, Detmold
Message-ID: 4630908F020000D600030FA4@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Robert Gahde"
Datum: 25.04.2007, 08:14


AKTUELL

Verleihung des Otto-Weerth-Preises 2006 an Frau Dr. Wiebke
Lisner

Der Naturwissenschaftliche und Historische Verein für das Land
Lippe e.V. verleiht den nach seinem langjährigen Vorsitzenden
Otto Weerth (1849-1930) benannten Preis 2006 an Frau Dr. Wiebke
Lisner, Hannover. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert und wird
zum vierten Mal für hervorragende Arbeiten des
wissenschaftlichen Nachwuchses zur lippischen Geschichte und
Landeskunde verliehen.

Frau Dr. Lisner erhält den Otto-Weerth-Preis für ihre
Dissertation "Hüterinnen der Nation. Hebammen im
Nationalsozialismus", mit der sie 2004 an der Universität
Hannover promovierte. Das Buch ist 2006 im Campus-Verlag
erschienen und für 39,90 Euro im Buchhandel erhältlich. Am
Beispiel des Landes Lippe zeichnet Dr. Wiebke Lisner darin die
Lebens-, Erfahrungs- und Arbeitswelt der Hebammen sowie ihre
Interaktion mit den von ihr betreuten Frauen und Familien, den
Amtsärzten und frei praktizierenden Ärzten unter den Bedingungen
der nationalsozialistischen Herrschaft nach.

Der Beruf "Hebamme" ist einer der ältesten noch existierenden
Frauenberufe. Zur Zeit des Nationalsozialismus fand der Großteil
der Geburten (84 %) in den Wohnungen der Gebärenden statt. Die
meisten Hebammen arbeiteten daher freiberuflich in der
Hausgeburtshilfe. Die Hebamme war Teil der sozialen Gemeinschaft
ihres Arbeitsbezirkes, sie war Teil einer weiblichen Lebens- und
Erfahrungswelt. Im Erleben der Menschen - vor allem der Frauen -
nahm die Hebamme eine zentrale Position ein, die in gewisser
Weise mit der des Pfarrers zu vergleichen ist. Hebammen bewegten
sich in der Ambivalenz zwischen Amt und medizinischem Beruf und
zwischen Nachbarin und staatlicher (Kontroll-)Instanz. Zur Zeit
des Nationalsozialismus erlebte der Beruf der niedergelassenen
Hebamme den Höhepunkt seiner Professionalisierung. Schattenseite
und zugleich Voraussetzung dieser Entwicklung waren die
Einbindung der Hebammen in die Durchführung der rassistischen
Bevölkerungspolitik, der Verlust von Traditionen und Bräuchen
sowie eine stärkere staatliche Kontrolle des Berufes.


INFO

Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das
Land Lippe e.V.
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0

Die Preisverleihung findet am Donnerstag, den 26. April 2007
um 19 Uhr im Lippischen Landesmuseum in Detmold statt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 26 11:54:05 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Apr 2007 11:54:05 +0200
Subject: [WestG] [AKt] Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Eva Stauch an der
WWU Muenster, 30.04.2007, Muenster
Message-ID: 463092DD020000D600030FB4@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 25.04.2007, 15:02


AKTUELL

Alter im Frühmittelalter
Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Eva Stauch an der WWU Münster

Prof. Dr. Eva Stauch, neue Hochschullehrerin an der Abteilung
für ur- und frühgeschichtliche Archäologie des Historischen
Seminars der Universität Münster, hält am 30. April 2007 ihre
Antrittsvorlesung. Sie spricht am Montag ab 11.15 Uhr im Hörsaal
F4 des Fürstenberghauses am münsterschen Domplatz 20-22 über
das Thema "Archäologische Lebenslaufforschung. Alter und sozialer
Status im Frühmittelalter".

Entgegen der landläufigen Meinung sind im Mittelalter nicht alle
Menschen früh gestorben, einige erlebten sogar ihr 70.
Lebensjahr. Besonders ältere Frauen waren innerhalb der Familien
und Dorfgemeinschaften sehr angesehen. Prof. Stauch geht diesem
Thema auf den Grund - im wahrsten Sinne. Da es kaum
schriftliches Material gibt, dienen ihr archäologische Quellen,
wie zum Beispiel Grabbeigaben, als Forschungsmaterial.
Wohlhabenden Menschen wurden Waffen oder Speisen mit in die
Gräber gelegt, damit sie "für ihre letzte Reise gewappnet
waren".


INFO

Prof. Dr. Eva Stauch
URL: http://www.uni-muenster.de/UrFruehGeschichte/publstauch.htm





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 27 09:32:20 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Apr 2007 09:32:20 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_=22Eyn_guot_Spey=DF_-_Essen_und_?=
=?iso-8859-1?q?Trinken_zur_Hansezeit=22=2C_ab_dem_29=2E04=2E2007=2C_Vrede?=
=?iso-8859-1?q?n?=
Message-ID: 4631C324020000D60003108E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 25.04.2007, 18:05


AUSSTELLUNG

"Eyn guot Speyß - Essen und Trinken zur Hansezeit"
Hamaland-Museum des Kreises Borken eröffnet am Sonntag,
29.04.2007, Sonderausstellung

Wie wurden früher Lebensmittel aufbewahrt und seit wann
gibt es überhaupt Messer und Gabel? Mit diesen und
anderen Fragen rund um das Thema Essen und Trinken beschäftigt
sich ab kommenden Sonntag, 29. April, das Hamaland-Museum Vreden
- Kreismuseum Borken in der Sonderausstellung "Eyn guot Speyß -
Essen und Trinken zur Hansezeit". Vorgestellt werden unter
anderem unterschiedliche Speisen und Getränke aus dem 12. bis
zum 17. Jahrhundert - von der bäuerlichen Breispeise bis hin zum
üppigen Festmahl. Außerdem gibt es originelle Trinkgefäße zu
sehen, darunter einen Silberbecher mit Schlangenhautmuster, der
einst im Besitz einer Vredener Stiftsdame war.

Am kommenden Sonntag, 29. April, führt Museumsleiterin Dr.
Annette Menke ab 11 Uhr in die Ausstellung ein. Musikalisch
umrahmt wird die Eröffnung der Sonderschau vom Madrigalchor
Vreden unter Leitung von Rolf Ziebolz. In den kommenden Wochen
finden im Hamaland-Museum austellungsbegleitend Kochkurse und
Filmabende zum Thema "Essen und Trinken" sowie verschiedene
museumspädagogische Veranstaltungen statt. Über das Programm
informiert ein Leporello, das auch im Internet unter
www.hamaland-museum zu finden ist. Außerdem bieten Vredener
Gastronomiebetriebe anlässlich der Sonderschau historische
Gerichte an. Zu sehen ist die Ausstellung "Eyn guot Speyß -
Essen und Trinken zur Hansezeit" im Hamaland-Museum bis zum 5.
August.


INFO

Hamaland-Museum
Butenwall 4
48691 Vreden
Tel.: 0 25 64 / 39 18 0
Fax: 0 25 64 / 39 18 29
E-Mail: hamaland-museum at kreis-borken.de
URL: www.hamaland-museum.de

Am kommenden Sonntag, 29. April, ist der Eintritt frei. Danach
zahlen Erwachsene zwei Euro, Kinder einen Euro. Darin enthalten
ist auch der Eintritt in die Dauerausstellung zur
Kulturgeschichte des Westmünsterlandes und in die Historische
Westmünsterländische Hofanlage im Vredener Stadtpark.

Geöffnet ist das Hamaland-Museum am Butenwall 4 in Vreden
dienstags bis sonntags von 10 Uhr bis 17 Uhr.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 27 09:41:28 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Apr 2007 09:41:28 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Rote Kapelle", bis 31.05.2007, Dortmund
Message-ID: 4631C548020000D60003109A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 26.04.2007, 06:59
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AUSSTELLUNG

Ausstellung "Rote Kapelle"
bis einschliesslich Donnerstag, 31. Mai 2007
Eine Ausstellung des Stadtarchivs Dortmund in Kooperation mit
dem Internationalen Rombergpark-Komitee.

Intellektuelle, Künstler, Arbeiter, Angestellte, Studenten,
Professoren, Soldaten, Offiziere, Marxisten, Christen - Frauen
und Männer unterschiedlicher sozialer Herkunft mit verschiedenen
politischen und weltanschaulichen Ansichten schlossen sich in
sieben Berliner Widerstandskreisen zusammen. Ihr Widerstand
gegen das Naziregime äußert sich in vielfältigen Formen. Neben
der Diskussion politischer, philosophischer und künstlerischer
Fragen helfen sie Verfolgten, dokumentieren NS-Gewaltverbrechen,
rufen in Flugschriften zu aktivem und passivem Widerstand auf
und verbreiten Klebezettel gegen die antisowjetische
Propagandaausstellung "Das Sowjetparadies". Es bestehen Kontakte
zu Widerstandsgruppen in Berlin und Hamburg, zu Zwangsarbeitern
und Vertretern der amerikanischen und sowjetischen Botschaft in
Berlin. Durch freundschaftliche Verbindungen überschneiden sich
die Freundes- und Widerstandskreise. Anfang der vierziger Jahre
entsteht eines der größten Netzwerke des deutschen Widerstandes.

Die von der Gestapo mit dem Fahndungsnamen "Rote Kapelle"
bezeichnete kommunistische Spionage- und Widerstandsorganisation
entfaltet ihre Haupttätigkeit nach Beginn des Russlandfeldzuges
1941/1942 mit Harro Schulze-Boysen und Arvid von Harnack an der
Spitze. Im Herbst 1942 verhaftet die Gestapo über 120 Frauen und
Männer und ordnet sie dem Ermittlungs- und Verfolgungskomplex
"Rote Kapelle" zu. 92 der Verhafteten werden vor dem
Reichsgericht und dem Volksgerichtshof angeklagt, 49 von ihnen
hingerichtet, darunter 19 Frauen. Aus dem Ruhrgebiet stammen der
in Duisburg aufgewachsene Harro Schulze-Boysen, der Journalist
Erwin Gehrts, bis 1932 Chefredakteur des Oberhausener
Generalanzeigers sowie Wilhelm Schürmann-Horster, bis 1933
Schauspieler und Dramaturg in Düsseldorf. Zum Widerstandskreis
zählten auch Erika Gräfin von Brockdorff sowie der Funker Hans
Coppi und dessen Frau.

In der Bundesrepublik blieb die "Rote Kapelle", in Kontinuität
zu den Deutungsmustern von Gestapo und Reichskriegsgericht,
lange Jahre ein von außen gesteuertes sowjetisches Spionagenetz.
In der DDR werden aus den heterogenen und lose verbundenen
Widerstandskreisen eine unter Führung der KPD deutschland- und
europaweit operierende Widerstandsorganisation und
Kundschaftergruppe für die Sowjetunion gedeutet.

Die von Dr. Hans Coppi, freier Mitarbeiter der Gedenkstätte
Deutscher Widerstand in Berlin, konzipierte und von Karl-Heinz
Lehmann gestaltete Ausstellung zeigt auf zehn Tafeln die
Berliner Widerstandskreise um den Referenten im Generalstab der
Luftwaffe, Harro Schulze-Boysen und den Oberregierungsrat im
Wirtschaftsministerium, Arvid von Harnack.


INFO

Ort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstr. 50
44147 Dortmund

Stadtarchiv Dortmund
Märkische Str. 14
D-44122 Dortmund
Telefon: 0231-5022156
Telefax: 0231-5026011
E-mail: stadtarchiv-dortmund at stadtdo.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 27 09:45:37 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Apr 2007 09:45:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 30 Jahre Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen und 40
Jahre DGEG, 28.-30.04.2007, Bochum
Message-ID: 4631C641020000D60003109E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 25.04.2007, 16:02
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

30 Jahre Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen und 40 Jahre DGEG
28.-30. April 2007

1967 - vor 40 Jahren - wurde die Deutsche Gesellschaft für
Eisenbahngeschichte e.V. (DGEG) in Karlsruhe gegründet und 1977
- vor 30 Jahren - das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen
offiziell eröffnet. Für uns Grund genug, 2007 ein
außergewöhnliches Eisenbahnfest zu feiern! Wie das
Dampflok-Neubauprogramm der 1950er Jahre die Deutsche Bundesbahn
für die Zukunft rüsten sollte, so sollen die Jubiläumstage am
28. und 29. April den Start in die nächsten 40 Jahre der DGEG
signalisieren. Am Montag, den 30. April, wird dann auf dem
Museumsgelände ein Fototag angeboten. Neben der Vorführung der
betriebfähigen Lokomotiven wird es eine Dampflokparade vor dem
Ringlokschuppen geben. Im Anschluß an die Jubiläumstage findet
vom 1. bis 6. Mai in Bochum die DGEG-Jahrestagung mit
Sonderveranstaltungen und Sonderfahrten statt.


INFO

Ort:
DGEG Eisenbahnmuseum
Bochum-Dahlhausen
Dr.- C.- Otto- Straße 191
44879 Bochum

Nähere Infos
unter http://www.eisenbahnmuseum-bochum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 27 09:49:49 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Apr 2007 09:49:49 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Kulturabteilung, Angestellte/r im Schreibdienst,
Muenster
Message-ID: 4631C73D020000D6000310B9@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 27.04.2007, 08:54


STELLENAUSSCHREIBUNG

In der LWL-Kulturabteilung des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe ist zum nächstmöglichen Termin eine
Stelle als

Angestellte/Angestellter
im Schreibdienst

zu besetzen.

Aufgabengebiete:
- Vorzimmerdienst und Sekretariatsaufgaben für den
Referatsleiter / Internvertreter des Landesrates
- Schreibtätigkeiten für die Abteilung
- Erfassungskraft für SAP R/3
- einfache Verwaltungstätigkeiten nach Weisung
- Vertretung der Sekretärin des Landesrates

Wir erwarten:
- umfassende Schreibkenntnisse auch nach Phonodiktat
- fundierte EDV-Kenntnisse
- Erfahrungen im Sekretariatsbereich
- Planungs- und Organisationsgeschick
- Kommunikationsgeschick im Umgang mit Besucher/n/innen,
Beschäftigten und Telefongesprächspartner/n/innen
- sicheres und angemessenes Auftreten
- Fähigkeit zu selbständiger Arbeit
- gute Auffassungsgabe
- Einsatzbereitschaft und Eigeninitiative

Wir bieten:
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 6 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der
Kennnummer 20/07 bis zum 10.05.2007 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 27 11:54:31 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Apr 2007 11:54:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bundeskanzlerin uebernimmt Schirmherrschaft
fuer Ausstellungsprojekt IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS
Message-ID: 4631E477020000D6000310CF@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.04.2007, 16:44


AKTUELL

Bundeskanzlerin übernimmt Schirmherrschaft für
länderübergreifendes Ausstellungsprojekt IMPERIUM KONFLIKT
MYTHOS

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird als Schirmherrin das
Ausstellungsprojekt "Imperium Konflikt Mythos. 2000 Jahre
Varusschlacht" unterstützen. Dies hat die Regierungschefin in
einem Schreiben den Ministerpräsidenten der Länder Niedersachsen
und Nordrhein-Westfalen, Christian Wulff und Jürgen Rüttgers,
mitgeteilt.

"Mit großem Interesse habe ich die Fortschritte dieses
ambitionierten Projektes zur Kenntnis genommen", heißt es in dem
Brief der Bundeskanzlerin. Gerne komme sie dem Wunsch nach, die
Ausstellung als Schirmherrin zu unterstützen, schreibt Frau
Merkel: "Ich hoffe, damit zum Gelingen des vielseitigen
Vorhabens beitragen zu können." Die Ministerpräsidenten Wulff
und Rüttgers hatten sich dafür eingesetzt, dass Frau Merkel die
Schirmherrschaft für das Ausstellungsprojekt 2009 übernimmt.

Die Ausstellung ist das zentrale Ereignis des Jahres 2009, in
dem sich das Geschehen der Varusschlacht zum 2000. Mal jährt.
Ein einzigartiges Vorhaben in drei Museen, an drei
Originalschauplätzen in Haltern, Kalkriese und Detmold, wird das
Geschehen des Jahres 9 nach Christus aufbereiten. Es wird in
einer Gesamtschau mit Exponaten von Weltgeltung die Hintergründe,
die heutigen Erkenntnisse zur Varusschlacht sowie die
Wahrnehmung und Mythologisierung des traditionell als "Schlacht
im Teutoburger Wald" bezeichneten Geschehens über die
Jahrhunderte nachvollziehbar gestalten.

Dahinter steht eine Kooperation des LWL-Römermuseums in Haltern
am See, der Varusschlacht im Osnabrücker Land gGmbH - Museum und
Park Kalkriese- und des Lippischen Landesmuseums Detmold. Diese
Einrichtungen werden getragen vom Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL), der Stiftung der Sparkassen im
Osnabrücker Land und dem Landkreis Osnabrück sowie dem
Landesverband Lippe.





From niemani at uni-muenster.de Mon Apr 30 13:46:26 2007
From: niemani at uni-muenster.de (Irmgard Niemann)
Date: Mon, 30 Apr 2007 13:46:26 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2007/16
Message-ID: 4635D712.80909@uni-muenster.de>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 30.04.2007


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-16 für den Zeitraum vom
14.04.2007 bis zum 20.04.2007 mit insgesamt 16 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de