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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 1 10:45:55 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Mar 2007 10:45:55 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, Januar 2007
Message-ID: 45E6AEE3020000D60002DC95@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 01.03.2007, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
100. Jahrgang Nr. 1
Januar 2007
ISSN: 0017-9787

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54



Inhalt in Auswahl [AS]


1. Abteilung:
Heimatbund: Themen

S. 4f.
Kistenich, Johannes
Justiz im Dritten Reich

S. 6-8
Joergens, Bettina / Kamp, Martin
Biografie und Genealogie


2. Abteillung:
Heimatbund: Rezension

S. 10
Wiesekopsieker, Stefan
Auf den Spuren der Familie Gumpel


3. Abteilung:
Heimatbund: Ortsvereine

S. 11
Höltke, Werner
Das Kanonen-Böllerschießen


4. Abteilung:
Heimatbund: Fachstellen

S. 15f.
Tappe-Pollmann, Imke / Stemmer-Kilian, Daniela
Nachkriegszeit in Lippe


5. Abteilung:
Landesverband: Themen

S. 18f.
Hoppe, Jürgen
Domänen im Wandel

S. 20-22
Hellfaier, Detlev
"Der Größte der Poeten..."

S. 24f.
Wiesekopsieker, Stefan
"Ein Fürst aus Silber"

S. 26
Scheef, Vera
Natur und Ursprünglichkeit

S. 30
Gröger, Claus
Serie: Von Fischen und Angelfreunden






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 1 10:53:48 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Mar 2007 10:53:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL kuert Westfalens letzte Laubenhalle zum Denkmal
des Monats, Porta Westfalica
Message-ID: 45E6B0BC020000D60002DCA1@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.02.2007, 10:05


AKTUELL

LWL kürt Westfalens letzte Laubenhalle zum Denkmal des Monats
Sponsoren für dringend notwendige Restaurierung gesucht

Im 19. Jahrhundert waren Ausflugslokale mit einem Kaffeegarten
in Westfalen-Lippe weit verbreitet. Doch in den 1960er Jahren
änderte sich das Freizeitverhalten der Menschen und die
Kaffeegärten verloren an Bedeutung. So auch der Kaffeegarten des
renommierten "Kaiserhofes" mit seiner Laubenhalle unterhalb des
Kaiser-Wilhelm-Denkmals in Porta Westfalica (Kreis
Minden-Lübbecke). Obwohl die offene Laubenhalle kaum noch
genutzt wurde, pflegten die Eigentümer sie weiter. So blieb die
Laubenhalle als einzige ihrer Art in ganz Westfalen-Lippe
erhalten. Deshalb hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) sie jetzt zum Denkmal des Monats Februar gekürt.

Doch der Zahn der Zeit hat auch an dieser hölzernen
Gartenarchitektur genagt, die in diesem Jahr 110 Jahre alt wird.
Die dringende Restaurierung übersteigt aber die finanziellen
Möglichkeiten der Eigentümer, da sie die wiederhergerichtete
Laubenhalle ja nur im Sommer bei gutem Wetter gastronomisch
nutzen könnten. Die notwendigen Investitionen, wären somit nicht
einmal annähernd zu erwirtschaften. Um zu verhindern, dass die
Gartenarchitektur der Jahrhundertwende weiter verfällt, suchen
die Eigentümer, die Stadt Porta Westfalica, die Stadt- und
Kreisheimatpfleger und das LWL-Amt für Denkmalpflege in
Westfalen nach Wegen für ein tragfähiges Finanzierungskonzept.

"Ideal wäre es, wenn sich ein Sponsor fände, der bei der Rettung
des in Westfalen einzigartigen Baudenkmals helfen würde. Dann
könnte die Laubenhalle saniert werden und gäbe ein attraktives
Ambiente für einen Biergarten ab. Das wäre sicher ein reizvolles
Ziel für Radtouristen und Besucher des Kaiser-Wilhelm-Denkmals",
so LWL-Denkmalpflegerin Dr. Barbara Pankoke.

Der Kaffee- und Konzertgarten war gegen Ende des 19.
Jahrhunderts ein echter Besuchermagnet: Vom nahegelegenen Minden
aus konnte man mit der Straßenbahn direkt bis vor das Hotel
"Kaiserhof" fahren. Auch viele Kurgäste aus Bad Oeynhausen kamen,
um nach einem Besuch des Kaiser-Denkmals hier zu essen oder bei
den Klängen einer Kapelle Kaffee zu trinken. Um den Besuchern
den Aufenthalt noch angenehmer zu machen, errichtete das Hotel
1897 auf seiner erhöhten Aussichtsterrasse die offene
Laubenhalle. Nun konnten die Ausflugsgäste von Sonne und Regen
geschützt die Aussicht auf die Weser genießen.

Die an der Südseite des Hotels gelegene Halle ist symmetrisch
aufgebaut und durch einen erhöhten Mittelteil und zwei
Eckpavillons gegliedert. Zum Hang hin verfügt die Halle über
eine geschlossene Rückwand, die auf einer hohen Stützwand aus
Bruchstein aufsetzt. Das Holzständerwerk der offenen Vorderseite
ist mit Schnitzereien verziert. Ein Plan vom Anfang des 20.
Jahrhunderts zeigt vor der Halle eine symmetrisch angelegte
Gartenanlage in Stil des Neubarock. "Der derzeitige Zustand der
Halle macht uns allerdings große Sorgen: Im vergangen Jahr ist
ein Teil der Stützmauer eingebrochen, das Dach ist an mehreren
Stellen reparaturbedürftig und das Holzständerwerk braucht
dringend einen neuen Anstrich", nennt Pankoke nur die
wichtigsten der nötigen Maßnahmen.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 1 11:05:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Mar 2007 11:05:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Morgner ist bald der am besten untersuchte
Kuenstler Deutschlands, Soest
Message-ID: 45E6B397020000D60002DCB9@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.02.2007, 11:43


AKTUELL

Morgner ist bald der am besten untersuchte Künstler Deutschlands
Drohender Verfall: Reihenuntersuchung gibt Hinweise für die
Restaurierung

15 Jahre lang hat der Gemälderestaurator Dietmar Wohl aus
Münster bei seiner Arbeit kleinste Farbschollen von
Morgner-Gemälden gesammelt, die er nicht mehr in das Gemälde
integrieren konnte. Diese akribische Sammeltätigkeit wird
vielleicht zum Rettungsanker für zahlreiche Morgner-Gemälde, die
die Stadt Soest besitzt. Denn jetzt ist eingetreten, was die
Museumsexperten des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
schon länger befürchtet haben: Ein erstes Gemälde von Wilhelm
Morgner lässt sich nicht mehr vollständig restaurieren. Liegt
das an einer verfehlten früheren Restaurierung? Oder an den ganz
speziellen Farben, die der Expressionist aus Soest verwendet
hat?

Die Stadt Soest hofft bei der Beantwortung dieser Fragen auf die
Proben von Fachmann Dietmar Wohl, der genau aufgeführt hat, wann
er welchen Farbpartikel von welchem Bild gesammelt hat. Der
Soester Kulturdezernent Rolf Sander, Thomas Nübel,
Abteilungsleiter Schule, Kultur und Sport und der Soester
Stadtarchivar Dr. Norbert Wex haben die 80 kleinen Proben am
Mittwoch (28.02.) an Prof. Dr. Elisabeth Jägers übergeben. Die
Leiterin des Mikroanalytischen Labors in Bornheim bei Bonn wird
die Zusammensetzung der Proben in einer Reihenuntersuchung
aufschlüsseln.

"Am Ende dieser einzigartigen naturwissenschaftlichen
Reihenuntersuchung wird Morgner der am besten untersuchte Maler
in Deutschland sein. Wir wissen dann genau, welche Bindemittel
und Pig-mente er verwendet hat und welche Schäden möglicherweise
frühere Restaurierungen und die falsche Lagerung der Bilder
verursacht haben. Mit den Ergebnissen hoffen wir Hinweise zu
finden, wie weitere Morgner-Bilder vor dem drohenden Verlust
durch abplatzende Farben bewahrt werden können", so Eckehard von
Schierstaedt vom LWL-Museumsamt.

Am Beispiel des Bildes "Ornamentale Komposition 9" aus dem Jahr
1912 demonstrierte Wohl die Probleme bei der Restaurierung: Auf
das ursprünglich ungefirnisste Bild wurde später Lack aufgetrgen,
der sich jetzt nicht mehr von der Oberfläche des Bildes lösen
lässt. "Die Untersuchung soll zeigen, ob dieses Problem noch bei
mehren unserer Morgner-Bildern zu befürchten ist. Dann wissen
wir, wie viel Zeit wir bei der Restaurierung noch haben, bevor
die Bilder unwiederbringlich zerstört sind", so Sander.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 1 11:09:31 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Mar 2007 11:09:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Muenster erhaelt ein GeoMuseum
Message-ID: 45E6B46B020000D60002DCCD@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 27.02.2007, 15:08


AKTUELL

Münster erhält ein GeoMuseum

Mineralogische und Geologische Sammlungen ziehen zusammen
Münster erhält ein "GeoMuseum". Die neue Einrichtung der
Universität für die Öffentlichkeit entsteht bis zum Jahresende
aus den bisherigen Sammlungen für Geologie und Paläontologie sowie
für Mineralogie. Untergebracht wird das "GeoMuseum" an der
Pferdegasse in der münsterschen Innenstadt, in unmittelbarer
Nachbarschaft der anderen Universitätsmuseen und des Landesmuseums
für Kunst und Kulturgeschichte. Damit wird die Pferdegasse zwischen
Domplatz und Aegidiimarkt zur Museumszeile Münsters.

Im bisherigen Mineralogischen Museum der WWU Münster an der
Hüfferstraße, das seit einigen Tagen bereits geschlossen ist,
werden die wertvollen Mineralien, Kristalle und Gesteine zur Zeit
sorgfältig verpackt und in Kisten und Containern gelagert. Das
bisherige Geologisch-Paläontologische Museum an der Pferdegasse hat
letztmalig am 11. März 2007 geöffnet. Die Attraktion des Museums,
das bekannte Mammut von Münster, ist ohnehin bereits seit dem
vergangenen Sommer nach Herne ausgeliehen.

Der erforderliche Umbau des Gebäudekomplexes an der Pferdegasse 3
wird nach Angaben von Uni-Baudezernent Reinhard Greshake rund eine
halbe Million Euro kosten und den Abriss zahlreicher Innenwände, die
Verstärkungen von Decken und die Erneuerung der Installationen
einschließen, während das äußere Erscheinungsbild der
denkmalgeschützten Landsbergschen Kurie aus den Jahren 1703 bis 1707
unverändert bleibt. Wichtige Neuerungen im künftigen GeoMuseum: Im
bisherigen Eiszeitsaal des Geologischen Museums wird ein Pavillon
eingebaut, der Besucherempfang, Museumsshop und Cafeteria enthalten
wird. Auch das Obergeschoss im Mittelteil des Gebäudes wird
künftig museal genutzt. Rund um den alten Hörsaal wird je ein Raum
für Sonderausstellungen und die historische Westfalen-Sammlung her
gerichtet.

In den Nordflügel des Gebäudes, wo derzeit noch Büroräume
liegen, zieht die mineralogische Sammlung ein. Große Säle im Erd-
und Obergeschoss ermöglichen die Präsentation der wichtigsten
Objekte, die thematisch getrennt vorgestellt werden. Unten sehen die
Besucher die Verbindung von Lagerstätten und Gesteinen zur
dynamischen Erde, die so genannte Plattentektonik, oben werden seltene
Gesteine und die Edelstein-Sammlung gezeigt.

Wermutstropfen für die beiden Museumsleiter Dr. Markus Bertling und
Dr. Peter Schmid-Beurmann: Der Zusammenschluss der beiden Sammlungen
an einem gemeinsamen Standort ist mit einem Verlust an
Ausstellungsfläche um knapp zwanzig Prozent verbunden. Die
bisherigen Dauerausstellungen müssen deshalb komplett umorganisiert
werden. Dies ermöglicht erstmals einen Rundgang, der alle Räume
des Museums berührt. An der Ausstellungskonzeption und der
Informationsgestaltung für das "GeoMuseum" sind Studierende der
Fachbereiche Design und Architektur der Fachhochschule Münster
beteiligt.


INFO

Link: Fachbereich Geowissenschaften der WWU Münster
(http://www.uni-muenster.de/Geowissenschaften/)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 2 09:40:02 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Mar 2007 09:40:02 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Jahrestagung 2007: Das Westmuensterland im
"Dritten Reich", 17.03.2007, Velen-Ramsdorf
Message-ID: 45E7F0F2020000D60002DD98@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Ridder M.A."
Datum: 26.02.2007, 10:27


KONFERENZ

Jahrestagung 2007: Das Westmünsterland im "Dritten Reich"

Die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlands e.V. veranstaltet am 17. März 2007 ihre
Jahrestagung. Diese erste ganztägige Veranstaltung der
Gesellschaft steht unter dem Thema: "Das Westmünsterland im
Dritten Reich".

In vier Vorträgen werden Einzelaspekte des Nationalsozialismus
an lokalen Beispielen aus dem Kreis Borken dargestellt. Zur
Jahrestagung sind auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen.
Kostenbeitrag: Nichtmitglieder 5,00 €, Mitglieder frei.


Das Programm im Einzelnen:

09.30: Eintreffen, Kaffee

09:50: Begrüßung

10.00: Norbert Fasse, Borken: Zum weltanschaulichen Gepäck des
katholischen Westmünsterlands in der Weimarer Republik

11:00: Christoph Spieker, Münster: Der Geschichtsort als Chance
für lebendiges Forschen: Die Villa ten Hompel (Münster) und die
NS-Alltagsgeschichte in der Region

12:00-13.30: Mittagpause (Imbiss in der "Alten Backstube
Mensing" für 8 € möglich. Bitte bei der Anmeldung reservieren.)

13.30: Gregor Müller, Ahaus: Installation und Stabilisierung des
NS-Systems durch die kommunale Verwaltung (am Beispiel der Stadt
Ahaus)

14.30: Ingeborg Höting, Stadtlohn: Die Durchdringung des
öffentlichen Lebens durch die NSDAP (am Beispiel der Stadt
Vreden)

Im Anschluss an die Tagung findet von 15.45-ca. 17.00 Uhr die
Mitgliederversammlung der Gesellschaft statt.

Wir bitten um Anmeldung zur Jahrestagung bis 15.3. per E-Mail
(westmuensterland-institut at kreis-borken.de), per Fax
(02564-344.95) oder per Postkarte an die Geschäftsstelle
(Anschrift: p.A. Landeskundliches Institut Westmünsterland,
Gasthausstr. 15, 48691 Vreden) mit der Angabe, ob Sie am
Mittagsimbiss teilnehmen möchten.


INFO

Tagungsort:
Burg Ramsdorf, Burgplatz, 46342 Velen-Ramsdorf

Veranstaltungsdaten:
Jahrestagung 2007: Das Westmünsterland im "Dritten Reich"
Datum: 17. März 2007
Gesellschaft für historsche Landeskunde des westlichen
Münsterlands e.V.
Gasthaustraße 15
48691 Vreden
Tel.: 02564-391820
Fax: 02564-34495
E-Mail: westmuensterland-institut at kreis-borken.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 2 10:13:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Mar 2007 10:13:08 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, Februar 2007
Message-ID: 45E7F8B4020000D60002DDA4@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 02.03.2007, 10:45


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
100. Jahrgang Nr. 2
Februar 2007
ISSN: 0017-9787

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54



Inhalt in Auswahl [AS]


1. Abteilung:
Heimatbund: Themen

S. 36-38
Wistinghausen, Bodo
Geschichte der lippischen Erdölindustrie

S. 38
Lienenbecker, Heinz / Hilker, Hansjürgen
Graureiherkolonie in Erder vor dem Ende?


4. Abteilung:
Heimatbund: Ortsvereine

S. 42f.
Hilker, Hansjürgen
Der Hof Klemann in Erder

S. 44f.
Sunkovsky, Klaus
Der Heimathof in Leopoldshöhe

S. 46f.
Schulz, Berthold
Eine Wanderung im Kalletal


5. Abteilung:
Landesverband: Themen

S. 50-52
Hellfaier, Detlev
Zwei Drucke in der Landesbibliothek

S. 62
Gröger, Claus
Serie: Von Fischen und Angelfreunden


7. Abteilung:
Landesverband: Rezension

S. 60
Fischer, Annette
WieEngelGottes. 700 Jahre St. Marien Lemgo






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 2 10:32:46 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Mar 2007 10:32:46 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, 2/2007
Message-ID: 45E7FD4E020000D60002DDB0@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 02.03.2007, 10:55


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
68. Jahrgang
Februar 2007
Heft 2/2007

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 37-68
Bleicher, Wilhelm
Zur Geschichte der Familie Höllerhage

S. 68-71
Heimatpost

S. 72
Monatsbild Februar






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 5 10:33:58 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Mar 2007 10:33:58 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel 1/2007
Message-ID: 45EBF216020000D60002DFAB@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 05.03.2007, 10:35


SERVICE: TOC

Westfalenspiegel
Kultur, Geschichte, Land und Leute
1/2007
ISSN: 0508-5942


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=33



FREIZEIT / TRENDS

S. 6
Kurz und kompakt:
Winter in Westfalen

S. 8f.
Morisse, Wolfgang
Wo Mönche und Arbeiter wirkten
Nach umfassender Restaurierung erstrahlt
Kloster Bredelar in neuem Glanz

S. 10
Zehren, Martin
"Gestatten, Roy Black"
Wo der Schlagerstar einst ein- und ausging


ALLTAGSKULTUR

S. 12
Nunes Mathias, Jutta
Sonnenvogelklopfen


THEMA: Guter Stoff: Textil und Mode

S. 16-18
Sluka, Klaudia
Auf Tuchfühlung

S. 19-21
Doblies, Regina
Weltweit im Trend

S. 26
Doblies, Regina
Für die Frau ab dreißig

S. 27
Doblies, Regina
Renaissance der schwarzen Rose

S. 28
Zehren, Martin
Frische Ideen

S. 29
Doblies, Regina
Grüße aus Puddingtown


KUNST / MUSIK / THEATER

S. 30
Doblies, Regina
Einblicke in Arbeitswelten

S. 31
Wallmann, Jürgen P.
Meisterwerke aus China

S. 32
Sluka, Klaudia
Besuch im Atelier

S. 33
Mark, Karsten
"Ich bin noch da"

S. 34
Kurz und kompakt:
Ausgestellt

S. 36
Speckmann, Lukas
Menuhins geistige Erben

S. 37
Schröder, Matthias
Nächster Halt: Bochum

S. 38
Weides, Beate
Mit Blick nach vorn

S. 39
Wallmann, Jürgen P.
"Auf dem richtigen Kurs"

S. 40
Platzeck, Wolfgang
Goethe und Gianna

S. 41
Kurz und kompakt:
Aufgeführt


LITERTUR

S. 42-45
Gödden, Walter
Totenvogel, Liebeslied

S. 46f.
Gödden, Walter
Ein sensibler Beobachter


ZUR DISKUSSION

S. 50f.
Heil, Kerstin
Westfälische Perlen an grauer Asphaltschnur


REGION

S. 52f.
Jakob, Volker
Ein Haus mit Strahlkraft

S. 54f.
Nölle-Hornkamp, Iris
Leben im Versteck

S. 56
Jakob, Volker
Ingenieure des Todes

S. 57
Brünen, Peter
Eine Frage der Perspektive

S. 58
Zehren, Martin
Keine Panik auf der Titanic

S. 59
van Jüchems, Ulrike
"...und wenn Vati kochen muss"

S. 60
Kurz und kompakt:
Nachrichten


LEUTE

S. 64
Ludger Pistor:
Letzter Flug nach Prag

S. 65
Julia Hummer:
Unnachahmlich authentisch


RUBRIKEN

S. 14
Fragebogen Westfalen:
Udo Lindenberg

S. 62
Tipps und Termine:
Kulturkalender


INFO

Kontakt:
Ulrike Schulze Schwienhorst
Westfalenspiegel
Tel.: 0251/4132-213
E-Mail: schulze-schwienhorst at westfalenspiegel.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 5 11:48:13 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Mar 2007 11:48:13 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Unser Kreis 2007
Message-ID: 45EC037D020000D60002DFBD@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 05.03.2007, 11.00


SERVICE: TOC

Unser Kreis 2007
Jahrbuch für den Kreis Steinfurt
ISBN: 3-926619-77-5

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=77



RÜCKBLICK

S. 8-10
Niemeyer, Thomas
Fußball und Politik - sie heißen uns hoffen

S. 237f.
Janßen, Anton
Wechsel im Vorsitz des Kreisheimatbundes


JAHRESTHEMA

S. 104-107
Feldmann, Reinhard
Die wiederentdeckte Bibel in Schale ist ein wertvolles Kleinod

S. 108-111
Röhrs, Hans
Die Ibbenbürener Steinkohle ist unser bedeutendster
Bodenschatz

S. 112-116
Herkenhoff, Robert
Die Geheimsprache der Tödden und ihre Dokumentation
durch Louis Stüve

S. 118-121
Fischer, Markus
St. Anna in Neuenkirchen hütet einen quicklebendigen
Kirchenschatz

S. 127-131
Stening, Karl-Heinz
Die lange Brautradition und die Eiskelleranlage in
Altenberge

S. 134f.
Lüttmann, Hans
Stille Schätze in unserem Kreis

S. 136-141
Sauermann, Dietmar
Bäuerliche Brautschätze und die überlieferten
Hochzeitsbräuche

S. 141-146
Janßen, Anton
Gotische Kunstwerke in den Horstmarer Pfarrkirchen

S. 150-153
Bage, Reimar
Die Bagno-Konzertgalerie in Burgsteinfurt ist wieder ein
Schmuckstück in unserem Kreis

S. 169-172
Ruholl, Cornelia
Die Schwefelquelle in Recke-Steinbeck ist ein Bodenschatz,
der sich aufdrängt

S. 173-177
Jentgens, Gerard
Ein fast vergessener Schatz
Die Burg Ascheberg bei Burgsteinfurt

S. 226-231
Römhild, Georg
Gewinnung von Karbonsandstein in der Ibbenbürener
Steinbruchlandschaft

S. 235f.
Ernschneider, Ludger
Toneisenstein war in Ochtrup ein Objekt der Spekulation


ORTSGESCHICHTE

S. 25-28
Schröer, Heinz
Varianten in der Darstellung der Wappenfigur von Westerkappeln

S. 33-38
Wermeyer, Horst
Kaiserbesuch 1907 in Tecklenburg

S. 39-41
Stening, Karl-Heinz
Der erste Personenkraftwagen in Nordwalde war ein offener Piccolo

S. 60-64
Niehues, Norbert
Anfang und Ende des Marienhospitals in Laer

S. 74-79
Schmedt, Hanna
Über die Bedeutung der Brandbekämpfung in früheren Zeiten

S. 88f.
Röhrs, Hans
Vom Eisenerz zum Gusseisen in der Gravenhorster Eisenhütte

S. 90-92
Hoffmeister, Hans
Die Ofenproduktion am Standort Hörstel-Gravenhorst

S. 98-100
Reinmuth, Friedrich
Stolperstein-Erlebnisse jetzt auch in Steinfurt-Borghorst

S. 184-187
Wilkens, Wilhelm
Die Proklamation Lienens zum Kreismusterdorf 1937

S. 188-197
Niemer, Jörg
Jugendstilarchitektur in der Rheiner Innenstadt

S. 200-206
Cyprian, Rolf
Das St. Josefshaus in Wettringen ist seit über 100 Jahren
ein Zuhause für junge Menschen

S. 212-215
Klein, Hartmut
Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg
Das Haus Egberts am Markt in Rheine

S. 219-222
Herringslack, Stefan
Die Gempthalle im Zentrum des Kulturlebens in Lengerich

S. 239-243
Brahm, Reinhard
Vom Kriegerdenkmal zum Mahnmal
Die Rekonstruktion einer zerstörten Textzeile

S. 244-251
Spannhoff, Christof
Die Landwehren des Tecklenburger Landes unter besonderer
Berücksichtigung des Kirchspiels Lienen


KUNST UND KULTUR

S. 56-59
Hengstmann, Edgar
Von der ehemaligen Textilfabrik zum Kulturzentrum GBS in Greven

S. 65-67
Nonte, Bernhard
Josepha Sandhage, geb. Werthmöller
Eine vergessene Volksschriftstellerin aus Mettingen

S. 93-95
Innemann, Volker
Das Archiv Biederlack in Greven ist eine der wichtigsten
archivalischen Sammlungen

S. 122-126
Volkenhoff, Bernhard
Skulpturen von Raimondo Puccinelli im Dialog mit Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen in Emsdetten

S. 131-133
Kamp, Willi
Können wir das hohe Kulturgut unserer plattdeutschen Sprache
bewahren?

S. 147-149
Raschke-Stuwe, Ingrid
Die Galerie Münsterland in Emsdetten

S. 154-159
Hammerström, Eckart
Die Historische Bibliothek des Gymnasiums Arnoldinum
in Burgsteinfurt

S. 161f.
Heukamp, Werner
Der prachtvolle Barockaltar in der Recker St. Dionysiuskirche

S. 163f.
Friedrich, Werner
Ein würdiges Domizil für die Heinrich-Neuy-Stiftung in Borghorst

S. 216-218
Anderbrügge, Klaus
Aus der Laudatio auf Professor Ulrich Grosser zur Verleihung
des Kulturpreises des Kreises 2005

S. 223-225
Hembrock, Bernhard
Ehrung für Julius Pelster mit dem Heimat- und Brauchtumspreis


JUNGE AUTOREN

S. 81-86
Woltering, David
Flüchtlinge in Metelen von 1945 bis in die frühen fünfziger Jahre

S. 178-183
Dölling, Marina
Der Kirchenkreis Tecklenburg in der Zeit des Nationalsozialismus

S. 207-211
Cernjatinskaja, Elena
Der Dreißigjährige Krieg und was man davon in Rheine noch
sehen kann


KIRCHE UND RELIGION

S. 14-20
Winkelströter, Jörg
1856-2006
150 Jahre Evangelische Kirche Ladbergen

S. 30-32
Benning, Gudula
Die Kapelle im Haus St. Elisabeth ist ein Ort der Geborgenheit
mitten in Ibbenbüren

S. 45-50
Schmidt, Uta C.
Ordensleben im Kloster Gravenhorst

S. 166-168
Gaßmann, Bernward
Der Taufstein in der Kirche von Ss. Cornelius und Cyprianus
in Metelen


NATUR UND UMWELT

S. 11-13
Eckrodt, Anne
Schneekatatrophe in Ochtrup und aus Anwohnern wurden
wieder Nachbarn

S. 21-24
Michaelis, Horst
Pflanzen und Tiere in Flurnamen der Gemeinde Mettingen

S. 51-55
Tepe, Christa / Terlutter, Heinrich
Das Naturschutzgebiet Heiliges Meer in historischer
Kulturlandschaft

S. 68-70
Rinsche, Heinz
Ist das Emsdettener Venn als Hochmoor noch zu retten?

S. 71-73
Lüttmann, Franz
Die Saerbecker Gemeinde ist reich an Natur- und
Landschaftsschutzgebieten

S. 232-234
Hickmann, Astrid
Der Goldbach in Lotte wird wieder zu einem
naturnahen Gewässer





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 6 10:32:02 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Mar 2007 10:32:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Buchpraesentation "Frauenbilder" mit Musik
und Gespraechen, 07.03.2007, Muenster
Message-ID: 45ED4322020000D60002E0A3@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Muenster"
Datum: 02.03.2007, 12:01


AKTUELL

Frauengeschichte hat in Münster ein Gesicht
Buchpräsentation "Frauenbilder" mit Musik und Gesprächen
am 7. März im Rathaus / Stadtrundgang und Ausstellung

Sie waren mutig und gingen konsequent ihren Weg: 50 Frauen mit
einer besonderen Bedeutung für Münster gibt das städtische
Frauenbüro ein Gesicht.

Die bereits in Vorjahren mit großer Resonanz gezeigte
Ausstellung mit Portraits und Texten zur Frauengeschichte dieser
Stadt wird deutlich erweitert. Namen und Geschichten dieser
Frauen aus Film, Theater, Schule, Medizin, Universität oder
Kirche spiegeln sich auch in einem neuen Buchband. Er wird am
Mittwoch, 7. März, um 18 Uhr mit Musik und viel Gelegenheit zum
Schmökern und Gesprächen im Rathaus vorgestellt.

Der Vorabend zum Internationalen Frauentag und der 20.
Geburtstag des städtischen Frauenbüros sind Anlass genug, an
tatkräftige, streitbare und kreative Münsteranerinnen zu
erinnern. Schon ab 5. März sind die großformatigen Bild- und
Texttafeln im Foyer des Stadthauses 1 zu sehen - von
Sozialreformerin Clara Hellraeth über Filmstar Ruth Leuwerik bis
zur ersten Buchbindermeisterin Deutschlands, Charlotte Huhn.

Alle 50 Portraits finden sich im Buch "Frauenbilder Geschichte(n)
aus Münster" wieder. Der Buchpräsentation voraus geht ein rund
einstündiger Stadtrundgang am 7. März um 16.30 Uhr. "Er soll
Appetit auf Münsters Frauengeschichte wecken", so die städtische
Frauenbeauftragte, Martina Arndts-Haupt. Mitautorinnen von der
Frauenforschungsstelle präsentieren im Stadtbild einzelne
Biografien. Start dieser kostenfreien Führung, die in der
Ausstellung endet, ist das LWL-Landesmuseum am Domplatz.

Anschließend lässt Martina Arndts-Haupt in der Rüstkammer des
Rathauses die Entstehungsgeschichte des Buches Revue passieren.
Die Inhalte nimmt Ulrich Grabowsky vom Ardey-Verlag in den
Blick. Vorgestellt werden nicht zuletzt auch die
Mitstreiterinnen des gemeinsamen Projektes vom Institut für
Regionalgeschichte des LWL, der Frauenforschungsstelle,
Stadtmuseum und Stadtarchiv.

Für die musikalische Gestaltung sorgt Anne Klare:
Die Sängerin gibt Frauenporträts in Liedern und Chansons
zu Gehör.


INFO

Zeit:
07.03.2007, 18 Uhr

Kontaktdaten:
Herausgeberin: Stadt Münster
Presse- und Informationsamt
48127 Münster
Telefon: 0251 / 492 1300 - 02
Fax: 0251 / 492 7712
Internet: http://www.muenster.de/stadt/medien






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Mar 6 16:48:05 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 06 Mar 2007 16:48:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Prof. Dr. Manfred Botzenhart tot
Message-ID: 45ED9B45020000E50001AA7C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 06.03.2007, 16:27


AKTUELL

Historiker Prof. Dr. Manfred Botzenhart starb im Alter von 72 Jahren

Prof. Dr. Manfred Botzenhart, emeritierter Hochschullehrer für
Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Universität Münster,
ist Ende Februar im Alter von 72 Jahren gestorben. Die Universität
verliert mit ihm einen bekannten und anerkannten Forscher der
Geschichte des Parlamentarismus in Deutschland und einen engagierten
und geschätzten akademischen Lehrer.

Manfred Botzenhart wurde am 28. September 1934 in Berlin geboren. Nach
dem Studium der Geschichte, Alten Geschichte und Archäologie in
Freiburg und Münster legte er als Assistent von Prof. Dr. Kurt v.
Raumer eine Dissertation über "Metternichs Pariser Botschafterzeit"
vor. 1974 wurde er mit einer von Prof. Dr. Gerhard A. Ritter betreuten
Arbeit zur Entstehung des Parlamentarismus im Vormärz und während
der Revolution 1848/49 habilitiert. Diese Studie gilt bis heute als
ein Standardwerk der Forschung. Weitere einschlägige Monographien
zur Geschichte der parlamentarischen Demokratie in Deutschland und zur
Verfassungsgeschichte folgten.

1975 wurde Botzenhart zum Professor für Neuere Geschichte am
Historischen Seminar der WWU Münster ernannt, an dem er bis zu
seiner Emeritierung im Jahr 1997 lehrte und forschte. Unzählige
Studierende haben an seinen Seminaren teilgenommen. Ihnen allen gab er
sein Wissen um den schwierigen Weg Deutschlands zu einem
demokratischen Staatswesen mit. Darüber hinaus engagierte er sich in
der akademischen Selbstverwaltung: Von 1993 bis 1995 war er Dekan des
Fachbereichs Geschichte, von 1995 bis 1997 Dekan des neu gebildeten
Fachbereichs Geschichte/Philosophie.


INFO

Link: Historisches Seminar der Universität Münster
(http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/)







From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 7 10:38:23 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Mar 2007 10:38:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Sex vor 100 000 Jahren in Spielfilmen - Filmvortrag
im Archaeologiemuseum, 08.03.2007, Herne
Message-ID: 45EE961F020000D60002E16C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.03.2007, 11:00


AKTUELL

Sex vor 100 000 Jahren in Spielfilmen - Filmvortrag im
Archäologiemuseum

In der Steinzeit hatten die Frauen noch Schwänze,
erfanden Bett und Bikini und überzeugten ihre Partner,
dass Sex auch von Angesicht zu Angesicht möglich war. Im Rahmen
eines Filmvortrags kann man sich am 8. März auf spaßhafte Weise
dem Phänomen der Steinzeit im LWL-Museum für Archäologie in
Herne nähern. Der Archäologe Thomas Stern und der Filmemacher
Thomas Tode stellen um 19 Uhr ihren Zusammenschnitt der besten
Filme des Genres im Museumskino des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) vor.

In Spielfilmen wird die Epoche der Steinzeit meistens spaßhaft
oder frivol behandelt. So zeigen Ausschnitte aus Filmen der
Jahre 1912 bis 2004 augenzwinkernd Keulenschwinger, Frauenraub
und Lie-besaffären in der Steinzeit. Die Regisseure wollen
selten diese Epoche selbst darstellen, sondern vor
steinzeitlicher Kulisse zeitgenössische Probleme behandeln: die
Begegnung der Geschlechter und vermeintlich typisches
Rollenverhalten.

So buhlen Laurel und Hardy in "Flying Elephants" im "typischen"
Steinzeitsetting mit Fellröcken und Keulen um die Liebe einer
Schönen. Charlie Chaplin träumt in "His Prehistoric Times", er
sei ein Hirte in der Steinzeit und regiere einen Harem. Um ein
Heimchen für den (Höhlen)-Herd zu gewinnen, überlistet der
keulenschwingende Buster Keaton in "The Three Ages" seine
Rivalen. "Eine Million Jahre vor unserer Zeit" müssen sich
Raquel Welch und Senta Berger in pelzige Haute Couture gekleidet
einiger Männer, aber auch etlicher Dinosaurier erwehren. Und
selbst "Caveman" Ringo Starr kann sich seiner Angebeteten
verständlich machen, obwohl die Dialoge des gesamten Films nur
aus Grunzlauten betehen.

Der Archäologe Thomas Stern und der Filmemacher Thomas Tode
stellen 19 Uhr im LWL-Museum ihren Zusammenschnitt der besten 20
Filme des Genres vor. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr. Der
Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


INFO

Termin:
8. März, 19 Uhr

Kosten:
der Eintritt ist frei

Kontakt:
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 7 11:07:33 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Mar 2007 11:07:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag ueber Germanenbuecher, 08.03.2007, Paderborn
Message-ID: 45EE9CF5020000D60002E178@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.03.2007, 11:10


AKTUELL

Vortrag über Germanenbücher

Prof. Dr. Herwig Wolfram aus Wien hält am Donnerstag (8.3.) um
20 Uhr in Paderborn einen Vortrag im Museum in der Kaiserpfalz
zum Thema "Wie schreibt man heute ein Germanenbuch und warum
immer noch eins?"

Herwig Wolfram war bis zu seiner Emeritierung Professor für
Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften
an der Universität Wien sowie Direktor des Instituts für
Österreichische Geschichtsforschung und hat zahlreiche Bücher
und Schriften zur Geschichte der Spätantike und des Frühen
Mittelalters verfasst.

Seine "Geschichte der Goten" ist in zahlreiche Fremdsprachen
übersetzt worden. Einem breiten Publikum bekannt wurde er auch
mit dem Titel "Das Reich und die Germanen" im Rahmen der
Deutschen Geschichte des Siedler Verlags.

Gerade in Deutschland gibt es eine großer Nachfrage nach
Germanenbüchern und man fragt sich warum. Viele der Völker, die
wir heute als Germanen bezeichnen, sind Gegenstand von
Heldensagen, die nicht aufhören, die Menschen zu erbauen, zu
motivieren, ja zu legitimieren. Dieses Interesse der
Öffentlichkeit kritisch und glaubwürdig zu bedienen und vor
Irrwegen zu bewahren, ist der Hauptgrund, warum man von den
Germanenbüchern immer noch eins schreiben wird, und zwar über
Völkern, die sich zwar selbst nie oder kaum als Germanen
bezeichneten und dennoch unter diesem Namen das Interesse
erwecken.

Der Vortrag ist Teil der internationalen Tagung "Völker, Reiche
und Namen im frühen Mittelalter" vom 7. bis zum 10. März in
Paderborn, veranstaltet vom IEMAN (Universität Paderborn) und
Prof. M. Becher (Bonn).


INFO

Zeit:
08.03.2007, 20:00 Uhr

Ort:
Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg 2
33098 Paderborn
Tel.: 05251 1051-10
Fax: 05251 1051-25
E-Mail: kaiserpfalz at lwl.org
www.kaiserpfalz-paderborn.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 7 11:25:38 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Mar 2007 11:25:38 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/07
Message-ID: 45EEA132020000D60002E189@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 07.03.07 08:59


AKTUELL

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-07 für den Zeitraum vom
10.02.2007 bis zum 16.02.2007 mit insgesamt 51 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes
Unter
dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die
ebenfalls eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&
NichtNeu=J
Hinweise
zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der
umfangreichsten deutschen Regionalbibliographie, der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
Suche
in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib
Darüber
hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62
E-Mail:
niemani at uni-muenster.de Website
Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-25539

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 7 11:29:11 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Mar 2007 11:29:11 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Wetter: verhext-gedeutet-erforscht, 18.03.-13.05.2007,
Guetersloh
Message-ID: 45EEA207020000D60002E19D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 05.03.2007, 18:05


AUSSTELLUNG

"Wetter - verhext - gedeutet - erforscht": Wanderausstellung
zeigt Wandel vom Wetterheiligen über den Wetterfrosch zur
Wettervorhersage

Claudia Kleinert eröffnet in Gütersloh

Wenn man sich auch noch so wenig zu sagen hat, über ein Thema
kann man fast immer sprechen: das Wetter. Wie das Wetter die
Menschen vom Mittelalter über die Frühe Neuzeit und die
Aufklärung bis hin in die Moderne beschäftigt hat, davon erzählt
die Wanderausstellung "Wetter - verhext - gedeutet - erforscht"
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des
Bauernhaus-Museums Bielefeld, die ab dem 18. März im Stadtmuseum
Gütersloh zu sehen ist. Rund 150 Exponate erklären, wie Menschen
früher das Wetter gesehen haben, wie sie versuchten, Unwetter
abzuwehren und wie sich die Meteorologie langsam zu recht
verlässlichen Wettervorhersagen entwickelt hat. Die Sorgen um
das Weltklima zeigen schließlich die besondere Aktualität des
Themas.

"Nur auf den ersten Blick scheint es so, dass unsere
technisierte Welt die Wetterabhängigkeit der früheren
Agrargesellschaft überwunden hat: Schließlich hängt unser
Wohlbefinden von der Zahl der Sonnenscheinstunden ab und
Wetterkapriolen können unser hochtechnisiertes Verkehrssystem
innerhalb von Minuten zusammenbrechen lassen. Deshalb widmen die
Fernsehsender dem Wetter jeden Tag mit tricktechnisch aufwändig
aufbereiteten Wettervorhersagen viele wertvolle Sendeminuten",
so LWL-Ausstellungsmacherin Verena Burhenne.

Seit je her versucht der Mensch das "chaotische System Wetter"
zu verstehen und vor allem vor-herzusagen. Deshalb ist die
Meteorologie ein wichtiges Thema der Ausstellung. Die Schau
beginnt ihre Zeitreise im hohen Mittelalter als das Weltbild der
Antike noch verbreitet war. "Zu dieser Zeit war das Wetter keine
Frage der Wissenschaft sondern des Glaubens und damit
gottgegeben. Die Menschen glaubten, sie könnten Unwetter mit
gottgefälligem Verhalten abwenden", so Burhenne, die
entsprechende religiöse Devotionalien wie Wetterkerzen und
Schutzbriefe zusammengetragen hat.

Noch im 17. Jahrhundert, als in den Wissenschaften die Zeit des
Experimentierens begann, galten Blitz und Donner als Zeichen
göttlichen Zorns. Zwar gelang es den Wissenschaftlern für die
Wetterbeobachtung wichtige Messinstrumente wie Barometer und
Thermometer zu erfinden. Doch neben diesen Instrumenten zeigt
die Ausstellung auch eine 1842 erschienene Publikation, die
Laubfrösche, Wetterfische und sogar Blutegel und Spinnen als
sichere Wetterverkünder nennt.

Eine Telegrafenstation aus der Zeit um 1880 steht in der
Ausstellung für den Boom der Meteorologie, den die neue
Informationstechnik auslöste: Jetzt war es einfach, die
Messdaten vieler Stationen in kurzer Zeit zu vernetzen, die
ersten echten Wettervorhersagen entstanden. Heute stehen den
Meteorologen Wetterdaten aus aller Welt und sogar
Satellitenbilder aus dem Weltraum zur Verfügung.

"Wir wollen aber keine rein meteorologische Leistungsschau
machen, deshalb zeigen wir auch, wie die Menschen mit dem Wetter
umgehen. Dazu gehören zum Beispiel Wetterglocken, die die
Menschen früher vor aufziehenden Unwettern warnen sollten", so
Burhenne. Wetterbedingte Missernten und Hungerkrisen konnten
diese Glocken natürlich nicht verhindern. Der Gedanke der
Vorsorge verbreitete sich. Die Ausstellung zeigt zum Beispiel,
wie in Westfalen eine "Wetter-Casse" als eine frühe Form der
Versicherung entstand, die das Risiko für den Einzelnen
minderte.

Wetter
verhext - gedeutet - erforscht
Eine Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes
und des Bauernhaus-Museums Bielefeld im
Stadtmuseum Gütersloh

Eröffnung der Ausstellung am 18. März um 11.30 Uhr mit der
TV-Moderatorin Claudia Kleinert, bekannt vom Tagesthemen-Wetter.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellungseröffnung
Datum:
18.03.2007, 11.30 Uhr

Geöffnet:
18.03.2007 bis 13.05.2007
dienstags bis freitags 14 bis 17 Uhr
samstags und sonntags 11 bis 17 Uhr
Eintritt:
2,50 Euro

Ort:
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh .de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de

Kontakt:
Dr. Rolf Westheider
Stadtmuseum Gütersloh





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 8 09:50:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Mar 2007 09:50:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsdatei zu Prozessakten online
Message-ID: 45EFDC83020000D60002E28D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 08.03.2007, 10:00


AKTUELL

Vortragsdatei zu Prozessakten online

Am 1. März 2007 hielt Dr. Thomas Reich im Landesarchiv NRW
Staatsarchiv Münster im Ramen der Vortragsreihe
"Genealogie im Staatsarchiv" einen Vortrag über Prozessakten
unter dem Titel:

"Jacob Gelbach ward verhaftet auff ein gerücht, seinen
gnädigsten Landesherrn zu erschiesen"
Prozessakten als genealogische Quelle

Dieser ist nun unter dem folgenden Link als pdf-Datei abrufbar:
http://www.archive.nrw.de/archive/staatl/lav/index.html

Unter dem Pfad "Staatsarchiv Münster / Informationen und
Service / Genealogie im Staatsarchiv" sind die
Präsentationen aller bisher im Rahmen der Vortragsreihe
"Genealogie im Staatsarchiv" gehaltenen Vorträge aufgeführt.











From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 8 10:03:52 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Mar 2007 10:03:52 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Theaterauffuehrung: Die Weisse Rose, 10.03.2007, Hamm
Message-ID: 45EFDF88020000D60002E29E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Hamm"
Datum: 06.03.2007, 17:17


AKTUELL

Jürgen Eick: DIE WEISSE ROSE - Der geheime Widerstand der
Geschwister Scholl
NEUE BÜHNE Senftenberg am 10. März 2007 zu Gast
in Hamm in der Luther-Kirche

Hamm. Frühjahr 1942. Die junge Sophie Scholl reist nach München,
um dort wie ihr Bruder Hans zu studieren. Der zweite Weltkrieg
tobt bereits seit drei Jahren, doch fern ab von der Front
erleben sie zunächst ein unbeschwertes Studentenleben. Zusammen
mit ihren Kommilitonen und Freunden Alexander Schmorell, Willi
Graf und Christoph Probst entwickeln sich angeregte
Diskussionsrunden über Hitler und seine Terrorherrschaft.

Die von den Studenten schon in frühen Jahren erworbene kritische
Haltung und Ablehnung gegenüber dem Nationalsozialismus lässt
die Idee eines gewaltfreien Widerstandes entstehen. Zunächst in
Flugblättern und später mit Wandparolen fordern sie zum
Widerstand gegen Hitler auf. Die Arbeit der WEISSEN ROSE wird im
Juli 1942 durch die Abkommandierung von Hans Scholl und den
anderen Mitgliedern an die Ostfront unterbrochen. Dort erleben
sie das ganze Grauen des Krieges und den Vernichtungsfeldzug der
deutschen Wehrmacht. Die Erfahrung an der Front und das Erleben
des Warschauer Ghettos prägen in den Folgemonaten die Arbeit der
WEISSEN ROSE.

Den Winter 1942/43 über arbeitet die Gruppe bis
zur Erschöpfung. Sie glauben fest daran, dass die politische
Stimmung umschlägt. Euphorisch und verzweifelt zugleich werden
Hans und Sophie Scholl während ihren Flugblattaktionen immer
leichtsinniger. Bei der Verhaftung am 18. Februar 1943 im
Lichthof der Münchener Universität glauben die Geschwister
Scholl fest an ihre baldige Entlassung und an den Sturz der
Hitlerdiktatur.

Erst nach und nach müssen sie erkennen, dass
ihnen ihr politischer Widerstand das Leben kosten wird. In einem
kurzen Schauprozess werden sie zusammen mit Christoph Probst zum
Tode verurteilt. Das Urteil wird nur vier Tage nach ihrer
Festnahme, am 22. Februar 1943 durch das Fallbeil vollstreckt.
Die szenische Lesung konzentriert sich bewusst auf die
Geschichte um die beiden Geschwister Scholl und lässt die
anderen Mitglieder des Widerstandes in ihren Erzählungen
aufleben. So zeigt sich die Intensität der Beziehung der beiden
Geschwister und die Ereignisse ihres kurzen Lebens in einer
beklemmenden Dichte.

Die NEUE BÜHNE Senftenberg versucht, die
Zeit des Nationalsozialismus und des Widerstandes in einer
packenden Form lebendig werden zu lassen, ohne dabei ein
trockenes Geschichtsdrama zu zeigen bzw. mit erhobenem
Zeigefinger Charaktere zu glorifizieren. Vielmehr stellt die
Inszenierung und das Theaterstück der WEISSEN ROSE eine
subjektive Vorstellung an, wie das Leben der Geschwister Scholl
verlaufen sein könnte.

Ihre Persönlichkeiten und die couragierte Entscheidung
zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus machen
die szenische Lesung zu einem hoffnungsvollen und
spannungsgeladenen Zeugnis der deutschen Geschichte. Die
szenische Lesung über die WEISSE ROSE richtet sich sowohl an
Jugendliche, als auch an erwachsene Zuschauer. Die Dauer der
Aufführung beträgt 60 Minuten.

Regie: Jürgen Eick
Ausstattung: Tobias Wartenberg
Es spielen: Sophie - Inga Wolff Hans - Oliver Seidel

Die Aufführung der NEUEN BÜHNE Senftenberg findet am
Samstag, den 10.März 2007 in der Luther-Kirche in Hamm statt.
Beginn ist 20.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 8 €, für Jugendliche
5 €. Karten gibt es in den Betrieben des Martin-Luther-Viertels.
Der Eintritt für Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger ist frei.
Bitte setzen Sie sich wegen einer entsprechenden
Kartenreservierung mit uns in Verbindung (Telefon: 02381/24989)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 8 10:27:29 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Mar 2007 10:27:29 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Glas.Fenster.Licht, 11.03.-03.06.2007, Petershagen
Message-ID: 45EFE511020000D60002E2AF@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 06.03.2007, 09:31


AUSSTELLUNG

Glas.Fenster.Licht
Fotografien von Berthold Socha in der Glashütte Gernheim

"Glas.Fenster.Licht" heißt eine Ausstellung mit Fotografien von
Berthold Socha, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
ab Sonntag, 11. März, in seinem Industriemuseum Glashütte
Gernheim in Petershagen-Ovenstädt zeigt.

Über mehrere Jahrzehnte ist Berthold Socha, früher Referent in
der Kulturabteilung des LWL, in seiner Freizeit mit der Kamera
unterwegs gewesen. Bei seinen Streifzügen hat ihn immer Glas
fasziniert. Ob in der Architektur, in der Kunst, im Alltag - die
besonderen Eigenschaften dieses Materials, seine Transparenz,
Reflexionen und Lichtbrechungen zogen ihn immer wieder an. Das
Ergebnis seiner jahrelangen Beobachtungen hat Socha nun eigens
für die Gernheimer Ausstellung zusammengetragen.

Verstärkt wurde seine fotografische Auseinandersetzung mit Glas
durch die Freundschaft des Fotografen mit den Glaskünstlern Pete
Hunner und Maibritt Jönson, die etwa vor 30 Jahren begann. In
der Ausstellung finden sich viele Bezugspunkte zu Glas wieder.
Glasfassaden - meist spiegelnd, Innenräume durch Glas geschützt ,
Glas als Werkstoff der künstlerischen Arbeit, Schaufenster,
Fenster, die einem Gebäude erst ein Gesicht verleihen,
Glasbehältnisse (Sammlung Schwiezer), aber auch frühe Aufnahmen
der Glashütte Gernheim.

Socha, der aus Oberschlesien stammt, in Oldenburg aufwuchs und
seit 1955 in Münster lebt, kam schon in seiner Jugend mit der
Fotographie in Berührung. Als "Amateur" beackerte er fast alle
Bereiche des Metiers, selbst den der Makrofotografie. Schnell
kam die Hinwendung zu Themen, die ihn begleitet haben und noch
begleiten. Vorbilder, bestimmte Themen aufzunehmen, waren für
ihn in den 60er Jahren die Sternfotografen und hier insbesondere
Hilmar Pabel und Thomas Höpker, sowie auch Stefan Moses, die ihn
auch mit anderen Themen (subjektive Fotografie) lange
inspirierten. Später gab es einen starken Einfluss durch die
FAZ-Fotografin Barbara Klemm.

Geblieben ist bis heute - und in seinen Aufnahmen zu erkennen -
der Ideenreichtum, der von der "subjektiven Fotografie" der
Schule Otto Steinerts ausging. Grafische Details der umgebenden
Welt finden sich immer wieder in seinen Aufnahmen. Manche Themen
begleiten ihn über lange Zeit: Etwa "Offene und geschlossene
Fenster", zerstört oder zugemauert. "Kunstbetrachtung": Menschen,
die mit Kunstwerken korrespondieren; "Sehen und gesehen werden
- wollen": Menschen, die sich bei Veranstaltungen präsentieren
oder in der Öffentlichkeit in besonderer Weise auftreten;
"Stille, verlassene Orte" und andere mehr.

In zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und
Ausland war und ist Berthold Socha mit seinen Arbeiten präsent,
1991 gründete er mit anderen die Friedrich-Hundt-Gesellschaft
e.V. -Verein zur Förderung der Fotografie in Münster-, 2002
wurde er in die renommierte Deutsche Gesellschaft für
Photografie (DGPh) berufen. Er erhielt mehrere internationale
Auszeichnungen und ist als Buchautor hervorgetreten.

Die Ausstellung wird am 11. März 11.30 Uhr im Beisein des
Fotografen eröffnet und ist bis zum 3. Juni 2007 zu sehen. Eine
Einführung in die Ausstellung erfolgt durch Dr. Helmut Knirim,
Leiter des LWL-Museumsamtes in Münster.


INFO

Glas. Fenster.Licht
Fotografien von Berthold Socha

Zeit:
11.03.-03.06.2007
Di - So, 10 - 18 Uhr

Ort:
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 8 10:36:40 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Mar 2007 10:36:40 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Entnazifizierung in Bocholt"-Vortrag im Stadtarchiv,
15.03.2007, Bocholt
Message-ID: 45EFE738020000D60002E2BB@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Bocholt - Virtuelles Rathaus NRW 2006"
Datum: 07.03.2007, 13:40


AKTUELL

"Entnazifizierung in Bocholt"
Vortrag im Stadtarchiv

Zu einem Vortrag über die politische Säuberung nach dem Zweiten
Weltkrieg lädt der Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte am
15. März ein. Fast 60 Jahre nach Ende der Entnazifizierung sind
die lange gesperrten Akten in den Staatsarchiven freigegeben.
Sie erlauben einen Einblick, wie die politische Säuberung von
den Betroffenen auch in Bocholt erlebt wurde. Der Referent
Tobias Hertel aus Münster wird in seinem Vortrag auch auf die
Mythen eingehen, die sich zum Beispiel um die
geheimnisumwitterten "Persilscheine" ranken.

Im Mittelpunkt steht aber der Vergleich der Verfahren in Bocholt
und Castrop-Rauxel, der klären soll, welchen Einfluss
unterschiedliche Milieus auf Ablauf und Ausgang der
Entnazifizierung hatten.Der Vortrag findet statt im Stadtarchiv
an der Münsterstraße 76 in Bocholt. Beginn ist um 18.30 Uhr. Die
Moderation hat Stadtarchivar Dr. Hans D. Oppel.


INFO

Zeit:
15.03.2007
18:30 Uhr

Ort:
Stadtarchiv Bocholt
Münsterstr.76
D-46397 Bocholt

Kontaktdaten:
Stadt Bocholt
Karsten Tersteegen
Berliner Platz 1
D-46395 Bocholt
Tel.: (0 28 71) 953-327
Fax.: (0 28 71) 953-189
E-Mail: kterstee at mail.bocholt.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 8 10:44:03 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Mar 2007 10:44:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Der Friede von Tilsit 1807", 13.03.2007,
Herne
Message-ID: 45EFE8F3020000D60002E2C7@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 07.03.2007, 17:25
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Prof. Dr. Hans Hecker: "Aus der Geschichte der imperialen
Neuordnungen Europas: der Friede von Tilsit 1807"
Vortrag in Kooperation mit der vhs Herne

Die Geschichte Europas kennt viele Versuche, den Kontinent
politisch neu zu ordnen. Bis gegen Ende des 20. Jahrhunderts
waren diese Versuche und Pläne hauptsächlich von imperialen
Interessen unterschiedlicher Art bestimmt. Im Übergang vom 18.
zum 19. Jahrhundert betrieb Napoleon I., der sich zum Kaiser der
Franzosen aufgeschwungen hatte, eine derartige Umgestaltung
Europas, die sowohl von seinen machtpolitischen Zielsetzungen
als auch von den Ideen der französischen Aufklärung, des
Rationalismus und der Revolution bestimmt war.

Am Widerstand Russlands fand dieses Bestreben seine Grenze,
und so trafen sich Napoleon I. und der russische Kaiser
Alexander I. im Juli 1807, vor zweihundert Jahren, genau auf
dieser Grenze, auf einem Pontonboot, das in der Mitte der
Memel stationiert war. Dort einigten sie sich im Frieden von Tilsit
darauf, Europa in eine französische und eine russische
Einflusssphäre zu teilen. Diese Einigung sicherte auch dem
restlos besiegten preußischen Staat seine weitere Existenz.
Allerdings ging es mit dem Frieden von Tilsit wie mit den meisten
Friedensschlüssen: Er trug schon den Keim des nächsten Krieges
und der daraus hervorgehenden Neuordnung Europas, dann
durch den Wiener Kongress, in sich. In dem Vortrag wird der
Friede von Tilsit analysiert und in die Geschichte der
Konzeptionen zur Umgestaltung Europas eingeordnet.


INFO

Zeit:
Dienstag, 13. März 2007, 19.00-21.00 Uhr

Ort:
Martin-Opitz-Bibliothek
Berliner Platz 5, 44623 Herne
Tel.: (02323)16 2805
Fax: (02323)16 2609
http://www.martin-opitz-bibliothek.de/de/home






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 8 10:51:09 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Mar 2007 10:51:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Westfaelischer Adel als Unternehmer
im buergerlichen Zeitalter, 13.03.2007, Dortmund
Message-ID: 45EFEA9D020000D60002E2D8@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 07.03.2007, 17:25
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag "Westfälischer Adel als Unternehmer im bürgerlichen
Zeitalter"
Referent: Prof. Dr. Manfred Rasch

Im Anschluss: Jahreshauptversammlung des Historischen Vereins
Dortmund

Der Historische Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark lädt
seine Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger am
Dienstag, 13. März, 19 Uhr, zu einem Vortrag über "Westfälischer
Adel als Unternehmer im bürgerlichen Zeitalter" und
anschließende Jahreshauptversammlung ein. Referent des
bildunterstützten Vortrags ist Prof. Dr. Manfred Rasch, Leiter
des ThyssenKrupp Konzernarchivs, Duisburg, und Honorarprofessor
an der Ruhr-Universität Bochum.

Er stellt Ergebnisse neuerer Studien zum Unternehmertum
westfälischer Adeliger vor. Zu ihnen zählen beispielsweise
adelige Unternehmer im Bergbau wie die Freiherren von Romberg,
adelige Unternehmer im Hüttenwesen, in der Chemischen Industrie
sowie im Dienstleistungssektor. Auch adelige Unternehmerinnen
und "Erfinder"unternehmer werden thematisiert. Im Anschluss
an den Vortrag findet die - ebenfalls öffentliche -
Jahreshauptversammlung des Historischen Vereins statt.
Der Abend klingt mit einem geselligen Umtrunk und Imbiss
im Foyer des Museums aus.


INFO

Zeit:
Dienstag, 13. März 2007, 19.00 Uhr

Ort:
Rotunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte,
Hansastraße 3, Dortmund
http://www.mkk.dortmund.de/project/assets/template1.jsp?tid=50605&nid=0&ncode=grossprojekte.museumkunstkultur&smi=1.0







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 8 10:59:18 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Mar 2007 10:59:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die letzten Oeffnungstage im Ruhrlandmuseum Essen,
27.03.-30.03.2007, Essen
Message-ID: 45EFEC86020000D60002E2E4@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 07.03.2007, 17:25
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Die letzten Öffnungstage im Ruhrlandmuseum Essen
und die museumspädagogischen Perspektiven

Das Ruhrlandmuseum schließt zum April 2007 seine Pforten an der
Goethestraße. Es zieht mit seinen Sammlungen um und baut das
neue Ruhr Museum auf dem Weltkulturerbe Zollverein auf, das im
Herbst 2008 eröffnen wird. Die museumspädagogische
Bildungsarbeit wird in dieser "Zwischenzeit" in allen
Außenstellen des Ruhrlandmuseums fortgesetzt und im
Mineralien-Museum in Essen-Kupferdreh sogar inhaltlich um
Museumsgespräche und Workshops zu naturwissenschaftlichen und
archäologischen Themen erweitert. Darüber hinaus geht die
Museumspädagogik auch neue Wege in der Vermittlungsarbeit - sie
kommt im Stadtgebiet Essens als Mobiles Museum mit einigen
Museumsobjekten und -themen in die Klassenräume.

Von Den Lehrern/Lehrerinnen und SchülerInnen verabschiedet sich
das Ruhrlandmuseum mit einem besonderen Programm. Dazu lädt das
Museum vom 27. bis 30. März 2007 zu den "Letzte(n) Entdecker-
und Zeitreisen kreuz und quer durch das Ruhrlandmuseum" ein.
Diese Museumserkundungen werden museumspädagogisch begleitet -
und vielleicht erscheint das ein oder andere, schon vertraut
gewordene Objekt in einem neuen Licht. Der Museumsumzug wird
durch ein etwa 20-minütiges Mini-Drama mit dem Titel "Museum in
der Kiste" vom Theater Narrattak thematisiert.
Das Programm läuft jeweils von 10.00 bis 13.00 Uhr, es ist
kostenlos und auch der Eintritt ist in dieser letzten
Öffnungswoche frei. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich:
Tel. 02 01 / 88 45 200 (Sekretariat Ruhrlandmuseum).

Informationen über die aktuellen museumspädagogischen Angebote
des Ruhrlandmuseums sind in den kommenden Monaten durch
Infobriefe und auf der Homepage www.ruhrlandmuseum.de zu
erhalten.


INFO

Zeit:
27.03.-30.03.2007
10.00-13.00 Uhr

Ort:
Ruhrlandmuseum Essen
Goethestraße 41, 45128 Essen
Fon: 0201 88-45200
Fax: 020188-45138
info at ruhrlandmuseum.essen.de
www.ruhrlandmuseum.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 8 11:34:50 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Mar 2007 11:34:50 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Jahrestagung der ANKA e.V., 23.04.-25.04. 2007,
Norderney
Message-ID: 45EFF4DA020000D60002E2F7@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Kreisarchiv Emsland"
Datum: 07.03.2007, 12:19


KONFERNZ

Die Arbeitsgemeinschaft der Niedersächsischen Kommunalarchivare
(ANKA) e.V. lädt zu ihrer 45. Jahrestagung unter dem Titel
"Störenfried Kunde? Das Kommunalarchiv und seine Benutzer" vom
23. bis 25. April 2007 nach Norderney ein. Tagungsort ist das
"Haus der Insel".

Programm:


Montag, 23. April 2007

15.00 Uhr Parallele Arbeitsgruppen (Plenumsberichte um 18.00 Uhr)

Oral History
Dr. Birgit Schneider-Bönninger, Stadtarchiv Wolfsburg

Vorarchivische Registraturorganisation
Dr. Cornelia Regin, Stadtarchiv Hannover

Erfahrungen mit Publikationsprojekten
1. Kreisbeschreibung Emsland (Heiner Schüpp, Kreisarchiv Emsland)
2. Bildbände (Sabine Maehnert, Stadtarchiv Celle)

16.15 Uhr

Eröffnung (Dr. Ernst Böhme, 1. Vorsitzender der ANKA e.V.)
Begrüßung (Bürgermeister Ludwig Salverius, Stadt Norderney)

Eröffnungsvortrag: "Unser Hotel ist judenfrei". Juden in
Seebädern
Dr. Frank Bajohr, Universität Hamburg

20.00 Uhr Öffentlicher Vortrag
Nordseeinsel Norderney - Königlich-hannoversche Seebadeanstalt
und Sommerresidenz 1819-1866
Manfred Bätje, Stadtarchiv Norderney


Dienstag, 24. April 2007

8.30 Uhr Mitgliederversammlung der ANKA

10.30 Uhr Erste Arbeitssitzung: Öffentlichkeitsarbeit und Benutzer

Das Archiv-Portal Niedersachsen
Dr. Bernd Kappelhoff, Niedersächsisches Landesarchiv /
Dr. Ernst Böhme, Stadtarchiv Göttingen

Interne Kommunikation - Das Intranetangebot des Stadtarchivs
Braunschweig
Romy Meyer, Stadtarchiv Braunschweig

Medium Ausstellung - Erfahrungen aus der Praxis
Andrea Rechenberg M.A., Museumsverbund Südniedersachsen

13.00 Uhr Mittagspause

14.30 Uhr Zweite Arbeitssitzung: Beruf und Ausbildung

Der TVöD und seine Auswirkungen auf die Archive
Dr. Hans-Holger Paul, Archiv der sozialen Demokratie

Aktuelles zur Fami-Ausbildung
Dr. Christine van den Heuvel, Niedersächsisches Landesarchiv

Berufsbegleitende Fernausbildung an der Fachhochschule Potsdam
Sonja Büchler, Statistisches Landesamt für HH und SL-H, Hamburg

Ausgliederungsbestrebungen beim Stadtarchiv Flensburg
Dr. Broder Schwensen, Stadtarchiv Flensburg

16.15 Uhr Thematische Stadtführung "Bäderarchitektur und
Küstenschutz" (bis 17.45 Uhr)

19.00 Uhr Bustransfer zur "Weißen Düne" mit landeskundlichen
Erläuterungen

20.00 Uhr Empfang der Stadt Norderney (Rückfahrt um 22.30 Uhr)


Mittwoch, 25. April 2007

08.30 Uhr Dritte Arbeitssitzung: Archivgut digital

Archivierung elektronischer Unterlagen im Niedersächsischen
Landesarchiv
Dr. Sabine Graf, Niedersächsisches Landesarchiv Hannover

Schriftgutverwaltung. Wohl und Weh der elektronischen
Archivierung mit Regisafe
Hardy Hessenius und Theo Douwes, Gemeinde Westoverledingen

Der eigene Schreibtisch papierarm? DMS-Erfahrungen in einem
Stadtarchiv.
Dr. Christoph Popp, Stadtarchiv Mannheim

10.30 Uhr Vierte Arbeitssitzung: Aspekte der digitalen Benutzung

Archivrecht im Internet
Dr. Michael Scholz, Brandenburgisches Landeshauptarchiv

Machen wir uns das Leben leichter - Benutzerführung im Internet
Dr. Karsten Uhde, Archivschule Marburg

Die elektronische Zeitungsausschnittsammlung im Stadtarchiv
Hildesheim
Martin Hartmann, Stadtarchiv Hildesheim

12.00 Uhr Resümee. Ende der Tagung ca. 12.30 Uhr

Anmeldung zur Tagung bitte bis zum 31. März 2007 an das
Stadtarchiv Göttingen, Hiroshimaplatz 4, 37083 Göttingen
(E-Mail: stadtarchiv at goettingen.de).
Weitere Informationen auch unter www.anka-online.net .
Der Tagungsbeitrag beträgt 25,- Euro und ist für Mitglieder
der ANKA mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten.
Nichtmitglieder überweisen den Betrag bitte bis zum
31. März 2007 unter Angabe des Namens auf folgendes Konto der
ANKA:
Konto-Nr. 15 00 29 90 bei der Sparkasse Hildesheim -
BLZ 259 501 30.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 8 11:50:58 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Mar 2007 11:50:58 +0100
Subject: [WestG] [KONF] "Kinder in juedischen Museen": Workshop im
Juedischen Museum Westfalen, 30.04.2007, Dorsten
Message-ID: 45EFF8A2020000D60002E30B@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Ridder M.A."
Datum: 08.03.2007, 08:48


KONFERENZ

KINDER IN JÜDISCHEN MUSEEN
Workshop im Jüdischen Museum Westfalen (Dorsten)
am 30. April 2007 (10.30-16.00 Uhr)

In vielen jüdischen Museen, Gedenkstätten und vergleichbaren
Einrichtungen wird inzwischen mit Angeboten und Werkstätten für
jüngere Besucher/innen experimentiert - die Altersgruppe der 8-
bis 12-Jährigen ist immer wichtiger geworden für eine
Bildungsarbeit, die auch die "Normalität" jüdischen Lebens
bewusst und pädagogisch fruchtbar machen will. Wir laden zu
einem eintägigen Workshop ein, der vor allem der gegenseitigen
Information und Kontaktaufnahme und dem Austausch über bisherige
Praxis dient. Dabei soll es u.a. um diese Fragen gehen:
- Wie können Museumsbesuche für Kinder attraktiv gestaltet
werden?
- Wie kann man dem kindlichen Forscherdrang gerecht werden
angesichts schwieriger Themen und meist knapp bemessener Zeit?
- Wie viel Komplexität geschichtlicher Sachverhalte kann in dieser
Altersgruppe verarbeitet werden?
- Welche Methoden, Medien und Materialien eignen sich, um Kinder
mit den Themen jüdischen Lebens und jüdischer Geschichte in
Kontakt zu bringen?
- Welchen Stellenwert kann das Thema Shoah in diesem
Zusammenhang einnehmen?
- Wie können Museumsbegleiter/innen angemessen geschult werden?
Wir hoffen auf einen fruchtbaren Austausch von Ideen und
Erfahrungen; falls Interesse besteht, kann die Tagung zu
weiteren Verabredungen führen.

Geplantes Programm:
10.30 Uhr: Begrüßung und Einführung
10.45 Uhr: Auftakt: Wer ist da und warum?
11.30 Uhr: Ideen- und Projektebörse (1) - Kurzberichte und
Diskussion
12.30 Uhr: Mittagsimbiss und Informelles
13.00 Uhr: Gelegenheit zur Erkundung von Ausstellungen und
Bibliothek
13.30 Uhr: Ideen- und Projektebörse (2) - Kurzberichte und
Diskussion
14.30 Uhr: Erziehung nach Auschwitz ohne Auschwitz -
Wie viel Auseinandersetzung von Kindern mit dem Thema
Nationalsozialismus ist sinnvoll?
Referat von Sabine Konevic (Studienseminare Münster) und
Diskussion
15.30 Uhr: Auswertung und evtl. Verabredungen zur Weiterarbeit
(Änderungen vorbehalten)

Leitung: Uta Kegel, Norbert Reichling
Teilnahmegebühr: 10 € inkl. Mittagsimbiss
(während der Veranstaltung bar zu entrichten)
Anmeldungen bitte senden an: JMW, Postfach 100 622, 46256 Dorsten
bzw. an info at jmw-dorsten.de
(Bitte teilen Sie uns auch mit, wenn Sie an diesem Tag ein eigenes
Projekt vorstellen möchten!)
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Str.1, 46282 Dorsten (in unmittelbarer Nähe
von Bahnhof und Busbahnhof)
Rückfragen/Kontakt: Uta Kegel und Thomas Ridder (02362-45279)


INFO

Veranstaltungsdaten:
Kinder in Jüdischen Museen / Workshop
Datum:
30. April 2007
10.30-16.00 Uhr

Ort:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Tel.: 02362-45279
Fax: 02362-45386
E-Mail: info at jmw-dorsten.de
URL: www.jmw-dorsten.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at kmw-dorsten.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 9 09:28:54 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Mar 2007 09:28:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Eine gute Figur machen im
Kreativseminar "Schachfiguren", 17.03.2007, Herne
Message-ID: 45F128D6020000D60002E41C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.03.2007, 09:14


AKTUELL

Eine gute Figur machen im Kreativseminar "Schachfiguren"

Schach, eines der ältesten und populärsten Spiele, steht am
Samstag (17. März) im Mittelpunkt des Kreativseminars im
LWL-Museum für Archäologie in Herne. Von 11 bis 18 Uhr erfahren
die Teilnehmer nicht nur alles Wissenswerte über die Geschichte
des königlichen Spieles, son-dern werden bei der Herstellung
eines individuellen Schachspieles selbst kreativ. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet das Seminar für
Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren an.

Schach, eines der ältesten und populärsten Spiele, stammt
vermutlich aus Indien und setzte sich in Europa zwischen 900 bis
1200 n. Chr. durch. Wie archäologische Funde belegen, sind die
meisten Figuren geschnitzt worden, zum Beispiel aus Tierknochen.
Es gibt aber auch aus den verschiedensten Materialien gegossene
Schachfiguren. In Westfalen finden sich archäologische Nachweise
des Schachspieles aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Die
aktuellsten Spielsteinfunde dieser Zeit aus Sendenhorst werden
ab dem 23. April 2007 im LWL-Museum für Archäologie in Herne zu
sehen sein.

In dem Kreativseminar erfahren die Teilnehmer zunächst alles
über die Geschichte des königlichen Spiels und lernen mit dem
Schnitzen und dem Gießen die zwei wichtigsten
Herstellungstechniken kennen. Unter fachkundiger Anleitung der
Museumspädagogin Michaela Löbbert gießt sich anschließend jeder
Teilnehmer ein vollständiges Set aus 32 Figuren. Das zugehörige
Spielbrett wird aus Holz gefertigt.

Das Kreativseminar findet am Samstag, dem 17. März, von 11 bis
18 Uhr statt. Teilnehmen können Erwachsene und Jugendliche ab 16
Jahren. Die Kosten betragen inklusive Material und
Museumseintritt 55 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich während
der Öffnungszeiten des Museums unter 02323 94628-0.


INFO

Altersstufen:
Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren
Kosten:
55 Euro pro Person inklusive Material und Museumseintritt
Termin:
17. März, 11 bis 18 Uhr
Anmeldung unter der Rufnummer 02323 94628-0

Ort:
LWL- Museum für Archäologie
Europaplatz 1, 44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
www.museum-herne.de
Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 9 10:54:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Mar 2007 10:54:00 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 10.02.-08.03.2007
Message-ID: 45F13CC8020000D60002E450@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 09.03.2007, 08:56


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/




WDR-
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 08.03.2007

Rhein/Ruhr: Internationaler Frauentag (09:42 Uhr)
Anlässlich des heutigen Internationalen Frauentags gibt es auch an
Rhein und Ruhr zahlreiche Aktionen. Der Tag wird weltweit seit 1911
von
Frauenorganisationen begangen, um für Gleichberechtigung zu kämpfen.
Die Frauen im Deutschen Gewerkschaftsbund fordern gleiche Chancen in
Karriere und Bildung und eine gleiche Bezahlung. Unter dem Motto
"Weitergehen! Zwei Schritte vor. Keinen zurück." haben sie
verschiedene
Aktionen organisiert: In Gelsenkirchener Geschäften beispielsweise
verteilen Frauen Rosen an Verkäuferinnen, in Essen wird ein
historischer Spaziergang mit Anekdoten von Frauen angeboten. In
Düsseldorf gibt es im März über 100 Veranstaltungen zum Frauentag,
heute unter anderem eine Führung im Stadtmuseum zum Thema "Frauenbild
und Modediktat". In Bochum präsentieren Frauenvereine und -verbände
gemeinsam ihre Arbeit vor dem Rathaus.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 07.03.2007

Ruhrgebiet: Lange Nacht der Industriekultur (14:40 Uhr)
Kunst im Wasser, auf dem Land und in der Luft bietet in diesem Jahr
die
Nacht der Industriekultur "Extraschicht" im gesamten Ruhrgebiet.
Dabei
soll es am 2. Juni auch einen Vorgeschmack auf das europäische
Kulturhauptstadt-Jahr 2010 geben. Bei 120 Veranstaltungen beleben
Akrobaten, Lichtkünstler und Musiker die insgesamt 40 ehemaligen
Industriestätten von Duisburg bis Unna. Als kulturelle Drehscheiben
werden der Mülheimer Mügapark, die ehemalige Zeche Ewald in Herten,
das
Bochumer Bergbaumuseum, der Dortmunder Hafen und die Zeche Zollverein
in Essen besondere Schwerpunkte anbieten. In Herten beispielsweise
erzeugen fliegende Tauben mit angebundenen Pfeifen ungewöhnliche
Klänge. Busse und Bahnen bringen die Besucher zwischen 18 Uhr abends
und 2 Uhr morgens zu den verschiedenen Veranstaltungsorten.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 07.03.2007

Fußballmuseum in Dortmund? (12:13 Uhr)

Die Stadt Dortmund bewirbt sich für ein Fußballmuseum des Deutschen
Fußball-Bundes. Auf bis zu 6.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche
soll sich alles um die über 100-jährige Geschichte des Fußballs in
Deutschland drehen. Dabei sollen nach DFB-Angaben bis zu 15
Arbeitsplätze entstehen. Die Stadt will dem DFB einen Standort in
unmittelbarer Nähe des Stadions anbieten.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 03.03.2007

Udo Lindenberg in Gronau (12:45 Uhr)
In Gronau wird Samstagabend der Rocksänger Udo Lindenberg mit seinem
Panikorchester auftreten. Das Konzert im Rock und Pop-Museum gibt es
zur Eröffnung einer Fotoausstellung über den aus Gronau stammenden
Lindenberg. Bei der Generalprobe gestern Abend waren bereits mehr als
600 Fans. Die Fotoausstellung läuft bis zum 12. August.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 28.02.2007

Recklinghausen: Literaturwoche im Vest (10:21 Uhr)
Bereits zum dritten Mal laden achtzig Veranstaltungen vom 4. bis 11.
März zur "Literaturwoche im Vest" ein. Lesungen namhafter
Schauspieler wie Judy Winter oder Suzanne von Borsody gibt es nicht
nur
in Stadtbüchereien und Museen, sondern auch in einem Bergwerk unter
Tage
oder unter der Himmelskulisse des Planetariums. Erstmals sind auch die
Nachbarstädte Datteln, Galdbeck, Herten, Marl und Oer-Erkenschwick in
die Literaturwoche miteinbezogen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 28.02.2007

Bochum: Rosa Strippe will Gedenkstätte (15:30 Uhr)
Die Lesben- und Schwulenorganisation Rosa Strippe in Bochum plant die
Einrichtung eines Gedenkortes für die homosexuellen Opfer des
Nationalsozialismus. In dem neuen Domizil des Vereins, das derzeit für
rund 420.000 Euro saniert wird, soll ein noch sichtbarer Brandschaden
aus dem Zweiten Weltkrieg als Symbol freigelegt werden. Die
Aufarbeitung
geschieht in Zusammenarbeit mit dem Bochumer Stadtarchiv.


Nachrichten aus OWL vom 27.02.2007

Museums-Lastkähne ins Magazin (14:00 Uhr)
Die Lastkähne im Weserrenaissance-Museum in Lemgo sollen nicht
öffentlich ausgestellt werden. Das fordern Christdemokraten und
Grüne auf allen Ebenen in Lippe. Ursprünglich sollte für die
historischen Schiffe ein eigenes Museum gebaut werden. Das würde rund
zwei Millionen Euro kosten. Seit der Bergung der Schiffe aus der
Weser
werden sie in Lemgo restauriert. Danach sollten sie, so der
Vorschlag,
im Magazin gelagert werden.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.02.2007

Querschnitt moderner Kunst (13:14 Uhr)
Das Kunstmuseum in Ahlen zeigt ab morgen einen Querschnitt moderner
Kunst aus den ersten drei Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts.
Bis
zum 28. Mai werden rund 160 Werke des Hamburger Privatsammlers
Hermann
Josef Bunte präsentiert. Die Ausstellung zeigt vor allem Gemälde,
aber
auch Zeichnungen, Aquarelle und Grafiken verschiedener deutscher
Künstler, unter anderem von Oskar Schlemmer und Hermann Stenner.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.02.2007

Radstation in den Arkaden eröffnet (07:36 Uhr)
Der Allgemeinen Deutschen Fahrradclub, ADFC, eröffnet heute eine
Radstation in den münsterischen Arkaden. Die insgesamt 286
Stellplätze
können tage-, monats- und jahresweise gemietet werden. Ein
Tagesticket
kostet 70 Cent. Zu der neben dem Picasso-Museum gelegenen Station
gehören ein Servicebüro und eine Werkstatt.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 23.02.2007

Herne: 900 Jahre alte Moorleiche zu sehen (11:48 Uhr)
Eine 900 Jahre alte Moorleiche ist ab heute in der Klima-Ausstellung
im
Westfälischen Museum für Archäologie in Herne zu sehen. Sie gilt als
jüngste und eine der am besten erhaltenen Moorleichen in
Deutschland. Etwa im Jahr 1100 nach Christus wurde die Frau in einem
See bei Peiting in Bayern bestattet. Im Laufe der Jahrhunderte ist aus
dem See ein Moor geworden. Arbeiter entdeckten vor 50 Jahren beim
Torfstechen den Körper. Die Todesursache wird mit Kindbettfieber
vermutet. Der Zustand von Rosalinde ist so gut, dass ihre Haut
bestens
erhalten ist. Sie trug ihre Haare 15 cm kurz geschnitten. Sogar Teile
ihres Kleides und ihre Schaftstiefel sind zu sehen.Die Moorleiche und
ihre Kleidung ist rot-bräunlich gefärbt. Rosalinde ist in einer
Klimakammer in ihrem aufgeklappten 1 Meter 80 großen Holzsarg bis
Ende
Mai zu sehen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 21.02.2007

LWL erinnert an Kriegsflüchtlinge (16:00 Uhr)
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will mit einem
Internetportal an das Schicksal der deutschen Flüchtlinge nach dem
Zweiten Weltkrieg erinnern. Das Portal greift nach Angaben des LWL
auf
Forschungsergebnisse und Materialien der Ausstellung "Aufbau West"
des
Industriemuseums von 2006 zurück. Das Internetportal "Vertreibung und
Wirtschaftswunder" geht am Freitag online.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 19.02.2007

Hattingen: 20 Jahre Stilllegung Henrichshütte (08:45 Uhr)
Heute vor 20 Jahren wurde die Schließung der Henrichshütte in
Hattingen
bekannt gegeben. Daran erinnert das Westfälische Industriemuseum
jetzt
mit einem Mitmach-Projekt. Für September ist eine Ausstellung mit dem
Titel "Meine Hütte" geplant. Zu Hochzeiten produzierten hier bis zu
10.000 Arbeiter Eisen und Stahl: die Henrichshütte galt als
Wahrzeichen
der Ruhrstadt. Als Thyssen-Krupp 1987 bekannt gaben, den Standort zu
schließen, wollten die Beschäftigten, zu dem Zeitpunkt noch knapp
3000,
sich nicht einfach damit abfinden. Zehn Monate lang kämpften sie mit
ihren Familien und Freunden für den Erhalt ihrer Hütte. Dennoch der
Hochofen 3, der älteste im Revier überhaupt, wurde im Dezember 87
ausgeblasen. Heute ist ein Teil des ehemaligen Hüttengeländes
Industriemuseum. Der neu entwickelte Gewerbe- und Landschaftspark
bietet
jetzt mehr als 1.000 Arbeitsplätze.



Nachrichten aus Südwestfalen vom 19.02.2007

Zehntausende Narren waren unterwegs (07:09 Uhr)
Mehrere zehntausend Karnevalisten haben bereits gestern in
Südwestfalen
auf den Straßen gefeiert. Zu den größten Umzügen in Arnsberg und
Sundern kamen schätzungsweise 25.000, nach Lippetal-Lippborg 22.000
Zuschauer. Themen in den Umzügen waren der Orkan, Klimawandel,
Mehrwertsteuer-Erhöhung und Gesundheitsreform. Im Arnsberger Zug
wurden
von Narren Eintrittskarten für das Freilichtmuseum Arnsberg verteilt,
das an die Stelle der aufgelösten Bezirksregierung trete. Schüler in
mehreren Städten kritisierten karnevalistisch das Zentralabitur



Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 15.02.2007

Herne: "Frau von Peiting" im Museum (17:25 Uhr)
Eine der am besten erhaltenen Moorleichen Deutschlands, die "Frau von
Peiting", ist vom 23. Februar an bis Ende Mai in der
Klima-Ausstellung
im Westfälischen Museum für Archäologie zu sehen. Der Zustand der
Leiche ist so gut, dass nicht nur Haut und Haare, sondern auch Teile
der Kleidung und die Schuhe fast vollständig erhalten sind. Um das Jahr

1100 n. Chr. wurde in einem See bei Peiting in Bayern eine Frau
bestattet. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der See zu einem Moor und
die Frau zu einer so genannten Moorleiche. 1957 entdeckten Arbeiter
beim Torfstechen den Körper der Frau.



Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 15.02.2007

Brauereibrache: Rat beschließt Kauf (17:22 Uhr)
Der Dortmunder Rat beschließt am Donnerstagabend den Kauf der
Union-Brauerei-Brache. Das als "Dortmunder U" bekannte alte
Brauereihochhaus hat die Stadt bereits für einen symbolischen Euro
erworben. Dem Kauf des gesamten Geländes will die CDU nur zustimmen,
wenn die rot-grüne Ratsmehrheit ausdrücklich auf den Umbau des "U" zu
einem Museum verzichtet. Oberbürgermeister Langemeyer will das Museum
in jedem Fall, SPD und GRÜNE nur, wenn das Land genug Geld gibt.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 14.02.2007

Ruhrgebiet: LWL beteiligt sich an "Ruhr 2010" (15:50 Uhr)
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe beteiligt sich mit drei
Projekten an dem Programm der "Ruhr 2010". Geplant sind eine
Mittelalterausstellung im Archäologiemuseum Herne sowie eine
kulturhistorische Schau im Industriemuseum Hattingen. Außerdem will
sich
der LWL für mehrere Jahre am Besucherzentrum auf der Zeche Zollverein
in Essen beteiligen. Die Kosten betragen zusammen rund vier Millionen
Euro.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 14.02.2007

Gelsenkirchen: Stadt will Fußball-Museum (06:46 Uhr)
Die Stadt Gelsenkirchen wird sich als Standort für das Deutsche
Fußball
Museum bewerben. Nirgendwo in Deutschland finde man so viele
Fußballfans, die das Museum innerhalb von zwei Stunden Anreisezeit
erreichen könnten, sagte Oberbürgermeister Frank Baranowski. Der
Deutsche Fußball Bund (DFB) sucht nach einem geeigneten Standort mit
einer Ausstellungsfläche bis 3.000 Quadratmetern. Die Eröffnung des
Museums ist für 2009 geplant. Das Museum soll die Geschichte des
Fußballs seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, der deutschen
Nationalmannschaften und der großen Clubs dokumentieren. Der DFB
rechnet mit durchschnittlich 250.000 Besuchern jährlich.
Nachrichten aus OWL vom 12.02.2007

Museumsbesuch unter Polizeibewachung (06:43 Uhr)
Etwa 30 Mitglieder des als rechtsradikal eingestuften Collegium
humanum
in Vlotho haben das Industriemuseum der alten Ziegelei in Lage
besucht.
Sie wollten sich dort eine Dokumentationsausstellung der Firma "Topf
und Söhne" ansehen. Die Firma hat für die Nazis Krematoriumsöfen für
Konzentrationslager produziert. Der Besuch fand unter strenger
Bewachung der Polizei statt. Die Gruppe hatte zuvor eine Führung durch
die Ausstellung erbeten. Das war jedoch von der Museumsleitung
abgelehnt worden.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 10.02.2007

Kein Zuschuss für Haus Letmathe (10:33 Uhr)
Die Stadt Iserlohn muss 1,5 Millionen Euro für die Sanierung des
historischen "Hauses Letmathe" alleine aufbringen. Der Arnsberger
Regierungspräsident Diegel hat erklärt, er habe vergebens versucht,
bei
Land oder Bund Geld dafür aufzutreiben. Im "Haus Letmathe" sind
Bücherei und Heimatmuseum der Stadt untergebracht. Erneuert werden
müssen Dach, Keller, Heizung und Sanitäranlagen. Die Aussichten für
den Plan eines Fördervereins sind schlecht geworden, in dem Gebäude
für
bis zu fünf Millionen Euro ein Kulturzentrum einzurichten.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 9 11:04:57 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Mar 2007 11:04:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neuer Flyer informiert ueber
museumspaedagogische Angebote in den staedtischen Museen, Iserlohn
Message-ID: 45F13F59020000D60002E45C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 07.03.2007, 17:09


AKTUELL

"Erlebnisort Museum" - Neuer Flyer informiert über
museumspädagogische Angebote in den städtischen Museen

Wer hat schon einmal eine Party im Museum gefeiert mit
seiner Schulklasse Geschichte zum Anfassen erlebt? Das kann ganz
schön spannend sein!

Der neue Flyer "Erlebnisort Museum" des Stadtmuseums ist da!
Ausführlich und in neuem Design informiert er über
altersgerechte Führungen durch die Museen und Ausstellungen,
über historisch-handwerkliche Programme für Kinder ab sechs
Jahren und spannende Kindergeburtstage. Ein weiteres Angebot ist
das "Museum in der Kiste", mit dem zum Beispiel ein Besuch in
Schulen oder Seniorenheimen möglich ist.

Ganz neu im Programm sind Kulturgeburtstage für Erwachsene, zum
Beispiel mit einer Führung durch ein Museum, eine aktuelle
Ausstellung oder mit einem Programm in Barendorf. Das
Stadtmuseum organisiert den Geburtstag mit anschließendem
Kaffeetrinken im Café Barendorf.

Kinder, Erwachsene, Gruppen, Schulen und Einrichtungen -
bestimmt ist für jeden etwas Interessantes dabei. Die Angebote
finden statt im Stadtmuseum Iserlohn, in der Städtischen Galerie,
in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf, im
Städtischen Museum Haus Letmathe oder im Floriansdorf.

Der Flyer "Erlebnisort Museum" ist ab sofort erhältlich im
Stadtmuseum Iserlohn
Fritz-Kühn-Platz 1
Tel.: 02371 / 217-1961 und -1963
und bei der Stadtinformation Iserlohn
Theodor-Heuss-Ring 24
Tel.: 217-1820
Er kann auch im Internet unter www.museen-iserlohn.de
/ Stichwort "Umwelt- und museumspädagogische Angebote"
als PDF-Dokument heruntergeladen werden.


INFO

Kontaktdaten:
STADT ISERLOHN
Bereich Medien- u. Öffentlichkeitsarbeit
Schillerplatz 7
58636 Iserlohn
Tel.: 02371/217-1251
Fax: 02371/217-2992
pressestelle at iserlohn.de
www.iserlohn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 9 11:15:26 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Mar 2007 11:15:26 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Die_gro=DFen_Zechen_an_der_Ruhr-?=
=?iso-8859-1?q?Vortrag_auf_Zeche_Zollern=2C_13=2E03=2E2007=2C_Dortmund?=
Message-ID: 45F141CE020000D60002E468@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.03.2007, 10:47


AKTUELL

Die großen Zechen an der Ruhr
Vortrag auf Zeche Zollern

Zu einem Bildvortrag in der Reihe "Die großen Zechen an der
Ruhr" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
Dienstag, 13. März, um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum Zeche
Zollern in Dortmund-Bövinghausen ein.

Zeche Zollverein, eine der bekanntesten ehemaligen Zechen
Deutschlands, ist Thema des Vortrags. Der Referent Ulrich Bode,
Vorsitzender des Fördervereins "Zeche Zollverein", wird die
Entwicklung des Essener Bergwerks über einen Zeitraum von mehr
als 150 Jahren nachzeichnen. Von den ersten Schürfbohrungen um
1845 über die Gründung der "Gewerkschaft Zollverein" durch Franz
Haniel und die kontinuierliche Erschließung des Grubenfelds bis
hin zur Ergänzung der Zeche Zollverein 1/2 durch die
Schachtanlagen 3/19, 4/4 und 6/9. Den architektonischen und
technischen Höhepunkt bildete die Errichtung der
Zentralschachtanlage Zollverein XII durch die Architekten Fritz
Schupp und Martin Kremmer um 1930. Dort konzentrierte man
Förderung, Aufbereitung, Energieversorgung und Werkstätten,
während auf den Altanlagen nur die Seilfahrt und der Betrieb von
Grubenlüftern blieben. Nach der Stilllegung im Jahr 1986 wurde
Zollverein als prominente Musteranlage unter Denkmalschutz
gestellt und 2001 zum Weltkulturerbe ernannt.


INFO

Ort:
"Alte Werkstatt"
Westfälisches Industriemuseum
Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Telefon: 0231 6961-111
Telefax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org

Zeit:
13.03.2007
19.30 Uhr

Der Eintritt ist kostenlos.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 9 11:28:29 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Mar 2007 11:28:29 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Elisabeth Pfalzgraefin bei Rhein-Ein Symposion,
17.03.2007, Herford
Message-ID: 45F144DD020000D60002E474@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 09.03.2007, 10:09


SYMPOSION

Elisabeth Pfalzgräfin bei Rhein,
Äbtissin von Herford 1618 - 1680
Ein Symposion

Zum Elisabeth-Symposion am nächsten Wochenende haben sich
bereits über 60 TeilnehmerInnen angemeldet.

Der Verein für Herforder Geschichte e.V., das Städt. Museum
Herford und das Kommunalarchiv Herford freuen sich über das
große Interesse hier in der Region, auch über Anmeldungen aus
u.a. Frankfurt, Wolfenbüttel und Osnabrück. Die Vorbereitungen
laufen auf Hochtouren.

Natürlich sind auch in der letzten Woche noch Anmeldungen
möglich, diese dienen den Veranstaltern zur Planung.

Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenlos, die Veranstalter
freuen sich aber über Spenden für die Durchführungskosten.

Zum spannenden öffentlichen Abendvortrag über "Elisabeth im
Bild" von Dr. Alheidis von Rohr am 17.3. um 20 Uhr in der St.
Johanniskirche am Neuen Markt in Herford ist natürlich keine
gesonderte Anmeldung erforderlich. Frau von Rohr wird auch die
Geheimnisse über das allgemein als Elisabeth-Bild bezeichnete
Gemälde im Städtischen Museum Herford aufklären.

Ebenso ist der Besuch einzelner Vorträge möglich, den
vorgesehenen Zeitplan erhalten Interessierte über die
Veranstalter.

Die weiteren neun Vorträge hochkarätiger Wissenschaftler aus
ganz Deutschland beleuchten Leben und Wirken von Elisabeth von
der Pfalz mit teilweise ganz neuen Aspekten und schaffen damit
eine Biografie dieser bedeutenden Herforder Äbtissin.

Die Beiträge werden in einem Tagungsband veröffentlicht. Wir
danken der Stiftung der Sparkasse Herford für ihre großzüge
Förderung.


INFO

Kontakt und Anmeldung:
Verein für Herforder Geschichte e.V.

Ort des Abendvortrags:
St. Johanniskirche
Herford

Zeit des Abendvortrags:
17.03.2007
20:00 Uhr

Geschäftsführung:
Christoph Laue
Kommunalarchiv Herford
Amtshausstr. 2
32051 Herford

Tel.: 0 52 21 / 13 22 13
Fax: 0 52 21 / 13 22 52
Mobil: 01 70 / 4 95 44 57
E-mail: info at mam-herford.de
www.mam-herford.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 12 09:36:17 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Mar 2007 09:36:17 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Skulpturausstellung skulptur projekte muenster 07,
17.06.-30.09.2007, Muenster
Message-ID: 45F51F11020000D60002E67D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.03.2007, 12:25


AUSSTELLUNG

Eine Stadt im Dialog mit der Kunst - skulptur projekte münster
07 auf der ITB

Zur Skulpturausstellung skulptur projekte münster 07 (17. Juni *
30. September 2007) erwarten die Kuratoren mehrere hundertausend
Besucher aus der ganzen Welt in Münster. "Bei der ersten
Ausstellung 1977 gab es Widerstand, zehn Jahre später waren die
Skulptur Projekte in der Stadt angekommen. 1997 hatte die
Langzeitstudie den Charakter eines Festivals. Nun sind wir
gespannt, wie das Publikum in diesem Jahr reagiert", so Kurator
Kasper König in einem Pressegespräch auf der ITB in Berlin am
Freitag (9. März) zur internationalen Bedeutung der Ausstellung.

Im Abstand von zehn Jahren untersuchen die Skulptur Projekte das
ambivalente Verhältnis von Kunst und Öffentlichkeit, indem
Kunstproduktion unmittelbar vor Ort entsteht: Die Ausstellung
setzt sich mit der städtischen Gemengelage auseinander und
bezieht die Situation der Menschen, die in der westfälischen
Stadt leben, mit ein.

Mit dieser kritischen Fragestellung habe sich das Projekt seit
1977 in der Liga der internationalen Großausstellungen nach
Einschätzung von Fachleuten fest verortet. König: "Unter den
vielen Ausstellungsprojekten, die sich inzwischen mit "Kunst im
öffentlichen Raum" beschäftigen, gilt Münster damit nicht nur
als Pionier, sondern als die einzige Plattform, auf der seit 30
Jahren konstant das Thema aufgegriffen und zeitgemäß erweitert
wird."

Die Kuratoren von skulptur projekte münster 07 sind Prof. Kasper
König (Museum Ludwig Köln), Dr. Brigitte Franzen
(LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster) und
die assoziierte Kuratorin Dr. Carina Plath (Westfälischer
Kunstverein Münster). Bereits zum vierten Mal kuratiert Kasper
König die Skulptur Projekte. Träger der Ausstellung sind der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die Stadt Münster und
das Land NRW.

König betrachtet die lange Tradition von Skulptur Projekte als
ein Wesensmerkmal der Ausstellung und gleichzeitig eine
spannende Herausforderung für die Künstler: "Wir haben in diesem
Jahr 37 Künstler aus der ganzen Welt eingeladen, sich mit dem
bürgerlichen Stadtraum, wie er in Münster vorherrscht, zu
beschäftigen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Thema weder
überholt noch abgearbeitet ist, sondern sogar an Aktualität
gewonnen hat."

Die intensive Auseinandersetzung mit der Stadt habe in 30 Jahren
Skulptur Projekte eine außergewöhnlich hohe Qualität und eine
überraschende Einzigartigkeit der hier entstehenden Arbeiten
hervorgebracht. Rund 40 Arbeiten aus den vergangenen drei
Ausstellungen sind in Münster geblieben und gehören inzwischen
zum Erscheinungsbild der Stadt. Das breite Publikum, wie die
fachspezifische Öffentlichkeit, sind nun zum vierten Mal
eingeladen, an dieser unmittelbaren Begegnung mit Kunst
teilzunehmen.

"Münster und die Skulptur Projekte gehören zusammen. Mit ihnen
führt seit nunmehr 30 Jahren die Kunst einen Dialog mit der
Stadt", erklärte Stadtdirektor Hartwig Schultheißin Berlin. "Das
hat die Stadt verändert, das hat das Stadtgefühl und die
Stadtidentität geprägt. Dass sich für diese Art von
Stadtgespräch immer mehr Besucher aus aller Welt interessieren,
ist ein Kompliment für die kritische Kunst und die Stadt."

Zentraler Ausgangspunkt und Veranstalter des Projektes ist das
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster, in dem
die Ausstellung Skulptur Projekte 1977 ihren Anfang genommen
hat. Die Förderer sind unter anderem die Kulturstiftung des
Bundes, die Kunststiftung NRW, die Kulturstiftung der
Westfälischen Provinzial Versicherung und die Sparkasse
Münsterland-Ost.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 12 09:51:24 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Mar 2007 09:51:24 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Postkarten beleuchten deutsch-polnische Geschichte,
11.03.-13.05.2007, Dortmund
Message-ID: 45F5229C020000D60002E691@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.03.2007, 12:03


AUSSTELLUNG

Postkarten beleuchten deutsch-polnische Geschichte -
Ausstellungsschwerpunkt im LWL-Industriemuseum

Die spannungsreiche Geschichte der deutsch-polnischen
Beziehungen im 20. Jahrhundert ist Thema einer neuen Ausstellung,
die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab Sonntag
(11.3.) in seinem Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund
zeigt. Präsentiert werden rund 200 historische Ansichtskarten,
die verschiedene Aspekte der Beziehungen beider Staaten
dokumentieren, darunter Themen wie die nationale Vielfalt in der
Textilmetropole Lodz, die Abstimmungskämpfe in Oberschlesien
nach 1918 und den neu gegründeten Staat mit "polnischem
Korridor" und Kohlenbahn. Nicht ausgespart werden aber auch der
Germanisierungswahn im Dritten Reich, die Judenvernichtung in
Auschwitz, die Zerstörung Warschaus sowie die Themen Flucht und
Vertreibung und der Wiederaufbau in kommunistischer Zeit.

Die Postkartenschau auf Zollern ist Teil des aktuellen
Themenschwerpunkts "Polen * Deutsche * Ruhrpolen": 2007 zeigt
das LWL-Industriemuseum dazu insgesamt fünf Ausstellungen an
vier Standorten (s.u.). Sie sind Ergebnis der intensiven
Kontakte, die das Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
seit Jahren zu polnischen Museen pflegt.

"Die Beschäftigung mit deutsch-polnischer Geschichte im
Industriezeitalter ist für beide Seiten belastend: durch
Erinnerungen an Streit und Unterdrückung, Krieg und Verbrechen,
Flucht und Vertreibung", erläutert Dr. Thomas Parent,
stellvertretender Direktor des LWL-Industriemuseums. Fast
vergessen sei hingegen, dass es zeitweilig auch Phasen von
Verständigung gab, von Hilfe, Solidarität und kultureller
Kooperation. Parent: "Erst ein fanatisch übersteigerter
Nationalismus zerstörte ein faszinierendes Vielvölkergemisch,
wie es sich z.B. in Lodz im Umfeld der prosperierenden
Textilindustrie um 1900 innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelt
hatte."

Die Ausstellung beginnt mit der Vorstellung der drei polnischen
Teilgebiete in den Jahren um 1900: Russisch-Polen,
Österreichisch-Polen, Preußisch-Polen. Vor allem in den
Provinzen Posen und Westpreußen strebte die preußische Regierung
damals an, das polnische Element zugunsten des deutschen
zurückzudrängen. 1914 kämpften polnische Soldaten auf deutscher
und russischer Seite gegeneinander. 1915 versuchten die
Kaiserreiche Deutschland und Österreich-Ungarn in Zentralpolen
einen Vasallenstaat zu etablieren. Ihre Weltkriegsniederlage
ermöglichte 1918 die Gründung eines eigenständigen polnischen
Nationalstaats. Konflikte um die Zugehörigkeit von Grenzregionen
eskalierten um 1920 vor allem in Oberschlesien. Nationalstolz
manifestierte sich dann in Kattowitz im größten polnischen
Kirchbauprojekt des 20. Jahrhunderts.

Die Weltkriegsjahre 1939-45 bedeuteten für Polen eine
Leidenszeit von apokalyptischer Dimension: NS-Terror bereits zu
Kriegsbeginn, dann Ausbeutung und Versklavung, "verbrannte Erde"
und Genozid. Der Wiederaufbau wurde durch die kommunistische
Zwangsherrschaft belastet. Vertrieben wurden seit 1945 nicht nur
Millionen von Deutschen aus Pommern und Schlesien, sondern auch
Millionen von Polen aus einem breiten Landstreifen im Osten, der
von Litauen bis nach Galizien reichte.

Thomas Parent: "Die historischen Ansichtskarten, die einzelne
Aspekte der polnisch-deutschen Geschichte bebildern, sind keine
objektiven Dokumente. Vielmehr werben sie häufig für
ideologische oder politische Inhalte, machen Stimmung, agitieren,
prangern an. Man sieht idyllische Ansiedlungsdörfer und
polnische Wirtschaft, das Posener Kaiserschloss als Trutzburg
des Ostens, die Hinrichtung von Zivilisten in Galizien, das
Ghetto von Litzmannstadt, das brennende Warschau."

Die wechselvolle Geschichte zeigt sich auch darin, dass auf
manchen Postkarten Orts- und Straßennamen gleich mehrfach
geändert wurden. Ein Beispiel liefert eine Postkarte der
oberschlesischen Stadt Königshütte: Nachdem diese Stadt im Jahr
1922 dem neu gegründeten polnischen Staat zugeteilt worden war,
druckte man zusätzlich polnische Bezeichnungen auf die Karte.
Nach dem deutschen Einmarsch von 1939 schickte ein Deutscher
diese Karte an seinen Sohn nach München. Zuvor strich er den
polnischen Ortsaufdruck durch und überschrieb die Worte mit
"Adolf-Hitlerplatz".

Am Schluss der Ausstellung dokumentieren Farbkarten das aktuelle
polnische Engagement im Bereich "Industriekultur", das auch in
Polen zu beobachten ist. Textilmuseen in historischen
Fabrikanlagen gibt es z.B. in Lodz und eine funktionsfähige
Dampffördermaschine in der Museumszeche "Königin Luise" in
Zabrze in Oberschlesien.


Deutsch-polnische Geschichte im Spiegel der Ansichtskarte
Zeche Zollern, Dortmund
11.3.-13.5.2007, Ausstellungseröffnung: 11.3.2007, 11 Uhr

Slask * Oberschlesien
Acryl auf Leinwand & Kohlezeichnungen von Robert Schneider
Henrichshütte, Hattingen
16.2.-15.4.2007

SILESIA VIVA Bergmännische Laienkunst aus Oberschlesien
Gastausstellung des Stadtgeschichtlichen Museums Zabrze
(Hindenburg)
Zeche Zollern, Dortmund
20.5.-26.8.2007, Ausstellungseröffnung: 20.5.2007, 11 Uhr

Westfalczycy * Ruhrpolen
Zuwanderer aus Polen im Ruhrgebiet
Zeche Hannover, Bochum
19.8.-28.10.2007, Ausstellungseröffnung: 19.8.2007, 11 Uhr

Des Königs Kontrolleur
Die Reise des Bergrats Friedrich von Reden von Oberschlesien
ins Ruhrtal
Zeche Nachtigall, Witten
2.12.2007-30.3.2008, Ausstellungseröffnung: 2.12. 2007, 11 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 12 10:10:30 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Mar 2007 10:10:30 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Museumsamt fuer Westfalen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 45F52716020000D60002E6AB@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 21.02.2007, 10:16


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim LWL-Museumsamt für Westfalen, einer Einrichtung des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, die die kommunalen
Museen in allen inhaltlichen, technischen und konservatorischen
Fragen berät und finanziell fördert, ist zum 01.07.2007 eine
Stelle als

wissenschaftliche Volontärin /
wissenschaftlicher Volontär

neu zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Neueren Geschichte
(insbesondere 19. Jahrhundert) im Hauptfach; vorteilhaft wäre ein
literaturwissenschaftliches Nebenfach wie Germanistik, Romanistik,
Anglistik o.ä.
- Eigeninitiative, Flexibilität, Kooperationsbereitschaft
- ausgeprägtes Interesse an museumsrelevanten Fragestellungen

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben des LWL-Museumsamtes
vertraut zu machen und museumspraktische Kenntnisse zu erwerben
- die Gelegenheit, eine Wanderausstellung (Arbeitstitel "Europäische
Mythen") konzeptionell auszuarbeiten
- in Anlehnung an die Regelung für Rechtsreferendare/-innen wird
eine monatliche Pauschalvergütung von zur Zeit 894,25 Euro
gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Helmut Knirim (0251 591-4690)
zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
12/07 bis zum 30.04.2007 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
- LWL-Personalabteilung -
48133 Münster
www.lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 12 10:35:19 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Mar 2007 10:35:19 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Unterrichtsprojekt von WWU und LWL zum Freiherrn
von Stein, Muenster
Message-ID: 45F52CE7020000D60002E6B7@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 09.03.2007, 12:31


AKTUELL

Der "Stein" kommt ins Rollen

Unterrichtsprojekt von WWU und LWL zum Freiherrn von Stein

Unter dem Motto "Wir bringen den 'Stein' ins Rollen" wurde Ende
2006 ein westfalenweites Schulprojekt gestartet, das nun auch
in den Schulen Früchte trägt. Knapp 70 Schulen haben bereits ihr
Interesse im Projektbüro der Universität Münster angemeldet -
viele Klassen sind bereits mit dem Thema im Politik- oder
Geschichtsunterricht gestartet.

Zur Durchführung des Schulprojekts steht eine ausgearbeitete
Unterrichtsreihe zur Verfügung und als besonderer Service
können so genannte Teamer gebucht werden. Das sind didaktisch
geschulte Fachkräfte, die direkt in die Schulen kommen, um die
Fachlehrerinnen und Fachlehrer bei methodisch aufwändigen
Arbeiten zu unterstützen. 35 dieser Teamer-Termine haben Schulen
aus ganz Westfalen für die nächsten Wochen bereits fest gebucht.
Bis Ende 2007 wird dieser Service angeboten und ist für die
Schulen in Westfalen-Lippe kostenlos.

Anlässlich des 250. Geburtstages des Freiherrn vom Stein 2007
war das Projekt von der Kulturstiftung Westfalen-Lippe initiiert
und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Allgemeine
Erziehungswissenschaft der Universität Münster, der Stiftung
Westfalen-Initiative und dem LWL-Medienzentrum für Westfalen
verwirklicht worden. Das Unterrichtsangebot für Schülerinnen und
Schüler ab der 9. Klasse richtet sich an Fachlehrerinnen und
Fachlehrer der Fächer Politik, Sozialwissenschaften,
Gesellschaftslehre und Geschichte.

Das Projekt zielt darauf ab, das Wissen über die historische
Person Steins mit der heutigen Lebenswelt der Jugendlichen und
ihren Möglichkeiten, sich politisch zu engagieren, zu verbinden.
War Karl Freiherr vom Stein ein berühmter Dichter des 19.
Jahrhunderts oder ein preußischer Reformer, dem wir die uns
heute selbstverständlich erscheinende Bürgerbeteiligung an der
kommunalen Selbstverwaltung verdanken? Wie bewerten Jugendliche
die Arbeit der Kommunalpolitiker und ihre eigenen
Beteiligungsmöglichkeiten in Bottrop, Siegen, Arnsberg, Herford
oder Münster?

Auf diese und andere Fragen können mit Hilfe der
Materialien Antworten erarbeitet werden. "Jugendliche
interessieren sich dann für Politik, wenn sie sich nicht nur als
Zuschauer geduldet fühlen, sondern als Beteiligte ernst genommen
und gefragt werden. Deshalb besteht ein wichtiger Baustein der
Materialien darin, Schüler aktiv als Sozialforscher und
kritische Beobachter des kommunalpolitischen Geschehens tätig
werden zu lassen", erläutern Prof. Dr. Wolfgang Sander und
Andrea Meschede vom Fachbereich Erziehungswissenschaft und
Sozialwissenschaften der Universität Münster eine Grundidee der
von ihnen konzipierten Unterrichtsreihe.

Fünf Bausteine mit Hintergrundinformationen, didaktischen
Hinweisen sowie fertig ausgearbeiteten Unterrichtsmaterialien
unterstützen Lehrer und Schüler dabei, sich mit historischen und
politischen Fragestellungen rund um die kommunale
Selbstverwaltung und ihren Schöpfer zu beschäftigen. Die CD-Rom
enthält dazu über 100 druckfertige Kopiervorlagen und die
Befragungssoftware GrafStat. Die CD-Rom mit dem Titel "Wir
bringen den Stein ins Rollen. Unterrichtsmaterialien zur
Aktivierung kommunalen Jugendengagements" kann ab sofort zum
Preis von 9,90 Euro beim LWL-Medienzentrum für Westfalen
bestellt werden (medienzentrum at lwl.org, Fax: 0251/591-3982).
Lehrkräfte aus Westfalen, die sich mit ihrer Klasse für das
Gesamtprojekt "Stein mobil" anmelden, erhalten die CD-Rom mit
Begleitheft kostenlos.

Für weitere Informationen und Buchungen steht im Institut für
Erziehungswissenschaft der Universität Münster eine Hotline
unter der Nummer 0251- 83-24 270 oder per E-Mail unter
info at steinmobil.de zur Verfügung.
Weitere Informationen:
www.steinmobil.de


INFO

Link: Projekt "Stein mobil"
(http://www.steinmobil.de)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 12 10:41:34 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Mar 2007 10:41:34 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Molkenthin, Ralf / Gundelach,
Bodo (Hrsg.): Neues Licht auf alten Lettern
Message-ID: 45F52E5E020000D60002E6C3@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 09.03.2007, 13:31


LITERATUR

"Farbtupfer aus dem Sperrschrank"
Buch mit mittelalterlichen Handschriften erschienen
RUB-Studierende heben Schätze aus der Geschichtsbibliothek

"Wir waren immer wieder erstaunt, welche bibliophilen Schätze
sich in den Sperrschränken unserer Bibliothek fanden und von
einem breiteren Publikum gar nicht wahrgenommen werden", sagt
Dr. Ralf Molkenthin (Fakultät für Geschichtswissenschaft der
Ruhr-Universität Bochum). Nachdem die Studierenden im Rahmen
einer praktischen Übung eine kleine Ausstellung der schönsten
Faksimilia im Sommersemester 2006 konzipiert und gezeigt haben,
hat er nun zusammen mit Bodo Gundelach ein Buch herausgegeben,
das einen Teil der rund 60 Faksimilia aus der Bibliothek der
Fakultät in besonderer Weise präsentiert: "Neues Licht auf alten
Lettern - Faksimilia der Historischen Bibliothek der
Ruhr-Universität Bochum". Das Buch ist ab sofort im Handel oder
über den Skriptorium-Verlag erhältlich.

Vom "Bestiarium" zu den "Medicina Antiqua"

Das Buch, dessen Texte die Studierenden geschrieben haben, ist
in vier Themenkomplexe gegliedert: Neben Auszügen und Bildern
aus liturgischen Büchern wie den "Books of Kelts" finden sich
kontinentale Buchkunst, Rechtsbücher sowie nichttheologische
Fachbücher und Stundenbücher. Es gibt eine bebilderte Anleitung
zur Selbstmedikation im 13. Jahrhundert: Die "Medicina Antiqua"
erläutern, wie Menschen damals Urin oder Speichel gegen
Sehschwäche, Hundebisse oder Blasensteine einsetzten. Der
Begleitband vermittelt auch mit Blick auf das mittelalterliche
Tierlexikon "Bestiarium von Peterborough" einen Eindruck, wie
doppeldeutig Tiere gesehen wurden. Einmal unter
biblisch-moralischen Kategorien, so etwa wenn das Rebhuhn als
"hinterlistig" dargestellt ist. Auf der anderen Seite machen die
farbigen Darstellungen der Tiere deutlich, dass die Menschen im
Mittelalter auch Fabelwesen wie Sirenen zu den real
existierenden Lebewesen gezählt haben. Da alle Abbildungen
überaus eindrucksvoll und farbenprächtig sind, meist aber in den
Bibliotheksschränken verborgen bleiben, haben die Studierenden
ihrer Ausstellung mit Recht den Untertitel "Farbtupfer aus dem
Sperrschrank" gegeben.

Historiker müssen Handschriften lesen können

Im Zeitalter des Computers kann kaum jemand noch alte
Handschriften lesen. Für Historiker ist diese Fähigkeit jedoch
unerlässlich. So entstand aus einer Übung nun ein Buch, das
unter anderem Antworten gibt auf Fragen wie "Wie sehen
mittelalterliche Handschriften aus?" Aber auch: "Welches
Medizin- und Naturverständnis hatten die Menschen damals und was
ist eigentlich ein Faksimile?" Der Begleitband zur gleichnamigen
Handschriften-Ausstellung der Fakultät präsentiert 29
ganzseitige Farbabbildungen mit erläuternden und weiterführenden
Texten. Er gibt einen Einblick in die prächtige Gestaltung
mittelalterlicher Handschriften, die meist mit Ornamenten sowie
bunten Initialen versehen sind. Die Herausgeber wurden bei der
Ausstellung unterstützt vom Museum für Kunst und
Kulturgeschichte in Dortmund und dem Ruhrland Museum in Essen,
die die benötigten Vitrinen zur Verfügung stellten.


INFO

Titelaufnahme:

Molkenthin, Ralf und Gundelach, Bodo (Hrsg.): Neues Licht auf alten
Lettern. Begleitband zur Ausstellung "Neues Licht auf alten Lettern -
Faksimilia der Historischen Bibliothek der Ruhr-Universität Bochum".
Morschen, Skriptorium-Verlag 2007, 80 Seiten, 22,80 Euro, ISBN
978-3-938199-14-5. Auch erhältlich unter: http://www.retrobooks.de

Dr. Ralf Molkenthin
E-Mail: ralf.molkenthin at rub.de

Bodo Gundelach
E-Mail: bodo.gundelach at rub.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 13 11:10:51 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Mar 2007 11:10:51 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Gladbeck, Unsere Stadt 1/2007
Message-ID: 45F686BB020000D60002E799@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 13.03.2007, 11:15


SERVICE: TOC

Gladbeck
Unsere Stadt
35. Jahrgang
Heft 1 / 2007

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=84



Inhalt in Auswahl [AS]


S. 3-11
Schwerhoff, Eckhard
Der Weg zum neuen Rathaus -
Fünf entscheidende Schritte

S. 12-15
Korn, Michael
Vogel des Jahres 2007: Der Turmfalke

S. 16-20
Dreessen, Müzeyyen
Das muslimische Grabfeld in Gladbeck-Brauck

S. 26-32
Pollmann, Dietrich
Zukunft braucht Erinnerung -
60 Jahre VHS Gladbeck, 2. Teil

S. 33-35
Samen, Manfred
Hans Wiltenberger zum 120. Geburtstag

S. 36-40
Korn, Michael
Neophyten - Neubürger im Pflanzenreich

S. 41f.
Leitzen, Karl-Heinz
Aus der alten Heimat: Der Kostümball

S. 43-45
Hengstermann, Gerd
Fußball in Gladbeck - nur Provinz?

S. 46
Schepper, Rainer
Aus der plattdeutschen Schatztruhe

S. 47f.
Hötten, Wilhelm
Spökes un Strieke





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 13 11:15:03 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Mar 2007 11:15:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Diavortrag: Unterwegs mit 1000 Tonnen Stahl nach
London, 20.03.2007, Waltrop
Message-ID: 45F687B7020000D60002E79C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.03.2007, 10:14


AKTUELL

Unterwegs mit 1000 Tonnen Stahl nach London
Dias zeigen Reise auf einer "Seeschlange"

Zu einem außergewöhnlichen Reisebericht lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 20. März,
um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg ein.

Autor und Schifffahrtsliebhaber Carlo Hölscher aus Dortmund hat
als Urlauber im Mai 2004 eine Frachtschiffreise zusammen mit
1000 Tonnen Stahl von Duisburg nach London an Bord der "Gerhein
G" unternommen. Sein Lichtbildervortrag wird präsentiert von
Andreas Wörteler, ebenfalls Schifffahrtsliebhaber aus
Castrop-Rauxel. Rund 100 Dias geben Einblicke in Arbeit und
Alltag der Männer an Bord eines der letzten modernen
Küstenmotorschiffe, die von ihren Abmessungen auf dem
Dortmund-Ems-Kanal fahren können.

Seit 100 Jahren verkehren auf dem Rhein, dem Dortmund-Ems- und
dem Rhein-Herne-Kanal nicht nur Binnenschiffe, sondern auch
kleinere Seeschiffe, die das östliche Ruhgebiet mit Häfen des
gesamten Nord- und Ostseeraums, aber auch mit Hafenplätzen des
Atlantiks, des Mittelmeers und gelegentlich sogar mit Häfen des
Roten und Schwarzen Meers verbinden. Jährlich werden mehrere
hunderttausend Tonnen Stahlprodukte aus NRW mit
Rhein-See-Schiffen - auch "Seeschlangen" genannt - von Duisburg
zu englischen Häfen verschifft. Duisburg gilt deshalb auch als
südlichster Seehafen Deutschlands und wird jährlich von über
1000 Seeschiffen angelaufen. Die Bilder dieser *Stahlreise“
werden ergänzt durch Ansichten vom Niederrhein, dem Waal, der
Hafen-Architektur Rotterdams und der Themsemündung - immer vom
Schiff aus.

Für Museumsleiter Herbert Niewerth ist der Vortrag eine Rarität:
"Berichte von Frachtschiffreisen, die sich mit dem Arbeitsalltag
an Bord beschäftigen, sind äußerst selten. Um so mehr freuen wir
uns, diesen Vortrag von Carlo Hölscher zu präsentieren", so der
LWL-Museumschef. Der Eintritt ist frei.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Altes Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 13 11:21:27 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Mar 2007 11:21:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kindernachmittag im LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall, 14.03.2007, Witten
Message-ID: 45F68937020000D60002E79F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.03.2007, 15:43


AKTUELL

Bauen mit Miniaturziegeln - KinderNachmittag im
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Kleine und große Baumeister lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch (14.03.) von 15 bis 17.30 Uhr
zu einer Aktion in sein Industriemuseum Zeche Nachtigall in
Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis) ein. Angeleitet von der
Steinbildhauerin Christina Clasen können sie aus echten Steinen
im Modellmaßstab 1:10 die Gestaltungsmöglichkeiten des
Ziegelmaterials ausprobieren und dabei eigene kleine Gebäude
errichten.

"Man kann mit Modellziegeln tatsächlich mauern und die Tricks
und Kniffe des Maurerhandwerks spielerisch erkunden, ohne dass
man große Gewichte und Materialmengen zu bewältigen hat. Wer
möchte, kann ein kleines Haus errichten, einen Turm oder auch
nur einen Mauerabschnitt" erklärt LWL-Museumsleiter Michael
Peters den Sinn der Aktion. "Beliebt ist auch das Gestalten von
Fassadenbildern wie in der norddeutschen Backsteingotik, wodurch
man einen guten Eindruck von den gestalterischen Möglichkeiten
des Ziegelmaterials erhält. Das Ziegelthema berührt unser Museum
durch den Nachfolgebetrieb der Zeche Nachtigall, die Ziegelei
Dünkelberg, die bereits vor mehr als hundert Jahren auf dem
Gelände der stillgelegten Zeche in Betrieb genommen wurde.
Damals bestand durch die rasante industrielle Entwicklung im
Ruhrgebiet ein großer Bedarf an Baumaterial und Ziegeleien
wuchsen allenthalben aus dem Boden."

Die Herstellung von Ziegeln ist im Museum Zeche Nachtigall
ebenso ein Thema wie ihre Verwendung beim Bau. Industrie und
Gewerbe benötigten seit 1890 ungeheure Massen an Steinen, ebenso
der Wohnungsbau und die rasch wachsenden Kommunen und
Kirchengemeinden. Dabei wurden Ziegel in einfacher Ausführung
oder als Sonderformate auch zur architektonischen Ausschmückung
vieler Gebäude verwendet.

Für die Aktion stehen Miniaturziegel und passende Hölzer und
Dachziegel zur Verfügung, so dass jeder Teilnehmer ein kleines
Bauwerk mit nach Hause nehmen kann. Gemauert wird mit
Miniaturkelle und zementfreiem Mörtel, mit dem auch Kinder
unbedenklich umgehen können. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe
"KinderNachmittag" bietet das LWL-Museum an jedem zweiten
Mittwoch im Monat einen Nachmittag mit Aktivitäten zu den
Ausstellungsthemen des Museums. Die Ziegelaktion ist
gleichermaßen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geeignet.
Einzige Voraussetzung ist unempfindliche Kleidung und die Freude
am Bauen und Mitmachen.

Die Teilnahme kostet fünf Euro incl. Eintritt, die
Teilnehmerzahl ist begrenzt, um Anmeldung wird gebeten.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel. 02302 93664-10





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 14 09:33:17 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Mar 2007 09:33:17 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Landschaftsverbaende zeigen Ausstellungen
von Urmenschen, Koeln/Muenster
Message-ID: 45F7C15D020000D60002E8C4@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.03.2007, 15:20


AUSSTELLUNG

Neanderthaler und Co. als Besuchermagnet: Landschaftsverbände
zeigen Ausstellungen von Urmenschen bis zum Leben in Extremen

Mit einer besonderen Kooperation haben die Landschaftsverbände
Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) sowie das Neanderthal
Museum in Mettmann der 150-jährigen Wiederkehr des Auffinden des
Neanderthalers in Mettmann gedacht: Im Jubiläumsjahr 2006
starteten unter dem Titel "Neanderthaler und Co." an zwei
Museumsstandorten der Landschaftsverbände in Bonn und Herne
sowie dem Neanderthal Museum in Mettmann spektakuläre
Ausstellungen. Ein internationaler Kongress in Bonn rundete die
Reihe ab. Das Projekt stand unter der Schirmherrschaft der
UNESCO sowie des NRW-Ministerpräsidenten Dr. Jürgen Rüttgers.

Das LWL-Museum für Archäologie in Herne beschäftigt sich in
einer Sonderausstellung mit "Klima und Mensch. Leben in
Extremen". Die Schau, die noch bis Ende Mai 2007 läuft und die
bisher fast 100.000 Menschen gesehen haben, beantwortet Fragen
rund um das Klima und seinen Einfluss auf den Menschen. In einer
inszenierten Landschaft erleben die Besucher die letzten sechs
Millionen Jahre.

Das Rheinische LandesMuseum Bonn (LVR) zeigte mit "Roots //
Wurzeln der Menschheit" über vier Monate eine weltweit noch nie
da gewesene Zusammenstellung rund 50 bedeutender Hominiden. Zu
sehen war unter anderem der älteste Europäer aus Dmanisi
(Georgien), der älteste deutsche Fund, oder ein Fund aus
Äthiopien, der etwa 3,6 Millionen Jahre alt ist. Diese
spektakuläre Präsentation sahen über 90.000 Menschen.

Ein weiterer Kooperationspartner von "Neanderthaler und Co." ist
das Neanderthalmuseum Mettmann, das ab Mai 2006 über vier Monate
den "Neanderthaler Hautnah" präsentierte. Knapp 65.000
Interessierte informierten sich über das individuelle Schicksal
des Neanderthalers: sein Sterbealter, sein Aussehen zu Lebzeiten,
Krankheiten und Todesursache.

"Wir haben damit ein Konzept entwickelt, dass sich mit der Frage
nach dem Woher umfassend und mit unterschiedlichen
museologischen Methoden an unterschiedlichen Standorten
beschäftigt. Das sind Fragen, die die Menschen nach wie vor
umtreiben, denn unser kulturelles Erbe bildet die Grundlage der
heutigen Zivilisation. Mit diesem Projekt haben wir das Thema in
Nordrhein-Westfalen belebt", beschreibt LWL-Direktor Dr.
Wolfgang Kirsch die Ziele der Zusammenarbeit.


INFO

Weitere Infos zu dem Projekt unter:
http://www.neanderthalerundco.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 14 10:03:37 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Mar 2007 10:03:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 2. Westfaelischer Genealogentag, 24.03.2007,
Altenberge
Message-ID: 45F7C879020000D60002E8D5@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Volker Wilmsen"
Datum: 13.03.2007, 20:35


AKTUELL

Die Westfälische Gesellschaft für Genealogie und
Familienforschung mit Sitz in Münster lädt alle an der Familien-
und Ahnenforschung Interessierten herzlich zum 2. Westfälischen
Genealogentag ein. Er findet am Samstag, den 24.03.2007 in der
Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der Sporthalle "Gooiker
Platz" in Altenberge bei Münster statt. Der Eintritt ist
kostenlos.

Nach dem erfolgreichen 1. Westfälischen Genealogentag im Jahr
2005 mit über 1.000 Besuchern präsentieren wiederum über 30
genealogische Vereine, Archive, Verlage, Institutionen, Firmen
und Privatpersonen Forschungsmöglichkeiten und -ergebnisse rund
um die Themen Ahnenforschung, Familienforschung und Genealogie.
Neben dieser Ausstellung bieten wir drei Vorträge zu
genealogischen Themen an.

Folgende Aussteller werden sich an diesem Tag präsentieren
(Stand: 11.03.2007):

- Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
- Familienkundlicher Arbeitskreis Rheine
- Roland zu Dortmund
- Arbeitskreis Familienforschung Ahlen und Umgebung
- Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land
Lippe
- Arbeitskreis Familienforschung Osnabrück
- Osnabrücker genealogischer Forschungskreis
- Verein für Computergenealogie
- Oostgelderse Stichting voor Genealogie en Boerderijonderzoek
- Arbeitskreis Lingener Familienforscher
- Wadersloher Familienforscher
- Arbeitsgemeinschaft Genealogie im Kreis Borken
- Nederlandse Genealogische Vereniging, Afdeling Twente
- Stiftung Bahn-Sozialwerk - Gruppe Familien- und Wappenkunde -
Bezirksgruppe Essen
- Landesarchiv NRW, Staatsarchiv Münster
- Landesarchiv NRW, Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
- Archiv des Bischöflichen Offizialates, Vechta
- Erzbistumsarchiv Paderborn
- Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen
- Westfälisches Archivamt
- Verlag für Regionalgeschichte
- Genealogie-Service
- Ardey Verlag & Redaktion Westfalenspiegel
- Gemeinde Altenberge
- Heimatverein Altenberge
- Westfälisches Institut für Regionalgeschichte &
Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
- Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
- Heureka - das Geschichtsbüro!
- Herbert J.K. Söthe, Ortsfamilienbücher Emsdetten und
Hembergen, Kirchenbuchabschrift Saerbeck
- Dr. Werner Frese, antiquarische Bücher
- Verkauf von Büchern aus dem Nachlass von Clemens Steinbicker


Vorträge

Zeitgleich zur Ausstellung bieten wir drei genealogische Vortäge
mit einer Länge von ca. einer Stunde an. Die Vorträge finden in
der Aula der nahegelegenen Ludgeri-Hauptschule statt.

1. Vortrag um 11:00 Uhr
Dr. Gerald Kreucher, Landesarchiv NRW - Staatsarchiv Münster:
" 'Mit Gut und Blut zugethan'. Eigenhörige und Meier im Spiegel
westfälischer Hofesakten"

2. Vortrag um 13:00 Uhr
Dr. Jörg Wunschhofer:
"Schein und Sein - Was Quellen aussagen und was sie nicht sagen"

3. Vortrag um 14:30 Uhr
Bodo Stratmann:
"Hic Leones als Hilfsmittel der Familienforschung"


Führungen durch den Eiskeller

Der Heimatverein Altenberge bietet um 12:00 Uhr, 14:00 Uhr und
um 16:00 Uhr eine jeweils ca. 3/4-stündige Führung durch den
Eiskeller Altenberge an.
Der Eiskeller befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft
des Veranstaltungsortes.


Anfahrtsbeschreibung

- Die Bundesstraße 54 (Münster-Gronau) an einer der beiden
Ausfahrten Altenberge verlassen
- Den Kreisverkehr in der Ortsmitte von Altenberge
in Richtung Steinfurt / Nordwalde verlassen
- In Höhe des Ortsausgangsschildes rechts abbiegen
(Eiskeller-Schild)
- Die Sporthalle Gooiker Platz liegt unmittelbar auf der linken
Seite
- Parkplätze sind unmittelbar am Veranstaltungsort vorhanden


INFO

Weitere Informationen zum 2. Westfälischen Genealogentag unter:
http://genealogentag.wggf.de

Veranstaltungsdaten:
2. Westfälischer Genealogentag
Datum: 24.03.2007
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
c/o Westfälisches Archivamt
Jahnstraße 26
48147 Münster
Tel.: 0251/591-3888
Fax: 0251/591-269
E-Mail: gesellschaft at wggf.de
URL: http://www.wggf.de

Kontakt:
Volker Wilmsen
Siebenbürgenweg 28
48151 Münster
Tel.: 0251/7619504
E-Mail: geschaeftsfuehrung at wggf.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 14 10:24:38 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Mar 2007 10:24:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Plettenberger haben mit Tabakladen ein
Stueck Lokalgeschichte gerettet
Message-ID: 45F7CD66020000D60002E8F7@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.03.2007, 11:52


AKTUELL

Plettenberger haben mit Tabakladen ein Stück Lokalgeschichte
gerettet - LWL kürt das Haus zum Denkmal des Monats

Wer die bescheidene Doppelhaushälfte an der Wilhelmstraße Nr. 33
in Pletten-berg (Märkischer Kreis) mit seinen niedrigen Decken
und der schmalen Stiege betritt, glaubt, die Zeit wäre um 1950
stehen geblieben. Mit seinem bescheidenen Komfort hatte das Haus
eigentlich keine Zukunft mehr. Doch drei engagierte
Plettenberger kauften es mit Ausstattung und Mobiliar und
restaurierten das mittlerweile denkmalgeschützte Haus mit dem
Tabakladen "Matta Heynes". Deshalb zeichnet der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das in der Mitte des
19. Jahrhunderts errichtete Haus jetzt als Denkmal des Monats
März aus.

"Lars Niggemann, Dr. Peter Vieregge und Thomas Großheim haben
das Haus als lebendes Geschichtszeugnis in seiner gewachsenen
Umgebung erhalten. Das kleine Haus hätte man nur mit großem
Verlust an historischer Substanz zeitgemäß umnutzen können. Die
drei bekennenden Plettenberger haben es samt Einrichtung
liebevoll und behutsam gesichert und somit ein Stück
Plettenberger Lokalgeschichte gerettet. Das ist ein absoluter
Glücksfall für die Denkmalpflege", lobt LWL-Denkmalpfleger Dr.
David Gropp.


Donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr sowie samstags von 10
bis 12.30 Uhr öffnen die drei Eigentümer wie in alten Zeiten den
Tabakladen. Die ebenfalls erhaltenen Wohnräume im Obergeschoss
bieten Zigarrenrauchern die Möglichkeit, ihrer Leidenschaft zu
frönen: "Diese Räume mit ihrem etwas angestaubten Charme der
1950er Jahre dienen heute als Rauchersalons. Vielleicht können
sie ja in Zukunft den aus öffentlichen Gaststätten vertriebenen
Rauchern eine adäquate Herberge bieten", so Gropp.

Zwischen den hohen Brandmauern der um 1900 entstandenen
Nachbargebäude wirkt die Doppel-haushälfte noch kleiner, als sie
ohnehin schon ist. Die übrigen Nachbarhäuser wurden ebenso wie
die andere Haushälfte am Anfang des 20. Jahrhunderts ein Opfer
der Modernisierungswelle, als sich die Willhelmstraße zu einer
städtischen Geschäftsstraße entwickelte. Von der guten
Geschäftslage profitierte auch der Zigarrenmachermeister Curt
Heyne, der im Erdgeschoss des Hauses einen kleinen Laden
einrichtete.

Im Obergeschoss wohnte seine Familie, unter dem Dach richtete
Heyne den Tabak zu und wickelte die Zigarren. Die Ladeluke mit
dem Lastenaufzug zeugt heute noch von den ehemaligen
Werkstatträumen unter dem Dach. Das Geschäft lief gut, die
Zigarren von Heyne waren beliebt. Als er mit nur 37 Jahren starb,
übernahm seine Frau die Zigarrenproduktion, um sich und die
sechs Kinder durchzubringen. Den schon geplanten Umbau des
Hauses verhinderte nach dem Ersten Weltkrieg die einsetzende
Inflation. Im Laufe der Zeit ersetzten Marken-Zigarren den
Verkauf selbsthergestellter Ware.

1949 übernahm Martha Heyne das Geschäft von ihrer Mutter. Kurz
danach wurde es zum letzten Mal modernisiert, so dass es jetzt
den Charme der 1950er-Jahre ausstrahlt. Nur das große
Schaufenster weist auf das Geschäft hin, das man durch den
separaten und unscheinbaren Hauseingang erreicht. "Martha Heyne
hat über 50 Jahre tagein, tagaus in ihrer an das Ladenlokal
angrenzender Küche auf Kunden gewartet. Hier konnte sie sehen
und hören, wenn jemand in den Laden kam und hinter den
Verkauftresen treten, um den Kunden die gewünschte Ware zu
verkaufen", so Gropp.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 14 10:31:36 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Mar 2007 10:31:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Numen, Nomen,
Namen - ihre Herkunft und Bedeutung, 16.03.2007, Luedenscheid
Message-ID: 45F7CF08020000D60002E903@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "igb"
Datum: 13.03.2007, 13:56


AKTUELL

"Lüdenscheider Gespräche"

Numen, Nomen, Namen - ihre Herkunft und Bedeutung

Referent: Prof. Jürgen Udolph


Jürgen Udolph ist Professor für Namensforschung an der Universität
Leipzig, dem einzigen Lehrstuhl dieser Art in Deutschland. Er ist Autor
zahlreicher einschlägiger Artikel und Bücher sowie Moderator von
Rundfunk-Sendungen. Beim "Lüdenscheider Gespräch" wird er über die
Bedeutung der Namensforschung für die Kulturgeschichte referieren.
Anschließend haben die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung
Gelegenheit, sich die Namen ihrer Familien oder Herkunfts- bzw. Wohnorte
erläutern zu lassen. Prof. Udolph beantwortet auch spontane Anfragen;
eine vorherige Nennung von Namen ist allerdings hilfreich (Institut für
Geschichte und Biographie: 02351-24580).

Ausnahmsweise findet dieses "Lüdenscheider Gespräch" nicht an einem
Mittwoch, sondern am Freitag, den 16.3.2007 um 17.00 Uhr statt.


Noch ein Hinweis: Das für den 18. April angekündigte "Lüdenscheider
Gespräch" mit Imre Kertész muss leider ausfallen. Kertész hat aus
gesundheitlichen Gründen kurzfristig abgesagt. Am 23. Mai wird sich PD
Dr. Arthur Schlegelmilch als neuer Direktor des Instituts für Geschichte
und Biographie mit einem Vortrag vorstellen. Das Gespräch wird Prof. Dr.
Peter Brandt moderieren.


INFO

Zeit:
Freitag, den 16. März 2007
17.00 Uhr

Ort:
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 14 10:49:41 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Mar 2007 10:49:41 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/08
Message-ID: 45F7D345020000D60002E91C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 14.03.2007, 08:53


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-08 für den Zeitraum vom
17.02.2007 bis zum 23.02.2007 mit insgesamt 30 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 14 11:10:28 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Mar 2007 11:10:28 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Ziegel_f=FCr_=22Germania=22_-_Vo?=
=?iso-8859-1?q?rtrag_im_Ziegeleimuseum_in_Lage=2C_18=2E03=2E2007?=
Message-ID: 45F7D824020000D60002E978@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 13.03.2007, 12:18


AKTUELL

Ziegel für "Germania" - Vortrag im Ziegeleimuseum in Lage

Auf die Zusammenarbeit von Nationalsozialisten und
Industrie geht die Ausstellung "Topf & Söhne - Techniker
der Endlösung" ein, die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) zur Zeit in seinem Ziegeleimuseum in
Lage zeigt. Eine andere Variante der Kooperation zwischen
Privatindustrie und Nationalsozialisten stellt Dr. Andreas
Immenkamp in seinem Vortrag "Ziegel für `Germania- die
Ziegelwerke der SS" vor. Er findet am Sonntag, 18. März, um
14 Uhr in Lage statt.

Die SS unterhielt eine Vielzahl eigener
Wirtschaftsunternehmen darunter auch einige Ziegeleien, die
in der Nähe von Konzentrationslagern angesiedelt waren und
von KZ-Gefangenen aufgebaut und betrieben worden sind. Beim
Aufbau dieser Werke waren auch viele Industrieunternehmen
eingebunden, die man mit Planungsaufgaben beauftragte und
die technische Ausrüstungs-gegenstände lieferten.

Die Ziegelwerke der SS sollten Baumaterialien für Hitlers
gigantische Städtebauprojekte liefern, darunter die
Umgestaltung Berlins zur "Weltmetropole Germania". Die
Ziegelwerke waren aber auch Teil der
Vernichtungsmaschinerie der Nationalsozialisten. Immenkamp:
"Zigtausend KZ-Gefangene wurden in diesen Werken durch
schikanöse und harte Arbeitseinsätze bewusst zu Tode
gequält oder bei Fluchtversuchen erschossen." Dass die
Spuren sogar bis nach Lage reichen, weist der
wissenschaftliche Referent des LWL-Industriemuseums in
seinem Vortrag im Ziegeleimuseum in Lage nach. Zuhörer
zahlen den normalen Museumseintritt und haben vor oder nach
der Veranstaltung Gelegenheit zum Ausstellungsbesuch.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Ziegelei Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Telefon: 05232 9490-0
Telefax: 05232 9490-38
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 15 10:23:17 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Mar 2007 10:23:17 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Denkmalpflege in Westfalen-Lippe 1 / 2007
Message-ID: 45F91E95020000D60002EA45@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 15.03.2007, 10:30


SERVICE: TOC

Denkmalpflege in Westfalen-Lippe
1/2007
13. Jahrgang
ISSN: 0947-8299

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=41



AUFSÄTZE

S. 3
Herden-Hubertus, Anne
Das "Solmsche Denkmal" in Ahaus, Kreis Borken

S. 4-8
Karrenbrock, Reinhard
Memoria in Stein
Spätmittelalterliche Epitaphien an der ehemaligen
Stiftskirche in Nottuln

S. 8-13
Schäfer, Jost
Schinkel in Iserlohn?
Das Eiserne Kreuz auf dem Düsing

S. 13-18
Kaiser, Roswitha
Hermann: Denkmal, Pflege und Inszenierung

S. 19-21
Kaspar, Fred
Das Kaiserdenkmal an der Porta-Westfalica

S. 22f.
Spohn, Thomas
Über die "Lourdes-Grotten"

S. 24-27
Barth, Ulrich
Das Denkmal für den Industriellen Gustav Selve
(1842-1909) in Altena

S. 28-30
Herden-Hubertus, Anne
Ein Künstlerdenkmal in Warburg: Der Eisenhoit-Brunnen

S. 30-33
Karnau, Oliver
Das Kriegergedächtnisfenster von St. Agatha in
Dülmen-Rorup

S. 34-37
Gropp, David
Das Kriegerdenkmal in Lüdenscheid


MITTEILUNGEN

S. 37-41
Quednau, Ursula
Auszeichnung für beispielhafte Denkmalpflege
Verleihung des Westfälischen Preises für Denkmalpflege 2006


BUCHVORSTELLUNGEN

S. 46f.
Kaiser, Roswitha
Friedrich Jakob, Die Orgel der Kloster- und Pfarrkirche
St. Petri zu Oelinghausen, Arnsberg 2006

S. 47f.
Strohmann, Dirk
Die Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Warburg,
Münster 2006






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 15 11:06:28 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Mar 2007 11:06:28 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe der Kulturabteilung des Kreises
Coesfeld, 22.03.2007, Luedinghausen
Message-ID: 45F928B4020000D60002EA54@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Elmar Hericks"
Datum: 14.03.2007, 11:51


AKTUELL

Vortragsreihe der Kulturabteilung des Kreises Coesfeld
"Schwester Maria vom Göttlichen Herzen - Das Leben der Gräfin
Maria Droste zu Vischering"

"In te Domine speravi - Auf dich, o Herr, vertraue ich."
Ihr Leben stellte sie unter jenen Vers aus dem 31. Psalm, der das
stolze Torhaus von Schloss Darfeld ebenso zierte wie die
schlichte Klausurtür des Klosters von Porto.

Die am 8. September 1863 im Erbdrostenhof zu Münster geborene
Maria Droste zu Vischering verbrachte ihre Jugend auf Schloss
Darfeld. Nach Internatsjahren in Riedenburg am Bodensee trat sie
1888 in das Kloster der Schwestern vom Guten Hirten ein. Sie
erhielt den Ordensnamen Schwester Maria vom Göttlichen Herzen.
Bei ihrer Arbeit im Mädchenheim des Hauses lernte sie die
Schattenseiten der rasanten Industrialisierung im gerade
gegründeten Deutschen Reich kennen.

Tausende von jungen Mädchen und Frauen wurden in die Armut,
in die Prostitution gedrängt. Die Schwestern vom Guten Hirten
gehörten zu den wenigen, die sich um ihr Schicksal kümmerten.
Schwester Maria starb am 8. Juni 1899 im Alter von 35 Jahren
in Porto. Auf eigenen Wunsch wurde sie nicht in ihre Heimat
überführt, weil dies "für eine arme Ordensfrau nicht passt".
Am 1. November 1975 wurde sie von Papst Paul VI. in Rom
seliggesprochen. Sie fand ihre letzte Ruhestätte in der
neuerrichteten Kirche des Klosters der Schwestern vom
Guten Hirten in Ermesinde / Porto.

Im Rahmen der Vortragsreihe der Kulturabteilung des Kreises
Coesfeld berichtet am Donnerstag, dem 22. März Schwester Gudula
Busch um 19.30 Uhr in den historischen Räumlichkeiten auf der
Burg Vischering in Lüdinghausen vom Leben und Wirken der Maria
Droste zu Vischering. Für Erwachsene wird eine Gebühr von 3 Euro
erhoben, Schüler haben freien Eintritt.


INFO

Ort:
Kreis Coesfeld
Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Telefon: (02591) 7990-0
Fax: (02591) 7990-29
E-Mail: kultur at kreis-coesfeld.de

Zeit:
22. März 2007
19:30 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 15 11:14:34 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Mar 2007 11:14:34 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Tafel informiert ueber nicht-juedische Opfer
der Hitler-Diktatur, Muenster
Message-ID: 45F92A9A020000D60002EA60@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Muenster"
Datum: 13.03.2007, 10:07


AKTUELL

Stadtmuseum erinnert an vergessene Opfer Verfolgung und
Vernichtung: Tafel informiert über nicht-jüdische Opfer der
Hitler-Diktatur

Die Erinnerung an das Schicksal der jüdischen Münsteraner im
NS-Regime hält das Stadtmuseum in seiner Schausammlung lebendig.
Eine neue Präsentation gibt jetzt auch den vielen
nicht-jüdischen Opfergruppen ein Gesicht. Wie dem kleinen Jungen
Anton, der scheu in die Kamera lächelt. Er entging den
Euthanasieverbrechen der Nationalsozialisten nur knapp und mit
vielen Entbehrungen: Ab 1943 hielten ihn die Eltern versteckt
und retteten so ihr behindertes Kind vor der Ermordung.

Auf einer großen Informationstafel informiert das Stadtmuseum
über das Leid der Verfolgten. Zu den Opfern zählen kirchliche
und politische Oppositionelle, Sinti und Roma, Homosexuelle,
Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und gesellschaftliche
Randgruppen. "Ihr Schicksal ist oft nur wenig oder gar nicht
dokumentiert", beschreibt Dr. Barbara Rommé eine Herausforderung
der musealen Aufbereitung.

Dass jetzt sogar auch Fotos die Schicksale für die
Museumsbesucher fassbarer machen, verdankt das Museum an der
Salzstraße zwei Frauen: Karin Klas vom Verein "Spuren-Finden -
Erinnern und Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus e.V."
und der Autorin Elisabeth Zöller, die in ihrem preisgekrönten
Jugendbuch "Anton oder Die Zeit des unwerten Lebens" das
Schicksal ihres Onkels in Münster aufgearbeitet hat.

Lange Zeit gehörten auch die Zwangsarbeiter zu den vergessenen
Opfern. "Rund 12 000 waren in Münster eingesetzt", erinnert
Stadtmuseumsmitarbeiterin Dr. Wibke Becker, die die
Informationstafel erarbeitet hat. "Ihre Arbeitskraft wurde
rücksichtslos ausgebeutet - viele starben an Unterernährung,
Entkräftung oder durch die Gestapo".

Opfer der Hitler-Diktatur sind die ungezählten Menschen, die
sich den Leistungsnormen der NS-Gesellschaft nicht anpassen
konnten oder wollten - Bettler, Arbeitslose und Suchtkranke.
Körperlich und geistig Behinderte, auch daran erinnert das
Stadtmuseum, waren der nationalsozialistischen
Vernichtungsmaschinerie besonders hilflos ausgeliefert.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: (0)2 51/4 92-45 03
Fax: (0)2 51/4 92-77 26
museum at stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/museum






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 15 11:25:21 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Mar 2007 11:25:21 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Hut & Co" im Textilmuseum in Bocholt,
18.03.-17.06.2007
Message-ID: 45F92D21020000D60002EA71@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.03.2007, 17:09


AUSSTELLUNG

Samthut von Marilyn Monroe erstmals ausgestellt -
"Hut & Co" im Textilmuseum in Bocholt

Ein Samthut von Marilyn Monroe krönt die neue
Ausstellung "Hut & Co.", die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) ab Sonntag, 18. März, in seinem
Textilmuseum zeigt. Das schwarze Accessoire und eine
Hutschachtel aus dem Besitz der Filmdiva werden in Bocholt
(Kreis Borken) zum ersten Mal öffentlich ausgestellt. "Wir
freuen uns riesig über die beiden Stücke", sagt
LWL-Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp. Er nahm die
Raritäten heute (14.3.) aus den Händen der Leihgeberin Christine
Krogull entgegen. Sie stellt ihre Schätze aus zwei großen
Nachlass-Auktionen in New York und Los Angeles für die Dauer der
Ausstellung zur Verfügung. Bis zum 17. Juni präsentiert das
LWL-Industriemuseum in Kooperation mit dem Schauplatz Ratingen
des Rheinischen Industriemuseums in Bocholt "150 Jahre
Hutgeschichte(n)".

"Hüte können viel erzählen", ist Stenkamp überzeugt. Annähernd
200 Exemplare ermöglichen dem Ausstellungsbesucher in Bocholt
einen Streifzug durch die Modegeschichte. Um 1900 etwa trug die
"Dame von Welt" einen breitrandigen Hut, der üppig mit Federn
oder gar präparierten Vögeln besetzt war. Glocken- und Topfhüte,
verziert mit Nadeln aus Jade, Strass oder Galalith, waren in den
1920er Jahren modern. Vielfalt kennzeichnet auch die Geschichte
des Männerhutes - ob Zylinder, Bowler, Panamahut oder Canotier
(auch als Kreissäge bekannt), Eden oder Schirmkappe - das
Repertoire ist breit gefächert.

Aber Hüte können mehr erzählen als über die modischen Vorlieben
ihrer Trägerinnen und Träger. "In der Ausstellung in Szene
gesetzt, geben die Hüte einiges von sich preis", verspricht
LWL-Museumsleiter Stenkamp. Beim Kaffeeklatsch zum Beispiel
verharrten Hüte aus gutem Grund auf den Köpfen der Damen,
schließlich war der Frisörbesuch lange Zeit ein teures
Unterfangen. Und der Zylinder, uns bekannt allenfalls noch als
Accessoire, das zum Ball oder zur Beerdigung getragen wird, war
im 18. Jahrhundert ein Symbol für eine freiheitliche Gesinnung.
Der "Homburg" begleitete den Unternehmer zum wichtigen
Geschäftstermin, während die Schiebermütze die Arbeiter vor dem
allgegenwärtigen Staub und Schmutz z.B. in der Weberei schützte.
Der breitrandige Strohhut bewahrte die elegante Dame des 19.
Jahrhunderts vor einer unerwünschten Bräunung des Teints.

Hüte sind aber nicht nur Modeartikel und bieten Schutz vor Wind
und Wetter, sie haben ihre eigene Symbolik und
Zeichenhaftigkeit. Stenkamp: "Ob es um soziale Unterschiede oder
um das Spiel der Geschlechter geht, um Zugehörigkeit zu
bestimmten Berufsständen oder unterschiedlichen Jugendszenen *
immer wieder sind es Kopfbedeckungen, die unmissverständlich
Zeichen setzen. Hüte sind eingebunden in gesellschaftliche
Umgangsformen und Rituale. Das betrifft vor allem den Männerhut:
eine Geste der Höflichkeit, wenn der Herr zum Gruß den Hut
lüpft." Zahlreiche Redensarten zeugen noch heute von seiner
bedeutsamen Rolle: "Hut ab" - wird immer noch als Ausdruck von
Respekt und Hochachtung verstanden, auch von demjenigen, der
noch nie einen Hut getragen hat.

Neben Mode- und Symbolfragen geht es in der Bocholter
LWL-Ausstellung auch um die Hut-Herstellung. Zahlreiche Exponate
aus der Produktion wie unterschiedliche Hutformen und -dämpfer
sowie eine Fotostrecke von Lorenz Kienzle aus einer Hutfabrik in
Guben - einst ein Zentrum der deutschen Hutindustrie - geben
Einblicke in den Fertigungsprozess. Seidenbänder in allen
farblichen Schattierungen, Federn, Vögel, Blumen und Hutnadeln
aus 150 Jahren lassen die Kunst der Putzmacherin lebendig
werden. Manche Kopfbedeckung dürfen Besucher auch selbst
aufsetzen. Stenkamp: "Wer selbst einmal ausprobieren möchte, wie
ihm zum Beispiel ein Zweispitz im Stil Napoleons steht, hat bei
uns Gelegenheit dazu."


INFO

Hut und Co. 150 Jahre Hutgeschichte(n)

Zeit:
18.3. bis 17.6.2007
Geöffnet Di - So, 10 -18 Uhr

Ort:
LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Mar 15 18:54:52 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 15 Mar 2007 18:54:52 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BTOC=5D_Heimatblaetter_Soest=2C_Folge_36?=
=?iso-8859-1?q?0=2C_M=E4rz_2007?=
Message-ID: 45F9967C020000E50001B88C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 15.03.2007, 18:49


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 360
März 2007


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=189


ohne Seitenangaben, in Auswahl [MW]


Keinemann, Heinz
Was alte Steine alles erzählen können...
Die Geschichte von zwei Hofbrunnen in unserem Bauernhof in Meckingsen

Grünwald, Maria
Was ist denn unsere Zeit?

Braukmann, Horst
Ritter und Höfe am Ostberg
Urkunden bezeugen die alte Kultur der Herringser Höfe (3. Teil)

Reding, Paul
Ein berühmter Gelehrter kam aus Kamen
Johann Buxtorf, der Humanist, wurde 1564 dort geboren.

Multhaupt, Hermann
Als "Ketzer" Verdammte fanden an der Oberweser eine neue Heimat
Das liebevoll eingerichtete Museum in Gottstreu erzählt die Geschichte und Tradition der Waldenser

Deisting, Heinrich Josef
Berühmte Werl-Besucher (24)
Francois-Joseph Marquis de Créquy

Anon.
Der Turm von St. Nicolai in Lippstadt stammt bereits aus dem 12. Jahrhundert






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 16 09:22:57 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Mar 2007 09:22:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Dokumentation zur Stadtwerdung
Hertens-Stadtarchivar entdeckt bei der Recherche spannende Details
Message-ID: 45FA61F1020000D60002EB24@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Herten"
Datum: 15.03.2007, 16:06


AKTUELL

Dokumentation zur Stadtwerdung Hertens
Stadtarchivar entdeckt bei der Recherche spannende Details

"Bereits Jahre vor der offiziellen Stadtwerdung während
des Nationalsozialismus gab es durch den einflussreichen
Hertener Verkehrsverein einen ersten ernsthaften Versuch zur
Stadtrechtsverleihung" - dies und noch viel mehr erfahren
Bürgerinnen und Bürger, wenn sie in die neue Dokumentation "Die
Stadtwerdung Hertens 1936. Vom republikanischen Bürgerbegehren
zum nationalsozialistischen Propagandaakt" schauen, die
Stadtarchivar Michael P. Hensle herausgegeben hat. Die Broschüre
ist in der Schriftenreihe des Stadtarchivs Herten erschienen und
ab sofort im Glashaus und im Stadtarchiv gegen eine Schutzgebühr
von vier Euro zu bekommen.

Anlässlich des 70. Stadtjubiläums im letzten Jahr hatte
Bürgermeister Dr. Uli Paetzel das Stadtarchiv Herten als
"Gedächtnis der Stadt" beauftragt, die Vorgänge um die
Stadtwerdung zu erforschen und zu dokumentieren.

Am 20. April 1936 war Herten erstmals das Recht verliehen worden,
die Bezeichnung "Stadt" zu führen. Dieser 20. April ist
bekanntermaßen ein problematisches Datum, war es doch der so
genannte "Führer-Geburtstag", an dem die Verleihung erfolgte.
Diese Thematik war auch Gegenstand einer intensiven Diskussion,
zu der Bürgermeister Dr. Uli Paetzel anlässlich des
Stadtjubiläums 2006 Abiturientinnen und Abiturienten des
Städtischen Gymnasiums sowie Stadtarchivar Dr. Michael Hensle
ins Rathaus eingeladen hatte.

Damals plädierte die Mehrheit der jungen Leute für einen
offensiveren Umgang mit der Stadtgeschichte. Umso mehr schien es
angebracht, den geschichtlichen Hintergrund der Stadtwerdung zu
beleuchten.

Warum aus dem Versuch des Verkehrsvereins nichts wurde, welch
"Eingemeindungsfieber" damals im Ruhrgebiet grassierte, wie
alles anders kam und wie die Nationalsozialisten den
Stadtwerdungsakt von 1936 propagandistisch nutzten, wird in der
vorliegenden Dokumentation eingehend beschrieben. Und zugleich
wird "ein Zeitfenster in die 20er und 30er Jahre des vergangenen
Jahrhunderts geöffnet", wie Bürgermeister Dr. Uli Paetzel im
Vorwort ausführt.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 16 11:35:04 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Mar 2007 11:35:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend ueber Leprose, 22.03.2007, Muenster
Message-ID: 45FA80E8020000D60002EB3D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Muenster"
Datum: 16.03.2007, 10:14


AKTUELL

Themenabend über Leprose
Stadtarchiv erinnert an die "armen Leute von Kinderhaus"
im mittelalterlichen Münster

Man nannte sie "ame lude tor Kinderhues" oder schlicht
"Leprosi". Gemeint waren die Bewohner des Leprosoriums
Kinderhaus vor den Stadtmauern des mittelalterlichen Münsters.
Ihnen widmet das Stadtarchiv am Donnerstag, 22. März, einen
Themenabend. Beginn ist um 18 Uhr.

Erstmals erwähnt wurden Leprakranke im Testament des
Münsteraners Goswin von Klanktorp, der 1332 starb. Etwa
zeitgleich entstand das Leprosorium samt einer kleinen Kapelle.
Referent Mirko Crabus lässt anhand von Urkunden und anderen
historischen Quellen dessen Geschichte Revue passieren. Er
präsentiert aus dem Magazin des Stadtarchivs auch eine
Hausordnung anno 1558. Fein säuberlich sind dort die strengen
Regeln des Zusammenlebens der Bewohner notiert. Tanz und Musik
war ihnen untersagt.

Der Eintritt zum Themenabend ist frei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.


INFO

Ort:
Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel. 02 51/4 92-47 01
Fax 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de

Zeit:
22.03.2007
18:00 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 16 11:54:43 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Mar 2007 11:54:43 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Lange Nacht im Naturkundemuseum und
Planetarium Muenster, 24.03.2007, Muenster
Message-ID: 45FA8583020000D60002EB49@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.03.2007, 11:32


AKTUELL

Lange Nacht im Naturkundemuseum und Planetarium Münster

Wenn am Samstag, 24. März, die Tiere lange Schatten werfen, dann
ist "Lange Nacht" im LWL-Naturkundemuseum in Münster. Von 18 bis
24 Uhr bleibt das Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) an diesem Abend geöffnet.

Bereits im dritten Jahr findet dieser spezielle Abend im Museum
und in seinem Planetarium statt. Für Kinder gibt es
Mit-Mach-Aktionen zum Thema "Klatschmohn * erhalten und
gestalten" und eine "Schatzsuche" nach Fossilien. Die Ergebnisse
der Aktionen dürfen selbstverständlich mit nach Hause genommen
werden.

Einmal im Jahr dürfen die Besucher hinter die Vitrinen blicken.
Präparatoren des Museums berichten von ihrer Arbeit und führen
durch die Werkstätten und Magazine. Paläontologen
(Fossilienforscher) führen durch eine Sonderausstellung,
erzählen von den Ausgrabungen und geben Auskünfte über die
versteinerten Schätze aus 450 Millionen Jahren Erdgeschichte,
die im Museum zu sehen sind. Museumspädagogen führen Besucher zu
den interessantesten Ausstellungsobjekten und die
Ausstellungsmacher der kommenden Sonderausstellung
"Pflanzenwelten" gewähren erste Einblicke in ihre neue
Ausstellung.

Auch das Planetarium öffnet an diesem Abend seine Türen und lädt
die Besucher ein zu Lasershows, Kinder- und Familienprogrammen.
Los geht es mit einer Veranstaltung für die jüngeren Besucher.
Bei "Wilma und der große Bär" erleben Kinder ab vier Jahren die
Abenteuer der Wüstenspringmaus Wilma, die eines Nachts im Traum
bis zum Mond springt und die Bekanntschaft des Großen Bären
macht. Anschließend folgen zwei Programme für Familien, in denen
die Phänomene des Himmels vorgestellt werden.

Später folgen die beliebten Lasershows. Die Shows beginnen mit
langsamer Musik und werden im Laufe des Abends sowohl von den
Farb- und Lichteffekten, wie auch von der Musik immer rasanter
um dann um kurz vor Mitternacht wieder ruhig auszuklingen.

Die Sternfreunde Münster stellen vor dem LWL-Museum ihre
Teleskope für Blicke in den - hoffentlich wolkenlosen -
abendlichen Sternenhimmel zur Verfügung. Auch ein Kinderteleskop
wird dabei sein. Mit einem roten, großen Ball beginnt die von
den Sternfreunden geführte Kurzwanderung über den Planetenweg
entlang des Naturkundemuseums. Im Foyer des Museums stellen
weitere Vereinsmitglieder neueste Astronomieliteratur vor,
beantworten Fragen zu den Phänomenen am Sternenhimmel und zeigen
dazu Computeranimationen.

Auch der Westfälische Naturwissenschaftliche Verein unterstützt
das LWL-Naturkundemuseum an diesem Abend. Im Eingangsbereich des
Museums präsentieren Vogelkundler unter dem Motto "Wer singt
denn da?", die heimischen Singvögel anhand von Vogelpräparaten
aus den Magazinen. Die Ornithologen erläutern nicht nur die
Lebensweise der Vögel, sondern geben auch Tipps zum Erkennen der
Arten. Ein Konzert der Vogelstimmen begleitet die Präsentation.


INFO

Westfälisches Museum für Naturkunde
48161 Münster
Sentruper Straße 285
Telefon: (02 51) 5 91 - 05
Fax: (02 51) 5 91 - 60 98
E-Mail: Naturkundemuseum at lwl.org

Eintritt: Kinder bis 5 Jahre haben freien Eintritt!
Familienkarte 8 Euro, 6- bis 17-jährige 2 Euro und Erwachsene 3,
50 Euro. Ausstellungen, Museumsshop und Bistro haben bis 24.00
Uhr geöffnet! Weitere Infos unter Tel. 0251 591-05.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 19 09:35:24 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Mar 2007 09:35:24 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Neue_Lindenallee_f=FCr_die_Zeche?=
=?iso-8859-1?q?_Zollern=2C_Dortmund?=
Message-ID: 45FE595C020000D60002ECC8@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.03.2007, 13:47


AKTUELL

Neue Lindenallee für die Zeche Zollern

Vor zwei Monaten hat Sturm "Kyrill" eine Bresche in die
Lindenallee auf der Zeche Zollern geschlagen. Zwei umgestürzte
Bäume mussten sofort gefällt werden; weitere Exemplare waren mit
ihren gut 70 Jahren so marode, dass sie aus Sicherheitsgründen
ebenfalls der Säge zum Opfer fielen. Jetzt lässt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine neue Lindenallee
pflanzen, um das historische Bild der Anlage wieder
herzustellen.

LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und Dirk Zache, Direktor des
LWL-Industriemuseum, gingen am Freitag (16.3.) den Fachleuten
beim Pflanzen zur Hand. Die insgesamt elf neuen Stämme sind ca.
fünf Meter hoch. Mit ihnen wächst bereits die dritte Generation
von Alleebäumen in der Geschichte des Dortmunder Bergwerks
heran. "Die ersten Linden von 1902 wurden offenbar durch die
hohe Luftverschmutzung so stark geschädigt, dass sie schon nach
30 Jahren durch neue ersetzt werden mussten", so
Standortleiterin Dr. Ulrike Gilhaus.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 20 09:45:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Mar 2007 09:45:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag Kinder-Uni: Das kalte Mittelalter, 23.03.2007,
Muenster
Message-ID: 45FFAD24020000D60002ED7A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 19.03.2007, 18:05


AKTUELL

Das kalte Mittelalter

Prof. Dr. Peter Johanek erzählt bei der Kinder-Uni Münster von
Rittern und ihren Burgen

Das "finstere" Mittelalter war nicht finster, sondern vor allem
kalt. Die Ritter froren auf ihren Burgen erbärmlich. Auch sonst
war das Leben kein Zuckerschlecken. Die Rüstungen wogen bis zu
30 Kilogramm, wer Ritter werden wollte, musste sich langsam
hochdienen. Doch diese Chance erhielten eh nur die wenigsten.
Prof. Peter Johanek erzählt am 23. März um 16.15 Uhr bei der
Kinder-Uni Münster anschaulich vom Leben der Ritter und der
armen Leute. Zu der Vorlesung, mit der die Kinder-Uni in ihr
achtes Semester startet, werden wie immer rund 800 Schülerinnen
und Schüler aus Münster und dem Umland erwartet.

Auch in diesem Semester erhalten die Junior-Studierenden wieder
einen eigenen Studierenden-Ausweis, auf dem sie sich den Besuch
der Vorlesungen abstempeln lassen können und mit dem sie nach
der Vorlesung in der Mensa I am Aasee einen Kinderteller zum
Preis von einem Euro erhalten. Der Besuch der insgesamt vier
Vorlesungen der Kinder-Uni ist kostenlos, eine Anmeldung nur für
Geburtstagskinder erforderlich, wenn sie einen Platz in der
ersten Reihe reserviert haben wollen. Nach den Vorlesungen wird
für das Kinderhilfswerk Unicef gesammelt. Für erwachsene
Begleiter wird die Vorlesung ins Foyer und in den Hörsaal H4
übertragen.

Weitere Informationen und ein interaktives Forum sind unter
www.kinderuni-muenster.de zu finden.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 20 11:30:44 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Mar 2007 11:30:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Guetersloh aus Kindersicht: Zwei
Schuelerinnen entwickeln Stadtrundgang fuer Kinder
Message-ID: 45FFC5E4020000D60002EDBA@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Gütersloh"
Datum: 20.03.2007, 10:31


AKTUELL

Gütersloh aus Kindersicht
Zwei Schülerinnen haben einen Stadtrundgang für
Kinder entwickelt

Eine komplette Schulklasse ist gar nicht so leicht zu bändigen.
Die Erfahrung machten jetzt auch Miriam Weweler und Brigitte
Eimer. Die beiden 13-jährigen hatten zur Stadtführung eingeladen
und die Schüler der Klasse 4c der Grundschule Nordhorn waren
sozusagen die Versuchskaninchen für Güterslohs ersten
Kinderstadtrundgang.

Wie bei jeder Stadtführung geht es in erster Linie darum
Gütersloher Sehenswürdigkeiten und die Stadtgeschichte kennen zu
lernen. Aber die Schülerinnen wollen auch speziell Viertklässler
mit der Innenstadt vertraut machen, bevor sie auf eine
weiterführende Schule wechseln. Anregungen für den Rundgang
holten sie sich bei der erfahrenen Stadtführerin Barbara
Weidler. Damit bei der Premiere nichts schief geht, begleitete
diese die Mädchen bei ihrer Führungs-Premiere. 22 Stationen
stehen auf dem Programm. Klassische Gütersloher
Sehenswürdigkeiten wie der Alte Kirchplatz oder Güths Mariechen
werden von den Nachwuchsstadtführerinnen kindgerecht
präsentiert. So führte Miriam am Kolbeplatz ein Interview mit
Brigitte, die für einige Minuten in die Rolle des Mariechens
geschlüpft war. Und nach einem kurzem Überblick über die
Gütersloher Schulgeschichte durften sich die Grundschüler auf
dem Schulhof der Elly-Heuss-Knapp-Schule austoben, bevor es
weiter ins Stadtarchiv ging.

Dort wartete bereits Heinrich Lakämper-Lührs auf die Gruppe, um
ihnen die Arbeit im Stadtarchiv zu erklären. Die Menge an
Kartons mit Akten erstaunte die Kinder. "Wie könnt ihr euch
merken, wo was steht?" fragte ein Mädchen. Praktische Tipps gab
es beim Besuch in der Citywache. "Mir ist letztens mein Fahrrad
geklaut worden. Dann bin ich hier hingegangen, um Anzeige zu
erstatten. Das könnt ihr auch machen", sagte Miriam. Ein
Pflichtpunkt bei jedem Stadtrundgang ist natürlich der Alte
Kirchplatz. Hier erfuhren die Kinder, dass in der Kirchstraße
das bekannte Weihnachtslied "Ihr Kinderlein kommet" entstanden
ist.

Die zu Beginn der Stadtführung gestellte Aufgabe wurde
schließlich an der Feldstraße gelöst. Die Kinder sollten
bronzefarbene Steine finden, die in den Boden eingelassen sind -
die Stolpersteine. Den Fund nutzten Brigitte und Miriam, um den
Kindern einen kleinen Einblick in die jüdische Geschichte
Güterslohs zu verschaffen. Gut vorbereitet und souverän haben
die beiden den Testlauf gemeistert. Dafür gab es ein dickes Lob
von Barbara Weidler und Applaus von den Grundschülern und ihren
Lehrerinnen. Das bestärkte die Mädchen, die Kinderstadtrundgänge
in Zukunft regelmäßig anzubieten.


INFO

Wer einen Kinderstadtrundgang buchen will, meldet sich bei Peter
Grünheit in der Touristinformation am Rathaus unter 05241/822749
oder verkehrsverein.stadtguetersloh at gt-net.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 20 11:36:44 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Mar 2007 11:36:44 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Kulturatlas Westfalen
Message-ID: 45FFC74C020000D60002EDC6@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.03.2007, 11:08


LITERATUR

Kulturatlas als Reisebegleiter:
LWL und Provinzial-Stiftung bringen größte Datensammlung
zur westfälischen Kultur ins Handschuhfach-Format

Mit dem Kulturatlas Westfalen haben der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) und die Kulturstiftung der Westfälischen
Provinzialversicherung die größte Datensammlung zur
westfälisch-lippischen Kultur aufgebaut. Aus dem Nachschlagewerk
und dem Internetportal haben LWL und Provinzial-Stiftung jetzt
die touristisch interessantesten Angebote herausgesucht und in
einem handlichen Reisebegleitbuch herausgegeben, das rund 3.200
Ziele in allen 231 westfälischen Städten und Gemeinden enthält
(480 Seiten, 19,80 Euro).

"Nach dem Kulturatlas für das Bücherregal kommt damit jetzt der
Kulturatlas für das Handschuhfach", nennt Helmut Rudolph von der
Kulturstiftung Westfälische Provinzial Versicherung den
wichtigen Unterschied zur Erstausgabe, die im Jahr 2000
erschien. "Das Buch bietet die Vielfalt Westfalen-Lippes von den
überregional bekannten Leuchttürmen wie Kloster Dalheim bis hin
zu oft wenig bekannten lokalen Besonderheiten wie dem
Westfälischen Storchenmuseum in Petershagen oder dem
Bakelitmuseum in Kierspe. Der neue Kulturatlas ist eine
Serviceleistung des LWL für die Bürgerinnen und Bürger, für
Gäste aus dem In- und Ausland sowie eine umfangreiche
Informationsquelle für die Städte und Gemeinden", sagte
LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe bei der Vorstellung des
neuen Kulturatlas am Dienstag (20.03.) in Münster.

Von den fast 10.000 Einträgen mit über 3.400 Links, die unter
der Adresse www.kulturatlas-westfalen.de in der Internet-Version
des Kulturatlas Westfalen zu finden sind, haben die Experten der
Geographischen Kommission für Westfalen beim LWL 3.200
touristisch besonders interessante Einträge ausgewählt. Dazu
gehören neben Museen und Sammlungen auch Theater, Galerien,
Planetarien, Zoos und Tierparks, botanische Gärten und andere
Sehenswürdigkeiten wie Schlösser, Burgen, Kirchen und
Windmühlen. "Die Aufnahme von fast 1.000 der bedeutendsten
Sehenswürdigkeiten ist ein erster Schritt zur einer
umfangreicheren Darstellung der kulturhistorischen sowie
wirtschafts- und naturgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten in
Westfalen-Lippe. Auf der Homepage des Kulturatlas Westfalen
stellen wir laufend weitere Objekte vor", blickt Teppe in die
Zukunft.

Von A wie Ahaus bis W wie Witten listet der Kulturatlas in
alphabetischer Reihenfolge alle 231 Städte und Gemeinden in
Westfalen-Lippe mit ihren interessantesten Zielen auf. Dazu
nennt er auch Internetadresse, Einwohnerzahl und Flächengröße,
gibt die Höhe über dem Meeresspiegel an und zeigt das jeweilige
Gemeinde- oder Stadtwappen.

Diejenigen, die sich nicht für eine bestimmte Region sondern für
ein bestimmtes Thema interessieren, werden am schnellsten im
typologischen Verzeichnis der Museen und Sammlungen fündig: Hier
listet der Kulturatlas alle Häuser mit bestimmten
Themenschwerpunkten wie Naturwissenschaften oder bildende Kunst
auf. Außerdem gibt es noch alphabetische Verzeichnisse für
Museen, Planetarien, Zoos und Sehenswürdigkeiten.

Ein Sachglossar erklärt die 200 wichtigsten Begriffe aus den
Bereichen Kultur-, Kunst- und Architekturgeschichte. Ein
"ewiger" Veranstaltungskalender listet besondere Feste und
Märkte auf, die an feststehenden Terminen stattfinden.

Auch die zahlreichen Themen-Routen und Wege wie zum Beispiel die
Mühlenroute oder die Paderborner Land Route stellt der
Kulturatlas Westfalen vor. Im aufklappbaren Buchdeckel sind alle
Routen mit einem entsprechenden Symbol gekennzeichnet. Somit
sind viele Einträge direkt einer Route zuzuordnen. "Eine
derartige Übersicht der wichtigsten Themenrouten hat es bisher
noch nicht gegeben", so Rudolph. "Darüber hinaus haben die
LWL-Geographen mit Unterstützung von Experten aus der Literatur-
und der Volkskundlichen Kommission für Westfalen beim LWL sowie
des Westfälischen Heimatbundes sieben weitere 'Westfälische
Wege' zu unterschiedlichen Aspekten westfälischer Kultur,
Geschichte und Landschaften entwickelt", nennt Stefan Althaus
von der Geographischen Kommission für Westfalen eine weitere
Neuerung des Kulturatlas.

Um die zweite Druckversion des Kulturatlas Westfalen näher an
die Aktualität der Internetversion zu bringen, haben sich die
Atlas-Macher in der Geographischen Kommission des LWL ein
Buch-Update ausgedacht: "Damit auch das Buch möglichst lange auf
aktuellem Stand bleibt, können Interessierte Anfang August 2007
und Anfang Februar 2008 ein Dokument von der Internetseite des
Kulturatlas herunterladen, das alle gemeldeten Änderungen seit
Erscheinen des Buches enthält", so Teppe.

INFO

Kulturatlas Westfalen
480 Seiten, durchgehend farbig bebildert mit rd. 500 Fotos
rd. 3.200 Einträge, 27 Karten, große Faltkarte
ISBN 978-3-402-15565-3
Preis: 19,80 €





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 21 10:10:27 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Mar 2007 10:10:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Dahl - von Burgen,
Jugendstilbauten und spannenden Wegen, 27.03.2007, Hagen
Message-ID: 46010493020000D60002EE50@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Bischoff"
Datum: 16.03.2007, 09:26


AKTUELL

Eine Lesereihe zu stadtkundlichen Themen

Dia-Vortrag mit Michael Eckhoff und Wilfried G. Vogt:
Dahl - von Burgen, Jugendstilbauten und spannenden Wegen

In den letzten beiden Jahren wurden in Dahl zwei neue Wanderwege
geschaffen - der "Gersteinweg" und der "Volmehangweg", beide als
"Geschichtspfade" konzipiert. Das heißt, ihre Routen wurden so
gewählt, dass sie an allerlei Sehenswürdigkeiten vorbeiführen.
Hierbei spannt sich der Bogen von mittelalterlichen Burgen bis
hin zu Jugendstilbauten und zur Industriekultur der Gründerzeit.
Vernetzungspunkt beider Wege und Mittelpunkt des Vortrages: das
alte Adelshaus Dahl (lange im Besitz der Familie Gerstein) samt
seiner unmittelbaren Umgebung sowie eine bisher nicht
veröffentlichte Karte der Kuhweider Mark aus dem Jahre 1772, die
Dahl und alle angrenzenden Siedlungsplätze zeigt.


INFO

Eintritt:
EUR 3,-

Zeit:
Dienstag, 27. März 2007, 19.00 Uhr

Ort:
HagenMedien Stadtbücherei
Springe 1
58095 Hagen
Tel: (02331) 207 - 35 91
Fax: (02331) 207 - 24 42






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 21 11:23:22 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Mar 2007 11:23:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Radtour: Ostermontag Kanalgeschichte "erfahren",
09.04.2007, Waltrop
Message-ID: 460115AA020000D60002EE69@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.03.2007, 11:00


AKTUELL

Ostermontag Kanalgeschichte "erfahren"
Radtour führt vom Ruhrgebiet ins Münsterland

Zu einer historischen Radwanderung entlang des
Dortmund-Ems-Kanals lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) Ostermontag, 9. April, ein. Die Tour startet um 11 Uhr am
LWL-Industustriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg und führt
zur "Alten Fahrt" nach Olfen. Museumspädagoge Oliver Töpfer
begleitet die Teilnehmer auf der 36 Kilometer langen Strecke vom
Ruhrgebiet ins Münsterland.

Die Route führt am Gelände der ehemaligen Zeche und des
Kraftwerkes Emscher-Lippe 3/4 vorbei bis zur Dattelner Schleuse.
Entlang der stillgelegten "Alten Fahrt" geht es weiter in
Richtung Olfen durch eine idyllische Kanallandschaft, wo zwei
weitere Kulturdenkmäler, die Kanalbrücke über die Lippe und das
alte Lippe-Pumpwerk, passiert werden.

Am stillgelegten Olfener Hafen vorbei treffen die Radwanderer
auf ein weiteres Denkmal von europäischem Rang: die "Schiefe
Brücke". Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts, noch vor der
Eröffnung des Dortmund-Ems-Kanals, fertig gestellt. Nicht weit
entfernt, ebenfalls auf Olfener Gebiet, folgt die nächste
Sehenswürdigkeit: die historische Kanalbrücke über die Stever.
Von dort geht es weiter bis zum historischen Sperrtor, mit dem
das Ende der "Alten Fahrt" fast erreicht ist. "Der Rückweg führt
entlang der "Neuen Fahrt". Die neue "Klauke-Brücke" und das neue
Sperrtor in Datteln bieten gute Gelegenheit, die beiden
aktuellen Bauwerke des Dortmund-Ems-Kanals mit den historischen
zu vergleichen", so LWL-Museumsleiter Herbert Niewerth, der die
Tour konzipiert hat.

Die Tour, bei die Teilnehmer Interessantes über die Geschichte
des Kanals erfahren, wird durch eine Picknick-Pause unterbrochen
(Picknick bitte selbst mitbringen!) Ein Besuch auf dem
Museumsschiff "Franz-Christian" beendet gegen 18 Uhr die Reise
in die Kanalgeschichte.

Die Teilnahme kostet acht Euro, eine Voranmeldung ist
erforderlich unter Tel. 02363 9707-0.

Die Radtour kann nur bei einer Teilnehmerzahl von 20 Personen
stattfinden.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 21 11:31:48 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Mar 2007 11:31:48 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Kulturatlas Westfalen
Message-ID: 460117A4020000D60002EE75@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.03.2007, 11:00


LITERATUR

Kulturatlas als Reisebegleiter:

LWL und Provinzial-Stiftung bringen größte Datensammlung zur
westfälischen Kultur ins Handschuhfach-Format Münster/Westfalen
(lwl). Mit dem Kulturatlas Westfalen haben der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Kulturstiftung
der Westfälischen Provinzialversicherung die größte
Datensammlung zur westfälisch-lippischen Kultur aufgebaut. Aus
dem Nachschlagewerk und dem Internetportal haben LWL und
Provinzial-Stiftung jetzt die touristisch interessantesten
Angebote herausgesucht und in einem handlichen Reisebegleitbuch
herausgegeben, das rund 3.200 Ziele in allen 231 westfälischen
Städten und Gemeinden enthält (480 Seiten, 19,80 Euro).

"Nach dem Kulturatlas für das Bücherregal kommt damit jetzt der
Kulturatlas für das Handschuhfach", nennt Helmut Rudolph von der
Kulturstiftung Westfälische Provinzial Versicherung den
wichtigen Unterschied zur Erstausgabe, die im Jahr 2000
erschien. "Das Buch bietet die Vielfalt Westfalen-Lippes von den
überregional bekannten Leuchttürmen wie Kloster Dalheim bis hin
zu oft wenig bekannten lokalen Besonderheiten wie dem
Westfälischen Storchenmuseum in Petershagen oder dem
Bakelitmuseum in Kierspe. Der neue Kulturatlas ist eine
Serviceleistung des LWL für die Bürgerinnen und Bürger, für
Gäste aus dem In- und Ausland sowie eine umfangreiche
Informationsquelle für die Städte und Gemeinden", sagte
LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe bei der Vorstellung des
neuen Kulturatlas am Dienstag (20.03.) in Münster.

Von den fast 10.000 Einträgen mit über 3.400 Links, die unter
der Adresse www.kulturatlas-westfalen.de in der Internet-Version
des Kulturatlas Westfalen zu finden sind, haben die Experten der
Geographischen Kommission für Westfalen beim LWL 3.200
touristisch besonders interessante Einträge ausgewählt. Dazu
gehören neben Museen und Sammlungen auch Theater, Galerien,
Planetarien, Zoos und Tierparks, botanische Gärten und andere
Sehenswürdigkeiten wie Schlösser, Burgen, Kirchen und
Windmühlen. "Die Aufnahme von fast 1.000 der bedeutendsten
Sehenswürdigkeiten ist ein erster Schritt zur einer
umfangreicheren Darstellung der kulturhistorischen sowie
wirtschafts- und naturgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten in
Westfalen-Lippe. Auf der Homepage des Kulturatlas Westfalen
stellen wir laufend weitere Objekte vor", blickt Teppe in die
Zukunft.

Von A wie Ahaus bis W wie Witten listet der Kulturatlas in
alphabetischer Reihenfolge alle 231 Städte und Gemeinden in
Westfalen-Lippe mit ihren interessantesten Zielen auf. Dazu
nennt er auch Internetadresse, Einwohnerzahl und Flächengröße,
gibt die Höhe über dem Meeresspiegel an und zeigt das jeweilige
Gemeinde- oder Stadtwappen.

Diejenigen, die sich nicht für eine bestimmte Region sondern für
ein bestimmtes Thema interessieren, werden am schnellsten im
typologischen Verzeichnis der Museen und Sammlungen fündig: Hier
listet der Kulturatlas alle Häuser mit bestimmten
Themenschwerpunkten wie Naturwissenschaften oder bildende Kunst
auf. Außerdem gibt es noch alphabetische Verzeichnisse für
Museen, Planetarien, Zoos und Sehenswürdigkeiten.

Ein Sachglossar erklärt die 200 wichtigsten Begriffe aus den
Bereichen Kultur-, Kunst- und Architekturgeschichte. Ein
"ewiger" Veranstaltungskalender listet besondere Feste und
Märkte auf, die an feststehenden Terminen stattfinden.

Auch die zahlreichen Themen-Routen und Wege wie zum Beispiel die
Mühlenroute oder die Paderborner Land Route stellt der
Kulturatlas Westfalen vor. Im aufklappbaren Buchdeckel sind alle
Rou-ten mit einem entsprechenden Symbol gekennzeichnet. Somit
sind viele Einträge direkt einer Route zuzuordnen. "Eine
derartige Übersicht der wichtigsten Themenrouten hat es bisher
noch nicht gegeben", so Rudolph. "Darüber hinaus haben die
LWL-Geographen mit Unterstützung von Experten aus der Literatur-
und der Volkskundlichen Kommission für Westfalen beim LWL sowie
des Westfälischen Heimatbundes sieben weitere "Westfälische
Wege" zu unterschiedlichen Aspekten westfälischer Kultur,
Geschichte und Landschaften entwickelt", nennt Stefan Althaus
von der Geographischen Kommission für Westfalen eine weitere
Neuerung des Kulturatlas.

Um die zweite Druckversion des Kulturatlas Westfalen näher an
die Aktualität der Internetversion zu bringen, haben sich die
Atlas-Macher in der Geographischen Kommission des LWL ein
Buch-Update ausgedacht: "Damit auch das Buch möglichst lange auf
aktuellem Stand bleibt, können Interessierte Anfang August 2007
und Anfang Februar 2008 ein Dokument von der Internetseite des
Kulturatlas herunterladen, das alle gemeldeten Änderungen seit
Erscheinen des Buches enthält", so Teppe.


INFO

Kulturatlas Westfalen
480 Seiten, durchgehend farbig bebildert mit rd. 500 Fotos
rd. 3.200 Einträge, 27 Karten, große Faltkarte
ISBN 978-3-402-15565-3
Preis: 19,80 €





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 21 11:36:15 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Mar 2007 11:36:15 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Sonderprogramm_fuer_denkmalwuerd?=
=?iso-8859-1?q?ige_Treppen_und_Fu=DFboeden=2C_Bad_Salzuflen?=
Message-ID: 460118AF020000D60002EE81@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.03.2007, 11:00


AKTUELL

Kooperation von LWL und Handwerkskammer Bielefeld
Sonderprogramm für denkmalwürdige Treppen und Fußböden

Treppen und Fußböden standen im vergangen Jahr im Mittelpunkt
der gemeinsamen Denkmalförderung vom Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) und der vier westfälischen
Handwerkskammern. Als besonders gelungenes Beispiel stellten der
LWL und die Handwerkskammer Bielefeld jetzt eine bereits zur
Hälfte restaurierte Treppe in Bad Salzuflen (Kreis Lippe) vor.

In zentraler Lage der Stadt gegenüber dem Rathaus liegt eines
der bedeutendsten Beispiele eines städtischen Bürgerhauses aus
der Renaissancezeit: Das Alte Bürgermeisterhaus am Markt. Es ist
ein Haus mit längsgelegener Durchfahrtsdiele. Im Vorderbereich
dieser Diele besitzt es einen zweigeschossigen Einbau. Vom
ersten Geschoss des Einbaus bis in das zweite Geschoss führte
wohl schon zur Erbauungszeit (1562 bis 1564) eine Treppe, die
gegen Ende des 18. Jahrhunderts durch die heutige Holztreppe mit
ihrem dekorativen Geländer ersetzt wurde. Die im Winkel
verlaufende Konstruktion hat ein mittleres Eckpodest und ist
farbig gefasst.

Seit zwei Jahren wird das repräsentative Gebäude von einem
privaten Bauherrn saniert. Im Erdgeschoss befindet sich eine
Gastronomie; die Obergeschosse, zu der auch die Treppe gehört,
werden nach und nach restauriert. Kürzlich ist die restaurierte
Treppe, der noch der Endanstrich fehlt, aus der Werkstatt eines
Zimmermeisters wieder in das Haus zurückgekehrt. "Da seine
Arbeit besonders gelungen ist, haben wir die Treppe mit 5.000
Euro aus dem Sonderprogramm gefördert", so die
LWL-Denkmalpflegerinnen Dr. Roswitha Kaiser und Dr. Barbara
Pankoke.

Die Kooperation zwischen dem LWL-Amt für Denkmalpflege in
Westfalen und den vier westfälischen Handwerkskammern besteht
schon seit dem Jahr 1999. Jährlich stellt der LWL mit 20.000
Euro einen Teil seiner Denkmalpflegemittel für das
Sonderprogramm bereit, die Handwerkskammern geben noch einmal
den gleichen Betrag, so dass insgesamt 40.000 Euro zur Verfügung
stehen. Mit dem Geld werden mustergültige Handwerksarbeiten an
Baudenkmälern gefördert. Dem Sonderprogramm des LWL-Denkmalamtes
und der vier westfälischen Handwerkskammern kommt besonders vor
dem Hintergrund der in den vergangenen Jahren stark reduzierten
Denkmalpflegemittel große Bedeutung zu.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 21 11:40:04 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Mar 2007 11:40:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gespraechskreis Technikgeschichte 2007, 07.-10.06.2007,
Dortmund-Boevinghausen
Message-ID: 46011994020000D60002EE95@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 20.03.2007, 15:39
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Gesprächskreis Technikgeschichte 2007

Rahmenthema: "Innovation und Wandel - Neue Ideen für Wirtschaft
und Arbeit in alten industriellen Standorten"

Der Gesprächskreis Technikgeschichte ist eine lose organisierte
Gruppe von technikhistorisch Interessierten aus Universitäten,
Forschungseinrichtungen, Museen und Industrie, die sich seit
1982 jährlich einmal trifft. Im Gesprächskreis wird zu einem
Rahmenthema diskutiert - und es werden aktuelle Projekte aus
Museen und aus der laufenden Forschung (z. B. Examensprojekte
u. ä.) vorgestellt.
Beim letzten Treffen wurde ein Tagungsort im
Ruhrgebiet favorisiert. 2007 trifft sich der Gesprächskreis
Technikgeschichte daher in der Zentrale des LWL-Industriemuseums,
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur,
Zeche Zollern II/4.
Der Tagungsort im Ruhrgebiet bietet sich geradezu an für
einen technikhistorischen Austausch zum Rahmenthema "Innovation
und Wandel - Neue Ideen für Wirtschaft und Arbeit in alten
industriellen Standorten". Das Organisationskomitee bittet alle
Interessierten, die zu diesem Thema inhaltlich etwas beitragen
können oder ein Projekt vorstellen möchten, um Anmeldungen von
Vorträgen mit kurzer Inhaltsangabe. Vorträge zum Rahmenthema
sollen 25 Minuten Dauer nicht überschreiten.
Projektvorstellungen dauern normalerweise etwa 15 Minuten.
Angaben zu ggf. benötigten Medien sollten ebenfalls gemacht
werden.

Nachfragen und/oder Anmeldungen (mit kurzem Exposé) erbitten wir
für die Programmgestaltung bis zum 25.3.2007 an:
Dr. Hermann-Josef Stenkamp, Textilmuseum in Bocholt, Uhlandstr.
50, 46397 Bocholt, mail: h-j.stenkamp at lwl.org
oder
Dr. Peter Theißen, Museum Voswinckelshof, Elmar-Sierp-Platz 6,
46535 Dinslaken, mail: peter.theissen at dinslaken.de


INFO

Zeit:
7. bis 10. Juni 2007

Ort:
Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
44388 Dortmund-Bövinghausen
Fon: (231) 69 61-1 11
Fax: (231) 69 61-1 14
eMail: zeche-zollern at lwl.org
WWW: www.zeche-zollern.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 22 09:45:09 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Mar 2007 09:45:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Roemerdiplom in den Osterferien,
03.04.-05.04. und 10.04.-13.04.2007, Haltern
Message-ID: 46025025020000D60002EF8A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.03.2007, 08:47


AKTUELL

Römerdiplom in den Osterferien

Im LWL- Römermuseum in Haltern können schlaue Köpfe in den
Osterferien in zwei Stunden ein Römerdiplom ablegen. Die
Teilnehmer im Alter von acht bis zwölf Jahren stellen im Museum
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) vom 3. bis zum 5.
April und vom 10. bis zum 13. April jeweils von 10 bis 12 Uhr
ihre frisch erworbenen Kenntnisse über römisches Handwerk und
die Lebensweise der Legionäre unter Beweis. Wenn man in den
Besitz des Römerdiploms gelangen möchte, gilt es sechs Aufgaben
zu lösen. Bevor es losgeht, schlüpfen alle in eine römische
Tunika. So gewandet erwerben sie Kenntnisse und Fertigkeiten in
Lagerbau, Glasherstellung, Töpferei, Ausrüstung, Spiele und
Schrift.

"Geh in das tabularium legionis. Lass dich in die Geheimnisse
der römischen Schrift einweisen!" lautet die erste Aufgabe.
Weiter geht es mit römischen Brettspielen, einem Besuch bei dem
Töpfer Saturnius und der Erkundung des einstigen Römerlagers von
Haltern. Eine große Herausforderung ist es, dem Geheimnis der
Herstellung von Millefiori ("tausend Blüten") Glas auf die Spur
zu kommen. Wurden alle Aufgaben erfolgreich absolviert, erhalten
die Teilnehmer das Römerdiplom mit ihrem Foto in römischer
Kleidung.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung
erforderlich. Es sind drei Euro inklusive Museumseintritt und
Materialkosten zu entrichten.


INFO

Termine:
Osterferienaktion "Römerdiplom" für Kinder im Alter von
8 bis 12 Jahren am 3. bis 5. und 10. bis 13. April jeweils von
10 bis 12 Uhr

Kosten:
3 Euro inklusive Museumseintritt

Kontakt:
LWL-Römermuseum
Weseler Str. 100,
45721 Haltern am See,
Tel.: 02364 9376-0
www.roemermuseum-haltern.de.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 9 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 22 09:54:49 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Mar 2007 09:54:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL bringt westfaelische Gaerten und Parks in
die internationale Liga, Bad Driburg
Message-ID: 46025269020000D60002EF96@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.03.2007, 15:38


AKTUELL

LWL bringt westfälische Gärten und Parks in die internationale
Liga

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) engagiert sich auf
europäischer Ebene als Partner, wenn es darum geht, das
kulturelle Erbe Westfalen-Lippes in das Bewusstsein der Menschen
zu bringen. Jüngstes Beispiel ist das Europäische Gartennetzwerk
EGHN ("European Garden Heritage Network"). Der LWL sorgt dafür,
dass 22 westfälische Gärten in dieser internationalen Liga
vertreten sind. Als Qualitätszertifikat erhalten die Gärten
jetzt die EGHN-Plakette.

Am Mittwoch (21.03.) kamen LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch,
Landrat Hubertus Backhaus, Bürgermeister Ulrich Deppe und Jürgen
Heinrich von der OWL-Marketing-Gesellschaft nach Bad Driburg, um
Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff für den Gräflichen
Kurpark die EGHN-Plakette zu übergeben. In Zusammenarbeit mit
den Projektträgern der GartenLandschaft OWL hat das LWL-Amt für
Landschafts- und Baukultur in Westfalen den Kurpark Bad Driburg
als EGHN-Ankergarten ausgewählt. Damit ist der Bad Driburger
Kurpark Ausgangspunkt, um die Gärten und Parks in OWL zu
erkunden.

Im Europäischen Gartennetzwerk haben sich elf Partner aus
Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammengeschlossen,
um gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Rahmenbedingungen für den
Erhalt und Ausbau von Parks und Gärten wirkungsvoll verbessert
werden. "Wichtig ist dem LWL, dass von dem Projekt Impulse für
die Regionalentwicklung und den Tourismus ausgehen", erläuterte
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch.

Als Schwerpunkt des Projektes haben die Partner in den
beteiligten Ländern regionale Gartenrouten entwickelt. In
Nordrhein-Westfalen gibt es vier Routen: der LWL betreut die
beiden Routen im Münsterland und in Ostwestfalen-Lippe, der LVR
die des Rheinlands. Im Ruhrgebiet gibt es eine weitere
Gartenroute, die vom Regionalverband Ruhr erstellt wurde. Neben
diesen Routen haben die EGHN-Partner weitere Gärten unter
verschiedenen Themen wie zum Beispiel "Gärten berühmter
Personen" zusammengefasst. Diese Gärten sollen deutlich machen,
wo es zwischen den verschiedenen europäischen Gärten Parallelen
und regionale Unterschiede gibt.

"Ziel des europäischen Gartennetzwerkes ist es, Parks und Gärten
als wichtigen Teil der regiona-len Kulturlandschaft in den Fokus
der Öffentlichkeit zu rücken. Es bringt Gartenbetreiber,
Behörden, Stiftungen, regionale Tourismusagenturen und nicht
zuletzt die Bürger selbst zusammen, um durch die Vernetzung von
Parks und Gärten deren Attraktivität zu steigern", betont
Kirsch.

Das Projekt wird neben der Europäischen Union auch vom
NRW-Ministerium für Bauen und Verkehr, dem
Wirtschaftsministerium sowie den beiden Landschaftsverbänden
gefördert.

Die vier NRW-Routen präsentieren sich in vier Broschüren, die
jetzt in Form von Reiseführern er-schienen sind. Landrat
Hubertus Backhaus lobte die dreisprachige EGHN-Broschüre mit
kurzen Beschreibungen der EGHN-Gärten in OWL: "Eine detaillierte
Karte im klappbaren Umschlag gibt einen guten Überblick über die
Sehenswürdigkeiten." Die Broschüre liegt an den EGHN-Gärten aus
und kann darüber hinaus über das Internet angefordert werden:
Unter der Adresse www.eghn.eu stellt eine Internetseite die
Anlagen auch in Wort und Bild vor. Außerdem bietet sie noch
viele De-tails zur Geschichte der Europäischen Gärten und Parks.
Hinweise, wie Interessierte die verschiedenen Anlagen erreichen
können, und zu touristischen Angeboten vor Ort runden das
Angebot der Seite ab.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 22 10:38:05 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Mar 2007 10:38:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk bietet
Abendfuehrung und Essen an, 30.03.2007, Waltrop
Message-ID: 46025C8D020000D60002EFAA@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.03.2007, 10:30


AKTUELL

Kultur und Kulinarisches
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk bietet Abendführung
und Essen an

Erst kommt die Kultur, dann das Essen - dieses Angebot macht der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) den Besuchern seines
Industriemuseums Schiffshebewerk Henrichenburg jeweils am
letzten Freitag im Monat. Die nächste "kulinarische
Abendführung" findet am Freitag, 30. März, statt

Der Rundgang mit Turmbesteigung durch das beleuchtete
Schiffshebewerk beginnt um 19 Uhr (Treffen um 18.40 Uhr am
Eingang). Die Teilnehmer besichtigen auch die Ausstellung zur
Geschichte der Binnenschifffahrt und des Kanalwesens und machen
eine kurze Stippvisite auf das Museumsschiff "Franz-Christian",
in dessen Laderaum der Arbeitsalltag einer Binnenschifferfamilie
lebendig wird.

Im Anschluss an die einstündige Führung bittet das griechische
Restaurant "Papachristos" ab 20 Uhr zum Abendessen. Es ist im
nahe gelegenen Gebäude des ehemaligen Gartenlokals "Grunewald"
untergebracht, das zeitgleich zum Schiffshebewerk Henrichenburg
in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. Mit seinen
Türmchen und dem Fachwerk erinnert es an die damals typische
wilhelminische Bauweise. Auf der Speisenkarte stehen
verschiedene Fleisch- und Fischgerichte, darunter das Lachsfilet
"Käpt’n Henri" und das Lammhüftsteak "Cerberus", benannt nach
dem Museumsmaskottchen bzw. dem historischen Museumsdampfer.

Das Gesamtangebot kostet 20 Euro pro Person. Darin enthalten
sind die Kosten für Eintritt und Führung sowie für das
Abendessen (ein Essen und ein Getränk). Kinder bis zu 14 Jahren
zahlen die Hälfte (10 Euro).

Eine telefonische Anmeldung ist bis spätestens vier Tage vor dem
Termin beim LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
(Tel. 02363 9707-0) erforderlich! Die Mindestteilnehmerzahl
beträgt zehn Personen. Das Angebot kann auf Wunsch auch an jedem
anderen Wochentag außer Montag für Gruppen ab zehn Personen
gebucht werden.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Altes Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 22 10:52:47 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Mar 2007 10:52:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Dia-Vortrag in der Reihe "Neue Forschungen zur
Alten Kunst", 29.03.2007, Muenster
Message-ID: 46025FFF020000D60002EFC6@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Daniel Müller Hofstede"
Datum: 22.03.2007, 10:08


AKTUELL

Dia-Vortrag in der Reihe "Neue Forschungen zur Alten Kunst":

"Die Altarretabel in Warendorf und Darup - Gemalte
Kalvarienberge im frühen 15. Jahrhundert"
Dr. habil. Iris Grötecke, Bochum


Die mittelalterliche Tafelmalerei zählt zu den
Sammlungsschwerpunkten im Landesmuseum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL). Neben dem berühmtesten Maler der
westfälischen Gotik, Conrad von Soest, waren in und um Münster
jedoch auch andere herausragende Werkstätten und Meister tätig.
Bunt leuchtenden und künstlerisch herausragende Gemälde wie die
Altaraufsätze in Warendorf (Fragmente im Landesmuseum) und Darup
aus dem frühen 15. Jahrhundert dienten dem damaligen Publikum
als wichtiges Orientierungsmittel zum Verständnis der
diesseitigen und der jenseitigen Welt.

Im 14. Jahrhundert vollzog die Malerei hinsichtlich der
Anschaulichkeit und Eindringlichkeit der dargestellten Personen
und Szenen einen tiefgreifenden Wandel. Eines der auffälligsten
Phänomene war die Erweiterung der Kreuzigung Christi um viele
biblische Personen, anonyme Zuschauer und um weitere
Nebenszenen. Die so entstandenen "vielfigurigen Kalvarienberge"
z.B. in Warendorf und Darup zeigen eine komplexe Bilderzählung,
die schrittweise "gelesen" wurde, um die Etappen der
Leidensgeschichte Christi nachzuvollziehen. Darüber hinaus
wurden mit diesen neuen Bildformeln seitens der Auftraggeber und
Künstler die handelnden Personen bewertet und auch übergeordnete
gesellschaftliche Positionen formuliert.

Die Referentin, Dr. habil. Iris Grötecke, ist eine ausgewiesene
Spezialistin auf dem Gebiet der gotischen Tafelmalerei. In ihrer
jüngst abgeschlossenen Habilitationsschrift hat sie sich mit der
Frage des frühen "Realismus" und der Verbindung von Bildwelt und
Erfahrungswelt im späten Mittelalter befasst.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Langen Donnerstags statt,
so dass vor dem Vortrag die Möglichkeit zum Besuch der Sammlung
besteht.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Eintritt frei

Datum:
Donnerstag 29. März 2007, 20 Uhr

Ort:
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Vortragssaal im 4. OG
Tel.: 0251 / 5907 01
Fax: 0251 / 5907-167
E-Mail: Landesmuseum at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 22 11:21:26 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Mar 2007 11:21:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Spinnereigespraeche: Damast und Frottierweberei,
27.03.2007, Bocholt
Message-ID: 460266B6020000D60002EFDD@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.03.2007, 11:13


AKTUELL

Spinnereigespräche: Damast und Frottierweberei

Ehemalige Mitarbeiter der Spinnerei Herding und alle, die
Interesse an Textilgeschichte haben, lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 27. März, von 16 bis 18 Uhr
zu den nächsten Spinnereigesprächen in sein Textilmuseum in
Bocholt ein. Im Rahmen einer kurzen Führung durch das ehemalige
Spinnereigebäude wird Dr. Arnold Lassotta über den Fortschritt
der Arbeiten informieren.

Im Zentrum des Treffens steht die umfangreiche Sammlung
historischer Webmaschinen, die nun erstmals näher in Augenschein
genommen werden kann. Unter den einzigartigen Stücken befinden
sich drei historische Jacquardwebstühle, auf denen Leinendamaste
hergestellt wurden. Ebenso warten Rutenzug-Webstühle, auf denen
Möbelbezugsstoffe oder Teppiche gewebt wurden, auf ihre
Restaurierung. Im gemeinsamen Gespräch sollen Erinnerungen,
Gedanken und technisches Wissen zusammengetragen werden.

Treffpunkt für alle Interessierten ist am Dienstag um 16 Uhr das
Tor Industriestraße 5. Das LWL-Textilmuseum in Bocholt bittet
Teilnehmer um eine telefonische Anmeldung unter 02871 21611-0.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Telefon: 02871 21611-0
Telefax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 22 11:49:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Mar 2007 11:49:59 +0100
Subject: [WestG] [LIT] LWL- Flurnamenatlas
Message-ID: 46026D67020000D60002EFEE@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.03.2007, 11:41


LITERATUR

Was haben "Nacken" und "Haar" mit Berg und Tal zu tun? LWL-
Flurnamenatlas erklärt Bezeichnungen für Hügel und Wasserläufe

Wenn sich Fachleute über "Nacken" und "Haar" unterhalten,
fachsimpeln nicht unbedingt Friseure über Frisurentrends. Es
können auch Mundartforscher sein, die sich über Flurnamen
austauschen. Denn Nacken steht auch für einen Berg oder Gipfel,
und Haar kann auch einen höher gelegenen Landstrich wie den
Haarstrang bezeichnen. Erklärungen für Namen von Hügeln und
Wasserläufen gibt der "Westfälische Flurnamenatlas", dessen
vierte Lieferung der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
jetzt herausgegeben hat.

Der Atlas zeigt anhand von über 90 Karten nicht nur, wo welche
Flurnamen verbreitet sind. "In den ausführlichen Kommentaren zu
allen Karten erklären wir auch, welchen Ursprung und welche
Bedeutung die einzelnen Namen haben", so Autor Dr. Gunter Müller
von der Kommission für Mundart- und Namenforschung beim LWL.
Denn die Bedeutung von Flurnamen erschließt sich heute oft nicht
mehr auf den ersten Blick. "Meist waren es vor etlichen hundert
Jahren Bauern, die Äcker, Wiesen, Wälder, Hügel, Bäche, Seen,
aber auch Wege oder auffällige Bäume und Steine mit
altniederdeutschen Namen versehen haben. Während diese Wörter in
der heutigen Sprache ausgestorben sind, leben viele Flurnamen
noch heute als Straßen- oder Stadtteilnamen weiter", erklärt
Prof. Dr. Jürgen Macha, Vorsitzender der LWL-Kommission.

Der Westfälische Flurnamenatlas erklärt beispielsweise, mit
einem kleinen "Aha-Erlebnis", was es mit dem in Westfalen weit
verbreiteten Namen Aa für einen kleinen Fluss auf sich hat. Denn
Aa leitet sich vom altniederdeutschen "Aha" ab, das wiederum mit
dem lateinischen "aqua" zusammenhängt und schlicht "Wasser"
bedeutet. Im Mittelpunkt der vierten und vorletzten Lieferung
des Flurnamenatlas stehen aber Namen, die kleine Erhebungen,
Hügel, Täler und Berge bezeichnen. Während im Münsterland der
Flurname "Knapp" nicht etwa auf einen Mangel hinweist sondern
für einen Hügel steht, bezeichneten die Menschen in Ostwestfalen
kleine Erhebungen eher als "Brink", die Menschen im Westen
Westfalens nannten Hügel dagegen meist "Bült".

Der "Hasenknüll" beschreibt zum Beispiel einen Hügel auf dem es
Hasen gibt, dem Flurnamen "Molthoop" liegt das alte Wort Molt
für Maulwurf zugrunde und er bedeutet also nichts anderes als
Maulwurfshügel und bezeichnet entsprechend eine eher kleinere
Erhebung.

Bei ihrer Arbeit am Flurnamenatlas haben sich die Mundart- und
Namenforscher in erster Linie auf rund 170 Jahre alte Daten des
Preußischen Grundsteuerkatasters verlassen. "Denn dieses
Urka-taster zeichnet noch ein Bild der westfälischen Landschaft
mit ihren ursprünglichen Namen. Danach haben landwirtschaftliche
Veränderungen, die Industrialisierung und die Ausweitung der
Städte große Teile der Landschaft und damit auch ihres
Namenschatzes völlig verändert", erklärt Prof. Dr. Hans Taubken,
Geschäftsführer der LWL-Kommission, warum der Atlas auf so alten
Daten aufbaut.

Der erste Teil des "Westfälischen Flurnamenatlasses" erschien im
Jahr 2000. Er enthält neben einer Einleitung und einem
Literaturverzeichnis vor allem Karten und Kommentare zu
Flurnamen für Ackerland. Schwerpunkt der 2001 erschienen zweiten
Lieferung waren Bezeichnungen für Gemeinschaftsland, für
Grünland und für das hofnahe Gelände. Die dritte Lieferung (2004)
beschäftigt sich vor allem mit Namen für Bereiche, die erst
spät intensiv landwirtschaftlich genutzt wurden. Im Mittelpunkt
der fünften und letzten Lieferung werden Themen wie Moor und
Sumpf, Wald und Bäume sowie Wildtiere stehen.


INFO

Westfälischer Flurnamenatlas
Im Auftrag der Kommission für Mundart- und Namenforschung
Westfalens
bearbeitet von Gunter Müller, Lieferung 4
Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld
Großformat DIN A 3, 167 Seiten, 94 zweifarbige Karten
ISBN 3-89534-604-7
Preis: 49 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 23 10:06:56 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Mar 2007 10:06:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zeitzeugengespraech auf Zeche Zollern, 25.03.2007,
Dortmund-Boevinghausen
Message-ID: 4603A6C0020000D60002F0AE@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 22.03.2007, 16:33
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Blick hinter die Kulissen
Zeitzeugengespräch auf Zeche Zollern

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Blick hinter die Kulissen"
lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden
Sonntag zu einem Gespräch mit einem aktiven Wettersteiger ein.
Ab 15 Uhr stellt Detlef Nietzwetzki interessierten Besuchern des
LWL-Industriemuseums Zeche Zollern im Museumspädagogik-Raum 1
seinen Beruf vor: Er sorgt auf dem noch produktiven Bergwerk
Auguste Victoria in Marl für "frische Wetter".

Beim Wetter denken Bergleute natürlich nicht an Sonnenschein,
aber durchaus an frische und einigermaßen kühle Luft, die vor
allem frei von gefährlichen Gasen ist. Aufgabe des
Wettersteigers ist die Versorgung des gesamten Grubengebäudes
mit ausreichenden Mengen an Frischluft. Werden neue Abbaugebiete
aufgefahren, ist er in die Planungen einer geregelten
Bewetterung stets einbezogen. Laufend überwacht er die Messungen,
die seine Mitarbeiter an verschiedenen Stellen machen. Diese
Aufgaben werden heute natürlich computergestützt durchgeführt.

Detlef Nietzwetzki arbeitet seit 1977 im Bergbau. Er begann auf
der Zeche General Blumenthal, wo er eine Lehre zum Elektriker
machte. Später wurde er Elektrotechniker und Wettersteiger, in
dieser Funktion ist er seit 2001 auf dem Bergwerk Auguste
Victoria verantwortlich. Seine Darstellungen zur Bewetterung im
Bergbau veranschaulicht er mit Grubenrissen und verschiedenen
Messgeräten, die die gefährlichen Gase Kohlendioxid,
Kohlenmonoxid und Methan anzeigen. Der aktive Grubenwehrmann
kann auch von einem gefährlichen Einsatz berichten, den er 2003
auf der Zeche Prosper bei der Bekämpfung eines Grubenbrandes
erlebt hat. Glücklicherweise kam kein Bergmann zu Schaden.

Das Museum erhebt den regulären Museumseintritt. Es gibt
fortlaufende Erklärungen ab 15 Uhr, Fragen sind willkommen.


INFO

Zeit:
25.03.2007

Ort:
LWL Industriemsueum, Zollern II/IV
Grubenweg 5, Dortmund-Bövinghausen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 23 10:18:49 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Mar 2007 10:18:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Aktionstag "OWL im Buch", 21.04.2007, Bielefeld
Message-ID: 4603A989020000D60002F0CE@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Gerhard Preuß"
Datum: 22.03.2007, 15:05


AKTUELL

Am 21.04.2007 findet als Gemeinschaftsveranstaltung mehrerer
Partner in der Stadtbibliothek Bielefeld der Aktionstag "OWL im
Buch" statt, bei dem das regionalkundliche Buch im Mittelpunkt
steht. Die Koordination liegt bei der Landesgeschichtlichen
Bibliothek, Abteilung des Instituts "Stadtarchiv und
Landesgeschichtliche Bibliothek".

Die Landesgeschichtliche Bibliothek präsentiert aus ihrem
eigenen Bestand (und kooperativ auch aus dem der Stadtbibliothek)
Büchertische mit regionalkundlicher Literatur über
Ostwestfalen-Lippe und seine Teilgebiete. Die Bielefelder
Verlage Gieselmann, Kiper, Pendragon sowie Verlag für
Regionalgeschichte und die Bielefelder Buchhandlung Welscher
präsentieren ihr Buchprogramm und verkaufen auch. Die
Buchbinder- und Druckerinnung Bielefeld-Gütersloh erläutert
handwerkliche Arbeitsgänge der Buchherstellung.

Die gastgebende und als Partner beteiligte Stadtbibliothek
bietet mehrere Bibliotheksführungen an und hält ihre Ausleihe
bis 17.00 Uhr geöffnet. Auch Bücher der Landesgeschichtlichen
Bibliothek sind an diesem Tag hier ausleihbar.

Die Besucher können eigene Bücher mitbringen, die für sie einen
besonderen Wert darstellen, und sich beraten lassen hinsichtlich
Reparatur / Restaurierung, Werteinschätzung,
Veräußerungsmöglichkeiten usw. Jeder Besucher kann an einer
Bücherverlosung teilnehmen, wenn er leichte Fragen zu den
städtischen Bielefelder Bibliotheken richtig beantwortet hat.

Der Handzettel zur Veranstaltung mit dem vollständigen Programm
ist zu finden unter: www.stadtbibliothek-bielefeld.de


INFO

Veranstaltungsdaten:
OWL im Buch
Datum: 21.04.2007, 10.00 - 17.00 Uhr
Stadtbibliothek Bielefeld
Wilhelmstr. 3
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 / 51-5000
Fax: 0521 / 51-3387
E-Mail: stadtbibliothek.information at bielefeld.de
URL: www.stadtbibliothek-bielefeld.de

Kontakt:
Gerhard Preuß
Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 / 51-6841
Fax: 0521 / 51-6844
E-Mail: Gerhard.Preuss at bielefeld.de
URL: www.bielefeld.de/de/biju/stadtar






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 26 10:27:57 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Mar 2007 10:27:57 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Vom Wirtschaftswunder zur Gegenwart,
Neue Objekte im Stadtmuseum Muenster
Message-ID: 4607A02D020000D60002F36B@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 23.03.07, 11:02


AUSSTELLUNG


Vom Wirtschaftswunder zur Gegenwart
Neue Objekte geben im Stadtmuseum Münsters jüngster
Stadtgeschichte ein lebendiges Gesicht /
Einsatz moderner Multimediatechnik

Tausende Schüler und Studenten gehen am 22. Januar 1969 in
Münster auf die Straße. Ihre Trillerpreifen vor schockierten
alteingesessenen Bürgern gelten ausgerechnet dem Ehrengast des
Kramermahls, Bundeskanzler Kiesinger. - Auch Jugendkultur und
Rockmusik, Prostest und gesellschaftliches Aufbegehren haben
ihren Platz im komplett neu gestalteten Stadtmuseumskabinett
"Vom Wirtschaftswunder zur Gegenwart".

Zahlreiche neue Exponate, Filmbeiträge und selten gezeigte
Fotografien geben im Stadtmuseum den bewegten Jahrzehnten von
1950 bis heute ein lebendiges Gesicht. Der Einsatz neuer Medien
spielt dabei eine besondere Rolle: "Moderne Multimediatechnik
soll unsere Gäste zum aktiven Entdecken der jüngsten
Stadtgeschichte animieren", unterstreicht Museumsdirektorin Dr.
Barbara Rommé. "So können die Besucher beim Rundgang auch ihre
eigenen Interessensschwerpunkte vertiefen".

Die anschauliche Inszenierung setzt ein mit Wahlkampfplakaten
der jungen Bundesrepublik: Politische Brennpunktthemen erinnern
an den demokratischen Neubeginn 1949. "Vor allem an ausgewählten
Fotografien lässt sich sinnfällig der Wandel Münsters in den
1950-er Jahren ablesen", so Dr. Axel Schollmeier. "Sie spiegeln,
wie auch in den aktuellen Sonderausstellungen, diese Stadt im
Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Fortschritt", so der
stellvertretende Museumsleiter.

Für Aufsehen erregende Architekturen, die in diesem Jahrzehnt
entstehen, steht exemplarisch die Landwirtschaftskammer. 1951
wird das Verwaltungsgebäude an der Schorlemerstraße errichtet.
Es erregt weit über die Grenzen Münsters hinaus Aufmerksamkeit.
Zeitgenössische Fotos und Mobiliar aus dem Direktorenbüro
erinnern an dieses Meisterwerk der Architektur.

Für internationale Furore sorgt fünf Jahre später das
Stadttheater. Dem "Donnerschlag in der Theaterarchitektur"
widmet das Stadtmuseum einen eigenen Bereich. Besucher können
sich in Modell und Originalplänen der vier jungen Architekten
vertiefen oder in Filmausschnitten an der glanzvollen Eröffnung
am 4. Februar 1956 teilhaben. Originalmöbel aus Theaterfoyer und
Restaurant machen die Inszenierung komplett.

Beat-Ekstase, Protest und Unruhen sind Stichworte für die
1960-er Jahre. Die Rolling-Stones spielen in Münster zum Start
ihrer Deutschlandtournee am 11. September 1965 und versetzen
Jugendliche in Euphorie und Eltern in Sorge. Die Wochenschau
berichtet über die "härteste Band der Welt" und entsetzte
Reaktionen auf den Einbruch einer neuen Musikkultur. Mit Filmen
und Fotografien - viele davon bisher kaum veröffentlicht -
blendet das Stadtmuseum auf Jugendproteste der 1960er und 1970er
Jahre zurück.

Das neu gestaltete Kabinett widmet sich nicht allein Münsters
jüngster Vergangenheit. Computerterminals unterrichten über
aktuelle Themen und Ereignisse. Und sie erlauben einen
besonderen Blick auf die Stadt: Münsteraner können aus der
Vogelperspektive das eigene Haus betrachten. Auch das macht
moderne Technik möglich.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: +49 (0)2 51/4 92-45 03
Fax: +49 (0)2 51/4 92-77 26
museum at stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/museum






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 26 10:33:03 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Mar 2007 10:33:03 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Museum fuer Naturkunde,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 4607A15F020000D60002F377@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 21.02.2007, 10:16


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im LWL-Museum für
Naturkunde - Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium - in
Münster zum 01.07.2007 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin /
wissenschaftlicher Volontär

neu zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Das LWL-Museum für Naturkunde ist eines der sieben Landesmuseen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

Aufgabengebiet:
- Mitarbeit bei der Konzeptionierung und Vorbereitung der
Sonderausstellung "Humanevolution"

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Studium der Biologie mit Schwerpunkt
Zoologie und Anthropologie
- Interesse an der Konzeptionierung von Ausstellungen und
Vorbereitung von Begleitbüchern
- Planungs- und Organisationsgeschick sowie
Kooperationsbereitschaft
- Teamfähigkeit, Motivation und Eigeninitiative

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den vielfältigen Aufgaben eines
Landesmuseums vertraut zu machen und praktische Kenntnisse
im Ausstellungsbereich zu erwerben
- in Anlehnung an die Regelung für Rechtsreferendar/e/innen
wird eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 894,25 €
brutto gezahlt, ggflls. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei
gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
13/07 bis zum 20.04.2007 an den


Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- LWL-Personalabteilung -
48133 Münster






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 26 10:42:50 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Mar 2007 10:42:50 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Norbert Henkelmann / Joerg Wunschhofer (Hg.),
Der Status Animarum
Message-ID: 4607A3AA020000D60002F393@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Jörg Wunschhofer"
Datum: 25.03.2007, 18:12


LITERATUR

Norbert Henkelmann / Jörg Wunschhofer (Hg.)
Der Status Animarum des Amtes Stromberg von 1749/50
= Der Status Animarum 1749/50 des Fürstbistums Münster,
Band 1, 2006
ISBN-10: 3-89534-651-9
ISBN-13: 978-3-89534-651-4
Gb. 24x17 cm, 544 S. [XVII + 526 S.].
30 sw. Abb., 1 Karte, 29,00 €.
(Verlag für Regionalgeschichte, regionalgeschichte at t-online.de)


Der "Status animarum" (Stand der Seelen) von 1749/50 ist die
erste nahezu vollständige Aufnahme der Bevölkerung des Bistums
Münster. Er listet für die meisten Kirchspiele fast alle
Personen incl. Alters- und Berufsangaben auf (ggf. auch
Herkunftsort und bei Abwesenheit den Aufenthaltsort). Somit
erhält man einen Überblick über die Gesamtbevölkerung, sämtliche
Haushalte, Häuser und bäuerliche Stätten eines Ortes. Er bietet
eine gute Grundlage zur Familien-, Wirtschafts-, Lokal-,
Regional- und Sozialforschung sowie zur Bevölkerungsstatistik,
Demographie und Landesgeschichte.

Die Quelle erfreut sich schon seit langem einer sehr hohen
Nachfrage. Diese einheitliche Publikationsreihe macht sie
erstmals als ganzes zugänglich. Ein Glossar und ein Register
erschließen den Inhalt.

Zur besseren Übersicht werden jeweils mehrere aneinander
grenzende Orte zusammen publiziert. Die Unterteilung orientiert
sich an den Grenzen der fürstbischöflichen Ämter.

Der Band enthält die Orte:
- Diestedde
- Enniger
- Ennigerloh
- Herzfeld
- Liesborn
- Lippborg
- Oelde
- Ostenfelde
- Stromberg
- Sünninghausen
- Wadersloh
- Westkirchen


INFO

Kontakt:
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
c/o Westfälisches Archivamt
Jahnstraße 26
48147 Münster
E-Mail: gesellschaft at wggf.de
URL: www.status-animarum.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 26 11:21:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Mar 2007 11:21:59 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/09
Message-ID: 4607ACD7020000D60002F3A7@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 26.03.2007, 11:14


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-09 für den Zeitraum vom
24.02.2007 bis zum 02.03.2007 mit insgesamt 22 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 27 11:39:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Mar 2007 11:39:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kurzfilme und Vortrag: Eisenbahngeschichte in und
um Dortmund, 28.03.2007, Dortmund
Message-ID: 46090254020000D60002F47F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 26.03.2007, 09:35
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Kurzfilme und Vortrag auf Zeche Zollern
Eisenbahngeschichte in und um Dortmund

Zu einem Abend rund um die Eisenbahngeschichte in Dortmund lädt
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch, in
sein LWL-Industriemuseum Zeche Zollern ein. Aufgrund der großen
Resonanz auf die vorangegangenen Filmabende von und mit Eduard
Erdmann gibt es nun unter dem Titel "Bewegte Spuren - Kurzfilme
von der Eisenbahn in und um Dortmund, Folge III" eine
Fortsetzung dieser Veranstaltung. Neben aktuellen Filmen werden
auch wieder Film-Raritäten aus den 1970er und 80er Jahren ans
Licht befördert: 30 Jahre alte Aufnahmen von der Brücke der
Dortmunder Rüschebrinkstraße zeigen eine Vielzahl von
Reise-Zügen, von denen heute keiner mehr über die Gleise der DB
rollt.

Die Mitfahrt auf dem Führerstand eines Akku-Triebwagens mit
seinen charakteristischen Fahrgeräuschen erleben wir in einem
Film aus den 1980er Jahren. Geschichte ist inzwischen auch der
Bananenzug auf dem Dortmunder Großmarkt. Das Verladen auf
Spezialwaggons und die Abfahrt der letzten Panzer aus dem
sauerländischen Hemer zeigt ein Film vom Februar 2007.
Atmosphärisch dichte Sequenzen entstanden auf dem
Dampflok-Führerstand des "Steppenpferdes" 24 009, während sie in
flotter Fahrt einen Sonderzug über die Ruhr-Sieg-Strecke
befördert. Der Rangierbetrieb mit Lok ANNA VI im
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern wurde 1995 für Filmer und
Fotografen inszeniert. Inzwischen geht die Kesseluntersuchung
dieser Maschine in unseren Werkstätten ihrem Abschluss entgegen.
Sie soll noch im Laufe dieses Jahres wieder unter Dampf kommen.

Eduard Erdmann wird ein etwa 1½ - stündiges Filmprogramm
vorführen und fachgerecht kommentieren. Die Veranstaltung findet
im Magazin des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern in
Dortmund-Bövinghausen statt. Der Eintritt ist frei.


INFO

Ort:
LWL Industriemuseum Zeche ZollernII/IV
Grubenweg 5
44388 Dortmund-Bövinghausen
Telefon: 0231 6961-211
Telefax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 27 11:46:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Mar 2007 11:46:59 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL- Museum fuer Naturkunde,
praeparationstechnische Assistenten/innen, Muenster
Message-ID: 46090433020000D60002F483@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 21.02.2007, 10:16


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe sind im LWL- Museum
für Naturkunde - Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
- in Münster zum 01.08.2007 zwei Volontärstellen für

präparationstechnische
Assistenten/Assistentinnen
der Fachrichtung Geowissenschaften und
der Fachrichtung Biologie

zu besetzen. Die Volontariate sind auf 2 Jahre befristet.

Aufgabengebiete:
- Mithilfe bei allen im Museum anfallenden Präparationsarbeiten
- selbständige Präparationsarbeiten

Wir erwarten:
- ein gutes Zeugnis der Höheren Berufsfachschule für
präparationstechnische Assistentinnen/Assistenten
- Lernwilligkeit, Kooperationsbereitschaft, Eigeninitiative

Wir bieten:
- die Möglichkeit, alle in einem Naturkundemuseum anfallenden
Präparationsarbeiten in der Praxis kennen zu lernen
- eine monatliche Pauschalvergütung in Höhe der Anwärterbezüge
für den mittleren Dienst

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei
gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
14/07 bis zum 20.04.2007 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe
www.lwl.org
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Str. 285
48161 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 27 11:52:51 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Mar 2007 11:52:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Das neue LWL-Landesmuseum fuer Klosterkultur oeffnet
im Mai
Message-ID: 46090593020000D60002F487@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.03.2007, 12:30


AKTUELL

Dann geh doch ins Kloster!
Das neue LWL-Landesmuseum für Klosterkultur öffnet im Mai

Am 22. Mai 2007 eröffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) sein neues Landesmuseum für Klosterkultur in Dalheim
(Kreis Paderborn). Nach eineinhalbjähriger Umbauphase und einer
Investition von 8,2 Millionen Euro geht das neue Museum mit
einer großen Festwoche an den Start.

2004 fasste der LWL den Beschluss für den ersten Bauabschnitt,
2005 wurde der Grundstein gelegt. Seitdem hat sich das ehemalige
Kloster verändert. Der barocke Ehrenhof wurde restauriert und
strahlt in neuem Glanz, im West- und Gästeflügel entstanden
völlig neue Ausstellungsräume.

Acht Wochen vor der eigentlichen Museumseröffnung schlossen der
LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe und Museumsdirektor
Prof. Dr. Matthias Wemhoff am Montag (26.3.) das Museum auf -
für einen ersten Blick in die soeben fertiggestellten
Schauräume.

Ganz nach Plan:
Alte Räume in neuem Glanz "Wir haben unser Ziel
erreicht", freute sich Prof. Dr. Teppe über die termingerechte
Fertigstellung der neuen Museumsräume. Mehr als 15 Gewerke und
zeitweise bis zu 100 Handwerker arbeiteten in Dalheim zum Teil
Tag und Nacht, um das Kloster zum Museum zu machen.

Trotz Mehrwertsteuererhöhung konnten die geplanten Baukosten von
8,6 Millionen Euro eingehalten werden. "Ohne die finanzielle
Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen wäre diese ganze
Baumaßnahme aber nicht möglich gewesen", dankte Prof. Dr. Teppe
besonders dem Landesbauministerium, das 70 Prozent der Baukosten
aus seinen Fördermitteln bestritt. Prof. Dr. Wemhoff: "Jetzt
freuen wir uns auf die Umsetzung der Eröffnungsausstellung, mit
der ab morgen begonnen wird."

Ein Himmlischer Bote
Die Eröffnungswoche steht ganz im Zeichen des Barock.
Und ein geflügelter Vorbote dieser Zeit ist bereits in
Dalheim eingetroffen: Ein lebensgroßer Engel im goldenen
Gewand, die prachtvolle Posaune in der Hand, eine Leihgabe des
Städtischen Museums Marsberg, aus der barocken
Bildhauerwerkstatt Heinrich Papen, datiert um 1700. Sein Rock
schwingt noch leicht im Wind, seine Wangen leicht gerötet, so
als sei er gerade eben erst hinabgeschwebt. Er ist ein Bote aus
einer vergangenen Zeit und kündet doch von einem zukünftigen
Ereignis. "Dann geh doch ins Kloster!" lautet seine Botschaft,
die gleichzeitig das Motto der Eröffnung ist.

Barocke Festwoche mit Konzerten
In Anlehnung an die im Barock üblichen Festoktaven, die in
Klöstern zu großen Anlässen begangen wurden, begrüßt auch
Kloster Dalheim das neue Museum mit einer ganzen Woche voller
Barock (22.Mai bis 3.Juni): Mit einem großen Gartenfest auf
dem gesamten Klostergelände, einer Museumsnacht mit einem
Feuerwerk.

Die hochkarätigen Konzerte lassen verschiedene Facetten barocker
Musik erklingen. Mit Pauken und Trompeten eröffnet das
Bläserensemble der Akademie für Alte Musik Berlin am 22.Mai die
musikalische Festwoche. Die weltberühmte Gambistin Hille Perl
spielt mit Los Otros barocke Tanzmusik im Schafstall. Der
renommierte Sänger Kai Wessel lässt seine für das barocke
Zeitalter unerlässliche Stimme des Countertenors in der
Klosterkirche erklingen. Gemeinsam mit dem aufstrebenden
Barockensemble CordArte sind zu Pfingsten Kantaten von Buxtehude,
Krieger und Erlebach zu hören. Mit einer musikalischen
Rückbesinnung auf seine mittelalterlichen Ursprünge startet
Kloster Dalheim beim Abschlusskonzert in seine Zukunft als
Museum. Das ensemble amarcord, bestehend aus sechs ehemaligen
"Thomanern", die bereits als Nachfolger des legendären Hilliard
Ensembles gehandelt werden, lässt in der Klosterkirche die Missa
Incessamente von Pierre de la Rue (1452-1518) erklingen: Musik
aus der Gründungszeit Kloster Dalheims. Mit de la Rues
Kompositionen und dem Klangraum der Dalheimer Klosterkirche
werden in diesem einzigartigen Konzert zwei Zeitgenossen
zusammenfinden.


INFO

Ort:
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau - Dalheim
Tel:05292-9319 - 0


Eine Filmreihe zum Thema Barock mit Werken u.a. von Peter
Greenaway und Federico Fellini schließt sich bis 20. Juni an.

Konzertkarten ab 27.März 2007 unter Tel. 05292-93 19 224 oder
online unter www.kloster-dalheim.de. Karten zu 25/20/15 Euro.

Eintritt zu Gartenfest und Museumsnacht 3,00 Euro. Kinder und
Jugendliche bis 18 Jahren freier Eintritt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 28 10:30:22 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Mar 2007 10:30:22 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/10
Message-ID: 460A43BE020000D60002F59C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 26.03.2007, 11:20


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-10 für den Zeitraum vom
03.03.2007 bis zum 09.03.2007 mit insgesamt 14 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 28 10:44:14 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Mar 2007 10:44:14 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Beitraege zur westfaelischen Familienforschung,
Bd. 63/64
Message-ID: 460A46FE020000D60002F5B4@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Jörg Wunschhofer"
Datum: 25.03.2007, 17:47


SERVICE: TOC

Beiträge zur westfälischen Familienforschung
Band 63/64
2005/2006
ISBN 978-3-402-13885-4
576 Seiten, zahlreiche Abbildungen und genealogische Tafeln,
gebunden. - ; 58,00 €.


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=51



S. 9-27
Ossenbrink, Jochen
Der Meierhof zu Isselhorst

S. 29-204
Loefke, Christian / Ossenbrink, Jochen / Rade , Hans Jürgen /
Schindler, Wolfgang
Mumperogge - Mumperow - Mumpro

S. 205-233
Ossenbrink, Jochen
Meier zu Schledebrück

S. 235-301
Loefke, Christian / Ossenbrink, Jochen
Schledebrück - Schletbrügge - Schlebrügge

S. 303-362
Ossenbrink, Jochen
Meier zu Hollen

S. 363-411
Loefke, Christian / Goldkuhle, Anton
Goldkuhle

S. 413-463
Loefke, Christian
Bürgerliche Nachkommen Graf Conrads V. von Rietberg (1426-1472)

S. 465-521
Alwin Hanschmidt, Alwin
Kommunikantenlisten aus der Stadt Rietberg (1755) und aus den
Kirchspielen Mastholte, Neuenkirchen und Verl in der Grafschaft
Rietberg (1769),

S. 523-539
Nachruf Clemens Steinicker / Bibliographie

S. 541-549
Buchbesprechungen / Buchhinweis

S. 551-568
Zeitschriftenschau


INFO

Kontakt:
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
c/o Westfälisches Archivamt
Jahnstraße 26
48147 Münster
E-Mail: schriftleitung at wggf.de
URL: www.westfalengen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 28 10:45:53 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Mar 2007 10:45:53 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/11
Message-ID: 460A4761020000D60002F5B7@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 27.03.2007


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-11 für den Zeitraum vom
10.03.2007 bis zum 16.03.2007 mit insgesamt 7 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 28 11:08:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Mar 2007 11:08:00 +0200
Subject: [WestG] [AUS] LWL-Freilichtmuseum Hagen: Ausstellungs-
und Veranstaltungsprogramm fuer den Sommer 2007
Message-ID: 460A4C90020000D60002F5D0@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.03.2007, 13:27


AUSSTELLUNG

Neue, rostfreie Dauerausstellung, Kochparty und "Velocipediade"
mit 300 historischen Fahrrädern im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Pünktlich zur Saison am 1. April öffnet der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) sein Freilichtmuseum in Hagen. In der
Winterpause wurde nicht nur der offizielle Name des
Freilichtmuseums geändert (es heißt jetzt "LWL-Freilichtmuseum
Hagen, Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik"),
sondern auch das Museumsteam war sehr aktiv, um für den Sommer
2007 ein abwechslungsreiches Ausstellungs- und
Veranstaltungsprogramm auf die Beine zu stellen: Im April
eröffnet der LWL den Anbau an das Zinkwalzwerk mit einer neuen
Dauerausstellung zum "achten Metall". Das Museum verlängert
seine Ausstellung "Verlockungen", bietet zusätzliche
Informationen zur Seilerei sowie eine kleine Ausstellung zur
Blaufärberei und lädt zu besonderen Veranstaltungen wie
Kochpartys, einem Weinfest und unter dem Titel "Velocipediade"
zu einem nostalgischen Treffen von 300 historischen Fahrrädern
ein.

"Da wo LWL drin ist, soll auch LWL drauf stehen", erläuterte
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch am Dienstag (27.03.) den neuen
Namen des Museums. Außerdem wies er auf Verbesserungen hin, wie
das neue Depot, das das Museum 2008 beziehen wird und die
geplante neue Gastronomie, die in den nächsten Jahren rund um
das Schmiedemuseum im Zentrum des Museums entstehen soll.

Neu im Team des LWL-Museums ist die stellvertretenden
Museumsleiterin Dr. Anke Hufschmidt. Sie ist zuständig für die
Leitung des wissenschaftlichen Dienstes und der Entwicklung des
Marketingkonzeptes. Auch frisch im Museumsteam ist eine junge
Frau, die in einem traditionellen Männerbereich tätig ist: die
Brauerin Vanessa Wiebel. "Ab dieser Saison wird in unserer
historischen Brauerei das köstliche Mäckinger Bräu von einer
jungen Brauerin hergestellt, das gibt es noch nicht so häufig",
freut sich Museumsleiter Dr. Uwe Beckmann. Die 23-Jährige ist
eine der jüngsten Brauer- und Mälzerinnen Deutschlands und hat
als Jahrgangsbeste 2006 ihren Berufsabschluss gemacht.

Das Hagener LWL-Freilichtmuseum startet mit abwechslungsreichen
Sonderveranstaltungen in die neue Saison. "Das Programm hat für
jeden Geschmack etwas dabei, ob es sich um Technik,
wissenschaftlich fundierte Ausstellungen, Kunsthandwerk,
Kinderprogramme oder einfach um die Entspannung bei einem
schönen Ausflug geht", so Beckmann. Im Frühjahr wird das
Zinkwalzwerk Hoesch mit seinem neuen Anbau und seiner
Ausstellung "Das achte Metall" feierlich eröffnet. Warum Zink
das achte Metall ist, wie es entdeckt wurde, gewonnen und
verarbeitet wird, erklärt die neue Präsentation ab dem 15.
April. Um eine Saison verlängert ist die Ausstellung
"Verlockungen - zur Kultur der Frisur". Dazu ist ein Katalog
erschienen, der das Thema vertieft.

Die Seilerei ist ab sofort um aktuell bearbeitete
Ausstellungstafeln ergänzt und in der Blaufärberei präsentiert
das LWL-Museum ab Juni eine Kabinettausstellung, die alles rund
um Stoffveredlung und Blaudruck darstellt. Das
LWL-Freilichtmuseum veranstaltet eintägige Workshops, die sich
mit Korbflechten, Buchbinden und Floristik befassen. Zum ersten
Mal bietet das LWL-Museum in dieser Saison an drei Terminen
(17.4., 19.6., 23.10.) abends in der Museumsgaststätte Haus
Letmathe eine Westfälische Kochparty an. Zu drei Terminen (24.5.,
28.6., 26.7.) im Sommer lädt das Hagener Freilichtmuseum
nachmittags zum Kaffeekränzchen ein. So nennen sich die
unterhaltend informativen Spaziergänge zum Kaffee und seiner
Geschichte mit anschließendem gemeinsamen Kaffeetrinken.

Aktuelle Trends im Kunsthandwerk stellt das LWL-Freilichtmuseum
bei der Veranstaltung "Handwerk-Kunst-Design" am 21. und 22.
April vor. "Diese Veranstaltung ist sehr ästhetisch und fein,
für alle, die das Exklusive suchen", so Beckmann.

Im Juli bietet das Weinfest erstmals im LWL-Freilichtmuseum
einen sommerlich-kulinarischen Höhepunkt, auf dem Winzer aus
verschiedenen deutschen Regionen ihren Wein ausschenken und die
Museumsgastronomie dazu mit Spezialitäten aus den
Weinbaugebieten aufwartet. "Etwas ganz besonderes ist die
Velocipediade des Vereins für Historische Fahrräder. Der Verein
feiert sein zehntes Jubiläum im August thematisch sehr passend
hier im LWL-Freilichtmuseum für Handwerk und Technik. Dazu
erwarten wir bis zu 300 nostalgische Drahtesel", freut sich
Beckmann auf die "Tour de Hagen".

Auch der Kutschentag (13.5.), das 4. LKW-Oldtimer-Treffen
(25.+26.8.) und das Treckertreffen (1.+2.9.) stehen im Sommer
auf dem Programm. Beim Wald- und Naturtag (10.6.) präsentieren
heimische Naturschutzorganisationen, Jäger, Förster und
Waldpädagogen ein vielfältiges Aktionsprogramm. Das
Kindersommerfest (29.7.), finanziert vom Förderkreis
Westfälisches Freilichtmuseum, verspricht unterhaltende
Mitmachaktionen und körperliche Aktivitäten für sportliche
Kinder. Während der Sommerferien präsentiert sich der
Muschelsalat (25.7.) mit einer spanischen Musik- und Filmnacht,
eine Kindermalwoche (26.-29.6.) und ein Messermacherkurs (4.7.)
stehen auf dem Ferienprogramm. Zum Saisonabschluss können sich
die Gäste wieder auf die Märchenwoche (25.-29.9.) in den
Herbstferien, das Herbstfest (7.10.) und den Romantischen
Weihnachtsmarkt (30.11.-2.12.) freuen.

Diese und viele weitere Programmpunkte sowie allgemeine
Museumsinformationen erhalten Interessierte telefonisch unter
02331 7807-0 und im Internet unter: www.freilichtmuseum-hagen.de

Termine zum Saisonstart am Sonntag, 1. April: Die ersten 1000
Besucher erhalten als Geschenk die neue Broschüre zur
Gartenkunst des Europäischen Gartennetzwerks. 11 Uhr:
Museumsrundgang zum Saisonstart mit dem Museumsleiter Dr. Uwe
Beckmann. Der Treffpunkt ist die Eingangskasse

11 - 17 Uhr: Workshop in der Druckerei: Linolschnitt - Jeder
kann die Technik erlernen

14 Uhr kostenlose Sonntagsführung: Die Kultur der Frisur,
Treffpunkt am Ausstellungsgebäude

Die Preise im LWL-Freilichtmuseum Hagen bleiben unverändert:
Kinder bis zu 6 Jahren zahlen keinen Eintritt,
Kinder/Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren zahlen zwei Euro,
Erwachsene fünf Euro. Eine Familienkarte kostet elf Euro.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen-Selbecke
www.freilichtmuseum-hagen.de
geöffnet 1. April bis 31. Oktober,
dienstags bis sonntags 9 bis 18 Uhr (Einlass bis 17 Uhr)

Eintrittspreise:
Erwachsene: 5,00 Euro
Gruppen ab 16 Personen: 4,00 Euro
Kinder/Jugendliche von 6 bis 17 Jahren, Schüler: 2,00 Euro
Familientageskarte: 11,00 Euro
Ermäßigte: 3,00 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 28 11:15:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Mar 2007 11:15:08 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Historische Wertpapiere erzaehlen die
Montanindustrie des Ruhrgebiets, 30.03.2007, Hattingen
Message-ID: 460A4E3C020000D60002F5DC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.03.2007, 15:52


AUSSTELLUNG

Kuxen, Aktien, Wertanleihen
Historische Wertpapiere erzählen die Montanindustrie des
Ruhrgebiets

Kuxen, Aktien, Anleihen * Wertpapiere sind nicht nur aufregende
Geldanlagen, sondern auch spannende Quellen der Finanz- und
Montangeschichte. Claus Müller, Hamburger Bankkaufmann im
Ruhestand und Mitglied mehrerer montanhistorischer Vereinigungen,
sammelt seit mehr als drei Jahrzehnten historische
Finanzdokumente mit Schwerpunkt Berg- und Hüttenwesen. Am
Freitag, 30.3, um 20 Uhr zeigt er auf Einladung des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im
LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen markante Stücke
seiner umfangreichen Sammlung und kommentiert damit ein Stück
spannende Geschichte des Bergbaus und des Eisenhüttenwesens des
Ruhrgebietes.

Historische Wertpapiere haben ihr 'Börsenleben' aus
unterschiedlichen Gründen wie Konkurse, Liquidationen und
Fusionen beendet und haben heute lediglich noch einen
Sammlerwert. Seit Mitte der 1970er Jahre hat sich ein
professioneller Markt für derartige Urkunden entwickelt.
Wertbestimmende Faktoren sind Alter, historischer Hintergrund,
Dekorativität und Erhaltungszustand. Oft befinden sich auf den
Urkunden auch Signaturen prominenter Wirtschaftsführer. Die
Papiere stammen dabei u.a. aus Firmenarchiven und Banktresoren,
gelegentlich auch aus Verkäufen aus Privatbesitz.

Claus Müller führt die Vortragsgäste anhand seiner ausgewählten
Finanzdokumente durch mehr als 150 Jahre Montangeschichte des
Ruhrgebiets. Er stellt Bergbau- und Hüttengesellschaften mit
Sitz in Dortmund, Castrop-Rauxel, Witten, Bochum, Essen,
Duisburg, Oberhausen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim, aber auch
über die Ruhrgebietsgrenzen hinaus in Düsseldorf, Köln, Kassel
und Berlin vor.

"Als Referenz an den Standort Hattingen zeige ich natürlich
Wertpapiere, die die Geschichte der Henrichshütte dokumentieren",
erläutert der Sammler sein Vortragskonzept. Sein Referat führt
darüber hinaus aber auch zu den großen Bergbaugesellschaften des
19. Jahrhunderts wie der Harpener Bergbau-Actien-Gesellschaft,
Dortmund, der Gelsenkirchener Bergwerks-AG und der Hibernia und
Shamrock AG in Herne. Claus Müller beleuchtet anhand seiner
Aktien, Anleihen und Liquidationsscheine, Entstehung und
Entflechtung der Vereinigten Stahlwerke zwischen Mitte des 19.
und 20. Jahrhunderts. Aber auch Gesellschaften außerhalb des
Verbundes der Vereinigten Stahlwerke werden mit ausgewählten
Wertpapieren vorgestellt, z.B. die Gutehoffnungshütte AG für
Bergbau und Hüttenbetriebe, Sterkrade, die Friedrich Krupp AG in
Essen, die Hoesch AG in Dortmund und die Klöckner * Werke AG in
Duisburg.

Der Vortrag (Beginn 20 Uhr) ist kostenlos. Vorher bietet das
LWL-Industriemuseum eine Fackelführung über das Hochofengelände
an. Besucher, die daran teilnehmen, zahlen 3,50 Euro (ermäßigt 2
Euro). Treffpunkt ist um 19 Uhr das Museumsfoyer.


INFO

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Telefon: 02324 9247-0
Telefax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 28 11:20:22 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Mar 2007 11:20:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bernhard Rehring ist der 1000. Abonnent
"Westfaelischer Geschichte" per E-Mail
Message-ID: 460A4F76020000D60002F5E8@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.03.0207, 12:24


AKTUELL

Bernhard Rehring ist der 1000. Abonnent
"Westfälischer Geschichte" per E-Mail

Der 1.000. Abonnent der E-Mailing-Liste zur Westfälischen
Geschichte kommt aus Rheine (Kreis Steinfurt): Bernhard Rehring.
Seit 2003 beliefert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Interessierte per E-Mail mit Informationen zur westfälischen
Geschichte. Die E-Mailing-Liste ist Teil des Internet-Portals
"Westfälische Geschichte"
(http://www.westfaelische-geschichte.de), das Historiker des
LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte betreuen.

Der E-Mail-Service richtet sich an eine historisch interessierte
Öffentlichkeit, Wissenschaftler und Mitarbeiter von
Universitäten, Archiven, Bibliotheken und Museen sowie Lehrer
und Schüler. Abonnenten empfangen per E-Mail kostenlos
Informationen u.a. über Ausstellungen, Projekte,
Neuerscheinungen, Termine oder Stellenausschreibungen. Auf
besonders großes Interesse stoßen die regelmäßigen Lieferungen
von Inhaltsverzeichnissen regionaler Geschichtszeitschriften.
Jeder Teilnehmer kann außerdem eigene Beiträge in der Liste
veröffentlichen. Ein kostenloses, jederzeit kündbares Abonnement
ist unter der Adresse http://www.westfaelische-geschichte.de
online möglich. Obwohl die E-Mailingliste regional ausgerichtet
ist, hat sie sich nach Angaben von Projektleiter Dr. Marcus
Weidner, der die Liste zusammen mit dem studentischen Volontär
Alexander Schmidt moderiert, inzwischen auch außerhalb
Westfalens und im Ausland einen Namen gemacht.

Auf dem 2. Westfälischen Genealogentag in Altenberge begrüßte
Weidner nun Bernhard Rehring als 1.000 Abonnenten der Liste und
übergab ihm ein Buchgeschenk aus der Publikationsreihe des
LWL-Forschungsinstituts und eine LWL-Museumscard, mit der
Rehring ein Jahr lang sämtliche 17 LWL-Museen kostenlos besuchen
kann.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 28 11:26:38 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Mar 2007 11:26:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ferienworkshop im Textilmuseum: Huete machen Leute,
11./12.04.2007, Bocholt
Message-ID: 460A50EE020000D60002F5F4@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.03.2007, 15:57


AKTUELL

Ferienworkshop im Textilmuseum: Hüte machen Leute

Gefilzte Hüte entstehen beim zweitägigen Ferienworkshop, zu dem
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in sein
Textilmuseum in Bocholt einlädt. Kinder von acht bis zwölf
Jahren können am 11. und 12. April mit Wolle kreativ werden,
spielen und gemeinsam kochen. Die Kunstobjekte werden
anschließend im LWL-Textilmuseum in einer Modenschau vorgeführt
und bis zum 20. Mai ausgestellt.

Unter Anleitung der Museumspädagoginnen Susanne Geuchen, Angela
Huster und Beate Vogt tasten sich die Kinder zunächst an das
Thema Filzen heran. Nach der Probe fertigen sie ein
Schnittmuster, das als Grundlage für einen großen Filzhut dient.
Mittags gibt es zur Stärkung Pellkartoffeln und Kräuterquark.
Anschließend ist Toben auf dem Museumshof angesagt. Am zweiten
Tag werden die Hüte zu Ende gefilzt und mit zusätzlichem Schmuck
versehen. Gemeinsam verfassen die Kinder Geschichten zu jedem
individuellen Hut und bereiten die Modenschau vor.

Zum krönenden Abschluss laden die kleinen Künstler Eltern und
Presse am Donnerstag, 12.4., um 15.30 Uhr zur
Ausstellungseröffnung mit Modenschau ins LWL-Industriemuseum
ein.

Der Workshop läuft an beiden Tagen von 10 bis 16 Uhr. Die
Teilnahme kostet 45 Euro pro Kind, Geschwisterkinder zahlen 40
Euro incl. Material und Verpflegung. Anmeldung unter Tel. 02871
21611-0.


INFO

LWL-Textilmuseum
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Telefon: 02871 21611-0
Telefax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 28 11:31:55 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Mar 2007 11:31:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Palmsonntag: geweihte Palmstoecke sollten vor
Unheil schuetzen
Message-ID: 460A522C020000D60002F600@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.03.2007, 09:17


AKTUELL

Palmsonntag: geweihte Palmstöcke aus Buchsbaum, Weiden oder
Wacholder sollten vor Unheil schützen

Der Palmsonntag (1.4.) ist im kirchlichen Leben von sehr
gegensätzlichen Gefühlen geprägt: Einerseits wird zu Beginn der
Karwoche in den Gottesdiensten die Passion (Leiden und Sterben
Jesu) gelesen, andererseits erinnert die Kirche am Sonntag vor
Ostern an den feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem ihm
die Menschen Palmenzweige schwenkend einen königlichen Empfang
bereiteten. Daran erinnern noch heute zahlreiche Bräuche in ganz
Westfalen.

Dabei stehen stets die so genannten Palmstöcke im Mittelpunkt:
"Da Palmen in unseren Breiten nicht beheimatet sind, bildeten
die Menschen früher die biblischen Palmzweige mit Material aus
ihrer Umgebung nach. Aus Buchsbaum, Weidenkätzen oder Wacholder
fertigten sie Palmstöcke oder Palmstecken, die von Region zu
Region sehr verschieden aussahen", erklärt Sonja Temlitz von der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL).

Eng miteinander verbunden sind die Prozession und die Palmweihe,
die schon für das Frühmittelalter belegt sind. In der
katholischen Kirche versammeln sich am Palmsonntag die Gläubigen
vor der Kirche, um mitgebrachte "Palmen" vom Priester segnen zu
lassen. Anschließend zieht die Gemeinde zum Hochamt ins
Gotteshaus ein. Besonders feierlich sind diese Prozessionen in
den Bischofsstädten gestaltet. In Münster etwa geht es in einem
großen Zug von der Petrikirche zum St. Paulus-Dom, wobei die
Domgeistlichen heute Zweige von echten Palmen tragen.

Die größte Formenvielfalt der Palmstöcke bot das Münsterland, wo
diese mit Buchsbaum, Bändern und Naschwerk verziert wurden. In
Gronau-Epe (Kreis Borken) bestanden die Palmen aus mehrfach
gegabelten Stöcken mit Preiselbeerbüscheln an den Spitzen und
behängt mit bunten Papierstreifen, Süßigkeiten und Obst. Nach
den Erinnerungen eines Berichterstatters des Volkskundearchivs
wurden in Münster-Altenberge "Nüsse eingekerbt und dann auf die
Buchsblättchen geklemmt. Je mehr Nüsse den Palmstock zierten, um
so schöner war er. Die Nüsse verursachten natürlich durch das
Aneinanderstoßen beim Schütteln ein ganz beträchtliches
Geklirre". Vielerorts wurde der Bast der Stöcke auch mit
Ziehmessern oder Glasscherben in Längsrichtung geschabt, so dass
er sich kräuselte und Wülste ("Krüllen") bildete.

Für die Gebiete an der niederländischen Grenze waren besonders
geformte Brote typisch, so etwa in Vreden (Kreis Borken) das
Palmrad und in der Stadt Bocholt (Kreis Borken) der Palmvogel.
Im Westmünsterland hat sich der Palmbrauch zu einer Art
Kinderfest entwickelt. "Bis heute ziehen Kinder in den
Nachbarschaften von Haus zu Haus, singen ein Lied und bekommen
Süßigkeiten, die sie an die Palmstöcke hängen", berichtet
Temlitz.

In anderen Regionen Westfalens wurden aus Weidenzweigen
"Palmbünde" oder "Palmpacken" gebunden, in denen oft noch Äpfel
steckten, die die Familie nach dem Hochamt gemeinsam verzehrte.
"Am Abend vor Palmsonntag war es Aufgabe des Vaters, das
Palmbund zusammenzustellen. Er nahm einen besonders langen
Weidenzweig, befreite ihn von den Kätzchen und glättete ihn mit
dem Messer. Auf diesen glatten Zweig schob er dann eine Reihe
Äpfel, sechs bis acht manchmal sogar zehn Stück, möglichst dick
und leuchtend rot, die eigens zu diesem Zweck im Winter
zurückgelegt worden waren. Der Zweig mit den Äpfeln wurde
ringsum mit Weidenzweigen umgeben und mit einem hellen Band
zusammengehalten", schreibt ein Berichterstatter des
Volkskundearchivs aus Alfen im Kreis Paderborn.

Am Palmsonntag trugen die noch nicht schulpflichtigen Kinder die
Palmstöcke zur Palmweihe. Kinderlose Familien bekamen im
Austausch für eine kleine Gabe von Nachbarskindern einen Teil
des gesegneten Palmstockes geschenkt. Denn den geweihten Palmen
wurden unheilabwehrende Kräfte zugesprochen. "Deshalb bewahrte
man sie zuhause sichtbar auf, vor allem neben Kruzifixen und
Christus- oder Marienbildern, aber auch in den Ställen und
anderen Wirtschaftsräumen. Waren Menschen oder Tiere erkrankt,
bekamen sie kleine Mengen des getrockneten Palmen zu essen, und
bei Gewittern wurden Teile desselben verbrannt", berichtet
Temlitz.

Im Paderborner Land und im kurkölnischen Sauerland war es üblich,
am Ostermorgen die kleingeschnittenen Palmzweige in Kreuzform
auf die Ecken der Felder zu legen und ein Gebet darüber zu
sprechen, um Wetterschaden abzuwehren. Während der Bauer etwa im
Hönnetal (Märkischer Kreis) ein Vaterunser betete, sagte er in
Olpe: "Ich pälme dich am heiligen Ostertag, Gott bewahre dich
vor Blitz, Donner und Hagelschlag...".

Die Tradition der Palmstöcke oder -bünde hat sich bis heute
gehalten. Viele Kinder basteln rund eine Woche vor Palmsonntag
in Kindergärten, Grundschulen und Kommuniongruppen Palmstöcke.
"Auch in der evangelischen Kirche sind Weidenkätzchen als
Palmzweige verbreitet, nur dass sie hier nicht geweiht sondern
als Tischschmuck in Vasen gestellt werden. Zudem war der
Palmsonntag traditionell der Tag der Konfirmation, während sie
heute oft an einem Sonntag zwischen Ostern und Pfingsten
gefeiert wird", sagt LWL-Volkskundlerin Sonja Temlitz aus.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 28 11:44:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Mar 2007 11:44:08 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Sechswoechige_Schlie=DFung_des_S?=
=?iso-8859-1?q?tadtmuseums_Muenster_ab_2008?=
Message-ID: 460A5508020000D60002F60C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 27.03.2007, 09:59


AKTUELL

Die Westfälischen Nachrichten vom 24.03.2007 berichten über eine
bevorstehende sechswöchige Schließung des Stadtmuseums Münster
ab Sommer 2008.

Verordnete Einsparungen, die die Rats-CDU und -FDP für das
Stadtmuseum beschlossen hätten, könnten nicht anders umgesetzt
werden. Das Stadtmuseum, so deren Leiterin Dr. Barbara Rommé
habe sich gegen spätere Öffnungszeiten in den Morgenstunden oder
am Abend entschieden. Rommé bezeichnet die Sommerpause als
"praktikabel, aber kaum verantwortbar", da auch sie für den
Museumsshop Umsatzeinbußen von 30 bis 40 Prozent fürchtet. Wer
das Stadtmuseum besuchen möchte und vor verschlossenen Türen
stehe, komme meistens nicht mehr wieder, befürchtet die
Museumsleiterin.

Anfang März wurde die Schließung erstmals öffentlich diskutiert
und wurde breit abgelehnt. "Genauso werde es aber nun kommen,"
so Dr. Rommé.


AKTUELL

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org
Internet: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 29 10:54:26 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Mar 2007 10:54:26 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Westfalen, Bd. 82/2004
Message-ID: 460B9AE2020000D60002F70B@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 28.03.2007, 12:57


SERVICE: TOC

Westfalen.
Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde 82, 2004
358 Seiten, zahlreiche Abbildungen, gebunden 54,- €
ISSN 0043-4337


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=53



S. 7
Editiorial

Tagungsbeiträge "Die baulichen Folgen der Säkularisation
westfälischer Kirchen, Klöster und Stifte" am 27./28. Juni 2003
in Marienmünster

S. 9-35
Spohn, Thomas
Zur Einleitung: Die baulichen Folgen der Säkularisation
westfälischer Kirchen, Klöster und Stifte

S. 37-51
Kaspar, Fred
Schleichende Säkularisation vor der Säkularisation

S. 53-84
Strohmann, Dirk
Die Industriegeschichte des Klosters Bredelar und ihre
baulichen Folgen nach den Archivquellen

S. 85-93
Kaiser, Roswitha
Beschreibung der ehemaligen Klosteranlage Bredelar
und Dokumentation der laufenden Maßnahmen

S. 95-120
Lindenmann-Merz, Gaby
Kloster Welver - Der Umgang mit den Klausur- und
Wirtschaftsgebäuden des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters
infolge der Säkularisation 1808/09

S. 121-126
Isenberg, Gabriele
Bemerkungen zum Thema "Kloster und Bodendenkmalpflege"

S. 127-145
Quednau, Ursula
Cappenberg: Burg - Kloster - Schloss

S. 147-163
Heuter, Christoph
"... ganz im Mittelpunkt der Provinz" - Vinckes Wahl von
Kloster Benninghausen zum Landarmen- und Arbeitshaus

S. 165-178
Friedrich, Werner
Die zweite Metamorphose von Kloster/Schloss Bentlage bei Rheine

S. 179-196
Gropp, David
Sakrale Ausstattung wird zu Kunstgut. Auswirkungen der
Säkularisation auf den Kunsthandel - Eine gattungsgeschichtliche
Betrachtung

S. 197-209
Pankoke, Barbara
Wiederbesiedlungen und Neugründungen von Klöstern
im 19. Jahrhundert

S. 211-222
Karnau, Oliver
Kloster Paradiese bei Soest - Zum Umgang mit einer ehem.
bedeutenden Klosteranlage im 19. und 20. Jahrhundert

S. 223-238
Reinke, Ulrich
Klosterkirchen in Westfalen - Ihr Schicksal nach der
Säkularisation

S. 239-259
Seifen, Barbara
Denkmalpflegerische Konzepte nach 1945
- Zielvorstellung Rückführung und Re-Sakralisierung?

S. 261-268
Cante, Marcus
Paulikloster Brandenburg

S. 269-287
Breloh, Birgit
Klosterneubauten nach dem Zweiten Weltkrieg


AUFSÄTZE

S. 289-297
Holzwig, Peter
Der Horstmarer Kopf aus der Meiering-Werkstatt

S. 299-319
Niemer, Jörg
Zerstörung und Wiederaufbau des münsterischen Schlosses

S. 321-334
Strohmann, Dirk
Ein neu entdecktes Werk des Coesfelder Malers Hermann
Veltmann (1661-1723) und die barocke Altarausstattung
von St. Felizitas in Lüdinghausen

S. 335-342
Bigalke, Hans-Günther
Die Figuren an den 13 Ständern am Haus Aussel in
Batenhorst

S. 343-354
Kaspar, Fred
Kunst - Kunstgeschichte - Geschichte. Ein Denkmal für
Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen zum Jubeljahr
der Telgter Marienwallfahrt 1904


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 29 11:07:23 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Mar 2007 11:07:23 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Westfalen, Bd. 81/2003
Message-ID: 460B9DEB020000D60002F717@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 28.03.2007, 12:41


SERVICE: TOC

Westfalen.
Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde 81, 2003.
Denkmalpflege in Westfalen-Lippe.
Aufsätze und Berichte der Jahre 1999-2004
520 Seiten, zahlreiche, teilw. farbige Abbildungen, gebunden, 74,-€
ISSN 0043-4337


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=53



S. 7-9
Vorwort

S. 11-54
Kaspar, Fred / Barthold, Peter
Der Falkenhof in Rheine. Baugeschichtliche Spurensuche in einem
adeligen Hof am Rande der Stadt

S. 55-113
Strohmann, Dirk
Bemalte Holzbalkendecken, Wandmalerei und Kamine - Zur
Innenausstattung des Falkenhofs

S. 115-122
Kaspar, Fred / Barthold, Peter
Das "Kommendenhaus" der ehemaligen Johanniterkommende
Haus Horst bei Waltrop

S. 123-185
Kaspar, Fred / Barthold, Peter
Salinen - Großbauten und bautechnische Leistungen des
18. und 19. Jahrhunderts

S. 187-216
Spohn, Thomas
Über das Baden im Freien und über Freibäder in Westfalen -
Zusammengestellt aus Unterlagen des Westfälischen Amtes
für Denkmalpflege

S. 217-234
Kaspar, Fred
Die Besatzungsstreitkräfte und ihr Wohnraumbedarf nach
1945 - Grundlagen zur denkmalkundlichen Bewertung der
baulichen Zeugnisse eines politischen, administrativen und
militärischen Bestandteils der Bundesrepublik Deutschland

S. 235-289
Tippach, Thomas
Wohnungsbau für die Besatzungs- und Stationierungsstreit-
kräfte in Westfalen

S. 291-326
Kaiser, Roswitha
"...und sie werden als Ruine vielleicht noch lange für die
Kunstgeschichte von Interesse sein." Die Stiftsruine Lippstadt
als Zeugnis historischer Denkmalpflege und ihre aktuelle
Restaurierung

S. 327-368
Kaiser, Roswitha
"Die Kirche hatte aber ursprünglich nur den vierten Theil ihrer
jetzigen Größe". Denkmalpflege und Forschung in der Alten
Kirche St. Petrus in Padberg

S. 369-396
Strohmann, Dirk
Befundbeobachtungen bei der Fassadensanierung von
Schloss Cappenberg

S. 397-426
Korn, Ulf-Dietrich
Glasmalerei-Restaurierungen in Westfalen 1974 - 2001.
Eine Nachlese

S. 427-516
(Berichte aus der Denkmalpflege der Jahre 1999 bis 2004)

S. 428-443
Kaiser, Roswitha / Votteler, Danae / Spohn, Thomas
Arnsberg, Hochsauerlandkreis, Klosterstraße 11, Westflügel
des ehem. Klosters Wedinghausen

S. 443-446
Röckener, Kurt
Bochum-Stiepel, ev. Dorfkirche

S. 447-451
Wittkamp, Imme
Bottrop-Batenbrock, Knappenstraße, Malakoffturm der
Zeche Prosper II

S. 451-459
Kaiser, Roswitha / Spohn, Thomas
Erwitte, Kreis Soest: Posthof 1. Haupthaus des "Posthofes"
von 1766

S. 460-465
Wittkamp, Imme
Gladbeck-Zweckel, Frentroper Straße: Zeche Zweckel,
Schachtanlage 1/2

S. 466-470
Seifen, Barbara
Höxter-Brenkhausen, Kreis Höxter, Kath. Kirche St. Johann
Bapt., ehem. Klosterkirche

S. 471-475
Seifen, Barbara
Kalletal-Lüdenhausen, Kreis Lippe, Bösingfelder Str. 10,
Umnutzung und Sanierung eines Fachwerkhaus mit Mikwe

S. 475-477
Karnau, Oliver
Lippstadt, Kreis Soest, Ev. Pfarr- und Marktkirche St. Marien,
1. Hälfte 13. Jahrhundert

S. 477f.
Karnau, Oliver
Lippstadt, Kreis Soest, Goethestraße (Privatfriedhof Gallenkamp),
2. Hälfte 19. Jahrhundert

S. 478-480
Karnau, Oliver
Lippstadt, Kreis Soest, Lange Straße 14 (histor. Rathaus),
1773/1903

S. 480-490
Strohmann, Dirk
Marienmünster-Vörden, Kreis Höxter. Kath. Pfarrkirche St. Kilian,
Konservierung und Restaurierung des Hochaltars 2004 und
1899-1902

S. 490-493
Pankoke, Barbara
Rheine, Kreis Steinfurt, Tiefe Straße 22, Falkenhof Museum

S. 493-495
Pankoke, Barbara
Senden, Kreis Coesfeld, Walskamp 237, ehem.
Dorfbauerschaft 103

S. 495f.
Karnau, Oliver
Soest, Kreis Soest, Wohnhaus Markt 11 ("Wilder Mann")

S. 497f.
Karnau, Oliver
Soest, Kreis Soest, Ev. Pfarrkirche St. Petri, um 1150

S. 498-513
Strohmann, Dirk
Steinfurt, Kreis Steinfurt, Konzertgalerie, Konservierung
der Grotten und Rekonstruktion des Apollonofens im Bagno

S. 513f.
Karnau, Oliver
Warendorf, Kreis Warendorf, Kath. Pfarrkirche St. Laurentius,
15. Jahrhundert

S. 515f.
Karnau, Oliver
Welver-Borgeln, Kreis Soest, Ev. Kirche, Anfang
13. Jahrhundert/Umbau 1712


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalen, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 29 11:18:10 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Mar 2007 11:18:10 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Vortrag_ueber_Floe=DFerei_im_Sch?=
=?iso-8859-1?q?iffshebewerk_Henrichenburg=2C_03=2E04=2E2007=2C_Waltrop?=
Message-ID: 460BA072020000D60002F733@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.03.2007, 13:29


AKTUELL

"Ganze Dörfer schwammen auf dem Rhein gen Holland" -
Vortrag über Flößerei im Schiffshebewerk Henrichenburg

Um Flößerei geht es in einem Vortrag, zu dem der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 3. April,
um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg nach Waltrop einlädt. Referent Hans-Walter Keweloh
vom Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven beschäftigt sich
seit Jahren intensiv mit der Geschichte der Flößerei. Er stellt
am Vortragsabend unter anderem historische Bilder und
Reisebeschreibungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert vor.

1789 beschrieb der Koblenzer Gymnasiallehrer und Prediger Joseph
Gregor Lang in seinem Buch "Reise auf dem Rhein" auch die Flöße,
die das Holz aus dem Schwarzwald, dem Frankenwald und den
Wäldern im gesamten Flussgebiet nach Holland brachten. Er
bezeichnete die Rheinflöße als "die Riesen unter unseren
Fahrzeugen" und gab an, dass ein mittelmäßiges Dorf auf ihnen
Platz haben könnte. Viele Künstler, Maler und Literaten waren
von den riesigen Hollandflößen mit ihren großen Besatzungen
fasziniert und hielten sie in Wort und Bild fest.

Waren die Flöße wirklich so riesig, wie sie in Beschreibungen
erscheinen? Wie wurden die Besatzungen verköstigt? "Auf diese
und andere Fragen gibt es an diesem Abend Auskunft", kündigt
Museumsleiter Herbert Niewerth an. Interessierte sind herzlich
willkommen. Der Eintritt ins LWL-Industriemuseum ist frei.


INFO

LWL - Westf. Industriemuseum
Altes Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 29 11:20:20 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Mar 2007 11:20:20 +0200
Subject: [WestG] [AUS] LWL-Freilichtmuseum Detmold eroeffnet Saison,
01.04.2007, Detmold
Message-ID: 460BA0F4020000D60002F737@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.03.2007, 12:12


AUSSTELLUNG

Neues Lausch-Haus, historische Frauenporträts und galoppierende
Pferde im LWL-Freilichtmuseum Detmold

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eröffnet am Sonntag
(01.04.) die Saison in seinem Freilichtmuseum Detmold. Ein
Höhepunkt ist das neu eingerichtete "Lausch-Haus", das mitten im
Paderborner Dorf des größten deutschen Freilichtmuseums Genuss
für Ohren-, Augen- und Gaumen bietet. Faszinierende
Frauenporträts aus den 1930er Jahren zeigt das LWL-Museum in
seiner Ausstellung "Mach mich schön". Auf dem Programm 2007
stehen auch die Großveranstaltungen "PferdeStark" im August und
der Museumsadvent zum Ausklang des Jahres.

"Im 'Lausch-Haus' wird für das LWL-Freilichtmuseum der
Besucherservice groß geschrieben: Hier finden die Besucher -
zusätzlich zum Info-Punkt am Museumseingang - eine weitere
Anlaufstelle, um sich über museumspädagogische Angebote zu
informieren. Der Laden bietet darüber hinaus ein historisches
Kauferlebnis", verspricht LWL-Museumsleiter Dr. Jan Carstensen.
In dem 1731 als Hof Zeddies erbauten Haus ist ein historischer
Kolonialwarenladen eingerichtet. Handgefertigte Schokolade und
eine besondere Mischung "Museumskaffee" versetzen die Besucher
in die Zeit um 1900.

"Nicht nur im Info-Büro und am Info-Punkt sind wir 'ganz Ohr'
für die Wünsche der Besucher. Unsere Museumsmitarbeiterinnen
geben Auskünfte zu den Veranstaltungen und nehmen Anmeldungen
entgegen. Ein offenes Ohr haben sie auch für Lob und Anregungen
- erfahrungsgemäß tauschen sich unsere Besucher nämlich gern mit
uns aus", erklärt die stellvertretende Museumsleiterin Gefion
Apel. Sie hat die Projektleitung für das Konzept des
"Lausch-Hauses" mit Hör- und Bildstationen sowie dem
Mitmach-Programm. "Der Vorteil ist, dass wir nun im Museum mehr
Räume zur Verfügung haben, so dass Kurse, Vorträge und
Mitmach-Programme auch zeitgleich stattfinden können."
Lebensgroße Silhouetten stehen für die ehemaligen Hausbewohner
und machen auf das laufende und kommende Veranstaltungs- und
Kursangebot aufmerksam. Die Räume bieten Gruppen zwischen fünf
und 35 Personen Platz, so dass auch die Museumswissenschaftler
hier den richtigen Rahmen finden, um kleine oder größere Gruppen
von Zuhörern für ihre Fachthemen zu begeistern.

Der Name "Lausch-Haus" erschließt sich beim ersten Betreten,
denn das Haus spricht. Die Türglocke des Kolonialwarenladens am
Eingang läutet, und schon ist man mittendrin in einer Palette an
Tönen, die von versteckten Lautsprechern ausgesandt werden.
Zusammen ergibt sich daraus die wechselvolle Geschichte des
Hauses. Sie ist nicht nur zum Lauschen, sondern auch zum Sehen
aufbereitet: Filmausschnitte und historische Fotografien auf
zahlreichen Bildschirmen ergänzen die akustischen Puzzleteile
durch optische Elemente aus dem Leben der früheren Bewohner.
Ganz auf die Entdeckerfreude der Besucher zielt auch die offene
Konzeption des "Lausch-Hauses" ab, vom Kellergewölbe bis zum
Obergeschoss und dem Aufzugsrad kann die Erkundungstour führen.
Eine moderne "Gangway" im Obergeschoss eröffnet vollkommen neue
Blickwinkel nach oben und nach unten.

Fotografische Frauenporträts zeigt das LWL-Museum ab Mai: "In
die Auswahl von 'Germany’s Next Top Model' wären sie heute
vielleicht nicht gekommen, aber sicher werden sie die Besucher
des LWL-Freilichtmuseums faszinieren. 100 ausdrucksstarke
Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen Frauen, die sich in den 1930er
Jahren im Fotoatelier von Rietberg im Kreis Gütersloh
porträtieren ließen", so Carstensen. Diese Bilder präsentiert
das Freilichtmuseum vom 1. Mai bis zum 31. Oktober unter dem
Titel "Mach mich schön".

Am 25. und 26. August wird wieder die Erde beben, wenn sich
Kaltblüter bei "PferdeStark" von ihrer besten Seite zeigen. Die
international bekannte Großveranstaltung mit einer Kombination
aus Schau, Arbeitspräsentationen, Wettbewerben und Informationen
hat zahlreiche Superlative zu bieten, so ist sie beispielsweise
die größte Präsentation moderner Pferdezuggeräte in Europa. Der
Kartenvorverkauf beginnt am 1. April.

Im Mittelpunkt des Interesses steht ab September 2007 das
Alltagsleben der Juden auf dem Lande. Das Westfälische
Landesmuseum für Volkskunde hält dann am Beispiel eines der
letzten ländlichen Wohn- und Geschäftshäuser aus früherem
jüdischen Besitz die Erinnerung an die Geschichte der Juden in
Westfalen wach. Für das 'Haus Uhlmann' lässt sich seit seiner
Erbauung 1805 eine ununterbrochen jüdische Besitzertradition
nachweisen. Es wurde benannt nach seinen letzten Bewohnern, die
1941 deportiert und ermordet wurden. Mit seiner Versetzung ins
Paderborner Dorf des LWL-Freilichtmuseums wurde das Haus vor dem
Verfall am Originalstandort in Ovenhausen (Kreis Höxter)
bewahrt. "Wir wollen nicht mit erhobenem Zeigefinger belehren,
sondern wir wollen emotional berühren und dazu einladen, dem
historischen Alltagsleben von Juden auf dem Land näher zu
kommen", kündigt Carstensen an. "Das Haus Uhlmann steht hier als
Beispiel für ein Wohnhaus mit kleinem Laden, in dem Juden
wohnten und arbeiteten, und ist damit einzigartig in einem
Freilichtmuseum", so der Museumsleiter weiter.

Vom 7. bis 9. Dezember leuchten im Paderborner Dorf des Museums
wieder die Lichter beim Museumsadvent. Neben der stimmungsvollen
Beleuchtung lockt rund um den Dorfteich ein Angebot aus
Mitmachaktionen, Weihnachtsleckereien und musikalischen Klängen
zur Jahreszeit. Weihnachtliche Szenen und Ausstellungen in den
Häusern vermitteln volkskundliche Aspekte auf dem Lande.

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt die Museumsgaststätte "Im
Weißen Ross" (Reservierungen unter 05231 306060 oder
info at im-weissen-ross.de). Chefkoch Ernst Heiner Hüser hat ein
kulinarisches Jahresprogramm mit traditionell westfälischer und
auch überregionaler Küche vorbereitet. "So kommt im
LWL-Freilichtmuseum Detmold auch in der Saison 2007 jeder auf
seinen Geschmack und das sowohl kulinarisch wir auch kulturell",
so Carstensen.

Damit die Verbindung zum Träger LWL deutlich wird, heißt das
Museum jetzt "LWL-Freilichtmuseum Detmold / Westfälisches
Landesmuseum für Volkskunde. Bis zum 31. Oktober bietet das
Museum mit seinen 110 historischen Häusern und Objekten, die auf
einem Quadratkilometer in einer Landschaft aus Feldern, Wiesen,
Weiden und Wald verteilt sind, über 80 Veranstaltungen an. Der
aus-führliche und aktuelle Veranstaltungskalender erscheint im
Internet unter www.freilichtmuseum-detmold.de .


INFO

LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231 706-0
E-Mail: wfm-detmold at lwl.org
URL: www.freilichtmuseum-detmold.de

Geöffnet von April bis Oktober, di - so von 9 - 18 Uhr
(Einlass bis 17 Uhr)
Eintrittspreise Erwachsene: 5,00 Euro Ermäßigte: 3,00 Euro
Gruppen ab 16 Personen: 4,00 Euro pro Person Kinder/Jugendliche
von 6 bis einschl. 17 Jahren, Schüler: 2,00 Euro
Familientageskarte: 11,00 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 29 11:29:09 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Mar 2007 11:29:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Osterferienprogramme im LWL-Archaeologiemuseum in
Herne
Message-ID: 460BA305020000D60002F753@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.03.2007, 14:30


AKTUELL

Zu Ostern in die Eiszeit -
Osterferienprogramme im LWL-Archäologiemuseum

"Ist der April schön und rein, wird der Mai dann wilder sein."
Ob solche Bauernregeln inzwischen überholt sind und wie das
Leben in der Eiszeit aussah, erfahren Kinder im Alter von acht
bis zwölf in drei Ferienprogrammen, die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in seinem LWL-Museum für Archäologie in
Herne anbietet. Vom 10. bis zum 13. April, jeweils von 10 bis
12.30 Uhr, finden die Teilnehmer im Programm "April, April, der
macht was er will!" heraus, wie zuverlässig die modernen
Wettervorhersagen wirklich sind. Wie ein Rucksack vor 5000
Jahren aussah und was zu einer eiszeitlichen Ausrüstung gehörte,
erfahren die Ferienkinder am 10. April ab 10 Uhr in dem Programm
"Ötzi - der Mann aus dem Eis". Ab 14 Uhr am 10. April Tages
erforschen junge "Eiszeitkünstler" die verborgene Welt der
steinzeitlichen Höhlenkunstwerke.

"Ist der April schön und rein, wird der Mai dann wilder sein.
Hat der April mehr Regen als Sonnenschein, so wird's im Juni
trocken sein." - Solche Regeln haben Bauern über Jahrhunderte
durch Beobachtungen aufgestellt. Heute beobachten spezielle
Stationen auf der ganzen Welt das Meer, den Himmel und den Wind,
um das Wetter vorhersagen zu können. Wie genau funktioniert das?
Und wie verlässlich sind die Vorhersagen? Was ist dran an den
Bauernregeln? Können wir uns auch heute noch auf sie verlassen?
Vom 10. bis zum 13. April gehen junge Wetterforscher zwischen
zehn und zwölf Jahren täglich von 10 bis 12.30 Uhr diesen Fragen
in der Klimaausstellung des LWL-Museums für Archäologie auf den
Grund. Mit Hilfe von Experimenten erfahren sie, wie zum Beispiel
Wolken entstehen. Um selber das Wetter professionell beobachten
zu können, baut jeder Teilnehmer zum Abschluss eine
Wetterstation, die er dann natürlich mit nach Hause nehmen kann.

"Ötzi - den Mann aus dem Eis" lernen Kinder ab neun Jahren nur
am 10. April ab 10 Uhr kennen. Als im September 1991 der
gefrorene Körper eines Steinzeitmannes in den Ötztaler Alpen
gefunden wurde, war dies weltweit eine Sensation. Mit diesem
Fund lagen erstmalig über 5000 Jahre alte Ausrüstungsgegenstände
vor, die aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit unter normalen
Bedingungen nicht erhalten bleiben: Reste der Kleidung aus Fell,
Leder und Pflanzenfasern, Pfeil und Bogen samt Köcher, eine Art
Rückentrage und auch Teile eines Feuerzeugs. Eine kleine
Diareihe zeigt die Entdeckungsgeschichte und die wichtigsten
Teile von Ötzis Ausrüstung. Im zweiten Teil der Veranstaltung
stellen die Teilnehmer mit authentischen Nähwerkzeugen aus
Knochen einen kleinen Hirschlederbeutel her, den jeder
Teilnehmer natürlich anschließend mit nach Hause nehmen kann.

Geheimnisvoll geht es in dem Ferienprogramm "Eiszeitkunst" am
10. April von 14 bis 16.30 Uhr zu. In Höhlen Frankreichs und
Spaniens haben steinzeitliche Künstler eindrucksvolle
Darstellungen hinterlassen. Neben einer großen Zahl von
Tiermalereien und -ritzungen finden sich gelegentlich auch
Darstellungen von Menschen sowie geheimnisvolle Zeichen, deren
Bedeutung bis heute nicht geklärt ist. Anhand einer
interessanten Diaserie bekommen die Teilnehmer ab acht Jahren
einen spannenden Einblick in die verborgene Welt der
steinzeitlichen Höhlenkunstwerke und erfahren, dass unsere
Vorfahren darüber hinaus auch Steinplatten und Kiesel verziert
haben. Im zweiten Teil werden wir dann selbst zu
Steinzeitkünstlern! Auf einer Steinplatte aus Schiefer können
wir das mächtige Mammut, den gefährlichen Höhlenbären oder den
wilden Auerochsen einritzen. Mit selbst hergestellter
Rötel-Farbe werden wir dann einen Kieselstein mit magischen
Zeichen und Mustern wie vor 12 000 Jahren bemalen - ein ganz
spezieller Talisman, den jeder zum Schluss natürlich zusammen
mit seiner gravierten Schieferplatte mit nach Hause nehmen
kann.

Telefonische Anmeldung werden während der Öffnungszeiten
unter 02323 94628-0 entgegengenommen.

Termine und Kosten:
10. bis 13. April :
- jeweils von 13.30 bis 16 Uhr, "April, April, der macht was er will!",
für Kinder von 10 bis 12 Jahren, 5 Euro pro Person inklusive
Materialkosten und Museumseintritt

10. April:
- von 10 bis circa 12.30 Uhr, "Ötzi - der Mann aus dem Eis", für
Kinder ab 9 Jahren, 10,60 Euro pro Person inklusive Materialkosten
und Museumseintritt

-von 14 bis circa 16.30 Uhr, "Eiszeitkunst", für Kinder ab 8 Jahren,
10,60 Euro pro Person inklusive Materialkosten und Museumseintritt

Anmeldung unter der Rufnummer 02323 94628-0 während der
Öffnungszeiten des Museums.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
URL: www.museum-herne.de
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag,
Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 29 11:41:56 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Mar 2007 11:41:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ferienangebote im LWL-Museum fuer Naturkunde in
Muenster
Message-ID: 460BA604020000D60002F75F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.03.2007, 12:40


AKTUELL

Zu Ostern ins All -
Lügensteine, Indianerspiele und Planeten:
Ferienangebote im LWL-Museum für Naturkunde

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet in
Kooperation mit der Stadt Münster im LWL-Museum für Naturkunde
in Münster während der Osterferien Programme für Kinder ab acht
Jahren an.

Ein Einführungskurs in die Astronomie "Von Erde und Mond zu den
Planeten" für Kinder ab acht findet am 3., 4. und 5. April von
10.30 bis 12.30 Uhr statt. Alle Planeten des Sonnensystems
spielen miteinander nach festen Regeln. Aber die Spielregeln
sind nicht so leicht zu durchschauen. Im LWL-Museum für
Naturkunde können Kinder Größenverhältnisse, Bahnen und
Geschwindigkeiten an Modellen auf anschauliche Weise kennen
lernen. In einem Maskenspiel mit Erde, Sonne, Mond und Sternen
erfahren sie hautnah, wie Tag und Nacht entstehen und wie der
Gestaltwechsel des Mondes zustande kommt. Auf dem Planetenweg
werden außerirdische Geschwindigkeiten erreicht und im
Zeitraffer zeigt das Planetarium Mondphasen und
Planetenschleifen.

Lug und Trug in einer Welt harter Fakten? Spektakuläre Fälle von
Fälschungen sind auch in der Wissenschaft keine Seltenheit.
Schon im Jahr 1725 wurden dem Würzburger Professor Beringer
unechte Fossilien angeboten und im Jahr 1999 sorgte ein
gefälschter Dinosaurierfund mit Federn für Furore. In der
"Fossilienwerkstatt" des LWL-Museums für Naturkunde können
Kinder täuschend echt aussehende "Fossilien" entlarven und
selber Lügensteine herstellen. Darüber hinaus wird erkundet, wie
Fossilien früher im Volks- und Aberglauben erklärt wurden und
was es mit Bonifaziuspfennigen, Donnerkeilen und Büffelsteinen
auf sich hat. Die Fossilienwerkstatt: Von Lügensteinen,
Einhörnern und gefälschten Dinosauriern für Kinder ab neun
Jahren findet statt am 10., 11. und 12. April von 10.30 bis
12.30 Uhr.

Indianerspielzeug ist beliebt, Kinder schlüpfen gerne in die
Rolle eines Indianers. In der Ausstellung über Prärie- und
Plainsindianer wird der Frage nachgegangen, was die Kinder in
den Prärien und Plains spielten und wie der Alltag der
Indianerkinder in Nordamerika aussah. Aus einfachen Materialien
bastelt jedes Kind ein eigenes Original-Spiel der Sioux. Am 11.
April um 14 Uhr und am 13. April um 10.30 Uhr können Kinder ab
acht Jahren an den zweistündigen Indianischen Spielen im
LWL-Museum für Naturkunde teilnehmen.

Die Teilnahme an einem Ferienkursus des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) und des Amtes für Kinder, Jugendliche und
Familien der Stadt Münster kostet den regulären Museumseintritt
von 2,00 €.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Landesmuseum mit Planetarium
48161 Münster
Sentruper Straße 285
Telefon: (02 51) 5 91 - 05
Fax: (02 51) 5 91 - 60 98
E-Mail: Naturkundemuseum at lwl.org

Da nur eine begrenzte Anzahl von Kindern mitmachen kann, ist
eine Anmeldung im LWL-Museum für Naturkunde unter Telefon (0251)
591-6050 (Dienstag bis Sonntag von 9.00 * 18.00 Uhr) unbedingt
erforderlich.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 30 11:19:36 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 30 Mar 2007 11:19:36 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Oeffentliche Fuehrung durch das
Nadelmuseum Maste-Barendorf, 04.04.2007, Iserlohn
Message-ID: 460CF248020000D60002F840@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 27.03.2007, 08:35


AUSSTELLUNG

Öffentliche Führung durch das Nadelmuseum in der Historischen
Fabrikanlage Maste-Barendorf

Am Mittwoch, 4. April, von 16.00 bis 17.00 Uhr öffnet das
Nadelmuseum in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf,
Baarstraße 220 - 226, für eine öffentliche Führung seine
Pforten. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Die Nadelherstellung bildete das Rückgrat der Iserlohner
Industrieproduktion in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im
Nadelmuseum in Barendorf wird die Herstellung der Näh- und der
Haarnadel anschaulich präsentiert und die Industriegeschichte
erklärt. Eintritt und Führung sind frei. Um vorherige Anmeldung
wird gebeten unter Tel. 02371 / 217-1961 und -1963 oder per
E-Mail an museum at iserlohn.de. Für Gruppen werden nach
telefonischer Vereinbarung gerne weitere Führungstermine
angeboten.

Ausführliche Informationen zu den Iserlohner Museen gibt’s im
Intrnet unter www.museen-iserlohn.de


INFO

Ort:
Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf
Baarstraße 220 - 226
58636 Iserlohn
Öffnungszeiten:
Donnerstags 14.00 - 18.00 Uhr
Freitags 14.00 - 16.00 Uhr
Samstags/Sonntags 11.00 - 13.00 und 14.00 - 16.00 Uhr
Führungen für Gruppen nach Vereinbarung.
Eintritt frei.
E-Mail: museum at iserlohn.de
URL: www.museen-iserlohn.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 30 11:23:26 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 30 Mar 2007 11:23:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das Fuehrerkorps der NSDAP 1933-1945,
12.04.2007, Hagen
Message-ID: 460CF32E020000D60002F84C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Anja Kuhlmann"
Datum: 30.03.2007, 08:39


AKTUELL

Hagener Diskussionen und Vorträge

12. April 2007, 19 Uhr
Historisches Centrum Hagen, Vortragssaal

Das Führerkorps der NSDAP 1933-1945

Armin Nolzen M.A., Ruhr-Universität Bochum

Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) war
eine Massenbewegung, die in der deutschen Geschichte bis dato
einzigartig geblieben ist. Von ihren Anfängen in den Münchener
Bierkellern 1918/19, als sich nur eine Handvoll Getreue um ihren
"Führer" Adolf Hitler geschart hatte, bis zum Zusammenbruch des
"Dritten Reiches" am 8. Mai 1945 war es ihr gelungen, alle
sozialen Schichten der deutschen Bevölkerung in erheblichem
Umfang für sich zu gewinnen.

Die klassenübergreifenden und weder regional noch konfessionell
begrenzten Mobilisierungserfolge der NSDAP bei den Reichs-,
Landtags- und Kommunalwahlen während der Weimarer Republik sind
bereits oft Gegenstand geschichtswissenschaftlicher
Interpretationen gewesen. Der Charakter der NSDAP als moderne
Volkspartei zeigte sich aber nicht nur in ihren Wahlerfolgen,
die nach der Weltwirtschaftskrise 1929/30 einsetzten, sondern
auch in der sozialen Zusammensetzung ihrer Mitgliedschaft. Diese
stieg bis 1945 auf sage und schreibe neun Millionen Mitglieder
an.

Die soziale Verfassung der NSDAP glich sich mehr und mehr an die
Sozialstruktur der deutschen Gesellschaft an. Dies trifft auch
auf die Parteifunktionäre zu, die so genannten Politischen
Leiter, die im Durchschnitt ein Zehntel der Gesamtmitgliedschaft
der NSDAP ausmachten. Ihre Struktur und ihre Funktionen sollen
im Mittelpunkt des Vortrages stehen. Dabei konzentriere ich mich
auf die Zeit nach 1933. Im Vortrag sollen u.a. folgende Fragen
erörtert werden:

Welche individuellen Motivlagen führten dazu, dass man nach 1933
ein Funktionärsamt in der NSDAP übernahm? Welche sozialen,
materiellen und beruflichen Vorteile versprach man sich davon,
zumal etwa 98 Prozent der Politischen Leiter in der NSDAP
ehrenamtlich agierten? Wie sah die soziale Praxis der
Politischen Leiter auf den unterschiedlichen Funktionsebenen der
NSDAP, also in den Gauen, Kreisen und Ortsgruppen aus? Worin
unterschieden sich diese Funktionäre von anderen
Funktionärstypen in autoritären Systemen, etwa in Benito
Mussolinis faschistischem Italien oder in der ehemaligen DDR?
Gibt es so etwas wie einen spezifischen nationalsozialistischen
Funktionär? Gleichzeitig wird ein regionaler Überblick über die
NSDAP in Hagen und in Westfalen gegeben.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Das Führerkorps der NSDAP 1933-1945
Datum: 12.4.2007
Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
Tel.: 02331 207 2740
Fax: 02331 207 2447
E-Mail: info at historisches-centrum.de
URL: www.historisches-centrum.de

Kontakt:
Anja Kuhlmann
Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
Tel.: 02331 207 2740
Fax: 02331 207 2447
E-Mail: info at historisches-centrum.de
URL: www.historisches-centrum.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 30 11:31:41 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 30 Mar 2007 11:31:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtmuseum Muenster oeffnet den Zwinger an
der Promenade ab April fuer die Oeffentlichkeit
Message-ID: 460CF51D020000D60002F858@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 29.03.2007, 11:02


AKTUELL

Im Zwinger auf den Spuren der Geschichte
Stadtmuseum öffnet das Bauwerk an der Promenade ab April
für die Öffentlichkeit / Führungen auch für Schulklassen

Der Zwinger - Mahnmal für die Opfer von Gewalt - wird auch in
diesem Jahr für die Öffentlichkeit geöffnet. Bis in den Oktober
hinein bietet das Stadtmuseum Münster Gelegenheit, sein
Zweigmuseum an der Promenade auch von innen kennen zu lernen.
Mit fachkundigen Führungen, maßgeschneiderten Angeboten für
Schulklassen und stimmungsvollen Taschenlampen-Rundgängen in der
Dämmerung.

An jedem ersten Sonntag im Monat gibt es eine Themenführung zur
wechselvollen Geschichte. Diese Rundgänge (3 / 2 Euro) beginnen
immer um 11 Uhr mit einer Ton-Diaschau im Museum an der
Salzstraße, anschließend geht es zur Besichtigung an die
Promenade. Start ist am Sonntag, 1. April. Thema: Der Zwinger
als Bollwerk zur Verteidigung der Stadt im 16. und 17.
Jahrhundert.

Die weiteren Termine und Themen: "Der Zwinger als Gefängnis" (6.
Mai); "Der Zwinger als Maler-Atelier" (3. Juni); "Der Zwinger
als Gefängnis der Gestapo" (1. Juli); "Der Zwinger als
Kunstwerk" (5. August); "Der Zwinger als Mahnmal" (2. September).


Für Gruppen sowie Schule und Unterricht eignen sich spezielle
Rundgänge, die individuell mit dem Stadtmuseum (Telefon 02 51 /
4 92-45 03) vereinbart werden können. Diese museumspädagogischen
Angebote sind für Schulen kostenfrei.

Bis heute lassen sich an dem mittelalterlichen Bollwerk Spuren
der Stadtgeschichte ablesen. In der Abenddämmerung kann man
diesen Stationen in einer besonderen Atmosphäre nachspüren:
Führungen per Taschenlampe bietet das Stadtmuseum jeden dritten
Donnerstag im Monat an. Erstmals also am 19. April um 20 Uhr
(Treffpunkt direkt am Zwinger).


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: +49 (0)2 51/4 92-45 03
Fax: +49 (0)2 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum


Zwinger

Öffnungszeiten
April-Oktober:
1. Sonntag im Monat 11.00 Uhr Regelführung *
Beginn im Stadtmuseum.

3. Donnerstag im Monat 20.00 Uhr Taschenlampenführung *
Beginn am Zwinger.

Für Gruppen und Schulklassen sind Führungstermine nach
Vereinbarung täglich möglich.

Juni*September:
Sonntags 14.00*18.00 Uhr geöffnet.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 30 11:41:15 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 30 Mar 2007 11:41:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Frauenarbeit auf der Zeche: LWL-Industriemuseum auf
der Suche nach Erinnerungen
Message-ID: 460CF75B020000D60002F864@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 27.03.2007, 11:26


AKTUELL

Zeitgeschichte: Frauenarbeit auf der Zeche
LWL-Industriemuseum auf der Suche nach Erinnerungen

Wenn es um die Aufarbeitung der Wittener Geschichte geht,
dann ist Dr. Martina Kliner-Fruck, Leiterin des Stadtarchivs,
immer vorne mit dabei. Aktuell geht es um ein Vorhaben des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, der zum Aufbau einer neuen
Ausstellungsabteilung in der Schachthalle der Zeche Zollern noch
Informationen und Material aus der Zeit des Ersten Weltkriegs
und der Jahre unmittelbar danach sucht. Das LWL-Industriemuseum
will dort in Zukunft auch Arbeitsplätze von Frauen und Mädchen
im Bergbau vorstellen.

Dr. Kliner-Fruck weiß aus eigener Erfahrung, dass die
Wittenerinnen und Wittener bei solchen Anlässen gerne bereit
sind, in ihren privaten Foto- oder Dokumentensammlungen, aber
auch in ihren Gedächtnissen zu stöbern, um den nachfolgenden
Generationen ein besseres Bild von den geschichtlichen und auch
sozialgeschichtlichen Zusammenhängen der jüngeren Vergangenheit
zu vermitteln.

"Gesucht werden Geschichten über Frauen, die in den Jahren
zwischen 1915 und 1921 auf Zechen im Ruhrgebiet gearbeitet
haben", erklärt Dr. Kliner-Fruck. Sie weiß ebenso wie die
Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus, dass es Zeitzeuginnen selbst
wohl kaum noch geben wird. Darum setzen die Verantwortlichen auf
Verwandte oder Bekannte, die ehemalige Zechenarbeiterinnen
kannten und sich an Erzählungen von ihnen erinnern können. Neben
den Geschichten interessiert sich das LWL-Industriemuseum auch
für Fotos, Arbeitspapiere, Urkunden oder persönliche
Erinnerungsstücke aus dieser Zeit. "Vielleicht hat jemand einen
Glücksbringer oder einen Arbeitskittel aufgehoben?", hofft Dr.
Ulrike Gilhaus.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Telefon: 0231 6961-211
Telefax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org

Das Museumssekretariat der Zeche Zollern freut sich über
Anrufe, Mails oder Post.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 30 11:47:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 30 Mar 2007 11:47:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Restauriertes Tafelbild von Derick Baegert
im LWL-Landesmuseum Muenster zu sehen
Message-ID: 460CF8B4020000D60002F875@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.03.2007, 10:35


AKTUELL

Rechtzeitig zur Karwoche:
Restauriertes Tafelbild von Derick Baegert nach über 100 Jahren
wieder im LWL-Landesmuseum zu sehen

1881 vom Westfälischen Kunstverein erworben, Ende des 19.
Jahrhunderts dem Museum in Gründung als Leihgabe überlassen und
seitdem aufgrund seines sehr schlechten Erhaltungszustandes nie
der Öffentlichkeit präsentiert, ist nun die farbenprächtige
Kreuzigungsdarstellung des niederrheinischen Malers Derick
Baegert aus der Zeit um 1480/90 nach über 100 Jahren wieder der
Öffentlichkeit zugänglich. Pünktlich zur Karwoche ist es in
seiner neu zum Leben erweckten Farbenpracht ab dem Wochenende in
Münster im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte zu
bestaunen.

Vorausgegangen ist eine mühevolle und umfangreiche Restaurierung
durch die Gemäldespezialistin des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL), Frauke Wenzel, die die fragile Malerei
auf der ein bis zwei Millimeter dicken Platte von Fehlstellen,
nachgedunkelter Firnis, Übermalungen und Kittungen befreit hat.
Bei der Ölmalerei auf Holz handelt sich um die zu unbekanntem
Zeitpunkt abgespaltete Rückseite der Darstellung der Anbetung
des Kindes, die sich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts im
Museum befindet und seit langem ausgestellt ist. Nun kehrt das
Gegenstück mit dem Kalvarienberg ans Licht der Öffentlichkeit
zurück.

Das LWL-Landesmuseum verfügt mit zehn Tafeln des
niederrheinischen Malers Derick Baegert (um 1440 * nach 1509)
über den größten Museumsbestand dieses herausragenden
nordwestdeutschen Künstlers des ausgehenden Mittelalters.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. ++49/0251/5907-01
Fax ++49/0251/5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org