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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 1 10:30:15 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Feb 2007 10:30:15 +0100
Subject: [WestG] [POS] Altertumskommission fuer Westfalen,
Geschaeftfuehrer/in, Muenster
Message-ID: 45C1C137020000D600029845@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 26.01.2007, 09:00


STELLENAUSSCHREIBUNG

Die Altertumskommission für Westfalen ist eine von sechs
Westfälischen Kommissionen für Landeskunde. Bei den Kommissionen
handelt es sich um dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe
nahestehende Vereinigungen von Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern.

Die Aufgabe der Altertumskommission besteht darin, in eigener
wissenschaftlicher Verantwortung die ur- und frühgeschichtliche
Erforschung Westfalens durch Projekte, Veröffentlichungen,
Kolloquien und Tagungen zu fördern.

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist für die
Altertumskommission für Westfalen zum nächstmöglichen Zeitpunkt
die Stelle einer/eines

Geschäftsführerin/ Geschäftsführers

zu besetzen.

Aufgabengebiet:
Verantwortlichkeit für die Durchführung des von der
Hauptversammlung beschlossenen Arbeitsprogramms und für die
Erledigung der laufenden Kommissionsaufgaben. In diesem Rahmen
obliegen der Geschäftsführerin/dem Geschäftsführer im
wesentlichen folgende Aufgaben:
- Einbindung der Forschungsarbeit der Altertumskommission für
Westfalen in das "Netzwerk Kultur" des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe bzw. kooperierender Einrichtungen und Institute
- Initiierung und Koordination wissenschaftlicher Projekte
einschließlich der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse
- Entwicklung von Ansätzen zur thematischen und
organisatorischen Fortentwicklung der Kommissionsarbeit und
ihrer Veröffentlichungsreihen
- Kontaktpflege zu den Mitgliedern der Kommission und zu externen
Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftlern aus verwandten
Forschungsbereichen
- Verantwortlichkeit für die Erledigung der verwaltungsmäßigen
Aufgaben der Kommission

Wir erwarten:
- ein mit Promotion abgeschlossenes Studium im Hauptfach Ur-
und Frühgeschichte oder Prähistorische Archäologie
- umfassende einschlägige Kenntnisse über den Raum Westfalen
und angrenzender Gebiete, insbesondere der Frühgeschichte
- Erfahrungen in der Organisation wissenschaftlicher Arbeit
(Wissenschaftsmanagement)
- Erfahrungen in der Inventarisation und in der Anlage, im Aufbau
und der Pflege von Archiven und Sammlungen unter Einsatz
moderner Medien
- eine Persönlichkeit mit der Fähigkeit zu selbständiger und
konzeptioneller Arbeit; darüber hinaus Innovationsfähigkeit,
Flexibilität und hohe Einsatzbereitschaft
- kommunikative Qualitäten und Teamfähigkeit

Wir bieten:
- ein interessantes, breit gefächertes, verantwortungsvolles
und abwechslungsreiches Aufgabengebiet bei einem großen
öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht, Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person des Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
06/07 bis zum 17.02.2007 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org -
Personalabteilung -

48133
Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 1 10:39:23 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Feb 2007 10:39:23 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Heineberg, H. (Hg.): Westfalen Regional
Message-ID: 45C1C35B020000D600029863@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.01.2007, 10:40


LITERATUR

Westfalen Regional:
LWL gibt Nachschlagewerk mit 144 Kurzbeiträgen zur
geographischen Landeskunde Westfalens heraus

Die Mitglieder der Geographischen Kommission für Westfalen beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) haben die Region
Westfalen-Lippe unter ihre geographische Lupe genommen.
Herausgekommen ist dabei das 340 Seiten starke Werk "Westfalen
Regional". Die Kommissionsmitglieder und zahlreiche weitere
Autoren haben in insgesamt 144 Einzelbeiträgen, jeweils
komprimiert auf zwei Seiten, zahlreiche Aspekte zu den Themen
Gebiet und Identität, Naturraum, Bevölkerung, Siedlung,
Wirtschaft und Verkehr, Bildung und Kultur sowie Gesellschaft
und Politik der Region Westfalen-Lippe dargestellt. "Dieser
bunte Blumenstrauß an landeskundlich interessanten Themen über
Westfalen-Lippe soll die Beschäftigung mit Westfalen und den
Teilräumen intensivieren, und nicht zuletzt zu einer Stärkung
der regionalen Identität beitragen", sagte LWL-Direktor Dr.
Wolfgang Kirsch am Montag (29.01.) in Münster.

"Wir haben die Texte bewusst allgemeinverständlich gehalten,
damit wir einerseits eine breite Öffentlichkeit erreichen, aber
das Werk andererseits mit seinem umfangreichen Literatur- und
Glossarteil auch für den landeskundlichen Hochschul- und
Schulunterricht interessant ist. Ergänzt werden die Texte durch
viele Fotos, Luftbilder, Themenkarten, Diagramme und Tabellen,
die wir komplett als Sammlung auf einer CD-Rom dem Buch
beigefügt haben, damit sie ohne Probleme in den Schulunterricht
oder die Hochschulausbildung eingebaut werden können", so der
Vorsitzende der LWL-Kommission und Herausgeber, Prof. Dr. Heinz
Heineberg.

Was "aktuell" und "wissenswert" über die Region Westfalen-Lippe
und ihre Teilregionen ist, haben die Mitglieder der
LWL-Kommission zunächst mit weiteren Experten diskutiert. Dazu
gehörten neben Fachgeographen und -didaktikern von Universitäten
und Schulen weitere "Landeskenner" aus Nachbardisziplinen wie
der Landschaftsökologie und der Raumplanung sowie Spezialisten
aus Landes-, Regional- und städtischen Behörden, Museen, der
Verkehrsfachplanung und anderen Institutionen.

Im Laufe der Arbeiten entwickelte sich aus dem Projekt
"Westfalen Regional" eine breite Plattform für regionale und
lokale landeskundliche Arbeiten in Westfalen-Lippe. Insgesamt
beteiligten sich über 100 Autorinnen und Autoren. Gewidmet wurde
dieses Buchprojekt Prof. Dr. Klaus Temlitz. Er beeinflusste die
Geschicke der Geographischen Kommission fast drei Jahrzehnte
maßgeblich als Geschäftsführer und wurde Ende 2006 in den
Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolge trat Dr. Rudolf
Grothues an. Temlitz, der sich auch als Autor an dem Buch
beteiligte, gilt als ein hervorragender Landeskundler und Kenner
des westfälischen Raumes.

Die Beiträge gehen ausführlich auf das Gebiet und die Identität
Westfalens ein. Das Buch führt in die administrative Gliederung
Westfalens ein, betrachtet die Landesteile
geographisch-statistisch und stellt die historischen Territorien
der Region ebenso vor wie westfälische Mundarten, Landschafts-
und Flurnamen. Der Naturraum stellt einen Schwerpunkt des Bandes
dar: Tektonik, Relief, Findlinge, Klimawandel, Saurer Regen,
Natürliche Vegetation und der Industriewald im Ruhrgebiet sind
nur einige Themenbeispiele. Im Kapitel "Siedlung" reicht das
Spektrum von der Entwicklung ländlicher Siedlungen Westfalens
und der Bedeutung von Stiftsorten sowie Gräftenhöfen bis hin zu
Arbeitersiedlungen im Ruhrgebiet, Stadtmarketing in NRW oder den
Erscheinungsformen der sozialen Umstrukturierung im Kreuzviertel
in Münster.

Die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Verkehrssituation sind
in einem umfangreichen Kapitel zusammengefasst. Dabei stehen die
Entwicklungen in der Land- und Forstwirtschaft, in der Textil-
und Zementindustrie, im Bergbau aber auch im Einzelhandel sowie
bei Messestandorten im Mittelpunkt. Weitere Beiträge behandeln
den Regionaltourismus zwischen Lippe und Emscher oder an der
Ruhr, die Bedeutung und Entwicklung des Luftverkehrs in
Westfalen, den ÖPNV oder beispielhafte Stadtbus- und
Bürgerbussysteme.

Wie wird Westfalen im Erdkundeunterricht behandelt? Gibt es
Bildungsunterschiede in Westfalen? Was macht eigentlich die
Landesmusikakademie? Welche Bedeutung haben heute noch
Jugendherbergen? Wie hat sich der Fußball in Westfalen
entwickelt? Auch auf diese Fragen gibt das Buch Antworten.
Zuletzt gehen die Autoren auch auf die Lage der Religionen, die
Ergebnisse der letzten politischen Wahlen und strukturpolitische
Entscheidungen ein.

"Unter besonderer Mitarbeit des Kartographen Horst Pohlmann und
des Geographen Markus Wieneke wurde eine Auswahl getroffen.
Dabei gibt das Werk natürlich kein objektives, vollständiges
landeskundliches Gesamtbild Westfalens und seiner Teilräume
wider, allerdings bietet es einen interessanten Einblick in die
Vielfalt der Identitäten, Raumstrukturen, Funktionen und
Entwicklungstendenzen dieser Region", so Heineberg.

Alle Beiträge sind von Mitarbeitern der Geographischen
Kommission für Westfalen sowie von einem didaktischen Beirat
redaktionell bearbeitet worden. Zukünftig soll das Projekt im
Internet fortgeführt werden. Weitere Themen sind dann unter
www.westfalen-regional.de abzurufen.


INFO

Heineberg, H. (Hg.): Westfalen Regional. Aktuelle Themen,
Wissenswertes und Medien über die Region Westfalen-Lippe.
Siedlung und Landschaft in Westfalen 35. Münster 2007, 340
Seiten, ISBN 10: 3-402-06321-2; ISBN 13: 978-3-402-06321-7,
Verlag Aschendorff, 24,90 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 1 10:52:28 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Feb 2007 10:52:28 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Wittgenstein, Dezember 2006, Bd. 70, H. 4
Message-ID: 45C1C66C020000D600029886@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 01.02.2007, 10:55


SERVICE: TOC

Wittgenstein
Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.
Jahrgang 94
Dezember 2006
Bd. 70, H. 4
ISSN: 0043-7093


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=102



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 126-130
Krüger, Andreas
Erwin Klotz - "Vater der Berliner Autobahn"
Spurensuche

S. 131-143
Roth, Bernhard
Die Herkunft und Vorgeschichte der Homrighauser Schwaben

S. 144
Buchbesprechung

S. 145-148
Piecha, Matthias
Die Kieselschieferfalten bei Beddelhausen -
ein Nationaler Geotop im Wittgensteiner Land

S. 148-161
Mehldau, Jochen Karl
Altbauernhöfe in Elsoff 1566-1848
(Fortsetzung und Schluß)

S. 161-164
Buchbesprechungen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 2 11:24:47 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Feb 2007 11:24:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Lesung mit Konzert, Stefan Beuse: Haende, 08.02.2007,
Muenster
Message-ID: 45C31F7F020000D600029B29@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Daniel Müller Hofstede"
Datum: 01.02.2007, 18:00


AKTUELL

Donnerstag, 8. Februar, 20 Uhr
Lesung / Konzert:
Stefan Beuse: Hände
Splash Percussion Ensemble

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster
Vortragssaal
Eintritt: 16 € / 10 € (Abendkasse und Tickethotline: 0251 / 591 45 15)

In der Reihe:
Bildgeheimnis tom Ring. Neue literarische Zündungen
4 Lesungen mit Konzert und Ausstellungsbesuch
8. Februar - 22. März


Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Bildgeheimnis tom Ring. Neue
literarische Zündungen" haben die Gesellschaft für Westfälische
Kulturarbeit (GWK) und das Landesmuseums die vier preisgekrönten
Autoren Stefan Beuse, Sylvia Geist, Sabine Scho und Katharina
Hacker eingeladen, auf die faszinierende Bilderwelt der
münsterschen Malerfamilie tom Ring, mit neuen literarischen
Stellungnahmen zu reagieren. Entstanden sind eigenständige
literarische Kunstwerke zu den Spitzenwerken der Kunstproduktion
Westfalens im 16. Jahrhundert, die assoziativ wie
interpretatorisch auf die oft rätselhaften, immer aber
geheimnisvollen Bilder reagieren. Sie greifen die universellen
gesellschaftlichen, ästhetischen und philosophischen Aspekte der
fast 500 Jahre alten Gemälde auf und aktualisieren sie spannend
und subtil. So hat das Projekt Malerei und Literatur auf
Augenhöhe zusammengeführt.

Jede der vier Lesungen mit Ausstellungsbesuch wird von einem
Konzert begleitet, das thematisch und stimmungsmäßig auf die
Gemäldetexte Bezug nimmt. Ein Besuch bei den Bildern der Maler
tom Ring unter der sachkundigen Führung der zuständigen
Kuratorin Dr. Angelika Lorenz und ein einführender Film von
Wolfgang Poeplau runden jeden Abend ab.


Lesungen mit Konzert im Vortragssaal des LWL-Landesmuseums:

Do 8. Februar, 20 Uhr
Stefan Beuse: Hände
Splash Percussion Ensemble

Do 15. Februar, 20 Uhr
Sylvia Geist: Iris Schwert Lilie
Homecoming Woodwind Ensemble

Do 8. März, 20 Uhr
Sabine Scho: Nachfolgende Tiere
Gerhard Vielhaber, Klavier

Do 22. März, 20 Uhr
Katharina Hacker: die Brüder tom Ring
Suyoen Kim, Violine


Start:

Do 8. Februar, 20 Uhr
Stefan Beuse: Hände
Splash Percussion Ensemble

Mit der Empathie des Vaters von heute, mit dem psychologischen
Wissen und dem gesellschaftlichen Bewusstsein des Romanciers im
21. Jahrhundert spürt der Schriftsteller Stefan Beuse die Gewalt
in der Strenge und Pose des Familienbildes des Grafen Johann II.
von Rietberg. Das Fehlen der mütterlichen Hände, die im 19. Jh.
aus dem Bild herausgesägt wurden, veranlasst ihn zu einer
Erzählung voll Spannung, Tragik und Zauber um die guten und um
die bösen Hände. Im Mittelpunkt steht ein Zwillingspaar von
heute, das vor der elterlichen Gewalt in eine ästhetische
Innenwelt flieht. Dort herrscht keine Angst, die Jugendlichen
sind souverän, dort schmerzen ihre geschlagenen Körper nicht.

Was Hände können, vergegenwärtigt das Splash Percussion Ensemble
(Leitung: Stefan Froleyks, Ralf Holtschneider) musikalisch.
Virtuos, aggressiv, temperamentvoll und sanft - mit Geist und
Esprit schlagen Jie Goo Lee, Frank Oberwandling, Tobias
Götzinger und Peter Christopher Nagy eine faszinierende
musikalische Parallelwelt zur Erzählung Stefan Beuses herbei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Konzertbegleitete Lesung
Datum: 8.Februar 2007
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 / 5907 01
Fax: 0251 / 5907-167
E-Mail: Landesmuseum at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de

Kontakt:
Daniel Müller Hofstede






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 2 11:34:19 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Feb 2007 11:34:19 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Der Schluessel, Heft 4, Dezember 2006
Message-ID: 45C321BB020000D600029B42@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 02.02.2007, 11:35


SERVICE: TOC

Der Schlüssel
Blätter der Heimat für die Stadt Hemer
51. Jahrgang
Dezember 2006
Heft 4


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=94




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 137-139
Schulz, Hans Dieter
Weihnachten 1946
im Kriegsgefangenenlager Ogre (Lettland)

S. 140-146
Franke, Magdalene
Erinnerungen an Deilinghofen (2)

S. 146f.
Bolz, Lothar
Vorspann und Schlußwort zu "Flucht und Vertreibung" (2)

S. 147-165
Potrafki, Heinz
Meine Flucht aus Ostpreußen

S. 166-173
Kramme, Paul
Auszüge aus dem Jahresband 1931 des "Märkischen
Landboten" (4)

S. 174-188
Voß, Erhard
Kleine Heimatchronik
3. Quartal 2006






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 2 11:51:06 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Feb 2007 11:51:06 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe, 4/2006, Folge 225
Message-ID: 45C325AA020000D600029B6A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 02.02.2007, 11:50


SERVICE: TOC

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe
77. Jahrgang
Heft 4/2006
Folge 225
ISSN: 0177-2899



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=88




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 317-320
Scheele, F.-Norbert
Neues von der Heidenstraße -
Jakobusbrunnen in Dünschede eingeweiht
Erinnerungen an den Pilgerweg nach Santiago de Compostela

S. 321f.
Kracht, Peter
Straßen und Wege im südlichen Westfalen
Tagung der "Fachstelle Geschichte" des Westfälischen
Heimatbundes

S. 323-326
Hensel, Felix G.
Wirtschaft im Kreis Olpe
Vortrag auf der Mitgliederversammlung des Kreisheimatbundes
Olpe am 17. Oktober 2006 im Informationszentrum der Firma
Hensel in Lennestadt

S. 327-336
Braedt, Maren
100 Jahre Metallarbeitergewerkschaft im Kreis Olpe

S. 337-358
Quiter, Raimund J.
Wann darf Wenden ein Jubiläum feiern?
Eine Nach-Untersuchung zum Alter von Wenden

S. 359-374
Höffer, Otto
Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von
Fürstenberg-Herdringen (Teil 11)

S. 375-378
Jung, Karl
Die Rummel in Wenden

S. 379f.
Arens, Andrea (mitgeteilt)
Weihnachtseinkauf eines Wendschen in Olpe beim "Puppenziß"
Ein altes Olper Weihnachtsgedicht

S. 381f.
Halbfas, Hubertus
Knut Friedrich Platz 70 Jahre alt

S. 383-398
Voß, Hans-Werner
Heimatchronik
vom 1. Juli 2006 bis 31. Oktober 2006

S. 399-408
Buchbesprechungen

S. 409f.
Subskription






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 5 11:32:31 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Feb 2007 11:32:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag,
Stambolis: Feuerwerke im historischen Zusammenhang, Paderborn,
06.02.2007
Message-ID: 45C715CF020000D60002A2E7@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Rolf-Dietrich Müller"
Datum: 01.02.2007, 13:11


AKTUELL

Vortragsveranstaltung des Altertumsvereins Paderborn:

Prof. Dr. Barbara Stambolis, Münster/Paderborn
Feuerwerke im historischen Zusammenhang:
Der Himmel über Paderborn 1736 -
"Ewigkeit im Augenblick" oder "ökonomischer Wahnsinn"?


Termin und Ort:

Dienstag, 6. Februar 2007, 20:00 Uhr
Theologische Fakultät Paderborn
Kamp 6
Hörsaal 2


INFO

Website: http://www.altertumsverein-paderborn.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 5 11:20:44 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Feb 2007 11:20:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Landfrauen in Mittelalter und frueher
Neuzeit, 06.02.2007, Castrop-Rauxel
Message-ID: 45C7130C020000D60002A2C7@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 02.02.2007, 11:12
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag: "'thugentsame ehehaußfrauen' und 'huren Schwestern' -
Landfrauen in Mittelalter und früher Neuzeit"
Dr. Gabriele Wand-Seyer
06.02.2007

Die stadt- und regionalgeschichtliche Vortragsreihe der VHS
Castrop-Rauxel wird am 06.02.2007 mit dem Vortrag "'thugentsame
ehehauß-frauen' und 'huren Schwestern'- Landfrauen in
Mittelalter und früher Neuzeit" der Historikerin und
stellvertretenden Direktorin des Emschertal-Museums Herne Dr.
Gabriele Wand-Seyer fortgesetzt.

Geschichte im Ruhrgebiet wird noch immer überwiegend als die
Geschichte von Männern geschrieben; Frauen hingegen - und
insbesondere Landfrauen - erscheinen kaum als handelnde
Personen. Nur spärliche Quellen geben Auskunft über das Leben
von Frauen in der vorindustriellen Gesellschaft des Ruhrgebietes,
und nur wenige wissenschaftliche Werke setzen sich mit ihrem
Wirken auseinander.

Was aber zeichnete eine "thugentsame ehehaußfrau" auf dem Lande
und zu jener Zeit aus? Was wurde von einer Frau erwartet? Welche
Aufgaben erfüllte sie? Welche Freiheiten besaß sie und welchen
Abhängigkeiten war sie unterworfen? Welche Stellung nahm sie im
sozialen Gefüge eines Dorfes ein? Welchen moralischen
Wertvorstellungen unterlag ihr Leben? Was bestimmte ihr Ansehen,
was gefährdete es, und welche Umstände ließ sie zur "huren
schwester" werden?

Die Referentin entwirft ein Bild der allgemeinen Lebensumstände,
des Arbeitsalltags, der Rechtsposition und der moralischen
Zwänge dieser Frauen, das sich zwar auf die Auswertung von
Quellen aus der Castrop-Rauxeler Nachbarstadt Herne stützt, das
aber für alle Landfrauen in den Dörfern des heutigen Ruhrgebietes
zu jener Zeit in gleicher Weise gültig gewesen sein dürfte.


INFO

Referentin:
Dr. Gabriele Wand-Seyer

Termin:
Di., den 06.02.2007, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr

Ort:
Bürgerhaus
Leonhardstraße 4
Raum Kuopio
44575 Castrop-Rauxel
Eintritt: 5,- Euro

Eine Anmeldung in der Geschäftsstelle der VHS Castrop-Rauxel
Tel.: 02305 / 106-2638/39/49, ist erwünscht.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 5 11:12:04 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Feb 2007 11:12:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag zur Wissenskultur im
wilhelminischen Kaiserreich, 06.02.2007, Muenster
Message-ID: 45C71104020000D60002A2AE@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 01.02.2007, 18:07


AKTUELL

Vereine für Volkskunde
Vortrag zur Wissenskultur im wilhelminischen Kaiserreich

Dr. Anita Bagus aus Jena spricht am 6. Februar 2007 an der WWU
Münster über das Thema "Volkskundevereine - Zur
außeruniversitären Wissenskultur im wilhelminischen Kaiserreich".
Die gemeinsame Vortragsveranstaltung des Seminars für
Volkskunde/Europäische Ethnologie der WWU Münster und der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe beginnt am Dienstag um 16.16 Uhr im Vortragsraum des
Seminars an der Scharnhorststraße 100 (viertes Obergeschoss).


INFO

Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie
Scharnhorststr. 100
48151 Münster
Tel.: 0251/83-24400
Fax: 0251/83-28316
Volkskunde.Institut at uni-muenster.de

Link: Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie
(http://www.uni-muenster.de/Volkskunde/)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 5 11:07:11 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Feb 2007 11:07:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die Geschichte der Glasmalerei-Sammlung des
Freiherrn vom Stein, 08.02.2007, Muenster
Message-ID: 45C70FDF020000D60002A26C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Daniel Müller Hofstede"
Datum: 02.02.2007, 14:36


AKTUELL

Dia-Vortrag

"Wahrhaft leuchtende Zeugnisse der Vergangenheit".
Die Geschichte der mittelalterlichen Glasmalerei-Sammlung des
Freiherrn vom Stein
Dr. Petra Marx, LWL-Landesmuseum Münster
Donnerstag, 8. Februar 2007, 20.00 Uhr im Vortragssaal

Zum Vortrag:
Den Auftakt bildet am 8. Februar 2007 um 20 Uhr ein
Vortrag der Mittelalter-Kustodin des Landesmuseums, Dr. Petra
Marx, zur vor zwei Jahren mit Hilfe potenter Sponsoren und des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe erworbenen
Glasmalerei-Sammlung des Freiherrn vom Stein. Dabei steht die
Frage nach der Entstehung des Ensembles im Zeitalter der
Romantik, vor dem Hintergrund der politischen und
geistesgeschichtlichen Situation nach der Niederlage gegen
Frankreich, im Zentrum. Welche Funktion kam den
mittelalterlichen Scheiben im neogotischen "Ritterturm" am
Nassauer Stammsitz zu, den der preußische Reformpolitiker als
Familiendenkmal konzipiert hat? Auch die Stellung der Kollektion
im Verhältnis zu anderen frühen Mittelalter- bzw.
Glasmalerei-Sammlungen soll hinterfragt werden.

Zur Vortragsreihe:
Mittelalterliche Kunstwerke aus Westfalen und den
angrenzenden Regionen stellen einen der Schwerpunkte des
LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Münster
dar. Die Entstehung der Mittelalter-Abteilung ist eng mit der
Geschichte des Hauses verknüpft, sie bildet den ältesten Teil
seiner Bestände. Die Sammlung bietet einen hochkarätigen
Querschnitt zu allen Gattungen der mittelalterlichen Kunst:
Tafelgemälde und Glasmalereien, Skulpturen und Reliefs aus Holz,
Stein, Edelmetall und Elfenbein, liturgische Gerätschaften und
Gewänder. Dieser Vielfalt trägt ihre Neupräsentation seit knapp
einem Jahr verstärkt Rechnung. Dabei tritt das Sichtbarmachen
thematischer Bezüge gegenüber der rein zeitlichen Abfolge in
den Vordergrund.

Die Vortragreihe "Neue Forschungen zur Alten Kunst", die
anlässlich der Neueinrichtung 2006 angestoßen wurde und in
diesem Jahr innerhalb der Langen Donnerstage ihre Fortsetzung
findet, widmet sich Hauptwerken der Sammlung, die
fächerübergreifend beleuchtet werden. Die insgesamt acht
Beiträge der an der Vortragsreihe beteiligten HistorikerInnen,
KunsthistorikerInnen und RestauratorInnen berühren so
unterschiedliche Themen wie den Einsatz der so genannten
Infrarotreflektographie zur Sichtbarmachung von
Unterzeichnungen (Prof. Dr. Ingo Sandner, 22. März 2007), die
Bedeutung der Darstellung kostbarer Textilien in der gotischen
Tafelmalerei (Prof. Dr. Annemarie Stauffer,10. Mai 2007) oder
die "serielle" Tonreliefproduktion des westfälischen
Karthäusermönchs Judocus Vredis (Dr. Kristin Böse, 22. November
2007). Programm:

8. Februar 2007
"Wahrhaft leuchtende Zeugnisse der Vergangenheit".
Die Geschichte der mittelalterlichen Galsmalerei-Sammlung des
Freiherrn vom Stein (Dr. Petra Marx, LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte, Münster)

22. Februar 2007
"Unter Farbschichten verborgen. Die Gemälde des Conrad von
Soest und seiner Werkstatt unter infraroter Strahlung"
(Prof. Dr. Ingo Sandner, Dresden)

29. März 2007
"Die Altarretabel aus Warendorf und Darup. Gemalte
Kalvarienberge im frühen 15. Jahrhundert"
(Dr. Iris Grötecke, Bochum)

26. April 2007
"Ein Maler zwischen Niederrhein und Westfalen.
Neue Erkenntnisse zur Biographie Derick Baegerts"
(Dr. Martin Roelen, Stadtarchiv Wesel)

10. Mai 2007
"Gold, Samt und edle Stickereien. Zur Darstellung von Textilien
in der spätgotischen Tafelmalerei"
(Prof. Dr. Annemarie Stauffer, Fachhochschule Köln)

11. Oktober 2007
"Ein westfälisches Kruzifix der Mitte des 13. Jahrhunderts im
Landesmuseum und die Kunst entlang des Hellwegs"
(Dr. Gerhard Lutz, Diözesemuseum Hildesheim)

22. November 2007
"Der Reiz des Seriellen. Judocus Vredis und die
Tontafelproduktion in der westfälischen Kartause Weddern"
(Dr. Kristin Böse, Universität Köln)

13. Dezember 2007
"Heilige Häupter in textiler Zier. Das spätgotische
Hochaltarretabel der Klosterkirche Marienfeld und sein
verlorener Reliquienschrein"
(Dr. Reinhard Karrenbrock, Bischöflisches Generalvikariat Münster)

Das ganze Programm ist auch auf der Homepage des
LWL-Landesmuseums zu finden bzw. vor Ort erhältlich, der
Eintritt ist frei.

Zur Vortragenden:
Dr. Petra Marx war nach dem Studium der Kunstgeschichte in
Bamberg und Berlin freiberuflich als Kunsthistorikerin tätig.
Von 2002 bis 2004 arbeitete sie an der Bonner Bundeskunsthalle
u.a. an einem großen Projekt zur Kunst aus mittelalterlichen
Frauenklöstern mit. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Kuratorin der
Mittelalter-Sammlung des Landesmuseums (seit 2005) konnte
sie 2005 die neuerworbene Glasmalerei-Sammlung des Freiherr
vom Stein "in neuem Licht" präsentieren und zeichnet für die
Neueinrichtung der Abteilung verantwortlich.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Dia-Vortrag
Datum: 8.2.07
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 / 5907 01
Fax: 0251 / 5907-167
E-Mail: Landesmuseum at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de

Kontakt:
Daniel Müller Hofstede





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 5 11:02:10 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Feb 2007 11:02:10 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Frauenarbeit und Frauenalltag im
industriellen Ruhrgebiet um 1900, 11.02.2007, Essen
Message-ID: 45C70EB2020000D60002A20D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Katinka Netzer"
Datum: 05.02.2007, 11:00


AKTUELL

"Froh erfülle deine Pflicht" -
Frauenarbeit und Frauenalltag im industriellen Ruhrgebiet um 1900

Sonntag, 11.2.07, 15 h im Ruhrlandmuseum Essen

"Eig’ner Herd ist Goldes wert" - "Sich regen bringt Segen" - "Erfüllte
Pflicht macht froh’ Gesicht" oder auch "Froh erfülle deine Pflicht" -
solche Sinnsprüche zierten, auf Paradehandtücher gestickt, viele
Küchen. Sie waren Schmuck und Mahnung zugleich, denn sie
erinnerten die Hausfrau stets an ihre vielfältigen Aufgaben und
Pflichten.

Die Themenführung durch die sozialgeschichtliche Dauerausstellung
des Ruhrlandmuseums spürt dem Alltag von Frauen im Ruhrgebiet um
1900 nach, sie zeigt, wie Arbeiterfrauen, Dienstmädchen und
Bürgersfrauen lebten und arbeiteten.


INFO

Anschrift:
Ruhrlandmuseum Essen
Goethestr. 41
45128 Essen
Tel.: 0201/88 45200
Fax.: 0201/88 45138
e-mail: info at ruhrlandmuseum.essen.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 5 10:56:24 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Feb 2007 10:56:24 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/04
Message-ID: 45C70D58020000D60002A20A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 2.2.2007


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
(ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte"
an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie
informiert über neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder
als gesetzliche Pflichtexemplare aus den westfälischen
Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-04 für den Zeitraum vom 20.01.2007 bis
zum 26.01.2007 mit insgesamt 79 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes


Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&
BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-25539

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html







From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 6 10:29:26 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Feb 2007 10:29:26 +0100
Subject: [WestG] [POS] Staedtisches Heimatmuseum Lippstadt, Leiter/in,
Lippstadt
Message-ID: 45C85886020000D60002A6AA@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Claudia Becker"
Datum: 02.02.2007, 10:36


STELLENAUSSCHREIBUNG

Die Stadt Lippstadt (72.000 Einwohner) stellt zum
nächstmöglichen Termin

eine Leiterin / einen Leiter für das Städtische Heimatmuseum
(Entgeltgruppe 10 TVöD)

befristet für die Dauer von vier Jahren (§ 32 Abs. 1 TVöD) mit
der Option der Verlängerung bzw. Umwandlung in ein unbefristetes
Beschäftigungsverhältnis ein. Je nach Weiterentwicklung des
Aufgabenfeldes ist eine Anpassung der Eingruppierung möglich.

Das Museum in einem zentral am Markt gelegenen
denkmalgeschützten Bürgerhaus des 17./18. Jahrhunderts verfügt
über eine vielfältige Sammlung zur Orts- und Regionalgeschichte
und Spezialbestände: Spielzeug, Schulgeschichtliche Sammlung und
Fächersammlung. Außerdem ist die Betreuung des städtischen
Kunstbesitzes mit Werken der Bildenden Kunst ab 1882 beim Museum
angesiedelt.

Bewerberinnen und Bewerber müssen über ein abgeschlossenes
Hochschulstudium (insbesondere Geschichte, Kunstgeschichte,
Volkskunde) sowie über praktische Erfahrungen in der
Museumsarbeit, z. B. Volontariat oder wissenschaftliche
Mitarbeit, verfügen. Neben der Organisation von Ausstellungen
und der EDV-gestützten Inventarisierung zählen die Neukonzeption
der zukünftigen Dauerausstellung und ihre Realisierung zu den
vorrangigen Aufgaben. Eine aktive und besucherorientierte
Öffentlichkeitsarbeit wird erwartet.

Gesucht wird eine flexible, kontaktfreudige Persönlichkeit mit
organisatorischem Geschick, die auch die zahlreichen
Kooperationspartner im städtischen und regionalen Umfeld in die
Museumsarbeit einbindet. Die Bereitschaft zur Wohnsitznahme in
Lippstadt wird vorausgesetzt.

Bewerbungen von Schwerbehinderten sind erwünscht.

Lippstadt liegt verkehrsgünstig im landschaftlich reizvollen
ostwestfälischen Raum nahe dem Sauerland und dem Münsterland.
Die Stadt verfügt neben einem voll ausgebauten Schulsystem über
attraktive Einrichtungen auf dem Bildungs-, Kultur- und
Sportsektor. Zur Erholung und Freizeitgestaltung bestehen in
Lippstadt und nächster Umgebung vielfältige Möglichkeiten.

Weitere Auskünfte erteilt der Fachdienst Archiv und Museum, Frau
Dr. Becker, Tel. 02941/980-262; E-Mail:
claudia.becker at stadt-lippstadt.de.

Ausführliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen und Angabe
evtl. Referenzen werden bis zum 07.03.2007 erbeten an die Stadt
Lippstadt, Fachbereich Zentraler Service -Personal - , 59553
Lippstadt.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 6 10:43:47 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Feb 2007 10:43:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Edelherren von Ahaus, 14.02.2007,
Schloss Ahaus
Message-ID: 45C85BE3020000D60002A6E8@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 05.02.2007, 13:21


AKTUELL

Heimatkundlicher Vortrag
"Die Edelherren von Ahaus: ein Beitrag zur Geschichte des
westfälischen Adels im Mittelalter"
am 14. Februar 2007 im Schloss Ahaus, Kreis Borken

"Die Edelherren von Ahaus: ein Beitrag zur Geschichte des
westfälischen Adels im Mittelalter" - So lautet der Titel des
neuen, 16. Bandes der Reihe "Westmünsterland. Quellen und
Studien" des Landeskundlichen Instituts in Vreden. Öffentlich
vorstellen wird der Autor Volker Tschuschke aus Vreden das Buch
am 14. Februar 2007 um 19.30 Uhr im Fürstensaal des Schlosses
Ahaus. Ausgerichtet wird die Präsentation vom Landeskundlichen
Institut und der Stadt Ahaus gemeinsam mit der Stadt Ahaus, dem
Heimatverein Ahaus und der Gesellschaft für historische
Landeskunde des Westlichen Münsterlandes. Der Eintritt zu dieser
Veranstaltung ist frei.

Wie Institutsleiter Dr. Timothy Sodmann mitteilt, handelt es
sich bei dem Buch um die Druckfassung der Dissertation von
Volker Tschuschke. Hierfür hatte der Verfasser an der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster das Prädikat "magna
cum laude" erhalten. Außerdem wurde die Arbeit 2006 mit dem
"Jodocus-Hermann-Nünning-Preis" ausgezeichnet. In der
westfälischen Forschung zur Geschichte des Adels klafften
bislang für das Mittelalter einige fühlbare Lücken in der
Kenntnis jener Geschlechter, die frühzeitig ausgestorben sind,
aber zuvor bereits die Grundlagen einer Territorialbildung
gelegt hatten.

Zu diesen Geschlechtern gehören auch die Herren von Ahaus aus
dem westlichen Münsterland, die zwischen der Zeit um 1100 und
1467, dem Zeitpunkt ihres Aussterbens, eine bedeutende Rolle in
der Region gespielt haben. Für sie lagen bislang lediglich
völlig veraltete und wenig übersichtliche Arbeiten aus der
Frühzeit der westfälischen Geschichtswissenschaft im 19.
Jahrhundert vor. Diese Lücke schließt nun die Arbeit von Volker
Tschuschke, die gleichzeitig auch die methodischen Zugänge der
neueren Adelsforschung berücksichtigt. Sorgfältig und
kenntnisreich hat der Historiker insbesondere das archivalische
Quellenmaterial erschlossen und verarbeitet. Die Arbeit
erscheint als Band 16 der Reihe "Westmünsterland. Quellen und
Studien" des Landeskundlichen Instituts in Vreden (632 Seiten,
59, teils farbige Abbildungen, eine Stammtafel und zwei
Kartenbeilagen). Es kann bezogen werden über den örtlichen
Buchhandel, den Kreis Borken oder das Landeskundliche Institut,
Gasthausstraße 15, 48691 Vreden, Telefon: 02564/391824, E-Mail:
westmuensterland-institut at kreis-borken.de.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 7 10:43:49 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Feb 2007 10:43:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Archiv fuer westfaelische Volkskunde wird
digitalisiert
Message-ID: 45C9AD65020000D60002AA1F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 05.02.2007, 13:42


AKTUELL

Historische O-Töne aus Westfalen
Archiv für westfälische Volkskunde wird digitalisiert

Welche Lieder waren Anfang des 20. Jahrhunderts in Westfalen
beliebt? Wie lief ein westfälisches Schützenfest oder eine
Hochzeit in den 1950er Jahren ab? In schriftlicher Form liegt
über derartige Themen einiges vor, Original-Tonaufnahmen (O-Töne)
von Zeitzeugen und damit Informationen aus erster Hand zu
diesen und anderen kulturellen Erscheinungen sind jedoch
spärlich gesät und deshalb besonders wertvoll. Die vom Verfall
bedrohten Tondokumente des Archivs für westfälische Volkskunde
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe werden in den kommenden
zwei Jahren vom Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie
der Universität Münster digitalisiert und damit für die Nachwelt
gerettet.

Auf 270 Magnettonbändern und 425 Audiokassetten haben
Wissenschaftler seit den 1950er Jahren Alltägliches und
Festtägliches aus Westfalen dokumentiert. Zu diesen
authentischen Aufnahmen aus der ethnologischen Feldforschung
zählen unter anderem Volksliedgesänge mit entsprechenden
Erklärungen, Erzählungen, Interviews über Bräuche und ehemalige
Arbeitsverfahren sowie Lebenserinnerungen. Die
Liedaufzeichnungen enthalten das Repertoire einzelner
Volksliedsänger sowie Liedsammlungen aus verschiedenen Orten und
Lieder bestimmter Singgemeinschaften. Dazu zählen auch
Lambertus-Lieder aus Münster, die rund um das Lambertusfest am
17. September von Kindern auf den Straßen und Plätzen gesungen
wurden und teilweise heute noch werden.

Die Nutzung und wissenschaftliche Auswertung solcher wertvollen
Quellen ist seit mehreren Jahren nahezu unmöglich:
Funktionierende Abspielgeräte für die verschiedenen Bandformate
sind kaum noch verfügbar, und die Qualität insbesondere der
Magnettonbänder verschlechtert sich aufgrund der zeitbedingten
chemischen Zersetzungsprozesse zusehends. Angesichts der
veralteten Karteikartendokumentation, die sich auf die
Zählerstände der nicht mehr vorhandenen Aufnahmegeräte stützt,
gestaltet sich eine gezielte inhaltliche Suche darüber hinaus
als schwierig.

Um die gefährdeten Tondokumente vor dem endgültigen Verstummen
zu retten und den gezielten Zugriff auf die Inhalte zu
erleichtern, werden sie jetzt professionell digitalisiert und
neu erschlossen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
fördert das Projekt mit dem Titel "Digitale Erfassung,
Erschließung und Langzeitarchivierung von Beständen des Archivs
für westfälische Volkskunde der Volkskundlichen Kommission für
Westfalen". Die Durchführung liegt in den Händen des Seminars
für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Universität Münster
unter Leitung von Prof. Dr. Ruth-E. Mohrmann und der
LWL-Kommission unter Leitung von Christiane Cantauw.

Parallel zur Erfassung des Tonarchivs ist als zweite Säule des
Projekts die Digitalisierung und Neuerschließung des
schriftlichen Volksliedarchivs mit seinen mehr als 9.000
Liederblättern geplant. Bereits während des ersten Weltkriegs
legte Karl Wagenfeld, Gründer und Geschäftsführer des
Westfälischen Heimatbundes, den Grundstock für das Archiv. Die
Sammlung, die durch 100 handschriftliche Liederbücher aus der
ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und zahlreiche gedruckte
Gebrauchsliederbücher ergänzt wird, ist unter anderem durch
gemeinsame Gewährspersonen und transkribierte Audioaufnahmen eng
mit dem Tonarchiv verflochten. So findet man viele Lieder sowohl
in schriftlicher als auch akustischer Form.

Spätestens wenn beide Archivteile in digitaler Form vorliegen
und die zugehörigen Metadaten, wie etwa Liedtitel, Aufnahmeort
und Datum in eine Datenbank eingetragen worden sind, werden sie
auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht: Geplant ist ein
Internet-Auftritt, der die Möglichkeit bietet, online nach
Liedern und anderen Tonaufnahmen sowie schriftlichem Liedgut aus
Westfalen zu recherchieren und sich Inhalte kostenfrei auf den
eigenen Rechner zu laden. Dann wird auch das typische
Lambertuslied aus Münster "O Buer, wat kost' dein Hai..."
endgültig für künftige Generationen gesichert sein.


INFO

Weitere Informationen:
Anne Wolf
Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie
Telefon 0251/83-25409,
E-Mail: wolfanne at uni-muenster.de.

Link: Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie
(http://www.uni-muenster.de/Volkskunde/)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 7 11:11:56 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Feb 2007 11:11:56 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimat- und Rathausspiegel, Dezember 2006
Message-ID: 45C9B3FC020000D60002AA3E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 07.02.2007, 11:15


SERVICE: TOC

Heimat- und Rathausspiegel
Informationszeitschrift der Verwaltung und der Heimatvereine
[Heek/Nienborg]
Ausgabe Nr. 50
Dezember 2006


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=121




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 3-7
Wichtige Beratungen und Entscheidungen des Gemeinderates

S. 8-20
Wichtige bauliche Maßnahmen und Planungsprojekte 2006

S. 20-23
Bauliche Investitionen an den Schulgebäuden

S. 24f.
Wirtschaft in Heek

S. 26-29
Berichte aus den Schulen

S. 30f.
Kulturprogramm 2006 in Heek

S. 32-37
Sport in der Gemeinde

S. 38-41
Haushaltsdaten der Gemeinde Heek

S. 42
Personalveränderungen gemeindeverwaltung / Jugendwerk

S. 42-48
Bericht aus dem Jugendwerk

S. 49-51
Interessante Fotos aus der Gemeinde im Jahresablauf

S. 52-62
Veranstaltungskalender 2007


Heimatspiegel

S. 2396-2412
Schaten, Heinz
"Das Kriegsbrot ist sehr bekömmlich und kann wohl
jeder vertragen"
Versorgungslage in Heek und Nienborg im Ersten
Weltkrieg 1914-1918

S. 2413-2427
Schwieters, Joseph
Das Haus mit der alten Gemeinde-Nr. Heek 21

S. 2428f.
Schwieters, Joseph
Der Heeker Standesbeamte Münstermann

S. 2430f.
Effkemann, Alfons
Eine zweite Heimat im Ausland

S. 2432-2435
Effkemann, Alfons
Die viehwirtschaftliche Entwicklung auf den Erbpachthöfen
in Ahle in der Zeit von 1680-1825

S. 2436-2440
Effkemann, Alfons
Protokoll über die Festlegung der Ahler Grenze zu den
Nachbargemeinden vom 3. Februar 1807

S. 2441-2449
Effkemann, Alfons
Beschreibung der alten und neuen Wege nach der Markenteilung

S. 2450-2462
Mensing, Martin
125 Jahre Kirchenchor St. Cäcilia Nienborg
1881-2006

S. 2463-2472
Mensing, Martin
475 Jahre Schützenverein Wext-Ammert-Wichum-Callenbeck
1531-2006

S. 2473-2476
Mensing, Martin
Goldenes Priesterjubiläum
Pfarrer em. Wilhelm Niehaves

S. 2477-2482
Mensing, Martin
Musikverein Nienborg 1924 e.V.
Frühjahrskonzert 2006






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 7 11:20:04 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Feb 2007 11:20:04 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, 1/2007
Message-ID: 45C9B5E4020000D60002AA57@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 07.02.2007, 11:30


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
68. Jahrgang
Januar 2007
Heft 1/2007


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 1-4
Bleicher, Wilhelm
Eine Urkunde aus dem alten Umbeckschen Haus

S. 5
Rose, Franz
Die Gaben der Heiligen Drei Könige -
Eine Legende aus dem Sauerland

S. 6f.
Lingen, Helmut
In einer Viertelstunde bis zum Balkan-Gebirge

S. 8-23
Törnig, Wilfried
"Krachen, rauchen, stinken" -
Böllern, ein altes Brauchtum

S. 24-26
Bleicher, Wilhelm
"Uhlennest" und "Wiekesäs"

S. 27f.
Rose, Franz
Der wunderbare Salbeibusch

S. 29-32
Buchbesprechung

S. 33f.
Heimatpost

S. 35
Bleicher, Wilhelm
Lob der Heimat -
die Folge der Monatsbilder 2007

S. 36
Monatsbild Januar






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 8 10:23:14 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Feb 2007 10:23:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] CD-Rom will den "Stein" ins Rollen bringen
- Unterrichtsideen zu politischem Engagement
Message-ID: 45CAFA12020000D60002ACA9@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.02.2007, 14:39


AKTUELL

CD-Rom will den "Stein" ins Rollen bringen -
Unterrichtsideen zu politischem Engagement

War Karl Freiherr vom Stein ein berühmter Dichter des 19.
Jahrhunderts oder ein preußischer Reformer, dem wir die uns
heute selbstverständlich erscheinende Bürgerbeteiligung an der
kommunalen Selbstverwaltung verdanken? Wie bewerten Jugendliche
die Arbeit der Kommunalpolitiker und ihre eigenen
Beteiligungsmöglichkeiten in Bottrop, Siegen, Warburg oder
Herford? Und was müssen diese Politiker tun, damit sich absolut
kein Jugendlicher vor Ort mehr politisch engagiert? Auf diese
und andere Fragen gibt eine CD-Rom Antworten, die der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt in Kooperation
mit der Kulturstiftung Westfalen-Lippe, der Universität Münster
und der Stiftung Westfalen-Initiative herausgegeben hat.

Entstanden ist das Bildungsmedium im Rahmen eines
westfalenweiten Schulprojekts anläßlich des 250. Geburtstags
des Freiherrn vom Stein (1757-1831) in diesem Jahr. "Das Projekt
'Stein mobil' möchte Wissen über den Begründer der modernen
kommunalen Selbstverwaltung und seine Reformen vermitteln und
gleichzeitig Jugendlichen zeigen, wie sie sich in der heutigen
Lebenswelt politisch engagieren können", erklärt Dr. Kathrin
Höltge von der Kulturstiftung Westfalen-Lippe, die das Projekt
initiiert hat.

"Karl Freiherr vom Stein war ein Mann zwischen den Zeiten,
zutiefst verwurzelt in der Welt von gestern und doch zugleich
ein weitsichtiger Modernisierer und Visionär. Gerade Westfalen
hat ihm viel zu verdanken", betont Dr. Markus Köster, Historiker
und Leiter des LWL-Medienzentrums. Ziel der Materialien sei
deshalb, Jugendliche über die Beschäftigung mit dem Freiherrn
von Stein für kommunale Beteiligungsmöglichkeiten zu
interessieren.

Fünf Bausteine mit Hintergrundinformationen, didaktischen
Hinweisen sowie fertig ausgearbeiteten Unterrichtsmaterialien
unterstützen Lehrer und Schüler dabei, sich mit historischen und
politischen Fragestellungen rund um die kommunale
Selbstverwaltung und ihren Schöpfer zu beschäftigen. Die CD-Rom
enthält dazu über 100 druckfertige Kopiervorlagen und die
Befragungssoftware GrafStat. Die Materialien richten sich
besonders an Jugendliche ab der 9. Klasse und eignen sich für
die Fächer Politik/SoWi/Gesellschaftslehre und Geschichte sowie
für die außerschulische Bildungsarbeit. Für zwei Bausteine
können Schulen bis Ende 2007 kostenlos didaktisch geschulte
"Teamer" buchen, die die Fachlehrer bei der Durchführung der
Unterrichtsreihe unterstützen.

"Jugendliche interessieren sich dann für Politik, wenn sie sich
nicht nur als Zuschauer geduldet fühlen, sondern als Beteiligte
ernst genommen werden. Deshalb besteht ein wichtiger Baustein
der Materialien darin, Schüler aktiv als Sozialforscher und
kritische Beobachter des kommunalpolitischen Geschehens tätig
werden zu lassen", erläutern Prof. Dr. Wolfgang Sander und
Andrea Meschede vom Fachbereich Erziehungswissenschaft und
Sozialwissenschaften der Universität Münster, die die
Unterrichtsreihe konzipiert haben. Weitere Bausteine nehmen
Stein als "Politiker aus Leidenschaft", seine Städteordnung
sowie die heutige Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalens in den
Blick. Dabei berücksichtigen sie besonders die
Beteiligungsrechte von Jugendlichen. Konkrete Aktionsvorschläge
runden die Reihe ab.

Hinter der Frage, was sich tun läßt, damit sich kein einziger
Jugendlicher vor Ort mehr politisch engagiert, verbirgt sich die
so genannte "Kopfstandmethode". Um die Skepsis der Schüler
gegenüber dem trockenen Thema Beteiligungsrechte Jugendlicher
aufzubrechen, empfehlen Meschede und Sander, sich mit dem
Gegenteil des eigentlichen Problems zu beschäftigen. "Dadurch
können eingefahrene Sichtweisen aufgelöst und auch verbreitete
demokratiekritische Ansichten einbezogen werden. Anschließend
wird zu jeder Antwort eine Gegenlösung gesucht, die die
eigentliche Frage nach guten Bedingungen für eine hohe
Beteiligung von Jugendlichen beantwortet", erklären Meschede und
Sander.


INFO

Die CD-Rom mit Begleitheft "Wir bringen den Stein ins Rollen.
Unterrichtsmaterialien zur Aktivierung kommunalen
Jugendengagements" kann ab sofort zum Preis von 9,90 Euro beim
LWL-Medienzentrum für Westfalen bestellt werden
(medienzentrum at lwl.org, Fax: 0251/591-3982). Lehrkräfte aus
Westfalen, die sich mit ihrer Klasse für das Gesamtprojekt
"Stein mobil" anmelden und kostenlose Teamereinsätze buchen
(info at steinmobil.de, Tel.: 0251/83-24270), erhalten auch die
CD-Rom mit Begleitheft kostenlos.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 8 10:32:03 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Feb 2007 10:32:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Das ansehnliche Nachfolgen - Gedanken
zum Totenbrauchtum, 22.02.2007, Luedinghausen
Message-ID: 45CAFC23020000D60002ACE3@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ursula König-Heuer"
Datum: 07.02.2007, 15:08


AKTUELL

"Am Aschermittwoch ist alles vorbei...". Zumindest sind dann die
närrischen Tage mit Alaaf und Helau vorbei und machen einer
ruhigeren Zeit Platz. Dementsprechend schlägt auch die
Kulturabteilung des Kreises Coesfeld einen Tag nach
Aschermittwoch leisere Töne an: am Donnerstag, dem 22. Februar
spricht Hans-Peter Boer um 19.30 Uhr auf der Burg Vischering in
Lüdinghausen zum Thema "Das ansehnliche Nachfolgen - Gedanken
zum Totenbrauchtum".

Der Vorsitzende des Kreisheimatvereins will daran erinnern, wie
die Menschen im Münsterland früher mit dem Tod umgegangen sind.
Welche Rolle spielten die gesellschaftlichen Verknüpfungen,
welche die Nachbarschaftshilfe in diesem Zusammenhang? Der
Referent spricht Aspekte an, die in unserer modernen
Gesellschaft immer mehr in den Hintergrund geraten sind und die
für viele jüngere Menschen völlig unbekannt sind. Wer den
Pädagogen und Autor Hans-Peter Boer kennt, weiß, dass es trotz
des ernsteren Themas nicht "knochentrocken" zugehen wird. Alle
Interessierten sind herzlich zu seinem Vortrag eingeladen. Für
Erwachsene wird eine Gebühr von 3 Euro erhoben, Schüler haben
freien Eintritt.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Das ansehnliche Nachfolgen - Gedanken zum Totenbrauchtum
Datum: 22.02.2007
Kulturabteilung des Kreises Coesfeld: Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591/79900
Fax: 02591/799029

Kontakt:
Ursula König-Heuer
Kreisarchiv Coesfeld (Kulturabteilung)
Friedrich-Ebert-Straße 7
48653 Coesfeld
Tel.: 02541/18-4140
Fax: 02541/18-1097
E-Mail: ursula.koenig-heuer at kreis-coesfeld.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 8 10:40:45 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Feb 2007 10:40:45 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Anne Frank im Unterricht, 16.02.2007, Dorsten
Message-ID: 45CAFE2D020000D60002AD0F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Jüdisches Museum Westfalen, Thomas Ridder"
Datum: 07.02.2007, 10:15


WERKSTATTSEMINAR

Anne Frank im Unterricht
Werkstattseminar für Lehrerinnen und Lehrer sowie
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der freien Jugendarbeit
zur Arbeit mit der Ausstellung "Anne Frank - eine Geschichte
für heute" (22. April - 18. Mai 2007) am Freitag, 16. Februar
2007 (13.00-18.00 Uhr) im Jüdischen Museum Westfalen

Vom 22. April bis 18. Mai 2007 wird das Dorstener Jüdische
Museum Westfalen die Wanderausstellung "Anne Frank - eine
Geschichte für heute" zeigen. Unser Vorbereitungsseminar ist
der Frage gewidmet: Wie kann die Beschäftigung mit dieser
besonderen Lebensgeschichte den Unterricht bereichern? Wir
wollen Anregungen geben, den Unterricht zum Thema
Nationalsozialismus zu überdenken, Verknüpfungen zwischen Anne
Franks Geschichte und dem heutigen Alltag Jugendlicher aufzeigen
sowie für heutige Formen von Diskriminierung und Rassismus
sensibilisieren.

Das Tagebuch der Anne Frank bietet eine Vielzahl von
Anknüpfungspunkten zu Themen wie Zivilcourage, Helfen,
Ausgrenzung, Flüchten, Alltag im Versteck, Erste Liebe u.a.
Dieser Vielfalt entsprechend lässt sich die Ausstellung für
verschiedene Schulfächer, Altersstufen und Schultypen nutzen.
Das Seminar vermittelt hierzu Vorschläge und Hilfen, stellt
pädagogische Materialien vor und präsentiert interaktive
Methoden. Alle Teilnehmenden erhalten einen umfangreichen
Ordner mit methodischen Hinweisen und Materialien.

Das Seminar in Zusammenarbeit mit dem Anne-Frank-Zentrum Berlin
wendet sich vor allem an LehrerInnen der Fächer Deutsch,
Geschichte, Religion, Praktische Philosophie,
Politik/Sozialwissenschaft, aber auch Schulsozialarbeiterinnen
und Mitarbeiterinnen der Jugendarbeit. Wir bieten das Seminar in
einer zeitlich reduzierten Variante am Nachmittag an, um
Freistellungsprobleme der Teilnehmenden zu minimieren. Bitte
regeln Sie ihre u.U. erforderliche Freistellung mit Ihrer
Schulleitung.

Wir bitten um möglichst frühzeitige verbindliche Anmeldung, da
die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Formlose Anmeldungen bitte an:
Jüdisches Museum Westfalen
Postfach 100 622
46256 Dorsten
Fax 02362-45386
Mail: info at jmw-dorsten.de

Rückfragen:
Thomas Ridder
02362-951431.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Programm

13.00 Uhr
Begrüßung und gegenseitiges Kennenlernen

13.15-14.00 Uhr
Thematischer Einstieg Persönliche Bedeutung des Tagebuchs
von Anne Frank
Chancen und Grenzen in der pädagogischen Arbeit zum Thema
Nationalsozialismus

14.00-14.45 Uhr
Informationen zum Anne Frank Zentrum und zur Anne-Frank-
Ausstellung sowie zum Konzept "Jugendliche begleiten
Jugendliche"

14.45.-15.00 Uhr
Kurze Vorstellung der methodischen Einheiten (s.u.),
Entscheidung der Gruppe, welche Methoden vorgestellt und
erprobt werden sollen

Pause

15.30-16.30 Uhr
Vorstellung praktischer Unterrichtsmethoden, z.B.
- Ein ganz normaler Tag - Antijüdische Gesetze der 30er und
40er Jahre als schrittweise Ausgrenzung der jüdischen
Bürgerinnen und Bürger
- Gallery Walk - Arbeit mit historischen Fotos. Durchspielen
und Reflexion
- Alle Menschen sind gleich?!
Rollenspiel zur Situation von Minderheiten in Deutschland heute.
Durchspielen und Reflexion

16.30-17.00 Uhr
Stöberrunde zu Literatur und Materialien

17.00-17.30 Uhr
Film "Das kurze Leben der Anne Frank" (28 Min.)

17.30-17.45 Uhr
Feedback, Seminarende


INFO

Veranstaltungsdaten:
Anne Frank im Unterricht
Werkstattseminar für Lehrerinnen und Lehrer sowie
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der freien Jugendarbeit

Datum:
Freitag, 16. Februar 2007 (13.00-18.00 Uhr)
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
Tel.: 02362-45279
Fax: 02362-45386
E-Mail: info at jmw-dorsten.de
URL: www.jmw-dorsten.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 9 11:07:46 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Feb 2007 11:07:46 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Kluge Koepfe! Portraets von Adolf Clemens,
11.02.-29.04.2007, Muenster
Message-ID: 45CC5602020000D60002B022@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.02.2007, 13:04


AUSSTELLUNG

'Kluge Köpfe! Porträts von Adolf Clemens'
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
(11. Februar * 29. April 2007)

Die Ausstellung besteht aus 90 Fotografien und präsentiert in
der Studiogalerie des Museums klassische Schwarz-Weißporträts
prominenter Künstler und Intellektueller aus Deutschland,
aufgenommen von dem langjährig an der FH Dortmund lehrenden
Fotografen Professor Adolf Clemens. Sie ist ein
Gemeinschaftprojekt mit dem LWL-Medienzentrum für Westfalen.

'Nach unserer großen Ausstellung zum Ende des Zweiten
Weltkrieges in der Perspektive der Fotografie im Jahre 2005
setzten wir mit dieser Schau die neue Serie unseres Hauses zur
künstlerischen Fotografie fort.', so Dr. Hermann Arnhold,
Direktor des LWL-Museums für Kunst und Kulturgeschichte.

Adolf Clemens, der bei Otto Steinert an der renommierten
Folkwangschule in Essen studierte und als einer der
profiliertesten deutschen Porträtfotografen seiner Generation
gilt, hat diese Arbeiten in der Zeit von 1965 bis 2005
geschaffen. Dargestellt sind Persönlichkeiten wie Joseph Beuys,
Heinrich Böll, Karl Heinz Stockhausen, Marion Gräfin Dönhoff,
Joseph Ratzinger oder Marcel Reich-Ranicki.

Es geht in dieser Ausstellung zunächst einmal um anerkannte
kulturelle 'Leistungsträger', Ikonen der kulturellen und
Geisteswelt Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg;
hintergründig werden aber auch stets die tatsächlichen und
vermeintlichen 'Verfallszeiten' kultureller Bedeutung
verhandelt: Wie gelangt man zu kultureller Größe, wie lange und
weshalb verbleibt eine Persönlichkeit im kollektiven Gedächtnis
und wie koreliert ein eintretender Bedeutungsverlust mit ihrer
tatsächlichen Wert.

Die Ausstellung wird von einem repräsentativen Bildband
begleitet, der mit einführenden Beiträgen und 96 Bildtafeln in
das Oeuvre und die Arbeitsweise des Fotografen einführt.
Behandelte Themen sind u.a. 'Vom Fotografiertwerden und der
Vergänglichkeit des Ruhmes' (Volker Jakob), 'Porträt und
Interpretation. Der Fotograf Adolf Clemens, der Raum und die
Menschen' (Rolf Sachsse), Biografische Notizen (Rainer
Danne/Volker Jakob). Der Bildband ist im Buchhandel zum Preis
von 19,95 Euro erhältlich.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. ++49/0251/5907-01
Fax ++49/0251/5907-210
landesmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 9 11:25:54 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Feb 2007 11:25:54 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Justiz im Nationalsozialismus, 23.01.-30.03.2007,
Detmold
Message-ID: 45CC5A42020000D60002B05B@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Robert Gahde"
Datum: 08.02.2007, 17:44


AUSSTELLUNG

Justiz im Nationalsozialismus. Über Verbrechen im Namen des
Deutschen Volkes

1996 erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog
den 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des
Nationalsozialismus. Aus diesem Anlass erinnert das Staats-
und Personenstandsarchiv Detmold seither mit jährlich
wechselnden Ausstellungen an das Schicksal von Verfolgten.

Vom 23. Januar bis 30. März 2007 ist dort die Ausstellung
"Justiz im Nationalsozialismus - Über Verbrechen im Namen des
Deutschen Volkes" zu sehen. Sie entstand in Zusammenarbeit mit
der Gedenkstätte in der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel. Im
Mittelpunkt der umfangreichen Präsentation stehen die Biografien
von Frauen und Männern aus Ostwestfalen-Lippe, die unter
Beteiligung der Justiz als wirksamer Waffe des NS-Staats
ausgegrenzt, verfolgt und ermordet wurden.

Unter den Richtern und Staatsanwälten fand die Ernennung Hitlers
zum Reichskanzler breite Zustimmung, stand man doch mehrheitlich
der parlamentarisch-demokratischen Verfassung der Weimarer
Republik distanziert bis ablehnend gegenüber und blieb stärker
dem autoritär-monarchischen Gesellschaftsbild des Kaiserreichs
verhaftet. Bereits im Frühjahr 1933 setzte auch innerhalb der
Juristenkreise selbst eine Welle von Ausgrenzungen und
Entlassungen ein, vor allem von Juden und politischen Gegnern
des Nationalsozialismus. Davon betroffen waren z.B. der aus
Nieheim stammende jüdische Rechtsanwalt Dr. Ernst Ikenberg und
der in Beverungen geborene Rechtsanwalt und Notar Dr. Otto
Griesbach. Ikenberg erteilte das Justizministerium wegen seiner
"nicht arischen Abstammung", dem Sozialdemokraten Griesbach
wegen angeblich kommunistischer Betätigung 1933 ein
Vertretungsverbot und entzog beiden die Zulassung als
Rechtsanwalt bzw. Notar. Dies kam einem Berufsverbot gleich und
entzog die Existenzgrundlage.

Erwies sich die deutsche Justiz schon früh als funktionierendes
Instrument des NS-Staats bei der Ausschaltung der politischen
Opposition und Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung, so galt
dies in den Folgejahren für eine wachsende Zahl weiterer
Bevölkerungsgruppen, die aus rassischen oder ideologischen
Gründen nicht zur "Volksgemeinschaft" gezählt wurden. Der Kieler
Rechtswissenschafter Prof. Dr. Karl Larenz brachte es so auf den
Punkt: "Wer außerhalb der Volksgemeinschaft steht, steht auch
nicht im Recht": Ausgrenzung und Verfolgung trafen die Patienten
in Heil- und Pflegeanstalten, die massenhaft durch Beschlüsse
der neu eingerichteten Erbgesundheitsgerichte zwangssterilisiert
wurden. Unzählige Menschen wurden während der NS-Zeit als
"lebensunwert" in den Euthanasieprogrammen ohne Beteiligung der
Justiz ermordet.

Zu den unter Beteiligung der Justiz verfolgten Gruppen zählen
die Zeugen Jehovas, was am erschütternden Schicksal der Familie
Kusserow aus Bad Lippspringe verdeutlicht wird. Die Pfarrer
Friedrich von Bodelschwingh in Schlüsselburg und Otto Jungcurt
in Todtenhausen nahm man 1937 in Untersuchungshaft wegen ihres
Einsatzes für die Bekennende Kirche. Außerhalb der
"Volksgemeinschaft" standen aus nationalsozialistischer Sicht
auch Homosexuelle. Im Falle eines homosexuellen
SS-Unterscharführers in Blomberg statuierte man regelrecht ein
Exempel: Das Landgericht verhängte wegen "gewerbsmäßiger
widernatürlicher Unzucht" eine einjährige Haftstrafe. Nach deren
Verbüßung übergab die Justiz den Verurteilten der Gestapo, die
ihn für weitere 22 Monate in Konzentrationslagern "in Gewahrsam"
nahm - ein Beispiel für die Kooperation von Justiz und
Polizei.

Bereits 1933 wurden Reichsweit Sondergerichte installiert, vor
denen vor allem nach Kriegsbeginn nahezu jede Straftat als
"Gefährdung der deutschen Abwehrkraft" angeklagt werden konnte.
Im Dezember 1940 wurde in Bielefeld ein solches Gericht
eingerichtet. Zwischen 1941 und 1945 verhängte dieses 60
Todesurteile, von denen 50 vollstreckt wurden. So etwa gegen
Wilma Hesselink 1941, weil sie als Dienststellenleiterin einer
Bezugsscheinstelle in Münster Lebensmittelkarten und -marken
unterschlagen hatte. Wegen Schwarzschlachtungen größerer Mengen
Viehs verurteilte das Sondergericht Bielefeld die Eheleute
Joachim aus Liemke 1942 ebenfalls zum Tode. Gegen den polnischen
Zwangsarbeiter Antoni Klawonn verhängte das Gericht wegen des
Diebstahls einiger Kleidungsstücke der zur Wehrmacht
eingezogenen Söhne seiner Arbeitgeberin fünf Jahre Zuchthaus,
die nach den Bestimmungen des "Polenstrafvollzugs" später noch
verschärft wurden. Ebenfalls fünf Jahre Zuchthaus erhielt der
Kraftfahrer Arthur Matschuk aus Minden nach einem
Fahrraddiebstahl. Als "gefährlicher Gewohnheitsverbrecher und
als Volksschädling" brachte man ihn im Anschluss ins
Konzentrationslager Buchenwald, wo er bald darauf unter
ungeklärten Umständen ums Leben kam.

Sehr anschaulich widmet sich die Ausstellung dem Thema
Strafvollzug in der NS-Zeit im Spannungsfeld zwischen "Bessern"
und "Vernichten". Der Betrachter erfährt beispielsweise viel
über die Ausstattung von Zellen, die Haftbedingungen, den
Einsatz der Inhaftierten in der Rüstungsindustrie oder der
Landwirtschaft oder die zunehmende Zahl an vollstreckten
Todesurteilen. In der Hinrichtungsstätte der
Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel wurde eine Vielzahl der
Todesurteile gegen Personen aus Ostwestfalen-Lippe vollstreckt.

Erstmals 1995 erkannte der Bundesgerichtshof anlässlich der
Verurteilung eines DDR-Richters wegen Rechtsbeugung an, dass die
nationalsozialistische Rechtsordnung eine "Perversion der
Rechtsordnung" bewirkt habe, die zurecht als "Blutjustiz"
bezeichnet werde und dass die Verbrechen der Richter und
Staatsanwälte juristisch nicht aufgearbeitet worden seien. Die
jetzt im Staatsarchiv präsentierte Ausstellung bietet
exemplarisch Einblicke in den Umgang der Nachkriegsjustiz mit
der Rolle der Justiz in der NS-Zeit und geht wiederum auch
anhand von Biografien der Frage von Kontinuität und Brüchen
nach. Die Schwierigkeit, 1945/1946 unbelastete Richter zu finden,
führte zuweilen zum Einsatz von Rechtsanwälten als Hilfsrichter
wie beispielsweise im Fall Arno Habel, der im Mai 1946 am
Amtsgericht Detmold seine Tätigkeit aufnahm. Einen interessanten
Fall stellt auch Dr. Heinz Schmidt dar: Anfang der 1930er Jahre
Gerichtsassessor im lippischen Staatsdienst, hatte er seit 1935
seine Laufbahn in der Heeresjustiz fortgesetzt und es bis zum
Oberkriegsgerichtsrat bzw. Oberfeldrichter gebracht. Die
Tatsache, dass er nicht Mitglied in der NSDAP gewesen war,
spielte offenbar eine maßgebliche Rolle dabei, dass er 1945 zum
Richter am Landgericht Paderborn berufen wurde, aber schon bald
wieder um seine Versetzung bat. Dr. Schmidt wirkte anschließend
als Hilfsrichter in Beverungen und Warburg sowie als
Amtsgerichtsrat in Brakel, bevor er 1947 zum Stadtdirektor in
Detmold gewählt wurde.


INFO

Ort:
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold

Öffnungszeiten
23. Januar - 30. März 2007
Mo-Do 8-16 Uhr, Fr 8-13 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Führungen
nach Vereinbarung
Tel. 05231 / 766-0
E-Mail: stadt at lav.nrw.de

Pädagogische Angebote zur Ausstellung für Schulen und Gruppen
Tel. 05231 / 766-102

Broschüren zur Ausstellung Katalog zur Wanderausstellung: 2,50 €
Broschüre mit den Ausstellungstexten zur Region
Ostwestfalen-Lippe: ca. 2,50 €

Begleitprogramm zur Ausstellung

Montag, 26. Februar 2007, 19.30 Uhr

Vortrag "Justiz im Nationalsozialismus", Prof. Dr. Ingo Müller,
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Hamburg

Montag, 12. März 2007

Ein Filmtag im Staatsarchiv: Film als Quelle zum Thema "Justiz
im Nationalsozialismus"

11 / 13 Uhr "Das Heimweh des Walerjan Wróbel" (1991) - Angebot
speziell für Schulklassen, Anmeldung erforderlich: 05231 / 766-0

18 Uhr "Der Gasmann" (1941) mit Heinz Rühmann

19.30 Uhr: "Der Verteidiger hat das Wort" (1944) mit Heinrich
George

Einführung, Kommentierung der Filmausschnitte und Moderation:
Eyke Isensee, Hochschule für bildende Künste, Braunschweig

Montag, 26. März 2007, 19.30 Uhr

Vortrag "Ausgrenzung und Verfolgung jüdischer Juristen im
Oberlandesgerichtsbezirk Celle, 1933-1945", Dr. Peter Schulze,
Hannover

Alle Veranstaltungen finden im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold, Willi-Hofmann-Str. 2,
32756 Detmold statt. Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 9 11:37:34 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Feb 2007 11:37:34 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die Eisen- und Stahlindustrie im
westfaelischen Ruhrgebiet nach 1945, 13.02.2007, Muenster
Message-ID: 45CC5CFE020000D60002B089@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 07.02.2007, 13:41


AKTUELL

Vortragsveranstaltung des Vereins für Geschichte und
Altertumsskunde Westfalens, Abt. Münster
Dr. Karl-Peter Ellerbrock, Dortmund

"Strukturwandel an der Ruhr: Die Eisen- und Stahlindustrie im
westfälischen Ruhrgebiet nach 1945"

Der Strukturwandel im Ruhrgebiet ist seit Jahrzehnten ein
aktuelles Thema. Konjunkturen und Krisen stellten die Eisen- und
Stahlindustrie immer wieder vor neue Herausforderungen. Am
Dienstag, den 13.02. referiert der Historiker Dr. Karl-Peter
Ellerbrock (Direktor des Westfälischen Wirtschaftsarchivs in
Dortmund) zum Thema "Strukturwandel an der Ruhr: Die Eisen- und
Stahlindustrie im westfälischen Ruhrgebiet nach 1945". Er
beschließt damit die aktuelle Vortragsreihe des Vereins für
Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster. Am
Beispiel des Stahlstandortes Dortmund und seiner Unternehmen
zeigt der Vortrag auf, dass die Geschichte der deutschen, aber
auch der europäischen Eisen- und Stahlindustrie zugleich eine
Geschichte von Fusionen und strategischen Allianzen ist, die
unterschiedlich erfolgreich verlaufen sind.

Die Dortmund-Hörder Hüttenunion entstand 1951 im Zuge der
Entflechtung und Neuordnung, wie sie von den Alliierten
veranlasst wurde. Der Zusammenschluss mit Hoesch im Jahre 1966
folgte dann dem Gebot der wirtschaftlichen Vernunft und
bereitete zugleich die Gründung des ersten länderübergreifenden
Unternehmensverbundes von Hoesch und Hoogovens zu Estel im Jahre
1972 vor. Estel brach aber zehn Jahre später wieder auseinander;
und dies nicht nur angesichts einer dramatischen Wende der
Stahlkonjunktur, sondern vor allem, weil beide
Unternehmenskulturen nicht zusammenwuchsen. Auch das Projekt
"Ruhrstahl" von Hoesch und Krupp scheiterte ebenso wie die
Vorschläge der von der Landesregierung eingesetzten
Stahlmoderatoren.

Erst nachdem Krupp im Herbst 1991 ein Aktienpaket von Hoesch mit
dem Ziel der Verschmelzung beider Unternehmen erworben hatte,
waren die Weichen zur Überwindung der Strukturkrise bei Eisen
und Stahl gestellt, die dann im Gegensatz zum bis heute
staatlich subventionierten Bergbau aus eigener unternehmerischer
Kraft erfolgte und in der 1999 vollzogenen Fusion mit Thyssen
seinen vorläufigen Abschluss fand. Im verschärften globalen
Wettbewerb rangiert ThyssenKrupp derzeit auf Rang zehn.


INFO

Ort:
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. ++49/0251/5907-01
Fax ++49/0251/5907-210
landesmuseum at lwl.org

Der Vortrag beginnt um 20.15 Uhr im Vortragssaal des
Landesmuseums, Domplatz 10. Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 12 10:39:01 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Feb 2007 10:39:01 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Gemaelde des Conrad von Soest
unter infraroter Strahlung, 22.02.2007, Muenster
Message-ID: 45D043C5020000D60002BB1A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Daniel Müller Hofstede"
Datum: 09.02.2007, 14:46


AKTUELL

Dia-Vortrag
in der Reihe "Vortragsreihe Neue Forschungen zu Alten Kunst"
Do 22. Februar 2007, 20 Uhr

Prof. Dr. phil. Ingo Sandner, Dresden
Unter Farbschichten verborgen. Die Gemälde des Conrad von
Soest und seiner Werkstatt unter infraroter Strahlung

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster
Vortragssaal, Eintritt frei
Domplatz 10
48143 Münster


In seinem Beitrag in der Vortragsreihe zu Hauptwerken der
Mittelalter-Sammlung des LWL-Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte stellt Professor Dr. Ingo Sandner die Technik
der Infrarot-Reflektographie bei der Untersuchung
mittelalterlicher Tafelbilder vor. Zunächst soll die Methode an
sich erläutert werden, z.B. wo die Möglichkeiten und Grenzen des
Verfahrens liegen. Im zweiten Teil des Vortrags steht der
Prozess der Bildentstehung, von der Skizze über die
Unterzeichnung zum vollendeten Gemälde, im Mittelpunkt. Welche
Zeichengeräte wurden genutzt, wie können sie erkannt werden? Am
Beispiel des berühmten westfälischen Tafelmalers Conrad von
Soest und des eng verwandten Fröndenberger Meisters werden
neueste Forschungsergebnisse vorgestellt. Bisherige Hypothesen
und Zuordnungen von Werken werden geprüft und in Hinblick auf
die Werkstatt Conrads und seiner Mitarbeiter diskutiert.

Der Referent war Leiter der Restaurierungsstätten der
Denkmalpflege Sachsen und über lange Jahre als Professor für
Restauratorenausbildung an der Hochschule für Bildende Künste in
Dresden und an der Fachhochschule in Köln tätig. Zahlreiche
Publikationen u.a. zu Lukas Cranach und Conrad von Soest weisen
ihn als den besten Kenner der Untersuchung von alten Gemälden
mit infraroter Strahlung aus.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Langen Donnerstags statt,
so dass vor dem Vortrag die Möglichkeit zum Besuch der Sammlung
besteht.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: 22. Februar 2007
LWL-Landesmuseum Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 / 5907 01
Fax: 0251 / 5907-167
E-Mail: Landesmuseum at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 12 10:43:26 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Feb 2007 10:43:26 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BLIT=5D_Veddeler=2C_Peter_=28Bearb=2E=29?=
=?iso-8859-1?q?=3A_Domkapitel_M=FCnster=2C_Akten-Findbuch?=
Message-ID: 45D044CE020000D60002BB1D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Mechthild Black-Veldtrup"
Datum: 09.02.2007, 11:23


LITERATUR

Das Landesarchiv NRW Staatsarchiv Münster stellt eine neue
Buchpublikation in 3 Bänden vor:

Domkapitel Münster, Akten-Findbuch
bearbeitet von Peter Veddeler
(Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 5)
Münster 2006
LV, 1.690 Seiten, ISBN: 3-392892-19-4, Preis: 39,80 €.
Die Bände sind nur geschlossen über das
LAV NRW Staatsarchiv Münster
Bohlweg 2
48147 Münster
Fax: 0251-4885-100
Email: stams at lav.nrw.de
zu beziehen.

Die Publikation setzt die Reihe der gedruckten Findbücher des
Staatsarchivs Münster fort.

Der Bestand Domkapitel Münster umfasst mehr als 5.200 Akten aus
dem 15. bis ins 19. Jahrhundert, die die weltlichen Aufgaben und
Aktivitäten des Domkapitels, einem der Stände des ehemaligen
Fürstbistums Münster, dokumentieren. Das Findbuch ist durch
einen umfangreichen Personen- und Ortsindex erschlossen. Die
alten und neuen Bestellsignaturen werden durch eine Konkordanz
nachvollziehbar.


INFO

Kontakt:
Dr. Mechthild Black-Veldtrup
Landesarchiv NRW Staatsarchiv Münster
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251-4885-136
Fax: 0251-4885-100
E-Mail: mechthild.black-veldtrup at lav.nrw.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 12 10:52:47 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Feb 2007 10:52:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 11.01.-09.02.2007
Message-ID: 45D046FF020000D60002BB80@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 09.02.2007, 09:19


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/




WDR-
Nachrichten aus dem Münsterland vom 09.02.2007

Porträtfotografien im Landesmuseum (07:27 Uhr) Das Landesmuseum
in Münster präsentiert ab Sonntag mehr als 90 Porträtfotografien
prominenter Künstler und Intellektueller aus den letzten vier
Jahrzehnten. Die Ausstellung mit dem Titel "Kluge Köpfe" ist
eine Werkschau des Photografen Adolf Clemens. Der 64-Jährige
gilt als bedeutendster Porträtphotograf seiner Generation. Zu
sehen sind die Aufnahmen bis Ende April.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 08.02.2007

Kritik an Personal-Gesetz (17:19 Uhr) Der Personalrat des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe befürchtet eine Schwächung
der Arbeitnehmerrechte durch ein Gesetzesvorhaben der
Landesregierung. Dadurch hätten Personalräte künftig kein
Mitspracherecht mehr etwa bei Kündigungen, Abmahnungen und
Privatisierung von Arbeitsplätzen. Für den LWL arbeiten 12.000
Menschen zum Beispiel in Museen, Schulen und psychiatrischen
Kliniken.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 08.02.2007

Bochum: Kürzungen im Kulturetat (10:36 Uhr) Die Verwaltung der
Stadt Bochum empfiehlt dem Rat, die Ausgaben für freiwillige
Leistungen im Kulturetat um drei bis zehn Prozent zu kürzen. Vor
allem kleinere Einrichtungen der freien Szene wie das
Prinzregent Theater oder der Bahnhof Langendreer sollen mit
weniger Geld auskommen. Dagegen sollen die Zuschüsse für das
Schauspielhaus, die Symphoniker und das Museum gleich bleiben.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 07.02.2007

Museumsbau soll fortgesetzt werden (15:25 Uhr) Der Bau des
Emil-Schumacher-Museums soll noch in dieser Woche fortgesetzt
werden. Das ist das Ergebnis eines Krisengesprächs zwischen dem
Hagener Oberbürgermeister Peter Demnitz und der Geschäftsführung
der Baufirma Peter Holthausen aus Düsseldorf. Die Arbeiten an
dem Museumsneubau wurden am Freitag eingestellt, weil die Stadt
Hagen Baurechnungen in Höhe von rund 100.000 Euro nicht gezahlt
haben soll. Weitere Bauverzögerungen wollen beide Seiten
demnächst vermeiden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 06.02.2007

Ruhrgebiet: Sommerevents und Extraschicht (15:17 Uhr) Der
Regionalverband Ruhr RVR plant in diesem Sommer einen
Flussbadetag Ruhr und die 6. Extraschicht, die lange Nacht der
Industriekultur. Mit den diesjährigen Sommer-Events befasste
sich heute auch der RVR-Planungsausschuss. So findet der
Flussbadetag "Big Jump" europaweit am 15. Juli statt. Die
Extraschicht bezieht in diesem Jahr am 2. Juni fünf zentrale
Veranstaltungs-Orte ein. Dazu gehören der MüGa Park Mülheim, die
Zeche Ewald in Herten, das Deutsche Bergbaumuseum Bochum und die
Zeche Zollverein in Essen

Nachrichten aus OWL vom 05.02.2007

Andrang bei Böckstiegel-Ausstellung (17:02 Uhr) Die
Böckstiegel-Ausstellung in der Kunsthalle Bielefeld stößt auf
großes Interesse. Schon am Eröffnungstag kamen fast 1.500
Besucher. In ihrer neuen Ausstellung zeigt die Kunsthalle Werke
des in Werther geborenen Malers Peter August Böckstiegel und
seines Freundes Conrad Felixmüller. Das Museum rechnet bis zum
Ausstellungsende am 13. Mai mit rund 20.000 Besuchern.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 05.02.2007

Bauarbeiten am Museum eingestellt (16:59 Uhr) Die Bauarbeiten
für das neue Emil-Schumacher-Museum in Hagen sind vorübergehend
eingestellt worden. Grund sind Zahlungsstreitigkeiten zwischen
dem Bauunternehmen und der Stadt. Nach Angaben des
Baudezernenten wurden die Zahlungen eingestellt, weil Leistungen
nicht ordnungsgemäß erbracht worden seien. Die Firma
widerspricht dieser Darstellung. Am Mittwoch soll es ein
Klärungsgespräch beim Oberbürgermeister geben.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 05.02.2007

Krönchen-Center hatte 6.000 Besuchern (07:50 Uhr) Rund 6.000
Besucher sahen sich am Wochenende das neue Siegener
Krönchencenter mit Stadtbibliothek, Stadtarchiv und
Volkshochschule an. Der ehemalige Kaufhof war dafür von der
Stadt für 1 Million Euro gekauft und für dreieinhalb Millionen
Euro umgebaut worden. Nordrhein-Westfalens Bauminister Wittke
bestätigte zur Eröffnung noch einmal die 80-prozentige
Kostenübernahme durch das Land.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 03.02.2007

Krönchen-Center wird eröffnet (09:20 Uhr) In der Siegener
Oberstadt wird heute das "Krönchen-Center" eröffnet. Auf 6.000
Quadratmetern und drei Etagen sind im ehemaligen Kaufhof
Stadtbibliothek, Stadtarchiv und Volkshochschule untergebracht.
In dem für dreieinhalb Millionen Euro umgebauten Kaufhaus gibt
es jetzt ausreichend Magazinräume, große, helle öffentliche
Lesesäle, ein Café und Gruppenarbeitsräume. Hier sollen künftig
als zusätzliches Angebot Veranstaltungen zur Stadtgeschichte für
Schüler und Studenten angeboten werden.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 03.02.2007

Ausstellung über Redensarten (06:45 Uhr) Im Heimatmuseum
Banfetal in Bad Laasphe beginnt Sonntag Nachmittag eine
Sonderausstellung über die Herkunft von Redensarten. Anhand von
Objekten wird gezeigt, woher etwa Begriffe wie "Mehrere Eisen im
Feuer haben" oder "Den Faden verlieren" kommen. Im Heimatmuseum
werden außerdem unter anderem Vor- und Frühgeschichte, Land- und
Forstwirtschaft, sowie Natur des Wittgensteiner Landes gezeigt.
Das Museum ist in einem über 200 Jahre alten Fachwerkhaus
untergebracht.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 02.02.2007

Bibelmuseum neu eröffnet (17:40 Uhr) Das Bibelmuseum der
Universität Münster ist heute in neuen Räumen wiedereröffnet
worden. Am jetzigen Standort in Domnähe präsentiert die
Einrichtung rund 500 Exponate. Zu den ältesten Texten zählt ein
etwa 4000 Jahre alter sumerischer Schöpfungsbericht aus
vorbiblischer Zeit. Die Umzugskosten von insgesamt 180 000 Euro
trägt die Universität.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 30.01.2007

Busch-Gedenkstätte zieht um (07:13 Uhr) Die Gedenkstätte für die
Siegener Brüder Busch zieht erneut um. Sie ist ab dem kommendem
Wochenende im früheren Kaufhof-Gebäude in zentraler Lage in der
Siegener Oberstadt untergebracht. Dort befinden sich auch
Volkshochschule, Stadt-Archiv und Stadt-Bibliothek. Der
bisherige Standort wurde nur wenig besucht. Briefe, Fotos,
Programme und viele andere Dokumente illustrieren Leben und
Wirken der fünf Siegener Brüder, darunter der Dirigent Fritz
Busch und der Geiger Adolf Busch. Die Ausstellung enthält einige
neue Exponate, die aus dem Nachlass von Adolf Buschs zweiter
Frau Hedwig stammen.

Nachrichten aus OWL vom 27.01.2007

Veranstaltungen zum Holocaust-Gedenktag (10:34 Uhr) In vielen
Orten der Region gibt es am Samstag Veranstaltungen zum
Holocaustgedenktag. In Herford beginnt in der Kleinen Markthalle
um 17 Uhr eine Gedenkveranstaltung, die an die Befreiung von
Auschwitz erinnert. Das Stadtarchiv Lemgo veranstaltet um 15 Uhr
eine Stadtführung zum früheren jüdischen Leben in der
Hansestadt. In Detmold beginnt die Gedenkfeier um 16 Uhr in der
August-Hermann-Francke-Gesamtschule. In der Wewelsburg im Kreis
Paderborn wird um 20 Uhr eine Gemäldeausstellung eröffnet, die
sich mit dem Völkermord in Konzentrationslagern befasst. Und in
Bielefeld gibt es am Sonntag um 14 Uhr eine Gedenkfeier am
Hauptbahnhof.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 25.01.2007

Rembrandt-Ausstellung in Dortmund (15:45 Uhr) Das Dortmunder
Museum für Kunst und Kulturgeschichte zeigt Werke von Rembrandt.
Ausgestellt sind 69 Radierungen des holländischen Meisters. Die
Motive zeigen biblische Szenen, Landschaften und Selbstportraits
aus den Jahren 1626 bis 1661. Die Werke sind eine Leihgabe der
Hamburger Kunsthalle. Die Ausstellung unter dem Titel "Rembrandt
entdecken" ist von Sonntag an zu sehen

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 18.01.2007

"Geierabend" vorzeitig beendet (21:07 Uhr) Zu den
Veranstaltungen, die wegen des Sturms abgesagt oder abgebrochen
werden mußten, gehört neben der Live-Sendung "WDR 2-Arena" aus
dem Helene-Lange-Gymnasium in Dortmund auch der Geierabend. Am
Veranstaltungsort, dem Westfälischen Industriemuseum Zeche
Zollern II/IV im Stadtteil Bövinghausen beendete vorzeitig ein
Baum die Karnevalsshow. Er fiel auf ein Nachbargebäude. Verletzt
wurde niemand. Die Aufführung wird Ende Januar nachgeholt

Nachrichten aus OWL vom 18.01.2007

Freilichtmuseum Detmold beliebt (12:39 Uhr) Das Freilichtmuseum
in Detmold verzeichnet steigende Besucherzahlen. Im vergangenen
Jahr kamen 192.000 Gäste in das Museum, das ist ein Plus
gegenüber dem Vorjahr von knapp drei Prozent. Zu den
diesjährigen Höhepunkten wird die Großveranstaltung
"PferdeStark" und die Eröffnung des historischen Hauses Uhlmann
aus dem Kreis Höxter gehören, dass von einer jüdischen Familie
bewohnt wurde.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 17.01.2007

Mehr Besucher in LWL-Museen (17:44 Uhr) Die 17 Museen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe haben im vergangenen Jahr
deutlich mehr Besucher gehabt. Die Zahl stieg um rund 100 000
auf fast 1,3 Millionen Menschen. Besonders erfolgreich waren
Ausstellungen in den Museen in Paderborn und Herne. Das
besucherstärkste Museum war auch im vergangenen Jahr das
Westfälische Freilichtmuseum in Detmold.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 17.01.2007

LWL-Museen zählten weniger Besucher (16:23 Uhr) Die Museen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe haben im östlichen
Ruhrgebiet im vergangenen Jahr weniger Besucher verzeichnet.
Insgesamt kamen rund 323.000 Menschen, das sind etwa 13.000
weniger als noch 2005. Während die Besucherzahl im
Industriemuseum Henrichenburg in Waltrop stark zurück ging,
konnte die Zeche Zollern II/IV in Dortmund mehr Gäste anlocken.
Das Freilichtmuseum in Hagen blieb mit rund 150.000 Besuchern
das beliebteste LWL-Museum der Region. Grund für die
Schwankungen sind nach Angaben des Landschaftsverbandes vor
allem wechselnde Sonderausstellungen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 17.01.2007

Ruhrgebiet: Mehr Besucher in LWL-Museen (14:11 Uhr) In die 17
Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sind im
vergangenen Jahr rund 1,3 Millionen Menschen geströmt. Dies
waren 100.000 Besucher mehr als 2005. Das Archäologiemuseum in
Herne profitierte dabei von zwei erfolgreichen
Sonderausstellungen: Mit den Schauen "Von Anfang an" sowie
"Klima und Mensch", wurde die Besucherzahl von 46.000 auf 95.000
mehr als verdoppelt. Da das im Industriemuseum Zeche Hannover in
Bochum 2006 alle zwei Jahre stattfindende *Dampffestival" nicht
auf dem Programm stand, ging die Besucherzahl leicht zurück. Die
Ausstellung "Sprengstoff", die sich mit der Katastrophe vor 100
Jahren in der Wittener Roburitfabrik beschäftigt, sorgte dagegen
für eine leichten Anstieg der Besucherzahl im Wittener
Industriemuseum Zeche Nachtigall auf 33.500. Einen deutlichen
Besucherrückgang musste das Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg in Waltrop hinnehmen. Während 2005 die
"schwimmende Wanderausstellung auf der Ostara" noch mehr als
100.000 Interessierte anlockte, kamen 2006 nur 70.000 Besucher.
Auch im Industriemuseum Henrichshütte Hattingen wurden weniger
Besucher gezählt, nämlich 80.500

NACHRICHTEN aus dem Ruhrgebiet vom 17.01.2007

Bochum: BKA verleiht Krimi-Preis (12:36 Uhr) Mit dem deutschen
Krimi-Preis 2007 wird in der Kategorie National Andrea Maria
Schenkel für ihren Debütroman "Tannöd" ausgezeichnet. Mit der
Auszeichnung werden alljährlich Autoren gewürdigt, die
"literarisch gekonnt und inhaltlich originell dem Genre neue
Impulse geben", teilte das BKA, das Bochumer Krimi Archiv, mit.
Der Deutsche Krimi Preis ist undotiert und wird zum 23. Mal
verliehen. Nachrichten aus Südwestfalen vom 15.01.2007

Nachrichten aus Südwestfalen vom 15.01.2007

Mehr Übertritte zum Islam (09:50 Uhr) Immer mehr Deutsche treten
einer Studie des Islam-Archivs Soest zum Islam über. Das
Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet weiter, rund 4.000
Menschen seien zwischen Juli 2004 bis Juni 2005 konvertiert,
vier Mal so viele wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Während früher vor allem Frauen, die einen muslimischen Partner
heirateten, die Religionszugehörigkeit wechselten, seien die
Motive inzwischen vielschichtiger, hieß es. Häufig stehe aber
eine freiwillige Entscheidung dahinter.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.01.2007

Museen ziehen positive Bilanz (10:40 Uhr) Die meisten Museen im
Münsterland haben ihre Besucherzahlen im vergangenen Jahr
gehalten oder freuen sich sogar über einen Zuwachs. So hat das
Naturkundemuseum in Münster mit 115.000 Besuchern den
Aufwärtstrend der Vorjahre fortgesetzt. Das Landesmuseum musste
sich dagegen mit 61.000 Besuchern zufrieden geben.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 13.01.2007

Große Werkschau Emil Schumachers (12:55 Uhr) Das Museum für
Gegenwartskunst in Siegen zeigt ab Sonntag eine Werkschau Emil
Schumachers. Der Hagener Maler erhielt als sechster Künstler
1982 den Rubenspreis der Stadt Siegen. Zu den 19 ausgestellten
Arbeiten aus allen Schaffensphasen gehören Ölbilder, Grafiken,
Arbeiten auf Papier und Tast-Objekte. Gut die Hälfte der Werke
stammt aus der Siegener Sammlung Lambrecht-Schadeberg, die
übrigen sind vor allem Leihgaben der Emil Schumacher Stiftung
Hagen. Die Ausstellung dauert bis zum 20. Mai.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 11.01.2007

Marl: Picasso-Ausstellung verlängert (16:46 Uhr) Wegen des
großen Besucherandrangs wird die Ausstellung "Guernica" im
Marler Skulpturenmuseum Glaskasten um zwei Wochen bis zum 25.
Februar verlängert. Das Museum zeigt seit November letzten
Jahres eine der beiden weltweit existierenden Kopien des
berühmten Gemäldes von Picasso. Daneben sind in der Ausstellung
30 weitere Original-Radierungen und Grafiken Picassos zu
sehen

INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org
Internet: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 13 09:51:37 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Feb 2007 09:51:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Exkursion zur Ausstellung "100 Jahre Frauenwahlrecht
in Europa", 25.02.2007, Bonn
Message-ID: 45D18A29020000D60002BF0C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Hanne Hieber"
Datum: 05.02.2007, 12:23


AKTUELL

Veranstaltungen des Historischen Vereins für Dortmund und die
Grafschaft Mark e. V.

Exkursion zur Ausstellung "Mit Macht zur Wahl! 100 Jahre
Frauenwahlrecht in Europa" im Frauenmuseum Bonn

Die Einführung des sogenannten "Frauen"Wahlrechts ist eigentlich
der Beginn des Allgemeinen Wahlrechts. Vorher wurde das
Wahlrecht lediglich den Männern zugestanden. Von Demokratie kann
also erst gesprochen werden, seitdem Frauen und Männer wählen
und gewählt werden können. Die Ausstellung beschäftigt sich mit
den Durchsetzungsstrategien und politischen Hintergründen des
"Frauen"Wahlrechts in Europa. 1906 erhielten die Frauen in
Finnland als erste Europäerinnen das Wahlrecht; als letzte in
Europa bekamen schließlich 1984 die Frauen in Liechtenstein das
Wahlrecht zuerkannt. Die Frauen brauchten Mut, Ausdauer und
Phantasie, um ihr Ziel zu erreichen. Sie mussten Vorurteile und
Verbote überwinden. Immer wieder wurden von Politikern
unterschiedliche Argumente und Begründungen ins Feld geführt, um
Frauen das Wahlrecht zu verweigern.

Die Ausstellung dokumentiert den Kampf der Frauenrechtlerinnen
in 20 europäischen Ländern. Ausgestellt werden Fotos, Plakate
und Objekte, auf denen Frauen ihre Forderung nach dem Wahlrecht
publik machten. Eine Besonderheit des Frauenmuseums Bonn ist,
dass die historischen Ausstellungen immer mit Kunstobjekten
kombiniert werden. So werden hier auch die Werke verschiedener
Künstlerinnen präsentiert, die sich mit dem Thema
Frauenwahlrecht auseinandersetzen. Dabei sind sehr anregende und
inspirierende Arbeiten zu besichtigen, die einen Besuch der
gesamten Ausstellung noch interessanter erscheinen lassen.


INFO

Termin:
Sonntag, 25. Februar 2007
Abfahrt: 10.00 Uhr, Haltestelle Südbad, Ruhrallee
Ankunft in Bonn und Führung durch die Ausstellung: ca. 11.30 Uhr
Dauer der Führung: 1 ½ Stunden
Anschließend besteht die Möglichkeit, im Museumscafe Kaffee/Tee
zu trinken und Kuchen zu essen (nicht im Preis enthalten).
Rückfahrt: ca. 14.30 Uhr Begleitung: Hanne Hieber

Anmeldungen bis 14.02.2007 an:
Geschäftsstelle des Historischen Vereins für Dortmund,
Telefon: 0231/50-2 36 90 (Frau Bartz)

Preis: 22,50 ? (inkl. Fahrt, Eintritt ins Museum sowie die
Führung durch die Ausstellung)
Überweisung bis 14.2.07 auf das Konto des Historischen Vereins:
Kontonummer: 001 076 078
BLZ: 440 501 99
Sparkasse Dortmund mit dem Vermerk "Frauenmuseum"






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 13 10:22:50 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Feb 2007 10:22:50 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Reuter,
Hannelore: Historische Orgeln in Westfalen-Lippe. Reisewege
Message-ID: 45D1917A020000D60002BF5A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.02.2007, 12:35


LITERATUR

"Historische Orgeln in Westfalen-Lippe": LWL gibt Reisehandbuch
zu 600 Königinnen unter den Instrumenten heraus

Der Orgelbau hat in Westfalen-Lippe eine jahrhundertealte
Tradition, sogar die älteste noch spielbare Orgel der Welt, die
aus dem 15. Jahrhundert stammt, steht im westfälischen
Soest-Ostönnen. Die Musikwissenschaftlerin Dr. Hannalore Reuter,
die seit über 20 Jahren in der Inventarisierung westfälischer
Orgeln tätig ist, hat im Auftrag des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) über 600 westfälische Orgeln unter die
Lupe genommen und für die LWL-Buchreihe "Kulturlandschaft
Westfalen" beschrieben. Am Freitag (09.02.) hat der LWL das 400
Seiten starke Buch "Historische Orgeln in Westfalen-Lippe" in
Münster vorgestellt.

"Mit der Reihe 'Kulturlandschaft Westfalen' haben wir bereits in
den 1990er Jahren ein Projekt angestoßen, das die Attraktionen
Westfalens mit den Erkenntnissen der Forschung verbindet und in
verständlicher Form einem breiten Publikum näher bringen möchte.
Dahinter steckt die Idee, Wissenswertes und Entdeckungswürdiges
zu mittlerweile acht verschiedenen Themen für den touristischen
Gebrauch in Reiseführerform darzustellen, um den Leser zu
verführen, unbekannte Kulturschätze zu entdecken", erklärte
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch.

Das Buch, das mit fachlicher Unterstützung der
LWL-Denkmalpfleger entstand, beschreibt alphabetisch nach Orten
sortiert den Bestand historischer Orgeln in ganz
Westfalen-Lippe. Dabei zeigt es nicht nur fast alle Orgeln im
Bild und gibt für die meisten von ihnen an, wie die Register
aufgebaut sind (Disposition). Als besondere Zugabe kann man den
Klangreichtum von 24 Orgeln auch hören: Dem Buch ist eine CD
beigelegt, die Aufnahmen aus den Jahren 1971 bis 1985 enthält,
die im Rahmen eines LWL-Projektes entstanden sind.

Neben Beschreibungen westfälischer Orgeln von A wie Affeln bis Z
wie Züschen enthält das Buch auch eine Einführung zu Orgeln und
ihrer Geschichte in Westfalen, stellt die wichtigsten Orgelbauer,
die in Westfalen aktiv waren, ebenso vor wie Orgelmuseen
und -archive. Als besonderen Service für Touristen hat Reuter aus
verschiedenen Blickwinkeln Touren zu besonderen Orgeln
ausgearbeitet. Interessierte können sich so zum Beispiel auf den
Weg zu Dorfkirchenorgeln im Sauerland oder zu Kirchen und
Klöstern im Weserraum machen, romantische Orgeln im Ruhrgebiet
erkunden, mit dem Fahrrad Orgeln im Münsterland "erfahren" oder
Orgeln kennen lernen, die der Orgelbauer Johann Patroklus Möller
im 18. Jahrhundert schuf.

"Westfalen ist unter den deutschen Orgellandschaften eine
eigenständige Region mit einer langen Musiktradition und einer
großen Vielfalt von bedeutenden Instrumenten. Zwar sind durch
Kriegseinwirkungen in den größeren Städten mit ihren Domen
zahlreiche große Orgeln zerstört worden, dennoch blieben vor
allem in den ehemaligen Stifts- und Klosterkirchen und in
einigen Schlössern eine Reihe von repräsentativen Orgeln
erhalten. Auch in vielen Dorfkirchen, die selbst oft
Kunstdenkmäler ersten Ranges sind, erklingen heute noch alte
Orgeln", erklärt Reuter, die als beste Kennerin der Orgeln in
Westfalen-Lippe gilt.

Sie weist besonders daraufhin, dass eine Orgel im Gegensatz zu
anderen Instrumenten individueller sei. Denn jede Orgel, die als
Kombination aus Tasten- und Blasinstrument und aufgrund ihrer
Größe und ihrer Klangvielfalt zurecht als "Königin der
Instrumente" bezeichnet werde, sei auf den jeweiligen Raum
abgestimmt. "Diese Individualität einer jeden Orgel erklärt die
Faszination, die von diesem Instrument ausgeht", so Reuter.


INFO

Hannalore Reuter
Historische Orgeln in Westfalen-Lippe
Reisewege
Kulturlandschaft Westfalen, Band 8
400 Seiten, 450 Fotos und 6 Karten, 19,90 Euro,
Mit CD "Musik auf historischen Orgeln in Westfalen-Lippe",
24 Stücke
Ardey-Verlag Münster, ISBN 3-87023-245-5






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 13 10:43:36 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Feb 2007 10:43:36 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Minninger,
Monika (Hg.): Quellensammlung zum Bielefelder Judentum des 19. und
20. Jahrhunderts
Message-ID: 45D19658020000D60002BF73@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 11.02.2007, 11:44


LITERATUR

11. Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die
Grafschaft Ravensberg:
Aus einer Hochburg des Reformjudentums
Quellensammlung zum Bielefelder Judentum des 19. und
20. Jahrhunderts
Herausgegeben von Monika Minninger
Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2006, 19,00 €
ISSN 1619-9022
ISBN-10; 3-89534-611-X
ISBN-13: 978-3-89534-611-8

Inhalt:

Einleitung, S. 11 - 13
1 140 Jahre im Spiegel einer Familienchronik. Geschichte der
Familie Porta. Von Walter Porta, 1940, S. 14 - 31

Erster Teil: Im Zeitalter von Jugendemanzipation und
Assimilation, 1800 - 1918
A. Synagogengemeinde, Jüdische Institutionen,
Religiöses Leben

2 Höchst mangelhafter Religionsunterricht. Bericht über
den Zustand des jüdischen Schulwesens in den Städten
Ravensbergs. Von Geh. Rat von Hohenhausen, 1806,
S. 33 - 34
3 ...unseren geringen Nahrungserwerb noch zu schmälern
gedenken. Bittschrift der Bielefelder Judenschaft an den
Präfekten des Weserdepartements in Osnabrück, 1808,
S. 34 - 35
4 Liste der Bielefelder Juden männlichen Geschlechts, 1812,
S. 35 - 37
5 Heil dem besseren Könige! Rede zur Feier des am 18ten
Juni erfochtenen glorreichen Sieges und des Einzugs der
Verbündeten in Paris. Gehalten vor der israelitischen
Gemeinde zu Bielefeld. Von Rabbiner Moses Friedheim,
1815, S. 38 - 40
6 Ein zerrütteter Rabbinatsbezirk. Rabbiner Moses Friedheim
in Bielefeld an die Regierungskommission, 26. März 1815,
S. 40 - 41
7 Ein eher negatives Gutachten. Bericht des Landrats von
Borries an die Regierung Minden über die Situation der
Juden in Stadt und Kreis Bielefeld, 20. Januar 1817,
S. 41 - 42
8 Jüdisches "Kirchen"-Inventar. Erbeigentum der
Israelitischen Gemeinde in Bielefeld, 1822, S. 42 - 43
9 Ein "geläuterter" jüdischer Gottesdienst. Mindener
Sonntagsblatt, 16. Mai 1832, S. 43 - 44
10 Ein kritischer Bericht. Beantwortung eines Fragebogens
der Regierung durch den jüdischen Lehrer Joachim Posener,
1843, S. 44 - 47
11 Schon vergessen? Die alte Synagoge. Von Martha
Modersohn-Kramme, 1929, S. 47 - 50
12 Die Bielefelder jüdischen Haushalte 1846, S. 50 - 52
13 Religionsschule statt jüdische Elementarschule.
Israelitisches Familienblatt, 25. Juli 1876, S. 52
14 Religionsunterricht an den Gymnasien. Israelitisches
Familienblatt, 23. Juli 1878, S. 52
15 Fasten am Versöhnungstag. Israelitisches Familienblatt,
20. Dezember 1888, S. 53
16 Der erste Jugendgottesdienst. Israelitisches Familienblatt,
13. Juni 1890, S. 53
17 Ein Frommer aus dem 18. Jahrhundert. Rede, gehalten
am 8. Februar 1891 auf dem jüdischen Friedhof zu Bielefeld
zum ehrenden Gedächtnis des würdigen 111jährigen Greises
Herrn Markus Jordan, geboren am 6. Oktober 1779,
gestorben am 2. Februar 1891. Von Felix Coblenz,
S. 54 - 55
18 Im Geiste eines gesunden Liberalismus.
Der Wächter, 2. Juli 1901, S. 55 - 56
19 In der Hochburg der Antizionisten. Erinnerungen eines
Jecken. Von Sammy Gronemann, 1902, S. 57 - 58
20 Zionismus widerspricht dem ewigen Naturgesetz. Die
Hoffnung Israels. Predigt von Dr. Felix Coblenz, vor 1904,
S. 58 - 61
21 Ein Vierteljahrhundert Gemeindevorsitzender.
Israelitisches Familienblatt, 22. Januar 1904, S. 61 - 62
22 Eine Zierde unserer Stadt. Protokoll der Preisgerichts-
Sitzung vom 13. Mai 1902, S. 62 - 64
23 Die Einweihung der neuen Synagoge. Bielefelder
General-Anzeiger, 21. September 1905, S. 64 - 67
24 Die Einweihung der neuen Synagoge.
Die Volkswacht, 22. September 1905, S. 67 - 68
25 Die Einweihung der neuen Synagoge.
Israelitisches Familienblatt, 28. September 1905, S. 68 - 70
26 Das Einweihungsgedicht.
Von Josefa Metz, 20. September 1905, S. 70 - 71
27 Verbrannter Tempel. Von Karen Gershon.
Freie Presse, 10. August 1963, S. 72


B. Zwischen Antisemitismus und Toleranz; Identitätsfindung

28 Nur die Israeliten etwas zurückgesetzt. Topographisch-
historisch-statistische Beschreibung der Stadt Bielefeld.
Von Heinrich Wilhelm Schubart, 1835, S. 72 - 73
29 Unser bißchen Recht ehrlich mit den Juden teilen.
Die Juden. Von Hermann Kriege. Weser-Dampfboot,
24. Februar 1844, S. 73 - 75
30 Was wollen wir Konservativen? Ansprache an die
Urwähler Minden-Ravensbergs, 1848. Flugblatt, gedruckt
vom Verlag Werneburg, Lübbecke, S. 75 - 76
31 Lessing als Vorbild. Aben Esra. Schauspiel in drei
Aufzügen. Von Salomon Blumenau, 1875, S. 76 - 78
32 Anstellung mit Rücksicht auf sein Glaubensbekenntnis
verweigert. Nachruf auf Philipp Metz. Mitteilungen vom
Deutsch-Israelitischen Gemeinde-bund, Nr. 19,1888,
S. 79 - 82
33 Vier Anwaltstöchter wurden getauft.
Israelitisches Familienblatt, 20. Juni 1882, S. 82 - 83
34 Neuartiges Chanukkafest contra jüdischen
Weihnachtsbaum. Israelitisches Familienblatt,
1. Januar 1891, S. 83 - 84
35 Das Kind des Antisemitismus.
Israelitisches Familienblatt, 10. April 1891, S. 84 - 86
36 Bestellung von Pfuirufern per Flugblatt.
Israelitisches Familienblatt, 20. November 1891, S. 86
37 Wilhelminischer Standesdünkel und Antisemitismus.
Lebenserinnerungen. Von Wolfgang Meyer-Michael,
S. 87 - 88
38 Wir können alle stolz sein Deutsche zu sein. Von
Toni Herzfeld, 1914, S. 89 - 92

C. Kindheiten und Alter
39 Im Garten Eden. Eva. Aus einer glücklichen Kindheit.
Von Josefa Metz, S. 92- 99
40 Geliebtes christliches Personal der Kindheit. Minchen
Unger. Von Anna Heinemann-Wertheimer, S. 99 - 100
41 Vorahnung. Von Anna Heinemann-Wertheimer,
S. 101 - 102
42 Als jüdisches "Proletarierkind" Ende des
19. Jahrhunderts. Lebenserinnerungen. Von Hugo
Rosenthal, S. 102 - 106

D. Pionierleistungen

43 Ein Konvertit beflügelt das Bielefelder Musikleben.
Heinrich Aloys Praeger. Westfalen und Rheinland.
Eine Zeitschrift für alle Stände, Nr. 2, 1836, S. 106 - 108
44 Parkanlage erinnert an Fahrradpionier. Georg
Rothgiesser: Firmen- und Vereinsgründer sowie erster
Redakteur des "Radmarkt". Von Arno Ley, S. 108 - 109
45 Ältestes und größtes Kaufhaus der Region.
Das Kaufhaus S. Alsberg & Co. in Bielefeld, 1926,
S. 109 - 112


Zweiter Teil: Unter wachsendem Antisemitismus und
NS-Terror, 1918 - 1945

A. Die jüdische Gemeinde, ihre Institutionen und Vertreter

46 Von jüdischen Wandervögeln und ersten Zionisten.
Fritz Mosberg, S. 113 - 115
47 Frauenehrung eher selten.
Israelitisches Familienblatt, 31. Oktober 1919, S. 115
48 Ein ostjüdischer Grabstein von 1921/1934, S. 116 - 117
49 Westfalia-Loge XVI.362. Mitgliederverzeichnis 1925,
S. 117 - 123
50 Frühes Gemeindewahlrecht für Frauen.
Israelitisches Familienblatt. 7. Oktober 1926, S. 123
51 Integration von Ostjuden und Zionisten durch Einheitsliste.
Israelitisches Familienblatt, 26. Januar 1933, S. 123 - 124
52 Unser Weg zur jüdischen Jugendbewegung. Uri Lev-Ron,
S. 124 - 126
53 "Protokoll" einer Purimfeier vom 19. März 1927, S. 127 - 128
54 Das Verbindende in den Vordergrund rücken. Friede.
Predigt zum Versöhnungstage. Gehalten in der Synagoge zu
Bielefeld am 14. Oktober 1929. Von Rabbiner Dr. Hans Kronheim,
S. 128 - 133
55 Bielefeld, die werdende Großstadt. Das jüdische
Gemeindeleben in Bielefeld. Von Rabbiner Dr. Kronsheim.
Westfälische Nachrichten, 13. April 1929,S. 133 - 135
56 Der Weg über die Pfadfinderei.
Gruppengedicht, nach 1930, S. 136 - 137
57 Vorstandsämter wie sein Onkel. Dr. Willy Katzenstein 60 Jahre.
CV-Zeitung, 6. September 1934, S. 137 - 138
58 Ein Abschiedsgedicht. Von Berta Klarenmeyer, 1937,
S. 138 - 139
59 Unfaßbar für eine Elfjährige: Ein Gotteshaus brennt.
Der 9./10. November 1938. Von Erika K., Nichtjüdin, S.139 - 141
60 Es sind beim Synagogenbrand entwendet worden.
Kultusgemeinde Bielefeld an das Amt für Wiedergutmachung,
Dezember 1951, S. 141 - 142
61 Antrag, den früheren Synagogen-Kastellan als rassisch
Verfolgten anzuerkennen. Kultusgemeinde Bielefeld an den
Kreissonderhilfsausschuß, 6. Januar 1949, S. 142 - 143
62 Bericht aus der Zeit nationalsozialistischer Verfolgung.
Kultusgemeinde Bielefeld an das Landeskriminalamt in Düsseldorf,
30. November 1961, S. 143 - 144


B. Erlebt und nicht vergessen

63 Wir gehörten zu den wenigen mit koscherem Haushalt.
Fritz Mosberg, S. 144 - 146
64 Teils traditionell, teils assimiliert. Im Schatten der
Vergangenheit. Von Helmut Grünewald, S. 146 - 156
65 Wie man zu sagen pflegte: Ich gehörte zur Familie.
Hans X., S. 156 - 157
66 Assimilation hatte ihre Grenzen, die jeder auf seine
Weise zog. Alfred Meyer, S. 157 - 161
67 Linksliberale konnten diese Vaterlandsliebe nicht gut
ausdrücken. Alfred Meyer, S. 161 - 162
68 Zu Schlappschwänzen sind die meisten von uns erzogen
worden. Alfred Meyer, S. 163
69 Keinerlei Verbindung mit jüdischen Kreisen und der
Gemeinde. Ludwig Kugelmann, S. 163 - 164
70 Zukunftsvision anno 1930. Am 12. Oktober 1980, also
in 50 Jahren. Von Hans Meyerfeld, S. 164 - 166
71 Gesehen mit den Augen von "Zugereisten". Ernst Heilbrunn,
S. 167 - 176
72 Gewissermaßen in einem freiwilligen Ghetto: Ostjuden.
Josef Laufer, S. 176 - 177
73 Eine Kindheit in Bielefeld 1925 - 1939. Lebenserinnerungen.
Von Renate Kamp-van H., S. 178 - 190
74 350 Jahre im Spiegel von Rassenkunde. Meine Sippe - ein
Schulaufsatz. Von Ernst Cosmann, 4. Dezember 1935,
S. 190 - 192
75 Verpaßte Rettungschancen. Erinnerungen eines Pioniers
aus Deutschland. Von Asher Benari, S. 192 - 194
76 Das waren unsere Abschiedsworte aus der Heimat.
Erinnerungen aus der Hitlerzeit. Von Margret Marflow,
geb. Weiß, S. 194 - 196
77 Für den Fluchtfall immer einen Koffer vorbereitet:
"Halbjuden". Wer höb' den ersten Stein wohl auf. Von
Walter Fritz, S. 196 - 199
78 Drei Tage Auschwitz-Birkenau. Lebenserinnerungen.
Von Renate Kamp-van H., S. 199 - 201

Dritter Teil: Kultusgemeinde sowie "Ehemalige" nach dem
Holocaust, 1945 - 2003

A. Wiederaufbau, Institutionen, Gemeindeleben

79 Laerstraße 9. Wohnungsamt Bielefeld an den jüdischen
Gemeindevorsitzenden, 16. Juli 1945, S. 203
80 Die Thorarollen kamen aus Werther. Undatierter Bericht
der Kultusgemeinde, S. 203 - 204
81 Renaissance of Bielefeld Jewish Community. Bericht des
Staff Reporters in "Pinpoint", Zeitung der Royal Air Force,
9. Februar 1946, S. 205 - 206
82 Die jüdische Gemeinde im Wiederaufbau.
Westfälische Zeitung, 4. November 1947, S. 207
83 ... Wo Gerechtigkeit herrscht, ist viel Freude. Volks-Echo,
11. April 1949, S. 207 - 208
84 Dies ist die Thora ... Vorspruch bei der Thoraeinholung
am 16. September 1951. Von Gabriel Riesser, S. 209
85 Neuer Beginn nach Jahren des Hasses. Betraum der
Kultusgemeinde eingeweiht. Westfalen-Blatt,
17. September 1951, S. 210
86 Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Von Lotte Daltrop.
Unsere Schule, 1955, S. 210 - 212
87 Als Freund und Nächster begegnet. Zum Tode von Max
Hirschfeld. Westfalen-Blatt, 2. Januar 1958, S. 213
88 Antisemitenausschreitungen und Gegenkundgebungen.
Bericht der Kultusgemeinde an die Allgemeine Wochenzeitung
der Juden, 29. Januar 1960, S. 213 - 214
89 Sechzig Erwachsene und eine Handvoll Schulpflichtige.
Gemeindevorsitzender Robert Eichengrün an Rudolf Demandt
in New York, 25. November 1950, S. 214
90 Channuka. Kultusgemeinde Bielefeld an die Allgemeine
Wochenzeitung der Juden, 28. Dezember 1962, S. 215
91 Feierliche Wiedereinweihung der Synagoge. Westfälische
Zeitung, 16. September 1963, S. 215 - 216
92 Gottesdienste an hohen Feiertagen. Kultusgemeinde
Bielefeld an die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung,
7. September 1970, S. 217
93 Gemeindeleben. Kultusgemeinde Bielefeld an die
Allgemeine Jüdische Wochenzeitung, 18. April 1975, S. 218
94 Kein Gottesdienst mehr. Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld
an die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung, 11. Mai 1977,
S. 218 - 219
95 Stühle-Schleppen zum Schabbat. Jüdische Gemeinden in
Westfalen: Bielefeld. Von Anke Klapsing-Reich. Shalom,
April 2003, S. 219 - 220


B: Rückkehrer, Displaced Persons, Emigranten

96 Heiß ersehnte Heimfahrt aus dem Ghetto. Brief des
ehemaligen Stadtchemikers Dr. Ernst Goldstein an seine
Familie, 6. Juni 1945, S. 221 - 222
97 Fehlgelandet, Sommer 1945, S. 222 - 223
98 Staatenlose Juden wieder minderprivilegiert?
Landesverband der jüdischen Gemeinden Westfalens an
den Kreissonderhilfsausschuß, 13. Januar 1947, S. 223 - 224
99 Identitätsfindung nach 25 Jahren. Ein deutscher Jude
kehrt heim. Von Karen Gershon, 1963, S. 224 - 227
100 Jetzt konnten sie endlich eine Familie gründen. Artur
und Berta Sachs begehen ihr 25. Ehejubiläum. Jüdische
Kultusgemeinde an die Allgemeine Wochenzeitung der
Juden, 13. Mai 1966, S. 227 - 228
101 Israel als neue Heimat bietet doch kein Vergessen.
Von Dieter Klocke. Freie Presse, 4. August 1966, S. 228 - 230
102 Sehnsucht nach Pumpernickel und mehr. Walter Levy.
Brief an die Jüdische Kultusgemeinde, 14. November 1967,
S. 230 - 231
103 Bemühen um die deutsch-israelische Verständigung.
85. Geburtstag von Ruth Florsheim. Unsere Schule 1985,
S. 232
104 Von antisemitischen Angriffen geschockt. "Mein Gehirn
läuft wie ein Ofen - habe Angst". Familie auf Suche nach
Heimat und Identität. Neue Westfälische, 13. August 1988,
S. 233 - 234
105 Ehrenvolle Wiederaufnahme eines vertriebenen
Mitbürgers. Rede des US-Chemikers Prof. Klaus Rüdenberg
nach Erhalt der Bielefelder Ehrendoktorwürde am
5. September 1991, S. 235 - 236

Literaturverzeichnis, S. 237 - 240
Abbildungsnachweis S. 241
Register, S. 241 - 260


INFO

Kontakt:
Ingrid Ruhnke
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: ingrid.ruhnke at bielefeld.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 13 11:01:10 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Feb 2007 11:01:10 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filmraritaet: Der Ruhrkampf-als die
Franzosen Deutschland besetzten, 13.02.2007, Waltrop
Message-ID: 45D19A76020000D60002BFD0@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 12.02.2007, 12:29
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Der Ruhrkampf - als die Franzosen Deutschland besetzten
Filmrarität aus den 1920er Jahren im Schiffshebewerk
Henrichenburg
Dienstag, 13. Februar 2007, 19.30 Uhr

Eine filmhistorische Rarität präsentiert der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 13.02., in seinem
Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg. In einer
55-minütigen Dokumentation wird der Ruhrkampf, die Besetzung des
rheinisch-westfälischen Ruhrgebietes in den 1920er Jahren mit
eindrucksvollen Bildern nachgezeichnet. Basis des Films bilden
Aufnahmen, die ein französisches Kamerateam zwischen 1921 und
1925 im Auftrag des französisch-jüdischen Bankiers und
Philanthropen Albert Kahn im besetzten Revier festgehalten
hatte.

Die so entstandenen Bilder vermitteln ein authentisches
und vielschichtiges Bild des Ruhrgebietes zu jener Zeit. Die
Aufnahmen besitzen großen Seltenheitswert, da es kaum
vergleichbare Filmbilder deutscher Herkunft gibt. Die
detaillierte Aufnahme von Industrieanlagen, Aspekte der Alltags-
und Kulturgeschichte wie Mode und Freizeit werden
widergespiegelt. Und nicht zuletzt zeigen die Aufnahmen als
Abbild einer bewegten Epoche, in welch hohem Maße sich das
politische Leben zwischen Recklinghausen und Aachen in jenen
Jahren auf den Straßen und Plätzen abspielte.

Das LWL-Landesmedienzentrum hat dieses Porträt des
Ruhrgebietes in Kooperation mit dem Musée Albert Kahn nach
Deutschland zurückgeholt. Dr. Volker Jacob, Leiter des Bild-,
Film- und Tonarchivs beim LWL-Medienzentrum für Westfalen,
wird beim Filmabend im Schiffshebewerk einen einleitenden
Vortrag halten.

Museumsleiter Herbert Niewerth weist darauf hin, dass die
60-minütige DVD mit einem 30-seitigen Begleitheft am
Vortragsabend zu einem Preis von 14,90 Euro erworben werden
kann. Der Eintritt ist frei.


INFO

Ort:
Westfälisches Industriemuseum
Altes Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 13 15:40:11 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 13 Feb 2007 15:40:11 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Personalien_Universit=E4t_M=FCns?=
=?iso-8859-1?q?ter?=
Message-ID: 45D1DBDB020000E50001928F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 13.02.2007, 13:05


Personalien aus dem Bereich der Universität Münster
[in Auswahl, MW]


Dr. Marion Bönninghausen, Privatdozentin an der Universität
Duisburg-Essen, wurde zur Professorin für das Fach "Didaktik der
deutschen Literatur" am Germanistischen Institut der WWU Münster
ernannt.


Prof. Dr. Wolfgang Hübner vom Institut für Klassische Philologie
der WWU Münster wurde mit der Ehrendoktorwürde der Universität
Bologna/Italien ausgezeichnet.


Dr. Mirja Lecke, wissenschaftliche Assistentin am Slavisch-Baltischen
Seminar der WWU Münster, wurde in das "Junge Kolleg" der
Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften aufgenommen.


Dr. Thomas Lentes, wissenschaftlicher Mitarbeiter im
Sonderforschungsbereich 496 "Symbolische Kommunikation und
gesellschaftliche Wertesysteme" an der WWU Münster nimmt im
Sommersemester 2007 eine Gastprofessur an der Ecole des Hautes Etudes
en Sciences Sociales in Paris wahr.


Prof. Dr. Gabriele Müller-Oberhäuser vom Institut für
Buchwissenschaft der WWU Münster wurde zum Mitglied der Kommission
zur Erforschung der Kultur des Spätmittelalters in der Akademie der
Wissenschaften zu Göttingen gewählt.


Dr. Hamid Tafazoli vom Germanistischen Institut der WWU Münster
erhielt für seine Dissertation "Der deutsche Persien-Diskurs - Zur
Verwissenschaftlichung und Literarisierung des Persien-Bildes im
deutschen Schrifttum von der frühen Neuzeit bis in das 19.
Jahrhundert" den mit 15.000 Euro dotierten Förderpreis für
Geistes- und Sozialwissenschaften der Sibylle-Hahne-Stiftung.


Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger vom Historischen Seminar der WWU
Münster wurde mit der Ehrendoktorwürde der "Ecole normale
supérieure Lettres et sciences humaines" in Lyon/Frankreich
ausgezeichnet.


Prof. Dr. Brigitte Young vom Institut für Politikwissenschaft der
WWU Münster wurde mit zwölf weiteren internationalen
Handelsexperten in die "Warwick Commission into the Future of the
Global Trade Regime" berufen, deren Mitglieder die
Welthandelsorganisation (WTO) in Fragen der Zukunft des
Welthandelssystems beraten sollen.






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 13 15:45:45 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 13 Feb 2007 15:45:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] aktuell - Informationen aus Westfalen-Lippe,
Westfalen-Initiative
Message-ID: 45D1DD29020000E50001929F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Andrea Geistert"
Datum: 13.02.2007, 15:26


AKTUELL

aktuell - Informationen aus Westfalen-Lippe
der Westfalen-Initiative, Stiftung und Verein


Überblick:
+++ Ausgezeichnetes Marketing: Fünf Nominierungen für den WestfalenSprung 2007 +++ Grenzerfahrungen: Westfalen erfahren III +++ "Nonprofit-Management and Governance": Qualitätssiegel für Masterstudiengang +++ Pilotprojekt: Westfälische Literatur im Netz +++ "Westfälisch genießen": Jetzt auch in Bad Salzuflen und in Schwerte +++ Ausstellung: "Zweiträume" im Kloster Bentlage +++ Himmelschöre und Höllenkrach in Hamm: Musizierende Engel in der Kunst +++ Nachrichten aus Nieheim: Newsletter des Westfalen Culinarium +++ Überblick: Museen in der Region +++ Regionalinitiativen stellen vor: Meldungen +++ Termine +++


Ausgezeichnetes Marketing: Fünf Nominierungen für den WestfalenSprung 2007

Die Jury hat es schwer gehabt: Viele sehr gute Bewerbungen um den von der Stiftung Westfalen-Initiative ausgeschriebenen WestfalenSprung 2007, den Martin-Leicht-Preis für Stadt- und Regionalmarketing, sind eingegangen. Fünf westfälische Städte sind Anwärter für die beiden Preise. Mit Lüdenscheid und Minden wurden zwei größere Städte für den einen, und mit Nieheim, Sundern und Velen drei kleinere für den anderen Preis nominiert. Schließlich, so hatte die Jury bereits bei der ersten Preisverleihung 2004 festgestellt, sind die Anforderungen an das Stadtmarketing je nach Einwohnerzahl unterschiedlich.

Darauf kam es bei der Ausschreibung an: Die Maßnahmen und Events sollten den unverwechselbaren Charakter des jeweiligen Ortes einbeziehen. Nicht nur originelle Konzepte waren gefragt, sondern auch die Einbindung möglichst vieler Akteure vor Ort. Der WestfalenSprung soll den Austausch zwischen den Verantwortlichen im Bereich Stadt- und Regionalmarketing fördern und damit das Ortsmarketing in Westfalen insgesamt stärken. Die beiden Gewinner des WestfalenSprung 2007 werden am 18. April in Bocholt bekannt gegeben - in der Stadt, die 2004 zugleich mit Altenbeken den Preis gewonnen hat. Den Siegern winken jeweils ein Pokal und ein Preisgeld von 5.000,- Euro.


Grenzerfahrungen: Westfalen erfahren III

Vom 12. bis zum 15. August 2007 heißt es wieder "Westfalen erfahren". Zum dritten Mal laden Stiftung und Verein Westfalen-Initiative Journalisten ein, die Region Westfalen-Lippe aus einer besonderen Perspektive, vom Fahrradsattel aus, kennenzulernen. Beginnend am Haus Welbergen bei Ochtrup (Kreis Steinfurt) führt die Route über Gronau nach Enschede in die benachbarten Niederlande, Provinz Overijssel. Zurück im Kreis Borken er-fahren die Teilnehmer Ahaus und Vreden, mit Winterswijk und Bredevoort besuchen sie im späteren Verlauf der Tour zwei Orte in der niederländischen Provinz Gelderland. Weiterhin auf dem Programm: Schloss Anholt, Bocholt, Marienthal, Dorsten und Marl. Details in Kürze hier in "aktuell" und auf www.westfalen-erfahren.de.


"Nonprofit-Management and Governance": Qualitätssiegel für Masterstudiengang

Der bundesweit erste universitäre Weiterbildungsstudiengang für Führungskräfte von Nonprofit-Organisationen (NPOs) ist akkreditiert. Damit hat der von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Stiftung Westfalen-Initiative entwickelte Studiengang "Nonprofit-Management and Governance" den "Uni-TÜV" bestanden.

Die Anerkennung von Studiengängen, früher eine Aufgabe des Landes, wird jetzt von unabhängigen Agenturen geleistet. Diese achten auf Qualität, Professionalität und insbesondere auf Praxisbezug. Dies gilt vor allem für Studiengänge der Weiterbildung. Das zuständige Expertengremium hat der Akkreditierung vorbehaltlos und ohne jede Auflage zugestimmt.

Der WWU-Studiengang ist auf die Anforderungen von Nonprofit-Organisationen zugeschnitten und bildet Führungskräfte gezielt für die Leitung von Verbänden, Vereinen und Stiftungen aus. Zugangsvoraussetzungen für den Masterstudiengang sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie ein Jahr Erfahrung im Beruf. Der Studiengang ist berufsbegleitend und schließt mit dem Universitätsabschluss "Master of Nonprofit-Administration" ab. Anmeldungen für das kommende Sommersemester 2007 sind noch bis zum 15. Februar 2007 möglich. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.npm-studium.de.


Pilotprojekt: Westfälische Literatur im Netz

Literaturportal-Westfalen.de ist ein Projekt mit bundesweitem Pilotcharakter. Hintergrund: Westfalen bietet viele interessante Schriftstellerinnen und Schriftsteller, eine große Themenvielfalt und hoch qualifizierte Projekte. Das neue Portal vermittelt differenzierte Einblicke in die literarische und kulturelle Vielfalt Westfalens und - sicher eines der wichtigsten Ziele - fügt Akteure und Aktivitäten zusammen. Auf diese Weise haben sowohl traditionelle und innovative Projekte wie auch Wissenschaft und interessierte Öffentlichkeit eine gemeinsame Plattform. Das Internet bietet die Möglichkeit, westfälische Literatur nicht nur sichtbar, sondern auch hörbar zu machen. So ist geplant, dem Nutzer neben Textauszügen, Faksimiles aus Originalausgaben und Bildergalerien auch Tonzeugnisse und Videosequenzen zur Verfügung zu stellen. Das Literaturportal Westfalen wird in diesem Jahr online gehen. Zu den Mitträgern zählt auch die Stiftung Westfalen-Initiative.


"Westfälisch genießen": Jetzt auch in Bad Salzuflen und in Schwerte

Eine unverfälschte, moderne Regionalküche auf hohem Niveau pflegen Christof Blomeyer und Küchenchef Tim Sonneborn im Romantik-Hotel Arminius in Bad Salzuflen bereits seit vielen Jahren. Für Küchenchef Manfred Kobinger und Restaurantleiterin Renata Grenda in der Rohrmeisterei Schwerte bedeutet Kulturpflege in der Gastronomie einer alten Pumpstation auch das Fördern der westfälischen Ess- und Trinkkultur. Jetzt beteiligen sich beide Betriebe an der Initiative "Westfälisch genießen" des gleichnamigen Vereins.

Der Verein "Westfälisch genießen" hat sich der Förderung der heimischen Gastronomie und der "neuen regionalen Küche" verschrieben. Unter www.westfaelisch-geniessen.de gibt es im Internet einen Gastronomieführer, der einen Überblick über die Häuser gibt, in denen Gäste "westfälisch genießen" können.


Ausstellung: "Zweiträume" im Kloster Bentlage

Einer der renommiertesten Maler und Zeichner der Niederlande, Uwe Poth, setzt sich seit vielen Jahren in seiner Arbeit mit der Geschichte, der Philosophie, der Kunst und der Architektur des Abendlandes und des Orients auseinander. Im Kloster Bentlage in Rheine (Kreis Steinfurt) organisiert und leitet er seit vielen Jahren internationale Kunstworkshops mit Studenten und Dozenten von Kunsthochschulen aus der ganzen Welt. Weit über hundert Arbeiten sind zwischenzeitlich dort entstanden. Eine Auswahl daraus sowie weitere Werke sind noch unter dem Titel "ZWEITRÄUME" bis zum 25. Februar im Kloster Bentlage zu sehen. Details im Netz: www.kloster-bentlage.de


Himmelschöre und Höllenkrach in Hamm: Musizierende Engel in der Kunst

Noch bis zum 25. Februar kann eine ganz besondere Ausstellung im Gustav-Lübcke-Museum Hamm besucht werden: "Himmelschöre und Höllenkrach" stellt die himmlische Musik, die musizierenden Engelchöre und die disharmonische Höllen-"Musik" in der bildenden Kunst vor, u. a. in Gemälden, Graphiken, Buchillustrationen und Skulpturen.

Im Mittelalter glaubte man, dass der Umlauf der Gestirne und Planeten wohllautende Töne erzeuge und dass Engel für diese harmonische Sphärenmusik verantwortlich seien. Nach ihrem Vorbild gestalte sich die Musik auf Erden. Seit den christlichen Anfängen schuf man eine himmlische Ordnung der Engel. Diese mittelalterliche Vorstellung wurde bislang in keiner Ausstellung gewürdigt. Grundlegend ist hier die Literatur von Hildegard von Bingen, Thomas von Acquin und Johannes Kepler, daneben geben Heiligenviten und liturgische Gesänge Auskunft über die Engelsmusik.

Ergänzend zu den Bildwerken sind kostbare Goldschmiedearbeiten sowie originale historische Musikinstrumente und Nachbauten zu sehen.


Nachrichten aus Nieheim: Newsletter des Westfalen Culinarium

Unter www.westfalen-culinarium.de gibt es die Möglichkeit, einen elektronischen Newsletter mit Angeboten, Terminen und Veranstaltungshinweisen des "Westfalen Culinarium" im ostwestfälischen Nieheim zu abonnieren. In Nieheim können Besucher auf nur einer kleinen Straße einen Auszug aus der kulinarischen Vielfalt Westfalens erleben. Durch die kreative Aufbereitung und Inszenierung findet sich hier die richtige Mischung zwischen wissenschaftlich korrekter Konzeption und authentischer Präsentation mit museumspädagogisch-didaktischen Elementen. Auch die Unterhaltung kommt nicht zu kurz. Hier werden alle Fragen zu den Nahrungsmitteln Brot, Käse, Schinken, Bier und Schnaps beantwortet. Regionale Produkte werden in ihrer gesamten Vielfalt erleb- und genießbar gemacht. Nieheim hat mit dem "Westfalen Culinarium" den Deutschen Tourismuspreis 2006 in der Kategorie "Innovatives Tourismusprodukt" gewonnen - und ist außerdem für den WestfalenSprung 2007 der Stiftung Westfalen-Initiative nominiert.


Überblick: Museen in der Region

MARTa Herford, die Kunsthalle Bielefeld, das Gustav-Lübcke-Museum Hamm - an Kunst und Kultur Interessierte kennen natürlich die Sammlungen und sind über aktuelle Ausstellungen dieser und anderer großer Museen in Westfalen-Lippe informiert. Wie wäre es denn einmal mit einem Besuch im Westfälischen Storchenmuseum in Petershagen-Windheim (Kreis Minden-Lübbecke)? Oder im Kreismuseum Wewelsburg (Kreis Paderborn)? Auch hier gibt es - wie in zahlreichen anderen Ausstellungsräumen - viel Interessantes zu entdecken.

Einen Überblick über die Museen in Westfalen-Lippe im handlichen Format bietet das unlängst erschienene "Westfalium extra. Museumstouren". Neben Geschichten aus der "Museumslandschaft Westfalen" portraitiert Westfalium einzelne Häuser und bietet zudem einen kompakten Überblick über Museen in Ostwestfalen-Lippe, im Münsterland, im Ruhrgebiet und am Hellweg, im Sauerland und in Siegen/Wittgenstein.

"Westfalium extra 1" ist für Abonnenten kostenlos, für Nicht-Abonnenten beträgt der Preis € 5,00. Erhältlich ist das Heft beim Westfalium Verlag, Telefon (02534) 58 15 90, www.westfalium.de.


Regionalinitiativen stellen vor


Servicepreis Münsterland 2007: Dienstleistungsoffensive in der Region

Zum zweiten Mal ist der "Servicepreis Münsterland" ausgeschrieben worden. Ziel des Preises ist es, Unternehmen aus der Region noch stärker für die ökonomisch wichtige Kundenorientierung zu sensibilisieren. Hier werden vorbildliche Konzepte und Ideen prämiert - und damit ein Anreiz zur Nachahmung gegeben. Der "Servicepreis Münsterland" beleuchtet zwei Bereiche: Gesucht werden der "Gastgeber des Jahres" sowie die beste "Service-Idee des Jahres". Das Institut für Handelsmanagement und Netzwerkmarketing des Marketing Centrums Münster begleitet den Wettbewerb wissenschaftlich.

Bei jedem der Wettbewerbe im Zweijahresrhythmus wird eine Stadt aus der Region zusätzlich in das Kooperationsteam aufgenommen. Beim Start war Bocholt mit dabei; bei der zweiten Ausschreibung konnte Rheine gewonnen werden. Bewerben können sich in der Kategorie "Gastgeber des Jahres" Hotel- oder Gastronomiebetriebe im Münsterland, die durch besondere Serviceleistungen aufgefallen sind. In der zweiten Kategorie "Service-Idee des Jahres" werden neue Service-Ideen und Dienstleistungskonzepte, die zeit- und praxisnah umsetzbar und finanzierbar sein müssen, ausgezeichnet.

Die Bewerbungen sind einzureichen bei der Aktion Münsterland. Einsendeschluss ist der 30. April 2007. Die Preisverleihung ist am 13. September. Weitere Informationen finden Sie unter: www.servicepreis-muensterland.de.


Neues Kulturbüro für Ostwestfalen-Lippe

In diesem Jahr wird es wieder ein OWL Kulturbüro bei der OWL Marketing GmbH in Bielefeld geben. Zentrale Aufgaben des Büros werden die Koordination regionaler Kulturaktivitäten sein, die stärkere Profilierung der Kulturregion Ostwestfalen-Lippe und die Verdichtung der Verbindungen zwischen den Kulturschaffenden und Kultureinrichtungen der Region mit dem Land. Das OWL Kulturbüro wird für die Dauer von drei Jahren vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Mehr im Internet auf der Seite www.ostwestfalen-lippe.de.

Das OWL Kulturbüro ist nicht zu verwechseln mit dem in Altenbeken angesiedelten Kulturbüro-OWL.


Tourismus für OWL: Arbeitsgemeinschaften "Rad" und "Event-/Kulturtourismus"

Ein Forum schaffen für mehr regionale Zusammenarbeit - mit diesem Ziel hat die OWL Marketing GmbH jüngst zwei neue touristische Arbeitsgemeinschaften ins Leben gerufen: die "AG Rad" und die "AG Event-/Kulturtourismus". Denn: Es gibt große Potenziale in OWL, die durch mehr Zusammenarbeit zu einer neuen Qualität führen können.

Ostwestfalen-Lippe und den Teutoburger Wald als Radregion weiter "vorwärts zu bringen", ist erklärte Zielsetzung der "AG Rad". Neue und verbesserte Servicemaßnahmen sollen das Angebot rund ums Rad verbessern. Auch bei der "AG Event-/Kulturtourismus" ist die Bildung neuer Kooperationen und Netzwerke eines der wichtigsten Ziele. Kultur und Tradition werden für die Stadtmarketing- und Tourismusentwicklung zunehmend wichtiger, und vor allem gemeinsame Strategien zwischen Kultur und Tourismus sind erfolgversprechend. Beide Arbeitsgemeinschaften wollen zukünftig vierteljährlich zusammenkommen und gemeinsam neue Projektideen für die Region initiieren. Weitere Informationen: www.ostwestfalen-lippe.de und www.teutoburgerwald.de



Termine

8. Februar bis 22. März 2007
"Bildgeheimnis tom Ring. Neue literarische Zündungen": Vier Lesungen mit Konzert und Ausstellungsbesuch im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster; www.gwk-online.de

bis 28. Februar 2007
Ausstellung "Patentamt für Visionen. Daniel Düsentrieb, Helferlein & Co." in der Universitätsbibliothek Münster; zu sehen sind Nachbauten der Erfindungen des Entenhausener Erfinders Daniel Düsentrieb (Walt Disney), konzipiert von der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, gebaut von der Schöppinger Hauptschule.

bis 11. März 2007
Wanderausstellung zum Thema "Wetter" im Dortmunder Museum für Naturkunde (Kooperation des LWL-Museumsamtes für Westfalen und des Bauernhaus-Museums Bielefeld)

28. März 2007
Beiratssitzung des Vereins Westfalen-Initiative, u. a. zu den Themen "Kulturhauptstadt 2010" und Verwaltungsstrukturreform





From niemani at uni-muenster.de Tue Feb 13 11:34:08 2007
From: niemani at uni-muenster.de (Irmgard Niemann)
Date: Tue, 13 Feb 2007 11:34:08 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2007/05
Message-ID: 45D19420.1080004@uni-muenster.de>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 13.02.20007


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an
dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-05 für den Zeitraum vom 17.01.2007 bis
zum 02.02.2007 mit insgesamt 77 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes


Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis
auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls eingesehen
werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&
NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen
Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie
(NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-25539

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Feb 14 10:16:54 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 14 Feb 2007 10:16:54 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2007, Heft 1, Teil 1
Message-ID: 45D2E196020000E5000193A6@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Tanja Woywod",
Datum: 07.02.2007, 14:58


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2007, Teil 1


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Archivpflege in Westfalen-Lippe. Im Auftrage des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe - Westfälisches Archivamt - hrsg. von Norbert Reimann und Wolfgang Bockhorst, Westfälisches Archivamt, Redaktion, 48133 Münster, Tel.: 0251/591-5779 u. 591-3887, E-Mail: westf.archivamt at lwl.org
65/2006. W. Bockhorst: 58. Westfälischer Archivtag 2006 in Bad Oeynhausen. Tagungsbericht. F. K. Buisman: Grußwort. H. Riechert: Sonderausstellung "IkarusMaschinen. Luftfahrt in Ostwestfalen-Lippe" des Kreises Lippe. Ein Erfahrungsbericht. B. Hey: Kirche ist überall. Das Landeskirchliche Archiv Bielefeld und die westfälische Archivszene. M. Farrenkopf: Archivgutpflege des Bergbaus - eine Archivsparten übergreifende Aufgabe. G. Richter-Laugwitz/A. Moschke: Städtisches und staatliches Archivgut unter einem Dach - der Archivverbund Bautzen. Cl. Becker: Kooperation zwischen verschiedenen Archivsparten: Dokumentationsstrategien in Kommunal- und Staatsarchiven.

Westfälische Forschungen. Zeitschrift des LWL-Instituts für Regionalgeschichte, hrsg. v. Bernd Walter und Thomas Küster. 56. Bd. (2006). Themenschwerpunkt: Konfessionelle Kulturen in Westfalen, hrsg. von Barbara Stambolis. LWL-Institut für Regionalgeschichte, Karlstraße 33, 48147 Münster.
B. Stambolis: Einführung (1). H. Klueting: Westfalia catholica im 16. und 17. Jahrhundert (23). A. Holzem: Katholische Konfessionskultur im Westfalen der Frühen Neuzeit. Glaubenswissen und Glaubenspraxis in agrarischen Lebens- und Erfahrungsräumen (65). J. Burkardt: Reformierte, Lutheraner, Pietisten. Ein Beitrag zur Konfessionsgeschichte Wittgensteins vom 17. bis 19. Jahrhundert (89). Cl. Bernet: Die Gründung von Friedensthal 1792: Ein heterodoxes Siedlungsunternehmen im konfessionellen Umfeld (117). H. Sagebiel: Die Erweckungsbewegung in Westfalen und ihr Einfluss auf die Diakonie (143). B. Stambolis: Koexistenz und Konkurrenz von Katholiken und Protestanten im 19. Jahrhundert. Zur Diskussion um ein "Zweites Konfessionelles Zeitalter" am Beispiel Soests (165). Chr. Sturm: "Wer die Schule besitzt, der besitzt die Herrschaft über die Zukunft und über die Welt" - Die Auseinandersetzungen um die katholischen Elementarschulen in Münster während des Kulturkampfes (1872-1888) (187). W. Beck: Die protestantische Lebenswelt und ihre Schule - Der Wandel des Bekenntnisschulwesens im Kirchenkreis Lübbecke zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik (211). N. Fasse: "... all die Geisteskämpfe, die unbewusst die Volksseele durchkämpft" - Zum "weltanschaulichen Gespräch" des katholischen Milieus im westlichen Münsterland 1918-1933 (237). R. van Spankeren: Können Protestanten feiern? Zur Festkultur im Sozialen Protestantismus in Westfalen im 19. und 20. Jahrhundert (265). F.-M. Kuhlemann: Zwischen Anpassung und Widerstand. Konfessionelle Identitäten und politisches Verhalten am Beispiel der Kirchlichen Hochschule Bethel 1930-1945 (281). G. Grüttner: Das St. Hedwigswerk. Integration von katholischen Vertriebenen im Erzbistum Paderborn 1947-1967 (309). K. Winkler: Demut, Dienst, Beruf und Familie. Die Westfälische Diakonissenanstalt Sarepta zwischen diakonischem Leitbild und Frauenberufsarbeit (345). U. Gause: Die Freudenberger Friedenshortdiakonissen (365). H. Stubbe da Luz: General Gobert, Napoleons "Zweites Gouvernement der eroberten Länder" und die Anfänge des Königreichs Westphalen (379). H.-J. Barsickow: Säkulare Fundamentalpolitisierung in der Industrieprovinz - Der Nationalliberalismus im Raum Herne vor dem Ersten Weltkrieg (403). W. Reininghaus: Das Handbuch der historischen Stätten Nordrhein-Westfalen. Ein Erfahrungsbericht anlässlich des Erscheinens der dritten Auflage (431). P. Dotschev: Profan und heilig: Kirchhöfe als Orte und Räume symbolischer Kommunikation in der ländlichen Gesellschaft Westfalens (15.-18. Jahrhundert) (435). Th. Küster: Urbanisierung und Moderne aus der Perspektive des ländlichen Raums (1870-1930) (445). R. Bavaj: Was bringt der "spatial turn" der Regionalgeschichte? Ein Beitrag zur Methodendiskussion (457). A. Mueller-Andriessen: Das Psychiatrie-Museum Warstein. Aufbau und Konzeption (485). H.-Chr. Herrmann: "Rote Paten" für Westfalen. Die SED-Überlieferung im Staatsarchiv Leipzig und ihre Bedeutung für die Geschichte der westfälischen SPD nach 1945 (495). * Jahresberichte 2005 (507). Kl. Schultze/U. Kortmann: Ausgewählte Beiträge zur geschichtlichen Landeskunde Westfalens in Periodika des Jahres 2005 (543). * Buchbesprechungen (621). * Autorinnen und Autoren (736).

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum / Landschaftsverband Rheinland und Westfälisches Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-31, industriekultur at klartext-verlag.de
4/2006. A. Kierdorf: Zwischen Handwerk und Industrie. Von der Zimmermannskunst zum modernen Ingenieurholzbau. A. Kierdorf: Holz-Kultur - eine Ausstellung. Gespräch mit Swantje Bergmann vom Landesmuseum "Natur und Mensch" in Oldenburg. E. B. Ottillinger: Thonets Bugholzmöbel und die Anfänge der industriellen Produktion. M. Avenarius-Herborn: Avenarius und das Karbolineum. Aus der Geschichte des chemischen Holzschutzes. H.-P. Bärtschi: Schweizer Alpen: Holzraubbau für den Bergbau. G. A. Stadtler: "Es klappert die Mühle am rauschenden Bach ..." Sägemühlen im niederösterreichischen Waldviertel. M. Krause/S. Bardua: Schwierige Fälle für den Denkmalschutz: Sägemühlen und Sägewerke. J. Kingma: Viel Wind und importiertes Holz: Sägemühlen in den Niederlanden. M. Berndt: Schleuse und Brücken des Stichkanals. Hildesheim steht dem Ausbau im Weg. E. Bergstein: Geschrumpfte Kohle- und Stahlindustrie nach dem Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina. F. Bluhm: Von der Mine zum Museum. Die Geevor Tin Mine bei Penzance, Cornwall. F. Bluhm: Kupfer - einen Whisky wert. Mynydd Parys und Porth Amlwch auf Anglesey in Nordwales. F. Bluhm: Der Berg brachte die Blüte. Weltkulturerbe Rammelsberg bei Goslar, Niedersachsen. F. Bluhm: Kohle, Bernstein und Brikett. Das Sächsische Industriemuseum Lausitzer Bergbaumuseum Knappenrode bei Hoyerswerda. H. Albrecht: Industriearchäologie - das etwas andere Studium: Interdisziplinär, projektorientiert, praxisbezogen. M. Krause: "Aus" für die letzte Rohrzuckerfabrik Europas. In Andalusien endet eine tausendjährige Kultur. H. Bauer: Porphyrabbau im Steinbrecherdorf Dossenheim bei Heidelberg beendet. M. Weiss: Ein Erzsilo im Wandel der Zeit. Das industrielle Wahrzeichen von Herznach bietet heute außergewöhnlichen Wohnraum. O. Dommer: Auf der Höhe - in der Tiefe. Zum Werk von Hermann Kätelhön. Th. Schleper: Born of Fire. Pittsburgh und das Ruhrgebiet in Bildern der Kunst. J. Kahl: Ein "feuriger Wurm" tief unter dem Rheinstrom. Die Blei-Zink-Erzgrube "Gute Hoffnung/Prinzenstein" bei St. Goar. N. Tempel: Internationaler Kongress der Industriearchäologen in Italien.

Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte. Bd. 102 (2006). Hrsg. von Bernd Hey. Verein für Westfälische Kirchengeschichte, Geschäftsstelle, Altstädter Kirchplatz 5, 33602 Bielefeld.
Cl. Kauertz: Das Meinungsspektrum über Zauberei und Hexenverfolgung in der lutherischen Theologie. Visitationspredigten aus der Grafschaft Waldeck (1585) (19). G. Wilbertz: "Bekehrer" oder "Mahner"? Die Rolle von Geistlichen in den Hexenprozessen des 17. Jahrhunderts am Beispiel der Stadt Lemgo (51). F. Stückemann: Das Meiningser Abendmahl des Johannes Haberlant nach und gegen Livio Agresti (89). R. Bremme: Johann Henrich Hadwig: Magister, Pfarrer und Poet (1623-1671) (113). Chr. Peters: Die "Versmolder Bewegungen" von 1748 ff. Eine westfälische Erweckung vor der Erweckung (139). G.-F. Schaaf: Autobiographische Aufzeichnungen des Versmolder Kircheninspektors und Pastors Johann Anton Clamer Löning (1709-1774) vornehmlich in seinem Studentenstammbuch (217). J. Trelenberg: Pastor Johann Diederich Angelkorte in Hemer (1735-1751). Der Protagonist des Herrnhutertums in der Grafschaft Mark (263). U. Weiß: Johann Georg Siebels Briefwechsel mit Jung-Stilling in den Jahren 1802 bis 1816 (307). R. Neumann: Pastor Johannes Kuhlo (1856-1941). Seine politischen Einstellungen als Vorsteher der Westfälischen Diakonenanstalt Nazareth von 1893-1922 und darüber hinaus (367). K.-F. Wiggermann: Predigt und Propaganda. Bethels Christvespern und die NS-Weihnacht (405). E. Kreutler: Ordination und Einsegnung von Frauen und Männern in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Ein Vergleich der Formulare von 1930-1960 (419). E. Brinkmann: Mihály Bucsay und seine Beziehung zu Deutschland. Ein westfälischer Beitrag zu einem ungarischen Jubiläum (479). D. Kluge: Zwei kirchengeschichtliche Tagungen in Lippe (497). H. Busch: Zeitschriftenschau zur Westfälischen Kirchengeschichte 2000-2004. Mit Nachträgen (507). * Buchbesprechungen (597).

Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.: Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf, Tel.: 0211/45485-0, Internet: www.nrw-stiftung.de, www.nrw-entdecken.de, E-Mail: info at nrw-stiftung.de
3/2006. R. J. Günther: Zu Hause bei Herrn Mettmann. Neues aus dem Neandertal. G. Matzke-Hajek: Schlaf gut - Bis zum Frühjahr! Wie Tiere den Winter verbringen. R. J. Günther: Kraftakt an der Lippe. Die Schlossmühle in Lünen-Lippolthausen. R. J. Günther: Bären in der Höhle des Löwen. Wunderwelt Dechenhöhle. G. Matzke-Hajek: Im Reich von Erdzunge und Wiesenkeule. Erstaunliche Pilzvielfalt im ehemaligen Munitionsdepot. U. van Jüchems: Garantiert nicht ohne Nebenwirkungen. Zeitreise durch die Geschichte der Medizin. M. Schäfer: Zukunftsthemen in Kleinenbremen. Ortsbesuch in Kleinenbremen. M. Hennies: Alle Wege führten nach Rom. Spuren der Römer im Rheinland.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster, Tel.: 0251/41320.
6/2006. J. Nunes Matias: Schöne bunte Lichterwelt. Adventsmärkte boomen seit den 1970er Jahren. M. Zehren: Ausstellung "SportGeist". Turnen fürs Vaterland. In Preußen waren sportliche Aktivitäten eine hochpolitische Angelegenheit. Kl. Sluka: Phänomen Zeit. Tempo, tempo! Die Zeit rennt. Wir schauen ständig auf die Uhr, hetzen atemlos von Termin zu Termin, leiden unter Zeitdruck und Stress. "Zeit haben wir genug", halten moderne Zeitforscher unserer Nonstop-Gesellschaft entgegen. Man müsse nur das Wichtige vom Unwichtigen trennen. Und das kann man lernen! R. Doblies: Zeitmessung. Zu wissen, was die Stunden geschlagen... Der Sternenhimmel war die erste Uhr der Menschen. Von der Sonnenuhr bis zur Atomuhr - eine kleine Zeitreise. Kl. Sluka: "... und alles ist vergänglich". Vergnügen und Vergänglichkeit liegen nah beieinander, mahnen Meisterwerke des 16. und 17. Jahrhunderts - auf den Spuren der Zeit im Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster. K. Mark: Wie man das Tempo hält. Die Suche nach dem Wesen der Zeit führt zu erstaunlichen Erkenntnissen. I. Fisch: Arche gegen das Vergessen. Warum Archivare Mut zur Lücke zeigen müssen. A. Linke: Warten auf ein bisschen Wind. Flaute, Stille, Stillstand - Weltumsegler Uwe Röttgering nimmt's gelassen. F. Tafertshofer: Am Ende zählen innere Werte. Reinhold Flüthe in Telgte bietet Einblick in die Hohe Schule der Uhrmacherei. K. Heil: Chronos dreht die Sanduhr um. Ein Meisterwerk: die Astronomische Uhr im münsterschen Dom. K. Meyer: Erst 1, dann 2, dann 3 ... Warten aufs Christkind: Am Anfang des 20. Jahrhunderts begann die Erfolgsgeschichte der Adventskalender. M. Vaupel: Museum am Ostwall. Die Welt steht Kopf. Anne und Bernhard Blume zeigen ironisch-witzige "Bilder aus dem wirklichen Leben". J. P. Wallmann: Edler Glanz auf Tisch und Tafel. Münster zeigt Kostbarkeiten der "Königlichen Porzellan-Manufaktur" zu Berlin. W. Morisse: "Zu Risiken und Nebenwirkungen..." Außergewöhnlich und spannend: Medizin und zeitgenössische Kunst im Dialog. M. Vaupel: "Guernica". Entstehung und Wirkung. Marl zeigt den politischen Künstler Picasso. R. Doblies: Andris Nelsons. "Musik ist Nahrung für die Seele". 28-Jähriger neuer Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie. A. Rossmann: "Der Mensch im Barock" oder das Soldatenglück. Mit Zimmermanns Oper erspielt sich die Ruhrtirennale ein Emblem. W. Gödden: Die Verwandlung. Ludwig Homann folgt in seinem neuen Roman "Befiehl dem Meer" vertrauten Spuren. Und doch ist ein ganz anderes Buch dabei herausgekommen. J. Grywatsch: Fünf Jahre Haus Nottbeck. Von der Ruine zum Musentempel. Museum für Westfälische Literatur präsentiert neue CD-Reihe. J. Grywatsch: Annette von Droste-Hülshoff. Ein Geschenk des Himmels. Hörfeature entdeckt den kaum bekannten Text "Ledwina" neu. A. Rossmann: Das zweite Leben der Zeche Zollern. Der neue Beirat des ersten deutschen Industriedenkmals setzt auf Denkmalpflege statt auf Rekonstruktion. Kl. Sluka: "Wir gehen nicht mit der Gießkanne durchs Land". Vor 50 Jahren wurde die Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit (GWK) in Münster gegründet. Von Midlife-Crisis keine Spur. V. Jakob: "König Lustik". Napoléons kleine Bruder Jérôme herrschte kurz im "Königreich Westphalen". M. Zehren: Digital ist besser. Eine High-Tech-Ausstellung in Paderborn zeigt, wie Computer der modernen Medizin helfen. Die Besucher können vieles ausprobieren - und sogar selber "operieren". M. Zehren: Stein auf Touren. Wie Schüler für kommunale Selbstverwaltung begeistert werden sollen. U. van Jüchems: Große Träume im Maßstab 1:8. Modellbau: Revell sitzt seit 50 Jahren in Bünde. M. Vaupel: Sönke Wortmann. Gespür für Menschliches. Der "Sommermärchen"-Regisseur aus Marl war selbst einmal Profikicker. H.-J. Kupka: Sandra Kiriasis. Beste Bobpilotin der Welt. Wahl-Sauerländerin holte "Wintergold" nach Westfalen.

2. Hellweg

Werl 2006 gestern - heute - morgen. Jahrbuch der Stadt Werl und des Neuen Heimat- und Geschichtsvereins Werl e.V. Werl: A. Stein'sche Buchhandlung GmbH, 2006. ISBN 3-920980-63-8 / 978-3-920980-63-8.
W. Kohn: Der Jäger von Soest und sein Werler Doppelgänger. Gedanken über das Kapitel III/2 in dem Roman "Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch" von Hans Jakob Christoph von Grimmelshausen (7). W. Pasvos: "Uns das Schwert in die Hand gezwungen". Auswirkungen des Deutsch/Französischen Krieges 1870/1971 in Stadt und Amt Werl (21). Th. Leidinger: Erinnerungen an eine sehr schlimme Vergangenheit 1937 - 1945 (47). W. Leidinger: Erinnerung... (63). S. Hein: Die Werler Künstlerin Petra Kook (65). M. Feldmann: Lichtblicke im 20. Jahrhundert: Egbert Lammers und die Kirchenfenster der Propsteigemeinde (71). S. Blome/M. Grossmann: Eine Stadt findet ihren Bahnhof (97). G. Olthoff: 25 Jahre Städtisches Museum Haus Rykenberg (107). M. Franssen: Die Restaurierung der St.-Martinusbasilika in Halle (Vlaams-Brabant). Ein Fortsetzungsbericht (111). * Ehrungen 2006 in der Stadt Werl. Umweltpreis, Ehrennadeln, Siederpreis und Werlpreis (121). Naturschutzgruppe des Neuen Heimat- und Geschichtsvereins Werl e.V.: Stadtbild prägende Bäume. Ein Rundgang durch Werl am 10. September 2005: Von der Gänsevöhde zum Backofen (127). W. Dirkmann: Solt-Schöper (131). Kl. Koepsel: Außenputz erneuern oder Fachwerk freilegen? Diskussionen um das Heimathaus "Zum Backofen" (134). E. Hachmann: Der Neue Heimat- und Geschichtsverein im Jahre 2005/2006. Der Bericht umfasst den Zeitraum vom 1. November 2005 bis zum 31. Oktober 2006 (135).

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
483/2006. K.-J. Freiherr von Ketteler *: Zum Schlussstein im Chor der alten Kirche von Mönninghausen. * Inhaltsverzeichnis der Geseker Heimatblätter, Nr. 454-483, 2004-2006.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
21/2006. I. von Scheven: Hamm, Königstraße 22: Das Merkelsche Haus. Das Patriziergebäude in der Altstadt fiel im Zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer. * Als der Affe auf Reisen ging. Eine alte Geschichte aus dem Zoo in Münster. H. W. Krafft: Westfälische Gänse, ein Marschall und "wilder Katzen Feiste". Aus der Geschichte eines beliebten winterlichen Festbratens. G. Köpke: Der kleine König trotzt dem Winter. Das Wintergoldhähnchen ist auch in unserer Region zu beobachten. P. Reding: Legendenumwoben, weil von Fesseln befreit. Ritter Lubertus von Schwansbell stiftete im 13. Jahrhundert legendäre "Blutstropfen" der Pfarrgemeinde Lünen. P. Reding: Schwere Heimkehr in die Trostlosigkeit. Erinnerung an das Entbindungslager für Ostarbeiterinnen in Holthausen bei Waltrop zwischen 1943 und 1945. * Totengedenken - eher inoffiziell. Eine Familiengruft in Hamm erinnert an einen Gefallenen.
22/2006. * Ein "lebendiges Lexikon" der Hammer Stadtgeschichte. Ilsemarie von Scheven machte zu ihrem 85. Geburtstag einen Streifzug mit dem Bollerwagen durch Hamm. H. W. Krafft: Wacholderdrosselfang am westfälischen Vogelherd. Käfige mit Lockvögeln und Netzen sorgten für ergiebige Beute. Längst verbietet der Naturschutz die Jagd auf heimische Singvögel. H. Multhaupt: Ein Westfale baute englisches Kloster in Niedersachsen. In der ehemaligen Abteikirche Lamspringe erinnert eine Wandtafel an den Laienbruder Eberhard Lambers aus Paderborn. I. Bittner: Wo Kinder selber Nägel schmieden können. Museumsschmiede in Beckum führt zurück in die Vergangenheit eines traditionellen Handwerks.
23/2006. * Nach dem Viehmarkt zu Speis' und Trank ins Haus Kirchhoff... Der Große Exerzierplatz im Hammer Osten diente bis 1929 auch für Viehversteigerungen. F. Zumbroock: Jan-Bärnd in Gasthof. H. W. Krafft: Die Mistel: Tödliches Gift oder "Heil allen Schadens"? Der sonderbare Baumschmarotzer im Zwiespalt abergläubischer Vorstellungen. K. Pieroth: "Wir wünschen Euch fröhliche Weihnachten!" Festtagspost schlägt Brücken von Mensch zu Mensch. W. Gernert: Als Zeichen des Friedens und der Versöhnung. Vor zwanzig Jahren weihte Bischof Reinhard Lettmann die St. Marienkirche in Hamm-Heessen ein.
24/2006. G. Beaugrand: "Gott selber ist erschienen..." Das Christfest hat bis heute seine Aussagekraft beibehalten. J. Osterhoff: Mundartdichtung über Natur, Mensch und Gott. Der 1857 in Herbern geborene Arzt und Lyriker Hermann Wette gehörte zu den Mitbegründern der westfälischen plattdeutschen Dichtung. H. Wette: De arme Hürling. M.-L. Frese-Strathoff: Segele von Hamme als Stifterin in Fröndenberg. Conrad v. Soest schuf um 1400 den Marienaltar in der Stiftskirche. Auch die Grafen von der Mark waren an der Stiftung beteiligt. I. von Scheven: Im kalten Winter in einem kalten Haus. Schwerwiegende Folgen des Bombenangriffs auf Hamm 1944 für die Dienststelle des Ernährungs- und Wirtschaftsamtes. G. Köpke: Kleine Meise - winterhart und standorttreu. Der zierliche Vogel lebt meist in Wäldern und Gehölzen auf alten, höhlenreichen Laubbäumen.
1/2007. G. Wiesendahl: Der gräfliche Bezirk in der Hammer Altstadt. Neue archäologische Untersuchungen geben Aufschluss über die Gründung der Stadtburg. G. Beaugrand: Von der "Fußlümmelei" zum beliebten Volkssport. Neuer Bildband der Volkskundlichen Kommission für Westfalen-Lippe über die Geschichte des Fußballs. U. Kunz: Annette von Droste-Hülshoff zu Besuch in Schloss Heessen. Im Jahr 1843 besuchte die westfälische Dichterin ihre Verwandten aus der Familie von Boeselager. * Bahnstation nur für den "tollen Bomberg". Eine kleine Geschichte um Baron Gisbert Freiherr von Romberg.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
20/2006. W. Mues: Erinnerung an die jüdische Gemeinde Erwitte. J. Schmidt: Der Tannenbaum, unentbehrliches Weihnachtssymbol.
21/2006. M. Peters: Weihnachtsgrüße aus der Kriegsgefangenschaft. K.-J. Freiherr von Ketteler (*): Schlossbau mit Hindernissen. W. Kröger: Lyrische Fingerübungen.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19 - 21, 59494 Soest, Tel.: 02921/688-0.
352/2006. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (17): Theodor Melchior von Stellingwerff. H. Platte: Reicher Fundus von Bildern und Dokumenten. Ein neues Buch zur Soester Stadtgeschichte von Dr. Gerhard Köhn. H. W. Krafft: Westfälische Gänse, ein Marschall und "wilder Katzen Feiste". Aus der Geschichte eines beliebten winterlichen Festbratens. G. Köpke: Der kleine König trotz dem Winter. Das Wintergoldhähnchen ist auch in unserer Region zu beobachten. P. Reding: Legendenumwoben, weil von Fesseln befreit. Ritter Lubertus von Schwansbell stiftete im 13. Jahrhundert legendäre "Blutstropfen" der Pfarrgemeinde Lünen. H. J. Krämer: Altes Fachwerkhaus birgt die Rüthener Museumsstuben. Heimatverein zeigt vielfältige Exponate aus der Stadtgeschichte. G. Wulf: Seit 1536 bewohnt die Familie Wulf-Bühner den Hof Ellingsen. Aus der Geschichte einer alteingessenen Bauernfamilie auf der Haar.
353/2006. H. Funke: Heinrich Aldegrever engagierte sich auch in der Soester Politik. Der berühmte Kupferstecher und Maler hielt der Bördestadt bis zu seinem Tod die Treue. H. J. Krämer: Altes Fachwerkhaus birgt die Rüthener Museumsstuben. Heimatverein zeigt Exponate aus der Stadtgeschichte (Schluss). H. W. Krafft: Wacholderdrosselfang am westfälischen Vogelherd. Käfige mit Lockvögeln und Netzen sorgten für ergiebige Beute. Längst verbietet der Naturschutz die Jagd auf heimische Singvögel. H. Multhaupt: Ein Westfale baute englisches Kloster in Niedersachsen. In der ehemaligen Abteikirche Lamspringe erinnert eine Wandtafel an den Laienbruder Eberhard Lambers aus Paderborn. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (18): Friedrich III., Erzbischof von Köln. L. E. Rademacher: "An der Galgeneiche bei Oestinghausen aufgehängt..." Verbrechen und deren Bestrafung im Soest des 16. Jahrhunderts.
354/2006. M. Sperling: Orte, Spuren und gespeicherte Zeit. Erinnerungen an die Kinder- und Jugendzeit in Körbecke. P. von Papen: Gute Werke im Advent. Strohhalme für das Kind in der Krippe. H. W. Krafft: Die Mistel: Tödliches Gift oder "Heil allen Schadens"? Der sonderbare Baumschmarotzer im Zwiespalt abergläubischer Vorstellungen. K. Pieroth: "Wir wünschen Euch fröhliche Weihnachten!" Festtagspost schlägt Brücken von Mensch zu Mensch. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (19): Karl Justus Gruner. * Für Meineid ans Halseisen. Verbrechen und ihre Bestrafung im Soest des 17. Jahrhunderts.
355/2006. M. Sperling: Orte, Spuren und gespeicherte Zeit. Erinnerungen an die Kinder- und Jugendzeit in Körbecke (Schluss). J. Osterhoff: Mundartdichtung über Natur, Mensch und Gott. Der 1857 in Herbern geborene Arzt und Lyriker Hermann Wette gehörte zu den Mitbegründern der westfälischen plattdeutschen Dichtung. H. Wette: De arme Hürling. M.-L. Frese-Strathoff: Segele von Hamme als Stifterin in Fröndenberg. Conrad v. Soest schuf um 1400 den Marienaltar in der Stiftskirche. Auch die Grafen von der Mark waren an der Stiftung beteiligt. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (20): Fürst Wilhelm von Nassau-Dillenburg. * Des Schwefelhölzchens Ende. Sicherheitszündhölzer gibt es seit hundert Jahren.
356/2007. H. Brauckmann: Auf vier "Salzstraßen" von der Saline Sassendorf zum Kunden. Schon im frühen Mittelalter gab es rege Handelsverbindungen. H. Platte: "Ringsum von Flammen umgeben..." Eiserne Gedenktafel erinnert an den Soester Brand von 1696. G. Beaugrand: Von der "Fußlümmelei" zum beliebten Volkssport. Neuer Bildband der Volkskundlichen Kommission für Westfalen-Lippe über die Geschichte des Fußballs. U. Kunz: Annette von Droste-Hülshoff zu Besuch in Schloss Heessen. Im Jahr 1843 besuchte die westfälische Dichterin ihre Verwandten aus der Familie von Boeselager. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (21): Martin Schenk von Nideggen.

Verein für Geschichte und Heimatpflege Wickede (Ruhr) e.V. Information für Heimatfreunde. Josef Kampmann, Kirchstraße 67 a, 58739 Wickede (Ruhr), Tel.: 02377/4574.
36/2006. J. Kampmann: Aus der Arbeit des Heimatvereins. K.-H. Wermelskirchen: Erinnerungen. Wie ich die letzten Wochen des Krieges und die erste Zeit danach verbrachte. F. Biele: Das vierte Jahr der Wandergruppe des Heimatvereins. F. Haarmann: Eine interessante Momentaufnahme der Wickeder Grundbesitz- und -vermögensverhältnisse vor 200 Jahren: Zum Wickeder Lagerbuch von 1802. A. Henke: Namensgravierungen auf den Kirchenbänken der Katholischen Pfarrkirche zu Vosswinkel. A. Henke: Plattdeutsche Ecke. * Der Heimatverein trauert um ... Heinz Gilljohann.






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Feb 14 10:17:21 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 14 Feb 2007 10:17:21 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2007, Heft 1, Teil 2
Message-ID: 45D2E1B1020000E5000193A9@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Tanja Woywod",
Datum: 07.02.2007, 14:58


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2007, Teil 2


3. Kurkölnisches Sauerland

Brilon mit Ortsteilen und Dörfern. 23. Jahrbuch. Chronik 2006. Hrsg.: Winfried Dickel, Itzelstein 70, 59929 Brilon,Tel.: 02961/2565, E-Mail: briloner-chronik at t-online.de, Internet: www.briloner-chronik.de
Chronik 2006. Brilon mit Ortsteilen und Dörfern Alme, Altenbüren, Bontkirchen, Esshoff, Gudenhagen-Petersborn, Hoppecke, Madfeld, Messinghausen, Nehden, Radlinghausen, Rixen, Rösenbeck, Scharfenberg, Thülen, Brilon-Wald, Wülfte.

SüdWestfalen Archiv. Landesgeschichte im ehemals kurkölnischen Herzogtum Westfalen und der Grafschaft Arnsberg. 6. Jahrgang 2006. Red.: Stadt- und Landständearchiv im Kloster Wedinghausen, Klosterstraße 11, 59821 Arnsberg.
K.-J. Freiherr von Ketteler (*): Jagdliches und nicht ganz so Jagdliches aus früheren Zeiten (9). U. Hennecke: "Von Krankheiten, Aerzten und Arzneyen." Ein Beitrag zur Entwicklung des Gesundheitswesens im Herzogtum Westfalen (29). H. Conrad: "Splendor Familiae." Generationsdisziplin und Politik bei der Familie von Fürstenberg. Eine Skizze (105). M. Jolk: Die Leichenpredigt zum Tode der Oelinghauser Äbtissin Ottilia von Fürstenberg (1621) (127). J. von Nathusius: Biographische Notizen zur Familie von Fürstenberg-Herdringen im Zusammenhang mit Kloster und Stift Fröndenberg an der Ruhr (145). H. J. Deisting: Johannes Fölling aus Werl, Tertiarierbruder des Kapuzinerordens, Gründer von Kloster Brunnen (1678-1726). Ein Forschungsbericht zur Herkunft Föllings und über die Stiftung zweier Kelche durch Werler Erbsälzer (159). W. Reininghaus: Oranische Wirtschaftsspionage im Sauerland 1697. Ein Bericht über Schmelzhütte und Hammerwerk in Marsberg (183). V. Wiesenthal: Die Landstände im Herzogtum Westfalen und der letzte Landtag von 1803 (193). G. Lohage: Franz Anton Lohage (1815-1872). Leben und Wirken eines Sauerländers im Zeitalter der Industrialisierung und sein Beitrag zur Entwicklung und Verbreitung des Puddelstahlverfahrens (217).

An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beiträge aus der Gemeinde Finnentrop. Red.: Arbeitskreis für Geschichte und Heimatpflege in der Gemeinde Finnentrop e.V., Volker Kennemann, Weusperter Straße 10, 57413 Finnentrop, Tel.: 02721/7527, E-Mail: Vkennemann at aol.com
25/2006. R. Schulte: Der Schulten-Hof in Frielentrop (Teil 2). * Unsere Vertreibung aus Niederschlesien 1946. M. Schneider/A. Reker: Hedwigskreis Serkenrode 1948-1967 im "St. Hedwigswerk" der kath. Kirche für ostvertriebene Deutsche. V. Kennemann: Vor 190 Jahren: Das Hungerjahr 1916/17. D. Heß: Das Ehrenamt und seine Würdigung in der Gemeinde Finnentrop. V. Kennemann: Chirurg und Gynäkologe Dr. med. Albert Richard aus Schönholthausen 2005 in Neheim gestorben. A. Richard: Ein Versehgang im Kirchspiel Schönholthausen. * Droyküinnigeslaid. * Kalendarium aus der Gemeinde Finnentrop. 1. Mai 2006 bis 31. Oktober 2006.

Handirk. Heimatnachrichten für Grafschaft, Latrop, Schanze in Wort und Bild. Hrsg.: St.-Sebastian-Schützenbruderschaft 1825 e.V., Handirk-Redaktion, Hans Robert Schrewe, Hauptstraße 20, 57392 Schmallenberg, Tel.: 02972/1546, E-Mail: hansrobert.schrewe at t-online.de
23/2006. U. Stripp. Veränderte Zeiten erfordern veränderte Strukturen: - "Dem Dekanat Wormbach zum Abschied" -. H. Volmer: Hausinschriften in Grafschaft - 2. Teil. B. Stegmann: Neue Gedenkstätte am Soldatengrab in Schanze eingeweiht und Erinnerungen von Zeitzeugen an die Kriegsereignisse und deren Auswirkungen in Schanze ab April 1945. St. Meier/K. Rickert: Umgestaltung Friedhof Latrop abgeschlossen. P. D. Kloidt: Der ehemalige Tischtennisverein Grafschaft. W. Heimes: Kirchen, Kapellen, Bildstöcke und andere religiöse Einrichtungen in Grafschaft, Latrop, Schanze - 4. Teil. M. Bücking: Industriechemikalie im Dünger: Das Fraunhofer-Institut in Schmallenberg-Grafschaft untersucht die Milch von Kühen und Muttermilch auf das Vorkommen von PFT. J. Knape: 40 Jahre Sparclub "Geysekenbäckers", Grafschaft. M. Stratmann: Aus dem Pastoralverbund Wilzenberg. M. Vollmert: Die Feuerwehr stellt sich vor - Feuerwehraktionstag am 13.08.2006 in Grafschaft. H. Volmer: Zur Geschichte des Schmallenberger Hauses in Latrop-Buttersiepen. * Aus dem Vereinsleben. * Aktuelles - kurz berichtet.

Heimatblätter. Zeitschrift des Arnsberger Heimatbundes e.V. Arnsberger Heimatbund e.V., Ferdinand Reuther, Am Stötchen 12, 59821 Arnsberg, Tel.: 02931/6694, E-Mail: ferdi.reuther at t-online.de
27/2006. H. Pardun: Die sächsische Stammesverfassung im frühen Mittelalter und Widukinds Stellung im sächsischen Stammesverband. F. Reuther: Der Evenhof in Arnsberg. H. Becker: Ferdinand Freiligraths (1810-1876) Beziehung zu Arnsberg. H. u. H. Bernstein: Major Karl Kerlen (1835-1904). Erbauer der "Villa Kerlen" am Eichholz. W. Boucsein: Der Neumarkt - ein klassizistischer Platz. V. Lukas-Krohm: Biedermeier, Bowle und Buchenrondell - klassizistische Freizeitkultur in Arnsberg in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Die Gartenhäuser. A. H. Hoffmann: Arnsberg (Podgórze) im Riesengebirge. W. Ortmann: Die Sonnenuhr im Wedinghauser Klostergarten. Ein Kleinod klösterlicher Kultur. M. F. Rüther: 100 Jahre Eisenbahnstrecke der RLK - RLE - RLG Neheim-Hüsten RLK - Arnsberg-Jägerbrücke. F. Reuther: Arnsberger Heimatbund vor 60 Jahren. W. Boucsein: Im alten Hallenbad. H. Wevering: Kommunalwahl vor 50 Jahren. Kommunalwahl für den Kreis Arnsberg 1956. A. Müllmann: Zur Reform der Mittelinstanz. Eine etwas andere Betrachtung. M. F. Rüther: Osterfeuer der Superlative. * Die bisherigen Anzünder des Arnsberger Osterfeuers seit der Übertragung als Ehrenamt im Jahre 1973. J. Föster: Tonreliefs im Doppelpack. F. Reuther: Das Bildarchiv von Friedhelm Ackermann. A. Kiehm/C. Mäkel: Das Projekt "Digitalisierung Fotonachlass Friedhelm Ackermann". 40.000 bis 60.000 Dias nun im Archiv des Arnsberger Heimatbundes e.V. im Stadtarchiv. M. F. Rüther: Das Hubertuspöstchen am Westenfelder Stoß. Th. Niemand: Die Restaurierung der Hinrich Klausing-Orgel in St. Nikolaus, Rumbeck. F. Timmermann: Das neue Altarbild in der Kirche St. Nikolaus in Rumbeck. J. Richter: Poesie-Pfad Rumbeck: Natur und Literatur treffen in idealer Ergänzung zusammen. Ein Erlebnis für die ganze Familie. F. Timmermann: Die neue Andachtsstätte "Maria, Königin des Friedens" in Rumbeck. G. Rath: Geheimnisvoller SGV-Stammtisch. F. Reuther: Firmen- und Geschäftsanzeigen früherer Jahre. J. Stemmer: In Memoriam Dr. Norbert Höing. W. Bühner: Tätigkeitsbericht des Arnsberger Heimatbundes für die Zeit vom 2. Dezember 2005 bis zum 1. Dezember 2006, dem Tag der diesjährigen Generalversammlung.

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Westfälische Straße 75, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542.
4/2006. F.-N. Scheele: Neues von der Heidenstraße - Jakobusbrunnen in Dünschede eingeweiht. Erinnerung an den Pilgerweg nach Santiago de Compostela. P. Kracht: Straßen und Wege im südlichen Westfalen. Tagung der "Fachstelle Geschichte" des Westfälischen Heimatbundes. F. G. Hensel: Wirtschaft im Kreis Olpe. Vortrag auf der Mitgliederversammlung des Kreisheimatbundes Olpe am 17. Oktober 2006 im Informationszentrum der Firma Hensel in Lennestadt. M. Braedt: 100 Jahre Metallarbeitergewerkschaft im Kreis Olpe. R. J. Quiter: Wann darf Wenden ein Jubiläum feiern? Eine Nach-Untersuchung zum Alter von Wenden. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen (Teil 11). K. Jung: Die Rummel in Wenden. A. Arens: Weihnachtseinkauf eines Wendschen in Olpe beim "Puppenziß". Ein altes Olper Weihnachtsgedicht. H. Halbfas: Knut Friedrich Platz 70 Jahre alt. H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. Juli 2006 bis 31. Oktober 2006.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
4/2006. R. Franzen: Des Wassers und des Feuers Kraft und wie der Mensch sie nutzte. Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe - eine bedeutende "Landmarke" im Sauerland. R. Köhne: Türme auf dem Schomberg. F. Rüsche: "EXEMPLUM RELIGIONIS NON STRUCTURAE" - zum Umbruch des kirchlichen Lebens heute. U. Tielking: Das Herforder Evangeliar - ein Beispiel kirchlicher Gegenwartskunst. G. Knappmann: Neugotik und Spätmittelalter - zwei große restaurierte Reliefaltäre in St. Walburga zu Meschede. A. Schindler: 700 Jahre Scharfenberg. W. Saure: Ein besonderer Tag für Dünschede und das Sauerland. A. v. Elverfeldt: Die "Watermeyersche". Anna-Katharina Rohland eine bewundernswerte Udorfer Bäuerin aus dem frühen 18ten Jahrhundert: Ihr Heimatdorf Udorf feierte sie mit einem Theaterstück anlässlich seiner 900 Jahrfeier am 16./17. September 2006. L. Dieckmann: Wilhelmine Hövener stiftete das "Juwel am Briloner Marktplatz". Festakt anlässlich des 100. Geburtstages. W. F. Cordes: Weuspert und Faulebutter - zwei entstehungsgeschichtlich eng zusammenhängende Ortsbezeichnungen. F. Rose: Bei 20 Grad Kälte gefrorenen Boden bearbeitet. Erinnerung an das Schicksal des Schwalbe I-Zwangsarbeiters Elfried Naumann. H. Kesting: Die Lucienkapelle in Eversberg. Marktstraße/Stadtmauer. A. Neuhaus: Oh alte Burschenherrlichkeit. 100 Jahre CV-Philisterzirkel Kurköln im Kreis Olpe. R. Feldmann: Silberblatt und Nachtviole im Sauerland. H. Kesting: Bernhard Wagner, Rektor. Volksschullehrer in unserer Bergstadt Eversberg. K. Föster: Oberstudiendirektor i. R. Paul Tigges, in Lennestadt -Altenhundem verstorben.

Schmallenberger Heimatblätter. Hrsg.: Schützengesellschaft Schmallenberg 1820 e.V., Redaktion: Hannelore Himmelreich, Auf der Mauer 14, 57392 Schmallenberg, E-Mail: hannelore.himmelreich at gmx.de. Vertrieb: Christoph Rickert, Grafschafter Straße 1, 57392 Schmallenberg, E-Mail: schmallenberger-heimatblaetter at t-online.de
72/2005-06. F.-J. Schütte: Schmallenberg auf alten Ansichtskarten. M. Mönig: Der 2. Februar - ein bedeutender Festtag der christlichen Kirchen. H.-G. Bette: Ansprache zum Valentinsempfang des Bezirksausschusses Schmallenberg am 18. Februar 2006. M. Senger: Die Partnerstädte Burgess Hill und Wimereux in Schmallenberg immer gegenwärtig. G. Schulte: Die Anstellung des Andreas Sparenberg als Wasenmeister in Schmallenberg im Jahre 1817. H. Himmelreich: "Jedem Dorf ein öffentliches Bad". Brausebäder, Flussbadeanstalten und Strandbad. H. Himmelreich: "Schmallenberg wird im olympischen Jahr das Sportzentrum" - Erstes Hallenschwimmbad des Hochsauerlandes nach dem Zweiten Weltkrieg. F.-J. Schütte: Vor 45 Jahren: Schülerstreiche und die Folgen. K. Himmelreich/J. Koch: 1906 - 2006. 100 Jahre Tambourcorps Schmallenberg 1906 e.V. St. Teipel: Generalversammlung der Schützengesellschaft Schmallenberg 1820 e.V. K.-H. Gilsbach: Martin Adler ist neuer Jungschützenkönig. St. Teipel: Schützenfest in Schmallenberg vom 24.-26. Juni 2006. P. Uting: Maximilian Mönig und Mauritz Hebestreit regieren als Kinderkönige. H. Himmelreich: Friedrich Karl Petersen - Grab eines unbekannten Priesters. M. Heikel: Meine Zeit bei Dr. Ruth Pfau in Pakistan. P. J. Liedtke: Klingende Christuskirche "Nacht der offenen Kirchen" auch in Schmallenberg. W. Rademacher: Dekanat Wormbach Adieu! J. Mönig: Schmallenberg hat den Blues. M. Keite/C. Sommer: Nordic Walking im Schmallenberger Sauerland. * Helmut Voß - neuer Ortsheimatpfleger von Schmallenberg. F.-J. Schütte: Vor 50 Jahren gestorben: Karl Willeke (1875-1956). * Geschichtssäule am Paul-Falke-Platz. * "Floigenkaspar". * Schnadestein und Schnadebaum.

Der Schwammklöpper. Fredeburger Heimatblätter. Hrsg.: Sauerländischer Gebirgs-Verein, Abteilung Fredeburg, Arbeitskreis Heimat, Schieferweg 33, 57392 Bad Fredeburg.
18/2007. G. Schulte: Wiedererrichtung und Wiedereinweihung der Kreuzkapelle in den Jahren 1774/1775. H. Gierse: 200 Jahre Zeitreise. Es geschah vor ... * Lobet den Herrn der Welt! Chorgemeinschaft Fredeburg feiert 25jähriges Bestehen. M. Beule: Fan-Club - FC Schalke 04 - Bad Fredeburg e.V. 1981 - 2006. * 50 Jahre Schützenkompanien. Altstadt, Oberstadt, Unterstadt. H. Gierse: Vaterländischer Frauen-Verein Fredeburg-Stadt gegründet 20. Januar 1907. H. Gierse: Höhere Stadtschule Fredeburg vor rund 150 Jahren. A. Hömberg: Erlebnisse des Friedrich Sinn aus Fredeburg 1809 - 1816. H. Gierse: In Felsstollen wurde das Bier gekühlt. M. Hagedorn: Kartoffelbier. H. Gierse: Verzeichnis der Äbte und Mönche. Kloster St. Alexander in Grafschaft (1598-1853). A. Hirschmann: Besetzung der Pfarrstelle zu Fredeburg im Jahre 1822. H. Gierse: Kein Priestermangel vor 75 Jahren. E. Hölscher: Die Verteilung der Niederschläge in einem Sauerländer Wetterbericht von 1948 bis 1964. * Grußwort Bürgermeister Bernhard Halbe zum 100-jährigen Bestehen des SGV-Hunau-Hütte. E. Hölscher: Waldfest zum Jubiläum "100 Jahre Hunau-Hütte". J. Amelunxen: Use schoine Söierland - Unser schöne Sauerland. G. Schulte: Erinnerungen an Ida Ratte. I. Ratte: Willkommen im Schieferstädtchen. Gebirgsfest in Fredeburg Mai 1934. G. Schulte: Verleihung des Mutterkreuzes in Fredeburg 1939. * Segnung des Grabfeldes für Fehlgeburten 16. Mai. 2006. R. Gierse: "Putzies" halten seit 25 Jahren die Pfarrkirche sauber. G. Schulte: Ausgegraben. H. Gierse: Reisebegleiter St. Raphael. St. Raphael ist modernstes Altenheim im Stadtgebiet. G. Schulte: Alter Prozessbericht von 1772 wieder aufgefunden! * Aus einem alten Adressbuch um 1835. U. Guntermann: 100 Jahre Guntermann Fahrzeugtechnik. K. H. Bruckhaus: Die erste Kuh und das letzte Schwein. Die traditionsreiche Metzgerei Meier schloss am 29. Mai 2006 ihre Pforten. K. Engelhardt: 25 Jahre Gewerbeverein Fredeburg. H. Gierse: Es tut sich was in Fredeburg. * Ein Freund aus der Ukraine erinnert sich an seine Zeit in Fredeburg. K. Föster: Paul Tigges. Lehrer und Schriftsteller 1922 - 2006. M. Adelis: Abschied vom Jahr. U. Schüttler: Bad Fredeburg im Rückblick. Vom 01.11.2005 - 31.10.2006.

4. Märkisches Sauerland

Märkisches Jahrbuch für Geschichte. Bd. 106 (2006). Red.: Verein für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark, Märkisches Museum, Husemannstraße 12, 58452 Witten, Tel.: 02302/5812552.
G. Lemke: Kloster Fröndenberg unter den Äbtissinnen A. von Hoven, Richardis von Altena und Adelheid von Wittgenstein im 13. Jahrhundert (7). Kl. A. Höller: dominus Iwanus sacerdos de brekenevelde. Über 800 Jahre Kirche in Breckerfeld? (41). D. Scholz: Die sogenannten Reichshöfe Castrop und Frohlinde. Wege und Irrwege lokaler und regionaler Geschichtsschreibung (57). G. E. Sollbach: Früheste urkundliche Erwähnungen von mittelalterlichen Siedlungsplätzen im Süden der heutigen Stadt Hagen - Nordrand des Sauerlandes (103). W. G. Vogt: ... metten teckenen geteekent van dese vier marken. Breckerfelder Meistermarken in einem Stahl-Liefervertrag von 1546. Mit einem Blick in das Rechenbuch des Dortmunder Schreib- und Rechenmeisters Detmar Beckmann von 1622 (114). O. Schmidt-Rutsch: Schiffahrt auf der Ruhr (127). H. Priester: Die Familie Lohmann und ihr Tiegelgußstahl (143). M. Epkenhans: Otto von Bismarck und sein Mythos: Von Denkmälern, Ehrenbürgerschaften, Münzen und Medaillen (156). D. Scholz: "...ein ehrenvoller Platz in der Geschichte des Geschäftslebens unserer Stadt..." Zum Schicksal der jüdischen Kaufmannsfamilie Bauer aus Castrop (179). H. Kania: Der Luftkrieg in Witten und seine Auswirkungen auf die Wittener Zivilbevölkerung (193). H. Schoppmeyer: Perioden der Wittener Stadtgeschichte 1945-2000. Eine Skizze (238). G. E. Sollbach: Rummenohl - mittelalterliches Lehngut. Weltliche und geistliche Lehnherren (268). H. Schoppmeyer: Bericht über das Geschäftsjahr 2005 (JHV 2006) (273).

Heimatblätter Menden. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur "Mendener Zeitung", Kolpingstraße 33-35, 58706 Menden.
178/2006. E. Dossmann: Messing galt früher als das "Märkische Gold". Reichhaltige Erzlager schufen die Voraussetzungen für die Produktion von Messing (3. Teil). * Stadtverordneter und ideenreicher Manager. Heinrich Rahlenbeck gründete die Iserlohner Jugendherberge. H. W. Krafft: Westfälische Gänse, ein Marschall und "wilder Katzen Feiste". Aus der Geschichte eines beliebten westfälischen Festbratens. G. Köpke: Der kleine König trotzt dem Winter. Das Wintergoldhähnchen ist auch in unserer Region zu beobachten. P. Reding: Legendenumwoben, weil von Fesseln befreit. Ritter Lubertus von Schwansbell stiftete im 13. Jahrhundert legendäre "Blutstropfen" der Pfarrgemeinde Lünen. W. Hohmann: Alltag der "kleinen Leute" im alten Sümmern. Alte Urkunden entschlüsseln die Lebensverhältnisse im Märkischen Kreis (3. Teil). M. Grünwald: Der Nähkasten war früher von großer Bedeutung. Ein Rückblick in eine Zeit, als die Kleidung der Familien noch "aufgetragen" wurde. * Bibelfeste Gäste rund um den Stammtisch. Eine lustige Geschichte aus dem Jahr 1906.
179/2006. W. Hohmann: Alltag der "kleinen Leute" im alten Sümmern. Alte Urkunden entschlüsseln die Lebensverhältnisse im Märkischen Kreis (4. Teil). * H. Diedrich Piepenstock: Kaufmann und Unternehmer. Der Iserlohner Bürger war einer der Gründerväter des Ruhrreviers. H. W. Krafft: Wacholderdrosselfang am westfälischen Vogelherd. Käfige mit Lockvögeln und Netzen sorgten für ergiebige Beute. Längst verbietet der Naturschutz die Jagd auf heimische Singvögel. H. Multhaupt: Ein Westfale baute englisches Kloster in Niedersachsen. In der ehemaligen Abteikirche Lamspringe erinnert eine Wandtafel an den Laienbruder Eberhard Lambers aus Paderborn. H. W. Stein: Ein Eisenerz-Stollen, der "Sybille" hieß. In den Jahren 1775 bis 1780 wurde ein Belüftungsstollen tief in den Ossenberg bei Dahle getrieben. E. Dossmann: Messing galt früher als das "Märkische Gold". Reichhaltige Erzlager schufen die Voraussetzungen für die Produktion von Messing (4. Teil).
180/2006. W. Hohmann: Alltag der "kleinen Leute" im alten Sümmern. Alte Urkunden entschlüsseln die Lebensverhältnisse im Märkischen Kreis (5. Teil). * Gute Werke im Advent. Strohhalme für das Kind in der Krippe. * Julius von der Kuhlen: Pfarrer und Ehrenbürger. H. W. Krafft: Die Mistel: Tödliches Gift oder "Heil allen Schadens"? Der sonderbare Baumschmarotzer im Zwiespalt abergläubischer Vorstellungen. * "Wir wünschen Euch fröhliche Weihnachten!" Festtagspost schlägt Brücken von Mensch zu Mensch. E. Dossmann: Messing galt früher als das "Märkische Gold". Reichhaltige Erzlager schufen die Voraussetzungen für die Produktion von Messing (5. Teil). H.-W. Stein: Klassizistisches Bürgerhaus diente als Pfarrhaus. Ein bedeutendes historisches Gebäude in Dahle.
181/2006. H.-D. Schulz: "Schiedsverein" sorgte in Halver für Versöhnung. Die private Initiative hatte vor mehr als 150 Jahren großen Erfolg bei Rechtsstreitigkeiten. J. Osterhoff: Mundartdichtung über Natur, Mensch und Gott. Der 1857 in Herbern geborene Arzt und Lyriker Hermann Wette gehörte zu den Mitbegründern der westfälischen plattdeutschen Dichtung. H. Wette: De arme Hürling. M.-L. Frese-Strathoff: Segele von Hamme als Stifterin in Fröndenberg. Conrad v. Soest schuf um 1400 den Marienaltar in der Stiftskirche. Auch die Grafen von der Mark waren an der Stiftung beteiligt. H. W. Stein: Die Villa Schmidt: Vornehmes Bürgerhaus in Dahle. Prächtige Villa mit Pavillon und Park für den langjährigen Lehrer. E. Dossmann: Messing galt früher als das "Märkische Gold". Reichhaltige Erzlager schufen die Voraussetzungen für die Produktion von Messing (6. Teil).
182/2007. H. Hildenbrand: Vom Handwerk zur Industrie. Strukturwandel und Industrialisierung im Märkischen Gebiet. H.-W. Stein: Das Kohlberghaus in Dahle: einst als Wanderheim errichtet. Aus der wechselhaften Geschichte des seit einigen Jahren als Pflegeheim dienenden Gebäudes. G. Beaugrand: Von der "Fußlümmelei" zum beliebten Volkssport. Neuer Bildband der Volkskundlichen Kommission für Westfalen-Lippe über die Geschichte des Fußballs. U. Kunz: Annette von Droste-Hülshoff zu Besuch in Schloss Heessen. Im Jahr 1843 besuchte die westfälische Dichterin ihre Verwandten aus der Familie von Boeselager. * Das Zwirnen gehört zu den ältesten Webtechniken. Heute findet die traditionelle Handarbeit wieder neue Freunde. * Wilhelm Langewiesche: Buchhändler und Verleger. E. Dossmann: Messing galt früher als das "Märkische Gold". Reichhaltige Erzlager schufen die Voraussetzungen für die Produktion von Messing (7. Teil).

Herdecker Blätter. Geschichte, Informationen, Geschichten. Hrsg.: Herdecker Heimat- und Verkehrsverein e.V., Kirchplatz 3, 58313 Herdecke, Tel.: 02330/611-325, E-Mail: verkehrsverein at herdecke.de
24/2006. M. Schenk: Herdecke (Nord). Entstehung und Schicksal eines Bahnhofs. R. Gille: Hochwasser der Ruhr. Auf der Suche nach einem Jahrhunderthochwasser. W. Creutzenberg: Nehmt Rücksicht! Baut hohe Kamine! Schlaglichter aus der hundertjährigen Geschichte des Cuno-Kraftwerks in Herdecke. E. Pracht-Jörns: Jüdische Gebetstätten in Herdecke. H.-A. Flamme: "Schraberg". Versuch einer Namensdeutung. B. Conjaerts: Leuchtraketen standen am Himmel. Geburt im Bunker. G. E. Sollbach: Über ein halbes Jahrtausend Schützentradition in Herdecke. Fronleichnams-Bruderschaft. F. Krusenbaum: Brieftauben "Rennpferde des kleinen Mannes". Der BZV "Gute Aussicht" Schnee, 1921-1983. W. Kessler: Schnadegang. Sogar das Fernsehen war interessiert!

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573.
12/2006. W. Bleicher: Die Blätterhöhle - Hagens bedeutendster prähistorischer Fundort. W. Bleicher: Alte Funde aus der Sallowsky-Höhle. W. Bleicher: Das Museum in der Wasserburg Werdringen. W. Bleicher: Eröffnung des "Deutschen Höhlenmuseum Iserlohn" an der Dechenhöhle. R. Lapp: Eine Weihnachtsgeschichte, wie sie das Leben schreibt. P. Bornefeld *: Heiligabend in Pommern. E. Vogtland: Der entsorgte Teddybär. Chr. Rasche: Zum 80. Geburtstag von Günter Rasche.
1/2007. W. Bleicher: Eine Urkunde aus dem alten Umbeckschen Haus. F. Rose: Die Gaben der Heiligen Drei Könige - Eine Legende aus dem Sauerland. H. Lingen: In einer Viertelstunde bis zum Balkan-Gebirge. W. Törnig: "Krachen, rauchen, stinken" - Böllern, ein altes Brauchtum. W. Bleicher: "Uhlennest" und "Wiekesäs". F. Rose: Der wunderbare Salbeibusch. (Eine Legende aus der Sagen- und Legendensammlung "Dem Nachbarn erzählt" von Franz Rose). W. Bleicher: Lob der Heimat - die Folge der Monatsbilder 2007.

Der Märker. Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehemaligen Grafschaft Mark und den Märkischen Kreis. Red.: Dr. Christiane Todrowski, Kreisarchiv und Landeskundliche Bibliothek des Märkischen Kreises, Bismarckstraße 15, 58762 Altena.
3-4/2006. E. Klueting: Biographie Ernst Dossmann. F. Schepper-Lambers: Das Schützenwesen in Nordrhein-Westfalen - mit einem besonderen Augenmerk auf den Iserlohner Bürger-Schützen-Verein. M. Spies: Eine märkische Ahnengalerie aus dem 17. Jahrhundert: Die Richterfamilie von den Berken. D. Stievermann: "Von der Grenzbildung zur Grenzüberwindung: 650 Jahre Stadt Neuenrade". D. Gropp: Der Wiederaufbau von Burg Altena und die Denkmalpflege. K. Müller: Bibliografie Ernst Dossmann (1955-2006).

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger- und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349.
3/2006. Cl. Reimann: Flucht und Vertreibung (3). Erlebnisse eines 10jährigen in den Jahren 1945 - 1946. M. Franke: Erinnerungen an Deilinghofen (1). H. D. Schulz: Vor 100 Jahren nur sechs Fernsprechteilnehmer in Ihmert. P. Kramme: Auszüge aus dem Jahresband 1931 des "Märkischen Landboten" (3). K. von Gymnich: Kleine Heimatchronik 2. Vierteljahr 2006.
4/2006. H. D. Schulz: Weihnachten 1946 im Kriegsgefangenenlager Ogre (Lettland). M. Franke: Erinnerungen an Deilinghofen (2). * Flucht und Vertreibung (4). L. Bolz: Vorspann zu "Flucht und Vertreibung" (2). * Schlusswort zu "Flucht und Vertreibung" (2). H. Potrafki: Meine Flucht aus Ostpreußen. P. Kramme: Auszüge aus dem Jahresband 1931 des "Märkischen Landboten" (4). E. Voß: Kleine Heimatchronik 3. Quartal 2006.






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Feb 14 10:18:40 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 14 Feb 2007 10:18:40 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2007, Heft 1, Teil 3
Message-ID: 45D2E200020000E5000193AC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Tanja Woywod",
Datum: 07.02.2007, 14:58


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2007, Teil 3

5. Minden-Ravensberg

91. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg. Jg. 2006. Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e.V., Rohrteichstraße 19, 33602 Bielefeld.
R. Sautmann/R. Westheider: Die Ravensburg - eine aktuelle Historisierung nach erfolgter Privatisierung (7). B. U. Hucker: Woher stammen die Grafen von Calvelage und Ravensberg? (11). R. Vogelsang: Grundlagen der ravensbergischen Landesherrschaft (21). O. Ellger/St. Leenen: Kleine Einblicke in eine große Vergangenheit. Zur Baugeschichte der Burg Ravensberg aus archäologischer Sicht (45). St. Leenen: Die archäologischen Ausgrabungen auf der Burg Ravensberg im Herbst 2006 - ein Vorbericht (68). Th. Küntzel: Cleve - ein wüstgefallener Burgflecken der Grafen von Ravensberg? (77). H. Rüthing: Eine außergewöhnliche Karriere. Zur Geschichte des Ravensberger Sparrenwappens (103). H.-W. Schmuhl: Liebesgaben - Fundraising - Sponsoring. Friedrich von Bodelschwingh als Werbefachmann (115). B. Randzio: Der Aufbau der gemeindepsychiatrischen Versorgung in Bielefeld 1967-1996 (131). F. Tiletschke: "Aus Sklavenketten in Christi Joch". Kolonialherrschaft und der Evangelische Afrika-Verein, Bethel, 1893-1955 (161). N. Sahrhage: Zustimmung und Resistenz in der Stadt Herford während der Zeit des "Dritten Reiches" (201). A. Leutzsch: Zwischen Welt und Bielefeld: Eugen Rosenstock-Huessy, Georg Müller und ihr Archiv in Bielefeld-Bethel (225). * Vereinsbericht für das Jahr 2005 (251).

Beiträge zur Heimatkunde der Städte Löhne und Bad Oeynhausen. Hrsg. i. Auftrag des Heimatvereins der Stadt Löhne e.V. und des Arbeitskreises für Heimatpflege der Stadt Bad Oeynhausen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Löhne und dem Stadtarchiv Bad Oeynhausen von Joachim Kuschke und Rico Quaschny. Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte, 2006. ISBN 978-3-89534-670-5.
R. Quaschny: 450 Jahre Ravensberger Urbar. Das Güterverzeichnis der Grafschaft Ravensberg von 1556 und seine Bedeutung für den Raum Bad Oeynhausen (13). O. Gaul: Die Ulenburg als Wasserschloss der Weserrenaissance und ihre Baugeschichte (25). H. Brandt: Das Seelenverzeichnis des Kirchspiels Bergkirchen von 1671 und eine Konfirmandenliste von 1676 (43). G. Rösche/O. Steffen/E. Steffen: Das Katasterprotokoll der Hoheit Beck von 1681 mit den Bauerschaften Mennighüffen, Obernbeck und Löhne-Beck (67). P. Mielke: Bäuerliches Heiratsverhalten im Kirchspiel Gohfeld von 1760 bis 1808 (103). W. Both: Gustav Bolle (1842-1902) - Gutsbesitzer, Schriftsteller und Lebemann (115). R. Münzenmaier: Der Niedergang des Gutes Ovelgönne unter Gustav Bolle von 1882 bis 1904 (131). E. Schwarz: Erinnerungen an meine Familie auf Schloss Ovelgönne (157). K. Homburg/J. Kuschke: Das Zigarrenmacherhaus am Heimatmuseum Löhne (165). H. Windmann: Böker & Henning - eine Zigarrenkistenfabrik in Obernbeck (173). H. Windmann: Von der Zigarrenbude zum Feinkostbetrieb: Die Zigarrenfabrik Friedrich Windmann (181). U. Kuderer/G. Schneider: Nageln für das Vaterland. Das Eiserne Kreuz in Bad Oeynhausen als Kriegswahrzeichen des Ersten Weltkrieges (185). W. Schnepel: Vo ssestich Joahr'n: Bombenangriff up Leuhne (209). W. Schnepel: Vor sechzig Jahren: Bombenangriff auf Löhne (251). S. Schrickel: Wie ein "Zelt in der Wüste". Die ehemalige Kreuzkirche in Bad Oeynhausen - eine serielle Notkirche von Otto Bartning (221).

Historisches Jahrbuch für den Kreis Herford 2007. Hrsg. v. Kreisheimatverein Herford e.V. und Kommunalarchiv Herford mit Unterstützung des Vereins für Herforder Geschichte e.V. Red.: Kommunalarchiv Herford, Christoph Laue, Amtshausstraße 2, 32051 Herford, Tel. 05221-132213, E-Mail: hjb at kreisheimatverein.de
G. Budde: Belebendes Element in Mennighüffen: Die Fahrkolonne 314 (8). W. Fleddermann: "Talar, Theater, Todt & Teufel". Wovon die Turnhalle in Südlengern-Dorf erzählen könnte (27). H. Darnauer: Die Schule der Gemeinde Ahle in der Zeit des Nationalsozialismus (37). M. Reinelt: Die vergessenen Ordensfrauen (58). U. Henselmeyer: Vom castrum Blankena zur Nienburg. Aus der Geschichte eines Herrensitzes bei Bünde (66). H. Höpner: "Veritas odium parit" - Wahrheit bereitet Hass. Die mutige Grabrede des Hiddenhauser Pfarrers Georg Friedrich Seemann (83). S. Mozer-Petkovic: Das Widukind-Grabmal in Enger, St. Dionysius (90). A.-W. König: "Durch diese hohle Gasse muss er kommen!" Mit den Hohlwegen in die Verkehrsgeschichte (112). B. Rausch: Unter Hottentotten und Garimpeiros. Die Reisetagebücher des Herforder Geologen und Geographen Reinhard Maack (1892-1969) (126). G. Steffen-Gaus: Die Amtssparkasse zu Rödinghausen (1885-1943) (156). H.-P. Märgner: Und sie bewegt sich noch... - Teufelslöcher und Moore in der Valdorfer Mulde (163). P. Brennenstuhl: Die Restaurierung des Historiengemäldes "Die Brautwerbung Herzog Heinrichs I. um Mathilde von Enger, 909" (170). B. Sicherl: Die Ausgrabung im eisenzeitlichen Friedhof "Sonnenbrink" in Spenge. Ein Rückblick nach 70 Jahren (178). N. Sahrhage: "TuS Spenge kämpft wie eh und je um jeden Zollbreit Boden ..." Zur Geschichte des Feldhandballs in der "Handballhochburg" Spenge (190). B. Gedderth: Sancta Herfordia - Die geistlichen Gemeinschaften als Wirtschaftsfaktoren in der mittelalterlichen Stadt Herford (226). H. Paul: Der Bäckeramtsstuhl in der Radewiger Jakobi-Kirche zu Herford (242). E. Möller: Auswahl-Bibliografie Kreis Herford 2006 (252).

Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins. 77. Jg., 2005. Hrsg.: Monika M. Schulte im Auftrag des Mindener Geschichtsvereins, Tonhallenstraße 7, 32423 Minden.
A. Pohlmann: Ein seltsamer Heiliger. Zur Deutung einer mittelalterlichen Wandmalerei in der Klosterkirche Levern (7). W. Beck: Zwischen Kreuz und Hakenkreuz. Die Gemeinden des Kirchenkreises Lübbecke 1933-1945 (21). St. Geissler: "Arbeitspaare". Unternehmenskultur in der Glashütte Gernheim im Netzwerk von Arbeit und Familie (45). A. Müller: Von falschen Propheten. Die Predigt des Reformators Urbanus Rhegius in Minden 1538 (73). H. Nordsiek: 450 Jahre Augsburger Religionsfrieden. Ein Beitrag zum Mindener Reformationsjubiläum und zum Jubiläum des Ratsgymnasiums Minden im Jahr 2005 (97). G. J. Pfeiffer: "Etwas vom Löwen..., der Blut geleckt". Carl Wilhelm August Krüger (1797-1868) und seine Sammlung (115). F. W. Franzmeyer: Rätselhafte Scharten an der alten Dorfkapelle in Barkhausen und der Rathauslaube in Minden (143). * Rezensionen (151). * Jahresbericht 2005 des Mindener Geschichtsvereins erstattet durch den Vorsitzenden Michael Funk in der Jahreshauptversammlung 2006.

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Postfach 21 55, 32045 Herford.
59/2006. Chr. Mörstedt: Flugtage über dem Füllenbruch. Die kurze Karriere der Ravensberger Flugplatz GmbH auf dem Sundern. R. Botzet: Roggenstroh hält Füße warm. Mailänders Pantoffeln, ein Nachkriegsprodukt aus Rödinghausen. R. Botzet: Die Fahrrad-Passierscheine des Schülers Lienemann. Warum ein Schwenningdorfer für seinen Weg zur Bünder Oberschule in einem Jahr drei verschiedene Dokumente benötigte. Chr. Mörstedt: Federn schräbbeln, Bleche scheppern. Der historische Fahrbericht mit Felgenbruch: Eine Sprilala aus der Nachkriegszeit. E. Möller: Migrationshintergrund. Ein chinesischer Marienkäfer mit 19 Punkten breitet sich aus. * Der Trauermantel auf dem Fahrrad. Ein 16-jähriger Schüler entdeckte einen äußerst seltenen Falter. E. Möller: Ein Fischotter lag am Straßenrand. Rätsel um die Herkunft eines Wasserjägers. R. Quaschny: Fertig zur Landung am Werrebogen. Auf dem Flugplatz Bad Oeynhausen waren in den 20er-Jahren zwei Fluggesellschaften zuhause. B. Günther: Äbtissin Theresia. Das Leben der Herforder Fabrikantentochter Elisabeth Jackisch. A. Schmackpfeffer: Schmackpfeffers Abschied aus Herford. Warum ein uraltes Patriziergeschlecht um 1700 das Leben am herzoglichen Hof in Barby vorzog. Chr. Laue: Ein Leben in schöpferischer Resignation. Diether Lauenstein war einer der Wegbereiter der anthroposophisch geprägten Universität Witten-Herdecke.

Milser Blätter. Informationen für Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins Milse e.V., Bielefeld. Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Milse e.V., Postfach 16 03 51, 33723 Bielefeld.
12/2006. R. Schmidt: Häuser erzählen Geschichte(n), Folge 5 - Die Milser Mühle. * Von Mühlen und Müllern. R. Schmidt: Wem gehört(e) die Milser Mühle? * Vor 100 Jahren: Wegestreit: Erben des Kolon Ernst Kobusch gegen Gemeinde Milse. * Wilfried Siekmann *, 1931 - 2006. * Manfred Hollmann *, 1940 - 2006. * Ich hab da mal 'ne Frage?? In unserer Gegend spricht man oft vom "Ravensberger Land". Entspricht das der Grafschaft Ravensberg? * Wo ist die "Mitte" von Milse? * Wer oder was ist der "Hallerbaum"?

Ravensberger Blätter. Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e.V., Rohrteichstr. 19, 33602 Bielefeld, Tel.: 0521/512469.
2/2006. St. Aperdannier: Die Anfänge der Psychiatrie in Bethel. K. Stockhecke: Die Badeanstalt in Bethel. Medizinischer Fortschritt und Dienstleistungsbetrieb. B. Böhm: Bethel erwirbt den Quellenhof. Motive, Abwicklung und Rechtfertigung einer Anstaltsvergrößerung. Cl. Puschmann: Die Affäre Kadnár. Friedrich von Bodelschwingh und die Bielefelder Presse in den 1890er Jahren.

Der Remensnider. Zeitschrift für Herford und das Wittekindsland. Hrsg.: Verein für Herforder Geschichte e.V., Christoph Laue, c/o Kommunalarchiv Herford, Amtshausstraße 2, 32051 Herford, Tel.: 05221-132213, E-Mail: info at mam-herford.de, Internet: www.mam-herford.de
2/2006. * Die Urkunden-Texte zur Verleihung der Pöppelmann-Medaille am 30. November 2006. U. Richter: Bürgerinitiative und Pöppelmann-Medaille. A. Schmackpfeffer: Wo sind die Smakepeper geblieben? Eine Geschichte eines Herforder Ratsherren- und Kaufmannsgeschlechts. G. Meyer zu Bentrup: Das Hügelgrab im Voßkottenholz. G. Schlegtendal: Geschichte Herfords aus Orts-, Straßen- und Flurnamen, Teil 1: Berge und Gewässer. G. Büntzly: Herford: Eine "Heeresfurt"? Chr. Laue: Nachlese zur Ausstellung "Reinhard Maack - Forscher, Entdecker, Herforder". F. Becker: Die herbstliche Wanderzeit begeistert jeden Naturfreund. Rundwanderweg A 3 Diebrock-Eickum wandersicher markiert. A. Niemeier/S. Gößling: Der Grüne Kreis informiert: Hans im Glück. Eine Neuauflage des Märchens ist in der Verwaltung der Stadt Herford im Gespräch.

6. Münsterland

Der beflügelte Aal. Heimatliches aus Ahlen - Vorhelm - Dolberg. Bd. 25 (2006). Hrsg.: Heimat-Förderkreis für Westfälische Tradition e.V., Postfach 14 25, 59204 Ahlen. Red.: Heinrich Kemper, Rembert Wilke, Udo Wagener.
H. Kemper: Vorwort (5). J. Rheker: 100 Jahre "Altes Rathaus" am Markt (7). Chr. Paschert-Engelke: Sechs WortOrte in Ahlen - Initiative WortOrte - (19). R. Sehl: Die Geschichte des Kolpinghauses in Ahlen. Auszüge aus der von Pfarrdechant Paul Röschenbleck verfassten Festschrift zum 125-jährigen Jubiläum der Kolpingfamilie Ahlen 1981 (26). J. Mende: 9 Monate Afrika. Freiwilliger Auslandsdienst in Ghana (33). Chr. Wolff: Fast 50 Jahre Bundeswehr in Ahlen. Die militärische Entwicklung und Gliederung des Panzergrenadierbataillons 192 (37). H. Bories: Opa Grasgrün: Erinnerungen an ein Original (40). R. Wilke: Ehrenbürgerschaft für Imo Moszkowicz (42). I. Moszkowicz: Lockschen und Trockenbrot (51). R. Wilke: Eröffnung des Kaldewei Kompetenz Centers m Mai 2005 (56). E. P. Nahrath: Das Haus am Werseteich (61). N. Mende: Arbeitskreis Familienforschung Ahlen und Umgebung e.V. 10 Jahre - ein Rückblick (63). W. Reiberg: Die Ballade einer Säule. Nachzuvollziehen beim Betrachten der Säule am Wersedamm in Ahlen (67). J. Rheker: Die "Spritzenhäuser" der Freiwilligen Feuerwehr Ahlen. Eine Ergänzung zur Geschichte der Freiw. Feuerwehr der Stadt Ahlen (69). A. Smieszchala: Bundeswehrheraldik, dargestellt an den Wappen des Panzergrenadier Bataillons 192, Ahlen (78). E. Gallenkemper: Hamsterer - Mai 1945 (83). Chr. Wolff/P. Schniederjürgen: "Hier kommt keiner mehr lebend heraus". Ein fünfjähriges Mädchen war das letzte Kriegsopfer 1945 in Ahlen (88). H. Temme: Einkaufen in der Hansastraße um 1935 (91). H. Michalski: "Schreiben Sie sich das hinter die Ohren". Redensarten und Sprichwörter aus alter Zeit (94). J. Gojny: Die Ahlener weltliche Schule (Teil 1). Eine neue Schulform in der Kolonie/Neustadt während der Weimarer Republik (97). P. Gabriel: Die Hohenzollernschule. Erzählung (101). A. John: Schulerinnerungen nach der Sedan-Schlacht. U. Wagener: Die Besitzer bzw. Bewohner des Heitmannschen Hauses, Oststraße 60 (früher Oststraße 1) zwischen 1750 und 1900 (105). M. Lenz: Helmut und Adelheid. Tiererzählung (109). R. Wilke: Aus alten Zeitungen (113). H. Honermann: Von der Eigenkirche zur Pfarrkirche. Patron, Provisoren und Kirchenvorsteher von St. Pankratius. St. Pankratius als Eigenkirche gegründet (116). W. Michalski: Die Postkarte - eine Idee wurde 140 Jahre alt - (122). F. Kaspar: Ein neuer Turm für die Alte Kirche. Ahlen, Kreis Warendorf (126). E. Gallenkemper: "Gestern in Ahlen". Hexenwahn und Hexenprozess des Peter Kleikamp (135). A. Wibbelt: Der erste Weihnachtsbaum (142).

Davensberger Jahrbuch 2007. Veranstaltungskalender mit Heimatgeschichte. Hrsg.: Heimatverein Davensberg e.V., Frieport 27, 59387 Ascheberg. Red.: Wilhelm Henrichmann und Hermann-Josef Bergmann.
* Kalendarium (4). * Regelmäßige Veranstaltungen (29). * Organisationen und Vereine (35). * Vereine berichten aus ihrer Arbeit (37). W. Henrichmann: 100 Jahre Hotel-Restaurant "Clemens-August" (89). H.-J. Bergmann: Davensberg aus der Luft (91). * Luftkampf über der Davert (94). H.-J. Bergmann: Die Brabender (95). W. Henrichmann: Comune di Buggiano (99). * Rückblende auf das Jahr 2006 (101).

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße 76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/953-349.
3/2006. K. Helmer: Leben und Tod. G. Ketteler: Gedanken zur Vergänglichkeit. D. Hänel: Begräbnisbräuche aus volkskundlicher Sicht. R. Nixdorf: Deutschland wird postmortal modern. Vom christlichen Glauben zur profanen Funktion - Heute spiegelt der Friedhof gemeinschaftliche Individualität wider. J. Florent: Über das Werk der Barmherzigkeit: Todtebegraben. H.-R. Gehrmann: Kritische Gedanken zur heutigen Bestattungskultur aus katholischer Sicht. E. Heiduk: Totenbrauchtum. A. Oberath: Evangelische Bestattungskultur. G. Ketteler: Totenzettel, auch Sterbebildchen genannt: Dokumente der Erinnerung, die in die Zukunft weisen. St. Dohle: Geschichtliche Entwicklung des Hauptfriedhofs der Stadt Bocholt. Chr. Heiduk: Lateinische Inschriften auf Bocholter Friedhöfen. B. Oehmen: Leben - Liebe - Tod - Traum. J. Niebur: Jüdische Begräbnisstätten und Totenbräuche in Bocholt. W. Sundermann: Die Verlegung des ersten "Judenkirchhofs" in Bocholt im Jahre 1810. H.-R. Gehrmann u.a.: Es gibt Momente, in denen es schwer fällt, zu reden... Übergabe des Denkmals zur Erinnerung an die zerstörte Synagoge am 9. November 2005. W. Held: Kriegsgräberstätten in Bocholt. W. Held: Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist viel mehr als Grabpflege - es ist eine Arbeit für Lebende und Tote. W. Held: Volkstrauertag - es gibt keine Volkstrauertagsmusik. J. Methling: 80 Jahre Kriegsgräberfürsorge in Bocholt. U. Wörffel: "Sie sind nicht vergessen". Ein Kriegsgefangenenfriedhof in Kasachstan. Kl. Held: "Versöhnung über den Gräbern". Deutsche und niederländische Schüler und Schülerinnen gedenken gemeinsam der Opfer von Krieg und Gewalt. A. Rotthues: "Spurensuche" - Spuren suchen. Mitmachaktion vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. * Spurensuche - eine Ausstellung der Arnold-Janssen-Schule Bocholt. I. Kunz: OMEGA - mit dem Sterben leben e.V. und Hospiz-Stiftung OMEGA Bocholt. Zwei Initiativen - ein Ziel: Leben bis zuletzt - dem Sterben in unserem Leben einen Platz geben in Bocholt - Rhede - Isselburg. H. Weinerth: "Das Standesamt - Begleiter in allen Lebenslagen". H. Schlüter: Ableben, Tod und Erbe in der Zuständigkeit des Amtsgerichts Bocholt. F. Ostwald: Pflanzen und ihre Bedeutung für Totenbrauchtum und Totenglaube. E. Reiche: Wor bünt se eblewen?

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises Borken. Red.: Christian Termathe, Alstätter Brook 20, 48683 Ahaus-Alstätte, Tel. 02567/937455, E-Mail: c.termathe at web.de
191/2006. * Die Toten erhalten einen Namen und ein Gesicht - Landesfeier zum Volkstrauertag in Bocholt. * Wolfgang Feldhege feierte 70. Geburtstag. K. Gördes: Mundartautoren gaben Antwort auf die Frage "Warum schreibe ich in Platt?" * Tagung der Kreisheimatpfleger des Münsterlandes. * Das Münsterland entdeckt seine Gärten und Parks. * Rottendorf-Preis für Egon Reiche aus Bocholt. * Kreisarchivar Dieter Böhringer im Ruhestand. * Altes Brauchtum: Äppelken poop Äppelken. * 300 Kinder beim Martinszug in Hochmoor.

Dülmener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Dülmen, Alter Gartenweg 14, 48249 Dülmen. Internet: http://www.heimatverein-duelmen.de, E-Mail: info at heimatverein-duelmen.de
2/2006. H. David: Bebauung auf dem Burggraben in Hausdülmen. P. Gödde: De Kart(h)aus bie Dülmen. H. Becker-Leeser: Isaac Leeser - Von Dülmen in die USA. Cl. Engling: Ein Besuch bei Anna Katharina Emmerick. Ein unveröffentlichter Augenzeugenbericht mit Kommentierung. H. Maas: Bildtafeln in der Kirche St. Pankratius in Buldern. G. Scholz: Die Dienerin Gottes Anna Katharina Emmerick in den "Reisebildern" von Johannes Jörgensen. E. Potthoff: Der Nonnenturm. L. Hillermann: Nachruf Günter W. Peters. W. Werp: Neuerscheinungen.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
11/2006. A.-M. Balbach: Krankenpflege in den schweren Kriegsjahren. Über die aufopferungsvolle Arbeit der Clemensschwestern.
12/2006. R. Maibaum: Willkommen waren wir im Westen nicht. Die Flucht aus Niederschlesien in den Kreis Warendorf.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
86/2006. D. Schmitz: 150 Jahre Bahnhof Emsdetten. Die Planung der Strecke und der Streit um die Streckenführung. * Schweres Eisenbahnunglück in Emsdetten. J. Eggers: Eisenbahn-Unterführung Emsbrückenstraße 1925 - 1986. H. Jürgens: Ein Besuch im Kongo (2). Passbild am Straßengraben. H. Westkamp: Strom für den Aechterhoek und Westum. Im Winter 1945/46 gingen in den Bauernschaften die Lampen an. * Motorsägen für "Viënndüwels". G. Helmers: "Teufel in Kirche und Turm". Natur- und Umweltschutzgruppe wieder im Einsatz. J. Kunert: Es war einmal - oder der kleine schwarze Regenschirm.

Heimat- und Rathausspiegel - Informationszeitschrift der Verwaltung und der Heimatvereine. Hrsg.: Gemeindeverwaltung Heek in Zusammenarbeit mit den Heimatvereinen Heek und Nienborg.
50/2006. H. Schaten: "Das Kriegsbrot ist sehr bekömmlich und kann wohl jeder vertragen". Versorgungslage in Heek und Nienborg im Ersten Weltkrieg 1914 - 1918. Fortsetzung aus Rathausspiegel Nr. 49/2005. J. Schwieters: Das Haus mit der alten Gemeinde-Nr. Heek 21. Die Geschichte eines Geschäftshauses im Schatten des Kirchturms. J. Schwieters: Der Heeker Standesbeamte Münstermann und die Geschichte vom Joseph mit "PH". A. Effkemann: Eine zweite Heimat im Ausland. A. Effkemann: Die viehwirtschaftliche Entwicklung auf den Erbpachthöfen in Ahle in der Zeit von 1680 - 1825. A. Effkemann: Protokoll über die Festlegung der Ahler Grenze zu den Nachbargemeinden vom 3. Februar 1807. A. Effkemann: Beschreibung der alten und neuen Wege nach der Markenteilung. M. Mensing: 125 Jahre Kirchenchor St. Cäcilia Nienborg 1881 - 2006. M. Mensing: 475 Jahre Schützenverein Wext-Ammert-Wichum-Callenbeck 1531 - 2006. M. Mensing: Goldenes Priesterjubiläum Pfarrer em. Wilhelm Niehaves. M. Mensing: Musikverein Nienborg 1924 e.V. Frühjahrskonzert 2006.

Heimatblatt für Nienberge. Red.: Josef Schulze-Wermeling, Tel.: 02533/527, Heimatverein Nienberge e.V., Vors. Josef Rölver, Am Rüschhaus 41, 48161 Münster.
21/2006. J. Rölver: Vorwort. E Aschoff: Die Räumaktion in der Stadt Münster ab 1946. J. Schulze-Wermeling: Haus Rüschhaus 2006. R. Klumpe: Das Entstehen der Nienberger Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule. A. Stelzig: "Wertvolles Mineral in Nienberge gefunden". * Tag der Eintragung in die Denkmalliste 25. April 1987.

Warendorfer Kiepenkerl. Forum für Kunst, Theater, Musik, Heimat- und Denkmalpflege in Warendorf. Hrsg.: Heimatverein Warendorf, Altstadtfreunde Warendorf, Kunstkreis Warendorf, Kammermusikkreis Warendorf, Stadtmuseum Warendorf, Theater am Wall. Red.: Siegfried Schmieder, Hansering 31, 48231 Warendorf.
49/2006. B. Schnitker: Wilhelm Veltman *. H.-E. Nass: 25 Jahre "Galeriekonzerte". Der "Kammermusikkreis Warendorf e.V." feiert sein Silberjubiläum. Kl. Ring: Wenn Altstadtfreunde und Heimatverein auf Reisen gehen...

Wüllener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Wüllen e.V., Hermann Frankemölle, Friedhofstraße 4 a, 48683 Ahaus-Wüllen.
25/2006. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1906 gingen zur Tauffeier in St. Andreas. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1906 standen vor dem Traualtar in St. Andreas. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1906 sind folgende Brautpaare in Wüllen aufgeboten und heirateten in einer anderen Pfarrei. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1906 klang vom Wehrturm die Totenglocke. H. Feldhaus/H. Harpers: Übersicht über das Alter der Verstorbenen im Jahre 1906. W. Elling: Gefallen 1943 in Roslavl. Ein Wüllener Kriegstagebuch. W. Elling: Der Erweiterungsbau der Kirche in Wüllen im Jahre 1871. H. Feldhaus: Schmuggler angeschossen. B. Winkelhaus: Bange maken gält nich. * Wat so alls passeert is in usse Dorp nett so as't inne Zeitung stönn. Tosammensocht van Schulze Bäings Hubbet - in't Platt öwwerdrägen van Pottgerts Paul un Beken Hubbet. Van Oktober 2005 bes September 2006.

7. Paderborner und Corveyer Land

Aus Calenbergs vergangenen Tagen. Mitteilungsblatt und Heimatbrief des Ortsheimatpflegers. Hrsg.: Walter Strümper, Ortsheimatpfleger, Wettesinger Weg 5, 34414 Warburg.
2/2006. * Calenberg im 30jährigen Krieg. * Die Grafen und Everstein und die Herren von Calenberg. * Das Jahr 1934. * Aufhebung der Gemeindedemokratie. * Geldsammlungen ohne Ende. * Wer nicht mitmachen wollte. * Von Schulen und Pfarrern. * Die Bürger wurden "geschult". * Von Wahlen. * Andere bemerkenswerte Ereignisse. * Ein "seltsamer" Pädagoge. * Neubeginn. * Zu guter Letzt.

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier, Stadtheimatpfleger Delbrück, Diebeskämpen 10, 33129 Delbrück-Boke, E-Mail: koessmeier at t-online.de
4/2006. T. Protte: Fastnachts-Zechbrüder und schamlose Venuskinder. 175 Jahre Delbrücker Karnevalsverein "Eintracht" - Von den Anfängen bis zur Nachkriegszeit.

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.
53/2006. U. Fröhlich/J. Hanewinkel: Die Eisenbahnstrecke Paderborn - Bad Lippspringe. Spurensuche nach einhundert Jahren. W. Göbel/R. Meier: Aus der Geschichte der Stätte Bad Lippspringe Friedrichstraße Nr. 1, alte Bezeichnung Nr. 83, Familien Niggemeier - Walter - Fischer - Ruhe. H. W. Kusserow: 25 Jahre in Bad Lippspringe. Unsere Höhen und Tiefen. Eine kleine Chronik der Familie Kusserow, Teil 1. W. Hagemann: Vor 150 Jahren - Zwei Jubiläen des Bades Lippspringe.

Steinheimer Kalender 2007. Heimatverein Steinheim. Red.: Johannes Waldhoff, Frankenstraße 12, 32839 Steinheim.
J. Waldhoff/E. Potrawa: 30 Jahre Heimatverein Steinheim e.V. (2). * Kalendarium (3). H. Gellhaus: Kurzgefasste Stadtchronik 2005 (Kernstadt) (26). Th. Eikelmeier: Mit dem Fahrrad entlang der Mosel (41). Th. Eikelmeier: Wandern in Lofer an der Saalach im Salzburger Land (41). J. Waldhoff: Das Möbelmuseum Steinheim 2006/2007 (45). * Die Bürgerstiftung Steinheim 2006 (46). * Das Wetter im Jahre 2006 (46). W. Kruck: Der Baum des Jahres 2006. Die Schwarzpappel (Populus nigra) (48). J. Waldhoff: Die "Hoppentannen" (51). R. Urhahne: Der Antoniusstein bei Rolfzen (55). M. Bonné: Zu spät? (59). J. Waldhoff: Emil Rade - der "Alte Rat" (65). J. Waldhoff: Förster im Steinheimer Holz (72). J. Waldhoff: Steinheimer in Forschung und Lehre (83).

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
132/2006. A. Fischer: Gestaltetes Licht. Die Glasmalerei Peters in Paderborn. K. Becker: Was Sprache über die Konfession aussagt: Das Plattdiutsch am Taufstein in Neuenheerse. D. Bérenger: Steinzeitforscher ersten Ranges. Zum Tode von Klaus Günther (1932-2006). G. Franke: Die Pfarrkirche St. Dionysius in Elsen - Baugeschichtliche Notizen. Zum 10. Oktober 1926. B. Dahlke: Die "Missio Ferdinandea". Eine bedeutende Missionsstiftung des Barockzeitalters. A. Czeschick: Weihnachtliche Kinderverse von Jakob Loewenberg. Nachlese zur Geburtstagsfeier in Niederntudorf. W. Kuhne: "Froh, dass ich in Paderborn gelandet bin" - Fünf Soldatenbriefe. G. Römhild: Erneuerbare Verkehrsinfrastruktur zwischen Brilon - Paderborn und Bielefeld: Sennebahn und Almetalbahn. U. Wichert-Pollmann: Der Walddichter. Hannes Tuch (1905-1986). S. Genenger: 20 Jahre Stadtarchäologie Höxter. J. Timmer: Wiederentdeckung eines Kunsthandwerksmeisters: Der Buchbinder Hermann Pommer (1859-1919).

8. Ruhrgebiet

Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark 2005/2006. Bd. 96/97 (2007). Hrsg. von Günther Högl und Thomas Schilp im Auftrage des Historischen Vereins für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. Essen: Klartext Verlag, ISBN 978-3-89861-745-1.
P. Bühner: Die Dortmunder Marienkirche - eine typische Königskirche der frühen Stauferzeit? (7). M. W. Roelen: Derik Baegert - eine biografische Skizze (23). I. Sandner: Das Hochaltar-Retabel der Dortmunder St. Petrikirche. Unterzeichnungen auf Gemälden der Werkstatt des Adrian von Overbeck (39). R. Hergenhahn: BREVIS ARITHMETICES INTRODVCTIO 1549. Einblick in den gymnasialen Rechenunterricht (77). W. Reininghaus: Von der Freien Reichsstadt zur Westfalenmetropole? Dortmunds Selbstwahrnehmung im Raum und in der Zeit (123). M. John: Aus dem Innenleben der Dortmunder Sozialdemokratie um 1900 mit Kurzbiographien einiger ihrer führenden Funktionäre (155). H. Hieber: Die Chefin von Mata Hari: Mademoiselle Docteur alias Elsbeth Schragmüller, Leiterin der Spionageabteilung Frankreich des deutschen Geheimdienstes im Ersten Weltkrieg (227). D. Schmidt: Terror und Terrainkämpfe. Sozialprofil und soziale Praxis der SA in Dortmund 1925-1933 (251). A. Heinrich: "Erbauung und Unterhaltung". Das Dortmunder Stadttheater zwischen 1933 und 1945 (293). D. Scholz: Castrop-Rauxel unter britischer Besatzung 1945-1949 (323). * Rezensionen (361).

Bochumer Zeitpunkte. Beiträge zur Stadtgeschichte, Heimatkunde und Denkmalpflege. Hrsg.: Dr. Dietmar Bleidick, Yorckstraße 16, 44789 Bochum, Tel. 0234/335406, E-Mail: dietmar.bleidick at t-online.de für die Kortum-Gesellschaft Bochum e.V., Vereinigung für Heimatkunde, Stadtgeschichte und Denkmalschutz, Graf-Engelbert-Straße 18, 44791 Bochum, Tel. 0234/581480, E-Mail: Kortum.eV at web.de
18/2006. Cl. Kreuzer: "Wir Bochumer wollen leben und wir werden leben. Glückauf zur Tat!" Demokratischer Neubeginn im zertrümmerten Bochum. H. J. Kreppke: "Eine der Grundsäulen unseres Staatslebens ... auf das Gefährlichste durchlöchert". Wehrdienst und "Freimacherei" in Bochum im 19. Jahrhundert - Der Prozess Dieckhoff. H. H. Hanke: Aus dem Häuschen. Berichtenswertes von der Kortum-Gesellschaft.

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Hrsg.: Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. unter Mitwirkung des Stadtarchivs, Red.: Achim Nöllenheidt. Klartext Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-51.
2/2006. H. Brink-Kloke: Emschergebiet - Einleitung. S. Rückheim: Kalte Zeichen an der Emscher. Relikte der Eiszeit im Dortmunder Raum. P. Derks: Der Name der Emscher. R. Molkenthin: "... gelegen tot Dyddinghuewen up dißseit der Embscher..." Der mittelalterliche Fluss als Grenze. Kl. Winter: Wassermühlen an der Emscher. I. von Stillfried: Der Emscherlauf in der Katasterkarte. D. Sondermann: Emschersagen aus Dortmund und ihre exakte Lokalisierung. B. Kersting: Die Emscher als Geofaktor und der "Geofaktor Mensch". Von der Naturlandschaft zur Kulturlandschaft. G. Unverferth: Der Bergbau, das Wasser und das liebe Vieh. Umweltprobleme an der Seseke. P. Bender: Ein ungewöhnlicher Fluss im Spiegel der Zeit. Auswirkungen des Bergbaus auf die Emscher. J. Stemplewski: Auf dem Weg ins Neue Emschertal. Die Emscher - vom ungeliebten Fluss zum Sympathieträger der Region. J. Sankowski: "Fluss Stadt Land" im Emscherraum.

Heimatbote. Vereinszeitschrift des Heimatvereins Kurl/Husen e.V. Hrsg.: Heimatverein Kurl/Husen e.V., Bertold Neidert, Boeselager Str. 10, 44319 Dortmund, Tel.: 0231/285361, E-Mail: redaktion at eeh.de
38/2006. E. Michael: Grußwort des Vorsitzenden. A. Goldkuhle: Einmal von Huckrade nach Kurl und zurück. W. Arnskötter: Die Glocken der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptista in Dortmund-Kurl (Teil 1). W. Arnskötter: Kurler Dönekes. Geschichten in Plattdeutsch und Hochdeutsch. De Salmiakpastillen van Tienken Wien/Die Salmiakpastillen von Tienken Wien. H. Beisenherz: Märkische Spottreime und Spottgedichte, wie sie vor etwa um 1875 beliebt waren.

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff, Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
1/2007. * Aus der Siedlungsgeschichte zwischen Emscher und Ardey. Fortsetzung: die Berghofer Straße. * Der Turmfalke wurde zum Vogel des Jahres 2007 gewählt. * Der flinke Nussknacker. * Wald-Kiefer Baum des Jahres 2007.

Der Wattenscheider. Vereinszeitschrift des Heimat- und Bürgervereins Wattenscheid e.V., An der Papenburg 30 a, 44866 Bochum-Wattenscheid, Tel./Fax: 02327/321720, E-Mail: info at hbv-wat.de, Internet: www.hbv-wat.de
3/2006. * Heimatmuseum im Helfs Hof: Restaurierung von wichtigen Bildern abgeschlossen. * Die "Schiefergertrudis" der Öffentlichkeit vorgestellt. * "Stolpersteine" erinnern an von Nazis deportierte Familie Fryda. * Walter Gantenberg referierte über den frühen Bergbau. Kl.-P. Hülder: Der Kampf um die Selbständigkeit Wattenscheids: Die Anhörung im Landtag am 6. November 1996. F. Nunier: 'MUNSCHEID' - Aschenbrödel der Bochumer Stadtpolitik? R. Tiemann: Heimatliebe. P. Neumann: Die Gans zum Anfassen Geschlachtet, nicht gekeult oder von der Achtung vor dem Tier beim Gänsereiten am Wattenscheider Hellweg. Zehn Anmerkungen zu einem alten Brauchtum in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Feb 14 10:19:23 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 14 Feb 2007 10:19:23 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2007, Heft 1, Teil 4
Message-ID: 45D2E22B020000E5000193AF@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Tanja Woywod",
Datum: 07.02.2007, 14:58


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2007, Teil 4


9. Siegerland-Wittgenstein

Freudenberg im Zeitgeschehen. Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine und des SGV im Stadtgebiet Freudenberg, Hermann Vomhof, Vorsitzender, Am Eicher Hang 10, 57258 Freudenberg.
2/2006. G. Schneider: Alte Sitten und Gebräuche. Det Chresbohmsfüür em Böschergrond. B. Brandemann: Die Gründungs-Entscheidung fiel am 20. Mai 1976: Seit 30 Jahren Jugendmusikschule in Freudenberg. G. Steinseifer: Lebenserinnerungen eines echten "Büscher Jung". Teil 1: Kein leichter Start. Kindheit - Schule - Arbeitsdienst - Militär (1926-1944). G. Thiemann: 700 Jahre Niederholzklau. H. Heide: Ortsbegehung der ARGE Heimatvereine Freudenberg am 7. Oktober 2006 in Alchen. H. Fischbach: Vor 75 Jahren. Einweihung der katholischen Volksschule Hohenhain. Chr. Lutzki: Noch wierer aale Flecker Usdröcke. Chr. Lutzki: Van fröher. Teuflischer Spaß.

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
18.11.2006. * Grandiose Aussicht vom Wilzenberg. Pilger wandern zum "heiligen Berg des Sauerlandes". E. Born: Ärger übers "Deiwelslicht". Elektrisches Licht im Kreis Wittgenstein. * Ordensschwestern im Dienst der Armut. Fotoausstellung zur Arbeit der Borromäerinnen in Rumänien.
25.11.2006. * Spuren der Ritterburg verwischt. Schloss Wittgenstein zum Denkmal des Monats bestimmt. * "Weiberherrschaft" eher selten. Nur wenig Scheidungen im 19. Jahrhundert.
02.12.2006. * Leidensweg des Ginsburgturms beendet. Jahresversammlung des Siegerländer Burgenvereins. * Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. LWL-Volkskundlerin erklärt Adventskranz und vorweihnachtliche Bräuche. K. J. Görg: "Sammeln on Verwahrn". Sammelleidenschaft mit Überraschungen.
09.12.2006. * Zwischen Burgen und Grenzbäumen. Wasserburg in der Barockzeit. Neues Siegerland-Heft erschienen. * "Kriegskinder" dokumentiert. Neuer LWL-Bildband regt zur Diskussion an. * Vom Hauberg und der Köhlerei. Neues Heimatbändchen über Fachwerk und Mäckes. * Bildschnitzer aus Leidenschaft. Sonderausstellung im Netphener Heimatmuseum.
16.12.2006. * Kitsch, Komik und Kartenflut. LWL sammelt Grußkarten zu Weihnachten und Neujahr. * Ölfunzeln verdrängt. Elektrisches Licht in Eschenbach. K. J. Görg: De Karbidfunzel. Im Dunkeln war guter Rat gefragt. * Tiefe Schächte - Vergessene Gruben. Historischer Bergbau im Volkskundemuseum dokumentiert.
23.12.2006. H. Stötzel: Alle Kirchwege führen nach Netphen. Seelsorgebezirk Kredenbach kam vor 360 Jahren zu Ferndorf. B. Steuber: Die "Chresdaachsvisite" im Jahr 1950. "Stille Nacht" bei Kakao on Sprötzjebäck. B. Steuber: Em Advent om Postamt.
30.12.2006. E. Dreismeier: Sehnsucht des Menschen nach Stille. Wallfahrtskirche auf dem Kohlhagen prachtvoll restauriert. W. Schäfer *: Fahrt auf der "Doarelah". Bergmannserlebnis aus früherer Zeit.
06.01.2007. H. Fritzsche: Vor der Pest ins Schwabenland geflohen. Begegnungen mit dem Bildschnitzer Heinrich Schickardt. * Jüdische Geschichte aufarbeiten. Lücken in der Geschichtsschreibung schließen. * Keine Kneipe am Hasengarten. Städtische Sorgen im Jahr 1920. * Neue Fundgrube für Denkmalpfleger. LWL stellt Datenbank über 27 000 Denkmäler zur Verfügung.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail: heimatspiegel at web.de
167/2006. U. Krumm: 50 Jahre Röhrenwerk Holzhausen.

Siegerland. Blätter des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins e.V., Schriftleitung: Dr. Alexander Wollschläger. Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.V., Postfach 10 05 41, 57005 Siegen.
2/2006. A. Bingener: Die Burg Freudenberg und ihre wirtschaftliche Bedeutung für die Grafen von Nassau im späteren Mittelalter. A. Bingener: Das Eisen- und Stahlgewerbe im Amt Freudenberg vom 15. bis zum beginnenden 17. Jahrhundert. J. Friedhoff: Die Wasserburg Hainchen unter Johann Friedrich von Bicken (* 1673). Ein Beitrag zur Baugeschichte und Ausstattung des Schlosses in der Barockzeit. U. Birkhölzer/A. Becker: Grenzbäume im Siegerländer Wald früher und heute am Beispiel einer Försterei. C. Dresler-Brumme: "Ihre Bilder kennt wohl fast jeder Siegerländer". Erinnerungen von und an Carmen Klein (1890-1978). A. Becker: Wenn Fichten ihre Jahrestriebe verlieren. Der Täter hinterlässt eindeutige Spuren. K. L. Brown: Die ersten fünfzig Jahre der "Memorial Foundation of the Germanna Colonies in Virginia, Inc." 1956-2006. G. Moisel: Siegerländer Familienkunde. Jahresbericht 2005/06 der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft. C. Bartscherer: Jugendarbeit im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein. Ein Rückblick auf das Jahr 2006. A. Bingener: Erinnerung an Jost-Peter Weiß. Großes Engagement für die Wilhelm-Münker-Stiftung. * Vereinsnachrichten.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., E. Linke, Untere Bienhecke 12, 57334 Bad Laasphe.
4/2006. A. Krüger: Erwin Klotz - "Vater der Berliner Autobahn", Spurensuche. B. Roth: Die Herkunft und Vorgeschichte der Homrighauser Schwaben. M. Piecha: Die Kieselschieferfalten bei Beddelhausen - ein Nationaler Geotop im Wittgensteiner Land.

10. Vest Recklinghausen

Vestische Zeitschrift. Bd. 101 - 2006/07. Zeitschrift der Vereine für Orts- und Heimatkunde im Vest Recklinghausen. Herausgeber und Schriftleitung im Auftrag der Vereine: Dr. Matthias Kordes, Stadtarchiv Recklinghausen, Hohenzollernstraße 12, 45659 Recklinghausen.
G. Schmitt: Freie Steine, Landwehr, Kirchspiel Haltern. Das Vorfeld der mittelalterlichen Stadt Haltern (5). D. Scholz: Die Sorge um das Leben im Jenseits im Spätmittelalter. Zu einigen Urkunden aus dem Castroper Pfarrarchiv St. Lambertus (19). D. Scholz: Castroper als "Mittäter" beim Landfriedensbruch im Jahre 1564. Zu einem Prozess vor dem Reichskammergericht in Speyer (35). St. Voßschmidt: Probleme der Bottroper Amtmänner Theodor Morgenstern und Gustav Ohm, dargestellt anhand von Akten des Staatsarchivs Münster (1858-1900). "Standing" bei Vorgesetzten, Bergbau und "Polizeicomissariat" (45). W. Burghardt: Schon fast vergessen: Die Geschichte des ersten evangelischen Friedhofes im Vest und Kreis Recklinghausen. Ein Beitrag zur Konfessionalität in der Diaspora (73). M. Kordes: Die sog. Spanische Grippe von 1918 und das Ende des Ersten Weltkrieges in Recklinghausen (119). W. Hoffmann: Goldene Zwanziger Jahre? Politischer Formierungsprozess in der sog. Stabilisierungsphase der Weimarer Republik (1924-1929). Bottrop und Gladbeck im Vergleich (147). J. Lilla: Die leitenden Beamten der Stadt Recklinghausen von 1918 bis 1945 unter besonderer Berücksichtigung der Magistratsverfassung bis 1933 (157). E. Haustein-Bartsch: Die Ikonensammler Dr. Heinrich Wendt und Prof. Dr. Martin Winkler und die Gründung des Ikonen-Museums Recklinghausen (235). D. Scholz: Versuch einer "Periodisierung" lokaler Geschichte. Zur Geschichte und zu einem Geschichtsbild von Castrop und Umgebung (263). * Bücherschau (295).

Kultur und Heimat, 57. Jg. 2006. Hrsg.: Ortsgruppe Castrop-Rauxel, Postfach 10 16 03, 44546 Castrop-Rauxel.
O. Schmidt-Rutsch: Fehlstart ins Industrie-Zeitalter: William Thomas Mulvany und die Zeche Erin (4). Kl. Michael Lehmann: Das Mahnmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft in Castrop wurde umgestaltet (19). D. Scholz: Der 27. Januar - ein Gedenktag für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft (21). E. Hövecke-Hertel: Meine Ferien in Castrop-Rauxel (38). W. Kurrath: Geschichten aus Castrop. Glückaufstraße 10 - Erinnerungen an Kindergarten und St. Rochus-Hospital (46). * 125 Jahre Lutherkirche (52). W. Baumeister: Bladenhorster Skizzen. Kleine Geschichten, erlebt im Bladenhorst der 30er Jahre (54). G. Schön: Gewässer und daraus abgeleitete Straßennamen in Castrop-Rauxel. Herkunfts- und Sacherläuterungen (61). W. Baumeister: Die letzten Kriegstage in Castrop-Rauxel (91). R. Wagener: Grundherrschaften im Raume Castrop, Fortsetzung (105). D. Scholz: "..um mit für Deutschlands Freiheit zu kämpfen..." Castroper Freiwillige im Krieg gegen Dänemark im Revolutionsjahr 1848 (118). H. Selisky: Daten und Ereignisse aus Castrop-Rauxel von Oktober 2005 bis September 2006 (126).

11. Lippe

Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde. 75. Band (2006). Hrsg.: Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe e.V. Detmold, im Selbstverlag, 2006. - 335 S.
B. Schmincke/H.-P. Wehlt: In Memoriam Hermann Schierholz (11). W. Bender: Archivar aus Leidenschaft - Johann Ludwig Knoch (1712-1808) (15). R. Gahde: Im Dienst der nationalsozialistischen Rassenpolitik. Das Lippische Landesarchiv in Detmold 1933-1945 (37). M. Aumüller/M. Wimmer: Sammeln für die Ewigkeit. Zur Geschichte und Historiographie von Archiven - Tagungsbericht (73). Th. Dann: Die fürstlichen Parade- und Wohnappartements im Detmolder Schloss. Untersuchungen zu Raumfolgen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (85). I. Kittel: Die abgerissenen Häuser in der Freiligrathstraße in Detmold und ihre Bewohner (119). M. Delker-Hornemann/A. Köllner: Erste Mikwe in Detmold entdeckt. Ausgrabungen in der Freiligrathstraße in Detmold (125). F. Budde: Das Krullsche Haus - Richthofenstraße 16 in Detmold. Eine bewegte Geschichte (135). W. Gerking: Die Grafen von Lippe-Falkenflucht. Entstehung und Leben einer Seitenlinie des Hauses zur Lippe-Biesterfeld (147). I. Ritzmann: Ideengeschichtliche Aspekte des Hermannsdenkmals bei Detmold (193). R. Stremmel: Berufsausbildung in Handel und Industrie während des "Dritten Reiches". Das Beispiel Lippe (231). J. Kleinmanns: Die Sonnenuhr des Heinrich van Lennep. Ein Nachtrag zu seinem Werkverzeichnis (255). D. Horstmann/H. Lienenbecker: Das Herbarium im Lippischen Landesmuseum. Teil II: Die "Lippische Flora" (261). * Buchbesprechungen (284). W. Bender: Vereinschronik (328).

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred Willeke, Archiv für Heimat- und Familienkunde, Hintere Straße 40, 32676 Lügde.
4/2006. M. Willeke: Das Schloss Biesterfeld bei Lügde. M. Willeke: Arnd Tappe, ein Lügder in Schwalenberg.
Sonderheft 2006: M. Willeke: Die kleine Eiche und ihre große Weihnachtsfreude. M. Willeke: Weihnachten, wenn die Steine reden.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de
11/2006. D. Horstmann: Auf Goethes Spuren. Zur Quellforschung in Lippe gestern, heute und morgen. F.-W. Schröder: Vorbildliches Engagement für Umwelt- und Tierschutz. Die Preisträger 2006 des Lippischen Heimatbundes. K. H. Spilker: Friedenseichen und Freudenfeuer. Naturdenkmale als Folge des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71. A. Stechemesser: Als ich ein kleines Mädchen war. Erinnerungen an Vorkriegs- und Kriegsjahre in Wörderfeld (Teil 6). B. Meier: Aus der Heimatliebe geboren. Ansprache am 15. Oktober 2006 zum 32. Gesamtlippischen Plattdeutschentreffen in Augustdorf. G. Schmidt: Statiuten van'n Heumebund Lippe. Neue Satzung des LHB. * Spaß haben, sicher sein, Chancen nutzen. Privatschulinternat Schloss Varenholz. M. Böcker/J. Freifrau Hiller von Gaertringen: "Mit höchster Genehmigung ..." ins Internet gestellt. Die Theaterzettel der Lippischen Landesbibliothek. J. Scheffler: Wie kam eine Batak-Sammlung ins Stift St. Marien? Zur Ausstellung "Wie Engel Gottes" im Museum Hexenbürgermeisterhaus Lemgo. V. Scheef: Bertholt Brecht und Teo Otto: Leidenschaft fürs Theater. Zum 50. Todestag von Bertolt Brecht (1898-1956). Cl. Gröger: Von Fischen und Angelfreunden. Folge 4: Die Äsche (Teil 1).
12/2006. * Wider den unbedachten Flächenverbrauch. Ein Plädoyer für pflegliche Bodenutzung. A. Stechemesser: Als ich ein kleines Mädchen war. Erinnerungen an Vorkriegs- und Kriegsjahre in Wörderfeld (Teil 7). St. Wiesekopsieker: Praktiker mit ganzem Herzen. Heinrich Drake -die frühen Jahre bis zum Eintritt in die "große" Politik (1881-1917). H. Barmeyer: Realist mit politischem Geschick. Heinrich Drakes politisches Wirken für Lippe 1917-1933. A. Ruppert: Manche Fragen bleiben offen. Heinrich Drake 1933-1945. W. Stich: Viel gefordert und weit mehr von sich selbst verlangt. Heinrich Drake und die junge Bundesrepublik (1945-1970). H. Riechert: Kommunikator mit kantigem Wesen. Zur Persönlichkeit Heinrich Drakes. J. Prieur-Pohl: Widerstand gegen Heinrich Drake: Gertrud Marten. Zur Ausstellung "Wie Engel Gottes" im Museum Hexenbürgermeisterhaus Lemgo. Cl. Gröger: Serie: Von Fischen und Angelfreunden. Folge 4: Die Äsche (Teil 2).

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Druck und Verlag: Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/974301.
305/2006. U. Reinhard: Die Advents- und Weihnachtszeit in den ev. Kindergärten. H. Wiemann: Aus der Geschichte des Acetylenlichtes. H. A. Sievert: Der Deserteur und die weibliche Landsturmexkorte von Schlangen.



II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Mülheim an der Ruhr. Jahrbuch 2007. 62. Ausgabe. Hrsg.: Verkehrsverein Mülheim an der Ruhr e.V. in Verbindung mit der Stadt Mülheim an der Ruhr, Referat I/Presse und Medien. Red.: Karl Wilhelm Tempelhoff und Walter Schwernstein.
D. Mühlenfeld: Mülheimer Hilfsorganisationen stellen sich vor (7). H. Schiffer: Der Herzkasper lauert überall! In Mülheim an der Ruhr wird er erfolgreich bekämpft! (23). G. Heyder: Visitenkarte des Hauses - die Zentralambulanz (27). Kl. Beisiegel: Ruhrbanität. Von fertigen Projekten, Baustellen und Planungen (35). D. Mühlenfeld: Wir sind Kulturhauptstadt! (38). J. Stender: Der lange Marsch. Drei Künstler tragen das XR-Projekt nach Europa (40). J. Siepmann: Das Universalbemüh. Mein Leben, das ist ein Bild, an dem ich male... (48). K. W. Tempelhoff: 50 Jahre Balettschule Hötger-Wrona (58). Th. Emons: Reife Schauspielkunst. Das Theater Mülheimer Spätlese (62). M. Bohnes: Lust auf "neue alte" Folkmusik? Das Mülheimer Burgfolk Festival (68). F. Parlasca: Das Comenius-Projekt (77). M. Hase: "Eine Woche Israel hautnah" (81). H.-Th. Horn: Lernwerkstatt Natur (86). R. Fuchs/P. Keil: Die Bedeutung des Duisburg-Mülheimer Waldes für den Naturschutz im westlichen Ruhrgebiet (95). P. Edlich: Das Naturbad Mülheim-Styrum ...zurück zu den Ursprüngen natürlichen Badens... Badespaß in natürlich reinem Wasser in Deutschlands größtem Naturbad! (108). W. Cleven/W. Giesen: Mülheimer Sportdialog. Kommunale Sportentwicklung als Grundlage zukunftsfähiger Sportförderung (115). Cl. Pauli: Ein Traum ging in Erfüllung. Gastgeber Mülheim gewann bei der 43. Ruhrolympiade die Städtewertung (121). Cl. Pauli: 100 Jahre Verband Mülheimer Turnvereine. Ältester Sportverband der Stadt hat im Jubiläumsjahr 14.000 Mitglieder (129). K. Könen: Die Geschichte des ältesten Mülheimer Turnvereins (143). U. von den Steinen: Erkundungen auf Nuku Hiva - oder: Die Entdeckung des Tattoos (149). H. Fischer: 100 Jahre Geschichtsverein Mülheim an der Ruhr (161). F. Firla: Die Ballade vom derben Moritz oder Styrums heimlicher Namenspatron. U. Rödeker Chescheechtsferain hounet Joor (167). B. Brinkmann: Die "Gesellschaft Casino" ist älter. Alte Urkunden führen zu neuen Erkenntnissen (170). J. Fricke: Die Rathäuser der eingemeindeten Bürgermeistereien (173). H.-W. Niehaus: Das Landjahr für Mülheimer Jungen und Mädchen. Ein Baustein nationalsozialistischer Erziehung und Weltanschauung (185). H.-G. Hötger: Eine Reise in die Mülheimer Unterwelt - Planung und Bau von Bunkern unter dem NS-Regime (205). D. Mühlenfeld: Zur Geschichte des Druck- und Verlagswesens in Mülheim an der Ruhr - Die Familien Bagel, Blech und Marks (213). B. Kaufhold: Glauben in Mülheim unter dem Nationalsozialismus II. Die Druckerei Carl Blech: Hermann Schmiedke und die "Grünen Briefe" (231). H. Lipski: Von Hass zur Freundschaft (238). J. Roepstorff: Valentin Tomberg - Ein Portrait des Wiederbegründers der Mülheimer Volkshochschule nach 1945 (241). H. A. Wessel: 40 Jahre Rohrkontiwalzwerk 1966 - 2006. Der Traum vom kontinuierlichen Walzen nahtloser Stahlrohre - in Mülheim an der Ruhr wurde er vor 40 Jahren Wirklichkeit (247). H. W. Auberg: Die Steinkohle: Strukturfaktor in Mülheim für lange Zeit (269). M. Menke: Die Rheinische Bahnstrecke. Von Speldorf in die weite Welt (280). * 150 Jahre Gasversorgung in Mülheim an der Ruhr (289). F. Messing: Umbau bei Tengelmann (291). B. Kaufhold: Mülheimer Traditionsunternehmen: Michael Sievers Orthopädie-Schuhtechnik (296). Cl. Wippich: Alles - nur keine Bürsten und Besen. Ein ganz normaler Tag in den Fliedner Werkstätten: Hier arbeiten Menschen mit Behinderungen und produzieren in fünf Betriebsstätten Tag für Tag hohe Qualität (303). H. A. Wessel/H. Lücking: Stadt der Gründer und Unternehmer: Auf den Spuren Mülheimer Wirtschaftspioniere (306). K. W. Tempelhoff: Mülheimer Profile: Volker Feldkamp (308). K. W. Tempelhoff: Mülheimer Profile: Hans Meinolf (310). W. Bungert: MÜLHEIM HILFT - eine Erfolgsstory. Tsunami - ein Synonym für ein fürchterliches Schreckenswort (312). K. W. Tempelhoff/W. Schernstein: Chronik 2005/2006 (319).

Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde. 51. Jg. (2006). Hrsg.: Gunther Hirschfelder, Ruth-E. Mohrmann. Schriftleitung: Dagmar Hänel, Peter Höher. Volkskundliche Kommission für Westfalen, Scharnhorststraße 100, 48151 Münster.
K. Köstlin: "Handgeflochtener Adventskranz, Engel aus Schafmilchseife..." Anmutungen des Historischen in Alltagsdingen (11). O. Löfgren: Das Verschwinden und die Wiederkehr des Nationalen: Die schwedische Erfahrung 1950-2000 (23). B. Fleermann: "Völkische Fremdheit". Juden in der Wissenschaftsgeschichte der deutschsprachigen Volkskunde (43). T. Heimerdinger: Alltagsanleitungen? Ratgeberliteratur als Quelle für die volkskundliche Forschung (57). H. Stratmann: Seminarlehrer in Westfalen zwischen 1870 und 1914 (73). J. J. Arens/D. Hänel: "Die Farben auch im Herzen tragen". Zum Umgang mit der Uniform der Roten Funken in Krisenzeiten (95). W. Lehnemann: "... wenn ich ein Herr wär und hätt ein Hut und eine Uhr ..." Die Uhr als Prestigeobjekt (113). G. Schmitz: Taschenuhr und Uhrkette in der Mode (123). S. Meyer/D. Hänel: "Grenzen und Differenzen. Zur Macht sozialer und kultureller Grenzziehungen". Bericht über den 35. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde vom 25. bis 28. September 2005 in Dresden (143). A. Boden: "Kulturwissenschaftliche Technikforschung". Bericht zum ersten internationalen Kongress vom 25. bis 27. November 2005 in Hamburg (149). K. Bauer u.a.: Bericht über den ersten internationalen kulturwissenschaftlichen DoktorandInnen-Kongress (IKDK) vom 31. März bis 2. April in Bonn (150). A. Lipinsky: "Von Kulturen biologischer Reproduktion zur Medialkulturellen Bandbreite". Bericht über das neunte Arbeitstreffen des "Netzwerk Gesundheit und Kultur in der volkskundlichen Forschung" vom 5. bis 7. April 2006 in Würzburg (153). L. Volmer: "Mein 18. November". Ein Forschungsprojekt der Volkskundlichen Kommission für Westfalen - Landschaftsverband Westfalen-Lippe und des Seminars für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Universität Münster (157). * Buchbesprechungen (161). P. Höher: Museumsaktivitäten (273).








From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Feb 14 10:20:21 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 14 Feb 2007 10:20:21 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2007, Heft 1, Teil 5
Message-ID: 45D2E265020000E5000193B2@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Tanja Woywod",
Datum: 07.02.2007, 14:58


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2007, Teil 5


Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.: Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
6/2006. D. Kift: "Die Bergmannsheilige schlechthin". Die Heilige Barbara im Ruhrgebiet der 1950er Jahre. U. Lauf: Die deutschen Knappschaftsvereine (1854-1923). Ein altes Sozialsystem im Rückblick. A. Gorelik/G. Koetter: Geschichte und Archäologie der Stollenzeche Turteltaube im Muttental bei Witten.

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.
6/2006. D. Kerbs: Julius H. W. Kraft zum Neunzigsten. O. Schwencke: Eine Zukunft für unsere Dörfer in Europa. P. Dorn: Julius Kraft, Ehrenvorsitzender der IGB wird 90 Jahre! H. Löbert: Begegnungen mit Julius. * Julius, leif Fründ. H. Hackenberg: Der Künstler, Designer und Plakatgestalter Julius H. W. Kraft. St. Haar: "Altes Haus" für alte Häuser - Gunnhild Ruben. P. Dorn: Das Umgebindehaus - ein ewiges Rätsel? D. Maschmeyer: Bauernhausforschung 1906 - 1956 - 2006. Bilanz und Perspektiven. W. Meyer: Seminar Geschichte in der Region: "Kleine Leute". V. Gläntzer: Ein spätmittelalterliches Hallenhaus im Artland. W. Greber: Vom Waselck zur Napoleonsbank. W. Greber: Reetdächer in Gefahr 2.

Niederdeutsches Wort. Bd. 46/2006. Beiträge zur niederdeutschen Philologie. Hrsg. von der Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens, Robert-Koch-Straße 29, 48149 Münster.
R. Peters/J. M. M. Hermans: Vorwort (1). O. Vries: Eine abwechslungsreiche Sprachlandschaft. Die Sprachen der nordöstlichen Niederlande mit Einschluss Ostfrieslands (6). H. Niebaum: Zur Sprache einiger Stadtgroninger und Ommelander Chroniken des 16. Jahrhunderts (27). Chr. Fischer: Die Soester Fehdechronik des Bartholomäus von der Lake. Überlieferung und linguistische Befunde (45). N. Nagel: Der Vertrag von Münster vom 14. Februar 1533 (sog. Dülmener Vertrag). Überlieferung, Sprache und Benennung eines landesherrlich-städtischen Religionsfriedens aus der Reformationszeit (59). P. van Reenen: Hollandish and Westphalian expansion in Groningen (city), Twente and the neighbouring German border area. Phonological variation in the language of 14th century charters (135). R. Peters: Stadt und Fraterhaus. Zur Schreibsprache münsterischer Urkunden und Predigten aus der Mitte und vom Ende des 15. Jahrhunderts (147). F. H.- Roolfs: Die Übersetzung und Bearbeitung des "Spieghels der leyen" nach einer ijsselländischen Vorlage (197). R. Schlusemann: Die vier "Heimschen kynderen" und Karl in Köln (221). H. Tervooren: Was liest man in niederrheinischen Kleinstädten im 15. und 16. Jahrhundert? (253). Th. Kock: Zwischen Predigt und Meditation. Die Kollationalia des Dirc van Herxen (257). F. Eisermann: Drucke im Kontext. Niederländische Einblattdrucke des 15. Jahrhunderts (279). J. M. M. Hermans: Sprache und Sprachvarietäten mit Blick auf die Absatzmöglichkeiten von Büchern in und aus der Ijsselgegend am Ende des Mittelalters (303).

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.: Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Am Langberg 51, 21033 Hamburg, Tel.: 040/7390416, Internet: www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev. at aol.com
4/2006. B. Bullerdiek: metallic-blau (ut B.B. sein nieget Book "Buten is dat koolt"). C. Groth: Wonehm denn, wo ...? H. Rützel: Unser dääglich Broot. H. Hannig: De Krömel. S. Frakstein: Niederdeutscher Sprachausbau wird "in". * Wilhelmine Siefkes behaarte auf ihrer Meinung. Eine literarische Kontroverse aus dem Jahr 1984. Th. Stelljes: Wolfgang Sie(g)bzig. C. Denker: "Kark op Kul-Tour" - De Lübecker Karkendag. Chr. Heise-Batt: Theaterlüüd: To'n Bispill Joachim Bliese. B. Bullerdiek: Greten frågt: "Woans höllst du dat mit de Religion?" oder: Bevensen ton negenunföfftig.

Roland. Zeitschrift der genealogisch-heraldischen Arbeitsgemeinschaft Roland zu Dortmund e.V., Sitz Dortmund, Postfach 40 12 , 58222 Schwerte, Internet: www.rolandgen.de, E-Mail: info at rolandgen.de
15/2006. D. Hofmacher: Überlegungen zum Namen und Geschlecht HOFMA(R)CHER aus Niederösterreich. O. Enneper: Neues zur Herkunft der Solinger Moll nebst Exkurs zur Abwanderung eines Familienzweiges nach Wetter. Chr. Loefke: Ein westfälischer Erbschaftsstreit um das Erbe des in Reval verstorbenen Steffen Pelser (* 1500) und die Wiedenbrücker Familien Ottinck und Tasche. R. Ziemssen: Ahnenliste Wilmsmeier aus Ostwestfalen. Chr. Loefke: Verzeichnis der Mitglieder der Bruderschaft der Kordel des Hl. Franziskus im Franziskanerkloster Dorsten von 1615 bis 1644. H. B. Balzer: "Sturmglockenhochzeit" vor mehr als 300 Jahren. E. Stein/Chr. Loefke: Vom Julianischen zum Gregorianischen Kalender. H. D. Balzer: "Wie der Hirsch schreyet ..." R. Bliese: Die unfreiwillige Wanderschaft des Carl Rogge (* 1830/1831 in Iserlohn) von Iserlohn nach Wien und zurück. Eine Sozialgeschichte aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. J. Beckmann: Der Vaterschaftsprozess Grumm/Röttger von 1850/62. Ein Nachtrag zur Ahnenliste Beckmann gen. Schmidt. Kl.-D. Kreplin: Zufallsfund im kath. Kirchenbuch Bütow/Pommern 1944. R. Bliese: Ortsfremde Kriegstote, die auf dem Friedhof in Schwerte-Ergste, Am Semberg, beigesetzt wurden. W. Jungwirth: 1. Familientreffen Jungwirth am 08.06.2003 in Hilsbach/Baden. Chr. Loefke: Zufallsfunde im ev. KB Gevelsberg. * Neu in der Bibliothek im Jahr 2005. Berücksichtigt wurden die Katalogaufnahmen von Mitte 2004 bis Juli 2006. Chr. Loefke: Bericht von der Jahreshauptversammlung am 10. Januar 2006.




III Naturkunde und Naturschutz

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel. 0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de, Internet: www.sdw-nrw.de
4/2006. * Weihnachtsbäume: Die Herkunft macht den Unterschied. SDW empfiehlt Weihnachtsbäume aus der Region. * Die Wald-Kiefer - Baum des Jahres 2007. * NRW-Waldzustand 2006 - nur noch jeder 4. Baum gesund. Positive Entwicklung bei Eiche und Buche, deutlich negative bei Fichte und Kiefer. * Umweltausschuss des NRW-Landtags in Ringelstein. * Naturschutzverbände für den Duisburger Wald. Waldrodungen für umstrittenen Parallelkanal im Sportpark Wedau. * Generationswechsel bei der SDW-Grevenbroich. Julius Weiss übergibt Vorsitz an Klaus Krützen. * Geschichte des Weihnachtsbaumes. * Kleines Christbaumlexikon.

Cinclus. Bund für Vogelschutz und Vogelkunde e.V. Herdecke und Hagen. Redaktion: Walter Klisch, Buchenstr. 12, 58313 Herdecke, Tel. u. Fax: 02330/13693.
2/2006. H. G. Pfennig: Quartär, "frühe Menschen", der Homo sapiens und die eiszeitliche Megafauna. M. Schlüpmann: Die Amphibien und Reptilien im Hagener und Herdecker Raum, Teil 5: Teichmolch (Triturus vulgaris). W. Klisch: Die Zwergrohrdommel (Ixobrychus minutis). H. Paar: Meine Drossel Dora. * Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in 49090 Osnabrück teilt uns mit: Landwirte und Naturschützer ziehen an einem Strang. Projekt im Vogelschutzgebiet soll biologische Vielfalt sichern - BDU fördert mit fast 750.000 Euro - Besuch von Staatssekretär Kasparick, Schwaneberg. * Die Westfälische Rundschau berichtet am 11.03.2006: In Littfeld ist Storch Kurt der Star. * Die Westfälische Rundschau berichtet am 15.02.2006: Dem Kormoran geht es ans Gefieder. * Die Westfälische Rundeschau berichtet am 15.02.2006: Kauziger Eindringling. * Die Westfälische Rundschau berichtet am 20. Juni 2006: Fledermaus bedroht neue Arbeitsplätze. * Die Westfälische Rundschau berichtet am 29. September 2006: Familiensex bei den Fledermäusen. * Die Westfälische Rundschau berichtet: Forscher sind Steinzeitjägern auf der Spur.

LÖBF-Mitteilungen. Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW, Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen, Tel. 02361/305-0, Internet: www.lanuv.nrw.de
4/2006. H. Frese: Touristische Wanderwegeplanungen und Interessenausgleich. Ein Bericht zur Tagung "Touristische Wanderwegeplanungen, freie Landschaft, Wald und Wild - Besorgnisse, Chancen, Interessenausgleich". M. Rolland: Rahmenvereinbarung zur Verkehrssicherungspflicht. Ein Instrument des Interessenausgleichs. A. Sobotta: Aussichtspunktenetzwerk "Eifel-Blicke". Herausragende Fernsichten in der Wander- und Naturerlebnisinfrastruktur. S. Schöne: Grüner Wall im Westen. Lebensraum Denkmal entlang dem ehemaligen Westwall. L. Falkenried: Waldzustandserhebung 2006. Monitoring zur Vitalität der Baumkronen in NRW. P. Schütz/R. Gebhardt-Brinkhaus: Umsetzung internationaler Artenschutzbestimmungen. Ziele, Arbeitsweise und erste Bilanz der LÖBF-Artenschutzschule in Metelen. J. H. Eylert/Th. Lange: Förderprogramm "Artenreiche Feldflur" - Erfolg auf dem Acker. J. H. Eylert: Neozoen: Zugewandert, eingebürgert - was nun? Aktuelles Thema von globaler Dimension auf dem Bonner Jägertag 2006. Th. Stinder: Aal-Besatzdatenmanagement mit "Informationssystem Wanderfische". Modul für die Besatzdatenverwaltung des nordrhein-westfälischen Aalprogramms in ISWAN integriert. H.-J. Dietz: 85 Jahre Naturschutzgebiet Neandertal. Erstes Naturschutzgebiet in Preußen.

Mitteilungen. Hrsg.: Naturwissenschaftlicher Verein Paderborn e.V. (in Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum Marstall), Wilfried Sticht (Geschäftsführer), Ludwigstraße 68, 33098 Paderborn, Tel.: 05251/74439.
2006. H. K. Barth/H. Schwarze: Bodenerosion im Paderborner Land. Dokumentation eines Extrem-Ereignisses im Herbst 1998. U. Kaplan: Geologische Exkursion in Oberkreideaufschlüsse bei Geseke und Niederntudorf (20.05.2006). Schwerpunkte: Stratigraphie, Fossilführung, Rohstoffe. W. Sticht: Veronica spicata und Veronica longifolia - zwei seltene Ehrenpreisarten. S. Berndt: Pilzexkursion im Hövelhofer Wald (23.09.2006). Kl. Wollmann: Sonderausstellung: Runter vom Holzweg ... damit die Wälder der Erde überleben. Kl. Wollmann: Aktionstag. Rund um's Holz. D. Horstmann: Zum Vorkommen der Echten Schwarzpappel in Ostwestfalen-Lippe (Baum des Jahres 2006). G. Masuch: Caperatflechte (Flechte des Jahres 2006). P. Gülle: Turmfalke (Vogel des Jahres 2007). G. Lakmann: Waldkiefer (Baum des Jahres 2007). W. Sticht/G. Lakmann: Bachnelkenwurz (Blume des Jahres 2007). S. Bernd: Puppenkernkeule (Pilz des Jahres 2007). * Natur des Jahres - Übersicht 2006 und 2007. P. Finke/V. Münchau: Die erste Tagung des "Netzwerkes der Naturwissenschaftliche Vereine in Mitteleuropa" (NNVM) in Cottbus vom 8. September bis 10. September 2006.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
12/2006. M. Krott u.a.: Punktgenaue Naturschutzaktionen in einem risikoreichen Umfeld. P. Boye/F. Klingenstein: Naturschutz im Wandel des Klimas. R. Dröschmeier u.a.: Naturschutzmonitoring: Potenziale und Perspektiven. A. Kruess u.a.: Perspektiven des Artenschutzes aus Bundessicht. R. Specht/B. Hedden-Dunkhorst: Armutsbekämpfung und Krisenprävention: Neue Herausforderungen des Naturschutzes auf internationaler Ebene. Chr. Hey: Naturschutz ist politisch geworden! R. Piechocki: Der staatliche Naturschutz im Spiegel seiner Wegbereiter. 13. - Wolfgang Erz (1936-1998): "Vorkämpfer und Steuermann".
1/2007. St. Heiland: Demographischer Wandel - (k)ein Thema für die Zukunft des Naturschutzes? H. Kretschmer u.a.: Siedlungsnahe Flächen für Erholung, Natursport und Naturerlebnis. Zur Planung von naturorientierten Bewegungsaktivitäten im urbanen Raum. C. Bender/Kl. Henle/P. M. Kornacker: Standards für die Fotodokumentation von Jungtieren der Landschildkröten-Gattung Testudo. D. Bernotat/O. Hendrischke/A. Ssymank: Stellenwert der charakteristischen (Tier-)Arten der FFH-Lebensraumtypen in einer FFH-VP. R. Piechocki: Beherrschte Natur - bedrohte Natur - beschützte Natur. Genese der Schutzbegriffe als Indikatoren für Krisenwahrnehmung und Bewusstseinswandel. R. Piechocki: Genese der Schutzbegriffe. 1. - Forstschutz (1757).

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.: Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, Internet: www.sdw.de
6/2006. * Wie man früher den Wald sah: Aus der Geschichte der Waldnutzung in Mitteleuropa. * Anregung für schöpferische Menschen: Der Wald in der Kunst. * Die Geschichte des Weihnachtsbaumes: Mit ein paar Zweigen fing es an... * Tipps für den Baumkauf: Die Nordmanntanne ist der Renner. St. Heinzel: Lehrreich und interessant: Faszination Wald im Haus des Waldes erleben. M. Lutscher: Im Dienste des Menschen: Dritte ressortübergreifende Waldkonferenz. * Holzkohle selbst gemacht im Forstamt Bonn. * Mit dem Hubschrauber: Waldkalkung aus der Luft. * Erfolgreicher Parlamentarischer Abend in Berlin. Die Politik kam zum Wald. * Wald-Erlebnistag 2006: Ein schöner Tag in der Natur. * Erinnerungen an den Tierfilmer und Naturschützer Heinz Sielmann: Ein ganz Großer ist von uns gegangen.

IV Nachbargebiete

Bentheimer Jahrbuch 2007. Schriftleitung: Dr. Heinrich Voort. Hrsg.: Heimatverein Grafschaft Bentheim, c/o Gerolf Küpers, Lingener Str. 17, 48531 Nordhorn.
G. Küpers: Geleitwort (3). H. Voort: Das Bentheimer Jahrbuch 2007: Vorwort und Einführung (4). H. Voort: Flusskorrektion und Entwässerung: Die Bildung der Genossenschaft zur Melioration des Leegebietes (7). W. Horstmeyer: "Der Bogen". Sichtbares Zeichen des Willens zur Verständigung zwischen der Stadt Nordhorn (D) und der Gemeinde Dinkelland (NL) (21). H. Voort: Das Holz- und Markengericht von Scheerhorn (33). J. Wilde: Oeveringen. Uralte Höfe am Ufer der Vechte (41). H. Voort: Die Osterwalder Feldmarksjagd (61). W. Elling: Die Johannesprozession in Bad Bentheim (69). H. Voort: Eine Pfarrgründung in der Grafschaft Bentheim im 19. Jahrhundert: Georgsdorf (75). Z. Kolks: Die Anwendung des Bentheimer Sandsteins außerhalb der Grafschaft Bentheim (18). Die Häuser Keizersgracht 319 und Kloveniersburgwal 29 in Amsterdam und andere Gebäude (91). Z. Kolks: Zwei Kirchengebäude in Glane (NL) und Oostduinkerke (B) im Vergleich mit der St. Elisabethkirche in Nordhorn (98). H. Voort: Die Aussiedlung eines städtischen Bauernhofes im 18. Jahrhundert: Humbert in Schüttorf (103). O. Prinz zu Bentheim: Die Malerin Elisabeth Prinzessin zu Bentheim (1886-1959) (111). W. P. Delißen: Sandstein - Möglichkeiten der Kreativitätsentwicklung (119). H. Voort: Die Grevenbrücke zwischen Neuenhaus und Veldhausen (125). A. Schulz: Das Bentheimer Bad. Fachklinik und Gesundheitszentrum im Grünen (139). G. A. B. Nijhuis: Eine Anzeige über ein Immobilienangebot im Jahre 1790 (161). H.-G. Volkers: Originalton aus der Kriegszeit. Aufsätze einer Schülerin der Mittelschule. Schüttorf aus den Jahren 1942 bis 1944 (165). G. Plasger: Tönnis Portheine - der erste Schulrat nach dem Kriege (171). W. Zander: Zensuren, Zensuren ... In alten Zeugnissen geblättert (191). E. Bischop-Stentenbach: Die Dorfschulen in den Bauerschaften des Kirchspiels Schüttorf (199). H. Müller: Der Evangelische Jünglingsverein in Gildehaus und seine Jugendarbeit von 1875 an (209). E. Bischop-Stentenbach: Die Vollwaisen RÖMER aus Bentheim (231). H.-J. Schmidt: Ein Blick in die Protokolle des Kirchenrates der evangelisch-reformierten Gemeinde Bentheim in den Jahren 1927 bis 1957 (237). H. Lensing: Der Aufstieg des Nationalsozialismus in der Grafschaft Bentheim mit besonderem Blick auf das Kirchspiel Uelsen 1923-1933 (251). H.-J. Schmidt: Im Gefängnis. Ein Bericht von Pastor Friedrich Middendorff über seine Haft in Berlin im Jahre 1937 (269). G. Plasger: 100 Jahre Mobiliar-Feuerversicherungsverein für Nordhorn und die umliegenden Landgemeinden (281). H.-W. Schwarz: Straßenbäume - Kulturgut oder Unfallherd? (298). H. Piepenpott: Bergvennen, ein Niederländisches Naturreservat (301). Kl. Kaplan: Über das Wiesen-Schaumkraut (309). J.-H. Mülstegen/G. Niehaus: Ein Vogelparadies vor den Toren Nordhorns: die Klärteiche in Frenswegen (317). E. Woide: In Uelsen öffneten Bagger ein Kapitel der Geschichte. Die archäologischen Ausgrabungen des jungbronzezeitlichen/eisenzeitlichen Urnengräberfeldes am Riedberg in Uelsen aus der Zeit 1000 bis 600 v. Chr. (329). J. Mülstegen: Was Großvater noch wusste. Fortsetzung und Schluss des Aufsatzes im Bentheimer Jahrbuch 2006 (339). R. Hesser: Nachdenkliches zur "guten alten Zeit" (359). A. Rötterink: Froger bij ouns up't Land - "Buuren bij't Wark" (365). H. Wilmink: Miene Kinnejoahren (383). E. Gövert: Ein plattdeutsches Zwiegespräch über 125 Jahre "Immergrün" (397). H. Kuiper/J.-G. Raben: Ounse Herinneringen an'nen groten Plattschriewer. To Karl Sauvagerd sienen houndertsten Verjoahrsdag: neeg'nteenden August tweedusend-sesse (403). J. Mülstegen: De verkeärde Krânkheed (419). E. Gövert: Dat köimp den Grappenmaker dür te stoahn (423). J. Mülstegen: lets oawer Platt (426). G. Plasger: Ehrungen (430).

Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes. Bd. 53 (2007). Red.: Horst H. Bechtluft, Werner Franke u.a. Hrsg.: Emsländischer Heimatbund e.V., Schloss Clemenswerth, 49751 Sögel.
H. Bröring: "GeschichtsLandschaft" - Wege zur Landesgeschichte im ländlichen Raum (7). Chr. Haverkamp: Vor Haren über Brüssel nach Wien - Die Geschichte des Textilkaufmanns Stefan Esders (9). H. Lensing: Der "Verein Christlicher Heuerleute" 1919 bis 1933 - Eine bedeutende Interessenorganisation ländlicher Unterschichten im deutschen Nordwesten (45). B. Kehne: Spurensuche in der Geschichts-Landschaft - 25 Jahre Arbeitskreis Geschichte der Emsländischen Landschaft (91). H. Gerlich: "Die neue Provinz des Führers" - Der Reichsarbeitsdienst im Emsland (1935-1938) (98). H. H. Bechtluft: Das "All Heil" war ihr Panier - Zur Geschichte der Radfahrvereine im Emsland zwischen 1890 und 1930 (115). G. Raming-Freesen: Die Molkerei in Oberlagen (137). E. H. Segschneider: Verwahrt, vergessen und wiedergefunden - Ein Geschäftsbuch der Töpferfamilie Berndsen in Freren-Ostwie (145). W. W. Meijer: Kannitverstan im Emsland oder Nachklang eines Sommers mit vielen Niederländern und ein paar "falschen Freunden" (177). D. Freiherr von König: Jagdszenen in Niedersachsen (181). E. Wagner: "... dans le goût de Marly ..." - In der Art von Marly - Zu dem französischen Vorbild von Schloss Clemenswerth (187). R. Karrenbrock: Zwei hochbarocke Skulpturen in Rhede/Ems - Zum Werk des münsterschen Bildhauers Georg Dollart (203). A. Eiynck: Eine große Kirche an einer langen Straße - 100 Jahre neugotische Pfarrkirche St. Alexander in Bawinkel (215). M. Dirks: Die Dokumentation historischer Hofbrunnen in der Gemeinde Messingen (227). W. Franke: Begegnungen an der Hüvener Mühle (233). K.-J. Nick: Das Leegmoor, ein seit 20 Jahren regenerierendes, ehemaliges Hochmoor (241). A. Eiynck: Bettgeschichte(n) aus dem Emsland - Eine Butzenwand aus Messingen im Emslandmuseum Lingen (261). Th. Mönch-Tegeder: "Nichts drum bei" - Hintersinnige Gedanken über die Weisheit in der plattdeutschen Sprache (283). J. Grave: "Für die Pflege der plattdeutschen Sprache" - Drei Langzeit-Projekte der Emsländischen Landschaft und des Emsländischen Heimatbundes (289). H. Schweer: Deutschland - einig Heimatland. Zehn Jahre Partnerschaft der Heimatvereine Hainrode/Harz und Spelle/Emsland (307). J. Grave: Maria Robben zum Gedenken (313).






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Feb 14 10:21:42 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 14 Feb 2007 10:21:42 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2007, Heft 1, Teil 6
Message-ID: 45D2E2B6020000E5000193EC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Tanja Woywod",
Datum: 07.02.2007, 14:58


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2007, Teil 6


Osnabrücker Mitteilungen. Bd. 111 (2006). Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück (Historischer Verein), Schloßstraße 29, 49074 Osnabrück, Tel.: 0541/33162-0, E-Mail: histver.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
W. Delbanco: Zu den Anfängen der Siedlungsgeschichte im Osnabrücker Land (11). K. Igel: Die Heilige Katharina, das Rad, die Bürger und der Bischof. Das Osnabrücker Stadtsiegel und die Katharinenkirche - auch in Osnabrück war Jerusalem. Wilfried Ehbrecht zum 65ten Geburtstag (27). J. Jürgs: Eine neue Geschichte der Osnabrücker Weihbischöfe. Von ihren Anfängen bis zur Capitulatio perpetua 1220-1650 (61). O. Sommerfeld: Handlungsspielräume adeliger Witwen in ihren Familien am Beispiel von Beate Elisabeth von Korff (1706-1767) (77). I. Schmidt-Voges: Frieden und Ruhe im Haus. Überlegungen zur Ordnungsfunktion des Hauses um 1800 am Beispiel der Osnabrücker Gesindeordnungen 1766 und 1838 (105). H. Ottenjann: Bauerrichterbücher der Osnabrücker Kirchspielsbauerschaften des 18. und 19. Jahrhunderts als Dokumente gemeindlicher Selbstverwaltung. Der Bauer als Finanzier der Gemeindekasse (131). P. Veddeler: Die Ablösung der Verpfändung der Reichsgrafschaft Bentheim im Jahre 1804 - Der vergebliche Versuch einer Wahrung der politischen Eigenständigkeit (171). H. Stubbe da Luz: "Verfassungslosigkeit" statt Assimilationspolitik im Oberemsdepartement. Der Osnabrücker Präfekt Keverberg und die Märzkrise 1813 (213). H. Lensing: Der Aufstieg der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei in der Grafschaft Bentheim 1923-1933 (255). D. Pleiss: Osnabrücker Gustav-Adolf-Taler von 1633 durch Generalkriegskommissar Trana in Lippe geprägt (297). H. Meyer: Munkepunkte über Möser in London. Ein unbekanntes lyrisches Pastiche (301). T. Schröder: Osnabrücker Bibliographie zur historischen Landeskunde. Berichtszeit: Juli 2005 bis Juni 2006. Mit Nachträgen aus 2000 bis 2005 (307). * Besprechungen (343). * Jahresbericht 2005/2006 (385). * Justus-Möser-Gesellschaft. Sektion im Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V. Bericht der Justus-Möser-Gesellschaft (JMG) Oktober 2005 - September 2006 (397).

Der Grafschafter. Zwischen Burg und Bohrturm. Heimatbeilage der Grafschafter Nachrichten.
"As Klockenklangvan wieden". Schüler lesen Carl van der Linde. M. Kip: Immer noch unbekannt: Die Herkunft der Neuenhauser Wachtlieder. Großes Echo auf den Bericht über Willem Elias Hana. A. Rötterink: Groafschupper Plattproater Kring auf Reisen. Zu Besuch am "Plattdeutschen Tag 2005" beim Busdörper Krink in Schleswig-Holstein. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
2/2006. W. Hoon: "Verfemt - vergessen - wiederentdeckt": Der Maler Gert Wollheim. Otto-Pankok-Museum in Gildehaus zeigt surreale Kunst. G. Geesen: Auf den Spuren der Familie Firnhaber. Ein Beitrag zur Nordhorner Familienforschung. J. Wilde: Jüdisches Leben in Emlichheim. Weitere Schicksale konnten geklärt werden. A. Eiynck: Ein Museum im Wohnzimmer. Privatmuseum von Jans Brands enthält viele Stücke zur Grafschafter Geschichte. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
3/2006. C. Jürgens: Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit. Persönliche Erlebnisse aus der Kindheit in Holt und Haar. * Die Grafschaft vor hundert. Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
4/2006. H. Voort: Alte Pütten aus Bentheimer Sandstein. Schöpfbrunnen dienten einst der Wasserversorgung. * Aus einem alten Schulbuche über die Geschichte der Grafschaft Bentheim. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
5/2006. H. Voort: Stift Wietmarschen im 16. und 17. Jahrhundert. Einst Bildungsstätte für den Adel aus Grafschaft und Umland. J. Mülstegen: Ofscheed nemmen. E. Gövert: Nen ounechten Hunnertmarkschien. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
6/2006. W. Hoon: "Ins Licht gesetzt - die Malerin Elisabeth zu Bentheim". Gildehauser Otto-Pankok-Museum zeigt neue Ausstellung. J. Wilde: Wenn einer eine Reise tut... Bericht aus der Chronik der evangelischen Volksschule Neuringe. J. Mülstegen: Et Huus in aule Seggwiesen. W. Böltken: Waorüm den Gilhüser Klockentaon neäben de Kiärk steet. Zur Erinnerung an den Heimatdichter und Kirchenmusiker Wilm Böltken (1908-1997). * Die Grafschaft von hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
7/2006. * SchülerInnen entdecken Regionalgeschichte. Stalag VI C Bathorn: Zwangsarbeit/Kriegsgefangene. Eindrucksvolle Ausstellung entstand als Projekt der Emlichheimer Ganztagsschule. E. Gövert: Dat köimp den Grappenmaker dür te stohn. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
8/2006. J. Mülstegen: Die Kirche im Dorf. 1200 Jahre Christentum in Uelsen. H. Küper/H. Titz: Zur Erinnerung an Karl Sauvagerd. Der Grafschafter Heimatdichter wäre im August 100 Jahre alt geworden. * Die Grafschaft von hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
9/2006. * Ehrungen für kulturelles Engagement. Emsländische Landschaft verleiht Landschaftsmedaillen und Landschaftsförderpreis. * Grafschafter Heimatvereine stellen sich vor: Heimatverein Brandlecht-Hestrup. * De Wilsmer Kinner schriewt up Platt. Wo to Bässe sein Tied bi oos buräert wööd. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
10/2006. W. Hoon: Alte Ansichten des Kirchspiels Gildehaus. Einzigartiges Album des Fotografen Hendrik Lübke aus dem Jahr 1895. D. Wiarda: Gedenkstein an der Synagoge in Bad Bentheim. M. Kip: Wenn jemand eine Reise tut... Wie ein "Zeit"-Redakteur die Grafschaft Bentheim sieht. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
11/2006. H. Titz: "Was geschehen ist, werden wir nie vergessen!" Erinnerungen von Nadeshda Dankowa aus Moskau und Hermann Kronemeyer aus Bathorn.
12/2006. G. Plasgger: Inhaltsverzeichnis der Jahrgänge 2002 bis 2006.

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege. Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover, Tel.: 0511/323490, Internet: www.Heimatbund-Niedersachsen.de, E-Mail: info at heimatbund-niedersachsen.de
6/2006. J. Gansäuer: 60 Jahre Land Niedersachsen - Am 1. November 1946 wurde unser Bundesland gegründet. H.-S. Strelow: Der Admiral starb im Morgengrauen. Wie der nordische Seeheld Tordenskiold bei Hannover sein Ende fand. H. Kalisch: Bäckerholt, dat wass ouk forr dat Bedde gout. L. Greife: So twüschen Drööm un Dag. E. Schönrock: Naturpark Elbufer-Drawehn. H.-S. Strelow: Hermann Löns lebensgroß in Bronze. Denkmal des Heidedichters in Walsrode eingeweiht. * Bilderausstellung "Liebes altes Hannover" in der Geschäftsstelle.

Kulturland Oldenburg. Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft. Hrsg.: Oldenburgische Landschaft, Gartenstraße 7, 26122 Oldenburg, Tel.: 0441/779180, E-Mail: info at oldenburgische-landschaft.de, Internet: www.oldenburgische-landschaft.de
4/2006. J. Welp: Vor 90 Jahren wurde die erste Blindenführhundeschule der Welt in Oldenburg gegründet. * An jedem Tag ein anderes Lieblingsobjekt. Der Oldenburger Kunsthändler und Galerist Volker Wurster im Porträt. M. Pauly: ...so konnte Oldenburg drei Tage lang feiern! Große Begeisterung für Royale Hochzeit schon vor 100 Jahren. J. Schulte to Bühne/W. Lienstromberg: "weil Schönes Pflege braucht!" Der Monumentendienst stellt sich vor. Kl. Modick: Ein Firmenschild.



Heimatkalender

Jahrbuch Westfalen 2007. Westfälischer Heimatkalender. Schwerpunktthema: Musik in Westfalen. Neue Folge - 61. Jg. Hrsg. vom Westfälischen Heimatbund. Red.: Peter Kracht. Münster: Aschendorff Verlag, 2006. 288 S., 19,50 €. ISBN 3-402-08997-1 / 978-3-402-08997-2.
P. Kracht: Editorial (6). G. Schmidt: Chöre in Westfalen. Pop, Jazz und Swing ersetzen den "Brunnen vor dem Tore" (8). H. Blecher: Ein Stück Musikgeschichte mit Zukunft. Die Philharmonie Südwestfalen wird fünfzig (12). E. Kieninger: Die Musik zu den Menschen bringen. Die "Neue Philharmonie Westfalen" sucht neue Wege (15). R. Doblies: Die Nordwestdeutsche Philharmonie. Wichtiger Bestandteil des Konzertlebens in Ostwestfalen-Lippe (17). K. Stening: Altenberger Messgesänge. Zwei wertvolle Manuskripte aus dem 15. Jahrhundert (20). M. Ehrenwerth: Musikinstrumente in westfälischen Museen. Systematische Sammlungen und bedeutende Einzelstücke (22). Chr. Cantauw: Das Westfälische Volksliedarchiv in Münster. Hilfe für die Konservierung ist dringend nötig (25). D. Lammerding: Musik liegt in der Luft. Westfälische Freilichtbühnen setzen verstärkt auf Musicals (29). S. Müller-Eisold: Musentempel der besonderen Art. Das Konzerthaus Dortmund spricht jüngere Besucher an (32). S. Schübel: "Geht raus und spielt auf Sieg!" Der "Mondpalast von Wanne-Eickel" im Steigflug (36). E. Rumpenhorst: Die Streicher geben den Ton an. In der Werkstatt des Geigenbauers Stengel in Münster (42). J. Kraemer: Orgelstreifzug durch Westfalen. Wahre Schätze warten auf die Kirchenmusik-Genießer (47). B. Beyer: Glocken aus Bronze und Stahl. Die Gießereien in Gescher und Bochum (55). V. Buchloh: Modern und voll im Trend: Musikschulen in Westfalen. Kooperationen sorgen für den richtigen "Ton" (60). K.-Th. Raab: Nena - Hagens bekanntester Musikexport. "99 Luftballons" war auch in den USA ein Hit (65). J. Funke: Günter Wewel - als Arnsberger in Europa zu Hause. "Kein schöner Land" ist wahrer Fernseh-Dauerbrenner (69). M. Schröder: Die Besten der Besten. Die Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit e.V. unterstützt seit über 50 Jahren junge Künstlerinnen und Künstler (73). G. Schmidt: Musik für die Seele des Volkes. Der Volksmusikerbund NRW startete vor 50 Jahren (76). M. Vormberg: Johannes Hatzfeld - Priester, Musiker und Schriftsteller. Sein Liederbuch "Tandaradei" war weit verbreitet (81). C. Voß: Musikpioniere und ihre Erben. Das Gronauer Rock'n'Popmuseum lässt in Erinnerungen schwelgen (84). B. Hölscher: Ein Sammler aus Leidenschaft. Herbert Dropmann hat mehr als 105.000 Musiktitel archiviert (88). R. Völckers: Wo Rilke Pilze suchte. Auf Gut Böckel haben Kunst und Kultur eine lange Tradition (90). F. Koch: Velmeden in Nordhessen und Velmede in Westfalen. Ortsnamendeutung und Analyse der Familiennamen (94). H. Heinzel: Erinnerungen an den Bau der Biggetalsperre. Die Umsiedlung des Ortes Sondern (98). Z. Kolks: Das Gebäude der Textilfabrik Gebr. Laurenz in Ochtrup. Gerrit Beltman entwarf die repräsentative Fassade (104). W. Müschenborn: Ein russisches Kirchlein in Westfalen. Die Gemeinde St. Bris und Gleb in Datteln-Horneburg (108). Kl.-P. Lanser: Die Tierwelt der frühen Kreidezeit. Karstspalte im Sauerland zeigt erstaunliche Vielfalt (112). J. Niemand: 100 Jahre Turm auf dem Kindelsberg. Weite Aussicht auf dem Kreuztaler Hausberg (115). J. Kleimann: Die Hexenbuchen in der Hohen Mark. Kleines Paradies in Gefahr: Schneebruch, Borkenkäfer, Vandalismus (118). St. Schröder: Holzfrevel oder althergebrachtes Recht? 1569 stritt sich Hembsen mit den Grundherren (120). M. Dudde: Die Siegerländer Hauberge. Wichtige Wirtschaftswälder für die lokale Versorgung (126). H. Hensel: Die Göttin mit den Augen der Liebe. Der Tempel der Sri Kamadchi Ampal in Hamm-Uentrop (131). H.-J. Lütkehaus: Geschichtsferien im Museum. Das Ruhrtalmuseum Schwerte lädt zum Erleben ein. P. Kracht: Internationaler Hansetag in Lippstadt. Altes Städtebündnis als "Netzwerk" wiederbelebt (142). G. Eggenstein: Balhorn - ein Zentralort im Mittelalter. Hellweg mit Wagenspuren freigelegt (145). St. Herringslack: Erziehung zur guten Hausfrau. Besondere Schätze im Tecklenburger Puppenmuseum (151). I. Fiedler: Schatzkammer, Raritätenkabinett, modernes Design. Das Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte vereinigt viele Sammlungen (157). A. Heimsoth: Von Pillen, Salben und Tinkturen. Das Apotheken Museum zeigt den früheren Alltag (165). P. Kracht: "Tut-anch-amun" im Siegerland. Erstaunliche Zeitreise im "Forum Kultur Wilnsdorf" (168). P. Kracht: Erlebnisort Luisenhütte. Anlage im Hönnetal erinnert an einen "heißen" Job (172). P. Kracht: Ein Haus nimmt sich des Abfalls an. SASE in Iserlohn zeigt Geschichte der Entsorgung (176). P. Kracht: Widersacher Karls des Großen. Das Widukind-Museum in Enger (180). A. Wesselmann: Hermann Röttger - eine erstaunliche Karriere. Missionar und Pfarrer in Lengerich und Lotte (184). G. Renda: Das Stammbuch des Georg Bucksilber. Zum Studentenleben in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (191). H.-D. Musch: Zweite Heimat Lettland. Christa Greve im Einsatz für eine Gemeinde im Baltikum (196). J. von Nathusius: Vom Organisten zum Musikalienhändler. Die Lehrer-, Musiker- und Verlegerfamilie Bisping (198). O. Glißmann: Ein bedeutender Lithograph des Weserberglandes. Georg Osterwald fertigte Ansichten von Münden bis Minden (204). H. Platte: Das adelige "von" stimmte nicht ganz... Karl August Varnhagen eignete sich Namen an (208). W. Tillmann: Dietrich Hermann von Nagel. Ein Mann für heikle Aufgaben (211). J. Kleinmanns: Elias und Heinrich van Lennep. Zwei niederländische Kupferstecher in Westfalen (218). F. Haarmann: Schwester Serviane - Ordensfrau und Künstlerin. Ihre Werke zeugen von großem Talent (225). H. Michaelis: Der "Postminister von Mettingen". Klemens Beckemeyer leitet ein besonderes Museum (230). H. Appelbaum: Immer weiter aufwärts. Der SC Paderborn 07 wird 100 Jahre alt (234). H. Peuckmann: Ring frei - der Boxsport in Dortmund. Dieter Schumann und sein ungewöhnlicher Stammtisch (239). H. D. Bartoh: Glorreiches im Container. Vom tiefen Sturz der Emscher Husaren (243). R. Riedesel: Bummeln in Bad Berleburg. Hightech und Kultur ganz weit im Süden Westfalens (248). J. Kröling: In Nieheim erleben und genießen. "Westfalen Culinarium" ist kulinarischer Höhepunkt (254). G. Puls: Um einen Kasten Bier (261). G. Puls: Sonntagmorgen (263). H. Peuckmann: Das Treffen am Kiosk (264). K. Buckemüller: Bis dass der Tod mich scheidet... (267). S. Kloock-Linn: "Kabarett Kopfsalat" und das "Alte Kino". Als Zorro in Olsberg die Leinwand verließ (268). F. G. B. Fischer: "Flusskilometer 98,6". Heimatfilm zeigt Wickede/Ruhr in den 1930er Jahren (273). H. D. Baroth: Wie komme ich nach Bönen? (278). M. Benke: Die Ems (283). M. Benke: Ausflug (283). R. Schlabach: Entdeckungen (284). R. Marusenko: Zeitwende (285). R. Marusenko: Wie blühet wunderschön die alte, große Linde... (285).

Vestischer Kalender 2007. 78 Jg., Hrsg.: Schützdruck GmbH, Klaus und Rita Schütz, Recklinghausen, Red.: Dr. Matthias Kordes, 256 S., 16,50 €.
Kalendarium (6). M. Korn: Die Gladbecker Teiche: intakte Natur oder ökologisch gefährdet? (30). J. Broel: Ein Leben für die Eingeborenen im Süden Chiles: Zum Tod von Pfarrer Heinrich Römer aus Herten-Scherlebeck (35). H. W. Krafft: Von verärgertem Teufel geprügelt, von gekränkter Göttin gestraft: Spechte in Legende und Mär (39). U. Lauf: Zur Errichtung des Knappschaftskrankenhauses Recklinghausen im Jahr 1906. Eine hundertjährige Erfolgsgeschichte (42). A. Barth u.a.: Pollen-Vegetationsverhältnisse an ausgesuchten Standorten in der Haard (60). G. Clarenbach: Die Schuldschweine des Domkapitels - Eine lange Geschichte (73). H.-L. Marske: Die schöne Unbekannte - ein erstaunlicher Mann (76). H. König: Luster Maol (87). C. H. Lueg: Rituale, die unsere Vorfahren zu beachten pflegten, um Verträge rechtsgültig zu machen: Einige Beispiele aus Dokumenten des 16., 17. und 18. Jahrhunderts (89). E. Masthoff: Marianne Gorissen zelebriert das Gastmahl des Trimalchio (95). H. Jaspers: Die Christusfigur am Prosper-Hospital (99). H. Bahne: Bernhard Grünewald, ein Heimatfreund aus Vonderort (108). R. Hülsewiesche: Wort Gewand. Reinhart Zuschlag zum 70. Geburtstag (110). H. Vehling *: Kirchliche Verhältnisse in Datteln (117). H. Enxing: Stadtverwaltung mit Humor (126). P. Reding: Schritte nach vorn (127). H. Wener: Schuhmacherhandwerk in Westerholt (132). E. Holz: Dall'n, 'ne Stadt an'n Wiersel-Dall'n-Kanaol (134). W. Herden: De Schwienehund! (136). A. Niehus: "Sei frei, sei froh, sei gleich bereit, wenn Dich die Glocken rufen" - Geschichte der Glocken von St. Peter zu Waltrop (137). Th. Arns: Schwarz auf Weiss redet noch, wenn's niemand mehr weiß - Einblicke in gelebtes Leben im Röllinghäuser Ortloh (4) (144). M. Steiger: Generalfeldmarschall von Hatzfeldt. Der Erstürmer der Festung Dorsten (151). M. Prein: Der glückliche Rabe (161). H. Ermeling: Das Buersche Gloriablasen (162). H. Biskup: (Mehr als) 150 Jahre Bergbau in Bottrop (167). M. Hüppe: Fußball und Gewalt (172). St. Schwarz: "Zukunftspark Blumenthal-Saatbruch" (180). R. Möcklinghoff-Kohts: ... und man setzt mir einen Leichenstein. 4000 Jahre Bestattungskultur im Vest - (Teil 1) (188). M. Kordes: Zur Frühgeschichte der Zechen- und Kohlenbahnen im Ruhrgebiet (1780-1900) (198). E. Pieasecki: Barrierefrei durch das Naturerlebnisgebiet Üfter Mark (204). H.-G. Kollmann: Ein Jahrhundert Ziegeleien in Recklinghausen (207). A. Vauseweh: Ein Horster Brüchtenprotokoll der Jahre 1607 - 1622 (217). J. Kerzel: Alle Jahre wieder? Weihnachtliche Bräuche in Westfalen (230). E. Linvers: Noch Einmal (244). E. Linvers: Aphorismen (244). E. Linvers: Ein einziges Wort (245). W. Horden: Das Bild am Kamin (246). N. Lange: Die Zeit (247). H. Nitropisch: Wandervögel (247). M. Belz: Rendevous (248). M. Belz: Septemberfee (248). M. Belz: Auf der Suche (248). K. Hemmerde: Klockenklang (249). R. Zuschlag: An Grenzflüssen (250). R. Zuschlag: Pfandflaschen angeln (250). R. Zuschlag: Verfehlte Kommunikation oder "Kultur des Schweigens" (250). H. Nitropisch: Das Gastmahl (251). H. Nitropisch: Todes(g)arten (251). I. Honnef: Neujahrswunsch (252). I. Honnef: Schattenspiele (253). I. Honnef: Friedensbotin (253). S. Hermes: Renn! (254). S. Didschuneit: Die Schönheit des Lebens (254). A. Stützel: Schritt für Schritt (256). J. Zöllner: Heimat (256). J. Zöllner: Schattentanz der Seele (256).

Münsterland - Jahrbuch des Kreises Warendorf - 56. Jg. 2007. Schützenwesen und Fußball zwischen Ems und Lippe, 480 S., 12,00 €. Hrsg.: Kreisheimatverein Beckum-Warendorf e.V., Waldenburger Straße 2, 48231 Warendorf, Tel.: 02581/532197, E-Mail: kreisarchiv at kreis-warendorf.de
C. Kneppe: Städtische Wehrwesen vom Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit. Landwehren in Ahlen, Beckum, Telgte und Warendorf (11). W. Grabe: Bürgerwehren und Schutzwachen in der Revolution 1848/49. Volksbewaffnung im östlichen Münsterland (25). P. Burg: Vom Wehrverband zum gesellschaftlichen Verein. Die Entstehung der modernen Schützenvereine im Kreisgebiet (27). J. Gojny: Das Schützenwesen im Kreis Warendorf zwischen 1871 und 1945. Waffenübung, Geselligkeit und Sport im Spannungsfeld zwischen Vereinsautonomie und politisch/gesellschaftlicher Einflussnahme (39). J. Gojny: Das Schützenwesen im Kreis Warendorf nach 1945. Zäsur, Neubeginn und weitere Entwicklung (66). L. Schulte: Von den früheren Not- und Schutzgemeinschaften zum heutigen Schützenwesen in der Stadt Ahlen (83). G. Ehrentraut: Die Beckumer Schützenvereine stellen sich vor (90). W. Lübbe: Die Anfänge des Schützenwesens in Beelen (110). * Schützenvereine in und um "Stenforde op den Drengau" (114). A. Kottenstedde: Das Schützenwesen in und um Ennigerloh. Vom "Erlegen eines Holzvogels mittels Gewehren und Durchführung von Festlichkeiten" (123). E. Buntenkötter: Von Wehranlagen, Vereinsgründungen und Schützenfesten in Everswinkel und Alverskirchen (133). B. Lütkemöller: Das Oelder Schützenwesen: Erste Erwähnungen und Aktivitäten (143). J. Gojny: Das Schützenwesen in Ostbevern (161). H.-Chr. Fennenkötter: Vom Schützenwesen in und um Sassenberg (167). H.-G. Fascies: Vom Schwarzen Tod über Bürgerschutz zu Scheibe und Königsvogel in Sendenhorst (176). Kl. Schwinger: Schützenvereine in Telgte und Westbevern (184). H.-H. Gödde: Das Schützenwesen in der Gemeinde Wadersloh (197). Kl. Gruhn: Vielfalt der Traditionen im Warendorfer Schützenwesen in Geschichte und Gegenwart (206). H. Gatzemeier: 40 Jahre Schützenkreis Beckum 1966 - 2006 (221). M. Jordan-Beckhove: Der Schützenkreis Münster-Warendorf. Kommunale Grenzüberschreitungen in Sachen Schießsport (226). F. Kombrink: Das Kreisehrengardentreffen. Gardistin aus Harsewinkel "der beste Einzelschütze" (229). H. Eickholt: Anfänge des Schützenwesens in Ostbevern (233). W. Tillmann: Vogelschieß- und Schützenfeste: Das Beispiel Ostenfelde (236). A. Smieszchala: Schützenvögel und Schützenscheiben am Bespiel Sünninghausen (243). W. M. Schneider: Scheiben- oder Vogelschießen? (247). J. Rath/I. Wichtrup: Bibliographie zum Schützenwesen im Kreis Warendorf (248). J. Rath: Der Ball ist KREISrund. Fußballgeschichte(n) des Kreises Warendorf (265). F. Oetterer: Prähistorische Gestirnsortungen im Ostmünsterland - Zentrale Stationen der christlichen Mission des 8.Jahrhunderts? Beispiele aus Beckum, Freckenhorst und Stromberg (305). P. Leidinger: Die Burggrafschaft Stromberg und das Reich. Eine im Investiturstreit um 1080 im salischen Reichsinteresse in Westfalen erbaute Landesfeste? (315). W. M. Schneider: 800 Jahre Wallfahrt zum Heiligen Kreuz in Stromberg. Die Anfänge der Wallfahrt nach Quellen und der Legende (318). E. Overgaauw: Fragmente mittelalterlicher Handschriften im Kreisarchiv Warendorf. Das Erbe des Mittelalters als Einband von "Gebrauchsschriftgut" des 17. und 18. Jahrhunderts (329). H. Fechtrup: Zur Geschichte der Telgter Bauerschaft Vechtrup und des namengebenden Hofes Schulte Vechtrup. Über das mühevolle und schicksalhafte Leben der Bauern in alten Zeiten (336). M. Lipka: Schwierige Quartiersuche eines französischen Zöllners in Ostbevern (342). P. Burg: Bemerkenswerte Aspekte der Warendorfer Kreisgeschichte. Status, Verfassung, Bevölkerung und Wirtschaft der Kommunen (345). K.-W. Bornemann: 80 Jahre Propsteipfarre St. Clemens in Telgte "... Seelsorger par excellence" in der Wallfahrtsgemeinde (354). J. Gojny: Das Schicksal der Gertrud Albermann. Ein Kind aus Warendorf fiel 1929 dem Düsseldorfer Serienmörder Peter Kürten zum Opfer (358). J. Gojny: Von Beelen nach Honduras. Die erzwungene Emigration der jüdischen Familie Baer nach Zentralamerika 1939 (364). G. Flemnitz: Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit im Kreis Warendorf. Der Einsatz von ausländischen Arbeitskräften zwischen 1939 und 1945 (374). P. Leidinger: Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen aus dem deutschen und europäischen Osten in Westdeutschland. Zur Erinnerung nach 60 Jahren (386). W. Tillmann: Erinnerungen an Albert Stuwe (393). B. Lütkemöller: Augustin Wibbelt un dat Schützenfest in Windhook (402). L. Banken/E. Buntenkötter: Augustin-Wibbelt-Plakette 2005 für Ewald Stumpe in Everswinkel (407). * Dr. Ulrich Gehre Ehrenmitglied des Kreisheimatvereins Beckum-Warendorf (412). N. Mende: 10 Jahre Arbeitskreis Familienforschung Ahlen und Umgebung e.V. Ein Rückblick (414). U. Gehre: Rottendorf-Preis 2006 für Egon Reiche. Verleihungsfeier am 19. Oktober im Kulturgut Haus Nottbeck (417). N. Kampelmann: Wechsel an der Spitze der Kreisverwaltung (418). * Neuigkeiten aus dem Kreisarchiv Warendorf (420). W. König: 40 Jahre Musikschule Beckum-Warendorf (423). * Um Gemeinde und Staat verdient (425). M. M. Ester: In memoriam Dr. h.c. Paul Spiegel (426). P. Leidinger: Erna Günzel, Kreis-Vorsitzende des BdV (1924-2006) (428). P. Leidinger: Staatsminister a.D. Friedrich Vogel (1929-2005) (431). P. Leidinger: Oberkreisdirektor Winfried Schulte (1921-2006) (431). W. Schneider: Edmund Hense * - Letzter Bürgermeister der Gemeinde Diestedde (432). P. Leidinger: Gerhard Hoppe (1934-2006) (433). L. Sandmann: Wilhelm Veltman - Ehrenvorsitzender der Altstadtfreunde Warendorf e.V. verstorben (434). N. Mende: Reinhard Strotmeier * (436). P. Leidinger: Rektor i.R. Adolf Müller (1913-2006) (436). * Nachrichten aus dem Kreis Warendorf (439). U. Gehre: Der Kreis Warendorf im Spiegel der Jahreschronik 2005/2006 (447). * Buchbesprechungen (454). J. Rath/I. Wichtrup: Literaturumschau zur Orts- und Kreisgeschichte 2005/2006 (464).







From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Feb 14 10:21:59 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 14 Feb 2007 10:21:59 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2007, Heft 1, Teil 7
Message-ID: 45D2E2C7020000E5000193EF@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Tanja Woywod",
Datum: 07.02.2007, 14:58


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2007, Teil 7


Unser Kreis 2007 (20. Jg.) Jahrbuch für den Kreis Steinfurt. Jahresthema: Schätze im Kreis Steinfurt. Hrsg.: Kreis Steinfurt und Kreisheimatbund Steinfurt. Red.: Heinz Hölscher, Willi Kamp, Heinz Thofern. 256 S., 10,00 €. Verlag: Kreis Steinfurt, Landrat-Schultz-Straße 1, 49545 Tecklenburg, Tel.: 05482/703452, E-Mail: post at kreis-steinfurt.de, ISBN 3-92-6619-77-5 / 978-3-826619-77-8.
Th. Niemeyer: Fußball und Politik - sie heißen uns hoffen (8). A. Eckrodt: Schneekatastrophe in Ochtrup und aus Anwohnern wurden wieder Nachbarn (11). J. Winkelströter: 1856-2006. 150 Jahre Evangelische Kirche Ladbergen (14). L. Bröker: Trüelause Tomaten (20). H. Michaelis: Pflanzen und Tiere in Flurnamen der Gemeinde Mettingen (21). H. Schröer: Varianten in der Darstellung der Wappenfigur von Westerkappeln (25). I. Brockmann: Miene Oma (29). G. Benning: Die Kapelle im Haus St. Elisabeth ist ein Ort der Geborgenheit mitten in Ibbenbüren (30). H. Wermeyer: Kaiserbesuch 1907 in Tecklenburg (33). C. Spaning: Kohblomen (38). K.-H. Stening: Der erste Personenkraftwagen in Nordwalde war ein offener Piccolo (39). H. Diekel: Ik sin tuofriär (41). R. Jenders: Berlin, Hotel (42). A. Bielachowicz-Holtzmer: Uhren (42). A. Scho: Am einundzwanzigsten April (42). M. Farwig: Der Bach (42). A. Scho: Wann wird Werkzeug Werk (43). M. Bockholt: Geheimnisvolle Papierschachteln (43). B. Gaux: Baummantelstoff (43). A. Scho: Wenn Wünsche wehen (43). H. Diekel: De Waoltruper Kapell (44). U. C. Schmidt: Ordensleben im Kloster Gravenhorst (45). H. Schmidt: Wao de Wallhiëgen staoht (50). Chr. Tepe/H. Terlutter: Das Naturschutzgebiet Heiliges Meer in historischer Kulturlandschaft (51). E. Hengstmann: Von der ehemaligen Textilfabrik zum Kulturzentrum GBS in Greven (56). N. Niehues: Anfang und Ende des Marienhospitals in Laer (60). B. Nonte: Josepha Sandhage, geb. Werthmöller. Eine vergessene Volksschriftstellerin aus Mettingen (65). H. Rinsche: Ist das Emsdettener Venn als Hochmoor noch zu retten? (68). F. Lüttmann: Die Saerbecker Gemeinde ist reich an Natur- und Landschaftsschutzgebieten (71). H. Schmedt: Über die Bedeutung der Brandbekämpfung in früheren Zeiten (74). H. Sielenkämper *: Maientied (79). H. Reckert: De Busbaum is lebännige Kunst (80). D. Woltering: Flüchtlinge in Metelen von 1945 bis in die frühen fünfziger Jahre (81). H. Schmedt: Nigge Schouhe (87). H. Röhrs: Vom Eisenerz zum Gusseisen in der Gravenhorster Eisenhütte (88). H. Hoffmeister: Die Ofenproduktion am Standort Hörstel-Gravenhorst (90). V. Innemann: Das Archiv Biederlack in Greven ist eine der wichtigsten archivalischen Sammlungen (93). A. Scho: Stolperstein (96). F. Reinmuth: Stolperstein-Erlebnisse jetzt auch in Steinfurt-Borghorst (98). W. Kamp: Naoberschupp, een Siängen (101). R. Feldmann: Die wiederentdeckte Bibel in Schale ist ein wertvolles Kleinod (104). H. Röhrs: Die Ibbenbürener Steinkohle ist unser bedeutendster Bodenschatz (108). R. Herkenhoff: Die Geheimsprache der Tödden und ihre Dokumentation durch Louis Stüve (112). C. Spaning: Winter-Blömkes (117). M. Fischer: St. Anna in Neuenkirchen hütet einen quicklebendigen Kirchenschatz (118). B. Volkenhoff: Skulpturen von Raimondo Puccinelli im Dialog mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Emsdetten (122). K.-H. Stening: Die lange Brautradition und die Eiskelleranlage in Altenberge (127). W. Kamp: Können wir das hohe Kulturgut unserer plattdeutschen Sprache bewahren? (131). H. Lüttmann: Stille Schätze in unserem Kreis (134). D. Sauermann: Bäuerliche Brautschätze und die überlieferten Hochzeitsbräuche (136). A. Janssen: Gotische Kunstwerke in den Horstmarer Pfarrkirchen (141). I. Raschke-Stuwe: Die Galerie Münsterland in Emsdetten. "Den Umgang mit zeitgenössischer bildender Kunst selbstverständlicher machen" (147). R. Bage: Die Bagno-Konzertgalerie in Burgsteinfurt ist wieder ein Schmuckstück in unserem Kreis (150). E. Hammerström: Die Historische Bibliothek des Gymnasiums Arnoldinum in Burgsteinfurt (154). W. Heukamp: Der prachtvolle Barockaltar in der Recker St. Dionysiuskirche (161). W. Friedrich: Ein würdiges Domizil für die Heinrich-Neuy-Stiftung in Borghorst (163). B. Gassmann: Der Taufstein in der Kirche von Ss. Cornelius und Cyprianus in Metelen (166). C. Ruholl: Die Schwefelquelle in Recke-Steinbeck ist ein Bodenschatz, der sich aufdrängt (169). G. Jentgens: Ein fast vergessener Schatz. Die Burg Ascheberg bei Burgsteinfurt (173). M. Dölling: Der Kirchenkreis Tecklenburg in der Zeit des Nationalsozialismus (178). P. Baumann: Liäbenspatt (183). W. Wilkens: Die Proklamation Lienens zum Kreismusterdorf 1937 (184). J. Niemer: Jugendstilarchitektur in der Rheiner Innenstadt (188). R. Jenders: Wenn einer gehen muss (198). K. Seibert: es ist (198). H. Kubitzka: Verlockung (198). A. Bielachowicz-Holtzmer: Frosttag (198). R. Jenders: Arbeitslos 2006 (198). B. Gaux: Bekenntnis (199). H. Kubitzka: Arbeit (198). B. Gaux: Finderlohn (198). K. Seibert: Dissonanzen (198). I. Tappe: Ruhelos (198). R. Cyprian: Das St. Josefshaus in Wettringen ist seit über 100 Jahren ein Zuhause für junge Menschen (200). L. Bröker: Früemd in'ne Heimat (206). E. Cernjatinskaja: Der Dreißigjährige Krieg und was man davon in Rheine noch sehen kann (207). H. Klein: Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg. Das Haus Egberts am Markt in Rheine (212). H. Schürmann: De Welt is schöön un vuller Wunner (215). Kl. Anderbrügge: Aus der Laudatio auf Professor Ulrich Grosser zur Verleihung des Kulturpreises des Kreises 2005 (216). G. Reinermann: Nieë Galaxie (218). St. Herringslack: Die Gempthalle im Zentrum des Kulturlebens in Lengerich (219). B. Hembrock: Ehrung für Julius Pelster mit dem Heimat- und Brauchtumspreis (223). G. Römhild: Gewinnung von Karbonsandstein in der Ibbenbürener Steinbruchlandschaft (226). A. Hickmann: Der Goldbach in Lotte wird wieder zu einem naturnahen Gewässer (232). L. Ernschneider: Toneisenstein war in Ochtrup ein Objekt der Spekulation (235). A. Janssen: Wechsel im Vorsitz des Kreisheimatbundes (237). R. Brahm: Vom Kriegerdenkmal zum Mahnmal. Die Rekonstruktion einer zerstörten Textzeile (239). Chr. Spannhoff: Die Landwehren des Tecklenburger Landes unter besonderer Berücksichtigung des Kirchspiels Lienen (244). P. Baumann: Heimat (251). * Autorinnen und Autoren literarischer Kurzbeiträge (252). Autorinnen und Autoren plattdeutscher Kurzbeiträge (253). A. Scho: Jemand sagt leise danke ... (254). C. Spaning: Jaohrbook, usse Jaohrbook (254).

Heimatkalender Kreis Soest 2007. Hrsg.: Kreis Soest, Red.: Dr. Peter Kracht, Handwerkstraße 3, 59427 Unna, Tel.: 02303-53503, 136 S., 9,20 €, ISBN 3-928295-42-X / 978-3-928295-42-0.
W. Riebniger: Zum Geleit (5). Kalendarium (6). H. A. Peters: Der Soester Maler Paul Werth - Künstler aus Leidenschaft (30). H.-J. Lütkehaus: Nichts ist unmöglich von Shagoi bis Showa und den Tanshos... In Werl kommen "Fisch-Fans" voll auf ihre Kosten (38). H. Fröhlich: Rinderwurst, eine deftige Spezialität. Beim Schützenfest in Herzfeld darf sie nicht fehlen (40). E. H. Wulfert: Bad Sassendorfer Moortropfen. "Geistreiches" Getränk hat auch am Niederrhein Freunde (41). J. Laumeier: Vom Lippetaler "Nationalgetränk". Der "Ruggen" - beliebteste Spirituose einer ganzen Gemeinde (42). F. Haarmann: Christbaumständer aus Wickede. Anschaffung war eine "Investition fürs Leben" (44). W. von Rüden: Über 100 Jahre Sauerkraut aus "Westfalens berühmtesten Dorf". Im Werler Ortsteil Westönnen wird die beste Qualität produziert (46). P. Kracht: Kecker Kalle auf der Flasche. Otmar Alt "verziert" Hochprozentiges aus Kallenhardt (53). F. Niggemeier: Grüner Stein aus blauem Meer. Baustoff vom Hellweg fasziniert Literaten seit Jahrzehnten (57). F. A. Roters: "Diamanten" aus Warstein und Suttrop. Mineralogische "Spezialität" sogar in London zu bewundern (61). Th. Felder: Es muss nicht hochprozentig sein. Heimische "Spezialitäten" für offizielle Besucher (63). Kl. Fischer: Pumpernickel und Möppkenbrot. "Warme Wamme" war eine besondere Spezialität (66). Th. Felder: Dem Geist des Weines verpflichtet. Winzerverein Eineckerholsen ist einmalig im Kreis Soest (70). W. von Rüden: Kein Neujahr ohne Eiserkuchen. Die Herstellung der Leckerei war meist "Männersache" (73). K.-J. Freiherr von Ketteler (*): Das Westphälische Tractament. Eine Schmauserei der besonderen Art in Geseke und Störmede (76). P. Kracht: Als Pedalritter durch den Kreis. Neue Karte führt sicher zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten (81). H. Fröhlich: "Deines Leibes bist du ledig, Gott sei deiner Seele gnädig!" Die St. Margaretha-Kirche in Sichtigvor wird 300 Jahre alt (83). H. Vorwerk: Eine wahrhaft "eiskalte" Spezialität: Die "Gemeinschaftsgefrieranlage". Ein eigenes Kühlfach kostete in Völlinghausen 630 Mark (86). M. Flöer/Cl. M. Korsmeier: Ortsnamen "erzählen" Geschichte. Ein neues Forschungsprojekt der Akademie der Wissenschaften beschäftigt sich mit Städten und Gemeinden im Kreis Soest (92). U. Löer: Ein Kamin erzählt. Dietrich von Plettenberg (*) und Haus Nehlen. Steinerner Zeuge ist dem rasanten Verfall preisgegeben (96). W. Maron: 100 Jahre Wilhelmschule Lippstadt. Alte Klosterkirche grenzt noch heute an die Turnhalle (99). G. Teske: Adelsarchive im Kreis Soest. Familiengeschichte als Spiegel der heimischen Historie (102). P. Kracht: "Hanseaten" treffen sich in Lippstadt. Wirtschaftsforum soll "Netzwerk" für Unternehmen werden (107). M. Peters: Ein Dorf wird modernisiert - die erste Wasserleitung kommt. Akten berichten vom Kampf um gutes Trinkwasser in Westernkotten (109). H. Platte: Ein bewegtes Leben in Schlössern. Pia von Papen kam 1945 auf das Gut Lohe in Westönnen (114). J. Laumeier: Die "Biegehecken" des Hubert Gottlob. Ein Beispiel für den Erhalt exentsiver Gründlandkultur (116). Th. Teimann: Beschauliche Kunst am Hellweg. Ehepaar Kohlmann holt große Maler ins kleine Dinker (118). M. Jolk: Erinnerungen an "Werler Köpfe". Hermann Brünninghaus (* ca. 1620 - * vor 1671) (120). M. Dietscheidt: Superintendent Heinrich Müller. Freimaurer und Theologe in der Stadt Soest (122). * Um die Bundesrepublik Deutschland haben sich verdient gemacht. Verdienstorden vom 01. September 2005 bis 31. August 2006 (123). H. P. Busch: Karl-Josef Freiherr von Ketteler (125). P. Kracht: Otto Mantel (126). H. Fröhlich: Werner Sattler (127). W. Schnieders: Theodor Pottmeyer (128). H.-G. Sanke: Erich Unverricht (129). D. Stute: Johannes Schlinkert (130). B. Pusch: Rückblick auf das Jahr vom 1. Juli 2005 bis zum 30. Juni 2006 (131). P. Busch: Neue Heimatliteratur (135).

Siegerländer Heimatkalender 2007. 82. Jg. Hrsg. vom Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.V., Siegen. Red.: Alexander Wollschläger, Netphen. Verlag Vorländer, Obergraben 39, 57072 Siegen. 212 S. Text, 12 S. Anzeigen.
A. Wollschläger: Industriegeschichte als kulturelles Erbe (6). Kalendarium (8). * Die geografische Lage von Siegen (34). * Zeit- und Festrechnung 2007 (36). * Den Toten ein ehrendes Gedenken (37). * Meteorologische Korrespondenz. Vögel baden gern im Staub (49). * Von Schürzenjägern und Glatzköpfen. Humor und Satire auf historischen Grußkarten (50). * Schneeglöckchen als Bienennahrung. Erste Blume im Vorfrühling (53). * Grimbart als Tier des Monats. Erfreulich hoch im Kurs: der Dachs in Nordrhein-Westfalen (55). * Wichtiger Lostag. Lichtmess in alten Bauernregeln (58). * Gülle fahren oder Trauerkleidung tragen. Katholiken und Protestanten begingen Karfreitag sehr unterschiedlich (60). * Dem Spatz geht es nicht gut. Ein bekannter Vogel kommt ins Trudeln (61). * Warum, woher, wieso? Sprichwörtern und Redensarten auf den Grund gehen (64). * Libelle trotzt den Fliehkräften. Zahlreiche Arten auf der roten Liste (67). * Wenn der Verstand Pause macht. Verliebtsein - eine psychische Störung (70). * Vom "Recht des Dienendürfens". Die amerikanische Erfindung Muttertag im Dritten Reich (71). * Blaumeise im Garten beobachten. Selbstbewusstes Fliegengewicht mit akrobatischem Talent (73). * Hundstage im Juli. Das Wetter nach dem Hundertjährigen 2007. * Heißes Outfit im Sommer (76). Kaisermantel ist LÖBF-Tier des Monats (77). K.-E. Daub: Ein Wochenende in Beienbach. Erinnerung an die Erntezeit vor 50 Jahren (80). E. Dreismeier: Sehnsucht der Menschen nach Stille. Wallfahrtskirche auf dem Kohlhagen prachtvoll restauriert (84). E. Isenberg: Pariser Leben im Stift. Kloster Keppel zur Franzosenzeit (89). U. Lückel: Streitbarer Geist im Wittgensteiner Land. Johann Christian Edelmann (1698-1767) (95). A. Wollschläger: Zu stillen Winkeln auf historischen Wegen. Rundreise durch Siegerland und Wittgenstein (103). * Kirchenbücher eingezogen. Episode aus der Franzosenzeit (112). R. Löttgers: Fürstliches Bienenhaus in Helgersdorf. Ehemaliger Salonwagen des niederländischen Prinzen Heinrich (113). R. Löttgers: Von Luxemburg über Weimar nach Deuz. Die ersten dreißig Jahre des Personenwagens 3 (117). B. Solbach *: Keine Einigung über 2000 Taler. Revolutionsjahr 1848 im Amt Kirchen (120). K. J. Görg: Geschechte öm de Ginsburg. Jans Hübner, d'r Räuber (126). * Geduld macht keinen Lärm. Kleine Lebensweisheiten (130). * Hände weg von Igeln im Herbst. Ein Schälchen Katzenfutter hilft (133). H. Laumann *: Vorgeschichtliche Montanregion. Eisenzeitliche Werkzeuge aus dem Siegerland (134). N. Stötzel: Vom Kupfer und seinen Mineralien. Porträt der Siegerländer Grube "Füsseberg" (137). H.-M. Flender: Willkür im Dienst des Glaubens. Friedrich Flender von der Hardt starb 1707 (143). W. Müller *: Kindelsbergturm wird 100 Jahre alt. Blick in die Geschichte des Leuchtturms im Siegerland (150). * Wellen surren, Riemen klatschen. Blick in das Technikmuseum Freudenberg (157). * Wie die Bäume schlafen. Winterwunder der Natur (160). * Schweinebacke und Grünkohl. Weihnachtliches Festmahl vor 100 Jahren (162). * Joseph gehört in die erste Reihe. Heitere Geschichte um ein spektakuläres Krippenspiel (165). * Ring Fleischwurst zum Weihnachtsfest. Brauchtum im Siegerland. Lebendige Krippenschau (169). * Nicht alle Vögel fressen Körner. Vogelfütterung im Winter (172). * Siegerländer Chronik vom 1. September 2005 bis 31. August 2006 (177).

Heimat-Jahrbuch Kreis Gütersloh 2007. Hrsg.: Kreis Gütersloh in Zusammenarbeit mit dem Kreisheimatverein Gütersloh. Red.: Friedrich Fischer. Gütersloh: Flöttmann Verlag, 2006. 184 S., 9,80 €. ISBN 3-87231-108-5 / 978-87231-108-5.
Kalendarium (10). M. Beine/E. Weber: Der Rietberger Grafen Wappenbild war der goldene Adler auf rotem Schild (23). G. Potthoff: Altes Fachwerkwohnhaus der Senne wurde zum Heimathaus No. 2 (31). J. Temme: Die Flur "Hinter der Burg" und die Straßennamen "Burgstraße" und "Burgweg" (36). C.-H. Beune: Weitere Überlegungen zum Spitznamen "Pium" für Borgholzhausen (38). J. Sudhölter: Heimliches Hanseatendreieck zwischen Wiedenbrück, Oldenzaal und Valmiera (44). E. Möller: Der Bombenkrieg im Spiegel der Presse zwischen 1959 und 1995 (52). A. Huss: Lebendige Ortsgeschichte in einem Plan des Dorfes Verl aus dem Jahr 1845 (64). H. Lütkemeyer: Stimmen und Stimmungen zur kommunalen Neuordnung im Kirchspiel Isselhorst (68). J. Schwittay: In der "Waldschule" der Kreisjägerschaft werden Jäger zu Waldpädagogen (73). St. Rechlin: Claas-Landmaschinen mit viel Platz zur Expansion jenseits von Harsewinkel (76). A. Berte: Erinnerungen an den Aufbau der Miele-Produktion im Zweigwerk Lehrte (80). H.-D. Musch: Die Brennerei Elmendorf kredenzt in Kürze einen Mix aus Kommerz und Kultur (88). St. Högemann: Renaissance auf dem Schienenstrang des "Haller Willem" (92). R. Westheider: Raum im Wandel. Innerstädtische Veränderungen in Gütersloh (100). A. Bluhm-Weinhold: Das jüngste Kapitel der Steinhäger-Geschichte lautet "Quartier am Pulverbach" (105). J. Gräbener: Hilfe für Arme und Kranke. 150 Jahre St. Margareta-Hospital in Neuenkirchen (110). St. Hennigs: Golfen auf dem Schultenhof. Bauernland wird zum Sport- und Freizeitparadies (117). R. Sautmann: Ein "Patriotischer Verein" stand am Beginn des Versmolder Schützenvereins (121). A. Wiedenhaus: Vor 175 Jahren gründete sich in Wiedenbrück die Liedertafel "Eintracht" (128). E. Herbort: St. Lambertus reichte dem MGV Langenberg von 1857 bei der Gründung die Hand (135). H. G. Eisenhut: Neue Erkenntnisse über den Verkauf der Bilder des "Herzebrocker Altares" (140). G. Schnitker: Der Mastholter Bildstock des Rietberger Tafeldeckers und Silberverwahrers Johann Floer (144). J. Ahlke: Hans-Joachim Brandenburg. Unternehmer, Bürgermeister, Völkerverständiger und Stifter (149). J. Kindler/W. Lewe: Dr. Fritz Hölzel (1899-1977). Kartograph, Künstler und Umweltschützer (154). G. Brüning: Graf Clemens August von Korff-Schmising auf Tatenhausen. Haller Landrat 1896-1911 (159). D. Krön: Schreiner und Schreiber. Zum 100. Geburtstag von Albert Buck (165). M. Beine: Neuerscheinungen auf dem heimischen Büchermarkt (169). * Literatur- und Quellennachweise (174).

Jahrbuch Kreis Höxter 2007. Hrsg.: Der Landrat des Kreises Höxter. Red.: Dr. Peter Bonk u.a., Moltkestraße 12, 37671 Höxter. 264 S., ISBN 978-3-938013-07-6.
H. Backhaus: Zum Geleit (7). Th. Reineke: "Westfalen Culinarium Nieheim". Straße des Erlebens und der Genüsse (9). M. Kulgemeyer/G. Tegethoff: Bad Driburg eröffnet neuen Gesundheits- und Fitness-Parcours mit großem Fest (12). H. Reiß-Bolland: Lilli Schwarzkopf. Portrait einer Europameisterschafts-Dritten im Siebenkampf (15). D. Rüthers/H. Vogt: Schulpartnerschaften in europäischer Dimension: Das Comenius-Projekt als Teil der europäischen Städtepartnerschaften (18). A. Kuhn-Osius: Die INTEG -eine Idee setzt sich durch (23). H. Reiß-Bolland: Ein Fluss atmet auf. Aktionstage "Lebendige Weser" ein voller Erfolg (28). G. v. Chappuis: Rettet die Eichenallee! (32). H. Mussenbrock: Höxter im Kreuzungspunkt des Weserradweges "R 99" und Europaradweges "R 1". Ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte (35). H. Kleimann: Erster runder Geburtstag rückt näher: Radsportverein 98 Warburg in der Erfolgsspur (40). P. Schubert/D. Jaschinski: Ein kleines Dorf - ein großer Verein: 40 Jahre Tischtennisgemeinschaft Ikenhausen e.V. (43). H.-J. Sander: Wetterkapriolen oder Normalität? Die Messwerte der Wetterstation Beverungen-Drenke von 2000 bis 2006 im Vergleich (47). H. Muhr: Gescher versinkt im Schnee - Feuerwehrkräfte aus dem Kreis Höxter beim Katastropheneinsatz im Münsterland (65). K.-H. Schwarze: Versöhnung über den Gräbern. Kriegsgräbereinsatz in Chisinau, Moldawien (68). D. Potthast: Kirche und Heimat. Schützen im Konflikt mit dem NS-Staat - das Beispiel Albaxen (73). M. Koch/B. Menzel: "Der tote Pfarrer Kayser spricht" - bewegende Erlebnisse in zwei Weltkriegen und der Nachkriegszeit (86). W. Strümper: Dr. Potthast - Lehrer im Dritten Reich. Zentrumspolitiker und Mitbegründer der CDU in Warburg (105). W. Frerich: Essen und Trinken in der Reichsabtei Corvey (117). B. Zymner: Brakeler Straßennamen oder : Zwischen Bahndamm und KunstWerk Brakel (127). H.-G. Stephan: 20 Jahre Stadtarchäologie Höxter, 40 Jahre archäologische Forschung (139). W. Krüper: Die schweren Geschütze der Vereinigten Museen im Wasserschloss Heerse, Bad Driburg-Neuenheerse (153). R. Bialas: Rudolf Krüger-Ohrbeck (1930-2000), Gemälde und Plastiken. Ein Ausstellung im Museum im "Stern" in Warburg von November 2005 bis Januar 2006 (158). F.-J. Dubbi: 15 Orte stellen sich vor. Das Projekt "Ortsgeschichtliche Ausstellungen" im Warburger Museum im "Stern" (166). Kl. Aehle: Zwischen Albtraum und Idyll. Warburg in der Biedermeierzeit (174). K. Bremer: Ausgewandert nach Amerika. Die Geschichte des Ignaz Bremer aus Körbecke (187). M. A. Jörgens: Von der Höheren Töchterschule zum Gymnasium. Aus den ersten 50 Jahren des Mariengymnasiums Warburg (206). W. Kruck: Vinsebeck im Jubiläumsjahr 2006 (214). U. Römer-Stratmann: 975 Jahre Sandebeck: Eine spannende Zeitreise mit Kopf, Herz und Hand (218). H. Hartmann: Dörflich und weltoffen. Borgentreich - eine Stadt mit Vergangenheit und Perspektive (221). R. Otte: 485 Jahre Hagedorn - 50 Jahre aktiver Einsatz für den Ort (226). A. Wiemers: Schwerpunktthemen treffen auf großes Interesse: Darmgesundheit und Demenzerkrankungen. Einrichtung der Kommunalen Gesundheits- und Pflegekonferenz im Kreis Höxter hat sich bewährt (229). * Jahresrückblick 2005/2006 (235).

Jahrbuch Hochsauerlandkreis 2007. Hrsg.: Der Landrat des Hochsauerlandkreises. Schriftleitung: Norbert Föckeler und Wolfgang Meier. Brilon: Podszun-Verlag GmbH, 2006. 159 S., 9,90 €. ISBN 3-86133-311-2 / 978-3-86133-437-8.
J. Arens: Die romanische Kirche St. Cyriacus in Berghausen. Ein Kunstwerk von europäischem Rang in einer "Spelunke" - Die schönste ausgemalte romanische Kirche in Westfalen fast dem Untergang geweiht (7). B. Michels: Vertreibung aus Schlesien und Neuanfang im Sauerland dargestellt am Beispiel einer betroffenen Familie (15). D. Wurm: Zeitlose Skulpturen. Eine Retrospektive zum 75. Geburtstag von Johannes Dröge (34). F. G. B. Fischer: Arnsberg und Sundern - ein frühes Hollywood. Henny Porten spielte 1923 zwischen Schloss Meschede und Arnsberg in dem Stummfilm "Das Geheimnis vom Birkenhof" (37). K. Schneider: Grundsatzrede zum "Wirtschaftspolitischen Programm des Hochsauerlandkreises". Vorgetragen in der Sitzung des Kreistages des Hochsauerlandkreises am 7. April 2006 (44). P. Michels: Lloyd 400 - ein Fahrbericht 2006. Erinnern Sie sich? (51). G. Brökel: Behördliche Verfügungen aus der Zeit der kurkölnischen Herrschaft. Der Einfluß des Krummstabes auf das alltägliche Leben (57). W. Kuhne: Sauerländer Gottesmänner. Nicht nur für die Seelen da... Zeitgeforderter Priesterdienst (61). Cl. Müller: Ein zeitgeschichtliches Intermezzo vor 190 Jahren. Der Kreis Medebach 1817-1818 (73). W. Fritzsch: "Elektricitätswerk Eslohe" (1907-1919). Eine Würdigung des Pioniergeistes der Familie Gabriel (77). W. Meier: Von Leitmar nach Amerika. Eine deutsche Auswandererfamilie in Iowa (87). R. Morsey: 6. Mai 1945: "Wie Hengsbeck besetzt wurde, was vorher war und nachher kam". Das Kriegsende in einem sauerländischen Dorf (94). E. Richter: Alexander Haindorf (1784-1862). Schrittmacher jüdischer Emanzipation in Westfalen (99). H. Somplatzki: Literatur international. Poetischer Herbst im Sauerland 2005 (107). R. Trappmann/B. Gräf: LIFE-Projekt der Biologischen Station Hochsauerlandkreis. Europäisches Vogelschutzgebiet Medebacher Bucht auf dem Weg zum Erfolgsmodell des Naturschutzes im HSK (111). J. Jung: Knipschild-Reisen Meschede. Vom Opel Blitz zum Bus- und Reiseunternehmen (125). J. von Nathusius: Herrschaftswappen von Kurfürst Clemens August in Kloster Brunnen. Heraldische und territorialgeschichtliche Anmerkungen (143). A. Trippe: Von Spießbürgern und frommen Leuten. Medebach an der Schwelle vom Spätmittelalter zur Neuzeit (148). G. Hennecke: Sauerländer Olympia-Gold. Sandra Kiriasis aus Winterberg wurde Bob-Olympiasiegerin 2006 in Turin (153). N. Föckeler: Rückblick aus dem Kreisarchiv. Zahlen, Daten, Fakten (156).

Jahrbuch des Kreises Unna 2007. Hrsg.: Kreis Unna, der Landrat. Red.: Elke Kieninger. Verlag: MediaPrint Verlagsgesellschaft, Friedrich-Ebert-Straße 19, 59425 Unna. 160 S., 9,60 €.
M. Makiolla: Vorwort. Mobil im Kreis Unna (7). U. Kaiser: "Wir fahren nach Amerika". Auswanderer im Amt Bork (9). W. Patzkowsky: Unberührte Natur und Zeugen der Industriegeschichte. Zu Fuß durch Unna und die Feldmark (14). R. Schmitz: Der Rangierbahnhof Schwerte. Dreh- und Angelpunkt für Stahl und Kalk (20). P. Reich: "Mit dem Rad am Ball in Unna". Mobilitätsmanagement - Ziele, Inhalte, Projekt. (23). N. Windisch: "Entdeckung der Langsamkeit". Mobil zu Pferd - Wanderreiten im Kreis Unna (26). H.-J. Kistner: "... ein Hafen an einem der bedeutendsten Ströme Europas". 160 Jahre Kamener Bahnhof (30). Kl.-P. Wolter-Veith: 160.000 Fahrzeuge täglich. 50 Jahre Kamener Kreuz (36). K. Riedel: Unterwegs mit der "Linie Gesundheit". Die medTrend-Tour bringt eine Region in Bewegung (40). P. Kracht: Geschichte des Parkens in Unna. Vom "Blechchaos" zur modernen Tiefgarage (42). D. Brewedell/F. Severin: Flash Ticket im Kreis Unna. Jugendliche setzen auf Bus und Bahn (45). R. Stephan-Maaser: Perspektiven für das Unnaer Hellweg-Museum. Mobilität als Ausstellungsthema (49). U. Beele: Nachbetrachtung: WM-Verkehre im Kreis Unna und Umgebung. Stressfrei und pünktlich: Mit Bus und Bahn zum Spiel (57). K. Rose: Mobilität bedeutet Zukunft. Die WFG als Motor wirtschaftlichen Wandels (61). H. Delkus: Abschied von der Bönener Bildhauerin Rosemarie Zensen. Achtung vor dem Stein und vor den Menschen (64). H. Delkus: Carl Andreas Duker aus Unna (1670-1752). Pionier der wissenschaftlichen Geschichtsschreibung (66). K.-H. Stoltefuß: "Wann wir schreiten Seit' an Seit'..." Die Brüder Schreiner - "Männer der ersten Stunde" (70). U. Kaiser: Im Umfeld des Freiherrn vom Stein. Jacob Vincenz Cirkel - ein vergessener Dichter (75). L. Peuckmann: Diether Ritzert - in seiner Geburtsstadt kaum bekannt. Der Maler und Illustrator aus Kamen starb vor 20 Jahren (79). A. Hintz: "Er liebte die Erde und den Himmel". Der Schwerter Schriftsteller Willy Kramp (81). M. Makiolla: Sitzungssäle tragen große Namen. Im sanierten Kreishaus ist die Geschichte lebendig (85). J. Börste: "... der trotz aller Erlebnisse an das Gute im Menschen glaubte". Zum 100. Geburtstag von Hubert Biernat (87). H. Delkus: Berühmt als Sängermeister, Dichter, Arzt und Komponist. Wie aus einem "Unnaer Jung" Johann von Soest wurde (94). G. Dethlefs: Der Freiherr vom Stein und der Tod Barbarossas. Das Gemälde des Julius Schnorr von Carolsfeld in Cappenberg (104). G. H. Loos: Ein Stadt pflegt die klassische Musik. Viel Lob für Kamens Orchester und Chöre (110). Kl. Goehrke: Mit Grimmelshausen fing es an. Kamen: Ein literarischer Ort (114). H. Herkenrath: Der Hausspatz wird immer seltener. Ammern und Sperlinge im Kreis Unna (125). J. von Nathusius: Auf dem Weg zu Wohlstand und Ansehen. Die jüdische Familie Löhnberg im 19. und 20. Jahrhundert (129). J.-G. Pollmann: Von der Fabrikanten-Villa zum katholischen Hospital. Das St. Marienkrankenhaus in Fröndenberg (135). H. Fertig-Möller: Lebendige Geschichte für Kinder. Angebot des Stadtmuseums Werne (138). * Chronik (140). * Vorschau. Veranstaltungen in den Städten und Gemeinden (155). * Die Autoren (158).

Halterner Jahrbuch 2007. Red.: Uli Backmann, Südwall 5, 45721 Haltern, Tel./Fax: 02364/4450, E-Mail: uli.backmann at freent.de, 175 S., 9,80 €.
Kalendarium (8). R. Marwitz: Zwei Taucher aus Paris. Zur Geschichte des Halterner Bahnhofs und seiner Umgebung (21). U. Backmann/R. Joemann: 125 Jahre Alter Turnverein Haltern. Ein Beitrag zur Geschichte des Halterner Vereinssports (27). H. Kalfhues: Alleen unserer Heimat (43). H. Kallhoff: Natz hätt sick för 2007 allerhand vörnuomen (49). H. Graffweg: Erntedank (53). G. Twilfer: Wer kennt sie noch? Lappen-Lena, Schopphues Settken und Stracken Anna (55). U. Backmann: 150 Jahre Halterner Krankenhaus. Ein Beitrag zur Geschichte des St. Sixtus-Hospitals (61). R. Marwitz: Ein Gasthaus im Gantepother Viertel. Über die Anfänge der medizinischen Versorgung in Haltern (75). B. Grothusmann: Gedanken zur geschichtlichen Entwicklung Bossendorfs (81). B. Oelmann: Schüsse hinter dem Finkenberg (93). H. Laakmann: Nächtlicher Überfall auf das Kloster Flaesheim (99). H. Ring: 300 Jahre Johannesprozession der Antonius-Kirchengemeinde in Lavesum (103). H. Kleine-Büning: Aus der Geschichte des Dorfes Lavesum. Nach Unterlagen aus der Familiengeschichte Hiltrop (111). D. Abbing: 125 Jahre MGV "Einigkeit 1882 e.V." Lavesum (117). R. Lützenkirchen: 125 Jahre Kolpingsfamilie Haltern am See (121). G. Husmann: Die Eröffnung des Schachtes Auguste Victoria 8. Die Vorgeschichte des Bergbaus im Raum Lippramsdorf (127). R. Behlert: Prickings Störche bleiben Sythen treu! (133). W. Wübbe: Der Ziegenzuchtverein Sythen (137). R. Marwitz: Alte Apostelfiguren und ihre Attribute (139). N. Damberg: Haltern 1861 - eine Momentaufnahme. Wohnen und Verkehr (145). R. Behlert: Die WASAG-Moore. Ein wenig bekanntes Kleinod (155). B. Lüning: "Karnickelhausen" (k)ein unbekannter Flecken in der Schmaloer Heide (159). G. Pelster: Erinnerung an die Kriegs- und Nachkriegszeit in Haltern (165). E. Schrief: 80 Jahre Brieftaubenverein "Trautes Heim" Lippramsdorf (171). U. Backmann: Zu guter Letzt (175).






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 14 11:26:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Feb 2007 11:26:00 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Eugenik und nationalsozialistische
Euthanasie, 28.02.2007, Gelsenkirchen
Message-ID: 45D2F1C8020000D60002C3F6@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 14.02.2007, 09:34
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag: Eugenik und nationalsozialistische Euthanasie -
Programm und Improvisation
Referent: Dr. Uwe Kaminsky, Berlin,
mit anschließender Diskussion
Mittwoch, 28. Februar 2007, 19.30 Uhr


Vielfach werden die Kranken- und Behindertenmorde im
Nationalsozialismus bis heute als programmatische Verwirklichung
ideologischer Ziele angesehen. Die Forschungen der letzten
zwanzig Jahre ließen jedoch daran zunehmend Fragezeichen
entstehen. Es ist ein differenziertes Bild entstanden, das die
Mischung zwischen Improvisationen und Plänen in den Mittelpunkt
rückt. Dies betrifft nicht nur die gängige Steigerung von der
Eugenikdebatte zur "Euthanasie" sondern auch die
unterschiedlichen Mordaktionen selber. Am Beispiel der
"Kindereuthanasie", der "Aktion T4" und der dezentralen,
regionalen bzw. "wilden Euthanasie" nach 1941 sollen Einblicke
gegeben werden. In Anlehnung an den verschlungenen Weg zum
Holocaust lässt sich diese "twistet road" auch für die
"Euthanasie" beschreiben.


INFO

Veranstaltungsort:
Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"
Cranger Straße 323
45891 Gelsenkirchen
Telefon: (0049)-(0)209-1698552
Telefax: (0049)-(0)209-1698553
E-Mail: isg at gelsenkirchen.de
http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/index_startseite_de.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 14 11:38:21 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Feb 2007 11:38:21 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Napoleon. Trikolore und Kaiseradler ueber Rhein
und Weser, bis 09.04.2007, Wesel
Message-ID: 45D2F4AD020000D60002C413@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 12.02.2007, 10:49
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AUSSTELLUNG

Napoleon. Trikolore und Kaiseradler über Rhein und Weser
Bis zum 9. April 2007

Bis auf den heutigen Tag umranken Anekdoten und Legenden die
Gestalt Napoleons. Seine Persönlichkeit zieht die Menschen in
ihren Bann und wirkt anregend auf ihre Fantasie. Seine
Kopfbedeckung - der kleine Zweispitz - und die berühmte Geste -
der Griff in den Uniformrock - sind zu Markenzeichen geworden.

Zum ersten Mal wird nun in Nordrhein-Westfalen eine Ausstellung
geöffnet, die sich dem Menschen, Staatsmann und Feldherrn
Napoleon widmet. Bedeutende Leihgaben - vor allem von der
Fondation Napoléon und Pariser Museen -, die bislang noch nie in
Deutschland zu sehen waren, lassen die Persönlichkeit,
Leistungen und Schwächen des Kaisers hervortreten und geben
Einblicke in Prunk und Lebensweise der napoleonischen
Hofgesellschaft.

Viel stärker als die Herrschaft der Französischen Revolution hat
ihr historischer Erbe Napoléon langfristig Bleibendes in
Rheinland und Westfalen geschaffen und die Identifikation der
Menschen auf sich gezogen. Erstmals wird hier in einer
Ausstellung die "Franzosenzeit" im Raum unseres Bundeslandes
übergreifend dargestellt. Grundlegende Neuerungen in Verfassung,
Wirtschaft und Gesellschaft, aber auch die harten Belastungen
der napoleonischen Militär- und Wirtschaftspolitik werden
hervorgehoben. Persönliche Schicksale in dieser Zeit des
Umbruchs, von der Solinger Ehefrau eines der größten Marschälle
Napoleons bis zum Krefelder Trompetenjungen in Napoleons
Russlandarmee, kennzeichnen die Ausstellung und bringen den
Besuchern diesen wichtigen Abschnitt unserer Geschichte näher.

Ausstellungskatalog: Veltzke, Veit (Hg.): Napoleon. Trikolore
und Kaiseradler über Rhein und Weser, 2007, 600 S, 390 überwieg.
farb. Abb. u. Karten, ISBN 978-3-412-17606-8, 34,90 Euro


INFO

Ort:
Preußen-Museum Nordrhein-Westfalen
An der Zitadelle 14-20
46483 Wesel
Fon: 0281 / 33996-0
Fax: 0281 / 33996-330
http://www.preussenmuseum.de/

Öffnungszeiten:
dienstags - donnerstags, samstags und sonntags 11-17 Uhr
montags und freitags geschlossen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 14 11:44:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Feb 2007 11:44:59 +0100
Subject: [WestG] [POS] Westfaelisches Freilichtmuseum Hagen,
Mitarbeiter/in im Aufsichtsdienst, Hagen
Message-ID: 45D2F63B020000D60002C42C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 12.02.2007, 18:17


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das Westfälische Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe erforscht die Geschichte des Handwerks und der
Technik in Westfalen. Es präsentiert in historischen Werkstätten
aktuelle und historische Handwerkstechniken.
Weitere Informationen: www.freilichtmuseum-hagen.de

Die Stelle als

Mitarbeiterin/Mitarbeiter
im Aufsichtsdienst

ist saisonbedingt bis zum 02.12.2007 zu besetzen.

Die Beschäftigung erfolgt mit durchschnittlich 22,5 Stunden pro
Woche, nachmittags in der Zeit von 13.00 bis 17.30 Uhr oder mit
16,0 Stunden pro Woche am Samstag und Sonntag in der Zeit
von 09.00 bis 17.30 Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen.

Das Aufgabengebiet umfasst im wesentlichen stehende Tätigkeiten
im Freien:
- Besucherinformation
- Beaufsichtigung der Exponate
- Reinigungsarbeiten

Wir erwarten:
- Kommunikationsfähigkeit
- Zuverlässigkeit und höfliches Auftreten
- Interesse an einer dauerhaften Mitarbeit von Saison zu Saison

Wir bieten:
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 3 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei
gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der
Kennnummer 07/07 bis zum 24.02.2007 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
Westf. Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach

58091 Hagen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 15 09:22:51 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Feb 2007 09:22:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL foerdert technische Kulturdenkmaeler mit 67.000
Euro
Message-ID: 45D4266B020000D60002C6EF@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.02.2007, 13:10


AKTUELL

LWL fördert technische Kulturdenkmäler mit 67.000 Euro

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) fördert in diesem
Jahr die Pflege technischer Kulturdenkmäler mit über 67.000
Euro. Das hat der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (14.02.) in
Münster beschlossen.

Mit diesem Geld unterstützt der LWL die Restaurierung und
Instandsetzung von 16 technischen Kulturdenkmälern -
darunter Mühlen, ein Hafenkran, eine Kläranlage, ein
Eisenbahnviadukt und eine ehemalige Möbelfabrik.

Die geförderten Denkmäler im Überblick:

Bestwig-Ramsbeck (Hochsauerlandkreis), Wassermühle,
10.000 EUR

Bielefeld, Wasserturm/Bahnbetriebswerk,
4.520 EUR

Delbrück (Kreis Paderborn), Boker-Heide-Kanal,
1. Bauabschnitt,
5.000 EUR

Dortmund, Hafenkran,
5.000 EUR

Hövelhof (Kreis Paderborn), Furlmühle,
2.400 EUR

Horn-Bad-Meinberg (Kreis Lippe),
Ehem. Kläranlage/Tropfkörper,
5.000 EUR

Kirchhundem (Kreis Olpe), Eisenbahnviadukt Heitmicke,
5.000 EUR

Nottuln (Kreis Coesfeld), Wassermühle, 1. Bauabschnitt,
10.000 EUR

Porta Westfalica-Holzhausen (Kreis Minden-Lübbecke),
Windmühle,
1.150 EUR

Rahden-Tonnenheide (Kreis Minden-Lübbecke), Windmühle,
1.500 EUR

Rahden-Wehe (Kreis Minden-Lübbecke), Bockwindmühle,
1.000 EUR

Schieder-Schwalenberg (Kreis Lippe), Papiermühle,
Trockenhaus,
5.000 EUR

Steinheim (Kreis Höxter), Ehem. Möbelfabrik,
3.430 EUR

Vreden-Ellewick (Kreis Borken), Sog. Weiße Mühle,
2.000 EUR

Wenden (Kreis Olpe), Wendener Hütte/Pferdestall,
5.500 EUR

Werl (Kreis Soest), Windmühle, 3. Bauabschnitt,
1.000 EUR






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 15 09:35:16 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Feb 2007 09:35:16 +0100
Subject: [WestG] [POS] Westf. Freilichtmuseum Hagen,
Mitarbeiter/in im Aufsichtsdienst mit Oberaufsichtsfunktion, Hagen
Message-ID: 45D42954020000D60002C721@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 12.02.2007, 18:17


STELLENAUSSCHREIBUNG


Das Westfälische Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe erforscht die Geschichte des Handwerks und der
Technik in Westfalen. Es präsentiert in historischen Werkstätten
aktuelle und historische Handwerkstechniken. Weitere
Informationen: www.freilichtmuseum-hagen.de

Die Stelle als

Mitarbeiterin/Mitarbeiter
im Aufsichtsdienst mit Oberaufsichtsfunktion

ist saisonbedingt bis zum 02.12.2007 zu besetzen.

Die Beschäftigung erfolgt mit durchschnittlich 38,5 Stunden pro
Woche, auch an Wochenenden und Feiertagen. Die Stelle ist
grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen stehende
Tätigkeiten im Freien:
- Organisation des Aufsichtsdienstes
- Besucherinformation
- Beaufsichtigung der Exponate
- Reinigungsarbeiten

Wir erwarten:
- Kommunikationsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen
- Zuverlässigkeit und höfliches Auftreten
- Interesse an einer dauerhaften Mitarbeit von Saison zu Saison

Wir bieten:
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 4 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW
bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung
bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines
Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und
Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der
Kennnummer 08/07 bis zum 24.02.2007 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
Westf. Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach

58091 Hagen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 15 09:45:44 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Feb 2007 09:45:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag im Staatsarchiv Muenster ueber Prozessakten,
01.03.2007, Muenster
Message-ID: 45D42BC8020000D60002C749@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Reich"
Datum: 13.02.2007, 11:49


AKTUELL

Termin eines Vortrags im Staatsarchiv Münster über Prozessakten
Bohlweg 2

Genealogie im Staatsarchiv:
"Jacob Gelbach ward verhaftet auff ein gerücht, seinen
gnädigsten Landesherrn zu erschiesen".
Prozessakten als genealogische Quelle
Vortrag und Führung von Dr. Thomas Reich

Prozessakten aus Zivil- oder Strafprozessen vom Mittelalter bis
heute überliefern Namen und Daten zahlreicher Beteiligter wie
Kläger, Beklagte, beteiligte Dritte und Zeugen, Richter und
Schöffen, Anwälte und Gutachter. Die Gemengelage
unterschiedlicher westfälischer Gerichtsinstanzen wird ebenso in
die Überlegungen einbezogen wie die im Staatsarchiv befindlichen
Akten des Reichskammergerichts und des Reichshofrats.


INFO

Zeit und Ort:
1. März 2007, 19.00 Uhr
Landesarchiv NRW Staatsarchiv Münster
Bohlweg 2
48147 Münster






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 15 09:55:49 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Feb 2007 09:55:49 +0100
Subject: [WestG] [KONF] 700 Jahre Vereinigung von Alt- und Neustadt
Osnabrueck (1307-2007), 10.03.2007, Osnabrueck
Message-ID: 45D42E25020000D60002C762@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Karsten Igel"
Datum: 10.02.2007, 22:42


KOLLOQUIUM

Zwei Städte in einer Stadt. 700 Jahre Vereinigung von Alt- und
Neustadt Osnabrück (1307-2007). 2. Kolloquium zur
Osnabrücker Stadtgeschichte.
10. März 2007: Osnabrück - Rathaus

Jubiläen bieten den gern aufgegriffenen Anlass zu einer
historischen Selbstvergewisserung - nur selten stehen diese aber
noch in einem unmittelbaren Bezug zur Gegenwart. In diesem Sinne
bildet der 700. Jahrestag der Vereinigung von Alt- und Neustadt
Osnabrück durchaus einen Sonderfall, denn der einst trennende
und zugleich verbindende Bereich zwischen den beiden Teilstädten,
der mit der Anlage des Neumarktes im 19. Jahrhundert eine
eigene Gestalt erhielt, bildet seit Jahrzehnten die
umstrittenste städtebauliche Frage in Osnabrück.

Markierte vom Mittelalter bis in die napoleonische Zeit ein
Stadttor hier die Trennung beider Teilstädte, folgte auf den
Neumarkt des 19. Jahrhunderts in der Nachkriegszeit ein heute
stark frequentierter Verkehrsraum, der einerseits die Innenstadt
erschließt, sie aber wiederum in zwei Teile zerschneidet - so
kreist die noch immer ungelöste Diskussion um die Interpretation
des Neumarktes als eigentliches Zentrum der Stadt oder
Verbindungsraum zwischen zwei Bereichen mit jeweils eigenem
Zentrum. Innerhalb dieser Frage, aber auch in der Osnabrücker
Geschichtsschreibung ist zudem ein deutliches Gefälle in der
Wahrnehmung von Alt- und Neustadt zu konstatieren. Letztere
wurde bis in die jüngere Zeit als in Mittelalter und Früher
Neuzeit unbedeutendes, eher ländliches Anhängsel der Altstadt
betrachtet und blieb von der historischen wie archäologischen
Forschung lange vernachlässigt.

Ausgehend von dieser die lange Dauer betonenden Fragestellung
will der Arbeitskreis Stadtgeschichte Osnabrück mit seinem
zweiten Kolloquium das Verhältnis beider Teilstädte, die von
1307 bis 1808 im Inneren weiterhin selbständig blieben, aus
archäologischer, denkmalpflegerischer und historischer
Perspektive in den Blick nehmen. Dabei soll ausgehend von der
Betrachtung der rechtlichen, sozialen und baulichen Entwicklung
die Wahrnehmung der Stadt bzw. der beiden Teilstädte in das
Zentrum der Diskussion rücken.
Die Teilnahme am Kolloquium ist kostenlos.

Programm:

10.15
Begrüßung/Einführung Nicolas Rügge und Birgit Kehne

10.30
Grußwort des Oberbürgermeisters

Moderation Nicolas Rügge

10.45
Karsten Igel: Zwei Städte in einer Stadt - zum Verhältnis von
Alt- und Neustadt Osnabrück.

11.45
Pause

12.00
Bodo Zehm: Archäologische Forschungen zur Geschichte
der Osnabrücker Neustadt.

12.45
Hermann Queckenstedt: 65.700 Vater Unser für das
Seelenheil. Spätmittelalterliche und frühneuzeitliche
Armenstiftungen in der Osnabrücker Neustadt.

13.30
Pause

Moderation Karsten Igel

14.30
Eva Berger: Schnatgang zwischen Alt- und Neustadt
Osnabrück - Reflektionen über Grenzbereiche.

15.15
Rolf Spilker: Flüchtige Einblicke. Die Fotografien
Lichtenbergs von der Osnabrücker Neustadt.

16.00
Pause

16.15
Frank Henrichvark: Wächst zusammen, was zusammen
gehört? Die ewige Diskussion um den Neumarkt.

17.00
Schlussdiskussion

19.30
Abendvortrag
Bruno Switala: Die Stadtgestalt der Neustadt -
Wahrnehmung und Interpretation.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Zwei Städte in einer Stadt. 700 Jahre Vereinigung von
Alt- und Neustadt Osnabrück (1307-2007).

2. Kolloquium zur Osnabrücker Stadtgeschichte.

Datum: 10. März 2007
Arbeitskreis Stadtgeschichte im Verein für Geschichte
und Landeskunde von Osnabrück
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
E-Mail: histver.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
URL: http://www.verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 15 10:06:55 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Feb 2007 10:06:55 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Symposium: Wie man die Echtheit von antiken
Plastiken bestimmt, 17./18.02.2007, Bochum
Message-ID: 45D430BF020000D60002C781@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 12.02.2007, 11:46


SYMPOSIUM

Vorzeitig gealterte Kunst
Symposium an der RUB rüstet gegen Fälscher
Wie man die Echtheit von antiken Plastiken bestimmt

In Kunst zu investieren ist ein äußert kostspieliges Vergnügen.
Das Vergnügen bleibt jedoch schnell auf der Strecke, muss man
letztendlich feststellen, dass die angeblich 2000 Jahre alte
Bronzestatue eigentlich noch keine 20 ist. In keinem anderen
Bereich der Kunst wird derzeit soviel gefälscht wie bei antiken
afrikanischen und asiatischen Plastiken. Schuld daran ist unter
anderem fehlender Austausch der Geisteswissenschaften mit den
Naturwissenschaften: Eine engere Zusammenarbeit der
verschiedenen Disziplinen wie der Kunstgeschichte, der
Ethnologie und der Chemie könnte helfen der Fälschungsflut
entgegenzutreten. Miteinander in Dialog kommen Wissenschaftler
jetzt auf dem interdisziplinären und internationalen Symposium
"Original- Kopie- Fälschung", das die Stiftung Situation Kunst
und die Ruhr-Universität Bochum veranstalten. Das Symposium
(17./18. Februar 2007, Veranstaltungszentrum der RUB) steht in
engem Kontakt mit dem wissenschaftlichen Beirat Afrika unter der
Leitung von Prof. Ernst Pernicka (Curt-Engelhorn Zentrum für
Archäometrie, Mannheim).

Möglichkeiten und Grenzen

Neben der Präsentation von Verfahren, die helfen Authentizität
zu bestimmen, diskutieren die Teilnehmer auch über die Grenzen
der Methoden. Über die Aussagekraft "wissenschaftlicher" Tests
von Konservatoren referiert Oscar White Muscarella (New York).
Pieter Meyers (Los Angeles) präsentiert die
Authentifikationskunde asiatischer Metallartefakte, die in
erster Linie forensische Mittel nutzt - von Mikroskopie über die
Radiocarbon-Methode bis zur Thermolumineszenz. Weitere Themen
sind Kriterien, mit denen man prüfen kann, ob antike chinesische
Bronzestatuen echt sind (Dr. Tom Chase, Chevy Chase), die
aktuelle Situation bezüglich Analysen von Bronzewerken aus Benin
(Prof. Dr. Josef Riederer, Berlin) und die Rolle von
wissenschaftlichen Methoden während des Authentifizierens (Mark
Rasmussen, Stillwater). Ein Vortrag über nigerianische Bronze-
und Elfenbeinstatuen des späten 20. Jahrhunderts verknüpft die
Fragen zur antiken Kunst mit der Gegenwartskunst (Barbara W.
Blackmun, San Diego).

Auch für Laien interessant

Das Symposium richtet sich an Wissenschaftler, aber auch an
kunstinteressierte Laien, die sich Wissen darüber aneignen
möchten wie Originale zu erkennen sind. Vorträge und
Diskussionen laufen auf Englisch. Die Teilnahmegebühr beträgt 40
Euro; Studenten und Mitglieder des Vereins Situation Kunst
zahlen lediglich einen ermäßigten Beitrag von 15 Euro.


INFO

Stiftung Situation Kunst
Nevelstraße 29c
44795 Bochum
Tel.: 0234-2988901
das komplette Programm ist im Internet unter
http://www.situation-kunst.de zu finden.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 16 09:32:24 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Feb 2007 09:32:24 +0100
Subject: [WestG] [POS] Westf. Freilichtmuseum Hagen,
Mitarbeiter/in im Kassendienst, Hagen
Message-ID: 45D57A28020000D60002CA45@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 12.02.2007, 18:17


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das Westfälische Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe erforscht die Geschichte des Handwerks und der
Technik in Westfalen. Es präsentiert in historischen Werkstätten
aktuelle und historische Handwerkstechniken. Weitere
Informationen: www.freilichtmuseum-hagen.de

Die Stelle als

Mitarbeiterin/Mitarbeiter
im Kassendienst

ist saisonbedingt bis zum 02.12.2007 zu besetzen.

Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit beträgt 24 Stunden.
Der Arbeitseinsatz erfolgt im wöchentlichen Wechsel mit
48 Stunden / 0 Stunden, auch an Wochenenden und Feiertagen.

Aufgabengebiete:
- kassieren von Verkaufserlösen und Eintrittsgeldern
- Beratungsgespräche mit Museumsbesucherinnen und
Museumsbesuchern
- Versorgung der Läden mit Waren

Wir erwarten:
- Erfahrungen im Kassenwesen sowie in der Kundenbetreuung
- Zuverlässigkeit und höfliches Auftreten
- Kommunikationsfähigkeit

Wir bieten:
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 3 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW
bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung
bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines
Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und
Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der
Kennnummer 09/07 bis zum 24.02.2007 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
Westf. Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach

58091 Hagen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 16 09:42:41 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Feb 2007 09:42:41 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Luedenscheider Gespraeche,
A. von Plato: Bombardierung Dresdens, 21.02.2007, Luedenscheid
Message-ID: 45D57C91020000D60002CA5E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "igb"
Datum: 15.02.2007, 20:14


AKTUELL

"Lüdenscheider Gespräche"
Alexander von Plato:
Erinnerungen an ein Symbol - die Bombardierung Dresdens


Am Mittwoch, den 21. Februar, lädt das Institut für Geschichte
und Biographie zum "Lüdenscheider Gespräch", diesmal mit
Alexander von Plato selbst, der sich damit zugleich von
Lüdenscheid und seinem Institut verabschiedet. Von Plato ist zur
Zeit Mitglied einer Historiker-Kommission, die sich mit der
Bombardierung Dresdens befasst, einem Ereignis, das in der
Nachkriegszeit - je nach Standort - zum Inbegriff für die Leiden
der Zivilbevölkerung im Bombenkrieg oder für die Bestrafung der
Deutschen, zum Symbol für die Kriegsverbrechen der Alliierten
oder für Versöhnung in Europa wurde.

Mit den unterschiedlichen Deutungen veränderten sich zugleich
die Verarbeitungen der persönlichen Leiden und die Erinnerungen
der Beteiligten, die den Forschungs-Ergebnissen von Bomben- und
Feuerwehrspezialisten, Archäologen und Historikern gegenüber
gestellt werden. Am Beispiel der Bombardierung Dresdens geht es
in dem Vortrag um das Verhältnis von Erinnerung und
Realgeschichte, von Geschichte und ihren Instrumentalisierungen.

Damit zieht Alexander von Plato zugleich Bilanz über die
Entwicklung der Erfahrungsgeschichte in Deutschland und seiner
Arbeit als Direktor des Instituts für Geschichte und Biographie,
das er zum März verlassen wird. Das Institut und die
"Lüdenscheider Gespräche" bestehen natürlich weiterhin, und auch
Alexander von Plato ist bald wieder hier: Am 16. März wird er
die Veranstaltung mit dem Namensforscher Jürgen Udolph
moderieren.


INFO

Zeit:
Mittwoch, den 21. Februar 2007
17.00 Uhr

Ort:
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 16 10:22:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Feb 2007 10:22:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Archaeologisches Schaufenster:
Erfolgreiche Spendenaktion des Foerderkreises der WWU Muenster
Message-ID: 45D58603020000D60002CACC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni-Münster"
Datum: 12.02.2007, 11:43


AKTUELL

Archäologisches Schaufenster
Erfolgreiche Spendenaktion des Förderkreises der WWU Münster

Eine Weihnachtsspendenaktion des Förderkreises der WWU Münster
machte es möglich: Das Archäologische Museum der Universität am
münsterschen Domplatz präsentiert sich nach Abschluss der Umbau-
und Sanierungsarbeiten im Fürstenberghaus erweitert und mit
zusätzlichen Ausstellungsvitrinen. Bei einem Empfang im Museum
konnten sich die Mitglieder des Förderkreises am Donnerstag, 8.
Februar 2007, davon überzeugen, dass ihre Spenden in Höhe von
insgesamt 56.000 Euro sinnvoll verwendet worden sind. Das
Archäologische Museum ist ein attraktives Schaufenster der
Universität im Herzen der Stadt Münster geworden.

Auf die wechselvolle Geschichte des 1883 gegründeten Museums
wies der Vorsitzende des Förderkreises, Dr. Rolf Gerlach, hin.
Von Beginn an ist das Museum im Fürstenberghaus am Domplatz
untergebracht und beherbergt die in ganz Westfalen größte
Originalsammlung von Artefakten und Münzen der antiken
Mittelmeerkulturen. Ergänzt wird sie von einer ansehnlichen
Abgusssammlung griechischer und römischer Mamor-, Terrakotta-
und Bronzeskulpturen sowie einer in Deutschland einmaligen Serie
von Architekturmodellen antiker Stätten.

Wichtiges Anliegen des Museums ist die Vermittlung eines
Einblicks in Gegenstand und Methoden der Klassischen Archäologie
für ein breites Publikum. Obwohl die Sammlung seit vierzig
Jahren öffentlich zugänglich ist, waren die Möglichkeiten für
Museumsdirektor Prof. Dr. Dieter Salzmann und Kustos Dr. Helge
Nieswandt durch unzureichende Räumlichkeiten eingeschränkt. Mit
Hilfe der Spendenaktion des Förderkreises ist es nun gelungen,
die im Rahmen der Sanierung des Fürstenberghauses in Angriff
genommene räumliche Erweiterung des Museums mit der Ausstattung
durch neue Vitrinen und eine in neuem Design entworfene
Präsentationstechnik zu vollenden.

In den von der LBS, der Sparkasse Münsterland Ost, der WestLB,
der Westfälischen Provinzial-Versicherung und des
Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverbandes gestifteten
Spezialvitrinen werden jetzt besonders seltene und wertvolle
Exponate aus den Beständen des Archäologischen Museums
präsentiert. Erstmals können in einer Auswahl auch griechische
und römische Münzen gezeigt werden, darunter die einzig bekannte
Münze mit dem Portrait des Königs Molon aus Syrien aus dem
dritten Jahrhundert v. Chr..


INFO

Link: Archäologisches Museum der WWU Münster
(http://www.uni-muenster.de/ArchaeologischesMuseum/)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 16 10:32:20 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Feb 2007 10:32:20 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Vom Windofen zum Hochofen - 2500 Jahre
Siegerlaender Eisenerzeugung, 18.02.2007, Netphen
Message-ID: 45D58834020000D60002CB13@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Andreas Völkel"
Datum: 15.02.2007, 17:58


AUSSTELLUNG

Austellungs-Öffnung mit Sonntags-Kaffee

"Vom Windofen zum Hochofen -
2500 Jahre Siegerländer Eisenerzeugung"


Seit Jahrhunderten wird Dreis-Tiefenbach wesentlich von der
Eisenerzeugung und Eisenverarbeitung geprägt. 400 Jahre lang ist
in unmittelbarer Nähe des Hauses Pithan der historische
"Tiefenbacher Hammer" betrieben worden, weitere Jahrzehnte eine
Hütte. Im Hause Pithan haben Gewerke des Eisenhammers gewohnt.
So bot es sich an, in diesem Gebäude ein heimatkundliches
Zentrum einzurichten mit einer Dokumentation, die es im
Siegerland bisher noch nicht gibt: "Vom Windofen zum Hochofen -
2500 Jahre Eisenerzeugung im Siegerland".

Mit der Herrichtung des Hauses Pithan ist auch sichergestellt,
daß nicht nur die letzte noch existierende historische
Häusergruppe in unserem Dorf erhalten bleibt, nachdem der alte
Baubestand im wesentlichen zerstört wurde. Es wurde auch ein
ansehnliches Schmuckstück geschaffen.

Auf Schautafeln wird allgemein verständlich und systematisch die
Entwicklung der Siegerländer Eisenerzeugung über zweieinhalb
Jahrtausende dargestellt, die zu einem erheblichen Teil auch in
Dreis-Tiefenbach stattgefunden hat. Darüber hinaus kann das Haus
Pithan für kulturelle Zwecke genutzt werden. So können hier
kleine Ausstellungen heimischer Künstler, Kunsthandwerker,
Bastler oder Sammler gezeigt werden. Auch wird das Haus in
kleinerem Rahmen als Bürgerbegegnungsstätte genutzt werden, etwa
zum monatlichen Sonntagskaffee. Der Heimatverein Alte Burg hat
hier auch seine Gerätschaften und Materialien (u.a. Osterbrunnen,
Blumenkästen, Weihnachtsstern, Fotoarchiv) untergebracht.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Austellungs-Öffnung mit Sonntags-Kaffee
"Vom Windofen zum Hochofen -
2500 Jahre Siegerländer Eisenerzeugung"
Datum: 18.02.2007 (erstmalig),
jeden 3. Sonntag im Monat 14:30 - 17:00
Heimatzentrum Haus Pithan
Im Bruch 4
57250 Netphen / Dreis-Tiefenbach
E-Mail: Haus_Pithan at gmx.de
URL: http://mitglied.lycos.de/AlteBurg/HausPithan/termine.htm

Kontakt:
Andreas Völkel
Heimatverein Alte Burg Dreis-Tiefenbach e.V.
Siegstraße 183
57250 Netphen / Dreis-Tiefenbach
E-Mail: Alte_Burg at gmx.de
URL: http://mitglied.lycos.de/AlteBurg






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 16 10:44:20 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Feb 2007 10:44:20 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Austellung zum Mitmachen im
LWL-Industriemuseum Henrichshuette, 19.02.2007, Hattingen
Message-ID: 45D58B04020000D60002CB2C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: Christiane Spänhoff"
Datum: 16.02.2007, 10:21


AUSSTELLUNG

"Meine Hütte" Die Austellung zum Mitmachen im
LWL-Industriemuseum Henrichshütte

Am Montag, den 19. Februar, startet der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe das Projekt "Meine Hütte" in Kooperation mit
dem "Förderverein Industriemuseum Henrichshütte"
sowie der Stadt Hattingen.

Hintergrund: Auf den Tag genau vor 20 Jahren (19. Februar 1987)
ging eine Meldung durch die Republik: Der Thyssen-Konzern
beabsichtige, große Teile der Henrichshütte in Hattingen zu
schließen. Über 2.900 Arbeitsplätze waren betroffen. Diesem
"Schwarzen Donnerstag" folgten 10 Monate des gemeinsamen Kampfes,
der Hoffnung, der Verzweiflung. Am 18. Dezember 1987 wurden die
Hochöfen ausgeblasen.

Heute gibt es die Hütte nicht mehr. Dafür gibt es viel Neues,
Anderes. Hattingen hat die Krise von 1987 weitgehend gemeistert.
Der gemeinsame Widerstand gehört heute - wie die Hütte selbst -
zu jenen Teilen der Geschichte, auf die Hattingen stolz ist. Die
Trauerarbeit ist geleistet, Hattingen hat Zeit und Grund zu
neuer Zuversicht.

Das Projekt: Förderverein Industriemuseum, das
LW-Industriemuseum Henrichshütte sowie die Stadt Hattingen
erinnern heute an die Geschichte des Werkes und wenden den Blick
auf Gegenwart und Zukunft des neuen "HenrichsPark". Am 19.
Februar startet das Mitmach-Foto-Projekt "Meine Hütte". Bis Ende
Juli sammelt das Museum Bild- und Filmmaterial zu den Bereichen
"Die alte Hütte (1854 - 1986)", "Die Krise (1987)", "Die neue
Hütte (1988-2007)".

"Im ersten Bereich wollen wir die arbeitende Hütte
dokumentieren. Das Fotoarchiv des Fördervereins liefert hier den
Grundstock", so Museumsleiter Robert Laube. "Die Krise" ist 1987
von einem der heute renommiertesten Ruhrgebietsfotografen
dokumentiert worden. Einige dieser Arbeiten Manfred Vollmers
rechnen heute zu "Ikonen" der Revier-Geschichte. Der Bereich
"Neue Hütte" soll zeigen, wie Hütte und Park heute genutzt
werden: Zum Arbeiten, zur Freizeitgestaltung, für den Sport, ...

Museumsleiter Robert Laube ruft zum Mitmachen azf: "Für alle
drei Bereiche erwarten wir zahlreiche Beiträge aus der
Bevölkerung. Sie können ab 19. Februar im Museum eingereicht
werden. Die Originale verbleiben - falls gewünscht -
selbstverständlich bei den Besitzern." Aus dem Material entsteht
die Ausstellung "Meine Hütte", die vom 16. September bis zum 18.
Dezember im Industriemuseum gezeigt wird.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen
Werksstrasse 31-33
45527 Hattingen
Telefon: 02324 9247-0
Telefax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 16 11:24:24 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Feb 2007 11:24:24 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatkalender Kreis Soest, 2007
Message-ID: 45D59468020000D60002CB57@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 16.02.2007, 11:25


SERVICE: TOC

Heimatkalender Kreis Soest
2007
ISBN: 3-928295-42-X

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=70



Inhalt in Auswahl [AS]


1. Abteilung:
"Spezialitäten" im Kreis Soest


2. Abteilung:
Geschichte und Gegenwart

S. 76-79
Ketteler, Karl-Josef Freiherr von
Das Westphälische Tractament

S. 81f
Kracht, Peter
Als Pedalritter durch den Kreis
Neue Karte führt sicher zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten

S. 83-85
Fröhlich, Helmut
"Deines Leibes bist du ledig,
Gott sei deiner Seele gnädig!"
Die St. Margaretha-Kirche in Sichtigvor wird 300 Jahre alt

S. 92-95
Flöer, Michael / Korsmeier, Claudia Maria
Ortsnamen "erzählen" Geschichte
Ein neues Forschungsprojekt der Akademie der Wissenschaften
beschäftigt sich mit Städten und Gemeinden im Kreis Soest

S. 96-98
Löer, Ulrich
Ein Kamin erzählt: Dietrich von Plettenberg (gest. 1643) und
Haus Nehlen
Steinerner Zeuge ist dem rasanten Verfall preisgegeben

S. 99-101
Maron, Wolfgang
100 Jahre Wilhelmschule Lippstadt
Alte Klosterkirche grenzt noch heute an die Turnhalle

S. 102-106
Teske, Gunnar
Adelsarchive im Kreis Soest
Familiengeschichte als Spiegel der heimischen Historie

S. 107f
Kracht, Peter
"Hanseaten" treffen sich in Lippstadt
Wirtschaftsforum soll "Netzwerk" für Unternehmen werden

S. 109-113
Peters, Maria
Ein Dorf wird modernisiert - die erste Wasserleitung kommt
Akten berichten vom Kampf um gutes Trinkwasser in Westernkotten


3. Abteilung:
Menschen im Kreis Soest

S. 114f
Platte, Hartmut
Ein bewegtes Leben in Schlössern
Pia von Papen kam 1945 auf das Gut Lohe in Westönnen

S. 116f
Laumeier, Jörg
Die "Biegehecken" des Hubert Gottlob
Ein Beispiel für den Erhalt extensiver Grünlandkultur

S. 118f
Teimann, Thorsten
Beschauliche Kunst am Hellweg

S. 120f
Jolk, Michael
Erinnerungen an "Werler Köpfe"
Hermann Brünninghaus ( geb. ca. 1620 - gest. vor 1671)

S. 122
Dietscheidt, Michael
Superintendent Heinrich Müller
Freimaurer und Theologe in der Stadt Soest


4. Abteilung:
Kleinere Mitteilungen

S. 131-134
Pusch, Beatrix (Bearb.)
Rückblick auf das Jahr
vom 1. Juli 2005 bis zum 30. Juni 2006

S. 135f
Pusch, Beatrix (Bearb.)
Neue Heimatliteratur






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 20 09:38:22 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Feb 2007 09:38:22 +0100
Subject: [WestG] [POS] Westfaelisches Freilichtmuseum Hagen,
Mitarbeiter/in im Vorfuehrdienst, Hagen
Message-ID: 45DAC18E020000D60002D301@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 20.02.2007, 09:00


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das Westfälische Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe erforscht die Geschichte des Handwerks und der
Technik in Westfalen. Es präsentiert in historischen Werkstätten
aktuelle und historische Handwerkstechniken. Weitere
Informationen: www.freilichtmuseum-hagen.de

Die Stelle als

Mitarbeiterin/Mitarbeiter
im Vorführdienst

ist saisonbedingt bis zum 30.11.2007 zu besetzen.

Die Beschäftigung erfolgt mit durchschnittlich 38,5 Stunden pro
Woche, auch an Wochenenden und Feiertagen. Die Stellen sind
grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Aufgabengebiete:
- Ausübung und Vermittlung historischer Handwerkstechniken
- einfache Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten der
historischen Werkstätten

Wir erwarten:
- Erfahrung in der Metallverarbeitung
- Grundkenntnisse des Freiformschmiedens
- eine abgeschlossene Ausbildung in einem metallverarbeitenden
Beruf
- Interesse am Erlernen historischer Handwerkstechniken
- Kommunikationsfähigkeit
- Interesse an einer dauerhaften Mitarbeit von Saison zu Saison
- hohe körperliche Belastbarkeit

Wir bieten:
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 4 bzw. 5 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW
bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung
bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines
Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und
Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der
Kennnummer 10/07 bis zum 24.02.2007 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
Westf. Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach

58091 Hagen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 20 09:53:04 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Feb 2007 09:53:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend: Historischer Streit um zwei
Vikarsstellen, 22.02.2007, Muenster
Message-ID: 45DAC500020000D60002D32A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: Stadt Muenster
Datum: 16.02.2007, 11:47


AKTUELL

Historischer Streit um zwei Vikarsstellen
Themenabend im Stadtarchiv zur Geschichte der Martinikirche

Um die Besetzung von Stellen stritt man sich schon vor 500
Jahren. Auch in Kirchenkreisen. Bei zwei Vikarien an Sankt
Martini war es 1333 und 1433 ausdrücklicher Wunsch der Stifter,
dass nicht wie üblich die Geistlichen der Kirche, sondern
Ratsmitglieder den künftigen Vikar bestimmen sollten.

Das kollidierte mit den Interessen der Kirche. Streit und
Konflikte waren vorprogrammiert. Dr. Jörg Wunschhofer nimmt beim
Themenabend im Stadtarchiv am Donnerstag, 22. Februar, die
historischen Ereignisse in den Blick. Beginn ist um 18 Uhr.

Vikarien waren zusätzliche Einrichtungen an Kirchen und gingen
auf Stiftungen wohlhabender Familien zurück. Meistens wurde ein
Seitenaltar errichtet. Hinzu kam eine materielle Ausstattung,
von der die Vikare leben konnten. Im Gegenzug mussten sie für
die Stifter beten und so das Seelenheil sichern.

In den Magazinen des Stadtarchivs befinden sich alte
Schriftstücke und Dokumente, die Auskunft geben über das
Verhältnis zwischen Rat und Kirche im ausgehenden Mittelalter.
Jörg Wunschhofer hat sie ausgewertet und wird sie beim
Themenabend im Stadtarchiv, An den Speichern 8, vorstellen. Der
Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Themenabend im Stadtarchiv nimmt das Verhältnis von
Stadt und Kirche im ausgehenden Mittelalter in den Blick - am
Beispiel von Sankt Martini und dem Rat der Stadt Münster.


INFO

Veranstaltungsort:
Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel. 02 51/4 92-47 01
Fax 02 51/4 92-77 27
archiv at stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 20 10:42:10 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Feb 2007 10:42:10 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag ueber das "RH-Verfahren" in der
Stahlindustrie, 23.02.2007, Hattingen
Message-ID: 45DAD082020000D60002D33C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 19.02.2007, 08:43
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag über das "RH-Verfahren" in der Stahlindustrie
Referent: Dr. Franz-Josef Hahn
Freitag, 23. Februar 2007, 20.00 Uhr

Fast alle Stahlwerke der Welt verwenden heute das sogenannte
"RH-Verfahren", um ihren flüssigen Stahl im Vakuum von
schädlichen Gasen zu befreien. Entwickelt wurde dieses Verfahren
in den 1950er Jahren auf der Henrichshütte in Hattingen. Der
Eisenhüttenmann und Ingenieur Dr. Franz-Josef Hahn hat
maßgeblich an der Forschung und weltweiten Vermarktung
mitgearbeitet. In seinem Bildervortrag, zu dem der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag in sein
Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen einlädt, schlägt Hahn
den Bogen von den Anfängen des Verfahrens bis zur Gegenwart.

Die Kurzbezeichnung "RH" steht für die Erfinder des Verfahrens:
die damalige Ruhrstahl AG und die Firma Heraeus. Ursprüngliches
Ziel war, den schädlichen Wasserstoff in Schmiedeblöcken zu
vermindern. Das Ruhrstahlwerk Henrichshütte war das einzige Werk
in der BRD, das 200 Tonnen schwere Rohstahlblöcke schmieden
konnte. Damit spezialisierte sich die Henrichshütte auf
beispielsweise schwerste Kurbelwellen für größte
Schiffsdieselmotoren.

Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts hatten Forscher daran
gearbeitet, mittels Vakuum Gase aus dem Stahl zu entfernen. Die
Theorie in die Praxis umzusetzen, gelang aber erst 100 Jahre
später im Forschungslabor der Henrichshütte. Am 24. Juni 1958
führte die Henrichshütte dann die erste industrielle
RH-Vakuumbehandlung im Hattinger Stahlwerk durch. In den
darauffolgenden Jahren wurde das RH-Verfahren ständig
verbessert.

Stärkere Vakuumpumpen und größere Vakuumgefäße kamen
zum Einsatz. Durch zielgenaues Legieren und Verbesserung des
Reinheitsgrades erreichte der Vakuumstahl ein hohes
Qualitätsniveau. Kurz gesagt: aus Stahl wurde Edelstahl. Die
Hochschulen in Clausthal, Aachen und Berlin forschten intensiv
und erarbeiteten mit den Hattinger Ingenieuren neue
Anwendungsmöglichkeiten für das Vakuumverfahren. Anfang der
1970er Jahre wurde das auf der Henrichshütte entwickelte
RHO-Verfahren patentiert.

Diese neue Technik des
Sauerstoffaufblasen in RH-Anlagen führte in den 1990er Jahren
als RH-TOP-Verfahren zu einem gewaltigen Schub bei der
Entwicklung neuer Stahlqualitäten. Bis heute wurden mehr als 200
Anlagen nach dem Hattinger RH-Prinzip gebaut. Das RH-Verfahren
hat im Laufe seiner Entwicklung die Technologie der
Stahlherstellung wesentlich vorangetrieben und damit die
Anwendung von Stahl vielfältig erweitert.


INFO

Zeit:
Der Vortrag (Beginn 20 Uhr) ist kostenlos. Vorher bietet das
LWL-Industriemuseum eine Fackelführung über das
Hochofengelände an. Besucher, die daran teilnehmen,
zahlen 3,50 Euro (ermäßigt 2 Euro).
Treffpunkt ist um 19 Uhr das Museumsfoyer.

Ort:
Westfälisches Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen
Werksstrasse 31-33
45527 Hattingen
Telefon: 02324 9247-0
Telefax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 20 10:55:27 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Feb 2007 10:55:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL: Kunstwerk des Monats Februar, Muenster
Message-ID: 45DAD39F020000D60002D34C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.02.2007, 11:49


AKTUELL

Kunstwerk des Monats Februar:
Reiner Ruthenbeck: Plattenbogen, hängend, 100/6, 1991

Als Kunstwerk des Monats Februar präsentiert der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster ein Kunstwerk von Reiner
Ruthenbeck. Dabei handelt es sich um eine 1 x 1 Meter große
mattschwarz lackierte dünne Metallplatte, die frei im Raum
hängt. "Das ist alles, was man sieht, oder doch: fast alles.
Tatsächlich ist die Platte leicht gebogen, und diese Verwandlung
der Fläche zum Räumlichen erzeugt eine erstaunliche Faszination",
erklärt Dr. Erich Franz, Referent für die Moderne im
LWL-Landesmuseum. Das Quadrat zieht sozusagen den Blick und den
Raum an sich heran. Es ist keine starre Form, sondern entwickelt
eine fast magnetische Anziehungskraft.

Reiner Ruthenbeck ist einer der wichtigsten Künstler seiner
Generation in Deutschland: vierfache Documenta-Beteiligung 1972
- 1977 - 1982 - 1992, Biennale Venedig 1976 und 1997,
Skulptur-Projekte in Münster 1987 und 1997, Ausstellungen in den
großen Museen Europas, Professur an der Kunstakademie Münster
1980 - 2000, Konrad von Soest-Preis des LWL 1982.

Die Kunst von Ruthenbeck besteht in der Fähigkeit, einfache
Anordnungen von Materialien so zu präsentieren, dass sie sich
bei längerem Betrachten mit Spannung und Energie aufzuladen
scheinen. "Ein Hauptproblem meiner Arbeit ist die Polarität, die
Dualität oder (und) deren Aufhebung im Kunstwerk." Dieses
künstlerische Prinzip einer inneren Aufladung des Werks aus
Gegensätzen lässt sich in der Ausstellung von Werken des
Künstlers, die zur Sammlung des LWL-Landesmuseums gehören,
hervorragend studieren.

"Plattenbogen hängend" gehört zu den Werken, die Ruthenbeck vor
gut einem Jahr dem LWL-Landesmuseum am Domplatz als
Dauerleihgabe überließ.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10,
48143 Münster
Tel.: 49/0251/5907-01
E-Mail: landesmuseum at lwl.org






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 20 18:59:07 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 20 Feb 2007 18:59:07 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] Fluechtlinge und Vertriebene an Rhein, Ruhr und Weser,
ab 23.02.2007
Message-ID: 45DB44FB020000E500019C01@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 14.02.2007, 18:27


TV / RADIO

Flüchtlinge und Vertriebene an Rhein, Ruhr und Weser
Ab 23. Februar 2007, 20.15 - 21 Uhr, WDR Fernsehen

Nordrhein-Westfalen, 1945 bis 1969: Ein neuer WDR-
Dreiteiler zeichnet die wahre Geschichte der Integration
Millionen Vertriebener und Flüchtlinge nach.

Das 1946 gegründete Bundesland Nordrhein-Westfalen hieß in den
50er Jahren auch "das Flüchtlingsland der Bundesrepublik".
Knapp zweieinhalb Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen
deutschen Ostgebieten fanden hier Aufnahme, mehr als in jedem anderen
Bundesland. Doch die meisten kamen mit Verspätung: Das Land lag weit
im Westen, und in der unmittelbaren Nachkriegszeit waren Ruhrgebiet und
weite Teile des Rheinlands wegen der Kriegsschäden gesperrt.

Erst mit den organisierten Transporten seit dem Herbst 1946 trafen
viele Vertriebene im Westen ein. Sie wurden vor allem in den ländlichen
Gebieten am Niederrhein, in Ost-Westfalen und im Sauerland angesiedelt
und lebten dort mit Alteingesessenen auf engstem Raum, vielfach freundlich
aufgenommen, aber oft auch angefeindet: "Pimocken" war einer der
Schimpfnamen, mit denen man sie belegte. Es sollte viele Jahre dauern,
bis die Gräben zwischen Einheimischen und Hinzugekommenen wirklich
überwunden waren.

In der Reihe "An Rhein, Ruhr und Weser" erzählen Zeitzeugen
und Zeitzeuginnen aus allen Regionen Nordrhein-Westfalens - Einheimische
ebenso wie Flüchtlinge und Vertriebene - ihre persönlichen Erinnerungen,
ihre Alltagsgeschichten. So gelingt es, sich in die Atmosphäre dieser schwierigen
Zeit hineinzufühlen, als Millionen Menschen, die einander absolut fremd waren,
lernen mussten, miteinander zu leben.


Flüchtlinge und Vertriebene
an Rhein, Ruhr und Weser:

Freitag, 23. Februar 2007
20.15 - 21 Uhr, WDR Fernsehen
Teil 1: Ankunft im Westen
Wdh: 26. Februar, ab 14.15 Uhr

Freitag, 2. März 2007
20.15 - 21 Uhr, WDR Fernsehen
Teil 2: Heimweh und Hoffnung
Wdh: 5. März, ab 14.15 Uhr

Freitag, 9. März 2007
20.15 - 21 Uhr, WDR Fernsehen
Teil 3: Eine neue Heimat
Wdh: 12. März, ab 14.15 Uhr



Auf der WDR-Seite (http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=859909) finden
Sie weitere Informationen zum Thema (Fotos, Linkhinweise, Literaturempfehlungen). [MW]






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 20 19:03:19 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 20 Feb 2007 19:03:19 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] Heinrich Ostrop ueber seine Jugend im Muensterland,
25.02.2007
Message-ID: 45DB45F7020000E500019C0D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 14.02.2007, 18:27


TV / RADIO

Der langjährige CDU-Landtagsabgeordnete Heinrich Ostrop
hat nie ein Hehl daraus gemacht, dass er für die Waffen-SS
zwangsrekrutiert wurde. In seinem Buch "Erzähl mir von zu Hause",
berichtet er über seine Zeit im Münsterland in den 20er- und 30er-Jahren.

Einige erinnern sich erst sehr spät daran, Mitglied der Waffen-SS
gewesen zu sein. Wie der Schriftsteller Günter Grass. Heinrich Ostrop,
der langjährige CDU-Landtagsabgeordnete, hat nie einen Hehl daraus
gemacht, dass er - zwangsrekrutiert - der Organisation angehörte. Und
er hat darüber auch jederzeit erzählt - zuletzt auf Drängen seiner Familie
in seinem Buch "Erzähl mir von zu Hause".

Heinrich Ostrop ist auf einem Bauernhof im südlichen Münsterland groß
geworden und hat sich nach der amerikanischen Kriegsgefangenschaft
der Landwirtschaft verschrieben, praktisch wie als Funktionär. Gern
erzählt er heute anekdotenreich, humorig, detailverliebt, wie er auf
dem elterlichen Hof mit sieben Geschwistern aufgewachsen ist und
wie sich das Leben auf dem Lande in den 20er- und 30er-Jahren
abgespielt hat.

Autor: Wolfgang Steil


Erlebte Geschichten
7.05 - 7.30 Uhr, WDR 5
Wiederholung: 25. Februar, ab 19.05 Uhr (WDR 5)

Boy go home!
Heinrich Ostrop über seine Jugend im Münsterland



Zu den Möglichkeiten, die Sendung als Live-Strem zu hören,
siehe die WDR-Seite http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=846727. [MW]










From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 20 19:07:02 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 20 Feb 2007 19:07:02 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] Lebendige Sprache - Mundartpflege in den Medien,
25.02.2007
Message-ID: 45DB46D6020000E500019C10@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 14.02.2007, 18:27


TV / RADIO

Lebendige Sprache - Mundartpflege in den Medien

Im Rheinland und in Westfalen haben Städte und Kreise
ihre eigene Sprache, die allerdings von immer weniger
Einheimischen gesprochen wird. Wie wichtig sind die Medien
für die Pflege der Regionalsprachen?

In den Hochburgen des Frohsinns ist in der Karnevalszeit viel
Platt zu hören: Im Rheinland und in Westfalen haben Städte
und Kreise ihre eigene Sprache. Oftmals wird Sie von den
Einheimischen nicht mehr gesprochen, aber noch verstanden.
Heimatvereine pflegen regionale Besonderheiten, sie geben
Bücher heraus, führen Theaterstücke auf, erzählen Geschichten.
Der WDR sendet Hörspiele in den Mundarten seines Sendegebietes,
aus dem Rheinland, aus Westfalen und aus dem Ruhrgebiet.

Sind die Medien für die Pflege der Regionalsprachen wichtig?
Was hat die gesprochene Sprache mit der Geschichte und dem
Alltag der Menschen heute noch zu tun?

In Funkhaus Wallrafplatz diskutieren Wolfgang Schiffer,
verantwortlich für das Mundarthörspiel im WDR, und Achim
Thyssen, Leiter des internationalen Mundartarchivs in Zons,
über die Möglichkeiten, regionale Sprache in den Medien zu fördern.

Moderation: Dorothee Dregger


Sonntag, 25. Februar 2007

Funkhaus Wallrafplatz
9.20 - 10 Uhr, WDR 5







From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 20 14:25:47 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Feb 2007 14:25:47 +0100
Subject: [WestG] [TOC] HagenBuch: Impulse zur Stadt-,
Heimat- und Kunstgeschichte, 2007
Message-ID: 45DB04EB020000D60002D386@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 20.02.2007, 14:25


SERVICE: TOC

HagenBuch
Impulse zur Stadt-, Heimat- und Kunstgeschichte
2007



Inhalt in Auswahl [AS]


1. Abteilung:
HagenEnergie

S. 7-18
Reuter, Uwe / Herrmann, Karen
Mark-E: 100 Jahre Energieversorgung für die Region

S. 19-27
Becker, Katharina
Von Dampfmaschine bis Biomasse

S. 33f
Grebe, Christine
Die Erde wird angezapft

S. 35-40
Dahlbüdding, Klaus
Ein "spannendes" Haus

S. 41-46
Bergmann, Jens
Koks, Öl, Gas...Eine kleine "heiztechnische" Haus-Geschichte

S. 47-50
Röttler, Günter
Beobachtungen der Volkssternwarte
Unsere Sonne - Ein Stern des Lebens

S. 51-59
Sollbach, Gerhard E.
Der erste Ruhrsee

S. 61-71
Köhler, Hubert
Wasser auf die Mühlen


2. Abteilung:
HagenGeschichte(n)

S. 73-87
Bischoff, Ingrid / Vogt, Wilfried G.
"Hagen erbaute ein kostbares, völlig zweckmäßiges Schulgebäude"

S. 89-f
Funcke, Liselotte
Gegen die Verschuldung der Arbeiter

S. 91-94
Günnemann, Ulrich
Der Brauer von der Ennepe

S. 95-104
Eckhoff, Michael
Eisenbahn und Pionierbetriebe

S. 105-108
Hense, Werner
Keinem gefügig
Zum 100. Todestag des Liberalen Eugen Richter am 10. März 2006

S. 109-111
Willer, Brigitta
Heimweh nach dem Pott
Geschichte aus den 50er Jahren

S. 113-124
Mattes, Franz J.
Bauen für Naturalien


3. Abteilung:
HagenKultur

S. 127-139
Esser, Rolf
Warum nur so lautstark durch die Tonbrausen?

S. 141-147
Strähler, Christian
Hagen - eine industriell geprägte Talstadt

S. 149-151
Schlegel, Martin
Jung und Alt bevorzugen andere Medien
Tageszeitung und Mundpropaganda

S. 153-158
Heiser, Hubertus
Ein Gentleman des Taktstocks und der Tasten

S. 159-165
Manteufel, Peter
1907: Ein echtes "Schnäppchen"
Hagens Orchester - eine hundertjährige Erfolgsgeschichte

S. 169-174
Asbeck, Ingrid
25 Jahre Theaterförderverein - Beispiel für Bürgersinn

S. 177-179
Tuschhoff, Jörg
Glücksrausch verzaubert die Stadt

S. 181-187
Israel, Walter
Progressiv mit Tradition
Hans Nagl zum 90. Geburtstag

S. 189-199
Geiersbach, Friedrich-Wilhelm
Alfred Dörner - Goldschmied, Silberschmied und Metallgestalter

S. 201-207
Holtmann, Petra
Irmgard Hilker-Bohn - Die Kunst Glas zu gestalten

S. 209-221
Eckhoff, Michael
Osthaus und das Jahr 1907

S. 222-225
Tuschhoff, Jörg
Stets jung geblieben


4. Abteilung:
HagenSozial

S. 227-229
Burghardt, Christa
Krebs-Schicksale
20 Jahre Engagement des Kinderschutzbundes

S. 231-236
Lehrkind, Ferdinand
Hebammen in Eilpe


5. Abteilung:
HagenSport

S. 237-246
Podlaha, Klaus
Ein Sportverein für den Hegener Norden:
125 Jahre TSV Kabel

S. 247-252
Raab, Karsten-Thilo
Wedeln am Goldberg:
100 Jahre Hagerner Skiclub

S. 243f
Raab, Karsten-Thilo
Walter Rodekamp - vergessenes Fußballidol aus Hagen


6. Abteilung:
MenschHagen

S. 255f
Peters, Ulrike Katrin
Alfred Müller-Felsenburg - Aufrechter Vielschreiber

S. 256f
Raab, Karsten-Thilo
Hans-Joachim Höfig - Grandseigneur des Basketballs

S. 258-261
Kaub, Michael
Julia Hummer - der unscheinbare Leinwandstar

S. 262-265
Thormählen, Jürgen
Johannes Breling - Freude haben, Freude zu schenken

S. 265f
Raab, Karsten-Thilo
Zehn Jahre Bürgermeister: Hohenlimburger Sozialdemokrat Horst Tillmann 70 Jahre alt

S. 266f
Peters, Ulrike Katrin
Karl-Heinz Nolzen - 80 Jahre gelebte Sozialpolitik

S. 268f
Eckhoff, Michael
Heimatforscher mit Leib und Seele
Frank J. Diekmann ist 80

S. 271
Schachtsiek, Dirk
Hans-Werner Flüs - Motor des Faustballs

S. 271f
Raab, Karsten-Thilo
Karl Kumpmann - ein Weltklasseläufer

S. 273f
Funcke, Liselotte
Gerhard Schüßler - der geradlinige Liberale

S. 274f
Tuschhoff, Jörg
Adolf Voss - Streiter für Gerechtigkeit

---------------------------------------

E-Mailing-Liste 'Westfälische Geschichte'
- Teil des Internet-Portals 'Westfälische Geschichte' -
(C)opyright: Internet-Portal 'Westfälische Geschichte'
(http://www.westfaelische-geschichte.de)
LWL-Institut für Regionalgeschichte
Karlstraße 33
48147 Münster, Deutschland
(http://www.wir-muenster.de)

E-Mail-Moderatoren:
[MW] Dr. Marcus Weidner marcus.weidner at lwl.org, 0251/591-5691, Fax: 02921/3444828
[AS] Alexander Schmidt alexander.schmidt at lwl.org 0251/591-5689

Aboverwaltung und weitere Informationen zur E-Mailing-Liste unter:
https://www.lwl.org/mailman/listinfo.py/westfaelische-geschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 21 09:54:44 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Feb 2007 09:54:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bundespraesident ist Schirmherr der skulptur
projekte muenster 07
Message-ID: 45DC16E4020000D60002D40A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Muenster"
Datum: 15.02.2007, 12:29


AKTUELL

Bundespräsident ist Schirmherr der skulptur projekte münster 07
Köhler griff gemeinsame Anregung von Stadt und LWL auf

Bundespräsident Horst Köhler übernimmt die
Schirmherrschaft über die internationale Ausstellung "skulptur
projekte münster 07". Er greift damit eine gemeinsame Anregung
von LWL-Direktor Wolfgang Kirsch und Münsters Oberbürgermeister
Berthold Tillmann auf.

Die Schirmherrschaft würde "die besondere Bedeutung dieses
Kulturereignisses unterstreichen" und deutlich machen, wie
dynamisch und ambitioniert sich diese Ausstellung seit ihren
Anfängen im Jahr 1977 entwickelt habe, hatten der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadt in einem
Schreiben an den Bundespräsidenten vorgetragen.

Die skulptur projekte sei "die wohl bedeutendste Ausstellung für
Kunst im öffentlichen Raum in Deutschland", so LWL-Direktor
Kirsch und OB Tillmann. Sie luden Köhler ein, während der
Ausstellungsmonate Münster zu besuchen. Ob sich das terminlich
realisieren lässt, ist noch offen. Immerhin: Sofern sich eine
Gelegenheit abzeichne, werde sich das Bundespräsidialamt melden,
versprach Köhler.

Die skulptur projekte läuft vom 17. Juni bis 30. September. Zu
der Großausstellung werden 37 Künsterinnen und Künstler aus
aller Welt 35 Projekte im Stadtraum von Münster realisieren. Vor
wenigen Tagen (5. Februar) erfolgte auf einer Grünfläche beim
Aasee der erste Spatenstich für eine Arbeit des belgischen
Künstlers Guillaume Bijl: "Sorry-Installation (Archeological
Site)". Die inszenierte archäologische Grabungsstätte ist für
Bijl ein Stück "absurder Poesie", bestehend aus einer 5,5 Meter
tiefen Grube, aus der ein schiefergedeckter Turm mit Wetterhahn
ragen wird.


INFO

Datum:
17. Juni bis 30. September

www.skulptur-projekte.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 21 10:02:54 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Feb 2007 10:02:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Stolpersteine" in Bocholt verlegt. Erinnerung an
Opfer des Nazi-Regimes
Message-ID: 45DC18CE020000D60002D416@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 12.02.2007, 11:44


AKTUELL

"Stolpersteine" in Bocholt verlegt
Erinnerung an Opfer des Nazi-Regimes /
Schüler vom Georg-Gymnasium gaben Anstoß

Wer aufmerksam durch Bocholt läuft, könnte von nun an auf
glänzende, messingfarbene Steine in der Pflasterung stoßen - und
innehalten. Genau das beabsichtigen die sog. "Stolpersteine" des
Kölner Künstlers Gunter Demnig: Sie sollen an die Opfer des
Nazi-Regimes erinnern. In Bocholt sind am 12. Februar die ersten
10 "Stolpersteine" an Orten verlegt worden, an denen ehemalige
Bocholter Bürger lebten und wohnten. Auf den Steinen sind die
Namen, die Jahrgänge und Hinweise auf das Schicksal eingraviert.
Der erste Stein wurde an der Kreuzung Münsterstraße/
Theodor-Heuss-Ring gelegt.

Er erinnert an Josef Fehler, der an der Münsterstraße ein
Eisenwarengeschäft betrieb und öffentlich Widerstand leistete,
indem er die Unrechtstaten der Nazis anprangerte und jüdischen
Mitbürgern beistand. Weitere Stolpersteine wurden verlegt an der
Osterstraße 48/50 in Erinnerung an Bertold und Martha Löwenstein,
am ehemaligen Haus Weberstraße 23 in Gedenken an Paul und Max
Hochheimer, auf der Adenauerallee 39 in Erinnerung an Martha
Silberschmidt, auf der Ludgerusstraße 4 in Erinnerung an Herman
Cohen, auf der Feldstraße 29 in Erinnerung an Oswald Ludwig und
Werner Ludwig und auf der Bogenstraße 16 in Gedenken an Hendrika
Diesfeld. "Mit den Stolpersteinen werden historische Spuren
gelegt. Spuren, die zum einen das Gedenken an ehemalige
Bocholter Mitbürgerinnen und Mitbürger wach halten, die als
Minderheiten und Verfolgte der Schreckensherrschaft des
Nazi-Regimes im zweiten Weltkrieg zum Opfer gefallen sind.
Spuren aber auch, die uns zum Nachdenken anregen sollen.

Ich begreife die "Stolpersteine" als Aufforderung an jeden von
uns, stets mit aller Kraft für die Menschenwürde und die Rechte
von Minderheiten einzutreten. Nicht nur in unserem Land, sondern
überall", so Bürgermeister Peter Nebelo. "Ein Mensch ist erst
vergessen, wenn sein Name vergessen ist", sagte Künstler Gunter
Demnig, der sein Projekt als "ständig wachsendes Denkmal"
versteht. Bis Ende 2006 hat er rund 9.000 Steine in über 190
Ortschaften verlegt. Für 95 Euro kann jeder eine Patenschaft für
die Herstellung und Verlegung eines Stolpersteins übernehmen.
Den Anstoß für die "Stolpersteine" in Bocholt gaben Schüler
eines Geschichtskurses des St. Georg-Gymnasiums. Die
Stadtverordnete Brigitte Eckers brachte die Idee in den Schul-
und Kulturausschuss ein.

Schließlich bildete sich ein Koordinierungskreis
"Stolpersteine". "Wir sind ermutigt, weiterzumachen", meinte
Georgs-Lehrer Hermann Oechtering nach der Verlegung des ersten
Steins.


INFO

Weitere Informationen zum Projekt erteilt Reinhold Sprinz vom
Koordinierungskreis "Stolpersteine" unter E-Mail
rsprinz at mail.bocholt.de. Informationen über das Gesamtprojekt
von Künstler Gunter Demnig sind im Netz unter
www.stolpersteine.com zu finden.

Spenden nimmt der Förderverein des St. Georg-Gymnasiums
entgegen unter dem Stichwort "Stolpersteine", Kontonr.: 139 675
bei der Stadtsparkasse Bocholt (BLZ 428 500 35).






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 21 10:09:27 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Feb 2007 10:09:27 +0100
Subject: [WestG] [POS] Westfaelisches Freilichtmuseum Hagen,
Mitarbeiter/in im Vorfuehrdienst, Hagen
Message-ID: 45DC1A57020000D60002D422@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 20.02.2007, 09:00


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das Westfälische Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe erforscht die Geschichte des Handwerks und der
Technik in Westfalen. Es präsentiert in historischen Werkstätten
aktuelle und historische Handwerkstechniken. Weitere
Informationen: www.freilichtmuseum-hagen.de

Die Stelle als

Mitarbeiterin/Mitarbeiter
im Vorführdienst

ist saisonbedingt bis zum 30.11.2007 zu besetzen.

Die Beschäftigung erfolgt mit durchschnittlich 38,5 Stunden pro
Woche, auch an Wochenenden und Feiertagen. Die Stellen sind
grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Aufgabengebiete:
- Ausübung und Vermittlung historischer Handwerkstechniken
- einfache Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten der
historischen Werkstätten

Wir erwarten:
- Erfahrung als Schreiner
- Erfahrung in der Holzverarbeitung
- eine abgeschlossene Ausbildung in einem holzverarbeitenden
Beruf
- Interesse am Erlernen historischer Handwerkstechniken
- Kommunikationsfähigkeit
- Interesse an einer dauerhaften Mitarbeit von Saison zu Saison
- hohe körperliche Belastbarkeit

Wir bieten:
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 4 bzw. 5 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW
bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung
bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines
Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und
Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der
Kennnummer 11/07 bis zum 24.02.2007 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
Westf. Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach

58091 Hagen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 21 10:27:38 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Feb 2007 10:27:38 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Unser Bocholt, Heft 1 / 2007
Message-ID: 45DC1E9A020000D60002D43E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 21.02.2007, 11:25


SERVICE: TOC

Unser Bocholt
Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege
58. Jahrgang
Heft 1 / 2007
ISSN: 0566-2575

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=45



Inhalt in Auswahl [AS]


S.10-35
Mersch, Helmut
Chronik der Städtischen Freiwilligen Feuerwehr
Bocholt 1907 - 2007

S. 36f.
Dekker, Karl-Heinz
DIe Freiwilige Feuerwehr im Wandel der Zeit

S. 38-41
Telaar, Jörg / Hülsken, Hekmut
Der Rettungsdienst der Stadt Bocholt -
die Entwicklung von 1945 bis 2007

S. 42
Wildfeuer, Hans-Peter
Brandschutzerziehung in den Grundschulen durch die
Feuerwehr der Stadt Bocholt

S. 52
Zachert, Ludwig
100 Jahre Feuerwehr Bocholt -
Kooperation mit dem St.-Agnes-Hospital Bocholt

S. 67f.
Hülsken, Helmut
26 Jahre erfolgreiche Jugendarbeit in der Feuerwehr Bocholt

S. 70f.
Hülsken, Helmut
Brandschutzerziehung / Brandschutzaufklärung

S. 74
Heisterkamp, Rainer
Aktivitäten der "Wettkampfgruppen"

S. 78f.
Ketteler, Georg
Mosaik "Brennende Stadt: Feuer und Wasser"
von Lucy Vollbrecht-Büschlepp






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 22 09:51:33 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Feb 2007 09:51:33 +0100
Subject: [WestG] [PORT] Internetportal "Vertreibung und Wirtschaftswunder"
Message-ID: 45DD67A5020000D60002D518@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.02.2007, 12:19


PORTAL

LWL stellt Internetportal "Vertreibung und Wirtschaftswunder"
online

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
stellt am kommenden Freitag (23.2.) das Internetportal
"Vertreibung und Wirtschaftswunder" online. Das Portal
beschäftigt sich mit der Geschichte der 15 Millionen Deutschen,
die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat in den bis dahin
deutschen Ostgebieten sowie ihren Siedlungsgebieten in Mittel-
und Südosteuropa verloren. "1950 lebten knapp acht Millionen von
ihnen in der Bundesrepublik und über vier Millionen in der DDR.
Ihre Integration gilt als eine der Erfolgsgeschichten
Nachkriegsdeutschlands", erläutert Projektleiterin Dr. Dagmar
Kift aus dem LWL-Industriemuseum in Dortmund.

Unter www.vertreibung-und-wirtschaftswunder.de dokumentieren
zahlreiche Dokumente, Exponate und Fotos sowie 47 individuelle
Lebensgeschichten Erfahrungen von Flucht, Vertreibung, Ankunft
im Westen, individuellem Neuanfang und Integration. Dass im
wirtschaftlichen Wiederaufbau vor allem Arbeitskraft und
Fachwissen der Menschen aus dem Osten gefragt waren, zeigt das
Portal anhand von sieben Industriezweigen aus NRW. Hier
ersetzten sie als Arbeitnehmer fehlende Arbeitskräfte und
siedelten als Unternehmer neue Industriezweige an.

Noch immer wird in zahlreichen öffentlichen Debatten um eine
angemessene Erinnerung an Flucht und Vertreibung, deren
Vorgeschichte und Folgen gerungen. Kift: "Mit einer
Zusammenfassung der wichtigsten aktuellen Debatten, ergänzt
durch eine umfangreiche, kommentierte Linkliste zur Vertiefung
des Themas, bietet unser Portal einen vielseitigen Einstieg in
die Geschichte der deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen."

Zeitgleich startet am 23. Februar im WDR-Fernsehen eine
dreiteilige Dokumentation zum Thema "Flüchtlinge und Vertriebene
an Rhein, Ruhr und Weser". Die Fernsehdokumentation des WDR
(Sendetermine: 23. Februar, 2. und 9. März, jeweils 20.15 Uhr)
und das Internetportal "Vertreibung und Wirtschaftswunder"
greifen u.a. auf Forschungsergebnisse, Materialien und
Lebensgeschichten aus der Ausstellung "Aufbau West" zurück, die
das LWL-Industriemuseum 2005/2006 in Dortmund präsentiert hat.
Die Schau wird ab 18. März 2007 im Oberschlesischen Landesmuseum
in Ratingen-Hösel erneut zu sehen sein.


INFO

www.vertreibung-und-wirtschaftswunder.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 22 10:01:06 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Feb 2007 10:01:06 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neustart fuer das beliebte Museumssuchspiel 2007.
Motto: "Iss was!?", 01.03.2007, Lippstadt
Message-ID: 45DD69E2020000D60002D524@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 19.02.2007, 09:33


AKTUELL

Neustart für das beliebte Museumssuchspiel 2007 unter dem Motto
"Iss was!?" Als Preise winken Gesellschafts- und
Geschicklichkeitsspiele

Die Neuauflage 2007 des überaus beliebten Museumssuchspieles
startet am Donnerstag, 1. März, im städtischen Heimatmuseum in
der Rathausstraße 13. Das Spiel steht in diesem Jahr unter dem
Motto "Iss was!?" und führt die Rallyeteilnehmer mit spannenden
Fragen rund um das Thema Essen durch das gesamte Museum. Der
Starttermin für die Neuversion liegt passend vor den Osterferien;
bis zum 31. Oktober haben dann alle Interessierten Gelegenheit,
sich an dem kurzweiligen Spiel zu beteiligen. Nachdem im
vergangenen Jahr viele Hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer
mit großer Begeisterung dabei gewesen sind, erwartet das Museum
auch für die Neuauflage wieder eine gute Resonanz.

Das Suchspiel ist erneut in zwei Versionen aufgelegt worden, und
zwar für 8- bis 13-jährige und für die 14- bis 18-jährigen
Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Dabei ist das Mitmachen und
Mitraten an keine Altersgrenze gebunden, so dass sich die
Museumsrallye auch außerhalb eines Klassenverbandes als tolle
Freizeitgestaltung z. B. in den Oster-, Sommer- oder
Herbstferien für Schülerinnen und Schüler mit ihren Freunden und
Geschwistern oder für Familien mit Kindern ideal anbietet.

Bei beiden Versionen geht es darum, unterschiedliche Fragen im
Rahmen eines Museumsbesuches schriftlich zu beantworten, wobei
für die Lösung etwa eine Schulstunde ausreichend ist. Die
Fragebögen und das nötige Schreibmaterial werden vom Museum
gestellt.

Als Preise winken für die erfolgreichen Teilnehmerinnen und
Teilnehmer Gesellschafts- und Geschicklichkeitsspiele, die im
Spätherbst ausgelost und an die Gewinner ausgehändigt werden.
Dabei haben alle Mitspieler Gewinnchancen, auch wenn nicht alle
Fragen richtig beantwortet werden konnten. Zudem gibt das
Museumspersonal * natürlich immer unter Wahrung der
Chancengleichheit * gerne Hilfestellung.

Die Teilnahme am Museumssuchspiel ist gerade für Schulklassen
ausgesprochen attraktiv. Interessierte Klassen oder Gruppen
sollten sich daher vorab unter Tel. 02941/720891 beim
Heimatmuseum anmelden. Das Museum ist dienstags bis samstags,
10.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr sowie an Sonntagen
von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet, wobei für Schulklassen und
Gruppen nach Voranmeldung auch außerhalb der regulären
Öffnungszeiten eine Teilnahme am Museumssuchspiel möglich ist.

Dabei ist der Eintritt für Schulklassen sowie für Kinder und
Jugendliche bis 18 Jahre, die sich am Museumssuchspiel
beteiligen, grundsätzlich frei.


INFO

Städtisches Heimatmuseum Lippstadt
Rathausstraße 13
59555 Lippstadt
Tel.: 02941 / 720891
http://www.heimatmuseum-lippstadt.de/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 22 10:12:13 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Feb 2007 10:12:13 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kreisheimatpflege legt Terminplanung 2007 fest,
Kreisheimattag am Samstag, 02.06.2007, Borken
Message-ID: 45DD6C7D020000D60002D53C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 12.02.2007, 12:59


AKTUELL

Kreisheimatpflege legt Terminplanung 2007 fest
Kreisheimattag am Samstag, 2. Juni 2007,
im Informations- und Besucherzentrum Tiergarten Schloss Raesfeld

Die Terminplanung für das Jahr 2007 zurrten jetzt die
Verantwortlichen der Kreisheimatpflege im Borkener Kreishaus
fest. So findet der Kreisheimattag am Samstag, 2. Juni 2007, ab
10 Uhr im Informations- und Besucherzentrum Tiergarten Schloss
Raesfeld statt. Das genaue Tagesprogramm wird noch anlässlich
einer Klausurtagung am 17. April 2007 im "Dormitorium" in
Legden-Asbeck beraten. Die hiesigen Heimatvereine erhalten zudem
eine Einladung zum "Heimatgebietstag Münsterland/Hellweg", der
am Samstag, 8. September 2007, in Lünen-Gahmen stattfinden wird.
Die Kreisheimatpflege will den örtlichen Heimatvereinen
Busmöglichkeiten für eine gemeinsame Fahrt dorthin anbieten.

Im Herbst lädt die Kreisheimatpflege alle Schülerinnen und
Schüler der Grund-, Haupt- und Realschulen, der Gymnasien und
Berufskollegs im Kreis Borken zur Teilnahme am 15.
Plattdeutschen Lesewettbewerb "Mundart im Münsterland 2007/2008"
ein. Die Vorentscheidungen finden auf Klassen- und Schulebene in
den verschiedenen Jahrgangsstufen statt. Die Schulsieger werden
dann im März 2008 an der Kreisentscheidung teilnehmen.

Erörtert wurde auch das Thema "Plattdeutsche Sendungen" im
Lokalfunk WMW. Die Kreisheimatpflege erstellt im Rahmen des
dortigen Bürgerfunks mit ihrem Heimatvereinen seit Februar 2000
einmal im Monat eine Sendung, die am jeweils ersten Dienstag im
Monat zwischen 19 und 20 Uhr ausgestrahlt wird. Die
Landesregierung plant allerdings zurzeit, die Sendeplätze für
die von Bürgern produzierten Sendungen auf eine Zeit später am
Abend zu verschieben und gleichzeitig die Sendezeit zu
verringern. Unterschriftsaktionen gegen diese Gesetzesinitiative
seien leider erfolglos geblieben, bedauern die Vertreter der
Heimatpflege. Sie wollen sich daher unmittelbar bei Radio WMW
dafür einsetzen, dass die plattdeutschen Rundfunksendungen
weiterhin zu einem frühen Zeitpunkt am Abend ausgestrahlt werden,
damit möglichst viele Menschen die Geschichten aus der Heimat
hören können.

Teilnehmer der Tagung waren Kreisheimatpfleger Wolfgang Feldhege,
Bocholt, seine Stellvertreter Alfred Janning, Legden, und Alois
Mensing, Ramsdorf, der Redakteur des "Heimatbriefs" Christian
Termathe, Alstätte, sowie von der Kreisverwaltung Bernhard Grote,
Günther Inhester und Antonius Böing (alle Fachbereich Schule,
Bildung, Kultur, Sport).


INFO

Zeit:
Kreisheimattag am Samstag, 2. Juni 2007, ab 10 Uhr

Ort:
Besucherzentrum des Tiergartens Schloss Raesfeld
Hagenwiese 40
46348 Raesfeld
Tel.: 0049 2865 6091 11
E-Mail: tiergarten at raesfeld.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 22 10:58:02 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Feb 2007 10:58:02 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Steinheimer Kalender, 2007
Message-ID: 45DD773A020000D60002D54F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 20.02.2007, 14:25


SERVICE: TOC

Steinheimer Kalender
2007
Jahresheft 2006

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=55



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 3-25
Kalendarium

S. 26-39
Gellhaus, Heinz
Stadtchronik

S. 41-43
Eikelmeier, Theo
Heimatverein

S. 45
Waldhoff, Johannes
Das Möbelmuseum

S. 46
Die Bürgerstiftung

S. 46
Das Wetter 2006

S. 48f.
Kruck, Werner
Die Schwarzpappel

S. 51-53
Waldhoff, Johannes
Die "Hoppetannen"

S. 54f.
Urhahne, Rudolf
Der Antoniusstein bei Rolfzen

S. 56
Schrifttum in und über Steinheim

S. 59-64
Bonné, Margret
Zu spät?

S. 65-69
Waldhoff, Johannes
Emil Rade - der "Alte Rat"

S. 72-81
Waldhoff, Johannes
Förster im Steinheimer Holz

S. 83-89
Waldhoff, Johannes
Steinheimer in Forschung und Lehre






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 23 10:23:31 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Feb 2007 10:23:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ausstellung zum Mitmachen in der
Hattinger Henrichshuette sucht Bild- und Fimmaterial, Hattingen
Message-ID: 45DEC0A3020000D60002D649@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 19.02.2007, 08:43
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Meine Hütte" Ausstellung zum Mitmachen in der Hattinger
Henrichshütte sucht Bild- und Fimmaterial

Auf den Tag genau vor 20 Jahren (19. Februar 1987) ging eine
Meldung durch die Republik: Der Thyssen-Konzern beabsichtige,
große Teile der Henrichshütte in Hattingen zu schließen. Über
2.900 Arbeitsplätze waren betroffen. Diesem "Schwarzen
Donnerstag" folgten 10 Monate des gemeinsamen Kampfes, der
Hoffnung, der Verzweiflung. Am 18. Dezember 1987 wurden die
Hochöfen ausgeblasen. Heute gibt es die Hütte nicht mehr. Dafür
gibt es viel Neues, Anderes. Hattingen hat die Krise von 1987
weitgehend gemeistert. Der gemeinsame Widerstand gehört heute -
wie die Hütte selbst - zu jenen Teilen der Geschichte, auf die
Hattingen stolz ist. Die Trauerarbeit ist geleistet, Hattingen
hat Zeit und Grund zu neuer Zuversicht.

Das Projekt: Förderverein Industriemuseum, das
LW-Industriemuseum Henrichshütte sowie die Stadt Hattingen
erinnern heute an die Geschichte des Werkes und wenden den Blick
auf Gegenwart und Zukunft des neuen "HenrichsPark". Am 19.
Februar startet das Mitmach-Foto-Projekt "Meine Hütte". Bis Ende
Juli sammelt das Museum Bild- und Filmmaterial zu den Bereichen
"Die alte Hütte (1854 - 1986)", "Die Krise (1987)", "Die neue
Hütte (1988-2007)".

Museumsleiter Robert Laube ruft zum Mitmachen auf: "Für alle
drei Bereiche erwarten wir zahlreiche Beiträge aus der
Bevölkerung. Sie können ab 19. Februar im Museum eingereicht
werden. Die Originale verbleiben - falls gewünscht -
selbstverständlich bei den Besitzern." Aus dem Material entsteht
die Ausstellung "Meine Hütte", die vom 16. September bis zum 18.
Dezember im Industriemuseum gezeigt wird.


INFO

Kontakt:
Westfälisches Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen
Werksstrasse 31-33, 45527 Hattingen
Telefon: 02324 9247-0
Telefax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/S/hattingen/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 23 10:30:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Feb 2007 10:30:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der LWL verleiht seinen Foerderpreis an Dietmar
Simon aus Luedenscheid, Muenster
Message-ID: 45DEC263020000D60002D658@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.02.2007, 11:23


AKTUELL

Der LWL verleiht seinen Förderpreis an Dietmar Simon aus
Lüdenscheid

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vergibt seinen mit
3.100 Euro dotierten Förderpreis für westfälische
Landesforschung in diesem Jahr an Dr. Dietmar Simon aus
Lüdenscheid (Märkischer Kreis). Das hat der LWL-Kulturausschuss
am Mittwoch (14.02.) in Münster beschlossen.

"Dr. Dietmar Simon hat sowohl als Forscher wie auch als
Initiator und Organisator in der historischen Bildung
ausgezeichnete Arbeit geleistet. Durch seine Mittlerfunktion
schafft er Möglichkeiten für den dringend erwünschten
Gedankenaustausch zwischen Forschung und Praxis. Die Impulse,
die von seiner Arbeit für die lokale und regionale historische
Forschung ausgehen, tragen wesentlich zur Förderung der
westfälischen Landesforschung bei", heißt es in der Begründung
des Rates für westfälische Landeskunde.

Simon wurde 1964 in Rhaden (Kreis Minden-Lübbecke) geboren. Er
studierte Deutsch, Geschichte und Latein an der Ruhr-Universität
Bochum und an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Nach dem Ersten Staatsexamen für das Lehramt promovierte an der
Fernuniversität Hagen über die "Arbeiterbewegung in der Provinz.
Soziale Konflikte und sozialistische Politik in Lüdenscheid im
19. und 20. Jahrhundert". Heute ist er Lehrer am
Bergstadt-Gymnasium in Lüdenscheid.

Als stellvertretender Vorsitzender des Geschichts- und
Heimatvereins Lüdenscheid und Vorsitzender des Arbeitskreises
Stadtgeschichte engagiert er sich in der historisch-politischen
Bildung. So ist er zum Beispiel verantwortlich für die
Vortragsreihen zur Stadt- und Regionalgeschichte.

Simon sei für den Förderpreis vorgeschlagen worden, weil er vor
allem mit seinen Veröffentlichungen zur Geschichte der
Arbeiterbewegung einen innovativen Beitrag zur Geschichte des
Arbeitslebens und der Arbeiterbewegung geliefert habe. "Dabei
hat er die lokale Arbeitergeschichte in den regionalen
wirtschafts-, sozial- und kommunalhistorischen Rahmen
eingebettet und auch die landes- und reichsweite Entwicklung der
Politik, des Gewerkschaftswesens oder der Sozialgesetzgebung
nicht vernachlässigt. Ausgehend von der Geschichte der
Arbeiterbewegung hat er mit Arbeiten zum Pressewesen,
Wahlverhalten, zur regionalen Verkehrspolitik und zur Revolution
1948/49 weitere Akzente in der Regionalforschung gesetzt", so
der Rat für westfälische Landeskunde.

Der Förderpreis, den der LWL jährlich vergibt, (früher
Arbeitsstipendium genannt) ist für Personen gedacht, die nicht
an einer Universität tätig sind und in ihrer Freizeit
Landesforschung betreiben oder die ehrenamtliche Forschung
besonders fördern. Es soll diejenigen unterstützen, die meist
ohne den ideellen und finanziellen Rückhalt einer großen
Universität wesentliche Arbeitsergebnisse erbringen.

Die Preisverleihung findet im Frühsommer im Geschichtsmuseum der
Stadt Lüdenscheid statt.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 23 10:45:15 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Feb 2007 10:45:15 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Auszeichnung Denkmal des Monats fuer Altar
in Kaunitzer Pfarrkirche, Muenster
Message-ID: 45DEC5BB020000D60002D668@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.02.2007, 10:17


AKTUELL

Altar kehrt in ursprünglicher Form in Kaunitzer Pfarrkirche St.
Maria Immakulata zurück * LWL-Auszeichnung als Denkmal des
Monats

Der Hauptaltar der katholischen Pfarrkirche St.
Maria Immakulata in Kaunitz bei Verl (Kreis Güterloh) ist in
seinem ursprünglichen Zustand von 1900 wiederhergestellt. "Damit
und mit weiteren Ausstattungsgegenständen wurde der
Kirchengemeinde ein bedeutendes Werk der Wiedenbrücker
Künstlergemeinschaft zurück gegeben und die ursprüngliche
Harmonie von Raum und Ausstattung weitgehend wiederhergestellt",
lobt Brigitte Vöhringer, Denkmalpflegerin beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Deshalb zeichnet der
LWL den Hochaltar der Kaunitzer Pfarrkirche auch als Denkmal des
Monats aus.

Weil die 1748 erbaute Kaunitzer Pfarrkirche Ende des 19.
Jahrhunderts erweitert worden war, erhielt sie in der Zeit von
1897 bis 1900 eine neue Innenausstattung. Diese Innenausstattung
war ein Gemeinschaftswerk verschiedener Wiedenbrücker
Kunsthandwerker. Zu dieser Zeit war das historistische
Kunsthandwerk der so genannten "Wiedenbrücker Schule" so beliebt,
dass es nicht nur die eigene Region geprägt hat, sondern selbst
weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bis in die USA
verbreitet war.

Doch Mitte des 20. Jahrhunderts schwand die Wertschätzung dieser
Kunst und so baute die Kirchengemeinde 1956 den Altar ab und
lagerte ihn zusammen mit anderen Ausstattungsteilen ein. 1975
stellte die Kirchengemeinde Teile des Altares in Form einer
Tabernakelstele wieder auf, die seitlic hen Reliefs gelangten
als Einzelbilder in den Chorraum. Außerdem verwendete die
Gemeinde vier Evangelistensymbole an einem modern gestalteten
Kreuzbalken. "Die übrigen Teile des wertvollen Kunstwerkes
blieben eingelagert", so Vöhringer.

Als die Kirchengemeinde 2005 plante, den Innenraum der Kirche zu
restaurieren und umzugestalten, ließ sie sich von Beginn an vom
LWL-Amt für Denkmalpflege beraten. Bei einem ersten Ortstermin
stellte sich heraus, dass die eingelagerten Teile des Altares
samt Farbfassung in sehr gutem Zustand waren. So entstand der
Plan, den Altar in seiner ursprünglichen Form wieder
aufzustellen. Mit Unterstützung von Pfarrer Joachim Cruse fanden
die LWL-Denkmalpfleger im Pfarrarchiv Fotos des Altares, die vor
seinem Ausbau entstanden waren. "Mit Hilfe der Archivunterlagen
und der Originalteile konnten wir den Altar in seinem
ursprünglichen Zustand rekonstruieren. Dabei haben die
Restaurato-ren fast ausschließlich Originalteile verwendet", so
Vöhringer.

Neben dem Altar kehrten auch die Kanzel, die Rahmen der
Kreuzwegstationen und einige Skulpturen zurück in den
Kirchenraum. "Damit hat die Kirche als historischer Sakralraum
ganz entschieden an Ausstrahlung und Erlebbarkeit gewonnen",
lobt Vöhringer. Das Gelingen solcher Projekte hänge auch davon
ab, dass sich Denkmaleigentümer frühzeitig von den Experten des
LWL-Amtes für Denkmalpflege beraten lassen, so Vöhringer
weiter.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 23 10:55:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Feb 2007 10:55:08 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Acker - Buerger - Stadt: Bochum im Mittelalter,
03.11.2007, Bochum
Message-ID: 45DEC80D020000D60002D674@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 13.02.2007, 09:47
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


KONFERENZ

Acker - Bürger - Stadt: Bochum im Mittelalter

Dass die moderne Ruhrgebietsstadt Bochum ihre Wurzeln im
Mittelalter hat, wird gerne übersehen. Gleichwohl lohnt es die
Mühe, den mittelalterlichen Anfängen des Ortes am Hellweg,
dessen Kern ein Königshof und dessen Kapelle waren,
Aufmerksamkeit zu widmen - und das nicht nur deshalb, weil es
bisher kaum jemand getan hat.

Die interdisziplinär angelegte Tagung soll einen Einstieg in die
wissenschaftliche Beschäftigung mit zentralen Themen der
Bochumer Geschichte bieten. Einen besonderen Schwerpunkt wird
dabei die Beschäftigung mit der Stadtwerdung des Ortes im
regionalen Kontext bilden.

Vortragsthemen:

1.) Königshof und Kirche im früh- und mittelalterlichen Bochum
(Dr. Stefan Pätzold, Bochum)

2.) Das Taufbecken der Bochumer Propsteikirche (Prof. Dr.
Barbara Welzel, Dortmund)

3.) Hygiene in der mittelalterlichen Stadt im Rheinland und in
Westfalen (PD Dr. Kay Peter Jankrift, Bochum)

4.) Entwürfe weiblicher Lebenswege - eine Spurensuche (in Bochum
und seinem Umland) (Prof. Dr. Gudrun Gleba, Osnabrück)

5.) Minderstädte im spätmittelalterlichen Nordwesten (Dr.
Wilfried Ehbrecht, Münster)

6.) Die 'Stadtepolitik' der Grafen von der Mark (Prof. Dr.
Heinrich Schoppmeyer, Witten)

7.) Essen - Bochum - Dortmund. Städte am Hellweg im Vergleich
(Prof. Dr. Thomas Schilp, Dortmund)

8.) Die Amtsstadt Bochum in Spätmittelalter und früher Neuzeit
(Prof. Dr. Dieter Scheler, Bochum)


INFO

Zeit:
03.11.2007

Ort:
Stadtarchiv Bochum
Wittener Straße 47
44789 Bochum

Kontakt:
Dr. Stefan Pätzold
Stadtarchiv Bochum
Kronenstraße 47, 44789 Bochum
0234/9364721
spaetzold at bochum.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 23 11:09:07 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Feb 2007 11:09:07 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Studentenverbindungen im Kaiserreich,
ab 27.02.2007 bis 20.05.2007, Muenster
Message-ID: 45DECB53020000D60002D685@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Muenster"
Datum: 22.02.2007, 10:42


AUSSTELLUNG

Studentenverbindungen im Kaiserreich "Schlagfertig":
Stadtmuseum Münster zeigt Ausstellung des LWL-Freilichtmuseums
Detmold

Viele denken an dramatische Fechtduelle. An reine
Männerbünde oder ausschweifende Feste. Andere an Zusammenhalt,
Verantwortung und an das Bewahren von Tradition. Eine
Ausstellung im Stadtmuseum Münster nimmt ab dem 27. Februar
Studentenverbindungen genauer unter die Lupe. "Schlagfertig"
heißt die Schau, mit der das LWL-Freilichtmuseum Detmold zu Gast
in der Hochschulstadt ist. Der Fokus der Ausstellung liegt auf
den Jahren des Kaiserreichs.

Zu sehen sind Objekte aus der Studentica-Sammlung des Detmolder
Museums. "In ihrer Dichte und Qualität geben sie einen
anschaulichen Einblick in die Kulturgeschichte des studentischen
Verbindungswesens zwischen 1840 und 1920", freut sich
Stadtmuseumsdirektorin Dr. Barbara Rommé. Die meisten Exponate
stammen aus der Stiftung von Ewald Lutz. Die Sammlung des
Detmolders, einst selbst Verbindungsstudent in Königsberg,
genießt in Fachkreisen einen exzellenten Ruf.

Studieren bedeutete an der Wende zum 20. Jahrhundert weitaus
mehr als Universität, Vorlesung und Examen. Ein Großteil der
männlichen Studenten war korporiert - an jedem Hochschulstandort
gab es Verbindungen. Leistungskraft und Willensstärke als
Männlichkeitsideale standen im Vordergrund studentischer
Erziehung.

Druckgrafiken, Bücher, Kleidungsstücke und Gebrauchsgüter
spiegeln in der Ausstellung das Leben der Verbindungsstudenten
zu Kaisers Zeiten. Ablesbar ist indes auch die
politisch-gesellschaftliche Gedankenwelt der
Verbindungsstudenten.

Fotografien erinnern an Alltag und Traditionen. Auf
Atelieraufnahmen etwa präsentieren sich die Männer herausgeputzt
in "Vollwichs" (Festgewand) oder beim Ausfechten der Mensur.
Auch die Schutzkleidung für dieses akademische Fechten ist in
der atmosphärisch beeindruckenden Ausstellung zu bestaunen. Für
viele Verbindungen hat das Tragen von Farben Bedeutung.
Coleurartikel - Bänder, Zipfel, Mützen und Bandknöpfe - zeugen
im Stadtmuseum von dieser Tradition. Die Präsentation wird von
einem eigenen Beitrag des Stadtmuseums ergänzt: Es richtet den
Blick auf die katholischen Studentenverbindungen aus Münster,
die die studentische Szene in Münster beherrschten.

Die Detmolder Ausstellung wurde maßgeblich von Studierenden
gestaltet. Entstanden ist sie in Zusammenarbeit mit dem
Lehrstuhl für Neueste Geschichte der Universität Paderborn unter
Leitung des Privatdozenten Dr. Rainer Pöppinghege. "Wir freuen
uns, dass sich zu den Partnern jetzt das Stadtmuseum gesellt",
so Dr. Jan Carstensen, Leiter des LWL-Freilichtmuseums Detmold -
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde, zur Kooperation mit
Münster.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: (0)2 51/4 92-45 03
E-Mail: museum at stadt-muenster.de
Eintritt frei.

Zeit:
ab 27.02.2007 bis 20.05.2007
dienstags bis freitags 10 bis 18 Uhr,
samstags/sonntags 11 bis 18 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 26 10:27:45 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Feb 2007 10:27:45 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_LWL_ver=F6ffentlicht_Fuehrer_=FC?=
=?iso-8859-1?q?ber_die_753_erstmals_urkundlich_erwaehnte_Iburg=2C_Muenste?=
=?iso-8859-1?q?r?=
Message-ID: 45E2B621020000D60002D8D3@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.02.2007, 09:21


AKTUELL

Die Iburg: Der LWL veröffentlicht Führer über die 753 erstmals
urkundlich erwähnte Burg

Westlich der Stadt Bad Driburg (Kreis Höxter) thront auf 380
Metern Höhe die eindrucksvolle Ruine der Iburg mit ihrem
mächtigen, weithin sichtbaren Bergfried. Archäologen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), die neue
Ausgrabungen an der Burgruine unternommen haben, präsentieren
ihre Ergebnisse in einem neuen 36-seitigen Burgenführer, den der
LWL am Donnerstag (15.02.) in Bad Driburg vorgestellt hat.

In den fränkischen Reichsannalen für das Jahr 753 wird das
"Castrum Iuburg" erstmals erwähnt. Reste dieser
frühmittelalterlichen sächsischen Burg sind vor der Anlage noch
als Erdwälle erhalten. Der Sage nach soll hier einst das
sächsische Nationalheiligtum mit der "Irminsul" gestanden haben.
Tatsache ist, dass im 10. Jahrhundert eine Einsiedelei mit
frommen Frauen von "vorbildlichem Lebenswandel" - so die
mittelalterlichen Quellen - bestanden hat. Vermutlich ist auch
die noch als Ruine erhaltene Peterskirche auf dem Berg
mindestens so alt. Die Einsiedlerinnen verließen den Berg aber
schon im 12. Jahrhundert wieder und siedelten sich im zwölf
Kilometer entfernten Gehrden an.

Unter Bischof Bernhard II. (1188-1204) wurde die Anlage stark
befestigt und ausgebaut, um die Herr-schaft der Paderborner
Bischöfe im Gebiet östlich des Eggegebirges zu sichern. Im Laufe
des 13. Jahrhunderts erlebte die Iburg so ihre Blütezeit. An
Bedeutung verlor sie erst, als Bischof Bernhard V. in der ersten
Hälfte des 14. Jahrhunderts die Stadt und die Burg Dringenberg
gründete. "Wann die Iburg endgültig zerstört wurde, liegt im
Dunkel der Geschichte. Wahrscheinlich wurde sie im Laufe des 15.
Jahrhunderts im Zuge der zahlreichen spätmittelalterlichen
Fehden niedergebrannt", vermutet Prof. Heinrich Rüthing, der
sich besonders mit der schriftlichen Überlieferung beschäftigt
hat.

Die frühmittelalterliche Wallburg hatte einst ein geschütztes
Areal von vier Hektar Fläche (etwa 300 mal 150 Meter). Die
spätere hochmittelalterliche Burg mit einer Fläche von etwa 160
mal 60 Metern und ihrem heute noch erhaltenen Bergfried, der
Ruine der Peterskirche und weiteren noch erhaltenen
Gebäuderesten ist in die frühmittelalterliche Wallanlage
hineingebaut worden.

Die Bedeutung der Iburg, die aus den mittelalterlichen Quellen
bereits eindrucksvoll hervorgeht, zeigt sich auch im Fundgut aus
der Burganlage: Ofenkacheln, eiserne Reitersporen, eine Kandarre
und ein Steigbügel sowie eine vergoldete Zierscheibe
verdeutlichen den herrschaftlichen und repräsentativen Charakter
der Burg. Dafür sprechen auch bemalte Stücke Wandverputz,
Scherben bemalter Fensterscheiben sowie Reste von Fensterkreuzen
aus Sandstein, Dachziegel und Schieferplatten.

Die archäologischen Funde aus der Iburg sind heute zu einem
großen Teil verloren. Sie stammen überwiegend aus Grabungen vom
Anfang des 20. Jahrhunderts und waren seit 1907 im
Kaiser-Karls-Turm auf der Iburg ausgestellt, dort wurden sie
1924 gestohlen.

Die Autoren des von der Altertumskommission für Westfalen (LWL)
herausgegebenen Burgenführers haben aktuelle Ausgrabungen auf
der Iburg durchgeführt und eingehend die alten
Grabungsunterlagen und die historischen Quellen gesichtet. Ihre
wichtigsten Erkenntnisse legen sie hier in Kurzform als
Burgenführer für eine breite Öffentlichkeit vor.


INFO

Werner Best und Heinrich Rüthing: Die Iburg bei Bad Driburg,
Kreis Höxter
Heft 26 der Reihe *Frühe Burgen in Westfalen“,
36 Seiten, 22 Abbildungen, ISSN 0939-4745

Bezug:
Altertumskommission für Westfalen
Rothenburg 30, 48143 Münster
Telefon: 0251 5907-270
E-Mail: altertumskommission at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 26 11:09:17 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Feb 2007 11:09:17 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Tenfelde,
Klaus: Mitteilungsblatt des Instituts fuer soziale Bewegungen
Message-ID: 45E2BFDD020000D60002D8E3@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 20.02.2007, 09:04
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


LITERATUR

Menschen lassen sich nicht schmelzen
RUB-Historiker analysiert Mythos "Schmelztiegel Ruhrgebiet"
Neues Mitteilungsblatt des Instituts für soziale Bewegungen

In der immer wieder entfachten Diskussion um die Rolle von
Migranten und die Gefahr von Parallelgesellschaften erscheint
der Begriff des "Schmelztiegels" als Idealbild: Die vollständige
Integration und Assimilation aller Zuwanderer. Das Ruhrgebiet
ist eine Gegend mit hohem Migrantenanteil - Bergbau und
Stahlindustrie lockten über Jahrzehnte hinweg immer neue Wellen
von Zuwanderern. Der Zusatz "Schmelztiegel" wird ihm daher oft
und gerne angehängt. In der neuen Ausgabe des Mitteilungsblatts
des Instituts für soziale Bewegungen beschreibt Prof. Dr. Klaus
Tenfelde (Direktor des Instituts) die Geschichte der Migration
im Ruhrgebiet und analysiert exemplarisch die Situation der
polnischen und türkischen Zuwanderer. Seine Ergebnisse zeigen
ein sehr vielschichtiges Bild, das den "Schmelztiegel" als zu
ideologisch entlarvt.

Verschiedene Faktoren beeinflussen Integration

Eigenschaften wie die Größe einer Gruppe, ihre Religion und das
vorhandene Bildungsniveau beeinflussen die Integration von
Zuwanderern. Aber auch die politischen Verhältnisse wirken
darauf ein. Im Falle des Ruhrgebiets macht sich dies zum
Beispiel beim gewerkschaftlichen Engagement bemerkbar: Polnische
Migranten kamen vor allem gegen Ende des 19.Jahrhunderts in das
Ruhrgebiet, einer Zeit, in der deutsche Unternehmer und
Politiker die Gewerkschaften bekämpften. Aktive
Gewerkschaftsarbeit hätte die Integration der Zugezogenen daher
nur zusätzlich erschwert. Türkische Migranten, die erst ab den
1960er Jahren nach Deutschland einwanderten, kannten dagegen aus
ihrer Heimat wenig politische Freiheiten. Für sie war die
hierzulande inzwischen anerkannte Gewerkschaftsarbeit eine
Gelegenheit sich endlich politisch zu engagieren.

Beschreiben statt ideologisieren

Dieses Beispiel zeigt, wie sich die Voraussetzungen zur
Integration im Laufe der Zeit gewandelt haben. Für Prof.
Tenfelde einer der Gründe, weshalb ideologieverdächtige Thesen,
wie die des Ruhrgebiets als "Schmelztiegel" der Kulturen,
vorsichtig gebraucht werden sollten. Sinnvoller erscheint ihm,
Charakteristika und Verhalten sowohl der Aufnahmebevölkerung als
auch der Zuwanderer zu typisieren, zentrale Merkmalskomplexe zu
erarbeiten und diese in den historischen Kontext einzuordnen.
Eine solche Herangehensweise geht flexibler mit dem vielfältigen
Phänomen der Migration um und wird ihm dadurch eher gerecht.

Von der Sonntagsarbeit bis zur Friedensbewegung

Der Standpunkt der Katholischen Kirche zur Sonntagsarbeit ist
Thema eines der weiteren Forschungsberichte des
Mitteilungsblattes. Ebenso die Kriegswahrzeichen des ersten
Weltkriegs, die Sozialisationsforschung und religiöse
Sozialisation im 20. Jahrhundert, sowie die Leiter von
Schottischen Kohlebergwerken zwischen 1930 und 1966. Die
Forscher des Instituts für soziale Bewegungen berichten über
aktuelle Projekte und ihre Aktivitäten der Jahre 2004/2005 und
diskutieren in Buchkritiken verschiedene Werke zur Wirtschaft
und Politik in Europa. Im Forum des Mitteilungsblatts
präsentieren sie außerdem Tagungsberichte zu den Themen:
Entwicklung europäischer Parteien, das politische Zeremoniell im
deutschen Kaiserreich, die Geschichte der Arbeiterbewegung und
einen Vergleich verschiedener Friedensbewegungen nach 1945.


INFO

Tenfelde, Klaus (Hg.): Mitteilungsblatt des Instituts für
- Forschungen und Forschungsberichte
Nr. 36/2006. 2006,
Klartext Verlag, Essen,
ISBN 3-89-861-747-5, ISBN 0173-2471, ISBN-13 978-3-89861-747-6

Dr. Jürgen Mittag
Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum
Clemensstraße 17-19, 44789 Bochum
Tel.0234/32-26920
E-Mail: juergen.mittag at rub.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 26 11:19:24 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Feb 2007 11:19:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Adolf IV. von Schaumburg und seine Memoria,
01.03.2007, Herford
Message-ID: 45E2C23C020000D60002D8F3@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 21.02.2007, 10:27


AKTUELL

Zweiter Vortrag in der Vortragsreihe des Vereins im Jahr 2007
am Donnerstag, dem 1. März 2007, um 19 Uhr
im Städt. Museum, Daniel-Pöppelmann-Haus, Deichtorwall 2,
32052 Herford
(Eintritt frei)


Dr. Nathalie Kruppa (Göttingen):

Erinnerung an einen Grafen - Adolf IV. von Schaumburg und seine
Memoria

In ihrem Vortrag stellt Frau Kruppa den Grafen Adolf IV. von
Schaumburg (+ 1261) vor. Neben seinen Lebenslauf, seinen
Klostergründungen und seinen
Seelgerätstiftungen/Memorialstiftungen geht sie auf Adolf als
Franziskanermönch ein. Adolf war an der Mittelweser (Schaumburg)
und in Hamburg/Holstein beheimatet. Er hat in den beiden
Regionen seiner Herrschaft sich als Städte- und Klostergründer
betätigt, zu den Klöstern gehörten unter anderem das Kloster in
Rinteln und die Franziskanerklöster in Hamburg und Kiel.

Ende der 30er Jahre des 13. Jahrhunderts wurde er Mönch,
Franziskaner, und war unter anderem als Missionar tätig. Das
besondere an Adolf ist, worauf ein Schwerpunkt des Vortrages
liegt, ist die Tatsache, daß er in seinem Orden als Heiliger
verehrt wurde. Dieses lässt sich an verschiedenen Quellen und an
verschiedenen Orten feststellen. Zum Schluss vergleicht sie noch
seine Rolle als "Heiliger" mit zwei weiteren adligen "Heiligen"
Sachsens, genauer Westfalens.


Biografische Daten von Dr. Natalie Kruppa

1991 Studienbeginn Universität Göttingen, Fächer: Mittlere und
neuere Geschichte

Klassische Archäologie, Alte Geschichte

Sommer 1994 Lehrgrabung Corvey, Stadtwüstung

2002 Promotion bei Prof. Dr. Ernst Schubert, Universität
Göttingen

Oktober 1999 Abgabe der Dissertation "Die Grafen von Dassel
(1097-1337/38)"

Oktober 1995-März1998 Studentische Hilfskraft in der Diathek am
Institut für Klassische Archäologie der Universität Göttingen

Oktober 1998-Juni 2000 Studentische Hilfskraft am
Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen, Abteilung
Germania Sacra

Juli 2000-August 2002 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-
Planck-Institut für Geschichte in Göttingen, Abteilung Germania
Sacra

ab Oktober 2002 Wissenschaftliche Leiterin der Germania Sacra am
Max-Planck-Institut für Geschichte, Göttingen

Wintersemester 2006/07 Lehrauftrag Universität Göttingen,
Projektseminar: Germania Sacra

Zahlreiche Veröffentlichungen, Vorträge und Betreuung von
Colloquien und Veranstaltungen


TÄTIGKEIT BEI DER GERMANIA SACRA

Zu der derzeitigen Tätigkeit gehört die Betreuung der Bände der
Reihe des Projektes "Germania Sacra" sowie die Werbung neuer
Mitarbeiter für das Projekt. Daneben werden neue Schwerpunkte
und Einbindungen sowie internationale Korporationen entwickelt
sowie neuerdings eine neue, überarbeitete Konzeption des
Projektes. Eigene wissenschaftliche Forschungen aus dem Bereich
der mittelalterlichen (Kirchen-)Geschichte ergänzen das
Tätigkeitsfeld.


MITGLIEDSCHAFTEN

Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen


SONSTIGES

Verantwortliche Redakteurin der Internet-Zeitschrift: "Concilium
Medii Aevi" (http://cma.gbv.de/z/)

Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Mittelalters



Das weitere Programm:

Vorträge

19. April:
Prof. Dr. Hartmut Krohm (Berlin):
Westfälische Goldschmiedekunst der Gotik

3. Mai:
Dr. des. Sebastian Steinbach (Osnabrück):
Geld für die Äbtissin - Höhepunkte aus 1.000 Jahren Herforder
Münzgeschichte

6. September:
Eva-Maria Butz (Dortmund):
Adel und liturgische Memoria am Ende des karolingischen
Frankenreichs


Veranstaltung:

17./18. März 2007:
Elisabeth Pfalzgräfin bei Rhein, Äbtissin von Herford (1618-1680)
Ein Symposion


INFO

Zweiter Vortrag in der Vortragsreihe des Vereins im Jahr 2007
am Donnerstag, dem 1. März 2007, um 19 Uhr
im Städt. Museum, Daniel-Pöppelmann-Haus, Deichtorwall 2,
32052 Herford
(Eintritt frei)


Verein für Herforder Geschichte e.V.

Vorsitzender: Eckhard Wemhöner, Stellvertreter: Dr. Wolfgang
Otto, Schatzmeisterin: Helgard Heidecker

Vorstandsmitglieder: Johannes Beer, Dr. Hans Joachim Becker,
Bernhard Farecki, Eckhard Möller,

Kuratorium: Dr. Ursula Brinkmann, Hans-Jürgen Buder, Thomas
Gabriel, Christoph Knüppel, Ulrich Richter, Helge Schilling,
Gerd Sievers, Udo Tielking


Geschäftsführung:

Christoph Laue
Kommunalarchiv Herford,
Amtshausstr. 2, 32051 Herford
Tel.: 0 52 21 / 13 22 13
Fax: 0 52 21 / 13 22 52
Mobil: 01 70 / 4 95 44 57
E-mail: info at mam-herford.de
www.mam-herford.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 26 11:51:23 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Feb 2007 11:51:23 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Fasten_hat_sich_von_150-taegiger?=
=?iso-8859-1?q?_Bu=DFuebung_zur_spirituellen_Erfahrung_gewandelt=2C_Muens?=
=?iso-8859-1?q?ter?=
Message-ID: 45E2C9BB020000D60002D906@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.02.2007, 12:22


AKTUELL

"Schmachtlappen", Eierpfannkuchen und Strafpredigten: Fasten hat
sich von 150-tägiger Bußübung zur spirituellen Erfahrung
gewandelt

"Jeder fünfte Deutsche macht beim Fasten mit", das meldete die
Zeitschrift "Stern": Nach einer repräsentativen Umfrage wollen
20 Prozent der Deutschen in der Zeit zwischen Aschermittwoch und
Ostern auf bestimmte Nahrungs- und Genussmittel, wie etwa auf
Fleisch, Süßigkeiten, Alkohol oder Zigaretten verzichten.
"Während das Fasten heute eher als spirituelle Erfahrung die
eigene Persönlichkeit bereichern soll, war das Fasten früher als
Kirchengebot nicht freiwillig. Es war eine streng
vorgeschriebene Bußübung, der jeder Katholik nachkommen musste,
wollte er nicht abseits der Gemeinschaft stehen und sein
Seelenheil aufs Spiel setzen", erklärt Dr. Peter Höher,
Volkskundler beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Heute sind nur noch die 40 Tage vor Ostern als Fastentage
bekannt. Noch im 19. Jahrhundert zählte das katholische
Kirchenjahr fast 150 solcher Tage: neben den vierzig Tagen von
Aschermittwoch bis Karsamstag auch die vierzig Tage vor
Weihnachten. "Da die Sonntage bei den Fastenzeiten ausgenommen
sind, begann die weihnachtliche Fastenzeit mit dem 11. November,
der heute eher als Beginn des Karnevals verstanden wird", so
Höher. Zu diesen achtzig Tagen kamen alle Freitage und die so
genannten Quatembertage und die Vigiltage. Das sind die Tage,
die hohen kirchlichen Feiertagen vorausgehen oder ihnen folgen.

"Diese zahlreichen Fasttage konnte sich natürlich kaum jemand
merken. Damit sie nicht vergessen wurden, war es eine wichtige
Aufgabe für den Pfarrer, den Gläubigen jeden Sonntag von der
Kanzel aus ausdrücklich einzuschärfen, ob und wann in der
nächsten Wochen Fastengebote zu beachten sind", sagt Höher. Das
könne man noch heute in den so genannten Verkündbüchern
nachlesen, die für einige Pfarrgemeinden erhalten geblieben sind,
so beispielsweise für die Pfarrei St. Mauritius in Enniger
(Kreis Warendorf).

Hier seien seit dem frühen 19. Jahrhundert
alle kirchlichen Angelegenheiten, die der Pfarrer von der Kanzel
"verkündet" habe, sorgfältig notiert. Die Beachtung der Fasttage
und -zeiten sei dabei ein immer wiederkehrendes Thema. "So
ereiferte sich der Pfarrer im Jahre 1830, weil die Knechte am
Fastnachtsdienstag von dem überreich gedeckten Tisch die
Fleischportionen, die sie beim besten Willen nicht mehr essen
konnten, einfach mitnahmen und dann in der Nacht beim Tanz
verzehrten. Einige von ihnen, so empörte sich der Pfarrer, haben
ihren Fleischimbiss nach Mitternacht verzehrt, also am
Aschermittwoch. Und das sei ja, wie jedermann wisse, ein
schlimmer Verstoß gegen das Fastengebot", berichtet der Experte
von der Volkskundlichen Kommission für Westfalen.

Es waren aber nicht allein der Zwangscharakter und die ungleich
größere Zahl der Fasttage, die das Fasten früherer Zeiten von
dem Fasten heute unterscheideten, sondern auch die Art und Weise,
wie gefastet werden musste. Es gab zwar seit dem ausgehenden
Mittelalter immer wieder Änderungen, doch die Grundregel blieb
bestehen: Es durfte kein Fleisch von vierfüßigen Tieren und
Vögeln gegessen werden und lange Zeit waren auch Produkte dieser
Tiere wie Eier, Milch, Käse, Butter und tierisches Fett
verboten. Außerdem gab es Tage, an denen die Zahl der täglichen
Mahlzeiten reduziert war ("Botfasten", "Abbruchfasten").

Diese Nahrungsbeschränkungen versuchten einige Gläubige zu
kompensieren. Bekannt sind Schlemmereien bei Fischmahlzeiten
(Karpfen) und dem Starkbier (Fastenbier). "Das war aber wohl nur
bei einer kleinen vermögenden Oberschicht so, in der Regel
dürfte es wesentlich karger zugegangen sein", vermutet Höher.
Küchenrechnungen großer Güter oder Hospitäler, in denen auch
ältere Leute ähnlich den heutigen Altenheimen versorgt wurden,
bestätigen das.

Die Knechte, Mägde und Hausangestellten auf Haus
Hülshoff bei Münster und Haus Berge bei Gelsenkirchen bekamen in
der Fastenzeit nur selten Fisch. In der Stadt, bei den
Pfründnern im Magdalenenhospital zu Münster, stand dagegen
Salzhering und Stockfisch häufiger auf dem Speiseplan. Typischer
Fleischersatz war lange Zeit die Feige, erst gegen Ende des 18.
Jahrhunderts kamen auch Eier und Milchprodukte in der Fastenzeit
auf den Tisch, und das machte eine einigermaßen ausgeglichene
Ernährung möglich: Eierpfannkuchen wurden in großen Mengen
verzehrt und liefen den Feigen als Fleischersatz schnell den
Rang ab.

Charakteristische Fastenspeisen im Münsterland und darüber
hinaus, waren auf dem Land die "Micken", kleine Küchlein aus
Roggenmehl. Im städtischen Bereich gab es die "Heißwecken" aus
Weizenmehl. Am Karfreitag gab es "Struwen", "Püfferkes" oder
"Bollebäumskes", in Pflanzenöl gebackene süße Pfannküchlein, oft
mit Rosinen und anderen Gewürzen verfeinert. Sie dienten dazu,
das quälende Hungergefühl etwas zu stillen.

In vielen Kirchen hing ab Aschermittwoch das so genannte
Fastenvelum, ein großes, besticktes Tuch, zwischen den Gläubigen
und dem Altar. Es wurde als das Zeichen der Fastenzeit angesehen
und westfälischderb "Smachtlappen" genannt. Im Hochdeutschen hat
sich die mildere Bezeichnung "Hungertuch" eingebürgert. Einige
dieser alten, bildreich bestickten Stücke haben die Zeiten
überdauert. Das in Westfalen bekannteste ist das Hungertuch aus
Telgte (Kreis Warendorf), das dort im Museum zu sehen ist.

Das Hungertuch wurde erst am Mittwoch der Karwoche wieder
abgenommen. An diesem Tag wurde die Lukaspassion verkündet, und
genau an der Stelle, an der es heißt: "Der Vorhang des Tempels
riss mittendurch" (Lk 23,45), ließ der Küster den "Smachtlappen"
zu Boden fallen. "Für das Kirchenvolk wird es ein erhebender
Moment gewesen sein. Der freie Blick auf den Altar
signalisierte: Bald hat das Darben ein Ende!", so Höher.





From niemani at uni-muenster.de Mon Feb 26 08:53:14 2007
From: niemani at uni-muenster.de (Irmgard Niemann)
Date: Mon, 26 Feb 2007 08:53:14 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2007/06
Message-ID: 45E291EA.6050003@uni-muenster.de>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 26.02.2007


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an
dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-04 für den Zeitraum vom 03.02.2007 bis
zum 09.02.2007 mit insgesamt 76 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes


Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis
auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls eingesehen
werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&tagNO=&
functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&
NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen
Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie
(NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-25539

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Feb 26 14:46:17 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 26 Feb 2007 14:46:17 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Tag_der_Offenen_Tuer_im_LWL-Medi?=
=?iso-8859-1?q?enzentrum_f=FCr_Westfalen=2C_Muenster=2C_03=2E03=2E2007?=
Message-ID: 45E2F2B9020000E50001A10D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Markus Köster"
Datum: 26.02.2007, 14:31


AKTUELL

Tag der Offenen Tür im LWL-Medienzentrum für Westfalen
3. März 2007

"Ideen brauchen Räume" - unter diesem Motto steht ein Tag der Offenen Tür im LWL-Medienzentrum für Westfalen in Münster. Nach dem Umzug von der Warendorfer Straße zur Fürstenbergstraße endlich wieder unter einem Dach vereint, gewähren am Samstag, den 3. März von 10 bis 14 Uhr alle drei Referate des LWL-Medienzentrums - Bild-, Film- und Tonarchiv, Medienproduktion und Medienbildung - interessante Einblicke in ihre Arbeit.

Eingeladen sind Geschichts- und Medieninteressierte ebenso wie Lehrer und Fachkräfte aus Medienzentren, Kultur- und Bildungseinrichtungen. Große und kleine Besucher erwartet ein vielfältiges Programm: Ein Kinderkino zeigt, was sich mit Trickfilmen alles machen lässt, eine "digitale Schultasche" ist voll mit Ideen für online-unterstütztes Lernen und wer möchte, kann auch mit verfolgen, wie eine DVD entsteht oder sich durch die fotografischen und filmischen "Schatzkammern" des Archivs führen lassen.

Als Kultureinrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hat die früher als Landesbildstelle und dann als Landesmedienzentrum bekannte Einrichtung den dreifachen Auftrag, das audiovisuelle Erbe der Region zu sichern, landeskundliche Themen durch eigene Medienproduktionen in die Bildungsarbeit zu vermitteln und die westfälischen Kreise und Städte in puncto Medienbildung und Medienbereitstellung zu unterstützen.

Neben dem LWL-Medienzentrum für Westfalen stehen im neuerbauten Haus der Medien auch die Türen der Fotoabteilung und der Bibliothek des LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen sowie der Bibliothek des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte allen Interessierten offen. Unter anderem wird dort auch das Internet-Portal "Westfälische Geschichte" (http://www.westfaelische-geschichte.de) präsentiert.


INFO

LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr.14
48147 Münster
www.lwl-medienzentrum.de







From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 26 15:06:33 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Feb 2007 15:06:33 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Das Judentum in der christlichen Kunst",
27.02.2007 bis 01.04.2007, Gelsenkirchen
Message-ID: 45E2F779020000D60002D956@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Apfeld, Wiltrud"
Datum: 21.02.2007, 11:20


AUSSTELLUNG

"Ecclesia und Synagoga - Das Judentum in der christlichen Kunst"
Ausstellung mit Begleitprogramm
Kulturraum "die flora", Florastr. 26, 45879 Gelsenkirchen
Öffnungszeiten:
27.02. - 01.04.2007, so - fr 11.00 - 18.00 Uhr,
do 11.00 - 20.00 Uhr
Eintritt frei
Information:
0209 / 169-9105 oder http://flora.gelsenkirchen.de
Veranstalter:
Stadt Gelsenkirchen/Kulturraum "die flora" in
Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Gelsenkirchen e. V.

Anlässlich der Eröffnung der neuen Synagoge in Gelsenkirchen
führt der städtische Kulturraum "die flora" in Kooperation mit
der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Gelsenkirchen e. V. ein Ausstellungsprojekt durch, das die
Wurzeln des Antisemitismus aufzeigt und gleichzeitig die
heutigen Beziehungen zwischen Judentum und Christentum sowie die
aktuelle Situation der Juden in Deutschland thematisiert.

Der spannungs- und konfliktreichen Geschichte von Christen und
Juden geht die Ausstellung "Ecclesia und Synagoga - Das Judentum
in der christlichen Kunst" nach. Im Mittelpunkt stehen die
beiden allegorischen Frauengestalten "Ecclesia" und "Synagoga"
und ihre variantenreiche Entwicklung. Synagoga verändert sich
dabei weit mehr als Ecclesia. Letztere wird bald in den Himmel
erhöht, erstere verstoßen, erniedrigt, besudelt und in die
Gosse gezogen. Anhand von ca. 50 Beispielen aus der sakralen
Kleinkunst Europas wie auch aus der kirchlichen
Monumentalplastik stellt die Tafelausstellung diese Entwicklung
dar und ordnet sie historisch ein.

Die Ausstellung des Kirchenhistorikers Prof. Herbert Jochum
(Saarbrücken) darf Einzigartigkeit beanspru-chen, da hier zum
ersten Mal weithin unbekannte religions-, kultur- und
sozialgeschichtlich bedeutsame Zeugnisse einer interessierten
Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Ausstellung
leistet, indem sie die allmähliche Ausgrenzung einer
gesellschaftlichen Minderheit und die letztendlich tödliche
Wirkung von antijüdischen Sprach- und Bildsymbolen aufzeigt,
dringend notwendige Erinnerungsarbeit und vermag so für die
aktuelle Problematik ähnlicher Tendenzen in unserer Gegenwart -
auch anderen gesellschaftlichen Gruppen gegenüber - sensibel zu
machen.

Das Begleitprogramm greift die theologische Diskussion der
Ausstellung auf und fragt nach den Beziehun-gen zwischen
Christentum und Judentum seit dem 20. Jahrhundert bis heute. Mit
dem Besuch in der neuen Gelsenkirchener Synagoge und der
Filmpräsentation "Fisch und Vogel - Begegnungen mit jungen
Juden" wird das jüdische Leben im Deutschland der Gegenwart zum
Thema und dabei deutlich, wie die Zuwanderung von Juden aus der
ehemaligen Sowjetunion die heutigen Gemeinden prägt. Der letzte
Vortrag über "Bilder als visuelle Argumente" greift die
politisch-soziologische Komponente der Ausstellung auf und
transportiert sie in unsere mediale Welt.

Neben der öffentlichen Führung am 11.03.2007 können
interessierte Gruppen Führungen buchen. Für Schulklassen und
Jugendgruppen sind die Führungen kostenfrei, andere Gruppen
zahlen pro Führung 25 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich
unter Tel.: 0209 / 169 - 9105 oder flora at gelsenkirchen.de

Begleitprogramm

Montag, 26.02.2007, 19.30 Uhr
Ausstellungseröffnung mit Bürgermeisterin Gabriele Preuß,
Pfarrer Andreas Chaikowski (Vorstandsmitglied der Gesellschaft
für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen e. V.),
Wiltrud Apfeld (Kulturraum "die flora") und einer Einführung von
Ausstellungskurator Prof. Herbert Jochum (Saarbrücken).
Musikalischer Rahmen:
Kompositionen der spanischen
Renaissancevihuelisten mit Peter Werner.

Montag, 05.03.2007, 19.30 Uhr
"Das Judentum in der Evangelischen Theologie des 20. Jahrhunderts"
Vortrag von Erhard Nierhaus, Superintendent i. R., Hamm
Eintritt frei
An Beispielen und mit Ausblicken auf die Katholische Theologie wird
der Referent Erhard Nierhaus bei sei-nem Vortrag der Frage
nachgehen, wie sich das Verhältnis der Evangelischen Theologie zum
Judentum im 20. Jahrhundert entwickelt hat. Dabei werden auch die
theologischen Folgerungen aus dem Zivilisations-bruch
"Auschwitz" dargestellt. Der ehemalige Superintendent Erhard
Nierhaus, geb. 1943, ist Mitglied des Ausschusses "Christen und
Juden" der Ev. Kirche von Westfalen (1992 - 2000 Vorsitzender)
und war von 1995 bis 2006 Beauftragter der Kirchenleitung für
den christlich-jüdischen Dialog.

Sonntag, 11.03.2007, 11.30 Uhr
Geführte Einblicke in die Ausstellung mit Kunsthistoriker Elmar Alshut
(Leiter des Kultur- und Bürgerzentrums Schloß Horst, Gelsenkirchen)
Teilnahme kostenfrei

Donnerstag, 15.03.2007, 17.00 Uhr und 18.30 Uhr
"Judentum heute in Gelsenkirchen - Besuch der neuen Synagoge"
Teilnahme kostenfrei
Treffpunkt:
Synagoge, Georgstr. 2, 45879 Gelsenkirchen
Anmeldung unter 0209 / 169 - 9105 unbedingt erforderlich
Das jüdische Leben in Gelsenkirchen steht beim
Synagogenbesuch im Mittelpunkt. Vertreter der Gemeinde und des
Architekturbüros Christfreund & Mihsler (Gelsenkirchen) laden zu
einem informativen Rundgang in die Anfang Februar 2007
eingeweihte Synagoge ein und stehen für Fragen und Gespräche zur
Verfügung.

Montag, 19.03.2007, 19.30 Uhr (öffentliche Veranstaltung) /
Dienstag, 20.03.2007, 10.00 Uhr (Schulklassen)
"Fisch und Vogel - Begegnungen mit jungen Juden"
Dokumentarfilm einer Studentengruppe der Hochschule Konstanz,
Fachbereich Kommunikationsdesign, Deutschland 2006, 95 Min.
Eintritt frei
Mit der Kamera in der Hand reisten neun Studenten der Hochschule
Konstanz durch Deutschland und filmten ihre Begegnungen und
Gespräche mit jungen Juden. Ihr Film ist ein beeindruckender
Einblick in Leben und Gedankenwelt der Jugendlichen, witzig,
lebensnah, nachdenklich - authentisch. Gemeinsam mit ihrem
Betreuer stellen sie ihren Film vor und laden zur Diskussion
ein. Für die Schulaufführung ist eine Anmeldung erforderlich
unter 0209 / 169 - 9105.

Montag, 26.03.2007, 19.30 Uhr
"Bilder als visuelle Argumente"
Vortrag von Prof. Dipl-Psych. Steffen-Peter Ballstaedt,
Fachhochschule Gelsenkirchen
Eintritt frei
Prof. Steffen-Peter Ballstaedt geht in seinem Vortrag der Frage
nach, wie die heutige Gesellschaft mit Bildern und deren
(vermeintlicher) Realitätsdarstellung umgeht. Die starke Wirkung
von Bildern und das durch sie verfestigte Denken in Stereotypen
erfordert zunehmend die Fähigkeit der visuellen Kompetenz.
Denn: Ein kritisches Bildverstehen stellt nicht nur die Frage "Was
ist auf dem Bild zu sehen?", sondern vor allem die Frage "Warum wird mir
das Bild gezeigt?".
Steffen-Peter Ballstaedt (geb. 1946, Studium
der Psychologie und Philosophie) ist Professor für angewandte
Kommunikationswissenschaft am Institut für Journalismus und
Public Relations der Fachhochschule Gelsenkirchen und arbeitet
insbesondere über Probleme der sprachlichen und visuellen
Kommunikation.

Sonntag, 01.04.2007, 17.00 Uhr
Kammerkonzert mit dem "Revier-Quartett"
Abendkasse: 6,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro
Kartenreservierung unter 0209 / 169 - 9105
Zum Ausklang der Ausstellung wird ein Kammerkonzert mit dem
Revier-Quartett angeboten. Zur Aufführung kommen Werke
von Franz Schubert (Streichquartett a-moll *Rosamunde“)
Felix Mendelssohn-Bartholdy (Opus 12, Es-Dur) und
Dmitri Schostakowitsch (Streichquartett Nr. 1, op. 49).
Mitglieder des Quartetts sind: Dan Constantin
(1. Violine), Rebecca Somers (2. Violine), Dieter Schuller
(Viola), Wilhelm Druckenbrodt (Violoncello). Außer Dieter
Schuller - Solo-Bratschist in Wuppertal - sind die Mitglieder
des Revier-Quartetts in führenden Positionen der Neuen
Philharmonie Westfalens.


INFO

Kontakt:
Wiltrud Apfeld
Stadt Gelsenkirchen/Kulturraum "die flora"
Florastr. 26
45879 Gelsenkirchen
Tel.: 0209 / 169-9109
Fax: 0209 / 169-9173
E-Mail: flora at gelsenkirchen.de
URL: http://flora.gelsenkirchen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 26 15:30:57 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Feb 2007 15:30:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kooperationsprojekt "Mit Gips und Grips
der SchlossGEschichte auf der Spur", Gelsenkirchen
Message-ID: 45E2FD31020000D60002D96A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Becker, Bernd E. "
Datum: 23.02.2007, 16:34


AKTUELL

Nach 15 Jahren intensiver archäologischer Untersuchungen auf dem
Areal des Horster Schlosses durch das Westfälische Museum für
Archäologie - Landesmuseum und Amt für Bodendenkmalpflege ist
die Arbeit in eine zweite Phase getreten: die wissenschaftliche
Aufbereitung der Grabungsbefunde und -funde. Diese Situation
einerseits und das im Aufbau befindliche Museum im Horster
Schloss andererseits bieten einmalig günstige Voraussetzungen
vor Ort in dem kooperativen Pilotprojekt "Mit Gips und Grips der
SchlossGEschichte auf der Spur", die sonst im Verborgenen
ablaufenden Auswertungsarbeiten unmittelbar vor den Augen eines
interessierten Publikums durchzuführen und zu vermitteln.

Das Kooperationsprojekt ist auf einen Zeitraum von zwei Jahren
angesetzt. Als gleichberechtigte Partner teilen sich das
Westfälische Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe und die Stadt Gelsenkirchen, Referat Kultur,
Schloß Horst, den Aufwand. Im Wechselausstellungsraum im
Untergeschoss des Schlosses wurden in diesem Zusammenhang für
Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 13 die "Ausgrabungen
und archäologischen Werkstätten zum Mitmachen" eingerichtet.
Hier können die genannten Altersstufen unter fachkundiger
Anleitung an Ausgrabungen teilnehmen, in den archäologischen
Werkstätten selbst Funde bearbeiten und so die Tätigkeiten der
Archäologen auf spannende Weise selbsttätig nachvollziehen.

Die "Ausgrabungen und archäologischen Werkstätten zum
Mitmachen" öffneten erstmals am 10. September 2006, dem Tag des
offenen Denkmals, und erwiesen sich bei kleinen und großen
Besuchern als Riesenerfolg. Nunmehr gilt das Angebot,
insbesondere für Schulklassen, bis zum 31. Dezember 2007.


INFO

Anschrift:
Stadt Gelsenkirchen
Referat Kultur/Schloß Horst
Turfstr. 21
45899 Gelsenkirchen

Anmeldung und Information:
Mo und Di 8.30 bis 16.00 Uhr
Mi und Fr 8.30 bis 13.00 Uhr
Do 8.30 bis 19.00 Uhr
unter Tel.-Nr.: 02 09 / 1 69 - 61 63
Kosten für Besuchergruppen: 25,00 € pro Stunde

www.archaeologie-in-westfalen-lippe.de
www.kultur.gelsenkirchen.de
www.schlosshorst.de

Veranstaltungsdaten:
Ausgrabungen & archäologische Werkstätten im Schloß Horst,
Gelsenkirchen
Datum:
bis 31.12.2007

Kontakt:
Elmar Alshut
Stadt Gelsenkirchen/Referat Kultur/Schloß Horst
Turfstr. 21
45899 Gelsenkirchen
Tel.: 02 09 / 1 69 - 61 63
Fax: 0209 / 169 - 6130
E-Mail: schloss.horst at gelsenkirchen.de
URL: http://schloss-horst.gelsenkirchen.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Feb 26 15:37:46 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 26 Feb 2007 15:37:46 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BKONF=5D_Vom_Nutzen_der_St=E4dteatlanten?=
=?iso-8859-1?q?=2C_Muenster=2C_26=2E/27=2E02=2E2007?=
Message-ID: 45E2FECA020000E50001A143@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 26.02.2007, 15:03


KONFERENZ

Vom Nutzen der Städteatlanten
Internationale Tagung des Instituts für vergleichende
Städtegeschichte

Eine Bilanz von vier Jahrzehnten wissenschaftlicher Arbeit an
Städteatlanten in Europa zieht das 37. Kolloquium des Instituts
für vergleichende Städtegeschichte an der Universität Münster
am 26. und 27. Februar 2007. Wissenschaftler aus mehreren
europäischen Ländern berichten in Vorträgen über den Nutzen
der Städteatlanten.

In der historischen Städteforschung wurde der sich in der Geschichte
wandelnde Grund- und Aufriss einer Stadt oft nur unzureichend
berücksichtigt, obwohl historische Karten, besonders die exakten
Katasterpläne wesentliche Rückschlüsse auf die Stadtentwicklung
zulassen. Die meist in Archiven liegenden Originalkarten sind oft kaum
zu benutzen, weil die Einzelblätter unhandlich groß sind und in
unterschiedlichen Maßstäben vorliegen, zudem häufig brüchig
und teilweise unleserlich sind.

Um solche Karten der Forschung besser zugänglich zu machen, werden
im Institut für vergleichende Städtegeschichte an der WWU
Münster seit vielen Jahren der Deutsche Historische Städteatlas
und der Westfälische Städteatlas erarbeitet. Diese
Städteatlanten haben mittlerweile Unternehmungen in dreizehn
europäischen Ländern angeregt, darunter auch in der Tschechischen
Republik, in Polen und Rumänien.


INFO

Link: Institut für vergleichende Städtegeschichte
(http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte)






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 27 10:21:28 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 27 Feb 2007 10:21:28 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 359, Februar 2007
Message-ID: 45E40628020000E50001A29C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 27.02.2007, 10:19


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 359
Februar 2007


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=189


ohne Seitenangaben


Braukmann, Horst
Ritter und Höfe am Ostberg auf der Haar
Mittelalterliche Urkunden bezeugen die alte Kultur der
Herringser Höfe in der Soester Börde (2. Teil)


Funke, Helmut
Heinrich Heine schätzte Westfalen
Auf seiner Deutschlandreise machte er in Soest Station


Krafft, Hans Werner
Wird der Biber bald wieder im Lippetal heimisch?
Der "Trägerverein Lippebieber" plant die Wiederansiedlung des größten heimischen
Nagetiers
[betr. u.a. Verfolgung von Biebern im 19. Jh.]


Hinke, Wilhelm
Alte Kirchen, Moore und Flamingos
Das Hamaland ist eine alte westfälische Kulturlandschaft


Deisting, Heinrich Josef
Berühmte Werl-Besucher (23): Josef Clemens Herzog von Bayern,
Kurfürst und Erzbischof von Köln


Kirchner, Berna
Mein Weg zur Quilterin
Die Gründerin des Textilmuseums Eringerfeld über ihr Hobby









From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 27 09:57:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Feb 2007 09:57:00 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zahlreiche Fundstellen von den Sturmschaeden
betroffen, Muenster
Message-ID: 45E4006C020000D60002DA08@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.02.2007, 10:04


AKTUELL

Kyrill beschäftigt jetzt die Archäologen
Zahlreiche Fundstellen von den Sturmschäden betroffen

Erst nach und nach deutet sich an, welche Schäden der Sturm
Kyrill auch bei den archäologischen Denkmälern angerichtet hat,
die in den Wäldern und nur wenig unter der Oberfläche liegen.
Wie hoch die Schäden tatsächlich sind, können die Archäologen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zwar derzeit
nicht sagen, Meldungen liegen aber bereits aus ganz Westfalen
und Lippe vor. Bei den Aufräumarbeiten könnten weitere Schäden
entstehen, befürchten die Wissenschaftler.

"Wir machen uns große Sorgen um die Denkmäler in den Wäldern,
die Hunderte von Jahren mehr oder weniger unbeschadet im Boden
überdauert haben," sagt Dr. Michael Baales, LWL-Archäologe in
Olpe. "Besonders betroffen sind Wallburgen, Grabhügel,
Landwehren oder Hohlwege, also Bodendenkmäler mit Erderhebungen.
Die umgestürzten Bäume mit den ausgerissenen Wurzeltellern haben
hier massive Schäden verursacht. Außerdem werden diese Denkmäler
durch das fehlende Wurzelwerk destabilisiert und schneller
abgetragen." Wie hoch die Schäden wirklich sind, kann Baales
noch nicht einschätzen, weil die Wälder zum größten Teil noch
nicht betreten werden können oder dürfen.

Ein bereits bekannter Fall ist der Hohlweg bei Drolshagen (Kreis
Olpe), der erst vor wenigen Monaten als Lehrpfad eingerichtet
worden ist. Durch entwurzelte Bäume ist er massiv geschädigt und
nicht mehr begehbar. Auch von ehrenamtlichen Mitarbeitern liegen
erste Meldungen vor: In Meschede (Hochsauerlandkreis) ist zum
Beispiel eine mittelalterliche Wallanlage betroffen.

Im Raum Winterberg (Hochsauerlandkreis) ist eine so genannte
Wüstung, eine im Mittelalter verlassene Siedlung, geschädigt
worden: die am höchsten gelegene mittelalterliche Siedlung
Westfalens mit drei Hofstellen, Viehpferchen und Gebäuderesten
aus dem 12./13. Jahrhundert. Hier hat Kyrill besonders schlimm
gewütet: Das ganze Siedlungsareal ist meterhoch von umgestürzten
Bäumen bedeckt, die Funde wurden zum Teil mit den Wurzeltellern
aus der Erde gerissen.

Dr. Daniel Bérenger, Leiter der LWL-Archäologie-Außenstelle
Bielefeld, berichtet von Schäden, die zum Beispiel an der
Wittekindsburg in Minden/Porta Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke)
aufgetreten sind. Am Nordhang sind stellenweise ganze
Lichtungen mit großen, hochstehenden Wurzeltellern entstanden.
Am Nordwestende der Befestigung ist einen Baum auf den Wall
gefallen; ein anderer, der direkt auf dem Wall stand, hat beim
Umstürzen ein Loch in den Wall gerissen. Im Frühjahr wollen die
Wissenschaftler diese Stellen untersuchen, da in den
entstandenen Wurzellöchern eventuell archäologische Funde
geborgen werden müssen.

Auch im Bereich der Babilonie in Lübbecke (Kreis Minden-Lübbecke)
werden notwendig sein. Hier haben die Wurzeln umstürzender
Bäume Steine aus einer Mauer der Befestigung gerissen. Ob auch
Siedlungsbefunde freigelegt oder zerstört worden sind, können
die Archäologen derzeit nicht sagen, da der Burgweg nicht
passierbar ist.

"Ein neues Problem wird mit den Aufräumarbeiten entstehen", gibt
Baales zu bedenken. "Natürlich müssen die Wälder geräumt werden.
Aber vielleicht kann gerade in den Bereichen von Wallanlagen
oder Hügelgräbern der Einsatz schwerer Maschinen möglichst
denkmalverträglich gestaltet werden. Wir stehen gerne zu
Gesprächen zur Verfügung", betont der Archäologe, der Forstämter
und Waldbesitzer für die Belange der Denkmäler zu
sensibilisieren.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 27 10:11:37 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Feb 2007 10:11:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Graduiertenkolleg zu zivilgesellschaftlichen
Prozessen eroeffnet, Muenster
Message-ID: 45E403D9020000D60002DA21@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 22.02.2007, 13:39


AKTUELL

Graduiertenkolleg zu zivilgesellschaftlichen Prozessen eröffnet
Deutsche Forschungsgemeinschaft lobt innovatives Konzept der
Doktorandenförderung

In einer Feierstunde im Erbdrostenhof eröffnete die WWU Münster
am Donnerstag, 22. Februar, das neue, von der Deutschen
Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Graduiertenkolleg
"Zivilgesellschaftliche Verständigungsprozesse vom 19.
Jahrhundert bis zur Gegenwart". Dr. Sebastian Granderath lobte
als Vertreter der DFG das gelungene Konzept der Förderung des
wissenschaftlichen Nachwuchses, das dem erfolgreichen Antrag der
WWU zugrundegelegen hatte.

Mit seinen vielfältigen Kontakten zu den Niederlanden habe sich
das Zentrum für Niederlande-Studien als Antragsteller für ein
Graduiertenkolleg mit einem transnationalen Vergleich zwischen
Deutschland und den Niederlanden empfohlen, betonte er. Die
Rektorin der WWU, Prof. Dr. Ursula Nelles, drückte ihre Freude
über die mit der Einrichtung des Graduiertenkollegs verbundene
Fördersumme von 1,1 Millionen Euro in der ersten Phase aus,
unterstrich aber, dass das Kolleg vor allem deshalb als Gewinn
für die münstersche Universität anzusehen sei, weil es
hervorragend in das Forschungsprofil der Geisteswissenschaften
an der WWU passe, das dadurch zusätzlich an Sichtbarkeit und
Ausstrahlung gewinne.

Das vom Zentrum für Niederlande-Studien und dem Institut für
Politikwissenschaften gemeinsam getragene Graduiertenkolleg wird
die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der
Philosophischen Fakultät der Universität intensivieren.
Beteiligt sind zusätzlich zum Zentrum für Niederlande-Studien
und zum Institut für Politikwissenschaft das Institut für
Niederländische Philologie, das Historische Seminar und das
Institut für Ethnologie der WWU. Die Funktion der Sprecherin hat
Privatdozentin Dr. Christiane Frantz vom Institut für
Politikwissenschaft übernommen. Das Zentrum für
Niederlande-Studien ist durch Prof. Dr. Friso Wielenga im
Vorstand des Kollegs vertreten. Er hatte den erfolgreichen
Projektantrag entwickelt und bei der DFG
eingereicht.


INFO

Link:
Graduiertenkolleg Zivilgesellschaftliche Verständigungsprozesse
(http://www.uni-muenster.de/GK-Zivilgesellschaft/)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 27 10:18:29 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Feb 2007 10:18:29 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag zur Rettung der Maschinenhalle von Zeche
Zollern II/IV, 27.02.2007, Dortmund
Message-ID: 45E40575020000D60002DA36@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 27.02.2007, 09:32
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Maschinen zum Schrottpreis"
Vortrag zur Rettung der Maschinenhalle von
Zeche Zollern II/IV

Unter dem Titel "Maschinen zum Schrottpreis" lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag zu einem
Bildvortrag in sein LWL-Industriemuseum Zeche Zollern ein. Die
turbulente Geschichte der berühmten Jugendstil-Maschinenhalle in
den Jahren 1970 bis 1974 ist Thema des Vortrags, den Dr. Thomas
Parent in der "Alten Werkstatt" der Zeche halten wird.

Die Maschinenhalle der Dortmunder Zeche Zollern II/IV war im
Spätsommer 1969 zum Abriss vorgesehen. Die Rettung des
hochkarätigen Bauwerks gelang dann quasi in letzter Minute. Aber
auch mit der Unterschutzstellung vom Dezember 1969 war die Halle
noch nicht auf Dauer gesichert. So beabsichtigte der damalige
Eigentümer, die Gelsenkirchener Bergwerks AG, noch 1973, die
erste elektrische Fördermaschine der Welt aus der Zollern-Halle
"zum Schrottpreis" zu veräußern, um Platz für eine kommerzielle
Nutzung durch einen "renommierten Verlag" zu gewinnen.

Die Situation entspannte sich erst, als die Stadt Dortmund die
Halle 1974 für fünf Jahre mietete und in die Obhut des Deutschen
Bergbaumuseum Bochum gab. Der Referent Dr. Thomas Parent ist
stellvertretender Direktor des LWL-Industriemuseums und
beschäftigt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit der
Geschichte von Zollern II/IV.
Der Eintritt zur Vortragsveranstaltung ist frei.


INFO

Zeit:
Dienstag, 27.02.2007
19.30 Uhr

Ort:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5, Dortmund






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 27 10:33:43 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Feb 2007 10:33:43 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Tag_der_Offenen_Tuer_im_LWL-Medi?=
=?iso-8859-1?q?enzentrum_f=FCr_Westfalen=2C_03=2E03=2E2007=2C_Muenster?=
Message-ID: 45E40907020000D60002DA46@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Markus Köster"
Datum: 26.02.2007, 14:31


AKTUELL

Tag der Offenen Tür im LWL-Medienzentrum für Westfalen
3. März 2007

"Ideen brauchen Räume" - unter diesem Motto steht ein Tag der
Offenen Tür im LWL-Medienzentrum für Westfalen in Münster. Nach
dem Umzug von der Warendorfer Straße zur Fürstenbergstraße
endlich wieder unter einem Dach vereint, gewähren am Samstag,
den 3. März von 10 bis 14 Uhr alle drei Referate des
LWL-Medienzentrums - Bild-, Film- und Tonarchiv,
Medienproduktion und Medienbildung - interessante Einblicke in
ihre Arbeit.

Eingeladen sind Geschichts- und Medieninteressierte ebenso wie
Lehrer und Fachkräfte aus Medienzentren, Kultur- und
Bildungseinrichtungen. Große und kleine Besucher erwartet ein
vielfältiges Programm: Ein Kinderkino zeigt, was sich mit
Trickfilmen alles machen lässt, eine "digitale Schultasche" ist
voll mit Ideen für online-unterstütztes Lernen und wer möchte,
kann auch mit verfolgen, wie eine DVD entsteht oder sich durch
die fotografischen und filmischen "Schatzkammern" des Archivs
führen lassen.

Als Kultureinrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
hat die früher als Landesbildstelle und dann als
Landesmedienzentrum bekannte Einrichtung den dreifachen Auftrag,
das audiovisuelle Erbe der Region zu sichern, landeskundliche
Themen durch eigene Medienproduktionen in die Bildungsarbeit zu
vermitteln und die westfälischen Kreise und Städte in puncto
Medienbildung und Medienbereitstellung zu unterstützen.

Neben dem LWL-Medienzentrum für Westfalen stehen im neuerbauten
Haus der Medien auch die Türen der Fotoabteilung und der
Bibliothek des LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen sowie
der Bibliothek des LWL-Instituts für westfälische
Regionalgeschichte allen Interessierten offen. Unter anderem
wird dort auch das Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
(http://www.westfaelische-geschichte.de) präsentiert.


INFO

LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr.14
48147 Münster
www.lwl-medienzentrum.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 27 10:43:31 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Feb 2007 10:43:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: An Purim ist alles erlaubt!, 01.03.2007,
Dorsten
Message-ID: 45E40B53020000D60002DA5C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Ridder M.A."
Datum: 27.02.2007, 08:59


AKTUELL

An Purim ist alles erlaubt!
Referentin: Johanna Eichmann, Dorsten

Nichtjuden kennen das Purimfest kaum; nur wenige haben das Buch
Esther gelesen. Wenn ja, dann legt wohl mancher das Buch ratlos
aus der Hand. Welche Glaubensbotschaft soll in dieser Geschichte
stecken, die von tödlicher Bedrohung erzählt, aber nicht vom
erkennbaren Eingreifen Gottes, sondern - so könnte man meinen -
von der Eigenmächtigkeit der Menschen? Gott kommt in dieser
Geschichte nicht vor, außer in der erweiterten Form der
Septuaginta, die nur in der katholischen Redaktion der Bibel zu
finden ist. Die Rettung - so ist der Eindruck - ist die Tat der
Menschen selbst. Mut und List spielen dabei eine Rolle. Und was
am Ende dabei herauskommt, wird mit üppiger orientalischer
Phantasie (die Geschichte spielt in Persien) als eine
befremdende Totschlaggeschichte erzählt, in der die Feinde des
jüdischen Volkes vernichtet werden.

Die Geschichte selbst ist wohl eine Legende. Durch diese
Erzählung entlastet sich ein bedrohtes und verängstigtes Volk,
indem es seinen Feinden in der Phantasie den Garaus macht und
nun toll und ausgelassen feiern kann. Es ist eine Art
Karnevalsfest, an dem sich vor allem die Kinder verkleiden und
die Erwachsenen trinken sollen und dürfen, bis sie zwischen dem
Retter Mordechai und dem Judenfeind Haman nicht mehr
unterscheiden können - zu Gunsten des Feindes. Wer sich schwer
tun sollte mit dieser Geschichte, dem könnte man antworten, dass
in ihr "mit der Feder statt mit dem Schwert gekämpft wird und
dass in Wirklichkeit Tinte und nicht Blut geflossen ist" (Jakob
J. Petuchowski).

Johanna Eichmann war bis Mai 2006 Leiterin des Jüdischen Museums
Westfalen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
An Purim ist alles erlaubt!
Datum:
1. März 2007
Gebühr:
Mitglieder 4 €, Nichtmitglieder 5 €
Veranstaltungsort:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
Tel.: 02362-45279
Fax: 02362-45386
E-Mail: info at jmw-dorsten.de
URL: www.jmw-dorsten.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 27 11:31:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Feb 2007 11:31:00 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ausstellungstermine der LWL aktuell 01 / 2007
Message-ID: 45E41674020000D60002DA7D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marc-Stefan Andres"
Datum: 23.02.2007, 14:36


AKTUELL

Ausstellungstermine der LWL aktuell 01 / 2007:

- Billerbeck: "Die Ferne im Blick", eine Wanderausstellung des
LWL-Museumsamtes,
vom 1. April bis 27. Mai im Kulturzentrum Kolvenburg,
02591 799012
- Bocholt: "Gut Be-Hütet",
vom 18. März bis 13. Mai im LWL-Industriemuseum
Textilmuseum Bocholt,
02871 21611-0
- Brakel: "Die Ferne im Blick", eine Wanderausstellung
des LWL-Museumsamtes,
bis 25. März im Stadtmuseum Brakel,
05272 360270
- Dortmund: "Deutsch-polnische Geschichte im Spiegel der
Ansichtskarte",
bis 13. Mai im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern II/IV,
0231 6961-111
- Dortmund: "Wetter", eine Wanderausstellung des
LWL-Museumsamtes, bis 11. März im Museum für
Naturkunde,
0231 5024850
- Gütersloh: "Wetter", eine
Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes,
vom 18. März bis 13. Mai im Stadtmuseum,
05241 26685
- Hattingen: "Installation Stahl-Farben". Auftakt zur
Herrichtung des historischen Teils der Gebläsehalle für die
künftige Dauerausstellung "Weg des Stahls",
bis 3. Juni im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen.
"Schlesien / - Ausgeglüht"
bis 15. April im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen.
02324 9247-140
- Herne: "Klima und Mensch - Leben in Extremen",
bis 30. Mai im LWL-Museum für Archäologie Herne,
02323 94628-0
- Lage: Techniker der "Endlösung": Topf & Söhne * Die Ofenbauer von
Auschwitz,
bis 22. April im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage,
05232 9490-0
- Münster: "Versteinerte Schätze Westfalens *
Fossilien aus 450 Millionen Jahren Erdgeschichte", im LWL-Museum
für Naturkunde,
0251 591-05
- Münster: Im LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte: "Alles Zitrone! Eine
Studioausstellung",
bis 4. März.
"Reiner Ruthenbeck: Werke in
der Sammlung",
bis 15. April. "Kluge Köpfe. Portraits von Adolf Clemens",
bis 29. April.
0251 5907-01
- Petershagen: "Glas. Fenster. Licht. Fotografien von Berthold Socha",
vom 11. März bis 3. Juni im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim,
05707 9311-0


INFO

Marc-Stefan Andres
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Redakteur "LWL aktuell"
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48133 Münster
Tel.: 0251 591-3477
Fax: 0251 591-4770
marc-stefan.andres at lwl.org
www.lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 28 10:16:56 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Feb 2007 10:16:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kunstwerk des Monats Maerz: Fuehrung im
LWL-Landesmuseum am 01.03.2007, Muenster
Message-ID: 45E55698020000D60002DB74@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.02.2007, 10:35


AKTUELL

Kunstwerk des Monats März: Mysteriöse Stadtlandschaft

Als Kunstwerk des Monats März präsentiert der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster das Gemälde "Der Streik" (1931) von
Franz Radziwill. Die Bilder des norddeutschen Malers Franz
Radziwill (1895-1983) gelten als typische Beispiele der Neuen
Sachlichkeit bzw. des Magischen Realismus. Berühmt sind vor
allem seine in den 1920er Jahren entstandenen Landschaftsbilder.

Orientierte Radziwill sich zunächst noch am Expressionismus der
Brücke-Maler wie Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff, so
änderte er seine Malweise, als er in den Museen in Amsterdam und
Dresden Gemälde der Alten Meister, von Rembrandt und Caspar
David Friedrich, sah. Die Kunstkritik der 1930er Jahre
bezeichnete ihn sogar als herausragenden Vertreter der "Neuen
deutschen Romantik".

Das Gemälde "Der Streik" stammt aus der wichtigsten
Schaffensphase des Künstlers. Es zeigt in einer beeindruckenden
Detailgenauigkeit eine menschenleere Stadtlandschaft, die von
mysteriösen Dingen wie kosmischen Körpern und
bedeutungsschwangeren Symbolen bevölkert ist. Die genau
konstruierte und präzise gemalte Szene ruft beim Betrachter ein
Gefühl der Verunsicherung hervor. Radziwills Darstellung ist
keine Beschreibung der Wirklichkeit, wie sie der Betrachter
tagtäglich sieht, sondern sie öffnet den Blick auf eine andere
Wirklichkeit "hinter den Dingen". Neue Untersuchungen haben
ergeben, dass einige der auf dem Bild vorhandenen Einzelheiten
von dem Künstler erst später hinzugefügt wurden.

Franz Radziwills Bilder haben in ihrer Schilderung des
problematischen Verhältnisses zwischen Mensch und Natur sowie
zwischen Mensch und Technik bis heute nichts von ihrer
Aktualität verloren.

Das LWL-Landesmuseum bietet zum Kunstwerk des Monats eine
30-minütige Führung an. Diese findet in Reihe "Kunstpause mit
Lunch" am 1. März (Donnerstag) um 12.30 h statt.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 28 10:27:03 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Feb 2007 10:27:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Themen und Termine der Kinder-Uni Muenster
im Sommersemester, 23.03.2007, Muenster
Message-ID: 45E558F7020000D60002DB80@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Brigitte Nussbaum"
Datum: 22.02.2007, 16:49


AKTUELL

Ritter, Dialekte, Angst und Nano
Themen und Termine der Kinder-Uni Münster im Sommersemester
stehen fest

Die Kinder-Uni Münster startet am 23. März ohne Semesterferien
in ihr achtes Semester. Rund 750 acht- bis zwölfjährige
Schülerinnen und Schüler, die im Schnitt die Vorlesungen
besuchen, beweisen, dass die Anziehungskraft ungebrochen ist.
Und das dürfte sich auch in diesem Semester nicht ändern: Auf
dem Programm stehen Ritter, Masematte, ein Ausflug in die Welt
der kleinsten Teilchen und das Thema "Angst".

Den Auftakt macht der Historiker Prof. Dr. Peter Johanek am 23.
März mit der Vorlesung "Wie lebten die Ritter im Mittelalter?".
Ihm folgt am 20. April der Sprachwissenschaftler Prof. Dr.
Jürgen Macha, der unter dem Titel "Guet goan" über Dialekte
referiert und vor allem auf die münstersche Geheimsprache
Masematte eingehen wird. Der Physiker Prof. Dr. Harald Fuchs
nimmt die Junior-Studierenden am 18. Mai mit auf einen Ausflug
in die Welt der kleinsten Teilchen. Den Abschluss bildet am 15.
Juni der Psychiater Prof. Dr. Volker Arolt, der erklärt, warum
wir Angst haben und warum sie manchmal nützlich sein kann.

Alle Vorlesungen findet jeweils um 16.15 Uhr im Hörsaal H1,
Hörsaalgebäude Hindenburgplatz statt. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Erwachsene Begleitpersonen dürfen nicht in den H1,
für sie wird die Vorlesung in andere Hörsäle übertragen. Zu
Beginn der jeweils rund dreiviertelstündigen Vorlesungen können
sich die Kinder im Foyer des Hörsaalgebäudes einen
Studierendenausweis besorgen, mit dem sie anschließend in der
Mensa 1 am Aasee ab 17.30 Uhr einen Kinderteller zum Preis von
einem Euro bekommen. Die Kinder-Uni Münster ist kostenlos,
allerdings wird am Ende der Vorlesungen für das Kinderhilfswerk
"Unicef" gesammelt.


INFO

Brigitte Nussbaum
Pressestelle der Universität Münster
Redaktion Universitäts-Zeitung/Forschungsjournal
Schlossplatz 2
48149 Münster
Tel: 0251/8324775
Fax: 0251/8321445
E-Mail: unizeitung at uni-muenster.de
http://www.uni-muenster.de/journalisten/presse.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 28 10:38:21 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Feb 2007 10:38:21 +0100
Subject: [WestG] [TOC] industrie-kultur, 1/2007
Message-ID: 45E55B9D020000D60002DB8C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Sven Bardua"
Datum: 27.02.2007, 13:22


SERVICE: TOC

industrie-kultur.
Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und
Technikgeschichte
Zeitschrift des Landschaftsverbandes Rheinland / Rheinisches
Industriemuseum und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe /
Westfälisches Industriemuseum
13. Jahrgang
38. Heft 1/2007
ISSN 0949-3751


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=43


SCHWERPUNKTTHEMA: Grober Stoff und feine Fasern

S. 2f.
Stender, Detlef
Netzwerk ohne Grenzen: die Wollroute für die
Euregio Maas-Rhein

S. 4f.
Laue, Dietmar
Virtuelles Netz: die Europäischen Textilrouten ETN

S. 6
Schneider, Brigitte
Zur Geschichte der Bekleidungsindustrie im Ruhrgebiet

S. 7
Hauser, Hans-Georg
Neues Leben an alten Webstühlen: die Paramenten-Fabrik
von Hubert Gotzes in Krefeld

S. 8
Neß, Wolfgang
Kamelhaardecken aus dem Harz: die Textilfabrik
Greve & Uhl in Osterrode

S. 9
Obermüller, Benjamin
Einsatz von Zellwolle in der Tuchfabrik Johann
Wülfing & Sohn in Remscheid-Lennep

S. 10-12
Lassotta, Arnold
"Wieder schön sein" - Neuaufbau der (west-)deutschen
Strumpfindustrie

S. 13f.
Bardua, Sven
Annäherung an eine eigene Kultur: Unterwäsche aus der DDR

S. 15-18
Bruch, Claudia, und Claudia Gottfried, Detlef Stender
Reiz und Scham - zur Modegeschichte des "Drunter und Drüber"

S. 19
Dittmar, Petra
Das Bandweberhaus Thiemann im Bergischen Freilichtmuseum Lindlar

S. 20
Vogel, Sabine
Tuch + Technik: ein neues Textilmuseum in Neumünster


ERIH-PROJEKT

S. 27
Bluhm, Frieder
Mit Garn große im Geschäft: Nordwolle in Delmenhorst

S. 28
Bluhm, Frieder
Spinnerei eine Sozialutopisten: New Lanark in Schottland

S. 29
Bluhm, Frieder
Wille und Wolle: Museum of Science and Industry in Manchester

S. 30
Bluhm, Frieder
Von der Dampflok bis zum Spitzenkragen: Industriemuseum Chemnitz


RUBRIKEN

S. 21
Bruch, Claudia
Das historische Foto: Nach Strich und Faden -
Anstand und Mode anno 1927

S. 22f.
Bardua, Sven, und Eberhard Lantz (Fotos)
Denkmal in Gefahr: Unklare Zukunft für die
Erlangen-Bamberger Wollspinnerei in Bamberg

S. 24
Stender, Detlef
Aus der Arbeit des Rheinischen Industriemuseums:
Eine Arbeitsjacke aus der Tuchfabrik Müller

S. 25
Immenkamp, Andreas
Aus der Arbeit des LWL-Industriemuseums: Steine für
"Germania" - die Ziegelwerke der SS

S. 26
Föhl, Axel
Arbeitsgruppe Industriedenkmalpflege: Riesige
Landschaftsbauten als Wasserspeicher

S. 31-33
Elsasser, Kilian T.
Denkmal mit Perspektive: Ist die Gotthard-Bergstrecke
ein Weltkulturerbe?

S. 34f.
Scheiwiller, Yvonne
Reiseziele der Industriekultur: Eine kleine Zigarrenfabrik
im schweizerischen Rheinfelden

S. 36
Müller, Rita, und Urs Diederichs
Selbst vorgestellt: Zur Zukunft der
technikhistorischen Museen

S. 37
Bardua, Sven
Bilder der Industriekultur: "Berg-Werke" von
Alexander Calvelli im Deutschen Bergbau-Museum

S. 38-39
Dudde, Matthias
Künstlerporträt: der Nachlass der Fotografin
Anne Winterer (1894-1938)

S. 40
Schleser, Werner
Reiseziele der Industriekultur: Bergbau-Museum
Carreau Wendel in Petite-Rosselle

S. 41f.
Raach, Jörg
Reiseziele der Industriekultur: Kultur in Palästen der
Stadtversorgung von Toulouse und Bordeaux

S. 43-51
Industriekultur in den Regionen

S. 52
Touren & Tagungen

S. 52-56
Lesezeichen

S. 57
Termine

Beihefter
Oehlke, Andreas
Die historische Anzeige: Textilmaschinen von Howard & Bullough
in Accrington bei Manchester


INFO

Kontakt:
Sven Bardua, Chef vom Dienst
Zeitschrift "industrie-kultur"
Wellingsbütteler Landstraße 202 F
22337 Hamburg
Tel.: 040 / 430 16 76
E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
URL: www.industrie-kultur.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 28 10:48:13 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Feb 2007 10:48:13 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Moorleiche Rosalinde kommt nach Herne
Message-ID: 45E55DED020000D60002DBAC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.02.2007, 12:06


AKTUELL

Moorleiche Rosalinde kommt nach Herne

Seit Freitag (23.2.) ist die 1.000 Jahre alte "Frau von Peiting"
zu Gast im LWL-Museum für Archäologie in Herne: Eine der am
besten erhaltenen Moorleichen Deutschlands ergänzt damit bis zum
30. Mai die Klima-Ausstellung im Museum des Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL). "Rosalinde" haben die Forscher die Leiche
einer etwa 25-jährigen Frau genannt, als sie vor 50 Jahren in
einem oberbayrischen Moor bei Peiting gefunden wurde.

Die junge Frau ist um 1100 n.Chr. wahrscheinlich am
Kindbettfieber gestorben und, gebettet in einen zwei Meter
langen Sarg, im damaligen See versenkt worden. Es sind sowohl
Haut und Haare als auch große Teile der Bekleidung erhalten. Vor
allem ihre Schaftstiefel aus Ziegen- und Rindsleder sind fast
vollständig erhalten und wirken nach der Konservierung mit einem
Gerberfett fast unwirklich neu.

1957 wurde die Leiche bei Torfstechen im Schwarzlachmoor
gefunden. Der grob gezimmerte Kiefernsarg war vermutlich mit
Steinen beschwert worden, um ihn zu versenken. Der See vermoorte
und die Frau, die kurz zuvor ein Kind bekommen hatte, wurde
konserviert. Über die Umstände die zu der Bestattung im See
führten, gibt es nur Vermutungen. LWL-Archäologin Svea Rathje:
"Offenbar war es nach damaligen Wertmaßstäben nicht möglich, die
Frau auf einem christlichen Friedhof zu bestatten."

"Der Erhaltungszustand der Leiche ist sensationell", schätzt
Rathje den Fund ein, der aus dem Textilmuseum Tuch und Technik
in Neumünster kommt und seit Freitag in Herne zu sehen ist.
Nicht nur Haut und Haare, sondern auch Teile der Kleidung und
die Schuhe sind noch fast vollständig vorhan-den. Außer einem
hellen Kleid aus Wollstoff fanden die Wissenschaftler auch Reste
einer Unterbekleidung aus Leinen. In ihrem kinnlangen Haar trug
die Frau ein gewebtes Haarband.

Der Fund "Rosalinde" ist auch wegen seines jungen Alters
interessant. Die meisten Moorleichen stammen aus der Zeit
zwischen etwa 600 v. Chr. und 500 n. Chr. Rosalinde löst im
LWL-Museum die Moorleiche "Moora" aus Niedersachsen ab, die nach
Hannover zurückkehrt. Nach dem Ende der Ausstellung in Herne
wird auch die "Frau von Peiting" für weitere wissenschaftliche
Untersuchungen nach Bayern reisen.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 28 10:54:54 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Feb 2007 10:54:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Entnazifizierung in Bocholt, 15.03.2007,
Bocholt
Message-ID: 45E55F7E020000D60002DBB8@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Hans D. Oppel"
Datum: 22.02.2007, 19:31


AKTUELL

Entnazifizierung in Bocholt
Thomas Hertel, Münster

Fast 60 Jahre nach Ende der Entnazifizierung sind die lange
gesperrten Akten in den Staatsarchiven freigegeben. Sie erlauben
einen Einblick, wie die politische Säuberung nach dem zweiten
Weltkrieg von den Betroffenen auch in Bocholt erlebt wurde. Um
dieses persönliche Erleben geht es in dem Vortrag ebenso wie um
die Mythen, die sich zum Beispiel um die geheimnisumwitterten
"Persilscheine" ranken. Im Mittelpunkt steht aber der Vergleich
der Verfahren in Bocholt und Castrop-Rauxel, der klären soll,
welchen Einfluss unterschiedliche Milieus auf Ablauf und Ausgang
der Entnazifizierung hatten.

Moderation: Stadtarchivar Dr.Hans D.Oppel
Eintritt frei


INFO

Der von Stadtarchiv Bocholt und Volkshochschule
Bocholt-Rhede-Isselburg getragene Gesprächskreis Bocholter
Stadtgeschichte lädt ein:

Zeit:
Donnerstag, 15. März 2007, 18.30 Uhr

Ort:
Stadtarchiv Bocholt
Münsterstr. 76
46397 Bocholt