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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 1 11:33:56 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Dec 2006 11:33:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Infoveranstaltung zum Thema literarische
Nachlaesse, 05.12.2006, Muenster
Message-ID: s5701331.092@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.11.2006, 12:40


AKTUELL

"Wohin bloß mit dem ganzen Papier?"
LWL-Infoveranstaltung zum Thema literarische Nachlässe

"Wohin bloß mit dem ganzen Papier?" lautet der Titel einer
Info-Veranstaltung, zu der der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 5. Dezember, ins
LWL-Archivamt nach Münster einlädt. Der Workshop,
den die LWL-Archivexperten gemeinsam mit der LWL-
Literaturkommission veranstalten, richtet sich an Autoren,
die sich Gedanken darüber machen, wo ihre literarischen
Hinterlassenschaften später einmal bleiben.

"Wir haben die Erfahrung gemacht, dass hier große
Informationsdefizite bestehen, einerseits bei der Frage,
wer sich um literarische Nachlässe bzw. Vorlässe kümmert
und zum anderen, was als überlieferungswürdig
angesehen wird", so LWL-Literaturexperte Dr. Jochen
Grywatsch, der für die Literaturkommission den Nachlass-
bereich bearbeitet. Oft haben Literaten auch die völlig
unbegründete Befürchtung, sie würden schon zu Leb-
zeiten etwas aus der Hand geben, dass ihnen dann nicht
mehr gehört. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Autoren
können per Depositalvertrag genau darüber bestimmen,
was und zu welchem Zeitpunkt zur Benutzung freigegeben
wird.

Vorrangiges Ziel des 2001 vom LWL eingerichteten
Westfälischen Literaturarchivs ist es, Nachlässe und
damit unter Umständen hochrangige Kulturschätze zu
erhalten, um späteren Generationen die Möglichkeit
zu geben, Literatur- oder auch Alltagsgeschichte auf-
zuarbeiten. Bedeutende Autoren wie Sarah Kirsch und
Marcel Reich-Ranicki haben den Wert solcher Archive
längst erkannt und geben ihre Vorlässe sukzessive
etwa an das Deutsche Literaturarchiv Marbach. "Das
Modell kann jedoch auch in Westfalen Schule machen",
so Dr. Walter Gödden, Geschäftsführer der LWL-
Literaturkommission, der die Einrichtung eines
Westfälischen Literaturarchivs mit initiiert hat. "Wir
verstehen uns als Dienstleister für die Literatur und
bieten hier einen Service an, der noch viel zu wenig
bekannt ist", so Katharina Tiemann vom LWL-Archivamt,
das inzwischen über 20 Nachlässe aufbewahrt. Der
bedeutendste "Schatz" des Archivs ist der Nachlass
des Hagener Büchner-Preisträgers Ernst Meister.

Interessierte können bei der Infoveranstaltung nicht
nur alles rund um das Thema Nachlass und Vorlass
erfahren, sondern zugleich einer Autorenlesung
beiwohnen. Als Gastautor wurde Siegfried Kessemeier
eingeladen, der erläutert, wie er mit seinen Manuskripten
umgeht. Die Veranstaltung "Wohin bloß mit dem ganzen
Papier" findet im Westfälischen Archivamt in Münster
(Jahnstraße 26) statt und beginnt um 16.30 Uhr.


INFO

Westfälisches Archivamt
Jahnstraße 26
48147 Münster
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 8.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Tel.: 0251/591-3887
Fax : 0251/591-269
e-Mail:westf.archivamt at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 1 11:46:15 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Dec 2006 11:46:15 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Klosterlandschaft in der
Bocholter/Borkener Region, Bocholt, 14.12.2006
Message-ID: s5701628.086@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Hans- Detlef Oppel"
Datum: 28.11.2006, 18:21


AKTUELL

Der von Stadtarchiv Bocholt und Volkshochschule Bocholt-
Rhede-Isselburg getragene Gesprächskreis Bocholter
Stadtgeschichte lädt zum

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 18.30 Uhr
in das
Stadtarchiv Bocholt
Münsterstraße 76
46397 Bocholt

zu dem Vortrag von
Pater Walter Lange, OMI,
aus Borken-Burlo

unter dem Titel

Die Klosterlandschaft in der Bocholter/Borkener Region

Der Referent, Oblatenpater im Kloster Mariengarden Burlo,
wird in seinem fachkundigen Vortrag zur Klostergeschichte
unserer Region folgende Punkte streifen:

a.. Die ersten westfälischen Frauenklöster und die Klöster
des städtischen Bürgertums in Bocholt
a.. Das Kloster Burlo und die Männerklöster in der Region -
ihre Geschichte und ihre Bedeutung
a.. 1803, eine Zäsur in der Klosterlandschaft -
Zerstörung und Neuaufbau

Moderation:
Stadtarchivar Dr. Hans D. Oppel
Eintritt frei


INFO

Stadtarchiv Bocholt
Münsterstr.76
D-46397 Bocholt
Telefon: 02871-953-349
Telefax: 02871-953347
E-mail: stadtarchiv at mail.bocholt.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 4 11:43:11 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Dec 2006 11:43:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 2000 Jahre Varusschlacht - Holzeinschlag fuer
ein roemisches Kriegsschiff
Message-ID: s57409df.003@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.12.2006, 11:15


AKTUELL

2000 Jahre Varusschlacht - Holzeinschlag für ein römisches
Kriegsschiff

Die Kooperation "IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre
Varusschlacht" wird sich im Jahr 2009 mit einem herausragenden
Ausstellungsprojekt an drei Originalschauplätzen in Haltern,
Kalkriese und Detmold der legendären Niederlage der Römer im
Jahre 9 n.Chr. in Germanien widmen. Um das Ausstellungsprojekt
schon im Vorfeld europaweit anzukündigen, wird ein
archäologisches Experiment vom Stapel gelassen: Der Nachbau
eines römischen Kriegsschiffes, der von der Universität Hamburg
und dem LWL-Römermuseum in Haltern wissenschaftlich begleitet
wird. Dieses Schiff wird mit einer spektakulären Fahrt auf Donau,
Rhein, Lippe, Ems und Weser in 20 Städten auf das
Ausstellungsprojekt aufmerksam machen.

Das Holz für diesen Nachbau liefert der Kooperationspartner
Landesverband Lippe aus seinem ca. 16.000 ha großen
Waldvermögen. An den Norderteichen in der Nähe von Horn-Bad
Meinberg fand nun der Holzeinschlag für das Bootsprojekt statt.
"Den Holzeinschlag für das Bootsprojekt hier im Beller Holz,
also im Teutoburger Wald vorzunehmen, ist sicherlich die
richtige Wahl", freut sich Landrat Friedel Heuwinkel über den
Beginn des archäologischen Experiments. Die Schiffsarchäologie
hat in den letzten Jahren einen enormen Leistungsschub zu
verzeichnen und die Rekonstruktion des frühkaiserzeitlichen
Schifftyps schließt eine Lücke in der experimentellen
Schiffsarchäologie. "Grundlage der Rekonstruktion sind die 1994
im Bereich der Anlagestelle des römischen Kastells von Oberstimm
gefundenen Schiffswracks aus dem ersten oder zweiten
Jahrhundert", erläutert Prof. Dr. Christoph Schäfer vom
Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Uni Hamburg, der das
Bootsprojekt wissenschaftlich begleitet. "Da diese Wracks fast
über die ganze Länge von etwa 16 Metern erhalten waren, können
wir erkennen, dass solche Schiffe von 18 bis 20 Ruderern
angetrieben wurden", so Prof. Schäfer weiter. Trotzdem sei eine
exakte Aussage über das Leistungsvermögen solcher Schiffe oder
deren Manövrierfähigkeit bislang völlig offen. Neue Erkenntnisse
ließen sich mithin nur im Wege der experimentellen Archäologie
gewinnen.

Für die Kuratoren und Verantwortlichen bietet dieses Experiment
eine einmalige Gelegenheit, auf die länderübergreifende
Ausstellungskooperation "IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre
Varusschlacht" aufmerksam zu machen. "Das römische Kriegsschiff
soll nicht nur dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn dienen,
sondern als "spektakuläres Marketing-Instrument" bereits 2008
auf das Projekt rund um 2000 Jahre Varusschlacht aufmerksam
machen", erläutert Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des
Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL). "Das Schiff werde
auf den Wasserwegen Fahrt aufnehmen, die schon zu Zeiten des
Augustus genutzt wurden und nach seiner Taufe in Hamburg u. a.
in Bremen, Berlin, Köln, Mainz, Ingolstadt und Nijmwegen vor
Anker gehen", so Dr. Kirsch weiter. Im Jahr 2009 folgen dann die
drei Ausstellungsorte Haltern am See, Kalkriese und Detmold
sowie Orte alter römischer Truppenlager. "Ein Kriegsschiff in
diplomatischen Diensten für das gemeinsame Ausstellungsprojekt",
beschreibt Herr Dr. Joseph Rottmann, Geschäftsführer der
Varusschlacht im Osnabrücker Land gGmbH, das Experiment. Es sei
ein schwimmender Botschafter im Rahmen eines friedlichen
Werbefeldzuges für das gemeinsame Ausstellungsprojekt "IMPERIUM
KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht". Das archäologische
Bootsprojekt soll auch dazu beitragen, sich um Förderer und
Sponsoren zu bemühen, mit denen die ehrgeizigen
Ausstellungsprojekte und Veranstaltungen umgesetzt werden. Und,
so Dr. Rottmann weiter, nach 2008 und der friedlichen Fahrt auf
Deutschlands Wasserstraßen würden nicht etwa die Ruder
hochgeklappt: "Im Jahr 2009 wird das Boot in den drei am
Ausstellungsprojekt beteiligten Regionen um Haltern, Kalkriese
und Detmold gezeigt".

"Finanziert wird der mit knapp 230.000 Euro kalkulierte Nachbau
des römischen Schiffes von den Kooperationspartnern des
Ausstellungsprojektes sowie von der Universität Hamburg",
erläutert Dr. Rottmann. "Insgesamt ein hoch anspruchsvolles und
kulturell interessantes Projekt, mit dem die Menschen in ganz
Deutschland begeistern wollen", so die Kooperationspartner
übereinstimmend. Landrat Friedel Heuwinkel weist zudem auf die
regionale Bedeutung des Projektes hin. "Dieses für die gesamt
deutsche Nationenwerdung so wichtige Ausstellungsprojekt rund um
die Varusschlacht solle auch vor Ort angemessen vorbereitet
werden", bekräftigt der Landrat. In Lippe erarbeite deswegen der
Kreis mit dem Landesverband, der Lippe Tourismus & Marketing,
der Stadt Detmold und den anderen lippischen Kommunen ein
regionales Konzept zur Vorbereitung auf das Jahr 2009.

Als sichtbares Zeichen macht das "V" auf das Ausstellungsprojekt
aufmerksam. Wer die beteiligten Orte Haltern, Kalkriese und
Detmold auf der Landkarte verbindet, erhält ein liegendes "V" -
wie Varusschlacht. Weitere Informationen zum Kooperationsprojekt
"IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht" gibt es im
Internet www.imperium-konflikt-mythos.de.


INFO

Pressekontakt: für das LWL-Römermuseum: Frank Tafertshofer,
Tel.: 0251 591-235, presse at lwl.org

LWL-Römermuseum Haltern
Landesmuseum und Amt für Bodendenkmalpflege
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
Tel.: 02364 9376-0
Fax: 02364 9376-30
roemermuseum at lwl.org
www.roemermuseum-haltern.de



für Museum und Park Kalkriese gGmbH: Gisela Söger,
Tel.: 05468 9204-17, gisela.soeger at kalkriese-varusschlacht.de

Museum und Park Kalkriese
Venner Straße 69
49565 Bramsche-Kalkriese
Telefon: 05468 9204-0
Fax: 05468 9204-45
kontaktkalkriese-varusschlacht.de



für das Lippische Landesmuseum Detmold: Thomas
Wolf-Hegerbekermeier,
Tel.: 05231 62-577, pressesprecher at lippe.de

Lippisches Landesmuseum
Ameide 4
32756 Detmold
Tel.: 05231 / 99250
info at lippisches-landesmuseum.de



www.imperium-konflikt-mythos.de
presse at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 4 11:46:55 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Dec 2006 11:46:55 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Mohrmann, R.E. / Spies, Britta / Volmer,
Lutz (Hrsg.): "Mein 18. November"
Message-ID: s5740ad3.028@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Lutz Volmer"
Datum: 30.11.2006, 11:48


LITERATUR

Buchveröffentlichung zum Erzählprojekt "Mein 18. November"

Als vorläufigen Abschluss des Projekts "Mein 18. November"
haben die Volkskundliche Kommission für Westfalen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und das Seminar für
Volkskunde/Europäische Ethnologie der Universität Münster
eine Edition mit 100 Berichten über den Alltag am 18. November
2005 veröffentlicht. Das Buch ist eine Bestandsaufnahme des
gegenwärtigen Alltags in Westfalen-Lippe. Aus den insgesamt
über 5.100 Beiträgen, die im Rahmen der Aktion eingingen,
sind 100 Texte ausgewählt worden, die sehr unterschiedliche
Sichtweisen auf unterschiedliche Lebenssituationen eröffnen.


INFO

"Mein 18. November". Menschen schreiben Alltagsgeschichte(n).
Herausgegeben von Ruth-E. Mohrmann, Britta Spies und Lutz
Volmer. Rückblick, Bd. 4, Waxmann-Verlag, Münster 2006,
297 Seiten, 42 Abbildungen, 19,90 EUR, ISBN 3-8309-1800-3.
Die Publikation ist im Buchhandel erhältlich.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 5 11:32:19 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Dec 2006 11:32:19 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsverschiebung: Freitagskolloquium,
15.12.2006 wird verschoben auf den 02.02.2007
Message-ID: s57558d1.082@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Institut für vergleichende Städtegeschichte"
Datum: 05.12.2006, 09:30


AKTUELL

Freitagskolloquium im Wintersemester 2006 / 2007

Der im Rahmen des Freitagskolloquiums für den
15. Dezember 2006 angekündigte Vortrag:

Dr. Sibylle Malamud, Zürich
Dr. Pascale Sutter, Zürich
Existentiell, repräsentativ, konfliktbeladen:
Öffentliche Brunnen im spätmittelalterlichen Zürich

muss leider aus Termingründen auf Freitag, den
2. Februar 2007 verschoben werden

Wilfried Ehbrecht
Peter Johanek
Angelika Lampen


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte
* IStG * gGmbH
an der Universität Münster
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel. 0251 / 83-275-12
Fax 0251 / 83-275-35
Geöffnet montags bis freitags 9:00-16:30 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 5 11:51:17 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Dec 2006 11:51:17 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Jahrbuch des Kreises Unna, Bd. 28/2007
Message-ID: s5755d3f.001@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef Börste"
Datum: 05.12.2006, 09:42


SERVICE: TOC

Jahrbuch des Kreises Unna 2007
Hrsg. Kreis Unna - Der Landrat
Bd. 28
ISBN 3-924210-52-7


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=170



S. 7f.
Vorwort
Mobil im Kreis Unna,

S. 9-13
Kaiser, Udo
'Wir fahren nach Amerika'
Auswanderer im Amt Bork

S. 14-19
Patzkowsky, Wolfgang
Zu Fuß durch Unna und die Feldmark
Unberührte Natur und Zeugen der Industriegeschichte,

S. 20-22
Schmitz, Reinhard
Dreh- und Angelpunkt für Stahl und Kalk
Der Rangierbahnhof Schwerte

S. 23-25
Reich, Patricia
'Mit dem Rad am Ball in Unna'
Mobilitätsmanagement - Ziele, Inhalte, Projekte

S. 26-29
Windisch, Nina
'Entdeckung der Langsamkeit'
Mobil zu Pferd - Wanderreiten im Kreis Unna

S. 30-35
Kistner, Hans-Jürgen
'... ein Hafen an einem der bedeutendsten
Ströme Europas'
160 Jahre Kamener Bahnhof

S. 36-39
Wolter-Veith, Klaus-Peter
50 Jahre Kamener Kreuz
160.000 Fahrzeuge täglich

S. 40f.
Riedel, Karin
Die medTrend-Tour bringt eine Region in Bewegung
Unterwegs mit der 'Linie Gesundheit'

S. 42-44
Kracht, Peter
Vom 'Blechchaos' zur modernen Tiefgarage
Geschichte des Parkens in Unna

S. 45-48
Brewedell, Dirk / Severin, Frank
Jugendliche setzen auf Bus und Bahn
FlashTicket im Kreis Unna

S. 49-56
Stephan-Maaser, Reinhild
Mobilität als Ausstellungsthema
Perspektiven für das Unnaer Hellweg-Museum

S. 57-60
Beele, Uli
Stressfrei und pünktlich: Mit Bus und Bahn zum Spiel
Nachbetrachtung: WM-Verkehre im Kreis Unna und
Umgebung

S. 61-63
Rose, Karin
Mobilität bedeutet Zukunft.
Die WFG als Motor wirtschaftlichen Wandels

S. 64f.
Delkus, Horst
Achtung vor dem Stein und vor den Menschen
Abschied von der Bönener Bildhauerin Rosemarie Zensen

S. 66-69
Delkus, Horst
Pionier der wissenschaftlichen Geschichtsschreibung
Carl Andreas Duker aus Unna (1670-1752)

S. 70-74
Stoltefuß, Karl-Heinz
'Wann wir scheiten Seit´ an Seit´...'
Die Brüder Schreiner - 'Männer der ersten Stunde'

S. 75-78
Kaiser, Udo
Jocob Vincenz Cirkel - ein vergessener Dichter
Im Umfeld des Freiherrn vom Stein

S. 79f.
Peuckmann, Lukas
Diether Ritzert - in seiner Geburtsstadt kaum bekannt.
Der Maler und Illustrator aus Kamen starb vor 20 Jahren

S. 81-84
Hintz, Alfred
'Er liebte die Erde und den Himmel'
Der Schwerter Schriftsteller Willy Kramp

S. 85f.
Makiolla, Michael
Sitzungssäle tragen große Namen
Im sanierten Kreishaus ist die Geschichte lebendig

S. 87-93
Börste, Josef
'... der trotz aller Erlebnisse an das Gute im Menschen
glaubte'
Zum 100. Geburtstag von Hubert Biernat

S. 94-103
Delkus, Horst
Berühmt als Sängermeister, Dichter, Arzt und Komponist
Wie aus einem 'Unnaer Jung' Johann von Soest wurde,

S. 104-109
Dethlefs, Gerd
Der Freiherr vom Stein und der Tod Barbarossas
Das Gemälde des Julius Schnorr von Carolsfeld in
Cappenberg

S. 110-113
Loos, Götz Heinrich
Eine Stadt pflegt die klassische Musik
Viel Lob für Kamens Orchester und Chöre,

S. 114-124
Goehrke, Klaus
Mit Grimmelhausen fing es an
Kamen: Ein literarischer Ort

S. 125-128
Herkenrath, Heinz
Der Hausspatz wird immer seltener
Ammern und Sperlinge im Kreis Unna

S. 129-134
Nathusius, Jochen von
Auf dem Weg zu Wohlstand und Ansehen
Die jüdische Familie Löhnberg im 19. und 20. Jahrhundert

S. 135-137
Pollmann, Josef-Georg
Von der Fabrikanten-Villa zum katholischen Hospital
Das St. Marienkrankenhaus in Fröndenberg

S. 138f.
Fertig-Möller, Heidelore
Lebendige Geschichte für Kinder
Angebot des Stadtmuseums Werne

S. 140-154
Chronik

S. 155-157
Vorschau
Veranstaltungen in den Städten und Gemeinden

S. 158-160
Die Autoren






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 5 11:55:57 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Dec 2006 11:55:57 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Veranstaltungen_des_Naturwissens?=
=?iso-8859-1?q?chaftlichen_und_Historischen_Vereins_f=FCr_das_Land_Lippe_?=
=?iso-8859-1?q?e=2EV=2E=2C_Winterhalbjahr_2006/2007?=
Message-ID: s5755e65.029@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Robert Gahde"
Datum: 05.12.2006, 11:09


AKTUELL

Veranstaltungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen
Vereins für das Land Lippe e.V. im Winterhalbjahr 2006/2007

Montag, 11. Dezember 2006, 19.30 Uhr Rückblick auf die große
Studienfahrt auf den Spuren Bernhards II. ins Baltikum.
Diavortrag: Adelheid Kahtz, Detmold Staats- und
Personenstandsarchiv Detmold, Willi-Hofmann-Str. 2, Detmold

Montag, 8. Januar 2007, 19.30 Uhr Bären - Blumen -
Gletscherwelt: Besuch der berühmtesten National-Parks Canadas -
Banff, Jasper, Revelstoke u.a.m. Vortrag: Wolfgang Lippek, Lage
Aula der Freiligrath-Realschule, Friedrichstr. 33, Lage

Samstag, 13. Januar 2007, 15.00 Uhr Das Naturschutzgebiet
Norderteich: Lebensräume und Lebensgemeinschaften im Wandel der
(Jahres-) Zeit. Vortrag: Dietrich Horstmann, Detmold
Westfälisches Freilichtmuseum Detmold

Montag, 22. Januar 2007, 19.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung
*Justiz im Nationalsozialismus". Einführungsvortrag: Wilfried
Knauer, Gedenkstätte der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold, Willi-Hofmann-Str. 2,
Detmold

Montag, 5. Februar 2007, 19.30 Uhr Kroatien - Beeindruckende
Naturparks und alte Kulturen. Vortrag: Rolf Kirchhof, Detmold
Aula der Freiligrath-Realschule, Friedrichstr. 33, Lage

Montag, 12. Februar 2007, 19.30 Uhr Schätze aus der
Stiftsbibliothek Zeitz. Handschriften, Inkunabeln und seltene
Drucke des 16. und 17. Jahrhunderts. Vortrag: Frank-Joachim
Stewing, M.A., Zeitz Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde
neben der Erlöserkirche am Markt, Detmold

Montag, 26. Februar 2007 18.00 Uhr, Führung durch die
Ausstellung *Justiz im Nationalsozialismus". Leitung: Dr.
Johannes Kistenich, Detmold. Anschließend um 19.30 Uhr: Justiz
im Nationalsozialismus. Vortrag: Prof. Dr. Ingo Müller, Hamburg
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold, Willi-Hofmann-Str. 2,
Detmold

Montag, 5. März 2007, 19.30 Uhr Die Vogelwelt im südlichen
Afrika - ornithologische und andere Kostbarkeiten aus
verschiedenen Naturreservaten. Vortrag: Wolfgang Schäfer, Lage
Aula der Freiligrath-Realschule, Friedrichstr. 33, Lage

Montag, 12. März 2007, 18.00 Uhr Filmtag im Staatsarchiv als
Begleitprogramm zur Ausstellung *Justiz im Nationalsozialismus".
Gezeigt werden *Der Gasmann" von 1941 mit Heinz Rühmann und *Der
Verteidiger hat das Wort" von 1944 mit Heinrich George.
Einführung und Moderation: Eyke Isensee, Hochschule für bildende
Künste, Braunschweig Staats- und Personenstandsarchiv Detmold,
Willi-Hofmann-Str. 2, Detmold

Samstag, 17. März 2007, 15.00 Uhr Die lippische Vogelwelt im
Wandel: Ein Bericht aus der ornithologischen Arbeitsgruppe.
Vortrag: Dipl.-Biologe Matthias Füller, Biologische Station
Lippe e. V., Schieder Westfälisches Freilichtmuseum Detmold

Montag, 26. März 2007, 19.30 Uhr Ausgrenzung und Verfolgung
jüdischer Juristen im Oberlandesgerichts-Bezirk Celle 1933-1945.
Vortrag: Dr. Peter Schulze, Hannover Staats- und
Personenstandsarchiv Detmold, Willi-Hofmann-Str. 2, Detmold

Montag, 16. April 2007, 19.30 Uhr *Versandmöbel für die junge
Fürstin": Kasseler Spätempiremöbel im Detmolder Schloss.
Vortrag: Dr. Thomas Dann, Detmold Westfälisches Freilichtmuseum
Detmold

Samstag, 21. April 2007, 14.00 Uhr Gemeinsame Besichtigung des
Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte, Georgstr. 24,
Detmold Leitung: Dr. Katharina Neufeld, Detmold

Gäste sind zu den Veranstaltungen herzlich willkommen!


INFO

Kontakt: Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das
Land Lippe e.V.
Willi-Hofmann-Straße 2
(Staats- und Personenstandsarchiv Detmold)
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
E-Mail: info at nhv-lippe.de
URL: www.nhv-lippe.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 6 11:12:06 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Dec 2006 11:12:06 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/43
Message-ID: s576a590.006@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 05.12.2006, 16:37


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
(ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte"
an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie
informiert über neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als
gesetzliche Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungs-
bezirken Arnsberg, Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-43 für den Zeitraum vom
19.11.2006 bis zum 24.11.2006 mit insgesamt 66 Titeln ist unter der
folgenden Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes_


Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die
ebenfalls eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J_



Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden
Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/_


Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der
umfangreichsten Deutschen Regionalbibliographie,
der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html_


Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib_


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62_


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-25539
E-Mail: _niemani at uni-muenster.de_

Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html_






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 6 11:18:37 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Dec 2006 11:18:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Luedenscheider Gespraeche,
Winter und Fruehjahr 2006/2007, Luedenscheid
Message-ID: s576a715.047@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "igb"
Datum: 30.11.06, 14:28


AKTUELL

Einladung zu den Lüdenscheider Gesprächen
Winter und Frühjahr 2006/2007


Mittwoch, der 20. Dezember 2006, 17 Uhr

Die Flüge zum Mond - alles nur erfunden? Historiker und die
Quellenflut

Thomas Eversberg ist promovierter Physiker, arbeitet im
Raumfahrtmanagement des DLR im Bereich der Satellitennavigation
und forscht auf dem Gebiet der massereichen Sterne und des
Instrumentenbaus für Großteleskope, in der Grundlagenentwicklung
für Optiken im visuellen und ultravioletten Strahlungsbereich.
Sein Thema hier: Wem können wir in der Flut von
Informationsquellen überhaupt noch trauen? Was ist oder war real
und was nicht? Wurden die Pyramiden von Außerirdischen gebaut,
hat das Pentagon die Mondladung oder den 11. September selbst
inszeniert? Am Beispiel der Mondlandung werden mit Hilfe von
Fotos, Filmen und physikalischer Fakten die wichtigsten
Argumente der "Mondlandungsgegner" beleuchtet und auf ihre
Folgerichtigkeit untersucht.


Mittwoch, der 24. Januar 2007, 17 Uhr

"Mephisto" - oder die Kunst und die Macht

István Szabó, einer der bedeutendsten Regisseure der
Filmgeschichte, hat eine Reihe von Filmen gedreht, die sich mit
dem Thema von Künstler-Karrieren in bedrängenden
Machtverhältnissen, in Diktaturen in Ost und West befassen:
unter anderem über den Dirigenten Furtwängler ("Taking Sides"
mit Harvey Keitel) oder über "Oberst Redl" in der zerfallenden
Habsburger Monarchie (mit Klaus Maria Brandauer), den Hellseher
und Trickkünstler "Hanussen (ebenfalls mit Klaus Maria Brandauer
und Erland Josephsson), über den Schauspieler Gustav Gründgens
("Mephisto" nach dem gleichnamigen Roman von Klaus Mann mit
Klaus Maria Brandauer, Krystyna Janka u.a.). Der Ungar Szabó
drehte außerdem mit Glenn Close, Hannelore Elstner, Jeremy Irons,
Rolf von Sydow, Ulrich Tukur, Gudrun Landgrebe, Ralph Fiennes,
Armin Müller-Stahl, Hans Christian Blech und vielen anderen.
1982 erhielt "Mephisto" den Oscar als bester fremdsprachiger
Film, ebenfalls für "Mephisto" bekam István Szabó beim
Filmfestival in Cannes den Preis für das beste Drehbuch und für
Hanussen den Preis für die beste Regie. Wir zeigen den Film
"Mephisto", den István Szabo, der hervorragend Deutsch und
Englisch spricht, mit uns diskutieren wird.


Mittwoch, der 21. Februar 2007, 17 Uhr

Erinnerungen an ein Symbol. Die Bombardierung Dresdens

Alexander von Plato, Leiter des Institut für Geschichte und
Biographie der Fernuniversität Hagen und Mitglied der Dresdner
Historiker-Kommission, setzt sich mit dem Verhältnis von
Erinnerung und Realgeschichte, von Geschichte und ihren
Instrumentalisierungen an einem Beispiel auseinander, das in der
Nachkriegszeit - je nach Standort - zum Inbegriff für die Leiden
der Zivilbevölkerung im Bombenkrieg oder für die Bestrafung der
Deutschen, zum Symbol für die Kriegsverbrechen der Alliierten
oder für Versöhnung in Europa wurde. Mit diesen
unterschiedlichen Deutungen veränderten sich zugleich die
Verarbeitungen der persönlichen Leiden und die Erinnerungen der
Beteiligten, die den Forschungs-Ergebnissen von Bomben- und
Feuerwehrspezialisten, Archäologen und Historikern gegenüber
gestellt werden. Diese Veranstaltung soll überdies Bilanz über
die Entwicklung der Erfahrungsgeschichte in Deutschland ziehen,
ist quasi die "Abschiedsvorlesung" Alexander von Platos, der im
Frühjahr 2007 in Pension geht.


Freitag(!), der 16. März 2007, 17 Uhr

Numen, Nomen, Namen - ihre Herkunft und Bedeutung

Jürgen Udolph ist der einzige Namensforscher Deutschlands mit
einem universitären Lehrstuhl (in Leipzig); er ist Autor
zahlreicher einschlägiger Artikel und Bücher sowie Moderator von
Rundfunk-Sendungen. Er gibt bei uns nach einem allgemeinen
Abriss der Bedeutung der Namensforschung für die
Kulturgeschichte den Besucherinnen und Besuchern der
Veranstaltung die Gelegenheit, sich die Namen ihrer Familien
oder Herkunfts- bzw. Wohnorte erläutern zu lassen. Daher bitten
wir Sie - obwohl Jürgen Udolph auch spontane Anfragen
beantwortet -, möglichst vorher solche Erläuterungen zu
beantragen. Bitte beachten Sie, dass dieses Lüdenscheider
Gespräch nicht wie üblich an einem Mittwoch, sondern am Freitag,
den 16.3.2007 stattfindet.


Mittwoch, der 18. April 2007, 17 Uhr

Das eine Ich interviewt das andere: Die Autobiographie eines
Literaten

Der ungarische Nobelpreisträger für Literatur, Imre Kertész, hat
jüngst seine Autobiographie herausgegeben - in der Form eines
Interviews mit sich selbst. Kertész wurde 1929 in Budapest
geboren, 1944 nach Auschwitz verschleppt, 1945 in Buchenwald
befreit. Nach dem Aufstand von 1956 blieb er in Ungarn, wo er
sich nur mühsam mit verschiedenen Arbeiten als Musical-Autor und
Übersetzer über Wasser hielt. 1970 bis 1973 arbeitete er an
seinem großen radikalen Werk über einen Jugendlichen in
Auschwitz, dem "Roman eines Schicksallosen", der 1975 erschien,
aber zunächst nicht vertrieben wurde. Es folgte "Kaddisch für
ein nicht geborenes Kind" und "Fiasko", nun auch die
Autobiographie "Dossier K. Eine Ermittlung", die im
Rowohlt-Verlag erschien - ein Interview des einen Ich mit dem
anderen. Imre Kertész erhielt den Nobelpreis für Literatur im
Jahr 2002. Wir werden aus seiner Autobiographie lesen und mit
Imre Kertész über diese Autobiographie, über Juden in Ungarn und
Deutschland diskutieren. Er lebt heute überwiegend in Berlin.
Bitte beachten Sie wegen eventueller Veränderungen unsere
E-Mails oder die Presse.


INFO

Alle Veranstaltungen finden statt im:

Institut für Geschichte und Biographie der Fernuniversität Hagen
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
Tel. 02351-24580





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 6 11:26:46 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Dec 2006 11:26:46 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Vom Umgang mit Katastrophen und Risiken vor Ort,
19.01.2007, Witten
Message-ID: s576a902.017@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stefan Nies"
Datum: 05.12.2006, 17:38


TAGUNG

"Gott sei Dank ist Dortmund noch eben verschont geblieben ..."
Vom Umgang mit Katastrophen und Risiken vor Ort

Eine Tagung des Vereins "Historikerinnen und Historiker vor Ort
e.V." im Westfälischen Industriemuseum Zeche Nachtigall in
Witten

Katastrophen verändern nicht nur das Leben einzelner Menschen,
sondern haben einschneidende Auswirkungen auf eine ganze
Gemeinde, Stadt oder Region. So betont der US-amerikanische
Soziologe Enrico L. Quarantelli, dass bei einer Katastrophe "die
gesamte Gemeinde betroffen" sei, "so dass sich nahezu alle in
einer ähnlichen Situation befinden" und "die meisten der
Alltagsfunktionen ... gleichzeitig und scharf unterbrochen"
sind. In der Industriegesellschaft haben Katastrophen zumeist
technische Ursachen und provozieren eine Auseinandersetzung
darüber, welche Risiken eine Gesellschaft bei der Nutzung
bestimmter Technologien einzugehen bereit ist. Die kollektive
Verarbeitung der Katastrophenfolgen kann so den Umgang mit
technischen Risiken beeinflussen.

Kernfragen der Tagung sind, wie sich Katastrophen "vor Ort"
auswirken, wie sie verarbeitet werden, welche Lehren gezogen
werden und wie sich das innere Gefüge der lokalen Gesellschaft
und ihr Verhältnis zu technischen Risiken verändert. Dabei
werden sowohl historische als auch ein aktuelles Beispiel
herangezogen. Am Schluss steht die Frage, wie örtliche
Katastrophen in die Geschichtsarbeit vor Ort einbezogen werden
und welche Rolle Archive und Museen dabei spielen können.

Anlass der Tagung ist die Explosion der
Roburit-Sprengstofffabrik in Witten vor 100 Jahren, bei der
Teile von Annen und Witten zerstört wurden. Das Westfälische
Industriemuseum Zeche Nachtigall, in dem die Tagung stattfindet,
widmet dieser industriellen Katastrophe eine Ausstellung (bis
28.1.2007).

Der Verein Historikerinnen und Historiker vor Ort e.V. ist ein
Zusammenschluss von historisch Arbeitenden, die sich mit der
Erforschung und Vermittlung von Geschichte auf lokaler Ebene
beschäftigen. Entstanden aus dem Vorhaben, kulturelle
Geschichtsarbeit in Städten und Gemeinden zu etablieren, gehören
"StadthistorikerInnen" heute zum festen Bestandteil beinahe
jeder Kommune. Die Mitglieder des Vereins stammen mehrheitlich
aus Nordrhein-Westfalen. Viele von ihnen arbeiten hier vor allem
in den städtischen Archiven und Museen. Daneben zählt
mittlerweile eine Vielzahl junger Forschender, die freiberuflich
tätig sind, zum festen Stamm des Vereins.

Es wird eine Tagungsgebühr in Höhe von 20 Euro erhoben
(Vereinsmitglieder und Studierende: 15 Euro), darin sind
Getränke und Kuchen enthalten.

Anmeldung: per e-mail an tagung at historiker-vor-ort.de oder per
Post an: Historikerinnen und Historiker vor Ort e.V. c/o Dr.
Frank Ahland Humboldtstraße 12 58452 Witten Fon: 0 23 02 / 203
59 05 Fax: 0 23 02 / 203 59 06

Tagungsprogramm

10.00 Uhr s.t. Eröffnung/Begrüßung Dr. Frank Ahland,
Vorsitzender des Vereins "Historikerinnen und Historiker vor
Ort"

10.15 Uhr Zwischen "Fewersnoth" und "Wassersnoth". Stadtbrände
und Sturmfluten als "normale Ausnahmefälle" der
frühneuzeitlichen Gesellschaft Dr. Marie Luisa Allemeyer,
Max-Planck-Institut für Geschichte, Göttingen

10.45 Uhr Kaffeepause

11.00 Uhr Solidarität und Konflikt in der Katastrophe. Witten
und Annen nach der Explosion der Roburit-Sprengstofffabrik 1906
Dr. Frank Ahland, Historiker u. Publizist, Witten

11.20 Uhr Die Katastrophe als Sensation. Zur
Presseberichterstattung über das Wittener Roburit-Unglück 1906
Jens Wietschorke, Kulturwissenschaftler, Berlin

11.40 Uhr Protest nach der Katastrophe. Anwohner gegen die
Castroper Sicherheitssprengstofffabrik 1907 Andreas Göbel,
Historiker, Castrop-Rauxel

12.00 Uhr Diskussion 12.30 Uhr Mittagessen 13.15 Uhr Führungen
durch die Ausstellung "Sprengstoff. Die Explosion der Wittener
Roburit-Fabrik 1906" und durch das Besucherbergwerk
Nachtigallstollen

14.30 Uhr Die Katastrophe bewältigen. Nach der Explosion in
Enschede (NL) im Jahr 2000 Jan Bron, Stadsdeelmanagement Noord
der Gemeente Enschede

15.00 Uhr Inszenierte Katastrophen? Technische Risiken und
Katastrophen als Ausstellungsthema Dr. Stefan Poser, Zentrum
Technik u. Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin

15.30 Uhr Diskussion 15.45 Uhr Kaffeepause

16.00 Uhr Was bleibt? Risiko und Katastrophe in der
Geschichtsarbeit vor Ort (Impulsvortrag mit offener Diskussion)
Stefan Nies, Dudde u. Nies Geschichtsagentur, Dortmund

16.30 Uhr Abschlussdiskussion 17.00 Uhr Schluss der
Veranstaltung


INFO

Veranstaltungsdaten: "Gott sei Dank ist Dortmund noch eben
verschont geblieben ..." Vom Umgang mit Katastrophen und Risiken
vor Ort Datum: Freitag, 19.1.2007, 10 bis 17 Uhr Eine Tagung des
Vereins "Historikerinnen und Historiker vor Ort e.V." im
Westfälischen Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten

Kontakt: Anmeldung: per e-mail an tagung at historiker-vor-ort.de
oder per Post an: Historikerinnen und Historiker vor Ort e.V.
c/o Dr. Frank Ahland Humboldtstraße 12 58452 Witten Fon: 0 23 02
/ 203 59 05 Fax: 0 23 02 / 203 59 06

Westfälisches Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Telefon: 02302 93664-0
Telefax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 6 11:33:50 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Dec 2006 11:33:50 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Ravensberger Blaetter, 2/2006
Message-ID: s576aaa9.059@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V."
Datum: 04.12.2006, 21:59


SERVICE: TOC

Ravensberger Blätter
Organ des Historischen Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Zweites Heft 2006

Bethel in der Zeit von Friedrich von Bodelschwingh


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=62



I. Beiträge

S. 1-19
Aperdannier, Stefanie
Die Anfänge der Psychiatrie in Bethel

S. 20-32
Stockhecke, Kerstin
Die Badeanstalt in Bethel -
Medizinischer Fortschritt und Dienstleistungsbetrieb

S. 33-43
Böhm, Beate
Bethel erwirbt den Quellenhof -
Motive, Abwicklung und Rechtfertigung einer Anstaltsvergrößerung

S. 44-52
Puschmann, Claudia
Die Affäre Kadnár.
Friedrich von Bodelschwingh und die Bielefelder Presse in den 1890er Jahren

S. 53-68
II. Buchbesprechungen und Buchanzeigen

S. 69-71
III. Namen, Notizen, Termine


INFO

Kontakt:
Ingrid Ruhnke
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: ingrid.ruhnke at bielefeld.de
URL: www.hv-ravensberg.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 7 11:29:18 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Dec 2006 11:29:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL will sein Museum in Muenster komplett umbauen
Message-ID: s577fb1d.016@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.12.2006, 13:45


AKTUELL

LWL will sein Museum in Münster komplett umbauen

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wird sich auf den
Umbau seines Westfälischen Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte in der Innenstadt von Münster konzentrieren und
sich aus dem Projekt einer neuen Kunsthalle in Münster
zurückziehen.

Das haben am Mittwoch (6.12.) der LWL-Kulturausschuss und der
Bauauschuss dem Landschaftsausschuss empfohlen, der über den Um-
und Ausbau des Westfälischen Landesmuseums für 36 Millionen Euro
am 15. Dezember entscheiden soll. Grundlage für den 2008
startenden Umbau wären überarbeitete Pläne des Architektenbüros
Volker Staab (Berlin), das 2005 den Architektenwettbewerb zum
LWL-Museum gewonnen hatte. 2008 wird das Westfälische
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte 100 Jahre alt.

"Das Land NRW hat die Förderung einer neuen Kunsthalle in
Münster abgelehnt, aber immerhin neun Millionen Euro für unser
Landesmuseum am Domplatz in Aussicht gestellt", sagte
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch am Mittwoch. Der LWL soll nach
dem Willen der Abgeordneten mit dem Land NRW verhandeln, um eine
noch höhere Förderung zu erreichen.

Seinen Eigenanteil von 27 Millionen Euro will der LWL durch den
Verkauf von Anteilen an einem Unternehmen des RWE-Konzerns
aufbringen, so LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe. Hinzu
kämen Einrichtungs- und Umzugskosten von sechs Millionen Euro.
Die Baumaßnahme könnten in zwei Bauabschnitten bis zum Jahre
2010 fertig gestellt werden.

Der modizifierte Entwurf des Architekten soll nach Angaben von
Teppe die Gesamtbaukosten (ursprünglich 44 Mio Euro) um acht
Millionen Euro reduzieren, dabei nach Möglichkeit aber die
wesentlichen funktionalen und städtebaulichen Charakteristika
des Wettbewerbsentwurfs beibehalten (Rundgang im
Ausstellungsbereich; Passage zwischen Aegidiiplatz und Domplatz;
Patio- bzw. Hofsituation im Innenbereich; Erdgeschoss als
Kommunikationsort; äußere Gestaltung der Architektur als
Botschaft; Berücksichtigung der besonderen städtebaulichen
Situation).

Nach der Überarbeitung des Entwurfs ist die Nutzfläche um mehr
als 20 Prozent von 14.800 Quadratmetern auf 11.500 Quadratmeter
reduziert, der Keller nicht - wie ursprünglich geplant - tiefer
gelegt. An der Rothenburg sieht der Plan einen vollständigen
Neubau anstelle des ehemaligen Archäologie-Museums vor. Der
Neubau wird nach dem Plan ebenerdig und damit behindertengerecht
zugänglich und hat die gleichen Geschosshöhen wie das ganze
Museum.


INFO

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. ++49/0251/5907-01
Fax ++49/0251/5907-210
Email: landesmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 7 11:44:05 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Dec 2006 11:44:05 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerscheinung: "Beitraege zur Heimatkunde der
Staedte Loehne und Bad Oeynhausen, Heft 20"
Message-ID: s577fe93.032@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Rico Quaschny"
Datum: 06.12.2006, 17:11


LITERATUR

Neuerscheinung: "Beiträge zur Heimatkunde der Städte Löhne und
Bad Oeynhausen, Heft 20"

Die 1968 vom Heimatverein Löhne begonnene und seit 1978 in
Kooperation mit dem Arbeitskreis für Heimatpflege der Stadt Bad
Oeynhausen herausgegebene Schriftenreihe der "Beiträge zur
Heimatkunde der Städte Löhne und Bad Oeynhausen" wurde jetzt mit
Heft 20 fortgesetzt. In mehrfacher Hinsicht stellt das neue Heft
eine Premiere dar. Schon im vergangenen Jahr haben sich in Löhne
und Bad Oeynhausen Redaktionsteams gebildet. In beiden
Redaktionen sind auch das Stadtarchiv Löhne und das Stadtarchiv
Bad Oeynhausen vertreten, sodass diese erstmals als Partner bei
der Herausgabe auftreten. Intensive Beratungen haben zu einer
Rückbesinnung auf die Anfänge der Schriftenreihe geführt.

Zukünftig sollen vor allem kleinere Aufsätze zu sehr
unterschiedlichen Aspekten der regionalen und lokalen Geschichte
des unteren Werretals in den "Beiträgen zur Heimatkunde"
veröffentlicht werden. Das neue Heft versammelt deshalb 14
verschiedene Texte zur Geschichte dieses Raumes vom 16. bis zum
20. Jahrhundert. Besonders hervorzuheben ist auch die moderne
grafische Neugestaltung durch den Grafiker Dirk Schormann (Bad
Oeynhausen). Er entwarf sowohl den Einband als auch die innere
Form der Schriftenreihe. Eine weitere Neuerung ist die Aufnahme
der Schriftenreihe in den renommierten Verlag für
Regionalgeschichte (Bielefeld).

Inhalt:

S. 13-24
Quaschny, Rico
450 Jahre Ravensberger Urbar. Das Güterverzeichnis der
Grafschaft Ravensberg von 1556 und seine Bedeutung
für den Raum Bad Oeynhausen

S. 25-42
Gaul, Otto
Die Ulenburg als Wasserschloss der Weserrenaissance
und ihre Baugeschichte

S. 43-66
Brandt, Heinz
Das Seelenverzeichnis des Kirchspiels Bergkirchen von
1671 und eine Konfirmandenliste von 1676

S. 67-102
Rösche, Gerhard / Steffen, Otto / Steffen, Erik
Das Katasterprotokoll der Hoheit Beck von 1681 mit
den Bauerschaften Mennighüffen, Obernbeck und
Löhne-Beck

S. 103-114
Mielke, Peter
Bäuerliches Heiratsverhalten im Kirchspiel Gohfeld
von 1760 bis 1808

S. 115-129
Both, Wolfgang
Gustav Bolle (1842-1902) - Gutsbesitzer zu Ovelgönne
und Schriftsteller

S. 131-156
Münzenmaier, Rainer
Der Niedergang des Gutes Ovelgönne unter Gustav
Bolle von 1882 bis 1904

S. 157-163
Schwarz, Eberhard
Erinnerungen an meine Familie auf Schloss Ovelgönne

S. 165-172
Homburg, Kurt / Kuschke, Joachim
Das Zigarrenmacherhaus am Heimatmuseum Löhne

S. 173-180
Windmann, Heinz
Böker & Henning - eine Zigarrenkistenfabrik in
Obernbeck

S. 181-184
Windmann, Heinz
Von der Zigarrenbude zum Feinkostbetrieb:
Die Zigarrenfabrik Friedrich Windmann

S. 185-208
Kuderer, Uschi / Schneider, Gerhard
Nageln für das Vaterland. Das Eiserne Kreuz in Bad
Oeynhausen als Kriegswahrzeichen des Ersten
Weltkrieges

S. 209-220
Schnepel, Wilhelm
Vo ssestich Joahr`n - Bombenangriff up Leuhne /
Vor sechzig Jahren - Bombenangriff auf Löhne

S. 221-238
Schrickel, Svenja
Wie ein "Zelt in der Wüste". Die ehemalige
Kreuzkirche in Bad Oeynhausen - eine serielle
Notkirche von Otto Bartning

Beiträge zur Heimatkunde der Städte Löhne und Bad Oeynhausen,
Heft 20. Hrsg. im Auftrag des Heimatvereins der Stadt Löhne e.V.
und des Arbeitskreises für Heimatpflege der Stadt Bad Oeynhausen
e.V. in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Löhne und dem
Stadtarchiv Bad Oeynhausen von Joachim Kuschke und Rico
Quaschny. Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte, 2006; 240 S.,
89 Abb. sw; Preis: 12,40 Euro ISSN 0722-4389 ISBN-10:
3-89534-670-5 ISBN-13: 978-3-89534-670-5

Erhältlich im Stadtarchiv Bad Oeynhausen und im Stadtarchiv
Löhne sowie in jeder Buchhandlung.

Weitere Informationen: Stadtarchiv Bad Oeynhausen Rico Quaschny
Von-Moeller-Str. 9 32543 Bad Oeynhausen Tel.: 05731 / 14-1505
Fax: 05731 / 14-1922 E-Mail: r.quaschny at badoeynhausen.de und
stadtarchiv at badoeynhausen.de


INFO

Kontakt:
Rico Quaschny
Stadtarchiv Bad Oeynhausen
Von-Moeller-Str. 9
32543 Bad Oeynhausen
Tel.: 05731 / 14-1505
Fax: 05731 / 14-1922
E-Mail: r.quaschny at badoeynhausen.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Dec 7 16:38:33 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 07 Dec 2006 16:38:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bielefelder Historiker Jussen erhaelt Leibniz-Preis
Message-ID: s5784397.070@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Brigitte Honerlage "
Datum: 07.12.2006, 16:23


AKTUELL

Höchstdotierter deutscher Förderpreis an Bielefelder Historiker Bernhard Jussen

Prof. Dr. Bernhard Jussen, Historiker an der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld, ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit dem mit 2,5 Mio. Euro höchstdotierten deutschen Forschungsförderpreis, dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, ausgezeichnet worden. Jussen lehrt als Professor für Allgemeine Geschichte mit besonderer Berücksichtigung des späten Mittelalters, der frühen Neuzeit und der Regionalgeschichte seit 2001 in Bielefeld. Gegenwärtig leitet er geschäftsführend die Schule für Historische Forschung Bielefeld und die Bielefeld International Graduate School in History. Außerdem ist er Mitglied im Leitungsgremium des Graduiertenkollegs "Archiv - Macht - Wissen. Organisieren, Kontrollieren, Zerstören von Wissensbeständen" und Mitglied des Sonderforschungsbereichs "Das Politische als Kommunikationsraum in der Geschichte". Forschungsprorektor Prof. Dr. Martin Egelhaaf, der dem Preisträger die Nachricht überbrachte, zeigte sich hocherfreut über diesen außerordentlichen Erfolg für die Bielefelder Forschung: "Damit bestätigt sich einmal mehr der exzellente Ruf der Bielefelder Geschichtswissenschaft." Rektor Prof. Dr. Dieter Timmermann, meldete sich von der Herbstklausur der Hochschulrektorenkonferenz aus Gießen: "Das ist eine wunderbare Nachricht! Ganz herzliche Glückwünsche an Herrn Jussen! Das gibt auch Rückenwind für den Antrag unserer Historiker und Soziologen auf eine Graduiertenschule im Rahmen der Exzellenzinitiative!"

Jussen studierte in München und Münster Theologie und Geschichte, war wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für Geschichte, Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin und Gastprofessor in Ann Arbor, Michigan. Seine Forschungsschwerpunkte sind Historische Semantik, Verwandtschaftsforschung, Historische Politikforschung und die Erforschung des kollektiven Bildwissens in der Moderne. Zu seinen Buchpublikationen zählen "Der Name der Witwe. Erkundungen zur Semantik der mittelalterlichen Bußkultur" (Göttingen 2000), "Spiritual Kinship as Social Practice. Godparenthood and Adoption in the Early Middle Ages" (London - Newark 2000) sowie der "Atlas des Historischen Bildwissens" (Berlin 2002). Außerdem veröffentlichte Jussen zahlreiche Aufsätze und Artikel.

Ziel des Leibniz-Programms, das 1985 eingerichtet wurde, ist es, die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern, ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern, sie von administrativem Arbeitsaufwand zu entlasten und ihnen die Beschäftigung besonders qualifizierter jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu erleichtern. Förderung wird nur auf Vorschlag Dritter gewährt. Die Entscheidung über die Preisträger trifft der Hauptschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft aufgrund einer Empfehlung des Nominierungsausschusses für das Leibniz-Programm.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 7 14:03:23 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Dec 2006 14:03:23 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfaelische Forschungen, Bd. 56/2006
Message-ID: s5781f3d.064@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Küster"
Datum: 07.12.2006, 12:47


SERVICE: TOC

Westfälische Forschungen
Zeitschrift des Westfälischen Instituts für Regionalgeschichte
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
Bd. 56
2006
ISSN: 0083-9027
Bd. ISBN: 3-402-09236-0


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=170




Konfessionsgeschichtliche und konfessionsräumliche Fragen
beschäftigen die Religions-, die Sozial- und die
Mentalitätengeschichte ebenso wie die Geographie und die
empirischen Kulturwissenschaften. Interdisziplinarität und
räumliche Differenzierung stehen deshalb auch im Vordergrund des
Themenschwerpunkts, der in diesem Jahr von Barbara Stambolis
betreut wird. Westfalen eignet sich für die Untersuchung
konfessioneller Kulturen besonders gut, weil hier mehrheitlich
protestantische Teilregionen und überwiegend katholische ebenso
anzutreffen sind wie gemischt-konfessionelle. Darüber hinaus
finden sich in diesen Regionen zahlreiche Spielarten des
Protestantismus. Zudem prägten und prägen konfessionsräumliche
Gliederungen die "mental geographies" in Westfalen: Die
Grenzlinien zwischen konfessionsverschiedenen
Herrschaftsgebieten sind bis ins 20. Jahrhundert hinein zu
verfolgen.

Auch aus diesem Grund gilt die Aufmerksamkeit der
Geschichtswissenschaft wieder verstärkt der Tatsache, dass die
deutsche Geschichte des 19. Jahrhunderts in hohem Maße
christlich geprägt und von konfessionellen Gegensätzen
durchzogen war. Es ist davon auszugehen, dass es vielfältige
regionale und lokale Varianten im Mit- und Gegeneinander der
Konfessionen gab. Die Identifizierung und der Vergleich dieser
unterschiedlichen Ausprägungen sollen einen differenzierteren
Blick auf die frühneuzeitlichen Konfessionalisierungsprozesse
und den "Dämon des Konfessionalismus" in der Neuzeit
ermöglichen.

Weitere Beiträge befassen sich mit den Anfängen des Königreichs
Westphalen im Raum Minden, mit den Aktivitäten der
nationalliberalen Parteien im Ruhrgebiet vor dem Ersten
Weltkrieg und mit dem Stellenwert der SED-Überlieferung im
Staatsarchiv Leipzig für die Geschichte der westfälischen SPD
nach 1945. Riccardo Bavaj diskutiert methodische
Neuorientierungen, die unter dem Begriff "spatial turn"
zusammengefasst werden und Impulse für die moderne
Regionalgeschichte liefern können. Publikations- und
Forschungsberichte, die Jahresberichte der wissenschaftlichen
Kommissionen für das Jahr 2005, eine umfangreiche
Zeitschriftenschau und ein Rezensionsteil mit über 60
Einzelbesprechungen runden den Band ab.

748 S., geb. € 69,60 (im Abo € 52,20) ISBN 3-402-09236-0

Inhalt

Barbara Stambolis: Einführung

Harm Klueting: Westfalia catholica im 16. und 17. Jahrhundert

Andreas Holzem: Katholische Konfessionskultur im Westfalen der
Frühen Neuzeit. Glaubenswissen und Glaubenspraxis in agrarischen
Lebens- und Erfahrungsräumen

Johannes Burkardt: Reformierte, Lutheraner, Pietisten. Ein
Beitrag zur Konfessionsgeschichte Wittgensteins vom 17. bis 19.
Jahrhundert

Claus Bernet: Die Gründung von Friedensthal 1792: Ein
heterodoxes Siedlungsunternehmen im konfessionellen Umfeld

Hertha Sagebiel: Die Erweckungsbewegung in Westfalen und ihr
Einfluss auf die Diakonie

Barbara Stambolis: Koexistenz und Konkurrenz von Katholiken und
Protestanten im 19. Jahrhundert. Zur Diskussion um ein "Zweites
Konfessionelles Zeitalter" am Beispiel Soests

Christoph Sturm: "Wer die Schule besitzt, der besitzt die
Herrschaft über die Zukunft und über die Welt" Die
Auseinandersetzungen um die katholischen Elementarschulen in
Münster während des Kulturkampfes (1872-1888)

Wolfhart Beck: Die protestantische Lebenswelt und ihre Schule
Der Wandel des Bekenntnisschulwesens im Kirchenkreis Lübbecke
zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik

Norbert Fasse: "... all die Geisteskämpfe, die unbewußt die
Volksseele durchkämpft" Zum *weltanschaulichen Gepäck" des
katholischen Milieus im westlichen Münsterland 1918-1933

Reinhard van Spankeren: Können Protestanten feiern? Zur
Festkultur im Sozialen Protestantismus in Westfalen im 19. und
20. Jahrhundert

Frank-Michael Kuhlemann: Zwischen Anpassung und Widerstand.
Konfessionelle Identitäten und politisches Verhalten am Beispiel
der Kirchlichen Hochschule Bethel 1930-1945

Gunnar Grüttner: Das St. Hedwigswerk. Integration von
katholischen Vertriebenen im Erzbistum Paderborn 1947-1967

Kerstin Winkler: Demut, Dienst, Beruf und Familie. Die
Westfälische Diakonissenanstalt Sarepta zwischen diakonischem
Leitbild und Frauenberufsarbeit

Ute Gause: Die Freudenberger Friedenshortdiakonissen

Helmut Stubbe da Luz: General Gobert, Napoleons "Zweites
Gouvernement der eroberten Länder" und die Anfänge des
Königreichs Westphalen

Heinz-Joachim Barsickow: Säkulare Fundamentalpolitisierung in
der Industrieprovinz Der Nationalliberalismus im Raum Herne vor
dem Ersten Weltkrieg

Wilfried Reininghaus: Das Handbuch der historischen Stätten
Nordrhein-Westfalen. Ein Erfahrungsbericht anlässlich des
Erscheinens der dritten Auflage

Philipp Dotschev: Profan und heilig: Kirchhöfe als Orte und
Räume symbolischer Kommunikation in der ländlichen Gesellschaft
Westfalens (15.-18. Jahrhundert)

Thomas Küster: Urbanisierung und Moderne aus der Perspektive des
ländlichen Raums (1870-1930)

Riccardo Bavaj: Was bringt der "spatial turn" der
Regionalgeschichte? Ein Beitrag zur Methodendiskussion

Andreas Mueller-Andriessen: Das Psychiatrie-Museum Warstein.
Aufbau und Konzeption

Hans-Christian Herrmann: "Rote Paten" für Westfalen. Die
SED-Überlieferung im Staatsarchiv Leipzig und ihre Bedeutung für
die Geschichte der westfälischen SPD nach 1945

Jahresberichte der wissenschaftlichen Kommissionen 2005

Zeitschriftenschau 2005

Buchbesprechungen:

Kurt Andermann (Hg.): Die Geistlichen Staaten am Ende des alten
Reiches. Versuch einer Bilanz (J. Brademann)

Ronald G. Asch/Johannes Arndt/Matthias Schnettger (Hg.): Die
frühneuzeitliche Monarchie und ihr Erbe. Festschrift für Heinz
Duchhardt zum 60. Geburtstag (J. Brademann)

Josef Boyer/Till Kössler (Bearb.): Handbuch zur Statistik der
Parlamente und Parteien in den westlichen Besatzungszonen und in
der Bundesrepublik Deutschland, Teilbd. 4: SPD, KPD und kleinere
Parteien des linken Spektrums sowie Die Grünen. Mitgliedschaft
und Sozialstruktur 1945-1990 (A. Weißer)

Bettina Braun/Frank Göttmann/Michael Ströhmer (Hg.): Geistliche
Staaten im Nordwesten des Alten Reiches. Forschungen zum Problem
frühmoderner Staatlichkeit (M. Hecht)

Corinna Franz/Oliver Gnad (Bearb.): Handbuch zur Statistik der
Parlamente und Parteien in den westlichen Besatzungszonen und in
der Bundesrepublik Deutschland, Teilbd. 2: CDU und CSU.
Mitgliedschaft und Sozialstruktur 1945-1990 (A. Weißer)

Oliver Gnad u.a. (Bearb.): Handbuch zur Statistik der Parlamente
und Parteien in den westlichen Besatzungszonen und in der
Bundesrepublik Deutschland, Teilbd. 3: FDP sowie kleinere
bürgerliche und rechte Parteien. Mitgliedschaft und
Sozialstruktur 1945-1990 (A. Weißer)

Hans Höfinghoff/Timothy Sodmann (Hg.): Van rechte unde wonte.
Quellen zur Rechtsgeschichte des Westmünsterlandes (Ph. Dotschev)
Till Kössler: Abschied von der Revolution. Kommunisten und
Gesellschaft in Westdeutschland 1945-1968 (K. Schilde)

Till Kössler/Helke Stadtland (Hg.): Vom Funktionieren der
Funktionäre. Politische Interessenvertretung und
gesellschaftliche Integration in Deutschland nach 1933 (M. Frese)
Joachim Lilla (Bearb.): Der Preußische Staatsrat 1921-1933. Ein
biographisches Handbuch. Mit einer Dokumentation der im "Dritten
Reich" berufenen Staatsräte (A. Weißer)

Patrick Wagner: Bauern, Junker und Beamte. Lokale Herrschaft und
Partizipation im Ostelbien des 19. Jahrhunderts (Th. Küster)

Margarete Wittke: Mord und Totschlag? Gewaltdelikte im
Fürstbistum Münster 1580-1620. Täter, Opfer und Justiz (Chr.
Schedensack)

Johannes Bracht: "Reidung treiben". Wirtschaftliches Handeln und
sozialer Ort der märkischen Metallverleger im 18. Jahrhundert
(W. Reininghaus)

Hartwig Brandt/Ewald Grothe (Hg.): Quellen zur Alltagsgeschichte
der Deutschen 1815-1870 (K. Netzer)

Dittmar Dahlmann/Albert S. Kotowski/Zbigniew Karpus (Hg.):
Schimanski, Kuzorra und andere. Polnische Einwanderer im
Ruhrgebiet zwischen der Reichsgründung und dem Zweiten Weltkrieg
(M. Klein)

Gerhard Deter: Handwerk vor dem Untergang? Das westfälische
Kleingewerbe im Spiegel der preußischen Gewerbetabellen
1816-1861 (W. Reininghaus)

Karl Christian Führer (Hg.): Tarifbeziehungen und Tarifpolitik
in Deutschland im historischen Wandel (M. Frese)

Axel Heimsoth: Die Wiederentdeckung des Hellwegs. Regionale
Identität im Spiegel verkehrspolitischer Diskussionen bis zum
Bau der Dortmund-Soester Eisenbahn (W. Reininghaus)

Dietrich Scheibe/Margit Wiegold-Bovermann: "Morgen werden wir
die Gewerkschaftshäuser besetzen". Die Zerschlagung der
Gewerkschaften in Rheinland-Westfalen-Lippe am 2. Mai 1933 (M.
Frese)

Heinrich Stiewe (Red.): Auf den Spuren der Bauleute. Historische
Bau- und Ausstattungsgewerke in Nordwestdeutschland (W.
Reininghaus)

Ralf Stremmel: 100 Jahre Historisches Archiv Krupp.
Entwicklungen, Aufgaben, Bestände (B. Wolbring)

Ralf Stremmel: Kammern der gewerblichen Wirtschaft im "Dritten
Reich". Allgemeine Entwicklungen und das Fallbeispiel
Westfalen-Lippe (R. Köster)

Klaus Tenfelde: "Krupp bleibt doch Krupp". Ein Jahrhundertfest
Das Jubiläum der Firma Fried. Krupp AG in Essen 1912 (R. Köster)

Katrinette Bodarwé : Sanctimoniales litteratae. Schriftlichkeit
und Bildung in den ottonischen Frauenkommunitäten Gandersheim,
Essen und Quedlinburg (Chr. Dartmann)

Heinrich Festing: Kloster und katholisches Kirchspiel
Falkenhagen (J. Olschewski)

Arno Herzig (Bearb.): Jüdische Quellen zur Reform und
Akkulturation der Juden in Westfalen (D. Aschoff)

Bernd Hey (Hg.): Kirche, Staat und Gesellschaft nach 1945.
Konfessionelle Prägungen und sozialer Wandel (W. Beck)

Wilhelm Kohl (Hg.): Das Bistum Münster, Bd. 7,4: Die Diözese (F.
Sobiech)

Bernward Kröger: Der französische Exilklerus im Fürstbistum
Münster (1794-1802) (P. Burg)

Joachim Kuropka (Hg.): Geistliche und Gestapo. Klerus zwischen
Staatsallmacht und kirchlicher Hierarchie (P. Sieve)

Heinrich Lackmann (Hg.): Katholische Reform im Niederstift
Münster. Die Akten der Generalvikare Johannes Hartmann und
Petrus Nicolartius über ihre Visitationen im Niederstift Münster
in den Jahren 1613 bis 1631/32 (Th. P. Becker)

Hubertus Lutterbach: Der Weg in das Täuferreich von Münster. Ein
Ringen um die heilige Stadt (M. Brecht)

Wilhelm H. Neuser: Evangelische Kirchengeschichte Westfalens im
Grundriß (W. Beck)

Thomas Schilp (Hg.): Reform Reformation Säkularisation.
Frauenstifte in Krisenzeiten (A. Weichselgärtner)

Dieter J. Weiß: Katholische Reform und Gegenreformation - Ein
Überblick (J. Brademann)

Christoph Dartmann/Marian Füssel/Stefanie Rüther (Hg.): Raum und
Konflikt. Zur symbolischen Konstituierung gesellschaftlicher
Ordnung in Mittelalter und Früher Neuzeit (J. Brademann)

Wolf Lammers: Anton Matthias Sprickmann - Ein Juristenleben (P.
Heßelmann)

Sabine Mecking/Stefan Schröder (Hg.): Kontrapunkt.
Vergangenheitsdiskurse und Gegenwartsverständnis. Festschrift
für Wolfgang Jacobmeyer zum 65. Geburtstag (P. Burg)

Gunter Müller (Bearb.): Westfälischer Flurnamenatlas, 3. Lfg.
(L. Schütte)

Christoph Schmidt: Nationalsozialistische Kulturpolitik im Gau
Westfalen-Nord. Regionale Strukturen und lokale Milieus
(1933-1945) (M. Uecker)

Uta C. Schmidt/Andreas Müller/Richard Ortmann: Jazz in Dortmund.
Hot - Modern - Free - New (D. Simon)

Hans-Walter Schmuhl: Grenzüberschreitungen. Das
Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre
und Eugenik 1927-1945 (M. Rotzoll)

Anton Matthias Sprickmann: Erzählungen und autobiographische
Prosa, hg. und komm. von Jörg Löffler (P. Heßelmann)

Thomas Vormbaum (Hg.): Anton Matthias Sprickmann. Dichter und
Jurist. Eulalia (Schauspiel, 1777). Ueber die Eyde (Gutachten,
1787) (P. Heßelmann)

Sonja von Behrens: Die Zeit der "Polendörfer". "Displaced
Persons" und ihre Wahrnehmung durch die deutsche Bevölkerung am
Beispiel des Amtes Windheim zu Lahde (Kreis Minden) 1945-1949
(S. Schröder)

Julia Emmrich: Wachgeküsst! Die Erfindung des modernen Dortmund
in den Stadtführern des 19. Jahrhunderts (D. Simon)

Uwe Heckert: Halle in Westfalen. Geschichte(n) einer Stadt am
Teutoburger Wald (P. Burg)

Ingo Koppenborg: Hexen in Detmold. Verfolgungen in der
lippischen Residenzstadt 1599-1669 (R. Voltmer)

Norbert Sahrhage: Diktatur und Demokratie in einer
protestantischen Region. Stadt und Landkreis Herford 1929 bis
1953 (H. Lensing)

Adelheid von Saldern (Hg.): Inszenierter Stolz.
Stadtrepräsentationen in drei deutschen Gesellschaften
(1935-1975) (D. Simon)

Anke Schwarze: "De mans an ... der rechter siit und de vrouwen
an ... der luchter". Das Geschlechterverhältnis im
spätmittelalterlichen Dortmund (U. Andermann)

Dietmar Simon: April 45. Das Ende des Zweiten Weltkrieges in
Lüdenscheid (M. Klein)

Peter Kandora: Ein preußischer Gymnasialprofessor in der Provinz
Westfalen. Clemens Rießelmann, Lehrer von Carl Schmitt
(1850-1910) (P. Burg)

Manfred Kluge (Hg.): Wir wollen weiterleben ... . Das Schicksal
der jüdischen Familie Loeb - dokumentiert in Briefen und
Selbstzeugnissen (K. Netzer)

Dietmar Simon: Deckname Dobler. Das Leben des Werner Kowalski
(1901-1943) (K. Schilde)

Harald Storz: Als aufgeklärter Israelit wohltätig wirken. Der
jüdische Arzt Philipp Wolfers (1796-1832) (K. Netzer)

Brage Bei der Wieden (Hg.): Handbuch der niedersächsischen
Landtags- und Ständegeschichte, Bd. 1: 1500-1806 (M. Hecht)

Ingo Helm/Christoph Weinert: Die Geschichte Norddeutschlands (J.
P. Wurm)

Karl Kroeschell: "rechte unde unrecht der sassen".
Rechtsgeschichte Niedersachsens (G. Steinwascher)

Helmut Lensing: Der Heimat-und Verkehrsverein Lingen (1930-1963).
Ein Beitrag zur Geschichte der Heimatvereine und des
Fremdenverkehrs im Emsland (G. Steinwascher)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 11 11:33:21 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Dec 2006 11:33:21 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Baumeier, Stefan / Stiewe,
Heinrich (Hg.): Die vergessenen Nachbarn
Message-ID: s57d421e.053@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.12.2006, 18:31


LITERATUR

"Die vergessenen Nachbarn": LWL- Freilichtmuseum Detmold gibt
Buch über Juden auf dem Land heraus

"Die vergessenen Nachbarn. Juden auf dem Lande in
Ostwestfalen-Lippe" war der Titel eines mehrjährigen
Forschungsprojektes, das der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) an seinem Westfälischen Freilichtmuseum Detmold
durchgeführt hat. Die Ergebnisse hat der LWL am Donnerstag
(07.12.) als Buch der Öffentlichkeit vorgestellt.

Bereits seit 1992 hat sich das LWL-Museum darum bemüht, ein
Gebäude wieder aufzubauen, welches das Leben der zahlenmäßig
recht kleinen, jüdischen Minderheit in Westfalen dokumentieren
sollte. Ende der 1990er Jahre, bot sich dem Museum mit dem
Wohnhaus der jüdischen Familie Uhlmann in Höxter-Ovenhausen die
einmalige Gelegenheit, eines der letzten - fast unversehrt
erhaltenen - dörflichen Wohn- und Geschäftshäuser aus früherem
jüdischen Besitz zu übernehmen. Anhand dieses Hauses will der
LWL Aspekte des Lebens ländlicher Juden in Westfalen vermitteln.
Die Eröffnung des Hauses im Museum ist für den Herbst 2007
vorgesehen.

Eine Möglichkeit zur näheren Beschäftigung mit dem Thema bietet
schon jetzt der von Prof. Dr. Stefan Baumeier, ehemaliger Leiter
des LWL-Museums und Projektleiter Dr. Heinrich Stiewe
herausgegebene Sammelband, der nicht nur das im Museum
wiederaufgebaute Haus aus Ovenhausen und seine Geschichte
ausführlich beschreibt, sondern auch vielfältige
Forschungsergebnisse zur Kultur- und Alltagsgeschichte der
jüdischen Bevölkerung in den ländlichen Regionen Ostwestfalens
dokumentiert.

Unter den vier Hauptkapiteln "Das Haus und seine Bewohner: Auf
den Spuren der Juden in Ovenhausen", "Ovenhausen und Annette von
Droste-Hülshoff: 'Die Judenbuche'", "Juden in Dörfern und
Kleinstädten im östlichen Westfalen" und "Das Ende der
Nachbarschaft: Verfolgung und Vernichtung der Juden auf dem
Lande" bietet der Band einen facettenreichen Überblick zur
Geschichte und Kultur der ländlichen Juden im Paderborner und
Corveyer Land, in Lippe und Minden-Ravensberg.

Ausgangspunkt der Forschungen ist das Schicksal des Ovenhausener
Hauses und seiner Bewohner: Ursprünglich 1803 bis1805 von dem
jüdischen Händler Bernd Soistmann (ab 1808 Steilberg) erbaut,
hat das Haus eine ununterbrochene jüdische Besitzertradition,
die bis zur Deportation seiner letzten Bewohner, der Familie
Uhlmann, im Jahre 1941 nachweisbar ist. Heinrich Stiewe
erläutert in seinem Beitrag die Geschichte des Gebäudes von der
Erbauung bis zur Translozierung in das LWL-Museum im Jahre
2000/01. Elmar Altwasser liefert einen archäologischen Beitrag
zu den aufschlussreichen Spuren der Geschichte des Hauses "unter
dem Boden".

Menschen jüdischen Glaubens lebten seit Jahrhunderten in
westfälischen Kleinstädten und Dörfern. "Als kleine religiöse
Minderheit, aber mit wichtigen Funktionen im ländlichen
Wirtschaftsleben hatten sie Teil an einer vielfältigen,
traditionsgebundenen ländlichen Kultur. Sie waren eingebunden in
eine traditionelle Dorfgemeinschaft, die auf ihre Tätigkeiten im
Waren-, Vieh- und Getreidehandel, aber auch als Kreditgeber
angewiesen war. Ein keineswegs konfliktfreies, aber dennoch
nachbarschaftliches Verhältnis zwischen Christen und Juden hatte
sich etabliert. Dies ist heute schon fast vergessen", so Stiewe.

Gudrun Mitschke-Buchholz hat in ausführlichen Tonbandinterviews
18 ältere Ovenhausener Bürger zu ihren Erinnerungen an die
jüdischen Nachbarn vor mehr als 65 Jahren befragt und
vielfältige Informationen zum nachbarschaftlichen Zusammenleben
zwischen Christen und Juden in einem katholischen Dorf, aber
auch zur Diffamierung, Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen
Nachbarn zusammengetragen.

Regionale Überblicke zu Paderborn/Corvey, Lippe und
Minden-Ravensberg sowie vertiefende Ortsstudien zu Schötmar,
Petershagen und Rahden oder Bielefeld-Schildesche verdeutlichen
die Situation der ländlichen Juden im 19. und beginnenden 20.
Jahrhundert und stellen die Ovenhausener Ergebnisse in einen
größeren regionalen Kontext. Mit Dina van Faassen, Diethard
Aschoff, Margit Naarmann, Monika Minninger, Kai-Uwe von Hollen
und Bernd-Wilhelm Linnemeier wurden Autorinnen und Autoren für
das Projekt gewonnen, die sich bereits als ausgewiesene Kenner
der jüdischen Regionalgeschichte einen Namen gemacht haben.

Die gewaltsame Zerstörung der Nachbarschaft in der Zeit des
Nationalsozialismus beschreiben Margit Naarmann und Jürgen
Scheffler eindringlich in zwei abschließenden Beiträgen für die
Teilregionen Hochstift Paderborn und Lippe.

"Mit Blick auf den pädagogischen Auftrag des
LWL-Freilichtmuseums Detmold lässt sich die Geschichte des
Hauses Uhlmann aus Ovenhausen geradezu als einzigartige Chance
bezeichnen, die Erinnerung an die jüdische Geschichte des
ländlichen Westfalen wach zu halten", sagte Museumsleiter Dr.
Jan Carstensen als Reihenherausgeber bei der Buchvorstellung.

Das Ovenhausener Haus und das Schicksal seiner Bewohner stehen
dabei beispielhaft für die Geschichte der Juden "auf dem Dorf"
im östlichen Westfalen. Dabei spannt sich der Zeitrahmen von den
historischen Hintergründen der bekannten Novelle "Die
Judenbuche" von Annette von Droste-Hülshoff, die weit in das 18.
Jahrhundert zurückreichen, über fast zwei Jahrhunderte
christlich-jüdischer Nachbarschaft bis zu deren gewaltsamem Ende
in der Zeit des Nationalsozialismus.


INFO

Stefan Baumeier / Heinrich Stiewe (Hg.): Die vergessenen
Nachbarn. Juden auf dem Lande im östlichen Westfalen (Schriften
des Westfälischen Freilichtmuseums Detmold - Landesmuseum für
Volkskunde 24).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 11 11:49:16 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Dec 2006 11:49:16 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Rara sunt cara - Seltenes ist teuer, Dortmund,
bis 19.01.2007
Message-ID: s57d45e3.085@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Uni Dortmund"
Datum: 08.12.2006, 11:01


AUSSTELLUNG

Rara sunt cara - Seltenes ist teuer
UniBibliothek präsentiert seltene Bücher

Die Universitätsbibliothek Dortmund verfügt über einen reichen
Bestand an bibliophilen Kostbarkeiten. Die so genannten Rara,
seltene und wertvolle Bücher, stellen einen eigenen Bereich dar.
Aus konservatorischen und sicherheitsrelevanten Gründen
befinden sich die Rara in separaten und für die Allgemeinheit
nicht zugänglichen Räumlichkeiten. In einer Ausstellung wird bis
zum 19. Januar des nächsten Jahres erstmalig ein fachlich-
thematischer Querschnitt präsentiert. Ein besonderes "Highlight"
der Ausstellung ist die 2006 aufwändig restaurierte Ausgabe
der Tischreden des Reformators Martin Luther, die in einer
Auflage von 1568 vorliegt. Ein Begleitprogramm rundet die
Ausstellung ab.

Zur Ausstellungseröffnung sind die Medien herzlich eingeladen.


INFO

Rara sunt cara - Seltenes ist teuer
13. 12.06, 14.30 Uhr
Universitätsbibliothek Dortmund, Foyer, Hörsaal E 5
Vogelpothsweg 76

Begrüßung:
Marlene Nagelsmeier-Linke, Ltd. Direktorin UniBibliothek
Wissenschaftliche Einführung:
Dr. Stephanie Marra, Humanwissenschaften und Theologie
Eröffnungsvortrag:
"... wunder horen sagen" - Lesen und Literatur im Mittelalter
und in der Frühneuzeit, Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach,
Historisches Institut

Kontakt:
Daniela Savic; Ruf: 755-5078






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 11 11:55:24 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Dec 2006 11:55:24 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Eine Frau ist eigentlich ein Mann,
nur eben ein weiblicher, 09.02.2007, Essen
Message-ID: s57d4739.031@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Susanne Abeck"
Datum: 11.12.2006, 10:56


TAGUNG

"Eine Frau ist eigentlich ein Mann, nur eben ein weiblicher."
Stand und Perspektiven ruhrgebietsbezogener Frauen- und
Geschlechtergeschichte
Freitag, 9. Februar 2007, 9.00 bis 16.00 Uhr

Der Tagungstitel zitiert eine jener typischen
Missfits-Einsichten zum Geschlechterverhältnis, mit denen das
Oberhausener Kabarett-Duo sein Publikum zu überzeugen wusste.
Nun, da die Missfits der Bühne den Rücken gekehrt haben, müssen
wir uns selbst auf die Suche nach frauen- und
geschlechtergeschichtlichen Wahrheiten machen. Es scheint, dass
regionalgeschichtliche Forschungen zur geschlechtlichen
Arbeitsteilung wie auch zum Leben von Frauen im Revier in den
letzten Jahren deutlich zurückgegangen sind. Vielleicht gehört
"Geschlecht" aber auch mittlerweile zu den Standardkategorien
historischer Forschung und leitet selbstverständlich
Erkenntnisinteressen an der Geschichte des Ruhrgebiets? Erklärt
sich der gefühlte Rückgang expliziter frauen- und
geschlechtergeschichtlicher Arbeiten mit regionalem Bezug durch
allgemeine disziplinäre und wissenschaftspolitische
Entwicklungen oder ist dies vielmehr typisch für eine
ruhrgebietsspezifische Historiographie?

Ausgehend von diesen Fragen laden der "Arbeitskreis Frauen- und
Geschlechtergeschichte" im Forum Geschichtskultur an Ruhr und
Emscher in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des
Regionalverbandes Ruhrgebiet (RVR) zu dieser Tagung ein.
Expertinnen aus Museen, Geschichtswerkstätten, Archiven,
Forschungs- und Bildungseinrichtungen werden zum Stand einer
regionalgeschichtlichen Frauen- und Geschlechterforschung
berichten. Das Treffen möchte über diesen Informationsaustausch
hinausgehen und zudem die Frage diskutieren, welche frauen- und
geschlechtergeschichtlichen Projektideen für die
Kulturhauptstadt Europas 2010 zur Geltung gebracht werden
können. Für eine Regionalgeschichte mit Deutungsmacht sind
Fragen sowohl nach der geschlechterpolitischen Ordnung und
Arbeitsteilung in den regionalen Transformationsprozessen als
auch nach den Gestaltungskräften von Frauen unabdingbar.

Programm

9.00 h Ankunft und Stehcafé

9.30 h I. Begrüßung Gudrun Kemmler-Lehr, Gleichstellungsstelle
Regionalverband Ruhrgebiet Dr. Uta C. Schmidt, Forum
Geschichtskultur an Ruhr und Emscher Heike Gebhard, MdL,
ASF-Landesvorstand: "Frauenförderung in NRW - Anspruch und
Wirklichkeit"

10.00 h II. Einführung Prof. Dr. Ilse Lenz, Geschlechter- und
Sozialstrukturforschung an der Ruhr-Universität Bochum; Netzwerk
Frauenforschung NRW: "Die Neuen Frauenbewegungen in der Region:
Was haben sie erreicht und wie haben sie sich selbst verändert?"

10.45 - 11.15 h Kaffeepause

11.15 h III. Stand und Perspektiven ruhrgebietsbezogener Frauen-
und Geschlechtergeschichte - Dr. Julia Paulus, LWL-Institut für
Regionalgeschichte, Münster - Dr. Martina Kliner-Fruck,
Stadtarchiv Witten - Dr. Monika Fehse, Grillo-Archiv, Duisburg -
Rita Kronauer, ausZeiten, Frauen- und Lesbenarchiv Bochum -
Hanne Hieber, Stöckelschuh, FrauenGeschichteDortmund Diskussion

12.30 - 13.30 h Mittagspause & Projektebörse

13.30 h - 14.45 h - Dr. Dagmar Kift, Westfälisches
Industriemuseum, Dortmund - Monika Engel, Referat Politische
Bildung vom Landesverband der Volkshochschulen, Dortmund -
Brigitte Schneider, Volkshochschule Gelsenkirchen - Martina
Dröttboom, Frauenbüro der Evangelischen Landeskirche von
Westfalen, Dortmund Diskussion

14.45 h IV. "Europäische Kulturhauptstadt 2010" Planungen des
Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher Susanne Abeck / Dr.
Uta C. Schmidt Podium: "Planungen und Ideen für 2010"
Moderation: Barbara Kröger, Arbeit und Leben DGB / VHS
Oberhausen

16.00 h Ende der Tagung

Gesamtmoderation: Claudia Wagner, Forum Geschichtskultur an Ruhr
und Emscher


INFO

Ort: Plenarsaal des Regionalverbandes Ruhrgebiet Kronprinzenstr.
35, 45128 Essen Anfahrt: www.rvr-online.de/der_rvr/anfahrt.shtml

Teilnahmegebühr: Der Teilnahmebetrag in Höhe von 20,00 Euro
umfasst die Getränke und das Mittagsbuffet und ist bis zum 26.
Januar 2007 auf das Konto des Forums Geschichtskultur zu
überweisen: Sparkasse Essen * BLZ 360 501 05 * Konto-Nr.
0008281410 * Stichwort "Tagung" SchülerInnen, StudentInnen und
Arbeitslose erhalten eine Ermäßigung in Höhe von 50 %.

Information: Susanne Abeck Forum Geschichtskultur an Ruhr und
Emscher e.V. fon 0231/931122-90 forum at geschichtskultur-ruhr.de

Veranstalter: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.
Regionalverband Ruhrgebiet mit Unterstützung von: Arbeit und
Leben DGB / VHS Oberhausen





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Dec 12 10:08:01 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 12 Dec 2006 10:08:01 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 6, Teil 1
Message-ID: s57e7fab.078@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 12.12.2006, 07:28


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 6/2006, Teil 1


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Forum. Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Hrsg.: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher. Red.: Forum Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Emscherallee 11, 44369 Dortmund, Tel.: 0231/93112290, E-Mail: redaktion at geschichtskultur-ruhr.de
2/2006. Kl. Tenfelde: Arbeitskämpfe im Ruhrgebiet. Ein historischer Überblick. B. Faulenbach: Wahlkämpfe im Ruhrgebiet seit 1945. Anmerkungen zur Frage ihrer politisch-kulturellen Einfärbung. N. Diesing: Der Ruhrkampf. R. Blank: "Heimatfront" und "Endkampf" an Rhein und Ruhr. U. C. Schmidt: "Jahrhundertelang hieß es: Kinder - Küche - Kirche. Wir sagen: das vierte *K' heißt Kampf." Frauenkämpfe im Ruhrgebiet: Überlegungen, Beispiele, Perspektiven. St. Hunder: Schon wieder zum Krieg gerüstet. Friedens-Karawane der Jugend gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands am 11. Mai 1952 in Essen. A. Föhl: Kampf war schon. Bürgerschaftliches Engagement bei der Erhaltung von Industriedenkmalen. U. Wick: Der Begriff "Kampf" im Sport - die alte Westfalenhalle als Wettkampfstätte für Radsport und Boxen. B. Zeppenfeld: Das Rheinische Industrieumuseum in Oberhausen sucht nach den ersten Hochöfen des Ruhrgebiets. L. Zink: Die Dauerausstellung "Widerstand und Verfolgung 1933-1945 in Oberhausen" in der Gedenkhalle Schloss Oberhausen. Chr. Spänhoff: Start für ein herausragendes Projekt der Industriedenkmalpflege. Beirat begleitet Sanierung der Maschinenhalle von Zeche Zollern II/IV. F. Ahland/St. Nies: Sprengstoff! Die Explosion der Wittener Roburit-Fabrik 1906. M. F. Gantenberg: Besuch aus der Ukraine. Ehemalige Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Linden-Dahlhausen. M. F. Gantenberg: Letzte Ruhestätte für alte Gussstahlglocken. Eine der wohl ältesten erhaltenen ihrer Art weltweit steht in Bochum-Wattenscheid. G. Quenzel: Geschichtsbezüge in Kulturhauptstätten - Europäisierungen regionaler historischer Ereignisse. R. Günter: Kann man einen Bahnhof poetisch machen? U. Bücholdt: Vom Kriegergedächtnis zum "Platz der Europäischen Versprechens". B. Marfording: Schloß Brobeck und die Fürstäbtissinnen. 1.000 Jahre Frauenpower. D. Hopp/E. Schneider: Ziegler in Essen-Stoppenberg.

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum / Landschaftsverband Rheinland und Westfälisches Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Red.: S. Bardua, Wellingsbütteler Landstraße 202 F, 22337 Hamburg, E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
3/2006. B. LeSueur: Eine der ältesten und bedeutendsten Gewerbe: Binnenschifffahrt in Frankreich. B. LeSueur: Gewinnen - oder Hindernis für die Zukunft? Das kulturelle Erbe an Flüssen und Kanälen. F. Lange: Von Wien zur Adria. Von dem unvollendeten Wiener Neustädter Schiffskanal blieben 36 Kilometer erhalten. H.-P. Bärtschi: Die korrigierte Natur. Rhein, Linth, Aare und andere große Flusskorrektionen in der Schweiz. J. Polte: Auf dem Weg ins Neue Emschertal. Ein Fluss lebt auf. J. Polte: Umbau der Emscher. Gespräch mit Werner Geisler, dem Leiter des Teams Masterplan Emscher-Zukunft bei der Emschergenossenschaft. G. Fackler: Renaissance der Kanäle in Oberitalien. M. Berndt: Das alte Eisen hat ausgedient. Mit dem Ausbau des Stichkanals Osnabrück verschwinden die letzten historischen Brücken. O. Puffahrt: Alte Wasserbauwerke in der Winsener Elbmarsch. J. Raach: Alte Wasserstraße mit Perspektive. Historische Fabriken und Häfen säumen den 100 Jahre alten Teltowkanal. Th. Janssen: Einzigartige Polder-Landschaft zwischen Oder und HoFriWa. E. Bergstein: Nur noch Geschichte: Hochöfen und Erzbergbau in Luxemburg. K.-H. Janson: Der Industrie- und Eisenbahnpark Fond de Gras erinnert an die Montanindustrie in Luxemburg. * Arsen und Spitzenklasse. Morwellham Quay bei Tavistok, Südwest-England. * Tor zur Neuen Welt. Das Merseyside Maritime Museum in Liverpool. * Kriegsschiffe fürs Königreich. The Historic Dockyard in Chatham, England. * Schiffbau nach dem Legoprinzip. Die Meyer Werft in Papenburg, Niedersachsen. Kl. Röttcher/W. Such: Der Hochrhein von der Römerzeit bis zum Industriezeitalter. B. Friedhofen/A. Kuhn: Langer Kampf um ein berühmtes Denkmal. Für die Sayner Hütte wird ein Nutzungskonzept entwickelt. Th. Janssen: Grenzüberschreitender Mühlenpfad für den sanften Tourismus. Initiative in der Uckermark und im polnischen Westpommern. J. Wietschorke: Die AEG in Oberschöneweide. Eine Denkmallandschaft der Berliner Elektroindustrie. A. Föhl: Speicher- und Silobauten. F. Ahland/St. Nies/I. Telsemeyer: Sprengstoff: 1906 explodierte die Roburit-Fabrik in Witten. Th. Schleper: Kontrastreiches Ruhrgebiet oder: Fällige Investitionen der anderen Art. O. Dommer: Am Kanal. Fotografische Einsichten von Brigitte Kraemer.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster, Tel.: 0251/41320.
5/2006. Kl. Sluka: Fünf Jahre Rothaarsteig. Grenzerfahrung inklusive. Auf dem "Weg der Sinne" können Wanderer Natur pur in schwingender Landschaft genießen. Vor fünf Jahren eröffnet, gehört er heute zu den populärsten Wanderwegen Deutschlands. U. van Jüchems: Planetarium Münster. Sternstunden. Seit 25 Jahren faszinierende Reisen ins Weltall. J. Nunes Matias: Auf zur "Moppenbude". Jahrmärkte: Vom Kirchweihfest zum Volksvergnügen. W. Gödden: Das A und O vom ABC ... das klingt verdächtig nach Buchstabenalgebra, womöglich nach intellektueller Hochseilakrobatik. Ist es aber gar nicht. Unser kleines literarisches ABC blättert westfälische Bücherwelten auf und führt vor Augen, wie vielfältig das literarische Leben hierzulande ist. J. Reding: "Teile meiner Chronik der 50er Jahre". Stationen eines Schriftstellerlebens: Der Dortmunder Autor erinnert sich. R. Doblies: MARTa Herford. Utopie einer neuen Gesellschaft. Einbauküche, Freischwinger, lichtdurchflutete Häuser - zeitlos schön erscheinen die Ideen, Innovationen und Kreationen der Moderne. M. Vaupel: "Mekka der Künste" in Hagen. Faszination Blau. Jetzt haben die Bauarbeiten für das Emil Schumacher Museum in Hagen begonnen. Zur Feier der Grundsteinlegung zeigt das Karl Ernst Osthaus Museum die Ausstellungen "Blaumachen" und "SchauBLAU!" J. P. Wallmann: Erich Reusch. Skulptur vom Sockel geholt. 81-jähriger Bildhauer erhält für sein Lebenswerk den Konrad-von-Soest-Preis. W. Morisse: Max Ernst. Wanderer zwischen den Welten. Paderborn zeigt grafische Kostbarkeiten. M. Schröder: Christian Kappe. Ritterschlag für Jazztrompeter. Nicht nur Szenestars schätzen den Musiker aus Münster. K. Mark: Tage Alter Musik. Die Entdeckung des Unbekannten. Renommiertes Herner Festival setzt auf "Phönixvögel". M. Jeitschko: Sturm auf Männerbastion. Fanny-Mendelssohn-Wettbewerb für Frauen, die komponieren. A. Rossmann: RuhrTriennale 2006. Jürgen Flimm, der Gärtner. Nach der Romantik wird jetzt dem Barock gehuldigt. H.-J. Heims: 60 Jahre NRW. Schlaglöcher im Bindestrich. "Es ist furchtbar, aber es geht", meint Jürgen Becker: Seit 60 Jahren leben Rheinländer und Westfalen frohgemut in einer Vernunftehe zusammen. Kl. Sluka: Im Gespräch: Franz-Josef Kniola. "Im Vordergrund steht das ehrenamtliche Engagement". Vor 20 Jahren, im September 1986, ist die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege gegründet worden. Im Gespräch mit dem WESTFALENSPIEGEL zieht Franz-Josef Kniola, Präsident der NRW-Stiftung, Bilanz und wagt einen Blick in die Zukunft. M. Zehren: Kloster Gravenhorst. Neue Kunst in alten Mauern. Gotteshaus, Erfinderstube, Gefangenenlager und Gaststätte mit Champignonzucht: Das heutige "DA Kunsthaus" wurde vor 750 Jahren als Zisterzienserinnenkloster gegründet. V. Jakob: Der Ruhrkampf. Das Erbe des Albert Kahn. Ein cineastischer Blick zurück in die Vergangenheit unseres Landes. J. P. Wallmann: Lepramuseum Kinderhaus. Vom Leben im sozialen Abseits. Das einzige deutsche Museum zur rätselhaften Infektionskrankheit steht in Münster. R. Doblies: Mythos Widukind. Museum in Enger dokumentiert die Bedeutung und Rezeption des Sachsenherzogs. V. Jakob: Fita Benkhoff. Star der Nebenrolle. Erinnerung an ein unvergessenes Ufa-Idol aus Dortmund. M. Schäfer: Alles gut im Griff. Seit 125 Jahren produziert FSB Klinken und Griffe mit dem ganz besonderen Design. M. Zehren: Uwe Rosenberg. Kopf voller Ideen. Spieleautor aus Dortmund kreiert Bestseller wie "Bohnanza". A. Linke: Nova Meierhenrich. Heimwerken zur Entspannung. TV-Star aus Ahlen ist ein zupackendes Multitalent.

2. Hellweg

Der Dorfbote. Mitteilungen des Heimatvereins Norddinker, Vöckinghausen und Frielinghausen, Viereggenkamp 6, 59071 Hamm-Frielinghausen.
18/2006. J. Ulmke: Jahresbericht 2005. A. Beeck: Feuer und Flamme beim Drei-Eichen-Fest 2005. M. Welp: In Fröndenberg gab es "Kettenwasser". H. Thomas: Kriegerehrenmal von Norddinker. H. Westermann: Die ältesten Höfe in Norddinker. A. Beeck: Vorstand wurde im Amt bestätigt. Finanzlage nach wie vor stabil. F. Grodzki: Heimatverein freut sich über eine Feldschmiede als Geschenk. J. Börnke: Aus Besuch im Steckrübenwinter wurde lebenslange Freundschaft. * Von Nahrungstabus zur leckeren Aztekensuppe.

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
481/2006. H. P. Busch: Zum Tod von Edgar Lüüs. W. Wahle *: Der Störmeder Priesterverein (1. Fortsetzung und Schluss). M. Willeke: Die Frühzeit in der Wüstung Alten-Silbeke. Edgar Lüüs gewidmet.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
17/2006. H. Thomas: Von der "Eremitage" zum Kurpark von Bad Hamm. Der preußische Generalleutnant Carl Friedrich von Wolffersdorff legte im Jahr 1764 den Grundstock für den Park. H. W. Krafft: "Bärentatzen wäscht man sauber..." Probate Rezepte aus Kochbüchern der Elberfelder Lehrerin Henriette Davidis und anderer Autoren. H. W. Krafft: "Jage nur, so fängst du!" Wild und Jagd in vergessenen Sprichwörtern. P. Reding: Die Galoschen des Glücks oder Knüppel aus dem Sack. Ludwig Richters Kunst ist auch in Westfalen zu Hause.
18/2006. W. Hinke: Ein begehrter Ort der Entspannung und Erholung. Der Kurpark in Bad Hamm überrascht durch seinen reichen Bestand an seltenen Bäumen und Sträuchern. * Wie ein Pfälzer zum Westfalen wird. Der Priester und Schriftsteller Alfons Bungert blickt zurück auf seine langjährige "Einbürgerung" in Paderborn. G. Köpke: Crex crex - selten, unsichtbar und ungeliebt. Die Wiesenralle gehört heute zu den stark gefährdeten Vogelarten. H. Multhaupt: "Ich habe nichts erlebt..." Zum 175. Geburtstag des Dichters Wilhelm Raabe. H. Fertig-Möller: Kostbares Messgewand aus dem 14. Jahrhundert. Das Gewebe wurde 1995 in der Pfarrkirche "St. Christophorus" Werne entdeckt - Präsentation in den neu gestalteten "Wärmehäuschen". * Seide kostbarer als Gold. Aus der historischen Entwicklung textiler Gewebe.
19/2006. I. von Scheven: Spannende Familiengeschichte um den Isenbeck-Obelisken. Neue Erkenntnisse über den Schöpfer des Denkmals im Hammer Kurgarten. H. W. Krafft: Donnerstein und brandrote Vögel. Merkwürdige Hilfsmittel in alter Zeit als Schutz vor Gewitter und schlagendem Feuer. H. W. Krafft: Vom Holzbottich zur Sprudelwanne. Einstmals war das Wasser zur Körperreinigung verpönt - Körperpflege im Wandel der Zeiten. * Sächsischer Adeliger, Freiheitskämpfer oder Aufrührer? Das neue Widukind-Museum in Enger demonstriert die wechselvolle Geschichte des Mythos Widukind. P. Gabriel: Nur 1,50 Mark Entschädigung für einen Zentner Strontianit. Aus der Geschichte des Strontianitabbaus im Münsterland.
20/2006. J. Osterhoff: 971 Taler kostete 1799 die Fläche für den neuen Ostenfriedhof. Aus hygienischen Gründen wurden die Begräbnisstätten Hamms außerhalb des Stadtkerns verlegt. H. W. Krafft: Die tollen Motorräder aus Westfalen. In den ersten Jahren nach der Währungsreform 1948 hatten Motorräder Hochkonjunktur. * Unser Wetter: Verhext - gedeutet - erforscht. Wanderausstellung mit Beginn in Telgte zeigt den Wandel vom Wetterheiligen über den Wetterfrosch zur Wettervorhersage. I. von Scheven: Einstige Streckenpläne zur Hebung von Handel und Verkehr. Hamm und sein "Hinterland" um 1900 - Weitgreifende Verkehrspläne in der Region. H. D. Schulz: Eigentümerlicher Handel.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
15/2006. Arbeitskreis Frauengeschichte: Zwangsarbeiterinnen der NS-Zeit in Lippstadt.
16/2006. Arbeitskreis Frauengeschichte: Zwangsarbeiterinnen der NS-Zeit in Lippstadt (Fortsetzung und Schluss).J. Schmidt: Von Heuerlingen und Köttern in früherer Zeit.
17/2006. W. Kröger: Lehrer, Sportler, Ortsvorsteher. Eine Erinnerung an Jürgen Bange. H. Wulf: Erinnerungen an die Schulzeit von 1944 bis 1953. W. Mues: Vor 70 Jahren: Die Gemeinde Erwitte wurde Stadt. Nazis nutzten das 1100-jährige Jubiläum zur Parteipropaganda.
18/2006. E.-M. Dahlkötter: Unerwartete Funde auf dem Turm der Jakobikirche in Lippstadt. M. Willeke: Die Wüstung Rekelinchusen in der Eickhöffer Gemarkung.
19/2006. M.-M. Egels: Unser Garten in der Fleischhauerstraße. W. Mues: Westereiden feierte Geburtstag. Ersterwähnung vor 750 Jahren.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19 - 21, 59494 Soest, Tel.: 02921/688-0.
349/2006. R. Pieper: Ordensritter residierten einst an der Mülheimer Kommende. Ritter Hermann von Mulenhem schenkte im Jahr 1266 seinen Haupthof an der Möhne dem Deutschen Orden. * Wie eine Pfälzer zum Westfalen wird. Der Priester und Schriftsteller Alfons Bungert blickt zurück auf seine langjährige "Einbürgerung" in Paderborn. G. Köpke: Crex crex - selten, unsichtbar und ungeliebt. Die Wiesenralle gehört heute zu den stark gefährdeten Vogelarten. H. Multhaupt: "Ich habe nichts erlebt..." Zum 175. Geburtstag des Dichters Wilhelm Raabe. H. B. Theopold: Neuengesekes Dorfkirche 1280 erstmals erwähnt. Auf historischen Wegen rund um Bad Sassendorf. G. Köhne: Mit Schlachtern war nicht gut Kirschenessen. Aus der Geschichte der Soester Schlachter und des Schlachthofes (2. Folge).
350/2006. G. Köhn: Doch die Soester Kirmes ist gefährlich. Aus der Geschichte der Allerheiligenkirmes - Schlägereien, Tingel-Tangel und schlüpfrige Lieder. H.-B. Theopold: Vierständerbau in Bettinghausen von 1779. Rund um Bad Sassendorf auf historischen Wegen. H. W. Krafft: Donnerstein und brandrote Vögel. Merkwürdige Hilfsmittel in alter Zeit als Schutz vor Gewitter und schlagendem Feuer. H. W. Krafft: Vom Holzbottich zur Sprudelwanne. Einstmals war das Wasser zur Körperreinigung verpönt - Körperpflege im Wandel der Zeiten. * Sächsischer Adeliger, Freiheitskämpfer oder Aufrührer? Das neue Widukind-Museum in Enger demonstriert die wechselvolle Geschichte des Mythos Widukind. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (15): Anna Maria Luisa Kurfürstin von Pfalz-Neuburg geb. de' Medici. G. Köhn: Mit Schlachtern war nicht gut Kirschenessen. Aus der Geschichte der Soester Schlachter und des Schlachthofes (3. Folge).
351/2006. G. Köhn: Die Soester Kirmes sollte abgeschafft werden. Aus der Geschichte der Allerheiligenkirmes (Schluss). G. Köhn: Mit Schlachtern war nicht gut Kirschenessen. Aus der Geschichte der Soester Schlachter und des Schlachthofes (Schluss). H. W. Krafft: Die tollen Motorräder aus Westfalen. In den ersten Jahren nach der Währungsreform 1948 hatten Motorräder Hochkonjunktur. * Unser Wetter: Verhext - gedeutet - erforscht. Wanderausstellung mit Beginn in Telgte zeigt den Wandel von Wetterheiligen über den Wetterfrosch zur Wettervorhersage. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (16): Erbprinz Heinrich August Wilhelm von Nassau-Dillenburg. H.-B. Theopolt: Historische Häuser zwischen Weslarn und Lohne. Rund um Bad Sassendorf auf historischen Wegen.

3. Kurkölnisches Sauerland

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Danziger Straße 2, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542.
3/2006. H.-W. Voß: Verdienstmedaille für Klaus Droste. Landrat Frank Beckehoff überreichte Orden. H. Schmelzer: Ist der Finnentroper Bahnhof noch zu retten? J. Friedhoff: "... uff dem Schloß Crottorf ... etliche Stück Mauer repariert". Bauhandwerker aus dem südlichen Sauerland in gräflich-hatzfeldtschen Diensten. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen (Teil 10). M. Löcken: Fußball auf den Höhen. Die Entwicklung des Fußballspiels im Kreis Olpe, Teil 2. A. Stahl: Niëttelen. In Dräuzer Platt. L. Behle: Erste Bruten des Zwergtauchers (Tachybaptus ruficollis) im Kreis Olpe. R. Kirsch-Stracke: Dr. Dr. Raimund J. Quiter 75 Jahre. B. Haberhauer-Kuschel: Ludwig Korte 80 Jahre. Heimatforscher mit Leidenschaft. R. Kirch-Stracke: Ruth Lüsebrink *. H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. April 2006 bis 30. Juni 2006.

An Möhne, Röhr und Ruhr. Heimatblätter des Heimatbundes Neheim-Hüsten e.V., Widukindstraße 23, 59757 Arnsberg.
38/2006. Fotos der Ausstellung "St. Johannes Baptist im Mittelpunkt der Stadt".

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
3/2006. H. Halbfas: Vom Ende einer Kirchengestalt. Über die Folgen des anwachsenden Priestermangels. H. Wevering: Die Mitgliederversammlung des Sauerländer Heimatbundes in Arnsberg - Eine überzeugende Demonstration für die Region. * Die Residenzstadt Arnsberg - die Bedeutung der Regierung für unsere Heimatregion. Dieses Referat wurde von Egbert Neuhaus anlässlich der Mitgliederversammlung des SHB in Arnsberg gehalten. F.-J. Schütte: Licht und Schatten. Glaube und religiöses Leben im Sauerland 1850 - 1970. Eine Ausstellung im Museum der Stadt Lennestadt in Grevenbrück. G. Cronau: Fritz Cremer - ein Staatskünstler der DDR aus dem Sauerland. M. Schmitt: Das Leben und die Verehrung des hl. Hubertus. Ein Beitrag aus Anlass des 375-jährigen Bestehens des Schützenwesens in Sundern. W. F. Cordes: Die Entstehung des jüdischen Friedhofs in Attendorn. A. Müllmann: Menkhausen - ein kleines Dorf stellt sich vor. A. Zembala: Ausstellung "Waschtag in Olpe - Wäschewaschen in den letzten 100 Jahren" - Lernorte außerschulischer Bildung. H. Lettermann: In 25 Jahren viel bewegt: Heimatbund der Stadt Olsberg mit glänzenden Ideen und Aktivitäten. H. Lettermann: 450 Jahre "Asker" Reisenspeicher. D. Wurm: Kulturwanderweg "Auf den Spuren des Klosters Glindfeld in der Region". R. Geesmann: Informativer Rundgang durch Kallenhardt. Ein 10 Tafeln umfassendes Projekt nach 3-jähriger Arbeit fertiggestellt. W. Ahrens: Für ein düsteres Kapitel in der Balver Geschichte wurde ein sichtbares Zeichen gesetzt. R. Köhne: Der Wartturm auf dem Bilstein bei Brilon. Ausgegraben und abgerissen. B. C. Haberhauser-Kuschel: Siuerland, wat bis diu schoin. Wandern auf der Heidenstraße zwischen Grevenbrück und Attendorn. F. Oetterer: Die Heilig-Kreuz-Kapelle zu Drüggelte ein Ort prähistorischer Gestirnsbeobachtung? W. Frank: Haussperlinge. D. Wurm: Wilma Ohly 70 Jahre. A. Müllmann: Dr. Magdalena Padberg 80 Jahre. * Ablin Köck - 80 Jahre.

4. Märkisches Sauerland

Heimatblätter Menden. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur "Mendener Zeitung", Kolpingstraße 33-35, 58706 Menden.
174/2006. F. W. Schulte: Die Herren von Plettenberg auf Schloss Hovestadt im Lippetal. Aus der Geschichte einer Adelsfamilie des Märkischen Gebietes. H. D. Schulz: Wie die Sauerländer um ihr Gesangbuch kämpften. Harter Streit um geistliche Lieder in den christlichen Religionsgemeinschaften. H. W. Krafft: "Bärentatzen wäscht man sauber..." Probate Rezepte aus Kochbüchern der Elberfelder Lehrerin Henriette Davidis und anderer Autoren. H. W. Krafft: "Jage nur, so fängst du!" Wild und Jagd in vergessenen Sprichwörtern. P. Reding: Die Galoschen des Glücks oder Knüppel aus dem Sack. Ludwig Richters Kunst ist auch in Westfalen zu Hause. H. W. Stein: Das Haus "Im'e Orntrop": Ein altes Anwesen in Dahle. Seine Ursprünge führen zurück ins 18. Jahrhundert.
175/2006. F. Haarmann: Vor 200 Jahren verhängte Napoleon die Kontinentalsperre. Jeglicher Handel der europäischen Staaten mit Großbritannien wurde untersagt. Auch das Großherzogtum Berg war mit einbezogen. H. D. Schulz: Erster Druckerstreik in Altena. Im Jahr 1886 Lohnerhöhung von neun Pfennigen verlangt. * Wie ein Pfälzer zum Westfalen wird. Der Priester und Schriftsteller Alfons Bungert blickt zurück auf seine langjährige "Einbürgerung" in Paderborn. G. Köpke: Crex crex - selten, unsichtbar und ungeliebt. Die Wiesenralle gehört heute zu den stark gefährdeten Vogelarten. H. Multhaupt: "Ich habe nichts erlebt..." Zum 175. Geburtstag des Dichters Wilhelm Raabe. F. W. Schulte: Nehlen, Bamenohl, Lenhausen: einst Adelssitze im Grenzraum zur Grafschaft Mark. Aus der Geschichte des Märkischen Geschlechts von Plettenberg. * Familie Sudhaus: Fabrikanten für Beschläge und Schlösser. Markante Köpfe aus dem Märkischen Kreis.
176/2006. E. Dossmann: Messing galt früher als das "Märkische Gold". Reichhaltige Erzlager schufen im Herzen der Grafschaft Mark die Voraussetzungen für die Produktion von Messing. * J. Abraham Strauß: Urwüchsiger Prediger. Berühmte Persönlichkeiten aus dem Märkischen Kreis. H. W. Krafft: Donnersteine und brandrote Vögel. Merkwürdige Hilfsmittel in alter Zeit als Schutz vor Gewitter und schlagendem Feuer. H. W. Krafft: Vom Holzbottich zur Sprudelwanne. Einstmals war das Wasser zur Körperreinigung verpönt - Körperpflege im Wandel der Zeiten. * Sächsischer Adeliger, Freiheitskämpfer oder Aufrüher? Das neue Widukind-Museum in Enger demonstriert die wechselvolle Geschichte des Mythos Widukind. W. Hohmann: "Kleine Leute" im alten Sümmern. Alte Urkunden entschlüsseln die Lebensverhältnisse im Märkischen Kreis. H. D. Schulz: Sozialdemokraten "in dringendem Verdacht". Aus den Anfängen der Gewerkschaftsbewegung in Altena.
177/2006. E. Dossmann: Messing galt früher als das "Märkische Gold". Reichhaltige Erzlager schufen die Voraussetzungen für die Produktion von Messing (2. Teil). H. W. Krafft: Die tollen Motorräder aus Westfalen. In den ersten Jahren nach der Währungsreform 1948 hatten Motorräder Hochkonjunktur. * Unser Wetter: Verhext - gedeutet - erforscht. Wanderausstellung mit Beginn in Telgte zeigt den Wandel von Wetterheiligen über den Wetterfrosch zur Wettervorhersage. W. Hohmann: "Kleine Leute" im alten Sümmern. Alte Urkunden entschlüsseln die Lebensverhältnisse im Märkischen Kreis (2. Teil). H. D. Schulz: Der Sperlingskrieg in Westfalen. Wie 1816 bis 1845 den Spatzen der Krieg erklärt wurde. * Friedrich von Scheibler: Unternehmer und Freiheitskämpfer. Bekannte Persönlichkeiten aus dem Märkischen Kreis.

Heven einst und jetzt. Heimat-Berichte des Bürger- und Heimatvereins Heven. Red.: Jörgen Beckmann, Klaus Beilmann, Herbert Nölker. Bürger- und Heimatverein Heven e.V., Paul Stahl, Billerbeckstr. 126, 58455 Witten-Heven.
19/2006. J. Beckmann: Einen Rückblick auf die Bewirtschaftung der Hevener Äcker im Jahre 1824. G. Koetter: Die Hevener Landschaft. Kl. Eichholz: Drei Hinweise auf ein ehemaliges Hammerwerk am Ölbach bei Haus Heven. H. Schmidt: Ein Zeitbild des Hevener Ortsteil "Krone" - 70 Jahre von 1930-2000 (nordwestlicher Teil des heutigen Hevens). W. Hennig: Das Schleusenmeistergehöft an der Herbeder Schleuse in Heven an der Insel. Kl. Beilmann: Der Ruhr-Radweg und die Ruhrtalfähre. W. Rüsing: Kleingärtnerverein Ruhrblick Heven e.V. H. Schmidt: Einblick in die Arbeit des Pfarrgemeinderates der St. Franziskuskirche (Ergänzung zum Bericht über die St. Franziskus Kirche und den Kirchenvorstand in Heft 18). H. Oberwelland: Ev. Kirche Heven gehört seit 1.1.2006 zur Evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde Witten. H. Nölker: Haus der v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel, Stiftungsbereich vor Ort auf der Billerbeckstraße 48.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573.
10/2006. W. Knaup/Chr. Wingendorf: Milliarden papierene Bomben und das Ende des Zweiten Weltkrieges - Flugblattpropaganda im Hagener und Hohenlimburger Raum. W. Knaup/Chr. Wingendorf: Luftschutzort I. Ordnung: Hagen.
11/2006. Kl. A. Höller: Der südwestlichste "Tie" Sachsens. B. Kirschbaum: Ein Autograph des ersten Weihbischofs von Fulda Stephan von Clodh aus dem Hause Hennen. P. Mager: Hohenlimburger Stadtchronik 2006, Teil 1. F. Rose: Der Werwolf in Lendringsen.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Postfach 1322, 58242 Ennepetal, E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet: www.heimatverein-voerde.de
4/2006. G. Bioly: Warum verschwinden Gebäude im Laufe der Zeit? H. Grell: Statt eines Vorwortes (Aus dem Ennepetaler Heimatbrief 1975). G. Bioly: Lombergs Haus. * Der Haferkasten auf Meininghausen. G. Bioly: Ürwern Tun geluert. Restaurant "Gut Ahlhausen". * Nachruf auf ein traditionsreiches Haus. * Stadtplan mit serbischen Straßennamen. * Haus Nolzen. G. Bioly: Zwicks Häuschen. * Altes Rollmannsches Haus Wilhelmstraße 34. * Gebäude "Am Ziegelbrand" und Schlossfabrik am Rötelteich. * Restauration Gustav Benfer, später Theodor Schmale. M. Michalko: 2. Meilerwoche lockte viele Besucher an.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land. Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße 1, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, E-Mail: geschichts-und-heimatverein at luedenscheid.de
168/2006. * Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Lüdenscheid an Herrn Oberbürgermeister Erwin Welke in der Festsitzung des Rates am 22. Dezember 1971.

5. Minden-Ravensberg

Beiträge zur Heimatkunde der Städte Löhne und Bad Oeynhausen. Hrsg. v. Heimatverein der Stadt Löhne e.V. und dem Arbeitskreis für Heimatpflege der Stadt Bad Oeynhausen.
Sonderheft 12: Brautschatzverschreibungen des Hauses Beck 1741 - 1821.

Gütersloher Beiträge zur Heimat- und Landeskunde. Hrsg.: Heimatverein Gütersloh, Kökerstraße 7-11a, 33330 Gütersloh, Tel.: 05241/26685, www.heimatverein-guetersloh.de
79/2006. V. Höffer: Über die Ostsee in die Freiheit. Vortrag zur Ausstellungseröffnung am 3. Oktober 2005, dem 15. Jahrestag der Deutschen Einheit. N. Ellermann: Erfahrungen (mit) einer Karrierefrau. Barbie im Stadtmuseum Gütersloh. M. Gans: Theater in Gütersloh: Bühnen zwischen Volksnähe und Weltklasse. W. Hoyer: Der Studienrat, Wissenschaftler und Chronist Professor Paul Eickhoff. R. Theiß: 75 Jahre Gütersloher Faltbootgilde e.V. Begeisterung für den Kanusport und Engagement für ein Bootshaus. R. Horsmann/R. Westheider: Der Heimatverein zu Besuch im Elb-Florenz. K. Kelberg: Spitzen und Musik. Der Heimatverein erkundete das Vogtland. R. Horsmann: Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Gütersloh e.V. am 4. Mai 2006. H.-D. Musch: Es geschah in Gütersloh. Chronik.






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Dec 12 10:09:10 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 12 Dec 2006 10:09:10 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 6, Teil 2
Message-ID: s57e7fd6.090@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 12.12.2006, 07:28


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ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 6/2006, Teil 2



6. Münsterland

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße 76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/953-349.
2/2006. St. Deiters: Vorbericht über die archäologischen Ausgrabungen am Nevelkamp in Bocholt (1995, 2000 und 2002-2004). H. Terhalle: Die Drosten und Amtsrentmeister des fürstbischöflich münsterischen Amtes Bocholt. U. Wörffel: Die ersten Kuhpocken-Impfungen in Bocholt aus der Sicht eines Bürgers der Stadt. U. Wörffel: Zur Familiengeschichte von Prof. Dr. August Franz Schmölders (1809-1880). H. J. Stenkamp: Die Chaussee nach Wesel. Bocholts erster großer Straßenbau. W. Tembrink: Die Ballade von der Hohenstaufenstraße. Zur Beschaffenheit der Verkehrswege um den Bocholter Bahnhof zu Beginn des 20. Jahrhunderts. U. Rüter: Theodor Stracke in Südlohn und Coesfeld. N. Henze: St. Christophorus von Hamminkeln und die "Räuberbörse". Einige Gedanken zu Zusammenhängen zwischen einem Christophorus-Gemälde und Israhel van Meckenem. A. Döring: Von Palmstöcken, Ostereiern und Emmausgängen. Osterbräuche in Bocholt, dem Westmünsterland und im Rheinland. H. Knirim: Museen im Dienste der Heimatpflege. W. Brand: Überraschende Variationen - über die Bocholter Künstlerin Bettina Oehmen. B. Oehmen: Schlaf. J. Kaldenbach: Schikane in Bocholt. Jan Alferding beleidigte den Pastor. F. J. Belting: Wein und Kunst in Bocholt. M. Plassmann: Die alte Eiche. K. H. Janzen: Natur und Kultur in und um Bocholt. F. Ostwald: Blütenpflanzen im Stadtbereich Bocholt. Eine Bestandsaufnahme. 4. Teil. K. Tebroke: Von Ratzeköppers, Draplöpers und Bukflatsers. Ein Bewegungskindergarten bei TuB Bocholt. E. Reiche: Musik maken. J. Telaar: Fleeger uplaoten. W. Tembrink: Chronik des Bocholter Raumes. 1. Januar - 30. Juni 2005.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
9/2006. J. Niemer: Brüder Pictorius waren in ganz Europa bekannt. Schloss Nordkirchen gilt als das Hauptwerk der Baumeister.
10/2006. J. Schwarte: Mutiger Kämpfer gegen den Nationalsozialismus. Erinnerung an den bekannten Jesuitenpater Friedrich Muckermann.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
85/2006. W. Kamp: Unsere Kriegstoten: Heinrich Focke, einer unter tausend Gefallenen aus Emsdetten. H. Westkamp: Krieger-Gedächtniskapelle in St. Pankratius. B. Wessling: Danken für die Früchte der Erde. M. Schröder: 10 Jahre Städte-Partnerschaft Emsdetten - Chojnice. H. Jürgens: Ein Besuch im Kongo. Hilfe für Kinder aus armen Familien. Die Vorsitzende des HIKAF-Fördervereins, Hildegard Jürgens, besuchte den Priester Badika.

Rheine - gestern - heute - morgen. Zeitschrift für den Raum Rheine. Hrsg.: Stadt Rheine. Redaktionskreis "Rheine - gestern, heute, morgen" c/o Stadtarchiv Rheine, Marktstraße 12, 48431 Rheine, Tel.: 05971/92030, E-Mail: stadtarchiv at rheine.de
2/2006. W. Overesch: "Die Flucht" - Krautwalds beeindruckendes Dokument der Vertreibung. F. Greiwe: "Das Gedenken und Erinnern darf kein Ende haben". Zum Thema "Vertreibung und Integration" in Elte. Chr. Overesch: Erinnerungen an die Zeit der Vertreibung und Integration. M. Beilmann-Schöner: Der Bildhauer Joseph Krautwald - ein Dokumentations- und Ausstellungsprojekt der Städtischen Museen Rheine. W. Ashoff: Joseph Krautwald - ein Porträt. H. Kappenstein: Reisen mit Joseph Krautwald - es begann mit einem Gespräch über die Mosaiken von Ravenna. L. Meier: Zeichnungen - Modell - Plastik. Zum Ablauf von Gestaltungsprozessen in der Arbeit des Bildhauers Joseph Krautwald. J. Timmers: Wirken und Wesen von Joseph Krautwald. J. Timmers: Drei Gedichte zu Skulpturen von Joseph Krautwald. B. Groll: Joseph Krautwald - seine Person und seine Kunst. B. Groll: Die Kunst Joseph Krautwalds. B. Groll: Joseph Krautwald - Rheine: Liste seiner Werke im öffentlichen Raum.

7. Paderborner und Corveyer Land

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier, Stadtheimatpfleger Delbrück, Diebeskämpen 10, 33129 Delbrück-Boke, E-Mail: koessmeier at t-online.de
3/2006. H. J. Rade: Das große Delbrücker Gerichtsprivileg von 1506. Vor 500 Jahren verhinderte die Vermittlung Philipp von Hördes einen blutigen Bauernkrieg.

Eggegebirgsbote. Mitteilungsblätter des Eggegebirgsvereins e.V., Hrsg. u. Verlag: Eggegebirgsverein e.V., Auf dem Krähenhügel 7, 33014 Bad Driburg, Tel.: 05253/931176.
257/2006. R. Koch: Ullner-Kreuz (Schwarzes Kreuz) wurde neu eingeweiht. J. Kraemer/B. Hoischen: Klingendes Museum. B. Hagelüken: Der Naturparkbus. B. Hagelüken: 25 Anwanderungen zu den Deutschen Wandertagen. B. Hagelüken: Golddorflinde erinnert an Vielfalt in der Dorfgemeinschaft. Zum Tag des Baumes pflanztes der EGV einen Bündelbaum. H. Müller: Eggeheimat öffnet einen Spalt des Paradieses. L. Kappe: Borlinghausen auf den Spuren der Teutonia. P. Kracht: "Fachstelle Geschichte" des Westf. Heimatbundes tagte in Dringenberg.

Die Residenz. Nachrichten aus Schloß Neuhaus. Sprachrohr des Heimatvereins. Hrsg.: Heimatverein Schloß Neuhaus 1909 e.V., Bielefelder Str. 1, 33104 Paderborn.
114/2005. H. J. Rade: Die jüdische Herkunft des Neuhäuser Pfarrers Franz Anton Krammen. H.-G. Hunstig: Pfarrer in Sennelager. E. von Kanne/M. Pavlicic/W. Honselmann: Die Kolonate der Neuhäuser Kirchspielsbauerschaft Altensenne - Teil 4 - Der Wüseke-Hof.
115/2006. G. K. Predeek: Die Gauben des Hauses Braunschweig. A. Gaidt: Photographen in der Gemeinde Neuhaus bis 1945. E. von Kanne/M. Pavlicic/W. Honselmann: Die Kolonate der Neuhäuser Kirchspielsbauerschaft Altensenne - Teil 5 - Der Reker Hof.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
131/2006. St. Greif: "Rote" Kunst in kultivierter Landschaft. G. Deppe: Gotische Engel musizieren im Hohen Dom. Eine alte Grabplatte neu betrachtet. G. Franke: Domkapitular Franz Heidenreich (1799-1873). Eine biografische Skizze (2). M. Kohle: "Catholische Gesäng im Advent und Heiligen Weyhnachten". Weihnachtsgesänge aus dem Paderborner Gesangbuch von 1609 werden zum Klingen gebracht. Ein Werkstattbericht. I. Schäferjohann-Bursian: Zu den Chancen eines Jubiläums für die Region. Kl. Zacharias: Eine Paderborner Institution feiert Geburtstag: 101 Jahre Tanzschule Oberbach-Möllmann. B. Eller: Das Geburts- und Wohnhaus des Malers Johann Georg Rudolphi. Eine Spurensuche. A. Schwede: Noch einmal: Vereins-Anstecknadeln aus alten Zeiten. M. Menne: "Gottes und der Kirchen Ehr". Bischöfliche Visitation in Büren in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. H. Multhaupt: Der Gang nach Canossa und die Folgen für Paderborn. König Heinrich IV. belehnte Bischof Heinrich II. mit dem Bistum Paderborn. W. Strümper: Vom freiwilligen Arbeitsdienst zum Reichsarbeitsdienst. Zur Geschichte des FAD in Stadt und Amt Warburg. W. Stüken: "Mit seltener Hingabe". Vor 150 Jahren vollendeten Paderborner Frauen einen Liborius-Teppich für den Paderborner Dom. W. Becker: Bedeutsamer Fund auf Waldhausen bei Bad Driburg. J. Hanewinkel: Das Fachwerkhaus Hanewinkel in Ottbergen.

9. Siegerland-Wittgenstein

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
16.09.2006. N. Stötzel: Porträt der Siegerländer Grube "Füsseberg/Friedrich-Wilhelm". Sonderschau der 32. Mineralienbörse in der Siegerlandhalle. "Aes Cyprium - vom Kupfer und seinen Mineralien".
23.09.2006. * Auf den Spuren der Jakobspilger. Westfalen-Route wird 2007 eröffnet. Marburg-Siegen-Köln in der Planung. B. Steuber: Donge bet Krut.
30.09.2006. * Gastronomie im Neunkirchener Amtshaus. Schmiedemuseum im Hagener Freilichtmuseum wird umgebaut. * Alter Röstofen vom Schutt befreit. Vom Roherz zum hüttenfertigen Produkt. * Selbstinszenierung mit dem Fotoapparat. LWL-Wanderausstellung zeigt Bilder aus Mission und Kolonien.
07.10.2006. B. Gemper: Bildungssystem vor 400 Jahren. Erinnerungen an Graf Johann den Älteren von Nassau-Dillenburg.
14.10.2006. * Auf den Spuren der Mönche. Wandern, Wallfahren und den Westerwald entdecken. * Klösterliche Stätte Mariens. Blick in die Geschichte der Abtei Marienstatt. * Glaube an Zahlen-Symbolik. Freitag der 13. gilt seit 50 Jahren als Pechtag.
21.10.2006. U. Lückel: Pfarrer, Wissenschaftler und Prediger. Erinnerungen an Ludwig Christof Schefer (1669-1731). G. Schrey: Eine Sage aus Feuersbach. Schinderhannes on det Kend.
28.10.2006. H. Stötzel: Die wilde Kunigunde von der Hees. Sagenhaftes und Wirkliches vom Schloss Junkernhees. * Archäologie unter dem Windkraftrad. Reste von der Bleigewinnung entdeckt.
04.11.2006. * Schönholthausens altes Kirchspiel. Drei Generationen einer Familie seit 100 Jahren an der Orgel. * Ringlokschuppen im Blickfeld. Kalender "Denkmal des Monats 2007" erschienen. K. J. Görg: Det Schloss i d'r Särlwich. Us d'm Booch va Gerhard Schrey: "Sejerlänner Sage". * Bettler wurden nicht geduldet. Ferndorf hatte einen Tagwächter. Strenge Dienstanweisung.
11.11.2006. A. Gotthardt: Mächtige Basaltgruppe als Wahrzeichen. Erinnerungen an die letzten Säulen des Hohenseelbachskopfes. * Alte Steine an der Landesgrenze. Streitereien zwischen Nassau-Siegener und saynischen Grafen. * Eisenbahnen im Bergischen Land. Vergessene Strecken zwischen Sieg und Lenne. * Sagenhafter "Drüdelstein". Wie die Alten den Druidenstein sahen.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail: heimatspiegel at web.de
166/2006. * Kirchenbücher als Spiegel der Geschichte, Teil. 4. * Backesfest "250 Jahre Backes Holzhausen".

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., E. Linke, Untere Bienhecke 12, 57334 Bad Laasphe.
3/2006. E. Bauer: War es Notwehr? St. Vomhof: Vor- und Frühgeschichte in unserer Region. Das letzte vorchristliche Jahrtausend, 2. Teil. J. K. Mehldau: Altbauernhöfe in Elsoff, 1566 - 1848. J. K. Mehldau: Grundstücksaffäre oder Machtkampf? * Der Familienname "Womelsdorf" wird 525 Jahre alt.


10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur- und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung: Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421.
3/2006. D. Pollmann: Zukunft braucht Erinnerung - 60 Jahre VHS Gladbeck, 1. Teil. * Riesener-Möbel stehen in Münster. M. Korn: Totholz ist Leben. A. Fladung: Erinnerungen an das Gartenrestaurant "Waldfriede". * Aus der plattdeutschen Schatztruhe. Giftige Tieden. H. Enxing: Stadtgeschichtssäule wurde restauriert. U. Gold: Erinnern Sie sich noch? "Stop Koop!" war erfolgreich. F.-J. Ballhorn: Weihnachtskrippen. U. Muthweiß: Einschulung 1948. K.-H. Leitzen: Aus der alten Heimat. Der Wollonkel. M. Wichmann: Wer war eigentlich...? Erich Kästner. * Heinz Ilaender - unermüdlicher Makler in Sachen Musik. M. Samen: Der NS-Reichsarbeitsdienst und seine Ausprägung in Gladbeck, 2. Teil. W. Hötten: Papa, erzähl mal vonne Arbeit.

11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred Willeke, Archiv für Heimat- und Familienkunde, Hintere Straße 40, 32676 Lügde.
3/2006. M. Willeke: Erinnerung an den Einmarsch der französischen Truppen im Jahre 1806. M. Willeke: Gab es in Lügde ein Freigericht?

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de
9-10/2006. R. Linde: Weit mehr als 775 Jahre. Schötmar, eine der ältesten Ortschaften Lippes. F. Meyer: Ein "barockzeitliches Herrenhaus". Schloss Schötmar: ein architektonisches Juwel. H. Stiewe: Ein bauhistorisches Kleinod im Hinterhof. Das Haus des jüdischen Händlers Schlom Itzig in Schötmar aus dem Jahre 1758. St. Wiesekopsieker: Schötmar als Industriestadt. Einst ein Zentrum der deutschen Celluloidwarenindustrie. W. Gerking: Der wohl bedeutendste niederdeutsche Baumeister der Barockzeit. Vor 350 Jahren: Barockbaumeister Hermann Korb in Niese geboren. B. Meier: Ein Hausvater verschwand bei Nacht und Nebel. Auszüge aus der Festrede zum 125-jährigen Bestehen des Elisenstifts in Humfeld. E. Meier: De nüjje Baum. * Tradition und Moderne im Einklang. Der Landesverband Lippe unterhält Hotels, Cafés und Ausflugsgaststätten. R. Springhorn: Archäologie der präkolumbischen Hochkulturen vermittelt. Beispielhaftes ehrenamtliches Engagement für die Alt-Amerika-Sammlung des Lippischen Landesmuseums. R. Fritsch: "Die Prinzess" - Letzte Äbtissin des Stiftes St. Marien. Ausstellung in der Alten Abtei Lemgo über Prinzession Carola zur Lippe. Cl. Gröger: Von Fischen und Angelfreunden. Folge 3: Der Flusskrebs (Teil 2).

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Druck und Verlag: Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/974301.
303/2006. G. Hilgerdenaar: Von der Schlangener Chronik und einem bemerkenswerten Ergänzungsband. H. W. Krafft: Vorzeiten im einfarbig grauen Federkleid - der Eichelhäher. H. Wiemann: Der alte "Scheolpatt", Teil 3. H. Wiemann: Schlangen anno 1900, Teil 2.
304/2006. H. Wiemann: Aus der Geschichte des Friseurhandwerks. H. W. Krafft: Umrankt von Legende und Mythos - Kraniche. H. Wiemann: Schlangen vor 60 Jahren. H. Wiemann: Die Alte-Rothe-Straße - einst ein Feldweg. H. Wiemann: Schlangen anno 1900 Teil 3. H. W. Krafft: Im niemals welkenden Nadelkleid - der Wacholder. I. Schäfer: Von der Aussteuer und von "Siebenmonatskindern".



II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.: Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
4-5/2006. G. Stöger: Die Migration europäischer Bergleute während der Frühen Neuzeit. G. Röbke: Zur Geschichte des Bergwerks Amalia in Bochum-Werne. Cl. Küpper-Eichas: Vom Montanrevier zum Rüstungsstandort. Oberharzer Perspektiven in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Th. Dahlke: Allihies Copper Mine - ein Museum entsteht. M. Straßburger: Markscheiderzeichen in Bergwerken des Schwarzwaldes. E.-M. Pasche/E. Pasche: Eine kleine Jazz-Bergbande aus Sachsen.

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.
5/2006. * Wie verteidigen wir ein altes Haus (ein historisches Ensemble) gegen Abriß? Ratschläge aufgrund einschlägiger Erfahrungen. D. Maschmeyer: Eine Stadt geht neue Wege zur Vermittlung ihrer Denkmale. Erster "Steinfurter Investorentag" in einem Altstadtjuwel des Münsterlandes. G. Schäfer: Neues zum Verhältnis Straßenbau - Erbeschutz. H. Riepshoff: Dokumente einer untergehenden Kultur. Eine Ausstellung mit Fotos, Zeichnungen und Aufmaßen von Bauwerken aus dem bäuerlichen Umfeld. I. Rodewald: Wandheizung. Da steckt Wärme drin. H. J. Ronicke: "Machen wir's den Schwalben nach..." Einsatz von Lehmputzen und plastisches Schablonieren. J. Rust: Färberwaid - Versuche gegen das Vergessen. * Westfälischer Denkmalpreis an Ute und Günter Fischer. Jüdisches Taufbad entdeckt und erhalten.

Niederdeutsches Wort. Bd. 45/2005. Beiträge zur niederdeutschen Philologie. Hrsg. von der Kommission für Mundart- und Namenforschung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Robert-Koch-Straße 29, 48149 Münster.
E. Langbroek: Der "Krutgarden"-Text im Hartebok und seine Verwandten (1). R. Damme: Zur Sonderstellung von w6 in der Überlieferung des "Vocabularius Theutonicus". Noch einmal zum münsterländischen Textzeugen HAB 960.2 Novi (41). M. Denkler: Der Schreibsprachenwechsel vom Mittelniederdeutschen zum Frühneuhochdeutschen und die historische Textlinguistik: Nachlassinventare aus Westfalen (65). Chr. Fischer: Zur Diachronie und Diatopik mittelalterlicher westfälischer Personennamen. Möglichkeiten der Erforschung auf der Grundlage von Namenbelegen in Urkunden (91). A. Marynissen: Die geographische Streuung der Familiennamentypen im niederländischen Sprachgebiet (105). I. Wolk: Schwarzes Schaf oder Blauer Bock. Zur funktionalen Konzeption und zur Regionalität von Gasthausnamen (121). T. Sauerwald: Sprachwahl bei Kontakten zwischen Deutschen und Niederländern in der Grenzregion De Achterhoek/Westmünsterland (145). H. Taubken: Veröffentlichungen von Irmgard Simon. Fortsetzung von NdW 35 (1995) 299-304 (163).

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.: Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Am Langberg 51, 21033 Hamburg, Tel.: 040/7390416, Internet: www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev. at aol.com
3/2006. H. von der Wall: un höörst uk gaor. H. von der Wall: Achtergedanken. H. von der Wall: Sülvstkontroll'. Th. Stelljes: Mien Beernboom. K.-H. Madauss: Paul Rogmann - verraden un vergäten? * Dat Farken-Sitten. H. Hinz: Sonett för Volker Holm. C. Nath: Laudatio för Volker Holm an de 10. Juni 2006. Umdat he de Quickborn-Pries 2006 kregen hett. V. Holm: West bedankt - för den Quickborn-Pries. D. Andresen: J.D. Bellmann *. Ein Grenzgänger. H. W. Pohl: Letzte Begegnungen mit Johann Diedrich Bellmann.



III Naturkunde und Naturschutz

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel. 0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de, Internet: www.sdw-nrw.de
3/2006. M.-L. Fasse: 60 Jahre NRW - 60 Jahre SDW. * Studie: Alle lieben Wald und Holz ... aber mit der Bewirtschaftung setzt man sich nicht auseinander. * Neuerliche Reform der Landesforstverwaltung. Nur noch landesweit 15 Forstämter, Arnsberg wird Sitz der Zentrale. * Positive Bilanz im Nationalpark Eifel. B. Oelmann: Großer Zuspruch am H(a)ar(d)tholztag. * Potsdamer Erklärung zur Waldpädagogik. * SDW-Antrag komplettiert Alleen zwischen den Schlössern Gymnich und Türnich. NRW-Stiftung bewilligt 70.000 Euro.

LÖBF-Mitteilungen. Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW, Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen, Tel. 02361/305-0, Internet: www.loebf.nrw.de, E-Mail: pressestelle at loebf.nrw.de
3/2006. J. Treep/D. Ikemeyer: Flamingos im Zwillbrocker Venn. Entstehung und Etablierung einer deutsch-niederländischen Population. K. Ricono u.a.: 10 Jahre Schutzprogramm für die Schlingnatter in Wuppertal. Ansatz zum praktischen Umgang mit einer Anhang IV-Art der Europäischen FFH-Richtlinie. H. P. Schmitt/A. Scheible/L. Schulze: Schwarzpappeln in NRW. Das Kuratorium "Baum des Jahres" hat die Schwarzpappel (Populus nigra L.) zum Baum des Jahres 2006 ausgerufen. N. Asche/G. Spelsberg: Wald im Einzugsgebiet der Ruhr. M. Dohlen/Th. Schmitt: Stoffhaushaltliche Untersuchungen in Bochumer Stadtwäldern. W. Mellmann/Th. Stinder: Praxisorientierte Ausbildung im Rahmen ökologischer Softwareentwicklung. Die Einbindung auszubildender Fachinformatiker in aktuelle Softwareprojekte des LÖBF vermittelt Ausbildungsinhalte unter realen Produktionsbedingungen.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
11/2006. M. Wölfl/F. Leibl/A. Hofmann: Ziele, Organisation und Umsetzung des Luchsschutzes in Ostbayern. T. W. Donath u.a.: E + E-Vorhaben "Stromtalwiesen". Renaturierung von Stromtalwiesen am hessischen Oberrhein durch Mahdgutübertragung. Chr. von Haaren/M. Herbert/O. Lippelt: Interaktiver Landschaftsplan Königslutter am Elm. Cl. Bieling/F. Höchtl: Politische Ökologie. Ein theoretisch-konzeptioneller Rahmen für Forschungsarbeiten im Bereich der Landespflege und Regionalentwicklung. Chr. Randler: War früher alles besser? Eine Untersuchung zu Wirbeltierartenkenntnissen bei Schülerinnen und Schülern. R. Piechocki: Der staatliche Naturschutz im Spiegel seiner Wegbereiter. 12. - Gerhard Olschowy (1915-2002): "Ökologie als Maßstab!"

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.: Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830, E-Mail: info at sdw.de, Internet: www.sdw.de
5/2006. K. Braun: Aus der Geschichte der Bionik. Von Ikarus zum Klettverschluss. B. Hill: Bionik in Wald und Flur. A. Heintze: Vorlage für Strategien. Das Patentamt der Natur. H.-D. Radecke: Verhaltensmuster durch Naturbeobachtung. Vom Termitenstaat zur menschlichen Freiheit. H. Klaus: Maßnahmen zur Modernisierung des Staates. Förderalismusreform - Auswirkungen auf die Natur. * Unterschiedliche Ergebnisse. Weniger oder mehr Ozon? P. Wernicke: Naturpark Feldberger Seenlandschaft. Seen, Wald und seltene Tiere. * Mitgliederversammlung der Schutzgemeinschaft. Ulm - Weichenstellung für die Zukunft.



IV Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege. Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover, Tel.: 0511/323490, Internet: www.heimatbund-niedersachsen.de, E-Mail: info at heimatbund-niedersachsen.de
5/2006. K. Allner: Pferde - Niedersachsens Stärke. Eine Ausstellung des Historischen Museums vom 27.9.2006 bis 25.2.2007. H.-S. Strelow: "Die elteste Antiquität dieser Lande". Die "Irmensul" im Dom zu Hildesheim. H. Kalisch: Dat Bäckerholt koste manchen Drüppen Swät - un auk wenn et all in Auben lagg. E. Schönrock: Die dreizehn niedersächsischen Naturparke. Naturpark Südheide in der Region Celle. H.-S. Strelow: Einzigartig in Deutschland. Die nordische Stabkirche zu Hahnenklee. H.-S. Strelow: Englische Romantik mitten in Niedersachsen: Der Laves-Kulturpfad in Derneburg. E.-A. Nebig: "Vom Gartenlandt so den Conventualinnen gehört..." Klosterkammer förderte zwei Dissertationen zur Gartenkultur. J. Wedemeyer: Gedenkfeier zum 140. Jahrestag der Schlacht bei Langensalza. W. Fabich: Der Vorstand zu Besuch bei Heimatbundgruppen. Ortstermin im Blanken Flat und bei der Vesbecker Wassermühle. W. Nordmeyer: Nachruf zum Ableben von Hans Pupke.

Kulturland Oldenburg. Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft. Hrsg.: Oldenburgische Landschaft, Gartenstraße 7, 26122 Oldenburg, Tel.: 0441/779180, E-Mail: info at oldenburgische-landschaft.de, Internet: www.oldenburgische-landschaft.de
3/2006. * Chr. Prignitz: Vom persönlichen Zeitempfinden zur Zeitmessung. Uhren aus dem Weser-Elbe-Gebiet. B. Bokern: "Geht nicht - gibt's nicht!" Ein Porträt der stellvertretenden Anstaltsleiterin der JVA für Frauen in Vechta, Petra Huckemeyer. M. A. Zumholz: Volksfrömmigkeit und Katholisches Milieu. Marienerscheinungen in Heede 1937-1940 im Spannungsfeld von Volksfrömmigkeit, nationalsozialistischem Regime und kirchlicher Hierarchie. K. Walter: Neuer Blick auf die Küste. Ein Rundgang durch die neueröffnete Dauerausstellung des Wilhelmshavener Küstenmuseums. H. Siefer: Platt is cool! - Sömmertied - Freitied för Familgen 2006. H. Seifer: Erhard Brüchert zum neuen Spieker-Baos gewählt. Th. Gerdes: Mit Kopp un Hart för Plattdüütsch un Volkstheader. Dat Ollnburgisch Staatstheader hett ne nee Sparte: "Niederdeutsches Schauspiel".






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 12 11:32:10 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Dec 2006 11:32:10 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Dia-Vortrag: Das Bockhorster Kruzifix, 14.12.2006,
Muenster
Message-ID: s57e9346.056@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Daniel Müller Hofstede"
Datum: 08.12.2006, 12:47


AKTUELL

Dia-Vortrag

"Das Bockhorster Kruzifix.
Zu Form und Funktion mittelalterlicher Triumphkreuze"


Dr. Manuela Beer, Museum Schnütgen, Köln
Donnerstag, 14. Dezember 2006, 20.00 Uhr im Vortragssaal
LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte
Eintritt frei

Aus der Reihe "Neue Forschungen zur Alten Kunst",
Vortragsreihe zu Hauptwerken der Mittelalter-Sammlung,
aus Anlaß der Neupräsentation


In der Vortragsreihe "Neue Forschungen zur Alten Kunst"
des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte
spricht Dr. Manuela Beer, langjährige Kustodin am Museum
Schnütgen in Köln, am kommenden Donnerstag über das
Bockhorster Triumphkreuz, ein Hauptwerk der Mittelalter-
Sammlung des Landesmuseums.

Mit dem Begriff "Triumphkreuz" werden monumentale
Kruzifixe bezeichnet, die seit dem frühen Mittelalter in
den großen Bischofs-, Stifts- und Klosterkirchen errichtet
wurden: an der Schnittstelle zwischen Chorbereich und
Laienkirche, wo sie meist auf einem hölzernen Balken hoch
oben im Triumphbogen ihre Aufstellung fanden und so das
gesamte Kircheninnere beherrschten.

Eine besondere Ikonographie und eine komplexe theologische
Bildaussage zeichnen diese Holzbildwerke innerhalb der
mittelalterlichen Skulptur aus. Das im Landesmuseum verwahrte
Bockhorster Kruzifix spielt innerhalb der Entwicklungsgeschichte
eine wichtige Rolle. In ihm zeigt sich nicht allein die für die
Triumphkreuze charakteristische Verbindung von rex triumphans
und Christus patiens in besonders eindringlicher Weise, sondern
er gehört darüber hinaus zu den expressivsten Bildwerken
des Mittelalters.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: Donnerstag, 14. Dezember 2006, 20.00 Uhr
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 / 5907 01
Fax: 5907-210
E-Mail: Landesmuseum at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 12 11:36:06 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Dec 2006 11:36:06 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Bochum_erhaelt_ein_Zentrum_f=FCr?=
=?iso-8859-1?q?_Stadtgeschichte?=
Message-ID: s57e944e.089@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 07.12.2006, 16:04
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Bochum erhaelt ein Zentrum für Stadtgeschichte

In Bochum entsteht derzeit auf 8.000 Quadratmetern Fläche ein neues
Heim für das Stadtarchiv. Das "Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte" soll
neben dem Archiv auch auch eine 1.800 Quadratmeter große
Ausstellungsfläche für thematische Schwerpunkte der stadthistorischen
Sammlung, ein Kino, einen Lesesaal, eine Cafeteria und einen Medienraum
beherbergen.

Insgesamt kostet der Umbau rund 4,2 Millionen Euro.
Das Archiv soll bereits im Juni nächsten Jahres wiedereröffnen. Die
Fertigstellung des Gesamtkomplexes ist für 2010 geplant.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 12 11:47:07 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Dec 2006 11:47:07 +0100
Subject: [WestG] [AUS] 16 neue Ausstellungen 2007: Von Skulpturen,
barocken Kloestern,
roemischem Luxus der Kohlekrise u. Technikern der Endloesung
Message-ID: s57e96e5.025@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.12.2006, 12:40


AUSSTELLUNG

16 neue Ausstellungen 2007: Von Skulpturen, barocken Klöstern,
römischem Luxus der Kohlekrise und "Technikern der Endlösung"

Die Museen des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) planen
für das kommende Jahr 16 größere Sonderausstellungen.
LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe stellte das
Ausstellungsprogramm dem Kulturausschuss am Mittwoch (06.11.06)
in Münster vor:

Nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnittes präsentiert
sich ab Pfingsten 2007 das Westfälische Museum für Klosterkultur
im ehemaligen Chorherrenstift in Dalheim-Lichtenau (Kreis
Paderborn) in neu hergerichteten Museumsräumen. Die erste
Sonderausstellung "Westfälische Klosterkultur im Barock" (Mai
bis Dezember) nimmt die zeitliche Epoche zum Thema, in der
zahlreiche Gebäude entstanden sind, die heute das Aussehen
Dalheims prägen. Die Ausstellung führt zunächst am Beispiel von
Kloster Dalheim die konkrete Ausgestaltung einer barocken
Klosteranlage vor Augen. Die exemplarische Vorstellung einzelner
Klöster Westfalens über eine Portrait-Galerie - der barocken
Repräsentationsform schlechthin - schließt sich daran an.
Wichtige Themen der Ausstellung sind darüber hinaus die
Entwicklung neuer Frömmigkeitsformen und Liturgie, sowie Kunst
und Wissenschaft im klösterlichen Umfeld.

Ausgrabungen live ins Westfälische Museum für Archäologie in
Herne holt die Ausstellung "Achtung Ausgrabung". Webcams zeigen
in der Zeit von November 2007 bis August 2008 den Besuchern, was
aktuell bei verschiedenen Ausgrabungen in Westfalen-Lippe
passiert, gerade ausgegrabene Fundstücke werden im Museum
präsentiert. In der Ausstellung erhalten Kinder und Erwachsene
durch eigenes Tun und Beobachten Einblick in die Arbeitsweise
von Archäologen. Damit ergänzt die Ausstellung die
Dauerausstellung mit ihrer Grabungslandschaft und dem
Forscherlabor. Entwickelt wurde die Ausstellung vom ZOOM
Kindermuseum Wien, der Maus Oleum Ausstellungsgesellschaft Köln
und dem Rheinischen Landesmuseum Bonn, das LWL-Archäologiemuseum
hat sie mit Funden aus Westfalen ergänzt. Noch bis 30. Mai 2007
macht unter dem Titel "Leben in Extremen" die bisher größte
Ausstellung in Deutschland über "Klima und Mensch" sowohl die
Anpassungsfähigkeit der Menschen, Tiere und Pflanzen über die
Jahrtausende als auch die Wetter-Extreme von vor sechs Millionen
Jahren bis zu zukünftigen Hochwasserkatastrophen erlebbar. Das
LWL-Museum für Archäologie präsentiert in Kooperation mit der
nordrhein-westfälischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung das
"Leben in Extremen" auf 900 Quadratmetern mit über 800
bedeutenden Exponaten von allen Kontinenten.

Mit der Sonderausstellung "Luxus und Dekadenz in den antiken
Städten am Golf von Neapel" feiert der LWL in seinem
Westfälischen Römermuseum Haltern die Gründung des
Römisch-Germanischen Museums vor 100 Jahren in Haltern. Das
LWL-Museum wurde 1993 als Nachfolgemuseum für das im Zweiten
Weltkrieg zerstörte ursprüngliche Museum eingeweiht. Die
Ausstellung soll an den Erfolg der "Herculaneum-Ausstellung" mit
ihren fast 130.000 Besuchern anknüpfen. Von Juli bis November
2007 zeigt das LWL-Museum erstmals in Deutschland zahlreiche
frisch restaurierte Wandmalereien aus den Depots
Nationalmuseums in Neapel. Zusammen mit Silbergeschirr,
Prunkgefäßen aus Glas, Goldschmuck und Kunstwerken aus Bronze
und Marmor sowie einem privaten Luxusbad führt die Ausstellung
das luxuriöse und dekadente Leben der römischen Oberschicht vor
Augen. Neben den archäologischen Luxusobjekten vor allem aus
Pompeji können die Besucher mit Hilfe modernster
Computeranimationen einen Raum der weltberühmten Mysterienvilla
betreten.

Im Mittelpunkt der Arbeit am Westfälischen Museum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster stehen im kommenden Jahr die
Skulptur-Projekte 2007: Rund 35 Künstler aus aller Welt
präsentieren in der Zeit vom 17. Juni bis 30. September ihre
zeitgenössischen Kunstwerke im öffentlichen Raum. Parallel zu
diesem Projekt präsentiert das LWL-Museum in einer Ausstellung
eine Auswahl von zum Teil noch nicht gezeigten Entwürfen,
Modellen und Zeichnungen der bisherigen Skulpturprojekte.

Im Winter schließt sich daran eine große Ausstellung mit dem
Titel "Jugendstil und Expressionismus. Von Hermann Obrist zu
Marc, Klee und Kirchner" an (25.11.07 bis 17.02.08). Die
Ausstellung rückt die bekannte Kunst des "Blauen Reiters"
(Kandinsky, Marc, Klee) und der "Brücke" (Kirchner) in ein neues
Licht und umfasst etwa 200 Leihgaben, darunter schwungvoll
gestaltete Möbel und Skulpturen, Seidenstickereien und Bilder
des Jugendstils wie auch Meisterwerke von Kandinsky, Marc, Klee,
Kirchner und anderen Expressionisten.

Eine Ausstellung vom 10. Februar bis 29. April zeigt Fotografien
von Adolf Clemens, der als einer der profiliertesten deutschen
Porträtfotografen seiner Generation gilt. Die Porträts zeigen
unter anderem Joseph Beuys, Heinrich Böll, Marion Gräfin Dönhoff,
Josef Ratzinger, Marcel Reich-Ranicki und Emil Schumacher. Im
Mittelpunkt der Ausstellung "Reiner Ruthenbeck - Werke in der
Sammlung" steht die Installation "Lodenfahne", mit der sich
Ruthenbeck an den "Skulptur Projekten Münster 1987" beteiligt
hat. Die Ausstellung zeigt drei weitere Skulpturen und 40
Zeichnungen.

Porträts der 1920er und 30er Jahre sind in der Zeit vom 1. Mai
bis 31. Oktober im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold (Kreis
Lippe) zu sehen. Sie stammen allesamt aus dem ehemaligen Atelier
Kuper in Rietberg (Kreis Gütersloh). Der LWL hat das Atelier im
Jahr 2000 vor dem Abbruch gerettet und in sein Museum geholt,
hier soll es in den nächsten Jahren wieder aufgebaut werden. Im
Jahr 2001 erhielt das LWL-Museum 2.200 Glasnegative, die in dem
Atelier aufgenommen worden sind. Im Mittelpunkt der Ausstellung
stehen aber die Menschen, die in der Zeit zwischen den beiden
Weltkriegen zu verschiedenen Anlässen ins Atelier kamen und sich
auf Glasplatten bannen zu lassen.

Eine übergreifende Ausstellung an seinen acht Standorten
präsentiert das Westfälische Industriemuseum in den Jahren 2007
und 2008: Unter dem Titel "Skulptur und Industriearchitektur"
ist die Ausstellung mit Werken von Karl-Manfred Rennertz eine
Mischung aus klassischer Skulpturenausstellung, Aktionen und
studentischen Projekten, die sich auf die einzelnen Orte des
LWL-Museums beziehen. Rennertz, der zur Zeit Professor in
Detmold ist, gilt als einer der bedeutendsten
Gegenwartsbildhauer in Deutschland. Bekannt wurde er in den
1980er Jahren durch seine grobgearbeiteten Holzskulpturen, die
er als erster Bildhauer mit der Kettensäge schuf.

Unter dem Titel "Schichtwechsel" beschäftigt sich das
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund mit der
Kohlenkrise von 1958 bis 1968, die den Strukturwandel im
Ruhrgebiet einläutete. In der Zeit vom 16. Dezember bis 30. März
2008 geht die Ausstellung Ursachen, gesellschaftlichen
Reaktionen und Wirkungen nach und beleuchtet die
strukturpolitischen Veränderungen im Revier. Unter dem Titel
"Königshütte" zeigt der LWL in der Zeit vom 11. März bis 13. Mai
in der Zeche Zollern die deutsch-polnische Geschichte im Spiegel
der Ansichtskarte.

"Westfalczycy" hinter diesem für westfälische Zungen nahezu
unaussprechlichem Kunstwort verbirgt sich eine Ausstellung über
Zuwanderer aus Polen im Ruhrgebiet. Die Sonderausstellung, die
vom 19. August bis zum 30. Oktober im LWL-Industriemuseum Zeche
Hannover in Bochum zu sehen ist, thematisiert die Migration aus
den ehemaligen preußischen Ostprovinzen und Polen in das
Ruhrgebiet. Dabei spannt sie den Bogen von der Kaiserzeit bis
zur Gegenwart.

Mit den "Technikern der Endlösung" in Nazi-Deutschland
beschäftigt sich die Ausstellung "Topf & Söhne", die das
LWL-Ziegeleimuseum in Lage (Kreis Lippe) vom 14. Januar bis zum
1. April 2007 zeigt. Als in Auschwitz und den anderen deutschen
Konzentrations- und Vernichtungslagern Millionen Menschen
ermordet wurden, standen die Mörder vor technischen Problemen.
Tötung und Leichenbeseitigung sollten ohne Unterbrechung,
kostengünstig und Brennstoff sparend vonstatten gehen und
möglichst wenig Spuren hinterlassen. Um dies zu bewerkstelligen,
war die SS auf zivile Experten angewiesen, die keine Skrupel
hatten, sich in die praktischen Probleme der Vernichtung
hineinzudenken und entsprechende Lösungen zu entwickeln. Die
Erfurter Firma Topf & Söhne hat dabei eine entscheidende Rolle
gespielt. Die Geschichte dieser ganz normalen deutschen Firma
wird in der Ausstellung erzählt. Sie beginnt im Erfurt des 19.
Jahrhunderts und führt bis in die Krematorien von Auschwitz.

Ins 18. Jahrhundert führt die Ausstellung "Zeitenwende: Reden
und Stein an der Ruhr". Sie veranschaulicht anhand eines
Reiseberichtes aus dem Jahr 1783 des schlesischen Berghauptmanns
Friedrich Wilhelm v. Reden das Bild des Ruhrbergbaus an der
Schwelle zur Industrialisierung. Als Folge des Berichtes wurde
der Freiherr vom Stein zum Leiter des Bergamtes bestellt. Die
Ausstellung, die von Dezember 2007 bis zum April 2008 im
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten
(Ennepe-Ruhr-Kreis) zu sehen ist, führt über die parallele
Darstellung beider Biografien in die Zeit ein und vergleicht die
Entwicklung des Bergbaus an der Ruhr und in Schlesien.

"Schwimmende Visionen" zeigt das LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen)
im März und April 2007. Im dann neu eröffneten "Hafengebäude"
ist unter dem Titel "F.L.A.G.ships" ein Künstlerprojekt zu sehen,
das sich damit beschäftigt, wie ein zur Verschrottung
bestimmtes Schiff umfunktioniert werden kann. Projektergebnisse
sind Plastiken und Gemälde von Günther Uecker, Carlos Cruz-Diez,
Christian Megert, Christiane Voigt und anderen. Vom 6. Mai bis
30. September zeigt das LWL-Museum die Sonderausstellung
"Schiff-ART". Künstler des Künstlerbundes Castrop-Rauxel und des
Berufsverbandes Bildender Künstler Niederbayern setzten sich
dabei mit den Themen Wasser, Schiffshebewerk, Schiffe, Kanäle
und Flüsse auseinander.

Im Mittelpunkt der Ausstellung "Glas auf Papier - Entwürfe und
ihre Realisierungen" steht die Glashütte Theresienthal in
Zwiesel. Sie ist eine der ältesten Glashütten Deutschlands und
für ihre Jugendstilgläser mehrfach ausgezeichnet worden. Die
Ausstellung, die von Juni bis September 2007 im
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis
Minden-Lübbecke) zu sehen ist, zeigt Entwürfe von Gebrauchsglas
und deren Realisierungen.

Manfred Vollmer verfolgt die Entwicklung der Industriekultur an
der Ruhr seit über 20 Jahren mit seiner Kamera. In Hattingen hat
er die Arbeit, den Widerstand gegen die Stilllegung der
Henrichshütte, den Abbruch und die Musealisierung begleitet.
Vollmer gilt als einer der qualifiziertesten
Ruhrgebietsfotografen, ein Grenzgänger zwischen Reportage und
Ästhetik. Die "Klumpi-Gruppe" ist ein Kunstprojekt an der
Hattinger Realschule mit langjähriger Tradition. Sie hat einige
der Vollmer'schen Arbeiten mit unterschiedlichen Techniken
überarbeitet. Unter dem Titel "Motiv Industriekultur" zeigt das
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis)
von Mai bis Juni 2007 den Vergleich von Foto und Bearbeitung. Im
Zentrum der Ausstellung "Liebe.komm", die im Hattinger
LWL-Museum von September 2007 bis April 2008 zu sehen ist steht
die Kommunikation, die anhand des populären Themas
"Liebesbotschaften" veranschaulicht wird. Neben der Veränderung
von Kommunikationsmedien und Kommunikationsstilen geht es auch
um den Wandel von der Industrie- zur Informationsgesellschaft.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 12 11:56:53 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Dec 2006 11:56:53 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neuer Ortsheimatpfleger in Fuerstenau,
Antonius Westermeier loest Anton Hoppe ab
Message-ID: s57e9925.069@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info" < info at presse-service.de>
Datum: 07.12.2006, 11:39


AKTUELL

Neuer Ortsheimatpfleger in Fürstenau
Antonius Westermeier löst Anton Hoppe ab

25 Jahre hat Anton Hoppe das Ehrenamt eines Ortsheimatpflegers
in Fürstenau ausgeübt. Nun gibt er seine Aufgabe an Antonius
Westermeier weiter. Seit 1981 hat sich Anton Hoppe vorbildlich
um die Ortschronik, die Heimatpflege, das dörfliche Leben im
allgemeinen und die Geschichte Fürstenaus im besonderen gekümmert.

Vor allem das Buch "Fürstenau - 200 Jahre Ortsgeschichte" und die
Broschüre 750 Jahre Fürstenau basieren auf seinen Forschungen.
Aber auch die Wegekreuze und Kapellen in und um seinen Heimatort
hatten es ihm angetan. Bürgermeister Hermann Hecker dankte Anton
Hoppe mit einem kleinen Präsent für seinen Einsatz und wünschte viel
Glück und Gesundheit für die Zukunft.

Mit Antonius Westermeier hat Fürstenau einen neuen Ortsheimtpfleger
gefunden, der großes Interesse an historischen Begebenheiten
mitbringt. So wird er sich zunächst der Geschichte der Juden in Fürstenau
annehmen. Er hat die letzten Jahre in Berlin gelebt, wo er Dozent an der
Bundeswehrhochschule war. Der gebürtige Weweraner fühlt sich in
Fürstenau besonders wohl und ist gern wieder dorthin zurückgekommen.
Kreisheimatpfleger Martin Koch überbrachte ihm die Bestätigung seiner
Bestellung und wünschte ihm viel Erfolg.


INFO

Kontaktdaten:
Stadt Höxter
Westerbachstraße 45
37671 Höxter
mail: rathaus at hoexter.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 13 11:26:07 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Dec 2006 11:26:07 +0100
Subject: [WestG] [AUS] SportGeist - Die Kulturgeschichte von Turnen und
Sport in Westfalen, bis zum 20.05.2007, Hamm
Message-ID: s57fe35c.061@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Maria Perrefort"
Datum: 13.12.2006, 10:59


AUSSTELLUNG

Wie der Sport nach Westfalen kam

Die Ausstellung "SportGeist - Die Kulturgeschichte von Turnen
und Sport in Westfalen" präsentiert rund 200 Jahre
Leibesertüchtigung in Westfalen vor dem Hintergrund von Politik,
Geschichte und Gesellschaft.

Das Gustav-Lübcke-Museum bietet erstmals in der Region auf mehr
als 500 Quadratmetern Fläche eine umfassende
kulturgeschichtliche Schau zum Thema Turnen und Sport. Es
berücksichtigt mit mehr als 500 Rekonstruktionen,
Originalobjekten und spannendem Fotomaterial die Entwicklung der
Turn- und Sportgeschichte in über 40 westfälischen Städten und
Gemeinden. Die Ausstellung SportGeist bricht kulturhistorische
Phänomene auf die Ebene der Regionalgeschichte herunter, ist
kurzweilig und doch wissenschaftlich zuverlässig; sie wird auch
manche persönliche Erinnerung an Schulturnen und Sporterlebnisse
wecken.

Unterstützung bei der ambitionierten Darstellung erhielt das
Haus vom Westfälischen Turnerbund, dem Sportwissenschaftlichen
Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, von
zahlreichen westfälischen Sportvereinen sowie von staatlichen
und städtischen Archiven und Katasterämtern, Privatpersonen und
sporthistorischen und kulturgeschichtlichen Museen.

Turnen, Gymnastik, Rad fahren, Rudern, Tennis, Boxen und die
vielen Mannschaftssportarten * Sport als Freizeitgestaltung ist
heute selbstverständlicher Teil des modernen Lebens. Die
Ausstellung im Gustav-Lübcke-Museum fragt nach den
Entstehungsbedingungen und zeichnet die Kulturgeschichte des
organisierten Sports in Westfalen nach: in Schulen, in Vereinen,
in kommerziell betriebenen Einrichtungen.

Die Ausstellung präsentiert zunächst die Ansätze der
Philanthropen und des Turnvaters Friedrich Ludwig Jahn, die
bereits um 1800 das Turnen befürworteten und auch für die
Entwicklung in Westfalen erste Impulse gaben. So errichtete man
auch hier im Westen erste Turnplätze und um 1850 sogar Hallen.
Die frühe Turnwelt ersteht im Museum in Nachbauten der ersten
Turnplätze, z.B. mit Vierbäumen und Jahnschem Turnpferd, mit
einem meterhoch projiziertem Aufriss der ersten westfälischen
Halle in Detmold und mit historischen Turngeräten aus dem Fundus
der alten Turngerätefabrik Meyer.

"Deutsches Turnen" pflegten damals vorwiegend Männer in einer
ständig wachsenden Zahl von Vereinen. Nur zögernd begannen
Frauen mit dem Turnen; Frauensport ist eine Erscheinung des 20.
Jahrhunderts.

Seit etwa 1900 hielt der "Sport" aus England Einzug in
Westfalen. Auch der Begriff "Sport" stammt aus England, wo die
"upper class" um die Jahrhundertwende dem Tennis, Rudern, Reiten
und dem Wintersport frönte. Anschaulich gestaltet das Museum
diese Entwicklung durch die Präsentation von historischen
Tennisschlägern und Reitsportzubehör sowie eines Ruderbootes aus
den 1920er-Jahren, stimmungsvoll an einer Uferböschung in Szene
gesetzt. Breitere Akzeptanz erhielt der Sport in Deutschland
jedoch erst, als die Arbeiter und Arbeiterinnen einen Feierabend
kennen lernten und Sport in der Freizeit als Alternative zum
Arbeitsalltag interessant wurde. Den Sportdisziplinen des
Bürgertums gegenübergestellt ist daher der Sport der "kleinen
Leute", vom Radsport des sozialistischen Arbeiterradfahrerbundes
Solidarität mit einer Original-"Saalmaschine" und zahlreichen
Objekten bis zum Brieftaubensport der Bergleute mit
Taubentransportkörben und Konstatieruhren.

Das Bild des "Neuen Menschen" der Lebensreformbewegung um 1900
konkretisiert SportGeist in den Bereichen Wandern und Schwimmen
mit historischem Fotomaterial, Reformkleidung und
Wandervogelausstattung. Die Selbstgleichschaltung der
Sportvereine und die nationalsozialistische Instrumentalisierung
des Sports für rassistische und militaristische Zwecke werden
mit zahlreichen fotografischen Zeugnissen aus Westfalen sowie
historischen Plakaten und Dokumenten belegt. Nach dem Zweiten
Weltkrieg dauerte es lange, bis der Sport wieder neue Impulse
erhielt. Der 1947 gegründete LandesSportBund gab sich ein
unpolitisches Profil, war aber bestrebt, Arbeitersport und
konfessionell gebundenen Sport zu repräsentieren. Mit
Bodybuilding und Aerobic wurde in den 1980er-Jahren eine
Fitnessbewegung ins Leben gerufen, die sich bis heute im
Wellness-Trend fortsetzt.

Eine eigene Abteilung ist der Prominenz im westfälischen Sport -
z.B. Harald Norpoth, Alfons Lütke Westhues, Bernard Dietz -
gewidmet, und schließlich werfen ausgewählte Fotografien und
Exponate ein Schlaglicht auf die Geschichte der Turn- und
Sportvereine in Hamm.

Eine 214 Seiten starke, ansprechend bebilderte Publikation liegt
vor und ist für 19,90€ zu erwerben. Parallel zu SportGeist zeigt
das Kinder- und Jugendmuseum Hamm die interaktive Ausstellung
Volltreffer - Originelle Wettkämpfe.


Eintritt: 4€ / 3 € Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags: 10-18
Uhr

Begleitprogramm (Auswahl):

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung SportGeist: 7.
Januar 2007, 4. Februar 2007, 4. März 2007, 1. April 2007, 6.
Mai 2007, jeweils um 15 Uhr

Vorträge: In Zusammenarbeit mit dem Hammer Geschichtsverein e.V.
Juden und Fußball in Deutschland und Westfalen 1890-1945
Dietrich Schulze-Marmeling, Altenberge Mittwoch, 7. März 2007,
19 Uhr

Die Anfänge des modernen Sports in England Prof. Dr. Christiane
Eisenberg, Berlin Mittwoch, 21. März 2007, 19 Uhr

Sprungbrett Sport * für ein erfülltes Leben Podiumsdiskussion
mit engagierten Experten und aktiven Sportlern Sonntag, 25. März
2007, 11.30 Uhr

In Zusammenarbeit mit dem Hammer Geschichtsverein e.V.
Solidaritätsradler gegen den NS-Staat Lothar Kurz, Rheine
Sonntag, 13. Mai 2007, 11.30 Uhr


INFO

Beide Ausstellungen werden bis zum 20. Mai 2007 im

Gustav-Lübcke-Museum Hamm
Neue Bahnhofstraße 9
59065 Hamm
Tel: 02381/17-5701
http://www.hamm.de/gustav-luebcke-museum.html

gezeigt.

Kuratorinnen:
Dr. Maria Perrefort
Dr. Diana Lenz-Weber





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 13 11:36:27 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Dec 2006 11:36:27 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_LWL_sammelt_Gru=DFkarten_zu_Weih?=
=?iso-8859-1?q?nachten_und_Neujahr?=
Message-ID: s57fe5cf.092@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.12.2006, 15:23


AKTUELL

Kitsch, Komik und Kartenflut: LWL sammelt Grußkarten zu
Weihnachten und Neujahr

"Als ich noch ein Kind war, haben sich meine Eltern einmal einen
Orientteppich geleistet. Von da an erhielten wir jedes Jahr eine
Weihnachtskarte aus der Heimat des Teppichhändlers", erinnert
sich Christiane Cantauw, Volkskundlerin beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL). Wer kennt sie nicht, die mehr oder
weniger einfallsreich gestalteten Weihnachts- und Neujahrskarten,
die alle Jahre wieder ins Haus flattern. Aber wer weiß schon,
dass diese Druckerzeugnisse auf eine durchaus lange Tradition
zurückblicken? Um die aktuelle Tradition für die Zukunft zu
dokumentieren, ruft der LWL dazu auf, die Weihnachtskarten den
LWL-Volkskundlern zur Verfügung zu stellen.

Schriftliche Neujahrswünsche waren bereits im Mittelalter weit
verbreitet. Im 14. Jh. versandte man in adeligen und geistlichen
Kreisen Neujahrsbriefe, in denen persönliche Wünsche nicht
selten mit Darstellungen des Jesuskindes verbunden wurden.
Goethe und Schiller schickten sich ebenso Neujahrsbriefe wie
Theodor Fontane seiner Schwester.

Auch Neujahrsbriefe von Kinder an Eltern, Paten oder den Herrn
Pastor finden sich im Archiv der LWL-Volkskundler. Sie waren vor
allem im 19. Jahrhundert weit verbreitet. Im Grunde handelte es
sich um Schönschreibübungen, die unter Anleitung des Lehrers in
der Schule gefertigt wurden und die neben Glück- und
Segenswünschen oft recht unterwürfige Dank- und
Entschuldigungsfloskeln enthielten.

Breits in der Biedermeierzeit bot sich mit aufwändig gestalteten
Transparent-, Klapp-, Zug- und Hebelzugkarten eine Alternative
zu den Neujahrsbriefen. Die Gestaltung der Karten ließ keine
Wünsche offen: Nachdem zunächst kollageartig Goldrahmen, dünne
Bleche, Farbpapiere, Flitter und reliefierte Pappmachéauflagen
kombiniert worden waren, wurden in der zweiten Hälfte des 19.
Jahrhunderts vor allem Karten mit Oblaten hergestellt, jenen
geprägten und gestanzten farbigen Glanzbildchen, die man mit
Papierspitzen rahmte.

Die in den 1875er Jahren aufkommende Bildpostkarte trug dazu bei,
dass die Flut an Grußkarten zu Weihnachten und Neujahr weiter
wuchs. Während einige Autoren von Benimmbüchern der
Jahrhundertwende diese durchaus empfehlen ("Es gibt übrigens
schöne Neujahrsglückwunschkarten in den mannigfachen
Ausstattungen im Handel, die man zum Versenden an Freunde
benutzen kann"), raten andere eher dazu, einen Brief zu
schreiben als "seine Lieben (...) mit einer einfachen
Glückwunschkarte abzuspeisen".

Die Motive der Grußkarten entsprachen dem Zeitgeist, wenn sich
auch die biedermeierlichen Motive wie Engelchen, Blumen,
christliche Symbole, Allegorien und Glückssymbole lange Zeit
halten konnten. Um 1900 kamen darüber hinaus Witzkarten in Mode,
von deren Verwendung in Benimmbüchern jedoch abgeraten wurde:
"Nicht genug kann die jeder guten Lebensart Hohn sprechende
Unsitte gegeißelt werden, am Neujahrstage häßliche oder
unanständige Karten oder solche Karten zu verschicken, die auf
einen körperlichen Fehler, auf eine Eigentümlichkeit oder gar
auf sittliche Mängel des Empfängers hindeuten".

Heute ist die Angebotsvielfalt enorm: Da werden die guten
Wünsche zu Weihnachten und zum Jahreswechsel mit winterlichen
Motiven oder mannigfachen Glückssymbolen wie Schweinen,
Kleeblättern und Hufeisen zum Ausdruck gebracht. Auch Karten mit
Karikaturen, Fotokollagen oder mit Konfetti und Musik sind
überall erhältlich. Selbstverständlich können Grüße in der
heutigen Zeit auch per E-Mail oder SMS versendet werden. Wer
hier noch um passende Worte oder Abbildungen verlegen ist, kann
sich einen geeigneten Spruch und die Abbildung seiner Wahl (auf
Wunsch auch animiert) auf einschlägigen Internetseiten
aussuchen.

Alljährlich stöhnen die Zusteller über die Flut von Weihnachts-
und Neujahrskarten, die der Mode und der Sitte entsprechend zum
Jahresende versandt werden. In den Privathaushalten, aber auch
in Firmen sammeln sich teils wahre Stapel von Grußkarten und zu
Beginn des Jahres stellt sich regelmäßig die Frage: Aufbewahren
oder Wegwerfen? Wer die schönen Druckerzeugnisse nicht wegwerfen
möchte, aber keinen Platz hat, um sie aufzubewahren, kann seine
Weihnachts- und Neujahrskarten an die Volkskundliche Kommission
für Westfalen schicken, Adresse: Volkskundliche Kommission für
Westfalen, Scharnhorststraße 100, 48151 Münster. "Wir freuen uns
über alle Formen von Weihnachtskarten, sei es ein persönlicher
Gruß oder eine massenhaft verschickte Karte, die mehr für das
absendende Unternehmen wirbt, als dass sie persönlichen
Charakter hat", so Cantauw.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 13 11:43:14 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Dec 2006 11:43:14 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Tagung zur Zukunft der Museen im 21. Jahrhundert,
25./26.01.2007, Muenster
Message-ID: s57fe764.033@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Kathrin Wißmach"
Datum: 08.12.2006, 13:14


TAGUNG

Das Museum im Aufbruch
Tagung in Münster zur Zukunft der Museen im 21. Jahrhundert
25. und 26. Januar 2007 im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster

Ein zweitägiges Symposium, das die Kulturabteilung des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und das
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte am 25. und
26.1.2007 im LWL-Landesmuseum in Münster veranstalten, sucht
Antworten auf Fragen zur Zukunft der Museen: Einerseits geraten
traditionsreiche Museen, vor allem Kunstmuseen, wegen sinkender
Besucherzahlen unter immer stärkeren Veränderungsdruck.
Andererseits erleben neu gegründete, vor allem mit einer
spektakulären Architektur errichtete Museen einen regelrechten
Besucherboom. Auch scheint ein bestimmter Ausstellungstypus der
Garant für hohe Besucherzahlen zu sein, wie die Beispiele der
MoMa-Ausstellung in Berlin oder die Präsentation der
Guggenheim-Collection in Bonn zeigen.

Die Sehgewohnheiten des Publikums haben sich verändert. Darauf
müssen die Museen reagieren, wollen sie weiter politische
Akzeptanz, öffentliche Förderung und das Interesse der
Kunstliebhaber erreichen. Gleichzeitig müssen sie ihrem
museumsfachlichen Auftrag gerecht werden, der eben mehr umfasst
als nur aufsehenerregende Ausstellungen zu organisieren. Nur
dann werden sie ihrer originären Aufgabe gerecht, auch für
künftige Generationen ein Ort der Bewahrung, Erforschung und
Vermittlung von Kunst und Kultur zu sein.

Die Tagung beschäftigt sich mit dem inhaltlichen Profil der
Museen, dem Verhältnis von Kunst, Architektur,
Ausstellungsgestaltung und Marketing, der Beziehung der Museen
zu den Besucherinnen und Besuchern und zu seinen Partnern - wie
z. B. den öffentlichen und privaten Stiftungen und den
Freundeskreisen. Weitere Informationen sowie die Liste der
Referenten entnehmen Sie bitte der Website
www.kultur-im-dialog.de.


INFO

Veranstaltungsdaten:

Tagung "Das Museum im Aufbruch - Zur Zukunft der Museen im
21. Jahrhundert" Datum: 25./26.01.2007
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
E-Mail: kultur-im-dialog at lwl.org
URL: www.kultur-im-dialog.de

Kontakt:
Kathrin Wißmach
LWL-Kulturabteilung
Fürstenbergstraße 15
48133 Münster
Tel.: 0251/591-3861
Fax: 0251/591-268 E-Mail:
kultur-im-dialog at lwl.org
URL: www.kultur-im-dialog.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 13 11:46:55 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Dec 2006 11:46:55 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/44
Message-ID: s57fe847.051@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 11.12.2006, 09:26


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an
dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-44 für den Zeitraum vom 25.11.2006 bis
zum 01.12.2006 mit insgesamt 44 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes


Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis
auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls eingesehen
werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen
Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie
(NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-25539

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 14 11:51:31 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Dec 2006 11:51:31 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_LWL-Museum_f=FCr_Archaeologie_in?=
=?iso-8859-1?q?_Herne_erhaelt_internationalen_Designpreis?=
Message-ID: s5813b6a.087@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.12.2006, 10:57


AKTUELL

LWL-Museum für Archäologie in Herne erhält internationalen
Designpreis
Spannend wie ein Krimi: "Red dot: grand prix" für
"Tatort Forscherlabor"

Das Forscherlabor im Westfälischen Museum für Archäologie des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist vergangenes
Wochenende mit dem international renommierten "red dot: grand
prix" des Design Zentrums Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet
worden. Den Ehrenpreis erhielt das LWL-Museum zusammen mit dem
Gestalter, Atelier Brückner aus Stuttgart, in der Kategorie
"Information Design/Public Space".

"Der grand prix ist eine ganz besondere Anerkennung für die
hervorragende Arbeit, die unser LWL-Museum für Archäologie in
Herne leistet. Mitten im Ruhrgebiet hat der LWL damit eine im
Wortsinn ausgezeichnete Einrichtung, die auch dem ganzen
Standort Auftrieb geben kann", freuten sich LWL-Direktor Dr.
Wolfgang Kirsch und Prof. Dr. Karl Teppe, LWL-Kulturdezernent.

Die Jury aus neun internationalen Designexperten hatte in diesem
Jahr die Qualität von weit über 3.000 Einreichungen aus 31
Nationen beurteilt. Dabei erhielt das Forscherlabor einen von 24
"red dot: best of the best" für herausragende und
richtungsweisende Gestaltung im Bereich Kommunikationsdesign.
Davon wurden nun vergangenen Freitagabend (8.12.) in der Essener
Philharmonie noch einmal sechs Arbeiten in sechs verschiedenen
Kategorien mit dem grand prix ausgezeichnet.

Der in der Kategorie "Information Design/Public Space"
ausgezeichnete "Tatort Forscherlabor" ist Teil der
Dauerausstellung des archäologischen Landesmuseums in Herne.
Hier können die Besucher die Methoden nachvollziehen, mit denen
die Archäologen die Spuren aus der Vergangenheit entschlüsseln.
Dazu die Juroren: "Wie der Mensch in den vergangenen
Jahrtausenden gelebt hat und sich zum hoch differenzierten
modernen Menschen entwickeln konnte, zählt zu den wohl
interessantesten Fragen überhaupt. * Dass etwa Archäologie so
spannend wie ein Krimi sein kann, macht die Dauerausstellung
"Tatort Forscherlabor" im Westfälischen Museum für Archäologie
in Herne hautnah erlebbar. Die Besonderheit ihres Metiers wird
dadurch lebendig, dass die Archäologie als Kriminalfall
inszeniert wird. Am "Tatort", einem rekonstruierten Ausschnitt
aus einem Großsteingrab umgeben von 14 "Wissenschaftscontainern",
begibt sich der Besucher auf Spurensuche und muss zahlreiche
Indizien und Grabungsstücke analysieren, um zur Rekonstruktion
des "Falls" zu gelangen... Das Thema Archäologie wird so
dargestellt, dass es Lust bereitet, seine Inhalte kennen zu
lernen und tatkräftig zu erkunden. *"

"Wir freuen uns sehr über diesen Ehrenpreis, der nur durch die
hervorragende Zusammenarbeit des Gestalters Atelier Brückner mit
der Ruhr-Universität Bochum und uns möglich wurde. Komplizierte
Inhalte haben Gestalter, Wissenschaftler und Studierende in
engem Dialog innovativ umgesetzt. Und die Arbeit hat allen Spaß
gemacht, wie das sehr gute Ergebnis zeigt. Den Preis hat daher
das ganze Team verdient", freute sich Museumsleiterin Dr.
Barbara Rüschoff-Thale über die Auszeichnung.

Für die Gestalter ist sie auch etwas ganz Besonderes. "Der 'red
dot: grand prix' ist für uns Gestalter wie ein Sieg in
Wimbledon", begeisterte sich Uwe R. Brückner, Kreativdirektor
von Atelier Brückner, in der Essener Philharmonie, wo rund 800
Gäste aus acht Ländern die Verleihung des international
renommierten Preises feierten.

Der "red dot design award" ist mit über 5.000 Einsendungen einer
der führenden und größten Designwettbewerbe weltweit. Seit 1955
wird herausragende Designqualität jährlich vom Design Zentrum
Nordrhein Westfalen in Essen ausgewählt und in einer Ausstellung
offiziell gewürdigt.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 herne
Fon: 02323 - 946280
Fax: 02323 - 9462833
archaeologiemuseum at lwl.org
www.landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 14 11:34:21 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Dec 2006 11:34:21 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel 6/2006
Message-ID: s581375f.099@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ulrike Schulze Schwienhorst" westfalenspiegel.de>
Datum: 11.12.2006, 10:14


SERVICE: TOC

Westfalenspiegel
Kultur, Geschichte, Land und Leute
6/2006
ISSN: 0508-5942


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=33



FREIZEIT / TRENDS

S. 6
Kurz und kompakt:
Weihnachtszeit in Westfalen

S. 8
SERIE: Alltagskultur
Schöne bunte Lichterwelt
Adventsmärkte boomen seit den 1970er Jahren

S. 9
Weihnachtsmärkte

S. 10
Ausstellung »SportGeist« im Gustav-Lübcke-Museum in Hamm:
Turnen für das Vaterland
In Preußen waren sportliche Aktivitäten hochpolitisch


KUNST / MUSIK / THEATER

S. 30
"de-konstruktiv":
Die Welt steht Kopf
Anna & Bernhard Blume im Museum am Ostwall in Dortmund

S. 32
Weißes Gold:
Edler Glanz auf Tisch und Tafel
Porzellanausstellung im Westfälischen Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster

S. 34
Kurz und kompakt:
Ausgestellt

S. 36
Spannender Dialog:
Zu Risiken und Nebenwirkungen...
"Diagnose Kunst" im Kunstmuseum in Ahlen

S. 37
"Guernica":
Entstehung und Wirkung
Das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl zeigt den
politischen Picasso

S. 38
Andris Nelsons:
Musik ist Nahrung für die Seele
Neuer Chefdirigent in Herford

S. 39
Kurz und kompakt:
Aufgeführt

S. 40
RuhrTriennale:
Soldatenglück
Festival ist angekommen


LITERTUR

S. 42
Ludwig Homann:
Die Verwandlung
Neuer Roman "Befiehl dem Meer"

S. 44
Interview mit Ludwig Homann

S. 44
Textauszug

S. 46
Haus Nottbeck:
Von der Ruine zum Musentempel
Fünf Jahre Museum für Westfälische Literatur

S. 47
Annette von Droste-Hülshoff:
Ein Geschenk des Himmels
Hörfeature entdeckt "Ledwina" neu


ZUR DISKUSSION

S. 50
Industriekultur:
Das zweite Leben der Zeche Zollern
Beirat setzt auf Denkmalpflege


REGION

S. 52
Die Besten fördern
Jubiläumsschau zum 50. Geburtstag

S. 54
Franzosenzeit:
"König Lustik"
Jérôme Bonaparte und sein Modellstaat

S. 56
Heinz Nixdorf MuseumsForum Paderborn:
Digital ist besser
Hightech-Schau zur Computermedizin

S. 58
Unterrichtsprojekt:
Stein auf Touren
Jugendliche für kommunales Engagement begeistern

S. 59
SERIE: Marken aus Westfalen
Große Träume im Maßstab 1:8
Modellbaufirma Revell seit 50 Jahren in Bünde


LEUTE

S. 64
Sönke Wortmann:
Gespür für Menschliches
»Sommermärchen«-Regisseur war selbst Profikicker

S. 65
Sandra Kiriasis:
Beste Bobpilotin der Welt
Wahl-Sauerländerin holte »Wintergold«


THEMA: Zeit - vom Augenblick zur Ewigkeit

S. 16
Phänomen Zeit:
Tempo, tempo!

S. 20
Zeitmessung:
Zu wissen, was die Stunde geschlagen

S. 20
Kalender21

S. 22
Zeit-Bilder:
»...und alles ist vergänglich«

S. 24
Musik-Zeit:
Wie man das Tempo hält

S. 25
Zeit-Zeugnis:
Arche gegen das Vergessen

S. 26
Auszeit:
Warten auf ein bisschen Wind

S. 27
Zeitvergleich:
Am Ende zählen innere Werte

S. 28
Zeitlos schön:
Chronos dreht die Sanduhr um

S. 29
Zeitvertreib:
Erst eins, dann zwei, dann drei...


RUBRIKEN

S. 14
Fragebogen Westfalen:
Ulrich Potofski

S. 62
Tipps und Termine:
Kulturkalender


INFO

Kontakt:
Ulrike Schulze Schwienhorst
Westfalenspiegel
Tel.: 0251/4132-213
E-Mail: schulze-schwienhorst at westfalenspiegel.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 14 11:21:06 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Dec 2006 11:21:06 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Ennepetaler Forschungen, Nr. 13/2006
Message-ID: s581375d.098@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Hans Hermann Pöpsel"
Datum: 12.12.2006, 16:38


SERVICE: TOC

Ennepetaler Forschungen
Hrsg:: Arbeitskreis Ennepetaler Satdtgeschichte e. V.
Nr. 13
2006



S. 5-20
Giesick, Karl-Heinz
Die Mühle der Familie Brinck in der Milspe

S. 21-32
Rumpler, Irene
Johann Daniel Bilstein -
Eine märkische Karriere zwischen bäuerlicher Wirtschaft und
Eisen verarbeitendem Gewerbe

S. 33-36
Kruse, Lothar
Die Odyssee des Nachlasses von August Bartz

S. 37-46
Pflüger, Heinz
Die alte Gastwirtschaft Brechmann in der unteren Rahlenbecke





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 14 11:43:44 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Dec 2006 11:43:44 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Von der Kunst zum Kinderkriegen, bis zum 29.05.2007,
Detmold
Message-ID: s5813b69.086@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 13.12.2006, 12:23


AUSSTELLUNG

Von der Kunst zum Kinderkriegen
Neue Sonderausstellung im Lippischen Landesmuseum

Von der Umstandsmode zum Taufkleid - die neue Sonderausstellung
"Von der Kunst zum Kinderkriegen" berührt viele Themen um Mutter
und Kind. Hinzu kommen Werke der Lemgoer Künstlerin Dagmar
Diekmann. Mit dieser Kombination von Volkskunde und
zeitgenössischer Kunst geht das Lippische Landesmuseum Detmold
neue Wege.

Entstanden ist die Ausstellung in Zusammenarbeit der Abteilung
Volks- und Landeskunde des Museums mit der Lemgoer Künstlerin
Dagmar Diekmann. "Durch den persönlichen Kontakt zu Dagmar
Diekmann sind wir auf das Thema 'Mutter und Kind' gestoßen",
erinnert sich Dr. Imke Tappe-Pollmann, Volkskundlerin im
Lippischen Landesmuseum. "Dabei tauchten schnell die ersten
Berührungspunkte zwischen Kunst und Volkskunde auf." Entdecken
kann man diese Zusammenhänge nun in der Ausstellung.

Die Beziehung von Mutter und Kind beginnt während der
Schwangerschaft. Eindrucksvolle Bilder Dagmar Diekmanns zeigen
Schwangere oder Paradiesszenen, die für die Künstlerin parallel
zur Schwangerschaft stehen. Umstandsmode und der Storch als
'Kinderbringer' deuten die volkskundliche Sichtweise dieser
Phase an. Diese Gegenüberstellung zieht sich durch fünf
Themenbereiche: Neben Schwangerschaft sind dies Geburt, Mutter
und Kind, Glaube und Erinnerung sowie Lauf des Lebens.

Zweimal erhielt Dagmar Diekmann neben anderen Auszeichnungen ein
Stipendium des Landesverbandes Lippe, außerdem war sie 1989
Trägerin des Kulturförderpreises des Landesverbandes. Für die
Ausstellung "Von der Kunst zum Kinderkriegen" hat sie
überwiegend großformatige Gemälde in Acryl-Mischtechnik mit
Enkaustik gearbeitet.

Im Zentrum der Ausstellung steht die Geburt, angedeutet durch
ein zentrales Bild Dagmar Diekmanns und Hilfsmittel aus der
Geburtshilfe. Eine Wochenbettszene veranschaulicht die Zeit
direkt nach der Geburt, während Mariendarstellungen auf die
religiöse Dimension der Mutter-Kind-Beziehung verweisen. Im
zweiten Ausstellungsraum liegt der Schwerpunkt auf dem Lauf des
Lebens und prägenden Ereignissen wie der Taufe und auch dem Tod
eines Kindes.

Die Geburtshilfekoffer von lippischen Ärzten zeigen früher
benutzte Geburtswerkzeuge, etwa Geburtszangen. Dabei wird die
Hausgeburt mit ihren Umständen in den Mittelpunkt des Interesses
gestellt. Eine zentrale Position nimmt dabei ein sogenannter
Geburtsstuhl ein, eine Leihgabe aus dem Stadtmuseum Gütersloh.
Die Hebamme transportierte den klappbaren Stuhl Anfang des 20.
Jahrhunderts auf dem Fahrrad. Aus Lippe ist bekannt, dass die
meisten Frauen auf herkömmlichen Möbeln entbanden. Dies konnte
ein mit Holzklötzen hochgelagertes Bett sein oder auch ein
Küchentisch. Andere Objekte beleuchten die Rolle der Hebammen
bei der Geburt. Die Hebammenausbildung wird durch ein
geburtshilfliches Modell angesprochen. An der Nachbildung eines
weiblichen Unterleibes wurden mit einer Puppe die richtigen
Handgriffe für eine Geburt geübt.

Zur Ausstellung ist ein Katalog mit
volkskundlich-wissenschaftlichen Aufsätzen erschienen.
Beleuchtet wird unter anderem die Rolle der Hebammen bei der
Geburt unter Einbeziehung zum Teil erstmals erschlossener
Archivbestände. Die Ausstellung "Von der Kunst zum
Kinderkriegen" ist bis zum 29. Mai 2007 im Lippischen
Landesmuseum Detmold zu sehen.


INFO

Kontakt:
Dr. Imke Tappe-Pollmann
Lippisches Landesmuseum Detmold
Ameide 4
32756 Detmold
Tel.: 05231-99250
E-Mail: info at lippisches-landesmuseum.de
URL: www.lippisches-landesmuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 18 11:37:23 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 18 Dec 2006 11:37:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Wie waren die ersten 14 von 60 Jahren NRW?
Generationen uebergreifendes Projekt
Message-ID: s5867d9b.004@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info"
Datum: 14.12.2006, 10:09


AKTUELL

Wie waren die ersten 14 von 60 Jahren NRW? Medienzentrum
erarbeitet Generationen übergreifendes Projekt

Zwischen 14 und 80 Jahre alt sind die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer an der Filmvorführung im Soester
Schlachthof-Kino. Ein vom Medienzentrum des Kreises
Soest erarbeitetes, Generationen übergreifendes
Projekt zum Thema "60 Jahre NRW" hat sie vereint.
"Der Platz an der Halde" wird gezeigt, ein 1952 gedrehter
Unterrichtsfilm, der nahezu Spielfilmlänge hat.

"Mit Laiendarstellern gedreht, erzählt der Film von einer Gruppe
Kinder, die keinen Platz mehr zum Fußballspielen haben. Mit
Pfiffigkeit und etwas Hilfe der Erwachsenen finden die Kinder
der Ruhr, so der Arbeitstitel, schließlich eine Lösung und
kommen so zu ihrem Platz an der Halde", erklärt der Leiter des
Medienzentrums, Hans-Jürgen Garn, mit wenigen Worten den Inhalt
des Streifens.

Zwei der Kinderschauspieler, Siegfried Börger und Willi Reitz,
waren zur Vorführung nach Soest angereist. Ebenso stellte sich
der Leiter der Kinemathek im Ruhrgebiet, Paul Hoffmann, der als
der Wiederentdecker dieses Films gilt, den Fragen zweier
Schulklassen aus der Soester Paulischule und der Seniorengruppe
Lippstadt.

Eingebettet ist diese Vorführung in einem Seniorenprojekt, das
die Zeit zwischen 1946 und 1960 beleuchtet. Erinnerungen aus
dieser Zeit, Originaldokumente, Fotos und Geschichten haben die
Mitglieder der Seniorengruppe Lippstadt zusammengetragen.
Inzwischen sind alle Beiträge und Fotos eingescannt. Sie werden
mit einer Dokumentation der Filmvorführung zu einem Heft
zusammengefasst und anschließend Interessenten zur Verfügung
gestellt.

Die Senioren richteten viele Fragen an die Schauspieler, etwas
zaghafter verhielten sich die Schülerinnen und Schüler.
Offensichtlich gewöhnt an schrille, farbige Actionfilme, fanden
manche Schülerinnen und Schüler den Film nicht so toll. Er war
ja nur schwarz-weiß gedreht, und es baute sich keine knisternde
und am Ende explodierende Spannung auf. Sie würden zwar heute
das gleiche Grundthema ("Wo kann sich die Jugend treffen?")
bearbeiten, aber dafür heutige filmische Mittel nutzen, wie die
jungen Teilnehmer der Veranstaltung deutlich machten. In diesem
Paulianer-Film wären dann nicht Fußballspieler, sondern zwei
feindliche Gangs die Hauptdarsteller.

Mit lebhaftem Applaus bedankten sich die Schülerinnen und
Schüler bei den Schauspielern und den anderen Gästen. Die
Senioren lobten die Schüler ausdrücklich für ihre
Diszipliniertheit während der Veranstaltung.


INFO

Kontaktdaten:
Kreis Soest
Hoher Weg 1-3
D-59494 Soest
Telefon (+49) 02921-30-0
Telefax (+49) 02921-30-2945
Internet: http://www.Kreis-Soest.de
Internet: http://www.Hellweg-Region.de
E-Mail: Pressestelle at Kreis-Soest.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 18 11:51:27 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 18 Dec 2006 11:51:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kunstwerk des Monats Dezember: Stilleben mit Moral
Message-ID: s58680cb.082@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info"
Datum: 14.12.2006, 10:09


AKTUELL

Kunstwerk des Monats Dezember: Stilleben mit Moral

Als Kunstwerk des Monats Dezember präsentiert der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im Westfälischen
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster das
Ölgemälde "Stilleben mit Austern" von Jeremias Falck aus der
Zeit um 1650. Akzentuiert durch das Licht präsentieren sich die
Gegenstände des Mahlzeitenbildes in stimmiger Farbigkeit vor dem
Auge des Betrachters.

"Ein Tisch ist gedeckt, eine Mahlzeit wurde begonnen und
unterbrochen - dies sind die Assoziationen, die sich beim
Betrachten des Bildes einstellen. Das Stilleben fesselt durch
die Stofflichkeit seiner Gegenstände, die sich vor einem fast
schwarzen Hintergrund abheben und von einer von links kommenden
Lichtquelle beleuchtet werden", beschreibt Dr. Angelika Lorenz,
Referentin für die Sammlungsbereiche Renaissance und Barock im
Landesmuseum, das Bild. Durch das Licht würden die Dinge
plastisch wie auf einer Bühne in Szene gesetzt und offenbarten
ihr materielles Eigenleben: die aufgeplatzte Kruste des
goldfarbenen Brötchens, den dunklen Glanz der geputzten
Zinnteller, die saftige Zitrone, deren angeschälte Schale
federnd über die Tischkante hängt.

In der Zusammenstellung der Lebensmittel klingen moralisierende
Aspekte an: Denn Zitronen, als Symbole des Maßhaltens, werden
mit den für Lüsternheit und Sinnesfreude stehenden Austern
kombiniert. Der vornehmlich als Kupferstecher bekannt gewordene
Danziger Künstler zeigte hier seine Prägung durch die
holländische Stillebenmalerei des 17. Jahrhunderts und schuf
eine Facette innerhalb der Entwicklung des deutschen Stillebens.


INFO

Jeremias Falck, Stilleben mit Austern, um 1650, Öl auf Leinwand,
59 x 84 cm, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte,
Münster






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 19 11:45:46 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Dec 2006 11:45:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Newsletter der Westfalen-Initiative, 6/2006
Message-ID: s587d104.053@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Andrea Geistert"
Datum: 15.12.2006, 13:17


AKTUELL

Newsletter der Westfalen-Initiative

Westfälische Ehrengalerie: Neuaufnahmen
Mitgliederversammlung 2006: Westfalen-Initiative diskutiert
über Symbole
Kräfte bündeln: Neuer Beirat des Vereins Westfalen-Initiative
Anmeldung möglich: Westfälischer Orgelwettbewerb 2007
Ausstellung eröffnet: Kunst aus dem StadtBus in Soest
Kooperation: Westfälische Leistungsschau in Brüssel
Ausgezeichnet: GWK Förderpreise 2006
Ausflugstipp I: Tiergarten Schloss Raesfeld
Ausflugstipp II: Museum für Vor- und Frühgeschichte in Balve
Regionalinitiativen stellen vor
Meldungen
Termine

Westfälische Ehrengalerie: Neuaufnahmen

Zum dritten Mal werden zwei Persönlichkeiten aus Gegenwart und
Vergangenheit in die Westfälische Ehrengalerie aufgenommen. Ihre
Namen: Prof. Rosemarie Trockel und Annette von Droste-Hülshoff.
Die Laudatoren Dr. Barbara Engelbach und Prof. Dr. Harald
Hartung werden in einer Feierstunde am 19. Dezember in der
Rohrmeisterei Schwerte die Verdienste der international
bekannten Künstlerin Rosemarie Trockel und der Dichterin Annette
von Droste-Hülshoff um Westfalen-Lippe herausstellen. In der Tat
sind beide weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt.
Besonderes Highlight: die Vorstellung des Projekts "Schneeweiß",
2006, von Rosemarie Trockel und ihrem Schüler Michail Pirgelis.
Zum Hintergrund: In die Ehrengalerie werden alle zwei Jahre eine
herausragende lebende und eine vergleichbare historische Person
aufgenommen, die sich um Westfalen verdient gemacht haben.

Damit soll der Öffentlichkeit gezeigt werden, dass Westfalen eine
Reihe von Persönlichkeiten hat, die auf ihre Weise neue
Horizonte erschlossen haben, hohen internationalen Rang besitzen
und damit auch ihre Region vorangebracht haben. 2002 hat die
Stiftung Westfalen-Initiative die Westfälische Ehrengalerie ins
Leben gerufen. Erste Mitglieder wurden Altabt Stephan Schröer
aus der Abtei Königsmünster, Meschede, Pater Werner Rolevinck
aus Laer (heute Kreis Steinfurt), Verfasser der ersten Schrift
zum Lobe Westfalens, sowie Dr. Peter von Möller, Chef des
Bielefelder Unternehmens MöllerGroup, und Ludwig Freiherr Vincke,
erster Oberpräsident der Provinz Westfalen.
Info: www.stiftung-westfalen-initiative.de


Mitgliederversammlung 2006: Westfalen-Initiative diskutiert über
Symbole

Wie wichtig sind Symbole für die regionale Identität? Diese
Frage haben die Mitglieder des Vereins Westfalen-Initiative in
ihrer 8. ordentlichen Mitgliederversammlung in Münster am 29.
November diskutiert. Hintergrund der Gespräche ist das Ziel der
Westfalen-Initiative, eine verbindende "Dachmarke" für Westfalen
zu entwickeln. Zuvor erläuterten Vertreter der AGENTA
Werbeagentur (Münster) und des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe die Entwicklung des neuen LWL-Logos und stellten
klar, die "Wortmarke LWL" solle dazu beitragen, die
Tätigkeitsbereiche des Landschaftsverbandes nicht nur bekannter,
sondern mit Blick auf die Verwaltungsstrukturdebatte auch
"kampagnenfähig" zu machen.

Dies habe der LWL-Landschaftsausschuss beschlossen. In der
anschließenden lebhaften Debatte machten zahlreiche
Vereinsmitglieder geltend, einen hohen Wert habe neben dem
Westfalenross vor allem die Bezeichnung "Westfälisch", die auch
und vor allem über die Region hinaus als Qualitätsmerkmal gesehen
werde. Die Worte 'westfälisch' bzw. 'Westfalen' müssten in den
Namen wichtiger Institutionen erhalten bleiben, um die westfälische
Identität zu stärken und ein Bewusstsein für die Besonderheiten
der Region zu entwickeln. Von Seiten des Landschaftsverbandes
wurde bekräftigt, der ausdrückliche Hinweis auf Westfalen-Lippe
sei auch künftig Bestandteil des LWL-Logos, und das Westfalen-
Ross werde im Internet und auch in der Fahne des
Landschaftsverbandes prominent erscheinen.


Kräfte bündeln: Neuer Beirat des Vereins Westfalen-Initiative

Unter dem Vorsitz des ehemaligen Direktors des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Wolfgang Schäfer
(Dortmund), hat sich der neue Beirat des Vereins Westfalen-Initiative
konstituiert. In diesen Beirat sind namhafte Persönlichkeiten
aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik berufen worden. Sie
werden künftig die Westfalen-Initiative mit ihrer Erfahrung und
ihrer Kenntnis beraten. Die Beiratsmitglieder kommen aus den
verschiedenen Teilräumen Westfalens, so dass die Interessen
gleichmäßig vertreten sind. Satzungsgemäß wird der Beirat
künftig zwei Mal jährlich tagen. Auf der Tagesordnung der
nächsten Sitzung im März 2007 steht das Thema
Verwaltungsstrukturreform. Außerdem wird die Frage erörtert, wie
sich Westfalen im Hinblick auf die Kulturhauptstadt 2010
positionieren kann.


Anmeldung möglich: Westfälischer Orgelwettbewerb 2007

Das Internationale Orgelfestival Westfalen-Lippe 2006 ist kaum
beendet, schon sind die Vorbereitungen für den Orgelwettbewerb
2007 in vollem Gange. Vom 24. bis zum 30. September 2007 stellen
sich Nachwuchsorganisten in den Disziplinen Orgelimprovisation
und Orgelliteratur einer international besetzten Jury. Zur Jury
gehören Professor Tomasz Adam Nowak (Deutschland),
künstlerischer Leiter des Internationalen Orgelfestivals
Westfalen-Lippe, Dame Gilian Weir (Großbritannien) sowie die
Professoren Jos van der Kooy (Niederlande), Edgar Krapp
(Deutschland) und Peter Planyavsky (Österreich). Gespielt wird
an den Orgeln der Erlöserkirche Münster, der Evangelischen
Kirche Dortmund-Dorstfeld und der Lambertikirche Münster.
Interessierte können sich bei der Westfalen-Initiative unter
Telefon (0251) 5 91 64 02 informieren. Die Internetpräsenz
www.orgelwettbewerb-2007.de wird derzeit vorbereitet.


Ausstellung eröffnet: Kunst aus dem StadtBus in Soest

Die rollende Ausstellung "Kunst im StadtBus Soest" hat einen
Stopp eingelegt: Im Dezember stellen die sieben an der Aktion
beteiligten Künstlerinnen und Künstler gemeinsam einige ihrer
Werke im Kreishaus Soest aus. Lieblingskünstlerin im
ausgeschriebenen Wettbewerb wurde Christine Traut aus Soest. Sie
hat mit ihren großformatigen abstrakten Acrylbildern die meisten
Stimmen der Fahrgäste für sich gewinnen können. Die Ausstellung
zeigt neben den Acrylbildern von Christine Traut Werke, die
einen Querschnitt durch verschiedenste Techniken der Malerei
bieten. Noch bis zum 5. Januar 2007 sind Zeichnungen, Aquarelle
oder auch mit dem Computer bearbeitete Fotografien im Foyer des
Kreishauses zu sehen. Kunst im StadtBus Soest ist eine
Gemeinschaftsaktion der Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH und des
Vereins Westfalen-Initiative - zusammen mit der Stadt und dem
Kreis Soest.


Kooperation: Westfälische Leistungsschau in Brüssel

Im Europäischen Parlament zeigte die Westfalen-Initiative
gemeinsam mit den regionalen Marketinginitiativen Westfalens und
dem TechnologieZentrumDortmund die Gemeinschaftsausstellung
"Innovationen aus Westfalen". Vom 20. bis zum 24. November 2006
präsentierten sich Preisträger der letzten Wettbewerbe der OWL
Marketing GmbH und der Aktion Münsterland im Europaparlament in
Brüssel. An der Eröffnungsfeier der Ausstellung nahmen über 200
Gäste teil, darunter Europaabgeordnete und Entscheidungsträger
aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Günter Verheugen,
Vizepräsident der Europäischen Kommission und EU-Kommissar für
Unternehmen und Industrie, begrüßte die Gäste im Europäischen
Parlament, LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch sprach den Gruß aus
der Region aus.

Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten NRW, Michael
Breuer, sowie der designierte Präsident des Europäischen Parlaments,
der aus Osnabrück stammende Dr. Hans-Gert Pöttering, richteten
ebenfalls Grußworte an die Gäste. Talkrunden mit den Vorsitzenden
der beteiligten Organisationen und Unternehmern aus den jeweiligen
Regionen vertieften die Themen "Innovationen als Motor einer Region"
und "Regionen auf neuen Wegen". Die guten Erfahrungen der
Kooperation zwischen Stiftung und Verein Westfalen-Initiative,
OWL Marketing GmbH, Sauerland Initiativ, Westfalenstruktur und
Aktion Münsterland waren Anstoß für die Wiederholung der
erfolgreichen Veranstaltung von März 2003. Ausstellungen dieser
Art sind nicht nur eine eindrucksvolle Leistungsschau der
Regionen, sondern zeigen auch die Kompetenz der Wirtschaft in
Westfalen - und das wird auch in Europa durchaus wahrgenommen.


Ausgezeichnet: GWK Förderpreise 2006

Insgesamt fünf Förderpreise im Wert von rund 20.000 € hat die
Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit e.V.
(GWK) in diesem Jahr an junge bildende Künstler, Autoren und
Musiker aus Westfalen-Lippe vergeben: Ein mit 8.000 Euro und
einer Einzelausstellung im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster dotierter Kunstpreis ging an
Christian Gieraths aus Münster. Der Fotograf bewarb sich mit
einer Fotoserie über Sarajevo und Mostar. Er studierte an den
Kunstakademien in Münster und Düsseldorf bei den Professoren
Ulrich Erben, Daniele Buetti und Thomas Ruff. Die unabhängige
Fachjury hatte entschieden, statt der ausgeschrieben zwei
Förderpreise nur einen zu vergeben. Die mit jeweils 3.000 Euro
dotierten GWK Förderpreise Literatur gingen an Kevin Vennemann
und Thorsten Palzhoff.

Palzhoff wurde für seine Erzählungen, mit denen er im
Herbst beim Steidl Verlag unter dem Titel "Tasmon"
debütierte, ausgezeichnet. Vennemann bewarb sich mit einem
Auszug aus seinem zweiten Roman "Und schon zu Engeln sich
häutende Pilger", in dem er sich mit dem historischen und dem
gegenwärtigen Faschismus auseinandersetzt. Die beiden GWK
Förderpreise Musik gehen an Kira Kohlmann (Violine) und Nils
Mönkemeyer (Viola). Die Geigerin Kira Kohlmann studiert derzeit
bei Prof. Albrecht Breuninger an der Hochschule für Musik
Karlsruhe. Die Fachjury honorierte ihren überaus virtuosen
Vortrag, die perfekte Intonation und die große Bandbreite ihres
Repertoires. Nils Mönkemeyer ist derzeit Schüler von Prof.
Hariolf Schlichtig an der Musikhochschule München. Der
Bratschist setzte sich im Feld der Teilnehmer dank seines über
alle Register hinweg farbigen und vollen Tones und der enormen
Variabilität in Klanggestaltung und Interpretation durch. Die
Preise sind mit jeweils 3000 Euro dotiert.


Ausflugstipp I: Tiergarten Schloss Raesfeld

Das Wasserschloss Raesfeld, im Süden des Kreises Borken gelegen,
ist vielen als bedeutendes Bau- und Kulturdenkmal bekannt. Der
angrenzende Tiergarten lädt mit seinem gut ausgebauten Wegenetz
viele Besucher zu Spaziergängen ein. Anfang der 90er Jahre
stellte sich heraus, dass auch der Tiergarten um 1650 im Stil
der Renaissance angelegt worden war. Die in ihrer Grundstruktur
noch weitgehend erhaltene Anlage wurde durch forstliche und
bauliche Maßnahmen verändert, so dass die typischen Eigenarten
eines renaissancezeitlichen Tiergartens wieder deutlich wurden.
Auch Rot- und Damwild lebt heute wieder dort. In unmittelbarer
Nähe der historischen Schlossanlage mit dem Tiergarten wurde
Anfang des Jahres 2005 das "Informations- und Besucherzentrum
Tiergarten Schloss Raesfeld" errichtet.

Das moderne Gebäude ist wesentlicher Bestandteil des außergewöhnlichen
Tiergartenprojektes. Hier befinden sich eine moderne Ausstellung,
ein Bildungszentrum mit Schulungs- und Tagungsräumen sowie
weitere Serviceelemente. Hier können Besucher empfangen werden,
die sich - auch bei schlechtem Wetter - umfassend informieren
und den revitalisierten Tiergarten als Erlebnis erfahren
möchten. Das Besucherzentrum Tiergarten Schloss Raesfeld zählt
übrigens zu den "Vorbildlichen Bauten in NRW", eine Auszeichnung
vom Landesministerium für Bauen und Verkehr und der
Architektenkammer NRW. - www.tiergarten-schloss-raesfeld.de


Ausflugstipp II: Museum für Vor- und Frühgeschichte in Balve

Im ehemaligen Wocklumer Stabhammer neben der Luisenhütte lädt
das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Stadt Balve im
Sauerland zu einer Zeitreise durch 400 Millionen Jahre Balver
Geschichte ein. Unter dem Motto "Erdschätze - Menschenspuren"
gibt eine Dauerausstellung Einblicke in die Natur- und
Menschheitsgeschichte des Hönnetals. Themeninseln stellen die
wichtigsten Epochen und Wendemarken vor. Wussten Sie, dass Balve
einst im tropischen Flachmeer lag? Ebenso lässt sich erfahren,
wie der Mensch bis heute von den Bodenschätzen der Region
profitiert. Unter den ausgestellten Objekten befinden sich
Dinosaurierreste, eiszeitliche Tierknochen und zahlreiche
Steinartefakte aus den Höhlen des Hönnetals. Unter anderem durch
die vielfältigen Fossilienfunde des Massenkalkes ist die Region
überregional bekannt. www.balve.de


Regionalinitiativen stellen vor

Neuauflage: "Innovationspreis Sauerland" wird wieder
ausgeschrieben

Im nächsten Jahr soll der "Innovationspreis Sauerland" nach
einjähriger Pause wieder ausgeschrieben werden. Diesen Vorschlag
wird die Projektgruppe Innovationspreis dem Vorstand von
"Sauerland Initiativ" in seiner Dezember-Sitzung vorlegen.
Grundlage der Entscheidung wird ein neues, auf mehrere Jahre
angelegtes Konzept sein, mit dem die Arbeitsgruppe dem mit
10.000 Euro dotierten "Innovationspreis Sauerland" neue Impulse
geben möchte. Nach den Vorstellungen der für Konzept und
Umsetzung zuständigen Projektgruppe sollen mit dem
"Innovationspreis Sauerland" künftig beispielhafte
Unternehmenskonzepte ausgezeichnet werden. Thematisch will man
dabei von Jahr zu Jahr unterschiedliche Schwerpunkte setzen.
Denkbar wären die Bereiche Marketing, Personalentwicklung oder
innovative Dienstleistungskonzepte. Die Projektgruppe unter der
Leitung von Vorstandsmitglied Karin Schulze geht davon aus, dass
es mit diesem konzeptionellen Ansatz gelingt, den
"Innovationspreis Sauerland" neu auszurichten und noch stärker
als bisher als Medium zur Darstellung der Innovationskraft und
des Ideenreichtums der Wirtschaft im Sauerland zu nutzen.

Termine

Bis 5. Januar 2007 Ausstellung der Aktion "Kunst im StadtBus
Soest" im Soester Kreishaus

20. Januar bis 11. März 2007 Wanderausstellung zum Thema
"Wetter" im Dortmunder Museum für Naturkunde (Kooperation des
LWL-Museumsamtes für Westfalen und des Bauernhaus-Museums
Bielefeld

Das Team der Westfalen-Initiative wünscht allen Leserinnen und
Lesern eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und ein
glückliches Jahr 2007!





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 19 11:53:20 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Dec 2006 11:53:20 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Jaunsudrabins,
Janis: Ich erzaehle meiner Frau von der Flucht aus Lettland und dem
Exil in Deutschland
Message-ID: s587d2d7.000@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.12.2006, 11:52


LITERATUR

Flucht und Neuanfang in Westfalen: LWL gibt Erlebnisbericht des
lettischen Exildichters Jaunsudrabin* heraus

In Westfalen war Janis Jaunsudrabin* ein unbekannter
Flüchtling, einer von 200.000 Letten, die am Ende
des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland kamen. Doch in seiner
Heimat war er ein sehr bekannter Dichter. Unter dem Titel "Ich
erzähle meiner Frau..." hat der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) jetzt seinen Erlebnisbericht über die
Flucht und Neuanfang herausgegeben. Das Buch beschreibt auch die
schwierigen Anfangsjahre des Flüchtlingspaares in Bielefeld,
Bünde (Kreis Herford), Bünde-Werfen, Greven, (Kreis Steinfurt)
und Körbecke am Möhnesee (Kreis Soest).

Wie es zu dem Titel des Buches kam, berichtet Jaunsudrabin* in
der Einleitung: " 'Erzähl doch etwas Lustiges', fleht mich meine
Frau an, als wir in unserem Nest zusammensitzen und die Nähe des
anderen suchen, unter ganz fremden Leuten. 'Ich möchte so gerne
einmal von ganzem Herzen lachen.' 'Gut', entgegne ich, 'ich
werde Dir erzählen, wie wir einst unser Zuhause verließen*' "
Verständlich, dass Jaunsudrabin* Frau darauf antwortet: " 'Ich
kann mich nicht entsinnen, auf unserer Fahrt etwas Lustiges
erlebt zu haben'. 'Man kann weiß Gott nicht sagen, es sei
unmöglich, mit etwas gutem Willen sogar unter ziemlich widrigen
Umständen auf Heiteres zu stoßen.' " Da bleibt Nate nur noch der
Kommentar: "Ich bin neugierig darauf zu erfahren, wie man aus
einer Zwiebel Marmelade kochen kann."

"Wer nach dieser Ankündigung eine Humoreske erwartet, wird
enttäuscht. Auch diese Flucht ist nichts zum Lachen. Doch im
Rückblick und aus der Distanz kann für einen souveränen Geist
wie Jaunsudrabin* auch noch im Schweren und Bitteren
Situationskomik aufleuchten, und manche Widrigkeiten lassen sich
nur mit Galgenhumor ertragen", so Prof. Dr. Ruth-E. Mohrmann,
Vorsitzende der Volkskundlichen Kommission für Westfalen beim
LWL.

Nach abenteuerlicher Flucht aus Lettland erreicht der bereits
67-Jährige mit seiner Frau Bielefeld. Dort hoffen sie bei den
Eltern ihres Schwiegersohns Unterschlupf zu finden. Doch die
lang ersehnte Ankunft wird zu einem Alptraum: Nur einen Tag
zuvor war die Stadt von einen verheerenden Bombenangriff
heimgesucht worden, ganze Viertel waren nur noch eine rauchende
Trümmerlandschaft. Auch die Wohnung der Verwandten. Und so
beginnt die Suche nach einer dauerhaften Bleibe - eine Odyssee,
die Jaunsudrabin* und seine Frau von Bielefeld nach Bünde,
Werfen, Greven und schließlich nach Körbecke am Möhnesee führt.

Millionen Menschen sind damals aus dem Osten geflohen, meist
Deutsche, aber auch über 200.000 Letten. "Sehr viele von ihnen
haben Schrecklicheres erlebt und eine schlimmere Flüchtlingszeit
gehabt als das Ehepaar Jaunsudrabin*, aber die wenigsten von
ihnen haben das Erlebte so eindrücklich zu schildern gewusst wie
Jaunsudrabin*. Er ist ein engagierter und gleichzeitig auch
distanzierter Beobachter. Dass er als Meisterschüler bei Lovis
Corinth auch ein hochtalentierte Maler war, verrät sich in der
sehr präzisen und farbigen Art, die Dinge zu sehen und
darzustellen", sagte Dr. Wolfhard Raub, der das Projekt angeregt
hat.

Das Besondere sei die Perspektive des Ausländers, der dem
einzelnen Deutschen ohne Vorbehalte begegnet, so Raub weiter:
"Wir sehen das ganze Panorama menschlicher Schwächen und
Tugenden: Habgier und Selbstsucht ebenso wie generöse
Freigiebigkeit und selbstlose Hilfsbereitschaft, Opportunismus
und Duckmäusertum ebenso wie Mut und Zivilcourage, bürokratische
Schikanen und unkonventionelle Amtshilfe."

Als das Buch 1951 auf lettisch erschien, mag es manche geschockt
haben. Denn Jaunsudrabin* hat die Handlungen sehr direkt
geschildert und auch die zu der Zeit noch lebenden Personen fast
alle beim Namen genannt. Doch inzwischen liegen die
geschilderten Ereignisse solange zurück, dass auch persönliche
und kritische Bemerkungen keinen mehr verletzen können. "Da das
Werk über die letzten Kriegsmonate in Bielefeld und Bünde, über
die Wirren dort vor und unmittelbar nach Beginn der britischen
Besetzung und die ersten Nachkriegsjahre in Bünde, Werfen,
Greven und Körbecke berichtet, ist es auch für die Geschichte
Westfalens in jenen Jahren sehr wichtig", betont Mohrmann die
Bedeutung des Buches für die Region.

Seine zahlreichen Kontakte und seine unermüdliche Korrespondenz
sorgten dafür, dass Jaunsudrabin* für Exil-Letten in aller Welt
zum Inbegriff des freien unzerstörbaren Lettlands wurde.
Zahlreiche Ehrungen, darunter die des Internationalen PEN-Clubs
in Stockholm für sein Lebenswerk, spiegeln die Wertschätzung
wieder, die ihm entgegengebracht wurde. Und auch in Deutschland
nahm man mehr und mehr zur Kenntnis, dass dieser weißhaarige
freundliche, aber wortkarge Mann der größten Dichter Lettlands
im Exil war.

Nach seinem Tod im Jahre 1962 wurde Jaunsudrabin* in Soest
beigesetzt. Er und seine Frau hatten verfügt, dass sie erst dann
in lettischer Erde umgebettet werden wollten, wenn ihre Heimat
wieder frei sei. 1997 fand die Überführung statt. Im Dom zu Riga
wurde am 13. September in Anwesenheit des lettischen
Staatspräsidenten ein feierliches Totenamt vom
evangelisch-lutherischen Erzbischof zelebriert.


INFO

Janis Jaunsudrabin*: Ich erzähle meiner Frau von der Flucht aus
Lettland und dem Exil in Deutschland. Rückblick.
Autobiographische Materialien. Hg. von der Volkskundlichen
Kommission für Westfalen, Band 5, Münster, Verlag Waxmann 2006,
227 S., ISBN 978-3-8309-1748-9, 19,90 €.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 19 11:55:47 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Dec 2006 11:55:47 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Schaub,
Hermann: Die Herrschaft Rheda und ihre Residenzstadt
Message-ID: s587d365.012@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Hermann Schaub"
Datum: 11.12.2006


LITERATUR

Hermann Schaub:
"Die Herrschaft Rheda und ihre Residenzstadt.
Von den Anfängen bis zum Ende des Alten Reiches."
Verlag für Regionalgeschichte, Gütersloh 2006
ISBN: 3-89534-610-1. Gb. 24x17 cm. 256 S, 87 sw Abb., 19,00 €.

Das Kreisarchiv Gütersloh gibt mit dem 10. Band seiner
Reihe "Veröffentlichungen aus dem Kreisarchiv Gütersloh" die
erste landesgeschichtliche Darstellung für die Herrschaft Rheda,
eines seiner Vorgängerterritorien, heraus. Ehemals im ostwestfälischen
Winkel zwischen den Fürstbistümern Münster, Köln, Paderborn
und der Grafschaft Ravensberg gelegen war ihre Geschichte bisher
wenig erschlossen, was seitens der regionalen Öffentlichkeit wie
auch der Forschung vielfach bedauert wurde.

Die Vorstellung der einzelnen Rhedaer Regenten, soweit dies für die
Landesgeschichte von Interesse ist, ergibt ein geeignetes
chronologisches Gerüst für die Einordnung der Ereignisse und
Entwicklungen. Dabei zeigt sich zugleich, wie das Geschick des kleinen
Ländchens nicht nur von der großen Politik bestimmt wurde,
sondern ebenso von Können, Fortune oder Mißgeschick seiner Edelherren
und Grafen und von dynastischen Wechselfällen.

Nach dem Verlust der Stammgrafschaft Tecklenburg an Preußen
im Jahre 1701 wurde Rheda die Hauptresidenz des kleinen musik-
und theaterliebenden Hofes und erlebte dadurch eine ungewöhnliche
Blütezeit mit regionaler Ausstrahlung.

Nicht nur dadurch ist die Geschichte der Herrschaft Rheda untrennbar
mit der Entwicklung ihrer Residenzstadt verbunden. Deren Gründung
und Entwicklung, die Struktur und Funktion der gräflichen Regierung
und des städtischen Magistrats, die bürgerlichen Privilegien, deren
Bewahrung wichtiger erschien als die Vorsorge für die Zukunft, sowie
das rigide kirchliche und gesellschaftliche Leben im reformierten Rheda
des 17. und 18. Jahrhunderts werden bis zum Ende Herrschaft Rheda
im Jahre 1808 beschrieben.


INFO

Kontakt:
Hermann Schaub
Kolpingstr. 39
33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel.: 05242/45673
E-Mail: hermannschaub at web.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 20 11:26:12 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Dec 2006 11:26:12 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Joergens, Bettina / Reinicke, Christian: Archive,
Familienforschung und Geschichtswissenschaft
Message-ID: 45891DD402000004000213CC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Dr. Bettina Joergens"
Datum: 18.12.2006, 15:59


LITERATUR

Archive, Familienforschung und Geschichtswissenschaft.
Annäherungen und Aufgaben
hrsg. von Bettina Joergens und Christian Reinicke
(Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 7)
Norderstedt 2006


Inhaltsübersicht

Grußwort von Wilfried Reininghaus
Grußwort von Robert Kretzschmar

Einleitung: Personenstandsarchive und Familienforschung von
Bettina Joergens und Christian Reinicke


1 Archive und Öffentlichkeit

Familienforschung und Archive - eine Beziehung vom Kopf auf die
Füße gestellt von Bettina Joergens

Zwei Personenstandsarchive in Nordrhein-Westfalen oder: Wie
gründet man ein Archiv? Ein Beitrag zur Archivgeschichte des
Landes Nordrhein-Westfalen von Christian Reinicke


2 Personenstandsquellen in Archiven

Vom Kirchenbuch zum Personenstandsarchiv Detmold. Die
Entwicklung des Personenstandswesens in Westfalen-Lippe von
Ragna Boden und Christoph Schmidt

Personenstandsüberlieferung in katholischen Archiven von Joachim
Oepen

Personenstandsüberlieferung in evangelischen Archiven unter
besonderer Berücksichtigung von Westfalen und Lippe von Wolfgang
Günther und Maja Schneider

Abfahrt vom großen Hafen in Hamburg. Quellen zur Auswanderung im
Hamburger Staatsarchiv von Peter Gabrielsson


3 Archivalien von Morgen

Die Novellierung des Personenstandsgesetzes von Udo Schäfer

Die Führung von Personenstandsbüchern im Standesamt von Klaus
Kaim


4 Geschichtswissenschaftliche Perspektiven

Zivilstandsregister, historische Demographie und
Sozialgeschichte anhand von niederrheinischen Beispielen von
Peter Kriedte

Netzwerkanalyse im Personenstandsarchiv? - Probleme und
Perspektiven einer historischen Verflechtungsanalyse von Stefan
Gorißen

Forschungen zur historischen Arbeitsmigration und ihre
Quellengrundlagen von Wilfried Reininghaus

Auswanderung aus Lippe - alte und neue Fragen der Forschung von
Stefan Wiesekopsieker

Das Amerikanetz: eine elektronische Brücke für
Auswanderungsforscher von Friedrich Schütte

Frühe "Auswanderer" aus der Vogtei Heiden (Lippe). Ein
Verzeichnis von 1708 als genealogische und sozialgeschichtliche
Quelle von Wolfgang Bechtel und Nicolas Rügge

Meistererzählung und Leidensgeschichten. Anmerkungen zum
kollektiven und personalen Gedächtnis von Flüchtlingen und
Vertriebenen von Thomas Kailer

Der Zweite Weltkrieg: Suche nach vermissten oder vertriebenen
Angehörigen, wie geht das? Ein Beispiel aus der Praxis von
Simone Verwied

Genealogie im Internet - Genealogische Datenbanken von Günter
Junkers

Autorinnen und Autoren

Abbildungsverzeichnis

Archive, Familienforschung und Geschichtswissenschaft.
Annäherungen und Aufgaben / hrsg. von Bettina Joergens und
Christian Reinicke, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen 2006
(Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 7)
ISBN 3-927502-10-3

Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Graf-Adolf-Straße 67, D-40210
Düsseldorf

Satz und Layout: Roland Linde, Münster Herstellung: Books on
Demand GmbH Norderstedt Printed in Germany

Zu bestellen bei Books on Demand GmbH, Gutenbergring 53, D-22848
Norderstedt, Fax: ++49/040-534335-84 oder im Buchhandel.


INFO

Kontakt:
Dr. Bettina Joergens LAV NRW Staats- und
Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Str. 2 32 Detmold
Tel.: 05231/766-112
E-Mail: bettina.joergens at lav.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 20 11:40:28 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Dec 2006 11:40:28 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BTOC=5D_Rheinisch-westfaelische_Zeitschr?=
=?iso-8859-1?q?ift_f=FCr_Volkskunde=2C_Bd=2E_51?=
Message-ID: 4589212C020000040002140F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Peter Höher"
Datum: 14.12.2006, 14:05


SERVICE: TOC

Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde

Herausgegeben von der Volkskundlichen Kommission für
Westfalen - Landschaftsverband Westfalen-Lippe und
der Abteilung Kulturanthropologie/Volkskunde des
Instituts für Germanistik, Vergleichende Literatur- und
Kulturwissenschaft der Universität Bonn.
Band 51
2006
ISSN: 0342-1996



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=35



INHALT


AUFSÄTZE

Konrad KÖSTLIN "Handgeflochtener Adventskranz, Engel aus
Schafmilchseife..." Anmutungen des Historischen in Alltagsdingen
(11)

Orvar LÖFGREN Das Verschwinden und die Wiederkehr des
Nationalen: Die schwedische Erfahrung 1950-2000 (23)

Bastian FLEERMANN "Völkische Fremdheit". Juden in der
Wissenschaftsgeschichte der deutschsprachigen Volkskunde (43)

Timo HEIMERDINGER Alltagsanleitungen? Ratgeberliteratur als
Quelle für die volkskundliche Forschung (57)

Hildegard STRATMANN Seminarlehrer in Westfalen zwischen 1870 und
1914 (73)

Johannes ARENS, Dagmar HÄNEL "Die Farben auch im Herzen tragen."
Die Uniform der Roten Funken in Krisenzeiten (95)

Wingolf LEHNEMANN "... wenn ich ein Herr wär und hätt ein Hut
und eine Uhr..." Die Uhr als Prestigeobjekt (113)

Gerda SCHMITZ: Taschenuhr und Uhrkette in der Mode (123)

TAGUNGS- UND PROJEKTBERICHTE

Silke MEYER, Dagmar HÄNEL "Grenzen und Differenzen. Zur Macht
sozialer und kultureller Grenzziehungen". Bericht über den 35.
Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde vom 25. bis
28. September 2005 in Dresden (143)

Alexander BODEN "Kulturwissenschaftliche Technikforschung".
Bericht zum ersten internationalen Kongress vom 25. bis 27.
November 2005 in Hamburg (149)

Katrin BAUER, Anke LIPINSKY, Tanja PORTZ, Andrea SUHR Bericht
über den ersten internationalen kulturwissenschaftlichen
DoktorandInnen-Kongress (IKDK) vom 31. März bis zum 2. April
2006 in Bonn (150)

Anke LIPINSKY "Von Kulturen biologischer Reproduktion zur
medikalkulturellen Bandbreite". Bericht über das neunte
Arbeitstreffen des "Netzwerk Gesundheit und Kultur in der
volkskundlichen Forschung" vom 5. bis 7. April 2006 in Würzburg
(153)

Lutz VOLMER "Mein 18. November". Ein Forschungsprojekt der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen - Landschaftsverband
Westfalen-Lippe und des Seminars für Volkskunde/Europäische
Ethnologie der Universität Münster (157)

BuCHBESPRECHUNGEN

Reinhard JOHLER, Bernhard TSCHOFEN (Hgg.): Österreichische
Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 4/04: Europäische
Ethnologie (Wolfgang Brückner) (161)

Harm-Peer ZIMMERMANN (Hg.): Empirische Kulturwissenschaft,
Europäische Ethnologie, Kulturanthropologie, Volkskunde.
Leitfaden für das Studium einer Kulturwissenschaft an
deutschsprachigen Universitäten. Deutschland - Österreich -
Schweiz und: Regina BENDIX und Tatjana EGGELING (Hgg.): Namen
und was sie bedeuten. Zur Namensdebatte im Fach Volkskunde
(Silke Meyer) (164)

Wolfgang REINHARD: Lebensformen Europas. Eine historische
Kulturanthropologie (Helge Gerndt) (168)

Roland GIRTLER: Eine Lesebuch, Das Beste vom vagabundierenden
Kulturwissenschaftler (Wolfgang Jacobeit) (169)

Helge GERNDT, Michaela HAIBL (Hgg.): Der Bilderalltag.
Perspektiven einer volkskundlichen Bildwissenschaft (Wolfgang
Jacobeit) (170)

Michael HIRSCHFELD (Hg.): Das Niederstift Münster an der
Schwelle zum 19. Jahrhundert (Arnold Beuke) (174)

Arno HERZIG (Bearb.): Jüdische Quellen zur Reform und
Akkulturation der Juden in Westfalen (Bernd-Wilhelm Linnemeier)
(176)

Herbert OBENAUS (Hg.): Landjuden in Nordwestdeutschland.
Vorträge des Arbeitskreises Geschichte der Juden in der
Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen. (Heinrich
Stiewe) (180)

Gisela WEISS: Sinnstiftung in der Provinz. Westfälische Museen
im Kaiserreich (Markus Walz) (182)

"Mehr Licht!" Elektrifizierung des ländlichen Raumes (Thomas
Schürmann) (184)

Ernst Helmut SEGSCHNEIDER: Pöttebackers Pottwerk. Leben und
Wirken der Töpferfamilie Berndsen in Freren-Ostwie/Emsland 1822
bis 1914 (Wingolf Lehnemann) (185)

Hans Peter HAHN: Materielle Kultur. Eine Einführung (Andrea
Hauser) (187)

Thomas ANTONIETTI: Mode, Macht und Tracht. Kleidungsverhalten in
Visperterminen und im Wallis 1700-2000 (Claudia Selheim) (189)

Möbel. Eine Typologie für Museen und Sammlungen. Von Gitta BÖTH,
Manfred HARTMANN, Bernd KLEEBAUM, Susanne NICKEL und Viktor
PRÖSTLER (Christine Schönebeck) (191)

Arbeitskreis Bild Druck Papier. Tagungsband Ittingen 2004 . Hg.
von Christa PIESKE, Konrad VANJA, Detlef LORENZ, Sigrid NAGY
(Sabine Schachtner) (193)

Herbert MAY , Kilian KREILINGER (Hgg.): Alles unter einem Dach -
Häuser, Menschen, Dinge. Festschrift für Konrad Bedal zum 60.
Geburtstag (Thomas Spohn) (195)

Stefan BAUMEIER, Jan CARSTENSEN (Hgg.): Beiträge zur Volkskunde
und Hausforschung, Band 9 (Thomas Spohn) (197)

Albert LANGE: Das Wohnhaus im Ruhrkohlenbezirk vor dem Aufstieg
der Großindustrie. Reprint der Originalausgabe aus dem Jahre
1942. Aktualisiert und mit einer kommentierenden Einführung
versehen von Christoph Dautermann und Thomas Spohn (Lutz Volmer)
(199)

Elka TSCHERNOKOSHEWA, Marija Juri; PAHOR (Hgg.): Auf der
Suche nach hybriden Lebensgeschichten. Theorie - Feldforschung -
Praxis (Tanja Porz) (201)

Peter Arnold HEUSER: Jean Matal. Humanistischer Jurist und
europäischer Friedensdenker (um 1517-1597) (Gerd Schwerhoff)
(204)

Jürgen MACHA, Marlene NIKOLAY-PANTHER und Wolfgang HERBORN (Hgg.):
Wir verlangen nicht mehr nach Deutschland. Auswandererbriefe
und Dokumente der Sammlung Joseph Scheben (1825-1938). (Dagmar
Hänel) (206)

Ulrike FREDE: "Unvergessene Heimat" Schlesien. Eine
exemplarische Untersuchung des ostdeutschen Heimatbuches als
Medium und Quelle spezifischer Erinnerungskultur. und: Dietmar
SAUERMANN: "Fern doch treu!" Lebenserinnerungen als Quellen zur
Vertreibung und ihrer kulturellen Bewältigung, am Beispiel der
Grafschaft Glatz (Bernhard Böttcher) (208)

Menno METSELAAR, Ruud VAN DER ROL (Hgg.): Die Geschichte der
Anne Frank (Annika Sommersberg) (211)

Josephine POOLE: Anne Frank (Annika Sommersberg) (212)

Dieter HARMENING: Wörterbuch des Aberglaubens (Angela Treiber)
(212)

Sabine RICHTER: Werwölfe und Zaubertänze. Vorchristliche
Glaubensvorstellungen in Hexenprozessen der frühen Neuzeit (Gerd
Schwerhoff) (214)

Jörg WALTJE: Blood Obsession. Vampires, Serial Murder, and the
Popular Imagination (Dagmar Hänel) (216)

Martin SCHARFE: Über die Religion. Glaube und Zweifel in der
Volkskultur (Dagmar Hänel) (217)

Pilgerwege im Mittelalter. Mit Beiträgen von Klaus Herbers,
Norbert Ohler, Bernhard Schimmelpfennig, Bernhard Schneider und
Peter Thora (Wolfgang Schmid) (219)

Hartmut KÜHNE, Anne-Katrin ZIESAK (Hgg.): Wunder - Wallfahrt -
Widersacher. Die Wilsnackfahrt (Wolfgang Schmid) (220)

Klaus HERBERS (Hg.): Die oberdeutschen Reichsstädte und ihre
Heiligenkulte (Wolfgang Schmid) (221)

Kai Detlev SIEVERS: Die Parabel vom reichen Mann und armen
Lazarus im Spiegel bildlicher Überlieferung (Wolfgang Jacobeit)
(222)

Roland PIEPER, Jürgen Werinhard EINHORN: Franziskaner zwischen
Ostsee, Thüringer Wald und Erzgebirge. Bauten - Bilder -
Botschaften (Ralf Nitschke) (223)

Christoph SCHANK: "Kölsch-katholisch". Das katholische Milieu in
Köln 1871-1933 (Nils Freytag) (225)

Heidrun ALZHEIMER-HALLER: Handbuch zur narrativen
Volksaufklärung. Moralische Geschichten 1780-1848 (Christine
Schönebeck) (226)

Lucian HÖLSCHER: Geschichte der protestantischen Frömmigkeit in
Deutschland (Peter Höher) (228)

Christine SCHÖNEBECK: Denkspruch und Konfirmationsschein. Zur
Geschichte der Konfirmation in Westfalen (Kurt Dröge) (232)

Jeffrey R. WATT (Hg.):



From Sin to Insanity. Suicide in Early
Modern Europe und: Andreas BÄHR, Hans MEDICK (Hgg.): Sterben von
eigener Hand. Selbsttötung als kulturelle Praxis (Alexander
Kästner) (233)

Stefan DRESSKE: Sterben im Hospiz. Der Alltag in einer
alternativen Pflegeeinrichtung. (Nicholas Eschenbruch) (239)

Torsten FISCHER, Thomas RIIS (Hgg.): Tod und Trauer.
Todeswahrnehmung und Trauerriten in Nordeuropa (Sophie Elpers)
(241)

Norbert FISCHER, Markwart HERZOG (Hgg.): Nekropolis: Der
Friedhof als Ort der Toten und der Lebenden (Dagmar Hänel) (243)

Claudia Franziska BRUNER: KörperSpuren. Zur Dekonstruktion von
Körper und Behinderung in biografischen Erzählungen von Frauen
(Anke Lipinsky) (247)

Sylvelyn HÄHNER-ROMBACH (Hg.): "Ohne Wasser ist kein Heil".
Medizinische und kulturelle Aspekte der Nutzung von Wasser (Lars
Winterberg) (249)

Annerose MENNINGER: Genuss im kulturellen Wandel. Tabak, Kaffee,
Tee und Schokolade in Europa (16.-19. Jahrhundert) (Günter
Wiegelmann) (251)

Hans Jürgen TEUTEBERG (Hg.): Die Revolution am Eßtisch. Neue
Studien zur Nahrungskultur im 19./20. Jahrhundert (Günter
Wiegelmann) (254)

Patrick RAMBOURG: De la cuisine à la gastronomie Histoire de la
table française (Karin Becker) (255)

Max MATTER, Tobias WIDMAIER (Hgg.): Lied und populäre Kultur -
Song and Popular Culture (Volker Kramarz) (260)

Werner HINZE: Die Schalmei. Vom Kaisersignal zum Marschlied von
KPD und NSDAP (Heiko Fabig) (262)

Annika SOMMERSBERG: Der Hitler-Mythos im Westdeutschen
Beobachter. Euskirchen im Dritten Reich (Daniella Seidl) (263)

Margarete KOLLMAR: Mit der Reichsbahn ins Blaue. Eine populäre
Tourismusform in den 1930er Jahren (Christiane Cantauw) (265)

Museumshandbuch Ruhrgebiet, Kunst, Kultur und Geschichte,
herausgegeben von Heinrich Theodor GRÜTTER (Thomas Parent) (267)

Sophie ELPERS: Frau Antje bringt Holland.
Kulturwissenschaftliche Betrachtungen einer Werbefigur im Wandel
(Timo Heimerdinger) (269)

"Igniculi Sapientiae". János-Baranyai-Decsi-Festschrift.
Symposium und Ausstellung zum 400. Jahrestag des Erscheinens der
Adagia von János Baranyai Decsi in der Széchényi
Nationalbibliothek (H.L. Cox) (270)

Museumsaktivitäten (273)

Anschriften der Autoren (309)


INFO

Kontakt:
Dr. Peter Höher
Volkskundliche Kommission für Westfalen - LWL
Scharnhorststraße 100
Tel.: 0251-8324405
E-Mail: hoeher at uni-muenster.de
URL: www.uni-muenster.de/RWZeitschriftVolkskunde/

Herausgeber: Gunther Hirschfelder, Ruth-E. Mohrmann
Schriftleitung: Dagmar Hänel, Peter Höher

Die Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde erscheint ein
Mal im Jahr und kosten im Abonnement 15,00 EUR (für Studierende
7,50 EUR)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 20 11:47:19 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Dec 2006 11:47:19 +0100
Subject: [WestG] [POS] Historische Kommission fuer Westfalen,
Verwaltungsangestellte/r, Muenster
Message-ID: 458922C7020000040002142D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 14.12.2006, 15:46


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist in der Historischen
Kommission für Westfalen in Münster eine Stelle als

Verwaltungsangestellte/
Verwaltungsangestellter

zum nächstmöglichen Termin zunächst befristet für ein Jahr zu
besetzen. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit 19,25 Stunden
pro Woche.

Aufgabengebiete:
- Sachbearbeitung für Reisekostenabrechnungen
- Mithilfe bei der Verwaltung von Sach- und Personalmitteln
- Schreibdienst
- vorbereitende und unterstützende Arbeiten in der Führung
der Geschäftsstelle
- Überprüfung der Verlagsabrechnungen inkl. der Bestandsübersichten
- Betreuung der wissenschaftlichen Bibliothek inkl. Titelaufnahme
- Mithilfe bei der Organisation und Durchführung von Tagungen
- Pflege der Homepage einschl. Erweiterungen (inkl. englischer
Version)
- TUIV-Organisation
- SAP-Erfassung

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Berufsausbildung als Verwaltungsfachangestellte/r

oder einen vergleichbaren Abschluss im öffentlichen Dienst
- Erfahrung im Umgang mit APC, möglichst Kenntnisse in
MS-Office-Software, im SAP und Redaktionssystem Ready
- Bereitschaft, an Fortbildungsmaßnahmen teilzunehmen
- rasche Auffassungsgabe
- Organisationsgeschick
- Flexibilität
- Eigeninitiative
- Flexibilität

Wir bieten:
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 6 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei
gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
39/06 bis zum 29.12.2006 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 21 11:15:44 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Dec 2006 11:15:44 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BPOS=5D_Westfaelisches_Institut_f=FCr_Re?=
=?iso-8859-1?q?gionalgeschichte=2C_wissenschaftliche/r_Volont=E4r/in=2C_M?=
=?iso-8859-1?q?uenster?=
Message-ID: 458A6CE0020000D600021770@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 18.12.2006, 09:27


STELLENAUSSCHREIBUNG

Im Westfälischen Institut für Regionalgeschichte in Münster ist zum
1. März 2007 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin /
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Das Westfälische Institut für Regionalgeschichte betreibt Forschungen
zur Geschichte Westfalens unter besonderer Berücksichtigung des
19. und 20. Jahrhunderts. Es veröffentlicht die Ergebnisse in mehreren
Schriftenreihen. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Durchführung
von Tagungen und Institutskolloquien.

Das Volontariat bietet eine Einarbeitung in die Forschungs- und
Organisationsaufgaben eines regionalhistorischen Instituts. Es soll
auch durch die Übertragung projektbezogener Verantwortlichkeit zu
eigenverantwortlicher Tätigkeit als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in
befähigen.

Im Rahmen des Volontariates sollen die Tagebücher von Landeshauptmann
Karl Friedrich Kolbow (1899-1945) transkribiert, in einer
kommentierten, um wichtige Dokumente ergänzten Auswahl für eine
Publikation vorbereitet und mit herausgegeben werden.

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Neuere und
Neueste Geschichte oder einem verwandten kulturwissenschaftlichen
Fach mit Nebenfach Neuere und Neueste Geschichte
- gründliche Kenntnisse zur Geschichte der ersten Hälfte des
20. Jahrhunderts
- Eigeninitiative, Flexibilität und Bereitschaft zur Teamarbeit
- die Bereitschaft, sich in die Aufgaben eines regionalgeschichtlichen
Instituts einzuarbeiten

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben einer außeruniversitären
Forschungseinrichtung vertraut zu machen und Erfahrung in der
Forschungspraxis zu sammeln
- in Anlehnung an die Regelung für Rechtsreferendar/e/innen wird
eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 894,25 € brutto
gezahlt; ggflls. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung,
Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern
nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
36/06 bis zum 19.01.2007 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 21 11:28:28 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Dec 2006 11:28:28 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BPOS=5D_Westfaelisches_Amt_f=FCr_Landsch?=
=?iso-8859-1?q?afts-_und_Baukultur=2C_Dipl=2E-Ingenieur/in=2C_Muenster?=
Message-ID: 458A6FDC020000D600021798@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß" Datum: 18.12.2006, 09:27


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster ist zum
01.04.2007 im Westfälischen Amt für Landschafts- und Baukultur
eine Stelle für eine/einen

Dipl.-Ingenieurin/ Dipl.-Ingenieur

der Fachrichtung "Architektur und Städtebau" - vorerst befristet
bis zum 31.03.2010 - zu besetzen.

Aufgabengebiete:
- Leitung des Forums für Kommunikation und Qualifizierung
(mit Daten- und Informationsverbund)
- Programm- und Maßnahmenentwicklung z.B. zur Vorbereitung
und Durchführung von Fachtagungen, Exkursionen und
Wanderausstellungen sowie zur Herausgabe von
Fachpublikationen, etc.
- Aufbau und Pflege eines GIS-gestützten interdisziplinären
Kulturlandschafts-Informationssystems sowie einer
Landschaftsbild- und Ortsbilddokumentation
- Beauftragte/r für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des
Amtes (mit Steuerung und Koordination der Aktions-,
Kampagnen- und Veranstaltungsplanung und -umsetzung)

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Studium der Fachrichtung "Architektur
und Städtebau" an einer TU/TH und Berufserfahrung
- Sensibilität im Umgang mit alter Bausubstanz und historischen
Siedlungsstrukturen
- überdurchschnittliche Fähigkeiten im Entwurf, hohes
Kreativitätspotential
- fundierte EDV-Anwenderfähigkeiten (MS-Office),
CAD-Grundkenntnisse (ArchiCAD), Adobe Illustrator 10,
Adobe Photoshop 7, ArcView 3x, QuarkXPress 6.0,
Geschick in Darstellung und Präsentation sowie Umsicht
bei Verhandlungen mit den Städten und Gemeinden im
Verbandsgebiet
- Eigeninitiative und Fähigkeit zu eigenverantwortlicher
und selbständiger, dabei grundsätzlich auch teamorientierter
Arbeit
- methodische Kenntnisse in der Projektentwicklung und
-steuerung
- überdurchschnittliche kommunikative Fähigkeiten sowie
eine hohe Qualität des mündlichen und schriftlichen
Ausdrucks; differenzierte und zielgruppenorientierte Rhetorik
- überdurchschnittliche organisatorische Fähigkeiten sowie
Überzeugungskraft und Durchsetzungsvermögen
- Erfahrung und Geschick im Umgang mit Medien und
Dtp-Software-Programmen
- Belastbarkeit und Flexibilität

Wir bieten:
- eine interessante Tätigkeit bei einem öffentlich-rechtlichen
Arbeitgeber in Westfalen-Lippe
- interdisziplinäre Zusammenarbeit im Team
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Für telefonische Rückfragen steht Ihnen im Westf. Amt für
Landschafts- und Baukultur Herr Eberhard Eickhoff, Tel.: 0251
591-3572, zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
38/06 bis zum 05.01.2007 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
Personalabteilung
48133
Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 21 11:45:28 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Dec 2006 11:45:28 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ueberreste eines britischen Kampfflugzeuges aus
dem Zweiten Weltkrieg in Hagen geborgen
Message-ID: 458A73D8020000D6000217F1@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 20.12.2006, 13:55


AKTUELL

Überreste eines britischen Kampfflugzeuges aus dem Zweiten
Weltkrieg in Hagen geborgen

Eine Entdeckung von weit reichender historischer Bedeutung haben
Mitarbeiter des Historischen Centrums Hagen jetzt gesichert, in
dem sie die Notbergung von zahlreichen Überresten eines
britischen Kampfflugzeuges aus dem Zweiten Weltkrieg
durchgeführt haben.

Die Notbergung war unmittelbar eingeleitet worden, da Raubgräber
bereits erkennbar Aktivitäten entwickelt hatten. Zudem konnte
auf diese Weise unter anderem ein Versteckfund sichergestellt
werden.

Bei den geborgenen Stücken handelt es sich um Teile der Motoren,
der Ausrüstung sowie der Außenhülle der Maschine. Alle Funde
weisen eine starke Zerstörung auf, die auf den Absturz und eine
starke Feuerentwicklung hindeuten.

Aufgrund der archäologischen Analyse der Fundsituation kann
davon ausgegangen werden, dass die Maschine in der Luft
explodierte und die Einzelteile brennend auf den Boden
aufschlugen. Anhand geborgener Kennzeichen auf verschiedenen
Einzelteilen der Maschine ist zudem mit Sicherheit festgestellt
worden, dass es sich um eine britische Maschine handelt, und
zwar um einen Langstreckenbomber des Typs Avro Lancaster aus
dem Zweiten Weltkrieg.

Eine parallel zur Notbergung durchgeführte erste historische
Recherche ergab darüber hinaus, dass an der Fundstelle in der
Nacht des 20./21. Februar 1945 ein viermotoriger
Lancaster-Bomber abgestürzt war. Die bisher erschlossenen
historischen Quellen, auch aus dem National Archiv in London,
geben Hinweise auf die Kennung der Maschine, ihr Angriffsziel
und die Besatzung. Danach wurde die Maschine vermutlich auf
ihrem Zielanflug auf Dortmund, dass das Ziel der Operation von
528 Lancaster-Bomber in dieser Nacht war, im Luftraum über
Wuppertal-Hagen von einem deutschen Nachtjäger angegriffen
und abgeschossen.

Die Besatzung wurde bis auf zwei Überlebenden nach dem Absturz
tot geborgen.

Die Entdeckung ist von einer deutlich überregionalen Bedeutung,
da ein britischer Bomber aus dem Zweiten Weltkrieg - soweit
bekannt - in Nordrhein-Westfalen bisher noch nicht archäologisch
von Fachwissenschaftlern untersucht wurde.

INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
www.historisches-centrum.de
www.museum-werdringen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 21 11:48:40 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Dec 2006 11:48:40 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Oeffnungszeiten der LWL-Museen an den Feiertagen
Message-ID: 458A7498020000D6000217FC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.12.2006, 13:37


AKTUELL

Öffnungszeiten der LWL-Museen an den Feiertagen

Kultur zum Dessert? Nach Festtagsbraten und Familienbesuchen
kann der Besuch im Museum ein leicht verdaulicher und anregender
Nachschlag sein. Damit niemand zwischen den Feiertagen vor
verschlossenen Türen steht, macht der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) auf die besonderen Öffnungszeiten seiner
Museen aufmerksam.

Das Planetarium im Westfälischen Museum für Naturkunde in
Münster verkürzt mit zwei Sonderveranstaltungen an Heiligabend
das Warten aufs Christkind: Um 14 Uhr gibt es im LWL-Planetarium
die Lesung "Weihnachtsbriefe von Felix" für Kinder ab fünf Jahre,
um 15 Uhr zeigt das Planetarium das Kinderprogramm "Das
Geheimnis des Weihnachtssterns" (für Kinder ab vier Jahre). An
Heiligabend ist das Museum, am 1. Weihnachtstag (25.12.) und
Silvester (31.12.) das Museum und das Planetarium geschlossen.
Am 2. Weihnachtstag (26.12.) und Neujahr sind beide
LWL-Einrichtungen zu den üblichen Zeiten von 9 bis 18 Uhr
geöffnet.

Auch an allen anderen Tagen bis zum Jahresende zeigt das
LWL-Museum folgende Ausstellungen: "Das Kosmische Licht"
Bilderzyklus der Malerin Ursula Hierholzer", "Versteinerte
Schätze Westfalens - Fossilien aus 450 Millionen Jahren
Erdgeschichte", "Prärie- und Plainsindianer - Wandel und
Tradition", "Westfalen im Wandel - Von der Mammutsteppe zur
Agrarlandschaft" sowie "Dinosaurier - Eine Zeitreise ins
Erdmittelalter". In den gesamten Weihnachtsferien läuft im
Planetarium für Kinder ab vier Jahren das Sonderprogramm "Felix
im Planetarium". Die Anfangszeiten können Interessierte unter
Tel.: 0251 591-6050 erfragen.

Das Westfälische Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in
Münster bleibt an Heiligabend, am 1. Weihnachtstag und an
Silvester geschlossen, am 2. Weihnachtstag und Neujahr ist das
LWL-Museum wie an allen anderen Tagen bis zum Ende des Jahres
von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Donnerstag schließt es erst
um 21 Uhr.

Das Westfälische Museum für Archäologie in Herne bleibt an
Heiligabend, am 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr
geschlossen. Am 2. Weihnachtstag ist es wie an Sonntagen
geöffnet (11 bis 18 Uhr). Unter dem Titel "Weihnachtsgeschichte"
bietet das LWL-Museum an diesem Tag um 15 Uhr eine kostenlose
Führung durch die Dauerausstellung an. Dabei steht die
Geschichte des Weihnachtsfestes im Mittelpunkt, mit dem viele
Bräuche verbunden sind, die oft nur wenig mit der Geburt Jesu zu
tun haben. Außerdem zeigt das LWL-Museum noch bis zum 30. Mai
2007 mit der Ausstellung "Leben in Extremen" die bisher größte
Präsentation in Deutschland über das Thema "Klima und Mensch".
Dabei stehen sowohl die Anpassungsfähigkeit der Menschen, Tiere
und Pflanzen über die Jahrtausende als auch die Wetter-Extreme
von vor sechs Millionen Jahren bis zu zukünftigen
Hochwasserkatastrophen im Mittelpunkt.

Das Westfälische Römermuseum Haltern bleibt an Heiligabend, am
1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr geschlossen. Am 2.
Weihnachtstag ist es wie an Sonntagen geöffnet (11 bis 18 Uhr).
Vom 27. bis 29. Dezember und vom 2. bis 5. Januar jeweils in der
Zeit von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr können Kinder im Alter von acht
bis zwölf Jahren bei einem Ferienangebot die
Weihnachtsgeschichte einmal anders erleben: Dabei erfahren sie,
was Kaiser Augustus, der in der biblischen Weihnachtsgeschichte
den Befehl zur Volkszählung gab, mit Haltern zu tun hatte und
wie seine Befehle bis in die entlegensten Gebiete des Römischen
Reiches kamen. Nähere Informationen und Anmeldungen unter
Tel.: 02364 93760.

Das Westfälische Industriemuseum mit seinen Museumsstandorten
Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop, das Textilmuseum in
Bocholt, die Ziegelei in Lage und die Glashütte Gernheim in
Petershagen bleiben vom 24. Dezember bis einschließlich 1.
Januar geschlossen, die Zeche Zollern II/IV in Dortmund hat auch
am 23. Dezember geschlossen. Die Henrichshütte Hattingen hat
lediglich an Heiligabend, am 1. Weihnachtstag, an Silvester und
an Neujahr bis 17 Uhr geschlossen. Vom 26. bis 30. Dezember ist
sie jeweils in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Noch bis zum
7. Januar ist im LWL-Museum die Ausstellung "Glock auf!" zu
sehen und zu hören. Am 1. Januar lädt es um 17 Uhr zu einem
"Neujahrsspaziergang" im Fackelschein und einem Glas Sekt ein.
Anmeldungen werden unter (02324) 9247-140 erbeten.
(Kosten 3,50 €, Kinder 2 €).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 22 11:37:36 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Dec 2006 11:37:36 +0100
Subject: [WestG] [TOC] SuedWestfalen Archiv, 6/2006
Message-ID: 458BC380020000D600021B48@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Michael Gosmann"
Datum: 21.12.2006, 12:45


SERVICE TOC


SüdWestfalen Archiv
Landesgeschichte im ehemals kurkölnischen Herzogtum
Westfalen und der Grafschaft Arnsberg
6/ 2006
ISSN: 1618-8934


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=100



Auch die sechste Ausgabe der Zeitschrift möchte die
Geschichtsforschung zum Herzogtum Westfalen (= Gebiet des HSK,
des Kreises OE und Teile der Kreise SO und MK) fördern. Der
erste Beitrag schildert Episoden zum Jagdwesen aus den Orten und
Schlössern Störmede, Eringerfeld und Schwarzenraben. Dann werden
Aspekte des Gesundheitswesens im Herzogtum Westfalen in
Anlehnung an den 1794 erschienenen "Gesundheitskatechismus" des
Dr. Bernhard Christoph Faust (1755-1842) originell
aufgearbeitet. Drei Beiträge beschäftigen sich mit der Familie
von Fürstenberg und verdeutlichen, welchen Stellenwert diese
Familie im Herzogtums Westfalen besaß.

Zusammen mit der Untersuchung über den Werler Tertiarierbruder
Johannes Fölling (1678-1726) werden gleichzeitig drei Klöster und
Stifter unserer Umgebung, Oelinghausen, Fröndenberg und Kloster
Brunnen, in den Blick genommen. Frühe Wirtschaftsspionage von
1697 dokumentiert ein Bericht über eine Schmelzhütte und ein
Hammerwerk in Marsberg. Ein Aufsatz informiert über die Landstände
und den letzten Arnsberger Landtag 1803. Abschließend wird der in
Grevenstein geborene Erfinder, Unternehmer und Industriepionier
Franz Anton Lohage (1815-72) gewürdigt.


Themen und Autoren im einzelnen:

Ketteler, Karl-Josef Freiherr von
Jagdliches und nicht ganz so Jagdliches aus früheren Zeiten.

Hennecke, Ursula
Zur Entwicklung des Gesundheitswesen im Herzogtum Westfalen.

Conrad, Horst
Generationsdisziplin und Politik bei der Familie von
Fürstenberg. Eine Skizze.

Jolk, Michael
Die Leichenpredigt zum Tode der Oelinghauser Äbtissin Ottilia v.
Fürstenberg (1621).

Nathusius, Jochen von
Biographische Notizen zur Familie von Fürstenberg im
Zusammenhang mit Kloster und Stift Fröndenberg.

Deisting, Heinrich Josef
Johannes Fölling aus Werl, Tertiarierbruder des Kapuzinerordens,
Gründer von Kloster Brunnen (1678-1726).

Reininghaus, Wilfried
Oranische Wirtschaftsspionage im Sauerland 1697. Ein Bericht
über Schmelzhütte und Hammerwerk in Marsberg.

Wiesenthal, Vera
Die Landstände im Herzogtum Westfalen und der letzte Landtag von
1803.

Lohage, Gerhard
Franz Anton Lohage (1815-1872). Leben und Wirken eines
Sauerländers im Zeitalter der Industrialisierung und sein
Beitrag zur Entwicklung und Verbreitung des
Puddelstahlverfahrens.


INFO

Der Band (ISSN 1618-8934) ist im örtlichen Buchhandel und beim
Stadtarchiv Arnsberg
Tel.: 02932/ 2011859 oder 2011241
Fax.: 02932/ 2011426
stadtarchiv at arnsberg.de)
zu erhalten.
Preis: 12,00 Euro zzgl. Versandkosten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 22 11:43:31 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Dec 2006 11:43:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL stellt Datenbank ueber 27.000 Denkmaeler
zur Verfuegung
Message-ID: 458BC4E3020000D600021B61@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.12.2006, 11:37


AKTUELL

LWL stellt Datenbank über 27.000 Denkmäler zur Verfügung

KLARA kann zwar erst seit einem Jahr laufen, sie ist aber schon
ganz schön groß. Außerdem weiß sie alles über die 27.000
Denkmäler und 52.000 andere Gebäude in Westfalen-Lippe. Das ist
auch kein Wunder, denn KLARA wird ständig gefüttert und zwar mit
Informationen. Denn KLARAweb ist eine Datenbank, die die
Denkmalpfleger des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
aufgebaut haben.

Alle Daten stehen den 231 Städten und Gemeinden in Westfalen,
die als untere Denkmalbehörden die Denkmallisten führen,
kostenlos zur Verfügung. Im Gegenzug haben etliche Städte und
Gemeinden dem LWL beim Aufbau der Datenbank mit ihrem Wissen
geholfen. Hier können sich alle Kommunen und Behörden, die mit
Fragen der Denkmalpflege zu tun haben, schnell und ohne eigenen
Daten-Pflegeaufwand informieren.

"Mit den Unteren Denkmalbehörden der Städte und Gemeinden wollen
wir ständig Daten austauschen. Anderen Institutionen und
Personen wie zum Beispiel Wissenschaftler, die am Denkmalschutz
interessiert sind, können wir ebenfalls einen Einblick die Daten
ermöglichen. Die Datenbank ist aufgrund ihres technischen
Standes und der vielen Daten, die sie enthält, in der deutschen
Denkmalpflege einmalig", so LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl
Teppe bei der Vorstellung von KLARA am Mittwoch (20.12.) in
Münster.

Die Bilanz nach dem ersten Jahr der Öffnung der Datenbank ist
positiv. Seit die LWL-Denkmalpfleger die von ihnen entwickelte
Datenbank vor einem Jahr geöffnet haben, verwerten rund 60
Gemeinden LWL- Daten zu ihren lokalen Baudenkmälern. "Aus
eigener Kraft hätten sie weder die Daten noch die Software
personell oder finanziell erarbeiten könnten", weiß Dr. Ursula
Quednau, kommissarische Leiterin des LWL-Amtes für Denkmalpflege
in Westfalen.

Außerdem gewinnen zur Zeit etwa 20 Wissenschaftler mit konkreten
Forschungsvorhaben Informationen aus KLARAweb. "Eine große Zahl
von Anfragen aus Presse, von interessierten Bürgern und anderen
Bundesländern konnten die LWL-Denkmalpfleger und ihre Kollegen
in den Städten und Gemeinden noch schneller und konkreter
beantworten, als es vorher möglich war", berichtet Dr. Hans H.
Hanke als einer von KLARAs Ziehvätern im LWL-Amt für
Denkmalpflege.

"Wir sind der Überzeugung, dass wir mit KLARAweb den Städten und
Gemeinden in Westfalen einen hervorragenden Service bieten,
indem unsere Denkmalpfleger ihren großen Wissens- und
Geschichtsspeicher für sie öffnen", fasste Teppe zusammen.

KLARA steht für "kulturgutbezogene, leistungsfähige Archivierung,
Recherche und Auskunft". Den Entwicklungsauftrag für KLARA
bekamen die LWL-Denkmalpfleger bereits 1994. In der Zeit von
1995 bis 1997 erfassten sie die nötigen Daten. Ab 1997 testeten
sie das System intern und bauten es immer weiter aus. Seit einem
Jahr kann KLARA laufen: 2005 öffnete der LWL die Datenbank für
die unteren Denkmalbehörden bei den Städten und Gemeinden.
Nähere Informationen über KLARA unter
www.denkmalpflege-westfalen.de.


INFO

Datenstand 20.12.2006:
79.000 Bauten, Gärten und Parkanlage und Technische Anlagen
sind seit 1980 in Westfalen-Lippe begutachtet worden.
27.000 rechtwirksam in die Denkmallisten eingetragene
Baudenkmäler, das sind kaum 1 % der vorhandenen baulichen Anlagen

Nutzungsstand 60 Gemeinden von 231 20 Wissenschaftler zahlreiche
Auskünfte an interessierte Bürger und Institutionen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 22 11:54:56 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Dec 2006 11:54:56 +0100
Subject: [WestG] [TOC] industrie-kultur, 37. Heft, 4/2006
Message-ID: 458BC790020000D600021B82@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Sven Bardua"
Datum: 13.12.2006, 16:46


SERVICE: TOC

industrie-kultur.
Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und
Technikgeschichte
Zeitschrift des Landschaftsverbandes Rheinland / Rheinisches
Industriemuseum und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe /
Westfälisches Industriemuseum
12. Jahrgang
37. Heft 4/2006
ISSN 0949-3751


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=43



SCHWERPUNKTTHEMA: Holz

S. 2-4
Kierdorf, Alexander
Zwischen Handwerk und Industrie:
Von der Zimmermannskunst zum modernen Ingenieurholzbau

S. 5
Kierdorf, Alexander
Interview mit Swantje Bergmann zur Ausstellung "Holz-Kultur"
im Landesmuseum "Natur und Mensch" in Oldenburg

S. 6f.
Ottillinger, Eva B.
Thonets Bugholzmöbel und die Anfänge der industriellen
Möbelproduktion

S. 8f.
Avenarius-Herborn
Moritz Aus der Geschichte des chemischen Holzschutzes:
Avenarius und das Karbolineum

S. 10f.
Bärtschi, Hans-Peter
Schweizer Alpen: Holzraubbau für den Bergbau

S. 12f.
Stadler, Gerhard A.
"Es klappert die Mühle am rauschenden Bach..." -
Sägemühlen im niederösterreichischen Waldviertel

S. 14f.
Bardua, Sven / Krause, Markus
Schwierige Fälle für den Denkmalschutz:
Sägemühlen und Sägewerke

S. 16f.
Kingma, Jur
Viel Wind und importiertes Holz:
Sägemühlen in den Niederlanden


ERIH-PROJEKT

S. 23
Bluhm, Frieder
Von der Mine zum Museum:
Die Geevor Tin Mine im englischen Cornwall

S. 24
Bluhm, Frieder
Kupfer - einen Whisky wert:
Mynydd Parys/Porth Amlwch in Nordwales

S. 25
Bluhm, Frieder
Der Berg brachte die Blüte:
Weltkulturerbe Rammelsberg bei Goslar (Harz)

S. 26
Bluhm, Frieder
Kohle, Bernstein und Brikett:
Lausitzer Bergbaumuseum Knappenrode bei
Hoyerswerda


RUBRIKEN

S. 18
Berndt, Michael
Denkmal in Gefahr:
Brücken und Schleuse des Stichkanals Hildesheim

S. 19-22
Bergstein, Edgar
Reiseziele der Industriekultur:
Kohle- und Stahlindustrie in Bosnien-Herzegowina

S. 27
Albrecht, Helmuth
Selbst vorgestellt:
Industriearchäologie an der TU Freiberg -
das etwas andere Studium

S. 28f.
Krause, Manfred
Industriegeschichte:
Andalusien -
"Aus" für die letzte Rohrzuckerfabrik Europas

S. 30f.
Bauer, Horst
Denkmal verloren: Porphyrabbau im
Steinbrecherdorf Dossenheim bei Heidelberg beendet

S. 32f.
Weiss, Marcus
Denkmal gerettet:
Bergwerksilo Herznach im Schweizer Aargau -
ein Stahlbetonturm im Wandel

S. 34f.
Dommer, Olge
Künstlerporträt:
Auf der Höhe - in der Tiefe:
zum Werk des Grafikers Hermann Kätelhön

S. 36f.
Schleper, Thomas
Aus der Arbeit von RIM und WIM:
"Born of Fire" -
Pittsburgh und das Ruhrgebiet in Bildern der Kunst

S. 38 - 39 Kahl, Jörg
Das historische Foto:
Die Blei-Zink-Erzgrube "Gute Hoffnung / Prinzenstein"
bei St. Goar am Rhein

S. 40f.
Tempel, Norbert
Aus der Arbeit von TICCIH:
Internationaler Kongress der Industriearchäologen in Italien

S. 42
Touren & Tagungen

S. 42-46
Industriekultur in den Regionen

S. 47f.
Lesezeichen

S. 49
Termine

Beihefter
Bardua, Sven
Die historische Anzeige:
"Unkosten-Ersparnis" mit DeTeWe-Maschinen


INFO

Kontakt:
Sven Bardua
CvD Zeitschrift industrie-kultur
Wellingsbütteler Landstraße 202 F
22337 Hamburg
Tel.: 040 / 430 16 76
E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
URL: www.industrie-kultur.de





From mw at jmr-weidner.de Fri Dec 22 12:41:47 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Fri, 22 Dec 2006 12:41:47 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-15?q?=5BPORT=5D_Weihnachts-_und_Neujahrsw=FCns?=
=?iso-8859-15?q?che?=
Message-ID: 458BC47B.2010207@jmr-weidner.de>

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 22.12.2006, 12:20


PORTAL: Weihnachts- und Neujahrswünsche

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten der E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte",

wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachten und ein Glückliches Neues Jahr 2007!

Wir hoffen, dass Sie in den letzten Monaten die E-Mails, die wir an Sie
verschickt haben, mit Gewinn gelesen und genutzt haben. Für Ihr
Interesse, Ihre Beiträge und Ihre Rückmeldungen möchten wir uns sehr
herzlich bei Ihnen bedanken.

Ihre Moderatoren
Dr. Marcus Weidner
Alexander Schmdit





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 27 11:30:39 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Dec 2006 11:30:39 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde
75 (2006)
Message-ID: 4592595F020000D6000229D2@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Dr. Bettina Joergens"
Datum: 18.12.2006, 08:39


SERVICE: TOC

Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde
75 (2006)
ISSN: 0342-0876


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=66


Themenschwerpunkte: - Archivgeschichte regional und global -
"Von Straßen, Häusern und Wohnungen in Detmold"

Was wäre die (regional-)historische Forschung ohne die Archive?
Ja, sie stünde ohne Grundlagen da. Deshalb gratulieren die
Lippischen Mitteilungen dem Detmolder Staats- und
Personenstandsarchiv nachträglich zum Jubiläum mit dem
Schwerpunktthema "Vom Lippischen Landesarchiv zum Landesarchiv
Nordrhein-Westfalen". Im letzten Jahr feierte das staatliche
Archiv in Detmold 50 Jahre Staatsarchiv Detmold und 40 Jahre
Personenstandsarchiv Westfalen-Lippe. Drei Beiträge der
diesjährigen Ausgabe widmen sich daher einzelnen Aspekten der
Geschichte des Archivs sowie der aktuellen Diskussion zwischen
Archiven und Forschung.

Wolfgang Bender beleuchtet die Geschichte des Lippischen
Landesarchivs im 18. Jahrhundert, als der legendäre Archivar
Johann Ludwig Knoch enorme Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten
leistete und so das Archiv auf den damaligen
archivwissenschaftlichen Stand brachte. Noch heute verwenden
Forscher und Archivare seine Repertorien, die noch nach dem
damals geltenden Pertinenzprinzip gegliedert sind.

Robert Gahde widmet sich in seinem Beitrag der Zeit des
Nationalsozialismus. Der Archivar und Historiker legt
detailgenau und auf der Basis von zahlreichen Quellen dar, wie
das Archiv für die politischen und rassistischen Zwecke unter
dem überzeugten Nationalsozialisten Dr. Eduard Wiegand
missbraucht wurde.

Michael Aumüller und Mario Wimmer berichten von einer Tagung des
Bielefelder Graduiertenkollegs "Archive - Macht - Wissen" und
stellen ihren sehr abstrakten und weit gefassten Archivbegriff
zur Diskussion. Sie dokumentieren darin auch das gemeinsame
Ringen zwischen Detmolder Archivaren und Bielefelder
Wissenschaftlern um den Archivbegriff: Ist das Archiv eine
Institution oder ein abstrakter Speicher für Wissen?

Aus aktuellem Anlass entstand ein zweites Schwerpunktthema: "Von
Straßen, Häusern und Wohnungen in Detmold": Die Ausgrabungen in
der Freiligrathstraße in diesem Frühjahr brachten eine Mikwe,
ein jüdisches Ritualbad, zum Vorschein und initiierten damit
eine Debatte über den Erhalt dieses seltenen Fundes als Hinweis
auf das jüdische Leben in Detmold. Deshalb durfte ein - durchaus
lebhafter - Bericht der beiden Ausgrabungsleiterinnen Antje
Köllner und Melanie Delker-Hornemann nicht fehlen. Ingeborg
Kittel unterfüttert hier die teilweise in der Presse
nachzulesende Diskussion um ihre Forschungen zu den Häusern und
deren Bewohnern in der Freiligrathstraße.

Aktuell in der Lokaldebatte ist auch das Haus Richthofenstraße
16, das Krullsche Haus, das nach aufwändiger Restaurierung einer
verbreiterten Straße weichen soll. Frank Budde liefert reich
bebildert die wechselhafte Geschichte dieses Hauses.
Unbestritten steht das Detmolder Schloss, dessen Interieur sich
Thomas Dann in ausführlichen Beschreibungen des Mobiliars
widmet.

Selbstverständlich fehlt auch diesmal kein Beitrag zum "Mythos
Varusschlacht". Ein Ergebnis der Deutungen der "Varusschlacht"
ist das Hermannsdenkmal. An den Diskursen über die Planung und
Errichtung des Hermannsdenkmals im 19. Jahrhundert kann man -
wie die Kunsthistorikerin Imke Ritzmann zeigt - wesentliche
Debatten zur nationalen Identifikation und Nationalstaatsbildung
ablesen. Die Projektionen auf das Denkmal waren vielseitig und
reichten von revolutionären Deutungen bis hin zu
national-konservativen und antisemitischen Vereinnahmungen.

Modernisierten die Nationalsozialisten die Berufsausbildung?
Dieser Frage geht Ralf Stremmel vom Historischen Archiv Krupp in
seinem Beitrag für die Lippischen Mitteilungen und in seiner
Habilitationsschrift nach. Der Historiker legt am Beispiel
Lippes auf der Basis eines ausführlichen Quellenstudiums dar,
wie die Ausbildung in Industrie und Handel durch die Industrie-
und Handelskammern verstärkt reguliert und professionalisiert
wurde.

Im naturwissenschaftlichen Abschnitt lesen Sie die Fortsetzung
des Artikels über die Herbarien im Lippischen Landesmuseum von
Dietrich Horstmann und Heinz Lienenbecker. Joachim Kleinmanns
stellt darüber hinaus in seinem wissenschafts- und
technikgeschichtlichen Beitrag die Sonnenuhr des
Instrumentenbauers Heinrich van Lennep vor.

Inhaltsverzeichnis

Editorial

Nachruf

Schmincke, Bernhard / Wehlt, Hans-Peter
In Memoriam Hermann Schierholz

Vom Lippischen Landesarchiv zum Landesarchiv
Nordrhein-Westfalen: Aspekte

Bender, Wolfgang
Archivar aus Leidenschaft - Johann Ludwig Knoch (1712-1808)

Gahde, Robert
Im Dienst der nationalsozialistischen Rassenpolitik. Das
Lippische Landesarchiv in Detmold 1933-1945

Aumüller, Michael / Wimmer, Mario
Sammeln für die Ewigkeit: Zur Geschichte und Historiographie von
Archiven - Tagungsbericht

Von Straßen, Häusern und Wohnungen in Detmold

Dann, Thomas
Die fürstlichen Parade- und Wohnappartements im Detmolder
Schloss

Kittel, Ingeborg
Die abgerissenen Häuser und ihre Bewohner in der
Freiligrathstraße in Detmold

Delker-Hornemann, Melanie / Köllner, Antje
Erste Mikwe in Detmold entdeckt - Ausgrabungen in der
Freiligrathstraße Detmold

Budde, Frank
Das Krullsche Haus Richthofenstraße 16 in Detmold


Weitere historische Beiträge

Gerking, Willy
Die Grafen von Lippe-Falkenflucht. Entstehung und Leben einer
Seitenlinie des Hauses zur Lippe-Biesterfeld

Ritzmann, Imke
Ideengeschichtliche Aspekte des Hermannsdenkmals bei Detmold

Stremmel, Ralf
Berufsausbildung in Handel und Industrie des "Dritten Reiches".
Das Beispiel Lippe

Technikgeschichte und Naturwissenschaft

Kleinmanns, Joachim
Die Sonnenuhr des Heinrich van Lennep. Ein Nachtrag zum
Werkverzeichnis

Horstmann, Dietrich / Lienenbecker, Heinz
Das Herbarium im Lippischen Landesmuseum. Teil 2: Die "Lippische
Flora"

Buchbesprechungen

Altenberend, Johannes (Hg.), Ein Haus für die Geschichte.
Festschrift für Reinhard Vogelsang. 2004 (J. Prieur)

Aschoff, Diethard, Quellen und Regesten zur Geschichte der Juden
in der Stadt Hamm. Von den Anfängen bis zur Zeit der Großen
Kurfürsten. 1287-1664. (K. Pohlmann)

Bartelt, Fritz, *Unter dem Schatten deines Schwertes“. Von der
Schwierigkeit kultureller Eroberungen. 2004. (S. Wiesekopsieker)

Bei der Wieden, Brage (Hg.), Handbuch der niedersächsischen
Landtags- und Ständegeschichte. Band I: 1500-1806. 2004. (G.
Wilbertz)

Budde, Frank, Holz und Historismus. Der Zimmermeister Wilhelm
Schmidt und seine Bauten in Detmold. 2005. (H. Reimers)

Edition Detmold. Vol.1/Almena und Vol. 2/Alverdissen. 2006. (W.
Bechtel)

Fischer, Annette. Paderborn. 2004 (S. Wiesekopsieker)

Haase, Bartolt, "Allerhand Erneuerung ..." Eine
kirchengeschichtliche Studie zum Übergang deutscher Territorien
der Frühneuzeit zur reformierten Lehre aus der Perspektive der
Grafschaft Lippe. 2005. (N. Rügge)

Haase, Bartolt / Rickling, Matthias / Wilke, Axel, reformieren -
streiten - bekennen. 400 Jahre reformiertes Bekenntnis in Lippe.
2005. (N. Rügge)

Höing, Herbert (Bearb.), Übersicht über die Bestände des
Niedersächsischen Staatsarchivs in Bückeburg. 2004 (R. Gahde)

Meurer, Bärbel (Hg.): Marianne Weber. Beiträge zu Werk und
Person. 2004. (U. Krey)

Quellen zur Bevölkerungsgeschichte in der Frühen Neuzeit im
Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv in Hannover. 2005. (R. Gahde)
Rademacher, Jörg W. und Christian Steinhagen, Gelehrtes Münster
und rundum. 88 Schriftsteller, Philosophen und Theologen.
Wohnorte, Wirken, Werke. 2005 (A. Tegtmeier-Breit)

Schmidt, Christoph, Nationalsozialistische Kulturpolitik im Gau
Westfalen-Nord. Regionale Strukturen und lokale Milieus
(1933-1945). 2006. (U. Halle)

Schütte, Friedrich, Westfalen in Amerika. Von Boeing, Bruns und
Boas bis Ney, Niebuhr und Wewer. 2005 (W. Reininghaus)

Weiß, Gisela, Sinnstiftung in der Provinz. Westfälische Museen
im Kaiserreich. 2005. (J. Scheffler)

Wiesekopsieker, Stefan, Hoffmann’s Stärkefabriken in Salzuflen.
Unternehmer, Belegschaft und betriebliche Sozialpolitik
1850-1914. 2005. (W. Reininghaus)

Wiesekopsieker, Stefan (Hg.), *Der gute Geist der Badestadt“.
125 Jahre Heimat- und Verschönerungsverein Bad Salzuflen. 2001.
(A. Tegtmeier-Breit)

Wilbertz, Gisela, "... ein überaus listiges Weib ...". Maria
Rampendahl (1645-1705) und das Ende der Hexenverfolgungen in
Lemgo. 2005. (R. Voltmer)

Wiwjorra, Ingo, Der Germanenmythos: Konstruktion einer
Weltanschauung in der Altertumsforschung des 19. Jahrhunderts.
2006. (U. Halle)

Sammelrezension: Malwida von Meysenbug. (B. Joergens)

Sammelrezension: Film- und Fotogeschichte. (P. von Hugo)

Vereinschronik von Wolfgang Bender

Verzeichnis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und
Historischen Vereins für das Land Lippe e. V.

Lippische Geschichtsquellen


INFO

Kontakt:
Dr. Bettina Joergens
Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das
Land Lippe e.V.
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-112
E-Mail: bettina.joergens at lav.nrw.de
URL: www.nhv-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 27 11:34:29 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Dec 2006 11:34:29 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Anerkennung als Mittelalterforscher: Historiker
Prof. Dr. Karl Hauck wird 90 Jahre alt
Message-ID: 45925A45020000D6000229D5@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 19.12.2006, 09:03


AKTUELL

Anerkennung als Mittelalterforscher
Historiker Prof. Dr. Karl Hauck wird 90 Jahre alt

Am 21. Dezember 2006 vollendet Prof. Dr. Karl Hauck, emeritierter
Professor für mittelalterliche Geschichte und langjähriger
Direktor des Historischen Seminars und des Instituts für
Frühmittelalterforschung der Universität Münster, sein 90.
Lebensjahr. Hauck lehrte an der WWU Münster von 1959 bis 1982. In
dieser Zeit legte er zusammen mit Kollegen aus mehreren Fächern den
Grund dafür, dass Münster als Zentrum innovativer
Mittelalterforschung bis heute in der internationalen Fachwelt hohes
Ansehen genießt.

Auf seine Initiative wurde 1964/65 das interdisziplinär konzipierte
Institut für Frühmittelalterforschung eingerichtet. Ihm ist die
Konzeption der "Frühmittelalterlichen Studien" zu verdanken, des
Jahrbuchs des Instituts, das unter seiner Herausgeberschaft zu einer
der international führenden Mittelalter-Zeitschriften geworden ist.
Gemeinsam mit anderen Mediävisten aus verschiedenen Instituten der
Universität konnte Hauck einen der ersten Sonderforschungsbereiche
nach Münster holen, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft
bewilligte, den ersten im Bereich der Geisteswissenschaften
überhaupt (SFB 7 "Mittelalterforschung", 1968-1985). In diesem
Verbund entfaltete sich eine fruchtbare Kultur interdisziplinärer
Forschung und Diskussion. Auf ihrer Grundlage konnten seit 1986 in
ununterbrochener Kontinuität neue Sonderforschungsbereiche
eingerichtet werden.

Der Schwerpunkt der eigenen Forschung lag für Prof. Hauck seit
Beginn seiner Tätigkeit in Münster ganz im Bereich des
Frühmittelalters. Dauerhaft mit seinem Namen verbunden bleiben wird
die Erforschung der skandinavisch-seegermanischen Welt des 5. und 6.
Jahrhunderts. Im Vordergrund standen die über 900 überlieferten
goldenen Amulette aus dieser Zeit, als "Goldbrakteaten" bezeichnet,
die Hauck zusammen mit seiner Forschergruppe in einem umfassenden
Katalog erschlossen hat. Er hat die komplexen Bildchiffren als
religionsgeschichtliche Urkunden lesbar gemacht, die Umformung von
Bildkonventionen römischer Münzen und Artefakte zum Ausdruck
eigener religiöser Inhalte aufgezeigt und einen Zugang zum
Verständnis der beigegebenen Runenwörter, verstanden als Ausdruck
einer "sakralen Halbschriftlichkeit", eröffnet.

Wiederum war es die Zusammenarbeit mit Archäologen, Philologen,
Religionswissenschaftlern, Historikern und Geographen unter
Einbeziehung von Spezialisten für die natur- und
materialwissenschaftlichen Untersuchungen, die es ermöglichte, aus
dem eigenen Untersuchungsfeld in einen weiten Erkenntnishorizont
vorzustoßen: in die von den erschließbaren religiösen
Vorstellungen geprägte Gesellschaft und ihre herrschaftliche
Organisation. Hauck habe "der archäologischen Forschung eine bisher
verborgen gebliebene Welt eröffnet", heißt es in der Begründung,
mit der der König von Schweden 1993 dem Gelehrten das Ordenszeichen
eines "Kommandeurs des königlichen Nordsternordens" verlieh.

Die hohe Anerkennung, die Prof. Dr. Karl Hauck als Wissenschaftler
genießt, fand auch Ausdruck in der Aufnahme des Gelehrten in die
Göttinger Akademie der Wissenschaften, in die Medieval Academy of
America und in die Accademia mediterranea delle Scienze in Catania.


INFO

Link: Homepage Prof. Dr. Karl Hauck
(https://www.uni-muenster.de/Fruehmittelalter/Personen/Hauck.htm)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 27 11:42:46 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Dec 2006 11:42:46 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/45
Message-ID: 45925C36020000D600022A0C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 22.12.2006, 15:28


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an
dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie
informiert über neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder
als gesetzliche Pflichtexemplare aus den westfälischen
Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-45 für den Zeitraum vom 02.12..2006
bis zum 08.12.2006 mit insgesamt 99 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes




Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die
ebenfalls eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J





Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62







E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-25539

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 28 10:58:56 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Dec 2006 10:58:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL kuert romantische Orgel in Ruethener Kirche
zum Denkmal des Monats
Message-ID: 4593A370020000D600022CDE@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.12.2006, 14:30


AKTUELL

LWL kürt romantische Orgel in Rüthener Kirche zum Denkmal des
Monats

Selbst die einfachsten Liedbegleitungen waren zuletzt für die
kleine Orgel in der Kirche in Rüthen-Kellinghausen (Kreis Soest)
zu schwierig, so schadhaft waren die Windversorgung, die
Mechanik und das Pfeifenwerk der Orgel. Deshalb ließ die
Kirchengemeinde St. Maria Magdalena das Instrument, über
das bis dahin wenig bekannt war, erforschen und
restaurieren. Für diese besonders gelungene Instandsetzung und
Restaurierung zeichnete der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) jetzt die Orgel aus dem 19. Jahrhundert als Denkmal des
Monats aus. Die Arbeiten an der Orgel haben das Erzbistum
Paderborn und das Land Nordrhein-Westfalen finanziell
unterstützt, das LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen hat die
Restaurierung fachlich begleitet.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ließ die Kirchengemeinde ihre zu
klein gewordene und baufällige Barockkapelle aus dem Jahr 1790
abbrechen. Der Paderborner Architekt Franz Mündelein baute an
ihrer Stelle eine neubarocke Kirche, die 1912 eingeweiht wurde.
"Der Kirchenneubau brachte die Kellinghausener Gemeinde in arge
Finanznot. Deshalb reichte das Geld wohl nicht mehr für eine
neue Orgel und die Gemeinde kaufte eine gebrauchte Orgel. Über
diese Orgel war nur wenig bekannt, als Bauzeit wurde die zweite
Hälfte des 19. Jahrhunderts vermutet" , berichtet
LWL-Denkmalpflegerin Dr.-Ing. Roswitha Kaiser.

Die kleine einmanualige Orgel von sechs Stimmen mit angehängtem
Pedal steht im Westen der Kirche auf einer Empore. Das Gehäuse
ist eine schrankartige Rahmen-Füllungskonstruktion mit
seitlichem Spieltisch. Es ist im Mittelteil mit einem
Sprenggiebel bekrönt und rundherum mit Zinnen versehen. Im
Prospekt befinden sich ab Brüstungshöhe drei spitzbogige
Flachfelder mit jüngeren Zinnpfeifen.

Als die Orgel abgebaut wurde, machten die Restauratoren im
Inneren interessante Funde: Die Windlade war mit zahlreichen
Zeitungs- und anderen Papierresten von innen abgedichtet worden.
"Bei der Entzifferung dieser Papiere hat Prof. Dr. Martin
Blindow aus Münster uns geholfen. Sie weisen darauf hin, dass
der Essener Orgelbauer Heinrich Küper um 1882 an der Orgel
gearbeitet hat. In den 1930er Jahren hat der Lippstädter
Orgelbauer Tennstädt die Orgel überarbeitet. Das hat er aber
wenig sensibel gemacht, deshalb mussten einige seiner Zufügungen
und Veränderungen bei der Restaurierung aufgegeben werden", so
Kaiser.

"Alles, was von der Balganlage, der Windzuführung, der Lade, den
Pfeifen, der Mechanik bis hin zu den Tasten zu dieser kleinen
romantischen Orgel gehört, hat die Siegener Orgelwerkstatt
Mebold sorgfältig restauriert und dokumentiert. Das hölzerne
Gehäuse hat ein Rüthener Restaurator entsprechend der letzten
Farbkomposition übermalt. Die beiden älteren historischen
Farbgebungen sind darunter erhalten geblieben", ergänzt
LWL-Denkmalpflegerin Dr. Iris Tillessen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 28 11:04:13 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Dec 2006 11:04:13 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Glei,
Reinhold F. (Hg.): Die Sieben Freien Kuenste in Antike und Gegenwart
Message-ID: 4593A4AD020000D600022CF7@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 19.12.2006, 12:27


LITERATUR

Als Bachelors noch Baccalaurei waren
Vom Ursprung zur heutigen Wissenschaft
RUB-Sammelband über "Die Sieben Freien Künste"

Viele Studenten sind heute in Studiengängen eingeschrieben, die
einen Abschluss als Bachelor bzw. Master "of Arts" ermöglichen.
"Was sich jedoch hinter den Artes ursprünglich verbirgt, was die
Artes" einst waren und heute geworden sind, ist nur wenigen
genauer bekannt", schreibt Prof. Reinhold Glei im Vorwort des
soeben von ihm veröffentlichten Sammelbandes "Die Sieben Freien
Künste in Antike und Gegenwart". Das Buch vereinigt die Vorträge
einer Ringvorlesung, in der Wissenschaftler aus verschiedenen
Disziplinen Gemeinsamkeiten und Unterschiede antiker und
heutiger Wissenschaften herausgearbeitet haben.

Bildung für die freien Bürger: Septem artes liberales

In Antike und Mittelalter waren die "Septem artes liberales",
die Sieben Freien Künste, die Grundlage der Bildung der freien
Bürger. Der Begriff "Artes" bedeutete dabei nicht "Kunst" im
modernen Sinne, sondern bezeichnete Fähigkeiten und Wissen in
einem Fachgebiet. Im Mittelalter wurde die Sieben Freien Künste
an den Universitäten gelehrt: In der ersten Stufe wurden das
Trivium, die drei sprachlichen Künste Grammatik, Rhetorik und
Dialektik studiert. Auf das Trivium folgte die Ausbildung im
Quadrivium: der Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie. Der
erfolgreiche Abschluss des Quadrivium wurde mit dem Titel
magister artium, Meister der (freien) Künste bescheinigt.

Ringvorlesung verbindet Wissenschaftsbereiche

Was die sieben antiken Künste auszeichnete und wie ihre
Nachfolge-Disziplinen sich heute verstehen, war Gegenstand der
Ringvorlesung im Wintersemester 2004/2005. Die Themen aus
Vorlesung und Buch reichen z.B. von der frühen Arithmetik zur
Erforschung der Primzahlen in der modernen Zahlentheorie, von
der euklidischen Geometrie zur der modernen Geometrie und der
Kunst des abstrakten Unsinns, oder von der antiken Grammatik als
Korsett der Sprache im Gegensatz zu einer modernen Linguistik
abseits von Welt und Sprecher.


INFO

Titelaufnahme:

Reinhold F. Glei (Hg.): Die Sieben Freien Künste in Antike und
Gegenwart. Wissenschaftlicher Verlag Trier, 2006 (Bochumer
Altertumswissenschaftliches Colloquium Bd. 72),
ISBN 978-3-88476-872-3; 29,50 Euro.


Weitere Informationen

Prof. Dr. Reinhold F. Glei
Seminar für Klassische Philologie der Ruhr-Universität Bochum
44780 Bochum
Tel. 0234/32-22761
E-Mail: reinhold.f.glei at ruhr-uni-bochum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 28 11:23:45 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Dec 2006 11:23:45 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Siegerland, 2/2006
Message-ID: 4593A941020000D600022D23@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 28.12.2006, 11:20


SERVICE: TOC

Siegerland
Blätter des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins e.V.
Band 83
Heft 2
2006
ISSN: 1435-7364



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=101



Inhalt in Auswahl (AS)


S. 77-84
Bingener, Andreas
Die Burg Freudenberg und ihre wirtschaftliche Bedeutung
für die Grafen von Nassau im späteren Mittelalter

S. 85-95
Bingener, Andreas
Das Eisen- und Stahlgewerbe im Amt Freudenberg vom
15. bis zum beginnenden 17. Jahrhundert

S. 96-110
Friedhoff, Jens
Die Wasserburg Hainchen unter Johann Friedrich
von Bicken (gest. 1673)

S. 111-123
Birkhölzer, Uta / Becker, Alfred
Grenzbäume im Siegerländer Wald früher und heute
am Beispiel einer Försterei

S. 124-142
Dresler-Brumme, Charlotte
"Ihre Bilder kennt wohl fast jeder Siegerländer"
Erinnerungen von und an Carmen Klein (1890-1978)

S. 143-146
Becker, Alfred
Wenn Fichten ihre Jahrestriebe verlieren
Der Täter hinterlässt eindeutige Spuren

S. 147-156
Brown, Kataharine L.
Die ersten fünfzig Jahre der "Memorial Foundation
of the Germanna Colonies in Virginia, Inc."
1956-2006

S. 157-160
Moisel, Gerhard
Siegerländer Familienkunde
Jahresbericht 2005/06 der Familienkundlichen
Arbeitsgemeinschaft

S. 161-163
Bartscherer, Cornelia
Jugendarbeit im Siegerländer Heimat- und
Geschichtsverein
Ein Rückblick auf das Jahr 2006

S. 164f.
Bingener, Andreas
Erinerungen an Jost-Peter Weiß
Großes Engagement für die Wilhelm-Mümker-Stiftung

S. 166-168
Vereinsnachrichten

S. 169-176
Rezensionen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 29 11:05:22 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Dec 2006 11:05:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Im Kino NRW erleben": Schueler konnten
Landesgeschichte im Kino mit Gaesten erleben
Message-ID: 4594F672020000D600023023@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.12.2006, 10:07


AKTUELL

"Im Kino NRW erleben": Schüler konnten Landesgeschichte im Kino
mit Gästen erleben

Schauspieler Peter Lohmeyer mit "Das Wunder von Bern" in
Marsberg (Hochsauerlandkreis), Drehbuchautorin Ulrike Hund mit
"Swetlana" in Hilden, Regisseurin Bettina Braun mit "Was lebst
Du?" in Aachen, Bonn und Münster: Das sind nur einige der
Filmschaffenden, die im Rahmen des Projektes "Im Kino NRW
erleben" nach der Vorführung ihrer Filme mit Schülern des Landes
ins Gespräch kamen. In über 70 Kinos in 52 Städten hat dieses
Projekt Jugendliche in der Zeit von September bis Dezember mit
Spiel- und Dokumentarfilmen 60 Jahre Landesgeschichte näher
gebracht. Getragen wurde das Schulkinoprojekt von Vision Kino
(Netzwerk für Film- und Medienkompetenz) sowie der
Medienberatung NRW, in der die beiden Landschaftsverbände
Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland mit dem NRW-Schulministerium
zusammenarbeiten.

Das gemeinsame Kinoerlebnis und die erzählfreudigen Gäste führte
fast immer zu lebhaften Diskussionen über die Geschichte(n), die
die Filme erzählen und darüber, wie man Filme macht. Manche
Lehrer erkannten ihre Klassen nicht wieder: "Diese Ruhe und
Konzentration auf ein Thema - und das bei einem Dokumentarfilm -
über eine Zeit von 90 Minuten ist für unsere Schüler sehr
ungewöhnlich", begeisterte sich ein Förderschul-Lehrer aus Bonn
nach der Projektion des Films "Was lebst Du?" und der Diskussion
mit Regisseurin Bettina Braun. Seine Schüler aus der 9. und 10.
Klasse erkundigten sich sehr detailliert bei den beiden
Protagonisten Ali und Alban, wie diese denn ihr Leben, das in
Teilen vielleicht dem ihren gleicht, seit den Filmaufnahmen in
den Griff bekommen haben. Ganz andere Fragen hatten die
Viertklässler aus Steinfurt, als die heute über 60-jährigen
Darsteller Willi Reitz und Siegfried Börger aus dem
Ruhrpott-Kinderfilm "Ein Platz an der Halde" von 1954 nach der
Filmvorführung vor ihnen standen und behaupteten, sie seien die
damals 10-jährigen Jungs in den kurzen Lederhosen.

Insgesamt 40 Spiel- und Dokumentarfilme aus sechs Jahrzehnten,
alle mit einem NRW-Bezug, hatten die Vision Kino und die
Filmexperten der beiden Landschaftsverbände zusammengestellt.
Schulministerin Barbara Sommer übernahm die Schirmherrschaft für
das Projekt. Das anspruchsvolle Programm aus aktuellen,
bekannten Filmen und solchen, die erst wieder entdeckt werden
mussten, wurde den Schulen sozusagen als Unterrichtsmaterial für
den alternativen "Lernort Kino" an Vormittagen angeboten. Das
bereitgestellte Begleitmaterial half ihnen, diese speziellen
Filme für die richtigen Altersstufen und die passenden
Fächerinhalte zu erschließen und zu nutzen.

Über 13.000 Schüler beteiligten sich von September bis zum
Beginn der Weihnachtsferien an diesem Projekt. Ihre Lehrer
hatten die Möglichkeit, sich in Informationsveranstaltungen zum
Thema Filmarbeit in der Schule vorzubereiten. Trotzdem ist noch
Überzeugungsarbeit zu leisten, wie LWL-Projektleiterin Marlies
Baak-Witjes berichtet: "Für viele Schulleiter zählt ein
Kinobesuch noch immer als 'Unterrichtsausfall' oder als reine
Unterhaltung, die auch in den Nachmittag verlegt werden kann.
Die Erkenntnis, dass Film, genauso wie Literatur, ein wichtiger
Bestandteil unserer Kultur * und damit unterrichtsrelevant * ist,
muss sich noch mehr durchsetzen." Das Schulkinoprojekt "Im Kino
NRW erleben" habe die dafür nötigen Strukturen gestärkt, indem
es Kontakte zwischen Schulen, Medienzentren, Filmschaffenden und
Kinos neu hergestellt und bereits bestehende gefestigt habe.

Landespartner waren die Filmstiftung NRW, die Landeszentrale für
politische Bildung NRW, der WDR, die Kunsthochschule für Medien
Köln, der Friedrich-Bödecker-Kreis NRW und die filmothek der
jugend nrw.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 29 11:12:38 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Dec 2006 11:12:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Medienzentrum sammelt Fotonachlaesse und
veroeffentlicht sie
Message-ID: 4594F826020000D600023046@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.12.2006, 14:17


AKTUELL

Winterzauber-Impressionen aus dem LWL-Bildarchiv
Medienzentrum sammelt Fotonachlässe und veröffentlicht sie

Kälte, Glatteis, Schneematsch - nur zu oft zeigt der Winter
seine unansehnliche Seite. In der Fotografie jedoch entfaltet er
einen ganz eigenen Zauber. Das zeigen Beispiele aus dem
Bildarchiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Das
LWL-Medienzentrum für Westfalen in Münster hat die Bilder jetzt
online der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. "Stimmungsvoll
inszeniert der Winter Licht und Landschaft, fügt
Schwarzweiss-Kontraste zu grafischen Kompositionen oder löst sie
auf in mystische Nebelgemälde. Und den Liebhabern von Schnee und
Eis bereitet er vergnügliche Stunden auf Skiern, Schlitten oder
Schlittschuhen", beschreibt Kerstin Burg, Mitarbeiterin des
LWL-Bildarchivs, die Stimmung auf den Fotos.

"Die Winterfotos sind nur ein kleiner Ausschnitt aus unserem
Bestand von 300.000 Fotografien aus der Zeit zwischen 1850 und
heute", so Burg weiter. "Unser Material stammt überwiegend aus
öffentlichen Archiven oder Fotografennachlässen. Aber zahlreiche
Bildsammlungen oder Fotoalben wurden uns auch von Privatleuten
überlassen - und wir wünschen uns mehr solcher Eindrücke aus dem
Alltagsleben der Menschen in früheren Zeiten."

Das Bildarchiv des LWL-Medienzentrums hat den Auftrag,
westfälische Fotografien aus öffentlicher oder privater Hand zu
sammeln und zu dokumentieren - "und sie so rasch wie möglich der
Öffentlichkeit zugänglich zu machen", ergänzt Burg. Alle
Sammlungen werden nach und nach digitalisiert und online
gestellt. Wer unter www.bildarchiv-westfalen.de recherchiert,
wird aktuell etwa 35.000 historische und aktuelle Fotos aus
Westfalen finden - zu Themen wie Dorf und Stadt, Natur und
Landschaft, zu Wirtschaft, Brauchtum, Kunst und Architektur. Die
Bilder stammen aus allen Regionen zwischen Mindener Land und
Siegerland sowie zwischen Niederrhein und Weser.


INFO

Wer persönlich mit dem Bildarchiv Kontakt aufnehmen will,
richte sich an das:
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstraße 14
48147 Münster
bildarchiv at lwl.org
oder telefonisch an 0251 / 591-4719 / -3920.