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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 2 11:28:41 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Nov 2006 11:28:41 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe: Medien in der Geschichte - Geschichte
in den Medien, WS 2006/07, Dortmund
Message-ID: s549d693.021@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 30.10.2006, 14:59
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortragsreihe WS 2006/07 an der Universität Dortmund

"Medien in der Geschichte - Geschichte in den Medien"
Mittwochs, 16-18 Uhr

Veranstaltet vom Historischen Institut und vom Institut für
Journalistik der Universität Dortmund
(PD Dr. Christian Kleinschmidt/Prof. Dr. Horst Pöttker)

Der anhaltende Geschichtsboom ist nicht nur Ergebnis von fach-
wissenschaftlicher Forschung und Lehre, sondern zunehmend auch
von medialer Präsentation und Vermittlung. Die Zahl historischer
Beiträge in Presse, Hörfunk, Film und Fernsehen nimmt weiter zu
und es haben sich neue Genres des Geschichtsjournalismus wie das
Dokudrama im Fernsehen entwickelt. Gleichzeitig sind die Medien
Gegenstand eines eigenen Faches Mediengeschichte geworden.
Das Verhältnis von Medien, Öffentlichkeit, Journalismus, Geschichte
und Politik prägt und verändert die Erinnerungskultur - was nicht
immer ohne Spannungen verläuft. Das betrifft Möglichkeiten und
Grenzen der medialen Vermittlung von Geschichte, der Authentizität,
der Vermischung von dokumentarischen und fiktionalen Elementen,
der Verkürzung und Schematisierung. Es betrifft aber auch die Rolle
der Medien in der Geschichte und den Umgang der Medien mit ihrer
eigenen Geschichte.

Zu der Vortragsreihe sind neben Studierenden und Wissenschaftlern
alle Interessierten herzlich willkommen.

15.11.2006
Juniorprof. Dr. Frank Bösch, Ruhr-Universität Bochum
"Die Veröffentlichung des Geheimen.
Medien, Politik und Skandale in historischer Perspektive."

06.12.2006
Jens Scholten, Ruhr-Universität Bochum
"Journalismus zwischen Markt und Parteiräson. Die Unternehmens-
geschichte der Wochenzeitung Vorwärts 1948-1989".

20.12.2006
Prof. Dr. Horst Pöttker, Universität Dortmund
"Öffentlichkeit als Schutz - Medien und Journalismus in der
Dreyfus-Affäre"

10.01.2007
Prof. Dr. Vinzenz Hediger, Ruhr-Universiät Bochum
"Aus der Sicht des Fräuleins fühlt sich deutsche Geschichte schon
besser
an. Zur Konjunktur des Dokudramas im deutschen Fernsehen".

24.01.2007
PD Dr. Lutz Hachmeister, Universität Dortmund
"Modelle und Möglichkeiten des historischen Dokumentarfilms"


INFO

Ort:
Campus Süd, Universität Dortmund
Wilhelm Dilthey-Straße, Pavillon 8, Raum 017





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 2 11:35:16 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Nov 2006 11:35:16 +0100
Subject: [WestG] [AUS] 1946 - Politik und Alltag im Gruendungsjahr des
Landes NRW, 26.10.-26.11.2006, Duesseldorf
Message-ID: s549d80c.056@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Martina Wiech"
Datum: 31.10.2006, 16:18


AUSSTELLUNG

1946 - Politik und Alltag im Gründungsjahr des Landes
Nordrhein-Westfalen:
Ausstellung, Katalog und Internetpräsentation

Die Präsidentin des Landtags NRW, Regina van Dinther, hat am 26.
Oktober
die von Landesarchiv und Landtag gemeinsam konzipierte Ausstellung
"1946 - Politik und Alltag im Gründungsjahr des Landes
Nordrhein-Westfalen"
eröffnet. Im Rahmen der Eröffnungsfeier wurde der Katalog zur
Ausstellung
präsentiert, der für 5,- € im Buchhandel, über den Landtag NRW oder
über
das Landesarchiv NRW erhältlich ist.

Auch im Internetangebot des Landesarchivs NRW finden Sie ab sofort eine

Präsentation des Landesarchivs zur Gründungsphase des Landes. Neben
Texten und Abbildungen können Sie dort auch den in der Ausstellung
gezeigten
Film sehen.

Das Land Nordrhein-Westfalen feiert 2006 seinen 60. Geburtstag und
schaut
aus diesem Anlass zurück auf sein Gründungsjahr. Eine genaue
Geburtsstunde
des Landes lässt sich nicht bestimmen. Die Gründungsphase reichte von
der
unmittelbaren Nachkriegszeit bis weit über das Jahresende 1946 hinaus.

Die Ausstellung "1946 - Politik und Alltag im Gründungsjahr des Landes
Nordrhein-
Westfalen" stellt diese Gründungsphase in den Mittelpunkt. Sie
präsentiert das
Jahr 1946 als ein "Schwellenjahr", das geprägt ist von den schwierigen
Lebens-
bedingungen der Nachkriegszeit. Zugleich entstanden in dieser Zeit aber
neue
gesellschaftliche und politische Strukturen. Die Weichen für die
weitere
demokratische Entwicklung des Landes wurden gestellt. Anhand
ausgewählter
Themen wird in der Ausstellung ein Bild der Gründungsphase des Landes
Nordrhein-Westfalen gezeichnet, das sowohl die politische Entwicklung
als
auch den Alltag der Menschen in den Blick nimmt.

Rund 100 Exponate aus der Gründungsphase des Landes haben die
Ausstellungsmacher dafür zusammengetragen. Dazu gehören das Protokoll
der ersten Kabinettssitzung ebenso wie typische Gegenstände aus dem
Nachkriegsalltag an Rhein und Ruhr. Sie dokumentieren, wie das Land
unter
den schwierigen Bedingungen der Nachkriegzeit entstanden ist, und die
Menschen ihren Alltag zwischen Trümmern bewältigten.


INFO

Die Ausstellung ist vom 26. Oktober bis 26. November 2006 im Landtag
NRW (Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf) zu besichtigen. Der
Besuch
ist kostenlos. Anmeldung unter 0211/ 884-2197 oder
veranstaltungen at landtag.nrw.de.

Kontakt:
Landesarchiv NRW
Grundsatzfragen und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Martina Wiech
Graf-Adolf-Str. 67
40210 Düsseldorf
Tel: 0211 - 159 238 202
Fax: 0211 - 159 238 111
E-Mail: martina.wiech at lav.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 2 11:38:13 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Nov 2006 11:38:13 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/38
Message-ID: s549d8af.079@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 31.10.2006, 14:41


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an
dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-38 für den Zeitraum vom 14.10.06 bis
zum 20.10.2006 mit insgesamt 38 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes


Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die
ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&
BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen
Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie
(NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 2 11:44:22 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Nov 2006 11:44:22 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Dieter Klose / Hansjoerg Riechert
(Hrsg.): IkarusMaschinen. Luftfahrt in Ostwestfalen-Lippe
Message-ID: s549da24.073@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Robert Gahde"
Datum: 30.10.2006, 14:23


LITERATUR

Zur Sonderausstellung "IkarusMaschinen. Luftfahrt in
Ostwestfalen-Lippe"
des Kreises Lippe, die zwischen dem 16. Mai und 3. Oktober 2006 im
Westfälischen Freilichtmuseum Detmold rund 30.000 Besucher zählte, ist

ein gleichnamiger Sammelband erschienen, dessen Inhalte über die
Ausstellung hinaus bleibenden Wert haben.

Darin beschreiben und analysieren fünfzehn Autoren Entwicklungen und
Ereignisse aus rund 100 Jahren regionaler Verkehrs- und
Militärfliegerei
sowie aus dem großen Bereich des Luftsportes. Ihre Beiträge machen
deutlich, dass die Luftfahrt in Ostwestfalen-Lippe keineswegs nur im
Windschatten allgemeiner luftfahrthistorischer Entwicklungen und
Ereignisse verlaufen ist, sondern auch umgekehrt solche auf nationaler

und gar internationaler Ebene beeinflusst haben. Die Region ist bei der

Luftfahrttechnik und bei der Ausbildung von Luftsportnachwuchs und
ihrer Weiterbildung von internationaler Bedeutung. Insbesondere das
Luftsportzentrum Oerlinghausen bildet seit den 1930er Jahren den
regionalen Mittelpunkt des Luftsports. Mit seiner Segelflugschule und
den dort beheimateten Luftfahrtvereinen ist es ein international
anerkanntes Leistungszentrum, nach seinen Startzahlen ist es sogar
der größte europäische Segelflugplatz überhaupt.

Neben der Geschichte des heutigen Luftsportzentrums Oerlinghausen
wird die übrige Topografie des Fliegens in der Region, von der
Entstehung
und Entwicklung anderer zivil und militärisch genutzter Flugplätze in
der
Region bis zur Auflösung einzelner Plätze eingehend dargestellt. Einen

besonderen Stellenwert hat hierbei die grundlegende Darstellung der
Entwicklung des Regionalflughafens Paderborn-Lippstadt von der
Gründung bis zum heutigen regionalen "Tor zur Welt". In diesem
Zusammenhang wird auch die Entstehung und die betriebswirtschaftliche
Betätigung der ersten Fluggesellschaft in der Region, die 1924-1929
bestehende Westflug GmbH in Bad Oeynhausen, untersucht, die als
Vorläuferin des Flughafens Paderborn-Lippstadt zu sehen ist.

Darüber hinaus werden in dem Band die Verbindung von allgemein-,
berufs- und weiterbildenden Schulen und Luftfahrt seit der Weimarer
Republik über das "Dritte Reich" bis heute ebenso thematisiert wie
die Rolle von Frauen in der regionalen Luftfahrt als Fliegerinnen und
Fallschirmspringerinnen. Ein Ausblick auf den Luftport heute und in
naher Zukunft schließt den Band ab.

Der Sammelband mit seiner Vielfalt an Themenbereichen dokumentiert
ein kaum erforschtes Kapitel regionaler Sozial,- Wirtschafts-, Technik-

und Mentalitätsgeschichte. Dafür konnten wenig beachtete Quellen-
bestände aus zahlreichen Archiven und Privatsammlungen ausgewertet
werden.


INFO

Dieter Klose / Hansjörg Riechert (Hrsg.)
IkarusMaschinen. Luftfahrt in Ostwestfalen-Lippe
Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen
Vereins für das Land Lippe, Bd. 77
Detmold 2006, 287 Seiten, 157 s/w Abb.
ISBN 3-924481-16-4
19,50 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 3 11:21:11 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Nov 2006 11:21:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Landesmedienzentrum gibt seltenes Filmdokument
ueber den Ruhrkampf als DVD heraus
Message-ID: s54b2641.077@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.11.2006, 11:39


AKTUELL

LWL-Landesmedienzentrum gibt seltenes Filmdokument über den
Ruhrkampf als DVD heraus

An die wichtige Episode des Ruhrkampfes zwischen den beiden
Weltkriegen erinnert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) in Zusammenarbeit mit dem französischen Musée Albert
Kahn mit der rund einstündigen DVD "Der Ruhrkampf - La
Bataille de la Ruhr". Der Film mit seltenen Aufnahmen aus den
frühen 1920er Jahren feierte jetzt in Gelsenkirchen Premiere.

"Mit dem Film kehren die Aufnahmen nach über 80 Jahren nach
Westfalen und ins Rheinland zurück. Es gibt in deutschen
Archiven kein vergleichbares Filmmaterial über den Ruhrkampf.
Viel unmittelbarer und anschaulicher als schriftliche Quellen und
Fotos das können, führen sie uns nicht nur die dramatischen
Ereignisse dieser Jahre vor Augen. In ihnen spiegelt sich auch
das Arbeitsleben sowie die Alltags- und Kulturgeschichte von
der Mode bis zu Freizeitvergnügen", so Markus Köster, Leiter
des LWL-Landesmedienzentrums.

In den vier Jahren zwischen 1921 und 1925 drehten zwei
französische Kameramänner im Auftrag des französischen
Bankiers Albert Kahn im gesamten Ruhrgebiet. "Herausgekommen
ist dabei ein authentisches und vielschichtiges Bild des Ruhr-
gebietes. Mit einem außergewöhnlichen Gespür für Situationen
ist es den Kameramännern gelungen, viele wesentliche Stränge
der politischen, aber auch der sozialen und kulturellen Wirklichkeit
der damaligen Zeit festzuhalten", lobt Köster.

Die so entstandenen 5.000 Meter Film, die etwa drei Stunden
Laufzeit entsprechen, wurden aber nicht weiterbearbeitet:
Während der Weltwirtschaftskrise geriet auch Kahn in den Ruin
und konnte sein Projekt nicht weiterführen. So geriet das
Material in Vergessenheit. Erst Anfang der 1990er Jahre wurde
es in Frankreich wieder entdeckt. Bald darauf produzierte das
Musée Albert Kahn mit dem Stummfilm-Material, zu dem auch
Aufzeichnungen der Kameraleute über Drehorte und Zeit
gehören, die Dokumentation "La Bataille de la Ruhr". Gemeinsam
mit Robert Weiss vom Musée Albert Kahn entwickelte Dr. Volker
Jakob, Leiter des Filmarchivs im Westfälischen Landesmedien-
zentrum, die Idee dieses frühe Filmdokument in einer deutschen
Version in Westfalen und im Rheinland zu verbreiten. Die DVD
enthält neben dem deutschen Kommentar auch die französische
Originalfassung sowie ein ausführliches Begleitheft.

Der Film zeichnet die Abschnitte des Ruhrkampfes und seine
Auswirkungen auf Städte wie Gelsenkirchen, Duisburg, Düsseldorf
und Aachen detailliert nach: Zunächst sind Bilder des pulsierenden
Lebens zu sehen. Ab 1923 kommen dann immer häufiger
französische und belgische Soldaten ins Bild. Denn die wirtschaftlich,

politisch und sozial instabile Republik konnte die im Versailler
Friedensvertrag von 1919 vereinbarten Verpflichtungen zu
Reparationszahlungen und Kohlelieferungen nicht ganz erfüllen.
Anfang 1923 verzögerte die deutsche Regierung die Lieferung der
fälligen Reparationsleistungen. Daraufhin besetzten französische
und belgische Truppen das Ruhrgebiet, das sie als "produktives
Pfand" ansahen. Darauf reagierte die Bevölkerung mit passivem
Widerstand, der zeitweise alle Räder still stehen ließ und mitunter
auch in Sabotageakte ausartete.

Der Film zeigt zunächst unbewaffnete Soldaten, die flanieren,
Blumen kaufen und Boot fahren. Doch mit der Verschärfung des
Konfliktes, bestimmen Gewehre und Panzer das Bild. Massen-
demonstrationen, bei denen Demonstranten zu Tode kommen
und anschließende Kundgebungen bei den Begräbnissen lösen die
friedlichen Bilder ab. Wo zunächst der Überfluss zu dominieren
schien, sieht man jetzt notleidende Menschen. Schließlich ist zu
sehen, wie die Soldaten marschierend, reitend fahrend oder
radelnd das Ruhrgebiet wieder verlassen.

"Die Bilder des Films sind selten, sensationell und Spiegelbild
einer bewegten Epoche. Sensationell sind sie, weil die Kamera-
männer mit einem Blick für das Wesentliche viele höchst
bemerkenswerte Aspekte der Sozialgeschichte des Rhein-Ruhr-
Raumes für die Nachwelt festgehalten haben", so der
Filmhistoriker Dr. Hans Gerhold, der als Autor für das Begleitheft
verantwortlich zeichnet.


INFO

Der Ruhrkampf
La Bataille de la Ruhr
Französische Filmaufnahmen aus Westfalen und dem
Rheinland 1921 - 1925
DVD ca. 60 Minuten, schwarz/weiß, deutsch-französisch,
ausführliches Begleitheft
14,90 EUR (zzgl. 2,60 EUR Versandkosten)
Bezug:
Westfälisches Landesmedienzentrum
48133 Münster
medienzentrum at lwl.org,
Fax: 0251 591-3982





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 3 11:40:21 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Nov 2006 11:40:21 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Chytrek,
Ulrich: Der Telegraph von Prof. Gundolf aus Paderborn von 1850
Message-ID: s54b2acd.056@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Barbara Stenger"
Datum: 29.10.2006, 19:22


LITERATUR

Ulrich Chytrek: Der Telegraph von Prof. Gundolf aus Paderborn von 1850.

Eine zeitgeschichtliche Einordnung
Technikgeschichte - 19. Jh.

Im Jahr 1850 ließ Anton Gundolf, katholischer Priester und Professor am

Paderborner Gymnasium Theodorianum, seine technische Abhandlung
"Ueber elektromagnetische Telegraphie" in einer Festschrift seiner
Schule
veröffentlichen.

Anhand des detaillierten Textes und einer maßstabsgerechten
lithografischen
Zeichnung, die den Aufbau des Zeigertelegrafen beschreibt und dem
Aufsatz
beigelegt ist, rekonstruierte Ulrich Chytrek nach gut 150 Jahren einen

funktionstüchtigen Nachbau des Gundolfschen Gerätes. Seine hierbei
gemachten Beobachtungen zur Konstruktion und zum praktischen Betrieb
des Telegrafen, der als technische Pionierleistung gelten kann,
eröffnen
Einblicke in die Anfänge der modernen Nachrichtentechnik, die direkt am

Objekt gewonnen werden konnten.

Neben der Biografie Professor Gundolfs, der sich als unkonventioneller

Typus des naturwissenschaftlich versierten Ingenieurs im Talar
profilierte,
bringt Chytrek dem Leser auf anschauliche Weise nahe, worin bei allem
Fortschritt die Tücken der alten Telegrafenapparaturen lagen. Die vom
Verein für Geschichte an der Universität Paderborn VfG (www.vfg-
paderborn.de) veröffentlichte Arbeit stellt somit exemplarisch ein
Stück
Paderborner Technikgeschichte vor, deren Protagonisten mit dazu
beitrugen, das Gesicht des telekommunikativen Zeitalters unserer Tage
zu prägen.


INFO

Ulrich Chytrek: Der Telegraph von Prof. Gundolf aus Paderborn von 1850.

Eine zeitgeschichtliche Einordnung
(PBG 15) 120 S., 54 Abb., br., € 16,80,





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 3 11:49:36 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Nov 2006 11:49:36 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Ausstellung zur Domfestwoche in Muenster
vom 13.-21.10.1956, 13.10.2006-28.01.2007, Muenster
Message-ID: s54b2cdb.017@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Wibke Becker"
Datum: 02.11.2006, 14:19


AUSSTELLUNG

Vor genau 50 Jahren, am 13. Oktober 1956, wurde der im Zweiten
Weltkrieg stark beschädigte St. Paulus-Dom feierlich wieder seiner
Bestimmung übergeben. Über zehn Jahre hatte der Wiederaufbau
der münsterischen Kathedralkirche gedauert.

Ab dem 13. Oktober 2006 zeigt das Stadtmuseum Münster erstmals
rund sechzig Fotos, die anlässlich der Glocken- und Altarweihe und
der vom 13. bis 21. Oktober 1956 stattfindenden Domfestwoche
entstanden. Die Feierlichkeiten, die die Wiedereröffnung des Domes
begleiteten, erregten damals weit über die Grenzen Münsters hinaus
große Aufmerksamkeit. Über 50.000 Gläubige aus den verschiedenen
Teilen des Bistums besuchten in diesen Tagen Münster und die
Kathedralkirche. Die ausgestellten Fotografien lassen Ereignisse und
die ergreifende Atmosphäre während der Feierlichkeiten wieder
lebendig werden. Sie stammen zum größten Teil von dem Presse-
fotografen Willi Hänscheid, der das Geschehen auf eindringliche
Weise festhielt.

Das aufwändige religiöse und kulturelle Festprogramm der Domfestwoche
wurde von einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Kommission
erarbeitet und koordiniert. Den Auftakt bildete die Weihe des Altars
am 13. Oktober 1956 durch Bischof Michael Keller. Das seltene
Zeremoniell fand in Anwesenheit zahlreicher hoher geistlicher Würden-
träger, geladener Gäste und Gläubigen statt. Nach einer ergreifenden
Predigt des Bischofs begannen die Domglocken zum ersten Mal in voller
Stärke zu läuten und wurden von allen Kirchenglocken der Innenstadt
begleitet. Am Sonntag, dem 14. Oktober 1956, hielt der Kölner Erz-
bischof, Kardinal Joseph Frings, das festliche Pontifikalamt. Wie am
Tag
zuvor war der "mehr als 5.000 Menschen fassende" Dom überfüllt.
Viele Gläubige fanden bereits eine Stunde vor Beginn des
Gottesdienstes
keinen Einlass mehr und verfolgten die Feierlichkeiten über
Lautsprecher
auf dem Domplatz. "Er ist wiedererstanden in seiner alten Pracht" mit

diesen Worten äußerte sich der Kardinal lobend über die Leistung der
zehnjährigen Wiederaufbauarbeit.

In der kommenden Woche pilgerten Tag für Tag aus allen Teilen des
Bistums unzählige Gläubige nach Münster. Viele reisten mit Sonderbussen

an. Das Pontifikalamt durch Bischof Johannes Pohlschneider aus Aachen,

ehemals Generalvikar von Bischof Michael Keller, bildete am 21. Oktober

den abschließenden Höhepunkt der Festwoche. Der Andrang der
Gläubigen war an diesem Tag so groß, dass Bischof Pohlschneider nicht
zur Kanzel durchdringen konnte und seine Predigt von der Vierung aus
halten musste.

Einen glanzvollen Nachhall fand die Domfestwoche am 28. Oktober durch
den Besuch des Apostolischen Nuntius in Deutschland, des Amerikaners
Erzbischof Aloysius Muench. Auch er zeigte sich beeindruckt von der
wiedererrichteten Kathedralkirche: Sie sei ein "wunderherrliches
Werk",
auf das die gesamte Diözese zu Recht stolz sein könne.


INFO

Die Fotoausstellung ist bis 28. Januar 2007 im Stadtmuseum Münster zu
sehen. Zur Ausstellung ist ein Bildband erschienen, der für 9,80 Euro
im
Museumsshop erhältlich ist.

Dr. Wibke Becker
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Telefon: +49(0)251/492-4514
Telefax: +49(0)251/492-7726
eMail: BeckerW at stadt-muenster.de
Web: http://www.stadtmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 6 11:40:24 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Nov 2006 11:40:24 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, 11/2006
Message-ID: s54f1f32.030@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 06.11.2006, 11:20


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
67. Jahrgang
November 2006
Heft 11/2006


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 361-367
Höller, Klaus Albert
Der südwestlichste "Tie" Sachsens

S. 368-387
Kirschbaum, Bernd
Ein Autograph des ersten Weihbischofs von Fulda
Stephan von Clodh aus dem Hause Hennen

S. 388-394
Hohenlimburger Stadtchronik 2006, Teil 1

S. 395
Rose, Franz
Der Werwolf in Lendringsen

S. 395
Ein Engel bewacht die Toten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 6 11:54:18 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Nov 2006 11:54:18 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe, 3/2006
Message-ID: s54f2287.035@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 06.11.2006, 11:40


SERVICE: TOC

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe
77. Jahrgang der Olper Heimatblätter
3/2006
Folge 224
ISSN 0177-2899


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54





Inhalt in Auswahl [AS]

S. 209-212
Historische Bildungsarbeit als integraler Bestandteil der Aufgaben
des Kommunalarchivs

S. 213-220
Schmelzer, Hermann
Ist der Finnentroper Bahnhof noch zu retten?

S. 221-234
Friedhoff, Jens
"...uff dem Schloß Crottoff... etliche Stück Mauer repariert"

S. 235-250
Höffer, Otto
Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von
Fürstenberg-Herdringen (Teil 10)

S. 251-266
Löcken, Monika
Fußball auf den Höhen
Die Entwicklung des Fußballspiels im Kreis Olpe (Teil 2)

S. 285-297
Voß, Hans Werner
Heimatchronik vom 1. April 2006 bis 30. Juni 2006

S. 298-307
Buchbesprechungen

S. 308
Neuerscheinung





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 8 11:23:49 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Nov 2006 11:23:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Preis fuer 'Nachwuchsforscher' erstmalig vergeben,
14.11.2006, Vreden
Message-ID: s551be5b.006@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 07.11.2006, 12:35


AKTUELL

Preis für 'Nachwuchsforscher' erstmalig vergeben
Die Arbeit der Ahauser Schülerin Judith Könemann über 'Flucht und
Integration in eine neue Heimat' wurde mit dem ersten Preis
ausgezeichnet

Die Gesellschaft für historische Landeskunde hatte im Mai 2006 einen
Förderpreis für 'Nachwuchsforscher' ins Leben gerufen. Ziel war es,
in Zusammenarbeit mit Realschulen und Gymnasien Schülerinnen und
Schüler zu ermuntern, sich mit der historischen Landeskunde des
westlichen Münsterlandes zu beschäftigen. Insgesamt neun Arbeiten
von Schülern verschiedener Schultypen aus dem gesamten West-
münsterland trafen bei der Gesellschaft ein: So wurden u.a. die
'Zwangsarbeit im Dritten Reich' in Dülmen erforscht, das 'Porträt
der Textilfabrik Becker' in Raesfeld gezeichnet, die 'Spuren jüdischer

Schülerinnen während des Nationalsozialismus' in Ahaus gesucht,
aber auch die alltägliche 'Arbeit in einer Schmiede im Wandel der Zeit'

beschrieben.

Eine Jury, bestehend aus Geschichtslehrern und Vorstandsmitgliedern
der Gesellschaft, hat die Beiträge eingehend geprüft und hat den
ersten Preis (einen wertvollen Buchpreis) an die als Facharbeit in der

Jahrgangsstufe 12 erstellte Arbeit 'Flucht und Integration, der Weg
in eine neue Heimat?! Dargestellt anhand des Schicksals meiner Groß-
mutter' von der Schülerin Judith Könemann aus Wessum vom
Alexander-Hegius-Gymnasium in Ahaus vergeben.

In einer Feierstunde erhalten alle 'Nachwuchsforscher' für ihre
'Erstlingswerke' einen Anerkennungspreis, der jeweils aus einer
Buchgabe und einer dreijährigen Schnuppermitgliedschaft in der
Gesellschaft für historische Landeskunde besteht.

Die Preise werden in einer kleinen Feierstunde am 14. November 2006
im Alten Rathaus in Vreden um 19:30 Uhr verliehen. Im Anschluss
daran hält Dr. Timothy Sodmann, Leiter des Landeskundlichen Instituts,
einen Vortrag über Die Geschichte der Juden und ihrer Emanzipation im
Westmünsterland und im Achterhoek und Liemers bis zum
19. Jahrhundert. Die Gesellschaft lädt alle Teilnehmer, deren Eltern,
Freunde und Lehrer zur Preisverleihung und zum anschließenden
Vortrag ein.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Preisverleihung und Vortrag
Datum: 14. November 2006
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes
e.V.
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
Tel.: 02564-391820
Fax: 02564-391829
E-Mail: westmuensterland-institut at kreis-borken.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes
e.V.
Tel.: 02362-951431 oder 02861-903022
E-Mail: thomas.ridder at imail.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 8 11:30:51 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Nov 2006 11:30:51 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_Schaetze_der_Seidenstra=DFe_noch?=
=?iso-8859-1?q?_bis_zum_12=2E11=2E2006_in_Bocholt?=
Message-ID: s551c000.091@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 07.11.2006, 11:12


AUSSTELLUNG

Turkmenen bis Sonntag in Bocholt
Führung zu den Schätzen der Seidenstraße

Zwei Monate waren die Turkmenen zu Gast in Bocholt. Nächste Woche
werden die "Schätze der Seidenstraße" aus dergleichnamigen Ausstellung

im Textilmuseum zurück in ihre Heimat gebracht - nicht ins 2.500
Kilometer
entfernte Zentralasien, sondern zu den Günther und Ursula Hartmann
nach Berlin, aus deren Privatsammlung die außergewöhnlichen Stücke
stammen. Bis Sonntag, 12. November, haben Besucher noch täglich
zwischen 10 und 18 Uhr Gelegenheit, die fremde Welt der Turkmenen
im Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
kennenzulernen.

Am letzten Tag (12.11.) wird Museumsleiter Dr. Hermann-Josef Stenkamp
Interessierte ab 11 Uhr beim Rundgang durch die Ausstellung begleiten.
In seiner Führung geht er insbesondere auf die wichtige Rolle ein, die
Textilien im Leben des ehemaligen Nomadenvolkes spielten. Typisches
Beispiel sind die Susanis - kunstvoll bestickte Decken, die
ursprünglich
als Überwurf des Brautbettes dienten und später als prunkvolle Wand-
bekleidung in den transportablen Jurten oder festen Lehmhäusern den
Wohlstand der Familie bekundeten. Zu sehen sind sind außerdem Kleider,
Tücher, wertvoller Schmuck und Objekte wie Sattel und Peitsche.

Die Teilnahme an der Führung am Sonntag ist frei; Besucher zahlen
lediglich den regulären Museumseintritt.


INFO

Schätze der Seidenstraße
Textilien und Schmuck der Turkmenen
03.09. bis 12.11.2006, Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr

Westfälisches Industriemuseum
Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 8 11:32:46 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Nov 2006 11:32:46 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/39
Message-ID: s551c089.012@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 31.10.2006, 14:41


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an
dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-39 für den Zeitraum vom 21.10.06 bis
zum 27.10.2006 mit insgesamt 60 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes


Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis
auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls eingesehen
werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&
BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen
Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie
(NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-25539

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 8 14:05:57 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Nov 2006 14:05:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Zwischen Iburg und Burg Ravensberg,
09.11.2006, Osnabrueck
Message-ID: s551e457.058@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Birgit Kehne"
Datum: 06.11.2006, 11:42


AKTUELL

Vortragsveranstaltung des Vereins für Geschichte und Landeskunde
von Osnabrück
Zimeliensaal der Universitätbibliothek Osnabrück, Alte Münze
Donnerstag, 09. November 2006, 19.30 Uhr

Gerd Dethlefs, Münster:

Zwischen Iburg und Burg Ravensberg. Das Bockhorster Kreuz und die
Südgrenze des Bistums Osnabrück im Hochmittalter

Das um 1200 geschaffene, monumentale Triumphkreuz aus der Kirche
zu Bockhorst (zwischen Dissen und Versmold), das seit 1894 im Landes-
museum Münster verwahrt wird, erfährt erstmals eine historische Ein-
ordnung: an ihm lassen sich die Konflikte zwischen Äbten und Vögten,
Bischöfen und Grafen bei der Ausbildung territorialer Landesherrschaft
im 13. Jahrhundert veranschaulichen. Zugleich wird die Kreuzverehrung
in Westfalen in dem Jahrhundert nach "Canossa" und dem Investitur-
streit einer neuen Betrachtung unterzogen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: 09.11.2006
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V.
Zimeliensaal der Universitätsbibliothek Osnabrück, Alte Münze
49074 Osnabrück
URL: www.verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de
Kontakt:
Dr. Birgit Kehne
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V.
c/o Staatsarchiv, Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/33162-10
E-Mail: HistVer.osnabrueck at nla.niedersachsen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 8 14:24:32 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Nov 2006 14:24:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsprogramm des Vereins fuer Geschichte
und Landeskunde von Osnabrueck e.V., 2006/2007
Message-ID: s551e8b0.017@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Birgit Kehne"
Datum: 08.11.2006, 14:14


AKTUELL

Vortragsprogramm des Vereins für Geschichte und Landeskunde von
Osnabrück e.V. für das Winterhalbjahr 2006/2007

Die Vorträge des Historischen Vereins finden im Zimeliensaal der
Universitätsbibliothek Osnabrück (Eingang Alte Münze) statt.
Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

1. Donnerstag, 19. Oktober 2006

Stefan Brüdermann, Bückeburg:

Streitlustige Einwohner - Studenten in der Universitätsstadt des
18. Jahrhunderts

Die Universität des 18. Jahrhunderts war nicht nur eine Lehranstalt,
sie war auch noch eine Einrichtung eigenen Rechts. Die Studenten
waren nicht den Gerichten der jeweiligen Städte unterworfen, sondern
der eigenen, universitären Gerichtsbarkeit. Sie sahen sich daher als
besonderen Stand mit eigenem Ehrbegriff und grenzten sich von
anderen städtischen Einwohnern ab. Der Vortrag beschreibt diese
Situation der Studenten an Beispielen verschiedener deutscher
Universitäten, geht vor allem auf typische Konfliktfelder des
Studentenlebens dieser Zeit ein: Pennalismus, Schuldenmachen,
Streitigkeiten mit Bürgern, Soldaten, Handwerkern und der
städtischen Wache und versucht, an der Entwicklung des Duells und
der Studentenverbindungen einen Wandel erkennbar zu machen.

2. Donnerstag, 09. November 2006

Gerd Dethlefs, Münster:

Zwischen Iburg und Burg Ravensberg. Das Bockhorster Kreuz und
die Südgrenze des Bistums Osnabrück im Hochmittalter

Das um 1200 geschaffene, monumentale Triumphkreuz aus der
Kirche zu Bockhorst (zwischen Dissen und Versmold), das seit 1894
im Landesmuseum Münster verwahrt wird, erfährt erstmals eine
historische Einordnung: an ihm lassen sich die Konflikte zwischen
Äbten und Vögten, Bischöfen und Grafen bei der Ausbildung
territorialer Landesherrschaft im 13. Jahrhundert veranschaulichen.
Zugleich wird die Kreuzverehrung in Westfalen in dem Jahrhundert
nach "Canossa" und dem Investiturstreit einer neuen Betrachtung
unterzogen.

3. Donnerstag, 07. Dezember 2006

Ulrike Hindersmann, Lotte:

Epochenzäsur 1806: Der Adel im Osnabrücker Land in der
napoleonischen Zeit

Der Vortrag konzentriert sich auf die Frage, welche konkreten
Auswirkungen die Ereignisse der "Franzosenzeit", der Jahre vor
und nach 1806, auf die materiellen Verhältnisse des Adels und der
von ihm besessenen Güter hatten. An Einzelbeispielen aus dem
Osnabrücker Land kann gezeigt werden, wie sich das Ausmaß
der Belastungen durch Einquartierungen, "Kriegsfuhren" und
Naturallieferungen für die Armeen gestaltete und welche Folgen
zudem die neue französische Gesetzgebung für die Güter des
Adels hatte.

Daneben sollen aber auch einige Beobachtungen zu den Reaktionen
des landsässigen Adels auf die neuen Landesherren dargelegt
werden, wobei das Spektrum der Verhaltensweisen von der
"Kollaboration" über Mitläufertum bis hin zum aktiven Widerstand
reichte.

Ein Ausblick auf die langfristigen Folgen der so genannten
Franzosenzeit für den Adel, insbesondere bei der nach 1814
einsetzenden Reformgesetzgebung im Königreich Hannover,
dem das frühere Fürstbistum eingegliedert worden war, wird
den Vortrag abschließen.

4. Donnerstag, 18. Januar 2007

Inken Schmidt-Voges, Osnabrück:

Schimpf und Schande. Hausfrauen und Mägde im Konflikt

Nicht alle, aber viele frühneuzeitliche Haushaltungen mussten mit
der Arbeitskraft von Knechten, Mägden und Saison-Gesinde
wirtschaften, um ihr Auskommen zu sichern. Im Gegensatz zur
Kernfamilie des Hausehepaars und ihrer Kinder war das Verhältnis
zum Gesinde nie einfach. Dies belegen nicht nur zahlreiche
Moraltraktate und Verordnungen über die häusliche Ordnung,
sondern auch zahlreiche Prozessakten.

Anhand von Beispielen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert aus der
Stadt und dem Hochstift Osnabrück sollen Konfliktfelder, Konflikt-
handeln und Konfliktlösungen aufgezeigt werden. Insbesondere
die Konflikte zwischen Hausfrauen und ihren Mägden werden hier
schwerpunktmäßig in den Blick genommen, da sie sich zum einen
einem stärkeren sittlichen Erwartungsdruck ausgesetzt sahen
und zum anderen wesentlich stärker auf verbale Verletzungen
der Ehre als auf körperliche Auseinandersetzungen abzielten.
Hier lassen sich deutliche Unterschiede zum Hausvater im Hinblick
auf das Recht, die Anwendung und Ausgestaltung der Züchtigung
erkennen.

5. Donnerstag, 15. Februar 2007

Martin Siemsen, Hagen a. T.W.:

"... dahier mit vielem Beyfall agiret" - Abel Seylers "Königl.
Großbrittannische Hof-Schauspieler" 1771 in Osnabrück

Nach dem Ende des Hamburger Nationaltheaters erhielt Abel Seyler,
einer der Finanziers des gescheiterten Unternehmens, am 21. März
1769 ein Privilegium als Schauspieldirektor für das Kurfürstentum
Hannover und warb postwendend zehn der besten Schauspieler der
Ackermannschen Gesellschaft an, unter denen sich auch der als "Vater
der deutschen Schauspielkunst" bezeichnete Konrad Ekhof befand.
Abel Seylers "Königl. Großbrittannische Hof-Schauspieler" spielten bis

1771 in Nordwestdeutschland. Im Januar und Februar 1771 gastierten
sie in Osnabrück und gaben 31 Vorstellungen. Von Corneilles Cinna über
Lessings Minna von Barnhelm bis zu Racines Mithridates wurden
zahlreiche
Stücke aufgeführt, die mehrheitlich bereits im Repertoire des Hamburger

Nationaltheaters zu finden gewesen waren.

Der Schauspieler Johann Christian Brandes hat in seiner Autobiographie

den Osnabrücker Aufenthalt kurz geschildert: "Mit so vieler Wärme auch

der hiesige Adel das Schauspiel unterstützte ...; die Bürger fanden
wenig
oder gar kein Behagen an unseren Vorstellungen ... und der Pöbel
feindete
uns vollends an. Die Mutwilligsten unter diesen warfen zum öfteren
während der Komödie mit großen Steinen durch die Fenster aufs Theater
...".

Der Vortrag bietet eine umfassende Darstellung des Osnabrücker
Gastspiels
der Seylerschen Entreprise. Thematisiert werden u.a. Ensemble,
Repertoire
und Rollenverteilung, die bisher in der Forschung - weil nicht bekannt
- nur
lückenhaft dokumentiert worden sind. Darüber hinaus werden insbesondere

sozialgeschichtliche Aspekte des Aufenthalts vor dem Hintergrund neu
entdeckter archivalischer Quellen diskutiert.

6. Donnerstag, 15. März 2007

Ellinor Fischer, Osnabrück:

Die frühmittelalterliche Domburg von Osnabrück - neue Funde und
Forschungen

Mit der Einrichtung einer karolingischen Missionsstation zur
Christianisierung
des sächsischen Umlandes begann gegen Ende des 8. Jahrhunderts die
Entwicklung von Bistum und Stadt Osnabrück. Ausdehnung und
Erscheinungs-
bild des frühen Bischofssitzes sind jedoch in weiten Teilen ungeklärt.
Eine
umfassende wissenschaftliche Auswertung aller bisher im Bereich der
Domburg durchgeführten archäologischen Untersuchungen (von 1975 bis
2006) soll offene Fragen beantworten und genauere Erkenntnisse zur
Gestalt der frühen Domburg liefern. Dabei stehen Siedlungsstrukturen,
Gräberfelder und Befestigungsanlagen im Vordergrund, doch auch
Hinweise auf Handel und Verkehr fallen in den Bereich der
Untersuchungen.
Ähnliche Forschungsprojekte wurden in jüngster Zeit in anderen frühen
sächsischen Bistümern wie Münster und Paderborn bereits durchgeführt,
so dass Erkenntnisse vergleichend betrachtet und in den größeren
Zusammenhang der Städtebildung im nordwestdeutschen Raum gestellt
werden können.

Der Vortrag vermittelt aktuelle Erkenntnisse der laufenden
Auswertungsarbeit
unter besonderer Beachtung der im Herbst 2006 stattfindenden Ausgrabung

südlich des Domes.


INFO

Kontakt:
Dr. Birgit Kehne
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V.
Schloßstr. 29,
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/33162-10
E-Mail: Birgit.Kehne at nla.niedersachsen.de
URL: verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 9 11:44:49 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Nov 2006 11:44:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Einladung zur Verleihung des LWL-Foerderpreises
fuer Westf. Landeskunde, 12.11.2006, Oelde
Message-ID: s55314d9.053@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.11.2006, 11:01


AKTUELL

Presse-Einladung zur Verleihung des LWL-Förderpreises für Westfälische
Landeskunde

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeichnet in diesem Jahr
die Literaturwissenschaftlerin Iris Hermann mit seinem Förderpreis für
Westfälische Landeskunde aus. Die Bielefelderin nimmt den mit 3.100
Euro dotierten Preis aus den Händen von LWL-Direktor Dr. Wolfgang
Kirsch entgegen.


INFO

Sonntag, 12. November, um 11 Uhr
Museum für Westfälische Literatur,
Landrat-Predeick-Allee 1
Oelde-Stromberg





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 9 11:32:39 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Nov 2006 11:32:39 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Erster Tag der antiken Numismatik, 11.11.2006,
Muenster
Message-ID: s55311f3.077@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presstelle der Uni-Münster"
Datum: 07.11.2006, 09:02


KONFERENZ

Antike Münzen hoch im Kurs
Erster Tag der antiken Numismatik am 11. November in Münster

Hoch im Kurs stehen am 11. November in Münster antike Münzen. Der
erste "Tag der antiken Numismatik" wird gemeinsam veranstaltet von der
WWU Münster, dem Westfälischen Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte und dem Verein der Münzfreunde für Westfalen und
Nachbargebiete.

Bei dieser internationalen Tagung im Vortragssaal des Landesmuseums am
münsterschen Domplatz kommen Wissenschaftler und Münzfreunde
zusammen, um aktuelle Forschungsarbeiten und methodische Fragen der
Vermittlung antiker Numismatik in Hochschulen, Museen, Schulen und der
Öffentlichkeit zu diskutieren.

Die Kooperation der Veranstalter erwuchs aus dem Umstand, dass schon
seit langem an der Universität wie im Landesmuseum erfolgreich die
Münzgeschichte der Antike in Forschung und Lehre behandelt wird.
Ergebnis dieser engen Vernetzung der Münzforschung ist eine Tagung,
in der nicht nur international renommierte Forscher, sondern auch
Nachwuchswissenschaftler in Vorträgen und Referaten ihre
Forschungsergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren
und nicht zuletzt auch interessierten Münzsammlern zur Diskussion
stellen.


INFO

Veranstaltungsort:
Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. ++49/0251/5907-01
landesmuseum at lwl.org


Link: Archäologisches Seminar
(http://www.uni-muenster.de/Archaeologie/)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 9 11:51:55 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Nov 2006 11:51:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Aufruf zur Subskription fuer eine Quellenpublikation
Message-ID: s553166e.008@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef Wermert"
Datum: 06.11.2006, 17:03


AKTUELL

Das Stadtarchiv Olpe und der Heimatverein für Olpe und Umgebung e.V.
planen die Herausgabe des wissenschaftlichen Briefwechsels zwischen
Norbert Scheele und Prof. Dr. Albert K. Hömberg aus den Jahren 1932-
1962 als Band 4 der "Reprints des Stadtarchivs Olpe". Der Band
beinhaltet
mit diesem Briefwechsel eine einzigartige Quelle zur Geschichte und
Geschichtsschreibung dessüdlichen Westfalen.

Um das Projekt realisieren zu können, ist eine bestimmte Zahl von
Vorbestellungen Voraussetzung. Die Herausgeber bieten daher den
Band bis Ende Januar2007 zu einem Vorzugspreis an.


Text des Aufrufes:

Aus der Werkstatt der westfälischen Landes- und Ortsgeschichte
Einladung zur Subskription Der Briefwechsel Albert K. Hömberg und
Norbert Scheele 1932-1962. (Faksimile). Aus der Werkstatt der
westfälischen Landes- und Ortsgeschichte. Ein Beitrag zur Geschichte
und Geschichtsschreibung Südwestfalens. Mit einer Einführung von
Wilfried Reininghaus. Hrsg.: Stadtarchiv Olpe und Heimatverein für
Olpe und Umgebung e.V. Kreuztal: verlag die wielandschmiede 2007.
(=Reprints des Stadtarchivs Olpe 4). Ca. 350 S.

Im März 2005 übergab die Familie Scheele dem Stadtarchiv Olpe als
Schenkung ein Aktenfaszikel mit dem wissenschaftlichen Briefwechsel
zwischen dem Heimatforscher, Kreisheimatpfleger und Redakteur der
"Heimatblätter" bzw. "Heimatstimmen" aus dem Kreis Olpe, Norbert
Scheele (1903-1978), und dem in späteren Jahren renommierten
Landeshistoriker Prof. Dr. Albert K. Hömberg (1905-1963), dem
ersten Inhaber des Lehrstuhls für westfälische Landesgeschichte an
der Universität Münster seit 1954 und 1. Vorsitzenden der Historischen
Kommission für Westfalen.

Aus einem Zeitraum von 30 Jahren, von 1932 bis 1962, zeugen Briefe
im Umfang von ca. 310 Seiten von der wissenschaftlichen, aber auch
freundschaftlichen Beziehung Norbert Scheeles mit Albert K. Hömberg,
die sich beide in ihrer Forschungsarbeit gegenseitig ergänzten und
bereicherten -der eine auf der lokalen Ebene im südlichen Sauerland
arbeitend, der andere auf gesamtwestfälischem Terrain und darüber
hinaus. Es gibt nahezu keine Frage landesgeschichtlicher Forschung,
die von Hömberg oder Scheele nicht angesprochen oder diskutiert
wurde, keinen Ort, der nicht von Interesse gewesen wäre, wobei
sich beider Schwerpunkt allerdings im wesentlichen auf das
kurkölnische
Herzogtum Westfalen und die Zeit des Alten Reiches beschränkte. Der
Briefwechsel stellt somit eine herausragende Quelle zur Geschichte
und Historiographie sowohl des Kreises Olpe als auch des südlichen
Westfalen dar.

Das Stadtarchiv Olpe und des Heimatvereins für Olpe und Umgebung e.V.
planen gemeinsam mit dem "verlag die wielandschmiede" in Kreuztal die
Herausgabe des Briefwechsels, wobei die Wiedergabe als Faksimiledruck
vorgesehen ist. Erscheinungstermin ist das Frühjahr 2007 (März/April).

Der 1. Vorsitzende der Historischen Kommission für Westfalen,
Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Präsident des Landesarchivs Nordrhein-
Westfalen, wird den Band mit einer umfangreichen Einführung in den
Briefwechsel einleiten und Ausführungen machen über die Entstehung,
Entwicklung und zum Wert der Quelle insgesamt wie zu den
Korrespondenzpartnern mit ihren wechselnden Forschungsschwerpunkten
und zu ihrer Arbeitsmethodik.


INFO

Der Band wird einen Umfang von ca. 350 Seiten haben und in Leinen
gebunden und mit einem Schutzumfang versehen sein. Interessenten
für diese in kleiner Auflage in der Reihe "Reprints des Stadtarchivs
Olpe"
als Band 4 erscheinende Publikation melden sich bitte beim:
Stadtarchiv Olpe
Franziskanerstraße 6/8
57462 Olpe Telefon: 02761/831-293
Fax 02761/832293
E-mail: J_Wermert at Olpe.deDer Subskriptionspreis
(bis zum 31. Januar 2007)
beträgt 39,90 Euro, danach 48,00 Euro.

Josef Wermert
Stadtarchiv Olpe
Franziskanerstraße 6
57462 Olpe
Tel.: 02761/831293





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 10 11:23:21 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Nov 2006 11:23:21 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Gladbeck - Unsere Stadt, Nr. 3/2006
Message-ID: s5546131.024@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 10.11.2006, 11:20


SERVICE: TOC

Gladbeck - Unsere Stadt
Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur- und Heimatpflege
34. Jahrgang (2006)
Nr. 3


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=84



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 3-10
Pollmann, Dietrich
Zukunft braucht Erinnerung - 60 Jahre VHS Gladbeck

S. 11f.
Riesener-Möbel stehen in Münster

S. 17-20
Fladung, Anni
Erinnerungen an das Gartenrestaurant "Waldfriede"

S. 22f.
Enxing, Heinz
Stadtgeschichtssäule wurde restauriert

S. 28-30
Ballhorn, Franz-Josef
Weihnachtskrippen

S. 32
Muthweiß, Ursula
Einschulung 1948

S. 36-38
Wichmann, Marion
Wer war eigentlich...?
Erich Kästner

S. 41-45
Samen, Manfred
Der NS-Reichsarbeitsdienst und seine Ausprägung in Gladbeck
2. Teil

S. 47f.
Papa, erzähl mal vonne Arbeit






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 10 11:36:07 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Nov 2006 11:36:07 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Guetersloher Beitraege, Nr. 79, Oktober 2006
Message-ID: s5546452.046@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 10.11.2006, 11:35


SERVICE: TOC

Gütersloher Beiträge
zur Heimat- und Landeskunde
Vergangenheit in Wort und Bild
Oktober 2006
Nr. 79
ISSN: 0722-3161


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=49


Seiten in Auswahl (AS)


S. 5-11
Höffer, Volker
Über die Ostsee in die Freiheit

S. 12-15
Ellermann, Norbert
Erfahrungen (mit) einer Karrierefrau
Barbie im Stadtmuseum Gütersloh

S. 17-24
Gans, Matthias
Theater in Gütersloh:
Bühnen zwischen Volksnähe und Weltklasse

S. 27-32
Hoyer, Wolfgang
Der Studienrat, Wissenschaftler und Chronist Professor Paul Eickhoff

S. 40-42
Anderson, Bernd
Lebendige Vielfalt
Fotografische Impressionen aus dem Stadtmuseum Gütersloh

S. 47-76
Musch, Hans-Dieter (Bearb.)
Es geschah in Gütersloh
Chronik





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 15 11:18:25 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Nov 2006 11:18:25 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Die Warte, Nr. 131, Herbst 2006
Message-ID: s55af78f.056@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 15.11.2006, 11:15


SERVICE: TOC

De Warte
Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter
67. Jahrgang
Nr. 131
Herbst 2006
ISSN 0939-8686


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=65



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 2f.
Greif, Stefan
"Rote" Kunst in kultivierter Landschaft

S. 4f.
Deppe, Günter
Gotische Engel musizieren im Hohen Dom

S. 6-8
Franke, Gerhard
Domkapitular Franz Heidenreich (1799-1873)

S. 9f.
Kohle, Maria
"Catholische Gesäng im Advent und Heiligen Weyhnachten

S. 11f.
Schäferjohann-Bursian, Iris
Zu den Chancen eines Jubiläums für die Region

S. 13f.
Zacharias, Klaus
Eine Paderborner Institution feiert Geburtstag:
101 Jahre Tanzschule Oberbach-Möllmann

S. 15-17
Eller, Barbara
Das Geburts- und Wohnhaus des Malers Johann Georg Rudolphi

S. 18
Schwede, Arnold
Noch einmal:
Vereins-Anstecknadeln aus alten Zeiten

S. 23-27
Menne, Mareike
"Gottes und der Kirche Ehr"

S. 28f.
Multhaupt, hermann
Der Gang nach Canossa und die Folgen für Paderborn

S. 30-33
Strümper, Walter
Vom freiwilligen Arbeitsdienst zum Reichsarbeitsdienst

S. 34-37
Stüken, Wolfgang
"Mit seltener Hingabe"

S. 38
Becker, Waldemar
Bedeutsamer Fund auf Waldhausen bei Bad Driburg

S. 39
Hanewinkel, Joachim
Das Fachwerkhaus Hanewinkel in Ottbergen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 10 10:30:32 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Nov 2006 10:30:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die Mittelsteinzeit: Zeit der Innovationen und
des kulturellen Wandels, 16.11.2006, Hagen
Message-ID: s55454df.075@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ralf Blank"
Datum: 09.11.2006, 11:23


AKTUELL

Die Mittelsteinzeit: Zeit der Innovationen und des kulturellen Wandels
Hagener Diskussionen und Vorträgen
Datum: 16. November 2006, 19 Uhr

Referentin: Dr. Birgit Gehlen, Universität Köln
Veranstaltungsort: Historisches Centrum Hagen, Vortragssaal

2004 wurden in der Blätterhöhle bei Hagen die bisher ältesten Überreste
von
anatomisch modernen Menschen im Ruhrgebiet und in Westfalen entdeckt.
Die
Datierung der damals in der Höhle geborgenen Skelettreste in den
C14-Laboren
der Universitäten Kiel und Oxford ergab ein Alter von rund 10.700
Jahren.
Weitere Untersuchungen ermöglichten die Klärung der Fundumstände und
eine wesentliche Erweiterung des Fundmaterials.

Die ersten systematischen archäologischen Grabungen fanden im Frühjahr
und Sommer 2006 in der Höhle und auf dem Vorplatz statt und werden
auch
2007 fortgesetzt. Bei der Grabungskampagne 2006 wurde nicht nur die
ursprüngliche Situation und das Aussehen der Höhle geklärt. Vielmehr
konnten
auch auf dem Vorplatz in einem Fundhorizont zahlreiche weitere
archäologische
Funde,wie z.B. typische Jagdwaffenprojektile (die so genannten
Mikrolithen),
eine Feuerstelle und weitere Menschenreste, entdeckt werden, die
ebenfalls
in die frühe Mittelsteinzeit datieren. Darüber hinaus ergaben sich auch
erste
Hinweise auf eine möglicherweise ältere Nutzung der Höhle. Doch wie
sind die
Funde einzuordnen und welche Epoche der Menschheitsgeschichte
repräsentiert
die Mittelsteinzeit?
Mehr zur Blätterhöhle:
http://www.historisches-centrum.de/index.php?id=121

Erst etwa 50 Jahre nachdem die Existenz einer altsteinzeitlichen und
einer
jungsteinzeitlichen Periode längst akzeptiert war, konnte auch die Zeit
zwischen
diesen so unterschiedlich erscheinenden Epochen zu Beginn des 20.
Jahrhunderts
in archäologischen Funden erkannt werden.

Als "Zwischenzeit" wurde diese Periode folgerichtig "Mittelsteinzeit"
oder
"Mesolithikum" genannt. Auch wenn es eine gewisse Berechtigung hat,
diesen Horizont als Epilog der Altsteinzeit und als
Transformationsphase
zwischen Paläo- und Neolithikum aufzufassen, gesteht man bei dieser
Einschätzung dem Mesolithikum aber keinen eigenständigen Charakter zu.
Die kulturellen Entwicklungen dieser immerhin etwa 4000-5000 Jahre
dauernden Periode sind auf diese Weise nur undeutlich zu erkennen und
werden weder vom Fachpublikum noch von der Öffentlichkeit in ihrer
Bedeutung adäquat wahrgenommen.

So spielt die Forschung zu Mittelsteinzeit trotz zahlreicher
Publikationen,
die vor allem in den letzten zwei Jahrzehnten veröffentlicht wurden,
bisher in der europäischen Urgeschichtsforschung eine untergeordnete
Rolle.
Zu Unrecht: In dieser Periode werden zum ersten Mal alle
geographischen
Räume von den Menschen besiedelt und die natürliche Umwelt hat
regional
jeweils neue, angepasste Subsistenzstrategien verlangt und ermöglicht.
Dies hat zu technischen und sozialen Innovationen geführt, wodurch die
Einführung neuer Wirtschaftsformen befördert werden konnte.

Trotz großer Ähnlichkeiten zeigen sich im archäologischen Material
regional
zu unterscheidende Traditionen und deutlich voneinander abweichende
kulturelle .Entwicklungen, die als Grundlagen für die
gesellschaftlichen
Veränderungen am Übergang zur Jungsteinzeit verstanden werden können.

Referentin
Studium der Ur- und Frühgeschichte, Völkerkunde und Geologie in Köln.
Forschungsaufenthalte in der Ostsahara, in Australien und
Nepal.Leitungen
von Grabungen im Allgäu, an der Oberen Donau und der Ostsahara
(Ägypten).
Magister Artium in Köln 1988 über "Mesolithische Siedlungsplätze im
Landkreis
Ostallgäu". Danach zeitweise wissenschaftliche Mitarbeiterin am
Institut für
Ur- und Frühgeschichte der Universität zu Köln. Seit 1994 freiberuflich
tätig
als Archäologin, Graphikerin und Setzerin (Archäologie & Graphik).
Promotion
2005 an der Universität zu Köln "Innovationen & Netzwerke. Forggensee,
viereckige Mikrolithen und regelmäßige Klingen im spätmesolithischen
und
altneolithischen Kontext" (Prof.Dr. A. Zimmermann).
Derzeit tätig als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ur-
und Frühgeschichte der Universität zu Köln, DFG-Projekt "Die
Feuerstein-
artefakte der mesolithisch-neolithischen Moorfundstelle Friesack 4,
Lkr.Havelland,Land Brandenburg".


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
www.historisches-centrum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 10 10:45:28 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Nov 2006 10:45:28 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Abgehoert - deutsche Generaele in
britischer Gefangenschaft 1942-1945, 16.11.2006, Dortmund
Message-ID: s5545853.089@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 08.11.2006, 12:05
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Lesung in der Steinwache, Dortmund
Prof. Dr. Sönke Neitzel, Universität Mainz
Donnerstag, 16. November 2006, 19.30 h
liest aus seinem Buch
Abgehört - deutsche Generäle in britischer Gefangenschaft 1942-1945

Veranstalter: Regionalgruppe östliches Ruhrgebiet des Vereins Gegen
Vergessen - Für Demokratie e.V. in Kooperation mit dem Stadtarchiv
Dortmund

Hitlers Generäle: Was sie wirklich dachten - Was die deutsche
Generalität
während des Zweiten Weltkriegs über Hitler, die Kriegslage und die
deutschen Kriegsverbrechen wusste und dachte, war bisher kaum bekannt.
Eine neue Quelle, die der Historiker Sönke Neitzel jüngst im
britischen
Nationalarchiv erschlossen hat, gibt nun erstmals einen unmittelbaren,
authentischen Einblick in die Gedankenwelt der Wehrmachtführung. Es
sind die Abhörprotokolle deutscher Stabsoffiziere in britischer
Kriegs-
gefangenschaft. Ohne zu wissen, dass sie abgehört wurden, tauschten
sich die hochrangigen, gut informierten Gefangenen offen über ihre
Kriegserlebnisse, die weiteren Aussichten des Krieges, den National-
sozialismus, die Kriegsverbrechen und den 20. Juli aus.
(Klappentext des Buches)


INFO

Ort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstr. 50, 44147 Dortmund
(direkt am Hauptbahnhof, Nordausgang)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 13 11:49:41 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 13 Nov 2006 11:49:41 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/40
Message-ID: s5585be0.099@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 31.10.2006, 14:41


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an
dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie
informiert über neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als
gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-40 für den Zeitraum vom 28.10.2006 bis
zum 03.11.2006 mit insgesamt 37 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die
ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&
BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J



Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
Deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html


Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-25539

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 15 11:34:30 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Nov 2006 11:34:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Sensationelle Neufunde in der Blaetterhoehle
Message-ID: s55afb51.087@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ralf Blank"
Datum: 10.11.2006, 07:17


AKTUELL

Sensationelle Neufunde in der Blätterhoehle

Zu den bislang bekannten bedeutenden Funden aus der Blätterhöhle in
Hagen-
Holthausen sind weitere wichtige Entdeckungen hinzugekommen. Die
bekannte
Fundstelle, aus der die Skelettreste des auf 10 700 Jahre vor heute
datierten
"älteste Westfalen" stammen, wie die bislang ältesten Nachweise für
anatomisch
moderne Menschen im Ruhrgebiet und in Westfalen genannt werden, wurde
durch den
Arbeitskreis Kluterthöhle e.V., einer ehrenamtlich tätigen Gruppe von
Höhlenforschern, entdeckt. Im Auftrag der Stadt Hagen wurde im Frühjahr
2004 das
Höhlensystem auf der Suche nach Grundwasser untersucht. Mittlerweile
zählt die
Blätterhöhle über Deutschlands Grenzen hinaus zu den wichtigsten
archäologischen
Fundplätzen.

Im Frühjahr 2006 ist unter der Leitung von Privatdozent Dr. Jörg
Orschiedt vom
Historischen Centrum Hagen eine erste vierwöchige archäologischen
Untersuchung
in der Höhle erfolgt. Unterstützt wurden die Arbeiten durch die
Archäologen Dr.
Birgit Gehlen und Jan Kegler M.A. von der Universität Köln. Durch die
sehr
beengten Raumverhältnisse ist die wissenschaftliche Ausgrabung und
Dokumentation
nur mühsam durchführbar. Ziel der Arbeiten war die Untersuchung des,
durch den
Arbeitskreis Kluterthöhle e.V. freigelegten Erdreiches. Dabei stand die
Frage
nach einer möglicherweise vorhandenen Schichtenfolge im Vordergrund. An
zwei
zentralen Stellen im mittleren Gangabschnitt der Höhle wurden
Profilschnitte
angelegt.

Das Ergebnis dieser Untersuchung zeigt, dass sich die bislang
freigelegten
Schichten nicht mehr in ihrem ursprünglichen Ablagerungszustand
befinden. Grund
für die Verlagerung der Schichten und damit auch der darin enthaltenen
Funde
sind Aktivitäten von Tieren wie Dachsen, die in der Höhle zahlreiche
Bauten
angelegt haben. Lediglich im untersten Bereich war ungestörtes Sediment
zu
erkennen.

Unterhalb der jetzigen Oberfläche des Höhlenbodens liegen
wahrscheinlich
weitgehend ungestörte Schichten vor.
Der Höhlenraum war zumindest während der Mittelsteinzeit wesentlich
größer als
er derzeit erscheint. Dies lässt sich damit begründen, dass an keiner
Stelle
innerhalb der Höhle im Bodenbereich der gewachsene Fels erreicht wurde
und sich
die Höhlenwände auf Höhe des Bodens deutlich verbreitern.
Möglicherweise handelt
es sich bei dem bisher erschlossenen Höhleninneren um den Deckenbereich
einer
größeren Höhle, deren Eingangsbereich und Innenraum von einem
mächtigen
Sedimentkegel verschlossen bzw. angefüllt ist.

Da das bereits geborgene Fundmaterial Hinweise auf einen Lagerplatz
gab, der
sich vor der Höhle befunden haben musste, wurde im August 2006 im
Bereich des
Höhlenvorplatzes ebenfalls mit einer archäologischen Untersuchung
begonnen. Das
Ziel dieser Ausgrabung, die in diesem Jahr erst auf einer relativ
kleinen Fläche
durchgeführt wurde, war die Suche nach möglichen archäologischen
Fundschichten.
Vor Beginn der archäologischen Untersuchungen wurde der Vorplatz der
Blätterhöhle dankenswerter Weise von Mitarbeitern des Amtes für
Geoinformation
der Stadt Hagen nach modernsten Verfahren genau vermessen.

Auch diese Grabungen gestalteten sich zunächst schwierig, denn unter
dem Humus
wurde eine sehr dichte und teilweise mit großen Blöcken durchsetzte
Schuttschicht freigelegt. Während des Abgrabens der Schuttschicht
wurde
deutlich, dass die Felswand direkt unterhalb der Bodenoberfläche vor
Beginn der
Grabungsarbeiten deutlich nach hinten zurückweicht. Der Blockschutt ist
daher
auf das Abbrechen eines überhängenden Felsdaches zurückzuführen.

Unmittelbar unterhalb der Versturzschicht wurden zahlreiche
archäologische Funde
entdeckt. Darunter befinden sich Steinartefakte, Tierknochen und
Holzkohle sowie
- einer der bedeutendsten Funde - das Fragment eines menschlichen
Schädeldaches.
Zudem konnte anhand einer dunklen Verfärbung und der Konzentration von
Holzkohlen, verbrannten Knochen und Brandlehm eine Feuerstelle
freigelegt
werden. Durch zwei charakteristische Steinwerkzeuge, so genannte
Mikrolithen,
die als Waffenprojektile benutzt wurden, lässt sich die Fundschicht -
vorbehaltlich der Ergebnisse einer naturwissenschaftlichen Datierung -
der
Mittelsteinzeit zurechnen.

Damit ist die prähistorische Nutzung des Vorplatzes der Blätterhöhle
eindeutig
bewiesen. Mehr noch - es handelt sich um die ersten Grabungsbefunde aus
der
frühen Mittelsteinzeit im südlichen Westfalen, die nach modernen
wissenschaftlichen Methoden geborgen wurden. Eine wesentliche
Erkenntnis ist die
Tatsache, dass das heutige Aussehen des Einganges der Blätterhöhle und
der
Umgebung nicht dem Zustand in der Mittelsteinzeit entspricht. Der
Höhleneingang
war mit Sicherheit größer und besaß ein Felsdach, das vermutlich noch
während
der Mittelsteinzeit zusammenstürzte.

Dass der Vorplatz der Blätterhöhle nicht nur zur Mittelsteinzeit
genutzt wurde,
darauf deutet das Ergebnis einer Bohrung hin. In einem Meter Tiefe
unter der
bislang freigelegten Oberfläche wurde Holzkohle geborgen, die auf
menschliche
Aktivitäten an dieser Stelle hindeuten kann, die vielleicht noch bis in
die
Eiszeit zurückreichen. Die wichtigen und neuen Erkenntnisse der
archäologischen
Ausgrabung in und im Bereich der Blätterhöhle wurden in dieser Form
erst durch
eine großzügige Spende an Sachmitteln durch die Hagener Firma Europart
möglich
gemacht.

Während der Ausgrabungsarbeiten erfolgte auch eine genaue Untersuchung
der im
Jahre 2004 aus dem Kriechgang der Blätterhöhe geborgenen Sedimente.
Dabei wurden
zahlreiche Steinwerkzeuge aus Feuerstein, Kieselschiefer und Quarzit,
darunter
auch für die Mittelsteinzeit typische Geräte, Menschen- und Tierknochen
sowie
eine Anzahl von wohl jungsteinzeitliche Keramikscherben entdeckt.
Die archäologischen Grabungen auf dem Vorplatz der Blätterhöhle und im
Inneren
der Höhle werden 2007 fortgesetzt. Die Auswertung des bislang
geborgenen
Fundmaterials wird in den kommenden Monaten laufend durchgeführt.

Eine erste wissenschaftliche Veröffentlichung, die den Stand der
Untersuchungen
vor Beginn der Grabung in diesem Jahr darstellt, befindet sich derzeit
im Druck.
Eine weitere Veröffentlichung wird nach Abschluss einer ersten
Auswertung des
bislang geborgenen Fundmaterials zum Jahresende abgeschlossen und
voraussichtlich im Frühjahr 2007 vorliegen.


INFO

Weitere Informationen, Abbildungen und Fotografien:
http://www.historisches-centrum.de/index.php?id=121


Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
www.historisches-centrum.de
www.museum-werdringen.de





From niemani at uni-muenster.de Mon Nov 20 08:33:05 2006
From: niemani at uni-muenster.de (Irmgard Niemann)
Date: Mon, 20 Nov 2006 08:33:05 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2006/41
Message-ID: 45615A31.4020808@uni-muenster.de>

Von: "Irmgard Niemann"

Datum: 20.11.2006





Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster



In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB

Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an

dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils

aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie

informiert über neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als
gesetzliche

Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,

Detmold und Münster erhalten hat.



Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-41 für den Zeitraum vom 04.11.2006 bis

zum 10.11.2006 mit insgesamt 65 Titeln ist unter der folgenden

Internetadresse abrufbar:



_http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes_






Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste

einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls

eingesehen werden können.



Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt

werden:



_http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&
BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J_






Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie

unter:



_http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/_





Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten

Deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen

Bibliographie (NWBib):



Allgemeine Information zur NWBib:



_http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html_





Suche in der NWBib:



_http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib_






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im

Internet-Portal "Westfälische Geschichte":



_http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62_








INFO



Universitäts- und Landesbibliothek Münster

- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -

Krummer Timpen 3-5

48143 Münster

Tel.: 0251/83-25539



E-Mail: _niemani at uni-muenster.de_

Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:

_http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html_






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Nov 21 09:58:34 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 21 Nov 2006 09:58:34 +0100
Subject: [WestG] [PORT] Stoerung E-Mailingliste
Message-ID: s562cddc.009@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 21.11.2006, 09:50


PORTAL

Liebe Mitglieder der E-Mailing-Liste,

seit einigen Tagen erhalten Sie E-Mails von uns, die z.T. sehr
verunstaltet sind (Zeilenumbrüche mitten im Satz). Da wir keine
Änderungen an unserem Bearbeitungsverfahren vorgenommen haben, liegt
das Problem vermutlich an einem Update der Mailinglisten-Software, von
dem wir jedoch keine Kenntnis gehabt haben. In diesem Zusammenhang ist
es auch zu der verspäteten Versendung eines Vortrags gekommen
("Abgehört"). Wir bitten dies zu entschuldigen und hoffen, dass der
Fehler möglichst schnell beseitigt wird.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Portal-Moderatoren





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Nov 22 09:15:35 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 22 Nov 2006 09:15:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Karl-Zuhorn-Preis fuer Sprachwissenschaftler
Markus Denkler
Message-ID: s5641554.048@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 22.11.2006, 09:02


AKTUELL

Wandel der Sprachen in Westfalen
Karl-Zuhorn-Preis für Sprachwissenschaftler Markus Denkler

Markus Denkler, Sprachwissenschaftler am Germanistischen Institut der
Universität Münster, erhält am 24. November 2006 im
münsterschen Erbdrostenhof den mit 5.000 Euro dotierten
Karl-Zuhorn-Preis für westfälische Landesforschung. Mit dem
regelmäßig alle drei Jahre verliehenen Preis werden Denklers
Arbeiten über den Wandel der Sprache in Westfalen ausgezeichnet.

Die Forschungen haben eine hohe landeskundliche Bedeutung, weil sie
ein neues Licht auf den Sprachwechsel im Westfalen der frühen
Neuzeit werfen. "Denkler ist ein Nachwuchswissenschaftler, der sich
auf dem Gebiet der westfälischen Landesforschung durch besondere
Leistungen qualifiziert hat", heißt es in der Begründung des Rats
für westfälische Landeskunde.

Denkler, geboren 1973 in Burgsteinfurt (Kreis Steinfurt), hat in
Münster Deutsche Philologie, Englische Philologie und Mittlere
Geschichte studiert. Bereits seit vielen Jahren ist er Mitglied des
Vorstands der Augustin Wibbelt-Gesellschaft. Um den Sprachwechsel vom
Niederdeutschen zum Hochdeutschen im nördlichen Westfalen zu
erforschen, hat er so genannte Sterbfallinventare aus der Zeit
zwischen 1500 und 1800 untersucht. Diese Nachlassverzeichnisse haben
gegenüber den sonst meist untersuchten Texten aus Kanzleien den
Vorteil, dass ihre Sprache deutlich näher an der damals gesprochenen
Sprache liegt.

Bei seinen Forschungen hat Denkler herausgefunden, dass die
hochdeutsche Schriftsprache nicht innerhalb kurzer Zeit als Ganzes
übernommen worden ist, sondern dass einzelne hochdeutsche Elemente
nach und nach in das niederdeutsche Sprachsystem eingedrungen sind.
Zurzeit beschäftigt sich Denkler mit der bisher kaum untersuchten
Umgangssprache in Westfalen.





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Nov 22 09:21:38 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 22 Nov 2006 09:21:38 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Ausstellung zur "Franzosenzeit" 1806-1813,
Stadtarchiv Greven / Vortrag
Message-ID: s5641a0b.074@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Schröder, Stefan"
Datum: 13.11.2006, 14:23


AUSSTELLUNG

Greven in Frankreich? Historische Ausstellung zur "Franzosenzeit"
1806-1813

Es klingt fantastisch, stimmt aber: Greven war zwischen 1811 und 1813
Teil des Kaiserreichs Frankreich. Als Napoleon über den europäischen
Kontinent herrschte, blieb auch Greven davon nicht unberührt. Die ersten
Jahre des 19. Jahrhunderts brachten nacheinander mehrere politische
Veränderungen. Doch was passierte in Greven zwischen der Zeit im
Fürstbistum Münster (bis 1802) und als Teil der preußischen Provinz
Westfalen (ab 1815)?

Erstmals gibt eine Ausstellung des Stadtarchivs Greven Einblick, wie
diese Jahre vor Ort abgelaufen sind, in denen Greven erst zu Preußen
gehörte, dann französisch besetzt und anschließend Teil des
französisch dominierten Großherzogtums Berg war und zuletzt zu
Frankreich gehörte.

Die Ausstellung "Greven in der 'Franzosenzeit' 1806-1813" ist vom 15.
November bis zum 22. Dezember 2006 im Rathaus der Stadt Greven,
Rathausstr. 6, 48268 Greven zu den üblichen Öffnungszeiten (Mo.-Mi.
8-17, Do. 8-18, Fr. 8-12.30 Uhr) zu sehen.

Die Ausstellungseröffnung, die vom Stadtarchiv und dem Heimatverein
Greven 1982 e.V. organisiert wird, findet am 23. November 2006 um 20 Uhr
im Rathausfoyer statt. Privatdozent Dr. Rainer Pöppinghege (Universität
Paderborn) wird einen Vortrag halten mit dem Titel: "Wat wultu,
Frümdlink in Westphalen? - Napoleon, die Deutschen und das
Münsterland." Anschließend besteht Gelegenheit zum Besuch der
Ausstellung.

Der Besuch der Eröffnungsveranstaltung und der Ausstellung ist
kostenlos. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


INFO


Kontakt:
Dr. Stefan Schröder
Stadtarchiv Greven
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel.: 02571/920-358
Fax: 02571/920-6358
E-Mail: archiv at stadt-greven.de
URL: www.greven.net





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 22 11:38:52 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Nov 2006 11:38:52 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimat Dortmund, 2/2006
Message-ID: s56436d8.070@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 22.11.2006, 11:45


SERVICE: TOC

Heimat Dortmund
Stadtgeschichte in Bildern und Berichten
2/2006
ISSN 0932-9757


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=87





Inhalt in Auswahl [AS]

S. 3
Brink-Kloke, Henriette
Emschergebiet - Einleitung

S. 4-7
Rückheim, Sylvia
Kalte Zeiten an der Emscher
Relikte der Eiszeit im Dortmunder Raum

S. 8
Derks, Paul
Der Name der Emscher

S. 9f.
Molkenthin, Ralf
"... gelegen tot Dyddinghuewen up dißseit der Embscher..."
Der mittelalterliche Fluß als Grenze

S. 11-16
Winter, Klaus
Wassermühlen an der Emscher

S. 17-20
Stillfried, Ingo von
Der Emscherlauf in der Katasterkarte

S. 21-23
Sondermann, Dirk
Emschersagen aus Dortmund und ihre exakte Lokalisierung

S. 24-30
Kersting, Bernd
Die Emscher als Geofaktor und der "Geofaktor Mensch"

S. 31-34
Unverferth, Gabriele
Der Bergbau, das Wasser und das liebe Vieh

S. 35-38
Bender, Patricia
Ein ungewöhnlicher Fluss im Spiegel der Zeit

S. 39-42
Stemplewski, Jochen
Auf dem Weg ins Neue Emschertal

S. 43-48
Sankowski, Jutta
"Fluss Stadt Land" im Emscherraum





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 22 11:13:28 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Nov 2006 11:13:28 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Baeuerliche Rechtsverhaeltnisse im westl.
Muensterland 1800 - 1850, 23.11.2006, Bocholt
Message-ID: s56430e1.073@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info"
Datum: 16.11.2006, 11:07


AKTUELL

Bäuerliche Rechtsverhältnisse im westlichen Münsterland 1800 - 1850
Vortrag im Stadtarchiv Bocholt

Zu einem Vortrag über die Auswirkungen der sogenannten Bauern-
befreiung im Gebiet des heutigen Kreises Borken lädt der
Gesprächskreis
Bocholter Stadtgeschichte am Donnerstag, dem 23. November ein.

Der Referent, Dr. Dieter Wigger aus Dingden, stellt in seienem Referat

zunächst die bäuerliche Struktur des Fürstbistums Münster dar, die sich

im Forschungsgebiet erheblich von anderen Gebieten unterschied. Durch
den napoleonischen Einfluss und die Gründung neuer Satellitenstaaten
wurde der einheitliche Reichtsraum zerteilt und die Bauernbefreiung in

verschiedenen Geschwindigkeiten durchgeführt - im Bereich Bocholt erst

im Jahr 1813. Die Preußen nahmen den Rechtszustand als gegeben hin,
versuchten aber mit Hilfe unbestimmter Rechtsbegriffe die erfolgten
Veränderungen zu revidieren.

Erst 1850 wurden im Hinblick auf die bevorstehende Industrialisierung

alle Lasten vollständig aufgehoben.


INFO

Die Veranstaltung findet statt im:
Stadtarchiv Bocholt
Münsterstr.76
D-46397 Bocholt

Beginn des Vortrages ist um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 22 11:16:51 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Nov 2006 11:16:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ehrenkolloquium fuer Prof. Jeismann, 24.11.2006,
Muenster
Message-ID: s56431af.004@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 21.11.2006, 11:03


AKTUELL

Ehrenkolloquium für Prof. Jeismann
Institut für Didaktik der Geschichte der WWU Münster lädt ein

Prof. Dr. Karl-Ernst Jeismann, emeritierter Lehrstuhlinhaber für
Neuere und Neueste Geschichte und Didaktik der Geschichte an der
Universität Münster und ehemaliger Rektor der Pädagogischen
Hochschule Westfalen-Lippe, wurde vor 50 Jahren in Münster mit einer
Studie zum "Problem des Präventivkriegs im europäischen
Staatensystem mit besonderem Blick auf die Bismarckzeit" promoviert.

Aus diesem Anlass veranstaltet das Institut für Didaktik der
Geschichte der WWU Münster am Freitag, 24. November 2006, ab 9.15
Uhr im Institut für Didaktik der Geschichte der WWU, Domplatz 23a,
Raum 309, 48143 Münster, ein "Ehrenkolloquium" für Prof. Jeismann.
Nach verschiedenen Grußworten von Vertreterinnen und Vertretern der
Philosophischen Fakultät, des Fachbereichs Geschichte/Philosophie
sowie des Instituts für Didaktik der Geschichte folgen
Fachvorträge von Wissenschaftlern aus Münster, Warschau, Berlin
und Essen über Themen der Geschichtsdidaktik, historischen
Bildungsforschung und der deutsch-polnischen Schulbucharbeit.


INFO

Institut für Didaktik der Geschichte der WWU
Domplatz 23a
Raum 309
48143 Münster

Link: Institut für Didaktik der Geschichte
(http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-dida/)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 23 11:40:26 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Nov 2006 11:40:26 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Schuetzen-Welten. Bewegte Traditionen im Sauerland",
14.10.2006-20.05.2007, Luedenscheid
Message-ID: s56588cd.066@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Eckhard Trox"
Datum: 22.11.2006, 13:54


AUSSTELLUNG

"Schützen-Welten" - 50.000 Besucher in den Lüdenscheider
Museen erhofft!

Wie in den Vorjahren liegt auch für 2007 die magische
Besuchergrenze für die gesamten Museen der Stadt
Lüdenscheid bei gut 50.000 Gästen. Ein wesentlicher
Beitrag dazui wird von der aktuellen Sonderausstellung
"Schützen-Welten" erhofft. Ziel der großen Ausstellung
ist es, die im Vergleich mit anderen Regionen einzigartige
Entwicklung des Sauerlandes mit nationalen und
internationalen Erscheinungen des Schützenwesens in
Beziehung zu setzen.

Mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichtszeugnisse
sind genauso zu sehen wie Aspekte der bedeutenden
Geschichte des Schützenwesens im 19. und
20. Jahrhundert. Besondere Berücksichtigung findet
auch die Tatsache, dass das Schützenwesen zwar im
gesamten Sauerland in Vergangenheit und Gegenwart
stets große Bedeutung besaß und heute noch besitzt,
aber durch die sehr verschiedenen historisch-
konfessionellen Entwicklungen gleichwohl große
Unterschiede existieren. Diese lassen sich exemplarisch
sehr gut in einer Gegenüberstellung der preußisch-
protestantischen Städte Lüdenscheid, Altena sowie
Iserlohn und der kurkölnischen Städte Olpe und
Attendorn darstellen.

Vor allem die Stadt Attendorn mit ihrer bemerkenswerten
und teilweise einzigartigen Schützengeschichte ist unter
den insgesamt mehr als 270 Exponaten recht häufig
(u.a. durch mittelalterliche Waffen, Ölgemälde, ein
großes Zinnfigurendiorama und bewegte Bilder aus
dem 20. Jahrhundert) vertreten. Ebenso werden die
Schützenhallen aus Olpe, Iserlohn und Lüdenscheid
einer besonderen Betrachtung unterzogen, da sie für
Städte dieser Größenordnungen exorbitant groß
ausgefallen sind.

Zu den absoluten Höhepunkten der Ausstellung zählt
ein Ölgemälde von Pieter Isaacsz aus dem Jahr 1596,
welches nicht nur durch seine Größe - allein die
Außenabmessungen betragen fast 5,30 m x 1,90 m -
sondern vor allem durch die detailgetreue und
lebensgroße Darstellung der 22 Mitglieder der
Amsterdamer Schützengilde beeindruckt. Zweifelsohne
waren solche in großformatigen Gemälden
festgehaltenen Szenen aus dem "Goldenen Zeitalter"
in den Niederlanden nicht repräsentativ für die
Schützen-Welten Südwestfalens, schon gar nicht in
den vorangegangenen Jahrhunderten. Dennoch hat
es zahlreiche Beziehungen zwischen den mittelalterlichen
Städten aus dem Sauerland, vor allem aber dem
Siegerland und den Niederlanden gegeben, die
ebenfalls in der Ausstellung thematisiert werden.

Die Ausstellung endet am 20. Mai 2007. Einen ersten
Eindruck von unserer Arbeit erhalten Sie durch unsere
Homepage www.schuetzenwelten-luedenscheid.de.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Museumsausstellung "Schützen-Welten. Bewegte
Traditionen im Sauerland"
Datum: 14. Oktober 2006 bis 20. Mai 2007
Museen der Stadt Lüdenscheid
Sauerfelder Straße 14-20
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351/1489
Fax: 02351/171709
E-Mail: eckhard.trox at luedenscheid.de
URL: www.schuetzenwelten-luedenscheid.de

Kontakt:
Dr. Eckhard Trox (Gesamtleitung)/ Jörg Endris Behrendt
(Projektleitung)
Museen der Stadt Lüdenscheid
Sauerfelder Straße 14-20
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351/171489 (Dr. Trox) oder 02351/171234 (Behrendt)
Fax: 02351/171709
E-Mail: joerg.behrendt at luedenscheid.de
URL: www.schuetzenwelten-luedenscheid.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 23 11:42:19 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Nov 2006 11:42:19 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Dokumentarfilm "Sklaven der Gaskammern", 03.12.2006,
Bielefeld
Message-ID: s5658926.080@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info"
Datum: 22.11.2006, 13:32


AKTUELL

VHS: Erschüttender Dokumentarfilm

Am Sonntag, 3. Dezember, ist um 11.00 Uhr im Rahmen
der Henryk Mandelbaum-Ausstellung "Nur die Sterne
waren wie gestern" der Dokumentarfilm "Sklaven der
Gaskammern" von Eric Friedler Murnau im Saal der
Volkshochschule Bielefeld zu sehen. Der Film erzählt
die Leidens- und Überlebensgeschichten von Häftlingen
des Sonderkommandos Auschwitz-Birkenau. Die Berichte
der Überlebenden sind erschütternde Zeugnisse. In
ihren Träumen sehen sie die Leichenberge in den Gas-
kammern, die brennenden Menschen in den Öfen und
die Berge von Goldzähnen, die den Toten aus den
Mündern gerissen wurden. Die wenigen Überlebenden
des Sonderkommandos versuchten nach dem Krieg zu
vergessen und ein neues Leben zu führen.


INFO

VHS-Hauptstelle:
Volkshochschule Bielefeld
Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld
Tel.: (05 21) 51 - 22 22
Fax: (05 21) 51 - 34 31
volkshochschule at bielefeld.de

Kontaktdaten:
Herausgeber: Stadt Bielefeld
Presseamt, 33597 Bielefeld
Telefon: 0521 / 512 215, Fax 0521 / 516 997
E-Mail: presseamt at bielefeld.de, Internet: www.bielefeld.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 24 11:10:26 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 24 Nov 2006 11:10:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 4. Weihnachtsmarkt im Ziegeleimuseum in Lage,
02./03.12.2006, Lage
Message-ID: s566d345.084@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 21.11.2006, 11:48


AKTUELL

4. Weihnachtsmarkt im Ziegeleimuseum in Lage

Erstmals auch Stände im Freien

Am ersten Adventswochenende, 2. und 3. Dezember 2006,
verwandeln festlich geschmückte Verkaufsstände das
Ziegeleimuseum in Lage wieder in einen großen Weihnachtsmarkt.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat 28 Handwerker
und Kunsthandwerker in sein Industriemuseum eingeladen. Sie
präsentieren an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr Nützliches und
Schönes für den Gabentisch aus den Sparten Schmuck, Textil,
Keramik, Spielzeug, Papier, Holz, Filz und Florales.

"Unser Weihnachtsmarkt wird bei Ausstellern wie Museumsgästen
immer beliebter. Deshalb expandieren wir in diesem Jahr und
bieten erstmalig auch auf dem Außengelände Marktbuden zum
Stöbern an", kündigt Museumsleiter Willi Kulke an.

Mit dem Eintritt, der an beiden Veranstaltungstagen nur 1 €
beträgt, können Gäste des Weihnachtsmarktes auch das gesamte
Museum besichtigen. Das Museumscafé "Tichlerstoben" sorgt mit
seinem kulinarischen Angebot in adventlicher Atmosphäre für das
leibliche Wohl der Besucher.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Ziegelei Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Telefon: 05232 9490-0
Telefax: 05232 9490-38
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 24 11:17:27 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 24 Nov 2006 11:17:27 +0100
Subject: [WestG] [AUS] 100 Jahre Kaethe-Kruse-Puppe, 26.11.2006-14.01.2007,
Guetersloh
Message-ID: s566d4de.042@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 22.11.2006, 23:44


AUSSTELLUNG

Das Stadtmuseum Gütersloh präsentiert vom 26.11.2006 -
14.01.2007 im Rahmen der Ausstellungsreihe "SpieleZeugen"

100 Jahre Käthe-Kruse-Puppe:
Käthe Kruse und die Berliner Sezession

2005 wurde die berühmteste deutsche Puppe hundert Jahre alt.
Es war kurz vor Weihnachten 1905, als Käthe Kruse mit ihrer
ältesten Tochter Marie und der zweiten Tochter Sophie, die
damals noch ein Säugling war, in der Künstlerkolonie auf dem
Monte Verita in der Schweiz lebte. Marie wollte "auch ein Kind,
wie die Mama und die Mutter Maria" haben. Der Wunsch nach einer
Puppe wurde dem Vater der Kinder, dem Bildhauer und Berliner
Sezessionisten Max Kruse mitgeteilt. Der fand die damaligen
kommerziell hergestellten Puppen zu wenig kindgerecht und
forderte seine Frau auf: "Macht euch doch selber welche!" Der
Rest ist Puppengeschichte.

Zunächst aus einem Handtuch und warmem Sand hergestellt,
wandelte sich die Puppe mehr und mehr und zeugte von dem -
damals als avantgardistisch empfundenen - Reformgedanken,
der das Kinderspielzeug Puppe revolutionieren sollte. 1909
stellte Käthe Kruse ihre "Puppen aus eigener Hand in
einer Ausstellung des Kaufhauses Tietz in Berlin erstmals der
Öffentlichkeit vor. Doch die berühmte Käthe Kruse-Puppe ist
nicht allein Käthe Kruse selbst zuzuschreiben: Vorlage der
berühmten Puppe I war ein Kopf des Renaissance-Künstlers
Francois Duquesnois (Duquesnoy), genannt "Il Fiamingo". Andere
Köpfe von Käthe Kruse-Puppen schuf Igor von Jakimow, ein
Schwiegersohn Max Kruses. Auch Arthur Lewin-Funcke, in dessen
Atelier Max Kruse jahrelang Leiter der Bildhauerklasse war,
sowie Ehemann Max Kruse selbst, trugen - wenigstens ideell - zur
künstlerischen Form der Puppe bei

In der Ausstellung wird die Entwicklung der Käthe-Kruse-Puppen
zu den verschiedenen Typen seit den Anfängen bis heute
dargestellt. In Spielszenen aufgebaut, werden die Puppen mit
ihrer Entstehungsgeschichte in einzelnen Vitrinen gezeigt.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Fotos, Lebensberichte und
Persönliches von der Familie Kruse.

Besonderes Augenmerk verdienen jedoch die originalen Kunstwerke:
Originale von Max Kruse aus Firmenbesitz, dazu zwei
Bronzeplastiken Igor von Jakimows, die seine beiden Jungen
darstellen, sowie ein Aquarell des Künstlers (Museumsleihgaben
und Privatbesitz), daneben der Fiamingo-Kopf, der Vorlage für
Puppe I war sowie mehrere originale Gips-Werkstattabgüsse
Lewin-Funckes aus seinem in Familienbesitz befindlichen Nachlass,
die seinen Einfluss auf die Puppengeschichte belegen. Die
erwähnten Kunstwerke sind bisher nur selten in der
Öffentlichkeit gezeigt worden.

Unterstützt wird die Ausstellung von der Firma Käthe Kruse, die
während der Dauer der Ausstellung einen Verkaufsshop im Museum
einrichtet.

---

Die Eröffnung findet statt am Sonntag, 26. November 2006, um
11.30 Uhr.

Begrüßung

Renate Horsmann, 1. Vorsitzende des Heimatvereins Gütersloh e.V.

Einführung

Karin Schrey, Ausstellungskuratorin

Eröffnung

Dr. Rolf Westheider, Museumsleiter


INFO

Veranstaltungsdaten:

Ausstellung
100 Jahre Käthe-Kruse-Puppe: Käthe Kruse und die Berliner
Sezession Datum: 26.11.2006-14.01.2007

Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de

Kontakt:
Dr. Rolf Westheider
Stadtmuseum Gütersloh






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 24 11:23:06 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 24 Nov 2006 11:23:06 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Adventsmarkt im Textilmuseum in Bocholt,
28.11.-03.12.2006, Bocholt
Message-ID: s566d628.086@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 20.11.2006, 11:27


AKTUELL

Kaufen, schauen, basteln, Märchen hören ...
Adventsmarkt im Textilmuseum in Bocholt

Wenn sich der Duft von Glühwein mit dem Geruch von
Maschinenöl mischt, dann ist in Bocholt wieder
Adventsmarktzeit. Zum 11. Mal bauen 50 Hobbykünstler nächste
Woche im Textilmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) ihre Stände auf: Von Dienstag, 28.11., bis Sonntag, 3.12.,
finden Besucher im Arbeiterhaus, im Websaal, im Maschinenhaus
und auf dem Museumsvorplatz wieder alles, was zu Advent und
Weihnachten passt. Der Eintritt ist frei.

Täglich von 10 bis 18 Uhr können Gäste an den festlich
geschmückten Ständen schauen und kaufen, z.B. handgeschöpfte
Papiere, Patchwork-Decken und Puppenkleider, Kreatives aus Holz
und Ton, Marionetten und Teddybären, handbemalte Seidentücher
und weihnachtliche Stoffe, Gestecke und Krippenfiguren,
Tiffany-Lampen und Glasperlen-Schmuck, Aquarelle und Ölbilder,
Mobiles und Weidenkörbe, Klöppelarbeiten und handgebundene
Notizbücher. Ein Bäcker, ein Metzger und ein Imker helfen mit
ihren Angebot gegen den Hunger zwischendurch. Das Textilmuseum
verkauft dazu Glühwein, Kinderpunsch und Saft. Zum gemütlichen
Adventsschmaus lädt an allen Tagen das Museumsrestaurant
*Schiffchen" ein.

Besondere Aktivitäten für Erwachsene und Kinder ergänzen das
Programm: So bietet das Museum von Dienstag (28.11.) bis
einschließlich Freitag (1.12.) jeweils von 15 bis 17 Uhr Basteln
für Kinder an. Museumsbesucher ab sechs Jahren können unter der
Anleitung ein Weihnachtsgeschenk herstellen (Kosten pro Teil 3 €;
Anmeldung erforderlich). Die Märchenstunde für die kleinsten
Besucher findet an denselben Tagen jeweils von 17 bis 18 Uhr in
der gemütlichen Wohnküche des Arbeiterhauses statt.
Einführungskurse im Blaudruck für Erwachsene stehen Mittwoch
(29.11.) und Donnerstag (30.11.) jeweils von 18.30 bis 20.30 Uhr
auf dem Programm (Kosten: 10 € zzgl. Materialkosten, Anmeldung
erforderlich). Und natürlich darf auch der Nikolaus nicht
fehlen. Er kommt am ersten Adventssonntag (3.12.) um 15 Uhr ins
LWL-Industriemuseum und verteilt Überraschungstütchen an die
kleinen Besucher.

Aussteller und Firmen aus dem Förderkreis Westfälisches
Textilmuseums e.V. haben wieder eine reichhaltige Tombola
bestückt. Der Erlös ist für einen guten Zweck bestimmt.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Telefon: 02871 21611-0
Telefax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 24 11:30:25 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 24 Nov 2006 11:30:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Lesung ueber Kindheit in Ghetto und Lager, 05.12.2006,
Bielefeld
Message-ID: s566d7e1.026@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info" info at presse-service.de
Datum: 22.11.2006, 13:26


AKTUELL

Lesung über Kindheit in Ghetto und Lager

Im Rahmen der Henryk Mandelbaum-Ausstellung "Nur die
Sterne waren wie gestern" findet am Dienstag, 5. Dezember,
um 20.00 Uhr im Kleinen Saal der Volkshochschule die Lesung
"Dank meiner Mutter" statt.

Die autobiographische Erzählung von Schoschana Rabinovici
beginnt im jüdischen Ghetto von Wilna 1941. Mit dessen
Auflösung werden Schoschana (damals Susie Weksler) und
ihre Familie deportiert. In Ich-Perspektive erzählt sie von
ihrem Lebensweg durch mehrere Konzentrationslager,
darunter auch Auschwitz. Susie ist 13 Jahre alt, als sie
1945 zusammen mit ihrer Mutter befreit wird.

Die Lesung wird von drei jugendlichen Leserinnen gestaltet,
die nur wenig älter sind als Susie damals war.
Der Eintritt ist frei.


INFO

Volkshochschule Bielefeld
Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld
Tel.: (05 21) 51 - 22 22
Fax: (05 21) 51 - 34 31
volkshochschule at bielefeld.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 24 11:37:33 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 24 Nov 2006 11:37:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag und Buch zum 100. Jahrestag
der Roburit-Explosion, 28.11.2006, Witten
Message-ID: s566d98a.078@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 23.11.2006, 13:24
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag und Buch zum 100. Jahrestag der Roburit-Explosion
Dienstag, 28. November 2006, 19.30 Uhr

Zum 100. Mal jährt sich in der kommenden Woche die
Explosion der Wittener Roburit-Fabrik, bei der 41
Menschen ums Leben kamen. Pünktlich zum Jahrestag
am Dienstag, 28. November, erscheint das Begleitbuch
zur Ausstellung "Sprengstoff!", die der Landschafts-
verband Westfalen-Lippe derzeit in seinem Industrie-
museum Zeche Nachtigall in Witten zeigt.

Dienstagabend geht es dort um ein aktuelles Thema:
Dr. Thomas Lehmann, Leiter der Arbeitsgruppe
"Spreng- und Treibmittel" bei der Bundesanstalt
für Materialforschung und -prüfung in Berlin, spricht
über die Analyse von Unfällen beim Umgang mit
Sprengstoff. Am Beispiel einiger Unfälle wird er
in seinem Vortrag diese Wechselwirkung deutlich
machen und zeigen, wie die verschiedenen Ebenen
der Sicherheitstechnik in Deutschland zusammenwirken.
Der Eintritt ist frei.


INFO

Ort:
Westfälisches Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Telefon: 02302 93664-0
Telefax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org






From mw at jmr-weidner.de Sat Nov 25 14:52:24 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Sat, 25 Nov 2006 14:52:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stabwechsel bei der Vereinigung Westfaelischer Museen
Message-ID: 45684A98.6030707@jmr-weidner.de>

Von: "Gerd Dethlefs"
Datum: 25.11.2006, 14:53


AKTUELL

Stabwechsel bei der Vereinigung Westfälischer Museen von Dr. Hartmut Polenz zu
Dr. Bennie Priddy

Die Herbsttagung der Vereinigung Westfälischer Museen e.V. fand am 10.11.2006 im
Historischen Museum Bielefeld statt. Anläßlich der Ausstellung „Zwischen Himmel
und Erde. Evangelische Kirche und Moderne in Bielefeld“ ging es um „Religion im
Museum“, nämlich um Ausstellungs- und Museumskonzepte für das Heimathaus
Münsterland Telgte, das Heimatmuseum Clarholz und das LWL-Museum für
Klosterkultur Dalheim sowie um eine Ausstellung zur Geschichte der reformierten
Kirche in Lippe. Kritische Kulturgeschichte mischt sich mit den Erwartungen der
Kirchen, mithilfe historischer Erinnerung neue Kräfte zu gewinnen.

Bei der anschließenden Mitgliederversammlung legte der Vorsitzende Priv.-Doz.
Dr. Hartmut Polenz (früher Westfälisches Museum für Archäologie Münster),
inzwischen Ruheständler, sein Amt nieder. Zu seinem Nachfolger wurde einstimmig
Dr. Bennie Priddy (Museum Abtei Liesborn - Kreismuseum Warendorf) gewählt.

Als Dankeszeichen für fünfundzwanzigjähriges Engagement in der
Museumsvereinigung, davon zwölf Jahre als Geschäftsführer und zehn Jahre als
Vorsitzender, wählte die Versammlung Herrn Dr. Polenz zum Ehrenvorsitzenden des
Vereins. In seiner Laudatio würdigte Dr. Siegfried Kessemeier als früherer
Geschäftsführer die Verdienste von Dr. Polenz, der über 50 Tagungen und
zahlreiche Exkursionen organisiert hatte. Durch Einbeziehung gerade der jüngeren
Kollegen und durch eine erfolgreiche Interessenvertretung der Museen gegenüber
ihren Trägern und Präsenz im Deutschen Museumsbund erwarb er der Vereinigung
hohes Ansehen.
Neuer Schatzmeister wurde Dr. Markus Bertling (Geologisch-Paläontologisches
Museum der Universität Münster), der zum Jahreswechsel Dietmar Halemba
(LWL-Museumsamt) folgen wird.

Weitere Informationen über die Vereinigung Westfälischer Museen e.V. auf der Website
http://www.muenster.org/vereinigung-westfaelischer-museen/








From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 27 11:36:34 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Nov 2006 11:36:34 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stein mobil - Lehrerfortbildung
zur historisch-politischen Bildung, 28.11.2006, Muenster
Message-ID: s56acdcf.012@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.11.2006, 09:29


AKTUELL

Stein mobil - Lehrerfortbildung zur historisch-politischen Bildung

Anlässlich des 250. Geburtstages von Karl Freiherr
von Stein (1757-1831) hat die Kulturstiftung
Westfalen-Lippe gemeinsam mit dem Landschafts-
verband Westfalen-Lippe (LWL), der Universität
Münster und der Stiftung Westfalen-Initiative ein
westfalenweites Unterrichtsangebot initiiert. Im
ersten Halbjahr 2007 soll das Programm vor allem
die heutige Bedeutung des Stein'schen Lebens-
werks in den Blick rücken. Ziel ist, Schüler über die
Beschäftigung mit dem preußischen Reformer für
kommunale Politik zu interessieren.
Lehrern, die sich für das Projekt interessieren,
bieten die Initiatoren am Dienstag (28.11.) von
16 bis 18.30 Uhr eine Kurzfortbildung zum Thema
in Münster an.

Das Projekt eignet sich gleichermaßen für die Fächer
Geschichte (Auswirkungen der französischen Revolution
in Deutschland, Industrialisierung, Aufbruch in die
Moderne, Bürgerrechte, Grundordnung) wie Politik
und Sozialwissenschaften (Kommunale Selbstverwaltung,
politische Partizipation, Bürgerrechte, Jugend und Politik,
Befragungsmethoden).

Um Lehrern mit ihren Schulklassen eine eigenständige
Planung und Beschäftigung mit dem The-ma im regulären
Unterricht oder als Projekttag zu ermöglichen, haben
die Initiatoren umfangreiches Begleitmaterial erstellt.
Fünf Bausteine mit didaktischen Hinweisen,
Hintergrundinformationen und fertig ausgearbeiteten
Unterrichtsmaterialien helfen bei der Beschäftigung
mit politischen und historischen Fragestellungen rund
um den Begründer der kommunalen Selbstverwaltung.

Einen praxisnahen Zugang zum Thema bietet eine
Befragung zum Jugendengagement, in der Schüler
als "Sozialforscher" erkunden, wie heute Entscheidungs-
prozesse in Kommunen ablaufen und wie ihre Mitschüler
die Beteiligungsmöglichkeiten bewerten. Als
Unterstützung können Schulen für zwei Bausteine
des Projektes fachlich und didaktisch geschulte Helfer,
so genannte Teamer buchen. Dieser Service ist für
die Schulen in Westfalen-Lippe kostenlos.

Das LWL-Medienzentrum für Westfalen bringt das
Unterrichtsmaterial mit Projektbeginn Ende 2006
als CD-Rom mit Begleitheft heraus und stellt es
unter www.steinmobil.de auch online zur Verfügung.
Die Materialien richten sich besonders an Schülerinnen
und Schüler ab der 9. Klasse und eignen sich für
die Fächer Politik/SoWi/Gesellschaftslehre und
Geschichte.


INFO

Lehrern, die sich für das Projekt interessieren, bieten
die Initiatoren am Dienstag, (28.11.) von 16 bis
18.30 Uhr eine Kurzfortbildung zum Thema in Münster
an.
Die Veranstaltung findet statt im
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr. 14, Raum C 105
Anmeldung: in-fo at steinmobil.de oder
telefonisch 0251/8321187.
Weitere Informationen: www.steinmobil.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 27 11:43:48 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Nov 2006 11:43:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Vom Himmel herunter auf die Erde, 07.12.2006,
Dortmund
Message-ID: s56acf8d.052@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 22.11.2006, 13:04
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag: Vom Himmel herunter auf die Erde
Die ambivalente Selbstentzauberung des symbolischen
deutschen Charakters im 19. Jahrhundert
Referent: Prof. Dr. Jürgen Link
Donnerstag, 7. Dezember 2006, 19.00 Uhr

Nationalcharaktere bestehen aus Kollektivsymbolen.
Kollektivsymbole sind die stabilen Bilder und Metaphern
für die eigene Nation im Gegensatz zu den Bildern für
die anderen. Deutschland startete als "Volk der Dichter
und Denker" ins 19. Jahrhundert, d. h. als die Nation
der romantischen Luftigkeit und der Wolken und Wälder.
Am Ende des Jahrhunderts war daraus die Nation des
nüchternen Bodens der Realität, der stabilen Industrie-
produkte und des harten Militärs geworden .Wie kam
es zu dieser Wandlung in der Kultur, die auch in die
Künste ausstrahlte?

Prof. Dr. Jürgen Link, em. Professor für Literatur-
wissenschaft an der Universität Dortmund.
Forschungsschwerpunkte: Interdiskurstheorie,
Kollektivsymbolik, Normalismustheorie; Klassik
(Hölderlin, Schiller). Publikationen zu Nationale
Mythen und Symbole; Versuch über den Normalismus,
Hölderlin-Rousseau: Inventive Rückkehr


INFO

Eintritt frei

Ort:
Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastr. 3
44139 Dortmund
www.museendortmund.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 27 11:57:34 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Nov 2006 11:57:34 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ausgrabungen und archaeologische Werkstaetten im
Schloss Horst in Gelsenkirchen
Message-ID: s56ad2b9.019@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.11.2006, 11:48


AKTUELL

Erste Schulklasse testet die "Ausgrabungen und archäologischen
Werkstätten" im Schloss Horst in Gelsenkirchen

Am Dienstag (21.11.) testete die 5.1 der Gesamtschule Horst als
erste Klasse die "Ausgrabungen und archäologischen Werkstätten"
im Schloss Horst in Gelsenkirchen. Unter fachkundiger Anleitung
des Projektmitarbeiters Norbert Reuther nahmen die Schüler an
Ausgrabungen teil und bearbeiteten selbst Funde, um die
spannenden Tätigkeiten der Archäologen nachzuvollziehen. Bis zum
31.12.2007 findet parallel zu der wissenschaftlichen Auswertung
der archäologischen Untersuchung von Schloss Horst das Projekt
direkt am Originalschauplatz statt. "Ausgrabungen und
archäologischen Werkstätten" ist ein Gemeinschaftsprojekt der
Stadt Gelsenkirchen und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL).

Nach 15 Jahren intensiver archäologischer Untersuchungen auf dem
Areal des Horster Schlosses durch die Archäologen des LWL ist
die Arbeit in eine zweite Phase getreten: die wissenschaftliche
Auswertung der Grabungsbefunde und -funde. "Da diese Arbeiten
zum Teil direkt hier vor Ort erfolgen, können sonst im
Verborgenen ablaufende Auswertungsarbeiten unmittelbar vor den
Augen eines interessierten Publikums durchgeführt werden", hebt
Elmar Alshut, Bauhistoriker der Stadt Gelsenkirchen, hervor. In
einem eigens eingerichteten denkmalpädagogischen Bereich werden
die archäologischen Tätigkeiten auch für Laien nachvollziehbar
und transparent. Als Ziel formuliert LWL-Archäologe Dr.
Hans-Werner Peine "die Abkehr vom weit verbreiteten ,
'Schatzgräbermythos' und die Hinwendung zur tatsächlichen
archäologischen Forschung, die als historische Wissenschaft
Leben und Umwelt unserer Vorfahren untersucht."

In den "Ausgrabungen und archäologischen Werkstätten" können
Besucher unter fachkundiger Anleitung an Ausgrabungen teilnehmen,
selbst Funde bearbeiten und so die Tätigkeiten der Archäologen
nachvollziehen. "Dass dies direkt am Ort des Geschehens in
originalem Ambiente möglich ist, macht die Einzigartigkeit
dieses Projektes aus", so Renate Wiechers, Referentin für
Museums- und Denkmalpädagogik des Westfälischen Museums für
Archäologie. Hier kann man selbst erleben, dass nur das
Zusammenspiel verschiedener Wissenschaftszweige wie Archäologie,
Bauforschung, Numismatik, Anthropologie, Zoologie und Botanik
ein Gesamtbild ergeben kann und dass ein Fund erst im
Befundzusammenhang seine Bedeutung hat. Fragestellungen und
Ausstattung der Ausgrabungen und der Werkstätten spiegeln die
realen Gegebenheiten von Schloss Horst wider. Wann immer möglich
und vertretbar, stehen Originalfunde zur Bearbeitung zur
Verfügung.

Ein Besuch ist nur unter fachlicher Anleitung möglich. Maximal
30 Personen können gleichzeitig tätig werden. Für Schulklassen
ist ein etwa eineinhalb- bis zweistündiger Besuch vorgesehen,
geeignet für die Klassen 4 bis 13. Ablauf und Aufgabenstellung
werden jeweils auf das Alter der Teilnehmer abgestimmt. Ab
Januar wird für jüngere Altersstufen ein etwa einstündiges
Programm für maximal 16 Teilnehmer angeboten werden. Für
Einzelbesucher sind die "Ausgrabungen und archäologischen
Werkstätten" im Schloss Horst an jedem 1. Sonntag im Monat von
14 bis 16 Uhr geöffnet. Einzelbesucher sollten nicht jünger als
zehn Jahre sein.


INFO

Anmeldung und Information unter Tel. 0209 169-6163
Mo und Di 8.30 bis 16.00 Uhr
Mi und Fr 8.30 bis 13.00 Uhr
Do 8.30 bis 19.00 Uhr

Kosten
Besuchergruppen: 25 € pro Stunde
Einzelbesucher: Erwachsene 3 €, Kinder 1,50 €, Familienkarte 7 €

Schloß Horst
Turfstraße 21
45899 Gelsenkirchen-Horst
Tel. (0 209) 1 69- 61 62
Fax (0 209) 1 69- 61 30
schloss.horst at gelsenkirchen.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 28 11:26:01 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Nov 2006 11:26:01 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Schmerzensmutter aus Unna, 30.11.2006,
Muenster
Message-ID: s56c1cda.066@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Daniel Müller Hofstede"
Datum: 24.11.2006, 15:34


AKTUELL

Vortragsankündigung

Dr. Barbara Rommé, Stadtmuseum Münster
Die Schmerzensmutter aus Unna

In der Vortragsreihe anlässlich der Neueinrichtung der
Mittelalter-Sammlung des Westfälischen Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte "Neue Forschungen zur
Alten Kunst"

am Do 30.11.2006 um 20 Uhr im Vortragssaal des
Landesmuseums, Eintritt frei


Text zum Vortrag und zur Referentin

Die monumentale und goldglänzende Schmerzensmutter
aus der Unnaer Stadtpfarrkirche zählt zu den Hauptwerken
der mittelalterlichen Schnitzkunst und stellt einen Höhe-
punkt in der Mittelaltersammlung des Landesmuseum dar.
Auf künstlerisch höchstem Niveau und in einer eindringlichen
Bildersprache bringt die Skulptur die Trauer der Gottes-
mutter Maria um ihren am Kreuz gestorbenen Sohn Christus
zum Ausdruck. Indem Maria ungewöhnlicherweise auf dem
mit Knochen und Schädeln bedeckten Berg Golgatha kniet,
wird der Triumph Christi über den Tod anschaulich gemacht.

Frau Dr. Barbara Rommé, Direktorin des Münsteraner
Stadtmuseums und durch zahlreiche Publikationen
ausgewiesene Kennerin der spätmittelalterlichen Skulptur,
wird in ihrem Vortrag am Donnerstag 30.11.2006 um
20 Uhr im Vortragssaal des Landesmuseums (Eintritt frei)
ihre neuen Erkenntnisse zu diesem herausragenden
Kunstwerk, dessen Datierung immer umstritten war,
vorstellen. So gelangt die Kunsthistorikerin zu einer
mutmaßlichen Anfertigung schon um die Mitte des
14. Jahrhunderts und schlägt als Entstehungsort Köln
vor. Neben technologischen Fragen wird auch erstmals
dem außergewöhnlichen Typus des Bildwerkes
nachgegangen, das seine Wurzeln in Italien hat.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: am Do 30.11.2006 um 20 Uhr
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 / 5907 01
URL: www.landesmuseum-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 28 11:30:46 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Nov 2006 11:30:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zwei Bilder von Bauhaus-Schuelern bereichern
das Stadtmuseum
Message-ID: s56c1e04.017@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info"
Datum: 28.11.2006, 10:49


AKTUELL

Zwei Bilder von Bauhaus-Schülern bereichern das Stadtmuseum
Gemälde von Imkamp und Levedag für Kabinett "Kunst in Münster"

Zwei abstrakte Gemälde der münsterschen Bauhaus-
Schüler Wilhelm Imkamp und Fritz Levedag bereichern
das Kabinett "Kunst in Münster - Die 1920er bis
1940er Jahre" im Stadtmuseum.

Die beiden um die Jahrhundertwende in Münster
geborenen Künstler nahmen 1926 ihr Studium an
der Bauhaus-Schule auf, die damals architektonische
und künstlerische Konzepte revolutionierte. Beide
besuchten neben der Grundausbildung auch die
freien Malklassen von Wassily Kandinsky und Paul
Klee. Deren konstruktivistische Vorstellungen
prägten ihr Schaffen zeitlebens.

Das von Walter Gropius 1919 in Weimar gegründete
und später in Dessau angesiedelte Bauhaus war zu
seiner Zeit die berühmteste Schule für Architektur,
Kunst und Design in Deutschland und übt bis heute
maßgeblichen Einfluss aus. Gropius wollte die
Unterscheidung zwischen Künstlern und Handwerkern
aufheben. Wie an einer mittelalterlichen Bauhütte
sollten alle im Dienste der Architektur zusammen
arbeiten, lehren und lernen und dadurch
gesellschaftliche Unterschiede beseitigen.

Unter anderem wegen seiner Orientierung am Handwerk,
seinem Bemühen um industriegerechte, in Massen-
produktion umsetzbare Formen und seiner
kreativitätsbezogenen Kunstpädagogik wurde das
Bauhaus schnell sozialistischer Ansichten verdächtigt.
Im April 1933 verfügten die Nationalsozialisten die
vorläufige Schließung der Schule, drei Monate später
folgte die Selbstauflösung.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: +49 (0)2 51/4 92-45 03
Fax: +49 (0)2 51/4 92-77 26
museum at stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/museum






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 28 11:50:09 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Nov 2006 11:50:09 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Mit Pferd und Wagen - Modelle, Originale, Werkstaetten,
03.12.2006-14.01.2007, Vreden
Message-ID: s56c228d.051@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info"
Datum: 27.11.2006, 13:41


AUSSTELLUNG

Neue Sonderausstellung:
"Mit Pferd und Wagen - Modelle, Originale, Werkstätten"
Ab 3. Dezember 2006 im kreiseigenen Hamaland-Museum
Vreden zu sehen - gleichzeitig Ausstellung:
"Weihnachten in aller Welt"

Ein seltsamer Zug bewegte sich kürzlich durch Vreden:
Über den Butenwall und die Gasthausstraße zogen
Männer einen Leiterwagen, auf dem ein Pferd stand. Ziel dieses
ungewöhnlichen Transportes war das Hamaland-Museum des Kreises
Borken. Dort wird am 1. Adventssonntag (03.12.2006) um 15 Uhr
die neue Sonderausstellung mit dem Titel "Mit Pferd und Wagen -
Modelle, Originale, Werkstätten" eröffnet, und folglich laufen
derzeit die letzten Vorbereitungen dafür auf Hochtouren.
Leiterwagen, Sturzkarre und Kutsche, die ansonsten in der
Westmünsterländischen Hofanlage ihren Standort haben, sind
bereits in den Sonderausstellungsraum des Museums umgezogen.

Dort ergänzen sie eine Schau von liebevoll gestalteten
Kutschenmodellen aus der Sammlung von Ewald Bendfeld.
Detailgetreue kleine Nachbauten der unterschiedlichsten
Kutschen- und Wagentypen kreiert der Gescheraner in monatelanger
Feinarbeit. Hinzu kommen natürlich Gespannführer, feine Damen
und Begleithunde. Beispielsweise ist ein Händlerwagen zu sehen,
der mit Waren von "anno dunnemals" beladen ist. Durch die
Fensterscheiben des Coupès ist sogar eine Braut zu erkennen.
Gleichzeitig präsentiert das Museum in seinen Räumen die
Ausstellung "Weihnachten in aller Welt". Hier wird gezeigt, wie
unterschiedlich in Frankreich, Italien, Österreich, Tschechien,
Russland, Dänemark, Schweden, England sowie in den Niederlanden
und den USA, außerdem natürlich in Deutschland das
Weihnachtsfest gefeiert wird.

Mit viel Liebe und Sorgfalt haben die Museumsmitarbeiter
Weihnachtsbäume auf unterschiedlichste Weise geschmückt.
Sie stellen zudem landestypische Back- und Kochrezepte vor
und berichten über die Besonderheiten der Weihnachtsfeiern.
Passend zu diesem adventlichen Bummel durch Europa und
Amerika hat Christane Lechtenberg das Museumsfoyer
dekoriert. Geöffnet hat das Hamalandmuseum am Butenwall 4 in
Vreden von dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. An den
Feiertagen ist das Museum geschlossen. Führungen werden für
beide aktuellen Ausstellungen angeboten. Dazu wird allerdings
eine Anmeldung erbeten unter der Telefonnummer 02564/39180 bzw.
der E-Mail-Adresse hamaland-museum at kreis-borken.de.

Einen Hinweis gibt es schon jetzt auf das schon traditionelle
Heiligabend-Angebot: Am 24. Dezember 2006 können kleine und
große Museumsgäste wieder in der Zeit von 15 bis 18 Uhr nach
Herzenslust basteln, um die Wartezeit auf Christkind zu
verkürzen.


INFO

Hamaland-Museum
Butenwall 4
48691 Vreden

Kreis Borken
Fachbereich Schule, Bildung, Kultur, Sport
46322 Borken
Telefon: 0 25 64 / 39 18 0
Fax: 0 25 64 / 39 18 29
E-Mail: hamaland-museum at kreis-borken.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 28 11:56:59 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Nov 2006 11:56:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 09.10.-28.11.2006
Message-ID: s56c2418.083@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 28.11.2006, 10:24


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" einen
weiteren Service an: eine Zusammenfassung von Museums-
und Archiv-Nachrichten des Westdeutschen Rundfunks,
die regelmäßig von Manfred Hartmann erstellt wird. [MW]

Quelle:
http://www.wdr.de/nachrichten/



Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 28.10.2006

Ruhrgebiet: Künstler laden ein (13:15) Mehr als 60 Künstler aus
Bottrop, Gladbeck, Gelsenkirchen und Dorsten öffnen an diesem
Wochenende ihre Ateliers und Wohnräume, um interessierten
Bürgern ihre Arbeiten und Arbeitsweisen zu zeigen. Auch Galerien
und Museen beteiligen sich. Die Aktion unter dem Namen
*Kunstraum" wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert, um das
kulturelle Leben in den Städten zu beleben.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 27.11.2006

Ruhrgebiet: GeoPark Auszeichnung (17:00) Das Ruhrgebiet ist
jetzt auch ein "Nationaler GeoPark". Die Alfred-Wegener-Stiftung
hat dem Verein "GeoPark Ruhrgebiet" die Auszeichnung überreicht.
Das Ruhrgebiet ist der neunte Nationale GeoPark in Deutschland
und weltweit der einzige, der in einem städtischen Ballungsraum
liegt und die Rohstoffnutzung zum Thema hat. Eine fünfköpfige
Experten-Jury hatte die Region bereist. Entscheidend für die
Jury war die enorme Bedeutung der Bodenschätze für die
wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region, die sich
an den vielfältigen Zeugen früheren und aktuellen Bergbaus im
Ruhrgebiet gut aufzeigen lässt. Beispiele dafür sind nach
Ansicht der Jury der Geologische Garten in Bochum, die
Eiszeitausstellung im Bottroper Museum Quadrat, der Geologische
Wanderwege in Essen und Sonsbeck, der Steinbruch in
Hagen-Vorhalle, die Klippe aus Stimbergquarzit in
Oer-Erkenschwick und der Steinbruch Rauen im Wittener Muttental.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 25.11.2006

Gräber aus Bronzezeit freigelegt (13:39) In Ense-Bremen haben
Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe mehr als 80
Gräber freigelegt. Sie stammen aus der späten Bronzezeit und dem
frühen Mittelalter. Gefunden wurden auch viele Grabbeigaben, wie
Schmuck aus buntem Glas. Die Ausgrabungsstücke werden später im
Westfälischen Museum für Archäologie gezeigt.

Nachrichten aus OWL vom 25.11.2006

Rheuma-Kongress in Minden (09:50) Das regionale Rheumazentrum
OWL feiert heute im Mindener Preußenmuseum sein zehnjähriges
Bestehen. Ärzte, Krankengymnasten und Patienten werden sich auf
dem Rheumatag intensiv über Diagnose- und Therapiemöglichkeiten
informieren. Allein in der Region leiden rund 20.000 Menschen
unter Rheuma. Das Rheumazentrum OWL stellt Kontakte zu den vier
Fachkliniken und *ambulanzen her oder vermittelt Patienten zu
Selbsthilfegruppen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 25.11.2006

Rhein/Ruhr: Museen virtuell im Netz (09:36) Vier Kunstmuseen von
Rhein und Ruhr zählen zu den Vorreitern für ein landesweites
virtuelles Museum im Internet. Die so genannte "Museumsplattform
NRW" soll am kommenden Dienstag ins Internet gestellt werden.
Beteiligt haben sich das Clemens-Sels-Museum in Neuss, das
Museum Abteiberg in Mönchengladbach, das Duisburger Lehmbruck
Museum und das Museum Bochum.

Nachrichten vom Niederrhein vom 25.11.2006

Museen virtuell im Netz (07:02) Vier Kunstmuseen von Rhein und
Ruhr zählen zu den Vorreitern für ein landesweites virtuelles
Museum im Internet. Die so genannte Museumsplattform NRW soll am
kommenden Dienstag ins Internet gestellt werden.

Beteiligt haben sich das Clemens-Sels-Museum in Neuss, das
Museum Abteiberg in Mönchengladbach, das Duisburger Lehmbruck
Museum und das Museum Bochum.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 24.11.2006

Dortmund beteiligt sich an Museumsplattform (15:13) Sechs
Kunstmuseen aus Nordrhein-Westfalen wollen ein virtuelles Museum
im Internet aufbauen. Dazu gehören auch das Dortmunder Museum am
Ostwall und das Museum Bochum. Sie präsentieren im Netz die
wichtigsten Werke ihrer Sammlungen. Langfristig soll sich daraus
eine Museumsplattform NRW entwickeln. Sie ist künftig unter
nrw-museum.de im Internet zu erreichen

Nachrichten aus OWL vom 24.11.2006

Landesverband will Kultur fördern (14:09) Der Lippische
Landesverband will seine Kulturarbeit verstärken. So soll das
Landestheater Detmold für 900 000 Euro erweitert werden. Der
gleiche Betrag fließt in Aktionen zum Jubiläumsjahr der
Varus-Schlacht im Jahr 2009. Mit 1,6 Millionen Euro wird das
Lippische Landesmuseum gefördert. Der Landesverband als größter
Waldbesitzer Lippes erwartet erhebliche Mehreinnahmen durch
gestiegene Holzpreise.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 24.11.2006

Herdecke: Abriss historischer Kesselhäuser (14:06) Der Hagener
Energieversorger Mark E hat mit dem Abriss der historischen
Kesselhäuser am Herdecker Harkortsee begonnen. Auf dem Gelände
des ehemaligen Cuno-Heiz-Kraftwerks errichtet das Unternehmen
für rund 220 Millionen Euro eine Gas- und Dampfturbinenanlage.
Das Kraftwerk soll im Sommer 2007 in Betrieb gehen. Der Abbruch
der Kesselhäuser soll Platz für eine Erweiterung des Kraftwerkes
in der Zukunft schaffen. Die Stadt Herdecke hatte den
Denkmalschutz für die Gebäude aufgehoben, nachdem sich Mark E
verpflichtet hatte, die Werksgeschichte in einem Museum zu
dokumentieren

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 23.11.2006

Zwei Kirchner Zeichnungen entdeckt (15:24) Zwei bislang
unbekannte Zeichnungen des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner
werden in Hagen gezeigt. Vom 2. Dezember bis zum 25. Februar
sind die beiden Skizzen von Steinböcken erstmals im
Karl-Ernst-Osthaus-Museum zu sehen. Die Arbeit war bei
Restaurierungsarbeiten auf der Rückseite des Frauenaktes "Nach
dem Bade" entdeckt worden. Die beiden Blätter werden zusammen
mit 16 Werken Kirchners sowie rund 30 grafischen Arbeiten seiner
Zeitgenossen präsentiert.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 22.11.2006

Bronzezeit-Funde in Ense-Bremen (15:50) n Ense-Bremen haben
Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe mehr als 80
Gräber freigelegt. Sie stammen aus der späten Bronzezeit und dem
frühen Mittelalter. Gefunden wurden auch viele Grabbeigaben, wie
Schmuck aus buntem Glas. Die Ausgrabungsstücke werden später im
Westfälischen Museum für Archäologie gezeigt.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 21.11.2006

Zeitgeschehen in Plakatmotiven (18:30) Zu ihrem 80-jährigen
Jubiläum hat die Halle Münsterland dem Stadtarchiv rund 1.300
Veranstaltungsplakate übergeben. Die Originaldokumente erinnern
an die wichtigsten Konzerte und Veranstaltungen seit dem
Gründungsjahr der Halle, darunter das Plakat zur Uraufführung
des damals umstrittenen Musicals "Jesus Christ Superstar" im
Jahr 1972. Sämtliche Plakate wurden bereits mit dem Computer
erfasst und sind als Dokumente einsehbar.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 20.11.2006

106.000 Euro für Kunstgalerie (16:56) Die Kulturstiftung
Westfalen-Lippe hat dem Museum in Schmallenberg-Holthausen heute
106 000 Euro für den Aufbau einer Südwestfälischen Kunstgalerie
zugesagt. Mit dem Geld soll nach Auskunft der Stiftung die
Kunstgeschichte der Region wissenschaftlich erforscht werden.
Voraussetzung ist allerdings, dass der Trägerverein des
Schieferbergbau-Museums mit einem Anbau Platz für die
Dauerausstellung von südwestfälischen Künstlern schafft.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 18.11.2006

Krippenausstellung in Telgte (12:39) Das "Museum Heimathaus
Münsterland" in Telgte eröffnet am Samstag die traditionelle
Krippenausstellung. Unter dem Motto "Das Weihnachtsgeheimnis"
werden rund 150 historische und moderne Krippen präsentiert.
Neben bekannten Bildhauern und Malern aus Westfalen und
angrenzenden Regionen beteiligen sich auch Kindergartenkinder
und Rentner an der Ausstellung. Die Krippenausstellung in Telgte
gilt als größte dieser Art in Nordwest-Deutschland. Sie findet
in diesem Jahr bereits zum 66. Mal statt und ist bis zum dritten
Februar kommenden Jahres zu sehen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 18.11.2006

Märchenbilder im Dortmunder MKK (10:34) Das Dortmunder Museum
für Kunst und Kulturgeschichte zeigt von Samstag an Bilder zu
Märchen der Gebrüder Grimm. Unter dem Motto: "Und wenn sie nicht
gestorben sind" sind unter anderem Buchillustrationen, Glas- und
Wandbilder oder Schattenspielfiguren zu sehen. Die
Weihnachtsausstellung mit zahlreichen Sonderveranstaltungen ist
bis zum 7. Januar zu sehen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 17.11.2006

Islamarchiv bleibt in Soest (15:33) Das Zentralinstitut
Islamarchiv wird auch weiterhin seinen Sitz in Soest behalten.
Das ist das Ergebnis eines Gespräches mit der Stadt Soest. Das
Zentralinstitut wird künftig mit dem Stadtarchiv
zusammenarbeiten. Grund sind die beengten Räumlichkeiten des
Archivs. Als Alternative hatte das Zentralinstitut überlegt,
nach Bremen umzuziehen. Dort befindet sich bereits eine
Bildungseinrichtung des Institutes.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 17.11.2006

WDR-Sprecher lesen Geschichten vor (08:56) Die Radiowelle WDR 5
schickt zum heutigen bundesweiten Vorlesetag 18 Sprecherinnen
und Sprecher auf eine Lesereise durch Nordrhein-Westfalen. Mit
Angelika Avelang und Henning Freiberg kommen auch zwei ins
Münsterland. Sie werden an insgesamt sechs Orten in Münster,
Emsdetten, Haltern und Steinfurt Station machen, um aus
verschiedenen Büchern vorzulesen. Unter anderem wird in einer
Kneipe, einem Pferdestall und im Römermuseum gelesen. Die Ideen
für die Orte und Bücher lieferten die Hörer von WDR 5.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 17.11.2006

Gebäude erstrahlen in neuem Licht (06:50) Münsters
Prinzipalmarkt, die Lambertikirche sowie das einige hundert
Meter entfernte Lackmuseum haben eine neue kunstvolle
Beleuchtung erhalten. Gestern Abend war Premiere. Ein Hamburger
Künstler hatte mehr als 200 Energiesparlampen an den Gebäuden
selbst sowie im Boden installieren lassen. Die Kosten in Höhe
von gut 400.000 Euro teilen sich im wesentlichen Kaufmannschaft,
Lackmuseum und die Pfarrgemeinde. Die Stadt selbst investierte
50.000 Euro.

Nachrichten aus OWL vom 16.11.2006

Diskussion um Kalkriese (06:41) Über den Ort der Varuschlacht
haben am Mittwoch Abend in Detmold Experten diskutiert. Im
überfüllten Lippischen Landesmuseum trafen erstmals Befürworter
und Gegner des Standortes Kalkriese bei Osnabrück in einer
öffentlichen Diskussion aufeinander. Einige Wissenschaftler
bezweifeln die Schlussfolgerungen der Kalkrieser Ausgräber. Die
Münzfunde würden den Schlacht-Ort Kalkriese nicht untermauern.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 13.11.2006

Planetarium feiert Jubiläum (16:55) Das Planetarium im
Naturkundemuseum Münster feiert ab heute sein 25-jähriges
Bestehen. Zum Auftakt tagte heute der Rat Deutscher Planetarien.
Nach einem Festakt am Abend startet für alle Hobby-Astronomen
morgen das öffentliche Jubiläumsprogramm. Bis Samstag gibt es
zum Beispiel eine Krimi-Lesung, eine neue Kindervorstellung,
eine Lasershow und einen Nostalgieabend.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 11.11.2006

Wetter: 150 Jahre Kinderkochbuch (13:25) Das
Henriette-Davidis-Museum in Wetter eröffnet am Sonntag die
Sonderausstellung "150 Jahre Kinderkochbuch". 1856 hatte
Deutschlands bekannteste Kochbuchautorin, die in Wetter/Ruhr
geborene Henriette Davidis, erstmals ein Kochbuch für Kinder
geschrieben und damit eine neue Buchgattung begründet. Die
Ausstellung zeigt die Veränderungen der Kinderkochbücher von der
Biedermeierzeit bis heute und präsentiert über 1.500 Werke,
darunter Erstausgaben und mehrsprachige Übersetzungen des
Davidis-Kinderkochbuches.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 11.11.2006

Kulturgeschichte des Turnens (10:27) Von Sonntag an beweist das
Gustav-Lübcke-Museum in Hamm Sportsgeist: Mit über 200
originalen Sportgeräten und zeitgenössischen Fotos zeigt die
Ausstellung die Kulturgeschichte von Turnen und Sport in
Westfalen. Dabei stellen sich auch geschichtsträchtige Vereine
aus Hamm und prominente Sportler vor. Besucher können den
"Sportsgeist" im originalgetreuen Nachbau einer Turnhalle
erleben. Die Ausstellung geht bis Mai.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 11.11.2006

Bochum: Verleihung Peter Weiss-Preis (09:51) Anlässlich des 90.
Geburtstags von Peter Weiss, der am 8. November gewesen wäre,
umrahmt die Stadt Bochum die Peter Weiss-Preisverleihung in
diesem Jahr mit einer Ausstellung und einem Kolloquium. Am
Samstagabend wird der Preis an den Schriftsteller Ingo Schulze
verliehen. Dieser wurde 1962 in Dresden geboren. Als Chronist
der jüngsten Geschichte, der den Irrwitz der Wendezeit
beschreibt, bekommt er den mit 15.000 Euro dotierten Peter Weiss
Preis verliehen. Der Schriftsteller, Film- und Theatermacher
Peter Weiss war der Stadt Bochum eng verbunden. Das Museum
widmet ihm eine Ausstellung. Unter dem Titel *Fluchtpunkt Paris"
werden Skulpturen, Bilder und Briefe gezeigt, die bei
zahlreichen Aufenthalten des Künstlers in Paris entstanden. Sie
ist bis zum 14. Januar zu sehen

Nachrichten aus dem Münsterland vom 10.11.2006

Bravo-Ausstellung in Gronau (11:50) Das Rock- und Popmuseum in
Gronau zeigt ab dem 10. Dezember eine Ausstellung zum 50.
Geburtstag der Jugendzeitschrift Bravo. Zu sehen sind Ausgaben
aus verschiedenen Jahrzehnten und großformatige Reproduktionen.
Als Highlight steht ein Besuch des Aufklärungspsychologen Martin
Goldstein alias Dr. Sommer auf dem Programm.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 02.11.2006

Hattingen: Aphoristiker treffen sich (09:51) In Hattingen
beginnt heute das zweite bundesweite Aphoristikertreffen. Mit
kurzen philosophischen Sinnsprüchen beschäftigen sich bis
Samstag 40 Aphorismus-Verfasser, -sammler und *forscher. Im
Rahmen der Veranstaltung wird auch das Deutsche Aphorismus
Archiv in Hattingen eröffnet. Jeder Fehler erscheint unglaublich
dumm, wenn andere ihn begehen. Dieser Aphorismus von Georg
Christoph Lichtenberg aus dem 18. Jahrhundert begeistert
Aphoristiker auch heute noch. Bei dem Treffen in Hattingen gehen
die Teilnehmer u.a. der Frage nach, zu welcher Erkenntnis
Aphorismen führen können und warum sie häufig in der Werbung zu
finden sind. Es gibt Vorträge und Lesungen, in denen Autoren
ihre eigenen Werke präsentieren, außerdem Workshops in Schulen.
Der Mülheimer Rap-Poet *Niemand" soll morgen Abend vor allem
Jugendliche für Aphorismen begeistern

Nachrichten aus Südwestfalen vom 30.10.2006

"Sauerland Herbst" endet heute (13:24) Mit dem Musiktheaterstück
*Brassed Off * Mit Pauken und Trompeten" im Bergbaumuseum
Ramsbeck endet heute der *Sauerland Herbst". Das Festival zählt
weltweit zu den größten Konzertreihen von Blechbläser-Gruppen.
Der Hochsauerlandkreis als Veranstalter ist mit dem Verlauf in
diesem Jahr sehr zufrieden. Über 5.400 Karten sind verkauft
worden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 27.10.2006

Diskussion um Rüschhaus (14:50) Die Droste-Gesellschaft fürchtet
um den Erhalt von Haus Rüschhaus in Münster. Unternehmensberater
im Auftrag der Stadt hatten vorgeschlagen das Museum im
Stadtteil Nienberge zu schließen. Das Haus ist der ehemalige
Wohnsitz der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Das heutige
Museum zieht jedes Jahr rund 12.000 Besucher an. Münsters
Ratsmitglieder haben inzwischen signalisiert, dass auch sie das
Haus erhalten wollen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.10.2006

Planetarium plant Festprogramm (14:55) Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe will das 25-jährige Jubiläum des Planetariums
Münster mit einem Festprogramm feiern. Vom 14. bis 18. November
wird es im Naturkundemuseum zahlreiche Vorträge, eine Lasershow
und spezielle Veranstaltungen für Kinder geben. Das Planetarium
haben in den vergangenen 25 Jahren rund 2,7 Millionen Menschen
besucht.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 20.10.2006

Hattingen: Ausstellungs-Eröffnung (08:50) Das Westfälische
Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen präsentiert ab heute
in einer Ausstellung Glocken und ihre Geschichte. Unter dem
Titel *Glock auf! * von Gießern, Glocken und Geläute" werden
insgesamt 200 Exponate - von berühmten Kirchenglocken bis hin zu
Kuh- und Käseglocken - aus den vergangenen 4.000 Jahren gezeigt.
Die Ausstellung, die noch bis Anfang Januar zu sehen ist, folgt
den Glocken durch ihre Geschichte und zeigt, wie sie entstehen.

Nachrichten aus OWL vom 20.10.2006

Sonderausstellung im Nixdorf Museum (08:31) Das Paderborner
Heinz Nixdorf MuseumsForum hat seine neue Sonderausstellung zur
Computermedizin vorgestellt. Es hat über 1.000 Exponate
zusammengetragen, darunter viele Neuentwicklungen aus der
Medizintechnik. Ausstellungsbereiche geben Einblicke in den
menschlichen Körper oder zeigen Computer gesteuerte Arm- und
Beinprothesen. Die Sonderschau ist ab Mittwoch für Besucher
geöffnet. Die Veranstalter erwarten bis Mai rund 100.000
Besuchern.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 19.10.2006

Medizin und Kunst in Ahlen (18:04) Das Kunstmuseum in Ahlen
eröffnet am Sonntag die Ausstellung *Diagnose Kunst". Thema ist
die Auseinander-setzung der Kunst mit der Medizin anhand von 150
Werken verschiedener Künstler.Zu ihnen zählen zum Beispiel
Joseph Beuys und der Brite Damien Hurst. Die Ausstellung läuft
bis zum 14. Januar.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 13.10.2006

Hattingen: Glockengeschichte (10:31) Das Westfälische
Industriemuseum in Hattingen blickt in einer Ausstellung ab der
kommenden Woche auf 4.000 Jahre Glockengeschichte zurück. Die
Ausstellung *Glock auf! * von Gießern, Glocken und Geläute" wird
am 20. Oktober in der Henrichshütte eröffnet. Die Glocke - ein
Guss-Stück, aber ein ganz besonderes: Glocken begleiten den
Menschen von der Wiege bis zur Bahre. Sie ertönen zum Lobe
Gottes, ordnen den Tag und sollen böse Geister vertreiben. Vom
kleinen Glöckchen am Bauchtanztuch bis zur aufgemalten
Riesenglocke ist in der Henrichshütte alles zu sehen und zu
hören, was 4.000 Jahre Glocken-Geschichte zu bieten haben.
Highlight ist der 800 Kilogramm schwere Klöppel der Mutter aller
Glocken * der Gloriosa aus Erfurt. Die Ausstellung befasst sich
noch bis Anfang Januar mit Kirchenglocken, ihren Pendants in
anderen Religionen, aber auch mit der Nutzung von "Glocken"
außerhalb von Kirchen und Tempeln.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 12.10.2006

Islam-Archiv gegen "Deutschen Islam" (11:36) Das Soester
Zentralinstitut Islam-Archiv hat die Forderung des
CDU-Integrationsbeauftragten Thomas Kufen nach einem "Deutschen
Islam" entschieden zurückgewiesen. Man könne zwar über Predigten
in deutscher Sprache in den Moscheen reden, der Begriff
"Deutscher Islam" erinnere aber fatal an die "Deutschen
Christen" aus dem Dritten Reich, sagte der Senior-Direktor des
Instituts, Salim Abdullah. Der Islam sei eine Weltreligion. Wenn
ein deutscher Islam gefordert werde, könne dies nur ein Islam
sein, der sich gesetzestreu ans Grundgesetz hält. Dann müsse der
Islam aber auch dieselben Privilegien bekommen wie die
Christlichen Kirchen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 10.10.2006

Hattingen: Stadtmuseum zeigt Immendorff (16:51) Das Stadtmuseum
Hattingen würdigt mit einer Ausstellung den Düsseldorfer Maler
Jörg Immendorff. Ab Freitag ist eine Retrospektive des
graphischen Werks eines der bekanntesten zeitgenössischen
deutschen Künstler zusehen. Das Stadtmuseum Hattingen will mit
seiner Schau die Bedeutung des Düsseldorfers würdigen. Die für
Hattingen ausgewählten Arbeiten spiegeln die unterschiedlichen
Themenfelder des Künstlers wieder. Zu sehen sind Auszüge aus den
wichtigsten Schaffenszyklen von den 60er Jahren bis heute, aber
auch komplette Serien, angefertigt in unterschiedlichen
Drucktechniken wie Radierung, Linolschnitt oder Siebdruck.
Darunter auch Werke aus den bekannten Zyklen "Café Deutschland"
und "Café de Flore".

Nachrichten aus dem Münsterland vom 10.10.2006

Behindertengerechter Umbau (16:44) Der Umbau des Westpreußischen
Landesmuseums in Münster soll noch in diesem Jahr beginnen. Nach
Angaben der Direktion hat der Bund Investitionsmittel in Höhe
von 750.000 Euro zugesagt. Mit dem Geld soll das 450 Jahre alte
Gebäude im Stadtteil Wolbeck behindertengerecht umgebaut werden.
Die Ausstellungsfläche wird um 400 Quadratmeter vergrößert.
Voraussichtlich dauern die Bauarbeiten zwei Jahre.

Nachrichten aus OWL vom 10.10.2006

Plakette für Ziegeleimuseum (09:26) Das Westfälische
Ziegeleimuseum in Lage wird Bestandteil der Europäischen Route
der Industriekultur. Damit ist Lage neben der Zeche Zollverein
in Essen, dem Gasometer in Oberhausen und der Tuchfabrik
Euskirchen einer von sechs bedeutenden industriegeschichtlichen
Orten in Nordrhein-Westfalen. Die offizielle Plakette wird am
Mittag am Museumsgebäude angebracht.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 09.10.2006

LWL will Angebot beibehalten (18:16) Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe will das Angebot in seinen sozialen und
kulturellen Einrichtungen aufrecht erhalten. Nach Angaben von
Landesdirektor Wolfgang Kirsch sollen gezielt Computerprogramme
eingesetzt werden, um Personalkosten zu sparen. Ziel sei, die
gleiche Leistung mit weniger Aufwand zu erbringen. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe betreibt 35 Förderschulen, 19
Krankenhäuser und 17 Museen.





________
LWL-Museumsamt für Westfalen Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335 e-mail:
manfred.hartmann at lwl.org
Internet: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 29 11:13:16 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Nov 2006 11:13:16 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Volkskundlerin erklaert Adventskranz,
Adventskalender u. andere vorweihnachtliche Braeuche
Message-ID: s56d6b74.027@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.11.2006, 11:42


AKTUELL

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt - LWL-Volkskundlerin
erklärt Adventskranz, Adventskalender und andere
vorweihnachtliche Bräuche

Als Johann Hinrich Wichern am 1. Dezember 1838
im Hamburger Rauen Haus, einem "Rettungshaus" für verwahrloste
und verwaiste Hamburger Kinder und Jugendliche, einen riesigen
runden Leuchter mit 24 Kerzen aufhing, ahnte er noch nicht, dass
das die Geburtsstunde von gleich zwei Bräuchen war, die heute
nicht mehr aus dem Advent wegzudenken sind: der Adventskranz und
der Adventskalender. "Beide heutige Bräuche dienen dazu, den
Kindern die Adventszeit plastisch vor Augen zu führen. Sie
sollen lernen, dass Geduld, Warten und Hoffnung zum Leben
dazugehören", erklärt Christiane Cantauw, Volkskundlerin beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) den Sinn der Bräuche.

Auf dem Weg vom Riesenleuchter zum heutigen Schokokalender oder
gefüllten Stiefelchen an der Schnur gab es im 19. und 20.
Jahrhundert viele Formen von Adventskalendern, die mit dem
heutigen wenig zu tun haben. So stellten viele evangelische
Familien für die Kinder ein Adventsbäumchen auf, an das jeden
Tag Zettel mit den Weissagungen der Propheten aus der Bibel
gehängt wurde, die die Kinder auswendig lernen sollten. "In
katholischen Kreisen war eher der Brauch des Strohhalmsteckens
verbreitet: Kinder die "artig" waren, durften jeden Tag einen
Strohhalm in die noch leere Krippe legen, um es dem Jesuskind
bis zum Weihnachtsfest weich und gemütlich zu machen", erläutert
Cantauw.

Frühe Formen von Adventskalendern waren auch Strichkalender, bei
denen die Kinder jeden Tag einen Kreidestrich weggewischt haben,
oder selbstgemachte Abreißkalender, von denen bereits Thomas
Mann in den "Buddenbrocks" berichtet hat. Zu Beginn des 20.
Jahrhunderts wurden im bayerischen Verlag RLM (Reichhold & Lang,
München) die ersten gedruckten Adventskalender herausgegeben.
Sie bildeten den Anfang einer wahren Flut von Druckerzeugnissen,
deren Bandbreite vor allem seit den 1920er Jahren schier
unüberschaubar ist: Hänge- und Wandkalender, Leporellos,
Kalender in Form von Hampelmännern, von Uhren oder in Form von
Leitern (Himmelsleiter), Adventsbücher, Adventspuzzels, singende
Adventskalender, Kalender zum Selberbestücken und
dreidimensionale Kalender - um nur einige zu nennen.

Der Adventskranz mit seinen vier Kerzen, die symbolisch für die
vier Adventssonntage stehen, ist eine reduzierte Form des
Adventsleuchters aus dem Rauen Haus in Hamburg. Er verbreitete
sich von den evangelisch-bürgerlichen Schichten ausgehend seit
den 1920er Jahren nach und nach auch in katholischen Kreisen,
wobei vor allem die Lehrer wesentlich zu seiner Bekanntheit
beitrugen, wie sich anhand eines Beispiels aus Borlingshausen
(Kreis Höxter), belegen lässt: "Der erste Adventskranz wurde
1930 eingeführt; er kam ins Dorf durch eine junge Lehrerin, die
aus Paderborn stammte. In der Schule wurde er unter der Decke
aufgehängt. Beim Beginn des Unterrichts wurde die entsprechende
Zahl der Kerzen angezündet und dabei ein Adventslied gesungen,
danach die Kerzen gelöscht", heißt in einem Bericht aus dem
LWL-Volkskundearchiv.

Anfangs wurden die Adventskränze in den Familien noch selbst
gewunden, doch wie in Ahaus (Kreis Borken) nahmen sich schon
bald "die Gärtner des neuen Brauchtums an, indem sie fertige
Kränze fürs Haus anboten". Ein Gewährsmann des
LWL-Volkskundearchivs aus dem Siegerland berichtet aus der Zeit
vor dem Zweiten Weltkrieg: "Üblich ist, daß mit dem 1. Advent
auch ein Adventskranz geflochten wird. Das tun in der Regel die
Mädchen, die noch zur Schule gehen, oder die der Schule
entwachsen sind". Die Gestaltung des Kranzes wie sie ein
Sauerländer für die 1930er Jahre beschreibt, war auch andernorts
verbreitet: Fichten- oder Tannengrün, rote Kerzen und rote
Bänder. "Diese Form des Adventskranzes hat sich erstaunlich
lange gehalten", betont Cantauw. Die Kränze hängte man entweder
an einen Deckenbalken oder an einen Ständer, teilweise wurden
sie auch auf den Tisch gelegt. Beim Entzünden der Kerzen sag man
vielerorts Weihnachtslieder aus den Gesangbüchern.

Die religiös-christlichen Sinnzusammenhänge der Bräuche
Adventskranz und Adventskalender treten nicht erst seit kürzerer
Zeit gegenüber anderen Funktionen merklich in den Hintergrund:
"Bereits im 19. Jahrhundert läßt sich die Tendenz beobachten,
dass das materielle Geschenk immer mehr in den Vordergrund
rückte. In Form der mit kleinen Geschenken bestückten
Adventskalender wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts dann ein
Teil der Weihnachtsbescherung bereits vorweggenommen", so
Cantauw. In der Zeit des Nationalsozialismus geriet die
religiös-sprituelle Bedeutung von Adventskalendern und
Adventskränzen dann von einer ganz anderen Seite aus unter
Druck: "Die Nationalsozialisten haben sich ganz bewusst darum
bemüht, den christlichen Charakter des Adventes durch andere
Inhalte zu ersetzen. So vermied man beispielsweise die
Bezeichnung "Advent", die allzu deutlich auf christliche
Glaubensinhalte anspielte. Ein 1942 erschienener Kalender mit
dem Titel "Vorweihnachten" sollte völkische und germanische
Symbole und Bräuche etablieren und so zur Vermittlung der
NS-Ideologie betragen. Doch die christlich-religiösen
Sinnzuschreibungen ließen und lassen sich nie ganz verdrängen",
erläutert die LWL-Volkskundlerin.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 29 11:18:56 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Nov 2006 11:18:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das Glueck der Mendelssohns, 30.11.2006,
Dorsten
Message-ID: s56d6cb7.056@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 29.11.2006, 10:30
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag: "Das Glück der Mendelssohns -
Geschichte einer deutschen Familie",
Thomas Lackmann (Berlin)
Donnerstag, 30. November 2006, 19.30 Uhr

"Das Glück der Mendelssohns" erzählt erstmals im Zusammenhang
die Biographien des Philosophen Moses Mendelssohn und seiner
Nachkommen über sechs Generationen. Dabei entsteht das
aufregende und bewegende Panorama eines großbürgerlichen
Clans der Bankiers, Künstler und Gelehrten. Das Buch lädt ein zu
einer Zeitreise durch deutsche Kultur- und Wirtschaftsgeschichte
und zu Begegnungen mit Männern und Frauen, die diese
Geschichte geprägt haben: von dem Seidenkaufmann und
Emanzipationspionier Moses über das Schicksal seiner Lieblings-
tochter Dorothea Schlegel, die zweimal konvertieren wird, bis zu
seinen Bankierssöhnen Joseph und Abraham; von den
Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy und Fanny Hensel
zum schwarzen Schaf der Familie, dem sozialistischen Arzt Arnold
Mendelssohn; vom Gründer der AGFA, Paul Mendelssohn-
Bartholdy zu Franz von Mendelssohn, dem Wirtschaftsführer
der Weimarer Republik, bis zum Emigrantenschicksal der Künstler-
geschwister Eleonora und Francesco von Mendelssohn. In seiner
Lesung nimmt der Autor das Publikum mit auf eine Passage durch
anderthalb Jahrhunderte und sieben gänzlich verschiedene
Lebensläufe - illustriert durch musikalische Einspielungen.

Thomas Lackmann (geb. 1954) ist seit 1991 Feuilletonredakteur
des "Tagesspiegel" in Berlin. Forschungs-Stipendium der Alfred
Freiherr von Oppenheim-Stiftung für eine Biographie Abraham
Mendelssohn Bartholdys, künstlerischer Leiter der 18. Jüdischen
Kulturtage in Berlin (2004) zum Thema "Mendelssohn & Company".
Veröffentlichungen (u.a.): "Jewrassic Park. Wie baut man
(k)ein Jüdisches Museum in Berlin" (2000). - "Das Glück der
Mendelssohns. Geschichte einer deutschen Familie" (2005).

Eine Kooperationsveranstaltung des Jüdischen Museums
Westfalen mit der Volkshochschule Dorsten
Gebühr: 5,00 Euro (für alle Besucher/innen)


INFO

Veranstaltungsort:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
http://www.jmw-dorsten.de/index.php?action=home






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 29 11:23:12 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Nov 2006 11:23:12 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Visualisierungsprojekt: Geschichte
der Industriewaldflaechen im Ruhrgebiet anschauen
Message-ID: s56d6db3.078@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 28.11.2006, 15:48


AKTUELL

So sah das hier früher mal aus ...
Geschichte der Industriewaldflächen im Ruhrgebiet anschauen
Visualisierungsprojekt der RUB-Geographen

Wo früher die Schlote rauchten, erobert sich heute die Natur das Land
zurück: Alte Industrieflächen im Ruhrgebiet sind zu Industriewäldern
unterschiedlicher Größe, unterschiedlichen Alters und Zustands
geworden. Wie hat es da eigentlich früher ausgesehen? Wer sich das
fragt, dem wird die Arbeitsgruppe Geomatik des Geographischen Instituts
der Ruhr-Universität bald Antworten geben können: In einem
Geo-Visualisierungsprojekt bereiten sie - zunächst für den
Industriewald Rheinelbe in Gelsenkirchen - die Geschichte der
Industriewaldflächen auf. Luftbilder und andere Fotos, alte Karten und
Zeitzeugenbefragungen liefern die Informationen dazu. Am 5. Dezember
2006 (ab 14 Uhr, Forsthaus Rheinelbe, Gelsenkirchen) lädt die AG
Vertreter verschiedener Institutionen, Verbände, Kommunen sowie des
Landes NRW zu einem Workshop ein, um das Vorgehen zu planen. Das
Projekt wird gefördert von der Staatskanzlei des Landes NRW und dem
Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz des Landes NRW (MUNLV).

Foto im Internet

Ein Foto zu dieser Presseinformation finden Sie zum Herunterladen im
Internet unter: http://www.pm.rub.de/pm2006/msg00401.htm

Luftbilder als objektive Zeitzeugen

"Um die jeweilige Standortgeschichte der Industriewaldflächen aus einem
historischen Zusammenhang heraus verstehen zu können, erscheint uns ein
Geo-Visualisierungsansatz viel versprechend", erklärt Prof. Dr. Carsten
Jürgens von der AG Geomatik: Zur Dokumentation der Geschichte und des
Flächennutzungswandels ist angedacht, neben historischen Karten und
Luftbildern auch Archivrecherchen und Zeitzeugenbefragungen
durchzuführen. Alle zugänglichen Informationen werden anschließend in
ein Multimediainformationssystem integriert, das sowohl Schulen als
auch der interessierten Öffentlichkeit etwa per Internet oder auf DVD
zur Verfügung steht. Neben der Aufbereitung von Text-, Bild-, Ton- und
gegebenenfalls Videoinhalten wird dabei insbesondere die interaktive
kartographische Aufbereitung von Luftbildern und Karten einen
Schwerpunkt bilden. "Luftbilder bieten dank der vorhandenen
Luftbildarchive die einmalige Chance, unverfälschte und
ungeneralisierte Flächeninformationen aus der Vergangenheit einzusehen.
Sie sind sozusagen Zeitzeugen, die den jeweiligen Zustand zur
Aufnahmezeit objektiv darstellen", so Prof. Jürgens.

Zukunftsszenarien "spinnen"

Ergänzend wollen die Forscher auf weitere Quellen wie terrestrische
Fotos, Bildbände oder Jahrbücher zurückgreifen, um die Arbeits- und
Lebenswelt der jeweiligen Zeit sowie ihre Veränderungen zu
dokumentieren. "Hier könnte auch eine Zusammenarbeit mit Schulen, zum
Beispiel in Form eines *lebendigen' Geschichtsunterrichts, hilfreich
sein, die idealerweise auch in den Entwurf eines didaktischen Konzepts
zur Projektintegration von Schülern münden sollte", erläutert Dr.
Markus Oster von der Arbeitsgruppe. Darüber hinaus können sich die
Wissenschaftler in Ergänzung zu einer nur retrospektiven
Betrachtungsweise ebenso vorstellen, hypothetische Zukunftsszenarien
einer möglichen Industriewaldentwicklung zu visualisieren. "Dabei reizt
uns die Möglichkeit, auch stadtplanerische Vorstellungen von
Veränderungen des Umfeldes zu visualisieren", erklärt Dr. Oster.

Projekt schließt eine Lücke

Bisher liegt noch keine systematische Erfassung von
Flächenveränderungen der Industriewaldstandorte in Nordrhein-Westfalen
vor. Mit diesem Arbeitskonzept ließe sich somit eine Lücke schließen.
Zudem kann am Beispiel dieses Pilotprojektes ein didaktisch fundiertes
Konzept für ein umfassendes multimediales Informationssystem zu allen
Industriewaldstandorten in NRW entwickelt werden, das zukünftig, unter
Rückgriff auf den Prototyp des Pilotprojektes, mit überschaubarem
Arbeitsaufwand auf andere Standorte übertragen werden könnte.


INFO

Prof. Dr. Carsten Jürgens, Dr. Markus Oster
Geographisches Institut der Ruhr-Universität Bochum
AG Geomatik (Fernerkundung, Kartographie),
44780 Bochum
Tel: 0234/32-23376/-23377
E-Mail: carsten.juergens at rub.de, markus.oster at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 29 11:37:07 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Nov 2006 11:37:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Grabung im Ostjordanland erfolgreich.
Einzigartige Fundstuecke weisen auf eisenzeitl. Prunkbau hin
Message-ID: s56d7104.033@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Uni Dortmund Medieninfo"
Datum: 29.11.2006, 10:17


AKTUELL

Grabung im Ostjordanland erfolgreich
Einzigartige Fundstücke weisen auf eisenzeitlichen Prunkbau hin

Bereits zum zweiten Mal ist Thomas Pola , Theologieprofessor
an der Universität Dortmund, mit einem Team zu Grabungen
ins Ostjordanland gereist. Das Ziel der Archäologen: der
Hügel Tell Abu Dahab (West) im Jabboktal. Hier wollten
die Wissenschaftler die 2005 entdeckte Wehranlage weiter
untersuchen. Der Erfolg der Grabung hat die Wissenschaftler
überrascht: Nicht nur konnte nachgewiesen werden, dass die
Dimension der Wehranlage erheblich größer ist, als ursprünglich
erwartet, die Archäologen fanden auch zwei große
Relieffragmente. Sie sind als eisenzeitliche Reliefs bisher
einzigartig im Ost- und Westjordanland und bezeugen darüber
hinaus, dass es auf dem Hügel in der Eisenzeit einen Prunkbau
gegeben haben muss.

Im August hatte Pola seine 2005 begonnene Ausgrabung im
jordanischen Jabboktal zusammen mit seinem Team
jordanischer, schweizer und deutscher Archäologen fortgesetzt.

Dabei bekam das Team hohen Besuch am 25. August 2006 auf dem
jordanischen Berg Tall ad-Dhahab (West) durch S.E., Dr. Klaus
Burkhardt, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Amman
und S.E., Gaius Scheltema, Botschafter des Königreichs der
Niederlande in Amman: Denn dem Team war der sensationelle Fund
zweier Relieffragmente gelungen - der Kopf einer Löwin und der
Ausschnitt einer kultischen Szene: eine Frau mit einer Ziege,
beide im Profil dargestellt. Die Reliefs waren auf dem Plateau
des 100 Meter hohen Berges in einer Mauer aus spätvorislamischer
Zeit verbaut gewesen. Sie stammen vermutlich aus der assyrischen
Zeit (8./7. Jahrhundert v. Chr.). Bisher gibt es keine
Vergleichsstücke dazu aus dem West- oder Ostjordanland.

Da Prof. Pola und sein Team noch immer keine Gebäudereste aus
der Eisenzeit (z.B. von König Jerobeam I.) finden konnten, kommt
besonders dem feiner gearbeiteten Relief mit der Frau und der
Ziege hohe Bedeutung zu. Niemand wird seinerzeit die beiden
300-400 kg schweren Steine den Berg hoch getragen haben. Daher
beweisen sie, dass es auf dem Plateau in der späten Eisenzeit
ein Prachtgebäude gegeben haben muss. Da die Darstellung einer
kultischen Szene in einem Palast ungewöhnlich ist, lässt das
Relief mit der Frau und der Ziege sogar auf die Existenz eines
Heiligtums in der späten Eisenzeit schließen - und genau danach
hatte Thomas Pola gesucht! Die Reliefs befinden sich jetzt im
staatlichen Museum von es-Salt (Jordanien). Die Mauer, in der
die Steine gefunden wurden, soll im nächsten Jahr vollständig
freigelegt und dann gründlich untersucht werden.

Zusätzlich fand das Team auf dem Plateau des Berges in
Suchschnitten die Reste monumentaler Gebäude aus der
hellenistischen und römischen Zeit. Zwei direkt parallel
zueinander gelegene "Peristylhöfe" (auf allen vier Seiten
von durchgehenden Säulen umschlossene Höfe)
aus dem zweiten Jahrhundert v. Chr. und ein daneben errichteter
Palast. Der südliche Peristylhof weist eine Größe von rund 25 x
19 x 4,5 m auf. Er war durch 22 Säulen gerahmt, von denen ein
großer Teil erhalten ist. Hier ist noch viel durch weitere
Grabungen zu klären.

Auch die Arbeit an der 50 Meter langen Wehranlage auf halber
Höhe des Berges brachte eine Überraschung - eine weitere
waagrecht am Hang entlang laufende Mauer wurde
gefunden: Die Wehranlage hat also in Stufen den Westhang des
Berges weithin bedeckt! Liegt damit der Beleg für die
Lokalisierung der spätammonitischen Festung Amathous auf dem
westlichen der Tulul Abu Dahab vor? Bisher ist weder im Ost-
noch im Westjordanland eine vergleichbare Anlage bekannt.
Weitere Arbeit wird nötig sein, um die Maße und den genauen
Zweck der Wehranlage herauszufinden.

"Besonderen Dank schulden wir Prof. Frank Siegmund von
der Universität Basel", sagt Thomas Pola. "Er hat vom
Plateau und der darunter gelegenen Terrasse unter
Zuhilfenahme der neuesten Technik einen geomagnetischen
Plan erstellt". Dieser Plan zeigt den Verlauf antiker Mauern in
der Erde bis zu einer Tiefe von gut zwei Metern. Daher ist
dieser Plan zusammen mit den Messungen auf der Oberfläche die
Grundlage für die weitere Grabungsplanung. Pola wird daher mit
seinem Team die Ausgrabungen im Juli/August 2007 fortsetzen,
sofern er die Mittel dafür erhält.

Finanziert wurde die diesjährige Ausgrabung und ihre
Nacharbeit von der Universität Dortmund, der Gesellschaft
der Freunde der Universität, der Dortmunder Traditionsfirma
Weckbacher (Dirk Rutenhofer), Dr. med. Rüdiger Stolle
(Meerbusch) und weiteren Privatspendern, darunter Ärzten
aus Dortmund, Marl und Burg a.F.

Sponsoren können mit graben
Auch für 2007 sind wieder Sponsoren eingeladen,
die sich den Traum erfüllen wollen, einmal richtig mit der
Schaufel mit graben zu dürfen. Für EUR 3.000 gewährt Thomas Pola
den Sponsoren Flug, Transport, Unterkunft und wissenschaftliche
Begleitung.


INFO

Info und Kontakt:
Prof. Thomas Pola
Universität Dortmund Fakultät Humanwissenschaften & Theologie
Emil-Figge-Str. 50
44227 Dortmund
Tel. 0231/4882690
Mail: poladr at aol.com
Für steuerlich abzugsfähige Spenden steht das
Kto. 232 4978 bei der Commerzbank Dortmund (BLZ 440 400 37)
bereit (Stichwort: Grabung Jordanien Prof. Pola).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 30 11:10:21 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Nov 2006 11:10:21 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag ueber Kloester, 14.12.2006, Bocholt
Message-ID: s56ebc28.019@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info"
Datum: 29.11.2006, 16:16


AKTUELL

Stadt Bocholt - Virtuelles Rathaus NRW 2006
Vortrag über Klöster
14. Dezember ab 18.30 Uhr im Bocholter Stadtarchiv

Mit der Klosterlandschaft in der Bocholter/Borkener Region
beschäftigt sich am Donnerstag, 14. Dezember, ein Vortrag
im Stadtarchiv Bocholt. Referieren wird Walter Lange,
Oblatenpater im Kloster Mariengarden Burlo.

Beginn ist um 18.30 Uhr im Gebäude an der Münsterstraße 76,
Eintritt frei. Referent Lange wird über die ersten westfälischen
Frauenklöster und die Klöster des städtischen Bürgertums in
Bocholt berichten. Sein Augenmerk gilt ebenfalls der
Geschichte und Bedeutung des Klosters Burlo sowie weiteren
Männerklöstern in der Region. Ein besonderer Fokus liegt auf
dem Jahr 1803, als sich viele Klöster zwischen Zerstörung
und Neuaufbau befanden.

Die Veranstaltung wird vom "Gesprächskreis Bocholter
Stadtgeschichte" angeboten, der vom Stadtarchiv und der
VHS Bocholt-Rhede-Isselburg getragen wird. Moderieren wird
Stadtarchivar Hans Oppel.


INFO

Veranstaltungsort
Stadtarchiv Bocholt
Münsterstr.76
D-46397 Bocholt
Telefon: 02871-953-349
Telefax: 02871-953347
E-mail: stadtarchiv at mail.bocholt.de

Kontaktdaten:
Stadt Bocholt
Karsten Tersteegen
Berliner Platz 1
D-46395 Bocholt
Tel.: (0 28 71) 953-327
Fax.: (0 28 71) 953-189
E-Mail: kterstee at mail.bocholt.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 30 11:17:08 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Nov 2006 11:17:08 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/42
Message-ID: s56ebddb.066@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 27.11.2006, 13:59


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
(ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte"
an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie
informiert über neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder
als gesetzliche Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungs-
bezirken Arnsberg, Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-42 für den Zeitraum vom
11.11.2006 bis zum 18.11.2006 mit insgesamt 83 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes_



Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die
ebenfalls eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&
BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J_



Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster
finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/_


Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der
umfangreichsten Deutschen Regionalbibliographie,
der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html_


Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib_



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen
auch im Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62_


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-25539
E-Mail: _niemani at uni-muenster.de_

Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 30 11:26:56 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Nov 2006 11:26:56 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BLIT=5D_Trox=2C_Eckhard/Behrendt=2C_J=F6?=
=?iso-8859-1?q?rg_Endris=3A_Schuetzen-Welten?=
Message-ID: s56ec009.037@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Eckhard Trox"
Datum: 27.11.2006, 10:33


LITERATUR

"Schützen-Welten" -
Neue umfangreiche Publikation zur Kulturgeschichte und zur
Stadt- und Regionalgeschichte in Südwestfalen aus Lüdenscheid

Eckhard Trox/ Jörg Endris Behrendt (Hg.): "Schützen-Welten".
Bewegte Traditionen im Sauerland. Forschungen zur Geschichte
Preußens im südlichen Westfalen, Bd. 7. Hrsg. vom Verein für
die Geschichte Preußens und der Grafschaft Mark e.V.,
Lüdenscheid 2006. 207 Seiten, 66 Abb. fb., 25 Abb. sw.,
14,90 €. ISBN 3-929614-53-7

Inhaltsverzeichnis:

Vorworte

Jörg Endris Behrendt: Schützen-Welten aus fünf
vergangenen Jahrhunderten. Überlegungen zu einem
differenzierten Umgang mit einem kulturhistorischen
Phänomen (S.13-27)

Norbert Middelkoop: Pieter Isaacszs Bürgerschützen der
Kompanie des Hauptmanns Jacob Gerritsz Hoing und des
Leutnants Appelman. Gewissheiten und Vermutungen über
ein Amsterdamer Bürgerschützen-Gruppenporträt von
1596 (S. 29-36)

Volker Hirsch: Schützengesellschaften im Sauerland vor
1800. Eine vergleichende Analyse anhand der Fallbeispiele
Lüdenscheid, Breckerfeld, Altena, Attendorn und Olpe
(S. 37-60)

Eckard Trox: Die Schützen und die Volksbewaffnung.
Aspekte des Verhältnisses von Militär, Staat und Schützen
im südlichen Westfalen zwischen 1813 und 1862 (S. 61-82)

Robert Brandt: Einheit, Freiheit und Macht. Das "Erste
Deutsche Bundesschießen" in Frankfurt am Main 1862
(S. 83-101)

Sonja Hoffmann: Schützengesellschaften im Sauerland im
19. und 20. Jahrhundert: Facetten geselliger und nationaler
Bürgerkultur (S. 103-116)

Stephan Kertscher: Dem Kaiser nur Spalier - Zur Rolle der
Schützen beim Kaiserbesuch 1909. Eine Fallstudie
(S.117-125)

Barbara Stambolis: "Ohne Mädchen geit et nit!" - Tradition
und Wandel im südwestfälischen Schützenwesen
(S. 127-138)

Alice von Plato: "Ganz Lüdenscheid überragend" oder
"Ein Wahrzeichen echten Bürgersinnes". Die Geschichte
einer Schützenhalle im Sauerland (S. 139-148)

Verzeichnis der ausgestellten Objekte (S. 149-191)

Auswahlbibliographie (S. 193-201)


INFO

Kontakt:
Dr. Eckhard Trox/ Jörg Behrendt
Museen der Stadt Lüdenscheid
Sauerfelder Straße 14-20
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351/171489 (Trox)/ 02351/171234 (Behrendt)
Fax: 02351/171709
E-Mail: eckhard.trox at luedenscheid.de/ joerg.behrendt at luedenscheid.de
URL: www.schuetzenwelten-luedenscheid.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Nov 30 17:41:36 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 30 Nov 2006 17:41:36 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] Bilderbuch Deutschland: Westfalen, 03.12.2006
Message-ID: s56f17db.053@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 30.11.2006, 17:14


TV / Radio

Sonntag, 3. Dezember 2006: 10.15 - 11 Uhr, Bilderbuch Deutschland, WDR Fernsehen
Wiederholung: 8. Dezember, ab 9.15 Uhr, WDR Fernsehen

Westfalen hat alles, was ein Land braucht: Wunderschöne alte Städte, Mittelgebirge, in denen es noch richtig Winter wird, und eine unvergleichliche Zahl an Wasserburgen und Schlössern.

In Westfalen gibt es innovative Unternehmer, junge Studentenstädte, 50.000 Pferde, die das Synonym "Pferdeland" prägten, und als Region eine über tausendjährige, Identität stiftende Geschichte.

Der Name Westfalen taucht zum ersten Mal 775 auf, als es das "Rheinland" als Einheit noch lange nicht gab. Nach wechselvollen Jahrhunderten entstand 1792 die preußische Provinz Westfalen. 1807 bildete Napoleon sogar das Königreich Westfalen und zwar als Modell für ein fortschrittliches Staatswesen, das nicht lange funktionierte. Seit 1816 besteht die Provinz Westfalen nun aus den Regierungsbezirken Münster, Minden und Arnsberg. Und in diesen groben Grenzen findet man Westfalen auch heute noch.

Hier leben Menschen, die tatsächlich noch das Bewusstsein besitzen, das Rheinland würde ja doch immer vorgezogen. Dass aus Westfalen zu zwei Dritteln die Lebensmittel für das Rheinland kommen, ist nicht der Rede wert. Vielleicht reicht ja auch zu genießen: Die Schönheit der Landschaft, die gastfreundlichen Menschen, die wunderschönen Wasserschlösser.

Film von Clemens Gersch, Michael Wieseler
Erstsendung ARD/WDR: 8. Oktober 2006







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Nov 30 19:09:36 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 30 Nov 2006 19:09:36 +0100
Subject: [WestG] [TOC] An Bigge, Lenne und Fretter, Dezember 2006, Nr. 25
Message-ID: s56f2c7f.008@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Mechthild Sieg"
Datum: 30.11.2006, 18:56


SERVICE:TOC

An Bigge, Lenne und Fretter
Heimatkundliche Beiträge aus der Gemeinde Finnentrop
Dezember 2006 Nr. 25
ISSN 1862-8389

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB"= Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=139

S. 81-111
Rainer Schulte
Der Schulten-Hof in Frielentrop (Teil 2)

S. 112-118
Unsere Vertreibung aus Niederschlesien 1946

S. 119-123
Martin Schneider und Alois Reker
Hedwigskreis Serkenrode 1948 - 1967
im "St. Hedwigswerk" der kath. Kirche für ostvertriebene Deutsche

S. 124-149
Volker Kennemann
Vor 190 Jahren: Das Hungerjahr 1816/1817

S. 150-155
Bürgermeister Dietmar Heß
Das Ehrenamt in der Gemeinde Finnentrop und seine Würdigung

S. 156-158
Volker Kennemann
Chirurg und Gynäkologe Dr. Albert Richard aus Schönholthausen
2005 in Neheim gestorben

S. 159-162
Dr. Albert Richard
Ein Versehgang im Kirchspiel Schönholthausen

S. 163
Die Plattdeutsche Seite: Droyküinningeslaid

S. 164-168
Kalendarium aus der Gemeinde Finnentrop
1. Mai 2006 - 31. Oktober 2006

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