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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 4 11:42:40 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Oct 2006 11:42:40 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Dittmar, Klaus: Kleines Latinum. Kommissar Schopetta und der Mord im Museum
Message-ID: s5239e4e.014@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.09.2006, 12:26


LITERATUR


"Leichenfund" im LWL-Römermuseum:
Krimi spielt im Museum in Haltern

Der neue Krimi "Kleines Latinum" spielt im Westfälischen Römermuseum
Haltern: Im Töpferofen des Museums wird eine Leiche gefunden. Und
alles scheint auf einen Ritualmord hinzuweisen. Kommissar Erwin
Schopetta, ein liebenswert-ruppiger Charmeur, ermittelt gegen das
Museumspersonal und stößt im "Westfalenkrimi" von Klaus Dittmar
bald auf Verstrickungen in die rechte Szene. Trotz unermüdlichen
Einsatzes des Ermittlers aus Recklinghausen müssen weitere Menschen
sterben, und alle Opfer verbindet die Nähe zu dubiosen Heimatvereinen
und altgermanischem Götterkult. Während sich Schopetta durch einen
Sumpf aus Intrigen, Lügen und Gewalt quält, erreicht ihn mitten in der

Nacht eine seltsam kryptische Botschaft, mit der die Götter neue
Blutopfer fordern.

Autor Klaus Dittmar hat für seinen Regio-Krimi im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) recherchiert. Der
ehemalige Geschichtslehrer (55) ist schon seit langem ein Fan des
Römermuseums. "Während eines Museumsbesuchs, hatte ich dann
spontan die Idee, mit dem mysteriösen Leichenfund im Töpferofen",
schildert Dittmar die Entstehung des 510 Seiten starken Werkes bei
der Vorstellung am Donnerstag (28.9.) im Museum. Die erste Auflage
(1500 Exemplare) sei schon fast vergriffen, berichtete der Autor,
der in Billerbeck (Kreis Coesfeld) lebt.

"Zwei Jahre und sechs Monate habe ich im Museum und auch im
Umfeld von regionalen Heimatvereinen recherchiert und gleichzeitig
meine Geschichte entwickelt. Das reale Museumspersonal und die
Arbeitsabläufe im Museum sind erkennbar in die Schilderung der
verzwickten Aufklärung des Kriminalfalls eingeflossen."

"Die exzellent recherchierte Geschichte hat mir eine Woche lang
intelligentes Lesevergnügen bereitet", so LWL-Direktor
Dr. Wolfgang Kirsch, einer der ersten Leser des Krimis. "Nur auf
Seite 407 hat sich ein Fehler eingeschlichen: Das Römermuseum ist
keine Einrichtung des Landes, sondern ein Museum des LWL."

"Dittmar war in den letzten Jahren regelmäßige zu Gast in unserem
Museum. Zum Römerfest kam er sogar mit seiner ganzen Familie",
erzählt Dr. Rudolf Aßkamp, Leiter des LWL-Römermuseums in
Haltern. "Dass er hier für einen Krimi recherchiert hat, haben wir
allerdings erst erfahren, als das Foto für den Buchtitel gemacht
werden sollte. Umso verblüffter waren wir über seine detailgenauen
Beschreibungen unserer Anlage. Selbst unser Museumscafé und
seine Pächterin findet man im Roman wieder."


INFO

Klaus Dittmar: Kleines Latinum. Kommissar Schopetta und der
Mord im Museum. 510 Seiten.
Schardt Verlag Oldenburg
16,80 Euro, ISBN 3-89841-248-2





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 4 11:49:08 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Oct 2006 11:49:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Muenster schafft Veranstaltungsreihe zum
Westfaelischen Frieden
Message-ID: s5239fc0.044@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse Info"
Datum: 28.09.2006, 13:02


AKTUELL

Münster schafft Veranstaltungsreihe zum Westfälischen Frieden
Friedensstadt präsentiert sich jährlich im Oktober mit Projektwoche
Thema 2006: "Helfen, Frieden sichern, Krisen bewältigen"

Mit einer ambitionierten Veranstaltungsreihe gibt Münster dem
Gedenken an den Westfälischen Frieden ein neues Gesicht.
"Westfälischer Frieden - gestern.heute.morgen" heißt der
Leitfaden des Langzeitprojekts, mit dem die Stadt ihre historisch
begründete Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben
der Menschen, für humanitäre Hilfe und Konfliktlösungen deutlich
macht.

Das Konzept steht für eine offene Programmatik: Nicht nur das
historische Ereignis des Westfälischen Friedens gerät ins Blickfeld.
Vielmehr interpretiert die Stadt Münster ihre herausragende
Bedeutung als Ort der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden
als bleibenden Auftrag für humanitäres und friedenssicherndes
Handeln in Gegenwart und Zukunft.

Gemeinsam mit vielen Partnern veranstaltet sie künftig jährlich
um den 24. Oktober, dem Jahrestag des Friedensschlusses,
eine Projektwoche mit wechselnden Schwerpunkten. Den Auftakt
macht in diesem Jahr vom 18. bis 27. Oktober die Thematik
"Helfen, Frieden sichern, Krisen bewältigen". Im Fokus steht die
bei der Fachhochschule Münster bestehende Plattform
"Kompetenzzentrum Netzwerk Humanitäre Hilfe".

Dieses Netzwerk mit zahlreichen Partnern erarbeitet Lösungen
für akute Probleme in Krisenregionen in der ganzen Welt. Ihm
gehören unter anderem an: verschiedene Fachbereiche der
Westfälischen Wilhelms-Universität, das 1. Deutsch-
Niederländische Korps, das Luftwaffentransportkommando
und das Deutsche Rote Kreuz - alles Akteure, die gemeinsam
die Projektwoche vorbereitet haben. Auf dem Programm
stehen neben anderem ein Symposium zum Völkerrecht, ein
politisches Planspiel für Schüler und eine Lesung des
Friedenspreisträgers des Deutschen Buchhandels György
Konrád.

Im Mittelpunkt der Projektwoche steht eine Ausstellung ab
22. Oktober in der Bürgerhalle des Rathauses. Sie dokumentiert
die Arbeit von Einrichtungen in Münster, die sehr konkret für
Frieden, humanitäre Hilfe und Konfliktlösungen tätig sind.
Eröffnet wird sie mit einer Veranstaltung im Rathaus. Dort
sprechen Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann, der
Historiker Prof. Dr. Franz-Josef Jakobi, Prof. Dr. Joachim
Gardemann als Koordinator des Netzwerkes Humanitäre
Hilfe sowie Regierungspräsident und DRK-Landes-
vorsitzender Dr. Jörg Twenhöven.

Am 22. Oktober ist im Friedenssaal von 11 bis 16 Uhr auch ein
ganz besonderes historisches Dokument zu sehen: das Original
des Vertrages zum Westfälischen Frieden, der sich in Privatbesitz
befindet.

Im Vorfeld der Ausstellung befassen sich auf Einladung der
Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt 50 Schüler
und Streitschlichter an Schulen bei einem dreitägigen
politischen Planspiel mit Strategien zur Konfliktlösung. Mit
dabei: Experten für Krisenintervention und Friedenssicherung
vom 1. Deutsch-Niederländischen Korps. Die Frage "Wie
geht Frieden?" ist auch Thema einer Podiumsdiskussion am
Freitag, 20. Oktober.

Am Samstag, 21. Oktober, verleiht die Wirtschaftliche
Gesellschaft für Westfalen und Lippe den mit 50 000 Euro
ausgestatteten Preis des Westfälischen Friedens. Diesmal
geht er an den ehemaligen französischen Staatpräsidenten
Valéry Giscard d´Estaing sowie an die Jugendlichen, die in
den von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel mit hohem
Engagement ein Soziales Jahr ableisten. Mit einer Live-
Übertragung ist auch dieser Festakt in die Projektwoche
eingebunden. Münster-Marketing überträgt die Veranstaltung
aus dem Rathaus auf Bildschirme auf drei zentralen Plätzen
der Innenstadt.


INFO

Programm der Veranstaltungsreihe zum Download als pdf:
www.muenster.de/stadt/presse





From niemani at uni-muenster.de Wed Oct 4 14:09:21 2006
From: niemani at uni-muenster.de (Irmgard Niemann)
Date: Wed, 04 Oct 2006 14:09:21 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/34
Message-ID: 4523A471.9020300@uni-muenster.de>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 04.10.2006


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-34 für den Zeitraum vom 17.09.2006 bis
zum 22.09.2006 mit insgesamt 41 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes
Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&
BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J



Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/ Weitere Literatur
über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten deutschen
Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html Suche
in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 5 10:14:17 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 05 Oct 2006 10:14:17 +0200
Subject: [WestG] [POS] Praktikumsplatz "Frauen- und Geschlechtergeschichte"
/ Internet-Portal
Message-ID: s524db05.053@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Julia Paulus"
Datum: 05.10.2006, 10:13


Praktikumsplatz
beim Internet-Portal "Westfälische Geschichte" /
Unterportal "Frauen- und Geschlechtergeschichte"

Am Westfälischen Institut für Regionalgeschichte ist im November
2004 das Internet-Portal zur "Westfälischen Geschichte"
(http://www.westfaelische-geschichte.de) gestartet. Das Portal
ist nicht nur als ein strukturierter Wegweiser zum Auffinden von
Inhalten im Internet konzipiert, sondern soll mit seinen Diensten
und Dokumenten selbst ein Ziel der Recherche sein.

Im Rahmen des Portals werden Internet-Ressourcen (z. B. Linkkatalog)
strukturiert und bewertet sowie digitale Quellen und Informationen
(z.B. Quellen, Karten, Biografien, Medien, Bibliografien,
Chronologien usw.) online zur Verfügung gestellt. In einem
speziellen Bereich werden zudem Materialien für Schule und
Ausbildung zur Verfügung gestellt. Service-Angebote wie die
E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" sind weitere Bestandteile
des Portals.

Im Rahmen dieses Projekts ist ab sofort ein unbezahlter
Praktikumsplatz im Bereich "Frauen- und Geschlechtergeschichte" zu
besetzen. Zeiteinteilung und Dauer nach Absprache.

Voraussetzungen:
- Hauptfach Mittlere oder Neuere/Neueste Geschichte
- Hauptstudium

Aufgaben, u. a.:
- Recherche und Erarbeitung relevanter Inhalte
- Datenerfassung/Digitalisierung (Datenbank, Textverarbeitung)
- Konzeptionelle und inhaltliche Mitarbeit

Ort:
- Münster, Karlstr. 33


Bei Interesse melden Sie sich mit einem kurzen schriftlichen Lebenslauf
bei:

Dr. Julia Paulus
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Karlstrasse 33
48145 Münster
Tel. 0251/591-5880
E-Mail: julia.paulus at lwl.org


Bitte geben Sie diese E-Mail ggf. auch an Interessierte in Ihrem
Umkreis weiter.

Vielen Dank!






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 5 10:35:28 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 05 Oct 2006 10:35:28 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Die erste Kommunalwahl vor 60 Jahren, Muenster,
Buergerhalle Rathaus, ab 03.10.2006
Message-ID: s524e01e.051@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse- und Informationsamt der Stadt Münster"

Datum: 02.10.2006, 15:10


AUSSTELLUNG

Mangel an Holz gefährdete Kommunalwahlen 1946 in Münster
Ausstellung in der Bürgerhalle des Rathauses dokumentiert den
politischen Neubeginn in Münster vor 60 Jahren / "Was wir zu tun haben,
sagen uns die Trümmer"

Inständig bat der Mitarbeiter der Stadtverwaltung den britischen
Stadtkommandanten, bei der anstehenden Lieferung von Holz zu
vermitteln. Hatte er doch allen Grund zur Nervosität: Knapp drei Wochen
vor der Wahl mangelte es noch an 250 Stimmkabinen. Die Hilfe kam
rechtzeitig: Am 13. Oktober 1946 wählten die Münsteraner erstmals nach
13 Jahren wieder ein freies Parlament.

Der Aufbruch in einen demokratischen Neubeginn ist Anlass für eine
umfassende Rückschau. Das Stadtarchiv dokumentiert in seiner
Ausstellung im Rathaus die Wiederbelebung der kommunalen
Selbstverwaltung nach dem Krieg am Beispiel der Stadt Münster.

"Die ehrenamtlich tätigen Kommunalpolitiker Münsters haben damals
entscheidende Weichenstellungen bis heute vorgenommen", rief
Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann in der Ausstellung
wegweisende Entscheidungen wie den Wiederaufbau der Altstadt in den
historischen Strukturen ins Gedächtnis. Trotz erheblicher persönlicher
Sorgen - auch viele Ratsmitglieder mussten wieder bei Null anfangen -
engagierten sie sich für die Stadt. Der Oberbürgermeister: "Diese Frauen
und Männer der ersten Stunde stehen beispielhaft für den Willen zum
Wiederaufbau der Kriegsgeneration".


Demokratie "von unten"

Schritt für Schritt hatte die britische Besatzungsmacht die
Verantwortung zurück in deutsche Hände übertragen. Die zivile Verwaltung
setzte sie in Münster mit Führungskräften aus der Weimarer Zeit wieder
in Gang. Zahlreiche Parteien und Persönlichkeiten drängten schon wenige
Monate nach Kriegsende auf Mitgestaltung des öffentlichen Lebens. Ein
Wunsch, der sich mit der englischen Vorstellung des Aufbaus
demokratischer Strukturen "von unten" deckte. Schon im September 1945
ließ die Besatzungsmacht Parteien und Versammlungen wieder zu.


54.000 Münsteraner sind 1946 wahlberechtigt

Wer durfte wählen? Wer konnte sich wählen lassen? Wie ging die Wahl
aus? Texte, Fotografien und Schriftstücke aus Archivbeständen
dokumentieren in der Ausstellung detailreich die Chronologie der
Kommunalwahl. Fünf Parteien warben um die Gunst von 54 000
wahlberechtigten Münsteranern - CDU, SPD, FDP, Zentrum und - als
einzige Partei dann nicht im Rat vertreten - die KPD. Als überlegener
Sieger ging die CDU hervor. Das nach der Gemeindereform der Briten neu
geschaffene Amt des Oberstadtdirektors übernahm bis 1952
Ex-Oberbürgermeister Karl Zurhorn. An der Spitze der Politik stand
Oberbürgermeister Franz Rediger (bis 1948). Mit Berta Hüffer und Dr.
Idamarie Solltmann schafften zwei Frauen den Sprung in den Rat.

"Es sind vor allem Plakate, an denen sich der politische Neustart
ablesen lässt in einer Stadt, die noch immer in Trümmerbergen versank",
erläutert Ausstellungskuratorin Anja Gussek-Revermann. Kaum jemand
besaß ein Radio. Auch im Pressewesen mussten die Weichen neu gestellt
werden. Nur unregelmäßig erschien die *Neue Westfälische Zeitung", ab
August 1946 dann zweimal wöchentlich die Westfälischen Nachrichten.

Plakate übernahmen in diesen medienarmen Zeiten die Kommunikation.
Militärregierung und Stadtverwaltung nutzten sie für Aufrufe,
Bekanntmachungen, Verordnungen. Parteien boten sie die weitgehend
einzige Chance, Menschen im Wahlkampf zu erreichen. An öffentlichen
Anschlagstellen holen sich die Bürger auch die Informationen zur Wahl.
Öffentlich ist 1946 auch nachzulesen, wie die Wahlkosten davon
galoppieren. Der Ansatz von 6000 Reichmark (4192 Euro) kann nicht
annähernd gehalten werden - am Ende muss der Kämmerer 20 000
Reichsmark finanzieren.


71,4 Prozent Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung lag bei 71, 4 Prozent. Anja Gussek-Revermann:
"Ein beachtlich hoher Wert in einer Zeit, in der die Menschen um ihr
tägliches Überleben ringen". Die Wahlen vollziehen sich vor dem Kampf
gegen Hunger, Kälte und Not. Trümmerberge müssen abgetragen werden.
Epediemien drohen. Die Menschen haben kein Dach über dem Kopf oder
leiden unter erbärmlichen Wohnverhältnissen. Von der Versorgung mit
Lebensmitteln, Kleidung, Wasser und Energie ganz zu schweigen. Die
Lösung dieser Probleme, auch das spiegelt die Ausstellung, ist
wichtigste Herausforderung von Politik und Verwaltung. Sie formulieren
einhellig im Herbst des Jahres 1946: "Was wir zu tun haben, sagen uns
die Trümmer".


INFO

Ausstellung "Die erste Kommunalwahl vor 60 Jahren". 3. bis 15. Oktober
2006, Bürgerhalle des Rathauses am Prinzipalmarkt. (Öffnungszeiten:
dienstags bis freitags: 10 - 17 Uhr, samstags/sonntags 10 - 16 Uhr); vom
16. bis 26. Oktober 2006 im Foyer des Stadthauses 1, Klemensstraße
(Öffnungszeiten: montags bis donnerstags 7 - 18 Uhr, freitags bis 13
Uhr, samstags 8 - 12 Uhr.





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 5 10:47:47 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 05 Oct 2006 10:47:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Schaefer: Das Reliquien-Retabel aus Varlar,
Muenster, 12.10.2006
Message-ID: s524e2f2.015@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Müller Hofstede, Daniel"
Datum: 05.10.2006, 10:38


AKTUELL

Dia-Vortrag

"Das Reliquien-Retabel aus Varlar. Ein fragmentarisches Werk und die
Gren-zen der kunsthistorischen Betrachtung"

Dr. Ulrich Schäfer, Münster
Donnerstag, 12. Oktober 2006, 20.00 Uhr im Vortragssaal, Eintritt frei

Aus der Reihe "Neue Forschungen zur Alten Kunst", Vortragsreihe zu
Hauptwerken der Mittelal-ter-Sammlung, aus Anlaß der Neupräsentation der
Mittelalterabteilung des LWL-Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte

Der Vortrag nimmt einen mittelalterlichen Altaraufsatz in den Fokus,
von dem sich die beiden mit vergoldeten Figuren geschmückten
Seitenflügel erhalten haben. Das kostbare Werk aus der Zeit um 1400,
das sich seit fast 100 Jahren im Landesmuseum befindet, wirft viele
Fra-gen auf: Wie sah das vollständige Kunstwerk aus? Wo kommen die
Fragmente her? Wer hat das Retabel wann und wo geschaffen? Was ist mit
den Reliquien geschehen, die man noch zu Ende des 19. Jahrhunderts in
den mit feinem Maßwerk vergitterten Fächern der Flügel sehen konnte?

Im Bereich der Kunst des Mittelalters können derartige Fragen sehr
häufig nicht abschließend beantwortet werden. Die Statements der
Fachleute müssen weite Bereiche des Nicht-wissens überbrücken. Dabei ist
spekulative Phantasie hilfreich, die soweit als möglich durch gute
Argumente gestützt werden sollte. Außer den beiden Fragmenten selbst und
den Mög-lichkeiten, sie in Gedanken zu vervollständigen, stehen die
Argumente im Zentrum des Interesses, die ihre Verortung in der
Geschichte der Kunst begründen.

Dr. Ulrich Schäfer, Kunsthistoriker, Volkskundler, Tischler, arbeitet
freiberuflich für Kirchengemeinden, Museen, Behörden, private
Auftraggeber und einen Verlag in Deutschland, Belgien, Frankreich, der
Schweiz und den Niederlanden. Er hat zahlreiche Publikationen vorgelegt
mit Schwerpunkten bei der Skulptur des späten Mittelalters, sakraler
Kunst und Industriedesign und kann insbesondere als ausgewiesener Kenner
der westfälischen Kunst des Mittelalters gelten.



INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: Donnerstag, 12. Oktober 2006, 20.00 Uhr
Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 / 5907 01
Fax: 5907-210
URL: www.landesmuseum-muenster.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 5 11:01:54 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 05 Oct 2006 11:01:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Winterprogramm Verein fuer Geschichte und
Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V.
Message-ID: s524e641.080@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Rolf-Dietrich Müller"
Datum: 05.10.2006, 11:05


AKTUELL

Veranstaltungen des
Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Paderborn e. V.
im Wintersemester 2006/2007


Vorträge

Die Vorträge finden statt in der Theologischen Fakultät Paderborn, Kamp
6, Hörsaal 2, jeweils um 20.00 Uhr.

Dienstag, 10. Oktober 2006
Dr. phil. Diana Zunker, Mainz
Adel und Klöster in Ostwestfalen im 12. und 13. Jahrhundert

Dienstag, 7. November 2006
Prof. Dr. phil. Joachim Ehlers, Berlin
Westfälischer Adel am Hof Heinrichs des Löwen
(in Zusammenarbeit mit dem Historischen Institut der Universität
Paderborn)

Dienstag, 5. Dezember 2006
Dirk Pöppmann, Paderborn
Verbrechen und Strafe. Der politische Mord an Felix Fechenbach im
Spiegel seiner rechtlichen Verfolgung vor dem Schwurgericht Paderborn

Dienstag, 9. Januar 2007
Dr. phil. Clemens Kosch, Lichtenau-Dalheim
Paderborns mittelalterliche Kirchen - Architektur und Liturgie

Dienstag, 6. Februar 2007
Prof. Dr. phil. Barbara Stambolis, Hagen/Paderborn
Feuerwerke im historischen Zusammenhang: Der Himmel über Paderborn 1736
- "Ewigkeit im Augenblick" oder "ökonomischer Wahnsinn"?

Dienstag, 13. März 2007
Dr. theol. Maria Kohle, Dortmund, und Dr. phil. Erika Heitmeyer,
Dortmund
"... dem guthertzigen Volck zu seligmachendem Nutz". Das Paderborner
Gesangbuch 1628 und die ersten Lieder Friedrich Spees in Paderborn


Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis

Der Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis für Arbeiten junger Historiker
zur Landesgeschichte Ost- und Südwestfalens wird auf Beschluss des
Preisgerichtes von 22. September 2006 verliehen an

Herrn Stephan Dusil M.A.

für seine Dissertation

Die Soester Stadtrechtsfamilie und ihre Quellen im Vexierspiegel
rechtshistorischer Forschung

Das Preisgeld in Höhe von 2.500 EUR stiftet die Volksbank
Paderborn-Höxter e.G.

Preisverleihung:

Sonntag, 5. November 2006, 10.30 Uhr
Soest, Rittersaal des Burghofmuseums, Burghofstr. 22

Begrenzte Teilnehmerzahl

Anmeldungen schriftlich an den Verein, Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv),
33095 Paderborn, bis Samstag, den 28. Oktober 2006


Ausstellungen, Besuche, Exkursionen

Wegen der überaus starken Nachfrage bietet der Verein im Wintersemester
2006/07 den Besuch der Canossa-Ausstellung noch einmal an. Die Führungen
finden statt zu folgenden Terminen:

Mittwoch, 11. Oktober, 18.00 - ca. 19.30 Uhr
Ausstellungssektion Museum in der Kaiserpfalz, Am Ikenberg 2:
Die Exponenten des Konflikts - Herrscher und Papst - und die zwischen
diesen beiden Kräften nach Neuorientierung strebenden Bischöfe; die
Rolle der Städte, des Adels und der Klöster im Spannungsfeld dieser
großen Umbrüche.
Führung: Simone Heimann und Simone Buckreus oder Dr. Christiane
Ruhmann
Treffpunkt: vor dem Eingang des Museums


Mittwoch, 18. Oktober 2006, 18.00 Uhr - ca. 19.30 Uhr
Ausstellungssektion Diözesanmuseum, Markt 17:
Religiös-geistige Wurzeln und Wege der Reform; wesentliche Aspekte der
Kunst am Aufgang der Romanik mit bedeutenden Beispielen der Buchmalerei,
der Skulptur, der Elfenbeinschnitzerei und der Goldschmiedekunst.
Führung: Tina-Julia König und Prof. Dr. Christoph Stiegemann
Treffpunkt: vor dem Eingang des Museums

Donnerstag, 26. Oktober 2006, 18.00 - ca. 19.30 Uhr
Ausstellungssektion Städtische Galerie, Am Abdinghof 11:
Das Nachleben der Ereignisse von Canossa bis in die heutige Zeit,;
Instrumentalisierung des Ereignisses durch politische und
gesellschaftliche Gruppen in Vergangenheit und Gegenwart.
Führung: Martin Dröge und Tina-Julia König

Eintritt und Führungen: 12,00 EUR, Dauerkarteninhaber: 5,00 EUR. Der
Betrag wird fällig unabhängig davon, ob alle Sektionen besucht werden.
Staffelpreise für einzelne Sektionen gibt es nicht.

Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldungen bis Montag, 9. Oktober 2006,
schriftlich oder telefonisch nur an den Geschäftsführer des Vereins,
Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv), 33095 Paderborn, Tel.: 05251/88-1595

---------------------

Samstag, 14. Oktober 2006, 15.00 Uhr
Im Steinbruch des Bischofs (Grabung Kötterhagen)
Führung: Dr. phil. Andrea Bulla, Marianne Moser M. A., Dr. phil. Sven
Spiong
Zum Steinbruch: Der Rundgang über das Ausgrabungsgelände führt in den
teilweise freigelegten Steinbruch des 11. Jahrhunderts. Hier,
unmittelbar vor der Domburgmauer, gewannen die Bischöfe ihre Steine für
den Bau der Kaiserpfalz, des Domes, des Bischofspalastes und der neuen
Domburgmauer. Auf der Verfüllung des Steinbruchs sind die ältesten
Siedlungsschichten aus der Mitte des 12. Jahrhunderts bis ins 13.
Jahrhundert zum Teil noch sichtbar.
Treffpunkt: Kötterhagen-Gelände (Eingang Grube), festes Schuhwerk
erforderlich; Teilnahme kostenlos

Samstag, 28. Oktober 2006
Tagesfahrt: Weserrenaissance
Leitung: Prof. Dr. phil. Heinrich Rüthing, Bielefeld
8.00 Uhr Abfahrt Paderborn, Liboriberg, Ecke Liboristraße
8.05 Uhr Abfahrt Paderborn, Hauptbahnhof, Busbahnhof
Stationen in Lemgo, Wendlinghausen, Barntrup, Hameln und
Hämelschenburg
Gelegenheit zum Mittagessen in Hameln
ca. 18.00 Uhr Rückkehr nach Paderborn

Auf dieser Tagesfahrt soll versucht werden, einen - soweit möglich -
thematisch umfassenden Einblick in die Geschichte einer wichtigen
Kunstepoche im nordwestdeutschen Raum, der sog. Weserrenaissance, zu
geben. Die Bemühungen sollen also nicht nur um die künstlerischen
Aspekte des Themas kreisen, sondern auch die politischen, sozialen
demographischen und wirtschaftlichen Hintergründe mit einbeziehen. Die
Stationen: (1) Lemgo war bis ins 17. Jahrhundert die politisch,
wirtschaftlich und kulturell wichtigste Stadt der Grafschaft Lippe.
Lemgo hat zwischen der Mitte des 16. Jahrhunderts und dem Beginn des
Dreißigjährigen Krieges sein äußeres Bild so sehr verändert wie kaum
eine andere Stadt. Hier braucht man nach Bauten der Weserrenaissance
nicht zu suchen , man stößt überall auf sie. (2) Schloss Wendlinghausen,
eines der vielen Schlösser der Familie von Münchhausen, kann als ein
einfaches Beispiel der damals überall auf dem Land entstehenden
Adelshäuser dienen. (3) Schloss Barntrup mit seinen in manchem
eigenwilligen Formen der Weserrenaissance. (4) Hameln ist nicht nur vom
Atmosphärischen und Kunstgeschichtlichen her ein Genuss; es bietet auch
eine gute Möglichkeit, in die Wirtschafts- und Verkehrsgeschichte des
16. Jahrhunderts einzuführen. (5) Die Hämelschenburg, die manchen als
der eindrucksvollste Bau der Weserrenaissance gilt, ist mit dem
Schlossbau, der Kapelle und dem Wirtschaftshof der Ort, an dem sich
abschließend noch einmal zusammenfassend die oben kurz angesprochenen
Temen diskutieren lassen. - Zu Beginn der Exkursion werden Bild-,
Karten- und Textmaterialien ausgegeben, mit denen während der Fahrt und
am jeweiligen Ort gearbeitet werden soll.

Teilnahmegebühr für Fahrt, Führungen und Informationsmaterialien: 20,00
EUR. Verzehrkosten sind selbst zu tragen.

Anmeldungen bis Samstag, 21. Oktober 2006, schriftlich beim Verein,
Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv), 33095 Paderborn, gegen Abbuchung (nur
Vereinsmitglieder) oder bei der Bonifatiusbuchhandlung, Liboristr. 1-3,
33098 Paderborn, gegen Barzahlung.


Sonntag, 10. Dezember 2006, 16.00 Uhr
Besichtigung der Archäologischen Sammlung des Altertumsvereins in ihren
neuen Räumlichkeiten
Führung: Robert Gündchen M.A. und Marianne Moser M.A.
Zur Sammlung: Die seit 1996 im Depot des Historischen Museums im
Marstall von Schloß Neuhaus untergebrachte Archäologische Sammlung des
Vereins ist im Frühjahr dieses Jahres nach Paderborn in das Josefshaus,
Busdorfwall 2, umgezogen. Dieses städtische Gebäude beherbergt auch die
Stadtarchäologie und das Forschungsprojekt "Siedlungsforschung im
Paderborner Westen" (Balhorn-Grabung). Die Stadt Paderborn hat dem
Verein im Obergeschoss kostenlos mehrere Räume für die archäologischen
Sammlungsbestände überlassen, die dort mittlerweile neu aufgestellt
wurden.

Teilnahme kostenlos. Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldungen bis
Mittwoch, 6. Dezember 2006, schriftlich oder telefonisch nur an den
Geschäftsführer des Vereins, Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv), 33095
Paderborn, Tel.: 05251/88-1595
Treffpunkt: vor dem Eingang des Josefshauses, Busdorfwall 2


Samstag, 24. Februar 2007
Museumsfahrt zum Textilmuseum Bocholt
Mit dieser Fahrt setzt der Verein seine im Sommersemester 2006
begonnene Reihe mit Besuchen der acht Standorte des Westfälischen
Industriemuseums fort.

9.30 Uhr Abfahrt Paderborn Liboriberg, Ecke Liboristraße
9.35 Uhr Abfahrt Paderborn, Hauptbahnhof, Busbahnhof
Unterwegs 1 Stunde Mittagspause auf einer Raststätte, Gelegenheit zum
Mittagessen
14.00 Uhr Führung durch das Textilmuseum
16.00 Uhr Gemeinsames Kaffeetrinken im Museumsrestaurant "Schiffchen"
17.00 Uhr Rückfahrt nach Paderborn
ca. 20.00 Uhr Ankunft in Paderborn

Zum Museum: In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts arbeiteten in
Bocholt etwa 10.000 Menschen in der Textilindustrie. Die Stadt gehörte
zu den wichtigsten Textilstädten Deutschlands. Seit 1989 unterhält der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe hier nun eine voll funktionsfähige
"Museumsfabrik". Sie vermittelt ein genaues Bild von den
Arbeitsbedingungen in der westfälischen Textilindustrie und von den
privaten Lebensverhältnissen der Arbeiterfamilien während der ersten
Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Die Anlage umfasst alles, was zu
solch einem Betrieb gehörte: Kessel- und Maschinenhaus mit Dampfmaschine
zum Antrieb der Webstühle, Werkstatt, Meisterbude, Kontor, Arbeiterhaus
mit zeittypischer Ausstattung und Garten für die Selbstversorgung und
natürlich die große Produktionshalle, in der ca. 30 Webstühle
unterschiedlicher Bauart im Betrieb demonstriert werden. Die dort
hergestellten Textilien (Tischdecken und Handtücher) kann man im
Museumsshop erwerben.

Teilnahmegebühr für Fahrt, Eintritt, Führung und Kaffeetrinken: 35,00
EUR. Verzehrkosten in der Mittagspause sind selbst zu tragen.

Anmeldungen bis Samstag, 17. Februar 2007, schriftlich beim Verein,
Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv), 33095 Paderborn, gegen Abbuchung (nur
Vereinsmitglieder) oder bei der Bonifatius-Buchhandlung, Liboristr. 1-3,
33098 Paderborn, gegen Barzahlung.


Weitere Termine

Mitgliederversammlung in Sundern-Langscheid
Samstag, 14. April 2007

59. Tag der Westfälischen Geschichte
Freitag/Samstag, 20./21. April 2007
Rheine

??? Sommerstudienfahrt nach ???
Freitag - Sonntag, 27. - 29. Juli 2007


Veröffentlichungen

Westfälische Zeitschrift: Der Band 156 (2006) erscheint Ende des
Jahres.

Zeitschrift Westfalen: Zum Erscheinungstermin der Bände 81 (2003) ff
liegen der Vereinsabteilung Paderborn derzeit leider keine Erkenntnisse
vor.

Reihe "Studien und Quellen zur westfälischen Geschichte":

Im Juli 2006 ist erschienen:
Bd. 52: Wilhelm Grabe und Markus Moors (Hg.): Neue Herren - neue
Zeiten? Quellen zur Übergangszeit 1802 bis 1816 im Paderborner und
Corveyer Land. ISBN 3-89710-317-6, 584 S.; 45,00 EUR; für
Vereinsmitglieder 33,75 EUR



Im November 2006 erscheint:

Bd. 55: Roland Pieper: Carl Ferdinand Fabritius. Veduten und
Altargemälde für den Paderborner Fürstbischof Ferdinand II. von
Fürstenberg. ISBN-10: 3-89710-357-5, ISBN-13: 978-3-89710-357-3

In Ergänzung der 2004 erschienenen Bände 50/1 (Maria Kohle: Das
Paderborner Gesangbuch 1609) und 50/2 (Das Paderborner Gesangbuch 1609.
Reprint mit Kommentar von Maria Kohle) bringt der Bonifatius-Verlag im
Oktober 2006 eine Weihnachts-CD mit Gesängen aus dem Gesangbuch von 1609
heraus: CD "Puer natus est in Bethlehem". Kirchliche Gesänge mit
Melodien aus dem Paderborner Gesangbuch 1609. Hrsg. von Hans Hermann
Jansen, Spielzeit: ca. 70 Minuten. ISBN-10: 3-89710-360-5, ISBN-13:
978-3-89710-360-3, 18,90 EUR, Sonderpreis für AV-Mitglieder 14,50 EUR
(nur Direktbezug beim Verlag)

Der Verein konnte vom Bonifatius-Verlag einen Restposten des Bandes 33
der Studien und Quellen erwerben: Dirk Strohmann: Anton Joseph Stratmann
(1734-1807). Leben und Werk des Malers aus dem Paderborner Hochstift.
1997, 301 S., Ill. Solange der Vorrat reicht, können die Bände in der
Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek beim Vereinsdirektor erworben
werden, Sonderpreis: 5,00 EUR, bei Postversand zzgl. Porto.

Herr Dr. Markus von Hänsel-Hohenhausen, London, hat dem Verein für
jedes Mitglied (!) ein Exemplar seines 2006 erschienenen Buches "Amalie
Fürstin von Gallitzin. Bedeutung und Wirkung. Anmerkungen zum 200.
Todestag" geschenkt. Namens aller Mitglieder sage ich dafür herzlichen
Dank. Der Versand des Bandes an die Mitglieder erfolgt zum Jahreswechsel
zusammen mit der WZ 156.


Mitgliedsbeitrag

Der Mitgliedsbeitrag wird Anfang des Jahres 2007 eingezogen.
Studienbescheinigungen sind bis Ende 2006 einzureichen.



Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Dr. Hermann-Josef Schmalor
Vereinsdirektor



Anschriften, Konten, Öffnungszeiten

Vereinsanschrift:
Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv), 33095 Paderborn
www.altertumsverein-paderborn.org
Tel.: 05251/88-1595, Fax: 05251/88-2047
E-Mail: geschaeftsführer at altertumsverein-paderborn.org

Vereinskonten:
Volksbank Paderborn 8731207300 (BLZ 47260121)
Sparkasse Paderborn: 1041730 (BLZ 47250101)


Vorstand:

Vereinsdirektor:
Dr. theol. Hermann-Josef Schmalor, Stellv. Bibliotheksdirektor
Erzbischöfliche Akademische Bibliothek, Leostr. 21, 33098 Paderborn
Tel.: 05251/290480, Fax: 05251/282575,
E-Mail: direktor at altertumsverein-paderborn.org

Stellv.
Vereinsdirektor:
Prof. Dr. phil. Matthias Wemhoff, Museumsleiter
Kloster Dalheim. Westfälisches Museum für Klosterkultur,
Am Kloster 9, 33165 Lichtenau-Dalheim
Tel.: 05292/931 920, Fax: 05292/931 919,
E-Mail: direktor_stellvertreter at altertumsverein.org

Geschäftsführer:
Rolf-Dietrich Müller, Städt. Archivoberrat
Anschrift, Tel., Fax und E-Mail s. oben unter Vereinsanschrift

Schatzmeister:
Franz-Josef Krüger, Diplomkaufmann
Paderborn, Tel.: 05251/541 900 (abends),
E-Mail: schatzmeister at altertumsverein-paderborn.org

Schriftführer:
Günter Wißbrock, Studiendirektor a. D.
Paderborn, Tel.: 05254/67 267
E-Mail: schriftfuehrer at altertumsverein-paderborn.org

Weitere
Vorstandsmitglieder:
Dr. phil. Rainer Decker, Studiendirektor
Paderstr. 13, 33102 Paderborn, Tel.: 05251/23 157,
E-Mail: schriftleitung at altertumsverein-paderborn.org
(Schriftleitung Westfälische Zeitschrift)

Prof. Dr. phil. Heinrich Rüthing
Kiskerstr. 12, 33615 Bielefeld, Tel.: 0521/122 059
E-Mail: studienfahrten at altertumsverein-paderborn.org
(Studienfahrten)

Sammlungen:
Archiv und Bibliothek
Erzbischöfliche Akademische Bibliothek, Leostr. 21, 33098 Paderborn
Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 9.00 - 12.30 Uhr, 14.30 - 18.00 Uhr
Kustos: Dr. Hermann-Josef Schmalor
Tel. und Fax s. oben unter Vereinsdirektor
E-Mail: archiv at altertumsverein-paderborn.org


Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlung
Museum für Stadtgeschichte im Adam-und-Eva-Haus, Hathumarstr. 7-9,
33098 Paderborn, Tel.: 05251/88-1350
und
Historisches Museum im Marstall von Schloß Neuhaus, Marstallstr. 9,
33104 Paderborn-Schloß Neuhaus, Tel.: 05251/88-1052
Öffnungszeiten beider Museen: Di. - Sa. 10.00 - 16.00 Uhr, So. 10.00 -
13.00 Uhr
Kustos: Dr. phil. Norbert Börste, Historisches Museum im Marstall von
Schloß Neuhaus, Tel.: 05251/88-1045, Fax: 05251/88-1041, E-Mail:
kunstsammlung at altertumsverein-paderborn.org

Münzsammlung
Museum für Stadtgeschichte im Adam-und-Eva-Haus
Anschrift, Tel. und Öffnungszeiten s. oben unter Kunst- und
Kulturgeschichtliche Sammlung
Kustos: Arnold Schwede, Schwaneyer Weg 7, 33100 Paderborn, Tel.:
05251/61 176
E-Mail: muenzwart at altertumsverein-paderborn.org

Archäologische Sammlung
Busdorfwall 2 (Josefshaus), 33098 Paderborn
Kustos: Marianne Moser M. A., Museum in der Kaiserpfalz, Am Ikenberg,
33098 Paderborn; Tel.: 05251/105 118, Fax: 05251/281 892,
E-Mail: archaeologie at altertumsverein-paderborn.org




Spendenbescheinigung für das Finanzamt

Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Paderborn e. V.

Wir bescheinigen hiermit, dass der Verein für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e. V. nach dem letzten uns
zugestellten Freistellungsbescheid des Finanzamtes Paderborn vom
29.6.2004 (St.Nr. 339/5780/0665, Finanzamt Paderborn) zur Förderung der
Geschichte und Altertumskunde als gemeinnützigen (wissenschaftlichen)
Zwecken dienend nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer
befreit ist.

Wir bestätigen, dass die uns gesandten Beiträge nur zu den
satzungsgemäßen Zwecken der Geschichtsforschung verwandt werden.
Sie sind beim Spender abzugsfähig.

Franz-Josef Krüger
Schatzmeister des Vereins





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 5 11:37:06 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Oct 2006 11:37:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 50 Jahre Leibniz-Forschung in Muenster
Message-ID: s524ee7d.049@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 02.10.2006, 09:02


AKTUELL

50 Jahre Leibniz-Forschung in Münster
Forschungsstelle feiert Jubiläum am 4. und 5. Oktober

Die Leibniz-Forschungsstelle der Westfälischen
Wilhelms-Universität wird 50 Jahre alt. Seit einem halben
Jahrhundert werden in Münster in chronologischer Folge die
philosophischen Schriften und Briefe von Gottfried Wilhelm Leibniz
(1646-1716) im Rahmen einer historisch-kritischen Akademieausgabe
herausgegeben. Die münstersche Forschungsstelle erschließt damit
neben drei weiteren Arbeitsstellen in Hannover, Potsdam und Berlin
einen der größten Nachlässe der Geistesgeschichte.

Der glückliche Umstand, dass fast der gesamte handschriftliche
Nachlass von Leibniz erhalten geblieben ist, macht es möglich, die
Gedanken des Universalgelehrten bis zu ihrer Entstehung zu verfolgen.
Die Arbeit an der Edition ist eine besonders mühsame und akribische
Aufgabe, die den beteiligten Wissenschaftlern neben Sprachkompetenz
auch detektivische Fähigkeiten bei der Texterstellung der
überwiegend in Latein und Französisch geschriebenen Texte
abverlangt.

Insgesamt sind bisher acht, teilweise über 1000 Seiten starke
Bände erschienen. Sieben Bände enthalten die philosophischen
Schriften von 1663 bis 1690 sowie im Vorgriff eine wichtige, sich mit
Locke auseinander setzende Schrift aus den Jahren 1703 bis 1705.
Rechtzeitig zum Jubiläum ist ein weiterer Band erschienen, die
Neuauflage des bislang einzigen Briefbandes der philosophischen
Korrespondenz von Leibniz aus den Jahren 1663 bis 1685. Dieser Band,
dessen erste Auflage 1926 als reine Textausgabe erschienen war, liegt
nun in erweiterter und vollständig neu bearbeiteter Auflage vor und
erfüllt alle wissenschaftlichen Ansprüche.

2006 verspricht damit ein besonders erfolgreiches Jahr in der
Geschichte der Leibniz-Forschungsstelle in Münster zu werden, die
1956 von Prof. Dr. Erich Hochstetter als Institut der Westfälischen
Wilhelms-Universität gegründet wurde. Nach Hochstetters Tod
übernahm Prof. Dr. Heinrich Schepers 1969 die Leitung und behielt
sie auch nach seiner Pensionierung im Jahr 1990 kommissarisch bis
1997, als Prof. Dr. Thomas Leinkauf ihm nachfolgte und Prof. Dr.
Martin Schneider die Leitung der Edition übernahm. Das lange Zeit
überwiegend aus Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen
finanzierte Projekt wurde 1988 als Langzeitvorhaben in das
Akademienprogramm aufgenommen und wird seitdem von der Akademie der
Wissenschaften zu Göttingen finanziert.

Die Leibniz-Forschungsstelle feiert ihr 50jähriges Bestehen am 5.
und 6. Oktober im münsterschen Humboldt-Haus (Hüfferstraße 61)
mit einer Festveranstaltung und einem Kolloquium. Dabei wird Prof. Dr.
Hans Poser (Berlin) dem langjährigen Leiter Prof. Dr. Heinrich
Schepers nachträglich zur Vollendung seines 80. Lebensjahres in
einem abendlichen Festvortrag über "Leibniz' dreifaches
Freiheitsproblem" die Ehre erweisen.


INFO

Link: Leibniz-Forschungsstelle
(http://www.uni-muenster.de/Leibniz)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 5 11:41:23 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Oct 2006 11:41:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Mit Altem Reich ins neue Semester, 10.10.2006,
Muenster
Message-ID: s524ef85.060@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 05.10.2006, 10:03


AKTUELL

Mit Altem Reich ins neue Semester
Studium im Alter der Universität Münster startet am 10. Oktober

Mit dem Festvortrag "Verfassungsgeschichte als Ritualgeschichte? Das
Heilige Römische Reich Deutscher Nation in neuer Perspektive"
eröffnet das "Studium im Alter" an der Westfälischen
Wilhelms-Universität am 10. Oktober um 11.15 Uhr im
Hörsaalgebäude am Hindenburgplatz das Wintersemester 2006/2007.
Die münstersche Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger,
die 2005 mit dem Leibnitz-Preis, dem höchsten deutschen
Forschungspreis, ausgezeichnet wurde, bietet den älteren
Studierenden anschauliche Einblicke in ihre aktuellen
Forschungsarbeiten.

Bereits um 10 Uhr versorgen die Mitarbeiterinnen der Kontaktstelle
"Studium im Alter" ebenfalls im Hörsaalgebäude am Hindenburgplatz
Studienanfänger und Interessierte mit Informationen rund um das
Studium im Alter. Am Nachmittag steht dann eine Uni-Erkundung auf dem
Programm, die um 14 Uhr vor dem Haupteingang des Schlosses beginnt.

Das "Studium im Alter" ist ein wissenschaftliches
Weiterbildungsangebot, das allen Personen im mittleren und höheren
Lebensalter unabhängig von ihrem Schulabschluss die Möglichkeit
bietet, zusammen mit jüngeren Studierenden an unterschiedlichen
Veranstaltungen aus dem regulären Studienangebot der WWU Münster
teilzunehmen.

Die Kontaktstelle "Studium im Alter" macht zudem darauf aufmerksam,
dass im Wintersemester erneut das fünfsemestrige Zertifikatsstudium
"Förderung von Sozialkompetenz" beginnt. Ziel dieses strukturierten
Studienangebotes ist es, soziale Beziehungen mit Einzelnen, in Gruppen
sowie in der Gesellschaft besser einschätzen und aktiv gestalten zu
können. Bisherige Absolventen konnten das Erlernte nicht nur im
persönlichen Bereich, sondern auch in sozialen oder politischen
Ehrenämtern einsetzen. Der Erwerb eines akademischen Abschlusses ist
jedoch weder beim Zertifikatsstudiengang noch beim normalen "Studium
im Alter" möglich.

Anmeldungen zum Zertifikatsstudium und zum "Studium im Alter" sind
noch bis zum 13. Oktober bei der Kontaktstelle "Studium im Alter"
(Telefon 0251-83 24241) möglich, die auch weitere Informationen
liefert.


INFO

Link: Studium im Alter an der WWU Münster
(http://www.uni-muenster.de/Rektorat/Studium-im-Alter/)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 6 11:47:17 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Oct 2006 11:47:17 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Pferdestriegel aus dem12./13. Jahrhundert
im Westfaelischen Pferdemuseum
Message-ID: s526425d.032@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christoph Esch"
Datum: 04.10.2006, 10:57


AUSSTELLUNG

Pferdestriegel aus dem12./13. Jahrhundert im Westfälischen
Pferdemuseum.

Mit dem "Exponat des Monats" gewährt das Westfälische Pferdemuseum
seinen Besuchern Einblicke in seine seit über zehn Jahren aufgebaute
Sammlung. Zu Beginn eines jeden Monats werden ausgesuchte Stücke in
einer Vitrine im Museumsshop präsentiert.

Das Exponat des Monats Oktober 2006 ist ein Pferdestriegel aus dem
12./13. Jahrhundert.

In der freien Natur scheuern sich Pferde an Felsen und Bäumen, um ihr
Fell zu säubern. Im Reitstall übernimmt der Mensch mit kleinen
technischen
Hilfsmitteln diese Aufgabe. Seit der Antike wird der grobe Schutz mit
einem Striegel aus dem Pferdefell gekratzt, bevor es mit der weicheren

Bürste (Kardätsche) gesäubert und geglättet wird. Der Striegel ist
ursprünglich ein eiserner Kamm, der mit zwei oder mehreren Reihen
kurzer Zähne versehen ist. Früher wurde er von einem Sporer
angefertigt, einem spezialisierten Handwerker, der auch Kinnketten,
Kutschstangen, Steigbügel, Sporen und Gebisse herstellte. Während
die Zähne bei feineren Striegeln für die betuchtere Kundschaft aus
den Eisenblechen gefeilt wurden, benutzte der Sporer bei der Ware
fürs einfache Volk das "Striegelhaueisen". Mit diesem Werkzeug ließen
sich die Zähne in gleicher Größe und regelmäßigem Abstand aus dem
Material herausstanzen, ohne das die Abstände vorher ausgemessen
werden mussten.

Das Wort Striegel leitet sich ab vom lateinischen "strigilis", einem
schmalen gekrümmten Instrument der täglichen Körperpflege, mit
dem sich die Römer in der Antike den Schweiß und Dreck von ihrem
vorher eingeölten Körper schaben ließen.

Der ausgestellte Striegel besteht aus einem gebogenen Blech mit
zwei Zahnreihen, das auf einen kurzen Stiehl genietet ist. Er stammt
aus dem 12./13. Jahrhundert und wurde in Thüringen gefunden.
Der hölzerne Griff war nicht erhalten geblieben und wurde aktuell
zur Vervollständigung angepasst.


INFO

Weitere Informationen: www.pferdemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 6 11:50:34 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Oct 2006 11:50:34 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Dormeyer, Detlef: Arbeit in der Antike,
in Judentum und Christentum
Message-ID: s5264320.045@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Uni Dortmund"
Datum: 28.09.2006, 11:18


LITERATUR

Neues Buch gibt Einblicke
in die Arbeitswelt unserer Vorfahren

Musste ein Mönch arbeiten? Gab es Zwangsarbeit unter Salomo? und wie
lebten die Sklaven in den Silbergruben von Laureion? Diesen Fragen
widmet sich die Neuerscheinung "Arbeit in der Antike, in Judentum und
Christentum". Das Buch basiert auf den "Religionsgeschichtlichen
Studientagen", die im vergangenen Jahr an der Universität Dortmund
stattfanden.

Die schöngeistige Welt der Antike ist noch heute präsent, viele
sinnige Zitate und Ansichten haben wir in unseren Alltag übernommen.
Dass es bei den hoch entwickelten Kulturvölkern der Griechen und Römer
jedoch nicht nur um geistige Ergüsse, sondern auch um harte
körperliche Arbeit ging, deckte im September 2005 das
religionsgeschichtliche Kolloquium auf. Es wurde von Detlev Dormeyer,
Professor für Katholische Theologie, ausgerichtet, der jetzt das Buch
mit herausgegeben hat.

WissenschaftlerInnen aus den Bereichen Altertumswissenschaft und
Bibelwissenschaft veröffentlichen darin ihre Ergebnisse zu den antiken
und biblischen Grundlagen der heutigen Arbeitskultur. "Arbeit [...]
gehört wesenhaft zum Menschen, zugleich entfremdet sie ihn als "Mühe"
von seiner Idealvorstellung von Autonomie und - modern gesprochen -
Selbstverwirklichung", heißt es im Vorwort.

Vor allem die körperliche Tätigkeit, das Handwerk, rückt ins Visier
der ExpertInnen. "Der Dünkel der Oberschicht, nicht mit den Händen zu
arbeiten, stammt aus der Antike, wurde aber schon dort wirksam von
den Bürgern aus dem Handwerkerstand und insbesondere vom Christentum
unterlaufen", so Dormeyer. Die Wertschätzung dieser Beschäftigung,
berufliche "Erfüllung", die Entwicklung des Dienstleistungssektors und
die Trennung der gesellschaftlichen Schichten - diese und weitere
Aspekte werden in den Aufsätzen berücksichtigt.

Die "Religionsgeschichtlichen Studientage" und der nun vorliegende
wissenschaftliche Band wurden gefördert von der "Gesellschaft der
Freunde der Universität Dortmund".


INFO

Bibliografische Angaben:
Detlev Dormeyer, Folker Siegert, J. Cornelis de Vos (Hrsg.):
Arbeit in der Antike, in Judentum und Christentum,
LIT-Verlag 2006, 3-8258-9642-0, 24,90 Euro.

Kontakt

Prof. Dr. Detlev Dormeyer
Fachbereich Katholische Theologie
Ruf: 0231/755-2863
E-Mail: OLE_LINK2OLE_LINK1dormeyer at fb14.uni-dortmund.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 6 11:56:34 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Oct 2006 11:56:34 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Auf den Spuren einer Familiengeschichte,
Ost-West Begegnungen in Krieg und Frieden
Message-ID: s526449a.072@lwlgwia.itz.lwl.org

VOn: "Presse Info"
Datum: 30.09.2006, 11:02


AUSSTELLUNG

Auf den Spuren einer Familiengeschichte
Ost-West Begegnungen in Krieg und Frieden

"Wer nicht weiß woher er herkommt, kann auch nicht wissen wohin er
geht"
zitiert Herbert Somplaztki ein altes afrikanisches Sprichwort zur
Eröffnung
der Ausstellung "Ost-West Begegnungen in Krieg und Frieden - Auf den
Spuren einer Familiengeschichte" im Glashaus Herten. Die Geschichte
vom
Leben, der Vertreibung, der Flucht und dem Neuanfang der Masuren im
Ruhrgebiet wird in der Wanderausstellung des Westpreußischen Landes-
museums Münster erzählt und richtet sich besonders an junge Menschen.

Beruhend auf dem Buch "Gnadenhochzeit" von Herbert Somplatzki
gastierte die Ausstellung schon in vielen deutschen und polnischen
Städten. Der 70-jährige Autor konnte dabei interessante Reaktionen
feststellen: "Wir haben mit unserer privaten Geschichte sogar viele
Leute persönlich angesprochen. Und hier in Herten sind wir besonders
nah an unserer Geschichte." Vor einigen Jahrzehnten hatte sich die
Familie Somplatzki in Westerholt niedergelassen. Und auch die
Nachfahren
fühlen sich heute noch in Herten zuhause. Magdalena Oxford,
Mitorganisatorin vom Westpreußischen Landesmuseum, ergänzte
Herbert Somplatzkis Aussage: "Wir konnten bei älteren Menschen
Erinnerungen wecken, die sie auch aussprechen mussten."

Bürgermeister Dr. Uli Paetzel sagte bei der Eröffnung: "Mein besonderer

Dank geht an die Familie Somplatzki. Durch sie erfahren wir aus welcher

Tradition sich unsere Stadt entwickelt hat. Und genau darüber müssen
wir gemeinsam diskutieren. Es ist wichtig, dass wir uns an diese
Erfahrungen erinnern und etwas daraus lernen. Denn Herten wurde
durch Zuwanderung bereichert - dies ist das beste Beispiel dafür."


INFO

Die Ausstellung ist bis Mittwoch, 25. Oktober, im Foyer des Glashauses
Herten zu sehen.

Glashaus-Kulturtreff
Hermannstr. 16
45699 Herten
Telefon: 0 23 66 / 303 666
Fax: 0 23 66 / 303 667
E-Mail: glashaus at herten.de
WWW: http://www.glashaus-herten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 9 16:24:27 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Oct 2006 16:24:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Adel und Kloester in Westfalen im 12. und
13. Jahrhundert, 10.10.2006, Paderborn
Message-ID: s52a77c9.060@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "R.-D. Müller, Stadt Paderborn"
Datum: 02.10.2006, 11:34


AKTUELL

Vortragsveranstaltung des Altertumsvereins Paderborn

Dienstag, 10. Oktober 2006, 20.00 Uhr
Theologische Fakultät Paderborn, Kamp 5, Hörsaal 2

Dr. Diana Zunker, Mainz:

Adel und Klöster in Westfalen im 12. und 13. Jahrhundert

Das Verhältnis von Kloster und Adel im Mittelalter lässt sich in einem
Spannungsfeld von friedlicher Symbiose bis hin zu gewaltsamer
Auseinandersetzung darstellen. Denn geistliche Institutionen wie
Klöster erbrachten nicht nur Leistungen bei der Heilsfürsorge oder
Seelsorge. Sie waren für ihre Umwohner ebenso Versorgungszentren,
erfüllten Funktionen von Schule, Krankenhaus, Altersheim und
Sozialfürsorge. Klöster und Adelsfamilien waren auch konkurrierende
Herrschaftsträger, die gegeneinander arbeiteten oder in einem
Wirtschaftsverbund zum beiderseitigen Nutzen Wissen und Resourcen
teilten.

In dem Vortrag soll es um Stiftungen gehen, die Aspekte des
Verhältnisses von Kloster und Adel schildern. Denn Stiftungen
adeliger Familien an geistliche Institutionen sollten ein dauerhaftes
gutes Verhältnis zwischen Stifter und Empfänger generieren, das
Gebetsgedenken der Stifter, die Memoria, bis zum Jüngsten Gericht
gesichert sein.

Daher sollen drei Beispiele aus diesem Spannungsfeld vorgestellt
werden: die Grafen von Schwalenberg, die Edelherren von der
Lippe und die Grafen von Tecklenburg werden daraufhin untersucht,
inwieweit ihr Stiftungsverhalten, ihr in den Quellen aufscheinendes
Verhältnis zu Klöstern wie Marienfeld, Anspruch auf Repräsentativität
erheben kann. Oder sind vielleicht die Angaben der Quellen darüber
doch nur dem Überlieferungszufall zuzuschreiben? Zum Schluss des
Vortrages werden dann noch einige Beispiele sichtbarer Memoria
adeliger Familien in geistlichen Institutionen vor Augen führen.


INFO

Vortragsveranstaltung des Altertumsvereins Paderborn

Dienstag, 10. Oktober 2006, 20.00 Uhr
Theologische Fakultät Paderborn
Kamp 5
Hörsaal 2

Dr. Diana Zunker, Mainz:






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 9 16:27:58 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Oct 2006 16:27:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 21.07.-04.10.2006
Message-ID: s52a78b7.067@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 06.10.2006, 08:26


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred
Hartmann erstellt wird. [MW]

Quelle:
http://www.wdr.de/nachrichten/


WDR-
Nachrichten aus Südwestfalen vom 04.10.2006

Ausstellung im Stadtmuseum (07:45)
Im Stadtmuseum Iserlohn ist von heute an eine neue Dauerausstellung zu
sehen. Sie befasst sich mit den Nachkriegsjahren ab 1945. Gezeigt werden
persönliche Erinnerungsstücke von Iserlohner Bürgern - etwa Tagebücher
und Fotos. Auch erste Elektrogeräte aus der Nachkriegszeit sind
ausgestellt. Auf alten Plattenspielern können Museumsbesucher die Musik
der damaligen Zeit hören.

Nachrichten aus OWL vom 28.09.2006

Erzbischof Becker beim Papst (06:30)
Der Paderborner Erzbischof Becker hat bei einer Audienz in Rom Papst
Benedikt den Katalog zur Canossa-Ausstellung überreicht. Er bedankte
sich gleichzeitig beim Vatikan für die Bereitstellung wertvoller
Kunstwerke. Die Ausstellung umfasst 700 Exponate, die aus Museen aus
ganz Europa sowie den USA ausgeliehen wurden. Bis zum Ende der
Ausstellung am 5. November werden rund 100.000 Besucher erwartet.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 28.09.2006

Herne: Mammut-Baby Dima verlässt Museum (13:02)
Das Mammut-Baby Dima verlässt am 9. Oktober die bundesweit größte
Ausstellung zum Thema *Klima und Mensch" in Herne. Die Mumie des
35.000 Jahre alten Mammuts kehre dann nach St. Petersburg zurück,
kündigte das Westfälische Museum für Archäologie an. Das Mammut-Baby
ist einer der Höhepunkte der Herner Sonderschau über die
Anpassungsfähigkeit der Menschen, Tiere und Pflanzen seit der
Steinzeit und wird in Zukunft von einer Kopie aus Moskau ersetzt.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 27.09.2006

Islam-Archiv kritisiert Oper-Absetzung (13:29)
Das Soester Islam-Archiv hat die Absetzung der Mozart-Oper Idomeneo an
der Deutschen Oper Berlin kritisiert. Institutsdirektor Mohammed Salim
Abdullah nannte die Entscheidung völlig unverständlich. Den hier
lebenden Muslimen stehe Kritik an der Aufführung nicht zu, in der die
abgeschlagenen Köpfe von Propheten der Weltreligionen gezeigt werden.
Man könne den Deutschen nicht vorschreiben, welche Kunst sie aufführen.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 27.09.2006

Islam-Konferenz: Kritik an Schäuble (07:43)
Ein Sprecher des Zentralinstituts Islamarchiv in Soest hat die
Zusammensetzung der Islam-Konferenz durch Innenminister Schäuble
kritisiert. Eingeladen seien zehn Muslime, die nicht mehr den
moslemischen Gemeinden angehören. Die großen Moscheegemeinden in
Deutschland dagegen seien nur mit vier Stimmen vertreten. Die
Islam-Konferenz wird heute in Berlin eröffnet. Das Treffen soll Auftakt
für einen langfristigen Dialog zwischen in Deutschland lebenden Moslems
und dem Staat sein.



Nachrichten aus dem Münsterland vom 27.09.2006

Kritik am Museum zurückgewiesen (06:48)
Die Stadt Gronau weist die Kritik des Bundes der Steuerzahler am
Rock'n'Popmuseum zurück. So befänden sich die Besucherzahlen
nicht im freien Fall, sondern entwickelten sich in diesem Jahr deutlich
nach oben. Auch seien die Eintrittskarten keineswegs zu teuer, Schüler
zahlten zum Beispiel nur zwei Euro. Der Steuerzahlerbund hatte das
Museum als eines von 100 Beispielen für die Verschwendung von
Steuergeldern angeprangert. Das städtische Museum macht jährlich rund
eine Million Euro Verlust.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.09.2006

Kritik an Rock-Pop-Museum (15:10)
Im neuen Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler taucht auch das
Rock-Pop-Museum in Gronau auf. Der Steuer-zahlerbund ist der Meinung,
dass damit Steuergelder verschwendet werden. Der Umbau der ehemalige
Turbinenhalle in ein Museum habe neun Millionen Euro gekostet. Weil die
Besucherzahlen sehr niedrig seien, müsse die Stadt außerdem jedes Jahr
rund eine Million Euro zuschießen.





Nachrichten aus Südwestfalen vom 26.09.2006

10 Jahre Phänomenta (14:26)
Die Phänomenta in Lüdenscheid wird 10 Jahre alt. Sie war das erste
Experimentiermuseum in Nordrhein-Westfalen. Im Laufe der Zeit kamen mehr
als 500.000 Besucher. Mehr als 130 physikalische Versuche können dort
selbst ausprobiert werden. In drei Jahren wird ein 80 Meter hoher Turm
mit einem Pendel angebaut, das die Erdumdrehung sichtbar macht.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 25.09.2006

Neuanschaffung im Landesmuseum (16:35)
Das Westfälische Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
hat zwei weitere Gemälde des Expressionisten August Macke erworben. Die
Werke *Ottilie Macke mit weißer Bluse" und *Landhaus mit Garten"
haben insgesamt 180.000 Euro gekostet. Die Gemälde wurden vom
Landschaftsverband Westfalen Lippe, der Landesregierung und dem
Freundeskreis des Museums finanziert.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 23.09.2006

Witten: Erinnerung an Explosion (12:37)
Das Westfälische Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten erinnert am
Sonntag an die Explosionskatastrophe im Stadtteil Annen vor 100 Jahren.
Eine Ausstellung zeigt den Hergang und die Auswirkungen des Unglücks im
Sprengstoffmischwerk der Roburit-Werke im November 1906. 41 Menschen
waren damals ums Leben gekommen, mehrere 100 wurden verletzt und mehr
als 2.000 obdachlos. Über 120 Exponate sind zu sehen. Beteiligt sind an
der Ausstellung auch das Stadtarchiv, die Bundesanstalt für
Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund sowie der Geschichtsverein
Annen.



Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 21.09.2006

BVB-Museum eröffnet erst 2009 (17:40)
Das BVB-Museum wird wahrscheinlich erst 2009 eröffnet - zur
100-Jahr-Feier des Vereins. Das hat Fußball-Bundesligist Borussia
Dortmund dem WDR bestätigt. Ursprünglich sollte das so genannte
Borusseum noch vor der Fußball-Weltmeisterschaft eröffnet werden. Statt
Kosten von 450.000 Euro rechnet der BVB inzwischen mit der doppelten
Summe.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 21.09.2006

Kostendeckung für Dortmunder "U" (16:54)
Der Kulturausschuss der Stadt Dortmund hat die Vorschläge der
Verwaltung gebilligt, wie künftig die Betriebskosten des Dortmunder "U"
zu decken seien. Sollte das ehemalige Brauereigebäude zum Museum
umgebaut werden, fallen jährlich 3,7 Millionen Euro Betriebskosten an.
Gespart werden soll dafür unter anderem bei der Dortmund-Agentur.
Zusätzliche Einnahmen sollen über die Eintrittsgelder und
Preiserhöhungen in den Parkhäusern erwirtschaftet werden.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 19.09.2006

13. Berleburger "Literaturpflaster" (15:32)
Mit einem indischen Kochkurs beginnt am Abend das 13. Berleburger
*Literaturpflaster". Schwerpunkt der Veranstaltungsreihe ist
Indien, das Gastland der Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr. An
verschiedenen Orten gibt es Lesungen und Vorträge. Das Berleburger
Museum zeigt eine Fotoausstellung über eine südindische Tempelanlage.
Das Festival dauert einen Monat.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 18.09.2006

Museumsnacht war gut besucht (07:40)
Rund 43.000 Besucher hatte die sechste Dortmunder Museumsnacht von
Samstag auf Sonntag. Sie verteilten sich auf mehr als 50
Kultureinrichtungen und Veranstaltungsorte. Einige Museen und die
Reinoldikirche waren zeitweilig wegen Überfüllung geschlossen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 16.09.2006

Islam-Archiv: Kränkungen vermeiden! (13:19)
Das Zentralinstitut Islam-Archiv-Deutschland in Soest hat zu einer
sachlichen Auseinandersetzung mit der Regensburger Rede von Papst
Benedikt aufgerufen. Es sei wichtig, gegenseitige Kränkungen zu
vermeiden. Auch muslimische Autoren, die immer wieder über die
christlichen Kreuzzüge schreiben, würden nicht zum Religionsfrieden
beitragen, so ein Sprecher des Islam-Archivs.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 15.09.2006

Islam-Archiv zu Papst-Äußerungen (15:24)
Das Zentralinstitut Islam-Archiv-Deutschland in Soest hat zu einer
sachlichen Auseinandersetzung mit der Regensburger Rede von Papst
Benedikt aufgerufen. Es sei wichtig, gegenseitige Kränkungen zu
vermeiden, um einen Religionsfrieden zu erreichen. Auch muslimische
Autoren, die immer wieder über die christlichen Kreuzzüge schreiben,
würden nicht zum Frieden beitragen, so ein Sprecher des
Islamarchivs.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 14.09.2006

Recklinghausen: Hubschrauber-Kunst (12:32)
Bei einer spektakulären Hubschrauberaktion wird am Mittag in
Recklinghausen ein Kunstwerk auf dem Dach der Kunsthalle abgesetzt. Die
so genannte "Forschungsstation" sieht aus wie ein überdimensionales
Molekül. Von dort wollen sich Künstler während einer Ausstellung im
Herbst immer wieder in das Museum abseilen. Während der Ausstellung soll
das Kunstwerk auf dem Museumsdach auch zeitweise bewohnt werden. Die
Schau steht unter dem Motto *Expedition an einen der sichersten Orte der
Welt".

Nachrichten aus Südwestfalen vom 09.09.2006
Museum für Grünsandstein eröffnet (12:35)
Der nordrhein-westfälische Städtebauminister Oliver Wittke hat am
Samstag in Soest ein Museum rund um den Grünen Sandstein eröffnet. Es
zeigt, wie der Sandstein entstand und welche Rolle er für die Wirtschaft
und die Kultur in der Hellwegbörde spielt. Auch die Soester Wiesenkirche
wurde mit dem Stein gebaut. Aus ihrem Bestand stammen auch zahlreiche
Exponate im Museum.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 07.09.2006

U-Turm-Förderung auf dem Prüfstand (08:32)
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers will das Dortmunder U-Turm-Projekt
auf Fördermöglichkeiten prüfen. Da es für diese Maßnahme kein Extrageld
gebe, müssten Stadt und Land über Prioritäten der Vergabe gemeinsam
reden. Er kenne den besonderen Stellenwert des U-Turms für die
Stadtentwicklung, sagte Rüttgers am Donnerstag bei einem Besuch in
Dortmund. Der Plan, das alte Brauereihochhaus in ein Museum umzubauen,
dürfe aber nicht allein betrachtet werden. Es gehe vielmehr um das
gesamte Union-Gelände und die Entwicklung der Rheinischen Straße.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 07.09.2006

Mehr Gastronomie im Hagener Freilichtmuseum (06:35)
Das Gastronomieangebot im Hagener Freilichtmuseum soll erweitert
werden. Dafür will der Landschaftsverband Westfalen-Lippe 3,6 Millionen
Euro ausgeben. Das Schmiedemuseum soll ein Restaurant erhalten. Im
Eingangsbereich sollen ein neues Kiosk-Gebäude und ein Spielplatz
entstehen. Das Freilichtmuseum will so vor allem für Familien und
Senioren attraktiver werden. Die bisherigen gastronomischen Angebote
liegen am Ende des Geländes und sind nur über Steigungen erreichbar.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 05.09.2006

Ruhrgebiet: Forum für Wissenschaftskultur (11:37)
Das Wissenschaftsforum Ruhr öffnet sich künftig auch außeruniversitären
Einrichtungen. Mit der Satzungsänderung will das Forum die
Wissenschaftskultur im Ruhrgebiet stärken. Zu den Mitgliedern des Forums
gehören bereits das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum und das
Kulturwissenschaftliche Institut in Essen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 04.09.2006

Kulturfest "Schauraum" erfolgreich (06:43)
Die Stadt Münster hat ein erfolgreiches Fazit ihres Kulturfestes
*Schauraum" gezogen. Zehntausende Besucher zogen von Donnerstag bis
einschließlich Samstag durch die Innenstadt. Besonders die Lange Nacht
der Museen am Samstagabend sei sehr gefragt gewesen, hieß es. So
verzeichneten vor allem das Stadt- aber auch das Picassomuseum einen
großen Andrang.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 02.09.2006

Herne: Jäger der Eiszeit (12:53)
Das Westfälische Museum für Archäologie in Herne lädt am Sonntag zu
einem Familientag ein. Für Kinder im Alter zwischen acht und zwölf
Jahren stehen die Eiszeitjäger im Mittelpunkt. Dabei erfahren die
Kinder, wie die Menschen neue Jagdtechniken entwickelten und mit welchen
Waffen sie Tiere jagten, um sich den veränderten Umweltbedingungen
anzupassen. Die Erwachsenen werden im Zeitraffer durch 250.000 Jahre
Menschheitsgeschichte geführt.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 02.09.2006

Römertage in Haltern am See (12:42)
In Haltern am See haben am Samstagmittag die sechsten Römertage
begonnen. Aus ganz Deutschland werden Schauspielgruppen erwartet.
Verkleidet als Römer und Germanen zeigen sie den Besuchern, wie die
Menschen vor rund 2.000 Jahren lebten. Im Mittelpunkt stehen das
Militär, das Handwerk und Speisen aus der Zeit Julius Cäsars. Das
zweitägige Spektakel findet alle zwei Jahre im Römermuseum in Haltern
statt.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 01.09.2006

Dortmunder Museum zeigt Grafiken (16:00)
Das Dortmunder Museum am Ostwall zeigt Werke berühmter Künstler aus
seiner grafischen Sammlung. Unter dem Titel "Best of" präsentiert das
Museum einhundertvierzig Grafiken vom Expressionismus bis in die
Gegenwart. Darunter Werke von Pablo Picasso, Joan Miró und Otto Dix. Die
Ausstellung beginnt am 10. September.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 31.08.2006

Kulturfest "Schauraum" startet (16:57)
In Münster hat am Nachmittag das Kulturfest *Schauraum" begonnen.
Dabei präsentieren sich drei Tage lang 44 Museen und Galerien mit ihren
Ausstellungen. Außerdem gibt es mehrere kulturelle Veranstaltungen in
der Innenstadt. Zu dem Kulturfest werden Zehntausende Besucher erwartet


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 01.09.2006

Gerber saniert Dortmunder "U" (06:46)
Das Dortmunder Architektenbüro Gerber soll die Sanierung des ehemaligen
Brauereigebäudes "Dortmunder U" planen. Das hat der Rat beschlossen.
Kostenpunkt: eine Million Euro. Damit wird auch der mögliche Umbau zu
einem Museum vorbereitet. Der ist allerdings davon abhängig, ob Land und
EU den größten Teil der Kosten von rund 40 Millionen Euro übernehmen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 30.08.2006

Heimathaus wird erweitert (06:47)
Das Telgter *Heimathaus Münsterland" soll zu einem Museum der
religiösen Kultur Westfalens erweitert werden. Dafür hat sich gestern
Abend der Kulturausschuss ausgesprochen. Neben der Darstellung der
Entwicklung der christlichen Kirchen könnten in dem Museum künftig auch
das Judentum sowie die Einflüsse des Islam beleuchtet werden, hieß es.
Im ersten Halbjahr zählte das Heimathaus Münsterland rund 8.500 Gäste.

Radionachrichten vom 29.08.2006

Grundsteinlegung für neues Museum in Hagen (11:57)
In Hagen wird am Mittag der Grundstein für das Emil-Schumacher-Museum
gelegt.

Das von einer Glashülle umschlossene dreistöckige Gebäude soll die
Werke des in Hagen geborenen Malers und Grafikers beherbergen. Die
Baukosten belaufen sich auf rund 26 Millionen Euro. Eröffnet werden soll
das Museum Ende August 2008.

Emil Schumacher starb 1999 im Alter von 87 Jahren. Er gilt als
Mitbegründer der abstrakten Kunst in Deutschland.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 26.08.2006

Steinpilzrekord in Südwestfalen (12:53)
In Südwestfalen gibt es zur Zeit so viele Steinpilze wie seit Jahren
nicht mehr. Nach Auskunft des Pilzmuseums in Bad Laasphe sind die
Bedingungen mit Temperaturen um 20 Grad und viel Regen ideal. Das gilt
auch für Pilzsorten wie Pfifferlinge, Maronen und Röhrlinge. Das Museum
weist darauf hin, dass Steinpilze eingeschränkt geschützt sind. Man darf
nur die Menge für eine Mahlzeit sammeln.




Nachrichten aus OWL vom 26.08.2006

Geschichte der Luftfahrt (08:43)
Im Freilichtmuseum Detmold dreht sich an diesem Wochenende alles ums
Fliegen. Im Rahmen der Ausstellung zur Geschichte der Luftfahrt in
Ostwestfalen-Lippe werden dort viele historische Flugzeuge gezeigt.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 25.08.2006

Arnsberg- 190 Jahre Regierungsstadt (14:58)
Regierungspräsident Helmut Diegel und der Landrat des
Hochsauerlandkreises, Karl Schneider eröffnen am späten Nachmittag eine
Ausstellung zur Geschichte der Bezirksregierung im Sauerlandmuseum in
Arnsberg. Unter dem Titel *Arnsberg- 190 Jahre Regierungsstadt" sind
historische Akten, Dokumente und Büromöbel zu sehen. Außerdem wird über
die Aufgaben der Bezirksregierung informiert. Das Museum sieht die
Ausstellung als Beitrag zum Erhalt der Behörde.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 24.08.2006

Grundstein für Schumacher-Museum (07:11)
Mit einem großen Bürger- und Kulturfest soll am nächsten Dienstag der
Grundstein für das Hagener Emil-Schumacher-Museum gelegt werden. An
diesem Tag würde der berühmte Hagener Maler 94 Jahre alt. In Hagen wurde
der umstrittene 26 Millionen Euro teure Bau neun Jahre lang diskutiert.
Inzwischen ist die Finanzierung gesichert. Das Land, ein Förderverein
und Sponsoren tragen den Großteil der Kosten. Die Stadt Hagen investiert
vier Millionen Euro in den Museumsbau.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 23.08.2006

Schimmel im Stadtarchiv Rheine (10:49)
Das Stadtarchiv in Rheine will bis zum November eine exakte
Bestandsaufnahme der vom Schimmel befallenen Akten erstellen. Außerdem
solle ein Kosten- und Zeitplan für die Rettung der Dokumente aufgestellt
werden, berichtete die Stadtverwaltung. Sie geht von Kosten in Höhe von
mehreren 100.000 Euro aus. Von dem Schimmelbefall sind rund 1.000 Akten
betroffen, die ältesten stammen aus dem Jahr 1813.



Nachrichten aus dem Münsterland vom 19.08.2006

"Nacht am Aasee" in Münster (11:47)
Für Nachtschwärmer gibt es heute in Münster ein ganz besonderes
Angebot. Das Freilichtmuseum Mühlenhof, das Naturkundemuseum sowie der
Zoo mit dem Pferdemuseum laden zum wiederholten Male ein zur *Nacht am
Aasee". Von 20 bis 24 Uhr haben sie geöffnet. Auf dem Programm stehen
Showeinlagen und andere Sonderaktionen wie ein Mittelalterspektakel im
Freilichtmuseum.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 18.08.2006

Museums-Ausbau erst später ? (10:06)
Der ab 2.008 geplante Um- und Ausbau des Westfälischen Landesmuseums
für Kunst- und Kulturgeschichte in Münster wird sich wahrscheinlich
verzögern. Nach Informationen des WDR ist eine Einigung über die
Finanzierung derzeit nicht in Sicht, und zwar wegen der knappen
Haushaltslage des Landes. In Münster hatte man gehofft, dass das Land
mindestens 70 Prozent der Baukosten in Höhe von gut 40 Millionen Euro
übernimmt.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 15.08.2006

U-Turm: Bürgerbegehren vom Tisch (15:42)
Der Kreisverband der CDU hat sich von dieser Idee zunächst
verabschiedet. Sollte aber von Bürgern eine Initiative gegen ein Museum
im U angestoßen werden, werde die CDU dies unterstützen. Das sagte der
Dortmunder Bundestagsabgeordnete Erich G. Fritz. Die Christdemokraten
lehnen die Museums-Vision nach wie vor ab, wollen aber den
denkmalgeschützten Turm erhalten.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 15.08.2006

CDU entscheidet über Bürgerbegehren (06:36)
Die CDU in Dortmund will am Nachmittag bekannt geben, ob sie ein
Bürgerbegehren im Zusammenhang mit dem U-Turm starten wird. Die
Christdemokraten wollten sich gestern Abend entscheiden. Mit Hilfe einer
Bürgerbeteiligung hoffte die CDU das geplante Museum im ehemaligen
Brauerei-Turm verhindern zu können. Am Donnerstag hatte der Rat aber nur
den Ankauf des Turms beschlossen. Eine Entscheidung über ein Museum fiel
nicht.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 14.08.2006

Zentralinstitut begrüßt Waffenstillstand (13:29)
Das Zentralinstitut Islamarchiv in Soest hat den Waffenstillstand im
Libanon begrüßt. Doch er werde solange brüchig bleiben, bis der
eigentliche Nahost-Konflikt gelöst sei, sagte der Seniorchef des
Instituts, Salim Abdullah, dem WDR. Zwei Millionen Palästinenser lebten
seit Ende des Zweiten Weltkrieges in ihrem eigenen Land in Lagern, ohne
Aussicht auf einen eigenen Staat. Gleichzeitig würden Israelis nach wie
vor ihre Siedlungen in den besetzten Gebieten ausbauen.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 14.08.2006

CDU entscheidet über Bürgerbegehren (15:13)
Die CDU in Dortmund will entscheiden, ob sie ein Bürgerbegehren im
Zusammenhang mit dem U-Turm starten wird. Die Christdemokraten
diskutieren diese Möglichkeit seit Wochen. Mit Hilfe einer
Bürgerbeteiligung hoffte die CDU das geplante Museum im ehemaligen
Brauerei-Turm verhindern zu können. Am Donnerstag hatte der Rat aber nur
den Ankauf des Turms beschlossen. Eine Entscheidung über ein Museum in
der Brauereibrache fiel nicht.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 12.08.2006

Spektakuläre Picasso-Ausstellung (07:37)
Die Stadt Münster will im nächsten Jahr neben den Skulptur-Projekten
mit einer weiteren hochkarätigen Kunst-Ausstellung von sich reden
machen. Das Graphikmuseum Pablo Picasso bereitet sich auf seine bislang
spektakulärste Schau vor. Ab Ostern 2007 zeigt es rund einhundert
Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen des spanischen Künstlers aus dem
südfranz-ösischen Picasso-Museum in Antibes. Münster ist exklusiv der
einzige Ausstellungsort im deutschsprachigen Raum.

Radionachrichten vom 12.08.2006

Alles rund ums Pferd im Münsterland (05:49)
Im Münsterland können Interessierte heute und morgen alles rund um das
Pferd hautnah erleben.

Rund 130 Pferdehöfe, Reitställe, Gestüte, Tierarzt-Praxen und Museen
öffnen dort ihre Tore. Besucher können den Profis bei der Arbeit
zuschauen oder selbst auf Pferden reiten oder auf Kutschen mitfahren.
Der Eintritt ist zumeist frei.


Nachrichten aus OWL vom 12.08.2006

Ausstellung zur Varusschlacht (07:32)
Die größte Ausstellung zur Varusschlacht wird zur Zeit in Detmold
vorbereitet. Rund 100.000 Euro stehen dem Lippischen Landesmuseum zur
Verfügung, um ein riesiges Puzzle aus Grabungsfunden aus ganz Westfalen
zusammenzusetzen. Archäologen, Soziologen und Historiker der
Universitäten Göttingen, Bonn, Bochum und Basel deuten in Detmold
Scherben, Münzen und Knochen. Zum 2000. Jubiläum der Schlacht im
Teutoburger Wald in drei Jahren wird das Ergebnis zu sehen sein. Die
Ausstellung soll dem Besucher zeigen, wie unsere Vorfahren in der Region
gelebt haben, wie sie Handel trieben und wie sie mit den Römern zurecht
kamen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 11.08.2006

Schriefers-Ausstellung in Ahlen (11:45)
Das Kunstmuseum Ahlen eröffnet am Sonntag eine Sonderausstellung des
Kölner Künstlers Thomas Schriefers. Gezeigt werden rund 120 zum Teil
großformatige und dreidimensionale Collagen und Objekte. Die Arbeiten
Schriefers, der vor allem Kunst und Architektur verknüpft, sind bis zum
8. Oktober zu sehen.




Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 11.08.2006

Rat möchte U-Turm für einen Euro kaufen (08:00)
Die Stadt Dortmund will das ehemalige Brauereihochhaus *Dortmunder U"
für einen Euro kaufen. Das beschloss gestern der Rat mit den Stimmen von
SPD und GRÜNEN. Mit Hilfe des Landes soll das Gebäude zu einem Museum
umgebaut werden. Das würde mehr als 40 Millionen Euro kosten. Ob das
Land dafür Fördermittel bewilligt, entscheidet sich erst 2007. CDU und
FDP/Bürgerliste sind gegen das Museum.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 10.08.2006

"Projekt Blau" in Hagen (15:35)
Zu Ehren Emil Schumachers veranstaltet die Stadt Hagen ein
außergewöhnliches Kunstprojekt. Im Mittelpunkt von insgesamt 50
Aktionen wird die Farbe Blau stehen, die die Werke des verstorbenen
Malers beherrscht. Das so genannte "Projekt Blau" endet am 29. August
mit der feierlichen Grundsteinlegung für das neue
Emil-Schumacher-Museum.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 10.08.2006

Dortmunder "U-Turm" für einen Euro (06:54)
Die Stadt Dortmund soll den so genannten "U-Turm" am westlichen Rand
der Innenstadt für einen Euro kaufen. Das will die Rot-Grüne-Mehrheit
auf einer Sondersitzung des Stadtrates beschließen, die bis in die
Abendstunden dauert. Voraussetzung für den geplanten Museumsumbau des
ehemaligen Brauereihochhauses sind nach den Vorstellungen von SPD und
Grünen allerdings Zuschüsse von Land und EU. CDU und FDP/Bürgerliste
sind gegen das 40 Millionen Euro teure Museums-Projekt.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 07.08.2006

Gelsenkirchen: Mobiles Museum als Konzept (06:32)
Das Museum für Architektur und Ingenieurkunst (MAI) in Gelsenkirchen
will vom Herbst an kein klassisches Architekturmuseum mehr sein.
Geschäftsführer Wolfgang Roters wird im September sein *mobiles
Museum" präsentieren, das sich aus den Besonderheiten des Landes
ergibt. Ideen für gutes Bauen gebe es überall im Land, deshalb müsse man
sich gegen Zentralität und Uniformität eines einzigen Ortes wenden,
sagte Roters in einem Zeitungsgespräch. Erste Projektreihen seien
bereits geplant, so in Mönchengladbach zum Museum Altenberg und in
Dortmund zum Thema Stadt und Raum.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 05.08.2006

Bochum: Ausstellung zeigt Frauen im Bergbau (08:38)
Unter dem Motto "Von Kohle gezeichnet" steht eine Ausstellung, die am
Sonntag im Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum eröffnet wird. Der
polnische Fotograf Dariusz Kantor präsentiert seine Bilder, auf denen
der harte Arbeitsalltag von Frauen in den Bergwerken Oberschlesiens zu
sehen ist. Auch heute noch arbeiten dort Hunderte von Frauen, meist sind
sie in der Kohlenwäsche oder Sieberei tätig. Die Ausstellung dauert bis
zum 8. Oktober.




Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 04.08.2006

Ruhrgebiet: Per Rad entlang der Ruhr (16:44)
Die Tour de Ruhr des WDR-Fernsehens hat heute das Ruhrgebiet erreicht.
Rund 20 Zuschauer der WDR-Lokalzeiten aus Nordrhein-Westfalen sind seit
Montag auf dem Ruhrtalradweg unterwegs. Die Tour führt von der Quelle
der Ruhr bei Winterberg bis nach Duisburg. Sie kommen aus Olpe, aus
Düsseldorf und Essen. Und alle Radfahrer haben ein Ziel: 220
Kilometer zurückzulegen - das ist die Gesamtlänge des neuen Ruhrradwegs.
Seit fünf Tagen geht es über Waldwege, Schotter und Teer, immer
flussabwärts entlang der Ruhr. Die Tagesetappe heute führte über
Herdecke und das Eisenbahnmuseum in Bochum Dahlhausen bis zum Ziel in
Burgaltendorf. Morgen ist dann Endspurt angesagt: die Tour endet im
Duisburger Innenhafen. Die Ruhr, die als Rinnsal in Winterberg begann,
verabschiedet sich dann als stattlicher Fluss in den Rhein.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 01.08.2006

Langemeyer bleibt bei Museum (15:40)
Der Dortmunder Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer hält an den
Museums-Plänen fest. Anders als seine Partei, die SPD, findet er es
wichtig, das Dortmunder U als Museum umzunutzen. In Gesprächen will er
jetzt auch seine Fraktion auf das Projekt einschwören * und zwar noch
vor der Rats-Sondersitzung am 10. August. Dies sagte er dem WDR nach
seiner Rückkehr aus dem Urlaub.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 01.08.2006

Herne: Designpreis für Forscherlabor (10:41)
Das Forscherlabor im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne ist
mit einem renommierten Design-Preis ausgezeichnet worden. Das Essener
Design-Zentrum NRW hat den diesjährigen Preis *red dot: best of the
best" an das Stuttgarter Atelier Brückner für die Gestaltung des
Forscherlabors im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
vergeben. In dem Forscherlabor können Besucher die Methoden
nachvollziehen, mit denen Wissenschaftler die Spuren aus der
Vergangenheit entschlüsseln.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 31.07.2006

Muslime entsetzt über Bombardierungen (14:38)
Das Soester Zentralinstitut Islamarchiv befürchtet eine neue Eiszeit
zwischen Moslems und Juden auch in Deutschland. Der Seniorchef des
Instituts, Salim Abdullah, sagte, die Moslems hierzulande seien entsetzt
über die israelischen Bomben auf Wohnhäuser im Libanon. Dennoch
befürworte ein großer Teil der Muslime in Deutschland, dass der
Konflikt friedlich beigelegt wird.



Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 29.07.2006

Gelsenkirchen: Eisenbahnliebhaber-Vergnügungspark (06:39)
Das stillgelegte Bahnbetriebswerk in Gelsenkirchen-Bismarck soll nach
dem Willen des Regionalverbandes Ruhr umgestaltet werden. Bis zum Jahr
2008 soll ein Freizeit- und Vergnügungspark für Eisenbahnliebhaber
entstehen. Die kosten für die Sanierung des 80.000 Quadratmeter großen
Geländes werden mit 40 Millionen Euro veranschlagt, die von privaten
Investoren aufgebracht werden sollen. Entstehen soll dann ein Museum, an
dem auch die ansässigen Einsenbahnvereine mitwirken können und eine
Miniworld, in der Freunde der Modelleisenbahn schauen, kaufen,
ausprobieren und ihre Schätze reparieren lassen können. Das soll im
Filetstück des Betriebswerks, dem Ringlockschuppen mit der
Rangierdrehscheibe untergebracht werden. Darüber hinaus ist
beabsichtigt, auch Kultur- und Erlebnisreisen mit modern ausgestatteten,
historischen Waggons anzubieten. Die Stadt Gelsenkirchen begrüßt die
Pläne, äußert aber Zweifel an der Umsetzung angesichts der Kosten,
die auf die Investoren zukommen.

Nachrichten aus OWL vom 27.07.2006

Wittke in der Wäschefabrik (06:35)
Am Donnerstag Nachmittag wird ein weiterer Teilbereich des Bielefelder
Museums Wäschefabrik eröffnet. Er schildert die Geschichte der früheren
jüdischen Besitzerfamilie Juhl. Sie musste 1938 die Wäschefabrik unter
dem Druck der Nationalsozialisten verkaufen und wurde später im
Konzentrationslager ermordet. Besucher können ihre Geschichte jetzt
multimedial nachvollziehen. Zur Eröffnung des neuen Ausstellungsteils
wird auch NRW-Bauminister Oliver Wittke erwartet.

Nachrichten aus OWL vom 26.07.2006

Wiederholter Kupferkabelklau (16:42)
An einem Kiesteich in Lage haben Unbekannte in der vergangenen Nacht
erneut versucht, ein Kupferkabel zu stehlen.
Die Täter flohen, weil einer von ihnen vermutlich durch einen
elektrischen Schlag verletzt wurde, so die Polizei.
Erst vor 14 Tagen war am selben Kiesteich ein Kabel gestohlen worden,
das einen Schwimmbagger mit Strom versorgt. Insgesamt gab es im Kreis
Lippe in den letzten Wochen fünf Fälle von Kupferdiebstahl.
Unter anderem wurde bei der Extertal-Museumsbahn die Oberleitung
gekappt, zum achten Mal in anderthalb Jahren.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 25.07.2006

Bürgerbegehren gegen U-Turm-Kauf? (16:04)
Die Dortmunder CDU will notfalls mit einem Bürgerbegehren verhindern,
daß die Stadt das "Dortmunder U" kauft. Das gelte auch, wenn die Stadt
dort kein Museum baue, aber dennoch das gesamte Gelände der ehemaligen
Union-Brauerei kaufen wolle. Am 10. August wird sich der Stadtrat in
einer Sondersitzung mit diesem Thema befassen. Den bisher geforderten
Ausbau des Ostwallmuseums hält die CDU jetzt für ebensowenig
finanzierbar wie ein Museum im "Dortmunder U".


Nachrichten aus OWL vom 24.07.2006

Viele Besucher bei Canossa-Ausstellung (08:30)
Rund 3.000 Menschen haben am Eröffnungs-Wochenende die Canossa-Schau in
Paderborn besucht. Die Ausstellungsgesellschaft erklärte, viele Besucher
des Libori-Festes hätten die Gelegenheit genutzt, um die Kunstschätze in
den drei beteiligten Museen in Augenschein zu nehmen.

Radionachrichten vom 21.07.2006

Bundespräsident lobt Canossa-Ausstellung in Paderborn (20:32)
Bundespräsident Köhler hat in Paderborn die Ausstellung "Canossa 1077 -
Erschütterung der Welt" eröffnet.

Vor 1.000 geladenen Gästen bezeichnete Köhler die Ausstellung als
bedeutend, weil sie die tiefen Wurzeln Europas zeige und zum Ausdruck
bringe, auf welche künstlerischen und kulturellen Grundlagen die
Menschen heute zurückgreifen könnten. Ausgangspunkt der Ausstellung ist
der sprichwörtlich gewordene Gang nach Canossa, bei dem es um die
Auseinandersetzung zwischen Papsttum und Königtum um die Führung im
mittelalterlichen Europa ging. Zu den rund 700 Ausstellungsstücken in
drei Paderborner Museen gehören wertvolle Handschriften,
Architektur-Fragmente und Goldschmiede-Arbeiten.






________
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 9 16:36:29 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Oct 2006 16:36:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Droste-Huelshoff online: Webangebot ueber
Westfalens literarisches Aushaengeschild
Message-ID: s52a7a98.097@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.10.2006, 14:01


AKTUELL

Droste-Hülshoff online:
Umfangreiches Webangebot über Westfalens literarisches Aushängeschild -
erstmals englische Übersetzungen

Westfalens Vorzeige-Autorin Annette von Droste-Hülshoff ist ab sofort
weltweit virtuell präsent: Unter der Webadresse www.droste-forschung.de
hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) einen Internetauftritt
erarbeitet, der Leben, Werk und Wirkung der Dichterin für ein internationales
Publikum zugänglich macht.

"Mit ihren vielfältigen Bestandteilen gestaltet sich die Internetpräsenz der
Droste-Forschung als informativer Knotenpunkt im World Wide Web. Das
Angebot richtet sich an Wissenschaftler und Studierende, aber auch
interessierte Laien und Literaturliebhaber", so Dr. Jochen Grywatsch von
der LWL-Literaturkommission.

Zu ihren Lebzeiten (1797 bis 1848) hatte Annette von Droste-Hülshoff
zwar keine besondere Berühmtheit erlangt, bald danach aber avancierte
sie als "größte deutsche Dichterin" zur gefeierten Ikone. Heute ist die
Bedeutung ihres literarischen Schaffens unumstritten. Ihre überregionale
Bekanntheit gründet sich vor allem auf die Novelle "Die Judenbuche"
und auf ihre Naturlyrik, wozu auch die bekannte Ballade "Der Knabe
im Moor" gehört.

Die neue Internetseite des LWL ist konzipiert als Forum für Forschung,
Vermittlung und Diskussion rund um die Autorin. Zentraler Bestandteil ist
eine weit fortgeschrittene Online-Edition aller Werke, die sukzessive
vervollständigt wird. In weiteren Navigationsstrukturen werden wissenswerte
Fakten zur Biografie, zum Werk und zur Wirkungsgeschichte der Autorin
vermittelt.

"Das Angebot, das laufend erweitert wird, enthält auch eine umfangreiche
Sammlung von Abbildungen, die Lebensstationen und -umstände, Verwandte,
Bekannte und sogar einige Handschriften der Autorin dokumentiert", zählt
Grywatsch auf, der als nächstes eine Forschungsbörse mit Textbeiträgen
und Themenvorschlägen plant. "Besonderen Wert legen wir auf Aktualität:
Die Seite informiert über Veranstaltungen wie Tagungen, Ausstellungen,
Theater- und Musikprogramme, sie stellt Neuerscheinungen auf dem Buch-
markt vor und bietet sogar regelmäßig aktualisierte bibliographische
Jahresübersichten. Last but not least gibt es auf der Website eigens
angefertigte englische Übersetzungen von bekannten Droste-Werken".
Auf diesem Weg werde die Autorin, von der keine aktuelle Buchausgabe
für den englischsprachigen Markt existiere, ihre internationale Aufmerksamkeit
steigern können, ist sich der Droste-Experte sicher.


INFO

Pressekontakt:
Karl G. Donath
Tel. 0251 591-235
presse at lwl.org


Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
http://www.droste-forschung.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 10 11:19:10 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Oct 2006 11:19:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neue Broschuere des Landesarchivs
Nordrhein-Westfalen erschienen
Message-ID: s52b81c5.065@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Martina Wiech"
Datum: 09.10.2006, 16:59


AKTUELL

Neue Broschüre des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen erschienen

Nachdem die erste Auflage der Broschüre "Landesarchiv Nordrhein-
Westfalen" binnen kurzer Zeit vergriffen war, erschien Ende September
pünktlich zum Deutschen Archivtag in Essen eine Neuauflage.

Die Publikation präsentiert sich im neuen Corporate-Design des
Landesarchivs, die Inhalte der Erstauflage sind aktualisiert und
verbessert worden.

Das Landesarchiv wendet sich mit seiner Broschüre an eine breite,
interessierte Öffentlichkeit. Eine ausführliche Einleitung bietet den
Leser(inne)n Informationen über Organisation und Aufgaben der
drei zentralen und vier regionalen Abteilungen des Landesarchivs
in den Bereichen Übernahme, Bestandsbildung und Erschließung,
Bestandserhaltung, Benutzung und Öffentlichkeitsarbeit. Ein
weiterer Abschnitt der Einführung widmet sich neuen Technologien
und neuen Herausforderungen.

Die regionalen Abteilungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen
an den Standorten Düsseldorf, Münster, Detmold und Brühl werden
umfassend mit ihrer Geschichte und Zuständigkeit, ihrer Bestände-
struktur und ihren Serviceangeboten vorgestellt. Adressangaben,
Hinweise auf Öffnungszeiten, Nahverkehrsverbindungen und
weiterführende Literatur machen die Broschüre zu einem praktischen
Wegweiser für den Archivbesuch. Darüber hinaus bietet die Publikation
ein Verzeichnis aller bis 2006 erschienen Veröffentlichungen der
staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen.


INFO

Die reich bebilderte Broschüre kann kostenlos über das Landesarchiv
Nordrhein-Westfalen bezogen werden (Kontakt: www.lav.nrw.de).






From Praktikant-Internetportal at lwl.org Tue Oct 10 11:47:52 2006
From: Praktikant-Internetportal at lwl.org (Praktikant-Internetportal)
Date: Tue, 10 Oct 2006 11:47:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Projekt des Kreises Minden-Luebbecke und des LWL
zur Baukultur im laendlichen Raum
Message-ID: s52b8887.084@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.09.2006, 07:12


AKTUELL

Projekt des Kreises Minden-Lübbecke und des LWL zur Baukultur
im ländlichen Raum: Modern Regional bauen ohne Heimattümelei

"Unser Ziel muss es sein, dass Architektur und Städtebau auf die
typischen Bauformen und Bauweisen der Region Bezug nehmen.
Modernes ländliches Bauen soll dabei aber weder Verklärung der
Vergangenheit noch heimattümelnde Nachahmung vergangener
Stile werden, sondern es soll das Vorgefundene modern
interpretieren, um neue Bauten von hoher Qualität harmonisch
in gewachsene Dörfer Landschaften zu integrieren", so fasste
Darius Djahanscha, Experte für Landschafts- und Baukultur
beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
Donnerstag (28.09.) bei der Abschlusstagung in Minden vor
120 Architekten, Stadtplanern und Mitarbeitern aus Verwaltungen
die Ergebnisse des zweijährigen Projektes "Baukultur im
ländlichen Raum" zusammen. Dieses Projekt, das vom
EU-Programm "Leader+" gefördert wurde, hat das LWL-Amt
für Landschafts- und Baukultur im Auftrag des Kreises
Minden-Lübbecke durchgeführt.

"Die Baukultur hat in den letzten Jahren nicht nur bei der
Bundes- und bei einigen Landesregierungen sondern auch
in der Öffentlichkeit mehr Beachtung gefunden. Dabei
standen meist die Ballungszentren im Mittelpunkt, wie
beispielsweise in Nordrhein-Westfalen bei der Internationalen
Bauausstellung Emscherpark (IBA). Deshalb war es wichtig,
dass der Kreis Minden-Lübbecke die Initiative ergriffen und
das Projekt zur ländlichen Baukultur in Auftrag gegeben hat",
so Eberhard Eickhoff, Leiter des LWL-Amtes für
Landschafts- und Baukultur.

Die Teilnehmer der Abschlusstagung beschäftigten sich nicht
nur mit der ländlichen Baukultur vor der eigenen Haustür
sondern auch mit vergleichbaren Projekten aus dem
süddeutschen Raum. So schafften sie sich einen Überblick
über das Thema "Baukultur im ländlichen Raum" und über die
Haltungen, die Architekten und Bauherren in den
verschiedenen Regionen Deutschlands zu dem Thema haben.

"Bei der Baukultur ist Evolution statt Revolution ist gefragt",
so Jürgen Thielking, Leiter des Bau- und Planungsamtes des
Kreises Minden-Lübbecke. Dieser Haltung schlossen sich die
meisten Teilnehmer und Referenten an, auch wenn es bei
der konkreten Ausgestaltung sicherlich verschiedene
Sichtweisen geben wird.

Landrat Wilhelm Krömer machte deutlich, dass mit der
Vorstellung der Projektergebnisse die Bemühungen des
Kreises um Baukultur im ländlichen Raum nicht abgeschlossen
seien. "Im Gegenteil, die Arbeit fängt erst an, denn jetzt
müssen wir die gewonnenen Erkenntnisse auch in der Praxis
umzusetzen. Allerdings hat der Kreis Minden-Lübbecke sich
auch schon in der Vergangenheit durch den Wettbewerb
'Mühlenkreishaus' mit dem Thema Baukultur im ländlichen Raum
auseinandergesetzt. Insofern war das Projekt die Fortführung
und Intensivierung des Themas", sagte Krömer weiter.

Diesen Bemühungen zollte der für den kurzfristig erkranken
LWL-Kulturdezernenten Prof. Dr. Karl Teppe eingesprungene
Eickhoff Anerkennung und Respekt, als er - stellvertretend
für die Initiatoren des "Bündnis für regionale Baukultur in
Westfalen" - den Kreis Minden-Lübbecke als ersten Kreis in
Westfalen als weiteren Partner in das Bündnis aufnahm.
Initiatoren dieses Bündnisses, das es sich zur Aufgabe
gemacht hat, die regionale Baukultur in Westfalen-Lippe
zu stärken, sind die Stiftung und der Verein Westfalen-
Initiative, die Interessengemeinschaft Planen und Bauen
in Westfalen sowie das LWL-Amt für Landschafts- und
Baukultur, das auch die Geschäftführung des Bündnisses
wahrnimmt.

Neben einer Plakette überreichte Eickhoff einen Apfelbaum
an Krömer. Mit diesem symbolischen Geschenk bezog er sich
auf den Vortrag von Djahanschah, der darauf hingewiesen
hatte, wie wichtig eine gute Verzahnung von Siedlung und
Landschaft für das Erscheinungsbild einer Region sei und
welche wichtige Rolle dabei die alten Strukturen wie z.B.
hofnahe Streuobstwiesen spielen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 11 12:44:39 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Oct 2006 12:44:39 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Workshop: "Fuersorge - Vorsorge - staatliche Gewalt",
24.11.2006, Muenster
Message-ID: s52ce756.048@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Julia Paulus" Datum: 09.10.2006, 13:30


WORKSHOP

Ich möchte Sie herzlich zum diesjährigen Workshop des LWL-Instituts
für Regionalgeschichte, Münster und des "Arbeitskreises Historische
Frauen- und Geschlechterforschung", Regionalgruppe NRW, einladen
zum Thema:

"Fürsorge - Vorsorge - staatliche Gewalt"

Datum: Freitag, 24. November 2006, 14.00 bis 18.30 Uhr
Ort: LWL-Institut für Regionalgeschichte, Karlstrasse 33, 48147 Münster


Programm

14.00 Uhr: Begrüßung

14.30 Uhr: Eva-Maria Lerche (Münster)
Vorstellung des Dissertations-Projektes "Wechselwirkungen zwischen
staatlicher Armenfürsorge und weiblichem/männlichem Alltag im
19. Jahrhundert in Westfalen" mit anschließender Diskussion

15.30 Uhr: Bettina Blum (Münster)
Vorstellung des Dissertations-Projektes "Polizistinnen im geteilten
Deutschland. Geschlechterdifferenz und polizeilicher Auftrag nach
1945" mit anschließender Diskussion

16.30 Uhr: Kaffeepause

17.00 Uhr: Austausch über aktuelle Informationen, mögliche Kooperationen
und Projekte des Arbeitskreises Historische Frauen- und Geschlechter-
geschichte NRW

18.30 Uhr: Ende


INFO

Anmeldungen bis zum 15. November 2006 unter:
Dr. Julia Paulus
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Karlstrasse 33
48147 Münster
(0251 / 591-5880)
julia.paulus at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 11 12:59:22 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Oct 2006 12:59:22 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/35
Message-ID: s52ceab8.086@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 11.10.2006, 12:40


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-35 für den Zeitraum vom 23.09.2006 bis
zum 29.09.2006 mit insgesamt 31 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes
Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&
BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J



Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/ Weitere Literatur
über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten deutschen
Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html Suche
in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:







From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 11 13:05:58 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Oct 2006 13:05:58 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Freitags-Kolloquium zu Problemen
vergleichender Staedtegeschichte, WS 2006/7, Muenster
Message-ID: s52cec5e.001@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Institut für vergleichende Städtegeschichte"
Datum: 11.10.2006, 09:22


KOLLOQUIUM

Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte

Wintersemester 2006/07

Die Vorträge finden jeweils freitags um 17.00 Uhr c. t. in den Räumen
des Instituts statt. Dazu laden wir herzlich ein.


Programm

19.10.2006 (Donnerstag, 17.45 Uhr)
Dr. Wilfried EHBRECHT, Münster
Gab es im friesischen Mittelalter Städte?

(Vortrag im Rahmen des Kolloquiums Vier Jahrzehnte Landes- und
Stadtgeschichte. Dieser Vortrag findet im Landesmuseum statt)

17.11.2006
Dr. Leopold SCHÜTTE, Münster
Die Hofen in Soest: Bezeichnungen für Stadtviertel in Westfalen

01.12.2006
Dr. Laurence BUCHHOLZER-REMY, Strasbourg
Städtenetze / Réseaux de villes: Der Fall Nürnberg, seine "Freunde" und
Verbündeten (14.-15. Jahrhundert)

15.12.2006
Dr. Sibylle MALAMUD, Zürich,
Dr. Pascale SUTTNER, Zürich
Existentiell, repräsentativ, konfliktbeladen: Öffentliche Brunnen im
spätmittelalterlichen Zürich

12.01.2007
Dr. Uwe GOPPOLD, Konstanz
Beschränkung und Normierung: Politisches Entscheiden in der Stadt der
Vormoderne

26.01.2007
Michaela JANSEN, Mannheim
Die Umgestaltung von Städten im Hochmittelalter


INFO

Veranstaltungsort:
Institut für vergleichende Städtegeschichte
* IStG * gGmbH an der Universität Münster
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel. 0251 / 83-275-12
Fax 0251 / 83-275-35
Geöffnet montags bis freitags 9:00-16:30 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 11 15:07:50 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Oct 2006 15:07:50 +0200
Subject: [WestG] [WWW] www.altertumsverein-muenster.de
Message-ID: s52d08eb.065@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 11.10.2006, 12:40


WWW

Homepage ist online!

Der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster e. V.
ist nun auch im Internet zu finden. Unter www.altertumsverein-muenster.de
stellt sich der Verein vor. 1825 gegründet und damit einer der ältesten
Geschichtsvereine in Deutschland, gilt sein Interesse der westfälischen
Geschichte. Wer die Homepage besucht, erfährt Näheres über die Ziele
und Zwecke des Vereins, seine Sammlungen im Landesmuseum und im
Staatsarchiv und über seine Geschichte: Der Besucher hat die Möglichkeit,
sich über das aktuelle Veranstaltungsprogramm, laufende Publikationen und
Projekte zu informieren. Einige Seiten befinden sich noch im Aufbau. So ist
es zum Beispiel geplant, die Inhaltsverzeichnisse der beiden Vereins-
publikationen "Westfälische Zeitschrift" und "Westfalen. Hefte für Geschichte,
Kunst und Volksunde" nach und nach zur Verfügung zu stellen. Bereits
begonnen wurde damit, die Register der Westfälischen Zeitschrift, die ab
Band 154 nicht mehr im entsprechenden Jahresband gedruckt werden,
als PDF-Datei einzustellen. Schauen Sie vorbei und informieren Sie sich
über das vielfältige Angebot des Vereins.


INFO

Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48133 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
christine.schedensack at lwl.org
www.altertumsverein-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 11 15:12:27 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Oct 2006 15:12:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Heinrich IV. - Viel Feind, viel Ehr?,
17.10.2006, Muenster
Message-ID: s52d09ee.058@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 10.10.2006, 12:06


AKTUELL

Vortagsveranstaltung des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, Abt. Münster

Dienstag, 17. Oktober 2006, 20.15 Uhr
Vortragssaal des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, Münster
Domplatz 10, 48143 Münster

Prof. Dr. Gerd Althoff (Münster)

Heinrich IV. - Viel Feind, viel Ehr?

Am kommenden Dienstag (17.10.) eröffnet Prof. Gerd Althoff (Uni Münster) die
neue Vortragsreihe des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens
mit einem Vortrag über Heinrich IV. Seit dem 19. Jh. gehört Kaiser Heinrich IV.
zu den Zentralgestalten des deutschen Mittelalterbildes. Sein häufig als tragisch
bezeichnetes Schicksal, das 1077 im Gang nach Canossa und 1105/6 in der
Entmachtung durch den eigenen Sohn seinen symbolischen Ausdruck fand, ist
von der Geschichtswissenschaft zumeist mit viel Verständnis für den Salier
beschrieben worden. Dabei geriet fast in Vergessenheit, dass Heinrich IV. wie
kein zweiter König oder Kaiser von den Zeitgenossen mit Vorwürfen hinsichtlich
seiner Amts- und Lebensführung überschüttet wurde. Es gibt kaum ein
Verbrechen, vom heimtückischen Mord bis zur Vergewaltigung, das die
Zeitgenossen diesem König nicht anlasteten. Althoff, ein profunder Kenner
der Biographie des salischen Kaisers, wird diesen Vorwürfen in seinem Vortrag
auf den Grund gehen und aufzeigen, dass die "Erschütterung der Welt" des
11. Jahrhunderts auch deshalb so tiefgreifend war, weil viele an die
Berechtigung der Vorwürfe glaubten. Der Vortrag beginnt um 20.15 Uhr im
Vortragssaal des Landesmuseums, Domplatz 10. Der Eintritt ist frei.


INFO

Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48133 Münster
Tel: 0251-591 5972
christine.schedensack at lwl.org
www.altertumsverein-muenster.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 12 10:48:24 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 12 Oct 2006 10:48:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Personalien: Namen und Nachrichten von der
Universitaet Muenster
Message-ID: s52e1d98.080@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 12.10.2006, 09:02


AKTUELL
Personalien: Namen und Nachrichten von der Universität Münster
[in Auswahl, MW]


Prof. Dr. Abdo Abboud von der Universität Damaskus in Syrien
hält sich für ein Jahr als Gastprofessor und Gastdozent des
Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) am Institut für
Arabistik und Islamwissenschaft der Westfälischen
Wilhelms-Universität in Münster auf.

Prof. Dr. Thomas Bauer vom Institut für Arabistik und
Islamwissenschaft der Universität Münster wurde für ein Jahr
Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Prof. Stephen J. Davis von der Yale University in den USA hält sich
im akademischen Jahr 2006/2007 als Humboldt-Stipendiat und Gast von
Prof. Dr. Stephen Emmel am Institut für Ägyptologie und Koptologie
der Universität Münster auf. Er schreibt hier ein Buch über
"Coptic Christology" und leitet eine koptologische Ausgrabung in
Ägypten.

Dr. Wilfried Ehbrecht, Akademischer Oberrat am Historischen Seminar
der Universität Münster, ist in den Ruhestand getreten.

Prof. Dr. Paul Kevenhörster vom Institut für Politikwissenschaft
der Universität Münster wurde emeritiert.

Prof. Dr. Susanne Kramarz-Bein vom Institut für Nordische Philologie
der Universität Münster wurde zum auswärtigen Mitglied der
Wissenschaftsakademie Agder in Kristiansand/ Norwegen ernannt.

Dr. Ulrich Kröll, Akademischer Oberrat am Institut für Didaktik
der Geschichte der Universität Münster, ist in den Ruhestand
getreten.

Prof. Dr. Lienhard Legenhausen vom Englischen Seminar der
Universität Münster ist in den Ruhestand getreten.

Prof. Dr. Manfred Lentzen vom Romanischen Seminar, Italienische
Abteilung, der Universität Münster wurde emeritiert.

Prof. Dr. Lothar Maier vom Historischen Seminar, Abteilung
Osteuropäische Geschichte, der Universität Münster ist in den
Ruhestand getreten.

Prof. Dr. Jürg Meyer zur Capellen vom Institut für Kunstgeschichte
der Universität Münster ist in den Ruhestand getreten.

Dr. Thorsten Pohl vom Germanistischen Institut der Universität
Münster erhielt den Förderpreis für Deutschdidaktik der Stiftung
zur Förderung der Didaktik der deutschen Sprache für seine
Arbeiten zur Ontogenese des Schreibens von der Grundschule bis zum
Studium

Dr. Eva Ingrid Stauch vom Archäologischen Freilichtmuseum
Oerlinghausen wurde zur Professorin für das Fach "Ur- und
Frühgeschichte" an der Universität Münster ernannt.






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 12 10:53:37 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 12 Oct 2006 10:53:37 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 5, Teil 3
Message-ID: s52e1ecc.095@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 11.10.2006, 11:58


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 5/2006, Teil 3



8. Ruhrgebiet

Heimatbote. Vereinszeitschrift des Heimatvereins Kurl/Husen e.V.,Hrsg.: Heimatverein Kurl/Husen e.V., Geschäftsstelle D. Schaper, Husener Straße 122, 44319 Dortmund, Tel.: 0231-283341, E-Mail: redaktion at eeh.de
37/2006. * Der Bergmännische Habitus. Verordnung 1766 - Teil 2. * Der alte Stöben-Hof. * Kindheit an der Körne. * Das Kerbholz.

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff, Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
3/2006. * Aus der Siedlungsgeschichte zwischen Emscher und Ardey: Die Berghofer Straße.

9. Siegerland-Wittgenstein

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
17.06.2006. H. Stötzel: Alle Kirchwege führen nach Netphen. Auf der Suche nach dem verschollenen Weg von Lützel zur Martinikirche. * Schmelzofen war im guten Zustand. Jahresbilanz der LWL-Archäologen. Fundplatz Oberschelden.
24.06.2006. E. Isenberg: Raubritter Rapados reuiges Ende. 1260 Kloster Keppel niedergebrannt - Goldschatz des Brandstifters für Wiederaufbau. K. J. Görg: De Krüzkabäll. T. Irgang: Sommerzeit.
01.07.2006. H. Bensberg: Stollenwasser linderte die Wassernot. Erinnerung an sommerlichen Wassermangel im Siegerland. * Dokumente der Baugeschichte. Vom Standortlazarett zum Universitätsgebäude. * Polizeiverordnung von 1897. * Putz und Farbe schützen Denkmäler.
08.07.2006. * Bürogebäude, Musikschule und Jugendzentrum. Jugendstilvilla an der Poststraße als Denkmal des Monats. * "Die Kirche im Dorf". Katholisches Leben im Sauerland porträtiert. K. J. Görg: Det Grab vam Ritter us d'm Booch va Gerhard Schrey: "Sejerlänner Sage".
15.07.2006. * Für Napoleon in ganz Europa gekämpft. Vor 200 Jahren wurde der Rheinbund gegründet. Region musste Soldaten "liefern". * Tiefe Schächte - Vergessene Gruben. Dokumentarfilme im Volkskundemuseum Wilnsdorf. * Keltische Tage im Dilltal. Zeitreise in die Vergangenheit von Offdilln.
22.07.2006. * Versteinerte Schätze Westfalens. Fossilien aus 450 Millionen Jahren im LWL-Museum für Naturkunde. V. Klein: Kelten, Franken, Nassau, Sayn. Freier Grund blieb 1806 nassauisch. * Nacht der Schmiedefeuer. Historische Schmiedetechniken werden gezeigt. * SI wurde 50 Jahre alt. Kfz-Zeichen lösten BR-Nummernschilder ab.
29.07.2006. * Holzschädlinge im Blickpunkt. Modellprojekt will Schädlingen historische Häuser madig machen. * Anerkennung für Internetportal. Europäische Auszeichnungen für www.juedisches-leben-net. * Mammut an Wildäpfeln. Speiseplan der Frühmenschen vorgestellt.
05.08.2006. * Abkühlung in den Museen des LWL. Freilichtmuseen sorgen für Erfrischungen. K. J. Görg: De Ritter vorm Tor. Us d'm Booch va Gerhard Schrey: "Sejerlänner Sage".
12.08.2006. * Ein Kleinod von internationaler Bedeutung. Alter Flecken in Freudenberg zum Denkmal des Monats August bestimmt. * Flecker Anekdoten. G. Haub: Der Arbeitsvermittler.
19.08.2006. * Rasen, Rosen und Rabatten. "Tag des offenen Denkmals" lädt in Gärten ein. H. Bensberg: Die "Sieg" als Zweiradstar. Vergessener Motorradbau im Siegerland. * Archäologie an der Kante. Mittelalterlicher Wartturm älter als vermutet.
26.08.2006. * Vom Privatgarten zum Schlosspark. Tag des offenen Denkmals widmet sich der Gartenlandschaft. K. J. Görg: "En Sage us Dütze". Öwer Franzoarse on Wilddiebe.
09.09.2006. * Fachwerkhäuser prägen das Ortsbild. Luftkurort Saalhausen 725 Jahre alt. Magische Symbole an Bauernshäusern. * Unter einem westfälischen Dach. LWL-Direktor zu Besuch beim Westfälischen Heimatbund.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., E. Bauer, Puderbacher Weg 18 a, 57334 Bad Laasphe.
2/2006. E. Bauer: Dokumente zur Entstehung von Weide 1706. H. F. Petry: Denkmal des Monats Juli im Jahr 2006, das letzte Relikt der Firma C. Koch in Bad Berleburg. * Vor- und Frühgeschichte in unserer Region. Das letzte vorchristliche Jahrtausend. J. K. Mehldau: Altbauernhöfe in Elsoff.

10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur- und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung: Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421.
2/2006. * Ruhr Nachrichten - eine Zeitungstradition ging zu Ende. M. Korn: Zwergfledermäuse, die heimlichen Untermieter. M. Dreessen: Christen in unserer Partnerstadt Alanya in der Türkei. R. Stratmann: Wer war eigentlich...? Erich Fried. * Lichtblick hilft bei Wahrnehmungsstörungen. M. Korn: Die Gladbecker Teiche, intakte Natur oder ökologisch gefährdet? R. Schepper: De Splenterie met Water. M. Samen: Der NS-Reicharbeitsdienst und seine Ausprägung in Gladbeck, 1. Teil. M. Samen: Schon vor 200 Jahren. Osterfeuer in Gladbeck wurden verboten. W. Fleitmann: Die Aussteuer eines i-Männeken 1868. K.-H. Leitzen: Die Fliegenmedizin. H. Enxing: Ein Ort des Trostes für verwaiste Eltern. W. Hötten: Papa, erzähl mal vonne Arbeit.

11. Lippe

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de
7/2006. F. Budde: Rosen, Rasen und Rabatten. Historische Villenarchitektur in Detmold. K. Pankoke: Ein vergessenes Kleinod. Der Kahlenbergturm bei Schieder. A. Stechemesser: Als ich ein kleines Mädchen war. Erinnerungen an Vorkriegs- und Kriegsjahre in Wörderfeld (Teil 4). St. Wiesekopsieker: Unternehmerischer Mut und Erfindungsgeist. Zur Vorstellung des Buches über Fritz Müller-Temde in Detmold. H. Depping: Durch den Schwalenberger Wald und das Mörth. Ein Wandervorschlag. H. Rottschäfer: Das Lippske Gemoide. H. Görder/G. Pasuch/W. Weeke: Bewahrung historischer Baukultur. Der Landesverband Lippe unterhält mehr als 50 Baudenkmäler. J. Freifrau Hiller von Gaertringen: "Hätt ich Siebenmeilenstiefel..." Ein Leben auf Reisen - Ausstellung zum 150. Todestag von Georg Weerth. Cl. Gröger: Serie: Von Fischen und Angelfreunden. Folge 2: Die Bachforelle - bedeutendste Fischart in lippischen Bächen (Teil 3).
8/2006. W. Otto: Unter einer Linde sprachen einst die Gorichter Recht. "Heydisches Wruge Register De Ostern 1663". D. von Reden: Zwischen Christentum und NS-Volkswohlfahrt. Das Bibel- und Erholungsheim auf Gut Wendlinghausen. * Ein halbes Jahrhundert HVV Varenholz-Stemmen. Die nicht ganz einfache Vereinsgründung im Jahre 1956. A. Stechemesser: Als ich ein kleines Mädchen war. Erinnerungen an Vorkriegs- und Kriegsjahre in Wörderfeld (Teil 5). J. Prieur-Pohl: Wie Engel Gottes. 700 Jahre Kloster und Stift St. Marien in Lemgo. J. Prieur-Pohl/J. Scheffler: Orte der Stiftsgeschichte. Spuren der 700-jährigen Geschichte von St. Marien in Lemgo.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Druck und Verlag: Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/974301.
300/2006. H. Wiemann: Die Mühlen und der Flachs. H. Wiemann: Einzelhandel in den fünfziger Jahren. Lebensmittelgeschäfte in Schlangen. H. Wiemann: Der alte "Scheolpatt".
301/2006. C.-W. Mansfeld: Erinnerungen an die Alte-Rothe-Wettkampfstätte. H. Wiemann: Einzelhandel in den fünfziger Jahren. Lebensmittelgeschäfte in Schlangen. H. W. Krafft: Ein Grübler und Denker - Der alte Sperling.
302/2006. H. Wiemann: Als viele Schlänger Friedrich hießen... Schlangen anno 1900. H. Wiemann: Der alte "Scheolpatt", Teil 2. H. W. Krafft: Knoblauch dient ihnen als Delikatesse - Rebhühner. H. W. Krafft: Ein Domherr, den die Leute auch Rotvogel nennen - der Dompfaff.

II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.: Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
3/2006. Kl. Müller/B. Ullrich: Das Alaunschieferbergwerk "Morassina" bei Schmiedefeld am Rennweg (Saalfelder Höhe) im Thüringischen Schiefergebirge. B. Häck: Bergbaukultur und ihre Repräsentation in der Öffentlichkeit. Beispiele aus Bayern und Baden-Württemberg, Teil 2. P. Friedemann/M. Farrenkopf: Die Grubenkatastrophe von Courrières als Erinnerungsort in Frankreich und Deutschland: Neue Wege der Forschung. Überlegungen zu einer Tagung im Deutschen Bergbau-Museum Bochum.

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.
4/2006. H. J. Tute: Ländliche Gärten. R. Kirsch-Stracke: Vom Kompost, Kohl und Kaiserkrone - das Gartenbuch der Henriette Davidis (1801-1876). H. Zucchi: Naturschutz und Denkmalschutz: Gemeinsame Weg sind nötig und möglich.

III Naturkunde und Naturschutz

Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde. Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, Westfälisches Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster, E-Mail: bernd.tenbergen at lwl.org
1/2006. H. Woydak: Hymenoptera Aculeata Westfalica. Die Faltenwespen von Nordrhein-Westfalen (Hymenoptera, Vespoidea; Vespidae und Eumenidae) (Soziale Papier- und Lehmwespen).
2/2006. B. Gries: Emil Rade (1832-1931), sein Anteil an der naturkundlichen Erforschung Westfalens und das Darwin-Album von 1877.

LÖBF-Mitteilungen. Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW, Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen, Tel. 02361/305-0, Internet: www.loebf.nrw.de, E-Mail: pressestelle at loebf.nrw.de
2/2006. M. Jöbges: Rückkehr des Schwarzstorches Ciconia nigra nach NRW. B. Reichelt: Der Kolkrabe: Biologie, Verbreitung und Erhaltungsmaßnahmen. J. H. Eylert: Der Luchs in Nordrhein-Westfalen: Vorkommen und Perspektiven. M. Trinzen: Zur Ökologie der Wildkatze Felis silvestris in der Nordeifel. R. Klein u.a.: Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands. I. Franzen-Reuter/J. Gehrmann/J.-P. Frahm: Monitoring der Luftqualität mit Flechten und Moosen. St. Beike/P. Schütz: Washingtoner Artenschutzzentrum im nordrhein-westfälischen Metelen. P. Leopold/M. Vischer-Leopold: Monitoring tagaktiver Schmetterlinge in Nordrhein-Westfalen. M. Castor u.a.: Kooperation ist Basis für eine erfolgreiche Landschaftsplanung.

Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische Berichte. Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, Westfälisches Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster.
1/2006. K Hannnig/ W. u. V. Hartmann: Die Laufkäferfauna (Col., Carabidae) ausgewählter hochmontaner Standorte im sauerländischen Rothaargebirge. M. Speier: Spätglaziale und holozäne Sedimente im Westerwald (Rheinisches Schiefergebirge). K. Hannig: Faunistische Mitteilungen über ausgewählte Laufkäferarten (Col., Carabidae) in Westfalen, Teil 7.
2/2006. A. Mölder/W. Schmidt: Flora und Vegetation im Naturwald "Großer Freeden" (Teutoburger Wald). P. Schwartze: Neue Vorkommen der Gewöhnlichen Natternzunge (Ophioglossum vulgatum). M. Drees: Zur Verbreitung der Kugelasseln im Raum Hagen (Isopoda: Oniscoidea: Armadillidium). M. Schmitt/J. A. Pospiech/H. Burda: Der bemerkenswerte Fund eines goldfarbenen Maulwurfweibchens (Talpa europaea) aus Hattingen (Westfalen). H. Lienenbeck: Eryngium planum L. neu für Westfalen. B. Feldmann: Nachweis von Atheta pfaundleri BENICK in Westfalen (Staphylinidae).

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
7/2006. B. Claus/V. Konermann: Umsetzung von Natura 2000 in der atlantischen Region Deutschlands. Fortwährende Meldedefizite auf Grund regionaler wirtschaftlicher Interessen. H. Job/D. Metzler: Naturparks + Tourismus = Regionalentwicklung? J. Lembach/A. Sobotta/M. Wetzel: Impulse für die ländliche Entwicklung in der Eifel durch Barrierefreiheit in Naturerlebnis- und Naturbildungsangeboten. A. Artner/R. Siebert: Der Beitrag sozialwissenschaftlicher Forschung zum Management von Biodiversität und Ökosystemen in Deutschland: ein Literaturreview. R. Piechocki: Der staatliche Naturschutz im Spiegel seiner Wegbereiter. 8. - Walther Schoenichen (1876-1956): "Natur als Volksgut".
8/2006. E. Arndt: Die Lorbeerwälder der Kanarischen Inseln: Ökologische Probleme und Naturschutz. M. Beleites: Ein Impuls für die Kulturlandschaft? Das Gärtnerhof-Konzept aus der Naturschutzperspektive. H. Weiger/R. Mergner/B. Merkel: Gewerbeflächenausweisung und Flächenverbrauch. Eine Untersuchung an Fallbeispielen in Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen. H. Eissing/N. M. Franke/M. Steinhaus: Moselaus- und Eifelabbau? Rheinland-pfälzische Naturschutzgeschichte zwischen 1949 und 2000. R. Piechocki: Der staatliche Naturschutz im Spiegel seiner Wegbereiter. 9. - Reinhold Tüxen (1899-1980): "Potenziell natürliche Vegetation".
9-10/2006. St. Ziegler/R. Melisch: Mensch-Wildtier-Konflikte als neue Herausforderung für den Naturschutz. M. Niekisch: Schutzgebiete und ihre Rolle beim Schutz biologischer Ressourcen. R.-P. Mack: Die Millenium Development Goals (MDG) der Vereinten Nationen - eine Bedrohung oder eine Chance für den internationalen Naturschutz? T. Christophersen: Internationale Akteure im Naturschutz. M. Heugel/O. Hendrischke: Internationaler Naturschutz im Völkerrecht. R. Specht: Möglichkeiten und Grenzen internationaler Programme im Naturschutz. J. Stadtler: Ansätze einer Prioritätensetzung im internationalen Naturschutz im Kontext des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt. A. Kohl: Ökoregionale Ansätze des WWF. B. Hedden-Dunkhorst: Valorisierung von Natur - Methodische Ansätze und Erfahrungen aus dem internationalen Raum. M. Evers/M von Bechtolsheim/R.-P. Mack: Nachhaltige Finanzierung des internationalen Naturschutzes. A. Burmester/G. Stolpe: Training und Beratung im Naturschutz an der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm. M. Niekisch: Internationale Entwicklungspolitik vor dem Hintergrund schwindender biologischer Ressourcen. Ein Beitrag zu den Beziehungen zwischen Naturschutz und Entwicklungszusammenarbeit. A. Schumm: Meeresnaturschutz. C. Epple: Naturschutz, Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel. Globale Umweltprobleme müssen im Zusammenhang gesehen werden. R. Piechocki: Der staatliche Naturschutz im Spiegel seiner Wegbereiter. 10. - Herbert Ecke (1903 - 1975): "Bundeseinheitlichkeit der Naturschutzentwicklung!" R. Piechocki: Der staatliche Naturschutz im Spiegel seiner Wegbereiter. 11. - Gert Kragh (1911 - 1984): "Zukunft durch gesunde Landschaft".

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.: Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, Internet: www.sdw.de
4/2006. * 150 Experten diskutieren Zukunft der Waldpädagogik: Potsdam-Tagung der SDW setzt Zeichen. * Reizüberflutung lässt keinen Platz für Naturerfahrungen: Interesse an der Natur im Sturzflug. Chr. Schulte: Mehr als 35.000 Kinder entdecken die Wälder. Waldjugenspiele - Umweltbildung mit Spaß. * Haus des Waldes - Waldpädagogikzentrum. Vorbildliche Arbeit im "Ländle". * Kinder wollen öfter in den Wald. * Über 30.000 Kinder im Wald. Erfolgreiches Waldmobil. R. Piechocki: Erklärung eines Begriffs: Naturdenkmal - was ist das eigentlich? * Kleine Pflanzenkunde: Der Gemeine Dost. * Jeder kann das Klima verbessern. * Erlebnis im Mittelrheintal. Der größte Kaltwassergeysir der Welt.

IV Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege. Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover, Tel.: 0511/323490, Fax: 0511/3632932, Internet: www.Heimatbund-Niedersachsen.de, E-Mail: heimatbund-niedersachsen at t-online.de
4/2006. * Zu Gast bei der größten Heimatbund-Gruppe. Bericht von der Jahreshauptversammlung des HBN am 6. Mai in Berenbostel. * Verleihung der Silbernen Ehrennadel auf der Jahreshauptversammlung. W. R. Röhrbein: 1946 - Wiederherstellung des Landes Hannover und Gründung des Landes Niedersachsen. Festvortrag bei der HBN-Jahreshauptversammlung am 6. Mai zum 60jährigen Bestehen unseres Bundeslandes. L. Greife: De Venus harr ehr Geheimnis. E. Schönrock: Neuer Naturpark "Bourtanger Moor - Bargerveen" gegründet. H.-S. Strelow: Güter, Adelssitze und Ruinen. Auf den Spuren der Welfen in Südniedersachsen. W. Fabich: Silberbarren aus dem Welfenschatz im Landesmuseum. W. Fabich: Hannover hat nun eine Peter-Hübotter-Brücke. Straßenlegende entstand auf Initiatvie des Heimatbundes Niedersachsen. L. Greife: Das Mühlenmuseum in Gifhorn. H.-S. Strelow: Paul Theile - Abschied vom Chronisten des Kronsberges.

Kulturland Oldenburg. Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft. Hrsg.: Oldenburgische Landschaft, Gartenstraße 7, 26122 Oldenburg, Tel.: 0441/779180, E-Mail: info at oldenburgische-landschaft.de, Internet: www.oldenburgische-landschaft.de
2/2006. J. Graul: Polen und Deutsche in Bromberg. Eine bilaterale Ausstellung. G. Schumm: "Jugend und Okkultismus". Erfolgreicher Projekttag in der Kulturetage. H. Neumann: Hansa-Autos aus Varel. E. Brüchert: Sömmertied-Freitied. F. Lottmann: Bundesverdienstkreuz för een'n Plattdüütschen: Carl Valentin Scholz. F. Lottmann: 85 Jahre Ollnborger Kring. Kl. Modick: Zum 150. Todestag Heinrichs Heines: "... ob er in Oldenburg gewesen sei?" Adolf Stahr und Fanny Lewald zu Besuch in Heinrich Heines "Matratzengruft". B. Buchner: 175 Jahre oldenburgischer "Vatikan". Katholiken im Oldenburger Land feiern Offizialats-Jubiläum. O. Martin: Kleinstaaterei ist besser! Warum die Förderalismusreform für die Kultur Vorteile bringt. M. Brandt: Die "Kleinstaaterei" auf die Spitze getrieben? Regionalisierung der Kulturförderung in Niedersachsen.






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 12 10:53:45 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 12 Oct 2006 10:53:45 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 5, Teil 2
Message-ID: s52e1ecc.096@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 11.10.2006, 11:58


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 5/2006, Teil 2



4. Märkisches Sauerland

Ennepetaler Heimatbrief 2005. Heimatbund Ennepetal, Cosimo Palomba, Bismarckstraße 21, 58256 Ennepetal.
A. Velten-Franke: Von Verwaltung und Parlament. G. Schröder: Über 70 Jahre altes Haus am Wuppermannshof. W. Bettin: Ausschnitte aus dem Jahresgeschehen. W. Balke: 100-jähriges Hofjubiläum der Familie Isenberg auf Niederhesterberg. W. Balke: 140 Jahre Gastronomie an der "Kaltenkirche". W. Bettin: Fotovoltaikanlage zur Solarstromerzeugung auf dem Hof Steimann (Gut Rutenbecke). J. Schmidt: Milspe und Königsfeld. M. Michalko: Splitter aus Voerde. W. Schweflinghaus: Neues und Altes in Altenvoerde. K.-H. Lausberg: Plattdeutsche Mundart. H. Köhler: Kulturgemeinde-Erleben 2005. K. H. Lausberg: Der Brief aus der Heimat. P. G. Minor: Musikschule. H. Busse: "Plattdütsch draff nich unnergoahn". W. Bettin: Jahresaktivitäten 2005 des Heimatvereins Rüggeberg e.V. L. Gräf: Landsmannschaft Ostpreußen. G. Sadlowski: Großes Jubiläumsfest zum 50-jährigen Bestehen der Landsmannschaft Ostpreußen Gruppe Ennepetal. S. Biesenbach: Altenvoerder Schützenverein e.V. 1899. P. Reich: Lokale Agenda 21 - Ennepetal. H. Schulte: Reigen der vier Jahreszeiten. K. H. Lausberg: Die Heilenbecke - ein Fluss ohne Quelle.

Hagener Impuls. Hrsg.: Hagener Heimatbund Verlag e.V., Eilper Str. 71-75, 58091 Hagen, Tel.: 02331/207-5621.
29/2006. M. Eckhoff: Sachsen und Franken - viele Fragen, kaum Antworten. Hagen und das Mittelalter - eine schwierige "Beziehung", Teil 1. J. Rudat: Eine enorme Aufbauleistung. 13. Mai 1956: Erste Streckenverlängerung der Hagener Straßenbahn nach dem Zweiten Weltkrieg. B. Schulte: "Alles muss raus ..." - Museumsumzug und Kunst auf Reisen. Ein Bericht über die Maßnahmen im Karl Ernst Osthaus Museum vor den Bauarbeiten für das neue Museumszentrum. G. E. Sollbach: Als nur Hausbesitzer Lehrer werden konnten. Die Schulverhältnisse in der Grafschaft Limburg im 18. Jahrhundert. J. Bergmann: Palmenhäuser im Drerup-Viertel. Prestige-Projekte vor dem Ersten Weltkrieg. * Ziegelei-Steinbruch Hagen-Vorhalle ausgezeichnet: Wichtiger "Nationaler Geotop".

Heimatblätter Menden. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur "Mendener Zeitung", Kolpingstraße 33-35, 58706 Menden.
169/2006. H. D. Schulz: Lehrer, Richter und Fabrikinspektoren fanden sich gesellig zusammen. Wie Justus Gruner vor 200 Jahren das Lennetal und Altena bei seinen Reisen durch Westfalen erlebte (3. Teil). F. Haarmann: Durch Prosa und Lyrik eng mit der Heimat verbunden. Jörgen Ebbinghaus wurde vor 110 Jahren in Bausenhagen geboren. W. Herden: De Schwienehund. * Johannisbeeren: noch nicht lange bekannt. G. Köpke: Zum Kuckuck - wo bleibt er denn nur? Seit gut zwanzig Jahren ist er in unserer Region seltener geworden. M. Brand: Gnadenlos dem Tod ausgeliefert. Das Schicksal der Sintikinder von Hamm-Vorsterhausen. J. Lichtblau: Als in Halingen der Bergbau geplant wurde. Ein Rückblick auf die im Jahr 1854 begonnenen Schürf-Bemühungen im Abbachtal (2. Folge).
170/2006. F. W. Schulte: Ständiger Kleinkrieg um Besitz und Einkünfte. Aus der Geschichte des Geschlechts von Plettenberg im Mittelalter. G. Strotdrees: Ist Münster wirklich die "Heimat des Regens"? Historische und aktuelle Anmerkungen zu einem viel zitierten Westfalen-Klischee. P. Reding: Klassentreffen für Hans und Grete. Das berühmte Bilderbuch "Die Häschenschule" Koch-Gothas war früher auch in Westfalen weit verbreitet. J. Lichtblau: Als in Halingen der Bergbau geplant wurde. Ein Rückblick auf die im Jahr 1854 begonnenen Schürf-Bemühungen im Abbachtal (3. Folge). J. Lichtblau: Milde Gaben bei Katastrophen anno 1860. Schon vor 150 Jahren wurde die Bevölkerung zu Spenden bei vielen Notlagen aufgerufen.
171/2006. H. D. Schulz: Mit der Postkutsche von Iserlohn nach Hagen. Ein Stück Verkehrsgeschichte nach einem Bericht des Heimatforschers Esser von 1926 (5. Teil). J. Lichtblau: Als in Halingen der Bergbau geplant wurde. Ein Rückblick auf die im Jahr 1854 begonnenen Schürf-Bemühungen im Abbachtal (4. Folge). H. W. Krafft: Ein schwarzer Gockel legt ein Ei... Vom Aberglauben im alten Westfalen - Manche Legende wurde von Generation zu Generation überliefert. F. Kühle: Die Sense: Uraltes Erntegerät aus Gallien. Viele Jahrhunderte war das Schnittgerät bei der Ernte unentbehrlich. P. Reding: Er zeichnete verrußte Gesichter in vielfacher Nacht. Hermann Kätelhön - ein westfälischer Künstler der Untertagewelten. H. D. Schulz: Ist der blaue Kittel heute nicht mehr zeitgemäß? Er war einst die Landestracht der westfälischen Bauern. H. D. Schulz: Iserlohn galt 1855 als "Weltmeister" der Nadelfabrikation. Tausend Arbeiter produzierten in einer Fabrik täglich nahezu zwei Millionen Nähnadeln. * Käthe Hyprath: Kirchenmusikerin und Pädagogin.
172/2006. M. Grünwald: Jugend - seit alters her immer im Wandel. Die Mendener Autorin Maria Grünwald erinnert sich an die Kindheit in der Kriegs- und Nachkriegszeit. G. Beaugrand: Bildgewordene Zeit. Begegnung mit dem westfälischen Künstler Paul Reding. A. Hubert: "Du geehs in'n Taubenschlag, un alle Anspannung is wech". Die Brieftaubenzucht war in Westfalen ein beliebter Volkssport - Das "Rennpferd" des kleinen Mannes hat eine lange Geschichte. H. D. Schulz: Mit der Postkutsche von Iserlohn nach Hagen. Ein Stück Verkehrsgeschichte nach einem Bericht des Heimatforschers Esser von 1926 (Schluss). * Friedrich Fust: Buchdrucker und Verleger. Er gründete 1883 in Iserlohn das "Familienblatt".
173/2006. W. Hohmann: "Kleine Leute" im alten Sümmern. Die sozialen Verhältnisse der Bevölkerung im Mittelalter. H. W. Stein: Zehnjähriger "Federkrieg" zwischen Neuenrade und Dahle. Ein Rückblick auf die Geschichte der evangelischen Gemeinde vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. H. Multhaupt: Der Gang nach Canossa und die Folgen für Paderborn. König Heinrich IV. belehnte Bischof Heinrich II., Graf von Werl, im Jahr 1084 mit dem Bistum Paderborn. A. Hubert: "Du geehs in'n Taubenschlag, un alle Anspannung is wech". Brieftaubenzucht war in Westfalen ein beliebter Volkssport - Das "Rennpferd" des kleinen Mannes hat eine lange Geschichte (Schluss). * Boten für schönes Wetter. Altweibersommer-Fäden stammen von Kleinspinnen.* Jugend - seit alters her immer im Wandel. Die Mendener Autorin Maria Grünwald erinnert sich an die Kindheit in der Kriegs- und Nachkriegszeit (2. Teil).

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573.
8/2006. W. Bleicher: Von Westen ins Sauerland. H.-D. Schulz: Mußten die Altenauer Bierbrauer vor 200 Jahr reihum Ochsen für die Schützen mästen? R. Stirnberg: Neues von Haus Ruhr/Lappenhausen. H.-D. Schulz: Was bedeutet der Name Altena? H.-D. Schulz: Der Name Altena in den Niederlanden. H.-D. Schulz: Zur ältesten Geschichte der Grafschaft Mark. H.-D. Schulz: Iserlohn - 1855 Weltmeister in der Nähnadelfabrikation. J. Knörr: Schultenbuer un dai Infälle. * Wanderer zwischen den Welten - Karl Ewald zum Achtzigsten.
9/2006. W. Bleicher: Tilgert GmbH & Co. - Walzwerksmaschinenbau. H. Schulte *: Der Geue-Hof in Brockhausen. W. Bleicher: Geliebt, beweint, in stillem Frieden... Nachruf auf eine wirklich liebe Lehrerin. E. Hüning: 75 Jahre Auto Schneider. Aus einer Kfz-Werkstatt entwickelte sich ein namhaftes Hohenlimburger Autohaus. W. Felka: Der Heimatverein im Rathaus Hohenlimburg.

Der Märker. Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehemaligen Grafschaft Mark und den Märkischen Kreis. Dr. Christiane Todrowski, Bismarckstraße 15, 58762 Altena (Kreisarchiv und Landeskundliche Bibliothek des Märkischen Kreises).
1-2/2006: V. Wittmütz: Manfred Luda 2001 - 2006. M. Luda: Die Eisenregionen in Preußen bis 1800 - Ein Vergleich. M. Luda: Starker Minister eines schwachen Kurfürsten: Der Märker Graf Adam zu Schwarzenberg. M. Luda: Des Märkers einseitige Liebe: Die Preußenherrscher wahrten Distanz. M. Luda: Das Werden der Schwerindustrie im Ruhrgebiet und das märkisch-bergische Kleineisengewerbe 1800 - 1870. K. Müller: Bibliografie Manfred Luda (1949 - 2006).

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger- und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349.
2/2006. G. Herchenröder: 700 Jahre Deilinghofen. L. Bolz: Flucht und Vertreibung (2). Meine Kindheitserinnerungen 1944-1947. * Gedenkstunde am 27. Januar 2006 auf dem jüdischen Friedhof in Hemer. H. Müller: Briefmarken aus Hemer. P. Kramme: Auszüge aus dem Jahresband 1931 des "Märkischen Landboten" (2). K. von Gymnich: Kleine Heimatchronik 1. Vierteljahr 2006.

Journal für Schwelm. Hrsg.: Stadt Schwelm, Hauptstraße 14. Red.: Heike Rudolph, Informations- und Pressestelle der Stadt Schwelm, 58332 Schwelm, Tel.: 02336/801-444, E-Mail: rudolph at schwelm.de, Internet: www.schwelm.de
81/2005-2006. St. Kassel: Goldmedaille für Pils, Bernstein und Alt. 176 Jahre Privatbrauerei Schwelm. H. Rudolph: Bänder auch für Japans Bräute. Frauke Kafkas Bandweberei in der Beyeröhde. F. Rehn: 100 und 1 Jahr AVU. Vom "Dreckskärl" zum Energie-Partner. F. Schmidt: "In den Trümmern spielte das Radio..." Leonhard Kuckarts Erinnerungen an den Zusammenbruch in Schwelm. H. Rudolph: Erinnerte Erzählung, erzählte Erinnerung. Horst Rüssing und seine Schwelmer Geschichte(n). A. Peter: Schwelmer Stadtrundgang. Altmarkt, Kirchstraße, Hauptstraße, Wilhelmstraße, Neumarkt, Märkischer Platz. H. Rudolph: Mit der Schweineblase Fußball gespielt. In der Eifel sein Glück gemacht, im Herzen Schwelmer geblieben: Der erfolgreiche Unternehmer Wilfried Rademacher. H. Rudolph: Chronik der Liebe und Würde. Für Burkhard Heute ist Schwelm so sehr Heimat wie für seinen Großvater "Wilhem van Dage". * "Maut dat sein?" - Einstimmig: "Ja!" Wilhelm Friedrich Erfurt neuer Ehrenbürger der Stadt Schwelm. F. Bühne: Seltsame Begegnungen. Wer viel reist, erlebt viel und kann auch viel erzählen. G. Gutknecht: Von einer Kraft, die auch für andere reicht. Zeitzeugin Martha Kronenberg. J. Sprave: Rückkehr an die alte Penne. H. Rudolph: Licht und hell. Der umgestaltete Park an der Wilhelmstraße ist ein Schmuckstück geworden.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Postfach 1322, 58242 Ennepetal, E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet: www.heimatverein-voerde.de
3/2006. G. Bioly: Musik und Theatervereine in Voerde. G. Bioly: Statuten des Gehängeschmiede-Vereins. * Brieftauben-Liebhaber-Verein "Courier" Voerde. * Theaterverein "Frohsinn" Oberbauer (gegründet am 28. Oktober 1919). * Vereinigung der Kriegshinterbliebenen der Aemter Milspe und Voerde. * Freie Vereinigung selbstständiger Handwerker und Kleingewerbetreibender des Amtes Voerde. G. Bioly: Verband für Freidenkertum und Feuerbestattung. G. Bioly: Vereine in der Zeit des Nationalsozialismus.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land. Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße 1, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, E-Mail: geschichts-und-heimatverein at luedenscheid.de
167/2006. H. Waldminghaus: 50 Jahre Geschichtsblätter "Der Reidemeister". H. Klueting: Entwicklung und Eigenart des Lüdenscheider Wirtschafts- und Kulturraumes. W. Reininghaus: Fotografien in der Stadt- und Landesgeschichte heute. Allgemeine Betrachtung und Beispiel aus Westfalen und Lüdenscheid. * Kurzbiographien der sechs eifrigsten Autoren des "Reidemeister" in den vergangenen 50 Jahren.

5. Minden-Ravensberg

Historisches Jahrbuch für den Kreis Herford 2006. Hrsg. v. Kreisheimatverein Herford e.V. u. Kommunalarchiv Herford mit Unterstützung des Vereins für Herforder Geschichte. Red.: Kommunalarchiv Herford, Christoph Laue, Amtshausstraße 2, 32051 Herford, Tel. 05221-132213, E-Mail: hjb at kreisheimatverein.de
R. Botzet: "weil die jetzigen Übelstände der schleunigsten Abhülfe bedürfen." Die Geschichte der Schulen in Bieren 1720 bis 1955 (8).G. Heining: Dreimal Emanzipation. Beobachtungen zur Geschichte eines ländlichen Posaunenchors (23). J. Kuschke: Die Kronprinzenbrücke in Löhne feiert einen runden Geburtstag (28). G. Gaus: 50 Jahre Spar-Kundenservice durch "Haustürgeschäfte". Der Weihnachtssparverein Ennigloh und Umgebung e.V. 1928-1978 (32). Th. Heese: Getrübtes Familienidyll. Zu einem Gruppenporträt mit der letzten Herforder Äbtissin (40). M. Kluge: Kommunistischer Widerstand in Vlotho. Zur Untergrundtätigkeit der KPD in den Jahren 1933 - 1936 (58). U. Peter: Geschichten aus der Kirchengeschichte Hiddenhausens (85). U. Henselmeyer: "...und also aus dem Bethaus ein Zanckhaus gemachet". Pfarrer und Gemeinde in Bünde im 16. und 17. Jahrhundert (97). P. Hoffmann: Gerhard Friedrich Müllers Beziehungen zu seiner Heimatstadt Herford (111). D. Brinckmann: Die Schnitzbalkensammlung des Herforder Museums (119). A. Rögge: Notschuljahre in Vlotho und Umgebung. Hungernde Schüler, unzureichende Unterrichtsmaterialien und fehlende Lehrer (125). H.-H. Take: Otto Tachenius - zum 325. Todestag eines herzhaften Herforders (137). R. Ebel: Er gab einem Ammoniten den Namen seiner Heimatstadt. Leben und Werk des Herforder Geologen Heinrich Monke (1859-1932) (141). M. Sünder-Gaß: Kirchenstühle und Priechen in der Stiftskirche zu Enger. Die baugeschichtliche Entwicklung von Gestühl und Emporen in der Pfarrkirche St. Dionysius (154). R. Bremme: Die Verfolgung der Familie Hofmeister in Herford wegen des Vorwurfs der Hexerei 1627 - 1656 (177). K. Bodarwé: Die Frühgeschichte des Herforder Stifts aus frauengeschichtlicher Perspektive (192). D. Hölscher: Das Notgeld der Stadt Enger. Ein Beispiel der Herstellung ungenehmigter Ersatz-Zahlungsmittel während der Hochinflation in Deutschland (209). * Die Aufsätze im Historischen Jahrbuch für den Kreis Herford 1993-2005 (244). E. Möller: Auswahl-Bibliografie Kreis Herford 2005 (252).

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Postfach 21 55, 32045 Herford.
58/2006. M. Büchner: Wenn das Eis den Stein bricht. Die Liesbergmühle ist auf Sand gebaut - Gletscher, Schmelzwässer, Klimawandel. Chr. Mörstedt: Viel Wind um eine Mühle. Ein Technisches Denkmal wird 250 - und die ganze Region feiert mit. * Was ist was an der alten Mühle. Kleines technisches Mühlenbrevier von Beutelkiste bis Windrose. Chr. Mörstedt. Möller, Miller, Molenaar. Von Aufstieg und Niedergang eines gesamteuropäischen Berufs. Chr. Mörstedt: Maler, Dichter, Musiker. Lieder, Bilder und Geschichten rund um die Mühlen. Chr. Mörstedt: Strom statt Wind. Bei Flaute mahlte Müller Wilkenhöner elektrisch. * Drei Fragen an Christian Hoebel. Warum der Denkmalpfleger die Liesbergmühle für etwas Besonderes hält. E. Möller: Himmelblau und feuerrot. Der heiße Juli brachte südliche Gäste. Chr. Mörstedt: Alte Dame unter Dampf. Der historische Testbericht: Marshall-Lokomobile Klasse "S" von 1923. E. Möller: Der einsame Baum. Nur eine einzige Schwarzpappel gibt es im Kreis Herford. W. Best: Unterm Sonnenbrink. Wo vor 3.000 Jahren in Spenge die Toten begraben wurden. * Trüffel für die Wespen-Brut. Erste Funde von Pillenwespen in Löhne. Chr. Laue: Herfords Humboldt: Reinhard Maack. Der Forscher und Abenteurer war auch ein guter Zeichner - Eine Ausstellung im Daniel-Pöppelmann-Haus.

Ravensberger Blätter. Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e.V., Rohrteichstr. 19, 33602 Bielefeld, Tel.: 0521/512469.
1/2006. A. Kamm: "Des Fürsten Kammer unter dem Dache". Ein Beitrag zur Baugeschichte der Burg und Festung Sparrenberg vom 13.-17. Jahrhundert. G. Bobermin: Die Geschichte der Sparrenburg - Überlieferungen im Spannungsfeld von "Dichtung und Wahrheit". J. Wibbing/B. J. Wagner: Die "Kreis-Gefangenen-Anstalt auf dem Sparenberge bei Bielefeld". H. Wixforth: Die Sparrenburg - ein identitätsbildendes Wahrzeichen für Bielefeld? E. Linkmeyer: Konzept für eine zukünftige Nutzung der Burg und Festung Sparrenberg. M. Veldkamp: Pädagogische und didaktische Vorüberlegungen zur Burg und Festung Sparrenberg.

Der Remensnider. Zeitschrift für Herford und das Wittekindsland. Hrsg.: Verein für Herforder Geschichte e.V., Christoph Laue, c/o Kommunalarchiv Herford, Amtshausstraße 2, 32051 Herford, Tel.: 05221-132213, E-Mail: info at mam-herford.de, Internet: www.mam-herford.de
1/2006. * Ratsbeschluss zum Museum am Münster. * Stellungnahme des Beirats für Stadtbildpflege der Stadt Herford zu dem Projekt Museum am Münster. M. Wemhoff: Nutzungskonzeption Museum am Münster. Chr. Laue: Reinhard Maack. Herforder Entdecker Forscher... F. Becker: Herforder Geschichtsverein auf Erkundungsfahrt in Brandenburg. S. Gößling: Der GRÜNE KREIS informiert: Mitgliederversammlung. * Bilderstreit und Bürgerstolz. Sehen und Gesehen werden in Herforder Kirchen des 17. Jahrhunderts. G. Sauder: Grußwort zur Hundert-Jahrfeier Herforder Bismarckturm. Chr. Laue: "18 Stühle zuviel" - Kunstgenuss kontra Katastrophenschutz. Eine kleine Geschichte aus 35 Jahren "Kulturdienst Herford Stadt und Land e.V." (1945 - 1980).

Der Sennestadtverein. Mitteilungsblatt für Mitglieder des Sennestadtvereins. Sennestadtverein e.V., Lindemann-Platz 3, 33689 Bielefeld.
41/2006. Th. Kiper: Wasser und Dünen. Wandergruppe im Sennestadtverein. * Der Verein "Wir für Sennestadt". * "Von Hand zu Hand". Neues Arbeitsfeld: Soziale Fürsorge. * Es klappert die Mühle am rauschenden Bach... Arbeitskreis Exkursionen.

6. Münsterland

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises Borken. Red.: Christian Termathe, Alstätter Brook 20, 48683 Ahaus-Alstätte, Tel. 02567/937455, E-Mail: c.termathe at web.de
189/2006. * 51. Treffen der AG Genealogie im Hamaland-Museum in Vreden. * Pflege Deutsch-Niederländischer Kulturarbeit. * Massiver Rückgang der deutschen Sprache. * Dr. Kurt Tietze - Arzt, Heimatforscher und Lyriker. * Vor 175 Jahren: Burlo bekommt seinen ersten "richtigen" Lehrer.

Dülmener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Dülmen, Alter Gartenweg 14, 48249 Dülmen, Tel.: 02594/991220, Internet: http://www.heimatverein-duelmen.de, E-Mail: info at heimatverein-duelmen.de
1/2006. L. David: Das Sythener Werk der Wasag-Chemie AG. E. Potthoff: Rathaus und Kriegerdenkmal. B. Kramer: Fuß ist Trumpf. Rückblick auf die deutsche und lokale Fußballgeschichte seit ihren Anfängen. O. Bickhove-Swiderski: Rorup in der NS-Zeit.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
7/2006. O. E. Selle: Glanzvoller Katholikentag in Münster. Erinnerungen an das Kirchentreffen im Jahre 1930.
8/2006. W. Kutsch: Die münstersche Straßenbahn in der Literatur. Eine amüsante Fahrt durch fantastische Träume.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
83/2006. J. Eggers: Emsdetten vor einhundert Jahren. Zum Neubau eines Amtshauses an der Frauenstraße kam es 1906. G. Reinermann: Liäsestunn. * Empfang zu Ehren der Jubelkönige. F. Jürgens-Fels: Vandage. E. Wältermann/D. Laumann: Kindergartenkinder erlebten das Emsdettener Venn. G. Reinermann: 10 Jahre Wanderweg Emsdetten - Hengelo. * Ein uraltes Lied aus der Dorfbauerschaft. * Wohlhabende im Amt Emsdetten. T. Laumann: Benennung von Straßen und Wegen nach Emsdettener Persönlichkeiten - Engelbert-Gröter-Straße. G. Helmers: Jubiläumsjahr der "Vienndüwels". Dank an die Frauen dieser Gruppe für die gute Unterstützung.

Warendorfer Kiepenkerl. Forum für Kunst, Theater, Musik, Heimat- und Denkmalpflege in Warendorf. Hrsg.: Heimatverein Warendorf, Altstadtfreunde Warendorf, Kunstkreis Warendorf, Kammermusikkreis Warendorf, Stadtmuseum Warendorf, Theater am Wall. Red.: Siegfried Schmieder, Hansering 31, 48231 Warendorf.
48/2006. M. M. Ester: In Memoriam Dr. h.c. Paul Spiegel (31.12.1937 Warendorf - 30.04.2006 Düsseldorf). M. M. Ester: Der jüdische Friedhof vor dem Münstertor: Gestaltung des Vorplatzes und Errichtung der Gedenkstelle. L. Sandmann: Stadt im Wandel - Die Emsinsel. N. Funken: Das Brinkhaus-Gelände - Eine städtebauliche Chance.

7. Paderborner und Corveyer Land

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier, Stadtheimatpfleger Delbrück, Diebeskämpen 10, 33129 Delbrück-Boke, E-Mail: koessmeier at t-online.de
2/2006. H. J. Rade: Unglück oder Absicht? Ein tragischer Tod im Brunnen. Interessante Einblicke in noch erhaltenes Delbrücker Gogerichtsprotokoll aus dem Jahre 1782. G. Kretschmann: Das Volk leistete hohe Abgaben an das Militär. Viele Einquartierungen im Delbrücker Land.

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.
52/2006. W. Hagemann: Ausgrabungen an der Burgstraße: Neue Erkenntnisse und Bestätigungen. M. Dabelstein: Die Blume des Jahres: Das Wiesenschaumkraut. * Für das Tillykreuz verantwortlich. * Maibaum von Unbekannten schwer beschädigt: Mitglieder zeigen Solidarität. W. Göbel/R. Meier: Vom Bau der Straße Friedrich-Wilhelm-Weber-Platz und aus der Geschichte der Häuser Bielefelder Straße Nr, 14, Nr. 16 und (Kurzbericht) Nr. 18. J. Hanewinkel: Der Planetenweg in Bad Lippspringe. K. Herchenbach: Ein frühsommerlicher Ausflug.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
130/2006. Kl. Zacharias: "Zukunft von Anfang an". 175 Jahre Paderborner Bürger-Schützenverein. H. Tenge: Eine Madonna kehrt zurück nach Hardehausen. D. Sudhoff: Die Peitsche des Paters. Pater Ansgar Pöllmann, Heinrich Reismann und Karl May. N. Börste: Zehn Jahre Museen Wasserschloss Heerse. W. Grabe: Der Flughafen Paderborn-Mönkeloh 1916-1945. W. Strümper: Herlingi und Daelhem. Eine Ausstellungsreihe im Museum im "Stern" in Warburg geht zu Ende. G. Kaschuba: Hauptmann Sommers Tod. Der Absturz dreier Me 109 bei Salzkotten am 12. Mai 1944. A. Bulla/R. Otte: Privatsache: Das Siegel einer Paderborner Bürgermeisterfamilie aus dem 15. Jahrhundert. Ein Bericht von den Ausgrabungen am Kötterhagen. H. Schier: Mutiger Glaubenszeuge in der NS-Zeit: Der Theologe und Philologe Franz Köhne (1896-1970). G. Franke: Domkapitular Franz Heidenreich (1799-1873). Eine biografische Skizze (1). S. Genenger: Erbe und Auftrag: Prinz Viktor von Ratibor und Corvey, Hausherr von Schloss Corvey. A. Fischer: WESTFALEN CULINARIUM - Die Nieheimer Museumsmeile zum Erleben und Genießen.







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 12 10:54:03 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 12 Oct 2006 10:54:03 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 5, Teil 1
Message-ID: s52e1ed5.003@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 11.10.2006, 11:58


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 5/2006, Teil 1

Zeitschriftenschau

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte. Bd. 101 (2006). Festgabe für Wilhelm H. Neuser zum 80. Geburtstag. Hrsg. von Bernd Hey. Verein für Westfälische Kirchengeschichte, Geschäftsstelle, Altstädter Kirchplatz 5, 33602 Bielefeld.
W. H. Neuser: Die bildung der refomierten Gemeinden in Lippe im Spiegel der Kirchenvisitationen zu Beginn des 17. Jahrhunderts (15). H.-P. Fink: Der Röhrentruper Rezess von 1617. Der Abschluss des Streits um die Einführung des reformierten Bekenntnisses in Lippe (163). M. Sagebiel: Der Erhalt katholischer Gemeinden im Samtamt Schwalenberg. Konfessionelle Streitigkeiten zwischen Lippe und Paderborn (181). G. Noltensmeier: reformieren - streiten - bekennen. 400 Jahre reformiertes Bekenntnis in Lippe 2005. Eine Nachlese (207). M. Rickling: "Coole Mumien" - oder wie in Lippe Kirchengeschichte lebendig wird. "reformieren - streiten - bekennen" - , eine Jubiläumsausstellung der Lippischen Landeskirche (215).

Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.: Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf, Tel.: 0211/45485-0, Internet: www.nrw-stiftung.de, www.nrw-entdecken.de, E-Mail: info at nrw-stiftung.de
2/2006. * Die Rückkehr des Schlossfalken. G. Matzke-Hajek: Der Urwald von morgen. Naturwaldzellen in Nordrhein-Westfalen. R. J. Günther: Feuer und Wasser - Luise heizt ein! Die Luisenhütte in Balve: Ein nationales Technikdenkmal. R. J. Günther: Vom Wachsen des Rheinlandes und von Rheinländern in Wachs. "Wir Rheinländer" in Kommern. W. Ridder: "Wegweisend" in Sachen Ehrenamt. 20 Jahre NRW-Stiftung. R. J. Günther: Im Tal der Tuche. Die Textilstadt Wülfing in Radevormwald. G. Matzke-Hajek: Edelsteine unserer Flora. Mit den Orchideenschützern unterwegs. G. Matzke-Hajek: Schulausflug mit Spaten. Ein Förderverein pflanzt Bäume für die Zukunft. U. Karn: Die große Zeit der kleinen Bahnen. G. Matzke-Hajek: Wo Bären "Flagge zeigen". Steinbruch Eulenberg.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster, Tel.: 0251/41320.
4/2006. K. Mark: Afrika an der Emscher. Vorbei an Pavianen, Erdmännchen, Flamingos und Flusspferden - im Gelsenkirchener ZOOM können die Besucher in Booten durch ein neues, 14 Hektar großes Miniatur-Afrika tuckern. J. Nunes Matias: Ins "Land der tausend Berge". Höhlen, Felsen und Türme locken zur Sommerfrische. * Momentaufnahmen. Fotografien von Brigitte Kraemer im Westfälischen Industriemuseum Altes Schiffshebewerk Henrichenburg. M. Zehren: Talsperren. Wasser für Millionen. Während der Industrialisierung bekam das Ruhrgebiet ein Problem: Das Trinkwasser wurde knapp. Die Lösung fand ein Aachener Professor. Er schlug vor, riesige Mauern im Sauerland zu bauen. * Am Sonntag will mein Süßer mit mir baden gehen... Die großen Talsperren im Sauerland sind seit Jahrzehnten Besuchermagnete. Doch auch viele kleine Seen in Westfalen verlocken an warmen Tagen zu einem Bad im kühlen Nass. Wir stellen einige Seen vor - tauchen Sie mit uns ein! O. Volmerich: Phoenix-See. Größer als die Binnenalster. In Dortmund-Hörde soll auf einer Industriebrache ein künstlicher See mit Hafen entstehen, an seinem Ufer Wohnhäuser, Restaurants und Büros. Das Projekt "Phoenix" ist das zurzeit größte Stadtentwicklungsprojekt in Nordrhein-Westfalen. W. Morisse: Drüggelter Kapelle. Dem Himmel ein Stückchen näher. Architektonisches Kleinod am Möhnesee. St. Keim: Haus Kemnade am Kemnader See. Wasserburg als Schatzkammer. Musikinstrumente, asiatische Kunst und historische Spardosen. H. Gärtner: "Petri Heil". Hobby mit Haken. Der Traum vom großen Fang. M. Wegener: Wolfgang Keseberg. Mit der "MS-Westfalen" auf großer Fahrt. Kapitän seit 38 Jahren. M. Zehren: Haltern am See. Paradies für Wasserfans. R. Doblies: Spannender Dialog. Josef Albers und László Moholy-Nagy in Bielefeld. Kunsthalle zeigt fast 300 Werke. Kl. Sluka: Robert Doisneau. Sekunden für die Ewigkeit. Erste große Fotoschau im Graphikmuseum Picasso. M. Vaupel: Wenn Blechstreifen Wellen schlagen. Mobile Kunst von Calder bis Tinguely in Bochum. Kl. Sluka: Skulptur-Projekte 2007. Parkplatzsuche für Kunst-Caravan. Der Countdown für Münsters berühmte Freiluftschau läuft. M. Jeitschko: Hans Werner Henze: Neugieriger Maestro. Dem Weltmusiker aus Gütersloh zum 80. Geburtstag. M. Schröder: Hochkarätige Kammermusik. Klassikfestival im Sauerland bewusst bürgernah. W. Gödden: Hausputz in der Hölle. Was für eine Konstellation: Wiglaf Droste und Harry Rowohlt treffen Christian Dietrich Grabbe, den vor gut 200 Jahren in Detmold geborenen Dramatiker. Sein Lustspiel "Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung" wird zurzeit als Hörbuch realisiert. J. Grywatsch: Tatort Hellweg. Mord mit spitzer Feder. Größtes europäische Krimifestival geht in die dritte Runde. W. Gödden: Peter Paul Althaus. Sanfte Irre und literarische Mozartkugeln. Kl. Sluka: Im Gespräch: Dr. Wolfgang Kirsch. "Aufgaben nicht vermischen". "Gegen Reformen spricht nichts. Die Dreiteilung des Landes halte ich aber für falsch" sagt Dr. Wolfgang Kirsch. Seit Anfang Juli steht er als Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in Münster an der Spitze einer Institution, die die NRW-Regierung in Düsseldorf gerne auflösen würde. Der WESTFALEN-SPIEGEL sprach mit dem neuen LWL-Direktor über seine Pläne und die Zukunft des Kommunalverbandes. V. Jakob: Vom Tödden zum Weltkonzern. Clemens und August Brenninkmeyer aus Mettingen haben C & A gegründet. U. van Jüchems: "verSTEINerte SCHÄTZE". Als Westfalen am Meer lag. Westfälisches Museum für Naturkunde zeigt Fossilien aus 450 Millionen Jahren. W. Morisse: Kloster Dalheim. Auf der Suche nach dem Paradies. Prächtiger Konventgarten rekonstruiert. Kl. Sluka: "Canossa 1077". Welt im Umbruch. Am 21. Juli eröffnete Bundespräsident Köhler in Paderborn die erste große Ausstellung zum Thema "Canossa". Drei Museen gleichzeitig laden zu einer spannenden Zeitreise ins Mittelalter. Chr. Farwick: Grillen als Urinstinkt. Rauchschwaden steigen auf. Der Geruch von Holzkohle strömt in die Nase, während die Sonnenstrahlen kitzeln. Der gefühlte Sommer in Westfalen begann exakt an dem Tag, an dem die Glut entfacht wurde, die knusprige Gaumenfreunden verspricht. H. Gärtner: Carsten Hormes: Vom Kiosk zur Kultur. Wie Altenbeken Kabaretthochburg wurde. S. Fomferek: Mariha: "Neugierig, was kommt". Sängerin aus Münster wurde von Til Schweiger entdeckt. R. Doblies: Benjamin Armbruster. Der Winnetou aus Bielefeld. Seit 18 Jahren als Apachenhäuptling in Elspe.

2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
479/2006. H. P. Busch: Zum Gedenken an Karl-Josef Freiherr von Ketteler. J. Eickhoff: Der Luftsportverein Geseke (1. Fortsetzung).
480/2006. H. P. Busch: Die Geseker Heimatblätter 1926 - 2006. K.-J. Freiherr von Ketteler (*): Eine frühe Erwähnung der St.-Barbara-Kapelle zu Langeneicke. J. Eickhoff: Der Luftsportverein Geseke (2. Fortsetzung und Schluss).
481/2006. F.-J. Koch: Das Dreschen mit der Dreschmaschine. W. Wahle *: Der Störmeder Priesterverein.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
11/2006. I. von Scheven: Albert Isenbeck - mehr als ein Firmenchef in Hamm. Die Bürgerschützen ehrten einst ihren unermüdlichen Schützenhauptmann mit einem Obelisken im Kurpark. K. Hagemann: "Zeit und Ewigkeit". Ausstellung über den Künstler Heinrich Gerhard Bücker im "Museum Heimathaus Münsterland" Telgte. W. Hinke: Die "Blaue Blume" von Blankenrode. Eine botanische Kostbarkeit auf mittelalterlichen Relikten im Naturpark Eggegebirge. A. Beeck: Oranienburg: Partnerstadt mit Fisch und Eiche im Wappen. Städtepartnerschaften schlagen Brücken der Verständigung zwischen Hamm und Städten in Europa und Amerika (7).
12/2006. I. von Scheven: Ein altes Haus und seine Geschichte. Wer kennt noch das "Restaurant zum Bahnhof" in Wiescherhöfen? W. Herden: De Schwienehund. * Johannisbeeren: noch nicht lange bekannt. G. Köpke: Zum Kuckuck - wo bleibt er denn nur? Seit gut zwanzig Jahren ist er in unserer Region seltener geworden. M. Brand: Gnadenlos dem Tod ausgeliefert. Das Schicksal der Sintikinder von Hamm-Vorsterhausen. A. Beeck: Auch Jeanne d'Arc lebte in Hamms Partnerschaft Neufchâteau. Städtepartnerschaften schlagen Brücken der Verständigung zwischen Hamm und Städten in Europa und Amerika (9).
13/2006. I. von Scheven: Ein später Fund: Porträtfoto von Max Wienhold. KZ-Opfer war ein eher unauffälliger Hammer Bürger. G. Strotdrees: Ist Münster wirklich die "Heimat des Regens"? Historische und aktuelle Anmerkungen zu einem viel zitierten Westfalen-Klischee. P. Reding: Klassentreffen für Hans und Grete. Das berühmte Bilderbuch "Die Häschenschule" Koch-Gothas war früher auch in Westfalen weit verbreitet. N. Katz: Mutiger Aufbrauch der Jugend nach dem großen Krieg. Ein Rückblick auf die Anfänge der Jugendarbeit in der Region Hamm nach 1945.
14/2006. H. Fertig-Möller: Die Lippestadt Werne im Spiegel ihrer Geschichte. Vor 25 Jahren wurde das Karl-Pollender-Stadtmuseum im Alten Amtshaus in neuer Konzeption eröffnet. H. W. Krafft: Ein schwarzer Gockel legt ein Ei... Vom Aberglauben im alten Westfalen - Manche Legende wurde von Generation zu Generation überliefert. F. Kühle: Die Sense: Uraltes Erntegerät aus Gallien. Viele Jahrhunderte war das Schnittgerät bei der Ernte unentbehrlich. P. Reding: Er zeichnete verrußte Gesichter in vielfacher Nacht. Hermann Kätelhöhn - ein westfälischer Künstler der Untertagewelten. U. Kunz: "Ich bin Stockwestfale, Gott sei Dank!" Erinnerungen an den Heimatdichter, Unternehmer und Förderer der niederdeutschen Sprache Andreas J. Rottendorf.
15/2006. P. Gabriel: Zum Schulanfang 25 Pfennig "Stärtgeld" für die kleine Juffer. Aus der Kindheit des westfälischen Heimatdichters Karl Wagenfeld in Drensteinfurt. G. Beaugrand: Bildgewordene Zeit. Begegnung mit dem westfälischen Künstler Paul Reding. A. Hubert: "Du geehs in'n Taubenschlag, un alle Anspannung is wech". Die Brieftaubenzucht war in Westfalen ein beliebter Volkssport - Das "Rennpferd" des kleinen Mannes hat eine lange Geschichte. G. Strotdrees: Vom Lehrer in Hamm zum Farmer in Texas. Aus Westfalen in die Neue Welt: Der ungewöhnliche Lebenslauf von Ernst Kapp (1808-1896).
16/2006. I. von Scheven: Eine Sopranistin aus Westfalen. Aenny Hindermann-Wegener wurde 1872 in Minden geboren. * Rund um die Schwalbe. Alte Bauernregeln aus Westfalen. H. Multhaupt: Der Gang nach Canossa und die Folgen für Paderborn. König Heinrich IV. belehnte Bischof Heinrich II., Graf von Werl, im Jahr 1084 mit dem Bistum Paderborn. A. Hubert: "Du geehs in'n Taubenschlag, un alle Anspannung is wech". Brieftaubenzucht war in Westfalen ein beliebter Volkssport - Das "Rennpferd" des kleinen Mannes hat eine lange Geschichte (Schluss). * Boten für schönes Wetter. Altweibersommer-Fäden stammen von Kleinspinnen. G. Strotdrees: Bürger zweier Welten? Der 1824 in Hamm geborene Auswanderer Friedrich Kapp startete nach seiner Rückkehr aus den USA eine "zweite Karriere".

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
13/2006. W. Mues: Vor 60 Jahren: Der FC Schalke 04 in Erwitte. Das Fußball-Ereignis im Jahre 1946 im damaligen Kreise Lippstadt. M. Berkenhaus: Neue (alte) Straßennamen in Cappel.
14/2006. W. Mues: Seit 75 Jahren: Rettungsschwimmer in Erwitte. Der DLRG-Ortsgruppe zum 75-jährigen Bestehen. W. Körner: Sechzig Jahre nach der Vertreibung aus Schlesien.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19 - 21, 59494 Soest, Tel.: 02921/688-0.
342[402]/2006. G. Köhn: Vom Marktobdach bis zum Blauen Saal im Soester Rathaus. Aus der Geschichte der "Guten Stube" der Bördestadt. G. Wulf: Hofprobleme mit Lehen und Pacht. Wie der Grevenhof in Ellingsen die Zeiten überdauerte. K. Hagemann: "Zeit und Ewigkeit". Ausstellung über den Künstler Heinrich Gerhard Bücker im "Museum Heimathaus Münsterland" Telgte. W. Hinke: Die "Blaue Blume" von Blankenrode. Eine botanische Kostbarkeit auf mittelalterlichen Relikten im Naturpark Eggegebirge. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (10): Wilhelm de Babaria, Reichsfreiherr von Höllinghofen. H.-B. Theopold: Kleiner Spaziergang durch Bad Sassendorf.
343/2006. H. J. Deisting: Zwei alte Altarbilder in der Westönner Pfarrkirche wieder zu sehen. Werke des vergessenen Paderborner Kirchenmalers Johann Franz Xaver Laudage (1821-1893). W. Herden: De Schwienehund. * Johannisbeeren: noch nicht lange bekannt. G. Köpke: Zum Kuckuck - wo bleibt er denn nur? Seit gut zwanzig Jahren ist er in unserer Region seltener geworden. M. Brand: Gnadenlos dem Tod ausgeliefert. Das Schicksal der Sintikinder von Hamm-Vorsterhausen. G. Köhn: Vom Marktobdach bis zum Blauen Saal im Soester Rathaus. Aus der Geschichte der "Guten Stube" in der Bördestadt (2. Teil). H.-B. Theopold: Kleiner Spaziergang durch Bad Sassendorf.
344/2006. G. Köhn: Tribüne für Tanzfeste, Männerchöre und Narrentreffen. Aus der Geschichte des "Blauen Saals" im Soester Rathaus (3. Folge). H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (11): Gottfried Laurenz Pictorius. G. Strotdrees: Ist Münster wirklich die "Heimat des Regens"? Historische und aktuelle Anmerkungen zu einem viel zitierten Westfalen-Klischee. P. Reding: Klassentreffen für Hans und Grete. Das berühmte Bilderbuch "Die Häschenschule" Koch-Gothas war früher auch in Westfalen weit verbreitet. F. Haarmann: "Uns ist die völlige Souverainität beigelegt worden..." Ludwig X. von Hessen-Darmstadt wurde vor 200 Jahren Landesherr im kurkölnischen Herzogtum Westfalen.
345/2006. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (12): Ferdinand Herzog zu Braunschweig und Lüneburg. R. Pieper: Warstein-Odacker einst Konvent der Augustinerinnen. Nur die Kapelle aus dem 17. Jahrhundert blieb erhalten. H. W. Krafft: Ein schwarzer Gockel legt ein Ei... Vom Aberglauben im alten Westfalen - Manche Legende wurde von Generation zu Generation überliefert. F. Kühle: Die Sense: Uraltes Erntegerät aus Gallien. Viele Jahrhunderte war das Schnittgerät bei der Ernte unentbehrlich. P. Reding: Er zeichnete verrußte Gesichter in vielfacher Nacht. Hermann Kätelhön - ein westfälischer Künstler der Untertagewelten. G. Köhn: "Mit angemessener Feierlichkeit" ins 19. Jahrhundert. Zur Geschichte des "Blauen Saals" im Soester Rathaus (4. Folge). G. Wulf: Einst größter Steuerzahler auf der Haar. Der Hensenhof in Ellingsen im Trubel der Zeitgeschichte.
346/2006. H.-B. Theopold: Vom "Haus Sassendorf" bis zum "Hof Hueck". Kleiner historischer Spaziergang durch Bad Sassendorf. * Namensschilder zum Gedenken. Erinnerungsstätte in der Anröchter Kirche an die schlesische Stadt Wünschelburg. G. Beaugrand: Bildgewordene Zeit. Begegnung mit dem westfälischen Künstler Paul Reding. A. Hubert: "Du geehs in'n Taubenschlag, un alle Anspannung is wech". Die Brieftaubenzucht war in Westfalen ein beliebter Volkssport - Das "Rennpferd" des kleinen Mannes hat eine lange Geschichte. W. Hecker: Des Kaisers Feldherr Piccolomini schrieb den Schutzbrief für Mülheim. Einzigartiges Dokument aus dem Dreißigjährigen Krieg. H. J. Deisting: Ferdinand Herzog zu Braunschweig zu Besuch in Werl. Ein Nachtrag zu unserem Porträt in den "Heimatblättern". H. Platte/G. Beaugrand: Karl-Josef Freiherr von Ketteler *. Er war langjähriger Mitarbeiter der "Heimatblätter".
347/2006. W. Krift: "De Tiufeln sint iut..." Vom alten Brauch des Kartoffelfeuers in der Börde. H. B. Theopold: Auf dem Hellweg bis nach Lohne. Kleiner historischer Spaziergang durch Bad Sassendorf. H. Multhaupt: Der Gang nach Canossa und die Folgen für Paderborn. König Heinrich IV. belehnte Bischof Heinrich II., Graf von Werl, im Jahr 1084 mit dem Bistum Paderborn. A. Hubert: "Du geehs in'n Taubenschlag, un alle Anspannung is wech". Brieftaubenzucht war in Westfalen ein beliebter Volkssport - Das "Rennpferd" des kleinen Mannes hat eine lange Geschichte (Schluss). * Boten für schönes Wetter. Altweibersommer-Fäden stammen von Kleinspinnen. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (13): Bernhardine Alexandrine Gräfin von Plettenberg zu Nordkirchen. R. Pieper: Das Dominikanerkloster in Soest. Ehemalige Klöster im Kreis Soest.
348/2006. H. Funke: Neue Heimat im zerstörten Soest. Vor sechzig Jahren liefen die ersten Züge mit Vertriebenen ein. H.-B. Theopold: Einst Wohnhaus des Gemeindeschäfers. Bad Sassendorf auf historischen Wegen. H. W. Krafft: "Bärentatzen wäscht man sauber..." Probate Rezepte aus Kochbüchern der Elberfelder Lehrerin Henriette Davidis und anderer Autoren. H. W. Krafft: "Jage nur, so fängst du!" Wild und Jagd in vergessenen Sprichwörtern. P. Reding: Die Galoschen des Glücks oder Knüppel aus dem Sack. Ludwig Richters Kunst ist auch in Westfalen zu Hause. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (14): Eugen Moritz Prinz von Savoyen-Carignan, Graf von Soissons. G. Köhn: Mit Schlachtern war nicht gut Kirschenessen. Aus der Geschichte der Soester Schlachter und des Schlachthofes.

Unser Kirchspiel. Hrsg.: Arbeitskreis für Heimatpflege im Kirchspiel Mülheim/Möhne, Wilhelm Hecker, Hammerbergstr. 20, 59581 Warstein.
52/2006. * Der Dreißigjährige Krieg.
53/2006. * Der Dreißigjährige Krieg (2).
54/2006. * Der Dreißigjährige Krieg (3).
55/2006. * Die Gründung Sichtigvors.

3. Kurkölnisches Sauerland

Olpe in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Heimatvereins für Olpe und Umgebung. 14 (2006). Schriftleitung: Josef Wermert, Stadtarchiv Olpe, Franziskanerstraße 6/8, 57462 Olpe, Tel.: 02761/831293, E-Mail: J_Wermert at Olpe.de
H. Müller: Grusswort (7). G. Burghaus: Geleitwort (9). M. Wolf: Olpe im "Westfälischen Städteatlas". Vortrag zur Präsentation der "Stadtmappe Olpe" am 22. November 2005 im Ratssaal der Stadt Olpe (13). G. Kemper: Mutter Maria Theresia geb. Regina Bonzel in ihrer Zeit. Vortrag zum 175. Geburtstag und 100. Todestag (19). W. Stupperich: 275 Jahre Hof Stupperich "Berg" in Neger (29). K. Binczyk: Kunstgräben und Wasserkünste des Bergwerks Rhonard. Beobachtungen an der Grube Rhonard/Stachelauer Hütte (39). Th. Ohm: Ein spiralförmig geschriebener Brief in Plattdeutsch von 1885 (47). K. A. Müller (*)/U. Andrée: In Olpe, der Heimat der Väter. Meine Zeit in der Präparandie und im Lehrerseminar (61). J. Feldmann: Lebendige Vergangenheit. Olpe bekommt eine neue Bronzeglocke (135). J. Humpert (*): Erinnerungen an die alte Heimat Eichhagen und eine schwere Zeit im Sauerland (147). M. Witt: Erinnerungen an die Kriegs- und frühe Nachkriegszeit in Neger (161). A. Müller (*): "Wenn die Osterfeuer brennen". Geschichte des Osterfeuers und der Poschegesellschaft Hoher Stein bis 1973 (163). Kl.-M. Ohm: Die Entwicklung des Poschebrauchtums in Olpe seit den 1970er Jahren (183). W. Beckmann: Zur Herkunft des Wortes "Spüene" in der Olper Mundart (197). J. Wermert: Aus der Arbeit des Stadtarchivs Olpe 2004/2005. Stadtarchiv und Museumssammlung (201). W. Ohly: Jahresbericht 2005/2006 des Fördervereins Stadtmuseum Olpe e.V. (225). A. u. Th. Harnischmacher: Olpe 2006 - ein "neues" Stadtmodell für die Stadt Olpe. Stiftung an den Förderverein Stadtmuseum Olpe e.V. und die Stadt Olpe (231). M. Müller: Das neueröffnete Freizeitbad Olpe - rundum wohlfühlen am Biggesee (235). H. Müller: Eröffnung des Kaufhauses "Olper Mitte" (239). W. Hesse: Olper Tag des Ehrenamtes. Vortrag am 4. November 2005 (243). U. Fischbach: Nachrichten aus dem Standesamt Olpe (249). H. Quellmalz: Stadtgeschichte im Überblick: das Jahr 2005 (251). J. Wermert: Olper Bibliographie 2005 (257). * Buchbesprechungen (275). G. Bechheim: Geschäftsbericht 2004/2005 (281). G. Burghaus: Aus dem Vereinsleben 2005/2006 (289). * Vereinsstatistik 2005/2006 (299).

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Danziger Straße 2, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542.
2/2006. R. Wurm: Elsbeth Rickers 90 Jahre. Erste Ehrenbürgerin der Gemeinde Wenden. A. Klein: Hans Bäppler 80 Jahre. H. Halbfas: Günther Becker 75 Jahre. D. Wurm: Wilma Ohly 70 Jahre. W. Ohly: Kein endgültiges Aus für das Olper Stadtmuseum. A. u. Th. Harnischmacher: Olpe 2006 - ein "neues" Stadtmodell für die Stadt Olpe. Stiftung an den Förderverein Stadtmuseum Olpe e.V. und die Stadt Olpe. W. Stupperich: Familie Stupperich 1470-2005. Nachschau zum Sippentreffen im Jahr 2005. K. H. Kaufmann: Auf der Heidenstraße vom Pilgerstein der "Förder Linde" nach Attendorn. Dritte Eröffnungswanderung am 13. Mai 2006. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen (Teil 9). H. Halbfas: Aus Archiven und Museen des Kreises Olpe. Licht und Schatten. Ausstellung zu Glauben und religiösem Leben im Sauerland 1850-1970. F. Rüsche: Das Dekanat Olpe von 1923 bis 2006. M. Löcken: "Fußball auf den Höhen". Die Entwicklung des Fußballspiels im Kreis Olpe, Teil 1. H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. Januar 2006 bis 30. April 2006.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 12 11:56:12 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Oct 2006 11:56:12 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Bildplaene von Muenster im Stadthaus 1,
16.10.-03.11.2006, Muenster
Message-ID: s52e2d79.091@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info"
Datum: 11.10.2006, 11:05


AUSSTELLUNG

Bildpläne von Münster im Stadthaus 1

Der Alerdinck-Plan von 1636, das Fliegerschaubild von 1928 und der seit 1952
mehrfach neu aufgelegte Bollmann-Plan zeigen die Entwicklung von Münsters
Innenstadt aus der Vogelperspektive. In Zusammenarbeit mit dem Bollmann-
Bildkarten-Verlag präsentiert das städtische Vermessungs- und Katasteramt
die besonders anschaulichen historischen und aktuellen Bildpläne ab Montag,
16. Oktober, bis Freitag, 3. November, im Foyer des Stadthauses 1,
Klemensstraße 10. Offiziell eröffnet wird die Ausstellung von Bürgermeisterin
Beate Vilhjalmsson am Montag, 16. Oktober, um 16 Uhr. Anschließend
erläutert Sven Bollmann Entstehung, Entwicklung und Besonderheiten der
Bollmann-Pläne. Interessierte sind zur Ausstellungseröffnung herzlich eingeladen.


INFO

Kontaktdaten:
Herausgeberin: Stadt Münster
Presse- und Informationsamt
48127 Münster
Telefon: 0251 / 492 1300 - 02
Fax 0251 / 492 7712
Internet: http://www.muenster.de/stadt/medien






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 12 12:03:04 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Oct 2006 12:03:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Zwischen Clemenskirche und Klarissenkloster,
17.10.2006, Muenster
Message-ID: s52e2f09.021@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info"
Datum: 11.10.2006, 11:05


AKTUELL

Zwischen Clemenskirche und Klarissenkloster
Stadtmuseum setzt Vortragsreihe zur Frühgeschichte Münsters fort

Fast drei Jahre lang blieb auf der Stubengasse kein Stein auf dem
anderen. Archäologen begaben sich zwischen 1997 bis 1999 auf
Spurensuche und sicherten auf dem Parkplatz historisches Fundgut
aus der frühen Stadtgeschichte.

Inzwischen sind die damaligen Ergebnisse - darunter die Mauer-
fundamente des im 18. Jahrhundert nach Plänen von Johann
Conrad Schlaun errichteten Clemenshospitals - wissenschaftlich
ausgewertet. Sie werden im kommenden Jahr in einer Publikation
vorgestellt. Einen Überblick über die wichtigsten Resultate der
Grabungen gibt es am Dienstag, 17. Oktober, im Stadtmuseum.
"Zwischen Clemenskirche und Klarissenkloster" heißt der Vortrag
mit Stephan Winkler, der damals die Arbeiten geleitet hat. Beginn
ist um 20 Uhr bei freiem Eintritt.

Damit setzt das Stadtmuseum seine Vortragsreihe zur Frühgeschichte
Münsters fort.


INFO

Kontaktdaten:
Herausgeberin: Stadt Münster
Presse- und Informationsamt, 48127 Münster
Telefon: 0251 / 492 1300 - 02, Fax 0251 / 492 7712
Internet: http://www.muenster.de/stadt/medien






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 13 13:02:48 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Oct 2006 13:02:48 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Vier Jahrzehnte vergleichende Landes-
und Stadtgeschichte, 19./20.10.2006, Muenster
Message-ID: s52f8e94.078@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 13.10.2006, 09:03


TAGUNG

Bilanz und Perspektiven
Vier Jahrzehnte vergleichende Landes- und Stadtgeschichte

Am 19. und 20. Oktober veranstaltet das Institut für vergleichende
Städtegeschichte zusammen mit der Abteilung für Westfälische
Landesgeschichte im Historischen Seminar der WWU Münster die Tagung
"Vier Jahrzehnte vergleichende Landes- und Stadtgeschichte. Bilanz und
Perspektiven" zu Ehren von Dr. Wilfried Ehbrecht. Der Wissenschaftler,
der seit fast vierzig Jahren am Historischen Seminar der Universität
Münster lehrt und forscht, hat Ende August sein 65. Lebensjahr
vollendet.Die Vorträge der Tagung spannen einen weiten Bogen über
die wissenschaftlichen Forschungsfelder des Jubilars.

Nach zwei einführenden Beiträgen von Prof. Dr. Peter Johanek und
Prof. Dr. Werner Freitag zur aktuellen Lage und Entwicklung der
Stadtgeschichte und der Landesgeschichte widmen sich zwei Vorträge
der friesischen Stadt- und Landesgeschichte. Dr. Wilfried Ehbrecht
selbst geht in seinem Festbeitrag der Frage nach, ob das friesische
Mittelalter "Städte" kannte. Prof. Dr. Heinrich Schmid (Oldenburg)
vergleicht die friesische Entwicklung mit zeitgleichen Entwicklungen in
Westfalen. Die nächste Sektion der Tagung widmet sich einem weiteren
zentralen Forschungsinteresse des Jubilars und zwar der
mittelalterlichen und neuzeitlichen Stadtgemeinde, ihren
Konfliktmustern und ihren Identifikationsfaktoren.

Prof. Dr. Knut Schulz (Berlin) bietet einen Überblick über den Prozess
der Kommunalisierung und Urbanisierung um 1250, und Dr. Ulrich Meier
(Bielefeld) erläutert am Beispiel der italienischen Stadtkommune
Florenz die identitäts- und gemeinschaftsstiftende Funktion von
Stadtpatronen. Am Schluss der Tagung steht ein Ausblick auf die
europäische Stadtgeschichte: Prof. Dr. Heinz Schilling (Berlin)
vergleicht die deutsche und die europäische Stadtentwicklung vor dem
Hintergrund der konfessionellen und politischen Umbrüche des 16.
Jahrhunderts. Prof. Dr. Franz Irsigler (Trier) behandelt
abschließend die Dorfbefreiungen des hohen Mittelalters in
Frankreich und Deutschland.

Dr. Ehbrecht gehört seit 1967 zum Lehrkörper der Abteilung für
Westfälische Landesgeschichte im Historischen Seminar der WWU
Münster. Seine Lehrveranstaltungen -Seminare wie Exkursionen -
haben ganze Generationen von Studierenden in die Westfälische
Landesgeschichte wie in die Welt des Mittelalters eingeführt und
sie zu weiterer Arbeit auf diesem Gebiet begeistert. Den Aufbau
des Instituts für vergleichende Städtegeschichte durch Prof. Dr.
Heinz Stoob hat er maßgeblich mitgetragen und mitgestaltet.
Von 1979 bis 1984 hat er es zudem als Direktor geleitet und
arbeitet bis heute an seinem Forschungsprogramm mit.

Seinen Forschungen zur Stadtgeschichte kommt eine weit über
Westfalen hinausreichende Wirkung zu. Das belegt auch die große
Zahl der Wissenschaftler, die sich zu dieser Tagung in Münster
zusammenfinden werden. Am Donnerstag, 19. Oktober 2006, findet
um 19.30 Uhr im Westfälischen Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte am münsterschen Domplatz ein Empfang zu Ehren
von Dr. Wilfried Ehbrecht statt.


INFO

Das vollständige Tagungsprogramm ist einzusehen unter:
http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte.
Weitere Auskünfte erteilt
Dr. Angelika Lampen
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstraße 46
48143 Münster
Telefon 0251/8327527
E-Mail: istg at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 12 12:22:00 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Oct 2006 12:22:00 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel 5/2006
Message-ID: s52e3370.023@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ulrike Schulze Schwienhorst"
Datum: 11.10.2006, 17:46


TOC

Westfalenspiegel Ausgabe 5/2006
Erscheinungstermin: 30. September 2006


FREIZEIT I TRENDS
Kurz und kompakt:
Herbst in Westfalen
6
Rothaarsteig:
Grenzerfahrung inklusive
Wandern auf dem »Weg der Sinne«
8
Jubiläum Planetarium Münster:
Sternstunden
Faszinierende Reisen ins Weltall
10


KUNST I MUSIK I THEATER
Kurz und kompakt:
Ausgestellt
34
MARTa Herford:
Utopie einer neuen Gesellschaft
Modernes Design zeitlos schön
36
Osthaus Museum:
Faszination Blau
In Hagen entsteht »Mekka der Künste«
38
Erich Reusch:
Skulptur vom Sockel geholt
Bildhauer erhält Konrad-von-Soest-Preis
40
Max Ernst:
Wanderer zwischen den Welten
Grafische Kostbarkeiten in Paderborn
41
Christian Kappe:
Ritterschlag für Jazztrompeter
Szenestars schätzen Musiker aus Münster
42
Tage Alter Musik in Herne:
Die Entdeckung des Unbekannten
Herner Festival setzt auf »Phönixvögel«
43
Komponistinnenbibliothek:
Sturm auf Männerbastion
Fanny-Mendelsohn- Wettbewerb in Unna
44
RuhrTriennale:
Jürgen Flimm, der Gärtner
Jetzt wird dem Barock gehuldigt
45
Kurz und kompakt:
Aufgeführt
46


ZUR DISKUSSION
60 Jahre NRW:
Schlaglöcher im Bindestrich
Westfalen und Rheinländer * eine Vernunftehe
48

REGION

20 Jahre NRW-Stiftung:
»Im Vordergrund steht das Ehrenamt«
Interview mit
Franz-Josef Kniola
50
Kloster Gravenhorst:
Neue Kunst in alten Mauern
Wechselvolle Geschichte in 750 Jahren
52
Ruhrkampf:
Das Erbe des Albert Kahn
Blick in die Vergangenheit
54
Lepramuseum Münster-Kinderhaus:
Vom Leben im sozialen Abseits
Die »armen Kinder Gottes«
56
Dauerausstellung:
Mythos Widukind
Museum in Enger mit neuem Konzept
57
Fita Benkhoff:
Star der Nebenrolle
Erinnerungen an das UFA-Idol aus Dortmund
58
SERIE: Marken aus Westfalen:
Alles gut im Griff
FSB: 125 Jahre Wohndesign aus Brakel
59
Kurz und kompakt:
Nachrichten
60

LEUTE
Uwe Rosenberg:
Kopf voller Ideen
Spieleautor aus Dortmund kreiert Bestseller
64
Nova Meierhenrich:
Heimwerken zum Entspannen
TV-Star aus Ahlen ist ein Multitalent
65

THEMA: Literatur vor Ort
Das A und O vom ABC:
Kleine literarische Reise
Westfälische Bücherwelten
16
Josef Reding:
»Teile meiner Chronik der 50er Jahre«
Stationen eines Schriftstellerlebens
30
Buchrezensionen
32

RUBRIKEN

Alltagskultur:
Jahrmärkte
12
Fragebogen:
Westfalen!
14
Cartoon:
RosenBlatt
47
Tipps und Termine:
Kulturkalender vom 1. Oktober bis 30. November
62







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 12 12:18:33 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Oct 2006 12:18:33 +0200
Subject: [WestG] [KONF] "Tag des Platt", 28.10.2006, Winterswijk
Message-ID: s52e32b8.005@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info" Datum: 11.10.2006, 10:53


TAGUNG

"Tag des Platt" am 28. Oktober 2006 in Winterswijk
Grenzüberschreitende Arbeitsgemeinschaft/Stichting Achterhoek-
Westmünsterland lädt alle interessierten Heimatfreunde ein

Der inzwischen schon traditionelle "Tag des Platt" findet in diesem
Jahr am Samstag, 28. Oktober 2006, ab 9.30 Uhr in Winterswijk statt.
Das teilt jetzt die deutsch-niederländische Arbeitsgemeinschaft/Stichting
Achterhoek-Westmünsterland als Organisatorin mit. Alle interessierten
Heimatfreunde beiderseits der Grenze sind herzlich eingeladen, an dieser
Veranstaltung zur Pflege der grenzüberschreitenden Mundart teilzunehmen.
Mitveranstalter sind der Kulturkreis Schloss Raesfeld, das Staring Instituut
Doetinchem, der Dialectring Achterhoek en Liemers sowie das Landes-
kundliche Institut Westmünsterland.

Im Mittelpunkt des Treffens steht die Fragestellung: "Warum schreibe ich
in Platt?" Vier Autoreninnen und Autoren - zwei aus den Niederlanden, zwei
aus Deutschland - geben darauf ab 10 Uhr jeweils ihre ganz persönliche
Antwort: Minus Jentink aus Winterswijk und Esther Kemink aus Aalten sowie
Anni Gördes aus Borken und Egon Reiche aus Bocholt werden in Platt darüber
berichten, wie sie dazu gekommen, selbst Erlebtes, aber auch Geschichten,
die der eigenen Phantasie entsprungen sind, in heimischer Mundart zu Papier
zu bringen. Anschließend besteht für die Veranstaltungsteilnehmer Gelegenheit
zur Diskussion mit den Referenten. Moderieren werden diese Vortrags- und
Gesprächsrunde Riek Beskers und Henk Krosenbrink aus Winterswijk.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen lädt die Arbeitsgemeinschaft/Stichting
Achterhoek-Westmünsterland von 14 bis ca. 16 Uhr zum Besuch der dem
Dialekt-Autor Gerrit Jan Meinen gewidmeten Ausstellung im Winterswijker
"Museum Freriks" ein.

Der "Tag des Platt" wird finanziell von der EUREGIO und dem Kreis Borken
unterstützt. Die Veranstaltung findet in Winterswijk in "De Herberg" am
Groenloseweg 60 statt. Dieses Haus befindet sich direkt neben "De Harmonie".


INFO

Anmeldungen sind zu richten an die Arbeitsgemeinschaft/Stichting Achterhoek
Westmünsterland mit der deutschen Anschrift:

Burloer Straße 93
D-46325 Borken
Telefon: 02861/82-1348
Fax: 02861/82-1365
E-Mail: kulturkreis at kreis-borken.de

oder mit der niederländischen Anschrift:

Warmelinkhof 88
NL-7101 JV Winterswijk
Telefon: 0543/514051
Fax: 0543/533661






From Praktikant-Internetportal at lwl.org Thu Oct 12 13:18:47 2006
From: Praktikant-Internetportal at lwl.org (Praktikant-Internetportal)
Date: Thu, 12 Oct 2006 13:18:47 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Der Schluessel, Heft 3/2006
Message-ID: s52e40dd.052@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Frölich"
Datum: 12.10.2006, 13:15


SERVICE: TOC

Der Schlüssel
Blätter der Heimat für die Stadt Hemer
51. Jahrgang
September 2006
Heft 3/2006

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=94


Seiten in Auswahl [MF]

S. 98-103
Reimann, Clemens
Flucht und Vertreibung (3)

S. 104-111
Franke, Magdalene
Erinnerungen an Deilinghofen (1)

S. 112
Schulz, Hans Dieter
Vor 100 Jahren nur sechs Fernsprechteilnehmer in Ihmert

S. 113-123
Kramme, Paul
Auszüge aus dem Jahresband 1931 des "Märkischen Landboten" (3)

S. 124-136
Gymnich, Karin von
Kleine Heimatchronik
2. Vierteljahr 2006






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 13 12:23:32 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Oct 2006 12:23:32 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Rheine - gestern heute morgen, 2/2006
Message-ID: s52f8567.043@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Gießmann"
Datum: 12.10.2006, 15:49


SERVICE: TOC

Rheine - gestern heute morgen
Zeitschrift für den Raum Rheine
57. Ausgabe
Heft 2/2006
ISSN 1617-4852


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=73



Inhalt
S. 5
Greiwe, Franz
Ein Wort vorweg

S. 6
Overesch, Werner
"Die Flucht" - Krautwalds beeindruckendes Dokument der Vertreibung

S. 7-13
Greiwe, Franz
"Das Gedenken und Erinnern darf kein Ende haben". Zum Thema "Vertreibung und
Integration" in Elte

S. 14-28
Overesch, Christa /Schulte Walter, Magda / Pohler, Bernhard / Lammerskitten,
Gerda
Erinnerungen an die Zeit der Vertreibung und Integration

S. 29-43
Beilmann-Schöner, Mechthild
Der Bildhauer Joseph Krautwald - Ein Dokumentations- und Ausstellungsprojekt
der Städtischen Museen Rheine

S. 33-46
Ashoff, Winfrid
Joseph Krautwald - ein Porträt

S. 47-58
Kappenstein, Hildegard
Reisen mit Joseph Krautwald - Es begann mit einem Gespräch über die Mosaiken
von Ravenna

S. 59-75
Meier, Ludger
Zeichnung - Modell - Plastik. Zum Ablauf von Gestaltungsprozessen in der
Arbeit des Bildhauers Joseph Krautwald

S. 76-84
Timmers, Josef
Wirken und Wesen von Joseph Krautwald. Ein Sammler erzählt

S. 85-87
Timmers, Josef
Drei Gedichte zu Skulpturen von Joseph Krautwald

S. 88-94
Groll, Britta
Joseph Krautwald - seine Person und seine Kunst. Interview mit Freunden und
Kennern

S. 95-113
Groll, Britta
Die Kunst Joseph Krautwalds

S. 114-117
Groll, Britta
Joseph Krautwald - Rheine: Liste seiner Werke im öffentlichen Raum






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 13 12:33:38 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Oct 2006 12:33:38 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Ein wunderherrliches Werk", bis zum 28.01.2007,
Muenster
Message-ID: s52f87a9.086@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info"
Datum: 13.10.2006, 11:04


AUSSTELLUNG

"Ein wunderherrliches Werk"
Stadtmuseum Münster erinnert mit Fotoausstellung an die Wiedereröffnung
des Domes vor 50 Jahren

"Er ist wiedererstanden in seiner alten Pracht". Dichtgedrängt lauschen
zehntausende Gläubige aus dem ganzen Bistum den anerkennenden
Worten von Kardinal Joseph Frings. Am 14. Oktober 1956 zelebriert der
Kölner Erzbischof das Pontifikalamt zur feierlichen Wiedereröffnung des
St.-Paulus-Doms in Münster - zehn Jahre nachdem der Bombenkrieg die
Kathedrale bis auf die Außenmauern verwüstet hatte.

Die Feierlichkeiten mit über 50 000 Katholiken erregten weit über die
Grenzen Münsters hinaus Aufmerksamkeit. Mit einer Ausstellung von
bisher unveröffentlichten 60 Fotografien aus dem Nachlass des Presse-
fotografen Willi Hänscheid erinnert das Stadtmuseum Münster an die
bewegenden Tage vor 50 Jahren. Im Mittelpunkt der Fotoschau steht
die Domfestwoche vom 13. bis 21. Oktober.

Bischof Michael Keller hilft beim Glockenguss

Wochen zuvor hatte Münsters Bischof bereits die Weihe von zehn neuen
Glocken vollzogen. Der Würdenträger ließ es sich nicht nehmen, an dem
Guss der nach Graf von Galen benannten Kardinalsglocke mitzuwirken.
"Das Foto zeigt Bischof Keller, als er unter Assistenz des Dompropstes
das für den Guss erhitzte Metall - die so genannte Glockenspeise - segnet",
erläutert Dr. Axel Schollmeier, stellvertretender Leiter des Stadtmuseums.
Minuten voller Spannung verstrichen damals, ehe der Glockengießermeister
verkündete: "Wir können Gott danken; der Guss dürfte gelungen sein".

Den Auftakt zur Festwoche bildete die Weihe der drei Altäre am
13. Oktober 1956. Nach einer ergreifenden Predigt von Bischof Michael
Keller setzten die Domglocken mit ihrem kraftvollen Geläut ein, begleitet
von allen Kirchenglocken der Innenstadt.

Pilger mit Sonderzügen nach Münster

Gläubige aus allen Dekanaten der Diözese strömten, oftmals in Begleitung
ihrer Ortsgeistlichen, zu den Feierlichkeiten nach Münster. Fotos zeigen die
Ankunft mit Sonderzügen am Bahnhof und ihren Empfang von Geistlichen,
angehenden Priestern und Ministranten der Stadt. Wie schon am Tag der
Altarweihe vermochte der Dom beim Pontifikalamt am Sonntag, 14. Oktober,
die Menschen nicht zu fassen. Tausende müssen den Gottesdienst über
Lautsprecher auf dem Domplatz verfolgen.

Tag für Tag pilgern in der Festwoche Katholiken aus allen Teilen des
Bistums nach Münster. Das Pontifikalamt durch Bischof Johannes Pohl-
schneider aus Aachen, ehemals Generalvikar von Bischof Keller, bildet den
krönenden Abschluss. "Der Andrang der Gläubigen war so groß, dass der
Bischof nicht zur Kanzel durchdringen konnte und seine Predigt von der
Vierung aus halten musste", erinnert Dr. Edda Baußmann vom
Stadtmuseum.

Einen glanzvollen Nachhall fand die Domfestwoche am 28. Oktober mit
dem Besuch des Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof
Aloysius Muench. Dessen Ausspruch beim Anblick des wieder aufgebauten
Domes gibt der Ausstellung in Münster ihren Titel: "Ein wunderherrliches
Werk".


INFO

Bis 28. Januar 2007 im Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
Bildband (9.80 Euro)
Eintritt frei.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 12 12:11:10 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Oct 2006 12:11:10 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Stratmann, Hildegard: Lehrer werden
Message-ID: s52e3106.059@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Peter Hoeher" Datum: 12.10.2006, 10:49


LITERATUR

Hildegard Stratmann
Lehrer werden. Berufliche Sozialisation in der Volksschullehrer-Ausbildung
in Westfalen (1870-1914)(Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland
107) Verlag Waxmann Münster, 352 S., 10 Abb., English Summary,
ISBN3-8309-1563-2, € 29,90.

Diese Arbeit untersucht die berufliche Sozialisation angehender Volksschul-
lehrer und Volksschulehrerinnen vom Beginn ihrer Berufswahl über die
Ausbildung am Lehrerseminar bis zu ihren ersten Berufsjahren als Junglehrer
bzw. Junglehrerin. Dieses "Lehrer werden" vollzog sich in einem Spannungs-
feld, das vor allem durch die teilweise widersprüchlichen Anforderungen
und Erwartungen der Herkunftsfamilie, der Peer Group und des Lehrer-
seminars als staatliche Institution geprägt wurde. Dabei können unter
anderem deutliche strukturelle Unterschiede bei den Ausbildungsbedingungen
und -voraussetzungen der angehenden Lehrern einerseits und den
Lehrerinnen andererseits nachgewiesen werden.

Ihre Anschaulichkeit verdankt diese Untersuchung vor allem den beiden
Quellengruppen, welche die Autorin besonders gründlich ausgewertet hat:
die bisher meist unveröffentlichten autobiographischen Dokumenten sowie
das Aktenmaterial - vor allem Disziplinarakten - westfälischer Lehrer-
seminare aus der Zeit zwischen 1870 und 1914.


INFO

Die Autorin:
Dr. Hildegard Stratmann, geb. 1970, Studium der Mittleren Geschichte,
Volkskunde und Anglistik, Magister in Mittlerer Geschichte 1997,
Promotion 2005 in Volkskunde, 1992/93 Studentin der Edinburgh
University, lebt zurzeit in Bielefeld.






From Praktikant-Internetportal at lwl.org Fri Oct 13 12:09:54 2006
From: Praktikant-Internetportal at lwl.org (Praktikant-Internetportal)
Date: Fri, 13 Oct 2006 12:09:54 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Wittgenstein, Heft 3/2006
Message-ID: s52f821d.043@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Frölich"
Datum: 13.10.2006, 09:15


SERVICE: TOC

Wittgenstein
Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.
94. Jahrgang
September 2006
Heft 3/2006

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=102


Seiten in Auswahl [MF]

S. 82-88
Bauer, Eberhard
War es Notwehr?

S. 88-111
Vomhof, Stefan
Vor- und Frühgeschichte unserer Region
Das letzte vorchristliche Jahrtausend, 2. Teil

S. 111-117
Mehldau, Jochen Karl
Altbauernhöfe in Elsoff

S. 118f.
Krüger, Andreas
750 Jahre Erndtebrück

S. 120-123
Mehldau, Jochen Karl
Grundstücksaffäre oder Machtkampf?






From Praktikant-Internetportal at lwl.org Fri Oct 20 11:08:04 2006
From: Praktikant-Internetportal at lwl.org (Praktikant-Internetportal)
Date: Fri, 20 Oct 2006 11:08:04 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Der Anschnitt, Heft 4-5/2006
Message-ID: s538ae3b.057@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Frölich"
Datum: 18.10.2006, 14:26


SERVICE: TOC

Der Anschnitt
Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau
58. Jahrgang
Oktober 2006
Heft 4-5/2006


S. 170-186
Stöger, Georg
Die Migration europäischer Bergleute während der Frühen Neuzeit

S. 187-214
Röbke, Gerhard
Zur Geschichte des Bergwerks Amalia in Bochum-Werne

S. 215-227
Küpper-Eichas, Claudia
Vom Montanrevier zum Rüstungsstandort
Oberharzer Perspektiven in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

S. 228-236
Miszellen

S. 237-242
Tagungen / Veranstaltungen

S. 243-252
Rezensionen






From Praktikant-Internetportal at lwl.org Fri Oct 20 11:07:58 2006
From: Praktikant-Internetportal at lwl.org (Praktikant-Internetportal)
Date: Fri, 20 Oct 2006 11:07:58 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatpflege in Westfalen, 5/2006
Message-ID: s538ae3a.056@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Frölich"
Datum: 16.10.2006, 10:54


SERVICE: TOC

Heimatpflege in Westfalen
19. Jahrgang
5/2006
ISSN 0933-6346

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=34


Seiten in Auswahl [MF]

S. 1-11
Trox, Eckhard und Behrendt, Jörg E.
Schützen-Welten
Bewegte Traditionen im Sauerland

S. 12
Westfälischer Heimatbund intern

S. 14f.
Plattdeutsch.Netz

S. 15f.
Heimatvereine von A-Z

S. 18-23
Tagungs- und Verwaltungsberichte

S. 23-25
Museen und Ausstellungen

S. 25-30
Nachrichten und Notizen

S. 30-32
Neuerscheinungen

S. 32
Persönliches

S. 33-39
Buchbesprechungen

S. 39-48
Zeitschriftenschau






From Praktikant-Internetportal at lwl.org Fri Oct 20 11:08:10 2006
From: Praktikant-Internetportal at lwl.org (Praktikant-Internetportal)
Date: Fri, 20 Oct 2006 11:08:10 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, September/Oktober 2006
Message-ID: s538ae3c.058@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Frölich"
Datum: 17.10.2006, 11:24


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
99. Jahrgang Nr. 9/10
September/Oktober 2006
ISSN 0017-9787


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54


Inhalt in Auswahl [MF]

S. 242f.
Linde, Roland
Weit mehr als 775 Jahre
Schötmar, eine der ältesten Ortschaften Lippes

S. 243f.
Meyer, Franz
Ein "barockzeitliches Herrenhaus"
Schloss Schötmar: ein architektonisches Juwel

S. 244f.
Stiewe, Heinrich
Ein bauhistorisches Kleinod im Hinterhof
Das Haus des jüdischen Händlers Schlom Itzig in
Schötmar aus dem Jahre 1758

S. 245f.
Wiesekopsieker, Stefan
Schötmar als Industriestadt

S. 248f.
Gerking, Willy
Der wohl bedeutendste niederdeutsche Baumeister der Barockzeit
Vor 350 Jahren: Barockbaumeister Hermann Korb in Niese geboren

S. 250f.
Meier, Burkhard
Ein Hausvater verschwand bei Nacht und Nebel

S. 264
Rezensionen

S. 270f.
Springhorn, Rainer
Archäologie der präkolumbischen Hochkulturen vermittelt

S. 272f.
Fritsch, Regina
"Die Prinzess" - Letzte Äbtissin des Stiftes St. Marien
Ausstellung in der Alten Abtei Lemgo über Prinzessin Carola zur Lippe






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 20 11:50:50 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Oct 2006 11:50:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Wiedergutmachung", 22.10.2006, Dortmund
Message-ID: s538b834.022@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 18.10.2006, 09:54
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Wiedergutmachung"
Vortrag von Dr. Marc von Miquel
22.10.2006, 12:00 Uhr

Im Brockhaus (Ausgabe 1974) heißt es unter dem Schlagwort "Wiedergutmachung":
"Der finanzielle Ausgleich für Schäden, die durch weltanschaulich, politisch, religiös
oder rassisch begründete Verfolgungsmaßnahmen des Nationalsozialismus hervor-
gerufen wurden. Entzogenes Eigentum ist, soweit individualisierbar, durch Restitution
zurückzuerstatten (s. Rückerstattung); sonstige Schäden sind durch Wieder-
gutmachung zu ersetzen (z.B. aus Amtsenthebung, Berufsverbot, Inhaftierung,
Gesundheitsschädigung, Tötung). In der Bundesrepublik Deutschland wurde die
Wiedergutmachung zunächst durch Landesgesetze über die Wiedergutmachung
nationalsozialistischen Unrechts geregelt. Der Bund, der die Zuständigkeit für die
Wiedergutmachung besitzt (Art. 74 GG) hat von ihr durch Wiedergutmachungsgesetze
sowie durch den Israel-Vertrag Gebrauch gemacht."

Ferner heißt es weiter: "Als Entschädigung werden Renten, Abfindungen, Kapital-
entschädigungen, Darlehen, Ausbildungsbeihilfen u.a. gewährt. Die Entschädigung
ist von den Ländern zu leisten; ihnen gegenüber trägt der Bund einen gesetzlich
bestimmten Anteil."

Ist erlittenes Unrecht überhaupt "wieder gut zumachen"? Können verlorene
Lebensjahre, erlittenes Unrecht und die Ermordung von Familienangehörigen
und Freunden "wieder gut gemacht" werden? Diesen Fragen geht Dr. Marc von
Miquel in seinem gleichnamigen Vortrag nach.

Dr. Marc von Miquel ist wiss. Mitarbeiter des Geschichtsortes Villa ten Hompel/Münster.


INFO

Veranstaltungsort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstr. 50
44147 Dortmund
Telefon: 0231-50-25002
http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/index_startseite_de.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 23 11:20:06 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Oct 2006 11:20:06 +0200
Subject: [WestG] [POS] Westfaelisches Freilichtmuseum Detmold,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Detmold
Message-ID: s53ca58b.062@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 20.10.2006, 09:47


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im Westfälischen
Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde zum
1. Januar 2007 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.
Das Westfälische Freilichtmuseum ist als Landesmuseum für Volkskunde
für die Erforschung, Sammlung und Präsentation der Kulturgeschichte
und Volkskunde Westfalens zuständig.

Aufgabengebiet:
- Erforschung und Präsentation von Themen aus der Sachkultur
Westfalens, so z.B. zum Thema Mobilität auf dem Lande:
Erstellung einer Ausstellung und eines thematischen Rundganges

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit Promotion im Fach
Volkskunde/Europäische Ethnologie oder in einem verwandten
kulturgeschichtlichen Fach mit Nebenfach Volkskunde
- Bereitschaft und Interesse, sich mit historischer Sachkultur eingehend
zu beschäftigen
- Eigeninitiative, Flexibilität, Teamfähigkeit, Kreativität

Wir bieten:
- die Möglichkeiten, sich mit den Aufgaben eines großen
Museums vertraut zu machen und verantwortlich an Projekten mitzuwirken
- in Anlehnung an die Regelung für Rechtsreferendar/e/innen wird
eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 894,25 € brutto
gezahlt, ggflls. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung,
Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt,
sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Katharina Schlimmgen-Ehmke,
Tel.: 05231 706-0, zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
26/06 bis zum 03.11.2006 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 23 11:28:20 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Oct 2006 11:28:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Westfaelischer Adel am Hof Heinrichs
des Loewen, 07.11.2006, Paderborn
Message-ID: s53ca771.092@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "R.-D. Müller"
Datum: 20.10.2006, 09:49


AKTUELL

Vortragsveranstaltung des Altertumsvereins Paderborn in Zusammenarbeit
mit dem Historischen Institut der Universität Paderborn

Prof. Dr. phil. Joachim Ehlers, Berlin:
"Westfälischer Adel am Hof Heinrichs des Löwen"

Der Vortrag geht von einer im 12. Jahrhundert deutlich wachsenden Bedeutung
der Höfe als politische und kulturelle Zentren in Deutschland aus und verfolgt
am Beispiel des westfälischen Adels die Beziehungen zwischen den Großen einer
Region zur Landesherrschaft. Als Orte des Gerichts und der Beratung dienten
Höfe dazu, jene Menschen an den Fürsten zu binden, auf deren Hilfe, Mitwirkung
oder Duldung er angewiesen war. Ohne Beratung und Mitsprache der Großen
konnte nicht regiert werden; je öfter wichtige Adelsfamilien in der Nähe des Herrn
vertreten waren, umso enger wurden sie in das vorwiegend persönlich bestimmte
Geflecht seiner Entscheidungen eingesponnen.

Für Heinrich den Löwen war der Hof das wichtigste Mittel zur Sicherung seiner
herzoglichen Stellung; durch den Hof wollte er die verstreuten Bestandteile seiner
Herrschaft in Sachsen allmählich und dauerhaft auf seine Person ausrichten und
bildete deshalb ein Gefolge, das ihn bei Rechtshandlungen, Reichsversammlungen
oder beim Empfang von Gesandtschaften umgab und dessen Größe zugleich
seinen fürstlichen Rang dokumentieren sollte. Mit dem hartnäckigen Streben nach
effektiver Vorherrschaft stand der Herzog allerdings deutlich im Gegensatz zu
dem, was in Sachsen bislang üblich gewesen war, so daß er sich zwangsläufig
offene oder versteckte Feinde machte, mit denen er ständig zu kämpfen hatte
und denen er am Ende unterlag.

In dieser Auseinandersetzung fand sich der westfälische Adel zwischen Heinrich
den Löwen und die Kölner Kirche gestellt, die beiden in seine heimatliche Region
hinein expandierenden Mächte. Ihnen gegenüber mußte er eine Position suchen,
die ihm Besitz und Rechte auf die Dauer erhalten würde. Konflikte mit dem
Herzog ergaben sich dabei nicht nur aus der Konkurrenz um Landesherrschaft
und Autonomie der führenden Familien, sondern auch aus Heinrichs Regierungsstil,
der durch ein grundsätzlich distanziertes Verhältnis zum Adel gekennzeichnet war.


INFO

Vortragsveranstaltung des Altertumsvereins Paderborn in Zusammenarbeit
mit dem Historischen Institut der Universität Paderborn
Dienstag, 7. November 2006
Theologische Fakultät Paderborn
Kamp 6
Hörsaal 2






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 23 11:32:39 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Oct 2006 11:32:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Geschichte der Sozialhilfe in Bocholt,
26.10.2006, Bocholt
Message-ID: s53ca87c.010@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info"
Datum: 18.10.2006, 15:16


AKTUELL

Die Geschichte der Sozialhilfe in Bocholt

Zu einem Vortrag unter dem Titel "Geschichte der Sozialhilfe in Bocholt" lädt am
Donnerstag, dem 26. Oktober, der Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte ein.
Der Leiter des Fachbereiches Soziales bei der Stadt Bocholt, Franz-Josef Tacke,
spricht über die Entwicklung der Sozialhilfe als kommunale Pflichtaufgabe.

Das städtische Sozialamt hat sich vom Fürsorgeamt zu einem sozialen "Multikonzern"
mit vielfältigen Aufgaben entwickelt. Neben der Gewährung von Sozialhilfe umfasst
das Tätigkeitsfeld auch Hilfen für Flüchtlinge, die örtliche Wohnungsbauförderung
und Wohnraumvermittlung und seit kurzem auch die Integration von arbeits-
suchenden Menschen in den ersten Arbeitsmarkt.


INFO

Der Vortrag findet statt im Stadtarchiv Bocholt an der Münsterstraße 76.
Beginn ist um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 23 11:44:50 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Oct 2006 11:44:50 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_Glock_auf!_-_Von_Gie=DFern=2C_Gl?=
=?iso-8859-1?q?ocken_und_Gelaeute=2C_20=2E10=2E2006-07=2E01=2E2007=2C_Hat?=
=?iso-8859-1?q?tingen?=
Message-ID: s53cab43.083@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.10.2006, 13:14


AUSSTELLUNG

Vom Mini-Ding zum Mega-Dong
Glocken-Ausstellung im LWL-Industriemuseum Henrichshütte

"Die Glocke ist ein umgedrehter Eimer", meint Glocken-Experte Hans Drescher.
Wer etwas mehr über Glocken und ihre Geschichte wissen möchte, ist beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) richtig. "Glock auf! - von Gießern,
Glocken und Geläute" heißt die Ausstellung, die ab Freitag, den 20.Oktober im
Westfälischen Industriemuseum Henrichshütte zu sehen und natürlich auch zu
hören ist (bis 7. Januar 2007).

Leni Meinecke, stellvertretende Bürgermeisterin Hattingens, und Nachtwächter
Ulli Manske eröffnen die Ausstellung um 18 Uhr. Nach einem Rundgang mit dem
westfälischen Glockenexperten Claus Peter zeigt der Film "Soli Deo Gloria" die
Arbeit in der Gießerei Petit & Edelbrock in Gescher.

Ein Guss-Stück, aber keines wie jedes andere: Glocken begleiten den Menschen
von der Wiege bis zur Bahre, führen ihn durch Tag und Jahr, schützen und
mahnen ihn. Manche Glocken begleiten unsere heiligsten Momente, andere
zeigen uns Profanes, ja Banales an. Glocken sind bei den Menschen. Und jetzt
sind sie auch im LWL-Industriemuseum.

Rund 200 Exponate sind zu sehen, zusammengetragen von Kiel bis Karlsruhe,
von Köln bis Berlin, darunter auch spektakuläre Objekte wie etwa der Glocken-
klöppel der Erfurter "Gloriosa" von 1497. Sie gilt als die Glocke mit dem ultimativen
Klang, als die "Mutter aller Glocken". Allein der Klöppel wiegt so viel wie ein
Kleinwagen und ist 2,5 Meter lang. Bienenkorb- und Zuckerhut-Glocken sind
zu bewundern, aber auch Kuhglocken, Sechstage-Rennen-Glocken oder Glocken,
die gar keine sind: Käse- und Dunstglocken finden sich hier ebenso wie Glockenrock
und Saugglocke. Filme wie die "Glocken-Maus" oder "Bochumer Gussstahl-Glocken"
sind zu sehen, Glocken aus Westfalen und ganz Europa zu hören.

Glocken-Geschichte(n)
Seit viertausend Jahren "glockt" es auf der Welt: Zum Lobe eines höheren Etwas,
ob von dieser oder einer anderen Welt. Um Glück zu locken und Unglück zu
vertreiben. Um Menschen ein Zeichen zu geben. Oder einfach nur, weil es so
hübsch klingt. Die ersten Glocken läuten wohl in China. Den ers-ten Christen
gelten Glocken als heidnischer Tand. Tatsächlich werden die "tintinnabulae" nicht
nur zu kultischen Zwecken genutzt. Die römischen Legionäre schmücken das
Zaumzeug ihrer Pferde mit Glöckchen. Überhaupt nutzen die Menschen in der
Antike Glocken für sehr praktische Dinge. Sie warnen bei Gefahr, zeigen
Marktzeiten an, signalisieren das Öffnen der Thermen oder den Beginn von
Versammlungen. Sie dienten als Haus-, Tür- und Tischglocken, werden bei
Totenfeiern genauso wie bei der Behandlung von Kranken eingesetzt. Das
römische Standard-Glockenmodell ist ein Massen-Produkt.

In den nächsten 1500 Jahren mausert sich dieses Mini-Ding zu einem wahren
"Mega-Dong": Haushoch ist die Zarenglocke. Geborsten liegt sie hundert Jahre
in ihrer Gießgrube. Keine bekannte Technik vermag sie zu heben. Seit Mitte
des 19. Jahrhunderts wird sie dann im Kreml auf einem Podest präsentiert.
Dort überdauert sie alle Systeme. Ihr Auftrag ist, groß zu sein, nicht zu läuten.

"Glocken spielen die Begleitmusik zur Entwicklung unserer Kultur", meint
Museumsleiter Robert Laube. Stab, Bibel und Glocke bildeten die Ausrüstung
der christlichen Mission in Deutschland. Glocken ordneten die Welt des Mittel-
alters und geben ihr Nachricht: Von Geburt und Tod, Krieg und Frieden, Freude
und Leid. Glocken gedeihen im Frieden und werden im Krieg zu Kanonen
umgeschmolzen. Stahl-Glocken läuten die Industrialisierung ein. Glocken rufen
die Jugend der Welt - zu Olympia, zu den Waffen, zum Friedensgebet.

Und auch heute läuten die Glocken manch spannende Geschichte ein: Ist
Glockengeläut ein Stück Religionsfreiheit oder gesundheitsschädlicher Krach?
Wie rufen andere zu Gebet und Versammlung, wenn nicht mit Glocken? Wie
sehen die Glocken eigentlich "vor Ort" aus? Was lebt heute noch im Glockenturm?
Und was passiert mit den Glocken, wenn die Kirche geht?

Die Ausstellung "Glock auf! - Von Gießern, Glocken und Geläute" folgt den Glocken
durch diese Geschichten und Geschichte. Sie zeigt, wie Glocken entstehen. Sie
führt uns zu ihnen in Kirchen und Glockentürme. Und sie zeigt mit einem Augen-
zwinkern, wo wir überall *Verglocktes" finden. Fundorte hierfür sind Mode, Sport,
Mathematik, Musik, Film, Medizin, Sex ... Wie gesagt: Glocken sind bei den
Menschen.

Begleitprogramm:

Freitag, 20. Oktober, 18 Uhr
"Einläuten" der Ausstellung
Eröffnung Leni Meinecke, stellv. Bürgermeisterin, und Nachtwächter Ulli Manske
Begrüßung Robert Laube, Museumsleiter
Einführung Andrea Hubert, Kuratorin
Rundgang mit Glockenexperte Claus Peter
Filmvorführung "Soli Deo Gloria - Glockenguss in Gescher"

Freitag, 27. Oktober, 20 Uhr
Vortrag von Claus Peter "Kulturgeschichte der Glocke", Eintritt frei

Freitag, 10. November, 9 - 16 Uhr
Glocken-Exkursion nach Gescher
Glockengießerei Petit + Gebr. Edelbrock und Westf. Glockenmuseum
Mindestteilnehmerzahl 15 Personen
Kosten: ca. 15 Euro für Bus und Eintritte

Freitag, 24. November, 20 Uhr
Vortrag von Claus Peter "Geschichte der Glockenherstellung", Eintritt frei

Samstag, 9. Dezember, 10 Uhr
Exkursion St.-Georgs-Kirche
Kirchenführung (max. 20 Pers.)
Turmführung zu den St.-Georgs-Glocken (max. 10 Pers. auf eigene Gefahr)
Anmeldung unter 02324 9247-140
Turmbesichtigung auf eigene Gefahr
Treffpunkt Kirchplatz, Hattingen
Teilnahme gegen Spende

Freitag, 22. Dezember, 18 Uhr
"Süßer die Glocken nie Klingen"
16 Uhr Film "Peter Pan" mit Glöckchen
18 Uhr Konzert *Handglockenchor Gescher"
20 Uhr Vortrag Claus Peter "Glocken in der Liturgie"
Eintritt frei

Samstag, 30. Dezember, 20 Uhr
Glocken-Filmnacht
"Der Glöckner von Notre Dame"
"Andrej Rubljow"
Eintritt frei

Freitag, 5. Januar, 18 Uhr
Finissage "Ausläuten"
"Ausläuten" mit dem Männergesangsverein Westfälische Gussstahlglocke
1906 Bochum und Film-vorführung "Hochwürden Don Camillo", Eintritt frei


INFO

"Glock auf! - Von Gießern, Glocken und Geläute"
Sonderausstellung 20.Oktober 2006 bis 7.Januar 2007
Westfälisches Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel. 02324 9247-140
www.henrichshuette.de





From niemani at uni-muenster.de Fri Oct 20 08:56:34 2006
From: niemani at uni-muenster.de (Irmgard Niemann)
Date: Fri, 20 Oct 2006 08:56:34 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2006/36
Message-ID: 45387322.90602@uni-muenster.de>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 20.10.2006


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-36 für den Zeitraum vom 30.09.2006 bis
zum 06.10.2006 mit insgesamt 16 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes
Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:
http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&
BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/Weitere Literatur
über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten deutschen
Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 24 11:25:19 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Oct 2006 11:25:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kolloquium "Sozialstrukturen und soziale Bewegungen",
Bochum, Wintersemester 06/07
Message-ID: s53df832.032@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 19.10.2006, 12:48
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Kolloquium "Sozialstrukturen und soziale Bewegungen"
Wintersemester 06/07

Donnerstag 18-20 Uhr, im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstraße 17-19, 44789 Bochum

19.10.2006
ausnahmsweise um 19.00 Uhr, anschließend kleiner Empfang
PD Dr. Jörg Requate (Universität Bielefeld): Amerikanisierung als Grundzug
der europäischen Medienentwicklung im 20. Jahrhundert?

26.10.2006 Dr. Sven Steffens (Freie Universität Brüssel): Zur
Mentalitätsgeschichte belgischer und deutscher Handwerker im späten 18.
und 19. Jahrhundert

02.11.2006 Juniorprof. Dr. Sven Reichardt (Universität Konstanz):
Authentizität und Gemeinschaft: die mediale Konstruktion des
"Alternativen" (gemeinsam mit dem Zeitgeschichtlichen Kolloquium Prof. Dr.
Constantin Goschler und Prof. Dr. Christian Jansen)

09.11.2006
Dr. des. Christoph Vietzke (Universität Köln): Herrschaft und
Kollegialität in DDR-Betrieben während der 1960er Jahre (Thema noch offen)

16.11.2006 PD Dr. Tania Puschnerat (ISB): Radikalisierungsprozesse im
Islamismus und Linksextremismus

24.11.2006
Achtung Freitag
Prof. Dr. Werner Abelshauser (Universität Bielefeld): Die europäische
Gemeinschaft für Kohle und Stahl und die europäische Einigung (im Rahmen
des 8. Stiftungsfestes der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets, 18.00 Uhr)

30.11.2006 Jens Scholten M.A. (RUB, Fakultät für Geschichtswissenschaft):
Der Vorwärts zwischen Markt und Parteiräson. Eine sozialdemokratische
Wochenzeitung im Spannungsfeld widerstreitender Anforderungen 1948-1989

07.12.2006 Jürgen Jenko M.A. (ISB): Forschungsbericht: Sozialpolitik in
Deutschland seit 1945

14.12.2006 Prof. Dr. Walther Müller-Jentsch (Düssedorf/RUB): Bürger und
Künstler im 20. Jahrhundert: Der Georg-Kreis und die Gruppe 47

11.01.2006 Dr. Ravi Ahuja (South Asia Institute, Heidelberg): Tendenzen
und Probleme der neueren indischen Arbeitshistoriographie

25.01.2007 Sylvia Hölscher, M.A. (ISB): Nationalsozialismus in Mülheim
a.d. Ruhr. Fragen an die Geschichte "der bürgerlichen" unter den
Industriestädten an der Ruhr

01.02.2007
ab 19.00 Uhr Podiumsdiskussion im Rahmen des Symposiums: "Versöhnen statt
Spalten". Johannes Rau: Sozialdemokratie, Landespolitik, Zeitgeschichte,
im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets

08.02.2006 Prof. Dr. Paul Nolte (FU Berlin): Von der Solidität zum
Lifestyle. Mittelschichten in der Bundesrepublik bis 1989






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 24 11:28:50 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Oct 2006 11:28:50 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Bildplaene von Muenster in Stadthausgalerie, Muenster,
bis zum 03.11.2006
Message-ID: s53df8fd.047@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info"
Datum: 17.10.2006, 15:42


AUSSTELLUNG

Bildpläne von Münster in Stadthausgalerie

Aus bautechnischen Gründen wurde die aktuelle Ausstellung des städtischen
Vermessungs- und Katasteramtes in Zusammenarbeit mit dem Bollmann-
Bildkarten-Verlag, die zunächst im Foyer des Stadthauses 1 stattfinden sollte,
in die Stadthausgalerie verlagert. Der Alerdinck-Plan von 1636, das Flieger-
schaubild von 1928 und der seit 1952 mehrfach neu aufgelegte Bollmann-Plan
zeigen die Entwicklung von Münsters Innenstadt aus der Vogelperspektive.
Die besonders anschaulichen historischen und aktuellen Bildpläne sind jetzt
bis zum 3. November, in der Stadthausgalerie am Platz des Westfälischen
Friedens zu sehen (Öffnungszeiten: montags bis donnerstags 8 bis 16 Uhr,
freitags 8 bis 13 Uhr.








From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 24 11:39:51 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Oct 2006 11:39:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe: Architektur und Kunst im 18.
Jahrhundert
Message-ID: s53dfba7.013@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Werner Freitag"
Datum: 19.10.2006, 11:37


AKTUELL

Kirchengeschichte in der Zehntscheune 2006

Vortragsreihe: Architektur und Kunst im 18. Jahrhundert. Baumeister,
Bildhauer und Orgelbauer und das Kloster Clarholz (Kirchengeschichte
in der Zehntscheune XIV)

Wie schon im letzten Jahr thematisiert die Reihe "Kirchengeschichte in der
Zehntscheune" die Zeit von 1700 bis 1750. Widmeten sich die Vorträge
des Jahre 2005 der Verfassungs- und Sozialgeschichte der Klöster und
Stifte an der unteren Ems, geht es in diesem Jahr um Themenfelder der
Architektur- und Kunstgeschichte. In der ersten Hälfte des 18. Jahr-
hunderts kam es in Westfalen zu einem wahren Bauboom: Schlösser,
Adelssitze, Kloster- und Kirchengebäude wurden errichtet und zeugen
noch heute von den großen Leistungen der Architekten und Baumeister.
Und im Innern der Kirchen beeindrucken uns nach wie vor die Königin
der Instrumente, die Orgel, und die qualitätsvollen Barockaltäre.

So werden die vier Vorträge Baummeister, Bildhauer und Orgelbauer
vorstellen, die für die westfälische Kirchen- und Kunstgeschichte von
großer Bedeutung sind. Dabei stand das in unmittelbarer Nachbarschaft
des Fürstbistums Münster gelegene Prämonstratenserkloster Clarholz
nicht am Rande dieser Entwicklu ng: Das Propsteigebäude, 1706 fertig
gestellt, fußte möglicherweise auf Entwürfen des berühmten Baumeisters
Gottfried Laurenz Pictorius; die Orgel in der Klosterkirche war ein
Instrument, das zu den besten seiner Zeit gehörte, und der heute nur
noch heute in einigen Überresten erhaltene Hochaltar, gewidmet der
Heiligen Katharina, stammte ebenfalls aus einer westfälischen Werkstatt,
und zwar der des Wilhelm Spliethoven aus einem Dorf in der Nähe der
Stadt Werl im kurkölnischen Sauerland.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Montag, 30.10.2006, 20 Uhr
Die westfälische Barockbaumeisterfamilie Pictorius
Vortrag von Dr. Jörg Niemeier, Rheine
Moderation von Prof. Dr. Werner Freitag
Abendkasse: 3,- €;

Montag, 06.11.2006, 20 Uhr
Der Herforder Orgelbauer Clausing und die Clarholzer Orgel
Vortrag von Prof. Dr. Gerd Aumüller, Marburg
Moderation von Prof. Dr. Johannes Meier
Abendkasse: 3,- €;

Montag, 13.11.2006, 20 Uhr
Fürstbischof Clemens August von Wittelsbach und sein Baumeister Johann
Conrad Schlaun
Vortrag von Maria Galen, Münster
Moderation von Prof. Dr. Werner Freitag
Abendkasse: 3,- €;

Montag, 20.11.2006, 20 Uhr
Der Bildhauer Wilhelm Spliethoven genannt Pater (1675-1720). Ein kaum
bekannter westfälischer Künstler und sein familiäres Umfeld
Vortrag von Dr. Heinrich Deisting, Werl
Moderation von Prof. Dr. Werner Freitag
Abendkasse: 3,- €
Freundeskreis Propstei Clarholz e.V.
URL: http://www.propstei-clarholz.de/

Kontakt:
Prof. Dr. Werner Freitag
Freundeskreis Propstei Clarholz e.V.
E-Mail: wfreitag at uni-muenster.de
URL: http://www.propstei-clarholz.de/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 24 11:43:19 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Oct 2006 11:43:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Geschichte des Dortmunder Hauptbahnhofs",
25.10.2006, Dortmund
Message-ID: s53dfc7f.042@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 23.10.2006, 15:38
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag: "Geschichte des Dortmunder Hauptbahnhofs"
Referenet: Eduard Erdmann
Mittwoch, 25. Oktober 2006, 19.30 Uhr

Mit dem Bau des Bahnhofs der Köln-Mindener Eisenbahn im Jahr 1847 begann
in Dortmund das Eisenbahnzeitalter. Die Geschichte des Bahnhofs rollt Eduard
Erdmann in einem Vortrag auf, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am kommenden Mittwoch in sein Industriemuseum Zeche Zollern II/IV
nach Dortmund-Bövinghausen einlädt.

Wegen der Höherlegung der Gleisanlagen entstand 1911 einer neuer,
repräsentativer Großstadtbahnhof. In den beiden letzten Kriegsjahren wurde
das Gebäude bei mehreren Bombenangriffen zerstört. Der bescheidene Neubau
der 1950er Jahre soll jetzt bekanntlich durch ein Einkaufs- und Erlebniszentrum
über den Gleisen ersetzt werden.

Referent Eduard Erdmann ist Experte für die regionale Verkehrshistorie. Er wird
die Geschichte der Dortmunder Hauptbahnhöfe anhand von zeitgenössischen
Schilderungen und Bildern darbieten, darunter Ausschnitte aus dem Bericht des
westfälischen Schriftstellers Levin Schücking "Eine Eisenbahnfahrt von Minden
nach Köln" aus dem Jahr 1856.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.


INFO

Ort:
Westfälisches Industriemuseums Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
Dortmund






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 24 11:47:10 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Oct 2006 11:47:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag ueber Entwicklung in den Niederlanden
und Deutschaland, 25.10.2006, Muenster
Message-ID: s53dfd64.068@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 23.10.2006, 10:20


AKTUELL

Ungleiche Nachbarn
Vortrag über Entwicklung in den Niederlanden und Deutschaland

Prof. Dr. Hein Klemann von der niederländischen Erasmus-Universität
Rotterdam, der im laufenden Wintersemester Fellow am Zentrum für
Niederlande-Studien der Universität Münster ist, hält am Mittwoch,
25. Oktober 2006, einen öffentlichen Vortrag im münsterschen "Haus
der Niederlande". Thema ist die Entwicklung der Nachbarländer
Deutschland und Niederlande zwischen 1860 und 2000. Unter der
provozierenden Frage "Warum gibt es die Niederlande eigentlich noch?"
geht Prof. Klemann insbesondere auf die wirtschaftliche Integration
und ihre politischen Konsequenzen ein.

Als sich nach 1860 das deutsche Kaiserreich formierte, sind die
benachbarten Niederlande an dem damit einher gehenden
Integrationsprozess beteiligt, können aber ihre politische
Selbständigkeit wahren. Die Tatsache, dass bereits ab 1865 eine
statistisch belegbare Verbindung zwischen den beiden Volkswirtschaften
entstand und ab 1909 bis in die neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts
beide Ökonomien eng korrelierten, lässt es für den Rotterdamer
Wissenschaftler fraglich erscheinen, ob man tatsächlich von einer
eigenständigen niederländischen Wirtschaft sprechen könne. In
seinem Vortrag will er deshalb auch die Frage beantworten, "wie das
kleine Land neben dem großen Nachbarn überleben konnte".


INFO

Link: Haus der Niederlande
(http://www.uni-muenster.de/HausDerNiederlande/)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 26 09:28:58 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Oct 2006 09:28:58 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Archivarbeit_f=FCr_Laien=2C_30?=
=?iso-8859-1?q?=2E10=2E2006=2C_Muenster?=
Message-ID: s5407fe2.067@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info"
Datum: 24.10.2006, 10:32


AKTUELL

Archivarbeit für Laien

Archivarbeit leicht gemacht: Praktische Unterstützung bietet das
Stadtarchiv Münster interessierten Laien bei einem Orientierungskurs
am Montag, 30. Oktober. "Suchen, Finden, Arbeiten" heißt das
kostenfreie Angebot von 10 bis 16 Uhr. Wo finde ich Schriftstücke,
Fotos oder Zeitungsartikel zu dem Thema, das mich interessiert?
Wie arbeite ich mit Textquellen? Bei praktischen Übungen und vielen
Tipps lernen die Teilnehmer den Umgang mit Text- und Bild-
dokumenten vergangener Jahrhunderte. Der Teilnehmerkreis ist
begrenzt. Daher bittet das Stadtarchiv um Anmeldung
Telefon 02 51 / 4 92-47 03
E-Mail: linkr at stadt-muenster.de.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster

Tel. 02 51/4 92-47 01
Fax 02 51/4 92-77 27
archiv at stadt-muenster.de







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 26 09:58:19 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Oct 2006 09:58:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Archaeologische Funde aus Kellern und
Kloaken, 31.10.2006, Muenster
Message-ID: s54086e7.037@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info"
Datum: 26.10.2006, 10:02


AKTUELL

Archäologische Funde aus Kellern und Kloaken

Um spannende archäologische Funde aus "Brunnen, Kellern und Kloaken"
geht es in einem Vortrag von Dr. Bernd Thier am Dienstag, 31. Oktober.
Der wissenschaftliche Mitarbeiter des Stadtmuseums spannt dabei den
Bogen vom 9. bis zum 19. Jahrhundert. Am Beispiel der Funde aus
Münster lassen sich die Veränderungen im Leben, Wohnen und Arbeiten
in der Stadt im Laufe der Geschichte ablesen. Beginn ist um 20 Uhr im
Vortragssaal des Stadtmuseums Münster. Der Eintritt ist frei.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster

Telefon: +49 (0)2 51/4 92-45 03
Telefax: +49 (0)2 51/4 92-77 26

Web: www.stadt-muenster.de/museum
E-Mail: museum at stadt-muenster.de







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 26 10:31:03 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Oct 2006 10:31:03 +0200
Subject: [WestG] [POS] Westfaelisches Amt fuer Landschafts- und Baukultur,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: s5408e75.035@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 26.20.2006, 10:245


POS

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im Westfälischen Amt
für Landschafts- und Baukultur in Münster zum nächstmöglichen
Termin eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin /
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf 2 Jahre befristet.

Unter dem Leitsatz "Kulturlandschaft gestalten - regionale Eigenarten
bewahren" arbeitet das Westfälische Amt für Landschafts- und
Baukultur an vielfältigen Projekten, um die regionale Identität der
Kulturlandschaften in Westfalen-Lippe zu erhalten und weiter zu entwickeln.
Der Arbeitsschwerpunkt des Volontariates liegt bei dem
Projekt "Bündnis für regionale Baukultur in Westfalen".

Aufgabengebiete:
- Mitwirkung an der Vorbereitung und Durchführung von Fachtagungen
und Exkursionen
- Verfassen redaktioneller Artikel zu baukulturellen Themen
- Aufbau und Pflege eines Internetportals zur zeitgenössischen
Architektur in Westfalen mit regionalen Bezügen
- Archivierung und Aufbereitung von Planungsunterlagen zur
Präsentation
- Betreuung einer Wanderausstellung
- Prozesskonzeption und -vorbereitung zur Gewinnung neuer
Bündnispartner

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Studium (Diplom, Master oder Promotion)
der Architektur an einer TH / Universität oder vergleichbaren
Einrichtung
- fundierte Kenntnisse des aktuellen Architekturgeschehens und
des fachlichen Diskurses
- ausgewiesenes Interesse für die Architektur des ländlichen Raumes
unter Bezug auf regionale Gegebenheiten und Traditionen
- gute Kenntnisse in der Bau- und Kunstgeschichte
- Medienkompetenz
- Erfahrung im Umgang mit dtp-Software und idealerweise Internetanwendungen/
Datenbanken
- PKW-Führerschein
- Kommunikations-, Organisations- und Teamfähigkeit, Kreativität,
Eigeninitiative

Wir bieten:
- Mitarbeit beim Aufbau eines vielschichtigen Kommunikations- und
Aktionsnetzwerkes im Bereich der Baukultur
- Möglichkeit, die Arbeitsweise in einem interdisziplinär besetzten
Amt (Stadtplanung, Architektur, Landschaftsplanung, Geographie)
kennen zu lernen
- eine monatliche Pauschalvergütung von zur Zeit 894,25 € brutto;
die Höhe ist abhängig vom Familienstand der Volontärin / des
Volontärs

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung,
Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt,
sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe
überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen Herr Holzrichter,
Tel.: 0251 591-3872, zur Verfügung. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung
unter Angabe der Kennnummer 21/06 bis zum 17.11.2006 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 26 10:36:00 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Oct 2006 10:36:00 +0200
Subject: [WestG] [POS] Westfaelisches Freilichtmuseum Hagen,
wissenschaftliche/r Refernt/in, Hagen
Message-ID: s5408fa4.066@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 26.10.2006, 10:45


POS

Das Westfälische Freilichtmuseum Hagen - Landesmuseum für Handwerk
und Technik - ist eines der sechs Landesmuseen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe und versteht sich als kultureller,
besucherorientierter Dienstleistungsbetrieb zur Sammlung, Forschung
und Vermittlung der technisch-handwerklichen Kultur Westfalens.

Beim Westfälischen Freilichtmuseum Hagen ist zum nächstmöglichen
Termin folgende Position zu besetzen:

wissenschaftliche Referentin /
wissenschaftlicher Referent
für Museumspädagogik

Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit 19,25 Stunden pro Woche.

Aufgabengebiete:
- inhaltliche und didaktische Schulung der Besucherbegleiter/innen
- Gewinnung neuer Mitglieder des Besucherbegleitdienstes
- museumspädagogische Begleitung von Sonder- bzw. Dauerausstellungen

Wir erwarten:
- abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Geschichte (vorzugsweise
mit Schwerpunkt Technik, Wirtschafts- oder Sozialgeschichte)
oder einer anderen museumsrelevanten Wissenschaft
und pädagogische Qualifikation
- Erfahrung in der Museumsarbeit, möglichst auch Museumspädagogik
und Besucherbegleitdienst
- organisatorische Fähigkeiten
- Verhandlungsgeschick
- Fähigkeit zu selbständiger Arbeit, Kreativität, Innovationsfähigkeit,
Flexibilität und hohe Motivation
- Kommunikations- und Teamfähigkeit

Wir bieten:
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt,
sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe
überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
28/06 bis zum 16.11.2006 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 26 10:44:11 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Oct 2006 10:44:11 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/37
Message-ID: s540918b.030@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 25.10.2006, 14:16



Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-37 für den Zeitraum vom 07.10.06 bis
zum 13.10.2006 mit insgesamt 53 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&
NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten deutschen
Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html







From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 27 12:55:17 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Oct 2006 12:55:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der Viadukt: Archivforum will
spannende Geheimnisse lueften, 30.10.2006, Witten
Message-ID: s54201c5.065@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: Presse Service"
Datum: 26.10.2006, 15:15


AKTUELL

Der Viadukt: Archivforum will spannende Geheimnisse lüften
Veranstaltung am 30. November - Eintritt frei

Ein halbes Jahrhundert verging von der Entscheidung bis zum
Beginn des Baues einer Eisenbahnbrücke zur Querung der Ruhr
bei Witten. Inzwischen ist der Viadukt ein Wahrzeichen unserer
Stadt geworden. Wer hat damals gebremst, wer hat angeschoben?

Mit diesem Thema beschäftigt sich das 11. Wittener Archivforum
am kommenden Montag (30.10.) um 19 Uhr im Konferenzraum
von Haus Witten in der Ruhrstraße 86. Dr. Martina Kliner-Fruck,
Historikerin und Leiterin des Stadtarchivs Witten, lädt zu diesem
kostenfreien Vortrags- und Diskussionsabend alle interessierten
Wittenerinnen und Wittener herzlich ein. "Wir melden uns auch
mit diesem Archivforum über ein imposantes Bauwerk, das voller
Geheimnisse steckt, nach längerer Umzugspause wieder in der
Öffentlichkeit zurück", freut sich die Archivchefin auf die hoffentlich

gut besuchte Veranstaltung.

Harte Fakten und Gerüchte

Peter Braun wird in seinem Eingangsvortrag den Eisenbahn-Viadukt
über die Ruhr in Witten intensiv ausleuchten. Denn im Internet und
auch in der Fachliteratur wird einiges Unzutreffende über den Viadukt
berichtet. Ob sich der Architekt deshalb umgebracht haben soll? Eine
Richtigstellung bezüglich Bauweise, Baustoffe und der Mischbauweise
in Stahl / Bruchstein erfolgt im Vortrag mit Beispielen aus
Jahrhunderten.
Der Stadtteil Bommern sowie das Ziegelei-Gelände von Dünkelberg
(Zeche Nachtigall) bekamen 1910 keine mit dem Bau des Viaduktes
verknüpften Rangierbahnhöfe. Dies ist aus heutiger Sicht höchst
erfreulich, denn die Wittener können sich nur deshalb immer noch an
"Haus Witten", seiner Nutzung und dem "Lohmannschen Park" erfreuen,
weil 1912 beherzte Wittener Bürger den mit dem Bau des Viaduktes
für notwendig befundenen Abbruch elegant verhinderten.

Großprojektion

Dass der Referent bei seinem Vortrag eine von ihm selbst entwickelte
Präsentations-Software mit Großprojektion nutze, mache die Sache
noch spannender, so die Archivleiterin.

Peter Braun hat übrigens mehrfache Beziehungen zum Viadukt.
Einerseits ist er (1938) gebürtiger Wittener, andererseits hat er nach
dem Studium des Bauwesens und der Mathematik an der TH Aachen
und einem Diplomabschluss im konstruktiven Ingenieurbau leitende
Tätigkeiten in Ingenieurbüros, vorwiegend für Industrie-, Kraftwerk-
und Eisenbahnbrückenbau inne gehabt. Darüber hinaus war er für
Planungen und Bauleitungen unter anderem für die Olympiade
1972 in München und die Universität Bochum verantwortlich.

Mit seiner Vortragsreihe "Archivforum" will das Stadtarchiv Witten
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Heimatforschern
sowie Schülerinnen und Schülern Gelegenheit geben, ihre Forschungs-
ergebnisse zur Wittener Stadtgeschichte der Öffentlichkeit vorzu-
stellen. Im Anschluss an die jeweilige Präsentation der Referenten
bietet sich die Möglichkeit zur öffentlichen Diskussion und Aussprache.

Die Archivforen finden an wechselnden Orten in Witten statt, wobei
die Wahl der Veranstaltungsorte am jeweiligen Thema orientiert ist.
"Am kommenden Montag danken wir dem Kulturforum für die
Bereitstellung der Veranstaltungsräume im Haus Witten", so
Dr. Martina Kliner-Fruck.


INFO

Der Viadukt: Archivforum will spannende Geheimnisse lüften

11. Wittener Archivforum
Montag, 30.10.2006 um 19 Uhr
Konferenzraum Haus Witten
Ruhrstraße 86.
Witten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 27 13:01:46 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Oct 2006 13:01:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Turkmenen-Ausstellung im LWL-Textilmuseum verlaengert,
Bocholt, bis zum 12.11.2006
Message-ID: s5420355.003@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 25.10.2006, 12:37


AKTUELL

Kinder weben Perlenschätze
Turkmenen-Ausstellung im LWL-Textilmuseum verlängert

Wegen des großen Interesses verlängert der Land-
schaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Sonderausstellung
"Schätze der Seidenstraße - Textilien und Schmuck der Turkmenen
in Zentralasien". Die Schau wird nun zwei Wochen länger - bis
zum 12. November 2006 - im Textilmuseum in Bocholt zu sehen
sein.

Als besondere Aktion für Kinder bietet das LWL-Industriemuseum
am kommenden Sonntag, 29.10., von 14 bis 17 Uhr eine Schatz-
suche mit anschließendem Perlenweben an. Die Museums-
pädagoginnen Susanne Geuchen und Beate Vogt begeben sich
mit den jungen Museumsbesuchern zunächst auf eine Entdeckungs-
reise durch die funkelnden Schmuckstücke und die farbenprächtigen
Textilien. Mit diesen Eindrücken kann jedes Kind sich selbst aus
goldenen, silbernen und leuchtend roten Fäden ein Perlenband
weben. Die Erwachsenen können währenddessen an der öffentlichen
Sonntagsführung um 15 Uhr teilnehmen.


INFO

Kosten: Eintrittsgeld Erwachsene 2,40 €, Familienkarte 5,80 €,
Kinder 1,50 €. Die Kinder zahlen zusätzlich für Material beim
Perlenweben 3 €.

Westfälisches Industriemuseum
Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Telefon: 02871 21611-0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org
www.textilmuseum-bocholt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 27 13:07:26 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Oct 2006 13:07:26 +0200
Subject: [WestG] [POS] Westfaelisches Museum fuer Archaeologie,
Verwaltungsangestellte/r, Herne
Message-ID: s54204a6.021@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 26.10.06 14:32


POS

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im Westfälischen
Museum für Archäologie, Landesmuseum und Amt für Bodendenkmalpflege,
in Herne eine Stelle als

Verwaltungsangestellte /
Verwaltungsangestellter

zum nächstmöglichen Termin zu besetzen.

Aufgabengebiete:
- Sekretariatsarbeiten für das Museum
- Vorzimmer/Büroorganisation für die Museumsleitung
- Abrechnung der Einnahmen und Ausgaben sowie Abwicklung
des Handvorschusses
- Erstellung Besucherstatistik
- Abwicklung von Raumvermietungen
- Erstellung von Dienstplänen für den Kassen- und Shopbereich
- Erstellung EDV-gestützter Tabellen
- Bestellungen für das Museum / Preisrecherche
- Aufbau und Führung der EDV-gestützten Adressdatei

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Berufsausbildung als Verwaltungsfachangestellte/r

oder einen vergleichbaren Abschluss
- PC-Kenntnisse (Microsoft Officepaket)
- Englischkenntnisse (wünschenswert)
- selbständiges Arbeiten
- Belastbarkeit
- ein hohes Maß an Flexibilität
- die Bereitschaft zur kooperativen Mitarbeit in einem Museumsteam

Wir bieten:
- eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit im
führenden Archäologiemuseum Westfalens
- Mitarbeit in einem innovativen Team
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 6 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei
gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
17/06 bis zum 11.11.2006 an den


Landschaftsverband
Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 27 13:26:28 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Oct 2006 13:26:28 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Sonderausstellung des Stadt- und Baedermuseums,
01.11.2006-01.04.2007, Bad Salzuflen
Message-ID: s5420915.083@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Arnold Beuke"
Datum: 24.10.2006, 13:24


AUSSTELLUNG

Neue Arzneischätze

Neue Sonderausstellung des Stadt- und Bädermuseums Bad Salzuflen

Vom 1. November 2006 * 1. April 2007 beschäftigt sich das Museum mit

der Geschichte der Krankenfürsorge vom Mittelalter bis ins 19.
Jahrhundert
und stellt neben einem allgemeinhistorischen Überblick mit Johann
Schröder
(1600-1664) und Rudolph Brandes (1795-1842) zwei bedeutende Salzufler
in der Pharmaziegeschichte vor.

Der Kampf gegen Krankheit und Seuchen beschäftigte die Menschen zu
allen Zeiten. Lange Zeit existierten die verschiedensten Heilberufe
neben-
einander: Von weisen Frauen, Kräuterkundigen und Quacksalbern bis zu
praktischen Wundärzten und studierten Medizinern. Nur langsam setze
sich bis ins 19. Jahrhundert eine wissenschaftliche Medizin durch.
Wegweisend wurde der Arzt-Apotheker Paracelsus (1493-1541), der die
chemischen Heilstoffe als gleichwertig neben die pflanzlichen
einreihte.
Apotheken als Orte der handwerklichen Medizinbereitung bestanden seit
dem Mittelalter. Nach 1600 breiteten sie sich auch langsam in den
Städten
und Orten Lippes aus. Zwei Salzufler spielen in der Geschichte der
Medizin
eine bedeutende Rolle und beförderten zu ihren Zeiten den Fortschritt
hin zu neuen "Arzneischätzen".

Johann Schröder, 1600 in Salzuflen geboren, war ein wichtiger Mediziner

in der Tradition des Paracelsus. Er wirkte als Militärarzt im
30jährigen Krieg,
wo er in Diensten des schwedischen Heeres stand. Später wurde er zum
angesehenen Stadtarzt in Frankfurt am Main, Leibarzt am Hessen-
Darmstädter Hof und verfasste das wichtigste Arzneibuch des 17. Jahr-
hunderts im deutschsprachigen Raum.

Rudolph Brandes (1795-1842) war bedeutender Apotheker und Natur-
wissenschaftler. Nach dem Studium der Pharmazie und Chemie kam er in
Kontakt mit führenden Naturwissenschaftlern seiner Zeit: Alexander von

Humboldt, Trommsdorff, Liebig, Berzelius, und Johann Wolfgang von
Goethe. Im biedermeierlichen Salzuflen führte er eine vorbildliche
Apotheke
und betätigte sich zugleich unermüdlich als wissenschaftlicher
Forscher. Er
begründete mit dem "Archiv der Pharmacie" eine bis heute bestehende
Fachzeitschrift und fungierte als Gründungsdirektor des
"Apothekerverein
im nördlichen Teutschland", des heutigen Deutschen Apothekervereins.

Die Ausstellung wird durch zahlreiche Leihgaben, unter anderem aus dem

Dt. Salzmuseum Lüneburg, dem Kulturhistorischen Museum Osnabrück,
der Lippsichen Landesbibliothek Detmold, dem Lippischen Landesmuseum
Detmold und den städtischen Museen in Bad Schwalbach, Minden, Lemgo
und Güterloh sowie von einigen namhaften Apotheken unterstützt.


INFO

Neue Sonderausstellung des Stadt- und Bädermuseums Bad Salzuflen

Stadt- und Bädermuseum
Lange Str. 41
32105 Bad Salzuflen
Fon: [0 52 22] 5 97 66
Fax: [0 52 22] 96 06 07
Mail: museum at bad-salzuflen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 27 13:30:28 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Oct 2006 13:30:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Bankiersfamilie Olfers, 31.10.2006,
Muenster
Message-ID: s5420a15.095@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 26.10.2006, 11:30


AKTUELL

Vortragsveranstaltung des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, Abt. Münster

Die Bankiersfamilie Olfers. Wirtschaftsbürgertum in Münster zwischen
1789 und 1848

Zwischen 1728 und 1884 gehörte die Familie (von) Olfers zur
Führungselite in
Münster. Sie stellte in dieser Zeit fünf z. T. lang amtierende
Bürgermeister.
Ihre Stellung verdankte sie ihrer Funktion als Juristen in der
fürstbischöflichen
Verwaltung, seit 1798 ihrer Teilhaberschaft im Bankhaus Lindenkampf &
Olfers.
Dieses Bankhaus platzierte Anleihen des Staates bei Privatpersonen und
hatte
den Kölner Erzbischof und Preußen als Kunden. Dem westfälischen Adel
diente
es als Hausbank.

Der Vortrag stellt die bedeutendsten Mitglieder der Familie (von)
Olfers vor.
Johann Werner Olfers (1716-1783) war einflussreicher Beamter zu
Fürstenbergs
Zeiten und organisierte die Stadt während des Siebenjährigen Kriegs.
Sein
jüngster Bruder Franz Theodor (1755-1828), der 1803 geadelt wurde,
wechselte
als Jurist ins Bankfach und war maßgeblich an den Verhandlungen zur
Aufteilung
des Fürstbistums Münster nach 1802 beteiligt. Im Großherzogtum Berg,
einem
napoleonischen Modellstaat, übte er führende Ämter aus. Mit Bischof
Spiegel,
Stein und Vincke pflegte er freundschaftliche Beziehungen.

Alle vier Söhne machten nach 1820 Karriere. Zwei von ihnen wurden
Land-
gerichtspräsidenten, u. a. Clemens in Münster. Ignaz von Olfers
(1797-1872)
reiste als Diplomat und Naturwissenschaftler zweimal nach Brasilien,
betrieb
in Berlin einen bekannten Salon und wurde 1839 Generaldirektor der
preußischen Museen. Die Berliner Museumsinsel geht auf ihn zurück.
Franz
Theodor von Olfers (1791-1855) führte die Bank weiter und wurde
Kommunalpolitiker. Als Altliberaler hielt er als Oberbürgermeister von
Münster
1848/49 der preußischen Monarchie die Stange. Als Promotor von Handel
und
Verkehr förderte er ebenso den Bahnanschluss nach Hamm, den Kanalbau
und die Energieversorgung wie das gewerbliche Schulwesen. Der
gleichnamige
Sohn Franz Theodor von Olfers (1823-1887) blieb als Vorsitzender des
Zoovereins in Erinnerung. Er zog sich als Privatier nach Haus Hohenfeld

bei Roxel zurück.

Unumstritten war die Familie (von) Olfers nicht. Ämterhäufung, Wucher,

aber auch ihr Bekenntnis zum Freimaurertum wurden ihr vorgeworfen.
Vielleicht ist deshalb der Name Olfers in Münster verblasst, obwohl ihr
die
Stadt viel zu danken hat.

Der Eintritt ist frei.

Prof. Dr. Wilfried Reininghaus ist Präsident des Landesarchivs
Nordrhein-
Westfalen und lehrt zu Themen der Wirtschaftsgeschichte und der
westfälischen Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität
Münster


INFO

Dienstag, 31. Oktober 2006, 20.15 Uhr
Vortragssaal des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, Münster
Domplatz 10, 48143 Münster

Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Senden (Kr. Coesfeld)


Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 30 11:46:50 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Oct 2006 11:46:50 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Die Wunderjahre" - Muenster in Fotos 1950 bis 1958,
bis 22.04.2007, Muenster
Message-ID: s545e655.014@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Info"
Datum: 27.10.2006, 11:31


AUSSTELLUNG

"Die Wunderjahre" - Münster in Fotos 1950 bis 1958
Stadtmuseum zeigt die Stadt des Neuanfangs und Wirtschaftswunders
Bildband zur Ausstellung

Auf Trümmergrundstücken entstehen neue Wohnhäuser, Schulen und
Bürogebäude. Traditionsgeschäfte kehren an den Prinzipalmarkt zurück.
Das Reitturnier der Sieger feiert Premiere, und Marika Rökk sorgt in der
Halle Münsterland für heitere Unterhaltung. "Die Wunderjahre" - unter
diesem Titel lädt das Stadtmuseum in nahezu 200 Fotografien zu einer
lebendigen Bilderreise in das Münster der Jahre 1950 bis 1958 ein.

Es geht wieder aufwärts. Für diese Zuversicht stehen die aus mehreren
Hunderttausend Fotografien auswählten Motive aus Archiven und
privaten Alben, vor allem aber aus der Sammlung des Presse-Fotografen
Willi Hänscheid. "Sie spiegeln das Leben der Münsteraner wider zwischen
dem mühevollen Wiederaufbau und dem beginnenden deutschen
Wirtschaftswunder", so Museumsdirektorin Dr. Barbara Rommé. Mit
dieser Ausstellung schließe das Stadtmuseum an die beiden Vorläufer-
ausstellungen zur Stadtgeschichte der Jahre 1940-1950 und 1957-1968
an. Beide erwiesen sich mit insgesamt 120 000 Besuchern als wahre
Publikumsmagneten.

Der Alltag der Menschen steht im Mittelpunkt der Präsentation. Viele
Fotografien dokumentieren die unermüdliche Wiederaufbauleistung der
Münsteraner. Sie zeugen von Mut und Tatkraft angesichts der
unermesslichen Zerstörungen. Geschäfte kehren an ihre angestammten
Plätze zurück. Schon Mitte der 1950er Jahre lädt die Salzstraße wieder
zum Einkaufsbummel ein. "Während der Prinzipalmarkt nach historischem
Vorbild wiederaufgebaut wird", erläutert Dr. Axel Schollmeier, "entstehen
zugleich moderne Bauten, die weit über Münster hinaus für Gesprächsstoff
sorgen". Der stellvertretende Museumsleiter erinnert an kühne Architektur-
leistungen wie Stadttheater, Kiffe-Pavillon und Landwirtschaftskammer.

Schattenseiten

Nicht ausgeblendet werden die Schattenseiten des Jahrzehnts. Noch
immer sind viele Männer aus Münster in sowjetischer Kriegsgefangenschaft.
Die Wohnungsnot in der Stadt bleibt - trotz intensiver Bauanstrengungen -
groß. Viele Menschen, auch das zeigen die Fotografien, müssen weiterhin
in Baracken und Notunterkünften leben. Betroffen vor allem: DDR-
Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten,
die in der westfälischen Stadt eine neue Heimat suchen.

Andere Fotos erzählen von der Freude der Menschen am zarten Pflänzchen
"Wohlstand". Endlich gab es das zu kaufen, von dem man jahrelang geträumt
hatte. Die Monotonie der Mangelernährung weicht einem vielfältigen
Lebensmittelangebot. Das Prinzip der Selbstbedienung hält Einzug in die
Geschäfte. Kühlschränke und Waschmaschinen nehmen in den Haushalten
ihren selbstverständlichen Platz ein.

Münsteraner genießen die gesellschaftlichen Ereignisse. Sie amüsieren sich
auf dem Handorfer Rosenball, lassen sich bei Schlagerabenden von Vico
Torriani unterhalten und drücken Springreiter Hans Günter Winkler auf den
Westerholtschen Wiesen die Daumen. "Auch Politiker geben sich in diesen
Jahren in Münster die Klinke in die Hand", weist Stadtmuseumsmitarbeiterin
Dr. Wibke Becker auf bislang unveröffentlichte Fotomotive mit den großen
Namen der noch jungen Demokratie - Bundeskanzler Konrad Adenauer und
Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard.

Automobilboom nimmt seinen Anfang

Auch wenn viele Menschen in den 1950-er Jahren noch keinen Führerschein
besitzen - der Automobilboom nimmt seinen Anfang. Noch 1950 waren in
Münster knapp 5000 Kraftfahrzeuge registriert. Bis 1958 verdreifachte sich
diese Zahl. Nostalgische Autofans kommen bei den abgelichteten Modellen
auf ihre Kosten. Und ins Schwärmen beim Betreten des Museums: Im Foyer
glänzt ein echter Opel Olympia Rekord aus dem Jahre 1953. Michael
Schirmeisen, Leiter der Dresdner Bank in Münster und Mitglied des Förder-
vereins, hat seinen Oldtimer für den Beginn der Ausstellung zur Verfügung
gestellt.


INFO

Bis 22. April 2007 im Stadtmuseum Münster, Salzstraße 28; Eintritt frei;
Bildband (16,80 Euro) mit Beiträgen von Wibke Becker, Bernd Haunfelder
und Axel Schollmeier.

Fotos: Einkaufsbummel in der Salzstraße Mitte der 1950-er Jahre.

Klein, fein und erschwinglich: Aufgrund seines günstigen Anschaffungspreises
fand das Goggomobil auch in Münster Interesse.

Motorisiert unterwegs: Mit dem Motorrad - hier ein NSU-Max mit einem Steib-
Beiwagen - oder mit dem Auto, Marke Fiat 1400. Fotos: Veröffentlichung
honorarfrei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 30 11:52:03 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Oct 2006 11:52:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Textilmarkt im LWL-Industriemuseum Glashuette
Gernheim, 4./5.11.2006, Petershagen
Message-ID: s545e77b.065@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 30.10.2006, 11:33


AKTUELL

Vom Faden zum Kunstwerk
Textilmarkt im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim

Nach dem großen Erfolg der letzten Gernheimer Glas- und Textilmärkte
veranstaltet die "Hilfsgemeinschaft für weißrussische Kinder in Not"
gemeinsam mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim auch in diesem Jahr wieder einen
Textilmarkt. Er findet am Samstag und Sonntag, 4. und 5. November, statt
und ist jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Erlös kommt einem Ferien-
aufenthalt von Kindern zugute, die durch die Folgen des Kernkraftwerks-
unfalls in Tschernobyl geschädigt wurden.

Der Markt bietet die Gelegenheit, im historischen Ambiente der Glashütte
Gernheim textile Kunstwerke und Gebrauchsgegenstände anzusehen und
zu kaufen, Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen,
Vorführungen zu erleben, sich auszutauschen, Anregungen zu sammeln -
und ganz nebenbei auch noch etwas für den guten Zwecke zu tun.

Bisher haben sich Vertreter der folgenden "Branchen" angemeldet: Filzen,
Flachsbearbeitung, Klöppeln, Maschinenstickerei, Patchwork, Perlenhäkeln,
Puppenherstellung, Seidenmalerei, Spinnen, Stickerei, Stoffdruck, Weben,
Wollbearbeitung. Im bisherigen Rekordjahr 2003 kamen an zwei Tagen
rund 3.000 Besucher zum Handwerkermarkt. "Gerade die Vielfalt und Band-
breite der verschiedenen Aussteller stieß beim Publikum auf große
Zustimmung", so Museumsleiter Michael Funk.

An beiden Tagen finden kostenlose Museumsführungen statt. Sie starten
jeweils um 11, 13 und 15 Uhr statt. Stärken können sich die Besucher mit
selbstgebackenem Kuchen sowie Bratwurst und Pommes Frites.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt

Telefon: 05707 9311-0
Telefax: 05707 9311-11
E-Mail: glashuette-gernheim at lwl.org

Geöffnet:
Dienstag bis Sonntag
10 bis 18 Uhr

Der Eintritt kostet für Erwachsene 2,90 € und für Kinder ab 6 Jahren 1,50 €.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 30 12:01:14 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Oct 2006 12:01:14 +0100
Subject: [WestG] [POS] Westf. Landesmuseum f. Kunst und Kulturgeschichte,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: s545e996.029@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 30.10.2006, 11:50


POS

Beim Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
in Münster ist zum 01.01.2007 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin /
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Aufgabengebiete:
- eigenständige Mitarbeit an der Jubiläumsausstellung zum
100jährigen Bestehen des Landesmuseums: *Orte der Sehnsucht.
Künstler unterwegs" (Eröffnung September 2008): vor allem Ausarbeitung
und Umsetzung der Konzeption, Ausstellungssekretariat,
Katalogerstellung, Vermittlung
- Mitarbeit bei der Programmgestaltung für das Jubiläumsjahr 2008
- Mitarbeit bei anderen museumsspezifischen Aufgaben

Wir erwarten:
- ein mit der Promotion abgeschlossenes Studium der Kunstgeschichte
- ausgeprägtes Interesse an museumsrelevanten Fragestellungen
und aktive Mitarbeit
- Eigeninitiative, Einsatzbereitschaft, Flexibilität
- Organisationstalent, zwischenmenschliches Geschick
- Sprachkenntnisse (nach Möglichkeit sicheres Englisch und sicheres
Französisch)

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben eines Landesmuseums
vertraut zu machen und museumspraktische Kenntnisse zu
erwerben
- in Anlehnung an die Regelungen für Rechtsreferendar/e/innen
wird eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 894,25 €
brutto gezahlt, ggflls. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung,
Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt,
sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
29/06 bis zum 10.11.2006 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 30 12:21:26 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Oct 2006 12:21:26 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Restaurierungswerkstatt, Restaurato/rin,
Muenster-Coerde
Message-ID: s545ee57.074@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 30.10.2006, 12:17


POS

Landschaftsverband Westfalen-Lippe sucht zum nächstmöglichen
Termin für den Standort seiner Restaurierungswerkstatt in
Münster-Coerde eine/n

Restauratorin / Restaurator

für archäologisches Kulturgut.

Aufgabengebiete:
- Bearbeitung von aktuellem und historischem archäologischen
Fundgut aus der westfälischen Bodendenkmalpflege
- Sammlungspflege sowie Begleitung des Ausstellungsaufbaus
für Dauer- und Sonderausstellungen (Einbringen von
Exponaten / Ausstellungsobjekten)

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschul- bzw. Fachhochschulstudium
als Dipl. Restauratorin / Restaurator mit Schwerpunkt
archäologisches Kulturgut oder die Ausbildung nach dem
Mainzer Modell
- fundierte Kenntnisse der Konservierung, Restaurierung und
der Dokumentation archäologischer Objekte aus Keramik,
Metall, Glas und organischen Materialien
- IT-Kenntnisse, insbesondere der Umgang mit Datenbanken
und Digitalfotografie
- Kenntnisse im Bereich der objektbezogenen Klimaüberwachung
- Teamfähigkeit
- ein Führerschein der Klasse B (alt Klasse 3) ist unabdingbar

Wir bieten:
- eine Vergütung der Entgeltgruppe 9 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei
gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
30/06 bis zum 16.11.2006 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster