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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 1 12:37:25 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Aug 2006 12:37:25 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Museum mit Design-Preis ausgezeichnet
Message-ID: s4cf4b21.003@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.08.2006, 09:10


AKTUELL

LWL-Museum mit Design-Preis ausgezeichnet

Ein Teil des Westfälischen Museums für Archäologie in Herne ist
mit einem renommierten Design-Preis ausgezeichnet worden.
Das Design-Zentrum NRW (Essen) hat den diesjährigen Preis
"red dot: best of the best" an das Atelier Brückner (Stuttgart)
für die Gestaltung des Forscherlabors im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) vergeben.

Unter den 3.700 eingereichten Arbeiten erhielten nur 24 diese
Auszeichnung. LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch: "Wir sind stolz
und gratulieren dem Büro Brückner, dessen Gestaltung ja auch
in unserer aktuellen Klima-Ausstellung in Herne zum Publikums-
erfolg beiträgt."

Im Forscherlabor können Besucher die Methoden nachvollziehen,
mit denen Wissenschaftler die Spuren aus der Vergangenheit
entschlüsseln. Es ist nach dem Prinzip eines Kriminalfalls aufgebaut.
In der Mitte des 140 Quadratmeter großen Raumes befindet sich
der "Tatort", ein rekonstruierter Ausschnitt aus einem von vier
Großsteingräbern aus der Zeit früher Bauern, die LWL-Archäologen
zwischen 1986 und 1993 in der Nähe von Warburg (Kreis Höxter)
ausgegraben haben. An 14 Labortischen, den Themenstationen,
können die Besucher ihrem kriminalistischen Spürsinn nachgehen
und versuchen, mit den Methoden der Medizin, der Archäologie,
der Physik und der Chemie möglichst viel über die Toten und deren
Leben vor 5000 Jahren herauszufinden.


INFO

Westfälisches Museum für Archäologie
Landesmuseum und Amt für Bodendenkmalpflege
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
Fax: 02323 94628-33
archaeologiemuseum at lwl.org
www.landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 1 13:00:40 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Aug 2006 13:00:40 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Frauen im Bergbau: Fotoausstellung "Von
Kohle gezeichnet", 06.08.-08.10.2006, Bochum
Message-ID: s4cf5097.086@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 31.07.2006, 14:03


AUSSTELLUNG

Frauen stehen ihren Mann
Fotoausstellung "Von Kohle gezeichnet" auf Zeche Hannover

Breite Schultern, aufgekrempelte Hemdsärmel und muskulöse
Unterarme - kräftig und athletisch wirkt die Figur des Bergarbeiters
an den Kohleförderbändern. Doch dieser Bergarbeiter ist eine Frau.
Ihr Körper hat sich der jahrelangen harten Arbeit in den Kohlen-
aufbereitungsanlagen der Zeche angepasst. "Von Kohle gezeichnet"
heißt entsprechend die Fotoausstellung, die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Sonntag (6.8.) in seinem
Westfälischen Industriemuseum Zeche Hannover eröffnet.

Zwei Jahre lang hat der polnische Fotograf Dariusz Kantor im
oberschlesischen Bergbaurevier Frauen an ihren Arbeitsplätzen in den
Bergwerken fotografiert. Die eindringlichen Bilder lassen erkennen,
wie
sehr der harte Arbeitsalltag die Frauen geprägt und seine Spuren
hinterlassen hat.

Bis heute arbeiten hunderte von Frauen in den Bergwerken
Oberschlesiens. Meist sind sie in der Kohlenwäsche oder Sieberei
tätig,
bedienen dort die Maschinen und sorgen für den einwandfreien Betrieb
der
Förderbänder. Hantieren mit schweren Brechstangen, Aufklauben von
Steinbrocken und Freischaufeln der Förderbänder in der
staubgesättigten
Luft gehört zu ihrem Arbeitsalltag. Während in der sozialistischen
Gesellschaft der 1960er Jahre die Frauen als angesehene
Facharbeiterinnen für mechanische Kohlenaufbereitung angestellt waren,
arbeiten sie heute meist als ungelernte Helferinnen für kaum mehr als
200 Euro im Monat. Der karge Lohn dient den Meisten als Zubrot zur
Aufbesserung des geringen Familieneinkommens. Trotz der großen Härte
der
Arbeit sind viele der Frauen angesichts der hohen Arbeitslosigkeit in
der Region froh über diese Verdienstmöglichkeit.

Der Fotograf Dariusz Kantor ist selbst ein Kind des oberschlesischen
Bergbaureviers. In Zarbze geboren und Bytom aufgewachsen, hatte Kantor
stets eine große Nähe zum Bergbau. Nur zufällig erfuhr er 2001 von der
Arbeit der Frauen in den polnischen Bergwerken. Trotz anfänglicher
Widerstände der Bergwerksleitungen gelang es dem Fotografen in den
Jahren 2002 bis 2004, in zwölf Zechen Frauen bei ihrer Arbeit zu
dokumentieren. In einzelnen Gesprächen gaben die Arbeiterinnen weitere
Einblicke in ihre Lebensumstände und ihren Alltag. So entstand eine
einzigartige Dokumentation, die das Industriemuseum als zweiter
Standort
in Deutschland präsentiert. "Ich freue mich sehr, meine Bilder im
Industriemuseum Zeche Hannover zeigen zu können. Der authentische Raum
des Industriedenkmals gibt der Ausstellung eine einmalige Atmosphäre",
meint der Fotograf Dariusz Kantor.

Museumsleiter Dietmar Osses freut sich besonders über die gelungene
Kooperation seines Hauses mit dem Oberschlesischen Landesmuseums in
Ratingen, die die Herausgabe eines Ausstellungskatalogs ermöglicht
hat:
"Die Beschäftigung mit Polen hat die beiden Museen in der Arbeit
näher zusammen rücken lassen. Gleichzeitig ist die Ausstellung ein
wichtiger Beitrag zum Themenschwerpunkt Polen, den sich das
Westfälische
Industriemuseum mit seinen acht Standorten bis 2007 gewählt hat." Zum
Abschluss plant das Industriemuseum Zeche Hannover für den Juli 2007
eine Ausstellung über die polnische Zuwanderung ins Ruhrgebiet.

Zur Eröffnung der Ausstellung "Von Kohle gezeichnet" in Anwesenheit
des Fotografen lädt das Industriemuseum Zeche Hannover alle
Interessierten am Sonntag, 6. August um 11 Uhr herzlich ein. Eröffnet
wird die Ausstellung von Rötger Belke-Grobe, stellvertretender
Vorsitzender der Landschaftsversammlung. Musikalisch gestaltet wird
der
Vormittag von dem Bochumer Blues and Groove Quartett. Weitere
Informationen unter www.zeche-hannover.de.
Katalog: Dariusz Kantor: Von Kohle gezeichnet / Wglem znaczone. Hg.
vom Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen, Ratingen 2006. 63 Seiten,
zweisprachig dt./ pln., 29,- EUR.


INFO

Von Kohle gezeichnet. Dariusz Kantor
6. August bis 8. Oktober 2006
Westfälisches Industriemuseum Zeche Hannover,
Günnigfelder Straße 251, Bochum-Hordel
Geöffnet Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 1 13:06:34 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Aug 2006 13:06:34 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Lischka, Marion: Liebe als Ritual
Message-ID: s4cf51e7.004@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Küster"
Datum: 31.07.2006, 16:38


LITERATUR

Marion Lischka

Liebe als Ritual.
Eheanbahnung und Brautwerbung in der frühneuzeitlichen Grafschaft
Lippe

(Forschungen zur Regionalgeschichte 55)
Verlag Ferdinand Schöningh Paderborn
ISBN 3-506-75691-5
€ 44,90


Die gesellschaftlichen Bedingungen erlaubten es in der Frühen Neuzeit
gewöhnlich nicht, Eheschließungen und die Wahl des Ehegatten allein
den Wünschen und Neigungen zweier Partner zu überlassen. Vor diesem
Hintergrund diskutiert die historische Forschung schon seit einiger
Zeit,
ob Liebesbeziehungen bereits möglich waren und welche Rolle Intimität,

Individualität, Erotik und Leidenschaft in vormodernen
Paarverhältnissen
spielten. Am Beispiel der Grafschaft Lippe untersucht Marion Lischka,
wie
in einer ländlich-bäuerlichen Gesellschaft auf die Ehe gerichtete
Beziehungen zustande kamen und sich die Brautwerbung gestaltete.
Die Autorin rekonstruiert die kommunikativen Regeln, die zur Verfügung

standen, um eine Partnerschaft zu begründen, das Problem der
Vertrauensbildung zu lösen oder Beziehungskrisen zu meistern. Als
Quellengrundlage dienen ihr Eheklagen vor dem lippischen Konsistorium,

die einen tiefen Einblick in die Praxis frühneuzeitlicher Eheanbahnung
sowie
deren Scheitern erlauben.

Die Untersuchung jener "Methoden" der Brautwerbung fördert eine Reihe
von Handlungsweisen zu Tage, die mit modernen Intimbeziehungen
unvereinbar wären: Die Verfluchung der eigenen Person oder des
Partners,
massive Drohungen, Handschläge, Ehepfänder und der potenzielle Einsatz

sexueller Gewalt beim ersten Geschlechtsverkehr eines Paares spielten
ebenso eine Rolle wie die Pflicht, nach dem Verlöbnis 'Liebe' und
'Vertrautheit'
zu demonstrieren. Die meisten Werbehandlungen standen in einem engen
Zusammenhang mit dem Erfordernis des Ehrschutzes in einer durch Ehre
strukturierten Gesellschaft. Intimität und Individualität in der
Zweierbeziehung
wurden hingegen durch diese Regeln nicht gefördert. Liebe blieb vor
allem
eine Frage formalisierter Gesten und Rituale.


INFO

Die Autorin:
Dr. Marion Lischka, geb. 1966, Studium der Geschichte, Germanistik und

Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2002
Wissenschaftliche
Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere Geschichte I in Bochum.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 2 11:10:44 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Aug 2006 11:10:44 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Auf_den_Spuren_des_=22wei=DFen_G?=
=?iso-8859-1?q?oldes=22=3A_Kartenmappe_zur_=22Salztangente=22_des_Kuenstl?=
=?iso-8859-1?q?ers_Franz_John?=
Message-ID: s4d0883d.036@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 01.08.2006, 14:53


AKTUELL

Auf den Spuren des "weißen Goldes" -
dem "weißen Gold" auf der Spur
Für unterwegs und zu Hause:
Kartenmappe zur "Salztangente" des Künstlers Franz John

"Vor 200 Millionen Jahren trocknete in dieser Region der Seitenarm
eines Urmeeres aus und hinterließ gewaltige Salzlager, die sich über
das gesamte westliche Münsterland erstrecken" - mit diesen Worten
führt der Künstler Franz John in einer kürzlich erschienenen Karten-
mappe in das Thema seiner "Salztangente" zwischen Bocholt und
Gronau ein. Eigentlich sind die acht Faltblätter als Begleitmaterial
für
Fahrradtouren entlang der acht Stelenfelder des Kunstwerks, das
im Rahmen der "Skulptur-Biennale Münsterland - Kreis Borken
2005" entstand, gedacht. Aber die handlichen Bögen bieten auch
reichlich Lesestoff für zu Hause.

Abgedruckt sind dort zum Beispiel die Texte aller Informationstafeln
längs der acht Skulptur-Standorte zu verschiedenen Aspekten des
Themas "Salz im Westmünsterland". Ein Beitrag von Georg Hengst
von der Salzgewinnungsgesellschaft Westfalen in Ahaus informiert
beispielsweise über die Salzgewinnung im nördlichen Kreis Borken seit
dem Jahre 1972. "Die Sole ist ein wichtiger Grundstoff für die
chemische
Industrie", heißt es dort unter anderem.

"Zudem ist Salz ein dichtes Muttergestein für Speicherkavernen, in
denen Erdöl und Erdgas gespeichert werden." In weiteren Texten
geht es neben der Entstehung des Salzes etwa um seine Funktion
als Konservierungsmittel, seine Rolle als Handelsgut, seine religiöse
Bedeutung und die mit ihm verbundene Symbolik. Ferner bieten die
acht in einer Mappe zusammengefassten Faltblätter Informationen
zu Franz Johns Kunst-Projekt, das die Ausmaße der unterirdischen
Salzlager überirdisch sichtbar macht, sowie zu den an der *Salz-
tangente" liegenden Städten und Gemeinden. So finden sich dort
beispielsweise Tipps für weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung
Erreichen lassen sich diese - genauso wie alle Stelenfelder der
Salztangente - nicht nur mit dem Fahrrad, sondern auch mit dem Auto.

Wer sich zu Hause einen optischen Eindruck das Biennale-Kunstwerk
von Franz John verschaffen möchte, wird in der Kartenmappe ebenfalls
fündig: Aneinandergelegt ergeben die dortigen Farbfotos sogar eine
Zusammenschau der auf fast 80 Kilometer verteilten Stelenfelder, die
im Gelände gar nicht möglich ist. Wie hoch die blau-grauen Stahlstäbe,

die die Höhe des Salzlagers an der jeweiligen Stelle symbolisieren, an

den verschiedenen Standorten der Skulptur sind, lässt sich anhand mit
abgebildeter Personen, Verkehrsschilder, Bäume, Strommasten etc.
erahnen.


INFO

Erhältlich ist die Informationsmappe mit dem Titel "Franz John - Die
Salztangente" zum Preis von fünf Euro beim Fachbereich Schule, Bildung,

Kultur, Sport des Kreises Borken (Tel. 02861 / 82 13 50), bei den
Verkehrsvereinen und in den Touristikbüros im Kreisgebiet sowie im
Buchhandel. Die ISBN-Nummer lautet 3 937 432 094. Ferner können
die Karten unter www.salztangente.de aus dem Internet herunter-
geladen werden. Weitere Informationen zum Projekt sowie zur
Skulptur-Biennale 2005 insgesamt gibt es im Internet unter
www.skulptur-biennale-2005.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 2 11:19:35 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Aug 2006 11:19:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsprogramm der Westfaelischen Gesellschaft
fuer Genealogie und Familienforschung
Message-ID: s4d08a52.076@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Volker Wilmsen"
Datum: 02.08.2006, 08:31


AKTUELL

Vortragsprogramm der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie
und Familienforschung für das 2. Halbjahr 2006

Die Vorträge finden im Seminarraum des Westfälischen Archivamtes,
Jahnstraße 26, Münster statt und beginnen um 16:30 Uhr. Bis auf
eine Ausnahme im September ist dies der zweite Mittwoch im Monat.

Gäste sind zu unseren Veranstaltungen herzlich willkommen.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Diese und weitere Termine finden sich auf unserer Homepage
www.westfalengen.de bzw. www.wggf.de im Menüpunkt
"Gesellschaft"/"Aktuell" oder direkt unter termine.wggf.de .



# Mittwoch, 09. August 2006
Dr. Jörg Wunschhofer, Beckum:
"Schein und Sein - Was Quellen aussagen und was sie nicht sagen"


# Mittwoch, 06. September 2006
(ausnahmsweise am 1. Mittwoch des Monats!)
Jochen Ossenbrink, Gummersbach:
"Ländliche Gesellschaft im 18. Jahrhundert in den katholischen
Kirchspielen der Herrschaft Rheda (Herzebrock, Clarholz und Lette)"


# Mittwoch, 11. Oktober 2006
Jos Kaldenbach, Alkmaar, Niederlande:
"Hannekenmäher, Heringsfischer und andere Hollandgänger -
Das Münsterland als wichtige Pull-Region"

Vom 16. Jahrhundert an kamen jedes Jahr in der Zeit zwischen dem
Säen und Ernten durchschnittlich mehrere Tausende Einwohner der
heutigen Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen
nach Holland.

Diese Saisonarbeiter wollten oder mussten sich etwas dazu verdienen,
suchten manchmal auch das Abenteuer des bekanntlich freien Holland
mit den hübschen Meisjes, und verhalfen damit Holland zu ungeahntem
Reichtum. Ohne diese und andere Aushilfekräfte wären die 7 Vereinigten

Niederlande im Goldenen (17.) Jahrhundert nie zur Weltmacht empor-
gekommen und wäre die Vereinigte Ostindische Kompanie (VOC) nicht
zur ersten großen Weltmulti geworden.

Diese Gastarbeiter verdienten in guten Jahren in 10 Wochen harter
Arbeit mehr als sie im Rest des Jahres zu Hause verdienen konnten.
Berühmte Namen sind da z.B. Böttcher, Brenninkmeyer, Brinkmann,
Brüggemann, Cloppenburg, Dreesmann, Goldschmeding, Hunkemöller,
Lampe, Meyer, Sinkel und Voss-Flottow sind noch heute bekannte
Textilunternehmen.

Aber auch Abertausende von übersetzten Familiennamen wie Beentjes,
Blokker, Breen, Dresselhuis, Kramer, Mijer, Mulder, Muller, Lievegoed,

Snijder, Visser, Voortman und Waterhout sind heute als 'urholländische'

Familien mit deutscher Abstammung ein Begriff. Andere wichtige
"Berufs"
gruppen waren z.B. Deicharbeiter, Dienstboten, Forstarbeiter, Gärtner,

Grabenzieher, Hausmädchen, Kanalarbeiter, Kesselflicker, Künstler,
Kupferschläger, Manufakturisten, Messer- und Packenträger, Pastoren,
Prostituierte, Sensenmacher, Scherenschleifer, Schmuggler, Schneider,
Schmiede, Steinguthändler, Stukkateure, Töpfer, Torfarbeiter, Vogel-
händler, Wal- und Robbenfänger, Ziegler, Zimmerleute, Zuckerfabrik-
arbeiter, Zuckerbäcker, usw.


# Mittwoch, 08. November 2006
Jochen Karl Mehldau, Karlsruhe:
"Die Wittgensteiner Familiendatei"

1. Wittgenstein in Westfalen
2. Quellen für die Familienforschung in Wittgenstein
3. Probleme bei der Forschung
4. Aufbau der Familiendatei - Programm und Daten
5. Anwendung der Datei, Hilfen für Pfarrämter und Forscher



INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortragsprogramm der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und
Familienforschung für das 2. Halbjahr 2006
Datum: August 2006 - November 2006
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
c/o Westfälisches Archivamt
Jahnstraße 26
48147 Münster
Tel.: 0251 / 591 - 3888
Fax: 0251 / 591 - 269
E-Mail: gesellschaft at westfalengen.de
URL: www.westfalengen.de

Kontakt:
Volker Wilmsen
Geschäftsführer
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
c/o Westfälisches Archivamt
Jahnstraße 26
48147 Münster
E-Mail: geschaeftsfuehrung at westfalengen.de
URL: www.westfalengen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 2 11:38:10 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Aug 2006 11:38:10 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Reinhard Maack: Forscher - Entdecker - Herforder,
05.08.-29.10.2006, Herford
Message-ID: s4d08ecc.001@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 02.08.2006, 09:22


AUSSTELLUNG

Reinhard Maack
Forscher . Entdecker . Herforder

Eine Ausstellung des Städtischen Museums Herford und
des Vereins für Herforder Geschichte

05.08.2006 bis 29.10.2006


Informationen:

Reinhard Maack?

Es gilt, einen Forscher und Entdecker mit Herforder Ursprüngen zu
entdecken!

Reinhard Maack wurde am 2. Oktober 1892 in Herford als Sohn des
Lademeisters Peter Maack und seiner Ehefrau Karoline geboren.
Später lebte und wirkte er im heutigen Namibia und bis zu seinem
Tode 1969 in Südbrasilien.

Vom Katasterlehrling beim Kreis Herford entwickelte er sich zum
hochdekorierten Universal-Wissenschaftler.

Er war unter anderem Geograph, Kartograph, Paläontologe, Geologe,
Maler, Filmemacher, Fotograf und Professor. Maack nahm ab 1911 an
vielen wissenschaftlichen Expeditionen im südlichen Afrika und Latein-
amerika teil und bereiste die halbe Welt.

Er entdeckte prähistorische Zeichnungen und Indianerstämme,
arbeitete mit am Nachweis der Theorie zur Kontinentaldrift und führte
unzählige Arbeiten zur kartographischen, geographischen und
geologischen Dokumentation durch.

Seine mehr als vier Jahrzehnte umfassenden Forschungen, Texte,
Filme, Zeichnungen, Malereien und Fotographien sind aus umwelt-
bezogener, gesellschaftlicher, wissenschaftlicher, künstlerischer
und historischer Sicht von unschätzbarem Wert.

Maack war ein früher und unermüdlicher Verfechter für den Erhalt
von Naturräumen und warnte vor den Auswirkungen des Raubbaus
auf Klima, Vegetation, Böden und Wirtschaft.

Das macht ihn zu einem der ersten Umweltschützer, deutlich bevor
die Ökologie zu einem gesellschaftlich wichtigen Thema wurde.

Damit kann er nicht nur in seiner Heimatregion Herford, zu der seine
Verbundenheit nie abriss, als Vorbild für das Umwelt-Engagement
taugen.


Öffnungszeiten:

Di - Sa: 14 - 18 Uhr und
So: 11 - 18 Uhr

Für Schulklassen und Gruppen auch vormittags
nach Vereinbarung.

Eintrittpreise:

Pro Person über 14 Jahren: 3,00 Euro.
Kinder bis 14 Jahren: freier Eintritt.
Schulklassen: freier Eintritt.


Preise für Führungen und pädagogische
Betreuung:

Pro Person und Stunde: 1,- Euro.
Mindestbetrag: 20,- Euro.

Bitte vereinbaren Sie für sich und Ihre Gruppe rechtzeitig
vorher einen Termin für die Führung / Betreuung.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Reinhard Maack - Forscher . Entdecker . Herforder
Datum: 05.08. - 29.10.2006
Städt. Museum Herford / Verein für Herforder Geschichte e.V.
Deichtorwall 2
32052 Herford
Tel.: 05221/189689
Fax: 05221/132252
E-Mail: c.laue at reinhard-maack.de
URL: http://www.reinhard-maack.de

Kontakt:
Christoph Laue
Städt. Museum Herford / Verein für Herforder Geschichte e.V.
Deichtorwall 2
32052 Herford
Tel.: 05221/132213
Fax: 05221/132252
E-Mail: c.laue at reinhard-Maack.de
URL: http://www.reinhard-maack.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 2 11:53:29 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Aug 2006 11:53:29 +0200
Subject: [WestG] [TOC] die warte, Nr. 130, Sommer 2006
Message-ID: s4d0925b.014@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 02.08.2006, 11:50


SERVICE: TOC

die warte
Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter
Nr. 130
Sommer 2006
ISSN: 0939-8686

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=65




Seiten in Auswahl [AS]

S. 2-4
Zacharias, Klaus
"Zukunft von Anfang an"
175 Jahre Paderborner Bürger-Schützenverein

S. 5
Tenge, Hermann
Eine Madonna kehrt zurück nach Hardenhausen

S. 6-10
Sudhoff, Dieter
Die Peitsche des Paters
Pater Ansgar Pöllmann, Heinrich Reismann und Karl May

S. 11-13
Börste, Norbert
Zehn Jahre Museen Wasserschloss Heerse

S. 14-18
Grabe, Wilhelm
Der Flughafen Paderborn-Mönkeloh 1916-1945

S. 23-25
Strümper, Walter
Herlingi und Daelhem

S. 26-28
Kaschuba, Gerhard
Hauptmann Sommers Tod
Der Absturz dreier Me 109 bei Salzkotten am 12. Mai 1945

S. 29f.
Bulla, Andrea / Otte, Ralf
Privatsache: Das Siegel einer Paderborner Bürgermeisterfamilie
aus dem 15. Jahrhundert

S. 31f.
Schier, Hubert
Mutiger Glaubenszeuge in der NS-Zeit:
Der Theologe und Philologe Franz Köhne (1896-1970)

S. 33-35
Franke, Gerhard
Domkapitular Franz Heidenreich (1799-1873)

S. 36-38
Genenger, Sylvia
Erbe und Auftrag:
Prinz Viktor von Ratibor und Corvey, Hausherr von Schloss Corvey

S. 39f.
Fischer, Annette
Westfalen Culinarium
Die Nieheimer Museumsmeile zum Erleben und Genießen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 3 11:25:33 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Aug 2006 11:25:33 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, Juli 2006
Message-ID: s4d1dd44.073@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 03.08.2006, 11:25


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
99. Jahrgang Nr. 7
Juli 2006
ISSN 0017-9787


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 170f.
Budde, Frank
Rosen, Rasen und Rabatten
Historische Villenarchitektur in Detmold

S. 172f.
Pankoke, Kai
Ein vergessenes Kleinod
Der Kahlenbergturm bei Schieder

S. 173
Meilensteine
Ein Aufruf zu ihrer Bewahrung und Erfassung

S. 175
Stechemesser, Adelheid
Als ich ein kleines Mädchen war
Erinnerungen an Vorkriegs- und Kriegsjahre in Wörderfeld (Teil 4)

S. 176f.
Wiesekopsieker, Stefan
Unternehmerischer Mut und Erfindungsgeist

S. 178
Bibliothek Lippischer Klassiker
Heimatbund gibt neue Buchreihe heraus

S. 180-182
Rezensionen

S. 184-188
Görder, Heidrun / Pasuch, Gabriele / Weeke, Wolfgang
Bewahrung historischer Baukultur
Der Landesverband Lippe unterhält mehr als 50 Baudenkmäler

S. 190f.
Gaertringen, Julia Freifrau Hiller von
"Hätt ich Siebenmeilenstiefel..."
Ein Leben auf Reisen -
Ausstellung zum 150. Todestag von Georg Weerth

S. 192
Die 50 Lieblingsplätze der Deutschen
Hermannsdenkmal und Externsteine dabei?

S. 192
Schwangerschaft und Geburt im Blickwinkel
Lippisches Landesmuseum sucht Objekte für neue Ausstellung

S. 193
Granados, Mayari
Ernst Meier-Niedermein - ein lippischer Maler

S. 194
Die Anamorphose von Schloss Brake
Einzigartige Skulptur zeigt eine optische Täuschung





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 3 11:34:52 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Aug 2006 11:34:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemuseum in Lage produziert Ziegel
im Sekundentakt, 05.08./06.08.2006, Lage
Message-ID: s4d1df66.010@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 02.08.2006, 11:51


AKTUELL

Historische Maschinen in Aktion
LWL-Industriemuseum in Lage produziert Ziegel im Sekundentakt

Nach feuchtem Lehm und den Abgasen des 220 PS Herford-
Dieselmotors riecht es am Samstag (5.8.) und Sonntag (6.8.) im
Westfälischen Industriemuseum Ziegelei Lage. An beiden Tagen werden
jeweils von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr in der rund 80 Jahre alten Anlage
Ziegelrohlinge nach historischer Manier produziert. Besucher können
dieses Schauspiel im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) hautnah miterleben: Sie schauen den Museumsmitarbeitern über die
Schulter, wie sie am Morgen den Dieselmotor mit Druckluft "anschießen"
und die mit Ton befüllten Loren mittels Seilwinde den Schrägaufzug zur
Maschinenziegelei hochziehen. Dann beginnen die Räder des
tonnenschweren
Kollergangs unter ohrenbetäubendem Lärm den Lehm zu mahlen und bringen
dabei die ganze Anlage zum Schwingen. Im nächsten Schritt formt die
Strangpresse eine kontinuierliche Wurst aus Ton. Aus diesem Strang
werden stündlich mehrere hundert Ziegel geschnitten.

"Insgesamt werden wir an den zwei Tagen rund 15.000 Ziegel herstellen.
Sie werden im Herbst getrocknet und im nächsten Frühjahr im Ringofen
und
in unseren vielen Feldbrandöfen gebrannt", berichtet Museumsleiter
Willi Kulke. "Wir verkaufen die Ziegel anschließend an Museen und
Privatleute für die Restaurierung historischer Gebäude."


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Ziegelei Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage

Telefon: 05232 9490-0
Telefax: 05232 9490-38
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org

Geöffnet: Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 4 11:10:36 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Aug 2006 11:10:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Jakobspilgerweg durchzieht ab 2007 Westfalen
Message-ID: s4d32b57.043@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.08.2006, 12:03


AKTUELL

Jakobspilgerweg durchzieht ab 2007 Westfalen

In Westfalen wird es ab 2007 einen durchgehenden Jakobspilger-
weg nach historischem Vorbild geben. Der ausgeschilderte, zirka
170 Kilometer lange Wanderweg wird einer alten Fernhandelsstraße
von Osnabrück über Münster und Dortmund nach Wuppertal folgen,
wie der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL),
Dr. Wolfgang Kirsch, am Donnerstag (3.8.) in Münster mitteilte. Er
kündigte außerdem für Mitte nächsten Jahres einen Wanderführer
(zirka 15 Euro, auch für Radwanderer) an, der die historischen
Wege, die über 1.000 Jahre alte Tradition der Pilgerreise nach
Santiago de Compostela (Spanien) und die Sehenswürdigkeiten
entlang der Trasse in Westfalen beschreibe.

Der Wanderweg ist das Ergebnis fünfjähriger Forschung der
Altertumskommission für Westfalen, die der LWL finanziert. Die
Kosten für dieses Projekt lägen bei zirka 38.000 Euro, hieß es.

Die Trasse von Osnabrück nach Wuppertal (über Lengerich,
Ladbergen, Münster, Herbern, Werne, Cappenberg, Lünen
Dortmund, Hohensyburg, Herdecke, Gevelsberg, Schwelm)
werde jetzt mit den Gemeinden vor Ort abgestimmt und bis
zum Frühjahr mit der charakteristischen Jakobsmuschel
(europaweit gelb auf blauem Grund) ausgeschildert.

In Wuppertal-Beyenburg schließt eine Jakobspilger-Wander-
route an, die der Landschaftsverband Rheinland (LVR) über
Köln und Aachen bis nach Belgien ausgearbeitet hat. Ein
Anschlussprojekt im Norden wird voraussichtlich 2007 den
Weg von Osnabrück durch Norddeutschland bis zum Baltikum
fortführen.

Zwei weitere Strecken in Westfalen von Corvey (Kreis Höxter)
über Paderborn und Soest nach Dortmund (2008) und von
Marburg über Siegen nach Köln (2007) sind die nächsten
Projekte der Altertumskommission von Westfalen, so ihr
Vorsitzender Prof. Dr. Torsten Capelle. Das Projekt wolle die
mittelalterlichen Wege und die Spuren der Jakobspilger in
Westfalen möglichst genau rekonstruieren: "Es gab für die
Pilger in Westfalen und anderswo keine eigenen Wege, im
Gegenteil: Sie suchten aus Angst vor Überfällen stark
frequentierte, bekannte Trassen."

Die Pilgerfahrt zum Grab des Apostels Jakobus des Älteren im
über 2.000 Kilometer entfernten nordspanischen Santiago de
Compostela hat eine Tradition, die bis ins Mittelalter zurückgeht.
Man versprach sich die Heilung von Körper und Seele als Lohn
für den Besuch der Kultstätte.

Aus ganz Europa kamen Pilger, Männer und Frauen aus allen
Schichten, nach Spanien, zu Fuß oder zu Pferd. Als Beleg und
Erkennungszeichen diente die Jakobsmuschel, die jeder Pilger
in Santiago erstehen konnte und deutlich sichtbar an der Kleidung
oder Umhängetasche trug.

"Seit einigen Jahren erlebt die Pilgerfahrt eine Renaissance, nicht
erst, seit TV-Stars wie Hape Kerkeling sich auf den Weg machten:
2004 zählte man in Santiago 180.000 registrierte Fußpilger ", so
LWL-Direktor Kirsch. Bereits 1987 hatte der Europarat dazu auf-
gerufen, die Jakobspilgerwege in Europa zu erforschen. 1993
erklärte die UNESCO den Weg zum Weltkulturerbe.

Der entstehende Wanderweg in Westfalen ist nach Angaben der
Projektleiterin Ulrike Spichal weitgehend an historisch belegte Weg-
führungen angelehnt. Spichal: "Wir haben Reste von Hohlwegen
gefunden, die sich durch die schweren Fuhrwerke ins Gelände
eingegraben hatten. Zollstationen, die wir nachweisen konnten,
waren für den Wanderer keine Hindernisse, denn Pilger waren
vom Wegezoll befreit. Zahlreich sind die Hinweise auf mögliche
Herbergen wie Klöster und Spitäler."

Kloster Cappenberg zum Beispiel besaß ein Hospital, in dem
vermutlich auch Pilger auf dem Weg nach Santiago Unterkunft
fanden. In Osnabrück wurde nicht nur ein durchreisender Pilger
bestattet, es gab hier auch eine Jakobikapelle und ein St. Jakobi-
Gasthaus, das mittellosen Pilgern für maximal zwei Nächte
Unterkunft bot.

Überregionale und lokale Kultstätten konnten die Wegewahl
mittelalterlicher Pilger durchaus beeinflussen. So werden zum
Beispiel ein wundertätiges Marienbild in Lengerich und die Petri-
kirche auf der Hohensyburg, die im Mittelalter eine eigene kleine
Wallfahrt besaßen, auch Jakobspilger angezogen haben.
Ankunft in Santiago und Rückkehr nach Hause waren bei den
damaligen Verhältnissen durchaus nicht gewährleistet, so dass
es wichtig war, auf dem Weg immer wieder für einen guten
Verlauf des weiteren Weges zu beten.

Über Jakobspilger, die aus Westfalen stammen, sei nur wenig
bekannt, so die Forscherin. Bekanntester westfälischer Pilger
ist Bischof Anno aus Minden, der sich in den Jahren 1174 und
1175 auf den Weg nach Santiago de Compostela machte, das
damals als Pilgerort gleichrangig neben Rom und Jerusalem stand.

Durch eine Pilgerreise konnten Verbrecher auch ihrer Strafe
entgehen, wenn ein Gericht sie dazu verurteilte. "Bettler, Räuber
und Steuerhinterzieher im Pilgergewand haben zusammen mit den
Strafpilgern die Pilgerfahrt im Laufe der Zeit in Verruf gebracht.
Jakobsbrüder wurden vielerorts mit Gesindel gleichgestellt. In
Herford, einer wichtigen Sammelstation für Pilger in Westfalen,
soll die Jakobikirche 1530 wegen der Jakobspilger, die den Status
für ihre Zwecke ausgenutzt haben, geschlossen worden sein",
erläutert Spichal. Für mittellose Menschen war jedoch eine Pilger-
reise oft die einzige Möglichkeit, die Heimat zu verlassen.
Wohlhabende konnten das Pilgern auch delegieren und einen
Berufspilger mieten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 4 11:14:43 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Aug 2006 11:14:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Medienpraesentation fuer das Museum Waeschefabrik
in Bielefeld vorgestellt
Message-ID: s4d32c4b.067@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Bärbel Sunderbrink"
Datum: 04.08.2006, 09:44


AKTUELL

Medienpräsentation zur Geschichte der jüdischen Unternehmerfamilie Juhl
für
das Museum Wäschefabrik in Bielefeld vorgestellt

Als am 27. Juli die Medienpräsentation "Zur Geschichte der jüdischen
Unternehmerfamilie Juhl" im Bielefelder Spinnereiviertel vorgestellt
wurde,
befand sich unter den zahlreichen Gästen auch der
nordrhein-westfälische
Bauminister Oliver Wittke. Er lobte das jahrelange Engagement des
gemeinnützigen Fördervereins Projekt Wäschefabrik, der die ehemalige
Bielefelder Wäschefabrik "Juhl & Helmke", später "Gebr. Winkel", an
der
Viktoriastraße 48a betreut, und stellte heraus, dass durch dessen
Einsatz
ein Stück jüdischer Geschichte der Vergessenheit entronnen sei.

In den vergangenen Jahren gestaltete der Verein die Fabrik zu einem
über die
Region hinaus bekannten Museum um. Nun verwirktlicht das kleine Museum
ein
großes Vorhaben: Es erweitert die interaktive Medienpräsentation "Zur
Geschichte der jüdischen Unternehmerfamilie Juhl" die ständige
Ausstellung
des Museums.

Hugo Juhl ließ das Gebäude als Fabrik inklusive Wohnung 1912/1913
errichten.
Dort lebte er mit seiner Ehefrau Clara und den Töchtern Mathilde und
Hanna.
Hugo Juhl führte die Wäschefabrik sicher durch die Höhen und Tiefen
der
bewegten 1920er Jahre, aber den antijüdischen Maßnahmen der
Nationalsozialisten konnte er nichts entgegensetzen. Diesem großen
Druck
nachgebend verkaufte die Familie schließlich 1938 die Fabrik und die
dazugehörigen Immobilien an die Dresdner Brüder Georg und Theodor
Winkel.
Hugo Juhl starb wenig später in Bielefeld. Seiner Ehefrau Clara und
der
ältesten Tochter Mathilde gelang noch die Flucht nach Amsterdam, wo
die
jüngere Tochter bereits seit 1933 mit ihrem Ehemann Fritz Bender
wohnte. Der
deutschen Besetzung der Niederlande entkam jedoch nur Fritz Bender,
die
Frauen nahmen sich das Leben.

"Als wir vor Jahren erfuhren, dass Fritz Bender in Kanada lebt, haben
wir
ihn gefragt, ob er bereit wäre, uns im Museum ein Filminterview zu
gegen",
erinnert sich Rüdiger Uffmann, Vorstandsmitglied des Fördervereins.
"Und er
ist 1994 und 2000 tatsächlich mit 88 bzw. 94 Jahren nach Bielefeld
gereist
und hat uns seine Lebensgeschichte erzählt." Benders Schilderungen vom
Leben
der Familie Juhl in Bielefeld und Amsterdam, ihrem tragischen Schicksal
nach
dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht und seiner eigenen dramatischen
Flucht
über die Nordsee nach England bilden die Grundlage und den roten Faden
der
Medienpräsentation.

Fritz Benders Erinnerungen sind die wichtigste Brücke in die
Vergangenheit
zur Familie Juhl. Denn in Bielefeld und in der Wäschefabrik gibt es
kaum
noch Spuren ihres Lebens. Deshalb wird ihre Geschichte im Museum in
den
Worten des einzigen Familienmitglieds erzählt, der die Zeit des
Nationalsozialismus überlebte. Die Medienpräsentation bündelt die
Spuren der
Vergangenheit und entreißt die bisher unsichtbare Geschichte der
Familie
Juhl der Vergessenheit.


INFO

Das Museum Wäschefabrik, Viktoriastraße 48a, 33602 Bielefeld, ist
sonntags
von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Führungen, auch mit Vorführung der
Medienpräsentation, können auch außerhalb dieser Zeit gebucht werden:
0521/60464.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 4 11:18:49 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Aug 2006 11:18:49 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Schlagfertig! Studentenverbindungen im Kaiserreich,
09.08.2006, Detmold
Message-ID: s4d32d41.084@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.08.2006, 16:52


AUSSTELLUNG

Schlagfertig! Studentenverbindungen im Kaiserreich
Sonderausstellung über studentisches Projekt

ab 15. August geht es im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold
um das Studentenleben: Mit der Ausstellung "Schlagfertig!
Studentenverbindungen im Kaiserreich" betritt der Landschafts-
verband Westfalen-Lippe (LWL) Neuland: In Kooperation mit
Studierenden des Historischen Instituts Seminars der Universität
Paderborn unter Leitung des Privatdozenten Dr. Rainer
Pöppinghege entstanden eine Ausstellung und ein Reader zum
Thema.

Zu einem Treffen mit den Studierenden und einer exklusiven
Erstbesichtigung der Sonderausstellung für die Presse laden wir
Sie hiermit herzlich ein.


INFO

Wann?
am Mittwoch, 09. August 2006 ab 11 Uhr

Wo?
Treffpunkt ist der TerrassenSaal/Krummes Haus
(Verwaltung des Westfälischen Freilichtmuseums Detmold),
im Anschluss folgt die Ausstellungs- Besichtigung
in der Ehemaligen Fasanerie.

Ihre Ansprechpartner sind Projektleiter PD Dr. Rainer Pöppinghege,
sowie Dr. Jan Carstensen, LWL-Museumsleiter, Maya Zumdick M.A.,
Projektleiterin und die beteiligten Studierenden aus Paderborn.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 4 11:38:07 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Aug 2006 11:38:07 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Gladbeck, unsere Stadtt: 2/2006
Message-ID: s4d331c3.002@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 04.08.2006, 11:35


SERVICE: TOC

Gladbeck, unsere Stadt
Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur- und Heimatpflege
34. Jahrgang (2006)
Nr. 2
ISSN 0017-9787


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=84



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 3-10
Ruhr Nachrichten-
eine Zeitungstradition ging zu Ende

S. 11-13
Korn, Michael
Zwergfledermäuse, die heimlichen Untermieter

S. 14-20
Dreessen, Müzeyyen
Christen in unserer Partnerstadt Alanya in der Türkei

S. 21-23
Stratman, Robert
Wer war eigentlich...?
Erich Fried

S. 29-33
Korn, Michael
Die Gladbecker Teiche,
intakte Natur oder ökologisch gefährdet?

S. 35-40
Samen, Manfred
Der NS-Reichsarbeitsdienst und seine Ausprägung in Gladbeck

S. 40
Samen, Manfred
Schon vor 200 Jahren
Osterfeuer in Gladbeck wurden verboten

S. 41f.
Die Aussteuer eines i-Männeken 1868

S. 43f.
Leitzen, K.-Heinz
Aus der alten Heimat
Die Fliegenmedizin

S. 45
Enxing, Heinz
Ein Ort des Trostes für verwaiste Eltern

S. 46
Kurz belichtet

S. 47f.
Hötten, Wilhelm
Papa, erzähl mal vonne Arbeit





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 7 11:17:10 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Aug 2006 11:17:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Familiennamen finden im Internet,
LWL eroeffnet neues Internetportal
Message-ID: s4d72161.035@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.08.2006, 12:27


AKTUELL

Familiennamen finden im Internet

Durch ein neues Internet-Angebot des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) lässt sich zukünftig in Sekundenschnelle
zeigen, wie Familiennamen in der Region verbreitet sind
(www.lwl.org/familiennamen-in-westfalen). Die Kommission für
Mundart- und Namenforschung Westfalens hat am Freitag
(4.8.) ein Internetportal eröffnet, das auch für den
interessierten Laien als "Familiennamen-Finder" funktioniert.
Es ist das bundesweit erste regionale Angebot dieser Art,
das auf über 3,1 Millionen Daten der Telefonanschlüsse in
Westfalen-Lippe zurückgreift.

"Was noch vor einigen Jahren nur durch mühsames Wälzen
von Telefonbüchern herauszufinden war, kann jetzt sekunden-
schnell per Mausklick beantwortet werden. Möglich macht dies
unser neues Familiennamenportal, das wir zusammen mit der
IT-Abteilung des LWL entwickelt haben, sagte Prof. Dr.
Jürgen Macha, Vorsitzender der LWL-Kommission. Die
Kommission greife damit ein populäres Thema auf, das
sowohl Wissenschaftler als auch breite Teile der Bevölkerung
in ihren Bann ziehe.

Kommissions-Geschäftsführer Prof. Dr. Hans Taubken: "Namen
faszinieren, Namen interessieren. Rademacher, Schröder,
Lansing - Wo sind diese und andere Familiennamen verbreitet?
Wie hoch ist der Anteil des Namens in Westfalen-Lippe im
Verhältnis zum Vorkommen in ganz Deutschland? Kein Zweifel,
Namenforschung boomt."

Jeder Nutzer kann sich die Häufigkeit und geografische
Verbreitung von Familiennamen in Westfalen-Lippe per Karte
und in Zahlen anzeigen lassen. Um zu schauen, wie häufig
beispielsweise der Name Gesterkamp in den einzelnen Städten
und Gemeinden vertreten ist, kann die Option "absolute Häufigkeit"
gewählt werden: Es erscheinen die entsprechenden Stadt- und
Gemeindeflächen in verschiedenen Farben, je nach Vorkommen.
In absoluten Zahlen gemessen gibt es etwa in Münster mit neun
und Nottuln mit zehn fast gleich viele Anschlüsse.

Lässt man sich aber die relative Namensdichte gemessen an der
Einwohnerzahl anzeigen, so sieht man an der Färbung schnell,
dass das Vorkommen des Namens in Nottuln deutlich
konzentrierter ist. Darüber hinaus erfährt man, dass Gesterkamp
mit deutschlandweit 64 Einträgen zu 81,2 Prozent in Westfalen
vorkommt. Taubken: "Bei solch signifikanten Daten liegt es nahe,
dass der Name seinen Ursprung im westfälischen Raum hat und
damit typisch ist für diese Region."

Beim neuen Internetportal der LWL-Kommission lässt sich per
Mausbewegung nachvollziehen, in welcher der 231 Gemeinden
man sich in der Region befindet. Namenforscher Dr. Robert
Damme: "Dies ist ein großer Vorteil im Vergleich zu Vorreiter-
modellen für Belgien und die Niederlande. In diesen Anwendungen
werden zwar Landkreise farbig markiert, jedoch ohne diese zu
benennen, so dass eine Orientierung fehlt. Eine weitere
Verbesserung ist, sich das Vorkommen eines Familiennamens
nicht wie in den Niederlanden und Belgien ausschließlich in
absoluten Zahlen anzeigen zu lassen, sondern auch in Relation
zur Einwohnerzahl. Auch an die behinderten Benutzer ist gedacht
worden. Die barrierefreie Version verzichtet auf die Karte und
beschränkt sich auf die Textauswertung."

Das Angebot reihe sich ein in ein vielfältiges Internet-Angebot
des LWL, betonte LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe.
"Vom "Kulturatlas Westfalen" über das Interneportal
"Westfälische Geschichte" bis zum "Digitalen Kulturlandschafts-
informationssystem" erschließe der LWL damit die Kultur der
Region.


INFO

www.lwl.org/familiennamen-in-westfalen

Homepage der LWL-Kommission für Mundart- und Namenforschung:
www.mundart-kommission.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 7 11:59:09 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Aug 2006 11:59:09 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Duelmener Heimatblaetter, Heft 1/2006
Message-ID: s4d72b34.084@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 07.08.2006, 12:00


SERVICE: TOC

Dülmener Heimatblätter
53. Jahrgang
Heft 1/2006
ISSN: 1615-8687

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=46



S. 2-15
David, Ludger
Das Sythener Werk der Wasag-Chemie AG

S. 16-18
Potthoff, Erik
Rathaus und Kriegerdenkmal

S. 19-36
Kramer, Brigitte
Fußball ist Trumpf

S. 37-55
Bickhove-Swiderski, Ortwin
Rorup in der NS-Zeit

S. 56-59
Neuerscheinungen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 8 10:41:13 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Aug 2006 10:41:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Familienforschertag in Schwerte, 12.08.2006
Message-ID: s4d86a73.054@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christian Loefke"
Datum: 07.08.2006, 15:50


AKTUELL

Betreff: Bürgerbuch der Stadt Schwerte -
Familienforschertag in Schwerte

Der Roland zu Dortmund e.V. veranstaltet - wie vor zwei Jahren -
im Ruhrtalmuseum Schwerte am Samstag, dem 12. August 2006,
von 11.00 bis 17.00 Uhr einen Familienforschertag. Die
Veranstaltung soll dazu dienen, Neueinsteiger bei den ersten
Schritten zur Familienforschung zu beraten, Kontakte zwischen
Familienforschern herzustellen. Wir werden versuchen, Fragen,
die gestellt werden, zu beantworten und Tips für die Suche nach
ihren Ahnen zu geben.

Gleichzeitig werden unsere Mitglieder in einer kleinen Ausstellung
die Ergebnisse ihrer meist langjährigen Arbeit zeigen.

Der Roland nimmt die Veranstaltung zum Anlass, um seine neue
Veröffentlichung, das "Bürgerbuch der Stadt Schwerte 1700 - 1806,
Band 1, Hildegard Söffge, Christian Loefke, Dortmund 2006, 150 S.,
5 Abb." den Besuchern vorzustellen. Mit dem Bürgerbuch eröffnet
der Roland zu Dortmund e.V. die "Neue Folge" seiner Schriftenreihe.
Das Bürgerbuch verzeichnet die Aufnahmen der Neubürger sowie
die Bürgereidleistungen der Bürgersöhne der Stadt Schwerte von
1700 bis 1806. die Edition wurd durch Berufs-, Orts- und Namens-
register erschlossen. Der Band ist für 8,00 € erhältlich.


INFO

Kontakt:
Christian Loefke, Schriftleiter
Roland zu Dortmund e.V.
E-Mail: info at rolandgen.de
URL: www.rolandgen.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 8 11:23:49 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Aug 2006 11:23:49 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatbrief fuer die Kreise Paderborn und Hoexter,
Nr. 110
Message-ID: s4d87459.081@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 09.08.2006, 11:10


SERVICE: TOC

Heimatbrief für die Kreise Paderborn und Höxter
28. Jahrgang
Juni 2006
Nr. 110



Krus, Horst-D.
"Einheimische Ortsvertriebene"
Eine Erinnerung an Flucht und Vertreibung vor 60 Jahren

Westfälisches Ortsnamenbuch

Krus, Horst-D.
Neue Heimatliteratur






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 8 11:24:21 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Aug 2006 11:24:21 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe, 2/2006
Message-ID: s4d8747a.084@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 10.08.2006, 11:10


SERVICE: TOC

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe
(77. Jahrgang der "Olper Heimatblätter")
Folge 223
Heft 2/2006
ISSN: 0177-2899

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=88




Seiten in Auswahl [AS]

S. 121-124
Harnischmacher, Alfons und Theo
Olpe 2006 - ein "neues" Stadtmodell für die Stadt Olpe

S. 125-128
Stupperich, Walter
Familie Stupperich 1470-2005
Nachschau zum Sippentreffen 2005

S. 129-134
Kaufmann, Karl Heinz
Auf der Heidenstraße vom Pilgerstein der "Förder Linde"
nach Attendorn

S. 135-150
Höffer, Otto
Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn
von Fürstenberg-Herdringen

S. 151-156
Halbfas, Hubertus
Aus Archiven und Museen des Kreises Olpe

S. 157-166
Rüsche, Friedhelm
Das Dekanat Olpe von 1923 bis 2006

S. 167-186
Löcken, Monika
"Fußball auf den Höhen"

S. 187-193
Voß, Hans Werner
Heimatchronik
vom 1. Januar 2006 bis 30. April 2006

S. 194-198
Buchbesprechungen