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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 3 11:24:42 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Jul 2006 11:24:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Westfalen in der Neuen Welt. 12.07.2006,
Bocholt
Message-ID: s4a8fe9d.042@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 29.06.2006, 10:41


AKTUELL

Gesellschaft für historische Landeskunde
des westlichen Münsterlandes e.V.

Geschäftsstelle :
Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstr. 15
D-4 869 1 Vreden
Tel. : 025 64- 39.18.24
Fax : 025 64- 39.1 8.29
E-Mail: westmuensterland-institut at t-online.de


Mittwoch, 12. Juli 2006
Vortrag Prof. Dr. Walter D. Kamphoefner, Texas A&M University:
Westfalen in der Neuen Welt.
Eine Sozialgeschichte der Auswanderung im 19. Jahrhundert
Ort: Bocholt, Altes Rathaus, 19:30 h
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Stadtarchiv Bocholt und der
Stadtsparkasse Bocholt


Stichworte wie Migration und Integration sind zur Zeit in aller Munde.
Ist
Deutschland nun ein Einwanderungsland oder nicht? Bis zum Beginn des
20. Jahrhunderts waren viele Deutsche, darunter auch Westfalen bzw.
Münsterländer selbst Emigranten. Wirtschaftliche Not und fehlende
berufliche Perspektiven trieben sie in die Auswanderung. Ein wichtiges
Ziel
waren die Vereinigten Staaten von Amerika.

In seinen Forschungsarbeiten untersucht der Migrationsforscher Prof.
Dr.
Walter Kamphoefner seit Jahren die Motive, die viele zur Auswanderung
trieb,
das soziale Gefüge aus dem das Gros der Auswanderer stammte,
hinterfragt,
mit welchen Plänen sie nach Amerika kamen und ob die Integration in die

Gastgesellschaft gelang.

Prof. Kamphoefner legt sein Augenmerk vor allem auf die in der
Emigrations-
forschung lange vernachlässigte Auswanderung aus Nordwestdeutschland.
Im Gegensatz zum Süden Deutschlands, wo die Erbschaftsteilung zu immer
kleineren landwirtschaftlichen Besitztümern führte und diese den
Menschen
schließlich keine Existenzmöglichkeiten mehr boten, sind die Gründe für
die
Emigration im Nordwesten mehr mit der industriellen Entwicklung
verknüpft.

Die ländliche, arbeitsintensive Leinenwarenproduktion hatte zu einem
Bevölkerungswachstum geführt, das schließlich einen Bevölkerungsdruck
verursachte. Als die Leinenindustrie im Wettbewerb mit ausländischen
Waren
und der Maschinenproduktion zusammenbrach, kam es zur Massenemigration.

Dort, wo man erfolgreich den Übergang zur modernen Industrie schaffte,

verzeichnete man die niedrigste Auswanderungsrate, während rein
landwirtschaftliche Gebiete in der Mitte lagen.

Die Masse der Emigranten aus Nordwestdeutschland bestand aus
besitzlosen
Heuerleuten und Landarbeitern, aus der Gruppe von Menschen, die beim
Niedergang der Leinenwarenindustrie am schwersten betroffen waren. Eng

verknüpft mit ihrer wirtschaftlichen Not war ihre politische Ohnmacht,
so dass
sie mit leeren Händen dastanden, als der dörfliche Gemeinbesitz in
private
Grundstücke aufgeteilt wurde.

Obwohl solch übergreifende ökonomische Kräfte die Auswanderung
vorprägten,
entschieden persönliche Bindungen des Einzelnen oft über das Ziel eines

Immigranten. Propagandakampagnen konnten einige wenige Pioniere an
einen
bestimmten Ort locken, doch nur wenn deren Berichte positiv ausfielen,
wurden
viele Menschen von ihnen angezogen. Grundsätzlich gilt: Je später eine

Emigrationsbewegung in einer Gegend Deutschlands einsetzte, desto
weiter
westlich ließen sich die Wanderer in Amerika nieder. Die Städte waren
für viele
Immigranten nur vorübergehende Haltepunkte. Hier wollten sie Geld zum
Landerwerb verdienten.

Diese Studie konzentriert sich auf zwei Counties in Missouri, in denen
fast drei
Viertel der Immigranten in Deutschland einem Gebiet entstammte, das
einen Radius
von weniger als 50 Kilometer umfasst. Es gibt eine Anzahl von
Beispielen, in denen
ganze Dörfer buchstäblich verpflanzt wurden. Erwartungsgemäß
distanzierten sich
solche Einwanderer von den Amerikanern, lebten und heirateten unter
sich und
hatten wenig Kontakt mit anglo-amerikanischen Konfessionen oder der
Sklaverei.

Das Ausmaß der tatsächlichen Anpassung hing oft von der
Schichtzugehörigkeit
der Einwanderer ab, wobei die Angehörigen höherer Schichten in
Deutschland
schneller und bereitwilliger in die amerikanische Gesellschaft
eingegliedert wurden.

Mit seiner Untersuchung der Wanderungswege von fast 150 Familien aus
Deutschland nach Missouri konnte Prof. Kamphoefner die Faktoren
ermitteln, die
den Erfolg der Immigranten in Amerika beeinflussten.

Die Erfahrungen der Westfalen in Missouri bestätigen im allgemeinen,
was der
Herausgeber des "Hermanner Wochenblattes" im Jahre 1845 etwas
selbstherrlich,
im Grunde jedoch zutreffend beobachtet hatte:

"Durch unser Fleis und durch unser Ausdauer haben wir unsere teutsche
Ansiedlung
erhalten und uns eine freundliche Heimat gegründet, in der wir schöner
die alte
wiederfanden, die wir nicht ohne innere Bewegung verließen."

Professor Dr. Walter Kamphoefner ist Director of Graduate Studies an
der Texas
A&M-University. In den Jahren 1975 und 1976 studierte Kamphoefner, der
selbst
Wurzeln in Westerkappeln und Melle hat, an der Westfälischen
Wilhelms-Universität
in Münster. Prof. Kamphoefner hat eine Fülle von Büchern und Aufsätzen
zur
Emigration Deutscher in die USA verfasst.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag Prof. Dr. Walter D. Kamphoefner, Texas A&M University:
Westfalen in der Neuen Welt.
Eine Sozialgeschichte der Auswanderung im 19. Jahrhundert
Ort: Bocholt, Altes Rathaus
Datum: 12. Juli 2006, 19:30 Uhr
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes
e.V.

Kontakt:
Dr. Tim Sodmann
Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
Tel.: 02564-391824
E-Mail: westmuensterland-institut at t-online.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 4 11:20:28 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Jul 2006 11:20:28 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 7/2006
Message-ID: s4aa4f11.023@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 04.07.2006, 11:30


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
67. Jahrgang
Juli 2006
Heft 7/2006

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89




Seiten in Auswahl [AS]

S. 217-221
Bleicher, Wilhelm
Vom alten Rentrop-Kotten in Niederreh

S. 222-224
Mager, Peter
Der "Weinberg" am Schloß Hohenlimburg als integraler Bestandteil
der Neugestaltung der Gartenanlagen

S. 225-227
Kramer, Jürgen
125 Jahre Elseyer TV

S. 228-240
Naumann, Elfried
Im Frühjahr 1945 begann mein neues Leben

S. 241f.
Buchbesprechung

S. 242f.
Schulz, Hans-Dieter
Hohenlimburg vor 100 Jahren

S. 244-251
Hüning, Erdmute
Heimatpost





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 4 11:25:46 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Jul 2006 11:25:46 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_Au_Backe=2E_Vom_Zahnrei=DFen_zum?=
=?iso-8859-1?q?_Zahnerhalten=2C_09=2E07=2E-03=2E09=2E2006=2C_Guetersloh?=
Message-ID: s4aa5063.039@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 03.07.2006, 21:55


AUSSTELLUNG

9. Juli 2006 - 3. September 2006
Au Backe. Vom Zahnreißen zum Zahnerhalten

Noch bis vor wenigen Generationen besorgten Barbiere und reisende
Zahnbrecher das für die Leidenden unangenehme und schmerzhafte
Geschäft des Zähneziehens. Die Ausstellung zeigt anhand von seltenen
und eindrucksvollen Exponaten die Geschichte der Zahnmedizin von
den handwerklichen und ganz unmedizinischen Anfängen bis hin zur
heutigen High-Tech-Behandlung. Sie besteht zum größten Teil aus
Exponaten der Bielefelder Sammlung Bulk. Wilhem Bulk sr., Gründer
einer der führenden Großhandlungen für Zahnbedarf in Deutschland,
hat sie in dem halben Jahrhundert zwischen 1930 und 1980 zusammen-
getragen. Eine der größten zahnmedizinischen Sammlungen wird vor
dem Wechsel nach Finnland letztmalig in Deutschland nun im Stadt-
museum Gütersloh zu sehen sein, dem einzigen kommunalen Museum
mit dem Schwerpunkt zur Geschichte der Medizin und des Gesundheits-
wesens in ganz Norddeutschland.

Ergänzt wird die Ausstellung mit Stücken aus der eigenen Sammlung
sowie durch Leihgaben des Dentalmuseums Zschadraß im Muldentalkreis,
das mittlerweile über den bedeutendsten Bestand seiner Art in Mittel-
europa verfügt. Mit den Ausstellungsstücken und den begleitenden Fotos

erhält der Besucher einen umfassenden Überblick über die Geschichte
der Zahnmedizin und erfährt, wie grundlegend sich die Zahnbehandlung
vor allem im industriellen Zeitalter verändert hat und an die
Bedürfnisse
des Patienten angepasst wurde.

Für Besucher, die an detaillierteren Informationen zum Thema
interessiert
sind, hat der Historiker Wolfgang Schröder M.A. eine ausführliche
Broschüre
zur Geschichte der Zahnmedizin erstellt, die für € 6,90 erworben werden
kann.



Ausstellungseröffnung

Am Sonntag, 9. Juli 2006, um 11.30 Uhr sind Sie und Ihre Freunde
herzlich
eingeladen zu einer garantiert schmerzfreien Museumssprechstunde.

Es erwarten Sie
zur Begrüßung: Dr. Rolf Westheider, Leiter des Stadtmuseum Gütersloh
mit einer Einführung: Dr. med. dent. Wilhelm Bulk jr., Münster


INFO

Veranstaltungsdaten:
Au Backe. Vom Zahnreißen zum Zahnerhalten
Datum: 9. Juli 2006 - 3. September 2006
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: http://www.stadtmuseum-guetersloh.de/

Kontakt:
Martin Wedeking
Stadtmuseum Gütersloh
E-Mail: wedeking at arcor.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 5 11:26:36 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 Jul 2006 11:26:36 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Der Schluessel, Juni 2006
Message-ID: s4aba203.096@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 05.07.2006, 11:30


SERVICE: TOC

Der Schlüssel
Blätter der Heimat für die Stadt Hemer
51. Jahrgang
Heft 2
Juni 2006
ISBN 3-938052-03-1


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=94




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 57-59
Herchenröder, Gerd
700 Jahre Deilinghofen

S. 59-68
Bolz, Lothar
Flucht und Vertreibung (2)
Meine Kindheitserinnerungen 1944-1947

S. 68-72
Gedenkstunde am 27. Januar 2006 auf dem jüdischen
Friedhof in Hemer

S. 73-81
Müller, Horst
Briefmarken aus Hemer

S. 82f.
Buchbesprechung

S. 84-96
Gymnich, Karin von
Kleine Heimatchronik
1. Vierteljahr 2006





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 6 11:44:11 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Jul 2006 11:44:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Gefion Apel wird neue stellvertretende Leiterin
des Westfaelischen Freilichtmuseums Detmold
Message-ID: s4acf7ae.094@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.06.06 12:05


AKTUELL

Gefion Apel wird neue stellvertretende Leiterin des
Westfälischen Freilichtmuseums Detmold

Gefion Apel wird zum 1. Juli 2006 stellvertretende Museumsleiterin
des Westfälischen Freilichtmuseum Detmold und übernimmt dort
gleichzeitig das neue Referat für Museumspädagogik. Das hat der
Landschaftsausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) am Freitag (23.06.) in Münster beschlossen. Als
stellvertretende Museumsleiterin tritt Apel die Nachfolge von Dr.
Jan Carstensen an, der das LWL-Museum seit November 2005
leitet.

Apel wurde am 21. September 1964 in Heidelberg (Baden
Württemberg) geboren. Sie studierte nach dem Abitur zunächst in
Braunschweig, später auch in Göttingen, Kopenhagen und Oslo
Geschichte, Skandinavistik und Politikwissenschaft. Danach war sie
mehrere Jahre in der Erwachsenenbildung tätig und übernahm
einen Lehrauftrag an der Georg-August-Universität Göttingen.
1994 kam sie als Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit und
Museumspädagogik zum LWL in sein Westfälisches Freilicht-
museum Detmold.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 6 11:50:13 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Jul 2006 11:50:13 +0200
Subject: [WestG] [KONF] RUB-Tagung: Quaelen und Leiden in der Vormoderne,
07./08.07.2006, Bochum
Message-ID: s4acf90e.029@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 29.06.2006, 13:55


TAGUNG

Eine Jahrtausende alte, blutige Tradition
Folter in Antike, Mittelalter und früher Neuzeit
RUB-Tagung: Quälen und Leiden in der Vormoderne

Durch mutmaßliche Demütigungen, Misshandlungen und Repressionen in den
Gefängnissen Abu Ghraib und Guantánamo ist die Folter in jüngster Zeit
wieder ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Menschen
zu
quälen, um Informationen zu erhalten, ist jedoch keine neuzeitliche
Erscheinung: Das zeigt eine öffentliche Tagung in der Ruhr-Universität
am 7. und 8. Juli 2006 (GA 04/714), veranstaltet von der
fachübergreifenden Arbeitsgruppe "Recht - Religion - Gewalt in der
Vormoderne". Unter dem Titel "Quälen und Leiden in der Vormoderne"
geht
es um die Folter in der Antike, im Mittelalter und in der frühen
Neuzeit.

Programm im Internet

Das ausführliche Programm der Tagung steht im Internet unter
http://www.rub.de/geschichtswissenschaft

Rechtliche Fragen und Beispiele

Bochumer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener
Fachbereiche behandeln auf der Tagung sowohl grundsätzliche Fragen -
etwa die nach dem Rechtscharakter der Folter - als auch Fallbeispiele
aus der Geschichte: die Folterungen unter Herodes von Judäa, die
Kreuzzüge, die Inquisition und die Hexenprozesse. Ein Beitrag aus der
Sicht der modernen Genozidforschung spannt zudem den Bogen zur
Gegenwart.

Aktive Forschergruppe

Probleme und Ereignisse von heute aus Sicht der vormodernen Geschichte
beleuchten: Dieses Ziel verfolgt die interdisziplinäre Arbeitsgruppe
"Recht - Religion - Gewalt in der Vormoderne" an der RUB. Unter
Beteiligung der Geschichtswissenschaft, der Theologien, der
Islamwissenschaft und der Rechtsgeschichte veranstaltet die
Forschergruppe seit 2002 regelmäßig Kolloquien und Tagungen zu
aktuellen Themen, z. B. zu Fragen der Legitimation von Gewalt. Damit
trägt die Gruppe wesentlich dazu bei, den Forschungsschwerpunkt
"Religion und Gesellschaft" am Historischen Institut der RUB
auszubauen.


INFO

Prof. Dr. Nikolas Jaspert / Ditte Gurack
Historisches Institut,
Fakultät für Geschichtswissenschaft der RUB
Tel. 0234/32-22535,
E-Mail: nikolas.jaspert at rub.de





From kroehner at uni-muenster.de Thu Jul 6 09:47:12 2006
From: kroehner at uni-muenster.de (=?ISO-8859-15?Q?Claudia_Kr=F6hnert?=)
Date: Thu, 06 Jul 2006 09:47:12 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2006/23
Message-ID: 44ACC000.3050708@uni-muenster.de>

Von: "Hans Mühl"
Datum: 06.07.2006, 09:45


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB

Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser

Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-23 für den Zeitraum vom 17.06.2006 bis zum 23.06.2006 mit insgesamt 37 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die
ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J



Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/
Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de Website Nordrhein-Westfälische
Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html










From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 7 11:27:16 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Jul 2006 11:27:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchaeologie in Hoexter besteht seit 20 Jahren
Message-ID: s4ae4527.035@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 06.07.2006, 15:36


AKTUELL

Stadtarchäologie in Höxter besteht seit 20 Jahren
Geschichte wurde teilweise neu geschrieben

Die Stadtarchäologie Höxter wurde im Mai 1986 aus der Taufe
gehoben wurde. Vorher gab es nur punktuelle Untersuchungen,
die vor allem von Dr. Stephan ausgingen. Die Stadtarchäologie ist
die älteste kommunale Einrichtung ihrer Art in Westfalen. Dem
höxterschen Beispiel folgten die Städte Soest (1990), Dortmund
(1993) und Münster (2001). Es hat sich gezeigt, dass die
kommunalarchäologische Arbeit ihre unübersehbaren Stärken hat.
Sie liegen vor allem in der Präsenz vor Ort, der Nähe zum Bürger
und der detaillierten Ortskenntnis. Die Arbeit und der hohe
Kenntnisstand der Stadtarchäologie schaffen zum Beispiel Planungs-
sicherheit bei Baumaßnahmen in der Stadt und verhindern
Verzögerungen bei deren Umsetzung.

Seit 1986 wurden in Höxter seitens der Stadtarchäologie auf
über 90 Arealen Ausgrabungen durchgeführt, schwerpunktmäßig
in der Altstadt. Diese haben neue, wichtige Erkenntnisse zur
Stadt-, Regional- und Landesgeschichte erbracht. Der Nachweis
einer Befestigung des karolingerzeitlichen Höxters (Wall und
Graben aus dem späten 9. Jahrhundert) und der Fund des
ältesten Siegelstempels der Stadt(Mitte 12.Jahrhundert) gehören
zweifellos zu den herausragenden Ergebnissen. Zudem wurde
wichtige Erkenntnisse zum Bau und zur Nutzung des Historischen
Rathaus wähend des Umbaus seit 1988 gesammelt.

Der Schwerpunkt der archäologischen Arbeit im ersten Jahrzehnt
lag bei der Ausgrabungstätigkeit. Mit dem Rückgang der Bau-
tätigkeit verlagerte sich im zweiten Jahrzehnt der Schwerpunkt
auf die Auswertung der Grabungen. Angesichts der besonderen
historischen Bedeutung des Siedlungsraumes Höxter-Corvey wird
auch weiterhin angestrebt, im Vorfeld von Tiefbaumaßnahmen
und der damit verbundenen Zerstörung von im Boden konservierten
Dokumenten zur Stadtgeschichte bodendenkmalpflegerisch tätig
zu werden. Das zweite Standbein wird auch weiterhin die Auf-
arbeitung des archäologischen Quellenmaterials bilden, um dem
Bürger und der Fachwelt die Ergebnisse der Untersuchungen
zugänglich zu machen.

In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Stadtarchäologie an
zahlreichen Publikationen und wissenschaftlichen Projekten beteiligt.

Größere wissenschaftliche Projekte
- DFG-Projekt zur mittelalterlichen Buntmetallverarbeitung in Höxter
und Corvey in Zusammenarbeit mit den Universitäten Göttingen,
Frankfurt/Main und Kopenhagen (ca. 1990-95)
- Bearbeitung der mittelalterlichen Glasfunde in Zusammenarbeit mit
der Universität Göttingen (ca. 1996-2000)
- Westfälischer Städteatlas, Blatt Höxter in Zusammenarbeit mit
der Universität Münster (ca. 2002-06)
- Herausgabe der vierbändigen Stadtgeschichte
- Welterbe Corvey (Mitarbeit), im Arbeitskreis wurde besonders die
Bedeutung der archäologischen Untersuchungen für die Antragstellung
hervorgehoben.

Publikationen
Ca. 50 Artikel in Fachzeitschriften, Tagungsbänden, Festschriften und
Ausstellungskatalogen zu unterschiedlichen Aspekten der
Stadtgeschichte.
Der erste erschienene Band der Stadtgeschichte führt beispielhaft vor
Augen, welchen hohen Stellenwert die archäologischen Quellen (und
deren Untersuchung) für die Rekonstruktion der Höxterschen Geschichte
besitzen. Ein Umstand, der auch in allen Rezensionen positiv
hervorgehoben
wird.

Hinzu kommt die enge Zusammenarbeit vielen Instituten und
Einrichtungen.
Auch an Ausstellungen hat man sich immer weider beteiligt. Für
überrionale
Ausstellungen hat die Archäologie zudem Leihgaben u.a. in Bremen,
Dortmund, Dresden, Herne, Paderborn und Innsbruck zur Verfügung
gestellt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 7 11:35:36 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Jul 2006 11:35:36 +0200
Subject: [WestG] [POS] Westfaelisches Archivamt, Restaurator/in, Muenster
Message-ID: s4ae4720.077@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 29.06.2006, 13:48


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das Westfälische Archivamt sucht im Rahmen eines umfassenden
Projektes zur Konservierung und Massenentsäuerung von kommunalem
Archivgut zum 01.09.2006 befristet bis zum 31.12.2007 vier

Restauratoren / Restauratorinnen.

Einsatzorte sind das Westfälische Archivamt in Münster bzw.
gegebenenfalls ein Kommunalarchiv im Ruhrgebiet.

Aufgabengebiete:
- Erfassung und Kartierung von Archivbeständen, die sich in
westfälischen Kommunalarchiven befinden und die der Massen-
entsäuerung durch externe Dienstleister zuzuführen sind
- Planung und Koordination der Transporte des zur Bearbeitung
vorgesehenen Archivguts zwischen den verschiedenen Stand-
orten in Westfalen, dem Westfälischen Archivamt und den
externen Dienstleistern
- fachliche Anleitung und Betreuung von bis zu 10 Arbeitskräften,
die sich im Westfälischen Archivamt den Konservierungsarbeiten
und den vor- und nachbereitenden Arbeiten bei
Massenentsäuerungsaufträgen widmen
- fachliche Koordination und Begleitung der Massenentsäuerungs-
aufträge an externe Dienstleister
- Erstellung und Pflege von Arbeitsprogrammen und Statistiken
- Durchführung restauratorischer Begleitmaßnahmen am Archivgut

Wir erwarten:
- eine qualifizierte Fachhochschul- oder Hochschulausbildung im
Bereich der Papierrestaurierung oder vergleichbare fundierte, in
mehrjähriger Berufspraxis und durch Fortbildungen nachgewiesene
Qualifikationen in der Papierrestaurierung
- Erfahrung in der Ausbildung und Führung von Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern ist von Vorteil
- grundlegende Kenntnisse des Archivwesens
- gute EDV-Kenntnisse (MS-Office)
- Flexibilität, Teamfähigkeit, Engagement und Zielorientierung
- Führerschein Kl. B

Wir bieten:
- eine den Aufgaben entsprechende Vergütung nach Entgeltgruppe
9 bzw. 10 TVÜ-VKA


Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung,
Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern
nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Für Auskünfte zu den Tätigkeitsfeldern stehen Ihnen Herr Sand
(Tel. 0251 591-4010) oder Frau Geller (0251 591-4009), für Fragen
bezüglich des Bewerbungsverfahrens Herr Höötmann (Tel. 0251 591-3401)
zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
11/06 bis zum 04.08.2006 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 11 10:52:08 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Jul 2006 10:52:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Wolf-Dieter
Hauschild: Geist und Geld in der Geschichte
Message-ID: s4b382f9.042@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 07.07.2006, 18:02


AKTUELL

Geist und Geld in der Geschichte
Abschiedsvorlesung des Theologen Prof. Dr. Wolf-Dieter Hauschild

Über "Geist und Geld als Determinanten in der Kirchengeschichte"
spricht Prof. Dr. Wolf-Dieter Hauschild von der
Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster in
seiner Abschiedsvorlesung am Mittwoch, 12. Juli 2006. Die
Veranstaltung beginnt um 11.15 Uhr im Hörsaal S9 des Schlosses,
Schlossplatz 2.

Prof . Dr. Wolf-Dieter Hauschild, Direktor des Seminars für
Kirchengeschichte, Schwerpunkt Alte Kirche, hat über zwanzig Jahre
an der Evangelisch - Theologischen Fakultät in Münster gelehrt. Er
ist Leiter der Forschungsstelle Gregor von Nyssa und der Patristischen
Arbeitsstelle und Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher
Vereinigungen wie die Patristische Kommission der Akademie
Düsseldorf, der Historischen Kommission des Deutschen
Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes sowie der Evangelischen
Arbeitsgemeinschaft für kirchliche Zeitgeschichte".


INFO

Link: Evangelisch-Theologische Fakultät
(http://egora.uni-muenster.de/fb1/)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 11 11:04:30 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Jul 2006 11:04:30 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Gie=DFereivorfuehrung_in_Barendo?=
=?iso-8859-1?q?rf=2C_15=2E07=2E2006=2C_Iserlohn?=
Message-ID: s4b385d9.091@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 11.07.2006, 11:30


AKTUELL

Gießereivorführung in Barendorf

Am kommenden Samstag, 15. Juli, findet um 15.00 Uhr wieder
eine öffentliche Gießereivorführung in der Historischen Fabrik-
anlage Maste-Barendorf, Baarstraße, statt.
Das Iserlohner Stadtmuseum lädt dazu alle Interessierten ganz
herzlich ein. Die Vorführung ist wie gehabt kostenlos.


INFO

Kontaktdaten:
STADT ISERLOHN
Bereich Medien- u. Öffentlichkeitsarbeit
Schillerplatz 7
58636 Iserlohn
Tel. 02371/217-1251
Fax 02371/217-2992
pressestelle at iserlohn.de
www.iserlohn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 12 10:53:49 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Jul 2006 10:53:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Sportliche Massenrituale. Schon vor der WM 2006
wurden Sportfeste inszeniert
Message-ID: s4b4d793.035@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 11.07.2006, 14:19


AKTUELL

Sportliche Massenrituale
Schon vor der WM 2006 wurden Sportfeste inszeniert

Passend zum Ende der Fußball-WM 2006 in Deutschland fand in der
katholischen Akademie Franz Hitze-Haus in Münster eine
wissenschaftliche Tagung zum Thema "Massenrituale. Sport,
Öffentlichkeit und politische Kultur im 20. Jahrhundert" statt.

Es handelte sich um die zweite Arbeitstagung im Rahmen des vom
Deutschen Olympischen Sportbund und der Deutschen Sporthochschule in
Köln getragenen und von der Krupp-Stiftung unterstützten Projekts
zu "Leben und Werk Carl Diems". Nachdem auf der ersten Tagung vor
einem Jahr, ebenfalls in Münster, über das "Genre der Biographie"
diskutiert wurde, ging es nun angesichts der Fußball-WM um die
Geschichte sportlicher Massenrituale und deren Inszenierung. Carl Diem
hat als Organisator der ersten Olympischen Spiele 1936 in Deutschland
dafür Maßstäbe gesetzt.

Die Tagung hatte das Ziel, die Olympischen Spiele 1936 und die Rolle
Carl Diems im Kontext historischer, politischer, kultureller und
sportlicher Entwicklungen zu beleuchten. Der Vorsitzende des
Projektbeirats, Prof. Dr. Ommo Grupe (Tübingen), und die
Projektleiter Prof. Dr. Michael Krüger und Prof. Dr. Frank Becker
(beide Münster) konnten neben geladenen Experten aus den
verschiedensten Zweigen der Sport- und Geschichtswissenschaften
zahlreiche Gäste begrüßen, darunter den international
renommierten Historiker und Soziologen Prof. Dr. Allen Guttmann aus
Amherst/USA.

Frank Becker umriss in seinem Einführungsvortrag die Zielstellung
der Tagung und des Diem-Projekts insgesamt, das über die Bearbeitung
einer Biographie Carl Diems hinaus geht, sondern Leben und Werk dieses
bedeutenden Organisators und Ideengebers des Sports in verschiedenen
Epochen der deutschen Geschichte und in unterschiedler kontextueller
Perspektive zu verdeutlichen. Im Mittelpunkt der Tagung stand die
Aufgabe, Einflüsse und Traditionen herauszuarbeiten, die nicht auf
den ersten Blick zu erkennen sind, aber gleichwohl in die Inszenierung
sportlicher Massenfeste eingehen. Dies gilt beispielsweise für
"militärische Massenrituale", aber auch für die zahlreichen
Beispiele politischer Instrumentalisierungen turnerischer und
sportlicher Feste, einschließlich der Arbeiter-Turn- und Sportfeste
und Arbeiterolympiaden. Einen Schwerpunkt der Tagung bildete die
Beschäftigung mit den Olympischen Spielen von 1936 selbst.

Die dritte Arbeitstagung im Zusammenhang des "Diem-Projekts" wird im
nächsten Jahr Fragen im Zusammenhang der Körper-, Bewegungs- und
Biographiegeschichte des Sports gewidmet sein. Die Publikation der
Diem-Biographie von Frank Becker ist dann für Anfang 2008
vorgesehen.


INFO

Link: Sportpädagogik und Sportgeschichte
(http://www.uni-muenster.de/Sportwissenschaft/Paedagogik/)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 12 11:18:56 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Jul 2006 11:18:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 06.06.-11.07.2006
Message-ID: s4b4dada.010@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 12.07.2006, 10:07


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred
Hartmann erstellt wird. [MW]

Quelle:
http://www.wdr.de/nachrichten/



WDR-
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 11.07.2006

Herne: Archäologen lösten Rätsel (16:55)
Die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe haben das
Geheimnis der berühmten *Damen von Ilse" gelüftet. Jahrelang hatte
ihnen der Fund Rätsel aufgegeben, der im Westfälischen Museum für
Archäologie in Herne ausgestellt ist. Heute präsentierten die
Wissenschaftler neue Forschungsergebnisse. An den 20 *Damen von Ilse",
deren Gräber die Forscher im Kreis Minden-Lübbecke freilegten, ist so
manches rätselhaft. Die Leichen der Frauen waren bei der Bestattung
nicht verbrannt worden und sie trugen Bronzeschmuck: Das war
ungewöhnlich in Westfalen vor 2550 Jahren. Deswegen war die Herkunft
der Frauen lange unklar. Die Archäologen vermuteten jahrelang, dass
sie
eingewandert waren. Das haben Forscher der Uni Tübingen jetzt
bestätigt.
Sie untersuchen die chemische Zusammensetzung der Zähne mit neuen
wissenschaftlichen Methoden * und konnten diesen Teil des Rätsel um
die *Damen von Ilse" lösen.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 11.07.2006

Kultur-Navigation für Radfahrer (15:17)
Radfahrer im Kreis Warendorf können ab heute den Kultur-Parcours des
Kreises satellitengestützt erkunden. Zielgenau werden sie auf
insgesamt
330 Kilometern zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten geführt, unter
anderem
Schlösser und Museen. Technische Voraussetzung ist ein mobiles
GPS-Navigationssystem. Die Daten können dann kostenlos heruntergeladen
werden.



Nachrichten aus OWL vom 08.07.2006

Neue Ausstellung im MARTa (11:39)
Das Museum MARTa in Herford präsentiert eine neue Ausstellung. Sieben
junge Künstler zeigen aktuelle europäische Kunst. Am Rande der
Pressekonferenz wehrte sich der künstlerische Leiter, Jan Hoet, gegen
den Vorwurf, dass die künstlerische Verwaltung für die erhöhten
Betriebskosten verantwortlich sei. Die Kosten der aktuellen
Ausstellung
lägen unter dem vorgesehen Budget.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 30.06.2006

Bottrop: Movie Park feiert Jubiläum (15:46)
Der Film-Erlebnis-Park in Bottrop-Kirchhellen feiert heute 10-jähriges
Jubiläum. Am 30. Juni 1996 wurde der Park als "Warner Bros. Movie
World"
eröffnet. Seitdem kamen fast 16 Millionen Gäste in die Welt aus
Filmkulissen. Als neueste Attraktion hat der Movie Park seit einigen
Tagen ein Hollywood Film-Museum. Insgesamt gibt es im Movie Park auf
einem Gelände von 45 Hektar rund 40 Angebote rund um das Thema Film.
Für
den 2. Juli gibt es ein Jubiläums-Bühnenprogramm


Nachrichten aus OWL vom 28.06.2006

Bekämpfung von Holzschädlingen (10:55)
Internationale Fachleute beschäftigen sich ab Mittwoch in Detmold mit
der Bekämpfung von Holzschädlingen in historischen Gebäuden. Im
Mittelpunkt stehen die Ergebnisse von Forschungsarbeiten des
Freilichtmuseums Detmold in Zusammenarbeit mit der
Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft. Unter anderem
wird eine neuartige Methode zur Heißluftbehandlung von befallenen
Gebäuden vorgestellt.

Nachrichten aus OWL vom 23.06.2006

Museumsleiter wehrt sich (16:54)
Im Streit um die hohen Kosten des Herforder Museums MARTa wehrt sich
jetzt dessen künstlerischer Leiter Jan Hoet. Die anfänglichen
Budgetplanungen seien in der Tat unrealistisch niedrig gewesen,
schrieb
Hoet in einem offenen Brief an die Herforder Bürger. Änderungen am
Ausstellungskonzept werde es aber nicht geben, da sich das MARTa als
modernes, internationales Kunsthaus verstehe. Zudem hielt Hoet
Kritikern
entgegen, dass das MARTa die Stadt Herford international bekannt
gemacht
habe.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 21.06.2006

Bochum: Mehr Angebote für Hartz IV gefordert (14:58)
Die Soziale Liste im Bochumer Stadtrat verlangt mehr kostengünstige
Angebote speziell für Hartz-IV-Empfänger. Das Kultur- und Sportabo
*Bochum Card" solle überprüft und verstärkt den
Langzeitarbeitslosen angeboten werden. Die Karte bietet unter anderem
vergünstigten Eintritt in Museen oder Bäder. Außerdem solle die Stadt
mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr über ein Großkundenabkommen für
Hartz-IV-Empfänger verhandeln.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 22.06.2006

Kein Stadtmuseum am Olper Bahnhof (07:39)
Das geplante Stadtmuseum am Bahnhof von Olpe wird nicht gebaut. Dafür
entschied sich der Rat. Das Museum hätte knapp sechs Millionen Euro
gekostet und jährliche Folgekosten von 560.000 Euro erfordert. Der
Museumsförderverein mit seinen gut 550 Mitgliedern befasst sich seit
neun Jahren mit dem Museumsbau. Vorstandsmitglied Wilma Ohly sagte,
man
werde weiterhin an einem Stadtmuseum festhalten und eine
kostengünstigere Lösung suchen.


WDR-Nachrichten aus Südwestfalen vom 21.06.2006

Anhörung zu Medebacher Rathaus (07:51)
Auf einer Einwohnerversammlung sollen sich die Medebacher Bürger dazu
äußern, ob das Rathaus saniert oder neu gebaut werden sollte. Das hat
der Rat der Stadt entschieden. Seit mehr als einem Jahr sind die
Archivräume des Rathauses mit giftigem Schimmelpilz verseucht und
dürfen nur mit Atemschutzmasken betreten werden. Ein Neubau würde 1,3
Millionen Euro kosten.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.06.2006

Japans Prinzessin in Dortmund (15:20)
Die japanische Prinzessin Takamado kommt zum WM-Spiel am Donnerstag
nach Dortmund. Am Abend wird sie das Spiel Japan gegen Brasilien im
Stadion verfolgen. Zuvor ist ein Besuch im Museum für Kunst und
Kulturgeschichte geplant. Die Prinzessin ist Schirmherrin des
japanischen Fußballverbandes und kommt in Begleitung einer ihrer
Töchter.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 20.06.2006

Bottrop: Neues Filmmuseum eröffnet (10:33)
Der Bottroper Movie Park hat heute eine Studiotour eröffnet. Ganz wie
in den amerikanischen Universal-Studios können Besucher an bekannten
Requisiten aus Hollywood-Filmen vorbei fahren. Auch das bundesweit
einmalige Filmmuseum wurde völlig neu gestaltet. Die Gegenstände in
dem
Museum stammen vor allem aus Science-Fiction-Filmen. So sind
Requisiten
aus der Serie *Stargate" zu sehen und Masken aus *Terminator" mit
Arnold Schwarzenegger. Doch auch eine Szene aus Kevin Costners *Der
mit
dem Wolf tanzt" wurde nachgebildet. In Vitrinen liegen
Original-Ohrringe von Kate Winslet aus *Titanic" und Schuhe von Tom
Hanks aus *Forrest Gump". In einem Tonstudio können bekannte
Filmszenen nachgesprochen werden. Und ein separater Bereich zeigt die
Entwicklung der Filmaufzeichnung seit dem 19. Jahrhundert. Ein
WDR-Kameramann hat die Sammlung zusammengetragen.


Nachrichten aus OWL vom 20.06.2006

Defizit bei MARTa (06:31)
Die Stadt Herford kommt für das finanziell angeschlagene Museum MARTa
auf. Das Defizit in Höhe von mehr als anderthalb Millionen Euro wird
durch eine städtische Holding aufgefangen. Das hat der Stadtrat am
Montag Abend beschlossen. Künftig werden die Ausgaben des Museums
wöchentlich kontrolliert. Bei den Ausstellungen soll vorerst nicht
gekürzt werden.
Nachrichten aus OWL vom 12.06.2006

Verschwendung von Steuergeldern (08:24)
Der Bund der Steuerzahler hat den Detmolder Stadtrat aufgefordert,
endlich eine Entscheidung über die Zukunft des ehemaligen
Art-Kite-Museums zu treffen. Der frühere Hangar sei in seinem jetzigen
Zustand ein Denkmal für die Verschwendung von Steuergeldern. Das für
neun Millionen Euro umgebaute Haus war 2005 geschlossen worden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 08.06.2006

Bottrop: Fußball in der Kunst (17:17)
Im Josef-Albers-Museum in Bottrop zeigen 22 Künstler ihre
künstlerische
Aufarbeitung des Themas Fußball. In der bis September dauernden
Ausstellung *Globus Dei. Der Ball und die Kunst" sind Gemälde,
Skulpturen, Fotografien und Filme zu sehen. Die in den letzten 30
Jahren
entstandenen Werke zeigen beispielsweise eine Fußballbildersammlung
aus
den sechziger Jahren; Yves Eigenrauch hat seine Erfahrungen bei
Schalke
04 in Bilder verwandelt und Oliver Cablats *Discographie" erhebt Rudi
Völler in die Position eines Popstars.



Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 08.06.2006

Hagen bekommt ein neues Museum (07:00)
Für das neue Emil-Schumacher-Museum in Hagen wird Ende August der
Grundstein gelegt. Nach Angaben des Fördervereins wird das
Museumsgebäude rund 27 Millionen Euro kosten. Voraussichtlich ab
August 2008 sollen dann in dem Museum Werke des Hagener Künstlers
gezeigt werden. Emil Schumacher gilt als Mitbegründer der abstrakten
Malerei in Deutschland.




Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 07.06.2006

Herne: Charme eines Mammutbabys (16:52)
Die größte Klimaausstellung in Deutschland im archäologischen Museum
Herne ist ein Besuchermagnet. Rund 9.000 Besucher haben bereits in der
ersten Woche Exponate wie das bekannte Mammutbaby *Dima" bewundert. Am
Wochenende habe die Sonderausstellung wegen des Ansturms zeitweise
sogar
geschlossen werden müssen, erklärte Museumsleiterin Barbara
Rüschoff-Thale. Aus Sicherheitsgründen könne immer nur eine bestimmte
Zahl Besucher eingelassen werden. Die Kassen mussten durch zusätzliche
Mitarbeiter verstärkt werden, weil sich bis zu 100 Meter lange
Besucherschlangen vor dem Museum gebildet hatten. Bis zum 30. Mai 2007
will das Museum mit mehr als 800 Exponaten Wetter-Extreme als
Wendepunkte der vergangenen sechs Millionen Jahre erlebbar machen. Die
Exponate reichen vom zwei Millionen alten Steinwerkzeug aus Afrika bis
zur aktuellen UV-Schutzkleidung aus Australien. Spektakulärstes und
teuerstes Ausstellungsstück ist nach Museumsangaben das 35.000 Jahre
alte Mammutbaby *Dima", dessen Überreste 1977 entdeckt wurden.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 06.06.2006

Museum zur Fußballgeschichte (15:14)
Open Air Museum zur Fußballgeschichte ist in der Dortmunder City
eröffnet worden. In über 140 Schaufenstern verschiedener Geschäfte
wird ein Streifzug durch 100 Jahre Ball-Treten präsentiert. Neben
Höhepunkten der Vereins-Geschichte von Borussia Dortmund geht es in
dem "WM-Show-Fenster" etwa um frühere Weltmeisterschaften oder das
Verhältnis zwischen Franz Beckenbauer und dem BVB. Zu sehen sind auch
zahlreiche Original-Trikots.


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 13 10:46:02 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Jul 2006 10:46:02 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Barockes_Cappenberg_oeffnet_sein?=
=?iso-8859-1?q?e_Tore=2C_16=2E07=2E2006=2C_Schlo=DF_Cappenberg?=
Message-ID: s4b62475.089@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Gerd Dethlefs"
Datum: 11.07.2006, 15:54


AKTUELL

Am Sonntag, den 16. Juli 2006 werden wieder - wie in den Vorjahren -
in der Ferienzeit die Reize der Schloßanlage Cappenbergs für ein breites
interessiertes Publikum erschlossen werden - vor allem die barocken
Elemente der Anlage.

Denn das heutige Cappenberg trägt ein barockes Gesicht: die
Schlossanlage, ihre Ausstattung und der Tierpark. Selbst in der Kirche
zeugen Altäre, Grabsteine und die Orgel von einer Spätblüte des
Prämonstratenserstifts.

Die sonst nicht zugänglichen Stuckdecken des Westflügels, im
Steinarchiv und im Bereich des früheren Festsaales, werden in
stündlichen Führungen erschlossen und erläutert. Die Führungen geben
auch Einblicke in den Alltag der Prämonstratenser, ihre Jagdvergnügen,
das Kegelspiel und den Weinkonsum sowie die Seelsorge und Schulreformen.


Kaffee und Kuchen - und natürlich guter Wein - werden das leibliche
Wohl der Besucher sicherstellen.


Das Programm:

10.00 Uhr Hochamt in der Stiftskirche

11.15 Uhr Eröffnung im Schloßfoyer

11.30, 13.00, 14.00, 15.00, 16.00 Führungen "Barockes Cappenberg"

17.00 Uhr Orgelkonzert in der Stiftskirche


Eintritt 5 Euro
Führungsteilnehmerzahl max. 25 Personen
Anmeldungen erbeten, Tel. 0251-5907-201 (Besucherbüro Landesmuseum
Münster, bitte bis 13. Juli anmelden !), Fax -210

Die Orgelfestschrift mit einem größeren Aufsatz über Cappenberg im 18.
Jahrhundert wird für Führungsteilnehmer mit 5 Euro Ermäßigung
angeboten.


INFO

Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Abt. Landesgeschichte, Dr. Gerd Dethlefs
Domplatz 10
48155 Münster
Tel. 0251-5907-256
Fax 0251-5907-210

Schloss Cappenberg
59379 Selm






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 14 10:54:39 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Jul 2006 10:54:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL kuert 300 Jahre altes Bauernhaus zum Denkmal
des Monats
Message-ID: s4b777fb.099@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.07.2006, 12:13


AKTUELL

Vom Abbruchhaus zum Ausflugtipp mit Storchenmuseum und Café:
LWL kürt 300 Jahre altes Bauernhaus zum Denkmal des Monats

1998 war das rund 300 Jahre alte Bauernhaus "Windheim No. 2"
in Windheim bei Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) bereits zum
Abbruch freigegeben, nachdem es Jahrzehnte lang leer gestanden
hatte. Dann startete die "Interessengemeinschaft Bauernhaus"
eine spektakuläre Rettungsaktion und gründeten einen Verein, der
das inzwischen unter Denkmalschutz stehende Haus 1999 gekauft
und anschließend saniert hat. Mittlerweile hat sich das Dreiständer-
hallenhaus mit dem "Westfälischen Storchenmuseum", einem Café,
einer Weberwerkstatt und einem Dorfladen zu einem Ausflugstipp
gemausert. Deshalb hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) das Bauernhaus zu seinem Denkmal des Monats Juli gekürt.

"Mit beispielhaftem Einsatz haben die Vereinsmitglieder unter Leitung
eines denkmalpflegerisch erfahrenen Architekten gearbeitet, um
das Gebäude zu sanieren und für die neue Nutzung vorzubereiten.
Sie haben die Arbeiten mit großem Respekt vor der historischen Bau-
substanz und zum großen Teil in alten Handwerkstechniken durch-
geführt", lobt LWL-Denkmalpflegerin Dr. Barbara Pankoke.

Zunächst hat der Verein die baufälligen Teile des Hauses gesichert.
Danach haben die LWL-Denkmalpfleger Peter Barthold und Dr.
Thomas Spohn das Haus untersucht. Der LWL finanzierte auch eine
Untersuchung zum Alter des Bauholzes.

Bei der Kulturguterfassung, die schon Jahre vorher alle denkmal-
würdigen Gebäude aufgelistet hatte, war das Hallenhaus wegen
seiner versteckten Lage schlicht übersehen worden, obwohl es "zu
den am besten erhaltenen Beispielen für Bauernhäuser aus der Zeit
um 1700 im Kreis Minden-Lübbecke zählt", wie Pankoke betont. Die
ursprüngliche Anschrift "Windheim No. 2" deute darauf hin, dass der
Hof zu den ältesten und größten Höfen des Dorfes gezählt habe.
Denn in historischen Katastern der Region hätten üblicherweise die
wichtigsten Höfe am Anfang gestanden, so Pankoke weiter.

Seit das Haus 2004 mit der Eröffnung von Café und Dorfladen ein-
geweiht wurde, zählt es wieder zu den besonderen Adressen im Dorf.
2005 zog das Storchenmuseum ins Dachgeschoss. Träger des Museums
ist das Aktionskomitee "Rettet die Weißstörche im Kreis Minden-
Lübbecke e.V." "Hier können sich die Besucher einerseits über die Biologie
und Verhaltensweise der Störche und andererseits über die heimat- und
kulturgeschichtliche Bedeutung der Tiere informieren. Nach dem Museums-
besuch kann man sich im Café auf der Deele oder vor dem Haus im Freien
stärken. Anschließend sollte man sich im ebenfalls dort eingerichteten Dorf-
laden und der Weberwerkstatt umschauen", ist das Denkmal des Monats
für Pankoke ein lohnender Ausflugtipp.

Auf der Deele finden im Rahmen des "Windheimer Kultursommers" auch
Lesungen, Konzerte und Workshops statt. Der ehemalige Wohnteil des
Bauernhauses, das sogenannte Kammerfach, wird wieder als private
Wohnung genutzt. Nur einer fehlt noch: Meister Adebar hat das vorbereitete
Storchennest auf dem Dach des Hauses noch nicht bezogen.


INFO

Petershagen-Windheim,
Im Grund 4
Tel. 05705-958580
www.westfälisches-storchenmuseum.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 14 11:00:20 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Jul 2006 11:00:20 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Internationaler Kongress fuer Assyriologie,
17.07.-21.07.2006, Muenster
Message-ID: s4b77952.035@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 13.07.2006, 13:02


KONGRESS

Krieg und Frieden im Alten Vorderasien
Internationaler Kongress für Assyriologie an der Universität
Münster

Über 400 Assyriologen aus der ganzen Welt treffen sich vom 17. bis
21. Juli 2006 in Münster. Thema des 52. Internationalen Kongresses
für Assyriologie, der vom Institut für Altorientalische Philologie
und Vorderasiatische Altertumskunde der Westfälischen
Wilhelms-Universität organisiert und ausgerichtet wird, ist "Krieg
und Frieden im Alten Vorderasien". Die Assyriologie gilt als frühe
Bezeichnung der Altorientalistik, die sich der Erforschung der
Sprachen und Kulturen sowie der Geschichte des Vorderen Orients vom
vierten bis ersten Jahrtausend v. Chr. widmet.

Der ständige Wechsel von Kriegs- und Friedenszeiten gehörte zu den
Grunderfahrungen der Menschen im Altern Orient. Kriegsvorbereitung und
-durchführung sowie Friedenssehnsucht und Friedensschluss sind auch
Themen, die sich in unterschiedlicher Gestalt und in vielfältigen
Zusammenhängen in der textlichen und materiellen Überlieferung des
Alten Vorderasien zeigen. Das Tagungsthema für den Kongress in
Münster bietet daher Raum für Beiträge aus der Sicht
verschiedener Disziplinen der altorientalischen Forschung. Fragen der
militärischen Ausrüstung und der Kriegsführung spielen dabei
ebenso eine Rolle wie die Wahrnehmung und Widerspiegelung des
Verhältnisses von Krieg und Frieden in Kunst und Literatur.

Münster als Stadt des Westfälischen Friedens eignet sich nach
Ansicht von Prof. Dr. Hans Neumann, Direktor des Instituts für
Altorientalische Philologie und Vorderasiatische Altertumskunde der
WWU, besonders gut für die Behandlung des Themas "Krieg und Frieden
im Alten Vorderasien". Münster als Tagungsort und die Westfälische
Wilhelms-Universität als Gastgeber befinden sich dabei in bester
Gesellschaft: Die internationalen Assyriologen-Konngresse (Rencontre
Assyriologique Internationale) fanden in den vergangenen Jahren in
Chicago, Pretoria und London statt. Im nächsten Jahr treffen sich
die Assyriologen in Moskau und St. Petersburg.

Eröffnet wird die Tagung am Montag, 17. Juli 2006, um 10 Uhr in der
Aula der Universität Münster im Schloss. Grußworte sprechen
Rektor Prof. Dr. Jürgen Schmidt, Dekan Prof. Dr. Jürgen Hein und
Institutsdirektor Prof. Dr. Hans Neumann sowie der Präsident der
Internationalen Vereinigung für Assyriologie, Prof. Dr. Jack Sasson
aus Nashville. Einleitende Hauptvorträge halten Dominique Charpin
aus Paris und Stefan Maul aus Heidelberg. Um 12 Uhr versammeln sich
die Tagungsteilnehmer aus aller Welt vor dem Schloss zu einem
Fototermin.


INFO

Link: 52. Internationale Tagung für Assyriologie in Münster
(http://www.uni-muenster.de/Altoriental/RAI52/RAI52.html)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 17 10:54:18 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Jul 2006 10:54:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Nach 40 Tagen schon 30.000 Besucher in
der LWL-Klima-Ausstellung in Herne
Message-ID: s4bb6c81.066@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.07.2006, 14:12


AKTUELL

Nach 40 Tagen schon 30.000 Besucher in der LWL-Klima-Ausstellung

30.000 Besucherinnen und Besucher in der Klima-Ausstellung nach
erst 40 Tagen: Als 30.000ste kam am Freitag (14.7.) Amrei
Vollmerhaus mit ihrer Tochter Lilith (9) aus Recklinghausen,
begleitet von Claudia Eiselt mit Tochter Ronja (7) aus Berlin,
ins Archäologiemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-
Lippe (LWL) nach Herne.

LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch begrüßte die 30.000ste Besucherin
mit einer Jahreskarte für alle 17 LWL-Museen ("LWL-MuseumsCard")
und Plüsch-Mammuts für die beiden Mädchen. "Trotz des heißen
Wetters und der Fußball-Weltmeisterschaft ist unsere Klima-Ausstellung
mit einem sehr guten Erfolg gestartet. Die Mischung aus internationalen
und westfälischen Exponaten zieht offenbar", sagte Kirsch. Die Leiterin
des Westfälischen Museums für Archäologie, Dr. Barbara Rüschoff-Thale
berichtete dem neuen LWL-Chef (seit Anfang Juli im Amt) von Besucher-
schlangen an Wochenenden und erläuterte anschließend die Ausstellung.

Im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne zeigt der LWL seit
Anfang Juni die bisher größte Ausstellung in Deutschland über "Klima
und Mensch": Mehr als 800 Ausstellungsstücke aus allen Kontinenten,
darunter das weltbekannte Mammutbaby "Dima", machen sowohl die
Anpassungsfähigkeit der Menschen, Tiere und Pflanzen über die Jahr-
tausende als auch die Wetter-Extreme vor sechs Millionen Jahren bis
zu zukünftigen Hochwasserkatastrophen erlebbar (bis 30. Mai 2007).
Das LWL-Museum präsentiert das "Leben in Extremen" auf 900
Quadratmetern.


INFO

Westfälisches Museum für Archäologie
Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne

Tel.: 02323 94628-0
Fax: 02323 94628-33

archaeologiemuseum at lwl.org
www.landesmuseum-herne.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 17 11:15:08 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Jul 2006 11:15:08 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Carepakete erinnern im Stadtmuseum an die
Auslandshilfen zum Ueberleben, Muenster
Message-ID: s4bb7164.074@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 17.07.2006, 11:30


AUSSTELLUNG

Carepakete erinnern im Stadtmuseum an die Auslandshilfen
zum Überleben
Schenkung vom Deutschen Studentenheim am Breul

Sie linderten die größte Not und bewahrten viele Menschen vor
dem Verhungern: 60 Jahre nach der Ankunft der ersten Care-
pakete am 15. Juli 1946 in Deutschland, sind dem Stadtmuseum
25 Lebensmittelpakete aus den USA, Kanada und Irland vom
Deutschen Studentenheim übergeben worden. In dem
unversehrten Gebäude am Breul dienten diese Hilfslieferungen
bis 1947 der Versorgung der bischöflichen Kurie.

Das Stadtmuseum erinnert in seinem neu gestalteten Kabinett
"Kriegsende und Wiederaufbau" auch an die Hilfen aus dem
Ausland. Die jüngste Schenkung, ein beonderes Zeugnis des
Alltags im Nachkriegsmünster, wird dort ihren Platz finden.

CARE steht für "Cooperative for American Remittances to Europe".
Dieser Zusammenschluss von 22 amerikanischen Wohlfahrts-
verbänden professionalisierte ab 1946 in der britischen Zone die
bis dahin privaten Lebensmittelsendungen aus Übersee. Bis 1960
wurden nahezu zehn Millionen Pakete im Wert von gut 86 Millionen
US-Dollar in Deutschland verteilt.

Zwei Pakete des Konvolutes sind von der "National Catholic
Welfare Conference", einem Gründungsmitglied von CARE,
erhalten geblieben. Zwölf Pakete der Schenkung sind so
genannte "Ten-in-One-Packungen" aus Beständen der US-Armee.
Der Inhalt konnte einen Soldaten zehn Tage lang ernähren. Sie
stammen aus dem Jahr 1945 und könnten mit amerikanischen
Soldaten in Münster eingetroffen sein.

Ab dem Frühjahr 1947 versandte CARE Pakete, die mehr auf den
Bedarf ziviler Personen abgestimmt waren. Statt der vorgekochten
Nahrung für Soldaten kamen zu Fleisch, Zucker, Kaffee- und
Milchpulver nun auch Honig, Schokolade, Dörrobst. Zigaretten
fehlten in diesen auch vom Format anders gestalteten Paketen,
von denen zwei im Stadtmuseum gezeigt werden.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster

Telefon: +49 (0)2 51/4 92-45 03
Telefax: +49 (0)2 51/4 92-77 26

Web: www.stadt-muenster.de/museum
E-Mail: museum at stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 18 10:31:34 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Jul 2006 10:31:34 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Kunstwerk_des_Monats_Juli=3A_Sil?=
=?iso-8859-1?q?berner_Protest_gegen_bismarcksche_R=FCstungspolitik?=
Message-ID: s4bcb8a7.065@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.07.2006, 12:25


AKTUELL

Silberner Protest gegen bismarcksche Rüstungspolitik:
LWL zeigt Pokal als Kunstwerk des Monats Juli

Den Protest gegen die Aufrüstungspolitik, die Otto von Bismarck
gegen die parlamentarische Mehrheit im preußischen Abgeordneten-
haus betrieb, thematisiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) mit seinem Kunstwerk des Monats Juli, das er in seinem
Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte zeigt:
einem großen Silberpokal. Er war 1862 das Geschenk zum
60. Geburtstag für den liberalen Oppositionsführer von im
preußischen Abgeordnetenhaus, den aus Münster stammenden
Benedikt Waldeck.

Seine Wähler im Wahlkreis Bielefeld-Herford-Halle stärkten damit
einem der schärfsten Widersacher Bismarcks den Rücken. "Der 40
Zentimeter hohe und 1.860 Gramm schwere Deckelpokal ist ein
herausragendes Denkmal demokratischer Tradition und bürgerlichen
Selbstverständnisses in Westfalen", so LWL-Historiker Dr. Gerd
Dethlefs. Das Museum hat den Pokal kürzlich aus dem internationalen
Kunsthandel erworben.


INFO

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster

Tel. ++49/0251/5907-01
Fax ++49/0251/5907-210

Email: landesmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 19 10:16:13 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Jul 2006 10:16:13 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/24
Message-ID: s4be0695.002@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl"
Datum: 18.07.2006, 12:00


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB

Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser

Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-24 für den Zeitraum vom 24.06.2006 bis zum 10.07.2006 mit insgesamt 67 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die
ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&tagNO=&
functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&
BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J



Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/
Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de Website Nordrhein-Westfälische
Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html







From mw at jmr-weidner.de Fri Jul 21 09:26:27 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Fri, 21 Jul 2006 09:26:27 +0200
Subject: [WestG] [TV] WDR: 60 Jahre NRW: Amen-Adel-Attendorn
Message-ID: 44C081A3.6090505@jmr-weidner.de>

Von: "WDR Lernzeit"
Datum: 20.07.2006, 18:52


60 Jahre NRW: Amen-Adel-Attendorn
Der wilde Südosten von Nordrhein-Westfalen


Sonntag, 30. Juli 2006

Dok 5 - Das Feature
11.05 - 12 Uhr, WDR 5
Wiederholung: 31. Juli, ab 20.05 Uhr (WDR 5)

Während im katholischen Attendorn zu Karneval der Bär tobt, bleibt nebenan im
protestantischen Siegen alles puritanisch seriös. Der WDR öffnet sein Archiv für
eine akustische Reise zwischen Soest und Burbach im Nachkiregsdeutschland.

Sie will mehr sein als nur Wasserturm des Ruhrgebietes und beliebtes
Ausflugsziel für Holländer, die Region zwischen Soest und Burbach, Halver und
Willingen. Sauerland, Siegerland und Wittgenstein haben viel gemeinsam: hohe
Berge, enge Täler, in denen sich häufig kleine Fabriken angesiedelt haben,
ausgedehnte Wälder. Aber auch den Niedergang des Bergbaus und der Eisenindustrie.

Und vieles könnte unterschiedlicher nicht sein: Während im katholischen
Attendorn zu Karneval die Sau rausgelassen wird, gibt man sich im
protestantischen Siegen puritanisch seriös. In "Amen, Adel, Attendorn" öffnet
der WDR sein Archiv zu einer akustischen Reise durch die Nachkriegsgeschichte
einer wildromantischen Landschaft.

Autoren: Udo Prenzel und Armin E. Möller
Quelle: http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=729030





From mw at jmr-weidner.de Fri Jul 21 09:29:44 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Fri, 21 Jul 2006 09:29:44 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Juedische Geschichte im regionalen Raum, Muenster,
01.09.-02.09.2006
Message-ID: 44C08268.6040804@jmr-weidner.de>

on: "Grabkowsky, Anna-Therese Dr. "
Datum: 20.07.2006, 09:42


AKT

Tagung: „Jüdische Geschichte im regionalen Raum. Grenzüberschreitende Studien in
vergleichender Perspektive“
am 1. und 2. September 2006
in Münster

Veranstalter: Historische Kommission für Westfalen
in Kooperation mit dem
Institut für jüdische Studien an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Leitung: Prof. Dr. Wilfried Reininghaus und Prof. Dr. Stefan Rohrbacher

Informationen und Anmeldung bei der Historischen Kommission für Westfalen,
E-mail: hiko at lwl.org; Tel. (0251) 591 47 21; Fax: (0251) 591 58 71;
Postanschrift: Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Historische Kommission für
Westfalen, 48133 Münster


Tagungsprogramm

1. September 2006
Sektion 1
Prof. Dr. Stefan Rohrbacher (Düsseldorf):
Zweierlei jüdische Geschichte: Außenbild und Binnenperspektive als Problem der
Historiographie

Prof. Dr. Arno Herzig (Hamburg):
Geschichtswissenschaft und jüdische Regionalgeschichte; methodische und
perspektivische Probleme

öffentlicher Abendvortrag:
Dr. Stefanie Schüler-Springorum (Hamburg):
Wie und warum beschäftigen wir uns mit jüdischer Regionalgeschichte?


2. September 2006
Sektion 2
Nathanja Hüttenmeister M.A. (Düsseldorf):
Die Judenpolitik im Herzogtum Westfalen und ihr Einfluss auf die jüdische Besiedlung

Dr. Stefan van der Poel (Groningen/Niederlande):
Migrationsbewegungen im deutsch-niederländischen Grenzraum

Dr. Stephan Laux (Düsseldorf):
Voraussetzungen jüdischer Siedlung zwischen landesherrlichem Jus Tolerandi und
Jus Expellendi. Das Beispiel der rheinischen Territorien

Sektion 3
Christine Dämgen, M.A. (Düsseldorf):
Zwischen den Fronten - Juden im Spannungsfeld obrigkeitlicher Auseinandersetzungen

Dr. Bernd-Wilhelm Linnemeier (Münster):
Die Juden im kleinstädtisch-ländlichen Wirtschaftsgefüge der frühneuzeitlichen
Region Westfalen

Sektion 4
Dr. Rotraud Ries (Düsseldorf/Herford):
Regionalität und Überregionalität: Struktur und Netzwerke der jüdischen
Wirtschaftselite

Dr. Carsten Wilke (Duisburg):
Die ungeliebte Tradition: Rabbiner in Westfalen 1619 - 1943

Dr. Elfi Pracht-Jörns (Köln):
Zierde der Stadt - Schandfleck - Denkmal. Synagogen als Teil des jüdischen
Kulturerbes in Nordrhein-Westfalen


INFO

Veranstaltungsdaten:
Jüdische Geschichte im regionalen Raum. Grenzüberschreitende Studien in
vergleichender Perspektive“

Datum: 1./2. September 2006
Historische Kommission für Westfalen; Institut für jüdische Studien an der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Salzstr. 38
48143 Münster
Tel.: 0251 / 591 47 21
Fax: 0251 / 591 58 71
E-Mail: hiko at lwl.org
URL: www.historische-kommission-westfalen.de

Kontakt:
Dr. Anna-Therese Grabkowsky
Historische Kommission für Westfalen
Salzstr. 38
48143 Münster
Tel.: 0251 / 591 47 20
Fax: 0251 / 591 58 71
E-Mail: hiko at lwl.org
URL: www.historische-kommission-westfalen.de





From mw at jmr-weidner.de Fri Jul 21 09:32:10 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Fri, 21 Jul 2006 09:32:10 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Tagungsband "Bergbau im Sauerland", Muenster 2006
Message-ID: 44C082FA.40003@jmr-weidner.de>

Von: "Grabkowsky, Anna-Therese Dr."
Datum: 20.07.2006, 09:35


AKTUELL

Bergbau im Sauerland. Westfälischer Bergbau in der Römerzeit und im
Frühmittelalter. Tagungsband. Hrsg. v. Reinhard Köhne, Wilfried Reininghaus,
Thomas Stöllner.
Münster: Verl. d. Westfälischen Heimatbundes 2006. 114 S., teils farbige Abb.
(Schriften der Historischen Kommission für Westfalen, Band 20)
(Schriften des Westfälischen Heimatbundes)
ISBN: 3-928052-12-8; Preis 9,80 Euro

Im Frühjahr 2005 veranstalteten die Historische Kommission für Westfalen und der
Westfäli-sche Heimatbund im Rahmen ihres gemeinsamen Projektes "Bergbau im
Sauerland“ eine Tagung zum römischen und frühmittelalterlichen Bergbau im
Sauerland. Vertreter der Alten Geschichte, der Archäologie und der Geologie
stellten neueste Erkenntnisse aus ihren jüngst abgeschlossenen oder noch
laufenden wissenschaftlichen Forschungen vor. Der Tagungsband enthält diese um
Anmerkungen und Abbildungen erweiterten Vorträge, aber auch Überlegungen zum
Forschungsstand (Thomas Stöllner) und einen Zwischenbericht über das Projekt
"Bergbau im Sauerland“ (Reinhard Köhne, Wilfried Reininghaus). Die vorgestellten
Forschungsergebnisse zeigen, dass die Römer nicht nur im linksrheinischen
Germanien, sondern auch im rechtsrheinischen, "freien“ Germanien Bergbau
betrieben haben und dieser auch nach der Niederlage des Varus im Jahre 9 n.Chr.
- die die Pläne einer Eingliederung in das Römische Reich zunichte machten - bis
in das 3. nachchristliche Jahrhundert fortgeführt wurde. Untersuchungen am
Hellweg zeigen einen Zusammenhang für das 6. bis 7. nachchristliche Jahrhundert
zwischen Salzgewinnung und Bleibergbau. Somit sind erstmals gesicherte
Erkenntnisse über Bergbau im Sauerland, der vor der Zeit der ersten
schriftlichen Nachweise lag, gewonnen worden.

Peter Rothenhöfer: Metalla pretium victoriae - Neue Erkenntnisse zum römischen
Bergbau in Germanien während der Okkupationszeit;
Gabriele Körlin: Römischer Bergbau auf dem Lüderich bei Rösrath,
Rheinisch-Bergischer Kreis;
Michael Bode: Neues aus dem Alten Rom mit Hilfe der Archäometallurgie;
Susanne Jülich: Salzgewinnung und Blei am Hellweg;
Martin Straßburger: Archäologie und Geschichte des Ramsbecker Bergbaus.


INFO

Kontakt:
Dr. Anna-Therese Grabkowsky
Historische Kommission für Westfalen
Salzstr. 38
48143 Münster
Tel.: 0251 / 591 47 20
Fax: 0251 / 591 58 71
E-Mail: hiko at lwl.org
URL: www.historische-kommission-westfalen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 19 13:46:23 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Jul 2006 13:46:23 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Canossa 1077 - Erschuetterung der Welt,
21.07.-05.11.2006, Paderborn
Message-ID: s4be37cd.016@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.07.2006, 11:34


AUSSTELLUNG

Canossa 1077 - Erschütterung der Welt
Eine Ausstellung zur Geschichte, Kunst und Kultur am Aufgang
der Romanik

"Der Gang nach Canossa" - ein historisches Ereignis, dessen
Tragweite längst vergessen scheint, ein oft benutztes "geflügeltes
Wort" - ein Ausstellungsthema? In Paderborn wird das Ereignis zum
Erlebnis, zur großartigen Inszenierung einer Epoche in drei Museen
der Stadt. Rund 700 Kunstwerke aus Museen in aller Welt, einge-
bettet in eine Präsentation, die mit imposanten Bildern zu einer
Reise ins Herz des Mittelalters einlädt. Am 21. Juli wird Bundes-
präsident Horst Köhler die Ausstellung eröffnen. Gut fünf Jahre
lang hat ein Kuratorenteam, beraten von Wissenschaftlern der
unterschiedlichsten Fachrichtungen, das riesige Projekt vorbereitet.
Auf etwa 3.000 Quadratmetern sind kostbare Goldschmiedearbeiten
und Elfenbeinschnitzereien, reich illustrierte Handschriften, darunter
die imposanten Riesenbibeln, Architekturfragmente mit ungewöhnlicher
Ausdruckskraft, Sarkophage, Waffen, Skulpturen und Gemälde zu
sehen. Modelle und moderne Medien verbinden sie zu einem sinnlich
erfahrbaren Zeitbild des 11. und frühen 12. Jahrhunderts.

"Für die Kirche war die Epochenschwelle vom 11. zum 12. Jahrhundert
von größter Bedeutung", begründete Generalvikar Alfons Hardt bei
der Pressekonferenz das Engagement des Erzbistums Paderborn für
die kunst- und kulturhistorische Schau. "Uns liegt sehr daran, in der
Ausstellung die religiösen Reformen und geistesgeschichtlichen
Wandlungen jener bewegten Zeit herauszustellen."

Der Bußgang und ein Konflikt mit weit reichenden Folgen
Was geschah damals wirklich? Papst und König standen sich erbittert
gegenüber. Mit scharfen Worten und schlagkräftigen Truppen trugen
sie einen Konflikt aus, der bis heute nachwirkt und der im sprichwörtlich
gewordenen "Gang nach Canossa" seinen Ausdruck fand. König
Heinrich IV. und Papst Gregor VII. trafen sich am 25. Januar des
Jahres 1077 vor der norditalienischen Burg Canossa. Der König kam
als Büßer, der um Aufhebung der Exkommunikation, des Kirchenbanns,
flehen musste.

Der Papst, der sich zum alleinigen Oberhaupt der Christenheit erklärt
hatte, beschnitt die Rechte des Herrschers in Kirchenfragen.
Heinrich IV. bestand auf den tradierten Rechten des sakralen Königtums,
doch Gregor VII. trieb unerbittlich eine grundlegende Reform der Kirche
und ihre Lösung von weltlichem Einfluss voran. In diesem Konflikt wurde
die überkommene Werteordnung der mittelalterlichen Gesellschaft
grundsätzlich in Frage gestellt, der ganze römische Erdkreis war
erschüttert.

Auf dem Weg zur Selbständigkeit von Kirche und Staat
In dieser ereignisreichen Zeit markiert "Der Gang nach Canossa" den
Beginn einer Entwicklung, die letztendlich in der Trennung von Kirche
und Staat gipfelte. Ein Thema, das in unserem Zeitalter der Globalisierung
neue, brisante Aktualität bekommt und das als roter Faden die riesige
Paderborner Epochen-Ausstellung durchzieht. Die Ausstellung "Canossa
1077 - Erschütterung der Welt. Geschichte, Kunst und Kultur am Aufgang
der Romanik" wird zeitgleich im Erzbischöflichen Diözesanmuseum, im
Museum in der Kaiserpfalz und der Städtischen Galerie gezeigt.

Um das gigantische Unternehmen realisieren zu können haben sich die
Stadt und das Erzbistum Paderborn sowie der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) partnerschaftlich zusammengeschlossen. "Die
Kaiserpfalz in Paderborn ist immer ein Ort internationaler Kontakte
gewesen. Dies bewährt sich auch in der Gegenwart", lobte LWL-Direktor
Dr. Wolfgang Kirsch den Ausstellungsort. "Seit der großen Karolinger-
ausstellung von 1999 sind hier zahlreiche Forschungskontakte gewachsen,
mehrere internationale Symposien haben das Ausstellungsthema vertieft
und erheblich erweitert - für eine Ausstellung von europäischer Dimension."

Vom Ereignis zum Mythos
Die Ausstellung spannt in mehr als 20 thematischen Einheiten den Bogen
vom geschichtlichen Ereignis bis zum polemischen Disput über Glaubens-
sätze und Machtansprüche und spürt dem Mythos vom "Gang nach Canossa"
bis in der Kunst und Kultur des 19. Jahrhunderts nach. Es werden der
Einfluss der Klöster und die Position der Fürsten zum Thema gemacht, es
geht um das Seelenheil im Jenseits und die Angst vorm Fegefeuer, die
Sachsenkriege, das erstarkende Bürgertum in den mittelalterlichen Städten,
um wegweisende Impulse für die Kunst und Architektur der Romanik und
die Bedeutung des "geflügelten Wortes" in der Bismarck-Zeit. "Wir wünschen
uns, dass durch diese Ausstellung Geschichte auch jenseits der romanhaften
Verarbeitung für viele weiter spannend bleibt, und dass die Kenntnis
historischer Entwicklungen auch die Wahrnehmung für die Notwendigkeiten
der Gegenwart fördert", unterstrich Paderborns Bürgermeister Heinz Paus
die Bedeutung des Kulturprojekts.

Paderborn - ein geschichtsträchtiger Ort
Nicht ohne Grund findet die facettenreiche Canossa-Ausstellung in Paderborn
statt: Die Auswirkungen der geschichtlichen Ereignisse manifestierten sich
hier in der Präsenz von gleich zwei Bischöfen. Den einen bestätigte der
Papst, dem anderen sprach der König das Bistum zu. Zudem erlebten die
Stadt und die Kirche im Hochmittelalter eine zweite Blüte. Noch heute ist
das Stadtbild geprägt von Bauten aus dieser Epoche, neben der Kaiserpfalz
sind darunter die imposante Klosterkirche Abdinghof, das Busdorf-Stift oder
die Bartholomäuskapelle mit ihrer einzigartigen Akustik. Wichtige Kunstgegen-
stände befinden sich im Domschatz und im Diözesanmuseum.

Gemeinsamer Kraftakt für eine gute Idee
Das Paderborner Großprojekt ist mit einem Etat von fünf Millionen Euro
ausgestattet. Zahlreiche Stiftungen und viele Förderer aus der Wirtschaft
unterstrichen mit ihrem Engagement die Bedeutung der Ausstellung. Allein
die Unternehmen der Region steuerten eine Million Euro hinzu. "Als Mann
der Wirtschaft reizt es mich, die Erwartungen an die Canossa-Ausstellung in
die Sprache der Wirtschaft zu übersetzen", sagte Hans Behringer, der
Vorsitzende des Paderborner Kulturfonds und führte fort: "Die Geldgeber
haben angemessen investiert und sind von der Ertragkraft, vom
gesellschaftlichen Nutzen des Projekts überzeugt. Das Produkt - die
Ausstellung - ist von erstklassiger Qualität und trifft auf einen
aufnahmebereiten Markt, denn es melden sich Besucher aus dem ganzen
Bundesgebiet an. Eine gute Idee wurde zur Marktreife geführt und die
Markteinführung steht unmittelbar bevor."


INFO

AusstellungCanossa 1077 - Erschütterung der Welt.
Geschichte, Kunst und Kultur am Aufgang der Romanik«
21.7.-5.11.2006 in Paderborn.

Informationen zu Ausstellung und Rahmenprogramm,
Anfragen von Besuchern:

Ausstellungsbüro Canossa 2006
Marienplatz 2a
D-33098 Paderborn
Tel.: +49 5251 88-29 88
Fax.: +49 5251 88-28 99
canossa2006 at paderborn.de

Weitere Informationen: www.canossa2006.de

Pressekontakt:
Waltraud Murauer, Tel. 052 51- 1051-22, presse at canossa2006.de
presse at lwl.org





From muhl at uni-muenster.de Mon Jul 24 09:27:39 2006
From: muhl at uni-muenster.de (Hans Muehl)
Date: Mon, 24 Jul 2006 09:27:39 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2006/25
Message-ID: 44C4766B.4060907@uni-muenster.de>

Von: "Hans Mühl"
Datum: 24.07.2006, 09:25


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB

Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser

Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-25 für den Zeitraum vom 11.07.2006 bis zum 17.07.2006 mit insgesamt 35 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die
ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&
BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J



Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/
Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


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Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 25 11:44:22 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Jul 2006 11:44:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bildvortrag ueber Geschichte und Zukunft
der Dampfmaschinen, 28.07.2006, Hattingen
Message-ID: s4c60422.060@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Geschichtskultur-Ruhr"
Datum: 24.07.2006, 08:14
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Mit Volldampf voraus?
Bildvortrag über Geschichte und Zukunft der Dampfmaschinen

Dampfmaschinen findet man heute nur noch in der Modellbauabteilung
von Spielzeugläden oder als historische Objekte im Museum. Vor zwei-
hundert Jahren dagegen waren sie als "Motor der Industrialisierung" in
jeder Fabrik, Zeche oder Eisenhütte zu finden. Am Freitag, 28. Juli lädt
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zu einem Streifzug durch
die Geschichte der Dampfmaschinen ein. Diplom-Ingenieur Hilmar
Gottesleben stellt um 20 Uhr im LWL-Industriemuseum Henrichshütte
Hattingen in seinem Bildvortrag vor allem alte und neue Sonderfälle unter
den Dampfmaschinen vor.

Dampfbetriebene Fahrräder, Dreiräder oder Dampfautos sind schon längst
nicht mehr im Straßenbild präsent. So seltsam sie heute wirken, waren sie
zu ihrer Zeit durchaus von Bedeutung. Die Bedienung von Dampfautos
ohne Kupplung, Gangschaltung und Anlasser war sehr viel einfacher.
Solange Benzinmotoren mit einer Kurbel angelassen werden mussten,
waren diese beispielsweise bei amerikanischen Frauen nicht sehr beliebt.
Trotzdem hat das Dampfauto über die Jahrzehnte den Kampf gegen mit
Benzin oder Diesel betriebene Fahrzeuge verloren.

Ganz vergessen wurde diese historische Technik allerdings nicht. Eine
Renaissance scheint nicht ausgeschlossen. Die Volkswagen AG ließ z. B.
in den späten 1990er Jahren einen modernen Dampfmotor entwickeln, der
im Vergleich zum Verbrennungsmotor emissionsärmer arbeitet und ohne
Schmiermittel auskommt.

Der Vortrag im Westfälischen Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
ist kostenlos. Im Vorfeld können die Museumsgäste bei einer Führung die
Hochofenanlage kennen lernen (Erwachsene 3,50 Euro, ermäßigt 2 Euro).
Treffpunkt ist um 19 Uhr im Foyer.


INFO

Ort:
Westfälisches Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33, Hattingen
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/S/hattingen/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 25 12:12:07 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Jul 2006 12:12:07 +0200
Subject: [WestG] [TOC] damals & heute, Nr. 1/2006
Message-ID: s4c60abd.019@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 25.07.2006, 12:15


SERVICE: TOC

damals & heute
Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege in Delbrück
Nr. 1
12. April 2006
ISSN: 1862-7390


Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=230




S. 1-4
Köllner, Manfred
Karriere im Schatten des großen Johann von Sporck
Im Adelsstand: Franz Nolte alias Theobald Franz von
Delbrück oder Freiherr von Dewald






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 26 11:18:48 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Jul 2006 11:18:48 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Herausbildung des Voelkerrechts, 11.-13.09.2006,
Muenster
Message-ID: s4c74fc4.050@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 25.07.2006, 10:02


TAGUNG

Herausbildung des Völkerrechts
Internationale und interdisziplinäre Tagung in Münster

Die Herausbildung des Völkerrechts zwischen dem 12. und 18.
Jahrhundert steht im Zentrum einer internationalen und
interdisziplinären Tagung mit renommierten Referenten aus England,
den Niederlanden, der Schweiz und Deutschland Mitte September in
Münster. Aus historischer Perspektive fragt die Tagung nach der
Geschichte rechtlicher Ordnungen, nach theoretischen Begründungen in
Recht und Politik, geltenden Normen der Beendigung und Vermeidung von
Konflikten sowie nach den Formen diplomatischer Praxis. Dabei
versuchen die teilnehmenden Wissenschaftler, auch aktuelle politische
Fragen und Antworten mit in die Diskussion einzubeziehen.

Ausgangspunkt der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
finanzierten Tagung in Münster ist die Feststellung, dass die
rechtliche Ordnung Europas während des späten Mittelalters und der
frühen Neuzeit neu formiert wurde. Nach dem Niedergang der
Universalgewalten Kirche und Kaisertum und dem Erstarken der
Territorialfürsten waren die Reiche Europas auf eine Sichtung des
Bewährten und die Entwicklung neuer Formen der Konfliktregelung, der
Friedenspolitik und der internationalen Kommunikation angewiesen.

Die internationale Tagung "Rechtsformen internationaler Politik:
Theorie, Norm und Praxis vom 12. bis 18. Jahrhundert" findet unter
Leitung von Prof. Dr. Martin Kintzinger vom Historischen Seminar der
Westfälischen Wilhelms-Universität vom 11. bis 13. September 2006
im münsterschen Tagungsort Agora am Aasee statt.


INFO

Link: Homepage Lehrstuhl Prof. Kintzinger
(http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/MA-G/L1/Welcome.shtml)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 26 11:23:02 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Jul 2006 11:23:02 +0200
Subject: [WestG] [TOC] damals & heute, Nr. 2/2006
Message-ID: s4c750b7.064@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 26.07.2006, 11:30


SERVICE: TOC

damals & heute
Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege in Delbrück
Nr. 2
29. Juni 2006
ISSN: 1862-7390


Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=230




S. 1-3
Rade, Hans Jürgen
Unglück oder Absicht?
Ein tragischer Tod im Brunnen

S. 3f.
Kretschmann, Gerhard
Das Volk leistete hohe Abgaben an das Militär
Viele Einquartierungen im Delbrücker Land






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 27 10:33:46 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Jul 2006 10:33:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 50 Jahre Leibniz-Forschungsstelle an der WWU Muenster
Message-ID: s4c8969d.051@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 26.07.2006, 12:02


AKTUELL

Philosoph hinterließ 15.000 Briefe
50 Jahre Leibniz-Forschungsstelle an der WWU Münster

Die Leibniz-Forschungsstelle der Westfälischen
Wilhelms-Universität wird 50 Jahre alt. Seit einem halben
Jahrhundert werden in Münster in chronologischer Folge die
philosophischen Schriften und Briefe von Gottfried Wilhelm Leibniz
(1646-1716) im Rahmen der zu Anfang des letzten Jahrhunderts
begründeten historisch-kritischen Leibniz-Akademieausgabe
herausgegeben. Die münstersche Forschungsstelle erschließt damit
neben drei weiteren Arbeitsstellen in Hannover, Potsdam und Berlin
einen der größten Nachlässe der Geistesgeschichte.

Der glückliche Umstand, dass fast der gesamte handschriftliche
Nachlass von Leibniz erhalten geblieben ist, macht es möglich, die
Gedanken des Universalgelehrten bis zu ihrer Entstehung zu verfolgen.
Für Prof. Dr. Martin Schneider wird damit die Arbeit an der Edition
aber auch zu einer "besonders mühsamen und akribischen Aufgabe", die
den Wissenschaftlern neben Sprachkompetenz auch "detektivische
Fähigkeiten" bei der Texterstellung der überwiegend in Latein und
Französisch geschriebenen Texte abverlange.

Insgesamt sind bisher acht, teilweise über 1000 Seiten starke
Bände erschienen, eine beachtliche Leistung angesichts der
schwierigen Aufgabe und der begrenzten Zahl von zur Zeit drei
wissenschaftlichen Mitarbeitern. Sieben der acht vorliegenden Bände
enthalten die philosophischen Schriften von 1663 bis 1690 sowie im
Vorgriff eine wichtige, sich mit Locke auseinander setzende Schrift
aus den Jahren 1703 bis 1705. Rechtzeitig zum Jubiläum ist ein
weiterer Band erschienen, die Neuauflage des bislang einzigen
Briefbandes der philosophischen Korrespondenz von Leibniz aus den
Jahren 1663 bis 1685. Dieser Band, dessen erste Auflage 1926 als reine
Textausgabe erschienen war, liegt nun in erweiterter und vollständig
neu bearbeiteter Auflage vor und erfüllt alle wissenschaftlichen
Ansprüche.

Gerade dieser Briefband ist für Prof. Schneider von besonderem
Interesse, "weil hier der junge Leibniz - der am Ende seines Lebens
auf 15.000 Briefe mit 1.100 Briefpartnern zurückblicken kann - die
ersten Beziehungen zu berühmten Persönlichkeiten seiner Zeit
knüpft". Auch der sich zeitlich anschließende zweite Briefband
über die Korrespondenz zwischen 1686 und 1694 soll noch im laufenden
Jubiläumsjahr abgeschlossen werden. Dieser Band wird unter anderem
den wichtigen Briefwechsel von Leibniz mit dem Theologen Arnauld
über seine "Metaphysische Abhandlung" führte.

2006 verspricht damit ein besonders erfolgreiches Jahr in der
Geschichte der Leibniz-Forschungsstelle in Münster zu werden, die
1956 von Prof. Dr. Erich Hochstetter als Institut der Westfälischen
Wilhelms-Universität gegründet wurde. Nach Hochstetters Tod
übernahm Prof. Dr. Heinrich Schepers 1969 die Leitung und behielt
sie auch nach seiner Pensionierung im Jahr 1990 kommissarisch bis
1997, als Prof. Dr. Thomas Leinkauf ihm nachfolgte und Prof. Dr.
Martin Schneider die Leitung der Edition übernahm. Das lange Zeit
überwiegend aus Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen
finanzierte Projekt wurde 1988 als Langzeitvorhaben in das
Akademienprogramm aufgenommen und wird seitdem von der Akademie der
Wissenschaften zu Göttingen finanziert.

Die Leibniz-Forschungsstelle wird ihr 50jähriges Bestehen am 5. und
6. Oktober in Münster mit einer Festveranstaltung und einem
Kolloquium feiern. Dabei wird Prof. Dr. Hans Poser (Berlin) dem
langjährigen Leiter Prof. Dr. Heinrich Schepers nachträglich zur
Vollendung seines 80. Lebensjahres in einem abendlichen Festvortrag
über "Leibniz' dreifaches Freiheitsproblem" die Ehre erweisen.


INFO

Link: Leibniz-Forschungsstelle an der WWU Münster
(http://www.uni-muenster.de/Leibniz/Welcome.html)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 27 10:48:20 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Jul 2006 10:48:20 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Vier neue Kreuzweg-Stationen von etwa 1530
im Sandsteinmuseum, Havixbeck
Message-ID: s4c89a1e.023@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Dr. Joachim Eichler"
Datum: 26.07.2006, 13:41


AUSSTELLUNG

Kreuzwege oder Bildstöcke aus dem Mittelalter gibt es in Westfalen
(fast) gar nicht mehr. Der Grund: In den kriegerischen Auseinander-
setzungen des spanisch-niederländischen Kriegs ab 1568 und des
folgenden 30jährigen Kriegs - in Holland nennt man das Ganze den
80jährigen Krieg - wurden religiöse Darstellungen im Außenbereich
zerstört. Man wollte den Gegner auch in seinen Symbolen treffen.

Eine ausgesprochene Rarität sind also die vier Kreuzweg-Stationen
von etwa 1530, die das Sandsteinmuseum nun in seiner Dauer-
ausstellung zeigt. Gefunden wurden sie vermauert im Wasserschloss
Haus Havixbeck. Museumsleiter Dr. Joachim Eichler vermutet, dass
der Sinn des Einmauerns der Schutz der sakralen Kunst vor der
Zerstörung war: "Ehe protestantische Truppen den Kreuzweg
zerstörten, baute man ihn lieber ab und sicherte ihn eingemauert im
Schloss." Bereits in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts
waren sieben dieser Reliefs entdeckt worden, diese befinden sich in
der Schlosskapelle.

Die vier neuen Funde wurden im vergangenen Jahr erstmals in der
Brabender-Ausstellung im Westfälischen Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte in Münster präsentiert. Die beteiligten Kunst-
historiker schrieben den Kreuzweg einem jüngeren Brabender zu:
Lüdeke Brabender war womöglich ein Bruder des bekannten Heinrich
Brabender. Einen ganz ähnlichen Kreuzweg stellt das Museum Het
Catharijneconvent in Utrecht aus, dieser hat 22 Stationen. Dass auch
der Havixbecker Kreuzweg mehr als die üblichen 14 Stationen aufwies
und thematisch über die Grablegung hinausging, ist klar: Auch ein
Relief mit dem Motiv der Auferstehung hängt im Havixbecker Museum.

Der Eigentümer der Reliefs ist der Hausherr auf Haus Havixbeck
Clemens Freiherr von Twickel, der gleichzeitig seit Gründung des
Fördervereins für das Sandsteinmuseum auch dessen Vorsitzender ist.
Die nun im Obergeschoss des Museums montierten Reliefs übergab er
dem Baumberger-Sandstein-Museum als Leihgabe.

Die Reliefs sind im Panorama auf der Startseite von
www.sandsteinmuseum.de zu besichtigen.


INFO

Kontakt:
Dr. Joachim Eichler
Baumberger-Sandstein-Museum
Gennerich 9
48329 Havixbeck
Tel.: 02507-33175
Fax: 02507-1598
E-Mail: sandsteinmuseum at havixbeck.de
URL: www.sandsteinmuseum.de






From mw at jmr-weidner.de Fri Jul 28 11:41:07 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Fri, 28 Jul 2006 11:41:07 +0200
Subject: [WestG] [PORT] Ferien der E-Mailing-Liste "Westfaelische
Geschichte" (11.08.-10.09.2006)
Message-ID: 44C9DBB3.3020000@jmr-weidner.de>

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 27.07.2006, 11:37


PORTAL: Ferien der E-Mailing-Liste


Liebe Abonnentinnen und Abonnenten der E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte",

in der Zeit vom 11.08.2006 bis einschl. 10.09.2006 befindet sich Ihre
E-Mailing-Liste in
den Sommerferien.

Alle Beiträge, die Sie in dieser Zeit einreichen, werden erst nach dem
10.09.2006 verschickt.
Terminlich gebundene Beiträge senden Sie bitte nur ein, wenn das Datum nach dem
13.09.2006
liegt.

Wir hoffen, dass Sie in den letzten Monaten die E-Mails, die wir an Sie
verschickt haben,
mit Gewinn gelesen und genutzt haben.

Für Ihr Interesse, Ihre Beiträge und Ihre Rückmeldungen möchten wir uns sehr
herzlich bei Ihnen
bedanken.


Ihre
Moderatoren





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 28 11:06:56 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Jul 2006 11:06:56 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 8/2006
Message-ID: s4c9efe0.029@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 28.07.2006, 11:10


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
67. Jahrgang
August 2006
Heft 8/2006

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89




Seiten in Auswahl [AS]

S. 253-262
Bleicher, Wilhelm
Von Westen ins Sauerland

S. 263
Schulz, Hans-Dieter
Mußten die Altenaer Bierbrauer vor 200 Jahren reihum
Ochsen für die Schützen mästen?

S. 264f.
Stirnberg, Reinhold
Neues von Haus Ruhr / Lappenhausen

S. 275-277
Schulz, Hans-Dieter
Was bedeutet der Name Altena?

S. 278
Schulz, Hans-Dieter
Der Name Altena in den Niederlanden

S. 279f.
Schulz, Hans-Dieter
Zur ältesten Geschichte der Grafschaft Mark

S. 280
Schulz, Hans-Dieter
Iserlohn-
1855 Weltmeister in der Nähnadelfabrikation

S. 282-287
Wanderer zwischen den Welten -
Karl Ewald zum Achtzigsten






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 28 11:21:39 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Jul 2006 11:21:39 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel 4/2006
Message-ID: s4c9f35a.089@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ulrike Schulze Schwienhorst"
Datum: 25.07.2006, 10:53


TOC

Westfalenspiegel Ausgabe 4/2006
Erscheinungstermin: 29.7.2006

FREIZEIT / TRENDS
Kurz und kompakt:
Sommer in Westfalen

"ZOOM":
Afrika an der Emscher
Ehemaliger Ruhr-Zoo in Gelsenkirchen wird Erlebniswelt

Momentaufnahmen:
"Am Kanal"
Fotografien von Brigitte Kraemer im Schiffshebewerk Henrichenburg

KUNST / MUSIK / THEATER
Bauhaus-Schau:
Spannender Dialog
Kunsthalle Bielefeld zeigt Albers und Moholy-Nagy

Robert Doisneau:
Sekunden für die Ewigkeit
Fotoschau im Picasso-Museum Münster

"Und es bewegt sich doch":
Wenn Blechstreifen Wellen schlagen
Mobile Kunst im Museum Bochum

Skulptur-Projekte 2007 in Münster:
Parkplatzsuche für Kunst-Caravan
Countdown läuft

Kurz und kompakt:
Ausgestellt

Hans Werner Henze:
Neugieriger Maestro
Weltmusiker aus Gütersloh zum 80. Geburtstag

Westfalen Classics:
Hochkarätige Kammermusik
Klassikfestival im Sauerland

Kurz und kompakt:
Aufgeführt


LITERATUR
Hörbuchprojekt:
Hausputz in der Hölle
Wiglaf Droste und Harry Rowohlt lesen Grabbe

Tatort Hellweg:
Mord mit spitzer Feder
Krimifestival geht in die dritte Runde

Peter Paul Althaus:
Sanfte Irre und Mozartkugeln
Neue Taschenbücher

Buchrezensionen

ZUR DISKUSSION
Dr. Wolfgang Kirsch:
"Aufgaben nicht vermischen"
Interview mit dem neuen LWL-Direktor

REGION

SERIE: Marken aus Westfalen:
Vom Tödden zum Weltkonzern
C&A wurde in Mettingen gegründet

"verSTEINerte Schätze":
Als Westfalen am Meer lag
Spannende Reise in die Vergangenheit

Kloster Dalheim:
Auf der Suche nach dem Paradies
Prächtiger Konventgarten rekonstruiert

"Canossa 1077":
Welt im Umbruch
Große Mittelalter-Schau in Paderborn

Gaumenfreude:
Grillen als Urinstinkt
Von Ritualen und Trends

Carsten Hormes:
Vom Kiosk zur Kultur
Wie Altenbeken Kabaretthochburg wurde

Westf. Provinzial:
Reiner Tisch
Zweitgrößter öffentlicher Versicherer in Deutschland

Kurz und kompakt:
Nachrichten aus der Region

LEUTE
Mariha:
"Neugierig, was kommt"
Sängerin aus Münster im Café entdeckt

Benjamin Armbruster:
Winnetou aus Bielefeld
Seit 18 Jahren Apachenhäuptling in Elspe

Schwerpunkt-THEMA: Seen - Kleine Oasen
Talsperren:
Wasser für Millionen
Kurz und kompakt
Ungetrübter Spaß: Wunderschöne Badeseen
Projekt Phoenix-See: Größer als die Binnenalster
Drüggelter Kapelle: Dem Himmel ein Stückchen näher
Haus Kemnade: Wasserburg als Schatzkammer
"Petri Heil": Hobby mit Haken
Wolfgang Keseberg: Kapitän auf großer Fahrt
Haltern am See: Paradies für Wasserfans


RUBRIKEN
Editorial
Serie Alltagskultur:
Sommerfrische
Impressum
Fragebogen:
Westfalen!
Cartoon:
Zurückgeblättert
Tipps und Termine bis 31.8.2006:
Preisausschreiben


INFO

Kontakt:
Schulze Schwienhorst, Ulrike
Westfalenspiegel
An den Speichern 6
48157 Münster
Tel.: 0251/4132-213
E-Mail: s.o.
URL: http:/www.westfalenspiegel.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 31 12:37:38 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Jul 2006 12:37:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Veranstaltungen zum nationalen Geotop Hagen-Vorhalle,
13./17.08.2006
Message-ID: s4cdf9b5.034@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum"
Datum: 30.07.2006, 11:22 Uhr


AKTUELL

im Mai 2006 wurde die Fossilfundstelle im früheren Ziegelei-Steinbruch
Hagen-Vorhalle zum Nationalen Geotop erklärt (weitere Informationen:
http://www.historisches-centrum.de/index.php?id=390 ).

Das Historische Centrum Hagen bietet im August 2006 zwei spannende
Veranstaltungen an, die sich mit dieser auch international bekannten
Fundstelle beschäftigen.

1) 13. August 2006, 10 Uhr

Exkursion: Als Hagen am Äquator lag.

Vor 319 Millionen Jahren lag Hagen am Rande einer Lagune, die von
einem
Urwald umgeben war. Beherrscht wurde dieser Urwald von riesigen
Insekten
und anderen Gliedertieren, die sich im dichten Farngestrüpp
versteckten
und auf Beute lauerten.

In einer spannenden Führung im Museum wird Ihnen diese wundersame Welt
fremder Pflanzen und Tiere näher gebracht. Danach geht es in den
Vorhaller Steinbruch, in dem die einmaligen fossilen Überreste der
"Hagener Lagune" gefunden wurden.

Dort wird Ihnen demonstriert, wie Geologen aus Gesteinen längst
versunkene Welten wiedererstehen lassen und wie die gewaltigen Kräfte,
die bis heute das Gesicht unserer Erde prägen, auch im Untergrund
Westfalens sichtbar werden

Leitung: Dipl.-Geologe Andreas Diener
Kosten: 7,50 Euro + Eintritt
Kontakt: Anmeldung unter 02331/2072713 erforderlich
Treffpunkt: Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Anreise: http://www.historisches-centrum.de/index.php?id=140

2) 17. August 2006, 19 Uhr

Als Hagen am Äquator lag. Die Funde aus der Ziegelei Hagen-Vorhalle.

Referent: Dr. Lothar Schöllmann, Westfälisches Museum für Naturkunde

Die ehemalige Ziegeleigrube Hagen-Vorhalle ist aufgrund der
einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt aus dem Oberkarbon zu weltweiter
Berühmtheit gelangt. Zu den herausragenden Funden zählen die ältesten
vollständigen Fluginsekten der Welt.

In diesem Zeitabschnitt der Erdgeschichte, vor ca. 319 Mio. Jahren,
war
Nordrhein-Westfalen Teil des Superkontinentes Pangäa und lag dicht am
Äquator.

Sumpfwälder mit bis zu 40m hohen Bäumen nahmen gewaltige Flächen ein.
Die Sumpfwälder, Flüsse und Seen waren der Lebensraum einer uns heute
fremdartig anmutenden Tierwelt.

Anhand herausragender Funde wird die Tier- und Pflanzenwelt der
Fossillagerstätte Hagen-Vorhalle und eine Rekonstruktion der damaligen
Landschaft vorgestellt.

Veranstaltungsreihe: Hagener Diskussionen und Vorträge
Veranstaltungsort: Historisches Centrum Hagen, Vortragssaal
Anreise: http://www.historisches-centrum.de/index.php?id=10
Kosten: frei

Arbeitsbereich Archäologie/Paläontologie im Historischen Centrum Hagen
URL: http://www.historisches-centrum.de/index.php?id=118


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
www.historisches-centrum.de
www.museum-werdringen.de
--





From mw at jmr-weidner.de Mon Jul 31 14:31:13 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Mon, 31 Jul 2006 14:31:13 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter, Soester Anzeiger, Juli 2006, Nr. 345
Message-ID: 44CDF811.4070108@jmr-weidner.de>

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 31.07.2006, 14:20


SERVICE: TOC

Heimatblätter -
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage: Soester Anzeiger
2006
Juli
Nr. 345
o. Seitenangaben

[in Auswahl, MW]

Deisting, Heinrich Josef
Berühmte Werl-Besucher (12)
Ferdinand Herzog zu Braunschweig und Lüneburg

Pieper, Roland
Warstein-Odacker einst Konvent der Augustinerinnen

Krafft, Hans Werner
Ein schwarzer Gockel legt ein Ei...
Vom Aberglauben im alten Westfalen - Manche Legende wurde von Generation zu
Generation überliefert

Kühle, Franz
Die Sense
Uraltes Erntegerät aus Gallien

Reding, Paul
Er zeichnete verrußte Gesichter in vielfacher Not
Hermann Kätelhön - ein westfälischer Künstler der Untertagewelten

Köhn, Gerhard
"Mit angemessener Feierlichkeit" ins 19. Jahrhundert
Zur Geschichte des "Blauen Saals" im Soester Rathaus (4. Folge)

Wulf, Georg
Einst größter Steuerzahler auf der Haar
Der Hensenhof in Ellingsen im Trubel der Zeitgeschichte