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From Marcus.Weidner at lwl.org Tue May 2 09:48:27 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 02 May 2006 09:48:27 +0200
Subject: [WestG] [POS] Geographische Kommission fuer Westfalen,
MS: wiss. ReferentIn
Message-ID: s4572b07.024@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Ross"
Datum: 27.04.2006, 08:53


STELLENAUSSCHREIBUNG

Die Geographische Kommission für Westfalen ist eine wissenschaftliche Kommission des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, in die anerkannte Fachvertreter/innen aus Wissenschaft und Praxis gewählt werden. Sie hat die Aufgaben, geographisch-landeskundliche Forschungen in Westfalen durchzuführen und zu fördern sowie die Arbeitsergebnisse in einer den Anforderungen sowohl der Wissenschaft als auch der Öffentlichkeit angemessenen Weise zu publizieren.

In der Geschäftsstelle der Geographischen Kommission für Westfalen in Münster ist zum 01.01.2007 die Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Referentin/
wissenschaftlichen Referenten

zu besetzen.

Aufgabengebiete:
- verantwortliche Redaktion von und Mitarbeit bei wissenschaftlich-landeskundlichen Publikationen (Schriftenreihen und Atlaswerk), insbesondere die wissenschaftliche Betreuung der Reihe "Städte und Gemeinden in Westfalen/Kreisbeschreibungen"
- Betreuung von Autorinnen und Autoren
- Erstellung eigener wissenschaftlicher Beiträge
- Layout und Design von Veröffentlichungen und druckfertige Herstellung (DTP-System)
- Gestaltung von Onlineprodukten
- Mitarbeit bei der Organisation und Durchführung von Tagungen, Mitgliederversammlungen, Ausstellungen
- Mitarbeit in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Geographie mit Promotion
- möglichst mehrjährige Berufserfahrung in einer wissenschaftlichen Institution
- neben allgemeinen PC-Kenntnissen (MS-Office) Interesse am Umgang mit
DTP-Programmen auf Apple MacIntosh (QuarkXPress); HTML-Kenntnisse wünschenswert
- gute sprachliche und redaktionelle Fähigkeiten
- Landeskenntnisse von Westfalen (möglichst bisherige wiss. Beschäftigung mit Westfalen)
- selbständige und sorgfältige Arbeitsweise
- Kreativität, Organisationstalent, Teamfähigkeit

Wir bieten:
- ein interessantes, breitgefächertes Tätigkeitsfeld mit vielseitigen, anspruchs- und verantwortungsvollen Aufgaben sowie Gestaltungsmöglichkeiten in einer der Wissenschaft ebenso wie der Öffentlichkeit verpflichteten Forschungs- und Geschäftsstelle einer landeskundlichen Kommission
- eine der Qualifikation entsprechende Vergütung nach Entgeltgruppe 13/14 gemäß § 17 (8) TVÜ-VKA

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 07/06 bis zum 18.05.2006 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -
48133 Münster






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 2 11:12:47 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 May 2006 11:12:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Marleen Willemsen uebergibt die Materialien
ihrer Flurnamenarbeit an das Stadtarchiv Hoexter
Message-ID: s4573ecc.077@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 26.04.2006, 17:40


AKTUELL

Ostergeschenk an das Stadtarchiv Höxter
Marleen Willemsen übergibt die Materialien ihrer Flurnamenarbeit

In den 1980er und 90er Jahren hatte Frau Marleen Willemsen, heute
mit ihrer Familie in Antwerpen ansässig, die Recherchen zu ihrer
sprachwissenschaftlichen Dissertation durchgeführt. In deren Verlauf
bearbeitete sie intensiv die Bestände des kommunalen Archivs der
Stadt Höxter, des herzoglichen Privatarchivs in Schloss Corvey und
des nordrhein-westfälischen Staatsarchivs in Münster. Sie wurde
fündig in zahlreichen Akten und Urkunden und sammelte schließlich
mehr als 5.000 Flurnamen im Stadtgebiet mit weit über 40.000
Einzelbelegen.

Besonders häufig und bereits seit dem 14. Jahrhundert wird
"Galgenstieg" in Flurbezeichnungen genannt und zwar in
verschiedener Form, wie etwa "up duss syt dem Galchstige" (1365),
"uber dem Galgenstige" (1622) oder "vor dem Galgensteig" (1709)
- insgesamt über 140 Mal. Bis heute hat sich der Flurname erhalten:
als Straßenname im Petrifeld und als Wegebündel im Stadtwald. Der
"Galgenstieg" nimmt Bezug auf eine mittelalterliche Richtstätte, die
in der Regel an einer vielgenutzten Straße lag. Den Zeitgenossen
wurde gezeigt, dass in Stadt und Umland Recht und Ordnung
herrschten. Aufgrund ihrer Vielfalt und ihres Informationsgehaltes
ist die Bearbeitung der Flurnamen durch Frau Willemsen vorbildlich
für Höxter und die Oberweserregion und stellt einen großen Wert
für die Regionalgeschichte dar.

Ein neuer Kontakt wurde im vergangenen Jahr durch eine Studentin
der Fachhochschule in Höxter gebahnt, die im Rahmen ihrer
Diplomarbeit bei Frau Willemsen anfragte, ob ihr namenkundliche
Erkenntnisse über Hechtgräben im Umfeld der Stadt Höxter
vorlägen. Die prompte Beantwortung der studentischen Anfrage
ließ den Stadtarchivar Michael Koch, zugleich Betreuer der Diplom-
arbeit, auf den Plan treten. Bald kam er mit Frau Willemsen überein,
dass ihre Flurnamenarbeit nicht in Vergessenheit geraten und der
Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden sollte. Als beste Lösung
erschien die vertraglich geregelte Hinterlegung (Depositum) im
Kommunalarchiv. Die Arbeit wurde nun kurz vor Ostern, als Frau
Willemsen mit ihrer Familie zu Besuch in Höxter war, dem Stadtarchiv
übergeben. Das Depositum umfasst neben der umfangreichen
Belegsammlung die fortgeschrittene wissenschaftliche Bearbeitung
eines Großteils der vorliegenden Namen, deren kartographische
Darstellung sowie Aufzeichnungen von mundartlichen "Klangbildern"
der Flurnamen.

Besonderen Rückhalt erhielt Frau Willemsen vom damaligen Betreuer
des Stadtarchivs und des Corveyer Schlossarchivs Hans-Joachim
Brüning und der Bürgermeisterin Dorothee Baumgarten. Außer in der
Gemarkung von Höxter war Frau Willemsen auch in den zwölf
umliegenden Ortschaften des ehemaligen Amtes Höxter-Land, die
1970 mit der Stadt Höxter politisch vereinigt wurden, unterwegs.
Hier hatte sie Kontakte mit örtlichen Heimatpflegern und weiteren
Ortskundigen aufgenommen, um von ihrem Wissen zu profitieren.
An diese älteren Kontakte soll nun angeknüpft werden, um eine
möglichst umfassende und einheitliche Darstellung der Materialien
von Marleen Willemsen in Form einer Publikation auf die Beine zu
stellen. Für die Gemarkung der Stadt Höxter liegen hierzu bereits
erste Ansätze und Überlegungen von Dieter Siebeck vor. Rückfragen
und Anregungen richten Sie bitte an das Stadtarchiv im Stadthaus
am Petritor, Tel. 05271-963123 (Mo.+Di.), Mail: m.koch at hoexter.de.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 2 11:20:39 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 May 2006 11:20:39 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Puender,
Tilman: Georg Sperlich. Oberbuergermeister von Muenster in der
Weimarer Republik
Message-ID: s4574091.027@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 27.04.2006, 12:06


LITERATUR

Die Ära des Oberbürgermeister Georg Sperlich
Band 23 der Quellen und Forschungen zur Geschichte Münsters
Oberstadtdirektor Pünder sachkundiger Autor
Münster während der Weimarer Republik

(SMS) Georg Sperlich war eine schillernde und eigenwillige Persönlichkeit.
Dies lässt sich nachlesen in einer "Oberbürgermeisterstudie" zum
münsterschen Stadtoberhaupt von 1920 bis 1932, die als Band 23 der
"Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster" Anfang
Mai erscheint.

Unter dem Titel "Georg Sperlich. Oberbürgermeister von Münster in
der Weimarer Republik" hat Oberstadtdirektor a.D. Dr. Tilman Pünder
als sach- und fachkundiger Autor die Ergebnisse seiner Forschungen
zu Georg Sperlich und der Kommunalpolitik in Münster für das interessierte
Publikum zu Papier gebracht.


Weimarer Republik in Münster
Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst widmete sich der
ehemalige Verwaltungschef der Stadt Münster der Erforschung der
Kommunalpolitik in Münster in der Zeit von 1918 bis 1932 * der Zeit
der Weimarer Republik. Dabei fokussiert er den Blick auf einen wichtigen
Gestalter der Kommunalpolitik in dieser Zeit: Dr. Georg Sperlich, seit
1909 Kämmerer der Stadt und seit 1920 Oberbürgermeister von
Münster. Ergebnis der langen und akribischen Arbeit Pünders ist ein
spannend zu lesendes Buch. Ein Buch, das von den Jahren der
Weimarer Republik erzählt; einer Zeit, die schwierige wirtschaftliche
Jahre wie Zeiten des Aufbruchs umfasst.

Während seiner Tätigkeit als Oberstadtdirektor stieß Tilman Pünder
immer wieder auf kommunalpolitische Vorgänge, die bis in die Zeit
Sperlichs zurückreichten. Diskussionen von damals wurden in späteren
Jahrzehnten wieder aufgenommen. Themen wie die Verkehrsanbindung
Münsters, die kulturelle Ausstrahlung der Stadt oder ihre Funktion als
Oberzentrum blieben, und bleiben, aktuell.


Halle Münsterland und Aasee
Der Bau der Halle Münsterland oder die Schaffung des Aasees etwa
waren weitblickende Projekte, die Sperlich anschob. Dies und manche
spontane Aktion machte ihn bei der Bevölkerung sehr beliebt. Andererseits
schuf er sich durch seine eigenwillige Persönlichkeit besonders unter den
Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats nicht
nur Freunde.

In den zwölf Jahren seiner Amtszeit * beginnend am Ende des verlorenen
Weltkrieges und der untergegangenen Monarchie über die Inflation, gefolgt
von wirtschaftlichem Aufschwung bis zur dramatischen Endphase der
Weimarer Republik * erkämpfte sich Sperlich Erfolge und erlebte auch herbe
Niederlagen. Der Begriff "Kampf" kennzeichnet die politische Lebensführung
des Weltkriegteilnehmers maßgeblich. Der rechte Zentrumsmann trat nach
seiner Abwahl dem Stahlhelm bei und wurde am Ende seines Lebens wieder
Soldat im Zweiten Weltkrieg.


Einblicke in kommunales Handeln
Die intensive Auswertung des Nachlasses "Sperlich" im Stadtarchiv Münster
und weiterer Quellen und Literatur fasst Pünder auf 320 gut lesbaren Seiten
zusammen. Persönliche Kontakte zu den Nachfahren damaliger Weggefährten
Sperlichs vermittelten dem Autor Detailkenntnisse über die Person Sperlichs,
die anderen verschlossen geblieben wären * zum Vorteil der Leserinnen und
Leser dieses Buches über die Zeit der Weimarer Republik in Münster. Ein Buch,
das interessante Einblicke in Möglichkeiten und Grenzen antizyklischen
kommunalen Handelns in wirtschaftlichen und politischen Krisenzeiten bietet.


INFO

Tilman Pünder. Georg Sperlich. Oberbürgermeister von Münster in der Weimarer
Republik. Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster, Bd. 23.
Münster 2006






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 2 11:30:04 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 May 2006 11:30:04 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Entwicklung des Liegenschaftskatasters
im Westmuensterland, ab 07.05.2006, Vreden
Message-ID: s45742d0.012@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 28.04.2006, 16:42


AUSSTELLUNG

Von Gauß bis Galileo: Hamaland-Museum zeigt ab 7. Mai Entwicklung
des Liegenschaftskatasters im Westmünsterland

Unter dem Titel "Von Gauß bis Galileo" zeigt das Hamaland-Museum in
Vreden ab Sonntag, 7. Mai, die Entwicklung des Liegenschaftskatasters
im Westmünsterland. Präsentiert werden historische und moderne
Messgeräte, Karten und Szenarien, die die vielfältigen Arbeitsmethoden
der Vermesser im Felde, in den Katasterämtern und Vermessungsbüros
von der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis heute veranschaulichen.

Die Grundlage für die Landvermessung legte der Mathematiker und
Geodät Carl Friedrich Gauß mit der Einführung der Gradmessung im
Königreich Hannover zwischen 1821 und 1825. Im Jahr 1821 begann
im Kreis Borken die Aufstellung des Steuer- und Parzellenkatasters,
gemessen wurde damals mit Messketten und Latten. Heute ist daraus
ein Mehrzweckkataster geworden, wobei elektronische Tachymeter und
Satellitenpositionierungssysteme zur Vermessung eingesetzt werden.
Die US-amerikanischen Satelliten werden durch ein europäisches
Satellitensystem, das den Namen Galileo trägt, ersetzt und erweitert.
Der Mathematiker und Astronom Galileo Galilei (1564-1642) befasste
sich bereits 1616 mit der Längengradmessung.

Eröffnet wird die Ausstellung im kreiseigenen Museum am Butenwall 4
in Vreden am Sonntag, 7. Mai, um 11 Uhr. Nach der Begrüßung durch
die Museumsleiterin Dr. Annette Menke gibt Karl-Peter Theis,
Fachbereichsleiter Vermessung und Kataster beim Kreis Borken, eine
Einführung in das Ausstellungsthema. Anschließend stellt Guido Leeck
vom Heimat- und Altertumsverein der Vredener Lande e.V. das zur
Ausstellung erscheinende Buch mit dem Titel "Ketten, Karten und
Koordination - Die Entwicklung des Liegenschaftskatasters im West-
münsterland" vor. Dieser 71. Band der Beiträge zur Landes- und
Volkskunde des Vredener Heimatvereins zeigt die Exponate der
Ausstellung in zahlreichen Fotos und die Ortskerne des Kreises Borken
in der Zusammenstellung von historischen Urkarten. Das 240 Seiten
starke Werk ist zum Preis von 14 Euro im Hamaland-Museum in Vreden,
in der Kulturabteilung des Kreises Borken (Tel. 02861 / 82 13 50), in
der Katasterauskunftsstelle der Kreisverwaltung (Tel. 02861 / 82 24 08)
und im Buchhandel erhältlich. Die Bestellnummer lautet ISBN 3-926627-48-8.

Im Rahmen der Ausstellung "Von Gauß bis Galileo" plant das Hamaland-
Museum zwei Sondervorführungen. Am Sonntag, 7. Mai, können die
Besucherinnen und Besucher ab 15 Uhr an der zum Museum gehörenden
historischen westmünsterländischen Hofanlage im Vredener Stadtpark
einem Ingenieuroffizier in historischer Uniform und mit passenden Geräten
bei der "Landesvermessung Anno 1815" zusehen. Am Sonntag, 11. Juni,
macht in der Hofanlage ein Ingenieuroffizier mit historischer Ausstattung
unter dem Motto "Eine Karte für den König - topographische Aufnahme für
die Militairs" Vermessungsgeschichte erlebbar.


INFO

Hamaland-Museum
Butenwall 4
48691 Vreden
Telefon: 0 25 64 / 39 18 0
Fax: 0 25 64 / 39 18 29
Email: hamaland-museum at t-online.de

Weitere Informationen zum kreiseigenen Hamaland-Museum gibt es im
Internet unter www.hamaland-museum.de.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 2 11:38:53 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 May 2006 11:38:53 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Sonderausstellung im Museum Adlerturm Dortmund,
02.04.-13.08.06, Dortmund
Message-ID: s45744ed.071@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "gkmailing at beos-web.de"
Datum: 27.04.2006, 07:55
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AUSSTELLUNG

Sonderausstellung im Museum Adlerturm Dortmund:
"Helme, Schwert und Rüstungen"
Schutz- und Kampfwaffen vom Frühmittelalter bis in die frühe Neuzeit

Was trug der wehrhafte Mann im Mittelalter an Waffen und Rüstung?
Diese Frage will die Ausstellung, die in die große Mittelalter-Ausstellung
"Ferne Welten - Freie Stadt. Dortmund im Mittelalter" eingebettet ist,
beantworten. Neben Originalobjekten aus verschiedenen Museen sind
Kopien zeitgenössischer Darstellungen, die einen Eindruck damaliger
Zeiten vermitteln, Gegenstand der Ausstellung.

Frühe Schuss- und Wurfapparate mit steinernen Geschossen empfangen
den Besucher. Auf den drei Etagen lässt sich die Entwicklung vom
Kettenhemd mit Topfhelm über die gotische Vollrüstung bis zur
repräsentativen Rüstung des auslaufenden Rittertums nachvollziehen.
Die verschiedenen Helmformen, zum Teil aus Mittelalter-Filmen und
-Büchern bekannt, kann man hier aus der Nähe betrachten, ebenso
Schwertklingen und Langwaffen. Die Entwicklung früher Feuerwaffen
wird von der einfachen Hakenbüchse und dem Handrohr über das
Steinschlossgewehr bis zur Perkussionsbüchse nachvollziehbar.
Anhand von original-nachgeschmiedeten Schaustücken wird die
damalige Schmiedetechnik erläutert.

Während der angebotenen Themenführungen an den Sonntagen
können Besucher einmal selbst in ein schweres Kettenhemd schlüpfen
und einen Topfhelm aufsetzen.

Drei Aktionssonntage am 14. Mai, 11. Juni und 23. Juli 2006 von
10.30-17.00 Uhr bieten die Gelegenheit, eine "Rüstungsmodenschau"
der Schautruppe "Goedendag" live mitzuerleben oder vor dem Museum
dem Schmied Wilfried Wiemers bei der Entstehung von Kettenhemd
und Schwertklinge über die Schulter zu schauen.


INFO

Museum Adlerturm
Ostwall 51 a
44135 Dortmund
Tel. (0231) 5026031
www.museendortmund.de/adlerturm

Der Turm ist von Dienstag bis Sonntag von 10.00-18.00
Donnerstag von 10.00-20.00 Uhr geöffnet.

Informationen zu dieser Ausstellung und zu "Ferne Welten - Freie Stadt"
gibt es auch unter www.dortmund.de/mittelalter.

Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
bis zum 13. August 2006






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 3 11:00:30 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 May 2006 11:00:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fossilien aus weltberuehmten Fundstellen, 07.05.2006,
Hagen
Message-ID: s4588d64.030@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 02.05.2006, 17:37


AKTUELL

Riesige Ur-Libelle und echter Fischsaurier halten Einzug im Museum

Veranstaltungsort: Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss
Werdringen

Fossilien aus weltberühmten Fundstellen neu in Hagen

Am Sonntag, den 7. Mai 2006, steht das Museum für Ur- und
Frühgeschichte
Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle ganz im Zeichen
weltberühmter
Fossilien. Die Rekonstruktion einer riesigen Ur-Libelle und ein
fossiler
Fischsaurier halten Einzug in das Museum, während Alt und Jung sich
außerdem als "Fossilienjäger" betätigen und 380 Millionen Jahre alte
Versteinerungen erhalten können.

Von 11.00 bis 17.00 Uhr können Groß und Klein am Sonntag, 7.5.06 im Hof

des Wasserschlosses als "Fossilienjäger" mit einem Hammer Gesteine
aufschlagen, die von der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH zur Verfügung
gestellt wurden. Mit etwas Glück findet man dann vielleicht eine 380
Millionen Jahre alte Koralle, Schnecke oder Muschel. Mit Sicherheit
gibt
es aber für jedes Kind einen 50 Millionen Jahre alten Haifischzahn, der

allerdings auch selbst aus dem Sand herausgesiebt werden muss.
Selbstverständlich dürfen die gefundenen Fossilien mit nach Hause
genommen werden.

Um 15 Uhr wird dann der Bezirksvorsteher Heinz-Dieter Kohaupt die neuen

Präsentationen im Museum eröffnen.

Die Zeit, als Hagen noch am Äquator lag wird von nun an wieder lebendig

durch die weltweit einmalige Rekonstruktion einer riesigen Ur-Libelle,

wie sie vor 320 Millionen Jahren in Hagen durch die Lüfte schwirrte. In

die neue, von dem bekannten Präparator Werner Kraus in Aachen
ausgeführte Rekonstruktion flossen neueste Erkenntnisse der Forschung
ein. Die Versteinerung der Ur-Libelle mit dem Namen Namurotypus sippeli

und einer Flügelspannweite von über 30 cm ist in der Vitrine mit der
lebensechten Plastik zu sehen. Finanziert wurde die Rekonstruktion von

der Behrendt-Stiftung in Hagen.

Zwei besonders wertvolle und hervorragend erhaltene Fossilien mit einem

Alter von rund 180 Millionen Jahren aus der weltberühmten Fundstelle
Holzmaden werden nun dank der großzügigen Unterstützung der
Bezirksvertretung Hagen-Nord schon den Eingangsbereich des Museums zu
einem besonderen Erlebnis machen: Es handelt sich dabei um einen 1,80 m

langen Fischsaurier und eine Schieferplatte mit Ammoniten. Beide rund
180 Millionen Jahre alte Versteinerungen stammen aus der weltberühmten

Fundstelle Holzmaden.

An dem Fischsaurier, eine Tierart, die vor den Dinosauriern ausstarb,
sind sogar feinste Knochenstrukturen und die Reste der Haut zu sehen.
Die Ammoniten zeigen nicht nur das Gehäuse, sondern auch die selten
überlieferte Wohnkammer, die dem ausgestorbenen Verwandten der heutigen

Tintenfische als Wohnung diente.

1965 hatte die Stadt Hagen die beiden Versteinerungen für den
"Ratskeller" im damals neu erbauten Rathaus angekauft. Nach dem Abriss

des Gebäudes im Jahre 2000 wurden diese seltenen und wertvollen
Fundstücke demontiert und eingelagert, Jürgen Thormälen setzte sich
dann
engagiert dafür ein, diese einmaligen Exponate der Öffentlichkeit im
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen wieder
zugänglich zu machen.


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
www.historisches-centrum.de
www.museum-werdringen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 3 11:05:40 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 May 2006 11:05:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Vom Loeschwasser im Eimer zur
modernen Berufsfeuerwehr", 10.05.2006, Iserlohn
Message-ID: s4588eaa.071@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 02.05.2006, 16:22


AKTUELL

"Vom Löschwasser im Eimer zur modernen Berufsfeuerwehr"
Vortrag an der Iserlohner Volkshochschule
Anmelden bis 5. Mai!

Bei einem Brand im Mittelalter reichte man das Löschwasser in
Eimern über eine Menschenkette vom Brunnen bis zum Brandherd.
Seit 1974 gibt es in Iserlohn eine leistungsstarke, mit modernsten
technischen Mitteln ausgerüstete Berufsfeuerwehr, um die sich
mehrere Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr über das ganze
Stadtgebiet verteilen.

Der Iserlohner Brandamtsrat a.D. und Autor Theodor Spiegel
berichtet aus seiner langjährigen Tätigkeit über "Brände und
Brandschutz in der Geschichte der Stadt Iserlohn" und zeigt
zahlreiche Originalaufnahmen und Dokumente.


INFO

Der entgeltfreie Vortrag findet am Mittwoch, 10. Mai, von 19.00
bis 20.30 Uhr im VHS-Haus, Stennerstraße 3, Raum 03, statt.
Schriftliche Anmeldungen werden noch bis zum 5. Mai per
Anmeldekarte oder online unter www.vhs-iserlohn.de entgegen
genommen.

Kontaktdaten:
STADT ISERLOHN
Bereich Medien- u. Öffentlichkeitsarbeit
Schillerplatz 7
58636 Iserlohn
Tel. 02371/217-1251
Fax 02371/217-2992
pressestelle at iserlohn.de
www.iserlohn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 3 11:13:05 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 May 2006 11:13:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Gutenberg-Preis 2006 fuer Prof. Dr. Hubert Wolf
Message-ID: s4589068.011@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 02.05.2006, 17:05


AKTUELL

Gutenberg-Preis 2006 für Prof. Dr. Hubert Wolf
Münsterscher Kirchenhistoriker und Inquisitionsforscher wird
ausgezeichnet

Der münstersche Kirchenhistoriker und Inquisitionsforscher Prof. Dr.
Hubert Wolf erhält einen weiteren hoch angesehenen Preis: Am 24.
Juni 2006 wird der Wissenschaftler in Mainz für seine
Forschungsarbeiten zur Buchzensur und Inquisition mit dem
diesjährigen Gutenberg-Preis der Stadt Mainz und der Internationalen
Gutenberg-Gesellschaft ausgezeichnet.

Prof. Wolf ist Direktor des Seminars für mittlere und neuere
Kirchengeschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät der
Universität Münster und erforscht seit 1992 die Archivbestände
der vatikanischen Inquisition und Indexkongregation. Im Zentrum eines
von Prof. Wolf geleiteten Langzeitprojekts der Deutschen
Forschungsgemeinschaft stehen "Bücher vor Gericht". Mit der
Auszeichnung von Prof. Wolf widmet sich der renommierte
Gutenberg-Preis in diesem Jahr erstmals dem Thema der Buchzensur.

Nach Ansicht der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft in Mainz
besteht "ein enger Zusammenhang zwischen Gutenbergs Erfindung und
Wolfs Forschungen". Die Erfindung des Buchdrucks habe der Zensur eine
ganz neue Dimension verliehen: Die schnelle und weitreichende
Verbreitung von Wissen in Form gedruckter Bücher machte Ideen
plötzlich hunderttausendfach reproduzierbar.

In seinem aktuellen Buch "Index - der Vatikan und die verbotenen
Bücher" ermöglicht Prof. Wolf auch einem breiten Publikum hinter
die Kulissen der kirchlichen Zensurbehörde. Für seine Forschungen
erhielt der münstersche Wissenschaftler bereits zahlreiche
Auszeichnungen, Ehrungen und Preise, so im Jahr 2003 den
Leibniz-Preis, den höchstdotierten deutschen Wissenschaftspreis, und
ein Jahr später den Communicator-Preis für herausragende
Leistungen in der Wissenschaftsvermittlung.

Der Gutenberg-Preis wird seit 1968, dem Jahr des 500. Todestages von
Johannes Gutenberg, regelmäßig für "eine hervorragende
künstlerische, technische oder wissenschaftliche Leistung auf dem
Gebiet der Druckkunst" verliehen. Zunächst alle drei Jahre, erfolgt
die Vergabe seit 1994 im jährlichen Wechsel mit dem Gutenberg-Preis
der Stadt Leipzig, alle zwei Jahre. Die 1900 gegründete
internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz dient der Förderung
der Erforschung des Druck- und Buchwesens hat rund 1.500 Mitglieder in
nahezu vierzig Ländern und veröffentlicht seit 1926 das
Gutenberg-Jahrbuch, die weltweit führende periodische
Fachpublikation für alle Fragen der Druck- und Buchforschung.


INFO

Link: Gutenberg-Gesellschaft
(http://www.gutenberg-gesellschaft.uni-mainz.de)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 3 11:17:44 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 May 2006 11:17:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zwangsarbeit im Ruhrbergbau waehrend des
Ersten Weltkrieges, 09.05.2006, Gelsenkirchen
Message-ID: s4589164.028@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Geschichtskultur-Ruhr"
Datum: 03.05.2006, 09:09
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Dr. Kai Rawe: "... wir werden sie schon zur Arbeit bringen!" -
Zwangsarbeit im Ruhrbergbau während des Ersten Weltkrieges

Nicht erst während des Zweiten Weltkrieges wurden Zwangsarbeiter in
der
deutschen Kriegswirtschaft eingesetzt. Schon während des Ersten
Weltkrieges
mussten Tausende Kriegsgefangene und ausländische Zivilisten auch in
den
Kohlebergwerken des Ruhrgebietes für die deutschen Kriegsinteressen
arbeiten. Der Vortrag beleuchtet dieses weithin vergessene Kapitel der
deutschen Geschichte mit besonderem Blick auf die Voraussetzungen und
Formen der Zwangsarbeit ebenso wie auf die Arbeits- und
Lebensbedingungen
der Betroffenen.


INFO

Ort:
Bildungszentrum Gelsenkirchen
Ebertstr. 19
Raum 205
Entgelt: 3,00 Euro

Zeit:
Dienstag, 9. Mai 2006, 19.30 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 3 11:25:20 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 May 2006 11:25:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zuwanderung,
Konflikt und Anpassung in 200 Jahren Ruhrgebietsgeschichte,
10.05.2006, Bochum
Message-ID: s458932a.004@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Geschichtskultur-Ruhr"
Datum: 03.05.2006, 09:09
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Schmelztiegel Ruhrgebiet?
Zuwanderung, Konflikt und Anpassung in 200 Jahren
Ruhrgebietsgeschichte

17:00 Uhr:
Einführung und Filmpräsentation: Neue Heimat im Wilden Westen
Polen im Ruhrgebiet von Beate Schlanstein, WDR 1993

18:00 Uhr:
Einführungsreferat von Prof. Dr. Klaus Tenfelde
(Leiter des Instituts für soziale Bewegungen an der Ruhr-Universität
Bochum)

19:15 Uhr:
Podiumsdiskussion mit Experten zu verschiedenen Einwanderungsgruppen:
Jochen Oltmer (Institut für Migrationsforschung und interkulturelle
Studien,
Osnabrück)
Dr. Susanne Peters-Schildgen (Oberschlesisches Landesmuseum, Ratingen)
Dr. Yvonne Rieker (Lehrbeauftragte Ruhr-Universität Bochum)
Prof. Dr. Klaus Tenfelde (ISB)
Moderation: Prof. Dr. Günter Brakelmann (Ruhr-Universität Bochum)

Melting pot Deutschland: Seit mehr als 200 Jahren ist das Ruhrgebiet
Ort
von Zuwanderung. Auch wenn die polnischsprachige Reklame an so mancher

Bochumer Häuserwand inzwischen verblasst ist, noch immer erkennt man an

den Nachnamen vieler Ruhrgebietsbürger, dass sie eigentlich einmal aus
"dem
Osten" zum Kohleabbau hierher kamen. Nicht immer verlief der
Integrations-
prozess ohne Probleme. Gerade die jüngeren Zuwanderungsgruppen sind
noch
längst nicht so integriert, wie ihre polnischen Vorgänger.

Wie gestaltet sich ein gemeinsamer Alltag unterschiedlicher
Nationalitäten und
Religionen? Wo lagen und liegen bis heute Konflikte und Probleme?
Experten
der Migrationsforschung diskutieren über Migration und Integration der

verschiedenen Einwanderungsgruppen ins Ruhrgebiet und gehen der Frage
nach, ob das Ruhrgebiet zum "Schmelztiegel" geworden ist.


INFO

Ort:
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19
44789 Bochum
(nähe Schauspielhaus)

Zeit:
Mittwoch, 10. Mai 2006





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 4 10:19:57 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 May 2006 10:19:57 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL kuert Ausstattung des muensterschen Schlosses
zum Denkmal des Monats
Message-ID: s459d55e.028@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.05.2006, 11:25


AKTUELL

Formen der fünfziger Jahre in spätbarocker "Verpackung"-
LWL kürt Ausstattung des münsterschen Schlosses zum
Denkmal des Monats

Hans Malwitz, Leiter des Universitätsbauamtes, stand nach dem
Zweiten Weltkrieg vor einer schwierigen Aufgabe, als es darum
ging, das zerstörte Schloss in Münster wieder aufzubauen, um
es als Hauptgebäude der Universität zu nutzen. Während das
Äußere des Schlosses nur leicht verändert wieder aufgebaut
wurde, bekam das Innere des Schlosses entsprechend seiner
neuen Nutzung ein ganz neues Gesicht. "Das Konzept war bis ins
Detail durchdacht und verrät viel über das Repräsentations-
verständnis der ersten, von der Not gekennzeichneten Nachkriegs-
zeit und über das Spannungsverhältnis zwischen Tradition und
Neuanfang", urteilt Joseph Lammers, Denkmalpfleger beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Deshalb hat der
LWL das Innere des Schlosses zum Denkmal des Monats Mai
gekürt.

Dass das Schloss in Münster ein bedeutendes Kulturdenkmal ist,
scheint sich von selbst zu verstehen. Schließlich gilt das letzte
Werk des westfälischen Stararchitekten Johann Conrad Schlaun
(1696 bis 1773) als Hauptschöpfung des norddeutschen Spät-
barock. Verglichen mit der prunkvollen Ausstattung des späten
18. Jahrhunderts erscheint die moderne Fassung des Inneren
zunächst sehr schlicht. "Vergleicht man sie aber mit den üblichen
Stilformen der 1950er Jahre, ist sie aufwändig und angesichts
der Not der Jahre sogar üppig. Sie ist ein typisches Zeugnis der
ersten Wiederaufbaujahre, in denen die mittlere, weitgehend
noch traditionell eingestellte Generation den Ton angab", so
Lammers.

Den Anstoß, das Schloss an Stelle des völlig zerstörten alten
Universitätszentrums in der Stadtmitte als Hauptgebäude der
Universität zu nutzen, hatte schon 1946 der Provinzialkonservator
Wilhelm Rave gegeben. Von ihm stammen auch die ersten
Entwürfe zur Gliederung des Inneren, auf denen Malwitz dann
aufbaute. Mit dem Wiederaufbau kamen Aula (Auditorium
Maximum), besonders ausgestattete Räume für die Universitäts-
leitung samt Vorzimmer, Büros, eine Kantine und natürlich Hörsäle
ins Schloss. "Repräsentative Treppenhäuser im schweren Stil der
klassizistischen Staatsbauten der 1930er Jahre führen vom Foyer
zur Aula. Die Aula selbst, die die Stelle des ehemaligen Großen
Saales in der Mitte des Schlosses einnimmt, ist eher einem festlichen
Theater- oder auch Kinosaal der 1920er Jahr nachempfunden,
doch zeigt der Vergleich mit dem Vorgänger, wie viel von diesem
in die neue Form übersetzt ist. Der von der Wandvertäfelung bis
zu den Möbeln inklusive Papierkorb und den Lampen einheitlich
gestaltete Raum des Rektors erscheint auf den ersten Blick
typisch fünfziger Jahre, doch zeigt er ebenfalls Bezüge zum
Ausbau des späten 18. Jahrhunderts und trägt dem Amtsinhaber
als Repräsentant der Universität Rechung", so Lammers, der
betont, dass dagegen die Hörsäle mit Ausnahme der ehemaligen
Kapelle sachlich schlicht gehalten sind.

Seinem eigentlichen Zweck als Residenz diente das Schloss, das
bei seiner Fertigstellung 1787 schon unzeitgemäß war, übrigens
nur 15 Jahre lang. Denn im Zuge der Säkularisation im Jahr 1803
wurden neben vielen Klöstern auch die Fürstbistümer aufgehoben.
Seine schweren Schäden erlitt das Schloss erst kurz vor Kriegsende,
als es am Palmsonntag (25. März) 1945 schwer getroffen wurde
und ausbrannte. Dabei ging nahezu die gesamte prunkvolle
Ausstattung verloren.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 4 10:27:18 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 May 2006 10:27:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Jahresprogramm der Gesellschaft fuer
historische Landeskunde des westlichen Muensterlandes e.V .
Message-ID: s459d71c.057@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ridder, Thomas"
Datum: 03.05.2006, 13:47


AKTUELL

Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V .

Jahresprogramm 2006

Januar
25. MI Vortrag Dr. Timothy Sodmann, Vreden:
Kulturgeschichtliche Beziehungen zwischen den östlichen
Niederlanden und dem Westmünsterland,
Ort: Schloss Ahaus, Fürstensaal, 19:30 h

März
24. FR Vorstellung der Gesellschaft und des Landeskundlichen
Instituts Westmünsterland für Heimatvereins-Vorstände
Ort: Vreden, Landeskundl. Institut, 16:00 h

Mai
10. MI 18 Uhr: Jahresmitgliederversammlung
20 Uhr: Vortrag Prof. Dr. Hans-Joachim Behr, Ltd. Staatsarchiv-
direktor a.D., Münster:
Das westl. Münsterland im Alten Reich (nach den Prozessakten
des Reichskammergerichts)
Ort: Raesfeld, Informations- und Besucherzentrum, Tiergarten
Schloss Raesfeld (Parkplatz)

Juni
10. SA Exkursion: Jüdisches Museum Dorsten (Leitung: Thomas
Ridder MA, Borken),
Treffpunkt: Dorsten, Jüdisches Museum, Südwall / Ecke Julius-
Ambrunn Straße (neben dem Kolpinghaus , Nähe Bahnhof), 14:00 h

Juli
12. MI Vortrag Prof. Dr. Walter D. Kamphoefner,
Texas A&M University:
Westfalen in der Neuen Welt.
Eine Sozialgeschichte der Auswanderung im 19. Jahrhundert
Ort: Bocholt, Altes Rathaus, 19:30 h

August
23. MI Vortrag: Prof. Dr. Dr. h.c. Arnold Angenendt, Universität
Münster:
Die Geburt des Münsterlandes
(Christianisierung im frühmittelalterlichen Westfalen)
Ort: Asbeck, Stiftsdormitoriu m, 19:30 h

September
9. SA Exkursion: Amtsvenn bei Alstätte (Leitung: H. Dickel, Gronau)
Treffpunkt: Alstätte, Gasthaus Heidehof, 14:00 h

November
Ende Nov./ Anf. Dez. Vortrag: Prof. Dr. Ludger Kremer, Universität
Antwerpen: Dialektverlust und Sprachwechsel im Westmünsterland.
Zur Entwicklung des Verhältnisses von Niederdeutsch und Hochdeutsch
im 20. Jahrhundert (zugleich Buchvorstellung )
Ort: Borken, Kreishaus (Sitzungssaal)


Terminänderungen sind möglich, achten Sie bitte auf entsprechende
Ankündigungen in der Tagespresse (auch für noch fehlende Zeitangaben)!


INFO

Kontakt:
Thomas Ridder
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de

Geschäftsstelle :
Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstr. 15 * D-4 869 1 Vreden
Tel. : 025 64- 39.1 8.20 * Fax : 025 64- 39.1 8.29
E-Mail: westmuensterland-institut at t-online.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 4 10:44:32 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 May 2006 10:44:32 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Am Kanal": Ausstellung auf historischem Schleppkahn,
07.05.-30.09.2006, Waltrop
Message-ID: s459db36.086@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 03.05.2006, 12:30


AUSSTELLUNG

"Am Kanal" - Fotografien von Brigitte Kraemer
Ausstellung auf historischem Schleppkahn im Schiffshebewerk

Auf seinem historischen Schleppkahn "Ostara" präsentiert das
Westfälische Industriemuseum Altes Schiffshebewerk Henrichenburg
ab Sonntag, 7. Mai (Eröffnung 11 Uhr), die Ausstellung "Am Kanal"
mit Fotografien von Brigitte Kraemer. Das Museum des Landschafts-
verbandes Westfalen-Lippe (LWL) zeigt die Schau bis zum
30. September an Bord des fast 80 Jahre Schiffs.

Die 50 Großfotos von Brigitte Kraemer zeigen Moment-Aufnahmen
aus dem Kanalufer-Kosmos Ruhrgebiet, der früher einmal Kumpel-
Riviera hieß. Eins ist allen Bildern gemeinsam: das phantasievolle
Abstandnehmen vom Alltag. So stimmungsvoll wie die Bilder ist
auch der Ausstellungsraum des Museums: der Laderaum des letzten
noch erhaltenen Dortmund-Ems-Kanal-Schleppkahns "Ostara".

Brigitte Kraemer, in Hamm/Westfalen geboren, studierte an der
Folkwangschule in Essen Fotografie und Gestaltung. 1982 schloss
sie diese Ausbildung mit einer ersten Auszeichnung ab. Weitere
Auszeichnungen für ihre fotografischen Dokumentationsprojekte
folgten. Ihre Themen in über 60 Ausstellungen kreisen immer wieder
um bestimmte Gruppen von Menschen im Schmelztiegel Ruhrgebiet.
Frauen im Frauenhaus Herne, Frauen fotografieren Männer,
Ausländer im Ruhrgebiet, Altern in der Migration; Dokumentationen
über das Oberhausener Friedensdorf und über "Pommesbuden" im
Ruhrgebiet. Seit 1992 arbeitet Brigitte Kraemer an dem Projekt "Am
Kanal". Das Ruhrgebiet und seine Kanäle - der Rhein-Herne-, Dortmund-
Ems-, Wesel-Datteln- und Datteln-Hamm-Kanal - sind ihre Leidenschaft.

Im Westfälischen Industriemuseum, am Bochumer Standort Zeche
Hannover, zeigte sie im Jahre 2000 die Ausstellung "So nah, so fern".
"Dieser Titel ist zugleich eine Selbstverortung und Positionsbestimmung
der Fotografin", so Dr. Eckhard Schinkel vom Westfälischen Industrie-
museum. Sie beobachte und fotografiere das Ruhrgebiet liebevoll
als Heimat, der sie immer nahe geblieben sei. Ferne in der Fotografie
zeige sich als Takt und Respekt den Menschen gegenüber, zu denen sie
hingeht, mit denen sie spricht, die sie erst dann fotografiert.
Schinkel: "Diese Menschen und ihr Lebensgefühl sind ihr Thema. Mit einem
sicheren Gespür für den richtigen Rahmen setzt sie sie auf
unverwechselbare Weise ins Bild: So nah - so fern; ein 'Ja' zum
schönen Leben im Ruhrgebiet."

Das Buch "Am Kanal" ist im Klartextverlag erschienen und wird während
der Ausstellung im Museum verkauft. Zur Ausstellung hat Museumsleiter
Herbert Niewerth ein abwechslungsreiches Begleitprogramm
zusammengestellt:

So, 14.05. 11 bis 18 Uhr
Radtour am Rhein-Herne-Kanal vom Schiffshebewerk bis zum
Steag-Kraftwerk
(25 km) mit Grillen beim Kanuverein Recklinghausen II. 17 bis 18 Uhr:
Besichtigung der Ausstellung "Am Kanal" auf dem Schleppkahn
"Ostara". Die Fotografin Brigitte Kraemer ist anwesend. Leitung:
Herbert Niewerth und Werner Meyer-Deters. Kosten: 10,- €, telefonische
Anmeldung erforderlich.

So, 21.05. 10 bis 18 Uhr
Zum internationalen Museumstag ("Museen und junge Besucher"): Kinder
von vier bis 14 Jahren malen oder fotografieren Bilder vom Kanal - Eine
Aktion zur Fotoausstellung "Am Kanal" mit der Fotografin Brigitte
Kraemer und Museumspädagogen/innen auf dem Schleppkahn "Ostara".

Do, 25.05. (Christi Himmelfahrt) 11 bis 18 Uhr
Radtour vom Schiffshebewerk zur ehemaligen Zeche Ewald Fortsetzung
I/III (Oer Erkenschwick) und Führung beim Bergbau- und Geschichtsmuseum
mit Bergmannsmahlzeit.
17 bis 18 Uhr: Abschließende Besichtigung der Ausstellung "Am Kanal"
auf dem Schleppkahn "Ostara", mit der Fotografin Brigitte Kraemer.
Leitung: Anette Plümpe / Peter Hadrys.
Kosten: 10 €, telefonische Anmeldung erforderlich.

So, 28.05. 11 bis 18 Uhr
Radtour vom Alten Schiffshebewerk Henrichenburg zur Zeche Waltrop.
Industrie- und denkmalgeschichtlicher Ausflug mit dem Rad. 17 bis 18
Uhr: Abschließende Besichtigung der Fotoausstellung "Am Kanal" mit der
Fotografin Brigitte Kraemer. Leitung: Annette Kritzler und Michael
Braun. Kosten: 8 €, telefonische Anmeldung erforderlich.

Mo, 05.06. (Pfingstmontag) 11 bis 18 Uhr
Radtour vom Schiffshebewerk zur Zeche Zollern II/IV in Dortmund mit
Führung. 17 bis 18 Uhr: Abschließende Besichtigung der Ausstellung
"Am Kanal" auf dem Schleppkahn "Ostara". Die Fotografin Brigitte
Kraemer ist anwesend. Leitung: Oliver Töpfer. Kosten: 8,-- €,
telefonische Anmeldung erforderlich.

Sa, 17.06. 18 bis 2 Uhr
ExtraSchicht - die Nacht der Industriekultur mit Dampfer- Barkassen-
und Schiffsrundfahrten, Musik, Vorführungen, Artistik um Mitternacht,
stündliche Führungen. Die Ausstellung "Am Kanal" - Fotografien von
Brigitte Kraemer ist während der ganzen Nacht zu besichtigen.

So, 25.06. 11 bis 18 Uhr
Radtour vom Alten Schiffshebewerk zum Dortmunder Hafen und zurück, mit
Führung im Dortmunder Hafen. 17 bis 18 Uhr: Abschließende Besichtigung
der Ausstellung "Am Kanal" auf dem Schleppkahn "Ostara", die
Fotografin Brigitte Kraemer ist anwesend. Leitung: Annette Kritzler.
Kosten: 8 €, Anmeldung erforderlich.

So, 2., 9., 16., 23. u. 30.7. je 14 bis 15.30 Uhr
Führungen durch die Ausstellung "Am Kanal - Fotografien von Brigitte
Kraemer auf dem Schleppkahn "Ostara". Kosten: 2 € pro Person zuzüglich
Museumseintritt. Tel. Anmeldung erforderlich.

So, 09.07. 11 bis 18 Uhr
Radtour vom Schiffshebewerk bis zur Schleuse Flaesheim (Haltern) am
Dortmund-Ems- und Wesel-Datteln-Kanal. 17 bis 18 Uhr: Besichtigung der
Ausstellung "Am Kanal" auf dem Schleppkahn "Ostara". Kosten: 8 €,
telefonische Anmeldung erforderlich. Leitung: Oliver Töpfer.

So, 23.07. 11 bis 18 Uhr
Radtour vom Alten Schiffshebewerk Henrichenburg zur Kokerei Hansa in
Dortmund- Huckarde mit Führungen an beiden Standorten. 17 bis 18 Uhr:
Besichtigung der Ausstellung "Am Kanal" auf dem Schleppkahn
"Ostara". Kosten: 8 € pro Person, Anmeldung erforderlich.
Leitung: Oliver Töpfer.

So, 30.07. 11 bis 18 Uhr
Radtour am Rhein-Herne-Kanal vom Schiffshebewerk zum Umspannwerk
Recklinghausen und zurück mit Führung im Museum Strom und Leben und
Mittagsimbiss.
17 bis 18 Uhr: Besichtigung der Ausstellung "Am Kanal" auf dem
Schleppkahn "Ostara".
Kosten: 10 €, telefonische Anmeldung erforderlich. Leitung: Anette
Plümpe.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Altes Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org
Geöffnet: Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr, letzter Einlass 17.30 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 4 10:59:30 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 May 2006 10:59:30 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/14
Message-ID: s459deaf.082@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl"
Datum: 03.04.2006, 12:37

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-14 für den Zeitraum vom 15.04.2006 bis
zum 21.04.2006
mit insgesamt 21 Titeln ist unter der folgenden Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&
BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri May 5 10:47:30 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 05 May 2006 10:47:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortag,
Sollbach: Bombenkrieg und Luftkriegsalltag 1939-1945, Hagen,
11.05.2006
Message-ID: s45b2d59.039@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 04.05.2006, 16:35


AKTUELL

Vortrag: Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach, Universität Dortmund
Bombenkrieg und Luftkriegsalltag 1939-1945
11. Mai 2006, 19.00 Uhr
Historisches Centrum Hagen, Vortragssaal
Eilper Str. 71-75
Hagen

Mit dem "Bombenkrieg und Luftkriegsalltag 1939-1945 in der Stadt Hagen
und
im östlichen Ruhrgebiet" befasst sich der Vortrag am Donnerstag, dem
11. Mai
2006, um 19.00 Uhr, in der wissenschaftlichen Veranstaltungsreihe
"Hagener
Vorträge und Diskussionen" im Historischen Centrum Hagen, Eilper Str.
71-75.
Referent ist der durch einschlägige, auch regional- und
lokalgeschichtliche
Publikationen ausgewiesene Historiker Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach von
der
Universität Dortmund.

Der Dia-Vortrag behandelt zum einen die Entwicklung der westalliierten
Luftkriegsstrategie während des Zweiten Weltkriegs und zeigt auf,
welche
technischen und militärischen Zwänge, politische Erwägung und nicht
zuletzt
auch fatale Fehlannahmen sie geformt haben. Diese Feststellung betrifft
vor
allem die britische Entscheidung für die unterschiedslose
Flächenbombardierung der deutschen (Groß-)Städte Anfang 1942. Zu Beginn
des
Jahres 1943 begann auch die US-amerikanische Luftflotte mit ihren
Tagangriffen auf Ziele im deutschen Hinterland.

Im zweiten Teil werden vor allem am Beispiel der Stadt Hagen die immer
verheerender werdenden Auswirkungen des Luftkriegs auf das städtische
Gefüge
und das Leben ihrer Bewohner aufgezeigt. Ab 1943 bestimmte der
Luftkrieg
gerade auch in der als "Waffenschmiede des Deutschen Reichs" geltenden
und
daher von den Westalliierten besonders nachhaltig bombardierten Stadt-
und
Industrieregion an der Ruhr den Alltag mit Fliegeralarmen, Nächten in
Kellern und Luftschutzbunkern, zerstörten Wohnungen, toten
Angehörigen,
Evakuierung und allgemeiner Sorge und Angst. Das bekam auch die Stadt
Hagen
zu spüren, wo insgesamt fünf Großangriffe den Innenstadtbereich
praktisch
vernichteten und die Stadt am Ende als Gemeinwesen auslöschten.

Die in dem Vortrag gezeigten und zum Teil bisher unbekannten
zeitgenössischen Fotos aus alliierten Archiven sowie auch aus
Privatbesitz
lassen die Realität des Luftkriegs auch optisch sichtbar werden. Der
Eintritt ist frei.






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri May 5 10:48:35 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 05 May 2006 10:48:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neues im Stadtarchiv Greven
Message-ID: s45b2d9c.047@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Schröder, Stefan"
Datum: 05.05.2006, 08:17


AKTUELL

Neues im Stadtarchiv - Archivalien warten auf Benutzung durch die
Bürgerschaft
05. Mai 2006

"Ein Archiv lässt sich mit einem Eisberg vergleichen: das meiste bleibt
verborgen. Aber nur unsere Arbeit läuft hinter den Kulissen ab, die
Archivalien sollen natürlich die sichtbare Spitze des Eisbergs
bilden", so beschreibt Grevens Stadtarchivar Dr. Stefan Schröder
seine Kernaufgaben. Grund genug, ein paar neue Schätze der
Öffentlichkeit zu präsentieren. Aus der Vielfalt der Dokumente, die
allein seit Anfang 2005 den Weg ins Archiv gefunden haben, präsentieren
Angelika Haves und Dr. Stefan Schröder eine schöne Auswahl: Die
wertvolle Vereinsfahne des Ende 2004 aufgelösten Grevener Ortsverbandes
des Bundes der Vertriebenen-Vereinigte Landsmannschaften steht
stellvertretend für deren Unterlagen, die seit 2005 im Stadtarchiv
lagern. Weiter finden sich dort nun auch einzelne Akten der Firma J.
Schründer Söhne vom Anfang des 20. Jahrhunderts und private Unterlagen
des Familienzweiges Niehues/Landwehr/Povel aus dem 19. Jahrhundert, u.a.
des gebürtigen Greveners Universitätsprofessor Dr. Bernhard Niehues
(1831-1909). Die Dokumentation der Reckenfelder Postgeschichte und
wertvolle Glasplattennegative des Grevener Drogisten Heinrich Pröbsting
aus den 1930er-Jahren zeigen die Vielfalt der verschiedensten größeren
und kleineren Dauerleihgaben und Schenkungen, die zur Archivierung in
den Rathauskeller gelangt und durch eine Datenbankverzeichnung schnell
zu finden sind.

"Wir sind nicht nur für die städtischen Verwaltungsakten zuständig",
betonen die beiden Grevener Stadtarchivare, denn die Geschichte Grevens
umfasst noch viele andere Bereiche des Alltagslebens: *Wir freuen uns
über Schenkungen und Dauerleihgaben, die uns Vereine, Verbände und
Privatpersonen, auch aus den Ortsteilen Reckenfeld, Gimbte und den
Bauerschaften, zur Verfügung stellen. Schon ein kurzes Telefonat kann
klären helfen, ob alte Schätze aus Privatbesitz ins Stadtarchiv
passen. Allen bisherigen Förderern des Stadtarchivs gilt unser großer
Dank!" Mit wenigen Ausnahmen, bei denen die Benutzung aus
Datenschutzgründen erst in ein paar Jahren erfolgen darf, stehen diese
Deposita ab sofort zur Verfügung. Eine kurze Übersicht der Akten und
Dokumente hält das Stadtarchiv zum Einstieg in die Archivarbeit für alle
Interessierten bereit.

Neben der Arbeit mit den Archivalien hat das Stadtarchiv Greven auch
die Aufgabe, Beiträge zur Erforschung der Ortsgeschichte zu leisten. So
war es kein Wunder, dass der Neudruck des Standardwerkes zur Grevener
Geschichte (Joseph Prinz, Greven an der Ems, erhältlich im Buchhandel)
vom Stadtarchiv organisiert wurde. Dabei ist als Nebenprodukt die Karte
Grevens von 1828 nun kostenfrei im Internet www.greven.net zu sehen.
Dort gibt es auch weitere Informationen zur Geschichte und zum
Stadtarchiv.



INFO

Kontakt:
Dr. Stefan Schröder
Stadtarchiv Greven
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel.: 02571/920-358, -458
Fax: 02571/920-320
E-Mail: archiv at stadt-greven.de
URL: www.greven.net





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 8 10:56:28 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 May 2006 10:56:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Bombenkrieg und Luftkriegsalltag 1939-1945,
11.05.2006, Hagen
Message-ID: s45f23ef.016@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 04.05.2006, 16:38


AKTUELL

Bombenkrieg und Luftkriegsalltag 1939-1945

Mit dem "Bombenkrieg und Luftkriegsalltag 1939-1945 in der Stadt Hagen und
im östlichen Ruhrgebiet" befasst sich der Vortrag am Donnerstag, dem 11. Mai
2006, um 19.00 Uhr, in der wissenschaftlichen Veranstaltungsreihe "Hagener
Vorträge und Diskussionen" im Historischen Centrum Hagen, Eilper Str. 71-75.
Referent ist der durch einschlägige, auch regional- und lokalgeschichtliche
Publikationen ausgewiesene Historiker Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach von der
Universität Dortmund.

Der Dia-Vortrag behandelt zum einen die Entwicklung der westalliierten
Luftkriegsstrategie während des Zweiten Weltkriegs und zeigt auf, welche
technischen und militärischen Zwänge, politische Erwägung und nicht zuletzt
auch fatale Fehlannahmen sie geformt haben. Diese Feststellung betrifft vor
allem die britische Entscheidung für die unterschiedslose
Flächenbombardierung der deutschen (Groß-)Städte Anfang 1942. Zu Beginn des
Jahres 1943 begann auch die US-amerikanische Luftflotte mit ihren
Tagangriffen auf Ziele im deutschen Hinterland.

Im zweiten Teil werden vor allem am Beispiel der Stadt Hagen die immer
verheerender werdenden Auswirkungen des Luftkriegs auf das städtische Gefüge
und das Leben ihrer Bewohner aufgezeigt. Ab 1943 bestimmte der Luftkrieg
gerade auch in der als "Waffenschmiede des Deutschen Reichs" geltenden und
daher von den Westalliierten besonders nachhaltig bombardierten Stadt- und
Industrieregion an der Ruhr den Alltag mit Fliegeralarmen, Nächten in
Kellern und Luftschutzbunkern, zerstörten Wohnungen, toten Angehörigen,
Evakuierung und allgemeiner Sorge und Angst. Das bekam auch die Stadt Hagen
zu spüren, wo insgesamt fünf Großangriffe den Innenstadtbereich praktisch
vernichteten und die Stadt am Ende als Gemeinwesen auslöschten.

Die in dem Vortrag gezeigten und zum Teil bisher unbekannten
zeitgenössischen Fotos aus alliierten Archiven sowie auch aus Privatbesitz
lassen die Realität des Luftkriegs auch optisch sichtbar werden. Der
Eintritt ist frei.


INFO

Bombenkrieg und Luftkriegsalltag 1939-1945
Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach, Universität Dortmund
11. Mai 2006, 19.00 Uhr
Historisches Centrum Hagen, Vortragssaal

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
www.historisches-centrum.de
www.museum-werdringen.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 8 11:04:49 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 May 2006 11:04:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortraege: Kultur im Kapitelsaal 2006,
08./11./12.05.2006, Herzebrock-Clarholz
Message-ID: s45f25f0.058@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Werner Freitag"
Datum: 08.05.2006, 09:54


AKTUELL

Kultur im Kapitelsaal 2006

Montag, 8. Mai, 20.00 Uhr
"Das Prämonstratenserkloster Cappenberg. Stationen seiner
Geschichte und Kunstwerke vom Gründungsjahr 1122 bis in
die Gegenwart"
Vortrag von Prof. Dr. Johann Michael Fritz, Eintritt 2,50 €


Donnerstag 11. Mai, 20.00 Uhr
"Ländliche Gesellschaft im 18. Jahrhundert in den Kirchspielen
Herzebrock, Clarholz und Lette"
Vortrag von Jochen Ossenbrink, Eintritt 2,50 €


Freitag, 12. Mai, 20.00 Uhr
"Neue Poesie in einer alten Sprache", Spiel mit Sprachbildern
von Heiner Schürmann, Eintritt 2,50 €


INFO

Veranstaltungsdaten:
Kultur im Kapitelsaal 2006
Datum: 8., 11. und 12. Mai 2006
Freundeskreis Clarholz e.V.
33437 Herzebrock-Clarholz
E-Mail: wfreitag at lycos.de
URL: www.propstei-clarholz.de

Kontakt:
Prof. Dr. Werner Freitag
Freundeskreis Clarholz e.V.
Postfach 2121
33437 Herzebrock Clarholz
E-Mail: wfreitag at lycos.de
URL: www.propstei-clarholz.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 8 11:14:22 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 May 2006 11:14:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das westliche Muensterland im Alten Reich,
10.05.2006, Raesfeld
Message-ID: s45f2825.012@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 08.05.2006, 09:19


AKTUELL

Vortrag "Das westliche Münsterland im Alten Reich
(nach den Prozessakten des Reichskammergerichts)"

Die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V. lädt alle Interessierten zu einem Vortrag
in das Informations- und Besucherzentrum des Tiergarten
Schloss Raesfeld ein. Am Mittwoch, dem 10. Mai, spricht
um 20:00 Uhr Prof. Dr. Hans-Joachim Behr zum Thema "
Das westliche Münsterland im Alten Reich (nach den Prozess-
akten des Reichskammergerichts)".

Professor Behr wird in seinem Vortrag über die höchste
Gerichtsbarkeit des Reiches vor 1806 sprechen. Im Mittelpunkt
seiner Betrachtungen stehen das Reichskammergericht und
der Reichshofrat, deren Funktion und Arbeitsweise und
schließlich einige typische Prozesse aus dem westlichen
Münsterland, d.h. aus den ehemaligen Ämtern Bocholt,
Ahaus, Horstmar und Dülmen.

Hans-Joachim Behr (geb. 1930 in Lüneburg) studierte in
Göttingen und Hamburg Geschichte und Germanistik, kam
1963 als Archivar nach Osnabrück von wo er 1974 an das
Staatsarchiv nach Münster wechselte. Von 1979 bis 1995
war er dessen Leitender Direktor. Seit vielen Jahren hat er
als Honorarprofessor einen Lehrauftrag an der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster.

Vor dem Vortrag findet ab 18:00 Uhr die Mitgliederversammlung
der Gesellschaft für historische Landeskunde im westlichen
Münsterland statt. Zu beiden Veranstaltungen sind Interessierte
herzlich eingeladen.

Ort: Raesfeld, Informations- und Besucherzentrum, Tiergarten
Schloss Raesfeld (Parkplatz)


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Das westliche Münsterland im Alten Reich (nach den
Prozessakten des Reichskammergerichts)"
Datum: 10. Mai 2006
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes e.V.
Informations- und Besucherzentrum, Tiergarten Schloss Raesfeld
Raesfeld

Kontakt:
Dr. Timothy Sodmann
Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstr. 15
48691 Vreden
Tel.: 025 64-391820
Fax: 025 64-391820
E-Mail: westmuensterland-institut at t-online.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 8 11:34:34 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 May 2006 11:34:34 +0200
Subject: [WestG] [DID] DVD: "Unter deutscher Besatzung - Onder
Duitse bezetting"
Message-ID: s45f2cd7.046@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.05.2006, 14:55


DID

"Unter deutscher Besatzung - Onder Duitse bezetting"
Zweisprachige DVD erinnert an den Zweiten Weltkrieg
an der Grenze

Der zweite Weltkrieg hat viel zerstört in den Beziehungen
zwischen Niederländern und Deutschen. Auch 60 Jahre nach
Kriegsende bleibt die Aufarbeitung der deutschen Besatzungs-
herrschaft zwischen 1940 und 1945 eine wichtige Aufgabe
historisch-politischer Bildung diesseits wie jenseits der Grenze.
Eine neue DVD des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL)
leistet dazu einen innovativen Beitrag. Das vom Westfälischen
Landesmedienzentrum des LWL gemeinsam mit dem Geschichts-
ort Villa ten Hompel der Stadt Münster herausgegebene zwei-
sprachige Bildungsmedium ruft Alltag und Schrecken der
Besatzungszeit in Erinnerung. Die DVD richtet sich an Lehrer,
Schüler und alle Interessierten, die mehr über die Zeit des Zweiten
Weltkriegs im deutsch-niederländischen Grenzgebiet erfahren
wollen.

Sie zeigt den Krieg aus Sicht von Widerständlern und
Untertauchern, aber auch von Kollaborateuren, deutscher
Wehrmacht, SS und Polizei. Im Zentrum steht die kleine Grenz-
stadt Aalten, die nur wenige Kilometer von Bocholt (Kreis Borken)
entfernt liegt. Dort in Aalten, im Museum Markt 12, wurde die
DVD am Freitag (5.5.) erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Ein Datum mit Symbolkraft. Denn am 5. Mai begehen unsere
niederländischen Nachbarn alljährlich ihren "bevrijdingsdag",
den Tag der Befreiung, und erinnern an das Ende des Zweiten
Weltkrieges.

"In Deutschland wird noch immer viel zu wenig realisiert, wie
tief und schmerzlich die Spuren sind, die die fünfjährige deutsche
Besatzungszeit zwischen 1940 und 1945 in den Niederlanden
hinterlassen hat", stellte LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl
Teppe bei der Präsentation der DVD fest. Fast 230.000 Kriegstote,
darunter mehr als 100.000 jüdische Niederländer, die in den
deutschen Lagern ermordet worden sind, sind das Fazit dieser
bitteren Jahre. Mit unübersehbaren materiellen Zerstörungen
gingen auch in Aalten Raub, Entrechtung und Demütigung einher.
Auch wenn es nach Kriegsende bald wieder einen Dialog über
die Grenze hinweg gab, einen kleinen Grenzverkehr, der durch
die gemeinsame Sprache, das "Platt", sicherlich erleichtert wurde,
blieb doch über viele Jahrzehnte eine große Fremdheit zwischen
den nationalen Identitäten. "Diese alten wechselseitgen Vorbehalte
korrespondierten mit unterschiedlichen Geschichtsbildern, in denen
der Nachbar nicht - oder nur am Rande - vorkam. Kein Diskurs,
keine Zwischentöne, keine Nuancen", so Teppe.

Als dann in Aalten im gelderländischen Achterhoek vor einigen
Jahren die Idee geboren wurde, im geschichtsträchtigen Haus
"Markt 12" ein niederländisch-deutsches Museum als gemeinsamen
Ort der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg aufzubauen, griff
die EUREGIO in Gronau dieses Vorhaben auf und förderte es.
Ende 2004 wurde das Museum "Markt 12"als grenzüberschreitender
Lehr- und Lernort eingeweiht. Auf der Suche nach deutschen
Partnern hatten sich die Initiatoren auch an den LWL gewandt,
der dieses Projekt von Beginn an unterstützte.

Das LWL-Landesmedienzentrum erklärte sich bereit, eine zwei-
sprachige DVD zu produzieren, die das Thema auf nachhaltige
Weise in die Bildungsarbeit vermitteln soll.

Das ist in eindrucksvoller Weise gelungen. Neben einem historischen
Einführungsfilm, der in alten Wochenschauaufnahmen die Zeit der
Besatzung Revue passieren lässt, machen über 200 zum größten
Teil bislang unveröffentlichte niederländische und deutsche Film-,
Foto- und Textquellen - Erinnerungen, Interviews, Zeitungsaus-
schnitte, Plakate, Erlasse und vieles mehr -den Alltag des Krieges
lebendig.

Besonderer Clou ist ein vertonter Comic, der die "große" Geschichte
auf Aalten bezieht und so auch jüngeren Schülern einen anschaulichen
Zugang zum Thema vermittelt. Der eigens für das von der EUREGIO
geförderte Aalten-Projekt erstellte Comic erzählt die Geschichte
des Amsterdamer Jungen Wim, der nach seiner Einberufung zum
Arbeitsdienst beschließt, in Aalten unterzutauchen.

Die ganze DVD kann wahl- und wechselweise in deutscher und
niederländischer Sprache genutzt werden. Also ein Medium, das es,
wie der LWL-Kulturdezernent betonte, "in sich hat", das "Brücken
schlägt und gegenläufige Geschichtsbilder nicht konfrontiert,
sondern vermittelt." Die kleine Silberscheibe vereinigt nicht nur
die Geschichtsperspektiven der beiden Nachbarländer, sie stellt
auch die Geschichte der Verwaltungen und Bürokratien den
Erfahrungen der "kleinen Leute" diesseits und jenseits der Grenze
gegenüber. "So bietet sie vor allem Jugendlichen ein multimediales
und multiperspektivisches Angebot, die alte Urteile und Vorurteile
in Frage stellen", so Prof. Dr. Alfons Kenkmann von der Villa ten
Hompel. Für Lehrer stelle sie ein gleichermaßen inhaltlich und
didaktisch anspruchsvolles wie leicht, flexibel und zuverlässig
bedienbares Medium für den Unterricht dar.


INFO

Unter deutscher Besatzung - Onder Duitse bezetting
Aalten, eine niederländische Grenzstadt 1940 - 45
DVD mit historischer Filmdokumentation, 250 weiteren Dokumenten
und einem Begleitheft, Preis: 19,90 Euro

Bezug:
Westfälisches Landesmedienzentrum
medienzentrum at lwl.org
Fax: 0251 591-3982





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 9 09:36:07 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 May 2006 09:36:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Industriemuseum Henrichshuette laedt zum Familienfest,
14.05.2006, Hattingen
Message-ID: s460629d.025@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 08.05.2006, 09:48


AKTUELL

Hüttenzauber mit Ratte und Hein Blöd
Industriemuseum Henrichshütte lädt zum Familienfest

Am Sonntag, 14. Mai, freuen sich Maskottchen Ratte und ihr
Kumpel "Hein Blöd" vom WDR Köln auf viele große und kleine
Gäste in der Henrichshütte. Mit einem großen Fest eröffnet das
Westfälische Industriemuseum den erneuerten "Weg der Ratte",
auf dem Familien spielerisch das ehemalige Hüttenwerk erkunden.

Die Hüttenratte hat sich dazu berühmten Besuch eingeladen:
Hein Blöd, die Schiffsratte von Käptn Blaubär, auch bekannt aus
der "Sendung mit der Maus", feiert mit. Gemeinsam werden die
beiden Ratten um 14 Uhr den Hüttenzauber eröffnen. Der Eintritt
ins Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist
ab 13 Uhr kostenlos.

Kinder und ihre Familien lockt die Ratte mit neuen Experimenten:
So hat sich das blaue Maskottchen jetzt auch im ehemaligen Hütten-
labor eingenistet, wo es jede Menge Alltagsgegenstände aus Eisen
bunkert. Außerdem bereichern zwei neue Modelle den Rattenweg.
An einem kann man selber den Förderkorb zum Hochofen hinauf
ziehen und am anderen den "Wind" in ein Hochofenmodell blasen.
An der letzten Station steht ein Mini-Hochofen im Sandkasten. Hier
wird sozusagen Sand "abgestochen" und mit dem Zug abtransportiert.

Für den Hüttenzauber baut das Industriemuseum außerdem einen
Rattenparcours mit insgesamt 14 Stationen aufgebaut. Sechs- bis
Zwölfjährige sind hier eingeladen, mit Geschick, Kreativität oder
ein klugen Köpfchen zu punkten. Natürlich geht es vor allem um
Rattes Lieblingsthemen Eisen und Hochofen, aber auch vier weitere
Standorte des Westfälischen Industriemuseums bauen Ihre Stände
auf. So erfahren die Gäste jede Menge über Textilien, Kohle, Glas
und Ziegel. Mit dabei sind außerdem die Schaugießer der Henrichs-
hütte. Alle Kinder, die genug Punkte gesammelt haben, belohnt
das Maskottchen mit einem kleinen Geschenk. Tolle Preise aus ihrer
Eisensammlung verlost die Ratte unter allen, die ihr ein schönes
Gedicht schreiben.

Und da am 14. Mai auch Muttertag ist, bietet das Industriemuseum
kostenlos zwei Muttertagsführungen speziell für Frauen an. Dabei
folgen die weiblichen Gäste den Spuren der Hütten-Frauen. Kaffee,
Kuchen und Musik mit dem Newa-Quartett und Kinderliedermacher
Klaus Neuhaus komplettieren das Angebot.



Das Programm im Überblick:

14.00 Uhr Eröffnung mit Hein Blöd und Ratte
14.30 Uhr Muttertags-Frauenführung
15.00 Uhr Ratte und Hein Blöd in der Schaugießerei
15.30 Uhr Kinder singen mit Klaus Neuhaus
16.00 Uhr Muttertags-Frauenführung
16.30 Uhr Hein Blöd und Ratte am Rangierparcours
17.00 Uhr Kinder singen mit Klaus Neuhaus
17.30 Uhr Ratte und Hein Blöd auf dem Hochofen

14 bis 18 Uhr:

Rattes Spielparcours: forschen, basteln, spielen
Rangierparcours: selber Rangierer werden
Schaugießerei: formen, schmelzen, gießen
Kaffee und Kuchen: schlemmen und genießen
Musik: Newa-Quartett aus St. Petersburg, Kinderliedermacher
Klaus Neuhaus


INFO

Hüttenzauber mit Ratte und Hein Blöd
14 .Mai 2006, 14-18 Uhr
Tel. 02324 9247-140

Westfälisches Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen
Werksstrasse 31-33
45527 Hattingen
Telefon: 02324 9247-0
Telefax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue May 9 17:09:41 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 09 May 2006 17:09:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag,
Dethlefs: Westfaelische Geschichte im Spiegel der
Mittelalter-Sammlung, MS 10.05.
Message-ID: s460ccef.082@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Gerd Dethlefs"
Datum: 09.05.2006, 16:17


AKTUELL

Im Rahmen der Vortragsreihe zu Hauptwerken der Mittelalter-Sammlung des
Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Münster,
"Neue Forschungen zur Alten Kunst", findet

am Mittwoch, den 10. Mai um 20 Uhr

im Westfälischen Landesmuseum Münster, Domplatz 10, Großer
Vortragsaal,

folgender Vortrag statt:


Dr. Gerd Dethlefs:

"Westfälische Geschichte im Spiegel der Mittelalter-Sammlung des
Landesmuseums".

Die neu präsentierte Mittelaltersammlung des Landesmuseums, die viele
hochbedeutende Kunstwerke nach langer Zeit wieder neu zugänglich macht,
läßt sich auch mit den Augen des Historikers lesen. Der Referent, Leiter
der Landesgeschichtlichen Abteilung des Museums, wird neben neuen
Einsichten zu einzelnen Objekten auch Methoden und Chancen einer
musealen Präsentation westfälischer Geschichte des Mittelalters erörtern
und damit Perspektiven einer Ausstellung zur westfälischen
Landesgeschichte in dem geplanten Neubau des Landesmuseum aufzeigen.


INFO

Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Abt. Landesgeschichte
Dr. Gerd Dethlefs
Domplatz 10
48155 Münster
Tel. 0251-5907-256
Fax 0251-5907-210





From muhl at uni-muenster.de Wed May 10 08:06:47 2006
From: muhl at uni-muenster.de (Hans Muehl)
Date: Wed, 10 May 2006 08:06:47 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/15
Message-ID: 446182F7.7070801@uni-muenster.de>

Von: "Hans Mühl"
Datum: 10.05.2006, 08:05

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-15 für den Zeitraum vom 22.04.2006 bis
zum 28.04.2006
mit insgesamt 53 Titeln ist unter der folgenden Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&
NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 10 10:53:23 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 May 2006 10:53:23 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Verlockungen. Die Kultur der Frisur", Hagen,
13.05.-31.10.2006
Message-ID: s461c630.001@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.05.2006, 11:40


AUSSTELLUNG

LWL-Freilichtmuseum präsentiert mit verlockender Ausstellung
die Kulturgeschichte der Frisur und des Friseurhandwerks

Sie gelten als Symbole von Schönheit, Macht und Status. Von
"Körperhandwerkern" in Form gebracht, verlocken und verführen
sie * in jedem Fall sind sie eine "Hauptsache" und viel mehr als
nur Bedeckung der Haut: die Haare. Mit der Sonderausstellung
"Verlockungen. Die Kultur der Frisur" (13. Mai bis 31. Oktober)
präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in
seinem Westfälischen Freilichtmuseum Hagen nicht nur einen
Überblick über die Kulturgeschichte der Frisur und des Friseur-
handwerks, die Ausstellung erklärt auch, wie Menschen mit ihrer
Frisur zeigen, wer sie sind und wie sie sich mit Kamm und Bürste
selbst inszenieren.

"Körperhandwerker" werden Friseure oft genannt. Doch die
Arbeit der Friseure und Friseurinnen ist mehr als bloß "Körperpflege".
In allen Kulturen, zu allen Zeiten, waren Haare mehr als Bedeckung
der Haut: Symbole von Schönheit, Macht und Status, Verlockungen,
Verführungen. Kunstvoll frisiert, dienten sie der Selbstdarstellung
und Selbstinszenierung ihrer Träger. "Haarmoden erzählen von den
Vorstellungen der Menschen, was schön sei * und davon, wie sich
Schönheitsideale in der Zeit gewandelt haben. Haare und Frisuren
geben Auskunft über den sozialen Status ihrer Träger. Haare reizen
die Phantasie, um Haare ranken sich Geschichten: Rapunzel mit dem
blonden Haar, die betörende Loreley auf ihrem Felsen * Haar ist ein
starkes, erotisches Symbol. Und mit Haaren verbinden sich Stereo-
typen, die ihre Träger einordnen sollen: Blondes Gift, Rote Hexe",
so die Ausstellungsmacher Sonja Zimmer und Lutz Engelskirchen.

All das thematisiert die Ausstellung auf 140 Quadratmetern Aus-
stellungsfläche in elf Räumen. Anhand von 300 Objekten, Bildern
und Inszenierungen erzählt die Schau Geschichten und wirft Fragen
auf, "die die Besucher dazu anregen sollen, das Gesehene in einen
Zusammenhang zu ihrem eigenen Leben zu stellen", so Zimmer. Die
Ausstellung beginnt mit einem Raum im Stil des so genannten "musée
sentimental". Hier erzählen in einem verdunkelten Raum wie in einer
kleinen Schatzkammer ausgewählte Objekte Geschichten, die auf
das Ausstellungsthema einstimmen.

Die mit "Waschen", "Schneiden" und "Legen" betitelten folgenden
Ausstellungsbereiche berichten darüber, wie sich die Körperpflege
und die Friseursalons von der mittelalterlichen Badestube bis zu
modernen "Wellnesstempeln" entwickelt haben. Dabei stehen die
Veränderungen des Friseurhandwerks und der zugehörigen Technik
sowie die Formen und der Schmuck in der Frisurenmode im Mittelpunk.
Angefangen beim 2500 Jahre alten Rasiermesser bis hin zu aktuellen
Pflegeprodukten machen verschiedene Objekte diese Entwicklung
deutlich.

Im Obergeschoss des Ausstellungsbebäudes "Haus Sümmern"
beschäftigt sich die Ausstellung intensiv mit der Symbolik des
"Haartragens". Dieser Ausstellungsbereich beginnt mit einem
verspiegelten Eingangsraum, der mit dem Schriftzug "create yourself"
zur bewussten Wahrnehmung der eigenen Selbstgestaltung einlädt.
Im Rundgang beleuchten die Räume "Föhnen", "Rasieren" und
"Färben" die symbolische Funktion von Haar- und Barttracht, von
Frisur und Haarfarbe. Abschließend geben die beiden Räume
"Flechten" und "Locken" Ausblicke in besondere Be- und
Verarbeitung von Haar in vergangenen Zeiten und in fremden
Kulturen. Hier geht es um das Haar als Material in Kunst und
Handwerk. Außerdem geht es hier darum, welche Funktion und
Ausdrucksweisen das Haar in anderen Kulturkreisen, beispielsweise
im asiatischen und afrikanischen Raum hat.

Zur Ausstellung bietet das LWL-Museum für Kinder, Jugendliche
und Schulklassen regelmäßig thematische Workshops an. Ein
Begleitbuch zur Ausstellung komplettiert im Sommer das Angebot
rund um die Kultur der Frisur.


INFO

Westfälisches Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org
Tel.: 02331 7807-0
Fax: 02331 7807-120





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 10 11:07:43 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 May 2006 11:07:43 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Von Berlin ueber Wien nach Israel und Jordanien",
Eroeffnung am 14.05.2006, Dorsten
Message-ID: s461c995.099@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 09.05.2006, 12:05


AUSSTELLUNG

Das Jüdische Museum Westfalen zeigt die Foto-Ausstellung:
"Von Berlin über Wien nach Israel und Jordanien"
von Axel Baumgärtel

Die Mehrfachbelichtung als ein Zufallsprodukt des 19. Jahr-
hunderts bringt den Faktor der Zeit in die Fotografie hinein,
da zwei oder mehr Zeitpunkte in einem Bild aufgenommen
werden und gleichzeitig sichtbar sind. Bei den Bildern von
Baumgärtel handelt es sich um großformatige, während einer
Reise des Fotografen entstandene Panorama-Aufnahmen,
die größerenteils in der Technik der Mehrfachbelichtung
entstanden sind.

Diese Reise, im Februar 2004 unternommen, führte ihn von
Berlin über Wien nach Israel und Jordanien führte. Das Ziel
seiner Reise: Der blutige, zerrissene Nahe Osten, in dem
die Religionsentwürfe des Judentums und des Islams bis auf
den heutigen Tag um Macht und Deutungshoheit kämpfen.
Er verabschiedet sich von Berlin mit einem Bild, das den Platz
vor der Nationalbibliothek "Unter den Linden" mit Blick auf
die Alte Wache und das barocke Zeughaus zeigt. Und hier
wird bereits seine fotografische Technik sichtbar, die für fast
alle Bilder dieser Reise kennzeichnend bleibt: Das Breitwand-
format und die Doppelbelichtung. Die Arbeit mit der klassischen
Großbildkamera und jener Aufnahmetechnik, die so alt ist, wie
die Fotografie selbst. Dass er die entstandenen Farbbilder
dann sehr aufwendig auf digitalem Weg ausarbeitet, sei hier
nur am Rande erwähnt.

Axel Baumgärtel, Meisterschüler des Düsseldorfer Professors
Bernd Becher (Akademie der Bildenden Künste in Düsseldorf),
bricht so das lediglich physikalisch genau abbildende Grund-
prinzip der Fotografie auf und visualisiert andere, nicht sofort
ins Auge fallende Ebenen der Wirklichkeit. So werden durch
die subjektive fotografische Bearbeitung des Motivs weitere
Bildebenen geschaffen, die in der Gesamtheit die Realität
wahrer abzubilden scheinen, als eine "objektivere", einmal
belichtete Fotografie.

Dabei behalten die Bilder immer auch ihren ästhetischen Wert.
Die Bandbreite reicht z.B. von intensiven städtischen Szenerien
über berauschende Naturaufnahmen zu Bildern von
monumentaler archaischer Architektur.

Die Ausstellungseröffnung wird am Sonntag, dem 14. Mai,
im Jüdischen Museum Westfalen um 11 Uhr stattfinden.
Während der Eröffnungsveranstaltung ist der Eintritt frei.
Die Einführung gibt Dr. Volker Jakob, Münster.

Jüdisches Museum Westfalen
Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Eröffnung der Fotoausstellung
"Von Berlin über Wien nach Israel und Jordanien"
von Axel Baumgärtel

Datum: Sonntag, dem 14. Mai 2006, 11:00Uhr
Jüdisches Museum Westfalen
Juluis-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
URL: www.jmw-dorsten.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
Tel.: 02362-951431
Fax: 02362-45386
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de
URL: www.jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 10 11:13:55 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 May 2006 11:13:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 27.03.-09.05.2006
Message-ID: s461cb17.041@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 09.05.2006, 15:07


AKTUELL

WDR Nachrichten aus OWL vom 09.05.2006

Museum bekommt Beutegut zurück (12:27)
Das Mindener Museum bekommt zwei gestohlene Ausstellungsstücke zurück.
Die Zinnpokale aus dem 18. und 19. Jahrhundert waren bereits 1970
entwendet worden. Die Diebe wurden nie gefasst. Die beiden
Ausstellungsstücke wechselten anschließend mehrfach den Besitzer. Das
Mindener Museum hatte keine Möglichkeit, die Herausgabe der Pokale zu
erzwingen, und so entschloss man sich zum Rückkauf vom letzten
Besitzer.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 08.05.2006

Archivtag ohne große Resonanz (07:43)
Der bundesweite Tag der Archive ist gestern im Münsterland auf ein nur
mäßiges Interesse gestoßen.
Die beteiligten Archive in Münster und in Warendorf zählten nur rund
570 Besucher und damit weit weniger als erwartet. Die Veranstalter
führen die geringe Resonanz auf das schöne Wetter zurück.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.05.2006

"Tag der Archive" im Münsterland (12:42)
Am bundesweiten *Tag der Archive" beteiligen sich am Sonntag auch
mehrere Einrichtungen im Münsterland. So laden in Münster die Archive
von Land, Stadt, Bistum und Uni sowie das Westfälische Archivamt zum
Tag
der offenen Tür. Das Warendorfer Kreisarchiv wird die
Fußballgeschichte
des Kreises präsentieren.




Nachrichten aus OWL vom 06.05.2006

Stadtarchive sind unterbesetzt (11:47)
Viele Stadtarchive in Ostwestfalen-Lippe sind unterbesetzt und können
nur eingeschränkt arbeiten. Das beklagt ein Sprecher des Verbands der
Archivare in der Region anlässlich des bundesweiten Tags der Archive.
Vor allem die rund 100 Kommunalarchive litten unter den Kürzungen bei
Personal und Finanzen. t.




Nachrichten aus Südwestfalen vom 06.05.2006

Islamarchiv begrüßt Kompromiss (10:42)
Das Zentralinstitut Islamarchiv in Soest unterstützt den
Einbürgerungs-Kompromiss, den die Innenminister gestern gefunden
haben. Menschen, die Deutsche werden wollen, sollten die Sprache
beherrschen und die Grundwerte unserer Gesellschaft kennen, sagte der
Seniorchef des Islamarchivs Salim Abdullah. Gut sei, dass es keinen
umfassenden Wissenstest nach hessischen Vorbild geben werde. Auch die
Grünen und die IG Metall im Kreis Soest begrüßten den Kompromiss.




Nachrichten aus OWL vom 06.05.2006

Archive öffnen die Türen (07:34)
Mehrere Archive in der Region öffnen am Wochenende ihre Türen für
Besucher. Anlässlich des bundesweiten Tags der Archive laden sie zu
Führungen und Vorträgen ein. Das Lemgoer Stadtarchiv erinnert mit
einer Ausstellung an das Sportereignis *Spiel ohne Grenzen", das vor
40
Jahren dort stattfand. Auch in Minden und Bad Oeynhausen sind die
kommunalen Archive heute geöffnet. In Bielefeld veranstaltet das
landeskirchliche Archiv vor allem Führungen für Kinder. Das
Staatsarchiv
Detmold lädt am Sonntag zu einem Tag der offenen Tür ein.




Nachrichten aus Südwestfalen vom 06.05.2006

Kunstmuseum wird 5 Jahre alt (12:22)
Das Museum für Gegenwartskunst in Siegen feiert heute und morgen
seinen
fünften Geburtstag. Mit freiem Eintritt übers Wochenende und einer
Francis Bacon-Sonderpräsentation aus der Sammlung Lambrecht-Schadeberg
ergänzt durch Londoner Leihgaben. Mit ihrer wachsenden Kunst-Sammlung,
die Barbara Lambrecht Schadeberg durch das Museum der Öffentlichkeit
zugänglich macht, hat die ständige Präsentation eine große Bedeutung
gewonnen.

Nachrichten aus OWL vom 06.05.2006

Erfolg für MARTa (10:30)
Ein Jahr nach Eröffnung des Herforder Museums MARTa ziehen seine
Betreiber eine positive Bilanz. Über 150.000 Besucher schauten sich
den
futuristischen Bau und die Ausstellungen bislang an. Damit wurden alle
Erwartungen weit übertroffen.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.05.2006

Marc Chagall im Picasso-Museum (18:10)
Das Graphikmuseum Pablo Picasso zeigt ab morgen 100 Werke von Marc
Chagall. Die farbigen und schwarzweißen Litographien eines
Privatsammlers aus Paris werden erstmals öffentlich präsentiert.
Darunter sind Arbeiten, die nur einmalig oder in zweifacher
Ausfertigung
existieren. Zu sehen sind Chagalls Arbeiten bis zum 30. Juli.

Nachrichten vom Niederrhein vom 05.05.2006

Blick in die Archive (08:17)
An Rhein und Ruhr findet heute und morgen der dritte Tag der Archive
statt. Dabei können die Besucher einen Blick auf Dokumente aus rund
1000
Jahren rheinischer Geschichte werfen.

In Düsseldorf gibt es Führungen in 19 Sammlungen von Behörden, Firmen,
Kirchen und Kultureinrichtungen. Am Tag der Archive beteiligen sich
außerdem das Rheinische Schützenmuseum in Neuss sowie die
Stadtarchive in Ratingen, Essen, Gelsenkirchen, Bottrop und Mülheim.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 04.05.2006

Herne: Steinaltes Mammut angekommen (15:20)
Die Überreste eines 18.000 Jahre alten Mammuts sind heute im
Westfälischen Museum für Archäologie in Herne angekommen. Das über
drei Meter hohe und mehr als fünf Meter lange Knochengerüst aus der
Steinzeit wird ein ganzes Jahr in der geplanten Klima-Ausstellung
stehen. Die Herner Archäologen konnten das bundesweit einzige
vollständig erhaltene Mammut von der Universität Münster ausleihen.
Es wurde im Jahre 1910 in einer Tongrube in Ahlen gefunden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 04.05.2006

Werke von Wolleh in Ahlen (11:43)
Das Kunstmuseum in Ahlen zeigt ab Sonntag 100 Fotografien von Lothar
Wolleh. Der 1979 verstorbene Wolleh gilt als einer der bekanntesten
Porträt-Fotografen der 60er und 70er Jahre. Vor seiner Kamera standen
u.a. Man Ray, Henry Moore und Rene Magritte. Die Ausstellung ist bis
zum
30. Juli zu sehen.

Nachrichten aus OWL vom 03.05.2006

Ruine wird rekonstruiert (09:03)
Die Stadt Detmold und das Westfälische Museum für Archäologie
rekonstruieren zum Teil die Ruine Falkenburg in Detmold. Der
*Bergfried"
der Burg soll als Aussichtsplattform geöffnet werden. Die Falkenburg
wurde im 12. Jahrhundert von lippischen Fürsten errichtet und gilt als
die *Wiege des Landes Lippe".

Nachrichten aus OWL vom 29.04.2006

Alltag bei Römern und Germanen (12:49)
Das Alltagsleben der Römer und Germanen wird an diesem Wochenende im
Ar-chäologischen Freilichtmuseum in Oerlinghausen gezeigt. Mehr als 70
Darsteller geben Sonntag und Montag den aktuellen Stand der Forschung
wieder * bei Modenschauen, Handwerksvorführungen und Kampfhandlungen.
Rund 3.000 Besucher werden erwartet.

Nachrichten aus OWL vom 29.04.2006

Preußen-Museum wiedereröffnet (12:34)
Das Preussen-Museum wird am Samstag in Minden wiedereröffnet. Zwei
Monate war es geschlossen. Feuchtigkeitsschäden im Keller und zu große
Hitzeentwicklung im Sommer hatten Umbaumaßnahmen notwenig gemacht. Für
insgesamt 1,5 Milli-onen Euro aus Landesmitteln wurde eine neue
Klimaanlage eingebaut.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 29.04.2006

Witten: Ruhrtal-Radweg wird eröffnet (11:58)
In Witten wird am Sonntag der Ruhrtal-Radweg offiziell eröffnet. Die
220 km lange Radwanderroute streift 23 Anrainerstädte und führt vom
Hochsauerland bis ins Ruhrgebiet größtenteils direkt am Flussufer
entlang. Mit der Schiffstaufe der Ruhrfähre Hardenstein startet um
11.00
Uhr das ganztägige Festprogramm. Gleichzeitig wird damit an der
Schleuse
Herbede in Witten die letzte große Lücke des nun durchgehenden Radwegs
von Winterberg bis Duisburg geschlossen. Gefeiert wird dort, wo die
Wiege des Ruhrbergbaus stand: Rund um die Museumszeche Nachtigall.
Durch die einheitliche Beschilderung, viele Attraktionen am Rande des
Weges und verschiedenste Pauschalangebote soll der Ruhrtal-Radweg als
nationale Attraktion neben dem Elbe-, Donau- oder Weserradweg
Touristen
aus dem In- und Ausland anziehen.
Infos unter www.ruhrtalradweg.de

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 29.04.2006

Rüttgers eröffnet Ruhrtalradweg (09:38)
NRW-Ministerpräsident Rüttgers eröffnet am Sonntag in Witten den neuen
Ruhrtalradweg an der Museumszeche Nachtigall. Der 220 Kilometer lange
Ruhrtal-Radweg führt von Winterberg bis nach Duisburg. 23 Städte sind
daran beteiligt - darunter Fröndenberg, Holzwickede, Schwerte,
Dortmund
und Witten.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 27.04.2006

Landesmuseum zeigt Kirchner (08:13)
Das Landesmuseum in Münster zeigt ab Sonntag insgesamt 280 Werke des
bedeutenden Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner. Die Arbeiten
stammen
aus dem Berliner Kupferstichkabinett. Die Ausstellung ist bis zum
neunten Juli zu sehen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 25.04.2006

Mammut-Skelett unterwegs (17:50)
Das bundesweit einzige vollständig erhaltene Mammut-Skelett im
Geologisch-Paläontologischen Museum der Universität Münster geht zum
ersten Mal auf Reisen. Dazu ist es am Dienstag in seine einzelnen
Bestandteile zerlegt worden. Anlass ist eine Sonderausstellung zum
Thema
Klima im Archäologischen Museum in Herne. Das münstersche Mammut ist
etwa 18.000 Jahre alt. Es war Anfang des 19. Jahrhunderts bei Ahlen
gefunden worden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 25.04.2006

Herne: Mammut tritt Reise an (06:44)
Ein 18.000 Jahre altes Mammut aus dem Geologischen Museum der
Universität Münster trat am Dienstag eine Reise nach Herne an. Das
Skelett wird für eine Ende Mai beginnende Sonderausstellung an das
Westfälische Museum für Archäologie ausgeliehen. Als Gegenleistung
will das Herner Museum dafür sorgen, dass das kostbare Skelett nicht
nur
neu, sondern auch anatomisch richtig aufgestellt wird. Dafür gab es in
Münster bislang weder die finanziellen noch die personellen
Möglichkeiten.


Radionachrichten vom 23.04.2006

Dortmunder Brauerei-Museum wieder eröffnet (14:53)
Das Dortmunder Brauerei-Museum ist heute wieder eröffnet worden.

Es ist nun im historischen Maschinenhaus der ehemaligen Hansa-Brauerei
untergebracht. Auf mehr als tausend Quadratmetern präsentiert das
Museum
sieben Jahrhunderte Dortmunder Brautradition. Zu sehen sind zum
Beispiel
alte Maschinen, eine Biertheke und ein Biertransporter - beide aus den
20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Bierdeckel und Gläser
erinnern
an Biermarken, die es nicht mehr gibt. Ein weiterer Schwerpunkt der
Ausstellung im Dortmunder Brauerei-Museum ist das industrielle Brauen

Nachrichten aus Südwestfalen vom 22.04.2006

Dechenhöhle bekommt Museum (12:38)
An der Dechenhöhle in Iserlohn-Letmathe wird Anfang Juni Deutschlands
größtes Höhlenmuseum eröffnet. Dort soll kindgerecht unter anderem
über
die Entstehung von Höhlen, deren Bewohner in verschiedenen
Erdzeitaltern
und die Rolle von Höhlen in Sagenwelt und Mystik informiert werden.
Gezeigt werden unter anderem präparierte Höhlenbären und ein Rentier
aus
der Steinzeit. Der Bau kostet 300.000 Euro und wird zu zwei Dritteln
von
der NRW-Stiftung bezahlt.




Nachrichten aus Südwestfalen vom 22.04.2006

Museum zeigt Fußballausstellung (12:37)
Im Siegener Rock-Museum ist ab Mitte Mai eine Sonderausstellung zur
Fußball-Weltmeisterschaft zu sehen. Dabei werden unter anderem
Schallplatten, Poster und andere Sammlerstücke zu Fußballstars wie Uwe
Seeler, Gerd Müller, Kevin Keegan, Diego Maradona und Hans Krankl
gezeigt. Präsentiert werden zudem die Lieder, die die deutsche
Fußball-Nationalmannschaft angestimmt hat.




Nachrichten aus dem Münsterland vom 22.04.2006

Mitmach-Museum öffnet wieder (12:16)
In Everswinkel öffnet am Sonntag wieder das "Mitmach-Museum" seine
Pforten. Das Bauernhofmuseum zeigt alte Geräte aus der
Landwirtwirtschaft und führt traditionelles Handwerk vor. Das
Mitmach-Museum ist bis Ende September an jedem Sonntagnachmittag
geöffnet.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 22.04.2006

Herne: Mittelalterliche Kochkunst (11:54)
Mittelalterliche Kochkunst steht am Samstag auf dem Programm des
Archäologiemuseums in Herne. Die Teilnehmer wollen die Küche der
Bevölkerung des Mittelalters nachempfinden. So werden Speisen in
Tontöpfen über offenem Feuer gekocht. Ein Historiker vermittelt die
neuesten Erkenntnisse mittelalterlicher Ernährung. Für Anhänger der
*Nouvelle Cuisine" sei die mittelalterliche Speisenzubereitung
allerdings ungeeignet, so die Veranstalter.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 21.04.2006

Kritik am *Bündnis für Erziehung" (07:29)
Kritik am neuen *Bündnis für Erziehung" hat der Sprecher des Islam-
Archivs Soest geübt. Salim Abdullah ist nicht damit einverstanden,
dass
nur Christen zur Mitarbeit aufgerufen wurden. Dabei würde vergessen,
dass Christentum, der jüdische Glaube und der Islam gleiche Grundwerte
vertreten und damit auch in der Erziehung eine gemeinsame Rolle
spielen
müssten.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 18.04.2006

Größtes Höhlenmuseum Deutschlands (11:19)
An der Dechenhöhle in Iserlohn-Letmathe wird Anfang Juni Deutschlands
größtes Höhlenmuseum eröffnet. Dort soll kindgerecht unter anderem
über
die Entstehung von Höhlen, deren Bewohner in verschiedenen
Erdzeitaltern
und die Rolle von Höhlen in Sagenwelt und Mystik informiert werden.
Gezeigt werden unter anderem präparierte Höhlenbären und ein Rentier
aus
der Steinzeit. Der Bau kostet 300.000 Euro und wird zu zwei Dritteln
von
der NRW-Stiftung bezahlt.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 13.04.2006

Vorbereitung für Museums-Neubau (07:14)
Der Grundstein für das Hagener Emil-Schumacher-Museum soll am 29.
August gelegt werden. Dann wäre der berühmte Maler 94 Jahre alt
geworden. Wegen des Neubaus und der gleichzeitigen Renovierung des
benachbarten Karl-Ernst-Osthaus-Museums werden zur Zeit alle
Kunstwerke
ausgelagert. Die Gemälde der klassischen Moderne im Schätzwert von
fünfzig Millionen Euro gehen solange auf Museums-Tour durch
Deutschland.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 12.04.2006

Umzug im Karl-Ernst-Osthaus-Museum (17:29)
Fünfzig wertvolle Gemälde verlassen das Hagener
Karl-Ernst-Osthaus-Museum. Die Werke der klassischen Moderne haben
einen
Schätzwert von fünfzig Millionen Euro. Während das Museum renoviert
wird, soll die Kunst-Sammlung in sieben deutschen Städten gezeigt
werden. Erste Station ist das Paula-Modersohn-Becker-Museum in Bremen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 12.04.2006

Herne: Ausstellung wird vergrößert (14:00)
Das Westfälische Museum für Archäologie in Herne vergrößert die
geplante Klima-Ausstellung. Sie wird aus über 800 Objekten und damit
doppelt so vielen Exponaten bestehen, wie ursprünglich geplant. Grund
für die Erweiterung ist nach Angaben der Organisatoren die besonders
starke Beteiligung von Leihgebern und Sponsoren. "Klima und Mensch"
startet am 30. Mai und wird die deutschlandweit größte Ausstellung
über
die klimatische Anpassungsfähigkeit von Menschen, Tieren und Pflanzen.
Gezeigt wird auch ein 90 Zentimeter großes Mammutbaby.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 11.04.2006

Übergabe einer wertvollen Handschrift (16:48)
Das Zentralinstitut Islam-Archiv Soest übergibt heute dem Jüdischen
Museum in Dorsten eine wertvolle Handschrift. Es handelt sich um eine
150 Jahre alte Übersetzung des Korans ins Hebräische. Das in Leipzig
gedruckte Werk war bei einer Bestandsprüfung in der Bibliothek des
Islam-Archivs gefunden worden.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 11.04.2006

Dortmunder U 2010 fertig (15:40)
Das Dortmunder U soll bis 2010 als Museum fertig sein. Die ehemalige
Brauerei ist eines von drei Projekten, die Dortmund mit ins Programm
als
Teil der Kulturhauptstadt 2010 einbringen will. Essen und das
Ruhrgebiet
hatten den Zuschlag erhalten. Neben dem Dortmunder U sollen, so
Kulturdezernent Jörg Stüdemann, auch die Medienkunst-Halle auf dem
Phönix-Gelände und das Musik-Karree rund ums Konzerthaus neue Akzente
setzen.

Nachrichten aus OWL vom 08.04.2006

Heilkunde im Mittelalter (11:35)
Auf der Wewelsburg im Kreis Paderborn dreht sich ab Sonntag alles um
Heilkräuter. Eine Sonderausstellung im Kreismuseum befasst sich mit
der
Pflanzenkunde im Mittelalter. Im Mittelpunkt steht ein Kräuterbuch aus
dem Jahr 1470. Ein Kräutergarten vor der Burg zeigt die umfangreiche
Palette der heilenden Pflanzen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 06.04.2006

Bochum: Finanzielle Hilfe für Eisenbahnfreunde (06:41)
Das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen erhält 10.000 Euro für die
Restaurierung und Instandhaltung seines Ringlokschuppens. Den Betrag
stellt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe zur Verfügung. Insgesamt
fördert der Verband in diesem Jahr 14 technische Kulturdenkmäler mit
mehr als 67.000 Euro.

Nachrichten aus OWL vom 01.04.2006

4.000 Jahre Sicherheit (11:41)
Die Wander-Ausstellung *4.000 Jahre Sicherheit" macht Station in
Bielefeld. Sie findet im Rahmen einer bundesweiten Initiative für
aktiven Einbruchschutz statt und soll die Besucher für das Thema
Schutz
und Sicherheit sensibilisieren. Die Schau im Historischen Museum
Bielefeld dauert bis zum 28.Mai.




Nachrichten aus OWL vom 01.04.2006

Rembrandt in Schloss Corvey (11:40)
Schloss Corvey zeigt zum 400. Geburtstag von Rembrandt Radierungen des
holländischen Meisters. Die Ausstellung mit 120 Arbeiten aus dem
Bestand
des Berliner Kupferstich-Museums wurde am Abend eröffnet. Sie zählt zu
den Höhepunkten im Veranstaltungsjahr des Museums Höxter-Corvey. Die
Ausstellung läuft bis zum 25. Juni.




Nachrichten aus dem Münsterland vom 01.04.2006

40 Jahre Museum Abtei Liesborn (10:08)
Das Museum Abtei Liesborn in Wadersloh im Kreis Warendorf feiert am
Samstag sein 40-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass zeigt das Haus
eine
Sonderausstellung über seine Geschichte und seine Sammlung. Zu sehen
ist
die Ausstellung bis zum 30. April.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 01.04.2006

Herten: Spargel jetzt im Museum (08:09)
In Herten gibt es ab heute schon Spargel - und zwar im Museum. Am
Vormittag wird das *Vestische Spargelmuseum NRW" eröffnet. Inmitten
des
traditionellen Anbaugebietes im Hertener Stadtteil Scherlebeck können
Besucher alles über Geschichte, Anbau und Ernte des kostbaren Gemüses
erfahren. So ist zum Beispiel historisches Spargelwerkzeug zu sehen.
Auch die Rolle des Spargels in der Kunst ist ein Thema.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 30.03.2006

Herne: Mammut-Baby im Museum (15:47)
Ein Mammut-Baby aus St. Petersburg ist das Prunkstück einer
Ausstellung, die am 30. Mai im Westfälischen Museum für Archäologie in
Herne beginnt. Bei der Ausstellung unter dem Titel *Klima und Mensch"
wird das Mammut-Baby *Dima" ein Jahr lang zu sehen sein. Es wird wegen
seines hohen wissenschaftlichen Werts unter besonderen
Sicherheitsvorkehrungen von Russland nach Westfalen gebracht.




Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 30.03.2006

Gelsenkirchen: RVR stellt Investitionsprojekt für Museum vor (10:49)
Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat in Gelsenkirchen Pläne für ein
Eisenbahnmuseum mit Erlebnisreisen auf dem Gelände des ehemaligen
Bahnwerks Bismarck vorgestellt. Insgesamt sollen 40 Millionen Euro in
die 80.000 Quadratmeter große, denkmalgeschützte Anlage mit
Drehscheibe,
Ringlokschuppen und Werkshalle investiert werden. Neben den
historischen
großen Lokomotiven und Waggons ist auch eine Ausstellungsfläche mit
Werkstätten für Modell- und Spielzeugeisenbahnen geplant.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 28.03.2006

"Verlockungen" in Hagen (15:56)
Das Freilichtmuseum in Hagen widmet sich im Mai in einer
Sonder-Ausstellung der Kulturgeschichte der Haare. Die Schau steht
unter
dem Motto «Verlockungen. Die Kultur der Frisur» und geht der
Entwicklung
der Körperpflege und dem Wandel des Friseurberufs nach. Das Museum
startet an diesem Samstag mit einem Ostermarkt in die neue Saison, die
bis Ende Oktober dauert. Im vergangenen Jahr besuchten insgesamt
150.000
Menschen das Museum.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 28.03.2006

Gelsenkirchen: Oldtimer-Museum geplant (12:02)
In Gelsenkirchen will ein Oldtimer-Fan das historische Gebäude von
Thyssen Draht zu einem Museum für Liebhaber alter Fahrzeuge umbauen.
Der
Investor überreicht Oberbürgermeister Frank Baranowski den Bauantrag.
Gelsenkirchen freut sich über das Bauprojekt, denn bundesweit gibt es
nur im Berliner Raum ein ähnliches Museum. Die in Gelsenkirchen
geplante
Erlebniswelt wird ein 9.000 Quadratmeter großes Parkhaus werden. Die
Besitzer von historischen Fahrzeugen können ihre Schätzchen gegen eine
Stellplatzmiete stilecht im Museum unterstellen. Das vollklimatisierte
Gebäude schützt die Jahrzehnte alten Karosserien und das edle Leder.
Wer
mag, kann seinen Oldie in einer von sechs Werkstätten von Profis und
mit
Originalteilen restaurieren lassen. Mehr als 30 Geschäfte und ein
Gastronomiebereich sollen das geplante Oldtimermuseum zum
Publikumsmagneten machen.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 28.03.2006

Christo in Münster (11:04)
Die Verhüllungskünstler Christo und Jeanne-Claude werden am 2. Mai im
Picasso-Museum Münster ihr neues Projekt *Over the river" vorstellen.
Das Künstlerpaar will in den USA den Fluss Arkansas auf einer Länge
von
mehr als elf Kilometern mit großflächigen Stoffbahnen überspannen. Die
Arbeit sollen Anfang des nächsten Jahres beginnen. Das Projekt startet
dann 2009.




Nachrichten aus Südwestfalen vom 28.03.2006

Kreis Olpe gibt Geld für Museum (08:45)
Der Kreis Olpe beteiligt sich an den Kosten für die Modernisierung des
Südsauerlandmuseums in Attendorn mit knapp einer Million Euro. Das
beschloss der Kreistag. Die Gesamtkosten für den Umbau des ehemaligen
Kreisheimatmuseums betragen 3,2 Millionen Euro. Das Museumsgebäude ist
der einzige gotische Profanbau Südwestfalens und stammt aus dem 14.
Jahrhundert.




Nachrichten aus dem Münsterland vom 27.03.2006

Heimatmuseum für Sassenberg (14:12)
Der Sassenberger Verein *Stadtprojekt" will das alte Zollhaus zu einem
Heimatmuseum umbauen. In dem Gebäude soll außerdem ein
Veranstaltungsraum für Konzerte und Ausstellungen entstehen. Die Höhe
der Kosten und die Finanzierung stehen noch nicht fest.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 27.03.2006

Herten: Erstes Spargelmuseum vor Eröffnung (11:53)
Das landesweit erste Spargelmuseum in Herten ist fast fertig gestellt.
Betreiber sind sieben Landwirte, die bereits vor zwei Jahren das
Hertener Spargeldorf ins Leben gerufen und nun das Museum ehrenamtlich
aufgebaut haben. Das neue Museum zeigt Spargelskulpturen und Fotos und
Zeichnungen zu Anbau- und Erntetechniken. Auch die Spargelzubereitung
ist ein Thema. Die Nachfrage nach dem Edelgemüse wächst stetig. In den
letzten 10 Jahren haben sich Anbau und Verkauf ab Hof, auf Märkten und
in Supermärkten verdoppelt, nicht zuletzt durch vielfältige
Vermarktungsstrategien der Spargelbauern im Raum Herten/Bottrop und
ihren Kollegen aus den drei niederrheinischen Anbaugebieten.
Spargelköniginnen, Spargelfeste und
Spargel-Gourmetköche bilden das passende Rahmenprogramm zur
Ausstellung.


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed May 10 14:49:37 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 10 May 2006 14:49:37 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Muenzsammlung der Lueffe-Stiftung, Muenster,
ab 06.05.2006
Message-ID: s461fda3.068@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Westf.Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster"
Datum: 10.05.2006, 14:44


AUSSTELLUNG

"Sammlerlust und Augenweide. Die Münzsammlung der Lüffe-Stiftung"
Westfälische Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
6. Mai - 6. August 2006

Josef Lüffe, geboren 1878 in Dülmen, liebte die schönen Künste. Gleichwohl studierte er Pharmazie und wurde Inhaber zweier Apotheken, die genug einbrachten, seinen Interessen nachzugehen. Neben Mörsern, Teppichen und Gemälden legte er auch eine Münzsammlung an. Diese ist weniger systematisch auf ein bestimmtes Gebiet gerichtet, sondern eher bemüht Beispiele der abendländischen Kultur aus unterschiedlichen Zeiten in Kleinformat zusammenzubringen. Einer der Schwerpunkte dieser Sammlung liegt bei den antiken Goldmünzen, für deren Gestaltung und Herstellung mehr Aufwand betrieben wurde als für die Zahlungsmittel in einfacheren Metallen. Auch Beispiele klassischer griechischer Münzkunst wurden von Lüffe ebenso erworben wie Goldmünzen des Mittelalters und der frühen Neuzeit oder neuzeitliche repräsentative größere Silbermünzen.

Als Lüffe 1955 starb, vermachte er sein Gesamtvermögen einer sozialen Stiftung bei der Stadt Dülmen. Seit 2004 befindet sich die insgesamt 600 Stücke umfassende Münzsammlung als Dauerleihgabe im Münzkabinett des Westfälischen Landesmusems, dem Lüffe zeitlebens verbunden gewesen war. Die Ausstellung zeigt nun erstmals die besonderen Highlights dieser Sammlung einer breiteren Öffentlichkeit, 133 Objekte vom fünften vorchristlichen Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.



INFO

Veranstaltungsdaten:
"Sammlerlust und Augenweide" - Die Münzsammlung der Lüffe-Stiftung
Datum: 06.05.06 - 06.08.06
Westf. Landesmuseun für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 - 5907-01
Fax: 0251- 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de

Kontakt:
Dr. Peter Ilisch (Numismatiker),Dr. Daniel Müller-Hofstede (Marketing)
Westf. Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251-5907-01
Fax: 0251-5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 11 09:26:10 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 11 May 2006 09:26:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Muenstersche Archaeologen erforschen die
antike Koenigsstadt Lysimacheia
Message-ID: s4630345.039@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 11.05.2006, 09:07


AKTUELL

Münstersche Archäologen erforschen die antike Königsstadt
Lysimacheia
Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert neues Projekt

Der Siedlungshügel von Lysimacheia in der heutigen Türkei hat
seine Geheimnisse bewahrt. Obwohl Bedeutung, Größe, Gründung und
Zerstörung der antiken Königsstadt seit langem bekannt sind, hat
es an diesem Ort bis heute keine archäologische Forschung gegeben.
Ein Archäologenteam der Universität Münster, das Lysimacheia ab
August intensiv untersuchen will, betritt also völliges Neuland.

Die Archäologen Prof. Dr. Dieter Salzmann, Dr. Achim Lichtenberger
und Dr. H.-Helge Nieswandt vom Institut für Klassische Archäologie
und Frühchristliche Archäologie/Archäologisches Museum der
Universität Münster untersuchen in Kooperation mit Prof. Dr.
Mustafa Sayar von der Universität Istanbul die antike Stadt
Lysimacheia. Ihr interdisziplinäres Forschungsteam setzt sich aus
Klassischen Archäologen, Althistorikern, Epigraphikern,
Numismatikern, Bauforschern, Architekten, Geodäten und Geophysikern
zusammen. Gefördert wird das auf mehrere Jahre angelegte Projekt von
der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Die auf der Gallipoli-Halbinsel an der Schnittstelle von Europa und
Asien gelegene Residenzstadt Lysimacheia wurde 309 v. Chr. von einem
Nachfolger Alexanders des Großen, dem Diadochen Lysimachos, als
Zentrale seines ambitionierten Reichs neu gegründet. In der
Folgezeit wuchs Lysimacheia, stand aber auch im Brennpunkt
rivalisierender Großmächte. Daraus ergaben sich Eroberungen,
Verwüstungen und ein erneuter Wiederaufbau der prächtigen Stadt.
Die schwere Zerstörung im Jahr 144 v. Chr. durch die Thraker
führte dann zu ihrer endgültigen Aufgabe.

Obwohl die Bedeutung und Größe von Lysimacheia in antiken
Schriftzeugnissen immer wieder hervorgehoben wurde, hat es an diesem
Ort bis heute keine archäologische Forschung gegeben. Da die Stadt
durch das Gründungs- und Zerstörungsdatum fest datiert - ein
einmaliger Glücksfall - und ihr Territorium zudem weitgehend ohne
Bebauung ist, eignet sie sich hervorragend, um urbane Strukturen einer
neu gegründeten Königsmetropole zu untersuchen: Wie wurde die
Stadt geplant? Wie sah das Straßennetz aus? Wo lagen die
Heiligtümer, der Königspalast und die Stadtmauern? Wie
funktionierte die sozioökonomische Infrastruktur? Was sagen die
Wohngebiete über die soziale Differenzierung der Bevölkerung aus?

Um diese Fragen zu klären, werden die Wissenschaftler im August
dieses Jahres mit einer archäologischen Oberflächenanalyse das
Stadtgebiet von Lysimacheia untersuchen. Im Herbst soll die Stadt
zudem mit Flugbildern aufgenommen werden. 2007 sind eine
Oberflächenuntersuchung im Umland der Zentralsiedlung,
zerstörungsfreie geophysikalische Untersuchungen und eine Ausweitung
der naturwissenschaftlichen Analysen geplant.


INFO

Link: Institut für Klassische Archäologie der Universität
Münster
(http://www.uni-muenster.de/Archaeologie/)







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri May 12 11:32:45 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 12 May 2006 11:32:45 +0200
Subject: [WestG] [POS] Wiss. Volontariat, Museum fuer Westfaelische Literatur,
Oelde
Message-ID: s464726f.034@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Bogdanski, Dirk"
Datum: 12.05.2006, 10:43


JOB

Das Museum für Westfälische Literatur auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in
Oelde (Westfalen) ist ein lebendiger Ort der Literaturvermittlung mit
überregionaler Ausstrahlung. Es bietet zahlreiche multimediale
Informationsangebote zur westfälischen Literaturgeschichte vom
Spätmittelalter bis zur Gegenwart sowie ein vielfältiges Ausstellungs- und
Veranstaltungsprogramm. Neben dem Literaturmuseum beherbergt der ehemalige
Adelssitz Haus Nottbeck eine Musik- und Theaterwerkstatt. Träger ist die
Kulturgut Haus Nottbeck GmbH. Wissenschaftlich betreut wird das Museum von
der Literaturkommission für Westfalen.


Der Träger der Einrichtung,

die Kulturgut Haus Nottbeck GmbH,
sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine wissenschaftliche Volontärin / einen wissenschaftlichen Volontär.

Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet. Die wöchentliche Arbeitszeit
beträgt 41 Stunden.

Aufgaben:
- Schwerpunkt ist die Mitarbeit bei der Konzeption von Projekten der
Literaturvermittlung und die eigenständige Umsetzung von
museumspädagogischen Programmangeboten.
- Assistenzarbeiten bei der Organisation von Ausstellungen und
Veranstaltungen, bei der systematischen Erschließung der Sammlung und
Bibliotheksbestände sowie in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Studium der Literatur-, Kunst- oder
Kulturwissenschaften oder eine vergleichbare Qualifikation im Bereich
Kulturvermittlung und Kulturmanagement,
- fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in der Museumspädagogik und
Kulturvermittlung,
- praktische Erfahrungen im Museums- oder Ausstellungsbetrieb,
- ausgeprägtes Interesse an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen,
- sicherer Umgang mit EDV- und Bildbearbeitungsprogrammen,
- Kreativität im Redigieren von Texten für unterschiedliche Zielgruppen,
- Fähigkeit zur raschen Einarbeitung in neue Aufgabenfelder und zu
kreativem, eigenverantwortlichem Arbeiten,
- Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit, Kommunikations- und
Organisationsgeschick,
- Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung auch an Wochenenden.

Wir bieten:
- eine anspruchsvolle, kreative Aufgabe mit eigenverantwortlichen
Gestaltungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der musealen Vermittlungsarbeit,
- die Möglichkeit, sich mit den unterschiedlichen Bereichen der
Museumsarbeit vertraut zu machen und berufspraktische Kenntnisse im
Museumsmanagement zu erwerben,
- eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 894,25 EUR brutto.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden
bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung spätestens bis zum 29.05.2005 an
die Kulturgut Haus Nottbeck GmbH, Waldenburger Str. 2, 48231 Warendorf.

Für ergänzende Informationen stehen Ihnen Herr Bogdanski (Telefon
02529/945590) und Herr Pelkmann (Telefon 02581/532508) gern zur Verfügung.
Weitere Informationen über die Kulturgut Haus Nottbeck GmbH finden Sie im
Internet unter www.kulturgut-nottbeck.de.



INFO


Kontakt:
Dirk Bogdanski
Kulturgut Haus Nottbeck GmbH
Landrat-Predeick-Allee 1
59302 Oelde
Tel.: 02529-945590
Fax: 02529-945591
E-Mail: bogdanski at kulturgut-nottbeck.de
URL: www.kulturgut-nottbeck.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri May 12 12:19:40 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 12 May 2006 12:19:40 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BLIT=5D_Archivfinder_f=FCr_den_Kreis_Sie?=
=?iso-8859-1?q?gen-Wittgenstein?=
Message-ID: s4647d79.019@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Wolf"
Datum: 12.05.2006, 12:13


LITERATUR

Erster Archivfinder für den Kreis Siegen-Wittgenstein:
Broschüre bietet Geschichtsinteressierten Orientierung

Orientierung und nützliche Tipps für die Archivarbeit: Das bietet die 60-seitige Broschüre "Aus erster Quelle. Archivfinder für den Kreis Siegen-Wittgenstein" geschichtsinteressierten Bürgern und Fachleuten. Der 60-seitige Archivfinder, dessen Herausgeber der Heimatbund Siegerland-Wittgenstein e.V. und der Arbeitskreis der Archive im Kreis Siegen-Wittgenstein ist, gibt in Kurzporträts einen Überblick über die wichtigsten Daten der Orts- und Stadtgeschichte. Neben dem Kreisarchiv und den Städten und Gemeinden präsentieren sich zudem das Archiv des Evangelischen Kirchenkreises, der Universität Siegen und dem Fürstlichen Archiv zu Sayn-Wittgenstein sowie das Landesarchiv NRW, das Staatsarchiv Münster und das Westfälische Archivamt. Die dahinter stehende Idee des Archivfinders: Jung und Alt werden dazu eingeladen, sich in den Archiven vor Ort erlebbar mit der Regionalgeschichte in Siegen-Wittgenstein auseinander zu setzen und auf persönlich interessierende Fragen Antworten zu finden. "Das kulturelle Verständnis im Hier und Jetzt ist ohne das historische Erbe nicht denkbar. Das Kreisarchiv sowie die Archive in den Städten und Gemeinden übernehmen aus diesem Grund eine enorm wichtige Bildungsaufgabe", so der Vorsitzende des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein e.V., Landrat Paul Breuer, bei der Vorstellung des Archivfinders. "Das Wissen unserer Region und des Wittgensteiner Landes darf nicht im Verborgenen bleiben", so Breuer weiter.

Die Archive im Kreis Siegen-Wittgenstein verstehen sich als moderne regional- und lokalhistorische Informationsanbieter und möchten mit dem neuen Medium auf die "offenen Türen" bzw. Zugänglichkeit für Jedermann verweisen. "Vorfahrt für Archive! heißt für alle Beteiligten, Ansprechpartner für Regionalgeschichte zu sein", betonte Kreisarchivar Thomas Wolf. Dass viele Fragen, die sich dem Geschichtsinteressierten stellen, nicht ausschließlich in den Archiven vor Ort geklärt werden können, machten die Fachexperten des Landesarchivs NRW und des Westfälischen Archivamtes deutlich. Dr. Mechthild Black-Veldtrup, Abteilungsleiterin im Landesarchiv, zeigte auf, wie das Landesarchiv und die Kommunalarchive zusammenarbeiten. Anschließend gab die Mitautorin des Archivfinders und Vertreterin des Westfälischen Archivamtes Münster Katharina Tiemann Einblicke in die Arbeit der kommunalen und Privatarchivpflege in Westfalen. Der erste Archivfinder des Kreises Siegen-Wittgenstein enthält außerdem Hinweise zu Ansprechpartnern, Öffnungszeiten und gibt Antworten auf die Fragen "Wie arbeiten Archive?", "Welches Archiv ist das richtige?" und "Was sollte man vor dem erstmaligen Archivbesuch wissen?"


INFO

Der Archivfinder ist über das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, E-Mail: t_wolf at siegen-wittgenstein.de kostenlos zu beziehen.

Thomas Wolf
Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein







From muhl at uni-muenster.de Mon May 15 10:20:55 2006
From: muhl at uni-muenster.de (Hans Muehl)
Date: Mon, 15 May 2006 10:20:55 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/16
Message-ID: 446839E7.1000503@uni-muenster.de>

Von: "Hans Mühl"
Datum: 15.05.2006, 10:20

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-16 für den Zeitraum 29.04.2006 bis zum
08.05.2006
mit insgesamt 32 Titeln ist unter der folgenden Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&
BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon May 15 10:05:30 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 15 May 2006 10:05:30 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Kinder-Uni_Muenster_=FCber_Jugen?=
=?iso-8859-1?q?d_im_Nationalsozialismus?=
Message-ID: s468527c.011@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 15.05.2006, 10:03


AKTUELL

Als Opa für Hitler marschierte
Kinder-Uni Münster über Jugend im Nationalsozialismus

Heute ist kaum noch nachzuvollziehen, welche Faszination und welchen
Zwang Adolf Hitler und der Nationalsozialismus auf die Eltern und
Großeltern ausgeübt haben. Kann heute, mehr als sechzig Jahre
danach, vermittelt werden, welche Erwartungen und Versprechungen
damals Jugendliche und ihre Eltern empfanden, welche Unterdrückung
und Verfolgung die Gegner und Opfer der nationalsozialistischen
Diktatur erleben mussten? Der Historiker Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer
wird bei der Kinder-Uni Münster am Freitag, 19. Mai 2006, um 16.15
Uhr im Hörsaal H1, Hindenburgplatz 10, versuchen, acht- bis
zwölfjährigen Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die
Zeit von 1933 bis 1945 zu geben. Seine Vorlesung hat den Titel "Als
Opa für Hitler marschierte. Jugend im Nationalsozialismus".

Zeitgenossen und Historiker haben viele Fragen und Antworten zu Hitler
gestellt, beziehungsweise gegeben. Die Kinder-Universität will
diesen Fragen am Beispiel der Erfahrungen und Schicksale von
Jugendlichen im Dritten Reich nachgehen, indem sie Fotos, Filme und
Texte der Zeit vorführt und zeigt, wie Historiker damit umgehen.
Hans-Ulrich Thamer gehört zu den renommiertesten deutschen
Zeithistorikern. Er war unter anderem im Beirat für die
wissenschaftliche Überarbeitung der Wehrmachtsausstellung des
Hamburger Instituts für Sozialforschung.

Die Eintritt zur Kinder-Uni ist wie immer kostenlos, dafür wird am
Ende der Vorlesung für das Kinderhilfswerk Unicef gesammelt. Die
Plätze im Hörsaal H1 sind den Kindern vorbehalten, für ihre
erwachsenen Begleiter wird die Vorlesung in den Hörsaal H4 und ins
Foyer des Hörsaalgebäudes übertragen. Nach dem Ende der
Vorlesung können die Junior-Studierenden in der Mensa I am Aasee ab
17.30 Uhr gegen Vorlage ihres Kinderuni-Ausweises einen Kinderteller
zum Preis von einem Euro bekommen.


INFO

Link: Kinder-Uni Münster
(http://www.kinderuni-muenster.de)






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon May 15 10:31:08 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 15 May 2006 10:31:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Museumstag im Museum fuer
Ur-/Fruehgeschichte Wasserschloss Werdringen, 21.05.2006
Message-ID: s4685879.094@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 15.05.2006


AKTUELL

Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Buntes Programm für junge Gäste

Anlässlich des Internationalen Museumstages am Sonntag, den 21. Mai 2006,
bietet das Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen in
Hagen-Vorhalle ein buntes Programm für seine jungen Gäste. Von 10.00 bis
17.00 Uhr ist hier Spaß reichlich garantiert. So können Kinder sich als
Steinzeitkünstler versuchen und Schiefertafeln mit eiszeitlichen Tieren
bemalen. Vorbilder hierfür gibt es im Museum. Lustige Spiele sorgen für
reichlich Abwechslung. Sie machen nicht nur Spaß, sondern vermitteln auch
Wissenswertes aus längst vergangenen Zeiten. Der Schuss mit einem Katapult
ist sicherlich ein ganz besonderer Höhepunkt. Aber auch ein Feuer nach
steinzeitlicher Methode zu entfachen und Stockbrot zu backen, wird die
Kinder begeistern. Bei den "Fossilienjägern" haben selbst die Kleinsten die
Möglichkeit, einen 50 Millionen Jahre alten Haifischzahn aus dem Sand
herauszusieben.

Das Museum selbst ist bereits durch ein hohes Maß an Anschaulichkeit für
Kinder und Familien besonders geeignet. Lebensechte Nachbildungen von
eiszeitlichen Tieren und eines Dinosauriers sowie die Möglichkeit,
steinzeitliche Werkzeuge selbst ausprobieren zu können, machen das Museum
gerade für Kinder besonders attraktiv. Durch spezielle Aktionen, wie sie
auch am Internationalen Museumstag angeboten werden, erhält das Museum eine
noch größere Anziehungskraft.

Der Internationale Museumstag wird weltweit zum 29. Mal gefeiert. Vom
International Council of Museums, ICOM, ins Leben gerufen, weisen Museen an
diesem Tag gemeinsam auf die Bedeutung ihrer Arbeit als Beitrag zum
kulturellen und gesellschaftlichen Leben hin. In diesem Jahr steht der
Internationale Museumstag unter dem Motto "Museen und junge Besucher". Das
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen nimmt diese
Vorgabe gerne auf. Aus seinen umfangreichen und differenzierten Angeboten,
die sich während des ganzen Jahres insbesondere an junge Besucherinnen und
Besucher wenden, konnte für den Museumstag ein attraktives Programm
zusammengestellt werden. Auf Familien mit ihren Kindern wartet also ein
interessanter Tag.

Die Teilnahme an den einzelnen Aktionen ist kostenlos, lediglich Eintritt in
das Museum ist zu entrichten.


INFO

Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Werdringen 1
58089 Hagen
Telefon: 02331 306 7266
Fax: 02331 207 2447
www.museum-werdringen.de

Öffnungszeiten
Di. - So. 10.00 - 17.00 Uhr

Eintritt
Erwachsene / Kinder: 3,20 / 1,80 Euro

--
Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
www.historisches-centrum.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Mon May 15 10:42:44 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 15 May 2006 10:42:44 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Schatzfund aus der Bauerschaft Reckelsum,
ab 12.05.2006
Message-ID: s4685b35.048@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Peter Ilisch"
Datum: 15.05.2006, 09:22


AUSSTELLUNG

Vom 12.5.2006 bis 9.6.2006 ist in der Volksbank Seppenrade in Lüdinghausen-Seppenrade als Leihgabe des Münzkabinetts des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte ein alter Schatzfund zu sehen.

Im August 1895 fand der Landwirt Linnemann aus der Bauerschaft Reckelsum beim Oberflächenabstechen von Heidegrund zwecks Düngung (Plaggen) in rund 10 cm Tiefe 42 römische Münzen. Wenig später, 1899/1900, untersuchte der Dortmunder Museumsdirektor Baum die Fundstelle und fand weitere 14 Münzen.
Die meisten der silbernen Münzen stammen aus der Zeit der römischen Republik, die jüngsten aus der Zeit des Kaisers Augustus. Beifunde wie etwa ein Gefäß wurden nicht beobachtet. Daher ist noch immer ungeklärt, ob die Münzen einem römischen Legionär, etwas aus dem benachbarten Militärstandort Haltern oder einem Germanen gehört haben. Ein Zusammenhang mit der sogenannten Varusschlacht 9 nach Christus ist möglich, aber nicht nachweisbar.


INFO

Volksbank Seppenrade
Dattelner Str. 1
59348 Lüdinghausen-Seppenrade
Mo-Fr 08.00-12.00, 14.00-16.30 (Do bis 17.30)






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon May 15 16:41:16 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 15 May 2006 16:41:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Neumann: Kartograph Fritz Hoelzel, Rheda,
19.05.2006
Message-ID: s468af3b.084@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Heimatverein Rheda e.V."
Datum: 15.05.2006, 16:29


AKTUELL

Heimatverein Rheda beschäftigt sich mit Kartographen Dr. Fritz Hölzel.

29 Jahre nach seinem Tod beschäftigt sich der Heimatverein Rheda e.V. mit dem Lebenswerk seines ehemaligen Vorstandsmitgliedes Dr. Fritz Hölzel. Dieser gehörte seinerzeit zu den wissenschaftlichen Größen in der deutschen Kartographie.

Dr. Fritz Hölzel wurde 1899 in Dresden geboren, sein Vater war Schaffner bei der sächsischen Staatseisenbahn. Er studierte in Leipzig Geographie, Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte und promovierte 1923 mit einer Arbeit über die Geschichte der Stadt Padua im 13. Jahrhundert. Ein Jahr später legte er das Staatsexamen für das höhere Schulamt ab. Er fand von 1932 bis 1940 eine Anstellung als Redakteur im Baedeker-Reiseführerverlag Leipzig. Als Soldat ab 1940 wurde Hölzel aufgrund seiner beruflichen Fähigkeiten als Geograph und Kartograph für die *Abwehrstelle" in Münster verwendet. Als diese Wehrmachtsabteilung 1942 ausgebombt wurde fand sie bis 1945 Quartier im Schloß Rheda. Hier war der Obergefreite Dr. Hölzel offensichtlich auch damit beschäftigt, Kartenmaterial für den in Afrika kämpfenden Feldmarschall Rommel anzufertigen.

Seit 1945 war Dr. Hölzel als wissenschaftlicher Kartograph freiberuflich in Rheda tätig, hauptsächlich für den Gütersloher Carl Bertelsmann Verlag, die Deutsche Bundesbahn und die Geographische Kommission in Münster. Dabei gelang es ihm, die sogenannte Schummerungstechnik bei der Herstellung von Landkarten so zu optimieren, daß ihn Berufskollegen ehrfürchtig den *Schummerungspapst von Deutschland" nannten.

Dr. Fritz Hölzel war vier Jahre lang Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Kartographie, seit 1972 Ehrenmitglied, seit 1975 Bundesverdienstkreuzträger. Der Geographischen Kommission für Westfalen gehörte er ebenfalls als Ehrenmitglied an.

Am Freitag, den 19. Mai 2006 hält Prof. Dr. Joachim Neumann, Wachtberg, einen Vortrag über Leben und Werk Dr. Hölzels: *Ein Leben für die Kartographie". Der Vortrag findet in der Kreissparkasse, Neuer Wall 1, Stadtteil Rheda, statt, Beginn ist um 19.30 Uhr.

Vom 1. Juni bis 1. Juli 2006 werden in der *Open-Air-Galerie" an der Rhedaer Fontainestraße Arbeiten von Hölzel zu sehen sein. Vom 6. Juni an ist ebenfalls eine Ausstellung in der Kreissparkasse geplant.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Unvergessene Autoren des Heimatvereins Rheda: Fritz Hölzel und Leo Zellner
Datum: Mai/Juni 2006
Heimatverein Rheda e.V.
Am Domhof 1
33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel.: 05242/48676
Fax: 05242/48676
E-Mail: heimatverein-rheda at arcor.de
URL: http://home.arcor.de/rheda

Kontakt:
Jürgen Kindler
Heimatverein Rheda e.V.
Dahlienweg 6
33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel.: 05242/44368
Fax: 05242/44368
E-Mail: kindler.hv-rheda at arcor.de
URL: http://home.arcor.de/rheda






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 17 11:33:29 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 May 2006 11:33:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv stellt beim Themenabend Kriegschronik vor,
Muenster, 22.05.2006
Message-ID: s46b0a11.051@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 16.05.2006, 09:06


AKTUELL

Tagesnotizen zum Alltag der Kriegsjahre in Münster
Stadtarchiv stellt beim Themenabend Kriegschronik vor

Sie umfasst 8500 Fotografien und beschreibt in Tagesnotizen
den Alltag der Jahre 1939 bis 1944: Beim Themenabend des
Stadtarchivs am Montag, 22. Mai, 18 Uhr, stellt Anja
Gussek-Revermann die "Kriegschronik" vor. Sie spiegelt den
von Not und Entbehrung geprägten Alltag der Münsteraner
und ist die wohl aussagefähigste Quelle des Stadtarchivs aus
jener Zeit.

Skizziert wird die Biographie des Chronisten Franz Wiemers,
und es gibt Informationen zur ideologischen Einordnung der
Chronik. Vor allem aber dürfen die Gäste des Themenabends in
einigen der 52 Mappen blättern.

Dabei wird die große Bandbreite der Einträge deutlich. "Das war
mein erster Fliegeralarm", schließt der Verfasser seine Tagesauf-
zeichnungen am 4. September 1939. Ohne zu ahnen, dass viele
weitere tausend folgen werden bis zur Aussage eines Bomber-
piloten 1945: "Münster könnt ihr auf der Karte ausradieren".

Ein unversehrtes Stadtbild, das Auftauchen erster Zwangsarbeiter,
Bombenalarm, lästiges Anstehen vor Geschäften und dann eine
Stadt, die allmählich in Schutt und Asche versinkt - die Kriegschronik
gibt tiefen Einblick in den Alltag der Münsteraner. Der Themenabend
ermuntert zugleich auch zum aktiven Forschen und Kennenlernen
dieser authentischen Quelle in zwei Datenbanken.

Die Aufzeichnungen enden Mitte 1944. Anja Gussek-Revermann
stellt dennoch auch das Kriegsende und erste Nachkriegsjahre
anhand von Fotos, Plakaten und Akten vor.


INFO

Der Eintritt ist frei.

Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl bittet das Stadtarchiv,
An den Speichern 8, jedoch um Anmeldung unter
Telefon 4 92 - 47 01 oder als E-Mail archiv at stadt-muenster.de.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 17 11:46:29 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 May 2006 11:46:29 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Ikarusmaschinen - Luftfahrt in Ostwestfalen-Lippe,
Detmold, 16.05.-01.10.2006
Message-ID: s46b0d34.074@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.05.2006, 13:17


AUSSTELLUNG

Punktlandung des Kreises Lippe im LWL-Freilichtmuseum Detmold:
Sonderausstellung "Ikarusmaschinen" eröffnet

Mit historischen Flugzeugen, Modellen von Flugzeugen, Cockpits,
Fliegerkleidung, einem Flugsimulator und vielen Fotos und Dokumenten
zeichnet die Ausstellung "IkarusMaschinen - Luftfahrt in Ostwestfalen-
Lippe" die 100-jährige Geschichte der Luftfahrt in der Region nach.
Die Ausstellung, die der Kreis Lippe ab Dienstag (16.05.) in einer
Leichtbauhalle im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zeigt, beschäftigt sich
auch mit dem Aufbau von Flugplätzen und dem Niedergang einer
Fluglinie.

Der Kreis Lippe als Veranstalter hätte sich für eine Ausstellung zur
ostwestfälischen Fluggeschichte keinen besseren Ort aussuchen
können: Nicht nur, dass das LWL-Museum sich ebenfalls regionaler
Geschichte widmet - am 15. Mai 1929 beendete Robert Kronfeld
nach seinem Start bei Rheine (Kreis Steinfurt) den weltweit ersten
Streckenrekord im Segelflug über 100 Kilometer in der Nähe des
jetzigen Paderborner Dorfes. Zur Erinnerung daran findet sich
unmittelbar beim Landeplatz heute im LWL-Museum ein Gedenkstein.

"Es sind aber nicht nur Rekorde, die das Thema Fluggeschichte in
Ostwestfalen so spannend machen," erläuterte Ausstellungsmacher
Dr. Hansjörg Riechert, Historiker und Kreisarchivar, "der Luftsport
in Ostwestfalen-Lippe - mit seiner Geschichte auch ein Thema der
Ausstellung - hat mittlerweile sogar internationalen Rang. In
Oerlinghausen, als eins von mehreren Luftsportzentren hier in der
Region, finden regelmäßig nationale und internationale Flugwett-
bewerbe statt."

Die Ausstellung präsentiert drei Schwerpunkthemen: Es geht um die
Geschichte des Verkehrsflugs, des Militärflugs und des Sportflugs in
Ostwestfalen-Lippe. Ausstellungsmacher Hansjörg Riechert erklärt:
"Diese Sonderausstellung ist ein Novum - neben der Technikgeschichte
der Luftfahrt in OWL, werden auch die sozialgeschichtlichen und
mentalitätsgeschichtlichen Aspekte mit einer regionalbezogenen
Darstellung nicht vernachlässigt." So erfährt der Besucher beispielsweise
auch etwas über das kurze Leben ehemaliger Schüler des Gymnasiums
Leopoldinum in Detmold, die als Kampfflieger im 2. Weltkrieg rekrutiert
wurden. Sie waren zwischen 18 und 25 Jahren alt. Während des
Dritten Reiches wurde der Luftsport immer mehr zur vormilitärischen
Ausbildung und diente als Schulungs- und Rekrutierungsfeld für den
Pilotennachwuchs der Luftwaffe. Vor allem allgemeinbildende,
berufsbildende und weiterführende Schulen standen im engen
Zusammenhang mit der Luftfahrt von der Weimarer Republik bis
zur alten Bundesrepublik.

Zur Präsentation gehören originale Flugzeuge - wie die Bücker
Bestmann ein Schulflugzeug der Luftwaffe aus den 1940ern - aber
auch eine nachgebaute Junkers F 13 in Originalgröße, Flugzeugtechnik,
historische Fliegerbekleidung und teilweise bisher unveröffentlichte
Fotos und Filme.

Vielen unbekannt ist auch die Tatsache, dass 1924 eigens für die
Region Ostwestfalen-Lippe ein Luftverkehrsbetrieb, die Westflug GmbH,
gegründet wurde. Die zunächst erfolgreiche Fluggesellschaft war in
Bad Oeynhausen beheimatet und überwiegend im norddeutschen
Raum aktiv. Eines der Flugzeuge der Westflug GmbH war eine
Junkers F 13, die als Luftlimousine unter den Verkehrsflugzeugen der
damaligen Zeit galt, da sie beheizt werden konnte und unter anderem
bereits eine Doppelsteuerung besaß.

Landrat Friedel Heuwinkel berichtet: "Ich bin stolz auf dieses Kooperations-
projekt zwischen dem Kreis Lippe und dem Westfälischen Freilichtmuseum
und nicht zu vergessen dem Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH.
Synergieeffekte zwischen Politik, Wirtschaft und Kultur sind für die
Zukunft des Kreises Lippe von besonderer Bedeutung. "Museumsleiter
Dr. Jan Carstensen freute sich über die Zusammenarbeit mit vielen
Partnern wie auch über die Unterstützung der Kulturstiftung Westfalen-
Lippe: "Ein so spannendes Kulturprojekt gemeinsam zu entwickeln und
umzusetzen, war eine besondere Herausforderung und schafft ein
Netzwerk zwischen Kultur und Wirtschaft."

Der etwa 280 Seiten umfassende Begleitkatalog zur Sonderausstellung
wird Ende Mai/Anfang Juni erscheinen. Neben der Ausstellung werden
diverse Mitmachaktionen und Veranstaltungen, auch und besonders für
Kinder, angeboten. Termine und Informationen dazu sind im Internet
unter www.freilichtmuseum-detmold.de zu erhalten, mehr zum Thema
"Ikarusmaschinen" unter www.luftfahrt-owl.de.


INFO

Ikarusmaschinen - Luftfahrt in Ostwestfalen-Lippe
Sonderausstellung des Kreises Lippe im Westf. Freilichtmuseum Detmold
16. Mai bis 1. Oktober 2006, dienstags bis sonntags 10 -17 Uhr

Westfälisches Freilichtmuseum Detmold
Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231/7060
Fax.: 05231/706-106
www.freilichtmuseum-detmold.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 17 11:49:31 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 May 2006 11:49:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Die Bedeutung der Franziskaner im
mittelalterlichen Dortmund, 18.05.2006, Dortmund
Message-ID: s46b0dd5.088@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Uni Dortmund Medieninfo"
Datum: 16.05.2006, 11:33


AKTUELL

Die Bedeutung der Franziskaner im mittelalterlichen Dortmund

In der Vorlesungsreihe zur Ausstellung "Ferne Welten - Freie Stadt"
entführen Prof. Barbara Welzel vom Institut für Kunst der Universität
und Prof. Thomas Schilp vom Dortmunder Stadtarchiv die Besucher der
Petrikirche regelmäßig ins mittelalterliche Dortmund. Am kommenden
Donnerstag (18. Mai) dreht sich alles um die Franziskaner in Dortmund
- neben Vorträgen werden auch Musikstücke der Mönche präsentiert.

Das "Goldene Wunder" in der St. Petri-Kirche schmückte bis zum Beginn
des 19. Jahrhunderts den Hochaltar der Dortmunder Franziskanerkirche.
Im Zuge der Säkularisation (1805) wurde das Kloster aufgelöst und die
Kirche abgerissen. Im Leben der mittelalterlichen Stadt hatten die
Franziskaner eine bedeutende Rolle gespielt. Ihr Prestige kommt nicht
zuletzt in dem bedeutenden und repräsentativen Altarwerk zum Ausdruck.

Dr. Roland Pieper, der sich ausführlich mit der Architektur der
Bettelorden (der Franziskaner und Dominikaner) in Dortmund beschäftigt
und auch die Texte zu den mittelalterlichen Kirchen im "Stadtführer.
Dortmund im Mittelalter" verfasst hat, wird die untergegangene
Franziskanerkirche vorstellen. Wo lag sie in der Stadt? Wie lässt sie
sich rekonstruieren? Dr. Werinhard Einhorn, Franziskaner und
Kunsthistoriker, wird über die Bedeutung und Rolle von Kunstwerken für
den Orden der Franziskaner sprechen. Wie ließ sich das Armutsgebot mit
den prächtigen Bauten und Kunstgegenständen in Einklang bringen?
Welche Rolle spielten die Franziskaner als Auftraggeber von
Kunstwerken? Welchen Beitrag leistete der Orden zum Transfer von
Bildern und Bildideen quer durch Europa?

Der musikalische Teil des Abends wird von Dr. Thomas Erlach betreut.
Er führt Musikwerke aus der Welt des Franziskus und der Franziskaner
vor. Der heilige Franziskus und seine Ideen boten auch für die Musik
Herausforderung und Anregung weit über das Mittelalter hinaus.


INFO

Ferne Welten - Freie Stadt:
Die Franziskaner in Dortmund

mit Dr. Roland Pieper, Dr. Werinhard Einhorn und Dr. Thomas Erlach
am Donnerstag, dem 18. Mai 2006, um 19.30 Uhr
in der Stadtkirche St. Petri,
Westenhellweg

Kontakt:
Prof. Dr. Barbara Welzel
Ruf: (0231) 755 - 2955






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 17 11:53:02 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 May 2006 11:53:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Oeffentliche Fuehrungen durch den
"Luftschutzstollen Altstadt", Iserlohn, 18.05.2006
Message-ID: s46b0eb8.099@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 16.05.2006, 15:08


AKTUELL

Öffentliche Führungen durch den "Luftschutzstollen Altstadt"

Das Stadtmuseum Iserlohn lädt in den kommenden Monaten wieder
alle Interessierten herzlich ein zu öffentlichen Führungen durch den
"Luftschutzstollen Altstadt". Die in den Jahren 1943 bis 1945
errichtete Anlage befindet sich im Felsen unter der Obersten Stadtkirche.
Die Termine für die öffentlichen Führungen sind jeweils donnerstags am

18. Mai
17. August
28. September

Treffpunkt ist jeweils um 17.00 Uhr im Stadtmuseum, Fritz-Kühn-Platz 1.
Der Eintritt ist frei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um vorherige
Anmeldung im Stadtmuseum, Tel. 02371/217-1961, oder per Email an
museum at iserlohn.de gebeten. Darüber hinaus können für Gruppen
individuelle Termine vereinbart werden.


INFO

Kontaktdaten:
Stadt Iserlohn
Bereich Medien- u. Öffentlichkeitsarbeit
Schillerplatz 7
58636 Iserlohn
Tel. 02371/217-1251
Fax 02371/217-2992
pressestelle at iserlohn.de
www.iserlohn.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 17 11:56:46 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 May 2006 11:56:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Pressegespraech zum 2. Westfaelischen Tag
fuer Denkmalpflege, 18.05.2006, Soest
Message-ID: s46b0f9b.021@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.05.2006, 09:36


AKTUELL

Presse-Einladung zum Pressegespräch "2. Westfälischer Tag für Denkmalpflege"

Sandsteinfassaden sind äußerst empfindlich. Wind, Wetter und Umwelteinflüsse
setzen ihnen so sehr zu, dass Denkmalpfleger es in einigen Fällen am liebsten
sähen, wenn Sandsteinkirchen verputzt oder geschlämmt würden, um sie zu
schützen. Doch verlieren die Kirchen dann nicht ihren vertrauten Charakter?
Apropos Kirchen: Die Gemeinden trennen sich zunehmend von nicht mehr
benötigten Gotteshäusern. Droht hier aus denkmalpflegerischer Sicht ein
Kahlschlag? Oder wie kann ein geordneter Rückzug aussehen und was soll
bei einer neuen Nutzung der Gebäude mit der dann überflüssigen, aber oft
wertvollen Kirchenausstattung geschehen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des 2. Westfälischen Denkmaltages,
den der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit Unterstützung der
Stadt Soest in der Zeit vom 19. bis 20. Mai ausrichtet. Unter dem Titel
"Außenhaut und Innenleben" beschäftigen sich 270 Denkmaleigentümer,
Denkmalpflegerinnen, Architekten und Mitarbeiterinnen von öffentlichen und
kirchlichen Institutionen mit der Erhaltung und Restaurierung von Naturstein-
fassaden, Wandmalereien und dem Inventar von Baudenkmälern wie Altären,
Bildern, Statuen und Reliefs.


INFO

Pressegespräch: "2. Westfälischer Tag für Denkmalpflege"

am Donnerstag, 18. Mai, um 11.30 Uhr

im kleinen Sitzungssaal des Rathauses I, Am Vreithof 8 in Soest.

Der Soester Stadtdenkmalpfleger Helmut Schinkel, sowie die Restaurierungs-
experten John Farnsworth, Beat Sigrist und Dr. Dirk Strohmann vom LWL-Amt
für Denkmalpflege werden Ihnen nicht nur den Westfälischen Tag für Denkmal-
pflege vorstellen, an dem Sie natürlich auch teilnehmen können, sie werden mit
Ihnen auch Lösungsvorschläge für die schwierigen Restaurierungsfragen in der
Denkmalpflege diskutieren.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 18 11:12:15 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 May 2006 11:12:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Presserundgang durch die Ausstellung "Klima und
Mensch", 29.05.2006, Herne
Message-ID: s46c56b6.078@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.05.2006, 15:22


AKTUELL

Herne: Presse-Einladung zum Presserundgang durch die
neue Ausstellung "Klima und Mensch"

Dima war 90 Zentimeter groß und etwa sieben Monate alt,
als das Mammutbaby im Schlamm der sibirischen Tundra
versank und im Dauerfrost konserviert wurde. 35.000 Jahre
nach seinem traurigen Ende ist "Dima" eines der spektakulären
Exponate in der bislang größten deutschen Ausstellung über
das Klima und die Anpassungsfähigkeit der Menschen, Tiere
und Pflanzen.

Im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne wird ab
30. Mai "Klima und Mensch" Wetter-Extreme vor sechs
Millionen Jahren, zukünftige Hochwasserkatastrophen, aber
auch die Methoden der Klimaforscher beleuchten.
Wissenschaftler können zum Beispiel an alten Hölzern
Klimaschwankungen erkennen.

Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
wird das "Leben in Extremen" auf 900 Quadratmetern mit
über 800 bedeutenden Exponaten aus allen Kontinenten
präsentieren. Wir möchten Sie einladen, die neue Ausstellung
vorab kennen zu lernen beim


INFO

Presserundgang durch die neue Ausstellung "Klima und Mensch"
am Montag, 29. Mai, 11 Uhr
im Westfälisches Museum für Archäologie, Herne, Europaplatz.

Museumsleiterin Dr. Barbara Rüschoff-Thale, LWL-Direktor
Wolfgang Schäfer und Eberhard Neugebohrn, Geschäftsführer
der Nordrhein-Westfälischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung,
sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums möchten
Sie gern durch die Ausstellung führen.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 18 11:18:04 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 May 2006 11:18:04 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Eine Kathedrale in jedem Gesicht, 30.05.-10.09.2006,
Muenster
Message-ID: s46c57f9.009@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Wibke Becker"
Datum: 17.05.2006, 19:00


AUSSTELLUNG

Neue Ausstellung im Stadtmuseum Münster

30. 05. 2006 - 10. 09. 2006
Eine Kathedrale in jedem Gesicht,
der litauische Fotograf Antanas Sutkus

Eine gemeinsame Ausstellung der Friedrich-Hundt-Gesellschaft
und des Stadtmuseums Münster


Antanas Sutkus wurde am 27. Juni 1939 im Distrikt Kaunas, Litauen,
geboren. 1958 bis 1964 studierte er Journalismus an der Universität
Vilnius. Der große litauische Fotograf begann als Fotojournalist und
arbeitet seit 1969 als freier Fotograf in Vilnius, Litauen. Er war
Mitbegründer des Fotovereins in Litauen (PASL), des ersten
fotografischen Verbandes in der Sowjetunion. Der Verein und mit
ihm sein Gründungspräsident Sutkus etablierten die Fotografie als
Kunst in Osteuropa und beförderten das Ansehen der litauischen
Fotografen in ihrem Heimatland, aber auch international. Seit 1993
ist er außerdem Ehrenmitglied. Antanas Sutkus lebt und arbeitet in
Vilnius, Litauen.

Sutkus ist der Porträtist der Menschen seiner Umgebung - in allen
Situationen und Stimmungen. Ihn zeichnet eine große Intensität in
der Wahrnehmung aus. Mit der klassischen Eleganz der Schwarz-
Weiß-Fotografie und dem neugierigem Blick ringt er nicht nur dem
engen sozialistischen Alltag einen Funken Hoffnung ab und legt die
Vitalität von Alltagssituationen im Kleinen offen.

1976 begann er seine Fotofolge "Die Menschen Litauens", in dem
er die Veränderungen seines Heimatlandes festhält. Die Motivation
für diese Serie beschreibt er selbst als Versuch, für zukünftige
Generationen ein psychologisches Porträt der Gegenwart zu zeichnen,
das seiner Meinung nach aufgrund von Fotos bewertet werden wird.

Bislang ist der Fotokünstler nur bei wenigen westeuropäischen
Fachleuten bekannt und geschätzt, doch eine breitere fotointeressierte
Öffentlichkeit ist noch nicht mit dem Werk von Antanas Sutkus in
Berührung gekommen. Insbesondere in Nordrhein-Westfalen wurde
eine repräsentative Auswahl von Fotos noch nie gezeigt. In der
gemeinsamen Präsentation der Friedrich-Hundt-Gesellschaft und des
Stadtmuseums Münster werden ca. 130 Fotos aus der Mitte der
1950er Jahre bis in das Jahr 2004 zu sehen sein.

Der Fotograf hat in vielen europäischen Ländern und in Nordamerika
ausgestellt und wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen
bedacht. In Fotobänden wurde sein Werk in Litauen und im Ausland
dokumentiert.


INFO

Ausstellung
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel. 0251/492-4500
Fax 0251/492-7726
www.stadtmuseum-muenster.de


Dr. Wibke Becker
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Telefon: +49(0)251/492-4514
Telefax: +49(0)251/492-7726
eMail: BeckerW at stadt-muenster.de
Web: http://www.stadtmuseum-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 18 11:28:42 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 May 2006 11:28:42 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_=22Kleine_Ruhr=22_flie=DFt_wiede?=
=?iso-8859-1?q?r_auf_Zeche_Nachtigall=2C_21=2E05=2E2006=2C_Witten?=
Message-ID: s46c5a86.072@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 16.05.2006, 12:07


AKTUELL

"Kleine Ruhr" fließt ab Sonntag wieder auf Zeche Nachtigall
Kinder erobern Treidelpferd und Piratenmast im Industriemuseum

"Wasser marsch" und "Hoch die Wanten" heißt es am kommenden
Sonntag, 21. Mai, im Westfälischen Industriemuseum Zeche
Nachtigall. Am Internationalen Museumstag eröffnet der Landschafts-
verband Westfalen-Lippe (LWL) in Witten den Wasserspielplatz
"Kleine Ruhr" wieder. Gleichzeitig gibt das LWL-Museum neue
Spielgeräte zum Entern frei: Treidelpferd, Schaukelschiff und
Rutsche bereichern künftig das Angebot für die jüngsten Besucher.
Ein sechs Meter hoher *Piratenmast" (s. Foto) ist die neue
Herausforderung für die Größeren und Mutigeren.

"Dank der Spende unseres Fördervereins konnten wir den
Piratenmast in maximaler Höhe genau nach unseren Vorstellungen
bauen lassen - mit Strickleitern, Hangeltauen und Flaggenmast",
erläutert Museumsleiter Michael Peters. "Doch ohne die Hilfe von
Mitarbeitern einer Beschäftigungsinitiative bei der Volkshochschule
Witten-Wetter-Herdecke hätten wir weder die "Kleine Ruhr' noch
den Spielplatz rechtzeitig fertig bekommen. Die Frostschäden am
Wasserlauf waren zu groß und die Kälte blieb viel zu lange im Boden."

Anlässlich des Internationalen Museumstages, der in diesem Jahr
unter dem Motto "Museen und junge Besucher" steht, gibt das
Westfälische Industriemuseum am Sonntag außerdem Einblicke in
die aktuellen Angebote seiner museumspädagogischen Arbeit.
"Wir stellen erprobte und neue Programme wie unsere 'Zechensafari'
vor und laden Kinder zum Mitmachen ein", so der LWL-Museumsleiter.

Zu Beginn des Festtages wird um 11 Uhr die Sonderausstellung
"Dampflok-Erlebnisse" mit Fotografien des Düsseldorfer Künstlers
Eberhard Nowak eröffnet. Für die musikalische Begleitung sorgt
die Saxophonistin Jutta Biermann. Um 12.30 Uhr folgt dann die
Einweihung des Spielplatzes. Peters kündigt noch eine Premiere
an: "Erstmals werden Sonntag unsere neuen Personenwagen,
gezogen von der Rohöl-Lokomotive "Montania" von 1936, auf
dem Gleiskreis rund um die Ringöfen zum Einsatz kommen."
Die ehemaligen Feldbahn-Kipploren hat die Werkstatt des
LWL-Industriemuseums in Dortmund zu bequemen "Kutschwagen"
für je vier Personen umgebaut.

Den ganzen Tag über stehen außerdem Führungen im Besucher-
bergwerk Nachtigallstollen und Vorführungen der Maschinen auf
dem Programm. Für das leibliche Wohl sorgt der Förderverein,
für die Unterhaltung Clown ZIMBO mit seinen Seifenblasen.
Der Eintritt ist an diesem Tag frei.


INFO

Am Freitag, 19.5., um 11.30 Uhr laden wir Sie zur Vorbesichtigung
der Ausstellung "Dampflok-Erlebnisse" ein, die Sonntag eröffnet
wird (s.o.). Der Düsseldorfer Fotograf Bernd Nowak steht Ihnen
an diesem Vormittag auf der Zeche Nachtigall in Witten,
Nachtigallstraße 35, für Gespräche zur Verfügung.

Westfälisches Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Telefon: 02302 93664-0
Telefax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 18 11:34:05 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 May 2006 11:34:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Familienrallye im Textilmuseum fuehrt
zum "Meisterbrief", 21.05.2006, Bocholt
Message-ID: s46c5bd0.008@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 16.05.2006, 13:23


AKTUELL

Familienrallye im Textilmuseum führt zum "Meisterbrief"

Den vollen Einsatz aller Familienmitglieder verlangt am kommenden
Sonntag, 21. Mai, eine Meisterprüfung, die das Textilmuseum
Bocholt "abnimmt". Speziell für den Internationalen Museumstag
hat das Westfälische Industriemuseum eine Familienrallye mit
kniffligen Aufgaben entwickelt.

Das Erkundungsspiel führt Kinder, Eltern oder Großeltern vom
Fabrikhof aus in Maschinenhaus, Kesselhaus, Websaal und
Arbeiterhaus, wo sie durch Forschen und Entdecken verschiedene
Aufgaben lösen müssen. An anderen Stellen ist Kraft, Geschicklichkeit
und Kreativität verlangt, um historische Lebenssituationen nachvoll-
ziehen und meistern zu können.

Die Mitarbeiterinnen Susanne Geuchen und Angela Huster werden
die Aufgaben verteilen und jeder Familie nach erfolgreicher
Teilnahme den Meisterbrief aushändigen. "Selbstverständlich dürfen
alle Familien ihre angefertigten Musterbücher, Lochkarten und
Holzgeräte mit nach Hause nehmen", verspricht Museumsleiter
Dr. Hermann-Josef Stenkamp.


INFO

Die Familienrallye beginnt am Sonntag um 15 Uhr im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und dauert etwa
eine Stunde. Die Teilnahme kostet 5 € zuzüglich 5,80 € Museumseintritt
pro Familie.

Westfälisches Industriemuseum
Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Telefon: 02871 21611-0
Telefax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 18 11:42:42 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 May 2006 11:42:42 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BLIT=5D_Scharte=2C_Sebastian_/_Woerner?=
=?iso-8859-1?q?=2C_Martin=3A_Fu=DFball_in_Westfalen=2E_Eine_illustrierte_?=
=?iso-8859-1?q?Geschichte?=
Message-ID: s46c5dbe.054@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.05.2006, 10:19


LITERATUR

"Fußball in Westfalen": LWL-Volkskundler lassen das Leder im Abseits

Eigentlich geht es beim Fußball ja immer nur um das Eine: Das Runde
muss in das Eckige. Doch der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) betrachtet Fußball in diesem Jahr einmal aus anderer Perspektive:
In ihrem Bildband "Fußball in Westfalen" lassen die LWL-Volkskundler
das Leder bisweilen im Abseits liegen und rücken Profis und Freizeitkicker,
Spieler und Fans, Schiedsrichter und historische Teammitglieder in den
Mittelpunkt.

"Wer war Pilsudski?" - "Rechtsaußen von Schalke 04". Diese Antwort
gab ein Mann aus Lavesum (Kreis Recklinghausen), der den polnischen
Staatschef in einem Fragebogen offenbar mit Kalwitzki, dem früheren
Schalker Rechtsaußen mit familiären Wurzeln im Osten Europas,
verwechselt hatte. Wichtige Fußballbegegnungen sind und waren
durchaus in der Lage andere (welt-)politische Ereignisse völlig aus dem
Bewusstsein der Zeitzeugen zu verdrängen. Wir haben uns auf die
Spuren dieses Spiels begeben, das seit mehr als hundert Jahren die
Menschen nicht nur bei uns in Westfalen fesselt", so Christiane Cantauw,
Geschäftsführerin der Volkskundlichen Kommission beim LWL.

Sebastian Scharte und Martin Wörner, die beiden Autoren des
"Fußballbuches" lassen über 100 Jahre Fußballgeschehen auf dem Platz,
am Spielfeldrand und auf der Tribüne Revue passieren.

Mit 200 Fotos und kurzen Texten schildern sie die wechselvolle
Geschichte des Fußballs in Westfalen. Dabei haben sie nicht nur den
Profifußball im Blick, sondern sie machen mit Fotos deutlich wie
facettenreich der Fußball ist, angefangen von den Straßenfußballern
über die Helden der Kreisliga bis hin zur Bundesliga - dabei vergessen
sie natürlich auch nicht den Frauenfußball.

Auf den Fotos begegnen den Lesern Babys in den Farben "ihres"
Vereins, Mannschaften von anno da-zumal, Prominente, Fans,
Schiedsrichter, Zuschauer, Spielerfrauen und Kinder, die selbst am
Tag der Erstkommunion die Fußballschuhe nicht in der Ecke stehen
lassen können. "Wir haben uns bemüht, möglichst viele Sichtweisen
auf den Fußball einzufangen", so die beiden Autoren. "Ohne die
Unterstützung der Menschen in Westfalen wäre das Buch aber
nicht zustande gekommen. Auf unseren Aufruf in der Presse hin
haben wir so viel Resonanz erhalten, dass wir vor einem Materialberg
standen."

Das Fußballbuch der LWL-Volkskundler richtet sich nicht nur an
Fußballbegeisterte. "Ich habe aus dem Buch viel Neues erfahren,
nicht nur über historische Zusammenhänge", so der bekennende
Fußballmuffel Christiane Cantauw. *Die 'Westfalen Popen Open',
ein Turnier für die Pastorinnen und Pastoren des evangelischen
Kirchenkreises, bei dem Mannschaften wie die "Bäffchenstürmer"
oder "PassTor Westfalia" antreten, kannte ich bislang jedenfalls
noch nicht."


INFO

Fußball in Westfalen.
Eine illustrierte Geschichte.
Von Sebastian Scharte und Martin Wörner.
Alltagsgeschichte in Bildern, Bd. 4, 2006,
125 Seiten, ca. 200 Fotos,
ISBN 10: 3-87023-265-X, 19,90 €.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 18 12:22:55 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 May 2006 12:22:55 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Wanderausstellung des Westfaelischen Museumsamtes,
21.05.-03.09.2006, Bielefeld
Message-ID: s46c6737.035@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Günter Bernhardt"
Datum: 16.05.2006, 15:04


AUSSTELLUNG

Wetter - verhext - gedeutet - erforscht

Eine Wanderausstellung des Westfälischen Museumsamtes, LWL,
in Zusammenarbeit mit dem Bauernhaus-Museum Bielefeld. Erst-
eröffnung am 21. Mai, 11 Uhr 30. Laufzeit bis einschließlich
3. September 2006. Zur Ausstellung erscheint reich illustrierter
Katalog im Umfang von 240 Seiten (12,50 € + 2,00 € Porto;
Bestellung: wma.info at lwl.org).

Alle reden vom Wetter. Wir auch. Kaum ein Thema eignet sich
besser für ein kurzes Gespräch unter Menschen, die sich
möglicherweise darüber hinaus wenig zu sagen haben. Das
Wohlbefinden jedes Einzelnen ist abhängig von der Zahl der
täglichen Sonnenscheinstunden, unser hochtechnisiertes
Verkehrssystem kann in Folge heftiger Schneefälle völlig
zusammenbrechen. Wertvolle Sendeminuten in den modernen
Medien widmen sich diesen Wetterphänomenen in tricktechnisch
perfekt aufbereiteten Wetterberichten und -vorhersagen.
All dies verdeutlicht nicht zuletzt unsere Abhängigkeit von
diesem Umweltphänomen. Besonders gilt dies für agrarisch
geprägte Gesellschaften, deren Abhängigkeit vom Wetter
existenziell ist.

Das, was wir als "chaotisches System Wetter" wahrnehmen,
besteht aus einer Vielzahl von Einzelphänomenen, denen wir
heute mit Hilfe der Wissenschaft "Meteorologie" auf die Schliche
zu kommen versuchen. So ist selbstverständlich die moderne
Erforschung und die Vorhersage der Wetterereignisse Thema
von Ausstellung und Katalog des Westfälischen Museumsamtes.
Aber die Ereignisse darauf zu reduzieren, hieße die Komplexität
der Zusammenhänge und der menschlichen Reaktionsweisen zu
leugnen. Das Phänomen Wetter wird in dieser Ausstellung nicht
auf die Meteorologie allein reduziert. Auch die Dimensionen
"Erfahrung" und "Glaube" - gemeint sind damit auch Volksglaube
und Aberglaube - werden betrachtet. Selbst wenn der Glaube
bei der Erklärung von Wetterphänomenen heute gegenüber der
Wissenschaft in den Hintergrund getreten ist - verschwunden
ist er nicht.

Die Zeitreise durch die Entwicklung der Vorstellung vom Wetter
und den Wettervorhersagen beginnt im Hohen Mittelalter, zieht
sich über Absolutismus und Aufklärung bis in die heutige Zeit.
Es beginnt mit den wissenschaftlichen Anfängen der Wetter-
beobachtungen zu einer Zeit, als das Weltbild der Antike noch
Gültigkeit besaß und die Menschen Gott für das Wetter
verantwortlich machten. Unterschiedliche Handlungsstrategien
werden vorgestellt, welche die Menschen jener Zeit entwickelten,
um nahendes Unwetter zu beeinflussen, abzuwenden oder sich
davor zu schützen. Den Anklagen wegen Wetterzauberei wird
die intensive Verehrung von Wetterheiligen gegenübergestellt.

Blitz und Donner wurden noch im 17. Jahrhundert als Zeichen
des göttlichen Zorns betrachtet. Zur gleichen Zeit begann in
den Wissenschaften das große Experimentieren. Mithilfe von
Versuchsanordnungen gelang es den Naturwissenschaften,
bestimmte Rätsel zu lösen und dabei wurden die für die
Meteorologie wichtigsten Messinstrumente - wie Barometer,
Thermometer und Hygrometer - entdeckt.

Die Erfindung der Telegraphie ermöglichte die Vernetzung von
Daten: Die Entwicklung der Messtechnik sowie der Aufbau der
Verwaltungsstrukturen verschafften der Meteorologie einen
nie dagewesenen Boom. Die öffentliche Wettervorhersage ist
unverzichtbarer Bestandteil des Alltags und meteorologische
Daten werden einem immer größeren Kreis von Interessenten
zugänglich. Blitz und Donner gelten nicht mehr länger als
Strafinstrument Gottes, sondern werden als Güte und Weisheit
des Schöpfers empfunden. In Publikationen werden Tiere und
Pflanzen glaubhaft als "Wetterpropheten" vorgestellt.
Unwetterbedingte Missernten und Hungerkrisen in der
Landwirtschaft Westfalens forderten Lösungen, um die Risiken
zu mindern. Es entstand unter anderem die Einrichtung einer
"Wetter-Casse", die den Gedanken der eigenverantwortlichen
Selbsthilfe durch solidarische Gefahrentragung aufnahm
("Einer für alle").

Zum Schluss geht es um die Erforschung der hohen Atmosphäre,
die Anfänge der numerischen Wettervorhersage mit Hilfe
"elektronischer Rechner" und die ganze Welt umspannende
Vernetzung mit Wetterdaten heute.

Was wird zu sehen sein? Neben einer Wetterstation und
meteorologischen Messinstrumenten sowie Wetterfahnen
sind Objekte zum Wetter(aber)glauben wie Wettersegen,
Wetterkreuze, Agnus Dei Devotionalien, Gewitterglocken,
Gebetbücher und Abbildungen von Wetterheiligen zu sehen.
Schulwandbilder, Satellitenbilder und Hundertjähriger Kalender
runden das Thema ab.


INFO

Neben der Ausstellung und dem reich illustrierten Katalog im
Umfang von 240 Seiten (12,50 € + 2,00 € Porto; Bestellung:
wma.info at lwl.org) wird ein durch das Westfälische Museumsamt
angebotenes museumspädagogisches Programm für Schulklassen
aller Altersstufen mit praktischen Versuchsanordnungen in die
"Geheimnisse" der Wetterforschung einführen.

Ansprechpartnerin: Verena Burhenne M. A.,
Westfälisches Museumsamt
Tel. 0251-591/4753
E-Mail: verena.burhenne at lwl.org

Dr. Rosa Rosinski
Bauernhaus-Museum Bielefeld
Tel. 0521-521/8550
E-Mail: bauernhausmuseum at owl-online.de


Bielefelder Bauerhausmuseum gGmbH
Dornberger Straße 82, 33619 Bielefeld
Telefon: 0521/ 5 21 85 50
Fax: 0521/ 5 21 85 52
e-mail: bauernhausmuseum at owl-online.de


Weitere Stationen:

Museum Heimathaus Münsterland und Krippenmuseum, Telgte: 10.09 bis 5.11. 2006
Museum Bünde. Dt. Tabak- und Zigarrenmuseum, Bünde: 12.11. 2006 bis 07.01. 2007
Museum für Naturkunde der Stadt Dortmund: 14.01. bis 11.03. 2007
Stadtmuseum Gütersloh: 18.03. bis 13.05. 2007
Mindener Museum: 19.05. bis 15.07. 2007
Münsterlandmuseum Burg Vischering: 22.07 bis 16.09. 2007
Museum Hexenbürgermeisterhaus Lemgo: 23.09. bis 18.11. 2007





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 19 11:22:35 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 May 2006 11:22:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Internationaler Museumstag: Angebot der LWL-Museen,
21.05.2006, Westfalen
Message-ID: s46daa93.012@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.05.2006, 13:47


AKTUELL

Internationaler Museumstag:
Junge Besucher in LWL-Museen werden zu archäologischen Kriminalisten,
Reportern, Web- und Baumeistern

Unter dem Motto "Museen und junge Besucher" findet am kommenden
Sonntag (21.05.) der diesjährige Internationale Museumstag statt. Auch
die Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben
sich besondere Angebote für junge Besucher einfallen lassen. Im
LWL-Archäologiemuseum in Herne können die jungen Besucher zum
Beispiel ab 14 Uhr mit modernsten Methoden eigenen Schmuck oder
andere Dinge aus Metall auf ihren genauen Gehalt untersuchen und
so zum Beispiel Fälschungen entlarven.

Unter der Leitung von Dr. Ingo Tausendfreund stellen angehende
Chemisch-technische Assistenten der Technischen Beruflichen
Schule 1 in Bochum verschiedene Verfahren vor. Die Chemiker
bringen unter anderem ein Röntgenfluoreszenzanalyse-Gerät mit.
"Mit dem Gerät können wir innerhalb von einer Minute zerstörungsfrei
Metalllegierungen zum Beispiel von Schmuck oder Münzen auf ihre
Zusammensetzung hin analysieren. Mit dem Gerät kann festgestellt
werden, ob ein Schmuckstück auch wirklich echt ist und wie viel
Prozent Gold, Silber beziehungsweise Platin es enthält", so
Tausendfreund.

Photometrie ist ein weiteres Verfahren, das in der Metallanalyse
eingesetzt wird. Die Auszubildenden zeigen den Besuchern, wie mit
Licht der Kupferanteil in einem Cent gemessen werden kann, um
den Edelmetallwert der Münze zu ermitteln. Ist das Kupfer vielleicht
sogar mehr wert als ein Cent? Wie man auch ohne Hightech-Verfahren
echtes Gold von Fälschungen unterscheiden kann, wussten schon
die alten Griechen. Sie ermittelten durch die so genannte Auftriebs-
methode die Dichte des unbekannten Metalls: Die Dichte von echtem
Gold ist so hoch wie bei kaum einem anderen Metall. Folglich verdrängt
es auch mehr Wasser, wenn man es in einen gefüllten Behälter gibt.

So stand schnell fest, ob es sich bei einem Schmuckstück um vergoldetes
Blei oder reines Gold handelte. Wie raffiniert dieses Messprinzip ist,
können die Besucher mit Geräten im Museum sehen. Außerdem können
Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren um 14 Uhr und um 16 Uhr
den "Tatort Westfalen" untersuchen. Die jungen Archäologen gehen
zuerst mit kriminalistischem Gespür in der Ausstellung auf Spurensuche,
um anschließend den "Fall Warburg" im Forscherlabor zu lösen. Für
Erwachsene wird parallel "gesucht. gefunden. ausgegraben.", ein
Rundgang durch 250 000 Jahre Menschheitsgeschichte angeboten.

Westfälisches Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
www.museum-herne.de
Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,50 Euro,
Kinder/Jugendliche: 2 Euro
Familientageskarte: 8 Euro


Im Westfälischen Römermuseum Haltern (Kreis Recklinghausen) können
Jugendliche im Alter von zehn bis zwölf Jahren um 15 Uhr zu rasenden
Reportern werden: Für ein brandaktuelles Extrablatt recherchieren sie
über die Schlacht im Teutoburger Wald. Dazu müssen die Teilnehmer
das Geheimnis der Maske lüften und andere harte Nüsse knacken. Als
Honorar gibt es einen selbstgefertigten "römischen Orden". In dem Film
"Die Rom-Maus" können Besucher ab sechs Jahren um 16 Uhr dem
Alltag der Römer in der Antike nachspüren. In diesem Beitrag aus der
"Sendung mit der Maus" wird zum Beispiel die Kleidung der Zivilisten und
der Soldaten vorgestellt. An der Kleidung war ebenso wie an der
Wohnung der Unterschied von Arm und Reich zu sehen. Der Film zeigt
antike Ruinen und erklärt, warum Grabreliefs ein anschauliches Bild der
damaligen Lebensverhältnisse vermitteln.

Westfälisches Römermuseum Haltern
Weseler Straße 100
Haltern am See
www.roemermuseum-haltern.de,
Eintrittspreise:
Erwachsene: 3 Euro
Kinder/Jugendliche 1,50 Euro
Familientageskarte: 7 Euro,


Unter dem Titel "Der offene Bauhof" zeigen und erläutern in der Zeit
von 11 bis 16 Uhr die Restauratoren des Westfälischen Freilicht-
museums Detmold (Kreis Lippe) verschiedene Arbeitsschritte an
aktuellen Projekten: Dabei zeigen Restauratoren - von den Gebäude-
restauratoren über die Werkstatt für Metall/Kunsthandwerk und
Möbel/Holzobjekte - ihre Arbeit und Aspekte der Ausbildung in diesen
Berufsfeldern. Jüngere Besucher können das Fachwerkmodell des
LWL-Museums am Bauhof in Gruppen aufbauen. Arbeitsschritte
am Fachwerk, Arbeitspläne und notwendige Vorbereitungen werden
besprochen. Der "Tag des Bauhofs" ermöglicht den Museumsgästen
einen Blick hinter die Kulissen. Der Bauhof, eines der museumseigenen
und für Besucher sonst nicht zugänglichen Betriebsgebäude, enthält
verschiedene Werkstätten.

Das Gebäude liegt etwas versteckt auf halbem Wege zwischen dem
Lippischen Meierhof und dem Paderborner Dorf. Für diese Aktion
reicht ein Eintrittskarte des Museums.

Westfälisches Freilichtmuseum Detmold
Krummes Haus
32760 Detmold
www.freilichtmuseum-detmold.de
Eintrittspreise:
Erwachsene: 5 Euro
Kinder/Jugendliche: 2 Euro
Familientageskarte: 11 Euro


Eine Premiere gibt es im Westfälischen Freilichtmuseum Hagen. Hier
führen erstmals jugendliche Museumsführer junge Gäste durch die
Ausstellung. Sechs 14- und 15-jährige Mädchen und Jungen haben
sich intensiv darauf vorbereitet, Interessierte um 14 Uhr durch die
Papiermühle, die Kaffeerösterei und die Seilerei zu führen. Kostenlose
Mitmachaktionen gibt es außerdem in der Papiermühle, in der Druckerei,
in der Nagelschmiede, in der Blaufärberei, in der Windmühle, in der
Kaffeerösterei, in der Dampfmahlmühle, in der Ölmühle und in der
Messinggießerei.

Westfälisches Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen-Selbecke
www.freilichtmuseum-hagen.de
Eintrittspreise:
Erwachsene: 5 Euro
Kinder/Jugendliche: 2 Euro
Familientageskarte: 11 Euro


Den vollen Einsatz aller Familienmitglieder verlangt eine Meisterprüfung,
die das LWL-Textilmuseum Bocholt (Kreis Borken) "abnimmt". Speziell
für den Internationalen Museumstag hat das Museum eine Familienrallye
mit kniffligen Aufgaben entwickelt.
Das Erkundungsspiel müssen Kinder, Eltern oder Großeltern mit Köpfchen,
Kraft, Kreativität und Geschicklichkeit verschiedene Aufgaben lösen, um
historische Lebenssituationen nachvollziehen und meistern zu können.
Jeder Familie erhält nach erfolgreicher Teilnahme den Meisterbrief
ausgehändigt. Die Familienrallye beginnt am Sonntag um 15 Uhr und
dauert etwa eine Stunde. Die Teilnahme kostet 5 € zuzüglich 5,80 €
Museumseintritt pro Familie.

Westfälisches Industriemuseum Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
www.textilmuseum-bocholt.de
Eintrittspreise:
Erwachsene: 2,40 Euro
Kinder/Jugendliche: 1,50 Euro
Familientageskarte: 5,80 Euro


Bei den jüngsten Besuchern sorgt im LWL-Industriemuseum Zeche
Hannover in Bochum der Mitmachzirkus Luftikus für Bewegung: Von
12 bis 15 Uhr zeigen die jungen Artisten aus Bochum Jonglage und
Artistik und animieren die Zuschauer zum Ausprobieren und Mitmachen.
Rund um den Ball dreht sich das Aktivprogramm der Deutschen
Fußball-Akademie: Mit Dribbelparcours, Schussgeschwindigkeitsmesser
und Multikickball können Besucher sich von 12 bis 16 Uhr in
WM-Stimmung bringen.

Beschaulicher geht es in der Ausstellung "Sportrevier" zu. Hier geben
die Fotografien von Dirk Lohmann Einblicke in hochklassige Sportarten
abseits des Rampenlichts. Der Förderverein der Zeche Hannover bietet
um 12 und 15 Uhr Erlebnisführungen durch die Zeche Hannover mit
Vorführung der Dampf-Fördermaschine von 1893 an. Kinder können
den Bergbau hautnah im Kinderbergwerk *Zeche Knirps" erleben. Und
auf die kleinsten Besucher wartet der Berggeist Flözian in seiner
Schatz- und Wunderkammer mit Fundstücken aus der Zechengeschichte.
Der Eintritt zum Museumstag ist frei.

Westfälisches Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum-Hordel
www.zeche-hannover.de


Die Kinder von vier bis 14 Jahren haben im Alten Schiffshebewerk
Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen) die Möglichkeit, Bilder
vom Kanal, von den Schiffen und vom Hebewerk zu malen, zu zeichnen
oder zu fotografieren. Die Aktion der Vier- bis 14-Jährigen bezieht sich
auf die Fotoausstellung mit den Titel "Am Kanal", die Fotografien der
überregional bekannten Fotografin Brigitte Kraemer zeigt. Ziel des
Aktionstages ist es, der Ausstellung auf dem Schleppkahn (07.05. bis
30.09) im vorderen Laderraum des Schiffes eine kleine "Kinderausstellung"
hinzuzufügen. An diesem Aktionstag werden die interessierten Kinder
von drei Museumspädagoginnen betreut. Außerdem ist die Künstlerin
und Fotografin Brigitte Kraemer während des gesamten Tages anwesend,
um wissbegierigen Kindern Tipps zu geben.
Interessierte Kinder und ihre Eltern werden gebeten, Wasserfarben und
Pinselbehälter oder ihre eigenen Fotokameras mitzubringen. Die Fotos
sollen selbst entwickelt und dem Museum zugeschickt werden. Alle
anderen Materialien werden vom Museum gestellt (Papier, Stifte,
Klemmbretter etc.). Die Teilnahme an der Aktion ist kostenlos. Es muss
nur der normale Museumseintritt entrichtet werden.

Westfälisches Industriemuseum Altes Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
www.schiffshebewerk-henrichenburg.de
Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,50 Euro
Kinder/Jugendliche: 2 Euro
Familientageskarte: 8 Euro


Mit einem Museumsfest feiert die Ziegelei Lage (Kreis Lippe) den
Internationalen Museumstag. Zum Auftakt starten die Museums-
mitarbeiter um 10 Uhr den 240 PS starken Dieselmotor der
Maschinenziegelei. Die historische Anlage aus den 1920er Jahren
produziert dann bis zum Abend annähernd 10.000 Ziegel. "Die
Besucher können verfolgen, wie der Lehm in Loren über die steile
Rampe zum Kollergang hinauftransportiert wird und dieser Lehm
in der Maschinenanlage zu Ziegeln verarbeitet wird", erklärt
LWL-Museumsleiter Willi Kulke.

Den gesamten Tag fährt die Feldbahn jung und alt über das
Museumsgelände. Für die Kinder gibt es eine Museumsrallye mit
vielen Aktionen: Murmelspielen, Hindernisläufen, Schubkarren-Rennen,
Torwandschießen, sie können aus Ziegelrohlingen Tiere schnitzen
auf der Kochmaschine Kaffee rösten. Als Preise winken ein Kinder-
geburtstags-Programm oder die Teilnahme an der nächsten
Zieglerfreizeit. Das kulturelle Programm startet um 11 Uhr mit
Folk- und Popsongs von "Filipps Firma". Rote Nase und gestreiftes
Hemd sind die Markenzeichen des Clowns "Riccollino", der das
junge Publikum zum Lachen bringt. Der Bielefelder Künstler Harald
Kießlich ist mit französischen Musette-Klängen auf dem Akkordeon
rund um das Museumscafe präsent. Kinder und Erwachsene will
am Nachmittag der Bielefelder Clown "Krawalli" begeistern. Der
Eintritt beträgt einen Euro.

Westfälisches Industriemuseum Ziegelei Lage
Sprinkernheide 77
32791 Lage
www.ziegelei-lage.de


"Wasser marsch" heißt es LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in
Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis). Am Internationalen Museumstag eröffnet
der LWL hier den Wasserspielplatz "Kleine Ruhr" wieder. Gleichzeitig
gibt das LWL-Museum neue Spielgeräte zum Entern frei: Treidelpferd,
Schaukelschiff und Rutsche bereichern künftig das Angebot für die
jüngsten Besucher. Ein sechs Meter hoher "Piratenmast" ist die neue
Herausforderung für die Größeren und Mutigeren. Außerdem gibt das
Museum Einblicke in die aktuellen Angebote seiner museumspädagogischen
Arbeit. Zu Beginn des Festtages wird um 11 Uhr die Sonderausstellung
"Dampflok-Erlebnisse" mit Fotografien des Düsseldorfer Künstlers
Eberhard Nowak eröffnet. Für die musikalische Begleitung sorgt die
Saxophonistin Jutta Biermann. Um 12.30 Uhr folgt dann die Einweihung
des Spielplatzes. Noch eine Premiere: Erstmals werden Sonntag unsere
neuen Personenwagen, gezogen von der Rohöl-Lokomotive "Montania"
von 1936, auf dem Gleiskreis rund um die Ringöfen zum Einsatz kommen.
Den ganzen Tag über stehen außerdem Führungen im Besucherbergwerk
Nachtigallstollen und Vorführungen der Maschinen auf dem Programm.
Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

Westfälisches Industriemuseum Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
www.zeche-nachtigall.de


Das Planetarium im LWL-Naturkundemuseum in Münster zeigt um 11 und
15 Uhr das Kinderprogramm "Der kleine Häwelmann". Um 14 Uhr steht
das "Grenzenlose Weltall", um 16 Uhr "Erde und Mond - Ein Doppelspiel im
All" und um 17 Uhr "Gefahr aus dem Weltall" auf dem Planetariumsprogramm.

Westfälisches Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 285
Münster
www.naturkundemuseum-muenster.de,
Eintrittspreise: In Klammern die Preise für das Kombiticket (Museum und
Planetarium): Erwachsene: 3,50 Euro (6,20 Euro), Kinder/Jugendliche
von 6 bis 17 Jahren: 2 Euro (3,10 Euro), Familientageskarte: 8 Euro
(14,00 Euro), Ermäßigte: 2,10 Euro (3,70 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 19 11:27:50 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 May 2006 11:27:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Maschinen laufen beim Museumsfest: 10.000 Ziegel
an einem Tag, 21.05.2006, Lage
Message-ID: s46dabd5.072@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 18.05.2006, 12:25


AKTUELL

10.000 Ziegel an einem Tag
Maschinen laufen beim Museumsfest in Lage

Am Sonntag, 21. Mai, pulsiert wieder das Herz der Ziegelei Lage.
Zum Museumsfest starten die Mitarbeiter im Museum des Landschafts-
verbandes Westfalen-Lippe (LWL) pünktlich um 10 Uhr den 240 PS
starken Dieselmotor der Maschinenziegelei. Die historische Anlage
aus den 1920er Jahren produziert dann bis zum Abend annähernd
10.000 Ziegel.

Lautstark drehen sich die Steinräder des tonnenschweren Kollergangs,
durch den der Lehm aufbereitet und in die Strangpresse gedrückt wird.
Heraus kommt ein rechteckiger Strang, von dem die Ziegelrohlinge
abgeschnitten werden. "Die Besucher können verfolgen, wie der Lehm
in Loren über die steile Rampe zum Kollergang hinauftransportiert wird
und dieser Lehm in der Maschinenanlage zu Ziegeln verarbeitet wird",
erklärt LWL-Museumsleiter Willi Kulke.

Den gesamten Tag fährt die Feldbahn jung und alt über das Museums-
gelände. Für die Kinder gibt es wieder eine Museumsrallye mit vielen
Aktionen: Murmelspielen, Hindernisläufen, Schubkarren-Rennen,
Torwandschießen, Schnitzen von Tieren aus Ziegelrohlingen und
Kaffeerösten auf der Kochmaschine. Als Preise winken zum Beispiel ein
Kindergeburtstags-Programm oder die Teilnahme an der nächsten
Zieglerfreizeit.

Das kulturelle Programm startet um 11 Uhr mit Folk- und Popsongs von
"Filipps Firma". Das kleine Familienunternehmen der Brüder Philipp und
Pete Quest aus Bielefeld sorgt mit zwei Gitarren, zwei Stimmen,
eingängigen Melodien und unverkrampftem Auftreten für "Wohlfühl-
stimmung". Rote Nase und gestreiftes Hemd sind die Markenzeichen des
Clowns "Riccollino", der das junge Publikum mit Späßen und Liedern zum
Lachen bringt. Der Bielefelder Künstler Harald Kießlich ist mit französischen
Musette-Klängen auf dem Akkordeon rund um das Museumscafe präsent.
Kinder und Erwachsene will am Nachmittag der Bielefelder Clown Krawalli
begeistern - er verspricht eine abwechslungsreiche Show mit kindgerechter
Comedy, Jonglage und Artistik auf einem Rad.

Das Museumscafe bietet während des ganzen Tages Kuchen und lippische
Spezialitäten an. Der Eintritt beträgt einen Euro.

Das Programm im Einzelnen:

11 + 13 Uhr Filipps Firma Folk- & Popsongs
12 + 14 Uhr Riccollino - der Kinderclown
15 + 16.30 Uhr Krawalli - ein "jonglierender Comiker"
ab 13 Uhr Harald Kießlich Französische Chansons auf dem Akkordeon
10-18 Uhr Maschinenziegelei in Aktion, Feldbahnfahrten, Museumsrallye,
Kuchen und lippische Spezialitäten


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Ziegelei Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Telefon: 05232 9490-0
Telefax: 05232 9490-38
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 19 11:32:39 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 May 2006 11:32:39 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Fotografien: Dampflokerlebnisse - mehr als pure
Technik, 21.05.-13.08.2006, Witten
Message-ID: s46dacf8.098@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 18.05.2006, 12:29


AUSSTELLUNG

Dampflokerlebnisse - mehr als pure Technik
Fotografien von Eberhard Nowak auf Zeche Nachtigall

"Dampflokomotiven sind für mich wie Lebewesen," sagt der
Fotograf Eberhard Nowak. Für seine Aufnahmen wurde der
Düsseldorfer schon mehrfach ausgezeichnet. Von Sonntag,
21. Mai, bis 13. August ist eine Auswahl seiner Bilder unter
dem Motto "Dampflokerlebnisse" im Westfälischen Industrie-
museum Zeche Nachtigall in Witten zu sehen.

Der Ort ist Programm: Im Maschinenhaus des ehemaligen
Bergwerks dreht sich das gewaltige Schwungrad einer
historischen Dampffördermaschine, und ab Mai hält vor
dem Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) regelmäßig die nostalgische "RuhrtalBahn" - gezogen
von einer Dampflok.

Eberhard Nowak spürt den alten Lokomotiven überall nach:
im Bahnbetriebswerk, auf der Strecke, aber auch auf Lok-
friedhöfen. Für ihn sind sie "Wunderwerke einer vergangenen
Epoche. Alle Vorgänge der Forbewegung, die mechanischen
Abläufe, kann ich nachvollziehen. Räder, Treibstangen, Zylinder,
Kessel und viele zugehörige Aggregate begeistern mich und
sind mehr als pure Technik."

Für den Düsseldorfer steht nicht das reine Abbild der Dampfloks
im Focus des Interesses. Er will das "Erlebnis" darstellen, wenn
etwa ein schwarzes Ungetüm anfährt, und es krächzt, dampft,
raucht und pfeift. Oft reichen ihm Details oder Abstraktionen
aus, um das Motiv zu charakterisieren.

Eberhard Nowak fotografiert seit 25 Jahren. Seine ersten
bildnerischen Kenntnisse erwarb er in Mal- und Zeichenkursen
als Gast in der Werkkunstschule Wuppertal und an Volkshoch-
schulen. Autodidaktisch bildete er sich in der bildnerischen Foto-
grafie weiter. Nowak beteiligte sich mehrfach an Ausstellungen
im In- und Ausland und stellte seine Bilder in zahlreichen Einzel-
ausstellungen insbesondere im Rheinland aus.


INFO

Dampflok-Erlebnisse
Fotografien von Eberhard Nowak
21. Mai (Eröffnung 11 Uhr) bis 13. August 2006
Westfälisches Industriemuseum Zeche Nachtigall,
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 19 11:37:14 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 May 2006 11:37:14 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Einladung_zum_Luedenscheider_Ges?=
=?iso-8859-1?q?pr=E4ch=2C_31=2E05=2E2006=2C_Luedenscheid?=
Message-ID: s46dadfd.019@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "igb"
Datum: 18.05.2006, 16:04


AKTUELL

"Lüdenscheider Gespräche"

Zu Gast bei Kurt Weill
Christina Asbeck

Leben und Werk des Komponisten Kurt Weill stehen im Mittelpunkt
des nächsten "Lüdenscheider Gesprächs", zu dem das Institut für
Geschichte und Biographie am Mittwoch, den 31. Mai in die
Liebigstr. 11 einlädt.

Kurt Weill, geboren 1900 in Dessau und in Deutschland vor allem
durch seine Zusammenarbeit mit Bert Brecht berühmt geworden,
hatte sein erstes Engagement als junger Mann von 20 Jahren am
Stadttheater Lüdenscheid, wo er im Dezember 1919 eine Stelle als
Kapellmeister antrat. 1921 kehrte er nach Berlin zurück, um sein
Musikstudium wieder aufzunehmen, und wurde Meisterschüler
Ferruccio Busonis an der Preußischen Akademie der Künste. 1938
entstand dort die Dreigroschenoper. Nach der nationalsozialistischen
"Machtergreifung" 1933 emigrierte Weill nach Paris und 1936 in die
USA, wo er 1950 starb.

Christina Asbeck, selbst Komponistin, Konzertgeigerin und Musik-
historikerin, wird mit ihrem Vortrag die Gäste des "Lüdenscheider
Gesprächs" mit dem berühmten Komponisten bekannt machen.
Besonders schön: Die authentischen Berichte und Analysen von und
über Weill werden von Musikbeispielen begleitet, die Christina Asbeck
auf der Violine spielt.


INFO

Zeit:
Mittwoch, den 31. Mai 2006
17.00 Uhr

Ort:
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 19 11:41:54 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 May 2006 11:41:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ziegelei-Steinbruch Hagen-Vorhalle zaehlt zu
den wichtigsten Geotopen in Deutschland
Message-ID: s46daf1b.050@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 17.05.2006, 20:27


AKTUELL

Auszeichnung für die Stadt Hagen: Ziegelei-Steinbruch Hagen-Vorhalle
zählt zu den wichtigsten Nationalen Geotopen in Deutschland.

Die Stadt Hagen freut sich, dass die Akademie der Geowissenschaften zu
Hannover e.V. den ehemaligen Ziegelei-Steinbruch in Hagen-Vorhalle als
eines der bedeutendsten Geotope Deutschlands mit der Auszeichnung
"Nationaler Geotop" versehen hat. Am 12. Mai 2006 wurde der Stadt Hagen
im Niedersächsischen Landtag in Hannover das Privileg verliehen, das
geschützte Logo "Nationaler Geotop" zukünftig zu führen. Gleichzeitig
hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Erlaubnis
erteilt, das offizielle Logo "planeterde - Welt der Geowissenschaften"
für die Öffentlichkeitsarbeit zu verwenden. Der Geschäftsführer der
Akademie der Geowissenschaften, Herr Prof. Dr. Ernst-Rüdiger Look, wird
nach der Sommerpause die Urkunde mit dem Prädikat "Nationaler Geotop" an
die Stadt Hagen übergeben.

Die Auszeichnung "Nationaler Geotop" wurde an 77 der bedeutendsten
geologischen Aufschlüsse in Deutschland vergeben. In der eindrucksvollen
Liste der ausgewählten Geotope befindet sich der ehemalige
Ziegelei-Steinbruch Hagen-Vorhalle in einer eindrucksvollen Reihe mit
Fossilienfundstellen und Landmarken. Neben Hagen-Vorhalle sind die für
ihre Schwimmsaurier berühmten Steinbrüche im baden-württembergischen
Holzmaden, die Grube Messel bei Darmstadt, wo unter anderem auch das
Ur-Pferdchen entdeckt wurde, und die Steinbrüche der Solnhofener
Plattenkalke im Altmühltal, die Fundorte des Ur-Vogels Archaeopterix
waren, unter den bedeutendsten Geotopen vertreten. Ausgezeichnet wurden
aber auch geologischen Landschaftsräume und markante Naturdenkmäler, wie
beispielsweise der Meteoritenkrater im Nördlinger Ries, die Bruchhauser
Steine im Sauerland, die Externsteine in Ostwestfalen, das Felsenmeer
bei Hemer, das Randecker Meer auf der Schwäbischen Alb, die Mainschleife
bei Volkach, das Neandertal bei Mettmann, die Insel Helgoland und die
von Caspar David Friedrich gemalte Kreideküste im Nationalpark Jasmund
auf Rügen.

Der ehemalige Ziegelei-Steinbruch in Hagen-Vorhalle ist eine der
wichtigsten Fossilfundstellen in Deutschland. Die hier aufgeschlossenen
Sedimente des unteren Oberkarbon (Namur B) wurden vor etwa 319 Millionen
Jahren im Bereich einer Lagune und eines großen Flußdeltas abgelagert.
In der geologischen Fachwelt ist der Aufschluss auch wegen der hier
anzutreffenden Faltenbilder und Gebirgsstörungen bekannt.

Günstige Erhaltungsbedingungen führten dazu, dass in den Schiefertonen
ein einzigartiger Ausschnitt der marinen und terristischen Fauna und
Flora überliefert wurde. Seit den 1990er Jahren steht der Steinbruch
unter Bodendenkmalschutz. Das bedeutet, dass das Sammeln von Fossilien
ohne Genehmigung nicht erlaubt ist und unter Umständen empfindliche
Strafen zur Folge haben kann.

Bei den wissenschaftlichen Grabungen des Westfälischen Museums für
Naturkunde in Münster wurden unter anderem die weltweit ältesten
Fluginsekten in einer ausgezeichneten Erhaltung entdeckt. Darunter
finden sich große Urnetzflügler und Libellenarten. Aber auch die Funde
von Einhornhaien, Quastenflosser und anderen Tieren sind ebenfalls
international bedeutend. Hinzu kommen Pflanzenreste, die in ihrem
ausgezeichneten Erhaltungszustand sogar feinste Details erkennen lassen.
Eine repräsentative Auswahl von Fossilien aus dem früheren
Ziegelei-Steinbruch sind im Museum für Ur- und Frühgeschichte
Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle, in unmittelbarer Nähe zur
Fundstelle, und im Museum für Naturkunde in Münster ausgestellt.

Vor kurzem konnte das Museum die weltweit einmalige Rekonstruktion einer
riesigen Ur-Libelle, wie sie vor 320 Millionen Jahren in Hagen durch die
Lüfte schwirrte, der Öffentlichkeit vorstellen. In die neue, von dem
bekannten Präparator Werner Kraus in Aachen ausgeführte Rekonstruktion
flossen neueste Erkenntnisse der Forschung ein. Die Versteinigung der
Ur-Libelle mit dem Namen Namurotypus sippeli und einer Flügelspannweite
von über 30 cm ist in einer Vitrine mit der lebensechten Plastik zu
sehen. Bei der Rekonstruktion handelt es sich um eine Schenkung der
Behrendt-Stiftung in Hagen.

Die renommierte Akademie der Geowissenschaften zu Hannover e.V. hat den
Begriff Geotop folgendermaßen definiert: "Bei den Geotopen handelt es
sich um natürliche oder vom Menschen geschaffene Gesteinsaufschlüsse, um
Landschaftsformen oder um Beispiele für das Wirken geologischer Kräfte
oder um die Spuren des vorzeitlichen Lebens." Das Bundesministerium für
Bildung und Forschung brachte anlässlich der Auszeichnung in Hannover
die Erwartung zum Ausdruck, "dass diese besonders auffälligen und
außergewöhnlichen und zum Teil spektakulären geologischen
Sehenswürdigkeiten der Öffentlichkeit nahe gebracht werden."

In der Stadt Hagen fällt diese Perspektive auf fruchtbaren Boden. Nicht
nur das sich als Publikumsmagnet erweisende Museum für Ur- und
Frühgeschichte im Wasserschloss Werdringen, sondern auch das
weitergehende Projekt eines Evolutionsparks wird der nationalen und
internationalen Bedeutung der Fossilfundstelle Hagen-Vorhalle mehr als
gerecht.

Mit der Auszeichnung "Nationaler Geotop" wurde die Bedeutung der Hagener
Fundlandschaft, die bereits im 18. und 19. Jahrhundert zu den
wichtigsten Arbeitsgebieten von Geologen und Archäologen in Europa
zählte, eindrucksvoll bestätigt. Auf der Basis dieser für die
Paläontologie und Archäologie teilweise auch weltweit einzigartigen
Region will der zurzeit von der Stadt Hagen vorbereitete Evolutionspark,
die Geschichte von der Entstehung unseres Planeten bis zum Mittelalter
für die Öffentlichkeit erlebbar machen. Die Darstellung der Entwicklung
des Lebens wird auch Aspekte der Klima- und Umweltgeschichte
einbeziehen. In die Konzeption und Präsentation zur Entwicklung des
Menschen fließen auch Ergebnisse der experimentelle Archäologie und
qualitativ hochwertige Darstellungen im Rahmen der "Living History" mit
ein.


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
www.historisches-centrum.de
www.museum-werdringen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 19 11:52:52 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 May 2006 11:52:52 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Start der Ausstellung "Klima und Mensch",
30.05.2006-30.05.2007, Herne
Message-ID: s46db1a3.096@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.05.2006, 12:50


AUSSTELLUNG

Saurer Regen am Kölner Dom und wie Rinder Klima machen

Im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne wird am
30. Mai die bisher größte Ausstellung in Deutschland über
"Klima und Mensch" mit doppelt so vielen Exponaten wie geplant
starten: Über 800 Ausstellungsstücke aus allen Kontinenten
sollen jetzt sowohl die Anpassungsfähigkeit der Menschen,
Tiere und Pflanzen über die Jahrtausende als auch die Wetter-
Extreme vor sechs Millionen Jahren bis zu zukünftigen
Hochwasserkatastrophen erlebbar machen (bis 30. Mai 2007).
Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
wird das "Leben in Extremen" auf 900 Quadratmetern
präsentieren.

Wenn man zu den reich verzierten Spitzen des Kölner Domes
schaut, erblickt man jahrhundertealte Steinmetzkunst, originale
Zeugen von über 700 Jahren Geschichte. Original? Schön wär's,
leider stammt keine einzige der Spitzen der gewaltigen Kirche
mehr aus dem 13. oder den folgenden Jahrhunderten, als die
Dombaumeister mit ihrem Werk begannen.

"Der so genannte saure Regen, der durch die Auto- und Industrie-
abgase entsteht, ist in den vergangenen Jahrzehnten zu einem
immer größeren Problem geworden. Er hat den weichen Drachen-
felser Trachyt der Domspitzen einfach zerfressen", sagt
Archäologin Julia Hallenkamp-Lumpe.

Die Wissenschaftlerin freut sich deswegen besonders darüber,
dass eine originale Spitze des gotischen Domes aus dem späten
13. Jahrhundert in der Ausstellung "Klima und Mensch" im
Westfälischen Museum für Archäologie in Herne zu sehen ist.
"An ihr können wir sehr gut erkennen, wie der Mensch mit seinem
Einfluss auf die Umwelt seine eigenen Bauwerke zerstören kann."

Das Beispiel des Domes ist auch aus einem anderen Grund
einzigartig: Der Steinbruch, in dem das Material für die Domspitzen
gewonnen wurde, steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Einen
Ersatz aus dem Original-Gestein wird es daher nicht mehr geben.

Der Kölner Dom ist zwar schon 700 Jahre alt, Umweltzerstörung ist
aber ein noch viel älteres Thema, wie die Ausstellung in Herne zeigt.
Einen großen Einschnitt setzen die Wissenschaftler in der Zeit vor
etwa 12.000 Jahren, als im Nahen Osten die ersten Jäger und
Sammler sesshaft wurden und begannen Ackerbau und Viehzucht
zu betreiben. "Mit jedem Entwicklungsschritt, den der Mensch seitdem
gegangen ist, wurde sein Einfluss auf die Umwelt größer", berichtet
Julia Hallenkamp-Lumpe. "Unsere Vorfahren reagierten nicht mehr
nur auf die Umwelt, sondern griffen zunehmend aktiv ein."

In den ersten Jahrtausenden der Sesshaftigkeit lebte der Mensch
noch weitgehend im Einklang mit der Natur. "Weil die Bevölkerungs-
zahlen aber immer rascher stiegen, mussten die Menschen immer
mehr Landschaft immer intensiver nutzen * und damit veränderten
sie die Landschaft auch." Sie störten den Energie- und Wasser-
austausch, vernichteten durch Brandrodungen die Wälder als
natürliche Kohlenstoffspeicher und setzten diesen zugleich frei. Die
Folge: Der Kohlenstoff reagiert mit dem Sauerstoff der Luft und
verwandelt sich in Kohlendioxid, das den natürlichen Treibhauseffekt
verstärkt. Nur ein Beispiel aus der Geschichte: "Die Menschen im
alten Griechenland holzten vor über zweieinhalbtausend Jahren in
Attika ganze Wälder ab, um eine Flotte gegen die Perser zu bauen",
sagt die Archäologin.

Heute verändern ausgedehnte Städte durch ihre Wärmeausstrahlung
sogar die lokalen Wind- und Niederschlagsverhältnisse. Mit weiteren
Folgen: "Das so genannte Mikroklima riesiger Städte beeinflusst das
Umlandklima, das wiederum das regionale Klima mitbestimmt", erklärt
die Forscherin.

Seit der Industrialisierung im 18. Jahrhundert nutzt die Menschheit
in vergleichsweise kurzer Zeit riesige Mengen der fossilen Energieträger
Öl, Erdgas und Kohle, die sich über Millionen von Jahren angesammelt
haben. Bei deren Verbrennung entsteht ebenfalls das Treibhausgas
Kohlendioxid. Für den Treibhauseffekt ist zudem ein weiterer,
ungewöhnlich erscheinender Faktor verantwortlich. "Mittlerweile
beeinflussen wir sogar mit unserer Fleischproduktion das Klima", erklärt
Julia Hallenkamp-Lumpe. "1,3 Milliarden Rinder weltweit erzeugen mit
ihrer Verdauung zwölf Prozent aller Methangasemissionen auf der
Welt. Das sind 115 Millionen Tonnen Treibhausgas * genau soviel wie
der gesamte Verkehr auf der ganzen Erde freisetzt."

Doch die Ausstellung in Herne zeigt auch aktuelle Beispiele für die
vielen positiven Ansätze, Aktionen und Forschungen, die den
Klimaschutz zum Ziel haben. So rief etwa die Kenianerin Wangari
Maathai das "Green Belt Movement" ins Leben. Im Rahmen dieses
größten, panafrikanischen Aufforstungsprojektes wurden seit 1977
mehr als 30 Millionen Bäume gepflanzt. Für dieses Engagement
erhielt Maathai 2004 den Friedensnobelpreis. Die Begründung: Der
Frieden auf der Welt hängt von der Bewahrung der Umwelt ab.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Unesco und
des NRW-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers und ist ein
Kooperationsprojekt mit der Nordrhein-Westfälischen Stiftung für
Umwelt und Entwicklung. Sie wird außerdem gefördert von:
Kulturstiftung Westfalen-Lippe, Gelsenwasser AG, ThyssenKrupp
Steel AG, Schenker Deutschland AG, RWE Westfalen-Weser-Ems AG,
Stadtwerke Herne AG, 1komma6 Multimediale Dienstleistungen GmbH,
Bildungs- und Erziehungsstiftung der Herner Sparkasse, Herner
Sparkasse, Schwing GmbH, Deutsche Steinkohle AG, Ter Hell Plastic
GmbH, Germanwings GmbH, CareUnit AG, Deutsche Benkert GmbH &
Co. KG, Reifen Stiebling GmbH, Dr.Hauschka Kosmetik/Wala Heilmittel
GmbH, Bofrost Dienstleistungs GmbH und Co. KG, Sasol Germany
GmbH, DB Regio NRW GmbH, Kulturinitiative Herne e.V., Stadt Herne,
Stadtmarketing Herne GmbH, Stadt Herne, Verein der Freunde und
Förderer des Westfälischen Museums für Archäologie e. V.


INFO

Westfälisches Museum für Archäologie
Landesmuseum und Amt für Bodendenkmalpflege
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
Fax: 02323 94628-33
archaeologiemuseum at lwl.org
www.landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 22 11:34:18 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 May 2006 11:34:18 +0200
Subject: [WestG] [TOC] industrie-kultur, 2006, Heft 2
Message-ID: s471a1d2.013@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Sven Bardua"
Datum: 19.05.2006, 19:03


TOC

SERVICE:TOC

industrie-kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte

12. Jahrgang
35. Heft
2/2006
ISSN 0949-3751

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=43


SCHWERPUNKTTHEMA "POLEN"

S. 2 - 6
Barszcz, Marek
Industriekultur in Polen - ein Überblick

S. 7 - 8
Parent, Thomas
Gelobtes Land? £ód* als polnische Textilmetropole

S. 9
Otto, Markus
Poniewierka, Andrzej
Ein neues Leben für die Fadenfabrik *Odra" in Nowa Sól
S. 10 - 11
Schinkel, Eckhard
Die geneigten Ebenen am Oberland-Kanal Ostródzko-Elblaºki - Legende und Fakten

S. 12 - 15
Unverfehrt, Gabriele
Zwischen Mietskaserne und Gartenstadt - Werkswohnungen in der Montanindustrie von Oberschlesien

S. 15
Guz, Dariusz
Ein markanter Wasserturm in Zabrze

S. 16 - 17
Gorzelik, Jerzy
Mit Industriedenkmalen die Identität Oberschlesiens bewahren

S. 18
Diesing, Norbert
Kosmaty, Jerzy
Bergbau im Bergland: das Waldenburger Revier

S. 19 - 21
Gerber, Piotr
Denkmalschutz in Umbruchzeiten - das industrielle Erbe in Polen

S. 22 - 23
Barszcz, Marek
Das Walzwerk von Maleniec - ein frühes Montandenkmal

S. 24 - 26
Geißler, Andreas
Schmalspurbahnen in Polen heute - ein Überblick

S. 26
Oboth, Christoph
Px48 - polnische Standard-Dampflok für die Schmalspur

S. 27 - 28
Nielek, Aleksandra
Industriearchäologisches Mosaik: die Zementfabrik *Stern" in Szczecin (Stettin)

S. 28
Kierdorf, Alexander
Das Großkraftwerk Szczecin (Stettin)

S. 29 - 30
Osses, Dietmar
Ruhrpolen - polnische Zuwanderer im Ruhrgebiet


ERIH-PROJEKT
S. 31
Bluhm, Frieder
Stahlharte Fakten: das Kelham Island Museum in Yorkshire, England

S. 32
Bluhm, Frieder
Zeitreise in das Erdinnere: Kali-Bergwerk Merkers, Thüringen

S. 33
Bluhm, Frieder
Museum zu Mitmachen: das Industrion in Kerkrade, Niederlande

S. 34
Bluhm, Frieder
Das Zuhause des Ziegels: der Ziegeleipark Mildenberg in Brandenburg


RUBRIKEN
S. 35
Diesing, Norbert
Das historische Foto: Bergmannsandacht *...treu unserem deutschen Oberschlesien"

S. 36 - 37
Parent, Thomas
Industriegeschichte: Denkmale industrieller Menschenvernichtung: Auschwitz und Birkenau

S. 38
Peters-Schildgen, Susanne
Selbst vorgestellt: Grenzüberschreitend - das Oberschlesische Landesmuseum Ratingen

S. 39 - 40
Bergstein, Edgar
Industriegeschichte: Steinkohlebergbau im Norden von Frankreich

S. 41
Kuntzsch, Brigitte
Industriearchitektur: Der Osthafen in Frankfurt am Main lebt

S. 42 - 43
Schildberg, Ulrich
Reiseziele der Industriekultur: Kohle im Eis - Bergbau auf Spitzbergen

S. 44 - 45
Velfl, Josef
Industriegeschichte: Zwei ungewöhnliche Dampfmaschinen der M.-A.-G. in Pøíbram

S. 46 - 47
Schleser, Werner
Künstlerporträt: Wandmalerei von Greg Gawra im Montanrevier Lothringen

S. 48 - 49
Bardua, Sven
Reiseziele der Industriekultur: Schwebende Gondeln über dem Fluß - neue und alte Schwebefähren

S. 50 - 51
Renz, Kerstin
Industriearchitektur: Moderne Industriearchitektur des *Blitzarchitekten" Ph. J. Manz

S. 53
Zesewitz, Sigbert
Nachruf für Helmut Düntzsch

S. 53
Tempel, Norbert
Deutsche TICCIH-Gruppe hat sich konstituiert

S. 54 - 62
Industriekultur in den Regionen

S. 63 - 64
Lesezeichen

Beihefter
Parent, Thomas
Die historische Anzeige: Etiketten von Textilfabriken in £ód*


INFO

Kontakt:
Sven Bardua
Zeitschrift industrie-kultur, Klartext-Verlag Essen
Tel.: des CvD Sven Bardua: 040 / 430 16 76
E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
URL: www.industrie-kultur.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 22 11:38:47 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 May 2006 11:38:47 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/17
Message-ID: s471a2d2.036@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl"
Datum: 22.05.2006, 10:10


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-17 für den Zeitraum 09.05.2006 bis zum
12.05.2006
mit insgesamt 43 Titeln ist unter der folgenden Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&
NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 22 11:52:22 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 May 2006 11:52:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Konzerttage im Damenstift Asbeck, Legden-Asbeck,
27./28.05.2006
Message-ID: s471a60c.011@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Bernhard Laukötter"
Datum: 19.05.2006, 12:28


AKTUELL

1. Äbtissinnentag
Konzerttage im Damenstift Asbeck 27. und 28. Mai 2006

Mit einem musikalisch-romantischem Wochenende möchten wir den
gelungenen Wiederaufbau eines einmaligen Denkmales in Asbeck
feiern. Hierzu möchten wir Sie sehr herzlich einladen!

Mit ausgewählten Orchester- und Kammerkonzerten am Samstag und
Sonntag wird die Historie um Therese von Zandt, ehemals Stiftsdame
in Asbeck, lebendig. Mit dem Orchester RheinKlang kommt ein Orchester
zu uns, das durch die Aufführung mit Originalinstrumenten neue und
selten zu hörende Eindrücke geben wird. Der vielseitige Pianist Tobias
Koch spielt ein Hammerfügelkonzert von Norbert Burgmüller, dem genial
veranlagten und früh verstorbenen Sohn von Therese von Zandt.
Mendelssohn und Schumann schätzten ihren Kollegen Burgmüller aus
Düsseldorf sehr und bewunderten den Reichtum seiner Melodien.

L. v. Beethoven erschuf nach dem Bild der Therese von Zandt in seiner
Oper Fidelio eine Leonore, die von der Gesangsinterpretin das höchste
Maß an gefühlsvollem Ausdruck und souveräner Technik verlangt. Umso
mehr freuen wir uns, dass wir für die Sonntagnachmittagsvorführung
der Familienoper "Fidelio" hochkarätige Sänger haben gewinnen können.
Doch hören Sie selbst! Wir freuen uns, die Konzerte gemeinsam mit
Ihnen erleben zu können. Ein unkomplizierter Weg, die Versendung per
email: Begeistern Sie auch Ihre Freunde und Bekannten und kommen
Sie in Asbeck zusammen.


Maria Pier-Bohne
Vorsitzende. Heimatverein Asbeck

Paula Aguirre
Künstlerische Leitung


Die Konzerte:

Samstag, 27. Mai 2006 um 16 Uhr - Stiftskirche
Orchesterkonzert am Nachmittag: 22,-€/15,80 € erm.*

Samstag, 27. Mai 2006 um 19 Uhr - Stiftskirche
Festkonzert:25,-€/17,50 € erm.*

Sonntag, 28. Mai 2006 um 11 Uhr - Dormitorium
Matineekonzert mit Frühstücksbuffet: 35,-€
(bereits ausverkauft)

Sonntag, 28. Mai 2006 um 16 Uhr
- Innenhof Stiftsanlage
Fidelio - Oper von Ludwig v. Beethoven in einer Fassung
für Kinder und Familien: 3,-€ Kinder/5,-€ Erwachsene

*) Ermäßigungen gelten für Schüler, Studenten, Auszubildende,
Wehr- und Zivildienstleistende, Schwerbehinderte.

Reservierungen und Vorverkauf
Heimatverein Asbeck e.V.
Am Brook 8, 48739 Legden-Asbeck

Tel: 02566/90 94 19
Fax: 02566/9 67 37
Email: info at heimatverein-asbeck.de
www.heimatverein-asbeck.de


INFO

Veranstaltungsdaten:
Konzertage im Damenstift Asbeck 27. und 28. Mai 2006
Datum: 27. und 28. Mai 2006
Heimatverein Asbeck e.V.
Am Brook 8 48739 Legden-Asbeck
48739 Legden-Asbeck
Tel.: 02566 - 90 94 19
Fax: 02566 9 67 37
E-Mail: info at heimatverein-asbeck.de
URL: www.heimatverein-asbeck.de

Kontakt:
Bernhard Laukötter M. A.
Heimatverein Asbeck e. V.
Heeker Straße 11
48739 Legden
Tel.: 02566 / 97 25 08
Fax: 02566 / 9725 09
E-Mail: Laukasleg at aol.com
URL: www.heimatverein-asbeck.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue May 23 11:10:02 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 23 May 2006 11:10:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Personalien der Universitaet Muenster
Message-ID: s472eda7.051@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 23.05.2006, 11:03


AKTUELL

Personalien der Universität Münster
[in Auszügen, M.W.]

Dr. Helene Basu, Privatdozentin an der Freien Universität Berlin,
wurde zur Professorin für das Fach Ethnologie am Fachbereich
Geschichte/Philosophie der Universität Münster ernannt.

Prof. Dr. Hubert Wolf, Direktor des Seminars für Mittlere und Neuere
Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der
Universität Münster, erhält den mit 10.000 Euro dotierten
diesjährigen Gutenberg-Preis der Stadt Mainz und der Internationalen
Gutenberg-Gesellschaft.







From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 23 11:18:34 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 May 2006 11:18:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Jodocus-Hermann-Nuenning-Preis 2006 geht an Dr.
Volker Tschuschke aus Vreden
Message-ID: s472efae.098@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 22.05.2006, 17:03


AKTUELL

Jodocus-Hermann-Nünning-Preis 2006 geht an Dr. Volker Tschuschke
aus Vreden
Landeskundliches Institut Westmünsterland würdigt wissenschaftliche
Arbeit zur Geschichte des westfälischen Adels im Mittelalter

Der Jodocus-Hermann-Nünning-Preis geht in diesem Jahr an Dr. Volker
Tschuschke aus Vreden. Mit der alle drei Jahre verliehenen Auszeichnung
würdigt das Landeskundliche Institut Westmünsterland des Kreises
Borken zusammen mit der "Sparkassenstiftung für den Kreis Borken" seit
1996 wissenschaftliche Arbeiten über das Westmünsterland. Einstimmig
hat die Jury, bestehend aus der wissenschaftlichen Kommission im Beirat
des Landeskundlichen Instituts, jetzt Dr. Tschuschkes Untersuchung
"Die Edelherren von Ahaus. Ein Beitrag zur Geschichte des westfälischen
Adels im Mittelalter" als beste von insgeamt vier eingereichten Arbeiten
ausgewählt.

Dr. Volker Tschuschke überzeugte mit seiner im Winter-Semester 2005/06
der Philosophischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität
Münster vorgelegten Dissertation, die an der Hochschule mit dem Prädikat
"magna cum laude" bewertet worden war. Die übrigen drei beim Landes-
kkundlichen Institut zur Bewerbung für den Jodocus-Hermann-Nünning-Preis
eingereichten Untersuchungen beschäftigten sich mit den Landtagen des
Fürstbistums Münster als Mittel politischer Partizipation, einem Vergleich
der niederdeutschen Mundart von Heiden/Reken mit dem Dialekt von
Haltern/Lippramsdorf sowie mit dem Werdegang und der überregionalen
Bedeutung des Borkener Bahnhofs.

"In der westfälischen Geschichtsforschung fehlt es nicht an Arbeiten zur
Geschichte des Adels, der in dieser Region bis in die Gegenwart hinein eine
bedeutende Rolle gespielt hat", erklärt Dr. Timothy Sodmann, Leiter des
Landeskundlichen Instituts Vreden. Für das Mittelalter klafften jedoch
einige fühlbare Lücken in der Kenntnis früh ausgestorbener, aber denn
dennoch bedeutsamer Geschlechter. Dazu gehören laut Dr. Sodmann
die Herren von Ahaus aus dem westlichen Münsterland zwischen 1100
und 1467, mit denen Dr. Tschuschke sich in seiner eingereichten
Untersuchung beschäftigt hat. "Für sie lagen bislang lediglich völlig
veraltete und wenig übersichtliche Arbeiten aus der Frühzeit der
westfälischen Geschichtswissenschaft im 19. Jahrhundert vor", berichtet
der Leiter der Landeskundlichen Instituts.

"Mit Herrn Tschuschkes Dissertation liegt eine außerordentlich gelungene
Forschungsleistung vor", fasst Dr. Sodmann die Entscheidung der Jury
zusammen. Ihr Verdienst liege vor allem in der sorgfältigen und
kenntnisreichen Erschließung und Verarbeitung des primären, insbesondere
archivarischen Quellenmaterials: "Scharfsinnig im Zugriff und nüchtern
im Urteil hat der Verfasser die 'Spreu vom Weizen' geschieden, die ältere
Forschung häufig berichtigt und in großer Selbständigkeit ein zuverlässiges
Bild der Territorienbildung eines wichtigen Adelsgeschlechts gezeichnet."
Dieses Bild stehe einerseits in einer großen Forschungstradition, habe
aber andererseits auch die neueren Ansätze der Adelsforschung übernommen.

Der nach dem vor allem in Vreden und Borken tätigen barocken
Historiographen Jodocus Hermann Nünning (1675-1753) benannte
Jodocus-Hermann-Nünning-Preis wird in erster Linie für unveröffentlichte
Arbeiten aus den Gebieten Geschichte, Archäologie, Geographie,
Volkskunde, Kunstgeschichte bzw. Sprach- oder Literaturwissenschaft
des Westmünsterlandes oder für interdisziplinäre Studien aus diesen
Bereichen verliehen. Es können Examensarbeiten (Magister-, Diplom-,
Staatsexamensarbeiten), Dissertationen, Habilitationsschriften oder
andere wissenschaftliche Untersuchungen eingereicht werden. Die
Arbeit soll zum Zeitpunkt der Vorlage in der Regel nicht älter als fünf
Jahre sein. Das Preisgeld in der Gesamthöhe von 2.500 Euro wird auf
Beschluss der Jury als Ganzes für eine umfassende Studie oder in
Teilbeträgen für mehrere kleinere Arbeiten vergeben. Die mit dem
Preis ausgezeichneten Untersuchungen sollen nach Möglichkeit in einer
der Schriftenreihen des Landeskundlichen Instituts Westmünsterland
veröffentlicht werden.

Bislang wurde der Jodocus-Hermann-Nünning-Preis insgesamt viermal
vergeben: 1997 teilten sich Josef Barnekamp aus Velen und Dr. Erhard
Mietzner aus Bocholt mit ihren Arbeiten zur Ausbreitung des National-
sozialismus im Landkreis Borken beziehungsweise zur Flurnamen-
überlieferung der Gemeinde Südlohn den Preis. 2000 ging die Auszeichnung
an den Volkskundler Dr. Peter Theißen aus Kirchhellen für dessen
Untersuchung zu den Mühlen und Müllern im Münsterland. 2003 wurde
der Preis Hendrik Schulze Ameling aus Ahaus für dessen Arbeit zu den
Schützenvereinen im westlichen Münsterland während der NS-Zeit
zugesprochen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 23 11:28:34 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 May 2006 11:28:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ausstellungen,
Ausgrabungen und Publikationen: Jahresbilanz der LWL-Archaeologen
Message-ID: s472f1f5.060@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.05.2006, 09:11


AKTUELL

Ausstellungen, Ausgrabungen und Publikationen
Jahresbilanz der LWL-Archäologen

In seiner 150-seitigen Jahresbilanz stellten die Archäologen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Fundplätze und
Fundstücke, Ausstellungen und Publikationen aus dem
vergangenen Jahr vor. "2005 hatten unsere Archäologen
außergewöhnliche vielfältige Aufgaben zu bewältigen", fasst
LWL-Chefarchäologin Museumsdirektorin Dr. Gabriele Isenberg
die Arbeit zusammen. Die Fachleute untersuchten die
verschiedensten Fundstellen von der Steinzeit bis hin zum
Zweiten Weltkrieg in ganz Westfalen. Auch Fundmeldungen
der ehrenamtlichen Mitarbeiter beschäftigten die Wissenschaftler.
Einige der neuen Erkenntnisse stellten sie der Öffentlichkeit in
Publikationen oder Ausstellungen, wie der Landesausstellung
in Herne, vor. Auch im LWL-Römermuseum Haltern war für
Überstunden gesorgt: Fast 130 000 Besucher sahen in nur
dreieinhalb Monaten die Herculaneum-Ausstellung und machten
sie damit zur erfolgreichsten archäologischen Ausstellung in
Westfalen.

Die Herculaneum-Ausstellung im Westfälischen Römermuseum
Haltern präsentierte Funde aus der Nachbarstadt Pompejis, die
ebenfalls bei dem Ausbruch des Vesuv 79 n. Chr. verschüttet
wurde, erstmals außerhalb Italiens. Neben Marmorstatuen,
Bronzeskulpturen, Wandmalereien und Holzmöbeln waren auch
zwei Papyrusrollen aus der Bibliothek der berühmten Villa dei
Papiri, deren Erbauer der Schwiegervater von Julius Caesar war,
zu sehen. Die erfolgreichste rein archäologische Ausstellung
Westfalens schrieb sogar schwarze Zahlen.

Das Westfälische Museum für Archäologie in Herne eröffnete im
April 2005 den zweiten Teil der Dauerausstellung: Im Forscher-
labor können die Besucher an 14 Themenstationen die Methoden
nachvollziehen, mit denen Wissenschaftler die Spuren der
Vergangenheit entschlüsseln. In der Raummitte wird ein Ausschnitt
aus den Großsteingräbern von Warburg (Kreis Höxter) nachgestellt
und als Kriminalfall inszeniert. Von Themenstation zu Themenstation
finden die Besucher mehr über die Menschen, die dort vor 6000
Jahren bestattet wurden, heraus.
Das zweite große Projekt des vergangenen Jahres in Herne war die
Landesausstellung "Von Anfang an - Archäologie in Nordrhein-Westfalen".
Sie präsentierte auf 1000 Quadratmetern die bedeuten-desten Funde
der Archäologie der letzten fünf Jahre.

Im Jahresbericht berichten die LWL-Archäologen und Paläontologen
von ihren Bemühungen um die Denkmäler im Boden, dem unterirdischen
Geschichtsarchiv. Auch 2005 mussten sie im Vorfeld von langfristigen
Baumaßnahmen, bei kurzzeitigen Baustellenbeobachtungen oder
Zufallsentdeckungen in ganz Westfalen aktiv werden. Dabei förderten
sie neue Erkenntnisse zur Geschichte der Region zu Tage. Unterstützt
wurden die Wissenschaftler von zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern,
ohne deren Hilfe viele Arbeiten aufgrund der knapper werden Mittel
und der dünnen Personaldecke nicht möglich gewesen wären.

Die LWL-Außenstelle Olpe untersuchte gemeinsam mit dem Deutschen
Bergbau-Museum seit 2003 den Hüttenplatz am Trüllesseifen in
Siegen-Oberschelden (Kreis Siegen-Wittgenstein). Anhand des gut
erhaltenen Schmelzofens und der entdeckten Funde lässt sich die
Metallverhüttung während der letzten Jahrhunderte v. Chr.
rekonstruieren. Hier liegt erstmals können die Fachleute an einem
alle Arbeitsprozesse rund um einen Schmelzofen im Detail studieren.

Gleich acht neue Fundstellen zwischen Reken (Kreis Borken) und
Dülmen (Kreis Coesfeld) versprechen neue Erkenntnisse für die Zeit
des Übergangs von der Lebensweise der Jäger und Samm-ler zu
der Zeit der Ackerbauern und Viehzüchter. Die LWL-Archäologen
der Außenstelle Münster entdeckten die Stellen bei Gelände-
begehungen entlang des geplanten Verlaufs der B 67n. Da die
geplante Straßenführung hier durch ein Feuchtgebiet führt, sind
weitere wichtige Ergebnisse zu erwarten: Denn in Feuchtgebieten
haben sich zahlreiche pflanzliche Überreste wie Pollen erhalten,
die Rückschlüsse auf Anbau und Ernährung der Menschen früher
erlauben.

Wie groß die zeitliche Spanne der archäologischen Fundplätze in
Westfalen ist, zeigt eine Ausgrabung in Lichtenau-Herbram-Wald
(Kreis Paderborn). Die Archäologen der LWL-Außenstelle Bielefeld
untersuchten hier Relikte eines Großtanklagers der Wirtschaftlichen
Forschungsgesellschaft mbH, die 1934 gegründet wurde. Offiziell
war sie für die Erbauung und den Betrieb von Versuchs- und
Forschungsanlagen zuständig. Tatsächlich beschaffte, lagerte und
transportierte sie Treibstoffe, Benzin und Schmierstoffen im Zuge
der Kriegswirtschaft. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde
die Anlage von den Alliierten zerbombt. Die archäologischen
Untersuchungen ergänzen und korrigieren das Wissen aus
schriftlichen Berichten dieser Zeit. So entdeckten die Wissen-
schaftler ein nicht in den historischen Karten verzeichnetes
Gebäude. Seine Funktion ist noch unklar. Bomben aus dem Krieg,
die auf dem Gelände entdeckt wurden, erschwerten die Arbeiten.
Der Kampfmittelräumdienst barg mehr als 36 Bomben.

Einen grausigen Fund machte die LWL-Stadtarchäologie in Paderborn.
Bei der Untersuchung eines mittelalterlichen Adelshofes und den
nachfolgenden Bauten entdeckte sie 13 Ost-West ausgerichtete
Grabgruben mit je bis zu sieben Skeletten. Einzelne der insgesamt
etwa 40 Toten waren regelrecht in die Gruben geworfen worden
und teilweise mit verdrehten Armen und Beinen liegen geblieben.
Es sind Tagesgräber, die nötig wurden, als im 17. Jahrhundert
die Friedhöfe überbelegt waren. Bei einem der Toten lag ein
kleiner Leinenbeutel mit einer Silber- und vier Kupfermünzen.

Die jüngste Münze datiert ins Jahr 1622. Es ist noch unklar, ob
die Toten Opfer der Kampfhandlungen im Dreißigjährigen Krieg,
einer Hungersnot oder einer Seuche geworden waren.

Einige Projekte konnten 2005 mit ihrer Publikation endgültig
abgeschossen werden. So die Auswertung der Ausgrabungen
des Münsteraner Domklosters von Dr. Alexandra Pesch, die zeigte,
dass die Stadtgeschichte Münsters umgeschrieben werden muss.
Liudger, der 805 zum ersten Bischof von Mimigernaford geweiht
wurde, hatte sein Kloster, anders als bisher angenommen, auf
unbebautem Gelände errichtet. Die legendäre sächsische Siedlung
Mimigernaford hat demnach nicht auf dem Domhügel gelegen.
Wo genau sie zu lokalisieren ist, können vielleicht zukünftige
Grabungen zeigen.

Interessierte können den Jahresbericht ("Neujahrsgruß 2006") in
den LWL-Museen (Westfälisches Museum für Archäologie in Herne,
Westfälisches Römermuseum Haltern und Museum in der
Kaiserpfalz in Paderborn) zum Preis von drei Euro erwerben oder
unter Telefon 0251 5907-285 bzw. per E-Mail
(ruth.schuelting at lwl.org) bestellen. Er kostet vier Euro
einschließlich Porto und Verpackung.


INFO

Westfälisches Museum für Archäologie
Landesmuseum und Amt für Bodendenkmalpflege
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
Fax: 02323 94628-33
archaeologiemuseum at lwl.org
www.landesmuseum-herne.de


Westfälisches Römermuseum Haltern
Landesmuseum und Amt für Bodendenkmalpflege
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
Tel.: 02364 9376-0
Fax: 02364 9376-30
roemermuseum at lwl.org
www.roemermuseum-haltern.de


Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg 2
33098 Paderborn
Tel.: 05251 1051-10
Fax: 05251 1051-25
kaiserpfalz at lwl.org
www.kaiserpfalz-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 23 11:31:39 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 May 2006 11:31:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neugestaltung des Historischen Centrums Hagen online
Message-ID: s472f2b5.086@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 16.05.2006, 09:36


AKTUELL

Aus der "Internet-Steinzeit" in die digitale Zukunft: Neugestaltung des
Historischen Centrums Hagen online.

Viele Besucherinnen und Besucher habe es bereits bemerkt: Das
Internet-Angebot des Historischen Centrums Hagen - erreichbar unter der
Adresse www.historisches-centrum.de - wurde in den letzten Monaten neu
gestaltet. Seit dem 1. Mai 2006 ist das "Historische Centrum Online" nun im
neuen Gewand und mit überarbeiteten Inhalten im Internet erreichbar. Die
umfangreiche Website ersetzt das bisherige Angebot, das seit 1994, in der
Anfangsphase des World Wide Web, systematisch ausgebaut wurde. Die Stadt
Hagen verfügt mit dem Historischen Centrum Hagen online über eines der
ältesten Internet-Angeboten zu den Themen Museen und Geschichte im
deutschsprachigen Raum. Seit den Anfangsjahren des Internet ist das
"Historische Centrum Online" mit mehreren bekannten Fachorganisationen,
Universitäten und Institutionen vernetzt. An vielen Entwicklungen, die heute
zum Standard elektronischer Veröffentlichungen gehören, war das im Hagener
Stadtteil Eilpe angesiedelte Museums- und Archivzentrum beteiligt.

Auf den Seiten des Historischen Centrums Hagen werden monatlich bis zu einer
Millionen Zugriffe gezählt. Durchschnittlich 50.000 individuelle Besucher
(ohne Suchroboter usw.) nutzen im Monat das Online-Angebot . Der
überwiegende Teil von ihnen kommt aus Deutschland, Europa und den USA. Aber
auch Besucher aus anderen Ländern sind zahlreich vertreten. Viele Besucher
belassen es nicht bei einem Besuch, sondern können als "Stammgäste"
bezeichnet werden, die mindestens zwei "Sitzungen" im Monat in der
digitalten Dépandance des Historischen Centrums Hagen verbringen.

Um das umfangreiche Angebot aktuell zu halten sowie eine weitgehende
Barrierefreiheit und größtmögliche Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten,
wird ein von der Firma MultiMedia Kommunikationssysteme (MMK) in Hagen
programmiertes und auf dem Server der städtischen Tochtergesellschaft WFG
gehostetes Redaktionssystem eingesetzt. Viele neue Hilfsmittel sind
hinzugekommen. Der Kalender enthält zum Beispiel alle Veranstaltungen und
Vorträge, die im Historischen Centrum Hagen und im Museum für Ur- und
Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen stattfinden. Ein Newsletter, der
bereits über 650 Abonnenten hat, verteilt Veranstaltungen, aktuelle
Neuigkeiten und andere Ankündigungen zeitnah in die E-Mail-Postfächer.

Das Online-Angebot des Historischen Centrums Hagen ist vollgepackt mit
Informationen - und wird auch in Zukunft weiter ausgebaut. Nicht ohne Grund
zählt die Hagener Institution im geschichtsträchtigen Stadtteil Eilpe zu den
wichtigsten "Content-Anbieter" des Fachs. Auf eigenen Seiten können die drei
Säulen des Historischen Centrums Hagen - das Stadtmuseum Hagen, das Museum
für Ur- und Frühgeschichte und das Stadtarchiv Hagen - besucht werden. Das
in mehrere Ebene unterteilte Navigationsmenü enthält weiterführende
Informationen z.B. über die Öffnungszeiten, die Sammlungen und die
Geschichte der einzelnen Institutionen sowie über Ausstellungsobjekte,
Quellen, Geschichte(n) und vieles andere mehr.

Die Arbeitsbereiche Archäologie, Geschichte und Museumspädagogik verfügen
ebenfalls über eigene Internet-Angebote mit vielfältigen und weiterführenden
Informationen. Doch auch Recherchen in den Museums- und Archivbeständen sind
möglich. Über eine Datenbank sind zum Beispiel bereits über 15.000 Akten des
Stadtarchivs via Internat erschlossen; etwa die gleiche Anzahl von neu
verzeichneten Akten wird in den kommenden Monaten folgen. Unter Angabe der
Signaturen können die Akten über E-Mail und Telefon vorbestellt und sogar an
Wochenenden und an bestimmten Feiertagen im Benutzersaal eingesehen werden.

Die Rubrik "Fachinformationen" bietet eine Reihe von Angeboten, die
teilweise bereits
seit den Anfängen des World Wide Web existieren. Dazu gehören die bekannten
Kataloge der Virtual Library zu den Themen Frühe Neuzeit, Zeitgeschichte und
Museen, die seit den 1990er Jahren vom Historischen Centrum Hagen betreut
werden. Die Virtual Library wurde bereits 1991 von dem Entwickler des
modernen Internet, der britische Kernphysiker Sir Tim Bernes-Lee, ins Leben
gerufen.

Aus der "Internet-Steinzeit" der Jahre 1994/95 stammen auch die
Online-Angebote "Battle of the Ruhr" über den Zweiten Weltkrieg im
Ruhrgebiet und "Hagen 1939-1945" - beide Angebote liegen natürlich längst in
einer aktuellen Version vor. Die Fachinformationsliste H-Museum mit über
5.100 Abonnenten aus fast allen Ländern der Erde ist die zentrale
Kommunikationsplattform für Museen und Museumswissenschaften. Das Fachforum
ist Teil des internationalen H-Net an der US-amerikanischen Michigan State
University. Kooperationen bestehen auch zwischen dem Historischen Centrum
Hagen und anderen Einrichtungen und Angeboten, wie z.B. mit Clio-Online an
der Humboldt-Universität zu Berlin und Historicum.Net an der Universität zu
Köln. Darüber hinaus hostet das Historische Centrum Hagen mehreren
Mailinglisten. Dazu zählen zum Beispiel die Informationslisten
"NS-Zwangsarbeit", "Geschichtskultur an Ruhr und Emscher" und des
Arbeitskreises Volontariat des Deutschen Museumsbunds.

Für die südwestfälische Stadt Hagen sind die Internet-Angebote des
Historischen Centrums Hagen besonders wertvoll. Sie stärken im kultur- und
geisteswissenschaftlichen Bereich sowie auf dem innovativen Sektor der
Online-Medien die Position Hagens als "Stadt der Wissenschaft und
Weiterbildung".

Das Historische Centrum Hagen bietet im Internet ein anerkanntes und
inhaltlich vielfältiges Angebot, das weit über eine einfache "virtuelle"
Ergänzung zu den "realen" Museen und Archiven hinausgeht. Der seit 1994 vom
Stadtmuseum Hagen beschrittene Weg in die digitale Welt hat durch die
Überarbeitung und Neugestaltung des Angebots zwölf Jahre später einen noch
höheren Nutzwert für die Besucherinnen und Besucher erbracht.


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
www.historisches-centrum.de
www.museum-werdringen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 23 11:43:08 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 May 2006 11:43:08 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BTOC=5D_Siegener_Beitr=E4ge=2C_10/2005?=
Message-ID: s472f558.029@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ludwig Burwitz"
Datum: 22.05.2006, 14:24


SERVICE: TOC

Siegener Beiträge - Jahrbuch für regionale Geschichte
10/2005
ISSN 1431-6684
Preis: 22,00 €


Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=103


Die Geschichtswerkstatt Siegen legt den neuen Jahresband der Siegener Beiträge vor
und feiert mit der 10. Ausgabe zugleich ein kleines Jubiläum. Anders als im letzten Jahr,
als es ein Themenheft zum 400. Geburtstag von Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen
gab, ist das neue Jahrbuch keinem speziellen Schwerpunkt gewidmet, auch wenn sich
die meisten der Beiträge auf das 19. und 20. Jahrhundert konzentrieren. Im Mittelpunkt
stehen die Beiträge von Ulrich Weiß zur Evangelischen Allianz in Siegen und von Bernd
D. Plaum zur Entwicklung des Siegener Stadtkrankenhauses in den ersten fünfzig Jahren
seines Bestehens.

Als besonderes Geschenk zum zehnjährigen Bestehen der Jahrbuchreihe ist der Beitrag
von "Sprach-Künstlerin" Marlies Obier zu verstehen. Optisch auf ungewöhnliche Weise
und damit für die Konsumenten eines Jahrbuchs für regionale Geschichte sicherlich
gewöhnungsbedürftig nähert sie sich in "Wege ins offene Blau" dem historischen Ereignis
Novemberrevolution nicht historisch wissenschaftlich, sondern sprachlich künstlerisch.


Artikel:

S. 7-18
Smit, Kees
Stuerghewalt -
Beziehungen zwischen Siegen, Köln und den Niederlanden um 1500

S. 19-64
Weiß, Ulrich
100 Jahre Evangelische Allianz in Siegen

S. 65-108
Plaum, Bernd
140 Jahre Stadtkrankenhaus Siegen - Patientenschaft und finanzielle Entwicklung 1865-1914

S. 109-126
Beine, Jürgen
Ritualmord und antisemitische Propaganda im Siegerland an der Wende zum 20. Jahrhundert

S. 127-148
Obier, Marlies
Wege ins offene Blau. Ein literarischer Ort

S. 149-164
Ganseuer, Christian
Andersch in Siegen

S. 165-178
Opfermann, Ulrich F.
16. Dezember 1944
... en licht als van een bliksen schicht en een slag van de donner

S. 179-198
Zimmermann, Thorleif
Die Entwicklung rechtsextremer Parteien im Siegerland zwischen 1945 und 1964

S. 199-204
Vogel, Richard
Die Werksbahn der Fa. H.A. Waldrich Siegen

S. 205-208
Seidel, Heinrich Ulrich
Triumph der Luxusklasse -
Selve, Maybach und die Tradition des Motorenbaus im Süden Westfalens
Lüdenscheid 2004 (Ausstellungsbericht)

Rezensionen S. 209-225


INFO

Die Siegener Beiträge sind außer über den Buchhandel auch über die
Geschichtswerkstatt Siegen
Saarbrückerstr. 16
57072 Siegen
www.geschichtswerkstatt-siegen.de

und das

Stadtarchiv Siegen
Postfach 10 0352
57003 Siegen
(l_burwitz at siegen.de) zu beziehen.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 24 11:00:42 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 May 2006 11:00:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Auf der Suche nach Meinwerks Steinbruch,
Fuehrungen durch Paderborns Geschichte
Message-ID: s4743d01.060@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.05.2006, 15:04


AKTUELL

Auf der Suche nach Meinwerks Steinbruch
Führungen durch Paderborns Geschichte in fünf Meter Tiefe

Seit Frühjahr 2005 gräbt sich ein Archäologenteam des Westfälischen
Museums für Archäologie in der Paderborner Innenstadt zwischen
Kötterhagen und Grube in die Tiefe. Das gute Wetter der vergangenen
Wochen begünstigte den Fortgang der Ausgrabung sehr: Auf der
4000 Quadratmeter großen Fläche haben die Archäologinnen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Siedlungsspuren aus
der frühen Neuzeit (16. bis 18. Jahrhundert) und aus dem Spätmittel-
alter (14./15. Jahrhundert) untersucht und abgetragen. Zur Zeit
werden in vier bis fünf Meter Tiefe die Ruinen von massiven Häusern
aus dem 12./13. Jahrhundert freigelegt. Sie entstanden, als die
Bürger auf einem zugeschütteten Steinbruch neues Bauland an
zentraler Stelle der mittelalterlichen Stadt gewannen.

An einigen Stellen zeigen sich nun mächtige Mauern mit Fenster-
öffnungen, die zu großen Bauten, so genannten Steinwerken,
gehörten. Dass hier, gleich hinter dem Rathaus, keine kleinen
Krämer wohnten, zeigt sich auch im Fundmaterial: Die Ausgrabungs-
leiterinnen Dr. Andrea Bulla und Marianne Moser M.A. freuen sich
über Funde aus dem 13. Jahrhundert wie eine bronzene Feinwaage,
einen Ohrlöffel als Teil eines Toilettenbestecks und diverse, gut
erhaltene Silbermünzen. Zur Überraschung der Forscher haben
sich auch Funde aus organischen Materialien erhalten.

Dazu gehören Holzfunde und Lederfunde wie eine vollständige
Schuhsohle aus dem 15. Jahrhundert. "So etwas erhält sich nur
in sehr feuchter Umgebung", weiß Stadtarchäologe Dr. Sven
Spiong zu bestätigen. "Vermutlich befinden wir uns hier in
ehemaligen Hinterhofbereichen, in denen sich ursprünglich ein
Gewässer befand." Mehrere Holzpfähle und -bretter ragen aus
dem modrigen Lehm heraus. Die Wissenschaftler werden klären,
ob es sich dabei um einen Tümpel oder um ein fließendes Gewässer
handelte.

Teilweise stößt das Grabungsteam bereits auf den anstehenden,
festen Kalkstein. Dieser ist letzten Endes das Ziel der Ausgrabung,
denn die Archäologen suchen den Steinbruch, aus dem die Menschen
auf Geheiß Bischof Meinwerks im 11. Jahrhundert die Steine für
den Dom und die Kaiserpfalz gewannen. Zur Ausstellung "Canossa
1077" in Paderborn sollen Teile dieses einmaligen technischen Denkmals
für die Besucherinnen und Besucher wieder sichtbar sein.


INFO

Schon jetzt kann man sich über den Fortgang der Grabung informieren:
Jeden Dienstag um 17 Uhr gibt es eine kostenlose öffentlich Führung
über die Grabung. Treffpunkt ist das Eingangstor zur Grabung an der
Grube 6.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 24 11:29:49 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 May 2006 11:29:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der Papst in der Klausur. Gregorsmessen
aus Frauenkloestern, Muenster, 01.06.2006
Message-ID: s47443c3.031@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Birgit Niemann"
Datum: 24.05.2006, 11:18


AKTUELL

Dia-Vortrag

"Der Papst in der Klausur. Gregorsmessen aus Frauenklöstern"
Dr. Susan Marti, Bernisches Historisches Museum
Donnerstag, 1. Juni 2006, 20.00 Uhr im Vortragssaal

Aus der Reihe "Neue Forschungen zur Alten Kunst",
Vortragsreihe zu Hauptwerken der Mittelalter-Sammlung,
aus Anlaß der Neupräsentation der Mittelalterabteilung.

Gregorsmessen gehören zu den beliebtesten Bildtypen des
Spätmittelalters; sie treten in ganz unterschiedlichen Varianten,
künstlerischen Medien und Verwendungszusammenhängen auf.
Der Vortrag konzentriert sich vornehmlich auf einen Verwendungs-
ort und auf die Frage nämlich, welche spezifische Bedeutung
Bildern einer päpstlichen Vision hinter den Mauern eines Frauen-
klosters zukommen kann. Beispiele aus den Sammlungsbeständen
des Westfälischen Landesmuseums werden dabei in Beziehung
gesetzt zu norddeutschen Werken, deren Entstehungszusammen-
hänge besser bekannt sind. Für die Bildwerke aus Frauenklöstern
sind, so wird sich zeigen, die Kategorien Geschlecht und Klausur
ebenfalls zu reflektieren.


Susan Marti (*1962) hat in in Zürich und München Germanistik
und Kunstgeschichte studiert. Nach der Promotion 1998 an der
Universität Zürich zur spätmittelalterlichen Buchmalerei aus dem
Doppelkloster Engelberg hat sie Forschungsschwerpunkte wie z.B.
Katalogisierung mittelalterlicher illuminierter Handschriften entwickelt
und war bei Ausstellungsprojekten zur mittelalterlichen Kunst
kuratorisch tätig, wie zuletzt "Krone und Schleier. Kunst aus
mittelalterlichen Frauenklöstern" (Kunst- und Ausstellungshalle Bonn
und Ruhrlandmuseum Essen). Seit 1.4.2006 ist sie Kuratorin am
Bernischen Historischen Museum.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: 1.6.06
Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48149 Münster
Tel.: 0251/5907-01
Fax: 5907-210
E-Mail: Landesmuseum at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de

Kontakt:
Birgit Niemann
Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48149 Münster
Tel.: 0251/5907-01
Fax: 5907-210
E-Mail: Landesmuseum at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon May 29 08:59:22 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 29 May 2006 08:59:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Exkursion Juedisches Museum Westfalen in Dorsten,
10.06.2006
Message-ID: s47ab80b.094@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 24.05.2006, 12:19


AKT

Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes e.V.


Exkursion zum Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten am Samstag, dem 10. Juni 2006, um 14:00 Uhr

Die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes e.V. lädt alle Interessierten, Mitglieder und Nichtmitglieder, ein zu einem Besuch des Jüdischen Museums Westfalen.

Das JÜDISCHE MUSEUM WESTFALEN ist mehr als nur ein Museum. Es ist auch ein Lehrhaus und Dokumentationszentrum. Als solches möchte es nicht nur die Inhalte jüdischer Kultur und Religiosität vermitteln, sondern auch die Begegnung mit dem jüdischen Leben ermöglichen.

Die Dauerausstellung verknüpft Themen aus der Religion und dem Brauchtum mit den Aspekten der jüdischen Geschichte Westfalens vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Vierzehn beispielhafte Lebenswege von Männer und Frauen - Kaufleute, Pädagogen, Künstler, Rabbiner, Politiker, Fußballer - illustrieren das Zusammenleben von jüdischen und nichtjüdischen Deutschen in Westfalen in schwierigen und weniger schwierigen Zeiten.

Im Rahmen einer Führung wird Thomas Ridder M.A., Historiker und Kurator im Museum, das Haus mit seinen beiden Dauerausstellungen vorstellen. Interessierte können sich bereits vorab unter www.jmw-dorsten.de über das Museum informieren. Teilnehmer an der Exkursion möchten sich bitte unter ridder at jmw-dorsten.de anmelden. Hier erhalten sie auch weitere Auskünfte. Die Teilnehmer reisen eigenständig an. Das Museum liegt in der Nähe des Dorstener Bahnhofs und des Busbahnhofs. Parkplätze sind am Haus vorhanden. Ein Lageplan findet sich auf der Website des Museums.




INFO

Veranstaltungsdaten:
Besuch des Jüdischen Museums Westfalen
Datum: Samstag, 10. Juni 2006, 14:00 Uhr
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
Tel.: 02362-45279
Fax: 02362-45386
URL: www.jmw-dorsten.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Jüdisches Museum Westfalen
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de






From muhl at uni-muenster.de Tue May 30 08:17:35 2006
From: muhl at uni-muenster.de (Hans Muehl)
Date: Tue, 30 May 2006 08:17:35 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/18
Message-ID: 447BE37F.4090807@uni-muenster.de>

Von: "Hans Mühl"
Datum: 30.05.2006, 08:15

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-18 für den Zeitraum vom 13.05.2006 bis
zum 19.05.2006
mit insgesamt 49 Titeln ist unter der folgenden Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&tagNO=&
functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&
NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 31 10:40:13 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 31 May 2006 10:40:13 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Karl_der_Gro=DFe_und_der_Heilige?=
=?iso-8859-1?q?_Reinoldus=2C_01=2E06=2E2006=2C_Dortmund?=
Message-ID: s47d72b1.089@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Uni Dortmund Medieninfo"
Datum: 31.05.2006, 09:22


AKTUELL

Karl der Große und der Heilige Reinoldus

In der Vorlesungsreihe zur Ausstellung "Ferne Welten - Freie Stadt"
von Prof. Barbara Welzel vom Institut für Kunst der Universität und
Prof. Thomas Schilp vom Dortmunder Stadtarchiv werden die Besucher der
Petrikirche regelmäßig ins mittelalterliche Dortmund entführt. Am
kommenden Donnerstag (01. Juni) dreht sich alles um den legendären
Gründer Dortmunds, Kaiser Karl der Große, und den Stadtpatron, den
Heiligen Reinoldus.

Den ersten Teil wird Silke Rüsche ausgehend von ihren Forschungen zu
Syburg gestalten. In der mittelalterlichen Geschichte taucht die
Person Karls des Großen immer wieder auf. Er gilt als sagenhafter
Stadtgründer und wird als idealtypischer Herrscher am Chor der
Reinoldikirche präsent gemacht. Der Vortrag beschäftigt sich mit dem
direkten und indirekten Wirken Karls auf die Stadt Dortmund und ihre
Umgebung. Dabei werden die historischen Begebenheiten ebenso
berücksichtigt wie die sozialen und politischen Folgen.

Im zweiten Teil berichtet Judith Zepp aus ihren Forschungen zur
Reinoldikirche und ihrer Ausstattung. Dank der Entdeckung des bislang
einzigen - wenn auch nur fragmentarisch - erhaltenen Pilgerzeichens,
das den Heiligen Reinoldus zeigt, kann von einer mittelalterlichen
Wallfahrt nach Dortmund ausgegangen werden. Das zur Zeit in der
Ausstellung "Ferne Welten - Freie Stadt" im Museum für Kunst und
Kulturgeschichte präsentierte Pilgerzeichen soll als Ausgangspunkt für
eine Auseinandersetzung mit dem Heiligen Reinoldus dienen. Dabei wird
es um den Gebrauch von Pilgerzeichen und um Pilgerreisen gehen, um
Mechanismen der Prägung von Vorstellungen durch einzelne und
massenhaft verbreitete Bilder des Stadtpatrons sowie das Verhältnis
von räumlicher Nähe und Ferne zu diesem Heiligen.

Der musikalische Teil des Abends wird von Dr. Thomas Erlach betreut,
der den Raum der Petrikirche wieder mit Musikvorführungen auf ganz
eigene Weise zum Leben bringt.


INFO

Ferne Welten - Freie Stadt:
Karl der Große und der Heilige Reinoldus (mit Musikvorführung)
mit Dr. Thomas Erlach, Silke Rüsche (M.A.) und Judith Zepp (M.A.)
am Donnerstag, dem 01. Juni 2006, um 19.30 Uhr
in der

Stadtkirche St. Petri
Westenhellweg

Kontakt:
Prof. Dr. Barbara Welzel
Ruf: (0231) 755 - 2955






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 31 10:53:12 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 31 May 2006 10:53:12 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 6/2006
Message-ID: s47d75c0.010@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 31.05.2006, 10:55


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
67. Jahrgang
Juni 2006
Heft 6/2006

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89



Seiten in Auswahl [AS]

S. 181-203
Ferber, Albert
Zur Geschichte der Siedlung "Auf Haus Hennen"

S. 204-206
Bleicher, Wilhelm
Einige Aspekte der Hennener Siedlungsgeschichte

S. 207
Buchbesprechung

S. 208-215
Lingen, Helmut
Einige Anmerkungen zum Hagener Telefonverzeichnis von 1907






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 31 11:19:21 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 31 May 2006 11:19:21 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, Mai / Juni 2006
Message-ID: s47d7bcf.041@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 31.05.2006, 11:15


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
99. Jahrgang Nr. 5/6
Mai / Juni 2006
ISSN 0017-9787


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http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 128-130
Meier, Burkhard
Als die Studenten zur "Schlussentwurfabgabe" zogen
Vor 100 Jahren begann die Ingenieursausbildung in Lage

S. 132-134
Pohl, Christina
Badevergnügen in Lage
Vor 75 Jahren wurde das Freibad Werreanger eröffnet

S. 136-139
Dem Heimatgedanken Ortsverbundenheit verleihen
40 Jahre Ortsverein Lage im Lippischen Heimatbund

S. 143f.
Stechemesser, Adelheid
Als ich ein kleines Mädchen war
Erinnerungen an Vorkriegs- und Kriegsjahre in Wörderfeld (Teil 3)

S. 146
Rezension

S. 148f.
70 Millionen Jahre steinerne Geschichte
Die Externsteine bei Horn

S. 154f.
Koloss in Kupfer
"Der Hermann" bei Detmold

S. 162f.
Graubins, Jana
Homöopathie - Geschichte einer Heilkunde






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 31 11:29:40 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 31 May 2006 11:29:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 2. World Heritage Day auf Zollverein, 04.06.2006
Message-ID: s47d7e34.008@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Geschichtskultur-Ruhr"
Datum: 31.05.2006, 10:21
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Sonntag, 4. Juni 2006
2. World Heritage Day

Auf Initiative der Deutschen UNESCO-Kommission und des UNESCO-
Welterbestätten Deutschland e.V. wird der Tag des Welterbes seit
2005 an jedem ersten Sonntag im Juni von den 31 deutschen Welt-
erbestätten gefeiert.

Zu den thematischen Schwerpunkten zählen Begegnung und kultureller
Dialog. Die Auftaktveranstaltung findet in diesem Jahr im Bauhaus in
Dessau statt, Anlass ist der 80. Geburtstag des Bauhauses Dessau
und das 10-jährige Jubiläum der Bauhausstätten in Weimar und Dessau.

Das Jahr 2006 ist auch ein ereignisreiches und auch entscheidendes
Jahr für das junge Weltkulturerbe Zollverein, viele wichtige Projekte
stehen kurz vor ihrem Abschluss: So haben Besucher an diesem Tag
die Gelegenheit - neben den zweistündigen industriehistorischen
Führungen - auch das neue Zollverein kennen zu lernen. Stündlich
startet die Tour "Welterbe im Aufbruch", die umfassend über die
neuen Projekte auf Zollverein informiert.

Das Filmstudio GLÜCKAUF präsentiert mit Fritz Langs Meisterwerk
"Metropolis" einen Beitrag aus dem UNESCO-Programm "Gedächtnis
der Menschheit": Der Klassiker entstand 1926 und steht als meisterhafte
filmische Umsetzung eines architektonischen Zukunftsbildes sowohl
zeitlich als auch visuell in großer Nähe zu Zollverein Schacht XII.

In der Talkrunde "Zollverein auf der Zielgeraden" stellen die Vertreter
verschiedener Institutionen auf Zollverein das Weltkulturerbe als
lebendigen Standort für Design, Kultur, Tourismus und Wirtschaft vor
und präsentieren die verschiedenen Projekte, die dem neuen Zollverein
ein Gesicht geben.

Mit dem Theaterprojekt "Homestories" schließt der Welterbetag: 20
Jugendliche aus Katernberg haben gemeinsam mit dem Autor und
Regisseur Nuran Calis und dem Dramaturgen Thomas Laue ein Stück
für das Grillo Theater erarbeitet, in dem sie die großen Fragen nach
Liebe, Freundschaft und Glück stellen, über ihre Hoffnungen und
Sehnsüchte sprechen.


Programm von 11-18 Uhr

VERANSTALTUNGEN UND AUSSTELLUNGEN

12 Uhr "Metropolis" von Fritz Lang.
Schacht XII, Halle 2, Filmstudio GLÜCKAUF
Eintritt 6,50 Euro

12-18 Uhr ENTRY-Infopoint und Ausstellung "Das neue Zollverein"
Schacht XII, Halle 4, Eintritt frei

15 Uhr "Zollverein auf der Zielgeraden":
Präsentation der neuen Veranstaltungen, Projekte und Institutionen
auf dem Weltkulturerbe.
Moderation: Birgit Keller-Reddemann, WDR.

Themen:

Die Entwicklung des Gesamtstandortes Zollverein
Roland Weiss, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft
Zollverein mbH

Das kulturelle Programm Zollvereins
Jolanta Nölle, Geschäftsführerin der Stiftung Zollverein

"ENTRY2006 - Perspektiven und Visionen im Design"
Gerhard Seltmann, Geschäftsführer der Ausstellungsgesellschaft
Zollverein mbH

Zollverein School of Management and Design
Prof. Dr. Ralph Bruder, Gründungspräsident Zollverein School of
Management and Design

RuhrMuseum,
Prof. Dr. Ulrich Borsdorf, Gründungsdirektor des RuhrMuseums

Kulturhauptstadt 2010: Essen für das Ruhrgebiet,
Jürgen Fischer, Bewerbungsbüro der Kulturhauptstadt 2010

Moderation: Birgit Keller-Reddemann, WDR
Schacht 1/2/8, PACT Zollverein, Eintritt frei

18 Uhr "Homestories" Theaterprojekt des Grillo Theaters
mit Katernberger Jugendlichen. Anschließend Publikumsdiskussion
mit den Darstellern.
Schacht XII, Halle 12, Eintritt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro
Karten unter +49 (0)201.81 22-200 oder
tickets at theater-essen.de


FÜHRUNGEN

11 Uhr "Familienschicht"
Eine Führung für Kinder und Eltern
Dauer: 2 Stunden, 7,- Euro ermäßigt 5,- Euro

11 - 16 Uhr zu jeder vollen Stunde
"Über Kohle und Kumpel"
Führung über das Weltkulturerbe Zollverein
Schacht XII und Schacht 1/2/8.
Dauer: 2 Stunden, 7,- EUR, ermäßigt 5,- EUR

12.30 - 17.30 Uhr stündlich
"Welterbe im Aufbruch"
Architektur & Strukturwandel
Treffpunkt: Schacht XII, vor/in Halle 12
Dauer: 1 Stunde, 3,- Euro

13.30 Uhr Kombiführung über Kohle und Koks
Zollverein Schacht XII & Kokerei
Dauer: 4 Stunden, 12,- Euro inklusive Kaffee

14.30 Uhr "Zollverein Kompakt"
Kurze Kombiführung über Zollverein
Schacht XII & Kokerei, Dauer 2 Stunden,
7,- Euro, ermäßigt 5,- Euro

15 Uhr "Grubenmäuse über Tage"
Führung für Kinder im Alter von 4-10 Jahren
Dauer 2 Stunden, 5,- Euro

Treffpunkt der Führungen, wenn nicht anders
angegeben: Schacht XII, Halle 2, Besucherzentrum


RUND UM ZOLLVEREIN

12-18 Uhr Informationsstand der Stiftung Zollverein, der
Entwicklungsgesellschaft Zollverein, der Ausstellungsgesellschaft
Zollverein und der Freunde Zollverein mit Live- Jazzmusik von
Folkwang-Hochschulabsolventen
Schacht XII, Halle 12