E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2006 - 04


 
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From muhl at uni-muenster.de Mon Apr 3 08:05:05 2006
From: muhl at uni-muenster.de (Hans Muehl)
Date: Mon, 03 Apr 2006 08:05:05 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/10
Message-ID: 4430BB11.5010800@uni-muenster.de>

Von: "Hans Mühl"
Datum: 03.04.2006, 08:00

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-10 für den Zeitraum 18.03.2006 bis zum
24.03.2006 mit insgesamt 44 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 4 09:43:28 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 04 Apr 2006 09:43:28 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Jahrestagung Historikerinnen und Historiker vor
Ort e.V., Ratingen, 04.05.2006
Message-ID: s4323fe6.014@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Geschichtskultur Ruhr"
Datum: 04.04.2006, 06:50
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "Geschichtskultur Ruhr"


TAGUNG

Jahrestagung Historikerinnen und Historiker vor Ort e.V.
Stadtarchiv Ratingen, Mülheimer Str. 47, 40878 Ratingen
Deadline: 04.05.2006

In Anlehnung an den diesjährigen Archivtag widmet sich der Verein "Historikerinnen und Historiker vor Ort" in seiner Jahrestagung dem Thema "Kommunalarchive und Öffentlichkeitsarbeit". Im Rahmen der Tagung werden konkrete Projekte vorgestellt und der Frage nachgegangen, wie Archive in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden und wie sie ihre Arbeit öffentlichkeitswirksam gestalten können.
Ein breites Diskussionsforum soll die Möglichkeit bieten, sich über die Thematik auszutauschen. Gleichzeitig wird am Nachmittag die z.Z. entstehende Homepage des Vereins vorgestellt, die gleichsam "Öffentlichkeitsarbeit" ist.


10:00 Uhr
Begrüßung

10:15 - 11:00 Uhr
Adelheid Rahmen-Weyer (Rheinisches Archiv- und Museumsamt)
?...eigentlich ist alles Öffentlichkeitsarbeit - Einblicke in die Arbeit der Archivberatungsstelle im Rheinischen Archiv- und Museumsamt".
Diskussion

11:00 - 11:15 Uhr
Kaffeepause

11:15 - 12:00 Uhr
Dr. Stefan Schröder (Stadtarchiv Greven)
?Öffentlichkeitsarbeit im Stadtarchiv Greven - ein klein(er)es Archiv (fast) ganz groß"
Diskussion

12:00 - 13:30 Uhr
Dr. Martina Kliner-Fruck (Stadtarchiv Witten)
?Audiovisualisierung als Appetizer. Eine Möglichkeit zum Einstieg in stadtgeschichtliche Themen.?

Dr. Frank Ahland (Freier Historiker, Witten)
?Das Wittener Archivforum. Die Vermittlung archivisch gewonnener Kenntnisse aus der Nutzerperspektive.?
Diskussion

13:30 - 14:30 Uhr
Mittagspause

ab 14:30
Vorstellung der HvO Homepage www.hvo-ev.de

offene Diskussion


Dr. Andrea Niewerth
a.niewerth at t-online.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 4 14:56:58 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 04 Apr 2006 14:56:58 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BDID=5D_=22Wiedergutmachung=22=2C_Fortbi?=
=?iso-8859-1?q?ldung_f=FCr_Lehrerinnen_und_Lehrer=2C_Muenster=2C_23=2E05?=
=?iso-8859-1?q?=2E2006?=
Message-ID: s4328959.058@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Volmer-Naumann, Julia"
Datum: 04.04.2006, 14:52


DID

Geschichtsort Villa ten Hompel Münster
Bezirksregierung Münster

"Wieder - gut - gemacht ?!"
- Wie geht die junge Bundesrepublik mit der NS-Zeit um? -

Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen zum Kennenlernen der neuen Dauerausstellung *Wiedergutmachung als Auftrag" der Villa ten Hompel mit Vorstellung didaktischer Begleitmaterialien

Termin: Di. 23. Mai 2006, 15 bis 18 Uhr
Geschichtsort Villa ten Hompel, Kaiser-Wilhelm-Ring 28, Münster
Anmeldung bitte bis Fr. 11. Mai 2006 per Email an volmerj at stadt-muenster.de
Als Anmeldebestätigung erhalten Sie per Antwortmail eine Wegbeschreibung, Informationen auch telefonisch unter 0251/492-7109. Die Teilnahme ist kostenfrei. Auf Wunsch kann eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt werden.

Von 1954 bis 1968 beherbergte die Villa ten Hompel das Dezernat für Wiedergutmachung der Bezirksregierung Münster, das über die Entschädigungsanträge von ehemals nationalsozialistisch Verfolgten entschied. Die Ausstellung greift diese Geschichte auf; sie fragt nach Antragstellern und bürokratischen Entscheidern, nach Verwaltungsvorgängen und Entschädigungsergebnissen. Die Rückerstattung von geraubtem Eigentum, internationale Entschädigungsabkommen mit Staaten und Organisationen und offene Fragen der deutschen "Wiedergutmachungspolitik" werden hierbei ebenso angesprochen wie der Umgang mit der NS-Vergangenheit und den unterschiedlichen NS-Verfolgtengruppen sowie die öffentliche Haltung zur Wiedergutmachung.

Die Wiedergutmachung ist ein frühes Beispiel für die Aufarbeitung der NS-Zeit. Diesen Umgang sichtbar zu machen, nimmt nicht nur in der heutigen Erinnerungskultur, sondern auch im Unterricht immer mehr Raum ein.

Die bisher vorliegenden didaktischen Mappen zu Paul Wulf (Zwangssterilisierter) und Maria Reefke ("Zigeunermischling"), die im Anschluss an eine Ausstellungsführung vorgestellt werden, nehmen jeweils das Schicksal eines Antragsstellers / einer Antragstellerin im Entschädigungsverfahren nach 1945 auf. Die Sachbearbeiter in der Wiedergutmachungsbehörde hatten sich strikt an eine restriktive Gesetzeslage zu halten und waren dabei häufig konfrontiert mit einer Vielzahl höchst unterschiedlicher Einzelschicksale und der Perspektive der ehemals Verfolgten, die um ihre Entschädigung, Anerkennung und Wiedergutmachung kämpften. Der Aufbau der didaktisch nutzbar gemachten Fälle orientiert sich an den bürokratischen Arbeitsabläufen, die in einem Wiedergutmachungsverfahren zu durchlaufen waren. Mögliche Stationen eines Entscheidungsverfahrens, z. B. Anerkennung; Ablehnung, Verfahrensverzögerung, Klageweg* können nachvollzogen werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich sowohl in die Rolle des Antragsstellers als auch in die Rolle des Entscheiders (*vor und hinter dem Schreibtisch") hineinzudenken versuchen. Durch eine Verknüpfung der Akten mit den Medien in der Ausstellung ist ein *Durchleuchten" des Antragsweges möglich.
In Auszügen möchten wir mit Ihnen gemeinsam die Schülermaterialien bearbeiten und kritisch reflektieren.

In dieser Kooperationsveranstaltung stellt die Ausstellungsmacherin Julia Volmer-Naumann multimediale Anwendungen in der Ausstellung vor. Jürgen Düttmann - Lehrer am Goethe-Gymnasium Ibbenbüren - und Ulrike Schneider-Müller - Lehrerin an der Paul-Gerhardt-Realschule in Münster - moderieren den Nachmittag.


INFO

Veranstaltungsdaten:
"Wieder - gut - gemacht ?!" - Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen
Datum: 23. Mai 2006, 15 bis 18 Uhr
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251/492-7101
Fax: 0251/492-7918
E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de
URL: http://www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel/

Kontakt:
Julia Volmer-Naumann
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251/492-7109
Fax: 0251/492-7918
E-Mail: volmerj at stadt-muenster.de
URL: http://www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel/







From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Apr 5 08:42:47 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 05 Apr 2006 08:42:47 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Klima und Mensch, Herne, ab 30.05.2006
Message-ID: s4338319.087@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.04.2006, 14:03


AUSSTELLUNG

Ältestes Lagerfeuer der Welt in Herne
Neue Klimaausstellung zeigt Exponate aus Afrika

Im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne wird ab 30. Mai die bisher größte Ausstellung in Deutschland über "Klima und Mensch" sowohl die Anpassungsfähigkeit der Menschen, Tiere und Pflanzen über die Jahrtausende als auch die Klima-Extreme vor sechs Millionen Jahren bis zu zukünftigen Hochwasserkatastrophen erlebbar machen (bis 30. Mai 2007). Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wird das "Leben in Extremen" auf 900 Quadratmetern mit über 300 bedeutenden Exponaten aus allen Kontinenten präsentieren. Vorab stellen wir einige der wichtigsten Themen vor.

Über Generationen kannten die Menschen, die vor etwa 1,6 Millionen Jahren im heutigen Südafrika lebten, Wärme nur als Sonnenstrahlen - an kühleren Abenden und natürlich im Winter froren die Männer, Frauen und Kinder. Die Familien schmiegten sich aneinander und suchten Unterschlupf vor der Kälte. Wenn durch Zufall mal in der Nähe ein Blitz in einen Baum einschlug, standen sie stundenlang davor - etwas ängstlich zwar, aber auch begeistert von der Hitze, die der entflammte Baum ausstrahlte. Bis eines Tages ein Familienmitglied auf die Idee kam, einen brennenden Ast mitzunehmen und das Feuer mit gesammeltem Holz weiter brennen zu lassen: Der Grundstein für einen wichtigen Schritt in der menschlichen Evolution war gelegt.

"Für die frühen Menschen spielte das Feuer ein ganz wichtige Rolle", erklärt Museumsleiterin Dr. Barbara Rüschoff-Thale. "Unsere Urahnen waren nun für Wetterschwankungen besser ausgestattet und konnten auch in kälteren Gebieten außerhalb von Afrika überleben. Das ist letztendlich einer der Gründe, weshalb sich der Mensch über die ganze Erde ausbreiten konnte." Die LWL-Archäologin ist deswegen stolz darauf, in der Ausstellung "Klima und Mensch" in Herne verbrannte Knochen vom ältesten bekannten Feuer der Welt zu zeigen, die aus Swartkraans, Südafrika, stammen.

"Das Feuer befriedigte viel mehr Bedürfnisse, als wir es uns in unserer technisch hochentwickelten Umgebung vorstellen können", erläutert Rüschoff-Thale. Feuer diente natürlich als Wärmespender, war aber auch Waffe und Schutz vor wilden Tieren. Die Menschen konnten mit dem Feuer kochen: *Manche Speisen wurden überhaupt erst genießbar, andere konnten besser verwertet werden - die Garung spaltet zum Beispiel die Eiweiße im Fleisch auf, die wiederum wichtig für die Hirnbildung beim Menschen waren." Und: Das Feuer war der soziale Mittelpunkt einer jeden noch so kleinen Gesellschaft: "Ums Feuer scharte man sich, tauschte Erfahrungen aus, und hier fanden sicher auch wichtige Zeremonien statt".

Die frühen Menschen, die Afrika verließen, um in andere Gebiete vorzudringen, verbreiteten das Wissen des Feuermachens. Rüschoff-Thale: *Die ältesten bekannten Feuerreste außerhalb Afrikas sind daher auch erst halb so alt, etwa 800.000 vor unserer Zeit. Das bisher älteste Feuer in Europa, das Wissenschaftler entdeckt haben, brannte vor 600 000 Jahren am Mittelrhein." Die Menschen lernten schnell, die Flammen zu kontrollieren. In der folgenden Zeit, über zehntausende Jahre hinweg, experimentierten sie mit Feuerstein, Pyrit, Markasit und Zunder, um selbst Feuer zu machen.

Erst viel später begannen die Menschen, den Hitzespender auch für viele andere Zwecke einzusetzen. In der Ausstellung sind Exponate von einer Steinlampe über einen Altarleuchter bis zu Kochgeschirr zu sehen - dazu gehören auch Feuerzeuge, denn die Menschen wollten das Feuer immer bei sich haben. Das Wort "Feuer-Zeug" erinnert noch daran, dass es ursprünglich aus mehreren Gegenständen bestand: Im Mittelalter waren das Feuerstahl und Feuerstein, Zunder und Häcksel.

Auch andere Technologien wurden durch die "Zähmung des Feuers" möglich. Die Menschen verhütteten Erz, schmolzen Metall und erfanden Feuerwaffen. "Dann schloss sich der Kreis" so Barbara Rüschoff-Thale. Denn die flächendeckende Nutzung des Feuers war der Start für den Einfluss auf das Klima durch den Menschen. Zum Beispiel wurden Unmengen Holz gebraucht. "Wie sich das auch schon auf das Klima auswirkte, es zumindest lokal verändert hat, ist noch wenig erforscht. Mit der Dampfmaschine, ebenfalls mit Feuer betrieben, begann dann die Industrialisierung, ohne die unsere Welt heute nicht mehr denkbar ist." Spätestens seit dieser Zeit beeinflussen die Menschen massiv das Klima - mit bislang unbekannten Folgen.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Unesco und des NRW-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers und ist ein Kooperationsprojekt mit der Nordrhein-Westfälischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Sie wird außerdem gefördert von: Kulturstiftung Westfalen-Lippe, Gelsenwasser AG, ThyssenKrupp Steel AG, Schenker Deutschland AG, RWE Westfalen-Weser-Ems-AG, Stadtwerke Herne AG, 1komma6 Multimediale Dienstleistungen GmbH, Herner Sparkasse, Schwing GmbH, Deutsche Steinkohle AG, German Wings, Werner Ollbrink GmbH, Deutsche Benkert GmbH & Co. KG, Reifen Stiebling GmbH, Dr. Hauschka, Bofrost Dienstleistungs GmbH und Co.KG, Sasol Germany GmbH, DB Regio NRW GmbH, Kulturinitiative Herne e.V., Stadt Herne, Stadtmarketing Herne, Stadt Herne, Verein der Freunde und Förderer des Westfälischen Museums für Archäologie e. V.


INFO

Westfälisches Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
Fax: 02323 94628-33
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WMfA_Herne







From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Apr 5 08:46:05 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 05 Apr 2006 08:46:05 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_Fu=DFballregion_Ruhrgebiet=2C_He?=
=?iso-8859-1?q?nrichshuette=2C_ab_06=2E04=2E2006?=
Message-ID: s43383f3.006@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.04.2006


AUSSTELLUNG

Ausstellung Fußballregion Ruhrgebiet auf der Henrichshütte -
Führungen, Kabarett und Turnier ums "Hattinger Osterei"

Das Revier ist die größte Fußball-Landschaft des Kontinents. Nirgendwo sonst gibt es eine solche Vereinsdichte, eine so sprichwörtliche Fußballbegeisterung und vergleichbare nationale und internationale Erfolge wie an Rhein und Ruhr. "Das Herz des deutschen Fußballs schlägt im Ruhrgebiet", fasste Franz Beckenbauer dieses Phänomen zusammen. Schlaglichter auf 120 Jahre Fußballgeschichte in der Region wirft die Wanderausstellung "Fußballregion Ruhrgebiet", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft ab Donnerstag (6.4., 19.30 Uhr) in seinem Industriemuseum Henrichshütte Hattingen zeigt. Zum Begleitprogramm gehören neben Führungen und Kabarett mit Frank Goosen auch ein Fußballcamp und ein Kinder-Turnier um den Pokal "Hattinger Osterei", das das LWL-Museum gemeinsam mit der SG Welper veranstaltet.

Die Wanderausstellung des Deutschen Fußball-Bundes und des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen bietet ihren Besuchern vielfältige Einblicke in die Geschichte des runden Leders: 300 historische Bilddokumente halten dramatische Momente fest, Thementafeln erläutern Hintergründe, besondere Exponate erzählen von Niederlagen und Siegen. Zu sehen sind unter anderem der Pokal für den Westdeutschen Pokalsieger von 1951 und die Schuhe von Rekord-Torjägerin Inka Grings (FCR Duisburg). Historische Fußball-Reportagen, Filmausschnitte und aktuelle Videospiele runden das Spektrum ab.

Chronologie des Revierfußballs
Mit einem Gesamtüberblick über die großen Erfolge beginnt der Rundgang: Zeitungsausschnitte, Fotografien und Texte erzählen in 15 Kapiteln die spannende und wechselvolle Entwicklung von den Anfängen im 19. Jahrhundert, als Fußball noch ein bürgerlicher Freizeitspaß war, bis heute. Mutige Sportpioniere stellt die Ausstellung ebenso vor wie große Spielerpersönlichkeiten, legendäre Derbys und die schwierigen gesellschaftlichen Bedingun-gen, unter denen der Revierfußball zu einer "Macht" aufstieg. Neben dem Spitzenfußball werden auch die Leistungen der zahllosen kleinen Vereine einschließlich des Frauen-, Jugend- und Freizeitfußballs eingebunden.

Stadion, Kabine und Kneipe
Um die Entwicklung der Stadionlandschaft Ruhrgebiet geht es in einer Inszenierung, die die Teilung der Erlebniswelt Fußball in große Arenen und kleine Stadien veranschaulicht. Die Besucher können auf Bänken der Gelsenkirchener "Glück Auf"-Kampfbahn, des Parkstadions und auf Sitzen der Arena AufSchalke Platz nehmen, oder die besondere Atmosphäre einer Kabine erleben. Auf alten Umkleidebänken - Trikots der Reviervereine und ein Kabinen-Großfoto vor Augen * lädt hier Fußball-Literatur zum Stöbern ein. Der Film "Das Wunder von Bern" stand Pate für eine Kneipenszenerie der 1950er Jahre. Wimpel von Reviervereinen, der "Lumpenball" aus dem Film sowie Erinnerungsstücke aus der Fußballhistorie gehören zur Ausstattung.

Fußball und Medien
Wissenswertes zur Geschichte der Fußballreportage * sowohl in Zeitungen und Sport-Illustrierten als auch in Film, Rundfunk und Fernsehen * vermittelt eine weitere Inszenierung. Ein Computer zeigt die heutigen Möglichkeiten auf, sich im Internet über Fußball zu informieren. Aktuelle Videospiele laden zum Mitmachen ein, und ein mit Bildern unterlegtes Feature von WDR 5 erzählt die Entwicklung des Fußballs in Deutschland.

Fußball in Hattingen
Ausstellungsbesucher erfahren außerdem etwas über Fußballgeschichte im Schatten des Hochofens. Ältester Fußballverein vor Ort ist der Hattinger FC 1904 * heute Teil des TuS Hattingen 1863. Wie viele andere Revierklubs aus den Anfängen des Ruhrgebietsfußballs wurde auch er von Gymnasiasten gegründet. Im Stadtteil Welper, dessen Entwicklung eng mit der Henrichshütte verbunden war, dauerte es bis 1908, bevor zum ersten Mal im Verein gegen den Ball getreten wurde. In jenem Jahr wurde Germania 08 gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg formierte sich der Sport im Stadtteil neu, die Sportgemeinschaft Welper 1893 entstand. Heute wird in der 58.000-Einwohner-Stadt Hattingen in rund einem Dutzend Sportvereinen Fußball gespielt * viele von ihnen blicken auf eine langjährige Tradition zurück.

Begleitprogramm
Öffentliche Ausstellungsführungen
Sonn- und feiertags 15 Uhr, Museumseintritt

Offene Schulführungen
Mo, 24.4., bis Fr, 28.4., sowie Di, 2.5., bis Fr., 5.5., jeweils 10.30 Uhr
Anmeldung erbeten, Museumseintritt

So, 9.4., 11 Uhr
Frank Goosen "Echtes Leder".
Kabarett in der Gastronomie "Henrichs", Eintritt: 10 €

So, 9.4., 12 bis ca. 17 Uhr
Turnier "Hattinger Osterei" für F-Jugend-Mannschaften
Das Industriemuseum stiftet den Wanderpokal; "Fair Play * Fair Life" stiftet Bälle für die be-teiligten Teams. Ort: Althoff-Stadion. Ausrichter: SG Welper 1893

Mo, 10.4., bis Do, 13.4., je 10 bis 16 Uhr
"Oster-Camp"
Ferienprogramm für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren mit Abenteuern rund ums Eisen und Training mit der Deutschen Fußball-Akademie. Kosten: 49 € inkl. Verpflegung. Anmeldung erforderlich

Sa, 29.4., ab 16.30 Uhr
Live-Übertragung
des DFB-Pokalfinales der Frauen und Männer auf einer Großbildleinwand

So, 7.5., 11-17 Uhr
"Abpfiff" der Ausstellung
mit Tipp-Kick-Turnieren für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Führungen durch die Ausstellung und Vorführung historischer Filmdokumente



INFO

Fußballregion Ruhrgebiet
7. April bis 7. Mai 2006 (Eröffnung Do, 6.4., 19.30 Uhr)

Westfälisches Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/S/hattingen
Geöffnet Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Apr 5 10:21:20 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 05 Apr 2006 10:21:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Personalien der Universitaet Muenster / Auswahl
Message-ID: s4339a3b.037@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 05.04.2006, 09:04


AKTUELL

Personalien
Namen und Nachrichten von der Universität Münster
[in Auswahl, M.W.]

Dr. Saskia Handro, Juniorprofessorin an der Ruhr-Universität Bochum,
wurde zur Professorin für das Fach "Didaktik der Geschichte unter
besonderer Berücksichtigung der historischen
Lehr-/Lernfeldforschung" am Fachbereich Geschichte/Philosophie der
Universität Münster ernannt.

Dr. Manfred Holodynski, Privatdozent an der Universität Bielefeld,
wurde zum Professor für das Fach "Entwicklungspsychologische
Voraussetzungen für Erziehung und Unterricht" am Fachbereich
Psychologie und Sportwissenschaft der Universität Münster ernannt.

Noelle-Laetitia Perret von der Universität Fribourg/Schweiz hielt
sich zu einem Forschungsaufenthalt bei Prof. Dr. Martin Kintzinger am
Historischen Seminar der Universität Münster auf.

Prof. Dr. Reiner Schulze vom Institut für Rechtsgeschichte der
Universität Münster wurde zum Dekan der Rechtswissenschaftlichen
Fakultät der Universität Münster gewählt.

Prof. Dr. Gabriela Signori vom Historischen Seminar der Universität
Münster wurde zur Professorin an der Universität Konstanz ernannt.

Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger vom Historischen Seminar der
Universität Münster wurde zum Mitglied der Historischen Kommission
der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München gewählt.

Prof. Dr. Hubert Wolf vom Seminar für Mittlere und Neuere
Kirchengeschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät der
Universität Münster überreichte Papst Benedikt XVI. in Rom die
ersten sieben Bände seiner Forschungsarbeit "Römische Inquisition
und Indexkongregation". Begleitet wurde er bei der Privataudienz unter
anderem von der Kanzlerin der Universität Münster, Dr. Bettina
Böhm, und dem Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft,
Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker.






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Apr 5 15:58:02 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 05 Apr 2006 15:58:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL foerdert technische Kulturdenkmaeler mit mehr
als 67.000 Euro
Message-ID: s433e921.020@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.04.2006, 15:37


AKTUELL

LWL fördert technische Kulturdenkmäler mit mehr als 67.000 Euro
LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (05.04.) in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) beschlossen.

Mit diesem Geld unterstützt der LWL die Restaurierung und Instandsetzung von 14 technischen Kulturdenkmälern - darunter Mühlen, eine Brücke, ein Feuerwehrgerätehaus, ein Lokschuppen, eine Ziegelei und eine ehemalige Zeche.

Die geförderten Denkmäler im Überblick:

Beckum (Kreis Warendorf)
Windmühle 10.000 EUR

Bochum Dalhausen
Lokschuppen 10.000 EUR

Büren (Kreis Paderborn)
Mittelmühle 5.000 EUR

Castrop-Rauxel (Kreis Recklinghausen)
Hammerkopfturm Ehem. Zeche Erin 3: 8.000 EUR

Dortmund
Malakoffturm der Zeche Westhausen 5.000 EUR

Herscheid (Märkischer Kreis)
Brücke am Schwarze Ahe Hammer 5.000 EUR

Hille-Höchte (Kreis Minden-Lübbecke)
Windmühle 2.750 EUR

Ochtrup (Kreis Steinfurt)
Bergwindmühle 3.000 EUR

Plettenberg (Märkischer Kreis)
Güterwagen 800 EUR

Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh)
Ziegelei Eusterbrock 500 EUR

Schieder-Schwalenberg (Kreis Lippe)
Papiermühle 9.000 EUR

Stemwede-Destel (Minden-Lübbecke)
Windmühle 780 EUR

Tecklenburg-Brochterbeck (Kreis Steinfurt)
Feuerwehrgerätehaus 2.500 EUR

Wenden (Kreis Olpe)
Wendener Hütte (Gießhalle) 4.785 EUR






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Apr 5 16:02:59 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 05 Apr 2006 16:02:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zuhorn-Preis an Markus Denkler
Message-ID: s433ea3e.036@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.04.2006, 16:00


AKTUELL

LWL verleiht seinen Karl-Zuhorn-Preis an Markus Denkler aus Münster für seine Arbeiten über den Wandel der Sprache in Westfalen

Der Landschaftsverband verleiht seinen mit 5000 Euro dotierten Karl-Zuhorn-Preis für westfälische Landesforschung an Dr. Markus Denkler aus Münster. Der Nachwuchswissenschaftler erhält den alle drei Jahre verliehenen Preis für seine Arbeiten über den Wandel der Sprache in Westfalen. Das hat der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (05.04.) in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) beschlossen.

"Denklers Forschungen haben eine hohe landeskundliche Bedeutung, weil sie ein neues Licht auf den Sprachwechsel im Westfalen der frühen Neuzeit werfen. Denkler ist ein Nachwuchswissenschaftler, der sich auf dem Gebiet der westfälischen Landesforschung durch besondere Leistungen qualifiziert hat", heißt es in der Begründung des Rates für westfälische Landeskunde.

Denkler, der 1973 in Burgsteinfurt (Kreis Steinfurt) geboren wurde, hat in Münster Deutsche Philologie, Englische Philologie und Mittlere Geschichte studiert. Er blickt bereits auf eine mehrjährige Tätigkeit als führendes Mitglied in der AugustinWibbelt-Gesellschaft zurück. Um den Sprachwechsel vom Niederdeutschen zum Hochdeutschen im nördlichen Westfalen zu erforschen, hat er so genannte Sterbfall-Inventare aus der Zeit zwischen 1500 und 1800 untersucht. Diese Nachlassverzeichnisse haben gegenüber den sonst meist untersuchten Texten aus Kanzleien den Vorteil, dass ihre Sprache deutlich näher an der damals gesprochenen Sprache liegt. Bei seinen Forschungen hat Denkler herausgefunden, dass die hochdeutsche Schriftsprache nicht innerhalb kurzer Zeit als Ganzes übernommen worden ist, sondern dass sich einzelne hochdeutsche Elemente nach und nach in das niederdeutsche Sprachsystem geschlichen haben. Zur Zeit arbeitet Denkler an seiner Habilitation zur bisher kaum untersuchten Umgangssprache in Westfalen.

Die Preisverleihung findet am 24. November im Erbdrostenhof in Münster statt.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 6 13:29:22 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Apr 2006 13:29:22 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 4/2006
Message-ID: s43517c4.083@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 06.04.2006, 13:30


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Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
66. Jahrgang
April 2006
Heft 4/2006

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89



Seiten in Auswahl [AS]

S. 109-121
Bleicher, Wilhelm
Ich sag zum Augenblick: Verweile doch! Du bist so schön!
Ein Iserlohner Architekt als Maler

S. 131-133
Felka, Widbert
Eine Streuobstwiese auf Schloß Hohenlimburg

S. 134f.
Bleicher, Wilhelm
Die Lyrik der Maria Grünwald

S. 136-143
Fleischer, Werner
Von Bäumen und Menschen -
eine Kriegszeit in Lössel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 6 14:00:06 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Apr 2006 14:00:06 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BTOC=5D_Der_Schl=FCssel=2C_M=E4rz_2006?=
Message-ID: s4351f09.037@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 06..04.2006, 13:50


SERVICE: TOC

Der Schlüssel
Blätter der Heimat für die Stadt Hemer
51. Jahrgang
Heft 1
März 2006
ISBN 3-938052-03-1


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=94



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 1f.
Mieders, Georg
Der "Schlüssel" ist 50 Jahre alt

S. 2-5
Geismann, Hermann-Josef
Georg Mieders zum 70sten

S. 5-17
Lemke, Elli
Erinnerungen aus meinem Leben
Flucht und Vertreibung aus meiner geliebten Heimat Ostpreußen 1945

S. 18-35
Stopsack, Hans-Hermann
Bachverunreinigungen der Oese und ihrer Zuflüsse in der zweiten
Hälfte des 19. Jahrhunderts

S. 36f.
Mieders, Georg
Verleihung des Hans-Prinzhorn-Klinik-Preises 2005 an
Stadtdirektor a.D. Dieter Voss

S. 38-42
Kramme, Paul
Auszüge aus dem Jahresband 1931 des "Märkischen Landboten"

S. 43-55
Gymnich, Karin von
Kleine Heimatchronik
4. Vierteljahr 2005

S. 55f.
Hänisch, Wolfgang
Buchbesprechung





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Apr 7 08:35:45 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 07 Apr 2006 08:35:45 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_Sch=FCtzengesellschaften_im_Krei?=
=?iso-8859-1?q?s_Coesfeld=2C_Billerbeck=2C_ab_02=2E04=2E2006?=
Message-ID: s43626ff.041@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "König-Heuer, Ursula"
Datum: 06.04.2006, 16:40


AUSSTELLUNG

Kunsthandwerk mit großer Tradition.
Ausgewählte Exponate aus den Schatzkästen der ältesten Schützengesellschaften im Kreis Coesfeld.
Kolvenburg in Billerbeck, 02. April bis 25. Juni 2006.

Wohl kaum eine andere Tradition spiegelt die spezifische Identität des Münsterlandes besser wider als das althergebrachte Schützenwesen. Waren die Schützenvereine ursprünglich zur Landesverteidigung und als konkreter Ausdruck bürgerlicher Solidarität gegründet worden, so sind sie heute mit ihren jährlichen Festen ein integraler Bestandteil der regionalen Feierkultur und des gesellschaftlichen Miteinanders. Dieses besondere Brauchtum schlägt sich nicht nur in musikalisch umrahmten Umzügen oder heiteren Schützenbällen nieder, sondern hat auch, was vielen Bürgern weniger bewusst ist, eine hoch interessante kunsthandwerkliche Dimension. Denn viele Vereine hüten eine Fülle an Kostbarkeiten: von üppigen Goldschmiedearbeiten in Form von historischen Schützenketten oder Pokalen, über prächtige Fahnen, Trachtenzubehör, Schützenvögel bis hin zu Statuen und schriftlichen Dokumenten reicht hier die Palette.


INFO

Öffnungszeiten:
dienstags bis samstags 13.00 bis 18.00 Uhr
sonn- und feiertags 10.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr.
Ausstellungsende ist der 25. Juni 2006.

Kontakt:
Ursula König-Heuer
Kreisarchiv Coesfeld
Friedrich-Ebert-Straße 7
48653 Coesfeld






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Apr 7 08:40:00 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 07 Apr 2006 08:40:00 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Wissenschaftlicher Umgang mit dem
zeichnerischen Nachlass der Industrie, Bochum, 26.04.
Message-ID: s4362705.086@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Geschichtskultur Ruhr"
Datum: 07.04.2006, 08:26
Übernahme aus der Liste "Geschichtskultur Ruhr"



TAGUNG

Vom Entwurf zum Depositum -
Über den wissenschaftlichen Umgang mit dem zeichnerischen Nachlass der Industrie

Einladung zum
wissenschaftlichen Symposion
aus Anlass der Erforschung des zeichnerischen Nachlasses der Architekten
Fritz Schupp und Martin Kremmer

26. April 2006
9.00 - 18.00 Uhr
im
Deutschen Bergbau-Museum Bochum (Tagungsort)
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
(Haupteingang Europaplatz)


Anmeldung (s.u.) bis 20. April 2006

Keine Teilnehmergebühr

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Hinterlassenschaften der Industrie ist unbestritten etablierter Bestandteil des geschichtlichen Forschungsbetriebes. Dennoch hat sich ein Fach wie "industrial archaeology" nicht wirklich etablieren können. Die vielfältigen Einzelaspekte sind als eigenständige Disziplin fast nicht vertreten, sondern den einzelnen bestehenden Fachbereichen angegliedert worden, die sich natürlich dieses verlockende Aufgabengebiet nicht haben entgehen lassen wollen. Angetreten unter dem Aspekt des Bewahrens des industriellen Erbes, ist zunächst die Industriedenkmalpflege flächendeckend in der Bundesrepublik für eine Reihe von Jahren intensiv aktiv gewesen. Mittlerweile befindet sie sich auf dem Rückzug. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Bereich der Dokumentation und weniger auf dem der wissenschaftlichen Erforschung. Angesichts des dramatischen Strukturwandels in der Industrie, der seiner eigenen, sich beständig verändernden Dynamik unterliegt, war dies unumgänglich. Ein verantwortlicher Umgang mit der eigenen gebauten bzw. materiellen Geschichte ist der Industrie selbst aus weitgehend vorgeschobenen Rentabilitätsgründen fremd geblieben.

In einigen Branchen wird dieser Strukturwandel durch nahezu vollständige Aufgabe - zum Beispiel im Bergbau - in Kürze zum Abschluss kommen, in anderen Erwerbszweigen durch Überlagerung mit Neunutzungen zu weiteren Veränderungen unter Anpassungszwängen führen. Andererseits führt der gesellschaftliche Generationenwandel zunehmend zu Veränderungen im Rezeptionsverhalten und in den Bewertungskriterien hinsichtlich der Erhaltungsbemühungen. Auch hier gilt es hinsichtlich Akzeptanz und Wahrnehmung im Rahmen des eigenen verantwortungsbewussten gesellschaftlichen Handelns immer wieder intensiv die Zielrichtung unserer Fachgebiete zu überprüfen. Als fachkundige Sachwalter öffentlichen Interesses und als Bewahrer erhaltenswerter Industriebauten sind wir der Gesellschaft Rechenschaft schuldig für unser Tun und Unterlassen.

Intensives Nachdenken über die zukünftige Ausrichtung dieses Wissenschaftsbereiches und das Aufzeigen aktueller Forschungsansätze stehen im Mittelpunkt der Tagung. Sie wendet sich an die Fachvertreter/innen der Hochschulen und der Denkmalpflege sowie der privaten und öffentlich-rechtlichen Stiftungen, der Forschungseinrichtungen und der Institutionen archivischer und musealer Betreuung.


Programm

9.00 Uhr

I. Begrüßung / Eröffnung / Einleitung

(Prof. Dr. Rainer Slotta, Deutsches Bergbau-Museum Bochum [DBM])



9.30 Uhr

II. Die Archivierung und Dokumentation des industriellen Erbes

(Moderation: Prof. Dr. Rainer Slotta)



1. Architektur im Museum - Planungsdokument oder Kunstgut?

(Dr. Eva-Maria Barkhofen; Architektursammlung der Berlinischen Galerie)



2. Die Wissenschaftlichen Sammlungen des Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung - Bau- und Planungsgeschichte in den neuen Bundesländern

(Alexander Obeth; Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung [IRS], Erkner)



3. Architektennachlässe - Überlieferungsmuster und Forschungsperspektiven

(Dr. Stephan Strauß, Krefeld)


Diskussion


11.00 Uhr Kaffeepause


11.30 Uhr

Fortsetzung II.

4. Architekturgeschichtliche Quellen in Wirtschaftsarchiven - das Beispiel Bergbau-Archiv Bochum

(Dr. Michael Farrenkopf, DBM/Dr. Stefan Przigoda, DBM)



5. Dokumentation des industriellen Erbes mit modernen Informationssystemen

(Dipl.-Ing. Jürgen Heckes, DBM)



6. Dokumentation und Erhalt des industriellen Erbes durch materialkundliche Forschung

(Dr. Stefan Brüggerhoff, DBM)



Diskussion


13.00 Uhr Mittagspause


14.30 Uhr

III. Die Erforschung des zeichnerischen Erbes

(Moderation: PD Dr.-Ing. Wilhelm Busch)



7. Aspekte der Konstruktions- und Bautechnikgeschichte. Johann August Röbling - vom preußischen Baukondukteur zum Konstrukteur der Brooklyn Bridge

(Prof. Dr. Andreas Kahlow, Potsdam)



8. Anmerkungen zu Schinkels Architekturzeichnungen unter besonderer Berücksichtigung der Allgemeinen Bauschule

(Vertr.-Prof. Christian Raabe, Aachen/Berlin)



Diskussion


15.45 Uhr Kaffeepause


16.15 Uhr

Fortsetzung III.

9. Der zeichnerische Nachlass der Industriearchitekten Fritz Schupp und Martin Kremmer

(Dipl.-Ing. Kristina Pegels, DBM)



17.00 Uhr

IV. Resümee / Schlussdiskussion

unter der Leitung von PD Dr.-Ing. Wilhelm Busch, Mönchengladbach/Aachen



gegen 18.00 Uhr

Ende des Symposions




Anmeldung

Bitte richten Sie Ihre schriftliche Anmeldung bis zum 20. April 2006
an das

Deutsche Bergbau-Museum Bochum
Am Bergbaumuseum 28
D-44791 Bochum

oder per Email an
michael.farrenkopf at bergbaumuseum.de


Auskünfte erteilt

Dr. Michael Farrenkopf
Tel. +49 - (0)234 - 58 77 154
Fax +49 - (0)234 - 58 77 111
Email: michael.farrenkopf at bergbaumuseum.de
Internet: www.bergbaumuseum.de


Organisation:
Dr. Michael Farrenkopf; PD Dr.-Ing. Wilhelm Busch; Dipl.-Ing. Kristina Pegels; Prof. Dr. Rainer Slotta



INFO

Dr. Michael Farrenkopf M.A.
Leitung
- Montanhistorisches Dokumentationszentrum (montan.dok)
- Bergbau-Archiv
- Schriftleitung DER ANSCHNITT
Telefon +49 (0)2 34/ 58 77 - 1 54
Telefax +49 (0)2 34/ 58 77 - 1 11
E-Mail: michael.farrenkopf at bergbaumuseum.de

Deutsches Bergbau-Museum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
http://www.bergbaumuseum.de
http://www.archive.nrw.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Apr 7 08:45:26 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 07 Apr 2006 08:45:26 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Theodor von Neuhoff wird Koenig von Korsika
Message-ID: s4362711.054@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 07.04.2006, 08:26


TV- und Radiosendungen

Theodor von Neuhoff wird König von Korsika, 15.4.1736
Samstag, 15. April 2006: 9.05 - 9.20 Uhr, ZeitZeichen, WDR 5

Wiederholung: 15. April, ab 11.45 Uhr, WDR 3

Er war ein Blender und Schaumschläger, doch nicht ohne strategisches Geschick: Theodor von Neuhoff, mittelloser Baron aus altem westfälischem Adelsgeschlecht, trieb sich im 18. Jahrhundert als Abenteurer in Europa herum.

Um seinen aufwändigen Lebensstil finanzieren zu können, versuchte er sich als Offizier, Geheimdiplomat, Spekulant, Spieler und Gesandter. Auf der Flucht vor seinen Gläubigern landete der Glücksritter in Livorno, wo er eine Gruppe korsischer Emigranten traf.

Korsika stand zu dieser Zeit unter der Herrschaft der Genueser, die die Insel rücksichtslos ausbeuteten. Theodor witterte die Chance seines Lebens: Er versprach Waffen, Geld und Bündnispartner für den Freiheitskampf und schaffte es schließlich, dass ihn die Korsen am 15. April 1736 zu ihrem König krönten.

Viel Glück brachte ihm diese Krone jedoch nicht: Nach nur einem halben Jahr musste er die Insel wieder verlassen, landete für Jahre in einem Londoner Schuldgefängnis und starb schließlich völlig mittellos.

Als "König eines Sommers" wurde das westfälische Windei jedoch zum "Medienstar": Voltaire schrieb über ihn in seinem "Candide", und Giovanni Paisiello verewigte ihn in einer Oper.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 7 11:23:08 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Apr 2006 11:23:08 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel, 2/2006
Message-ID: s4364bb8.066@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 07.04.2006, 11:25


SERVICE: TOC

Westfalenspiegel
Kultur - Geschichten - Land und Leute
55. Jahrgang
Nr. 2 / 2006
ISSN 0508-5942


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=33



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 6f.
Frühling in Westfalen

S. 8f.
Zehren, Martin
Anstoß für die Kultur

S. 10
Matias, Jutta Nunes
Im Fußballfieber
Von den Anfängen der Sportart Nummer eins in Westfalen

S. 12
Fragebogen Westfalen
Imo Moszkowicz

S. 14f.
Morisse, Wolfgang
Miteinander von Mensch und Tier

S. 16f.
Jakob, Volker
So viel Anfang war nie

S. 18
Sluka, Klaudia
Mut zur Moderne
Neues Stadttheater bringt Münster internationalen Ruhm

S. 19-21
Sluka, Klaudia
Qualitäten nicht unnötig verspielen

S. 22-25
Sluka, Klaudia
Herausragende Bauten

S. 26f.
Jakob, Volker
Der Baumeister

S. 28
Krühler, Jochen
Eine große Hausgemeinschaft

S. 30f.
Wallmann, Jürgen P.
Mystischer Exot

S. 32
Vaupel, Michael
Nach allen Regeln der Kunst

S. 33
Doblies, Regina
Grande Dame der Bildhauerei

S. 36
Wallmann, Jürgen P.
Schatzkammer in neuem Glanz

S. 37
Jakob, Volker
Tastenlöwe aus Iserlohn
Berühmter Pianist eroberte mit seinem Bruder die Bühnen

S. 42-45
Gödden, Walter
Heimweh nach den Westfalen

S. 50f.
Heil, Kerstin
Zwischen Karies und Caritas
Die politische Karrikatur soll "optisches Juckpulver" sein.
Doch dieses Medium der Meinungsbildung hat Grenzen -
und eine Krise

S. 55
Gärtner, Hubertus
Jubiläum eines Mythos
2009: Varusschlacht

S. 56f.
Sluka, Klaudia
Kahler Asten
Einfach Spitze






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 7 11:59:00 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Apr 2006 11:59:00 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Lippische Mitteilungen, Band 74
Message-ID: s436540e.015@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 07.04.2006, 11:58


SERVICE: TOC

Lippische Mitteilungen
aus Geschichte und Landeskunde
74. Band 2005
ISSN 0342-0876


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=66



S. 11-24
Haase, Bartolt
Der Übergang Lipps zum reformierten Bekenntnis

S. 25-51
Fink, Hanns-Peter / Freudenberg, Matthias / Haase, Bartolt
Disputationsthesen der Jahre 1604-1610 über die kirchlichen
Reformen in der Grafschaft Lippe

S. 53-66
Rügge, Nicolas
Des Pastors Gartenzaun im Osterfeuer

S. 67-128
Gaertringen, Julia Freifrau Hiller von
"Gebunden aber in schwartz Leder"
Zum lippischen Bibeldruck des 18. Jahrhunderts

S. 129-154
Hellfaier, Detlev
Kommenden, Schulden, Ausverkauf
Wirtschaftsgeschichtliche Quellen des Detmolder Augustinerkanonessen-
Klosters Marienanger aus dem 16. Jahrhundert

S. 155-179
Wehlt, Hans-Peter
1200 Jahre kirchliches Leben in Schieder

S. 181-209
Krafft, Otfried
Der Verkauf der Herrschaft Vianen an Holland im Jahre 1725

S. 211-218
Boden, Ragna
Der Zar in Lippe?
Ein Brief Peters des Großen an den Grafen Friedrich Adolf zur
Lippe aus dem Jahr 1717: Edition und Kommentar

S. 219-239
Niebuhr, Hermann
Ein Jahrhundert Lippische Mitteilungen

S. 241-279
Zelle, Michael
Augustus Legionen in Lippe -
Untersuchungen zur römischen Präsenz in Lippe
während der augusteisch-frühtiberischen Zeit

S. 281-317
Horstmann, Dietrich / Lienenbecker, Heinz
Das Herbarium im Lippischen Landesmuseum,
Teil I: Die Herbarien von August Paul und August Wiemann

S. 319-327
Lepper, Jochen / Weber, Jutta
Materialkundliche Charakterisierung und Provenienzanalyse
des Bausandstein-Materials vom Mausoleum aus dem ehemaligen
Apothekergarten in Detmold

S. 329-338
Springhorn, Rainer
Neandertaler & Co.:
Artefakte und Fossilien der Pleistozän-Sammlung des
Lippischen Landesmuseums Detmold

S. 339-349
Springhorn, Rainer
Die Lateinamerika-Sammlungen des Lippischen Landesmuseums
Detmold: Sammler und Forscher, Material und Provenienz

S. 350-390
Buchbesprechungen






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Apr 7 12:34:54 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 07 Apr 2006 12:34:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag,
Bracker: "Ein Historiker schreibt einen Roman - Darf er das?",
BI 10.04.2006
Message-ID: s4365c90.002@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: Brigitte Honerlage
Datum: 07.04.2006, 11:53


AKTUELL

Kolloquium Geschichte und Öffentlichkeit:
"Ein Historiker schreibt einen Roman * Darf er das?"

Klaus Störtebeker und die Geschichte von Seeraub und Kaperfahrt sind in Mode:Über Ostern feiert beispielsweise die ARD in einem aufwändigen Zweiteiler den legendären Freibeuter. Eine Woche vorher ist in der Universität Bielefeld der beste Kenner der Geschichte des "deutschen Robin Hood" zu Gast.

Am Montag, 10. April um 18 Uhr im Raum R2-155 der Universität Bielefeld, ist Professor Dr. Jörgen Bracker im Rahmen des Kolloquiums "Geschichte und Öffentlichkeit" zu Gast in der Universität Bielefeld. Der renommiert Hamburger Historiker hält einen Vortrag zum Thema "Ein Historiker schreibt einen Roman * Darf er das?" und liest anschließenden aus seinem eigenen Roman "Zeelander. Der Störtebeker-Roman" (Murmann Verlag).

Jörgen Bracker (geboren 1936) hat in Münster Archäologie studiert (Promotion 1965). Anschließend war er an der Neukonzeption des Römisch-Germanischen Museums Köln maßgeblich beteiligt. Von 1976 bis 2001 war er Direktor des Museums für Hamburgische Geschichte. Die Ausstellungen "Die Hanse" (Hamburg und Rostock 1989) und "Gottes Freund * Aller Welt Feind" (2001) gaben der wissenschaftlichen Erforschung der Hansezeit und insbesondere der Geschichte von Seeraub und Kaperfahrt in Nord- und Ostsee viele neue Anstöße. Nun vermittelt er sein Wissen einer breiten Öffentlichkeit in einem historischen Roman: "Zeelander. Der Störtebeker-Roman" ist im Oktober 2005 erschienen und wird bereits in der zweiten Auflage verkauft. Eine Taschenbuchausgabe ist in Vorbereitung.

Jörgen Bracker wird aus seinem Roman lesen und anschließend mit Interessierten diskutieren: Wie können Historiker ihr Wissen einer breiten Öffentlichkeit vermitteln? Wie "wahr" ist Geschichte im Roman?






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Apr 10 11:39:11 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 10 Apr 2006 11:39:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Musikarchiv Universitaets- und Landesbibliothek
Muenster
Message-ID: s43a43f4.059@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 10.04.2006, 10:46


AKTUELL

Bedeutende Schätze für die Universitäts- und Landesbibliothek
Musikarchiv erhielt zwei Sammlungen zum westfälischen Musikleben

Gleich zweifach wurde in der vergangenen Zeit das Musikarchiv der
Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Münster aufgestockt: Zum
einen konnte die ULB im Antiquariatsbuchhandel ein Konvolut von
Musikautographen des münsterschen Musikwissenschaftlers Werner Korte
erwerben, zum anderen wurde das Musikarchiv des in Münster
ansässigen Gregorius-Verlages der Bibliothek geschenkt.

Werner Korte, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, wurde
1932 zum Leiter des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität
Münster bestellt. 1937 erhielt er eine außerordentliche Professur,
1946 wurde er trotz der negativen Beurteilung im
Entnazifizierungsverfahren - bereits 1933 hatte sich Korte dezidiert
in den Dienst der Nationalsozialisten gestellt - zum ordentlichen
Professor ernannt. Der Musikforscher wurde überregional vor allem
durch seine Monographien über Bach, Beethoven, Schumann, Bruckner
und Brahms bekannt. Zudem gab Korte bis zu seiner Emeritierung 1973
dem akademischen Musikleben der Stadt Münster durch zahlreiche
Konzerte mit dem Collegium musicum instrumentale der Universität
entscheidende Impulse.

Wenig bekannt ist bislang die Tatsache, dass sich Korte 1925 bis 1940
ausgiebig der Komposition widmete. Die nun erworbenen rund 20
eigenhändigen vollständigen Kompositionen Kortes umfassen
Instrumentalmusik sowie Lieder, Kantaten und Oratorien auf Texte von
Johann Wolfgang von Goethe, Matthias Claudius, Ernst Wiechert und
Ludwig Bäte. Ein größeres, noch unerschlossenes Konvolut von
Kompositionsskizzen rundet den Nachlass ab.

Im Jahre 1949 gründete Herbert Hoinkes die Edition Gregorius für
geistliche und weltliche Chormusik. 48 Jahre, bis zu seinem Tode im
Jahre 1997, betrieb Hoinkes den Gregorius-Verlag in Alleinregie: Er
besorgte von der Auftragsannahme über den Notenstich bis hin zum
Vertrieb souverän alles selbst. Sein Fleiß und seine Fachkenntnis
ließen die Edition Gregorius zu einem Markenzeichen für Chormusik
werden

Nach einer mehrjährigen Pause führt heute der ebenfalls in
Münster ansässige agenda-Verlag die bewährte Tradition der
Edition Gregorius im Sinne ihres Gründers fort. Der Eigentümer des
agenda-Verlages, Dr. Bernhard Schneeberger, hat sich nun entschlossen,
das in der Hoinkes-Ära aufgebaute Gregorius-Verlagsarchiv der ULB
Münster zu schenken. Nach einer ersten Sichtung ergab sich, dass
durch diese Schenkung rund 200 Werke - etwa zur Hälfte Autographen -
von circa 70 verschiedenen Komponisten in den Besitz der ULB Münster
gelangt sind. Das Gregorius-Verlagsarchiv stellt damit eine bedeutende
Bereicherung für die Dokumentation des westfälischen Musiklebens
in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dar.








From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Apr 10 14:46:21 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 10 Apr 2006 14:46:21 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Schmidt-Rutsch (Hg.),
Karl Krampe - Geschichten aus dem Ruhrtal, 2006
Message-ID: s43a6fdc.099@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 10.04.2006, 13:39


LITERATUR

Olaf Schmidt-Rutsch (Hg.)
Karl Krampe - Geschichten aus dem Ruhrtal,
Klartext-Verlag
Essen 2006
14,90 Euro
ISBN 3-89861-554-5


Von Kohle und Menschen
Geschichten aus dem Ruhrtal
RUB-Forscher bearbeiteten Erinnerungen

"Der Bergmann ist im Allgemeinen wortkarg". Dies gilt nicht für den
1858 in Dahlhausen geborenen Karl Krampe, der in den1920er-Jahren seine
Lebenserinnerungen niederschrieb. Die Menschen im Ruhrtal vor über 100
Jahren, wie sie auf dem Bauernhof oder in den Zechen des Reviers lebten
und arbeiteten, stehen im Mittelpunkt kurzer Geschichten. Immer wieder
fragt sich der 1934 verstorbene Krampe dabei, ob die Menschen durch
Industrialisierung und Fortschritt im Ruhrgebiet glücklicher geworden
seien, als sie es 60 Jahre zuvor waren. Die Urgroßnichte des
Verfassers, Dr. Kerstin Kucharczik, und Prof. Dr. Heinz Menge (beide
Germanistisches Institut der RUB) unterstützten den Historiker Dr. Olaf
Schmidt-Rutsch vom Westfälischen Industriemuseum dabei, die
Originalhandschrift zu überarbeiten und nun als Buch herauszugeben.


Erinnerungen an eine verlorene Welt

Die Erinnerungen an seine Kindheit im bäuerlichen Dahlhausen, an seine
Arbeit als Pferdetreiber auf der frühen Eisenbahn, die die Zechen mit
der Ruhr verband, und an seine Zeit als Hauer auf der Zeche Hasewinkel
schildert Krampe authentisch und bildreich. Bereits das alltägliche
Leben eines Bergmanns war hart: "Hunderte von Metern unter der
Erdoberfläche sich selbst überlassen, stand er allein" und musste "die
ganze Schicht bei sehr schwerer Arbeit sein ganzes Sinnen noch auf
seine Sicherheit richten, um auch wieder gesund ausfahren zu können."
Dieses gesunde Ausfahren war häufig genug zusätzlich gefährdet durch
Feuer, Überflutungen oder den Einsturz großer Teile des Schachtes. Die
schlechten Arbeitsbedingungen und noch schlechtere Bezahlung führten
schließlich zu Streiks und dem Beginn der Bergarbeiterbewegung im
Ruhrtal.


Menschen im Ruhrtal

Besonders anschaulich beschreibt Krampe die Schicksale von Menschen wie
"witte Dierk", einem Original des Reviers oder dem letzten
Ruhrschiffer, der an der Hattinger Brücke unterging. Das Schiff legte
sich bei Hochwasser quer vor den Brückenpfeiler und zerbrach. "Sein
Eigentümer kämpfte in dem hoch gehenden Fluss um sein Leben. Der Kampf
war vergebens, der letzte Ruhrschiffer Hans Ekholt fand in der von ihm
so sehr geliebten Ruhr seinen Tod." Das Leben dieser Menschen war
geprägt durch die Veränderungen, die Kohlebergbau und Industrie mit
sich brachten. Landwirtschaft und Ruhrschifffahrt gingen zurück und
ihre Lebenswelt wandelte sich drastisch.


Erst Familienbesitz, jetzt Museumsstück

Krampes Manuskripte bestanden aus 456 Blättern. Seine Familie hat sie
lange aufbewahrt, jetzt sind sie im Westfälischen Industriemuseum als
Dauerleihgabe zu besichtigen. Besonders arbeitsaufwändig war es für den
Herausgeber, die handschriftlichen Aufzeichnungen abzuschreiben, zu
überarbeiten und einige plattdeutsche Texte zu übersetzen. Ihre
Existenz verdanken diese Aufzeichnungen vermutlich dem Lehrer Karl
Vaupel, dem Neffen des Verfassers. Er war es, der Krampe anregte, seine
Erinnerungen aufzuschreiben, sodass sie bis heute erhalten sind. Das
Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und der Klartext Verlag
Essen haben "ein lebendiges Bild von Arbeit und Alltag im Ruhrtal vor
über 100 Jahren", so Schmidt-Rutsch, in Buchform gebracht.


INFO

Dr. Kerstin Kucharczik, Germanistisches Institut der RUB, E-Mail:
kerstin.kucharczik at rub.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 11 08:44:02 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 11 Apr 2006 08:44:02 +0200
Subject: [WestG] [AUS] LWL-Museumstour erschienen
Message-ID: s43b6c76.030@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.04.2006, 08:07


AUSSTELLUNG

LWL-Museumstour stellt auf 50 Seiten seine 17 Landesmuseen vor Museumspass und Quiz für Kinder

Pünktlich zu den Osterferien und dem Saisonstart in den Freilichtmuseen hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die neunte Auflage seiner "LWL-Museumstour" herausgebracht. Auf 50 Seiten gibt die bunte Broschüre jede Menge Tipps für Ausflüge in die westfälische Kulturlandschaft. Alle 17 LWL-Museen stellen sich vor und geben einen Überblick über ihre wichtigsten Ausstellungen und Veranstaltungen bis zum Frühjahr 2007. Außerdem gibt es wieder einen Museums-Pass, der in den letzten Jahren zahlreiche Familien zu einer Tour durch die 17 LWL-Museen anspornte. Wer Stempel aus den LWL-Museen sammelt, kann eine Ballonfahrt und weitere tolle Preise gewinnen.

"Auch in der neunten Auflage ist das Heft wieder ein übersichtlicher Wegweiser zu den kulturellen Attraktionen in Westfalen-Lippe. Wer einen Ausflug mit Familie, Freunden, Kollegen oder einer ganzen Schulklasse plant, findet hier viele Anregungen und hilfreiche Informationen", so LWL-Kulturdezernet Prof. Dr. Karl Teppe. Zu den einzelnen Museen gibt es jeweils einen übersichtlichen Serviceteil, der sowohl über Adressen, Öffnungszeiten und Anfahrtswege als auch über Neuheiten, besondere Veranstaltungen und Führungen informiert. Ebenso enthält er Hinweise für Menschen mit Behinderungen.

Kulturinteressierte können mit der Museumstour auf eine Zeitreise gehen, die sie von den Anfängen der Menschheit im Westfälischen Museum für Archäologie (Herne) und im LWL-Museum für Naturkunde (Münster) bis zur Gegenwartskunst im Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte (Münster) führt. Das Industriezeitalter wird im Westfälischen Industriemuseum wieder lebendig. Auch für einen Besuch in den LWL-Freilichtmuseen in Detmold (Kreis Lippe) und Hagen und im Westfälischen Museum für Klosterkultur in Dalheim-Lichtenau (Kreis Paderborn), die im April wieder ihre Pforten öffnen, finden sich alle wichtigen Informationen in der Museumstour. Eine Übersichtskarte mit allen LWL-Museen hilft bei der Planung des nächsten Ausflugs.

Das Großereignis des Jahres, die Fußballweltmeisterschaft, kann man auch in einigen LWL-Museen erleben, denn immerhin liegen mit Dortmund und Gelsenkirchen zwei Spielorte im Einzugsgebiet des LWL. Ausstellungen und ein musikalischer Fußballabend stimmen auf die Weltmeisterschaft ein, und in der Gebläsehalle bietet das LWL-Museum Henrichshütte Hattingen (Kreis Ennepe-Ruhr) kostenlos Live-Übertragungen an. In der LWL-Museumstour sind alle Veranstaltungen rund um die schönste Nebensache der Welt mit einem Ball gekennzeichnet.

"Nach dem Motto 'Kinder erobern das Museum' gibt es in allen LWL-Museen vielfältige museumspädagogische Programme für alle Altersstufen. Kinder und Jugendliche können dabei Natur, Kunst und Geschichte spielerisch und aktiv entdecken. Für Schulklassen wird das Museum so zum attraktiven Lernort außerhalb des Schulgebäudes, und auch Kindergeburtstage können mit spannenden Programmen im Museum gefeiert werden", erklärt Teppe. Auf drei Seiten bietet die neue Museumstour einen ausführlichen Überblick über die museumspädagogischen Angebote aller LWL-Museen. Für Kinder von sechs bis 14 Jahren gibt es außerdem ein Museumsquiz, bei dem tolle Preise winken. Aufmerksame kleine Leser können so mit etwas Glück einen MP3-Player oder einen Besuch im LWL-Planetarium gewinnen.

Zum ersten Mal kommen in der Museumstour auch die Leserinnen und Leser zu Wort. Auf einer Sonderseite erzählen sie in Leserbriefen von ihrer ganz persönlichen Tour durch die 17 LWL-Museen, dem Familienausflug oder einfach nur vom Schmökern in der Broschüre.


INFO

Die LWL-Museumstour ist kostenlos erhältlich unter Telefon 0251 591-5599
oder per E-Mail an kultur at lwl.org. Ab Mai ist die LWL-Museumstour auch im
Internet unter www.lwl-museumstour.de abrufbar.







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 11 08:45:59 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 11 Apr 2006 08:45:59 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Zum_Nach-Denken=3A_Toralf_Staud_?=
=?iso-8859-1?q?liest_=FCber_=27Moderne_Nazis=2C_Guetersloh=2C_20=2E04=2E2?=
=?iso-8859-1?q?006?=
Message-ID: s43b6cd3.041@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Stadt Gütersloh"
Datum: 10.04.2006, 16:56


AKTUELL

Zum Nach-Denken: Toralf Staud liest über 'Moderne Nazis'

Ein Häuflein Ewig-Gestriger, ein paar Unbelehrbare ein Randphänomen halt. So haben viele die Neonazis lange Zeit eingeschätzt: dumm, gewaltbereit, aber letztlich ungefährlich. Die Realität sieht mittlerweile jedoch anders aus. Nicht nur im Osten der Republik" wo Nazis von "national befreiten Zonen" faseln.

Die Bertelsmann Stiftung und die Volkshochschule Gütersloh möchten die Auseinandersetzung mit den aktuellen Formen des Nationalsozialismus durch eine Lesung des Jounalisten Toralf Staud aus seinem viel beachteten Buch "Moderne Nazis" beleben. Sein kenntnisreicher Blick in die Neonazi-Szene zeigt, dass Wegschauen und ins Leere laufen lassen keine angemessenen Strategien sind.

Die Lesung mit Diskussion findet statt am Donnerstag, 20. April, 19.30 Uhr im VHS-Haus, Hohenzollernstraße 43.

Der Eintritt ist frei.


INFO

Sie erreichen uns telefonisch unter 05241 82 2255
oder per E-Mail unter susanne.zimmermann at gt-net.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 11 08:50:07 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 11 Apr 2006 08:50:07 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Vorf=FChrungen_beim_Tag_der_offe?=
=?iso-8859-1?q?nen_T=FCr_im_Textilmuseum_Bocholt=2C_01=2E05=2E2006?=
Message-ID: s43b6dcb.068@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 10.04.2006, 15:25


AKTUELL

Sticken - so machen es die Maschinen
Vorführungen beim Tag der offenen Tür im Textilmuseum Bocholt

Sticken gehört zu den klassischen Handarbeiten. Wie es die Maschinen machen, können Besucher beim Tag der offenen Tür am Montag, 1. Mai, im Textilmuseum Bocholt sehen. Ein Highlight beim traditionellen Fest im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wird die Vorführung von Krefelder Stickmaschinen sein. "Wir wollen damit einen Vorgeschmack auf die neuen Ausstellungseinheiten geben, die wir künftig in der ehemaligen Spinnerei Herding zeigen", kündigt Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp an.

Reinhold Pfadt, ehemaliger Inhaber der Stickerei Pfadt in Krefeld, ist zwischen 10 und 18 Uhr zu Gast an der Aa und demonstriert die Technik an einer computergesteuerten Maschine des Herstellers Zangs aus Krefeld, die zur Sammlung des Westfälischen Industriemuseums gehört. Die Maschine ermöglicht das Sticken von Mustern und Emblemen sowie einfachen Schriftzügen, die die Museumsbesucher mit nach Hause nehmen können.

Im vergangenen Jahr war der 1949 in Krefeld als Hand- und Maschinenstickerei gegründete Betrieb geschlossen worden. Der Vater des letzten Inhabers arbeitete zunächst als Vertreter für Paramenten - Tuche und Stoffe für den liturgischen Gebrauch - im Raum Speyer und hatte dadurch Kontakt zu Krefelder Herstellerfirmen. 1949 bot sich die Möglichkeit der Übernahme der Paramentenstickerei Nusselin in Krefeld. Sein Sohn Reinhold Pfadt führte nicht nur die Stickerei, sondern auch die intensive Kontaktpflege zu zahlreichen Pfarrern in ganz Deutschland fort. Dort erhielt er die Aufträge für hand- und maschinengestickte Paramente, die in der Blütezeit der 1960er Jahre über zwölf Personen in Lohn und Brot hielten.

"Bei der Erprobung zeigte sich, dass diese und auch die anderen drei Stickmaschinen aus den Jahren 1950 bis 1990 den Umzug aus Krefeld ins Westfälische Industriemuseum nach Bocholt gut überstanden haben", erklärt Stenkamp. Mit übernommenes Werkstattzubehör sowie Lochkarten und Stickmuster bieten jetzt spannende Einblicke in die letzte Paramenten- und Fahnenstickerei der Region.

Mit dem Stickereiensemble besitzt das Textilmuseum nicht nur Beispiele für den Krefelder Textilmaschinenbau, sondern kann auch den Schmuck und die Weiterverarbeitung von feinen Geweben wie etwa Seide demonstrieren.

Neben den Vorführungen zur Stickerei erwarten die Besucher beim Museumsfest am 1. Mai zwischen 10 und 18 Uhr noch viele weitere Attraktionen, darunter kostenlose Führungen und Vorführungen im Museum. Die kleinen Museumsgäste lockt eine Straßendampflokomotive zum Mitfahren, eine Museumsrallye sowie die Clowns Bam Bi und Bam Bu. Das komplette Festprogramm im Internet unter www.textilmuseum-bocholt.de


INFO

Tag der offenen Tür - Museumsfest
Montag, 1. Mai 2006, 10-18 Uhr
Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Eintritt frei!






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 11 09:22:42 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 11 Apr 2006 09:22:42 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 2, Teil 1
Message-ID: s43b7584.067@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 11.04.2006, 09:20


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 2/2006, Teil 1


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Hille-Post. Mitteilungen für die Freunde des Dichters. Mitteilungsblatt der Peter-Hille-Gesellschaft. Redaktion: Dr. Michael Kienecker, Auf der Natte 15, 33106 Paderborn, Tel.: 05251/687904, Internet: www.peter-hille-gesellschaft.de
39/2006. M. Kienecker: Rückblick 2005 und Vorschau 2006. * Protokoll der Generalversammlung der Peter-Hille-Gesellschaft e.V. Kl. Stehr-Vogedes: "Erinnerungen an meinen Vater". Der Hille-Forscher Alois Vogedes. R. Glunz: "Erinnerungen an meinen Vater". Der Hille-Forscher Franz Glunz. M. Kienecker: "Erinnerungen an meinen Vater". Der Hille-Forscher Friedrich Kienecker.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster, Tel.: 0251/41320.
1/2006. W. Morisse: 20 Jahre Stadtmuseum Beckum. Kunst plus Karneval. Kleines Haus mit hohem Anspruch und ausgezeichnetem Ruf. M. Zehren: Museen Lüdenscheid. "Er gehört zu mir..." Ausstellung über die Liebe im Sauerland. J. Nunes Matias: "Bahn frei!" Mit Schneeschuhen durch die westfälischen Alpen - von den Anfängen des Wintersports. St. Keim: Bühnen in der Krise? Kämpfen statt jammern. Quer durch die Republik müssen Theater sparen, fusionieren oder Sparten abgeben. Die westfälischen Theater lassen sich von der Finanzkrise nicht unterkriegen. M. Jeitschko: Happy Birthday, Mozart! "Tor zur Seele". Westfälische Theater erinnern an den großen Komponisten. M. Zehren: Aufholjagd. Die ersten Berufsschauspieler in Westfalen waren fahrende Mimen mit ihren Wanderbühnen. Erst im 19. und 20. Jahrhundert entstanden die heutigen Stadt- und Landestheater. V. Jakob: Theo Lingen. Der Theodor, der Theodor... Ein Komiker mit Tiefgang und vielen Begabungen. J. P. Wallmann: Hans Dieter Schwarze. "... das Leichte spüren". Erinnerung an einen vielseitigen Künstler und Theatermann. U. Drebs: "Man sieht sich auch gern mal in der Heldenrolle". Ein Leben wie das von Vater Beimer würde er nicht aushalten, sagt Joachim Hermann Luger. Begeistert spielt er in dem am "Theater Kohlenpott" inszenierten Drama "Klamms Krieg" vor überwiegend jugendlichem Publikum. A. von Braunschweig: Imogen Kogge. "Ich zeig das jetzt". TV-Kommissarin Johanna Herz zieht's als festes Mitglied des Bochumer Ensembles von Berlin ins Revier. R. Doblies: Kay Metzger. "Eine Landesbühne ist eine Knochenbühne". Landestheater Detmold: Größte Reisebühne Europas wird GmbH. M. Vaupel: Alles verwoben. Stricken für die Kunst: Mit ihren Strickobjekten ist sie bekannt geworden. Heute zählt die aus Schwerte stammende Rosemarie Trockel zusammen mit Gerhard Richter, Sigmar Polke, Bruce Naman und Louise Bourgeois zu den Top Five der weltweit am meisten gefragten Künstler.
Kl. Sluka: Skulpturenmuseum Glaskasten Marl. Tanzende Bäume. Ausstellung "Körper - Leib - Raum". R. Doblies: Museum Huelsmann. Treueschwüre auf Porzellan. Bielefelder Ausstellung präsentiert Freundschaftstassen des Biedermeier. M. Schröder: Tomasz Adam Nowak. Meister der Improvisation. Umtriebiger Organist pendelt zwischen Detmold und Münster. W. Platzeck: Jens Thomas. Nur keine Routine. "Pianist in Residence" in Bochum. W. Gödden: "Ein Gedicht muss Zauberkraft entwickeln". Seine Lyrik wurde als "gewaltiges Crossover" und "ebenso ausgeflippter wie seriöser Genremix quer durch Raum und Zeit" beschrieben. In diesen Tagen legt Thomas Krüger seinen dritten Lyrikband "Im Grübelschilf" vor. W. Gödden: Droste-Preisverleihung. "Wörter tun mehr weh als Messer". Ende November nahm Wiglaf Droste den höchsten westfälischen Literaturpreis entgegen. Das Medienecho war groß. In Interviews plauderte der Autor aus dem Nähkästchen. * "Wie brauchen geizfreie Zonen". Sind Ein-Euro-Shops die Zukunft der Innenstädte? WESTFALENSPIEGEL-Autor Marc-Stefan Andres hat zwei Beispiele in Westfalen besucht. V. Jakob: Friedrich von Bodelschwingh. Ein "weißer Revolutionär". Gegen viele Widerstände baute der Sohn einer adeligen protestantischen Familie in Bielefeld-Bethel die heute größte diakonische Einrichtung Europas auf. Zum 175. Geburtstag des "genialsten Bettlers, den Deutschland je gesehen hat" (Theodor Heuss). S. Schaefer-Dieterle: Der Weg ist das Ziel. "Wir dürfen die Kinder und Jugendlichen nicht vergessen!" Die Bielefelderin Susanne Tatje ist bundesweit die erste kommunale Projektbeauftragte für demographische Entwicklungsplanung. V. Jakob: Otto Weddigen: Von der Verfallzeit des Ruhmes. Der Spross der Herforder Patrizierfamilie kam dadurch zu zweifelhaftem Ruhm, dass er im Ersten Weltkrieg als U-Boot-Kommandant an einem Tag drei englische Schlachtschiffe versenkte. H. Gärtner: Die Stichlinge. Gegen den Strom. Deutschlands ältestes Amateurkabarett aus Minden wird 40. U. van Jüchems: Mit Sicherheit Erfolg. Die Winkhaus Gruppe produziert seit fünf Generationen Schlösser und Schließanlagen. A. Linke: Ingolf Lück. "War'n schöner Abend!" Der Entertainer über westfälische Begeisterungsfähigkeit. M. Vaupel: Annette und Inga Humpe. Karrieren im Sauseschritt. Musiker-Schwestern aus Herdecke waren Mitbegründerinnen der Neuen Deutschen Welle.

2. Hellweg

Soester Zeitschrift. Zeitschrift des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest, Heft 117/2005. Hrsg.: Norbert Wex, Stadtarchiv Soest, Jakobistraße 13, 59494 Soest.
B. Thiemann: Die Ausgrabung "Soest-Kattenhol 8". Grabungsbefunde einer Parzelle am Stadtrand (4). H.-G. Gaffron: Die Jona-Inschrift im Marienchor von St. Patrokli (15). W. Becker: Frühformen indisch-arabischer Ziffern im Codex 24 des Soester Stadtarchivs (21). B. Englisch: Der Hellweg zwischen Mythos und Realität (45). S. Denningmann: Aneignung und Kritik des Ramismus in Soest. Logikunterricht am Archigymnasium im 17. Jahrhundert (76). V. Jarren/N. Wex: Die Soester Stadtgesellschaft im Jahr 1807 - Familien, Haushalte und Erwerbstätigkeit (99). H. Conrad: "Morgen um 4 Uhr ists entschieden" - Der Duelltod des Abraham von Willemer und die Familie von Bockum-Dolffs zu Sassendorf (155). R. Götz: Ein Wegestreit in der Kaiserzeit oder Zivilcourage auf dem Lande (185). G. Köhn: Erntedankfeste in Soest von 1934 bis 1944 (194). V. Jarren/U. Löer/H. A. Peters: Neuerscheinungen, Anzeigen und Besprechungen (208). U. Löer: Jahresbericht des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest e.V. für das Jahr 2004 (221).

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
474/2006. Th. Spohn: Die Profanbauten des ehemaligen Kanonissenstiftes Geseke (2. Fortsetzung). * Das Stadtarchiv im Jahr 2005.
475/2006. F. Ludwigt: Als Handwerksbursche auf Wanderschaft. Mönninghäuser Lehrersohn lernt Adolf Kolping kennen und schätzen. Th. Spohn: Die Profanbauten des ehemaligen Kanonissenstiftes Geseke (3. Fortsetzung).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
2/2006. I. von Scheven: Als es die "Grüne Minna" noch nicht gab. Im Jahr 1826 wurde das Untersuchungsgefängnis von Werden nach Hamm verlegt. H. Fertig-Möller: "Stadtsekretär werd' ich genannt..." Historische Stadtführungen für Kinder in Werne. G. Strotdrees: Der schönste Name für Zurückgebliebenheit? Heimat heute - Gedanken zur Geschichte und Gegenwart eines oft missdeuteten Begriffes. W. Hinke: "Der Desenberg fesselte unsere Blicke dauernd..." Der 345 Meter hohe Berg ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Warburger Börde. U. Kunz: Arzt, Dichter und Diplomat. Dr. med. Bernhard Rottendorff: berühmter Gelehrter des Münsterlandes im Barockzeitalter.
3/2006. A. Beeck: In Freundschaft verbunden mit dem Seebad Santa Monica. Städtepartnerschaften schlagen Brücken der Verständigung zwischen Hamm und Städte in Europa und Amerika. G. Strotdrees: Der schönste Name für Zurückgebliebenheit? Heimat heute - Gedanken zur Geschichte und Gegenwart eines oft missdeuteten Begriffes (Schluss). W. Gernert: Das graue Gold des Sauerlands wird seit 150 Jahren gebrochen. Schiefer-Bergbau-Museum Holthausen als kulturelles Zentrum. R. Kreienfeld: Als das Fußballspiel noch als "Fußlümmelei" und "Hundstritt" galt. Noch viele Jahre nach der Gründung des Heessener Turnvereins "Deutsche Eiche" 1901 war das Kicken verpönt.
4/2006. I. von Scheven: Als "Entwicklungshelfer" in Sassenhof bei Riga. Ende des 19. Jahrhunderts leitete Hermann Rahlenbeck sen. ein Zweigwerk der Hammer Westfälischen Drahtindustrie an der Düna. M. Brand: 56 Sinti aus Hamm nach Auschwitz überführt. Am 9. März 1943 wurden die Bewohner der "Zigeunerbaracke" am Hammer Hafen in das Vernichtungslager deportiert. F. Schütte: Brauer aus Stromberg begründeten US-Bierdynastie. Das uralte Erfolgsrezept für rein gebrautes westfälisches Bier wurde auch in der "Neuen Welt" stets geheim gehalten. A. Beeck: Glockenspieler aus Chattanooga kamen nach Schloss Oberwerries. Städtepartnerschaften schlagen Brücken der Verständigung zwischen Hamm und Städten in Europa und Amerika (2).

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
3/2006. J. Hillebrand: Feldpostbriefe der Ortsgruppe.
4/2006. W. Mues: Seit 100 Jahren: Spielleute in Erwitte. Dem Spielmannszug Erwitte zum Jubiläum.
5/2006. H. Chr. Fennenkötter: Studienrat Sonneborns Bericht über die Entwicklung der Ostendorfschule von 1937 bis 1945/46.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19 - 21, 59494 Soest, Tel.: 02921/688-0.
332/2005. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (1): Franz Wilhelm Graf v. Wartenberg, Bischof von Osnabrück. D. Aschoff: Jüdischer "Brautlauf" anno 1581 mit Hindernissen. Alle Hochzeitsteilnehmer wurden in Dülmen vom Münsteraner Fürstbischof gefangengenommen. H. Platte: Karl August Varnhagen von Ense: Adels-Usurpator eines alten westfälischen Rittergeschlechts. Der Gatte der berühmten Rahel Varnhagen eignete sich zu unrecht den Namen einer adeligen Familie von Ense bei Werl an. F. Haarmann: Ein ungeliebter Zeitgenosse aus dem alten Hüsten. Ehrenamtmann Freiherr Friedrich Wilhelm von Lilien fand nicht die Zuneigung seiner Untertanen. U. Becker: Vom Kienspanhalter bis zum Zunderladen. Geräte für Feuer, Wärme und Licht im Städtischen Heimatmuseum Lippstadt.
333/2006. H. J. Deisting: Werler Erbsälzersohn feierte mit Mozart Fasching. Karnevalsfreuden am Hof des Fürsterzbischofs von Salzburg 1776. G. Strotdrees: Der schönste Name für Zurückgebliebenheit? Heimat heute - Gedanken zur Geschichte und Gegenwart eines oft missdeuteten Begriffes. W. Hinke: "Der Desenberg fesselte unsere Blicke dauernd..." Der 345 Meter hohe Berg ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Warburger Börde. D. Grzegorcyk: Knochen von Nashorn und Löwe im Warsteiner Steinbruch. Karstspalte brachte 8000 Jahre alte Fossilien ans Tageslicht. R. Pieper: Historische Klöster in Westfalen. Zisterzienserinnenkloster Welver.
334/2006. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (2): Ferdinand, König von Böhmen, und Graf von Pappenheim. * Querschnitt durch das ländliche Alltagsleben. Das Heimatmuseum auf Hof Hoppe in Altenmellrich zählte schon mehr als tausend Besucher. G. Strotdrees: Der schönste Name für Zurückgebliebenheit? Heimat heute - Gedanken zur Geschichte und Gegenwart eines oft missdeuteten Begriffes (Schluss). W. Gernert: Das graue Gold des Sauerlands wird seit 150 Jahren gebrochen. Schiefer-Bergbau-Museum Holthausen als kulturelles Zentrum. * Im Geseker Wald hauste Räuberhauptmann Delion. Schaurige Geschichten über den westfälischen "Schinderhannes" und seine gefürchtete Bande. U. Becker: Postamentofen "Modell Lippstadt 1905". Interessante Exponate aus dem Städtischen Heimatmusem Lippstadt.
335/2006. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (3): Landgraf Wilhelm V. von Hessen-Kassel. U. Becker: Reiterpistolen mit Steinschloss wieder an ihrem Ursprungsort. Bemerkenswerte Exponate aus dem Städtischen Heimatmuseum Lippstadt. M. Brand: 56 Sinti aus Hamm nach Auschwitz überführt. Am 9. März 1943 wurden die Bewohner der "Zigeunerbaracke" am Hammer Hafen in das Vernichtungslager deportiert. F. Schütte: Brauer aus Stromberg begründeten US-Bierdynastie. Das uralte Erfolgsrezept für rein gebrautes westfälisches Bier wurde auch in der "Neuen Welt" stets geheim gehalten. R. Pieper: Klöster im Kreis Soest: Propsteikirche St. Patroklus: Inbegriff romanischer Architektur. K. J. Freiherr von Ketteler: Im Geseker Wald hauste Räuberhauptmann Delion. Schaurige Geschichten über den westfälischen "Schinderhannes" und seine gefürchtete Bande (2).
336/2006. H. Funke: Von Soest, der "Ehrenreichen", begeistert. Am Paradieser Weg wurden schon im Jahr 1950 neue Straßen mit den Namen großer Maler benannt. * Vergessen und verdrängt. Jüdische Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Westfalen. * Spirituelle Persönlichkeiten: Spurensuche in Münster. Neu entdeckte Aspekte der Stadt-, Regional- und Bistumsgeschichte. W. Hinke: "Und plötzlich erhebt sich die Wogenbrandung des Felsenmeeres..." Das Felsenmeer bei Hemer ist eine einzigartige Naturlandschaft mit einem ausgedehnten Höhlensystem. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (4): Maximilian Henrich, Herzog von Bayern, Kurfürst und Erzbischof von Köln. K. J. Freiherr von Ketteler: Im Geseker Wald hauste Räuberhauptmann Delion. Schaurige Geschichten über den westfälischen "Schinderhannes" und seine gefürchtete Bande (3).

3. Kurkölnisches Sauerland

SüdWestfalen Archiv. Landesgeschichte im ehemals kurkölnischen Herzogtum Westfalen und der Grafschaft Arnsberg. 5. Jahrgang 2005. Stadtarchiv, Rathausplatz 1, 59759 Arnsberg.
H. J. Deisting: Die Werler Amtsdrosten 1300-1805 (9). H. Conrad: Die Bauten der Burg Hovestadt in den Jahren 1473 bis 1492 (43). M. Jolk: Ein Verzeichnis der Ländereien des Stratmann-Hofes zu Lippstadt - Nieder-Dedinghausen von 1536 (67). H.-J. Schmalor: Zur Gebäudestatistik des Herzogtums Westfalen gegen Ende der kurkölnischen Zeit (1795). Eine neuentdeckte Quelle im Archiv des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn (75). R. Borkowski/M. Gosmann: Friedrich Anthées "Gebäudestatistik des Herzogtums Westfalen" aus dem Jahre 1795. - Edition (83). K.-J. Freiherr von Ketteler: Zwei Hördesche Schulstiftungen für Störmede (125). H.-J. Rade: Die jüdischen Wurzeln der Arnsbergerin Christina Gabriel (1766-1835) (143). N. Töws: Theodor Müller, ein Emigrant aus dem Sauerland, findet eine neue Heimat in St. Louis, Missouri (1834) (161). H. J. Deisting: Engelbert Seibertz - Heinrich v. Rustige, Arnsberg - Werl (177). H.-J. Vogel: Kloster Wedinghausen - Ein verlorener Ort kehrt in die Zukunft zurück (183). N. Reimann: Die Geschichte hat in Arnsberg wieder ein Haus (189). K. Wóycicki: Europa aus der Erinnerung seiner Regionen gestalten (195). G. Kalhöfer: Kloster Wedinghausen - aus der Geschichte heraus entwerfen. Das Kloster - Archetyp und Gegenwartsmodell (203). M. Gosmann: Kloster Wedinghausen - was ist verloren? (209). G. Kalhöfer: Denn das Erste ist verloren... Eine Ausstellung als Appell an die Vorstellung (215). H.-J. Vogel: Denn das Erste ist verloren... Kloster Wedinghausen in Arnsberg. - Zur Eröffnung einer ungewöhnlichen Ausstellung - (219).

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
1/2006. J. Arens: Die romanische Kirche Sankt Cyriacus in Berghausen. Eine der schönsten und wichtigsten romanischen Dorfkirchen in Europa. Die schönste ausgemalte romanische Kirche in Westfalen. G. Dethlefs: Clemens August, Schlaun und die Kapuziner. S. Kessemeier: "Ad hunc montem, aquae fontem". Ein Gedicht auf Kloster Brunnen von 1737. M. Wolf: Die Beringhauser Klause. M. Raffenberg: Rückblick: Helwig-Gedenken. H.-J. Schmalor: Auf den Spuren der alten Klosterbibliotheken in Westfalen. P. M. Kleine: Kloster Wedinghausen - wiederentdeckt. G. Höhler: Aus-Denkungen des Schweigens oberhalb der Baumgenze - der Bildhauer Johannes Dröge wird 75. A. Schmoranzer: "... nicht minder sei der Herberge ein recht milder Vater". Zur Geschichte des Gutes Nierhof bei Attendorn. A. K. Böttcher: Breker's Haus. Einst stolzes Reidemeisterhaus in der Hauptstraße 31, Obermarsberg - jetzt Hauptgebäude der neuen Museumsgaststätte "Im Weißen Ross", Westfälisches Freilichtmuseum Detmold. W. F. Cordes: Der Bau der Eisenbahnstrecke Altenhundem - Birkelbach und "Der Kuckuck von Heinsberg". R. Feldmann: Tiere des Südens wandern ins Sauerland ein - erste Nutznießer des Klimawandels? W. Frank: Mondviole oder Ausdauerndes Silberblatt. J. Schulte-Hobein: "Vorne fallen die Tore - Fußballfieber im Sauerland". Ausstellung zur Geschichte des Fußballs im Sauerland wird am 7. Mai 2006 in Arnsberg eröffnet. M. Vormberg: Bischofsjubiläum und Großes Verdienstkreuz - Ehrung für Erzbischof Dr. Paul Josef Cordes.



4. Märkisches Sauerland

Märkisches Jahrbuch für Geschichte. Bd. 105 (2005). Red.: Verein für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark, Märkisches Museum, Husemannstraße 12, 58452 Witten, Tel.: 02302/5812552.
R. Molkenthin: "... erlauben wir, die Ruhr bis zum Kloster mit dem Schiff zu befahren..." Mittelalterliche Binnenschiffe auf der Ruhr und anderswo (7). D. Aschoff: Schutzzusagen, Vertreibungen, Bleiberecht - das schwere Leben der jüdischen Minderheit in Hamm bis zur neuen Judenpolitik des Großen Kurfürsten (1287-1664) (33). P. Trotier: Die Geschichte der Familie von Brabeck zu Letmathe (70). J. Doberkat: Das Gildebuch der Fleischhauer- und Schuhmachergilde zu Hattingen, 1573-1668 (79). Chr. u. P. Koronowski: Abwerbung märkischer Sensenschmiede anno 1673 und ihre Folgen (104). W. G. Vogt: Ein Denkmal der Nächstenliebe versinkt in Schutt und Asche. Der Untergang des Voerder Knaben-Waisenhauses am Loher Nocken und das Feuerunglück im Hause des Spezereihändlers August Thun (120). Kl. Eichholz: Bergbauhistorische Karten der Grafschaft Mark als unbekannte Quellen der Orts- und Regionalgeschichte (148). W. Hacke: Otto von Bismarck und die deutsche Frage 1848 bis 1871 - ein Staatsmann zwischen den Zeiten (192). W. Weber: Strukturwandel im Ruhrgebiet 1820 - 2000 (216). D. Scholz: Tabus, "Imagepflege" und Legenden. Gedanken zur lokalen Geschichtsschreibung in Castrop-Rauxel und zu einem lokalen Geschichtsbild (234). W. Steguweit: Hilde Broër (1904-1987). Bildhauerin und Medailleurin aus Witten (259). W. Menzer: St. Franziskus Witten, eine Arbeitergemeinde? Eine Untersuchung zur sozialen Schichtung der erwerbstätigen, männlichen Mitglieder der Pfarrgemeinde zwischen 1905 und 2002 (278). G. Röhrig: Bemerkungen zur Liste der Gefallenen der ev. Gemeinde Herbede 1814-1945 (283). * Bericht über das Geschäftsjahr 2004 (JHV 2005) (290).

Heimatblätter Menden. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur "Mendener Zeitung", Kolpingstraße 33-35, 58706 Menden.
159/2006. F. Grobbel: Wie das Sauerland vor 100 Jahren aussah. Im 19. Jahrhundert lag der Kern des Herzogtums Westfalen noch abseits des Fremdenverkehrs (7). N. Aleweld: Die ganze Gemeinde legte beim Bau mit Hand an. 1922 wurde die katholische St. Nikolaus-Filialkirche in Beckum bei Volkringhausen eingeweiht. G. Strotdrees: Der schönste Name für Zurückgebliebenheit? Heimat heute - Gedanken zur Geschichte und Gegenwart eines oft missdeuteten Begriffes. W. Hinke: "Der Desenberg fesselte unsere Blicke dauernd..." Der 345 Meter hohe Berg ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Warburger Börde. F. Haarmann: "Es ist unzulässig, den Alliierten den Rücken zuzukehren..." Harte Bestimmungen der britischen Besatzungsbehörden für die deutsche Zivilbevölkerung vor 60 Jahren. M. Grünwald: Bewahrte Gerüche aus der Kinderzeit.
160/2006. F. W. Schulte: Burg Schwarzenberg: Bollwerk gegen die Erzbischöfe von Köln. Aus der Geschichte der Grafschaft Mark im 14. Jahrhundert. G. Strotdrees: Der schönste Name für Zurückgebliebenheit? Heimat heute - Gedanken zur Geschichte und Gegenwart eines oft missdeuteten Begriffes (Schluss). W. Gernert: Das graue Gold des Sauerlands wird seit 150 Jahren gebrochen. Schiefer-Bergbau-Museum Holthausen als kulturelles Zentrum. N. Aleweld: Ein Gotteshaus für 300 Katholiken. Im Jahr 1929 wurde die Filialkirche der heiligen Theresia vom Kinde Jesu in Evingsen eingeweiht. H. D. Schulz: Das "Brüchtengeding" erzog die Schützen zu "ehrbaren Männern". Seltsame Worte in der Strafordnung der Altenaer Schützen von einst. E. Dossmann: "Flink wie Windhunde, zäh wie Leder..." Jugenderinnerungen aus der Zeit des Dritten Reiches.
161/2006. F. W. Schulte: Burg Schwarzenberg: Bollwerk gegen die Erzbischöfe von Köln. Aus der Geschichte der Grafschaft Mark im 14. Jahrhundert. M. Brand: 56 Sinti aus Hamm nach Auschwitz überführt. Am 9. März 1943 wurden die Bewohner der "Zigeunerbaracke" am Hammer Hafen in das Vernichtungslager deportiert. F. Schütte: Brauer aus Stromberg begründeten US-Bierdynastie. Das uralte Erfolgsrezept für rein gebrautes westfälisches Bier wurde auch in der "Neuen Welt" stets geheim gehalten. H. D. Schulz: Gab es den Schinken nicht mehr? Streit um die Eigenart der westfälischen Spezialität vor 100 Jahren. E. Dossmann: "Flink wie Windhunde, zäh wie Leder..." Jugenderinnerungen aus der Zeit des Dritten Reiches (2). A. Kracht: Johann Caspar Lecke: Unternehmer und Historiker. Bedeutende Persönlichkeit aus einer alten Iserlohner Reidemeister- und Ratsfamilie.
162/2006. H. D. Schulz: Botenfahrt mit der Postkutsche von Iserlohn nach Hagen. Ein Stück Verkehrsgeschichte im Märkischen Gebiet nach einem Bericht des Heimatforschers Esser von 1926. E. Dossmann: "Flink wie die Windhunde, zäh wie Leder..." Jugenderinnerungen aus der Zeit des Dritten Reiches (3). * Vergessen und verdrängt. Jüdische Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Westfalen. * Spirituelle Persönlichkeiten: Spurensuche in Münster. Neu entdeckte Aspekte der Stadt-, Regional- und Bistumsgeschichte. W. Hinke: "Und plötzlich erhebt sich die Wogenbrandung des Felsenmeeres..." Das Felsenmeer bei Hemer ist eine einzigartige Naturlandschaft mit einem ausgedehnten Höhlensystem. F. W. Schulte: Burg Schwarzenberg: Bollwerk gegen die Erzbischöfe von Köln. Aus der Geschichte der Grafschaft Mark im 14. und 15. Jahrhundert. * Fanny von Hees: Pädagogin und Schulgründerin. Bedeutende Persönlichkeiten im Märkischen Kreis. H. Nöcker: Worte und Begriffe in Mendener Platt.

Herdecker Blätter. Geschichte, Informationen, Geschichten. Hrsg.: Herdecker Heimat- und Verkehrsverein e.V., Kirchplatz 3, 58313 Herdecke, Tel.: 02330/611-325, E-Mail: verkehrsverein at herdecke.de
23/2006. W. Kessler/G. Schmücker: Hugo Güldner. Ein hier unbekannter, aber bedeutender Sohn der Stadt Herdecke. W. Creutzenberg: Die Vertreibung der jüdischen Bürger aus Herdecke. Ein Nachtrag zum Bericht vom November 1998. W. Kessler: Cuno im Wandel. Ein Kraftwerksstandort verändert sein Gesicht. P. Habig/G. E. Sollbach: Ein Haus als Spiegel der Zeit. Das Gemeinschaftshaus der ehemaligen Firma Heinrich Habig in Herdecke. W. Cremer: Zweimal neue Glocken für die Stiftskirche. Rückblicke 1919 und 2004. Chr. Kramer: Braukraut und immer im Sinn. Hopfen in Herdecke.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573.
2/2006. * Alexander Pfänder (1870-1941) ein berühmter Iserlohner (Teil 2 u. Schluß). H. Lingen: Die Kreuzkapelle an der Kaiserstraße: Ihre Glocken und Orgeln. W. Bleicher: Auf den Spuren von "Stamms Rolle" und der Familie Stamm in der Obernahmer. W. Bleicher: Einige Bemerkungen zum Gefangenenlager in der Obernahmer.
3/2006. * Am Rande einer Naturkatastrophe. * Kommentare zum Fachgutachten zur Geologie und Hydrogeologie im Rahmen des Genehmigungsantrags vom 15.4.2005 (Az.: 4041516 USG) "Erweiterung des Steinbruchs Donnerkuhle durch Flächenausdehnung und Vertiefung im Werk Hagen-Halden der Rheinkalk Hagen-Halden GmbH & Co. KG. H.-D. Schulz: Hohenlimburg vor 100 Jahren - 2. Halbjahr. Chr. Drepper: Die Entwicklung eines heimischen landwirtschaftlichen Betriebes in den letzten 30 Jahren im Vergleich zur Gesamtentwicklung in der deutschen Landwirtschaft. W. Bleicher: Ein vergessener Fastnachtsbrauch aus Iserlohn.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Postfach 1322, 58242 Ennepetal, E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet: www.heimatverein-voerde.de
1/2006. G. Bioly: Vereine - früher in Voerde. G. Bioly: Dilletantenklub "Edelweis" Altenvoerde. * Statuten des Krieger-Vereins in Vörde. G. Bioly: Freisinniger Verein Eugen Richter, Altenvoerde. * Lotterie-Verein "Hoffnung zur Linden". G. Bioly: Deutscher Mäßigkeitsverein des "Blauen Kreuzes". G. Bioly: Verein Belgischer Riesen Kaninchen Züchter von Voerde und Umgegend. G. Bioly: Dramatischer Verein "Niegedacht". G. Bioly: Stenografenverein "Stolze - Schrey" Milspe, Voerde, Altenvoerde i. Westfalen. * Aufruf der Notgemeinschaft der Gemeinde Voerde. * Freie Turnerschaft Oberbauer.

5. Minden-Ravensberg

Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins. 76. Jg., 2004. Hrsg.: Monika M. Schulte im Auftrag des Mindener Geschichtsvereins, Tonhallenstraße 7, 32423 Minden.
D. Besserer: Schüler, Lehrinhalte und die Nebenschulen im Kirchspiel Oldendorf (7). A. Herzig: Christlich-konservativer Sozialpolitiker oder antisemitischer Agitator? Zur Person Adolf Stoeckers (21). P. Koch: Bevölkerungsgeschichte Mindens im 18. und 19. Jahrhundert. Quellen und Daten zur Bevölkerungsstatistik (37). J. Sturma: "Hier ist es sehr plaisant." Das Schloss Haus Himmelreich im 18. Jahrhundert (63). J. Witt: "... daß sich die Polen derart frech benehmen". Der "Ausländereinsatz" in Minden 1939-1945 (101). * Besprechungen (151). * Jahresbericht 2004 des Mindener Geschichtsvereins (155).






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 11 09:22:45 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 11 Apr 2006 09:22:45 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 2, Teil 2
Message-ID: s43b7584.068@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 11.04.2006, 09:20


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 2/2006, Teil 1


6. Münsterland

Freckenhorst. Heft 17/2006. Schriftenreihe des Freckenhorster Heimatvereins e.V., Flintrup 13, 48231 Warendorf.
W. Kohl: Bischof Egbert von Münster (1127-1131). Konsekrator der Kirche St. Bonifatii zu Freckenhorst (4). * Die Gründung des Klosters zu Freckenhorst (14). U. Küppers-Braun: Claudia Seraphia von Wolkenstein-Rodenegg (1627-1688) - eine Tirolerin als Äbtissin im Münsterland (15). W. Schüller: Ein Grenzgänger in europäischen Kriegszeiten. Wie Prälat Birkenfeld 1914 nach Spanien kam. Kl. Gruhn: Erlebte Geschichte. Freckenhorster Soldaten erleiden den Zweiten Weltkrieg (39). F. Habbe: Nach elfeinhalb Jahren in der Sowjetunion. Der letzte Freckenhorster Kriegsgefangene kehrt 1956 zurück (54). J. Gojny: Freckenhorst im Zweiten Weltkrieg (1939-1945), Teil 1 (56). Kl. Gruhn: Einzelhandel in der Nachkriegszeit am Beispiel der Firma Unland-Kieskemper (74). F. J. Risse: Aus Freckenhorst in die Welt... (3) (78). J. Freßmann (*): Melsingsbrücke (86). I. Klosterkamp: De graute Hagelslagg 1891 (88).

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße 76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/953-349.
4/2005. B. Hagmayer: Gedanken zu einem Kulturheft für Bocholt. * Kultur... * Bedeutung von Kunst und Kultur heute. J. Rau: Kultur als Pflichtaufgabe verankern. K. Helmer: Kultur. Eine Orientierung. G. Ketteler: Bocholter Kulturarbeit. Th. Behrens: Übertragung von Kulturaufgaben an privatwirtschaftliche Unternehmen. W. Feldhege: Verein für Heimatpflege Bocholt E.V. Ein Portrait. M. Wittag: Steckbrief "Vör dessen Boorle" Kring för Heimatfläge e.V. 1993. J. Schlebes: Bürgerverein Biemenhorst e.V. M. J. Bockting: Dorfgemeinschaft Mussum e.V. H. Renzel: Heimatverein Bocholt-Spork e.V. J. Hoven/B. Brennemann: Kultur und Kunst im Heimatverein Suderwick. H. Schoo: Die Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg. Teil des kulturellen Lebens in der Stadt Bocholt. R. A. Ihorst: Familienbildungsstätte am Ostwall (Fabi). B. Biermann: Musikschule der Städte Bocholt-Isselburg-Rhede. G. Madel: Herzlich Willkommen bei Bokeltsen Brass. W. Hespe: Kulturelle Arbeit in der katholischen Kirche. E. Kalweit: Musik-Kultur in der evangelischen Christuskirche in Bocholt. A. Oehmen: collegium musicum der Stadt Bocholt. G. Zumkehr: IKL Blasorchester 1965-2005. M. Stukowski: Bocholt - die klingende Stadt der Chöre. B. Horst: Von den Anfängen des Madrigalchors Bocholt bis heute. J. Schulze-Schwering: Freundeskreis des Madrigalchors Bocholt e.V. A. Hoven: VISION 2005. H. Ressing: Doohackedoodles Jazzband - eine Erfolgsgeschichte. H. van Wahsen: Vom Stadtpfeifer zum Konzertmusiker. Die Entwicklung der Spielmannszüge im Bocholter Raum. M. Essing: Spielmannszug Barlo 1935 e.V. V. Holtkamp: Spielmannszug Dingden-Lankern 1932 e.V. * Der Spielmannszug DJK TuS Liedern stellt sich vor. * Spielmannszug Feldmark-West Bocholt. * Spielmannszug St. Bernhard Lowick. * Spielmannszug Bocholt-Morssenhook 1951 e.V. * Spielmannszug Mussum e.V. H. van Wahsen: Spielmannszug Biemenhorst 1927 e.V. * Spielmannszug Spork e.V. - gegründet 1952 -. M. Daniel: Spielmannszug Suderwick 1953 e.V. H. Weiß: Volkstanz im Wanderverein Bocholt 1913 e.V. S. Peltzer: SHOWTEAM 54 United e.V. St. Nebelo: Die FAMATRO-Jugendgruppe 1985 e.V.
1/2006. J. Schlüsselburg: Städtisches Bühnenhaus. Ort für Theaterkultur. H. J. Morhard: Bürgerinitiative Theater im Jahre 1909. P. Hautzinger: Konzertveranstaltungen des Stadttheaters - gestern, heute, morgen. R. Melzow: die bocholter bühne. A. Böing: Mit Kolping ... auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Über 130 Jahre Spielschar in der Kolpingfamilie Bocholt-Zentral. M. Meinen: Freier Kulturort Alte Molkerei. Kulturstätte für jede Art von Kultur für alle Alters- und Gesellschaftsgruppen. Kl. Hoffs: Bühne Pepperoni "Kultur mit Biß". J. Kamperschrör: Spielschar Mussum. G. Ketteler: Stadtmuseum Bocholt - Museum für Geschichte, Kunst und Kultur. K.-H. Ketteler: EUREGIO-KUNSTKREIS e.V. Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine e.V. H.-G. Gehrmann: Der Kunstraum der St.-Georg-Kirche zu Bocholt. H. J. Stenkamp: Bocholt bekommt ein Textilmuseum ... J. H. Schröer: Alte Räderwerke der Zeitmessung ticken wieder. Das Turmuhrenmuseum Schröer. W. Dues: Altes Handwerk begeistert seit zwölf Jahren Jung und Alt. "Bocholter Handwerksmuseum Dues". W. Feldhege/W. Mittag: 10 Jahre Schulmuseum des St.-Georg-Gymnasiums. J. Fleischmann/L. Schmeink: 10 Jahre Bibliotheksarbeit im alten Bahnhof. Eine Erfolgsbilanz für die Lese- und Medienkultur. G. Ketteler: Die Kirchlichen Öffentlichen Büchereien in Bocholt. M. Alker: Stadtbildstelle im Medienzentrum der Stadt Bocholt. H. D. Oppel: "Wer viel Geschichte hat, hat viel Zukunft". Das Stadtarchiv Bocholt - Hort der Vergangenheit für eine gute Zukunft. H.-R. Gehrmann: Das Pfarrarchiv St. Georg. W. Grunewald: Archiv der Evangelischen Kirchengemeinde Bocholt. Th. Mayer: Warum errichtet Borgers ein Archiv? J. Hüls: KINO Bocholt - Der besondere Film. Th. Schluiß: Kunst- und Kulturförderung der Stadtsparkasse Bocholt. Th. Schluiß: Stiftung der Stadtsparkasse Bocholt zur Förderung von Wissenschaft, Kultur und Umweltschutz. B. Kleine-Rüschkamp: Ohne das Engagement der Volksbank Bocholt im Kunst- und Kulturbereich wäre Bocholt etwas weniger attraktiv. U.-K. Schuleri-Hartje/U. Meyer: Viefalt und Pluralität der Kultureinrichtungen. Th.-H. Nientimp: Der kleine Verein mit den ganz großen Aufgaben. 150.000 Besucher beim Rosenmontagszug des Bürgerausschusses zur Förderung des Bocholter Karneval e.V. W. Wabersky: Der Fontane-Literaturkreis in Bocholt. K. Denninghoff: Räumlichkeiten des Fontane-Kreises Bocholt. P. Leibenguth-Nordmann (*): Politische Einheit - kulturelle Vielfalt. Europa Union und europäischer Einigungsgedanke in Bocholt. E. Mascolo: Brüderlichkeit - Eine Brücke zwischen Italienern und Bocholtern. H. Schoo: 30 Jahre Deutsch-Französische Gesellschaft Bocholt e.V. Eine Bilanz im Jubiläumsjahr. K. G. Geßner: Deutsch-britische Gesellschaft Bocholt e.V. J. Niebur: eine lebendige Beziehung wirksam pflegen und gestalten. 15 Jahre organisierte Verbindung mit Israel. W. Loock: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Westmünsterland. A. Kis: Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. in Bocholt (DTG). U. Tekampe: Was machen die Chinesen in Bocholt? 8 Jahre Deutsch-Chinesische Gesellschaft (DCG).

Borghorster Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Borghorst e.V., Münsterstr. 7, 48565 Steinfurt-Borghorst, Tel.: 02552/63248, Internet: www.heimatverein-borghorst.de, E-Mail: info at heimatverein-borghorst.de
57/2006. * Kapitel Borghorster Textilgeschichte beendet. Das Aus für die Warps-Spinnerei kam nach 144 Jahren. D. Huge sive Huwe: Keine Spirituosen im Etablissement. Genaue Vorschrift regelte die Arbeit in der Warps. D. Huge sive Huwe: Loch-Programme für schöne Muster. Heimatverein bekam Kartenschlagmaschine geschenkt. D. Huge sive Huwe: Zwischen Himmel und Erde. Löschwasser für die Warps. D. Huge sive Huwe: Vom Mädchenheim zur Realschule. Spiegelbild der Geschichte: Das Wohnheim der BWS. B. Kerkering: Up' Land küer wi platt öwer Politik. K. Kramer: Beutezug für einen guten Zweck. "Rommé to dritt": Laienspielschar bot beste Unterhaltung. D. Huge sive Huwe: Ein Menschenfreund, der durch die Hölle ging. Dr. Wilhelm Debbert: Arzt mit hartem Schicksal. M. Töns: Der Projektor rattert wieder. Heimatverein will alte Filme von Max Lohmeyer sichern. * Schütten tho Borchorst von alter Gewohnheit. Origineller Fototermin der Bürger-Schützen. * Huldigungen für den "Löwen von Münster". Kardinal von Galen besuchte 1942 vier Tage lang Borghorst. * En Sess-Zentner-Schwien gaft nich. Erinnerungen an die Kriegszeit auf Platt ausgetauscht. K. Haverkamp. De Jüfferske, de ut Mönster kaim. Wat miene Moder mi daomaols vertellde. W. Bode: Rundlinge, Salz und innerdeutsche Sicherheit. Heimatverein auf "Grenzlandfahrt" im Wendland. Chr. Hildebrand-Stubbe: Bankräuber-Trio dingfest gemacht. Polizist aus Leidenschaft - Paul Engels Erinnerungen. * Viel Spaß mit "Hinklepink" 6 Co. Marienschüler lernten durch Heimatverein alte Spiele kennen.

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises Borken. Red.: Christian Termathe, Alstätter Brook 20, 48683 Ahaus-Alstätte, Tel. 02567/937455, E-Mail: c.termathe at web.de
186/2006. * Wolfgang Amadeus Mozart inspirierte den Neujahrsempfang im Borkener Vennehof. * 80 Jahre Heimatverein Gronau. * Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Epe e.V. * Stadtlohner Ehrenplakette für Hubert Vogtt. * Familienforschung geht bis in das Jahr 1624 zurück.

Mitteilungen 2006. Heimatverein Coesfeld. Hrsg.: Heimatverein Coesfeld e.V., Schützenring 38, 48653 Coesfeld.
J. Vennes: Bericht des Vorsitzenden. E. Eckert-Richen: Das Hochwasser in Coesfeld im Frühjahr 1946. F. Roesmann: Moderspraok. E. Bräutigam: Christoph Bernhard von Galen (1606-1678) und seine Bedeutung für Coesfeld. Zum 400. Geburtstag des münsterischen Fürstbischofs am 12. Oktober 2006. N. Damberg/U. Söbbing: Die Familie Oppenheimer in Coesfeld. E. Dickhoff: Hildegard Brom-Fischer. Eine deutsch-niederländische Künstlerin. E. Dickhoff: Sophie Schwartz. Eine unbekannte Schriftstellerin aus Coesfeld. E. Dickhoff: Alte Häuser in Coesfeld. E. Dickhoff: Auswanderer aus Stadt und Kirchspiel Coesfeld.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
2/2006. L. Folkerts: Wie Schüler aus Münster die trügerische Berg-Idylle erlebten. 1943: Kinderlandverschickung in Reit im Winkl.

Heimatblatt für Nienberge. Heimatverein Nienberge e.V., Josef Schulze-Wermeling, Schonebecker Weg 181, 48161 Münster, Tel.: 02533/527.
20/2005. * Geleitwort. 20 Jahre "Heimatblatt für Nienberge". H. Dierig: Alfons Kalus, immer für andere da. Vielfältiges soziales Engagement - auch außerhalb des sportlichen Bereichs. R.-B. Lappe/E. Bauhaus: Alfons Kalus - und der Breitensport in Nienberge. A. Stelzig: "Westfalen im Wandel - Von der Mammutsteppe zur Agrarlandschaft". Ein Besuch im Naturkundemuseum in Münster am 23.03.05. J. Rölver/J. Krevert/J. Schulze-Wermeling: "Unsere Franzosen".

7. Paderborner und Corveyer Land

Ossendorfer Heimatblätter. Historisches und Aktuelles aus Ossendorf und Westfalen. Hrsg.: Heimatverein Ossendorf, Erwin Dübbert, Oststraße 27, 34414 Warburg, Tel.: 05642/7575, E-Mail: e.duebbert at t-online.de
1/2006. * Ossendorfer Veranstaltungskalender 2006. * Ossendorfer Dorfchronik des Jahres 1936. * Historische Ereignisse in Ossendorf.

8. Ruhrgebiet

Bochumer Zeitpunkte. Beiträge zur Stadtgeschichte, Heimatkunde und Denkmalpflege. Hrsg.: Dr. Dietmar Bleidick, Yorckstraße 16, 44789 Bochum, Tel. 0234/335406, E-Mail: dietmar.bleidick at t-online.de, für die Kortum-Gesellschaft Bochum e.V. Vereinigung für Heimatkunde, Stadtgeschichte und Denkmalschutz, Graf-Engelbert-Straße 18, 44791 Bochum, Tel. 0234/581480, E-Mail: Kortum.eV at web.de
17/2005. W. Schade: Kuznia Bochumska - die Bochumer (Kader-)Schmiede. Cl. Kreuzer: Der Zweite Weltkrieg in den Stadtteilen des Bochumer Ostens.

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Hrsg.: Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. unter Mitwirkung des Stadtarchivs, Red.: Achim Nöllenheidt. Klartext Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-51.
3/2005. Chr. Althoff: Von Brunnen, Mist und Tierkadavern. Hygieneprobleme einer mittelalterlichen Stadt. R. Wulf: Als Dortmunds Friedhöfe zu klein wurden. Pestzeiten im frühen und ausgehenden 16. Jahrhundert. R. Wulf: Tarquinius Schnellenberg alias Ocyorus. Doktor der Freien Künste und Arznei, Stadtphysikus zu Dortmund. B. Kersting: "Die Canalisations-Frage". Ein Beitrag zur Stadthygiene im 19. Jahrhundert. K. Behnke: Saubere Straßen und Wege für Dortmund. Straßenreinigung 1847-1914. H. J. Bausch: Pestilenzialischer Gestank. Von Kadavern und Schindangern, Abdeckern und Wasenmeistern in Dortmund. U. Gärtner: Na, Rudi, wo warst Du denn? Im Schwimmbad! U. Gärtner: Alles Gute kommt von oben. Duschen in Dortmund. U. Gärtner: Anrüchig. Besondere Orte in Dortmund.

Der Wattenscheider. Vereinszeitschrift des Heimat- und Bürgervereins Wattenscheid e.V., An der Papenburg 30 a, 44866 Bochum-Wattenscheid, Tel./Fax: 02327/321720, E-Mail: info at hbv-wat.de
1/2006. * Gibt es demnächst das "Stadtdekanat Bochum und Wattenscheid"? * Endlich: die "Drainage" am Heimatmuseum kann erneuert werden. * Ein Herz für den Bergbau: Gerhard Lutter.

9. Siegerland-Wittgenstein

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
14.01.2006. O. Lückel: Berleburg als "Ort der Erfüllung". Wanderprediger Ernst Christoph Hochmann von Hochenau. * Saurier und alte Hasen. Archäologische Funde in Landesausstellung.
21.01.2006. * Westfälische Geschichte belichtet. Neue Erkenntnisse über alte Dorfkirchen im Internet. E. Krämer: Ferndorfer Dorfchronik. Heimatfreunde treffen sich in der Irlenheckenhütte. * Mehr Ökologie und Service. Freilichtmuseum unter neuer Leitung.
28.01.2006. * Malerische Kleinodien der Heimat. Vor 50 Jahren starb der Siegerländer Maler Fritz Kraus. * "Heut' laden wir uns Gäste ein". LWL sucht Exponate für Party-Ausstellung. * Rödgener Kirche kein Simultaneum.
04.02.2006. A. Gotthardt: Baumveteran auf felsigem Grund. Die Kuckuckseiche bei Herdorf. Grenzbaum als Naturdenkmal. * Freude am Backen. Erfolgreiche Bilanz des Heimatvereins Salchendorf. * Streit zwischen Sayn und Nassau. Als Graf Heinrich von Sayn starb.
11.02.2006. * Literarische "Reise rückwärts". Lesung im Westfälischen Industriemuseum. Von Breslau nach Siegen. * "Quasselstrippe und Volksempfänger". LWL-Buch betrachtet die Geschichte der Medien unserer Großeltern. * Neues Zuhause für die Landesgeschichte. Technisches Zentrum des Landesarchivs eröffnet.
18.02.2006. * Der Fürst und die Türkin. Alte Sage aus dem Wasserschloss Krottdorf. H. Freudenberg: Die Nonnen von Stift Keppel huschten zur Frühmette. Einblick in das klösterliche Leben um 1392. Feuer zerstörte Kirche und Kloster. Heimatgeschichtliche Erzählung.
25.02.2006. * Spiegelbild karitativer Arbeit. Schwesternhaus St. Anna vor 25 Jahren geschlossen. * Kirche gegen Fastnachstreiben. "Wüstes und unsittliches Feiern" ein Dorn im Auge.
04.03.2006. B. Brandemann: Denkmal der Sozialgeschichte. Bethesda - der Name für ein barmherziges Werk. Treppenhaus von architektonischen Wert. * Muckefuck und Kartoffelkuchen. Auf den Spuren der historischen Kaffeetafel. * Bilder in allen Größen. Erstes Foto-Atelier vor 150 Jahren.
11.03.2006. * Karolingische Keramikfragmente. Grabungsergebnisse an der "Untersten Stadtmühle". * Kult- und Terrorstätte der SS. Filmdokumentation über die Wewelsburg. * Kirchenbücher eingezogen. Episode aus der Franzosenzeit.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail: heimatspiegel at web.de
164/2006. U. Krumm: Unsere Grillhütte hat Jubiläum. L. Müller: Kirchenbücher als Spiegel der Geschichte, Teil 2.

10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur- und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung: Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421.
1/2006. E. Dißelbeck-Tewes: St. Lamberti-Pfarrei schon 1000 Jahre alt? M. Korn: Blume des Jahres 2006: Das Wiesenschaumkraut. * Das Bürgerportrait: Gerd Weggel, Kunstkuratur aus Leidenschaft. * Vaterländischer Frauenverein war Keimzelle des Gladbecker Roten Kreuzes. H. Enxing: Gründerzeit-Möbel sind "in". * Tante Annas Sicht auf Gladbeck. Kl. Hummert: Powder Light Metals steht für Aluminium in Höchstform. Hightech im Wiesenbusch. E. J. Fiebig: Kraft des Wachstums - Florale Stele. M. Korn: Baum des Jahres 2006: Die Schwarzpappel. * Medizinprodukt trägt den Namen "Gladbeck" in die ganze Welt. W. Schneider: Schön & warm ... K. Walger-Stolle: "Vorstellen könnt Ihr Euch den Krieg gar nicht, so schrecklich ist der". D. Schmitz: Waorüm de Westfaolen nich in de Hölle kuemmt. D. Harhues: Kinnerwünske. F. Mitschker: Wer war eigentlich...? Werner Heisenberg. K. H. Leitzen: Hilfsschrankenwärter Koslowski. W. Hötten: Papa, erzähl mal vonne Arbeit.

11. Lippe

Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde. 74. Band (2005). Hrsg.: Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe e.V. Detmold, im Selbstverlag, 2005. - 399 S.
B. Haase: Der Übergang Lippes zum reformierten Bekenntnis. Ein kirchenhistorischer Zugang zur Herausbildung der zweikonfessionellen Struktur der lippischen Kirche zu Beginn des 17. Jahrhunderts (11). M. Freudenberg/B. Haase: Disputationsthesen der Jahre 1604-1610 über die kirchlichen Reformen in der Grafschaft Lippe (25). N. Rügge: Des Pastors Gartenzaun im Osterfeuer. Widerstände gegen die reformierte Konfessionalisierung in Lippe am Beispiel des Fleckens Alverdissen (53). J. Freifrau Hiller von Gaertringen: "Gebunden aber in schwartz Leder". Zum lippischen Bibeldruck des 18. Jahrhunderts (67). D. Hellfaier: Kommenden, Schulden, Ausverkauf. Wirtschaftsgeschichtliche Quellen des Detmolder Augustinerkanonessen-Klosters Marienanger aus dem 16. Jahrhundert (129). H.-P. Wehlt: 1200 Jahre kirchliches Leben in Schieder (155). O. Krafft: Der Verkauf der Herrschaft Vianen an Holland im Jahre 1725 (mit einem heraldischen Exkurs: Niederländische Bestandteile im lippischen Wappen) (181). R. Boden: Der Zar in Lippe? Ein Brief Peters des Großen an den Grafen Friedrich Adolf zur Lippe aus dem Jahr 1717: Edition und Kommentar (211). H. Niebuhr: Ein Jahrhundert Lippische Mitteilungen (219). M. Zelle: Augustus' Legionen in Lippe - Untersuchungen zur römischen Präsenz in Lippe während der augusteisch-frühtiberischen Zeit (241). D. Horstmann/H. Lienenbecker: Das Herbarium im Lippischen Landesmuseum, Teil 1: Die Herbarien von August Paul und August Wiemann (281). J. Lepper/J. Weber: Materialkundliche Charakterisierung und Provenienzanalyse des Bausandstein-Materials vom Mausoleum aus dem ehemaligen Apothekergarten in Detmold (319). R. Springhorn: Neandertaler & Co.: Artefakte und Fossilien der Pleistozän-Sammlung des Lippischen Landesmuseums Detmold (329). R. Springhorn: Die Lateinamerika-Sammlungen des Lippischen Landesmuseums Detmold: Sammler und Forscher, Material und Provenienz (339). * Buchbesprechungen (351). W. Bender: Vereinschronik (391).

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de
1/2006. H. Winkler: Neue Vitalität für historische Stadtkerne. Einführung in die Thematik. A. Schmersahl: Wohnen - Arbeit - Freizeit. Leben in unseren historischen Städten: Beispiele aus Lemgo. H. Winkler: Behutsam zur Attraktivität. Entwicklungen im historischen Stadtkern von Bad Salzuflen zur Erhaltung seiner Vitalität. St. Wiesekopsieker: Jubiläum wird begangen. Schötmar feiert den 775. Jahrestag seiner Ersterwähnung. B. Tiemann: Es geht wieder aufwärts. Konsolidierung des Landesverbandes Lippe abgeschlossen.
2/2006. R. Linde: Herrentrup. Ein Fallbeispiel zum Problem urkundlicher Erwähnungen. H. Stiewe: "Was morsch war, musste weichen". Fachwerk und Hausinschriften in Herrentrup. J. Ostermann: Eine Wanderung im Blomberger Becken. Historische Wanderung Herrentrup, Belle, Molkenberg, Tintrup. A. Stechemesser: Als ich ein kleines Mädchen war. Erinnerungen an Vorkriegs- und Kriegsjahre in Wörderfeld (Teil 1). W. Zahn: Lippe lernen mit neuen Medien. Mit einem neuen Online-Angebot können Kinder ihre Heimat auf spielerische Weise entdecken. * Ein moderner Informationsdienstleister. Die Lippische Landesbibliothek Detmold. M. Goedecke: Ein modernes Museum mit Tradition. Das Lippische Landesmuseum in Detmold. * Ort für kulturelle und feierliche Anlässe. Burg Sternberg in Extertal. Cl. Gröger: Neue Serie: Von Fischen und Angelfreunden. Folge 1: Flüsse und Bäche in Lippe (Teil 1). * Die "Schutzhaft" und ihre Auswirkungen. Eine Ausstellung im Staats- und Personenstandsarchiv Detmold.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Druck und Verlag: Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/974301.
296/2006. * Eine 350 Jahre alte Glocke. H. Wiemann: Von Kohlstädter Kalkwerken und einem "eingebürgerten" Holzhaus. H. Wiemann: Aus der Geschichte der Alten Rothe. H. W. Krafft: "Bauer, Bauer, gib mir Korn!" - der Goldammer.
297/2006. * Geschichte der alten Fuhrwerkswaage dokumentiert. H. Wiemann: Aus der Geschichte der Alten Rothe, Teil 2. H. W. Krafft: Als Unglücksvogel einstmals verschrien - die Elster.

II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.
1/2006. J. V. Wilhelm: Das verborgene Mittelalter. In Göttingen wurde ein Bürgerhaus von 1392 entsorgt. H. Stiewe: Stubenstraße 41 - ein Kleinbürgerhaus von 1560 in Hameln. C. Liesenberg: Wozu ein altes Backhaus gut sein kann. I. Thielk: Sonnen- oder Feierabendziegel. W. Dörfler: Hausforschung zwischen "alter" Gefügeforschung und "neuer" Volkskunde. * Der Kleiber - die Stimme unserer Buchen- und Eichenwälder. * Die Schwarzpappel.

III Naturkunde und Naturschutz

LÖBF-Mitteilungen. Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW, Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen, Tel. 02361/305-0, Internet: www.loebf.nrw.de, E-Mail: pressestelle at loebf.nrw.de
4/2005. Natur und Landschaft in Nordrhein-Westfalen 2005: * Natürliche und landschaftsgeschichtliche Grundlagen. * Landesweite Erfassungen.* Zustand der Natur.* Schutz der Natur. * Mensch und Umwelt.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
2/2006. Chr. von Haaren/St. Ott: Die Koordination von Landschaftsplanung, Eingriffsregelung sowie Vorgaben des Biotop- und Artenschutzrechts in der Umweltprüfung von Bauleitplänen. U. Raths u.a.: Deutsche Natura-2000-Gebiete in Zahlen. G. Mitlacher/R. Schulte: Steigerung des ehrenamtlichen Engagements in Naturschutzverbänden unter besonderer Berücksichtigung der Fort- und Weiterbildung. I. Wübbe/M. Szaramowicz/H. Rößling: Digitale Eingriffs- und Kompensationskataster. Entwicklungsstand und Potenziale. R. Piechocki: Der staatliche Naturschutz im Spiegel seiner Wegbereiter. 2. - Friedrich Althoff (1839-1908): "Willensstärke, Weitblick und Wagemut". R. Piechocki: Der staatliche Naturschutz im Spiegel seiner Wegbereiter. 3. - Friedrich Schmidt-Ott (1860-1959): "Ein Gigant der Wissenschaftsorganisation".
3/2006. J. Illmann/K. Reiter/H.-J. Schäfer: Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben: Innovative Naturschutzideen im Praxistest. I. Eischeid u.a.: Entwicklung einer halboffenen Weidelandschaft im Großraum Hamburg. N. Driessen u.a.: Nachhaltige Entwicklung xerothermer Hanglagen am Beispiel des Mittelrheintals. R. Röchert u.a.: Emotionalität als Leitbild strategischer Kommunikation - das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL. M. Rode u.a.: Naturschutzorientierte Entwicklung im suburbanen Bereich am Beispiel Hannover-Kronsberg. S. Lenz u.a.: Entwicklung und Vernetzung von Lebensräumen sowie Populationen bundesweit bedrohter Reptilien an Bundeswasserstraßen am Beispiel der Würfelnatter (Natrix tessellata) an den Flüssen Mosel, Lahn und Elbe. R. Piechocki: Der staatliche Naturschutz im Spiegel seiner Wegbereiter. 4. - Hugo Conwentz (1855-1922): "Extremer Fleiß und taktische Klugheit".

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.: Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, Internet: www.sdw.de
1/2006. * Natürliche Vielfalt: Viabono - Natürlich und anders Reisen. B. Cibulski: Radreisen: Fahrraderlebnisland Deutschland. * Sanftes Reisen: Reisen, die nicht die Welt kosten und die Umwelt schonen. * Mobil im Urlaub: umweltschonend und erholsam von Anfang an. * Jahr der Naturparke 2006. * Beispiel für einen Naturpark: Der Südschwarzwald. A. Naumann: Stattreisen bietet den alternativen Tourismus. Umweltverträglich durch die Stadt. * Baum des Jahres: Die Schwarzpappel (Populus nigra). * Vogel des Jahres: Der Kleiber (Sitta europaea). * Fisch des Jahres: Die Koppe (Cottus gobio). * Insekt des Jahres: Der Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata). * Orchidee des Jahres: Die Breitblättrige Stendelwurz (Epipactis helleborine). * Pilz des Jahres: Der Ästige Stachelbart (Hericium coralloides). * Spinne des Jahres: Die Veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia). * Blume des Jahres: Das Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis). * Weichtier des Jahres: Die Gemeine Flussmuschel (Unio crassus). * Wildtier des Jahres: Der Seehund (Phoca vitulina). * Winterhilfe im Wald: Wie der Schwarzspecht dem Waldkauz über den Winter hilft. * Pflanzenkunde: Das Große Springkraut.

IV Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege. Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover, Tel.: 0511/323490, Fax: 0511/3632932, E-Mail: info at heimatbund-niedersachsen.de, Internet: www.Heimatbund-Niedersachsen.de
1/2006. W. R. Röhrbein: Ausverkauf auf der Marienburg. Zu einem "norddeutschen Neuschwanstein" fehlt es an Erinnerung und Exponaten. H.-S. Strelow: "Die Schrecken des Krieges mussten jeden auf Tiefste ergreifen". Der erste Feldeinsatz des Roten Kreuzes war in der Schlacht von Langensalza. W.-D. Mechler: Von Bullis und Multivans: 50 Jahre VW-Transporter aus Hannover. Zur Sonderausstellung des Historischen Museums (19. Februar bis 30. April). N. Heutger: Niedersächsische Münzfunde aus altsächsischer Zeit. W. Otto: Von Wutteln und Windmokers. * Zwischen stiller Heiterkeit und tiefem Ernst. Vier Gedichte von Moritz Jahn (1884-1979).






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 11 09:52:07 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 11 Apr 2006 09:52:07 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Verein_f=FCr_Geschichte_und_Land?=
=?iso-8859-1?q?eskunde_von_Osnabr=FCck=2C_Sommerhalbjahr_2006?=
Message-ID: s43b7c60.083@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Birgit Kehnet"
Datum: 11.04.2006, 08:59


AKTUELL

Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück
Programm für das Sommerhalbjahr 2006

1. Sonnabend, 20. Mai 2006
Exkursion zur Iburg
Unter Bischof Benno II. von Osnabrück wurde die Iburg im 11. Jahrhundert als bischöfliche Residenz und Kloster ausgebaut. Bis weit in das 17. Jahrhundert hinein diente sie den Osnabrücker Bischöfen als Wohnsitz. Schmuckstück ist der unter Franz Wilhelm von Wartenberg reich ausgestattete Rittersaal.
Die Führung berücksichtigt alle Stationen der Bau- und Nutzungsgeschichte, von den in die frühe Bauzeit reichenden Ausgrabungen der Burganlage über das Klostergebäude, die katholische Kirche St. Clement und die evangelische Schlosskirche bis hin zum Rittersaal.
Anmeldeschluss: 12. Mai 2006
Leitung: Prof. Dr. Wolfgang Schlüter und Ulrike Heuer
Kosten für Führung und Eintrittsgeld: 6,00 €
Dauer: ca. zwei Stunden (nähere Informationen bei Anmeldung)

2. Sonnabend, 23. September 2006
Tagesfahrt nach Paderborn
Besuch der Ausstellung "Canossa - Erschütterung der Welt"
"Canossa" ist noch heute eines der bekanntesten Stichworte aus der Geschichte des deutschen Mittelalters. "Nach Canossa gehen wir nicht", sagte der Reichskanzler Bismarck und versuchte damit, die Erinnerung an einen als demütigend empfundenen Tiefpunkt der Geschichte deutscher Herrscher im Mittelalter politisch umzumünzen. "Canossa - Die Erschütterung der Welt" ist der Titel einer historischen Großausstellung in Paderborn, die Ziel einer Tagesexkursion sein soll. Die Ausstellung widmet sich den kirchlichen, kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen des 11. Jahrhunderts. Sie bringt eine Fülle eindrucksvoller Zeugnisse der hochmittelalterlichen Kultur und Geschichte zusammen und entfaltet ein klassisches Epochenpanorama. Die Exkursion bietet im Kern den ausführlichen Besuch der Ausstellung mit gemeinsamer Führung sowie einen Rundgang durch den Dom und den Bereich der Paderborner Kaiserpfalz.
Anmeldeschluss: 08. September 2006
Leitung der Fahrt: Prof. Dr. Thomas Vogtherr
Abfahrt Osnabrück, Schloßstr. 29 (Staatsarchiv), 8.00 Uhr, Rückkehr ca. 18.00 Uhr
Kosten für Fahrt, Führungen und Eintrittsgeld 29,00 €

3. 14.-16. Oktober 2006
Magdeburg/Berlin/Potsdam: 3-tägige Kunst- und Geschichtsreise
Besuch der Ausstellung Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 962-1806
in Magdeburg und Berlin, Besichtigungsprogramm im Standquartier Potsdam
Vor 200 Jahren, am 6. August 1806, legte Kaiser Franz II. die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation nieder. Damit endete die fast tausendjährige Geschichte des "Alten Reiches". Ihr ist eine gemeinsame, jedoch räumlich in zwei Teile getrennte Ausstellung gewidmet, die das Deutsche Historische Museum in Zusammenarbeit mit den Magdeburger Museen präsentiert.
Das Reich umfasste über geographische, ethnische und konfessionelle Grenzen hinweg große Teile Europas. Somit ist die Geschichte des Reiches auch integraler Bestandteil der nationalen Geschichte Deutschlands, Österreichs, der Schweiz, Tschechiens, der Niederlande sowie von Teilen Polens, Frankreichs und Italiens.
Als Stadt Ottos des Großen konzentriert sich Magdeburg auf die gesamte mittelalterliche Reichs*geschichte von der Kaiserkrönung Ottos 962 bis zum Ende des Mittelalters. Kunstwerke aus Europa und Übersee verwandeln das Kulturhistorische Museum in eine Schatzkammer auf Zeit. Thematisch knüpft die Exposition an den großen Erfolg der 27. Ausstellung des Europarates "Otto der Große, Magdeburg und Europa" an, die 2001 hier stattfand.
Im Zentrum der Ausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin steht hingegen der neu-zeitliche Abschnitt der Reichsgeschichte bis 1806.
Reisebegleitung: Christiana Keller M. A.
Kosten der Fahrt für Mitglieder des Museums- und Kunstvereins und des Historischen Vereins: 325,00 €
Diese Fahrt wird von der ReiseKunst GmbH in Kooperation mit dem Museums- und Kunstverein und dem Historischen Verein Osnabrück veranstaltet.
Detailprogramm und Anmeldung:
ReiseKunst GmbH, Große Gildewart 27, 49074 Osnabrück
Telefon 0541/25561, Telefax 0541/25591, info at reise-kunst.de


4. Veranstaltungen der Justus-Möser-Gesellschaft
Samstag, 13. Mai 2006
Justus Möser als Advokat. Eine Einführung in Leben und Werk. Matinee. 10.00 Uhr im Ledenhof
Dr. Michael Maaser, Frankfurt am Main: "Justus Mösers Werk als bürgerliches Bildungsgut"
Dr. Dr. Karl H.L. Welker: "Die Advokatur als 'Pflanzschule des Staates'. Mösers Selbstverständnis"
Prof. Dr. Wulf Eckart Voß liest aus den "Patriotischen Phantasien"

Montag, 22. Mai 2006
Rotes Sofa. 20.00 Uhr im Theater am Domhof. Marmorfoyer. Aufführung von "Arminius. Ein Trauerspiel. Von J. Möser" (gekürzt). Im Anschluss Interview zu Mösers Theaterschaffen Eintritt: 5,00 €

Samstag, 1. Juli 2006
Exkursion nach Celle. Besuch der Sammlung mittelalterlicher Rechtsbücher in der Bibliothek des OLG, Führung durch die "schönste Stadt Deutschlands" (Eigenwerbung), Besichtigung der Residenz mit dem ältesten noch bespielten Barocktheater.
Abfahrt: Neuer Graben 40, 8.00 Uhr, Rückkehr gegen 19.00 Uhr
Anmeldung unter 0160 91 65 83 12
Kostenbeteiligung: 30,00 €


INFO

Veranstaltungsdaten:
Programm für das Sommerhalbjahr
Datum: Mai - Oktober 2006
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/3316214
Fax: 0541/3316262
E-Mail: Histver.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
URL: http://www.verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de

Kontakt:
Renate Janßen
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/3316214
Fax: 0541/3316262
E-Mail: Histver.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
URL: http://www.verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 11 11:58:45 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Apr 2006 11:58:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] In Westfalen brachte frueher nicht nur Meister Lampe
die Eier
Message-ID: s43b9a0b.059@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.04.2006, 10:39


AKTUELL

In Westfalen brachte früher nicht nur Meister Lampe die Eier

Der Ostersonntag ist heute der Tag, an dem der Osterhase
bunte Eier bringt und für die Kinder im Garten oder in der
Wohnung versteckt. Das war aber noch nicht immer so, weiß
Dr. Lutz Volmer, Volkskundler beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in Münster.

"Die Westfalen haben um 1900 oft ganz anders Ostern gefeiert.
Oft gab es sehr schlichte Osterfeste, dabei stellte die Hausfrau
eine Schüssel mit Eiern auf den Tisch, und das war es auch schon."
Das eigentliche Ereignis bildete die Mahlzeit mit den zahlreichen
Eiern. Besonders münsterländische Bauern haben um 1900 am
Osterfest eine aus heutiger Sicht bemerkenswert große Zahl Eier
gegessen, oft fünf bis zehn Stück. "Manchmal soll es beim
Kirchenbesuch zu Blähungen gekommen sein", kennt Volmer eine
negative Begleiterscheinung des Osterfests. So viele Eier zu essen
war nicht alltäglich, obwohl fast jeder Haushalt Hühner hatte. Die
Hühnerbesitzer haben die Eier meist nicht selbst verspeist, sondern
verkauft.

Die Ursprünge des Osterhasenbrauches liegen in evangelischen
Familien des 17. Jahrhunderts. Die heutigen Vorstellungen von
Ostern finden sich bereits in einer Schrift des Mediziners Georg
Franck aus der Pfalz. Dort ist von "Haseneiern" die Rede: Diese
hießen so "nach der Fabel, die man den Naiveren und den Kindern
einprägt, dass der Osterhase solche Eier lege und in den Gärten im
Grase, in den Obststräuchern usw. verstecke, damit sie von den
Knaben um so eifriger gesucht würden". Der Arzt wusste * passend
zu den Gebräuchen im Münsterland * auch von Todesfällen durch
übermäßigen Eierkonsum zu berichten.

"Das Beschenken mit Schokoladenhasen und -eiern ist eine Erfindung
der bürgerlich-städtischen Bevölkerung, die um 1800 aufkam. Hiermit
sollte offenbar den Stadtkindern die Herkunft der Eier erklärt werden.
Den Landkindern war die Herkunft der Eier ohnehin bekannt, ihnen
war die Geschichte vom eierlegenden Hasen nicht so einfach plausibel
zu machen", so Volmer.

Obwohl der Osterhase schon lange durch einige westfälische Gärten
hoppelte, hatte sich die Vorstellung vom ostereierlegenden und
-versteckenden Hasen in Westfalen bis 1900 noch nicht flächendeckend
durchgesetzt. Vielmehr traten an die Stelle des Hasen in einigen
Regionen oder Orten andere Tiere: Im Nordosten Westfalens und
den angrenzenden niedersächsischen Gebieten brachte außer dem
Hasen oft auch der Fuchs ("Voss") die Eier, so etwa in Bielefeld-Schildesche,
Versmold, Versmold-Bockhorst, Spenge und Kirchlengern-Südlengern.
Der Fuchs taucht ansonsten in Erzählungen und Bildern des 18. und
19. Jahrhunderts oft als Hühner- oder Wurstdieb auf. Nördlich von
Münster brachte ein Kranich die Eier; im Südwesten Westfalens wurde in
einzelnen Orten auch ganz schlicht die Henne als Urheberin der Eier
angesehen.

Die Kommerzialisierung des Osterfestes hat ein anderes Tier mehr
und mehr in den Hintergrund gedrängt: das Osterlamm. Dieses Tier
ist fester Bestandteil des christlichen Osterfestes. Es wird auf jüdischen
Ursprung zurückgeführt. Denn am Passahfest pflegten die Juden ein
Lamm zu schlachten und zu essen. Zugleich steht das Lamm stellvertretend
für Jesus Christus. ("Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt
hinwegnimmt", Johannesevangelium 1, 29). Außer im kirchlichen Bereich
nimmt das Osterlamm auch bei österlichen Speisen einen festen Platz ein:
"Lamm findet sich heute an Ostern auf dem Speiseplan vieler Menschen in
Deutschland. Außerdem gibt es aufwändig verzierte Gebildbrote in Form
eines Lammes", so Volmer.

Einen Zusammenhang zwischen Lamm und Sonnenaufgang am
Ostersonntag überliefert der Publizist von Cölln in einem Artikel des
"Westphälischen Magazins" von 1784. Dem Volksglauben nach sei das
Lamm am ersten Ostertag bei Sonnenuntergang am Himmel zu sehen
und tanze, so von Cölln. Diese Vorstellung ist nur wenig verändert noch
für die Zeit um 1900 für das Sauerland und den Minden-Ravensberger
Raum bezeugt: Zum Beispiel in Liesen (Hochsauerlandkreis) und Versmold
(Kreis Gütersloh) zeigten um 1900 viele Eltern am Ostersonntag ihren
Kindern den Sonnenaufgang und sagten, die Sonne mache an diesem
Morgen vor Freude über die Auferstehung Christi drei Freudensprünge. Da
die aufgehende Sonne durch Luftspiegelungen oft so aussah, als würde
sie sich hin und her bewegen, bedurfte es keiner besonderen Phantasie,
die Sonne wirklich tanzen zu sehen.





From mw at jmr-weidner.de Sat Apr 15 13:18:37 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Sat, 15 Apr 2006 13:18:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tag der Archive 2006, 06.05.2006
Message-ID: 4440D68D.3080705@jmr-weidner.de>

Von: Kreis Soest
Datum: 12.04.2006, 10:03


AKTUELL


Tag der Archive 2006
Kreisarchiv bietet Einblick in seine Arbeit

Bereits zum dritten Mal findet der bundesweite "Tag der Archive" statt.
Und -- wie kann es im Jahr der Fußball-WM in Deutschland anders sein --
steht er diesmal unter dem Motto "Der Ball ist rund". Die
Schirmherrschaft hat der Deutsche Sportbund. Das Kreisarchiv präsentiert
aus diesem Anlass historische Unterlagen zur Sportgeschichte im Kreisgebiet.

Am vorigen Tag der Archive im Jahre 2004 beteiligten sich fast 400
bundesdeutsche Archive aller Sparten, und auch in diesem Jahr werden
wieder zahlreiche Archive ihre Pforten öffnen, um Einblicke in ihre
Arbeitsweise zu geben und Forschungs- und Recherchemöglichkeiten zu
präsentieren.

Auch das Kreisarchiv Soest wird sich mit einem Tag der offenen Tür am 6.
Mai von 10 bis 16 Uhr beteiligen. Die Mitarbeiterinnen des Archivs sind
zurzeit bei den Vorbereitungen Zahlreiche Dokumente, Fotos,
Festzeitschriften wurden bereits aus den Beständen des Kreisarchivs
zusammengetragen und warten darauf, den Besuchern präsentiert zu werden.
Auch Führungen durch das Kreisarchiv Soest werden angeboten. Das genaue
Programm wird noch veröffentlicht.





From mw at jmr-weidner.de Sat Apr 15 13:21:59 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Sat, 15 Apr 2006 13:21:59 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-15?q?=5BAKT=5D_80jaehriges_Bestehen_des_Instit?=
=?iso-8859-15?q?utes_f=FCr_Zeitungsforschung=2C_DO_28=2E04=2E2006?=
Message-ID: 4440D757.3050903@jmr-weidner.de>

Von: gkmailing
Datum: 12.04.2006, 13:47
Übernahme aus der E-Mailing-Liste Geschichtskultur Ruhr


AKTUELL

Das Institut für Zeitungsforschung und der Verein zur Förderung der
Zeitungsforschung e.V. veranstalten anlässlich des 80jährigen Bestehens
des Institutes für Zeitungsforschung eine Vortragsveranstaltung:


Programm:

Eröffnung der Tagung:
Dr. Gabriele Toepser-Ziegert, Direktorin des Institutes für
Zeitungsforschung

Grußwort der Stadt Dortmund:
Bürgermeister Adolf Miksch

Rückblick auf 50 Jahre:
Prof. Dr. Kurt Koszyk, ehemaliger Direktor des Institutes für
Zeitungsforschung

Vom Gründerboom 1926: Prof. Hans Bohrmann, ehemaliger Direktor des
Institutes für Zeitungsforschung

Festvortrag: Kleine Geschichte zum großen Brockhaus,
Prof.Dr.h.c. mult. Klaus Gerhard Saur (Berlin)

anschließende Podiumsdiksussion: "Klein und gratis - die Zukunft der
Zeitung"
mit Verleger Konstantin Neven DuMont (Köln), Chefredakteur Klaus Madzia
(Frankfurt/M.) Prof. Dr. Jürgen Heinrich (Dortmund), Dr. Peter Brummund
(Rödermark), Prof. Dr. Gabriele Siegert (Zürich)

Wir bitten um Voranmeldung:
per E-Mail oder
telefonisch: 0231/50-2 32 16

Ort:
Studio B, Stadt- und Landesbibliothek,
Königswall 18, 44122 Dortmund
Freitag, 28. April 2006, 10.00 Uhr





From mw at jmr-weidner.de Sat Apr 15 13:24:12 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Sat, 15 Apr 2006 13:24:12 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-15?q?=5BAKT=5D_Gedenkstein_zur_Erinnerung_an_d?=
=?iso-8859-15?q?as_KZ_Au=DFenkommando_in_Unna_wurde_wieder_aufgestellt?=
Message-ID: 4440D7DC.8010407@jmr-weidner.de>

Von: "Stadt Unna"
Datum: 12.04.2006, 16:24


AKTUELL

Aus Erinnerung wächst Versöhnung
Gedenkstein zur Erinnerung an das KZ Außenkommando in Unna wurde wieder
aufgestellt

Unna. Mit einer Feierstunde wurde am 11.04.2006 der Gedenkstein zur
Erinnerung an das KZ Außenkommando in Unna auf dem Gelände des Wohnparks
Unna-Süd wieder aufgestellt.

Der Stein erinnert an "KZ-Außenkommando Unna", in dem 1943/44 auf dem
ehemaligen Kasernengelände an der Iserlohner Straße 50 politische
Häftlinge aus dem KZ Buchenwald untergebracht waren. Während der
Entwicklung der Wohnbebauung auf dem Areal war der 1994 erstmals
aufgestellte Gedenkstein eingelagert. Nun fand er einen neuen Standtort
an der Bertha-von-Suttner-Allee.

Bürgermeister Werner Kolter betonte in der Feierstunde "Versöhnung
können nur die uns geben, die die Verfolgten waren. Aus der Erinnerung
wachse aber Versöhnung." So lautet auch die Inschrift des von Carlernst
Kürten gestalteten Mahnmals.





From mw at jmr-weidner.de Sat Apr 15 13:28:45 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Sat, 15 Apr 2006 13:28:45 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Klostergaerten Kloster Dalheim und Saisonstart,
17.04.2006
Message-ID: 4440D8ED.70704@jmr-weidner.de>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.04.2006, 11:30


AUSSTELLUNG

Schöne Aussichten im Kloster DalheimAusstellung zeigt Klostergärten

Ganz besondere Gärten stehen in dieser Saison im Mittelpunkt des
zukünftigen Westfälischen Museums für Klosterkultur in Dalheim (Kreis
Paderborn). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) legt im Zuge
der Neugestaltung der Klosteranlage den ehemaligen Konventgarten neu an.
Mit einem großen Familienfest am Ostermontag (17.4.) eröffnet das Museum
die Saison 2006.

"Schau an der schönen Gärten Zier"
"Schau an der schönen Gärten Zier" lautet das Motto der diesjährigen
Ausstellung. "Gleich drei ungewöhnliche Gartenformen kann man in diesem
Jahr hier im ehemaligen Augustiner Chorherrenstift erleben", kündigt
Museumsmitarbeiter Dr. Matthias Preißler an. Alle drei hängen eng mit
der ursprünglichen, klösterlichen Bestimmung des Ortes zusammen.

Dazu gehört der gartenähnliche Kreuzhof in der Mitte des Klosters, die
gemalten Gärten in den Gewölben von Kirche und Kreuzgang und der neue,
ehemalige Konventgarten auf der Südseite der Klosteranlage, der zu
Pfingsten in seiner vollen Pracht zu bewundern sein wird.


Die Kunst der Einfachheit
"Ruhig und in seiner klösterlichen Einfachheit schön, spricht der
Kreuzhof, das innere Zentrum des Klosters, eine Einladung zum Innehalten
aus", meint Preisler. Der ursprünglichen Bestimmung des "Hortus
Conclusus", des verschlossene Gartens ähnlich, bilden vier Bänke ein
Quadrat, in dessen Mitte sich ein Baum, ein Symbol des Ewigen Lebens
befindet. Fahnen mit biblischen Texten und Abbildungen bieten
Anregungen, sich mit dem Thema Paradies zu beschäftigen.
Ausstellungsmacherin Helga Fabritius: "Man kann aber auch einfach nur
dem Plätschern des Brunnens zuhören und seinen Gedanken freien Lauf lassen."


Im Spiegel schön und herrlich
Kirche und Kreuzgang bieten eine besondere Attraktion: Mit einer für die
Ausstellung entwickelten Spiegelkonstruktion können die Besucher sich
selbst auf die Suche nach den Pflanzen machen, die in den
Ausstellungstexten erläutert und in den Gewöl-ben dargestellt sind.
Plötzlich erscheinen die Deckenmalerein, sonst hoch oben über den Köpfen
der Besucher nur blass und fern zu erkennen, ganz deutlich im Spiegel.
Glockenblume, Iris, Buschwindröschen und Mariendistel sind greifbar nah.
Was es mit diesen Pflanzen auf sich hatte und warum sie in Kirche und
Kreuzgang gemalten Platz fanden, erfährt man über Texte, die neben den
Spiegeln angebracht sind.


Familienfest mit Schmiedin
Zur Eröffnung am Ostermontag werden zahlreiche Aktivitäten für Kinder
und Erwachsene angeboten: Neben den halbstündig stattfindenden Führungen
durch die Ausstellung können sich wanderfreudige Besucher auf einen
Waldspaziergang mit dem Dalheimer Förster freuen.

Kleine Besucher können Gartenmärchen lauschen, Hirtenflöten aus
Weidenholz schnitzen, bunte Blüten und Eierbecher filzen und Pflanzen
der Dalheimer Wandmalerei auf Papier zu einem Fries gestalten.
Mühle und Stellmacherei sind in Betrieb, und in der Schmiede formt in
diesem Jahr eine Frau das glühende Eisen.

Das Eröffnungsfest beginnt um 10 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst
in der Klosterkirche. Nach der Ausstellungseröffnung durch Dr. Matthias
Preißler um
11.30 Uhr im Kreuzhof, spielt das Sintfeld Echo auf dem Klostergelände.
Für köstlich-klösterliche Bewirtung ist im Schafstall gesorgt.


INFO

Der Eintritt beträgt ? 2,-- für Erwachsene.
Hinweis: Klausurtrakt und Klosterkirche sind unbeheizt. Bitte warm
anziehen!

Kloster Dalheim
Westfälisches Museum für Klosterkultur
Telefon: 05292 9319-0"
URL: http://www.kloster-dalheim.de






From mw at jmr-weidner.de Sat Apr 15 13:37:26 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Sat, 15 Apr 2006 13:37:26 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-15?q?=5BKONF=5D_=22Streitfall_Galen=22_--_Anfr?=
=?iso-8859-15?q?agen=2C_Kontroversen_und_Antworten?=
Message-ID: 4440DAF6.6030608@jmr-weidner.de>

Von: "Peter Sieve"
Datum: 10.04.2006
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "H-Soz-u-Kult"


TAGUNGSBERICHT

"Streitfall Galen" - Anfragen, Kontroversen und Antworten
10.04.2006 Sieve, Peter Druckversion
Beitrag versenden

Veranstalter: Kardinal-von-Galen-Haus Stapelfeld und Hochschule Vechta
Datum, Ort: 10.03.2006-11.03.2006, Cloppenburg

Bericht von:
Peter Sieve, Archiv des Bischöflichen Offizialates
E-Mail:


Trotz einer Fülle von wissenschaftlichen und populären Publikationen
über Clemens August Kardinal von Galen (1878-1946), den durch seine
öffentlichen Proteste gegen nationalsozialistisches Unrecht weit über
Deutschland hinaus bekannt gewordenen Bischof von Münster, werden immer
noch viele Aspekte seines Lebens und Wirkens kontrovers diskutiert. Im
März 2006, sechzig Jahre nach seinem Tod und fünf Monate nach seiner
Seligsprechung durch die katholische Kirche, führte das anhaltende
Interesse an Galens Persönlichkeit dazu, dass ihm in kurzem Abstand
gleich zwei wissenschaftliche Tagungen in den Katholischen Akademien in
Cloppenburg und in Münster gewidmet wurden.

Die erste der beiden Tagungen wurde von Joachim Kuropka (Vechta)
initiiert und fand am 10. und 11. März 2006 im Kardinal-von-Galen-Haus
in Cloppenburg-Stapelfeld statt. Unter der Überschrift "Streitfall
Galen" befassten sich elf Referenten und eine Referentin mit dem
Wirkungsbereich und dem Umfeld des Bischofs sowie mit kritischen
Anfragen an die Galen-Forschung.[1] Der kommissarische Leiter des
Kardinal-von-Galen-Hauses, Heinrich Dickerhoff, und die Präsidentin der
Hochschule Vechta, Marianne Assenmacher, konnten rund fünfzig
Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Joachim Kuropka ging in seiner
Einführung insbesondere auf die im Zusammenhang mit der Seligsprechung
Galens im Oktober 2005 geführte öffentliche Diskussionen über die
Bewertung seines Wirkens in der NS-Zeit ein.


Neue Forschungen zum Wirkungsbereich des Pfarrers und Bischofs Clemens
August Graf von Galen

Die ersten vier Referate am Freitagnachmittag standen unter der
Überschrift "Neue Forschungen zum Wirkungsbereich des Pfarrers und
Bischofs Clemens August Graf von Galen". Paul Dünnebacke (Münster)
befasste sich mit Galens Tätigkeit als Pfarrer von St. Lamberti in
Münster von 1929 bis 1933 und konnte seinem Beitrag eine erst kürzlich
neu entdeckte Quelle zugrunde legen: fünf Jahrgänge des "Katholischen
Kirchenblatts für die Stadt Münster" mit dem Mantelteil der Pfarrei St.
Lamberti, der zahlreiche Beiträge Galens enthält. Als Seelsorger
entfaltete Galen vielfältige Aktivitäten, um den Glauben seiner Gemeinde
in der Endphase der Weimarer Republik zu stärken. Er bemühte sich mit
Erfolg um die Jugendarbeit, war an den Vorbereitungen des Katholikentags
1930 beteiligt und förderte nachhaltig die Stadtmission 1931. Darüber
hinaus profilierte er sich durch seinen Einsatz für Arme und Bedürftige
als "Mann der Caritas" und war im Fürsorgeausschuss der Stadt Münster
vertreten.

Jürgen Kampmann (Münster) thematisierte in seinem Vortrag über "Bischof
von Galen und die evangelischen Christen" nicht die persönlichen
Kontakte einzelner Vertreter der Bekennenden Kirche (zum Beispiel Martin
Niemöller) zum Bischof von Münster, sondern das Verhältnis der leitenden
Organe des westfälischen Protestantismus zu ihm. Der Kirchenjurist
Gerhard Thümmel, in der NS-Zeit als Konsistorialpräsident in Münster
höchster Repräsentant der evangelischen Kirche in Westfalen, wies die
ihm unterstellten Pfarrer 1942 an, jeden Versuch einer Weiterverbreitung
der Galen-Predigten bei der Gestapo zur Anzeige zu bringen. Schon viel
früher war der deutsch-christliche Versuch, ein nach dem Führerprinzip
aufgebautes "evangelisches Bistum Münster" zu installieren, kläglich
gescheitert. Doch auch die Leitung der Bekennenden Kirche achtete
darauf, dass ihre vielfach bekundete Loyalität gegenüber dem Staat nicht
durch eine öffentliche Solidarisierung mit Bischof von Galen in Frage
gestellt werden konnte. In den Darstellungen über den evangelischen
Kirchenkampf in Westfalen, die nach dem Krieg erschienen, wird Galen nur
ganz am Rande erwähnt. Als Fazit hielt der Referent fest, dass sich die
Leitungsebene der evangelischen Kirche von dem regimekritischen
katholischen Bischof deutlich distanziert hat, während die Einstellung
der evangelischen Gläubigen auf Gemeindeebene zu Galens Wirken mangels
Quellen noch nicht abschließend bewertet werden kann.

Winfried Süß (München) legte überzeugend dar, aufgrund welcher konkreten
Voraussetzungen die berühmten Galen-Predigten vom Juli/August 1941 ihre
starke Wirkung erzielen konnten. Im Gegensatz zu den papiernen Eingaben,
mit denen sich kirchliche Stellen schon früher gegen die
Euthanasie-Maßnahmen gewandt hatten, erregte Galens öffentlicher Protest
größtes Aufsehen, indem er in einer kritischen Situation des Krieges
andeutete, dass die staatlich organisierte Tötung von "unproduktiven
Menschen" wie Geisteskranken in letzter Konsequenz auch zur Tötung von
Kriegsversehrten führen müsse. Die in den offiziellen Medien
totgeschwiegenen Predigttexte fanden weite Verbreitung, da die
katholische Subkultur für ihre illegale Vervielfältigung sorgte und die
Alliierten sie als Flugblätter abwarfen. Das Regime sah sich in die
Defensive gedrängt. Hitler setzte die allzu offensichtlichen Methoden
des Krankenmords aus. Die "Abrechnung" mit Galen verschob er auf die
Zeit nach dem gewonnenen Krieg, weil der Bischof bei den 1,8 Millionen
katholischen Gläubigen seiner Diözese große Popularität genoss.

Michael Höhle (Berlin) referierte anschaulich über den "Berliner Klerus
in den 1920er-Jahren". Bevor Galen 1929 Pfarrer von St. Lamberti in
Münster wurde, hatte er dreiundzwanzig Jahre lang in der praktischen
Seelsorge der Reichshauptstadt gewirkt und war dort mit ganz anderen
sozialen Milieus in Berührung gekommen als in seinem Heimatbistum. Höhle
skizzierte die rasche Aufwärtsentwicklung des Berliner Katholizismus
nach dem Ersten Weltkrieg, die schließlich zur Errichtung des Bistums
Berlin führte (Preußenkonkordat von 1929). Persönlichkeiten wie
Maximilian Kaller und Carl Sonnenschein trugen maßgeblich dazu bei, ganz
neue Wege der Großstadt-Pastoral zu beschreiten. Ein junger und
aufgeschlossener Klerus gab der katholischen Kirche in Berlin ein
modernes Gesicht und verschaffte ihr auch bei Andersgläubigen Ansehen.
Als Laienbewegung spielte die "Katholische Aktion" unter dem Vorsitz von
Erich Klausener eine große Rolle, und die jährlichen "Märkischen
Katholikentage" zogen oft mehr als 45.000 Menschen an. In diesem Umfeld
machte sich Galen, seit 1919 Pfarrer von St. Matthias, einen Namen als
Förderer der caritativen Arbeit und zugleich als strenger Vertreter
kirchlicher Grundsätze. 1935 stand er auf der Vorschlagsliste des
Domkapitels für den Bischofsstuhl von Berlin an erster Stelle.

Im öffentlichen Abendvortrag ging Manfred Eder (Osnabrück) der Frage
nach, ob die Kirche nach dem nationalsozialistischen "Endsieg" eine
Zukunft gehabt hätte. In krassem Gegensatz zur parteioffiziellen Linie
des "positiven Christentums" stand Hitlers privat geäußerte Verachtung
für den christlichen Glauben, die in der Endphase des Krieges in
Vernichtungsphantasien gipfelte. Nicht ohne Erfolg versuchte das Regime,
den bedingungslosen "Glauben an Führer, Volk und Vaterland" durch
ausgefeilte, in vielem an die kirchliche Liturgie angelehnte
Feierlichkeiten im öffentlichen wie im privaten Leben zu verankern. Der
in Himmlers SS praktizierte Okkultismus blieb innerhalb der NS-Bewegung
jedoch umstritten. Der Referent kam zu dem Ergebnis, der
Nationalsozialismus sei eher als Religionsersatz denn als Ersatzreligion
zu werten, und beendete seine Ausführungen mit Kästners Gedicht "Die
andere Möglichkeit".


Neue Beiträge zu kontroversen Themen

Als "neue Beiträge zu kontroversen Themen" waren die vier Vorträge am
Samstagvormittag angekündigt. Stefan Gerber (Jena) gab unter dem Titel
"Legalität, Legitimität und Volkssouveränität" eine präzise
Positionsbestimmung Clemens August von Galens im Verfassungsstreit des
deutschen Katholizismus der Weimarer Republik. Aus der Perspektive des
Seelsorgers hat sich der Berliner Pfarrer in der katholischen Presse
wiederholt zur anhaltenden Diskussion um die Weimarer Reichsverfassung
geäußert. Zwar lehnte er die Revolution grundsätzlich ab und übernahm
die von der Obersten Heeresleitung propagierte "Dolchstoßlegende", aber
dennoch verblieb er im Lager der gemäßigten Verfassungskritiker und
erkannte -- anders als Kardinal Faulhaber -- die Legitimität der
republikanischen Obrigkeit an. Seine Vorbehalte beruhten auf seiner
Skepsis gegenüber der liberalen Fortschrittsideologie und bezogen sich
insbesondere auf das Fehlen einer im Verfassungstext festgeschriebenen
Verpflichtung des Volkssouveräns auf die Verantwortung vor Gott. Als
mögliche Folge befürchtete er die Gefahr einer Mehrheitsdiktatur bzw.
Demagogenherrschaft.

Joachim Kuropka (Vechta) stellte sich dem heiß umstrittenen Thema
"Bischof von Galen und die Juden". Unter Verweis auf die mangelhafte
Rezeption der bisherigen Literatur, die sich etwa in den
Falschinformationen der "Enzyklopädie des Holocaust" (Galen als
Erzbischof und KZ-Häftling) und in den Fehlurteilen von Beth
Griech-Polelle widerspiegelt, gab der Referent zunächst eine
Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes. So verwies er etwa auf
Wilhelm Dambergs bislang zu wenig beachtete Entdeckung, dass die
Bistumsleitung in Münster im Juni 1938 alle Pfarrer angewiesen hat, eine
den Antisemitismus kritisch beurteilende Broschüre mit dem Titel "Die
Nathanaelfrage unserer Tage" den Gläubigen zur Lektüre zu empfehlen.
Kuropka betonte ferner das gute persönliche Verhältnis Galens zum
Münsteraner Rabbiner Fritz Steinthal. Für dessen aus der Erinnerung
getroffene Aussage, nach der Pogromnacht sei auf Anordnung Galens in
allen Kirchen des Bistums Münster für die Juden gebetet worden, fehlen
Nachweise in den kirchlichen Archiven, doch konnte der Referent
bestätigende Belege aus rheinländischen Gestapoakten anführen. In seinem
Resümee betonte er die Einmaligkeit der Broschürenverbreitung und der
Gebetsaktion. Den richtigen Zeitpunkt zur "Flucht in die Öffentlichkeit"
in der Frage der Judenverfolgung habe Galen jedoch wie die anderen
Bischöfe verpasst, was er sich nach eigenem Bekunden später selbst zum
Vorwurf gemacht hat.

Maria Anna Zumholz (Cloppenburg) nahm sich in ihrem Vortrag des ebenso
heiklen Themas "Bischof von Galen und der Krieg" an, ausgehend von einem
Rundschreiben über den Krieg, das Galen 1916 an die Mitglieder seines
Berliner Gesellenvereins gerichtet hat. Anhand der maßgeblichen
theologischen Nachschlagewerke skizzierte die Referentin zunächst die
traditionelle Kriegstheologie der katholischen Kirche, um anschließend
zu untersuchen, inwiefern sich diese Theologie in den öffentlichen
Erklärungen Galens aus dem Zweiten Weltkrieg widerspiegelt. Neue
Erkenntnisse gab es zur Vorgeschichte seines
Antibolschewismus-Hirtenbriefs vom 14. September 1941, der von
Feldpostbriefen katholischer Teilnehmer des Ostfeldzugs an den Bischof
beeinflusst ist. Hatte Galen angesichts des Bombenkriegs in seiner
Telgter Predigt vom 4. Juli 1943 jedem Gedanken an Rache und Vergeltung
eine klare Absage erteilt, so zog er erst nach Kriegsende den Sinn
moderner Kriegsführung generell in Zweifel. In seinen Äußerungen zum
Krieg, die nicht politisch, sondern pastoral zu verstehen sind, bleibt
ein unauflösbarer Widerspruch zwischen der Sicht des Krieges als Geißel
der Menschheit und der Idealisierung des soldatischen Gehorsams.
Moralische Verurteilungen dieser Aporien von der Warte des über die
Praktiken des nationalsozialistischen Vernichtungskriegs genau
informierten Zeitgenossen wies die Referentin zurück.

Rudolf Willenborg (Vechta) ging unter dem Vortragstitel "'Gottesmann
seiner Zeit' oder 'Antisemit' und 'Kriegshetzer'? Wandlungen des
Galenbildes" der Herkunft und Wirkung der folgenden, immer wieder als
Galen-Zitat kolportierten Sätze auf den Grund: "Gott hat es zugelassen,
dass das Vergeltungsschwert gegen England in unsere Hände gelegt wurde.
Wir sind die Vollzieher seines gerechten göttlichen Willens." Diese
Sätze finden sich als Äußerung einer fiktiven Person in einer von Willi
Lindner verfassten Erzählung im "Katholischen Kirchenblatt für das
nördliche Münsterland" vom 9. März 1941. Schon vier Jahre zuvor hatte
Galen diesem Blatt die kirchenamtliche Anerkennung entzogen. Dennoch
wurden aus Lindners frei erfundener Geschichte erstmals 1956 von
Johannes Fleischer und später von Karlheinz Deschner angebliche
Galen-Zitate kompiliert, die durch die Übernahme in diversen
Internetforen kirchenkritischer sowie rechtsradikaler Provenienz, aber
auch durch ihre Verwendung in Medien wie "Publik-Forum" oder "Stern" und
auf den Leserbriefseiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, nicht
zuletzt im Zusammenhang mit Galens Seligsprechung 2005 eine breite
Resonanz erfuhren. Die anschließende Diskussion machte deutlich, dass
die Verbreitung des gefälschten Zitats im weltweiten Netz das Bild des
Bischofs von Galen gerade bei Schülern, aber auch bei Lehrkräften nicht
unerheblich beeinflussen kann.


Neue Beiträge zum Umfeld Clemens August Graf von Galens

"Neue Beiträge zum Umfeld Clemens August Graf von Galens" bot
schließlich der letzte Teil der Tagung am Samstagnachmittag. Unter dem
Titel "Ultramontane oder Staatskatholiken?" referierte Michael
Hirschfeld (Vechta) über das Verhältnis der gräflichen Familie zum
preußischen Staat. Vom Kölner Ereignis 1837 bis zum NS-Terror zeigten
führende Familienmitglieder über mehrere Generationen hinweg in
bemerkenswerter Kontinuität immer wieder eine staatskritische Haltung,
die in ihrem papsttreuen Katholizismus begründet war. Hirschfeld
verdeutlichte dies am Beispiel der Biographien von drei geistlichen
Onkeln des Kardinals: Friedrich von Galen (1828-1864), Bernhard von
Galen (1844-1895) und Weihbischof Max Gereon von Galen (1832-1908). Die
Nominierung des letzteren für verschiedene deutsche Bischofsstühle
scheiterte regelmäßig am Einspruch staatlicher Stellen, indem diese ihn
wegen seiner ultramontanen Haltung zur persona non grata erklärten.

Helmut Lensing (Greven) stellte die Biographie eines Vetters und
Schulfreundes Galens vor, der tatsächlich Rechtskatholik und zeitweise
sogar NSDAP-Mitglied war: Emanuel Graf von Galen zu Beversundern
(1877-1950). Dieser widmete sich nach einem Jurastudium der Verwaltung
seines im Emsland gelegenen Gutes. In den 1920er-Jahren überwarf er sich
mit der Zentrumspartei, weil er seine Standesinteressen dort nicht mehr
hinreichend vertreten sah. Als lokaler Agrarpolitiker verstrickte er
sich in Auseinandersetzungen mit den organisierten Heuerleuten und
Kleinpächtern und trat 1931 der NSDAP bei. Für einige Monate war er nach
der Machtübernahme Kreisbauernführer in Lingen, verlor jedoch bald
wieder jeden politischen Einfluss. Seine Parteimitgliedschaft scheint
weniger ideologisch als opportunistisch begründet gewesen zu sein. 1935
wurde er nach einem Streit mit Anglern, die ohne Erlaubnis sein
Grundstück betreten hatten und denen gegenüber er seine Verachtung für
das "Dritte Reich" nicht verhehlte, verklagt und aus der Partei
ausgeschlossen. Nach der alliierten Eroberung des Emslandes und noch vor
Kriegsende ernannten ihn die Engländer zum ersten Landrat von Lingen.

Im letzten Vortrag schilderte Thomas Flammer (Münster) die Entwicklung
der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster in der
NS-Zeit. Abweichend von der bislang maßgeblichen Darstellung Eduard
Hegels legte der Referent anhand der Quellen dar, dass die Nähe
einzelner Professoren zum Nationalsozialismus nicht auf die anfänglichen
"Brückenbau"-Versuche des Dogmatikers Michael Schmaus und des
Kirchenhistorikers Joseph Lortz beschränkt blieb. Während Schmaus seine
universitätsinternen Briefe bis zuletzt mit dem deutschen Gruß
unterschrieb, waren der Pastoraltheologe Joseph Höfer, der
Kirchenhistoriker Ludwig Mohler und der Kirchenrechtler Egon Schneider
sogar Parteimitglieder. Demgegenüber wurde der den Nationalsozialismus
radikal ablehnende Missionswissenschaftler Joseph Schmidlin 1934
vorzeitig emeritiert und 1944 im KZ Schirmeck umgebracht. Unter den
anderen Professoren, die kritische Distanz zum NS-Regime wahrten, übte
besonders der Homiletiker und Dompropst Adolf Donders einen wichtigen
Einfluss auf Galens Denken aus. Flammer konnte einige neue Quellenfunde
präsentieren, darunter Briefe von Donders an Faulhaber aus dem Jahr 1933
mit sehr positiven Einschätzungen Galens sowie einen Brief von Schmidlin
an den Papst aus dem Jahr 1935 mit der Aufforderung zu offenem Protest.

Die Abschlussdiskussion ließ noch einmal deutlich werden, dass die Vita
Clemens August von Galens als Spiegel der deutschen wie auch der
kirchlichen Zeitgeschichte ein offenbar unerschöpfliches Thema ist. In
seinem Schlusswort kündigte Joachim Kuropka die zeitnahe
Veröffentlichung der Vorträge in einem Sammelband an. Die Teilnehmer der
Tagung hatten die Möglichkeit, das wissenschaftliche Gespräch zwei
Wochen später im Franz-Hitze-Haus in Münster fortzusetzen, wo am 24. und
25. März 2006 unter Leitung von Hubert Wolf das Symposium "Nec laudibus,
nec timore" stattfand.

Anmerkungen:
[1] Programm siehe H-Soz-u-Kult unter
hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=4942


Typ: Preprints, Berichte und Working Papers
Land: Germany
Sprache: German
Klassifikation: Regionaler Schwerpunkt: Deutschland
Epochale Zuordnung: 20. Jahrhundert
Thematischer Schwerpunkt: Kirchen- und Religionsgeschichte

URL zur Zitation dieses Beitrages:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=1099







From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 19 10:30:14 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Apr 2006 10:30:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vor 70 Jahren wurden Herten die Stadtrechte
uebertragen
Message-ID: s4461149.004@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 18.04.2006 11:04


AKTUELL

Vor 70 Jahren wurden Herten die Stadtrechte übertragen
Hertens Weg zur Stadtwerdung

Am 20. April 2006 jährt sich zum 70. Mal der Tag, an dem Herten das
Recht verliehen wurde, die Bezeichnung "Stadt" zu führen. Herten ist
somit eine junge Stadt. Mit der Bildung des Amtes Herten im Jahre 1856
hatte Herten bereits vor 150 Jahren eine eigenständige Verwaltung
erhalten.

Vor der beginnenden Industrialisierung und dem Einsetzen des Bergbaus
war Herten dörflich-ländlich geprägt und hatte um 1870 nicht einmal 900
Einwohner. Nach dem Abteufen des ersten Schachtes 1872 und dem
Abbaubeginn des Flözes Ewald erfuhr Herten eine rasante Entwicklung
und wurde bald zu einer der größten Bergbaugemeinden Europas.

Die dynamische Entwicklung des gesamten Ruhrgebiets machte eine
Neuregelung der kommunalen Grenzen erforderlich, die unter der
Weimarer Republik in Angriff genommen wurde. Aufgrund dieser Neuordnung
wurden 1926 die Ortsteile Disteln, Langenbochum, Scherlebeck mit der
Landgemeinde Herten vereinigt. Herten erzielte eine beträchtliche
Gebietserweiterung und zählte nun 35.000 Einwohner.

Das Wachstum Hertens und seine wirtschaftliche, finanzielle und kulturelle
Leistungsfähigkeit ließen bald den Ruf nach Stadtwerdung laut werden.
Treibende Kraft und Motor in dieser Diskussion war der Verkehrsverein e. V.
Herten. Am 7. Januar 1927 richtete der Verkehrsverein an die Hertener
Gemeindevertretung den Antrag: "Die Gemeindevertretung wolle die
Stadtwerdung Hertens beschließen!"

Unterzeichnet war der Antrag vom Vorstandsvorsitzenden des Verkehrsvereins,
Bergwerksdirektor Hugo Hein, sowie den Vorstandsmitgliedern Sanitätsrat
Dr. med. Loewenstein, Betriebsleiter Meyer-Josting (Vestische), Rechtsanwalt
Schmülling und Geschäftsführer Reuther. Dem Antragsgesuch lag eine Liste
von rund 40 Vereinen, Organisationen und sonstigen Institutionen bei, die das
Vorhaben per Unterschrift unterstützten und somit den Wunsch breiter
Bevölkerungsschichten zum Ausdruck brachten.

Dem Gesuch des Verkehrsverein lag eine Denkschrift "Die Stadtwerdung Hertens"
bei, in der detailliert dokumentiert wurde, dass Herten sich längst zur Stadt
entwickelt habe und städtische Prägung besäße. Von der Gemeindeverwaltung
wurde die Angelegenheit eingehend geprüft. Man ließ sich sogar Akten von
Kommunen kommen, die jüngst zur Stadt ernannt worden waren. Aus heute im
Einzelnen nicht mehr nachvollziehbaren Gründen und wohl unter dem Eindruck
der Weltwirtschaftskrise, die auch Herten schwer traf, wurde der Vorgang nicht
weiter verfolgt und 1931 zu den Akten genommen.

Nach der nationalsozialistischen "Machtergreifung" wurde die noch aus der
Weimarer Republik stammende Idee der Stadtwerdung wieder aufgegriffen. Am
23. Januar 1936 wandte sich Bürgermeister Dr. West an den Landrat mit der
Bitte, "für die Gemeinde Herten die Verleihung der Bezeichnung *Stadt' beim Herrn
Oberpräsidenten zu erwirken". Nach der Deutschen Gemeindeordnung von 1935,
die sich selbst als "Grundgesetz des nationalsozialistischen Staates bezeichnete",
konnte der Oberpräsident der Provinz Westfalen in seiner Funktion als
"Reichsstatthalter" die Bezeichnung *Stadt' verleihen.

Beim Oberpräsidenten lag bereits eine Formblatt vor, in dem nur der Name der
gesuchstellenden Gemeinde einzutragen war. Die Verleihung sollte jedoch zum
20. April, dem "Führer-Geburtstag", erfolgen. Der Verleihungstext war ebenso
vorgegeben. Insbesondere wurde Wert gelegt auf den Datumsnachsatz "am
20. April des Jahres 1936, am Geburtstag des Führers Adolf Hitler, der in diesem
Jahre den Rhein endgültig befreite und damit dem Deutschen Reich die
Gleichberechtigung wiedergewann", womit an den vertragswidrigen Einmarsch
der Wehrmacht ins demilitarisierte Rheinland erinnert werden sollte.

Besondere Rechte waren mit der Verleihung der Bezeichnung *Stadt' gemäß der
Deutschen Gemeindeordnung von 1935 nicht verbunden. Neben Herten wurde
auch den Gemeinden Marl und Datteln am 20. April 1936 die Bezeichnung mit
gleichem Wortlaut verliehen.

Die Stadturkunde für Herten wurde am 14. Juni 1936 im Eden-Theater durch
den Oberpräsidenten der Provinz Westfalen überreicht. Für die Bevölkerung
wurde von der NSDAP für den 18. August 1936 ein Fest organisiert. Die
Stadtverwaltung hatte erwirken können, dass eigens für das Fest der Graf
von Nesselrode-Reichenstein seinen Schlosspark öffnete.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 19 10:36:50 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Apr 2006 10:36:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL kuert das "Kuenstlerhaus" in Wiedenbrueck
zum Denkmal des Monats
Message-ID: s44612dd.028@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.04.2006, 15:39


AKTUELL

LWL kürt das "Künstlerhaus" in Wiedenbrück zum Denkmal des Monats -
Kunstvolle Schnitzereien vor dem Verfaulen gerettet

Kurz vor seinem 100. Geburtstag kam die Rettung: Das 1904 gebaute
"Künstlerhaus" an der Rietberger Straße in Rheda-Wiedenbrück (Kreis
Gütersloh) stand schon seit Jahren leer, vor allem das geschnitzte
Zierfachwerk hatte schon sehr gelitten, als ein Investor das Haus 1999
kaufte und ab 2002 für Wohnungen und Büros herrichten ließ. Deshalb
hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das Haus zum
Denkmal des Monats April gekürt.

"Ziel war der Restaurierung war es nicht die Fassade wie nagelneu lackiert
aussehen zu lassen, sondern den Eindruck eines in Würde gealterten
Baudenkmals zu erzeugen. Bei der Betrachtung kann man sich überzeugen,
dass dieses Ziel erreicht wurde", begründet LWL-Denkmalpfleger Dirk
Stöver die Wahl.

Die beiden Kunsttischler Bernhard Diedrichs und Franz Knoche haben das
Wohnhaus 1904 für sich errichten lassen. Im hinteren Teil des Grundstücks
steht noch heute das ehemalige Werkstattgebäude, in dem sie unter
anderem schmuckvoll geschnitzte Altäre und Orgelprospekte schufen. "Ihre
gestalterischen Fertigkeiten demonstrierten sie auch in der Ausformung
der Schauseite ihres Hauses. Mit schwungvoll gegliedertem Zierfachwerk
und Baudetails, die an Gotik und Rennaissance erinnern, sowie mit
geschnitzten, farbig gefassten, Gestaltelementen brachten sie in der
Hausfassade ihre künstlerische Profession zum Ausdruck. Daher erhielt
das Künstlerhaus seinen Namen", erklärt Stöver.

Die Werkstatt ist schon lange außer Betrieb, das Wohnhaus von den
Nachfolgern der Erbauer längst verlassen. Das Haus hat eine Zeit hinter
sich, in der es leer stand und nach und nach verkam bis es im Jahr 1999
ein Investor kaufte. Zuerst musste es gründlich untersucht werden. Dabei
stellten sich viele Schäden heraus, die vor allem auf fehlende Pflege
zurückzuführen waren. So waren Teile der Holzkonstruktion mit Schwamm
befallen, auch das Fachwerk der Fassade hatte erhebliche Fäulnisschäden.

Das farbige Schnitzwerk, das mit seinen plastischen Oberflächen gegenüber
der Witterung besonders empfindlich ist, hatte wegen fehlender Pflege
stark gelitten. Die Farbe war an vielen Stellen abgewittert, so dass hier das
Holz nicht mehr geschützt war. An einigen Stellen war die Oberfläche
zersetzt, bei einigen vollplastischen Figuren waren Teile weggefault. Nachdem
das konstruktiven Gefüges restauriert war, kamen die farbig gefassten
hölzernen Zierformen an die Reihe. "Dabei wurden zerstörte Teile so einfühlsam
nachgeschnitzt, dass man die ergänzten Partien auf Anhieb nicht erkennt.
Lose Farbschichten wurden vorsichtig wieder angeheftet, fehlende passend
ergänzt", lobt Stöver.






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Apr 19 16:11:47 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 19 Apr 2006 16:11:47 +0200
Subject: [WestG] [KONF] 58. Tag der Westfaelischen Geschichte,
Dortmund 28./29.4.2006
Message-ID: s4466167.077@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 19.04.2006, 16:10


TAGUNG

58. Tag der Westfälischen Geschichte
Dortmund, 28. und 29. April 2006

Veranstalter:
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens in Verbindung mit der Historischen Kommission für Westfalen und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe


Freitag, 28. April 2006 Ort: Rathaus
18.00 Uhr Eröffnung und Begrüßung der Gäste Dr. Hermann-Josef Schmalor Vereinsdirektor der Abteilung Paderborn

Grußworte
Dr. Gerhard Langemeyer, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund
Wolfgang Schäfer, Landesdirektor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe

18.30 Uhr Einführung Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Senden (Kr. Coesfeld)
1. Vorsitzender der Historischen Kommission für Westfalen

Vortrag
Prof. Dr. Thomas Schilp, Stadtarchiv Dortmund/Universität Duisburg-Essen "Ferne Welten - freie Stadt. Dortmund im Mittelalter". Überlegungen zur mittelalterlichen Stadtkultur

20.00 Uhr Empfang der Stadt Dortmund für die Tagungsteilnehmer


Samstag, 29. April 2006 Orte: Marienkirche, Reinoldikirche

10.00 Uhr Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Franz-Josef Jakobi, Vereinsdirektor der Abteilung Münster

10.00 Uhr Ev. St. Marienkirche
Prof. Dr. Barbara Welzel, Universität Dortmund Kunst und Memoria in der Dortmunder Marienkirche

11.00 Uhr Stadtkirche St. Reinoldi*
Judith Zepp MA, Köln
Der Chor der St. Reinoldikirche als Handlungsraum des hl. Reinold und der Dortmunder Bürger

* Dieser Vortrag wird eingerahmt von einer Darbietung der Schola Gregoriana Reinoldi, Dortmund: Aus dem Offizium der "Historia Reinoldi martyris", 15. Jh.
12.00 Uhr Stadtkirche St. Reinoldi Prof. Dr. Thomas Schilp, Stadtarchiv Dortmund/Universität Duisburg-Essen Kriegszerstörung und Wiederaufbau in Dortmund. Die Reinoldikirche als Erinnerungsort.


13.30
Uhr Mittagessen

14.30
Uhr Führungen*

1. Führung durch die Ausstellung "Ferne Welten - freie Stadt". Ausstellung zur mittelalterlichen Kunst und Kultur Dortmunds im Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stadt Dortmund

2. Rundgang durch die Stadtkirchen Dortmunds (St. Petri und Propsteikirche), deren Schätze in den Kontext mittelalterlicher Stadtkultur gesetzt werden

* Die beiden Führungen finden jeweils um 14.30 Uhr und um 16.00 Uhr statt. Es besteht somit die Möglichkeit, an beiden Führungen nacheinander teilzunehmen.


Veranstaltungsorte
Vortrag und Empfang am Freitag (28.4.) finden statt im Rathaus in Dortmund, Friedensplatz 1. Die Vorträge am Samstag (29.4.) finden statt in der Ev. St. Marienkirche und in der Stadtkirche St. Reinoldi. Beide Kirchen liegen am Ostenhellweg unmittelbar nebeneinander.

Anmeldung
Verbindliche Anmeldung: Geschäftsstelle des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster, Fürstenbergstr. 15, 48133 Münster. Melden Sie sich bitte auch dann an, wenn Sie nur an den Vorträgen teilnehmen wollen.

Wichtige Hinweise zur Anmeldung
Da die Vorträge am Samstag an zwei verschiedenen Orten stattfinden, kann in diesem Jahr kein Tagungsbüro eingerichtet werden. Melden Sie sich deshalb bitte unbedingt vorher an, wenn Sie an Mittagessen und/oder Führung(en) teilnehmen möchten. Ihre Anmeldung wird berücksichtigt und ist verbindlich, sobald Sie die anfallenden Kosten auf das Konto 95 054 334 bei der Sparkasse Münsterland Ost (BLZ 400 501 50) überwiesen haben. Ohne vorherige Bezahlung können wir Sie leider nicht für die Teilnahme an Mittagessen und/ oder Führung(en) berücksichtigen. Falls Sie Ihre Teilnahme absagen müssen, tun Sie dies bitte rechtzeitig vorher in der Geschäftsstelle des Vereins. Die bisher übliche Ausgabe von Gutscheinen für Essen und Führungen entfällt in diesem Jahr.

Mittagessen
Der Preis für den Mittagsimbiss inkl. 1 Getränk (Wasser, Cola, Saft, Bier) am Samstag beträgt 8,00 €. Das Mittagessen gibt es im StadtGARTEN, Bistro Restaurant im Rathaus, Friedensplatz 1, 44135 Dortmund.

Führungen
Die Kosten für die Museumsführung (inkl. Eintritt) betragen pro Person 9,- €. Die Kosten für die Kirchenführung betragen 3,- € pro Person.


Anreise
Mit dem Auto lens A1 von Norden: am Autobahnkreuz Dortmund/Unna auf die A 44 Richtung Dortmund (die A 44 geht in die B1 über); an der Kreuzung mit der B 54 in Richtung DO-Mitte; über Südwall (links) in die Hansastraße (rechts) und in die Tiefgarage "Stadtgarten" A 44 von Osten: Richtung Dortmund (die A 44 geht in die B1 über); an der Kreuzung mit der B54 Richtung DO-Mitte; über Südwall (links) in die Hansastraße (rechts) und in die Tiefgarage "Stadtgarten" A 40 von Westen: Richtung Dortmund (die A 40 geht in die B1 über); an der Kreuzung mit der B 54 Richtung DO-Mitte; über Südwall (links) in die Hansastraße (rechts) und in Tiefgarage "Stadtgarten" A 45 von Süden: am Autobahnkreuz Dortmund-West auf die A40 Richtung Dortmund (dann wie aus westlicher Richtung)

Mit dem Zug
10-minütiger Fußweg vom Hauptbahnhof über Königswall (links), Hansastraße (rechts) und Prinzenstraße (links) oder Sie nehmen die U-Bahnlinien 41, 45, 47 oder 49 bis "Stadtgarten" (am Rathaus/Friedensplatz).

Parkmöglichkeiten
Parkmöglichkeiten bestehen in umliegenden Parkhäusern. Weitere Informationen unter www.24-fair.com/de/Dortmund-Parkplaetze.htm





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Apr 19 16:42:37 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 19 Apr 2006 16:42:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Oeffentliche Vorlesung "Dortmund und die Niederlande
im Mittelalter", DO, 20.04.2006
Message-ID: s44668a2.037@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: Uni Dortmund Medieninfo
Datum: 19.04.2006, 16:18


AKTUELL

Vorlesungsreihe zur Ausstellung "Ferne Welten - Freie Stadt"
Dortmund und die Niederlande im Mittelalter

Die vielfältigen Beziehungen Dortmunds zu den Niederlanden stehen im
Mittelpunkt eines Vortrags am 20. April ab 19.00 in der Petrikirche.
Die aufeinander abgestimmten Vorträge von Dr. Nils Büttner, Dr. Klaus
Oehl und Prof. Dr. Barbara Welzel anhand verschiedener Beispiele, in
welchem Ausmaß die intensiven Handelsbeziehungen ihre Spuren in
Kunstwerken und Kompositionen hinterließen. Der Eintritt ist frei,
eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Seit dem hohen Mittelalter unterhielten die Fernkaufleute Dortmunds
enge Handelsbeziehungen nach Antwerpen, und es war der Dortmunder
Kaufmann Hendrik Sudermann, der 1527 die Übersiedlung des
niederländischen Hansekontors aus Brügge nach Antwerpen betrieb.
Wenige Jahre zuvor war von den Dortmunder Franziskanern auch jenes
beeindruckende Schnitzretabel in Auftrag gegeben, das heute die
Petrikirche schmückt. Das so genannte Goldene Wunder ist das weltweit
größte Antwerpener Schnitzretabel seiner Zeit. Mit seinen Gemälden und
den mehr als 500 geschnitzten und aufwändig vergoldeten Figuren
dokumentiert es nicht nur die engen Handelsbeziehungen zwischen
Dortmund und den Niederlanden sondern zugleich die Blüte der
Antwerpener Kunstproduktion des 16. Jahrhunderts, der Dr. Nils Büttner
sich in seinem Vortrag widmet. Die Stadt an der Schelde war damals zur
bedeutendsten Metropole der westlichen Welt aufgestiegen. Um die Mitte
des Jahrhunderts standen dort 13.500 Häuser, in denen mehr als
hunderttausend Menschen lebten, während Rom - die "Hauptstadt der
Welt" - zu dieser Zeit nur etwa halb soviele Einwohner hatte.

Mit dem enormen Bevölkerungswachstum und der Blüte des Handels ging eine
künstlerische und intellektuelle Blüte einher, die Maler, Humanisten
und Musiker aus allen Teilen der Welt in die Scheldestadt lockte.
Wissenschaften, bildende Künste und nicht zuletzt die Musik erlebten
damals in den Niederlanden eine nie dagewesene Blüte. Dr. Klaus Oehl
widmet sich in seinem Vortrag dem "Goldenen Zeitalter" der Polyphonie
der Niederländer am Beispiel der drei flämischen Komponisten Ockeghem,
de Rore und Lasso. Johannes Ockeghems (ca. 1420-1497) Kompositionsstil
neigt zum Monumentalen, um dann wieder eine mystische und
introvertierte Richtung einzuschlagen. Der im flämischen Renesse
(Renais) geborene Cyprian de Rore (1516-1565) ist als der Komponist in
die Musikgeschichte eingegangen, der das humanistische Ideal einer
innigen Wort-Ton-Beziehung in seinen Madrigalen auf wunderbare Weise
verwirklicht hat. Orlando di Lassos (1532-1594) erste Kompositionen
sind um 1555 in Antwerpen entstanden. Seine fünfstimmigen Madrigale
stellen den Höhepunkt der Entwicklung der niederländischen Polyphonie
dar. Die beiden aufeinander bezogenen Vorträge entfalten ein
weitgespanntes kulturgeschichtliches Panorama, das den historischen
Kontext des Goldenen Wunders lebendig werden läßt.

Der dritte Teil des Abends öffnet dann den Blick nach Europa: Dortmund lag
gewissermaßen in der Mitte zwischen Brügge und Antwerpen im Westen sowie
Danzig, Tallinn/Reval und Novgorod im Osten. Die weite, durch zahlreiche
Handelskontakte und Familienbeziehungen geschaffene Vernetzung
Dortmunds im alten Europa neu zu entdecken, ist eines der Anliegen der
Ausstellung "Ferne Welten - Freie Stadt. Dortmund im Mittelalter".






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 20 09:08:00 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 20 Apr 2006 09:08:00 +0200
Subject: [WestG] [POS] Praktikumplatz beim Internet-Portal
"Westfaelische Geschichte"
Message-ID: s4474f97.096@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 20.04.2006, 09:00


Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Am Westfälischen Institut für Regionalgeschichte ist im November
2004 das Internet-Portal zur "Westfälischen Geschichte"
(http://www.westfaelische-geschichte.de) gestartet. Das Portal
ist nicht nur als ein strukturierter Wegweiser zum Auffinden von
Inhalten im Internet konzipiert, sondern soll mit seinen Diensten
und Dokumenten selbst ein Ziel der Recherche sein.

Im Rahmen des Portals werden Internet-Ressourcen (z. B. Linkkatalog)
strukturiert und bewertet sowie digitale Quellen und Informationen
(z.B. Quellen, Karten, Biografien, Medien, Bibliografien,
Chronologien usw.) online zur Verfügung gestellt. In einem
speziellen Bereich werden zudem Materialien für Schule und
Ausbildung zur Verfügung gestellt. Service-Angebote wie die
E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" sind weitere Bestandteile
des Portals.


Im Rahmen dieses Projekts ist ab sofort ein unbezahlter
Praktikumplatz zu besetzen. Zeiteinteilung und Dauer nach Absprache.

Voraussetzungen:
- Hauptfach Mittlere oder Neuere/Neueste Geschichte
- Hauptstudium

Aufgaben, u. a.:
- Recherche und Erarbeitung relevanter Inhalte
- Datenerfassung/Digitalisierung (Datenbank, Textverarbeitung)
- Betreuung der E-Mailing-Liste
- Konzeptionelle und inhaltliche Mitarbeit

Ort:
- Münster, Warendorfer Str. 14


Bei Interesse melden Sie sich mit einem kurzen schriftlichen Lebenslauf bei:

Dr. Marcus Weidner
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Warendorfer Str. 14
48145 Münster
Tel. 0251/591-5691
E-Mail: marcus.weidner at lwl.org

Bitte geben Sie diese E-Mail ggf. auch an Interessierte in Ihrem Umkreis weiter.

Vielen Danke!









From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 20 11:27:04 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Apr 2006 11:27:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Bielefeld als Hauptstadt der Diakonie,
Bielefeld, 10.05.2006
Message-ID: s447701d.060@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 20.04.2006, 09:40


AKTUELL

Über Bielefeld als Diakonie-Hauptstadt

Am Mittwoch, 10. Mai, referiert Professor Dr. Alfred Jäger
(Kirchliche Hochschule Bethel) über "Bielefeld als Hauptstadt
der Diakonie". Der etwa 90-minütige Vortrag aus der
Veranstaltungsreihe "Bielefeld 2000plus - Forschungsprojekte
zur Region" beginnt um 18.30 Uhr im Murnau Saal der
Ravensberger Spinnerei (VHS), Ravensberger Park 1.

Bielefeld ist die Hauptstadt der Diakonie. Diese Feststellung
gilt sowohl im europäischen als auch im weltweiten Vergleich.
Es findet sich nirgendwo eine derartige Konzentration von
Diakonie. Die von Bodelschwinghschen Anstalten und das
Evangelische Johanneswerk - die beiden zahlenmäßig größten
diakonischen Unternehmen überhaupt - steuern von Bielefeld
aus über 20.000 Arbeitsplätze. Dazu gehört die ganze Palette
sozialer Dienstleistungen wie etwa Krankenhäuser und Kliniken,
die Altenarbeit, die Jugendarbeit, die Behindertenbetreuung
oder die Obdachlosenbetreuung.

Evangelische Diakonie ist zusammen mit der katholischen
Caritas der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland mit
über einer Million Arbeitsplätzen.

Professor Dr. Jäger führt mit seinem Vortrag in die Welt der
Diakonie und damit in einen wichtigen Teil der Stadt Bielefeld
ein. Diakonische Einrichtungen verstehen sich heute als
Nonprofit-Unternehmen. Entsprechend verhalten sie sich
am Sozialmarkt, der sich derzeit turbulent verändert. Das
Referat gibt Einblicke in die heutige Realität solcher
Sozialunternehmen mit ihren Chancen und Risiken.

Nirgendwo in Europa gibt es derzeit eine so hoch entwickelte
Diakonie wie in Deutschland. Im Hinblick auf ein künftiges
soziales Netz in Europa kann daraus ein Exportschlager
werden. Der Vortrag bietet daher auch Ausblicke in die
Zukunft eines sich harmonisierenden sozialen Netzes in Europa.

Professor Dr. Alfred Jäger wurde 1941 in Appenzell (Schweiz)
geboren. Nach seiner Promotion im Jahr 1967 war er von 1969
bis 1975 als Gemeindepfarrer in Wolfhalden / Appenzell tätig.
Im Anschluss daran war er bis 1981 Hochschulpfarrer und
Dozent für evangelische Theologie an der Universität
St. Gallen. In diese Zeit fiel auch seine Habilitation im Jahr
1977 an der Theologischen Fakultät der Universität Basel.

Seit 1981 ist Professor Dr. Jäger Inhaber des Lehrstuhls für
Systematische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Bethel.
Nebenberuflich fungiert er als Unternehmensberater im
kirchlichen Nonprofit-Bereich. Zurzeit ist er mit dem Aufbau
eines Management-Zentrums für Kirche und Diakonie beschäftigt.


INFO

Volkshochschule Bielefeld
Murnau Saal der Ravensberger Spinnerei (VHS)
Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld
Telefon: 0521 / 516526
Telefax: 0521 / 513431
E-Mail: mietraum.vhs at bielefeld.de
http://www.vhs-bielefeld.de/raum/frames.htm






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 20 11:39:14 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Apr 2006 11:39:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Freitags-Kolloquium des Instituts fuer
vergleichende Staedtegeschichte Muenster
Message-ID: s44772f1.012@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Institut für vergleichende Städtegeschichte"
Datum: 18.04.2006, 09:10


AKTUELL

Zu den Veranstaltungen des Freitags-Kolloquium im Sommersemester 2006
laden wir Sie herzlich ein. Die Vorträge beginnen wie immer um 17.00 Uhr
c.t. im Sitzungssaal des Instituts.


21.04.2006
Dr. Maria Pakucs, Bukarest/Wolfenbüttel:
Borrowed neighbours and the burden of the city in sixteenth century
Sibiu (Hermannstadt)

05.05.2006
Dr. Michael Chr. Müller, Hannover:
Kirchenbau und städtische Baupolitik während der Weimarer Zeit -
Architektonische Positionierungen in Hannover und Münster

19.05.2006
Dr. Sabine von Heusinger, Mannheim:
Soziale Mobilität im Mittelalter am Beispiel der Zünfte in Straßburg

23.06.2006
Dr. Stefanie Rüther, Münster:
Ratsherren, Fürsten und Söldner. Der erste süddeutsche Städtekrieg von
1388/89

07.07.2006
Yair Mintzker, Stanford/Berlin:
Entfestung der deutschen Stadt im 18. und 19. Jahrhundert


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte * IStG * gGmbH
an der Universität Münster
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel. 0251 / 83-275-12
Fax 0251 / 83-275-35






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 20 11:45:01 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Apr 2006 11:45:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Altsteinzeitliche Jaeger in Westfalen, Hagen,
27.04.2006
Message-ID: s447744f.043@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 13.04.2006, 08:34


AKTUELL

27. April 2006, 20.00 Uhr
Historisches Centrum Hagen, Vortragssaal

Prof. Dr. Jürgen Richter, Universität zu Köln
Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Köln

Altsteinzeitliche Jäger in Westfalen

Die Altsteinzeit umfaßt den größten Teil der menschlichen
Entwicklungsgeschichte: Angefangen von den frühen Hominiden in Afrika über
den Homo erectus und den Neanderthaler bis hin zum modernen Menschen.

In der Altsteinzeit lebten die Menschen vor allem von der Jagd. Angepaßt an
das jeweilige Klima -Mitteleuropa stand bis vor 12.000 Jahren unter dem
Einfluß der Eiszeit - entwickelten die Menschen spezialisierte Jagdmethoden
und Waffen.

In Westfalen sind Spuren von Jägern der Altsteinzeit seit der letzten Eiszeit
bekannt. Vermutlich waren es Neanderthaler, die vor rund 100.000 Jahren in
den heutigen Regionen des Sauerlands, Ruhrgebiets, in Ostwestfalen und im
Münsterland auf die Jagd gingen.

In den Höhlen der Täler von Hönne und Lenne, aber auch auf den Flußterrassen
von Ruhr und Lenne fanden sich ihre Hinterlassenschaften. Seltener sind zur
Zeit noch Spuren von Jägern der jüngeren Altsteinzeit, aus dem Aurignacien
und Gravettien.

Dagegen sind mehrere Fundplätze aus der späten Altsteinzeit, vor allem von
spezialisierten Rentierjägern, bekannt. Der Vortrag gibt einen Überblick
über den derzeitigen Forschungsstand und zeigt Perspektiven für weitere
Forschungen auf.

Referent
Prof. Dr. Jürgen Richter ist Inhaber des Lehrstuhls für Alt- und
Mittelsteinzeit am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Köln.
Er ist Verfasser zahlreicher Publikationen zum Thema und Leiter
internationaler Forschungsprojekte.

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltungsreihe "Hagener Vorträge und Diskussionen" wird getragen
vom Förderverein Pro Stadtgeschichte Hagen e.V. und unterstützt vom
Technischen Service der Stadt Hagen.

Das Begleitheft der Vortragsreihe erscheint in Kürze. Unter der Rufnummer
02331 207 2740 können Sie ein kostenloses Exemplar bestellen.


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv -
Museum f. Ur- u. Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen -
Eilper Strasse 71 -75
D-58091 Hagen
fon +49 (0) 2331 207 2740
fax +49 (0) 2331 207 2447
www.historisches-centrum.de
info at historisches-centrum.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 20 11:59:41 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Apr 2006 11:59:41 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, April 2006
Message-ID: s44777ba.011@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 20.04.2006, 12:00


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
99. Jahrgang Nr. 4
April 2006
ISSN 0017-9787


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 96f.
Bender, Wolfgang
Bernhard II. -
"Kriegsmann in der Zisterzienserkutte"

S. 98f.
Pollmann, Hans-Otto
Die Landwehr von Lemgo auf dem Biesterberg
Eine archäologische Untersuchung

S. 100f.
Gerking, Willy
975 Jahre Niese
Dorfgemeinschaft feiert urkundliche Ersterwähnung

S. 110-112
Diekmann, Wolfgang
Staatsbad Meinberg -
Modernes Heilbad mit Tradition

S. 114f.
Böckelmann, Marco
Therapie und Forschung unter einem Dach






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 20 12:28:22 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Apr 2006 12:28:22 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Die Warte, Ostern 2006, Nr. 129
Message-ID: s4477e79.023@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 20.04.2006, 12:20


SERVICE: TOC

Die Warte
Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter
Nr. 129
Ostern 2006
ISSN 0939-8686


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=65



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 2-6
Thedieck, Johanna
Shalom - einmal Israel und zurück
Jacob Pins und Jenny Aloni -
zwei jüdische Künstler deutscher Herkunft

S. 7f.
Johlen-Budnik, Bate
"...ein die Christenheit schändendes Spektakel"
Von Schodüveln, Schwerttänzern und Funeralspielen -
Fastnachtsbrauchtum im Paderborner Land

S. 9-13
Claes, Oliver
"Aufklärung über das Verlorene"
Zum 150. Geburtstag des Dichters und Pädagogen Jakob Loewenberg

S. 14-17
Gaidt, Andreas
Paderborn aus der Luft im April 1909:
Die abenteuerliche Geschichte einer Fotografie

S. 23-25
Börste, Norbert
Kulturpreis der Stadt Paderborn für Walter Schrader

S. 26f.
Schwannecke, Burkhard
Mit der "Judenbuche" zum Erfolg
Bellersen feiert die Auszeichnung als "Ort im Land der Ideen"

S. 30f.
Multhaupt, Hermann
Gemeinsame Liebe zu Griechenland und zur Varusschlacht
1796 begegneten sich Friedrich Hölderlin und
Wilhelm Heinse in Bad Driburg

S. 33-39
Gahde, Robert
Quellen für die Familien-, Haus- und Höfeforschung in den Kreisen
Paderborn und Höxter im Staats- und Personenstandsarchiv Detmold






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 20 12:49:32 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Apr 2006 12:49:32 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatpflege in Westfalen, 2/2006
Message-ID: s4478375.005@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 20.04.2006, 12:50


SERVICE: TOC

Heimatpflege in Westfalen
19. Jahrgang
2/2006
ISSN 0933-6346


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=34



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 1-9
Ruhmann, Christiane
Der Gang nach Canossa und die Erschütterug der Welt
Über eine neue große kunst- und kulturhistorische
Mittelalterausstellung in Paderborn

S. 13f.
Heimatvereine von A-Z

S. 14-18
Museen und Ausstellungen

S. 18-22
Nachrichten und Notizen

S. 22-24
Neuerscheinungen

S. 24-26
Persönliches

S. 26-32
Buchbesprechungen

S. 33-40
Zeitschriftenschau






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 20 13:02:47 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Apr 2006 13:02:47 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe, 1/2006, Folge 222
Message-ID: s447869b.043@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 20.04.2006, 13:10


SERVICE: TOC

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe
77. Jahrgang der Olper Heimatblätter
1/2006
Folge 222
ISSN 0177-2899


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=88



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 5-8
Voß, Hans-Werner
Ion Ceausu ist Kulturpreisträger 2005
Kreis Olpe würdigt verdienten Künstler

S. 9-14
Wolf, Manfred
Olpe im "Westfälischen Städteatlas"

S. 15f.
Wermert, Josef
Arbeitsgemeinschaft der Kommunalarchive
des Kreises Olpe gegründet

S. 17-30
Höffer, Otto
Funde und Hinweise aus dem Archiv des
Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen (Teil 8)

S. 31-38
Poettgen, Jörg
Aus Archiven und Museen des Kreises Olpe

S. 39-44
Leserbriefe

S. 70-85
Voß, Hans-Werner
Heimatchronik
vom 1. Oktober 2005 bis 31. Dezember 2005

S. 86-88
Tröps, Dieter
Neuerscheinungen des Jahres 2005

S. 89-102
Buchbesprechungen






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 20 15:10:02 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 20 Apr 2006 15:10:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kolloquium: Religion und Politik in der Neuzeit,
Muenster
Message-ID: s447a455.035@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 20.04.2006, 14:51


AKTUELL

Historisches Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe
SoSe 2006
Prof. Dr. Rolf Ahmann, Prof. Dr. Silke Hensel,
Prof. Dr. Eduard Mühle, PD Dr. Michael Sikora,
Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer, Prof. Dr. Bernd Walter

Kolloquium
Religion und Politik in der Neuzeit
Di 18-20 Uhr
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Hörsaal F 3
Domplatz 20-22 (Fürstenberghaus)
48143 Münster

Das Fürstenberghaus ist zu erreichen mit den Stadtbussen der Linien 10, 11, 14, 21 und 64 bis Haltestelle "Aegidiimarkt" bzw. "Domplatz" .
Gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten bestehen auf dem Domplatz und im Parkhaus "Aegidiimarkt".

18. 4.
Prof. Dr. Barbara Stambolis (Siegen)
Koexistenz und Konkurrenz von Katholiken und Protestanten im 19. Jahrhundert. Zur Diskussion um ein "zweites Konfessionelles Zeitalter" am Beispiel Soests

25. 4.
Dieter Pfau M.A. (Siegen)
Konfessionelle Prägungen und politische Kultur zwischen Weimarer Zeit und Bundesrepublik (1920 bis 1960) an einem regionalen Beispiel: Das protestantische Siegerland

2. 5.
Prof. Dr. Michael Kissener (Mainz)
Widerstand ohne Glaube? Anmerkungen zur "Frömmigkeit" des deutschen Widerstandes im Krieg

9.5.
PD Dr. Armin Owzar (Münster)
Ein Fall von Antiislamismus? Afrikanische Moslems im Spannungsfeld von christlicher Mission und kolonialer Verwaltung.

16. 5.
Prof. Dr. Ulrich Sieg (Marburg)
Lagarde und sein Verhältnis zur Religion und Politik

23. 5.
Prof. Dr. Günther Heydemann (Leipzig)
Unreformierbarer Kirchenstaat? Die Debatte um monarchisches Prinzip und Volkssouveränität in den Jahren 1831/32

30. 5.
Dipl. RWL Carsten Gissel (Köln)
"Der Diskurs der katholischen Nation" und staatlicher Massenmord in Argentinien (1975-1983)

13. 6.
Prof. Dr. Stefan Samerski (Leipzig/München)
Aspekte der religiösen Beeinflussung der nationalen Identität der Polen im 20. Jahrhundert

20. 6.
Prof. Dr. Martin Schulze Wessel (München)
Religion und Politik im östlichen Europa im "langen 19. Jahrhundert"

27. 6.
Prof. Dr. Michael G. Müller (Halle an der Saale)
Religion und Rebellion. Politische Konfliktaustragung im königlichen Preußen um 1600

4. 7.
Dr. Ulrich Willems (Münster)
Religion und Politik in politikwissenschaftlicher Perspektive

11. 7.
Dr. Benjamin Marschke (Arcata)
Eitelkeit, Rüpelhaftigkeit, Frömmigkeit: Die wechselnde Atmosphäre am preußischen Hof unter Friedrich Wilhelm I.







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 20 15:23:32 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 20 Apr 2006 15:23:32 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Rheine - gestern heute morgen, 2005, Heft 2
Message-ID: s447a788.004@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Gießmann"
Datum: 20.04.2006, 12:22


SERVICE: TOC

Rheine - gestern heute morgen, Zeitschrift für den Raum Rheine
Ausgabe 55
Heft 2/2005
ISSN 1617-4852


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=73



S. 5
Greiwe, Franz
Ein Wort vorweg

S. 6-23
Snyders, Lothar
Vor 150 Jahren in Rheine: "Höchste Eisenbahn". Die Ankoppelung der
Kleinstadt an eine sich industrialisierende Welt

S. 24-65
Ruwe, Bernard
125 Jahr Katholische Arbeitnehmerbewegung in Rheine. 1881-2006

S. 66-71
Kerrutt, Christiane
Von der Inspektorenwohnung zum Museum - eine neue Nutzung für das
Geburtshaus des Schriftstellers Josef Winckler

S. 72-89
Henke, Thorsten
100 Jahre Wasser- und Schifffahrtsamt Rheine

S. 90-115
Kurz, Lothar
Sagen, Grabungen, Dokumente, Ereignisse und Diskussionen rund um die
Hünenborg

S. 116-117
Pötter, Otto
Rheineruut. Plattdeutsche Kolumne






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Apr 24 08:45:22 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 24 Apr 2006 08:45:22 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Bau- und Kunstdenkmaeler von Minden
Message-ID: s44c9031.009@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.04.2006, 10:59


LITERATUR

LWL gibt Band über Bau- und Kunstdenkmäler von Minden heraus - Einmaliges Projekt vor Abschluss

Wohl kaum eine Stadt in Deutschland ist baugeschichtlich neuerdings so gut dokumentiert wie Minden: Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat jetzt den 9. Teilband des Inventarwerkes zu den Bau- und Kunstdenkmälern der Stadt Minden vorgelegt, der sich mit der älteren Stadtbefestigung, mit der Festung und mit den Militärgebäuden beschäftigt. Damit ist dieses in Deutschland einmalige Projekt fast abgeschlossen, das seit 1996 die Denkmäler der Stadt lückenlos erschließt. Dies war nur durch eine Gemeinschaftsleistung vieler und im Forschungsverbund möglich. Den neuen Teilband bearbeitete Ulf-Dietrich Korn. Jetzt fehlt nur noch der Registerband, der auch noch in diesem Jahr erscheinen wird.

Für den Festungsband haben die Experten des LWL-Amtes für Denkmalpflege das historische Planmaterial gesichtet. Dabei stießen sie auf eine Fülle bisher unbekannter Pläne. "Indem wir die spärliche Aktenüberlieferung, unbekannte Generalstabs-Denkschriften und die verstreute Literatur ausgewertet haben, entstand ein differenziertes, weitgehend neues Bild von Geschichte, Entstehung, Aussehen und dem Verschwinden der bis 1866 strategisch bedeutenden Festung am Weserübergang vor der Porta Westfalica", so Korn.

Das Buch stellt dar, wie zunächst die mittelalterliche Stadtbefestigung seit ca. 1230 entstanden ist, wie sie im 16. und 17. Jahrhundert zur Bastionärfestung ausgebaut und schließlich nach 1763 zerstört wurde. Nach 1813 entstand dann die preußische Neubefestigung, 1845 kam der Bahnhof hinzu. Das Buch beschreibt erstmals wie die Stadtbefestigung nach 1873 aufgegeben und in städtische Grünanlagen umgewandelt wurde und wie danach die Garnison sowie noch später die Neubauten der Wehrmacht entstanden. Der Blick reicht bis 1994 als die britischen Streitkräfte Minden verließen und die Militärbauten zivil genutzt wurden.

Den Autoren geht es nicht nur darum, Entstehung und Aussehen der Festung und ihrer Bauten darzustellen, genauso wichtig ist ihnen zu zeigen, was alles * zumal seit dem späteren 19. Jahrhundert - zum "Großbetrieb Garnison" gehörte. Dabei entkräften sie die Behauptung, Brandenburg-Preußen ha-be vor und nach 1700 Minden vernachlässigt: "Tatsächlich waren die großen Festungsbaumeister Cayart, de Bodt und Walrave hier tätig", stellt LWL-Denkmalpflegerin Dr. Ursula Quednau klar. Das Buch klärt die Planungsgeschichte für die bedeutenden klassizistischen Militärbauten soweit wie möglich und würdigt Schinkels prägenden Einfluss jenseits lokaler Legendenbildung.

Ergänzt wird der Band durch ein Verzeichnis der Mindener Denkmäler und Skulpturen im öffentlichen Raum, unter denen eine Reihe von Gefallenen-Denkmälern, nicht nur für die Angehörigen der ortsansässigen Garnison, einen wichtigen Platz einnimmt.

"Es gehört zu unseren wichtigsten Aufgaben, die baulichen Hinterlassenschaften in Westfalen-Lippe zu erfassen und wissenschaftlich zu bearbeiten. Damit vermitteln wir kulturelle Werte, denn nur was bekannt ist und im Gedächtnis der Menschen verankert ist, hat eine Chance erhalten und nicht achtlos bei Seite geschoben zu werden. Außerdem gibt die Erforschung der Bau- und Kunstdenkmäler Entscheidungshilfen im Umgang mit dem baulichen Erbe und schärft den Blick für die Unverwechselbarkeit der Stadt", erklärt LWL-Denkmalpflegerin Quednau den Sinn der Forschungen.


INFO

Festung und Denkmäler der Stadt Minden
Band 50, Teilband I.2 der Reihe Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen
Bearbeitet von Ulf-Dietrich Korn unter Mitarbeit von Thomas Tippach
Ganzleinen, 978 Seiten mit 629 Abbildungen und Plänen und 4 Kartenbeilagen
Klartext Essen 2005, ISBN 3-89861-519-7, 48 Euro






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Apr 24 08:48:18 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 24 Apr 2006 08:48:18 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Detmold: "Die Braut in Schwarz", Freilichtmuseum,
ab 25.04.2006
Message-ID: s44c90ee.016@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.04.2006, 12:08


AUSSTELLUNG

Studioausstellung "Die Braut in Schwarz" im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold eröffnet

Als erste Ausstellung der Saison 2006 präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Westfälischen Freilichtmuseum Detmold "Die Braut in Schwarz - Fotografische und textile Erinnerungen" vom 25. April bis zum 2. Juli. Das LWL-Museum zeigt mit dieser Ausstellung besondere Beispiele für Erinnerungen an den "schönsten Tages des Lebens": Allem voran zahlreiche Fotografien, die aus Zeiten stammen, in denen die westfälischen Bräute noch im schwarzen Kleid heirateten.

Auf den ersten Blick scheint sich die Ausstellung um junge Witwen zu drehen, aber ganz im Gegenteil: In der Zeit zwischen 1870 und 1940/50 war es vor allem im ländlichen Bereich oder in ärmeren Kreisen durchaus üblich ein schwarzes Hochzeitskleid zu tragen.

"Ereignisse, von denen man erwartet, dass sie nur einmal im Leben statt finden - wie zum Beispiel die Hochzeit - regen viele Menschen dazu an, Erinnerungen daran zu behalten: Sie möchten diesen Tag durch materielle Dinge wie getrocknete Blumen und insbesondere Fotos auch wieder ins Gedächtnis zurückrufen können. Solche Erinnerungsobjekte besitzen daher einen hohen emotionalen Wert für die Menschen: Vor allem Fotografien und Kleider gehören zu den Dingen, die offenbar am häufigsten lange aufbewahrt werden", erklärt Ausstellungsmacherin Maya Zumdick.

Unter Umständen gelangen solche Fotos, Kleidungsstücke oder auch andere Erinnerungsstücke nach dem Tod der ehemaligen Besitzer in ein Museum. "Oft spüren die Nachkommen noch die besondere Bedeutung, die die jeweilige Hochzeitserinnerung hatte", so Zumdick. In der Studioausstellung des LWL- Freilichtmuseums sind es in erster Linie Hochzeitsfotografien, die zwischen 1880 und 1930 entstanden, und die das Museum erst erhielt, als es vor einigen Jahren ein Rietberger Fotoatelier übernommen hat. Ende des 19. Jahrhunderts wurde auch der Atelierbesuch nach einer Hochzeit obligatorisch, eine Erklärung für die vielen Hochzeitsfotografien, die sich im Atelier versammelt finden.

Museumsleiter Dr. Jan Carstensen freute sich angesichts des seltenen Fotobestandes: *Man hat fast das Gefühl, in eine fremde Welt einzutauchen." Über die Studioausstellung hinaus - und auch nicht nur bis zum 2. Juli zusehen - hat das LWL-Freilichtmuseum einen eigenen museumspädagogischen "Hochzeitsrundgang" eingerichtet mit Themen wie Brautwerbung, Heirat, Hochzeitsbräuchen und vielem mehr.


INFO

Der Themenflyer zu diesem Museumsrundgang ist im Infobüro am Eingang des Museums gegen eine Schutzgebühr von 50 Cent zu erwerben. Begleitend zur Ausstellung erscheint der Katalog "Die Braut in Schwarz. Fotografische und textile Erinnerungen" von Maya Zumdick und Katharina Schlimmgen-Ehmke, ISBN: 3-926160-38-1, der Katalog kostet fünf Euro.






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Apr 24 08:49:57 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 24 Apr 2006 08:49:57 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Museumssuchspiel 2006 in Lippstadt
Message-ID: s44c914d.025@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 21.04.2006, 14:09


AKTUELL

Museumssuchspiel 2006 mit zwei Versionen am Start
Als Preise winken Gesellschafts- und Geschicklichkeitsspiele

Das beliebte Museumssuchspiel erlebt eine Neuauflage. Am Dienstag, 25. April, startet die Version für das Jahr 2006 im städtischen Heimatmuseum in der Rathausstraße 13. Nachdem es im vergangenen Jahr mit über 900 Teilnehmern/innen einen sehr guten Zuspruch erlebte, erwartet Museumsleiter Ulrich Becker auch für die Neuauflage eine gute Resonanz.

Das Suchspiel ist wieder in zwei Versionen abgefasst, und zwar für 8- bis 13-jährige und für 14- bis 18-jährige Teilnehmer/innen. Die unterschiedlichen Fragebögen enthalten Fragen, die während eines Museumsbesuches schriftlich zu beantworten sind, wobei für die Lösung etwa eine Schulstunde ausreichend ist. Bögen und Schreibmaterial werden vom Museum gestellt.

Das Spiel steht in diesem Jahr unter dem Motto *Weißt Du was???". In den Fragenkatalog eingearbeitet ist auf jeden Fall die Sonderausstellung *Feuer und Licht * vom Flintstein zur Glühlampe".

Für die Beantwortung der Fragen sind als Preise Gesellschafts- und Geschicklichkeitsspiele ausgesetzt, die im Spätsommer unter sämtlichen Teilnehmern ausgelost und den Gewinnern überreicht werden. Gewinnchancen haben alle, auch wenn nicht sämtliche Fragen richtig beantwortet sind. Außerdem leistet das Museumspersonal im Rahmen der Chancengleichheit gern Hilfestellung.

Da die Teilnahme insbesondere auch für Schulklassen attraktiv ist, sollten sich Klassen oder Gruppen möglichst anmelden, und zwar unter Tel. 02941/720891. Das Museum ist von Dienstag bis Samstag, 10.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr, sowie Sonntag von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. Nach Voranmeldung ist die Teilnahme für Klassen oder Gruppen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich. Der Eintritt für Schulklassen, Kinder bis zwölf Jahren und auch für ältere Teilnehmer des Suchspiels ist grundsätzlich gebührenfrei, so das städtische Pressereferat.






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Apr 24 08:55:12 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 24 Apr 2006 08:55:12 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Textilindustrie in Coesfeld vom 09.04 - 21.05.2006
Message-ID: s44c9288.001@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Damberg, Norbert"
Datum: 24.04.2006, 08:07


AUSSTELLUNG

Ausstellung zur Textilindustrie in Coesfeld vom 09.04 - 21.05.2006

Seit dem 09. April zeigt das Stadtmuseum Coesfeld eine Ausstellung zur Geschichte der Textilindustrie in Coesfeld. Es werden alle 22 Firmen mit ihren Standorten im Stadtgebiet vorgestellt, die seit dem 19. Jahrhundert bis zum Ende des 20. Jahrhundert die Kreisstadt wesentlich geprägt haben. Maßgeblich sorgte die Textilindustrie für den Übergang von der frühneuzeitlich bestimmten Handwerks- und Handelsstruktur hin zu einer durch Industriearbeit bestimmten Wirtschafts- und Sozialstruktur von der zeitweise fast 40 % der erwerbstätigen Bevölkerung abhängig war.

Historische Photographien, Briefköpfe, Waren- und Musterproben ergänzen die Schautafeln. In den kommenden Jahren werden der Heimatverein Coesfeld e.V. und das Stadtarchiv in Kooperation weitere Industriezweige vorstellen.

Die Ausstellung ist bis zum 21. Mai geöffnet: Di, Do, So: 10.30 - 12.30 Uhr; Di - Fr 16 - 18 Uhr; Sa, So: 15 - 18 Uhr.



INFO

Veranstaltungsdaten:
"Textilgeschichte in Coesfeld"
Datum: 09.04. - 21.05.2006
Stadtarchiv/Stadtmuseum Coesfeld
Mühlenplatz 1
48653 Coesfeld
Tel.: 02541/88014

Kontakt:
Norbert Damberg, M.A.
Stadtarchiv Coesfeld
Walkenbrückenstraße 25
48653 Coesfeld
Tel.: 02541/880014
E-Mail: norbert.damberg at coesfeld.de






From muhl at uni-muenster.de Mon Apr 24 14:30:30 2006
From: muhl at uni-muenster.de (Hans Muehl)
Date: Mon, 24 Apr 2006 14:30:30 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/13
Message-ID: 444CC4E6.9060100@uni-muenster.de>

Von: "Hans Mühl"
Datum: 24.04.2006, 14:25

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-13 für den Zeitraum vom 08.04.2006 bis
zum 14.04.2006
mit insgesamt 39 Titeln ist unter der folgenden Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&
BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 25 10:45:02 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Apr 2006 10:45:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Erzbahn. Die Geschichte
einer Werkbahn-Trasse, 26.04.2006, Dortmund
Message-ID: s44dfdbb.028@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Norbert Tempel"
Datum: 24.04.2006, 12:58
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortragsankündigung:
Die ERZBAHN
Die Geschichte einer Werkbahn-Trasse vom Bochumer
und Schalker Verein zum Grimberg-Hafen in Gelsenkirchen

Referent: Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Harnach, Bochum
WIM, Zeche Zollern, Magazin, 26.4.06, 19.30 h

Unter dem Schlagwort "Erzbahn" wird gegenwärtig eine spektakuläre
Rad- und Fuß-Wanderstrecke auf einer ehemaligen Werkbahntrasse
zwischen dem Westparkgelände mit der Jahrhunderthalle in Bochum
und dem Grimberghafen in Gelsenkirchen ausgebaut und beworben.
Diese Route erschließt den sog. "Regionalen Grünzug D", der den
Kern des Ruhrgebiets in Nord-Süd-Richtung durchquert.

Damit werden - wie an einer Perlenschnur - Anlagen der Montanindustrie,
Arbeitersiedlungen und technische Bauwerke des Verkehrs und der
Ver- und Entsorgung erschlossen und verbunden. Die Route nutzt große
Teile der heute als "Erzbahn" bezeichneten Werkbahnstrecke, die im
wesentlichen zwischen 1912 und 1929 in mehreren Teilabschnitten
erbaut wurde, um den umfangreichen Montanverkehr des Schalker
Vereins in Gelsenkirchen und des Bochumer Vereins mit dem Grimberghafen
am Rhein-Herne-Kanal abzuwickeln. Erste Teilstücke gehen auf die 1859
gebaute Carolinenglücker Bahn zurück. Teile der größtenteils auf einem
hohen Damm verlaufenden Bahntrasse wurden später in das
Werkbahnnetz der Ruhrkohle AG eingegliedert. Andere Verkehrswege
werden mit Hilfe einer Vielzahl von Brücken überquert, darunter die
sogenannte Pfeilerbrücke, die mit einer Länge von 265 m eines der
größten und beeindruckendsten Brückenbauwerke der Emscherregion
darstellt.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Telefon: 0231 6961-111
Telefax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org
Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr, letzter Einlass 17.30 Uhr

Dipl.-Ing. Norbert Tempel
Westfälisches Industriemuseum
Abt. Technik & Restaurierungswerkstätten
Grubenweg 5, D-44388 Dortmund
Tel #49 (0)231 6961137
Fax #49 (0)231 6961114
E-Mail norbert.tempel at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 25 11:07:34 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Apr 2006 11:07:34 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Grenz=FCberschreitender_Heimatta?=
=?iso-8859-1?q?g_2006=2C_06=2E05=2E2006=2C_Bochum?=
Message-ID: s44e030b.032@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 20.04.2006, 11:42


AKTUELL

Grenzüberschreitender Heimattag 2006 erstmals zugleich
Heimatgebietstag Münsterland & Hellweg
Vorträge und Exkursionen zum Thema "Museen im Dienste der
Heimatpflege"

Um "Museen im Dienste der Heimatpflege" geht es beim diesjährigen
grenzüberschreitenden Heimattag am Samstag, 6. Mai, im Textilmuseum
Bocholt. Erstmals haben sich dieser traditionellen Veranstaltung der
Stichting Kunst & Cultuur Overijssel aus Zwolle, der Stichting
Gelders Erfgoed aus Zutphen und der Kreisheimatpflege Borken auch
die Heimatgebiete Münsterland und Hellweg angeschlossen. Somit reicht
das Einzugsgebiet nun von Arnheim und Zwolle über Münster bis nach
Warendorf und Soest. Mit dem grenzüberschreitenden Heimattag wird
deshalb erstmals gleichzeitig der Heimatgebietstag Münsterland &
Hellweg gefeiert.

Eröffnet wird die Veranstaltung um 10 Uhr von Wolfgang Feldhege,
Heimatgebietsleiter Münsterland. Am Vormittag stehen zwei Vorträge
auf dem Programm. Dr. Helmut Knierim, Leiter des westfälischen
Museumsamtes in Münster referiert über das Thema des Tages, "Museen
im Dienste der Denkmalpflege". Jacobus Trijsburg von der Stichting Gelders
Erfgoed in Zutphen, stellt den "Museumskompass 2005/2006" vor.
Anschließend wird das Textilmuseum besichtigt.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen beginnen drei Exkursionen, zwischen
denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wählen können. Eine Tour führt
zum Museum Wasserburg Anholt und zum "Museum Markt 12" in Aalten,
eine zum Medizin- und Apothekenhistorischen Museum in Rhede und zum
Apotheker- und Kräutergarten in Borken-Weseke. In der dritten Exkursion
werden das Stadtmuseum Bocholt und das Schulmuseum des St. Georg-
Gymnasiums in Bocholt angesteuert.

Eingeladen zum grenzüberschreitenden Heimattag und zum Heimatgebietstag
Münsterland & Hellweg sind alle Heimatfreunde, Mitglieder historischer
Vereinigungen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Museen sowie alle
anderen Interessierten. Es wird um Anmeldung bis zum 25. April in der
Geschäftsstelle der Kreisheimatpflege Borken, Tel. 02861 / 82 13 50,
Fax 02861 / 82 13 65, E-Mail: a.boeing at kreis-borken.de, gebeten.


INFO

Pressekontakt:
Sandra Bieler
Tel. 02861 / 82 - 21 09

Kontaktdaten:
Herausgeber:
Kreis Borken
Der Landrat
Büro des Landrats
Pressestelle
Burloer Straße 93
46325 Borken
Telefon: (0 28 61) 82 21 - 07 / 09
Fax: (0 28 61) 82 - 13 41
E-Mail: pressestelle at kreis-borken.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 25 11:17:18 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Apr 2006 11:17:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Aufbau des sibirischen Steppenelefanten und
des Jurybey-Mammuts, 28.04.2006, Herne
Message-ID: s44e0564.082@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.04.2006, 13:13


AKTUELL

Presse-Einladung zum Pressetermin
Aufbau des sibirischen Steppenelefanten und des Jurybey-Mammuts

Ende dieser Woche kommen zwei richtig große Tiere nach Herne:
Im Westfälischen Museum für Archäologie bauen drei Wissenschaftler
aus Russland die Skelette eines mindestens 120.000 Jahre alten
Steppenelefanten (3,50 Meter hoch, sieben Meter lang) und eines
Wollhaarmammuts (zwei Meter hoch, 3,50 Meter lang) auf. Die
Funde aus Sibirien werden ab 30. Mai Höhepunkte der bisher größten
Ausstellung in Deutschland über "Klima und Mensch" im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne sein.

Die Ausstellung soll sowohl die Anpassungsfähigkeit der Menschen,
Tiere und Pflanzen über die Jahrtausende als auch die Klima-Extreme
vor sechs Millionen Jahren bis zu zukünftigen Hochwasserkatastrophen
erlebbar machen (bis 30. Mai 2007). Das LWL-Museum wird das "Leben
in Extremen" auf 900 Quadratmetern mit über 800 bedeutenden
Exponaten aus allen Kontinenten präsentieren. Wir laden Sie herzlich ein,
den russischen Kollegen zuzuschauen.


INFO

Aufbau des sibirischen Steppenelefanten und des Jurybey-Mammuts
am Freitag, 28. April, 11 Uhr
im Westfälischen Museum für Archäologie
Herne
Europaplatz

Museumsleiterin Dr. Barbara Rüschoff-Thale und die Wissenschaftler
Sergey Bolotin, Igor Novikov und Dmitri Lisitsyn (englischsprachig) werden
Ihnen zur Verfügung stehen.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 25 11:22:47 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Apr 2006 11:22:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vorlesung: Dortmund um 1400 - Zur Sozialgeschichte
der Stadt, 27.04.2006, Dortmund
Message-ID: s44e069f.006@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Uni Dortmund Medieninfo"
Datum: 25.04.2006, 10:22


AKTUELL

Vorlesung: Dortmund um 1400 - Zur Sozialgeschichte der Stadt

Die Wohnverhältnisse und Arbeitsstätten im mittelalterlichen Dortmund
sind das Thema eines Vortrags innerhalb der Vorlesungsreihe zur
Ausstellung "Ferne Welten - Freie Stadt" am 27. April um 19.30 Uhr in
der Petrikirche. Dr. Monika Fehse, Dr. Martina B. Klug und Prof. Dr.
Thomas Schilp wollen in den Köpfen der Zuhörern ein Bild der
mittelalterlichen Stadt entstehen lassen, das Einblicke in die
Lebenswelt und sozialen Praktiken der Menschen von damals geben soll.
Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Die Autorin Dr. Monika Fehse wird von ihrer Arbeit berichten: Anhand
der Steuerveranlagungen des ausgehenden 14. Jahrhunderts können
die Wohnverhältnisse in Dortmund rekonstruiert und Aufschluss über
Wohn- und Lebensverhältnisse gewonnen werden. Zahlreiche Exponate
der Ausstellung werden mit weiteren Informationen "angereichert".
Fehse gelingt es mit ihren Quellenauswertungen auch, den unteren
sozialen Schichten und Gruppen in der Stadt nachzuspüren.

Die Ausstellung widmet der Patrizierfamilie Berswordt einen ganzen
Raum, denn zahlreiche Exponate und Ausstellungsstücke in den
Dortmunder Kirchen lassen sich mit dieser Familie in Verbindung
bringen. Dr. Martina Klug wird die Stiftungen der Berswordts
vorstellen und dabei die Unterschiede zwischen Stiftungen von
Männern und von Frauen herausarbeiten. Professor Schilp wird als
dritten zentralen Aspekt der Sozialgeschichte über Gruppenbildung
und Zünfte in der mittelalterlichen Stadt sprechen.


INFO

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zur öffentlichen
Vorlesung:
"Dortmund um 1400 - Zur Sozialgeschichte der Stadt"
am Donnerstag, 27. April 2006, um 19.30 Uhr
in der Ev. Stadtkirche St. Petri, Dortmund.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 25 11:48:19 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Apr 2006 11:48:19 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 5/2006
Message-ID: s44e0ca4.087@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 25.04.2006, 11:50


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
66. Jahrgang
Mai 2006
Heft 5/2006

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89



Seiten in Auswahl [AS]

S. 145-151
Bleicher, Wilhelm
Die Suche nach dem heidnischen Juffernspring in Iserlohn

S. 152-155
Bleicher, Wilhelm
Steinzeitfunde von der Försterei

S. 156-167
Bleicher, Wilhelm
Einige Bemerkungen zum Lolochtal

S. 167-169
Hense, Werner
Niemandem gefügig
Zum 100. Todestag von Eugen Richter am 10. März 2006

S. 171-177
Törning, Winfried
"Flugstunden"
Die Anfänge des Fliegens im heimischen Raum

S. 178f.
Kramer, Jürgen
Hohenlimburger Stadtchronik 2005, Teil 2






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 26 11:24:22 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Apr 2006 11:24:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Zur eigenen Geschichte stehen",
Schueler diskutieren mit Buergermeister ueber Stadtjubilaeum
Message-ID: s44f5887.037@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 25.04.2006, 15:02


AKTUELL

"Zur eigenen Geschichte stehen"
Schüler diskutieren mit Bürgermeister über Stadtjubiläum

Darf eine Stadt ihr Jubiläum an Hitlers Geburtstag feiern? Und wie
soll künftig mit diesem heiklen Thema umgegangen werden? Diese
und viele weitere Fragen diskutierten Abiturientinnen und Abiturienten
des Städtischen Gymnasiums mit Bürgermeister Dr. Uli Paetzel,
Stadtarchivar Dr. Michael Hensle und ihrer Lehrerin Barbara Keimer.

Für einen offensiveren Umgang mit der Stadtgeschichte plädierte die
Mehrheit der Schülerinnen und Schüler. "Natürlich soll Herten feiern
dürfen, auch an diesem Tag - man könnte aus einer solchen Feierlichkeit
vielleicht sogar eine Protestaktion gegen Nationalsozialismus und
Fremdenfeindlichkeit machen", fanden die Gymnasiasten Anna Vatteroth
und Johannes Bock.

Lange genug seien Daten und Fakten zu diesem Thema totgeschwiegen
und aus der kollektiven Erinnerung ausgeblendet worden. Einig sind sich
die Abiturientinnen und Abiturienten vor allem in einem Punkt: Auf keinen
Fall dürfe das Gedenken an die Opfer der Nazis in den Hintergrund treten.

Tatsache ist, das beweisen historische Dokumente, dass das Streben
Hertens nach Stadtwerdung keine Erfindung der NSDAP war. Schon
zuvor hatte sich der Verkehrsverein dafür eingesetzt, jedoch sein Ziel
nicht erreicht. Dass die Stadturkunde schließlich ausgerechnet an "Führers"
Geburtstag, dem 20. April 1936, verliehen wurde, war zu jenen Zeiten
üblich. Die Gymnasiasten wollten, so die einhellige Aussage der
Diskussionsteilnehmer, keineswegs die Rolle Hertens im Nationalsozialismus
verharmlosen.

Sie sprachen sich jedoch deutlich für einen unverkrampfteren Umgang
mit der eigenen Geschichte aus. Tenor: "Aus der Vergangenheit lernen,
aber sich nicht dafür verstecken". So solle zum Beispiel auch die in der
Versenkung gehaltene Stadturkunde mit einem erläuternden Text versehen
und an einem öffentlichen Ort aufgehängt werden.

Uli Paetzel zeigte sich am Ende des Gesprächs überrascht über die klare
Position der Jugendlichen. "Nach allem, was ich von den Schülern gehört
habe, sollten wir unsere Konzeption zum Stadtjubiläum in einigen Punkten
nochmal überdenken."






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 26 11:31:18 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Apr 2006 11:31:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zur Deutungsmacht von Geschichtsbildern in der
Neuzeit, Paderborn, 03.05.2006
Message-ID: s44f5a24.087@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Gunnar Grüttner" Datum: 26.04.2006, 10:07


AKTUELL

Frau Prof. Dr. Barbara Stambolis hält am Mittwoch, 3. Mai 2006,
an der Universität Paderborn anlässlich ihrer Ernennung zur
Apl.-Professorin eine Vorlesung zum Thema:

Zur Deutungsmacht von Geschichtsbildern in der Neuzeit oder:
Vom Kölner Dom als "Nationaldenkmal" zum übernationalen
kulturellen Erbe
(18.00 Uhr c.t., Hörsaal H 1)

Zeitgenossen des beginnenden 21. Jahrhunderts sehen im Kölner
Dom in erster Linie ein großartiges sakrales Bauwerk und ein Beispiel
für übernationales kulturelles Erbe. Das war lange nicht so, und bis
dahin war es ein weiter Weg. Anhand eines der wohl bekanntesten
Beispiele gotischer Sakralarchitektur können Wandlungsprozesse im
Zusammenhang mit wirkungsmächtigen Geschichtsbildern verdeutlicht
werden. Im Mittelpunkt soll der Kölner Dom stehen, dessen symbolischer
Gehalt im Laufe zweier Jahrhunderte ein Spiegel des Wandels
geschichtsmächtiger, religiös aufgeladener Vergangenheitsdeutungen
darstellt.

Nationale und auch nationalreligiöse Ideen eigneten sich die Gotik im 19.
und 20. Jahrhundert an. Einerseits wurde sie an religiöse Zusammenhänge
zurückgebunden, andererseits entwickelte sie sich immer mehr zu einem
Symbol einer verklärten nationaldeutschen Vergangenheit. Nach 1945 war
die Gotik dann schließlich an populäre Vorstellungen eines 'christlichen
Abendlandes' gebunden. Solche Geschichtsbilder gehören heute der
Vergangenheit an und sind Beispiele für eine "verschüttete Erinnerung".


INFO

Veranstaltungsdaten:
Antrittsvorlesung Prof. Dr. Barbara Stambolis
Datum: 3. Mai 2006
Historisches Institut der Universität Paderborn
Warburger Straße 100
33098 Paderborn
Tel.: 05251/60-2435
URL: http://kw.upb.de/institute/geschichte/

Kontakt:
Gunnar Grüttner M.A.
Historisches Institut der Universität Paderborn
Warburger Straße 100
33098 Paderborn
Tel.: 05251/60-2435
E-Mail: gunnar_gruettner at yahoo.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 26 11:34:12 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Apr 2006 11:34:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Traum zwischen Kulturen,
Vortragreihe "Forum gesellschaftliche Symbolik" in Muenster
Message-ID: s44f5ac2.003@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 25.04.2006, 15:03


AKTUELL

Traum zwischen Kulturen
Vortragreihe "Forum gesellschaftliche Symbolik" in Münster

Der Sonderforschungsbereich "Symbolische Kommunikation und
gesellschaftliche Wertesysteme vom Mittelalter bis zur Französischen
Revolution" an der Universität Münster veranstaltet im
Sommersemester 2006 ein "Forum gesellschaftliche Symbolik". Auf dem
Programm stehen sieben öffentliche Vortragsveranstaltungen mit
Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland als Referenten.

Eröffnet wird die Reihe am 26. April 2006 um 18.15 Uhr im Hörsaal J 12
des Germanistischen Instituts an der Johannisstraße. Prof. Dr. Ronnie
Hsia von der Pennsylvania State University spricht über das Thema
"Der Traum zwischen Kulturen: Katholische und buddhistische
Traumdeutungen in China im 17. Jahrhundert". Das gesamte Programm
der Vortragsreihe findet sich im Internet:
www.uni-muenster.de/Fruehmittelalter/Forum.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 26 13:13:09 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Apr 2006 13:13:09 +0200
Subject: [WestG] [KONF] 3. Detmolder Sommergespraech: Biographie
und Genealogie, Detmold, 16.08.2006
Message-ID: s44f7209.083@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Bettina Joergens"
Datum: 26.04.2006, 12:57


TAGUNG

3. Detmolder Sommergespräch am 16. August 2006
im Staats- und Personenstandsarchiv Detmold

Familienbande, Lebensläufe und Alltagsgeschichte:
Biographie und Genealogie


Das 3. Detmolder Sommergespräch steht ganz im Zeichen der Fragen:
Wie werden aus Verwandtschaftsbeziehungen Biographien? Und was
verraten Lebensläufe über die Geschichte? Genealogen und Biographen
befassen sich beide mit der Geschichte von Menschen, und doch gehen
sie sehr unterschiedlich dabei vor. Die einen suchen nach biologischen
Verwandtschaftsbeziehungen, die anderen erforschen das Leben
einzelner Personen oder einer sozialen Gruppe. Familienforscher tun
manchmal beides gleichzeitig. Aber wie geht das?

Lebensläufe, Lebensweisen, Lebensbedingungen und Mentalitäten sind
der Stoff, aus dem Geschichten entstehen und aus denen historische
Erkenntnisse erwachsen. Persönliche Schicksale machen neugierig auf
die Vergangenheit.

Vielen Familienforschern genügt es daher nicht, die Lebensdaten in
einem nackten Gerüst aneinander zu reihen. Sie möchten jenseits von
Zahlen und Daten die Lebensgeschichten ihrer Vorfahren ergründen.

Wissenschaftler, Archivare, Vertreter von Behörden und Genealogen
werden beim 3. Detmolder Sommergespräch diskutieren, welche
Archivalien dafür herangezogen werden können, was aus Interviews
mit älteren Menschen zu lernen ist und warum sich die Geschichts-
wissenschaft für Briefe, Tagebücher und Nachlässe interessiert.

Auch Sie sind herzlich dazu eingeladen, mitzudiskutieren und das Staats-
und Personenstandsarchiv Detmold von innen kennen zu lernen!


INFO

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, da die Teilnehmerzahl aus
Platzgründen begrenzt ist. Die Teilnahme ist kostenlos.

Adresse/Organisation:
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen - Staats- und Personenstandsarchiv
Detmold
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
Fax: 05231/766-114
Email: stadt at lav.nrw.de
Homepage: www.archive.nrw.de oder www.lav.nrw.de.

Sie können gerne Informationsmaterialien und Publikationen auslegen
(bitte vorher anmelden).


Programm:

9.30 Uhr Begrüßung:
Dr. Jutta Prieur-Pohl, Leiterin des Staats- und Personenstandsarchivs
Detmold

09.45-10.15 Uhr
Familienbande, Lebensläufe und Alltagsgeschichte: Biographie und
Genealogie
Dr. Bettina Joergens, Staats- und Personenstandsarchiv Detmold


10.15-12.00
1. Sektion: Menschen machen Geschichte

Moderation: Sabine Heise, M.A., Historikerin, Münster

Oral History in Deutschland - Erfolge und Probleme
Dr. PD Alexander von Plato, Institut für Geschichte und Biographie,
Lüdenscheid

10.50-11.10 Kaffeepause

"Aus Menschen werden Briefe" - aus Briefen werden Biographien.
Die Korrespondenz einer jüdischen Familie zwischen Verfolgung und
Emigration 1933-1947
Oliver Doetzer, M.A., Max-Planck-Institut für Geschichte, Erfurt

Die Oma als Quelle. Frauen in Lippe suchen und schreiben ihre Geschichte.
Ingrid Schäfer, Frauengeschichtsladen e.V.


12.10-14.15 Mittagspause


14.15-15.00 Uhr
Führungen durch das Archiv
- Lebensspuren im Archiv - eine Hausführung zum Thema
- allgemeine Hausführung


15.00-17.00 Uhr
2. Sektion: Wie aus Lebensdaten Lebensgeschichten werden

Moderation:
Dr. Wolfgang Bender, Staats- und Personenstandsarchiv Detmold

Adoptionen, Volljährigkeit oder Testamente: Wie das Amtsgericht
Lebensläufe dokumentiert
Jürgen Grotevent, stv. Leiter des Amtsgerichts Bielefeld

Vorsicht Quelle! Über den Umgang mit autobiographischen Archivfunden
Dr. Jutta Prieur-Pohl, Leiterin des Staats- und Personenstandsarchivs
Detmold

Das Leben eines eigenbehörigen Bauern aus der Grafschaft Rietberg.
Möglichkeiten der Biographie und Genealogie in der Praxis
Wilhelm Krüggeler, Paderborn






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 27 11:33:38 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Apr 2006 11:33:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Aelter als gedacht: Spaetestens 1680 stand in
Westfalen der erste Maibaum
Message-ID: s450ac1a.043@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.2004.06, 16:44


AKTUELL

Älter als gedacht:
Spätestens 1680 stand in Westfalen der erste Maibaum

Bisher gingen die Wissenschaftler davon aus, dass Westfalens
erste Maibäume um 1900 im Kreis Siegen-Wittgenstein standen.
Dr. Lutz Volmer, Volkskundler beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) hat jetzt einen Beleg dafür gefunden,
dass es mindestens schon 1680 einen westfälischen Maibaum in
Jöllenbeck bei Bielefeld gab.

Dass der Maibaum aus Bielefeld-Jöllenbeck jetzt überhaupt bekannt
wurde, ist einem Zufall zu verdanken: "Bei der Durchsicht alter
Unterlagen stieß ich auf den Quellenbeleg, dessen Bedeutung bis
dahin noch niemand erkannt hatte", sagt Volmer. Als 1680 einige
Gemeindemitglieder einen Gerichtsprozess gegen ihren Pastor
gewonnen hatten, veranstalteten sie Pfingsten in ihrem Dorfkrug
eine ausschweifende Feier. In deren Mittelpunkt stand die
"Aufrichtung" eines Maibaumes. "So hat es Joachim Henrich
Hagedorn, einer der Amtsnachfolger des 1680 beklagten Pastors,
1742 in seiner Schrift 'Successoribus', (zu deutsch 'Für die Nachfolger')
überliefert", berichtet Volmer von seinem Archivfund.

"Bisher sind wir davon ausgegangen, dass es Maibäume Anfang
des 20. Jahrhunderts in Westfalen nur im Kreis Siegen-Wittgenstein
gegeben hat", so der LWL-Volkskundler weiter. Wie der Jöllenbecker
Maibaum aus dem Jahr 1680 wurden auch die Ortsmaibäume im
Siegerland und dem Wittgensteiner Land um 1900 meist nicht zum
1. Mai sondern am Tag vor Pfingsten aufgestellt. So zum Beispiel
in Bad Laasphe-Feudingen. Die Maibäume waren damals noch viel
schlichter als heute: "Man entrindete den Stamm bis zu einem
Wipfel in Weihnachtsbaumgröße und schmückte die stehen
gebliebenen Zweige mit bunten Bändern, manchmal hängten die
Leute zusätzlich noch einen buntverzierten Fichtenkranz darunter",
beschreibt Volmer die Bäume, die an einem zentralen Platz im Ort
aufgestellt wurden.

"Belege für Maifeierlichkeiten aus historischer Zeit sind nie
systematisch gesammelt worden, obwohl in den Archiven mit
Sicherheit noch zahlreiche Belege zu finden sein dürften", erklärt
Volmer, warum bislang nicht bekannt war, wie alt der Brauch des
Maibaumaufstellens in Westfalen ist. Somit habe niemand einen
Überblick darüber, in welchen Orten Maibäume in den verflossenen
Jahrhunderten tatsächlich aufgestellt worden seien, so Volmer
weiter.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 27 11:44:50 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Apr 2006 11:44:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Maifest im Textilmuseum Bocholt: Kinder schluepfen
in historische Kleider, Bocholt, 01.05.2006
Message-ID: s450aed2.012@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 27.04.2006, 11:29


AKTUELL

Kinder schlüpfen in historische Kleider
Volles Programm beim Maifest im Textilmuseum Bocholt

Viele hundert historische Textilien gehören zu den Schätzen
in der Sammlung des Westfälischen Industriemuseums. Zum
traditionellen Museumsfest am Montag, 1. Mai, hat das
Textilmuseum Bocholt einige Exemplare für eine Verkleidungs-
aktion herausgesucht. Kinder können in Hosen, Hemden und
Kleider von anno dazumal schlüpfen und sich fotografieren
lassen - eine von vielen Aktivitäten, die die Besucher am
Maifeiertag zwischen 10 und 18 Uhr erwarten.

"Im Mittelpunkt des Programms stehen wieder Vorführungen
historischer Textiltechniken", kündigt Museumsleiter Dr.
Hermann Josef Stenkamp an. Erstmals zeigt das Museum
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) historische
Stickmaschinen aus der eigenen Sammlung in Funktion.
Besucher können sich darauf Embleme und Namensschilder
sticken lassen und mitnehmen. Unter dem Motto "Das blaue
Wunder" zeigen Museumsmitarbeiter, wie Stoffe und Garne
gefärbt werden. In der Sonderausstellung "Vom Wesen der
Transparenz" besteht die Möglichkeit, das Klöppeln
auszuprobieren. Wie das Muster auf den Schlips kommt,
erfahren Besucher bei Vorführungen zum Patronieren und
zur Jaquard-Weberei.

Für Kinder stehen neben der Verkleidungsaktion Spiel und
Spaß bei einer Museumsrallye auf dem Programm. Wer
kreativ werden will, kann filzen und am Handwebstuhl
arbeiten. Die Lachmuskeln trainieren die Clowns Bam Bi
und Bam Bu; eher in die Beine geht ein Ausflug auf die
Hüpfburg. Wie in den vergangenen Jahren nimmt ein
kleiner Dampfzug Kinder wieder mit auf eine Runde über
das Museumsgelände.

Und weil der Mai sprichwörtlich alles neu macht, stellt das
Industriemuseum am Feiertag auch neue Ausstellungs-
elemente in Arbeiterhaus und Garten vor. Stenkamp: "Wir
haben für das Gelände, die Wohnhäuser und den Nutzgarten
neue Tafeln anfertigen lassen. Sie informieren unsere Gäste
über historische Alltagsthemen wie Hygiene oder Kleintier-
haltung und sorgen für eine bessere Orientierung auf
dem Gelände." Noch im Mai werden fünf Hörstationen in
den Arbeiterhäusern installiert. "Besucher können dann
Zeitzeugen lauschen, die aus ihrem Alltag vor 50 Jahren
erzählen", kündigt der Museumsleiter an.

Führungen durch das Museum und die Sonderausstellung,
Live-Musik von der Band "modern kryner" und kulinarische
Angebote vom Weberfrühstück bis zur Torte aus dem
Museumsrestaurant "Schiffchen" runden das Angebot ab.
Der Eintritt ist frei!






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 28 11:25:44 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Apr 2006 11:25:44 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Westfaelisches Landesmuseum zeigt Kirchner, Muenster,
30.04.-09.07.2006
Message-ID: s451fbda.072@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.04.2006 12:10


AUSSTELLUNG

Westfälisches Landesmuseum zeigt Kirchner

Das Westfälische Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
zeigt ab Sonntag (30.4.) 280 Werke des Expressionisten Ernst Ludwig
Kirchner (1880-1938), Mitglied der Künstlervereinigung "Die Brücke",
aus dem Berliner Kupferstichkabinett (bis 9. Juli). "In farbigen Aquarellen,
markanten Zeichnungen, bildhaften Holzschnitten und rasanten
Lithographien zeigt sich Kirchners gestalterische Sicherheit, die sich
stets mit einer ruhelosen und unmittelbaren Momenthaftigkeit verbindet",
so Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold. Der Berliner Bestand ist der
älteste der öffentlichen Kirchner-Sammlungen.

Arnhold: "Die Kirchner-Ausstellung unterstreicht einen unserer wichtigsten
Arbeitsschwerpunkte, die Moderne, und flankiert hervorragend die eigene
"Brücke"-Sammlung des Westfälisches Landesmuseums",. Die Schau sei
auch ein neuerliches Zeichen für die guten Kontakte zwischen den Berliner
Museen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und dem Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Einen Schwerpunkt der Ausstellung bildet eine umfangreiche Auswahl
aus den gut 200 Skizzen, die zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert
werden. Fast alle entstanden vor 1916, also in Kirchners früher
Schaffenszeit in Dresden und Berlin. Der Künstler stellte sie im Jahre
1923 in einem Klebealbum zusammen, das ihm als Form- und Ideenspeicher
aus seiner expressionistischen Aufbruchphase diente. Mit der
Zusammenstellung seiner Skizzen ließ Kirchner die Form- und Themenwelt
seiner "Brücke"-Zeit von 1905 bis1913 wieder aufleben.

Arnhold weiter: "Stets ging es Kirchner um Momente flüchtiger Bewegung,
die er im Zirkus und Varieté, in Tanzcafés und auf den Straßen der
Großstadt, in Porträts der Menschen seiner Umgebung und in bewegten
Aktfiguren im Atelier und draußen beim Baden studierte. Kirchners
kleinformatige Skizzen bilden mit ihrer vitalen Spontaneität und mit der
Meisterschaft ihrer formalen Knappheit geradezu den Schlüssel zum
gesamten Werk des Künstlers. Auch in seinen großen Gemälden,
Holzschnitten und Skulpturen wollte er immer diese 'Ekstase des ersten
Sehens' bewahren, die seine Skizzen aus dem Moment heraus so
unnachahmlich gestalteten."

"Wie dumm und oberflächlich die Menschen urteilen, sie sehen nicht,
dass gerade das Flüchtige in meiner Zeichnung das Wichtigste ist, weil
ich dadurch die feinste erste Empfindung einfange. Würde ich langsam
so eine Zeichnung machen wollen, so ginge dieses erste feine Gefühl
verloren", notierte Kirchner 1925 in sein Davoser Tagebuch.

Die Ausstellung beleuchtet mit 160 Skizzen und 120 meist großformatigen
Zeichnungen, Aquarellen und Druckgrafiken die Hauptschaffensperioden
Kirchners, die sich vornehmlich im Zusammenhang mit seinen drei
Hauptwohnsitzen herausgebildet haben. Die Lebens- und Kunstauffassung
der frühen "Brücke"-Zeit in Dresden wird durch kurvig bewegte
Atelierszenen, Tanz- und Varietészenen und Straßenbilder geprägt.
Die zweite Phase seit 1911 war vom Großstadterlebnis Berlin bestimmt.
In den Holzschnitten und Lithos der "Straßenbilder" treffen nervöse
Gespanntheit und hintergründige Erstarrung zusammen. Dagegen
strahlen die Bilder von den Sommeraufenthalten auf Fehmarn eine
lockere Gelöstheit aus.

Seit 1918 bestimmt das Motivfeld der Bergwelt und der Bauern in der
Schweiz Kirchners Schaffen. Eindrucksvolle Bildnisstudien zeugen von
Kirchners Streben nach innerer Bewegung, die alle Einzelheiten
durchdringt. In seinen letzten Jahren, vor seinem Freitod im Jahr
1938, werden Kirchners Darstellungen von einer fast abstrakt
verlaufenden "letzten einfachsten Linienführung" bestimmt.


INFO

Der Katalog hat 312 Seiten und kostest 35 Euro

Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Telefon: 0251 5907-01
www.landesmuseum-muenster.de

Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,50 Euro
Gruppen ab 16 Personen: 3,00 Euro
Kinder/Jugendliche von
6 bis einschl. 17 Jahren, Schüler: 2,00 Euro
Familientageskarte: 8,00 Euro
Schüler im museumspädagogischen -Programm: 1,60 Euro
Ermäßigte: 2,10 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 28 11:31:43 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Apr 2006 11:31:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zeche Hannover lockt mit Natur und Kunsthandwerk,
Bochum, 30.04./01.05.2006
Message-ID: s451fd36.095@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 28.04.2006, 11:05


AKTUELL

Frühlingserwachen im Industriemuseum
Zeche Hannover lockt mit Natur und Kunsthandwerk

Mit einer Führung für Frühaufsteher, Kunsthandwerk, Führungen und
Spielen auf der Zeche Knirps startet das Westfälische Industriemuseum
Zeche Hannover in Bochum an diesem Wochenende (30.4./1.5.) in die
neue Saison.

Zum Auftakt bietet das Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 30. April, ein Sonntagskonzert
der besonderen Art: Unter fachkundiger Begleitung der Biologischen
Station östliches Ruhrgebiet können Frühaufsteher dem Konzert der
Singvögel auf dem Erlebnispfad "Glückauf Natur!" lauschen.
Beginn: 6.30 Uhr. Anmeldung unter Tel. 02323 55541.

Am Sonntag, 30.April, und Montag, 1. Mai, präsentieren elf
Kunsthandwerker aus Westfalen ihre neuen Kreationen: Hüte, Taschen,
Schmuck sowie Porzellanfiguren, Keramiken und Kalligrafie bieten einen
Querschnitt der meisterhaften Arbeiten. In einer besonderen Präsentation
im Malakowturm der Zeche Hannover zeigen die Ausstellungsteilnehmerinnen
ihre "Lieblingsstücke" - so der Titel der Verkaufsschau.

Jeweils um 15 Uhr lädt das LWL-Industriemuseum zur kostenfreien
Erlebnisführung mit Schauvorführung der historischen Fördermaschine
ein. Das Kinderbergwerk Zeche Knirps steht an beiden Tagen den
jüngsten Besuchern von 11 - 18 Uhr zur Verfügung.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Telefon: 0231 6961-233
Telefax: 0231 6961-238
E-Mail: zeche-hannover at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 28 11:36:40 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Apr 2006 11:36:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Pressegespraech "Unter deutscher Besatzung", Muenster,
05.05.2006
Message-ID: s451fe73.022@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.04.2006, 09:20


AKTUELL

Presse-Einladung zum Pressegespräch "Unter deutscher Besatzung"

Die Schrecken der Nazi-Herrschaft und des Zweiten Weltkrieges
haben viel zerstört in der Beziehung von Niederländern zu Deutschen.
Da gibt es auch 60 Jahre nach Kriegsende noch Einiges aufzuarbeiten.
Dabei helfen und vor allem Schülerinnen und Schülern den Alltag und
die Schrecken der deutschen Besatzung vor Augen führen möchte
das Westfälische Landesmedienzentrum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) mit der zweisprachigen DVD "Unter deutscher
Besatzung".

Die gemeinsam mit dem Geschichtsort Villa ten Hompel herausgegebene
DVD baut auf der Dauerausstellung des Museums "Markt 12" im
niederländischen Aalten auf, das nur wenige Kilometer von Bocholt in
Kreis Borken entfernt liegt. Die DVD zeigt den Krieg aus Sicht von
Widerständlern, Untertauchern aber auch von Kollaborateuren,
deutscher Wehrmacht, SS und Polizei. Über 100 zum größten Teil
bislang unveröffentlichte Film-, Bild- und Textdokumente
veranschaulichen das deutsch-niederländische Verhältnis in jener
Zeit. Ein Cartoon eröffnet auch jüngeren Schülern einen ansprechenden
Zugang zum Thema.


INFO

Pressegespräch "Unter deutscher Besatzung"
Freitag, 5. Mai, um 10.30 Uhr
Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster.

Die beiden Herausgeber Prof. Dr. Alfons Kenkmann vom Geschichtsort
Villa ten Hompel, Dr. Markus Köster, Leiter des Westfälischen
Landesmedienzentrums beim LWL, sowie Autor Dr. Volker Jakob vom
LWL-Landesmedienzentrum werden Ihnen die DVD mit ihrem Film-
und Informationsteil vorstellen.