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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 1 12:15:54 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Feb 2006 12:15:54 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Donnerschlag 1956: Das neue Theater in Muenster,
05.02.-14.05.2006, Muenster
Message-ID: s3e0a697.002@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Wibke Becker"
Datum: 27.01.2005, 14:49


AUSSTELLUNG

Donnerschlag 1956
Das neue Theater in Münster

Am 4. Februar 1956 fand die feierliche Eröffnung des neuen
Theaters in Münster, des ersten Theaterneubaus in
Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, statt. Vier junge
Architekten hatten dieses außergewöhnliche Gebäude
entworfen, das damals weltweites Interesse und Aufsehen
erregte und bis heute als herausragendes Theatergebäude
der 1950er Jahre nichts von seiner Bedeutung und Wirkung
verloren hat.

Langwierige Planungen
Das 1895 erbaute Stadttheater Münsters befand sich neben
dem Romberger Hof, einem klassizistischen Adelspalais, dessen
Pferdestall diesem Theater als veränderter Vorbau diente. Es
wurde im Zweiten Weltkrieg im Sommer 1941 von einer Bombe
getroffen und brannte vollständig aus. Nach dem Krieg wurde
im weitgehend erhalten gebliebenen Foyer der benachbarten
Stadthalle eine Notbühne eingerichtet und bis zur Fertigstellung
des neuen Theaters genutzt.

Überlegungen für einen Theaterneubau gab es noch während
des Krieges; angesichts der großen Zerstörung der Innenstadt
kam es jedoch erst Ende der 1940er Jahre zu konkreten
Planungen. Im März 1950 fasste der Rat den einstimmigen
Beschluss zum Bau des Theaters nach Entwürfen des städtischen
Baurats Edmund Scharf. Das Gebäude sollte auch als Konzert-,
Kongress- und Festhalle dienen und die erhaltene rückwärtige
Fassade des Romberger Hofes einbeziehen. Doch fehlten zu
diesem Zeitpunkt die finanziellen Mittel, um die Pläne zu realisieren.

Die Haushaltskrise der Stadt und eine leidenschaftliche Debatte in
der Öffentlichkeit hielten die Theaterfrage im Gespräch. Aus der
münsterischen Architektenschaft erhoben sich Stimmen, die eine
Ausschreibung des Theaterneubaus forderten. Die Verwaltung
setzte daraufhin fest, dass weitere Pläne bis zum 1. Juli 1952
eingereicht werden konnten. Die Ausstellung der drei eingereichten
Entwürfe bewirkte ein großes öffentliches Interesse unter anderem
von jungen Architekten, die sich gegen die traditionalistische
Formensprache der ausgestellten Pläne wandten. Im Oktober 1952
verlängerte der Rat die Einreichungsfrist. Zwei neue Entwürfe
darunter der des jungen Architektenteams Harald Deilmann, Max
Clemens von Hausen, Ortwin Rave und Werner Ruhnau gingen
ein. Der Rat beauftragte vier Gutachter mit der Prüfung aller
Entwürfe. Deren Urteil war ebenso einhellig wie für viele
überraschend: Der Entwurf des jungen vierköpfigen
Architektenteams wurde mit Abstand als bester angesehen und
hoch gelobt. Der Rat folgte diesem Votum und beauftragte nach
weiteren Planungsschritten das Architektenteam endgültig mit dem
Neubau des Theaters. Wegen der schwierigen Finanzierung konnte
jedoch erst am 16. Mai 1954 der Grundstein gelegt werden. Am
4. Februar 1956 fand die feierliche Einweihung des neuen Theaters statt.
Nach den kurzen Intendanzen von Bruno von Niessen (1955*1957)
und Leon Epp (1957*1960) begann unter dem Intendanten
Alfred Erich Sistig (1960*1968) eine lang anhaltende Blütezeit des
neuen Theaters.

"Donnerschlag" aus Stahl, Glas und Beton
Im Urteil der Fachwelt stellte das neue Theater in Münster einen
ebenso genialen wie kompromisslos eigenständigen Bau der Moderne
ohne zwanghafte Anpassung an regionale oder historische Traditionen
dar. Wegen des engen Grundstücks richteten die Architekten das
Gebäude mit seinem schwungvollen Lamellenkranz um den Zuschauerraum
und Bühnenturm diagonal aus, so dass der Eingang zur Kreuzung
von Voßgasse und Neubrückenstraße weist. Fassadengliederung und
Höhenstaffelung lassen außen die innere Funktion von Eingang, Foyer,
Zuschauerraum und Bühnenturm klar erkennen. Die Ruine des Romberger
Hofes wird mit den beiden Platanen im Innenhof des Foyers zu einer
"natürlichen Theaterkulisse".

Im Zuschauerraum mit dem ansteigenden Parkettbereich, über dem sich
fast übergangslos drei Ränge erheben, wurde auf prunkvolle Ausstattung
verzichtet. Das transparente Treppenhaus führt zu allen Plätzen wie auch
zu dem Foyer, in dem alle Theatergäste ohne Rangunterschied
zusammenkommen.

Innen und außen findet sich eine bis dahin in Münster ungewohnte
Farbpalette: Die äußere Verkleidung des Betonbaus besteht aus hellblauen
und weißrosafarbenen Glasmosaik-Bändern und grauen Rustico-
Marmorriemchen. Im Zuschauerraum setzen sich die fliederfarbenen Polster
der Bestuhlung mit ihrer weißen Stahlrohrkonstruktion von den schwarzen
Wänden ab. Im Treppenhaus waren die Wände ursprünglich mit einer
weinroten englischen Velour-Tapete bespannt, Treppen und Fußböden
trugen einen ockergelben Teppich. Das weitläufige Foyer ist mit gebrochenem
weißen Marmor ausgelegt, der Eingangs- und Garderobenbereich zeigt
schwarz-weißen Terrazzoboden. Im zur Neubrückenstraße gelegenen
Restaurant kamen zu den schwarz-weißen Möbeln braune Teppiche und
gelbe Vorhänge und Körbe um die Lampen hinzu.

In seiner Transparenz und Öffnung nach außen wie auch in der klassenlosen
Anlage von Treppenring und Foyer ist das münsterische Theater ein
anschauliches Beispiel demokratischer Architektur in der noch jungen
Bundesrepublik.

Zur Ausstellung
Am Anfang der Ausstellung stehen historische Fotos und Pläne, die die
Entwicklung von Stadttheater und -halle sowie Romberger Hof von der
Vorkriegszeit über die Zerstörung bis in die 1950er Jahre zeigen. Einen
breiten Raum nehmen die verschiedenen Entwürfe zu dem geplanten
Theaterneubau ein. Im Mittelpunkt stehen dabei Skizzen und Pläne des
Architektenteams Deilmann, von Hausen, Rave und Ruhnau. Das
Theatermodell, professionelle Architekturfotos und frühe Farbaufnahmen
des Theaters aus dem Jahr 1956 veranschaulichen die architektonische
Bedeutung dieses Bauwerks. Die einzigen erhaltenen Sitzmöbel aus
Foyer und Restaurant geben einen Eindruck der ursprünglichen
Einrichtung und Farbigkeit.

Eine Auswahl aussagekräftiger Ereignisfotos und zeitgenössischer Dokumente
hält den Bau des Theaters von der Grundsteinlegung bis zur feierlichen
Eröffnung und dem Besuch prominenter Gäste aus dem Ausland fest.

Einen Höhepunkt der Ausstellung stellen ausgewählte Entwürfe des
damaligen Bühnenbildners Carl Wilhelm Vogel dar, die auf einer inszenierten
Theaterbühne präsentiert werden.


INFO

Stadtmuseum Münster
5. Februar bis 14. Mai 2006
In Kooperation mit
Städtische Bühnen Münster

Das Museum ist dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und
samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Dr. Wibke Becker
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Telefon: +49(0)251/492-4514
Telefax: +49(0)251/492-7726
eMail: BeckerW at stadt-muenster.de
Web: http://www.stadtmuseum-muenster.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Feb 2 12:54:10 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 02 Feb 2006 12:54:10 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Vortrag=2C_Bracker=3A_Die_St=E4d?=
=?iso-8859-1?q?tehanse_in_der_Krise=2C_Muenster=2C_10=2E02=2E2006?=
Message-ID: s3e20109.049@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Institut für vergleichende Städtegeschicht e - IStG - gGmbH"
Datum: 02.02.2006, 10:27


AKTUELL

Es ist gelungen, das Programm des Freitagskolloquiums in diesem
Wintersemester 2005/06 um einen Kolloquiumstermin zu erweitern:

Am Freitag, dem 10.2.2006, spricht zu der üblichen Zeit um 17 Uhr c.t.
im Institut

Professor Dr. Jörgen Bracker zum Thema:
Die Städtehanse in der Krise (um 1400) - ihre Spiegelung im
Störtebeker-Roman "Zeelander" 2005

Professor Dr. Bracker (1936) hat in Münster Archäologie (Promotion 1965)
studiert und von 1976 bis bis Ende 2001 das Museum für Hamburgische
Geschichte geleitet. Seine Ausstellungen zur Hansegeschichte 1989 und zu
den Vitalienbrüdern 2001 mit den 1878 auf dem Grasbrok gefundenen
Seeräuberschädeln haben der Hanse- und der Gemeinschaftsforschung völlig
neue Anstöße gegeben, wie vielfache Medienberichte und nicht zuletzt die
unter Mitarbeit des Instituts für vergleichende Städtegeschichte 2005
erschienenen Hansischen Studien "Störtebeker - 600 Jahre nach seinem
Tod" beweisen. Jetzt interessiert den seeerfahrenen Wissenschaftler die
Vermittlung seiner neuen Kenntnisse und Interpretationen in einer
allgemein ungewohnten literarischen Gattung.

Die Vereinigung der von manchen Fürsten in Nordeuropa beschäftigten
Kapergruppen unter dem Dach der "Vitalienbruderschaft" bedeutete für die
Städtehanse und die durch sie repräsentierten Stadtgesellschaften gegen
Ende des 14. Jahrhunderts eine ihre Existenz bedrohende Herausforderung,
der sie durch propagandistische Bekämpfung und verschiedene
Militäraktionen entgegentrat.

Zu Deutungsmöglichkeiten im Rahmen eines historischen Romans nimmt
Jörgen Bracker Stellung, dessen Buch "ZEELANDER - Der Störtebeker-Roman"
im Oktober 2005 im Murmann Verlag, Hamburg, erschienen ist und dessen
zweite Auflage gerade vorbereitet wird.

Wir laden freundlichst ein. Wenn Sie nicht zu den regelmäßigen Gästen
des Kolloquiums gehören, wären wir dankbar, wenn Sie uns Ihre Teilnahme
anzeigen würden.

Wilfried Ehbrecht
Peter Johanek
Angelika Lampen







From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 3 10:53:19 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Feb 2006 10:53:19 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter, Soester Anzeiger, Januar 2006, Nr. 333
Message-ID: s3e3364f.007@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 03.02.2006, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter -
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage: Soester Anzeiger
2006
Januar
Nr. 333
o. Seitenangaben


Deisting, Heinrich Josef
Werner Erbsälzersohn feierte mit Mozart Fasching
Karnevalsfreuden am Hof des Fürsterzbischofs von
Salzburg 1776

Grzegorcyk, Detlef
Knochen von Nashorn und Löwe im Warsteiner Steinbruch
Karstspalte brachte 8000 Jahre alte Fossilien ans Tageslicht

Pieper, R.
Historische Klöster in Westfalen:
Zisterzienserinnenkloster Welver

Hinke, Wilhelm
"Der Desenberg fesselte unsere Blicke dauernd..."
Der 345 Meter hohe Berg ist das weithin sichtbare
Wahrzeichen der Warburger Börde

Strotdrees, Gisbert
Der schönste Name für Zurückgebliebenheit?
Heimat heute - Gedanken zur Geschichte und Gegenwart
eines oft missdeuteten Begriffes






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 3 11:20:50 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Feb 2006 11:20:50 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 2/2006
Message-ID: s3e33cbf.017@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 03.02.2006, 11:25


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
66. Jahrgang
Februar 2006
Heft 2/2006

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89



S. 37-45
anon.
Alexander Pfänder (1870-1941) - ein berühmter Iserlohner
(Teil 2 u. Schluß)

S.45-61
Lingen, Helmut
Die Kreuzkapelle an der Kaiserstraße:
Ihre Glocken und Orgeln

S. 62-67
Bleicher, Wilhelm
Auf den Spuren von "Stamms Rolle" und der Familie
Stamm in der Obernahmer

S. 68-72
Bleicher, Wilhelm
Einige Bemerkungen zum Gefangenenlager in der Obernahmer






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 3 11:45:47 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Feb 2006 11:45:47 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Soester Zeitschrift, Heft 117, 2005
Message-ID: s3e342c1.077@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 03.02.2006, 11:45


SERVICE: TOC

Soester Zeitschrift
Zeitschrift des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest
Heft 117
2005
ISSN 0176-3946


Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=71

Seiten in Auswahl (AS)


S. 4-14
Thiemann, Bernhard
Die Ausgrabung "Soest-Kattenhol 8"
Grabungsbefunde einer Parzelle am Stadtrand

S. 15-20
Gaffron, Hans-Georg
Die Jona-Inschrift im Marienchor von St. Patrokli

S. 21-44
Becker, Wilhelm
Frühformen indisch-arabischer Ziffern im Codex 24
des Soester Stadtarchivs

S. 45-75
Englisch, Brigitte
Der Hellweg zwischen Mythos und Realität

S. 76-98
Denningmann, Susanne
Aneignung und Kritik des Ramismus in Soest
Logikunterricht am Archigymnasium im 17. Jahrhundert

S. 99-154
Jarren, Volker / Wex, Norbert
Die Soester Stadtgesellschaft im Jahr 1807 -
Familien, Haushalte und Erwerbstätigkeit

S. 155-184
Conrad, Horst
"Morgen um 4 Uhr ists entschieden" - Der Duelltod
des Abraham von Willemer und die Familie von
Bockum-Dolffs zu Sassendorf

S. 185-193
Götz, Roland
Ein Wegestreit in der Kaiserzeit oder Zivilcourage auf
dem Lande

S. 194-207
Köhn, Gerhard
Erntedankfeste in Soest von 1934 bis 1944

S. 208-220
Neuerscheinungen, Anzeigen und Besprechungen

S. 221-224
Löer, Ulrich
Jahresbericht des Vereins für Geschichte und Heimatpflege
Soest e.V. für das Jahr 2004






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 3 11:55:40 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Feb 2006 11:55:40 +0100
Subject: [WestG] [POS] Westf. Landesmuseum f. Kunst und Kulturgeschichte,
wissenschaftliche(r) Volontaer/in, Muenster
Message-ID: s3e34548.036@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 27.01.2006, 11:44


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Westfälischen Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster ist zum nächstmöglichen
Termin eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin /
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Aufgabengebiete:
- eigenständige Mitarbeit an der Organisation und
Realisierung der Ausstellung Skulptur Projekte Münster 2007

- Mitarbeit an der Konzeption, Organisation und Realisierung
von umfangreichen Rahmenprogrammen - wie Vorträgen,
Filmabenden, Diskussionen - parallel zur Laufzeit der Skulptur
Projekte 2007

- Betreuung von Künstlerinnen und Künstlern

- Mithilfe bei der Katalogkonzeption und -redaktion und der
Vermittlungsarbeit

Wir erwarten:

- ein abgeschlossenes Studium der Kunstgeschichte,
Kulturwissenschaft oder eine vergleichbare Qualifikation
möglichst mit Schwerpunkt im Bereich der Moderne und der
Gegenwartskunst

- Erfahrung im Museums- und/oder Ausstellungsbetrieb

- Erfahrung im Verfassen von Texten

- gute Kenntnisse der englischen Sprache, Französischkenntnisse
oder Kenntnisse in einer anderen Sprache (Italienisch, Spanisch)
wären von Vorteil

- Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit und Organisationstalent

Wir bieten:

- die Möglichkeit, sich mit den komplexen Bedingungen eines großen
Ausstellungsprojektes vertraut zu machen und museumspraktische
Kenntnisse zu erwerben

- in Anlehnung an die Regelungen für Rechtsreferendar/e/innen wird
eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 894,25 € brutto gezahlt,
ggflls. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung,
Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern
nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 01/06 bis
zum 14.02.2006 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
- Personalabteilung -
48133 Münster

www.lwl.org






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Feb 6 10:29:01 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 06 Feb 2006 10:29:01 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Datierung_von_Knochen_aus_der_Bl?=
=?iso-8859-1?q?=E4tterh=F6hle_in_Hagen?=
Message-ID: s3e72508.057@cl2-gw03-vs.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 06.02.2006, 07:47


AKTUELL

Neue C 14-Daten liegen vor: 5000 Jahre jünger als ältester Westfale

Über 5000 Jahre alt ist ein Teil der Knochen aus der Blätterhöhle in Hagen.
Das ergaben neue Untersuchungen des Leibniz-Labors für Altersbestimmung der
Universität Kiel. Damit sind die Individuen 5000 Jahre jünger als der
"älteste Westfale", der auch in der "Blätterhöhle" bei Hagen gefunden wurde.
Die nun vorliegenden Daten beweisen, dass in mindestens zwei Zeitphasen
Menschen in der Höhle begraben wurden. Das erste Mal vor rund 10.700 Jahren
(Frühmesolithikum), als die Menschen noch Jäger und Sammler waren - und noch
einmal über 5000 Jahre später.

Zwischen 3000 und 3600 v. Chr., so die Ergebnisse der letzten
naturwissenschaftlichen Untersuchungen, wurden die Menschen in der
"Blätterhöhle" zur letzten Ruhe gebettet. Untersucht wurden vier
Unterkiefer, ein Oberschenkel- und ein Oberarmknochen. "Durch die
Altersbestimmung können die menschlichen Überreste in einen späten Abschnitt
der Jungsteinzeit, dem sogenannten Jungneolithikum, eingeordnet werden", so
Dr. Jörg Orschiedt, Abteilung Archäologie des Historischen Centums Hagen.
Verzierte Keramikscherben wurden bisher nicht gefunden. Das macht es
schwierig, die Kulturepoche richtig einzuordnen. In Frage käme die weit
verbreite Michelsberger- oder die Wartberg- Kultur.

"Anders als in anderen Regionen zu dieser Zeit, gab es in Hagen und im
südlich angrenzenden Deutschland nicht die Sitte der Kollektivgräber, wie
sie weiter nördlich in dieser Zeit üblich war", betont Orschiedt. Da in den
Regionen, in denen keine Großsteingräber existieren, auch keine Bestattungen
bekannt sind, sind die menschlichen Überreste aus der Blätterhöhle als
seltener und überregional bedeutender Fund zu werten.

In diesem Jahr sollen weitere Grabungen in der Blätterhöhle stattfinden, um
mehr über die steinzeitlichen Vorfahren herauszufinden. Wissenschaftliche
Untersuchungen der Knochen sollen helfen, Aufschluss über Ernährung und
Abstammung der jungsteinzeitlichen Hagener zu geben. Auch DNA-Untersuchungen
können dazu beitragen, das Leben der Hagener vor mehr als 5000 Jahren zu
rekonstruieren.


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
www.historisches-centrum.de
www.museum-werdringen.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Feb 6 12:21:11 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 06 Feb 2006 12:21:11 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Farbiger Alerdinck jetzt mit neuem Begleitheft
Message-ID: s3e73f3e.048@cl2-gw03-vs.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Stadt Münster"
Datum: 06.02.2006, 11:47


LITERATUR

Farbiger Alerdinck jetzt mit neuem Begleitheft

Aktuelle Untersuchungsergebnisse zu einem der wichtigsten Stadtpläne Münsters / Karten und Luftbilder im Kundenzentrum im Stadthaus 3 erhältlich

Er gewährt aus der Vogelschau einen Blick auf das alte Münster, stellt Wohnhäuser, Kirchen, Straßen, Plätze und Gräben perspektivisch dar, wirkt durch die farbliche Ausgestaltung besonders lebendig, gehört zu den wichtigsten Stadtplänen der Domstadt und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten "Publikumsliebling" entwickelt. Die Rede ist vom Alerdinck-Plan, den der Maler und Kartograph Everhardus Alerdinck 1636 anfertigte und den das städtische Vermessungs- und Katasteramt seit 1998 in Farbe und mit einem Begleitheft vertreibt. Wegen der großen Nachfrage ist das Begleitheft jetzt überarbeitet und neu aufgelegt worden.

"Der Textteil ist deutlich erweitert worden und etliche farbige Abbildungen sind hinzugekommen", erläutert Michael Tegtmeier, Leiter des Vermessungs- und Katasteramtes. Zunächst stellt das Heft das Leben des Malers Alerdinck und sein historisches Umfeld dar. Anschließend befasst es sich mit der Entstehung der Karte und ihrer inneren Genauigkeit. Kurz beschrieben werden die damaligen Messmethoden und die Vergleiche mit heutigen Kartenwerken. "Die Ergebnisse sind immer wieder verblüffend", berichtet Abteilungsleiter Karl-Werner Mayer. "Der Alerdinck-Plan ist nach heutigen Kriterien bereits äußerst genau."

Eine Besonderheit ist die Präsentation des "Alerdinck" in einer dreidimensionalen Animation, die in einer Diplom-Arbeit an der Uni Duisburg-Essen erarbeitet worden ist. Sowohl die CD-Rom mit dem digitalen Modell als auch der farbig gedruckte Alerdinck-Plan mit Begleitheft können für jeweils zehn Euro im Kundenzentrum Planen - Bauen - Umwelt im Stadthaus 3, Albersloher Weg 33 erworben werden. Dort gibt es außerdem den amtlichen Stadtplan, verschiedene Wander- und Freizeitkarten sowie Luftbilder aus dem Frühjahr 2005, die entsprechend dem gewählten Ausschnitt das eigene Haus oder Stadtviertel zeigen. Im Format DIN A 4 kosten die Luftbilder zehn Euro, größere Formate sind möglich.

Eine ganz neue Idee sind die Geschenkgutscheine, die das Vermessungs- und Katasteramt für ein beliebiges Luftbild oder eine historische Karte anbietet. Weitere Informationen erhalten Interessierte im Kundenzentrum im Stadthaus 3, Tel. 4 92-62 63.


INFO

Herausgeberin: Stadt Münster
Presse- und Informationsamt, 48127 Münster
Telefon: 0251 / 492 1300 - 02, Fax 0251 / 492 7712
Internet: http://www.muenster.de/stadt/medien






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Feb 6 15:24:41 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 06 Feb 2006 15:24:41 +0100
Subject: [WestG] [PORT] Online-Formular / Inhaltsverzeichnisse
von Zeitschriften
Message-ID: s3e76a5b.086@cl2-gw03-vs.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 06.02.2006, 15:00


PORTAL

1. Neues Online-Formular für Mitteilungen in der E-Mailing-Liste


Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

seit dem Start der E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" haben die Moderatorinnen und Moderatoren bereits über 1.300 E-Mails gepostet. Viele Beiträge erreichen uns leider in einem Format, das sich für eine Verbreitung nicht eignet, z.B. als Anhang mit Word- oder PDF-Dateien. Hinzu kommen E-Mails, die eigene Recherchen erfordern würden, da z.B. Absenderangaben oder zentrale Informationen (z.B. bibliografische Angaben bei Veröffentlichungen, Veranstaltungsdaten) fehlen.

Gerne würden wir alle diese Beiträge berücksichtigen, doch mitunter ist der Zeitaufwand für die Aufbereitung einfach zu groß. Um das Format der E-Mails übersichtlicher zu gestalten und das Verfahren zu vereinfachen, bitten wir Sie, ab sofort ein spezielles Online-Formular zu benutzen, wenn Sie Mitteilungen über die E-Mailing-Liste verteilen möchten. Das Formular kann über das Internet-Portal "Westfälische Geschichte" aufgerufen werden.

Die URL lautet:
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=9



2. Als ein Service-Angebot veröffentlichen wir Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften (TOC), die sich mit Themen und Orten der Westfälischen Geschichte beschäftigen. Aus vielen Rückmeldungen wissen wir, dass dieser Service zu den am häufigsten genutzten der Liste zählt. Um auch Zeitschriften insbesondere von kleineren Vereinen berücksichtigen zu können oder solche, die wir bislang nicht posten, bitten wir Sie um Mithilfe:
Schlagen Sie uns Zeitschriften vor, die wir in Zukunft posten sollten, tragen Sie zu den Inhalten bei, indem Sie - völlig unverbindlich - das jeweils aktuelle Inhaltsverzeichnis z.B. Ihrer Vereinszeitschrift über das Online-Formular posten.

Interesse? Melden Sie sich bitte bei: Dr. Marcus Weidner, marcus.weidner at lwl.org


Für Rückfragen oder bei Problemen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Viele Grüße

Ihre
Moderatoren








From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Feb 6 15:29:34 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 06 Feb 2006 15:29:34 +0100
Subject: [WestG] [AKT] SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten
aus Westfalen-Lippe
Message-ID: s3e76b78.016@cl2-gw03-vs.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 06.02.2006, 12:04



SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" einen
weiteren Service an: eine Zusammenfassung von Museums- und Archiv-
Nachrichten des Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred
Hartmann erstellt wird. [MW]

Quelle:
http://www.wdr.de/nachrichten/



WDR-Nachrichten aus dem Münsterland vom 03.02.2006

Neues Zentrum für Restauratoren (13:36)
In Münster ist heute das Technische Zentrum des nordrhein-westfälischen Landesarchivs eröffnet worden. Die rund 30 Mitarbeiter werden hier schadhafte Papiere, Pergamente oder Siegel restaurieren. Das Land hat 1,2 Millionen Euro investiert, um den schleichenden Zerfall des Archivguts zu stoppen. Zudem geht es darum, auch elektronische Daten langfristig zu sichern.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 01.02.2006

Recklinghausen: Wiedereröffnung Ikonen-Museum (11:28)
Das in Westeuropa einmalige Recklinghäuser Ikonen-Museum ist nach siebenmonatiger Renovierungsphase wieder geöffnet. Im 50sten Jahr seines Bestehens haben über 1000 Ikonen, Miniaturen, Stickereien aus Russland, Griechenland und anderen Balkanstaaten wieder einen sicheren Platz gefunden. Noch vor sieben Monaten zeigten sich an den Wänden und auf den Böden des Museums lange Risse, Folgen des Untertagebaus in Recklinghausen. Der Brandschutz war überaltert, ebenso die Klimaanlage. Viele auf Holz gemalte Heiligenbilder drohte der schleichende Verfall. Das Ikonenmuseum zeigt sich seit heute wieder auf der Höhe der Zeit. Heikel war der zwischenzeitliche Umzug der Ikonen. Zu viel Kälte, aber auch zu viel Wärme hätte den empfindlichen Exponaten geschadet. Aber die teilweise mehr als 600 Jahre alten Bilder haben die Renovierungszeit gut überstanden. Die älteste Ikone stammt aus dem 14. Jahrhundert. Sie zeigt das Entschlafen der Mutter Gottes. Solche Ikonen aus der frühen Zeit gibt es weltweit nur ganz wenige. Westeuropas bedeutendstes Ikonen-Museum ist außer montags immer von 10 bis 18 Uhr geöffnet.




Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 01.02.2006

Recklinghausen: Wiedereröffnung Ikonen-Museum (09:15)
Das in Westeuropa einmalige Recklinghäuser Ikonen-Museum ist nach siebenmonatiger Renovierung wieder geöffnet. Im 50sten Jahr seines Bestehens haben über 1000 Ikonen, Miniaturen sowie Stickereien aus Russland, Griechenland und anderen Balkanstaaten wieder einen sicheren Platz gefunden. Mangelnder Brandschutz und Bergschäden machten die Renovierung notwendig, die insgesamt 150.000 Euro gekostet hat.




Nachrichten aus OWL vom 01.02.2006

Märchenmuseum in Kirchenräumen (07:36)
Das Oeynhausener Märchenmuseum findet wahrscheinlich bei der Kirche Unterschlupf. Momentan laufen Verhandlungen zwischen der Museumsleitung und der Altstadtgemeinde, ob Teile der Ausstellung vorübergehend in Kirchenräumen präsentiert werden können. Das Märchenmuseum war am Wochenende wegen Brandschutzmängeln überraschend geschlossen worden. Ob das Gebäude saniert wird, muss der Stadtrat Mitte Februar entscheiden.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 31.01.2006

Stones-Ausstellung wird verlängert (11:52)
Das Stadt-Museum in Münster verlängert die Rollings-Stones-Ausstellung. Fast 30.000 Besucher haben sich bislang die Schau über einen Auftritt der legendären Rockband in den 60er Jahren in Münster angesehen. Zu sehen gibt es außer Fotos auch Ausschnitte aus damaligen Wochenschauen.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 28.01.2006

20 Jahre Lepramuseum in Münster (11:40)
Mit einer Sonderausstellung feiert das Lepramuseum in Münster am Sonntag sein 20-jähriges Bestehen. Es ist das einzige Lepramuseum in ganz Deutschland. Das Museum befindet sich im ehemaligen Leprosorium in Münster-Kinderhaus, einer fast vollständig erhaltenen Anlage für Leprakranke aus dem Mittelalter. Für Besucher ist in dem Haus die Geschichte der Krankheit dokumentiert.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 23.01.2006

Recklinghausen: Ikonen-Museum wieder eröffnet (11:41)
Das Ikonen-Museum in Recklinghausen wird nach sieben Monaten Renovierungsarbeiten am 1. Februar wieder eröffnet. Mit über 1.000 Exponaten aus Russland, Griechenland und den Balkanstaaten gilt es als das bedeutendste Museum für ostkirchliche Kunst außerhalb der orthodoxen Länder. Mit zahlreichen Veranstaltungen feiert das Museum in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen.


Nachrichten aus OWL vom 20.01.2006

FDP-Streit über Kloster Dalheim (06:36)
In der FDP ist ein offener Streit über das Kloster Dalheim ausgebrochen. Anlass ist ein Antrag der liberalen Fraktion im Landschaftsverband. Darin wird ein vorläufiger Baustopp für das Klostermuseum im Kreis Paderborn gefordert. Die FDP in Lichtenau reagierte mit Empörung auf den Antrag. Er sei mit den Liberalen in OWL nicht abgesprochen gewesen.

Die Bezirksvorsitzende Gudrun Kopp wird aufgefordert, derartige Alleingänge der Fraktion im Landschaftsverband künftig zu stoppen.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 16.01.2006

Ehemaliger Siegener Kaufhof wird umgebaut (16:08)
Der Umbau des ehemaligen Kaufhofs in der Siegener Oberstadt zu einem Medien- und Kommunikationszentrum hat heute begonnen. In 10 Monaten sollen dort die Volkshochschulen der Stadt Siegen, die Bücherei und das Stadtarchiv einziehen. Das Gebäude hat rund anderhalb Millionen Euro gekostet, der Umbau wird dreieinhalb Millionen Euro kosten. Die Stadt Siegen hofft, dass das Land NRW rund 70 Prozent der davon übernimmt.


Nachrichten aus OWL vom 19.01.2006

Biermuseum in Nieheim (16:37)
Die Stadt Nieheim im Kreis Höxter hat ihr neues Biermuseum vorgestellt. In einer kleinen Brauerei des Museums wird künftig traditionelle westfälische Braukunst demonstriert. Das "Nieheimer Bürgerbier" soll auch in den Gaststätten der Weberstadt ausgeschenkt werden. Das Biermuseum ist Teil der kulinarischen Erlebnismeile "Westfalen Culinarium". Das Nieheimer Kulturprojekt für 3,5 Millionen Euro umfasst mehrere Museen und soll Ende April eröffnet werden.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 19.01.2006

Mehr Besucher in Museen (13:58)
Die Besucherzahlen der Museen des Märkischen Kreises sind im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Die Burg Altena hatte mehr als 67.000 Besucher. Das sind 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Deutsche Drahtmuseum in Altena erreichte mit mehr als 14.000 Besuchern sogar ein Rekordjahr. Das sei vor allem auf die neuen museumspädagogischen Angebote zurückzuführen, erklärte Museumsleiter Stefan Sensen.


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 7 11:36:46 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 07 Feb 2006 11:36:46 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Berenger (Red.): Archaeologie in Ostwestfalen, Bd. 9
Message-ID: s3e88675.018@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Georg Eggenstein"
Datum: 06.02.2006, 20:40


LIT
Daniel Bérenger (Red.)
Archäologie in Ostwestfalen, Bd. 9
ISBN 3-89534-569-5
Preis 9,90 €


300.000 Jahre Geschichte in Westfalen - Ein einmaliger Überblick

In den letzten Jahren kam es in Westfalen immer wieder zu spektakulären archäologischen Funden, die bestimmte Aspekte der Vergangenheit blitzlichtartig beleuchten. Aber auch durch die tägliche Arbeit der Archäologen wird unser Wissen von der Ur- und Frühgeschichte ständig erweitert. In einem aktuellen Buch, herausgegeben von der "Gesellschaft zur Förderung der Archäologie in Ostwestfalen e.V", liegt jetzt erstmals ein umfassender Überblick über 300.000 Jahre Geschichte vor. Forschungen aus dem gesamten westfälischen Raum und darüber hinaus werden vorgestellt.

Auf 106 Seiten informieren die Chefarchäologen der drei westfälischen Regierungsbezirke und weitere Fachexperten in verschiedenen Beiträgen über die Epochen von der Steinzeit bis ins Mittelalter. Die Informationen stammen somit alle aus erster Hand und stellen jeweils den aktuellen Stand der Wissenschaft dar. Diese Insiderkenntnisse ermöglichen es den Autoren, kulturgeschichtliche Aussagen konkret an den Fundgegenständen zu belegen. Durch 114 größtenteils farbige Abbildungen von Fundobjekten, Ausgrabungen etc. werden die Texte lebendig illustriert. Ein vergleichbares Projekt hat es in Nordrhein-Westfalen bisher noch nicht gegeben.

Die Beiträge im einzelnen:
Priv.-Doz. Dr. Michael Baales beleuchtet die Spuren der ersten Menschen in Westfalen während der Altsteinzeit und verfolgt die Jäger und Sammler bis zum Aufkommen von Ackerbau und Viehzucht in der Jungsteinzeit.
Dr. Daniel Bérenger, der zugleich der Redakteur des Buches ist, beschreibt die Geschehnisse vom Aufkommen des ersten Metalls in der Bronzezeit (ab 2000 v. Chr.) über die Eisenzeit (ab 750 v. Chr.) bis zur Eroberung des Landes zwischen Rhein und Weser durch die Römer um Christi Geburt. Dabei ist für die Geschichte unserer Region keineswegs nur die Varusschlacht von Bedeutung.
Dr. Georg Eggenstein zeigt anhand reicher Fundstücke auf, dass die Germanen in den Jahrhunderten nach Christi Geburt keineswegs primitiv im Urwald lebten. Bereits in dieser Epoche, in der Fachsprache Römische Kaiserzeit genannt, blühten wirtschaftlicher Austausch und Fernhandel.
Dr. Christoph Grünewald informiert über die neuesten Forschungsergebnisse für das frühe Mittelalters (5. bis 9. Jahrhundert). Grundlegende Errungenschaften wie die Christianisierung Nordwestdeutschlands gehören in diese Phase, in der auch überregional Grundlagen für die Entstehung unseres modernen Europas geschaffen wurden.

Alle Beiträge sind gut lesbar geschrieben und allgemeinverständlich. Trotzdem werden die Informationen auch höheren Ansprüchen gerecht, und für speziell Interessierte gibt es Listen mit weiterführender Literatur. Das Buch kann unter der Bezeichnung "Archäologie in Ostwestfalen, Bd. 9" überall im Buchhandel bezogen werden (ISBN 3-89534-569-5), Preis 9,90 €.

Die Gesellschaft zur Förderung der Archäologie in Ostwestfalen wurde 1996 als gemeinnütziger Verein gegründet, um auf das reiche kulturelle Erbe unserer Region aufmerksam zu machen. Ihre wesentliche Aufgabe ist die Unterstützung und finanzielle Absicherung der zunehmend durch Einsparungen betroffenen archäologischen Arbeit (www.gefao.de).



INFO

Kontakt:
Dr. Georg Eggenstein
Projekt Siedlungsforschung
Busdorfwall 2
33098 Paderborn
Tel.: 05251/778994
E-Mail: siedlungsforsch at aol.com







From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 8 11:02:59 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Feb 2006 11:02:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Steinzeitfunde in Hagen - Neue C14-Daten liegen vor
Message-ID: s3e9cff0.086@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 06.02.2006, 08:00


AKTUELL

Neue C 14-Daten liegen vor: 5000 Jahre jünger als ältester Westfale

Über 5000 Jahre alt ist ein Teil der Knochen aus der Blätterhöhle in Hagen.
Das ergaben neue Untersuchungen des Leibniz-Labors für Altersbestimmung der
Universität Kiel. Damit sind die Individuen 5000 Jahre jünger als der
"älteste Westfale", der auch in der "Blätterhöhle" bei Hagen gefunden wurde.
Die nun vorliegenden Daten beweisen, dass in mindestens zwei Zeitphasen
Menschen in der Höhle begraben wurden. Das erste Mal vor rund 10.700 Jahren
(Frühmesolithikum), als die Menschen noch Jäger und Sammler waren - und noch
einmal über 5000 Jahre später.

Zwischen 3000 und 3600 v. Chr., so die Ergebnisse der letzten
naturwissenschaftlichen Untersuchungen, wurden die Menschen in der
"Blätterhöhle" zur letzten Ruhe gebettet. Untersucht wurden vier
Unterkiefer, ein Oberschenkel- und ein Oberarmknochen. "Durch die
Altersbestimmung können die menschlichen Überreste in einen späten Abschnitt
der Jungsteinzeit, dem sogenannten Jungneolithikum, eingeordnet werden", so
Dr. Jörg Orschiedt, Abteilung Archäologie des Historischen Centums Hagen.
Verzierte Keramikscherben wurden bisher nicht gefunden. Das macht es
schwierig, die Kulturepoche richtig einzuordnen. In Frage käme die weit
verbreite Michelsberger- oder die Wartberg- Kultur.

"Anders als in anderen Regionen zu dieser Zeit, gab es in Hagen und im
südlich angrenzenden Deutschland nicht die Sitte der Kollektivgräber, wie
sie weiter nördlich in dieser Zeit üblich war", betont Orschiedt. Da in den
Regionen, in denen keine Großsteingräber existieren, auch keine Bestattungen
bekannt sind, sind die menschlichen Überreste aus der Blätterhöhle als
seltener und überregional bedeutender Fund zu werten.

In diesem Jahr sollen weitere Grabungen in der Blätterhöhle stattfinden, um
mehr über die steinzeitlichen Vorfahren herauszufinden. Wissenschaftliche
Untersuchungen der Knochen sollen helfen, Aufschluss über Ernährung und
Abstammung der jungsteinzeitlichen Hagener zu geben. Auch DNA-Untersuchungen
können dazu beitragen, das Leben der Hagener vor mehr als 5000 Jahren zu
rekonstruieren.


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
www.historisches-centrum.de
www.museum-werdringen.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 8 11:09:23 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Feb 2006 11:09:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Eroeffnung des Technischen Zentrums in Muenster,
Aussenstelle des Staatsarchivs Muenster
Message-ID: s3e9d16b.027@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Mechthild Black-Veldtrup"
Datum: 08.02.2006, 09:54


AKTUELL

Eröffnung des Technischen Zentrums in Münster:

Das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen hat am 3. Februar 2006 in
Münster-Coerde das Technische Zentrum und eine Außenstelle des
Staatsarchivs Münster eröffnet.

Dem Landesarchiv NRW gehören neben den vier bis 2003
selbständigen staatlichen Archiven in NRW - dem Hauptstaatsarchiv
Düsseldorf, dem Staatsarchiv Münster, dem Staats- und
Personenstandsarchiv Detmold und dem Personenstandsarchiv
Brühl - neue zentrale Abteilungen an. Die Abteilung für Verwaltung
und Zentrale Dienste sowie die Abteilung für Grundsatzarbeit und
Öffentlichkeitsarbeit sitzen in Düsseldorf, während das Technische
Zentrum als dritte neue Säule des Landesarchivs NRW seinen Sitz
in Münster-Coerde hat.

Das Technische Zentrum leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt
des kulturellen Erbes des Landes und zum Betrieb des Landesarchivs
NRW, indem es mit derzeit 35 Mitarbeitern zwei wesentliche
Aufgabenfelder wahrnimmt: die Bestandserhaltung von Archivgut
und die zentrale IT.

Als Zentrum für Bestandserhaltung - sicherlich eines der modernsten
in Deutschland - umfasst es einerseits eine zentrale
Restaurierungswerkstatt: hier arbeiten die Mitarbeiterinnen bzw.
Mitarbeiter daran, Schäden an Papieren, Pergamenten und Siegeln
zu restaurieren bzw. das Archivgut zu konservieren. Typische
Schadensbilder, die bearbeitet werden, sind z.B. von Mäusen
angenagte oder von Schimmel befallene Akten, brüchige Siegel
oder Einbände u.v.m. Um die Mengen des zu behandelnden
Archivgutes zu bewältigen, werden modernste Verfahren, Prozesse
und Maschinen eingesetzt. Ein beispielhaftes Highlight ist die sog.
Langsiebanfaserungsmaschine, von der es weltweit nur 9 Exemplare
gibt und die dazu dient, weitgehend automatisiert Fehlstellen (Löcher,
Abrisse) in Papier aufzufüllen. Bestimmte Aufgaben, insbes. die
Massenentsäuerung von säurehaltigem Archivgut, wird im Sinne
einer Private-Public-Partnership mit externen Dienstleistern
durchgeführt.

Doch Bestandserhaltung umfasst mehr als Restaurierung bzw.
Konservierung: Archivgut, das für die Benutzung in Originalform
ungeeignet ist, wird im Technischen Zentrum digitalisiert. So können
hier z.B. Urkunden und Pläne bis zu einer Größe von maximal DIN A0
gescannt und elektronisch zur Nutzung angeboten werden - was nicht
nur die Originale schützt, sondern auch für den Benutzer eine
wesentliche Erleichterung in der Handhabung darstellt. Darüber
hinaus ist das Technische Zentrum zuständig für die
Sicherungsverfilmung von Archivgut. Im Auftrag des Bundesamtes
für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wird wichtiges Kulturgut
auf Mikrofilme verfilmt, die dann zentral in einem gesicherten Stollen
nahe Freiburg eingelagert werden. Damit stünden, falls die Originale
einmal zerstört werden sollten, wenigstens noch fotografische
Reproduktionen zur Verfügung.

Zukünftig werden in den Archiven jedoch nicht nur weiterhin
Papierakten anfallen, sondern auch originär elektronische Unterlagen.
Die technische Langzeitarchivierung des elektronischen Archivgutes,
also der Scans und der elektronischen Unterlagen, ist somit eine weitere
Kernaufgabe des Technischen Zentrums. Hierzu entwickelt das
Technische Zentrum in Kooperation mit Partnern Konzepte und Lösungen.
Ebenso werden hier archivfachliche Spezialanwendungen - z.B. das
"Verwaltungs-, Erschließungs- und Recherchesystem für Archive"
V.E.R.A. und das Internet-Archivportal "www.archive.nrw.de" - von
der Entwicklung bis zum Betrieb betreut. Schließlich gehört auch das
Management der IT-Kommunikation an den verteilten Standorten des
Landesarchivs NRW zu den Aufgaben des Technischen Zentrums.

Das Technische Zentrum teilt sich das neue Gebäude an den Speichern
11 mit dem Staatsarchiv Münster, das von den insgesamt sieben
Etagen drei belegt: Ein ganzes Dezernat wandert mit Personal und
Akten vom Haupthaus am Bohlweg nach Coerde und bezieht dort
Büro- und Magazinräume. Es handelt sich um das Dezernat 4, das für
die Justiz- und Finanzbehörden in den Regierungsbezirken Arnsberg
und Münster zuständig ist und die Überlieferung des 19., 20. und
21. Jahrhunderts - von den preußischen zu den Behörden des Landes
NRW - betreut. Die insgesamt fünf in Coerde ansässigen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Staatsarchivs wählen das in den
177 Behörden und Gerichten liegende, für die Nachwelt
aufbewahrungswürdige Schriftgut aus - dabei sondern sie
durchschnittlich 99% aus und erklären nur etwa 1% der Unterlagen
für archivwürdig -, bringen es ins Archiv und machen es dort zugänglich,
so dass die Akten dann am Bohlweg von jedem Interessierten
eingesehen werden können. Der Transport der Akten zwischen Coerde
und dem Bohlweg ist durch einen regelmäßigen Fahrdienst garantiert,
der die Benutzung im Lesesaal am Bohlweg 2 täglich zwischen 8.30
und 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr, ermöglicht.

Auf dem Weg von der Behörde zum Kunden fallen zahlreiche
konservatorische Maßnahmen an wie das Entmetallisieren der
Akten, ihre eindeutige Signierung, Umbettung und Lagerung in
säurefreien Kartons; zu den Arbeiten im Archiv gehören auch
das Erfassen der Akten in einer Datenbank mit kurzer Inhaltsangabe,
der Laufzeit und der eindeutigen Signatur, so dass die Unterlagen
recherchierbar und damit erst benutzbar werden. Auf den 1.200 m²
Magazinfläche ist Platz für 7,5 km Archivgut in Rollregalen, von
denen jetzt ca. 4,4 km belegt werden. Die neue Außenstelle an den
Speichern in Coerde löst somit ein Platzproblem im Hauptgebäude am
Bohlweg.

Die ursprünglich für die Lagerung von Korn geschaffenen Gebäude
erfüllen in idealer Weise die klimatischen Anforderungen, die bei der
Lagerung von Archivgut gestellt werden und lassen sich optimal für
den Werkstattbetrieb nutzen.

Dr. Wolfgang Kahnert, Leiter des Technischen Zentrums
Dr. Mechthild Black-Veldtrup, Leiterin des Staatsarchivs Münster



INFO

Kontakt:
Dr. Mechthild Black-Veldtrup
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Staatsarchiv Münster
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251-4885-136
E-Mail: mechthild.black-veldtrup at lav.nrw.de
URL: www.archive.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 9 09:27:50 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Feb 2006 09:27:50 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Jederzeit Kaffeezeit. Kaffee ist Kultur,
12.02.-28.05.2006, Lage
Message-ID: s3eb0b2c.076@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.02.2006, 12:07


AUSSTELLUNG

"Jederzeit Kaffeezeit!" - Kaffee ist Kultur: Neue Sonderausstellung in
der Ziegelei Lage

Sein Duft liegt heute zu beinahe jeder Tages- und Nachtzeit
in der Luft: Der Kaffee, das Lieblingsgetränk der Deutschen ist
allgegenwärtig. Cappuccino, Latte Macchiato, Espresso und Milchkaffee:
Alles was das Genießerherz begehrt ist ständig und in großer Auswahl zu
haben. Kaum mehr vorstellbar, dass Kaffee einmal ein seltener Luxus war.
Davon erzählt die Ausstellung "Jederzeit Kaffeezeit", die der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Sonntag (12.2.)
um 11 Uhr in seinem Westfälischen Industriemuseum Ziegelei Lage eröffnet.

Die Schau zeigt anhand von rund 200 Exponaten eine Kulturgeschichte der
Kaffeezubereitung und des Kaffeegenusses. Von einer winzigen
Thermos-Espressotasse über handbetriebene und elektrische Kaffeemühlen
sowie einfachen Filterkannen bis hin zu italienischen
Designer-Espressomaschinen reicht das Spektrum der Stücke, die Einblicke
in die Veränderung der Kaffeetrinkgewohnheiten aller sozialen Schichten
und den Fortschritt der Kaffee-Haushaltstechnik geben.

Zwischen "Türken-Trunk" und "Tchibo-Welt" liegt die steile und
schillernde Karriere des Kaffees. Wie diese Entwicklung vonstatten ging,
zeigt die Ausstellung in elf Inszenierungen: Kaffeetrinken zu Hause,
beim Militär, in der Arbeiterkantine, bei der Mitropa, auf der
Kreuzfahrtreise, beim Picknick und zu DDR-Zeiten. Anhand seltener Geräte
und Porzellane tauchen tauchen die Besucher in die vielfältige Welt des
Kaffees ein.

Das exotische Heißgetränk, das bis etwa 1715 nur einer kleinen
Oberschicht vorbehalten war, wurde im 18. Jahrhundert innerhalb weniger
Jahrzehnte zum gängigen Getränk breiter Bevölkerungsschichten.
Kaffeetrinken war zunächst Männersache. Nur sie durften die ersten
Caféhäuser betreten. Später öffneten neben den Kaffee-Schänken auch
Konditoreien. Sie boten neben Kaffee allerlei Naschwerk an und waren bei
Frauen beliebt. Ansonsten wurde der Kaffee bei geselligem Zusammensein
aus edlem Kaffee-Service genossen. Der regelmäßige Konsum daheim setzte
sich langsam bei den Reichen durch.

Angehörige der Mittelschicht zogen später nach, etwa ab den 1820er
Jahren. Die Mittelschichten gönnten sich den Kaffee an Feiertagen oder
bei besonderen Anlässen. Menschen aus der Unterschicht konnten sich kaum
echten Kaffee leisten. Sie griffen auf den Kaffeeersatz Zichorie zurück.
Geröstet wurde der Kaffee über dem Herd, mit Hilfe spezieller
Röstgeräte. Die industrielle Kaffeeproduktion begann Ende des 19.
Jahrhunderts.

"Jederzeit Kaffeezeit" ist eine Gemeinschaftsausstellung des
Europäischen Industriemuseums für Porzellan Selb, des Museums im Schloss
der Porzellanmanufaktur Fürstenberg und des LWL-Industriemuseums
Ziegelei Lage sowie der Kaffeehistorischen Sammlungen Tchibo.

Dirk Zache, Direktor des Westfälischen Industriemuseums, Thomas Krueger,
Leiter des Museums im Schloss der Porzellanmanufaktur Fürstenberg sowie
Karl Dittmar, stellvertretender Landrat des Kreises Lippe, eröffnen die
Ausstellung am Sonntag. Dabei werden sie vom Salonorchester des
Gymnasiums Lage begleitet. Kaffee und Süßes runden die
Auftaktveranstaltung ab.

Zur Ausstellung ist ein Katalog mit dem Titel: Kaffee privat. Porzellan,
Mühlen und Maschinen erschienen (110 Seiten, zahlreiche
Farbabbildungen). Der Katalog ist für 7,80 € im Museum erhältlich.

Für Kinder gibt es eine Kaffeerallye durch die Ausstellung

Begleitveranstaltungen

19. Februar 14.00-17.00 Uhr
Wiener Kaffeetafel - kostenlose Führung mit anschließendem Genuss

22. Februar 15.00 Uhr
"Das Mitmach-Erzählcafé" - Führung mit Kaffee und Gebäck. Dazu liest
Resi Diekmann Kurzgeschichten, Märchen und Sagen zum Thema Kaffee.
Eintritt inkl. Kaffee und Gebäck 6 €

26. Februar 15.00 Uhr
Historisches Kaffeerösten auf der Kochmaschine mit dem Experten und
Kaffeeröster Stefan Bös

5. März 14.00-17.00 Uhr
Italienische Kaffeetafel - kostenlose Führung mit anschließendem Genuss

12. März 15.00 Uhr
Eine Kaffeeexpertin plaudert: "Vom Mörser zum Kaffeeautomaten" mit Ulla
Heise von der GastroCommunication Leipzig.

18. März 14.00-17.00 Uhr + 6. Mai 14.00-17.00 Uhr
Kindercafe
Gemeinsam werden unter anderem Kaffeetassen bemalt, Bilder aus
Kaffeebohnen gefertigt und Muckefuck auf der Kochmaschine hergestellt.
Anmeldung erforderlich! Teilnahmegebühr inkl. Material 5 €

2. April 15.00 Uhr
Modernes Kaffeerösten
Stefan Bös vom Lemgoer Café da Capo zeigt in der Ausstellung, wie er
heute in seiner klei-nen Kaffeerösterei seltene und kostbare
Kaffeespezialitäten röstet.

2. April 17.00 Uhr
Kaffeeseminar
Stefan Bös vom Lemgoer Café da Capo führt die Besucher ein in die Welt
des Kaffeeröstens und der Kaffeezubereitung. Anmeldung erforderlich!
Teilnahmegebühr 10 €

9. April 15.00 Uhr
Die Connewitzer Kaffeemodenschau
Es werden die verrücktesten Modelle aus Kaffeeverpackungen vorgeführt

23. April 15 Uhr + 16.15 Uhr
Ulrich Zobus erzählt Märchen zur Kaffeeausstellung

30. April 14.00-17.00 Uhr
Arabische Kaffeetafel - kostenlose Führung mit anschließendem Genuss

7.Mai 15.00 Uhr
Kaffeehausmusik mit der Musikschule Lage

14. Mai 14.00-17.00 Uhr
Amerikanische Kaffeetafel - kostenlose Führung mit anschließendem Genuss

28. Mai 14-17 Uhr
Griechische Kaffeetafel - kostenlose Führung mit anschließendem Genuss


INFO

Jederzeit Kaffeezeit. Kaffee ist Kultur
12.2. bis 28.5.2006
Westfälisches Industriemuseum Ziegelei Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Geöffnet dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 10 11:24:11 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Feb 2006 11:24:11 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Bracht,
Johannes: "Reidung treiben". Neues Buch ueber die Reidemeister
Message-ID: s3ec77e7.090@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Küster"
Datum: 10.02.2006, 09:15


LITERATUR

Neues Buch über die Reidemeister

"Die ganze Welt kein dergleichen gutes Sortiment von Eisen liefern kann".
So schrieb 1764 der Lüdenscheider Reidemeister Peter Brüninghaus über
die Metallgewerbe der Grafschaft Mark. Zweifellos gehörte das heutige
märkische Sauerland vor der Industrialisierung zu den wichtigsten
metallgewerblichen Regionen Deutschlands. Reidemeister hatten die
Schaltstellen in dieser Wirtschaft inne. Sie kauften die Rohmaterialien,
ließen produzieren und vertrieben schließlich die Erzeugnisse. Dabei
nahmen sie in der Gesellschaft eine einzigartige Stellung ein: Einerseits
waren sie Bauern, andererseits Geschäftsleute mit weitläufigen Kontakten.

Johannes Bracht stellt die Reidemeister ins Zentrum seiner sozialgeschichtlichen
Analyse und gewährt so Einblicke in die soziale Verfassung einer ländlichen
Gesellschaft und die Funktionsweise einer regionalen Wirtschaft vor der
Industrialisierung. Vor allem geht er der Frage nach, auf welcher Grundlage
das Wirken und Wirtschaften der Reidemeister basierte. Welche soziale Stellung
nahmen sie tatsächlich ein? Wie waren die märkischen Reidemeister organisiert
und untereinander verbunden? Wie weit reichten ihre Geschäfte? Haben sie
die Fundamente für die Industrialisierung der Region gelegt?

Das Buch ist in der Reihe "Forum Regionalgeschichte" des Westfälischen Instituts
für Regionalgeschichte (Münster) erschienen und im Buchhandel erhältlich.


INFO

Johannes Bracht: "Reidung treiben". Wirtschaftliches Handeln und sozialer Ort
der märkischen Metallverleger im 18. Jahrhundert (Forum Regionalgeschichte 12).
Ardey-Verlag, Münster 2006. 196 Seiten, brosch., Euro 12,90. Bezug über den
Buchhandel (ISBN 3-87023-106-8).






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 10 11:30:14 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Feb 2006 11:30:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Luedenscheider Gespraech" mit Bartoszewski.
Auschwitz und die Folgen,
Polen und Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg
Message-ID: s3ec7959.055@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "igb"
Datum: 07.02.2006, 17:51


AKTUELL

Einladung zum "Lüdenscheider Gespräch" mit Bartoszewski
dem früheren Auschwitz-Häftling und Außenminister Polens

Auschwitz und die Folgen, Polen und Deutschland seit dem
Zweiten Weltkrieg.

Der Publizist, Historiker und Politiker Bartoszewski wurde
1922 geboren, schloss sich 1940 dem polnischen Widerstand
an und wurde 1940 als "Politischer" nach Auschwitz verschleppt.
1941 schwer krank entlassen nahm er 1944 am Warschauer
Aufstand teil. Nach 1945 wurde er als Journalist verhaftet und
erst nach sechs Jahren entlassen. 1955 wurde er rehabilitiert
und durfte als Historiker arbeiten.

Er wurde weltweit bekannt als streitbarer Demokrat und als einer
der tragenden Unterstützer der polnischen Opposition, besonders
der Solidarno**. 1982 wurde er erneut verhaftet. Von 1990 bis
1995 war er Botschafter Polens in Wien, 2000 Außenminister.
Er hatte unter anderem Gastprofessuren in München, Eichstätt
und Augsburg.

Im Gespräch mit Alexander v. Plato wird er - in exzellentem Deutsch -
den weiten Bogen von Auschwitz und den Nachkriegsgefängnissen
unter einer anderen Diktatur, über die Solidarno** bis zum heutigen
deutsch-polnisch-jüdischen Verhältnis spannen.

Im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang.


INFO

Zeit: Mittwoch, den 15. Februar 2006, 17 Uhr
Ort: Institut für Geschichte und Biographie der Fernuniversität Hagen
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
Tel. 02351-24580
igb at fernuni-hagen.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Feb 13 08:47:19 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 13 Feb 2006 08:47:19 +0100
Subject: [WestG] [Q] Franzoesische Fluechtlinge / Friedhoefe
Message-ID: s3f04808.021@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Hamschmidt, Winfried"
Datum: 09.02.2006, 10:28

Q

An die Mit-Abonnenten

Als Ortsheimatpfleger in Delbrück möchte ich zu einem alten französischen Rauchfass (altfranzösische Inschrift mit Jahreszahl 1524) in der Pfarrkirche St. Johannes Bapt. Näheres über seine Herkunft und den Weg in unsere Pfarrei erforschen. Mündliche Überlieferungen zum Friedhof für französische Priester aus der Zeit um 1800 in Delbrück sind vorhanden. Dazu suche ich Quellen und Literatur über eventuelle gleich gelagerte Vorgänge in anderen Gemeinden.
In diesem Zusammenhang suche ich Informationen über Parallelen zur Verlagerung unseres Friefhofs um 1826 auf Grund eines Erlasses der damaligen Preußischen Regierung.

Wer weiß etwas über französische Priester, die um 1800 aus Frankreich geflohen und in kath. Pfarrgemeinden Westfalens Aufnahme gefunden haben? Gibt es - außer in Paderborn - Literatur dazu?

Wo sind um 1826 neue Friedhöfe außerhalb der Bebauung entstanden und welche Rolle spielte der Erlass der preußischen Regierung bei dieser Verlegung?

Herzlichen Dank für die Bemühungen.

W. Hamschmidt


INFO

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From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Feb 13 08:50:25 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 13 Feb 2006 08:50:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 2000 Jahre Varusschlacht
Message-ID: s3f04864.040@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.02.2006, 08:48


AKTUELL

2000 Jahre Varusschlacht - Länderübergreifendes Kooperationsprojekt vorgestellt

Ein Ereignis der deutschen und europäischen Geschichte steuert auf einen bedeutenden Jahrestag zu: 2009 jährt sich die Varusschlacht zum 2000. Mal. Ein einzigartiges Ausstellungsprojekt in drei Museen, an drei Originalschauplätzen, wird das Geschehen des Jahres neun nach Christus aufbereiten. Es wird in einer Gesamtschau mit Exponaten von Weltgeltung die Hintergründe, die heutigen Erkenntnisse zur Varusschlacht und die Wahrnehmung und Mythologisierung der "Schlacht im Teutoburger Wald" über die Jahrhunderte nachvollziehbar gestalten. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der Landkreis Osnabrück, die Varusschlacht im Osnabrücker Land gGmbH, der Landesverband Lippe und der Kreis Lippe haben sich zum Projekt "2000 JAHRE VARUSSSCHLACHT - IMPERIUM . KONFLIKT . MYTHOS" zusammen geschlossen. Die Vertreter der Kooperation unterzeichneten am Donnerstag, 9. Februar 2006, in Detmold den Kooperationsvertrag und gaben damit das Startsignal für dieses außergewöhnliche Projekt, das deutsche und europäische Geschichte in ihren Zusammenhängen sichtbar und erlebbar machen wird.

"Die Kooperation "2000 Jahre Varusschlacht" wird diesen Wendepunkt der deutschen und europäischen Geschichte würdigen und den Menschen an drei Originalschauplätzen in Erinnerung rufen", erläuterte der lippische Landrat Friedel Heuwinkel während der Auftakt-Pressekonferenz in Detmold. Die fünf Partner wollen mit dem einzigartigen Ausstellungsprojekt Exponate von Weltgeltung in die Regionen holen und einen Beitrag zur historischen und politischen Bildung in Deutschland leisten. "Der Kampf und die Niederlage der Römer im Jahr neun nach Christus gegen die um den Cherusker Arminius versammelten germanischen Stämme, die seit über 15 Jahren in Kalkriese wissenschaftlich erforscht wird, haben die Entwicklung des heutigen Deutschlands und Europas mit beeinflusst. Diese Hintergründe und Zusammenhänge wollen wir über das eigentliche Geschehen der Varusschlacht hinaus den Menschen als ein umfassendes Bild jener Zeit nahe bringen", umriss Dr. Joseph Rottmann, Geschäftsführer der Varusschlacht im Osnabrücker Land gGmbH - Museum und Park Kalkriese - das Fundament der Kooperation 2000 Jahre Varusschlacht". Der Zusammenschluss der Partner, die heute mit der Varusschlacht verknüpft sind, solle dem mit einer Ausstellung an drei Originalschauplätzen einzigartigen Projekt auch in wirtschaftlicher Hinsicht noch mehr Wind unter die Flügel geben. Dr. Rottmann: "Die Kooperation wird Synergien freisetzen im Hinblick auf das Marketing, die Organisation, die öffentliche Präsenz und sich auch positiv auf das Gewinnen von Förderern und Sponsoren auswirken".

"Die drei Ausstellungsorte sind auf das Engste mit der Varusschlacht verbunden", betonte Joachim Bünemann, Vorsteher des Landesverbands Lippe. "Im heutigen Haltern am See war das Verwaltungs- und Militärzentrum der geplanten römischen Provinz im rechtsrheinischen Germanien und damit sicherlich ein häufiger Aufenthaltsort des Varus. In Kalkriese werden seit über fünfzehn Jahren archäologische Forschungen zur Varusschlacht durchgeführt, auf einem Gelände, auf dem römische Legionäre mit Hilfstruppen und Tross von den Germanen geschlagen wurden. In Detmold steht mit dem 1875 eingeweihten Hermanns-Denkmal das imposanteste Zeugnis zum Mythos der Varusschlacht und des Arminius."

Der Projekt-Untertitel "IMPERIUM . KONFLIKT . MYTHOS" verdeutlicht die Schwerpunkte der Ausstellungen an den drei Orten, erläuterte Dr. Rudolf Aßkamp vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Der Leiter des LWL-Museums gewährte einen ersten Einblick: Das Westfälische Römermuseum Haltern, das Zentralmuseum für die Geschichte der Römer in Nordwestdeutschland, widmet sich dem Imperium Romanum auf dem Höhepunkt seiner Macht, der Kunst und Kultur zur Zeit des Kaisers Augustus. Dr. Aßkamp: "Die politischen und militärischen Folgen der Varusschlacht für die antike Welt werden dabei ebenso nachgezeichnet wie Schauplätze und Lebensweg des namensgebenden Protagonisten der Schlacht, Publius Quinctilius Varus."

"Die Varusschlacht im Osnabrücker Land gGmbH - Museum und Park Kalkriese - wird 2009 die aktuellen Ergebnisse aus dann mehr als 20 Jahren wissenschaftlicher Forschung zur Varusschlacht präsentieren", sagte Heidrun Derks, Leiterin des Museums. Schwerpunkte der Ausstellung seien die Erkenntnisse der Archäologie und der begleitenden Wissenschaften. Thematisiert werden auch die noch offenen Fragen zum Ablauf der Schlacht oder zur Zusammensetzung des Heeres. Heidrun Derks: "Ergänzend dazu wird es in Kalkriese eine umfassende Darstellung zum Thema "Konflikt" aus der Sicht der germanischen Völker geben."

Das Lippische Landesmuseum thematisiert die nachhaltige Wirkung und den Mythos um die Varusschlacht. "Die Ausstellung in Detmold wird ihren Blick auf die zeitgenössischen Kulturen der Germanen und ihre Beziehungen zu Rom richten", berichtete Dr. Elke Treude, stellvertretende Direktorin des Lippischen Landesmuseums: "Direkte historische Auswirkungen auf die Entwicklung in Germanien sowie die Reaktionen von Römern und Germanen werden der Verarbeitung dieses Themas im Rahmen deutscher und europäischer Geschichte gegenübergestellt. Die Varusschlacht und ihr siegreicher Feldherr Arminius dienten seit dem 19. Jahrhundert als historisches Leitbild für die Suche der Deutschen nach nationaler Identität."

"Um das Ausstellungsprojekt schon im Vorfeld europaweit anzukündigen, werden wir ein archäologisches Experiment vom Stapel lassen", kündigte LWL-Direktor Wolfgang Schäfer an: "Mit einem originalgetreuen Nachbau eines römischen Kriegsschiffs wollen wir auf die Ausstellung aufmerksam machen. Das Schiff wird auf den Wasserwegen Fahrt aufnehmen, die schon zu Zeiten des Augustus genutzt wurden: Rhein, Lippe, Ems, Weser, Donau und Nordsee. Dabei soll es unserem Römerschiff allerdings nicht genau so ergehen wie der römischen Flotte vor 2000 Jahren: Denn die ist in Unkenntnis der Gezeiten auf Grund gelaufen."

Mit der jetzt unterzeichneten Kooperation stimmen die Partner nicht nur die Inhalte ihrer Ausstellungen aufeinander ab, sondern bauen auch die Organisation des Projekts zusammen auf und starten gemeinsame Projekte. "Eine einheitliche Darstellung des Projekts nach außen unter der Marke "2000 Jahre Varusschlacht" wird die Vermarktung der Aktivitäten unterstützen und dem Projekt eine eigene Identität verleihen", zeigt sich Manfred Hugo, Landrat des Landkreises Osnabrück, überzeugt. Wie Hugo mitteilte, gibt es in Niedersachsen bereits prominente Unterstützung für das Projekt "2000 Jahre Varussschlacht": Ministerpräsident Christian Wulff engagiert sich aktiv als Schirmherr für das Ausstellungsprojekt in Kalkriese und hat es zum Anliegen des Landes Niedersachsen gemacht. Erfreulicherweise, so Hugo, unterstütze auch die Stadt Osnabrück das Projekt "2000 Jahre Varusschlacht", unter anderem mit der Ausrichtung eines wissenschaftlichen Kongresses zum Themenkreis.

Nach dem Start des Projekts wollen sich die Partner nun um Förderer und Sponsoren bemühen, mit denen die ehrgeizigen Ausstellungsprojekte und Veranstaltungen umgesetzt werden. "Insgesamt ein hoch anspruchsvolles und kulturell interessantes Projekt, mit dem wir die Menschen in ganz Deutschland begeistern wollen", so die Kooperationspartner übereinstimmend.

Erste sichtbare Zeichen machen auf die Zusammenarbeit und das hochkarätige Ausstellungsprojekt aufmerksam: Wer die beteiligten Orte Haltern, Kalkriese und Detmold auf der Landkarte verbindet, erhält ein liegendes "V" - wie Varusschlacht -, das Logo der Kooperation, das in Verbindung mit dem Schriftzug "IMPERIUM . KONFLIKT . MYTHOS" den Auftritt des einzigartigen gemeinschaftlichen Ausstellungsprojekts überall begleiten wird. Und: Der "Hermann" in Detmold trägt als Blickfang seit heute eine Schärpe mit der Aufschrift "2000 Jahre Varusschlacht".


INFO

Weitere Informationen zum Kooperationsprojekt "2000 Jahre varusschlacht - Imperium, Konflikt, Mythos" gibt es im Internet www.2000jahrevarusschlacht.de.





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Feb 13 11:41:30 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 13 Feb 2006 11:41:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Einladung zur Kinderuni "Archaeologie", Muenster,
17.02.2006
Message-ID: s3f0708b.086@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Norbert Frie"
Datum: 13.02.2006, 11:35


AKTUELL

Ein dunkler Fleck im hellen Sand, ein verklumptes Stück Metall, ein schlichter Hügel:
Für Archäologen können das alles Hinweise auf uralte Siedlungen sein. Bei der Kinder-
Uni Münster wird der Altertumskundler Prof. Dr. Reinhard Dittmann den rund 800 acht-
bis zwölfjährigen Schülerinnen und Schülern erklären, was Archäologen finden und
welche Schlüsse sie daraus ziehen. Unter anderem wird er über die Rätsel der
orientalischen Siedlungshügel und über die Entstehung der (Keil-)Schrift in
Mesopotamien berichten.


INFO

Vorlesung "Mit der Schaufel auf Zeitreise. Wonach Archäologen graben"
Freitag, 17. Februar 2006, um 16.15 Uhr im Hörsaal H1,
Hörsaalgebäude Hindenburgplatz, 48143 Münster






From muhl at uni-muenster.de Mon Feb 13 12:27:37 2006
From: muhl at uni-muenster.de (Hans Muehl)
Date: Mon, 13 Feb 2006 12:27:37 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2006/03
Message-ID: 43F06D29.5090506@uni-muenster.de>

Von: "Hans Mühl"
Datum: 13.02.2006, 12:03


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-03 für den Zeitraum 29.01.2006 bis zum
03.02.2006 mit insgesamt 38 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Feb 13 16:39:40 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 13 Feb 2006 16:39:40 +0100
Subject: [WestG] [TOC] SuedWestfalen Archiv, 2005, Bd. 5
Message-ID: s3f0b660.016@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Michael Gosmann"
Datum: 13.02.2006, 16:10


SERVICE: TOC

SüdWestfalen Archiv
Landesgeschichte im ehemals kurkölnischen Herzogtum Westfalen und
der Grafschaft Arnsberg
2005
Bd. 5

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=100



Auch die fünfte Ausgabe der Zeitschrift "SüdWestfalen Archiv" ist als
Forum
für das Herzogtum Westfalen (= Gebiet des HSK, des Kreises OE und Teile
der
Kreise SO und MK) gedacht. Zwei Beiträge beschäftigen sich mit einer
Gebäudestatistik von 1795 für das Herzogtum. Diese Quelle ist
interessant,
da statistische Angaben aus kurkölnischer Zeit selten sind. Ihre
Edition
bietet vielfältige Möglichkeiten zur Auswertung. Vier Aufsätze
beziehen
sich auf den Bereich zwischen Haarstrang und Lippe. Zwei Arbeiten
befassen
sich mit den Vor- und Nachfahren der Hebamme Christina Gabriel, die
durch
ihre 1999 gedruckte auto-biographische Lebensbeschreibung vielen
bekannt
sein dürfte. Neue Forschungen zeigen, dass sie Tochter konvertierter
Juden
war und ihr Sohn Theodor 1834 in die USA emigrierte.

Abschließend werden alle Ansprachen und Reden dokumentiert, die zur
Eröffnung des neuen Arnsberger Stadtarchivs am 11.06.2005 und zur
Eröffnung
der Ausstellung "Denn das Erste ist verloren .... Kloster Wedinghausen
-
eine Zeitreise durch Geschichte und Geschichten" am 26.11.2005
gehalten
wurden. Die Themen und Autoren im einzelnen:

1. Die Werler Amtsdrosten 1300-1805 (Heinrich Josef Deisting, Werl),
S.
9-42

2. Die Bauten auf der Burg Hovestadt in den Jahren 1473 bis 1492 (Dr.
Horst
Conrad, Münster), Seite 43-65

3. Ein Verzeichnis der Ländereien des Stratmann-Hofes zu Lippstadt -
Nieder-Dedinghausen von 1536. (Michael Jolk, Werl), Seite 67-73

4. Zur Gebäudestatistik des Herzogtums Westfalen gegen Ende der
kurkölnischen Zeit (1795). Eine neuentdeckte Quelle im Archiv des
Vereins
für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn.
(Dr.
Hermann-Josef Schmalor, Paderborn), S. 75-81

5. Friedrich Anthées "Gebäudestatistik des Herzogtums Westfalen" aus
dem
1795. - Edition - (Renate Borkowski und Michael Gosmann, Arnsberg),
S.
83-124

6. Zwei Hördesche Schulstiftungen für Störmede. (Karl-Josef Freiherr
von
Ketteler, Geseke), S. 125-142

7. Die jüdischen Wurzeln der Arnsbergerin Christina Gabriel
(1766-1835).
(Hans Jürgen Rade, Paderborn), S. 143-159

8. Theodor Müller, ein Emigrant aus dem Sauerland, findet eine neue
Heimat
in St. Louis, Missouri (1834). (Nadja Töws, Arnsberg), S. 161-176

9. Engelbert Seibertz - Heinrich v. Rustige, Arnsberg - Werl.
(Heinrich
Josef Deisting, Werl), S. 177-180

10. Dokumentation der Ansprachen zur Eröffnung des Stadtarchivs
Arnsberg
(11.06.2005) und zur Ausstellung "Denn das Erste ist verloren...
Kloster
Wedinghausen - eine Zeitreise durch Geschichte und Geschichten"
(26.11.2005):
-Kloster Wedinghausen - Ein verlorener Ort kehrt in die Zukunft
zurück.
(Hans-Josef Vogel, Arnsberg), S. 183-188
-Die Geschichte hat in Arnsberg wieder ein Haus. (Prof. Dr. Norbert
Reimann, Münster), S. 189-193
-Europa aus der Erinnerung seiner Regionen gestalten. (Dr. Kazimierz
Wóycicki, Stettin, PL), S. 195-200
-Kloster Wedinghausen - aus der Geschichte heraus entwerfen. (Prof.
Gerhard
Kalhöfer, Köln), S. 203-206
-Kloster Wedinghausen - was ist verloren? (Michael Gosmann, Arnsberg),
S.
209-213
-"Denn das Erste ist verloren..." Eine Ausstellung als Appell an die
Vorstellung. (Prof. Gerhard Kalhöfer, Köln), S. 215-218
-"Denn das Erste ist verloren..." Kloster Wedinghausen in Arnsberg.
Zur
Eröffnung einer ungewöhnlichen Ausstellung. (Hans-Josef Vogel,
Arnsberg),
S. 219-224


INFO

Der Band (ISSN 1618-8934) ist im örtlichen Buchhandel und beim
Stadtarchiv
Arnsberg (Tel.: 02932/ 2011859) zu erhalten. Preis: 12,00 Euro zzgl.
Versandkosten!

Michael Gosmann
Stadt Arnsberg
Stadt- und Landständearchiv
im Kloster Wedinghausen
Klosterstraße 11
59821 ARNSBERG

02932/ 201 1241
stadtarchiv at arnsberg.de
Öffnungszeiten:
Montag u. Mittwoch: 8-12.00 Uhr
Dienstag u. Donnerstag: 8-12.00; 13-16.00 Uhr
Voranmeldung erforderlich!





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 14 09:52:35 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 14 Feb 2006 09:52:35 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Stadtgeschichtliche Publikationen
des Gustav-Luebcke-Museums Hamm
Message-ID: s3f1a910.028@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Maria Perrefort"
Datum: 14.02.2006, 09:02


LIT

Stadtgeschichtliche Publikationen des Gustav-Lübcke-Museums Hamm


Notizen zur Stadtgeschichte
Schriftenreihe des Gustav-Lübcke-Museums Hamm

1: Maria Perrefort: "Freie Bahn für die politische Betätigung der Frau" (Minna Cauer) - Der lange Weg zum Frauenstimmrecht. Hamm 1994. (32 S.)
2,50 €

2: "Alle Gleise führen nach Hamm" - Zur Geschichte des Hammer Bahnhofs. Mit Beiträgen von Sabine Diemer, Markus Meinold und Maria Perrefort. Hamm 1997. (70 S.)
vergriffen

3: Maria Perrefort/Johannes W. Pommeranz: "Schwarz auf Weiß" - Zur Geschichte des Druckereiwesens in Hamm. Hamm 1997. (72 S.)
5,00 €

4: Maria Perrefort: 1848 - Revolution in Hamm? Hamm 1998. (72 S.)
5,00 €

5: KETTEN - KERKER - KNAST - Zur Geschichte des Strafvollzugs in Westfalen, hg. von Maria Perrefort. Hamm 2000. (158 S.)
10,50 €

6: Jutta Thamer: Bauten der Arbeit zwischen gestern und heute - Industriearchitektur in Hamm. Hamm 2000. (122 S.)
15,00 €

7: Die vergessene Geschichte - 775 Jahre Frauenleben in Hamm, hg. von Antje Flüchter-Sheryari und Maria Perrefort. Hamm 2001. (284 S.)
22,50 €

8: Zeitspuren - Die Anfänge der Stadt Hamm, hg. von Georg Eggenstein und Ellen Schwinzer. Hamm 2001. (186 S.)
15,00 €

9: Das Museum auf Wanderschaft - eine Zeitreise zu den Stationen der Sammlung, hg. von Maria Perrefort. Hamm 2003. (153 S.)
15,00 €

10: Germanen! Gräber! und Grafen? - Die Ausgrabungen im Westhafen von Hamm 2001-2003, hg. von Georg Eggenstein. Hamm 2003. (56 S.)
7,50 €

11: Georg Eggenstein/Günter Wiesendahl: Das Geschenk des Grafen - Die Agneskapelle in Hamm zur Zeit der Klostergründung 1455. Hamm 2005. (23 S.)
4,00 €

In Vorbereitung 2006: 12: Maria Perrefort/Diana Lenz-Weber (Hgg.): Westfalen in Bewegung. Die Anfänge der Turn- und Sportgeschichte in Westfalen.


Weitere stadtgeschichtliche Publikationen des Gustav-Lübcke-Museums:

Maria Perrefort/Ellen Schwinzer/Hans-Ulrich Thamer (Hgg.): CARE KÄFER COLA - Ein Lesebuch über Nachkriegszeit und "Wirtschaftswunder" in Hamm. Essen 1995. (250 S.)
10,00 €

Freundschaft - Geschäft - Politik: Heinrich Vogelers Beziehungen zu Persönlichkeiten in Hamm. Mit Beiträgen von Maria Perrefort, Burkhard Richter, Karl-Robert Schütte und Ellen Schwinzer. Hamm 1998. (80 S.)
5,00 €

Maria Perrefort: Hamm in alten Ansichten. Zaltbommel 2002. (80 S.)
18,50 €

Maria Perrefort/Beate Esser-Yildiz/Silke Eilers: Hundert Frauen. Eine Handreichung zur Straßen- und Wegebenennung in Hamm. Hamm 2004. (88 S.)
vergriffen

60 Jahre Kriegsende in Hamm und Kalisz. Fotoausstellung im Gustav-Lübcke-Museum (10.4.2005) und im Bezirksmuseum der Kalischer Region (30.9.2005). Hamm/Kalisz 2005. (46 S.), vergriffen

zu beziehen:
Gustav-Lübcke-Museum
Neue Bahnhofstr. 9
59065 Hamm

02381/175701 Sekretariat
02381/175706 Verwaltung



INFO


Kontakt:
Dr. Maria Perrefort
Gustav-Lübcke-Museum
Neue Bahnhofstr. 9
59065 Hamm
Tel.: 02381/175705
Fax: 02381/172989
E-Mail: perrefort at stadt.hamm.de;
Gustav-Luebcke-Museum at stadt.hamm.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 14 15:47:40 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 14 Feb 2006 15:47:40 +0100
Subject: [WestG] [DID] Workshop mit aktuellen Hintergrundinformationen
zu rechten Subkulturen, MS, 20.03.2006
Message-ID: s3f1fbb4.028@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Querl, Stefan"
Datum: 14.02.2006, 11:03


DID

Rechtsrock, Runen, Bomberjacken
Workshop mit aktuellen Hintergrundinformationen zu rechten Subkulturen, mit Impulsen für Gegenstrategien und konkrete Prävention.

Termin der Fortbildung: Montag, 20. März, 15 bis 18 Uhr in Münster.
Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung bis 3. März jedoch erforderlich. Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller weiterf. Schulformen, Mitarbeitende in der Jugend- und Erwachsenenbildung.

Zum Fortbildungsangebot:
Was tun, wenn rechte Musik, Bomberjacken, Runenzeichen oder Hakenkreuze auf Handydisplays einen "Reiz des Verbotenen" ausstrahlen und regelrecht zum Renner werden in Schulen und jugendlicher Alltagswelt? Das Westfälische Landesmedienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und der Geschichtsort Villa ten Hompel (Stadt Münster) bieten aus aktuellem Anlass einen Workshop an, um Hintergründe auszuleuchten und mit Lehrerinnen und Lehrern sowie Interessierten aus der Jugend- und Erwachsenenbildung mögliche Gegenstrategien zu entwickeln.

Mit dem Informationsaustausch reagieren das Westfälische Landesmedienzentrum und der Geschichtsort Villa ten Hompel auf die für kommenden Samstag angekündigte Demonstration brauner Gruppierungen im Hansaviertel von Münster. Rechte Rattenfängerei finde eben nicht nur durch solche provokanten Aufmärsche auf der Straße, sondern - quasi wie in der historischen Sage aus Hameln - mit Musik und mit Mitteln geschickter Verführung statt, erinnern Dr. Markus Köster, Leiter des Landesmedienzentrums, und Stefan Querl von der Villa ten Hompel. Oft beschreiben ihnen Lehrkräfte, Schüler oder ratsuchende Eltern solche "Vorfälle" und Probleme in Schule und Freizeit.

Ob Rechtsrock, Provokation durch Kleidung, Glatzen, Pogen auf Partys, ob Runenschmierereien, Hakenkreuz-Animationen fürs Handy, "Schulhof-CD", PC-Spiele oder andere Propaganda aus Brenner und Netz: Die Palette ist breit, die Symbolik der verschiedenen Szenen wechselhaft und für Außenstehende schwer durchschaubar. Doch wo ergeben sich Chancen zur Prävention oder konkrete Gegenstrategien, wenn braune Subkulturen zum Renner werden oder gar ganze Trends dominieren?

Mögliche Antworten und Hintergrundwissen zu den einschlägigen Jugendkulturen soll der Workshop liefern, der Lehrerinnen und Lehrern sowie Interessierten aus der Jugend- und Erwachsenenbildung nach Voranmeldung offen steht. Referieren wird Michael Sturm, Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter für Fachdidaktik Geschichte an der Universität Leipzig.

Die Veranstaltung findet statt am Montag, 20. März, von 15 bis 18 Uhr am Geschichtsort Villa ten Hompel, Kaiser-Wilhelm-Ring 28 in Münster. Die Teilnahme ist kostenfrei. Auch Kleingruppen aus Kollegien können gemeinsam teilnehmen. Anmeldungen bitte per Mail an stefan.querl at stadt-muenster.de. Informationen gibt es auch unter Telefon 0251/492-7107. Anmeldeschluss ist Freitag, der 3. März.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Workshop Rechtsrock, Runen, Bomberjacken als Fortbildungsangebot
Datum: Montag, 20. März 2006, 15 bis 18 Uhr
Westfälisches Landesmedienzentrum (LWL) in Kooperation mit dem Geschichtsort Villa ten Hompel (Stadt Münster)
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
D-48145 Münster
Tel.: 0251/492-7107
Fax: 0251/492-7918
E-Mail: stefan.querl at stadt-muenster.de
URL: www.westfaelisches-landesmedienzentrum.de sowie www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel

Kontakt:
Stefan Querl
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
D-48145 Münster
Tel.: 0251/492-7107
Fax: 0251/492-7918
E-Mail: stefan.querl at stadt-muenster.de
URL: www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 14 15:51:09 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 14 Feb 2006 15:51:09 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 1, Teil 1
Message-ID: s3f1fc87.041@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 09.02.2006, 14:06


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2006, Teil 1


Heimatkalender

Münsterland - Jahrbuch des Kreises Warendorf - 55. Jg. 2006. Gesundheit und Krankheit im Wandel der Zeit. Hrsg.: Kreisheimatverein Beckum-Warendorf e.V., Waldenburger Straße 2-4, 48231 Warendorf, Tel.: 02581/532197, 448 S., 12,00 €.
P. Leidinger: Krankheit und Gesundheitsfürsorge im Wandel der Zeiten (11). W. M. Schneider: Die Hospitäler der Benediktinerabtei Liesborn (20). H. Schürbüscher: Mittelalterliche Herbergen und Hospitäler in Beckum (23). W. M. Schneider: Siechen- und Pesthäuser im Bereich des Kreisdekanats Warendorf (26). H. Schürbüscher: Das Siechenhaus in Beckum (33). A. Smieszchala: Die Pest - wie Warendorf sie in seinen Mauern bekämpfte (35). B. Thomas: Gerhard Gise (1621-1707) - Arzt und Bürgermeister in Warendorf. Fürstlicher Leibarzt, Buchautor und Hofrat (44). K. Bernhardt: Das Rinkeroder Armenhaus - wiedererrichtet im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold (46). R. Klötzer: Das Dreinsteinfurter Armenhaus - Vorläufer des Marienhospitals (50). Kl. Gruhn: 1702: Ein ungewöhnliches Werk der Medizin erscheint in Warendorf (58). H. Schürbüscher: Johannes Schwinn - ein Feldscher und Bader (62). Kl. Schwinger: Krankheiten und ärztliche Versorgung in Telgte (65). J. Gojny: Das Medizinalwesen in Kriegszeiten im 19. und 20. Jahrhundert im Kreis Warendorf (72). K.-W. Bornemann: Joseph Zumloh und die Gründung des Josephs-Hospitals in Warendorf 1843 (89). M. Biller: Das Josephs-Hospital Warendorf - ein modernes Krankenhaus mit Tradition (93). H. Schürbüscher: Kaplan Wilhelm Emanuell Freiherr von Ketteler und die Gründung des Krankenhauses in Beckum 1848 (97). H.-G. Fascies: Von Hilfsgesellschaften zum Deutschen Roten Kreuz in Sendenhorst (101). Kl. Beck: Von der Funkstation der Wehrmacht zur geriatrischen Rehabilitations-Klinik "Maria Frieden" in Telgte. Ein Beispiel für die geriatrische Versorgung im Kreis Warendorf (105). Kl. Beck: Vom Armen-, Leprosen- und Waisenhaus zur Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie. Das "St. Rochus-Hospital" in Telgte (114). H. Schürbüscher: Das Elisabeth-Krankenhaus in Beckum seit 1902 (128). H. Schürbüscher: Das Vinzenzhaus in Beckum als Vereinslazarett im Ersten Weltkrieg (130). G. Friedrich: "Eines der allermodernsten und vollkommensten in ganz Westfalen". Aus der Geschichte des St. Franziskus-Hospitals Ahlen (132). E. Buntenkötter: Das St. Vitus-Hospital Everswinkel 1886-1976. Vom Krankenhaus zum Wohnheim (137). P. Schwake: Das St. Josef-Hospital in Ennigerloh. Die Umwandlung des Krankenhauses in ein Seniorenheim (149). R. Barth: Die Ärzte in Ennigerloh (158). E. Stutenkemper (*)/ R. Barth: Das Marienhospital in Enniger. Vom Krankenhaus zur modernen Heilstätte (160). R. Barth: Westkirchen - Ambulanzstation und Krankenversorgung (164). Kl. Senger: Das Ostenfelder Krankenhaus. Aus dem Tagebuch der ehemaligen Ordensschwestern (165). F. Hesselmann: Das St. Josef-Stift in Sendenhorst. Vom Krankenhaus zur Fachklinik (174). F. Hesselmann: Das St. Josefs-Hospital in Albersloh (179). B. Lütkemöller: Das Oelder Vereinslazarett im Ersten Weltkrieg (184). P. Leidinger: 151 Jahre Marien-Hospital in Oelde. Vom Hospital zum Fachkrankenhaus (189). A. Russell: Die Entwicklung des Gesundheitswesens in Sassenberg (192). S. Wiengarten: Vom Beelener Krankenhaus St. Elisabeth Hospital zur Altenhilfeeinrichtung Haus St. Elisabeth (202). J. Gojny: Ein Konflikt im Ostbeverner Gesundheitswesen der Nachkriegszeit (210). U. Gehre: Einst Gesundheitszentrum im Südkreis. Als Bad Waldliesborn noch zum Kreise Warendorf gehörte (214). R. Nünning/M. Schäpermeier: Zur Entstehung des Malteser Hilfsdienstes in der Bundesrepublik, in Westfalen und im Kreis Warendorf (217). H.-J. Schwerbrock: Die Hospizidee - ein offener Umgang mit schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer (228). W. Altefrohne: Hospiz - nicht nur ein Ort, sondern eine Lebenseinstellung. Die Hospizbewegung in Warendorf (232). U. Gehre: Indische Schwestern als Helferinnen in Deutschland. Der von Schwester Petra Mönnigmann gegründete Orden "Dienerinnen der Armen" (237). B. Rudnick/B. Stapel: Die Ausgrabungen im Weitkamp in Oelde 2002-2004 (239). H. Mesch: Anion 955 - Einen 2005. Zum 1050. Ortsjubiläum des Kirchdorfes Einen. Aus dem Festvortrag am 10. Januar 2005 (244). W. Laukemper: Priesterwirken in und aus Vellern auf der Basis der Priesterbildung durch die Generationen (260). W. Tillmann: Die Freifrau und der Pfarrer. Ein Rechtstreit um separate Kirchenplätze in Ostenfelde (266). J. Gojny: Die industrielle Entwicklung der Stadt Ahlen von 1914 bis 1975 (276). H. Gövert: Ausgrenzung der Juden im Amt Liesborn-Wadersloh. Die Rolle der Mitläufer (285). Kl. Beck: Der jüdische Friedhof in Telgte. Bestandsaufnahme und Neugestaltung (295). J. Gojny: Die Rüstungsindustrie während des Zweiten Weltkriegs in Ahlen im Spiegel der Berichte der Rüstungskommandos Osnabrück und Recklinghausen (298). J. Rath: Bomben auf Drensteinfurt. Verlauf und Hintergründe des Luftangriffs am 23. März 1944 (307). A. Priever: Vagabundierende Altäre. Anmerkungen zum Schicksal des Hochaltars und des Heilig-Kreuz-Altars der ehemaligen Klosterkirche Liesborn (327). P. Schwake: Das Bild der "Geburt Christi" in der St. Jakobuskirche in Ennigerloh (343). St. Wittenbrink: Die Medaillen auf die 700-Jahrfeier der Stadt Beckum 1924 (348). A. Dolezych/D. Schmidt: Das Spätwerk Fritz Winters im Kunst-Museum Ahlen (353). H. Stratmann: "Nu maakt an, dat Ji nao Huse kuemt, ik kuem no faken nog nao Teegte." Uese Kardinaol un de Liedensmoder von Teegte (362). P. Leidinger: Plattdeutsche Gedichte. Wir stellen vor: Maria Roppertz (373). W. Bentfeld: DIF - Deutsch-Irischer Freundeskreis e.V. im Kreis Warendorf (375). M.-A. Burgdorf: Kreis oder Landkreis? Das ist hier die Frage (378). N. Kampelmann: Seit 25 Jahre Behördenleiter: Dr. Wolfgang Kirsch (384). J. Rath: Landtagswahl im Kreis Warendorf 2005 (387). J. Rath: Bundestagswahl im Kreis Warendorf 2005 (391). E. Klueting: Augustin-Wibbelt-Plakette 2004 an Dr. Ulrich Gehre (395). * Nachrufe (399). H. Otte: Der Kreisheimatverein auf Deutschlandtour. Unterwegs mit Wanderwart Hans-Günther Fascies (403). * Nachrichten aus dem Kreis Warendorf und den Heimatvereinen (407). * Der Kreis Warendorf im Spiegel der Jahreschronik 2004/2005 (422). * Buchbesprechungen (428). J. Rath: Literaturumschau zur Orts- und Kreisgeschichte (438).

Westmünsterland - Jahrbuch des Kreises Borken 2006. Hrsg.: Der Landrat, Kreis Borken, Burloer Straße 93, 46325 Borken. Red.: Dr. Hermann Terhalle mit "Arbeitskreis Kreisjahrbuch", 288 S., 7,50 €, ISBN 3-937432-08-6.
M. Bussmeier: Kreuz bewegt. 1800 Jugendliche tragen das Weltjugendtagskreuz durch den Kreis Borken (13). M. Nehling: Ein neues Pfarrheim für die Kirchengemeinde Schüttenstein (17). H. Pennekamp: "Frostige Zeiten - wir blühen auf". Vredener Gewerbeschau am 16. und 17. April 2005 (19). F.-J. Menker: Geschwindigkeit und Sicherheit (22). L. Stienen/R. Hamann: Der "Fietsenbus" - Erster Fahrradbus im Münsterland. Mit Bus und Fietse den Kreis Borken erkunden (25). R. Hamann: Sprinterbus-Haltestelle mit intelligenter Technik (29). A. Herdering: BürgerBus Heek-Legden-Ahaus hat Verkehrsgeschichte geschrieben. BürgerBus-Treffen mit 42 Vereinen aus ganz NRW (31). M. Lammers: Zweisprachig lernen am Gymnasium Georgianum Vreden. Der bilinguale deutsch-englische Zweig (34). B. van Gember: Das Forstamt Borken als Teil des neuen "Landesbetriebes Wald und Holz NRW" (39). P. Büning: Naturerlebniszentrum Tiergarten Schloss Raesfeld (45). R. Weissenborn: Zum Vorkommen der Stockente im Kreis Borken (50). M. Olthoff: Die Gemeine Keiljungfer (Gomphus vulgatissimus) an der Berkel (53). Chr. Termathe: Die Stiftung Kulturlandschaft Kreis Borken. Neue Wege im Kompensationsflächenmanagement (57). Kl. Siepe: Die Täublinge - Teil 5. Beitrag zur Pilzflora des westlichen Münsterlandes (62). Cl. Köyer: Gagel - Gruit - Bier. Aus der Geschichte des Klosters in Burlo (67). W. Sundermann/G. Letschert: Tod und Bestattung im Raum Bocholt im Laufe der Jahrtausende (71). U. Söbbing: 775 Jahre Südlohn. Die Abpfarrung 1231: Gründungsurkunde der Gemeinde (75). W. Elling: Die Einrichtung des Vredener Krankenhauses im Jahre 1854 (79). U. Söbbing: Der Diebstahl des Gnadenbildes in der Hilgenbergkapelle bei Stadtlohn und die polizeiliche Suche nach den Tätern (83). M. Kleiner: Das Kriegsgefangenenarbeitskommando in Ramsdorf (89). H. Terhalle: Die Besuche des Bischofs Clemens August Graf von Galen in Vreden. Die berühmte Predigt vom 17. November 1937 (95). A. Friedrich: Frühjahr 1938. Volksabstimmung - Bischofsbesuch (103). U. Brebaum: In Memoriam Dr. theol. Engelbert Niebecker. Eine bemerkenswerte Priester-Persönlichkeit (106). H. Tenbohlen: Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in der Gemeinde Groß Reken (111). P. B. Veelken: ... und alles in Trümmer fällt (1939-1945). Erinnerungen bis zur Stunde Null (117). B. Boersema/A. Pfeil. Markt 12 - Museum in Aalten - Eine grenzenlose Geschichte (127). H. Holters: Grenzüberschreitende Aktivitäten im Raum Alstätte-Buurse-Haaksbergen (133). G. Eckstein: Auf Tour durch die deutsch-niederländische Grenzregion. Die Re-Vitalisierung der "Hamaland-Route" (138). T. F. H. Smits: Mundartwandel in Vreden und Winterswijk (141). H. Krosenbrink: Vierzig Jahre "Tag des Platt" (145). G. Buist: Es spukt in der Region (148). H. Kock/J. Spiegel: Skulptur-Biennale Münsterland - Kreis Borken 2005 (157). M. Bellenhaus/I. Teroerde: "Spuren hinterlassen - Spuren finden". Die Ausstellung im Stadtlohner Kunstklärwerk vom 03.04. bis 24.04.2005 (165). S. Kessemeier: Zu den gotischen Skulpturen der Barockkirche Vreden-Zwillbrock. Ansprache anlässlich der Jahresversammlung des Freundeskreises Kirche Zwillbrock am 10. April 2005 (169). J. Holthöfer-Büse: "Kultur guuut" in Rhede (173). H. W. Rodenberg: "Gelegenheit macht Diebe" (178). J. Spiegel: "Nur für Erwachsene". Rockmusik: zensiert, diskutiert, unterschlagen (181). H. Nierstegge: Bundesleistungssingen des Sängerbundes Nordrhein-Westfalen e.V. im Vennehof. Meisterchorsingen mit 36 Chören und 1.402 Sängerinnen und Sängern (188). H. Terhalle: Der Tag des Offenen Denkmals 2005 für NRW in Vreden eröffnet. Ein virtueller Rundgang durch die Vorgängerkirchen von St. Georg Vreden (193). M. Wissmann: Denkmale des Glaubens in sehenswerter Ausstellung. Preisverleihung des Fotowettbewerbs "Wegekreuze und Bildstöcke" im Kreishaus (199). H. Broel: Ein Bronzegrapen aus Isselburg - ein seltener Bodenfund (203). J.-H. Wroblewski/F. Popko/J. Zeune: Archäologie und Bauforschung am Stadtmauerturm von Isselburg (207). T. Menzer: Kleinod wieder erfahrbar gemacht (213). B. Laukötter: Einweihung des Dormitoriums zu Asbeck. Zur Bedeutung einer mittelalterlichen Klosteranlage (217). H. Sonntag: Museumswochen in Gescher (222). L. Kremer: "As dat Läwen so spöllt!" Zur Erinnerung an den niederdeutschen Lyriker und Hörspielautor Alfons Schenke (1940-2001) aus Heiden (231). W. Semmelmann: Leichen genug. Lokalkrimis aus dem Münsterland (236). B. T. Grimmelt: 400 Jahre St. Pankratius-Schützengilde Gescher (241). A. Gördes: Kraommarkt in Borken (245). A. ter Huurne: Kriegsspektakel an der Haarmühle (247). K. Gördes: Partnerschaftstreffen. Beim Partnerschaftstreffen der drei Kreise Ludwigslust, Wesermarsch und Borken wurde intensiv über "Hartz IV" sowie über Natur- und Landschaftsschutz diskutiert (250). J. Heselhaus: Raesfeld besiegelt Partnerschaft mit Kobierzyce/Koberwitz (252). S. Bieler/M. Sylla: Regionale Schulberatungsstelle für den Kreis Borken feierte 25-jähriges Bestehen (254). K. Gördes: NRW-Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg zu Gast im Borkener Kreishaus (256). P. F. Rehbock: Weltrekordversuch in Mariengarden (257). R. Böing: Neue Zweigwerkstatt der Büngern-Technik in Mussum (258). K. Weber: Der Kreis setzt auf's Pferd. Am 13./14. August 2005 präsentierten sich rund 20 Pferdebetriebe aus dem Kreis Borken bei der münsterlandweiten Aktion "Pferde Stärken" (259). B. Sieverding: Europäische Charta für die Straßenverkehrssicherheit (260). D. Böhringer: Chronik des Kreises Borken von Juli 2004 bis Juni 2005 (264). D. Böhringer: Neue Heimatliteratur 2004/2005 (279).

Heimatkalender des Kreises Soest 2006. Hrsg.: Kreis Soest, Red.: Dr. Peter Kracht, Handwerkstraße 3, 59427 Unna, Tel.: 02303-53503, 128 S., ISBN 3-928295-41-1.
W. Riebniger: Zum Geleit (5). Kalendarium (6). F. G. B. Fischer: Zwischen Wasser, Wind und Wolken: Mühlen im Kreis Soest. Einige "Exemplare" haben die gute, alte Zeit überdauert... (31). F. Haarmann: Die Wickeder Gewittermühle. Schaurige Geschichten ranken sich um den einsamen Ort (38). A. Sträter: Die Spreu vom Weizen trennen... Vom Müller zum Verfahrenstechniker für Müllerei (43). P. Kracht: Es ging eine Mühle auf Reisen... "Sändkers Mühle" in Lippetal-Heintrop war bis 1976 in Betrieb (46). Th. Felder: Neues Leben in alten Mühlen. Beispiele in Bad Sassendorf, Soest und Schmerlecke (48). B. Jansen: Mühlen im Kreis: Die wenigsten mahlen noch, ich malte sie fast alle. Zeugen der Vergangenheit mit Farben und Tusche festgehalten (53). J. Laumeier: Die Holzwindmühle auf dem Bröckerberg am Rande Herzfelds. Eine nur fast vergessene Geschichte einstiger Windkraft (60). H. J. Krämer: Von Rüthens einstiger Mühlenpracht. Die Windmühlen in Rüthen (63). U. Grun: Die Mühle vor dem Schneringer Tor (64). U. Grun: Die gräflich Rietbergische Mühle in Oestereiden (65). M. Dietscheidt: Erinnerung an Arnold Geck (68). Th. Frye: 25 Jahre Jürgen Wahn Stiftung (69). P. Kracht: Vom Henker, Bürgermeister und vom Grafen Bernhard... Auch in Lippstadt locken historische Rundgänge Kinder auf die Spuren der spannenden Stadtgeschichte (71). M. Jolk: Erinnerungen an "Werler Köpfe". Gertrud Preke (* 1799), Tochter des Josef v. Mellin? (73). J. Mahlstedt: Im Einsatz für die Meteorologie. Helmi Varnholt ist Wetterbeobachterin in Enkesen im Klei (75). Th. Teimann: Ein Friseur für heiße Köpfe. Emil Sauer blickt den Welveranern seit 70 Jahren in die Haare - und kümmert sich natürlich um den Bart... (77). P. Kracht: "Urlaub gab es nur dann, wenn in Soest Allerheiligenmarkt war..." Willi Arns stand 30 Jahre lang auf dem Wochenmarkt (79). H. Platte: Kostspieliger Empfang für den "Gnädigsten Herrn". Im August des Jahres 1724 war Kurfürst Clemens August von Bayern zu Besuch in Werl (80). M. Moers: Religiöse Zeichen am Wege in der Gemeinde Möhnesee. Karl Drees aus Körbecke investiert viel Zeit zum "Lobe des Herrn" (82). H. Fröhlich: "... daß diesen Leuten ihre Häuser dahin zu setzen aus Gnade zugelassen worden". Die Gründung des Dorfes Sichtigvor vor 350 Jahren (84). U. Löer: Die Kommunionbank der Nicolaikirche in Lippstadt: Bedeutendes Kunstwerk aus der Barockzeit (88). W. von Rüden: Vor 150 Jahren für 250 Taler nach Hemmerde verkauft. Das Schicksal des Werler Hochaltars und des Altars der Bäcker (91). H.-J. Lütkehaus: Auf Pfoten gegen Einsamkeit und Langeweile von Senioren aktiv... Am Möhnesee bietet Altenheim Haus Müller eine einzigartige Art "Arche Noah" für alte Bewohner und deren Haustiere (94). H. Hegeler: Anton Praetorius - ein Kämpfer gegen die Hexenprozesse. Streitbarer Pfarrer wurde 1560 in Lippstadt geboren (97). H. Platte: EDV im Kuhstall. Der Brünis-Hof in Möhnesee wurde fachkundig restauriert (99). I. Schubert-Hartmann: "Kunst bleibt schön, selbst wenn sie viel Arbeit macht". Der Kunstverein Kreis Soest e.V. blickt auf sein 25-jähriges Bestehen zurück (101). * Um die Bundesrepublik Deutschland haben sich verdient gemacht: Verdienstorden vom 01. September 2004 bis 31. August 2005 (105). * Ergebnis der Landtagswahl am 22. Mai 2005 (106). * Ergebnis der Bundestagswahl am 18. September 2005 (108). Kl. Steffenbröer: Renate Schäfermeier (111). W. Riebniger: Robert Becker (112). M. Fröhlich: Heinz Bohs (113). U. Schniedertöns: Bernd Henkelmann (114). W. von Rüden: Robert Schad (115). J. Tommke: Willi Heinrichsmeier (116). G. Dräger: Otto Wiemer (117). H. Fröhlich: Fritz Bamberg (118). W. Maas: Hans Findeisen (119). B. Pusch: Neue Heimatliteratur (120). B. Pusch: Rückblick auf das Jahr. Vom 01. Juli 2004 bis zum 30. Juni 2005 (124).

Siegerländer Heimatkalender 2006. 81. Jg. Hrsg. vom Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.V., Siegen. Red.: Alexander Wollschläger, Netphen. Verlag Vorländer, Obergraben 39, 57072 Siegen. 212 S. Text, 12 S. Anzeigen.
A. Wollschläger: Bahnhöfe auf dem Abstellgleis (6). Kalendarium (8). * Die geografische Lage von Siegen (34). * Zeit- und Festrechnung 2006 (36). * Den Toten ein ehrendes Gedenken (37). * Einsamkeit über alten Bürgergräbern. Stille Betrachtung vergessener Friedhofskunst (53). * Blütenknospen lösen den Winter ab. Vorboten erwachenden Lebens im heimatlicher Flur (54). * Feldgrille als Frühlingsbote. Im April beginnt ihr bekanntes Zirpen (58). * Schutz für gefährdete Stechimmen. Weidenkätzchen am Baum lassen (59). * Meisen singen den Frühling herbei. Sieben Arten an Wilsndorfer Futterhäusern. Haubenmeise neuer Gast (62). * Glocken fliegen nach Rom. Karwoche im Zeichen der Stille (66). * Rot gefärbt und hart gekocht. Das Ei in der Kulturgeschichte (68). G. Zeutzschel: "Sonnabend" oder "Samstag"? Unsere Vorfahren begannen den Tag am Abend (70).* Osterfeuer als Glaubenszeugnis. Im Siegerland lodern zahlreiche Feuer (72). * Zur Balz auf den Berg. Schwalbenschwanz hat sich rar gemacht (74). * Hinter grüner Wand pulsiert Leben. Naturbeobachtung an Sieg, Heller und Asdorf (76). * Sommer oder nicht Sommer? Ist Siebenschläfer nass, regnet's ohne Unterlass (82). A. Lorenz: "Ach, so schenkt mir Coffee ein!" Kaffeemaschine als Kunstwerk des Monats (83). * Wunderschön und so gemein. Kampf gegen den giftigen Bärenklau (90). A. Jung: Kunstformen der Natur. Algen unter dem Mikroskop betrachtet (92). B. Solbach *: Klagetöne im "Wüstseifen". Eine uralte Sage von der Freusburg (98). H. G. Koch: "Justiz-Parthie" gegen Bergbehörde. Mühsame Suche nach einem Gerichtslokal in Kirchen (100). N. Stötzel: Blick in eine tiefe Erzgrube. Grubenporträt auf der "31. Siegerländer Mineralienbörse" (109). B. Steuber: Wetterleuchten über Littfeld. Blitz und Donner im Sekundentakt (116). * Zente gehörte dem Landesherrn. Zehn Garben für den Siegerländer Kornritter (120). U. Lückel: "Freie Liebe" in Wittgenstein praktiziert. Eva von Buttlar und ihre Gesellschaft (1670-1721) (124). * Berleburg als "Ort der Erfüllung". Wanderprediger Ernst Christoph Hochmann von Hochenau (130). A. Wollschläger: Renaissance barocker Lebensfreude. Lohnenswerter Besuch im Berleburger Schloss (137). * Sagenhafter Drüdelstein. Wie die Alten den Druidenstein sahen (142). E. Vierbuchen *: Heimat erfahrbar gemacht. Dorferneuerung in Alsdorf. Häuser mit Vergangenheit (145). B. Steuber: Usfloch noa dr Stadt. Tagesreise von Littfeld nach Siegen vor 50 Jahren (150). A. Jager: Trauermonat November. Mit dem Nebel kommt die Erinnerung an die Toten (154). H. Michel: Bauernregeln für Dezember. Tiefer Schnee - hoher Klee (156). R. Währinger: Winderwanderung zur Alten Burg. Zauber einer winterlichen Berglandschaft (158). E. Isenberg: Oh Tannenbaum, oh Pannenbaum... Weihnachtsbaum klemmte im "Keppeler Dom" (162). K. J. Görg: Qualitätskontrolle beim Weihnachtsbaum. "Ömmer genau, on wänn et bim Chresbaum es" (166). * Spiegelbild der Weihnachtskultur. Ein Elefant stapft durch die Krippenlandschaft (168). * Berberitze im Winter. Bei Mensch und Tier auf der Speisekarte (172). * Überwintern wie ein Zitronenfalter. Insekten und Motoren brauchen Frostschutz (174). * Siegerländer Chronik vom 1. September 2004 bis 31. August 2005 (177).

Heimat-Jahrbuch Kreis Gütersloh 2006. Hrsg.: Kreis Gütersloh in Zusammenarbeit mit dem Kreisheimatverein Gütersloh. Red.: Friedrich Fischer. Gütersloh: Flöttmann Verlag, 2005. 192 S., 9,80 €. ISBN 3-87231-101-8.
Kalendarium (8). J. Temme: War das "Kirmesfeld" in Wiedenbrück im Jahre 985 ein königlicher Lagerplatz? (23). H. Schaub: Die Bedeutung der Ems für die Entstehung des Wiedenbrücker Marktes (28). K. H. Bloch: Hexenverbrennungen in Wiedenbrück im 16. Jahrhundert (32). A. Huss: Die Dorfmühle in Verl und ein Streit um den Zugang zum Ölbach (46). E. Herbort: Erinnerungen an das Postwesen in der Gemeide Langenberg (50). E. Möller: Mit dem Hagener Rezess begann das Simultaneum an der Gütersloher Kirche (55). C.-H. Beune: Das Räsel um den Namen "Pium" für Borgholzhausen (61). R. Sautmann: "Sünne Peider". Seit über 300 Jahren ein Versmolder Dauerbrenner (64). H.-D. Musch: 125 Jahre Verkehrsverein. Die Geschichte der Stadtwerbung Gütersloh (70). R. Zelenka: Heimatmuseum Marienfeld in ständigem Aufwind seit seiner Eröffnung 1999 (77). St. Grimm: Von der Gütersloher Oktobermesse 1931 zur Michaeliswoche (81). M. Beine: Die Brüder Seppeler errichteten 1867 das erste Krankenhaus in Rietberg (86). R. Sautmann: 500 Reichsmark bildeten den Grundstein zum Krankenhaus Versmold (91). D. Henkenjohann: Werther verliert am Ende doch den Kampf um seinen "Patienten Krankenhaus" (101). U. Heckert: Zur Entstehung und frühen Entwicklung der Kreissparkasse Halle/Westf. (106). A. Wiedenhaus: Von "Pättkenschnüwern" und anderen Leichtkrafträdern aus dem Kreis Gütersloh (113). W. Krüggeler: Die Prämienmedaille des Fürsten Kaunitz aus dem Jahre 1766 (120). R. Westheider: Gut Friedrichsruh trat 1932 das Erbe des Hofes Niederschabbehard an (123). J. Ahlke: Klostergarten Herzebrock. Neu gestaltete Anlagen vor historischer Kulisse (128). J. Wohlgemuth: "Kunst vorm Rathaus" reizt seit fünf Jahren in Rietberg zum Hinsehen (134). H. G. Eisenhut: Die "Vom-Zumbusch-Stiftung" fördert seit 25 Jahren die Arbeit junger Künstler (139). M. Beine: Vor 200 Jahren entstand in Rietberg eines der schönsten Rathäuser in Westfalen (144). N. Ellermann: Die Lure diente dem "Braunen" zur Instrumentalisierung germanischer Wesensart (148). J. Sudhölter: Die Realschule am Burgweg trägt den Namen von Landrat Dr. Ernst Osterrath (151). J. Kindler/W. Lewe: Die Familie Fontaine. Vom Lakaien zum geadelten Schlossherrn (155). G. Brüning: Georg Adolf Graf zu Ysenburg. Landrat im Kreis Halle in den Jahren 1875 bis 1896 (162). I. Below/M. Blank: Helene Homilius - eine fast vergessene Künstlerin aus Hörste/Halle i. Westf. (169). W. Hanneforth: In Isselhorst hat die plattdeutsche Sprache noch eine Heimat (174). M. Beine: Neuerscheinungen auf dem heimischen Büchermarkt (178). * Literatur- und Quellennachweise (182).

Jahrbuch Kreis Höxter 2006. Hrsg.: Der Landrat des Kreises Höxter, Moltkestraße 12, 37671 Höxter. 311 S., ISBN 3-938013-06-0.
H. Backhaus: Zum Geleit (9). D. Mann/Th. Ulrich: Vor 60 Jahren gegründet: Das Christliche Bildungswerk DIE HEGGE (11). K. Schmidt: Heiner Stiene: Bilder zum Kreuzweg. Vortrag zur Eröffnung der Ausstellung in der Landvolkshochschule Hardehausen am 13. Februar 2005. W. König: Der Lebensgarten - ein offener, lebendiger Garten mit Seele im Herzen von Amelunxen (21). H.-D. Krus: Gärten im Kreis Höxter von regionaler und kontinentaler Bedeutung: Der Kurpark Bad Driburg und der Park des Schlosses Rheder gehören offiziell zum Europäischen Gartenerbe (27). H. Fiene: Ein großer Erfolg für Veranstalter und Besucher: Der erste "Vördener Apfeltag" am 2. Oktober 2005 (40). D. Koopmann: Eduard Micus (1925-2000): Der Weg nach Arkadien (45). P. Frischemeier/W. Gawandtka: Eine Stadt feiert sich selbst: In 1175 Jahren von der "villa brechal" nach Brakel (52). F. Spieker/D. Brassel: "SpielRäume Brakel" gehen "Ab in die Mitte!" (59). M. A. Jörgens: Graf Hermann Werner (1770-1849) - der erste Vertreter der Linie Bocholtz-Asseburg (63). P. Bonk/K.-H. Schwarze: Das Wasserschloss in Neuenheerse - kultureller Mittelpunkt und touristisches Ziel (71). W. Richter: Zum 100. Geburtstag des Heimatdichters Fritz Kukuk (74). Chr. Longère: "Schatz" vor der Haustür. Die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Walter Steffens erweist sich als fruchtbar für Corvey (77). Kl.-D. Lenz/E. Grünheit: Streifzug durch die 650-jährige Geschichte des Schützenvereins St. Sebastian zu Peckelsheim (83). M. Ströhmer: 700 Jahre Krankenhausgeschichte in Brakel. Oder: Wie "modern" war das mittelalterliche Heilig-Geist-Hospital? (90). P. Möhring: Im Dienst an Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern. Das St. Nikolaus-Krankenhaus in Nieheim während des Zweiten Weltkrieges (98). U. Olschewski: Die Geschichte der Juden in Ossendorf (114). R. Urhahne: Die letzten Kriegstage im April 1945 in und um Rolfzen (129). D. Potthast: Das Kriegerdenkmal von Albaxen. Eine kulturhistorische Betrachtung (133). B. Zymner: Die Wiederherstellung der Kapuzinergruft in Brakel und das Totenbuch der Kapuziner (148). A. Meise: Plädoyer für ein alt gewordenes Kirchlein. Vortrag gehalten am 3. September 2005 anläßlich des 25-jährigen Bestehens des Fördervereins Historisches Kirchengebäude Bödexen (160). G. Tiggesbäumker: "Das Fest in Corvey". Der Besuch des Königs von Preußen am 20. und 21. Oktober 1865 (168). W. Gerking: Wo lag der Corveyer Haupthof Dungen? Ein Beitrag zur Wüstungsforschung (189). M. Koch: Die spätmittelalterliche Kulturlandschaft im Brückfeld bei Höxter (196). R. Ostermann: 975 Jahre Sandebeck (223). F.-J. Dubbi/Chr. Voß: Zur Geschichte der Warburger Zuckerfabrik (234). W. Strümper: Eine antijüdische Demonstration in Warburg (241). M. Welling: Der Weltjugendtag 2005 in Köln und Höxter (249). H. Reiß-Bolland: 40 Jahre Aktion Silberfisch (250). N. Aleweld: Manrode und seine Kirchenbauten. Archäologische Spuren im Bannkreis der St.-Johannes-Nepomuk-Kirche bringen Licht in die Geschichte des Ortes und der Pfarrei Manrode (254). R. Bialas/F.-J. Dubbi: Ein Berg wird ausgestellt. Die Desenberg-Ausstellung im Warburger Museum im "Stern" (264). A. Kösters/F. Grawe/B. Beinlich: Relikte alter Landnutzungsformen: Kalkreiche Niedermoore (270). K. Krajewski: Kulturlandschaft Kreis Höxter - Gemeinsame Positionierung als Bikerregion (277). H. Reiß-Bolland: Anja Niedringhaus - ein Portrait der Pulitzer-Preisträgerin 2005 (281). * Jahresrückblick 2004/2005 (289).





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 14 15:53:39 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 14 Feb 2006 15:53:39 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 1, Teil 2
Message-ID: s3f1fd1f.054@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 09.02.2006, 14:06


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2006, Teil 2


Heimatkalender / Fortsetzung

Jahrbuch Hochsauerlandkreis 2006. Hrsg.: Landrat des Hochsauerlandkreises. Schriftleitung: Norbert Föckeler und Wolfgang Meier. Podszun-Verlag GmbH. Brilon 2005. 160 S., 9,90 €. ISBN 3-86133-403-8.
Kl. Baulmann: 300 Jahre Kloster Brunnen (7). F. G. B. Fischer: Notkommunion 1945. Kindheitserinnerungen an einen vorgezogenen Weißen Sonntag und seine Vorbereitungen zwischen Schutzkeller und Bombenhagel (12). W. Meier: Käthe Reine - Scherenschnitte als Profession. Künstlerin hatte ihre Wurzeln in Giershagen (22). G. Glade: Kriegsgefangene und "Fremdarbeiter" in Hallenberg 1940 bis 1945. Nach den Quellen des Stadtarchivs (27). D. Wiethoff: 550 Jahre Kreuzbruderschaft Meschede. Die einzige heute noch bestehende Bruderschaft dieser Art im Sauerland (45). Der Markt und die Hanse. Über acht Jahrhunderte Marktrecht in Medebach (53). E. Specht/U. Hees: Immer rechts ab! Mit dem Motorrad auf Entdeckungsfahrt im Hochsauerland (57). W. Saure: Neheimer Ratssaal nach jüdischen Mitbürgern benannt. Erinnerungen an die Familie Schnellenberg (68). B. Michels: 100 Jahre Bahnanschluss Winterberg. Geschichte und Geschichten von der Sekundärbahn Bestwig-Winterberg (73). E. Richter: 1756 bis 1763. Chronisten berichten von den Drangsalen der Menschen im Herzogtum Westfalen während des Siebenjährigen Krieges (92). J. von Nathusius: Ein böhmischer Heiliger im katholischen Westfalen (103). D. Wurm: Engelbert Seibertz (1813-1905). Sonderausstellung im Sauerland-Museum Arnsberg würdigt Leben und Werk des bedeutenden westfälischen Porträt- und Historienmalers - Geleitwort (109). J.-G. Pollmann: Ziegelverkaufsorganisationen im Sauerland. Vom Wirtschaftskartell zur Verwaltungshilfe (116). A. Trippe: "Kundt undt zu wissen seye hirmit..." Ein Sauerländer Ehevertrag von 1734 (123). M. Reuther: Wechsel an der Spitze der Kreisverwaltung. Dr. Karl Schneider folgt Franz-Josef Leikop (132). R. Junge/Th. Pointner: Serienmord im HSK... Die Criminale 2005 zog eine literarische Blutspur durch das Hochsauerland (134). H. Himmelreich: "Das Übel betraf nun auch unser Haus". Von der "Pockennoth", dem Blatter-Beltzen und der Schutzpockenimpfung (137). W. Kune: Gevlinghausen und der "Mythus des 20. Jahrhunderts". Ein Beitrag zur Seligsprechung des Kardinals von Galen (1878 - 1946) (147). K.-H. Keller: Kreisschützenbund Arnsberg feierte am Gründungsort den "75.". Chronik dokumentiert 75 Jahre Glaube - Sitte - Heimat (155). N. Föckeler: Rückblick aus dem Kreisarchiv. Zahlen, Daten, Fakten (157).

Jahrbuch des Kreises Unna 2006, Zwischen Ruhr und Lippe - Leben und Arbeiten am Wasser. Hrsg.: Kreis Unna, der Landrat. Bönen: DruckVerlag Ketteler. 201 S., 9,60 €, ISBN 3-924210-50-0.
M. Makiolla: Vorwort (7). F. Schwemin/M. Steinbach: Perspektive 1990: Als Emscher und Seseke noch Schmuddelkinder waren (9). M. Steinbach: Halbzeit beim Emscher-Umbau. Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft (13). J. Stemplewski/H. Streng: Die Seseke ist wieder ein sauberer Fluss (15). S. Junghardt/J. Ruppert: Das Lippeauenprogramm im Kreis Unna. Eine Flusslandschaft verändert sich (20). J. Börste: Die historische Lippekarte (1707). Von Schlachten, Klippen und anderen Hindernissen (24). L. Holzbeck: Kleingewässer im Kreis Unna. Refugien für bedrohte Tier- und Pflanzenarten (37). K. Funke: Der Datteln-Hamm-Kanal. Lebensader des östlichen Ruhrgebietes (40). J. Werner/R. Gill: Über 250 Grundwasser-Messstellen im Kreis. Der unsichtbare Teil des Wasserkreislaufs (44). D. Schiebold: "Fluss Stadt Land" nutzt Potenziale der Wasserkante. Leben und Arbeiten am Wasser (50). H.-J. Kistner: Der "Kömsche Bleier". Rätsel um einen alten Spottnamen (54). W. Patzkowsky: Wasserversorgung im alten Unna. Als das Wasser noch durch Gotten floss (58). P. Kracht: Gelsenwasser versorgt seit 100 Jahren die Hellwegstadt. Immer frisch aus dem Hahn... (62). J. Cornelissen: Das Quellgebiet Mühlhausen/Uelzen. Wasserfontänen schossen einst zwei Meter in die Höhe (64). H. Delkus: Dechiffrierung eines Stadtnamens. Was bedeutet eigentlich Unna? (72). St. Klemp: Die Ruhr als Energiequelle. Aus dem Wasser schöpft Fröndenberg Kraft (75). K.-H. Stoltefuß: Adelssitz wird 400 Jahre alt. Haus Heeren - ein Schlösschen, das im Wasser träumt (78). F. Niklowitz: Unglück in der Silvesternacht 1833. Kirchgänger fanden Tod in der Seseke (82). F. Niklowitz: Eine Bootstour mit Hindernissen. "Lang lebe die Lün'sche Steuermannskunst" (84). F. Niklowitz: Ungewöhnlicher Fischfang in Lünen. Ein stattlicher Stör für den Landesherrn (87). J. Rudolph: Die Fenster der St. Trinitatis-Kirche in Bork. Das Wasser des Lebens (89). P. Höchst: Eine Chance für die Zukunft. Bergkamen - Stadt am Wasser (91). H. Fertig-Möller: Der Hornebach in Werne. Vom langen Kampf gegen das Hochwasser (95). P. Kracht: Natur-Solebad ist ein Aushängeschild der Stadt. Kuren hat in Werne Tradition (97). J. Lichte: Arbeiten aus dem VHS-Foto-Projekt "Wasser". Fotografieren heißt sehen lernen (99). B. Beutner: Ein Nachruf. Hans Linke - Ostpreuße, Kamener, Europäer (112). M. Makiolla: Zum 175. Todestag des Freiherrn vom Stein. Ein großer Reformer und Wegbereiter der Demokratie (115). Th. Hengstenberg: Anerkennung für den Bönener Maler Detlef Pick. Visionärer Künstler und genialer Handwerker (119). P. Kracht: WM-Koordinator Gerd Kolbe hofft auf viele tausend Gäste. Der Ball rollt - bis in den Kreis Unna (125). H. Herkenrath: Ein sonderbarer Kauz. Die Eulen des Kreises Unna (127). F. Niklowitz: 50 Jahre Stadtarchiv Lünen. Heute das Gestern für Morgen bewahren. A. Hintz: Gegen Not und Kriegsmüdigkeit. Das hölzerne Schwert von Schwerte (138). M. J. Kreibich/M. Rasch: Der vergessene Baumeister. Aus dem Leben des Ferdinand Zangerl (145). H. Weckelmann: Über 50 Knappschaftälteste im Kreis Unna. "So ein Ehrenamt kann man nicht ausschlagen" (149). R. Schmitz: VKU löst die Märkische Verkehrsgesellschaft ab. Nach 80 Jahren fahren die Busse in Schwerte anders (151). J. Dupke: Die Versorgungslage in Kamen nach 1945. Von Hamsterfahrten und Schwarzhandel (155). H. Delkus: Auf den Spuren der Freimaurer. Die Unnaer Loge "Zum Born der Wahrheit" (1914-1934) (158). J. von Nathusius: Blick ins 19. Jahrhundert. Spuren jüdischen Lebens im Raum Fröndenberg (167). M. Litziner: "op de Borg" - Rätsel um einen besonderen Ort. 100 Jahre Ausgrabungen im Römerlager Oberaden (175). * Chronik (179). * Vorschau. Veranstaltungen in den Städten und Gemeinden (195). * Verzeichnis der Autoren (198).

Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten 2006. 65. Jg. Hrsg.: Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten e.V., Willy Schrudde, Kettelerstraße 2, 46286 Dorsten-Lembeck, Tel.: 02369/76008. 238 S. Text, 46 S. Anzeigen, 10,00 €.
* Zum Geleit (13). L. Lütkenhorst: Ansichten und Aussichten einer alten und doch jungen Stadt Dorsten (14). * Kalendarium (16). E. Setzer: Hans Lampen (40). E. Setzer: Helmut Nappenfeld (42). E. Corinth/J. Ruppert: Der Wesel-Datteln-Kanal - ein Verkehrsweg in Dorsten mit Zukunft (46). Kl. Rosenkranz: Ein Markt ohne Lücke (53). W. Schulte: Lippefähre "Baldur" verbindet Dorsten und die Herrlichkeit (58). H. Bechter: Wohnstätte "Villa Keller" (61). M. Klein: Big Band Dorsten - Das renommierte Jazzorchester der VHS feiert sein 25-jähriges Bestehen (66). M. Fröhling: Der Dorstener Kunstverein e.V. (70). J. Ulfkotte: Bürgerhaus Altes Rathaus (75). S. Ulfkotte: Kirche unterwegs: Dorstener Jugendliche mit St. Barbara/Barkenberg in Taizé (79). T. Sodmann: Die Sammlung und Publikation der Flurnamen des Westmünsterlandes (86). A. Hernö: Die Bedeutung der Gräberfelder von Lembeck und Deuten für die Frühgeschichte Westfalens (94). M. Ludes: Sankt Paul in Hervest, ein Kleinod auf dem Hügel (98). H. Lüning: Fahrschule Heinrich Lüning - älteste Fahrrschule im Vest Recklinghausen (101). E. Bietenbeck/G. Tüshaus: 150 Jahre Deutener Schule. Ein Beitrag zum Jubiläum der Schule (104). K. Kappe: "Es ist aber doch kein Leben". Auf den Spuren meines Urgroßvaters Johann Kappe (20.12.1876-28.10.1917) (109). K. Jesper: Wie der Pastor von St. Agatha die Ruhrbesetzung in Dorsten erlebte (120). H. Schürholz: Brief meiner Großmutter Maria Schürholz, geb. Henze (1861 - 1956) an ihren Enkel Wolfram Schürholz in russischer Kriegsgefangenschaft (125). H.-J. Schräjahr: 60 Jahre CDU in Dorsten. Die Gründung der CDU und erste Erfolge (131). J. Ulfkotte: Februar/März 1945: Gefangen in Rhade - Aus dem Kriegstagebuch des Niederländers Ruud te Slaa (141). H. Scheffler: Nachbarschaft Uefte-Widau baute eine Kapelle (148). E. Schwane: Kathrienenkermis un Nikolauskermis in Dorsten (151). F. Oetterer: "Nejet", un "Ollet", ut Rhao! (154). W. Duwenbeck: Die neue Trauerhalle am Wulfener Friedhof - Weg ins Licht (158). F. Sondermann/J. Hüls: Nachbarrecht Endeln 1818 - 2005 (160). M. Steiger: Hürlands Kreuz in der Bauernschaft Lembeck-Beck (163). St. Venhoff: "Jänsken, dat ene mot ick di seggen" (166). I. Hinzmann: 125 Jahre Schützenkapelle Rhade. Ein Verein der Generationen verbindet (167). P. Fiege: Mittelniederdeutsche Wörter aus dem Raum Dorsten, die in mittelniederdeutschen Lexiken nicht verzeichnet sind (172). J. Kappe: In Erinnerung an Ludger Göllmann (181). B. Dieckmann von Blanckenburg: Italien vor der Haustür. Die Esskastanie (186). H. Berning/W. Biermann: Die Störche klappern im Hervester Bruch (192). H. u. J. Kleimann: Natürliche Verpackungskünstler. Wilder Wein und Efeu zieren Hausfassaden (194). E. Moers: Susann Müller - Kreative Impulse aus Dorsten (198). W. Schrudde: DVD über die Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten (200). Cl. Brummel: Die Grüne Schule in Bewegung (201). R. Dimke: Wo in Altendorf-Ulfkotte stand früher eine Ziegelbrennerei bzw. ein Ziegelofen? (203). I. Lindner: 30 Jahre Land-Hebamme in der Herrlichkeit (1976 - 2006) (205). R. Hetzler: "Den Dingen auf der Spur" - Petrinum forscht. Wissenschaftsprojekt am Gymnasium Petrinum (209). J. Ulfkotte: Neue Bücher - Die Region im Internet (214). Chr. Setzer: Vom September bis August (220).

Halterner Jahrbuch 2006. Red.: Uli Backmann, Südwall 5, 45721 Haltern, Tel.: 02364/4450. 192 S., 9,80 €.
Kalendarium (8). R. Marwitz/H. J. Rudolf: Zur Geschichte des Hullerner Ehrenmals (21). R. Marwitz: "Ein klein Fonteinichen uff dem Koningsperch". 450 Jahre Wallfahrtsort Annaberg (31). B. Oelmann: Eine Wanderung im Jahre 1825 durch Flaesheim von Flaesheim-Dorf bis Westleven (43). * 50 Jahre 1. Landsknecht-Fanfarenkorps Haltern (51). U. Backmann: Zur Geschichte der Schifffahrt auf Kanal und Lippe. 75 Jahre Wesel-Datteln-Kanal (59). H. Kalfhues: Die Holtwicker Wacholderheide (73). F. Luermann: Auswanderer verlassen ihr Heimatland (79). H. Ring: Maria, Mutter unsres Herrn. Sechs Marienbilder in Kirche und Kapelle in Lavesum (87). E. Meiertöns: Plattdütsk in mien Europa (93). B. Gerding: Ein Sportverein feiert sein 75-jähriges Vereinsjubiläum. DJK Blau-Weiß Lavesum 1931 e.V. (95). R. Marwitz: Zum Konzert ins Kurhotel. Der Bau der Ausflugslokale am See und ihre kurze Blütezeit (105). E. H. Niehues: Wie eine Glocke der Pfarrkirche St. Andreas in Hullern den Krieg überlebte (113). G. Twilfer: Vom Siegel zur Siegelmarke (119). P. Thewes: Aus der Geschichte des Kirchspiels Hamm-Bossendorf (125). G. Zurhausen: Leben mit Schnecken (141). R. Behlert: Auch heute noch naturnah, der Sand- und Mühlenbach in Sythen (145). H. Laakmann: Aus den Aufzeichnungen des Pfarrers Ferdinand Meßmann, Pastor in Flaesheim von 1889 bis 1898 (159). B. Grothusmann: Aus der Schulgeschichte von Hamm-Bossendorf. Die drei Schulen in Hamm-Bossendorf (169). E. Schrief: Arbeit im Losverfahren. Vor 50 Jahren wurde der Tannenberg an das öffentliche Wassernetz angeschlossen (177). B. Mertmann: "Bürgerstiftung Haltern am See" (181). A. Wibbelt: Een christlick Mensk (184). W. Wübbe: Vor 170 Jahren wurde der letzte Wolf Westfalens erlegt (185).




I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Westfälische Forschungen. Zeitschrift des Westfälischen Instituts für Regionalgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. 55. Bd. (2005). Hrsg. von Bernd Walter. Red.: Thomas Küster. Themenschwerpunkt: Ehrenamt und Mäzenatentum - Grundlagen der Zivilgesellschaft im historischen Wandel, hrsg. v. Stefan Gorißen. Westfälisches Institut für Regionalgeschichte, Warendorfer Str. 14, 48145 Münster.
St. Gorißen: Ehrenamt und Mäzenatentum: Eine Einführung (1). N. Rügge: Ehrenämter im frühneuzeitlichen Stadtrat? Überlegungen am Beispiel Herfords im 18. Jahrhundert (17). H.-W. Schmuhl: "Mystiker" oder "falsche Propheten"? Zur religiösen Orientierung Nürnberger Honoratiorenpolitiker im 19. Jahrhundert (41). W. Herbers: Selbstverwaltung zwischen Ehrenamt und Beruf - Der Umgang der Kölner CDU mit der neuen Ordnung der Gemeinden nach 1946 (69). V. F. Drecktrah: Das Amt des Geschworenen. Studien zur Funktion und Bedeutung der Laienrichter in der Elbe-Weser-Region im 19. Jahrhundert (99). J. Requate: Kontrolleure oder Vermittler? Zur Geschichte der ehrenamtlichen Richter im 20. Jahrhundert (115). B. Hausmanns: Auf der ewigen Suche nach Ruhm und Schönheit - Fürstliches Mäzenatentum im 18. Jahrhundert: das Beispiel Clemens August, Kurfürst von Köln, Fürstbischof von Münster, Paderborn, Osnabrück und Lüttich (135). B. Biedermann: Bürgerliches Mäzenatentum im 19. Jahrhundert - Die Rolle des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen als Förderer der Kunst (169). St. Pielhoff: Kulturvermittler zwischen Avantgardismus und Konservatismus: zur ästhetischen Codierung der "Moderne" bei Karl Ernst Osthaus und Fritz Thomée (193). F. Hatje: Zwischen Republik und Karitas: karitative Ehrenamtlichkeit im Hamburg des 18. und 19. Jahrhunderts (239). S. Kill: Freiwilligkeit und Assoziation. Zur Entfaltung des bürgerlichen Vereinslebens in Münster in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (267). B. Hitzer: Glaube, Gemeinsinn und lokale Macht. Bürgerschaftliches Engagement protestantischer Frauen und Männer im Berlin des 19. Jahrhunderts (287). M. Boldorf: Zwischen Nothilfe und Professionalisierung. Ehrenamtliche soziale Arbeit in beiden Teilen Deutschlands nach 1945 (318). G. Lingelbach: Die Geschichte des Ehrenamtes im bundesrepublikanischen Sammlungswesen: Über die Grenzen staatlich durchgesetzter Freiwilligenarbeit (337). R. Blank: Kriegsendphase und "Heimatfront" in Westfalen (361). A. Nolzen: Die westfälische NSDAP im "Dritten Reich" (423). G. E. Sollbach: Das Kriegsende 1945 an der mittleren Ruhr und im Großraum Dortmund (471). D. Pfau: Kriegsende 1945 in Siegen - Bilanz einer Ausstellung (519). R. Reininghaus: Albert K. Hömberg (1906 - 1963). Ein westfälischer Landeshistoriker und Gegner des NS-Staates (535). W. Freitag: Landesgeschichte im Umbruch: Das Beispiel Albert K. Hömberg (559). B. Sicken: Truppendislokation im Vormärz zwischen kommunalem Wettbewerb und politischem Druck - am Beispiel von Bielefeld und Herford (569). * Jahresberichte 2004 (599). R. Bavaj: Staatsexamens- und Magisterarbeiten zur Geschichte Westfalens (629). Kl. Schultze/U. Kortmann: Ausgewählte Beiträge zur geschichtlichen Landeskunde Westfalens in Periodika des Jahres 2004 (639). * Buchbesprechungen (735). Autorinnen und Autoren (865).

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum / Landschaftsverband Rheinland und Westfälisches Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel.: 0201/86206-31. E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
4/2005. M. Krause: Ein Solitär in der Museumslandschaft. Das Hebezeug-Museum von J.D. Neuhaus in Witten-Heven. M. Becker: Die technische Revolution und ihre Kinder. M. Weiss: Höher, schneller, leichter. Turmkrane als Wegbereiter des modernen Schiff- und Hochbaus. E. Schinkel: Schiffs-Hebewerke in China. Teil III: Informationen, Entdeckungen, Projekte. N. Kuschinski: Personenaufzüge als Verkehrsmittel. Der Aufzug im sächsischen Bad Schandau ist 100 Jahre alt. Th. Janssen: Gewaltige Maschinen für große Aufzüge. Fördermaschinen im Steinkohle-Bergbau von Lothringen und dem Saarland. M. E. Knapp: Mehr Tempo für den Umschlag. Die Ruhrorter "Trichterwagen". M. Krause: "Also nur tragen, immer nur tragen..." Innerbetrieblicher Transport in der Tuchfabrik Müller. S. Bardua: Monströse Maschinen versetzen Berge. In Braunkohle-Tagebauen arbeiten die größten beweglichen Geräte der Welt. U. Krüger: Lasten schweben lassen. Seilbahnen von Adolf Bleichert & Co. in Leipzig-Gohlis. H.-P. Bärtschi: Vom Massengut-Transport zum Skilift. Zur Geschichte der Material- und Luftseilbahnen in der Schweiz. W. Ruckdeschel: Ein "Erbe des Herkules" auf der Akropolis. Zur Geschichte einer Hebemaschine von etwa 1830. E. Bergstein: Touristen statt Kohle. Eine Gebirgseisenbahn ist das größte Relikt des Steinkohle-Bergbaus in den französischen Alpen. M. Grube: Braunkohle aus Hamburg. Vom Bergwerk Robertshall in Hausbruch sind nur wenige Relikte erhalten. * Keine Schnapsidee: Bier als Exportschlager. Das "Heineken Experience" in Amsterdam. * Juwel im Bild einer Industriestadt. Das "Jewellery Quarter" in Birmingham. * Graues Gold aus den Bergen. Das Welsh Slate Museum in Llanberis, Nord-Wales. * Erlebniswelt Eisen und Stahl. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte im Saarland. E. Bergstein: Gewerbepark Rohrbacher Spinnerei. S. Bardua: Kein Phönix aus der Asche. Die Brikettfabrik in Mumsdorf wird trotz Denkmalschutz abgebrochen. * "Wir müssen unkonventionelle Wege beschreiten". Industriedenkmalpflege nach der Internationalen Bauausstellung. S. Bardua: Riesige Bahnlandschaft mit seltenen Relikten. In Wustermark bei Berlin arbeitete einst der größte deutsche Rangierbahnhof. N. Tempel: Baukran des Wirtschaftswunders. Das WIM restauriert einen Turmkran von Liebherr als Wahrzeichen für "Aufbau West". N. Tempel: Große Halle und Docks für die Marine. Internationaler Industriekultur-Workshop in der japanischen Hafenstadt Kure. Kl. Pirke: "Wer gut teert, der gut fährt". Die RIM-Sonderausstellung "Abgefahren! Vom Straßenbau im Rheinland" würdigt eine spannende Symbiose von Straßenbau und Industrie. * Drahtseilbahn der Zeche Pauline bei Werden. Th. Schleper: "Der Pott in Farbe". Naive Malerei von Hans Geserick im RIM Oberhausen oder: Mit dem "linken Auge" sieht man besser.

Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.: Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf, Tel.: 0211/45485-0, Internet: www.nrw-stiftung.de, www.nrw-entdecken.de, E-Mail: info at nrw-stiftung.de
3/2005. U. Karn/M. Schamp: Die Kunst des Kühlens im Eiskeller. Als Kühlen noch harte Arbeit war. G. Matzke-Hajek: Gewölle belegen Artenvielfalt in der Urdenbach Kämpe. Aus der Speisekarte der Schleiereule. S. Hense-Ferch: Haus Stockebrand in Möhnesee. Wo man Weihnachten schon an Ostern denkt. M. Grote: Eröffnung des kleinen Rundwanderweges in der Dingdener Heide. Der Weg ist das Ziel. M. Grote: Mitgliederversammlung tagte in Münster. Keine kleinen Brötchen gebacken... R. J. Günther: Im Rüthener Hexentum. Schaudern ist nicht genug. G. Matzke-Hajek: Kopfweidenpflege am Niederrhein. Winterzeit - Weidenzeit. E. Kistemann: Der Freudenthaler Sensenhammer in Leverkusen. Im Takt des Hammers. W. Stapelfeldt: Ein Leben für den Hornissenschutz. Keine Angst vor dicken Brummern. B. Steiner: Neues aus der alten Schule in Burbach. Mehr als ein Vereinsheim.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster, Tel.: 0251/41320.
6/2005. U. van Jüchems: Oh, du fröhliche... Eine Sonderschau im Museum Heimathaus Telgte zeigt Zeitstile und Moden rund um den Weihnachtsbaum. Kl. Sluka: Frisch, frech, furios. "Funtastisch": GOP sorgt in Münster für magische Momente. Kl. Sluka: ...verweile doch! Du bist so schön. Warum sind wir so versessen aufs Glück? Weil es das Leben schön macht. M. Zehren. Schwein gehabt. Seit Jahrhunderten vertrauen Menschen auf Glücksbringer und Maskottchen. Der Brauch, sich zum neuen Jahr per Postgruß Glück zu wünschen, ist jüngeren Datums. Kl. Sluka: Ich wär' so gerne Millionär... Alles begann mit einer Unglückszahl. Vor 50 Jahren schlug in Hamburg die Geburtsstunde für das moderne deutsche Zahlenlotto "6 aus 49". Seitdem sind Woche für Woche Millionen Spieler dem Glück auf der Spur. W. Gödden: Was ist eigentlich Glück? 18 nordrhein-westfälische Autorinnen und Autoren geben in einer Anthologie Antwort auf eine Frage, die uns alle existenziell beschäftigt. U. van Jüchems: Herrin über 100 Hengste. Susanne Rimkus leitet als erste Frau das Landgestüt in Warendorf. A. von Braunschweig: Höchstleistung im Flug. Ausstellung über die schnellen Glücksboten: Brieftauben. M.-St. Andres: Kniffliger Traumjob. Glück gehabt: Zerbrochenes hat Andreas Weisgerber zum Traumjob geführt. St. Werding: Völlig losgelöst... Warum Läufer den Alltag abschütteln können. F. Schütte: "Arbeitslos? - Auf nach Amerika!" Zwischen 1830 und 1900 machten sich rund 300 000 Erwachsene und Kinder aus Westfalen auf den beschwerlichen Weg über den großen Teich. Abenteurer waren die wenigsten, die meisten verließen aus purer Not ihre Heimat, um in der "Neuen Welt" ein bisschen Glück zu finden. R. Doblies: Auf der Suche nach dem "neuen Menschen". Den 100. Jahrestag der "Brücke"-Gründung nimmt die Kunsthalle Bielefeld zum Anlass, die Akteure der berühmten deutschen Künstlergemeinschaft selbst einmal in Bild zu setzen. "Selbstbildnisse - Künstlerbildnisse" heißt die farbenprächtige Schau. J. P. Wallmann: Kunst im Augenblick. Paolinis "Weltausstellung" und Willi Baumeister-Retrospektive im Westfälischen Landesmuseum. S. Müller: Glänzend schön. Lackmuseum Münster zeigt erste große Werkschau der Manufaktur Stobwasser. A. Rossmann: Albert Schulze Vellinghausen. Der Blickdenker. Erinnerung an den Nonkonformisten. J. P. Wallmann: Bibelmuseum. Zurück zum Urtext. Das Buch der Bücher in vielen Handschriften und Drucken. W. Gödden: Wenn das Glück um die Ecke kommt... Auch im neuen Westfalenkalender von Peter Menne geht es um das Thema "Glück". Diesmal hat der Illustrator mit dem Paderborner Kabarettisten Erwin Grosche zusammengearbeitet. U. Straeter: Schweine-Schwick. Eine Humoreske vom Lande. A. Rossmann: Not macht erfinderisch. Gladbecker "Schwimmbadlösung" für Städtische Galerie könnte schon bald weite Kreise ziehen. J. Nunes Matias: Helferin in der Not. Am 4. Dezember ist Barbara-Fest. M. Zehren: Hoesch-Museum. Pulsschlag aus Stahl. Dauerausstellung in Dortmund zeigt Wirtschaftsgeschichte einer Region. V. Jakob: Henny Porten. Wie der Kintopp nach Westfalen kam... Stummfilmstars drehten 1923 in Arnsberg den Film "Das Geheimnis vom Brinkenhof" nach einem heute vergessenen Erfolgsroman des ehemaligen münsterschen Gymnasiasten Joseph von Lauff. H. Gärtner: Unruhepunkt gegen das Vergessen. Der Leiter des Kreismuseums Wewelsburg setzt sich international für Gedenkstätten ein. V. Jakob: Friedrich Arnold Brockhaus. Vom Tuch zum Buch. Zum 200. Geburtstag eines legendären Lexikons. Th. Mense: "Canossa"-Schau 2006. Leihgaben aus aller Welt. Vatikan schickt hochrangige Exponate nach Paderborn. H. Gärtner: Horror Haarausfall. Vor 100 Jahren entwickelte Dr. August Wolff Frisiermittel mit besonderer Wirkung.









From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 14 15:57:20 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 14 Feb 2006 15:57:20 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 1, Teil 3
Message-ID: s3f1fdf6.071@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 09.02.2006, 14:06


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2006, Teil 3


2. Hellweg

Werl 2005 gestern - heute - morgen. Ein Jahrbuch der Stadt Werl und des Neuen Heimat- und Geschichtsvereins Werl e.V. Werl: Verlag der A. Stein'schen Buchhandlung GmbH, 2005. ISBN 3-920980-61-1.
W. Kohn: Das schriftstellerische Wirken des Malers Heinrich Franz Gaudenz von Rustige (1810 bis 1900) (7). D. Buschulte: Das Jahndenkmal im Kurpark (37). L. Rüschenschmidt: Rosenkranz und Kaffeewasser. Persönliche Erinnerungen an die Werler Wallfahrt (41). L. Drewke: Gedenkstätte für Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Werl (47). B. Geilich: Die Gemeinschaften der Masken. Afrikanische Masken der Sammlung Hermann Auf der Heide im Museum Forum der Völker, Werl (49). R. Rensmann: Monika Levenig. In der Königsklasse der Puppendesigner die Queen (61). P. Braß: Budberg - ein Dorf im Wandel der Zeiten (65). W. Halekotte: Werler Vorort mit Pfarrkirche, bedeutendem Wirtschaftszweig und Platz des Königshofes entdeckt (?) (81). G. Krause: 150 Jahre Verbindung zur weiten Welt. 1855 fuhr die erste Eisenbahn in Werl (99). Cl. Peter/M. Rausch: Neue Glocken für die Paulus-Kirche (105). T. Gebhardt: "Salzkörner" sorgen für die richtige Würze in der Werler "Geschichtssuppe" (113). G. Olthoff: Museumspädagogik im Städtischen Museum (115). H.J. Deisting: Alte Gerichtsakten erzählen... (119). H.J. Deisting: "... oder annoch mehrere heilige Oerther in Teutsch - und Welschland zu besuchen". Pilger, Bettler, Abgebrannte und fahrendes Volk auf dem Hellweg (123). M. Bretthauer: Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie. Eine Chance auch für die Gewässer in Werl? (128). * Ehrungen der Stadt Werl. Ehrennadel, Ehrenplaketten, Siederpreis und Werlpreis (135). Kl. Koepsel/J. Doert: Das neue Heimathaus "Zum Backofen" (141). E. Hachmann: Der Neue Heimat- und Geschichtsverein im Jahre 2004/2005. Der Bericht umfasst den Zeitraum vom 1. November 2004 bis zum 31. Oktober 2005 (145). W. Kohn: Werler Limericks (151).

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
473/2005. Th. Spohn: Die Profanbauten des ehemaligen Kanonissenstiftes Geseke (1. Fortsetzung). M. Schraub: Thomas Esel. Ein vergessenes vorweihnachtliches Brauchtum.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
21/2005. * Wo Fahrräder im alten Hamm nicht "geklaut" wurden. Eine Erinnerung an Fahrradwachen im einstigen Stadtzentrum. * "Bäume leuchtend, Bäume glänzend, überall das Süße spendend..." Die Geschichte des Weihnachtsbaumes wird in einer Ausstellung des "Heimathauses Münsterland" in Telgte dokumentiert. H. Multhaupt: "Baustelle Kloster Dalheim" als Besuchermagnet. Die ehemalige Abtei der Augustiner-Chorherren wird zum neuen Westfälischen Museum für Klosterkultur. H. Thomas: "Des deutschen Reiches Einigkeit und seine Macht und Kraft..." Das 1875 eingeweihte neugotische Kriegerehrenmal im Hammer Osten erinnert an die Gefallenen des Krieges 1870/71.
22/2005. I. von Scheven: Ein Schleswig-Holsteiner im westfälischen Binnenland. Wilhelm Jahn war von 1856 bis 1864 Bürgermeister in Hamm. G. Strotdrees: "Heil Dir, Columbus, sei gepriesen..." Hunderttausende Westfalen suchten im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten von Amerika Freiheit, Arbeit und Wohlstand. G. Felder: "Gestern kein Recht, heute keine Gerechtigkeit". Bundesweit erste Dauerausstellung zur Wiedergutmachung von NS-Unrecht im "Geschichtsort Villa ten Hompel" Münster. H. Thomas: Vom "Betenden Krieger" bis zum "Totenmal". Ehrenmale aus unterschiedlichen Zeitepochen zum Gedenken an die Gefallenen der Stadt Hamm.
23/2005: H. Thomas: "Volk - vergiss nicht deine Toten!" Hammer Kriegerehrenmale in der Geithe und in Braam-Ostwennemar erinnern an die Gefallenen der Stadt. G. Beaugrand: Tatjana Barbakoff: Tänzerin und Muse der Künstler. Eindrucksvolle Ausstellung im ehemaligen Gestapo-Gefängnis "Steinwache" in Dortmund. H. Multhaupt: Auf den Spuren der Prämonstratenser am Rand des Münsterlandes. Neue Schrift über die Klostergeschichte von Clarholz. I. von Scheven: Befehligter Pendler zwischen Hamm und Odessa. Beim Ersatzheer in der Hammer Dannevoux-Kaserne 1941-1945. G. Köpke: Meisen-Invasion aus Nordost-Europa. Tausende Tannenmeisen überwintern in den Parks und Gärten unserer Region. * Wer wird der "Thomasesel"? Ein verschollener vorweihnachtlicher Brauch.
1/2005. I. von Scheven: Vom Hammer Kurhaus zum Flughafenrestaurant Köln. Gustav Weißenfeld war mehr als ein Meister der Kochkunst. D. Aschoff: Jüdischer "Brautlauf" anno 1581 mit Hindernissen. Alle Hochzeitsteilnehmer wurden in Dülmen vom Münsteraner Fürstbischof gefangengenommen. H. Platte: Karl August Varnhagen von Ense: Adels-Usurpator eines alten westfälischen Rittergeschlechts. Der Gatte der berühmten Rahel Varnhagen eignete sich zu unrecht den Namen einer adeligen Familie aus Ense bei Werl an. M. Perrefort: Frischer Wind für Körper und Geist. Turnpädagogische Ansätze von Friedrich Kapp (1792 - 1866) am Hammer Gymnasium. G. Köpke: Zerstreut: Ein Kauz und seine Obstbäume. Der Steinkauz als kleinste heimische Eule lebt von Großinsekten und Mäusen.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
23/2005. B. Bertling: Heinrich Horstkemper - Auswanderer nach Osten. Auch nach Osten wanderten im 19. Jahrhundert Mastholter Familien aus - die Horstkempers landeten in Westpreußen. Kl. Luig: Vor 325 Jahren: Niels Stensen weihte Suderlager Kapelle. M. Moorkramer: Friedrich Rose (1839 bis 1925). Zum 80sten Todestag des Lippstädter Chemikers.
24/2005. W. Kröger: Sie wurden nicht mit offenen Armen empfangen. Die Ostvertriebenen mussten sich ihren Platz erkämpfen. Vier persönliche Heimatgeschichten. W. Mues: Sternennacht über Erwitte.
1/2006. K.-J. Freiherr von Ketteler: Militärische Gäste.
2/2006. M. Peters: Die Bruchstraße in Bad Westernkotten. K.-J. Freiherr von Ketteler: Militärische Gäste (Fortsetzung und Schluß).

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19 - 21, 59494 Soest.
329/2005. V. u. E. Gretenkort: Höinger Kuhhirten zogen auf die Gemeindehude. Erinnerung an einen ausgestorbenen Berufsstand. U. Becker: Kaffeetrinken bei Strafe verboten. Tassensammlung im Städtischen Heimatmuseum Lippstadt. G. Strotdrees: "Heil Dir, Columbus, sei gepriesen..." Hundertausende Westfalen suchten im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten von Amerika Freiheit, Arbeit und Wohlstand. G. Felder: "Gestern kein Recht, heute keine Gerechtigkeit". Bundesweit erste Dauerausstellung zur Wiedergutmachung von NS-Unrecht im "Geschichtsort Villa ten Hompel" Münster. K.-J. Freiherr von Ketteler: Der Sühneprinz und ein chinesischer Orden. Merkwürdige Folgen des Mordes an dem kaiserlich deutschen Gesandten in China, Freiherrrn Clemens August von Ketteler, im Jahr 1900 (Schluss). R. Pieper: Historische Klöster im Kreis Soest. Ehemalige Benediktinerpropstei Belecke.
330/2005. W. Maron: "Linnenstempel" als Gütesiegel für Leinen aus Geseke. Neuerscheinung zur Wirtschaftsgeschichte der Hellwegstadt. W. Hecker: Ein Mülheimer Reiter im Dreißigjährigen Krieg. Einberufungsbefehl aus dem Jahr 1642 an den Besitzer des Liethofes. G. Beaugrand: Tatjana Barbakoff: Tänzerin und Muse der Künstler. Eindrucksvolle Ausstellung im ehemaligen Gestapo-Gefängnis "Steinwache" in Dortmund. H. Multhaupt: Auf den Spuren der Prämonstratenser am Rand des Münsterlandes. Neue Schrift über die Klostergeschichte von Clarholz. H. Platte: Kochlöffel, Spuckkästchen und Sägen aus dem Militärlazarett in Werl. Im Jahr 1819 wurde die preußische Garnison aufgelöst. U. Becker: "Erinnerungsblatt" aus dem alten Lippstadt. Bemerkenswerte Exponate aus dem Städtischen Heimatmuseum.
331/2005. W. Hecker: Ein Mülheimer Reiter im Dreißigjährigen Krieg. Einberufungsbefehl aus dem Jahr 1642 war an den Besitzer des Liethofes gerichtet (Schluss). R. Pieper: Ehemalige Klöster im Kreis Soest - Vom Kapuziner- zum Franziskaner-Kloster in Werl. * Patronenhülsen und Granaten als Christbaumschmuck. Der Weihnachtsbaum diente in Deutschland zu Kriegszeiten auch als nationales Symbol. P. Kracht: Orthodoxe Kunst mitten im Ruhr-Revier. Das Ikonenmuseum in Recklinghausen kann im Jahr 2006 seinen 50. Geburtstag feiern. M. Baales/A. H. Schubert: Ein keltischer Eber in Westfalen: Glücksbringer oder Beschützer? Aufschlussreicher Fund bei archäologischen Forschungen im Raum Erwitte. U. Becker: Aus der Schule geplaudert. Rückblick auf das Schulwesen im Heimatmuseum Lippstadt.

Verein für Geschichte und Heimatpflege Wickede (Ruhr) e.V. Information für Heimatfreunde, Verein für Geschichte und Heimatpflege Wickede, Josef Kampmann, Kirchstraße 67a, 58739 Wickede, Tel.: 02377/4574.
35/2005. J. Kampmann: Aus der Arbeit des Heimatvereins. J. Kampmann: Rückblick auf 25 Jahre Verein für Geschichte und Heimatpflege der Gemeinde Wickede (Ruhr) e.V. H. Hengst: Festvortrag aus Anlass des 25jährigen Bestehens des Vereins für Geschichte und Heimatpflege der Gemeinde Wickede (Ruhr) e.V. A. Henke: Musikverein in Echthausen. F. Biele: Das dritte Jahr der Wandergruppe des Heimatvereins. F. Haarmann: Mitte des 19. Jahrhunderts sorgten Straßenbaupläne des Freiherrn Felix von Lilien-Echthausen in Wickede für viel Sorge und Ärger. A. Henke: Pfarrer August Mügge und Pfarrer Josef Kimmel aus Echthausen haben sich durch ihr langjähriges, segensreiches Wirken in der Kirchengemeinde St. Marien Unna-Massen sehr verdient gemacht.



3. Kurkölnisches Sauerland

Brilon mit Ortsteilen und Dörfern. 22. Jahrbuch. Chronik 2005. Hrsg.: Winfried Dickel, Itzelstein 70, 59929 Brilon, Tel.: 02961/2565, E-Mail: briloner-chronik at t-online.de, Internet: www.briloner-chronik.de
Brilon mit Orteilen und Dörfern Alme, Altenbüren, Bontkirchen, Esshoff, Gudenhagen-Petersborn, Hoppecke, Madfeld, Messinghausen, Nehden, Radlinghausen, Rixen, Rösenbeck, Scharfenberg, Thülen, Brilon-Wald, Wülfte. Chronik 2005.

An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beiträge aus der Gemeinde Finnentrop. Red.: Arbeitskreis für Geschichte und Heimatpflege in der Gemeinde Finnentrop e.V., Volker Kennemann, Weusperter Straße 10, 57413 Finnentrop, Tel.: 02721/7527, E-Mail: Vkennemann at aol.com
23/2005. P. Hesener: Das Heggener Puddel- und Walzwerk (Teil 1). Ein Kapitel aus der Geschichte der Blechherstellung im Sauerland. V. Kennemann: Schulbrände in Fretter. * Heimkehr 1945. Erinnerungen von Hugo Spreemann. V. Kennemann: Aus dem Rechnungsbuch der S. Agatha Kapelle Deutmecke, 1715 - 1834. Kl. Baulmann: Kloster Brunnen und das Kirchspiel Schönholthausen im Spiegel der Klosterannalen. H. Lehnen: Die Kolonie in Bamenohl (Teil 1). Eine Dokumentation. Th. Feldmann: 10 Jahre Förderverein Seniorenhaus Finnentrop e.V. A. Reker: ...Wunder dauern etwas länger. Einweihung der Ortsdurchfahrt Serkenrode am 11. Juni 2005. V. Kennemann: Der Arbeitskreis zu Besuch in Freudenberg und Meggen. * Kalendarium aus der Gemeinde Finnentrop. 1. Mai 2005 bis 31. Oktober 2005.

Handirk. Heimatnachrichten für Grafschaft, Latrop, Schanze in Wort und Bild. Hrsg.: St.-Sebastian-Schützenbruderschaft 1825 e.V., Handirk-Redaktion, Hans Robert Schrewe, Hauptstraße 20, 57392 Schmallenberg, Tel.: 02972/1546, E-Mail: hansrobert.schrewe at t-online.de
22/2005. G. Schulte: Die Antoniusdienstage auf dem Wilzenberg - Eine Schmallenberger Stiftung des 19. Jahrhunderts? W. Heimes: Pastor Dr. Leo Polednik im Ruhestand. * Neues aus dem Pastoralverbund Wilzenberg. W. Heimes: Grafschafter Kirchenglocken. H. Volmer: Hausinschriften in Grafschaft - 1. Teil. H. Volmer: Vor 150 Jahren (1855): Die Grafschafter Bauern erlangen Abgabenfreiheit. J. Muth: Im Gewächshaus des Fraunhofer-Instituts gezüchtet: Kartoffeln mit besonderer Stärke. H. R. Schrewe: Als der Krieg nach Grafschaft kam. B. Vogt: 75 Jahre Sportverein DJK RS Grafschaft 1930 e.V. M. Senger: En Möül vull Platt. Plattdeutsches Wörterbuch für Schmallenberg und Grafschaft. G. Voss: Ne Obend bey Schmies in der Waiertskop. J. Knape: Das rote Backsteinhaus in Grafschaft - Schneiderei Knape. D. Müller: Geschichte des Hauses "Backes"-Müller (Bäckerei und Konditorei), ehemals Grafschaft, Kirchstraße 1. * Aus dem Vereinsleben. * Akutelles - kurz berichtet.

Heimatblätter. Zeitschrift des Arnsberger Heimatbundes e.V. Red.: Werner Bühner, Michael Gosmann, Ferdi Reuther, Martin Reuther, Walter Thomas, Dirk Wevering. Arnsberger Heimatbund, 59821 Arnsberg.
26/2005. H. Pardun: Friedhelm Ackermann *. 4. Juni 1934 - 21. Mai 2005. H. Becker: Von Arnsberger Türmern und Wächtern. F. Reuther: Der Galgenberg. W. Thomas: 120 Jahre Wasserwerk Arnsberg. J. Schulte-Hobein: Engelbert Seibertz. Leben und Werk des bedeutenden westfälischen Porträt- und Historienmalers. M. F. Rüther: Der Stadtverkehr Arnsberg. Über 100 Jahre Öffentlicher Personennahverkehr. H. Wevering: Als in Arnsberg noch "Zeitung gemacht" wurde. M. Gosmann: Der Westflügel des Klosters Wedinghausen als neues "Haus der Geschichte". V. Lukas-Krohm: Knochen, Särge, Brunnen, unverhoffte Funde im Hof von Kloster Wedinghausen. P. M. Kleine: Denn das Erste ist verloren... Kloster Wedinghausen - eine Zeitreise durch Geschichte und Geschichten. Ausstellung. A. Padberg: Laufend Arnsberg entdecken. Stadtführungen in einer und für eine schöne Stadt. F. Reuther: Oelmühlen. M. F. Rüther: Aufruf zur Spendenaktion zum Bau der Kreuzweg-Kapelle vor 140 Jahren. F. Reuther: Laurentius-Statue. V. Lukas-Krohm: Denkmalpflege in Arnsberg, ausgewählte Beispiele aus dem Jahr 2005. F. Reuther: Firmen- und Geschäftsanzeigen früherer Jahre. P. Noseleit: "Advent - Ankunft". P. Noseleit: "Nobel". M. Gosmann: Eine unbekannte Ansicht des Klosters Wedinghausen aus dem Jahre 1836. H.-J. Vogel: "Er war ein Mann der Zukunft". Trauerrede anlässlich der Beisetzung von Friedhelm Ackermann am 27. Mai 2005. W. Bühner: Tätigkeitsbericht des Arnsberger Heimatbundes für die Zeit vom 3. Dezember 2004 bis zum 2. Dezember 2005, dem Tag der diesjährigen Generalversammlung.

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Danziger Straße 2, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542.
4/2005. R. Kirsch-Stracke/S. Falk: Das "Fest der Heimat" auf Burg Bilstein. Der Kreisheimatbund Olpe e.V. feierte sein 25jähriges Bestehen. D. Tröps: Der Kreis Olpe feierte Geburtstag: 75 Jahre Aussichtsturm auf der Hohen Bracht. Vortrag zur Festveranstaltung am 26. September 2005. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen (Teil 7). W. Scherer: Die Evangelistenfiguren der Attendorner Bildhauer Johann und Peter Sasse 1680-1730. A. Arens: Aus Archiven und Museen des Kreises Olpe. Eine spätgotische Madonna aus Eichhagen im Südsauerlandmuseum in Attendorn. M. Vormberg: Poetisches Gesuch um Erneuerung der Saßmicker Brücke aus dem Jahre 1833. L. Behle: Erfolgreiche Brut der Gebirgsstelze (Motacilla cinerea) in einem Blumentopf. H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. Juli 2005 bis 30. September 2005.

An Möhne, Röhr und Ruhr. Heimatblätter des Heimatbundes Neheim-Hüsten e.V., Widukindstraße 23, 59757 Arnsberg.
36/2005. * Opfer der Gewalt. * Unter "Schutzherrschaft" * Spannungen in Hüsten zur Zeit der Weimarer Republik. * Jüdische Gemeinde Neheim. * Jüdische Gemeinde Hüsten. H. Kupitz: "Von der Entrechtung zur Vernichtung der Juden". * Isolierung. Hetzartikel in der heimischen Presse. * Neheimer Familien. * Hüstener Familien. * Entrechtung - Ein Bericht. Erlebnisse von Erna Bange, geb. Bonen (aufgenommen 1981). * Öffentliches Nachdenken - Ein Nachwort. * Bürger israelitischer Religion in Hüsten und Neheim 1846. * Mesusa in Hüsten entdeckt. * Einweihung der Synagoge in Neheim. * Mitglieder und Freunde der Neheimer jüdischen Gemeinde. * Israelitische Privatschule in Hüsten.* Heinrich Friedländer an der jüdischen Schule in Neheim. "Hänsel und Gretel-Spiel" in der Neheimer Synagoge 1934. * Schüleraufsatz aus der jüdischen Schule Neheim. * Die Neheimer Schnellenbergs. Von Verleumdung und Flucht und von der Isolierung zum Tod. * Noah Wolff und seine Nachfahren. * Die Familien Grüneberg in Hüsten. * Die Familie Jordan. * "Neheim ist schließlich meine Heimat". * Neheimer als Lebensretter.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
4/2005. M. Schmitt: "Jedes Jahr wuchs unsere Krippe um einige Figuren" - Krippenbrauchtum in Sundern. B. Follmann: 17.9.2005: Ein Tag der Freude im Kloster Bredelar/Theodorshütte. R. Köhne: Kapellenweihe auf dem Ensthof. S. Falk: Die Kirche im Dorf lassen?! Überlegungen aus aktuellem Anlaß. W. F. Cordes: Sankt Sebastian und die Pest. Die Verehrung des Heiligen im 15. Jahrhundert am Beispiel der Stadt Attendorn. M. Löcken: Grabe, wo du stehst, - zeige, was du findest! Zu einer Ausstellungseinheit im Museum der Stadt Lennestadt in Grevenbrück. H. Halbfas: Über Denkmalschutz und Bewußtseinsbildung. Th. Bönemann/R. Tillmann: "Die Räuber-Flucht im Hönnen Tahl", ein Spottgedicht auf hessische Soldaten. R. Kirsch-Stracke: Ein "Fest der Heimat" zwischen Gestern und Morgen. Der Kreisheimatbund Olpe feierte sein 25jähriges Bestehen. F. W. Grote: Hermann Schüler, der erste Ehrenbürger der Stadt Balve. J. Breuer: "Von wegen Heilige Nacht!" Ein Sauerländer Projekt eröffnet neue Sichtweisen auf Weihnachten. K. u. H. Weber: Warstein ehrt in Mahnmalen die Toten der beiden Weltkriege. W. Frank: Rabenvögel. Chr. Göbel: Gelbe Muschel auf blauem Grund. Wandern und Pilgern auf der Heidenstraße

Schmallenberger Heimatblätter. Hrsg.: Schützengesellschaft Schmallenberg 1820 e.V., Red.: Hannelore Himmelreich, Auf der Mauer 14, 57392 Schmallenberg, E-Mail: hannelore.himmelreich at gmx.de, Vertrieb: Christoph Rickert, Grafschafter Straße 1, 57392 Schmallenberg.
71/2004-05. B. Halbe: 30 Jahre Stadt Schmallenberg. Von der Kleinstadt zum Mittelzentrum. H. R. Schrewe: "1995 - 2005" = 10 Jahre Rathaus "unter einem Dach". H.-G. Bette: Dr. Karl Schneider aus Schmallenberg zum Landrat des Hochsauerlandkreises gewählt. M. Senger: In Memoriam Jean Herlem. H. Mönig: Josef Wiegel - Redakteur der Schmallenberger Heimatblätter - beging seinen 75. Geburtstag. W. Wüllner: 150 Jahre Stadtsparkasse Schmallenberg. F.-J. Schütte: Wüllner-Bigges - ein Haus mit langer Tradition. B. Brüning: 75 Jahre Drogerie Bergenthal. Th. Gierse: Das Autohaus Gierse & Schöllmann - seit 20 Jahren Ansprechpartner rund ums Automobil. H. Himmelreich: "Schuhmacher, bist du nur, wenn du Schuhe machst!" Vom Schumacherhandwerk in Schmallenberg. G. Hömberg: Kolpingfamilie Schmallenberg - von 1922 bis heute. G. Siebert: "Sturmandachten". J. Wiegel: Das Rothaargebirge in der Ruhr-Kesselschlacht, unter besonderer Berücksichtigung des Raumes Oberkirchen-Schmallenberg-Fleckenberg. F.-J. Schütte: Wie ich das Kriegsende erlebte. Erinnerungen an eine schreckliche Zeit. * Erinnerungen Schmallenberger Frauen an das Kriegsende 1945. * Auszug aus der Pfarrchronik St. Alexander, 05.-07.04.1945. St. Teipel: Generalversammlung der Schützengesellschaft Schmallenberg 1820 e.V. * Hauptmann Günter Schauerte - Verabschiedung nach 36 Jahren. St. Teipel: Jungschützen der Schützengesellschaft 1820 e.V. H. Himmelreich: Kinderschützenfest des Zuges Altstadt am 12. Juni 2005. St. Teipel: Schützenfest in Schmallenberg vom 25.-27. Juni 2005. St. Teipel: Kinderspielplatz des Schützenzuges Altstadt bei "Heuten Mühle". E. Schnepper: Faszination Weltjugendtag Köln. * Die Schmallenberger Postgeschichte. B. Vogt: Bürgerbusverein Schmallenberg e.V. - Bürgerbus fährt bis nach Schmallenberg. W. Schauerte: 75 Jahre im Schmallenberger Männerchor - eine ganz persönliche Chronik. H. Dobrick: Seit 100 Jahren aktiv: Kleintierzuchtverein W-515 Schmallenberg e.V. W. Dommes: 40 Jahre DLRG-Ortgruppe Schmallenberg e.V., 1965 - 2005. G. van Ackeren: 30 Jahre Hallenhandball in Schmallenberg! B. Conze/M. Becker: Fünf Jahre "Rollstuhlfahrer und Schwerstbehinderte e.V. Schmallenberg". * Rede des Bezirksausschussvorsitzenden Hans-Georg Bette zum Valentinsempfang des Bezirkausschusses Schmallenberg am Samstag, 19. Februar 2005, im Alexanderhaus.

Der Schwammklöpper. Fredeburger Heimatblätter. Hrsg.: "Arbeitskreis Heimat" des Sauerländischer Gebirgs-Verein, Abteilung Fredeburg, Schieferweg 33, 57392 Bad Fredeburg.
A. Groeteken/H. Gierse: Der Name Fredeburg. G. Schulte: Der Fredeburger Turnerreigen. H. Gierse: Das passierte in Fredeburg. Fredeburg im Jahresspiegel 1956. G. Schulte: Als in Fredeburg noch Kutschen fuhren! M. Adelis: Der Bauernhof. H. Gierse: Maikäfer flieg! J. Penven: De hilligen dreu Künige! Zum neuen Jahr kommen sie wieder. H. Gierse: Hapken und Flötepfeifen. E. Hölscher: "Sonnenvogeljagen", eine alte sauerländische Frühlingssitte. J. Amelunxen: Sunnenvogelkloppen. E. Hölscher: Ratschläge für Fußwanderer, aus einem einhundertjährigen Reisehandbuch. E. Hölscher: Wandertourismus im Jahre 1926 im schönen Sauerland. H. Gierse: Die Kapelle im Rüensiepen. "Hexenkapelle" könnte viel erzählen. H. Gierse: Peter Joseph Belke 1815-1898. G. Schulte: Eichen für die Pfarrkirche. P. Klose: Marienverehrung in Schlesien und Sauerland. P. Böhmer: Wo de Bahn wual kümmet hiär. H. Gierse: Ende der Eisenbahnlinie Wenholthausen - Fredeburg. M. Rams: Die Kolpingjugend Bad Fredeburg stellt sich vor. G. Schulte: 150 Jahre Mäßigkeitsbruderschaft Fredeburg - Statuten eines fast vergessenen Vereins. B. Nückel-Guntermann: Kindergarten Lollipop feierte 25jähriges Bestehen. * Singen macht Spaß! 25 Jahre Kinder- und Jugendchor Bad Fredeburg e.V. B. Lingemann: Tradition mit Zukunft. 25 Jahre Kur- und Knappenkapelle Fredeburg. Cl. Spies-Irmler: 25 Jahre Caritas Sozialstation. Hohe menschliche und fachliche Kompetenz. H. Schüttler: 40 Jahre Schwimmclub Goldfische e.V. H. Gierse: Rudolf Amelunxen. 1945 Oberpräsident von Westfalen. H. Gierse: Jugendliche Arbeiter u. Arbeiterinnen in Gewerbebetrieben Ende des 19. Jahrhunderts. M. Beule: Was geschah vor 100 Jahren im Jahre 1905 ... nicht nur im kleinen Fredeburg. H. Gierse: Reelitäten nach wahren Werthen. Wertgutachten von 1856. B. Raulf: Stadtfest mit viel Musik und kulinarischen Genüssen. H. Gierse: Es tut sich was in Bad Fredeburg. Holzgaskraftwerk "Dorf Sauerland". H. Gierse: Renaturierung Schmiedinghauser Bach. H. Gierse: Schiefer-Ornamente. Individuelle Fassadengestaltung. U. Schüttler: Bad Fredeburg im Rückblick. Vom 01.11.2004 - 31.10.2005.


4. Märkisches Sauerland

Beiträge zur Heimatkunde der Stadt Schwelm und ihrer Umgebung. Jahresgabe des Vereins für Heimatkunde Schwelm. Neue Folge. 54. Heft 2005. Hrsg.: Verein für Heimatkunde Schwelm e.V., Hauptstraße 10, 58332 Schwelm.
L. Koch: Das Gebirge in Rheinland-Westphalen und die Entstehung der Erde. Werke von Johann Jakob Nöggerath im Stadtarchiv Schwelm (7). G. Helbeck: Bäuerliche Freiheit und die Rodungstätigkeit der Grafen von Berg im Bereich des Wuppervierecks (27). K.-J. Oberdick: Aus der Geschichte der katholischen Schule Schwelm (1682-2005) (47). H.-J. Fresen: Die vergessenen Schachbücher des Peter Heinrich Holthaus (67). R. Hendricks: "Pferdsgeschirr" und "feines Tischzeug". Inventar zweier Häuser an der Chaussee von Witten nach Barmen (73). W. Fenner: Grenzerfahrungen, Teil 2 (79). W. G. Vogt: ...und das Denkmal glänzte im bengalischen Feuer. Ein Rückblick auf die Baugeschichte des Rüggeberger Kriegerdenkmals von 1875 und seiner Gedenkinschriften (87). W. Fenner: Buchdruckerei Meiners. Schwelm vermißt eine Firma mit langer Tradition. Ein Nachruf (103). R. Hendricks: Geschäftsbericht für das Jahr 2005 (109).

Hagener Impuls. Hrsg.: Hagener Heimatbund Verlag e.V., Eilper Str. 71-75, 58091 Hagen, Tel.: 02331/207-5621.
28/2005. H. Schott: Auf der Sonnenseite: Das Ruhrtal. J. Bergmann: Erinnerung an Familie Kerckhoff. Die Grabstein-Anlage im Dr. Ferdinand-David-Park. F. J. Mattes: Zuflucht im Sauerland. Das NS-Entbindungsheim in Rimberg. St. Fuhrmann: Karikaturen werfen Fragen auf. Überraschungen im Rahmen von Nachforschungen zu Carl Grimm. * Wortlaut eines Artikels der "Hagener Zeitung" Nr. 72 - Donnerstag, 26. März 1931; von Ernst Lorenzen; anlässlich des 10-jährigen Todestages von Karl Ernst Osthaus. W. G. Vogt: Tod in der Volme bei Finking. Unglücksfälle aus den Akten des Dahler Kirchenarchivs - mit einem Blick auf das Alter der Hagener Volme-Brücken. M. Eckhoff: Der Hasper Verwundeten-Gedenkstein. Ein kleines Werk des großen Architekten Fahrenkamp. M. Eckhoff: Vor 300 Jahren: Der "schiefe Fritz" wird König in Preußen, Teil 5.

Heimatblätter Menden. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur "Mendener Zeitung", Kolpingstraße 33-35, 58706 Menden.
155/2005. B. Lange: Abenteuerliche Entdeckungsfahrt in die Vergangenheit. In den Iserlohner Museen können auch die Kinder die Entwicklung ihrer Heimatstadt kennenlernen (4. Teil). M. Müller: Schmackhafter Lachs mit Kräutern aus dem Garten. Ein Rezept aus dem Kochbuch von Henriette Davidis. G. Strotdrees: "Heil Dir, Columbus, sei gepriesen..." Hunderttausende Westfalen suchten im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten von Amerika Freiheit, Arbeit und Wohlstand. G. Felder: "Gestern kein Recht, heute keine Gerechtigkeit". Bundesweit erste Dauerausstellung zur Wiedergutmachung von NS-Unrecht im "Geschichtsort Villa ten Hompel" Münster. * Der früheste Nachweis eines Menschen in Westfalen. In der Balver Höhle entdecktes Schädelfragment aus der Mittelsteinzeit erbrachte überraschende Erkenntnisse. * Wie das Sauerland vor hundert Jahren aussah... Im 19. Jahrhundert lag der Kern des Herzogtums Westfalen noch abseits des Fremdenverkehrs. 2. Teil.
156/2005. H. D. Schulz: Kennen Sie die Sauerländer "Libberei"? Ein seltsames Wort aus den Archiven der Kirchengemeinden im Märkischen Kreis. B. Lange: Abenteuerliche Entdeckungsfahrt in die Vergangenheit. In den Altenaer Museen können auch die Kinder ihre Heimatstadt kennenlernen (Schluss). G. Beaugrand: Tatjana Barbakoff: Tänzerin und Muse der Künstler. Eindrucksvolle Ausstellung im ehemaligen Gestapo-Gefängnis "Steinwache" in Dortmund. H. Multhaupt: Auf den Spuren der Prämonstratenser am Rand des Münsterlandes. Neue Schrift über die Klostergeschichte von Clarholz. * Wie das Sauerland vor hundert Jahren aussah... Im 19. Jahrhundert lag der Kern des Herzogtums Westfalen noch abseits des Fremdenverkehrs (4. Folge). H. D. Schulz: Einmal im Jahr kam es in Östrich zu derben "Bubenstücken". Gewichtige Beschwerde des Pfarrers an den Limburger Landesherrn anno 1784.
157/2005. F. W. Schulte: Lüdenscheid durfte damals Getränkesteuer erheben. Aus der Grafschaft Mark im 14. und 15. Jahrhundert. * Patronenhülsen und Granaten als Christbaumschmuck. Der Weihnachtsbaum diente in Deutschland zu Kriegszeiten auch als nationales Symbol. P. Kracht: Orthodoxe Kunst mitten im Ruhr-Revier. Das Ikonenmuseum in Recklinghausen kann im Jahr 2006 seinen 50. Geburtstag feiern. N. Aleweld: Eisborner Kapelle schon im 15. Jahrhundert bezeugt. Heutige St. Antonius-Kapelle im Jahr 1828 eingeweiht. * Wie das Sauerland vor hundert Jahren aussah... Im 19. Jahrhundert lag der Kern des Herzogtums Westfalen noch abseits des Fremdenverkehrs (5.).
158/2006. F. W. Schulte: Burg Schwarzenberg: Bollwerk gegen die Erzbischöfe von Köln. Aus der Geschichte der Grafschaft Mark im 14. und 15. Jahrhundert. * Wie das Sauerland von 100 Jahren aussah... Im 19. Jahrhundert lag der Kern des Herzogtums Westfalen noch abseits des Fremdenverkehr (6.). D. Aschoff: Jüdischer "Brautlauf" anno 1581 mit Hindernissen. Alle Hochzeitsteilnehmer wurden in Dülmen vom Münsteraner Fürstbischof gefangengenommen. H. Platte: Karl August Varnhagen von Ense: Adels-Usurpator eines alten westfälischen Rittergeschlechts. Der Gatte der berühmten Rahel Varnhagen eignete sich zu unrecht den Namen einer adeligen Famlie aus Ense bei Werl an. F. Haarmann: Ein Sturm im Wasserglas. Als Ende des 19. Jahrhunderts die 4. Wagenklasse in den deutschen Eisenbahnen ihre Sitzbänke verlieren sollten. N. Aleweld: Die Kirche "St.-Mariae-Himmelfahrt" in Oestrich. Baubeginn und Einweihung der kleinen Kirche lagen mitten im Ersten Weltkrieg.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573.
12/2005. W. Felka: Schloß Hohenlimburg und seine Perspektiven. * Zum 100jährigen Jubiläum der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH. F. J. Diekmann: Leben und Arbeiten des Heimatkundlers Karl Voss. E. Vogtland: Ein Tisch mit Familienanschluß.
1/2006. W. Bleicher: Zur Archäologie von Haus Letmathe. * Alexander Pfänder (1870 - 1941) - ein berühmter Iserlohner (Teil 1). F. Rose: Der Versehgang. M. Rolland: Aufgabe und Sinn der Heimatvereine in der heutigen Zeit.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger- und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349.
4/2005. A. Meyer: Zum 75. Geburtstag von Hermann-Josef Geismann. A. Meyer/H. Meyer: "Alexander Pfänder - Ein Leben für die Philosophie". Festveranstaltung am 28. Januar 2005 im Märkischen Gymnasium Iserlohn anläßlich des 135. Geburtstages von Alexander Pfänder. M. Sirringhaus *: Die Artillerie schoß die ganze Nacht. Ein Zeitzeugenbericht über das Kriegsende 1945 in Sundwig. H.-H. Stopsack: "Arbeitswirklichkeiten". Erinnerungen an Lehrzeiten 1941 bis 1964 mit Texten von Emil Nensel, Heinrich-Josef Krieg, Adolf Tüttelmann und Ursula Weinelt. D. R. Osterhoff: 1950. Europas Jugend in Aktion. Ein Hemeraner war dabei. P. Kramme: Auszüge aus dem Jahresband 1930 des "Märkischen Landboten" (3). H. D. Schulz: Die Urbecke - ein uralter oder sumpfiger Bach? K. von Gymnich: Kleine Heimatchronik 3. Vierteljahr 2005.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land. Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße 1, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, E-Mail: geschichts-und-heimatverein at luedenscheid.de
164/2005. G. Heinzmann: Lüdenscheid - Eine Hansestadt des Süderlandes? E. Schlimm: Chronologische Auflistung der bekannten Abstürze feindlicher Flugzeuge im und um das Stadtgebiet von Lüdenscheid im 2. WK, 1. Teil.









From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 14 15:58:30 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 14 Feb 2006 15:58:30 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 1, Teil 4
Message-ID: s3f1fe50.077@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 09.02.2006, 14:06


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2006, Teil 4


5. Minden-Ravensberg

90. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg. Jg. 2005. Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e.V., Rohrteichstraße 19, 33602 Bielefeld.
K. Beckmann: Fragen zur frühen Geschichte Bielefelds (7). U. Haase: Kellerkinder und gemischtes Gymnasium - Chorschüler einer Provinzstadt - (17). M. Klein: Veränderungen eines lokalen katholischen Milieus: Bielefeld 1860 - 1965 (39). J. Großewinkelmann: Gewerbeförderung durch Bildung: Die Entwicklung des gewerblich-technischen Schulwesens in Bielefeld vor dem Ersten Weltkrieg (113). B. Schepers: "Das Fluidum des Weiblichen" und die "Waffenschmieden". Die Mobilisierung Bielefelder Frauen für die Kriegsarbeit im Zweiten Weltkrieg (139). G. Angermann/H. Rüthing: Der Stein von Olderdissen. Ein Zeugnis bäuerlicher Kultur Ravensbergs aus dem Jahr 1544 (177). A. Kamm: "Gott zu Ehren und der Kirche zum Zierrat". Barocke Kronleuchter in den Kirchen Bielefelds und seiner Umgebung (ca. 1600-1770) (217). O. Glißmann: Der spätgotische Schnitzaltar in Preußisch Oldendorf (291). * Vereinsbericht für das Jahr 2003 (315). * Vereinsbericht für 2004 (317).

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Postfach 21 55, 32045 Herford.
55/2005. Chr. Laue: Ein liebes niedliches Kindchen. Nach 80 Jahren macht sich ein Adoptivkind auf die Suche nach den leiblichen Eltern. F. Linders/E. Freese: Rollende Kunstwerke. Stellmacher Linders (Spenge) baute Wagen fürs fahrende Volk. R. Botzet/T. Heyer: Leisten, Leim und Lederschuhe. Museum statt Mulde: Die Werkstatt der Damkrögers ist gerettet. M. Gust: Rettende Brieftasche. Heinz Ellermann war 18 Jahre, als er schwer verwundet wurde. S. Kassebaum: Das Geheul der Kinder war groß. Ein Brief von der Ostfront in der Ukraine. Chr. Mörstedt: Aufwind für "Edith und Fred". Der historische HF-Flugbericht: Mit dem Segelflieger-Veteran Ka-8 über Oerlinghausen. R. Botzet: Erwin Möller sagte es "auf Platt". Der große Kenner der Ravensberger Mundart verstarb. Chr. Laue: Ganzemüller und die Stadt im Schnee. Als weiße Pracht auch in der Stadt noch liegen blieb - Pulverschnee auf der Elisabethstraße.

Milser Blätter. Informationen für Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins Milse e.V., Bielefeld. Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Milse e.V., Postfach 16 03 51, 33723 Bielefeld.
11/2005. B. Sunderbrink: Wo die Milser ihre Toten begruben. B. Rang: Das Rittergut Milse und sein toller Baron. * Häuser erzählen Geschichte(n), Folge 4: Transportbetonwerk (TBW), Milser Straße 75. R. Schmdit: Ich habe da mal 'ne Frage?

Ravensberger Blätter. Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e.V., Rohrteichstr. 19, 33602 Bielefeld, Tel.: 0521/512469.
2/2005. L. Volmer: Ländlicher Fachwerkbau des 18. und 19. Jahrhunderts in Bielefeld. Vier Fallbeispiele. B. Sunderbrink: Kriegsverherrlichung oder Mahnung zum Frieden? Die Kriegerdenkmäler von Dornberg. R. Vogelsang: Der Bildhauer Herbert Volwahsen, der Merkurbrunnen in Bielefeld und der Umgang mit Denkmälern und Skulpturen im öffentlichen Raum. H.-D. Zutz: Gab es eine Einsiedlerklause an der Schlingenstraße in Quelle? Ein Diskussionsbeitrag.

Der Remensnider. Zeitschrift für Herford und das Wittekindsland. Hrsg.: Verein für Herforder Geschichte e.V., Christoph Laue, c/o Kommunalarchiv Herford, Amtshausstraße 2, 32051 Herford, Tel.: 05221-132213, E-Mail: info at mam-herford.de, Internet: www.mam-herford.de
2/2005. * Texte der Urkunden zur Verleihung der Pöppelmann-Medaille 2005 am 15.12.2005. F. Becker: Heimatfreunde des Geschichtsvereins auf den Spuren der Königin Mathilde. M. Pirscher/H. Bohnenkamp: Kunstgewerbezeichner und Innenarchitekt. Die Tischler-Fachschule Detmold, Kunstgewerbliche Lehranstalt, in der Zeit 1893 - 1945. G. Sievers: Die jungen Kirchtürme der alten Herforder Kirchen. * Neues zu Gerhard Friedrich Müller. Chr. Laue: Reinhard Maack: Eine Ausstellung zu Leben und Werk 2006 - Ein Aufruf zum Mitmachen. G. Rohmann: Bilderstreit und Bürgerstolz - Sehen und gesehen werden in den Herforder Kirchen. Eine Ausstellung über die Emporen in St. Johannis und St. Jacobi. * Auch Herfords Synagoge brannte. Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt im Rathaus Herford. A. Niemeier: Der GRÜNE KREIS informiert: Artenschutzgewässer.

Der Sennestadtverein. Mitteilungsblatt für Mitglieder des Sennestadtvereins. Sennestadtverein e.V., Lindemann-Platz 3, 33689 Bielefeld.
39/2005. * Reise in die Vergangenheit. Mit dem Kulturkreis zur Tutanchamun-Ausstellung in Bonn. * Mutter Gottfried. Wer hat sie wohl nicht gekannt? Weit und breit war sie bekannt! * Dat Schwäin met twäi Köppen.
40/2005. * Zur Erinnerung an Anne Rogge. A. Flegel: Die Dreschmaschine. L. van na Bullerbieke: Votellsel rund ummen Pickert-Uaben.

6. Münsterland

Der beflügelte Aal. Heimatliches aus Ahlen - Vorhelm - Dolberg. Bd. 24 (2005). Hrsg.: Heimat-Förderkreis für Westfälische Tradition e.V., Postfach 14 25, 59204 Ahlen. Tel.: 02382/60286. Red.: Heinrich Kemper, Rembert Wilke, Udo Wagener.
H. Kemper: Vorwort (5). Th. Kerkmann: Die Geschichte Dolbergs (6). Chr. Wolff: "Krieg und Frieden". Tag des offenen Denkmals 2005 (15). R. Wilke: Die Bartholomäuskirche (21). E. Gallenkemper: Der große Sommer (28). L. Voß-Loermann: Das Ahlener Haldenkreuz (29). Chr. Wolff: An vielen Stellen "grüne Spuren" hinterlassen. Ahlens früherer Stadtgärtner Wilhem Reiberg hat ein Buch geschrieben: Ahlen - Von der Püttstadt zur Industriestadt im Grünen (33). B. Pawlowski: Erinnerungen an den Sudholtshof in Ahlen - Mexiko-Siedlung (37). E. Gallenkemper: Heimat (42). I. Moszkowicz: Von den vier Ecken der Erde (43). R. Wilke: Aus alten Zeitungen (49). W. Michalski: 30. März 1925 - 80 Jahre. Post in Ahlen setzt ersten Kraft-Omnibus ein (52). H. Latzel: Die unsanfte Landung eines Gesetzeshüters (57). J. Gojny: Die Ahlener Industrie vom Ersten Weltkrieg bis zur kommunalen Neuordnung 1975 (58). U. Wagener: Ein Baum erzählt seine Geschichte (71). M. Lenz: Forellen (73). J. Rheker: Er war doch ein Ahlener - und kein Zugereister! Neue Erkenntnisse über Wilhelm Brock - Wegbereiter der Ahlener Emailleindustrie (75). A. Smieszchala: Ahlener Flurschützen (85). H. Trülzsch: Karl Friedrich Freiherr von Wolffersdorff - gebürtiger Erzgebirgler und legendärer Kriegsheld im Dienste Friedrichs des Großen. Historische Betrachtung. Teil 1: 1716-1756; Herkunft, Kindheit, Ausbildung, Dienst im sächsischen Heer. I. Leitloff: Erntedank und Herbststimmung (98). H. Honermann: Schon 1630: Schützenfest in Vorhelm (100). U. Wagener: Die "Kalcksteiner" auf Haus Severinghausen (107). P. Gabriel: Der Garten (111). H. Honermann: Mijnheer Voorhelm (115). H. Latzel: Schoolwaig (121). H. Kemper: Nachruf für Alfred Zeischka (122). M. Lenz: Mümmelmann und der Tag nach Weihnachten (124).

Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld. 30. Jg. (2005). Hrsg.: Kreisheimatverein Coesfeld e.V., Arbeitskreis für Geschichte und Archivwesen. Red.: Peter Ilisch, Christian Wermert, Lise-Meitner-Weg 21, 48653 Coesfeld, Tel.: 02541/847841, E-Mail: christian at wermert.de, info at kreisheimatverein-coesfeld.de, Internet: www.kreisheimatverein-coesfeld.de
P. Ilisch: Zu den Anfängen des Dorfes Havixbeck. E. Dickhoff: Coesfeld in bewegter Zeit - Maßnahmen zur Abwehr sozialrevolutionärer Umtriebe im Jahre 1848. J. Freusberg */Chr. Schulze Pellengahr: Aus der Geschichte des vormaligen fürstbischöflichen Schultenhofes Steinhorst bei Ascheberg. Chr. Schulze Pellengahr: Zur Geschichte historischer Musikinstrumente im Kreis Coesfeld am Beispiel eines denkmalgeschützten Tafelklaviers aus der Dresdener Werkstatt von Eduard Voigt (1817-1892). M. Pieper: Drei Leiterinnen der Staatlichen Aufbauschule (Heriburg-Gymnasium) in Coesfeld und ihr Widerstand im Dritten Reich. Eine Erinnerung an die Oberstudiendirektorinnen Ottilie Küchenhoff, Dr. Helene Stehling und Berta Kuck. M. Börnchen: Der Strontianitbergbau im Münsterland - Spurensuche in Ascheberg und Herbern. W. Frese: Die Überlieferung der Häuser Loburg und Patzlar mit Besenborg im Archiv Diepenbrock. W. Frese: Die Akten der Häuser Loburg und Patzlar mit Besenborg im Archiv Haus Diepenbrock. P. Ilisch: Zwei Historienmaler des Barock in Coesfeld. E. Stephan: Chronik des Kreises Coesfeld 2005.

Davensberger Jahrbuch 2006. Veranstaltungskalender mit Heimatgeschichte. Hrsg.: Heimatverein Davensberg e.V., Frieport 27, 59387 Ascheberg. Red.: Wilhelm Henrichmann und Hermann-Josef Bergmann.
* Kalendarium (4). * Regelmäßige Veranstaltungen (29). * Organisationen und Vereine (35). * Vereine berichten aus ihrer Arbeit (37). H.-J. Bergmann: Über Wege und Straßen (100). H.-J. Bergmann: Wanderweg X14 (104). * Rückblende auf das Jahr 2005 (109).

Warendorfer Schriften. Bd. 33-35 (2005). Hrsg.: Prof. Dr. Paul Leidinger im Auftrag des Heimatvereins Warendorf e.V., Bezug: Heimatverein Warendorf, Fischerstraße 56, 48231 Warendorf.
W. Veltmann: Der Warendorfer Durst. Geschichtliche Bemerkungen zu Wirtshäusern und Getränken. (7). H. Nowak: Umlaufende Münzsorten in Warendorf zur Zeit des 30jährigen Krieges (39). M. Vornhusen: Warendorf als Wallfahrtsort - Entstehungsgeschichte, Entwicklung und Gegenwart (51). St. Wittenbrink: Ein bedeutender Warendorfer Münzschatzfund aus der Zeit nach 1807 (67). E. Wilcken/P. Leidinger: Johann Hermann Wilcken (1836 - 1917). Die Erstürmung der Düppeler Schanzen 1864. Aus dem Kriegstagebuch eines beteiligten Warendorfer Offiziers (77). K. H. Neufeld SJ: Warendorf in der Kulturkampfzeit. Aus den Briefen des Germanikers Dr. phil. Dr. theol. Clemens August Bröckelmann (1846-1912) nach Rom (95). Th. Heinermann: Josef Heinermann 1895 - 1956. Bäckermeister und Bürgermeister (105). F. Bülte: Josef Pelster (1918-1941). Ein Soldatenschicksal im Zweiten Weltkrieg (119). M. M. Ester: Riga: Tatort und Gedenkort der Warendorfer Stadtgeschichte. Deutsche, lettische und europäische Dimensionen der Erinnerung an die Shoah (143). P. Leidinger: Kriegschronik: Warendorf 1939-1945 (169). Kl. Gruhn: "Wehrkraftersetzend". Schüler des Gymnsaium Larentianum lernen 1944 den Roman von Erich Maria Remarque "Im Westen nichts Neues" kennen (177). E. Ketteler-Zuhorn *: Warendorf zum Kriegsende 1945 und die ersten Flüchtlingszüge. Ein Augenzeugenbericht (185). W. Reisner: Nur ein Federstrich der Besatzungsmacht? Das Ende der politischen Gemeinde Neuwarendorf 1945 (193). N. Funken: Begrüßungsrede bei der Verleihung der Wilhelm-Zuhorn-Plakette an Dr. h.c. Paul Spiegel am 25. Oktober 2004 (209). P. Leidinger: Ein Leben für das Judentum. Wilhelm-Zuhorn-Plakette für Dr. h.c. Paul Spiegel, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland. Laudatio anlässlich der Verleihung am 25. Oktober 2004 im Rathaus seiner Geburtsstadt Warendorf (213). M. M. Ester: Jüdisches Leben in Warendorf. Grußwort anlässlich der Verleihung der Wilhelm-Zuhorn-Plakette an Dr. h.c. Paul Spiegel, Warendorf, 25. Oktober 2004 (227). W. Reisner: 25 Jahre Altstadtfreunde Warendorf (231). B. Stapel: Eine verzierte bronzezeitliche Lanzenspitze aus dem Kottrup-See bei Warendorf-Neuwarendorf (239). F. Bülte: Bericht über die Amtszeit des Heimatvereinsvorsitzenden 1995 - 2004 (243). N. Funken: Nachruf auf Rainer A. Krewerth (253). F. Schulze Nahrup: De Plattdütske Krink nam Afschied von Dorothea Renne (256). P. Leidinger: Elisabeth Ketteler-Zuhorn (1924-2003) zum Gedenken. Enkelin des Vereinsgründers und Hüterin der Warendorfer Geschichte. Mit ihrem Tod geht eine Familientradition zu Ende (257). W. Otterpohl: Zum Gedenken an Josef Stuppe (263). Kl.-P. Ottlik: Zum Tode von Dr. Hans Leimbach (265). * Niederschriften der Mitgliederversammlungen des Heimatvereins Warendorf e.V. 2003 bis 2005 (273).

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises Borken. Red.: Christian Termathe, Alstätter Brook 20, 48683 Ahaus-Alstätte, Tel. 02567/1035, E-Mail: c.termathe at web.de
185/2005. * Unser Dorf hat Zukunft" - Abschlussveranstaltung des Kreiswettbewerbs 2005 im Dormitorium in Legden-Asbeck. * Tagung der Kreisheimatpfleger in Ramsdorf. * Wiederaufbau eines Klosterflügels geplant. * Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes e.V. * Gedenkstein an der Flugzeugabsturzstelle in Marbeck.

Dülmener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Dülmen, Erik Potthoff, Haselbrink 13, 48249 Dülmen. Internet: http://www.heimatverein-duelmen.de, E-Mail: info at heimatverein-duelmen.de
2/2005: K. Kerstan : Das Anna-Katharinen-Stift in der NS-Zeit. I. Fransson: Rockmusik in Dülmen - 1954 bis heute. H. David: Brücken beim Amtshaus in Hausdülmen. F.-W. Hemann: Fehrbellin und Dülmen. Anmerkungen zu 15 Jahren Städtefreundschaft. D. Rabich: Dülmen im WWW. G. W. Peters: De Polßei un de Lüe in Stadt und Land. E. Potthoff: 100 Jahre Mariensäule. L. Hillermann: Nachruf auf Paul Hanskötter. Th. Schwedmann: Nachruf auf Lisel Wohl. W. Werp: Neuerscheinungen.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
11/2005. R. Kreidler: Von Peter Wust zu Klee und Zen. Der Maler Hubert Berke.
12/2005. S. Happ: Schwieriger Neubeginn der Universität nach dem Zweiten Weltkrieg. Studienplatz nur nach Ableistung der Trümmerräumpflicht.
1/2006. W. Kutsch: Auf roter Erde: Heimatbeilage seit 80 Jahren. Münster und das Münsterland dargestellt.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
82/2005. E. Wixmerten: Benennung von Straßen und Wegen nach Emsdettener Persönlichkeiten - Albert-Haverkamp-Weg. H. Mense: 70 Jahre Kleingarten "Am Telgengrund". B. Wermers: De Viënndüwels von'n Dettsken Heimatbund. G. Helmers: Viënndüwels wieder im Einsatz. G. Helmers: Zehn Jahre Wanderpilz.

Heimat- und Rathausspiegel - Informationszeitschrift der Verwaltung und der Heimatvereine. Hrsg.: Gemeindeverwaltung Heek in Zusammenarbeit mit den Heimatvereinen Heek und Nienborg.
49/2005. J. Schwieters: Die Zeit des Nationalsozialismus in Heek. Protestverhalten und passiver Widerstand. Erinnerungen eines Zeitzeugen an die Jahre 1933 bis 1945. H. Schaten: "Da die Zigeuner im Verdacht stehen, Kinder zu stehlen..." Der "Zigeunerplatz" als ein Beispiel der Ausgrenzung. A. Effkemann: Die große Auswanderungswelle im 19. Jahrhundert. M. Mensing: Nachbarn "Zum Kalvarienberg" kümmern sich seit 25 Jahren um den Kalvarienberg. H. Schaten: Heeker Dorfgeschichten. J. Schwieters: Sexualaufklärung unter Kindern im Jahre 1937. H. Schaten: "Das Kriegsbrot ist sehr bekömmlich und kann wohl jeder vertragen" - Versorgungslage in Heek und Nienborg im Ersten Weltkrieg 1914 - 1918.

Rheine - gestern - heute - morgen. Zeitschrift für den Raum Rheine. Hrsg.: Stadt Rheine. Redaktionskreis "Rheine - gestern, heute, morgen" c/o Stadtarchiv Rheine, Marktstraße 12, 48431 Rheine, Tel.: 05971/92030, E-Mail: stadtarchiv at rheine.de
2/2005. Th. Gießmann/H. Schulte: Kinematographentheater, Lichtspielhäuser und Kinos in Rheine. Überblick über die Kinogeschichte Rheines von 1903 bis 1996. F. Greiwe: Die Kronenhof-Lichtspiele in Mesum. I. Winter: Die "Emslandhalle" als Kulturmittelpunkt in Rheine oder: Wie das Metropol 1935 einen Gegenentwurf abwehrte. F. Greiwe: Ein ungewöhnliches Museum: Metropoli, ein Kino für kleine Leute. E. Meyer: Die Macht der Filme im Wandel der Zeit. Ein Streifzug durch eine hundertjährige Filmgeschichte mit Blick auf das Rheiner Kino. L. Meier: Filmdienst - Filmkritik nach dem Zweiten Weltkrieg. W. Möller: Die Rheiner Kinoabende 1986 - 2002. H. Schulte: Schmalfilmclub Rheine. Kl. Günnigmann: Die Film- und Videoamateure Rheine. H. Fühner: "Film ab" seit fast 30 Jahren. Rückschau der Amateurfilmer vom Club "film '76". Kl. Hedderich: Weißes Gold - Wiedersehen mit einem verloren geglaubten Film. Th. Gießmann: Arbeitskreis "Historische Filmdokumente über Rheine".

Warendorfer Kiepenkerl. Forum für Kunst, Theater, Musik, Heimat- und Denkmalpflege in Warendorf. Hrsg.: Heimatverein Warendorf, Altstadtfreunde Warendorf, Kunstkreis Warendorf, Kammermusikkreis Warendorf, Stadtmuseum Warendorf, Theater am Wall. Red.: Siegfried Schmieder, Hansering 31, 48231 Warendorf.
47/2005. L. Sandmann: Tätigkeitsbericht der Altstadtfreunde Warendorf für das Jahr 2005. * Bilder aus dem Vereinsleben. K.-H. Elling: Klassenzimmer im Grünen. Kl. Wiese: Das Horn (Waldhorn).

Weseker Heimatblätter. Weseker Heimatverein, Bogenstraße 23, 46325 Borken, Internet: www.weseker-heimatverein.de
53/2005. * Apothekergarten eröffnet. * Sippel Jans in neuem Glanz. J. Benning: Die Pflanzen im Apothekergarten und ihre Bedeutung in der Medizin. J. Benning: Höfe in Weseke: Der Schultenhof Beiering und seine Besitzer. J. Benning: Kinderspiele, -Reigen und -Lieder.

Wüllener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Wüllen e.V., Hermann Frankemölle, Friedhofstraße 4a, 48683 Ahaus-Wüllen.
24/2005. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1905 gingen zur Tauffeier in St. Andreas. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1905 standen vor dem Traualtar in St. Andreas. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1905 sind folgende Brautpaare in Wüllen aufgeboten und heirateten in einer anderen Pfarrei. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1905 klang vom Wehrturm die Totenglocke. H. Feldhaus/H. Harpers: Übersicht über das Alter der Verstorbenen im Jahre 1905. W. Elling: "Fahnenschmuck ist nur an den kirchlichen Gebäuden gestattet." Das Publikandum von Dechant Pieper 1933-1945. * Die Wiedererrichtung des Wegekreuzes an der "Dicken Linde". Ansprache des Ortsvorstehers Aloys Schmeing anlässlich der Einsegnung des Kreuzes am 2. Oktober 2005. H. Feldhaus: Sakramentsprozessionen in Wüllen im 20. Jahrhundert. Prozessionsweg an Fronleichnam und am 3. Sonntag nach Pfingsten. B. Winkelhaus: Die Vorbereitungen und der Ablauf der Prozessionen. * Wat so alls passeert is in usse Dorp nett so as't inne Zeitung stönn. Tosammensocht van Schulze Bäings Hubbet - in't Platt öwwerdrägen van Pottgerts Paul un Beken Hubbet. B. Winkelhaus: Miene erste lange Buxe.

7. Paderborner und Corveyer Land

Aus Calenbergs vergangenen Tagen. Mitteilungsblatt und Heimatbrief des Ortsheimatpflegers. ESC-Eigenverlag Walter Strümper, Wettesinger Weg 5, 34414 Warburg.
2/2005. * Calenberg im 17. Jahrhundert von 1600 bis zum Beginn des 30jährigen Krieges. W. Drescher: Grenzsteine in Calenberg. * Calenberg 1932.

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.
50/2005. W. Hagemann: Zur 50. Ausgabe: Erinnerungen an den Start. H. Mikus: Unsere Nachbarn vom Marktplatz. J. Hanewinkel: Getreideernte in der Gemarkung Lippspringe. J. Hanewinkel: Heimatverein besichtigt umgebaute Evangelische Kirche. E. Naumann: Im Frühjahr 1945 begann mein neues Leben. Wie für mich der Krieg zu Ende ging und ich glücklich nach Hause kam. Kl. Karenfeld: Der Kampf um die Bekenntnisschule. 1582 Unterschriften gegen die NS-Schulpolitik - 1. Teil -. H. Mikus: Gedenkstein für Clemens August von Droste-Vischering. * Bronzetafel erinnert an ersten Bombenangriff 1940. K. Herchenbach: Rheder - eine Perle im Nethegau. * Damals - 1940: Seidenraupenzucht in Bad Lippspringe. W. Göbel/R. Meier: Aus der Geschichte des Hauses Bad Lippspringe, Martinstraße 4 - alte Stätte Nr. 55 -. W. Hagemann: Frühe urkundliche Nachrichten über Kirche und Pfarrer in Lippspringe.

Steinheimer Kalender 2006. Heimatverein Steinheim. Red.: Johannes Waldhoff, Frankenstraße 12, 32839 Steinheim.
* Kalendarium und Veranstaltungskalender (3). H. Gellhaus: Kurzgefasste Stadtchronik 2004 (Kernstadt) (26). * Erhard Potrawa 70 Jahre alt, 25 Jahre Vorsitzender (41). Th. Eikelmeier: Der Weg ist unser Ziel... (47). Th. Eikelmeier: Wanderwoche 2005 in Kärnten (47). * Der Baum des Jahres 2005. Die Roßkastanie (Aesculus hippocastanum) (49). * Ehrenbürger Johannes Waldhoff (51). * Steinheim vor hundert Jahren. J. Waldhoff: Der "Kump" ist 150 Jahre alt (72). * Vor 100 Jahren: Ein neues Stadtwappen für Steinheim (79). J. Waldhoff: Der alte Kreuzweg (82). J. Waldhoff: Das St. Rochus-Hospital II (1927-1966) (85).

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
128/2005. B. Pfannschmidt: Die Weihnachtsgeschichte in der Abdinghofkirche zu Paderborn. Ein Gemäldezyklus von Ernst Pfannschmidt (1868-1949). Kl. Zacharias: Ludwig Grona OSB (1700-1765) - Abt der Benediktiner-Abtei Grafschaft im Sauerland. J. Kistenich: Verfolgt - "Wieder-gut-gemacht"? Das Exerzitienhaus "Heilandsfriede" in Sennelager während des Nationalsozialismus und in der frühen Bundesrepublik. W. Feige: Die Bertmann-Höhle, eine Erdfall- und Schachthöhle auf der westlichen Paderborner Hochfläche. St. N. Barthelmess: 25 Jahre "Preußen an der Weser" 1980-2005. M. Kohle: "Gelobet seystu Jesu Christ". Zur reichen Überlieferung von Weihnachtsgesängen im Paderborner Land. E. Grothe: Vor 70 Jahren: Ausgrenzung der Juden in Bredenborn. R. Koch: 100 Jahre katholische Pfarrkirche Hl. Kreuz Altenbeken. J. von Rüden: Mein Kriegsende in Scherfede. S. Genenger: Ein Leben für die Musik: Walter Steffens. N. Ellermann: Ein Grabstein und seine Geschichte: Das Schicksal des Wolfgang Hundsdörfer. H.-J. Sander: Karin Wehrmann - Leben für und aus der Malerei.

8. Ruhrgebiet

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff, Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
1/2006. * Aus der Siedlungsgeschichte zwischen Emscher und Ardey: Mein Heimatdorf Bergofen (Fortsetzung).

9. Siegerland-Wittgenstein

Freudenberg im Zeitgeschehen. Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine und des SGV im Stadtgebiet Freudenberg, Hermann Vomhof, Vorsitzender, Am Eicher Hang 10, 57258 Freudenberg.
2/2005. G. Thiemann: Aus den Totenbüchern der Ev. Kirchengemeinde Oberholzklau. H. Siebel: Annäherungen eines Goldkonfirmanden an das Siegerland und den "Flecken" anlässlich der Goldenen Konfirmation in Freudenberg im Oktober 2004. B. Steinseifer: Freudenberg katholisch und evangelisch. B. Brandemann: Wüstungen Dröningen und Engelbrecht - die Wurzeln von Bühl lokalisiert. A. u. F. Stahl: Klassentreffen der besonderen Art. Wiedersehensfeier der Jahrgangsstufen 1939/40 der Freudenberger Volksschule im Herbst 2004. K. Dicke: Ehemaliger Heisberger Backes. B. Steinseifer: Mausbach ist (doch) älter. * D'r Flecken! Gedechdet eh Öalcher Platt vam Heinrich Schwarz em Joahr 1895. Chr. Lutzki: Das Nachkriegsjahr 1946 in Freudenberg.

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
19.11. 2005. * Erfolg für westfälische Kultur. LWL erwirbt wertvolle Glasgemälde aus dem Mittelalter. * Frohsinn in den Badestuben. Siegener Badeleben vor 250 Jahren. * Handarbeiten aus aller Welt. Heimatmuseum Banfetal öffnet. * Typhus in Siegen vor 125 Jahren.
26.11.2005. M. Stolzenau: Aufbruch zu neuen Ufern. Erinnerung an Johann V. von Nassau-Dillenburg. * Kommission stellt Daten zu 2000 westfälische Autoren ins Internet. B. Steuber: Wie Schmedts Bur a't Stärwe koam. * Germania musste dem Kaiser weichen.
03.12.2005. * Schauergeschichten und Schrullen. Sagenhaftes im Buch zur Geschichte Stift Keppels. * Bauen für die Region. Neue Perspektiven für die Architektur in Westfalen. * Auf den Spuren der Vorfahren. Wittgensteiner Auswanderungen.
10.12.2005. * Auf Zeitreise durch den Westerwald. Mittelalterlicher Bergbau im Siegerland beleuchtet. * Alter Kirchbau ruht auf steilem Felsen. Raumländer Gotteshaus zum Denkmal des Monats bestimmt. * Erstes Opfer des Bombenangriffs. Glenn Millers Tod und das RAF Bombing Target Siegen.
17.12.2005. * Alte Grenzfeste auf hoher Wacht. "Novum castrum" vor 750 Jahren ins Bild der Geschichte gerückt. * Lebendige Dialekte im Edertal. Worte und Gedichte in Erndtebrücker Mundart. * Große Besitzteilung. Spaltung des nassauischen Landes vor 750 Jahren.
24.12.2005. * Ring Fleischwurst zum Weihnachtsfest. Brauchtum im Siegerland. Lebendige Krippenschau. * Dokument zur Siegener Stadtgeschichte. "Auferstanden aus Ruinen" erschienen.
31.12.2005. * König Jérôme von Westphalen. Karikatur als Kunstwerk des Monats. * Nächtliches Saufen war verpönt. Vor 350 Jahren Klagen über den Niedergang des sittlichen Lebens. * Johann Moritz von Nassau-Siegen. Biographie über eine faszinierende Persönlichkeit.
07.01.2006. H. Gimbel: Grabungsfunde als Zeitdokumente. Klafeld und seine Wüstung Homelinghausen. * Atombunker Denkmal des Monats. Bauwerk als Museum ausbauen.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail: heimatspiegel at web.de
163/2005. * Kirchenbücher als Spiegel der Geschichte. Beginn der Kirchenbücher. * Pastor Jacob Juncker 1587. * Umpfarrung Holzhausens 1607. * Einwohnerzahlen um 1600.

Siegerland. Blätter des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins e.V., Schriftleitung: Dr. Alexander Wollschläger, Seitenweg 6, 57250 Netphen, Tel.: 02738/8909
2/2005. J. Friedhoff: Burgen im südlichen Siegerland. Handreichungen zu einem Inventar der mittelalterlichen Wehr- und Wohnbauten im südlichen Teil des Kreises Siegen-Wittgenstein. A. Bingener: Der mittelalterliche Bergbau im Siegerland. Zur Montangeschichte im südwestfälischen Raum vom 13.-16. Jahrhundert. Ch. Dresler-Brumme: Frühe Verehrer der Poesie in Siegen. Die ersten Subskribenten für Goethes Werke - Die Gedichtbüchlein des H.A. Dresler 1785 und ein "Literarischer Salon". I. D. Fowler: Die Gebrüder Jung und die Aktiengesellschaft für Uhrenfabrikation in Deuz, Kreis Siegen. H. Trippe/H. Wunderlich: Der Omnibusbetrieb der Freien Grunder Eisenbahn. Ein Beitrag zur Verkehrsgeschichte im südlichen Siegerland. G. Moisel: Siegerländer Familienkunde. Jahresbericht 2004/2005 der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft. C. Bartscherer: Jugendarbeit im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein. E. Falkson: Vereinsmitteilungen. Exkursion nach Dortmund.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., E. Bauer, Puderbacher Weg 18 a, 57334 Bad Laasphe.
4/2005. J. Weiß: Eisenbahn im oberen Edertal. Fortsetzung und Schluss. H. Strickhausen: Das Haus in der "Ecke". "Henks" oder das "Bange-Häuschen". H. Wickel: Schilla'sch "Glocke", mool ganz annaschd. J. K. Mehldau: Alterbauernhöfe in Elsoff 1566 - 1848.

10. Vest Recklinghausen

Kultur und Heimat, 56. Jg. 2005. - Hrsg.: Ortsgruppe Castrop-Rauxel des Westfäischen Heimatbundes, Postfach 10 16 04, 44546 Castrop-Rauxel.
W. Kurrath: Geschichten aus Castrop. Als der Krieg zu Ende ging (4). Kl. M. Lehmann: Sichtbare Stadtgeschichte (12). D. Scholz: Die Geschehnisse in der Pogromnacht in Castrop-Rauxel. "Brand der Synagogen Herne und Castrop-Rauxel / bis 6.00 Uhr morgens auf den Beinen..." (26). G. Schön: Auf den Bergbau bezogene Straßennamen in Castrop-Rauxel. Herkunfts-, Personen- und Sacherläuterungen (52). G. Schön: Auf die Chemieindustrie bezogene Straßennamen in Castrop-Rauxel (71). Th. Echterhoff/K.-H. Uelner: Die Altstadt Castrop um 1930/35. Einzelhandel und Gaststätten, Handwerkbetriebe und Cafes, die Pogrom-Nacht, Menschen und Begebenheiten - kleiner Ausblick auf heute (78). D. Scholz: Castrop-Rauxel - eine "schrumpfende Stadt" (89). N. Kruse: Die Identität unserer Stadt (98). F. Kopshoff: Grundherrschaften im Raume Castrop. Fortsetzung (105). W. Baumeister: Bladenhorster Skizzen. Kleine Geschichten, erlebt im Bladenhorst der 30er Jahre. 7. Skizze: Das Schloß (118). G. Heinzmann: Das mittelalterliche Castrop-Rauxel (122). H. Selisky: Daten und Ereignisse aus Castrop-Rauxel von November 2004 bis September 2005 (148).

11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred Willeke, Archiv für Heimat- und Familienkunde, Holland 21 (Oberes Tor), 32676 Lügde, Tel.: 05281/979604.
5/2005. M. Willeke: Die Ostlandfahrer, Schicksal von Lügdern, die ihrer Heimat vor mehr als 750 Jahren den Rücken kehrten, um ihr Glück zu machen.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de
11/2005. M. vom Hofe: Alleen-Land Nordrhein-Westfalen? L. Finke: Freiraumschutz - ein Thema auch für Ostwestfalen-Lippe? W. Gerking: "Singvogelschutz im Amte Schwalenberg". H. Rottschäfer: Dat Soldbeok! Eune wohre Saldodengeschichte, de sick ors 60 Johre nohn Tweuden Weltkruige upklärt hät. D. Hellfaier: "... in Lippe, in Detmold, im Land ohne Licht!" Der Großbrand der Lippischen Landesbibliothek am 22. November 1921. * Engagiertes Team macht den FriedWald zum Erfolg.
12/2005. F. Meyer: Kommunalarchive in Lippe: "Häuser der Geschichte". Anmerkungen zur aktuellen Situation und Skizzierung der Aufgaben. M. Schneider: Das Archiv der Lippischen Landeskirche. R. Göke: Das Archiv als außerschulischer Lernort - eine intensive Begegnung mit der Vergangenheit. D. von Reden: Das kommunale Archiv der Gemeinde Dörentrup. F.-W. Schröder: Auf den Spuren von Hirsch und Kolkrabe. Wanderung im Lippischen Wald. H. Paulussen: Ein exotisches Sammelgebiet der Literatur mit dem Namen Schach? Die Lippische Landesbibliothek sammelt Schachliteratur als besonderen Wegweiser in verborgene Winkel lippischer Heimatgeschichte.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Druck und Verlag: Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/974301.
294/2005. I. Schäfer: Als Schlänger Frauen auszogen, ihre Geschichte zu suchen! H. Westheide: Als Arbeiter im Kalkwerk Bobenhausen.
295/2005. E. Rotermund: Dennoch Heiliger Abend. H. Wiemann: Weg eines Kindes: Grötsch - Sommerfeld - Bethel - Milspe - Kohlstädt. D. Tornede: Schützenswerte Natur vor Ort: Naturdenkmal Fürstenallee.







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 14 16:04:45 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 14 Feb 2006 16:04:45 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 1, Teil 5
Message-ID: s3f1ffbd.001@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 09.02.2006, 14:06


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2006, Teil 5

II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Mülheim an der Ruhr. Jahrbuch 2006. 61. Ausgabe. Hrsg.: Verkehrsverein Mülheim an der Ruhr e.V. in Verbindung mit der Stadt Mülheim an der Ruhr, Referat I/Presse und Medien. Red.: Karl Wilhelm Tempelhoff und Walter Schernstein.
D. Mühlenfeld: Neue Impulse für die traditionsreiche Gründer- und Unternehmerstadt an der Ruhr (7). F. Esser/J. Schnitzmeier: Haus der Wirtschaft öffnet seine Türen (9). Kl. Beisiegel: Ruhrbania hat begonnen - ein Gesamtkonzept setzt sich durch (13). J. Exner: Die Weiße Flotte. Impressionen eines Jahres (16). H.-G. Hötger: Im Tal der Schlotbarone (32). H. A. Wessel: Vom "Backes" zur Konzernzentrale. Zur Entwicklung industrieller Verwaltung am Beispiel von Thyssen & Co., Mülheim a. d. Ruhr, 1871-1926 (41). H. W. Auberg: Auf den Spuren des Bergbaus in Mülheim an der Ruhr (59). R. Eismann: 80 Jahre Flughafen Essen/Mülheim (69). * WDL seit 50 Jahren am Flughafen Essen-Mülheim (78). J. Roepstorff: 50 Jahre LTU - eine Erfolgsgeschichte mit Mülheimer Beteiligung (83). F. Bohnen: 80 Jahre Aero-Club Mülheim an der Ruhr e.V. (87). P. Zarth: Mit Vergangenheit hat die Gegenwart Zukunft. Mülheim und "(s)ein" fliegendes Industriedenkmal, die legendäre "Tante Ju 52" (91). F. Meßing: Mannesmannröhren-Werke (95). * Neues Heizwerk am Netz. Energie zu Spitzenzeiten kommt von der Sandstraße (99). H. Benninghoff: Die Kreishandwerkerschaft. Chronologie einer Fusion (101). K. W. Tempelhoff: Wilhelm aus dem Siepen. Von der Schreinerei zum modernen Mülheimer Bestattungsunternehmen (105). B. Kaufhold: Mülheimer Traditionsunternehmen: Die Buchhandlung Max Röder (109). N. Frei: Krieg erinnern. Der 8. Mai 1945 im Gedächtnis der Deutschen (117). H.-W. Nierhaus: Vor 60 Jahren: Mülheim an der Ruhr und die Stunde Null. Eine Stadt zwischen Krieg und Frieden (129). D. Mühlenfeld: Das Winterhilfswerk (WHW) in Mülheim an der Ruhr - Die "Volksgemeinschaft" und ihre Kehrseite (165). B. Kaufhold: Glauben in Mülheim unter dem Nationalsozialismus (185). D. Atik u.a.: Eine Schulgemeinde erinnert sich (193). G. Bennertz: Alte Vorurteile aus dem Weg räumen. 40 Jahre Arbeit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Mülheim (199). Th. Emons: Ein zeitlos modernes Gotteshaus. Vor 50 Jahren wurde die heutige Dümptener Pfarrkirche St. Barbara eingeweiht (203). U. von den Steinen: Schenkelklopfen am Rio Xingu. Dem Mülheimer Arzt, Forschungsreisenden und Ethnologen Karl von den Steinen zur 150. Wiederkehr seines Geburtstages am 7. März 2005 (209). H. Fischer: Die Heimkehr des Grafen Wilhelm Wirich, Herr zu Oberstein und Broich (223). K. W. Tempelhoff: Mülheimer Profile: Alfred Kerstgens (230). K. W. Tempelhoff: Mülheimer Profile: Frank Langer (233). S. Lagerpusch: Kompetenzen bündeln. Die Evangelischen Krankenhäuser Mülheim und Oberhausen haben ein gemeinsames BrustZentrum MülheimOberhausen (BZMO) geschaffen (236). G. Heyder: Kunst und Kultur im Ev. Krankenhaus. Zwei Mülheimer Fotografen widmen sich in einer Ausstellung dem alltäglichen Leben in den Einrichtungen der Stiftung unter dem Leitbild-Motto "Der Mensch im Mittelpunkt" (247). H.-Th. Horn: 10 Jahre "Voll die Ruhr" (253). I. Amelung/F. Saar: Das Dschungelbuch (265). W. Cleven: World Games 2005 auch in Mülheim an der Ruhr (272). Cl. Pauli: Doppelter Gewinn für den Mülheimer Sport. Größte Sportbaumaßnahme aller Zeiten ist abgeschlossen (284). Th. Münten: DJK TURA 05 Dümpten und DJK Styrum 06 - 100 Jahre (297). F. Firla: Jan un Hinnerk, Froulüüt (309). B. Klein: Die neue Feuer- und Rettungswache in Heißen (311). W. Cleven: Hartz IV - Ein Reformprojekt (320). Th. vom Berg u.a.: Der neue Landschaftsplan für Mülheim an der Ruhr (323). W. Bungert: MÜLHEIM HILFT - bürgerschaftliches Engagement für Sri Lanka (333). K. W. Tempelhoff/W. Schernstein: Chronik 2005 (342).

Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde. 50. Jg. (2005). Hrsg.: Gunther Hirschfelder, Abt. für Rheinische Volkskunde des Instituts für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande der Universität Bonn, Am Hofgarten 22, 53113 Bonn. Ruth-E. Mohrmann, Volkskundliche Kommission für Westfalen, Scharnhorststr. 100, 48151 Münster. Schriftleitung: Dagmar Hänel, Peter Höher.
G. Hirschfelder/ R.-E. Mohrmann: Heinrich L. Cox zum 70. Geburtstag (11). P. Genath/A. Boden: Ethnografie und Internet. Communities als volkskundliches Forschungsfeld (13). B. Fleermann: "Bilder des Abschieds". Zum kulturellen Umgang mit Mühlen in der Moderne (31). D. Sauermann: Nachbarschaftshochzeit und Dorfhochzeit (49). E.-M. Ameskamp: "Man wollte ja was Eigenes haben". Mobilität und Besitzstreben von Heuerleuten im Oldenburger Münsterland (75). G. Hirschfelder: Mittsommer, Sonnenwende und Johannisfeuer im Rheinland zwischen Tradition und Inszenierung (101). J. Helsloot: Das Schweigen durchbrechen. Der Triumphzug des Valtentinstags in den Niederlanden - nach 50 Jahren (141). H. Fischer: Der Erzähler als Rezipient von Volkserzählungen (169). M. Zumdick: Der sagenhafte Störtebeker. Vom "Helden der Meere" zum "edlen Räuber" (181). C. Vorwig: "Architecture and Landscape of the Pennsylvania Germans 1720-1920". Bericht über die 25. Jahrestagung des "Vernacular Architecture Forum" vom 12. bis 16. Mai 2004 in Harrisburg (PA) und über das Arbeitstreffen "Rhineland Emigrants and their Reception in America" vom 3. bis 6. Oktober 2004 im Rheinischen Freilichtmuseum Kommern - Landesmuseum für Volksunde (209). Chr. Schönebeck: "Geschlecht und Ökonomie". Bericht über die 10. Arbeitstagung der Kommission Frauen- und Geschlechterforschung der DGV am 26./27. November 2004 im Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Universität Göttingen (214). Chr. Schönebeck: "Netzwerk Gesundheit und Kultur in der volkskundlichen Forschung". Bericht über das 8. Arbeitstreffen vom 16. bis 18. März 2005 in Würzburg (217). S. Reichert: "Der Kirchhof im Dorf. Ort und Raum symbolischer Kommunikation (15.-18. Jh.)". Bericht über die Arbeitstagung am 4. März 2005 zur Vorbereitung eines Projektantrages für den Sonderforschungsbereich 496 "Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme" an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (221). * Rezensionen (225). Y. Brandt: Museumsaktivitäten (337).

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.: Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
5-6/2005. Th. Zimmermann: Zu den frühesten Blei- und Edelmetallfunden aus Anatolien. Einige Gedanken zu Kontext und Technologie. V. M. F. Hammer/H. Hanzer/P. Huber: Der "Handstein" in der Mineralogischen Schausammlung des Naturhistorischen Museums Wien. R. Mirsch: Zum Schichtgebet im Mansfelder Berg- und Hüttenwesen. B. Häck: Bergbaukultur und ihre Repräsentation in der Öffentlichkeit. Beispiele aus Bayern und Baden-Württemberg, Teil 1.

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.
6/2005. W. Beelitz: Märkische Weihnachtspyramiden. Chr. Homfeld: Ein "Waselck" zum Milchtragen und das "Joch". A. Rüpke: Unterschiedliche Quellen, ein Ziel: Wege zur Geschichte von Häusern und Menschen. Erste Regionaltagung der Berufsforscher und Amateure auf der Diele des Kreismuseums in Syke. * 150 Jahre Litfaßsäule.

Mitteilungen. Hrsg.: Friedrich-Kiel-Gesellschaft e.V., Red.: Peter Pfeil, Ithstraße 20, 31863 Coppenbrügge, Tel./Fax: 05156/1637.
30/2005. Konzertplakat Oratorium CHRISTUS. P. Pfeil: Editorial. P. Pfeil: Jahresbericht 2005. E. Birkelbach: Die Brücke. Konzertprogramm Eröffnung des F. Kiel-Archivs in Berlin. A. Werner: Die Übergabe des FKA an die Unversität der Künste zu Berlin. P. Dinslage: "Einleitende Worte" zur Archiveröffnung. P. Pfeil: "Gruß- und Dankesworte" der FKG. D. Schenk: F. Kiel u. Berlin. Programme u. Berichte (Auswahl). F. Kiel: Drei Stücke f. Violoncello u. Klavier, op.12. Titelseite des Neudrucks (2005). P. Pfeil: Werkaufführungen 2005 (mit Nachträgen). Mitteilungen. Von Personen I. u. II. In letzter Minute... Veranstaltungsvorschau 2006. Zum Jahreswechsel.

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.: Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Alexanderstraße 16, 20099 Hamburg, Tel.: 040/240809, Internet: www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev. at aol.com
4/2005. C. Denker: Jo, se kunn wedder lachen. Een Wiehnachtsgeschicht ut Schleswig-Holsteen. W. Mahnke: Plattdütsch schriewen - ok morgen noch? (Referat zur Fachtagung Niederdeutsch des Landesheimatverbandes Mecklenburg-Vorpommern, 30.10.2004, Grimmen). G. Mester-Römmer: "... und suche es in meinem Sinn, und sehne mich danach". Eine Skizze zum lyrischen Werk von Hannelore Hinz. B. Bullerdiek: Interview mit Hannelore Hinz.

III Naturkunde und Naturschutz

Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde. Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, Westfälisches Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster, Tel.: 0251-591-6020, E-Mail: bernd.tenbergen at lwl.org
3/2005. A. Pardey u.a.: Die Kleingewässer: Ökologie, Typologie und Naturschutzziele. B. Tenbergen: Antropogen entstandene Kleingewässer: Zur kulturhistorischen und ökologischen Bedeutung kleinflächiger Stillgewässer und ihres Umfeldes. M. Jaletzke/B. Walter: Zur Flora, Vegetation und Fauna von Karpfenzuchtanlagen in Westfalen. U. Raabe/Kl. van de Weyer: Zur floristischen Bedeutung und Entwicklung von Artenschutzgewässern in Nordrhein-Westfalen. C. Schmidt/P. Erzberger/A. Solga: Zur Moosflora von Artenschutzgewässern in Westfalen. Kl. Kaplan: Nährstoffarme Stillgewäser (Heideweiher) und ihre Pflanzenarten in Nordrhein-Westfalen - mit Untersuchungen zur aktuellen Bestandsentwicklung. H. Terlutter: Erdfälle: Entstehung und Entwicklung natürlicher Kleingewässer im nördlichen Kreis Steinfurt. A. Pardey u.a.: Flora, Vegetation und Fauna ausgewählter Kleingewässer in der Westfälischen Bucht. R. Feldmann: Molluskenfauna westfälischer Kleingewässer: Untersuchungen 1975 bis 2000. M. Schlüpmann/R. Feldmann/A. Belz: Stehende Kleingewässer im Südwestfälischen Bergland: Charakteristik und Fauna am Beispiel der Libellen und der Wirbeltiere. E. G. Schmidt: Libellen als Nutznießer von Laubfrosch-Schutzgewässern im Kreis Coesfeld/Westmünsterland. O. Hartwig: Kleingewässer als Objekte der Naturschutzdidaktik.
4/2005: K. Hannig: Die Laufkäfer (Insecta, Coleoptera/ Carabidae) des Truppenübungsplatzes Haltern-Platzteil Lavesum (Kreis Recklinghausen und Kreis Borken). K. Hannig: Die Großschmetterlinge (Insecta, Macrolepidoptera) des Truppenübungsplatzes Haltern-Platzteil Lavesum (Kreis Recklinghausen und Kreis Borken). P. Schäfer/K. Hannig: Die Heuschrecken, Ohrwürmer und Schaben (Insecta, Saltatoria, Dermaptera, Blattoptera) des Truppenübungsplatzes Haltern-Platzteil Lavesum (Kreis Recklinghausen und Kreis Borken). H. Sonnenburg/K. Hannig: Die Libellen (Insecta, Odonata) des Truppenübungsplatzes Haltern-Platzteil Lavesum (Kreis Recklinghausen und Kreis Borken). C. Schmidt/K. Hannig: Die Köcherfliegen (Insecta, Trichoptera) des Truppenübungsplatzes Haltern-Platzteil Lavesum (Kreis Recklinghausen und Kreis Borken). H. Sonnenburg/K. Hannig: Die Ameisen (Insecta, Hymenoptera: Formicidae) des Truppenübungsplatzes Haltern-Platzteil Lavesum (Kreis Recklinghausen und Kreis Borken). P. Schäfer/K. Hannig: Die Wanzen (Insecta, Heteroptera) des Truppenübungsplatzes Haltern-Platzteil Lavesum (Kreis Recklinghausen und Kreis Borken).

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel. 0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de, Internet: www.sdw-nrw.de
6/2005. * Waldjugendspiele erneut auf Rekordkurs. Landesweite Aktion unter neuer Schirmherrschaft. * NRW-Waldzustand 2005: Leichte Besserung aber keine Trendwende. * Baum des Jahres 2006: Die Schwarzpappel. * Clusterstudie Forst- und Holzwirtschaft Deutschland vorgestellt. Volkswirtschaftlicher und arbeitsmarktpolitischer Stellenwert bisher weit unterschätzt. * Nationalpark Senne/Egge. Stellungnahme der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Ostwestfalen.

Mitteilungen. Hrsg.: Naturwissenschaftlicher Verein Paderborn e.V. (in Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum Marstall), Wilfried Sticht (Geschäftsführer), Ludwigstraße 68, 33098 Paderborn, Tel.: 05251/74439.
2005. U. Braun: Laufkäfer im Raum Ostwestfalen. M. Bellinghausen: Enten, Taucher, Säger auf dem Padersee, den Fischteichen und dem Lippesee. F. Haase: Seltener Wintergast im Raum Paderborn - der Seidenschwanz. M. Büchner: Steinzeitjäger in Westfalen - Umwelt und Lebensraum im ausgehenden Eiszeitalter. P. Rüther: Die botanischen Pflanzennamen und ihre Bedeutung. G. Müller: Exkursion "Paderborner Hochfläche" (27.08.2005). Schwerpunkte: Schichtstufen und Karst. S. Berndt: Pilzkundliche Exkursion zum Jühenberg und Westrand des Dune-Tales. Kl. Wollmann: Physikalische Experimente im Naturkundemuseum. Mehr als 22 000 Menschen besuchten die "Experimenta". W. Schlegel: Der Geißelsche Garten zwei Jahre nach der Umgestaltung. W. Sticht: Vom Verein zum Netzwerk. Tagung des DNVD in Paderborn. W. Schlegel: Tsunamis. P. Gülle: Vogel des Jahres 2006: Der Kleiber (Sitta europaea). Ein "gefiederter Maurer" klebt seine Nisthöhle zu. W. Sticht: Fisch des Jahres 2006: Die Koppe (Cottus gobio). J. Wygasch: Blume des Jahres 2006: Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis). Th. Hüvelmeier: Orchidee des Jahres 2006: Breitblättrige Stendelwurz (Epipactis helleborine). S. Berndt: Pilz des Jahres 2006: Der Ästige Stachelbart (Hericium coralloides (Scop.) Pers.). * Natur des Jahres - Übersicht 2005 und 2006.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
12/2005. K. Schuster: Naturschutz - kein Thema für Jugendliche? A. Frede u.a.: Forschung in Buchenwald-Nationalparken. Sigmasoziologisch-strukturanalytische Ansätze mit Fokus auf den Nationalpark Kellerwald-Edersee. H. Zucchi/K. Zucchi: Zum Einfluss verrohrter Bachabschnitte auf Drift und Aufwanderung der Limnofauna unter besonderer Berücksichtigung der Flohkrebse (Gammaridae). A. Meier/K.-H. Erdmann/F. A. Emde: Die Bedeutung gesellschaftlich verankerter Naturbilder für den Naturschutz. R. Piechocki: In "Natur und Landschaft" zurückgeblättert... 36. - Vor 75 Jahren: Vogelberingung um 1600? St. Körner/U. Eisel: "Die Verwissenschaftlichung kultureller Qualität in der Landschaftsplanung und im Naturschutz" - Tagung auf der Insel Vilm vom 4. bis 7.10.2004.

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.: Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, Internet: www.sdw.de
6/2005-2006: F. Klingenstein: Gut oder böse: Gebietsfremde Arten und "Exoten" im Forst als Naturschutzproblem. R. O. Schill: "Neobiota" - Neue Arten in unseren Tauchgewässern. M. Goßner: Die Insekten- und Spinnenwelt auf Gastbaumarten. J. H. Rechholf: Invasiv nach 100 Jahren: Massive Ausbreitung fremder Pflanzen. M. Blaschke: Ein Schwarzer Bockkäfer als Gefahr für unsere Laubbäume?

IV Nachbargebiete

Bentheimer Jahrbuch. 2006. Schriftleitung: Dr. Heinrich Voort. Hrsg.: Heimatverein Grafschaft Bentheim, c/o Gerolf Küpers, Sieringhoeker Weg 7, 48455 Bad Bentheim.
G. Küpers: Geleitwort (3). H. Voort: "Das Bentheimer Land" und das "Bentheimer Jahrbuch" als Bausteine zur Regionalgeschichte. Ein Vorwort des Schriftleiters (4). H. Voort: Graf Arnold zu Bentheim zum 400. Todestag (7). H. Müller: Über die Ausmalung der Kirche der ev.-ref. Gemeinde Gildehaus in der Zeit vor der Reformation (17). H. Voort: "Alß Hohe Lants Obrigkeit die Justitz administriren und Regiment halten". Die Exekutive in der Grafschaft Bentheim im 17. Jahrhundert (27). E. Bischop-Stentenbach: Das Gut Olthuis in Grasdorf und seine wechselvolle Geschichte (41). H. Voort: Die Klosterschränke von Frenswegen (53). H.-J. Schmidt: Brand des Pfarrhauses in Bentheim im Jahre 1823 (69). Z. Kolks: Die ehemalige ev.-ref. Kirche und die heutige Synagoge in Haaksbergen (Twente). Die Anwendung des Bentheimer Sandsteins außerhalb der Grafschaft Bentheim (XVII) (75). H. Müller: Der jüdische Friedhof in Gildehaus mit dem Gedenkstein von 1945 (81). H. Voort: Mühlsteine aus Bentheimer Sandstein (89). H. Voort: Mühlenfuhrdienste in der Grafschaft Bentheim (103). Z. Kolks: Die St.-Elisabethkirche. Die katholische Kirche in Nordhorn (VIII) (113). H.-J. Schmidt: Die Bentheimer Artikel von 1613 und der arminianische Streit in den Niederlanden (117). H. Voort: "Damit ein jeder wissen möge, wessen er sich zu verhalten." Die Hofordnung der Gräfinwitwe Magdalena zu Bentheim für Haus Altena in Schüttorf (143). K. Koch: Goethe und das Haus Bentheim. Eine kleine Begegnungsgeschichte (163). H. Voort: "Das Ertz- und Bergwerck der Gebür verfolgen". Über die ordnungsgemäße Bearbeitung der Steinbrüche in Gildehaus und Bentheim (173). D. Hasse: Die Genossenschaft der linsemsischen Kanäle (LKG) (187). H. Voort: Ein Bauernhof stand "auf zwei Augen". Vom Heimfallrecht bei Höfen in der Grafschaft Bentheim (211). H. Voort: Wietmarschen und die Regulierung des Stimmrechts. Der weite Weg zu mehr Demokratie (217). J. H. Groothues: Samern im Schatten des Rabenbaumes. Geheimnisse einer Landschaft (227). H. Voort: Das Schatzungsregister des Gerichts Veldhausen von 1622 (249). G. Aschermann: Porträt des ehemaligen Brandlechter Volksschullehrers Johann Wieking (1886-1970) (259). B. Germer *: Ein Schulaufsatz aus dem Jahre 1911: Der Ausflug nach Bentheim am Kaisersgeburtstag (266). M. Zahlten: Erinnerungen an ein erfülltes Leben: Lehrer Ferdinand Zahlten (1897-1964) (269). W. Zander: Ein Flügel für die Aula. Schulische Beschaffungsprobleme im Zweiten Weltkrieg (275). W. Zander: Warum nicht gleich "Gymnasium"? Namenswechsel einer Schule in drei Jahrzehnten (281). G. Plasger: Das Kriegsende 1945 in Nordhorn - persönliche Erlebnisse und Erinnerungen (287). Chr. Sanders-Smith: Ein Geburtstagserlebnis beim Haus de Wilde zum Kriegsende 1945 (305). B. Sundag: Städtebauliche Sanierungsmaßnahme "Schüttorf-Innenstadt" 1989-2003 (309). E. Jans: Zeichnungen für "Bestevaar vertelt". Alte Geschichten für Kinder (321). J. Mülstegen: Wäsche waschen war früher eine mühselige Angelegenheit (327). E. Jans: Heimatpflege (331). G. Küpers: Zur Erinnerung an Lucie Rakers (335). J. Mülstegen: Was Großvater noch wusste. Fortsetzung des Aufsatzes im Bentheimer Jahrbuch 2005 (339). E. Woide: In Uelsen öffneten Bagger ein Kapitel alter Geschichte. Die archäologische Ausgrabung des jungbronzezeitlichen/eisenzeitlichen Urnengräberfeldes am Riedberg in Uelsen aus der Zeit 100 bis 600 v. Chr. (353). B. Küpers: Der Vorlesewettbewerb "Schüler lesen Platt". Versuch einer Auswertung (365). H. Wilmink: Usse Schoaltied (1934-1942) (369). B. Bramer: Van Ströpers un Ströpen in Gilhus un Burschuppen (379). E. Gövert: Oaver swatt slachten wüß Jan-Lüks moije Döntkes (384). A. Rötterink: Knollen trekken (391). E. Gövert: Jan-Lüks by'n Kusendokter (394). J. Mülstegen Daags vöar Wienachten (397). L. Sager: Mölle unn Schwänke van'n Isterberg (403).

Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes. Bd. 52 (2006). Red.: Horst H. Bechtluft, Werner Franke u.a. Hrsg.: Emsländischer Heimatbund e.V., Schloss Clemenswerth, 49751 Sögel.
H. Bröring: Kultur als menschliche Leistung (7). Chr. Haverkamp: Die "Emsland-Dome" und andere Kirchenbauten des Architekten Wilhelm Sunder-Plaßmann (9). J. Eckert: Ausgrabungen in der St.-Amandus-Kirche in Aschendorf, Landkreis Emsland (59). H. Albrecht/B. Wollenweber: "Im Baustyl einfach und bescheiden, jedoch solide und anständig". 150 Jahre Hannoversche Westbahn - Zur Baugeschichte der historischen Bahnhöfe und Brücken (75). H. H. Bechtluft: Die Booen an der Grenzaa - Aus der Geschichte seltsamer Behausungen für Mensch und Tier im Moor (99). H. Schüpp: Zur Geschichte der Bundesautobhan 31 (113). F. J. Buchholz: Eine anonyme Karte der Ems zwischen Lathen und Halte (127). H. Rissel: Ein Poet an Lingener Krankenbetten - Johann Philipp Lorenz Withof und seine Dichtung (141). H. Kleene: Der "Volksverein für das katholische Deutschland" im Emsland (155). R. Drewes: Arbeitsdienst im emsländischen Moor: Eine Vision, ihr Missbrauch und ihr Ende - Zu Jugendbüchern von Peter Martin Lampel (1932) und Heinz Ludwig Renz (1938) (177). D. Simon: Als man nur noch in Milliarden zählte - Erfahrungen und Erlebnisse eines jungen Aschendorfers aus dem Inflations- und Krisenjahr 1923 (194). Th. Mönch-Tegeder: Mienen läwsden Fehler (203). K.-J. Nick: Brachvogelwiese oder Otterwald - Was wird aus dem Deichvorland Rhede-Papenburg? (205). W. Grenzheuser/H. Rinsche: Der Stoverner Wald bei Salzbergen - Flora und Fauna - Naturkundliche Anmerkungen von zwei alten Freunden dieser Landschaft (227). D. Reichelt: Der Transport von Junglachsen in Netzgehegen durch Ems und Dollart zur Nordsee - ein bundesweit einmaliger Großversuch (271). A. Eiynck: Eine alte Antiquitätensammlung aus Lingen - Heimatverein Lingen erwirbt die frühere Sammlung Koch für das Emslandmuseum (277). Cl. Veltmann: Das Schifffahrtsmuseum Haren (307). J. Grave: 25 Jahre Arbeitskreis Familienforschung der Emsländischen Landschaft für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim (315). L. Hoffmeier: Die "Giebelroute" - Touristische Erschließung des ländlichen Bau- und Kulturerbes in der Region Freren-Lengerich-Spelle (329). E. Wagner: Schwarzweiße Kunst - Fotografien von Heinrich Riebesehl und Gerhard Kromschröder im Emsland (337). A. Sanders: Ein Beldstock un siene Geschichte (344). * Bücherecke (347).

Osnabrücker Mitteilungen. Bd. 110 (2005). Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde Osnabrück (Historischer Verein), Schloßstraße 29, 49074 Osnabrück, Tel.: 0541/33162-14, E-Mail: histver.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
W. Schlüter: Franken oder Sachsen - Das Osnabrücker Land zwischen Völkerwanderungs- und Karolingerzeit (11). W. Seegrün: Zwei nachreformatorische Kirchenvisitationen im Profil: Johannes Hartmann im Niederstift Münster seit 1613 und Albert Lucenius im Hochstift Osnabrück 1624/25 (69). V. Seresse: Der Versuch zur Rekatholisierung Osnabrücks 1628-1633 nach der Chronik von Rudolf von Bellinckhausen. Konversion und konfessionelle Identität zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges (99). H. Stubbe da Luz: Pariser Straßenbaupolitik im Oberemsdepartement, 1812. Der Osnabrücker Generalsekretär Heuberger und die napoleonischen Gremien (119). H.-W. Niemann: Leinenhandel und Leinenproduktion im Osnabrücker Land. Die Bramscher Leinenhändlerfamilie Sanders (145). M. Hirschfeld: Die Osnabrücker Bischofswahlen von Hubert Voß (1898/99) und Wilhelm Berning (1914). Ein Konfliktpotential für das Verhältnis von Staat und katholischer Kirche im Kaiserreich? (171). R. Drewes/H. Holstein: Bernard Wieman (1872-1940) - Schriftsteller in Osnabrück. Eine biografische Annäherung (197). R. Reiter: Das Erbgesundheitsgericht Osnabrück und die Sterilisationsverfahren nach dem "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" vom 14. Juli 1933 (211). B. bei der Wieden: Buonaccorsos Adelsethik und ihre Vermittlung durch Niklas von Wyle und Heinrich Winand (223). Chr. Hoffmann: Neue Nachrichten zur Geschichte des ersten Osnabrücker Buchdruckers Martin Mann (1617-1635) (227). K. H. L. Welker: Aufgaben der Möserforschung (231). T. Schröder: Osnabrücker Bibliographie zur historischen Landeskunde. Berichtszeit: Juli 2004 bis Juni 2005. Mit Nachträgen aus 1999 bis 2003 (237). * Besprechungen (271). * Jahresbericht 2004/2005 (321). * Justus-Möser-Gesellschaft. Sektion im Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V. Bericht der Justus-Möser-Gesellschaft (JMG) Oktober 2004 - September 2005 (331).

Der Grafschafter. Zwischen Burg und Bohrturm. Heimatbeilage der Grafschafter Nachrichten.
1/2005. J. Grave: Zwischen Tradition und Innovation. 25 Jahre Emsländische Landschaft e.V. für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim. H. Voort: Von Hausnummern und Straßennamen. Eine geschichtliche Betrachtung zur Kennzeichnung von Wohngebäuden in der Grafschaft Bentheim. M. Kip: Wer war Willem Elias Hana? Auf Spurensuche nach dem Ursprung des Neuenhauser Wachtliedes.
2/2005. H. Abel: Die Achterberger Schule, ein Spiegelbild der Nachkriegszeit. Ein Beitrag zur Grafschafter Schulgeschichte. H. Titz: Emlichheim und Umgebung im 3. Reich. Heimatfreunde und VHS-Geschichtswerkstatt auf Spurensuche. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
3/2005. G. Vrielmann: Ostereier für die Metropole. Ein alter Handelsweg vom Hümmling über Lage nach Amsterdam. H. Lensing: Band 11 der "Emsländischen Geschichte" erschienen. Gleichschaltung der Landwirtschaft, Otto-Pankok-Museum, neue Grafschafter Biographien und Register. G. J. Zager: Die Entenkoje in Sieringhoek. H. Abel: Die Achterberg Schule, ein Spiegelbild der Nachkriegszeit. Ein Beitrag zur Grafschafter Schulgeschichte - Teil 2. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
4/2005. F. Geerds: Der Prozess mit dem Hausvogt Brill. Aus den Akten des ehemaligen Gerichts Neuenhaus. J. Künnen: War heff man't met Groafschupper Platt doch makkelik! M. Kip: Als die Knaben rote Badehosen trugen... H. Abel: Die Achterberger Schule, ein Spiegelbild der Nachkriegszeit. Ein Beitrag zur Grafschafter Schulgeschichte - Teil 3. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen. G. J. Zager: Abgaben und Dienste für die Pastoren.
5/2005. H. Titz: Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in der Grafschaft Bentheim. Aufwändig gestaltetes Buch seit dem 25. April im Handel. H. Abel: Die Achterberger Schule, ein Spiegelbild der Nachkriegszeit. Ein Beitrag zur Grafschafter Schulgeschichte - Teil 4. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
6/2005. A. Rötterink: Die Frühgeschichte der Grafschaft muss neu geschrieben werden. Erste Besiedlung weitaus früher als bisher angenommen. A. Rötterink: Kulturhistorische Wanderung in Uelsen. D. Wiarda: Rabbiner Marc Stern gestorben. Der Rabbiner der jüdischen Gemeinde Osnabrück hatte einen guten Ruf in der Grafschaft Bentheim. A. Siemering: Unsere Wildbienen. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen. G. J. Zager: Aus einem alten Notizbuch.
7/2005. R. Harmsen: Die Lehrerfamilie Mülder in Schüttorf. Aus der Geschichte der Schüttorfer Schulen. * Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in der Grafschaft Bentheim. Eine Nachlese in Bildern zur Ausstellung im Nordhorner Kreishaus vom 29. April bis zum 8. Juni 2005. * Zur Ausstellung "Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene". F. Geerds: "Jupp" aus Hilten erzählt: Kirschpflücken bei Änen-Piele. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
8/2005. H. Lensing: Landmaschinenhandelsfirma Keuter besteht 75 Jahre. Ein Beitrag zur Wietmarscher Familien- und Firmengeschichte. R. Nachtigäller: Ann-Sofi Sidén: "Turf Cupola". D. u. J. Rakers: Erinnerungen an unsere Mutter. Zum 100-jährigen Geburtstag von Lucie Rakers. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
9/2005. A. Brei: "Sie gehen alle drin, weil sie nicht alle dringehen". Heinz Ragnitz legt eine "Schulgeschichte der Grafschaft Bentheim" vor. H. Voort: Zur Fahndung ausgeschrieben. Ein früher Steckbrief aus der Grafschaft Bentheim. * Bentheim und seine Schützenfeste. Aus dem Nachlass von Gretchen Schulz. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
10/2005. St. Freinatis/G. Vrielmann: Bronzezeit am Blekkerhof. Eine neue museale Einrichtung in der Grafschaft. H. Kuiper: 'ne woore begewenhäid ut de vöörkriegstied. A. Eiynck: Von Kotten und Feldschuppen. Bilder von Holger Kerkhoff im Emslandmuseum Lingen und ab Ende Januar 2006 im Nordhorner Kreishaus. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
11/2005. G. Aschermann: Die Theißingsche Windmühle in Engden. Ein Beitrag zur Grafschafter Mühlengeschichte. D. Wiarda: Informationstafel am Eingang des jüdischen Friedhofes. Samtgemeinde Neuenhaus brachte Gedenkschrift an. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
12/2005. A. Rötterink: Als in Nordhorn noch Frachtschiffe fuhren. Zur Geschichte der Schifferfamilie Regtop.

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege. Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover, Tel.: 0511/323490, Fax: 0511/3632932, Internet: www.Heimatbund-Niedersachsen.de, E-Mail: info at heimatbund-niedersachsen.de
6/2005. E.-A. Nebig: Rettet endlich das Kleinod Nikolaikapelle! Schluß mit Debatten und immer neuen Gutachten, Taten sind gefragt. H.-H. Seedorf: Vom Niedersachsenhaus zum Gründerzeit-Ziegelbau. Entwicklungsgeschichte der Springer Bürgerhäuser von 1850 bis 1914. H. Schmidt-Barrien: De Weg na Huus an'n Wiehnachtenabend. L. Greife: Wienachtseten mit Plumpudding.





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 14 16:22:36 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 14 Feb 2006 16:22:36 +0100
Subject: [WestG] [Q] Antworten auf die Anfrage: Franzoesische Fluechtlinge
/ Friedhoefe
Message-ID: s3f203e0.002@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 14.02.2006, 16:20


Antworten auf die Anfrage von W. Hamschmidt: Französische Flüchtlinge / Friedhöfe
https://www.lwl.org/pipermail/westfaelische-geschichte/2006-February/001537.html

1.
Von: "Michael Voits"
Datum: 13.02.2006, 14:22

Delbrück gehörte als Canton Delbrück von 1807-1813 zum franzözischen Königreich Westphalen (im Department Fulda und im District Paderborn). Die Hauptstatdt war Kassel. Das Königreich Westphalen umfasst das Herzogtum Braunschweig, Kurhessen (ohne Hanau, Schmalkalden und die Niedergrafschaft Katzenelnbogen), Teile des Königreichs Hannover (Göttingen, Grubenhagen, Osnabrück), des Königreichs Sachsen (Anteil an der Grafschaft Mansfeld sowie die Ämter Barby, Gommern, Querfurt und Treffurt), die ehemalige Reichsabtei Corvey, die Grafschaft Rietberg und preußische Gebiete (Altmark, Eichsfeld, Goslar, Halberstadt, Hildesheim, Hohnstein, Magdeburg, Minden, Mühlhausen, Münster, Nordhausen, Paderborn, Quedlinburg, Ravensberg, Stolberg-Wernigerode), insgesamt fast 60.000 qkm mit etwa 2.000.000 Einwohnern. Napoleons Bruder Jérôme war König von Westphalen mit Sitz Kassel. Es wurde auch eine Verfassung nach französischem Vorbild eingeführt. Das Königreich Westphalen gehörte den vom Napoloen gegründetet Rheinbund. Dieser durch Napoleon 1806 ins Leben gerufene Staatenbund ist eine wichtige Vorstufe zur "Einheit Deutschlands", da viele kleinere Länder zu größeren Gebieten vereint werden und teilweise Verfassungen bekommen. Es gibt im Königreich Westphalen sogar Münzen nach französischem Vorbild: z.B. 20 Centimes . 1813 wurde das Königreich aufgelöst und 1815 entstand die preußische Provinz Westfalenn.

Aus diesem Grund glaube ich nicht an eine Flucht von französischen Priestern, sondern an deren Versetzung nach Delbrück.



2.
Von: "Philipp Dotschev"
Datum: 13.02.2006, 16:41


zu 1.) Vielleicht finden sich hier weitere Hinweise zu französischen
Flüchtlingen um 1800:

KRÖGER, BERNWARD: Der französische Exilklerus im Fürstbistum Münster
(1794-1802, Mainz: von Zabern, 2005.



3.
Von: "Udo Wörffel"
Datum: 13.02.2006, 17:25

zur Anfrage Winfried Hamschmidt anbei 2 Literaturangaben über französische Priester im Kreis Borken nach der Französischen Revolution:
1.Hermann Terhalle, Vreden, "Vom münsterischen Krummstab zum preußischen Adler - Die Folgen der Französischen Revolution von 1789 im Westmünsterland" in Wundersame Zeiten (Deutsch - Niederländisch), Redaktion Hans de Beukelaar / Timothy Sodmann, S. 31 ff, Fagus, ISBN 90-70017-85-7
2.Hermann Terhalle, Vreden, "Zeitenwende im Westmünsterland - Die Folgen der Französischen Revolution von 1789" in "Als in Rhede die französische Trikolore wehte", S. 10 ff, Heimatverein Rede e.V. 2004



4.
Weitere Ressourcen zum Thema "Migration" finden Sie im Internet-Portal "Westfälische Geschichte": Menü "Finde" > "Systematik-Suche" im Feld "Suche Index" den Begriff "Migration" eingeben, das Ergebnis in die Suchauswahl übernehmen (markieren und auf den blauen Pfeil "in die Auswahl aufnehmen" klicken) und dann auf "Suche starten".








From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Feb 15 08:40:03 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 15 Feb 2006 08:40:03 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Koehler / Scheiwe: Nachlass Ernst Severin (1854-1920),
2005
Message-ID: s3f2e8f7.020@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Michael Gosmann"
Datum: 14.02.2006, 16:47


LIT

Bärbel Köhler/ Peter Scheiwe (Bearb.):
"Nachlass Ernst Severin (1854-1920) und Nachfahren, Hüsten"
(Arnsberger Archiv-Veröffentlichungen Heft 8)
Arnsberg 2005
ISBN 3-928394-19-3

In der Reihe der "Arnsberger Archiv-Veröffentlichungen" hat das Stadtarchiv
soeben das Heft 8 veröffentlicht. Unter dem Titel "Nachlass Ernst Severin
(1854-1920) und Nachfahren, Hüsten" bietet das Heft eine Übersicht zum
umfangreichen, 47 Archivkartons umfassenden Firmen- und Familiennachlasses
Severin. Die Bearbeiter, Frau Bärbel Köhler und Herr Peter Scheiwe haben
damit Unterlagen erschlossen, die gerade für die Hüstener Geschichte eine
Fundgrube darstellen. Anhand dieses "Findbuches" kann sich jeder
Interessierte nun über die vorhandenen Unterlagen informieren und sich
diese dann im Original im Stadtarchiv zur Einsicht vorlegen lassen.

Mit der Veröffentlichung eines weiteren Findbuches über einen privaten
Nachlass erfüllt das Stadtarchiv eine seiner zentralen Aufgaben: Die
Geschichte unserer Stadt und unserer Region für die Zukunft zu
dokumentieren. Das geschieht durch die dauerhafte Archivierung wichtiger
Verwaltungsakten aber auch durch das aktive Sammeln privater Unterlagen,
die die städtische Überlieferung ergänzen. Der Nachlass Severin bietet
besonders für die Zeit des Ersten Weltkrieges und der 1920/30er Jahre
interessante Dokumente. Zahlreiche Zeitungen, Zeitungsausschnitte,
Prospekte, Plakate, Wahlunterlagen und politische Werbeschriften haben sich
nur noch hier erhalten.

Das 190 Seiten umfassende Heft im DIN A 5-Format ist mit einigen
SW-Abbildungen und einer Farb-Doppelseite versehen. Es verzeichnet rund 240
Akten und Mappen, die oft sehr heterogen zusammengesetzt waren und mit
Schlagworten übertitelt wurden. Die Angabe der jeweiligen Laufzeit neben
dem Titel informiert den Leser, welcher Zeitraum in der Akte dokumentiert
ist. Eine weitere Hilfe zur Orientierung ist das 16seitige
Schlagwortregister.


INFO

Das Heft (ISBN 3-928394-19-3) ist beim Stadtarchiv Arnsberg, Klosterstraße
11, 59821 Arnsberg (Tel.: 02932/ 2011859) zu erhalten.
Preis: 5,00 Euro zzgl. Versandkosten!


Kontakt:
Michael Gosmann
Stadt Arnsberg
Stadt- und Landständearchiv
im Kloster Wedinghausen
Klosterstraße 11
59821 ARNSBERG







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Feb 16 08:34:19 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 16 Feb 2006 08:34:19 +0100
Subject: [WestG] [DID] DVD "Aufbau West"
Message-ID: s3f43929.014@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.02.2006, 14:49


DID

Per Mausklick in die Nachkriegszeit - Landschaftsverband stellt DVD "Aufbau West" vor

Die meisten Schüler finden Geschichte eher uncool. Bücher mit historischem Stoff sorgen oft für müdes Gähnen in den Klassenzimmern. Eine neue DVD des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) könnte auch Computerkids jetzt neu zum Lernen motivieren: 60 Jahre nach Kriegsende hat das Landesmedienzentrum des LWL gemeinsam mit dem Westfälischen Industriemuseum historisches Filmmaterial, Zeitzeugeninterviews, Dokumente und Fotos zum Thema Wiederaufbau zusammengestellt - unter anderem aus Dortmund, der Flüchtlingsstand Espelkamp im Kreis Minden-Lübbecke und Nordwalde im Kreis Steinfurt. Texte und ein Quiz ergänzen das Angebot.

"Für den Geschichtsunterricht in der Mittel- und Oberstufe steht mit der DVD erstmals in dieser komplexen Form interaktives Lehrmaterial zur Verfügung", erklärt Dr. Hermann-Josef Höper vom Landesmedienzentrum am Mittwoch (15.02.) beim Testlauf der interaktiven Scheibe auf der Zeche Zollern II/IV. Dort zeigt der LWL noch bis zum 26. März die Ausstellung "Aufbau West. Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder", die Anlass für die Produktion war.

Im Mittelpunkt steht die Geschichte der über zehn Millionen Flüchtlinge und Vertriebenen, die zwischen 1945 und 1961 nach Westdeutschland kamen. Ebenso wie die Ausstellung erzählt die DVD, wie diese Menschen gemeinsam mit den Einheimischen den schwierigen Neuanfang in Nordrhein-Westfalen bewältigten und in Betrieben und Siedlungen zueinander fanden.

In ihrem 99-minütigen Videoteil bietet die DVD eine einführende Filmcollage und drei historische Filmdokumente: "Asylrecht - Report on the Refugee Situation" (1949), "Stadt in Schutt und Asche - Dortmund" (1951) und "Denn wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg" (1945).

Der DVD-ROM-Teil lehnt sich eng an die Ausstellung an. Sechs Kapitel - Osten, Flucht und Vertreibung, Ankommen, Einrichten, Aufbau und Integration und Spuren heute - ermöglichen einen thematischen Zugang zu Sachtexten, Filmclips und historischen Dokumenten wie Karten, Flüchtlingsausweisen und Fotos. Wie ein roter Faden ziehen sich Zeitzeugeninterviews durch diese sechs Kapitel. "Stellvertretend für die Millionen haben uns vier Menschen ihre Geschichte von Flucht, Aufbau und Integration zwischen Kriegsende und Mauerbau erzählt und lassen die sonst so nüchternen Zahlen und Fakten lebendig werden", ergänzt Anja Kuhn vom LWL-Industriemuseum.

Das Anliegen der DVD ist es, die historische Entwicklung von Flucht und Vertreibung über Ankommen und Neuanfang bis zur Integration der Zuwanderer zu zeigen. "Diese Integration vollzog sich in Nordrhein-Westfalen auf Grundlage einer neuen, gemeinsamen Identität, in die auch Traditionen der Flüchtlinge und Vertriebenen eingeflossen sind", so Höper. Die DVD rege damit Fragen an, die auch für die heutige Diskussion um Migration und Integration bedeutsam seien.

Das Medium ist so strukturiert, dass es für den Geschichtsunterricht der Mittel- und Oberstufe genutzt werden kann. Ein Quiz ermöglicht zum Schluss, auf spielerische Weise das erworbene Wissen zu überprüfen. Auf der Zeche Zollern hat die DVD am Mittwoch ihren Testlauf erfolgreich bestanden: Schüler der 8. und 10. Klasse der Droste-Hülshoff-Realschule in Dortmund-Kirchlinde und ihre Geschichtslehrer Heinz Höne und Volker Simon zeigten sich angetan vom Angebot.


INFO

Aufbau West. Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder, DVD
19,90 € zzgl. Versandkosten 2,60 € (ohne das Recht zur öffentlichen Vorführung)

Kontakt für Bestellungen:
Westfälisches Landesmedienzentrum
Fürstenbergstraße 14, 48133 Münster
E-Mail: medienzentrum at lwl.org
www.westfaelisches-landesmedienzentrum.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 17 13:57:14 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 17 Feb 2006 13:57:14 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins, 76/2004
Message-ID: s3f5d678.064@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 17.02.2006, 13:55


SERVICE: TOC

Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins
Heimatkundliches Organ für den Kreis Minden-Lübbecke
Jahrgang 76, 2004
ISSN 0340-188X


Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=63



S. 7-19
Besserer, Dieter
Schüler, Lehrinhalte und die Nebenschulen im Kichspiel Oldendorf

S. 21-36
Herzig, Arno
Christlich-konservativer Sozialpolitiker oder antisemitischer Agitator
Zur Person Adolf Stoeckers

S. 37-62
Koch, Philipp
Bevölkerungsgeschichte Mindens im 18. und 19. Jahrhundert
Quellen und Daten zur Bevölkerungsstatistik

S. 63-99
Sturma, Jürgen
"Hier ist es sehr plaisant."
Das Schloss Haus Himmelreich im 18. Jahrhundert

S. 101-149
Witt, Jan
"... daß sich die Polen derart frech benehmen"
Der "Ausländereinsatz" in Minden 1939-1945

S. 151-154
Besprechungen

S. 155-157
Jahresbericht 2004 des Mindener Geschichtsvereins






From muhl at uni-muenster.de Mon Feb 20 08:03:38 2006
From: muhl at uni-muenster.de (Hans Muehl)
Date: Mon, 20 Feb 2006 08:03:38 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2006/04
Message-ID: 43F969CA.7010400@uni-muenster.de>

Von: "Hans Mühl"
Datum: 20.02.2006, 08:00

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-04 für den Zeitraum 04.02.2006 bis zum
10.02.2006 mit insgesamt 35 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Feb 20 09:16:57 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 20 Feb 2006 09:16:57 +0100
Subject: [WestG] [Q] Antworten auf die Anfrage: Franzoesische Fluechtlinge
/ Friedhoefe - 2
Message-ID: s3f9891f.025@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 20.02.2006, 09:10


Q

Antworten auf die Anfrage von W. Hamschmidt: Französische Flüchtlinge / Friedhöfe - 2
https://www.lwl.org/pipermail/westfaelische-geschichte/2006-February/001537.html


5.
Von: "Norbert Damberg"
Datum: 16.02.2006, 09:03

Zentral für die münsterländische Überlieferung ist wohl die Autobiographie des Abbé Baston. Er suchte als Flüchtling vor der französischen Revolution Coesfeld als seinen Standort auf und blieb dort von 1794 - 1803. Baston verstarb 1825 in Nordfrankreich 84-jährig. Er beschrieb das Leben und die Lebensumstände im Münsterland im Vergleich zu der ihm bekannten Region um Arras und Rouen in Nordfrankreich. Die dreibändige Edition seiner hs. Memoiren wurde ab 1897 in Paris v. J. Loth und Ch. Verger publiziert (für das Münsterland Band II und Anhang Bd. III). Ein Teil wurde v. H. Weber in den Beiträgen zur Landes- und Volkskunde des Kreises Coesfeld (v.a. Heft 3 [1961] und Heft 18 [1980]) veröffentlicht. (Zu weiterer Literatur siehe Norbert Kersken, Annotierte Bibliographie zur Geschichte der Stadt Coesfeld, Coesfeld 1999.) Es ist meines Erachtens jedoch notwendig auf die französische Edition zurück zu greifen, da dort sprachliche und inhaltliche Nuancen besser zu fassen sind. Und auch hier habe ich manchmal den Eindruck, dass sie manches Münsterländische wegen der für Frankreich nicht offensichtlichen Notwendigkeit aus redaktionellen Gründen haben fallen lassen. Der Versuch, die Originalhandschrift mit der Edition abzugleichen, ist geplant, wird aber noch einige Zeit dauern.
Mit freundlichen Grüßen

Norbert Damberg, M.A.
Stadtarchiv Coesfeld
48653 Coesfeld
Walkenbrückenstrasse 25
Tel. 02541/880014
Fax 02541/880020
e-mail: norbert.damberg at coesfeld.de



6.
Von: "Ulrich Töns"
Datum: 17.02.2006, 07:15

Zu beiden Fragen gibt es in der Albachten-Chronik "Albachten 1142 - 1992"
Auskünfte.

Französische Geistliche: 11 (namentlich genannt S. 222); nach Peter
Veddeler, Französische Emogranten in Westfalen, Münster 1989

Anlage des neuen Friedhofs: S. 270:
1848: Aufforderung des Landrats, den Friedhof von der Kirche weg zu
verlegen; unhaltbare Zustände: In Nachbarschaft des Schulhauses Knochen.
Pfarre will Kirchneubauerlaubnis und neuen Friedhof koppeln.
Auf starken Druck der Behörden (noch vor Kirchneubau) 1886 Kauf eines
Geländes; Einweihung des neuen Friedhos 15. August 1877.










From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 20 13:24:44 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Feb 2006 13:24:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Wewelsburg - Kult- und Terrorstaette der SS". Neue
DVD des LWL erschienen
Message-ID: s3f9c32f.087@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.02.2006, 10:42


AKTUELL

Der LWL hat den Film "Wewelsburg - Kult- und Terrorstätte der SS"
jetzt als DVD herausgebracht

Schon ihre Lage hoch über dem Almetal und ihre ungewöhnliche Form als
Dreieckschloss macht die von 1603 bis 1609 erbaute Wewelsburg zu etwas
Besonderem. Deshalb interessierte sich auch SS-Reichsführer Heinrich
Himmler für die Wewelsburg und machte sie zum ideologischen Zentrum der
SS-Gruppenführer. Davon und von dem KZ Niederhagen, das Himmler hier
errichten ließ, handelt ein Dokumentationsfilm, den der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) 1996 mit dem KZ-Überlebenden Otto Preuss gedreht
hat. Diesen Film hat der LWL jetzt unverändert als DVD mit englischer und
deutscher Version herausgebracht.

Himmler mietete 1934 das Schloss vom Kreis Büren für die SS an. Ursprünglich
als "Reichsführerschule" gedacht, baute die SS die Wewelsburg seit 1936
zum ideologischen Zentrum und zur Repräsentationsstätte für ihre Gruppenführer
aus. Ab 1941 griffen die Pläne auf die gesamte Umgebung über. Hätte die
SS ihre Pläne ganz umsetzen können, wäre das ganze Dorf Wewelsburg einer
gigantischen Anlage gewichen.

Im Frühjahr 1939 errichteten die Nationalsozialisten ein Konzentrationslager
in Wewelsburg, das 1941 zum selbstständigen *KZ Niederhagen" wurde. Die
KZ-Häftlinge sollten für die umfangreichen Umbauarbeiten eingesetzt werden.
1.285 der rund 3.900 KZ-Häftlinge starben an den unmenschlichen Arbeits-
und Lebensbedingungen im Lager. Kurz vor Kriegsende, am 31. März 1945,
sprengte ein SS-Sonderkommando auf Befehl Himmlers das Schloss. Es wurde
bis auf die Außenmauern zerstört. 1949 bis 1979 erfolgte der Wiederaufbau.
Seit 1950 befinden sich auch wieder die Jugendherberge und das Kreismuseum
(wie bereits vor 1934) in der Wewelsburg.

Im Mittelpunkt des LWL-Films über die Wewelsburg stehen die Erfahrungen des
ehemaligen politischen Häftlings Otto Preuss. Er schildert seine Erlebnisse im
Lager und während der Bauarbeiten im Dorf. Bis zu seinem Tod im Jahr 2003
suchte er immer wieder das Gespräch mit Jugendlichen und unterstützte die
Arbeit des Kreismuseums.

Neben der Geschichte der Wewelsburg während der NS-Herrschaft zeigt die
1982 im Kreismuseum eingerichtete Dokumentation "Wewelsburg 1933 -1945.
Kult- und Terrorstätte der SS" auch die Schwierigkeiten der Bevölkerung im
Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe nach 1945. Lange war die
Ausstellung die einzige Gedenkstätte, die an die Opfer des KZ Niederhagen
erinnerte. Das Lager selbst wich einer Wohn- und Gewerbesiedlung. Lediglich
einzelne Relikte, wie die Häftlingsküche, das Torhaus und ein Teil des
Appellplatzes, sind heute noch zu identifizieren. Erst im Jahr 2000, 55 Jahre
nach Kriegsende und vier Jahre nach Fertigstellung des Dokumentarfilms,
wurde auf Initiative einer Gruppe von jungen Wewelsburgern ein von den
Überlebenden des Konzentrationslagers stets gefordertes Zeichen der
Erinnerung auf dem ehemaligen Appellplatz eingeweiht. Ein Mahnmal aus
Bruchsteinen erinnert in drei Sprachen an die Opfer der SS-Gewalt in
Wewelsburg.


INFO

Wewelsburg
Kult- und Terrorstätte der SS
Neue DVD-Edition eines 1996 entstandenen Films,
ca. 30 Minuten, deutsch und englisch,14,90 Euro
Bezug: Museumsshop der Wewelsburg oder
per Post beim Westfälischen Landesmedienzentrum,
medienzentrum at lwl.org, Tel: 0251 591-3902 (zzgl. 2,60 Euro Versandkosten)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 20 13:35:30 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Feb 2006 13:35:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die Dresdner Bank im Dritten Reich: Forscher aus
Berlin, Bochum und Dresden legen Studie vor
Message-ID: s3f9c5ad.021@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 17.02.06, 10:41


AKTUELL

Die Dresdner Bank im Dritten Reich
Erstmals erforscht: "Verstrickungen" einer Großbank
Forscher aus Berlin, Bochum und Dresden legen Studie vor

Nach rund acht Jahren und der Sichtung von mehr als zwölf Kilometern
Akten liegt das Ergebnis nun vor: Erstmals haben Wissenschaftler die
Rolle der Dresdner Bank im Dritten Reich erforscht. Herausgekommen ist
dabei keine Anklageschrift, sondern eine detaillierte historische
Studie in vier Bänden. Unter der Projektleitung von Prof. Dr.
Klaus-Dietmar Henke (TU Dresden) haben PD Dr. Johannes Bähr (FU
Berlin), Prof. Dr. Dieter Ziegler und Dr. Harald Wixforth (beide RUB)
das Werk verfasst. Die Studie wird heute in Berlin der Öffentlichkeit
vorgestellt. Ein zentrales Ergebnis: Die Bank war kein "verlängerter
Arm" der Rüstungsbürokratie oder der SS-Führung; vielmehr suchte der
Vorstand aus geschäftlichem Interesse bewusst und zielstrebig die Nähe
zum NS-Regime.


"Erschreckende moralische Indifferenz"

Diese konsequente Ausrichtung ihrer Geschäftspolitik an einer rein
geschäftlichen Logik war allerdings nur um den Preis einer
"erschreckenden moralischen Indifferenz" möglich, die keineswegs nur
das Verhalten der beiden SS-Ehrenoffiziere Emil Meyer und Karl Rasche
kennzeichnete: Zu diesem Ergebnis kommt Johannes Bähr im ersten Band.
Er untersucht den Aufbau und die Geschäftsentwicklung der Dresdner Bank
seit der Bankenkrise von 1931 bis zum Kriegsende 1945 sowie die
geschäftlichen und politischen Verbindungen zwischen Bank und NS-Staat.

Weit über das gesetzliche Maß hinaus

Der Bochumer Historiker Prof. Dieter Ziegler (Lehrstuhl für
Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte) beleuchtet im zweiten Band die
drei Dimensionen der wirtschaftlichen Verfolgung der Juden im
"Altreich": Die Verdrängung der jüdischen Angestellten und die
Diskriminierung der jüdischen Betriebsrentner, die "Arisierung"
gewerblichen Eigentums und die Konfiskation (Enteignung) privater
Vermögen durch den Staat. "An allen drei Dimensionen war die Dresdner
Bank beteiligt. Teilweise aufgrund zwingender gesetzlicher
Vorschriften, teilweise aber auch indem sie weit über das gesetzlich
geforderte Maß hinausging - etwa in der Erwartung, dass es die
jüdischen Verfolgten nicht wagen würden, ihr Recht vor einem deutschen
Gericht einzufordern", so Prof. Ziegler.

Den Konkurrenten ausgestochen

Der dritte Band von Harald Wixforth behandelt die wirtschaftliche
Durchdringung der vor und während des Krieges besetzten Länder. Im
Mittelpunkt stehen dabei das heutige Tschechien, Polen und die
Niederlande, aber auch Österreich, Belgien, die besetzten sowjetischen
Gebiete, das Baltikum und der Balkan. "Hier zahlte sich die Nähe der
Dresdner Bank zum Regime besonders aus", so Dr. Wixforth. Denn nicht
selten gelang es der Dresdner Bank dank ihrer guten Beziehungen zu
Görings Vierjahresplanbehörde und dem Wirtschaftsimperium der SS, den
Branchenführer und wichtigsten Konkurrenten Deutsche Bank bei der
Neuordnung des Bankwesens nach der Besetzung auszustechen. Die Dresdner
Bank konnte sich so die lukrativsten Objekte nach der "Germanisierung"
der Großindustrie (etwa durch die "Hermann-Göring-Werke") als
Kreditkunden sichern.

Mittäterin in Polen

Nicht zuletzt durch ihre enge Verbindung zur SS machte sich die
Dresdner Bank in Polen zum "Mittäter" bei der nationalsozialistischen
"Volkstums- und Vernichtungspolitik", wie Prof. Klaus-Dietmar Henke in
seinem zusammenfassenden vierten Band betont. Die Studie umfasst
insgesamt etwa 2.400 Seiten. Sie orientiert sich in ihrer Fragestellung
eng an dem Untersuchungsbericht, den die US-amerikanische
Besatzungsmacht nach dem Zweiten Weltkrieg über die Rolle von
Großbanken und Großindustrie, darunter auch der Deutschen Bank und der
Dresdner Bank, erstellt hatte und der dann wenig später als
Legitimation dienen sollte, das deutsche Bankwesen zu dezentralisieren.

"Anklageschrift" der Amerikaner

Bereits nach dem Krieg hatten die amerikanischen Ermittler die Rolle
der Dresdner Bank unter drei Gesichtspunkten untersucht: Welche
besondere Nähe hatte sie zum Regime und welche Bedeutung für die
Kriegsvorbereitung? Hat sie sich der "Ausplünderung der Juden" schuldig
gemacht? Welchen Beitrag leistete die Bank, besetzte Länder
wirtschaftlich auszubeuten? Herausgekommen war damals keine historische
Studie, sondern eine Anklageschrift, der die Bank mit einer ebenso
einseitigen Verteidigungsschrift begegnete, als sie noch damit rechnen
musste, dass auch ihr Führungspersonal in Nürnberg angeklagt werden
würde. Seitdem ist zur Geschichte der Dresdner Bank im
Nationalsozialismus nicht mehr geforscht worden. Denn die Bank hielt
ihre Akten unter Verschluss und auch die größtenteils in den
Ostblockstaaten verbliebene staatliche Überlieferung war bis Anfang der
neunziger Jahre für die Wissenschaft nicht zugänglich.

Zwölf Kilometer Akten

Das nun vorliegenden Gesamtwerk entstand innerhalb von fast acht Jahren
unter der Projektleitung von Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke (TU Dresden)
und wurde im Wesentlichen von den drei Hauptautoren PD Dr. Johannes
Bähr (FU Berlin), Dr. Harald Wixforth und Prof. Dr. Dieter Ziegler
(beide heute an der Ruhr-Universität) verfasst. Einzelne Kapitel haben
Doktoranden beigesteuert, von denen drei bis vor kurzem an der
Ruhr-Universität beschäftigt waren. Die Quellengrundlage bildeten dabei
nicht nur die etwa zwölf Kilometer Akten, die sich heute im
Historischen Archiv der Dresdner Bank befinden und der
wissenschaftlichen Öffentlichkeit nun frei zugänglich sind, sondern
auch Aktenbestände in Ost- und Ostmitteleuropa, Westeuropa und den USA.


INFO

Titelaufnahme
Henke, Klaus-Dieter (Hg.): Die Dresdner Bank im Dritten Reich (in
vier Teilbänden von Johannes Bähr, Dieter Ziegler, Harald Wixforth und
Klaus-Dietmar Henke), R. Oldenbourg Verlag 2006, 2374 S., 79,80 Euro,
ISBN 3-486-57780-8

Weitere Informationen

Prof. Dr. Dieter Ziegler, Lehrstuhl für Wirtschafts- und
Unternehmensgeschichte, Fakultät für Geschichtswissenschaft der RUB,
Tel. 0234/32-24660, E-Mail: dieter-ziegler at web.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 21 10:44:32 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Feb 2006 10:44:32 +0100
Subject: [WestG] [TOC-E] Rosenland - dritte Ausgabe setzt neue Akzente
Message-ID: s3faef87.028@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Jürgen Hartmann"
Datum: 20.02.2006, 17:57


TOC-E

Rosenland - dritte Ausgabe setzt neue Akzente

Die Zeitschrift für lippische Geschichte, so der Untertitel des im
Internet publizierten e-papers, ist weiter auf Erfolgskurs. In der
nun erschienen Februar-Ausgabe findet sich erstmals auch ein
Beitrag aus der frühen Neuzeit, speziell zu bäuerlichem
Familienbewusstsein und Selbstverständnis in Lippe. Dieser
stammt aus der Feder des Horner Historikers Roland Linde.
"Insgesamt ist das wieder eine runde Ausgabe", betonen die
Herausgeber, die Historiker Andreas Ruppert und Jürgen Hartmann.

40 Seiten ist die Nummer 3 stark. Darin finden sich u.a. ein Beitrag
zur Detmolder Grabbe-Gesellschaft, Gedanken der Detmolder
Historikern Gudrun Mitschke-Buchholz zum Umgang mit der Erinnerung
an den Holocaust, eine Einführung von Wolfgang Bender zur
Ausstellung "Schutzhaft", die momentan im Staatsarchiv Detmold zu
sehen ist, sowie eine biographische Skizze des ehemaligen Lehrers
der jüdischen Gemeinde Bad Salzuflen, Artur Schweriner, der später
als Journalist tätig war und 1933 in die USA em igrierte. "Mit dieser
Ausgabe führen wir erstmals auch die Rubrik Notizen ein, in der wir
über Entwicklungen und Personalia berichten wollen." Wie mit den
Beiträgen wollen die Herausgeber auch damit zu Diskussionen anregen.

"Unser Konzept geht bislang in allen Richtungen auf: wir haben über
das Internet als Medium mit unserer Zeitschrift einen guten
Verbreitungsgrad erreicht." Tatsächlich können sich die Download-Zahlen
sehen lassen. Die erste Ausgabe vom Juli 2005 wurde bis Mitte Februar
von mehr als 2.100 und die zweite Ausgabe vom Oktober von mehr
als 1.000 Interessierten herunter geladen. Die nächste Nummer, die
im April oder Mai erscheinen soll, ist bereits wieder in Arbeit.

Die Ausgabe steht zum Download bereit unter www.rosenland-lippe.de


Die Themen im Überblick:
Steffen Kathe: Die Detmolder Grabbe-Gesellschaft. Vorgeschichte
und Gründung (2-15)

Wilfried Reinighaus: Laudatio zur Verleihung des Förderpreises des
LWL am 30.Oktober 2005 in Lage (15-17)

Roland Linde: Bäuerliches Familienbewusstsein und Selbstverständnis
in der Frühen Neuzeit. Beispiele aus Lippe (17-22)

Gudrun Mitschke-Buchholz: Zwischen Verstrickung und ästhetisierendem
Gedenken. Zum Umgang mit dem Holocaust (22-25)

Wolfgang Bender: "Schutzhaft" - auf dem Weg in den Terrorstaat (26-31)

Jürgen Hartmann/Dietmar Simon: Artur Schweriner (1882-1941).
Eine Projektskizze (31-38)

Rezensionen und Notizen (38-40)


INFO

Kontakt:
Jürgen Hartmann
Barbarastraße 36 c
48429 Rheine
Tel.: 05971/70480
E-Mail: jhartm at aol.com
URL: www.rosenland-lippe.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 21 11:05:01 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Feb 2006 11:05:01 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag zur Nachkriegsgeschichte: Socken fuer
den Westen, 24.02.2006, Hattingen
Message-ID: s3faf3ed.066@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 20.02.2006, 10:16


AKTUELL

Socken für den Westen
Vortrag in der Henrichshütte zur Nachkriegsgeschichte

20 Millionen Frauen träumten nach dem Zweiten Krieg von "Nylons".
Am Freitag, 24.2., zeigt Dr. Arnold Lassotta um 20 Uhr in seinem
Bildvortrag im Westfälischen Industriemuseum Henrichshütte, ob
und wie sich diese Nachkriegsträume erfüllten.

98 % aller gewirkten Nahtstrümpfe waren vor 1945 in Sachsen und
im Sudetenland produziert worden. Von Vertreibung, Demontage
und Enteignung bedroht, gingen die meisten Strumpffabrikanten mit
Tausenden Fachkräften in den Westen, wo sie eine neue Industrie
aufbauten.

Einen Neuanfang im Westen wagte auch Karl Rüger. Seine
Strumpfstrickerei im sächsischen Kaufungen gehörte zu den zahlreichen
kleinen Familienbetrieben. Der Betrieb wurde von der DDR-Regierung
enteignet, Rüger selbst interniert. Nach seiner Entlassung kam der
Geschäftsmann durch private Beziehungen nach Sprockhövel und
begann dort 1950 in einer Steinbaracke mit der Produktion von
rundgestrickten Strümpfen. Firmenname des Betriebes wurde "Ruka":
Ru für Rüger und Ka in Erinnerung an den Heimatort Kaufungen.

Mit der Umsiedlung seines Familienbetriebes in den Westen war Rüger in
der Strumpfindustrie kein Einzelfall: "Unter den Neugründungen waren
auch die ganz Großen der Branche - Kunert, Elbeo und Uhlmann", so
Textilfachmann Dr. Arnold Lassotta vom Westfälischen Industriemuseum.
Durch diese Entwicklung gab es in Westdeutschland nahezu alle
Produktionsarten, die vor dem Krieg noch über ganz Deutschland verteilt
waren.

"Ruka" produzierte in Sprockhövel bis zum Tod des Firmengründers 1972.
Im Jahr 1999 erhielt das Westfälische Industriemuseum für seinen
Textilstandort in Bocholt einen Strumpfformer des Unternehmens und
dokumentierte die Betriebsgeschichte der Familie Rüger. Besucher der
Zeche Zollern II/IV in Dortmund können das geschichtsträchtige Exponat
noch bis zum 26. März 2006 in der Sonderausstellung "Aufbau West" sehen.

Das auffällige Ausstellungsstück ist eines von rund 300 Objekten, die der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in der Sonderausstellung "Aufbau
West. Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder" im
Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV in Dortmund präsentiert.
Im Mittelpunkt der Schau stehen die Leistungen und Erfahrungen der
Flüchtlinge und Vertriebenen aus dem Osten, die nach 1945 mit Arbeitskraft,
Know-how und Unternehmergeist zum Wiederaufbau hierzulande beigetragen
haben.

Der Vortrag von Dr. Arnold Lassotta beginnt um 20 Uhr im Westfälischen
Industriemuseum Henrichshütte und ist kostenlos. Im Vorfeld startet um
19 Uhr vom Foyer aus eine Fackelführung im Hattinger LWL-Museum
(Erwachsene 3,50 €, Kinder 2 € )


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen
Werksstrasse 31-33
45527 Hattingen
Telefon: 02324 9247-0
Telefax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org

Geöffnet: Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr; Fr - 21.30 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 21 11:35:52 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Feb 2006 11:35:52 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BTOC=5D_Maerkisches_Jahrbuch_f=FCr_Gesch?=
=?iso-8859-1?q?ichte=2C_Bd=2E_105=2C_2005?=
Message-ID: s3fafb60.048@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 21.02.2006, 11:30


SERVICE: TOC

Märkisches Jahrbuch für Geschichte
im Auftrage des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der
Grafschaft Mark (Witten)
105 Band
2005
ISSN 01937-1621


Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=174



S. 7-32
Molkenthin, Ralf
"... erlauben wir, die Ruhr bis zum Kloster mit dem Schiff zu befahre..."
Mittelalterliche Binnenschiffe auf der Ruhr und anderswo

S. 33-69
Aschoff, Diethard
Schutzzusagen, Vertreibungen, Bleiberecht -
das schwere Leben der jüdischen Minderheit in Hamm bis
zur neuen Judenpolitik des Großen Kurfürsten (1287-1664)

S. 70-78
Trotier, Peter
Die Geschichte der Familie von Brabeck zu Lethmate

S. 79-103
Doberkat, Julia
Das Gildebuch der Fleischhauer- und Schuhmachergilde zu
Hattingen, 1573-1668

S. 104-119
Koronowski, Christa und Peter
Abwerbung märkischer Sensenschmiede anno 1673 und
ihre Folgen

S. 120-147
Vogt, Wilfried G.
Ein Denkmal der Nächstenliebe versinkt in Schutt und Asche
Der Untergang des Voerder Knaben-Waisenhauses am
Loher Nocken und das Feuerunglück im Hause des
Spezereihändlers August Thun

S. 148-191
Eichholz, Klaus
Bergbauhistorische Karten der Grafschaft Mark als
unbekannte Quellen der Orts- und Regionalgeschichte

S. 192-215
Hacke, Wilhelm
Otto von Bismarck und die deutsche Frage 1848 bis 1871 -
ein Staatsmann zwischen den Zeiten

S. 216-233
Weber, Wolfhard
Strukturwandel im Ruhrgebiet 1820-2000

S. 234-258
Scholz, Dietmar
Tabus, "Imagepflege" und Legenden
Gedanken zur lokalen Geschichtsschreibung in
Castrop-Rauxel und zu einem lokalen Geschichtsbild

S. 259-277
Steguweit, Wolfgang
Hilde Broer (1904-1987)
Bildhauerin und Medailleurin aus Witten

S. 278-282
Menzer, Wolfgang
St. Franziskus Witten, eine Arbeitergemeinde?

S. 283-288
Röhrig, Günter
Bemerkungen zur Liste der Gefallenen der
ev. Gemeinde Herbede 1814-1945






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 22 10:03:46 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Feb 2006 10:03:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Andachtsuebung verdraengt Ausschweifungen,
Fastnachtstreiben war Kirche und Obrigkeit zu "bunt"
Message-ID: s3fc371b.074@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.02.2006, 14:53


AKTUELL

Kirche und Obrigkeit war "wüstes und unsittliches Fastnachtstreiben" ein
Dorn im Auge: Andachtsübung drängt "Ausschweifungen" zurück

Beim Blick auf die vielen Uniformen der Karnevalisten könnte man glauben,
Fastnacht sei ein preußisches Brauchtum. Doch gerade die Preußen waren
es, die im 19. Jahrhundert in Westfalen mit sehr unterschiedlichem Erfolg
versuchten, viele karnevalistische Bräuche zu verbieten wie zum Beispiel
das "Wurstaufholen", ausgelassene Zechereien und Tanzvergnügen bis
weit über die Polizeistunde hinaus oder die Beerdigungszeremonie, bei der
die Jecken zu Beginn der Fastenzeit die Fastnacht in Gestalt einer Strohpuppe
zu Grabe trugen.

"Das lag in erster Linie daran, dass die preußischen Beamten meist protestantisch
waren. Denn die evangelische Kirche hat schon kurz nach der Reformation die
ihrer Meinung nach unmäßigen und ausufernden Feiern an Karneval recht
erfolgreich verboten. Die katholische Kirche wollte nicht so rigoros sein und den
Menschen vor der kargen Zeit des Fastens noch etwas Lebensfreude und Genuss
gönnen. Deshalb ging sie nur halbherzig gegen die schlimmsten Auswüchse vor",
erklärt LWL-Volkskundler Dr. Peter Höher.

Doch mit der Preußen-Herrschaft kamen auch in die katholischen Gegenden
Westfalens schärfere Verbote. "So haben die Preußen zum Beispiel jungen
Männern das heute noch im Münsterland bekannte Wurstaufholen verboten,
bei dem junge, unverheiratete Männer von Haus zu Haus gingen und Würste
für eine gemeinsame Feier sammelten. Sie verboten auch das Gänsereiten und
Hahnköppen - ein "Turnierspiel" bei dem die Reiter versuchten, einer an den
Beinen aufgehängten lebenden Gans (oder einem Hahn) den Kopf abzureißen
bzw. abzuschlagen, untersagt wurden auch die ungezügelten, wilden Umritte
zu Pferd (vergleichbar mit den verboten Autorennen der Jungendlichen heute).
Ebenfalls wenig Verständnis hatte man für die ausgelassenen Zechereien und
Tanzvergnügen, bei denen die Polizeistunde einfach ignoriert wurde und wo sich -
zur moralischen Entrüstung der kirchlichen und weltlichen Obrigkeit - die
unverheiratete Jugend ohne jegliche Beaufsichtigung treffen konnte", so Höher.

Dennoch wagte man nicht, ein generelles Fastnacht-Verbot auszusprechen. Der
entscheidende Wandel kam dann durch den Einfluss der katholischen Kirche: Über
viele Jahrzehnte hatte sie an Einfluss verloren, doch um die Mitte des
19. Jahrhunderts vollzog sich ein Umschwung. Nun wurden die Lehre und die
Gebote der katholischen Kirche für einen großen Teil der Bevölkerung gerade in
ländlichen Gemeinden wieder zu einem wichtigen Werte- und Orientierungsrahmen.
Vor diesem Hintergrund der "Re-Katholisierung" gelang es vor allem im Bistum
Münster vielen Pfarrern dem "wüsten, unsittlichen Fastnachtstreiben", wie sie
es nannten, ein Ende zu setzen.

Einige Pfarrer hatte nämlich an diesen "tollen Tagen" das so genannte
Vierzigstündige Gebet in ihrer Pfarrei eingeführt - eine besondere Form der
Andacht, die ohne Unterbrechung 40 Stunden dauerte. Überraschender Weise
hörten die Pfarrgemeinden auf ihre Pastöre und machten die Andachtsübung
mit; die Fastnachtsausschweifungen gingen stark zurück. Deshalb ermunterte
der münstersche Bischof seit den 1850er Jahren alle Pfarrer seiner Diözese,
diese Andacht zur Bekämpfung der Fastnacht einzuführen. In Gescher (Kreis
Borken) findet der Karnevalsumzug daher bis heute weit vor den "tollen Tagen"
statt. In den Jahren danach traffen aus vielen Pfarreien Berichte in Münster
ein, in denen die Pfarrer sehr emphatisch und häufig auch mit einem gewissen
Erstaunen schilderten, wie erfolgreich diese Maßnahme im Kampf gegen das
"Fastnachtsunwesen" tatsächlich gewesen war. Offensichtlich hatte man
mit stärkerem Widerstand gerechnet.

"Außerdem wurde die Fastnacht nachhaltig gezähmt und verhäuslicht. Auch
das ging vielfach von der Kirche aus: Denn der Kirche nahe stehende Vereine
wie Jünglings-, Mütter- und Gesellenvereine, Schützenbruderschaften und
Gesangvereine veranstalteten ebenso an den Karnevalstagen Bälle und
Feste wie auch Krieger- und Turnvereine. Dabei war durch ein Festprogramm
und Vorträge, Saalaufsicht und ein festgelegtes Ende der Veranstaltung eine
gewisse Aufsicht und Kontrolle gewährleistet", so Höher.

Karnevalsgesellschaften, wie sie vom Bürgertum der größeren westfälischen
(katholischen) Städte bereits recht früh gegründet worden waren (in Münster
und Paderborn in den 1830er Jahren), gab es in ländlichen und kleinstädtischen
Gemeinden vor 1890 nur selten, meistens entstanden sie erst im 20. Jahrhundert.

Je mehr Vereine gegründet wurden, desto mehr Karnevalsfeiern und -bälle
wurden veranstaltet. Die alten Fastnachtsbräuche dagegen empfand man
mehr und mehr als "peinlich", als unmodern und provinziell; so ließ die Beteiligung
mit der Zeit immer mehr nach. Schließlich blieb zum Beispiel das "Heischen", also
das Einsammeln der Würste und Bonbons, meistens als reiner Kinderbrauch in
einigen Teilen Westfalen bis heute erhalten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 22 10:28:30 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Feb 2006 10:28:30 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, Februar 2006
Message-ID: s3fc3d08.010@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 22.02.2006, 10:30


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
99. Jahrgang Nr. 2
Februar 2006
ISSN 0017-9787


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 32f.
Linde, Roland
Herrentrup
Ein Fallbeispiel zum Problem urkundlicher Ersterwähnung

S. 34f.
Stiewe, Heinrich
"Was morsch war, musste weichen"
Fachwerk und Hausinschriften in Herrentrup

S. 36-38
Ostermann, Jörg
Eine Wanderung im Blomberger Becken
Historische Wanderung Herrentrup, Belle, Molkenberg, Tintrup

S. 42f.
Stechemesser, Adelheid
Als ich ein kleines Mädchen war
Erinnerungen an Vorkriegs- und Kriegsjahre in Wörderfeld (Teil 1)

S. 43f.
Rezensionen

S. 44
Zahn, Werner
Lippe lernen mit neuen Medien
Mit einem neuen Online-Angebot können Kinder ihre Heimat
auf spielerische Weise entdecken

S. 47-49
Ein moderner Informationsdienstleister
Die Lippische Landesbibliothek Detmold

S. 50f.
Goedecke, Monika
Ein modernes Museum mit Tradition
Das Lippische Landesmuseum in Detmold

S. 52-54
Ort für kulturelle und feierliche Anlässe
Burg Sternberg in Extertal

S. 58
Die "Schutzhaft" und ihre Auswirkungen
Eine Ausstellung im Staats- und Personenstandsarchiv Detmold






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 23 11:08:01 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Feb 2006 11:08:01 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Moderne Kloeppelspitzen v. Ulrike Voelcker
im Textilmuseum Bocholt, 26.02.-01.05.2006, Bocholt
Message-ID: s3fd97b0.058@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 23.02.2006, 10:10


AUSSTELLUNG

Vom Wesen der Transparenz
Moderne Klöppelspitzen von Ulrike Voelcker im Textilmuseum Bocholt

Alte Frauen, die am Tisch sitzen und aus einem Gewirr von Fäden
Spitzen für Deckchen und Krägelchen herstellen - altmodisch und
verstaubt ist das Bild vom Klöppeln. Dass das 400 Jahre alte
Kunsthandwerk modern und aktuell sein kann, zeigt ab Sonntag
(26.2.) eine neue Ausstellung im Textilmuseum Bocholt. "Vom Wesen
der Transparenz" heißt die Schau mit Arbeiten von Ulrike Voelcker.
Der Titel ist Programm, denn wie nur wenige andere Techniken lebt
die Klöppelspitze von Licht und Schatten, vom Kontrast zwischen
transparenten und undurchsichtigen Bereichen und Zonen.

Die gebürtige Bielefelderin, die vor 20 Jahren das Klöppeln zum
Beruf machte, verbindet in ihren Arbeiten Tradition und Moderne.
"Klöppelspitze wurde in der Vergangenheit immer mit Gewebe
kombiniert, allein dadurch war ein starker Kontrast gegeben", so
Ulrike Voelcker. Die Verbindung von Spitze und Stoff ist in vielen
Arbeiten ebenso zu sehen wie ein fließender Übergang mit zur
Stickerei. Die verschiedenen Techniken verschmelzen bei der Arbeit
zu Gesamtobjekten.

Die 48-Jährige, die im Ruhrgebiet lebt, fühlt sich der Tradition auch
technisch verbunden. Ihre Spitzen sind zum großen Teil mit
durchlaufenden Fäden geklöppelt. Als Vorbild dienen der Künstlerin,
die mehr als 20 Bücher über das Kunsthandwerk geschrieben hat,
vor allem die hochwertigen Klöppelarbeiten des 18. Jahrhunderts.
Die alte Technik überträgt sie hinüberretten in eine moderne
Ausdrucksformenweise. Ulrike Voelcker: "Was sich nicht entwickelt,
das stirbt."

Inspirationsquelle für die kreative Gestaltung ist die Natur: Das
kann das auf den Waldboden scheinende Licht oder eine
Wolkenformation sein. "Meine Spitzen möchte bilden die Natur
allerdings nicht ab wie fotografische Aufnahmen. Vielmehr greifen
sie Impression auf", so die Textilkünstlerin. Um die Nähe zu
demonstrieren, hängen in der Ausstellung Naturfotos neben
Klöppelarbeiten. Die Bilder hat Ulrike Voelcker allerdings nicht als
Vorlagen verwendet, sondern erst nach Fertigstellung einer Spitze
entdeckt oder auch gezielt aufgenommen. Wichtigste Eigenschaft
beim Arbeiten selbst sei "Hingabe", so die Klöpplerin.

Zur Ausstellung ist ein kleiner Katalog erschienen, der in chronologischer
Gliederung die Entwicklung der Arbeiten von Ulrike Voelcker zeigt.


INFO

Vom Wesen der Transparenz - moderne Klöppelspitzen von Ulrike Voelcker
26.2. bis 1.5.2006; Eröffnung 26.2., 11.15 Uhr
Textilmseum Bocholt
Uhlandstraße 50
geöffnet Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

Begleitveranstaltungen:

15.3.06, 16 Uhr
Öffentliche Führung mit Ulrike Voelcker

20.-23.4.06
Während des Kongresses des Deutschen Klöppelverbandes in Borken wird
Ulrike Voelcker in der Ausstellung anwesend sein:
20.4. ab 15 Uhr, 21.-23. April jeweils 10 bis 18 Uhr

1.5.06, 10-18 Uhr
Museumsfest u. a. mit Vorführungen zum Klöppeln: 10 bis 18 Uhr; Führung
durch die Ausstellung mit Ulrike Voelcker: 16.30 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 23 11:21:54 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Feb 2006 11:21:54 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Der Reidemeister, Nr. 165, Februar 2006
Message-ID: s3fd9ae4.019@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 23.02.2006, 11:25


SERVICE: TOC

Der Reidemeister
Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land
Nr. 165
16 Februar 2006

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=177



S. 1329-1332
Waldminghaus, Hartmut
50 Jahre "Lüdenscheider Geschichtsverein"

S.1333-1340
Chronologische Auflistung der bekannten Abstürze feindlicher Flugzeuge im und
um das Stadtgebiet von Lüdenscheid im 2. WK (2.Teil)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 23 11:51:20 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Feb 2006 11:51:20 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimat Dortmund, Heft 3/2006
Message-ID: s3fda1c3.051@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 23.02.2006, 11:50


SERVICE: TOC

Heimat Dortmund
Stadtgeschichte in Bildern und Berichten
Zeitschrift des Historischen Vereins für Dortmund und die Grafschaft
Mark e.V. in Verbindung mit dem Stadtarchiv Dortmund
Heft 3/2006

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=87



S. 3-7
Althoff, Christiane
Von Brunnen, Mist und Tierkadavern
Hygieneprobleme einer mittelalterlichen Stadt

S. 8-10
Wulf, Rüdiger
Als Dortmunds Friedhöfe zu klein wurden
Pestzeiten im frühen und ausgehenden 16. Jahrhundert

S. 11-17
Wulf, Rüdiger
Tarquinius Schnellenberg alias Ocyorus
Doktor der Freien Künste und Arznei, Stadtphysikus zu Dortmund

S. 18-23
Kersting, Bernd
"Die Canalisations-Frage"
Ein Beitrag zur Stadthygiene im 19. Jahrhundert

S. 24-29
Behnke, Kirsten
Saubere Straßen und Wege für Dortmund
Straßenreinigung 1847-1914

S. 30-32
Bausch, Hermann Josef
Pestilenzialischer Gestank
Von Kadavern und Schindangern, Abdeckern und Wasenmeistern
in Dortmund

S. 33-38
Gärtner, Ulrike
Na, Rudi, wo warst du denn?
Im Schwimmbad!

S. 39-42
Gärtner, Ulrike
Alles Gute kommt von oben
Duschen in Dortmund

S. 43-46
Gärtner, Ulrike
Anrüchig
Besondere Orte in Dortmund

S. 47
Skromny, Petra (Bearb.)
Neue Literatur zur Dortmunder Stadtgeschichte







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 23 13:02:41 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Feb 2006 13:02:41 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter 2005, 85. Jahrgang
Message-ID: s3fdb278.061@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 23.02.2006, 13:05


SERVICE: TOC

Heimatblätter
85. Jahrgang
2005
ISBN 3-9211984-31-9



S. 1-5
Kröger, Willi
Zeugen der Heimatgeschichte (Folge 14)
Hubert Bartmann

S. 5-8
Luig, Klaus
Kurhaus in Bad Waldliesborn kehrt zu seinem ursprünglichen
Namen "Lindenhof" zurück

S. 9-14
Bracht, Hans-Günther
Maria Kahle als Volkstumspropagandistin
Öffentliches Auftreten und Unterrichtsmaterialien im Dienste
des Nationalsozialismus

S. 15f.
Ketteler, Karl Josef von
Der Dynamo
Elektrifizierung in Schwarzenraben 1915/17

S. 17-22
Kröger, Willi
Zeugen der Heimatgeschichte (Folge 15)
Thea Viezens

S. 22
Ketteler, Karl Josef von
Eine Mühle bei Schwarzenraben?

S. 23f.
Werner, Wolfgang H.
Der Erwitter Begräbniswagen

S. 25-29
Lohmann, Dieter
Schneidergeselle Adolf Lahme auf Wanderschaft

S. 30-32
Egels, Marie-Margret
Als für Lippstadt der Krieg zu Ende ging

S. 33-48
Dahlkötter, Eva-Maria
Wie wir das Kriegsende in Lippstadt erlebten

S. 49-52
Egels, Marie-Margret
Als für Lippstadt der Krieg zu Ende ging (2. Teil)

S. 53f.
Luig, Klaus
Zwei Soldatenschicksale in Bad Waldliesborn

S. 54f.
Grauthoff, Hubert
Wie ich als Junge das Kriegsende erlebte

S. 55
Zwerschke, Helga
Sagich sei abgeholt worden!

S. 56
Dahlkötter, Eva-Maria
Kriegsende in Lippstadt

S. 57-62
Luig, Klaus
Pfarrkirche St. Josef in Bad Waldliesborn wird 75 Jahre alt

S. 63f.
Mues, Willi
Am Kriegsende 1945 in Stirpe

S. 65-69
Mues, Willi
75 Jahre Rotes Kreuz in Erwitte
Ein Dreivierteljahrhundert den Menschen selbstlos gedient

S. 70-72
Mues, Willi
Erinnerungen Anno 1945

S. 73-76
Kröger, Willi
Zeugen der Heimatgeschichte (Folge 14)
Dr. Hellmut Linden

S. 77-80
Luig, Klaus
Niels-Stensen-Schule in Bad Waldliesborn wird 100 jahre alt

S. 81-88
Marcus, Wolfgang
Der ehemalige Domhof in der südlichen Gemarkung von Bad Westernkotten

S. 89-91
Beine, Manfred
Das Rietberger Rathaus feiert Geburtstag

S. 92f.
Schmidt, Josef
Alte Hausinschriften in Rebbeke

S. 94
Herglotz, Josef
Die letzten Tage am Fliegerhorst Lippstadt

S. 95f.
Steinhoff, Günter
Kriegsende in Overhagen und Eickelborn

S. 97-104
Mues, Willi
Ein Freibad wird 75 Jahre alt

S. 105-108
Kröger, Willi
"Ich war der erste neu ernannte Schupo nach dem Krieg."

S. 109-112
Morkramer, Michael
150 Jahre Lippstädter Schulprogramme

S. 113-115
Willeke, Maria
Die Anfänge des Dorfes Eickhoff

S. 116-119
Krämer, Hermann J.
Verlorene Jugendzeit-
Erinnerung und Mahnung

S. 120
Hillebrand, Josef
Die Lake und der Pastor Kolk

S. 121-123
Mues, Willi
Heimkehrer im Sommer 1945

S. 124-126
Schmidt, Josef
Als auf Höfen noch Pferde angespannt wurden

S. 126-128
Grun, Ulrich
Werler Erbsälzer kommt nach Rüthen

S. 129-136
Strunk, Heinrich
Von der Postkutsche zur modernen Post

S. 137-143
Sukkau, Peter
Geschichte an der Lohner Warte

S. 144
Ketteler, Karl Josef von
Die Bengeler in Bökenförde?

S. 145-150
Fennenkötter, Hans Chistoph
Der Zurhelle-Platz

S. 151f.
Strunk, Heinrich
Von der Postkutsche zur modernen Post

S. 153-163
Eickhoff, Josef
Horn in früheren Jahren

S. 164-166
Morkramer, Michael
Friedrich Ostendorf (1871-1915)

S. 167f.
Krämer, Hermann J.
Zeugnis Rüthener Baukunst

S. 169-173
Langer, Anneliese
Margarete Timmermann

S. 174-176
Mues, Willi
Vor 50 Jahren gaben die letzten Erwitter
Zigarrenhersteller auf

S. 177-180
Bertling, Bert
Heinrich Horstkemper-
Auswanderer nach Osten

S. 181f.
Luig, Klaus
Niels Stensen weihte Suderlager Kapelle

S. 183f.
Morkramer, Michael
Friedrich Rose (1839 bis 1925)

S. 185-190
Kröger, Willi
Sie wurden nicht mit offenen Armen empfangen

S. 191f.
Mues, Willi
Sternennacht über Erwitte