E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2006 - 01


 
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From muhl at uni-muenster.de Tue Jan 3 08:05:15 2006
From: muhl at uni-muenster.de (muehl)
Date: Tue, 03 Jan 2006 08:05:15 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2005/32
Message-ID: 43BA222B.1040503@uni-muenster.de>

Von: "Hans Mühl"
Datum: 03.01.2006, 08:04


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2005/32 für den Zeitraum vom 17.12.2005 bis
zum 23.12.2005 mit insgesamt 41 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

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From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 5 08:15:22 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 05 Jan 2006 08:15:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zittlau wird neuer Leiter der LWL-Denkmalpflege
Message-ID: s3bcd5a7.091@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.12.2005, 11:33


AKTUELL

Reiner Zittlau wird neuer Leiter der LWL-Denkmalpflege

Dr. Reiner Zittlau wird neuer Leiter des Westfälischen Amtes für Denkmalpflege beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Münster. Das hat der Landschaftsausschuss des LWL am Mittwoch (21.12.2005) in Münster beschlossen. Der 49-jährige geborene Tübinger, der seit 20 Jahren in der Denkmalpflege und Archäologie tätig ist, leitet zur Zeit als Hauptkonservator das Referat Bau- und Kunstdenkmalpflege beim niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege in Hannover. Beim LWL tritt der verheiratete Vater von zwei Kindern die Nachfolge von Landeskonservator Prof. Dr. Eberhard Grunsky an, der Ende Januar in den Ruhestand geht.

Zittlau hat in München, Freiburg und Bamberg Kunstgeschichte, Archäologie und Volkskunde studiert. In der Zeit von 1978 bis 1982 hat er an Ausgrabungen in Syrien und Bayern teilgenommen. Danach war er an den Universitäten Bamberg und Berlin beschäftigt. Neben Lehrtätigkeiten hat er dabei an Filmen zur Denkmalpflege mitgearbeitet und Städteführungen ausgearbeitet. Parallel dazu arbeitete er von 1988 bis 1996 beim Landesdenkmalamt Berlin. Hier war er für die erste Denkmalliste für ganz Berlin verantwortlich. 1996 wechselte er zum Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, wo er den Bereich Inventarisation der Bau- und Kunstdenkmale leitete. Seit 1999 ist er als Hauptkonservator beim niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege in Hannover beschäftigt.








From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 5 08:24:01 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 05 Jan 2006 08:24:01 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2005, Heft 6, Teil 1
Message-ID: s3bcd7b0.013@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 22.12.2005, 11:00


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 6/2005, Teil 1


Heimatkalender

Jahrbuch Westfalen 2006. Westfälischer Heimatkalender. Neue Folge - 60. Jg. Hrsg. vom Westfälischen Heimatbund. Red.: Peter Kracht. Münster: Aschendorff Verlag, 2005. 288 S., 19,50 €, ISBN 3-402-08996-3.
E. Kracht: Editorial (6). B. Englisch: Der Hellweg. Reisen in Westfalen zwischen Antike und Mittelalter (8). A. Heimsoth: Der Hellweg und die Dortmund-Soester Eisenbahn. Heftige Diskussion um die Linienführung erhitzte die Gemüter (21). G. Becker: Grevenbrück - ein richtiger Kreuzungspunkt alter Fernwege. Der folgenreiche Wohnsitzwechsel eines Edelherrn (26). B. Beyer: "Vivat Viadukt!" Die Gemeinde Altenbeken feiert ihre Brücke (33). W. Klee: Mit 160 unter die Egge hindurch. Der längste Eisenbahntunnel Westfalens liegt bei Willebadessen (38). J. Stemplewski: Auf dem Weg zur "Blauen Emscher". Für 4,4 Milliarden Euro entsteht ein Fluss-System ohne Abwasserbelastung (42). H.-J. Kupka: Zu Fuß hinauf zum Startplatz... Die Winterberger Bobbahn hat schon etliche sportliche Höhepunkte erlebt (48). W. Maron: Auf den Spuren des Boker Kanals. Ein Wasserweg verändert die Landschaft (52). P. Kracht: Auf zwei Rädern durch Westfalen. Der Alme-Radweg führt gemütlich von Brilon nach Paderborn (56). W. Heppekausen: Wer hat den größten "Zoch"? Warstein ist eine Hochburg des westfälischen Karnevals - und darf sich gleich über zwei farbenfrohe Rosenmontagszüge freuen (59). St. Herringslack: Auf Schusters Rappen durch das Münsterland. Der Westfälische Heimatbund sorgt für Durchblick auf der Strecke (62). S. Kloock-Linn: "Drei Bier und zwei Schnäpse..." Die Kleinbahn Steinhelle-Medebach war bis 1953 in Betrieb (67). I. Fiedler: Auf Bittgang nach Syburg. Im Mittelalter zogen die Bürger von Dortmund jedes Jahr zur Kirche in der ehemaligen sächsischen Wallburg (75). P. Kracht: Unterwegs auf dem "Weg der Sinne". Der Rothaarsteig garantiert wahre Wanderfreuden (78). H. Michaelis: Auf den Spuren der Tödden. Ein Wanderweg folgt der Route der Leinenhändler von Osnabrück bis Oldenzaal (81). M. Reermann: Seit 1388 unterwegs... Die Briloner Schnade ist ein Höhepunkt im Festkalender der Stadt (86). P. Kracht: Quer durch Westfalen. Der neue "WestfalenWanderWeg" führt über 210 Kilometer von Hattingen bis nach Altenbeken (89). G. Renda: Der Lutterbach in Bielefeld. Zur Geschichte eines künstlich angelegten Wasserlaufs (91). P. Dieckhoff: Zurück zum "schwarzen Gold". Der Weg durch das Muttental in Witten führt zu den Ursprüngen des Ruhrbergbaus (97). F. Haarmann: Ein Pastor fordert Genugtuung. Der Streit um die Wickeder Marien-Wallfahrt nach Werl 1907 (101). K. Stening: Kaleidoskop einer alten Fernstraße. Die Geschichte des Horstmarer Damms offenbart so manches interessante Detail - sonntags stand Wettlaufen im Vordergrund (108). G. Glade: "Ein Umzug uralt hergebracht..." In der Hallenberger Osternacht regieren die "Krachmaschinen" (113). H. W. Krafft: Wo sich zwei Wege kreuzen... Unheimliche Geschichten von tanzenden Geistern, von Wodan und sieben trockenen Erbsen (117). H.-D. Musch: Eine andere Spur auf der Sonneninsel. Bernhild Halemeyer dient den Menschen am Baikalsee (121). J. Schulte-Hobein: Engelbert Seibertz - Pinsel statt Gesetzbuch. Das Sauerland-Museum in Arnsberg würdigt Leben und Werk des westfälischen Porträt- und Historienmalers (125). H.-J. Lütkehaus: Zwei Fingerkuppen für den Bullerteich... Emsige Männertruppe sanierte Warsteiner Mühlengelände (129). B. Haunfelder: "Ich habe große Glück gehabt". Heinz Neumann kam 1945 als verwundeter deutscher Offizier in die Schweiz - und durfte Jura studieren (132). K. Cordes: Auch als "Miss Germany" immer auf dem Boden bleiben. Antonia Schmitz aus Altengeseke genießt den Ruhm - und will ihrem Beruf als Hotelfachfrau treu bleiben (138). I. Maas-Steinhoff: Der rettende Grenzpfad. Der Fluchthilfering der Soesterin Luise Meier (140). D. Schulze-Marmeling: Leise Hoffnung auf das Ende der Drittklassigkeit. Ein Jahrhundert Preußen Münster: Mehr Tiefen als Höhen (146). H. Peuckmann: Armine sein, heißt Kämpfer sein. Zum 100-jährigen Vereinsjubiläum von Arminia Bielefeld (154). H. D. Baroth: Meine Heimat ist "auf'm Platz". Das Leben am Stimberg-Stadion in Erkenschwick (159). P. Kracht: Die Welt zu Gast bei Freunden. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wird zu einem sportlichen und wirtschaftlichen Großereignis (165). P. Kracht: 250.000 Jahre Menschheitsgeschichte. Das Westfälische Museum für Archäologie in Herne überzeugt durch ein besonderes Konzept (170). U. Wenning-Kuschel: Technikgeschichte zum Anfassen. Westfälisches Freilichtmuseum in Hagen ist einzigartig in Europa (174). St. Herringslack: "Aber nicht meine NSU!" Im Ibbenbürener Motorrad-Museum sind so manche Veteranen der Straße zu bewundern (180). K.-Th. Raab: Weihnachtsmann mit 9.000 Giraffen. Heinz-Jürgen Preuß pflegt in Dortmund das einzigartige Giraffenmuseum - im eigenen Haus (183). P. Kracht: Orthodoxe Kunst mitten im Revier. Das Ikonen-Museum in Recklinghausen feiert 2006 seinen 50. Geburtstag (187). F. G. B. Fischer: Er strahlt in altem Glanz. Hochaltar der Jesuitenkirche in Paderborn in 15 Jahren detailgetreu rekonstruiert (191). K.-H. Stoltefuß: 400 Jahre Wasserschloss Heeren. Ein Adelssitz am Hellweg hat Geburtstag (197). M. Völmicke: "Schiefer-Geschichte" des Sauerlandes. Das letzte Schiefer-Bergwerk fördert in Bad Fredeburg - In Schmallenberg-Holthausen steht das Schiefermuseum (202). H. Hegeler: "Man solle verbernen sy to aschen". Zwei Gedenkstätten erinnern in Winterberg und Oberkirchen an die Opfer der Hexenprozesse (206). I. Zühlke: Ein wahres "Paradies". Der neue Kinder- und Pferdepark im Allwetterzoo Münster (210). E. Rumpenhorst: Mühlen, die von Wind und Wasser leben. Alte Bauwerke erinnern an das Leben und den Ruf der Müller (214). J. Kleinmanns: Westfälische Küchen - Küchen aus Westfalen. Von der offenen Feuerstelle zur modernen Einbauküche (225). A. Hubert: Das Rennpferd des kleinen Mannes. Die Geschichte der Brieftaube hält manche Kuriosität bereit (240). U. Tannert: Technologie der Kosmetika. Ein ungewöhnlicher Studiengang an der FH Lippe und Höxter (248). E. Kieninger: Musentempel Schloss Cappenberg. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Kreis Unna etablierten das ehemalige Kloster in Selm als Ausstellungsort (254). I. Längsfeld: "...nicht dichten und eine gute Köchin werden zu wollen". Elisabeth Grube und Katharina Diez: Zwei fast vergessene Schriftstellerinnen aus dem Netpherland (258). V. Jakob/M. Köster: "Durch das schöne Westfalen". Ein Film und seine Geschichte (264). Chr. Ruhmann: Der Gang nach Canossa. Paderborn zeigt 2006 eine einzigartige Ausstellung über den Kampf zwischen König Heinrich IV. und Papst Gregor VII. (272). P. Gabriel: Die Handtasche (274). H. Hensel: Externsteine, Sonnenwende (277). M. Benke: Die sitzende Frau (284).

Vestischer Kalender 2006. 77 Jg., Druck und Verlag Schütz, Recklinghausen, Red.: Dr. Matthias Kordes, 208 S., 14,80 €.
Kalendarium (6). W. Burghardt: Ithaka zwischen Emscher und Lippe. Zum Tod Heinrich Schirmbecks (1915-2005). H. Bruder: Weder(e)shem (Uuedirishem) - eine untergegangene Siedlung an der Halterner Stadtmühle (26). R. Zuschlag: An Grenzflüssen (32). M. Kordes: Von Kurköln über Rom nach Preussen. Der Übergang des Vestes Recklinghausen vom Erzbistum Köln zum Bistum Münster, 1821-1823 (33). P. Borggraefe: Anmerkungen zum Werk von Christianus Gerson, 1559-1622 (44). H.-L. Marske: Das Kreuz (47). H.-L. Marske: Zeitzeugen (51). E. Masthoff: Mittwochs im Altenwohnhaus Sankt Sixtus (56). H. Bahne: Osterfeld, ein neolithischer Kultort? (57). P. Gödde: Spöökstunne (61). M. Korn: Kopfbäume in Gladbeck: Ein Juwel der Kulturlandschaft (63). J. Pohl: Das Willy-Brandt-Haus am Herzogswall. Eine hundertjährige Geschichte von 1905 bis 2005 (67). M. Steiger: Die eigene Welt des Bergmanns (71). H. Ermeling: Zwei Elfenbeintafeln. Eine Kostbarkeit aus dem alten Buerschen Heimatmuseum (76). A. Straßmann: Tilia postalis honoris causa. Zur Einweihung der neuen Postlinde in Recklinghausen-Siepe (81). M. Kordes: Eine unbekannte Papsturkunde im Stadt- und Vestischen Archiv Recklinghausen (90). M. Belz: Am Rande des Feldes (95). H. Nitropisch: Der Störfall oder die Phänomenologie des kollektiven Wahnsinns (96). R. Zuschlag: Freiheit der Anderen (96). W. Herden: De Kiepenkiärl (97). * Der heutige Kiepenkerlbrunnen und sein Vorbild: Kiepenkerl Josef Flöring (1847-1935) (98). E. Linvers: Park der Erinnerung (98). M. Korn: Neozoen in Gladbeck. Tierische Neubürger in unserer heimischen Natur (99). U. Backmann: Haltern - 75 Jahre im Kreis Recklinghausen. Geschichtliche Entwicklung der Stadt Haltern (102). E. Holz: 100 Jaohre Plattdüütske Bühne Riäckelkusen (109). A. Niehus: Waltrop im Kriege. Szenen aus den Jahren 1939 - 1945 (111). J. König: Das mittelalterliche Siegel Recklinghausens im Kontext früher rheinisch-westfälischer Städtesiegel (117). * Aus der Geschichte der Lehrlingswohnheime des Bergwerks "General Blumenthal" am Milchpfad (123). Th. Arns: Schwarz auf weiss redet noch, wenn's niemand mehr weiss. Einblicke in gelebtes Leben im Röllinghäuser Ortloh (131). I. Honnef: Hoffungsschimmer (137). R. Möcklinghoff-Kohts: Die Heirat zwischen Recht, Kirche und Tradition. Von der germanischen Zeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts (138). P. Gödde: Uutwillerung (152). E. Masthoff: Dr. Hermann Kremer - ein Halterner Stifter in Potsdam (155). H. Wener: Geldregen von oben (161). M. Sinder: Mit Löwen fing es an. 75 Jahre Tiergarten im Stadtgarten in Recklinghausen (163). A. Straßmann: Der Eisenbahneinschnitt "Lange Wanne" - ein tödlicher Eingriff (176). F. Oetterer: Die liudgerianische Urpfarre St. Sixtus Haltern, ein Zentrum prähistorischer Gestirnsortung? (179). P. Reding: Sternensuche während des Hirtenamtes. Weihnachtsgottesdienst früher in einer Krankenhauskapelle (185). G. Clarenbach: Geschichtsforschung auf den Spuren von Pfarrer Joan Jacob Schmitz oder: Rätsel um einen Oerer Pfarrer im 30jährigen Krieg (188). M. Schoofs: Der schlafende Schuster (192). M. Schoofs: Licht der Freiheit (196). E. Linvers: Ein weiter Weg zum Glück auf (197). E. Linvers: Unvergessen (198). E. Linvers: Aphorismen (199). E. Linvers: An mein Kind (200) J. Rosenboom: Vom Glück (201). M. Dietrich: Alles im Leben hat zwei Seiten - auch Weihnachten - (202). M. Dietrich: Himmelsritt (202). K. Hemmerde: April - April (203). B. Kebelmann: Ostvest im November (204). M. Belz: Begegnung (205). M. Belz: Rosen in meinem Haar (205). I. Honnef: Der letzte Gast! (206). I. Honnef: Sommerausklang (207). R. Zuschlag: Verfehlte Kommunikation oder "Kultur des Schweigens" (208). R. Zuschlag: Der ferne Freund (208).

Unser Kreis 2006 (19. Jg.). Jahrbuch für den Kreis Steinfurt. Jahresthema: An Mut im Alter. Hrsg.: Kreis Steinfurt und Kreisheimatbund Steinfurt. Red.: Heinz Hölscher, Willi Kamp, Heinz Thofern. 256 S., 10,00 €. Verlag: Kreis Steinfurt, Landrat-Schultz-Straße 1, 49545 Tecklenburg, Tel.: 05482/703452, E-Mail: post at kreis-steinfurt.de, ISBN 3-92-6619-75-9.
G. Reinermann: Drai maol Floot (6). Th. Niemeyer: Das Ende der Machbarkeit: Die gelähmte Gesellschaft (8). F. von Schiller: Die Worte des Glaubens (11). N. Niehues: Bauliche und funktionale Veränderungen in St. Bartholomäus zu Laer von 1940 - 2005 (12). St. Herringslack: Das Beccardsche Haus von 1648 ist jetzt Heimathaus in Lengerich (18). W. Haverkamp: Aoch, Du Laiwe Tiet! (21). J. Brocker: Das Steuobstwiesen-Programm für Naturschutz im Tecklenburger Land (22). St. Schröder: Ein preußischer Bericht von 1803 über Handel und Gewerbe im Münsterland (27). K.-H. Stening: Einblicke in die große Altenberger Gartentradition (35). L. Bröker: Fröhjaohrsbidde (38). A. Tietmeyer: Als Metelens Bevölkerung durch eine Feuersbrunst in Not geriet (39). I. Brockmann: Een Wiehnachtsgeschenk för Tante Christine (41). W. Wilkens: Über die Ursprünge der Lienener Johanneskirche und der Jakobuskapelle (42). H. Schmedt: Dat besondere Wellnesshotel (46). H. Fischer: Die Chronik des Neuenkirchener Bürgermeisters Ignatz Rohling von 1817 (48). V. Innemann: Das große Emshochwasser in Greven vom Februar 1946 (52). H. Schmedt: Eine Hommage an Friedrich Ernst Hunsche (57). W. Feld: Eine Beschwerde im Jahre 1847 gegen den Bäcker Joseph Marcus in Burgsteinfurt (60). H. Schürmann: Vöblaite Jugend? (65). A. Janßen: Das Horstmarer Herrenholz ist ein artenreicher Kalk-Buchenwald (66). G. Jentgens: Von Seller Bauern und den Eicheln im Mittelalter (72). Kl. Offenberg: Eine Examensarbeit über die Kleinstadt Bevergern um 1937 (77). K.-H. Stening: Regelmäßige Bodenlukenrevisionen waren in Nordwalde sehr umstritten (80). F. Lüttmann: Der Saerbecker Friedensweg mahnt zur Erinnerung und Versöhnung (82). G. Reinermann: Liäben giëwen (85). * Eine Schule im Einsatz für den Frieden. Die Maximilian-Kolbe-Gesamtschule in Saerbeck (86). G. Meier-Tasche: Der Kulturpreis 2004 für das Fabrik-Theater Wettringen (89). Th. Weischer: Wochten up't Fröhjaohr (93). A. Gude: Bernard Hermann Gude aus Rodde wanderte 1854 nach Amerika aus (94). A. Raters: Eine Notiz von 1845 zur Auswanderung (103). H. Klein: Anmerkungen zur Notiz des Salineninspektors (104). M. Niesert: Die Bönekerskapelle und das Armenwesen in Rheine (105). C. Spaning: Fasten Grund (107). Chr. Tepe: Schale Nr. 65 war ein Haus mit bewegter Geschichte (108). A. Scho: 6. Januar 2356. Alle hatten es kommen sehen (112). A. Scho: den Enkeln (116). B. Gaux: Jung II (116). M. Bockholt: Verbindung spür'n (116). A. P. Reiß: Ohne Altersangabe (118). M. Farwig: Ich (118). B. Gaux: Kein bisschen Psi (118). K. Seibert: Nachmalerei (118). A. Scho: Bestandsaufnahme (118). B. Gaux: Was bleibt? (120). A. Scho: Nach-Lese (120). B. Gaux: Wie alter Bourbon (120). K. Seibert: Lebensgefühl (120). D. Sauermann: Wie man in früheren Zeiten mit alten Menschen umgegangen ist (122). C. Spaning: Liëppel affgiëwen (127). U. Hiltner-Wawra: Rollenspiel (128). A. Scho: Sinus (128). I. Tappe: Zuneigung (128). A. Bielachowicz-Holtzmer: Jung und Alt (128). G. Kenning: Altwerden als Lernprozess in unserer Welt der schnellen Veränderung (130). I. Tappe: Handschrift des Alters (132). B. Gaux: Nachruf (132). A. Thyßen: Der Strom (130). A. Scho: Wände weinen nicht (132). G. Benning: Lebenserfahrung gefragt. Senioren schreiben für die Lokalzeitung (134). H. Sielenkämper: Een Winterdagg (137). R. Lohmeyer: Vom Sinn der generationsübergreifenden christlichen Gemeindearbeit (138). G. Fricke: Senioren im Internet. Der Computerclub 60 Plus in Emsdetten (148). H.-J. Schimke: Projekt Agenda 21. Wohnen als besonderes Erlebnis (151). K. Austrup: Kopp hangen laoten? (157). F. W. Spelsberg: Nutzen und Folgen des medizinischen Fortschritts (158). B. Weber: Der demographische Wandel in Rheine. Auszüge aus der "plan-lokal-Studie" Februar 2004 (161). W. Kamp: De Riängenbuogen (166). E. Emmerich/Chr. Kaul-Richters: Beratung im Kreis Steinfurt bei Ehe-, Familien- und Lebenskrisen (167). R. Strunck-Erpenstein: Die Bevölkerungsentwicklung und die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt (170). C. Spaning: Een Christkindken för Oma (173). F. Schönhoff: Kreative Altenhilfe im Haus der Diakonie in Westerkappeln (174). H. Reckert: Oma geiht nao de Puckelschool (181). N. Hecker: Die Seniorenschule am Bischöflichen Fürstenberg-Gymnasium (182). A. Tietmeyer: Wat dat Liäwen di lährt (186). G. Sextro: Die Umgestaltung des Steinfurter Bagno im Rahmen der REGIONALE 2004 (187). B. Gerdes: Der Heimatverein Altenberge "is bannig stolt" dass Josef Wetter den Brauchtumspreis erhielt (191). L. Hinterding: Suchtkrankenbehandlung im St.-Antonius-Krankenhaus in Hörstel (193). D. Kestel: Die vielfältigen Aufgaben des Instituts für Brasilienkunde in Mettingen (197). M. Schulze Epping: De aolle Dag (202). H. Wermeyer: Das Bentheimsche Haus am Wellenberg in Tecklenburg (204). L. Bröker: Mien Tohus (208). A. Dresselhaus: Zeitzeugen berichten über das Kriegsende in Recke-Steinbeck (209). Chr. Spannhoff: Aufschlussreiche Einblicke in die Altersstruktur unserer Vorfahren (215). R. Brahm: Der Motorsportclub Metelen MSC und die Sandbahnrennen in der Bült (219). C. Spaning: Fiëraobend (224). I. Tappe: Meine Gedanken auf dem Pestfriedhof in Welbergen (225). Chr. Granieczny: Die Siedlung Lotte-Büren hat einen eigenen Freizeitpark (226). W. Untiet: Ammen aus dem Ammendorf Ladbergen (230). W. Kamp: Dat nië Bröerken (234). M. Rosenthal: Die mittelalterliche Stiftshausküche in Leeden wird jetzt neuzeitlich genutzt (235). L. Nößler: Von Altwilmsdorf nach Recke-Steinbeck. Persönliche Erinnerungen an die Vertreibung (238). H. Göcke: Eine Bauernhochzeit nach altem Wettringer Brauch (242). H. Michaelis: Die letzten Viehhütten werden bald aus unserer Landschaft verschwunden sein (244). A. P. Reiß: Drei Sterne für Gastlichkeit in Borghorst (246). L. Ernschneider: Nach fast 190 Jahren ertönt das Mittwinterhorn wieder in Langenhorst (248). P. Baumann: Greven als Ortsname gibt es nicht nur im Kreis Steinfurt (250). C. Spaning: Häer-Gott (252). N. Niehues: Zum Tode von Hermann Völker (253).






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 5 08:26:35 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 05 Jan 2006 08:26:35 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2005, Heft 6, Teil 2
Message-ID: s3bcd85d.018@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 22.12.2005, 11:00


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
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Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 6/2005, Teil 2


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Archivpflege in Westfalen und Lippe. Im Auftrage des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe - Westfälisches Archivamt - hrsg. von Norbert Reimann und Wolfgang Bockhorst, Westfälisches Archivamt, 48133 Münster, E-Mail: westf.archivamt at lwl.org
63/2005. G. Teske: Bericht vom 57. Westfälischen Archivtag in Bad Lippspringe. W. E. Brebeck: Wewelsburg 1933-1945. Anmerkungen zur Vermittlung von Zeitgeschichte. W. Bockhorst: Die Situation der westfälisch-lippischen Kommunalarchive. Ergebnisse einer Umfrage. Cl. von Looz-Corswarem: Gewinnung personeller Ressourcen für ein Stadtarchiv - Zusatzkräfte und ehrenamtliche Mitarbeiter. F. Greitemeier: Schaffung von Arbeitsgelegenheiten auf der Basis von Ein-Euro-Jobs. R. Zimmermann: Zeitgeschichte auf einen Blick. Zur Digitalisierung sozialdemokratischer Pressedienste in der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung. A. Wohlgemuth: Erschließung, Digitalisierung und Internetpräsentation von Fotos - Das Beispiel Westfälischer Kunstverein. R. Polley: Rechtsfragen bei der Präsentation und Benutzung digitaler Publikationen im archivischen Kontext. W. Sagemerten: Der neue Aktenplan des Nordrhein-Westfälischen Städte- und Gemeindebundes. P. Klander: Kommunaler Aktenplan der KGST. B. Rintelen: Sponsoring-Grundsätze und Auswahlkriterien am Beispiel der Westfälischen Provinzial Versicherung AG. M. Wiech: Neue Ansätze der Zusammenarbeit von Landesarchiv und Kommunalarchiven auf dem Gebiet der Überlieferungsbildung. V. Jakob: Filme im Archiv - Ein kooperatives Sicherungskonzept des Westfälischen Archivamtes und des Westfälischen Landesmedienzentrums. F. Niklowitz: Heute das Gestern von Morgen bewahren - 50 Jahre Stadtarchiv Lünen. P. Worm: Archivische Aufgaben der Kommunen im digitalen Zeitalter. K. Tiemann: Neues Kommunales Finanzmanagement (NKF).

Forum. Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Hrsg.: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher. Redaktion Forum Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Emscherallee 11, 44369 Dortmund, Tel.: 0231/93112290, E-Mail: redaktion at geschichtskultur-ruhr.de
2/2005. Chr. Zöpel: Urbanisierung der Agglomeration Ruhr. St. Hochstadt: Die Stadt als Wohnung. Welche Zukunft hat die Stadt angesichts wuchernder Privatheit? Chr. Strauß: Strukturwandel der Städte. Die Bevölkerungsentwicklung stellt die stadtverantwortlichen Akteure im Ruhrgebiet vor neue Herausforderungen. A. von Saldern: Arbeiterwohnen im Urbanisierungsprozess des Ruhrgebiets. J. Mittag: Eingemeindungen im Ruhrgebiet: Katalysatoren der Großstadtwerdung. Aus Landgemeinden werden Großstädte. M. Zimmermann: Öffentlichkeit als geschlossener Raum. Zigeuner im Ruhrgebiet 1900 bis 1945. R. Piorr: Am Anfang war die Platzwahl. Fußball-Stadien im Ruhrgebiet. Kl. Wisotzky: 125 Jahre Historischer Verein für Stadt und Stift Essen. A. Kuhrmann: Eine Neue Heimat für den Bergmann. Die M.S.A.-Siedlung in Dortmund. M. von Lüpke-Schwarz: "Ein ausgesprochener Zigeunertyp". Die Verfolgung der Duisburger Sinti und Roma 1939 - 1944. B. Sicherl: Die Herrschaften von Asseln. Ein frühmittelalterliches Gräberfeld in Dortmund-Asseln. J. Motte: "La Regione della Ruhr. Migrantengeschichten aus dem Bergbau". Das Landeszentrum für Zuwanderung erweitert sein Internetangebot zur Einwanderungsgeschichte NRW. M. F. Gantenberg: Friedlicher Nachbar in Bochum. Persönliches Engagement bewahrt steinernen Zeitzeugen. Kl. Wisotzky: "Frauen in Essen" - Der Geschichtswettbewerb des Historischen Vereins Essen. J. Mittag: Zwischen moderner deutscher Sozialgeschichte und europäischer Zivilgesellschaft. Jürgen Kocka ist Träger des zweiten Bochumer Historikerpreises 2005. H. H. Hanke: Bochum wird beschriftet. M. F. Gantenberg: "Geschichte erhalten und weitergeben". Bergmannstisch Bochum-Süd erweitert Bergbauwanderweg. M. F. Gantenberg: Denkmal für "Kumpel auf vier Beinen". In Bochum-Oberdahlhausen gedenkt man der eigenen Grubenpferdgeschichte.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster, Tel.: 0251/41320.
5/2005. M. Zehren: Halden-Tour. Wenn der Berg ruft. Wandern im Revier: Aussichtspunkte, Landmarken und Freizeitareale. J. Nunes Matias: Lichterzug und Gänsebraten. Bräuche zum Sankt-Martins-Fest am 11. November. V. Jakob: "Gestatten, Hundt. Photograph..." Die Karriere des "Mechanikus" Friedrich Hundt - eine Geschichte von den Anfängen der Fotografie in Westfalen. B. Weides: "Kontexte der Fotografie". Spannende Zeitreise. Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst Siegen. V. Jakob: Verlorene Paradiese. Rund 2000 Fotografien hat der Gymnasiallehrer Joseph Schäfer der Nachwelt hinterlassen. Diese werden zurzeit im Westfälischen Landesmedienzentrum in Münster ausgewertet. M. Vaupel: Bernd und Hilla Becher. Suche nach Wahrheit. Ihre Siegener Fachwerkhäuser sind ebenso weltberühmt wie die zahlreichen Förder- und Kühltürme, Hochöfen, Gasbehälter und Getreidesilos, die sie weltweit ablichteteten. Mit ihren seriellen Bildreihen haben die Bechers eine neue Tradition der Dokumentarfotografie begründet. Angefangen hat alles in Siegen. M. Vaupel: Pixelprojekt_Ruhrgebiet. Die Gesichter des Reviers. Seit zwei Jahren arbeiten Fotografen am "virtuellen Gedächtnis des Ruhrgebiets". Mehr als 1700 Bilder sind bereits im Internet abrufbar. Eine unglaublich kreative Sicht auf die Region. W. Morisse: Fritz Winter zum 100. Geburtstag. Vom Werden und Vergehen. Eine Reise von Ahlen über Hamm nach Schloss Cappenberg ermöglicht eine intensive Begegnung mit dem malerischen und zeichnerischen *uvre des westfälischen Künstlers. Kl. Sluka: Engelbert Seibertz. "So werde in Gottes Namen Maler". Über einen zu Unrecht vergessenen Künstler. S. Müller: Skulpturen-Schau. Verborgene Geschichte. Im Kreis Borken ist jetzt die vierte und vorerst letzte Skulptur-Biennale Münsterland an den Start gegangen. M. Knauer: Sparkassen in Bewegung. WLSGV-Präsident will nicht nur zuschauen. E. Schwarz: "Aufbau West". Wie der Osten der Wirtschaft beim Wunder half. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Flüchtlinge und Vertriebene maßgeblich am Wiederaufbau in Westfalen beteiligt. Das zeigt die Ausstellung auf der Dortmunder Zeche Zollern. A. Sparbrod: Aufbau West: Espelkamp. "Derrick" wirbt für Flüchtlingsstadt. 50 Jahre alter Film zeigt, wie aus einer Munitionsanstalt eine Kleinstadt wurde. R. Doblies: Kaffeegenuss durch Löschpapier. Die Dresdner Hausfrau Melitta Bentz erfand 1908 den Kaffeefilter. W. Platzeck: Einhorn-Hai und Raubsaurier. In der Ausstellung "Von Anfang an" zeigt das Archäologiemuseum Herne herausragende Funde aus 320 Millionen Jahren. V. Jakob: Kardinal von Galen. Der unbeugsame Bischof. Fast 60 Jahre nach seinem Tod wird der "Löwe von Münster" für sein unerschrockenes Auftreten gegen den Nationalsozialismus selig gesprochen. U. van Jüchems: Westdeutsche Blindenhörbücherei wird 50. Ein Stück Lebensqualität. Größte und älteste Bibliothek ihrer Art. M. Schäfer: Versteckter Höhepunkt. Höchster Berg des Landes: Der Langenberg überragt den Kahlen Asten um zwei Meter.



2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
472/2005. Th. Spohn: Die Profanbauten des ehemaligen Kanonissenstiftes Geseke. E. Richter: Geseke im Jahre 1945 und in den ersten Nachkriegsjahren (5. Fortsetzung und Schluss).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
17/2005. N. Katz: Vom Lumpensammler bis zum Recycling. Schon vor hundert Jahren wurde auch in Hamm systematisch Altmaterial gesammelt. U. Kunz: Zeichen am Wegesrand. Tausende Wegekreuze und Bildstöcke als Ausdruck des Glaubens und des Gedenkens überall in Westfalen. M.-L. Frese-Strathoff: Agnes von Vierbecke schmuggelte märkische Ritter nach Dortmund. Ende des 14. Jahrhunderts versuchten die Grafen von der Mark die Eroberung der Freien Reichs- und Hansestadt. J. Osterhoff: Unterwegs in guten wie in schlechten Zeiten. Wandernde Handwerksgesellen auf der Walz durch Europa - Alte Wanderbücher aus Hamm geben Auskunft über Einzelschicksale.
18/2005. I. von Scheven: Lebenstüchtig bis zuletzt. Hochachtung für den Musikfreund Friedrich Wilhelm Hanebeck (1865-1951). S. Kayser: Grabplatten-Rätsel um Welvers Äbtissin Odilia. War die Zisterzienserin im 18. Jahrhundert vor ihrem Amt in Welver Äbtissin im Hammer Kloster Kentrop? S. Lammert: Lebendig und liebevoll. Die kleinen und großen Besucher sind vom Puppen- und Spielzeugmuseum in Coesfeld begeistert. P. Gabriel: 70 Kinder für jeden Lehrer. Anno 1910 kostete die neue Schule in Walstedde 21.000 Mark. G. Köpke: Unsere Schwalben sind in Quartiernot. Die Zugvögel benötigen für Nistplätze besondere Voraussetzungen. F. Kühle: Die Linde: ein alter Kultbaum. In Volksliedern und von Minnesängern besungen.
19/2005. D. Aschoff: Hamm um 1600: Mittelpunkt des jüdischen Westfalen. Überraschungen zur Zeitgeschichte zwischen 1287 und 1664 in einem neuen Buch von Prof. Dr. Diethard Aschoff. M. Perrefort: Alles Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde... Zur Geschichte des Pferdesports in Westfalen - Pferderennen in Hamm gab es bereits im Jahr 1839. W. Hinke: Niels Stensen schenkte Bischofsstab und Bischofsring den Armen. Vom Naturforscher zum Apostel der Nordischen Mission. * Brabeck-Forscher erstmals gemeinsam an einem Tisch. Neue Schrift stellt Ergebnisse der ersten Fachtagung in Letmathe und Hemer vor. * Giftige Herbstzeit für Zaubertränke. * Holunder, der Baum der "Frau Holle".
20/2005. M. Brand: Was Worte nicht fassen können. Rückbesinnung an die Pogromnacht des 9. November 1938. Aus ersten Gesprächen mit Überlebenden wurden Freundschaften. U. Kunz: "Und das ewige Licht leuchte ihnen..." Die gotische Kirchhoflaterne von St. Lambertus in Stromberg wies den Toten den Weg in die Ewigkeit. H. Multhaupt: Geheimnisvolles "Mühlespiel" auf dem Bredenstein. War der prähistorische Sandsteinblock im Solling Kultstein oder Kalenderanlage? G. Strotdrees: Mit Sensen aus dem Sauerland quer durch Europa. Kleinbauern aus Westfalen hielten sich im 19. Jahrhundert mit dem Wanderhandel über Wasser. D. Aschoff: Hamm um 1600: Mittelpunkt des jüdischen Westfalen. Überraschungen zur Zeitgeschichte zwischen 1287 und 1664 in einem neuen Buch von Prof. Dr. Diethard Aschoff (Schluss).

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
16/2005. W. Mues: Heimkehrer im Sommer 1945. Drei Brüdern blieb ein langes Gefangenen-Schicksal erspart. J. Schmidt: Als auf den Höfen noch Pferde angespannt wurden. U. Grun: Vor 400 Jahren: Werler Erbsälzer kommt nach Rüthen.
17/2005. H. Strunk: Von der Postkutsche zur modernen Post. Ein Rückblick auf 100 Jahre Postgeschichte.
18/2005. P. Sukkau: Geschichte an der Lohner Warte. Der Nasenstein, die Landwehr mit der Warte, der Galgen. K.-J. Freiherr von Ketteler: Die Bengeler in Bökenförde?
19/2005. H. Chr. Fennenkötter: Der Zurhelle-Platz. Einmündungsbereich der Poststraße in die Cappelstraße erinnert an ein altes Lippstädter Patriziergeschlecht. H. Strunk: Von der Postkutsche zur modernen Post. Ein Rückblick auf 100 Jahre Postgeschichte.
20/2005. J. Eickhoff: Horn in früheren Jahren.
21/2005. J. Eickhoff: Horn in früheren Jahren. M. Morkramer: Friedrich Ostendorf (1871-1915). Zum 90sten Todestag des Lippstädter Architekten. H. J. Krämer: Zeugnis Rüthener Baukunst.
22/2005. A. Langer: Margarete Timmermann. Lehrerin in Windhuk, Bochum und Lippstadt. W. Mues: Das Ende einer Ära. Vor 50 Jahren gaben die letzten Erwitter Zigarrenhersteller auf.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19 - 21, 59494 Soest.
324/2005. H. J. Deisting: Zwischen Handwerk und Kunst. Holzverarbeitende Berufe im alten Werl. G. Köhn: 15.000 Söldner anno 1447 im Sturm auf Soest. Die Soester Fehde führte zur Trennung der Stadt von der Herrschaft des Erzbischofs von Köln (2). U. Kunz: Zeichen am Wegesrand. Tausende Wegekreuze und Bildstöcke als Ausdruck des Glaubens und des Gedenkens überall in Westfalen. M.-L. Frese-Strathoff: Agnes von Vierbecke schmuggelte märkische Ritter nach Dortmund. Ende des 14. Jahrhunderts versuchten die Grafen von der Mark die Eroberung der Freien Reichs- und Hansestadt. A. Volkmer: Die Lippe hat den Bogen raus. Die Renaturierung der Klostermersch bei Lippstadt-Benninghausen zeigt schon erste Erfolge. R. Pieper: Historische Klöster im Kreis Soest. Augustiner-Eremitenkloster in Lippstadt.
325/2005. F. Haarmann: "Dieses ehrwürdige Kloster hat aufgehört zu existieren". Im "Kulturkampf" wurde das Werler Franziskanerkloster vor 130 Jahren vom Staat aufgelöst. H. J. Deisting: Zwischen Handwerk und Kunst. Holzverarbeitende Berufe im alten Werl (2. Folge). S. Kayser: Grabplatten-Rätsel um Welvers Äbtissin Odilia. War die Zisterzienserin im 18. Jahrhundert vor ihrem Amt in Welver Äbtissin im Hammer Kloster Kentrop? S. Lammert: Lebendig und liebevoll. Die kleinen und großen Besucher sind vom Puppen- und Spielzeugmuseum in Coesfeld begeistert. G. Köhn: 15.000 Söldner anno 1447 im Sturm auf Soest. Die Soester Fehde führte zur Trennung der Stadt von der Herrschaft des Erzbischofs von Köln (3). A. Volkmer: Die Lippe hat den Bogen raus. Die Renaturierung der Klostermersch (Schluss).
326/2005. K.-J. Freiherr von Ketteler: Ein Eringerfelder Adliger zu Gast in Konstantinopel. Gesandtschaften des Habsburgischen Kaiserreichs reisten im 18. Jahrhundert an die "Hohe Pforte" der Osmanen. Auch Delegierte aus Westfalen tauschten Grußbotschaften mit den türkischen Herrschern aus. F. Haarmann: "Dieses ehrwürdige Kloster hat aufgehört zu existieren". Im "Kulturkampf" wurde das Werler Franziskanerkloster vor 130 Jahren vom Staat aufgelöst. M. Perrefort: Alles Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde... Zur Geschichte des Pferdesports in Westfalen - Pferderennen in Hamm gab es bereits im Jahr 1839. W. Hinke: Niels Stensen schenkte Bischofsstab und Bischofsring den Armen. Vom Naturforscher zum Apostel der Nordischen Mission. H. J. Deisting: Zwischen Handwerk und Kunst. Holzverarbeitende Berufe im alten Werl (Schluss). G. Köhn: 15.000 Söldner anno 1447 im Sturm auf Soest. Die Soester Fehde führte zur Trennung der Stadt von der Herrschaft der Erzbischofs von Köln (Schluss).
327/2005. E. Risse: Der Freiherr wollte Flagge zeigen. Aus der Geschichte der ersten Schützenfahne in Höingen. R. Pieper: Historische Klöster im Kreis Soest: Das Prämonstratenserkloster Kappel. U. Kunz: "Und das ewige Licht leuchte ihnen..." Die gotische Kirchhoflaterne von St. Lambertus in Stromberg wies den Toten den Weg in die Ewigkeit. H. Multhaupt: Geheimnisvolles "Mühlespiel" auf dem Bredenstein. War der prähistorische Sandsteinblock im Solling Kultstein oder Kalenderanlage? G. Strotdrees: Mit Sensen aus dem Sauerland quer durch Europa. Kleinbauern aus Westfalen hielten sich im 19. Jahrhundert mit dem Wanderhandel über Wasser. K.-J. Freiherr von Ketteler: Ein Eringerfelder Adeliger zu Gast in Konstantinopel. Gesandtschaften des Habsburgischen Kaiserreichs reisten im 18. Jahrhundert an die "Hohe Pforte" der Osmanen. Auch Delegierte aus Westfalen tauschten Grußbotschaften mit den türkischen Herrschern aus (Schluss). * Festliche Einweihung mit störender Unruhe. Das stand im Central-Volksblatt für den Reg.-Bez. Arnsberg.
328/2005. E. Risse: Mit Stolz getragen auf des Schützenkönigs Brust. Geschichten um die Höinger Königskette. * "Bäume leuchtend, Bäume glänzend, überall das Süße spendend..." Die Geschichte des Weihnachtsbaums wird in einer Ausstellung des "Heimathauses Münsterland" in Telgte dokumentiert. H. Multhaupt: "Baustelle Kloster Dalheim" als Besuchermagnet. Die ehemalige Abtei der Augustiner-Chorherren wird zum neuen Westfälischen Museum für Klosterkultur. K.-J. Freiherr von Ketteler: Der Sühneprinz und ein chinesischer Orden. Merkwürdige Folgen des Mordes an dem kaiserlich deutschen Gesandten in China, Freiherrn Clemens August von Ketteler, im Jahr 1900. U. Becker: Kostbarer Münzbecher, aus Silber geschmiedet. Exponate im Städtischen Heimatmusem von Lippstadt.



3. Kurkölnisches Sauerland

An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beiträge aus der Gemeinde Finnentrop. Red.: Arbeitskreis für Geschichte und Heimatpflege in der Gemeinde Finnentrop e.V., Volker Kennemann, Weusperter Straße 10, 57413 Finnentrop, Tel.: 02721/7527.
22/2005 (Sonderausgabe): G. Cremer: Kämpfe um Fehrenbracht 10.-11. April 1945. Ä. Mette: Bomben auf Schliprüthen. L. Arens: Einzug der Amerikaner in Schöndelt am 10. April 1945. M. Schneider: Serkenrode und Ramscheid am 10./11. April 1945. H. Stracke: Das Kriegsende 1945 in Fretter. F. Müller: Meine persönlichen Kriegserlebnisse in Bausenrode von 1943 bis April 1945. H. Krabbe/H. Hogrebe: Weringhausen, Anfang April 1945. Rückblick auf das Kriegsende. H. Stracke/P. Wichtmann: Kriegsende in Deutmecke. B. Röhrig: Die letzten Kriegstage in Ostentrop. F. Becker: Schönholthausen wird eingenommen. M. Pott: Besetzung Schönholthausens durch die amerikanischen Streitkräfte am 12. April 1945. G. Junker: Ein findiges Abwehrmittel gegen Plünderungen durch befreite russische Kriegsgefangene E. Feldmann: Bamenohl - 12. April 1945. G. Junker: Von den letzten Wochen des Jahres 1944 bis zum Kriegsende in Finnentrop. G. Junker: Wie Inge Romanowski überlebte. G. Junker: Das Ende der Kriegszeit im Walde. J. Becker: April 1945 in Lenhausen. A. Baußmann: Kriegsende 1945 in Rönkhausen. H. Hesener: Die letzten Kriegstage in Heggen, insbesondere die Ereignisse vom 10. bis 12. April 1945. * Das Ende des Zweiten Weltkrieges in Hülschotten. Aus der Chronik des Dorfes Hülschotten. H. Graf von Plettenberg: Zivilpersonen, die in den letzten Kriegswochen in der Gemeinde Finnentrop umgekommen sind.

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Danziger Straße 2, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542.
3/2005. H. Halbfas: Heimatarbeit im Kreis Olpe. G. Becker: 25 Jahre Kreisheimatbund Olpe. Wie es zu seiner Gründung kam. B. C. Haberhauer-Kuschel: Bauliche Entwicklung im ländlichen Bereich. R. Kirsch-Stracke: Dörfliche Freiräume - Thesen und Empfehlungen. A. Klein: Dörfliche Tierwelt und heimatliche Identität. Chr. Henrichs: Jugend im Dorf. H. Halbfas: Die Kirche im Dorf - Thesen zur Situation. S. Falk: Lebensqualität und Selbstbewußtsein im ländlichen Raum. H. Halbfas: Was ist Heimat? Eine Meditation zum "Fest der Heimat". U. Selter: Heimatarbeit im Kreis Olpe. Möglichkeiten von Kinder- und Jugendarbeit im Verein für Orts- und Heimatkunde in Attendorn. H. Halbfas: Heimatverein für das Drolshagener Land. V. Kennemann: Arbeitskreis für Geschichte und Heimatpflege in der Gemeinde Finnentrop. Chr. Henrichs: DORF-AG Heinsberg e.V. - auch ein Heimatverein. F.-J. Schütte: Heimat- und Verkehrsverein Grevenbrück. J. Wermert: Das Stadtarchiv Olpe. Geschichtliches Gedächtnis von Stadt und Land Olpe. M. Löcken: Das Museum Wendener Hütte. R. Rameil: Arbeitsgemeinschaft Familienforschung des Kreisheimatbundes Olpe. H.-G. Kraft: "Unser Dorf hat Zukunft". H. Michels: Das "Sauerländische Dorf" im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold. M. Köster: Film als Spiegel der Heimatgeschichte. H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. April 2005 bis 30. Juni 2005.

An Möhne, Röhr und Ruhr. Heimatblätter des Heimatbundes Neheim-Hüsten e.V., Widukindstraße 23, 59757 Arnsberg.
35/2005. * Ziegelproduktion in Neheim und Hüsten und in der näheren Umgebung. * Ziegeleien im Stadtteil Neheim. * Sauerländischer Verkaufsverein für Ziegelei-Fabrikate. * Ziegeleien im Stadtteil Hüsten. * Ziegeleien im Stadtteil Voßwinkel. * Die Ziegler und das Ende der Ziegelproduktion. * Ziegler in Neheim und Hüsten, ihre Namen, ihre Herkunft.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
3/2005. J. Schulte-Hobein: Engelbert Seibertz - ein fast vergessener Künstler neu entdeckt. Große Gedächtnisausstellung wird am 2. Oktober 2005 in Arnsberg eröffnet. S. Kessemeier: Sauerländische Industriebilder. Wiederentdeckte Frühwerke von Engelbert Seibertz. H. Wevering: Mitgliederversammlung des Sauerländer Heimatbundes in Meschede. Überzeugende Demonstration der Bedeutung des Heimatbundes für das kurkölnische Sauerland in der Stadthalle in Meschede. W. Ahrens: Einem Rätsel auf der Spur: Balve vor 1200 Jahren. E. Richter: Jubelgrüße zum Schulabschluß seit der Kaiserzeit. Bericht über eine Schmallenberger Ausstellung. W. Schmidt: Auf den Spuren von Kaisern, Kaufleuten und Pilgern. * Das Sauerland - Industrieregion mit Vergangenheit und Zukunft. Dieter Henrici, Präsident der Industrie- und Handelskammer Arnsberg hielt anlässlich der Mitgliederversammlung des Sauerländer Heimatbundes am 27. August 2005 in Meschede den nachfolgend abgedruckten vielbeachteten Festvortrag. G. Cordes: "Alles Blech". Gedanken zum Bau einer Garage in Meggen im Jahre 1904. A. Stahl: Lüh un Veih. Beobachtungen und Erinnerungen in Däuzer Platt. Fortsetzung aus Ausgabe 2/2005. D. Wiethoff: Der lettische Dichter Jaunsudrabins im Exil am Möhnesee. Thema der Jahresversammlung der Christine-Koch-Gesellschaft am 21.5.2005 in Körbecke/Möhnesee. M. Gosmann: Ein "verlorener Kulturort" wird revitalisiert und wiederentdeckt: Eröffnung des neuen Arnsberger Stadt- und Landständearchivs. A. Gerke OSB: Zahlensymbolik als Datierungshilfe? Ein kleiner Beitrag zur Geschichte der Stiftskirche St. Walburga. D. Lankowski: "Blasen an den Füßen gehören dazu". Mehr als 100 Gläubige aus Warstein bei der 223. Fußwallfahrt nach Werl. M. Rischen: "Zum Engel des Herrn" im Dreiglockendorf Bremscheid. M. Reuther: Landrat Franz-Josef Leikop ist zurückgetreten... und wurde am Freitag, dem 26. August in der Briloner Schützenhalle verabschiedet.



4. Märkisches Sauerland

Heimatblätter Menden. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur "Mendener Zeitung", Kolpingstraße 33-35, 58706 Menden.
150/2005. H. Hegeler: Pfarrer Praetorius im Kampf gegen Hexenwahn und Folter. In Balve starben fast 300 Menschen durch die Hexenprozesse. U. Kunz: Zeichen am Wegesrand. Tausende Wegekreuze und Bildstöcke als Ausdruck des Glaubens und des Gedenkens überall in Westfalen. M.-L. Frese-Strathoff: Agnes von Vierbecke schmuggelte märkische Ritter nach Dortmund. Ende des 14. Jahrhunderts versuchten die Grafen von der Mark die Eroberung der Freien Reichs- und Hansestadt. H. Platte: Die Familie von Boeselager auf Schloss Höllinghofen. Aus der Geschichte einer alten westfälischen Adelsfamilie im nordwestdeutschen Raum (Schluss). K. Hofbauer: Seit 100 Jahren: Der Letmather Heimatverein. Dr. Karl Biesing war ein großer Initiator und Förderer der regionalen Heimatkunde. St. Sensen: Die Welt hängt am Draht. Ein Querschnitt durch das Deutsche Drahtmuseum Altena (6).
151/2005. H. D. Schulz: Das springende Pferd im Wappenschild Westfalens. Seit jeher stand die Pferdezucht bei unseren Vorfahren in hohem Ansehen. K. Hofbauer: Seit 100 Jahren. Der Letmather Heimatverein. Vielfältige Aktivitäten der regionalen Heimatkunde im Wechsel der Jahrzehnte (Schluss). S. Kayser: Grabplatten-Rätsel um Welvers Äbtissin Odilia. War die Zisterzienserin im 18. Jahrhundert vor ihrem Amt in Welver Äbtissin im Hammer Kloster Kentrop? S. Lammert: Lebendig und liebevoll. Die kleinen und großen Besucher sind vom Puppen- und Spielzeugmuseum in Coesfeld begeistert. H. Hegeler: Pfarrer Praetorius im Kampf gegen den Hexenwahn. Der im Jahr 1560 in Lippstadt geborene evangelische Theologe setzte sich für die Überwindung von Gewalt ein (2. Folge). St. Sensen: Die Welt hängt am Draht. Ein Querschnitt durch das Deutsche Drahtmuseum Altena (7).
152/2005. S. Mönnig/M. Brinkmann: Abenteuerliche Entdeckungsfahrt in die Vergangenheit. In den Iserlohner Museen können auch die Kinder die historische Entwicklung ihrer Heimatstadt kennenlernen. H. D. Schulz: In der Ruhr wurden einst auch Erwachsene getauft. Baptisten aus dem märkischen Sauerland wanderten Mitte des 19. Jahrhunderts in die USA aus. M. Perrefort: Alles Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde... Zur Geschichte des Pferdesports in Westfalen - Pferderennen in Hamm gab es bereits im Jahr 1839. W. Hinke: Niels Stensen schenkte Bischofsstab und Bischofsring den Armen. Vom Naturforscher zum Apostel der Nordischen Mission. H. Hegeler: Pfarrer Praetorius im Kampf gegen Hexenwahn und Folter. Der im Jahr 1560 in Lippstadt geborene evangelische Theologe setzte sich für die Überwindung von Gewalt ein (Schluss). N. Aleweld: Der lange Weg der Kapelle des St. Vincenz-Hospitals. Schon vor dem Jahr 1384 bestand in Menden ein Heilig-Geist-Hospital.
153/2005. N. Aleweld: Zwei Kapellen am Prozessionsweg. Aus der Geschichte der Piuskapelle und der Marienkapelle auf dem Husenberg in Balve. S. Mönnig/M. Brinkmann: Abenteuerliche Entdeckungsfahrt in die Vergangenheit. In den Iserlohner Museen können auch die Kinder die Entwicklung ihrer Heimatstadt kennenlernen, 2. Teil. U. Kunz: "Und das ewige Licht leuchte ihnen..." Die gotische Kirchhoflaterne von St. Lambertus in Stromberg wies den Toten den Weg in die Ewigkeit. H. Multhaupt: Geheimnisvolles "Mühlespiel" auf dem Bredenstein. War der prähistorische Sandsteinblock im Solling Kultstein oder Kalenderanlage? G. Strotdrees: Mit Sensen aus dem Sauerland quer durch Europa. Kleinbauern aus Westfalen hielten sich im 19. Jahrhundert mit dem Wanderhandel über Wasser. * Als einst Dinosaurier im Sauerland lebten. Lagerstätte von Tierknochen in Balve-Beckum führt zurück in die Kreidezeit. H. D. Schulz: Der Lohn der Altenaer Knechte. Ein Blick zurück ins Jahr 1754.
154/2005. * Wie das Sauerland vor hundert Jahren aussah... Im 19. Jahrhundert lag der Kern des einstigen Herzogtums Westfalen noch abseits der Industrie und des Fremdenverkehrs. S. Mönnig/M. Brinkmann: Abenteuerliche Entdeckungsfahrt in die Vergangenheit. In den Iserlohner Museen können auch die Kinder die Entwicklung ihrer Heimatstadt kennenlernen, 3. Teil. * "Bäume leuchtend, Bäume glänzend, überall das Süße spenden..." Die Geschichte des Weihnachtsbaums wird in einer Ausstellung des "Heimathauses Münsterland" in Telgte dokumentiert. H. Multhaupt: "Baustelle Kloster Dalheim" als Besuchermagnet. Die ehemalige Abtei der Augustiner-Chorherren wird zum neuen Westfälischen Museum für Klosterkultur. * Mammutzähne aus der Urzeit ruhten in alten Kisten. Knochenfunde aus der Balver Höhle führen in die Zeit der Neandertaler. * Junge Hähne richtig und kunstgerecht zu braten. Ein altes Rezept aus dem Kochbuch von Henriette Davidis.

Heven einst und jetzt. Heimat-Berichte des Bürger- und Heimatvereins Heven. Red.: Jörgen Beckmann (Am Ellinghoff 55, 58455 Witten), Klaus Beilmann und Herbert Nölker.
18/2005. H. Schmidt: 100 Jahre katholische Pfarrkirche St. Franziskus Witten-Heven. H. Schmidt: Der Vorstand der katholischen Kirchengemeinde St. Franziskus. P. Brandenburg: Das Kriegsende in Witten oder das nahrhafte Mutterkreuz. J. Beckmann: Der Blennemann-Hof zu Querenburg. P. Stahl: Die Knappenverein und der Knappenverein Heven. W. Vietor: Die "Gewerkschaft ver. Klosterbusch" und ihre Einzigartigkeit.

Quellen zur Hevener und Herbeder Geschichte. Bürger- und Heimatverein Heven e.V., Red.: Jörgen Beckmann (Am Ellinghof 55, 58455 Witten), Klaus Beilmann, Herbert Nölker.
3/2005. J. Beckmann: Inventarium des seligen Frei- und Gerichtsherrn Friedrich von Elverfeld nachgelassener Güter aus dem Jahre 1773.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573.
10/2005. W. Bleicher: Der Werkhof Hohenlimburg und seine Arbeit. W. Bleicher: Visionen für eine neue Obernahmer. W. Bleicher: Zur Geschichte des Werkes Boecker & Röhr in der Nahmer, Hohenlimburg.
11/2005. W. Bleicher: Ergänzungen zum RAD-Lager in Sümmern. W. Bleicher: Die Lebenden lügen - die Toten mahnen. Bilder des Iserlohner Künstlers Alfons Destadt aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. * Einmarsch der Amerikaner in Hohenlimburg. W. Bleicher: Historischer Kirchhof 1602 - 1855. W. Bleicher: Bericht über die Inspektion der Anlagen "In den Gleiern" bei Balve. O. Krägeloh: Verfolgunge fräuh am Muorgen!

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger- und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349.
3/2005. R. Feldmann: Gesangsbeginn und Zugvogel-Rückkehr. Phänologische Daten aus einem halben Jahrhundert. M. Gropengießer: Friedrich-Leopold-Woester-Gymnasium erstrahlt in neuem Glanz. S. Appelhans: Die Entwicklung der Metallindustrie in Sundwig und erste Versuche zur Lösung der sozialen Frage von der zweiten Hälfte des 19. Jhd. bis zum Ende des Ersten Weltkrieges (2). W. Hoffmann: Zur Chronographie der Bonifatiusgemeinde Sundwig. P. Kramme: Auszüge aus dem Jahresband 1930 des Märkischen Landboten (2). K. von Gymnich: Kleine Heimatchronik 2. Vierteljahr 2005.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Postfach 1322, 58242 Ennepetal, E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet: www.heimatverein-voerde.de
4/2005. D. Siekermann: Vorwort zum 50. Todestag von Dr. Florenz Siekermann. W. Philipp: Dr. Florenz Arnold Siekermann. * Bestätigung der Wahl von Pastor Siekermann zum 2. Pfarrer in Voerde. * Pfarramtlicher Bericht von Pastor Breer aus dem Jahr 1940 (Ausschnitte). G. Dannert: Erinnerungen an Pastor Siekermann. G. Bioly: Erinnerungen eines Goldkonfirmanden des Jahres 1971. G. Fischer: Dreifache "Strafe". H. Hirschberg: Die Sakristeitür an der Voerder evangelischen Kirche "Johannes der Täufer".



5. Minden-Ravensberg

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein Herford, Postfach 21 55, 32045 Herford.
54/2005. E. Möller: Die Stühle vom Klottenkamp. Müllkippe der Amerikaner am Waldrand. M. Möller: Ein Herforder erlebt das große Erdbeben in Valparaiso. Gustav Kötter vom Benter Weg: Weltenbummler, Kommis, Kaufmann - und 1923 in Honduras auf rätselhafte Weise verschwunden. Chr. Mörstedt: Das kleine grüne Kraftpaket. Der historische HF-Fahrbericht: Heute mit dem Unimog 401. Chr. Laue: Feuer in der Zuckerwarenfabrik. Mit mächtigen Wasserstrahlen aus den Hydranten rückt die Feuerwehr im Juli 1897 vor. Chr. Laue: Ein schlimmer Sonntag in Herford. Nach dem Hochwasser an der Aa im Sommer 1927 beschloss die Stadt ein großes Regulierungsprogramm. E. Möller: Die Nester der Löhner Nachtigallen. Zur Erinnerung an Erich Horstkotte (1920 - 1985), den bedeutenden Ornithologen. M. Guist: Tasche, Marken und Besteck. Was Menschen 1945 auf die Flucht mitgenommen haben und bis heute aufbewahren. B. Rausch: Der Amtmann als Lebensretter. Vor 100 Jahren: Löhnes Verwaltungschef Schrakamp voll bekleidet in der Werre.






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 5 08:27:28 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 05 Jan 2006 08:27:28 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2005, Heft 6, Teil 3
Message-ID: s3bcd87e.019@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 22.12.2005, 11:00


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 6/2005, Teil 3


6. Münsterland

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße 76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/953-349.
3/2005. * Unse Schooltied. Ut de dertiger un anfangs van de veertiger Jaohre. 1. Rundfunksendung van'n 6. Juni 2000. * Ut olde Tieden. 2. Rundfunksendung van'n 5. Juni 2001. * Geschichten van de upkommende Technik. 3. Rundfunksendung van'n 4. September 2001. * Dönkes un Vertellsels van gistern un vandage. 4. Rundfunksendung van'n 5. Februar 2002. * Vertellsels ut den Maientied. 5. Rundfunksendung van'n 7. Mai 2002. * Rund üm dat Automobil. 6. Rundfunksendung van'n 4. Juni 2002. * All's leewe Löö! 7. Rundfunksendung van'n 6. Mai 2003. * Rund üm dat Handwerk. 8. Rundfunksendung van'n 5. August 2003. * Olde Sagen, Spöökenkiekerej un so'n Spöll. 9. Rundfunksendung van'n 4. November 2003. * Rund üm't Ääten un Drinken. 10. WMW-Rundfunksendung van'n 3. Februar 2004. * Wat et nich alle güff. Vertellsels un Dönkes in Plattdüts. 11. Rundfunksendung van'n 2. November 2004. * Tüssen Bokelt un Rhe. 12. Rundfunksendung van'n 5. April 2005.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
9/2005. H. Lahrkamp: Ein Bischof unter Beobachtung. Aus dem Tagebuch eines NS-Journalisten.
10/2005. O.-E. Selle: Geschätzter und beliebter Pfarrer. Propst Felix Uppenkamp und St. Lamberti.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
81/2005. * "Dass dieses Unrecht nie in Vergesssenheit gerät..." Aus den Reden von Bürgermeister Moenikes in Chojnice und Hengelo zum Kriegsende vor 60 Jahren. W. Colmer: 20 Jahre Wannenmacher-Museum. E. Wixmerten: Benennung von Straßen und Wegen nach Emsdettener Persönlichkeiten: Gertrud-van-Dam-Straße.



7. Paderborner und Corveyer Land

Eggegebirgsbote. Mitteilungsblätter des Eggegebirgsvereins e.V., Hrsg. u. Verlag: Eggegebirgsverein e.V., Auf dem Krähenhügel 7, 33014 Bad Driburg, Tel.: 05253/931176.
255/2005. H. Mönnikes: Aus der Vergessenheit ins Leben zurückgeholt. Th. u. W. Beller: "Wasser auf dem Berg" in Dringenberg, Teil 2. B. Hagelüke: Wo Rilke dichtete und Gärten blühen. B. Hagelüken: Wandern und Gesundheit. B. Hagelüken: Wandern soll häufiger stattfinden. N. Keuter: Die alte Dorfkirche in Buke. R. Koch: Am 4. April 1945 - vor 60 Jahren - wurde Altenbeken von amerikanischen Soldaten eingenommen.

Ossendorfer Heimatblätter. Historisches und Aktuelles aus Ossendorf und Westfalen. Hrsg.: Heimatverein Ossendorf e.V., Erwin Dübbert, Oststraße 27, 34414 Warburg, Tel.: 05642/7575, E-Mail: e.duebbert at t-online.de
3/2005. * 1675 - Neueinrichtung der Schule in Ossendorf. * Wildschütz Hermann Klostermann. * Ossendorf und die Familie Schlaun.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
127/2005. A. Fischer: Die Waldglashütte in Erpentrup. Glasmacherei - Ein regionaltypisches Handwerk mit langer Tradition. D. Klenke: Das "schwarze Paderborn". Geschichte eines zählebigen Klischeebildes. H. Schmude: Die Garnison in Borgentreich. R. Koch: Die letzten Kriegstage in Altenbeken. H. Weber: Die Sabbatleuchte in der Synagoge in Paderborn. Ein Beispiel des Vertrauens zwischen Juden und Christen. F.-J. Weber: Trauer um General a.D. Franz-Joseph Schulze. G. Deppe: 25 Jahre kommunale Denkmalpflege im heimischen Raum. Beispiele aus der Alltagskultur. S. Büttner/J. Kemper: "Schüler erinnern - gegen das Vergessen". Ein Projekt des Liebfrauengymnasiums Büren und des Kreismuseums Wewelsburg. K. Lutz-Efinger/P. Kienzle: "Komm, Schwester, tritt an Licht". Die Ordensfrau Schwester Philomena (1837-1917). N. Börste: "Auf Augenhöhe. Deutsche aus Russland zwischen Hoffnung und Vorurteil". Anmerkungen zu einem Ausstellungsprojekt in Paderborn. M. Kohle: "Dienst- und Freundwilliger Matthaeus Pontanus Buchdrucker". Die Anfänge des Buchdrucks in Paderborn.



8. Ruhrgebiet

Der Emscherbrücher, Bd. 13/2005-06. Tauben, Texte und Altäre. Sozialgeschichtliche Streifzüge durch Wanne-Eickel und Herne. Hrsg. von der Gesellschaft für Heimatkunde Wanne-Eickel e.V. von Frank Sichau, Rathausstraße 22, 44649 Herne. - ISBN 3-936452-09-1.
S. Peters-Schildgen: Bilder und Symbole im Alltagsleben polnischsprachiger Migranten im Ruhrgebiet. Th. Parent: Appell für ein friedliches Zusammenleben von Deutschen und Ruhrpolen. Anmerkungen zu einem Altarbild in der katholischen Kirche von Herne-Röhlinghausen. H. Aksoy-Woinek: Die osmanische Geschichte der Uhlandstraße. Fragmentarische Erinnerungen. A. Mertmann: Arbeitersiedlungen in Wanne-Eickel und Herne oder "hatt das viel besungene Byzanz nur Paläste für seine Bewohner?" W. Gaida/H. Grothe: Vom Schloogarten zur gestalteten Industriebrache. Garten- und Parkanlagen als Teil der Entwicklungsgeschichte einer Ruhrgebietsstadt. V. Steinborn: Arbeitergärten. D. Osses: Das Glück fliegt in der Luft. Zur Geschichte des Brieftaubensports in Westfalen. St. Przigoda: William Thomas Mulvany (1806-1885). Ein Ire als Montanindustrieller des Ruhrgebiets. H. H. Menge: Bausteine zur neueren Sprachgeschichte des mittleren Ruhrgebiets. Th. Kade: Schlagende Wörter. Eine Fahrt in die Grube. F. Schüppen: Heinz-Otto-Sieburg (1917-2003). Ein Nachruf. B. Poppe: Albert Kelterbaum (1904-1972). Der "Zille des Ruhrgebiets". O. Grenz: Karl Kühn - ...und er hatte doch recht! J. Wittkowski: Die "Proletenpresse": Agitprop und Buchkunst. V. Zaib: Träume aus dem LeihWagen. Mit Billy Jenkins und Leni Behrend unterwegs zwischen Zweckel und Lanstrop. B. Kasper: Abiturzeitungen im Wandel. B. Koltermann: Dä Peggasus fonne Ruhr. H.D. Gölzenleuchter: Der Kanal, die Menschen, der Pütt...

Der Wattenscheider. Vereinszeitschrift des Heimat- und Bürgervereins Wattenscheid e.V., An der Papenburg 30 a, 44866 Bochum-Wattenscheid, Tel./Fax: 02327/321720, E-Mail: info at hbv-wat.de
3/2005. * Sankt-Gertrudis-Preis 2005 an Herbert Brandhoff. Eindrucksvolle Preisverleihung im Wattenscheider Rathaus. * HBV auf den Spuren der Hanse. * Goethe: "Dies ist für mich die schönste Stadt der Welt". HBV in der nordhessischen Metropole. * Dirk Sondermann referierte über Sagen. * Zaun als Zeichen einer vergangenen Zeit. * Die Drainage am Heimatmuseum kann erneuert werden. * Ein stadtgeschichtlicher Beirat für den HBV.



9. Siegerland-Wittgenstein

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
17.09.2005. * Barocke Kunst im Sauerland. Glanzlichter christlicher Buchmalerei im Kloster Grafschaft. * Vom Mähdrescher bis zum Zuchtbullen. 30 Jahre westfälische Landwirtschaft im Bild.
24.09.2005. U. Lückel: "Freie Liebe" in Wittgenstein praktiziert. Eva von Buttlar und ihre Gesellschaft (1670-1721). * Erzbergbau im Siegerland. Zusammenarbeit zwischen Heimatbund und Volkshochschule.
01.10.2005. N. Stötzel: Kristalle von Sammlern begehrt. Blick in die Geschichte der Grube "Pfannenberger Einigkeit" bei Salchendorf. W. Kay: Zäsur in alter Tradition. Das Ende der Gemeindepolizei.
08.10.2005. H. G. Koch: Bergleute belagerten Verwaltung. Schlägel und Eisen erinnern an den Bochumer Verein. Mit Riesen-Benz auf Grubenfahrt. * Alter Westfale in alter Kiste. Späte Funde aus der Balver Höhle in der Landesausstellung.
15.10.2005. H. Stötzel: Vom Lahnhof nach Netphen. Alle Kirchwege führen nach Netphen. * Westfalen führt Buch. Volkskundler erforschen Alltag.
22.10.2005. * Vom Brückenbauwerk zum barocken Residenzschloss. Kalender "Denkmal des Monats 2006" vorgestellt. * Letzter Blick in die Dillenburger Löwengrube. Buntes Herbstfest am Wilhelmsturm. Museum schließt. * Sonntag ist Nusstag. Herbstlicher Aktionstag im Freilichtmuseum.
29.10.2005. Der Ball ist rund. Volkskundler suchen Fotos zum Thema "Fußball in Westfalen". * Denkmalschutz gemeinsam bewältigen. Siegerländer Burgenverein vor neuen Herausforderungen. K. J. Görg: "Botzewächsel vor d'r Ambel". Angespannte Stimmung vor der Reise.
05.11.2005. E. Isenberg: Stift Geseke als Reminiszenz. Seit 1819 mit dem säkularisierten freiweltlichen Stift Keppel vereinigt. * Spuren historischer Techniken. Wehrgang des Schlosses Hohenlimburg als Denkmal des Monats.
12.11.2005. * "Kläppen" und Totengeläut. Altes Brauchtum in einem Kalender vorgestellt. B. Brandemann: Freudenbergs alter Friedhof. Dem neuen Platz fehlt Hinweis auf seine Vorgeschichte. * Eine Region schreibt Tagebuch. Der 18. November in Westfalen.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., E. Bauer, Puderbacher Weg 18 a, 57334 Bad Laasphe.
3/2005. J. Weiß: Eisenbahn im oberen Edertal. A. Saßmannshausen: Dr. Christian Althaus - ein Landarzt in Texas. E. Bauer: Denkmal des Monats Dezember: Die Kirche in Raumland. * Walter Böhl zum Gedenken. E. Linke: 40 Jahre Heimatmuseum Banfetal. Kl. Kühn: Tradition wiederbelebt: Berleburger Grenzgang im Jahr 2005. J. K. Mehldau: Altbauernhöfe im Elsoff 1566 - 1848.



10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur- und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung: Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421.
3/2005. E.-J. Fiebig: Wilhelm Zimolong - ein Künstler mit internationalem Ruf. M. Korn: Leben am seidenen Faden. Aus dem Leben der heimischen Spinnen. A. Stemmler: Säkularisiert und transloziert: Der Leuchterhofer Altar im Museum Wittringen. J. Schliemann: Wer war eigentlich...? Gertrud Luckner. M. Dreessen: Integration wird gelingen, wenn sich eine Kultur der Anerkennung durchsetzt. * Sparkasse Gladbeck wurde 100. H. Meiners: Erinnerung an die Toten der Kriege. Volkstrauertag in Gladbeck. K.-H. Leitzen: Aus der alten Heimat. Ein toller Hecht.



11. Lippe

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Druck und Verlag: Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/974301.
292/2005. * Bekannte "Dichterin der Halligen" wurde in Schlangen geboren. * St. Martin und nicht St. Marien. * Die Waschanstalt in Schlangen. Schriftdokumente und Erinnerungen (Teil III). H. Wiemann: Baumstümpfe auf "altgermanischer Kampfspielbahn". D. Tornede: Schützenswerte Natur vor Ort: Naturerlebnis Heideblüte.
293/2005. H. Wiemann: Elfriede Rotermund, geboren in Schlangen am Teutoburger Wald. A. Bammé: Elfriede Rotermund - aus ihrem Leben. A. Bammé: Elfriede Rotermund - Gedanken zu ihren Werken. * Vor 100 Jahren: Der Kaiser in der Senne.



II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.: Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
4/2005. H. Kofler: Erzbergbau und Montanwirtschaft in der Umgebung von Sterzing, am Schneeberg in Ridnaun und im Pfitschtal im Südlichen Wipptal (Südtirol). Von den Anfängen bis in die frühe Neuzeit. J. Majer: Zur Geschichte des böhmischen Uranerzbergbaus. P. Ambatiello/L. Lenz : 175 Jahre bayerisch-österreichische Salinenkonvention. Die Fassungen vom 18. März 1929 und 25. März 1957.

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.
5/2005. Chr. Luft/A. Weller: Kesurokai - mehr als nur ein Hobelwettbewerb. H.-T. Schadwinkel: Zimmermannsbücher. Historische Holzbauliteratur des 17. bis frühen 20. Jahrhunderts. * Ein Haus für arme Frauen. Das Westfälische Freilichtmuseum Detmold eröffnete das Armenhaus aus Rinkerode. P. Schiefer: Zementfliesen.

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.: Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Alexanderstraße 16, 20099 Hamburg, Tel.: 040/240809, Internet: www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev. at aol.com
3/2005. S. Kessemeier: Train nigge, näo nit unner de Luie brachte Tekste lut de lesste Toit. P. Schütt : Mit Dieter Bellmann öber de Buxtehuder Heid. U. Weber: de welt op papoier - Die Welt auf Papier. Siegfried Kessemeier zum 75. Geburtstag. D. Römmer: Klaus Groth ward ok jümmer öller! D. Römmer: Ein gewaltiger Alm-Auftrieb. H.-J. Meyer: Plattdütsch in't Dörps- un Stadtbild: Bispill Oolland. Th. Stelljes: Schiller in Scheeßel. K.-H. Madauss: Bi "Köster Klickermann" tau Gast.

Roland. Zeitschrift der genealogisch-heraldischen Arbeitsgemeinschaft Roland zu Dortmund e.V., Sitz Dortmund, Postfach 40 12 , 58222 Schwerte, Internet: www.rolandgen.de, E-Mail: info at rolandgen.de
14/2005. Chr. de Greiff: Bibliothek, Forschung und Ergebnisse. * Die Roland-Bibliothek in Dortmund. M. Bonse: Zur Geschichte der Münsteraner Familie Hötte. H. Söffge: Zufallsfunde im Kirchenbuch der lutherischen Kirche Opherdicke. D. Kliche: Dimissionalschein aus Ratibor. G. Kriependorf: Lebenserinnerungen der Adele Merten geb. Quade (1867 - 1936). J. Beckmann: Ahnenliste der Bauernfamilie Beckmann genannt Schmidt zu Heven. Chr. Loefke: Die Familie Juhl aus Als/Dänemark. Chr. Loefke: Bericht von der Jahreshauptversammlung am 11. Januar 2005.



III Naturkunde und Naturschutz

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel. 0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de
5/2005. * Marie-Luise Fasse ist neue Vorsitzende der Schutzgemeinschaft in Nordrhein-Westfalen. * Waldpädagogisches Forum NRW. Fortbildung und Erfahrungsaustausch zur waldbezogenen Umweltbildung. * "Wir für Wald und Wild". Interessengemeinschaft stellte sich mit einer Hubertusmesse vor.

Cinclus. Bund für Vogelschutz und Vogelkunde e.V. Herdecke und Hagen. Redaktion: Walter Klisch, Buchenstr. 12, 58313 Herdecke, Tel. u. Fax: 02330/13693.
2/2005. M. Schlüpmann: Die Amphibien und Reptilien im Hagener und Herdecker Raum. Teil 4: Nördlicher Kammmolch (Triturus christatus). D. Schmidt: Heinz Gerhard Pfennig - eine besondere Spezies. 40 Jahre ornithologische Berichterstattung. * Die Schwäbische Zeitung schrieb am 8.11.2004: Einer der größten Ornithologien tritt ab. Der "Viecherbiologe" mit Weltruf macht nur noch, was er will. * Die Westfälische Rundschau schreibt am 02. März 2005: Die Invasion der Bergfinken. * Die Westfälische Rundschau berichtet: Igel im Winter nicht einkellern. H.-J. Reichling: Der Tigerschnegel Limax maximus Limaeus 1758 ist das Weichtier des Jahres 2005. U. Steinbach: Schwarzmilan, Nilgans, Rorammer und Co. - die Jahresfahrt 2005. * Die Westfälische Rundschau berichtet am 25.06.2004: Jagd auf Kormorane. T. Drane: Der Seidenreiher wird häufiger. * Die Westfalenpost schrieb am 01.02.2005: Die Natur geht ihre eigenen Wege. T. Drane: Sanierung unserer Schautafeln. * Die Hagener Westfalenpost berichtet am 27. März 2004: Warum Eulen mit der Sommerzeit kämpfen. E. Janzing: Die Nilgans (Alopochen aegyptiacus) jetzt auch Brutvogel am Harkortsee. Eine Dokumentation über die Besiedlung des Ruhrtals zwischen Schwerte und Hattingen. * Die Westfälische Rundschau berichtet am 21.07.2004: Das große Fressen: Jagd auf Iguanodonten. Die sensationellen Dinosaurierfunde im Sauerland. H. G. Pfennig: Weitere Bruterfolge von Schwarzstörchen in einem westsauerländischen Revier. Dokumentation einer Brutzeit. * Die Westfälische Rundschau berichtet: Großtrappe jetzt von der Natur bedroht.

LÖBF-Mitteilungen. Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW, Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen, Tel. 02361/305-0, Internet: www.loebf.nrw.de, E-Mail: pressestelle at loebf.nrw.de
3/2005. J. Weiss/H. König: Monitoring der biologischen Vielfalt in Wäldern. Die Ökologische Flachenstichprobe als Biodiversitätsmonitoring in NRW. H. König/M. Bouvron: Die Ökologische Flächenstichprobe als Beitrag zur FFH-Berichtspflicht. Erhaltungszustand und Biodiversität nordrhein-westfälischer Silikat-Buchenwälder. J. Weiss/F. Köhler: Erfolgskontrolle von Maßnahmen des Totholzschutzes im Wald. Einzelbaumschutz oder Baumgruppenerhaltung? G. Möller: Habitatstrukturen holzbewohnender Insekten und Pilze. * Lichtliebende Arten und naturnaher Waldbau. B. Leder/A. Lehmann/A. Leonhardt: Vegetationsentwicklung und Avifauna auf Windwurfflächen. U. Schulte: Biologische Vielfalt in nordrhein-westfälischen Naturwaldzellen. B. Leder: Entwicklung eines Salweiden-Vorwaldes aus Naturverjüngung. Dokumentation der Entwicklungsprozesse über einen Zeitraum von 18 Jahren. J. Gehrmann: BZE II - Bodenzustandserhebung im nordrhein-westfälischen Wald. Nach über 15 Jahren wird nun die Bodenzustandserhebung zum ersten Mal wiederholt. W. Mellmann/Th. Stinder: BZE - Datenmanagement und -visualisierung. Entwicklung eines Fachinformationssystems für die Inventurdaten der Bodenzustandserhebung im Wald (BZE) ermöglicht die einfache Erstellung thematischer Karten. F. Lohrberg/A. Timpe: Plattform Urbane Waldnutzung im Ruhrgebiet startet. Bericht von der Impulstagung am 7. April 2005 in Gelsenkirchen. O. Simon/M. Dietz/J. Lang/W. Goebel: Das Naturerlebnisgebiet Üfter Mark. Ein ehemaliges Jagdgebiet in Entwicklung zu einem Natur- und Wildtiererlebnisgebiet. M. Denecke: Geflecktes Knabenkraut auf einer ehemaligen Bauschuttdeponie. Ergebnisse einer Pflegemaßnahme und eines Monitorings auf einer Ausgleichsfläche, die zu großen Teilen aus einer ehemaligen Bauschuttdeponie besteht.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
11/2005. H. Job/D. Metzler: Reginalökonomische Effekte von Großschutzgebiete. A. Heck: Rechtsprobleme bei der Beweidung von Wald im Rahmen von halboffenen Weidelandschaften und Wildnisgebieten. Lösungsvorschlag durch Weiterentwicklung und Integration von Naturwaldreservaten in das deutsche Bundeswaldgesetz. R. Kirsch-Strake/Chr. von Haaren: Der Heimatbegriff in der nachhaltigen Entwicklung - Inhalte, Chancen und Risiken (Tagungsbericht). O. von Drachenfeld u.a.: Empfehlungen zur Bewertung des Erhaltungszustands der FFH-Lebensraumtypen: Moore und Heiden. R. Piechocki: In "Natur und Landschaft" zurückgeblättert... 35. - Vor 40 Jahren: Das Bundesnaturschutzarchiv.

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.: Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830, E-Mail: info at sdw.de, Internet: www.sdw.de
5/2005. M. Zempel: Wenn's im Keller nach offenem Lagerfeuer riecht! Bauen und heizen mit Holz. * Rohstoff Holz - Nachhaltige Wertschöpfung. L. Langhans: Holzbau: gemeinsam mehr erreichen. * Der Dichter und die Bäume. Bislang unbekannte Bau-Gedichte von Hoffmann von Fallersleben wurden in der Bibliothek der Bezirksregierung Detmold gefunden. * Wunderbare Wandlung zur Natur.



IV Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege. Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover, Tel.: 0511/323490, Fax: 0511/3632932, E-Mail: info at heimatbund-niedersachsen.de
5/2005. W. Dittrich: "Erste, zweite, dritte, vierte Heimat ..." Aus dem Festvortrag zum 40jährigen Bestehen der Heimatbundgruppe Arpke. A. Fahle: "Weinet nicht, wir seh'n uns wieder..." Zur Sonderausstellung über Trauerkultur in Hannover von 1600 bis heute.

Das Land Oldenburg. Mitteilungsblatt der Oldenburgischen Landschaft. Hrsg.: Oldenburgische Landschaft, Gartenstraße 7, 26122 Oldenburg (Oldb.), Tel.: 0441/779180, E-Mail: info at oldenburgische-landschaft.de, Internet: www.oldenburgische-landschaft.de
125/2005. G. Henneberg: "... wenn die Kuh Lilli Samba tanzt". Impressionen vom Oldenburgischen Landeskulturfest 2005. P. Sieve: "In dieser dunklen Zeit das Rechte zu finden und zu tun". Drei Brief des Bischofs Clemens August Graf von Galen aus den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges. J. Peyrat: Die "Kaiserliche Achse" in Wilhelmshaven. Die historische Entwicklung der Wilhelmshavener Grünanlagen Gorch-Fock-Platz, Adalbert- und Friedrich-Wilhelm-Platz. K. Soiné: "Die Klage Bremens". Franz Radziwills Bild im Bremer Rathaus.






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 5 08:56:55 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 05 Jan 2006 08:56:55 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Geschichtsblaetter Kreis Coesfeld, 30. Jg., 2005
Message-ID: s3bcdf79.056@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 05.01.2006, 8:56


SERVICE: TOC

Geschichtsblätter Kreis Coesfeld
30. Jg.
2005
ISSN 0723-2098

Bibliotheksnachweis über ("ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=48


S. 1-12
Ilisch, Peter
Zu den Anfängen des Dorfes Havixbeck

S. 13-16
Dickhoff, Erwin
Coesfeld in bewegter Zeit - Maßnahmen zur Abwehr sozialrevolutionärer Umtriebe im Jahre 1848

S. 17-74
Freusberg, Joseph, bearbeitet von Christian Schulze Pellengahr
Aus der Geschichte des vormaligen fürstbischöflichen Schultenhofes Steinhorst bei Ascheberg

S. 75-92
Schulze Pellengahr, Christian
Zur Geschichte historischer Musikinstrumente im Kreis Coesfeld am Beispiel eines
denkmalgeschützten Tafelklaviers aus der Dresdener Werkstatt von Eduard Voigt (1817-1892)

S. 93-112
Pieper, Michael
Drei Leiterinnen der Staatlichen Aufbauschule (Heriburg-Gymnasium) in Coesfeld und ihr
Widerstand im Dritten Reich
Eine Erinnerung an die Oberstudiendirektorinnen Ottilie Küchenhoff, Dr. Helene Stehling und Berta Kuck

S. 113-131
Börnchen, Martin
Der Strontianitbergbau im Münsterland - Spurensuche in Ascheberg und Herbern

S. 133-186
Frese, Werner
Die Überlieferung der Häuser Loburg und Patzlar mit Besenborg im Archiv Diepenbrock
[mit Findbuch]

S. 185f.
Ilisch, Peter
Zwei Historienmaler des Barock in Coesfeld

S. 187-203
Stephan, Elisabeth
Chronik des Kreises Coesfeld 2005






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jan 6 09:06:37 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 06 Jan 2006 09:06:37 +0100
Subject: [WestG] [AKt] Erhalt des historischen Stadtkerns in Tecklenburg
Message-ID: s3be3344.088@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 06.01.2006, 09:00


AKTUELL

451.000 Euro für den Erhalt des historischen Stadtkerns in Tecklenburg

Münster/Tecklenburg. Die Bezirksregierung Münster stellt der Stadt Tecklenburg für die Sanierung ihres historischen Stadtkerns 451.000 Euro bereit. Mit dem Zuschuss des Landes wird die Stadt Tecklenburg den Umbau der Ibbenbürer Straße und die Sanierung der Sandsteinmauern im Stadtkern fortsetzen. Dabei soll die authentisch mittelalterliche Prägung der Stadt gewahrt bleiben.
Auch der Marktplatz soll unter dem Aspekt des mittelalterlichen Charakters der Stadtkerns neu gestaltet werden. So soll Naturstein aus Granit die Randbereiche des Marktplatzes zieren.
Weiterhin werden die durch Wetter und Gebrauch abgenutzten Stufen der Armentreppe und der Treppe vom Ortskern zur evangelischen Kirche erneuert.






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jan 6 14:32:52 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 06 Jan 2006 14:32:52 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Denkmal des Monats Januar: Drei-Koenigs-Fenster in
Bad Driburg
Message-ID: s3be7fb3.079@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.01.2006, 12:42


AKTUELL

Denkmal des Monats Januar: Das Drei-Königs-Fenster in Bad Driburg

Die Denkmalpfleger des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) haben das Drei-Königs-Fenster der Bad Driburger Pfarrkirche St. Peter und Paul (Kreis Höxter) zum Denkmal des Monats Januar gewählt.

Das Fenster gehört zu den außergewöhnlich reichen figürlichen und ornamentalen Glasgemälden der Bad Driburger Kirche, die 1896/97 in der Glasmalereiwerkstatt Schneiders & Schmolz in Köln-Lindenthal angefertigt wurden. Zwar war diese Werkstatt überwiegend im Rheinland tätig, aber sie hat auch Gotteshäuser in Westfalen mit ihren qualitätvollen Glasmalereien ausgestattet. Die 1895/96 nach Plänen des Paderborner Dombaumeisters Arnold Güldenpfennig gebaute Bad Driburger Kirche ist in ihrer über hundertjährigen Geschichte nur wenig verändert worden und hat in Chor, Chorkapellen und Querhaus ihre bauzeitlichen Farbverglasungen bewahrt, die zu den schönsten Arbeiten der Glasmalerei in Westfalen zählen.

Das Fenster ist im Sommer 2003 wie die anderen Glasgemälde der Kirche nach Festlegung eines genauen Konzeptes restauriert worden. Zunächst wurden die Scheiben von altem Staub befreit und mit Spirituswasser gereinigt. Die Bemalung war überwiegend gut erhalten, und bis auf eine größere Fehlstelle gab es nur an den Randstreifen Sprünge und Fehlstellen, die geklebt bzw. ergänzt wurden. Eine neue Schutzverglasung hält nun auf Dauer schädliches Schwitzwasser von den kostbaren Fenster ab. Nach Abschluss der Arbeiten tritt die Farbe des Glasgemäldes nun wieder strahlend hervor und bereichert die bedeutende Ausstattung der Bad Driburger Kirche, urteilten die Denkmalpfleger.

*Das Drei-Königs-Fenster im nördlichen Querhaus der Kirche zeichnet sich wie die historischen Fenster durch einen durchdachten Bildaufbau, warme Farbigkeit und eine feine Bemalung mit Schwarzlot aus, das sich beim Brennen fest mit dem Glas verbindet" so Dr. Oliver Karnau vom Westfälischen Amt für Denkmalpflege des LWL. Das vierbahnige Fenster zeigt in den unteren vier Zeilen die Anbetung des Jesuskindes durch die Heiligen Drei Könige. Karnau: *Die Zeilen darüber sind mit herrlichen Flechtbandornamenten geschmückt. Die figürliche Szene und die Ornamentfelder sind in Struktur und Farbigkeit geschickt aufeinander abgestimmt und bilden eine harmonische Gesamtkomposition."

Im oberen Maßwerk-Teil des Fensters sieht man weitere Ornamente, Engel und in der Mitte drei Kronen als Zeichen der Heiligen Drei Könige. Die Darstellung der Anbetung geht auf den Bericht im Matthäus-Evangelium Kap. 2 Vers 11 zurück: " ... und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar". Maria hält das Jesuskind auf ihrem Schoß, das von dem zur ihrer Rechten stehenden Josef betrachtet wird. Hinter der Heiligen Familie halten Engel ein schweres, kostbares Tuch. Balthasar und Melchior links und Caspar rechts werden von ihren Dienern und Lastentieren begleitet. Eine aufwendige Architekturkulisse aus spätgotischen Maßwerkformen bildet den oberen Abschluss.






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jan 9 08:16:54 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 09 Jan 2006 08:16:54 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BLIT=5D_Eggenstein/Wiesendahl=3A_Agneska?=
=?iso-8859-1?q?pelle_in_Hamm_zur_Zeit_der_Klostergr=FCndung_1455?=
Message-ID: s3c21c0f.007@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Georg Eggenstein"
Datum: 06.01.2006, 23:27


LITERATUR

Georg Eggenstein/Günter Wiesendahl: Das Geschenk des Grafen.
Die Agneskapelle in Hamm zur Zeit der Klostergründung 1455
Notizen zur Stadtgeschichte * Schriftenreihe des Gustav-Lübcke-Museums der Stadt Hamm, Heft 11, Hamm 2005

Zum 775-jährigen Gründungsjubiläum der Stadt Hamm im Jahr 2001 hat das Gustav-Lübcke-Museum in der Ausstellung "Zeitspuren" und dem zugehörigen Katalog einen umfassenden Überblick zur mittelalterlichen Stadtgeschichte gegeben. Bei den Recherchen wurde der Archäologe Dr. Georg Eggenstein auf einen Ausgrabungsbericht aufmerksam, der seit 1948 im Pfarrarchiv der St. Agnes-Gemeinde sorgfältig aufbewahrt wird. Er gibt Einblick in die Epoche der Gründung des Franziskanerklosters durch den Grafen Gerhard von der Mark im Jahr 1455. Die heutige Pfarrgemeinde St. Agnes ist aus diesem Kloster hervorgegangen.

Die wichtigste Stiftung des Grafen an die Mönche war seine der heiligen Agnes geweihte Burgkapelle. Sie diente als erste Klosterkirche und wurde dann 1507 durch die heutige Agneskirche ersetzt. Wo genau aber stand die alte Agneskapelle und wie sah sie aus?

Antworten auf diese Fragen gibt jetzt die Auswertung der Grabungsberichte von 1947/48. Damals nutzte der Polier Wilhelm Potthoff bei den Aufräumungs- und Wiederaufbauarbeiten in der kriegszerstörten Kirche die einmalige Gelegenheit, die unbekannte Frühphase zu erforschen.

Die Agneskapelle befand sich im Chorbereich der heutigen Kirche. Reste des alten Mauerwerks sind sogar heute noch vorhanden! Sie war insgesamt 17,30 m lang (Innenmaß) und unterteilt in das Langhaus im Westen und den Chor im Osten. Das Langhaus hatte eine Breite von 9,40 m. Nördlich der Kapelle schloss sich ein schmaler Nebenraum an, wohl die Sakristei. Im westlichen Teil der Kirche gab es eine Empore, die Zugangstreppe konnte Potthoff im alten Mauerwerk noch genau erkennen.

Die Publikation ist erhältlich im Gustav-Lübcke-Museum, Hamm, Tel. 02381/175701, Preis: 4,00 €






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jan 9 08:43:06 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 09 Jan 2006 08:43:06 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Sauerland, 2005, Dezember, Heft 4
Message-ID: s3c2264f.028@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 09.01.2006, 08:25


SERVICE: TOC

Sauerland
2005
Dezember
Heft 4
ISSN 0177-8110

Bibliotheksnachweis über ("ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=93

[in Auswahl, MW]

S. 160-166
Schmitt, Michael
"Jedes Jahr wuchs unsere Krippe um einige Figuren" -
Krippenbrauchtum in Sundern

S. 167f.
Follmann, Bernd
17.9.2005: Ein Tag der Freude im Kloster Bredelar/Theodorshütte
[betr. Restaurierung]

S. 168
Köhne, Reinhard
Kapellenweihe auf dem Ensthof

S. 169-171
Falk, Susanne
Die Kirche im Dorf lassen?!
Überlegungen aus aktuellem Anlaß

S. 173-175
Cordes, Werner F.
Sankt Sebastian und die Pest
Die Verehrung des Heiligen im 15. Jahrhundert am Beispiel der Stadt Attendorn

S. 176f.
Löcken, Monika
Grabe, wo du stehst, - zeige, was du findest!
Zu einer Ausstellungseinheit im Museum der Stadt Lennestadt in Grevenbrück

S. 179-183
Halbfas, Hubertus
Über Denkmalschutz und Bewußtseinsbildung

S. 184f.
Bönemann, Theo / Tillmann, Rudolf
"Die Räuber-Flucht im Hönnen Tahl", ein Spottgedicht auf hessische Soldaten

S. 191-193
Grote, Friedrich Wilhelm
Hermann Schüler, der erste Ehrenbürger der Stadt Balve

S. 194f.
Breuer, Judith
"Von wegen Heilige Nacht!"
Ein Sauerländer Projekt eröffnet neue Sichtweisen auf Weihnachten

S. 196-199
Weber, Konrad / Weber, Heinz
Warstein ehrt in Mahnmalen die Toten der beiden Weltkriege







From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jan 9 08:49:24 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 09 Jan 2006 08:49:24 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BTOC=5D_Information_f=FCr_Heimatfreunde_?=
=?iso-8859-1?q?=5BWickede/Ruhr=5D=2C_2005=2C_Dezember=2C_Heft_35?=
Message-ID: s3c22694.031@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 09.01.2006, 08:25


SERVICE: TOC

Information für Heimatfreunde
Verein für Geschichte und Heimatpflege Wickede (Ruhr) e.V.
2005
Dezember
Heft 35

Bibliotheksnachweis über ("ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=99

[in Auswahl, MW]

S. 10-12
Kampmann, Josef
Rückblick auf 25 Jahre Verein für Geschichte und Heimatpflege der Gemeinde Wickede (Ruhr) e.V.

S. 13-20
Hengst, Herbert
Festvortrag aus Anlass des 25jährigen Bestehens des Vereins für Geschichte und Heimatpflege der Gemeinde Wickede (Ruhr) e.V.

S. 29-38
Haarmann, Franz
Mitte des 19. Jahrhunderts sorgten Straßenbaupläne des Freiherrn Felix von Lilien-Echthausen in Wickede für viel Sorge und Ärger

S. 39-48
Henke, Alfons
Pfarrer August Mügge und Pfarrer Josef Kimmel aus Echthausen haben sich durch ihr langjähriges, segensreiches Wirken in der
Kirchengemeinde St. Marien Unna-Massen sehr verdient gemacht






From muhl at uni-muenster.de Mon Jan 9 11:43:08 2006
From: muhl at uni-muenster.de (muehl)
Date: Mon, 09 Jan 2006 11:43:08 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2005/33
Message-ID: 43C23E3C.5000700@uni-muenster.de>

Von: "Hans Mühl"
Datum: 09.01.2006, 11:40


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2005/33 für den Zeitraum vom 27.12.2005 bis
zum 30.12.2005 mit insgesamt 22 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

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From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jan 10 08:19:50 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 10 Jan 2006 08:19:50 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Wittgenstein,
Blaetter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., 2005, Dezember
Message-ID: s3c36e44.024@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 09.01.2006, 08:25


SERVICE: TOC

Wittgenstein
Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e. V.
2005
Dezember
Jg. 93
Bd. 69
Heft 4

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=102

[in Auswahl, MW]

S. 119-130
Weiß, Jürgen
Eisenbahn im oberen Edertal
(Fortsetzung und Schluß)

S. 130-146
Strickhausen, Heinz
Das Haus in der "Ecke"
"Henks" oder das "Bange-Häuschen"

S. 148-154
Mehldau, Jochen Karl
Altbauernhöfe in Elsoff 1566-1848






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jan 10 08:43:43 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 10 Jan 2006 08:43:43 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Die Warte,
Heimatzeitschrift fuer die Kreise Paderborn und Hoexter, 2005,
Nr. 128
Message-ID: s3c3742a.021@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 10.01.2006, 08:20


SERVICE: TOC

Die Warte
Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter
2005
66. Jg.
Weihnachten
Nr. 128


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=65


S. 2-4
Pfannschmidt, Beate
Die Weihnachtsgeschichte in der Abdinghofkirche zu Paderborn
Ein Gemäldezyklus von Ernst Pfannschmidt (1868-1949)


S. 5f.
Zacharias, Klaus
Ludwig Grona OSB (1700-1765)
Abt der Benediktiner-Abtei Grafschaft im Sauerland

S. 7-11
Kistenich, Johannes
Verfolgt - "Wieder-gut-gemacht"?
Das Exerzitienhaus "Heilandsfriede" in Sennelager während des Nationalsozialismus und in der frühen Bundesrepublik

S. 12-15
Feige, Wolfgang
Die Bertmann-Höhle, eine Erdfall- und Schachthöhle auf der westlichen Paderborner Hochfläche

S. 23-26
Kohle, Maria
"Gelobet seystu Jesu Christ"
Zur reichen Überlieferung von Weihnachtsgesängen im Paderborner Land

S. 27f.
Grothe, Ewald
Vor 70 Jahren: Ausgrenzung der Juden in Bredenborn

S. 29f.
Koch, Rudolf
100 Jahre katholische Pfarrkirche Hl. Kreuz Altenbeken

S. 31
Rüden, Josef von
Mein Kriegsende in Scherfede

S. 32-35
Genenger, Sylvia
Ein Leben für die Musik: Walter Steffens

S. 36-
Ellermann, Norbert
Ein Grabstein und seine Geschichte
Das Schicksal des Wolfgang Hundsdörfer
[betr. Soldatenfriedhof Zweiter Weltkrieg in Böddeken]







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jan 10 15:11:37 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 10 Jan 2006 15:11:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ehrung von Helga Grebing
Message-ID: s3c3cec8.087@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 10.01.2006, 15:03


AKTUELL

RUB-Institut lernte fliegen
Ehrung ehemaliger RUB-Wissenschaftlerin
Helga Grebing: Erste Geschäftsführende Leiterin des IGA


"Unter ihrer Leitung lernte das Institut fliegen." So schreibt Karsten
Rudolph im Mitteilungsblatt des Instituts für soziale Bewegungen über
dessen ehemalige Leiterin, Professor Dr. Helga Grebing. Sie übernahm
1988 den neu errichteten Stiftungslehrstuhl und wurde damit
gleichzeitig auch Geschäftsführende Leiterin des von Hans Mommsen
gegründeten Instituts, das damals noch Institut zur Erforschung der
Europäischen Arbeiterbewegung (IGA) hieß. Zu Ehren ihres 75.
Geburtstags, den sie am 27. Februar 2005 feierte, widmet der
Herausgeber und jetzige Institutsleiter, Professor Dr. Klaus Tenfelde,
Helga Grebing die ersten beiden Kapitel der jüngsten Ausgabe des
Mitteilungsblattes des Instituts.

Vom Arbeiterkind zur Professorin

Helga Grebing wurde 1930 als Tochter eines Maurers und einer
Fabrikarbeiterin in Berlin geboren und wuchs in einem
sozialdemokratisch/ kommunistischen Umfeld auf. Nach dem Abitur nahm
sie ein Geschichtsstudium an der "Eliteuni" des kommunistischen Regimes
in Ostdeutschland, der Berliner Humboldt-Universität, auf. Weil Grebing
jedoch mitnichten Zugang zu den Lehren von Marx, Engels und Lenin fand,
und noch dazu 1948 in die SPD eintrat, musste sie an die Freie
Universität wechseln. 1952 folgten die Promotion und eine Anstellung
als Redakteurin und Verlagslektorin in Bayern. 1961 wurde Grebing
Referentin bei der Landeszentrale für politische Bildung in Hessen.
Bekannt wurde sie vor allem durch ihre zahlreichen Publikationen wie
etwa den Klassiker über die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung,
der als Taschenbuch seinen Weg in Studentenwohnheime und in den
Geschichtsunterricht an vielen deutschen Schulen fand.

Die Bochumer Zeit

Nach Bochum kam Helga Grebing einige Jahre nachdem sie sich in
Frankfurt habilitiert hatte. Karsten Rudolph beschreibt Grebings Zeit
am IGA als Aufbauzeit. Pflege und Ausbau der international
ausgewiesenen Fachbibliothek gehörten ebenso zu den Aufgaben der
Institutsleiterin wie der Aufbau eines jungen Stamms von
Wissenschaftlern und die Etablierung mehrjähriger
Forschungsschwerpunkte. Bis zu ihrer Emeritierung 1995 blieb Grebing in
Bochum.


Weitere Informationen

Professor Dr. Klaus Tenfelde, Institut für soziale Bewegungen der
Ruhr-Universität Bochum, Clemensstraße 17-19, 44789 Bochum, Tel.: 0234/
24687, Fax: 0234/14249, http://www.rub.de/isb/







From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Jan 11 13:31:43 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 11 Jan 2006 13:31:43 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Besuchszahlen der LWL-Museen 2005
Message-ID: s3c508ce.009@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.01.2006, 13:27


AKTUELL

Deutlich mehr als eine Million Menschen erlebten 2005 in den 17 Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Kultur. Damit steigerte sich die Besucherzahl gegenüber 2004 um 115.000 auf 1,165 Millionen (plus 11,2 Prozent, 2004: 1,048 Millionen).

Das Westfälische Römermuseum Haltern (Kreis Recklinghausen) hat ein besonders erfolgreiches Jahr hinter sich. Während 2004 etwa 40.000 Besucher sahen, wie die Römer in Westfalen gelebt haben, kamen 2005 fast 141.000 Menschen in das Museum. Alle Erwartungen übertroffen hat die Sonderausstellung über Herculaneum (die Nachbarstadt Pompejis), die sich als echter Publikumsmagnet entpuppte: Vom 21. Mai bis zum 28. August zog sie etwa 128.000 Besucher an - Rekord für eine archäologische Ausstellung im Römermuseum. In diesem Jahr finden wieder die Römertage statt, der Termin ist das Wochenende am 26. und 27. August.

50.000 Besucher fanden 2005 den Weg ins Westfälische Museum für Archäologie in Herne, im Vorjahr waren es noch 74.000. Allein 27.500 Besucher nahmen das Angebot an Führungen und museumspädagogischen Programmen wahr. Im Jahr des Neandertalers 2006 Jahr startet die große Sonderausstellung *Klima und Mensch", die von Juni bis April 2007 im Museum zu sehen ist.

Das Kloster Dalheim im Kreis Paderborn besuchten 2005 rund 37.600 Interessierte, im Jahr zuvor waren es knapp 39.000. Allein der Klostermarkt im August lockte an einem Wochenende 17.000 Gäste an.

Das Paderborner Museum in der Kaiserpfalz zählte im vergangenen Jahr 24.000 Besucher, im Jahr davor waren es 27.000. Höhepunkt dieses Jahres soll die Canossa-Ausstellung werden, die vom 21.Juli bis zum 5.November stattfindet. Für den Aufbau der Ausstellung bleibt das Museum ab Rosenmontag (27. Februar) geschlossen.

Leicht gestiegen sind die Besucherzahlen im Westfälischen Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster. Besuchten im Vorjahr knapp 60.000 Kunstinteressierte die Ausstellungen, waren es 2005 fast 65.000. In diesem Jahr sollen unter anderem die Werke des berühmten deutschen Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner zahlreiche Gäste anlocken.

Auch im Westfälischen Museum für Naturkunde in Münster sind die Besucherzahlen gestiegen. 110.00 Menschen kamen 2005 in das Museum, im Vorjahr waren es nur gut 100.000. Besonders beliebt bei den Besuchern waren die *Lange Nacht im Naturkundemuseum" im April und die *Nacht am Aasee" im September. Diese beiden Veranstaltungen wird es auch 2006 wieder geben, außerdem findet im November eine Jubiläumswoche zum 25-jährigen Bestehen des Planetariums statt. Wechselnde Veranstaltungen und Planetariumsprogramme zum Eintrittspreis von 1981 (1 Mark) sind dann im Angebot.

Auch die Außenstelle des Westfälischen Museums für Naturkunde, das Heilige Meer inRecke (Kreis Steinfurt) erfreute sich im vergangenen Jahr großer Beliebtheit: 2.100 Besucher nahmen an den Kursen im Naturschutzgebiet teil, im Vorjahr waren es etwa 1.600.

Trotz des verregneten Sommers sind auch die beiden LWL-Freilichtmuseen mit der Jahresbilanz zufrieden: Im Westfälischen Freilichtmuseum Hagen sank die Zahl der Besucher im vergangenen Jahr nur leicht von 158.000 auf 150.000. Als besondere Zuschauermagneten erwiesen sich das Herbstfest und der *romantische Weihnachtsmarkt" am ersten Adventswochenende. Auch Sonderveranstaltungen wie der Tag des Dülmener Wildpferdes oder das LKW-Treffen aus der Wirtschaftswunderzeit lockten zahlreiche Interessierte in das Museum.

Das Westfälische Freilichtmuseum in Detmold (Kreis Lippe) konnte die Zahl seiner Besucher im Vergleich zum Vorjahr sogar steigern: Insgesamt 187.500 Kulturinteressierte (2004: 160.000) besuchten das Museum, allein die Großveranstaltung *PferdeStark" lockte im August an einem Wochenende 18.000 Gäste an. Dass man auch in der kalten Jahreszeit schöne Stunden im Freilichtmuseum verbringen kann, zeigte der Museumsadvent, der seine Premiere feierte und bei den Museumsbesuchern besonders gut ankam.

Auf ein erfolgreiches Jahr blickt das Westfälische Industriemuseum zurück: 398.500 Menschen (2004: 389.500) kamen 2005 in die acht Standorte des Landesmuseums für Industriekultur.

Die Museumszentrale des Westfälischen Industriemuseums auf der Zeche Zollern in Dortmund besuchten im Jahr 2005 mehr als 86.000 Menschen. Im Jahr davor waren es Dank mehrerer Großveranstaltungen noch gut 104.000. Pünktlich zur Fußball-WM findet im Sommer die Sonderausstellung *Fußballregion Ruhrgebiet" statt (3.Juni - 9.Juli). Gäste der WM bekommen Führungen in sechs Sprachen. Auch baulich geht es voran: Die Maschinenhalle von 1902/03, eine der prominentesten Industrie-Ikonen des Ruhrgebiets, wird voraussichtlich ab Herbst restauriert.

Ein positives Resumée des Jahres 2005 zog die Zeche Hannover: Etwa 27.000 Menschen besuchten den Bochumer Museumsstandort, im Jahr davor waren es nur rund 21.700. Grund für die Steigerung ist das Dampffestival, das alle zwei Jahre statt findet. Auch in diesem Jahr können sich die Besucher auf einige Attraktionen freuen. In der Ausstellung *Kumpel auf vier Beinen" ,die vom 20. August bis zum 30. Oktober statt findet, dreht sich alles um die Grubenpferde im Ruhrbergbau.

Rund 30.000 Besucher hat die Zeche Nachtigall am Eingang des Wittener Muttentals (Ennepe-Ruhr-Kreis) im vergangenen Jahr angelockt (2004: 32.000). Im Herbst erinnert die Zeche Nachtigall mit der Ausstellung *Jede Menge Sprengstoff" an die Explosionskatastrophe in der Wittener Roburit-Fabrik vor 100 Jahren. Im November beginnt eine neue Dauerausstellung. Sie thematisiert die Veränderungen, die mit dem Übergang vom Stollenbau zum Tiefbau verbunden waren.

Das Alte Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen) konnte im abgelaufenen Jahr Rekord-Besucherzahlen verbuchen: Knapp 100.000 Menschen besuchten 2005 den Museumsstandort (2004: 84.000). Die Wanderausstellung zum 75-jährigen Bestehen des Wesel-Datteln-Kanals, die auf dem historischen Schleppkahn *Ostara" stattfand, war mit mehr als 20.000 Besuchern besonders erfolgreich. Dieses Jahr liegt das Museumsschiff am Oberwasser des Hebewerks vor Anker. An Bord: Die Ausstellung *Am Kanal" der Ruhrgebiets-Fotografin Brigitte Kraemer, deren Bilder vom 7. Mai bis zum 30. September gezeigt werden.

Im Hattinger Standort des Westfälischen Industriemuseums (Ennepe-Ruhr-Kreis) blieben die Besucherzahlen mit 65.000 konstant. An die Stelle weniger Großveranstaltungen sind zahlreiche kleinere Veranstaltungen mit weniger als 1000 Gästen getreten. Im neuen Jahr dreht sich in der Henrichshütte alles um die bevorstehende Fußball-WM: Unter dem Motto *Heimspiel" findet ein Fußballprojekt mit Live-Übertragungen und Ausstellungen statt, die auf das sportliche Highlight des Jahres einstimmen.

Das Textilmuseum Bocholt (Kreis Borken) hat seine Besucherzahl mit 28.300 gehalten (2004: 28.200). Publikumshöhepunkte waren der Tag der offenen Tür am 1.Mai sowie der Adventsmarkt. 2006 zeigt das Museum Ausstellungen über Klöppelspitzen (26.2. - 23.4.) sowie über Textilien und Schmuck der Turkmenen (3.9. - 29.10.). Auch der Ausbau des historischen Gebäudes der Spinnerei Herding wird in diesem Jahr fortgesetzt. Der LWL will den Bocholter Standort des Westfälischen Industriemuseums in einigen Jahren zu einem der größten Textilmuseen Deutschlands ausbauen.

Die Besucherzahl der Ziegelei Lage (Kreis Lippe) blieb mit rund 37.000 konstant. Besonders das Museumsfest im Mai, der Töpfermarkt im Oktober sowie der Weihnachtsmarkt im Dezember zogen etliche Gäste in das LWL-Museum. Mit der Ausstellung *Jederzeit Kaffeezeit" geht es 2006 weiter. Vom 12. Februar bis zum 28. Mai können Besucher alles über 300 Jahre Kultur- und Konsumgeschichte des köstlich-bitteren Getränks in Europa erfahren.

Mit rund 25.300 Besuchern blieb das Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) etwas hinter den Vorjahreszahlen zurück (27.700). Das Museumsfest mit der Eröffnung des Herrenhauses im Oktober und der Gernheimer Glasmarkt im November waren die Höhepunkte des vergangenen Jahre. Freunde der Glaskunst sollten sich bereits einen Termin für 2006 vormerken: Vom 12.März bis zum 21. Mai stellt die deutsch-schwedische Glaskünstlerin Ann Wolff ihre Objekte aus.





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Jan 11 14:15:21 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 11 Jan 2006 14:15:21 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_Veranstaltungskalender_Westf=E4l?=
=?iso-8859-1?q?isches_Industriemuseum?=
Message-ID: s3c51309.043@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.01.2006, 14:12


AUSSTELLUNG

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) informiert:

Westfälisches Industriemuseum stellt Veranstaltungskalender vorÜber 300 Termine für Fußballfans und Fußballmuffel

Ausstellungen, Vorträge, Konzerte, Kreativkurse, Ferienspiele, Kindernachmittage, Lesungen, Radtouren, Führungen, Märkte - ein rundes Programm für Fußball-fans und Fußballmuffel präsentiert das Westfälische Industriemuseum im WM-Jahr 2006. Das neue Veranstaltungsheft bündelt auf 48 Seiten die Angebote der acht Museumsstandorte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) für das erste Halbjahr 2006. Bis Juli locken insgesamt mehr als 300 Termine zu Besuchen in Dortmund, Bochum, Witten, Hattingen, Waltrop, Bocholt, Lage und Petershagen.

Die Ruhrgebietsstandorte des Industriemuseums machen die Fußball-WM zum Heimspiel: In der Henrichshütte Hattingen (Kreis Ennepe-Ruhr) vom 6. April bis 1. Mai und auf der Zeche Zollern II/IV in Dortmund vom 3. Juni bis 9. Juli zeichnet die Wanderausstellung *Fußballregion Ruhrgebiet" die Karriere des runden Leders im Revier nach. Historische Sport-Postkarten (Zollern, 3.6. bis 2.9.06), Fußball-Fotos, die die *Poesie der Kreisliga" spiegeln (Henrichshütte, 17.5. bis 9.7.06) und Ansichten vom Spitzensport abseits des Rampen-lichts (Zeche Hannover in Bochum, 7.5. bis 16.7.06) markieren das sportliche Ausstellungsprogramm. Eine Fülle von fremdsprachigen Führungen am WM-Spielort Dortmund, Live-Übertragungen von Fußballspielen in der Gebläsehalle der Henrichshütte und musikalische Appetithappen à la *Kann denn Fußball Sünde sein?" (Altes Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop/Kreis Recklinghausen 6.5.06) sind ebenfalls dem runden Leder gewidmet.
Aber auch abseits des Weltereignisses hat das *WIM" jede Menge zu bieten: Bis März läuft auf der Zeche Zollern II/IV in Dortmund noch die große Sonderausstellung *Aufbau West. Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder". Das Begleitprogramm lockt mit Film- und Aktionsnachmittagen, Lesungen, Vorführungen historischer Maschinen, einer Wirt-schaftswunderrevue und schließlich einem bunten Abschlussfest (26.3.06).

Erlebnisführungen, Touren durch die Natur und Comedy-Abende im Lüftergebäude gehören zu den wiederkehrenden Angeboten der Zeche Hannover in Bochum. Zum Saisonauftakt (30.4./1.5.06) zieht mit den *Lieblingsstücken" wieder hochwertiges Kunsthandwerk in die Maschinenhalle ein. Die Zeche Nachtigall in Witten macht im ersten Halbjahr Dampf: mit einer Foto-Ausstellung (21.5. bis 13.8.06), Aktionsnachmittagen und Vorführungen. Und bei der *Extraschicht" am 17.6. ist auf den Schienen der Muttentalbahn eine Dampflok unterwegs zum Museum Zeche Nachtigall.

Im Alten Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen) steht neben Vorträgen, Radtouren und musikalischen Abenden eine Ausstellung mit Fotografien von Brigitte Kraemer auf dem Programm. Die renommierte Fotografin hat typische, witzige, poetische, alltägliche und kuriose Szenen an den Kanälen des Reviers festgehalten. *Am Kanal" (7.5. bis 30.9.06) wird auf dem Ausstellungsschiff *Ostara" gezeigt. Die Henrichshütte Hattingen setzt beim *Hüttenzauber" (14.5.06) ganz auf sein blaues Maskottchen: Der Weg der Ratte hat viel Neues zu bieten, und das feiert das Museum mit einem *rattenscharften Fest". Hochrangige Konzerte, Parties, Märkte und vieles mehr locken in die Gebläsehalle.

Das Textilmuseum Bocholt (Kreis Borken) zeigt in der Ausstellung *Vom Wesen der Transparenz" (26.2. bis 23.4.05), dass Klöppelspitze mehr sein kann, als Deckchen und Krägelchen. Textilgeschichtliche Radtouren, das traditionelle Familienfest am 1. Mai und Kreativangebote ergänzen das Programm. In der Ziegelei Lage im Kreis Lippe (12.2. bis 28.5.06) und in der Glashütte Gernheim in Petershagen im Kreis Minden-Lübbecke (18.6. bis 10.9.06) ist *Jederzeit Kaffeezeit". Die Wanderausstellung mit Porzellan, Mühlen und Maschinen gibt Einblicke in 300 Jahren Kulturgeschichte des schwarzen Gebräus. Der Ausbildung an der Ziegelei-Fachschule *Technikum Lage/Lippe" ist eine Ausstellung im Sommer gewidmet (Ziegelei Lage, 25.6. bis 24.9.06). Mit der Ausstellung *Ann Wolff: Beratninger - Oberservations - Beobachtungen" (12.3. bis 21.5.06) setzt die Glashütte Gernheim ihre Reihe von Ausstellungen bedeutender, internationaler Glaskünstler fort.

Interessierte können das kostenlose Veranstaltungsheft im LWL-Industriemuseum anfordern unter Telefon 0231 69610 oder per Mail unter der Adresse industriemuseum at lwl.org.






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Jan 11 15:29:18 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 11 Jan 2006 15:29:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Film/Diskussion mit U. Lenze ("Die letzte Schlacht"),
Luedenscheid, 18.01.2006
Message-ID: s3c5245a.016@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "igb"
Datum: 11.01.2006, 12:02


AKTUELL

"Lüdenscheider Gespräche"
"Die letzte Schlacht"

Filmvorführung und Diskussion mit
Ulrich Lenze (Regisseur und Produzent)

Am kommenden Mittwoch, den 18. Januar ist der Filmproduzent Ulrich Lenze zu Gast bei den "Lüdenscheider Gesprächen" im Institut für Geschichte und Biographie. Ulrich Lenze hat einige sehr bekannte Dokudramen für das Fernsehen produziert, darunter "Deutschlandspiel" zum Thema der Widervereinigung und "Todesspiel" über die Entführung von Hans-Martin Schleyer.

Sein aktuelles Dokudrama mit dem Regisseur Hans-Christoph Blumenberg handelt von der Schlacht um Berlin während der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs und zeigt die komplexe militärische und gesellschaftliche Situation am Ende des "Dritten Reiches". In diesem Film kommen mehr als 40 deutsche und alliierte, besonders russische Augenzeugen zu Wort, und es wird bisher unbekanntes sowjetisches Archiv-Material veröffentlicht.

Mit der Einladung von Ulrich Lenze knüpft das Institut für Geschichte und Biographie an die lebhafte Debatten über den Film "Der Untergang" an, die bei einem früheren "Lüdenscheider Gespräch" geführt wurde.


INFO

Zeit: Mittwoch, den 18. Januar 2006
17.00 Uhr

Ort: Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Jan 11 16:20:21 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 11 Jan 2006 16:20:21 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfaelische Zeitschrift, Bd. 155, 2005
Message-ID: s3c53058.024@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Gunnar Teske"
Datum: 11.01.2006, 15:59


SERVICE: TOC

Westfälische Zeitschrift
2005
Bd. 155

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=2



S. 9-35
Hemann, Friedrich-Wilhelm
Westmünsterländische Städte im hansischen Verband

S. 37-50
Reininghaus, Wilfried
Die Beziehungen der Bettelorden zu Handwerkern in westfälischen Städten vor dem Dreißigjährigen Krieg

S. 51-92
Klötzer, Ralf
Die Verhöre der Täuferführer von Münster vom 25. Juli 1535 auf Haus Dülmen. Edition der Protokolle sowie der vorbereitenden Fragenliste

S. 93-160
Schulze-Pellengahr, Christian
Zur Geschichte des Hauses Darup zu Darup und seiner Besitzer

S. 161-198
Müller-Skuplik, Vera
Die Tierarzneischule in Münster von 1779 bis 1824

S. 199-235
Hildebrand OSB, Christoph
Landwirtschaftliche Berufsbildung und ideologische Schulung für die Ostsiedlung. Die Einrichtung eines Landdienstlehrhofes der Hitlerjugend in der beschlagnahmten Benediktinerabtei Gerleve von April 1942 bis März 1945

S. 239-254
Willeke, Maria
Zur Geschichte der Wüstung Nosthusen bei Büren

S. 255-291
Witt-Stuhr, Marianne
"... daß die hochbeschwerte Stadt Paderborn dadurch ganz und gar inficiert". Krankheit und Gesellschaft während des Dreißigjährigen Krieges in der Stadt Paderborn

S. 293-329
Priever, Andreas
Carl Becker, das "Verzeichniß einer Anzahl schätzbarer Kunstwerke" und die Anfänge der Gemäldeinventarisation in der preußischen Provinz Westfalen

S. 331-371
Kossert, Andreas
"Echte Söhne Preußens." Die polnischsprachigen Masuren in Westfalen und ihre Frömmigkeit

S. 373-403
Stambolis, Barbara
Das Mittelalter in der lokalen Erinnerungskultur am Beispiel Paderborns







From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Jan 11 17:21:53 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 11 Jan 2006 17:21:53 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfaelische Zeitschrift, Bd. 155, 2005 / Nachtrag
Message-ID: s3c53ec5.009@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Gunnar Teske"
Datum: 11.01.2006, 16:58


SERVICE: TOC

Nachtrag zu:

Westfälische Zeitschrift
2005
Bd. 155


...

S. 331-350
Kossert, Andreas
"Echte Söhne Preußens"
Die polnischsprachigen Masuren in Westfalen und ihre Frömmigkeit

S. 351-371
Kossack, Kristan
Betriebsalltag und Unternehmensentwicklung eines NS-Musterbetriebs im Spiegel seiner Werkszeitung

...






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 12 08:21:58 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 12 Jan 2006 08:21:58 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe, 2005, Heft 4
Message-ID: s3c611b5.035@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 12.01.2006, 08:21


SERVICE: TOC

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe
2005
Heft 4
Folge 221

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=88


[in Auswahl, M.W.]


S. 363-378
Kirsch-Stracke, Roswitha / Falk, Susanne
Das "Fest der Heimat" auf Burg Bilstein
Der Kreisheimatbund Olpe e.V. feierte sein 25jähriges Bestehen

S. 379-388
Tröps, Dieter
Der Kreis Olpe feierte Geburtstag
75 Aussichtsturm auf der Hohen Bracht
Vortrag zur Festveranstaltung am 26. September 2005

S. 389-402
Höffer, Otto
Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen
Teil 7

S. 403-424
Scherer, Wingolf
Die Evangelistenfiguren der Attendorner Bildhauer Johann und Peter Sasse 1680-1730

S. 425-428
Arens, Andrea
Aus Archiven und Museen des Kreises Olpe
Eine spätgotische Madonna aus Eichhagen im Südsauerlandmuseum in Attendorn

S. 429f.
Vormberg, Martin
Poetisches Gesuch um Erneuerung der Saßmicker Brücke aus dem Jahre 1833

S. 434-452
Voß, Hans-Werner
Heimatchronik vom 1. Juli 2005 bis 30. September 2005










From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 12 08:48:22 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 12 Jan 2006 08:48:22 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, 2006, Heft 1
Message-ID: s3c617ed.063@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 12.01.2006, 08:21


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
67. Jahrgang
Januar 2006
Heft 1

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89

[in Auswahl, M.W.]


S. 1-10
Bleicher, Wilhelm
Zur Archäologie von Haus Letmathe

S. 11-28
Alexander Pfänder (1870-1941) - ein berühmter Iserlohner
[darin: Vortrag J. Seifert: Die Seele des Menschen, Alexander Pfänders Einsichten in ihr Wesen und seine Argumente
für die Wirklichkeit]

S. 29-33
Rolland, Michael
Aufgabe und Sinne der Heimatvereine in der heutigen Zeit






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 12 16:50:06 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 12 Jan 2006 16:50:06 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 12.12.2005-12.01.2006
Message-ID: s3c688ce.089@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 12.01.2006, 15:28


AKTUELL

WDR -
Nachrichten aus Südwestfalen vom 12.01.2006

Thematische Ausstellungen im Museum (07:31)
Das Museum für Gegenwartskunst in Siegen setzt künftig stärker auf thematische Ausstellungen. Vom 12. Februar an zeigt das Haus für rund drei Monate die Ausstellung *Kunst und Spiel seit Dada". Sie umfasst 90 Werke, in denen vier Generationen von Künstlern eine enge Verbindung zum Spiel herstellen. Im kommenden Jahr will sich das Museum mit dem Thema *Kunst und Tanz" befassen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 12.01.2006

Ein Dortmunder in Amsterdam (07:13)
Ein Dortmunder wird Direktor des Amsterdamer Van-Gogh-Museums. Der 1968 in Dortmund geborene Kunsthistoriker Axel Rüger hat in Berlin und Cambridge studiert und ist seit 1999 Konservator für Niederländische Malerei bei der National Gallery in London.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 11.01.2006

Attraktive LWL-Museen (15:45)
Die 17 Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe mit Sitz in Münster haben im Jahr 2005 fast 1,2 Millionen Menschen angelockt. Nach Angaben des LWL ist die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr um rund 11 Prozent gestiegen. Einen sprunghaften Anstieg verbuchte das Römermuseum in Haltern mit 141 000 Besuchern * rund 100 000 mehr als 2004.


Radionachrichten vom 11.01.2006

Deutscher wird Direktor des Van-Gogh-Museums (16:38)
Der deutsche Kunsthistoriker Axel Rüger wird neuer Direktor des Van-Gogh-Museums in Amsterdam.

Der in Dortmund geborene Rüger ist Spezialist für niederländische Malerei. Vor sechs Jahren wurde er Konservator der National Gallery in London.




Nachrichten aus Südwestfalen vom 11.01.2006

18.000 Besucher in Siegener Museum (15:56)
Das Museum für Gegenwartskunst in Siegen zählte im abgelaufenen Jahr 18.000 Besucher. Im Jahr zuvor lockte das Haus noch 20.000 Menschen an. Das umfangreiche Begleitprogramm sei sehr gut angenommen worden, für Einzelbesucher habe sich allerdings das Konzept einer großen Ausstellung über einen langen Zeitraum nicht bewährt, sagte Museumsleiterin Eva Schmidt. Die Ausstellung *Kontexte der Fotografie" endet nach rund einjähriger Dauer Ende Januar.




Nachrichten aus dem Münsterland vom 11.01.2006

Attraktive LWL-Museen (15:45)
Die 17 Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe mit Sitz in Münster haben im Jahr 2005 fast 1,2 Millionen Menschen angelockt. Nach Angaben des LWL ist die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr um rund 11 Prozent gestiegen. Einen sprunghaften Anstieg verbuchte das Römermuseum in Haltern mit 141 000 Besuchern * rund 100 000 mehr als 2004.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 11.01.2006

Weniger Besucher auf Zollern (14:49)
Das Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund und das Freilichtmuseum in Hagen haben im vergangenen Jahr Besucher verloren. 18.000 weniger kamen nach Dortmund. Im Hagener Freilichtmuseum sank die Besucherzahl leicht um 8.000. Das Alte Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop besuchten dagegen rund 16.000 Interessiere mehr als 2004.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.01.2006

Osthaus-Museum zeigt Bildteppich (18:00)
Das Hagener Karl Ernst Osthaus-Museum zeigt vom 22. Januar an einen Bildteppich des Kölner Künstlers Carsten Gliese. Für den Entwurf hatte Gliese den mit 25.000 Euro dotierten Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen 2006 erhalten. Die Sonderausstellung endet am 2. April.

Nachrichten aus OWL vom 09.01.2006

Land der Ideen: OWL macht mit (06:38)
Aus Ostwestfalen-Lippe beteiligen sich acht Kommunen an der Aktion *Ort im Land der Ideen". Bei der bundesweiten Kampagne stellt im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft täglich eine Stadt innovative Projekte oder Einrichtungen vor. Paderborn ist zum Beispiel mit dem Computer-Museum vertreten. Bielefeld stellt ein Projekt zum Bürokratieabbau vor und in Espelkamp im Kreis Minden-Lübbecke wird das Neue Theater als Ort der Begegnung gefeiert.
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 06.01.2006

Oer-Erkenschwick: Bergbaumuseum eingerichtet (10:49)
Oer-Erkenschwick hat jetzt ein Bergbaumuseum. Es wurde von ehemaligen Bergleuten eingerichtet. Damit ist das Museum landesweit die erste Ausstellung, die von einem Verein selbst aufgebaut wurde und betrieben wird. Vier Jahre lang haben 100 frühere Bergleute den Lehrstollen der früheren Zeche Haard umgebaut und liebevoll mit Zeitdokumenten aus der bewegten Bergbau-Geschichte des Ruhrgebietes ausgestattet. Die Kumpel haben in dem Stollen, in dem sie einst selbst ausgebildet wurden, sogar eine alte Hängebahn eingebaut. Viele der 200 Ausstellungsstücke haben die Museumsväter von zu Hause mitgebracht oder über alte Kontakte aus Nachbarzechen beschafft. In wenigen Wochen, will der Verein Führungen und verschiedene Kulturaktionen anbieten. Vor allem Schulen und Heimatvereine sollen das Bergbaumuseum besuchen.




Nachrichten aus Südwestfalen vom 06.01.2006

Islam-Archiv mit neuem Direktor (15:33)
Neuer Direktor des Soester Islam-Archivs wird Mehmet Kilinc. Wie der derzeitige Leiter, der 75-jährige Salim Abdullah, erklärte, soll durch die Ernennung seines Nachfolgers sichergestellt werden, dass das Archiv erhalten bleibe, wenn er selbst aufhöre. Hauptaufgaben des Islam-Archivs sind die Erforschung der islamischen Geschichte in Europa und der Dialog zwischen den Religionen.



Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 06.01.2006

Thorn-Pikker-Haus als Museum (06:48)
Das Forum StadtBauKultur in Hagen will den Verkauf des Thorn-Prikker-Hauses durch die Stadt stoppen. Stattdessen wollen die Hagener Architekten, dass das historische Gebäude Teil eines neuen Landesmuseums für Architektur- und Ingenieurkunst wird. Das Haus wurde 1910 gebaut und ist nach dem niederländischen Gestalter Thorn Prikker benannt, der dort neun Jahre wohnte. Er gestaltete unter anderem auch das große Glasfenster im Hagener Hauptbahnhof.

Nachrichten aus OWL vom 05.01.2006

Neuer Leiter für Freilichtmuseum (14:07)
Der neue Leiter des Westfälischen Freilichtmuseums in Detmold heißt Jan Carstensen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe stellt den Museumschef am Donnerstag offiziell vor. Carstensen arbeitet bereits seit 12 Jahren im Freilichtmuseum und ist Nachfolger von Stefan Baumeier, der zum Ende des vergangenen Jahres in den Ruhestand gegangen ist.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 05.01.2006

Recklinghausen: Ikonen-Museum wurde renoviert (09:23)
Über 1.000 Kunstwerke kehren im Lauf der Woche in das Ikonen-Museum in Recklinghausen zurück. Das Museum ist in den vergangenen sechs Monaten für rund 150.000 Euro renoviert worden. Es beherbergt die bedeutendste Ikonen-Sammlung außerhalb der orthodoxen Kirche und soll am 1. Februar wieder eröffnet werden.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 30.12.2005

Besucheranstieg in Museen (16:46)
Die Dortmunder Kulturmuseen haben im vergangenen Jahr 123.000 Besucher gezählt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von 50 Prozent. Als besonders erfolgreich erwies sich die Ausstellung *Munch revisited". Im nächsten Jahr soll eine breit gefächerte Grafik-Ausstellung weitere Besucher in die Museen locken.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 29.12.2005

Museumsneubau in Hagen kann beginnen (06:50)
Der Neubau des Emil-Schumacher-Museums in Hagen kann beginnen. Voraussetzung ist, dass das benachbarte Karl-Ernst-Osthaus-Museum und das angrenzende Kulturamt umgestaltet werden. Dafür hat der Arnsberger Regierungspräsident Helmut Diegel jetzt einen Zuschuss von 600.000 Euro bewilligt. Im kommenden Juni soll der Bau des Emil-Schumacher-Museums beginnen.



Radionachrichten vom 28.12.2005

NRW-Stiftung vergab 6,4 Millionen Euro (14:22)
Für den Schutz der Natur und die Pflege von Heimat und Kultur hat die Nordrhein-Westfalen-Stiftung in diesem Jahr 6,4 Millionen Euro ausgegeben. Damit wurden 90 neue Projekte gefördert.

Als herausragend bezeichnete die Stiftung in Düsseldorf den Kauf des 50 Jahre alten Radioteleskops bei Bad Münstereifel. Es soll als technisches Denkmal erhalten bleiben. Unterstützt wurde auch die Neugestaltung des Neandertal-Museums bei Mettmann. Dem Naturschutz diente der Ankauf von Mooren, Streuobstwiesen und Wäldern.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 22.12.2005

Hattingen: Feuerwehrmuseum zieht um (08:46)
Das Westfälische Feuerwehrmuseum Hattingen präsentiert seine Ausstellung ab dem kommenden Jahr in einer neuen Halle. Landesbauminister Oliver Wittke kommt heute nach Hattingen, um einen entsprechenden Nutzungsvertrag zu besiegeln. Die Ausstellung auf dem Gelände der ehemaligen Henrichshütte stand bereits kurz vor dem Aus, weil der bisherige Mietvertrag zum Jahresende ausläuft.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.12.2005

Ermittlungen gegen Museumsleiter eingestellt (17:09)
Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat die Ermittlungen gegen den Leiter des Museums am Ostwall, sowie einen Künstler eingestellt. Die Initiative "gegen Missbrauch e.V." aus Göttingen hatte Anzeige erstattet, weil in einer Ausstellung im Ostwall-Museum in einer Textpassage zum Kindesmissbrauch aufgerufen worden sei. Die Staatsanwaltschaft hält den Vorwurf für unbegründet: Bei Betrachtung aller Bilder und Texte müsse man bewußt falsch lesen, um eine Missbrauchs-Absicht zu unterstellen, so eine Sprecherin der Behörde.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.12.2005

Preise für die besten Krippen (11:59)
Neun Künstler werden in diesem Jahr mit dem Preis des Bischofs von Münster für vorbildliche Weihnachtskrippen ausgezeichnet. Das gab das Museum Heimathaus Münsterland in Telgte heute bekannt. Die Krippengestaltungen seien zum Teil weit über das überlieferte Bild hinausgegangen. So habe der Everswinkeler Bildhauer Stefan Lutterbeck einen 500 Kilogramm schweren Torbogen geschaffen. Der Krippenpreis wird seit 1969 vergeben und ist mit insgesamt rund 3.000 Euro dotiert. Die ausgezeichneten Krippen sind noch bis zum 29. Januar im Rahmen der Telgter Krippenausstellung zu sehen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 17.12.2005

Neues Museum in Balve (13:12)
In der historischen Hammerschmiede von Balve wird ein Museum für Vor- und Frühgeschichte eingerichtet. Dafür entschied sich der Rat. Das Museum liegt neben der ehemaligen Luisenhütte, die als Kulturdenkmal große Bedeutung hat. Sie wird derzeit zum Industriemuseum umgebaut. In dem geplanten Museum sollen auch Fossilienfunde aus dem Raum Balve gezeigt werden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 17.12.2005

Hattingen: Tauben werden versteigert (12:32)
Im Westfälischen Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen findet am Sonntag ein Tauben-Tag statt. Im Rahmen einer Ausstellung zur Geschichte des Brieftaubensports werden etwa 20 Brieftauben versteigert, die namhafte Züchter aus Deutschland und den Niederlanden gestiftet haben. Die angebotenen Tauben haben selbst schon teilweise bedeutende Preise eingeflogen. Der Erlös soll dem Industriemuseum zugute kommen.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.12.2005

Urteil im Betrugsprozess (17:46)
Im Betrugsprozess um Video-Wände für das Rock- und Popmuseum Gronau sind die beiden Angeklagten heute zu Haftstrafen von 4 Jahren bzw. 4 Jahren und 2 Monaten verurteilt worden. Sie hatten dem Museum Video-Wände verkauft, die sie selbst nur angemietet hatten. Die Stadt Gronau hatte dafür bereits 638.000 Euro angezahlt.


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 12 16:52:55 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 12 Jan 2006 16:52:55 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_M=E4rchen_f=FCr_Kinder_von_der_t?=
=?iso-8859-1?q?extilen_Arbeit=2C_Textilmuseum_Bocholt=2C_15=2E01=2E2005?=
Message-ID: s3c68975.002@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 12.01.2006, 12:25


AKTUELL

Der besondere Sonntag im Textilmuseum
Führung zur Jacquardweberei - Märchenstunde für Kinder

Zu seiner Veranstaltungsreihe "Der besondere Sonntag" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Sonntag, 15.1., ins Textilmuseum in Bocholt ein. Die Kinder treffen sich um 15 Uhr zur Märchenstunde in der Küche des Arbeiterhauses. Beim knisternden Feuer im Küchenherd erzählt Dr. Arnold Lassotta, wissenschaftlicher Referent im Westfälischen Industriemuseum, Märchen von der textilen Arbeit.

Zur gleichen Zeit können sich die Eltern im Websaal mit der faszinierenden Technik der Jacquardweberei vertraut machen. Barbara Schulz, Museumspädagogin im Textilmuseum, wird die Arbeitsschritte vom Entwerfen eines Musters über das Zeichnen einer Patrone bis hin zum Schlagen der Lochkarte an praktischen Beispielen erläutern. Weber Manfred Grünwald zeigt anschließend auf dem historischen Jaquardwebstuhl, wie ein Damast-Tischtuch entsteht.

Beide Angebote im Textilmuseum dauern rund eine Stunde. Die Erwachsenenführung ist kostenlos. Für die Kinder wird ein kleiner Betrag in Höhe von 2 € erhoben. Das Eintrittsgeld ist unabhängig von der Führung oder der Museumspädagogik zu zahlen: Erwachsene 2,40 €, Kinder ab sechs Jahren 1,50 €, Familientageskarte 5,80 €. Die reguläre Sonntagsführung am Nachmittag entfällt.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Telefon: 02871 21611-0
Telefax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org









From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 12 16:58:59 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 12 Jan 2006 16:58:59 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_Betriebsgeschichte_von_Rygol_ste?=
=?iso-8859-1?q?ht_f=FCr_den_=22Aufbau_West=22=2C_Dortmund=2C_bis_26=2E03?=
=?iso-8859-1?q?=2E2006?=
Message-ID: s3c68ada.015@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 12.01.2006, 16:57


AUSSTELLUNG

Bauen für Bochum
Betriebsgeschichte von Rygol steht für den "Aufbau West"

Das Bauunternehmen Rygol ist vielen Bochumern ein Begriff, weil die Firma in der Stadt zahlreiche Schul- und Verwaltungsgebäude, Siedlungen sowie Wohn- und Geschäftshäuser errichtet hat. Auch beim Bau der Ruhr-Universität war Rygol beteiligt. Die Betriebsgeschichte des ursprünglich oberschlesischen Unternehmens hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in der Sonderausstellung *Aufbau West" über den Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder im Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV in Dortmund aufgriffen.

Im Mittelpunkt der Schau stehen die Leistungen und Erfahrungen der Flüchtlinge und Vertriebenen aus dem Osten und der sowjetischen Besatzungszone, die nach 1945 mit Arbeitskraft, Know-how und Unternehmergeist zum Wiederaufbau im Westen beitrugen. So stammt das Bauunternehmen Rygol ursprünglich aus Oberschlesien, wo Firmengründer Johann Rygol Ziegeleien, ein Baugeschäft mitsamt Sägewerk, Tischlerei und Schmiede führte. Als er 1926 verstarb, ging sein Sohn Albert noch zur Schule und konnte das Familienunternehmen nicht übernehmen. Zunächst von einem Betriebsleiter weitergeführt, mussten die Betriebe im Zuge der Weltwirtschaftskrise stillgelegt werden.

Albert Rygol stieg beruflich in die Fußstapfen seines Vaters, als er 1931 sein Bauingenieur-Studium in Beuthen/Oberschlesien begann. Nach erfolgreichem Abschluss und zwei Jahren Berufserfahrung wurde er 1939 zum Kriegsdienst eingezogen.

Zurückgekehrt aus französischer Gefangenschaft suchte er 1948 in Bochum eine neue Heimat, wo seine Schwester lebte. Beruflich fasste der Bauingenieur noch im gleichen Jahr beim damaligen Bauunternehmen Nickel Fuß. Über das Bauen in den schweren Nachkriegsjahren berichtet er heute: "Damals waren wir gezwungen, wieder wie um 1900 zu bauen. Handarbeit war gang und gäbe, und besonders in den Jahren 1948/49 konnte man Baumaterial wie Zement oder Baustahl nur über Beziehungen erhalten. Zumeist stammte das Material aus zerstörten Altbauten, und die Ziegel wurden von Trümmerfrauen recycelt. Baustahl erhielt man nur beim Schrottplatz."

Nach dem Tod des Inhabers der Firma Nickel erwarb Albert Rygol den Betrieb 1952 und baute ihn in den Folgejahren aus, wozu er finanzielle Hilfe aus dem Lastenausgleichsfond sowie ein Aufbaudarlehen erhielt.

Der Wiederaufbau kurbelte die Baukonjunktur an, und so ging es auch für das junge Bochumer Unternehmen Rygol stetig bergauf: Aufträge für den Bau von Schulen und Verwaltungsgebäuden, Wohn- und Geschäftshäuser füllten die Bücher. So erstellte Rygol beispielsweise 1953 die Bochumer Friedhofsgärtnerei, Bauprojekte an der Karl-Friedrich-Straße, der Brüder Straße und der Burgstraße folgten in den nächsten Jahren. Auch beim Bau der Ruhr-Universität Bochum in den 1960er Jahren war die Firma Rygol von Anfang an dabei. Die große Nachfrage im Bausektor führte dazu, dass Rygols Belegschaft zwischen 1952 und 1970 von fünf auf 50 Beschäftigte wuchs. Erst 1981 zog sich Albert Rygol aus der Firma zurück und übergab das Baugeschäft an seinen Sohn Burkhard. Es ist bis heute in Familienhand.

Mehr über die Geschichte des Familienunternehmens erfahren die Besucher des Westfälischen Industriemuseums noch bis zum 26. März 2006 in der Sonderausstellung "Aufbau West".


INFO

"Aufbau West - Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder"
Bis 26.03.2006
Zeche Zollern II/IV, Grubenweg 5
Dortmund-Bövinghausen
Geöffnet dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr








From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 12 17:02:37 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 12 Jan 2006 17:02:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Schmidt-Rutsch: Zeche Hibernia, Dortmund,
17.01.2006
Message-ID: s3c68bc9.019@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 12.01.2006, 16:58


AKTUELL

Eine "irische Zeche" an der Emscher
Vortrag über Hibernia im Industriemuseum Zeche Zollern II/IV

Viele Zechennamen des Ruhrgebiets verweisen auf die Herkunft ihrer ursprünglichen Eigentümer und geben so gleichzeitig einen Einblick in die Entstehungsgeschichte zahlreicher Bergwerke. Ein prominentes Beispiel ist die Zeche Hibernia in Gelsenkirchen. Ihr widmet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) einen Vortrag am kommenden Dienstag (17.1.) in seinem Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV in Dortmund. Beginn ist um 19.30 Uhr im Museumsrestaurant "Pferdestall". Der Eintritt ist frei.

1855 von irischen Geldgebern gegründet, wurde Hibernia (lat. für Irland) innerhalb weniger Jahre zu einem der produktivsten Bergwerke des Ruhrgebiets. Der weithin beachtete Erfolg der Zeche war im wesentlichen darauf zurück zu führen, dass hier erstmals moderne britische Bergbautechnologie in großem Stil verwendet wurde. Schachtarbeiter, Maschinisten und Steiger kamen aus England und Irland, um auf der Zeche Hibernia zu arbeiten. Die Gelsenkirchener Zeche wurde so eine "Musterzeche" für effektiven industriellen Bergbau und ein Versuchsfeld für technische und organisatorische Neuerungen.

In seinem Vortrag spannt Dr. Olaf Schmidt-Rutsch, wissenschaftlicher Referent am Westfälischen Industriemuseum, den Bogen von den ersten Anfängen der Zeche Hibernia bis zur späteren Nutzung als Versuchsgrube. Irische Investoren, hölzerne Fördergerüste, die Gründung und Verstaatlichung der Hibernia AG und der Betrieb im Dienst der Grubensicherheit werfen zahlreiche Schlaglichter auf die Entwicklungsgeschichte des Bergbaus an der Emscher und die Geschichte des Ruhrgebietes.

Der Bildvortrag über "Hibernia" ist gleichzeitig der Auftakt zu einer Reihe von Vorträgen im Dortmunder LWL-Museum unter dem Titel "Die großen Zechen an der Ruhr".


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Telefon: 0231 6961-111
Telefax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/S/zollern/








From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 12 17:07:23 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 12 Jan 2006 17:07:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Achtung: Freitag der 13.!
Message-ID: s3c68ce4.035@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.01.2006, 13:27


AKTUELL

Freitag der 13. gilt seit 50 Jahren als Pechtag

"Nicht daran denken", "auf keinen Fall autofahren" oder "am besten erst gar nicht aufstehen". Mit diesen Strategien versuchen am kommenden Freitag abergläubische Zeitgenossen über den Tag zu kommen. Denn dieser Freitag fällt auf den 13. Christiane Cantauw, Volkskundlerin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), hat sich mit der Frage beschäftigt, warum so viele Menschen sich vor dem Freitag, den 13 fürchten.

Schon einzelne Wochentage für sich gelten als Glücks- oder Pechtage: "Die Bedeutung, die ein bestimmter Wochentag für die Menschen innerhalb einer Region hatte, war jedoch sehr unterschiedlich: So galt der Freitag noch um 1930 im nördlichen Deutschland als Glückstag, der sich besonders zum Heiraten eignete. In der Mitte und im Süden Deutschlands glaubte man dahingegen eher an die Unglück verheißende Wirkung dieses Wochentags", weiß Cantauw. Übrigens sollen auch Napoleon und Bismarck an die Unglück verheißende Wirkung des Freitags geglaubt haben: Napoleon hat keine Schlacht an einem Freitag geschlagen und Bismarck an diesem Tag keinen Vertrag geschlossen.

Der Grund für den Glauben, dass einzelne Tage ein größeres Glücks- oder Unglückspotential hätten als andere, liegt wahrscheinlich bei dem Phänomen der "verworfenen Tage". "Dies waren Tage, die besonders viel Unglück bringen sollten. Sie werden in zahlreichen mittelalterlichen Handschriften erwähnt und wurden bis ins 20. Jahrhundert hinein überliefert, wobei sich die Bedeutung einzelner Tage im Laufe der Jahrhunderte durchaus auch umkehren konnte", erklärt die Expertin der Volkskundlichen Kommission für Westfalen.

Der Glaube an eine Zahlen-Symbolik ist noch älter: Bereits die frühen Hochkulturen kannten ein ausgefeiltes Rechensystem. In jedem Zahlensystem sind einige Zahlen unweigerlich wichtiger als andere: Beim Dezimalsystem (wie wir es heute verwenden) ist es die zehn und beim Zwölfersystem eben die zwölf, die dementsprechend eine besondere Bedeutung hat: Es gibt 12 Monate, 12 Apostel, 12 Tierkreiszeichen und das 12-Götter-Regiment der Griechen und Römer. "Die Dreizehn überschreitet das geschlossene Zwölfersystem und ist als Primzahl nur durch eins und sich selbst teilbar, schon dadurch kommt ihr eine besondere Bedeutung zu. Deshalb wird ihr eine überschreitende Kraft nachgesagt, die durchaus nicht immer negativ sein muss", sagt Cantauw. So gelte die 13 in der jüdischen Tradition als eine ausgesprochene Glückszahl und als ein Symbol Gottes, weil sie über die zwölf regiere. Bei den Forschungen zum Atlas der deutschen Volkskunde in den 1930er Jahren habe sich herausgestellt, dass die 13 als Unglückszahl zwar weithin bekannt war, dass es aber auch zahlreiche Belege gäbe, in denen die 13 als Glückzahl bezeichnet wurde, so die LWL-Volkskundlerin weiter.

"Interessanterweise wurden die Wochentage- und die Zahlensymbolik, lange Zeit unabhängig von einander als glücksbringend oder Pech bedroht betrachtet. Erst in den 1950er Jahren begann man diese beiden Vorstellungswelten zu verknüpfen", hat Cantauw beobachtet.

1970 steigerte sich die abergläubische Angst vor dem Freitag am 13. zu einer kleinen Hysterie: Die später verunglückte Raumfähre Apollo 13 war ausgerechnet an einem Freitag, den 13. gestartet. Außerdem enthielten angeblich fast alle Daten, Namens- und Zeitangaben bei dieser Weltraummission die Zahl 13 direkt oder als Quersumme.

Alles Zufall? Die nüchternen Zahlen sprechen da eine andere Sprache: Fällt ein Freitag auf den 13. passieren statistisch gesehen 15,6 Prozent mehr Unfälle als an anderen Freitagen. Die Psychologie macht dafür den festen Glauben vieler Zeitgenossen an Glück oder Unglück verantwortlich. Vielleicht bleibt man am Freitag also doch am besten im Bett, denn warum es kracht ist doch letztendlich egal....








From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 12 17:11:59 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 12 Jan 2006 17:11:59 +0100
Subject: [WestG] [TV] WDR: Truemmerjahre an Rhein, Ruhr und Weser,
ab 20.01.2006
Message-ID: s3c68df1.046@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "WDR-Website"
Datum: 12.01.2006, 17:09


Trümmerjahre an Rhein, Ruhr und Weser

Die vierteilige Dokumentationsreihe schildert das Lebensgefühl in den "Trümmerjahren" aus unterschiedlichen Perspektiven aus der Erinnerung von Menschen, die sie als Kinder oder als Erwachsene erlebt haben.

Westdeutschland im Sommer 1945: Der Krieg ist zu Ende, seine Auswirkungen sind furchtbar, und die Wiederkehr eines "normalen" Lebens kaum vorstellbar. Die großen Städte an Rhein und Ruhr liegen in Trümmern, Hunderttausende von Männern sind gefallen, vermisst oder in Gefangenschaft, Frauen und Kinder strömen aus der Evakuierung oder der Kinderlandverschickung zurück.

Die Organisation des Alltags, die Wirtschaft, das zaghafte politische Leben nach der Diktatur - alles steht unter der wachsamen Kontrolle der britischen Besatzer. Sie vermuten, dass es zwei Jahrzehnte dauern wird, bis aus dem völlig zerstörten Land wieder ein funktionierendes Gemeinwesen werden kann. Sie irren sich. Neubeginn und Wiederaufbau entwickeln eine in der Rückschau unglaubliche Dynamik. Am Ende des Jahrzehnts wird zwar noch vieles an den Krieg erinnern, aber das Land zwischen Rhein und Weser ist jetzt ein einheitliches neues Bundesland innerhalb der jungen Bundesrepublik - mit der (noch) provisorischen Hauptstadt Bonn.

Der Alltag in den "Trümmerjahren" und die Leistungen des Wiederaufbaus sind ein zentraler Gründungsmythos der Bundesrepublik geworden. Die vierteilige Dokumentationsreihe schildert das Lebensgefühl dieser Zeit aus unterschiedlichen Perspektiven aus der Erinnerung von Menschen, die sie als Kinder oder als Erwachsene erlebt haben. Die meisten von ihnen erinnern sich mit durchaus gemischten Emotionen, an Hunger, Kälte und materielle Not auf der einen Seite, aber auch an Freuden und Glücksmomente, an Solidarität und das Gefühl der eigenen Stärke. Zusammen erzählen sie von der unerhörten Besonderheit der "wirren Jahre" an Rhein, Ruhr und Weser.

Eine vierteilige Dokumentation



Sendetermine

20. Januar 2006
20.15 - 21 Uhr, Doku am Freitag, WDR Fernsehen
Folge 1: Ruinenkinder
Aus der Serie: Trümmerjahre an Rhein, Ruhr und Weser

27. Januar 2006
20.15 - 21 Uhr, Doku am Freitag, WDR Fernsehen
Folge 2: Zeit der Frauen
Aus der Serie: Trümmerjahre an Rhein, Ruhr und Weser

3. Februar 2006
20.15 - 21 Uhr, Doku am Freitag, WDR Fernsehen
Folge 3: Aufbruch zur Demokratie
Aus der Serie: Trümmerjahre an Rhein, Ruhr und Weser

10. Februar 2006
20.15 - 21 Uhr, Doku am Freitag, WDR Fernsehen
Folge 4: Die Stunde der Malocher
Aus der Serie: Trümmerjahre an Rhein, Ruhr und Weser



INFO

WDR
URL: http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=659669






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jan 13 09:11:39 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 13 Jan 2006 09:11:39 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Der Schluessel, 2005, Dezember, Heft 4
Message-ID: s3c76eee.041@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 13.01.2006, 09:10


SERVICE: TOC

Der Schlüssel
2005
Dezember
50. Jg.
Heft 4

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=94

[in Auswahl, M.W.]


S. 177-189
Meyer, Alfred / Meyer, Helga
"Alexander Pfänder - Ein Leben für die Philosophie"
Familiengeschichtliche Forschungen über den aus Iserlohn stammenden ordentlichen
Professor für Philosophie an der Universität München Dr. Alexander Pfänder (1870-1941)

S. 190-195
Sirringhaus, Martha
Die Artillerie schoß die ganze Nacht
Ein Zeitzeugenbericht über das Kriegsende 1945 in Sundwig

S. 196-212
Stopsack, Hans-Hermann (Bearb.)
"Arbeitswirklichkeiten": Erinnerungen an Lehrzeiten 1941 bis 1964 mit Texten von
Emil Nensel, Heinrich-Josef Krieg, Adolf Tüttelmann und Ursula Weinelt
[betr. u.a. Fa. Seuthe, Hemer]

S. 213f.
Osterhoff, Diedrich Richard
1950: Europas Jugend in Aktion
Ein Hemeraner war dabei

S. 214-224
Kramme, Paul
Auszüge aus dem Jahresband 1930 des "Märkischen Landboten" (3)

S. 224f.
Schulz, Hans Dieter
Die Urbecke - ein uralter oder sumpfiger Bach?

S. 228-240
Gymnich, Karin von
Kleine Heimatchronik 3. Vierteljahr 2005






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jan 13 09:51:50 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 13 Jan 2006 09:51:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Themenabende im Stadtarchiv Muenster 2006
Message-ID: s3c77856.000@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Stadt Münster"
Datum: 13.01.2006, 09:42


AKTUELL

In einer Kriminalakte aus dem 17. Jahrhundert blättern
Historische Streifzüge mit dem Stadtarchiv bei Themenabenden 2006

Einmal im Monat wird Münsters Geschichte dort lebendig, wo auch die Originalquellen aufbewahrt werden. Das Stadtarchiv setzt seine lebhaft nachgefragte Reihe mit historischen Themenabenden fort. Im Jahresverlauf wird es um Karneval und anderes Brauchtum gehen, um Recht und Strafe, um Münsters Lokalpolitik in der Weimarer Zeit oder um die ersten Frauen 1919 in Münsters Rathaus. Die Themenabende sind kostenlos.

Urkunden, Ratsprotokolle, Fotografien und Plakate illustrieren die Vorträge. So halten die Zuhörer ein Pergamentschriftstück aus dem 15. Jahrhundert in ihren Händen, blättern in einer Kriminalakte aus dem 17. Jahrhundert, studieren den historischen Stadtplan. Geschichte zum Anfassen eben. Es geht um die Begegnung mit jenen Quellen, aus denen auch Historiker ihre Informationen beziehen.

Der Auftakt am 23. Januar gilt einem düsteren Kapitel: Sabine Alfing nimmt die Verfolgung von Hexen in den Blick. "Münster außer Rand und Band?2 Passend zur 5. Jahreszeit lässt Irmgard Pelster 500 Jahre Karneval Revue passieren (20. Februar). Über die ersten gewählten Politikerinnen in Münster erfahren die Zuhörer mehr von Roswitha Link (13. März). Worüber sich Nachbarn um 1600 stritten, weiß Dr. Christine Schedensack (24. April). Notizen aus Münsters Kriegschronik stellt Anja Gussek-Revermann vor. Sie beleuchtet am 22. Mai auch die Aufbaujahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Aspekte der jüdischen Geschichte skizzieren am 19. Juni Gisela Möllenhoff und Rita Schlautmann-Overmeyer.

Nach der Sommerpause erinnert Eduard Füller am 28. August an die Zeit der Kinderlandverschickungen. Über die Kommunalpolitik Münsters in der Weimarer Zeit spricht am 25. September Dr. Tilman Pünder. Im Fokus: Oberbürgermeister Dr. Georg Sperlich, dessen Wirken noch heute im Stadtbild sichtbar ist.

Archivleiter Dr. Hannes Lambacher untersucht am 23. Oktober Verbindungen zwischen Münster, dem Münsterland und der Hanse. Forschungsergebnisse über ostdeutsche Flüchtlinge und Vertriebene stellt Harald Dierig (27. November) vor.

Beginn ist immer um 18 Uhr im Stadtarchiv, An den Speichern 8. Über die Themenabende informieren ein Faltblatt, das in der Münster Information im Stadthaus 1 und im Stadtarchiv erhältlich ist, und das Internet unter www.muenster.de/stadt/archiv.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster

Tel. 02 51/4 92-47 01
Fax 02 51/4 92-77 27
archiv at stadt-muenster.de









From muhl at uni-muenster.de Mon Jan 16 09:45:28 2006
From: muhl at uni-muenster.de (muehl)
Date: Mon, 16 Jan 2006 09:45:28 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2006/01
Message-ID: 43CB5D28.3090803@uni-muenster.de>

Von: "Hans Mühl"
Datum: 16.01.2006, 09:42


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006/01 für den Zeitraum vom 31.12.2005 bis
zum 06.01.2006 mit insgesamt 35 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die
ebenfalls eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

-------------- nächster Teil --------------
Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt...
URL: https://www.lwl.org/pipermail/westfaelische-geschichte/attachments/20060116/e154a299/attachment.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 17 11:38:17 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Jan 2006 11:38:17 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, Dezember 2005
Message-ID: s3ccd7eb.059@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 17.01.2006, 11:40


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
98. Jahrgang Nr. 12
Dezember 2005
ISSN 0017-9787


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 192f.
Meyer, Franz
Kommunalarchive in Lippe: "Häuser der Geschichte"
Anmerkungen zur aktuellen Situation und Skizzierung der Aufgaben

S. 194-196
Schneider, Maja
Das Archiv der Lippischen Landeskirche

S. 196f.
Göke, Robert
Das Archiv als außerschulischer Lernort-
eine intensive Begegnung mit der Vergangenheit

S. 197f.
Reden, Dankward von
Das kommunale Archiv der Gemeinde Dörentrup

S. 203f.
Rezensionen

S. 207f.
Paulussen, Horst
Ein exotisches Sammelgebiet der Literatur mit dem Namen Schach?
Die Lippische Landesbibliothek sammelt Schachliteratur als besonderen
Wegweiser in verborgene Winkel lippischer Heimatgeschichte






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 17 11:50:37 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Jan 2006 11:50:37 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter, Soester Anzeiger, Januar 2006, Nr. 332
Message-ID: s3ccda18.009@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 17.01.2006, 11:50


SERVICE: TOC

Heimatblätter -
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage: Soester Anzeiger
2006
Januar
Nr. 332
o. Seitenangaben


Deisting, Heinrich Josef
Berühmte Werl-Besucher (1):
Franz Wilhelm Graf von Wartenberg, Bischof von Osnabrück

Haarman, Franz
Ein ungeliebter Zeitgenosse aus dem alten Hüsten
Ehrenamtmann Freiherr Friedrich Wilhelm von Lilien fand
nicht die Zuneigung seiner Untertanen

Becker, Ulrich
Vom Kienspanhalter bis zum Zunderladen
Geräte für Feuer, Wärme und Licht im Städtischen
Heimatmuseum Lippstadt

Aschoff, Diethard
Jüdischer "Brautlauf" anno 1581 mit Hindernissen
Alle Hochzeitsteilnehmer wurden in Dülmen vom
Münsteraner Fürstbischof gefangengenommen

Platte, Hartmut
Karl August Varnhagen von Ense:
Adels-Usurpator eines alten westfälischen Rittergeschlechts
Der Gatte der berühmten Rahel Varnhagen eignete sich zu
unrecht den Namen einer adeligen Familie aus Ense bei Werl an






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 18 11:33:00 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Jan 2006 11:33:00 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimat- und Rathausspiegel, Nr. 49, 2005
Message-ID: s3ce2782.065@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 18.01.2006, 11:25


SERVICE: TOC

Heimat- und Rathausspiegel
Informationszeitschrift der Verwaltung und der Heimatvereine
Dezember 2005
Heft 49/2005

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=121

Seiten in Auswahl (AS)


S. 2316-2334
Schwieters, Joseph
Die Zeit des Nationalsozialismus in Heek
Protestverhalten und Passiver Widerstand
Erinnerungen eines Zeitzeugen an die Jahre 1933-1945

S. 2335-2348
Schaten, Heinz
"Da die Zigeuner im Verdacht stehen, Kinder zu stehlen"
Der "Zigeunerplatz" als ein Beispiel der Ausgrenzung

S. 2349-2365
Effkemann, Alfons
Die große Auswanderungswelle im 19. Jahrhundert

S. 2366-2368
Mensing, Martin
Nachbarn "Zum Kalvarienberg" kümmern sich seit 25 Jahren um den Kalvarienberg

S. 2369-272
Schaten, Heinz (Bearb.)
Heeker Dorfgeschichten

S. 2373
Schwieters, Joseph
Sexualaufklärung unter Kindern im Jahre 1937

S. 2374-2389
Schaten, Heinz
"Das Kriegsbrot ist sehr bekömmlich und kann wohl jeder vertragen"
Versorgungsnotlage in Heek und Nienborg im Ersten Weltkrieg 1914-1918






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 18 11:54:46 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Jan 2006 11:54:46 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Duelmener Heimatblaetter, Jahrgang 52, 2/2005
Message-ID: s3ce2cfd.078@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 18.01.2006, 11:55


SERVICE: TOC

Duelmener Heimatblaetter
52. Jahrgang Nr. 2
2005
ISSN 1615-8687

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=46


Inhalt in Auswahl [AS]

S. 50-66
Kerstan, Kristina
Das Anna-Katharinen-Stift in der NS-Zeit

S. 67-81
Fransson, Inga
Rockmusik in Dülmen - 1964 bis heute

S. 82-84
David, Hanne
Brücken beim Amtshaus in Hausdülmen

S. 85-89
Hemann, Friedrich-Wilhelm
Fehrbellin und Dülmen
Anmerkungen zu 15 Jahren Städtefreundschaft

S. 90-96
Rabich, Dietmar
Dülmen im WWW

S. 99
Potthoff, Erik
100 Jahre Mariensäule

S. 104-111
Werp, Wolfgang
Neuerscheinungen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 18 12:36:16 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Jan 2006 12:36:16 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Steinheimer Kalender 2006
Message-ID: s3ce3648.054@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 18.01.2006, 12:35


SERVICE: TOC

Steinheimer Kalender
2006
Jahresheft 2005
Heft 29


Inhalt in Auswahl [AS]

S. 3-25
Steinheimer Kalender

S. 26-40
Gellhaus, Heinz
Kurzgefasste Stadtchronik 2004 (Kernstadt)

S. 41-48
Eikelmeier, Theo
Erhard Potrawa 70 Jahre alt, 25 Jahre Vorsitzender

S. 51-57
Waldhoff, Johannes
Ehrenbürger

S. 59-71
Steinheim vor hundert Jahren

S. 72-76
Waldhoff, Johannes
Der "Kump" ist 150 Jahre alt

S. 79-81
Vor 100 Jahren:
Ein neues Stadtwappen für Steinheim

S. 82-84
Waldhoff, Johannes
Der alte Kreuzweg

S. 85-91
Waldhoff, Johannes
Das St. Rochus-Hospital II (1927-1966)






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Jan 18 17:13:11 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 18 Jan 2006 17:13:11 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BKONF=5D_Holzsch=E4dlinge_im_Fokus=2C_De?=
=?iso-8859-1?q?tmold=2C_28=2E-30=2E06=2E2006?=
Message-ID: s3ce7731.069@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Gefion Apel"
Datum: 18.01.2006, 160:07


TAGUNG

Internationale Tagung "Holzschädlinge im Fokus - Alternative Maßnahmen zur Erhaltung historischer Gebäude"

Vom 28. bis 30. Juni 2006 richtet das Westfälische Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde (WFM Detmold) zum zweiten Mal eine Internationale Tagung zu Holzschädlingen aus.

Im Zentrum der Tagung steht das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) im WFM Detmold geförderte Modellprojekt zur Integrierten Schädlingsbekämpfung. Dessen Ergebnisse mit den Inhalten Monitoring, Bekämpfung (geregelte Heissluft und Mikrowelle) sowie Prävention werden vorgestellt. Ein Forum erhalten weitere Projekte und neue Entwicklungen in verwandten Arbeitsfeldern (z.B. Holzschäden durch Pilze).
Die Tagung mit Workshops richtet sich im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) an alle, die sich professionell mit der Erhaltung historischer Baukonstruktionen aus Holz befassen - insbesondere sind hier die Bereiche Freilichtmuseum und Denkmalpflege angesprochen.


INFO

Weitere Informationen unter www.integrierte-schaedlingsbekaempfung.de.

Kontakt:
Dr. Hubertus Michels (Westfälisches Freilichtmuseums Detmold)
hubertus.michels at lwl.org)

Dr. Uwe Noldt (Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft Hamburg)
u.noldt at holz.uni-hamburg.de).







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 19 12:21:44 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 19 Jan 2006 12:21:44 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Bilderzyklen des Osmanischen Reiches, Muenster,
bis 10.02.
Message-ID: s3cf8476.094@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 19.01.2006, 12:15


AUSSTELLUNG

Sehnsucht nach dem Orient
Universitäts- und Landesbibliothek stellt Bilderzyklen des
Osmanischen Reiches um 1840 aus

In der Zeit der Romantik ab dem Ende des 18. Jahrhunderts hatte der
sehnsuchtvolle Blick der Westeuropäer in die Türkei noch rein gar
nichts mit schönen Stränden und sonnigem Badeurlaub zu tun. Die
Sehnsucht von damals richtete sich auf eine ebenso unmoderne wie
unbedrohliche Gegenwelt: den versinkenden Orient und seinen
vermeintlich märchenhaften Zauber.

Unter dem Titel "Sehnsucht nach dem Orient" zeigt die Universitäts-
und Landesbibliothek Münster (ULB) bis zum 10. Februar eine
Ausstellung zum Thema. Ausgewählte Kupfer- und Stahlstiche, die
zwischen 1814 und 1839 entstanden sind, erschließen die kulturelle
Eigenart und Ausstrahlung des damaligen Osmanischen Reichs. Zahlreiche
Buchillustrationen verdeutlichen das verstärkte und vielseitige
Interesse europäischer Länder und Kulturforscher. So finden sich
unter den Abbildungen Stadtansichten ebenso wie Landschaften,
Denkmäler, Trachten und Menschen. Für den heutigen Betrachter
öffnet sich eine Welt, die mittlerweile weitgehend durch
Modernisierung, fortschreitende Industrialisierung und Zivilisierung
verdeckt ist.

Die Ausstellung "Sehnsucht nach dem Orient" ist bis zum 10. Februar,
montags bis freitags von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr im
Ausstellungspavillon der ULB, Krummer Timpen 3-5 zu sehen. Sie ist der
Einstieg in das Jubiläumsjahr zum 90jährigen Bestehen der
Deutsch-Türkischen Gesellschaft (DTG) in Münster. Die DTG wurde im
Jahr 1916 auf Initiative des Orientalisten Prof. Dr. Hubert Grimme
gegründet und dient seither der "Hebung des Verständnisses für
Sprache, Kultur und Literatur der Türkei". Neben dem Angebot von
Sprachkursen und öffentlichen Vorträgen setzt sie sich auch für
die orientalistische Forschung und die Vermittlung und Betreuung
junger Türken ein. Schon 1917 war in Münster ein türkischer
Handwerkslehrling mit besonderem Wohlwollen begrüßt worden und die
Zahl der von der DTG betreuten türkischen Studenten in Münster
stieg seit den 1950er Jahren von 25 auf inzwischen etwa 500.

Sammler der in der Ausstellung gezeigten Ansichten ist Prof. Dr.
Ludwig Budde, langjähriger Vorsitzender der Deutsch-Türkischen
Gesellschaft in Münster und ehemaliger Hochschullehrer für
Archäologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität. Im Jahre
2003 hatte er die Stiche der ULB zu dauerndem Besitz übereignet,
wodurch vorhandene Nachlässe der Orientalisten Anton Baumstark
(1872-1948), Hubert Grimme (1864-1942), Paul Krüger (1904-1975) und
Friedrich Rückert (1788-1866) passend ergänzt wurden. Gemeinsam
mit den Nachlässen der genannten Orientalisten, bietet die "Sammlung
Budde" einen reichen Fundus für Türkeistudien.


INFO

Link: http://www.ulb.uni-muenster.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 19 12:43:42 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 19 Jan 2006 12:43:42 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Angenendt: Die Geburt des Muensterlandes,
Ahaus, 25.01.2006
Message-ID: s3cf8983.013@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 19.01.2006, 09:02


AKTUELL

Gesellschaft für historische Landeskunde
des westlichen Münsterlandes e.V.

Erste Vortragsveranstaltung der
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes

"Die Geburt des Münsterlandes"
am 25. Januar 2006 um 19:30 Uhr im Fürstensaal des Schlosses Ahaus
Prof. Dr. Dr. h.c. Arnold Angenendt

Die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes lädt alle Interessierten zu einem Vortrag in den
Fürstensaal des Schlosses Ahaus ein. Es spricht der bekannte
Kirchenhistoriker Prof. Dr. Dr. h.c. Arnold Angenendt von der
Universität Münster. Das Thema des Vortrags "Die Geburt des
Münsterlandes" ist auch nach Ablauf des Liudger-Jahres 2005 mit dem
1000jährigen Jubiläum des Bistums Münster noch aktuell.

Die Christianisierung ist im Allgemeinbewusstsein mit Gewalt und
Zwangsmission verbunden - und so war es wirklich auch. Dennoch greift
diese Sichtweise zu kurz. Karl der Große zielte auf einen Großraum des

Friedens für Europa und baute dafür auch eine höhere Religions- und
Kulturstufe auf. Ersichtlich wird das etwa an dem Verbot der
Menschenopfer, wie sie bei Sachsen und Friesen üblich waren. Vor allem

auch ist die größere Weltperspektive mit einzubeziehen. Die Karolinger

bauten ein Großreich auf, und dieser Machtblock hinderte die
muslimischen Araber, die sich bereits in Südfrankreich festgesetzt
hatten, daran, ganz Europa zu vereinnahmen - ein Faktum und Problem bis

heute. Vor diesem Hintergrund ist die Eingliederung der Sachsen in das

Karlsreich zu verstehen. Es war keineswegs nur ein lokaler Vorgang,
sondern ein Baustein oder Element im größeren weltgeschichtlichen
Zusammenhang.

Prof. Angenendt ist in der Fachwelt hoch angesehen als Spezialist für
die Kirchengeschichte des Mittelalters, ist Autor zahlreicher
einschlägiger Publikationen und nicht zuletzt durch seinen lebendigen
Vortragsstil bekannt.

Im Oktober des vergangenen Jahres gründete sich in Vreden die
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes.

Aufgabe der Gesellschaft ist u.a. die Förderung der Forschung und die
Verbreitung ihrer Ergebnisse auf allen Gebieten der historischen
Landeskunde des westlichen Münsterlandes. Mit dieser
Vortragsveranstaltung tritt die Gesellschaft erstmals an die
Öffentlichkeit. Der Vorsitzende der Gesellschaft Prof. Dr. Ludger
Kremer
wird zu Beginn der Veranstaltung die Ziele und Aufgaben der neuen
Gesellschaft vorstellen.


INFO

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen Ihnen Dr. Timothy
Sodmann (Geschäftsführer, Tel.: 02564-391820 oder Thomas Ridder M.A.
(Pressearbeit, Tel.: 02362-951431) gern zur Verfügung.

Thomas Ridder M.A.
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Tel. 02362-951431 o. 45279
Fax 02362-45386
URL: www.jmw-dorsten.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jan 20 09:17:15 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 20 Jan 2006 09:17:15 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_M=FCnster_erinnert_an_Opfer_des_?=
=?iso-8859-1?q?Nationalsozialismus?=
Message-ID: s3d0aaad.030@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Stadt Münster"
Datum: 20.01.2006, 09:14


AKTUEL

Münster erinnert an Opfer des Nationalsozialismus
Gottesdienst und Kranzniederlegung am 27. Januar / Avi Primor spricht

Am Freitag, 27. Januar, begeht Münster den "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" mit einer Kranzniederlegung, einem Gottesdienst und einer Veranstaltung auf dem Platz des Westfälischen Friedens. Der 27. Januar ist Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.

Die Kranzniederlegung am Zwinger erfolgt um 16.30 Uhr. Um 17 Uhr schließt sich der ökumenische Gottesdienst in der Dominikanerkirche an der Salzstraße an. Um 18 Uhr spricht der ehemalige israelische Botschafter Avi Primor auf dem Platz des Westfälischen Friedens (Rathaus-Innenhof).

Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann lädt dazu die Bürgerinnen und Bürger ein. Kooperationspartner der Stadt sind die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sowie - bei der Veranstaltung mit Avi Primor - die Deutsch-Israelische Gesellschaft.






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jan 23 09:46:21 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 23 Jan 2006 09:46:21 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Jahrbuch Kreis Hoexter 2005
Message-ID: s3d4a5fa.069@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner" , Internet-Portal
"Westfälische Geschichte"
Datum: 23.01.2006, 09:01


SERVICE: TOC

Jahrbuch Kreis Höxter
2005
ISBN 3-938013-06-0

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=59



[in Auswahl, M.W.]

S. 11-16
Mann, Dorothee / Ulrich, Therese
Vor 60 Jahren gegründet: Das Christliche Bildungswerk Die Hegge

S. 27-39
Krus, Horst-D.
Gärten im Kreis Höxter von regionaler und kontinentaler Bedeutung:
Der Kurpark Bad Drigurg und der Park des Schlosses Rheder gehören
offiziell
zum Europäischen Gartenerbe
[auch: Geschichte der Bäder]

S. 63-70
Jörgens, M. Apollinaris
Garf Hermann Werner (1770-1849) -
der erste Vertreter der Linie Bocholtz-Asseburg

S. 83-89
Lenz, Klaus-Dieter / Grünheit, Elmar
Streifzug durch die 650-jährige Geschichte des Schützenvereins
St. Sebastian zu Peckelsheim

S. 90-97
Ströhmer, Michael
700 Jahre Krankenhausgeschichte in Brakel
Oder: Wie "modern" war das mittelalterliche Heilig-Geist-Hospital?

S. 98-113
Möhring, Peter
Im Dienst an Kriegesgefangenen und Zwangsarbeitern
Das St. Nikolaus-Krankenhaus in Nieheim während des Zweiten
Weltkrieges

S. 114-128
Olschewski, Ursula
Die Geschichte der Juden in Ossendorf

S. 129-132
Urhahne, Rudolf
Die letzten Kriegstage im April 1945 in und um Rolfzen

S. 133-147
Potthast, Dominik
Das Kriegerdenkmal von Albaxen

S. 148-159
Zymner, Bernd
Die Wiederherstellung der Kapuzinergruft in Brakel und das Totenbuch
der Kapuziner

S. 168-188
Tiggesbäumker, Günter
"Das Fest in Corvey"
Der Besuch des Königs von Preußen am 20. und 21. Oktober 1865

S. 189-195
Gerking, Willy
Wo lag der Corveyer Haupthof Dungen?
Ein Beitrag zur Wüstungsforschung

S. 196-222
Koch, Michael
Die spätmittelalterliche Kulturlandschaft im Brückfeld bei Höxter

S. 223-233
Ostermann, Rosemarie
975 Jahre Sandebeck

S. 234-240
Dubbi, Franz-Josef / Voß, Christian
Zur Geschichte der Warburger Zuckerfabrik

S. 241-248
Strümper, Walter
Eine antijüdische Demonstration in Warburg
[1919]

S. 254-263
Aleweld, Norbert
Manrode und seine Kirchenbauten
Archäologische Spuren im Bannkreis der St.-Johannes-Nepomuk-Kirche
bringen Licht in die Geschichte
des Ortes und der Pfarrei Manrode

S. 264-269
Bialas, Rudolf / Dubbi, Franz-Josef
Ein Berg wird ausgestellt
Die Desenberg-Ausstellung im Warburger Museum im "Stern"
[siehe unten, "Redaktioneller Hinweis"]

S. 289-308
Jahresrückblick 2004/2005


---------------------------------------------------------------------------------------------------------
[Redaktioneller Hinweis]
Zum Thema "Desenberg" -
im Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
(http://www.westfaelische-geschichte.de)

1. Hans-Werner Peine / Cornelia Kneppe
Der Desenberg bei Warburg, Kreis Höxter
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=378


2. Computeranimation der verschiedenen Baustufen und des heutigen
Zustands der Burg Desenberg bei Warburg
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=med&ID=1028








From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jan 23 10:20:12 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 23 Jan 2006 10:20:12 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BTOC=5D_Schmallenberger_Sauerl=E4nder_Al?=
=?iso-8859-1?q?manach_2005?=
Message-ID: s3d4ade7.070@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner" , Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 23.01.2006, 09:59


SERVICE: TOC

Schmallenberger Sauerländer Almanach 2005
2005


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=224


[in Auswahl, M.W.]

S. 48-52
Schulte, Günter
Stiftung einer Frühmesse in der Kapelle auf dem Werth im Jahre 1705

S. 53f.
Brömmeling, Bernd
Der 1. katholische Gottesdienst und die Errichtung einer Missionsstelle in Berleburg nach der Reformation

S. 55-58
Dornseiffer, Johannes
"...unbescholtene Männer und Jünglinge"
Eine Schützenpredigt von 1881

S. 59-70
Knoppe, Willy
Orientierungssuhce in einer regionalen Sprachform
[betr. Autorin Christine Koch]

S. 75-78
Schauerte, Waldemar
110 Jahre Turnen in Gleidorf

S. 81-83
Hagedorn, Manfred
Entstehung und Bau des Astenturms

S. 96-112
Bruns, Alfred
Die Wüstung Westwich

S. 113-116
Klanitz, Franz
Joseph Stratmann
Ein Bildschnitzer des Spätbarocks

S. 117f.
Vollmers, Hubert
Die Planung der Wennetalsperre

S. 119
Köhne, Reinhard
Mit Bleiglanz gegen den Schuldenberg
[betr. Verschuldung Kloster Grafschaft]





























From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jan 23 11:06:48 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 23 Jan 2006 11:06:48 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Muensterland - Jahrbuch des Kreises Warendorf, Bd. 55,
2006
Message-ID: s3d4b8d5.021@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Rath, Jochen"
Datum: 23.01.2006, 10:57


SERVICE: TOC

Münsterland - Jahrbuch des Kreises Warendorf
Bd. 55
2006

Schwerpunktthema: Gesundheit und Krankheit im Wandel der Zeit


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=76



INHALT

S. 5
Zum Geleit

S. 7-9
Inhaltsverzeichnis


I. Krankheit und Gesundheitsfürsorge vor 1800

S. 11-18
Paul Leidinger,
Krankheit und Gesundheitsfürsorge im Wandel der Zeiten,

S. 20-22
Wilhelm M. Schneider,
Die Hospitäler der Benediktinerabtei Liesborn

S. 23-25
Hugo Schürbüscher,
Mittelalterliche Herbergen und Hospitäler in Beckum

S. 26-32
Wilhelm M. Schneider,
Siechen- und Pesthäuser im Bereich des Kreisdekanates Warendorf

S. 33-35
Hugo Schürbüscher,
Das Siechenhaus in Beckum

S. 35-43
Alfred Smieszchala,
Die Pest - wie Warendorf sie in seinen Mauern bekämpfte

S. 44-45
Brigitta Thomas,
Gerhard Gise (1621-1707) - Arzt und Bürgermeister in Warendorf. Fürstlicher
Leibarzt, Buchautor und Hofrat

S. 46-49
Kirsten Bernhardt,
Das Rinkeroder Armenhaus - wiedererrichtet im Westfälischen Freilichtmuseum
Detmold,

S. 50-57
Ralf Klötzer,
Das Drensteinfurter Armenhaus - Vorläufer des Marienhospitals,

S. 58-61
Klaus Gruhn,
1702: Ein ungewöhnliches Werk der Medizin erscheint in Warendorf

S. 62-63
Hugo Schürbüscher,
Johannes Schwinn - ein Feldscher und Bader



II. Krankheit und Gesundheitsfürsorge seit 1800

S. 65-71
Klaus Schwinger,
Krankheiten und ärztliche Versorgung in Telgte

S. 72-89
Jürgen Gojny,
Das Medizinalwesen in Kriegszeiten im 19. und 20. Jahrhundert im Kreis
Warendorf,

S. 89-93
Karl-Wilhelm Bornemann,
Joseph Zumloh und die Gründung des St. Josephs-Hospitals in Warendorf 1843

S. 93-96
Martin Biller,
Das Josephs-Hospital Warendorf - ein modernes Krankenhaus mit Tradition

S. 97-100
Hugo Schürbüscher,
Kaplan Wilhelm Emanuell Freiherr von Ketteler und die Gründung des
Krankenhauses in Beckum 1848

S. 101-104
Hans-Günther Fascies,
Von Hilfsgesellschaften zum Deutschen Roten Kreuz in Sendenhorst

S. 105-114
Klaus Beck,
Von der Funkstation der Wehrmacht zur geriatrischen Rehabilitations-Klinik
"Maria Frieden" in Telgte - Ein Beispiel für die geriatrische Versorgung im
Kreis Warendorf

S. 114-127
Klaus Beck,
Vom Armen-, Leprosen- und Waisenhaus zur Fachklinik für Psychiatrie,
Psychotherapie und Neurologie - Das "St. Rochus-Hospital" in Telgte

S. 128-130
Hugo Schürbüscher,
Das Elisabeth-Krankenhaus in Beckum seit 1902

S. 130-131
Hugo Schürbüscher,
Das Vinzenzhaus in Beckum als Lazarett im Ersten Weltkrieg

S. 132-136
Gotthard Friedrich,
"Eines der allermodernsten und vollkommensten in ganz Westfalen". Aus der
Geschichte des St. Franziskus-Hospitals in Ahlen

S. 137-148
Erwin Buntenkötter,
Das St. Vitus-Hospital Everswinkel 1886-1976 - Vom Krankenhaus zum Wohnheim

S. 149-157
Paul Schwake,
Das St. Josef-Hospital in Ennigerloh - Die Umwandlung des Krankenhauses in
ein Seniorenheim

S. 158-160
Rudolf Barth,
Die Ärzte in Ennigerloh

S. 160-163
Egon Stutenkemper (?)/Rudolf Barth,
Das Marienhospital in Enniger - Vom Krankenhaus zur modernen Heilstätte

S. 164
Rudolf Barth,
Westkirchen - Ambulanzstation und Krankenversorgung

S. 165-173
Klemens Senger,
Das Ostenfelder Krankenhaus - Aus dem Tagebuch der ehemaligen
Ordensschwestern

S. 174-178
Fritz Hesselmann,
Das Josef-Stift in Sendenhorst - Vom Krankenhaus zur Fachklinik

S. 179-183
Fritz Hesselmann,
Das St. Josefs-Hospital in Albersloh

S. 184-189
Bernhard Lütkemöller,
Das Oelder Vereinslazarett im Ersten Weltkrieg

S. 189-191
Paul Leidinger,
151 Jahre Marien-Hospital in Oelde - Vom Hospital zum Fachkrankenhaus,

S. 192-202
Ansgar Russell,
Die Entwicklung des Gesundheitswesens in Sassenberg

S. 202-209
Simon Wiengarten,
Vom Beelener Krankenhaus St. Elisabeth Hospital zur Altenhilfeeinrichtung
Haus St. Elisabeth

S. 210-213
Jürgen Gojny,
Ein Konflikt im Ostbeverner Gesundheitswesen der Nachkriegszeit

S. 214-216
Ulrich Gehre, Einst Gesundheitszentrum im Südkreis. Als Bad Waldliesborn
noch zum Kreis Warendorf gehörte



III. Soziale Hilfsdienste im Kreis

S. 217-227
Ruth Nünning/Martin Schäpermeier,
Zur Entstehung des Malteser Hilfsdienstes in Deutschland, Westfalen und im
Kreis Warendorf

S. 228-232
Hermann-Joseph Schwerbrock,
Die Hospizidee - ein offener Umgang mit schwerer Krankheit, Sterben, Tod und
Trauer

S. 232-236
Walburga Altefrohne,
Hospiz - nicht nur ein Ort, sondern eine Lebenseinstellung. Die
Hospizbewegung in Warendorf

S. 237-238
Ulrich Gehre,
Indische Schwestern als Helferinnen in Deutschland - Der von Schwester Petra
Mönnigmann gegründete Orden "Dienerinnen der Armen"



IV. Geschichte im Kreis

S. 239-243
Bernhard Rudnick/Bernhard Stapel,
Die Ausgrabungen im Weitkamp in Oelde 2002-2004

S. 244-259
Hermann Mesch, Anion 955 - Einen 2005. Zum 1050. Ortsjubiläum des
Kirchdorfes Einen

S. 260-265
Wilhelm Laukemper, Priesterwirken in und aus Vellern auf der Basis der
Priesterbildung durch die Generationen

S. 266-275
Walter Tillmann,
Die Freifrau und der Pfarrer. Ein Rechtsstreit um separate Kirchenplätze in
Ostenfelde

S. 276-285
Jürgen Gojny,
Die industrielle Entwicklung der Stadt Ahlen von 1914 bis 1975

S. 285-294
Herbert Gövert,
Die Ausgrenzung der Juden im Amt Liesborn-Wadersloh in der NS-Zeit - Die
Rolle der Mitläufer

S. 295-298
Klaus Beck,
Der jüdische Friedhof in Telgte - Bestandsaufnahme und Neugestaltung

S. 298-306
Jürgen Gojny,
Die Rüstungsindustrie während des Zweiten Weltkriegs in Ahlen im Spiegel der
Berichte der Rüstungskommandos Osnabrück und Recklinghausen

S. 307-326
Jochen Rath,
Bomben auf Drensteinfurt - Verlauf und Hintergründe des Luftangriffs am 23.
März 1944



V. Künstler und Kunst

S. 327-342
Andreas Priever,
Vagabundierende Altäre. Anmerkungen zum Schicksal des Hochaltars und des
Heilig-Kreuz-Altars der ehemaligen Klosterkirche Liesborn

S. 343-348
Paul Schwake,
Das Bild der "Geburt Christi" in der St. Jakobuskirche in Ennigerloh

S. 348-353
Stefan Wittenbrink,
Die Medaillen auf die 700-Jahrfeier der Stadt Beckum 1924

S. 353-360
Alexandra Dolezych/Dagmar Schmidt,
Das Spätwerk Fritz Winters im Kunst-Museum Ahlen



VI. Plattdeutsche Leseecke

S. 362-372
Heinz Stratmann,
"Nu maakt an, dat Ji nao Huse kuemt, ik kuem no faken nog nao Teegte." -
Uese Kardinaol un de Liedensmoder von Teegte

S. 373-374
Maria Roppertz,
Plattdeutsche Gedichte



VII. Vereine, Politik und Nachrichten aus dem Kreisgebiet

S. 375-378
Wilhelm Bentfeld,
DIF - Deutsch-Irischer Freundeskreis e.V. im Kreis Warendorf

S. 378-384
Marc-André Burgdorf,
Kreis oder Landkreis? Das ist hier die Frage

S. 384-386
Norbert Kampelmann,
Seit 25 Jahre Behördenleiter: Dr. Wolfgang Kirsch

S. 387-390
Jochen Rath,
Landtagswahlen im Kreis Warendorf 2005

S. 391-394
Jochen Rath,
Bundestagswahlen im Kreis Warendorf 2005

S. 395-398
Edeltraud Klueting,
Augustin-Wibbelt-Plakette 2004 an Dr. Ulrich Gehre

S. 399-403
Nachrufe

S. 403-406
Hans Otte,
Der Kreisheimatverein auf Deutschlandtour. Unterwegs mit Wanderwart
Hans-Günther Fascies

S. 407-421
Nachrichten aus dem Kreis Warendorf und den Heimatvereinen

S. 422-426
Ulrich Gehre,
Der Kreis Warendorf im Spiegel der Jahreschronik 2004/2005


VIII. Buchbesprechungen und Literaturumschau zur Orts- und Kreisgeschichte

S. 428-438
Buchbesprechungen

S. 438-442
Jochen Rath,
Literaturumschau zur Orts- und Kreisgeschichte

S. 443-446
Vereinsadressen

S. 447-448
Autorenverzeichnis

S. 448
Inserentenverzeichnis

S. 448
Abkürzungsverzeichnis





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jan 24 13:45:28 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 24 Jan 2006 13:45:28 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_LWL_sucht_Exponate_f=FCr_Party-A?=
=?iso-8859-1?q?usstellung?=
Message-ID: s3d62f8d.015@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.01.2006, 12:50


AUSSTELLUNG

"Heut' laden wir uns Gäste ein"
LWL sucht Exponate für Party-Ausstellung

Wie haben die Westfalen in den vergangenen 60 Jahren mit Nachbarn, Verwandten und Freunden gefeiert, wenn es keinen besonderen Anlass wie Hochzeit, Geburtstag oder Namenstag zum Feiern gab? Diese Frage will die Wanderausstellung "Heut' laden wir uns Gäste ein" beantworten, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab dem Frühjahr 2007 in sieben westfälischen Museen zeigt. Für diese Schau sucht LWL-Ausstellungsmacherin Anke Wielebski noch Exponate.

"Ich bin auf der Suche nach Gegenständen, die man in der Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg verwendet hat, wenn man private Gäste bewirtet hat - egal ob im Wohnzimmer, im Garten, in der umdekorierten Garage oder im Partykeller. Das können Einrichtungs- und Dekorationsgegenstände, Einladungs- und Tischkarten, Bowle-Sets, Etageren für Snacks oder Fotos von Feiern sein. Ebenso freue ich mich über Berichte oder private Filme, die von den Feiern und deren Vorbereitungen handeln", so Wielebski. Dabei interessiere sie sich vor allem für mehr oder weniger spontane Feiern, zu denen man nur Gäste einlade, die man gerne um sich hat, ohne auf Verpflichtungen Rücksicht nehmen zu müssen, so die Ausstellungsmacherin weiter.

Die Ausstellung, die in Lüdinghausen (Kreis Coesfeld), Gütersloh, Rhede (Kreis Borken), Schmallenberg-Holthausen (Hochsauerlandkreis), Minden, Bielefeld und Datteln (Kreis Recklinghausen) zu sehen sein wird, will zeigen, welche Elemente der Feierkultur sich wie verändert haben und welche Konstanten es bei der Geselligkeit gibt. Wielebski sucht zum Beispiel Antworten auf die Fragen: Wie laden die Gastgeber ein? Was, wie zubereitet, gegessen und getrunken wird? Was bringen die Eingeladenen den Gastgebern mit?

Wer Gegenstände oder Berichte für die Ausstellung zur Verfügung stellen will, erreicht Anke Wielebski im LWL-Museumsamt unter Telefon 0251 591-4754 oder per Mail unter der Adresse anke.wielebski at lwl.org. Natürlich bekommen die Eigentümer ihre Party-Schätze nach der Ausstelung zurück.











From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jan 24 14:32:24 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 24 Jan 2006 14:32:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Film-Raritaeten aus den 1950er Jahren, Dortmund,
28.01.2006
Message-ID: s3d63a87.014@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 24.01.2006, 13:20


AKTUELL

"Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg"
Film-Raritäten aus den 1950er Jahren in der Ausstellung "Aufbau West"

Dortmund / Espelkamp (lwl). "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg." Dieses Motto galt nach Ende des Zweiten Weltkriegs für Neuanfang und Wiederaufbau. Denselben Titel trägt ein Film aus dem Jahr 1953, der für die Flüchtlingsstadt Espelkamp im Kreis Minden-Lübbecke wirbt. In der Hauptrolle: Horst Tappert. Der Film läuft in der aktuellen Sonderausstellung "Aufbau West". Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) noch bis 26. März im Westfälischen Industriemuseum in Dortmund präsentiert. Am kommenden Samstag (28.1.) ist er zusammen mit vier anderen Raritäten aus den späten 1940er und den 1950er Jahren beim Filmnachmittag auf der Zeche Zollern II/IV zu sehen.

Horst Tappert - der spätere "Derrick" - fährt in dem 15-Minuten-Streifen noch selbst den Wagen und hat in der Nähe von Espelkamp eine Panne. Während sein Auto repariert wird, laden Einheimische den Gestrandeten zu einem ausführlichen Spaziergang ein. Espelkamp wurde ab Juli 1949 auf dem ehemaligen Militärgelände einer Munitionsanstalt (MUNA) als Kooperationsprojekt der Evangelischen Kirche und des Landes NRW gegründet. Eigene Flüchtlingsstädte widersprachen ansonsten der Integrationspolitik des Landes. In Espelkamp sah man allerdings die Chance, einheimische Industrien dort anzusiedeln, wo motivierte und qualifizierte Kräfte auf Arbeit warteten. So entwickelte sich die Stadt zu einem modernen Industriestandort mit circa 28.000 Einwohnern.

Neben der staatlichen Hilfe trug insbesondere der Einsatz internationaler und nationaler Einrichtungen sowie karitativer und sozialer Organisationen dazu bei, den Vertriebenen in Espelkamp ein neues Zuhause zu geben. "Mit dem Engagement christlicher Hilfswerke wie der Schwedenhilfe oder den amerikanischen Mennoniten war auch die Basis zur Grundsteinlegung einer christlichen Siedlung gelegt. Man kann sagen, dass Espelkamp die erste soziale Stadtgründung der evangelischen Kirche war", erläutert Dr. Andreas Immenkamp aus dem Ausstellungsteam.


Zu sehen sind am Samstag ab 15 Uhr außerdem vier weitere Filme:

"Asylrecht. Report on the Refugee Situation" unter Regie von Rudolf W. Kipp. Der Tonfilm entstand 1948 und zeigt Menschen beim Überqueren der Zonengrenze, ihre Unterbringung in Lagern und Notunterkünften sowie ihre Versorgung und Überprüfung in den zentralen Durchgangslagern Nordrhein-Westfalens und Niedersachsens. Die britische Filmakademie zählte "Asylrecht" 1949 zu den sechs besten Dokumentarfilmen und die Filmbiennale in Venedig prämierte ihn im gleichen Jahr mit einer Sonderauszeichnung.

Von den neuen Pestalozzidörfern, die im Ruhrgebiet für die in den Bergbau angeworbenen Jugendlichen gebaut wurden, handelt der Film "Im Dorf der Berglehrlinge". Er entstand im Auftrag des Jugendheimstättenwerks um 1956 und ist eine Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm. Der Dokumentarfilm "Alltag nach dem Krieg" (1947) enthält ausschließlich Originalaufnahmen der Filmamateurin Elisabeth Wilms aus den Jahren 1945-1948 und zeigt die Lebensumstände in der kriegszerstörten Stadt Dortmund - kommentiert durch die Filmemacherin selbst. Mit ihrer 16-mm-Kamera hielt Elisabeth Wilms nach Kriegsende den Überlebenskampf in Dortmund fest: zerstörte Wohnungen, unterernährte und kranke Menschen, aber auch Selbsthilfe und die Unterstützung durch karitative Organisationen.

Mangelbehebung ist auch Thema des Kurzfilms "Die Zauberschere" (1948), wenn auch mit einer eher heiteren Note und einigen Vorschlägen, wie man mit Fantasie und Geschick dem Nachkriegsmangel an schicker Kleidung begegnen kann. Der Film wurde 1947 von der Junge-Fim-Union in Hamburg produziert, Regie führte Horst Beck.


INFO

Aufbau West - Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder
bis 26.3.2006
Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5, Dortmund-Bövinghausen
dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr
Sa, 28.1., 15 Uhr: Filmnachmittag. Raritäten aus den 1950er Jahren (nur Museumseintritt)






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jan 24 14:35:28 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 24 Jan 2006 14:35:28 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Vortrag=2C_Zech=3A_Nachkriegsges?=
=?iso-8859-1?q?chichte_der_Henrichsh=FCtte_Hattingen=2C_Hattingen=2C_27?=
=?iso-8859-1?q?=2E01=2E2006?=
Message-ID: s3d63b43.027@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 24.01.2006, 09:19


AKTUELL

"Zwischen Demontage und Wiederbelebung"
Vortrag zur Nachkriegsgeschichte der Henrichshütte Hattingen

Albanien, Frankreich, Griechenland, Großbritannien und das ehemalige
Jugoslawien: In diesen Ländern wurden nach 1945 demontierte Anlagen der
Henrichshütte aufgebaut, um die Reparationsansprüche der Siegermächte zu
befriedigen. Am Freitag, 27. Januar, erläutert der Historiker Björn Zech
im Hochofen-Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) um 20
Uhr die Geschichte der Henrichshütte Hattingen zwischen Demontage und
Wiederbelebung.

Die alliierten Demontagen deutscher Industrieanlagen gehören zum
Gründungsmythos der Bundesrepublik Deutschland. Nach den Zerstörungen
des Bombenkrieges folgte der Abbau bedeutender Produktionsanlagen und
sogar ganzer Werke, die als Reparationsleistungen im Ausland wieder
errichtet wurden. Auf wundersame Weise stieg Deutschland dennoch binnen
weniger Jahre nach dem Ende der Demontagen zu einer der führenden
Industrienationen der Welt auf.

Björn Zech fasst seine neuen Forschungsergebnisse dazu zusammen: "Die
bekannteste Erklärung für diese Entwicklung ist, dass vor allem
veraltete Produktionsanlagen demontiert und mit Hilfe alliierter Gelder
aus dem Marshallplan durch modernere Anlagen ersetzt wurden.
Gleichzeitig konnte angeblich ein Teil der Demontagen mit Hilfe der
Amerikaner erfolgreich abgewendet werden. Für beide Thesen fehlt jedoch
bis heute der wissenschaftliche Nachweis. Vor allem der gemeinsame Kampf
von Bevölkerung, Wirtschaft und Politik gegen die Demontagen hat sich
dabei fest im kollektiven Gedächtnis verankert. Ein Bild, das bis in die
Gegenwart verbreitet ist und dabei noch immer identitätsstiftend
wirkt."

Der Vortrag soll anhand der Henrichshütte in Hattingen zeigen, wie sich
die Demontagen - und der Abwehrkampf gegen sie - auf lokaler Ebene
tatsächlich vollzogen und welche langfristigen Auswirkungen sie für
den Wiederaufbau hatten. Dabei soll auch danach gefragt werden, welche
Rolle lokale Helden, die Alliierten und die großen Politik bei
Wiederaufbau der Hütte gespielt haben.


INFO

Der Vortrag beginnt um 20 Uhr und ist kostenlos. Im Vorfeld startet um
19 Uhr vom Foyer
aus eine Fackelführung im Hattinger LWL-Museums (Erwachsene 3,50 €,
Kinder 2 €).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 25 10:38:45 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Jan 2006 10:38:45 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, Januar 2006
Message-ID: s3d75d41.052@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 25.01.2006, 10:45


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
99. Jahrgang Nr. 1
Januar 2006
ISSN 0017-9787


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 4-6
Winkler, Herbert
Neue Vitalität für historische Stadtkerne
Einführung in die Thematik

S. 7-9
Schmersahl, Almut
Wohnen - Arbeit - Freizeit
Leben in unseren historischen Städten: Beispiele aus Lemgo

S. 10-12
Winkler, Herbert
Behutsam zur Attraktivität
Entwicklungen im historischen Stadtkern von Bad Salzuflen
zur Erhaltung seiner Vitalität





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 25 11:28:35 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Jan 2006 11:28:35 +0100
Subject: [WestG] [TOC] De Fitterkiste, Ausgabe 2005, Band 14
Message-ID: s3d763f8.039@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 25.01.2006, 11:55


SERVICE: TOC

"De Fitterkiste"
Geschichtliches aus Winterberg und seinen Dörfern
Band 14
Ausgabe 2005


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=225



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 9-17
Kuhne, Wilhelm
Ein Jesuitengrab in Niedersfeld
"Wo der Soldat fällt, dort wird er begraben"

S. 19-35
Opes, Friedrich
Der Evangelische Kirchenbauverein in Winterberg
Wie eine Kirchengemeinde entstand

S. 36f.
Gellrich, Benedikt
111 Jahre Stadtkapelle "Cäcilia" Winterberg
Älteste Musikkapelle der Großgemeinde feiert Geburtstag

S. 39-55
Kohl, Eddy
Wendezeiten
oder: Vom Mut, sein Glück zu suchen
Geschichte einer Winterberger Umsiedlerfamilie

S. 64-71
Michels, Elke
Bildstöcke und Feldkreuze in Niedersfeld

S. 87-99
Herold, Werner
Familiennamen im Kirchspiel Grönebach
ab dem 16. Jahrhundert

S. 111
Gellrich, Klaus
Oekumene 1779
oder "Von der Ketzerei absolutiert"






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Jan 25 15:34:21 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 25 Jan 2006 15:34:21 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Avi Primor in Muenster / Flaggen erinnern an
Nazi-Opfer, Muenster, 27.01.2006
Message-ID: s3d79a88.092@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Stadt Münster"
Datum: 25.01.2006, 14:58


AKTUELL

Flaggen erinnern an Nazi-Opfer

Zum "Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus" am Freitag,
27. Januar, stehen die Flaggen an städtischen Dienst- und Schulgebäuden
auf halbmast. Um 16.30 Uhr erfolgt eine Kranzniederlegung am Zwinger, um
17 Uhr schließt sich ein ökumenischer Gottesdienst in der
Dominikanerkirche an, um 18 Uhr spricht der ehemalige israelische
Botschafter Avi Primor auf dem Platz des Westfälischen Friedens
(Rathausinnenhof). Der 27. Januar ist Jahrestag der Befreiung des
Konzentrationslagers Auschwitz.





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Jan 25 17:09:52 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 25 Jan 2006 17:09:52 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Brakelmann: Adolf Stoecker als Antisemit,
Minden, 02.02.2006
Message-ID: s3d7b0f4.020@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Kirchenkreis Minden-Oeffentlichkeitsarbeit"
Datum: 25.01.2006, 15:40


AKTUELL

Adolf Stoecker als Antisemit

Einen Vortrag zum Thema "Adolf Stoecker als Antisemit" wird der bekannte Bochumer Sozialethiker und Zeitgeschichtler Professor Dr. Günter Brakelmann auf Einladung des Kirchenkreises Minden in Minden halten. Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung findet am 2. Februar, 19.30 Uhr in der Offenen Kirche St. Simeonis statt.

Adolf Stoecker hatte im 19. Jahrhundert für einen der damaligen Minden-Ravensberger Wahlkreise einen Sitz im Preußischen Landtag inne. Gleichzeitig hat er als begabter Rhetoriker, Hofprediger und Volksmissionar auch den Kreis Minden stark geprägt. Umstritten ist er vor allem Umstritten ist er vor allem wegen seines politisch benutzten Antisemitismus.

Professor Günter Brakelmann, der mehrere Aufsätze und monographische Abhandlungen über Stoecker verfasst hat, gilt als der Spezialist zu dem umstrittenen Theologen. Er wird sich in seinem Vortrag insbesondere dem Antisemitismus Stoeckers widmen, den er vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beleuchten wird. Günter Brakelmann wird die Äußerungen Stoeckers auch mit den antisemitischen Aussagen seiner Zeitgenossen vergleichen.


INFO

Offene Kirche St. Simeonis
Simeonskirchhof 1
32423 Minden






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Jan 25 17:12:05 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 25 Jan 2006 17:12:05 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel 2006, Heft 1
Message-ID: s3d7b16d.026@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ulrike Schulze Schwienhorst"
Datum: 25.01.2006, 15:42


SERVICE: TOC

Westfalenspiegel
2006
Heft 1

ISSN 0508-5942


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=33




FREIZEIT / TRENDS

Kurz und kompakt:
Winter in Westfalen
6

Stadtmuseum Beckum:
Kunst plus Karneval
Kleines Haus mit hohem Anspruch
8

Museen Lüdenscheid:
"Er gehört zu mir"
Ausstellung über die Liebe
10


KUNST / MUSIK / THEATER

Rosemarie Trockel:
Alles verwoben
Stricken für die Kunst
30

Westf. Kunstverein:
Dem besseren Austausche...
"Blick zurück nach vorne"
zum Jubiläum
32

Kurz und kompakt:
Ausgestellt
34

Glaskasten Marl:
Tanzende Bäume
Wechselspiel zwischen
Körper und Raum
36

Museum Huelsmann:
Treueschwüre auf Porzellan
Freundschaftstassen
des Biedermeier
37

Tomasz Adam Nowak:
Meister der Improvisation
Die hohe Kunst des Orgelspiels
38

Jens Thomas:
Nur keine Routine
"Pianist in Residence"
in Bochum
39

Kurz und kompakt:
Aufgeführt
40


LITERATUR

Thomas Krüger:
"Ein Gedicht muss
Zauberkraft entwickeln"
Autor legt dritten Lyrikband vor
41

Wiglaf Droste:
"Wörter tun mehr weh als Messer"
Satiriker mit Droste-Preis geehrt
44


Bücher
46


ZUR DISKUSSION

Stadtentwicklung:
"Wir brauchen geizfreie Zonen"
Sind Ein-Euro-Shops die Zukunft?
48


REGION

Friedrich von Bodelschwingh:
Ein "weißer Revolutionär"
Zum 175. Geburtstag des
"Bethel"-Gründers
52

Demographischer Wandel:
Der Weg ist das Ziel
Bundesweit erste
Projektbeauftragte
54

Otto Weddigen:
Von der Verfallszeit des Ruhmes
Herforder Kriegsheld
verehrt und vergessen
56

Mindener Stichlinge:
Gegen den Strom
Ältestes Amateurkabarett
wird 40 Jahre alt
58

SERIE: Marken aus Westfalen:
Mit Sicherheit Erfolg
Schließsysteme
der Firma Winkhaus
59

Kurz und kompakt:
Nachrichten
60


LEUTE

Ingolf Lück:
"War 'n schöner Abend"
Sein Herz schlägt für
"Arminia Bielefeld"
64

Inga und Annette Humpe:
Karrieren im Sauseschritt
Musiker-Schwestern
aus Herdecke
65



THEMA: Theater und Tanz

Bühnen in der Krise?:
Kämpfen statt jammern
14

Happy Birthday, Mozart:
Tor zur Seele
17

Matthias Zölle:
Bewegende Momente
18

Theatergeschichte:
Aufholjagd
22

Theo Lingen:
Der Theodor, der Theodor
24

Hans Dieter Schwarze:
"...das Leichte spüren"
25

Joachim Hermann Luger:
"Gern mal in der Heldenrolle"
26

Imogen Kogge:
"Ich zeig das jetzt"
28

Kay Metzger:
Knochenjob Landesbühne
29







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 26 09:00:58 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 26 Jan 2006 09:00:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bocholt: Loewenstein-Platz - Strassenschild
wird uebergeben
Message-ID: s3d89407.058@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Stadt Bocholt"
Datum: 25.01.2006, 17:27


AKTUELL

Löwenstein-Platz: Straßenschild wird übergeben

Am Vorabend zum "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" wird morgen, Donnerstag, in einer Feierstunde das Straßenschild am Bertold-Löwenstein-Platz übergeben. Beginn ist um 19 Uhr.

Der Bezirksausschuss Mitte hatte im Oktober 2005 die Benennung des Platzes * zwischen Osterstraße und Gasthausstraße, in Höhe der Commerzbank - nach dem jüdischen Kaufmann beschlossen.

Bertold Löwenstein war Eigentümer des Textilgeschäftes S.B. Löwenstein am Bocholter Ostermarkt. Er engagierte sich u.a. in der israelitischen Gemeinde. 1939 übernahm er den Vorsitz der Jüdischen Kultusvereinigung "Synagogengemeinde Bocholt /Westfalen". Am 10. Dezember 1941 wurden Bertold Löwenstein und seine Ehefrau Martha in das Ghetto von Riga deportiert und ermordet.

Bürgermeister Peter Nebelo wird das Schild übergeben und einige Worte sprechen. Anschließend wird Rektor a.D. Karl-Heinz Janzen den Namensgeber Bertold Löwenstein in einem Vortrag von Josef Niebur würdigen. Der Vortrag findet im anliegenden Textilgeschäft "Hebing" statt.
Zum "Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus" am Freitag, 27. Januar, stehen die Flaggen an städtischen Dienst- und Schulgebäuden auf halbmast.






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 26 10:19:38 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 26 Jan 2006 10:19:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Antrittsvorlesung des Historikers Prof. Dr.
Bernd Schoenemann, Muenster, 30.01.2006
Message-ID: s3d8a25c.025@lwlapp.itz.lwl.org

Von:
Datum: 26.01.2006, 09:25


AKTUELL

Geschichtskultur als Wiederholungsstruktur?
Antrittsvorlesung des Historikers Prof. Dr. Bernd Schönemann

Prof. Dr. Bernd Schönemann vom Institut für Didaktik der
Geschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität hält am 30.
Januar 2006 seine Antrittsvorlesung in Münster. Der Hochschullehrer
für Didaktik der Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der
Geschichtskultur spricht am Montag ab 11.15 Uhr im Hörsaal H 18 an
der Johannisstraße 12-20 über das Thema "Geschichtskultur als
Wiederholungsstruktur?".

Bernd Schönemann, Jahrgang 1954, hat in Göttingen Geschichte und
Germanistik studiert und wurde 1983 in Braunschweig promoviert. Er war
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Georg-Eckert-Institut für
internationale Schulbuchforschung in Braunschweig und am Institut
für Didaktik der Geschichte der Universität Münster, bevor er
eine Professur an der Universität Leipzig übernahm. Im Jahr 2000
wechselte er als Professor an das Historische Institut der
Universität Dortmund, von wo aus er an die Universität Münster
berufen wurde. Prof. Schönemann war und ist Mitglied zahlreicher
Kommissionen und Gutachtergruppen, darunter die deutsch-polnische
Schulbuchkommission und die Jury für den Schülerwettbewerb
deutsche Geschichte. Seit 1999 ist er Vorsitzender der Konferenz für
Geschichtsdidaktik in Deutschland.


INFO

Link: Institut für Didaktik der Geschichte
http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-dida/Schoenemann/schoenemann.shtml









From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 26 11:06:02 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Jan 2006 11:06:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neues Halbjahresprogramm im LWL-Roemermuseum Haltern
Message-ID: s3d8ad3d.035@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.01.2006, 13:25


AKTUELL

Neues Halbjahresprogramm im LWL-Römermuseum
Auf Tuchfühlung mit den Römern

Mit Programmen für die ganze Familie startet das Westfälische
Römermuseum Haltern in das neue Jahr. An den Wochenenden
begegnen die Besucher im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) historisch gewandete Personen, sehen
Filme über das Römische Reich oder kochen römische Speisen in
Workshops und Seminaren.

"Einmal im Monat schlüpfen die Museumspädagoginnen für
Führungen nicht nur in historische Gewänder, sondern auch in
entsprechende Rollen", charakterisiert Renate Wiechers vom
LWL-Museum die neuen Rundgänge. Zum Auftakt stellt die
"Ärztin Sabina" am 29. Januar um 14 und 15 Uhr die
Lebensbedingungen der Legionäre vor. Sie erläutert, wie ihre
männlichen Kollegen im Römerlager Haltern Erkrankte oder
Verwundete nach den Regeln der ärztlichen Kunst behandelten
und wenn nötig, ins Valetudinarium - in das Krankenhaus des
Römerlagers - einwiesen.

Weiter geht es mit dieser Reihe am 19. Februar, dann gewährt
die "Schankwirtin Cynthia" Einblick in die Freizeit der Legionäre.
Am 19. März treffen die Besucher den "Legionär Fenestela" in
voller Ausrüstung und Bewaffnung, am 9. April stellt der
"Töpfer P. FLOS" seine Produkte vor. Am 14. Mai erfahren die
Besucher vom "Centurio Marcus Caelius" wie die Römer ihre
Toten bestatteten, und am 11. Juni berichtet der "Tribun Gaius
Munatius Crispus" von seinem ersten Militäreinsatz in Germanien.

Neben diesen neuen Rundgängen finden bewährte Programme
und Führungen statt. Jeden Sonntag bietet das Westfälische
Römermuseum Veranstaltungen für die ganze Familie. Entweder
sind die Führungen so konzipiert, dass sie für Kinder ab zehn
Jahren geeignet sind oder es werden parallel Programme für
Erwachsene und Kinder angeboten. "Wir wollen besonders am
Wochenende interessante Angebote für alle Altersstufen
bereithalten, um ein lohnendes Ziel für Familien zu bleiben", so
Museumsleiter Dr. Rudolf Aßkamp.

So werden beispielsweise am 5. Februar die Saturnalien, der
"römischen Karneval", wieder lebendig. In der Führung "... und
es regiert der Würfelbecher" erfahren Erwachsene und Kinder
ab zehn Jahren, dass die Römer - vom Sklaven bis zum Kaiser -
vom Würfelspiel infiziert waren. Doch nur an den Saturnalien im
Monat Dezember waren Glücksspiele um Geld erlaubt.
Entsprechend regierte an diesen Tagen der Würfelbecher. Diese
Führung passt besonders gut in die Karnevalszeit, denn die
römischen Saturnalien erinnern an die "tollen Tage" der Gegenwart.

Am 26. Februar erfahren Erwachsene in der Führung "Spuren im
Sand" wie Archäologen die Spuren der Römer in Haltern finden,
ausgraben und untersuchen. Auch wenn Häuser und Befestigungen
aus Holz, Lehm und Erde heute nicht mehr erhalten sind, können
Wissenschaftler zahlreiche Rätsel der Vergangenheit entschlüsseln.
Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren können in der gleichen
Zeit römische Nüssespiele ausprobieren.

Für Besucher, die ihr Wissen über die Zeit der Römer und Germanen
vertiefen wollen, gibt es ganztägige Workshops und Seminare zu
speziellen Themen. Hier kann man am 26. und 27. Februar einen
germanischen Bogen bauen, am 11. März die römische Küche
probieren oder am 25. März römische Glasperlen herstellen.

Im Museumskino bringen Filme das Leben im Römischen Reich
näher: "Brot und Spiele" (12.2.) informiert über Gewalt und
Unterhaltung in der Antike, "Römer zwischen Alpen und Nordmeer"
(12.3.) über die Eroberungszüge der Römer, "Wagenrennen"
(16.4.) und "Colosseum" (4.6.) ebenfalls über Unterhaltung und
"Varusschlacht" (1.5.) über die legendäre Schlacht im Teutoburger
Wald im Jahre 9 n.Chr.

Auch der Internationale Museumstag am 21. Mai steht im Zeichen
der Varusschlacht. Jugendliche im Alter von zehn bis zwölf Jahren
können für ein brandaktuelles Extrablatt über die Schlacht
recherchieren und das Geheimnis einer Maske lüften, die
Archäologen entdeckt haben.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich außer für Workshops und
Seminare.
Das vollständige Programm ist im Internet unter
www.roemermuseum-haltern.de einsehbar.


INFO

Anmeldung und Kosten für die Kurse:
Anmeldung während der Öffnungszeiten des Museums unter
02364 9376-0. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Kosten inklusive
Material und Museumseintritt:

Bogenbau: 26. bis 27. Februar, jeweils 9 bis 18 Uhr, 160 Euro pro Person
Römische Küche: 11. März, 11 bis 17 Uhr, 45 Euro pro Person
Römische Glasperlen: 25. März, 10 bis 18 Uhr, 55 Euro pro Person

Eintrittspreise:
Erwachsene 3 Euro
Kinder 1,50 Euro
Familien 7 Euro
Ermäßigungsberechtigte 1,80 Euro

Westfälisches Römermuseum Haltern
Weseler Str. 100
45721 Haltern am See
Tel. 02364 9376-0
www.roemermuseum-haltern.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 9 bis 17 Uhr,Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 26 11:11:31 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Jan 2006 11:11:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Holocaust-Gedenktag: Kranzniederlegung in Annen
Message-ID: s3d8ae8b.091@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster" info at presse-service.de
Datum: 26.01.2006, 10:12


AKTUELL

Universitätsstadt Witten

Holocaust-Gedenktag: Kranzniederlegung in Annen
Wittener sind zur Teilnahme eingeladen

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages legen Bürgermeisterin
Sonja Leidemann, der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen
Gesellschaft, Klaus Lohmann und der Vorsitzende des
Freundeskreises der Israelfahrer, Karlheinz Dressel, am Freitag
(27.1.) um 14 Uhr einen Kranz am ehemaligen KZ-Außenlager
Buchenwald an der Immermannstraße in Annen nieder. Alle
Wittenerinnen und Wittener sind zur Teilnahme herzlich
eingeladen. Der Holocaust-Gedenktag erinnert an die über
sechs Millionen Opfer des nationalsozialistischen Völkermords.
1996 erklärte Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar
zum nationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.
Er solle als "nachdenkliche Stunde inmitten der Alltagsarbeit"
erlebt werden. An öffentlichen Gebäuden werden die Flaggen
am Freitag (27.1.) wegen des Holocaust-Gedenktages auf
Halbmast gesetzt.


INFO

Kontaktdaten:
Stadt Witten
Postfach 22 80
58449 Witten
Pressesprecher Jochen Kompernaß
Telefon: 02302 / 581-1330
Mobil: 0172 / 2737325
Telefax: 02302 / 581-1339
Internet: http://www.witten.de
Email: presse at witten.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 26 11:24:14 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Jan 2006 11:24:14 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Stadtmuseum zeigt Alltagsobjekte aus den Jahren 1940
bis 1950, Muenster, 26.01.-02.04.2006
Message-ID: s3d8b168.075@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster" info at presse-service.de
Datum: 25.01.2006, 10:04


AUSSTELLUNG

Aus der bitteren Not geboren
Stadtmuseum zeigt Alltagsobjekte aus den Jahren 1940 bis 1950

Sie sind Ausdruck des Mangels und der Not. Und doch spiegeln
sie zugleich den Überlebenswillen und den Erfindungsreichtum
der Münsteraner: Alltagsobjekte der Jahre 1940 bis 1950 stehen
im Blickpunkt einer kleinen Ausstellung, die das Stadtmuseum ab
Donnerstag, 26. Januar, zeigt.

Kriegswirtschaft und Bombenschäden ließen die Versorgung ständig
schlechter werden, bis sie nach Kriegsende endgültig zusammenbrach.
Es fehlte schlichtweg an allem - an Lebensmitteln, Kleidung,
Haushaltsgerät, an Werkzeug, Heizmaterial und Rohstoffen.

Neben Notstandsmaßnahmen der Besatzungsmächte und Hilfen aus
dem Ausland waren Eigeninitiative und Ideenreichtum zum Überleben
gefragt. Und das lässt sich an den Objekten ablesen. Da wurden
Flakgranathülsen zu Milchkannen verarbeitet. Essgeschirr entstand
aus ungewöhnlichen Materialien wie Bakelit. Heiß begehrt waren die
Care-Pakete aus den USA. Sie gönnten den Menschen einen kurzen
Ausbruch aus Hunger und Not.

Mit dieser Präsentation wirft das Stadtmuseum Münster ein weiteres
Schlaglicht auf die zehn wohl bittersten Jahre der jüngeren Geschichte
Münsters, die auch im Fokus der aktuellen Fotoausstellung "Die bitteren
Jahre" stehen. Bis zum 2. April sind die Alltagsobjekte in der ersten
Etage des Stadtmuseums ausgestellt.

Fotos: Einen solchen Becher oder Essgeschirr musste jedes Kind zur
Schulspeisung mitbringen. Für viele war dieses durch internationale Hilfe
finanzierte Mittagessen die einzige richtige Mahlzeit des Tages.

Heiß begehrt waren die Care-Paket aus den USA. Sie ermöglichten den
Menschen einen kurzen Ausbruch aus Hunger und Not der ersten
Nachkriegsjahre.

Notzeiten
http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=51695

Notzeiten
http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=51697


INFO

Kontaktdaten:
Herausgeberin: Stadt Münster
Presse- und Informationsamt
48127 Münster
Telefon: 0251 / 492 1300 - 02
Fax 0251 / 492 7712
Internet: http://www.muenster.de/stadt/medien






From muhl at uni-muenster.de Thu Jan 26 12:04:05 2006
From: muhl at uni-muenster.de (Hans Muehl)
Date: Thu, 26 Jan 2006 12:04:05 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2006/02
Message-ID: 43D8ACA5.60606@uni-muenster.de>

Von: "Hans Mühl"
Datum: 26.01.2006, 12:03


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. *2006/02* für den Zeitraum *07.01.2006* bis
zum *13.01.2006* mit insgesamt *62* Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf * frühere, aber noch verfügbare Listen*, die
ebenfalls eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&
Z3950=off&Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 26 14:39:48 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 26 Jan 2006 14:39:48 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Denkmalforum Suedwestfalen, Meinerzhagen, 14.03.2006
Message-ID: s3d8df5b.099@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Susanne Thomas"
Datum: 26.01.2006, 14:27


TAGUNG

Tagung des Denkmalforums Südwestfalen

Am 14. März tagt das Denkmalforum Südwestfalen in der Kornbrennerei Krugmann zu dem Thema "Tag des offenen Denkmals 2006 - Historische Gärten und Parks als Spielräume für Jung und Alt". Beginn der Veranstaltung ist 10.00 h. Aufgrund des weit gefassten Themas sind nicht nur Sachkundige aus der Denkmal-/Heimatpflege eingeladen, sondern auch Interessenten aus dem Bereich Stadtmarketing, Tourismus und kulturelle Bildung.

Anmeldungen nimmt das Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen beim Kulturamt des Märkischen Kreises unter E-Mail: servicebuero at kulturregion-swf.de; Tel.: 0 23 91 / 9 66 - 70 66; Fax: 0 23 91 / 9 66 - 71 66 entgegen. Diese Tagung wird im Rahmen des Projektes "MehrKultur 55 +" des Institutes für Bildung und Kultur (www.ibk-kultur.de/senioren) veranstaltet.


Das Denkmalforum Südwestfalen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die abwechslungsreiche und einmalige Denkmallandschaft der Regionen Hagen, Ennepe-Ruhr-Kreis, Märkischen Kreis, Kreis Olpe sowie Kreis Siegen-Wittgenstein besser für die verschiedenen Generationen unserer Gesellschaft zu erschließen und zu beleben sowie in ihrer Funktion als Austausch- und Kommunikationsplattform die Aktiven aus dem Bereich Denkmalpflege zu vernetzen.

Dazu gehört unter anderem als mittelfristiges Ziel die gemeinsame Darstellung und Gestaltung des Tages des offenen Denkmals in der Region. Der Tag des offenen Denkmals 2006 steht unter dem bundesweiten Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz "Rasen, Rosen und Rabatten. Historische Gärten und Parks." Der geplante Vortrag des Vertreters der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. (www.dggl.org) Dirk Schelhorn über die Projekte des Arbeitskreises Spielräume soll den Teilnehmern Input für ihre eigene Veranstaltungen auch über den Tag des offenen Denkmals hinaus liefern.

Die DGGL ist ein ist gemeinnütziger und bundesweiter Verein, der sich über den Erhalt und die Förderung der Landschaftskultur und des Landschaftsbildes für grün- und umweltpolitische Ziele sowie die Schaffung von künstlerisch gestalteten Freiräumen in Stadt und Land einsetzt.

Innerhalb der DGGL kümmert sich der Arbeitskreis Spielräume um Unterstützung und Entwicklung von Konzepten zum kinderfreundlichen Planen, Handeln und Bauen unter dem Aspekt die "Stadt als bespielbarer Raum" - Integration, Akzeptanz und Beteiligung von Kindern".

Im Rahmen der Tagung des Denkmalforums Südwestfalen erfahren die Teilnehmer vor allem, wie Gartenkultur als öffentliche Räume für die verschiedenen Generationen ausgestaltet werden können und bekommen Möglichkeit zur Schaffung von Spielmöglichkeiten in der Natur und im öffentlichen Raum aufgezeigt. Daneben sollen denkbare Konzepte zur Entwicklung von Spiel-, Erlebnis- und Aufenthaltsflächen als Qualitätsmerkmale und verbindliche Ziele zur Familienfreundlichkeit in der Kulturregion vorgestellt werden.

Als Abschluss der Veranstaltung wird eine fachkundige Führung durch die Kornbrennerei Krugmann angeboten.


INFO

Ort
Kornbrennerei Krugmann GmbH & Co.KG
Krim 2
58540 Meinerzhagen

Weitere Informationen zum Denkmalforum, die Einladung sowie die Protokolle finden Sie unter: www.denkmalforum.kulturregion-swf.de.






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 26 14:43:52 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 26 Jan 2006 14:43:52 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Arbeitskreis Technikgeschichte, Freudenberg,
20.02.2006
Message-ID: s3d8e041.025@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Susanne Thomas"
Datum: 26.01.2006, 14:27


Arbeitskreis Technikgeschichte trifft sich im Technikmuseum Freudenberg

Der neu gegründete Arbeitskreis Technikgeschichte in der Kulturregion Südwestfalen (Hagen, EN-Kreis, Kreis Olpe, Märkischer Kreis, Kreis Siegen-Wittgenstein) trifft sich am 20.02.06 um 14.00 h im Technikmuseum Freudenberg. Hauptthema dieses Treffens ist die Vorbereitung einer generationsübergreifenden Veranstaltungsreihe unter dem Motto "Industriegeschichte für Jung und Alt".

Aktive Vereine, Museen und alle, die Lust auf Mitarbeit an diesem Thema haben, sind herzlich zu diesem Treffen eingeladen.
Als weitere Themen sind auch die Gründung eines Netzwerkes Industrie-/Technikgeschichte in Südwestfalen, sowie gemeinsame Werbemaßnahmen vorgesehen.


INFO

Technikmuseum Freudenberg
Olper Str. 5
57258 Freudenberg
URL: http://www.technikmuseum-freudenberg.de

Die Organisatoren bitten um rechtzeitige Anmeldung beim Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen beim Kulturamt Märkischer Kreis, Tel.: 0 23 52 / 9 66 - 70 66; Fax: 0 23 52 / 9 66 - 71 66, e-mail: servicebuero at kulturregion-swf.de

Die komplette Einladung sowie das Protokoll zur letzten Sitzung erhalten Sie als Download auf der Internetseite www.kulturregion-swf.de.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Initiative der Kulturregion Südwestfalen im Rahmen des Projektes "MehrKultur 55+" (www.ibk-kultur.de/senioren) des Instituts für Bildung und Kultur in Remscheid. Der Dialogmoderator Hans Adolf Müller steht Ihnen für weitere Informationen zur Verfügung und hilft bei der Vernetzungsarbeit: Tel./Fax: 0 23 54 / 14 62 32, e-mail: mueller-vandersluys at web.de.






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jan 27 14:52:47 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 27 Jan 2006 14:52:47 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Forschungskolloquium zur mittelalterlichen
Geschichte Osnabruecks
Message-ID: s3da33cb.020@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Kehne, Birgit, Dr."
Datum: 27.01.2006, 12:50


TAGUNG

Der im vergangenen Oktober unter dem Dach des Vereins für Geschichte und
Landeskunde von Osnabrück gegründete Arbeitskreis Stadtgeschichte
veranstaltete am 21.01.2006 sein erstes Forschungskolloquium, das sich in
diesem Jahr mit sechs Vorträgen der mittelalterlichen Geschichte Osnabrücks
widmete.

Etwa dreißig Wissenschaftler(innen) aus den Bereichen Geschichte,
Archäologie und Bauforschung versammelten sich auf Einladung des
Arbeitskreises Stadtgeschichte am vergangenen Samstag im Ratssitzungssaal
des Osnabrücker Rathauses, um im internen Kreis neue Forschungsergebnisse
und -ansätze zum mittelalterlichen Osnabrück vorzustellen und zu
diskutieren. Organisiert und moderiert wurde die Tagung von den
Koordinatoren des Arbeitskreises, Dr. Karsten Igel und Dr. Nicolas Rügge.
Die starke Beteiligung von Wissenschaftlern aus Münster und dem übrigen
Westfalen dokumentierte die Bedeutung, die der Osnabrücker Stadtgeschichte
im Rahmen der westfälischen Geschichte zukommt, wie auch Prof. Werner
Freitag, Inhaber des Münsteraner Lehrstuhls für westfälische
Landesgeschichte, am Rande der Tagung anmerkte. In ihrem Grußwort betonte
Dr. Birgit Kehne, Leiterin des Staatsarchivs Osnabrück und Vorsitzende des
Historischen Vereins, dass der Osnabrücker Verein mit der
Justus-Möser-Gesellschaft und dem neu gegründeten Arbeitskreis
Stadtgeschichte nun über zwei der Forschung gewidmete Sektionen verfüge, was
für einen regionalen Geschichtsverein als große Ausnahme gelten könne. Auch
wenn an diesem Tag Osnabrück allein im Mittelpunkt stand, strebt der
Arbeitskreis eine enge Einbeziehung der übrigen Städte des ehemaligen
Hochstifts an.

Nach einer kurzen Einführung von Dr. Karsten Igel wurde das Kolloquium mit
einem Vortrag von Ellinor Fischer eröffnet, die seit dem vergangenen Herbst,
gefördert vom niedersächsischen Kultusministerium, im Rahmen ihrer
Dissertation die zahlreichen Ausgrabungen zur frühmittelalterlichen Domburg
Osnabrücks auswertet. Neben der bisherigen Forschungsgeschichte und den
Ergebnissen der jüngsten Grabungen an der Schwedenstraße konnte sie erste
Deutungsperspektiven ihrer Arbeit präsentieren. Simone Heimann stellte
danach ihr Bamberger Dissertationsvorhaben zur Ausbildung von Architekten im
11. und 12. Jahrhundert vor, bei dem Bischof Benno II. von Osnabrück als
einer der bekanntesten bauenden Bischöfe des 11. Jahrhunderts im Mittelpunkt
steht. Bezogen auf Osnabrück allerdings kamen der Vortrag und die folgende
Diskussion zu dem Ergebnis, dass Benno II. an seinem Bischofssitz wohl
weniger durch herausragende bauliche Leistungen als durch seine berüchtigten
Urkundenfälschungen hervorgetreten sei.

Die beiden folgenden Vorträge
wandten sich zwei der bedeutendsten, aber noch zu wenig erforschten
kirchlichen Einrichtungen des mittelalterlichen Osnabrücks zu. Tobias Crabus
betrachtete, ausgehend von seiner gerade in Münster abgeschlossenen
Doktorarbeit, das Verhältnis zwischen dem Kollegiatstift St. Johann und der
Stadt, insbesondere aber der Neustadt, in der St. Johann die dominierende
Kirche war. Er kam dabei auch zu dem Befund, dass die Neustadt in der
Osnabrücker Geschichtsforschung bislang nicht ihrer Bedeutung entsprechend
berücksichtigt worden sei. Dem Benediktinerinnenkloster auf dem
Gertrudenberg widmete Prof. Gudrun Gleba, zur Zeit Vertreterin des
Lehrstuhls für mittelalterliche Geschichte an der Universität Osnabrück,
ihren Vortrag. Anschaulich schilderte sie, wie das Kloster gleichsam immer
näher an die Stadt heranrückte und fast integriert wurde, aber auch die
unterschiedlichen Sichtweisen auf dieses Verhältnis von Seiten der Stadt und
des Klosters, das stets auf eine gewisse Distanz bedacht war.

Michael James Hurst, Leiter des vom Archäologischen Arbeitskreis Osnabrück getragenen
Projektes zur Erforschung der Osnabrücker Steinwerke, bot einen
eindrucksvollen und engagierten Einblick in die Entwicklung der Osnabrücker
Steinwerke, die angesichts ihrer großen Zahl und ihrer Bauweise auch im
überregionalen Zusammenhang als bedeutende Zeugnisse mittelalterlichen
Bauens angesehen werden müssen. In seweinem abschließenden Vortrag zur
"Verortung von Herrschaft in der Stadt" skizzierte Dr. Karsten Igel, wie
sich das Verhältnis von Stadt und Bischof, der verschiedenen Gruppen der
Bürgerschaft untereinander und der beiden Teilstädte Osnabrücks, Alt- und
Neustadt, in der Gestalt und den Bauten der Stadt ausdrückte. Hier zeigte
sich auch, dass das Verhältnis von Alt- und Neustadt keineswegs so
konfliktfrei war wie in der bisherigen Forschung dargestellt, sondern die
Selbständigkeit der Neustadt schon zu Beginn des 15. Jahrhunderts durch die
Ratsmehrheit der größeren Altstadt stark eingeschränkt wurde.

Das gesamte Kolloquium wurde von regen Diskussionen der Vorträge begleitet,
die auch in den Pausen intensiv weitergeführt wurden. Dabei lobten die
Teilnehmer vor allem den fruchtbaren Austausch zwischen Geschichte,
Archäologie und Bauforschung, der sich anlässlich der ersten Osnabrücker
Tagung dieser Art bot und der unbedingt weitergeführt werden sollte. Ein
wichtiges Fazit lag in der Feststellung, dass die Erforschung des
mittelalterlichen Osnabrücks im Vergleich zu anderen Epochen zwar gut
vorangeschritten sei und die Forschung auch weiterhin erfolgversprechende
Ansätze zeige, aber die Osnabrücker Neustadt bislang zu stiefmütterlich
behandelt worden ist. Daher planen der Verein für Geschichte und Landeskunde
von Osnabrück und sein Arbeitskreis im kommenden Jahr, in dem sich die
Vereinigung von Alt- und Neustadt zum 700. Mal jährt, eine öffentliche
Tagung zur Geschichte der Neustadt zu veranstalten.


INFO

Dr. Birgit Kehne
Vorsitzende des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V.
c/o Staatsarchiv, Schloßstr. 29, 49074 Osnabrück
0541/3316211
Birgit.Kehne at nla.niedersachsen.de