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From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Aug 2 15:46:11 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 02 Aug 2005 15:46:11 +0200
Subject: [WestG] [POS] Muenster, Landeskonservator Westfalen-Lippe
Message-ID: s2ef954b.010@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Susanne Grumann",
Datum: 02.08.2005


POSITION

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist Träger des Westfälischen
Amtes für Denkmalpflege mit Sitz in Münster. Zum 01.02.2006 ist dort
die Stelle

der Landeskonservatorin /
des Landeskonservators

zu besetzen. Der Dienstposten ist nach der Besoldungsgruppe B 2 Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) bewertet.

Das Westfälische Amt für Denkmalpflege nimmt gemäß § 22 Denkmalschutzgesetz NRW die gesetzlichen Aufgaben der Baudenkmalpflege in Westfalen-Lippe wahr. Mit einem Bestand von rd. 60 Personalstellen berät es die Städte und Gemeinden als Untere Denkmalbehörden sowie die Kreise und die drei Bezirksregierungen als Obere Denkmalbehörden.

Der Landeskonservatorin / Dem Landeskonservator obliegt die Personalführung der Beschäftigten des Amtes, die Steuerung der fachlichen Arbeit sowie die Vertretung der westfälischen Denkmalpflege in überregionalen Zusammenhängen.

Für die Leitung des Westfälischen Amtes für Denkmalpflege wird
daher eine Persönlichkeit mit herausragender fachlicher Qualifikation, mehrjähriger Erfahrung in der Baudenkmalpflege und überdurchschnittlicher Einsatzbereitschaft gesucht. Ein mit der Promotion abgeschlossenes Hochschulstudium der Fachrichtungen Kunstgeschichte, Architektur oder einer benachbarten Disziplin wird vorausgesetzt, Leitungserfahrung wäre von Vorteil. Wir erwarten die Fähigkeit zum konzeptionellen Denken, eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit in internen wie externen Zusammenhängen, Personalführungskompetenz und Entscheidungsfreude. Die Führung und fachliche Steuerung des Amtes erfordert gleichermaßen hohe Integrationsfähigkeit und überzeugendes Durchsetzungsvermögen.

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Für telefonische Auskünfte steht der Kulturdezernent, Herr Landesrat Prof. Dr. Teppe, zur Verfügung (Tel.: 0251 592-233).

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 26/05 bis zum 01.09.2005 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -
48133 Münster






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Aug 2 15:55:25 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 02 Aug 2005 15:55:25 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Transferarbeiten zur Ausbildung des wiss. Archivars
Message-ID: s2ef977f.045@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Fischer, Ulrich"
Datum: 29.07.2005


LITERATUR

Transferarbeiten im Netz

Am Ende der Ausbildung zum wissenschaftlichen Archivar steht für die Referendare die Erarbeitung einer Transferarbeit, die sich laut Prüfungsordnung mit spezifischen aktuellen Fragestellungen des Ausbildungsarchivs beschäftigen soll. Vier dieser Transferarbeiten aus dem letzten Ausbildungszyklus hat das Landesarchiv NRW Staatsarchiv Münster jetzt auf seinen Internet-Seiten publiziert. In ihnen widmen sich die damaligen Referendare Fragestellungen, die einige der Kernprobleme des gegenwärtigen Archivwesens berühren.

- Im Einzelnen legt Andreas Berger eine umfassende vergleichende Untersuchung der gegenwärtig in Deutschland eingesetzten Archivsoftwarepakete vor, in der er diese einer Kritik unter funktionalen und softwareergonomischen Gesichtspunkten unterzieht.

- Ulrich Fischer entwickelt in seiner Transferarbeit Möglichkeiten zur Digitalisierung handschriftlicher Findmittel und unterwirft diese zusammen mit bestehenden Verfahren einer Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsanalyse.

- Peter Worm beschäftigt sich vor dem Hintergrund der am Staatsarchiv Münster erhobenen Daten mit Benutzer- und Benutzungsstrukturen in den letzten zehn Jahren.

- Mathias Jehn schließlich zeigt am Beispiel von 1501 Prozessverfahrensakten der Staatsanwaltschaft Bochum Möglichkeiten und Grenzen der statistischen Samplebildung bei der Überlieferungsbildung im Bereich von Massenakten auf.


Die Arbeiten finden Sie jetzt im pdf-Format auf der Seite des Staatsarchivs Münster in der Rubrik "Informationen und Service" im Punkt "Service-Angebot" unter "Aktuelle Transferarbeiten":

http://www.archive.nrw.de/archive/script/infserv/texte/haupt.asp?Nr=1&Tnr=1411


INFO

Ulrich Fischer
Landesarchiv NRW Staatsarchiv Münster
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251-39004435
Fax: 0251-39925051
E-Mail: ulrich.fischer at lav.nrw.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Aug 2 15:58:31 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 02 Aug 2005 15:58:31 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel, 2005, Heft 4
Message-ID: s2ef9839.062@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ulrike Schulze Schwienhorst"
Datum: 02.08.2005, 13:52


SERVICE: TOC

Westfalenspiegel
Ausgabe 4/2005


FREIZEIT / TRENDS

Kurz und kompakt:
Sommer in Westfalen

Hippomaxx:
"Haus des Pferdes"
Einzigartiges Museum in Münster

"Pferde-Stärken"
Aktionstage im Münsterland

Bergbaumuseum:
Erinnerungen ans
schwarze Gold
Seit 75 Jahren in Bochum


KUNST / MUSIK / THEATER

"Zwischen Tür und Angel":
Treppauf, treppab zur Professorenkunst
Kunstakademie im Dialog mit der Museumssammlung in Münster

Erwin Eisch:
"Transparenz hat mich nie interessiert"
Glasmuseum in Gernheim präsentiert renommierten Glaskünstler

"Die kleine Nationalgalerie":
Werke aus den Beständen der Alten Nationalgalerie
in Dortmund

Im Dialog:
"Blind Date"
im Münsterland
Deutsch-chinesisches Kunstprojekt

Classic Clips:
Klassische Musik zum kostenlosen Herunterladen

"Turandot" auf Schalke:
Der Rasen ist rot...
Heiße Liebe: Theater und Fußball

Elmar Goerden:
"Auf der Bühne
ist alles erlaubt"
Neuer Intendant am
Schauspielhaus Bochum

Westfalia Picta:
Zeitreise durch
das Ruhrgebiet
Ortsansichten vor 1900


LITERATUR

Internet:
Autorensuche per Mausklick
Zwei neue Datenbanken
geben Auskunft

Jürgen Noltensmeier:
Markenzeichen: Maskerade
Ein Meister des schrägen Humors

Noltensmeier: Rauch
Erzählung aus dem Band
"Tweedhosen-Astronaut"


ZUR DISKUSSION

NRW ohne Kulturministerium:
Kleine Lösung, kompetent besetzt
Der neue Staatssekretär Grosse-Brockhoff


REGION

Verwaltungsreform:
Anders * aber wie?
NRW-Regierung will Dreiteilung

Westfalen erfahren:
Aufgesattelt
Westfalen-Initiative lädt zur Radtour

60 Jahre Kriegsende:
Kurt Gerstein
Ein Leben voller Widersprüche

Westfälische Provinzial:
Fusionsaktivitäten im grünen Bereich
Gutes Gesamtergebnis

Reformation in Lippe:
Gottesdienst mit Folgen
Sonderregelung in Lemgo


SERIE: Marken aus Westfalen
Über sieben Brücken musst du gehen
ErfurtRaufaser aus Schwelm

Wesel-Datteln-Kanal:
60 Kilometer Geschichte
Schwimmende Ausstellung


SERIE: Westfalens Extreme
Stadt der Rekorde
Tief im Westen: Isselburg und Anholt


LEUTE

Peter Thorwarth:
Gut beobachtet
Kultfilme aus dem Revier

Renate Kampmann:
Doppelter Einsatz
Krimiautorin schreibt Drehbücher

Schwerpunkt THEMA: Wald * mehr als Bäume

Ein Streifzug:
O schöner, grüner Wald

Der Wald und sein "Image":
...da haust ein Räuberpack

WaldSkulpturenWeg:
Wanderlust und Kunstgenuss

Hans Wald:
"Schafft mir das Holz weg"

Carsten Breder:
Der Förster im Altenau-Tal

Waldpädagogik:
"Mein Freund, der Baum"

Forst und Holz:
Unterschätzte Boombranche

Handwerksmuseum Hiddenhausen:
Wo gehobelt wird








From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 3 12:59:09 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Aug 2005 12:59:09 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter, Soester Anzeiger, Juli 2005
Message-ID: s2f0bfa9.012@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 03.08.2005, 13:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter -
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage: Soester Anzeiger
2005
Juli
Nr. 321
o. Seitenangaben


Göbel, Christian F.
Kunst im Dienst des Glaubens und der Verkündigung
Der Kunstmaler Christian Göbel (1904-1964) setzte
die Tradition der christlichen Kunst fort (Schluss)

Pieper, Roland
Historische Klöster im Kreis Soest
Das Augustiner-Kanonissenstift Lippstadt

Beaugrand, Günter
"Was nicht ewig ist, das ist nichts!"
Sonderausstellung im Museum Heimathaus Münsterland
Telgte erinnert an Kardinal von Galen

Hinke, Wilhelm
"Wir versanken immer wieder in einer Schmutzmasse"
Das Reisen in der "Postkutschenzeit" war früher mehr
eine Tortur als ein Vergnügen

Platte, Hartmut
Die Familie von Boeselager auf Schloss Höllinghofen
Aus der Geschichte einer alten westfälischen Adelsfamilie
im nordwestdeutschen Raum (Schluss)

Gabriel, Peter
Wilhelmine Henters Lieblingsfach war die Gartenarbeit
Wie ein junges Mädchen 1919 die Haushaltungsschule
der West. Frauenhilfe in Soest erlebte (2)






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Aug 4 10:47:31 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 04 Aug 2005 10:47:31 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Witten=3A_KZ-Au=DFenlager_-_Juge?=
=?iso-8859-1?q?ndliche_wollen_700_Pflanzen_setzen?=
Message-ID: s2f1f252.082@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Stadt Witten",
Datum: 04.08.2005


AKTUELL

KZ-Außenlager: Jugendliche wollen 700 Pflanzen setzen
Soziales Projekt im Rahmen des Weltjugendtages

Im Rahmen des Weltjugendtages 2005 in Köln werden 23 junge Menschen - 17 aus Danzig, vier aus Posen, einer aus Warschau und einer aus Santiago de Chile - in der katholischen Kirchengemeinde St.Vinzenz von Paul zu Gast sein. Die Kirchengemeinde plant, in Zusammenarbeit mit der Stadt Witten am 13. August mit diesen jungen Menschen unter dem Leitwort "Under construction - bau mit an einer gerechten Welt" ein soziales Projekt im KZ-Außenlager in Witten-Annen zu starten.

Wittens Denkmalpfleger Martin Jakel: "Es sollen 700 Pflanzen in Form von Heckenabgrenzungen und Blumenstreifen auf dem KZ-Außenlager von den Jugendlichen gesetzt werden. Die Pflanzenzahl 700 orientiert sich an der Zahl der KZ-Häftlinge, die hier gefangen waren." Da Pflanzzeiten zu beachten sind, werden jetzt zunächst nur 350 Liguster-Heckenpflanzen in den Boden gebracht. Im November sollen dann andere Jugendliche weitere 350 Osterglocken-Zwiebeln pflanzen, die immer im Frühjahr aufblühen werden. Dadurch wird die symbolische Zahl 700 erreicht.

Das Wittener Betriebsamt bereitet die Pflanzstreifen bodentechnisch auf, die Pflanzen werden von der Kirchengemeinde finanziert. Derzeit wird das Gelände an der Immermannstraße schon von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Betriebsamt für die Aktion vorbereitet.


INFO

Stadt Witten
Postfach 22 80
58449 Witten

Pressesprecher Jochen Kompernaß
Telefon: 02302 / 581-1330, Mobil: 0172 / 2737325
Telefax: 02302 / 581-1339
Internet: http://www.witten.de
E-Mail: presse at witten.de







From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 9 11:54:02 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Aug 2005 11:54:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Exkursion des Forums Geschichtskultur zu
ausgewaehlten Bahnhoefen im Ruhrgebiet, 03.09.2005
Message-ID: s2f89977.077@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)",
Datum: 08.08.2005, 10:49
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


AKTUELL

Exkursion zu ausgewählten Bahnhöfen im Ruhrgebiet
Samstag, 3. Sptember 2005, 11-17 Uhr

Der Auftakt der diesjährigen Exkursion des Forums Geschichtskultur erfolgt
um 11 Uhr im Rheinischen Industriemuseum Oberhausen mit einer Führung zur
Eisenbahnentwicklung im Ruhrgebiet und einer anschließenden Besichtigung
des Museumsbahnsteigs sowie des Hauptbahnhofs unter der Leitung von Dr.
Burkhard Zeppenfeld (RIM). Der Oberhausener Hauptbahnhof wurde 1930-34 im
Stil der klassischen Moderne errichtet, entworfen von dem Bahnhofsplaner
der Reichsbahndirektion Essen, Herrn Reichsbahnoberrat Herrmann. Im Rahmen
der IBA Emscher Park wurde das Empfangsgebäude stilgerecht vor einigen
Jahren erneuert.

Von dort aus geht es - natürlich - mit der Bahn weiter zum Hauptbahnhof
Wanne-Eickel. Einst zählte der dortige Verschiebebahnhof mit mehr als 70
parallelen Gleisen und einer Länge von vier Kilometern zu den größten des
Ruhrgebietes. Zu einer Besichtigungstour rund um den Bahnhof empfängt uns
Ralf Swoboda.

Dritte Station der Tour ist der Hauptbahnhof in Bochum, wo Martin Schack
Bahnhofs-Entwürfe der 1950er Jahre vorstellen wird. Noch heute zählt der
Bochumer Hauptbahnhof mit seiner verglasten Empfangshalle, die von einer
schmetterlingsförmig gekrümmten Stahlbetonplatte überdacht wird, zu den
bedeutendsten Bahnhofs-Neubauten der Bundesbahn.

Letzte Station wird der Dortmunder Hauptbahnhof sein, an dem Thomas Parent
anhand historischen Postkartenmaterials die vielfältigen Veränderungen
dieses westfälischen Verkehrsknotenpunktes nachzeichnen wird: vom
Tudorstil-Inselbahnhof in der Nähe der mittelalterlichen Femelinde über den
Repräsentationsbau der Jahrhundertwende bis zur Jetzt-Situation im
Spannungsfeld zwischen Montan-Symbolik, Kommerzialisierung und
unzu-reichender Funktionalität. Gegen circa 17 Uhr wird die Exkursion zu
Ende gehen.


INFO

Vorbereitungsteam:
Susanne Abeck, Stefan Nies, Dr. Thomas Parent

Kostenbeitrag:
5 Euro, freie Teilnahme für Forum-Mitglieder.
Bitte entrichten Sie die Teilnahmegebühr am Tag der Veranstaltung.
Im Preis sind nicht die Kosten für die Fahrt mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln enthalten, mit denen die Gruppe zu den einzelnen Stationen
fahren wird.

Anmeldung:
Anmeldung bis zum 25. August 2005:
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.
Emscherallee 11, 44369 Dortmund
Fax: 0231 / 931122-10
Email: forum at geschichtskultur-ruhr.de

Rückfragen:
0231 / 931122-90






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 9 11:26:09 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Aug 2005 11:26:09 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Landesausstellung Herne zeigt spaete Funde aus
der Balver Hoehle, Herne, 23.09.2005.-05.02.2006
Message-ID: s2f892ef.000@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 08.08.2005, 10:46


AUSSTELLUNG

Alter Westfale in alter Kiste
Späte Funde aus der Balver Höhle ab September in der
Landesausstellung in Herne

Alle fünf Jahre präsentieren die Fossilienforscher und
Archäologen in Nordrhein-Westfalen ihre aktuellen
Forschungsergebnisse und die wichtigsten Funde der
Öffentlichkeit. In der Landesausstellung "Von Anfang
an - Archäologie in Nordrhein-Westfalen" zeigt das
Westfälische Museum für Archäologie in Herne ab dem
23. September über 35.000 Objekte aus 320 Millionen
Jahren. Einige der wichtigsten Exponate stellt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als Träger
des Museums in einer Serie vor.

Im Gegensatz zu den anderen Objekten in der
Landesausstellung in Herne sind die Fundstücke aus der
Balver Höhle (Märkischer Kreis) alles andere als neu:
Bereits 1939 ausgegraben, lagen sie jahrzehntelang in
Kisten in den Archiven des Westfälischen Museums
für Archäologie in Münster und des Sauerlandmuseums in
Arnsberg. Dass aber auch in alten Kisten noch so
manche Überraschung verborgen sein kann, zeigen die
neuen Untersuchungen an den über 80.000 Fundstücken
aus der größten offenen Gebirgshöhle Deutschlands.

Um die Bedeutung dieses wichtigen Fundplatzes nach dem
Umzug des LWL-Archäologiemuseums nach Herne angemessen
darzustellen, wurde 2003 eine erneute Sichtung der
alten Funde aus der Balver Höhle notwendig. Dabei
haben die Wissenschaftler ein menschliches
Schädelfragment datiert. Das Ergebnis ließ staunen:
Statt der vermuteten 3.000 Jahre, ergab die so
genannte Radiokarbondatierung ein Alter von etwa
10.400 Jahren. Dieser Mensch war demnach schon in der
frühen Mittelsteinzeit gestorben. In den alten
Kisten verbarg sich damit einer der derzeit ältesten
direkten Nachweise eines modernen Menschen (Homo
sapiens) in Westfalen.

Die Funde aus der ersten systematischen Grabung von
1939 lagen fast 60 Jahre lang unbeachtet in den
Archiven. Die Grabung war damals notwendig geworden,
da in der Balver Höhle seit den 1830er Jahren der
phosphatreiche Boden als Dünger für die umliegenden
Felder abgebaut wurde. Dadurch waren viele
archäologisch wichtige Schichten bereits zerstört, als
die Forscher sich für diesen Fundplatz interessierten.
Trotz der über einhundert Jahre dauernden Nutzung der
Balver Höhle durch den Düngerabbau machten sie aber
noch zahlreiche Funde: Insgesamt wurden 50.000 Knochen
von Tieren und Menschen und 35.000 Steinwerkzeuge
entdeckt.

Vor allem für Reste von eiszeitlichen Tieren ist die
Höhle bekannt: von Mammut und Nashorn über
Riesenhirsch, Wisent und Eisfuchs bis hin zu
Pantherkatzen und Vögeln. Allein die
Höhlenbärenknochen konnten über einhundert
verschiedenen Individuen zugeordnet werden. Die Bären
hielten ihren Winterschlaf in der Höhle. In dieser
Zeit sind viele von ihnen verhungert oder an
Krankheiten gestorben. Auf einigen Bärenknochen aus
einer Schicht mit 60.000 Jahren alten Neanderthaler-
Steinmessern fanden die Forscher jetzt mit Hilfe von
Mikroskopen Schnittspuren, die von der Zerlegung der
Tiere zeugen. Dass Neanderthaler auch die großen und
gefährlichen Höhlenbären jagten, war bis jetzt nur
spärlich belegt.

Bereits die frühen Ausgräber bezeichneten eine
Fundschicht als "Mammutschicht". In ihr fanden sich
Knochen von ebenfalls mehr als einhundert Mammuts und
Werkzeuge der Menschen, die vor 60.000 Jahren hier
lebten. Aber auch Funde aus weit jüngerer Zeit
stammen aus der Höhle, wie zum Beispiel die Reste
eines Kult- moder Bestattungsplatzes aus der
vorrömischen Eisenzeit, also aus den letzten
Jahrhunderten v. Chr.

LWL-Museumsleiterin Dr. Barbara Rüschoff-Thale: "Die
Balver Höhle war ein Ort, den Menschen und Tiere seit
über 60.000 Jahren aus den verschiedensten Gründen
immer wieder aufsuchten. Und dass der moderne Mensch
sich nur schwer der Faszination einer solchen Höhle
entziehen kann, beweisen die zahlreichen
Veranstaltungen in der Höhle vom
Klassik-Konzert bis zum Auftritt der Rapband 'Die
Fantastischen Vier'."

Etwas "Höhlengefühl" gibt es auch für die Besucher im
Archäologiemuseum in Herne: Aus originalen Materialien
wurde hier die Balver Höhle für die Dauerausstellung
inszeniert. In der Landesausstellung sind zusätzlich
viele Funde aus der Balver Höhle zum ersten Mal für
die Öffentlichkeit zugänglich.


INFO

"Von Anfang an - Archäologie in Nordrhein-Westfalen"
23. September 2005 bis 05. Februar 2006
Westfälisches Museum für Archäologie in Herne,
Europaplatz 1
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 bis 17 Uhr
Donnerstag 9 bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag 11 bis 18 Uhr
www.museum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 10 15:11:26 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Aug 2005 15:11:26 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BKONF=5D_Judah_und_Jud=E4er=2C_Internati?=
=?iso-8859-1?q?onale_Experten_werden_in_Muenster_erwartet=2C_12=2E08=2E-1?=
=?iso-8859-1?q?5=2E08=2E2005?=
Message-ID: s2fa192c.041@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster",
Datum: 10.08.2005, 15:20


TAGUNG

Tagung über Judah und Judäer
Internationale Experten werden Mitte August in Münster erwartet

Das 4. Jahrhundert v. Chr. ist das bisher unbekannteste Kapitel in der
Geschichte Israels. Anhand neuer Funde möchten Wissenschaftler mehr
Licht in diese Epoche bringen. Hierzu werden Mitte August 27
internationale Experten, darunter Archäologen, Epigraphiker,
Historiker und Bibelwissenschaftler aus Israel, USA, Kanada und
Europa, in Münster erwartet.Die internationale Konferenz vom 12. bis
15. August steht unter dem Thema "Judah und Judäer im 4. Jh. v. Chr.
(Judah and Judaeans in the Fourth Century). Von den Ergebnissen
erhoffen sich die Wissenschaftler unter anderem neue Einblicke in die
Datierung der Kanonisierung der mosaischen Thora.

Veranstalter der Tagung im Agora-Tagungsort am Aasee sind Prof. Dr.
Rainer Albertz von der Evangelisch- Theologischen Fakultät der
Universität Münster und Prof. Dr. Oded Lipschits von der
Abteilung Archaeology of Jewish History der Universität Tel Aviv.
Die Tagung, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
unterstützt wird, findet unter dem Dach des Centrums für
Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraumes (GKM) der
Universität Münster statt.

Dieses Centrum wurde 2003 gegründet und ging aus dem
Sonderforschungsbereich "Funktion von Religion in antiken
Gesellschaften des Vorderen Orients" hervor. An der Universität
Münster sind besonders viele Disziplinen angesiedelt, die sich mit
der Forschung und Lehre des östlichen Mittelmeerraums
beschäftigen. Griechenland, Kleinasien, Syrien, Mesopotamien, Iran,
Israel, Palästina, Ägypten, Arabien und Nordafrika stellen die
Verbindung zwischen Orient und Okzident dar. Ihre Kulturen prägten
nicht nur die Geschichte dieser Region, sondern auch die Geschichte
ganz Europas.


INFO

Link: Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen
Mittelmeerraums
(http://www.uni-muenster.de/CentrumGKM/)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 11 15:30:04 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Aug 2005 15:30:04 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Duelmener Heimatblaetter, Heft 1/2005
Message-ID: s2fb6f17.073@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 11.08.2005, 15:30


SERVICE: TOC

Dülmener Heimatblätter
52. Jahrgang
Heft 1/2005

Seiten nach Auswahl (AS)


S. 2-6
Kruck, Otto
1945 - Dülmen vor 60 Jahren

S. 7-11
Schlieker, Hans Rudolf
Tagebucheinträge vom Kriegsende 1945

S. 12-21
Wewering, Richard
Fanfarenzug 1978 Buldern e.V.
Kurzchronik zum 25-jährigen Jubiläum

S. 26-30
Rabich, Dietmar
Der Heimatverein im WWW 2004

S. 31-38
Oldenburg, Ralf
Die Beziehungen des Dichters Max von
Spiessen zu Dülmen

S. 39-42
Hillermann, Ludger
Wer die Zukunft will, muss die Vergangenheit kennen
Überlegungen zum Abschied

S. 43-47
Werp, Wolfgang
Neuerscheinungen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 11 15:12:14 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Aug 2005 15:12:14 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder,
Dortmund, 18.09.2005-26.03.2006
Message-ID: s2fb6ad7.013@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 10.08.2005, 15:25


AUSSTELLUNG

Aufbau West - Neubeginn zwischen Vertreibung
und Wirtschaftswunder
Ausstellung im Westfälischen Industriemuseum
Zeche Zollern II/IV

Im Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV gehen
die Aufbauarbeiten für die Sonderausstellung "Aufbau West"
in die heiße Phase. In dieser Woche wurden die ersten Exponate
in das historische Werkstattgebäude des ehemaligen Bergwerks
gebracht. In seinem Dortmunder Museum zeigt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab 18. September,
welchen Beitrag Flüchtlinge und Vertriebene zum Wiederaufbau
in Westdeutschland leisteten und wie sie gemeinsam mit den
Einheimischen den oft schwierigen Neuanfang bewältigten.
"Arbeitskräfte, Know-how und Unternehmergeist aus dem Osten
haben maßgeblich zum hiesigen Wirtschaftswunder beigetragen",
betont Projektleiterin Dr. Dagmar Kift.

Über zehn Millionen Menschen kamen nach 1945 in die westlichen
Besatzungszonen. "Sie leben jetzt seit 60 Jahren hier und es ist
Zeit, einmal diesen Teil ihrer Geschichte zu thematisieren", so die
Wissenschaftlerin. Das forderten auch viele Vertriebene beim
"Tag der Heimat" am vergangenen Samstag in Berlin. Bei diesem
Treffen stand allerdings die Frage im Mittelpunkt, wie der
Vertreibung gedacht werden soll.

Für die Schau hat das Ausstellungsteam 50 Zeitzeugen befragt
und 800 Exponate zusammengetragen. Das Spektrum reicht
vom Plüschtier bis zum Drahtwebstuhl, vom Streichholzbriefchen
bis zum Bahnwaggon, vom historischen Radiospot bis zum Heimatfilm.

Schwerpunkt ist die Entwicklung in Nordrhein-Westfalen, wo sich
die Schlüsselindustrien für den Wiederaufbau befanden und Ende
der 1950er Jahre fast jeder fünfte Einwohner aus dem Osten kam.
Hier ersetzten Flüchtlinge und Vertriebene die in der Montan- und
Bauindustrie fehlenden Arbeitskräfte. In der Textil- und
Bekleidungsindustrie, der Glasbranche und im Maschinenbau siedelten
sie als Unternehmer neue Produktionszweige an. "Aufbau West"
stellt Beispiele aus diesen Branchen vor und lenkt immer wieder den
Blick auf einzelne Lebensgeschichten. "Die Ausstellung holt
Erinnerungen aus der Binnenwelt regionaler Heimatstuben heraus
und verknüpft sie mit der Erfolgsgeschichte der Bundesrepublik",
schreibt Schirmherrin Dr. Christina Weiss, Beauftragte der
Bundesregierung für Kultur und Medien, in ihrem Grußwort zum Katalog.


INFO

Aufbau West. Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder
18.9.2005 bis 26.3.2006
Westfälisches Industriemuseum
Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Öffnungszeiten Di - So 10-18 Uhr
Mehr Informationen unter www.ausstellung-aufbau-west.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 11 15:05:48 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Aug 2005 15:05:48 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Strafvollzug in Nordrhein-Westfalen (1945-1977),
Duesseldorf, 25.08.-14.10.2005
Message-ID: s2fb695e.093@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail",
Datum: 11.08.2005, 15:15
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


AUSSTELLUNG

Ausstellung "Strafvollzug in Nordrhein-Westfalen (1945-1977)"
des Hauptstaatsarchivs Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf,
25. August bis 14. Oktober 2005

Eröffnungsveranstaltung am 1. September 2005, 19.00 Uhr
in der Justizakademie, Recklinghausen

Immer wieder steht der Strafvollzug im Mittelpunkt des
öffentlichen Interesses: Seitens der Bevölkerung und
gesellschaftlicher Institutionen werden höchst
unterschiedliche und oftmals widerstreitende Erwartungen
und Forderungen an den Stravollzug herangetragen. So die
nach der Erfüllung des berechtigten Sicherheitsbedürfnisses
einerseits, nach einem rechtmäßigen und menschenwürdigen
Umgang mit Strafgefangenen und deren Resozialisierung
andererseits.

In den letzten sechzig Jahren hat es weitreichende Entwicklungen
und Reformen des Strafvollzugs gegeben, vieles ist erreicht
worden. Die Wahrnehmung des Strafvollzugs in der Öffentlichkeit
hat sich gewandelt:

Die Ausstellung des Hauptstaatsarchivs "Strafvollzug in
Nordrhein-Westfalen (1945-1977)", zeichnet einen Teil dieser
Entwicklung nach. Sie ist ab dem 25.08.2005 in der Justizakademie
des Landes Nordrhein-Westfalen in Recklinghausen zu sehen. Die
Ausstellung gibt Anlass, Rückschau zu halten auf den Weg, den der
Strafvollzug in Nordrhein-Westfalen seit 1945 genommen hat, aber
auch, sich eröffnende Perspektiven zu beleuchten.

Zu einem interessanten Abend im Rahmen der
Eröffnungsveranstaltung am 1. September 2005 (19.00 bis 20.30 Uhr,
Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen,
Gustav-Heinemann-Haus, in Recklinghausen) lade ich Sie herzlich ein:
Herr Dr. Pilger vom Staatsarchiv Düsseldorf wird die Geschichte des
Strafvollzugs in Nordrhein-Westfalen skizzieren und Einblicke in die
Entstehung der Ausstellung geben, danach wird die weitere Entwicklung
des Strafvollzuges zum individuellen Behandlungsvollzugaufgezeigt.
Im Anschluss besteht Gelegenheit zu einem gemeinsamen Rundgang
durch die Ausstellung und einem intensivem Austausch unter
fachkundiger Leitung.


INFO

Die Ausstellung kann ab dem 24.08.2005 in den Räumen der
Justizakademie besichtigt werden.

Ort:
Justizakademie des Landes
August-Schmidt-Ring 20
45665 Recklinghausen
Telefon: 02361 481-0
Telefax: 02361 481-141
E-Mail: verwaltung at jak.nrw.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 12 11:21:27 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Aug 2005 11:21:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 14.07.-11.08.2005
Message-ID: s2fc863e.059@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 12.08.2005, 11:30


SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe 14.7.-11.8.2005

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" einen
weiteren Service an: eine Zusammenfassung von Museums- und Archiv-
Nachrichten des Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred
Hartmann erstellt wird. [MW]


Nachrichten aus Südwestfalen vom 11.08.2005

Museen sind Hit des Regen-Sommers (07:32)

Die Museen und Ausstellungen in Südwestfalen profitieren vom schlechten Sommerwetter. In der Lüdenscheider "Phänomenta" werden derzeit täglich doppelt so viele Eintrittskarten verkauft wie im vergangenen August. Auch das Sauerlandmuseum in Arnsberg und das Schieferbergbau-Museum in Schmallenberg-Holthausen werden als trockene Freizeit-Alternative von Urlaubern und Einheimischen verstärkt besucht. Urlauber im Raum Winterberg sorgen auch im "Wintersportmuseum" in Neuastenberg für Andrang. Auch hier hat sich die Besucherzahl durch die Regenfälle verdoppelt. Zwei Drittel der Gäste sind Urlauber aus den Niederlanden und Belgien, berichten Museumsmitarbeiter. Die Verdreifachung der Besucherzahlen im Siegerlandmuseum liegt nach Einschätzung der Mitarbeiter aber nicht am "Museums-Wetter", sondern an der derzeitigen Picasso-Ausstellung.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 11.08.2005

Uneinigkeit über Fördermittel (06:42)
Die Zukunft des "Dortmunder U" ist weiter ungewiss. Die SPD-Fraktion im Rat äußerte sich besorgt über Pläne des neuen NRW-Bau-Ministers Oliver Wittke, die Landes-Förderung des Umbaus der ehemaligen Union-Brauerei zum Museumsturm auf den Prüfstand zu stellen. Wittke hatte angekündigt, auch das Bahnhofsprojekt 3do und den Phoenix-See noch einmal zu prüfen.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.08.2005

Regierungspräsident Diegel in Hagen (06:35)
Der neue Regierungspräsident Helmut Diegel kam gestern Abend zu seinem Antrittsbesuch nach Hagen. Dabei versicherte er Hagens SPD-Oberbürgermeister Peter Demnitz, die gute Zusammenarbeit seiner Behörde mit der Stadt fortzusetzen. Die Geburts- und Heimatstadt des langjährigen CDU-Kreisvorsitzenden ist hoch verschuldet und steht unter der Haushaltsaufsicht der Arnsberger Bezirksregierung. Als erste Amtshandlung brachte Diegel drei Bewilligungsbescheide über knapp 500.000 Euro mit - unter anderem für das geplante Emil-Schumacher-Museum.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 05.08.2005

Retrospektive Charlotte Posenenske (08:38)
Die Retrospektive der Künstlerin Charlotte Posenenske in Siegen findet große Beachtung: Mehr als 2500 Besucher sahen in den vergangenen zwei Monaten die Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst. Auch die überregionale Presse und Kunstfachmagazine berichteten ausführlich. Die Ausstellung bietet erstmals einen Überblick über das Gesamtwerk der vor 20 Jahren gestorbenen Künstlerin aus Frankfurt. Sie ist noch bis zum 28. August in Siegen zu sehen.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 04.08.2005

Museumsdirektor geht nach Berlin (11:23)
Der langjährige Direktor des Hagener Karl-Ernst-Osthaus-Museums, Michael Fehr, wird Professor an der Berliner Universität der Künste. Er soll dort das Fach Museumswissenschaften aufbauen. Der 56-Jährige hatte seit 1987 die Geschicke des Hagener Museums geleitet. Die Stadt und er hatten seinen Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen beendet. Fehr räumt seinen Posten Ende September.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 29.07.2005

Kleine Nationalgalerie erfolgreich (17:25)
Die Ausstellung Kleine Nationalgalerie im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte wird gut besucht. Im ersten Monat sahen 3000 Kunstliebhaber die Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts. Das Museum rechnet jährlich mit rund 40.000 Besuchern.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 28.07.2005

Bochum: Schiffsbau im Bergbaumuseum (10:36)
Im Deutschen Bergbaumuseum in Bochum ist für den Mittag eine Schiffstaufe geplant. Zimmerer haben in den Museums-Werkstätten ein Handelsschiff der Bronzezeit in Originalgröße nachgebaut. Ab Oktober ist das Schiff dann in einer Sonderausstellung über den Rohstoff-Handel in der späten Bronzezeit zu sehen.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 23.07.2005

Museum feiert ersten Geburtstag (07:43)
In Gronau haben gestern Abend rund 600 Besucher das einjährige Bestehen des Rock- und Popmuseums gefeiert. Die Veranstalter hatten mit 1500 Jubiläumsgästen gerechnet. Seit der Eröffnung vor einem Jahr haben rund 30.000 zahlende Zuschauer das Museum besucht, das von der Stadt Gronau einen Jahreszuschuss von knapp einer Million Euro erhält.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 22.07.2005

Höhlenmuseum Iserlohn wird umgebaut (08:05)
In Iserlohn hat der Umbau des Höhlenmuseums begonnen. Im früheren Gasthaus neben der Dechenhöhle wird für 320.000 Euro eine Schau aufgebaut, die kindgerecht über die Entstehung von Höhlen und die Beziehung zwischen Menschen, Tieren und Höhlen informieren wird. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung bezahlt mit 200.000 Euro den Großteil des Projektes. Außerdem werden einige Arbeiten von Mitgliedern des Fördervereines Dechenhöhle ehrenamtlich durchgeführt. Das Höhlenmuseum soll im April nächsten Jahres eröffnet werden.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 21.07.2005

Michael Fehr hört auf (16:20)
Michael Fehr, der Leiter des Karl-Ernst-Osthaus-Museums in Hagen hört auf. Der Vertrag werde "in gegenseitigem Einvernehmen" zum 30. September aufgelöst, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Der 56-jährige Kunstgeschichtler hatte das Museum 18 Jahre lang geleitet. Nach Expertenansicht kommt die Trennung überraschend, da sich die Auseinandersetzungen um den Bau eines Schumacher-Museums in Hagen mit der Entscheidung für die Museumsgründung gelegt hatten. Leiter des neuen Museums soll der Sohn des Hagener Malers Emil Schumacher, Ulrich Schumacher, werden.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 21.07.2005

Bochum: Nachschlagewerk zu Bergbaufilmen (11:35)
Das Archiv des Deutschen Bergbaumuseums Bochum stellte heute ein umfassendes Nachschlagewerk zu Bergbaufilmen der Öffentlichkeit vor. Auf über 900 Seiten listet das Buch mehr als 2.300 Filmtitel rund um das Thema Bergbau und Kohle auf. Ob ein Film über die Geschichte der Grubenlampe, eine Dokumentation über den Bergbau in Australien oder über den 1. Deutschen Bergmannstag in Herne * in diesem Nachschlagewerk findet sich so ziemlich alles, was in vielen Jahrzehnten auf Super-Acht, U-Matic oder VHS-Filmmaterial zum Thema Bergbau gebannt wurde. Zielgruppen sind Historiker und Filmarchivare, denen damit der Zugang zur Archivquelle *Film" erleichtert werden soll. Gedacht ist es aber auch für Journalisten oder Museen, die für ihre Zwecke nach speziellen Dokumentationen Ausschau halten. Das Buch ist das Ergebnis eines fünfjährigen Forschungsprojektes, das mit finanzieller Unterstützung der Volkswagen-Stiftung die Rolle des Mediums Film rund um das Thema Bergbau untersuchte.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.07.2005


Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.07.2005

1 Jahr Rock 'n' Popmuseum (11:47)
Das Rock- und Popmuseum in Gronau wird heute ein Jahr alt. Gefeiert wird am Wochenende mit einem großen *Umsonst-und-draußen-Programm" für Kinder und Familien sowie zahlreichen Konzerten. Seit der Eröffnung vor einem Jahr haben rund 40.000 Menschen das Museum besucht.




Nachrichten aus dem Münsterland vom 19.07.2005

Viele Besucher in Ausstellung (17:17)
Mehr als 50.000 Menschen haben bereits die Herculaneum-Ausstellung im Römermuseum in Haltern besucht. Der Landwirtschaftsverband Westfalen Lippe als Veranstalter ist mit den Besucherzahlen zufrieden. Die Schau mit über 170 Exponaten läuft noch bis zum 14. August.


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 12 11:07:32 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Aug 2005 11:07:32 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, Juli 2005
Message-ID: s2fc82f9.070@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 12.08.2005, 11:15


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschridt des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
98. Jahrgang Nr. 7
Juli 2005
ISSN 0017-9787


Inhalt in Auswahl [AS]

S. 97f.
Linde, Roland
Von Lehnsherren und Schutzheiligen-
Talle im Mittelalter

S. 99f.
Rügge, Nikolaus
Die Höfe in Röntorf und Osterhagen

S. 100f.
Stiewe, Heinrich
Kirche, Dorf und Rittergut
Historische Gebäude in Talle und Umgebung

S. 102f.
Lenniger, Margit
Die Entwicklung Talles in der Neuzeit

S. 104f.
Pohl, Hans
50 Jahre Heimat- und Verkehrsverein Talle

S. 112-114
"reformieren-streiten-bekennen"
Wie die Landeskirche ihre Geschichte auffrischt

S. 114
Lux-Althoff, Stefanie
Die neue Sachlichkeit als Spiegel der Gesellschaft
Werke aus dem Sprengel Museum Hannover
Ausstellung in der Städtischen Galerie/Museum in Schwalenberg






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 15 13:36:22 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Aug 2005 13:36:22 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 8/2005
Message-ID: s3009a6f.025@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 15.08.2005, 13:40


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
66. Jahrgang
August 2005
Heft 8/2005

Seiten in Auswahl (AS)


S. 261-273
Diekmann, Frank J.
Prof. Otto Intze und die märkische Jubach-Talsperre

S. 283-285
Lanser, Klaus-Peter
Dinosaurier, Reptilien und andere
Ein Grab aus der Unterkreidezeit in einer Karstspalte
im Sauerland

S. 286f.
anon.
Der "Feldzug" der Altenaer gegen Grafschaft Hohenlimburg

S. 288-294
Hüning, Erdmute
Heimatpost






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 16 15:11:56 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Aug 2005 15:11:56 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Die Warte, Nr. 126, Sommer 2005
Message-ID: s3020244.048@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 16.08.2005, 15:15


SERVICE: TOC

Die Warte
Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter
Sommer 2005
Nr. 126
ISSN 0939-8686

Seiten in Auswahl (AS)


S. 2-6
Siebeck, Dieter
Die Dritte von rechts:
Die Tänzerin und Schauspielerin Maria Litto (1919-1996)

S. 7f.
Multhaupt, Hermann
Spiegelbild der Grundelemente des Lebens
Der "Lebensgarten" in Amelunxen ist voller symbolischer
Kraft und Tiefe

S. 9-12
Prieur, Jutta
Sauhirten, Mittelknechte und Küchenmägde
Das Gesinde des Klosters Böddeken

S. 13-15
Börste, Norbert
Tonpfeifen aus dem Neuhäuser Schlossgraben
Markenpiraterie im 18. und 19. Jahrhundert

S. 17f.
Waldhoff, Johannes
Der Bildhauer Will Hanebal-
seine Arbeiten in Paderborn

S. 21f.
Buchvorstellungen

S. 23-29
Niemer, Jörg
Das ehemalige Jesuitenkolleg Büren
-eine Barockanlage des Baumeisters
Gottfried Laurenz Pictorius

S. 30-33
Hoischen, Bernhard
Klingendes Museum: Die Orgelstadt Borgentreich
widmet sich einem uralten Kunsthandwerk

S. 33
Die Kommunalarchive im Hochstift bitten um Ihre Mithilfe
Vergangenes erhalten mittels Ihrer Initiative

S. 34-36
Naumann, Elfried
Im Frühjahr 1945 begann mein neues Leben
Wie für mich der Krieg zu Ende ging und ich glücklich
nach Hause kam

S. 37-40
Wildemann, Diether
Entscheidung für die Erhaltung der Klosterruine Dalheim.
Ein Konservator erinnert sich






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 17 12:53:16 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Aug 2005 12:53:16 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe, 2005, Folge 219
Message-ID: s303334f.070@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 17.08.2005, 12:45


SERVICE: TOC

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe
Herausgegeben vom Kreisheimatbund Olpe e.V.

76. Jahrgang der "Olper Heimatblätter"
Folge 219 (2005)
02/2005


S. 111-132
Scherer, Wingolf
Zur nationalsozialistischen Struktur des Kreises Olpe (Teil 7)
Tätigkeiten von Sondergliederungen der NSDAP während
der Kriegsjahre 1940-1943

S. 133-140
Schroeder, Friedrich
Blut, Schicksal und Untergang
Anmerkungen zu Josefa Berens-Totenohl
"Einer Sippe Gesicht"

S. 141-176
Setz, Doris und Werner (Bearb.)
Briefe an den "verlorenen Sohn"
Dokumente aus der Zeit des Kriegsendes
in Olpe 1944/45

S. 177-182
Scherer, Wingolf
Die Besetzung des Kreises Olpe durch amerikanische
Truppen im April 1945
Ein Überblick zum Kriegsende vor 60 Jahren

S. 183-188
Hupertz, Heinfried
Die letzten Kriegstage in Hützemert 1945

S. 189-192
Becker, Angela
Die letzten Kriegstage in Brachthausen

S. 193-208
Voß, Hans-Werner
Heimatchronik vom 1. Januar 2005 - 31.März 2005

S. 209-217
Buchbesprechungen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 17 12:32:43 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Aug 2005 12:32:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemuseum produziert Ziegel im Sekundentakt,
20.08.-21.08.2005, Lage
Message-ID: s3032e86.012@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Evelyn Zerbe",
Datum: 16.08.2005, 16:13


AKTUELL

Maschinenziegelei in Aktion
LWL-Industriemuseum produziert Ziegel im Sekundentakt

Nach feuchtem Lehm und den Abgasen des 220 PS
Herford-Dieselmotors riecht es am Samstag (20.08.) und
Sonntag (21.08.) im Westfälischen Industriemuseum Ziegelei
Lage. An beiden Tagen werden jeweils von 10.30 Uhr bis
16.30 Uhr in der rund 80 Jahre alten Anlage Ziegelrohlinge
nach historischer Manier produziert. Besucher im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) können dieses
Schauspiel hautnah miterleben: Sie schauen den
Museumsmitarbeitern über die Schulter, wie sie am Morgen den
Dieselmotor mit Druckluft "anschießen" und die mit Ton befüllten
Loren mittels Seilwinde den Schrägaufzug zur Maschinenziegelei
hochziehen. Dann beginnen die Räder des tonnenschweren
Kollergangs unter ohrenbetäubendem Lärm den Lehm zu mahlen
und bringen dabei die ganze Anlage zum Schwingen. Im nächsten
Schritt formt die Strangpresse eine kontinuierliche Wurst aus Ton.
Aus diesem Strang werden stündlich mehrere hundert Ziegel
geschnitten.

"Insgesamt werden wir an den zwei Tagen rund 15.000 Ziegel
herstellen. Sie werden im Herbst getrocknet und im nächsten
Frühjahr im Ringofen und in unseren vielen Feldbrandöfen
gebrannt", berichtet Museumsleiter Willi Kulke. "Wir verkaufen
die Ziegel anschließend an Museen und Privatleute für die
Restaurierung historischer Gebäude."

INFO

Westfälisches Industriemuseum
Ziegelei Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Telefon: 05232 9490-0
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org
Internet: www.ziegelei-lage.de
Geöffnet täglich außer montags 10 bis 18 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 17 12:22:58 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Aug 2005 12:22:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag im Stadtmuseum Muenster: Zeichen einer
neuen Zeit, 23.08.2005, Muenster
Message-ID: s3032c32.092@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manuela Werner",
Datum: 16.08.2005, 14:14


AKTUELL

Zeichen einer neuen Zeit
Vortrag im Stadtmuseum Münster

Im Rahmen der Ausstellung "805: Liudger wird Bischof -
Spuren eines Heiligen zwischen York, Rom und Münster"
nimmt das Stadtmuseum Münster seine begleitende
Vortragsreihe wieder auf. Stand vor den Sommerferien
die Frühgeschichte der Stadt Münster im Mittelpunkt,
wird der Blick nun wieder auf Westfalen geweitet. Über
"Zeichen einer neuen Zeit - Kirche und Christentum in
archäologischen Funden und Befunden" berichtet
Dr. Otfried Ellger am Dienstag, 23. August, um 20 Uhr,
im Stadtmuseum Münster.

Der wissenschaftliche Referent beim Amt für
Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbands
Westfalen-Lippe (Referat Mittelalter) und Experte
für Bauforschung sowie Funktion und Bedeutung von
Sakralarchitektur stellt in seinem Vortrag unterschiedliche
Formen früher Kirchen vor, die durch archäologische
Ausgrabungen in Westfalen nachgewiesen werden
konnten. Da Keramik- oder Münzenfunde häufig fehlen,
ist die Datierung der Befunde schwierig. So ist zum
Beispiel auch nicht eindeutig zu belegen, ob Liudger, der
Missionar und erste münsterische Bischof, bei seinen
Kirchengründungen im Münsterland auf Kirchen früherer
Missionsphasen des 8. Jahrhunderts aufbauen konnte.

Im Gegensatz zu den einfachen ländlichen Kirchenbauten,
finden sich etwa an den Bischofssitzen bereits im
9. Jahrhundert aufwendig gestaltete Kathedralen. In
Münster wurde eine solche Kirche bis heute allerdings
noch nicht ergraben. Dr. Otfried Ellger erläutert darüber
hinaus, wie der christliche Glauben die herkömmliche
Lebensweise der Bevölkerung veränderte. Die Kirchen
entwickelten sich mehr und mehr zum geistlichen, aber
auch sozialen Mittelpunkt der Menschen im Frühmittelalter.


INFO

Der Eintritt zu der Vortragsveranstaltung ist frei.
Weitere Vorträge finden bis zum 6. September jeweils
dienstags um 20 Uhr im Stadtmuseum statt. Die einzelnen
Termine finden sich im Faltblatt zur Ausstellung
"805: Liudger wird Bischof", im Halbjahresprogramm des
Stadtmuseums und im Internet unter
www.liudger-wird-bischof.de.
Weitere Informationen unter Tel. 4 92-45 03.

Manuela Werner M. A.
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Telefon: +49(0)251/492-4514
Telefax: +49(0)251/492-7726
wernerm at stadt-muenster.de
http://www.stadt-muenster.de/museum

Unsere Sonderausstellung
12. März bis 11. September 2005
805: Liudger wird Bischof - Spuren eines Heiligen
zwischen York, Rom und Münster






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 17 12:07:31 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Aug 2005 12:07:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Schlossfest im Wasserschloss Werdringen,
20.08.-21.08.2005, Hagen
Message-ID: s303289f.024@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum [Info]",
Datum: 16.08.2005, 07:18


AKTUELL

Schlossfest und Mittelalter Spectaculum
Das Ereignis in Südwestfalen und im Ruhrgebiet

Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre, als z.B. 2003 und 2004 jeweils
weit über 10.000 Besucher das mittelalterliche Spectaculum im und um das
Wasserschloss Werdringen besuchten, findet am Wochenende des 20. und 21.
August 2005 zum fünften Mal ein mittelalterliches Schlossfest statt.
Natürlich hat auch das Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss
Werdringen an beiden Tagen geöffnet. Hier können sich die Besucher, neben
vielen anderen Funden aus 450 Millionen Jahre Geschichte, auch eine grosse
Anzahl von Originalfunden aus dem Mittelalter sehen - von Gefäßen über
Münzen bis hin zu Sporen und Waffen, die auf Burgen und in Siedlungen in der
Region entdeckt wurden.

Wie gewohnt ist der Innenhof des Schlosses der leiblichen und musikalischen
Erbauung vorbehalten. Hier können sich die Besucher mit Grillspezialitäten
und kühlen Getränken stärken, während sie der Musik der Gruppe "Die
Goselagerer" lauschen, die das Publikum mit ihren Weisen auf jeden Fall in
ihren Bann ziehen wird. Unterstützt werden sie von der Gruppe "Die
Galgenvögel", die lautstark und humorvoll im Ritterlager und auf dem Markt
aufspielen werden und dort das Publikum vortrefflich unterhalten. Die
Besucher können sich zudem an mittelalterlichen Tänzen erfreuen.

Außerhalb des Schlosshofes erstreckt sich wieder der große mittelalterliche
Markt. Auf der Wiese gegenüber der Allee wird wieder das Historische Zentrum
des Stadtmuseums aktiv, welches hier Attraktionen für die jüngeren
Schloßfestbesucher wie Rolandstechen oder den Balken der Ehre bereithält.
Aber nicht nur hier können sich die jungen Ritter vergnügen. Es gibt noch
weitere Anziehungspunkte für die jüngsten Besucher, wie z. B. die
Märchenerzählerin Fabulix, die mit ihren Geschichten das junge Publikum
fesselt.

Das große Ritterlager wird auch in diesem Jahr auf der Wiese oberhalb des
Schlosses aufgebaut. Dort wird von der Ritterschaft der Wolfskuhle und ihren
Gästen das Leben im Mittelalter dargestellt. So werden auch in diesem Jahr
alte Handwerke gezeigt und die Besucher können sich einen Einblick in die
Lebensweise im Mittelalter verschaffen. Natürlich läuft das Leben nicht
immer friedlich ab, sodass auch wieder Waffengeklirr und Schlachtrufe die
Luft erfüllen werden, wenn sich feindliche Edelleute und Söldner auf dem
Schlachtfeld gegenüberstehen.

Wieder dabei in diesem Jahr ist auch der Falkner, der dem Publikum vorführt,
wie die Jagd mit Greifvögeln aussieht. Die Besucher können auch in diesem
Jahr staunend erleben, wie die Greifvögel majestätisch durch die Lüfte
gleiten und über die Köpfe der Zuschauer hinwegziehen. In diesem Jahr können
die Besucher des mittelalterlichen Spektakulums sogar einen Uhu bewundern.

Und wenn dann noch der Wettergott mitspielt, steht einer Wiederholung des
letztjährigen Erfolges nichts entgegen.


INFO

Museum für Ur- und Frühgeschichte
Wasserschloss Werdringen
Werdringen 1
D-58089 Hagen

Telefon: 02331 / 3067266 (Museumskasse)
Telefon: 02331 / 2072740 (Verwaltung)
Fax: 02331 / 2072447
E-Mail: info at historisches-centrum.de
WWW: www.historisches-centrum.de

Öffnungszeiten
Dienstag - Sonntag 10.00 - 17.00
Montag geschlossen
Nach Absprache für Schulklassen, Gruppen, Führungen und
Kindergeburtstage auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten
geöffnet.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 18 11:34:11 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Aug 2005 11:34:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kulthoehlen der Eisenzeit,
Vortrag im Historischen Centrum Hagen, 01.09.2005, Hagen
Message-ID: s3047242.076@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum [Info]",
Datum: 16.08.2005, 07:11


AKTUELL

Kulthöhlen der vorrömischen Eisenzeit
in Südwestfalen

Priv.-Doz. Dr. Hartmut Polenz
Westfälisches Museum für Archäologie, Münster

Die Höhlen des Sieger- und des Sauerlandes, die während der Altsteinzeit in
vielfältiger Weise von den urgeschichtlichen Menschen genutzt worden waren,
haben in der folgenden Jungsteinzeit sowie in der Bronzezeit, sieht man von
wenigen aussagekräftigen Funde ab, die bei im Lennetal bei Hagen und im
Grünetal bei Letmathe entdeckt wurden, anscheinend so gut wie keine
Bedeutung mehr für die Menschen gehabt. Erst mit dem Aufkommen des Eisens,
als man erneut begann, das Mittelgebirge intensiver zu besiedeln, um die
dort vorhandenen Erzvorkommen abzubauen und zu verhütten, kommen die Höhlen
wieder ins Blickfeld.

Die Ausgrabungen und Untersuchungen haben gezeigt, dass es in den Höhlen
während der letzten sieben Jahrhunderte vor Chr. immer wieder zu einer
vielfältigen Nutzung gekommen ist, in deren Verlauf offensichtlich auch
Menschenopfer dargebracht wurden. Wir haben es also bei diesen Höhlen, die
vor allem im Hönnetal zwischen Balve und Menden sowie im Lennetal zwischen
der Hohensyburg und Letmathe liegen, mit Naturheiligtümern zu tun, in denen
auch Kulthandlungen in fortlaufender Folge stattfanden.

Vermutlich sollten die Opfer in der Vorstellungswelt der eisenzeitlichen
Menschen erdverbundenen Mächten gelten, die die Fruchtbarkeit von Mensch,
Vieh und Feld gewährleisten sollten. Nach den Funden in den Höhlen zu
urteilen, haben in erster Linie Frauen an diesen Kulten teilgenommen,
offensichtlich sowohl als Opfernde als auch als Geopferte, wie die
Aufdeckung entsprechender Skelettreste beispielsweise in der "Leichenhöhle"
im Hönnetal gezeigt haben.

Dieser Opferbrauch in Höhlen in eine Erscheinung, die wir während der
vorrömischen Eisenzeit in ganz Mittel- und Südosteuropa nachweisen können.
Der Brauch als solcher ist vermutlich von ortsfremden Bevölkerungsteilen,
deren Heimat südlich der Alpen zu suchen ist, im Verlauf des 7.
vorchristlichen Jahrhundert nach Westfalen gebracht worden.

Angesichts der im Frühjahr 2004 in einer Höhle bei Hagen entdeckten
Skelettreste von mehreren Menschen aus der Mittel- und Jungsteinzeit besitzt
der Vortrag eine besondere Aktualität.


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum - Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
www.historisches-centrum.de
www.museum-werdringen.de
Der Eintritt ist frei






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 17 15:51:39 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Aug 2005 15:51:39 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, August 2005
Message-ID: s3035d24.064@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 17.08.2005, 16:00


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
98. Jahrgang Nr. 8
August 2005
ISSN 0017-9787


Inhalt in Auswahl [AS]

S. 120f.
Reden, Dankward von
Denkmalpflegeriche Maßnahmen am Schloss Wendlinghausen

S. 122f.
Treude, Elke
Archäologen auf der Falkenburg

S. 124f.
Meier, Burkhard
Varenholz und Sonneborn -
zwei besondere Dorfkirchen

S. 130
Naturschutzwoche des Lippischen Heimatbundes
in Verbindung mit der Landesgemeinschaft
Naturschutz und Umwelt (LNU)

S. 132
"Krieg und Frieden" am Tag des Offenen Denkmals

S. 134f.
Rezensionen

S. 136-138
Scheef, Vera
Simon VI. zur Lippe und der "Tanz der Salome"
Ein Exponat der Ausstellung "reformieren-streiten-bekennen"
im Lippischen Landesmuseum Detmold






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Aug 22 09:50:39 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 22 Aug 2005 09:50:39 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2005, Heft 4, Teil 1
Message-ID: s309a0e4.060@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 09.08.2005, 08:32


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 4/2005, Teil 1


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Archivpflege in Westfalen und Lippe. Im Auftrage des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe - Westfälisches Archivamt - hrsg. von Norbert Reimann und Wolfgang Bockhorst, Westfälisches Archivamt, 48133 Münster, Tel.: 0251/591 5779, E-Mail: westf.archivamt at lwl.org
62/2005. H. U. Thamer: Die Bedeutung von nichtamtlichem Archivgut als Ergänzungs- und Parallelüberlieferung für die Forschung. A. van Diepen: Zur Entwicklung von Kriterien für den Erwerb privater Archive und Sammlungen. J. Krol: Das ungewöhnliche Erwerbsprofil von Tresoar. H.-H. Paul: Deutsche und Internationale Gewerkschaftsakten im Archiv der sozialen Demokratie: zentrale Quelle für die Sozial- und Zeitgeschichte. I. Elferink: Von Firmenarchiven zur ING. Th. Wehber: Historische Archive von Banken und Sparkassen in Deutschland. Bestandsaufnahme und Perspektiven. Chr. Jeurgens: Archive und das ethnische Gedächtnis. Die Sammlung des Kulturerbes der türkischen Immigranten in Dordrecht. J. Beleites: Überflüssige Parallelüberlieferung oder sinnvolle Ergänzung? Der Zugang zu Unterlagen über Opposition und Widerstand in der DDR in der Stasi-Unterlagen-Behörde sowie in Archiven der DDR-Bürgerrechtsbewegung. M. van Driel: Zusammenfassung der Tagungsergebnisse. E. Illner: Sammlungen und private Archive - eine Aufgabe für kommunale Archive? * Das historische Erbe sichern! Was ist aus kommunaler Sicht Überlieferungsbildung? Positionspapier der Bundeskonferenz der Kommunalarchive beim Deutschen Städtetag. A. Scheiding: Das Unternehmensarchiv der Bertelsmann AG.

Denkmalpflege in Westfalen-Lippe. Hrsg.: Westfälisches Amt für Denkmalpflege / Landschaftsverband Westfalen-Lippe, 48133 Münster.
1/2005. R. Kaiser: Der nordöstliche Bündelpfeiler in der ehemaligen Kleinen Marienkirche zu Lippstadt. H. H. Hanke: Bewahrung der Beschädigung. Die "Kriegerehrung" in der Christuskirche Bochum-Mitte. B. Seifen: Siedlung Spinnstuhl, Gelsenkirchen. Josef Rings 1928: "Bauen als Ausdruck des Gemeinschaftsbewusstseins". D. Strohmann: Neufunde aus der Restaurierungspraxis. A. Herden-Hubertus: Die ehemalige jüdische Schule in Warburg, Papenheimer Straße 8. B. Pankoke: Rückblick auf das Sonderprogramm 2004 "Das besondere Fenster". E. Grunsky: Preise und Auszeichnungen. * In memoriam: Dorothea Kluge. * In memoriam: Gudula Wiesmann.

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum / Landschaftsverband Rheinland und Westfälisches Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel.: 0201/86206-31, E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
2/2005. C. Rynne: Klein, aber oho: Industriekultur auf der "grünen Insel". Bereits seit Ende der 1950er Jahre etabliert sich die Industriearchäologie in Irland. B. O'Reilly: Kleine "Industrien" in Irland. R. Delany: Der Royal Canal lebt wieder. Seit fast 200 Jahren verbinden zwei Kanäle den Shannon mit Dublin. J. Fischer: Erstes Großkraftwerk von Irland. Siemens baute am Shannon das Wasserkraftwerk Ardnacrusha. B. Delany: Ein Maler dokumentiert die Elektrifizierung Irlands: Sean Keating. D. Cowman: Bergbau in Irland - eine Spurensuche. R. C. Cox: Land der Steinbrücken. Gusseiserne Brücken in Irland sind rar, aber sehenswert. C. Rynne: Herausragendes Industriedenkmal: das Wasserwerk in Cork. M. McMahon: Zwei Dubliner Vororte bauten Irlands erstes Abwassersystem. O. Schmidt-Rutsch: Kam der erste "D-Zug" aus Irland? - "Portlaw"-Häuser im Ruhrgebiet. G. Miley: Portlaw - eine irische Mustersiedlung. V. Conaghan: Flachs- und Getreidemühle in einem - die "New Mills" in Donegal. N. Campion: Deutsche Technik in irischen Mühlen: Maschinen der MIAG werden museal erhalten. J. Farrelly: Der letzte erhaltene holzbefeuerte Glasofen. D. Slotta: Denkmal von nationaler Bedeutung? Die Jugendstil-Halle der Gasmaschinen-Zentrale Neunkirchen-Heinitz. F. Hamond: Vom Leuchtgas zur "Flamme". Das Irische Gaswerk-Museum "FLAME!" in Carrickfergus. F. Bluhm: Die Adern der Frühindustrialisierung. Das National Waterways Museum in Gloucester. F. Bluhm: Das Pulver, das die Welt veränderte. Die Royal Gunpowder Mills in Waltham Abbey. F. Bluhm: Die Grenzen des "technisch Machbaren". Waterland Neeltje Jans am Oosterschelde-Sperrwerk. E. Bergstein: Ein Ende der Giftmüll-Deponie: Fast 100 Jahre wurde im Elsaß Kalisalz abgebaut. E. Schinkel: Totaler Arbeitseinsatz. Zwangsarbeit in der deutschen Binnenschifffahrt während des Zweiten Weltkrieges. E. Schinkel: 100 Jahre Mittellandkanal - ein irritierendes Jubiläum. O. Schmidt-Rutsch: Kohlenfieber in Preußens wildem Westen. A. Pecht: Ein beinahe übersehenes Industriedenkmal. Die "Wiederentdeckung" der 1873 gegründeten Uhrenketten- und Bijouteriewarenfabrik Jakob Benel in Idar-Oberstein. Th. Parent: Mut zu Visionen. Helmut Bönnighausen, langjähriger Direktor des Westfälischen Industriemuseums, geht in den Ruhestand.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster.
3/2005. M. Zehren: 30 Jahre Playmobil. Die Eroberung der Welt. U. van Jüchems: Verliebt, verlobt, verheiratet. Volkskundler päsentieren mulitmediale CD-ROM. J. Nunes Matias: In jedem Dorf ein Schützenfest. Das Königsschießen hat eine lange Tradition. Kl. Sluka: "...von Königen gebaut". Westfalen entdeckt seine Gartenkunst: malerische Barockgärten, weitläufige Parks, verwunschene Orte - grüne Paradiese, die vielfach im Verborgenen blühen. W. Morisse: Orte der Muße. In Clarholz und Herzebrock locken weitläufige Gartenanlagen vor historischer Kulisse. V. Jakob: Haus Welbergen. Lustwandeln im Park. R. Doblies: Pflänzchen Kultur gedeiht prächtig. Neue "Rauminszenierungen" im Staff-Park/Lemgo und im Schlosspark Wendlinghausen/Dörentrup. M. Schäfer: Westfälische Bauerngärten. Der Tradition verpflichtet. W. Morisse: Herrn Schreber sein Dank! Erholung im Kleingarten. H. Gärtner: Gärtners Garten. Endlose Plackerei für ein paar Cent Stundenlohn? - Über Sinn und Sinnlosigkeit eines großen Nutzgartens. R. Doblies: MARTa Herford. Bilbao an der Aa. Außen unverkennbar Frank O. Gehry, innen die Verbindung von Kunst, Architektur und Design: Zur Eröffnung des neuen Museums präsentiert Direktor Jan Hoet seine Helden. M. Vaupel: Emil Cimiotti. Spiel mit Formen. Ausstellung im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl. R. Liffers: Fernand Léger. Zwischen Figur und Objekt. Picassomuseum Münster widmet dem französischen Künstler facettenreiche Retrospektive. Kl. Sluka: Skulpturen-Projekte 2007. Kunst im Zentrum. Zum vierten Mal wird Münster zur Diskussionsbühne für zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum. W. Gödden: Peter Hille und Else Lasker-Schüler. Prophet und Prinzessin. A. Rossmann: Denkmalschutz in der Klemme. Die Sechziger kommen. Zwischen Mittelkürzungen und neuen Aufgaben: "Viele "schwierige Patienten" warten auf den Denkmalschutz. H. Suerland: Verschüttet vom Vesuv. Noch bis zum 14. August zeigt das Westfälische Römermuseum Haltern "Die letzten Stunden von Herculaneum". M. Zehren: Westfälisches Archäologiemuseum Herne. Knifflige Detektivarbeit. Europaweit einzigartiges Forschungslabor eröffnet. J. P. Wallmann: 60 Jahre Kriegsende. Das Jahr 1945 im Fokus. P. Brünen: Wilhelm Morgner. Vordenker der Abstraktion. B. Weides: Mit "Chiara" die Welt erobert. Preisgekrönt: der Armaturenherstellter Grohe aus Hemer. M. Schäfer: Märchenhafte Flusslandschaft. Tief im Osten: In Stahle bei Höxter versteckten sich einst Napoleons Rekruten.

2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
468/2005. E. Richter: Geseke im Jahr 1945 und in den ersten Nachkriegsjahren aus der Sicht eines zeitgenössischen amtlichen Berichts. K.-J. Freiherr von Ketteler: Flurnamen ehemaliger Schwarzenrabener Ländereien bei Böckenförde, Bönninghausen, Esbeck, Langeneicke, Mönninghausen und Störmede, 1765-1775 (2. Fortsetzung und Schluss).
469/2005. I. von Scheven: Geseke im Sommer 1940. Atmosphärisches aus der Unterkunft der Arbeitsmaiden. E. Richter: Geseke im Jahr 1945 und in den ersten Nachkriegsjahren aus der Sicht eines zeitgenössischen amtlichen Berichts (2. Fortsetzung).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
9/2005. I. von Scheven: Als noch 142 "Puddler" in Hamms Drahtwerken arbeiteten. Der vor 120 Jahren unersetzliche Beruf bei der Eisenbearbeitung fiel längst der technischen Entwicklung zum Opfer. W. Hinke: "Hoch aufragend wie Saul über das Volk Gottes". Die Bruchhauser Steine: Das eindrucksvollste Natur- und Kulturdenkmal Westfalens. Schon der Dichter Levin Schücking bewunderte die Felsenlandschaft im Sauerland. G. Beaugrand: Reiche Schätze aus westfälischen Frauenklöstern. Die sehenswerte Doppelausstellung in Essen und Bonn zeigt ein neues Bild der Ordensfrauen im Mittelalter. N. Katz: Keine Arbeit und kein Brot. Eine Erinnerung an die Zeit der großen Arbeitslosigkeit in Hamm Ende der 1920er Jahre. G. Köpke: Quäken aus der Eichenkrone. Ein interessanter Vertreter aus der Vogelfamilie Specht.
10/2005. I. von Scheven: Urwestfale stand dem Bergamt Hamm vor. Erster Bergrat Dr. August Middelschulte und sein Dienstsitz in der Lippestadt. G. Schade: Dei Amerikaner kummet. H. Thomas: Der Datteln-Hamm-Kanal sollte einst bis Lippstadt führen. Neun Ruinen der Widerlage für Wege- und Straßenbrücken erinnern im Lippetal noch an das geplante Bauvorhaben. P. Gabriel: Belohnung für "Sitte und Fleiß". Bernard Overberg reformierte um 1780/90 die Schulen im Münsterland - "Musterschulen" in Drensteinfurt. I. von Scheven: "Die Rinde war von den Bäumen geschlagen". Ferdinand Brandenburg hinterließ exakte Aufzeichnungen zur Alltagsgeschichte der Region Hamm.
11/2005. N. Katz: Kleine "Wirtschaftskunde" über Alt-Hamm. Erinnerungen an die Gaststätten und Kneipen in der Zeit um 1930. W. Hinke: Erdöl auch im Münsterland? Die wechselvolle Geschichte einer vergeblichen Suche. * Kumpel auf vier Beinen unter Tage. Ausstellung über die Geschichte der Grubenpferde im Industriemuseum Hohenzollern Dortmund. H. Multhaupt: "Lebensgarten" voller symbolischer Kraft. In Amelunxen/Kreis Höxter führt eine phantasievolle Gartenanlage zu den Grundelementen des Lebens. G. Beaugrand: Kostbarer Bronzeleuchter unter dem Lippesand. Archäologische Forschungsergebnisse vom Hammer Westhafen werden im Römisch-Germanischen Museum Köln präsentiert.
12/2005. I. von Scheven: Drohendes Bergmassiv vor verdorrten Blüten und Ranken. Ein Blatt aus dem Frühwerk des Hammer Malers Wilhelm Geißler. Sein Thema umkreist ein Generationsschicksal. P. Gabriel: Leprakranke wurden aus der Gesellschaft ausgestoßen. Die "Loretokapelle" erinnert an das einstige Siechenhaus in Drensteinfurt. B. Scheffran-Pieper: Eine Oase der Ruhe und Heilfaktor für Kranke. Der Park der Westfälischen Klinik Warstein im Kreis Soest wurde vor hundert Jahren auf 34 Hektar Fläche angelegt. G. Beaugrand: Wo der Kuckuck über die Bühne fliegt... Informatives Buch von Karl Voß über die Geschichte des Spiels unter freiem Himmel. N. Katz: Kleine "Wirtschaftskunde" über Alt-Hamm. Erinnerungen an die Gaststätten und Kneipen in der Zeit um 1930 (Schluss). G. Köpke: Der Fluss und seine Schwalben. Die Uferschwalben widmen sich am Rand der Lippe und Ahse der Mückenjagd.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
9/2005. W. Mues: 75 Jahre Rotes Kreuz in Erwitte. Ein Dreivierteljahrhundert den Menschen selbstlos gedient. W. Mues: Erinnerungen Anno 1945.
10/2005. W. Kröger: Zeugen der Heimatgeschichte (Folge 16) - Dr. Hellmut Linden. Kl. Luig: Niels-Stensen-Schule in Bad Waldliesborn wird 100 Jahre alt.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19 - 21, 59494 Soest.
317/2005. H. Funke: Lasst uns unser Jägerken! Das bewährte Symbol der Stadt Soest sollte nicht durch einen Maastrichter Siegesboten ersetzt werden. R. Pieper: Das Kapuzinerkloster in Rüthen. H. Thomas: Der Datteln-Hamm-Kanal sollte einst bis Lippstadt führen. Neun Ruinen der Widerlager für Wege- und Straßenbrücken erinnern im Lippetal noch an das geplante Bauvorhaben. G. Köhn: Hanse, Salz und Hering. Aus der Geschichte der Salzgewinnung in der Soester Börde (4). H. Platte: Die Familie von Boeselager auf Schloss Höllinghofen. Aus der Geschichte einer alten westfälischen Adelsfamilie im nordwestdeutschen Raum (2. Folge).
318/2005. Chr. F. Göbel: Kunst im Dienst des Glaubens und der Verkündigung. Der Kunstmaler Christian Göbel (1904-1964) setzte die Tradition der christlichen Kunst in seinem Lebenswerk fort. R. Pieper: Historische Klöster im Kreis Soest: Das Zisterzienserinnenkloster Benninghausen. W. Hinke: Erdöl auch im Münsterland? Die wechselvolle Geschichte einer vergeblichen Suche. * Kumpel auf vier Beinen unter Tage. Ausstellung über die Geschichte der Grubenpferde im Industriemuseum Hohenzollern Dortmund. H. Multhaupt: "Lebensgarten" voller symbolischer Kraft. In Amelunxen/Kreis Höxter führt eine phantasievolle Gartenanlage zu den Grundelementen des Lebens. H. Platte: Die Familie von Boeselager auf Schloss Höllinghofen. Aus der Geschichte einer alten westfälischen Adelsfamilie im nordwestdeutschen Raum (3. Folge).
319/2005. W. Marcus/H. P. Busch : Schulungsburg als Ausdruck der NS-Ideologie. Historischer Rundgang durch den einstigen fränkischen "Königshof" Erwitte (9. Folge). R. Pieper: Historische Klöster im Kreis Soest: Das ehemalige Damenstift in Geseke. B. Scheffran-Pieper: Eine Oase der Ruhe und Heilfaktor für Kranke. Der Park der Westfälischen Klinik Warstein im Kreis Soest wurde vor hundert Jahren auf 34 Hektar Fläche angelegt. G. Beaugrand: Wo der Kuckuck über die Bühne fliegt... Informatives Buch von Karl Voß über die Geschichte des Spiels unter freiem Himmel. H. Platte: Die Familie von Boeselager auf Schloss Höllinghofen. Aus der Geschichte einer alten westfälischen Adelsfamilie im nordwestdeutschen Raum (4. Folge). Chr. F. Göbel: Kunst im Dienst des Glaubens und der Verkündigung. Der Kunstmaler Christian Göbel (1904 - 1964) setzte die Tradition der christlichen Kunst fort (2.).
320: Chr. F. Göbel: Kunst im Dienst des Glaubens und der Verkündigung. Der Kunstmaler Christian Göbel (1904-1964) setzte die Tradition der christlichen Kunst fort (3.). R. Pieper: Historische Klöster im Kreis Soest: Das Augustinerinnen-Kloster Nazareth. U. Kunz: "Der die Heimat liebt wie du..." Erinnerungen an den westfälischen Priester und Dichter Augustin Wibbelt aus Vorhelm/Kreis Warendorf. G. Beaugrand: "Zeitfenster des Wissens" im Arnsberger Kloster Wedinghausen. Der Dachstuhl des einstigen Westflügels wurde zum historischen Archiv umgestaltet. H. Platte: Die Familie von Boeselager auf Schloss Höllinghofen. Aus der Geschichte einer alten westfälischen Adelsfamilie im nordwestdeutschen Raum (5. Folge). P. Gabriel: Wilhelmine Henters Lieblingsfach war die Gartenarbeit. Wie ein juges Mädchen 1919 die Haushaltungsschule der Westf. Frauenhilfe Soest erlebte.

3. Kurkölnisches Sauerland

Olpe in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Heimatvereins für Olpe und Umgebung. 13 (2005). Schriftleitung: Josef Wermert, Stadtarchiv Olpe, Franziskanerstraße 6/8, 57462 Olpe, Tel.: 02761/83193, E-Mail: J_Wermert at Olpe.de
H. Müller: Grußwort (7). G. Burghaus: Geleitwort (9). H. Heinzel: Heimat im Biggetal. Sondern: Erinnerung an die Umsiedlung eines Dorfes (13). W. Scherer: 10. April 1945: Die 8. US-Infanteriedivision im Kreis Olpe. Schülerinnen und Schüler aus Neger berichten von ihren Kriegserlebnissen (139). D. Huckestein: 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Olpe (1880 - 2005) (169). M. Baales/A. H. Schubert : Archäologie in der Baugrube. Reste der Olper Stadtmauer entdeckt (173). N. Scheele (U): Das "heilige Wasser" (179). I. Dettmer: Vom "swommepole" zum Wilhelmsbad. Aus der Frühzeit des Olper Badewesens (183). M. Müller: Freizeitbad Olpe - rundum wohlfühlen am Biggesee. Von der Idee 1964 über die Eröffnung 1975 bis zur Modernisierung im Jahr 2005 (203). J. Wermert: Aus der Arbeit des Stadtarchivs Olpe 2003/2004. Stadtarchiv und Museumssammlung (207). J. Winkel: "Fotosammlung Adolf Müller" im Stadtarchiv Olpe. Stadtgeschichte im Bild festgehalten (223). W. Ohly: Jahresbericht für 2004 des Fördervereins Stadtmuseum Olpe e.V. (227). S. Melzer: Agenda 21 - Von Rio nach Olpe (233). U. Fischbach: Nachrichten aus dem Standesamt Olpe (241). H. Quellmalz: Stadtgeschichte im Überblick: das Jahr 2004 (243). J. Wermert: Olper Bibliographie 2004 (251). G. Bechheim: Geschäftsbericht 2003/2004 (273). G. Burghaus: Aus dem Vereinsleben 2004/2005 (281).

Attendorn - gestern und heute. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V., Hansastraße 4, 57439 Attendorn, Red.: Birgit C. Haberhauser-Kuschel, Wesetalstraße 90, 57439 Attendorn, Tel.: 02772-7473, E-Mail: kuschel at t-online.de
Sonderheft: J.-H. Ernst: Bomben auf Attendorn. G. Junker: Schulmorgen Mitte Februar 1945. W. Wurm: So erlebte ich das Kriegsende in Attendorn. * Bombenangriff am 28. März 1945 gegen 11.00 Uhr. J. Schulte: Erinnerungen an den Bombenangriff. K. Tewes: 28. März 1945. B. Gante: Bombenangriff. R. Eiden: 28. März 1945 - Wie erlebte ich diesen Tag mit meiner Familie? I. Koch: 28. März 1945. H. König: Es war der 28. März 1945, 14 Tage vor der Befreiung durch die Amerikaner. E. u. M. Bock: Bombenangriff auf Attendorn. W. Teipel: Bombenangriff auf Attendorn durch die britische Luftwaffe am 28. März 1945 = Mittwoch vor Ostern, vormittags gegen 11.00 Uhr. B. Schüttler: Bombenangriff auf die Stadt Attendorn 1945. E. Schiller: Frühjahr 1945. J.-H. Ernst: Die Besetzung durch die Amerikaner. B. Höfer: Kriegsende 1945. W. Wurm: Der Einzug der Amerikaner am 11. April 1945. J. Schulte: Einzug der Amerikaner. W. u. R. u. M. Bock: Die Geburt unserer Schwester Hildegunde. K. Tewes: Die Amerikaner kommen. J.-H. Ernst: Das Munitionsunglück vom 15. Juni 1945. M. Bernhard: Der Tag der Explosion. M. Esslinger: 15. Juni 1945. I. Michels: 15. Juni 1945. I. Schulte: Explosionsunglück am 15. Juni 1945. G. Paffenholz-Korreck: Ein Pferdemist rettete wahrscheinlich zwei Leben. F.-J. Schulte: Explosionsunglück 1945 am Rathaus Attendorn. F. Heinemann: Meine Erinnerungen an das Explosionsunglück am 15. Juni 1945 am Klosterplatz. U. Lingemann: Meine Erinnerungen an das Explosionsunglück in Attendorn am 15. Juni 1945. E. u. W. Johannes: Erinnerungen an das Explosionsunglück am 15.06.1945 in Attendorn.

An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beiträge aus der Gemeinde Finnentrop. Red.: Arbeitskreis für Geschichte und Heimatpflege in der Gemeinde Finnentrop e.V., Volker Kennemann, Weusperter Straße 10, 57413 Finnentrop, Tel.: 02721/7527.
21/2005. V. Kennemann: Zehn Jahre Heimatkundliche Beiträge aus der Gemeinde Finnentrop. H. Graf von Plettenberg: April 1945: Die Endkämpfe des Zweiten Weltkrieges in der Gemeinde Finnentrop. A. Reker: Mord in den Bergen. Eine Zeitreise der besonderen Art in das Jahr 1945. V. Kennemann: "Wer hier in Amerika fleißig und arbeitsam ist, der hat keine Not". Ein Auswandererbrief aus dem Jahre 1855. M. u. H. Immekus: Die Tierwelt in der Gemeinde Finnentrop - Greifvögel. * Ein Sommerurlaub in Serkenrode. Tagebuchnotizen aus dem Jahre 1966. A. Plugge: Weringhauser Jugendstreiche. Erinnerungen an eine schöne Kindheit. M. Sieg: Mädchenoberklasse der Volkshochschule Heggen um 1925. M. Sieg: Friedrich Freiburg: ein Künstlerporträt. V. Kennemann: Besuch bei Kirchhoff Kutsch Automotive. F. Rinschen: 150 Jahre Leihbücherei im Kirchspiel Schönholthausen. * "Die plattdeutsche Seite": Reineke de Vos. * Kalendarium aus der Gemeinde Finnentrop. 1. November 2004 bis 30. April 2005.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
2/2005. U. Jung: Meschede im Wandel der Zeit. Meschede gestern. U. Hess: Meschede heute. Meschede - Eine Stadt mit neuem Gesicht. W. Bödefeld: Historischer Ortskern Meschede-Eversberg. E. Leuniger/H. Moll: Der Sauerländer Dr. Franz Geuecke - ein unbekannter Blutzeuge unter Hitlers Terror. M. Raffenberg: Plattdeutscher Tag 2005. * Im Memoriam Friedhelm Ackermann. W. Reininghaus: Westfälischer Bergbau zur Römerzeit und im Frühmittelalter. Bericht von dem Werkstattgespräch in Ramsbeck. F. Micus: Der Arzt Dr. Karl Schranz und der "Siedlinghauser Kreis". W. Saure: Schultenhof zu Kirchlinde im Besitz der Klöster Deutz und Oelinghausen. E. Eickhoff/J. Reuter: Frühjahrstagung der Fachstelle Baupflege des Westfälischen Heimatbundes in Arnsberg. A. Stahl: Lüh un Veih. Beobachtungen und Erinnerungen in Dräuzer Platt. E. Richter: Der Hochofen im Kirchenraum. Kloster Bredelar in Vergangenheit und Zukunft. O. Plaßmann: Wiederentdeckung nach 200 Jahren. Monstranz des Klosters Grafschaft aus dem Jahr 1599 wird im Museum des Klosters Grafschaft ausgestellt. G. Bertzen: Das Klostergartenmuseum in Oelinghausen. 800 Jahre Gartentradition und Weg in die Zukunft. W. Frank: Der Kleiber.

4. Märkisches Sauerland

Heimatblätter Menden. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur "Mendener Zeitung", Kolpingstraße 33-35, 58706 Menden.
143/2005. N. Aleweld: Der Muttergottes zu Ehren. Die Marienkapelle auf dem Husenberg zu Balve. * Sprichwörter und Redensarten. Dargestellt an Exponaten in der Burg Altena. H. Thomas: Der Datteln-Hamm-Kanal sollte einst bis Lippstadt führen. Neun Ruinen der Widerlager für Wege- und Straßenbrücken erinnern im Lippetal noch an das geplante Bauvorhaben. H. D. Schulz: "Die Lust zum Prozessen ist viel geringer geworden". Vor 150 Jahren wurde in Halver durch Privatinitiative ein erfolgreicher Schiedsverein gegründet. A. Rauschenbusch: Von Altena nach Bremerhaven. Bei der Auswanderung an Bord des Dreimasters "Uhland" im Oktober 1854. Bericht des begleitenden Pfarrers Rauschenbusch (4. Folge).
144/2005. K. Hofbauer: Selbst Heinrich Heine nächtigte bei Overwegs. Die Familie Overweg aus Sprockhövel: Gastwirte, Juristen, Kaufleute und Politiker. * Die Welt hängt am Draht. Ein Querschnitt durch das Deutsche Drahtmuseum Altena. W. Hinke: Erdöl auch im Münsterland? Die wechselvolle Geschichte einer vergeblichen Suche. * Kumpel auf vier Beinen unter Tage. Ausstellung über die Geschichte der Grubenpferde im Industriemuseum Hohenzollern Dortmund. H. Multhaupt: "Lebensgarten" voller symbolischer Kraft. In Amelunxen/Kreis Höxter führt eine phantasievolle Gartenanlage zu den Grundelementen des Lebens. H. Platte: Die Familie von Boeselager auf Schloss Höllinghofen. Aus der Geschichte einer alten westfälischen Adelsfamilie im nordwestdeutschen Raum. H. D. Schulz: "Schwerer" Raub am Kaisberg. Für geringe Vergehen gab es anno 1854 in Hagen hohe Strafen.
145/2005. St. Sensen: Die Welt hängt am Draht. Ein Querschnitt durch das Deutsche Drahtmuseum Altena. H. D. Schulz: Wer einst als "zünftig" bezeichnet werden konnte. Erinnerungen an den "Zögereid" der Drahtzieher von Altena. B. Scheffran-Pieper: Eine Oase der Ruhe und Heilfaktor für Kranke. Der Park der Westfälischen Klinik Warstein im Kreis Soest wurde vor hundert Jahren auf 34 Hektar Fläche angelegt. G. Beaugrand: Wo der Kuckuck über die Bühne fliegt... Informatives Buch von Karl Voß über die Geschichte des Spiels unter freiem Himmel. N. Aleweld: Der lange Weg zur neuen Kirche St. Josef. Aus der Baugeschichte der Kirche von Lendringsen 1905 bis 1908.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573.
6/2005. W. Felka: Wertvolle Kulisse zwischen Lennebrücke und Schloß - Vor 50 Jahren entstand das Hohenlimburger Rathaus, Teil 2. W. Felka: Stadtoberbaurat Karl Ninier (1894 - 1975) - Planer der neuen Mitte Hohenlimburgs und der Brücke Nahmer-Oege. H.-D. Schulz: Hohenlimburg im Jahre 1905 (1. Halbjahr). W. Bleicher: Zwei Silberpfennige des deutschen Königs Richard von Cornwallis (1257-71). H. Silbersiepe: Wildwest in Tiefendorf - 1. Nachtrag. H.-D. Schulz: Das erste Auto in Altena.
7/2005. W. Krostewitz: Zur Geschichte der Firma Ribbert. W. Bleicher: Stichwort "Villa Gäcke im Weinhof". W. Bleicher: Rätsel um eine Wappen-Petschaftplatte. H.-D. Schulz: Der Name Herberg. L. Brandes: Nachlese zu "Seuhe im Fass".

Der Märker. Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehemaligen Grafschaft Mark und den Märkischen Kreis. Red.: Dr. Rolf Dieter Kohl, Bergstraße 14, 58809 Neuenrade.
1/2005. M. Luda: Die Eisenregionen in Preußen bis 1800 - Ein Vergleich (1. Teil). W. Reininghaus: "Der Märker" zwischen 1977 und 2004. Anmerkungen und Beobachtungen zu einer landeskundlichen Zeitschrift und ihrem Redakteur Rolf Dieter Kohl. E. Fricke: Vier in eine Erfurter Dokumentation eingefügte Grundsatzbeschlüsse der westfälischen Veme zur Stellung der Juden. Zugleich ein Bericht über Chancen für nützliche Forschungen zur westfälischen Freigerichtsbarkeit in den neuen Bundesländern. R. D. Kohl: Zur Geschichte des ehemaligen Rittergutes Engstfeld im Kirchspiel Halver. R. Blank: Luftkrieg in Südwestfalen im Februar und März 1945.

Meinhardus. Meinerzhagener Heimatblätter. Heimatverein Meinerzhagen e.V., Postfach 12 42, 58528 Meinerzhagen.
2/2003. H. Fernholz/Chr. Voswinkel: Großer Aufruhr im Kirchspiel Valbert. Die Berufung eines neuen Pastors verursacht 1743 heftigen Streit in der Bevölkerung. Valberter Schützen müssen polizeiliche Aufgaben erfüllen. I. Dango: Fremde in Meinerzhagen.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Postfach 1322, 58242 Ennepetal, E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet: www.heimatverein-voerde.de
2/2005. * Laudatio des Ehrennachtwächters von 2003, Otto Griese, anlässlich der Insignienübergabe an den Nachtwächter 2004 Gerhard Menkel im Gärkeller der Schwelmer Brauerei am 19. Mai 2004. G. Bioly: Warum tragen die Voerder Ehrennachtwächter den blauen Kittel? * Wie werden die Ehrennachtwächter gewählt? H. Hirschberg: Neuer Schmuck für Voerder Ehrennachtwächter (Erinnerung an Heinrich von Voerde). M. Michalko: Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Voerde.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land. Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße 1, 58505 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, E-Mail: geschichts-und-heimatverein at luedenscheid.de
162/2005. D. Simon: Wahlen in der Stadt Lüdenscheid vom 19. bis zum frühen 21. Jahrhundert. Wandel und Kontinuität politischer Lager im Spiegel der Reichs- und Bundestagswahlen.







From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Aug 22 09:51:46 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 22 Aug 2005 09:51:46 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2005, Heft 4, Teil 2
Message-ID: s309a0e4.061@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 09.08.2005, 08:32


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 4/2005, Teil 2


5. Minden-Ravensberg

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Postfach 21 55, 32045 Herford.
53/2005. H. Clasing/H. Braun: Wirte mit Wurzeln in Westkilver. Die Berliner Weiße mit Schuss hat ihren Ursprung am Wiehengebirge. Chr. Laue: Schalke nahm die Glocke mit. König Fußball hält Herford im Bann - mitten im Krieg. Chr. Mörstedt: Milchkaffee und Michauline. Der historische Fahrbericht in HF: Unterwegs mit dem Holzrad des Herrn Michaux. Chr. Mörstedt: Anne Frank war nicht allein. Was 17-jährige Mädchen an Erika Weinberg und den anderen interessiert. N. Sahrhage: Nazi-Prominenz in der Region. DAF-Führer Robert Ley besucht den Kreis Herford. Chr. Laue: Ohle und die anderen. Erinnerungen an die Schulzeit in Herford. B. Rausch: Weltwunder für 15 Mark. Vor 100 Jahren: Die erste Waschmaschine bei Dreseler am Gänsemarkt.

Der Remensnider. Zeitschrift für Herford und das Wittekindsland. Hrsg.: Verein für Herforder Geschichte e.V., Christoph Laue, c/o Kommunalarchiv Herford, Amtshausstraße 2, 32051 Herford, Tel.: 05221-132217, E-Mail: info at mam-herford.de, Internet: www.mam-herford.de
1/2005. G. Kleinebenne: Die wirtschaftliche Situation der Fürstabtei Herford in den letzten Jahren ihres Bestehens bis zum Beginn der Säkularisation (1773-1802). D. Brinckmann: Affen auf dem Torbalken: Über die Forschungsarbeit zur Schnitzbalkensammlung des Herforder Museums. H. Heidecker: Gerhard Friedrich Müller, ein Herforder Forscher in Sibirien. G. Sievers: Spuren preußischer Geschichte in Herford: Hat es einen Graf Barfuß wirklich gegeben? Chr. Laue: Das Wehr der Radewiger Mühle. Chr. Laue: Aktuelles zum Zellentrakt im Rathaus: Paul Spiegel eröffnet die neue Gedenkstätte. Chr. Laue: Rings um unseres Dorfes Grenzen.

6. Münsterland

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße 76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/953-349.
1/2005. M. Kamps: Notizen zum Kriegsschicksal Bocholter Kultursammlungen. Hermann Schlatt zum Gedenken gewidmet. K. Tebroke: "Nu kiek es an, Bokeltse Junges in Kävelaer". H. Matenaer: "Ich habe meine Kaken Kaput Könen sie ihm etwas Salbe geben". Arzneimittelnotstand im zerstörten Bocholt in den ersten Nachkriegsjahren. H. D. Oppel: Koch- und Backrezepte der Dreißiger Jahre aus Bocholt. Was, womit und wie Damen der Bocholter Gesellschaft aus dem Paramentenverein für das Kapuzinerkloster backten und kochten. M. Plaßmann: Was besagen Straßennamen? Bocholter Ehrenbürger Gustav Becker. E. Reiche: Hermann Schlatt - zum Abschied. R. Remest: 50 Jahre collegium musicum der Stadt Bocholt. M. Feldberg: Aus der Festrede anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des collegium musicum Bocholt. F. Ostwald: Blütenpflanzen im Stadtbereich Bocholt. Eine Bestandsaufnahme. 3. Teil. J. Hoven: t Surkse "Spritzenhüsken". Th. Deckers: Erinnerungen an die "gute alte Zeit". E. Reiche: Veer Oogen. W. Tembrink: Chronik des Bocholter Raumes. 1. Oktober 2003 - 30. September 2004.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
5/2005. G. Möllenhoff/R. Schlautmann-Overmeyer: Eine Rückkehr ohne Heimkehr. 1945: Eine münstersche Jüdin kommt zurück.
6/2005. O.-E. Selle: Repräsentative Grablege für Münsters Bischöfe. Die Galenschen Kapellen im Dom.
7/2005. O.-E. Selle: Er verkündete den Sachsen die frohe Botschaft. Über das Wirken des heiligen Liudger.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
80/2005. J. Eggers: Vor 60 Jahren in Emsdetten. Zeitzeugen einer unseligen Zeit. Eine zeitgeschichtliche Dokumentation von Hans Fuchs. E. Wixmerten: Benennung von Straßen und Wegen nach Emsdettener Persönichkeiten. Pfarrer-Kolve-Straße. W. Colmer: Feierstunde zum 25-jährigen Bestehen der Naturschutzgruppe im Heimatbund Emsdetten.

Warendorfer Kiepenkerl. Forum für Kunst, Theater, Musik, Heimat- und Denkmalpflege in Warendorf. Hrsg.: Heimatverein Warendorf, Altstadtfreunde Warendorf, Kunstkreis Warendorf, Kammermusikkreis Warendorf, Stadtmuseum Warendorf, Theater am Wall. Red.: Siegfried Schmieder, Hansering 31, 48231 Warendorf.
46/2005. N. Funken: Begrüßung aus Anlaß der Eröffnung der Biedermeier-Stube im Haus Klosterstraße 7. L. Sandmann: Warendorf bietet immer mehr - Einkaufen in Warendorf.

7. Paderborner und Corveyer Land

Mitteilungen des Vereins für Geschichte an der Universität Paderborn. Hrsg.: Verein für Geschichte an der Universität Paderborn, Stettiner Straße 40-42, 33106 Paderborn.
2/2004. M. Köllner: Die Verfassung des Delbrücker Landes im 18. Jahrhundert. Kommunalistische Strukturen einer westfälischen Landgemeinde. K. von Twistern: Der Soldat als "Krieger". Denkmalsgestaltung, -aussage und -wahrnehmung im Wandel am Beispiel des Kriegerdenkmals für das Infanterie-Regiment Nr. 158 in Paderborn. M. Menne. Die gemeine als eine jeden eigene Wollfahrt besteht im Schulunterricht. Zum Schuldekret Fürstbischofs Ferdinands von Fürstenberg aus dem Jahr 1663. L. Reinking: Vorhang auf!, für: "Preußen und Prälaten". Die Säkularisation als Schauspiel im Kloster Dalheim bei Paderborn. R. Pöppinghege: Kalvierstimmer und Kalvierspieler - zum Verhältnis von Archivaren und Historikern. J. Niggemann: "Zwischen Stall und Staffelei". Leben und Werk der Künstlerin Elisabeth Füller-Teilhof. J. Scheffler: Befundfenster statt Folterstuhl? Die Wiedereröffnung des Museums Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo. M. Schwarte-Amedick/F. Dittmann: Paderborn - Von der Domstadt zum IT-Standort. R. Linde: Sternenglaube und Holzhammermethodik. Zur polemischen Kritik an Uta Halles Externsteine-Buch. R. Sprenger: Nachruf Prof. em. Dr. Hugo Staudinger.

Aus Calenbergs vergangenen Tagen. Mitteilungsblatt und Heimatbrief des Ortsheimatpflegers. Hrsg.: Walter Strümper, Wettesinger Weg 5, 34414 Warburg.
1/2005. * Seelsorge in Calenberg bis zum Jahre 1606. W. Drescher: Calenberg, seine Häuser, Bewohner und Hausnummern im Vergleich zu 1950 und 2005. * Calenberg im 20. Jahrhundert. Das Jahr 1931. * Nach Calenberg zurückgekehrt.

8. Ruhrgebiet

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Hrsg.: Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. unter Mitwirkung des Stadtarchivs, Red.: Achim Nöllenheidt, Klartext Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-51.
1/2005. G. Högl: Dortmund im Zeichen des Krieges und des NS-Terrors 1940-1945. Geschichte und Erinnerung. G. Högl: Die letzten Kriegstage und Ereignisse im April 1945 in Dortmund. Eine (unvollständige) Chronologie. K. Tiemann: Chronologie der alliierten Luftangriffe auf Dortmund. H. J. Bausch: Ein Stadtbild versinkt in Trümmern. Historische Luftbildaufnahmen von Dortmund in der Gegenüberstellung. G. E. Sollbach: 12. März 1945 - der Tag, an dem das alte Dortmund unterging. Strategischer Luftkrieg. H. J. Bausch: Luise von Winterfeld. Direktorin des Dortmund Stadtarchivs, als amtliche Chronistin für die "Dortmunder Kriegschronik". G. Högl: "Nur Trümmer, Rauch, Staub, Qualm und Flammen". Aus den Erinnerungen von Dr. Hermann Ostrop. D. Buchholz: "Cäsar 9". Ein unveröffentlichter Roman von Erich Grisar. * Tagebuchaufzeichnungen des Chronisten Clemens Birkefeld (1902-1974) aus Dortmund-Hörde über den Bombenkrieg (1943/44) und den Einmarsch der Amerikaner am 13. April 1945 (Auszug). * Auszug aus den Erinnerungen des italienischen Geistlichen Giuseppe Barbero, der als Kriegsgefangener im Stammlager VI D bei der Westfalenhalle einsaß [La Croce Tra I Reticolati - Das Kreuz hinter dem Drahtverhau - Torino, 1946]. * Amtlicher Bericht des Städtischen Bezirksamtes Dortmund-Aplerbeck vom 15. August 1945 (Auszug/Stadtarchiv Dortmund) betr. Einmarsch der Amerikaner. * Brief von Frau Elsbeth Philippi (1897-1987) an ihre Mutter, die nach dem Verlust ihrer Wohnung durch Bombeneinwirkung in Burgholzhausen/Teutoburger Wald in einem Notquartier untergebracht war. * Erlebnisbericht von Hans Mönig (1995). * Erlebnisbericht über Bombenangriffe und Einmarsch der Amerikaner von Franz Krause (1995). * Friedel Neuhoff (Brief ihres Vaters vom 27. Mai 1944). * Wilh. G. Cormann (Brief einer Frau aus Dortmund-Huckarde an eine Familie in Linz/Donau). * Erlebnisbericht von Helga Wilke (1995). * Erlebnisbericht von Dr. Harald Zoelzer (1995). * Situationsbericht über den Einmarsch der Amerikaner in Lütgendortmund, verfaßt von Dr. W. Kötting am 1. August 1945. * Es geschah heute vor fünf Jahren: Augenzeuge berichtet über den Einzug der Amerikaner in unsere Stadt. * Die Besetzung Berghofens durch die Amerikaner. Niederschrift des Rektors Beyer (ca. 1948). U. Steinmetz: Dortmund im und nach dem Zweiten Weltkrieg. Zwei historisch wertvolle fotografische Überlieferungen im Stadtarchiv.

Der Wattenscheider. Vereinszeitschrift des Heimat- und Bürgervereins Wattenscheid e.V., An der Papenburg 30 a, 44866 Wattenscheid, Tel./Fax: 02327/321720, E-Mail: info at hbv-wat.de
2/2005. * Sankt-Gertrudis-Preis 2005 an Herbert Brandhoff. * HBV mit neuem Vorstand. * Über die Erzbahnschwinge - Eine Wanderung besonderer Art. * Arbeit für den Frieden - Ein Soldatenschicksal wurde geklärt. Seit 62 Jahren war der Todesort des Gefreiten Mathias Hermann Hülder unbekannt. D. Senzek: Streiflichter aus der Anfangszeit des Polizeireviers Süd und seiner Mitbewohner im Henken-Hof.

9. Siegerland-Wittgenstein

Freudenberg im Zeitgeschehen. Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine und des SGV im Stadtgebiet Freudenberg, Hermann Vomhof, Vorsitzender, Am Eicher Hang 10, 57258 Freudenberg.
1/2005. K. Dicke: Die Heisberger Rindvieh-Assekuranz von 1885. A. Solbach: Antrag der Katholischen Pfarrei St. Marien Römershagen im Jahre 1829 zur Einpfarrung der Katholiken aus Freudenberg. F. Geldsetzer: "Der Freudenberg Nützerling" - ein dankbarer Apfel, den man nicht nur in Freudenberg kennt. B. Brandemann: Denkmal für Städtepartnerschaft am Mórer Platz. "Die Brücke zum Anderen ist Fundament zum Frieden". Chr. Lutzki: Vor 60 Jahren: Neuanfang in Freudenberg nach dem Bombenangriff auf Kaan-Marienborn im Jahre 1945. B. Brandemann: Wirtschaftsgeschichte in alter Chronik: "Freudenberg lebte damals unter dem Flor seiner Gewerbe in wirklich glücklichen Verhältnissen". G. Kritzler: Auszug aus der Siebel-Chronik. Chr. Lutzki: Wie ein Fliegenfänger als Erziehungsmittel eingesetzt wurde.

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
14.05.2005. * Bauzeugen der Geschichte laden ein. Wassermühlen in Nenkersdorf, Niederdielfen und Neunkirchen geöffnet. * Dialog mit der Natur. Tierbilder von Friederike Bahr in der Burgremise. * Achtung vor Bonifatius. Wetterregeln warnen vor Frost an den "Eisheiligen". * Abschied vom "Vater" des Industriemuseums.
21.05.2005. * Siegerland, Sauerland, Wittgenstein. Neue Buchreihe macht Lust auf Nordrhein-Westfalen. * Bergbau im Sauerland. Sauerländisches Blei für römische Wasserleitungen. F. Weber: Reise vom Altenberg nch Persien. Spannende Exkursion des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins. * Westfälische Landesforschung. Altertumskommission wählte Vorstand.
28.05.2005. * Festtagsstimmung im "Waffelgrund". 650 Jahre Dorfgemeinschaften im Dill- und Roßbachtal. * Die letzten Stunden von Herculaneum. Auch Goethe und Lessing reisten nach Herculaneum. * Halbes Dorf versank in Schutt und Asche.
04.06.2005. * Kirchbau überstand den Stadtbrand. Kapelle "Auf dem Werth" als Denkmal des Monats Juni. * Nach 200 Jahren wiederentdeckt. Monstranz des Klosters Grafschaft von 1599 zu sehen. * Alltagsleben in Wittgenstein. Heimatmuseum Banfetal feiert 40-jähriges Bestehen.
11.06.2005. * Gemeinsamer Weg der Burgenvereine. Sinnvoller Schulterschluss für die Wasserburg Hainchen. * "Kein bessres Glück auf Erden..." LWL präsendiert CD-Rom zum Thema Verlobung und Hochzeit.
18.06.2005. * Vergessene bäuerliche Lebenswelten. Ausstellung im LWL-Freilichtmuseum Detmold. * Glas von höchster Qualität. LWL erwirbt wertvolle Glasgemälde-Sammlung. * Saurierfriedhof im Sauerland. Dino-Funde aus dem Sauerland.
25.06.2005. E. Isenberg: Nazarener-Kunst vom "Ollern". Verschmähte Malerei auf dem Kirchboden wiederentdeckt. * Regionale Baukultur stärken. Neubesinnung auf regionale Werte. * Von Frühmessern und Uhrenmachern. Neues Siegerland-Heft liegt vor. Ein buntes Themenkaleidoskop.
02.07.2005. * Westfälische Waldgeschichte beleuchtet. Neue Themenroute zum Projekt "Wald und Mensch" im Freilichtmuseum. * Brücke zur Geschichte. Jugend unter Hitler verfilmt. * Malen in der freien Landschaft. Mit Skizzenblock und Bleistift auf der Kühhude. * BuchKunstBuch Greifenstein. Begegnung mit Künstlern im Burgmuseum.
09.07.2005. * Erfrischung in den Industriemuseen. Untertagewelt der stillgelegten Zechen erkunden. K. J. Görg: Es klappert die Mühle... "On itz noch e Leed vam Babbe". * Zurück zu den gemeinsamen Wurzeln. Denkmalpfleger und Naturschützer suchen nach Schutzkonzepten.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail: heimatspiegel at web.de
161/2005. * Projekt Dachgeschoss "Alte Schule". * Unsere Maiwanderung. * Besuch von der "NRW Stiftung". * 30 Jahre Seniorenrunde. * Dorfentwicklung. M. Schreiber: Förderkreis Alte Schule.

Siegerland. Blätter des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins e.V., Schriftleitung: Dr. Alexander Wollschläger, Seitenweg 6, 57250 Netphen, Tel.: 02738/8909
1/2005. E. Isenberg: Frühmesserei im Siegerland. In einigen Pfarrkirchen bis in die Reformationszeit überdauert. O. Brückel: Eine Erinnerung an Oberbergrat Johann Philipp Becher (1752 - 1831). U. Rumpler: Die Uhrmacher Stahlschmidt aus Freudenberg. Unter Berücksichtigung der napoleonischen Zeit im Siegerland. H. R. Vitt: Johann Heinrich Schmick (1800 - 1859), Dorfschullehrer in Unglinghausen. Zum 100. Todestag seines Sohnes Prof. Dr. Jacob Heinrich Schmick, gestorben am 19. März 1905 in Köln. O. Brückel: Wer hat unter dem Pseudonym Friedrich Ullin im Jahr 1824 Siegerländer Volkssagen verfasst? Verfasser erst nach 180 Jahren herausgefunden. U. Bronnert: Die gemeinschaftliche Notgeldausgabe des Kreises Siegen. Notgeld der Stadt Siegen, der Handelskammer Siegen und des Berg- und Hüttenmännischen Vereins e.V. A. Bingener: Vorstands- und Vereinsarbeit 2004/2005. Neue Veröffentlichung des Vereins war ein großer Erfolg. A. Bingener: Vereinsmitteilungen. Gedenktafel enthüllt - Erinnerung an das Kriegsende in Siegen im April 1945.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., E. Bauer, Puderbacher Weg 18 a, 57334 Bad Laasphe.
2/2005. J. Burkhardt: Mannus Riedesel einmal ganz anders - eine kalligraphische Bittschrift des Baumeisters an Graf Casimir zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg. E. Bauer: Brauordnungen und Reihebrauen im 17. und 18. Jahrhundert. H. F. Petry: Der Stadtbrand in Berleburg vor 180 Jahren am 20. zum 21. Juli 1825. * Abschrift eines Originalbriefes des Fürsten Albrecht sen. über den Brand von Berleburg in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1825.

10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur- und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung: Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421
2/2005. E.-J. Fiebig: Schicksalhafte Monate in Gladbeck zum Ende des 2. Weltkrieges. M. Korn: Die Hornisse. R. Kleine-Nieße: Wer war eigentlich... Elsa Brändström. H. Enxing: Regenwasser versickern lassen hilft der Umwelt und spart Geld. G. Lohuis: Hermannschule in Zweckel wird 100. K.-H. Leitzen: Laura oder der Markt zu Wehlau. W. Hötten: Papa, erzähl mal vonne Arbeit.

11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred Willeke, Archiv für Heimat- und Familienkunde, Holland 21 (Oberes Tor), 32676 Lügde, Tel.: 05281/979604.
3/2005. M. Willeke: Kirchengeschichtlicher Streifzug durch die Grafschaft Pyrmont (Ergänzte Zusammenfassung des Festvortrages "50 Jahr evang. luth. Kirche St. Johannes in Holzhausen-Bad Pyrmont" am Donnerstag, den 15. April 2004, um 18.00 Uhr in der Kirche zu Holzhausen).

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de
5-6/2005. M. Sieker: "Gitter müssen fallen für den Sieg". Metallverwertung im Dritten Reich in Lage. A. Ruppert: Die "Kriegschronik" des Fritz Geise aus Lage. W. Stich: "Uns winkt hier niemals Heimat mehr". Ansprache zur Einweihung des Mahnmals gegen Vertreibung in Horn (9. Mai 2004). H. Stiewe: Häuser und Höfe aus Westfalen - Verschwundene bäuerliche Lebenswelten. Eine Ausstellung mit Fotografien von Josef Schepers (1908 - 1989) im Westf. Freilichtmuseum Detmold. J. Freifrau Hiller von Gaetringen: Schiller in Detmold. Eine Ausstellung der Lippischen Landesbibliothek zum 200. Todestag des Klassikers. St. Lux-Althoff: Eröffnung der Ausstellungssaison in der Malerstadt Schwalenberg.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Druck und Verlag: Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/974301.
288/2005. H. Wiemann: Vor 175 Jahren: Erneuerung des Stauwerks der Meierei-Mühle. U. Burchart: 125 Jahre Männerchor "Germania" Kohlstädt. * Hilfe bei über 1.500 Geburten.
289/2005. H. Wiemann: Ein Wappen für Kohlstädt. A. Müller: Holz wird zur Kohle. Von den Kohlenmeilern bei Kohlstädt. E. Runte: Erinnerungen an die Kinderzeit in Kohlstädt. H. Wiemann: Fremde Herren wünschen einen Scheibenstand. H. Wiemann: Oesterholzer Jäger, Tütgenmühle und Tappine. * Drei Hügel kein Heiligtum. P. Gülle: Der Baumläufer.

II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.
3/2005. H. Stiewe: Nichtlandwirtschaftliche Gebäude auf dem Lande. 16. Tagung der AG haus- und Gefügeforschung in Havelberg am 19. u. 20. März 2005. G. U. Großmann: Runen und Fachwerk?

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.: Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Alexanderstraße 16, 20099 Hamburg, Tel.: 040/240809, Internet: www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev. at aol.com
2/2005. J. D. Bellmann: Napoleon in de Guldbeker Möhl. R. Goltz/D. Möhn: Johann Diedrich Bellmann. Eine Aktualisierung anlässlich seines 75. Geburtstages am 8. Mai 2005. F. Schüppen: "Paradiestiet". Johann Diedrich Bellmanns Epos vom Nullpunkt (2004). J. Schütt: Kappelner Literaturpreis für Johann D. Bellmann (4.11.2004). Chr. Heise-Batt: Theaterlüüd: To'n Bispill Jens Scheiblich. K.-H. Madauss: 10 Johr old sünd sei worden - die Plattdütschen ut Parchen...


III Naturkunde und Naturschutz

Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde. Westfälisches Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster.
1/2005. M. Drees: Zur Bienenfauna des Raumes Hagen (Hymenoptera: Apidae).

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel. 0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de
3/2005. * 50 Jahre SDW-Dormagen. Jubiläumsfeier anlässlich des "Tag des Baumes". * SDW in Recklinghausen gründet Arbeitsgemeinschaft. Beispielgebender Zusammenschluss von Jägern, Waldbauern und Förstern. * Erstes Westfälisches Obstbaummuseum in Dortmund. Baumpaten winkt Obsternte. * SDW Krefeld übergibt Rückepferd. * Neue Weltkarte für den Naturschutz. Botaniker der Uni Bonn veröffentlichen eine Weltkarte der pflanzlichen Artenvielfalt. * Der Stör kehrt in die Ostsee zurück. Wiederansiedlung per Flugzeug aus Kanada.

LÖBF-Mitteilungen. Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW, Castroper Straße 30, 45665 Recklinghausen, Tel. 02361/305-0, Internet: www.loebf.nrw.de, E-Mail: pressestelle at loebf.nrw.de
2/2005. R. Kalkkuhl/K. Falk: Klimawandel in NRW - Chancen und Risiko für den Wald. F.-W. Gerstengarbe/P. C. Werner: Das NRW-Klima im Jahr 2055. Abschätzung der Klimaentwicklung in Nordrhein-Westfalen zwischen 1951 und 2055. S.-W. Breckle: Möglicher Einfluss des Klimawandels auf die Waldvegetation Nordwestdeutschlands? G. Hanke: Klimawandel. Herausforderung aus waldökologischer und waldbaulicher Sicht. M. Speier: Rothaargebirge: Modelllandschaft zur Erforschung autochtoner Buchenwaldbestände in NRW. J. Lehmann u.a.: Umwelt- und Krankheitsbelastungen der Aale in Nordrhein-Westfalen. Ein Beitrag zur Thematik über den alarmierenden Rückgang der europäischen Aalbestände. Th. Stinder: Dezentrale EDV-gestützte Besatzdatenerfassung für IS LACHS 2000. Software für die Digitalisierung von Besatzdaten bei den IKSR-Partnerorganisationen vor Ort erleichtert und beschleunigt den Projektdatenaustausch. G. Haas/M. Bach/C. Zerger: Landwirtschaftsbürtige Stickstoff- und Phosphor-Bilanzsalden. Nährstoffbilanzsalden der Landkreise Nordrhein-Westfalen. R. Feldmann/A. Kronshage: Biologisch-landeskundliche Zeitschriften im Überblick. Eine Bibliographie für die Feldbiologen in NRW.

Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische Berichte. Hrsg: Westfälisches Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster.
1/2005. S. Sczepanski/B. Jacobi: Notizen zur Ausbreitung der Südlichen Eichenschrecke (Meconema merdidionale COSTA) in Nordrhein-Westfalen (Insecta: Saltatoria). S. Buchholz: Die Webspinnenfauna (Arachnida: Araneae) der Moore des Ebbegebirges (SW-Sauerland, NRW). M. Herrmann/J. Pust: Untersuchungen zur Nitratauswaschung an dystrophen Standorten im Naturschutzgebiet "Heiliges Meer".
2/2005. D. Wolff: Raubfliegen (Diptera, Asilidae) aus Deutschland in norddeutschen Museen V. K. Hannig: Faunistische Mitteilungen über ausgewählte Laufkäferarten (Col., Carabidae) in Westfalen, Teil VI. P. Keil/R. Fuchs/Th. Kordges: Ein Vorkommen von Clyceria striata (Lam.) Hitchc. In Wuppertal-Dornap.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
6/2005. G. Ludwig/H. Haupt/H. Gruttke/M. Binot-Hafke: Methodische Weiterentwicklung der Roten Listen gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze in Deutschland - eine Übersicht. D. Popp/P. Trenkle/D. Zundel: Regionalpark im Rheingau - eine Chance für Landschaft, Weinbau, Kultur und Lebensqualität. S. Ludorf: Effektivität von Auflagen in naturschutzrechtlichen Befreiungsverfahren. Erfolgskontrolle und Befragung im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. H.-W. Frohn: Busy for nature - seit fast einem Jahrhundert. Erste Winterakademie zur Naturschutzgeschichte auf der Insel Vilm: 100 Jahre amtlicher Naturschutz. B. Schweppe-Kraft: Wie finanziere ich Naturschutz? Ein Finanzierungshandbuch und eine Förderdatenbank geben Antwort. R. Piechocki: In "Natur und Landschaft" zurückgeblättert... 30. - Vor 70 Jahren: "Weltanschauung und Naturschutz".
7/2005. W. Reichenbecher u.a.: Die Umweltrisikoprüfung transgener Pflanzen. W. Züghart u.a.: Monitoring der Wirkungen gentechnisch veränderter Organismen auf Natur und Landschaft nach Marktzulassung. U. Witting/B. Tappeser: Rechtliche Regulierung der Agro-Gentechnik. B. Breckling/G. Menzel: Gentechnisch veränderter, herbizidresistenter Raps. Möglicher Nutzen und mögliche Beeinträchtigung von Schutzgütern. R. Bartz/U. Heink/I. Kowarik: Ökologische Schäden durch Anwendungen der Agro-Gentechnik: zum Schadensbegriff und dessen Operationalisierung. F. Berhorn/H. Seitz/M. Finck: Methodenstandards für ein Monitoring gentechnisch veränderter Organismen. J. Teufel: Transgene Fische - Nutzungspotenziale und Risiken. J. E. U. Schmidt/A. Hilbeck: Auswirkungen transgener Bt-Kulturpflanzen auf Nichtzielorganismen. Fragestellungen und Lösungsansätze am Beispiel eines multidisziplinären europäischen Forschungsprojekts. R. Piechocki: In "Natur und Landschaft" zurückgeblättert... 31. - Vor 70 Jahren: "Der Wald als Volksgut".

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.: Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, Internet: www.sdw.de
3/2005. * Der neue Trend: Nordic Walking. * Das Wandern ist des Bürgers Lust. * Reiter als Freunde des Waldes... und nicht als Widersacher. B. Krebs: Wasserwelt und Mondlandschaft im Osten. Fachexkursion des Arbeitskreises "Wald, Naturschutz und Landschaftspflege der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald".* Ein Arboretum der besonderen Art.


IV Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege. Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover, Tel.: 0511/323490, Fax: 0511/3632932, E-Mail: info at heimatbund-niedersachsen.de
3/2005. F. Lüder: Isernhagen - Ein Dorf in Niedersachsen. N. Heutger: Aus Liebe zum Leben - Johanniter in Niedersachsen. H.-S. Strelow: Der Wohldenberg - eine Höhenburg mit wechselvoller Geschichte. H. Bernsdorf: 300 Jahre Zeitung in Hildesheim - Vom privilegierten "Relations-Courier" zur "Allgemeinen". B. U. Hucker: Neue Eidtion der Münzen der Grafen von Hoya. L. Greife: Im ältesten Freilichtmuseum Deutschlands. * Die sieben Phasen des Herrenhäuser Schlosses. Ein neuer Beitrag zur Debatte um den Wiederaufbau. * Erster Hermann-Löns-Lesewettbewerb für Grundschüler findet große Resonanz. * Dämmen bringt's - die regionale Wette für den Klimaschutz. "Gletscherwelle" unterstützt energetische Gebäudemodernisierung.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 22 11:46:13 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 Aug 2005 11:46:13 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter, Soester Anzeiger, August 2005
Message-ID: s309bb0b.028@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 22.08.2005, 11:45


SERVICE: TOC

Heimatblätter -
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage: Soester Anzeiger
2005
August
Nr. 322
o. Seitenangaben


Grun, Ulrich
Letzte Windmühle "Spitze Warte" vor dem großen Mühlensterben
Noch nach dem Jahr 1856 entstand die Mühle bei Hemmern

Borgschulze, Siegfried
Als noch Aaken in Niederwerries gebaut wurden
Seit dem Jahr 1830 wurde die Lippe von kleinen Schiffen
als Transportweg für Güter und Passagiere genutzt

Hinke, Wilhelm
Von der Siegesgöttin zum Friedenssymbol
Die abenteuerliche Rückführung der "Quadriga" im Jahr 1814 von
Paris über Hamm nach Berlin

Deisting, Heinrich Josef
Die Familie von Boeselager auf Schloss Höllinghofen
Aus der Geschichte einer alten westfälischen Adelsfamilie
im nordwestdeutschen Raum

Gabriel, Peter
Wilhelmine Henters Lieblingsfach war die Gartenarbeit
Wie ein junges Mädchen 1919 die Haushaltungsschule
der Westfälischen Frauenhilfe in Soest erlebte (Schluss)







From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 23 10:18:23 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 Aug 2005 10:18:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Schmiede-Vorfuehrung ueber die Grundsaetze
der Eisenherstellung, 26.08.2005, Hattingen
Message-ID: s30af7f8.092@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)",
Datum: 23.08.2005, 09:06
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


AKTUELL

Die "S-Klasse des Mittelalters": Klingen nach Damaszenerart
Schmiede-Vorführung über die Grundsätze der Eisenherstellung

Sie waren ein Hightech-Produkt ihrer Zeit, eine Art "S-Klasse des
Mittelalters" - so jedenfalls bezeichnet Diplom-Ingenieur und Schmied
Matthias Zwissler Klingen nach Damaszenerart. Am Freitag führt er in der
Schaugießerei des Westfälischen Industriemuseums des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) die Technik des Damaszierens vor.

Zahlreiche Waffenfunde belegen, dass diese Technik bereits im 5.
Jahrhundert v. Chr. in Mitteleuropa gut beherrscht wurde. In den damals
üblichen Rennfeuern wurden stets nur geringe Mengen Rohstahl gewonnen. Erst
das Feuerschweißen auf der Schmiedeesse erlaubte dem Schmied, die kleinen
Stahlmengen zu einer kompletten Klinge zu schmieden. Dabei ergab sich - je
nach Dauer des Vorgangs und der Temperatur - in der Oberfläche der Klingen
ein mehr oder weniger zufälliges Muster, das sich durch anschließende
Schleif- und Ätzprozesse noch verstärken ließ. Ab dem Frühmittelalter
konnten die Schmiede gezielt Muster erzeugen. So entstand die Kunst des
Musterschweißens, das Damaszieren. Matthias Zwissler erläutert in seiner
Vorführung anschaulich die verschiedenen Arbeitsschritte: Er zeigt, wie die
dünnen Stahlstreifen mit dem Hammer Lage auf Lage zusammengeschweißt und
ausgeschmiedet werden und wie die Muster in der Klinge entstehen. Anhand
verschiedener Klingen erläutert er die Vielfalt der Musterung.


INFO

Westfälisches Industriemuseum Henrichshütte
Werksstraße 31-33
Hattingen
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/S/hattingen/
Freitag, 26. August 2005
19 Uhr

Die Vorführung und der Vortrag finden um 19 Uhr in der Schaugießerei des
LWL-Museums statt und sind kostenlos. Parallel startet um 19 Uhr vom Foyer
aus eine Führung über das Museumsgelände (Erwachsene 3,50 Euro, Kinder 2,00
Euro).






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 23 09:56:33 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 Aug 2005 09:56:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "PferdeStark"-Tage im Westfaelischen
Freilichtmuseum Detmold, 27.08./28.08.2005, Detmold
Message-ID: s30af2ec.099@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 23.08.2005, 10:00


AKTUELL

660 Hufe koennen nicht irren: Auf zur "PferdeStark" im Westfaelischen
Freilichtmuseum Detmold

Freunde der zahlreichen Kaltblut-Pferderassen duerfen sich freuen: Am Samstag,
27. August, und Sonntag, 28. August, sind im Westfaelischen Freilichtmuseum
Detmold ueber 160 dieser eindrucksvollen Tiere bei den in Europa einzigartigen
"PferdeStark"-Tagen in zahlreichen Aktionen zu bewundern. Bei der Inszenierung
des Programms haben die Veranstalter - der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) und die Interessengemeinschaft Zugpferde Deutschland (IGZ) - auch in
diesem Jahr auf eine Mischung aus Geschicklichkeit und Spannung, aus Zuschauen
und Mitmachen, aus Information und Unterhaltung gesetzt. Sie haben viele Aspekte
rund um das Thema "Kaltblutpferd" ausgeleuchtet, so dass die Fans dieser Pferde
- aber auch alle Anderen - am letzten August-Wochenende ganz auf ihre Kosten
kommen.

Noch vor hundert Jahren gehoerte das Kaltblutpferd selbstverstaendlich zum
alltaeglichen Leben: Ob als "Waldarbeiter" beim Holzruecken oder als Zugtier vor
Postkutschen, Bier-, Milch- und Tramwagen oder Schlitten, ob als Ackerpferd vor
Pflug oder Egge oder auch als Reittier: Der Kaltblueter war wegen seiner
Gutmuetigkeit und Arbeitswilligkeit ueberall einsetzbar; und -was wenige wissen-
er ist es in einigen Arbeitsbereichen auch heute noch. Und gerade fuer die
Praesentation der aktuellen Arbeitsmethoden mit den schweren Pferden ist
"PferdeStark" ueber Europa hinaus bekannt - und dafuer ist ihren Bewunderern
auch kein Weg zu weit: Die letzten Anfragen kamen aus Polen, Italien und
Norwegen.

Von morgens 10 Uhr bis zum fruehen Abend werden an beiden Tagen auf dem
Museumsgelaende rund um das Paderborner Dorf staendig land- und
forstwirtschaftliche Schau- und Wettbewerbsdarbietungen wie zum Beispiel
Pfluegen, Holzruecken, Eggen, Hacken und Kartoffelroden gezeigt. In der IGZ
engagierte Kaltblutkenner wie Erhard Schroll, Karla Ebert oder Peter Herold
kommentieren diese Arbeiten fachkundig.

Um die modernen Pferdezuggeraete im Praxiseinsatz zu sehen, machen sich manche
Interessenten schon frueh auf den Weg: So reisen zum Beispiel Fachkenner aus
Frankreich Freitagnacht an, erleben den Einsatz von Heuerntern, aktuellen
Pfluegen und anderen Geraeten waehrend des Wochenendes direkt auf den
Museumsfeldern und reisen Sonntagnacht zurueck - denn eine solche Praesentation
gibt es in ganz Europa kein zweites Mal. "Nur noch in den USA finden aehnliche
Veranstaltungen statt, bei denen sich Betriebe, die die Arbeitskraft der
Kaltblueter wirtschaftlich nutzen, ueber aktuelle Entwicklungen anhand
praktischer Arbeitseinsaetze informieren koennen," berichtet Erhard Schroll,
seit Jahren Mitorganisator der "PferdeStark".

Heinz-Peter Conredel, ueber Westfalens Grenzen hinaus bekannt als Moderator und
Organisator von Aktionen, bei denen das Pferd im Mittelpunkt steht, wird wie
schon in den Vorjahren das Schauprogramm fachkundig und mit Humor kommentieren.
Im Einsatz sind verschiedene Gespanne wie Ein-, Zwei- ,Vier- oder sogar
Fuenfspaenner zu sehen und es werden ein- und zweispaennige Fahrwettbewerbe
sowie das "Fahren vom Sattel" durchgefuehrt. Au*erdem stellen sich an beiden
Tagen jeweils um 14.45 Uhr die imposanten Gespanne verschiedener Brauereien vor.
Am Samstag, 27. August, findet ab 14.15 Uhr das Leistungspfluegen statt. Und wer
schon immer dabei sein wollte, wenn ein Pferd neue Hufeisen verpasst bekommt,
der kann dem Hufschmied bei seiner Schwei* treibenden Arbeit zusehen.

Wie immer bietet die Gro*veranstaltung, die in diesem Jahr bereits zum sechsten
Mal stattfindet, auch diesmal wieder aufregende Highlights. Gespannt sein
duerfen die Besucher beispielsweise auf eine tierische "Nationalelf". Die
Kaltbluthengste vom Warendorfer Landgestuet werden am Sonntag um 15 Uhr in einem
Turnier vormachen, wie Fu*ball richtig gespielt wird. Und wer einmal die
Ungarische Post gesehen hat, wird sie sicher nie wieder vergessen: Diese
wahrhaft Atem beraubende Dressurnummer mit vier Pferden, bei der der Reiter im
vollen Galopp auf zwei Pferderuecken gleichzeitig steht, erweist sich immer
wieder als echter Publikumsmagnet. Waghalsig ist auch die "Voltige cosaque" der
"Troupe J*hol": wilde, schnelle Reiter, die sich wendig wie ihre kriegerischen
Vorbilder weniger im Sattel als neben dem Bauch ihrer ‚Comtois' befinden.

An zahlreichen Info-Staenden geben Fachleute dem interessierten Besucher
Auskunft zu den Faehigkeiten, Eigenarten und Charaktermerkmalen der einzelnen
Kaltblut-Rassen. Vertretungen der Rassenverbaende bieten Interessierten direkte
Moeglichkeiten zur Kontaktaufnahme, und natuerlich gibt es Musik und viele
Kinderangebote wie das Eselreiten am Sonntag. Verkaufsstaende halten ein
Equipment-Angebot bereit, so dass sich Besucher mit allem eindecken koennen, was
zu einer zuenftigen Ausstattung gehoert.

Und wer am Ende der Veranstaltung noch immer nicht wei*, dass das Blut der
Kaltblueter keineswegs kalt ist, der sollte unbedingt in zwei Jahren wieder
kommen, wenn es wieder hei*t: "Herzlich willkommen zu PferdeStark 2007"!


INFO

Die Veranstalter weisen darauf hin, dass die ansonsten bei "PferdeStark" gern
genutzte Pforte in Richtung Horndoldendorf aus organisatorischen Gruenden
geschlossen bleiben muss.

Westfaelisches Freilichtmuseum Detmold
Landesmuseum fuer Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel: 05231 / 7060
Fax: 05231 / 706-106
Mail: wfm-detmold at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 23 10:08:26 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 Aug 2005 10:08:26 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Grevener Geschichtsblaetter 3 (2005)
Message-ID: s30af5b8.045@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Stefan Schröder",
Datum: 22.08.2005, 12:10


LITERATUR

Das Stadtarchiv Greven präsentiert sein neue Veröffentlichung:
Grevener Geschichtsblätter 3 (2005), 39 S., 22 Abb.
ISBN: 3-928372-14-9, 5 €

Inhaltsverzeichnis

S. 4-15
Dirk Brunsmann
"Es ist vornehmste Pflicht, die Namen dieser Helden der Vergessenheit
zu entziehen"
Steinernes Andenken an die Toten des Ersten Weltkriegs: Das
Kriegerehrenmal am Kirchberg

S. 15
Stefan Schröder
Neue historische Informationsmöglichkeiten im Internet

S. 16-20
Stefan Schröder
"Die vorzüglichste Handlung bestehet hier in dem Gros-Handel"
Über die wirtschaftliche Situation im Dorf Greven informiert ein
preußischer Bericht aus dem Jahr 1803

S. 21-32
Angelika Haves
"Überleben kann eine schwere Last sein"
Dokumentation über eine Familie, die als "Zigeuner" von den
Nationalsozialisten verfolgt wurde

S. 33-39
Stefan Schröder
Grundschulkinder im Archiv am Beispiel des Stadtarchivs Greven.
Überlegungen zu einem bislang vernachlässigten Bereich historischen
Lernens
Hinweis: dieser Artikel ist unter der Adresse
http://www.greven.net/service/geschichte/archiv_publikationen.shtml
als pdf kostenlos downloadbar.


INFO

Stadtarchiv Greven
Dr. Stefan Schröder
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel.: 02571/920-358
Fax: 02571/920-320
stefan.schroeder at stadt-greven.de
www.greven.net






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 23 13:57:35 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 Aug 2005 13:57:35 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Drei Ausstellungen und ein Kongress erinnern 2006 an
die Entdeckung des Neandertalers
Message-ID: s30b2b70.085@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 23.08.2005, 12:00


AUSSTELLUNG

"Neanderthaler und Co.": Drei Ausstellungen und ein Kongress erinnern 2006 an
die Entdeckung des Neandertalers vor 150 Jahren

Drei Ausstellungen und ein Kongress werden im kommenden Jahr unter dem Motto
"Neanderthaler und Co." an die Entdeckung des Neandertalers vor 150 Jahren
erinnern. 1856 hatten Steinbrucharbeiter in dem Tal bei Mettmann 42.000 Jahre
alte Knochen gefunden, die einer ganzen Menschenart weltweit den Namen gaben.

Das Neanderthal Museum am gleichnamigen Fundort wird vom 4. Mai bis zum 24.
September 2006 sowohl das Klischee vom wilden Mann als auch die neuen
wissenschaftlichen Erkenntnisse unter anderem ueber den Alltag dieser fruehen
Menschenart zeigen ("Hautnah. Neanderthaler").

Im Westfaelischen Museum fuer Archaeologie in Herne will eine Ausstellung ueber
das Klima sowohl die Anpassungsfaehigkeit der Menschen, Tiere und Pflanzen ueber
die Jahrtausende als auch die Wetter-Extreme vor sechs Millionen Jahren bis zu
zukuenftigen Hochwasserkatastrophen erlebbar machen ("Leben in Extremen", Juni
2006 bis April 2007).

Das Rheinische Landesmuseum Bonn laedt vom 7. Juli bis 19. Dezember zu einem
"Familientreffen" von Vor- und Fruehmenschen aus Afrika, Asien und Europa ein,
die zum ersten Mal gemeinsam in einer Ausstellung zu sehen sein werden
("Roots//Wurzeln der Menschheit").

Vom 21. bis 26. Juli 2006 werden sich ueber 200 Wissenschaftler aus der ganzen
Welt in der Universitaet Bonn zu einem internationalen Kongress treffen ("150
Years of Neanderthal Discovery").

"Kein anderer Fund aus Deutschland ist weltweit so bekannt wie der
Neandertaler", sagte Prof. Heinz Guenter Horn vom NRW-Staedtebauministerium am
Dienstag (23.8.) in Mettmann zur Bedeutung des Gemeinschaftsprojektes. Die
Ausstellungen und der Kongress stehen unter der Schirmherrschaft des NRW-
Ministerpraesidenten und der Unesco.

"Hautnah. Neanderthaler"
Die Ausstellung in Mettmann nimmt zehn Jahre nach Gruendung des Museums das
Bild vom Neandertaler in der OEffentlichkeit und in der Wissenschaft unter die
Lupe. "Die Vorstellung vom gebueckten Neandertaler mit der Keule ist eine
Stereotype", so Prof. Dr. Gert Kaiser, Vorsitzender der Stiftung Neanderthal
Museum. "Eine fruehe Rekonstruktion seines Skeletts war einfach falsch, und fuer
Keulen gibt es keinen einzigen Nachweis." Neben der Rezeptionsgeschichte der
vergangenen 150 Jahre geht es auch um die verschiedenen Methoden der
Rekonstruktion bis zu modernen digitalen Techniken. Im Zentrum der Ausstellung
werden nach Angaben von Museumsleiter Prof. Dr. Gerd-C. Weniger sechs Schicksale
von individuellen Neandertalern stehen: Vom Baby bis zum Greis sollen typische
Lebenssituationen dem Besucher den Alltag dieser Menschen vor 42.000 Jahren
naeher bringen. Zum Abschied kann jeder Besucher sein eigenes Computerportraet
als Neandertaler mitnehmen.

"Leben in Extremen"
Die Klimaausstellung in Herne zeigt auf 1.300 Quadratmetern die
Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Umwelt und dem Klima. Das Museum
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wird rund 300 Funde aus allen
Kontinenten praesentieren. Die Exponate von zwei Millionen Jahre alten
Steinwerkzeugen aus Afrika bis zur aktuellen UV-Schutzkleidung aus Australien
spannen einen Bogen, der bis in die Zukunft der naechsten 75.000 Jahre reichen
soll. LWL-Direktor Wolfgang Schaefer: "Wir Menschen beeinflussen heute unser
Klima massiv. Es hat aber immer gro*e Klimaschwankungen und Naturkatastrophen
gegeben – auch ohne die Menschen. Besonders diese gro*en Naturkatastrophen als
Wendepunkte der Klimageschichte interessieren uns – bis hinein in die ungewisse
Zukunft." In so genannten Klimakapseln kann der Besucher die eigene
Anpassungsfaehigkeit an extremes Klima wie einen simulierten Staubsturm oder
UEberflutung testen. Spektakulaere Exponate wie das Mammutbaby "Dima" aus
Russland verdeutlichen, wie sich Lebewesen immer wieder - zum Beispiel den
langen Eiszeiten - angepasst haben.

"Roots//Wurzeln der Menschheit"
Die "Wurzeln der Menschheit" wird das Rheinische Landesmuseum, getragen vom
Landschaftsverband Rheinland (LVR), mit 70 originalen Funden aus der ganzen Welt
nachzeichnen. Die Ausstellung erzaehlt die Entwicklungsgeschichte des Menschen
von den ersten Primaten und dem Punkt, als sich Affen und Menschen trennten,
ueber den aufrechten Gang vor ueber vier Millionen Jahren und die weltweite
Ausbreitung der ersten Menschen bis zur Gegenwart. Aber auch Nebenlinien wie die
so genannten Nussknacker-Menschen werden in der Ausstellung in Bonn gezeigt.
"Wir wollen die Schoepfungsmythen der Menschen zeigen, die uns fast ausnahmslos
als unveraenderbare Wesen darstellen. Dem setzen wir die Revolution unseres
Wissens im 19. Jahrhundert durch das Aufkommen der Evolutionstheorie
gegenueber", sagt LVR-Direktor Udo Molsberger. Komplettiert wird die Schau durch
die originalen Funde aus dem Neandertal und die neue Neandertaler-Forschung der
vergangenen 15 Jahre. Die wissenschaftliche Vorlage der Ausgrabungen im
Neandertal und in Moenchengladbach-Rheindahlen wird 2006 in der Reihe
"Rheinische Ausgrabungen" des Rheinischen Amtes fuer Bodendenkmalpflege
erfolgen. Zudem wird ein Fuehrer zu Fundstellen aus der zeit des Neandertalers
im Rheinland und in Westfalen erscheinen.

"150 Years of Neanderthal Discovery"
Um die neuesten Forschungsergebnisse zum Neandertaler geht es auch auf dem
internationalen Kongress an der Universitaet Bonn, an dem ueber 200
Wissenschaftler teilnehmen werden - darunter Genetiker, Anthropologen,
Archaeologen, Geologen und Palaeontologen. Schwerpunkte sind unter anderem die
Umweltbedingungen, unter denen der Neandertaler vor ueber 40.000 Jahren lebte,
aber auch seine Stellung in der Stammesgeschichte des Menschen. Prof. Dr. Thomas
Litt, Palaeontologe der Universitaet Bonn: "Frueher glaubte man, bei dem
Neandertaler handele sich um eine Entwicklungsstufe zum modernen Menschen. Heute
sehen Wissenschaftler in ihm jedoch eine europaeische Sonderentwicklung, die
wahrscheinlich in einer Sackgasse endete."


INFO

Neanderthal Museum
Talstr. 300
D - 40822 Mettmann
02104 . 979797
02104 . 979796 Fax/Faxabruf
E-Mail: museum at neanderthal.de

Westf*lisches Museum f*r Arch*ologie
Landesmuseum und Amt f*r Bodendenkmalpflege
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
Fax: 02323 94628-33
E-Mail: archaeologiemuseum at lwl.org

Rheinisches LandesMuseum Bonn
Colmantstr. 14-18
53115 Bonn
Tel.: 0228/2070-0
Fax: 0228/2070-150
E-Mail: rlmb at lvr.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 25 10:11:54 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Aug 2005 10:11:54 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Eggert,
H. U.: Das Wilhelm-Hittorf-Gymnasium Muenster im NS-Staat und in
der Nachkriegszeit
Message-ID: s30d9982.026@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster",
Datum: 24.08.2005, 13:45


LITERATUR

Hittorf-Gymnasium: Schulgeschichte als Spiegel der Zeitgeschichte
Stadtarchiv legt Studie von Dr. Heinz-Ulrich Eggert in der Reihe
"Quellen und Forschungen" vor

Schulgeschichte als Spiegel der Zeitgeschichte: Diesen Aspekt
der Schulwirklichkeit zeigt beispielhaft eine Untersuchung von
Dr. Heinz-Ulrich Eggert zur Entwicklung von zwei Oberschulen
in Münster. Die erste wurde 1938 unter den Bedingungen der
NS-Herrschaft gegründet und ist 1945 untergegangen. Nach
Kriegsende folgte 1946 eine Neugründung, aus der sich später
das heutige Wilhelm-Hittorf-Gymnasium entwickelte. Der Autor,
selbst Studiendirektor am Hittorf-Gymnasium, hat dazu eine
aufschlussreiche, detaillierte Arbeit vorgelegt. Sie ist unter
dem Titel "Schul-Zeit 1938 bis 1949. Zur Vorgeschichte des
Wilhelm-Hittorf-Gymnasiums Münster im NS-Staat und in der
Nachkriegszeit" im Aschendorff-Verlag erschienen
(528 Seiten, 39 Abbildungen, 67 Euro).

Heinz-Ulrich Eggert stellt auf der mikrohistorischen Ebene die
Geschichte zweier münsterscher Oberschulen dar. Er hat die
miteinander verknüpfte Geschichte dieser Schulen - einer Schule
des NS-Regimes und des totalen Krieges sowie einer Schule der
Besatzungszeit und des demokratischen Neubeginns - so
aufgearbeitet, dass die jeweilige Schulwirklichkeit in vielen
Einzelheiten sichtbar wird. Fallstudien, insbesondere zu Lehrkräften
und Schülern, ermöglichen den Blick auf das Profil der beiden
Schulen in ihrer Zeit.

Damit zeigt die Publikation den Schulalltag an der Wasserturmschule
und im Nachkriegsprovisorium in Sendenhorst in allen wesentlichen
Facetten. Sie ist eine wichtige Ergänzung zu den vorhandenen
historischen Forschungen zur Schulgeschichte und zur Kriegs- und
Nachkriegsgeschichte in Münster und darüber hinaus - womit es für
für das Stadtarchiv Münster nahe lag, die Untersuchung als Band 22
in seine Reihe "Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt
Münster" aufzunehmen.

Was der NS-Staat von "seinem" Gymnasium erwartete

Die am 10. Juni 1938 eröffnete Oberschule für Jungen am Wasserturm
war die erste und einzige Neugründung eines Gymnasiums in Münster
durch die Nationalsozialisten. Die Eröffnungsfeier nutzten die
Nationalsozialisten, insbesondere Oberbürgermeister Hillebrand,
um unmissverständlich die Erwartungen der Partei deutlich zu machen.
Er forderte von Kollegium und Schulleitung uneingeschränkte Loyalität
zum nationalsozialistischen Staat und die Bereitschaft zur Mitarbeit an
der Neugestaltung des Schulwesens.

Keine sieben Jahre hatte diese Schule Bestand, und höchstens das
erste Jahr kann als "Normaljahr" bezeichnet werden. Dann griffen die
Erfordernisse der Kriegsmaschinerie rücksichtslos in den Schulalltag ein.
Immer kleiner wurden die Klassen. Immer mehr Jungen wurden der
Schule entzogen - als Soldaten, als Flakhelfer in Geschützstellungen in
der Umgebung, vom Reichsarbeitsdienst, der HJ oder der
Kinderlandverschickung für Jungen von zehn bis 14 Jahren. An
geregelten Schulbetrieb war seit Kriegsbeginn auch deshalb nicht
mehr zu denken, weil Lehrer zum Militärdienst eingezogen wurden
(oder sich freiwillig meldeten) und mit fortschreitendem Kriegsverlauf
die Bombenangriffe einen Schulalltag unmöglich machten.

Bombenangriff und "Auffangschule" in Sendenhorst

Mit einem Trick versuchte man im Sommer 1940 Bombenabwürfe auf
die Schule zu verhindern. Der an das Schulgelände angrenzende
Wasserturm erhielt einen provisorischen Anbau. Hölzerne Pfosten,
mit grauem Sackleinen bespannt, sollten den alliierten Piloten den
Einruck vermitteln, dass es sich bei dem gesamten Komplex um eine
Kirche handelte.

Wahrscheinlich hofften die Initiatoren, dass die Bomberpiloten sowohl
den Wasserturm als auch die als "Barackenlager" besonders gefährdeten
Holzhäuser der Wasserturmschule verschonen würden. Aber am
22. Januar 1942, abends um 22 Uhr, wurde die Schule erstmals direkt
getroffen. Den Schlussstrich unter die kurze Geschichte der Oberschule
für Jungen am Wasserturm zog ein Bombenangriff am 12. September
1944, als kurz nach 18 Uhr alle Holzhäuser der Schule bis auf die
Fundamente abbrannten.

Eine Art Auffangschule bildete die "Kriegs-Oberschule" in Sendenhorst,
in der es nach dem Ende des Krieges zu einem zögerlichen und mit allen
Schwierigkeiten der re-education verbundenen Neuanfang kam. Im
Gegensatz zu anderen Auffangschulen verschwand diese während
der Kriegszeit improvisierte Schule mit dem Einmarsch der alliierten
Truppen nicht in der Trümmermasse des NS-Staates. Sie blieb Schule
im Wartestand, auf die sich die Hoffnungen von Eltern und Schülern
für die Zeit nach dem Ende des Unterrichtsverbots richteten.

Schließlich wurde die Sendenhorster Ausweichschule sogar zur ersten
münsterschen Oberschule, die nach dem Krieg den Unterrichtsbetrieb

aufnahm. Am 18. Januar 1946 fand die feierliche Eröffnung der
"Münsterschen Ausweich-Oberschule für Jungen und Mädchen" in
Sendenhorst statt und damit das Ende der "längsten Ferien", die die
Schülerinnen und Schüler je gehabt hatten.

Nach 22 Jahren zurück an den Wasserturm

Mehr als drei Jahre hatte die neue koedukative Schule Bestand,
bevor es zurück in die Stadt ging. Erste Unterkunft bot hier die
Johannis-Schule an der Vogel-von-Falkenstein-Straße. Mit Beginn
des Schuljahres 1949/50 normalisierte sich das Schulleben. Im
Dezember benannte der Rat die Schule nach dem münsterschen
Physiker Wilhelm Hittorf. 1960 konnte schließlich ein eigener
Neubau beim Wasserturm bezogen werden. Damit war die Schule
nach mehr als 22 Jahren einer in sich zerrissenen Schulgeschichte
mit immer neuen Provisorien im Schatten von Nationalsozialismus,
Krieg und Nachkriegszeit wieder am Wasserturm angelangt.

Der Autor Dr. Heinz-Ulrich Eggert ist Studiendirektor am
Wilhelm-Hittorf-Gymnasium, wo er seit 1977 unterrichtet. Von
Beginn an hat er sich als Tutor beim Geschichtswettbewerb des
Bundespräsidenten mit großem Erfolg engagiert. Mehrfach gewann
er mit seinen Schülerinnen und Schülern den Preis des
Bundespräsidenten für die bundesweit erfolgreichste teilnehmende
Schule. Seit 1993 hat er einen Lehrauftrag an der Westfälischen
Wilhelms-Universität. 2004 erhielt er den Freya-Stephan-Kühn-Preis
des Landesverbandes nordrhein-westfälischer Geschichtslehrer für
besondere Verdienste um die Vermittlung von Geschichte.


INFO

Herausgeberin: Stadt Münster
Presse- und Informationsamt
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 25 10:28:50 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Aug 2005 10:28:50 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Landesausstellung zeigt "Von Anfang an - Archaeologie
in NRW, Herne, 23.09.2005-05.02.2006
Message-ID: s30d9d64.098@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 23.08.2005, 14:09


AUSSTELLUNG

Fränkische Familie mit "heißem Draht" zu den Sachsen? - Aktuelle
archäologische Funde ab September in der Landesausstellung in Herne

Alle fünf Jahre präsentieren die Fossilienforscher und
Archäologen in Nordrhein-Westfalen ihre aktuellen Forschungsergebnisse
und die wichtigsten Funde der Öffentlichkeit. In der Landesausstellung "Von
Anfang an - Archäologie in Nordrhein-Westfalen" zeigt das Westfälische
Museum für Archäologie in Herne ab dem 23. September über 35.000
Objekte aus 320 Millionen Jahren. Zu sehen sind Exponate vom weltweit
größten Saurier-Friedhof im Sauerland bis hin zum Münzschatz aus einem
Kriegsgefangenenlager des 1. Weltkriegs, monumentale römische
Götterstatuen aus dem Rheinland und die älteste Zahnbürste Europas aus
einem ehemaligen Hospital in Minden. Einige der wichtigsten Exponate stellt
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als Träger des Museums in
einer Serie vor.

Südlich des Hellwegs, der alten West-Ost-Verkehrsverbindung, haben
Archäologen in Dortmund-Asseln zwei Friedhöfe mit jeweils etwa 30 Gräbern
entdeckt. Hier wurden seit der späten römischen Kaiserzeit (4. Jahrhundert
n. Chr.) bis in das frühe Mittelalter (7. Jahrhundert n. Chr.) kontinuierlich
Tote bestattet. Die Stadtarchäologie Dortmund des Westfälischen Museums
für Archäologie hatte in den vergangenen zwei Jahren die Gelegenheit
zahlreiche dieser Gräber zu untersuchen.

Dabei entdeckten die Archäologen auch ein Grab aus einer Zeitstufe, die
bisher in Westfalen nur sehr selten belegt ist: eine
völkerwanderungszeitliche Bestattung aus dem 5. Jahrhundert n. Chr. Es
war das einzige Körpergrab auf diesem Friedhof, da die anderen Toten
verbrannt worden waren. In dem Grab wurden zwei Armbrustfibeln
(Anstecknadeln), eine Halskette aus Glasperlen, ein verziertes
Bronzearmband und ein gläserner Spitzbecher mit einer Auflage aus roten
Glasfäden gefunden. Die Knochen waren nicht mehr erhalten, weshalb die
Wissenschaftler nicht sagen können, wer hier bestattet worden war. Die
anderen Gräber auf diesem Friedhofsareal stammen aus dem Zeitraum von
der späten römischen Kaiserzeit bis in die Völkerwanderungszeit hinein (4.
Jahrhundert v. Chr. bis 6. Jahrhundert n. Chr.). Es schloss sich direkt südlich
an den Hellweg - die bedeutende von Ost nach West verlaufende
Verkehrsverbindung - an.

Spannende Ergebnisse lieferte auch die Untersuchung des zweiten
Friedhofes, der nur 500 Meter süd-östlich des ersten lag. Hier wurden schon
1999 drei Gräber aus dem 6. und 7. Jahrhundert n. Chr. entdeckt. In ihnen
waren zwei reich ausgestattete Krieger und ein Kind bestattet worden. Erst
ab 2004 konnten die Archäologen auch die benachbarten Bestattungen
untersuchen. Und tatsächlich kamen direkt neben den Kriegern 30 weitere
Gräber zum Vorschein. Auch wenn sich hier ebenfalls nur wenige Knochen
von den Skeletten erhalten haben, ließ sich doch erkennen, dass die
Grabgruben in West-Ost-Richtung orientiert waren. Damit zeigen sich hier
bereits die Einflüsse der Christianisierung.

Das herausragendste Grab dieser neu entdeckten Gruppe ist die Bestattung
einer zierlichen, erwachsenen Frau. Sie lag in einem Holzsarg in einer
besonders großen Grabgrube und hatte zahlreiche Beigaben für das Jenseits
mit in das Grab bekommen: eine bronzene Nadel für das Haar sowie etwa
200 Perlen von einer Halskette und als Besatz von einem Gürtel. An diesem
Gürtel war zusätzlich ein reiches Ziergehänge befestigt. Etwas befremdlich
mutet ein bearbeiteter Feuerstein an, der der Toten in den Mund gelegt
worden war. Außerdem waren in dem Grab eine Spinnwirtel, ein
Keramikgefäß und Knochen, die von einer Fleischbeigabe für das Jenseits
zeugen. Das herausragendste Fundstück ist jedoch eine fast fünf Zentimeter
große Scheibenfibel. Sie besteht aus Silber, das vergoldet wurde und ist mit
roten Halbedelsteinen und weißem Glasfluss verziert. Diese Scheibenfibel
hielt den Umhang der Frau unter dem Kinn zusammen.

In einem weiteren Grab aus dieser Gruppe ist ein Jugendlicher in einem
Baumsarg bestattet worden. Auf seiner Brust befand sich eine Ledertasche
mit einem Feuerzeug und neben ihm eine Lanze. An seiner Seite wurde ein
junges Mädchen bestattet, das Ketten aus Glasperlen und Bernstein trug.
Ihre Angehörigen hatten dem Mädchen ebenfalls ein Keramikgefäß und
außerdem die Reste eines Kammes mitgegeben.

Eine Überraschung bot eine nur etwa einen Meter mal 65 Zentimeter große
Grabgrube: Zwar fanden die Archäologen keine Knochen, aber sie gehen
davon aus, dass hier ein Kleinkind bestattet worden war. Die Verfärbungen
im Boden ließen die Wissenschaftler erkennen, dass das Kind in einem
Wiegenkorb beerdigt wurde. Auch in diesem Grab fanden sich 44 Glasperlen
die von einer Kette stammen und ein Anhänger aus Glas der im Bereich der
Beine lag. War dieser Anhänger ein Amulett?

Alle Gräber dieses kleinen Friedhofes scheinen aufeinander bezogen zu sein.
Vielleicht waren die Bestatteten die Mitglieder einer Familie die innerhalb
von wenigen Generationen gestorben sind. Die Beigaben in diesen Gräbern
sind allesamt typisch fränkisch, obwohl die Bestattungen auf dem Gebiet der
Sachsen lagen. Die LWL-Forscher meinen, dass vieles dafür spricht, in dieser
Gruppe eine wohlhabende Familie zu sehen, die dem fränkischen Reich eng
verbunden war. Ob durch ihre Herkunft oder durch Heirats- oder
Handelsbeziehungen bleibt dagegen Spekulation.

Auch ein Pferde- und ein Hundegrab fanden sich auf diesem Friedhof dessen
Grenzen die Archäologen noch nicht erreicht haben. Das Pferd ist gesattelt
in die Erde gekommen. Vor ihm wurden Zaumzeug und eine Glocke
niedergelegt. Was diese Beigaben zu bedeuten haben ist ebenso rätselhaft
wie die Frage, was sich noch in der Erde verbirgt. Klarheit werden vielleicht
die kommenden Untersuchungen bringen.

Die wertvollen Fibeln und die Keramik aus den Gräbern sind in der
Landesausstellung ab dem 23. September in Herne zu sehen. Viele von
ihnen werden hier das erste Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Sie kommen
ganz frisch aus den Restaurierungswerkstätten, weshalb sie auch in Köln
noch nicht präsentiert werden konnten.
Die beiden Friedhöfe von Dortmund-Asseln gehören auch zu den Themen,
die in dem Lehrer-Schüler-Heft behandelt werden, das zu der Ausstellung
erschienen ist. Farbige Abbildungen und Hintergrundinformationen erklären
hier die Zusammenhänge. Mit den Schülerblättern zum jeweiligen Thema
können die Kinder direkt in der Ausstellung arbeiten. So werden sie zum
einen an die Geschichte herangeführt und erfahren zum anderen auch etwas
über die Arbeitsweisen der Archäologen. Dieses Heft ist zum Preis von vier
Euro erhältlich.


INFO

"Von Anfang an - Archäologie in Nordrhein-Westfalen"
23. September 2005 bis 05. Februar 2006
Westfälisches Museum für Archäologie in Herne
Europaplatz 1
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 bis 17 Uhr
Donnerstag 9 bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag 11 bis 18 Uhr
www.landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Aug 26 14:51:29 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 26 Aug 2005 14:51:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Alle Wege fuehren in Museen und Galerien,
Museumsnacht in Muenster, 03.09.2005
Message-ID: s30f2c85.045@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster",
Datum: 25.08.2005, 15:11


AKTUELL

Alle Wege führen in Museen und Galerien
Geführte Rundgänge, Bustouren und Routenvorschläge zur
Museumsnacht am Samstag, 3. September

In der Nacht der Museen und Galerien am Samstag,
3. September, führen zum Abschluss der drei
"Schauraum"-Tage in Münster alle Wege zu Orten mit
Kunst und Kultur: geführte Rundgänge, Bustouren,
Routenvorschläge und nicht zuletzt ein Stadtplan, in dem
alle 36 beteiligten Museen und Galerien verzeichnet sind.

Wer die Museumsnacht "laufend" erleben möchte, hat die
Wahl zwischen drei geführten Rundgängen mit den
Schwerpunkten "Aktuelle Kunst", "Das 20. Jahrhundert"
und "Fotografie". Sie starten ab 18 Uhr mehrmals zur
vollen Stunde beim Rathaus auf dem Platz des
Westfälischen Friedens (1 Stunde, Teilnahme kostenlos).

Hier ist ebenfalls Treffpunkt für Bustouren, die von
16 bis 22 Uhr im zweistündigen Rhythmus zu Orten
außerhalb des Zentrums führen. Ziel von Tour 1 ist der
"Speicher II im Hafen", wo es in Ateliers und
Ausstellungshalle aktuelle Kunst im ehemaligen Kornspeicher
zu sehen gibt. Tour 2 ist ein Streifzug zur "Kunst im Süden
und Osten" - von Cuba-Cultur bis Wewerka-Pavillon
(2 Stunden, Teilnahme kostenlos).

Wer lieber auf eigene Faust loszieht, kann sich an zwei
Routenvorschlägen orientieren. Einer steht unter dem
Leitmotiv "Bekannte Museen neu entdecken"; Ziel sind
drei barrierefrei zugängliche Museen in der Innenstadt.
Die andere Route ist für Eltern mit Kindern besonders
interessant - "Schauen und Ausprobieren" mit Kunst zum
Anfassen und Mitmachen. Ab Montag, 29. August, liegt
ein Faltblatt zu den geführten Rundgängen und Bustouren
aus; Anmeldungen sind dazu am 3. September ab 14 Uhr
am zentralen "Schauraum"-Infopunkt auf dem Platz des
Westfälischen Friedens möglich.

Man kann am 3. September aber auch einfach das
"Schauraum"-Programmheft zur Hand nehmen. Es nennt
alle 36 Museen und Galerien, die - teilweise schon ab dem
Nachmittag - die Besucher einladen und sich dazu eine Menge
haben einfallen lassen: Lesungen, Künstlergespräche,
Vorträge, Live-Performances, Vernissagen und Führungen.

"Wer in Museen an Führungen teilnehmen möchte, sollte sich
vorsichtshalber erkundigen, ob eine Voranmeldung erforderlich
ist", rät Markus Hengstmann vom Kulturamt. Hinweise dazu gibt
das ausführliche Heft mit dem gesamten Programm zu "Schauraum.
Das Fest der Museen und Galerien". Es liegt in der
Münster-Information im Stadthaus 1 und an vielen weiteren Stellen
aus.


INFO

Telefonische Auskunft gibt die Stadt unter
4 92-41 05 und -27 12
Infos in Münsters Stadtnetz: www.muenster.de.

Fotohinweis:
Fotos von der Museumsnacht und Schauraum 2004 hat das
Presseamt zum Abruf eingestellt unter:
www.muenster.de/stadt/galerie (Rubriken "Freizeit, Erholung"
und "Kultur, Museen")

Kontaktdaten:
Herausgeberin: Stadt Münster
Presse- und Informationsamt
48127 Münster
Telefon: 0251 / 492 1300 - 02
Fax 0251 / 492 7712
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From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Aug 30 09:17:26 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 30 Aug 2005 09:17:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Droste-Huelshoff-Preis 2005 an Wiglaf Droste
Message-ID: s3142445.050@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.08.2005, 13:10


AKTUELL

Der LWL verleiht seinen Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis 2005 an Wiglaf Droste

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) verleiht seinen mit 12.800 Euro dotierten "Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis" in diesem Jahr an den gebürtigen Herforder Wiglaf Droste, der in Bielefeld aufwuchs und heute in Berlin lebt. Unter dem Vorsitz von LWL-Chef Wolfgang Schäfer hat eine elfköpfige Jury diesen "Westfälischen Literaturpreis" dem als freien Schriftsteller tätigen 44-Jährigen zuerkannt. Der LWL verleiht seinen Literaturpreis seit 1953 alle zwei Jahre im Wechsel mit dem "Konrad-von-Soest-Preis" (Kunst) oder dem "Hans-Werner-Henze-Preis" (Musik).

Droste hat seit den 80er Jahren ein schriftstellerisches Werk vorgelegt, das für einen satirischen deutschsprachigen Autor seiner Generation besonders umfangreich und qualitätsvoll ist. "Vom Roman über die Erzählung bis hin zur Glosse und dem genuinen Format der Satire, dem Lied, hat Droste in den unterschiedlichsten Genres gearbeitet und dabei immer wieder Beweise großen formalen Könnens geliefert. Mit Blick auf die deutsche Literaturgeschichte sind Vergleiche zu Autoren wie Robert Gernhardt oder Kurt Tucholsky angebracht und begründbar", heißt es in der Begründung der Jury. Droste habe seine Vorgänger jedoch nicht kopiert, sondern einen eigenen, unverwechselbaren Ton gefunden. Seine kompromisslosen, häufig im zynischen Gestus vorgetragenen Satiren und Glossen seien sprachliche Kabinettstückchen von hohem literarischen Rang, so die Jury weiter.

Droste brach sein Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften nach kurzer Zeit ab und arbeitete bis 1985 in diversen Aushilfsjobs. Anschließend schrieb er Beiträge für das *Spandauer Volksblatt", den Berliner "tip" und die "tageszeitung (taz)". 1987 war er für kurze Zeit in einer Düsseldorfer Werbeagentur tätig, kehrte dann aber wieder nach Berlin zurück. Bei der "taz" wurde er Redakteur der Medienseite, gab diese Funktion aber 1988 auf, nachdem es zu Konflikten zwischen ihm und den Mitarbeitern anderer Ressorts gekommen war. Droste ist seitdem als freier Schriftsteller tätig.

Die Preisverleihung findet im November im Museum für Westfälische Literatur im Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde (Kreis Warendorf) statt.






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Aug 30 09:28:14 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 30 Aug 2005 09:28:14 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Vortrag=2C_Berkel=3A_1945_-_Krie?=
=?iso-8859-1?q?g_vor_der_eigenen_Haust=FCr=2C_Bocholt=2C_15=2E09=2E2005?=
Message-ID: s31426bc.013@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hans D. Oppel"
Datum: 25.08.2005, 16:38


AKTUELL

Der von Stadtarchiv Bocholt und Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg getragene

Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte

lädt zum
Donnerstag, 15. September 2005, 19.30 Uhr
in das
Rathaus der Stadt Bocholt - Ratssaal -
Berliner Platz 1, 46395 Bocholt

ein zu dem Vortrag von
Alexander Berkel
aus Mainz
unter dem Titel
1945 - Krieg
vor der eigenen Haustür

Im Februar und März 1945 stand unsere Heimatregion im Zentrum groß angelegter militärischer Operationen. Die Menschen im deutsch-niederländischen Grenzgebiet erlebten in leidvoller Erfahrung, was "Krieg vor der eigenen Haustür" bedeutete. Im Zuge dieser letzten großen Offensive an der Westfront wurden alte Städte wie Kleve, Emmerich, Xanten, Rees, Wesel und Bocholt aus der Luft zerstört.

Am 23. März 1945 begann zwischen Rees und Dinslaken der groß angelegte Rheinübergang von Briten, Amerikanern und Kanadiern. Der Angriff über den Fluss wurde im Raum Hamminkeln von der größten Luftlandung des Zweiten Weltkrieges begleitet. Beim Ausbruch der Alliierten aus dem rechtsrheinischen Brückenkopf hieß das nächstliegende Etappenziel Bocholt. Der Vortrag von Alexander Berkel wird die militärisch-strategischen Zusammenhänge der Operationen auf dem linken Niederrhein und im Raum Rees-Wesel-Bocholt darlegen und in den Gesamtkontext der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs einordnen.

Alexander Berkel, 1963 in Wesel geboren, ist Historiker und ZDF-Journalist. 1994 veröffentlichte er das Buch "Krieg vor der eigenen Haustür", das 2004 in erweiterter Form erneut erschien.

Moderation:
Stadtarchivar Dr. Hans D. Oppel








From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Aug 31 11:57:04 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 31 Aug 2005 11:57:04 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Geschichtswettbewerb des Bundespraesidenten, Muenster,
06.09.-10.10.2005
Message-ID: s3159b26.047@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Stadt Münster"
Datum: 31.08.2005, 11:07


AUSSTELLUNG

Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte
Ausstellung zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten / 110 Beiträge von Münsters Schulen / 6. September bis 10. Oktober im Haus der Niederlande

Unter dem Motto: "Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte" begaben sich von September 2004 bis Februar 2005 insgesamt 246 münstersche Schülerinnen und Schüler aus 13 Schulen auf Spurensuche. Sie forschten in ihren Familien, befragten Verwandte, suchten in der Nachbarschaft nach Informationen, sie recherchierten in Archiven und entdeckten Literatur in den Bibliotheken. Sie ließen nichts unversucht, um Antworten auf ihre vielfältigen Fragen an die Geschichte zu finden.

Alle Forschungsarbeiten zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2004/2005 werden in einer Ausstellung im Haus der Niederlande vorgestellt.

Auch wenn die Preisträger noch nicht bekannt sind, sicher ist, dass es so viele Beiträge aus Münster noch nie gegeben hat. Freute man sich vor zwei Jahren über 77 Beiträge aus den Schulen Münsters * so viele, wie aus keiner anderen vergleichbaren Stadt im Bundesgebiet *, so sind es in diesem Jahr 110 Beiträge. Mit diesem zahlenmäßig überragenden Ergebnis macht Münster seinem Ruf als "heimliche Hauptstadt des Geschichtswettbewerbs" alle Ehre.

Die Themen und Ergebnisse der Spurensuche sind vielfältig und eindrucksvoll. Die meisten Beiträge entstanden zu einzelnen Berufen. Es geht um ganz alte Berufe wie den Türmer und den Kiepenkerl, um Bäcker oder Steinmetze aber auch um Sekretärinnen und Verkäuferinnen.


Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad

Eine weitere große Gruppe untersuchte Firmen und Betriebe. Das Augenmerk richtete sich etwa auf Brauereien, den Hafen oder die Zeitungen. Für den Bereich Landwirtschaft interessierten sich vor allem die jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die häufig in ihrer Verwandtschaft auf Spurensuche gingen. "Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad" heißt eine Arbeit von drei Schülerinnen aus der 8. Klasse der Marienschule.

Zehn Beiträgen liegt ein biografischer Ansatz zugrunde. Hier findet sich eine Arbeit über einen griechischen Gastarbeiter oder über den ersten Arzt in Gremmendorf. Einige Teilnehmer beschäftigten sich mit der Arbeit in der Kriegs- und Nachkriegszeit, so mit dem Leben als Soldat oder mit der Arbeit in der Wiederaufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg.

Schließlich geht es um Arbeitsverhältnisse, ein Kapitel, das sehr breit angelegt ist. Es umfasst Stichworte wie Gewerkschafts- und Akkordarbeit ebenso wie die Beschäftigung von blinden Menschen.


Manager des eigenen Projekts

Der historischen Spurensuche liegt das forschend-entdeckende Lernen zugrunde. Anders als im Schulunterricht wird hier das Lernen selbst organisiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickeln ihre Fragen selbst und suchen selbstständig nach Antworten. Sie müssen überlegen, wo sie Hilfe und Unterstützung bekommen, wo sie Informationen zu ihrem Thema finden und dürfen auch den Zeitfaktor nicht aus dem Auge verlieren. Sie werden Manager ihres eigenen Projekts.

In der Ausstellung werden alle Arbeiten aus Münster mit Textauszügen im Originalwortlaut und einigen Abbildungen gezeigt. Der Ausstellungstermin liegt bewusst vor der offiziellen Bekanntgabe der Preise, die am 19. Oktober sein wird. So erhält jede Arbeit die gleiche Gewichtung, hat jeder einzelne Beitrag den selben Stellenwert.

Die vollständigen Arbeiten sind während der Ausstellungszeit im Krameramtshaus einzusehen. Nach der Ausstellung werden die Wettbewerbsbeiträge auf Dauer im Bibliotheksbestand des Stadtarchivs aufbewahrt, wo sie auch weiterhin zur Einsichtnahme zur Verfügung stehen.


INFO

Die Ausstellung wird am 4. September um 17.30 Uhr im Rathausfestsaal eröffnet. Zu sehen ist sie vom 6. September bis 1. Oktober im Krameramtshaus, Alter Steinweg 6/7, dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr.






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Aug 31 11:59:12 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 31 Aug 2005 11:59:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Aktion Lesezeichen,
Engagement fuer den Erhalt historischer Buchbestaende
Message-ID: s3159ba3.054@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 31.08.2005, 11:11


AKTUELL

Aktion Lesezeichen auch in Münster
Engagement für den Erhalt historischer Buchbestände

Der Brand der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar vor einem Jahr hat den
kulturellen Wert alter Bücher und Handschriften auf tragische Weise
in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Etwa 50.000 historische
Bände sind verloren gegangen, 62.000 wurden in nur einer Nacht stark
beschädigt. Doch so verheerend die Flammen auch gewütet haben: Die
größten Feinde alter Schriften sind wesentlich unauffälliger und
unspektakulärer. Und sie nehmen sich mehr Zeit für ihr
zerstörerisches Werk. Schimmel oder Säure setzen Papier und
Einbänden ständig und jeden Tag aufs Neue zu. Schätzungsweise 60
Millionen Schriften in Deutschland gelten als gefährdet. Jährlich
gehen so seltene oder einzigartige Kulturschätze unwiederbringlich
verloren.

Die Erhaltung historischer Bestände bleibt eine drängende
Daueraufgabe für alle Bibliotheken und Archive. Eine Aufgabe, die
viele Sammlungen mit zum Teil hochwertigen Beständen vor große
Probleme stellt. Nicht selten fehlt es an Geld und Erfahrung im Umgang
mit beschädigten oder gefährdeten Büchern. Mit einem
bundesweiten Aktionstag möchte die "Allianz zur Erhaltung des
schriftlichen Kulturgutes" - ein Zusammenschluss deutscher
Bibliotheken und Archive - am 2. September, dem Jahrestag des Brandes
von Weimar, Interesse wecken für die wichtige Aufgabe der
Bestandserhaltung.

Auch die Universitäts- und Landesbibliothek Münster wird sich an
der "Aktion Lesezeichen" Anfang September beteiligen: Reinhard
Feldmann, Leiter der Abteilungen Bestandserhaltung und 'Historische
Bestände in Westfalen', gibt eine Einführung zu allen Facetten
dieses vielschichtigen Themas, anschließend informieren Betriebe und
Firmen über die neuesten technischen Verfahren zur
Bestandserhaltung. Nicht zuletzt öffnen sich für das Publikum an
diesem Tag die sonst verschlossenen Türen zur Buchbinderwerkstatt
der ULB, um den praktischen Umgang mit alten, kostbaren Werken vor Ort
zu zeigen.

Der Literaturnobelpreisträger Günter Grass gestaltete für den
Aktionstag 2005 ein Lesezeichen, das in limitierter Auflage am 2.
September in den 68 beteiligten Bibliotheken und Archiven erhältlich
ist. Seinem Beispiel sollen in den nächsten Jahren prominente
Künstlerinnen und Künstler folgen.


INFO

Weitere Informationen zum Aktionstag: www.schriftliches-kulturerbe.de/

Link: Universitäts- und Landesbibliothek Münster
(http://www.ulb.uni-muenster.de/)








From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Aug 31 12:03:03 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 31 Aug 2005 12:03:03 +0200
Subject: [WestG] [WWW] Juedisches Leben in Europa jenseits der Metropolen
/ [KONF] Tagung, Dorsten, 14.09.2005
Message-ID: s3159c84.071@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Claudia Landwehr"
Datum: 31.08.2005, 09:12


WWW

Internetportal "Jüdisches Leben in Europa jenseits der Metropolen" fertiggestellt

Die dreisprachige, vom EU-Programm "Kultur 2000" geförderte Website wurde in einem einjährigen kooperativen Prozess vom Westfälischen Landesmedienzentrum (Münster), dem Jüdischen Museum Westfalen (Dorsten), dem Zentrum Brama Grodzka - Teatr NN (Lublin/Polen) und der Stichting Folkingestraat Synagoge und den Groninger Archiven (Groningen/Niederlande) in Verbindung mit einer Internet-Produktionsfirma erarbeitet.

Aus drei Regionen - Lublin, Groningen und Westfalen - werden "Geschichten" erzählt: Biographien, die Geschichte einer Straße oder eines Gebäudes, einer bestimmten Gemeinde oder Institution. Das europäische Judentum rückt durch diesen individuellen Zugang als Träger einer starken eigenen Kultur und als Mitgestalter des modernen Europa in den Blick. Durch den vergleichenden Blick auf drei europäische Regionen jenseits der Metropolen wird viel Gemeinsames jüdischer Geschichte deutlich, aber auch die Unterschiede.

Zentrale Themen jüdischen Lebens werden, jeweils mit einer kurzen Einführung versehen, betrachtet: Religion und Gemeinde - Rechtliche Stellung und Berufe - Alltag und Kultur - Mobilität und Migration - Selbstverständnisse. Der Versuch, dieses Thema in einem europäischen Rahmen aufzugreifen, nimmt eines der zentralen Ziele des Geschichtslernens, den Ansatz multiperspektivischer Analyse, ernst und soll grenzüberschreitende Diskurse und Lernprozesse über Geschichtsbilder in Europa anregen.

Die neue Website wurde Anfang August freigeschaltet und ist zu finden unter den Adressen

http://www.juedisches-leben.net/

http://www.joods-leven.net/

http://www.zydzi-zycie.net/

Wir würden uns freuen, wenn Kolleginnen und Kollegen aus anderen Museen und interessierten Instiututionen - falls Sie das Projekt gelungen finden - von ihren Homepages auf die Seite per Link hinweisen würden!

Anlässlich der Fertigstellung des Internetportals "Jüdisches Leben in Europa jenseits der Metropolen". findet am 14.09.2005 eine kleine Tagung im Jüdischen Museum Westfalen (Dorsten) statt. Das Tagungsprogramm ist einzusehen unter http://www.hu-bildungswerk.de/veranstaltungen_programm-14092005.php