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From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jul 1 09:18:08 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 01 Jul 2005 09:18:08 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Leben und Glauben der Bulsa in Nordghana, Muenster,
bis 31.12.2005
Message-ID: s2c50a68.036@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 30.06.2005, 17:11


AUSSTELLUNG

15 Frauen und acht Ahnen
Ausstellung über Leben und Glauben der Bulsa in Nordghana

Die neue ethnologische Ausstellung im Westfälischen Museum für
Naturkunde in Münster nimmt die Besucher mit auf eine Reise zu den
Bulsa in die Savanne Nordghanas. Für die Bulsa spielen Familie und
Religion die wichtigste Rolle in ihrem Leben. Um diese Aspekte ihrer
Kultur zu veranschaulichen, wird eine ganz bestimmte Familie
vorgestellt: der Gehöftsherr Anamgosi mit seinen 15 Frauen und mehr
als 30 Kindern. Anamogsi hat acht Ahnen, mit denen er durch Opfergaben
ständig in Kontakt steht. Der Alltag im Gehöft, das Leben in der
Familie und die Bedeutung der Toten werden in der Ausstellung mit
vielen Objekten und Fotos eindrucksvoll vorgestellt.

Die Ausstellung basiert auf der privaten Sammlung des Münsteraner
Ethnologen Dr. Franz Kröger, die sich als Dauerleihgabe im Institut
für Ethnologie der Universität Münster befindet. Erarbeitet
wurde die Ausstellung von Studierenden und Dozenten des Instituts
für Ethnologie und des Fachbereichs Design in einem
Kooperationsprojekt von Universität und Fachhochschule Münster.

Die Ethnie der Bulsa zählt circa 100.000 Menschen. Ihre Gesellschaft
ist polygam - das heißt, ein Mann kann mit mehreren Frauen
verheiratet sein. Dies ist jedoch nur möglich, solange er sie und
die Kinder versorgen kann. Durch die Heirat mit mehren Frauen aus
verschiedenen Familien entsteht ein großes soziales Netzwerk. Jede
Frau hat ihren eigen Bereich im Gehöft und wahrt somit eine gewisse
Eigenständigkeit. Die Großfamilien leben in Gehöften: mehreren
Häusern aus Lehm, umgeben von einer Mauer. Die meisten von ihnen
sind Ackerbauern. Fast alles, was sie benötigen, stellen sie selbst
her. Überschüsse werden auf nahe gelegenen Märkten verkauft, um
mit dem Geld Konsumgüter zu erstehen: Stoffe und Geschirr,
Transistorradios oder Fahrräder. Einen besonders hohen Stellenwert
bei den Bulsa haben die Ahnen. Sie sind für das Wohlergehen von
Menschen und Tieren zuständig. Daher wird ihnen regelmäßig
geopfert. Mittler zwischen Ahnen und Lebenden ist ein Wahrsager, dem
ein eigener Teil der Ausstellung gewidmet ist: Die Objekte werden in
der Ausstellung nicht einfach in Vitrinen ausgestellt, sondern in den
jeweiligen kulturellen Kontext eingeordnet. So ist ein Ahnen-Schrein -
ganz wie im richtigen Leben - auf einer Lehmbank positioniert und
zeigt die Spuren eines Opfers. Im Frauenhaus stehen Original-Töpfe,
die wie ein Safe genutzt werden. Und ein maßstabgerechtes Modell
macht deutlich, wie es sich im Gehöft lebt.

"15 Frauen und 8 Ahnen" ist eine Ausstellung für Jung und Alt.
Wissenschaftliche Inhalte sind so umgesetzt, dass auch
Nicht-Ethnologen sie verstehen. Auch Kinder kommen auf ihre Kosten.
Ausgerüstet mit einem Kinderpass können sie der Figur eines kleine
Jungen folgen. Er leitet sie mit Erklärungen durch die Ausstellung
und ermuntert sie, im Frauenhaus ruhig einmal nach Schätzen zu
stöbern.

Eindrucksvoll sind auch die im Rahmen des Projekts eigens für die
Ausstellung vor Ort gedrehten Filme, die neben den zahlreichen
farbenprächtigen Fotos das Konzept multimedial vervollständigen.
So hat der Besucher die Möglichkeit, mit allen Sinnen in das Leben
der Bulsa einzutauchen.


INFO

Die Ausstellung läuft noch bis zum 31. Dezember 2005 im
Westfälischen Museum für Naturkunde Münster, Sentruper Str.
285. Öffnungszeiten: täglich außer montags von 9 bis 18 Uhr.
Eintrittspreise: Erwachsene 3,50 Euro, Kinder ab sechs Jahren zwei
Euro, Familien- und Gruppenkarten auf Anfrage.
















From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jul 1 13:42:12 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 01 Jul 2005 13:42:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neue Direktoren fuer LWL-Museen in Dortmund,
Detmold und Hagen
Message-ID: s2c5483e.090@lwlapp.itz.lwl.org

"LWL-Pressestelle"
Datum: 01.07.2005, 13:39


AKTUELL

Neue Direktoren für LWL-Museen in Dortmund, Detmold und Hagen


Dirk Zache leitet das Westfälische Industriemuseum

Mit großer Mehrheit hat am Freitag (1.7.05) in Münster der Landschaftsaus-schuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Dirk Zache zum neuen Leiter des Westfälischen Industriemuseums gewählt. Der 41-jährige gebürtige Ulmer übernimmt die Führung des Museums mit seiner Dortmunder Zentrale auf Zeche Zollern II/IV und seinen sieben Standorten in Bocholt (Textilmuseum), Bochum (Zeche Hannover), Hattingen (Henrichshütte), Henrichenburg (Schiffshebewerk), Lage (Ziegeleimuseum), Petershagen-Gernheim (Glashütte) und Witten (Zeche Nachtigall). Nach dem Abitur und einer anschließenden Ausbildung zum Maurer studierte Zache Kunstgeschichte, Denkmalpflege, Kunstpädagogik und Kunstdidaktik an der Universität Bamberg. Seine Arbeit führte ihn in verschiedene Museen sowie in die Erwachsenenbildung, bevor er 1996 Direktor des Museums Peenemünde wurde. Das unter seiner Leitung sanierte Kraftwerk auf dem Areal der ehemaligen NS-Waffenschmiede gilt als das größte technische Denkmal des Landes Mecklenburg-Vorpommern und zählt inzwischen rund 300.000 Besucher jährlich. Von dort wechselt Zache im Herbst 2005 zunächst befristet auf sechs Jahre nach Dortmund.


Dr. Jan Carstensen neuer Chef im LWL-Freilichtmuseum Detmold

Münster/Detmold (lwl). Dr. Jan Carstensen wird neuer Leiter des Westfälischen Freilichtmuseums Detmold. Das hat der LWL-Landschaftsausschuss am Freitag (1.7.05) in Münster beschlossen. Carstensen (49) studierte in Münster Volkskunde, Kunstgeschichte und Publizistik . Bereits sein wissenschaftliches Volontariat absolvierte Carstensen im Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Nach einer Tätigkeit als wissenschaftlicher Referent beim Landschaftsverband Rheinland führte ihn sein Weg zurück nach Westfalen-Lippe: Seit 1993 arbeitet Carstensen wieder für das LWL-Museum in Detmold als stellvertretender Museumsleiter. Seine neue Leitungsfunktion (ab 1.11.05) ist zunächst auf sechs Jahre befristet.


Dr. Uwe Beckmann leitet das LWL-Freilichtmuseum Hagen

Münster/Hagen (lwl). In Hagen wechselt Dr. Uwe Beckmann ab sofort von der kommissarischen in die hauptamtliche Leitung des LWL-Freilichtmuseums für Handwerk und Technik. Der Landschaftsausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wählte den 46-Jährigen am Freitag (1.7.05) in Münster in das Museumsleiter-Amt, das er aus seiner Stellvertreterfunktion heraus bereits seit 2003 kommissarisch inne hatte. Beckmann ist dem Hagener LWL-Museum schon lange eng verbunden: Nach dem Studium in Geschichte, Kunst, Französisch und Pädagogik mit anschließender Promotion begann der gebürtiger Bochumer 1989 mit einem wissenschaftlichen Volontariat im Büro. Es folgten Aufgaben als wissenschaftlicher Referent und Vize-Museumsleiter. Beckmanns neue Leitungsfunktion ist zunächst befristet auf sechs Jahre.






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jul 1 13:44:35 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 01 Jul 2005 13:44:35 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Westfaelisches Freilichtmuseum Detmold eroeffnet
das Armenhaus aus Rinkerode
Message-ID: s2c548d5.001@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.07.2005, 13:11


AUSSTELLUNG

"Ein Haus für arme Frauen" - Das Westfälische Freilichtmuseum Detmold eröffnet das Armenhaus aus Rinkerode

"Gedenkt, ihr Armen, eurer Wohltäter. Dieses Haus wurde zum Trost der Armen 1824 wiederaufgebaut." - so lautet die Übersetzung der Bauinschrift des Armenhauses aus Rinkerode (Kreis Warendorf), das ab dem 5. Juli im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold zu besichtigen ist. 1966 abgebaut, hat es der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt in seinem Museum wieder errichtet. Das Haus war in Rinkerode Nachfolgebau eines wegen Baufälligkeit abgerissenen ersten Armenhauses aus dem 17. Jahrhundert.

Die Armen, an die in der Inschrift appelliert wurde, waren alleinstehende Rinkeroder Frauen, die auf Grund ihres Gesundheitszustandes nicht mehr selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen konnten. Sie erhielten im Armenhaus eine kostenlose Unterkunft und eine kleine finanzielle Unterstützung. Zu ihren Wohltätern zählte in erster Linie die Familie von Kerckerinck zur Borg, die das Armenhaus durch eine fromme Stiftung im Jahr 1628 ins Leben gerufen hatte. Die Bewohnerinnen des Armenhauses waren im Gegenzug verpflichtet, für das Seelenheil der verstorbenen und lebenden Mitglieder der Familie zu beten.

Bei der Präsentation des Armenhauses hat das LWL-Museum neue Wege beschritten. Projektleiterin Kirsten Bernhardt freute sich bei der Eröffnung: "Statt wie gewohnt eine historischen Ausstattung anzu-treffen, begegnen Besucherinnen und Besucher hier modernen Inszenierungen, die über die Armenhausstiftung, die Bewohnerinnen und das Leben im Armenhaus informieren.

Das Gebäude war für das Museumsteam eine besondere Herausforderung: Es galt, ein neues Konzept für die Präsentation des Armenhauses im Museum zu erarbeiten, denn auf die übliche historische Möb-lierung und Einrichtung sollte in diesem Fall verzichtet werden, zudem stehen dem LWL-Museum nicht für alle Gebäude Hausbetreuungen für die persönliche Vermittlung zu Verfügung. Das Museum wollte etwas Neues bieten: Dazu hat das Museumsteam eine Darstellungsform entwickelt, die den Besucherinnen und Besuchern auf ungewohnte Weise Einblicke in die Geschichte des Armenhauses und seiner Bewohnerinnen gewährt - und dass ohne "Wandtapeten" voller Texte.

Wesentliche Unterstützung leistete dabei das Büro Homann Güner Blum - Visuelle Kommunikation aus Hannover. Ergebnis der Kooperation ist eine Präsentation, die in ihren Inszenierungen in erster Linie auf das Sehen und Hören setzt, die Texte sind auf ein prägnantes Minimum reduziert. Vor dem Armenhaus geben drei moderne Stelen eine kurze Einführung ins Thema, sie bilden die Grundlage für das Verständnis der weiteren Präsentation. Das Gebäude selbst wurde in seinen ursprünglichen Zustand von 1824/25 zurückversetzt, so dass man hier beispielsweise die beengten Raum und auch die Lichtverhältnissse, unter denen die Frauen lebten, selbst nachempfinden kann. Die einzelnen Räume im Inneren (Flur, vier Kammern, Küche und Stube) widmen sich auf verschiedene Weise der Frage, wer hier im Laufe der Stiftungsgeschichte unter welchen Umständen lebte. Das Gebäude selbst wurde in seinen Originalzustand von 1824 zurückversetzt und ist Teil der Inszenierungen.

Am Freitag, 5. Juli, findet um 14 Uhr unter dem Titel "Das Armenhaus aus Rinkerode und seine museale Präsentation" eine öffentliche Führung durch das neu eröffnete Gebäude statt.







From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 5 10:03:50 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Jul 2005 10:03:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Praesentation des Ausstellungskataloges: Cotton
mills for the continent, Rheine, 06.07.2005
Message-ID: s2ca5c2a.099@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Evelyn Zerbe",
Datum: 01.07.2005, 12:51


AKTUELL

"Cotton mills for the continent - Sidney Stott und der
englische Spinnereibau in Münsterland und Twente"

mit einem grenzüberschreitenden Ausstellungsprojekt würdigen
das Textilmuseum Rheine, das Textilmuseum Bocholt des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und das Museum
Jannink, Enschede, derzeit einen Pionier des modernen
Spinnereibaus zur Blütezeit der Textilindustrie: Sidney Stott gilt
als einer der erfolgreichsten Industriearchitekten um 1900. Die
Sonderausstellung "Cotton mills for the continent - Sidney Stott
und der englische Spinnereibau in Münsterland und Twente"
beleuchtet erstmalig dieses wichtige Kapitel regionaler
Industriegeschichte.

Jetzt stellen die Kooperationspartner den zweisprachigen, ebenfalls
über das INTERREG-IIIA-Programm mit EU-Mitteln geförderten
Katalog zur Sonderausstellung vor. Die Publikation enthält Aufsätze
namhafter internationaler Autoren und liefert wichtige
baugeschichtliche Informationen zu den Spinnereibauten der Region.


INFO

Wir laden Sie ein zur Präsentation des Ausstellungskataloges

Cotton mills for the continent.
Sidney Stott und der englische Spinnereibau in Münsterland und Twente
Sidney Stott en de Engelse spinnerijen in Munsterland en Twente

am Mittwoch, 6. Juli, um 11 Uhr

in der Buchhandlung "Der andere Buchladen",
Auf dem Thie 7, 48431 Rheine.

Ihre Gesprächspartner sind Dr. Andreas Oehlke, Textilmuseum Rheine,
Dr. Hermann Josef Stenkamp, Textilmuseum Bocholt und Dr. Siebe Rossel,
Museum Jannink, Enschede. An diesem Termin werden auch einige
wertvolle Exponate - Originalzeichnungen des Architekten - vorgestellt.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 5 09:42:37 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Jul 2005 09:42:37 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Kardinal von Galen: Triumph und Tod, Muenster,
30.06.2005-02.04.2006
Message-ID: s2ca5620.012@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Michael Schäbitz",
Datum: 04.07.2005, 15:18


AUSSTELLUNG

Kardinal von Galen: Triumph und Tod

Seine letzten Lebenstage / Fotoausstellung im Stadtmuseum

Seine drei Predigten des Jahres 1941 gegen Euthanasie und
Klosterbeschlagnahmung machten ihn zum wohl bekanntesten
kirchlichen Gegner der Nationalsozialisten: Clemens August Graf
von Galen. Der überraschende Schritt Papst Pius XII. an
Weihnachten 1945, den münsterschen Bischof in das
Kardinalskollegium zu berufen, war offensichtlich als Anerkennung
der mutigen Haltung von Galens in der Verteidigung christlicher
Grundsätze während der nationalsozialistischen Herrschaft gedacht.

Erstmals werden in der Ausstellung "Triumph und Tod" ab 30. Juni im
Stadtmuseum über 80 Fotos der letzten Lebenstage des Kardinals von
Galen gezeigt. Die Präsentation beginnt mit seinem triumphalen Empfang
am 16. März 1946 in Münster aus Anlass seiner Rückkehr von der
Kardinalserhebung aus Rom. Rund 50 000 Gläubige aus dem gesamten
Bistum feierten den Einzug des ersten Kardinals auf dem münsterschen
Bischofsstuhl. Diese Feierlichkeiten gehörten zu den wenigen freudigen
Ereignissen der münsterschen Bevölkerung im ersten Nachkriegsjahr.

Wenige Tage später vernahmen die Münsteraner tief erschüttert am
22. März die Nachricht vom Tod des Kardinals. Am Ende stehen die
Aufnahmen der feierlichen Beerdigung des Kardinals sechs Tage später.
Nur selten lagen Triumph und Tod so nah beieinander. Die chronologisch
angeordneten Bilder vermitteln die Geschehnisse jener Märztage vor der
Kulisse der zerstörten Innenstadt Münsters.

Die Fotos stammen in erster Linie von dem bekannten münsterschen
Pressefotografen Clemens Hülsbusch (1894-1964), einige Aufnahmen von
Anni Borgas (1905-1956), die sich auf dem Gebiet der Fotografie religiöser
Kunstwerke einen Namen gemacht hatte.

Clemens August Graf von Galen wurde am 16. März 1878 auf der im
oldenburgischen Münsterland gelegenen Burg Dinklage, dem Stammsitz der
Familie, als elftes von 13 Kindern geboren. Nach dem Theologiestudium wurde
er am 28. Mai 1904 in Münster zum Priester geweiht. Zunächst Kaplan seines
Onkels, des Weihbischofs Max Gereon von Galen, entsandte man ihn 1906
nach Berlin. 1929 übertrug Bischof Johannes Poggenburg von Galen das
Pfarramt an der münsterschen Kirche St. Lamberti. Im Herbst 1933 wurde
er Bischof von Münster.

Die Ausstellung ist bis zum 2. April 2006 im Stadtmuseum Münster zu sehen.
Zur Ausstellung erscheint im Aschendorff Verlag ein Bildband zum Preis
von 9,80 Euro.


INFO

Dr. des. Michael Schäbitz
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Telefon: +49(0)251/492-4513
Telefax: +49(0)251/492-7726
eMail: SchaeM at stadt-muenster.de
Web: http://www.muenster.de/stadt/museum

UNSERE SONDERAUSSTELLUNG
12. März bis 11. September 2005

805: Liudger wird Bischof - Spuren eines Heiligen
zwischen York, Rom und Münster

http://www.liudger-wird-bischof.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 6 10:58:19 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Jul 2005 10:58:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfaelisches Industriemuseum stellt
neuen Halbjahreskalender mit 250 Terminen vor
Message-ID: s2cbb966.087@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 06.07.2005, 10:01


AKTUELL

Westfälisches Industriemuseum stellt neuen Halbjahreskalender vor
250 Termine machen Industriegeschichte lebendig

Ausstellungen, Vorträge, Konzerte, Kreativkurse, Ferienspiele,
Kindernachmittage, Lesungen, Radtouren, Märkte - ein vielseitiges und prall
gefülltes Programm präsentiert das Westfälische Industriemuseum in seinem neuen
Halbjahreskalender. Das 44-seitige Heft bündelt die Termine der acht
Museumsstandorte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Von Juli bis
Dezember locken insgesamt mehr als 250 Termine zu Besuchen in Dortmund, Bochum,
Witten, Hattingen, Waltrop, Bocholt, Lage und Petershagen.

Die wichtigste Sonderausstellung des Jahres läuft ab 18. September auf der Zeche
Zollern II/IV in Dortmund: "Aufbau West - Neubeginn zwischen Vertreibung und
Wirtschaftswunder" zeigt, welchen Beitrag Flüchtlinge und Vertriebene am
Wiederaufbau in Westdeutschland hatten. Das umfangreiche Begleitprogramm reicht
von Vorträgen und Lesungen über ein Ferienprogramm bis hin zum Heimatfilmabend.

In einer kleineren Ausstellung widmet sich die Zeche Hannover in Bochum unter
dem Titel "Von Stratenhoff bis Arslan" den ehemaligen Bewohnern der
Bergarbeiterkolonie am Rübenkamp (7.8. bis 30.10.). Traditionspflege im Bergbau
steht beim 1. Knappentag auf der Zeche Nachtigall in Witten im Mittelpunkt
(11.9.), zu dem Knappenvereine aus ganz NRW erwartet werden.

Die Geschichte des 75 Jahre alten Wesel-Datteln-Kanals zeigt das Alte
Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop an Bord des Schleppkahns "Ostara", der
gleich zweimal am Oberwasser festmacht (15.7. bis 14.8. und 2.9. bis 30.9.).
"Das Glück fliegt in der Luft" heißt ab 23. September das Motto in der
Henrichshütte Hattingen. Zum Begleitprogramm der Sonderausstellung über den
Brieftaubensport in Westfalen gehören neben einem Taubenauflass auch eine
Versteigerung und ein Streitgespräch.

Das Textilmuseum Bocholt ist noch bis zum 6. November Schauplatz des
internationalen Ausstellungsprojektes über den englischen Industriearchitekten
Sidney Stott. Die Ziegelei Lage setzt am 20. und 21. August wieder die
Produktion in Gang: Besucher erleben, wie aus der 80 Jahre alten Strangpresse
pro Stunde mehrere 100 Ziegel laufen. Den bekanntesten deutschen Glaskünstler
präsentiert die Glashütte Gernheim in Petershagen in der Ausstellung "Erwin
Eisch: Am Anfang war das Bild" (bis 25. September). Im November (5./6.) lockt
ein großer Glasmarkt an die Weser.


INFO

Interessenten können sich den Halbjahreskalender zuschicken lassen. Kontakt via
Telefon 0231 6961-0 oder E-Mail industriemuseum at lwl.org. Alle Termine finden
sich auch auf den Seiten der acht Museumsstandorte im Internet, zentral zu
errreichen unter www.industriemuseum.de.







From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 8 10:28:54 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Jul 2005 10:28:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der weibliche Blick - Frauen in den LWL-Museen
Message-ID: s2ce557c.076@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 07.07.2005, 09:35


AKTUELL

"Nanu - eine Frau im Betrieb?" - Dieser Titel des Werksmagazins der
Henrichshütte Hattingen aus den 1960er Jahren ist heute überholt: In Gruppen
streifen Frauen heute über das Gelände rund um den ältesten Hochofen im Revier.
Das Westfälische Industriemuseum Henrichshütte des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) rekonstruiert den Arbeitsablauf der ehemaligen Eisen- und
Stahlproduktion in Hattingen. Neuerdings stehen auch die Arbeiterinnen der
vermeintlichen Männerwelt Henrichshütte im Blickpunkt - in geführten Touren
speziell für weibliche Besucher. In 90 Minuten entlang des "Wegs des Eisens"
lernen Besucherinnen den Alltag der "Hüttenfrauen" kennen. Denn es gab sie
wirklich - nicht nur zu Kriegszeiten: die Frauen in Büro und Küche, aber auch an
der Drehbank, auf dem Kran und am Hochofen. Neben den Spuren, die Frauen auf der
Hütte hinterlassen haben, entdecken Besucherinnen natürlich auch wie aus Erz
Eisen wurde.

Auch andere Museen des LWL schärfen in ihren Ausstellungen und Führungen den
Blick für weibliche Aspekte. "Die Geschichte ist weiblich", heißt eine der neuen
Führungen im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne. "Wir laufen
verschiedene Stationen in der Geschichte an, die aus weiblicher Sicht
interpretiert werden", erklärt Museumsleiterin Dr. Barbara Rüschhoff-Thale das
Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem LWL-Gleichstellungsreferat entstand. Mit
Lucy, der "ersten Frau" der Geschichte, beginnt der Rundgang von der Steinzeit
bis in die jüngste Vergangenheit. Wer hätte gedacht, dass bauchfrei und Mini-
Wickelrock schon in der Bronzezeit "in" waren? Dass Tacitus die Germaninnen für
ihre Keuschheit und Treue lobte und dass es sich in mittelalterlichen Holz-
Trippen, Vorläufer unserer modernen Plateauschuhe, gar nicht gut läuft?

Im Westfälischen Museum für Klosterkultur Kloster Dalheim in Lichtenau (Kreis
Paderborn) spielen Frauen auch eine besondere Rolle. Schließlich waren es
Augustiner Chorfrauen, die im 12. Jahrhundert die weiten Felder und Waldgebiete
am Fuße des Eggegebirges durch ein Konvent erstmals erschlossen. In Erinnerung
an die Erstgründung durch Frauen stehen in diesem Jahr die Sommermonate im
Kloster im Zeichen der Weiblichkeit: Vom 31. Juli bis zum 3. September bieten
die Akteure des Kulturfestivals Dalheimer Sommer Kunstgenuss zum Thema "Frauen
und Kloster". Geboten werden unterschiedlichste Kompositionen von und über
Frauen. Mit Suyoen Kim spielt eine preisgekrönte junge Geigerin am 13. August.
Zur Dalheimer Vigilie, der traditionellen Nachtwache mit Kabarett, Comedy und
Improvisation am Vorabend des Abschlusskonzertes mit Musik aus italienischen
Nonnenklöstern, heißt es am 2. September - obwohl auch männliche Besucher
willkommen sind - "women only".

Männer müssen auch im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe) nicht
draußen bleiben. Hier, im Umfeld der bäuerlich-ländlichen Alltagsgeschichte
Westfalens, informiert im Gräftenhof eine Litfasssäule auch jeden Mann über
Arbeitsweisen und soziale Stellung der Frauen von gestern. Auch das Armenhaus
aus Rinkerode (Kreis Warendorf), das am 5. Juli im Museum eröffnet wurde, zeigt
Frauengeschichte. Es wurde 1824 ausschließlich für ledige, kinderlose Frauen
errichtet und beruht auf einer frommen Stiftung. Die Hausordnung war streng: Für
das Wohnrecht und eine zusätzliche finanzielle Unterstützung mussten die
Frauen mehrfach täglich für das Seelenheil der Stifterfamilie be-ten und
regelmäßig zur Kirche gehen. Wie war die gesellschaftliche Stellung der Frauen
im Dorf? Wie ihr geregelter Tagesablauf aussah und wie viele Jahre sie im
Armenhaus verbrachten, erläutert die Dauerausstellung.

Im Westfälischen Freilichtmuseum Hagen, das historisches Handwerk und Technik
zeigt, kann sich jeder Besucher selbst davon ein Bild machen: Geschickte
Frauenhände rollten Brasil- und Sumatra-Zigarren angeblich einfach besser. So
gibt es viele Tätigkeiten, die traditionell von Frauen erledigt wurden. Haare
schneiden gehörte übrigens - anders als heute - nicht dazu. Das erfahren
Besucherinnen und Besucher im historischen Friseursalon mit Barbieren und
Friseuren, der am 14. August, im Hagener Museum seinen Betrieb aufnimmt.

Das Westfälische Industriemuseum Ziegelei Lage hat den Frauen, genauer den
Zieglerfrauen, eine eigene Ausstellungsabteilung gewidmet. In einem historischen
Zieglerkotten erfahren die Besucher, wie die Zieglerfrauen ihren Alltag
meisterten, während die Männer in der Fremde arbeiteten. Das Museum hat außerdem
ein Buch zum Thema herausgegeben: Wilhelm Wellmann lässt in der Lebensgeschichte
seiner Mutter den Alltag lippischen Landlebens im 19. Jahrhundert lebendig
werden.

Westfälisches Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33, 45527Hattingen
Tel. 02324 9247140
Internet: www.henrichshuette.de
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Fr 10-21.30 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 2,40 Euro; Kinder: 1,50 Euro;
Frauenführungen müssen gebucht werden. Kosten: 35 Euro pro Gruppe bis 25 Frauen.
(Ausnahme: Zu Halloween (31.10.) gibt es eine Frauen-Erlebnisführung für 7,77
Euro;
Einlass ab 18.45 Uhr.)

Westfälisches Museum für Archäologie
Europaplatz 1 , 44632 Herne
Tel. 02323 946280
Internet: www.landesmuseum-herne.de
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 9-17 Uhr, Do 9-19 Uhr, Sa, So und Feiertage 11-18 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 3,5 Euro; Kinder 2 Euro;
Die Führung "Geschichte ist weiblich" muss gebucht werden. Kosten: 30,70 Euro
pro
Gruppe.

Kloster Dalheim
Westfälisches Museum für Klosterkultur
Am Kloster 11, 33165 Lichtenau-Dalheim
Tel. 05292 1664
Internet: www.dalheimer-sommer.de
Eintrittspreise im Vorverkauf: Kat A 25 € / Kat B 20 € / Kat C 15 €;
Gesonderte Preise für Premiere, Abschlusskonzert, Vigilie und Kinderoper

Westfälisches Freilichtmuseum Detmold
Krummes Haus, 32760 Detmold
Tel. 05231 7060
Öffnungszeiten: Di-So 9-18 Uhr, Einlass bis 17 Uhr
Internet: www.freilichtmuseum-detmold.de
Eintritt: Erwachsene: 5 Euro; Kinder: 2 Euro

Westfälisches Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach, 58091 Hagen
Tel. 02331 78070
Öffnungszeiten: Di-So 9-17.30 Uhr, Einlass bis 17 Uhr
Internet: www.freilichtmuseum-hagen.de
Eintritt: Erwachsene: 5 Euro; Kinder: 2 Euro

Westfälisches Industriemuseum Ziegelei Lage
Sprikernheide 77, 32791 Lage
Tel. 05232 9490-0
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 2,90 Euro; Kinder: 1,50 Euro
Buch: Wellmann, Wilhelm: Meine Mutter. Lebensgeschichte einer Zieglerfrau und
Lagelöhnerin in Lip-pe. Essen 1991: Klartext-Verlag; ISBN 3-88474-163-2; Preis
2,90 Euro





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jul 8 11:21:22 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 08 Jul 2005 11:21:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kinderferienprogramm im Stadtmuseum Muenster
Message-ID: s2ce61c1.009@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressemitteilung der Stadt Münster",
Datum: 08.07.2005, 11:10


AKTUELL

Ferienprogramm im Stadtmuseum
Spannende Vormittage im Museum / Für Kinder von sechs bis 14

(SMS) Ferien können ganz schön langweilig sein. Im Stadtmuseum können sie aber ganz schön spannend werden. Münsters über 1000 Jahre alte Geschichte kennen lernen und selbst spielen und basteln. Das steht auf dem Ferienprogramm für Kinder von sechs bis neun Jahren im Haus an der Salzstraße.

Um den Send in Münster geht es am 12. Juli und am 9. August. Wie war es früher auf der Kirmes? Im Stadtmuseum steht eine alte Sendbude. Dort gibt es an beiden Tagen auch einen Wettbewerb mit Wurfbällen.

Am 21. Juli und am 4. August geht es in der Liudger-Ausstellung auf Zeitreise ins Mittelalter. Dort werden Fragen rund um die Zeit vor 1000 Jahren beantwortet. Was ist ein Bistum? Oder, was ist eine Fibel? In der Ausstellung sind alte Originalfibeln zu sehen. Die werden genau unter die Lupe genommen; dann ist selber basteln angesagt.

Am 26. Juli wird gepuzzelt. Nach der Besichtigung der Stadtmodelle in der Schausammlung bauen Kinder von acht bis zehn Jahren selbst einen Stadtplan.

Am letzten Donnerstag der Ferien, 18. August, können zehn bis 14-Jährige im Stadtmuseum alte Drucktechniken kennen lernen und dann selbst zu Grafikern werden. Es wird geritzt, mit Farbe gestrichen und gedruckt.

Alle Veranstaltungen beginnen um 11 Uhr. Weitere Informationen unter 0251/4 92-45 03.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Telefon: +49 (0)2 51/4 92-45 03
Telefax: +49 (0)2 51/4 92-77 26
URL: http://www.muenster.de/stadt/museum/







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jul 8 11:30:10 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 08 Jul 2005 11:30:10 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Vortrag "Wechselbuecher und Wechselbriefe" online
Message-ID: s2ce63e5.060@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Gerald Kreucher"
Datum: 05.07.2005, 14:12


LITERATUR

Die Präsentation des am 9. Juni im Staatsarchiv Münster gehaltenen
Vortrages "Genealogie im Staatsarchiv: Wechselbücher und Wechselbriefe"
steht nun als PDF im Internet unter
www.archive.nrw.de
unter der Seite des Staatsarchivs Münster, Stichwort Informationen und
Service, Genealogie im Staatsarchiv, zum Download bereit.


INFO

Dr. Gerald Kreucher
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen
Staatsarchiv Münster
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251-390044-36
Email: gerald.kreucher at lav.nrw.de







From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 11 14:19:18 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Jul 2005 14:19:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Museumstour fuehrt zu westfaelischen
Kulturschaetzen
Message-ID: s2d27feb.094@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.07.2005, 08:02


AKTUELL

LWL-Museumstour mit Museums-Pass und Rezeptkarten
fuehrt auf 46 Seiten zu westfaelischen Kulturschaetzen -
Schreibwettbewerb fuer Kinder

Puenktlich zu den Sommerferien hat der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die achte
Auflage seiner "LWL-Museumstour" herausgebracht. Die
farbenfrohe Broschuere enthaelt jede Menge Tipps fuer
Ausfluege in die westfaelische Kultur: Auf 46 Seiten
stellt sie nicht nur jedes der 17 LWL-Museen vor,
sondern gibt auch einen Ueberblick ueber die wichtigsten
Termine von Aktionen und Ausstellungen in den LWL-
Kultureinrichtungen bis zum Sommer naechsten Jahres,
sie enthaelt einen herausnehmbaren Museums-Pass und
Rezeptkarten aus den LWL-Museen.

"Jedem, der einen Ausflug mit der Familie, mit
Freunden, Kollegen oder mit einer ganzen Schulklasse
plant, bietet das Heft einen Wegweiser zu kulturellen
Attraktionen in ganz Westfalen-Lippe", so LWL-
Kulturdezernet Prof. Dr. Karl Teppe. Zu den einzelnen
Museen gibt es jeweils einen uebersichtlichen
Serviceteil, der sowohl ueber Adressen, OEffnungszeiten
und Anfahrtswege als auch ueber Neuheiten, besondere
Aktionen und Fuehrungen informiert. Ebenso enthaelt er
Hinweise fuer Menschen mit Behinderungen.

"Getreu dem Motto Museum macht Spaß!' gibt es in
allen LWL-Museen abwechslungsreiche
museumspaedagogische Programme, bei denen Kinder die
Geschichte, Kultur und Wissenschaft hautnah erleben
koennen und spielerisch in das Leben vergangener Zeiten
versetzt werden", erlaeutert Teppe. In der neuen
Museumstour finden sich ausfuehrliche Informationen zu
den einzelnen Aktionen sowie Sonderseiten mit
Programmen fuer Schulklassen.

Der jaehrliche Wettbewerb fehlt auch in dieser Ausgabe
nicht: Fuer den Schreibwettbewerb "Mein Museum" werden
Kinder und Jugendliche gesucht, die sich auf
Entdeckungsreise durch die LWL-Museen begeben und dazu
einen spannenden Bericht schreiben. Die besten
Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten erhalten
als Preise einen City-Roller, eine Digitalkamera oder
eine Umhaengetasche. Ihre Artikel werden außerdem in
der Zeitung "Mein Museum" abgedruckt, die im Fruehjahr
2006 zusammen mit der neuen "LWL-Museumstour"
erscheint.

Auch der Museums-Pass laedt große und kleine Besucher
wieder dazu ein, die LWL-Museen zu erkunden. Wer bis
zum 28. Februar 2006 alle 17 Stempel der Museen
gesammelt hat, erhaelt ein LWL-T-Shirt und nimmt an der
Verlosung einer Ballonfahrt teil. Wer es auf neun
Stempel bringt, wird mit einer LWL-Tasse belohnt.

Ein besonderer "Leckerbissen" in dieser "Museumstour"
sind vier herausnehmbare Karten mit Rezepten
traditioneller westfaelischer Gerichte aus den LWL-
Museen. Wer sich selbst noch nicht zutraut, "Himmel
und Erde" nach einem Rezept aus dem Kloster Dalheim
oder den Lippischen Sonntagspickert aus der Ziegelei
Lage zuzubereiten, der findet im neuen Heft auch
ausfuehrliche Informationen ueber die abwechslungsreiche
und reizvolle Gastronomie in den LWL-Museen.

Natuerlich wissen die Besucher selbst am besten, warum
sich ein Besuch in einem der LWL-Museen lohnt. Aus
diesem Grund werden in der neuen Museumstour
"Menschen im Museum" vorgestellt, die darueber
berichten, warum sie so gerne die Zeche Zollern II/IV
in Dortmund besuchen oder weshalb sich eine Reise von
Paris nach Herne ins Westfaelische Museum fuer
Archaeologie lohnt.


INFO

Die LWL-Museumstour ist kostenlos erhaeltlich unter
Telefon 0251 591-5599 oder per E-Mail an
kultur at lwl.org. Ab dem 1. August ist die LWL-
Museumstour auch im Internet unter www.lwl-
museumstour.de abrufbar.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
http://www.lwl-museumstour.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 11 13:48:36 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Jul 2005 13:48:36 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Wittgenstein, Juni 2005
Message-ID: s2d278b6.094@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 11.07.2005, 14:00


SERVICE: TOC

Wittgenstein
Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.
Jahrgang 93
Juni 2005
Bd. 69, Heft 2

[Seiten in Auswahl]

S. 34-39
Burkardt, Johannes
Mannus Riedesel einmal ganz anders -
eine kalligraphische Bittschrift des Baumeisters an
Graf Casimir zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg

S. 40-60
Bauer, Eberhard
Brauordnungen und Reihebrauen im 17. und
18. Jahrhundert

S. 61-69
Petry, Hans Friedrich
Der Stadtbrand in Berleburg vor 180 Jahren am 20
zum 21. Juli 1825

S. 69-72
Buchbesprechungen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 11 13:57:32 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Jul 2005 13:57:32 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Symposium "NS-Euthanasie", Recklinghausen,
10./11.10.2005
Message-ID: s2d27ae5.016@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)",
Datum: 07.07.2005, 22:54
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


SYMPOSIUM

Symposium "NS-Euthanasie"
im Dokumentations- und Forschungsstelle "Justiz und Nationalsozialismus" an
der Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen, Recklinghausen

Die Dokumentations- und Forschungsstelle "Justiz und Nationalsozialismus"
an der Justizakademie Recklinghausen veranstaltet am 10./11. Oktober 2005
das Symposium "NS-Euthanasie". Die Veranstaltung will in zehn Referaten die
Grundlagen des eugenischen Denkens, die juristische Diskussion zur
"Eugenik", das geschichtlich Ereignis "NS-Euthanasie-Aktion", die Rolle der
Institutionen Kirchen und Justiz sowie Reaktionen und Nicht-Reaktionen auf
die NS-Euthanasie in der Justiz nach 1945 erarbeiten und zur Diskussion
stellen. Aktuelle Bezüge zur "§216-Diskussion" und zur Problematik von
Sterbehilfe und Patientenverfügung werden durch ein abschließendes Referat
hergestellt.

Die Veranstaltung richtet sich als Fortbildungsveranstaltung an
rechtshistorisch interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Justiz
aber auch an externe Teilnehmer aus dem Bereich der Geschichts- und
Sozialwissenschaften. Fachübergreifender Austausch und Diskussion soll für
beide Seiten Anregung und Bereicherung bieten.

Die Teilnehmer werden für die Dauer der Veranstaltung in der Justizakademie
untergebracht und verpflegt. Hierfür wird für externe Teilnehmer ein
Tagungsbeitrag von 50,- Euro erhoben. Reisekosten können leider nicht
erstattet werden. Anmeldeschluss ist der 23. September 2005.


Montag, 10. Oktober

10:00
Begrüßung und Einführung
Prof. Thomas Dr. Vormbaum, Hagen

10:15
Eugenisches Denken vor 1933
Dr. Michael Schwartz, Berlin

11:00
Die Bindingsche Normentheorie und das Euthanasie-Denken im Strafrecht
Prof. Dr. Naucke, Frankfurt

12:00
Euthanasie im Zusammenhang mit der juristischen Diskussion in der NS-Zeit,
einschließlich der Bemühungen um ein Euthanasiegesetz
Dr. Vera Große-Vehne, Hagen

13:00 Mittagessen

14:30
Die NS-Euthanasie-Aktion
N.N.

15:15
Reaktion der evangelischen Kirche auf die Euthanasie-Aktion
Dr. Uwe Kaminsky, Berlin

16:00 Pause

16:30
Reaktionen der katholischen Kirche auf die Euthanasie-Aktion
Dr. Hans-Walter Schmuhl, Bielefeld

17:15
Die Untätigkeit der Justiz vor 1945
Dr. Klaus-Detlef Godau-Schüttke, Itzehoe


Dienstag, 11. Oktober

09:00
Die Affäre Heyde/Sawade
Dr. Klaus-Detlef Godau-Schüttke, Itzehoe

09:45
Strafverfolgung der Euthanasie-Täter nach 1945
Prof. Dr. Dencker, Münster

11:00
§216 StGB und die aktuelle Problematik von Sterbehilfe und
Patientenverfügung
Prof. Dr. Holzhauer, Münster

Mittagessen

14:30
Diskussion zu Euthanasie/Sterbehilfe vor dem Hintergrund der Geschichte

16:00 Abreise


INFO

Dr. Helia-Verena Daubach
Leiterin der Dokumentations- und Forschungsstelle "Justiz und
Nationalsozialismus"
Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen
Gustav-Heinemann-Haus
August-Schmidt-Ring 20
45665 Recklinghausen
Tel.: 2361 481 202
E-Mail: dokumentationsstelle at jak.nrw.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 14 13:26:22 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Jul 2005 13:26:22 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Unser Bocholt, Heft 1/2005
Message-ID: s2d66819.093@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", alexander.schmidt at lwl.org
Datum: 14.07.2005, 13:30


SERVICE: TOC

Unser Bocholt
Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege
Heft 1
56. Jg. / 2005
Hg.: Verein für Heimatpflege Bocholt e. V.


Seiten in Auswahl (AS)

S. 5-8
Kamps, Markus
Notizen zum Kriegsschicksal Bocholter Kunstsammlungen

S. 10-13
Matenaer, Hans
"Ich habe meine Haken Kaput Könen sie ihm etwas
Salbe geben"
Arzneimittelnotstand im zerstörten Bocholt in den
ersten Nachkriegsjahren

S. 14-18
Oppel, Hans D.
Koch- und Backrezepte der Dreißiger Jahre aus Bocholt
Was, womit und wie Damen der Bocholter Gesellschaft
aus dem Paramentenverein für das Kapuzinerkloster
backten und kochten

S. 19f.
Plaßmann, Maria
Was besagen Straßennamen
Bocholter Ehrenbürger Gustav Becker

S. 21-25
Reiche, Egon
Hermann Schlatt - zum Abschied

S. 26-28
Remest, Regina
50 Jahre collegium musicum der Stadt Bocholt

S. 47-49
Rezensionen

S. 49-70
Tenbrink, Wolfgang (Bearb)
Chronik des Bocholter Raumes






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 14 13:43:20 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Jul 2005 13:43:20 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Gladbeck - unsere Stadt, Nr. 2/2005
Message-ID: s2d66c02.058@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 14.07.2005, 13:45


SERVICE: TOC

Gladbeck - unsere Stadt
Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur- und Heimatpflege
Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V.
33. Jahrgang
Nr. 2/2005


Seiten in Auswahl (AS)

S. 3-15
Fiebig, Erna-Johanna
Schicksalhafte Monate in Gladbeck zum Ende
des 2. Weltkrieges

S. 21f.
Kleine-Nieße, Rolf
Wer war eigentlich...
Elsa Brändström

S. 30-34
Lohuis, Gunhild
Hermannschule in Zweckel wird 100

S. 41
Aus der plattdeutschen Schatztruhe

S. 44
Gladbeck um 1820
Bronzerelief soll nahe der St. Lambertikirche
aufgestellt werden

S. 47f.
Hötten, Wilhelm
Papa, erzähl mal vonne Arbeit






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jul 14 15:03:48 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 14 Jul 2005 15:03:48 +0200
Subject: [WestG] [POS] Praktikumplatz beim Internet-Portal
"Westfaelische Geschichte"
Message-ID: s2d67ef2.099@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 14.07.2005, 15:00


Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Am Westfälischen Institut für Regionalgeschichte ist im November
2004 das Internet-Portal zur "Westfälischen Geschichte"
(http://www.westfaelische-geschichte.de) gestartet. Das Portal
ist nicht nur als ein strukturierter Wegweiser zum Auffinden von
Inhalten im Internet konzipiert, sondern soll mit seinen Diensten
und Dokumenten selbst ein Ziel der Recherche sein.

Im Rahmen des Portals werden Internet-Ressourcen (z. B. Linkkatalog)
strukturiert und bewertet sowie digitale Quellen und Informationen
(z.B. Quellen, Karten, Biografien, Medien, Bibliografien,
Chronologien usw.) online zur Verfügung gestellt. In einem
speziellen Bereich werden zudem Materialien für Schule und
Ausbildung zur Verfügung gestellt. Service-Angebote wie die
E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" sind weitere Bestandteile
des Portals.

Im Rahmen dieses Projekts ist ab sofort ein unbezahlter
Praktikumplatz zu besetzen. Zeiteinteilung und Dauer nach Absprache.

Voraussetzungen:
- Hauptfach Mittlere oder Neuere/Neueste Geschichte
- Hauptstudium

Aufgaben, u. a.:
- Recherche und Erarbeitung relevanter Inhalte
- Datenerfassung/Digitalisierung (Datenbank, Textverarbeitung)
- Betreuung der E-Mailing-Liste
- Konzeptionelle und inhaltliche Mitarbeit


Bei Interesse melden Sie sich mit einem kurzen schriftlichen Lebenslauf bei:

Dr. Marcus Weidner
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Warendorfer Str. 14
48145 Münster
Tel. 0251/591-5691
E-Mail: marcus.weidner at lwl.org


Bitte geben Sie diese E-Mail ggf. auch an Interessierte in Ihrem Umkreis weiter.
Danke!






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jul 14 15:21:47 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 14 Jul 2005 15:21:47 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Bilderreise durch die Geschichte des Bistums Muenster
Message-ID: s2d6831a.074@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Markus Köster",
Datum: 13.07.2005, 17:31


LITERATUR

Eine Bilderreise durch die Geschichte des Bistums Münster - Neue Publikation für die Bildungsarbeit erschienen

Zu einer Zeitreise durch zwölf Jahrhunderte Bistumsgeschichte lädt eine Publikation ein, die das Westfälische Landesmedienzentrum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) jetzt mit Unterstützung des Bistums Münster veröffentlicht hat.

Die knapp 50seitige Broschüre mit begleitender CD-ROM stellt in 18 Kapiteln markante "Zeitmarken einer 1200jährigen Geschichte" (Broschürentitel) des Bistums Münster vor: von der Bistumsgründung und der Missionierung der Sachsen über das religiöse Leben in der mittelalterlichen Stadt und den fürstbischöflichen Konfessionsstaat der frühen Neuzeit bis zur Auseinandersetzung zwischen Kirche und Nationalsozialismus im 20. Jahrhundert.

Auch dunkle Seiten der regionalen Kirchengeschichte wie der christliche Antijudaismus des Mittelalters oder die Herrschaft der Täufer und die Konfessionskriege des 16. und 17. Jahrhunderts sind Thema. Ein abschließender Blick gilt der Entwicklung der Kirche seit 1960. In dieser Zeit habe sich, so Autor Bernhard Frings, "ein vielgestaltiger Katholizismus herausgebildet, der sich von der katholischen Sondergesellschaft im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert grundlegend unterscheidet".

Im Mittelpunkt jedes Kapitels stehen je ein bis zwei ausgewählte Bildmotive, die zur vertiefenden Betrachtung und Analyse einladen. Diese Bilder sind in der Broschüre im Briefmarkenformat abgedruckt, auf der CD-ROM aber digital in hoher Qualität verfügbar. Über ein benutzerfreundliches Menü lassen sie sich unmittelbar am Bildschirm erkunden und können zugleich problemlos in Präsentationen exportiert und auf Papier oder Folie ausdruckt werden.

"Die Publikation eröffnet damit für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit einen gleichermaßen anschaulichen wie fundierten Zugang zur Entwicklung des Bistums Münster", so Dr. Markus Köster, Leiter des Westfälischen Landesmedienzentrums beim LWL. Gleichzeitig eigneten sich die ausgewählten Bildquellen zur exemplarischen Behandlung verschiedener lehrplanzentraler Themen des Geschichtsunterrichts. Durch verschiedene Bildtypen - von der Skulptur über das Historiengemälde bis zur Fotografie - könne die Publikation zudem Fragen der Bildsprache und den generellen historischen Quellenwert von Bildern thematisieren.

Alle Bildmotive werden im Textheft von Bernhard Frings fachkundig beschrieben und in
ihren historischen Kontext eingeordnet. "Die über 1000jährige Geschichte des Bistums Münster lässt erkennen, wie sehr unsere gewordene Welt von religiösen Vorstellungen geprägt wurde, und wie umgekehrt Religion Teil der Gesellschaft war und ist", beschreibt Frings die enge Verzahnung von Kirchen- und Sozialgeschichte. Außer für Lehrer, kirchliche Gruppen und Bildungseinrichtungen sowie Pfarrgemeinden sei das Medium deshalb auch allen, die sich für die Geschichte Westfalens interessieren, als illustrative Überblicksdarstellung zu empfehlen.


INFO

Die Publikation kann inklusive CD-Rom für 9,90 Euro beim Westfälischen Landesmedienzentrum (48133 Münster, medienzentrum at lwl.org) oder im Buchhandel erworben werden.






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jul 14 15:33:15 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 14 Jul 2005 15:33:15 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Wilhelm Morgner / Fuehrungen, Billerbeck,
bis 14.08.2005
Message-ID: s2d685cd.035@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Reinhild Mackowiak"
Datum: 12.07.2005, 12:02


AUSSTELLUNG

Führungen in der Kolvenburg in Billerbeck durch die Ausstellung:
Wilhelm Morgner - Zeichnungen des Expressionismus

Seit wenigen Wochen präsentiert der Kreis Coesfeld in seinem Kulturzentrum Kolvenburg in Billerbeck eine Ausstellung mit Werken von Wilhelm Morgner.
Durch die Kooperation des Westfälischen Museumsamtes mit dem Wilhelm-Morgner-Haus in Soest ist eine Schau entstanden, die einen Einblick in das graphische Werk dieses bedeutenden westfälischen Expressionisten gibt.

Die Kuratorin der Ausstellung, die Kunsthistorikerin Katrin Winter M.A. aus Münster, bietet zwei öffentliche Führungen an, in denen Sie den interessierten Besucherinnen und Besuchern den Menschen Wilhelm Morgner und sein Werk näher bringen wird. Die Führungen finden statt am Sonntag, 17.07.2005 und am Sonntag, 07.08.2005 jeweils um 15.00 Uhr.

Morgner wurde 1891 in Soest geboren, dem geliebten und verhassten *Spießbürgernest", das er bis auf kurze Studienaufenthalte in Worpswede und Berlin nie verließ. In Soest entwickelte er fernab der großen Kunstzentren sein Können. In nur wenigen Jahren gelang er über Einflüsse des Realismus, Impressionismus zum Expressionismus und darüber hinaus. Sein rastloser Schaffensdrang führte ihn 1912 als einen der Ersten zur Abstraktion.

Die Ausstellung stellt das graphische Werk Wilhelm Morgners vor. Rund 100 Zeichnungen, Druckgraphiken und Aquarelle, die zum Teil erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden, geben einen repräsentativen und umfassenden Einblick in das Leben und Wirken des Künstlers, von seinen künstlerischen Anfängen 1908 bis zu seinem frühen Tode 1917. Zitate aus Morgners Briefen, Photographien und Exponate aus dem persönlichen Besitz des Künstlers ergänzen die ausgestellten Blätter und bringen dem Besucher den Menschen Wilhelm Morgner näher.

Der Katalog zur Ausstellung enthält zahlreiche Abbildungen und beleuchtet nicht nur Morgners künstlerische Entwicklung vor dem Hintergrund seiner Zeit, sondern belebt durch einen ausführlichen Beitrag zum Weltbild Morgners und durch zeitgenössische Zitate aus seinem Umfeld den Zeitgeist des Expressionismus.


INFO

Der Ausstellungskatalog ist an der Museumskasse erhältlich. Weitere Führungen nach telefonischer Vereinbarung. Informationen zum museumspädagogischen Begleitprogramm für Kinder unter Tel. 02543-1540. Öffnungszeiten: dienstags bis samstags 13.00-18.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen 10.00-12.30 Uhr und 13.30-17.30 Uhr. Ausstellungsende ist der 14. August 2005.














From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jul 14 15:35:58 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 14 Jul 2005 15:35:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 22.6.-14.7 .2005
Message-ID: s2d68676.040@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 14.07.2005, 10:26


SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe 22.6. - 14.7 .2005

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" einen
weiteren Service an: eine Zusammenfassung von Museums- und Archiv-
Nachrichten des Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred
Hartmann erstellt wird. [MW]


Nachrichten aus dem Münsterland vom 13.07.2005

Prozess um Video-Wände (08:23)
Die Videowände am Rock- und Popmuseum in Gronau beschäftigen nun auch die Justiz. Am 13. September beginnt vor dem Landgericht Münster der Prozess gegen die Verkäufer der Anlage. Die Stadt Gronau hatte mehr als 600.000 Euro für die Videowände angezahlt. Die beiden Angeklagten sollen die Anlage aber selbst nur gemietet haben. Der Staatsanwalt wirft den Männern daher Betrug und Urkundenfälschung vor.
Nachrichten aus OWL vom 12.07.2005

Königin Paola besucht Herford (06:43)
Die belgische Königin Paola kommt am Vormittag zu einem Besuch nach Herford. Sie wird im Museum Marta vom künstlerischen Leiter Jan Hoet empfangen. Anschließend wird Bürgermeister Bruno Wollbrink die Königin durch die Altstadt führen. Zum Abschluß ist ein Konzert in der Herforder Marienkirche geplant.




Nachrichten aus OWL vom 11.07.2005

Hangar 21 soll Publikum locken (10:43)
Das ehemalige Drachenmuseum in Detmold soll als Veranstaltungsort für Messen etabliert werden. Ein Veranstalter aus Bad Salzuflen will das frühere Art-Kite-Gebäude als Schauplatz für Modellbautage, Weihnachtsmärkte und Weiterbildungsbörsen nutzen. Das Museum war aufgrund einer zu geringen Besucherzahl geschlossen worden und soll zukünftig als Hangar 21 vermarktet werden.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 08.07.2005

Islamarchiv verurteilt Anschläge (08:13)
Das Islamarchiv in Soest hat die Terroranschläge von London als barbarischen Akt verurteilt. Die Moslems in Deutschland und Europa müssten jetzt beweisen, dass sie es ernst meinen mit der Integration in die europäische Gemeinschaft, sagte der Vorsitzende Salim Abdullah. Sie müssten die Sicherheitsbehörden bei der Fahndung nach den Tätern unterstützen. Terror könne nicht mit dem Islam begründet werden. Der Islam sei eine friedliche Religion.



Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 07.07.2005

Bochum: 75 Jahre Bergbau-Museum (14:17)
Das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum hat im 75. Jahr seines Bestehens einen Museumsführer durch seine Geschichte vorgestellt. Die 48-seitige Broschüre dokumentiert an 14 ausgewählten Objekten die wechselvolle Geschichte des Museums. Von der ersten Grubenlampen-Ausstellung im Gründungsjahr bis zur modernsten Fördertechnik im museumseigenen Anschauungsbergwerk reicht der historische Rundgang. Das am 1. April 1930 gegründete Bergbau-Museum ist mit jährlich rund 400.000 Besuchern das weltweit größte Museum dieser Art.
www.bergbaumuseum.de


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 06.07.2005

Witten: Neue Skulpturen am Märkischen Museum (15:44)
Ein ganz neues Entree hat das Märkische Museum der Stadt Witten bekommen. Drei Skulpturen des Bildhauers Karl-Manfred Rennertz schmücken von heute an den Eingangsbereich des Wittener Kunstmuseums. Eine Skulptur ist der bearbeitete Kern eines Baumstammes. Die beiden anderen sind Hohlformen, die der Wittener Künstler in einer spektakulären Aktion im November 2004 geschaffen hat

Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.07.2005

Mammutzahn gefunden (17:21)
Das Geologisch-Paläontologische Museum der Uni Münster konserviert zur Zeit ein ungewöhnliches Fundstück. Dabei handelt es sich um einen wertvollen Mammutzahn, der vor dem naturhistorischen Museum im niederländischen Denekamp abgelegt worden war. Es wird vermutet, dass der über ein Meter lange Zahn bei Bauarbeiten gefunden wurde. Er könnte anonym abgegeben worden sein, um keinen Baustopp zu riskieren. Ein möglicher Fundort: das Münsterland.

Nachrichten aus OWL vom 05.07.2005

Kanzlervisite in Paderborn (08:32)
Bundeskanzler Gerhard Schröder kommt am Dienstag Nachmittag nach Paderborn. Schröder besucht das L-Lab, eine gemeinsame Forschungseinrichtung der Universität und der Hella KG. Anschließend besichtigt der Kanzler das Heinz Nixdorf MuseumsForum. In nicht öffentlicher Sitzung trifft er sich dort mit Vertretern des SPD-Kreisverbandes. Schröder besucht Paderborn auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Ute Berg.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 04.07.2005

Auftakt der Musikfestwoche (13:09)
Die Internationale Musikfestwoche auf Schloss Berleburg beginnt um 20 Uhr mit einem Konzert der dänischen Flötistin Michala Petri. Bis Sonntag bestreiten der musikalische Leiter Luz Leskowitz und die Salzburger Solisten fünf weitere Kammerkonzerte im Treppenhaus des Schlosses. Die ausgewählten Kompositionen befassen sich diesmal mit dem Thema Natur. Von morgen an zeigt der Berliner Künstler Stefan Rueff zum gleichen Thema Arbeiten auf Papier und Leinwand im Museum der Stadt.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 01.07.2005

Armenhaus aus Rinkerode im Museum Detmold (16:08)
Ein Armenhaus aus dem Münsterland ist jetzt im Westfälischen Freilichtmuseum in Detmold zu sehen. Das Gebäude aus Rinkerode ist das einzige original erhaltene Armenhaus in einem deutschen Museum. Da keine Gegenstände aus dem Haus erhalten geblieben sind, schildert das Museum die Geschichte der Bewohnerinnen und ihren spartanischen Alltag. Das Armenhaus im Detmolder Freilichtmuseum ist ab kommendem Dienstag geöffnet.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 30.06.2005

Fotoausstellung über Kardinal von Galen (17:55)
Das Stadtmuseum Münster hat eine Foto-Ausstellung über die letzten Lebenstage Kardinal von Galens eröffnet. Ein großer Teil der 80 Fotografien wird erstmals öffentlich gezeigt. Die Aufnahmen stammen aus den Archiven zweier Fotografen. Kardinal von Galen war einer der bekanntesten kirchlichen Gegner der Nationalsozialisten. Er starb im März 1946. Die Ausstellung ist bis April 2006 zu sehen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 30.06.2005

Wendener Hütte wird Technikmuseum (07:30)
Die Wendener Hütte wird mit Geld vom Landschaftsverband in ein technisches Museum umgebaut. Der Kulturausschuss des Landschaftsverbandes hat einen Zuschuss von 270.000 Euro bewilligt. Im künftigen Museum soll die Eisenerzeugung im Wandel der Zeit dargestellt werden. Die Wendener Hütte ist eine der ältesten erhaltenen Anlagen, in denen das Eisen noch mit Holzkohle erzeugt wurde.
Nachrichten aus OWL vom 29.06.2005

Ein Klostermuseum entsteht (10:11)
Im Kloster Dalheim im Kreis Paderborn ist am Mittwoch der Grundstein für ein neues Landesmuseum gelegt. Das historische Gebäudeensemble soll für rund 30 Mio. Euro zu einem Westfälischen Museum für Klosterkultur ausgebaut werden. Die Umbauzeit wird auf zehn Jahre veranschlagt.



Radionachrichten vom 26.06.2005

Eröffnung der "Kleinen Nationalgalerie" in Dortmund (14:28)
In Dortmund ist heute eine Außenstelle der Alten Nationalgalerie Berlin eröffnet worden.

Rund 120 Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts werden im Museum für Kunst und Kulturgeschichte gezeigt. Die Präsentation trägt den Namen "Die Kleine Nationalgalerie". Dazu gehören Werke von Arnold Böcklin, Karl-Friedrich Schinkel und Franz von Stuck. In drei Jahren soll die Ausstellung voraussichtlich in ein denkmalgeschütztes ehemaliges Brauerei-Gebäude umziehen.

Nachrichten aus OWL vom 25.06.2005

Bahnhofsfeste in der Region (11:32)
Mit einem Bahnhofsfest wird am Wochenende das 20-jährige Bestehen des Museumsbahnhofs Minden-Oberstadt gefeiert. Auf dem Programm stehen unter anderem Dampfzugfahrten und Führungen durch die Halle. Auch in Gütersloh findet am Sonntag am Hauptbahnhof ein großes Familienfest statt. Anlass ist eine ICE-Zugtaufe auf den Namen *Gütersloh" vor einem Jahr. Das Fest musste damals abgesagt werden und wird nun nachgeholt.

Radionachrichten vom 24.06.2005

Hagen bekommt Emil-Schumacher-Museum (22:37)
Nach jahrelangen Querelen erhält Hagen jetzt doch das Emil-Schumacher-Museum.

Die Stadt und die Schumacher-Stiftung unterzeichneten einen Vertrag über den Bau, die Finanzierung und die dauerhafte Überlassung der Emil-Schumacher-Sammlung im Schätzwert von 50 Millionen Euro. Emil Schumacher starb 1999. Er galt als Vertreter des abstrakten Expressionismus.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 24.06.2005

Baubeginn Emil-Schumacher-Museum (17:13)
Der Bau des geplanten Emil-Schumacher-Museum in Hagen soll 2006 beginnen. Einen entsprechenden Vertrag haben die Stadt Hagen und die Schumacher-Stiftung unterzeichnet. Darin verpflichtet sich die Stiftung, 4,2 Millionen Euro für den Bau aufzubringen. Über die Hälfte der Kosten von 21 Millionen Euro trägt das Land. Das Museum, dessen Finanzierung lange umstritten war, wird das Lebenswerk des berühmten Hagener Malers zeigen. Die Eröffnung ist für 2008 geplant.




Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.06.2005

Weiterer Sponsoringvertrag (17:01)
Die Sparkasse Münsterland-Ost hat heute einen dreijährigen Sponsoring-Vertrag mit dem Kunstmuseum in Ahlen abgeschlossen. Darin verpflichtet sich die Sparkasse, dem Museum finanziell und mit Leihgaben aus ihren Kunstbeständen zu unterstützen. Über die Höhe der finanziellen Zuwendungen machten beide Seiten keine Angaben.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 23.06.2005

Grimmelshausen-Portrait in Münster (17:21)
Mit einer kunsthistorischen Entdeckung beginnt heute in Münster die Tagung der Grimmelshausen-Gesellschaft. Erstmals wird am Abend ein Portrait des deutschen Barockdichters Hans Jacob Christoph von Grimmelshausen präsentiert. Der ehemalige Direktor des Stadtmuseums Münster, Hans Galen, hatte das Ölgemälde vor knapp zwei Jahren bei einer Auktion in London entdeckt.


Nachrichten aus OWL vom 22.06.2005

50 Jahre Staatsarchiv Detmold (08:27)
Das Staatsarchiv in Detmold feiert am Donnerstag (23.6.) sein fünfzigjähriges Bestehen. Hier werden wichtige Urkunden, Gerichtsprotokolle und Zeitdokumente aufbewahrt. Interessierte können im Personenstandsarchiv ihren eigenen Stammbaum erforschen.



INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jul 15 09:39:41 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 15 Jul 2005 09:39:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrungen durch das Textilmuseum Bocholt
/ Museumspaedagogik, 17.07.2005
Message-ID: s2d78471.049@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Evelyn Zerbe"
Datum: 14.07.2005, 09:48


AKTUELL

Der besondere Sonntag im Textilmuseum
Gartenführung für Eltern - Kochen mit Kindern

Zu der Veranstaltungsreihe "Der besondere Sonntag" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 17. Juli, wieder in sein Textilmuseum Bocholt ein. Eltern und Kinder kommen gleichermaßen auf ihre Kosten: Während Erwachsene bei einer Themenführung das Museum erkunden, warten auf die Sprösslinge museumspädagogische Angebote.

Unter dem Titel "Kartoffeln und Bohnen - ohne den eigenen Garten ging es nicht" führt Mu-seumsmitarbeiterin Agnes Schilderink um 15 Uhr die Erwachsenen durch den Arbeitergarten des LWL-Textilmuseums. Gemüseanbau und Kleinviehhaltung sicherten die Lebensgrundlage und bedeuteten zugleich sehr viel Arbeit für die ganze Familie. Zur gleichen Zeit treffen sich die Kinder im Arbeiterhaus, wo sie am Kohleherd in die Hausarbeit eingewiesen werden. Unter Anleitung von Rita Umme und Beate Vogt kochen sie dort ein kleines Gericht.


INFO

Beide Angebote im Westfälischen Industriemuseum dauern rund eine Stunde. Der Eintritt ins Textilmuseum beträgt 2,40 € für Erwachsene, 1,10 € für Kinder ab 6 Jahren und 5,80 € für Familien mit einer Tageskarte. Die Teilnahme an der Erwachsenenführung ist kostenlos. Für das Kinderprogramm wird ein kleiner Beitrag in Höhe von 2 € erhoben.









From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jul 15 11:25:22 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 15 Jul 2005 11:25:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Barockfest auf Cappenberg, 16.07.-17.07.2005
Message-ID: s2d79d35.081@lwlapp.itz.lwl.org

Von "Gerd Dethlefs",
Datum: 15.07.2005, 11:20


AKTUELL

Die heutige Anlage Schloß Cappenberg trägt ein barockes Gesicht: das Schloß selbst, ihre Ausstattung und der Tierpark. Selbst in der Kirche zeugen Altarbilder, Grabsteine und die Orgel von einer Spätblüte.

Die barocken Elemente werden zwei Tage mit Führungen, Lesungen, Greifvogelvorführungen und Orgelkonzerten erschlossen. Die Stuckdecken des Westflügels, im Steinarchiv und im Bereich des früheren Festsaales, werden dabei zugänglich gemacht. Die Führungen erschließen auch den Alltag der Prämonstratenser, von den Jagdvergnügen, dem Kegelspiel und dem Weinkonsum bis zur Seelsorge und den Schulreformen. Bücher der barocken Stiftsbibliothek bereichern die Ausstellung `Der Freiherr vom Stein und CappenbergA.

Ab Samstag 14.30 sind stündlich Führungen angesetzt; um 17 Uhr Orgelkonzert und abends ab 19 Uhr festliche Barockmusik im Schloßmusik bei Käse, Brot und Wein.
Am Sonntag wird nach dem Hochamt in der Stiftskirche (10 Uhr) im Theater um 11 Uhr die feierliche Eröffnung stattfinden; ab 12 Uhr sind Führungen im Stundenrhytmus angesetzt.
Bei der Lesung (Sonntag 15 Uhr) werden geistliche und literarische Texte aus der barocken Stiftsbibliothek rezitiert und kommentiert - Texte über Cappenberg ebenso wie Liebeslyrik und Gebetstexte. Orgelkonzerte um 17 Uhr werden die spätbarocke Orgel erklingen lassen; jeweils um 15 Uhr an beiden Tagen sind Vorführungen mit Greifvögeln.

Eine Suppe nach barockem Rezept, Kaffee und Kuchen - und natürlich guter Wein - werden das leibliche Wohl der Besucher sicherstellen.

Die Teilnahmegebühr liegt bei 7 Euro; inbegriffen ist die Teilnahme an Führung, Lesung, Orgelkonzert.

Samstag,16. Juli 2005, 14-20 Uhr
Sonntag, 17. Juli 2005, 10-17 Uhr









From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 19 11:38:48 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Jul 2005 11:38:48 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Begegnungen und Emotionen,
Besuch ehemaliger Zwangsarbeiter in Bielefeld
Message-ID: s2dce65b.081@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Krasa, Petra"
Datum: 18.07.2005, 12:51


LITERATUR

Begegnungen und Emotionen - Der Besuch ehemaliger
Zwangsarbeiter in Bielefeld

[60 Jahre danach]

Die o.a. Dokumentation ist herausgegeben von der Stadt
Bielefeld und dem Verein "Gegen Vergessen - Für Demokratie", Berlin.

Im September 2004 waren 24 ehemalige Zwangsarbeiter
aus Russland, Weißrussland, Lettland und der Ukraine
Gäste der Stadt Bielefeld. Mit der Einladung wollte die
Stadt ein Zeichen der Annäherung und Aussöhnung setzen.

Das Besuchsprogramm wurde seitens der Stadt erarbeitet,
koordiniert und mit vielen freiwilligen Helfern durchgeführt.
Von Anfang an stand fest, dieses Projekt in einer zweisprachigen
Dokumentation (deutsch-russisch) festzuhalten. Die Publikation
umfasst 120 Seiten mit vielen Farbphotos, die den Inhalt
prägnant unterstützen. Die Photos sind von einer professionellen
Bielefelder Fotografin erstellt, die das Besuchsprogramm eine
Woche lang intensivst begleitet hat.

Die Dokumentation vermittelt Eindrücke von den offiziellen
Empfängen, dem Besuch von Mahnmalen und Friedhöfen. Sie
berichtet von der Spurensuche im Stadtarchiv, den Erfahrungen
mit dem Besuch der ehemaligen Arbeitsstätten und von
Zeitzeugengesprächen in Schulen. Die Bielefelder Kirchen waren
schon mehrere Jahre vorher aktiv an der Verbreitung des Themas
in der Bielefelder Öffentlichkeit beteiligt. Nun wollten Pfarrer und
Gemeindemitglieder die ehemaligen Zwangsarbeiter persönlich
kennen lernen. Spannend ist auch das Kapitel über Bielefelder
Bürger, die sich spontan gemeldet und die Besuchsgruppe
aufgesucht haben, um sich gemeinsam zu erinnern oder Erinnerungen
auszutauschen.

Alle Autoren haben aktiv am Besuchsprogramm teilgenommen:
Frau Krasa als Organisatorin und Koordinatorin. Die gebürtige
Ukrainerin Frau Schuh war Dolmetscherin vor Ort und hat
anschließend alle Texte übersetzt. Aber auch "Fremdbeiträge"
wurden eingesetzt: die Eindrücke mehrerer Pfarrer, einer Lehrerin,
einer Historikerin und eines Mitglieds einer Bürgerinitiative, der sich
für ein Mahnmal für ehemalige Zwangarbeiter in Bielefeld eingesetzt
hat. Zudem wurden Zitate aus den Briefen der Gäste nach dem
Besuchsprogramm verwendet. Sie geben dem Buch eine sehr
persönliche und auch emotionale Note.

Das Buch ist in erster Linie als Hommage an die Gäste der Stadt
Bielefeld vom vergangenen September gedacht. Sie haben
inzwischen diese (ihre) Dokumentation per Post erhalten. Inna
Klimenko, ehemalige Zwangsarbeiterin aus der Ukraine, war vor
kurzem wieder einmal zu Besuch in Bielefeld. Von ihr erhielt die
Stadtverwaltung und der Verein "Gegen Vergessen-Für Demokratie"
ein wunderbares Lob: sie hatte bis um 3 Uhr in der Nacht gelesen.
Sie konnte einfach nicht aufhören. Und in ihrer Heimat wird das Buch
nicht mehr aus der Hand gelegt: Kinder und Enkelkinder lesen über
das Schicksal ihrer Eltern, bzw. Großeltern während des Zweiten
Weltkrieges in Deutschland.

Es wirkt somit nachhaltig über die Generation der Betroffenen hinaus.
Und es trägt dazu bei, Aufklärungsarbeit in der Heimat der
Betroffenen zu leisten, denn die Zwangsarbeiter kamen nicht freiwillig.
Sie wurden mit vorgehaltener Waffe gezwungen und selbst verstecken
oder klagen half nichts. "Wenn du nicht mitgehst," erzählt Bronislawa
Sidorowa, "sperren wir deine Eltern dort in das Haus und zünden es
an." So und auch schlimmer waren die Androhungen, die halfen, dass
die arbeitsfähigen Jugendlichen in die Züge zur Deportation kletterten.
Ziel: Zwangsarbeit im Deutschen Reich. Bronislawa war damals gerade
14 Jahre alt. Wie ihr, erging es vielen jungen Mädchen und Jungen aus
ihrem Ort.

Ganze Geburtsjahrgänge verschwanden in den Deportationszügen
Richtung Westen. Schwere Jahre erlebten diese Jugendlichen entweder
bei der Feldarbeit oder in den Fabriken. Dort wurden sie eingesetzt, um
die deutsche Kriegsmaschinerie auf dem Laufenden zu halten, denn die
eigenen Männer kämpften an der Front. Sie knechteten - 12 Stunden
am Tag oder in der Nacht unter unwürdigsten Bedingungen: fern der
Heimat und der Eltern, ohne Sprachkenntnisse, gefangen in Lagern mit
Stacheldraht umzäunt, von Ungeziefer geplagt, erniedrigt und gedemütigt
und ohne ausreichende Nahrung.

Als der Krieg zu Ende war, wurden sie wieder in ihre Heimat gebracht.
Dort widerfuhr ihnen eine böse Überraschung: sie wurden nicht mit
Freude von ihren Landsleuten empfangen. Sie wurden beschimpft und
der Kollaboration beschuldigt. Sie wurden verhört. Dieses Mal nicht
von der Gestapo, sondern von den eigenen Landsleuten. Wer sich zu
freundlich über den Feind äußerte, kam ins GULAG. Diese Generation
erlebte eine zweite Leidenszeit: sie bekam keine oder nur die
schlechteste Ausbildung und damit eine geringe Aussicht auf einen
guten Arbeitsplatz. Diese Generation erlebte eine zweite Strafe in
ihrem Leben - und darüber wurde bis zur Ära Gorbatschow
geschwiegen.

Jetzt ist es an der Zeit, das Schweigen auch im eigenen Land zu
brechen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Möge dieses Buch einen
kleinen Beitrag dazu leisten.

Die vorliegende Publikation ist interessant für die Betroffenen selbst
und ihre Kinder und Enkelkinder. Es ist aber auch interessant für Schulen,
für Bürgerinitiativen, für Städte und Gemeinden, die noch
Besuchsprogramme durchführen, für Bibliotheken und Archive, aber
auch für den Leser, der sich über das Thema "Zwangsarbeit" informieren
möchte.


INFO

Das Buch kostet 15 Euro (120 Seiten/DIN A 4 Sonderformat/mehrfarbig)
und ist ausschließlich erhältlich über:

Schriftlich:
Stadtarchiv Bielefeld
z. Hdn. Petra Krasa
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld

per Telefon: 0521 - 512471

per Email: petra.krasa at bielefeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 19 10:26:32 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Jul 2005 10:26:32 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BLIT=5D_Westfaelisches_Landesmedienzentr?=
=?iso-8859-1?q?um_/_Bistum_Muenster=3A_Zeitmarken_einer_1200j=E4hrigen_Ge?=
=?iso-8859-1?q?schichte?=
Message-ID: s2dcd576.098@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Markus Köster",
Datum: 13.07.2005, 17:31


LITERATUR

Zu einer Zeitreise durch zwölf Jahrhunderte Bistumsgeschichte
lädt eine Publikation ein, die das Westfälische Landesmedienzentrum
des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) jetzt mit
Unterstützung des Bistums Münster veröffentlicht hat.

Die knapp 50seitige Broschüre mit begleitender CD-ROM stellt in
18 Kapiteln markante "Zeitmarken einer 1200jährigen Geschichte"
(Broschürentitel) des Bistums Münster vor: von der Bistumsgründung
und der Missionierung der Sachsen über das religiöse Leben in der
mittelalterlichen Stadt und den fürstbischöflichen Konfessionsstaat der
frühen Neuzeit bis zur Auseinandersetzung zwischen Kirche und
Nationalsozialismus im 20. Jahrhundert.

Auch dunkle Seiten der regionalen Kirchengeschichte wie der
christliche Antijudaismus des Mittelalters oder die Herrschaft der
Täufer und die Konfessionskriege des 16. und 17. Jahrhunderts
sind Thema. Ein abschließender Blick gilt der Entwicklung der Kirche
seit 1960. In dieser Zeit habe sich, so Autor Bernhard Frings,
"ein vielgestaltiger Katholizismus herausgebildet, der sich von der
katholischen Sondergesellschaft im ausgehenden 19. und frühen
20. Jahrhundert grundlegend unterscheidet".

Im Mittelpunkt jedes Kapitels stehen je ein bis zwei ausgewählte
Bildmotive, die zur vertiefenden Betrachtung und Analyse einladen.
Diese Bilder sind in der Broschüre im Briefmarkenformat abgedruckt,
auf der CD-ROM aber digital in hoher Qualität verfügbar. Über ein
benutzerfreundliches Menü lassen sie sich unmittelbar am Bildschirm
erkunden und können zugleich problemlos in Präsentationen
exportiert und auf Papier oder Folie ausdruckt werden.

"Die Publikation eröffnet damit für die schulische und außerschulische
Bildungsarbeit einen gleichermaßen anschaulichen wie fundierten
Zugang zur Entwicklung des Bistums Münster", so Dr. Markus Köster,
Leiter des Westfälischen Landesmedienzentrums beim LWL. Gleichzeitig
eigneten sich die ausgewählten Bildquellen zur exemplarischen
Behandlung verschiedener lehrplanzentraler Themen des
Geschichtsunterrichts. Durch verschiedene Bildtypen - von der Skulptur
über das Historiengemälde bis zur Fotografie - könne die Publikation
zudem Fragen der Bildsprache und den generellen historischen
Quellenwert von Bildern thematisieren.

Alle Bildmotive werden im Textheft von Bernhard Frings fachkundig
beschrieben und in ihren historischen Kontext eingeordnet. "Die
über 1000jährige Geschichte des Bistums Münster lässt erkennen,
wie sehr unsere gewordene Welt von religiösen Vorstellungen
geprägt wurde, und wie umgekehrt Religion Teil der Gesellschaft war
und ist", beschreibt Frings die enge Verzahnung von Kirchen- und
Sozialgeschichte. Außer für Lehrer, kirchliche Gruppen und
Bildungseinrichtungen sowie Pfarrgemeinden sei das Medium deshalb
auch allen, die sich für die Geschichte Westfalens interessieren,
als illustrative Überblicksdarstellung zu empfehlen.

Die Publikation kann inklusive CD-Rom für 9,90 Euro beim Westfälischen
Landesmedienzentrum (48133 Münster, medienzentrum at lwl.org)
oder im Buchhandel erworben werden.

Redaktionen:
Gerne schicken wir Ihnen ein Rezensionsexemplar zu, Anruf genügt.

Pressekontakt:
Frank Tafertshofer
Telefon: 0251 591-235

Sandra Albert
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
48133 Münster

Tel.: 0251 591-235
Fax: 0251 591-4770
presse at lwl.org






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jul 19 13:47:10 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 19 Jul 2005 13:47:10 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Online-Texte: Workshop zur Archivierung von
Unterlagen der Justiz
Message-ID: s2dd0469.020@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Martina Wiech"
Datum: 18.07.2005, 17:14


TAGUNG

Moderne Justizakten als zukünftige Quellen historischer Forschung *
Workshop zur Archivierung von Unterlagen der Justiz

Am 21.06.2005 kamen in der Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen in Recklinghausen rund 40 Archivare/ -innen, Juristen/ -innen und Historiker/ -innen zusammen, um über die Archivierung von Unterlagen der Justiz zu diskutieren. Zu diesem Workshop hatten das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen und die Dokumentations- und Forschungsstelle "Justiz und Nationalsozialismus" an der Justizakademie gemeinsam eingeladen.

Im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen ist im vergangenen Jahr eine Projektgruppe eingerichtet worden, deren Aufgabe es ist, landesweit einheitliche Kriterien zur Archivierung von Unterlagen der Justiz zu entwickeln. Ziel des Workshops war es, einen Dialog über Justizakten als zukünftige Quellen historischer Forschung anzuregen, in dem gemeinsame Erwartungen an die Archivierung von Unterlagen der Justiz formuliert werden.

Einen ausführlichen Tagungsbericht sowie Materialien aus dem Workshop finden Sie jetzt unter
http://www.archive.nrw.de/dok/workshop02/index.html.


INFO

Dr. Martina Wiech
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen
Abteilung 2
Grundsatzfragen und Öffentlichkeitsarbeit
Graf-Adolf-Str. 67
40210 Düsseldorf
Tel. 0211 - 159 238 202
Fax 0211 - 159 238 222
E-Mail martina.wiech at lav.nrw.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 27 11:31:11 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Jul 2005 11:31:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Abschlussbericht zum Projekt "Die preussische Berg-,
Huetten- und Salinenverwaltung 1763-1865"
Message-ID: s2e77097.077@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Heckl, Jens",
Datum: 20.07.2005, 11:07


AKTUELL

Abschlussbericht zum Projekt "Die preussische
Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung 1763-1865"

Mit dem Erscheinen des Tagungsbandes über einen am
18./19. Juni 2004 durchgeführten Workshop im Deutschen
Bergbau-Museum Bochum hat das Bergbauprojekt "Die
preußische Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung 1763-1865"
nunmehr seinen Abschluss gefunden. Auf dieser
Veranstaltung war zusammenfassend über Ergebnisse und
Ziele des Gesamtprojekts gesprochen sowie Möglichkeiten
für die künftige Montanforschung aufgezählt worden. In dem
Tagungsband, der im Juni 2005 erschien, befinden sich
Erfahrungsberichte der Projektteilnehmer zum
Erschließungsprojekt, montangeschichtliche Beiträge sowie
Ausführungen zu Perspektiven und Chancen des Inventaransatzes.

Den ausführlichen Bericht mit entsprechenden Hinweisen zu den
veröffentlichten sachthematischen Inventaren finden Sie jetzt
auf der Seite des Staatsarchivs Münster unter der Rubrik
"Informationen und Service" zum Thema "Bergbauprojekt"
http://www.archive.nrw.de/archive/staatl/lav/index.html


INFO

Dr. Jens Heckl
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen
Abteilung 5
Staatsarchiv Münster
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel 0251 - 4885-125
Fax 0251 - 399250-25
E-Mail jens.heckl at lav.nrw.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 27 12:19:17 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Jul 2005 12:19:17 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BLIT=5D_B=F6th=2C_Gitta_/_Hartmann=2C_Ma?=
=?iso-8859-1?q?nfred_=5Bu=2Ea=2E=5D=2C_M=F6bel_=3A_Eine_Typologie_f=FCr_M?=
=?iso-8859-1?q?useen_und_Sammlungen?=
Message-ID: s2e77beb.038@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann",
Datum: 21.07.2005, 09:21


LITERATUR

Inventarisierungshilfe für Möbel

Wie nennt man das Objekt? Diese Frage ist stetiger Wegbegleiter
vieler auf dem Gebiet der Sammlungsddokumentation Tätigen. Der
unter Mitwirkung von Fachleuten aus dem Westfälischen
Museumsamt und dem Westfälischen Freilichtmuseum Hagen
entstandene Thesaurus berücksichtigt einen in vielen Museen
repräsentierten Sammlungsbereich: Möbel. Er versteht sich als
Hilfsmittel bei der Begriffsbildung für die Inventarisierung und
Dokumentation und soll insbesondere denen Hilfestellung geben,
die keine Spezialisten im Bereich der Möbelkunde sind. Er erfasst die
Grundformen der Möbel im deutschsprachigen Raum, genauer: die
zum privaten Leben bestimmten häuslichen Möbel. Um die eindeutige
Identifizierung jedes einzelnen Möbels zu erleichtern, wurden den
Definitionen - wenn nötig - Abbildungen beigegeben. Beide ergänzen
sich; besonders komplizierte Möbel-Konstruktionen erschließen sich
in Kombination von Text und Abbildung.

Möbel : Eine Typologie für Museen und Sammlungen / Gitta Böth ;
Manfred Hartmann ; Bernd Kleebaum ; Susanne Nickel ; Dietlinde Peter ;
Viktor Pröstler. - 1. Aufl. - München : Deutscher Kunstverlag, 2005 . - 128 S.
(Museumsbausteine; Bd. 8) (Materialien aus dem Westfälischen
Museumsamt ; Bd. 3). ISBN 3-422-06512-1. - EUR 14,50.


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 28 11:37:26 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jul 2005 11:37:26 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Aktuelle Funde aus 3000 Jahre alten Graebern in
Vreden, Herne, 23.09.2005-05.02.2006
Message-ID: s2e8c37f.063@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 25.07.2005, 10:45


AUSSTELLUNG

3.000 Jahre alte Graeber auf Friedhof in Vreden:
Fehlende Urnen und die Axt im Frauengrab

Aktuelle Funde ab September in der Landesausstellung
in Herne

Alle fuenf Jahre praesentieren die Fossilienforscher und
Archaeologen in Nordrhein-Westfalen ihre aktuellen
Forschungsergebnisse und die wichtigsten Funde der
OEffentlichkeit. In der Landesausstellung "Von Anfang
an – Archaeologie in Nordrhein-Westfalen" zeigt das
Westfaelische Museum fuer Archaeologie in Herne ab dem
23. September ueber 35.000 Objekte aus 320 Millionen
Jahren. Einige der wichtigsten Exponate stellt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Traeger des
Museums, in einer Serie vor.

Makaber mutet die Entdeckungsgeschichte von
Grabanlagen aus der Bronze- und Eisenzeit (1200 bis
500 v. Chr.) in Vreden (Kreis Borken) an: Als auf dem
Staedtischen Friedhof in Vreden ein Grab ausgehoben
wurde, kamen drei kleine Scherben und einige
Stueckchen verbrannter Knochen zum Vorschein –
offensichtlich aus einem deutlich aelteren Grab. Ein
aufmerksamer Friedhofsbesucher bemerkte die Funde und
meldete sie dem Westfaelischen Museum fuer Archaeologie.

Die fortschreitende Belegung des Staedtischen
Friedhofes machte eine Ausgrabung in der
ungewoehnlichen Kulisse notwendig. Dabei entdeckten die
LWL-Archaeologen ueber 80 Graeber, die zwischen 3.200 und
2.500 Jahre alt sind. Die Graeber sind wie
ueberdimensionale Schluesselloecher oder kreisfoermig
eingefasst, wie es in der Zeit vom UEbergang der
Bronzezeit zur Eisenzeit ueblich war.

Fuer die Forscher ueberraschend war aber, dass sich in
57 der insgesamt ueber 80 Graeber zwar die verbrannten
Knochenreste, aber keine Urnen befanden. Denn
normalerweise wurden zu dieser Zeit die Reste der
verbrannten Toten in Urnen bestattet. Die
Gemeinschaft, die hier ihre Toten begrub, sammelte
aber die verbrannten Knochen aus dem Scheiterhaufen
heraus und legte sie direkt in die Grabgrube. Nur in
23 der ueber 80 Bestattungen waren Aschengefaeße zu
finden. "Warum hier nur so wenige Urnen benutzt
wurden, werden hoffentlich die wissenschaftlichen
Auswertungen zeigen", erlaeutert Grabungsleiter Juergen
Gaffrey vom LWL.

"Als Ursachen kommen zum Beispiel Einfluesse aus
anderen Regionen in Frage oder der zeitliche Abstand
zwischen den Bestattungen. Aber dieses Graeberfeld
zeigt schon jetzt, dass sich auch in vergleichsweise
gut erforschten Zeitabschnitten immer wieder neue
Besonderheiten ergeben, die unser Bild der Geschichte
ergaenzen oder korrigieren."

Sowohl in den Graebern selbst als auch in den
Einfassungen fanden die Ausgraeber zahlreiche Objekte.
Zu den haeufigsten gehoeren Keramikgefaeße, in denen den
Toten wohl urspruenglich Speisen und Getraenke
mitgegeben wurden. Metallgegenstaende aus dieser Zeit
wurden bislang in Vreden nicht gefunden, aber die
Forscher hoffen auf die weiteren Untersuchungen. Denn
die Urnen wurden mit einem Gipsmantel umgeben und als
Block geborgen. Im Labor graben die Restauratoren sie
dann vorsichtig zu Ende aus. Ein ungewoehnlicher Fund
ist bereits jetzt zu vermelden und gibt den Forschern
Raetsel auf: eine unscheinbare Pfeilspitze aus
Feuerstein. Allerdings war sie schon 9.000 bis 10.000
Jahre alt, als sie in das Grab kam. Vielleicht war das
Stueck bei der Feldarbeit gefunden und als Talisman
getragen worden.

Auch die Ergebnisse naturwissenschaftlicher
Untersuchungen verwundern manchmal die Fachleute. In
einem Grab wurde eine Axt aus Felsgestein entdeckt.
Die Anthropologen fanden heraus, das hier eine junge
Frau im Alter von 16 bis 20 Jahren bestattet wurde.
Normalerweise sind Werkzeuge wie diese Axt eher
Beigaben in Maennergraebern. Bei der Axt war aber die
Schneide schon abgebrochen als sie in das Grab
gelangte. Das Reststueck wurde – wie Abnutzungsspuren
an dem Stein verrieten – laengere Zeit als
Stoeßel verwendet. Stoeßel wiederum werden meistens in
der Nahrungszubereitung benutzt. Und da die ja
bekanntlich "Frauensache" war, koennte das die
Erklaerung sein, warum hier eine Axt in einem
Frauengrab lag.


INFO

"Von Anfang an – Archaeologie in Nordrhein-Westfalen"
23. September 2005 bis 05. Februar 2006
Westfaelisches Museum fuer Archaeologie in Herne,
Europaplatz 1
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 bis 17 Uhr
Donnerstag 9 bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag 11 bis 18 Uhr





From mw at jmr-weidner.de Fri Jul 29 13:06:48 2005
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Fri, 29 Jul 2005 13:06:48 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Herculaneum-Schau wird verlaengert
Message-ID: 42EA0DC8.1090502@jmr-weidner.de>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.07.2005, 13:20


AUSSTELLUNG

Erfolgreiche Herculaneum-Schau wird verlängert

Die Herculaneum-Ausstellung, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) in seinem Westfälischen Römermuseum Haltern zeigt, wird wegen des
großen Andrangs um zwei Wo-chen verlängert: "Die letzten Stunden von
Herculaneum" wird jetzt bis zum 28. August in Haltern am See (Kreis
Recklinghausen) bleiben. Bisher sahen rund 65.000 Besucher die Schau mit
170 Exponaten aus der römischen Stadt, die der Vesuv vor fast 2000
Jahren verschüttete.

Die Ausstellung geht im September ins Pergamonmuseum nach Berlin und
anschließend ins Focke-Museum nach Bremen. "Mehr als zwei Wochen
Verlängerung waren nicht zu machen, denn die Berliner warten schon auf
unsere Exponate", so LWL-Museumsleiter Dr. Rudolf Aßkamp. Der
Publikumserfolg habe das Westfälische Römermuseum fast überrollt: "Wir
hatten ursprünglich 50.000 Besucher bis zum 14. August geschätzt."


INFO

Die Funde aus der Nachbarstadt Pompejis, die erstmals außerhalb von
Italien ausgestellt werden, sind im LWL-Museum in Haltern dienstags bis
freitags von 9 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr zu
sehen. Informationen im Internet unter www.herculaneum-ausstellung.de
oder Tel: 02364 9376-0.







From mw at jmr-weidner.de Fri Jul 29 13:08:24 2005
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Fri, 29 Jul 2005 13:08:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Historiker Prof. Dr. Wolfgang Jacobmeyer wird 65
Jahre alt
Message-ID: 42EA0E28.6080303@jmr-weidner.de>

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 25.07.2005, 12:11


AKTUELL

Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik
Historiker Prof. Dr. Wolfgang Jacobmeyer wird 65 Jahre alt

Prof. Dr. Wolfgang Jacobmeyer, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und
Neueste Geschichte und Didaktik der Geschichte am Institut für
Didaktik der Geschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität,
vollendet am 27. Juli 2005 sein 65. Lebensjahr.

Wolfgang Jacobmeyer, der aus Hannover stammt , studierte die Fächer
Geschichte und Deutsch an den Universitäten Hamburg, Göttingen und
Oxford und legte beide Staatsexamina für das Lehramt an Gymnasien
ab. 1971 wurde er in Bochum mit einer Dissertation über die
Anfänge der polnischen Untergrundbewegung im Zweiten Weltkrieg
promoviert. 1985 habilitierte er sich in Hannover mit einer Studie
über "Displaced Persons" in Westdeutschland 1945-1951. Zu den
Stationen seiner beruflichen Tätigkeit zählen das Institut für
Zeitgeschichte in München, an dem er von 1971 bis 1978 als
wissenschaftlicher Referent beschäftigt war, sowie das
Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung in
Braunschweig, das er als stellvertretender Direktor von 1978 bis zu
seiner Berufung nach Münster im Jahre 1991 leitete.

Prof. Jacobmeyers Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der
deutsch-polnischen Beziehungen, der Bevölkerungsbewegungen, der
Bildungsgeschichte und der historischen Schulbuchforschung. Er ist
langjähriges Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des
Schülerwettbewerbs Deutsche Geschichte um den Preis des
Bundespräsidenten, des Wissenschaftlichen Ausschusses des
Georg-Eckert Instituts und des Beirats für Gedenkstättenarbeit des
Niedersächsischen Kultusministeriums. Außerdem engagiert ersich in
der Konferenz für Geschichtsdidaktik und im Verein der Freunde der
Studienstiftung des Deutschen Volkes für die Förderung des
wissenschaftlichen Nachwuchses.

Am 29. Juli 2005 findet anlässlich seines 65. Geburtstages und
seines Ausscheidens aus dem aktiven Dienst von 10 bis 17 Uhr im
Senatssaal des münsterschen Schlosses ein Kolloquium statt.





From mw at jmr-weidner.de Fri Jul 29 13:21:44 2005
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Fri, 29 Jul 2005 13:21:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Prof. Juergen Kocka erhaelt den II. Bochumer
Historikerpreis
Message-ID: 42EA1148.3040908@jmr-weidner.de>

Von: "Josef König"
Datum: 29.07.2005, 13:11


AKTUELL

Prof. Jürgen Kocka erhält den II. Bochumer Historikerpreis
Herausragende Leistung in Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Verleihung im November

Der Bochumer Historikerpreis, eine für herausragende Leistungen auf
dem Gebiet der Wirtschafts- und Sozialgeschichte verliehene
Auszeichnung, geht im Jahre 2005 an den Berliner Historiker Prof. Dr.
Dr. h.c. mult. Jürgen Kocka. Der Preis wird, unter der
Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes
Nordrhein-Westfalen, von der Ruhr-Universität Bochum, der Stadt
Bochum, der Stiftung der Sparkasse Bochum und der Stiftung Bibliothek
des Ruhrgebiets verliehen. Er ist mit 25.000 Euro dotiert; die
öffentliche Preisverleihung findet anlässlich des Stiftungsfestes der
Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets am 25. November 2005 in Bochum
statt.

Führender Kopf einer neuen Generation

Kocka gehört seit den 1970er Jahren zu den führenden Persönlichkeiten
einer jüngeren Historiker-Generation, die das Gefüge der deutschen
akademischen Geschichtswissenschaft und ihrer Außenwirkung nachhaltig
veränderte. 1941 geboren, wurde er 1968 an der Freien Universität
Berlin bei Gerhard A. Ritter mit einer grundlegenden Untersuchung
über Unternehmensverwaltung und Angestelltenschaft bei Siemens
promoviert. Bis heute gilt dieses Werk als eine Pionierstudie auf dem
Gebiet der Unternehmensgeschichte. Als wissenschaftlicher Assistent
an der Universität Münster habilitierte sich Kocka 1972 mit einer
vergleichenden Untersuchung zur "Politischen Sozialgeschichte" der
Angestellten in den USA und übernahm 1973 die Professur für
Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der
Sozialgeschichte an der eben gegründeten Universität Bielefeld.

Bielefelder Schule

Noch 1972 war eine methodisch hochreflektierte Untersuchung über die
deutsche "Klassengesellschaft" im Ersten Weltkrieg erschienen; es
folgten nunmehr in rascher Folge Aufsätze und Bücher, in denen das in
Deutschland neue Feld der Sozialgeschichte theoretisch und methodisch
ausgebreitet wurde. Das machte Kocka, in langjähriger Zusammenarbeit
mit Hans-Ulrich Wehler, für zwei Jahrzehnte zum führenden Kopf der so
genannten "Bielefelder Schule", die als geschichtswissenschaftliche
Erneuerung rasch internationales Aufsehen erregte. In Bielefeld
leitete Kocka zeitweilig das Zentrum für interdisziplinäre Forschung,
regte zahlreiche Untersuchungen von Schülern zur Sozialgeschichte des
19. und 20. Jahrhunderts an und formte maßgeblich den berühmt
gewordenen Bielefelder Sonderforschungsbereich über die
"Sozialgeschichte des neuzeitlichen Bürgertums".

Neuordnung der hauptstädtischen Geschichtswissenschaft

Er widmete sich zugleich der Geschichte der Arbeiter während der
Industrialisierung und veröffentlichte hierzu bisher zwei
einschlägige Bände. Die Forschung verdankt ihm außerdem eine
Geschichte der deutschen Unternehmer, ein lange die Proseminare
beherrschendes Buch zur Grundlegung der modernen
Sozialgeschichtsschreibung und zahlreiche Sammelbände über Arbeiter
und Bürger, die europäische Zivilgesellschaft und die
deutsch-deutsche Vereinigungskrise. 1998 trat er eine neu geschaffene
Professur zur Geschichte der industriellen Welt an der Freien
Universität Berlin an. Er wirkte hier maßgeblich in der Neuordnung
der hauptstädtischen Geschichtswissenschaft mit, schuf etwa das
Zentrum für vergleichende Geschichte Europas und wurde im Jahre 2000
Präsident des Wissenschaftszentrums für Sozialforschung in Berlin
(WZB), einer der größten sozialwissenschaftlichen
Forschungseinrichtungen Europas. Sein internationales Renommee wird
durch drei Ehrendoktorhüte, zahlreiche Mitgliedschaften in Akademien
und durch die Präsidentschaft des internationalen Historikerverbandes
unterstrichen.

"Public Historian"

Kocka ist ein "public historian" im besten Sinne. Er hat sich, wägend
und ordnend, zu Problemen der Vergangenheitsbewältigung und der
Geschichtspolitik, zur Problematik des deutschen Nationalstaates und
jüngst vermehrt zum Wandel der Erwerbsarbeit auch in der Gegenwart
geäußert. Er begreift Geschichtswissenschaft als ein wesentliches
Moment gesellschaftlicher Selbstaufklärung, und das bezeichnet seine
Herangehensweise an die Besonderheiten deutscher Geschichte, deren
Interpretation er durch einsichtsvolle Kommentare zur Debatte um den
deutschen "Sonderweg" über Jahrzehnte zu bereichern wusste.

Weitere Informationen

Dr. Jürgen Mittag, Institut für Soziale Bewegungen der
Ruhr-Universität Bochum, Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets,
Clemensstraße 17-19, 44789 Bochum, Tel. 0234/32-26920, Fax:
0234/32-14249, E-Mail: juergen.Mittag at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 29 13:28:07 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Jul 2005 13:28:07 +0200
Subject: [WestG] [POS] Westfaelisches Institut fuer Regionalgeschichte,
wissenschaftlicher Volontaer/in, Muenster
Message-ID: s2ea2ef9.030@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß", Datum: 28.07.2005, 14:11


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im Westfälischen
Institut für Regionalgeschichte in Münster zum 01. November 2005
eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin / wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Das Westfälische Institut für Regionalgeschichte betreibt Forschungen
zur Geschichte Westfalens unter besonderer Berücksichtigung des
19. und 20. Jahrhunderts. Es veröffentlicht die Ergebnisse in mehreren
Schriftreihen. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Durchführung
von Tagungen und Institutskolloquien.

Das Volontariat bietet eine Einarbeitung in die Forschungs- und
Organisationsaufgaben eines regionalhistorischen Instituts. Es soll
auch durch die Übertragung projektbezogener Verantwortlichkeit
zu eigenverantwortlicher Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin /
wissenschaftlicher Mitarbeiter befähigen.

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Neuere und
Neueste Geschichte oder einem kulturwissenschaftlichen Fach mit
Nebenfach Neuere und Neueste Geschichte
- Eigeninitiative, Flexibilität und Bereitschaft zur Teamarbeit
- die Bearbeitung eines eigenständigen Themas im Rahmen des
Projektes "Kultur und Kulturpolitik in Westfalen 1945-1980" und
Mitwirkung bei Tagungsvorbereitungen
- die Bereitschaft, sich in die Aufgaben eines regionalgeschichtlichen
Instituts einzuarbeiten

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben einer außeruniversitären
Forschungseinrichtung vertraut zu machen und Erfahrungen in der
Forschungspraxis zu sammeln
- eine monatliche Pauschalvergütung von zur Zeit 1.052,00 Euro brutto;
die Höhe ist abhängig vom Familienstand der Volontärin / des Volontärs

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung,
Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern
nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennummer
29/05 bis zum 19.08.2005 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Personalabteilung
48133 Münster






From mw at jmr-weidner.de Sat Jul 30 11:42:52 2005
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Sat, 30 Jul 2005 11:42:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Veranstaltungen im Museum f. Ur- u. Fruehgeschichte
Werdringen, 02.08. / 05.08.2005
Message-ID: 42EB4B9C.6060200@jmr-weidner.de>

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 29.07.2005, 15:41


AKTUELL

1.)
2. August 2005, 15.00 Uhr

450 Millionen Jahre in einer Stunde
Führung im Museum für Ur- und Frühgeschichte

Am nächsten Dienstag findet um 15.00 Uhr eine öffentliche Führung durch das
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen statt. Bei der
Führung durch die vier Abteilungen Geologie/Paläontologie, Steinzeit,
Metallzeiten und Mittelalter erfährt man viel über die spannende Ur- und
Frühgeschichte der Region. In der Geologie/Paläontologie geht es von 450
Millionen Jahre alten Lebewesen aus dem Meer über die Entstehung der
Steinkohle zu den einmaligen Insektenfossilien aus Hagen-Vorhalle. Weitere
Höhepunkte sind die Saurierknochen sowie die Nachbildung eines
Dinosaurierbabys. Schwerpunkt der Führung ist die Steinzeit. Anschauliche
Inszenierungen zeigen wie die Menschen in der Steinzeit gelebt haben. Die
Nachbildungen längst ausgestorbener Tiere wie das riesige Mammut oder das
zottelige Wollnashorn ziehen Kinder und Erwachsene gleichermaßen in ihren
Bann. An den Arbeitsstationen können verschiedene steinzeitliche Werkzeuge
ausprobiert werden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste
steinzeitlicher Menschen, die in einer Höhle in Hagen gefunden wurden.
Untersuchungen der Knochen haben ein Alter von etwa 10 700 Jahren und 5600
Jahren ergeben. Einige der gefundenen Schädelteile sind im Museum zu sehen.

In den Metallzeiten führte die Herstellung und Verwendung von Bronze und
Eisen zu neuen Waffen und Werkzeugen, besondere Exponate sind die drei
Bronzeschwerter, die am Kaisberg gefunden wurden. Den Abschluss der Führung
bildet das Mittelalter, viele Archäologische Funde der Raffenburg geben hier
Auskunft über das Ende der Burg. Die etwa einstündige Führung kostet für
Erwachsene 3,- Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Museumseintritts.




2.)
5. August 2005, 11.00-15.00 Uhr

Steinbeißer und Co.
Fossilien-Seminar in Museum für Ur- und Frühgeschichte

Ein außergewöhnliches Seminar bietet das Museum für Ur- und Frühgeschichte
Wasserschloss Werdringen für alle, die sich für Fossilien und die
Erdgeschichte interessieren, am Freitag, dem 5. August. Von 11.00 Uhr bis
15.00 Uhr wird der begeisterte Geowissenschaftler Andreas Diener in die
einzigartige Welt der Gesteine und Fossilien einführen. Wie entstehen
Gesteine, welche Gesteine gibt es, und wie kommen die Fossilien hinein?
Diese und ähnliche Fragen werden mit interessanten Vorführungen und
Experimenten beantwortet. Im Mittelpunkt werden dabei Gesteine und Fossilien
aus der Region stehen.

Bei einer überaus interessanten und spannenden Führung wird anhand vieler
Fossilien die Entwicklung des Lebens im Wasser, zu Lande und in der Luft
erläutert. Der Fachmann kann interessantes zu den einmaligen
Insektenfossilien aus Hagen-Vorhalle und dem Leben der Dinosaurier im
Sau(ri)erland erzählen.

Wer selber schon einige Fossilien gefunden hat, kann diese mitbringen. Im
Seminar werden sie dann zum Sprechen gebracht und ihre Geheimnisse gelüftet.

Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist, ist eine telefonische
Anmeldung unter 02331/207-2713 zwingend nötig. Das vierstündige Seminar
kostet 4,50 ? zuzüglich des Eintritts ins Museum und ist für Erwachsene und
Jugendliche ab 12 Jahren geeignet. Da man sich bei dem Seminar leicht etwas
schmutzig machen kann ist älter Kleidung oder ein Kittel zu empfehlen. Um
die Feinheiten der Fossilien zu erkennen, sollte eine Lupe mitgebracht
werden.


INFO

Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Werdingen 1
58089 Hagen
Telefon: 02331/3067266
Fax: 02331/2072447
E-Mail: info at historisches-centrum.de
www.museum-werdringen.de

Öffnungszeiten
Di. ? So. 10.00 ? 17.00 Uhr

Eintritt
Erwachsene / Kinder: 3,20 / 1,80 Euro
Familienkarte 7,00 Euro