E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2005 - 06


 
Anzahl der verschickten E-Mails: 72 (278 KB)
 
 
From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 1 11:57:33 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 1 12:44:36 2005
Subject: [WestG] Bezirksregierung Muenster bewilligt 20.160 Euro fuer das Baudenkma Jüdischer Friedhof
Message-ID: s29da2bf.004@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster",
Datum: 31.05.2005, 10:29


AKTUELL

Bezirksregierung Münster bewilligt 20.160 Euro für die Restaurierung
des Baudenkmals Jüdischer Friedhof an der Einsteinstraße in Münster

Münster. Die Restaurierung des jüdischen Friedhofs an der
Einsteinstraße wird von der Bezirksregierung Münster mit 20.160 Euro
aus dem Denkmalförderungsprogramm 2005 des Landes
Nordrhein-Westfalen gefördert.

Die Fördermittel dienen zur Restauration der Friedhofskapelle, der
Friedhofsmauer und einzelner Grabsteine. Bei der Friedhofskapelle
und der Friedhofsmauer werden beschädigte Bereiche saniert und
mit Anti-Graffiti-Auftrag beschichtet. Grabsteine, die nicht mehr
standsicher sind, sollen gesichert und teilweise neu versetzt werden.

Der Friedhof wurde 1811 an der Roxeler Straße, der heutigen
Einsteinstraße angelegt. In den 1890er Jahren wurde das Areal erweitert
und bis heute sind noch Grabmäler aus dem 19. Jahrhundert erhalten
geblieben. Der Friedhof bewahrt auch den ältesten, 1324 datierten
jüdischen Grabstein Westfalens, der 1887 bei Bauarbeiten an der
Lambertikirche gefunden wurde, auf. Die Bewilligung der Fördermittel
soll den Bestand des einzigen jüdischen Friedhofs in Münster sichern
und damit weiterhin erhalten.


INFO

Bezirksregierung Münster
Pressestelle
Domplatz 1-3
48143 Münster
Telefon: 0251/411-1066
Telefax: 0251/411-1055
E-Mail: pressestelle@bezreg-muenster.nrw.de
Internet: www.bezirksregierung-muenster.de
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Bettina Beytorun, Durchwahl: -1066





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 1 12:03:34 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 1 12:44:40 2005
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel, 2005, Nr. 3
Message-ID: s29da427.047@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ulrike Schulze Schwienhorst",
Datum: 31.05.2005, 11:56


SERVICE: TOC

Westfalenspiegel
Kultur, Geschichten, Land und Leute
54. Jahrgang
Nr. 03/2005
ISSN: 0508-5942


FREIZEIT I TRENDS

Kurz und kompakt:
Frühsommer
in Westfalen
6

30 Jahre Playmobil:
Die Eroberung der Welt
Geburtstagsschau im
Maximilianpark Hamm
8

»Der schönste Tag«:
Verliebt, verlobt,
verheiratet
Volkskundler präsentieren
multimediale CD-ROM
10


KUNST I MUSIK I THEATER

MARTa Herford:
Bilbao an der Aa
Jan Hoet zeigt
»(my private) HEROES«
28

Emil Cimiotti:
Spiel mit Formen
Ausstellung im
Skulpturenmuseum Marl
30

Fernand Léger:
Zwischen Figur und Objekt
Retrospektive im Picassomuseum
31

Kurz und kompakt:
Ausgestellt
32

Skulpturen-Projekte Münster 2007:
Kunst im Zentrum
Vorbereitungen laufen
33

Klassikfestivals:
Auf Expansionskurs
Erfolgreich im Revier
36

RuhrTriennale:
Kurswechsel
Flimm setzt auf junge Künstler
37

20 Jahre Pumpenhaus Münster:
»Scharfes Theater«
Grenzüberschreitung erwünscht
38

LITERATUR

Hille und Lasker-Schüler:
Prophet und Prinzessin
Über ein eigentümliches Paar
der Literaturgeschichte
40

Carla-Chamäleon-Projekt:
Tulpenkralle und Dönerkönig
Ralf Thenior und
seine Nordstadtkinder
44

Buchrezensionen
46

ZUR DISKUSSION

Denkmalpflege:
Die Sechziger kommen
Mittelkürzungen und neue Aufgaben
48

REGION

Herculaneum:
Verschüttet
vom Vesuv
Spektakuläre Funde im
Westf. Römermuseum Haltern
50

Archäologiemuseum Herne:
Knifflige Detektivarbeit
Europaweit einzigartiges
Forschungslabor eröffnet
53

60 Jahre Kriegsende:
Das Jahr 1945 im Fokus
Große Fotoschau in Münster
54

Wilhelm Morgner Wanderausstellung:
Vordenker der Abstraktion
Viele Grafiken erstmals zu sehen
56

SERIE: Marken aus Westfalen
Preisgekröntes Design
Armaturenhersteller Grohe aus Hemer
57

Glitterhouse:
Woodstock in Beverungen
Wegweisendes Musiklabel
58

SERIE: Westfalens Extreme
Märchenhafte Flusslandschaft
Tief im Osten:
Stahle bei Höxter
59

LEUTE

Josef Bausch-Hölterhoff:
Zwischen Knast und »Tatort«
Gefängnisarzt und Schauspieler ist Wahl-Westfalen
64

Susanne Hüttemeister:
Hüterin des Himmels
Astronomin leitet das
Bochumer Planetarium
65

THEMA: Gärten & Parks

Inseln der Glückseligkeit:
»...von Königen gebaut«
Westfalen entdeckt seine Gartenkunst
14

Verborgene Schätze
16


Klostergärten in Herzebrock und Clarholz:
Orte der Muße
19

Haus Welbergen im Münsterland:
Lustwandeln im Park
20

Garten_Landschaft OWL:
Pflänzchen Kultur gedeiht prächtig
22

Westfälische Bauerngärten:
Der Tradition verpflichtet
23

Alte Liebe:
Herrn Schreber sei Dank!
24

(Alb)Traum:
Gärtners Garten
Über Sinn und Sinnlosigkeit eines großen Nutzgartens
25

Offene Gartenpforte:
Private Paradiese freuen sich über Besucher
26


SerieAlltagskultur:
Schützenfeste
11






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 1 12:14:52 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 1 12:44:44 2005
Subject: [WestG] [AUS] Schwimmende Wanderausstellung: 75 Jahre
Wesel-Datteln-Kanal
Message-ID: s29da6db.029@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 01.06.2005, 11:32


AUSSTELLUNG

Schwimmende Wanderausstellung auf der "Ostara":
Wandel durch Kanal - 75 Jahre Wesel-Datteln-Kanal

Mit der schwimmenden Wanderausstellung "Wandel durch
Kanal - 75 Jahre Wesel-Datteln-Kanal" geht der historische
Schleppkahn "Ostara" zum ersten Mal auf eine mehrmonatige
Reise über den Wesel-Datteln-Kanal (WDK). Das 80 Jahre
alte Schiff gehört zur Sammlung des Westfälischen
Industriemuseums des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL). Erste Liegestelle ist vom 2. bis 8. Juni die
Kanaluferpromenade in Dorsten.

Im Rahmen eines historischen Schleppzuges hat der
Museumsdampfer "Cerberus" die "Ostara" am 30. und 31. Mai
vom Museumshafen im Alten Schiffshebewerk Henrichenburg
nach Dorsten geschleppt. Dort wird die schwimmende Ausstellung
am Donnerstag (2.6.) um 13 Uhr eröffnet. Zuvor (11 Uhr) würdigt
die Wasser- und Schifffahrtsdirektion West die Bedeutung des
Wesel-Datteln-Kanals mit einer Festveranstaltung. Ab 15 Uhr ist
die Schau dann für die Öffentlichkeit freigegeben. Veranstalter
sind das Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich (WSA)
und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Kooperation
mit dem Lippeverband und dem Wasserverband Westdeutscher
Kanäle sowie den Kommunen und Häfen am Kanal.

Als einer der verkehrsreichsten Kanäle Deutschlands ist der
Wesel-Datteln-Kanal Teil der West-Ost-Wasserstraße vom Rhein
zur Oder. Er bindet das östliche Ruhrgebiet an den Rhein an, hat
für die Region große wirtschaftliche Bedeutung und bietet zugleich
einen hohen Freizeitwert. "Die 60 Kilometer lange Wasserstraße ist
heute ein unverzichtbares Bindeglied für den überregionalen
Verkehr im Wasserstraßennetz und für die Industrie ein bedeutender
Standortfaktor. Der WDK hat in den vergangenen 75 Jahren
anliegende Städte und Gemeinden, Häfen und Industrie gewandelt
und beeinflusst. Er gewährt auch heute und in Zukunft der
Binnenschifffahrt sichere Fahrt und gibt den Menschen Raum zur
Freizeitnutzung", erklärte Ernst Corinth, Leiter des WSA
Duisburg-Meiderich, am Mittwoch (01.06.) vor der Presse in Dorsten.

In der Wanderausstellung beleuchten Exponate, Texte, Karten und
Grafiken die facettenreiche 75-jährige Geschichte des WDK und
seiner Schifffahrt. Auch die Vorläuferin der Kanalschifffahrt, die
Lippeschifffahrt, wird in ihren wichtigsten Aspekten dargestellt.
Der historische rote Faden zieht sich vom vor- und frühgeschichtlichen
Einbaum hin bis zum römischen Schiff auf der Lippe, von der
Dampfschlepp-Schifffahrt bis zum modernen Frachtschiff- und
Containerverkehr.

Wie wurde der Kanal geplant, welche Hindernisse standen dem
Kanalbau entgegen? Wie und unter welchen Umständen ist der
Kanal von 1915 - 1930 entstanden? Welche Rolle spielten die
Arbeitskräfte beim Bau des WDK? Wie gestaltete sich das Leben
der Menschen am und auf dem Kanal? Unter welchen
Lebensbedingungen arbeiten die Binnenschiffer? Welche Bedeutung
hatte und hat der WDK für den Massengüterverkehr und für die
Region in Vergangenheit und Gegenwart? Wie war die Situation im
Zweiten Weltkrieg und zur Zeit des Wiederaufbaus (1945 - 1960)?
Wie wurde der Kanal zu Zeiten des Wirtschaftsbooms der 60er und
70er Jahre ausgebaut? Welche städtebaulichen Veränderungen
hat der Kanal für die Region gebracht? Welche Möglichkeiten der
Erholung, der künstlerischen Gestaltung und touristischer
Freizeitaktivitäten bietet der Kanal heute? Auf all diese Fragen gibt
die Ausstellung im Laderaum des historischen Schleppkahns "Ostara"
(1926), den das Westfälische Industriemuseum restaurieren ließ,
anschaulich Auskunft. Bereichert wird die Schau mit Bildern, die der
Künstler Karl-Friedrich Gerloff vom Wesel-Datteln-Kanal gemalt hat.

Die Organisatoren der Ausstellung, Museumsleiter Herbert Niewerth
(Altes Schiffshebewerk Henrichenburg); Ernst Corinth, Leiter des
WSA Duisburg-Meiderich; Museumsleiterin Rosemarie Schloßer
(Hermann-Grochtmann-Museum Datteln); Hans Rommeswinkel,
Abteilungsleiter Planungs- und Umweltamt Stadt Dorsten sowie
Dr. Jürgen Ruppert (Lippeverband) und die beteiligten Kommunen
Voerde, Hünxe, Schermbeck, Dorsten, Marl, Haltern am See und
Datteln sowie der Chemiepark Marl und die Zeche Auguste Victoria
in Marl wünschen sich viele interessierte Besucher an den
Kanal-Liegestellen.

Stationen der Ausstellung sind:

2.6.05, 13 Uhr
Ausstellungseröffnung durch Ernst Corinth, Leiter des WSA
Duisburg-Meiderich, und Herbert Niewerth, Museumsleiter Altes
Schiffshebewerk Henrichenburg

2.- 8.6.05
Dorsten, Kanaluferpromenade

11.6.05
Außenbezirk Dorsten des Wasser- und Schifffahrtsamtes
Duisburg-Meiderich, Hafen Dorsten, Buererstraße - Tag der
offenen Tür

17.-21.6.05
Voerde/Friedrichsfeld - Liegestelle Friedrichsfeld, Ulrichstraße

26.6.05
Marl - DSK-Hafen der Zeche Auguste-Victoria, Flurstraße

1.-4.7.05
Hünxe/Schermbeck - Schleuse Hünxe Unterwasser

8.-10.7.05
Haltern - Schleuse Flaesheim Unterwasser

15.7.-15.8.05
Oberwasser Westfälisches Industriemuseum Altes Schiffshebewerk
Henrichenburg

18.-28.8.05
Datteln - neuer Liegehafen an der Hafenbrücke

02.-30.9.05
Oberwasser Westfälisches Industriemuseum Altes Schiffshebewerk
Henrichenburg


INFO

Pressekontakt:

Herbert Niewerth
Museumsleiter
Tel. 02363 9707-0

Markus Fischer
LWL-Pressestelle
Tel. 0251 591-235

Ernst Corinth
Leiter WSA Duisburg-Meiderich
Tel. 02034 504-300




From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 1 12:35:05 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 1 12:44:48 2005
Subject: [WestG] [AKT] Duelmener Wildpferde im Westfaelischen Freilichtmuseum
Hagen
Message-ID: s29dab85.011@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 31.05.2005, 15:55


AKTUELL

Dülmener Wildpferde im Westfälischen Freilichtmuseum Hagen

Hufgeklapper dominiert am kommenden Sonntag (05.06.) das Westfälische
Freilichtmuseum Hagen: Denn an diesem Tag organisiert das Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam mit der
Interessengemeinschaft des Dülmener Wildpferdes Deutschland e. V. den Tag des
Dülmener Wildpferdes. Zwölf der kleinen westfälischen Wildpferde traben dann
durch das Museum.

Die Dülmener Wildpferde sind eine der ältesten Pferderassen Deutschlands. Die
Wildpferde lebten das ganze Jahr frei auf den so genannten Wildbahnen, großen
aber abgegrenzten Gebieten, auf denen die Bauern der Gegend Weiderecht hatten
und ihre Pferde frei laufen ließen. Besonders beliebt war diese Wildbahnhaltung
in Westfalen.

Eine Wildbahn im Merfelder Bruch bei Dülmen (Kreis Coesfeld) hat sich über
Jahrhunderte erhalten. Auf ihr leben heute die bekanntesten und noch einzigen
wilden Pferde in Deutschland. Die Herde besteht aus Falben in allen Variationen.
Sie haben eine Wildzeichnung (Zebrastreifen, Schulterkreuz, Aalstrich) und sind
etwa 1,25 bis 1,35 m groß. Einmal jährlich werden bei einer großen Veranstaltung
im Merfelder Bruch bei Dülmen die einjährigen Hengste aus der frei lebenden
Herde heraus gefangen.

Lange Zeit führten die Dülmener ein Dasein im Verborgenen. Es vergingen Jahre,
bis man auf sie aufmerksam wurde, aber nicht wegen ihrer eigenen Art, sondern
als kosten-günstige Grundlage für die im Aufbau befindliche Zucht des Deutschen
Reitponys. Erst 1988 formierten sich ein engagierter Züchterkreis sowie die
Freunde des Dülmener Wildpferdes zu einer Interessengemeinschaft. Ihr Ziel ist
es, diese einzige und alte bodenständige Kleinpferderasse vor dem Aussterben zu
bewahren und bekannter zu machen. Damit begann die Renaissance des Dülmeners.
Dieses kleine Pferd ist ein echtes Allroundtalent, geeignet als Freizeit-,
Dressur-, Spring-, Kutsch- und Distanzpferd. Dazu ist es ausgeglichen,
gutmütig, kinderlieb, lernfreudig, ausdauernd, robust, genügsam und sehr
langlebig.

Im Westfälischen Freilichtmuseum Hagen werden zwölf Dülmener vorgestellt, die
auch als Jährlinge vor einigen Jahren eingefangen wurden. Jetzt sind sie nicht
mehr wild, sondern zeigen sich von ihrer besten Seite und werden hauptsächlich
von Kindern und Jugendlichen geritten. Am Tag des "Dülmener Wildpferdes" werden
die Qualitäten dieser Pferdchen vorgestellt in einem Programm, das Springen,
Dressur, Quadrille und verschiedenes mehr zu bieten hat.

Mit dabei ist, unter anderen, Bimbo, ein zwölfjähriger Dülmener Deckhengst. Er
wird von der neunjährigen Jennifer Oedekoven geritten. Bereits im vorigen Jahr
waren Jennifer und Bimbo erfolgreich auf Turnieren vertreten, auf der
Hengstschau in Münster-Handorf wurde sie als jüngste Teilnehmerin mit Bimbo
geehrt. Alphart, der neunjährige Sohn von Bimbo ist noch in der Ausbildung. Denn
Dülmener Wildpferde sind erst mit sieben Jahren ausgewachsen und werden nicht
vor ihrem fünften Geburtstag eingeritten. Dieses Pony wird auch bei den Spring-
und Dressur-Vorführungen am Sonntag dabei sein. Price Standart, erst sechs Jahre
alt, stammt original aus der Wildbahn und wird erst seit einem Jahr geritten und
zeigt sich jetzt schon mit seiner elfjährigen Reiterin Selina Plogmann
sehr vielversprechend auf den vorderen Plätzen bei Turnieren.


INFO

Mehr Informationen zum detaillierten Programmablauf: www.freilichtmuseum-
hagen.de

Pressekontakt:
Uta Wenning-Kuschel
Tel. 02331 780-7113
presse@lwl.org

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
http://www.freilichtmuseum-hagen.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 1 12:42:48 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 1 12:44:54 2005
Subject: [WestG] [AKT] Lange Nacht der Industriekultur im Westfaelischen
Industriemuseum
Message-ID: s29dad55.028@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 01.06.2005, 09:04


AKTUELL

Lange Nacht der Industriekultur im Westfälischen Industriemuseum
Erlebnisprogramm von Artistik bis Revierfußball

Auch wenn die Schlote nicht mehr rauchen und die Räder der Fördergerüste
stillstehen, in den Kathedralen der Arbeit tobt heute wieder das Leben.
Bereits zum fünften Mal lädt die ExtraSchicht am Samstag (4.06.) ein, eine
ganze Nacht lang die Faszination der Industriekultur zu erleben. Auch der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist mit den fünf Ruhrgebiet-Standorten
seines Westfälischen Industriemuseums wieder dabei - mit Musik von Gospel
bis Salsa, Seilartisten, einer Kaffeetüten-Modenschau, Fußballparty und
dem Glanz von 1.000 Lichtern.

Auf der Dortmunder Zeche Zollern II/IV lautet das Motto "Der Pott singt". Von 18
bis 24 Uhr geben sich die Chöre dort die Klinke in die Hand: Von Gospel bis
Brahms, Kinderchor bis Gesangsverein, Kafka bis Pop - für jeden Geschmack ist
etwas dabei. "Chöre waren und sind für die Kultur des Ruhrgebiets eine wichtige
Einrichtung, ähnlich wie der Fußball", erklärt Museumsleiterin Dr. Ulrike
Gilhaus. Im LWL-Museum erfahren Besucher bei der ExtraSchicht unter anderem, wie
sie ihre Stimme trainieren können. Um 23 Uhr steigt das große Finale mit allen
Chören mit anschließender Jam-Session. Regelmäßige Führungen über das
Bergwerksgelände und durch die Sonderausstellung "Kumpel auf vier Beinen.
Grubenpferde im Ruhrbergbau" runden das Programm ab.

Ganz im Zeichen des Revierfußballs steht die Nacht der Industriekultur auf der
Zeche Hannover in Bochum. Begleitend zur Sonderausstellung "Fußballregion
Ruhrgebiet" dreht sich alles um das Runde Leder: Unter dem Titel "Der Ball hat
90 Minuten. Geschichten aus der Tiefe des Raums" reflektiert Kabarettist Frank
Goosen über der Deutschen liebstes Hobby. Eine Ton-Bild-Schau zur Geschichte des
Fußballspiels erläutert, was sich hinter "Hundstritt", "Flachpass" und "Hohem
Bein" verbirgt. Ab 23 Uhr bringt DJ Andreas auf der Torschlusspanik-Party das
Lüftergebäude zum Beben. Kinder können bis 20 Uhr auf der Zeche Knirps Kies
statt Kohle fördern. Die ganze Nacht über finden Führungen mit und ohne
Grubenlampe statt.

Mehr als 1.000 Lichter sorgen auf der Zeche Nachtigall in Witten (Kreis Ennepe-
Ruhr) für festliche Stimmung. Fackeln lodern, Lampions schimmern, Kohlefeuer
glimmen, Feuerspucker speien Rauch und Flammen. Die "Big Blast Company" bringt
die Gäste mit Jazz, Funk und Soulmusik zum Swingen. Die ganze Nacht über finden
regelmäßig Führungen durch das Besucherbergwerk Nachtigallstollen statt. Für
Technikfreunde gibt es Vorführungen der Dampffördermaschine und der Kleinzeche
"Ingeborg". Zwischen dem Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia und der
Zeche Nachtigall fahren regelmäßig Feldbahnen.

Eine Kaffeetüten-Modenschau sowie Chansons von Helga Wolf und Michael
Mikolaschek erwarten Besucher der Hattinger Henrichshütte während der Nacht der
Industriekultur. Passend zur Sonderausstellung "Jederzeit Kaffeezeit" lädt ein
Kulturcafé mit Balalaika-Klängen zum Verweilen ein. Zwischen 18 und 1 Uhr folgen
die Gäste im Rahmen von Kurzführungen dem "Weg des Eisens". Wer sich traut,
fährt mit dem gläsernen Aufzug bis zur obersten Plattform des Hochofens. Dort
bietet sich eine großartige Aussicht über das imposante Gelände, das speziell
für die ExtraSchicht stimmungsvoll illuminiert ist.

Eine ereignisreiche Nacht mit Musik, Dampferfahrten, Führungen und
mitternächtlicher Seiltanz-Artistik können ExtraSchicht-Besucher im Alten
Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen) erleben. Den
ganzen Abend spielt die Musik: Nach den karibischen Klängen der Steeldrum-Band
"BängBäng" singt der Chor "Hömma" Ruhrgebiets- und Kanallieder, bevor die
kubanische Gruppe "Hoyo colorao" mit Salsa, Merengue und Bolero zum Mittanzen
verführt. Neben dem Ausflugsdampfer "Henrichenburg", legen das museumseigene
Polizei- und Feuerlöschboot "Cerberus" und die historische Barkasse "Herbert"
für Rundfahrten ab. Den Höhepunkt bildet um Mitternacht eine Seiltanz-
Performance an den Oberhaupttürmen des Hebewerks, begleitet von Stelzenläufern
im Feuerschein.


INFO

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.
Die Teilnahme ist nur mit gültigen Tickets der "ExtraSchicht" möglich.

Informationen unter www.extraschicht.de oder auf den Internetseiten
der teilnehmenden Museen (www.industriemuseum.de).





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 2 09:33:09 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Jun 2 09:43:34 2005
Subject: [WestG]
[AKT] Vortrag, Schrader: Laestige Orte, Muenster, 07.06.2005
Message-ID: s29ed27f.025@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster",
Datum: 01.06.2005, 13:11


AKTUELL

Eine Generation sucht Antworten
Vortragsreihe zur Vergangenheitsbewältigung wird fortgeführt

Angebote und Chancen zu einem neuen Verständnis von
Vergangenheitsbewältigung bietet Dr. Ulrike Schrader aus Wuppertal
im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung des Germanistischen
Instituts der Universität Münster zum Thema "Erinnern des
Holocaust? -Eine Generation sucht Antworten". Am Dienstag, 7. Juni
2005' um 18.15 Uhr findet der Vortrag mit dem Titel 'Lästige Orte'
im Hörsaal S1 des Schlosses statt.


INFO

Link: Germanistisches Institut
(http://www.uni-muenster.de/Germanistik/)





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 2 09:46:05 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Jun 2 09:53:21 2005
Subject: [WestG]
[AKT] Vortrag, Meller: Die Himmelsscheibe von Nebra, Hagen,
16.06.2005
Message-ID: s29ed571.069@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen",
Datum: 01.06.2005, 20:44


AKTUELL

Vortrag
Die Himmelsscheibe von Nebra
16. Juni 2005, 19.00 Uhr

Dr. Harald Meller
Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle

Über die seit dem Frühjahr 2002 weltweit bekannt gewordene Himmelsscheibe
von Nebra berichtet Herr Dr. Harald Meller, Landesarchäologe von
Sachsen-Anhalt. Als einer der Hauptakteure kann der Leiter des Landesmuseums
für Vorgeschichte in Halle aus erster Hand von der spektakulären
Sicherstellung des Schatzfundes erzählen. Die Himmelsscheibe war zunächst
von Raubgräbern entdeckt und illegal auf dem Schwarzmarkt angeboten worden.
Bei einem krimireifen Polizeieinsatz in der Schweiz gelang es, den Fund für
die Allgemeinheit zu retten.

Die Himmelsscheibe von Nebra ist der derzeit wohl bestuntersuchte
archäologische Fund in Deutschland. Über die neuesten Forschungsergebnisse
berichtet Harald Meller in seinem Vortrag. Die einzigartige Bronzescheibe
aus der Zeit um 1600 v. Chr. gilt als Schlüsselfund für die europäische
Vorgeschichte, die Astronomiegeschichte und frühe Religionsgeschichte. Sie
ist der älteste Beleg für die erstaunlichen astronomischen Kenntnisse der
Menschen in der frühen Bronzezeit. In hauchdünnem Gold sind insgesamt 32
Sterne, darunter die Plejaden dargestellt, die von großer Bedeutung für
Ackerbau und Schifffahrt waren. Sonne, Sichelmond und Horizontbögen sowie
eine Sonnenbarke als religiöses Symbol vervollständigen das Bild.

Die zusammen mit der Himmelsscheibe gefundenen Gegenstände - darunter zwei
kostbare Bronzeschwerter - lassen weitreichende Beziehungen bis ins östliche
Mittelmeergebiet erkennen.

Vom 15. Oktober 2004 bis 22. Mai 2005 wurde im Landesmuseum für
Vorgeschichte Halle die international beachtete Landesausstellung "Der
geschmiedete Himmel - Die weite Welt im Herzen Europas vor 3600 Jahren"
gezeigt, in deren Mittelpunkt die Himmelsscheibe von Nebra steht.


INFO

Veranstaltungsort:
Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
http://www.historisches-centrum.de
02331 207 2740

Der Eintritt ist frei!

Ausstellung "Der geschmiedete Himmel"
http://www.archlsa.de/himmel/start.htm






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 2 09:49:26 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Jun 2 09:53:34 2005
Subject: [WestG]
[KONF] Einwandern, Auswandern, Fluechten und Spuren Suchen,
Detmold, 31.08.2005
Message-ID: s29ed645.084@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Bettina Joergens",
Datum: 31.05.2005, 13:19


2. Detmolder Sommergespräch am 31. August 2005
im Staats- und Personenstandsarchiv Detmold


Einwandern, Auswandern, Flüchten und Spuren Suchen

Das 2. Detmolder Sommergespräch widmet sich einem großen Thema der
Familienforschung: Auswanderung und Einwanderung. Migration ist nicht nur
ein zentrales Thema der Gegenwart, sondern auch der Vergangenheit. Wie aber
geht man bei der Ahnenforschung vor, wenn die eigenen Vorfahren aufgrund
ihrer wirtschaftlichen Situation hierher kamen oder aus politischen Gründen
nach Übersee auswanderten, wenn sie zur Zeit der Weltkriege ihre Familien
verloren oder sie selbst verschollen sind?

Auswanderer- und Familienforscher, Historikerinnen, Behördenvertreter und
Archivare werden sich beim 2. Detmolder Sommergespräch diesem aspektreichen
Thema zuwenden und das Gespräch miteinander suchen. Quellenkundliche
Vorträge folgen praktischen Tipps für die Spurensuche, und diese wiederum
solchen, die neue Fragestellungen und Interpretationen der
Forschungsergebnisse vorschlagen und fragen: Welche Bedeutung hat heute die
Erinnerungsarbeit etwa für das Familiengedächtnis? Es wird auch diesmal
wieder Gelegenheiten geben, das Archiv und dort lagernde Quellen kennen zu
lernen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Auch Sie sind herzlich
dazu eingeladen.


INFO

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, da wir die Teilnehmerzahl aus
Platzgründen beschränken müssen.


Adresse/Organisation:
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen - Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0 / Fax: 05231/766-114
Email: stadt@lav.nrw.de

Sie können gerne Informationsmaterial und Publikation auslegen (ggf. vorher
anmelden).





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 2 09:53:03 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Jun 2 09:54:00 2005
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Freitag: Das Bistum Muenster 1871-1914,
Muenster, 07.06.2005
Message-ID: s29ed71a.097@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christine Schedensack",
Datum: 01.06.2005, 10:35


AKTUELL

Prof. Dr. Werner Freitag (Münster)
"Innere Reichsfeinde" und kaisertreue Untertanen. Das Bistum Münster 1871-1914

Dienstag, 7. Juni 2005, 20.15 Uhr
Landesmuseum Münster

Am kommenden Dienstag (07.06.) beschäftigt sich Professor Werner Freitag (Historisches Seminar der Universität Münster) unter dem Titel "Innere Reichsfeinde und kaisertreue Untertanen mit der Geschichte des Bistums Münster im Kaiserreich. Bistumsspitze und Gläubige waren in der Bismarck-Ära staatlichen Repressionen unterworfen, die sie jedoch erfolgreich überstanden. Die Gründe dafür wird der Referent in seinem Vortrag erläutern, indem er den Blick auf die Bistumshierarchie und das Profil der Bischöfe lenkt, die Formierung des neuen Klerus und den Kult um Pius IX. einbezieht sowie die in kirchlichen Festen zelebrierte Einheit von "Hirte und Herde" und die neuen Formen der Volksfrömmigkeit inkl. der Ludgerverehrung berücksichtigt.


INFO

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe zum Bistumsjubiläum, die der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster, in Kooperation mit dem Historischen Verein zu Münster anbietet. Der Vortrag beginnt um 20.15 Uhr im Vortragssaal des Landesmuseums, Domplatz 10. Der Eintritt ist frei.

Auskünfte unter 0251-591 5972 oder c.schedensack@lwl.org

Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster e. V.
Hörsterplatz 4
48133 Münster
Tel.: 0251/591 5972
Fax: 0251/591 6820





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jun 6 09:10:44 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Jun 6 09:18:37 2005
Subject: [WestG] [AKT] Filmreihe zum Jahr 1945, Muenster, Juni/Juli 2005
Message-ID: s2a41389.098@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Robert Gücker",
Datum: 03.06.2005, 12:41


AKTUELL

Im Rahmenprogramm der Fotoausstellung "1945. Kriegsende und Neuanfang" im Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte organisiert das Westfälische Landesmedienzentrum gemeinsam mit der Linse eine Filmreihe, die das Jahr 1945 in den Fokus rückt. Bis zum 28. Juli werden im Cinema . (Warendorfer Str. 45, 48145 Münster) jeweils donnerstags um 18.00 Uhr Filme aus dem und zum Jahr 1945 gezeigt. Im einzelnen sind noch folgende Filme zu sehen:

09.Juni: "Stunde Null" von Edgar Reitz
23.Juni: "Nacht und Nebel" von Alain Resnais (ost- und westdeutsche Fassung)
07.Juli: "Ich war 19" von Konrad Wolf
28.Juli: "Trümmer und Träume - Westfalen 1945" (historisches Filmmaterial aus der Region)

Ort: Cinema (Münster, Warendorfer Str. 45)
Uhrzeit: 18.00 Uhr

Alle Filmvorführungen werden durch fachkundige Referenten begleitet. Im Anschluss sind Gespräche und Diskussionen ausdrücklich erwünscht.


INFO

Robert Gücker
Referent Medienbildung
Westfälisches Landesmedienzentrum
Warendorfer Str. 24
D-48133 Münster

Tel.: +49-(0)-251/591-3919
Fax: +49-(0)-251/591-3982
email: robert.guecker@lwl.org

http://www.westfaelisches-landesmedienzentrum.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jun 6 09:28:53 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Jun 6 09:33:21 2005
Subject: [WestG] [AKT] Steinlive, Museumsfest, Museum fuer Ur- und
Fruehgeschichte, Werdringen, 26.06.2005
Message-ID: s2a4184a.062@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen",
Datum: 05.06.2005, 19:08


AKTUELL

STEINlive
Grosses Museumsfest
26. Juni 2005, 11.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt frei!

Museum für Ur- und Frühgeschichte
Wasserschloss Werdringen
http://www.museum-werdringen.de

Einladung (PDF, download 668 kb)
http://www.museum-werdringen.de/einladung20050626.pdf

Feiern Sie mit uns am 26. Juni 2005, von 11.00 bis 17.00 Uhr, rund um das
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen ein grosses
Museumsfest.

Ganztägig wartet ein attraktives Programm mit vielen Höhepunkten auf Sie.
Lassen Sie sich beim Auftritt des Schamanen in die ferne Zauberwelt der
Steinzeit entführen. Unter dem Motto "Jagd und Jagdwaffen in der Steinzeit"
wird Ihnen die Herstellung und Anwendung verschiedener steinzeitlicher
Jagdwaffen demonstriert. Die aufregenden Schaukämpfe der Ritter der
Wolfskuhle werden Sie für das Mittelalter begeistern.

Zwischendurch können Sie im Museum bei einer kurzweiligen Erlebnisführung
450 Millionen Jahre Geschichte in einer Stunde erleben. Bei der spannenden
Zeitreise vom Ordovizium bis ins Mittelalter gibt es viel zu entdecken.
Steinzeitliche Geräte dürfen Sie selbst ausprobieren. Auch für Ihre Kinder
gibt es viele tolle Spiel- und Bastelaktionen.

Mit einer Goldwaschpfanne können sich die Kinder auf die Suche nach
Halbedelsteinen begeben. Bei der Höhlenmalerei können Tiere der Eiszeit auf
Schiefertafeln gemalt werden oder es können Fossilien durchgepaust werden.
Und beim Kinder-Ritterturnier können spielerisch die Kräfte gemessen werden.

Speis und Trank stammen nicht aus der Steinzeit, sondern mit Sicherheit
treffen sie den heutigen Geschmack.Da am Museum keine Parkplätze zur
Verfügung stehen, ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu
empfehlen. Ab dem Parkplatz vor Toys "R" Us an der Weststraße wird ein
Buspendelverkehr eingerichtet.

Programm

11.00 Uhr
Begrüßung durch Peter Demnitz
Oberbürgermeister der Stadt Hagen

11.15 Uhr
Blumammu macht den Schamanen

14.00 Uhr
Blumammu macht den Schamanen

12.00 - 14.00 Uhr
Ü-Wagen Radio Hagen

12.00 - 17.00
Buntes Programm

12.00 - 16.00
450 Millionen Jahre Geschichte
Führungen durch das Museum

12.00 - 17.00
Spiel und Spaß für Kinder

--
Museum für Ur- und Frühgeschichte
Wasserschloss Werdringen
Werdringen 1
58089 Hagen
Telefon: 02331/3067266
Fax: 02331/2072447
E-Mail: info@historisches-centrum.de
http://www.museum-werdringen.de

Bitte beachten!
Keine Parkplätze am Museum
Kostenloser Pendelbus ab Parkplatz vor Toys "R" UsR

Busverbindungen:
Linien 516 oder 532 bis "Brockhausen"
Linien 521, 536, 541, 591, SB71 bis "Vorhalle Mitte"

Zugverbindungen:
Bis Hagen Hauptbahnhof. Von dort weiter mit dem Bus.
Mit der S-Bahn bis "Hagen-Vorhalle"

Ruhrtalbahn:
http://www.ruhrtalbahn.de/derfahrplan2005/index.html


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum - Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
www.historisches-centrum.de
www.museum-werdringen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 7 09:45:17 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue Jun 7 09:47:15 2005
Subject: [WestG] [TOC] Denkmalpflege in Westfalen-Lippe, 1/2005
Message-ID: s2a56cbd.072@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 07.06.2005, 09:45


SERVICE: TOC

Denkmalpflege-
in Westfalen-Lippe
11. Jahrgang
Nr. 01/2005
ISSN: 0947-829911


S. 3-8
Kaiser, Roswitha
Der nordöstliche Bündelpfeiler in der ehemaligen
Kleinen Marienkirche zu Lippstadt

S. 9-17
Hanke, Hans H.
Bewahrung der Beschädigung
Die "Kriegerehrung" in der Christuskirche Bochum-Mitte

S. 18-24
Seifen, Barbara
Siedlung Spinnstuhl, Gelsenkirchen
Josef Rings 1928: "Bauen als Ausdruck des
Gemeinschaftsbewusstseins"

S. 25-29
Strohmann, Dirk
Neufunde aus der Restaurierungspraxis

S. 30f.
Die ehemalige jüdische Schule in Warburg,
Papenheimer Straße 8

S. 32
Pankoke, Barbara
Rückblick auf das Sonderprogramm 2004
"Das besondere Fenster"

S. 33-35
Grunsky, Eberhard
Preise und Auszeichnungen

S. 36-39
anon.
In memoriam

S. 40-43
Buchvorstellungen

S. 44
anon.
Verkäufliche Baudenkmäler





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 8 08:49:54 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 8 08:50:22 2005
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag zur fruehen Geschichte des muensterischen
Domklosters. Muenster, 14.06.2005
Message-ID: s2a6b141.089@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Michael Schäbitz",
Datum: 07.06.2005, 16:04


AKTUELL

Vortrag zur frühen Geschichte des münsterischen Domklosters

"Archäologie des Domklosters - Liudgers monasterium" - so
lautet der Titel des Vortrags, den Dr. Alexandra Pesch am
Dienstag, 14. Juni, um 20 Uhr, im Stadtmuseum Münster hält.
Die wissenschaftliche Referentin beim Westfälischen Museum
für Archäologie/Landesmuseum und Amt für Bodendenkmalpflege
war von 2000 bis 2003 am sogenannten Domburg-Projekt
beteiligt, dessen neue Erkenntnisse zu den Anfängen der
Stadt Münster wissenschaftliche Grundlage für die Ausstellung
"805: Liudger wird Bischof - Spuren eines Heiligen zwischen
York, Rom und Münster" sind.

Die Archäologin berichtet über ihre Ergebnisse bezüglich der
Suche nach dem Kloster Liudgers. Schriftlich ist überliefert,
dass der Missionar im Jahr 792 oder später nach Mimigernaford,
das heutige Münster, kam, und dort ein monasterium, ein Kloster,
erbaute. Weil dieses Kloster für die spätere Stadt so wichtig
war, dass es ihr den Namen gab, haben Archäologen im Norden
des heutigen Doms seit dem Zweiten Weltkrieg gezielt nach dem
Kloster gesucht.

Dr. Alexandra Pesch macht deutlich, wie schwierig die
Interpretation archäologischer Befunde - auch vor dem Hintergr
und der spärlich erhaltenen schriftlichen Quellen - bisweilen ist.
Denn der in der Vergangenheit immer wieder gesuchte
Klosterkomplex nach benediktinischem Schema, bestehend aus
vier Gebäudeflügeln, die um einen zentralen Kreuzgang samt
Innenhof gruppiert sind, kann aus den Befunden auf dem
Domplatz nicht rekonstruiert werden.

Der Eintritt zu der Vortragsveranstaltung ist frei. Weitere
Vorträge finden in loser Folge bis zum 6. September jeweils
dienstags um 20 Uhr im Stadtmuseum statt. Die einzelnen
Termine finden sich im Faltblatt zur Ausstellung "805: Liudger
wird Bischof", im Halbjahresprogramm des Stadtmuseums und
im Internet unter www.liudger-wird-bischof.de. Weitere
Informationen unter Tel. 492-4503


INFO

Dr. des. Michael Schäbitz
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Telefon: +49(0)251/492-4513
Telefax: +49(0)251/492-7726
eMail: SchaeM@stadt-muenster.de
Web: http://www.muenster.de/stadt/museum

UNSERE SONDERAUSSTELLUNG
12. März bis 11. September 2005

805: Liudger wird Bischof - Spuren eines Heiligen
zwischen York, Rom und Münster

http://www.liudger-wird-bischof.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 8 10:53:20 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 8 10:55:20 2005
Subject: [WestG] [LIT] Rueschoff-Thale,
Barbara: Die Toten von Neuwarendorf in Westfalen
Message-ID: s2a6ce2f.003@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.06.2005, 11:33


LITERATUR

Die 341 Toten von Neuwarendorf - LWL stellt Buch vor

Zwölf Jahre lang haben Archäologen das größte
zusammenhängende Gräberfeld der Bronze- und Eisenzeit
(3000 bis 50 v. Chr.) in Nordwesteuropa ausgegraben. Es
wurde in Warendorf-Neuwarendorf (Kreis Warendorf) auf
einer Fläche von über acht Hektar von 1975 bis 1987
freigelegt. Die wissenschaftliche Auswertung des
Fundplatzes mit 341 Gräbern präsentiert das Westfälische
Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) in dem Buch "Die Toten von
Neuwarendorf in Westfalen". Heute stellte die Autorin
Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Leiterin des LWL-Landesmuseums
in Herne, in Warendorf ihre Dissertation vor.

Seit über 100 Jahren werden an den heutigen Kottruper
Seen immer wieder Ausgrabungen notwendig, weil dort seit
1899 Sand abgebaut wird. Nachdem immer wieder
archäologische Funde geborgen wurden, fanden in den
1950er-Jahren die ersten systematischen Grabungen statt.
Die Auswertung zeigt, dass Menschen diesen Platz seit
115.000 Jahren aufsuchen. Damit ist Neuwarendorf ein
Fundort, an denen Erkenntnisse zu vielen verschiedenen
Epochen möglich sind. "Mit dem neuen Werk hat Dr. Barbara
Rüschoff-Thale, die der Kreisheimatverein von 1996 bis
1999 mit einer archäologischen Bestandserhebung im Kreis
Warendorf beauftragt hatte, einen grundlegenden Beitrag
geleistet, der weite Aufmerksamkeit erwecken wird", betont
Kreisheimatpfleger Prof. Dr. Paul Leidinger die Bedeutung
der Publikation.

341 Bestattungen haben niederländische und deutsche
Archäologen von 1975 bis 1987 auf dem Gräberfeld
ausgegraben. Über einen ungewöhnlich langen Zeitraum,
nämlich vom 3. Jahrtausend bis ins 1. Jahrhundert v. Chr.
hinein, beerdigten Angehörige hier ihre Toten. Die meisten
verbrannten sie und bestatteten den Leichenbrand in einer
Urne aus Ton. Die Gräber kennzeichneten sie mit Hügeln und
Grabenanlagen. Die größten sind 35 Meter lang. In einigen
Anlagen fanden die Archäologen auch Reste von aufwändigen
Holzbauten. Durch das Gräberfeld führte eine rund zehn
Meter breite Straße. An ihr richteten sich viele der
aufwändigeren Grabanlagen aus.

Die unterschiedlichen Bestattungsarten, Knochen und
Grabbeigaben wie Schmuck, Keramikgefäße, Waffen, Bernstein
und Brot erzählen den Archäologen die Geschichten einzelner
Verstorbener und geben Hinweise auf die Entwicklung der
Gemeinschaft insgesamt. Anthropologen stellten die damaligen
Ernährungsgewohnheiten und Krankheiten fest.

So lag im Grab Nummer Sieben der Leichenbrand einer jungen
Frau, die im Alter von etwa 20 Jahren gestorben ist. Sie hatte
starke Karies und litt an Eisenmangel. Als sie vor 3000 Jahren
starb, wurde sie verbrannt und in einer Urne in einem kleinen
Totentempel beigesetzt. Darüber häuften die Angehörigen
einen Erdhügel und fassten diesen mit einem Graben ein.

In einer anderen Anlage umschloss ein Graben drei Grabhügel.
Unter den Hügeln lagen die Urnengräber von einem Mann, einem
Mädchen und einem Jungen. Sie waren nacheinander beerdigt
worden. Später ist noch das Grab eines Babys hinzugekommen -
als ob hier ein Vater mit seinen drei Kindern liegen würde.

Auch Ungewöhnliches fanden die Archäologen: In einem Grab war
ein Hund bestattet. Möglicherweise hat ein Warendorfer sein
Haustier so sehr geliebt, dass er es wie einen Menschen
beerdigte. Aufgrund seiner Größe und seiner überregionalen
Bedeutung ist das Neuwarendorfer Gräberfeld im Westfälischen
Museum für Archäologie in Herne ausgestellt. Hier ist der Friedhof
als begehbares Modell gestaltet. "Die Auswertungen von
Dr. Barbara Rüschoff-Thale waren die Voraussetzung dafür, dass
wir es überhaupt in diesem Umfang und wissenschaftlich korrekt
präsentieren können. Die jetzt vorgelegte Veröffentlichung
macht die Ergebnisse auch anderen Wissenschaftlern zugänglich
und schließt das Projekt ab", erklärt Dr. Gabriele Isenberg, die
Landesarchäologin Westfalens, den Zusammenhang zwischen
Ausgrabung, Präsentation im LWL-Museum und wissenschaftlicher
Veröffentlichung.

Die archäologische Bedeutung der Region zeigen auch andere Funde,
die rund um die Kottruper Seen immer wieder zu Tage treten: bis jetzt
insgesamt fast 8000 Knochen- und Geweihstücke von eiszeitlichen
Säugetieren wie Mammut, Fellnashorn, Moschusochse, Riesenhirsch
oder Löwe.

Auch das bis jetzt einzige Schädelfragment eines Neandertalers in
Westfalen stammt aus Neuwarendorf. Dieser war nur 20 bis 30 Jahre
alt geworden und hatte eine Hirnhautentzündung. Ob er daran auch
gestorben ist, bleibt Spekulation. Aus dem 7. und 8. Jahrhundert fanden
Archäologen Spuren einer Siedlung aus fünf Gehöften mit insgesamt
190 Holzbauten. Zu den jüngsten Funden gehören Metallreste, Pfeifen
und Biwakspuren aus dem Siebenjährigen Krieg (1756-1763). "Dass im
Landesmuseum in Herne in großem Umfang Exponate aus dem Kreis
Warendorf präsentiert werden, wirft ein besonderes Licht auf die
herausragende archäologische Bedeutung der Region zwischen Ems
und Lippe", freute sich Landrat Dr. Wolfgang Kirsch bei der Vorstellung
des Buches.


INFO

Barbara Rüschoff-Thale: Die Toten von Neuwarendorf in Westfalen.
Bodenaltertümer Westfalens 41. Mainz 2004.
382 Seiten, 87 Tafeln, 6 Beilagen. ISBN 3-8053-3342-0. 29,00 Euro.
Erhältlich in jeder Buchhandlung und im Westfälischen Museum für Archäologie.




From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 9 14:40:33 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 09 Jun 2005 14:40:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Sanierung des Baudenkmals "Westfaelische
Klinik Lengerich"
Message-ID: s2a85570.075@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster "
Datum: 09.06.2005, 11:19


AKTUELL

Bezirksregierung Münster unterstützt Sanierung des Baudenkmals "Westfälische Klinik Lengerich"

Münster/Lengerich. Die Bezirksregierung Münster stellt dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe 58.000 Euro für den Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes der Westfälischen Klinik für Psychiatrie in Lengerich bereit. Mit dem Zuschuss, der aus dem Denkmalförderprogramm 2005 bewilligt wurde, beteiligt sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 40 Prozent an den Gesamtkosten der Renovierung.

Die Klinik an der Parkallee wird an beiden Türmen im Eingangsbereich des Hauptgebäudes, dessen Grundstein im Jahr 1862 gelegt wurde, saniert. Die Maßnahme ist notwendig, um die Sicherheit und Schönheit der historischen Anlage zu erhalten. Sichtbare Schäden an der Klinkerfassade mit ihren schmückenden Naturstein- und Terracottaelementen werden repariert. Im Zuge dieser Bauarbeiten können auch verdeckte Mängel im Mauerwerk erkannt und behoben werden.


INFO

Bezirksregierung Münster
Pressestelle
Domplatz 36
48143 Münster
Telefon: 0251/411-1066
Telefax: 0251/411-1055
E-Mail: pressestelle at bezreg-muenster.nrw.de
Internet: www.bezirksregierung-muenster.de
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Christiane Klein, Durchwahl: -1069






From gunnar_gruettner at yahoo.de Wed Jun 8 12:22:59 2005
From: gunnar_gruettner at yahoo.de (=?iso-8859-1?Q?Gunnar_Gr=FCttner?=)
Date: Wed, 8 Jun 2005 12:22:59 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Mitteilungen des Vereins fuer Geschichte, Paderborn,
Nr. 17, Heft 2/2004
Message-ID: 004001c56c14$0c989880$6d01a8c0@gunnar>

SERVICE: TOC

Mitteilungen des Vereins für Geschichte an der Universität Paderborn
Nr.17, 2004, Heft 2
ISSN 1437-6660

Inhaltsverzeichnis:

S. 162-196
Manfred Köllner
Die Verfassung des Delbrücker Landes im 18. Jahrhundert

S.197-225
Kristina von Twistern
Der Soldat als "Krieger". Denkmalsgestaltung, -aussage und -wahrnehmung im
Wandel am Beispiel des Kriegerdenkmals für das Infanterie-Regiment Nr. 158
in Paderborn

S. 226-235
Mareike Menne
Die gemeine als eine jeden eigene Wollfahrt besteht im Schulunterricht. Zum
Schuldekret Fürstbischof Ferdinands von Fürstenberg aus dem Jahr 1663

S. 235-237
Lars Reinking
Vorhang auf!, für "Preußen und Prälaten". Die Säkularisation als Schauspiel
im Kloster Dalheim bei Paderborn

S. 237-239
Rainer Pöppinghege
Klavierstimmer und Klavierspieler - zum Verhältnis von Archivaren und
Historikern

S. 240-256
Jasmin Niggemann
"Zwischen Stall und Staffelei". Leben und Werk der Künstlerin Elisabeth
Füller-Teilhof

S. 257-265
Jürgen Scheffler
Befundfenster statt Folterstuhl? Die Wiedereröffnung des Museums
Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo

S. 266-275
Margarete Schwarte-Amedick / Frank Dittmann
Paderborn - Von der Domstadt zum IT-Standort

S. 275-279
Roland Linde
Sternenglaube und Holzhammermethodik. Zur polemischen Kritik an Uta Halles
Externsteine-Buch

S. 279-280
Reinhard Sprenger
Nachruf Prof. em. Dr. Hugo Staudinger

S.281-298
Rezensionen

S. 299-302
Vereinsnachrichten

S. 303
Autorenverzeichnis


INFO

Verein für Geschichte an der Universität Paderborn e.V.
Stettiner Straße 40-42
33106 Paderborn
www.vfg-paderborn.de






___________________________________________________________
Gesendet von Yahoo! Mail - Jetzt mit 1GB Speicher kostenlos - Hier anmelden: http://mail.yahoo.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 9 14:42:59 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 09 Jun 2005 14:42:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Blasberg: Konstruktion der Vergangenheit,
Muenster, 14.06.2005
Message-ID: s2a8564e.091@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster",
Datum: 09.06.2005, 09:11


AKTUELL

Konstruktion der Vergangenheit
Vortrag der Literaturwissenschaftlerin Prof. Cornelia Blasberg


Über die "Konstruktion von Vergangenheit" in der aktuellen Literatur
spricht die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Cornelia Blasberg vom
Germanistischen Institut der Universität Münster am 14. Juni 2005.
Die Veranstaltung im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung "Erinnern
des Holocaust? Eine neue Generation sucht Antworten", die das
Germanistische Institut im laufenden Sommersemester durchführt,
beginnt am Dienstag um 18 Uhr im Hörsaal S1 des Schlosses zu
Münster.


INFO

Link: Germanistisches Institut
(http://www.uni-muenster.de/DeutschePhilologie1/index.shtml)






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 9 15:05:13 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 09 Jun 2005 15:05:13 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Tagung: Wendepunkte der Umweltgeschichte, Bielefeld,
16.-18.06.2005
Message-ID: s2a85abb.083@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Brigitte Honerlage",
Datum: 08.06.2005, 10:27


KONFERENZ

Tagung über "Wendepunkte der Umweltgeschichte"
vom 16. bis 18. Juni im Zentrum für interdisziplinäre Forschung

Mit Wendepunkten der Umweltgeschichte befasst sich eine Tagung internationaler Experten, die vom 16. bis 18. Juni unter Leitung von Prof. Dr. Joachim Radkau (Bielefeld), Prof. Dr. Christoph Mauch (Washington DC) und Dr. Frank Uekötter (Bielefeld) am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld stattfindet.

Es ist inzwischen ein gutes Vierteljahrhundert her, dass eine Bewegung mit dem Anspruch antrat, einen Wendepunkt im Mensch-Natur-Verhältnis zu vollziehen: eine *ökologische Wende". Inzwischen ist die politische Forderung auch zu einer historiographischen Herausforderung geworden, und eine wachsende Zahl von Forschern arbeitet im boomenden Forschungsfeld der Umweltgeschichte. Aber mit der Zahl der Projekte wächst auch die Zersplitterung der Forschung und die Gefahr, dass die großen Leitfragen, die am Anfang der umwelthistorischen Forschung standen, immer mehr in Vergessenheit geraten: Was sind in umwelthistorischer Perspektive die entscheidenden Wendepunkte der Geschichte? Wie definiert man solche Zäsuren überhaupt? Wie verhalten sich die Wendepunkte der Umweltgeschichte zu jenen Periodisierungen, die in der allgemeinen Geschichtswissenschaft üblich geworden sind? Und wie nimmt sich vor diesem Hintergrund die viel zitierte "ökologische Wende" aus?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Workshop "The Turning Points of Environmental History", der vom 16. bis 18. Juni im Bielefelder Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) stattfindet. Eingeladen sind Referenten aus dem deutschsprachigen Raum sowie Großbritannien, Israel, Russland und den USA; unter ihnen sind einige der weltweit führenden Umwelthistoriker, aber auch Nachwuchsforscher. Getragen wird die Konferenz vom Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld und dem Deutschen Historischen Institut in Washington.
Die Konferenzsprache ist Englisch.


INFO

Weitere Informationen unter:
www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2005/06-16-Radkau.html

Kontakt:
Prof. Dr. Joachim Radkau
Tel.: 0521/106-3209
E-Mail:joachim.radkau at uni-bielefeld.de

Dr. Frank Uekötter
Tel.: 0521/106-2535
E-Mail: frank.uekoetter at web.de
Tagungsbüro des ZiF: Tel. 0521/106-2768.






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 10 11:26:46 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 10 Jun 2005 11:26:46 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2005, Heft 3 - Teil 1
Message-ID: s2a97913.003@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 08.06.2005, 09:02


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 3/2005, Teil 1
I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Augustin-Wibbelt-Gesellschaft. Jahrbuch 20 (2004). Hrsg.: Augustin-Wibbelt-Gesellschaft e.V., Red.: Dr. Robert Peters, Robert-Koch-Straße 29, 48149 Münster, in Zusammenarbeit mit Markus Denkler.
F. Schüppen: Augustin Wibbelt, "Dat veerte Gebott" (1912) als Auseinandersetzung mit Naturalismus und realistischem Formalismus (Ludwig Anzengruber, "Das vierte Gebot", 1878 - Friedrich Wilhelm Weber, "Goliaht", 1892) (7). M. Lorek: Zur Konstruktion von Regionalität in Augustin Wibbelts Roman "Schulte Witte" (29). J. Hein: "Tüschen Hiemel un Ärdn" - keine Idyllen! Notizen zu niederdeutschen Gedichten von Norbert Johannimloh (47). Chr. Fischer: "Da stah eck in mim Sünndagstüüg". Anmerkungen zum Werk des früh verstummten Autors Peter Kuhweide (57). E. Topalovic: "Ick kike in die Stern vndt versake Gotte den herrn". Versprachlichung des Teufelspaktes in westfälischen Verhörprotokollen des16./17. Jahrhunderts (69). H. Taubken: Wibbelt-Chronik 2003 (87). G. Bühren: Rottendorf-Preis 2004 für Heinrich Schürmann (90). R. Peters: Regionalsprache Niederdeutsch? (102). * Buchbesprechungen (109). H. Taubken: Neuerscheinungen zur niederdeutschen Literatur und Sprache Westfalens 2003 (123). * Aus der Gesellschaft (129).

Forum. Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Hrsg.: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e. V., Redaktion Forum Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Emscherallee 11, 44369 Dortmund, Tel.: 0231/93112290, E-Mail: redaktion at geschichtskultur-ruhr.de
1/2005. K. Ganser: Zehn Jahre Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur - was war vorher und was kommt danach? U. Mehrfeld: 14 Standorte und mehr. Zur zehnjährigen Arbeit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. S. Hauser: Denkmalpflege und industrielles Erbe. Von den Schwierigkeiten der Begründung von Industriekultur im 20. Jahrhundert. L. Derenthal: Typologie und Dokumentation. Bernd und Hilla Bechers Fotografien der Zeche Zollern 2. I. Döpcke: Neue Nutzung alter Lasten? Zum Begriff "Industriekultur" und seinem Gebrauch im Ruhrgebiet. A. Föhl: Aufeinander geschaut. Die europäische Industriearchäologie. P. Viaene: Das industrielle Erbe Rheinland-Westfalens - eine flämische Perspektive. P. Nijhof: Das Ruhrgebiet - Ein aktuelles Coalbrookdale. G. A. Stadtler: Das industrielle Erbe im Ruhrgebiet. M. Matej: Emscher Park - Eine Sicht aus der Tschechischen Republik. S. Abeck: Zur Kohlenwäsche auf der Zeche Zollverein. Ein Interview mit Brigitta Ringbeck. R. Klenner: ERIH - The European Route of Industrial Heritage. Ein Projekt zur Verankerung der Industriekultur im Tourismusbereich. M. Dudde/St. Nies: Lebendige Industriedenkmalpflege vor Ort. Die Arbeit von Vereinen an den Standorten der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. M. Gelhar: Die "Route der Industriekultur" am südlichen Niederrhein - Scheinbare industrietouristische Vernetzung über den *Grenzfluss' Rhein? K. Rawe: Leben hinter Stacheldraht: Der Arbeitseinsatz der Kriegsgefangenen im Ruhrgebiet während des Ersten Weltkrieges. A. Hintz: "Wohl feuchtete sich manches Mutterauge" - Augusterlebnis 1914 in Schwerte. G. Rogge: "Stiften gehen" - Gedenkstätte und Europäisches Kulturzentrum Französische Kapelle im Aufbau. K. Pegels: Industriearchitektur von Fritz Schupp und Martin Kremmer: Zeichnerischer Nachlass im Bergbau-Archiv Bochum. Cl. Wagner: "Wahrnehmung und Erkenntnis im Museum. Bausteine für ein RuhrMuseum im Weltkulturerbe Zollverein". Museologische Tagung auf der Zeche Zollverein, Essen, 25. bis 27. November 2004. S. Abeck/S. Peters-Schildgen: "Stadt - Region - Strukturwandel: Ruhrgebiet - Oberschlesien". Konferenz im Rahmen der kulturellen Präsentation des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.: Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf, Tel.: 0211/45485-0, Internet: www.nrw-stiftung.de, www.nrw-entdecken.de, E-Mail: info at nrw-stiftung.de
1/2005. U. Karn: Feldbahnen in NRW. Grosser Auftritt für kleine Bahnen. G. Matzke-Hajek: Der Wetterfisch vom Niederrhein. Heimat des seltenen Schlammpetzgers. R. Lüer: Zeche Sophia-Jacoba in Hückelhoven. Staunen im Stollen statt Hängen im Schacht. A. Schneider: Adelsdamen und Arkaden. Neuer Glanz für das Damenstift Asbeck. G. Matzke-Hajek: Frühlingserwachen im Urfttal. Die Frühlingsflora im Naturschutzgebiet Stolzenburg in der Eifel. R. Lüer: Mit Stil, Charme und Vitrine. Biedermeier in Warendorf. E. Kistemann: Gewusst wie: Aus Haut wird Leder. Ledermuseen in Mülheim und Enger.

Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde, Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, des Westfälischen Amtes für Denkmalpflege und des Westfälischen Museums für Archäologie. 79. Bd. (2001). Münster: Aschendorff Verlag, 2005.
G. Kunz: Historische Vereine im 19. Jahrhundert zwischen regionaler Geschichtskultur und Provinzialintegration (9). St. Pielhoff: "Erinnerungskultur" und kollektives Mäzenatentum. Bürgerliche Vereinsinitiativen und Subskriptionsbewegungen in Westfalen (1871-1914) (33). A. Vogt: Überregionale Rahmenbedingungen und Strukturen musealer Geschichtskultur vom 19. Jahrhundert bis zum Beginn der 20. Jahrhunderts (57). M. Griepentrog: Vom "Sammeln und Retten" zur "Volkserziehung"? Kulturhistorische Museumsarbeit in Westfalen vom Ausgang des 19. Jahrhunderts bis zum Nationalsozialismus (83). A. Owzar: Frankreich in Westfalen. Konstitutionalisierung und Parlamentarisierung unter Napoleon (1806-1813) (97). A. Hanschmidt: Schulreform durch Lehrerbildung. Zur Professionalisierung der Lehrerschaft in Westfalen um 1800 (119). L. Siep: Die wissenschaftlich-technische Moderne und ihre ethischen Folgen (135). H. Barmeyer: Wirtschaftliche Lehr- und Wanderjahre eines preußischen Reformers - der junge Vincke (1795-1804) (145). W. Bockhorst: Zwischen Auflösung und Bewahrung: westfälische Archive zur Zeit der Säkularisation (183). A. Gumprecht: Der rechtliche Rahmen für die Säkularisation westfälischer Kirchen, Klöster und Stifte. Gesetzliche Voraussetzungen, administrative Durchführung und Folgen - Ein Überblick (197). P. Fleck: Säkularisation und Rheinbundreformen im hessen-darmstädtischen Herzogtum Westfalen (1802-1816) (207). H.-J. Behr: Curriculum Vitae, Veröffentlichungen (251).

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster.
2/2005. J. Nunes-Matias: Osterbräuche rund ums Ei. Kl. Sluka: 1200 Jahre Bistum Münster. Stadtmuseum Münster: "805: Liudger wird Bischof". Klostergründung auf der Wiese. J. P. Wallmann: Westfälische Ansichten. Landesmuseum Münster zeigt Werke aus der eigenen Sammlung. W. Morisse: Museum Abtei Liesborn. Europaweit einzigartig. Sammlung zur Form- und Stilgeschichte des Kreuzes. M. Schäfer: Verunglimpft und verfemt. Schloss Corvey erinnert an bedeutende Komponisten und Künstler. W. Gödden: Jodocus Temme. Sein bester Roman war sein eigenes Leben. Ein Pionier der deutschen Detektivgeschichte stammt aus Westfalen. W. Gödden: Katharina Schücking: "Wär' ich doch kein Weib geworden ..." Sie war das großer Dichteridol Annette von Droste-Hülshoffs. Katharina Schückings Werke und Briefe werden heute neu entdeckt. Und sind endlicher in einer umfassenden Edition greifbar. M. Blaschke: Naturschutz zwischen Panzerketten. Der Truppenübungsplatz Senne soll Nationalpark werden. Die Nato möchte aber nicht auf eines ihrer europaweit wichtigsten Trainingsareale verzichten. Jetzt soll eine ökologisch-militärische Doppelnutzung versucht werden. J. P. Wallmann: 60 Jahre Kriegsende. Überlebenskampf statt Freudentaumel. Das Westfälische Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster zeigt ab Mai in einer Fotoausstellung, wie unterschiedlich Menschen in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, England und den USA auf das Jahr 1945 geschaut haben. H. Gärtner: Wisentgehege Hardehausen. Unberechenbare Kraftprotze. Im Walderlebnisgebiet wurden 130 der größten Landtiere Europas geboren. M. Zehren: Der Kampf gegen die Keime. DASA zeigt Ausstellung zur Geschichte der Hygiene. R. Doblies: Man nehme ... Backin! Bielefelder Apotheker Dr. August Oetker legte vor 112 Jahren den Konzern-Grundstein. A. Rossmann: Denkmale aus Zelluloid. Bochum hat den weltweit ersten Lehrstuhl für Industriefilm. M. Zehren: Moor macht mobil. Hoch im Norden: Preußisch-Ströhen im Mühlenkreis Minden-Lübbecke.

2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
466/2005. G. Sander: Brief eines Geseker Soldaten während des Deutsch-Dänischen Krieges aus dem Jahr 1849. E. Mauermann: De Rennstrecke in`n Diuwendahl. K.-J. Freiherr von Ketteler: Flurnamen ehemaliger Schwarzenrabener Ländereien bei Böckenförde, Bönninghausen, Esbeck, Langeneicke, Mönninghausen und Störmede, 1765-1775.
467/2005. K.-J. Freiherr von Ketteler: Flurnamen ehemaliger Schwarzenrabener Ländereien bei Böckenförde, Bönninghausen, Esbeck, Langeneicke, Mönninghausen und Störmede, 1765-1775 (1. Fortsetzung). M. Cramer: De Jugendtäit annen Reosendäik.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
5/2005. R. Kreienfeld: Der Friesenfürst Radbod gab der neuen Zeche den Namen. Vor hundert Jahren begannen die Abteufarbeiten für das Bergwerk in Bockum-Hövel. P. Gabriel: Harter Kampf um ein neues Dach für die Walstedder Kirche. Erst 1815 konnten die Reparaturkosten aufgebracht werden. * Der Anstreicher auf dem Gerüst. Wie die "Frankfurter Zeitung" vor 100 Jahren Professor Hermann Landois würdigte. G. Beaugrand: Weltbürger der Kunst mit der Heimat im Herzen. Zur Erinnerung an den Sendenhorster Bildhauer Bernhard Kleinhans - Kunstwerke mit großer Ausdruckskraft.
6/2005. G. Beaugrand: Durch Leid zum neuen Leben. Das Motiv der Kreuzabnahme und der "Beweinung des Herrn" auf mittelalterlichen westfälischen Kunstwerken. H. Platte: Von der Kaiserlichen Reichspost zum Großgrundbesitzer. Märchenhafter Aufstieg der Fürsten von Thurn und Taxis im Wandel der Geschichte - Enge Verbindungen auch nach Westfalen. H. Fertig-Möller: Osterglaube und Brauchtum in enger Verbindung. Seit fünfzehn Jahren lädt das Stadtmuseum Werne zu bemerkenswerten Osterausstellungen ein. Kunstvolle Ostereier aus vielen Ländern von der Lausitz und Tirol bis Griechenland und Russland. R. Kreienfeld: Vom Bernardusstift zur St. Barbara-Klinik in Heessen. Nach der Gründung der Zeche Sachsen errichteten die Vorsehungsschwestern im Jahr 1913 eine "Kinder-Bewahrschule". G. Köpke: Trommeln dröhnen aus der Baumkrone. Buntspechte sind Individualisten in der Vogelwelt.
7/2005. H. Thomas: Historische Hängebrücke bei Kanalkilometer 40,627 an der Schleuse Werries. Merkwürdige Entstehungsgeschichte des "Schulweg-Stegs" über den Datteln-Hamm-Kanal aus den Jahre 1916/17. N. Katz: Nur von einem Wunsch geprägt: Rückkehr in die Heimat. Vom Schicksal deutscher Kriegsgefangener des 2. Weltkrieges. Eine Erinnerung von Norbert Katz sechzig Jahre danach. J. Osterhoff: Seit Jahrhunderten als wundertätig verehrt. Graf Johannes Matthias von Galen aus Haus Assen erbaute im Jahr 1854 die Ludgeruskapelle bei Lippborg. * Der Wald: eine gute Bienenweide. Ergiebiger Lieferant für schmackhaften Honig. I. von Scheven: Nur ein nichtssagender Name? Eberhard Dach verbrachte Jugendjahre in Hamm. Prunkvase im Lübcke-Museum erinnert an den Regierungsrat.
8/2005. G. Beaugrand: Was bedeutet Heimat heute? Anregungen zur neuen Bewertung der eigenen Herkunft. I. von Scheven: Industrie, Bücher und Schmetterlinge. Andreas Spormann: Mitbegründer der Hammer Volksbücherei - Sein Sohn: Kapazität für Insekten. U. Kunz: Prunkvoll und vielgestaltig im Stil des Historismus. Das Alte Rathaus und Bürgerhäuser am Markt von Ahlen erinnern an das Macht- und Nationalgefühl vor hundert Jahren. * Maiglöckchen: Giftig und unter Naturschutz. P. Gabriel: "Münster ist ein geheimnisvolles Nest..." Aus den Erinnerungen des Generalobersten Karl von Einem. Preußischer Offizier in der Provinzialhauptstadt vor 100 Jahren. F. Kampelmann: Meierhof Berhorn 1088 erstmals erwähnt. Alter Hof im Herzebrocker Land mit einer Tradition von 900 Jahren. I. von Scheven: Ein "ruhiges" Beamtenleben? Lebensstationen eines Hammer Eichamts-Inspektors. I. von Scheven: Ernst und Karl aus dem Hammer Westen. Kleine Rückschau auf eine Jugendfreundschaft. G. Köpke: Brutablösung bei den Schwarzspechten im Buchendom. Alte Rotbuchen als ideale Nistplätze in unseren Wäldern.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
4/2005. D. Lohmann: Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt! Schneidergeselle Adolf Lahme auf Wanderschaft. M.-M. Egels: Als für Lippstadt der Krieg zu Ende ging.
5/2005. E.-M. Dahlkötter: Wie wir das Kriegsende in Lippstadt erlebten. Auszüge aus dem Tagebuch von Hanna Dahlkötter geb. Kisker.
6/2005. E.-M. Dahlkötter: Wie wir das Kriegsende in Lippstadt erlebten. Auszüge aus dem Tagebuch von Hanna Dalhkötter geb. Kisker (Fortsetzung).
7/2005. M.-M. Egels: Als für Lippstadt der Krieg zu Ende ging (2. Teil). Kl. Luig: Ostern 1945: Zwei Soldatenschicksale in Bad Waldliesborn. H. Grauthoff: Wie ich als Junge das Kriegsende erlebte. H. Zwerschke: Sag' ich sei abgeholt worden! Eine traurige Kindheitserinnerung. E.-M. Dahlkötter: Kriegsende in Lippstadt.
8/2005. Kl. Luig: Pfarrkirche St. Josef in Bad Waldliesborn wird 75 Jahre alt. W. Mues: Am Kriegsende 1945 in Stirpe.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19 - 21, 59494 Soest.
311/2005. F. Kampelmann: Der "glückseelige Tod" des Christian Dietrich von Papen. Inschrift auf Werler Grabstein aus dem 18. Jahrhundert erinnert an den ermordeten Sälzeroberst (Schluss). W. Marcus/H. P. Busch : Erwitte im Schatten von Sankt Laurentius. Historischer Rundgang durch den fränkischen "Königshof" (7. Folge). H. Platte: Vier Felsblöcke krönen Bruchhausen an den Steinen. Wechselvolle Geschichte des alten Adelssitzes im Sauerland. W. Hinke: Kunstvolle Brückenkonstruktion über die Ruhr als Kulturdenkmal. Die eiserne Kettenbrücke von Haus Laer bei Meschede aus dem Jahr 1839 erstrahlt wieder im alten Glanz. K.-J. Freiherr von Ketteler: Forstmeister Heinrich Kneer: Der letzte seiner Försterdynastie. Seit dem Jahr 1812 war die Familie Kneer im Dienst der Freiherrn von Ketteler auf Eringerfeld (Schluss).
312/2005. H. Funke: Das "Jägerken von Soest": Nur eine Romanfigur? Was ist Wahrheit oder Fiktion in Grimmelshauses Buch über den abenteuerlichen Simplicissimus? H. Platte: "Dieses Buch heißt Edda". Hatte die altisländische Dichtung auch Verbindung mit Soest? P. Gabriel: Harter Kampf um ein neues Dach für die Walstedder Kirche. Erst 1815 konnten die Reparaturkosten aufgebracht werden. * Der Anstreicher auf dem Gerüst. Wie die "Frankfurter Zeitung" vor 100 Jahren Professor Hermann Landois würdigte. G. Beaugrand: Weltbürger der Kunst mit der Heimat im Herzen. Zur Erinnerung an den Sendenhorster Bildhauer Bernhard Kleinhans - Kunstwerke mit großer Ausdruckskraft. E. Arndt: "Nach reiflicher Überlegung und aus frommem Sinn..." Walther, Vogt von Soest, gründete im Jahr 1242 das Kloster der Zisterzienserinnen in Welver.
313/2005. G. Köhn: Hanse, Salz und Hering. Aus der Geschichte der Salzgewinnung in der Soester Börde. W. Marcus/H. P. Busch : Erwitte im Schatten von Sankt Laurentius. Historischer Rundgang durch den fränkischen "Königshof" (8. Folge). H. Platte: Von der Kaiserlichen Reichspost zum Großgrundbesitzer. Märchenhafter Aufstieg der Fürsten von Thurn und Taxis im Wandel der Geschichte - Enge Verbindungen auch nach Westfalen. H. Fertig-Möller: Osterglaube und Brauchtum in enger Verbindung. Seit fünfzehn Jahren lädt das Stadtmuseum Werne zu bemerkenswerten Osterausstellungen ein. Kunstvolle Ostereier aus vielen Ländern von der Lausitz und Tirol bis Griechenland und Russland. K.-J. Freiherr von Ketteler: Die Explosion in Münster. Wilhelm Friedrich Freiherr von Ketteler berichtete von einem denkwürdigen Ereignis am 21. Dezember 1915. W. Hecker: Die Mülheimer Kommende: Einst Zentrum des Glaubens. Im Jahr 1809 wurde das Kloster unter Kaiser Napoleon enteignet.
314/2005. H. Hegeler: Pfarrer Praetorius im Kampf gegen Hexenwahn und Folter. Der im Jahr 1560 in Lippstadt geborene evangelische Theologe setzte sich für die Überwindung von Gewalt und Intoleranz ein. N. Katz: Nur von einem Wunsch geprägt: Rückkehr in die Heimat. Vom Schicksal deutscher Kriegsgefangener des 2. Weltkrieges. Eine Erinnerung von Norbert Katz sechzig Jahre danach. * Seit Jahrhunderten als wundertätig verehrt. Graf Johannes Matthias von Galen aus Haus Assen erbaute im Jahr 1854 die Ludgeruskapelle bei Lippborg. * Der Wald: eine gute Bienenweide. Ergiebiger Lieferant für schmackhaften Honig. G. Köhn: Hanse, Salz und Hering. Aus der Geschichte der Salzgewinnung in der Soester Börde (2.). K.-J. Freiherr von Ketteler: Die Explosion in Münster. Wilhelm Friedrich Freiherr von Ketteler berichtete von einem denkwürdigen Ereignis am 21. Dezember 1915 (2.).
315/2005. H. Hegeler: Pfarrer Praetorius im Kampf gegen Hexenwahn und Folter. Der im Jahr 1560 in Lippstadt geborene evangelische Theologe setzte sich für die Überwindung von Gewalt ein (2. Folge). R. Platte. Zu Ehren der Mütter. 1907 rief Ann Jarvis in den USA den "Muttertag" ins Leben. U. Kunz: Prunkvoll und vielgestaltig im Stil des Historismus. Das Alte Rathaus und Bürgerhäuser am Markt von Ahlen erinnern an das Macht- und Nationalgefühl vor hundert Jahren. * Maiglöckchen: Giftig und unter Naturschutz. P. Gabriel: "Münster ist ein geheimnisvolles Nest..." Aus den Erinnerungen des Generalobersten Karl von Einem. Preußischer Offizier in der Provinzialhauptstadt vor 100 Jahren. F. Kampelmann: Meierhof Berhorn 1088 erstmals erwähnt. Alter Hof im Herzebrocker Land mit einer Tradition von 900 Jahren. G. Köhn: Hanse, Salz und Hering. Aus der Geschichte der Salzgewinnung in der Soester Börde (3). * Historische Klöster im Kreis Soest: Das Franziskaner-Observantenkloster in Geseke.
316/2005. F. Haarmann: Bismarcks "Kulturkampf" reichte auch bis Ense. Vor 130 Jahren wehrte sich der Dorfpfarrer Kaiser gegen die kirchenfeindlichen Maßnahmen Preußens. R. Pieper: Historische Klöster im Kreis Soest: Kloster Annenborn in Waltringhausen. W. Hinke: "Hoch aufragend wie Saul über das Volk Gottes". Die Bruchhauser Steine: Das eindrucksvollste Natur- und Kulturdenkmal Westfalens. Schon der Dichter Leving Schücking bewunderte die Felsenlandschaft im Sauerland. G. Beaugrand: Reiche Schätze aus westfälischen Frauenklöstern. Die sehenswerte Doppelausstellung in Essen und Bonn zeigt ein neues Bild der Ordensfrauen im Mittelalter. H. Hegeler: Pfarrer Praetorius im Kampf gegen Hexenwahn und Folter. Der im Jahr 1560 in Lippstadt geborene evangelische Theologe setzte sich für die Überwindung von Gewalt ein (Schluss). H. Platte: Die Familie von Boeselager auf Schloss Höllinghofen. Aus der Geschichte einer alten westfälischen Adelsfamilie im nordwestdeutschen Raum.

3. Kurkölnisches Sauerland

Der Ninivit. Heimatblatt für Niedereimer. Hrsg.: Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V., Detlev Becker, Stephanusweg 11, 59823 Arnsberg, Tel.: 02931-7086, E-Mail: akd at niedereimer.de
7/2005 (Sonderausgabe): * Vom Endkampf in Berlin in die Gefangenschaft - Werner Bahr berichtet über seine Zeit in der russischen Kriegsgefangenschaft. * Flucht aus der Gefangenschaft - Franz Becker erinnert sich. * "Ich wog noch gerade 46 kg" - als Kriegsgefangener in einem amerikanischen Hungerlager für SS Soldaten. * Fast 6 Jahre Russland - Frei erzählt nach Georg Dörings Erinnerungen an die russische Gefangenschaft. * Josef Hendricks Erinnerungen an sieben Jahre sowjetische Gefangenschaft. * "Da war ich noch 17 Jahre alt." - Aus den Erinnerungen von Otto Höch. * Budweis, Constanza, Odessa - Alfred Hölker erinnert sich an seine Zeit in der Kriegsgefangenschaft. * Gefangen im Lazarett - Erinnerungen von Hans Kaluza. * U 2360 - als Zentralemaat in englischer Kriegsgefangenschaft. * Karsamstag 1945 - Erinnerungen an Militärdienst und Kriegsgefangenschaft. * Heinz Leiferts Erinnerungen an die amerikanische Kriegsgefangenschaft bei Remagen. * Vom Volkssturm in die Kriegsgefangenschaft - Hellmut Lungwitz erinnert sich. * Kriegsgefangenschaft in Tunesien, Algerien und Marokko - aus den Erinnerungen von Günter Reibnitz. * Als "Grüner Teufel" in Kriegsgefangenschaft - Heinz Rinsche erinnert sich. * RAD, Wehrmacht, Gefangenschaft - Hans Robertz erinnert sich. * Prisoner of War: meine Zeit in der englischen Kriegsgefangenschaft - Willi Schlüter erinnert sich. * Mit einem stark beschädigten Flüchtlingszug zurück in die Heimat - Erinnerungen von Herbert Schulte - Umberg. * Krieg, Gefangenschaft und keine Rückkehr in die Heimat - ein Bericht von Erhard Schulz. * Als Kriegsgefangener in Italien - Hermann Sölken erinnert sich. * Im amerikanischen Feldlager in Österreich - aus den Erinnerungen von Ferdi Vehre. * "Keine Arbeiten, außer dem Bau des Donnerbalkens" - Erfahrungen aus dem Kriegsgefangenenlager Rheinberg. * Im Internierungslager bei Bergen, Norwegen - aus den Erinnerungen von Josef Wendel. * In Gefangenschaft bei einem Bauern in Frankreich - Erinnerungen von Otto Wiedemann. * Kriegsdienst beim RAD Flak im Elsaß und in Südfrankreich - aus den Erinnerungen von Heinz Wieland. * 5 Cent für eine Flasche Cola - Frei erzählt nach dem Bericht eines ehemaligen Kriegsgefangenen in den USA. * Hunger, zensierte Briefe und Flucht - Erinnerungen eines damals 18-jährigen an die amerikanische und französische Kriegsgefangenschaft. J. Becker: 20 französische Kriegsgefangene in der Ziegelei beschäftigt. F.-J. Bienstein: Mit hochgepackten Fuhrwerk zurück nach Frankreich. F. Bienstein: Eltern erzählten von Zwangsarbeitern. * Sina, Vincent und Nikolaus waren wie Freunde für unsere Familie. N. Blöink: Zwangsarbeiter holte sich Saatkartoffeln von der Miste. J. Brakel: Zwangsarbeiter hausten unter Tannen. M. Damerau: Russisches Mädchen half auf dem elterlichem Hof. J. Glaremin: Fremdarbeiter nach dem Krieg bei uns einquartiert. H. Grüterich: ein polnischer Junge verunglückte tödlich. F. Herbst: Menschen zogen in Richtung Breitenbruch. H. Kelle: Gräber für die Zwangsarbeiter. H. Kneer: Russische Küchenhilfe bekam ein Kind. M. König: Russe half mit Saatgut zu verteilen. M.-Th. Kuhn: Russische Mädchen von der Schule weg deportiert. J. Mette: Verständigung teilweise mit den Händen. J. Reuther: Mutter sammelte Jacken und Schuhe - Vater fand die Leiche eines Russen. I. Rinsche: Zum Verhör in die Wirtschaft. E. Rosendahl: Fremdarbeiter versorgten sich selber. H. Schlüter: Heilige Messe für die Zwangsarbeiter. O.-H. Willeke: Franzose zur Feldarbeit ausgeliehen. * Eine Zwangsarbeiterin bekam ihr Kind in der Fabrik. W. Wolf-Grothoff: Brot für den Hungermarsch. L. Wommelsdorf: Soldaten wollten meine Mutter noch vor das Kriegsgericht bringen. D. Becker: Anmerkungen zum Tod eines französischen Kriegsgefangenen. D. Becker: Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in der Sowjetunion erneut inhaftiert. * Flucht aus Ostpreußen, Vertreibung aus Pommern - Dorothea Bahr schildert ihre Flucht und Vertreibung. * "Nun hatte ich auch immer wieder Glück!" Ausschnitte aus einer Tonbandaufzeichnung mit Cäcilie Gottschalk, geborene Kutz, die sich an ihre zweimalige Flucht und an den Neuanfang im Sauerland erinnert. * Unsere Flucht und Vertreibung aus der Heimat - Babette Grolewski, geborene Schüler erinnert sich. Th. Gronert: Mein Weg nach Niedereimer - Kriegsereignisse. B. Hagedorn: Unsere Flucht aus Oberschlesien. * Wir wurden aus unserem Haus vertrieben, als ich 11 Jahre alt war - Eva Hoffmann, geb. Wolff erinnert sich an die Vertreibung aus Schlesien und den Neuanfang. * Manfred Hoffmann erinnert sich an seine Flucht und Vertreibung aus Schlesien. W. Kaiser: Ostseeküste - Schlesien - Leipzig - Ruhrgebiet - Niedereimer. M. Lukowski: Schönfelde (Kreis Alltenstein) - Hüsten (Westfalen) - Niedereimer. * Flucht aus Pommern - Interview mit Horst Michel. * "Flucht und Vertreibung aus den Deutschen Ostgebieten" - Brigitta Rahner berichtet über das Erlebte. * S. Rahner: Das Kriegsende 1945 und die Vertreibung 1946, erlebt in Friedersdorf/Queis, Kreis Lauban, Schlesien. E. Rohwetter: Ostpreußen - Pommern - Berlin - Neheim - Niedereimer. R. Zobel: Von Bessarabien nach Niedereimer. * Textauszüge aus den Gemeindeprotokollen von Niedereimer, 1946 - 1959. * Textauszug aus: Geschichte der Kirchengemeinde Sankt Stephanus Niedereimer. F. Becker: Kurzurlaub in Niedereimer - Mit gezogener Pistole in den Stall. F.-F. Bienstein: Laubsägekästen - ein Kindertraum wird wahr. N. Blöink: Ich sah den Feldköchen bei der Arbeit zu. J. Brakel: Kinder lenkten beschlagnahmte Autos. * Ausflüge mit den Bewachern. * Aus dem Kessel um Brilon entkommen - Franz Herbst erinnert sich. M. Jordan: Kriegsgefangenschaft, Flucht und Vertreibung. * Als Nachrichten-Funker in Ostpreußen - Karl-Heinz Kaiser erinnert sich an seine Kriegszeit. * Willi Kaiser erinnert sich an die Kriegs- und Nachkriegszeit. M. König: Ein Schwarzer wollte mich mit nach Amerika nehmen. H. Schlüter: Kinderverschickung und Einquartierung von Soldaten. * Clemens Schmitz erinnert sich an das Kriegsende und seinen Rückweg nach Niedereimer. * Friedel Sölken, Jahrgang 1929, berichtet über seine Erlebnisse vor Kriegsende. O.-H. Willeke: Kleine "Hamstertouren" in der Nähe. * Erinnerungen an den 9. März 1945. * Auszüge aus der Kirchenchronik, 1945.

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Danziger Straße 2, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542.
1/2005. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen (Teil 6). W. Scherer: Zur nationalsozialistischen Struktur des Kreises Olpe (Teil 6). Tätigkeit der NSDAP und ihrer Gliederungen in den Kriegsjahren 1940-1943. U. Harbecke: Dreifach gelebt. Anneliese Schmidt-Schöttler - Bildhauerin und Herbergsmutter in Finnentrop-Bamenohl - wird 85 Jahre. D. Tröps: Landesplaner Dr. Otto Lucas verstorben. R. Erwes: Die Vasbachs auf der Vasbach. Anmerkungen zum Beitrag von Rickmer Kießling. A. Stahl: Ousteren. Domols im Dräuzer. H. Grünewald: Das Wetter im Jahr 2004. Beobachtet in Wirme, Gemeinde Kirchhundem. D. Tröps: Neuerscheinungen des Jahres 2004 (mit Nachträgen aus früheren Jahren). H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. Oktober 2004 bis 31. Dezember 2004.

Jahresheft des Heimat- und Verkehrsvereins e.V. Grevenbrück. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Grevenbrück e.V., Windthorststraße 14, 57368 Lennestadt.
24/2005. F.-J. Schütte: Ein Volksfest an der "Förder Linde". Einweihung eines Gedenksteines am Jakobus-Pilgerweg bei Grevenbrück. F.-J. Schütte: Ein architektonisches Kleinod: das Bahnhofsempfangsgebäude in Grevenbrück. * Vor 60 Jahren: Ereignisse des Jahres 1945 (1. Jan. - 20. Aug.) Tagebuchaufzeichnungen von Josef Boerger *. H. Mieles *: Das Ende des Zweiten Weltkrieges in Grevenbrück. * Gedanken eines Grevenbrücker Soldaten zu Silvester 1940. Ein Feldpostbrief aus Frankreich. * Die Opfer des Zweiten Weltkrieges aus der Gemeinde Grevenbrück. M. Kuhr: Bäume. F.-J. Schütte: Die Geschichte unseres Nachbarortes Bonzel. Vortrag zur 725-Jahr-Feier des Ortes am 12./13. Juni 2004. W. Stupperich: Älteste Einwohnerin von Grevenbrück: Helene Giller im 100. Lebensjahr verstorben. F.-J. Schütte: Vor 40 Jahren: Bezug des neuen Volksschulgebäudes am Hirtenberg in Grevenbrück. F.-J. Schütte: Vor 75 Jahren: Explosionsunglück in der Dynamitfabrik in Förde am 13. September 1929. * Vor 100 Jahren: Die "Gleislose Hektische". Schüler erkunden Geschichte. W. Stupperich: Heimatchronik Grevenbrück 2004. U. Schlechtriem: Das Museum der Stadt Lennestadt im "Alten Amtshaus" in Grevenbrück. Eine Rückschau auf die Gründung des Museums und die Veranstaltungen des Jahres 2004. E. Stens: Rückschau auf die Veranstaltungen und Aktivitäten des Heimat- und Verkehrsvereins e.V. Grevenbrück im Jahre 2004.

An Möhne, Röhr und Ruhr. Heimatblätter des Heimatbundes Neheim-Hüsten e.V., Widukindstraße 23, 59757 Arnsberg.
34/2005. W. Mutzenbach: Truchsessische Wirren. Schwere Zeiten für das Kloster Oelinghausen. B. Bahnschulte: Höfe von Neheim und Umgebung. Während der Zeit der truchsessischen Wirren (1583 - 1589) und holländisch-spanischen Einfälle (1590 - 1607). W. Saure: Neue Hüstener Straßennamen ehren Bürger/innen (2. Folge). F. J. Schulte: Neheim und Hüstener "Bürger" - ihr Leben und ihr Wirken. A. Paust: Freiherr von Lilien oder der "Alte Fritz". A. Paust: Schützentradition mit ausgeprägten Eigenarten. Die Schützenbruderschaft St. Johannes Baptist Voßwinkel. C. Wigge: Pest, Krieg und Hexen im alten Neheim. Älteste Einwohnerliste gibt Aufschluß über die damaligen Verhältnisse. H. Hinse: Das Waschfaß gehörte zur Aussteuer. Ein Waschtag vor 80 Jahren - Buchenasche ersetzte Seife. K.-H. Welke: 75 Jahre Strohdorf - Club Neheim. F. J. Schulte: 125 Jahre Scheiwe Theodor & Sohn, GmbH & Co, KG. Kl. Spelsberg: Eine zweite "Hauptgeschäftsstraße" in Neheim. O. Voss/G. Holbeck: Plattdeutsche Ecke. * In schlechten und in guten Zeiten (4. Folge). F. J. Schulte: Die Ringkronenleuchter des alten Rathauses. F. J. Schulte: Geschäftsbericht 2004. 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2004.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
1/2005. H. Avenarius: Carl Schmitt: Leben und Werk. W. F. Cordes: Osterfeuer und "Arma Christi". Zur Symbolik der Attendorner Osterkreuze. G. Kröner/M. Polzer: Die Geschichte der Negerglocke. H. Halbfas: Die Auftragsvergabe von Schieferarbeiten. Kriterien für handwerksgerechte Vertragsbedingungen. Th. Bönemann: Die Luisenhütte in Balve-Wocklum. H. Lettermann: Kapelle "Zur Hl. Familie" lädt zum stillen Gebet. E. Richter: 150 Jahre Schloßherren in Canstein. Th. Bönemann: Briefkästen. M. Lindner/U. Stangier: Der Uhu, der Vogel des Jahres 2005, wieder im Sauerland. Die Rückkehr des "Königs der Nacht" nach seiner Ausrottung. J. Schulte-Hobein: Engelbert Seibertz - ein Künstlerleben mit schweren Schicksalsschlägen. Eröffnung der Gedächtnisausstellung am 2. Oktober 2005 im Sauerland-Museum. M.-E. Brunert: Zum neunzigsten Geburtstag der Kunsthistorikerin Florentine Mütherich aus Bestwig. W. Reininghaus: Professor Dr. Albert K. Hömberg (1905-1963). W. Frank: Wintergäste aus dem hohen Norden.






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 10 11:33:15 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 10 Jun 2005 11:33:15 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2005, Heft 3 - Teil 3
Message-ID: s2a97a99.028@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 08.06.2005, 09:02


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 3/2005, Teil 3

II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Beiträge zur westfälischen Familienforschung, 62. Bd. 2004. Hrsg. im Auftrag der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung von Jörg Wunschhofer, Münster: Aschendorff-Verlag, 2005, ISBN 3-402-05120-6.
D. Aschoff: "Clan-Denken" und "Familienstrategie" bei westfälischen Juden in Mittelalter und früher Neuzeit (7). Cl. Steinbicker: (von) Reine - Reine in Ahlen (35). Cl. Steinbicker: Wenner in Lünen - Kamen - Münster (59). Chr. Loefke: Neue Forschungen zur Ratsherren- und Pfarrerfamilie Moselage in Wiedenbrück (83). R. Bremme: Graf Johann von Holstein-Schaumburg, seine Frauen und seine Kinder (1512-1599) (95). Kl. Hell: Die Musterlisten der Fürstbischöflich-Münsterischen Truppe vom Juni 1765 (131). * Buchbesprechungen (238). Chr. Loefke: Zeitschriftenschau (255).

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.
2/2005. * Bewohner eines Neubaugebietes adoptieren ein Baudenkmal: Das Torhaus von Haus Holtwick in Rosendahl. H. Reimer/J. Scheffler: Bürgerhaus - Baudenkmal - Museum. Ausstellung und Publikation zur Instandsetzung des Hexenbürgermeisterhauses in Lemgo. H. Stiewe: Haus und Höfe aus Westfalen. Verschwundene bäuerliche Lebenswelten. Eine Ausstellung mit Fotografien von Josef Schepers (1908-1989) im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold.

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.: Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Alexanderstraße 16, 20099 Hamburg, Tel.: 040/240809, Internet: www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev at aol.com
1/2005. C.-H. Dirks: Dat Boot. C.-H. Dirks: De Froo. J. Hein: "En Handvöll Riemels" und mehr! Norbert Johannimloh zum 75. Geburtstag. U. Michelsen: Laudatio für "Godewind". Heinrich Schmidt-Barrien-Preis für niederdeutsche Sprache. I. Straumer: Würklich al föfftig Mol? Chr. Heise-Batt: Hans-Jürgen Heinrich. Vorsitzender des Vorstandes der CARL-TOEPFER-STIFTUNG, Hamburg. I. Straumer: De lütt Emil - gaaanz groot! Chr. Heise-Batt: Theaterlüüd: To'n Bispill Edda Loges. P. von Essen: INTERVIEW-Platt in Kinnergorn un School. H.-J. Meyer: Plattdüütsch in't Stadtbild: Bispill Mäkelborg, Warnemünn.

III Naturkunde und Naturschutz

45. Bericht des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend e.V. über das Jahr 2004. Naturwissenschaftlicher Verein für Bielefeld und Umgebung e.V., Kreuzstraße 38, 33602 Bielefeld.
U. Kaplan: Geologische Streifzüge durch die Ablagerungen der Kreidezeit im Raum Halle/Westf. (5). S. Schubert: Die geologische Aufschlüsse Bielefelds und seiner Umgebung im Jahre 2004 (47). H. J. Wächter: Moosflora der Senne (mit südlichem Teutoburger Wald), Teil 2: Musci - Andreaeidae, Bryidae (Dicrananae) (59). D. Horstmann: Zur Ausbreitung des Rankenden Lerchensporns (Ceratocapnos claviculata (L.) LIDEN) in Ostwestfalen-Lippe (91). P. Kulbrock/H. Lienenbecker/G. Kulbrock: Beiträge zu einer Neuauflage der Flora von Bielefeld-Gütersloh - Teil 6 (97). H. Lienenbecker/E. Möller: Der Plan einer Flora von Herford - Das Herbarium des Herforder Chemikers Dr. Wilhelm Normann (1870-1939) (241). C. Bleckmann/H. Lienenbecker: Eine Kolonie des Ameisenlöwen (Euroleon nostras) in einer Wohnsiedlung in Steinhagen/Kreis Gütersloh (279). K.-E. Lauterbach: Schwebfliegen in Bielefeld und Umgebung XI. Die Arten der Cheilosia canicularis-Gruppe (285). U. Letschert: Von 1909 bis 2005 erschienene Artikel in den Berichten des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend e.V. (Band 1 bis 45) (323). * Aus dem Vereinsjahr 2004.

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel. 0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de
2/2005. * Hier gewinnt Jeder. Preisverleihung der Aktion Waldjugendspiele 2004. * Steinhummel ist Insekt des Jahres. * Landesbetrieb Wald und Holz NRW errichtet. * Besuch aus der Arktis: Die Wildgänse.

Cinclus. Bund für Vogelschutz und Vogelkunde e.V. Herdecke und Hagen. Redaktion: Walter Klisch, Buchenstr. 12, 58313 Herdecke, Tel. u. Fax: 02330/13693.
1/2005. H.-J. Reichling: Der Uhu ist der Vogel des Jahres 2005. H. G. Pfennig: "Lebenslauf" eines Rauhfußkauz-Nistkastens im Ebbegebirge. Rückblick auf 30jährige Rauhfußkauz-Betreuung. M. Schlüpmann: Die Amphibien und Reptilien im Hagener und Herdecker Raum. Teil 3 Bergmolch (Triturus alpestris). H. Paar: Der Reiher vom Tücking. U. Lieder: Höhlenbrüterergebnisse aus dem Jahre 2004. H. Stoldt: Ist der Hengsteysee voll? Großer Andrang vieler Wasservögel. Einige Zahlen, Gedanken und Schlussfolgerungen zur Vogelzählung am 11.12.2004. E. Janzing: Schwimmvogelzählung am Harkortsee. H.-J. Reichling: Wieder Nachwuchs bei den Kanadagänsen in Hohenlimburg. E. Lanzing: Aufwind für Wanderfalke und Weißstorch. W. Klisch: Biologische Station im Ennepe-Ruhr-Kreis vor dem Ende? H. Kokta/T.C.E. Drane: Ornithologischer Sammelbericht.

LÖBF-Mitteilungen. Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW, Castroper Straße 30, 45665 Recklinghausen, Tel. 02361/305-0, Internet: www.loebf.nrw.de, E-Mail: pressestelle at loebf.nrw.de
1/2005. E.-F. Kiel: Artenschutz in Fachplanungen. Anmerkungen zu planungsrelevanten Arten und fachlichen Prüfschritten. E.-F. Kiel: Fachinformationssysteme zum Artenschutz in NRW. Zwei neue Fachinformationssysteme der LÖBF im Internet. H. P. Schmitt: Erhaltungsmaßnahmen für die Ulmen in Nordrhein-Westfalen. M. Petrak/F. Frielingsdorf/B. Reichelt: Wild und Vegetation. G. Noeke-Börth: Zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Nordrhein-Westfalen. LÖBF-Positionspapier zur Umsetzung der Biodiversitätskonvention. B. Selter/D. Tesch: Wald und Gesellschaft im Ruhrgebiet - ein Tagungsbericht. G. Scheja: Erste Abschnitte der Ruhr in Arnsberg renaturiert.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
3/2005. E. Bruns/A. Herberg/J. Köppel: Flächen- und Maßnahmenpools in Deutschland. Konzepte, Management und naturschutzfachliche Standards. H. Behrens/M. Stöckmann/L. Vetter: Historische Kulturlandschaft und Landschaftsplanung. Anwendungsbezogene Forschungen an der Fachhochschule Neubrandenburg. B. Neugirg: Eckpunkte für ein Fortbildungskonzept zur Unterstützung kooperativer Naturschutzprojekte. M. Demmeler/A. Heißenhuber/N. Jungbluth/B. Burdick/C.-O. Gensch: Ökologische Bilanzen von Lebensmitteln aus der Region. Diskussion der Ergebnisse einer Forschungsstudie. R. Piechocki: In "Natur und Landschaft" zurückgeblättert... 27. - Vor 25 Jahren: "Schädlichkeit" wild lebender Tierarten. St. Körner: Gefangen zwischen persönlicher Betroffenheit und objektivem Anspruch: Eine Erwiderung auf Wolfgang Scherzinger. B. Engels: "People and Nature - only one world". 3. World Conservation Congress der IUCN.
4/2005. F. Uekötter: Naturschutz und Demokratie. Plädoyer für eine reflexive Naturschutzbewegung. Th. Heinken u.a.: Schalenwild breitet Gefäßpflanzen in der mitteleuropäischen Kulturlandschaft aus - ein erster Überblick. S. Hehl-Lange/E. Lange: Ein partizipativer Planungsansatz für ein Windenergieprojekt mit Hilfe eines virtuellen Landschaftsmodells. A. Bönsel/M. Runze: Die Bedeutung projektbegleitender Erfolgskontrollen bei der Revitalisierung eines Regenmoors durch wasserbauliche Maßnahmen. F. Kobbe: Zurück in die Steinzeit. Die Entwicklung einer jungsteinzeitlichen Museumslandschaft im Archäologisch-Ökologischen Zentrum Albersdorf (AÖZA). M. Neukirchen u.a.: Empfehlungen für die Bewertung des günstigen Erhaltungszustands für die Arten der Anhänge II, IV und V der FFH-Richtlinie in Deutschland. R. Piechocki: In "Natur und Landschaft" zurückgeblättert ... 28. - Vor 50 Jahren: "Die Rache der vergewaltigten Natur".
5/2005. * Naturschutzarbeit in Deutschland. Schwerpunkte des Jahres 2004. * Arbeitsschwerpunkte 2004 der für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Fachinstitutionen der Länder. * LANA - Länderarbeitsgemeinschaft für Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung. * Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten LAG-VSW. * Ausgewählte Arbeitsschwerpunkte des Bundesamtes für Naturschutz im Jahr 2004. * Bundesweiter Arbeitskreis der staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz - BANU. * Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. - ANU. * Naturschutzkonzepte aus dem Tourismusbereich. * Aktivitäten bundesweit tätiger Naturschutzverbände 2004. R. Piechocki: In "Natur und Landschaft" zurückgeblättert... 29. - Vor 75 Jahren: Kulturfortschritt = Naturrückgang?

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.: Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, Internet: www.sdw.de
2/2005. G. Dobler: Natur und Medizin. Verwandtschaft von Natur und Seele. N. Langoni: Apotheke Natur - heimische Bäume und Büsche. * Wald und Gesundheit. V. Zahner: Ein tierisches Heilmittel - das Bibergeil.

IV Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege. Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover, Tel.: 0511/323490, Fax: 0511/3632932, E-Mail: heimatbund-niedersachsen at t-online.de
2/2005. G. Griebe: Pattensen - Stadt der Sieben Weltwunder. H. Lütgeharm: Die Heimatbundgruppe Pattensen stellt sich vor. H.-S. Strelow: "Heerschau" der niedersächsischen Heimatpflege. Zur Geschichte der Marienbergfeste des Heimatbundes Niedersachsen. Th. Schwark: Welfische Bischofstochter und preußische Königin. Das Historische Museum erinnert an Sophie Charlotte von Hannover.






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 10 11:33:10 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 10 Jun 2005 11:33:10 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2005, Heft 3 - Teil 2
Message-ID: s2a97a99.027@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 08.06.2005, 09:02


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 3/2005, Teil 2


4. Märkisches Sauerland

Heimatblätter Menden. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur "Mendener Zeitung", Kolpingstraße 33-35, 58706 Menden.
138/2005. J. Törnig-Struck: In der Sprache des Lichts. Dezente Glasfenster von Hubert Spierling ersetzten 1970 die früheren Glasmalereien in der Mendener St. Vincenz-Kirche. W. Sarholz: Von Jung-Siegfried bis zu den "Nibelungen". Die Organisation der NS-Jugend in Menden nach der "Machtübernahme" 1933 (9. Teil). P. Gabriel: Harter Kampf um ein neues Dach für die Walstedder Kirche. Erst 1815 konnten die Reparaturkosten aufgebracht werden. * Der Anstreicher auf dem Gerüst. Wie die "Frankfurter Zeitung" vor 100 Jahren Professor Hermann Landois würdigte. G. Beaugrand: Weltbürger der Kunst mit der Heimat im Herzen. Zur Erinnerung an den Sendenhorster Bildhauer Bernhard Kleinhans - Kunstwerke mit großer Ausdruckskraft. G. Strotdrees: Bauernhof zwischen Grafschaft Mark und Kurköln. Aus der Geschichte des Hofes Gödde auf dem "Benkamp" bei Balve im Märkischen Kreis. H. D. Schulz: Wilddieb erlegt Fischotter aus der Gefängniszelle. Merkwürdige Fangaktionen auf den seltenen Flussbewohner im Märkischen Gebiet.
139/2004. K. Hofbauer: St. Pankratius: Patron der Ritter und der Kinder. Die St. Pankratiuskirche in Iserlohn stammt aus dem Jahr 985. * Sprichwörter und Redensarten. Dargestellt an Exponaten in der Burg Altena. H. Platte: Von der Kaiserlichen Reichspost zum Großgrundbesitzer. Märchenhafter Aufstieg der Fürsten von Thurn und Taxis im Wandel der Geschichte - Enge Verbindungen auch nach Westfalen. H. Fertig-Möller: Osterglaube und Brauchtum in enger Verbindung. Seit fünfzehn Jahren lädt das Stadtmuseum Werne zu bemerkenswerten Osterausstellungen ein. Kunstvolle Ostereier aus vielen Ländern von der Lausitz und Tirol bis Griechenland und Russland. J. Törnig-Struck: Im Spiegel der Zeit. Kunstwerke in und an der Mendener St. Vincenz-Kirche. W. Sarholz: Von Jung-Siegfried bis zu den "Nibelungen". Die Organisation der NS-Jugend in Menden nach der "Machtübernahme" 1933 (Schluss).
140/2005. H. D. Schulz: Wie Lehrer einst in Lüdenscheid lebten. Begegnungen aus der Schulgeschichte vor 150 Jahren sind zugleich ein Stück Kulturgeschichte. * Sprichwörter und Redensarten. Dargestellt an Exponaten in der Burg Altena. N. Katz: Nur von einem Wunsch geprägt: Rückkehr in die Heimat. Vom Schicksal deutscher Kriegsgefangener des 2. Weltkrieges. Eine Erinnerung von Norbert Katz sechzig Jahre danach. J. Osterhoff: Seit Jahrhunderten als wundertätig verehrt. Graf Johannes Matthias von Galen aus Haus Assen erbaute im Jahr 1854 die Ludgeruskapelle bei Lippborg. * Der Wald: eine gute Bienenweide. Ergiebiger Lieferant für schmackhaften Honig. J. Törnig-Struck: Festliche Orgelmusik öffnet den Himmel. Die Orgeln in der Mendener St. Vincenz-Kirche. H. D. Schulz: Von Altena nach Bremerhaven. Bei der Auswanderung an Bord des Dreimasters "Uhland" in der Wesermündung am 13.10.1854. Bericht des begleitenden Pfarrers Rauschenbusch.
141/2005. H.-D. Schulz: Heiliges Wasser aus dem Einhardsbrunnen. Wundertätige Quellen aus alter Zeit in Altena und Iserlohn. R. Platte: Zu Ehren der Mütter. 1907 rief Ann Jarvis in den USA den "Muttertag" ins Leben. U. Kunz: Prunkvoll und vielgestaltig im Stil des Historismus. Das Alte Rathaus und Bürgerhäuser am Markt von Ahlen erinnern an das Macht- und Nationalgefühl vor hundert Jahren. * Maiglöckchen: Giftig und unter Naturschutz. P. Gabriel: "Münster ist ein geheimnisvolles Nest..." Aus den Erinnerungen des Generalobersten Karl von Einem. Preußischer Offizier in der Provinzialhauptstadt vor 100 Jahren. F. Kampelmann: Meierhof Berhorn 1088 erstmals erwähnt. Alter Hof im Herzebrocker Land mit einer Tradition von 900 Jahren. H. D. Schulz: Von Altena nach Bremerhaven. Bei der Auswanderung an Bord des Dreimasters "Uhland" in der Wesermündung am 13.10.1854. Bericht des begleitenden Pfarrers Rauschenbusch (2. Folge). J. Törnig-Struck: Festliche Orgelmusik öffnet den Himmel. Die Orgeln in der Mendener St. Vincenz-Kirche (2. Folge). * Sprichwörter und Redensarten. Dargestellt an Exponaten in der Burg Altena.
142/2005. N. Aleweld: Die Synagoge in Menden 1938: Geschändet, aber nicht ausgebrannt. Das jüdische Gotteshaus wurde im Jahr 1821 errichtet. Der Abriss des Gebäudes erfolgte 1952. * Sprichwörter und Redensarten. Dargestellt an Exponaten in der Burg Altena. W. Hinke: "Hoch aufragend wie Saul über das Volk Gottes". Die Bruchhauser Steine: Das eindrucksvollste Natur- und Kulturdenkmal Westfalens. Schon der Dichter levin Schücking bewunderte die Felsenlandschaft im Sauerland. G. Beaugrand: Reiche Schätze aus westfälischen Frauenklöstern. Die sehenswerte Doppelausstellung in Essen und Bonn zeigt ein neues Bild der Ordensfrauen im Mittelalter. J. Törnig-Struck: Festliche Orgelmusik öffent den Himmel. Die Orgeln in der Mendener St. Vincenz-Kirche (Schluss). H. D. Schulz: Von Altena nach Bremerhaven. Bei der Auswanderung an Bord des Dreimasters "Uhland" am 13. Oktober 1854. Bericht des begleitenden Pfarrers Rauschenbusch (3. Folge).

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573.
4/2005. W. Bleicher: Zur Geschichte des Gutes Osthennen und seiner Bewohner. W. Bleicher: Noch einmal Oeger Höhle. H.-D. Schulz: In der Ruhr Erwachsene getauft.
5/2005. H. Hulvershorn: 50 Jahre Rathaus Hohenlimburg. W. Felka: Wertvolle Kulisse zwischen Lennebrücke und Schloß - Vor 50 Jahren entstand das Hohenlimburger Rathaus, Teil 1. J. Kramer: Hohenlimburger Stadtchronik 2004, Teil 2. W. Bleicher: Erinnerungen an die letzten Kriegstage in Hohenlimburg. F. Rose: Die Schreckensnacht 17./18. Mai 1943. * Von der Möhnekatastrophe 1943. H.-J. Geismann: Zur Restaurierung des Viehhauses auf der Burg Klusenstein.

Der Märker. Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehemaligen Grafschaft Mark und den Märkischen Kreis. Red.: Dr. Rolf Dieter Kohl, Bismarckstraße 15, 58762 Altena (Kreisarchiv des Märkischen Kreises), Tel. 02352/966-7056.
4/2004. D. Simon: Mobilmachung und Meinungskampf. Lüdenscheid und der Beginn des ersten Weltkrieges. R. D. Kohl: Eine unbekannte Säge- und Ölmühle im ehemals kurkölnischen Balve. St. Gorissen: Gewerbe und Zahlungsverkehr in der Grafschaft Mark gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Johann Caspar Rumpe und das Projekt einer Bankgründung in Hagen. W. G. Vogt: Die ehemalige Kirchturmuhr in Dahl an der Volme aus dem Jahre 1730. Ein Werk des Rosmarter Uhrmachers Johann Diederich von der Krone.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger- und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349.
1/2005. S. Appelhans: Die Entwicklung der Metallindustrie in Sundwig und erste Versuche zur Lösung der sozialen Frage von der zweiten Hälfte des 19. Jhd. bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. G. Mieders: Biotoptypen auf dem Standortübungsplatz Hemer-Deilinghofen. P. Kramme: Auszüge aus dem Jahresband 1930 des Märkischen Landboten. H. D. Schulz: Das Föößken. S. Spielfeld-Raupach: Kleine Heimatchronik 4. Vierteljahr 2004.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land. Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße 1, 58505 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, E-Mail: geschichts-und-heimatverein at luedenscheid.de
161/2005. Th. Hostert: Eine Grundeignerliste des Kirchspiels (der Landgemeinde) Lüdenscheid aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

5. Minden-Ravensberg

Gütersloher Beiträge zur Heimat- und Landeskunde. Hrsg.: Heimatverein Gütersloh, Kökerstraße 7-11a, 33330 Gütersloh, Tel.: 05241/26685, www.heimatverein-guetersloh.de
78/2005. A. H. Murken: Die Karriere eines berühmten Schreibmöbels. Robert Koch (1843-1910) und sein Berliner Schreibtisch. K. Kelberg: "Ein säuisch Spiel". Kulturgeschichtliche Anmerkungen zur Spielkarten-Ausstellung im Stadtmuseum. H.-D. Musch: Das Kolpinghaus wurde 50 Jahre alt. Aus der Geschichte eines Vereins und eines Hauses. R. Sautmann: Über die "möglichste Entkrüppelung aller Gebrechlichen". Kriegsinvalidität im Ersten Weltkrieg. N. Ellermann: Die NordWestBahn - ein neuer Eisenbahnbetreiber in Gütersloh. A. Sassen: Von Rollen, Lauf- und Wellrädern. E. Menke/B. Winkler: Das Palmenhaus-Café im Botanischen Garten Gütersloh. K. Kelberg: Durch Bismarcks Heimat. Heimatverein bereiste die Altmark. W. Kramme: Plattdütsch inne Kiärken! H.-D. Musch: Es geschah in Gütersloh. Chronik.

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Postfach 21 55, 32045 Herford.
52/2005. H.-J. Uffmann: Minenexplosion in Belke-Steinbeck. 19. März 1940: 13 Soldaten starben beim Versuch, auf einem Bauernhof Tellerminen zu entschärfen. * Splitterschutz für den Gärtner. Der Mini-Bunker im Park der Brauereivilla. G. Hemminghaus: Friedel und Walter. Der Tod zweier Lenzinghausener Kinder im Februar 1944. * Letztes Gefecht auf der Egge. US-Panzer gegen 8,8-Zentimeter-Flaks. Chr. Laue: Fotograf in schwarzer Uniform. Bilder aus dem Zwangsarbeiterlager der Herforder Möbelfabrik Rottmann. M. Drews/V. Wehage: In die Kirche statt zur Hitlerjugend. Jugend in Bünde nach Kriegsende: Niemann erinnerte sich gern an die Zeit des Nationalsozialismus. M. Bonhaus: Als Geisel auf dem Panzerrohr. Die Amerikaner in Bünde - Beschlagnahme, Handel, Freundlichkeiten. Chr. Mörstedt: Abgestürzt in Bardüttingdorf. Ein Messerschmidt-Landstreckenjöger bohrt sich 20 Meter von einem Bauernhaus entfernt in die Wiese. E. Möller: Abenteuer im Munitionsdepot. Wie die Betonbunker in den Stuckenberg kamen - und wie nach dem Krieg zum Spielplatz wurden. B. Rausch: Auf einer Stufe mit den Landräten. Die drei Herforder Kreisleiter der NSDAP. - "Mitläufer": Eduard Aßler. Vom Zigarrenfabrikanten zum Kreisleiter und Amtsbürgermeister. - "Minderbelastet": Ernst Nolting. Prokurist bei Böckelmann & Co, Direktor des EMR, Kreisleiter von 1933-45. - "Mitläufer": Heinz-Rudolf Kosiek. Der Kreisbeamte als Kreisleiter und Bürgermeister. B. Rausch: Die Karriere des Erich Hartmann. SA-Gründer, Kreisleiter, Landrat, Molkereivertreter. Chr. Laue: Als SS-Mann im Osten. Aus dem Kriegsalbum des Herforders Wihelm G. Chr. Laue: Bombenschutz in Bunker und Graben. Über 900mal wurde in Herford Fliegeralarm gegeben - Wie die Stadt sich "luftschutzbereit" machte. * Bürgermeisters Beileid. "Zu dem schweren Verlust, den sie durch den jähen Tod..." * Das Wachbuch der Rathauswache. In der Nacht zum 3. April notierten Gockel und Nolte "Artillerie Feindbeschuß". * Luftbeobachtung aus dem Münster-Turm. Glasfenster, neue Treppen, Flammschutzanstrich. Chr. Laue: Vor dem Einstieg in den Bunker. 1942 nimmt Familie Wittland ihren Schutzraum an der Hermannstraße in Betrieb. * Das Geschäft mit dem Luftschutz. Von Belüftung über Sanitäranlagen bis zum Sicherheitsausstieg reichte die Angebotspalette.

Ovelgönne Brief. Mitteilungsblatt des Freundeskreises Wasserschloß Ovelgönne e.V., Hrsg: Freundeskreis Wasserschloss Ovelgönne e.V., Verein für heimatkundliche Kultur und Geschichte, Eidinghausener Str. 197, 32549 Bad Oeynhausen.
1/2005. G. Bartling (*): Geschichtliche Rückblende 2005. D. Büssing: 10 Jahre Plattdeutscher Klönkreis des Freundeskreises Wasserschloss Ovelgönne. * Kurzer geschichtlicher Abriss der Historischen Gruppe "Corona Historica".

Ravensberger Blätter. Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e.V., Rohrteichstr. 19, 33602 Bielefeld, Tel.: 0521/512469.
1/2005. M. Tabaczek: Das Kriegsende ist "nur noch eine Station unter vielen auf unserm Leidenswege". Quellen zum Ende des Zweiten Weltkrieges in und um Bielefeld. R. Sautmann: Kriegsende und Kriegsgedenken in Borgholzhausen. H.-J. Kühne: Augenzeugenberichte: Flüchtlinge und Vertriebene in Ostwestfalen-Lippe.

6. Münsterland

Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld. 29. Jg. (2004). Hrsg.: Kreisheimatverein Coesfeld e.V., Arbeitskreis für Geschichte und Archivwesen. Red.: Peter Ilisch, Christian Wermert. Lise-Meitner-Weg 21, 48653 Coesfeld, Tel.: 02541/847841. Internet: www.kreisheimatverein-coesfeld.de, E-Mail: info at kreisheimatverein-coesfeld.de
P. Illisch : Die mittelalterliche Siedlungsschicht der Coesfelder Bauerschaft Stockum (1). L. Pago: Einkünfte aus dem Kirchengut der St. Vitus-Kirche zu Olfen (45). Chr. Schulze Pellengahr/J. H. Stens: Zwei mittelalterliche Glocken in Darup (63). H. Schlutius: Zu Tisch beim Reichsgrafen Ferdinand von Plettenberg - Einblicke in einen adeligen Haushalt des 18. Jahrhunderts (77). B. Westphal: Die Erlaubnis zur Errichtung einer zweiten Apotheke in Dülmen (1761) - ein Grundsatzkonflikt zwischen Fürstbischof und Domkapitel (89). Chr. Schedensack: Handwerksbetriebe in der Stadt Lüdinghausen (1840-1891) (103). E. Dickhoff: Schützenfeste unterm Hakenkreuz (227). Chr. Schulze Pellengahr/J. H. Stens: Das Stabs- und Fernmeldebataillon 110 zu Coesfeld (1957-2002) - Ein Beitrag zur jüngsten Geschichte der Garnison Coesfeld, Teil 2 (239). D. Drovs: Zechor - Erinnere dich! Die jüdischen Familien in Billerbeck von den Anfängen bis zur Shoa (GKC 2003) - Die Familie des Siegfried Eichenwald (255). E. Stephan: Chronik des Kreises Coesfeld 2004 (263).

Jahresgeschichtsheft 2005. Hrsg.: Heimatverein Nordkirchen e.V., Arbeitskreis Heimatgeschichtsforschung, Erhard Huppert, Ostlandstraße 8, 59394 Nordkirchen, Tel.: 02596/2318.
H. Schlutius: Wege und Straßen in früherer Zeit. Nordkirchen gewinnt Anschluss ans Verkehrsnetz. * Das Schicksal der Ida Piekenbrock. * Das Hungertuch von Capelle. * Alte Ansichten von Capelle. G. Naber: Das Leben am Hofe. P. Wiegand: Die Glocken von St. Pankratius, Südkirchen. E. Ernst: Pankratiusglocke. H. Kersting: Das Leben am Anfang des 17. Jahrhundert. H. Kersting: Das Verstecken der Judenfamilie Spiegel (von 1934 bis Kriegsende bei den Bauern Silkenbömer und Pentrop in Nordkirchen 2).

Borghorster Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Borghorst e.V., Münsterstr. 7, 48565 Steinfurt-Borghorst, Internet: www.heimatverein-borghorst.de, E-Mail: info at heimatverein-borghorst.de
56/2005. * Heimatverein kauft das älteste Haus in Borghorst. * Typisches Wohnhaus der dörflichen Weber. D. Huge sive Huwe: Erst Tenne, dann Atelier. Das Haus Buckshook 4 steckt voller Geschichte(n). D. Huge sive Huwe: Ein neues Kreuz für die Dumter Straße. Günther Pasda schnitzte ausdrucksvollen Korpus. A. Kraß: Die Eisheiligen. A. Roll: Mahnen und gedenken. 50 Jahre Ehrenmal Wilmsberg. * Geheimnisse am Steinberg. Steinbruch für Borghorster Kirchen. D. Huge sive Huwe: Versteckte Botschafter der Vergangenheit. Landwehren: Schutzwälle in Fluren und Wäldern. G. Hilgemann: Alte Zeitungen erzählen Stadtgeschichten. Heimatverein gewährt spannende Einblicke. * Und niemand hatte Schuld. Eine Generationsgeschichte. B. Kerkering: Is Plattdütschk ne Spraok off 'n Dialekt? * Schweinemärkte gab es schon 1907. Sieben Veranstaltungen von Februar bis Oktober. K. Haverkamp: Usse kleinen Schwienkes. G. Niewöhner: Bänke fürs grüne Klassenzimmer. Senioren bauen für Nikomedesschule. W. Bode: Naturschönheiten und kulturelles Erbe. Heimatverein war unterwegs. * Im Würgegriff eines eisigen Winters. Winterkälte 1954/65: Bernhard Friedrich Frahling erinnert sich. * Neues Kreuz in Ostendorf. Senioren des Heimatvereins restaurierten.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
3/2005. W. Ribhegge: Zwischen Verachtung und Bewunderung. Wie Zeitgenossen die Täufer erlebten.
4/2005. A. Angenendt: Wie Liudger den Sachsen predigte. Missionar seit 793.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
79/2005. G. Helmers/W. Colmer: 25 Jahre Einsatz für die Natur. Die Naturschutz- und Umweltschutz-Gruppe des Emdettener Heimatbundes begeht in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. L. Beckjunker: Rückschau auf das Jahr 2004. Viele Aktivitäten und Höhepunkte im Emsdettener Heimatbund.

Rheine - gestern - heute - morgen. Zeitschrift für den Raum Rheine. Hrsg.: Stadt Rheine. Redaktionskreis "Rheine - gestern, heute, morgen" c/o Stadtarchiv Rheine, Marktstraße 12, 48431 Rheine, Tel.: 05971/92030, Red.: Dr. Thomas Gießmann, E-Mail: dr.thomas.giessmann at rheine.de
1/2005. G. Strauch: Die Regionale 2004 in Rheine - Rückblick. G. Böhm: Ein Inventar des Falkenhofs aus dem Jahr 1670 im Staatsarchiv Münster. R. Sprickmann Kerkerinck: Treuste Pflicht-Erfüllung, stete Berufs-Freudigkeit. Rudolph Sprickmann Kerkerinck (1848-1905) - ein Rheiner Bürgermeister der "Gründerzeit". L. Meier: Landhaus - "Klösterchen" - Demenz-Zentrum. L. Meier: Redemptoristen in Rheine. L. Kurz: Die Tätigkeit des Unrra-Teams 214 im Lager Rheine-Gellendorf 1946/1947. W. Kiesow: 50 Jahre Flugplatz Rheine-Eschendorf. I. Winter: Dreißig Jahre Gymnasiale Lehrerausbildung in Rheine. B. Weber: Demografischer Wandel in Rheine. S. Birken/W. Grenzheuser: Rosengarten der Natur. Die Wildrosen in Rheine und Umgebung (Teil 2).

Weseker Heimatblätter. Weseker Heimatverein e.V., Bogenstraße 23, 46325 Borken.
52/2005. J. Benning: Zum 25. Todestag von Leonide Massine "Tänzer und Choreograph". J. Benning: Höfe in Weseke (Fortsetzung). E. Decking: Geschichten vom Kirchturmhahn. J. Benning: Doet oun dat oup Waesask Platt. * Apothekengarten Weseke. Heute: Brennessel Urtica dioica. J. Benning: Vogelschutzgruppe des Weseker Heimatvereins.

7. Paderborner und Corveyer Land

Eggegebirgsbote. Mitteilungsblätter des Eggegebirgsvereins e.V., Hrsg. u. Verlag: Eggegebirgsverein e.V., Auf dem Krähenhügel 7, 33014 Bad Driburg, Tel.: 05253/931176.
254/2005. * Eggeweg - Wanderweg des Jahres 2005. J. Preller: Der Uhu auf der Kastanie. H. Meiners/B. Humborg: Ein Denkmal für die Driburger Glashändler. * Bundesverdienstmedaille an Bernhard Hagelüken. * Waldemar Becker Ehrenmitglied des Heimatvereins Bad Driburg. H. Düsterhus: Findling erinnert an Altenbekens Aufstieg als Eisenbahnknotenpunkt. R. Koch: Trunkenbolde betreffend ...

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.
48/2005. Kl. Karenfeld: Der Lotse geht von Bord. W. Hagemann: Was bringen "Neue Überlegungen zur Varusschlacht"? B. Krewet: Bad Lippspringe und der Nationalpark. Entschlossenheit und Ehrlichkeit sind jetzt gefordert. W. Göbel: Aus der Geschichte des ehemaligen Sanatoriums in Bad Lippspringe, Lindenstraße 12. * Bürgermeister mit 25 Jahren. Aus den Erinnerungen von Karl Heinrich Bock (1934 - 1935) - Teil II -. Kl. Karenfeld: Vor 60 Jahren: Bad Lippspringe wird kampflos übergeben. Vier mutige Männer verhindern Blutvergießen. H. Mikus: Martinszug in Lippspringe und die "Ausgewiesenen".

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
125/2005. H. Rüthing: Die Inschrift an der mittelalterlichen Pforte des Klosters Böddeken. D. Brassel/B. Eller-Studzinskiy: 1175 Jahre Brakel - 775 Jahre Stadt Brakel. Feste soll man feiern, wie sie (ge)fallen. H. W. Wichert: Holländisches Museum sucht Erinnerungsberichte von Zeitzeugen und Fotos vom Flugzeugabsturz in der Egge bei Altenbeken im Jahr 1945. R.-D. Müller: Stadtbaurat und Heimatforscher - Paul Michels (1882-1970). J. Köhne: Das Erlebte nicht vergessen. 60 Jahre nach "jenen Tagen" regen sich in Holzhausen die Erinnerungen. B. Meyer: Verfemt. Eine spätmittelalterliche Chronik beschädigt den Ruf Paderborns. H.-J. Sander: Wenn Musik zur Leidenschaft wird: 20 Jahre Glitterhouse Records in Beverungen. P. Möhring: Kirche und Zwangsarbeit in den Kreisen Paderborn und Höxter. H. Multhaupt: Erfolgreiche Schriftstellerin Ostwestfalens starb vor 100 Jahre: Ferdinande von Brackel (1835-1905). J. Leifeld: Dörenhagen: Außen- und Innenansichten eines Dorfes. P. Gülle: Der Uhu: Vogel des Jahres 2005. N. Ellermann: Als auf Schloss Hamborn die Hakenkreuzflagge wehte.

8. Ruhrgebiet

Bochumer Zeitpunkte. Beiträge zur Stadtgeschichte, Heimatkunde und Denkmalpflege. Hrsg.: Dr. Dietmar Bleidick, Yorckstraße 16, 44789 Bochum, Tel. 0234/335406, E-Mail: dietmar.bleidick at ruhr-uni-bochum.de für die Kortum-Gesellschaft Bochum e.V. Vereinigung für Heimatkunde, Stadtgeschichte und Denkmalschutz, Graf-Engelbert-Straße 18, 44791 Bochum, Tel. 0234/581480, E-Mail: Kortum.eV at web.de
16/2005. Bochumer Heimatblätter: Mitgliedsbrief Nr. 1/1948, Nr. 2/1948, Nr. 3/1948.

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Hrsg.: Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. unter Mitwirkung des Stadtarchivs, Red.: Achim Nöllenheidt. Klartext Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-51.
3/2004. H. Bohrmann: Medienstadt Dortmund. Krisen sind Herausforderungen. S. Szydlak: Geschichtspflege und Lokalpatriotismus. Zeitungen in Dortmunds "Vororten". K.-P. Ellerbrock: "Vom Proletarier zum gleichberechtigten Wirtschaftsbürger". Kleine Geschichte der Hoesch-Werkszeitschriften. P. Döring/Th. Horstmann: "Unsere VEW". Zur Geschichte und Funktion der Mitarbeiterzeitschriften bei den Vereinigten Elektrizitätswerken Westfalen. K. Pinetzki: InDOpendent. Die Campus-Nachrichten. H. Hieber: Zwischen "Frauenzeitung" und "igitte". Publikationen der Dortmunder Frauenbewegung zwischen 1976 und 1991. J. Stricker: Von Kochrezepten zu Fußball-Fakten. Die Vereins-Zeitschrift hat beim BVB eine junge Tradition. M. Ravenstein: Probelauf in Dortmund. Das Kabelpilotprojekt Dortmund als Wegbereiter für das duale Rundfunksystem. U. Pätzold: Nischen nutzen - eine Stärke der Dortmunder Rundfunkgeschichte. R. Schröder: donews - Journalistische Ausbildungsinnovation in Dortmund. Cl. Eurich: Das Dortmunder Modell. Die gelungene Integration von Theorie und Praxis am Institut für Journalistik der Universität. G. G. Kopper: Erich-Brost-Institut für Journalismus in Europa. G. Toepser-Ziegert: Einmalig - das Institut für Zeitungsforschung der Stadt Dortmund. M. Pankratz: Zugang zu Dortmunder Zeitungen. H. Bohrmann: Literaturauswahl Medien in Dortmund.

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff, Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
2/2005. * Aus der Siedlungsgeschichte zwischen Emscher und Ardey: LXXII. Die Familie von Romberg (Fortsetzung). LXXIII. Schlussbetrachtung.

9. Siegerland-Wittgenstein

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
26.02.2005. * Erinnerung an den "Jagdhund Gottes". Pfarrvikar Franz Wilehlm starb vor 60 Jahren im Bombenhagel. * Fixpunkt in der Kulturlandschaft. Raum für das "Gedächtnis eines ganzen Industriezweiges".
05.03.2005. * Spiegelbild einer bäuerlichen Welt. Winterruhe im Freilichtmuseum. Siegerlanddorf ruht auf Eis. * Neue digitale Literaturzeitschrift. Literarische Landesforschung im Netz.
12.03.2005. * Spielfreudiger Kleinadel in Westfalen. Schach- und Backgammon-Spielfiguren aus dem Mittelalter. B. Gröning: "De Probefahrt". * Museen und Ämter. LWL stellt seine 30 Kultureinrichtungen vor.
19.03.2005. E. Isenberg: Alte Keppeler Klostermühle. Ihr Standort befand sich vor dem heutigen Stiftstor. B. Steuer: "Grödonnerschdaachssoabbe". Kleine Frühjahrsgeschichte in Littfelder Mundart. * Fenster in die Vergangenheit. Saurier, Römer, Nonnen: NRW-Archäologie präsentiert neueste Funde. * Ostermarkt in Greifenstein. Bunte Eier zum Schnippeln.
26.03.2005. * Schreckenstage für das Netpherland. Erinnerung an die Karwoche 1945. Verlustreiche Kämpfe. * Verborgenes Andachtsbild. Pieta in der Hainchener Dorfkirche. * Rotgefärbt und hartgekocht. Das Ei in der Kulturgeschichte.
02.04.2005. * Viel Handwerk im Freilichtmuseum. Goldschmiedekunst zu sehen. Dauerausstellung "Wald und Mensch". H. G. Koch: Ein weißes Tuch führte zum Tod. Grubenbetriebsführer Bruck vor 60 Jahren misshandelt und ohne Urteil hingerichtet.
09.04.2005. H. G. Koch: Stätte der furchtbarsten Erlebnisse. Katastrophe im Charlottenstollen vor 60 Jahren verhindert. Hitlerjungen wollten kämpfen. H.-M. Flender: "Silberfuchs" als Deckname. Kunstschätze im Hainer Stollen gerettet.
16.04.2005. H. G. Koch: Harte Arbeit an heißen Röstöfen. Ein "merk-würdiges" Stück aus der Siegerländer Arbeitswelt. * Das Ehrenamt in der Kultur. Westfalentag in der Stadt Ahlen. * "Gedächtnis des Bergbaus". Deutsches Bergbau-Museum wird 75 Jahre. * Hundegebell störte Nachtruhe. Nachtwächter sollten Hunde einfangen.
23.04.2005. * Die Sieg formte das Inseldorf. Heimatkundlicher Rückblick zum 675-jährigen Bestehen von Niederschelden. * Wandern stark gefördert. Westfalentag des Heimatbundes.
30.04.2005. * Burgenvereine rücken weiter zusammen. Eindrucksvolle Foto-Schau in der ungarischen Stadt Eger zu sehen. M. Wirth: Mutter und Onkel verloren. Erinnerung an die letzten Kriegstage. Traurige Bunkererlebnisse.
07.05.2005. B. Brandemann: Bedeutende Leistung des Historismus. Gründerzeit-Häuserzeile in der Freudenberger Bahnhofstraße. * Zur Hochzeit nach Wiehl. Sonderausstellung im Museum Achse, Rad und Wagen. * Aromatische Düfte. Apfelbrand aus dem Freilichtmuseum.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail: heimatspiegel at web.de
160/2005. * Die gute alte Zeit!? * 60 Jahre nach Beendiung des 2. Weltkrieges. * Der Ortsvorsteher berichtet. * Ideen zur Dorfgestaltung. * Veranstaltungen.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., E. Bauer, Puderbacher Weg 18 a, 57334 Bad Laasphe.
1/2005. A. Weiershausen: Die Wittgensteiner Mundart. H. Wickel: Flijje wehr'n: Ne gewaldije Offgowe! A. Belz: Neues aus Flora und Fauna. E. Bauer: Von wilden Bienen und Wachszinsen. P. Schneider: 18. März 1945: Absturz des Flight Officers Casper Haboian bei Rüspe? * Denkmal des Monats Januar 2005: Das Industriedenkmal Trafostation Amalienhütte Niederlaasphe. * Berichte der örtlichen Heimatvereine.

10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur- und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung: Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421.
1/2005. M. Samen: Johannes van Acken, genialer Organisator und Heimatfreund. M. Korn: Neozoen in Gladbeck. Tierische Neubürger in unserer heimischen Natur. H. Enxing: Seliger Nikolaus Groß arbeitete auch in Gladbeck. A. Niewerth/R. Weichelt: Zwangsarbeit im NS-System - auch in Gladbeck. M. Finke-Lindenau: Kunstschaffende aus Gladbeck. Die Malerin Hildegard Pütz. J. Krause: Wer war eigentlich...? Ingeborg Drewitz. H. W. Schulteis: Dr. Franz Dieckmann (1875-1944). Oberbürgermeister von Münster und Landeshauptmann von Westfalen stammte aus Gladbeck. M. Korn: Baum des Jahres 2005. Die Rosskastanie. B. Hannemann: Der Ähre zur Ehre. Von der ersten Gladbecker Kornbrennerei und Likörfabrik. K.-H. Leitzen: Der Nachtwächter. W. Hötten: Papa, erzähl mal vonne Arbeit.

11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred Willeke, Archiv für Heimat- und Familienkunde, Holland 21 (Oberes Tor), 32676 Lügde, Tel.: 05281/979604.
Sonderveröffentlichung 2005. M. Willeke: 1255-2005. 775 Jahre Stadtrechte und Stadt Lügde - opidi Luthe - ein denkwürdiges Datum.
1/2005. M. Willeke: Lügder Jahreschronik 2004.
2/2005. M. Willeke: Lügder Schüler und Schülerinnen an auswärtigen Schulen. M. Willeke: In den Rechnungen des Klosters St. Michael in Paderborn geblättert.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de
3/2005. H. Hegeler: Gegen Hexenprozesse und Folter. Zum Gedenken an das Lebenswerk des lippischen Pfarrers Anton Praetorius. B. Joergens: Das Staats- und Personenstandsarchiv Detmold feiert 50. Geburtstag. Vom Lippischen Landesarchiv zum Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. W. Westphal: Die Windenergienutzung in Lippe - eine kritische Zwischenbilanz. B. Meier: Ganz gewiss ein Lipper ehrenhalber! Walter Stich zum 75. Geburtstag am 13. April 2005. H. Depping: Der Weg der Blicke. Nordlippischer Bergpfad trifft Europaweg E 1. B. Meier/H. Stiewe: Zum Tode von Heinz-Walter Rolf.
4/2005. J Hartmann: "A bittersweet time". Erinnerungen von US-Corporal Nate Blumberg an seine Zeit in Oerlinghausen im Frühjahr 1945. W. Höltke: Als Flugblätter vom Himmel fielen. Gedruckte Propaganda im Zweiten Weltkrieg. A. Otte-Schacht: "Primadonna meldet..." Luftlage-Sender im Zweiten Weltkrieg.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Druck und Verlag: Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/974301.
286/2005. H. Wiemann: Vom Schicksal der Kohlstädter Schulglocke. H. Wiemann: Der Ausrufer kommt wieder. Chr. Neumann: Diakonie in Schlangen: Schwester Lina, Schwester Minna und Schwester Lotte. P. Gülle: Der Uhu. Vogel des Jahres 2005 ist die größte Eule.
287/2005. H. Wiemann: Vor 50 Jahren: "Der Gemeindebote" erscheint. H. Wiemann: Meierei Oesterholz: Ärger mit dem Mühlendach.







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 10 11:35:17 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 10 Jun 2005 11:35:17 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BLIT=5D_A=2E_Pesch=3A_Der_Dom_zu_M=FCnst?=
=?iso-8859-1?q?er=2C_Bd=2E_4=2E_Das_Domkloster=2C_2005?=
Message-ID: s2a97b17.037@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 10.06.2005, 11:33


LITERATUR

Archäologisches Puzzlespiel ergibt neue Erkenntnisse - Aktuelle Forschungen zum ersten Kloster auf dem Domhügel

Der Domplatz ist der Mittelpunkt Münsters. Das ist heute so und die Forschung glaubte bisher, dass es schon vor 1200 Jahren, als Liudger 805 zum ersten Bischof von "Mimigernaford" geweiht wurde, so war. Man nahm an, der christliche Missionar Liudger habe sein Kloster in der sächsischen Siedlung an der Aa gegründet. Das "Domburg-Projekt" allerdings erschüttert jetzt die These, dass sich diese Siedlung im Bereich der Domburg befand.

Im Rahmen des Domburg-Projektes haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) nachgewiesen, dass die Klosterbauten Liudgers zeitlich vor der Siedlung auf dem Domburgareal entstanden sind. Liudger errichtete sein Kloster zwar in der Nähe der sächsischen Siedlung Mimigernaford, jedoch auf unbebautem Gebiet. Wo sich das legendäre Mimigernaford - die Furt der Leute des Mimigern - genau befand, werden nur weitere Grabungen erklären können, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Stadt Münster und des LWL.

Dr. Alexandra Pesch, wissenschaftliche Referentin beim Westfälischen Museum für Archäologie des LWL, hat die vor allem von Wilhelm Winkelmann zwischen 1936 und 1981 durchgeführten Ausgrabungen am Horsteberg ausgewertet und ihre Erkenntnisse in dem Buch "Das Domkloster. Archäologie und historische Forschung zu Liudgers honestum monasterium in pago Sudergoe" zusammengefasst. Die Publikation ist der vierte Band der Reihe "Der Dom zu Münster". In der gleichen Reihe erschienen bereits zwei Bände, die das Westfälischen Museum für Archäologie und das Amt für Denkmalpflege des LWL herausgegeben haben. Zwei weitere werden folgen. Das Gotteshaus gehört so zu den am besten erforschten Kathedralen in Deutschland.

Mit viel detektivischem Spürsinn hat Dr. Alexandra Pesch ein kompliziertes archäologisches Puzzle zusammengesetzt. Zehn große Grabungen und diverse Baustellenbeobachtungen ließen zunächst kaum einen Überblick zu. Die komplette Auswertung der Gesamtpläne einschließlich der Detailzeichnungen und der Grabungsfotos ermöglichte dann aber den Blick aufs große Ganze und so die neuen Erkenntnisse. Die Ergebnisse des so genannten Domburg-Projekts bilden schließlich auch die wissenschaftliche Grundlage für die aktuell im Stadtmuseum Münster präsentierte Ausstellung "805: Liudger wird Bischof. Spuren eines Heiligen zwischen York, Rom und Münster". Bereits seit 1999 läuft das groß angelegte Forschungsprojekt, das von der Direktorin des Westfälischen Museums für Archäologie, Dr. Gabriele Isenberg, verantwortet wird. Der Band "Das Domkloster" ist der erste von drei Bänden, in denen die Ergebnisse der 2004 abgeschlossenen Arbeiten vorgelegt werden. Finanziert wurde das Gesamtprojekt vom Land NRW, dem Bistum Münster, dem LWL und der Stadt Münster.

Nicht nur die Erkenntnis, dass sich die sächsische Siedlung Mimigernaford nicht, wie lange vermutet, auf dem Horsteberg befand, auch die Klosterbauten selbst entsprachen nicht den Erwartungen der Archäologen. Idealerweise wurden Klöster im späten 8. und frühen 9. Jahrhundert nach dem so genannten benediktinischen Schema * vier Gebäudeflügel, die um einen zentralen Kreuzgang samt Innenhof gruppiert sind * errichtet. Während die frühere Forschung glaubte, einen solchen Bau nachweisen zu können, liefert die Autorin zahlreiche Nachweise, dass dies nicht der Fall ist. Allerdings ergab die Überprüfung der Grabungen, dass die ersten (Kloster-) Gebäude auf dem Horsteberg erhebliche Ausmaße besaßen. Das konkrete Aussehen des Klosters lässt sich jedoch nach dem heutigen Kenntnisstand nicht rekonstruieren.


INFO

Alexandra Pesch: Der Dom zu Münster, Bd. 4. Das Domkloster.
Archäologie und historische Forschung zu Liudgers honestum monasterium in pago Sudergoe.
Mainz 2005. 143 Seiten mit 26 Abbildungen, 105 Tafeln, 1 Beilage.
ISBN 3-8053-3515-6, 22 Euro






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 14 09:33:51 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Jun 2005 09:33:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Die "Jahrhundertgeneration" und ihre
historische Selbstdeutung, 20.06.2005, Essen
Message-ID: s2aea486.072@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Sabine Rehorst",
Datum: 13.06.2005, 17:49


AKTUELL

Die "Jahrhundertgeneration" (1900-1912) und ihre Verarbeitung des Zweiten
Weltkriegs

Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Reulecke (Universität Gießen) am
20.6.2005 um 18.15 Uhr im Kulturwissenschaftlichen Institut, Essen.

Der Historiker Jürgen Reulecke geht der Frage nach der historischen
Selbstdeutung jener Altersgruppe nach, aus der zum einen weitgehend das
mittlere Management des NS-Regimes stammte und die andererseits dann den
Aufbau der Bundesrepublik maßgeblich mitgestaltet hat und zugleich
zumeist die Eltern der "68er" stellte.

Ausgehend von der stark in Mode gekommenen Argumentation mit
Generationenkonstellationen und von dem dabei gelegentlich zu hörenden
Pauschalurteil, bestimmte Generationen hätten vor der Geschichte
versagt, stellt Jürgen Reulecke die Frage nach der historischen
Selbstdeutung der sogenannten Jahrhundertgeneration - die Altersgruppe der
zwischen 1900 und 1912 Geborenen. Als exemplarischer Fall wird eine
besonders ausgeprägte "Generationseinheit" herausgegriffen, deren
Mitglieder in der Weimarer Republik in jugendbewegten Gruppen (in der
"Bündischen Jugend") sozialisiert worden waren und sich ab 1947 im
"Freideutschen Kreis" zusammengefunden haben, der bis zum Jahre 2000
bestanden und in seinen letz-ten Jahren eine bemerkenswerte
Selbsthistorisierung betrieben hat.

Prof. Dr. Jürgen Reulecke, geb. 1940, Studium der Geschichte, Germanistik
und Philosophie an den Universitäten Münster, Bonn und Bochum. 1972
Promotion, 1979 Habilitation, 1980-83 Lehrstuhlvertretungen an den
Universitäten Bielefeld und Berlin (TU), Gastdozentur am St.
Anthonys-College in Oxford, 1984-2003 Professor für Neuere und Neueste
Geschichte an der Universität-Gesamthochschule Siegen. Seit 2003
Professor für Zeitgeschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen und
Sprecher des Sonderforschungsbereich "Erinnerungskulturen".

Jürgen Reulecke ist Fellow der KWI-Studiengruppe "Kindheit im 2. Weltkrieg".
Die Arbeit der Studiengruppe konzentriert sich auf Analysen zur Sozial- und
Kulturgeschichte der Kindheit im 2. Weltkrieg und auf die Frage nach dem
politischen Weg der Kriegskindergeneration. Es werden Kriegskindheiten in
ausgewählten europäischen Ländern (unter Einbeziehung von Japan und
Nordamerika) rekonstruiert und die mit ihnen verbundenen
Erinnerungskulturen verglichen. Schließlich sollen lebensgeschichtliche
und politisch-kulturelle Folgen geklärt werden, die mit den historischen
Erfahrungen dieser Generation, die unsere Gesellschaft bis in die Gegenwart
spezifisch prägt, zusammenhängen.

Weitere Fellows der Studiengruppe: Prof. Dr. Hans-Heino Ewers (Frankfurt),
Prof. Dr. Insa Fooken (Siegen), Prof. Dr. Gereon Heuft (Münster), Prof. Dr.
Hartmut Radebold (Kassel), Dr. Jana Mikota (Siegen/Essen) und Prof. Dr.
Jürgen Zinnecker als wissenschaftlicher Leiter der Studiengruppe.


INFO

Die Veranstaltung ist öffentlich. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.kwi-nrw.de oder unter der Telefonnummer
0201/7204-160.

Sabine Rehorst
Kulturwissenschaftliches Institut
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Goethestr. 31, 45128 Essen
Tel. +49 (0)201/7204-160
Fax +49 (0)201/7204-159
sabine.rehorst at kwi-nrw.de
www.kwi-nrw.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 14 09:45:11 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Jun 2005 09:45:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Toolbar des Hauses der Bayerischen Geschichte
Message-ID: s2aea74a.033@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Michael Herdick",
Datum: 24.05.2005, 11:47


AKTUELL

Toolbar des Hauses der Bayerischen Geschichte

Um Ihnen einen komfortablen Zugriff auf unsere Internetseiten und
die Recherche in historisch relevanten Portalen anderer Anbieter
zu ermoeglichen bietet das Haus der Bayerischen Geschichte seit
einiger Zeit eine Toolbar fuer den Internet Explorer an. Diese
Software steht jetzt auch fuer den Firefoxbrowser im
plattformuebergreifendem xpi-Format zur Verfuegung. Sie finden die
Datei auf unserer Homepage unter dem Menuepunkt Downloads/Toolbar.

Die Toolbar ermoeglicht den direkten Zugriff auf zentrale Angebote
unserer Homepage. Ferner werden in der Rubrik "Aktuelles" die
Schlagzeilen des Nachrichtendienstes fuer Historiker angeboten.
Zwei Suchfelder erlauben u. a. die Schlagwortrecherche bei Clio-Online,

H-Soz-u-Kult, Archaeologie-Online, Wikipedia, historicum.net.
Literatursuche nach Stichworten ist u. a. in den Internetdatenbanken
der Virtuellen Deutschen Landesbibliografien, der Deutschen
Historischen
Institute in Rom, Paris und Warschau, des Deutschen Archaeologischen
Instituts und beim Herder-Institut moeglich.
Weitere Informationsangebote finden Sie in der Kategorie Portale, wo
Sie zu wissenschaft-online, dem Informationsdienst Wissenschaft und
manch anderen lohnenden Internetauftritten gefuehrt werden. Die Rubrik

"Quellen" fuehrt Sie wiederum in die Welt der Archive ein und stellt
attraktive Dokumentensammlungen im World Wide Web vor.

Speziell fuer Lehrer, aber auch fuer Eltern und Schueler ist die
Kategorie Didaktik gedacht, in der auf zentrale Portale verlinkt wird.

Zur Installation muss im Firefox-Browser die Option "Software
installieren" aktiviert sein. Vergessen Sie nachher nicht, diese
wieder zu deaktivieren.


INFO

Michael Herdick M.A.
Haus der Bayerischen Geschichte, www.hdbg.de Ref. 3:
Veroeffentlichungen, Neue Medien, Internet Postfach 101751
86007 Augsburg
Tel. 0821/3295-214
Fax 0821/3295-220
michael.herdick_AT_hdbg.bayern.de

Bayerische Landesausstellung 2005
Von Kaisers Gnaden. 500 Jahre Pfalz-Neuburg 3. Juni - 16. Oktober,
Schloss Neuburg/Donau www.pfalzneuburg.hdbg.de

E-Mail Forum "Geschichte Bayerns"

Redaktion:
Redaktion_AT_geschichte-bayerns.de
http://www.geschichte-bayerns.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 14 10:05:18 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Jun 2005 10:05:18 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Der Maerker, 2005, 54. Jg., Heft 1
Message-ID: s2aeabe8.052@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 14.06.2005, 10:15


SERVICE: TOC

Der Märker
Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehem. Grafschaft
Mark und den Märkischen Kreis
54. Jahrgang
Januar-März 2005
Heft 1


S. 5-11
Luda, Manfred
Die Eisenregionen in Preußen bis 1800-
Ein Vergleich (1. Teil)

S. 12-18
Reininghaus, Wilfried
"Der Märker" zwischen 1977 und 2004
Anmerkungen und Beobachtungen zu einer landeskundlichen
Zeitschrift und ihrem Redakteur Rolf Dieter Kohl

S. 19-26
Fricke, Eberhard
Vier in eine Erfurter Dokumentation eingefügte
Grundsatzbeschlüsse der westfälischen Veme zur Stellung
der Juden

S. 27-30
Kohl, Rolf Dieter
Zur Geschichte des ehemaligen Rittergutes Engstfeld im
Kirchspiel Halver

S. 31-42
Blank, Ralf
Luftkrieg in Südwestfalen im Februar und März 1945

S. 43-45
Buchbesprechungen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 14 10:19:08 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Jun 2005 10:19:08 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatpflege in Westfalen, 2005, Heft 3
Message-ID: s2aeaf24.082@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 14.06.2005, 10:30

SERVICE: TOC

Heimatpflege in Westfalen
18. Jahrgang
Heft 3/2005


S. 1-12
Tenbergen, Bernd
Prof. Dr. Hermann Landois
Vom Theologen zum Zoologen
Würdigung eines westfälischen Originals und bedeutenden
Naturkundlers nach 100 Jahren

S. 12-15
Westfälischer Heimatbund intern
Westfalentag in Ahlen

S. 15f.
Auf Schusters Rappen
Wanderprogramme und Wanderkarten

S. 16f.
Heimatvereine von A-Z

S. 18f.
Jugendarbeit

S. 19-27
Tagungs- und Veranstaltungsberichte

S. 28f.
Nachrichten und Notizen

S. 29-32
Neuerscheinungen

S. 32f.
Persönliches

S. 33-38
Buchbesprechungen

S. 38-48
Zeitschriftenschau

S. 49
Termine






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 15 09:14:18 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Jun 2005 09:14:18 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Archivpflege in Westfalen-Lippe, Heft 62, April 2005
Message-ID: s2aff18d.024@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", alexander.schmidt at lwl.org
Datum: 15.06.2005, 09:00


SERVICE: TOC

Archivpflege in Westfalen-Lippe
Heft 62
April 2005
ISSN 0171-4058


S. 2f.
Buisman, Frank Keverling
13. Deutsch-Niederländisches Archivsymposion
Grußwort zur Eröffnung

S. 3-7
Thamer, Hans Ulrich
Die Bedeutung von nichtamtlichem Archivgut als
Ergänzungs- und Parallelüberlieferung für die Forsching

S. 7-12
Diepen, Alice von
Zur Entwicklung von Kriterien für den Erwerb privater
Archive und Sammlungen

S. 12-15
Krol, Jelle
Das ungewöhnliche Erwerbsprofil von Tresoar

S. 16-20
Paul, Hans Holger
Deutsche und Internationale Gewerkschaften im Archiv
der sozialen Demokratie:
zentrale Quelle für die Sozial- und Zeitgeschichte

S. 20-24
Elferink, Ingrid
Von Firmenarchiven zur ING

S. 24-30
Wehber, Thorsten
Historische Archive von Banken und Sparkassen in Deutschland.
Bestandsaufnahme und Perspektiven

S. 31-33
Jeurgens, Charles
Archive und das ethnische Gedächtnis. Die Sammlung des
Kulturerbes der türkischen Immigranten in Dordrecht

S. 34-39
Beleites, Johannes
Überflüssige Parallelüberlieferung oder sinnvolle Ergänzung?
Der Zugang zu Unterlagen über Opposition und Widerstand in
der DDR in der Stasi-Unterlagen-Behörde sowie in Archiven
der DDR-Bürgerrechtsbewegung

S. 40f.
Driel, Maarten van
Zusammenfasung der Tagungsergebnisse

S. 41-44
Illner, Eberhard
Sammlungen und private Archive-
eine Aufgabe für kommunale Archive?

S. 45f.
Das historische Erbe sichern!
Was ist aus kommunaler Sicht Überlieferungsbild?
Positionspapier der Bundeskonferenz der
Kommunalarchive beim Deutschen Städtetag

S. 46-49
Scheiding, Antje
Das Unternehmensarchiv der Bertelsmann AG

S. 50-59
Kurzberichte

S. 60-63
Bücher






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 15 09:37:13 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Jun 2005 09:37:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Schmelzen und Schmieden in der Ur-
und Fruehgeschichte, Hattingen, 24.06.2005
Message-ID: s2aff6ce.088@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gkmailing at beos-web.de)"
Datum: 14.06.2005 20:29
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


AKTUELL

LWL-Vortragsreihe zur Eisen und Hüttengeschichte:
Vortrag: Schmelzen und Schmieden in der Ur- und Frühgeschichte
Freitag, 24. Juni 2005, 20 Uhr

Mit dem Thema Schmelzen und Schmieden in der Ur- und
Frühgeschichte beschäftigt sich am Freitag, 24. Juni, um
20 Uhr ein Vortrag im Westfälischen Industriemuseum
Henrichshütte. Im Rahmen einer Vortragsreihe zur Eisen-
und Hüttengeschichte, die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) auch in diesem Jahr wieder auf der
Henrichshütte Hattingen veranstaltet, berichtet Prof. Dr.
Albrecht Jockenhövel über die rund 2500-jährige Geschichte
der europäischen Eisenverhüttung. Albrecht Jockenhövel,
Professor für Ur- und Frühgeschichte an der Universität
Münster, Herausgeber zahlreicher Fachpublikationen und
anerkannter Altertumsexperte richtet sich in seinem Vortrag
vor allem an interessierte Laien, die über die Geschichte der
Eisenverarbeitung etwas mehr erfahren wollen.

In dem Vortrag werden exemplarische Beispiele vom ältesten
Auftreten europäischer Rennöfen, bis hin zu ihrem Verschwinden
im Mittelalter behandelt. Des Weiteren erläutert Albrecht
Jockenhövel die einzelnen europäischen Rennofenlandschaften
und stellt deren Unterschiede im Verhüttungsprozess heraus.
Dabei findet der "Weg des Eisenerzes" von der Beschaffung,
seinem Transport bis zu seiner Aufarbeitung sowie das Köhlerwesen
besondere Beachtung.
Der zweite Teil des Vortrags widmet sich vor allem der Tradition des
bronzezeitlichen Schmiedens. Hier stehen Technik und Wissen um
den komplizierten Schmiedeprozess im Mittelpunkt und werden auf
Grundlage archäologischer Funde erörtert. Dabei erläutert Albrecht
Jockenhövel neben den typischen Schmiedegeräten und der
Ausrüstung des Schmieds auch die Schmiede-Gebäude und die
soziale Stellung des Schmieds. Abschließend behandelt Jockenhövel
die innovativen Prozesse der Eisenverhüttung am Übergang vom
Mittelalter zur frühen Neuzeit. Die technischen Unterschiede
thematisiert er insbesondere vor dem Hintergrund der neuzeitlichen,
frühen Hochöfen.


INFO

Vor dem Vortrag bietet das Hattinger LWL-Museum eine Erlebnisführung
über das Hochofengelände an. Der Vortrag im Westfälischen
Industriemuseum Henrichshütte beginnt um 20 Uhr und ist kostenlos.
Besucher, die vorher an einer Führung teilnehmen, zahlen 3,50 Euro
(Kinder 2 Euro). Treffpunkt dazu ist um 19 Uhr das Museumsfoyer.
Der Eintritt ist frei.

Ort:
Westfälisches Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 15 09:55:37 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Jun 2005 09:55:37 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BKONF=5D_Inside_-_Schultenh=F6fe_des_M?=
=?iso-8859-1?q?=FCnsterlandes=2E_Detmold=2C_14=2E06-30=2E10=2E2005?=
Message-ID: s2affb28.016@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Gefion Apel",
Datum: 14.06.2005, 09:08


AUSSTELLUNG

"Inside - Schultenhöfe des Münsterlandes."
Fotokunst Martin Rosswogs im Westfälischen Freilichtmuseum
Detmold

Die Jahresausstellung im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold,
"[Inside] - Schultenhöfe des Münsterlandes. Fotografien von
Martin Rosswog" hat ihre Pforten geöffnet: Ab Dienstag, 14. Juni
werden die Serien der Münsterländer Bilder des Fotokünstlers im
Museum des Landschaftsverbandes Westfalene-Lippe (LWL) zu
sehen sein, die Einblicke in modern genutzte historische Bauernhöfe
des Münsterlandes geben.

Martin Rosswog, (geb. 1950), hat sich nach seiner Ausbildung bei
dem Düsseldorfer Professor und Fotografen Bernd Becher eigene
Wege gesucht: Man kann ihn als künstlerischen Dokumentaristen
bezeichnen, wie es jüngst in einer Publikation eines seiner Fotoprojekte
über ländliche Innenräume Europas geschehen ist. Die Schultenhöfe
des Münsterlandes bilden im Gesamtwerk Rosswogs, das Aufnahmen
aus europäischen Ländern wie Irland, Spanien oder Finnland zeigt, das
wichtigste deutsche Beispiel. Ansatzpunkt für das LWL-Freilichtmuseum
für die Zusammenarbeit mit dem Fotokünstler war der Museumshof
Schulte-Bisping, da zum Thema "Schultenhöfe" bereits seit längerer Zeit
in Forschungsprojekt geplant war.

Im Münsterland, im nördlichen Ruhrgebiet und im Sauerland bezeichnet
"Schulte" oder "Schulze" heute einfach einen reichen Bauern. Häufig
findet sich "Schulte" in zusammengesetzten Namen alter, großer
Bauernhöfe. Das Wort stammt ursprünglich aus dem mittelalterlichen
Wirtschaftssystem der Grundherrschaft. "Schulten" waren im Mittelalter
die vom meist adeligen Grundherrn eingesetzten Besitzer großer
Haupthöfe, und noch heute findet sich der Name häufig in Hofnamen der Region.

Die künstlerische Fotodokumentation der Innenräume von zehn verschiedenen
Schultenhöfen, die Rosswog 1999 bis 2002 gemacht hat, war der erste Schritt
des Forschungsprojektes. Es entstanden insgesamt 500 Aufnahmen, von denen
rund 100 für die Ausstellung, die das LWL-Museum in der Scheune Westendorf
im Paderborner Dorf gezeigt, ausgewählt wurden. Während jede Innenaufnahme
aus volkskundlicher Sicht zunächst als Ergänzung der Forschungsgrundlagen
dient, belässt es der Fotograf nicht dabei: Er arbeitet seriell, fügt Bild für Bild
aneinander und legt genau fest, welche zwei, vier oder fünf Aufnahmen als
Serie gezeigt und ausgestellt werden müssen.

Die optischen Verbindungen der Motive untereinander werden durch Möbel,
Türen oder Fenster hergestellt. Diese finden sich wiederkehrend und aus
verschiedenen Perspektiven abgebildet in den Fotografien. Alle Schwarz-
Weiß-Aufnahmen innerhalb der Ausstellung sind so genannte Barytabzüge,
ein Fotopapier, das Berufsfotografen seit 100 Jahren verwenden. Sie wurden
vom Künstler selbst hergestellt. Die Farbabzüge wurden in Handarbeit vom
Fachlabor Wagner in Rösrath angefertigt.

Sowohl die "kulturelle Insel" Münsterland, die der Künstler mit ihren
Charakteristika dokumentiert hat als auch die eigene Handschrift,
die die Räume in den Fotos mit immer unterschiedlichen Aspekten zeigt,
machen eine ganz eigene Faszination der Präsentation im Detmolder
LWL-Museum aus.
"Lassen Sie sich von diesen Fotografien einfangen, nehmen Sie die inside
- Perspektive ein - die Bilder machen süchtig", empfiehlt Projektleiter
Dr. Jan Carstensen.


INFO

Die Ausstellung ist vom 14. Juni bis zum 30. Oktober 2005 zu sehen,
eine Begleitpublikation ist bei Schirmer/Mosel erschienen unter dem Titel:
Martin Rosswog: Schultenhöfe, (ISBN 3-8296-0206-5 ) und ist für 29,80 €
im Buchhandel erhältlich. Broschierte Ausgabe nur im Museum für 19,80 €.
Internet: www.freilichtmuseum-detmold.de.

[Inside] - Schultenhöfe des Münsterlandes.
Fotografien von Martin Rosswog
Westfälisches Freilichtmuseum Detmold- Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus- 32760 Detmold
Tel.: 05231/706-0 wfm-detmold at lwl.org
Öffnungszeiten: di - so 9 -18 Uhr, Einlass bis 17 Uhr.

Pressekontakt:
Gefion Apel, Tel.: 05231 706-140 und Markus Fischer, Tel.: 0251 591-235
presse at lwl.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 16 10:21:09 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 16 Jun 2005 10:21:09 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Sauerland - Zeitschrift des Sauerlaender Heimatbundes,
Juni 2005, Nr. 2
Message-ID: s2b152a5.068@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 16.06.2005, 09:10


SERVICE: TOC

Sauerland - Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes
2005
Juni
Nr. 2
ISSN 0177-8110

Im Portal:
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=93


[In Auswahl]

S. 56-61
Jung, Ursula
Meschede im Wandel der Zeit

S. 62-68
[verschiedene Autoren]
Meschede heute
Meschede - Eine Stadt mit neuem Gesicht

S. 70-71
Leuniger, Ernst / Moll, Helmut
Der Sauerländer Dr. Franz Geuecke -
ein unbekannter Blutzeuge unter Hitlers Terror
[betr. Zentrum, Journalismus]

S. 74-75
Reininghaus, Wilfried
Westfälischer Bergbau zur Römerzeit und im Frühmittelalter
Bericht von dem Werkstattgespräch in Ramsbeck

S. 76-80
Micus, Franz
Der Arzt Dr. Karl Schranz und der "Siedlinghauser Kreis"

S. 81-82
Saure, Werner
Schultenhof zu Kirchlinde im Besitz der Klöster Deutz und Oelinghausen

S. 82-83
Eickhoff, Eberhard / Reuter, Jürgen
Frühjahrstagung der Fachstelle Baupflege des Westfälischen Heimatbundes in Arnsberg

S. 91-92
Plaßmann, Otmar
Wiederentdeckung nach 200 Jahren
Monstranz des Klosters Grafschaft aus dem Jahr 1599 wird im Museum des Klosters Grafschaft ausgestellt

S. 93-97
Bertzen, Günter
Das Klostergartenmuseum in Oelinghausen
800 Jahre Gartentradition und Weg in die Zukunft







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 16 09:23:58 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 16 Jun 2005 09:23:58 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Tagung Grimmelshausen-Gesellschaft /
Portraet Grimmelshausens
Message-ID: s2b14541.091@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster",
Datum: 16.06.2005, 09:11


TAGUNG

Simplicissimus in Westfalen
Tagung der Grimmelshausen-Gesellschaft Ende Juni in Münster

Als geradezu sensationell erweist sich ein vor kurzem entdecktes
Porträt des Barockdichters Grimmelshausen aus dem Jahr 1641. Es wird
im Rahmen der von der Grimmelshausen-Gesellschaft veranstalteten
Tagung "Simplicissimus in Westfalen" am 23. Juni 2005 in Münster
erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Die überraschende Entdeckung des Bildes ist um so bedeutender, als
bislang kein gesichertes Porträt des bedeutendsten deutschen
Barockerzählers bekannt geworden ist, der mit seinem 1668
erschienenen Bestseller "Simplicissimus Teutsch" einen zum Kanon der
Weltliteratur gehörenden Roman geschrieben hat. Das Ölgemälde
wurde von Hans Galen, dem langjährigen Direktor des Stadtmuseums
Münster, auf einer Gemäldeauktion in London entdeckt.

Vom 23. bis 25. Juni 2005 wird im Ausstellungspavillon der
Universitäts- und Landesbibliothek Münster die von der
Grimmelshausen-Gesellschaft veranstaltete Tagung "Simplicissimus in
Westfalen" stattfinden. Der große Satiriker Hans Jacob Christoph von
Grimmelshausen (1621 oder 1622 bis 1676), dessen Leben zu einem
Großteil von Ereignissen des Dreißigjährigen Krieges geprägt
wurde, war als Kriegsteilnehmer von Ende 1636 bis zum Frühjahr 1638
in Westfalen und im Münsterland. Mit seinem in Soest stationierten
Regiment unternahm er Streifzüge durch westfälische Regionen.
Autobiographisches verarbeitete er in seinem literarischen Hauptwerk,
dem Roman "Simplicissimus Teutsch", der im Jahr 1668 erschienen ist.

Grimmelshausen kannte Westfalen und das Münsterland recht gut.
Simplicissimus erwähnt verschiedene Gegenden, Ortschaften, Flüsse
sowie Fern- und Poststraßen und berichtet vor allem von Aufenthalten
in Soest, im Kloster Paradiese und in der umgebenden Region. Ihm sind
westfalische Bräuche und Sagen geläufig, er verwendet westfalische
Redewendungen und Bezeichnungen, gibt niederdeutsche Sprache wieder,
weiß um kulinarische Spezialitäten wie Schinken, Würste,
Salzbutter, Bier, Stuten und Pumpernickel und sogar um dessen
Zubereitung. Simplicissimus agiert - wie er in seinen "Stücklein"
anschaulich erzählt - auf Beutezügen als berüchtigter "Jäger
von Soest". Auch der 1648 in Münster und Osnabrück geschlossene
Westfalische Friede findet in Grimmelshausens Romanen Erwähnung.

Die Vorträge der Tagung widmen sich insbesondere den in Westfalen
angesiedelten Textpassagen und stellen sowohl Grimmelshausen als auch
die erzählte Welt seiner literarischen Figuren in den Kontext der
regionalen Historie und Kulturgeschichte. In einem
interdisziplinären Rahmen tragen 20 Literatur- und
Sprachwissenschaftler, Regional-, Kultur-, Militär- und
Kunsthistoriker sowie Archivare und Bibliothekare zu neuen Einsichten
in das Leben und Werk des bedeutendsten deutschen Barockerzählers
bei. Ein zur Tagung erscheinendes illustriertes Begleitheft zeigt zum
Teil bisher unveröffentlichtes ikonographisches Material, das in
unmittelbarer Beziehung zum Tagungsthema steht, darunter auch erstmals
das neu entdeckte Porträt des Dichters.

Vor der Tagungseröffnung findet am 22. Juni um 20.00 Uhr eine
öffentliche Lesung aus dem Roman mit musikalischen Beiträgen aus
dem Barock - gespielt auf historischen Instrumenten - in der
Studiobühne der Universität Münster statt. Darüber hinaus
sollen zwei Abendvorträge die Öffentlichkeit mit dem Schaffen
Grimmelshausens vertraut machen. Am 23. Juni spricht Hans Galen um
19.30 in der Hauptstelle der Volksbank Münster (Neubrückenstr. 66)
über "Das ,Conterfey Simplicissimi' - Die Entdeckung des Porträts
von Grimmelshausen aus dem Jahr 1641". Klaus Haberkamm wird am 24.
Juni im Schloss zu Münster einen Vortrag halten über
"Ästhetische Varianten der ,Chaldäischen Reihe' - Grimmelshausens
Simplicissimus Teutsch und der Skulpturenschmuck an Erbdrostenhof und
Schloss in Münster (mit Bildern)".

Am 26. Juni findet eine Exkursion in die Grimmelshausen-Stadt Soest
und in das vor den Toren der Stadt gelegene Kloster Paradiese statt.
Organisator und Leiter der Tagung ist Privat-Dozent Dr. Peter
Heßelmann vom Germanistisches Institut der Universität Münster.


INFO

Link: Grimmelshausen-Gesellschaft
http://www.grimmelshausen.org/gesellschaft.html






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 16 11:37:15 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 16 Jun 2005 11:37:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, G. Flemnitz: Zwangsarbeit in Ahlen 1939-1945,
Ahlen, 28.06.2005
Message-ID: s2b16473.089@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Kehr, Manfred",
Datum: 16.06.2005, 11:14


AKTUELL

Zwangsarbeit in Ahlen 1939 - 1945

Die Verschleppung und Ausbeutung von Männern, Frauen und Kindern zur Zwangsarbeit ist,
neben der systematischen Vernichtung der Juden und anderer Bevölkerungsgruppen,
eines der großen Verbrechen des Nationalsozialismus. Dieser Tatsache und den damit
verbundenen menschlichen Schicksalen wurde lange Zeit kaum Aufmerksamkeit geschenkt.
Erst seit den 1980er Jahren ist die Zwangsarbeit in der Forschung und im Bewußtsein von
Politik und Bevölkerung verstärkt thematisiert worden, insbesondere durch die Diskussion
um die Entschädigungszahlungen.

Referentin Gaby Flemnitz ist in Ahlen keine Unbekannte. Durch ihre Dissertation zur
Zwangsarbeit im Kreis Warendorf und ihre Betreuung des Begegnungsprojektes mit
ehemaligen ukrainischen Zwangsarbeitern im Mai 2002 hat sie sich in Ahlen einen Namen
gemacht. Gaby Flemnitz wird im Rahmen des VHS-Vortrags am 28. Juni außerdem den
20minütigen Videofilm "... nach Deutschland" zeigen, der über die Erlebnisse weißrussischer
Zwangsarbeiter in Münster, aber auch über ihr Leben heute in der Heimat berichtet.


INFO

Veranstaltungsort ist die Volkshochschule im Alten Rathaus am Markt, Beginn ist 19:30 Uhr.


Vorankündigung: Frauen-Stadtspaziergang "Dichterinnen und Arbeiterinnen,
Nonnen und Hebammen", mit Christa Paschert-Engelke, am 1. Juli (nicht 17. Juni!),
Treffpunkt 14 Uhr an der Bartholomäuskirche.

Nächste Vortragsveranstaltung im Historischen Jahr: Seminar über die Geschichte der
Westfälischen HANSE, mit Dr. Bernward Fahlbusch am 15. September, 19 Uhr, im Alten Rathaus.











From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 16 11:39:49 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 16 Jun 2005 11:39:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, M. Kroker: Wo ist Mimigernaford?, Muenster,
21.06.2005
Message-ID: s2b16518.006@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manuela Werner",
Datum: 15.06.2005, 16:59


AKTUELL

Wo ist Mimigernaford? - Siedlungsgeschichte des Domplatzes
Vortrag im Stadtmuseum Münster

Am Dienstag, 21. Juni, um 20 Uhr, referiert im Stadtmuseum Münster Dr. Martin Kroker über die "Siedlungsgeschichte des Domplatzes bis zum 12. Jahrhundert". Der wissenschaftlicher Referent am Museum in der Kaiserpfalz, Paderborn, war von 2000 bis 2004 am so genannten Domburg-Projekt beteiligt, dessen neue Erkenntnisse zu den Anfängen der Stadt Münster wissenschaftliche Grundlage für die Ausstellung "805: Liudger wird Bischof - Spuren eines Heiligen zwischen York, Rom und Münster" sind.

Der seit 1979 an zahlreichen Ausgrabungen in Westfalen beteiligte Archäologe legt überzeugend dar, dass die bislang angenommene sächsische Siedlung des 7./8. Jahrhunderts auf dem Domhügel wohl nicht existiert hat. Es hat sich herausgestellt, dass etwa die Keramik in den auf dem Domhügel ergrabenen Grubenhäusern fast ausschließlich in die Zeit um 900 und später gehört. Und auch die Befestigung der Domburg dürfte - neueren Untersuchungen zufolge - erst um 900 errichtet worden sein. Das von Liudger um 793 gegründete Kloster auf dem Domhügel wird aber der entscheidende Anstoß zur Entwicklung einer Siedlung auf dem Domplatz gewesen sein.

Dr. Martin Kroker, der in seinem Vortrag die Ergebnisse seiner 2004 abgeschlossenen Dissertation vorstellt, verfolgt darüber hinaus die weitere Entwicklung der Siedlung auf dem Domplatz nach der Christianisierung. Denn vor dem Hintergrund der neuen Erkenntnisse zur Frühgeschichte können auch viele interessante und neue Aussagen zur Geschichte Münsters bis in das 12. Jahrhundert - bis zur Entstehung der mittelalterlichen Stadt Münster - gemacht werden.


INFO

Der Vortrag gehört zum Begleitprogramm zur Ausstellung "805: Liudger wird Bischof - Spuren eines Heiligen zwischen York, Rom und Münster". Der Eintritt ist frei. Weitere Vorträge finden in loser Folge bis zum 6. September jeweils dienstags um 20 Uhr im Stadtmuseum statt. Die einzelnen Termine finden sich im Faltblatt zur Ausstellung "805: Liudger wird Bischof", im Halbjahresprogramm des Stadtmuseums und im Internet unter www.liudger-wird-bischof.de. Weitere Informationen unter Tel. 4 92-45 03.

Manuela Werner M. A.
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Telefon: +49(0)251/492-4514
Telefax: +49(0)251/492-7726
wernerm at stadt-muenster.de
http://www.stadt-muenster.de/museum


UNSERE SONDERAUSSTELLUNG
12. März bis 11. September 2005

805: Liudger wird Bischof - Spuren eines Heiligen
zwischen York, Rom und Münster

http://www.liudger-wird-bischof.de
-------------------------------------------------






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 17 09:10:27 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 17 Jun 2005 09:10:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Dalheimer Sommer: "Starke Frauen"
Message-ID: s2b29398.042@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.06.2005, 12:05


AKTUELL

Starke Frauen - Dalheimer Sommer präsentiert Musik und Theater aus fünf Jahrhunderten

Frauen stehen 2005 im Mittelpunkt des Kulturfestivals Dalheimer Sommer im Klostermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Lichtenau (Kreis Paderborn). Vom 31. Juli bis 3. September sind zu hören und zu sehen: die international gefeierte, 17-jährige Geigerin Suyoen Kim, Hildegard von Bingen, Chiara Margarita Cozzolani, Carl Orffs Kluge, Goethes Mignon - und eine Schneekönigin. "Women only?" fragt die Dalheimer Vigilie, die traditionelle Nachtwache mit Kabarett, Comedy und Improvisation. Man(n) wird sehen.

Kurt Masur, Gidon Kremer, Seiji Ozawa - unter allen dreien hat die junge, inzwischen auch auf der internationalen Bühne gefeierte Geigerin Suyoen Kim bereits gespielt. Diese außergewöhnliche Musikerin kommt jetzt nach Ostwestfalen-Lippe in das ehemalige Augustiner Chorherrenstift Dalheim. Mit ihrem Konzert verlässt das Musikfestival für einen Ausflug ins 19. Jahrhundert sein angestammtes Terrain der Alten Musik und bietet dem Dalheimer Publikum die Gelegenheit, ein Violinkonzert mit Werken von Beethoven, Brahms, Bartók und Sarasate zu erleben. "Ich bin mir sicher, dass diese ausgezeichnete junge Musikerin bald ganz oben mitspielen wird", freut sich Susanne Schulte, Geschäftsführerin der Gesellschaft zur Förderung der westfälischen Kulturarbeit (GWK), deren Preisträgerin Suyoen Kim bereits 1999 war. In Dalheim wird sie von Alina Kabanova am Klavier begleitet. Auch sie Preisträgerin der GWK, die dieses Konzert in Dalheim ermöglicht hat.

Dass Frauen schon immer hochklassige Musikerinnen waren, beweisen die diesjährigen Dalheimer Tage Alter Musik. Drei herausragende, auf historische Aufführungspraxis spezialisierte Ensembles huldigen diesen Frauen auf ganz unterschiedliche Art und Weise: Maria Jonas und Ars Coralis Coeln sind seit ihrem Auftritt bei der Kölner "Romanischen Nacht 2004" die Spezialistinnen für die Musik Hildegard von Bingens. Die Wucht, mit der die Komponistin vor mehr als 800 Jahren ihre "Symphonia" in eine musik-theatralische Form gefasst hat, scheint wie geschaffen für das Dalheimer Kirchenschiff.

"Rosa Mistica", ein Programm mit Musik aus Frauenklöstern des 17. Jahrhunderts lässt polyphone Kompositionen italienischer Nonnen erklingen. Neben vielen anderen komponierenden Ordensfrauen, sticht vor allem die Mailänder Benediktinerin Chiara Margarita Cozzolani mit der von ihr 1650 komponierten Marienvesper hervor. Die Musikwissenschaft stellt dieses Werk inzwischen auf eine Stufe mit der berühmten Marienvesper Claudio Monteverdis. Das Verdienst der Wiederentdeckung und Wiederaufführung dieser einzigartigen Musik Cozzolanis kommt der Cappella Artemisia aus Bologna zu. Dieses auf zahlreichen internationalen Festivals gefeierte Frauenensemble - Sängerinnen und Instrumentalistinnen - bringt in Dalheim auch Werke von Caterina Assandra, Rosa Giacinta und Isabella Leonarda in der Klosterkirche zur Aufführung.

Das Ensemble inCanto weimar setzt in diesem Jahr die Tradition fort, zum Fest Mariä Himmelfahrt Klänge zu Ehren der Mutter Gottes ertönen zu lassen. Die jungen Sänger und Sängerinnen, die sich mit ihren exquisiten Konzerten in wenigen Jahren einen hervorragenden Ruf erarbeitet haben, führen eine erst vor kurzem in sächsischen Archiven wiederentdeckte "Missa beata progenies" Jacob Obrechts auf. Neben Obrecht erklingen Marienkompositionen von Josquin Depréz, dem zweiten auptmeister dieses Genres in der Zeit um 1500.

Freunde der Instrumentalmusik kommen bei Gamben- und Lautenkonzerten auf ihre Kosten. Hinter "Mrs. Winter's Jump" verbergen sich virtuose Tänze und Fantasien aus alten Lautenbüchern, die das Duo Martina Degen (Gambe) und Lutz Kirchhoff (Laute) mit einer eindrucksvollen Lebendigkeit wiederentstehen lässt. Voller Virtuosität, Heiterkeit und barocker Lebensfreude.

Dass die Viola da Gamba eine "Seele" hat, das wissen Musikfreunde spätestens seit der Wiederentdeckung des geheimnisvollen Monsieur de Sainte Colombe durch den Film "Die siebte Saite", für den Jordi Savall die Musik einspielte. Seitdem ist der warme, melodische und manchmal elegische Ton der Gambe ein fester Bestandteil des Repertoires Alter Musik. Das Marais Consort gilt als führendes Ensemble auf diesem Gebiet. In Dalheim spielen die Musiker u.a. Kompositionen von Elisabeth J. de la Guerre und Claudia Francesca Rusca.

Natürlich wird in diesem Jahr auch wieder Theater in Dalheim gespielt. Auf die Bühne des Neuen Schafstalls tritt in dieser Saison "Die Kluge". Wolfgang Kühnhold, langjähriger Intendant des Dalheimer Sommers, inszeniert selbst und bringt das Kunststück fertig, aus der turbulenten, komischen Oper Carl Orffs ein rasantes Schauspiel zu machen. Begleitet von zwei Klavieren und einem Schlagwerk tritt die kluge Bauerntochter dem König entgegen. Diese Variante lässt es zu, "das Werk in Orffs ursprünglicher Intention mit seiner deftigen Gesellschaftskritik, seinem überbordenden Witz und seiner ausgelassenen Spielfreude kennenzulernen", so Kühnhold. Zehnmal wird das Stück zu sehen sein. Premiere ist am 31.Juli um 19 Uhr.

Crossover-Klassik mit dem Paderborner Saxofonensemble Quintessence, die Junge Kammeroper Köln mit der Kinderoper "Die Schneekönigin" und die "nicht ganz so fromme Nachtwache", die Dalheimer Vigilie, runden das Programm des diesjährigen Dalheimer Sommers ab.


INFO

Der Kartenvorverkauf beginnt am 20.Juni 2005.

Kloster Dalheim
Westfälisches Museum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau-Dalheim
Tel. 05292-93190
Fax 05292-931919
Mail: kloster-dalheim at lwl.org


Kartenvorverkauf und Infos:
Telefonisch unter 05292-931924
Online: www.dalheimer-sommer.de
oder
TicketCenter Paderborn
Marienplatz 2A
33098 Paderborn
Tel. 05251-299750

Preise:
Konzerte Euro 25/20/15
Kinderoper Euro 10/5
Vigilie Euro 15

Sonderpreise:
Premiere und Abschlusskonzert Euro 30/25/20

Ermäßigungen:
Auf alle Konzerte jeweils Euro 3,--

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
http://www.dalheimer-sommer.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 17 09:12:30 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 17 Jun 2005 09:12:30 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Das Europa des Giuseppe Mazzini, Bochum,
24.06.-25.06.2005
Message-ID: s2b29418.053@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Josef König",
Datum: 16.06.2005, 13:24


TAGUNG

Freiheitskämpfer und Vordenker
Das Europa des Giuseppe Mazzini
RUB-Tagung mit dem italienischen Konsulat

Auch wenn Europas derzeitige Verfassung allgemein als kritisch gesehen
wird, der Weg zur europäischen Vereinigung war dornig und von Kriegen
begleitet. Einer der Wegbereiter und Vorkämpfer für ein einiges Europa war
Giuseppe Mazzini, italienischer Freiheitskämpfer und überzeugter Demokrat.
Er forderte bereits 1834 ein demokratisches Europa der Völker anstelle
eines der Fürsten und Könige. Mit Giuseppe Mazzini, dem Risorgimento und
der politischen Migration Italiens befasst sich eine RUB-Tagung, auf der
deutsche und italienische Fachvertreter aus Politik, Universität und Schule
den Einfluss dieses Vordenkers diskutieren (24. bis 25. Juni, Haus der
Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstraße 17-19). Die Medien sind herzlich
willkommen.


Programm im Internet

Das Programm der Tagung steht im Internet unter
http://www.mvdem.de/


Persönlichkeiten des Risorgimentos

Das Leben und Werk Giuseppe Mazzinis steht in Wechselwirkung mit dem
epochalen Übergang von der Restauration zu den Nationalbewegungen Europas.
Mazzini war der geistige Führer des italienischen "Risorgimento", der
Erhebung des Volkes gegen die im 18. Jahrhundert den italienischen Stiefel
beherrschenden Mächte. Die Fachtagung setzt sich mit den Ideen,
Persönlichkeiten des Risorgimentos und der politischen Emigration Italiens
sowie der Rezeption Mazzinis in Deutschland und Europa auseinander.


Italienischer Konsul Trinchese spricht zur Eröffnung

Zum Auftakt der Veranstaltung am Freitag, 24. Juni, 10.30 Uhr, sprechen
unter anderem Prof. Dr.-Ing. Gerhard Wagner, Rektor der Ruhr-Universität,
Prof. Dr. Klaus Tenfelde, Direktor der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets,
sowie der Konsul der Republik Italien, Dr. Antonio Trinchese, und Prof. Dr.
Gerald Bernhard als geschäftsführender Direktor des Romanischen Seminars.


INFO

Prof. Dr. Mario de Matteis, Romanisches Seminar der Ruhr-Universität, Tel.
0234/ 32-22586, E-Mail: mario.dematteis at rub.de
Italienisches Konsulat in Dortmund, Tel. 0231/ 57796-11, E-Mail:
antonio.trinchese at t-online.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 17 09:15:15 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 17 Jun 2005 09:15:15 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Projekt "Wald und Mensch", Hagen, ab 16.06.2005
Message-ID: s2b294ba.064@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 16.06.2005, 15:00


AUSSTELLUNG

LWL schließt mit neuer Dauerausstellung und Themenroute das Projekt "Wald und Mensch" im Freilichtmuseum Hagen ab

"Wald und Mensch" heißt die neue Dauerausstellung die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Westfälischem Freilichtmuseum Hagen am Donnerstag, 16. Juni 2005, eröffnet. Damit schließt das LWL-Museum ein mehrjähriges Projekt ab, das nicht nur eine neue Dauerausstellung ins Museum bringt, sondern auch eine Themenroute sowie ein Begleitbuch. Das von der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege geförderte Projekt hat sich mit dem Verhältnis von Wald und Mensch beschäftigt und es am Beispiel des Freilichtmuseums Hagen aufgezeigt.

Der letzte Abschnitt der neuen Dauerausstellung im Haus Haspe setzt in der Gegenwart an. Dabei kommen zwölf unterschiedliche Personen wie Spaziergänger, Naturschützer, Waldbauern zu Wort: Sie erzählen ganz persönlich, was ihnen der Wald bedeutet. Dazu werden ihre Fotos und Gegenstände präsentiert, die sie dem Museum als Leihgabe zur Verfügung gestellt haben. "Die Zitate zeigen, dass die persönlichen Ansichten recht unterschiedlich geprägt sind, je nach persönlichen Erfahrungen und beruflicher Stellung, nach wirtschaftlichen Interessen und moralischen Überzeugungen", so der Historiker Stefan Nies, der im Auftrag des Lwl-Freilichtmuseums das Ausstellungsprojekt bearbeitet hat.

Außerdem beleuchtet die Ausstellung über 200 Jahre westfälische Waldgeschichte und blickt von der modernen Forstwirtschaft auf die Bauernwälder des 18. Jahrhunderts zurück. Das wertvollste Exponat ist eine Buch von 1766 von Johann Andreas Cramer: "Anleitung zum Forst-Wesen nebst einer ausführlichen Beschreibung von Verkohlung des Holzes und Nutzung der Torfbrüche etc.". Kleine Exkurse in der Ausstellung leiten über zum Wald im Film, in der Musik und im Märchen.

Als verbindendes Element des dezentral angelegten Projektes "Wald und Mensch" führt eine Themenroute durch das LWL-Freilichtmuseum, die durch einen neuen Themenplan erschlossen wird. Die Themenroute lädt dazu ein, einige der Werkstätten, Anlagen und Ausstellungen des Museums aus dem "Wald und Mensch"-Blickwinkel zu betrachten: Wie hängen zum Beispiel die unterschiedlichen Werkstätten mit den Wäldern sowie ihrer Nutzung in der Geschichte zusammen? Welche Wechselwirkungen bestanden und bestehen zwischen den Menschen und dem Wald? Eine der Stationen führt beispielsweise zu Bäumen, vor denen Fotos von Gegenständen und Gebäuden im Museum präsentiert werden, die aus dem Holz der jeweiligen Baumarten hergestellt werden. Einbezogen ist auch ein Weidentunnel, der im letzten Winter von Schülern der Gesamtschule Haspe gepflanzt wurde.

Drei weitere Teile der Ausstellung wurden bereits seit 2003 und 2004 fertig gestellt:
Zum einen informiert in der Holzscheune die Ausstellung "Vom Holzhauer zum Forstwirt" über die Geschichte der Waldarbeit vom bäuerlichen Nebenerwerb bis hin zum hoch technisierten Fachberuf. Als nächstes sind die "Siegerländer Hauberge" Thema einer Ausstellung in der Lohmühle: Wie bewerkstelligten es die Siegerländer, jahrhundertelang die Gewerbebetriebe mit Holzkohle, Gerbrinde (Lohe) und Brennholz zu versorgen und gleichzeitig Flächen für die Landwirtschaft zu erhalten? Im dritten Teil geht es auf dem Meilerplatz um das Thema "Kein Eisen ohne Wald". Dort wird beschrieben, wie früher die Köhler mit viel Geschick dafür sorgten, dass Eisenhütten und andere Betriebe stets genügend Brennstoff in Form von Holzkohle vorrätig hatten.

Das 96-seitige Buch "Wald und Mensch" als Begleitpublikation (für 5 Euro im Museumsshop erhältlich) vertieft die in den Ausstellungen angesprochenen Themen und präsentiert anschaulich die Ergebnisse der (forst?)historischen Forschung. Hauptautoren sind Dr. Bernward Selter, Historiker am Wald-Zentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der in einem Überblick zur Wald- und Forstgeschichte Westfalens die wesentlichen Entwicklungslinien und Zäsuren skizziert. Stefan Nies ergänzt diesen Überblick in Beiträgen zur Geschichte der Waldarbeit, der Köhlerei, der Jagd sowie der Haubergswirtschaft im Siegerland. Prof. Dr. Wilfried Stichmann, emeritierter Professor für Biologie und Didaktik der Biologie an der Universität Dortmund und Vorstandsmitglied der Nordrhein-Westfalen-Stiftung, wirbt engagiert dafür zu vermitteln, wie wichtig die Nutzung der Wälder für ihren eigenen Erhalt ist. Der Historiker Matthias Dudde beschäftigt sich mit dem Verhältnis der Deutschen zum Wald. Zudem kommen Vertreter der Projektpartner zu Wort, ohne die das Projekt Wald und Mensch nicht hätte realisiert werden können: Bund für Umwelt- und Naturschutz e. V., Kreisgruppe Hagen, Kreisimkerverein Hagen, Kreisjägerschaft Hagen, Naturschutzbund, Stadtverband Hagen e. V., Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V., Stadt Hagen, Forstamt und Waldpädagogisches-Zentrum Hagen e. V. .

Am kommenden Wochenende (17., 18.und 19. Juni) baut der Köhler Günter Birkelbach aus Schmallenberg einen Meiler im Hagener Freilichtmuseum auf.


INFO

Stefan Nies, Bernward Selter, Wilfried Stichmann:
Wald und Mensch
Hagen 2005, (= Forschungsbeiträge zu Handwerk und Technik, Bd. 15, zugl. Sonderausgabe 1/2005 der TKD Zeitschrift für Handwerk und Technik),
ISBN 3-926190-19-1, 96 Seiten, Verkaufspreis: 5 Euro








From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 17 09:40:18 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 17 Jun 2005 09:40:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Sendung mit der Maus: Varusschlacht, ARD, 26.06.2005
Message-ID: s2b29aa7.054@lwlapp.itz.lwl.org

Von: ""Lernzeit",
Datum: 16.06.2005, 18:50


AKTUELL

Sendung mit der Maus Special: Varusschlacht
ARD, Sonntag, 26. Juni 2005: 11.30 - 12 Uhr,

In einer aufwändigen Produktion verrät die Maus, wie eine der bekanntesten Episoden
der alten deutschen Geschichte vermutlich abgelaufen ist. Wie kam es zur sagenumwobenen
"Varusschlacht" und wo fand sie statt? Armin stößt auf viele Geheimnisse, die das Leben
seines Namensvetters umgeben.


Mini-Monumental-Zeitreise zu den alten Germanen
Das MausTeam um Armin Maiwald startet am "Hermanns-Denkmal" eine Zeitreise zu Arminius:
Der alte Germane mit römischem Namen wird oft auch fälschlicherweise "Hermann" genannt.
Armin entdeckt, dass dessen Leben voller Rätsel steckt. Wie war Arminius germanischer
Geburtsname? Wie landete er als Kind in Rom? Und warum wechselte er als römischer
Soldat auf die Seite der Germanen? Die Maus erzählt spannende Geschichte mit einer
(mutmaßlichen) Geiselnahme, unseren (angeblich) "barbarischen" Vorfahren und einem
12 Kilometer langen römischen Heereszug - nachgebaut aus 16.000 Spielzeugfiguren.

Germane oder Römer? Geschichts-Krimi in der Maus
Armin heftet sich auf die Fersen seines Namensvetters: Arminius Lebensgeschichte
begann mitten in Deutschland, doch in Rom ging er zur Schule und wurde
Offizier in der römischen Armee. Arminius zieht schließlich auf Befehl des
Kaisers Augustus mit dem Feldherren Varus nach Germanien, um die
aufständischen Germanen zu besiegen. Aber in der alten Heimat wendet
sich Arminius plötzlich gegen "seine" Römer. Als Anführer der germanischen
Stämme sorgt er in einer mehrtägigen Schlacht für ihre Niederlage. In einem
aufwendigen Geschichts-Krimi zeigt die Maus, wie und wo die geheimnisvolle
"Varusschlacht" vermutlich stattfand.

Mini-Monumental-Film
Für die Maus-Kamera läuft die fünftägige Schlacht noch einmal ab. Einen
zwölf Kilometer langen Zug von 16 000 Menschen mit echten Schauspielern
zu organisieren, wäre selbst für einen Kinofilm schwer gewesen. So lässt
Armin einfach 16 000 originalgetreu nachgebaute Spielfiguren in die Schlacht
ziehen.


INFO

WDR-Redaktion: Joachim Lachmuth
http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=518578







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 17 09:47:32 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 17 Jun 2005 09:47:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrung: Die Burg Struenkede im Mittelalter, Herne,
26.06.2005
Message-ID: s2b29c3a.070@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Gabriele Wand-Seyer",
Datum: 17.06.2005, 09:03


AKTUELL

Führung im Emschertal-Museum Herne
Dr. Gabriele Wand-Seyer
castrum strunkethe. Die Burg Strünkede im Mittelalter

Ein untergegangener Ort in einer fernen Zeit steht im Mittelpunkt dieser
Führung: die ehemalige Burg Strünkede, jene mächtige Vorgängerin des
heutigen Wasserschlosses, die im Mittelalter zu den größten Festungen der
Grafschaft Kleve zählte.

Die Führung - bei gutem Wetter mit kleiner Exkursion in den Schlosspark -
befasst sich mit den historischen Ereignissen in und um Strünkede während
des Mittelalters, mit dem Erscheinungsbild der Burg, den ehemals
vorhandenen Gebäuden und deren architektonischer Ausstattung, den
Verteidigungsanlagen, der Kapelle und der Mühle.

Der Blick auf die Exponate der Schausammlung wird wie immer ergänzt um eine
Anzahl ansonsten in den Depots schlummernder archäologischer Funde und
schriftlicher Dokumente. Er rundet nicht nur das Bild der Burg Strünkede im
Mittelalter ab, sondern stellt mit Jobst und Reinhard von Strünkede mit
Margaretha von Asbeck und Sybilla von der Reck zu Horst auch wichtige
Protagonisten der Zeit vor.


INFO

Führung Sonntag, 26. Juni 2005, 11 Uhr
Emschertal-Museum Herne
Schloss Strünkede
Karl-Brandt-Weg 5
44629 Herne






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 17 10:03:44 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 17 Jun 2005 10:03:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kultur pur im Staatsarchivs Detmold, Detmold,
23.06.2005
Message-ID: s2b2a010.022@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Bettina Joergens",
Datum: 17.06.2005, 09:46


AKTUELL

Kultur pur im Staatsarchivs Detmold -
Rauschendes Fest mit buntem Programm

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus! Am kommenden Donnerstag, dem 23. Juni 2005,
findet ab 19 Uhr im Staats- und Personenstandsarchivs Detmold eine beschwingte Kulturnacht
statt. Wir nehmen unser 50-jähriges Jubiläum zum Anlass, uns selbst zu ironisieren und der
schillernden Faszination *Archiv' im Zeitalter digitaler Medien nachzu-gehen. Es soll ein
rauschendes Fest in unserem Hause werden, zu dem wir ganz herzlich einladen.

Der Abend bietet ein buntes Programm, verschiedene Künstler sorgen für anregende und
fesselnde Unterhaltung: Der Kabarettist Fabian Lau wird aus seiner Außensicht Archivare
und Archive hintersinnig und humorvoll beleuchten und damit dem Publikum neue Einblicke
in eine verborgene Welt eröffnen. Das Vokalquintett Fullhouse intoniert Jazz- und Pop-
Songs aus den verflossenen Jahrzehnten

Die Besucher werden von Studierenden der Musikhochschule Detmold durch die sonderbare
Welt der Archivare und Archive aus der Sicht von Literaten verschiedener Epochen und Genres
geführt. Kurzweilige Lesungen werden an unterschiedlichen Orten im Archiv angeboten. Gegen
Mitternacht findet das Fest einen seiner Höhepunkte in einer literarischen Führung durch die
Magazine, dem Schattenreich des Silberfi(s)ches, frei nach Dormont unter dem Motto: "Tod im
Staatsarchiv".

Unterm Sternenhimmel im schönen Innenhof und im Lesesaal wird für leibliches Wohl unserer
Besucher gesorgt.

Parallel dazu informiert die Ausstellung "Vom Lippischen Landesarchiv zum Landesarchiv
Nordrhein-Westfalen", die noch bis zum 9. September zu sehen sein wird, über die schon
viele Jahrhunderte alte (Vor)Geschichte unseres Hauses.


INFO

Karten zur Kulturnacht sind im Vorverkauf und an der Abendkasse im Staats- und
Personenstandsarchiv Detmold erhältlich (8 Euro Vorverkauf; 10 Euro Abendkasse).

Veranstaltungsort:
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
stadt at lav.nrw.de
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
Fax: 05231/766-114







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 17 10:05:39 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 17 Jun 2005 10:05:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] M. Wiegold-Bovermann: Kommunalpolitik in
Gelsenkirchen nach 1945, Gelsenkirchen, 29.06.2005
Message-ID: s2b2a092.025@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)",
Datum: 17.06.2005, 09:59
Übernahme aus der Liste Geschichtskultur Ruhr
URL: www.geschichtskultur-ruhr.de


AKTUELL

Mittwoch, 29. Juni 2005, 19.30 Uhr

Kommunalpolitik in Gelsenkirchen nach 1945
Vortrag von Margit Wiegold-Bovermann, Hattingen, mit anschließender
Diskussion

Gelsenkirchen war wie alle Ruhgebietskommunen 1945 in weiten Teilen
zerstört. Mit großer gemeinsamer Anstrengung der Menschen vor Ort gelang es
in den folgenden Jahren, Schäden allmählich zu beseitigen und die Städte
wieder bewohnbar und lebenswert zu machen. Wie gestaltete sich das
politische Leben in den Ruinen und der allmählich wieder aufgebauten Stadt?
Wer waren die Menschen, die in den Jahren nach dem Krieg die politische
Verantwortung übernahmen? Welche Ziele verfolgten sie und welche
Bedingungen fanden sie vor, um ihre Vorstellungen zu verwirklichen? Diesen
und ähnlichen Fragen zur Geschichte Gelsenkirchens nach dem Zweiten
Weltkrieg soll in dem Vortrag nachgegangen werden.


INFO

Veranstaltungsort:
Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"
Cranger Straße 323
45891 Gelsenkirchen
http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/index_startseite_de.html






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 17 10:13:23 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 17 Jun 2005 10:13:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 650 Jahre Stadtrechte: Geschichtsfest in Rheda, 17.06.,
19.06.2005
Message-ID: s2b2a250.058@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Martin Wedeking",
Datum: 16.06.2005, 11:40


AKTUELL

Rheda feiert Jubiläum, 650 Jahre ist es her, daß Edelherr Bernhard V.
zur Lippe seiner Stadt am 24. Februar 1355 die Freiheitsrechte einer
Stadt verlieh. Aus diesem Anlaß hat am 26. Februar bereits unter großer
Beteiligung ein Festakt im Rathaus der Stadt Rheda-Wiedenbrück
stattgefunden. Auch wenn Rheda seine Selbständigkeit als Stadt nach 614
Jahren mit Ablauf des Jahres 1969 verlor, so möchte der Heimatverein
Rheda in diesem Jahr doch an Rhedas Stadtwerdung und Stadtgeschichte
erinnern. Das diesjährige Geschichtsfest am kommenden Wochenende steht
daher ganz im Zeichen der Stadtrechtsverleihung und ihrer Folgen.

Das Programm beginnt am Freitag, dem 17. Juni um 19.00 Uhr mit einem
Vortragsabend im Domhof.

Martin Wedeking gibt einen Überblick über die Rathäuser der Stadt Rheda:
Wann Rheda sein erstes Rathaus bekam, wo es stand und wie es aussah, ist
leider nicht überliefert. Anläßlich des Neubaus 1603/04 wird berichtet,
daß der verfallene Vorgängerbau an anderer Stelle abgebrochen worden
sei. Im Jahr 1855, aus Anlaß des 500-jährigen Stadtjubiläums, schenkt
Wilhelm Fontaine sein Wohnhaus als neues Rathaus an die Stadt Rheda, das
wiederum 1974 durch den heutigen modernen Bau ersetzt wurde.
Anschließend berichten Jürgen Kindler und Wolfgang A. Lewe über die
Familie Fontaine und Rheda. Der Stifter des Rathauses verließ damals
Rheda und übernahm ein Gut in Oberschlesien. Die Familie Fontaine geht
auf Moritz Fontaine zurück, der im Zuge der Hugenottenkriege aus
Frankreich nach Detmold kam und in die Dienste des Grafen zur Lippe
trat. Ihm und seinen Nachkommen gelang es, durch vorteilhafte
Eheschließungen, Bildung und gute Dienstverhältnisse gesellschaftlich
aufzusteigen und ein nicht unerhebliches Vermögen zu erwerben.

Das Programm am Sonntag, dem 19. Juni beginnt um 14.00 Uhr am Domhof mit
einem geführten Stadtrundgang durch Rheda. Thema sind die Gebäude der
Ministerialen, herrschaftlichen und städtischen Bediensteten in der
langjährigen Residenzstadt Rheda, einst Mittelpunkt der gleichnamigen
Herrschaft. In diesem Zusammenhang darf auch ein Auftritt der
Verkörperung des Edlen Herren Bernhard V. zur Lippe nicht fehlen, der
die Rechte einer Stadt an Rheda verleiht.

Ab 15 Uhr ist im Domhof die Kaffeetafel gedeckt, später wird auch gegrillt.


INFO

Veranstaltungsort:
Domhof Rheda, Am Domhof 1, 33378 Rheda-Wiedenbrück

Kontakt:
Heimatverein Rheda e.V.
Am Domhof 1
33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel. (AB): 05242/48676
E-Mail: Heimatverein-Rheda at arcor.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jun 20 09:08:52 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 20 Jun 2005 09:08:52 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_LWL-Volkskundler_suchen_Fotos_zu?=
=?iso-8859-1?q?m_Thema_=22Fu=DFball_in_Westfalen=22?=
Message-ID: s2b687b4.032@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.06.2005, 11:38


AKTUELL

LWL-Volkskundler suchen Fotos zum Thema "Fußball in Westfalen"

Der Confed-Cup läuft, die WM winkt. Also: "Der Ball ist rund und das Spiel hat 90 Minuten - nach dem Spiel ist vor dem Spiel - elf Freunde sollt ihr sein." Binsenweisheiten des deutschen Fußballs will die Volkskundliche Kommission beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) aber nicht präsentieren, wenn sie im WM-Jahr 2006 ein Fußballbuch aus volkskundlicher Sicht herausgibt. "Wir wollen den Facettenreichtum des Fußballs in Wort und Bild vor Augen führen", verspricht Christiane Cantauw, Geschäftsführerin der Volkskundlichen Kommission. Dazu sucht sie noch aussagekräftige Fotos aus der Kernregion des Kickens.

Die Buchreihe "Alltagsgeschichte in Bildern", als deren vierter Band das "Fußballbuch" geplant ist, will die Öffentlichkeit für Themen der Kulturgeschichte interessieren. Dazu sind viele Fotos nötig. Denn: "Die Bilder sind nicht nur illustratives Beiwerk, sie sind selbst eine wichtige kulturhistorische Quelle. Dabei offenbaren sich viele Bildinhalte erst auf den zweiten Blick. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung muss man die Fotos auch erläutern, damit der Betrachter nicht nur das Offensichtliche erkennt", so Cantauw zu der vom Ardey-Verlag herausgegebenen Buchreihe.

Für die Veröffentlichung zum Thema "Fußball in Westfalen" sucht die Volkskundliche Kommission noch Fotos aus der über 100-jährigen westfälischen Fußballgeschichte. "Im Bildarchiv der Volkskundlichen Kommission befinden sich vor allem Mannschaftsaufnahmen. Der Facettenreichtum des Themas spiegelt sich in den Bildbeständen leider noch nicht wieder", weisen die Autoren des Fußballbuches Sebastian Scharte und Martin Wörner auf eine Archivlücke hin. "Wir wenden uns deshalb mit der Bitte an die Öffentlichkeit, uns möglichst viele Fotos mit ausführlichen Bildbeschreibungen zuzusenden. Wir interessieren uns nicht nur für die Fußballstars, sondern auch für die Breitensportler und Kinder auf dem Bolzplatz, nicht nur für die Vergangenheit, sondern auch für die Gegenwart des Fußballs in Westfalen." Fotografien von Gegenständen wie Fußbälle, Fußballschuhe, Trikots, Pokale und Fanschals seien ebenso willkommen wie Fotos vom Stadionbau, von Schiedsrichtern, vom Straßenfußball, vom Publikum oder von Verkäufern im Fan-Shop. Besonders wertvoll seien Bilder von denen die Eigentümer sagen könnten, was abgebildet ist und vor allem auch wo und wann das Foto aufgenommen wurde, so Scharte und Wörner weiter. Selbstverständlich erhalten alle Leihgeber ihre Fotografien zurück. "Wir werden sie scannen und möglichst bald wieder an den Eigentümer zurück gegeben", beruhigt Christiane Cantauw alle potentiellen Leihgeber.

Wer Fotos beitragen möchte oder Fragen zu dem Buchprojekt hat, wende sich bitte an die

Volkskundliche Kommission für Westfalen
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Scharnhorststraße 100,
48151 Münster
Tel.: 0251 832-4404,
Fax: 0251 832-8393
E-Mail-Kontakt: christiane.cantauw at lwl.org







From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 21 09:57:55 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Jun 2005 09:57:55 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 7/2005
Message-ID: s2b7e4b0.063@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 21.06.2005, 10:00


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
66. Jahrgang
Juli 2005
Heft 7/2005


S. 225-250
Krostewitz, Walter
Zur Geschichte der Firma Ribbert

S. 251-255
Bleicher, Wilhelm
Stichwort "Villa Göcke im Weinhof"

S. 255f.
Bleicher, Wilhelm
Rätsel um eine Wappen-Petschaftsplatte

S. 257
Schulz, Hans-Dieter
Der Name Herberg

S. 258f.
Brandes, Ludwig
Nachlese zu "Seuhe im Fass"






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 21 10:29:35 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Jun 2005 10:29:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrung durch die Archivkeller des
Geologischen Museums, Muenster, 22.06.2005
Message-ID: s2b7ec28.015@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster",
Datum: 21.06.2005, 10:35


AKTUELL

Mit Taschenlampe ins Museum
Neue Führung durch die Archivkeller des Geologischen Museums

Erneut wird für mutige Nachschwärmer ein Führung durch die
Archivkeller des Geologisch-Paläontologischen Museums der
Universität Münster angeboten. Der geführte Rundgang mit
Taschenlampen beginnt am Mittwoch, 22. Juni 2005, um 22 Uhr am Eingang
des Geologisch-Paläontologischen Museums der Westfälischen
Wilhelms-Universität an der Pferdegasse 3. Es wird um eine
telefonisch Anmeldung unter der Nummer 0251/83-23931 gebeten.


INFO

Link: Geologisch-Paläontologisches Museum der Universität
Münster
(http://www.uni-muenster.de/Geomuseum/)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 21 10:52:24 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Jun 2005 10:52:24 +0200
Subject: [WestG] [POS] Kulturabteilung des LWL in Muenster,
Kulturwissenschaftler/in - Kulturmanager/in
Message-ID: s2b7f185.068@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß",
Datum: 20.06.2005, 14:27


STELLENAUSSCHREIBUNG

Bei der Kulturabteilung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in Münster ist
zum nächstmöglichen Termin die Funktion einer/eines

Kulturwissenschaftler/s/in
bzw.
Kulturmanager/in

zu besetzen. Der Einsatz soll auf der Grundlage der Hälfte der wöchentlichen
Arbeitszeit einer/eines Vollbeschäftigten erfolgen.

Aufgabengebiete:
Unterstützung der Referatsleiterin für "Kulturförderung und
Kulturpartnerschaften" bei der Projektentwicklung und im
Veranstaltungsmanagement bei westfalenweiten Projekten bzw. bei LWL-
Einzelprojekten, einschließlich Kulturaustausch (z.B. inhaltliche Mitwirkung an
Programmen, Terminplanung, Organisation von Veranstaltungen, Mitwirkung bei
Erstellung veranstaltungsbegleitender Medien etc.)
Organisation und praktische Abwicklung der Vergabe der LWL-Kulturpreise
Ausgestaltung von Kooperationsvereinbarungen mit Projektpartnern, Verträge mit
Mitwirkenden
Abwicklung der Finanzierung von Kulturprojekten (Antragstellungen, internes
Finanzmanagement, Verwendungsnachweisführung)
Recherche und Beobachtung des Marktes zur Profilierung und Vernetzung der
Förderaktivitäten und der Kulturpartnerschaften

Wir erwarten:
ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium Kulturwissenschaft, Kulturmanagement
o.ä., oder eine dem Studium gleichwertige
praxiserfahrene Kompetenz
praktische Erfahrungen in den oben genannten Bereichen
textliche Kompetenz
sicherer Umgang mit MS-Office Produkten, Erfahrung mit Power Point-
Präsentationen erwünscht
Planungs- und Organisationsgeschick
Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit
Führerschein Klasse B

Wir bieten:
ein inhaltlich interessantes Aufgabengebiet in der Kulturverwaltung eines großen
öffentlich-rechtlichen Aufgabenträgers
eine Vergütung nach Verg.-Gr. IVa BAT-LWL

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung
und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person
eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls
ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen steht Ihnen Frau Dr. Höltge, Tel.: 0251 591-3856, zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 27/05 bis zum
14.07.2005 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 22 08:33:31 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Jun 2005 08:33:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 25.05.-21.06.2005
Message-ID: s2b9227b.011@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann",
Datum: 22.06.2005, 08:45


SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe 25.5. - 21.6.2005

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" einen
weiteren Service an: eine Zusammenfassung von Museums- und Archiv-
Nachrichten des Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred
Hartmann erstellt wird. [MW]


Nachrichten aus Südwestfalen vom 21.06.2005

Morgner-Bilder in Gefahr (07:20)
Zum Schutz der Morgner-Bilder sollte die ständige Ausstellung des Expressionisten in Soest geschlossen werden. Das zumindest empfahl Klaus Kösters vom Westfälischen Museumsamt der Stadtverwaltung. Die klimatischen Bedingungen im Morgner-Museum seien so schlecht, dass dadurch ernsthafte Schäden an den Bildern entstünden. Kösters rät, die Bilder abzuhängen und zunächst eine Klimaanlage zu installieren. Die Kosten für die gesamte Sanierung des Museums schätzt der Experte auf drei Millionen Euro.


Nachrichten aus OWL vom 18.06.2005

MARTa lockt das Ausland (11:42)
Das Herforder Kunstmuseum MARTa entwickelt sich zu einem Anziehungspunkt für auswärtige Besucher. Insgesamt besuchten bislang 41.000 Menschen das neue Museum. Die Hälfte von ihnen kam aus der weiteren Umgebung. Auch Gruppen aus dem Ausland besuchten das neue Kunstmuseum, darunter eine Besuchergruppe aus Neuseeland.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 13.06.2005

Eisenschmelzofen ausgegraben (08:00)
In Siegen-Oberschelden haben Fachleute des Deutschen Bergbaumuseums erneut einen keltischen Eisenschmelzofen ausgegraben. Das Besondere an diesem Fund ist, dass außerdem ein Schmiedeplatz und eine Halde freigelegt wurden. Dadurch lässt sich der gesamte Prozess der Eisengewinnung nachvollziehen.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 11.06.2005

Bochum: Fußballprogramm auf Zeche Hannover (11:29)
Zu einem abwechslungsreichen Fußballtag lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe am Sonntag in das Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum ein. Die Deutsche Fußball-Akademie bietet eine Fußballolympiade mit Dribbelparcours, Zielschießen, Speed-Check und Multikickballtraining an. Eine Ausstellung informiert über die Fußballregion Ruhrgebiet. Zu sehen ist auch der 1952 in Bochum gedrehte Film *Der Platz an der Halde", der vom Ringen der Kinder einer Bergarbeitersiedlung um einen eigenen Bolzplatz erzählt


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 11.06.2005

Rhein/Ruhr: "Offene Wabe" im Bienenmuseum (08:34)
Am Sonntag veranstaltet das Bienenmuseum Duisburg einen Tag der offenen Tür. Von 8 bis 18.00 Uhr stehen Imkervorführungen, Bienenquiz, Kerzengießen und Vorträge auf dem Programm.
Mit dem Aktionstag wollen Museum und Imkerverbände auf den starken Rückgang der Bienenvölker und die Überalterung der Imker in Nordrhein-Westfalen hinweisen. Mit verschiedenen Aktionen soll jungen Menschen die Imkerei näher gebracht werden.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 11.06.2005

25 Jahre Naturkundemuseum (07:42)
Das Naturkundemuseum Dortmund feiert seinen 25. Geburtstag. Aus diesem Anlass hat das Museum eine neue Abteilung zur Geschichte des Menschen eröffnet. Am Sonntag beginnt um 10 Uhr ein Jubiläumsfest mit vielen Aktionen für Jung und Alt. Seit der Museumseröffnung kamen weit mehr als zwei Millionen Besucher; als Highlights gelten das tropische Süßwasseraquarium, das Anschauungsbergwerk und die Dinosaurier-Halle.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 11.06.2005

Rot-Grün will "U" als Museum (07:36)
Die rot-grüne Ratsmehrheit in Dortmund will am Umbau des "Dortmunder U" zu einem Museum festhalten. Die von der CDU geforderte Erweiterung des Ostwallmuseums koste genauso viel, werde aber vom Land nur zur Hälfte gefördert. Beim "U", dem Turm der früheren Union-Brauerei, trage das Land bis zu 80 Prozent der Kosten, zudem werde eine "städtebauliche Wunde" geschlossen.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 10.06.2005

Rhein-Ruhr: Biene Maja stirbt aus (16:22)
Der Bienenbestand an Rhein und Ruhr ist in den vergangenen Jahren um ein Fünftel zurück gegangen. Dadurch ist eine flächendeckende Bestäubung nach Ansicht der Obst- und Rapsbauern nicht mehr gewährleistet. Auch die Imkerverbände schlagen Alarm.
Immer weniger Imker halten immer weniger Bienenvölker. Allein im Ruhrgebiet wurden im letzten Jahr nur noch 3.000 Imkerinnen und Imker registriert. Deren Durchschnittsalter ist auf 60 Jahre gestiegen. Daher ist in den nächsten Jahren altersbedingt mit einem weiteren Rückgang zu rechnen. Jeder der Imker hält nur noch höchstens sieben Bienenvölker. Diese sind durch hartnäckigen Milbenbefall zusätzlich geschwächt. Intensive Schulungen, auch im Bienenmuseum Duisburg, sollen nun über den richtigen Einsatz der Antimilbenmedikamente informieren. Zudem hat der Imkerverband Rheinland jetzt Patenschaften zwischen Jungimkern und älteren Kollegen ins Leben gerufen. Durch den starken Rückgang der Bienenbestände befürchten die Obst- und Rapsbauern für dieses Jahr einen Ernteausfall von bis zu 40 Prozent.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 07.06.2005

Guggenheim-Skulpturen aus Siegen (10:53)
Sieben neue Metall-Skulpturen des Guggenheim-Museums in Bilbao kommen aus Siegen. Die Firma Pickhan hatte im Auftrag des New Yorker Bildhauers Richard Serra zwei Jahre lang an den Kunstwerken gearbeitet. Das größte Gebilde hat ein Gewicht von 180 Tonnen. Wie Seniorchef Friedhelm Pickhan sagte, seien die Ingenieure bei der Verformung der Stahlbleche bis an die Grenzen des technisch Machbaren gegangen. Von heute an werden die Skulpturen 20 Jahre lang ausgestellt. Das Gesamtprojekt des Guggenheim-Museums kostet 20 Millionen Dollar.


Radionachrichten vom 05.06.2005

100.000 Besucher der "ExtraSchicht" (11:56)
Die Nacht der Industriekultur im Ruhrgebiet hat in diesem Jahr fast 100.000 Besucher angezogen. Unter dem Titel "ExtraSchicht" gab es Konzerte, Live-Musik und Filmvorführungen an 37 Spielorten.

Nach Angaben der Veranstalter waren das Rheinische Industriemuseum in Oberhausen, das UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen, die Bochumer Jahrhunderthalle und die Lindenbrauerei Unna die Hauptattraktionen.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 04.06.2005

Dampfmaschinen in Aktion (10:27)
Im Technikmuseum Freudenberg findet heute und morgen ein großes Veteranentreffen statt. Vor allem die alten Dampfmaschinen dürften ein Publikumsmagnet werden. Daneben gibt es zahlreiche Traktoren, alte Lkw, Busse und Personenwagen zu sehen. An beiden Tagen sind im Museum auch die Schmiede und der historische Webstuhl in Betrieb.


Nachrichten aus dem Bergischen Land vom 04.06.2005

Luristan - eine versunkende Kultur (09:02)
Bronzefiguren, Schmuckobjekte und kunstvoll gearbeitete Dolche zeigt die Ausstellung "Luristan - Bronzekunst aus dem antiken Persien" von heute an im Deutschen Klingenmuseum. Luristan ist der Name einer mehr als 3000 Jahre alten Kultur aus dem Hochland des heutigen Iran. Das Klingenmuseum besitzt eine der größten Sammlungen von Dolchen aus jener Zeit. Nun sind dort auch Leihgaben aus anderen Sammlungen zu sehen.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 01.06.2005

Bochum: Erfolgreichste Ausstellung im Bergbaumuseum (12:28)
Mit mehr als 210.000 Besuchern ist die Schau "Persiens Antike Pracht" im Bochumer Bergbaumuseum am Wochenende zu Ende gegangen. Damit war sie die erfolgreichste Sonderausstellung in dem Museum. Der Großteil der Besucher kam aus dem Ruhrgebiet, aber auch aus den Niederlanden, Belgien und Polen. In Kürze wollen Mitarbeiter des Bergbaumuseums nach Teheran fliegen, um im Iran den Aufbau eines Museums nach Bochumer Vorbild mitzuplanen.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 01.06.2005

Erfolg für Herculaneum-Ausstellung (08:10)
Die Sonderausstellung "Die letzten Stunden von Herculaneum" im Römermuseum Halter übertrifft bereits eine Woche nach dem Start alle Erwartungen. In den nächsten Tagen wird bereits der zehntausendste Besucher erwartet. Die Ausstellung über den Untergang Herculaneums wird erstmals außerhalb Italiens gezeigt. Sie wird neben Haltern nur noch in Berlin und Bremen zu sehen sein.


Nachrichten aus OWL vom 27.05.2005

MARTa gut besucht (10:14)
Drei Wochen nach der Eröffnung haben bereits 34.000 Interessierte das Kunstmuseum MARTa in Herford besucht. Damit habe der Zuspruch die Erwartungen schon jetzt voll erfüllt, teilte ein Sprecher mit. Mit diesem Ergebnis habe man ursprünglich erst am Jahresende gerechnet. Derzeit kommen täglich mehr als 500 Besucher nach Herford, um sich das Museum anzusehen.


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 23 09:27:52 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 23 Jun 2005 09:27:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag,
Holze-Thier: Bestattungen in Muenster vom 9. bis 12. Jh.,
Muenster, 28.06.2005
Message-ID: s2ba80ad.085@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manuela Werner"
Datum: 22.06.2005, 19:22


AKTUELL

Von Bürgern und Bischöfen
Vortrag über Bestattungen in Münster vom 9. bis 12. Jahrhundert

Am Dienstag, 28. Juni, um 20 Uhr, referiert Claudia Holze-Thier M. A. im Stadtmuseum Münster im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "805: Liudger wird Bischof - Spuren eines Heiligen zwischen York, Rom und Münster" über "Bestattungen in Münster vom 9. bis 12. Jahrhundert". Die Archäologin, die zur Ausstellung im Stadtmuseum auch Lehrerfortbildungen durchgeführt und die Schulkinderprogramme konzipiert hat, war von 2000 bis 2004 am sogenannten Domburg-Projekt beteiligt, dessen neue Erkenntnisse zu den Anfängen der Stadt Münster wissenschaftliche Grundlage für die Ausstellung "805: Liudger wird Bischof" sind.

Claudia Holze-Thier berichtet über die zahlreichen Bestattungen, die bei den archäologischen Ausgrabungen im Johannes-Chor des Doms 1987 und auf dem Domherrenfriedhof (im heutigen Kreuzgang des Doms) 1987-1989 zutage getreten sind. Der Schwerpunkt des Vortrags liegt auf den Gräbern des frühen und hohen Mittelalters. Sie bilden eine reichhaltige Quelle nicht nur zu den Bestattungssitten, sondern auch zum Alltagsleben der Menschen. Der Tod als ständiger Begleiter des mittelalterlichen Menschen wird hier ebenso greifbar wie die täglichen Belastungen durch harte Arbeit und Krankheiten. Und auch soziale Aspekte wie Fürsorge und Standesdenken sind für den Archäologen aus den Gräbern ersichtlich. Auf dem Domherrenfriedhof wurden zudem die Baumsarggräber der ersten Christen in Münster erfasst.


INFO

Der Eintritt zu der Vortragsveranstaltung ist frei. Nach den Sommerferien finden drei weitere Vorträge jeweils dienstags um 20 Uhr im Stadtmuseum statt. Die einzelnen Termine finden sich im Faltblatt zur Ausstellung "805: Liudger wird Bischof", im Halbjahresprogramm des Stadtmuseums und im Internet unter www.liudger-wird-bischof.de. Weitere Informationen unter Tel. 4 92-45 03.

Manuela Werner M. A.
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Telefon: +49(0)251/492-4514
Telefax: +49(0)251/492-7726
wernerm at stadt-muenster.de
http://www.stadt-muenster.de/museum







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 23 09:33:38 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 23 Jun 2005 09:33:38 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BLIT=5D_Schroeder=3A_Displaced_Persons_i?=
=?iso-8859-1?q?m_Landkreis_und_in_der_Stadt_M=FCnster_1945-1951?=
Message-ID: s2ba81fe.034@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.06.2005


LITERATUR

Ehemalige Zwangsarbeiter im Münsterland:
LWL präsentiert Buch zur Geschichte der Displaced Persons

"Und dort drüben gab Yehudi Menuhin im Juli 1945 ein Konzert für die befreiten Zwangsarbeiter", erläuterte Dr. Stefan Schröder mit Blick aus dem Grevener Rathaus am Mittwoch (22. Juni) bei der Präsentation seiner Studie über das Schicksal der Displaced Persons (DPs) im Landkreis und in der Stadt Münster. Heute nur noch wenigen bekannt ist das Kürzel "DPs", mit dem die Alliierten die von ihnen befreiten ausländischen NS-Opfer bezeichneten. 9,5 Millionen waren es reichsweit. Wie es den 30.000 DPs im Raum Münster erging, beleuchtet Schröders Untersuchung, die nun von der Historischen Kommission für Westfalen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) herausgegeben wurde. Das regionalgeschichtliche Werk konkretisiert die allgemeinen Abläufe der DP-Geschichte bis 1951 im Umkreis der Westfalenmetropole und fördert dabei auch Neues zutage.

"Die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter wurden nach ihrer Befreiung sofort als DPs bezeichnet und in Lagern gesammelt. Neben vielfältigen Schwierigkeiten überrascht das sehr schnell improvisierte kulturelle Leben in den Lagern. Dazu gehörte auch eine Tournee Menuhins durch die britische Besatzungszone, die der amerikanische Geiger mit dem britischen Komponisten Benjamin Britten absolvierte", so Schröder. Der von ihm rekonstruierte Lagerkosmos umfasste große Lager, die in Siedlungen wie in Greven und Reckenfeld und in Kasernen in Münster eingerichtet wurden, ebenso wie kleine bis kleinste Unterkünfte in Gaststätten, Klöstern oder Schulen. Nicht selten wurden auch die Barackenlager der Kriegszeit weiter verwendet.

Nach einer anfangs provisorischen fürsorgerischen Betreuung durch alliierte Truppen und internationale Hilfsorganisationen wurde die Mehrzahl der ehemaligen Zwangsarbeiter 1945/46 in ihre Heimatländer zurückgebracht ("repatriiert"), teilweise unter Zwang. Zurück blieb eine unerwartet große Gruppe von ausländischen NS-Opfern, die überraschender Weise zunächst in Deutschland bleiben wollten: besonders Polen und Balten, die aus politischen und wirtschaftlichen Gründen nicht in das nun kommunistisch dominierte Osteuropa zurückkehren wollten. Mangels Alternativen mussten sich diese DPs längerfristig in ihren Lagern einrichten.

"Dabei wurden sie für ihre Befreier nach und nach von Opfern des Nationalsozialismus zum "DP-Problem", das immer weniger Betreuung als vielmehr strenge Maßnahmen nach sich zog - Arbeitsverpflichtung und Rationenkürzung, in Westfalen auch Überfüllung der Lager und damit einher gehende verschlechterte Lebensumstände", verdeutlicht Schröder die Schwierigkeiten dieser Ausländer. Daher leerten sich die DP-Lager, als ab 1947 politische Lösungen in Form von Auswanderungsofferten angeboten wurden. Ihre Bewohner ließen sich zur Arbeit in Großbritannien anwerben oder wanderten aus: in die USA, nach Australien oder Kanada. Als 1950 die deutsche Verwaltung für die ehemaligen Zwangsarbeiter zuständig wurde, betreute sie unter der neuen Bezeichnung "Heimatlose Ausländer" nur noch eine kleine Gruppe von DPs.

Bei dieser Entwicklung kommt nach den Erkenntnissen der Studie Münster besonderes Gewicht zu, denn ab 1947 übernahmen dortige DP-Lager Sonderaufgaben für die gesamte britische Besatzungszone. Am Behördenstandort Münster konzentrierte sich ab 1949 auch die landesweite Verwaltung für Displaced Persons. Und 1950 lebte dort ein Viertel aller DPs in Nordrhein-Westfalen. Daneben bestanden bis 1949/50 die DP-Lager in Greven und Reckenfeld in Siedlungen, die von ihren deutschen Bewohnern geräumt werden mussten. Für die DPs konnten diese Lager, die einer funktionierenden Kleinstadt ähnelten, schnell zu einer Art Ersatzheimat werden. Längerfristig erwuchsen daraus besondere Belastungen im Verhältnis zu den Deutschen, aber auch, weil eine dauerhafte Existenz der DP-Lager auch von den britischen Besatzungsbehörden nicht beabsichtigt war.

"Gerade in diesem Jahr, in dem das Kriegsende 1945 im Blickpunkt steht, ist das Buch eine wichtige Ergänzung und bietet eine gute Möglichkeit, an Vergessenes und Verdrängtes zu erinnern", betont Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Vorsitzender der LWL-Kommission und Präsident des Landesarchivs NRW, der die Studie selbst "mit Gewinn gelesen" hat. Das ist nicht verwunderlich, hatten doch sowohl Schröder, Stadtarchivar in Greven, als auch Reininghaus beruflich in den letzten Jahren im Rahmen der vor allem von den Archiven getragenen Nachweisbeschaffung für NS-Zwangsarbeit den Brückenschlag zwischen historischer Forschung und aktuellen politischen Fragen zu bewältigen. Auch in der Stadt Greven, in deren Geschichte die beiden großen DP-Lager in Greven und im Ortsteil Reckenfeld markante Einschnitte bilden, weiß man die Forschungen zu schätzen: "Für die Stadt Greven handelt es sich nicht nur um eine Ergänzung der Ortsgeschichte, das Werk zeigt auch die Kompetenz des Stadtarchivs", beglückwünschte Manfred Ellermann, Erster Beigeordneter der Emsstadt, seinen Mitarbeiter und Buchautor Schröder, der bereits als Student die historischen Dokumente über die DPs in Greven und Reckenfeld gesichtet hatte.


INFO

Stefan Schröder:
Displaced Persons im Landkreis und in der Stadt Münster 1945-1951
Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XXII/22
Aschendorff-Verlag Münster. 464 Seiten, ISBN: 3-402-06784-6
Die Studie ist im Buchhandel für 29,00 Euro erhältlich.





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 23 13:46:03 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 23 Jun 2005 13:46:03 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Industriearchitekt Sidney Stott, Bocholt,
ab 26.06.2005
Message-ID: s2babd2f.030@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Evelyn Zerbe"
Datum: 23.06.2005, 12:28


AUSSTELLUNG

Siegeszug des englischen Spinnereibaus begann mit "Bocholt Disaster"
Ausstellung im LWL-Textilmuseum über den Architekten Sidney Stott

Sidney Stott gilt als einer der erfolgreichsten Industriearchitekten um 1900. 128 Spinnereibauten realisierte der Brite weltweit, allein 17 davon in der deutsch-niederländischen Grenzregion. Unter dem Titel "Cotton mills for the continent - Sidney Stott und der englische Spinnereibau in Münsterland und Twente" widmet sich ein internationales Ausstellungsprojekt zum ersten Mal ausführlich dem Architekten Stott und dem modernen Fabrikbau zur Blütezeit der Textilindustrie im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Zweite Station ist ab dem 26. Juni das Textilmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Bocholt. Dort ist die Ausstellung bis zum 6. November zu sehen.

"Mit diesem Gemeinschaftsprojekt haben wir ein bislang kaum dokumentiertes, wichtiges Kapitel der regionalen Textilgeschichte ans Tageslicht geholt", kommentierte Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp, der heute (23.6.) die Ausstellung, das Begleitprogramm (s. u.) und den druckfrischen, zweisprachigen Katalog vorstellte. Projektpartner sind neben dem Westfälischen Industriemuseum in Bocholt das Textilmuseum Rheine und das Museum Jannink in Enschede (NL).

Stotts Erfolgsgeschichte auf dem Kontinent begann mit einem Desaster: Beim Besuch auf der Baustelle der Spinnerei Beckmann in Bocholt am 9. Oktober 1895 begutachtete der Brite kurz zuvor festgestellte Risse im Rohbau - zu spät: Ein Säulenfundament gab nach, Teile des Gebäudes stürzten ein und begruben 22 Menschen unter sich, 16 weitere wurden schwer verletzt. Der Architekt und einige weitere Personen konnten sich in letzter Minute durchs Kellerfenster retten. Stott wurde zunächst verhaftet, konnte im Prozess aber seine Unschuld beweisen. Der Brite hatte nur die Pläne für die neue Spinnerei geliefert. Fabrikbesitzer Franz Beckmann hingegen wurde wegen fahrlässiger Tötung zu neun Monaten Haft verurteilt: Er hatte auf die Bauaufsicht durch einen Architekten verzichtet und Stotts Pläne eigenmächtig geändert.

In England ging der 9. Oktober 1895 unter dem Namen "Bocholt Disaster" in die Annalen ein. Dem Siegeszug des modernen englischen Spinnereibaus tat das Unglück aber keinen Abbruch. Denn mit ihrem Eisenträgerskelett und einer feuersicheren Bauweise galten die Backsteingebäude als modernste ihrer Zeit.

Zwei Entwicklungen lösten ab 1880 auf dem Kontinent einen regelrechten Bauboom in der Textilindustrie aus: Erstens erweiterten heimische Unternehmer - ermutigt durch den kon-junkturellen Aufwind - ihre Produktion. Auch viele neue Betriebe siedelten sich an. Größer und höher sollten die Spinnereien werden, um die großen Spinnmaschinen mit bis zu 1300 Spindeln zu beherbergen. Der Textilmaschinenbau galt als Trendsetter des Sektors. Zweitens waren im 19. Jahrhundert Großbrände in Spinnereien an der Tagesordnung, denn die starke Staubentwicklung und Flusenbildung bei der Baumwollaufbereitung bedeuteten eine ständige Brandgefahr. Stenkamp: "Nahezu jede dritte Spinnerei im Westmünsterland und der niederländischen Region Twente fiel damals den Flammen zum Opfer. Das machte viele feuersichere Neubauten erforderlich."


Der moderne Spinnereihochbau

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Fabriken, deren Konstruktion im Inneren weitgehend aus Holz bestand, boten die in England entwickelten Bauten mit feuerfesten Trägerdecken, Feuertreppen und Sprinkleranlagen größtmögliche Sicherheit. Die hohen Türme für die Sprinklerbehälter wurden mit ihrer aufwändigen Gestaltung zu weithin sichtbaren Landmarken dieser neuen Industriearchitektur.
Ein weiteres Signum des modernen englischen Spinnereibaus waren neuartige Stütz- und Deckenkonstruktionen. Stenkamp: "Die Architektenfamilie Stott war an der Entwicklung un-mittelbar beteiligt. Erst diese Bauweise ermöglichte den Bau von drei- bis viergeschossigen Fabrikgebäuden, deren Produktionsetagen durch großflächige Fenster belichtet wurden."
Über steinerne, vom Bau abgesetzte Treppenhäuser und eiserne Feuertreppen konnte die Belegschaft die Spinnerei im Brandfall sicher verlassen. Den Kern des Spinnereibaus bildete ein selbsttragendes, auf Gusssäulen gestelltes Eisenträgergerüst. Das Raster der aufgestell-ten Säulen wurde im Wesentlichen von den bis zu 40 Meter langen Selfaktoren (Spinnmaschinen) bestimmt. Durch den Seilgang, der die besonders brandanfällige Faservorbereitung von der übrigen Produktion schied, liefen die baumwollenen Transmissionsseile. Gleichzeitig wurde das Flachdach zum Standard.

Ausblicke

Nach Konkursen oder Verlagerung der Textilproduktion in Billiglohnländer haben heute auch die letzten Spinnereibauten ihre ursprüngliche Funktion verloren. "Viele wichtige Zeugnisse der regionalen Textilindustrie fielen bereits der Abrissbirne zum Opfer", bedauert Museumsleiter Stenkamp. Die Ausstellung stellt Beispiele für gelungene Umnutzungen vor, zeigt architektonische Zusammenhänge, erläutert technische Hintergründe und möchte so die bemerkenswerten Bauten wieder stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung, der Stadtplaner und Architekten rücken.
Die nächste Station der mit EU-Mitteln geförderten Schau ist das Museum Jannink in Enschede (19.11.2005 bis 29.1.2006).


INFO

Cotton mills for the continent
Sidney Stott und der englische Spinnereibau in Münsterland und Twente
26. Juni bis 6. November 2005
Westfälisches Industriemuseum
Textilmuseum Bocholt, Uhlandstraße 50, 46397 Bocholt
Geöffnet Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr
Tel. 02871 21611-0
Informationen unter www.textilmuseum-bocholt.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 23 13:58:49 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 23 Jun 2005 13:58:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Museumsfest im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall,
Witten, 26.06.2005
Message-ID: s2bac035.016@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.06.2005, 13:56


AKTUELL

Museumsfest im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall Aktionen für die ganze Familie

Ein Luftballon-Wettbewerb, ein Schubkarren-Hindernisrennen und ein Modellschifftreffen am Ruhrnachen erwarten die Gäste des Museumsfestes im Westfälischen Industriemuseum Zeche Nachtigall. Am Sonntag (26.6.) lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) von 10 bis 18 Uhr zu einem vergnüglichen Programm für die ganze Familie in sein Wittener Museum ein. Der Eintritt ist frei.

Ausgestattet mit Helm und Grubenlampe stoßen Museumsgäste im Besucherbergwerk Nachtigall-Stollen zu einem echten Steinkohleflöz vor. Die gesamte Bergbautechnik des LWL-Museums ist im Einsatz: Die Dampffördermaschine der Zeche Nachtigall, der Druckluft-Kompressor und die Bergbaumaschinen der Kleinzeche Ingeborg werden regelmäßig vorgeführt. Feldbahnfans kommen bei Fahrten mit der Rohöl-Lok "Montania" auf ihre Kosten. Einen Höhepunkt für Dampf- und Modellfreunde bildet das Modellschifftreffen auf dem Museumsteich am Ruhrnachen.

Für jüngere Besucher lockt eine Museumsrallye mit vielen Aktionen und attraktiven Gewinnen: Kohle-Zielwurf, Kriechtunnel und Schubkarrenrennen sind Bestandteile der "Knappenprüfung" vor dem Stolleneingang. Hier können die Besucher auch Stockbrot am Lagerfeuer backen. Bei der Treidelregatta ziehen sie kleine Ruhrnachen um die Wette über den Museumsteich. Auf der "Reeperbahn" werden Taue geknotet und Taljen erprobt, auf dem "Schiffbauplatz" kleine Ruhrnachen zum Mitnehmen gebaut. Auf derder "Kleinen Ruhr" am Wasserspielplatz können Jungen und Mädchen Mühlen, Wehre, Schleusen und sogar Flutwellen ausprobieren. Beim Luftballon-Wettflug sind Gratis-Eintrittskarten in die Museen des LWL zu gewinnen - für den "Piloten" ebenso wie für den Rücksender der angehängten Postkarte.

Clown ZIMBO unterhält die jüngsten Gäste mit seinen überraschenden Jonglage-Tricks und lustigen Luftballons. Wie im vergangenen Jahr moderiert er auch die Treidelregatta. Die Wittener Jazz Dads laden von 11 bis 15 Uhr zu einem verlängerten Frühschoppen mit Traditionals aus Dixieland und Swing ein. Abhilfe gegen den Durst bei warmem Wetter verspricht der "Förderverein Westfälisches Industriemuseum Zeche Nachtigall e. V." an seinem traditionellen Getränkestand. Grill-, Kaffee- und Kuchenstände sorgen für Stärkung an diesem Familientag im Museum. Die Muttenthalbahn fährt ganztägig vom Parkplatz Nachtigallstraße zum Fest.







From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jun 27 10:57:43 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 27 Jun 2005 10:57:43 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Scheller: Der Weg des Kurt Gerstein, WDR 3,
28.06.2005, 22.00-23.00 Uhr
Message-ID: s2bfdbb3.007@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 27.06.2005, 10:56


TV / RADIO

Das einsame Gewissen
Der Weg des Kurt Gerstein
Autor: Wolf Scheller

Er wollte in die Hölle sehen - der SS-Obersturmführer Kurt Gerstein, der als eine der widersprüchlichsten Persönlichkeiten des Widerstands gegen das NS-Regime gilt.

Gerstein, der vor 100 Jahren am 11. August in Münster geboren wurde, hat vergeblich versucht, die Kirchen und das Ausland zu öffentlichen Protesten gegen den Mord an den Juden zu bewegen.

Zugleich trug er Mitverantwortung für die Lieferung des tödlichen Zyklon-B für die Gaskammern in den Vernichtungslagern. Sein Zeugnis über das Geschehen in den Konzentrationslagern - der sogenannte Gerstein-Bericht - wird als eines der wichtigsten Dokumente über die Ermordung der europäischen Juden angesehen.

In dem mit dem Robert-Geisendörfer-Preis der Evangelischen Kirche in Deutschland ausgezeichneten Feature äußern sich Zeitzeugen und Freunde über den Widerstandskämpfer Gerstein, der im Sommer 1945 in der Zelle eines Pariser Militärgefängnisses erhängt aufgefunden wurde.


INFO

Dienstag, 28. Juni 2005
WDR 3 Diskurs
22 - 23 Uhr, WDR 3

Quelle: http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=478326






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jun 27 11:03:49 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 27 Jun 2005 11:03:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] NS-Gedenkstaetten in Nordrhein-Westfalen
zum Regierungswechsel in Duesseldorf
Message-ID: s2bfdd21.044@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Stefan Querl"
Datum: 23.06.2005, 23:19


AKTUELL

"Gedenkorte sind nur so wirkungsstark wie ihr gesellschaftlicher Rückhalt"
Arbeitskreis gratuliert der neuen Landesregierung in Düsseldorf

Als "sehr offene und interessierte, dabei wachsame und kritikfähige Gesprächspartner" der neuen Landesregierung hat Prof. Dr. Alfons Kenkmann aus Münster die NS-Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen bezeichnet. Offiziell gratulierte der Vorsitzende des Zusammenschlusses aller historischen Erinnerungsorte in Rheinland, Westfalen und Lippe dem Ministerpräsidenten Dr. Jürgen Rüttgers zu seiner Wahl im Parlament und zur heutigen Kabinettsvorstellung in Düsseldorf. Zugleich lud Kenkmann, der den städtischen Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster leitet und zurzeit wegen seiner Professur für Geschichtsdidaktik an der Universität Leipzig beurlaubt ist, die Vertreter/innen der Einrichtungen im Arbeitskreis zu einer Sondersitzung nach Münster ein. Neben Projektplanungen und Satzungsthemen stehe aktuell eine breite Diskussion über die politischen Weichenstellungen auf Landes- und auf Bundesebene im Mittelpunkt der kurzfristig anberaumten Mitgliederversammlung. Stattfinden solle sie gleich Anfang Juli am Geschichtsort Villa ten Hompel.

Rund zwei Dutzend völlig unterschiedliche Institutionen in allen Regionen von Nordrhein-Westfalen (von ehrenamtlich getragenen Vereinen zur Mahnmal-, Grab- oder Gedenktafelpflege bis hin zu Archiven, großen parteiübergreifenden Dokumentationszentren sowie kommunalen Fachämtern) würdigen die Opfer der braunen Diktatur oder untersuchen kritisch Handeln bzw. Biografien von NS-Tätern. An die verschiedenen Verfolgtengruppen, an Verführung, Terror und Gewalt im so genannten "Dritten Reich" zu erinnern, sei in NRW nie eine Frage politischer Färbungen, sondern stets ein "Verantwortungsbewusstsein im großen Konsens" gewesen. "Gedenkorte sind eben nur so wirkungsstark, eindrucksvoll und zukunftsfähig wie ihr jeweiliger gesellschaftlicher Rückhalt", unterstrich Alfons Kenkmann. "Den Schulterschluss aller Demokraten in NRW muss es dauerhaft geben - also auch alltags, wenn gerade mal keine besonderen Jahrestage anstehen oder wenn Rechtspopulisten nicht als Demonstranten mit dumpfen Parolen irgendwo sicht- und hörbar sind...".

Konkrete Kritik äußerte Alfons Kenkmann gegenüber bestimmten Wissenschaftsdisziplinen, denen die Bedeutung der Forschungs-, Lern- und Erinnerungsorte "für eine fundierte Quellenanalyse und eine gemeinsame Geschichtskultur" wohl nicht richtig klar oder vielleicht gar nicht so wichtig seien.

An die Adresse der neuen Landesregierung richtete Alfons Kenkmann den ausdrücklichen Appell, Strukturveränderungen erst sorgsam zu prüfen und nicht voreilig einzuleiten. "Für uns ist etwa die Landeszentrale für politische Bildung ein enorm wichtiger Ansprech- und Kooperationspartner." Schon von daher dürfe hier keines der Bundesländer, das unreflektiert die Abschaffung seiner Bildungs- und Anlaufstellen für junge Menschen und für Multiplikatoren beschlossen habe, ein Vorbild sein. "Andererseits gewährt zum Beispiel Niedersachsen seinen Gedenkstätten inzwischen eine gewisse Grundförderung, um die wir uns in Nordrhein-Westfalen schon sehr lange vergeblich bemühen", verglich er. "Bisher erhalten wir nur Zuschüsse für projektbezogene Einzelmaßnahmen."


INFO

Geschichtsort Villa ten Hompel
Stadt Münster
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
D-48145 Münster
Telefon 0251/492-7107
Telefax 0251/492-7918
querls at stadt-muenster.de

Das Portal der Villa ten Hompel im Netz:
www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jun 27 11:06:47 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 27 Jun 2005 11:06:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] BR Muenster unterstuetzt Sanierung des
Baudenkmals "Stadttheater" in Muenster
Message-ID: s2bfdde4.064@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 24.06.2005, 09:58


AKTUELL

Bezirksregierung Münster bewilligt 51.000 Euro für die Sanierung des Baudenkmals "Stadttheater" in Münster

Münster. Die Sanierung des Stadttheaters wird von der Bezirksregierung Münster mit 51.000 Euro aus dem Denkmalförderungsprogramm 2005 des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Die Fördermittel dienen zur Sanierung der Mosaik- und Marmorfassade am Bühnenturm und im Foyerbereich.

Das Stadttheater Münster ist der erste Theaterbau in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Es bildet einen deutlichen Kontrast zu den Bauten aus den fünfziger Jahren. Die Bewilligung der Fördermittel soll den Bestand sichern und das Erscheinungsbild des Baudenkmals Stadttheater erhalten.


INFO

Bezirksregierung Münster
Pressestelle
Domplatz 36
48143 Münster
Telefon: 0251/411-1066
Telefax: 0251/411-1055
E-Mail: pressestelle at bezreg-muenster.nrw.de
Internet: www.bezirksregierung-muenster.de
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Bettina Beytorun, Durchwahl: -1067






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jun 27 11:08:23 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 27 Jun 2005 11:08:23 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_BR_Muenster_unterstuetzt_Sanieru?=
=?iso-8859-1?q?ng_des_Gro=DFen_und_kleinen_Spiekers_in_Duelmen?=
Message-ID: s2bfde48.078@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Pressestelle BR Münster
Datum: 24.06.2005, 10:02


AKTUELL

Bezirksregierung Münster bewilligt 17.000 Euro für die Sanierung des Großen und kleinen Spiekers in Dülmen

Die Sanierung des "Großen und kleinen Spiekers" auf dem Dorfplatz in Dülmen-Buldern wird von der Bezirksregierung Münster mit 17.000 Euro aus dem Denkmalförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen 2005 gefördert. Die Fachwerkspeicher stehen seit 1983 unter Denkmalschutz und bilden den Ortsmittelpunkt des Stadteils Buldern. Mit den Fördermitteln werden die Fenster erneuert und das Mauerwerk sowie die Holzkonstruktion überarbeitet. Die Sanierung ist notwendig, um die Sicherheit und Schönheit der Baudenkmäler zu erhalten.


INFO

Bezirksregierung Münster
Pressestelle
Domplatz 36
48143 Münster
Telefon: 0251/411-1066
Telefax: 0251/411-1055
E-Mail: pressestelle at bezreg-muenster.nrw.de
Internet: www.bezirksregierung-muenster.de
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Bettina Beytorun, Durchwahl: -1067






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jun 27 11:34:14 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 27 Jun 2005 11:34:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Schaedlingsbekaempfung am Valepagenhof,
Freilichtmuseum Detmold
Message-ID: s2bfe442.008@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Gefion Apel"
Datum: 23.06.2005, 14:10


AKTUELL

"Verpacktes Haus" im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold - umweltfreundliche Schädlingsbekämpfung am Valepagenhof

Manche Kenner des Westfälischen Freilichtmuseums Detmold haben es in den vergangenen Jahren bereits erlebt: Im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) passiert es schon mal, dass eines der historischen Häuser wie von Künstlerhand in Folie verpackt aussieht.

Von dieser Woche an wird es der Valepagenhof mitten im Paderborner Dorf des Museums sein, der sich einer solchen Behandlung unterziehen muss. Dabei handelt es sich um eine wichtige Maßnahme, um das Fachwerkgefüge der ländlichen Gebäude von Schädlingen zu befreien: Im Rahmen der sogenannten "Integrierten Schädlingsbekämpfung" - einer Kombination aus Ursachenermittlung, Beobachtung der Befallsdichte und Bekämfung der Holzschädlinge - wird eine technisch weiterentwickelte Heißluftbehandlung erprobt, und dazu muss das gesamte Gebäude umhüllt sein.

"Das Westfälische Freilichtmuseum Detmold und seine drei Partner sind mit dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt "Holzschädlinge in historischen Holzkonstruktionen" inzwischen führend, kommentierte der Bauhistoriker des LWL-Museums, Dr. Hubertus Michels, die aktuelle Maßnahme am Delbrücker Valepagenhof. "Von daher versprechen wir uns nicht nur eine längerfristige Beseitigung des Schädlingsbefalls, sondern auch Ergebnisse, für eine die historische Substanz schonende, ökologische und energiesparende Behandlungsmethode."
Der Valepagenhof wird bis etwa zum 8. Juli 2005 "verpackt" sein und ist erst danach wieder zu besichtigen.


INFO

Weitere Informationen zum Thema unter www.integrierte-schaedlingsbekaempfung.de.

Westfälisches Freilichtmuseum Detmold- Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus- 32760 Detmold
Tel.: 05231/706-0 wfm-detmold at lwl.org
Öffnungszeiten: di - so 9 -18 Uhr, Einlass bis 17 Uhr.







From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jun 27 11:37:00 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 27 Jun 2005 11:37:00 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Zeche Zollern II/IV, Fotografien moderner Architektur,
ab 26.06.2005
Message-ID: s2bfe529.025@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.06.2005, 11:36


AUSSTELLUNG

Architektonische Avantgarde im PostkartenformatLWL-Industriemuseum Zeche Zollern II/IV zeigt "Moderne Grüße"

Das Bauhaus in Dessau, die Weißenhofsiedlung in Stuttgart, das Shellhaus in Berlin - berühmte Bespiele für die Architektur der klassischen Moderne. Dass es auch an Rhein und Ruhr Perlen der architektonischen Avantgarde aus den Jahren 1919 bis 1939 zu entdecken gibt, zeigt eine Fotoausstellung im Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV. Das besondere daran: Alle Bilder sind Ansichtskarten.

Die Schau mit dem Titel "Moderne Grüße" (26.6. bis 14.8.2005) zeigt eine Auswahl von 180 Bauten in Deutschland von Ludwig Mies van der Rohe bis Erich Mendelsohn, aufgenommen von den wichtigsten Fotografen der Zeit. Aus den fotografierten Bauten sind im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zudem zahlreiche originale Objekte wie Leuchten, Beschläge und Möbel des Bauhauses sowie einige "vintage prints" (frühe Abzüge) bedeutender Architekturfotografen zu sehen.

Die einzigartige Privatsammlung des Designers Bernd Dicke, der an der Dortmunder Fachhochschule arbeitet, zeigt ein authentisches Bild der architektonischen Avantgarde zwischen expressionistischer Emphase und "befreiten Wohnen" in der sogenannten "Weißen Moderne". Zwischen Hamburg und Stuttgart, Köln und Breslau präsentiert die Sammlung weltberühmte Gebäude, aber auch nie gesehene Ansichten von Krankenhauszimmern und Nachtlokalen, Verwaltungsbauten und Schwimmbädern, Großsiedlungen und Ausstellungspavillons.

"Besonderen Anteil an der wohl kalkulierten Wirkung der gebauten Visionen hatten vor allem die Fotografen des sogenannten ,neuen Sehens', deren Kameraauge die Fabriken und Hochhäuser als strahlende Kuben menschenleerer Großplastiken inszenierten", so Bernd Dicke.

Zwischen der Tristesse der Vorstadtsiedlung und der Opulenz der Art Deco Bars hätten viele Bauten den Ausweis absoluter Modernität erst durch den selektiven Blick des *Neuen Fotografen" erhalten. Dicke: "Die Ansichtskarte als erstes demokratisches, schnelles und preiswertes Bildmedium trug das Bild vom ,Neuen Bauen' in die Welt und schuf in kurzer Zeit den wohl größten und noch weitgehend unbekannten Bilderschatz der Moderne."

An den ersten beiden Ausstellungsstationen - im Meisterhaus Schlemmer in Dessau und in der Weißenhofgalerie in Stuttgart - war die Ausstellung ein voller Erfolg. Nach Dortmund wandert die Schau voraussichtlich weiter Richtung Tel Aviv.


INFO

Moderne Grüße. Fotografierte Architektur auf Ansichtskarten 1919-1939
26. Juni bis 14. August 2005. Eröffnung: Sonntag, 26. Juni, 11 Uhr
Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV, Grubenweg 5, 44388 Dortmund
Geöffnet: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, letzter Einlass 17.30 Uhr







From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jun 27 11:40:17 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 27 Jun 2005 11:40:17 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Billerbeck,
Wilhelm Morgner - Zeichnungen des Expressionismus, ab 19.06.2005
Message-ID: s2bfe5b4.037@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Elmar Hericks"
Datum: 27.06.2005, 08:33


AUSSTELLUNG

Ich und die anderen.
Wilhelm Morgner - Zeichnungen des Expressionismus
Eine Ausstellung des Westfälischen Museumsamtes
Kolvenburg in Billerbeck, 19. Juni bis 14. August 2005

Der Kreis Coesfeld präsentiert in seinem Kulturzentrum Kolvenburg in Billerbeck eine Ausstellung mit Werken von Wilhelm Morgner. Durch die Kooperation des Westfälischen Museumsamtes mit dem Wilhelm-Morgner-Haus in Soest ist eine Schau entstanden, die einen Einblick in das graphische Werk dieses bedeutenden westfälischen Expressionisten gibt.

Morgner wurde 1891 in Soest geboren, dem geliebten und verhassten Spießbürgernest, das er bis auf kurze Studienaufenthalte in Worpswede und Berlin nie verließ. In Soest entwickelte er fernab der großen Kunstzentren sein Können. In nur wenigen Jahren gelang er über Einflüsse des Realismus, Impressionismus zum Expressionismus und darüber hinaus. Sein rastloser Schaffensdrang führte ihn 1912 als einen der Ersten zur Abstraktion.

Im selben Jahr entstand der Kontakt mit anderen Künstlergruppen: Sonderbund und Blauer Reiter, Sturm und Aktion * Schlagworte einer jungen Avantgarde, die von einem neuen, von Kunst und freiem Ausdruck durchtränkten Leben träumte. Und Morgner träumte mit, bis er von der Realität eingeholt, und der kollektive Traum mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges zur Utopie wurde.

Die Ausstellung stellt das graphische Werk Wilhelm Morgners vor. Rund 100 Zeichnungen, Druckgraphiken und Aquarelle, die zum Teil erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden, geben einen repräsentativen und umfassenden Einblick in das Leben und Wirken des Künstlers, von seinen künstlerischen Anfängen 1908 bis zu seinem frühen Tode 1917. Zitate aus Morgners Briefen, Photographien und Exponate aus dem persönlichen Besitz des Künstlers ergänzen die ausgestellten Blätter und bringen dem Besucher den Menschen Wilhelm Morgner näher.

Der Katalog zur Ausstellung enthält zahlreiche Abbildungen und beleuchtet nicht nur Morgners künstlerische Entwicklung vor dem Hintergrund seiner Zeit, sondern belebt durch einen ausführlichen Beitrag zum Weltbild Morgners und durch zeitgenössische Zitate aus seinem Umfeld den Zeitgeist des Expressionismus.


INFO

Der Ausstellungskatalog ist an der Museumskasse erhältlich.
Führungen nach telefonischer Vereinbarung. Informationen zum museumspädagogischen Begleitprogramm für Kinder unter Tel. 02543-1540.

Öffnungszeiten:
dienstags bis samstags 13.00-18.00 Uhr,
an Sonn- und Feiertagen 10.00-12.30 Uhr und 13.30-17.30 Uhr.

Ausstellungsende ist der 14. August 2005.









From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jun 27 13:52:13 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 27 Jun 2005 13:52:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Mommsen: Kriegsniederlage 1945, Bochum,
01.07.2005
Message-ID: s2c004b3.083@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 27.06.2005, 13:11


AKTUELL

"Kriegsniederlage 1945 und der Weg zur parlamentarischen Demokratie"
ist der Titel eines öffentlichen Vortrags von Prof. em. Hans Mommsen
am Freitag, 1. Juli, 17 Uhr, im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
(Clemensstraße 17-19, 44789 Bochum). Es handelt sich um einen
Festvortrag anlässlich des 25jährigen Bestehens des Vereins zur
Förderung der Erforschung der Geschichte der deutschen und
internationalen Arbeiterbewegung.


INFO

Weitere Informationen: Dr. Peter Friedemann, Tel. 0234/471816,
peter.friedemann at rub.de oder Dr. Jürgen Mittag, 0234/32-26920,
jürgen.Mittag at rub.de







From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 28 09:28:56 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Jun 2005 09:28:56 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter, Soester Anzeiger, Juni 2005
Message-ID: s2c11875.056@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 28.06.2005, 09:30


SERVICE: TOC

Heimatblätter -
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage: Soester Anzeiger
2005
Juni
Nr. 319
o. Seitenangaben


Marcus, W. / Busch, H. P.
Schulungsburg als Ausdruck der NS-Ideologie
Historischer Rundgang durch den einstigen fränkischen
"Königshof" Erwitte (9. Folge)

Pieper, Roland
Historische Klöster im Kreis Soest:
Das ehemalige Damenstift in Geseke

Platte, Hartmut
Die Familie von Boeselager auf Schloss Höllinghofen
Aus der Geschichte einer alten westfälischen Adelsfamilie
im nordwestdeutschen Raum (4. Folge)

Göbel, Christian F.
Kunst im Dienst des Glaubens und der Verkündigung
Der Kunstmaler Christian Göbel (1904-1964) setzte die
Tradition der christlichen Kunst fort (2.)

Scheffran-Pieper, Barbara
Eine Oase der Ruhe und Heilfaktor für Kranke
Der Park der westfälischen Klinik Warstein im Kreis Soest
wurde vor hundert Jahren auf 34 Hektar angelegt

Beaugrand, Günter
Wo der Kuckuck über die Bühne fliegt
Informatives Buch von Karl Voß über die Geschichte des Spiels
unter freiem Himmel

Plattdeutsches Gebetbuch in zweiter Auflage






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 28 09:37:37 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Jun 2005 09:37:37 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Der Reidemeister, Nr. 162, 2005
Message-ID: s2c11a76.014@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", alexander.schmidt at lwl.org
Datum: 28.06.2005, 09:45


SERVICE: TOC

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land.
Hrsg.: Lüdenscheider Geschichtsverein e.V.
Nr. 162, 17. Juni 2005

Inhaltsverzeichnis:

S. 1293-1300
Simon, Dietmar
Wahlen in der Stadt Lüdenscheid vom 19. bis zum frühen
21. Jahrhundert
Wandel und Kontinuität politischer Lager im Spiegel der
Reichs- und Bundestagswahlen






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Jun 29 09:07:10 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 29 Jun 2005 09:07:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Aktionstag Schieferbergbaumuseum Holthausen
/ Schiefergrube Magog, 09.07.2005
Message-ID: s2c264d2.091@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Museum Holthausen"
Datum: 28.06.2005, 08:27


AKTUELL

Schiefer und Schieferdecker
Aktionstag des Schieferbergbaumuseums Holthausen und der Schiefergrube Magog
Termin: 09.07.2005 ab 11 Uhr


Am Samstag, den 9. Juli 2005 veranstalten das Westfälische Schieferbergbau- und Heimatmuseum in Schmallenberg-Holthausen und die Schiefergruben Magog in Bad Fredeburg einen Aktionstag zum Thema Schiefer und Schieferdecker. Die Veranstaltung wird unterstützt von Schieferdachdeckern aus der Region. Sie findet statt am und im Museum in Holthausen.

Schiefer prägt heute noch das Bild vieler Orte. Abgebaut wird Schiefer im Hochsauerland nur noch in den Schiefergruben Magog in Bad Fredeburg. Besuchern und Gästen soll die Vielfalt und Faszination des Werkstoffes Schiefer in der Verwendung zur Außen- und Innengestaltung gezeigt werden. Einer begrenzten Anzahl von Besuchern wird über den Tag verteilt die Befahrung des Verbundbergwerkes Magog ermöglicht.

Das Museum möchte den Tag zum Anlaß nehmen, den 25. Band der Reihe "Veröffentlichungen zur Landes- und Kulturgeschichte", vorzustellen. Dr. Hans Dürr aus Eslohe hat eine lesenswerte und spannende Geschichte des Dachdeckerberufes geschrieben.

Die Gäste erwartet ein Tag voller Aktion. Neben der Befahrung des einzigen Schieferbergbauunternehmens in NRW, der Besichtigung des Museums, interessanter Vorträge, Vorführungen zum Spalten, Zurichten und Bearbeiten von Schiefer, kann der Interessierte sich über Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten des Schiefers beraten lassen. Auch soll versucht werden, den weltgrößten Schieferdeckstein mit Eintragung ins Guiness-Buch der Rekorde herzustellen. Für die kleinen Besucher sind Attraktionen geplant. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Der Aktionstag beginnt um 11.00 Uhr. Nach der Eröffnung und den Grußworten wird der Dachdeckermeister Willy Hesse, Präsident der Handwerkskammer Arnsberg, die Festrede halten. Danach hält Dr. Hans Dürr einen kurzen Vortrag zur Geschichte des Dachdeckerhandwerks.

Am Nachmittag gibt es eine Reihe von Vorträgen. Fachleute sprechen zu den Themen:

13.00 Uhr Der Schieferdecker im Wandel der Jahrhunderte

13.30 Uhr Schiefer im Denkmalschutz

14.00 Uhr Schiefer in der Architektur

14.30 Uhr Schiefer prägt den Ort

15.00 Uhr Schiefer und Kirche

15.30 Uhr Ist Schiefer gleich Schiefer

16.30 Uhr Entstehung und Geschichte des Fredeburger Schiefers


Auch außerhalb dieses Aktionstages ist das Museum immer einen Besuch wert. Öffnungszeiten sind Mittwoch, Freitag, Samstag von 15-17 uhr und Sonntag von 10-12 Uhr. Informationen gibt es unter den Telefonnummern 02974/6932 oder 02974/6019







From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 29 11:46:10 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Jun 2005 11:46:10 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Denkmalpfleger und Naturschuetzer suchen
nach Schutzkonzepten, Muenster, 28.06.-01.07.2005
Message-ID: s2c28a0d.050@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 28.06.2005, 13:31


TAGUNG

Zurück zu den Wurzeln: Denkmalpfleger und Naturschützer
suchen nach gemeinsamen Schutzkonzepten

"Zurück zu den gemeinsamen Wurzeln", das ist die Leitlinie
der rund 300 Teilnehmer der Jahrestagung der
Landesdenkmalpfleger, die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) für die Vereinigung der
Landesdenkmalpfleger in diesem Jahr im Schloss Münster in
der Zeit vom 28. Juni bis 1. Juli ausrichtet. Die
Denkmalexperten beschäftigen sich mit den Konflikten,
die bisweilen entstehen, wenn Denkmalpfleger, Natur- und
Landschaftsschützer unterschiedliche Ziele verfolgen. "Wir
sollten uns auf unsere gemeinsame Vergangenheit in der um
1900 entstandenen Heimatschutzbewegung erinnern. Wenn wir
die damals erarbeiteten Schutzkonzepte nicht mit
fachlichen Scheuklappen betrachten, sondern
weiterentwickeln, können wir viele der heutigen
Gegensätze leichter überwinden", präzisierte Prof. Dr.
Gerd Weiß, der Vorsitzende der Vereinigung der
Landesdenkmalpfleger am Dienstag (28.06.) zu Beginn der
Tagung vor Journalisten.

Die Ziele von Denkmalpflegern und Naturschützern scheinen
auf den ersten Blick gelegentlich tatsächlich
gegensätzlich zu sein. Etwa wenn historische Wehre und
Schleusen für Denkmalpfleger wichtige Dokumente der
Wasserbautechnik sind, während sie für Naturschützer oft
schlichtweg Hindernisse darstellen, die der Renaturierung
von Bächen und Flüssen im Weg stehen.

Und wo die Einen gerne ungehemmten Wuchs sehen, greifen
die Anderen zur Säge und Hecken-schere, um Teile von
Gartenkunstwerken in Form zu halten. Oder sie würden
andernorts am liebsten zum Schutz alter Mauern alle
spontan angesiedelten Pflanzen aus den Fugen entfernen,
auch wenn sie sehr selten sein sollten. "Bei solchen
Gegensätzen im Detail dürfen wir die gemeinsamen
Interessen nicht aus den Augen verlieren, denn alle
Beteiligten wollen das kulturelle Erbe erhalten, zu dem
das Zusammenspiel von Denkmälern und Natur gehört. Ziel
unserer Tagung ist es deshalb, Wege zu finden, wie wir bei
Konflikten die unterschiedlichen Schutzziele ausgleichen
können. Wir müssen versuchen, mit gemeinsamen
Schutzkonzepten wie der Kulturlandschaft oder dem
historischen Ortskern (Denkmalbereich) eine gemeinsame
Plattform von Denkmal- und Naturschutz zu finden, von der
beide Seiten profitieren", so Prof. Dr. Eberhard Grunsky
vom Denkmalpflegeamt des LWL.

Neben der Landestagung richtet das Westfälische Amt für
Denkmalpflege des LWL in diesem Jahr auch den "73. Tag für
Denkmalpflege" aus, der am Samstag, 2. Juli, um 14 Uhr im
Schloss Münster beginnt. Bei dieser öffentlichen
Veranstaltung können Fachleute und interessierte Laien
etwas dar-über erfahren, wie Stiftungen dazu beitragen,
das kulturelle Erbe zu erhalten und das ehrenamtliche
Engagement zu fördern. Denn in Zeiten knapper öffentlicher
Mittel sind Stiftungen nicht nur wichtig, um Geld für
gefährdete Denkmäler, sowie für den Natur- und
Umweltschutz aufzubringen, sie bieten Interessierten auch
gute Möglichkeiten gesellschaftliche Verantwortung zu
übernehmen. In der Zeit von 14 bis 18 Uhr stellen unter
anderem die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die Nordrhein-
Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege,
die Stiftung Naturschutzgeschichte aus Königswinter und
die Lemgoer Staff-Stiftung ihre Projekte vor. Mit ihren
Engagement zeigen auch die Stiftungen, dass Denkmal- und
Naturschützer sehr erfolgreich zusammenarbeiten können,
auch wenn ihre Ziele gelegentlich scheinbar
entgegengesetzt sind.

Außerdem nutzen Stiftungen vielfach ihre finanziellen
Möglichkeiten dazu, für die Lösung alter Aufgaben neue
Wege ausfindig zu machen. Ihre Arbeit ist also für
Denkmal- und Naturschutz weit über finanzielle Beiträge
hinaus von großem Interesse.


Hintergrund:
Die Denkmalpflege erlebte um 1900 im Zuge der damals
aufkommenden Heimatschutzbewegung einen enormen
Aufschwung. Wichtige Etappen waren 1904 die Gründung des
Deutschen Bundes Heimatschutz, 1907 das "Gesetz gegen die
Verunstaltung landschaftlich hervorragender Gegenden" und
1911 der regelmäßig alle zwei Jahre veranstaltete
gemeinsame Tag für Denkmalpflege und Heimatschutz. Ziel
der Heimatschutzbewegung war es, Altvertrautes, geschätzte
Traditionen und solide Handwerksarbeit als Ressourcen zu
bewahren, die durch die Industrialisierung und die Moderne
gefährdet schienen. In der Folgezeit, vor allem nach 1945
haben sich die einzelnen Schutz-Bestrebungen immer mehr
spezialisiert und eigenständige Schwerpunkte und Methoden
entwickelt.


INFO

73. Tag für Denkmalpflege
Samstag, 2. Juli, 14 bis 18 Uhr
Aula im Schloss
Schlossplatz 2
Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 29 11:32:05 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Jun 2005 11:32:05 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Deutsche aus Russland zwischen Hoffnung und Vorurteil,
Paderborn, 15.07.-30.10.2005
Message-ID: s2c286d8.095@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Norbert Börste",
Datum: 28.06.2005, 18:59


AUSSTELLUNG

Auf Augenhöhe. Deutsche aus Russland zwischen Hoffnung und Vorurteil"
(15.7.-30.10. 2005)

Mit zwei Sonderausstellungen im "Historischen Museum im Marstall" und im
Museum für Stadtgeschichte im "Adam- und -Eva-Haus" startet die Stadt
Paderborn gemeinsam mit dem Russlanddeutschen Museum in Detmold
und vielen weiteren russland-deutschen Kooperationspartnern ein
einzigartiges Pilotprojekt: Deutsche und Deutsche aus Russland arbeiten
gemeinsam die deutschrussische Geschichte bis hin zur Gegenwart auf.
Am 15.7. eröffnet Bürgermeister Heinz Paus um 19 Uhr mit einer festlichen
Auftaktveranstaltung im Audienzsaal Schloß Neuhaus und einem
anschließenden Fest in den Außenanlagen des Schlosses das weitverästelte
Projekt "Auf Augenhöhe. Deutsche aus Russland zwischen Hoffnung und Vorurteil".

Mit 800 000 Neubürgern aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion
zählen die Deutschen aus Russland zur stärksten Migrantengruppe in NRW.
Doch Integration ist ein Prozess, der ohne gegenseitige Annäherung, ohne
Aufklärung und wachsendes Verständnis füreinander nicht funktionieren kann.
Informationen und Aufklärung zu historischen Aspekten und Integration heute,
museumspädagogische Führungen und Podiums-Diskussionen, Filme, Musik,
Literatur, Tanz und zahlreiche Kunstausstellungen deutscher Künstler aus
Russland sollen in den kommenden Monaten bis Ende Oktober dafür sorgen,
dass Berührungsängste abgebaut, Vorurteile beseitigt und die tatsächlichen
Probleme miteinander diskutiert werden können.

Im Historischen Museum im Marstall in Paderborn-Schloss Neuhaus wird
schwerpunktmäßig der geschichtliche Aspekt beleuchtet werden. Vor allem
wird der Frage nachgegangen, woher die Russlanddeutschen stammen und
warum sie hierher gekommen sind. Dr. Katharina Neufeld vom Museum
Russlanddeutscher Kulturgeschichte in Detmold und Studenten und Studentinnen
des Ästhetischen Zentrums der Universität Bielefeld unter Leitung von Herrn
Prof. Dr. Klaus Ove Kahrmann setzen sich vor dem Hintergrund eigener
Erfahrungen mit der Geschichte, der Alltagskultur und der Geschichte der
Russlanddeutschen besonders durch multimediale Präsentationen auseinander.
Zusätzlich werden im Marstall an jedem Sonntag ab 11.30 Uhr Filme zum
Thema gezeigt.

Im "Adam- und -Eva-Haus" wird die "Integration heute" im Vordergrund stehen:
mit Sachinformationen, positiver Biografiearbeit, medialer Präsentation und
einem "phonetischen Raum", einem akustischen Fragment zum Thema Integration.
Darüber hinaus werden die Künstler Gennadi Isaak und Olga Klassen in Folge
dort ihre Bilder ausstellen.

Über die zwei Ausstellungshäuser hinaus sind zahlreiche städtische und
kirchliche Einrichtungen eingebunden; von der katholischen Hedwigkirche bis
zur evangelischen Abdinghofkirche, von den Kammerspielen bis zur Kulturwerkstatt
werden dort über drei Monate Kunstausstellungen, Diskussionen und Lesungen
stattfinden. Die Veranstaltung ist zu einer dichten Vernetzung avanciert; zu
einem Forum, in dem sich die unterschiedlichsten Gruppen und Einzelpersonen
einbringen. "Monolith e. V. - Netzwerk Aussiedler", die Deutsch-Russische
Gesellschaft Paderborn e.V., die Heimvolkshochschule St. Hedwigs - Haus
(Oerlinghausen), der Literaturkreis der Deutschen aus Russland e.V., der
Förderkreis Historisches Museum im Marstall e.V. die Landeszentrale für politische
Bildung seien hier stellvertretend genannt für die vielen, die durch ihr großes
Engagement und auch durch finanzielle Aufstockung des äußerst schmalen
Budgets dieses Projekt überhaupt erst ermöglicht haben.

Ein Angebot an alle Schulen und Interessenten: Museumspädagogische
Führungen können gebucht werden unter: 05231-921626/22 oder 05251-8785717
(für Historisches Museum im Marstall) und unter: 05251/8823501 (Museum für
Stadtgeschichte im Adam und Eva Haus).

Ausstellungen russlanddeutscher Künstler

16.7. - 4.8. 2005
Wladimir Prib,
Konstruktivistische Serien
17.00 Uhr Ausstellungseröffnung
im Anschluss: 17.30 Uhr Lesung des Literaturkreises russlanddeutscher Autoren
Kulturwerkstatt,
Bahnhofstr. 64
33102 Paderborn
www.kulte-pb.de
Öffnungszeiten: Montag - Donnerstag 8 - 23 Uhr, Freitag 8 - 12.30 Uhr u. 17 -23 Uhr, Samstag 17 -23 Uhr/ Vom 1. -3. 8. jeweils 8 - 17 Uhr.

16. 7 - 31. 10. 2005
Lena Herzen,
Ledercollagen
Katholische Hochschulgemeinde
Gesellenhausgasse 3
33098 Paderborn
www.khg-paderborn.de
Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 8.30 -12.30, Mittwoch 19 - 21 Uhr,
oder nach Vereinbarung, T. 05251/ 27393


24. 7. - 4. 9. 2005
Katharina Sitnikow-Peters,
Ikonenmalerei
Abdinghofkirche
Am Abdinghof 9
33098 Paderborn
www.abdinghof.de
Öffnungszeiten: täglich 11-18 Uhr

Ausstellung: 21.8. - 18.9. 2005
Natalia Dück,
Landschaftsmalerei, Stillleben
Hedwigkirche
HardehauserWeg 16
33100 Paderborn
www.sthedwig-paderborn.de


28.8. - 1.10. 2005
Theodor Herzen (1935 - 2003)
Malerei
Lukas-Zentrum,
Im Laugrund 5
33098 Paderborn
www.lukas-paderborn.de
Öffnungszeiten:
samstags 10-12 Uhr
sonntags 12 -15 Uhr



13. 10. - 6. 11 2005
Alina Holl,
theatralische Modeschöpfung
Kammerspiele
Am Rathausplatz
33098 Paderborn
www.kammerspiele-paderborn.de


3.- 25.9. 2005
Michail Diestergeft, Paul Kaminski,
Franziskanerkloster
Westernstr. 19
33098 Paderborn
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag 15-18 Uhr, Sonntag 11-12 Uhr.
Die Initiative "Kunst im Kloster" (KiK) organisiert und begleitet seit
einigen Jahren Ausstellungen im Kreuzgang des Franziskanerklosters.
Mitglieder dieser Initiative sind Frauen und Männer aus dem Bekannten-
und Freundeskreis der Franziskaner in Paderborn.


5.9. - 30. 9.2005
Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
www.liborianum.de
Kunstverein Monolith e.V.(Netzwerk Aussiedler)
Anna Niederhaus, Johannes Niederhaus, Laura Hötger (geb. Ovakimov),Barbara Minnich,
Jakob Rogalski, Igor Wachnin, Irene Schlik (geb. Ganske), Artur Konradi,Viktor Richter (Lagutkin),
Öffnungszeiten: täglich 8-22 Uhr
"Künstlertreff"
des Vereins Monolith e. V. - Netzwerk Aussiedler
Der "Künstlertreff" ist eine der ersten Einrichtungen des Integrationsprojekts "Wir für uns - Netzwerk Aussiedler", das die Wohlfahrtsverbände, der Kreis und das Arbeitsamt Paderborn 1999 initiiert hatten. Im Sommer 2001 ist daraus der Aussiedlerverein "Monolith e. V. - Netzwerk Aussiedler" hervorgegangen.
Im Künstlertreff versammeln sich regelmäßig Künstler und Künstlerinnen der verschiedensten Stilrichtungen, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Die meisten Künstler kommen aus der ehemaligen Sowjetunion. Während einige von ihnen bereits durch Preise und Ausstellungen bekannt sind, nutzen andere die Gelegenheit, um entdeckt zu werden. Auch der "Künstlertreff" hat die Integration zum Ziel und die Mitglieder freuen sich über die Bereicherung durch einige einheimische Künstler in ihren Reihen.


6.9. - 4.10. 2005
Jakob Weber und Günther Hummel
Malerei und Bronze-Skulpturen
Medienzentrum
Am Stadelhof 10
33098 Paderborn
www.mzpb.de
Öffnungszeiten: täglich 11-17 Uhr, außer Donnerstag 15 - 19 u. Samstag 11 - 13 Uhr.


7.9. - 5.10. 2005,
Heinrich Heidebrecht/ Jakob Wedel
Architektur (Zeichnung) und Skulptur (Holz)
Bilderbogen, Galerie im Stadthaus
Am Abdinghof 11
33098 Paderborn
www.paderborn.de/aufaugenhoehe
Öffnungszeiten: Montag -Mittwoch 8-16 Uhr, Donnertag 8-18 Uhr


12. 10.- 2. 11. 2005,
Jakob Günther, Victor Knack, Paul Mogge, Ryzhov Roman,
Malerei: Von (surrealem) Stillleben bis zur Landschaftsmalerei.
Katholische Fachhochschule Paderborn (KFH)
Leostr. 19
33098 Paderborn
www.kfhnw.de


Zusätzlich zum Ausstellungsprojekt bieten russlanddeutsche Autoren auch Lesungen in Schulen an, die bezuschusst werden können ( unter www.Boedecker-Kreis.de und Stiftung Lesen können Schulen Geld beantragen für Lesungen).
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Historisches Museum im Marstall, Marstall 9, 33104 Paderborn, Frau Osterholz, Tel.: 05251/ 88 1043; a.osterholz at paderborn.de, (tel. von 7 -13 Uhr)
Und direkt über den Literaturkreis der Deutschen aus Russland e.V., Celsiusstr.33, 53175 Bonn, Tel.+ Fax: 0228/314093, www.litkreis.de
E-Mail: litkreis.de
Und Edmund Mater
Ferdinandstraße 42
33102 Paderborn
tel: fax: 05251/280035
Telefon: 05251/2024576
Mobil: 017621522472
materedm at gmx.de
www.edarmer.de


INFO

Ein 36seitiges Programmheft erscheint in den nächsten Tagen und kann
angefordert werden unter:

Stadt Paderborn
Kulturamt
Historisches Museum im Marstall
Marstallstraße 9 - 12
33104 Paderborn - Schloß Neuhaus
Tel.: 05251/881044
Fax.:05251/881041
a.osterholz at paderborn.de

Weitere Informationen mit pdf-Datei des Programmes und
Internetpräsentation unter www.paderborn.de/augenhoehe und
www.ausstellung.russlanddeutsche.de

Projekleitung:
Dr. Norbert Börste,
Stadt Paderborn,
Kulturamt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 29 11:21:32 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Jun 2005 11:21:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Barocke Politik und Kultur im
Fuerstbistum Muenster 1688-1733, Muenster, 05.07.2005
Message-ID: s2c28458.042@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christine Schedensack",
Datum: 28.06.2005, 10:0


AKTUELL

Dr. Gerd Dethlefs (Münster)
"Residenzbau und Schaukelpolitik. Barocke Politik und Kultur
im Fürstbistum Münster 1688-1733"

Dienstag, 5. Juli 2005, 20.15 Uhr
Landesmuseum Münster

Münster. Am kommenden Dienstag (5.7.) erläutert Dr. Gerd Dethlefs
(Westfälisches Landesmuseum, Münster) den Zusammenhang von Politik
und Baukunst im Zeitalter des Barock. Ausgehend von der Tätigkeit des
als "Friedensfürsten" gefeierten Friedrich Christian von Plettenberg
(reg. 1688-1706), und seiner beiden Nachfolger ist den Spuren politischer
und künstlerischer "Barockisierung" im Bistum Münster nachzugehen. Es
ist die Zeit, in der das Bistum von einheimischen Adeligen regiert wurde,
die international Anschluss und Anerkennung suchten, auch in der
Baukunst. Eine Zäsur bildet das Jahr 1733, als Fürstbischof Clemens August
seinen Minister Ferdinand von Plettenberg-Nordkirchen entließ - und statt
der geplanten Residenz Münster das Jagdschloss Clemenswerth baute.


INFO

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe zum Bistumsjubiläum, die der Verein
für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster, in Kooperation
mit dem Historischen Verein zu Münster anbietet. Der Vortrag beginnt um
20.15 Uhr im Vortragssaal des Landesmuseums, Domplatz 10. Der Eintritt ist frei.

Achtung: Der ursprünglich für diesen Termin angekündigte Vortrag von
Prof. Rudolf Schlägl entfällt!

Auskünfte unter 0251/5915972 oder c.schedensack at lwl.org.

Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster e. V.
Hörsterplatz 4
48133 Münster
Tel.: 0251/591 5972
Fax: 0251/591 6820






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 29 11:09:53 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Jun 2005 11:09:53 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Baubeginn_im_Westfaelischen_Muse?=
=?iso-8859-1?q?um__f=FCr_Klosterkultur?=
Message-ID: s2c281a6.080@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 28.06.2005, 15:46


AKTUELL

Minister Wittke bei Grundsteinlegung in Dalheim
Baubeginn im Westfälischen Museum für Klosterkultur

Der neue NRW-Minister für Bauen und Verkehr, Oliver Wittke,
wird an der öffentlichen Grundsteinlegung zum Baubeginn des
Westfälischen Museums für Klosterkultur in Dalheim (Kreis
Paderborn) teilnehmen. Die Umgestaltung des über 550 Jahre
alten Augustiner Chorherrenstiftes zum ersten Landesmuseum
für Klosterkultur beginnt am 29. Juni mit einer feierlichen
Grundsteinlegung, zu der der Landschaftsverband Westfalen-
Lippe (LWL) als Bauherr einlädt.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe freut sich, dass Herr
Minister Wittke als eine seiner ersten Amtshandlungen das
Grußwort des Landes Nordrhein-Westfalen zur Grundsteinlegung
im Kloster Dalheim spricht. "Damit wird für uns deutlich, wie wichtig
es ihm ist, der kulturellen Entwicklung in Westfalen sein besonderes
Augenmerk zu schenken. Wir hoffen, dass das Land auch künftig
dem Fortgang entsprechend den weiteren Ausbau des Klosters
Dalheim fördern wird, so dass unmittelbar anschließend an den
ersten Bauabschnitt im Jahr 2007 der zweite folgen kann", so Maria
Seifert, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe.

Neben Minister Wittke und Maria Seifert werden der Landrat des
Kreises Paderborn, Manfred Müller, und der Vorsitzende des Vereins
der Freunde und Förderer, Fritz Wilhelm Pahl, sprechen.

"Klostergeschichte ist Baugeschichte", erläutert Prof. Dr. Matthias
Wemhoff, Direktor des Westfälischen Museums für Klosterkultur.
Denn schon immer haben sich Veränderungen klösterlicher Lebens-
und Wirtschaftsformen auch in die Klosterarchitektur eingeschrieben.
In Dalheim, dem 1452 gegründeten Augustiner Chorherrenstift,
lassen sich alle Umgestaltungen klar und deutlich erkennen: die
mittelalterliche Klausur der Gründungsphase, die barocke Blütezeit
mit repräsentativem Ehrenhof, die Eingriffe der Säkularisation und
die landwirtschaftliche Nutzung, die Dalheim bis in die 60er Jahre
des vergangenen Jahrhunderts bestimmte. Und jetzt erhält die
jahrhundertealte Architektur des Klosters eine weitere, bedeutende
Facette hinzu: das Westfälische Museum für Klosterkultur findet ab
2007 seinen Platz in der Klosteranlage Dalheim.

"Damit zeigt sich der LWL als sehr innovativ, denn er initiierte bereits
vor drei Jahren dieses erste Landesmuseum für Klosterkultur und ging
damit dem aktuellen Trend voraus, die Wurzeln Europas unter anderem
auch in der Geschichte des Christentums und seiner Klöster zu suchen",
führt LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe aus. "Kultur" sei eben
nicht nur bäuerlich, bürgerlich oder industriell zu verstehen.

Im Westfälischen Museum für Klosterkultur Dalheim wird der LWL nach
Abschluss des letzten Bauabschnittes 2015 das Thema Kloster in seiner
Gesamtheit kritisch erforschen und zeigen. 1200 Jahre europäische
Klostergeschichte bietet eine großflächige und facettenreiche Folie, auf
der nicht nur die innerklösterlichen Lebens- und Arbeitswelten, sondern
auch deren vielfältige Verflechtungen mit der Außenwelt aufgezeigt
werden können. Verflechtungen, die bis heute auf die Nachwelt eine
Wirkung ausüben, die vielen gar nicht mehr bewusst ist, die die moderne
Welt aber nach wie vor prägen.

"Der Kreis Paderborn sieht dieses Engagement des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe mit großer Freude und Dankbarkeit und wird auch weiterhin
bereit sein, das Projekt Klostermuseum' vor allem in Hinblick auf die geplante
Stiftung, finanziell zu unterstützen", erläutert Manfred Müller, Landrat des
Kreises Paderborn.

Mit der Grundsteinlegung am Namenstag des Dalheimer Klosterpatrons,
des Hl. Petrus, beginnt der erste Abschnitt des auf drei Phasen konzipierten
Museumsumbaus. 30 Millionen Euro werden bis 2015 in diese Umgestaltungen
fließen. Der erste Bauabschnitt, der im Frühjahr 2007 mit einer Ausstellung
zur Westfälischen Klosterkultur im Barock eröffnet werden soll, wird acht
Millionen Euro kosten.

Fritz-Wilhelm Pahl, Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises, betont,
dass "der Anstoß, das ehemalige Kloster Dalheim wieder mit Leben zu erfüllen
und einer sinnvollen und tragfähigen Nutzung zuzuführen, ganz stark von
bürgerlichem Engagement geprägt war und dass es auch in Zukunft Bürger
und Wirtschaft nicht an tatkräftiger Unterstützung des Museums mangeln
lassen werden."

Für 2010 und 2015 sind zwei weitere Bauabschnitte geplant, die nach der
Wiederherstellung der Ost- und Südflügel der ehemaligen Klausur erst einen
vollständigen Rundgang durch die europäische, vor allem aber durch die
800-jährige westfälische Klosterkultur möglich machen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 29 11:04:42 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Jun 2005 11:04:42 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Schloss_Raesfeld_erhaelt_20=2E00?=
=?iso-8859-1?q?0_Euro_f=FCr_Restaurierung_der_Vorburg?=
Message-ID: s2c2805f.064@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster",
Datum: 28.06.2005, 16:06


AKTUELL

Schloss Raesfeld erhält 20.000 Euro für Restaurierung der Vorburg

Die Bezirksregierung Münster stellt dem Verein zur Förderung der
Bildungsarbeit auf Schloss Raesfeld 20.000 Euro für den Erhalt der
denkmalgeschützten Anlage bereit. Mit dem Zuschuss, der aus dem
Denkmalförderprogramm 2005 bewilligt wurde, beteiligt sich das
Land Nordrhein-Westfalen an den Gesamtkosten der Renovierung
in Höhe von 110.000 Euro.

Das Geld wird eingesetzt, um den Sterndeuterturm in der Vorburg
der Schlossanlage zu sanieren. Die Turmhaube mit ihrer achteckigen
Laterne wird überarbeitet, der Boden im Galeriegeschoss renoviert
und Teile des Mauerwerks aus Sandstein werden ausgebessert. Die
Arbeiten sind notwendig, um die Schönheit und Sicherheit des
historischen Gebäudes zu erhalten, das wegen seiner ungewöhnlichen
Bauweise als einzigartig in der westfälischen Schlösserarchitektur gilt.






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Jun 29 13:25:40 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 29 Jun 2005 13:25:40 +0200
Subject: [WestG] [LIT] "Rosenland" - Neue Zeitschrift zur lippischen
Geschichte
Message-ID: s2c2a179.097@lwlapp.itz.lwl.org

Von:
Datum: 29.06.2005, 12:26


LITERATUR

Neue Zeitschrift zur lippischen Geschichte: *Rosenland" gibt es kostenfrei im Internet.

"Die Geschichtsszene in Lippe ist so lebendig, dass eine Zeitschrift wie *Rosenland' einen guten Start haben dürfte", meinen Jürgen Hartmann und Andreas Ruppert, die Herausgeber des Blattes, dessen erste Ausgabe soeben erschienen ist. "Die Veröffentlichung als e-paper im Internet bedeutet dabei, dass wir nicht nur ohne die finanziellen Zwänge einer Printausgabe veröffentlichen können. Wir können zeitnah aktuelle Diskussionen aufgreifen und vielen Historikern ein interessantes Forum bieten."

"Rosenland. Zeitschrift für lippische Geschichte" steht im Kopf des Blattes. 32 Seiten stark ist die erste Ausgabe, die im Internet unter www.rosenland-lippe.de kostenfrei herunter geladen werden kann. Enthalten sind Beiträge über die Geschichte des Infanterie-Regimentes Nr. 18, einen jungen Mann aus Wöbbel "zwischen NKWD und Gestapo" und wieder aufgetauchtes jüdisches Archivgut, das die Nazis in der Pogromnacht 1938 beschlagnahmt hatten. Vorgestellt werden außerdem zwei Fachbücher.

"Drei oder vier Ausgaben im Jahr wären unser Ziel. Wir hoffen, dass sich viele Geschichtsinteressierte an dem Projekt mit Beiträgen zur lippischen Geschichte beteiligen", wünschen sich die Herausgeber, die mit der Zeitschrift keinerlei finanzielle Interessen verbinden. Wissenschaftlichen Ansprüchen müssen die Beiträge jedoch genügen; Geschichtsspekulationen soll kein Raum gegeben werden. Beide, Andreas Ruppert und Jürgen Hartmann, sind Historiker, die seit vielen Jahren zu Themen der lippischen Geschichte forschen und veröffentlichen. Die nächste Ausgabe soll bereits im Oktober 2005 erscheinen - natürlich wieder im Internet.


INFO

Download unter: www.rosenland-lippe.de

Jürgen Hartmann, Barbarastraße 36 c, 48429 Rheine, Tel. 05971/70480
Dr. Andreas Ruppert, Sighardstraße 26, 33098 Paderborn, Tel. 05251/76249






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 30 09:35:14 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 30 Jun 2005 09:35:14 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Geschichte lehren an der Hochschule, Paderborn,
08.-09.09.2005
Message-ID: s2c3bce9.025@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Rainer Pöppinghege"
Datum: 29.06.2005, 12:05


Tagung

"Geschichte lehren an der Hochschule - Bestandsaufnahme, methodische Ansätze, Perspektiven"
8. - 9. September 2005, Universität Paderborn, Raum E 5.333

Die Tagung möchte eine Bestandsaufnahme innovativer Ansätze in der täglichen universitären Lehre des Fachs Geschichte bieten. Wie schafft man es, Studierende auch in großen Veranstaltungen dazu zu bringen, sich Wissen selbst zu erarbeiten? Gefragt werden soll nach Möglichkeiten, Lehrveranstaltungen im Geschichtsstudium teilnehmerorientiert auszurichten. Dies geschieht einerseits vor dem Hintergrund der Reformdiskussion der letzten Jahre und der Einführung neuer Lehrmethoden mit elektronischen Medien, andererseits untersuchen einige Tagungsbeiträge, wie der Seminaralltag konkret zu gestalten ist. Die einzelnen Beiträge werden sowohl in Vortragsform als auch in Form von "Mini-Workshops" präsentiert, um dem Credo vom Methodenmix in der Lehre unmittelbar zu folgen.



Donnerstag, 08. September 2005
Sektion 1: Hochschulreform und Hochschuldidaktik
09:00 Uhr Rainer PÖPPINGHEGE: Referateseminar und Massenbetrieb: Hochschuldidaktische Ansätze im Fach Geschichte

09:30 Uhr Michael STOLLE: Das didaktische Gedächtnis. Neurobiologische und historiographische Ansätze für eine Reform der Hochschuldidaktik im Fach Geschichte

10:30 Uhr Kaffeepause

11:00 Uhr Bärbel VÖLKEL: "Ich habe jedoch begriffen..." - Reflexion und Verantwortungsübernahme oder: Warum in der Hochschule nicht nur Hausarbeiten und Klausuren geschrieben werden sollten


12:30 Uhr Mittagspause


Sektion 2: Hochschuldidaktische Lehrformen
13:30 Uhr Carsten DAMS: "Die Laienpredigt?" Historische Bildung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW

14:15 Uhr Karl Heinrich POHL: Projekte in der akademischen Lehre? Überlegungen, Erfahrungen und Vorschläge für eine zukünftige Universität

15:00 Uhr Kaffeepause

15:30 Uhr Simone LÄSSIG: Jenseits der Gelehrtenstube? Konzeptionelle Überlegungen und praktische Erfahrungen zu neuen Formen geschichtswissenschaftlicher Seminare

16:15 Uhr Frank MÖLLER: Die Stellung des Proseminars im Geschichtsstudium

17:00 Uhr Kaffeepause

17:15 Uhr Esther-Beate KÖRBER: Forschend lehren im Geschichtsseminar - Experimente und Erfahrungen

18:00 Uhr Ende



Freitag, 09. September 2005

Sektion 3: Methoden

09:00 Uhr Natascha VITTORELLI: Praxisbeispiel - Aktivierender Einstieg statt Einführungsvortrag

10:30 Uhr Kaffeepause

11:00 Uhr Simone RAUTHE: Ein Beitrag zu aktivierenden Methoden für das Geschichtsstudium - Kognitive Landkarten und historisches Verstehen

11:45 Uhr Myrle DZIAK-MAHLER: Wunderheilung durch Methoden? Über die Möglichkeiten und Grenzen kreativer, kommunikativer und kooperativer Lehr- und Lernformen in der historischen Bildung

12:45 Uhr Mittagspause



Sektion 4: Neue Medien und Geschichtsstudium
13:45 Uhr Sabine GELDSETZER/Meret STROTHMANN: Modularisierung und eLearning an der Ruhr-Universität Bochum: Der BA/MA-Studiengang Geschichte

14:30 Uhr Jan HODEL: Historische Online-Kompetenz: Zwischen Konstruktion und Kooperation

15:15 Uhr Kaffeepause

15:30 Uhr Rainer PÖPPINGHEGE: Vernetzung, Vertiefung und Verbreitung hochschuldidaktischer Inhalte im Fach Geschichte

16:15 Uhr Tagungsende



Aus organisatorischen und konzeptionellen Gründen ist die Zahl der Gastplätze beschränkt. Es wird ein Tagungsbeitrag von 25 Euro erhoben, der vor Ort zu entrichten ist. Allen Teilnehmern werden vorab die Abstracts zur Verfügung gestellt. Verbindliche Anmeldungen:


INFO

PD Dr. Rainer Pöppinghege
Historisches Institut der Universität Paderborn
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
Rainer.Poeppinghege at upb.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 30 10:52:44 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 30 Jun 2005 10:52:44 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Lambacher_neuer_Leiter_des_Stadt?=
=?iso-8859-1?q?archivs_M=FCnster?=
Message-ID: s2c3cf08.094@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Presse- und Informationsamt der Stadt Münster",
Datum: 30.06.2005, 10:48


AKTUELL

Dr. Hannes Lambacher wird am 1. Juli neuer Leiter des Stadtarchivs. Das hat der Rat in nichtöffentlicher Sitzung am späten Mittwochabend beschlossen.
Dr. Lambacher war zuletzt stellvertretender Leiter des Archivs



INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
http://www.muenster.de/stadt/archiv/






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 30 14:03:11 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 30 Jun 2005 14:03:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neues Zeitzeugenportraet des
Westfaelischen Landesmedienzentrums als DVD
Message-ID: s2c3fbab.032@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.06.2005, 13:12


AKTUELL

Von einem, der mitgemacht hat - Neues Zeitzeugenporträt des Westfälischen Landesmedienzentrums

"Zeitzeugen schlagen gerade für junge Menschen eine Brücke in die Vergangenheit. Ihre Erinnerungen schaffen einen anschaulichen und authentischen Zugang zur Geschichte. Für Walter Baltes gilt dies in ganz besonderer Weise", mit diesen Worten begrüßte Dr. Markus Köster, Leiter des Landesmedienzentrums des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, am Donnerstag (30.06.) das Premierenpublikum des Films "Von einem, der mitgemacht hat - Eine Jugend unter Hitler". Vor 150 Oberstufenschülern und Gästen hat der LWL den Film im Albert-Martmöller-Gymnasium der Stadt Witten (Kreis Ennepe-Ruhr-Kreis) erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der von Beate Becker realisierte Film, der vierte in der Reihe der Zeitzeugenporträts des LWL-Landesmedienzentrums, porträtiert mit Walter Baltes einen Mann, dessen Jugenderinnerungen exemplarisch für die Erfahrungen der Hitler-Jugend (HJ) und der Wehrmachtsgeneration stehen. Baltes wurde 1918, wenige Monate vor Ende des Ersten Weltkriegs, im damals noch selbständigen Annen bei Witten an der Ruhr geboren. Sein Heimatort ist ein typisches Industriedorf des Ruhrgebiets. Die Verhältnisse im Haus Baltes sind äußerst bescheiden und gleichen damit denen vieler anderer Arbeiterhaushalte in jener Zeit: Es gibt keinen Strom, kein elektrisches Licht, kein fließendes Wasser in der Wohnung. Auf dem Speiseplan stehen fast immer Bratkartoffeln, Brot und Malzkaffee. Seine Mutter ist eine fromme Protestantin, sein Stiefvater, von Beruf Bergmann, hingegen Sozialdemokrat und Freidenker.

1929, mit Beginn der Weltwirtschaftskrise, wird der Vater arbeitslos und bleibt es bis 1933. Mühsam schlägt er sich als Hausierer durch, ansonsten lebt die Familie "von der Wohlfahrt". Als Hitler 1933 an die Macht kommt, findet der Vater wieder Arbeit - als Hauer auf einer Zeche. "Papa hatte wieder Arbeit, wir konnten von heute auf morgen wieder alles kaufen", erinnert sich Walter Baltes.

Er selbst, damals 15 Jahre alt und bis dahin Mitglied bei den sozialdemokratischen "Roten Falken", wird noch im gleichen Jahr "mit Begeisterung" Hitlerjunge. Dabei reizen ihn weniger Lagerfeuerromantik und Geländespiele als die Karrieremöglichkeiten, die die NS-Jugendorganisation bietet. Als gelernter Handelsgehilfe steigt er in der Hitlerjugend rasch zum kleinen Funktionär auf: er arbeitet in der Geschäftsstelle des HJ-Banners Witten. Das hält ihn bemerkenswerter Weise aber nicht davon ab, auch weiterhin jüdische Jugendliche zu seinen Freunden zu zählen. Umgekehrt führt die zunehmende staatliche und gesellschaftliche Diskriminierung dieser Freunde bei ihm aber auch noch nicht zu einer generellen Infragestellung der NS-Ideologie.

Als die deutsche Wehrmacht am 1. September 1939 Polen überfällt, meldet sich Baltes als Offiziersanwärter zur Luftwaffe. Früh erfährt er von den Massenmorden an Juden. Doch erst ganz allmählich leiten grauenvolle Kriegserlebnisse einen mentalen Bruch mit dem Hitler-Regime ein. Am Ende ist er den Krieg "einfach leid". Im März 1945 setzt er sich mit einem gefälschten Krankenschein von der Ostfront in Pommern nach Hannover ab. Als Schiffer verkleidet, entgeht er der Kriegsgefangenschaft, schlägt sich in die Heimat durch und kommt am 6. Mai 1945 wieder in Witten an.

Ein Jahr nach Kriegsende tritt er in die SPD ein, Endergebnis eines politischen Umdenkprozesses, der ihn vom überzeugten Hitlerjungen und Wehrmachtssoldaten zum Gegner von Krieg und Faschismus gemacht hat. Sein beruflicher Werdegang nach dem Krieg ist bunt: Er arbeitet als Bühnenbildner und Karikaturist, ist Bevollmächtigter einer englischen Großverzinkerei in Deutschland, wird Kunsthändler und Galerist und macht sich als Sportreporter und Autor heimatgeschichtlicher Kurzgeschichten einen Namen.

Mit über 80 Jahren wird Walter Baltes dann noch einmal politisch aktiv: Anfang 2001 initiiert er an den Schulen des Ennepe-Ruhr-Kreises die "Aktion GoldRegenbogenband" als sichtbares Zeichen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Die Resonanz übertrifft alle Erwartungen: Über 10.000 Schüler nehmen an der Initiative teil. Baltes beginnt vor Schulen über seine Erfahrungen in der NS-Diktatur und im Zweiten Weltkrieg zu berichten. Ein "Geschichtsunterricht" ganz anderer Art, der ihn inzwischen in zahlreiche Schulen der näheren und weiteren Umgebung Wittens geführt hat. "Seid politische Menschen, denkt politisch und sorgt dafür, dass das Ganze nicht noch einmal passiert, diese Botschaft gibt er den Jugendlichen mit auf den Weg.

Im Auftrag des LWL-Landesmedienzentrums hat Beate Becker die Jugenderinnerungen vom Walter Baltes in ein Filmporträt für die Bildungsarbeit umgesetzt. *Zeitzeugenberichte können das Büffeln von Daten und Fakten nicht ersetzen, aber sie bieten die Chance, abstrakte Geschichte anhand eines einzelnen Lebens begreifbar zu machen," erläutert Köster die Intention des Films. Es sei wichtig, Schülern nicht nur die Verbrechen des *Dritten Reiches' vor Augen zu führen, sondern sie auch für die Mechanismen der Verführung zu sensibilisieren, mit denen das Hitler-Regime gerade damals junge Menschen für sich gewann. "Nur so können wir sie gegen das Manipulationspotenzial antidemokratischer Ideologien immunisieren. Walter Baltes ist als Zeitzeuge ein Glücksfall, weil er sowohl die Faszination des Nationalsozialismus wie dessen furchtbare Konsequenzen überzeugend vermitteln kann", ergänzt der Leiter des Westfälischen Landesmedienzentrums.


INFO

Der als DVD produzierte Film kann beim Westfälischen Landesmedienzentrum (medienzentrum at lwl.org, Tel.: 0251/591-3902) zum Preis von 14,90 Euro zuzüglich 2,60 Euro Versandkosten (ohne die Lizenz zur öffentlichen Vorführung und zum Verleih) bzw. 45 Euro (mit der Lizenz zur nichtgewerblichen öffentlichen Vorführung und zum nichtgewerblichen Verleih) erworben werden.







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 30 14:05:45 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 30 Jun 2005 14:05:45 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Kardinal von Galen: Triumph und Tod,
Stadtmuseum Muenster, ab 30.06.2005
Message-ID: s2c3fc52.057@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Presse- und Informationsamt der Stadt Münster"
Datum: 30.06.2005, 12:06


AUSSTELLUNG

Kardinal von Galen: Triumph und Tod
Seine letzten Lebenstage / Fotoausstellung im Stadtmuseum

Seine drei Predigten des Jahres 1941 gegen Euthanasie und Klosterbeschlagnahmung machten ihn zum wohl bekanntesten kirchlichen Gegner der Nationalsozialisten: Clemens August Graf von Galen. Der überraschende Schritt Papst Pius XII. an Weihnachten 1945, den münsterschen Bischof in das Kardinalskollegium zu berufen, war offensichtlich als Anerkennung der mutigen Haltung von Galens in der Verteidigung christlicher Grundsätze während der nationalsozialistischen Herrschaft gedacht.

Erstmals werden in der Ausstellung "Triumph und Tod" ab 30. Juni im Stadtmuseum über 80 Fotos der letzten Lebenstage des Kardinals von Galen gezeigt. Die Präsentation beginnt mit seinem triumphalen Empfang am 16. März 1946 in Münster aus Anlass seiner Rückkehr von der Kardinalserhebung aus Rom. Rund 50 000 Gläubige aus dem gesamten Bistum feierten den Einzug des ersten Kardinals auf dem münsterschen Bischofsstuhl. Diese Feierlichkeiten gehörten zu den wenigen freudigen Ereignissen der münsterschen Bevölkerung im ersten Nachkriegsjahr.

Wenige Tage später vernahmen die Münsteraner tief erschüttert am 22. März die Nachricht vom Tod des Kardinals. Am Ende stehen die Aufnahmen der feierlichen Beerdigung des Kardinals sechs Tage später. Nur selten lagen Triumph und Tod so nah beieinander. Die chronologisch angeordneten Bilder vermitteln die Geschehnisse jener Märztage vor der Kulisse der zerstörten Innenstadt Münsters.

Die Fotos stammen in erster Linie von dem bekannten münsterschen Pressefotografen Clemens Hülsbusch (1894-1964), einige Aufnahmen von Anni Borgas (1905-1956), die sich auf dem Gebiet der Fotografie religiöser Kunstwerke einen Namen gemacht hatte.

Clemens August Graf von Galen wurde am 16. März 1878 auf der im oldenburgischen Münsterland gelegenen Burg Dinklage, dem Stammsitz der Familie, als elftes von 13 Kindern geboren. Nach dem Theologiestudium wurde er am 28. Mai 1904 in Münster zum Priester geweiht. Zunächst Kaplan seines Onkels, des Weihbischofs Max Gereon von Galen, entsandte man ihn 1906 nach Berlin. 1929 übertrug Bischof Johannes Poggenburg von Galen das Pfarramt an der münsterschen Kirche St. Lamberti. Im Herbst 1933 wurde er Bischof von Münster.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Telefon: +49 (0)2 51/4 92-45 03
Telefax: +49 (0)2 51/4 92-77 26
URL: http://www.muenster.de/stadt/museum/

Die Ausstellung ist bis zum 2. April 2006 im Stadtmuseum Münster zu sehen.

Zur Ausstellung erscheint im Aschendorff Verlag ein Bildband zum Preis von 9,80 Euro.








From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 30 14:14:27 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 30 Jun 2005 14:14:27 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Stremmel: Kammern der gewerblichen Wirtschaft im
Dritten Reich, 2005
Message-ID: s2c3fe49.086@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Karl-Peter Ellerbrock"
Datum: 30.06.2005, 11:51


LITERATUR

Studie zur Geschichte der Wirtschaftskammern im Dritten Reich
GWWG veröffentlicht Untersuchung

"Kammern der gewerblichen Wirtschaft im 'Dritten Reich'. Das Fallbeispiel Westfalen-Lippe" heißt die neue Studie von Dr. Ralf Stremmel, der zwischen 1994 und 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Westfälischen Wirtschaftsarchiv (WWA) war und nun das Historische Archiv Krupp in Essen leitet. Dies ist die erste systematische wissenschaftliche Untersuchung über die Rolle der Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern im Nationalsozialismus. Sie erscheint in der Schriftenreihe der Untersuchungen zur Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte der Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte (GWWG).

"Gerade die Geschichte der Kammern erlaubt einen tiefen Einblick in Funktionsmechanismen des NS-Staates", sagte der Autor. Indem sich die Kammern der Politik unterordneten, hätten sie ihre Existenz sichern können und seien zu einem unverzichtbaren Element des Herrschaftssystems geworden. "Ihr regionaler Gestaltungsspielraum blieb vergleichsweise groß. Sie hatten beispielsweise freie Hand bei Stilllegungen oder bei der Verteilung öffentlicher Aufträge", so Stremmel weiter. Zudem sei es den Kammern gelungen, sich zukunftsträchtige Aufgabenfelder anzueignen, wie die Berufsausbildung.

"Nachdem sich die letzten Bände der Schriftenreihe der GWWG meist der Methodendiskussion zugewandt haben, wird mit der neuen Studie eine wichtige Forschungslücke geschlossen", erklärte Heinrich Frommknecht, erster Vorsitzender der GWWG. So sei die Geschichte der Wirtschaftskammern im Dritten Reich bislang stark vernachlässigt worden. Er dankte den westfälisch-lippischen Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern. Sie seien nicht nur durch engagierte Mitarbeit bei der Materialbeschaffung hilfreich gewesen, sondern hätten auch durch einen Druckkostenzuschuss das Buch gefördert.

"Es ist kein Zufall, dass die Untersuchung im Westfälischen Wirtschaftsarchiv entstand. Die Akten der Industrie- und Handelskammern sind eine wichtige Quelle zu nahezu allen Fragen, die Wirtschaft und Gesellschaft im Dritten Reich betreffen", gab Dr. Karl-Peter Ellerbrock, Geschäftsführer der GWWG und Direktor des WWA, Hintergrundwissen zu der Entstehung der Studie bekannt. "In unserem Bestand führen wir auch die Protokolle der Nürnberger Industrieprozesse, die tiefe Einblicke in die Wirtschaftsgeschichte des Nationalsozialismus geben", so Ellerbrock weiter.


INFO

Stremmel, Ralf
Kammern der gewerblichen Wirtschaft im Dritten Reich
Allgemeine Entwicklungen und das Fallbeispiel Westfalen-Lippe
(Ardey-Verlag) ISBN 3-87023-197-1
Englisch Broschiert
672 Seiten, 58 schwarz-weiß Tabellen - 24,00 × 13,80 cm
39,- Euro

Die Studie "Kammern der gewerblichen Wirtschaft im 'Dritten Reich'. Untersuchungen zur Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte" ist im Ardey-Verlag, Dortmund und Münster 2005, erschienen und im Buchhandel erhältlich.