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From weidner at geschichte-und-museum.de Mon Dec 6 18:25:18 2004
From: weidner at geschichte-und-museum.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Mon Dec 6 18:25:26 2004
Subject: [WestG] [AKT] Film und Diskussion: Er nannte sich Hohenstein,
Luedenscheid 08.12.2004
Message-ID: 41B495FE.5000501@geschichte-und-museum.de>

Von: "igb"
Datum: 06.12.2004, 12:06


AKTUELL

Lüdenscheider Gespräch
08.12.2004, 17 Uhr

Film: "Er nannte sich Hohenstein" und Diskussion mit dem Regisseur
Hans-Dieter Grabe

Hans-Dieter Grabe ist einer der bedeutendsten Dokumentarfilmer der
Bundesrepublik. Wir stellen ihn mit der Verfilmung eines Tagebuchs vor.
Das klingt nicht besonders interessant, aber es ist ein geradezu
beängstigend spannender Film. Es geht um einen Bürgermeister, der 1940
bis 1942 in das besetzte Polen abgeordnet wurde und der - obwohl
Mitglied der NSDAP und Funktionär der deutschen Besatzungsmacht - nicht
zu den fanatischen Nazis gehörte. Aber er wurde in eine Rolle gedrängt,
die ihn zum Teil eines mörderischen Systems werden ließ. Dabei versuchte
er, ein fast redliches Tagebuch über diese Entwicklung zu führen. Grabe
verfilmte die Aufzeichnungen und lässt das Tagebuch ohne jede weitere
Kommentierung für sich selbst sprechen.


INFO

Alle Veranstaltungen finden statt im:

Institut für Geschichte und Biographie der Fernuniversität Hagen,
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
Tel. 02351-24580
Homepage: www.fernuni-hagen.de/INST_GESCHUBIOG





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Dec 7 16:31:58 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Dec 7 16:33:40 2004
Subject: [WestG] [AKT] Filmpraesentation "Durch das schoene Westfalen", Bad
Berleburg, 08.12.2004
Message-ID: s1b5db03.041@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Niels Lange",
Datum: 07.12.2004, 16:30


AKTUELL

Der Film "Durch das schöne Westfalen" entstand 1927/28 im
Auftrag des Westfälischen Verkehrsverbandes und mit
Unterstützung der Provinzialverwaltung Westfalen. Es handelt
sich um das erste filmische Gesamtporträt der Region Westfalen.
Mit eindrucksvollen Bildern rückte es in fünf in sich geschlossenen
Teilen die Vielfalt Westfalens in den Blick.

75 Jahre nach der Uraufführung hat das Westfälische Landesmedienzentrum
mit finanzieller Unterstützung der Westfalen-Initiative die vier
erhaltenen Filmteile, jeweils rund 15 Minuten lang, neu bearbeitet
und vertont. Am 8. Dezember wird der so entstandene Film erstmals der
Öffentlichkeit präsentiert.

Wir laden Sie ein zu einer Entdeckungsreise in eine untergegangene Welt!

WESTFÄLISCHES LANDESMEDIENZENTRUM
in Kooperation mit
der Stiftung Westfalen-Initiative und dem Kreis Siegen-Wittgenstein


Ort
Bürgersaal im
Bürgerhaus Bad Berleburg
Marktplatz 1
Bad Berleburg

am

Mittwoch, 08.12.2004
um 19.00 Uhr


INFO

Der Film (ca. 60 Min.) kann als DVD mit Begleitheft
zum Preis von 14,90 Euro oder als Video zum Preis von
9,90 Euro nach der Vorführung erworben

oder

beim Westfälischen Landesmedienzentrum (medienzentrum@lwl.org,
Warendorfer Str. 24, 48145 Münster) bestellt werden.






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Dec 7 16:37:28 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Dec 7 16:51:26 2004
Subject: [WestG] [LIT] Nachdruck Generalkarte Fuerstbistum Osnabrueck, 1774
Message-ID: s1b5de1f.054@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Kehne, Birgit"
Datum: 07.12.2004, 14:44


LITERATUR

Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück gibt Nachdruck der
Generalkarte des Fürstbistums Osnabrück von 1774 heraus.

Ein Meisterwerk der Osnabrücker Kartographie liegt jetzt reproduziert vor:
die Karte des Osnabrücker Fürstbistums von 1774.

Ziel dieser topographischen Landesaufnahme war eine Bestandsaufnahme für den
englischen König Georg III., als Kurfürst von Hannover auch Regent des
Osnabrücker Fürstbistums für seinen minderjährigen Sohn Friedrich von York.
Die Generalkarte wurde neben zahlreichen Spezialkarten erstmals nach einer
exakten Vermessung des Hochstifts Osnabrück durch zwei hannoversche
Offiziere, Georg Wilhelm von dem Bussche, Obristleutnant der Infanterie, und
Franz Christian de Benoit, Capitaine-Leutnant, erstellt. Mit der Ermittlung
der Längen- und Breitengrade der Stadt Osnabrück wurde der Göttinger
Professor Georg Christoph Lichtenberg beauftragt. Zu diesem Zweck wurden auf
einem zur Sternwarte umfunktionierten Stadtturm mittels Quadrant, Fernrohr
und Pendeluhr astronomische Messungen durchgeführt.

Es entstand eine Landesaufnahme mit einer noch nicht gekannten
kartographischen Genauigkeit im Maßstab 1:144 000, abgeleitet aus den damals
gebräuchlichen Calenberger Maßen Zoll, Fuß, Rute und Meile. Für den Druck in
einer Auflage von 300 Exemplaren wurde die Karte 1774 vom Hamburger
Kupferstecher Pingeling in Kupfer gestochen.

Dargestellt ist das Hochstift Osnabrück mit seinen Ämtern Fürstenau, Vörden,
Wittlage, Hunteburg, Grönenberg, Iburg und der Exklave Amt Reckenberg
(Nebenkarte unten links). Benoit kennzeichnete 1774 eigenhändig auf jeder
Karte Landesgrenze und Grenzen der Ämter farbig. Die flächige Kolorierung
wurde vermutlich später durchgeführt, da sie die erst 1814/16 erfolgte
Teilung der großen Ämter Fürstenau und Iburg erkennen lässt. Desgleichen
wurden die Kirchspielsgrenzen in brauner Strichelung nachgetragen.
In der Legende unten rechts sind die Signaturen angegeben für Städte,
Ortschaften, Stifter und Klöster, evangelische und katholische Kirchdörfer
und Bauerschaften, adelige Güter, Höfe, Warten, Wasser- und Windmühlen,
Straßen und Dämme. Flüsse, Bäche, Moore, Wälder, Heerstraßen und Berge
(nahezu plastisch) sind ebenfalls vollständig und lagerichtig dargestellt.
Herausgeber des Nachdrucks ist der Verein für Geschichte und Landeskunde von
Osnabrück e.V. in Zusammenarbeit mit dem Katasteramt Osnabrück und dem
Staatsarchiv Osnabrück.


INFO

Das farbige Kartenblatt im Format von 47 x 58 cm,
gedruckt von der LGN Hannover, ist zum Preis von
10 EUR zu erwerben beim Historischen Verein,
Schloßstraße 29, 49074 Osnabrück,

und

beim Katasteramt,
Mercatorstraße 4, 49080 Osnabrück.






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Dec 7 17:03:20 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Dec 7 17:13:44 2004
Subject: [WestG] [POS] Stellen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Message-ID: s1b5e486.092@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß",
Datum: 07.12.2004, 14:10


POSITIONEN
Stellen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe


1. Westfälisches Institut für Regionalgeschichte

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im Westfälischen Institut für Regionalgeschichte in Münster zum nächstmöglichen Termin eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin /
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Das Westfälische Institut für Regionalgeschichte betreibt Forschungen zur Geschichte Westfalens unter besonderer Berücksichtigung des 19. und 20. Jahrhunderts. Es veröffentlicht die Ergebnisse in mehreren Schriftenreihen. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Durchführung von Tagungen und Institutskolloquien.

Das Volontariat bietet eine Einarbeitung in die Forschungs- und Organisationsaufgaben eines regionalhistorischen Instituts. Es soll auch durch die Übertragung projektbezogener Verantwortlichkeit zu eigenverantwortlicher Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter befähigen.

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Neuere und Neueste Geschichte oder einem verwandten kulturwissenschaftlichen Fach mit Nebenfach Neuere und Neueste Geschichte
- Eigeninitiative, Flexibilität und Bereitschaft zur Teamarbeit
- die Bearbeitung eines eigenständigen Projektes (Dissertation) im Rahmen der Aufgaben und Forschungszusammenhänge des Instituts
- die Bereitschaft, sich in die Aufgaben eines regionalgeschichtlichen Instituts einzuarbeiten

Wie bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben einer außeruniversitären Forschungseinrichtung vertraut zu machen und Erfahrung in der Forschungspraxis zu sammeln
- eine monatliche Pauschalvergütung von zur Zeit 1.052,00 € brutto; die Höhe ist abhängig vom Alter und Familienstand der Volontärin / des Volontärs.

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 23/04 bis zum 31.12.2004 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Personalabteilung
48133 Münster



2. Volkskundliche Kommission

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist in der Volkskund-
lichen Kommission für Westfalen zum nächstmöglichen Termin die Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Volontärin/
wissenschaftlichen Volontärs

für die Dauer von zwei Jahren zu besetzen.

Das Volontariat vermittelt Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen, die für eine Tätigkeit als Volkskundler in wissenschaftlich geführten Einrichtungen qualifizieren. Die Volkskundliche Kommission betreibt Forschung und Forschungsorganisation, veröffentlicht die Ergebnisse in mehreren Schriftenreihen, führt Tagungen durch und ist beratend tätig.

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Volkskunde (Europäische Ethnologie, Empirische Kulturwissenschaften, Kulturanthropologie) im Hauptfach oder im Fach Geschichte mit Nebenfach Volkskunde
- gründliche Kenntnisse in der Volkskunde und nach Möglichkeit in der Regionalgeschichte
- die Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte allgemein verständlich und prägnant in Wort und Bild darzustellen

Wir bieten:
- die Möglichkeit des Praxiserwerbs im Gebiet der volkskundlichen Regionalforschung
- die Einarbeitung in das umfassende Alltagsgeschäft einer volkskundlichen Landesstelle mit Dokumentations-, Beratungs-, Organisations-, Redaktions- und Medienarbeit
- eine monatliche Pauschalvergütung, von zur Zeit 1.052,00 E brutto; die Höhe ist abhängig vom Alter und Familienstand der Volontärin/des Volontärs

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 22/04 bis zum 31.12.2004 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster



3. Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster eine Stelle als

Handwerkerin /
Handwerker

zu besetzen.

Aufgabengebiet:
- Auf- und Abbau von Ausstellungen
- Ausführung sonstiger handwerklicher Arbeiten
- Wechseldienst an der Sicherheitszentrale und evtl. auch in der Aufsicht
- Vertretung des Museumsverwalters

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Berufsausbildung als Schreinerin / Schreiner
- mehrjährige Tätigkeit im erlernten Beruf
- die Bereitschaft zur kooperativen Mitarbeit in einem Museumsteam
- Kenntnisse in der Betreuung audiovisueller Medien von
Vorteil

Wir bieten:
- eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit im führenden Kunst- und Geschichtsmuseum Westfalens
- eine Vergütung nach Verg.-Gr. C VI / C VI a BAT-LWL

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 24/04 bis zum 25.12.2004 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster




4. Kloster Dalheim

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im Kloster Dalheim, Westfälisches Museum für Klosterkultur in Lichtenau bei Paderborn, zum 01.02.2005 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin /
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Das neugegründete Westfälische Museum für Klosterkultur wird im ehemaligen Augustinerchorherrenkloster Dalheim eingerichtet. Es ist das erste Landesmuseum, dessen Aufgabe die Präsentation der Klostergeschichte einer Region vom 8. Jahrhundert bis in die Gegenwart ist.

Aufgabengebiete:
- Mitarbeit bei der Konzeption der im Frühjahr 2007 im ersten Teil zu eröffnenden Dauerausstellung
- Mitarbeit bei der Durchführung der Saisonausstellungen der Jahre 2005 und 2006 und den Veranstaltungen, die im Kloster Dalheim stattfinden
- Inventarisation und Entwicklung der musealen Sammlungen

Wir erwarten:
- ein mit Promotion abgeschlossenes Studium der mittelalterlichen/neuzeitlichen Geschichte, Kunstgeschichte oder Archäologie
- den wissenschaftlichen Schwerpunkt der Dissertation möglichst in Bereichen der Klosterforschung
- Planungs- und Organisationsgeschick sowie Teamfähigkeit
- erste Erfahrungen im Museumswesen
- Kenntnisse westfälischer Geschichte sind erwünscht, aber nicht Voraussetzung

Wir bieten:
- die Mitwirkung an einer spannenden Aufbauphase
- Einblicke in alle Aufgabenbereiche eines Landesmuseums
- eine monatliche Pauschalvergütung von zur Zeit 1.052.00 E brutto; die Höhe ist abhängig vom Alter und Familienstand der Volontärin/des Volontärs

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 25/04 bis zum 08.01.2005 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster



5. Westfälisches Archivamt

Beim Westfälischen Archivamt des Landschaftsverbandes Westfalen-
Lippe ist zum 01.04.2005 die Stelle eines / einer

wissenschaftlichen Archivars/
wissenschaftlichen Archivarin

zu besetzen.

Das Westfälische Archivamt ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich der Abteilung Kulturpflege des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe mit Sitz in Münster. Es hat die Aufgabe, die nichtstaatlichen
Archive im Landesteil Westfalen-Lippe archiv-fachlich zu beraten und zu unterstützen und für den Erhalt und die Nutzung des in diesen
Archiven verwahrten unersetzlichen Kulturgutes Sorge zu tragen.

Aufgabengebiete:
- kommunale Archivpflege (Beratung kommunaler Stellen in
Archivfragen, fachliche Unterstützung kommunaler Archive)
- Privatarchivpflege (Beratung privater Archivträger, Ordnungs- und Erschließungsarbeiten in privaten (Adels-)Archiven, Auskunftserteilung)
- Mitwirkung an archivischen Fortbildungsmaßnahmen
- archivfachliche und landesgeschichtliche Forschungen und Publikationen

Wir erwarten:
- Studium der Geschichte (Promotion erwünscht)
- abgeschlossene Fachausbildung für den höheren Archivdienst
- fundierte hilfswissenschaftliche Kenntnisse
- Kenntnisse in der westfälischen Landesgeschichte
- Engagement, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit
- persönliche Flexibilität
- Führerschein Klasse B

Wir bieten:
- ein interessantes und verantwortungsvolles Aufgabengebiet bei einem der großen öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber in Westfalen-Lippe
- eine Vergütung/Besoldung nach Verg.Gr. II / I b BAT-LWL bzw. Bes.Gr. A 13/A 14 BBesG

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Für nähere Auskünfte steht Ihnen der Leiter des Westfälischen
Archivamtes Prof. Dr. Norbert Reimann (Tel.: 0251 591-3886) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
26/04 bis zum 13.01.2005 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Dec 7 17:17:38 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Dec 7 17:27:25 2004
Subject: [WestG] [LIT] Veroeffentlichungen des Kreisgeschichtsvereins
Beckum-Warendorf e.V.
Message-ID: s1b5e7b5.007@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Rath, Jochen"
Datum: 06.12.2004, 08:32


LITERATUR

Veröffentlichungen des Kreisgeschichtsvereins Beckum-Warendorf e.V.

Walter TILLMANN, Ausgegrenzt - Anerkannt - Ausgelöscht. Geschichten, Berichte, Episoden und Anekdoten aus Leben und Untergang der jüdischen Minderheit in Oelde (Quellen und Forschungen zur Geschichte des Kreises Warendorf, Bd. 41), Warendorf 2003, ISBN 3-920836-26-x, 302 S., 20,- €

Die jüdische Gemeinde in Oelde existierte seit dem Ende des 18. Jahrhunderts, unterhielt eine Synagoge und bis 1922 eine eigene Schule. Die Gemeindemitglieder hatten sich im 19. Jahrhundert gesellschaftlich etabliert, waren Mitbegründer der Freiwilligen Feuerwehr, Schützenkönige, Sangesbrüder, Teilnehmer und Opfer des 1. Weltkriegs für ihr Deutschland, das nach 1933 in perfider und gewaltsamer Weise den jüdischen Teil der Gesellschaft ausgrenzte und auslöschte. Auf der Grundlage von Archivalien entsteht ein anschauliches Bild vom Leben der kleinen jüdischen Gemeinde in Oelde, die mindestens 275 Jahre existierte und über eine Synagoge, einen Friedhof und eine Schule verfügte, deren Unterhaltung den Mitgliedern große persönliche Opfer abverlangte. Die Entwicklung von einer zunächst außerhalb der Gesellschaft stehenden Randexistenz über eine allmähliche Integration bis zur vollen Anerkennung und der Vernichtung in den wenigen Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft wird nachvollziehbar. Besondere Authentizität gewinnt das Werk durch den Erstabdruck der Autobiographie von Trude König geb. Hope, die Oelde unter dem Druck der Nationalsozialisten verlassen musste und in die USA auswanderte.



Sylvia FRANCUS (unter Mitarbeit von Gunter MÜLLER und Jochen RATH), Flurnamen der Gemeinde Wadersloh (Quellen und Forschungen zur Geschichte des Kreises Warendorf, Bd. 42), Warendorf 2004, ISBN 3-920836-21-9, 114 S., 16,- €

Rousenchaorn, Galgenknap, Weischke bii Huus - die Flurnamen in Diestedde, Liesborn und Wadersloh bezeichnen landwirtschaftlich genutzte Flächen, aber auch unkultivierte und brachliegende Flächen, so die früher sehr ausgedehnten Ödlandflächen wie Heiden oder Moore. Flurnamen beziehen sich ebenso auf markante Punkte im Gelände - Bildstöcke, Wegekreuze, auffällige Bäume, Baumgruppen oder alte Grenzsteine, kleinere fließende oder stehende Gewässer, Brücken, Straßen und Wege oder freistehende Bauwerke.

Mit dem Flurnamenverzeichnis der Gemeinde Wadersloh liegt erstmals für eine der 13 Städte und Gemeinden des Kreises Warendorf eine systematische Erfassung von Namen einzelner Flurstücke der kommunalen Gebietsfläche vor, das auch andere Gemeinden zu einer gleichartigen Arbeit anregen dürfte. Das Werk fragt in einer Zeit grundlegender Wandlungen gerade des ländlichen Raums seit dem 19. Jahrhundert durch die Auswirkung von Agrarreformen, Verkoppelungen, Flurbereinigungen, Siedlungsausbau und Strukturumwälzungen nach den historischen Grundlagen unserer heutigen Lebenswelt, die in vielfältiger Weise im mundartlichen Gewand der alten Siedlungs- und Flurnamen entgegentritt. Auf 46 Karten hat die Autorin mündlich erfragte Flurnamen und ihre Varianten verortet, eine Tabelle stellt die häufigsten Grundwörter einschließlich ihrer Erklärungen und Beispiele aus der Gemeinde Wadersloh vor. Ein umfangreiches Register der Flurnamen und Höfe erleichtert den Zugriff



Peter BURG, Geschichte des Kreises Warendorf, Bd. 1: Unter der Hohenzollerherrschaft 1803-1918, 1. Halbband: Politik, Verwaltung und Gesellschaft, 2. Halbband: Wirtschaft und Kultur (Quellen und Forschungen zur Geschichte des Kreises Warendorf, Bd. 43,1), Warendorf und Münster 2004; ISBN 3-920836-27-8 und 3-87023-211-0 (Ardey); 940 S., 48,- €

Das Publicandum der preußischen Kriegs- und Domänenkammer zu Münster vom 23. Dezember 1803 bereitete der Bevölkerung des Ostmünsterlandes ein besonderes Weihnachtsgeschenk: Am Neujahrstag 1804 sollten in der Nachfolge der fürstbischöflich-münsterschen Ämter die neuen preußischen Kreise mit Landräten an der Spitze ihre Arbeit aufnehmen, darunter die Kreise Beckum und Warendorf. Aus diesen Kreisen wiederum ging, um einige Gebiete ergänzt, 1975 der heutige Kreis Warendorf hervor.

Das wechselvolle Schicksal des Kreises beleuchtet zum Abschluss des Jubiläumsdoppeljahres 2003/04 die vom Kreisgeschichtsverein Beckum-Warendorf e.V. herausgegebene Kreisgeschichte aus der Feder des Münsteraner Historikers Prof. Dr. Peter Burg. Peter Burg lehrt an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Neuere Geschichte, hat zahlreiche renommierte Werke zur Kommunal- und Verwaltungsgeschichte vorgelegt und gilt als ausgewiesener Fachmann des Themas.
Auf 940 Seiten entfaltet er mit 82 Abbildungen, 137 Tabellen, 36 Graphiken und 13 Karten das Panorama der Kreisgeschichte 1803 bis 1918: Politik und Verwaltung, Bevölkerungsentwicklung und Sozialstruktur, Wirtschaft und Verkehr, Kirche, Schule und Kultur des Kreises, der 1975 im Wesentlichen aus den Altkreisen Beckum und Warendorf hervorgegangen ist, und der historisch zugehörigen Gemeinden und Städte wie Harsewinkel, Heessen oder Herzfeld, die heute in den Nachbarkreisen oder -städten Gütersloh, Hamm oder Soest liegen.

Klar strukturiert, ziehen die Ereignisse und Entwicklungen zwischen Ostbevern und Liesborn, zwischen Sassenberg und Drensteinfurt auf und werden in den allgemeinen Zusammenhang in Westfalen und in Deutschland gerückt: Säkularisation, Preußen-Herrschaft, Industrialisierung, Revolution 1848/49, Kulturkampf, Eisenbahnbau, "Strontianit-Goldrausch" und 1. Weltkrieg.

Der vorgelegte Band 1 stellt den Auftakt einer auf vier Bände projektierten umfassenden Kreisgeschichte dar und behandelt in zwei Teilen die Zeit der Hohenzollernmonarchie 1803-1918 im Ostmünsterland. Teil 1 ist den Bereichen Politik, Verwaltung und Gesellschaft gewidmet, Teil 2 den Bereichen Wirtschaft und Kultur. Im Abstand von jeweils etwa zwei Jahren erscheinen Band 2: Weimarer Republik und NS-Zeit (1919-1945), Band 3: Die Jahre 1945-1975, Band 4: Die Zeit von 1975 bis zur Gegenwart.





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Dec 7 17:19:44 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Dec 7 17:27:26 2004
Subject: [WestG] [AKT] Flurnamenforscher Dr. Gunter Mueller in den Ruhestand
verabschiedet
Message-ID: s1b5e7b6.011@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle LWL",
Datum: 03.12.2004, 09:14


AKTUELL

Flurnamenforscher Dr. Gunter Müller in den Ruhestand verabschiedet

Nach 35-jähriger Tätigkeit beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) trat der über Westfalen hinaus bekannte Namenforscher Dr. Gunter Müller in den Ruhestand. Die LWL-Kommission für Mundart und Namenforschung verabschiedete den gebürtigen Wiener, der heute in Nottuln (Kreis Coesfeld) lebt, jetzt in einer akademischen Feierstunde.

Müller kam 1964 nach Münster und übernahm 1969 das Flurnamenarchiv der Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens. Von 1972 bis 1990 war er deren Geschäftsführer. Als Redakteur der Zeitschrift "Niederdeutsches Wort" betreute er nicht weniger als 30 Bände dieser Fachzeitschrift, weiterhin und viele Bände der Buchreihe "Niederdeutsche Studien". "Das Lebenswerk des Wissenschaftlers ist der 'Westfälische Flurnamenatlas', von dem bisher drei Lieferungen mit mehr als 200 kommentierten Karten erschienen sind. Dieses Werk hat ihn in der Fachwelt bekannt gemacht", lobte der Vorsitzende der Kommission für Mundart und Namenforschung, Prof. Dr. Jürgen Macha.






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Dec 7 17:40:44 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Dec 7 17:44:51 2004
Subject: [WestG] [LIT] DVD zum Lemgoer Junkerhaus
Message-ID: s1b5eb44.064@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle LWL",
Datum: 01.12.2004, 09:05


AKTUELL

LWL setzt dem Lemgoer Junkerhaus und seinem Erbauer ein multimediales Denkmal

Schon auf den ersten Blick geheimnisvoll und sagenumwoben erscheint das Junkerhaus in Lemgo (Kreis Lippe). An ihm scheiden sich die Geister ebenso wie an seinem Erbauer Karl Junker (1850 - 1912): Die einem sehen in dem mit ornamentalen Schnitzereien *berzogenen Haus die Sch*pfung eines kranken Geistes, die anderen preisen es als fantastisches Gesamtkunstwerk. Mit der DVD "Das Junkerhaus in Lemgo", die am Dienstag (30.11.) in Lemgo Premiere feierte, hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) dem Haus und seinem Sch*pfer ein multimediales Denkmal gesetzt.

"Den Weg des Hauses bis zum heutigen Museum hat der LWL gleich vierfach begleitet und unterst*tzt: Die Fachleute unseres Museumsamtes haben das Haus restauriert. Dabei haben sie sowohl von unse-ren Denkmalpflegern wie auch von unserem Amt f*r Landschafts- und Baukultur viel Unterst*tzung erhalten. Unser Landesmedienzentrum hat mit seinem Junkerfilm Pionierarbeit geleistet. Denn die *berregionale Wertsch*tzung Junkers hat gerade erst begonnen, es ist damit zu rechnen, dass in den n*chsten Jahren eine Reihe neuer Forschungsergebnisse vorgelegt werden", beschrieb LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe die enge Verbindung des LWL mit der j*ngsten Geschichte des Junkerhauses.

Der Film, den der LWL nicht nur in Lemgo w*hrend und nach der Restaurierung, sondern auch in Heidelberg gedreht hat, besch*ftigt sich nicht nur mit dem Haus, sondern auch mit dem Leben seines Erbauers: Nachdem Junker mit 18 Jahren seine Gesellenpr*fung als Tischler abgelegt hatte, verlie* er f*r zw*lf Jahre Lemgo und bildete sich in Hamburg, Berlin und vor allem in M*nchen an der Kunstgewerbeschule und an der Akademie der Bildenden K*nste fort. Nach seiner R*ckkehr arbeitete er haupts*chlich als Maler.

Nach dem Vorbild der K*nstlerh*user, die er in M*nchen kennengelernt hatte, begann er wenige Jahre sp*ter mit dem Bau seines Hauses als Gesamtkunstwerk. "Von der Aufteilung her ist das Haus durchaus b*rgerlich, seine Gestaltung ist jedoch pr*gnant: S*mtliche Decken und W*nde sind vert*felt, alle Fl*chen zwischen den vielen Bildern hat Junker beschnitzt und bemalt", so LWL-Filmemacher Dr. Hermann-Josef H*per. Wie viele K*nstler des 19. Jahrhunderts f*hlte sich Junker von seiner Umgebung nicht verstanden. Er zog sich immer mehr zur*ck. Deshalb bildeten sich nach seinem Tod 1912 schnell Legenden um seine Person. Dazu trug Junker zu Lebzeiten zumindest unbewusst bei, indem er mitunter seine Lebenssituation falsch dargestellt hat.

So ist bis heute nicht abschlie*end gekl*rt, ob Junker psychisch krank war. Darauf deutet die Tatsache hin, dass sich in der Sammlung von Patientenbildern, die der aus Hemer stammende Psychiater Hans Prinzhorn in Heidelberg zusammengetragen hat, auch einige Werke Junkers befinden. M*glicherweise hat sie aber auch ein Galerist als Vergleichsst*cke nach Heidelberg gebracht.

Junker hat fast alle zeitgen*ssischen Stilrichtungen seiner Zeit aufgenommen: In seinen Werken finden sich Elemente des Symbolismus, in dem Traum und Phantasie in den Vordergrund r*cken, ebenso wie lange geschwungene Linien und der Natur entnommene Formen als Merkmale des Jugendstils oder impulsive, *berzeichnete Formen und Farben des Expressionismus. "Man kann Junker wohl am ehesten gerecht werden, wenn man ihn als Vertreter der 'Art brut' versteht. W*rtlich *bersetzt bedeutet das ‚unverbl*mte Kunst' und meint spontane und unreflektierte Werke zum Beispiel von Kindern, gesellschaftlichen Au*enseitern und Psychiatriepatienten. Diese auch 'Outsider-Art' genannte Kunst scheint unabh*ngig von Normen zu sein und gibt die inneren Zust*nde des K*nstlers wieder", fasst H*per seine Eindr*cke zusammen.


INFO

Weil sich f*r die "Outsider Art" zunehmend ein internationales Publikum interessiert, hat der LWL die DVD auch mit einer englischen Sprachversion ausgestattet. Neben dem 25-min*tigen Film enth*lt die DVD auf einem ROM-Teil, der per Computer zug*nglich ist, 130 Bilder, die einen Querschnitt durch die Kunst Karl Junkers zeigen.

Das Junkerhaus in Lemgo
Die Kunst eines Au*enseiters - Karl Junker (1850-1912)
DVD mit einem 25-min*tigem Film und einem ROM-Teil mit 130 Fotos
Preis: 14,90 Euro (zzgl. 2,60 Euro Versand),
Schulen und Vereine, die auch das Vorf*hrrecht erwerben wollen, zahlen 45 Euro.
Bezug: Westf*lisches Landesmedienzentrum, Warendorfer Str. 24, 48133 M*nster,
Tel.: 0251 591-3902, medienzentrum@lwl.org







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Dec 7 18:03:54 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Dec 7 18:08:47 2004
Subject: [WestG] [PORT] Ferien der E-Mailing-Liste
Message-ID: s1b5f0b8.090@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 07.12.2004, 17:53


PORTAL: Ferien der E-Mailing-Liste

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten der E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte",

in der Zeit vom 09.12.2004 bis einschl. 09.01.2005 befindet sich Ihre E-Mailing-Liste in
den - babybedingt dieses Mal verlängerten - Weihnachts- und Neujahrs-Ferien. Wir hoffen,
dass Sie in den letzten Monaten die unzähligen E-Mails, die wir an Sie verschickt haben,
mit Gewinn gelesen und genutzt haben.

Für Ihr Interesse, Ihre Beiträge und Ihre Rückmeldungen möchten wir uns sehr herzlich bei Ihnen
bedanken.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie Frohe Weihnachten und ein Glückliches Jahr 2005!

Ihr
Marcus Weidner





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Dec 7 18:21:47 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Dec 7 18:22:39 2004
Subject: [WestG] [AUS] Bertolt Brecht und Hans Tombrock, Oelde-Stromberg, ab
10.12.2004
Message-ID: s1b5f4cb.099@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Dirk Bogdanski",
Datum: 07.12.2004, 18:13


AUSSTELLUNG

"Bertolt Brecht und Hans Tombrock. Eine Künstlerfreundschaft im skandinavischen Exil"
vom 10. Dezember 2004 bis zum 30. Januar 2005 im
Museum für Westfälische Literatur - Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg.

Als "George Grosz der Landstraße" wurde der Maler Hans Tombrock gefeiert, bevor seine politische Kunst der Zensur durch die Nationalsozialisten zum Opfer fiel. Der "Proletarier" Tombrock ging ins schwedische Exil, wo er 1939 Bertolt Brecht kennen lernte und eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden Künstlern entstand. Die Ausstellung im Museum für Westfälische Literatur dokumentiert mit zahlreichen Originalgrafiken, historischem Fotomaterial und weiteren Dokumenten erstmals die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Schriftsteller und dem Maler in der Ausnahmesituation ihres Exils. Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, dem 10. Dezember um 19.30 Uhr mit einer Lesung der Kammerschauspielerin Helga Uthmann vom Stadttheater Dortmund. Sie liest Texte und Briefe von und über Bertolt Brecht und Hans Tombrock.

Über die Freundschaft und künstlerische Zusammenarbeit von Brecht und Tombrock ist bisher nur wenig bekannt. Umso bemerkenswerter ist, dass die Ausstellung des Fritz-Hüser-Instituts für deutsche und ausländische Arbeiterliteratur in Dortmund zum ersten Mal die beiden Künstlerfreunde und ihr schöpferisches Zusammenwirken in den Mittelpunkt stellt. Brecht-Liebhaber werden eine bislang wenig erforschte Seite seiner Arbeit kennen lernen. An der bildenden Kunst Interessierte haben die Gelegenheit, den zu Unrecht fast vergessenen Maler und Grafiker Hans Tombrock neu zu entdecken.

Ursprünglich Bergmann im Ruhrgebiet, war Tombrock von 1927 bis zu seiner Emigration 1933 Mitglied der Künstlergruppe der "Bruderschaft der Vagabunden". Seinen künstlerischen Durchbruch erlebte er durch die Begegnung mit Gregor Gog, dem Herausgeber der ersten Straßenzeitung der Welt, der ihn ermutigte, Szenen der Straße zu zeichnen, zu malen und zu radieren. Die Ergebnisse waren so überzeugend, dass er auf einer Kunstausstellung 1929 in Stuttgart gefeiert und seine Werke von vielen Galerien und Museen in ganz Europa angekauft wurden. Tombrock hatte durch die Verbreitung preiswerter Druckgrafik und sozial engagierter Bilder auch in Schweden großen Erfolg.

Brecht schrieb Texte, zu denen Tombrock Bilder malte, beides wurde im Großformat für die Einrichtung der schwedischen Volkshäuser und Gewerkschaftslokale verwendet. Tombrock porträtierte den Dichter und illustrierte dessen Dramen in kraftvoll realistischer Manier. Brecht wiederum verarbeitete Tombrocks Anfänge als Maler in Schweden in der "Parabel vom Me-Ti im Volkshaus" oder in Vierzeilern, die er für seinen Freund schrieb. Die beiden Künstler gaben einander Impulse und ergänzten sich in ihrem künstlerischen Schaffen.

Auch noch nachdem Brecht Schweden 1940 in Richtung Finnland verlassen hatte, führten die beiden ihre intensive Zusammenarbeit fort. Auf dem Postweg diskutierten die Freunde über die mehr als 20 Radierungen Tombrocks zu Brechts Drama "Galileo Galilei". Bis zum Tode Brechts 1956 blieb die künstlerische und persönliche Verbindung zwischen dem Maler und dem Schriftsteller lebendig. Zahlreiche Briefe und Skizzen geben heute noch Zeugnis davon.

Zahlreiche Brechtporträts und Selbstbildnisse Hans Tombrocks sowie die Illustrationen zur "Dreigroschenoper", zu "Galileo Galilei" und "Mutter Courage" werden in der Ausstellung im Original zu sehen sein. Ergänzt wird die Schau durch Projektionen weiterer Werke, historischer Fotos und Textdokumente.

Die Schauspielerin Helga Uthmann, bekannt durch zahlreiche Rollen am Dortmunder Stadttheater und Gastspiele auf großen Bühnen im In und Ausland, wird in ihrer Lesung die so gegensätzlichen und doch mit vielen Gemeinsamkeiten ausgestatteten Künstler Bertolt Brecht und Hans Tombrock vorstellen: Brecht, der aus dem Bürgertum stammte und als Dramatiker internationale Anerkennung genoss, Tombrock, der im Arbeitermilieu aufwuchs, lange Zeit obdachlos war und endlich in Schweden so etwas wie eine Heimat fand. Auszüge aus Texten wie "Die jüdische Frau" oder die "Dreigroschenoper", beide von Tombrock illustriert, werden ebenso vorgetragen wie autobiografische Notizen, Briefe und andere Dokumente.



INFO

Ausstellung: "Bertolt Brecht und Hans Tombrock. Eine Künstlerfreundschaft im skandinavischen Exil." Eine Ausstellung des Fritz-Hüser-Instituts für deutsche und ausländische Arbeiterliteratur, Dortmund, im Museum für Westfälische Literatur - Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg vom 10. Dezember 2004 bis 30. Januar 2005.

Lesung zur Ausstellungseröffnung am 10. Dezember 2004 um 19.30 Uhr. Die Kammerschauspielerin Helga Uthmann liest Texte und Briefe von und über Bertolt Brecht und Hans Tombrock. Eintritt: 6 €

Ausstellungskatalog: Rainer Noltenius (Hg.): Bertolt Brecht und Hans Tombrock - eine Künstlerfreundschaft im skandinavischen Exil. 2004 Klartext Verlag, Essen, 160 S., zahlreiche Abbildungen. Verkaufspreis in der Ausstellung: 14,90 €.



Museum für Westfälische Literatur - Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1
59302 Oelde-Stromberg

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag: 14.00 - 18.00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11.00 - 18.00 Uhr

Museums-Café
Öffnungszeiten:
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 14.00 - 18.00 Uhr
Und nach Vereinbarung

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 55 90 und
www.kulturgut-nottbeck.de.








From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Dec 8 09:22:58 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Dec 8 09:25:24 2004
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft
6/2004, Teil 4
Message-ID: s1b6c7f9.020@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann" , Westfaelischer Heimatbund
Datum: 8.12.2004, 07:33


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
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dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 6/2004, Teil 4


9. Siegerland-Wittgenstein

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
18.09.2004. * Originelle Baukultur in Bad Laasphe. Wohnhaus Harth "vorm Tor" als Denkmal des Monats. * Ansturm auf die Wasserburg. Erfolgreicher "Backestag" auf der Ginsburger Heide.
25.09.2004. N. Stötzel: Schatzkammer des Siegerlandes. Große Mineralienbörse im Hüttensaal der Siegerlandhalle. * Dorfleben filmisch skizziert. Dokumentation über Ruckersfeld auf Zellouloid gebannt. * Bergbau auf Zelluloid.
02.10.2004. * Alle wollen die begehrten Knollen. "Westfälische Kartoffeltage" im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold. * Auf den Spuren der Auswanderer. Vielfältige Kontakte zu ehemaligen Siegerländer und Wittgensteiner in den USA.
16.10.2004. * Älteste Scheune Westfalens entdeckt. Gebäude aus dem frühen 16. Jahrhundert zum Denkmal des Monats ernannt. T. Irle: Siegerländer Bergmannstradition. * Sauerkraut aus dem Henkelmann. WIM-Ausstellung zeigt zum Jubiläum "Schätze der Arbeit". B. Steuber: Pilze sammeln.
23.10.2004. G. Wichmann: Arbeitslosentreff im "Haardtchen". Erinnerung an das Erwerbslosenheim in Weidenau. J. Knode: Vom Ballhaus zum Salzmagazin. Wechselvolle Geschichte des Siegener Ballhauses aufgeblättert. B. Steuber: Et macht em nix us...
30.10.2004. H. Bensberg: Stangeneis kühlte Aufbahrungsraum. Dahlbruch auf einer Renteirechnung im Jahre 1467 erstmals erwähnt. H. Kampmann: Gerichtsstätte Malscheid. Verhandlungen des Haiger-Gaues unter freiem Himmel.
06.11.2004. E. Isenberg: 24 Reichstaler für Hosen des Pastors. Sage von der unmöglichen Burgfrau von Holdinghausen und ihre historischen Hintergründe. G. Haub: Judenfriedhof am Lindenberg. * Urgeschichte im Museum. Wasserschloss öffnet morgen. T. Irgang: Der Herbst.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., E. Bauer, Puderbacher Weg 18 a, 57334 Bad Laasphe.
3/2004. E. Bauer: Mitgliedsabzeichen des Landwirtschaftlichen Kreisvereins Wittgenstein. St. Vomhof: Vor- und Frühgeschichte unserer Region (Steinzeit und Bronzezeit). U. Weiß: Ein königlicher Kaufmann: Adolf Spies aus Hesselbach (1877-1961).

11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Red.: Manfred Willeke, Postfach 13 10, 32670 Lügde.
3/2004. M. Willeke: Die Familie Ohms in Lügde.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold.
9-10/2004. F. Jendreck: Das "Klingende Museum" auf Burg Sternberg. Ausstellung der Musikinstrumente der Sammlung Peter Harlan. J. Freifrau Hiller von Gaertringen: Der Nachlass des Schriftstellers Hermann Griebel. H. Rottschäfer: Erntefest in auler Tuit. B. Meier: Wendlinghausen: "Schloss & Gut" mit nationaler Bekanntheit. Aus lippischen Schlössern und Gutshäusern (IV).
11/2004. W. Lippek: Widerlegung der "Kalkrieser These" zum Ort der Varusschlacht. H. Ahrens: Der Heimatverein Istrup e.V. I. Tappe-Pollmann: Familiensache(n) - Geschenke an das Lippische Landesmuseum. Sonderausstellung bis zum 20. Februar 2005. F. Dörries: KuHBa in Barntrup - Was ist das? KuHBa bedeutet Kultur-Heimatverein-Babek. H. Stiewe: Schloss und Schlosspark Schieder. * Salzgefäße gestern und heute. Eine Sonderausstellung des Stadt- und Bädermuseums Bad Salzuflen.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Druck und Verlag: Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, 05252/974301.
282/2004. H. Winter: In ein paar Jahren nur! (Aus der Geschichte eines kleines Baches). * Diakonie in Schlangen: Marie Gronemeier war die erste Gemeindeschwester. H. Wiemann: 350 Jahre Gasthof Sibille in Schlangens Ortsmitte. D. Tornede: Schützenswerte Natur vor Ort: Kalkmagerrasen in Kohlstädt. * "Die Bauerschaft Schlangen wird ein ganz anderes Aussehen erhalten..." * Hilfe kam von vielen Seiten. Aus der Gedächtnispredigt des Pastors August Lohmeyer.

II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.: Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
4/2004. G. Weisgerber: Prähistorischer und historischer Bergbau in Afghanistan, Teil 1. U. Lauf: Die oberschlesischen Knappschaftslazarette. A. Bonk: Ein unbekanntes Gutachten des Baumeisters Ernst George Sonnin für die Saline in Münder.

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.
5/2004. D. Maschmeyer: Translozierung als Alternative zum Feuerholz - ein erfolgreicher Weg zur Rettung wichtiger Gebäude? * Pilz des Jahres 2004: Der Echte Hausschwamm (Serpula lacrymans). * Älteste Scheune Westfalens in Sprockhövel entdeckt. A. Sielaff: Auch 50 cm dicke Holzleichtlehmwände gelungen! A. Sielaff: Reetdachdämmung - aber wie? Eine Wärmedämmung für Reetdächer mit hauphysikalisch und baubiologisch optimalen, brandverzögernden Eigenschaften. J. Knauss: Agrar- und Freilichtmuseum Schloß Blankenhain. P. Potuschak: Eine historische Straßenordnung von Aschersleben 1831 wiedergefunden und kommentarlos wiedergegeben. U. Bietzker: Über bedrohte Haus- und Nutztierrassen.

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.: Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Alexanderstraße 16, 20099 Hamburg.
3/2004. K.-H. Madauss: Wo dei Hund begraben liggt. J. D. Bellmann: De Weltenplaan. C. Nath: "Plattdüütsk bi d' Arbeid - besünners för jung Lüü". R. Salchow: Grußwort anlässlich der Verleihung des Quickborn-Preises 2004. H. Suhrbier: Laudatio auf Cornelia Nenz. C. Nenz: Dankrede Quickborn-Preis 2004. * Willi F. Gerbode erhält den Klaus-Groth-Preis der Stadt Heide. Sprachgewalt gewürdigt. U. Weber: Laudatio auf Willi F. Gerbode, den ersten Preisträger des Klaus-Groth-Preises für niederdeutsche Lyrik der Stadt Heide. * Johannes-Saß-Preis 2004 an Kieler Sprachwissenschaftlerin. * Freudenthal-Preis 2004 an Silke Mansholt. Chr. Heise-Batt: Theaterlüüd: To'n Bispill Nils Owe Krack.

III Naturkunde und Naturschutz

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel. 0208/8831881, E-Mail: info@sdw-nrw.de
5/2004. * "Treffpunkt Wald" lockte in den Forst. SDW unterstützt das neue Naturschutzgebiet Leuscheid. D. Kaping: Das Erzgebirge heute. Exkursion in das ehemalige Zentrum des Waldsterbens. * Waldschule und Greifvogelschutzaktion akut gefährdet. Naturschutz in Köln drohen gravierende Einschnitte. M. Tochtrop: Walderlebnistag in Windeck-Rosbach ein voller Erfolg. * Lehrpfad der Jahresbäume im Rheinaue-Park Bonn. D. Dahmen: Aktion "Lass Bäume in den Himmel wachsen" geht Online. Waldvermehrung im Rhein-Erft-Kreis jetzt unter www.waldvermehrung.com * Vogel des Jahres: Der Uhu. Die größte Eule Europas ist zurückgekehrt. * SDW Coesfeld/Münster auf Harz-Exkursion.

Cinclus. Bund für Vogelschutz und Vogelkunde e.V. Herdecke und Hagen. Redaktion: Walter Klisch, Buchenstr. 12, 58313 Herdecke, Tel. u. Fax: 02330/13693.
2/2004. H. G. Pfennig: Lebenslauf eines Rauhfußkauz-Nistkastens im Ebbegebirge. Rückblick auf 30jährige Rauhfußkauz-Betreuung. M. Schlüpmann: Die Amphibien und Reptilien im Hagener und Herdecker Raum. Teil 2: Feuersalamander (Salamandra salamandra). * Basstölpel (Sula bassana) auf Helgoland. O. Christ: Eine der letzten Vorkommen des Kiebitzes im Dortmunder Süden. T. Drane: Ruhrtal und Ardeygebirge - eine Verbreitungsgrenze für manche Vogelarten? U. Steinbach: Die Feldsperlinge in unserem Garten.

LÖBF-Mitteilungen. Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW, Castroper Straße 30, 45665 Recklinghausen, Tel. 02361/305-0, Internet: www.loebf.nrw.de, E-Mail: pressestelle@loebf.nr.de
3/2004. M. Bunzel-Drüke/M. Scharf/O. Zimball: Die Quappe in Nordrhein-Westfalen. Bestandssituation und Schutz eines vom Aussterben bedrohten Auenfisches. A. Neitzke/A. Hoffmann/C. Nolting: Was die Fische zum Ems-Auenkonzept sagen. Veränderungen der Fischzönose in der Ems zwischen Warendorf und Greven - Ergebnisse aus der Erfolgskontrolle des Gewässerauenprogramms. A. Goedeking/U. Koenzen/A. Pardey: Gewässerauenkonzept Rur 2002. Eine konzeptionelle Renaturierungsplanung im Rahmen des Gewässerauenprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen. H. Klinger/A. Hoffmann/C. Nolting: Fischfaunistische Referenzen für Fließgewässertypen. Eine Grundlage zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie in NRW und Planungsinstrument im Rahmen des Gewässerschutzes. U. Schwevers/K. Schindehütte/B. Adam/L. Steinberg: Zur Passierbarkeit von Durchlässen für Fische. Untersuchungen in Forellenbächen. M. Bunzel-Drüke/M. Scharf: Wärmeeinleitung in die Lippe: Auswirkungen auf die Fischfauna. I. Bünning/R. Bräsecke/D. Geiger-Roswora: Biber (Castor fiber) in Nordrhein-Westfalen. Naturnahe Gewässerauen brauchen Biber. Th. Hübner/A. Pardey/M. Röös/Th. Schiffgens/G. Verbücheln: Bewertung der Erhaltungszustände von FFH-Lebensraumtypen. Ein Beitrag zur FFH-Berichtspflicht in Nordrhein-Westfalen.






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Dec 8 09:23:17 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Dec 8 09:25:37 2004
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft
6/2004, Teil 3
Message-ID: s1b6c818.022@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann" , Westfaelischer Heimatbund
Datum: 8.12.2004, 07:33


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 6/2004, Teil 3

6. Münsterland

Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld. 28. Jg. (2003). Hrsg.: Kreisheimatverein Coesfeld e.V., Arbeitskreis für Geschichte und Archivwesen. Red.: Peter Ilisch, Christian Wermert. Kreis Coesfeld, Friedrich-Ebert-Straße 7, 48653 Coesfeld. Internet: www.kreisheimatverein-coesfeld.de, E-Mail: info@kreisheimatverein-coesfeld.de
P. Ilisch : Die Vikarien zu Billerbeck. E. Dickhoff: Eine reformierte Predigt und Beisetzung in der St.-Jakobikirche zu Coesfeld (27). D. Aschoff: Eine jüdische Hochzeit in Dülmen im Jahre 1580 und ihre Folgen (31). D. Drovs: Zechor - Erinnere dich! Die jüdischen Familien in Billerbeck von den Anfängen bis zur Shoa (105). L. Pago: Der Stückgut-Frachtverkehr auf der Lippe (191). L. Pago: Die Überquerung der Lippe nahe Rauschenburg bei Olfen - Eine massive Brücke verdrängt 1876 die Fähr-Anstalt (201). St. Küper: Chronik des Kreises Coesfeld 2003 (236).

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises Borken. Red.: Christian Termathe, Alstätter Brook 20, 48683 Ahaus-Alstätte, Tel. 02567/1035, E-Mail: c.termathe@web.de
177/2004. * 50 Jahre Heimatverein Velen. * Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Europa. * Borken grüßt Bolkenhain. * Kulturatlas Online: Größte Datensammlung zur westfälischen Kultur erschließt sich über Karten jetzt schneller. * Baumpflanzaktion im Rahmen der Umwelttage der Heimatvereine Legden und Asbeck. * Marbeck hat Gerhard Finke viel zu verdanken.
178/2004. * Grenzüberschreitender Heimattag. * Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat 300.000 historische Fotografien zusammengetragen - Münsterland-Sammlung neu erschlossen. * Europäischer Denkmaltag in Alstätte. * Von der Altsteinzeit bis ins Mittelalter.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
10/2004. M. Kamps: Relikte einer glanzvollen Zeit. Silberbestände der Residenz in Münster.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
77/2004. W. Kamp: Die Anton-Nießing-Ausstellung findet reges Interesse. J. Eggers: Beinamen der Kneipen und Gastwirtschaften. Origineller, persönlicher und spöttischer Art - gestern und heute. H. Westkamp: Eine Stätte des Gedenkens. N. Treichel: Unterlagen aus dem Russischen Staatlichen Kriegsarchiv. E. Wixmerten: Benennung von Straßen und Wegen nach Emsdettener Persönlichkeiten: Schwester-Columba-Straße.

Heimatblätter der Glocke. Beilage zu "Die Glocke", Verlag E. Holterdorf, 59302 Oelde.
3/2004. * 784 an der Lippe bei Liesborn. Das letzte Gefecht der heidnischen Westfalen. * Karl der Große und Papst Leo III. als Mitbegründer? Ist Liesborn ältestes Kloster im Münsterland? * Bistum Münster 805. Entstanden aus den christianisierten Regionen. Kl. Luig: Prunkstück der Pfarrkirche St. Josef zu Bad Waldliesborn. Kanzel der "acht finsteren Männer".

7. Paderborner und Corveyer Land

Eggegebirgsbote. Mitteilungsblätter des Eggegebirgsvereins e.V., Hrsg. u. Verlag: Eggegebirgsverein e.V., Auf dem Krähenhügel 7, 33014 Bad Driburg, Tel.: 05253/931176.
253/2004. * Eggeturm auf dem preußischen Velmerstot. Aus der Ansprache des Staatssekretärs Dr. Thomas Griese. * Ansprache des Forstdirektors Franz Lödige vom Staatlichen Forstamt Paderborn. * Ein Berg mit Geschichte - Wissenswertes über den Preußischen Velmerstot. B. Hagelüken: Eggeweg als Qualitätswanderweg bestätigt. * Das Naturschutzgroßprojekt Senne. B. Hagelüken: 100 Jahe Kaiser-Karls-Turm in Bad Driburg. B. Hagelüken: Wandertag Südegge in Oesdorf. B. Hagelüken: Wegewarte des EGV mit Arbeitstagung in Nieheim. R. Koch: Der Rehbergtunnel wurde vor 140 Jahren fertig gestellt.

Ossendorfer Heimatblätter. Historisches und Aktuelles aus Ossendorf und Westfalen. Hrsg.: Heimatverein Ossendorf, Erwin Dübbert, Oststraße 27, 34414 Warburg, Tel.: 05642/7575, E-Mail: e.duebbert@t-online.de
3/2004. * Ossendorf und seine neue Pfarrkirche. Mitten im Dorf steht heute groß und mächtig die neuromanische Pfarrkirche aus dem Jahre 1904. * Ossendorf und seine drei Pfarrkirchen. * 100 Jahre Kirchenneubau. Originalauszüge aus der Dorfchronik. * 75 Jahre Katholische Frauengemeinschaft Ossendorf 1929 - 2004. * Halloween - ein neuer Brauch?

Die Residenz. Nachrichten aus Schloß Neuhaus. Sprachrohr des Heimatvereins. Heimatverein Schloß Neuhaus, Dr.-Vockel-Straße 4, 33104 Paderborn-Schloß Neuhaus.
111/2004. J. Ernesti: Der Raub im Kloster. Eine zweite historisch-kriminalistische Miniatur aus dem alten Westfalen. A. Schwede: Die fürstbischöfliche Münzstätte Neuhaus. E. von Kanne/M. Pavlicic/W. Honselmann: Die Kolonate der Neuhäuser Kirchspielsbauerschaft Altensenne - Teil 1 - Der Eschenbüscher-Hof. M. Pavlicic: Fürstbischöfliche Post- und Botendienste in Stadt und Kirchspiel Neuhaus.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW@kreis-paderborn.de
123/2004. E. Naumann: Abschied von einem Menschenfreund! Zum Tod von Dr. Hans Seewald: Pädagoge, Literat und Ratsherr. J. Ernesti: Ein Mann der Gegensätze: Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg (1626-1683). W. Feige: Wiesenbewässerung an der Alme und in ihren Nebentälern. A. Fischer: Wandern im Eggegebirge - Geschichte und Geschichten auf der Spur. S. Spiong: Archäologische Ausgrabung an der Paderborner Stadtmauer. S. Gai/B. Steinbring: Gaumenschmaus und Augenfreude - Tisch- und Tafelkultur durch zehn Jahrhunderte. Th. Beine: Oh, wie süß... Die Geschichte der Zuckerfabrik in Brakel. H.-J. Sander: Der Erlenhof bei Herstelle - ein Beispiel für ein Erfolgskonzept in der Landwirtschaft im Wandel der ländlichen Welt. H. Lummer: Als die Prozession in den Sümpfen stecken blieb. Rückweg der Kreuzprozession 1844 erstmals über Haaren. L. Salmen: Pfarrkirche St. Brigitta in Weiberg. E. Naumann: Im "Rasthaus an der Grenze" waren schon Schmeling und Strauß zu Gast. Eggeblick-Wirt Josef Tofall aus Buke ist eines der selten gewordenen Originale.

8. Ruhrgebiet

Bochumer Zeitpunkte. Beiträge zur Stadtgeschichte, Heimatkunde und Denkmalpflege. Hrsg.: Dr. Dietmar Bleidick, Yorckstraße 16, 44789 Bochum, Tel. 0234/335406, E-Mail: dietmar.bleidick@ruhr-uni-bochum.de für die Kortum-Gesellschaft Bochum e.V. Vereinigung für Heimatkunde, Stadtgeschichte und Denkmalschutz, Graf-Engelbert-Straße 18, 44791 Bochum, Tel. 0234/581480, E-Mail: Kortum.eV@web.de
15/2004. D. Scheler: Die beiden ältesten Urkunden der Stadt Bochum. Text und kommentierte Übersetzung. Cl. Kreuzer: Das Niobe-Mosaik des Ignatius Geitel. Geschichte und aktuelle Aspekte eines Bochumer Mahnmals. F.-W. Hüttebräuker: Der VfL Bochum 1848 e.V. feiert 2004 ein ausgesprochen merkwürdiges Jubiläum. G. Kaufung: Der Bildhauer Erich Schmidtbochum. Vom Bergmannssohn zum bedeutenden Künstler. D. Bleidick: 100 Jahre Großstadt Bochum. Quellen zur Industrie- und Stadtgeschichte, Teil 2. * Aus dem Häuschen. Berichtenswertes von der Kortum-Gesellschaft. D. Sondermann: Die Jobsiade und der Kortum-Brunnen.

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Zeitschrift des Historischen Vereins für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. in Verbindung mit dem Stadtarchiv Dortmund, Red.: Achim Nöllenheidt. Klartext Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel.: 0201/86206-51.
2/2004. R. Wulf: Kühn'scher Saal und Brügmann'scher Zirkus. Die ersten "Stadttheater" Dortmunds. G. Högl: Das Dortmunder Stadttheater - eine Stiftung des Bürgertums. M. Holtkötter: Bau und Architektur des neuen Dortmunder Stadttheaters von 1904. G. Högl: "Nimmer entbehre die strebende Stadt der veredelnden Künste. Opferfreudiger Sinn gaute den Musen dies Heim." K. Schwarz: Die Eröffnungsfeier des Dortmunder Stadttheaters. * Erinnerungen des Lokalredakteurs Karl Richter an die Eröffnungsfeier. W. Häußner: Das Dortmunder Theater 1919 bis 1933. U. Gärtner: Die farbige Glut der Bühne. Hans Wildermann und das Dortmunder Stadttheater. G. Högl: Das Dortmunder Stadttheater unterm Hakenkreuz. Verfolgung jüdischer Künstler und nationalsozialistische "Gleichschaltung". H. Hieber: Tanz in Ruinen, Spitze im Wirtschaftswunder. Dortmunder Ballettmeisterinnen von 1945 bis 1963. H. Hiebe: Chefdramaturgin Hede Rickert. G. Högl: P. Walter Jacob (1905-1977), Schauspieler, Regisseur, Intendant in Dortmund. H. J. Bausch: Der Nachlass des Theaterhistorikers Dr. Arthur Mämpel im Stadtarchiv Dortmund. P. Skromny: Neue Literatur zur Dortmunder Stadtgeschichte.






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Dec 8 09:23:08 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Dec 8 09:25:54 2004
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft
6/2004, Teil 2
Message-ID: s1b6c818.021@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann" , Westfaelischer Heimatbund
Datum: 8.12.2004, 07:33


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Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 6/2004, Teil 2

3. Kurkölnisches Sauerland

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Danziger Straße 2, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542.
3/2004. A. H. Schubert: Archäologische Untersuchungen im Bereich der "Untersten Stadtmühle" in Olpe. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen (Teil 4). M. Vormberg: Quellen zur Geschichte des Bergbau-, Hütten- und Hammerwesens im Spiegel des Hypothekenbuches des kurkölnischen Amtes Bilstein 1724-1810 (Teil 1). W. Scherer: Zur nationalsozialistischen Struktur des Kreises Olpe (Teil 5). Gleichschaltung der Presse - Die Wandlung des zentrumsnahen "Sauerländischen Volksblatts" Olpe zur linientreuen Zeitung 1933/34. G. Geers: Attendorner St.-Ursula-Realschule auf dem historischen Jakobuspilgerweg. H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. April 2004 bis 30. Juni 2004.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
3/2004. H. Wevering: Gelungene Präsentation des "kurkölnischen Sauerlandes" in Balve. Dieter Wurm wurde als 1. Vorsitzender im Amt einstimmig bestätigt, wie auch Wilma Ohly als Stellvertreterin. * Staatsminister Wolfram Kuschke auf der Jahresmitgliederversammlung des Sauerländer Heimatbundes e.V. für das kurkölnische Sauerland in Balve am 28. August 2004 zum Thema: Heimat und Tourismus in der Region - Symbiose oder Widerspruch? A. Schmoranzer: Ein weiterer Meilenstein an der Heidenstraße. G. Cordes: Schöne Sicht und Landvermessung. Ehemalige Aussichtsanlagen zwischen Altenhundem und Meggen. W. Saure: Erzengel in der Hölle - Franz Stock hat das neue Europa vorbereitet. Am 21. September 2004 jährt sich der hundertste Geburtstag von Abbé Stock. F. Ackermann: Der Briloner Schnadezug. G. Scheja: In Arnsberg bewegt sich was an der Ruhr. E. Richter: Marienverehrung im Sauerland. M. Schmitt: "Männer auf Tiefwasserfahrt" - vom Ausreißer zum Ministerpräsident: Friedrich-Wilhelm Lübke zum 50. Todestag.

4. Märkisches Sauerland

Heimatblätter Menden. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur "Mendener Zeitung", Kolpingstraße 33-35, 58706 Menden.
128/2004. W. Sarholz: Von Jung-Siegfried bis zu den "Nibelungen". Die Organisation der NS-Jugend in Menden nach 1933. G. Bettge: Familienporträts gehörten damals zum guten Ton. Ein historischer Rückblick auf die Iserlohner Kaufmannsfamilie Löbbecke (6. Folge). G. Beaugrand: Als "Grüner Polizist" Helfer und Freund der Holländer. Der in Berge bei Lippstadt geborene Josef Henneböhl folgte seinem Gewissen. Erlebnisbericht über seine mutigen Hilfsaktionen von 1942 bis 1945 neu in Buchform erschienen. B. Jürgens: Welchen Gewinn bringt ein Klosterhuhn? "Putenpater" Reinald Rickert sorgt in der Bendediktinerabtei Königsmünster in Meschede für artgerechte Tierhaltung. G. Rosenbohm: 50 Personen des Hofstaates schliefen in 32 Betten. Aus der Geschichte des Schlosses Wocklum bei Balve. H. D. Schulz: Des Rektors Tabakspfeife war stets frisch gestopft.
129/2004. K. Hofbauer: Wie die "Landstände" einst das Land mitregierten. Die Geistlichkeit, der Adel und der Dritte Stand in der Grafschaft Mark bis Ende des 18. Jahrhunderts. W. Sarholz: Von Jung-Siegfried bis zu den "Nibelungen". Die Organisation der NS-Jugend in Menden nach 1933 (2. Teil). H. Multhaupt: Lehrerin, Krankenschwester und Dichterin. Luise Hensel schrieb das bekannte Nachtgebet "Müde bin ich, geh zu Ruh" - Sie starb 1876 in Paderborn. H. Hegeler: "Damit die Bosheit gestraft und die Frommen beschützt werden". Nur wenige Gedenkstätten erinnern an die Opfer der Hexenprozesse in Westfalen - Neues Mahnmal in Oberkirchen/Sauerland. * Sprichwörter und Redensarten. Dargestellt an Exponaten in der Burg Altena. G. Bettge: Familienporträts gehörten zum guten Ton. Ein historischer Rückblick auf die Iserlohner Familie Löbbecke, 7. Folge. H. D. Schulz: Sieben Brote für einen ganzen Acker. Eine alte Sage aus dem Märkischen Gebiet.
130/2004. W. Sarholz: Von Jung-Siegfried bis zu den "Nibelungen". Die Organisation der NS-Jugend in Menden nach 1933 (3. Teil). G. Bettge: Familienporträts gehörten zum guten Ton. Ein historischer Rückblick auf die Iserlohner Familie Löbbecke (8. Folge). F. Haarmann: Bahnsteigkarten pro Person 10 Pfennige. Vor 110 Jahren wurden in Deutschland die Bahnsteigkarten eingeführt. * Die Eibe galt als Baum der Toten. G. Beaugrand: "Morgen roop ick Di wedder an". Die plattdeutsche Sprache kommt auch in den westfälischen Kirchen wieder zur Geltung. K. Hofbauer: Wie die "Landstände" einst das Land mitregierten. Die Geistlichkeit, der Adel und der Dritte Stand in der Grafschaft Mark bis Ende des 18. Jahrhunderts (Schluss). * Sprichwörter und Redensarten. Dargestellt an Exponaten in der Burg Altena (2).

Heven einst und jetzt. Heimat-Berichte des Bürger- und Heimatvereins Heven. Red.: Jörgen Beckmann, Am Ellinghoff 55, 58455 Witten-Heven, Klaus Beilmann und Herbert Nölker.
17/2004. H.-J. Lewer: Die Melioration des Ölbaches. Teil F: Der Ausbau des Ölbaches zwischen Wittener Straße und Suntum-Mühle. * Schleuse-Herbede. Witten 1780-1985. J. Beckmann: Der Abstand und das Gefälle der 14 Ruhrschleusen zwischen Witten und Ruhrort sowie die Festlegung und Benutzung der Leinpfade. F. Edelhoff/L. Jütersonke: Die Presbyter der evangelischen Kirchengemeinde Heven seit deren Gründung am 1. April 1899. A. Nölker: Frauen schreiben die Bibel ab. Projekt der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. H. H. Hochkeppel: Heven, Dorf-Lake-Schule. Erinnerungen 1926-1953 (Teil II). D. Oberste Berghaus: Johann Gottlieb Schröder, der erste königliche Obersteiger im Ruhrrevier. M. Müller: Industrieberichte: J.D. Neuhaus präsentiert die neue Generation der Druckluft-Hebezüge PROFI. J. Beckmann/Kl. Beilmann: Die Familie Herbrechter an der Windenstraße. Schon in der dritten Generation "Elektroinstallationsmeister". H. Nölker: 150 Jahre Edelstahlwerk Witten-Krefeld GmbH. * 100 Jahre Brieftauben-Zucht-Verein Heimatliebe Papenholz 01213. D. Stoltenberg: 10 Jahre Kindertagesstätte "Wichtelhaus-Heven", Am Spliethof 16. Kl. D. Beyer: Freizeitbad Heveney - Die Entwicklung vom Spaßbad zur "Ruhrtaltherme". Kl. D. Beier: Ruhrgolf am Kemnader See.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573.
10/2004. W. Bleicher: Noch einmal Sümmern. W. Bleicher: Der "Augenpütt" in Sümmern. H. Kirchheiner: Der Abbabach - eine ökologische Betrachtung. W. Stuckenhoff: Eine Bürgerinitiative kämpft um das letzte Naherholungsgebiet in Nord-Sümmern. W. Felka: Geburtstagsempfang bei Jubilarin Gerda Volkenborn.
11/2004. W. Bleicher: Unternehmensgruppe C.D. Wälzholz - 175 Jahre Qualität und Innovation. W. Geile: Der Dank des Königs - Preußische Orden in unserer Heimat vor 100 Jahren. * Das Geschichtsbild - Zum Ersten Weltkrieg. W. Bleicher: Ein spätbarocker Grabstein. * Totengedenken im November. H.-D. Schulz: Hohenlimburg im Jahr 1904, 2. Teil.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger- und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349.
3/2004. J. Schauhoff: Entstehung und Entwicklung des Eishockesports im Sauerland. H. Störing: Ausstellung "70 Jahre Militärstandort Hemer 1934 bis 2004" im Felsenmeer-Museum Hemer war ein großer Erfolg. P. Kramme: Auszüge aus dem Jahresband 1929 des "Märkischen Landboten" (2). S. Spielfeld-Raupach: Kleine Heimatchronik 2. Vierteljahr 2004.

Journal für Schwelm. Hrsg.: Stadt Schwelm, Hauptstraße 14. Red.: Heike Rudolph, Informations- und Pressestelle der Stadt Schwelm, 58332 Schwelm, Tel.: 02336/801-444, E-Mail: rudolph@schwelm.de, Internet: www.schwelm.de
80/2004. H. Rudolph: Sehr gut abgeschnitten. Schwelm im Städte-Test des WDR. H. Rudolph: "Aus ganz normalen Familien kommen ganz normale Suchtkranke". 25 Jahre Suchtberatung, 20 Jahre Drogenberatung. H. Rudolph: Kluge Aktionen im Herzen der Stadt. Der Verein Pro Neumarkt e.V. ist stolz auf seinen Platz und zeigt das auch. H. Rudolph: "You're a crazy guy". Erich Bitters bewegtes Leben. A. Stiepermann: Usse Christuskärke. A. Stiepermann: 18 Joahe plattdütscher Stammdisch. H. Rudolph: "Was habt Ihr denn da drunter?" Erst Kunst im Haus, dann Kunst in der Kapelle. H. Rudolph: Schwelm - in der Innenstadt und auf den Höhen. Schon im August gefragt: Friedhelm Bühnes neuer Kalender. H. Rudolph: Über den Tag hinaus. Die leise nachdrückliche Arbeit der Erfurt-Stiftung für Kultur und Umwelt. H. Rudolph: Immer am Heimatfest-Sonntag: Seit Jahrzehnten Freundestreffen bei Schwamborns. H. Rudolph: Mehr Bescheidenheit würde uns gut tun. Michael Treimer (60) denkt über Schule und Natur nach.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Postfach 1322, 58242 Ennepetal, E-Mail: vorstand@heimatverein-voerde.de, Internet: www.heimatverein-voerde.de
4/2004. M. Michalko: Heimatfreunde trauern um Herbert Blum. G. Bioly: Bundesverdienstkreuze für Horst Gockel und Friedrich Döpp. Hohe Ehrung für zwei Voerder Bürger. W. Philipp: Postbeförderung mit Use Stroatenbahn (Ergänzung zu "Use Post in Voerde" im Heft 3/2004). G. Bioly: Woher haben unsere Straßen ihren Namen? Wilhelm-Schläper-Straße. G. Fischer: Heinrich Schwippert. E. Engels: Dä kniepige Fabrikant.

5. Minden-Ravensberg

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein Herford,
Redaktion HF, Postfach 21 55, 32045 Herford.
50/2004. E. Möller: Schlangen im Wesertal. Es gibt auch im Kreis Herford noch Ringelnattern. N. Sahrhage: Straßenkämpfe am Schützenhof. 1921: Arbeiter treffen auf Kriegervereine. Chr. Laue: Früher Kämpfer für den Regenwald. In der brasilianischen Provinz Paraná wird Leben und Wirken des Herforders Reinhard Maack erforscht. Chr. Laue: Vom Acker zur Wohnsiedlung. Veränderungen der Landschaft im Herforder Osten - wie die Siedlung Bramschenkamp entstand. * Missionare im Krieg. Die Rolle "erweckter" Ravensberger in "Deutsch-Südwest". D. Mahr: Der Brief der Stiftberger Mütter. Im Bombenkrieg regen Frauen den Bau von Luftschutzbunkern am Luttenberg an. H. Grossjohann: Die Bünder Tabakmohren. Bilder des Exotischen als Werbemittel. E. Möller: Die Spur der Steine. Der Stuckenberg als Baustofflager. Chr. Mörstedt: Holzrohr für Trinkwasser. Sebastian Pechthold konserviert historische Leitungen aus Eichen. H. Harms: Der Landwehrstein an der Brandhorst. 22 Pferde zogen ihn einst an seinen neuen Platz. F. Schütte: Der Revolutionär aus Enger. Julius Vortriede (1820 bis 1899) gehörte zu den "Achtundvierzigern", die in den USA Geschichte schrieben. Chr. Mörstedt: Stülpen, Schragen und Fischers Fritz. Ein Lattenboot-Nachbau erinnert in Vlotho an die Fischerei auf der Weser. H. Frick-Pohl: Der Käfer mit dem großen Horn. Es gibt wieder mehr Nashornkäfer. E. Möller: Maus mit Halsband. Eine Verwandte der hübschen Waldmaus an der Linnenbeeke. E. Möller: Einwanderer vom Schwarzen Meer. Die Donau-Assel hat den Kreis Herford erreicht. B. Rausch: Als Petrus Herford um den Sommer betrog. Wettermeldungen im Spiegel alter Berichte. C. Vogelsang: In Enger blüht der Rote Wasser-Ehrenpreis. Seltene Pflanzenart, verwandt mit Löwenmäulchen und Fingerhut, wächst an einem bedrohten Standort.

Ovelgönne Brief. Freundeskreis Wasserschloß Ovelgönne e.V., Verein für heimatkundliche Kultur und Geschichte, Eidinghausener Str. 197, 32549 Bad Oeynhausen.
2/2004. Kl.-P. Herm: Der Freundeskreis Wasserschloss Ovelgönne e.V. trauert um Gerhard Bartling. * Ein Rückblick auf die Ovelgönner Tage 2004. * Schüler berichten über die Rallye durch Eidinghausen: Das hat Spaß gemacht! * "Bluine Keh, eck loä di!" Kinder und ihre Spiele vor hundert Jahren. * Neuer Platz an der Schlossmühle entstand.






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Date: Wed Dec 8 09:26:09 2004
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft
6/2004, Teil 1
Message-ID: s1b6c818.023@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann" , Westfaelischer Heimatbund
Datum: 8.12.2004, 07:33


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Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 6/2004, Teil 1



I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Denkmalpflege in Westfalen-Lippe. Hrsg.: Westfälisches Amt für Denkmalpflege / Landschaftsverband Westfalen-Lippe, 48133 Münster.
2/2004. R. Karrenbrock: Der spätgotische Kalvarienberg der St. Felizitaskirche in Lüdinghausen. E. Grunsky: Der Umbau der Bochumer "Jahrhunderthalle" zur Hauptspielstätte der Ruhr-Triennale. U. Siekmann: Ein Villengarten der 1930er Jahre in Lübbecke. M. Niemeyer-Tewes: Die evangelische Pauluskirche in Gelsenkirchen-Bulmke und der Kirchenbau der frühen fünziger Jahre in Westfalen. M. Kamps: Der Fund einer spätgotischen Kasel in Sendenhorst.

Forum. Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Hrsg.: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher. Red.: Forum Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Emscherallee 11, 44369 Dortmund, Tel.: 0231/93112290, E-Mail: redaktion@geschichtskultur-ruhr.de
2/2004. J. Vögele/U. Koppitz/Th. Halling: Hygiene. Ein Zugang zur Industrialisierungs- und Urbanisierungsgeschichte des Ruhrgebiets. M. Weyer von Schoultz: Gesundheitsrisiken und Gesundheitspolitik im Ruhrgebiet im Zeitalter der Industrialisierung. Chr. Thüer: Gesundheits- und Krankenhauswesen im Kontext von Industrialisierung und Urbanisierung. Das Beispiel Recklinghausen. J. Vossen: Die NS-Rassenhygiene und ihre Umsetzung durch die staatlichen und kommunalen Gesundheitsämter (1935-1945). B. Olmer: Glatte Gerinne gegen Gesundheitsgefahren. Die Emscher und ihre Zuflüsse auf dem Weg vom Fluss- zum Abwassersystem. U. Gärtner/D. Kift: Notwendiges Übel. Das Abortgebäude der Zeche Zollern II/IV. O. Dommer: Alles porentief sauber! Zum Wandel des Wäschewaschens im Industriezeitalter. B. Bartel: Sei sauber ...! Eine Geschichte der Hygiene und öffentlichen Gesundheitsvorsorge in Europa. Th. Parent: Nuckelflaschen, Wesergefäße und Weckgläser. Anmerkungen zur Lebensmittelhygiene und Trinkkultur im Industriezeitalter. H. Th. Grütter: Feiertag. 100 Jahre Ruhrlandmuseum Essen. W. Bussick: 25jähriges Jubiläum "Zeche Carl". Ein bergbauhistorisches Kleinod im Schatten des Weltkulturerbes Zollverein. S. Abeck: Denkmalpflege auf Zeche Carl. A. Gantenberg: Ehrenamtliche Geschichtsarbeit im Bochumer Südwesten feiert 25jähriges Jubiläum. U. Laufer: Vor 75 Jahren: Auf dem heutigen Weltkulturerbe Zollverein entstand der damals leistungsstärkste Förderschacht Europas. D. Hopp/St. Leenen: Neue Einblicke in die Geschichte des Burgplatzes. H. Zander: Die mutwillige Teilzerstörung der Pfalzmauer unter dem Duisburger Rathausbogen im August 2004. W. Lindner: "Ausgebeint" und vom Abriss bedroht. Letzte Einblicke in die Industriearchitektur der ehemaligen Eisenhütte Westfalia in Lünen. M. F. Gantenberg: Wandern auf Bergbaupfaden.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster.
5/2004. W. Morisse: Museum Junkerhaus: Ein Lebenstraum in Holz verewigt. U. van Jüchems: 10 Jahre Baumberger Sandstein Museum: Geschichte(n) aus Stein. H. Gärtner: 160 Kilometer Hermannsweg: Am Schluss geht's steil bergauf. Chr. Onkelbach: Lachen befreit. W. Gödden: Fred Endrikat ... da helfen keine Pillen. Der Bergmannssohn aus Wanne-Eickel war ein Kabarettist der frühen Stunde. Kl. Sluka: Wege aus der Finsternis. War es tatsächlich so düster, das Mittelalter? Erhellend ist da die neue Ausstellung im Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster. M. Vaupel: Museum Bochum: Moderne Kunst aus Südafrika. "New Identities" zehn Jahre nach dem Ende des Apartheid-Regimes. R. Doblies: MARTa - Neues Museum in Herford: Skulpturaler Charakter. Eröffnung aufs Frühjahr verschoben. J. P. Wallmann: 1200 Jahre Bistum Münster. Drei Ausstellungen in Vorbereitung. W. Gödden: Treffen in Telgte: In Abgeschiedenheit frei denken. Drei "Treffen in Telgte" gab es bereits, ein viertes steht vom 11. bis 14. November unmittelbar bevor. Der WESTFALEN-SPIEGEL nutzte die Gelegenheit, beim Künstlerischen Leiter Hermann Wallmann nachzufragen, was es mit dem Thema des nächsten Treffens "Menschen prägen Regionen, Regionen prägen Menschen" auf sich hat. P. Brünen: Tisa von der Schulenburg: "Ich kann nicht schweigen". Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes. V. Jakob: "Das Herz ist mir den ganzen Tag so schwer..." Vor 90 Jahren tobte in Europa der Erste Weltkrieg, die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts". Eine ganz persönliche Sicht des Krieges zeigt das Tagebuch der Antonia Helming. F. Henke: Klaus-Peter Lanser. Sammler der verlorenen Schätze. Der Paläontologe hat spektakuläre Saurierfunde gemacht. V. Jakob: Anna Katharina Emmerick. Mystikerin aus dem Münsterland. "Seherin aus Dülmen" wird 180 Jahre nach ihrem Tod selig gesprochen. M. Schäfer: Ferdinand von Fürstenberg. Friedliebender Regent. Paderborner Großprojekt erinnert an den gelehrten Fürstbischof. R. Doblies: Vom Heilmittel zum Krankmacher. Bünder Museum zeigt Kulturge
chte des Rauchens. R. Doblies: Verführerisch verpackt. Ausstellung in Herford weckt Lust auf Genuss.

2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Beilage zum "Der Patriot" und zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
463/2004. K.-J. Freiherr von Ketteler: Das Amt Geseke und die Aufgaben des Geseker Amtsdrosten zu Beginn des 19. Jahrhunderts. E. Richter: 150 Jahre Sparkasse Geseke (1. Fortsetzung).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
18/2004. * Teichgräber kamen aus Tirol. Anno 1750 rückten alpenländische Saisonarbeiter in Haus Velmede bei Kamen an. I. von Scheven: Als jegliche Rohstoffe immer knapper wurden... Leitfaden für die Nutzung alten Schuhwerks bei einer Schuhsammlung im Kriegsjahr 1943. G. Beaugrand: Als "Grüner Polizist" Helfer und Freund der Holländer. Der in Berge bei Lippstadt geborene Josef Henneböhl folgte seinem Gewissen. Erlebnisbericht über seine mutigen Hilfsaktionen von 1942 bis 1945 neu in Buchform erschienen. B. Jürgens: Welchen Gewinn bringt ein Klosterhuhn? "Putenpater" Reinald Rickert sorgt in der Bendediktinerabtei Königsmünster in Meschede für artgerechte Tierhaltung. H. Fertig-Möller: "Tho sente Symon un Juden misse..." Der Simon-Juda-Markt, genannt "Sim-Jü", in Werne geht zurück auf die bischöfliche "Marktfreiheit".
19/2004. I. von Scheven: Erinnerungen an eine untergegangene Lebenswelt. Zu einem neuen Buch über Hamm von Friedrich Keinemann. G. Köpke: Die Wiederkehr der "grauten swatten Vüegel". Jedes Jahr suchen Saatkrähen und Dohlen ihren winterlichen Rastplatz im Heessener Wald auf. H. Multhaupt: Lehrerin, Krankenschwester und Dichterin. Luise Hensel schrieb das bekannte Nachtgebet "Müde bin ich, geh zu Ruh" - Sie starb 1876 in Paderborn. H. Hegeler: "Damit die Bosheit gestraft und die Frommen beschützt werden". Nur wenige Gedenkstätten erinnern an die Opfer der Hexenprozesse in Westfalen - Neues Mahnmal in Oberkirchen/Sauerland. R. Kreienfeld: Damals im Sommer 1945 Holzarbeiter am Ural. Erinnerungen des aus Bockum-Hövel stammenden Paul Zimmer (1921-1991) an die Erlebnisse in der Kriegsgefangenschaft.
20/2004. H. Wille/I. von Scheven: Kunstvolles Relief im Park von Schloss Brunn. Denkmal für einen westfälischen Offizier und seinen Sohn in der Mark Brandenburg bei Wusterhausen. I. von Scheven: Bunkerbalken für 32 Mark. Privater Bunkerbau in Hamm-Berge im Kriegsjahr 1943. * Der November in alten Bauernregeln. F. Haarmann: Bahnsteigkarten pro Person 10 Pfennige. Vor 110 Jahren wurden in Deutschland die Bahnsteigkarten eingeführt. * Die Eibe galt als Baum der Toten. G. Beaugrand: "Morgen roop ick Di wedder an". Die plattdeutsche Sprache kommt auch in den westfälischen Kirchen wieder zur Geltung. * Münster und um Münster herum. Kalender von Dieter Rensing mit Vorschlägen für Radtouren. P. Gabriel: Willkommensschatzung für Bischof Konrad von Rietberg. Zwei Steuerlisten mussten in den Jahren 1498 und 1499 für das Dorf Walstedde angelegt werden.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
15/2004. B. Bertling: Eine Schule von Kaiser Wilhelms II. Gnaden. Ein aufschlussreicher Fund in einer ehemaligen Mastholter Schule. J. Schmidt: Der Schiffsbauer. Aus dem Leben des Fahrensmannes Georg Krüger. W. Mues: Ein Kirchturm entsteht wieder! Vor 30 Jahren am Kirchturm von St. Laurentius Erwitte.
16/2004. E.-M. Dahlkötter: Das Stadtpalais am Rathausplatz in Lippstadt. Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Hauses von 1788 - 2004.
17/2004. W. Kröger: Zeugen der Heimatgeschichte (Folge 13): Wilhelm Borberg. K.-J. Freiherr von Ketteler: Das "erschossene" Schloss.
18/2004. J. Hillebrand: 125 Jahre Pfarrkirche St. Severinus zu Esbeck.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19 - 21, 59494 Soest.
301/2004. G. Köhn: König Baudouin, Königin Elisabeth und Bundespräsident Herzog. Immer wieder "große Tiere" aus vielen Ländern zu Besuch in Soest (Schluss). G. Beaugrand: Als "Grüner Polizist" Helfer und Freund der Holländer. Der in Berge bei Lippstadt geborene Josef Henneböhl folgte seinem Gewissen. Erlebnisbericht über seine mutigen Hilfsaktionen von 1942 bis 1945 neu in Buchform erschienen. B. Jürgens: Welchen Gewinn bringt ein Klosterhuhn? "Putenpater" Reinald Rickert sorgt in der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede für artgerechte Tierhaltung. W. Melzer: Zurück bis ins 10. Jahrhundert. Aufschlussreiche Ausgrabungen im Gelände des früheren Soester Burgtheater-Parkplatzes. E. Loch: Das Urkataster: Quelle zur Familienforschung. Die Landvermessung begann in Preußen nach 1800 noch unter französischer Regie (Schluss).
302/2004. W. Marcus/H. Busch : Erwitte im Schatten von Sankt Laurentius. Ein historischer Rundgang am Marktplatz des einstigen fränkischen "Königshofes". H. J. Deisting: "Unser armes Ländchen war stark mitgenommen". Fragment der Werler Chronik 1799 bis 1837, geschrieben vom Bürgermeister Fickermann (3. Teil). H. Multhaupt: Lehrerin, Krankenschwester und Dichterin. Luise Hensel schrieb das bekannte Nachtgebet "Müde bin ich, geh zur Ruh" - Sie starb 1876 in Paderborn. H. Hegeler: "Damit die Bosheit gestraft und die Frommen beschützt werden". Nur weniger Gedenkstätten erinnern an die Opfer der Hexenprozesse in Westfalen - Neues Mahnmal in Oberkirchen/Sauerland. W. Melzer: Zurück bis ins 10. Jahrhundert. Aufschlussreiche Ausgrabungen im Gelände des früheren Soester Burgtheater-Parkplatzes (Schluss). K.-J. Freiherr von Ketteler: Die erste Kettelburg an der Röhr. Aus der Geschichte der Familie von Ketteler.
303/2004. H.-J. Deisting: "Unser armes Ländchen war stark mitgenommen". Fragment einer Werler Chronik 1799 bis 1837, geschrieben von Bürgermeister Fickermann (5. Teil). W. Marcus/H. P. Busch : Erwitte im Schatten von Sankt Laurentius. Ein historischer Rundgang durch den fränkischen "Königshof" (2). F. Haarmann: Bahnsteigkarten pro Person 10 Pfennige. Vor 110 Jahren wurden in Deutschland die Bahnsteigkarten eingeführt. * Die Eibe galt als Baum der Toten. G. Beaugrand: "Morgen roop ick Di wedder an". Die plattdeutsche Sprache kommt auch in den westfälischen Kirchen wieder zur Geltung. * Münster und um Münster herum. Kalender von Dieter Rensing mit Vorschlägen für Radtouren. H. Funke: Muss die Geschichte des Hellwegs neu geschrieben werden? Neue Forschungsinterpretation misst der alten Handelsstraße keine überregionale Bedeutung mehr zu. K.-J. Freiherr von Ketteler: Die erste Kettelburg an der Röhr. Aus der Geschichte der Familie von Ketteler (2. Folge).







From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Dec 8 09:54:24 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Dec 8 09:56:00 2004
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 12/2004
Message-ID: s1b6cf56.050@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 09.12.2004, 09:54


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Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
65. Jahrgang
Dezember 2004
Heft 12/2004


S. 397-408, 419-422
Schöne, Peter
Die Hohenlimburger Schloßspiele -
kulturelle Tradition seit 1954


S. 423-425
Rose, Franz
Gedanken über die Jahreszeit
[Zeit, Zeitmessung, Zeiteinteilung]

[...]

S. 428-431
Schulz, Hans-Dieter
Der Grundbesitz an Ruhr und Lenne vor mehr als 250 Jahren
[nach einem Bericht von Hermann Lohkötter]






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Dec 8 10:51:50 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Dec 8 11:50:32 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Caumanns: Der Warschauer Aufstand, Herne,
16.12.2004
Message-ID: s1b6dcd2.005@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 08.12.2004, 10:35
Übernahme aus der Liste Geschichtskultur Ruhr



AKTUELL

Donnerstag, 16. Dezember 2004, 19 Uhr

Dr. Ute Caumanns: "Der Warschauer Aufstand"
Vortrag im Rahmen der Veranstaltungen aus Anlass des Kriegsendes vor 60
Jahren (Mai 1945)

Die Veranstaltung bildet einerseits den Abschluss der diesjährigen
Vortragsreihe und gleichzeitig den Auftakt zu einem neuen Zyklus aus Anlass
des Kriegsendes vor 60 Jahren, der 2005 fortgesetzt wird.
Zum 60. Mal jährte sich am 1. August 2004 der Beginn des Warschauer
Aufstandes. 63 Tage kämpften vor allem Mitglieder der sogenannten
Heimatarmee gegen die deutsche Besatzungsmacht einen Kampf der Verlorenen.
Historische Bedeutung zieht der Aufstand aber nicht allein aus einem
dramatischen Ende mit hoher Opferzahl und einer fast vollständigen
Zerstörung der polnischen Hauptstadt. Er steht auch für eine längere,
traditionsstiftende Aufstandstradition, die mit dem Zusammenbruch der
Sowjetunion in eine neue Phase der Diskussion eingetreten ist. Der Vortrag
behandelt die Geschichte des Aufstandes sowie seine zeitgenössische und
retrospektive Verarbeitung in den Medien.

Mit Dr. Ute Caumanns konnte eine Referentin gewonnen werden, die selbst
viele Jahre in Warschau lebte und arbeitete (Dt. Historisches Institut),
zur polnischen Geschichte promovierte und noch heute als Mitarbeiterin der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf forscht.

Die Reihe wird fortgesetzt am 25. Januar 2005, 19 Uhr, mit einem Vortrag
und einer Projektpräsentation von Jutta de Jong: "Kriegsende 1945 - 60
Jahre danach".


Martin-Opitz-Bibliothek
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44623 Herne
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From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Dec 8 18:09:25 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Dec 8 18:10:39 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortraege im Stadtmuseum Borken: Weidner / Bormann /
Krueger / Ester
Message-ID: s1b74372.007@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Norbert Fasse"
Datum: 08.12.2004, 17:57


AKTUELL

Geschichte ist mehr ...
Vortragsreihe des Stadtmuseums Borken
in Kooperation mit der Volkshochschule und dem Heimatverein Borken


Mittwoch, 15. Dezember, 19.30 Uhr

Dr. Marcus Weidner (Westf. Institut für Regionalgeschichte, Münster):
Vom Landjunker zum Kavalier von Welt. Lebenwelten und Bildungspraxis
des münsterländischen Adels im 17. und 18. Jahrhundert

Noch im 16. Jahrhundert lebten die "Landjunker", wie sich die Adligen des Münsterlandes selbst nannten, in der Regel auf ihren Landsitzen und genossen die Bildung von Hauslehrern - im 18. Jh. hingegen hielten sich diese "Kavaliere" saisonal auch in der Stadt Münster in mehr oder minder prachtvollen Adelssitzen auf und lernten in einer mehrjährigen Bildungsreise vorbildhafte Stätten in Europa kennen. Der Vortrag geht diesem fundamentalen Wandel nach und stellt unter dem Blickwinkel der veränderten Bildungspraxis verschiedene Sinn- und Lebensbereiche des münsterländischen Adels vor.



Mittwoch, 19. Januar 2005, 19.30 Uhr

Cornelius Bormann (ehem. ARD-Korrespondent in Warschau):
Der Adler mit der Frau im Herzen. Zur Geschichte Polens und des deutsch-polnischen Verhältnisses im 20. Jahrhundert

Die Geschichte Polens war auch im 20. Jahrhundert eine Geschichte der Fremdbestimmung. Nach wiederholter Teilung 1918 unabhängig, 1939 von Hitler-Deutschland rigoros unterworfen, ausgebeutet und zerstört, unter sowjetischer Ägide 1945 befreit, in seinen Grenzen gen Westen verschoben und weitere Jahrzehnte fremdbestimmt, hat das Land in besonderem Maße unter dem Zweiten Weltkrieg und seinen Folgen gelitten. Erst die Umbrüche des Jahres 1989 eröffneten den Weg in eine freie und plurale Gesellschaft, zugleich erforderte und ermöglichte die deutsch-deutsche Wiedervereinigung eine weitere Normalisierung und Intensivierung der bilateralen Beziehungen. Polens Orientierung auf das Demokratie- und Wirtschaftsmodell Westeuropas hat mit der Aufnahme in die EU im Jahr 2004 auch eine politische und völkerrechtliche Institutionalisierung erfahren. Gleichwohl sind einige wesentliche Probleme des deutsch-polnischen Verhältnisses noch ungeklärt und ohne eine Vergegenwärtigung der Geschichte Polens und der wechselseitigen Beziehungen nicht angemessen zu lösen.

Cornelius Bormann, 1939 in Berlin geboren, studierte Theologie und arbeitete seit 1965 als Redakteur beim Westdeutschen Rundfunk. 1969-73 war er Korrespondent in Düsseldorf, von 1984-1990 Leiter des Studios Düsseldorf und von 1990-98 Chefredakteur der Landesprogramme des Fernsehens NRW; daneben arbeitete er als Korrespondent in Afrika und USA, von 1998-2001 als ARD-Korrespondent in Warschau. Im Sommer 2004 erschien im Verlag Hentrich & Hentrich, Teetz, seine Publikation "Polen - Unser Nachbar. Der Adler mit der Frau im Herzen".



Mittwoch, 16. Februar 2005, 19.30 Uhr

Dr. Gerd Krüger (Historiker, Lüdinghausen):
"Wir wachen und strafen!" - Gewalt im Ruhrkampf von 1923

Anfang 1923 besetzten französische und belgische Truppen zunächst Essen und dann große Teile des Ruhrgebiets, um rückständige Reparationen und Sachleistungen einzutreiben. Es war eine kriegsmäßige Besetzung, und die deutsche Regierung rief zum "passiven Widerstand" auf. In den folgenden Monaten war das Ruhrgebiet Schauplatz erbitterter Auseinandersetzungen, die von beiden Seiten in einer Art Mimikry als Fortsetzung des Ersten Weltkriegs mit anderen Mitteln geführt wurden und sich sich spürbar auf das Westmünsterland auswirkten. Die Gewalt kulminierte im Essener "Blutsamstag", als französische Soldaten bei einer Beschlagnahmung 13 Krupparbeiter tödlich verletzten. Sabotageaktionen auf deutscher Seite, die "Abrechung" mit den Streikbrechern, all das gab dem "Ruhrkampf" die Prägung eines "Kriegs im Frieden". Im Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit war plötzlich der Erste Weltkrieg wieder da - dieses Mal im eigenen Land. Tatsächlich trugen die Besatzungsmaßnahmen auch Züge einer Revanche von Franzosen und Belgiern für die wenige Jahre zuvor erlittene Kriegsbesetzung durch die Deutschen.



Mittwoch, 9. März 2005, 19.30 Uhr

Matthias M. Ester M.A. (Historiker, Münster):
Riga - Tatort und Gedenkort der münsterländischen Geschichte.
Deutsche, lettische und europäische Dimensionen der Erinnerung an die Shoah

Im Dezember 1941 organisierten die Nationalsozialisten unter Beteiligung vieler Behören auch im Kreis Borken die ersten Deportationen von Menschen jüdischer Abstammung bzw. jüdischen Glaubens. Die Betroffenen teilten das Schicksal der über 24.600 Bürgerinnen und Bürger aus dem "Großdeutschen Reich", die im Ghetto von Riga interniert wurden. Sie hatten Zwangsarbeit zu leisten, starben an den menschenunwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen oder wurden ermordet. Das Ghetto in der "Moskauer Vorstadt", die umliegenden Arbeits- und Konzentrationslager und die großen Stadtwälder, in denen die Massenexekutionen stattfanden, waren Orte des Verbrechens der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

In den Jahren 2001/02 sind Münster, Bocholt, Steinfurt und Warendorf dem "Riga-Komitee der deutschen Städte" beigetreten, das die zentrale Gräber- und Gedenkstätte im Wald von Bikernieki eingerichtet hat, und leisten auf diese Weise einen Beitrag zum Gedenken an die Opfer aus der eigenen Stadt. In Lettland herrscht die Erinnerung an die Unterdrückung in der Sowjetzeit vor; ein offener Umgang mit der deutschen Besatzungszeit und der Shoah fällt bislang schwer. Die Wiedererlangung der staatlichen Souveränität 1989/90 und der Beitritt zur Europäischen Union im Mai 2004 bilden die Koordinaten einer lettischen Selbstaufklärung zwischen nationaler und europäischer Identität, in der auch die Sicht der Shoah neu bestimmt werden muss. Bikernieki kann zu einem Gedenkort werden, an dem die unterschiedlichen Erinnerungskulturen zu einer europäischen Gedenkkultur zusammengeführt werden, ohne dass die deutsche Verantwortung für die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und für die erinnernde und gedenkende Aufklärung in Frage gestellt wird.


INFO

Alle Vorträge finden im Stadtmuseum Borken statt.

Standort Museum:
Marktpassage 6
46325 Borken
Fon 02861 / 939-242

Museumsbüro Rathaus:
Im Piepershagen 17
46325 Borken
Fon 02861-939 217
Fax 02861-980 55 41
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