E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2004 - 10


 
Anzahl der verschickten E-Mails: 55 (196 KB)
 
 
From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Oct 1 09:55:56 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Oct 1 10:10:02 2004
Subject: [WestG] [AUS] Muenster: Ausstellung zum Gedenken an Joseph Pieper,
11.10.-13.11.2004
Message-ID: s15d29ca.095@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "upm - Mediendienst der Universitaet Muenster",
Datum: 30.09.2004, 16:47


AUSSTELLUNG

Ausstellung zum Gedenken an Joseph Pieper
Universitäts- und Landesbibliothek ehrt Philosophen

Im Jahr 2004 wäre der international bekannte, münstersche
Philosoph Joseph Pieper 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass
findet an der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB) der
Universität Münster zu Beginn des Wintersemesters in der Zeit vom
11. Oktober bis zum 13. November eine Ausstellung statt. Sie ist vor
allem Piepers Präsenz in den modernen Medien gewidmet, was in
zweifacher Weise veranschaulicht wird: Einerseits sollen von Videos,
Schallplatten und Sprechkassetten die zugehörigen Hüllen und
Textmaterialien gezeigt werden. Dazu gehören auch Piepers
philosophische Stücke, die Fernsehspiele "Kümmert Euch nicht um
Sokrates" sowie Materialien zu deren Aufführung und Sendung.
Andererseits ist vorgesehen, die audiovisuellen Medien in Bild und Ton
über den Computer für den Besucher individuell verfügbar zu
machen.


INFO

Link: Universitäts- und Landesbibliothek
(http://www.uni-muenster.de/ULB/)





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Oct 1 12:18:12 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Oct 1 12:19:41 2004
Subject: [WestG]
[AUS] Muenster, Stadtmuseum: Muenster 1957 bis 1968 in Fotos
von Willi Haenscheid, ab 05.10.2004
Message-ID: s15d4b23.029@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Fisch"
Datum: 01.10.2004, 11:50


AUSSTELLUNG
Stadtmuseum Münster

"Die fetten Jahre" - Münster 1957 bis 1968 in Fotos von Willi Hänscheid

Ordentlich in Reih und Glied stehen Polizisten mit ihren Fahrzeugen bei der Autoweihe auf dem Domplatz. Richtig wild ging es dagegen bei einem Konzert der "Rolling Stones" in der Halle Münsterland zu. Die Ausstellung "Die fetten Jahre - Münster 1957 bis 1968 in Fotos von Willi Hänscheid", die am Sonntag, 3. Oktober, um 16 Uhr im Stadtmuseum Münster eröffnet wird, erzählt in vielen Facetten vom Leben in der Domstadt. Rund 200 Aufnahmen des bekannten münsterschen Pressefotografen werden vom 5. Oktober bis zum 6. Februar 2005 erstmals im Zusammenhang präsentiert.

Die Fotografie ist nicht nur der umfangreichste Sammlungsbereich, der im Stadtmuseum Münster bewahrt wird und ein wesentliches Präsentationsmittel in der Schausammlung des Hauses, sondern auch eine herausragende Quelle für die münstersche Stadtgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Zum 25-jährigen Bestehen des Stadtmuseums Münster wird aus der umfangreichen 'Sammlung Hänscheid' eine erste Auswahl der Öffentlichkeit präsentieren.

Anstoß für die Ausstellung war der Ankauf der enormen Sammlung des Pressefotografen. Im Jahr 1998 erwarb das Stadtmuseum das Archiv Hänscheids mit gut 300 000 Negativen. Die Aufnahmen geben einen Eindruck von einer Zeit, die vielen Münsteranerinnen und Münsteranern erstmals seit langem wieder ein Leben ohne tägliche Existenzsorgen ermöglichte. Es waren die "fetten Jahre" der Wirtschaftswunderzeit.

Insgesamt zehn Abteilungen zeigen anschaulich den Wandel des Stadtbildes und gewähren Einblicke in den Alltag der Bewohner. Das Spektrum reiche von Neubauten in der Innenstadt über Modenschauen bis zur Schallplatten-Bar und Studentendemonstrationen. Die Fotografien spiegeln eindrücklich die Zeitspanne von den Wirtschaftswunderjahren bis zum Jahr 1968 in Münster wider.

Willi Hänscheid - 1919 in Mülheim an der Ruhr geboren und 1999 in Münster verstorben - kam einer lokalen Institution gleich. Über drei Jahrzehnte hielt er in seinen Aufnahmen nahezu alles fest, was sich in Münster ereignete oder ihm wichtig erschien. Hänscheid begann seine Tätigkeit als Pressefotograf in den 1940er Jahren. Seit Anfang 1955 war er in Münster für die Westfälischen Nachrichten tätig und wechselte 1963 zur Münsterschen Zeitung, der er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1984 treu blieb.

Zur Ausstellung ist ein Bildband mit mehr als 200 Fotografien Händscheids erhältlich.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251/492-4503
eMail: museum@stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum





Ingrid Fisch
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Telefon: +49 (0)251/492-4513
Fax: +49 (0)251/492-7726
eMail: FischI@stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 6 10:03:53 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Oct 6 11:06:36 2004
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter, Soester Anzeiger, September 2004
Message-ID: s163c316.053@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 06.10.2004, 10:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter -
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage: Soester Anzeiger
2004
September
Nr. 301
o. Seitenangaben


Köhn, Gerhard
König Baudouin, Königin Elisabeth und Bundespräsient Herzog
Immer wieder "große Tiere" aus vielen Ländern zu Besuch in Soest (Schluss)

anon.
Museen im Kreis Soest

Melzer, Walter
Zurück bis ins 10. Jahrhundert
Aufschlussreiche Ausgrabungen im Gelände des früheren
Soester Burgtheater-Parkplatzes

Loch, Ekkehard
Das Urkataster: Quelle zur Familienforschung
Die Landvermessung begann in Preußen nach 1800 noch
unter französischer Regie (Schluss)

Jürgens, Burkhard
Welchen Gewinn bringt ein Klosterhuhn?
"Putenpater" Reinald Rickert sorgt in der Benediktinerabtei
Königsmünster in Meschede für artgerechte Tierhaltung

Beaugrand, Günter
Als "Grüner Polizist" Helfer und Freund der Holländer
Der in Berge bei Lippstadt geborene Josef Henneböhl
folgte seinem Gewissen
Erlebnisbericht über seine mutigen Hilfsaktionen von
1942-1945 neu in Buchform erschienen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 6 10:14:43 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Oct 6 11:06:49 2004
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter, Soester Anzeiger, September 2004
Message-ID: s163c5b0.086@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 06.10.2004, 10:15


SERVICE: TOC

Heimatblätter -
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage: Soester Anzeiger
2004
September
Nr. 300
o. Seitenangaben


Köhn, Gerhard
Theodor Heuss zu Gast bei der Einweihung der Wiesenkirche
Am 15. Oktober 1950 kam der Bundespräsident erneut in die
von ihm bewunderte alte Hansestadt Soest

anon.
Ein Unglücksfall
Aus dem Central-Volksblatt für den RB Arnsberg

Krift, Willi
Beim "Harkemai" wurde das Gedeihen der Ernte gefeiert
Ein alter Brauch mit Ährenkränzen und Birkenbüschen

Funke, Helmut
Seit über 100 Jahren heißt der Soester Süden "Port Arthur"
Alte Ortsteil- und Lagebezeichnungen aus dem Volksmund
haben lange Bestand

Hinke, Wilhelm
Salz, nichts als Salz: unersetzliche Grundlage des Lebens
Westfalen und vor allem die Hellwegregion verfügten über unerschöpfliche
salzhaltige Quellen als Basis für Reichtum und Macht

Beaugrand, Günter
Ein "Kardinal" kam zum Jubiläum
Das "Museum Heimathaus Münsterland" in Telgte wurde vor
siebzig Jahren gegründet





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 6 10:48:16 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Oct 6 11:07:14 2004
Subject: [WestG] [TOC] Unser Bocholt, Heft 2/2004
Message-ID: s163cd83.090@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", alexander.schmidt at lwl.org
Datum: 06.10.2004, 10:40


SERVICE: TOC

Unser Bocholt
Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege
Heft 2
55. Jg. / 2004
Hg.: Verein für Heimatpflege Bocholt e. V.


S. 10-23
Oppel, Hans D.
Aus der Geschichte der Grenzorte Dinxperlo und Suderwick
Ein kurzer Abriss von den Anfängen bis zum Zweiten Weltkrieg
deutsch / niederländisch

S. 24-34
Dorrestijn, Bernard
Über Krise, Krieg und Versöhnung
deutsch / niederländisch

S. 35-45
Leibenguth-Nordmann, Peter
Suderwick geteilt - Grenzverlegung 1949-1963
deutsch / niederländisch

S. 46-48
Fissan, Bernhard
Als die Grenze zwischen Suderwick und Dinxperlo noch wirkliche
Landesgrenze war
Aus einer Strafakte des Bocholter Amtsgerichtes aus dem Jahre 1949
deutsch / niederländisch

S. 49-52
Brendel, Wolfgang
Verhältnis deutscher und niederländischer Zollbeamter nach
dem 2. Weltkrieg an der Grenze Suderwick-Dinxperlo
deutsch / niederländisch

S. 53-57
Beerens, Theo
Über Schulkampf und Schulfrieden
deutsch / niederländisch

S. 57-60
Schouwenburg, Hildegard
... und die Annäherung geht weiter
deutsch / niederländisch

S. 61-69
Hoven, Johannes
Wie lebt es sich in einer deutsch-niederländischen Grenzgemeinde
Alltag an der Grenze
deutsch / niederländisch

S. 70-74
Schuurmann, Bert
Religionsgemeinschaften
deutsch / niederländisch

S. 74-77
Bosch, Robert / Schröer-Martini, Hildegard
Kontakte der kath. Kirchengemeinden in Suderwick und Dinxperlo
in den letzten Jahren

S. 77f
Bruch, Michael
Von einem niederländisch-deutschen Erfolgsprojekt
deutsch / niederländisch

S. 79-85
Schuurmann, Bert
Aspekte wirtschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Dinxperlo
und Bocholt-Suderwick
deutsch / niederländisch

S. 85-88
Schuurmann, Bert
Politik, Verwaltung und Gemeinderat
Gemeinde Dinxperlo und Stadt Bocholt:
Übungsplatz für die europäische Zusammenarbeit
deutsch / niederländisch

S. 89f
Paßlick, Hermann
Gemeinsames deutsch-niederländisches Polizeibüro
in Dinxperlo/Suderwick
deutsch / niederländisch

S. 91-94
Ehling, Klaus
Suderwick und Dinxperlo-
Grenzerfahrungen gestern, heute, morgen
deutsch / niederländisch

S. 95-97
Woude, H. J. van der
Ein Traum oder Wirklichkeit...
deutsch / niederländisch

S. 98-105
Sodmann, Timothy
Zu den Mundarten im niederländisch-deutschen
Grenzraum Dinxperlo / Suderwick
deutsch / niederländisch

S. 105-107
Pohlmann, Alfred
Der Schmuggel als künstlerisches Thema
deutsch / niederländisch

S. 108
Henkel, Martin
"Suderwick und Dinxperlo in Frieden vereint"
Aus der Berliner Morgenpost zur Fußball-Europameisterschaft 2004
deutsch / niederländisch





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 6 10:53:52 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Oct 6 11:07:55 2004
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Vortrag_=FCber_die_Hinrichtung_?=
=?iso-8859-1?q?von_Heinrich_Duhme_und_Gerhard_Luther=2C_Rheine=2C_14=2E10?=
=?iso-8859-1?q?=2E2004?=
Message-ID: s163cedb.010@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Lothar Kurz", lothar.kurz at web.de
Datum: 02.10.2004, 22:07


AKTUELL

Dr. Lothar Kurz:
Vor 60 Jahren wurden Heinrich Duhme und Gerhard Luther hingerichtet
Veranstaltungsort: Haus der Volkshochschule, Mühlenstraße 31, 48431 Rheine
Do, 14. Oktober 2004, Beginn 20.00 Uhr

In seinem Vortrag wird Lothar Kurz daran erinnern, dass vor 60 Jahren,
genauer: am 25.10.1944, zwei aus Rheine stammende Männer, Heinrich Duhme
und Gerhard Luther, in Bruchsal hingerichtet wurden. Der 2. Senat des
Volksgerichtshofes hatte sie wegen Hochverrats zum Tode verurteilt.

Duhme und Luther sollten im Mai 1943 von dem illegal von Gladbeck aus
tätigen KPD-Funktionär Franz Zielasko für die Mitarbeit beim Aufbau einer
illegalen Widerstandsgruppe geworben werden. Sie lehnten dies ab,
unterließen es aber, Zielasko zur Anzeige zu bringen, sondern unterstützten
ihn mit Geld und Lebensmittelmarken.

Das Schicksal Zielaskos ist aus der Perspektive der Gladbecker
Ortsgeschichte bereits von Frank Bajohr aufgearbeitet und publiziert
worden; der aktuelle Vortrag untersucht erstmals genauer die Beziehungen
Zielaskos zu den Rheinensern Duhme und Luther.

Er basiert im Wesentlichen auf den Prozessakten, die sich früher im
Zentralen Parteiarchiv der SED befanden und erst seit wenigen Jahren der
Forschung uneingeschränkt zugänglich sind. Aus ihnen erschließen sich viele
Details des Grenzbereichs zwischen aktivem und passivem Widerstand gegen
das NS-Regime.


INFO

Volkshochschule der Stadt Rheine
Mühlenstraße 31
48431 Rheine
Tel. 05971 / 92040
rheinevhs@aol.com





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 6 11:05:09 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Oct 6 11:08:13 2004
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Spuk_f=FCr_Kinder_im_LWL-Textil?=
=?iso-8859-1?q?museum=2C_Bocholt=2C_27=2E/28=2E10=2E2004?=
Message-ID: s163d176.044@lwlapp.itz.lwl.org

Von "LWL-Pressestelle",
Datum: 04.10.2004, 13:42


AKTUELL

Vollmondabende für Kinder im LWL-Textilmuseum
Spuk in der alten Fabrik mit Gespenstern und allerlei Geräuschen

Eine Tür quietscht, eine Schreibmaschine klappert, plötzlich dringt
Lärm aus dem Websaal - alles ganz normale Töne in einer Textilfabrik.
Doch in der Dunkelheit bekommen die Geräusche plötzlich eine
andere Intensität. Das erfahren Jungen und Mädchen bei zwei
"Vollmondabenden" im Textilmuseum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) in Bocholt. In der zweiten Herbstferienwoche,
am Mittwoch (27.10.) und Donnerstag (28.10.), erleben Kinder
zwischen acht und zwölf Jahren den Spuk in der alten Fabrik.

"Im Mittelpunkt des abendlichen Rundgangs durch das Arbeiterhaus
und die Textilfabrik steht das bewusste Wahrnehmen unterschiedlicher
Geräusche", erklärt Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp.Vom
Arbeitergarten aus tastet sich die Gruppe von "Hörstation zu
Hörstation": zur Dampfspeicherlok auf dem Hof, zum Handwebstuhl,
zum Schleifstein in der historischen Werkstatt, zur Kolbenpumpe im
Kesselhaus und schließlich zu den lärmenden Webstühlen im Websaal.
Nach einer Gesprächsrunde bei Bockwurst und Getränken treffen sich
die Kinder draußen am Feuer, um Gruselgeschichten unter Vollmond zu
lauschen.


INFO

Maximal 15 Kinder von acht bis zwölf Jahren können zu einem der beiden
Abende (27. oder 28.10.) angemeldet werden, Tel.: 02871 21611-0.
Der ganze "Spuk" dauert jeweils von 18 bis 21 Uhr und kostet pro Kind 5 €
inklusive Imbiss und einem passenden Präsent, das an die gruselige
Vollmondnacht erinnern soll.

Westfälisches Industriemuseum
Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Telefon: 02871 21611-0
Telefax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum@lwl.org

Geöffnet: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.
Museumspädagogische Programme können bereits ab 9 Uhr gebucht werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 7 15:04:48 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Oct 7 19:03:26 2004
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 10/2004
Message-ID: s1655b15.005@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 07.10.2004, 15:00


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
65. Jahrgang
Oktober 2004
Heft 10/2004


S. 325-335
Bleicher, Wilhelm
Noch einmal Sümmern

S. 335-348
Bleicher, Wilhelm
Der "Augenpütt" in Sümmern

S. 348-356
Kirchheiner, Heinz
Der Abbbabach - eine ökologische Betrachtung

S. 356-358
Stuckenhoff, Wolfgang
Eine Bürgerinitiative kämpft um das letzte
Naherholungsgebiet in Nord-Sümmern





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Oct 11 12:00:50 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Oct 11 12:01:43 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, A. Geissler: Klein- und Privatbahnen in
Westfalen, DO 13.10.2004
Message-ID: s16a7608.080@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Norbert Tempel",
Datum: 11.10.2004, 11:57


AKTUELL

Verkehrsgeschichtlicher Vortrag von Dr. Andreas Geißler am Mittwoch,
13.10.04, 19.30 h im Magazin der Zeche Zollern II/IV, Westfälisches
Industriemuseum, Dortmund-Bövinghausen:

Der Bau von Kleinbahnen und Privatbahnen in Westfalen -
Preußische Bahnreform und Regionalisierungspolitik bis zum Ersten Weltkrieg

Im 19. Jahrhundert wurde das entstehende Ruhrgebiet zum Motor des
Eisenbahnbaus in Westfalen. Im Revier entstand ein dichtes Streckennetz;
von dort führten die Abfuhrstrecken durch Westfalen nach Norden, Osten
und Süden. Außerhalb des Industriegebietes aber blieb eine Verdichtung des
Eisenbahnnetzes lange Zeit aus.

Für die 1892 in Preußen eingeführten Kleinbahnen, die die lokale
Verkehrserschließung vorantreiben sollten, bestand in Westfalen
daher vielerorts Bedarf. Dennoch kam es in Westfalen im Vergleich
zu anderen Provinzen nur in geringem Umfang zum Bau von Kleinbahnen
und der Kleinbahnbau setzte hier auch deutlich später ein als anderenorts.
Was waren die Gründe für diese Entwicklung? Und welche Rolle spielten in
Westfalen andere nichtstaatliche lokale Bahnen, wie die Westfälische
Landeseisenbahn?

Diesen Fragen wird Andreas Geißler in seinem Vortrag am Mittwoch,
dem 13. Oktober um 19.30 Uhr im WIM nachgehen. Der Eintritt ist frei.


INFO

Dipl.-Ing. Norbert Tempel
norbert.tempel@lwl.org
Westfälisches Industriemuseum
Grubenweg 5
D-44388 Dortmund
Tel. 0231 / 6961-137
FAX 0231 / 6961-114





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Oct 11 12:05:40 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Oct 11 12:06:28 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag H.-J. Nolte: Emsauenschutzkonzept,
MS 12.10.2004
Message-ID: s16a772a.098@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Bianca Knoche",
Datum: 06.10.2004, 13:28


AKTUELL

Geschützter Fluss
Vortrag über Emsauenschutzkonzept - Vertreter der Bezirksregierung Münster zu Gast im Planetarium

Am Dienstag (12. Oktober) findet der letzte Vortrag zur Sonderausstellung "Alles im Fluss?" seinen Höhepunkt in dem Beitrag des Vertreters der Bezirksregierung Münster. Herr Hans-Joachim Nolte vom Dezernat für Wasserwirtschaft berichtet im Westfälischen Museum für Naturkunde Münster über die zu neuem Leben erweckte Ems und ihr Schutzkonzept.

Auf einer Länge von 95 Kilometern schlängelt sich die Ems durch den Regierungsbezirk Münster. Sie wurde zwischen 1930 und 1940 stark begradigt und in Steine eingefasst, zahlreiche Flussschleifen wurden abgetrennt. Hochwasser sollte möglichst schnell abfließen. Die Sünden der Vergangenheit sind heute noch allgegenwärtig und inzwischen weitgehend überholungsbedürftig. Inzwischen ist klar geworden: Nur ein naturnaher Fluss mit genügend großen Rückhalte-Flächen kann Hochwasser verkraften, ohne Städte und Gemeinden zu überschwemmen. Aus diesem Grund wurde das Emsauenschutzkonzept ins Leben gerufen.

Dank dieses Konzeptes darf sich die Ems inzwischen an vielen Stellen wieder selbst ihren Weg bahnen. "Ziel ist, der Ems wieder ihre ursprüngliche, ökologische Funktion als Lebensachse des Münsterlandes zurückzugeben" so Nolte von der Bezirksregierung. Im Norden Münsters und bei Rheine ist der ursprüngliche Zustand des Flusses bereits wieder hergestellt. Nolte weiter: "Sind die Fesseln gelöst, wird die Ems buchstäblich zu neuem Leben erwachen." Wichtige Lebensräume für seltene Pflanzen- und Tierarten können entstehen ebenso wie ein attraktives Landschaftsbild für Erholungssuchende. Um die Ziele des Emsauenschutzkonzeptes umsetzen zu können hat das Land Nordrhein-Westfalen bereits viele Flächen entlang der Ems gekauft und unter Naturschutz gestellt.

Die Bezirksregierung Münster ist zuständig für die wasserrechtlichen Genehmigungen bei der Gewässerumgestaltung der Ems. Außerdem legt sie die Überschwemmungsgebiete am Fluss fest, wie 2001 geschehen. Erstmalig nach 100 Jahren wurden somit die Überschwemmungsgebietsgrenzen für die Ems im Regierungsbezirk nach neuesten und noch wichtiger, nach einheitlichen Kriterien ermittelt. Geplante Emsumgestaltungen, wie etwa der Wiederanschluss von Altarmen oder der Rückbau einzelner Flussabschnitte, wird von der Bezirksregierung finanziert. Nolte berichtet aus Sicht der zuständigen Wasserbehörde über die Schutzinstrumente des zukunftsträchtigen Projektes *Ems".

Der Eintritt beträgt 3,50 €. Der Vortrag findet im Planetarium des Naturkundemuseums statt und beginnt um 19.00 Uhr, Sentruper Straße 285 (neben dem Zoo). Bitte benutzen Sie den Mitarbeiterparkplatz des Museums (Einfahrt Schild: Zoo-Restaurant).


INFO

Bianca Knoche
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museum für Naturkunde
Landesmuseum und Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 0251-591-6066
Fax:0251-591-6098
mailto:bianca.knoche@lwl.org

Besuchen Sie unsere Sonderausstellung "Alles im Fluss? Die Ems - Lebensader für Mensch und Natur". Nur noch bis zum 28. November!





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 12 10:15:17 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue Oct 12 11:41:44 2004
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter, Soester Anzeiger, Oktober 2004
Message-ID: s16baeca.078@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 12.10.2004, 10:15


SERVICE: TOC

Heimatblätter -
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage: Soester Anzeiger
2004
Oktober
Nr. 302
o. Seitenangaben


Marcus, Wolfgang / Busch, Hans Peter
Erwitte im Schatten von Sankt Laurentius
Ein historischer Rundgang am Marktplatz des einstigen
fränkischen "Königshofes"

Deisting, Heinrich Josef
"Unser armes Ländchen war stark mitgenommen"
Fragment der Werler Chronik 1799 bis 1837, geschrieben
von Bürgermeister Fickermann (3. Teil)

Multhaupt, Hermann
Lehrerin, Krankenschwester und Dichterin
Luise Hensel schrieb das bekannte Nachtgebet
"Müde bin ich geh zur Ruh" - Sie starb 1876 in Paderborn

Hegeler, Hartmut
"Damit die Bosheit gestraft und die Frommen beschützt werden"
Nur wenige Gedenkstätten erinnern an die Opfer der Hexenprozesse
in Westfalen - Neues Mahnmal in Oberkirchen/Sauerland

Melzer, Walter
Zurück bis ins 10. Jahrhundert
Aufschlussreiche Ausgrabungen im Gelände des früheren
Soester Burgtheater-Parkplatzes (Schluss)

Ketteler, Karl-Josef Freiherr von
die erste Kettelburg an der Röhr
Aus der Geschichte der Familie von Ketteler

Ashege, Norbert
Museen im Kreis Soest





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 12 10:37:39 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue Oct 12 11:41:53 2004
Subject: [WestG] [TOC] Wittgenstein - Blaetter des Wittgensteiner
Heimatvereins e.V., Heft 3, September 2004
Message-ID: s16bb406.079@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 12.10.2004, 10:40


SERVICE: TOC

Wittgenstein -
Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.
92. Jahrgang
September 2004
Band 68, Heft 3


S. 90f
Bauer, Eberhard
Mitgliedsabzeichen des Landwirtschaftlichen
Kreisvereins Wittgenstein

S. 92-115
Vomhof, Stefan
Vor- und Frühgeschichte unserer Region
(Steinzeit und Bronzezeit)

S. 116-119
Weiß, Ulrich
Ein königlicher Kaufmann:
Adolf Spies aus Hesselbach (1877-1961)

S. 120
Lückel, Ulf
Buchbesprechungen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 12 11:03:51 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue Oct 12 11:42:00 2004
Subject: [WestG] [TOC] Geschichtsblaetter des Kreises Coesfeld, 2003
Message-ID: s16bba2d.076@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 12.10.2004, 11:00


SERVICE: TOC

Geschichtsblaetter des Kreises Coesfeld
Hg. Kreisheimatverein Coesfeld e.V.
2003
28. Jahrgang
ISSN 0723-2098


S. 1-25
Peter Ilisch
Die Vikarien zu Billerbeck

S. 27-30
Dickhoff, Erwin
Eine reformierte Predigt und Beisetzung in der St. Jakobikirche
zu Coesfeld

S. 31-104
Aschoff, Diethard
Eine jüdische Hochzeit in Dülmen im Jahre 1580 und ihre Folgen

S. 105-189
Drovs, Dagmar
Zechor - Erinnere dich! Die jüdischen Familien in Billerbeck von
den Anfängen bis zur Shoa

S. 191-199
Pago, Ludwig
Der Stückgut-Frachtverkehr auf der Lippe

S. 201-235
Ludwig Pago
Die Überquerung der Lippe nahe Rauschenburg bei Olfen
Eine massive Brücke verdrängt 1876 die Fähr-Anstalt

S. 237-249
Küper, Stefan (Bearb.)
Chronik des Kreises Coesfeld 2003





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 12 11:11:53 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue Oct 12 11:42:07 2004
Subject: [WestG] [KONF] Legendenbildung um Luftangriffe im WWII, Hagen,
14.10.2004
Message-ID: s16bbbff.018@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen",
Datum: 11.10.2004, 12:25


VORTRAG

Dresden und Swinemünde
Legendenbildung um Luftangriffe in der Endphase des Zweiten Weltkriegs.

Der Luftkrieg über dem Reich 1939 - 1945 wird auf zwei Gleisen tradiert:
einmal ist es die wissenschaftliche, mehr oder weniger an deutschen und
alliierten Primärquellen orientierte Darstellungsweise, die eine Anzahl von
fundierten Publikationen hervorgebracht hat, zum anderen die mehr an den
Aussagen von tatsächlichen oder vermeintlichen Augenzeugen orientierte, die
sich in emotional gefärbten gedruckten Berichten und in mündlichen
Traditionen niederschlägt. In letzter Zeit wird der Luftkrieg über
Deutschland in der Öffentlichkeit vor allem in einer emotionalisierten Form
wahrgenommen und diskutiert.

Diese lebt zu einem großen Teil auch von der Weitergabe von Legenden aus
dem Luftkriegsgeschehen, die sich noch während des Krieges bildeten, aber
auch nach dem Krieg als Erklärungsversuche zu erlebtem Geschehen
entstanden und in Identitätsbildungen oder -wahrungen eine Rolle spielten.
In besonders intensiver Weise scheinen solche Prozesse in Dresden, in den
letzten Jahren auch um Swinemünde abgelaufen zu sein und das öffentliche
Bild des Bombenkrieges zu prägen.

Außerdem gerät dieser zunehmend ins Blickfeld der politischer Gruppierungen,
die sich für ihre politische Agitation aus Vorgängen des Luftkrieges bedienen.
Der Vortrag stellt Legendenbildungen vor, konfrontiert sie mit den Ergebnissen
historischer Quellenarbeit, zeigt, was von ihnen zu halten ist und berichtet
auch über Reaktionen, die die Entzauberung von Luftkriegslegenden
hervorruft.

Dr. Helmut Schnatz ist Historiker und war als Studiendirektor tätig. Er
studierte Germanistik und Geschichte in Bonn und Marburg. Anschließend war
er als Lehrer an Gymnasien in Bitburg, Linz a. Rh., Buenos Aires, Boppard a.
Rh. und Koblenz tätig. Schnatz verfasste zahlreiche Veröffentlichungen zum
Luftkrieg u. a. über Koblenz, Dresden, Trier, Bad Kreuznach/Bad Münster a.
St. Er erstellte eine Studie über die Angriffe und Bombenwürfe der 9.
Bombardment Division, 9. US Air Force, auf Reichsgebiet. Bekannt ist sein
Buch über die angeblichen Tiefangriffe auf Dresden, die seit Jahren fester
Bestandteil der Luftkriegslegenden sind. Anfang 2005 erscheint sein Buch
über den Luftangriff auf Swinemünde im März 1945.


INFO

14. Oktober 2004
19.00 Uhr
Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71 - 75
58091 Hagen
fon +49 (0) 23 31 207 27 40
fax +49 (0) 23 31 207 24 47
www http://www.historisches-centrum.de
email info@historisches-centrum.de

Der Eintritt ist kostenlos.
Die Vortragsreihe "Hagener Vorträge und Diskussionen"
wird getragen vom Förderverein "Pro Stadtgeschichte Hagen e.V."
http://www.historisches-centrum.de/prost/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 12 11:20:38 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue Oct 12 11:42:17 2004
Subject: [WestG]
[KONF] Rheinischer Staedteatlas: Der Bombenkrieg 1939-1945,
LVR, Koeln, 25.11.2004
Message-ID: s16bbe1b.068@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 12.10.2004 11:30
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


TAGUNG

Der Landschaftsverband Rheinland, Amt für rheinische Landeskunde
lädt zur Tagung des "Rheinischen Städteatlas" ein:
Der Bombenkrieg 1939-1945 und die rheinisch-westfälischen Städte
25. November 2004, Köln


9.30 Uhr
Begrüßung
Dr. Fritz Langensiepen, Leiter des Amtes für rheinische Landeskunde, Bonn

Einführung
Dr. Margret Wensky, Leiterin der Abteilung Stadtgeschichte des Amtes für
rheinische Landeskunde, Bonn

10.00 Uhr
Der alliierte strategische Luftkrieg
Dr. Horst Boog, Stegen

11.00 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
Neue und alte "Erzählungen" über die Geschichte des Luftkrieges: eine
Bilanz der Forschung
Dr. Dietmar Süß, München

12.30 Uhr
Mittagspause

13.30-17.00 Uhr
Kurzvorträge

Essen unter Bomben
Norbert Krüger, Essen

Menschenführung im Bombenkrieg. Die Tätigkeiten der NSDAP vor und nach
Luftangriffen
Armin Nolzen M.A., Warburg

Folgen des Bombenkrieges: Evakuierung und Kinderlandverschickung
Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach, Dortmund

Stadtgeschichte und Luftkrieg - Probleme bei Forschung und Darstellung aus
Sicht des Kommunalarchivars
Gebhard Aders, Köln/Latrape

Der Bombenkrieg in Fernsehdokumentationen
PD Dr. Sönke Neitzel, Mainz


INFO

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich (begrenzte Teilnehmerzahl).
Deadline: 18.11.2004

Veranstaltungsort:
Köln-Deutz
Landschaftsverband Rheinland
Horion-Haus
Saal Rhein

Kontakt:
Amt für rheinische Landeskunde
Endenicher Straße 133, 53115 Bonn
Telefon: 0228/9834 247 oder -245
Fax.: 0228/9834-119
E-Mail: arl@lvr.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 12 11:26:02 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue Oct 12 11:42:25 2004
Subject: [WestG] [KONF] 18. Tagung des Schwerter AK Katholizismusforschung,
Schwerte, 12.-14.11.2004
Message-ID: s16bbfd9.088@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 11.10.2004 09:32
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


TAGUNG

18. Tagung des Schwerter AK Katholizismusforschung
Körperlichkeit und Körpererfahrungen im katholisch-konfessionellen Diskurs.
12. - 14. November 2004, Schwerte


Freitag, 12. November 2004

18.00 Uhr Anreise, Abendessen
Begrüßung und Einführung in die Tagung

Dr. Johannes Altenberend, Bielefeld
Bibelanstalt, Bibelbund oder Bibelgesellschaft? Bibelverbreitung und
Vereinsgründung in der katholischen Kirche zwischen 1805 und 1830


Samstag, 13. November 2004

Sabine Vosskamp, Essen
Vertriebene im westdeutschen Katholizismus. Fragen der Integration, der
Identitätsbildung und der Haltung zur Ostpolitik (1945-1972)

Ulrike Winterstein, Bonn
Der vertriebene und geflüchtete katholische Klerus in der SBZ/DDR

Gunnar Grüttner, Paderborn
Das Hedwigswerk. Flüchtlingshilfe und Integration im Erzbistum Paderborn

Dr. Marie-Emmanuelle Reytier, Lyon
Die Katholikentage in der Weimarer Republik - Neue Erkenntnisse

PD Dr. Benjamin Ziemann, Bochum
Meinungsumfragen und die Dynamik der Öffentlichkeit. Die katholische Kirche
in der Bundesrepublik 1968 - 1975

Generaldebatte: Körperlichkeit und Körpererfahrungen im
katholisch-konfessionellen Diskurs

Prof. Dr. Dietmar Klenke, Paderborn
Katholisch oder nationalreligiös? Deutsche Sängervereine des 19.
Jahrhunderts in katholischen Regionen

Dr. Ines Weber, Tübingen
Der bekleidete Körper. Luxusdebatten und Moraldiskurse zwischen Kaiserreich
und Weimarer Republik

Kultureller Ausklang:

Prof. Dr. Dietmar Klenke, Paderborn
Mozarts Exiljahre in Paderborn. Spektakuläre Funde in den Stadtarchiven
Wien und Paderborn


Sonntag, 14. November 2004

Mirjam Künzler, Freiburg/Schweiz
Zwischen Sittlichkeit und Sinnlichkeit. Sexualmoral in katholischen Frauen-
und Familienzeitschriften 1945-1990

Dr. Thomas Großbölting, Münster
"Sex and the city, sex and the church". Konkurrierende Sozialisationsmuster
bei konfessionell gebundenen Jugendlichen in der Bundesrepublik
Deutschland?

Kommentar:
Prof. Dr. Robert Jütte, Institut für Geschichte der Medizin der
Robert-Bosch-Stiftung, Stuttgart

12.30 Uhr Mittagessen, Ende der Tagung

Der Arbeitskreis ist offen für alle Interessierten.

Tagungsleitung:
Dr. Gisela Fleckenstein
Prof Dr. Joachim Schmiedl
Schwerter Arbeitskreis Katholizismusforschung

Dr. Johannes Horstmann
Katholische Akademie Schwerte


INFO

Tagungssekretariat:
Manuela Siepmann
Tel. 02304/477-153, Fax 02304/477-199,
E-mail: siepmann@akademie-schwerte.de
Mo-Do 08.00-12.00 Uhr; Fr 08.00-11.15 Uhr

Tg.-Nr.: NA1112
Ihre Anmeldung erbitten wir per Post, per Fax oder per E-mail an das o. g.
Sekretariat
Anmeldeschluss: 02. November 2004

Bestätigung: Wir bestätigen spätestens nach Anmeldeschluss die Annahme
Ihrer Anmeldung. Reise Sie bitte nicht an, wenn Sie ohne Bestätigung
geblieben sind.

Kosten:
Tagungsgebühr inkl. Verpflegung
mit Unterkunft/Verpflegung EUR 80,00 (40,00)
Ausfallkosten: EUR 30,00 (15,00)
Rücktritt ohne Ausfallkosten bis 02. November 2004

Teilleistungen, die nicht in Anspruch genommen werden, können nicht
abgezogen werden, weil die Berechnungen auf einer Pauschalkalkulation
beruhen.
Zahlungsweise: Die Begleichung der Teilnehmergebühr erfolgt über das
bequeme und für Sie risikolose Lastschriftverfahren. Die Gebühr wird erst
nach Tagungsbeginn eingezogen. Ausländische Teilnehmerinnen ohne Konto in
Deutschland entrichten die Kosten bar bei der Anreise.

Gleichbleibende Zeiten:
Frühstück 8.00 Uhr, Mittagessen 12.30 Uhr,
Nachmittagskaffee 14.00 Uhr,
Abendessen 18.00 Uhr


Katholische Akademie Schwerte
Akademie des Erzbistums Paderborn
Postfach 14 29
D-58209 Schwerte
Telefon (02304) 477-0
Telefax (02304) 477-599
E-mail: Info@akademie-schwerte.de

Anreise mit der Bahn: Bahnhof Schwerte/Ruhr (Direkte Verbindungen nach
Hagen: Dortmund, Hamm, Kassel, Köln, Münster); Umsteigebahnhöfe Richtung
Schwerte: Köln/Hagen aus Richtung Süden; Hagen für den Raum Düsseldorf;
Hamm aus Richtung Berlin/bzw. Dresden/Magdeburg via Hannover/Bielefeld; von
Duisburg/Essen her Hagen oder Dortmund; von Hamburg/Bremen aus Dortmund.
Vom Bahnhof Schwerte Buslinie 430 (Hörde) bis Haltestelle "Bergstraße",
dort auf der gegenüberliegenden Straßenseite in die Bergstraße, nach 300 m
links in den Bergerhofweg; 7 Minuten Fußweg bis zur Akademie,
Taxistand am Bahnhof Schwerte, zur Akademie ca. EUR 10,00.
Die DB-Verbindung Schwerte/Ruhr und die Buslinie 430 liegen innerhalb des
Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)
Kurzbeschreibung derAnreise mit dem Auto: BAB A 1 Köln/Bremen Abfahrt
Schwerte, von dort 300 m in Richtung Dortmund (nicht stadteinwärts nach
Schwerte), dann links in die Bergstrasse, nach 300 m links in den
Bergerhofweg.
Flugverbindung über Dortmund-Wickede (20 Min.).




From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 12 11:33:03 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue Oct 12 11:42:34 2004
Subject: [WestG] [KONF] Diavortrag zur Geschichte der Industriedenkmalpflege
auf Zollern, Dortmund, 12.10.2004
Message-ID: s16bc0fd.014@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 06.10.2004 14:42
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


VORTRAG

Wie alles begann ...
Diavortrag zur Geschichte der Industriedenkmalpflege auf Zollern
Helmut Bönnighausen, 12. Oktober 2004, 19.30 Uhr, Zollern II/IV

"Dieser Schrott soll Denkmal werden?" Mit Empörung reagierten früher die
meisten Menschen im Angesicht einer zerfallenen Fabrikhalle oder eines
rostigen Hochofens, denen der Rang einer Kathedrale zugesprochen werden
sollte. Mittlerweile hat sich ein starker Bewusstseinswandel vollzogen.
Zwischen Rhein und Weser gibt es heute 3.500 Denkmäler der Industrie- und
Technikgeschichte.
Von Anfängen und Meilensteinen dieser Entwicklung berichtet Helmut
Bönnighausen, Direktor des Westfälischen Industriemuseums, am kommenden
Dienstag, 12. Oktober, in einem Diavortrag auf der Zeche Zollern II/IV in
Dortmund. Der Titel: "Wie alles begann. Der Aufbau der
Industriedenkmalpflege in Westfalen-Lippe". Beginn ist um 19.30 Uhr. Der
Eintritt ist frei.

Helmut Bönnighausen hat die Entwicklung selbst von Anfang an begleitet: Er
übernahm das 1973 neu geschaffene Referat für technische Kulturdenkmale
beim Landeskonservator in Münster und wurde Gründungsdirektor des jetzt 25
Jahre alten Westfälischen Industriemuseums des Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL).
In seinem Vortrag spannt Bönnighausen einen Bogen von den ersten Impulsen
zum Erhalt von Industriebauten aus England bis hin zum heutigen "Netzwerk
Industriekultur". Er berichtet über die Rolle früher Bürgerinitiativen und
der Presse, die das Thema öffentlich machten, über den Erhalt der
Maschinenhalle auf Zollern und der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld als
Katalysatoren der Entwicklung und über das 1980 verabschiedete
NRW-Denkmalschutz, beleuchtet aber auch Rückschläge bei den Bemühungen um
den Erhalt von Industriebauten.
Der Vortrag bildet den Auftakt der Reihe "Aufbruch Industriekultur", die
das LWL-Industriemuseum in Kooperation mit dem Historischen Verein für
Dortmund und die Grafschaft Markt zum Ausklang des Jubiläumsjahres
aufgelegt hat.


INFO

Veranstaltungsort:
Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
44388 Dortmund
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim

Weitere Termine: 2.11.: Die Stiftung Industriedenkmalpflege und
Geschichtskultur und das Konzept der Kokerei Hansa (Ursula Mehrfeld) sowie
30.11.: "Das darf doch nicht wahr sein!" Die Rettung der Maschinenhalle von
Zollern II/IV" (Dr. Thomas Parent).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 12 11:36:33 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue Oct 12 11:42:44 2004
Subject: [WestG] [KONF] Politische Denunziation im NS-Regime, Dortmund,
31.10.2004
Message-ID: s16bc1e0.032@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 06.10.2004 10:01
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


VORTRAG

Politische Denunziation im NS-Regime
Dr. Gisela Diewald-Kerkmann
Sonntag, 31. Oktober 2004
Beginn: 11.00 Uhr

Die effektivste Geheimpolizei wäre machtlos ohne eine entsprechende
Mitarbeit der Bevölkerung. Das gilt auch für die Geheime Staatspolizei des
Dritten Reiches, die Gestapo.
Neuere Forschungen haben nicht nur am "Mythos Gestapo" gekratzt; sie haben
vor allem eine bislang ungeahnte Bereitschaft der deutschen Bevölkerung zur
Denunziation zutage gebracht. Zumeist waren es Arbeitskollegen, Nachbarn,
Bekannte, ehemalige Freunde, sogar Familienangehörige, die die Gestapo über
vermeintliche oder wirkliche Gegner des Regimes informierten. Nicht nur der
politische Widerstand wurde verraten. Noch häufiger wurde abweichendes
Verhalten, etwa regimekritische Äußerungen, der Umgang mit Juden, die
Verweigerung des Hitlergrußes oder der verbotene Umgang mit Zwangarbeitern
und Kriegsgefangenen angezeigt.

Obwohl sich die Beamten der Gestapo der privaten Motive der Denunzianten
durchaus bewußt waren und man sich angesichts der Denunziationsflut an
höchster Stelle sorgen um das hehre Bild der "Volksgemeinschaft" machte,
war der NS-Staat strukturell auf die denunziatorische Mitarbeit der
Bevölkerung angewiesen.

Gisela Diewald-Kerkmann: Politische Denunziation im NS-Regime oder die
kleine Macht der Volksgenossen, Bonn 1995

Eine Veranstaltung der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund in
Kooperation mit:
der Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten, Bezirk
Westliches Westfalen und Unterbezirk Dortmund, der Auslandsgesellschaft NRW
e.V., dem Frauenbüro der Stadt Dortmund, dem Verein Gegen Vergessen - Für
Demokratie e.V./Regionalgruppe Rhein/Ruhr und Nes Ammim Deutschland e.V.


INFO

Veranstaltungsort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund
Steinstr. 50
44147 Dortmund
Telefon: (0049)-(0)231-50-25002
http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/index_startseite_de.html
Sonntag, 31. Oktober 2004
Beginn: 11.00 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 12 11:40:38 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue Oct 12 11:42:54 2004
Subject: [WestG] [AKT] Prof. Dr. Christian Meier erhaelt Forschungspreis des
Foerderkreises der Universitaet Muenster
Message-ID: s16bc2d9.048@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster", muenster.de>
Datum: 07.10.2004, 11:29


AKTUELL

Die Gegenwart der Vergangenheit
Historiker Prof. Dr. Christian Meier erhält Forschungspreis des
Förderkreises der Universität Münster

"Von Athen bis Auschwitz" - so der Titel einer Sammlung seiner
Vorträge - reicht das Wirkungsfeld des Münchner Althistorikers
Prof. Dr. Christian Meier. Nicht nur als Vorsitzender des
Historikerverbandes, auch als Präsident der Deutschen Akademie für
Sprache und Dichtung in Darmstadt hat er es verstanden, auch einer
breiteren Öffentlichkeit sein Fach nahezubringen. Dafür wird er am
3. November um 17 Uhr in der Aula des Schlosses mit dem
Ernst-Hellmut-Vits-Preis des Förderkreises der Universität
Münster ausgezeichnet. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.

Kaum ein anderer Historiker seiner Generation, so heißt es in der
Laudatio, habe eine so breite und vor allem nachdrückliche Wirkung
in der Öffentlichkeit entfaltet. Dabei behalte er stets die
Gegenwart der Vergangenheit im Blick. Meier habe sich stets über die
Grenzen seines eigentlichen Fachgebietes - die Republiken Rom und
Athen - hinaus engagiert, beispielsweise mit dem Buch "Vierzig Jahre
nach Auschwitz. Deutsche Geschichtserinnerung heute", das 1987 zu den
wichtigsten Beiträgen des Historikerstreits gehörte. In
ähnlicher Weise hat er zu weiteren zentralen Fragen gegenwärtiger
Politik Stellung bezogen, unter anderem in den anlässlich der Wende
erschienenen Büchern "Deutsche Einheit als Herausforderung" (1990)
und "Die Nation, die keine sein will" (1991). Weitere grundlegende
Arbeiten hat er auch im Bereich der Theorie der Geschichte, der
Kulturgeschichte und der historischen Anthropologie vorgelegt.

Die Laudatio bei der Preisverleihung hält Dr. Jürgen Busche, Meier
selbst wird in seinem Festvortrag über "Alte Geschichte in neuer
Zeit" sprechen. Den musikalischen Rahmen gestaltet Alexej Gorlatch von
der Hochschule für Musik und Theater Hannover am Klavier, der trotz
seiner erst 16 Jahre vielfacher Gewinner und Preisträger
internationaler und nationaler Klavierwettbewerbe ist.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 13 09:03:29 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Oct 13 13:52:44 2004
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Materialien_zu_den_St=E4tten_de?=
=?iso-8859-1?q?s_Weltkulturerbes_in_NRW?=
Message-ID: s16cef87.033@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle MSWKS NRW",
Datum: 06.10.2004, 10:42


AKTUELL

Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport
des Landes Nordrhein-Westfalen

"Lebensräume von Kunst und Wissen" - Materialien zu den
Stätten des Weltkulturerbes in NRW

Der Besuch einer Weltkulturerbestätte kann für Schüler zum
beeindruckenden Erlebnis werden, wenn er didaktisch gut aufbereitet
ist. Als "Orte des Könnens" von vielen Generationen bieten diese
Stätten (der Dom zu Aachen, der Kölner Dom, die Schlösser Augustusburg
und Falkenlust in Brühl und die Essener Zeche Zollverein) Schulklassen
eine besondere Atmosphäre und ungewohnte Erfahrungen.
Unterstützt vom nordrhein-westfälischen Kulturministerium hat die
Universität Paderborn eine Publikation zur "Welterbepädagogik" erarbeitet.
Der kostenlose Band gibt Lehrern Unterrichtshilfen an die Hand, um die
Welterbestätten des Landes für heranwachsende Generationen zu
Orten der Begegnung und Inspiration zu machen.

Die Publikation "Lebensräume von Kunst und Wissen. UNESCO-
Welterbestätten in Nordrhein-Westfalen" stellt Basisinformationen,
Unterrichtsmaterialien und ästhetische Zugänge vor, die für den
Schulunterricht der Sekundarstufen einsetzbar sind. Die Informationen
und Bausteine für eine "Welterbepädagogik" sollen Exkursionen zu den
UNESCO-Welterbestätten in Nordrhein-Westfalen vor- und nachbereiten
und auch "Reisen im Klassenzimmer" ermöglichen. "Die Materialien zu den
vier Stätten des Weltkulturerbes in NRW regen dazu an, in die Geschichte
unseres Landes einzutauchen. Die Autorinnen setzen vor allem auf
plastisch vermittelte Information, auf Ungewohntes und Sinnlich
Erfahrbares, um die Schüler für die Schlösser, Dome und die Zeche
Zollverein zu begeistern", betonte Kulturminister Vesper.

Das Konzept zur Welterbepädagogik stammt aus dem bundesweit
einzigmaligen Lehr- und Forschungsprojekt "Welterbestätten der UNESCO
in der Kulturvermittlung" im Fach Kunst der Universität Paderborn. Sie
wurden von Prof. Dr. Jutta Ströter-Bender und den Mitarbeiterinnen
Patricia Cabaleiro de Meuser, Dr. Karen Meetz, Katja Rohwedder und Sonja
Böhlen entwickelt. Sie haben engagiert mitgewirkt. Aus der engen
Zusammenarbeit mit der Paderborner Friedrich von Spee Gesamtschule
erwuchsen zahlreiche Anregungen.

Die Publikation wird in diesen Wochen kostenlos an alle weiterführenden
Schulen in Nordrhein-Westfalen verschickt.


INFO

Das Weltkulturerbe der UNESCO
Bausteine für eine Welterbe-Pädagogik
Der Dom zu Aachen
Der Kölner Dom
Schlösser Augustusburg und Falkenlust, Brühl
Zeche Zollverein, Essen

Ansichtsexemplare für Journalisten können bestellt werden beim
Pressereferat des MSWKS
Elisabethstr. 5-11
40217 Düsseldorf
Tel. 0211/3843-204





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 13 09:14:57 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Oct 13 13:52:56 2004
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Nobelpreistr=E4ger_begeistert_v?=
=?iso-8859-1?q?on_Paderborner_F=FCrstenberg-Tagung?=
Message-ID: s16cf231.060@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Börste Stadt Paderborn",
Datum: 07.10.2004 16:47


AKTUELL

Nobelpreisträger begeistert von Paderborner Fürstenberg-
Tagung

Lob aus New York

'Faszinierend!' Dieses Prädikat gibt der heute in New York
lebende Zellforscher und Nobelpreisträger Professor Günter
Blobel der Tagung der Stadt Paderborn zum Thema
'Rekonstruktion - Alternativen zur baulichen
Wiederherstellung' im Heinz Nixdorf MuseumsForum im Rahmen
des Paderborner Fürstenberg-Projekts. Prof. Günter Blobel
hatte 1999 den Nobelpreis für Medizin erhalten und über
1,6 Millionen DM, der ungeteilten Preissumme des
Nobelpreises für Medizin und Physiologie zum Wiederaufbau
der Dresdener Frauenkirche gestiftet. Prof. Bobel war es
auch, der für die von ihm 1995 gegründete US-amerikanische
Fördergesellschaft 'Friends of Dresden ' Persönlichkeiten
wie Henry Kissinger, David Rockefeller, wie Henry Arnhold
und die Guggenheim-Nachkommin Iris Love gewonnen hat.
Keiner der weltweiten Fördervereine für die Frauenkirche
kann mit so viel Prominenz aufwarten wie der
amerikanische.

Der 68jährige Biochemiker von der Rockefeller-Universität
in New York schrieb nun direkt dem Organisator und
Tagungsleiter des Kongresses, Dr. Norbert Börste unter
anderem: 'Das Programm ist faszinierend!' Er setze sich
schon seit vielen Jahren für die Rekonstruktion
vernichteter Bauten wie die Frauenkirche Dresden und die
Paulinerkirche Leipzig ein. Leider finde er in Deutschland
eine sehr starke Tendenz, besonders von Seiten der
Denkmalpfleger, gegen den Wiederaufbau. Das habe er ganz
besonders in Leipzig gemerkt. Die 1968 erfolgte Sprengung
der völlig intakten Paulinerkirche bezeichnet der
Nobelpreisträger als einen 'Akt der Kulturbarbarei'. Was
da zerstört wurde, könne nach den Ansichten vieler
Denkmalpfleger und der überwiegenden Mehrheit deutschen
Architekturjournalisten mit Ausnahme von Dankwart
Guratzsch eben nicht wiederaufgebaut werden. Prof. Günter
Blobel: 'Mit dem Wiederaufbau kreiert man ein Disneyland
und es sind eben nur Kopien, so lautet das Argument dieser
Leute. Es wird noch lange Zeit in Deutschland dauern bis
die akademische und offizielle Denkmalpflege sich von
diesen irrigen Ansichten entfernen wird. Bis wir das
erreicht haben, werden die deutschen Städte immer
trostloser und steriler werden und zwar irreversibel!'


Auch in Berlin gibt es seit Jahren gibt es einen
erbitterten Streit zwischen Denkmalpflegern und Bürgern,
die den Berliner Palast der Republik abreißen lassen und
das Stadtschloss wieder auferstehen lassen wollen. Mit dem
neuen 'Humboldt-Forum' soll Berlin dann 'Weltort der
Kultur' werden, wie Wilhelm von Boddien, Geschäftsführer
des Wiederaufbauvereins auf der Paderborner Tagung
vortrug. Auch über dieses Thema wurde heftig diskutiert,
aber auch die Möglichkeiten und Methoden der
Rekonstruktion historischer Bausubstanz mit zahlreichen
Vorträgen, einer öffentlichen Podiumsdiskussion und einer
begleitenden Ausstellung im Heinz Nixdorf MuseumsForum
exzellent ergänzt.

Ausgerichtet wurde diese bundesweite Tagung vom 16.-17.
September mit europäischer Beteiligung mit insgesamt 300
Teilnehmern von der Stadt Paderborn in Zusammenarbeit mit
dem Förderkreis Historisches Museum im Marstall und der
Deutschen Stiftung Denkmalschutz und mit Unterstützung des
Westfälischen Amtes für Denkmalpflege Münster im Heinz
Nixdorf-MuseumsForum.

Besonders positiv vermerkt wurde von Prof. Klaus Trouet,
Vizepräsident und Mitbegründer der Deutschen Stiftung
Denkmalschutz, Bonn, dass viele Bürger immer noch bereit
sind, für die Rekonstruktion und Erhaltung von
historischen Gebäuden zahlreiche Spenden zu leisten.
Denkmalschützer nahmen in der Debatte eine etwas
reserviertere Haltung ein und lehnen in der Regel
komplette Rekonstruktionen ab, wobei die jetzt fertig
gestellte Rekonstruktion des Paderborner Barockaltars der
Marktkirche aber auch von der Denkmalpflege positiv
beurteilt wird.

Ein besonderer Schwerpunkt der Tagung waren dabei moderne
Computerverfahren, die in der Bauforschung und bei der
Wiederherstellung von Gebäuden genutzt werden. Für
Archäologen, Architekten, Denkmalpfleger, Ingenieuren,
Kunsthistoriker und Städteplaner eröffnen sich mit der
virtuellen Darstellung historischer Objekte aufregende
neue Wege: 'Die High-Tech-Denkmalpflege steht noch ganz am
Anfang' schwärmte der Berliner Landeskonservator Prof.
Jörg Haspel. Mit dieser Hochtechnologie-Denkmalpflege
könne auch die Pädagogik profitieren, sagte Professor Gerd
Weis, Vorsitzender der Vereinigung der
Landesdenkmalpfleger und empfahl Bürgermeister Heinz Paus,
dieses Thema auf Dauer in Paderborn mit wiederkehrenden
Tagungen zu etablieren. Heinz Paus sieht darin eine
überregionale Anerkennung des Kultur-, Technologie- und
Universitätsstandorts Paderborn und nahm diesen Vorschlag
gerne entgegen und versprach nach dem sehr gelungenen
Kongress mit äußerst positiver Resonanz hinsichtlich
Thema, Organisation und Programmgestaltung, diesen
Vorschlag der Elite der deutschen Denkmalpflege
wohlwollend zu prüfen.

Ferdinand von Fürstenberg, Fürstbischof, Gelehrter und
Mäzen, ist eine der interessantesten Gestalten der
Geistesgeschichte Westfalens. Das Fürstbistum Paderborn
mit der Residenz Neuhaus als Zentrum gelangte in
religiöser, politischer, wirtschaftlicher, sozialer,
wissenschaftlicher und kultureller Hinsicht unter
Ferdinand zur Blüte. Bedeutende Künstler repräsentieren
den 'Fürstenberger Barock'. In Paderborn setzte er
wichtige bauliche Akzente. Das Prunkstück: die kürzlich
vollendende Rekonstruktion des im Krieg völlig zerstörten
Barockaltars in der von Ferdinand gestifteten ehemaligen
Jesuitenkirche. Die Wiederherstellung ist äußerer Anlass
für das Paderborner Fürstenberg-Projekt, das noch bis zum
9. Januar 2005 mit Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen und
Exkursionen Ferdinand von Fürstenberg und sein Wirken
vorstellt.

Sonderausstellung im Historischen Museum im Marstall

"Friedensfürst und guter Hirte. Ferdinand von Fürstenberg
(1626 - 1683) - Fürstbischof von Paderborn und Münster"

Ein westfälischer Bischof, Gelehrter und Mäzen mit
europäischer Bedeutung

Bis in unsere Gegenwart hinein dokumentieren Klöster und
Kirchen das Wirken des über seine Zeit weit herausragenden
Fürstbischofs Ferdinand II. von Fürstenberg. Er wurde 1626
auf Schloß Bilstein geboren und bei den Jesuiten in Siegen
erzogen. Nach dem Universitätsstudium in Paderborn,
Münster und Köln berief ihn Kardinalstaatssekretär Fabio
Chigi an die römische Kurie. Nachdem dieser als Papst
Alexander VII. den Stuhl Petri bestiegen hatte, ernannte
er Ferdinand zu seinem Geheimkämmerer. In Rom fand er
Aufnahme in den Gelehrten- und Künstlerkreis ( u.a. mit
Bernini) um den Papst und schloß Freundschaft mit
bedeutenden Wissenschaftlern. Nach seiner Wahl zum Bischof
von Paderborn 1661 begann Ferdinand eine umfassende
Bautätigkeit.

Zahlreiche Kirchen wurden in seinem Bistum entweder neu
errichtet oder grundlegend renoviert, eine der größten
"Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen" nach dem Dreißigjährigen
Krieg. Allein in der Bischofsstadt wuchsen die
Franziskaner-, Jesuiten-, und Kapuzinerkirche unter seiner
Aufsicht empor. Ähnlich war schon sein Förderer Alexander
VII. in Rom verfahren, der aus demselben Grund dichtete,
sich mit Geschichtsschreibung befaßte und durch seine
Bauaufträge der Stadt seinen Stempel aufprägte. Nach
Paderborn zurückgekehrt, begann Ferdinand, den römischen
"Musenhof" in Neuhaus nachzubilden und sich mit gelehrten
Männern zu umgeben. 1678 wurde er zusätzlich Bischof von
Münster. Aufgrund seiner weit gespannten Interessen
entwickelte sich seine Residenz Schloß Neuhaus zu einem
gesellschaftlichen und geistigen Mittelpunkt von
europäischem Rang.

Im Historischen Museum im Marstall wird erstmals eine
größere Auswahl der Fülle des bisher unbekannten
Quellenmaterials gezeigt, das neben den ausgestellten
Gemälden, Grafiken, Möbeln und Gläsern beweist, wie
facettenreich das Amt des Fürstbischofs war. Ferdinand war
nicht nur Fürstbischof sondern auch Geistesmensch und
Mäzen. Er betätigte sich als Dichter und Historiker, und
so waren es vor allem Dichter und Historiker, die er aktiv
förderte.

In keinem anderen Bereich seiner Tätigkeit erwies er sich
so sehr als Europäer wie in demjenigen der Gelehrsamkeit.
Dadurch wurde er zum Bürger der internationalen
Gelehrtenrepublik, in der nationale oder konfessionelle
Herkunft, Stand, Beruf und Alter eine untergeordnete Rolle
spielten. So konnte er auch als Ausländer, als junger Mann
und in hierarchisch niedriger Stellung Vorsteher der
römischen Akademie werden, der immerhin alle Päpste seines
Jahrhunderts vor ihrer Wahl angehört hatten. Man begegnete
sich unter Gelehrten auf gleicher Augenhöhe.
Einer der bedeutendsten Gelehrten war Leibniz, mit dem er
korrespondierte und der ihn zweimal in Neuhaus aufsuchte.
In der Ausstellung werden diverse Korrespondenzen gezeigt
( u.a. aus dem Archiv des Freiherrn von Fürsteneberg -
Herdringen und der Niedersächsischen Landesbibliothek
Hannover).

Zeit seines öffentlichen Wirkens verschickte Ferdinand -
als Mittel der Beziehungspflege - gezielt seine eigenen
literarischen Werke. Aus der Erzbischöflichen Akademischen
Bibliothek Paderborn wurden diverse dieser bibliophilen
Kostbarkeiten entliehen und gehören mit zu den Höhepunkten
der Ausstellung. Auffallend in der Reihe der heute noch
vorhandenen Bücher sind Bände aus rotem Maroquin-Leder und
reicher Goldprägung. Neben historischen Büchern sind auch
Prachtausgaben der Poetik und Panegyrik aus Ferdinands
Bibliothek ausgestellt.
Wahrscheinlich kam es Ferdinand nicht so sehr auf eine
damals übliche barocke Repräsentationsbibliothek an - ein
eigener Bibliotheksraum ist im Schloß Neuhaus zu
Ferdinands Zeit nicht nachzuweisen- als vielmehr auf die
inhaltliche Seite.

Auch im Münzwesen schuf Ferdinand von Fürstenberg
bedeutende Kostbarkeiten. Seine Repräsentationsmünzen
gehören zu den schönsten, die je in Westfalen hergestellt
wurden -etliche davon sind im Marstall zu sehen.
Leihgaben aus dem Westfälischen Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster dokumentieren die Zeit
Ferdinands als Bischof von Münster.
Ein weiterer Ausstellungsschwerpunkt ist die Tafelkultur
am Hofe zu Neuhaus.
Als Ferdinand sein Amt antrat und die Residenz bezog,
erließ er sehr schnell eine Hofordnung, die deutlich
macht, welch hohen Stellenwert die Mahlzeiten im Tageslauf
der Hofhaltung einnahmen. Damit entsprach er einem Trend
seiner Zeit, an den Höfen eine aufwendige Tafelkultur zu
pflegen. Die Trinkgläser am Hofe Ferdinands spielten dabei
eine außerordentlich wichtige Rolle( Abb.6 ).

Weitere Höhepunkte der Ausstellung sind u.a. Werke von
Johann Georg Rudolphi, Jan Matham, Carlo Maratta und
Johann Mauritz Gröninger


INFO

Zur Ausstellung erscheint der Aufsatzband (mit
Katalogteil)
"Friedensfürst und Guter Hirte -
Ferdinand von Fürstenberg
Fürstbischof von Paderborn
und Münster"
Hrsg. von Norbert Börste und Jörg Ernesti
im Verlag Schöningh - Wissenschaft ,
ca. 630 Seiten, mit 150 schwarz-weißen und 50 farbigen
Tafeln, E 29,90/ sFr 50,80
ISBN 3-506-71319-1

Historisches Museum im Marstall
Dr. Norbert Börste
Marstallstraße 9
33104 Paderborn
E-Mail n.boerste@paderborn.de

Eintritt frei
Geöffnet: Di.- So. 10.00 - 18.00 Uhr
Zentrale Buchungstelle für Führungen "Ferdinand von
Fürstenber und seine Zeit":
Tourist Information Paderborn, Marienplatz 2a, 33098
Paderborn
Tel. 05251/882980
Fax 05251/882990
E-Mail tourist-info@paderborn.de




From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 14 14:38:57 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 14 14:54:51 2004
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
Message-ID: s16e8fa1.098@lwlapp.itz.lwl.org

"Manfred Hartmann"
Datum: 08.10.2004, 11:11


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" einen
weiteren Service an: eine Zusammenfassung von Museums- und Archiv-
Nachrichten des Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred
Hartmann erstellt wird. [MW]

Quelle:
http://www.wdr.de/nachrichten/


Nachrichten aus OWL vom 07.10.2004

Richtfest im Freilichtmuseum (16:33)
Im Freilichtmuseum Detmold wird Richtfest gefeiert. Zwei historische Häuser aus dem Sauerland und aus Lippe werden hier aufgebaut und mit einem Neubau verbunden. Das neue Gebäude soll als Gaststätte dienen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe investiert 2, 4 Millionen Euro in das Projekt. Eröffnet werden soll das Haus im Frühjahr 2006.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 02.10.2004

"Sammlung Cremer" in Münster (07:36)
Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster hat gestern Abend die offizielle Übergabe der Sammlung Cremer gefeiert. Der Kunstsammler und Restaurator Siegfried Cremer überlässt dem Museum mehr als 100 Werke der 60er und 70er Jahre im Wert von mehreren Millionen Euro. Außerdem stiftet er einen Förderpreis für junge experimentelle Kunst.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 25.09.2004

Archive öffneten für Besucher (11:47)
Die fünf großen Archive in Münster haben am Samstag ihre Tore für Besucher geöffnet. Land, Stadt, Bistum, Universität und das Westfälische Archivamt beteiligen sich damit an einem bundesweiten Aktionstag. Die Besucher konnten sich beispielsweise zum Aufbau eines Familienarchivs beraten lassen oder sich in Ausstellungen informieren.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 25.09.2004

Landmaschinen in Dortmund (12:01)
Am Wochenende sind rund 300 historische Traktoren sowie Land- und Baumaschinen in Dortmund zu sehen. Die Ausstellung der "Lanz-Freunde-Ruhrgebiet" auf dem Gelände des Westfälischen Industriemuseums Zeche Zollern gilt als eine der größten in der Bundesrepublik. Angemeldet haben sich Trecker-Oldtimer-Clubs aus ganz Deutschland. Zu den Höhepunkten zählt das Dreschen von Weizengarben mit einer Großdreschmaschine aus dem Jahre 1947.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 25.09.2004

Vierte Dortmunder Museumsnacht (09:34)
Die vierte "Museumsnacht" beginnt am Samstagnachmittag in Dortmund. Bis spät in die Nacht bieten 50 Museen und Kultureinrichtungen mehr als 400 Einzelveranstaltungen an. Pendelbusse verbinden die Museen untereinander. Erwartet werden bis zu 50.000 Besucher.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.09.2004

Photos im Picasso-Museum (17:02)
Das Picasso-Museum in Münster hat heute die Ausstellung *Menschen im Museum" eröffnet. Zu sehen sind unter anderem Photographien, Zeichnungen und Karikaturen aus dem 19. Jahrhundert. Die 140 Werke sind bis zum 21. November zu besichtigen.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 24.09.2004

Digitaler Museumsführer für Kinder (16:52)
Dortmunder Forscher arbeiten an einem Handy, das Kinder und Jugendliche spielerisch durch Museen und Ausstellungen führen soll. Nach Angaben des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik erkennt das Handy, in welcher Halle oder an welchem Exponat sich der Jugendliche befindet. Ihm würden dann etwa ein Quiz oder eine virtuelle Schnitzeljagd angeboten. Die Anwendung soll zunächst in Finnland und Italien erprobt werden.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 23.09.2004

Unterstützung fürs Rockmuseum (18:05)
Das Rock- und Popmuseum in Gronau wird das Musikstudio der lengendären deutschen Rockband "Can" ausstellen. Für den Aufbau bekommt das Museum rund 180.000 Euro von Land und Bund. Knapp zwei Monate nach der Eröffnung zeigten sich die Betreiber sehr zufrieden mit der Resonanz auf das Museum. Bislang sahen 18.000 Besucher die Ausstellung, mehr als 10.000 kamen allerdings bei freiem Eintritt in der Eröffnungswoche.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 23.09.2004

Kombiticket hat ausgedient (10:13)
Das Kombiticket für das münsterische Naturkundemuseum und das Planetarium wird abgeschafft. Ab ersten Oktober gibt es für beide Einrichtungen getrennte Eintrittskarten, die günstiger sind als das bisherige Kombiticket. Der Landschaftsverband reagierte damit auf Beschwerden von Besuchern.


Nachrichten aus OWL vom 23.09.2004

Neuer Geschäftsführer für MARTa (07:20)
Der neue Geschäftsführer für das Herforder Museum MARTa heißt Berndt Kriete. Mittwoch Abend wählte der Aufsichtsrat einstimmig den jetzigen Geschäftsführer der Interargem-Entsorgung. Kriete wird ab November in erster Linie für Marketing und Sponsoring verantwortlich sein. Der offizielle Eröffnungstermin von MARTa soll im November bekannt gegeben werden.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 22.09.2004

Textilmuseum wird ausgebaut (17:21)
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe will rund 550.000 Euro in das Textilmuseum in Bocholt investieren. Dafür hat sich heute der Kulturausschuss des LWL ausgesprochen. Das Museum soll durch den Umbau einer ehemaligen Weberei und Spinnerei erweitert werden, damit mehr Ausstellungsfläche zur Verfügung steht.


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann@lwl.org




From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 14 14:41:59 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 14 14:55:26 2004
Subject: [WestG]
[AKT] Vortrag: Konservieren und Bevorraten in Glasgefaessen,
Gernheim, 17.10.2004
Message-ID: s16e905a.003@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 13.10.2004, 14:08


AKTUELL


Mindestens haltbar bis...
Ein Vortrag über Konservieren und Bevorraten in Glasgefäßen

Unter dem Motto "Mindestens haltbar bis ..." lädt das Westfälische Industriemuseum Glashütte Gernheim
am Sonntag, 17. Oktober, um 11 Uhr zu einem Vortrag über Konservieren und Bevorraten in Glasgefäßen ein.
Die Veranstaltung gehört gleichzeitig zum Schwerpunktjahr der ostwestfälischen Museen mit dem Thema
"Mahlzeit. Kultur des Essens und Genießens". Astrid Bergmeister, frühere Mitarbeiterin im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und heute freischaffende Gestalterin aus Gelsenkirchen,
wird die Besucher auf einen Rundgang durch die Glasausstellung im Obergeschoss der ehemaligen
Korbflechterei mitnehmen.

Transparent, geschmacksneutral, formbar - Glas ist als Verpackungsmittel unschlagbar. Mineralwasser
oder Bier, saure Gurken, Bohnen oder halbe Pfirsiche, aber auch Wurst und Fleisch sind im Glas bestens
aufgehoben. "Die Geschichte des Konservierens und Bevorratens ist eng mit der Entwicklung der Glastechnik
verbunden", erläutert Museumsleiter Michael Funk. Technische Neuerungen machen die Glasbehälter im Laufe
der letzten zweihundert Jahre besser und billiger, sie eroberten einen Massenmarkt. Das führt zu Änderungen
im Alltag, aber auch in der entstehenden industriellen Konservierung.

Der Bildervortrag mit Rundgang durch die Glasausstellung bietet unterhaltsame Geschichte und Geschichten
aus dem Alltag, aus der Glashütte und aus der Konservenfabrik, vom heimischen Einkochkessel und aus dem
Supermarkt. Besucher des Vortrags zahlen nur den regulären Mueumseintritt (Erwachsene 2,90 €).


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt

Telefon: 05707 9311-0
Telefax: 05707 9311-11

E-Mail: glashuette-gernheim@lwl.org

Geöffnet:
Dienstag bis Sonntag
10 bis 18 Uhr





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 14 14:47:16 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 14 14:56:20 2004
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Institut_f=FCr_vergl=2E_Staedte?=
=?iso-8859-1?q?geschichte=3A_Freitags-Kolloquium=2C_Muenster?=
Message-ID: s16e9194.024@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Institut für vergleichende Städtegeschichte
Datum: 13.10.2004, 11:09


AKTUELL

Freitags-Kolloquium
Institut für vergleichende Städtegeschichte, Münster


Sehr geehrte Damen und Herren,

zu den Veranstaltungen des Freitags-Kolloquiums im Wintersemester
2004/2005 laden wir Sie herzlich ein. Die Vorträge beginnen wie immer um
17.00 Uhr c.t.

Mit freundlichen Grüßen

Wilfried Ehbrecht Peter Johanek Angelika Lampen


29.10.2004 Dr. Thomas Weller, Münster:
Theatrum Praecendentiae. Zeremonieller Rang und
gesellschaftliche Ordnung in der
frühneuzeitlichen Stadt: Leipzig 1500 - 1800 (417)

19.11.2004 PD Dr. Armin Owzar, Münster:
Präventives Schweigen. Kommunikations- und
Konfliktverhalten in der wilhelminischen
Großstadt (418)

03.12.2004 Michael Hecht M.A., Münster:
Pfänner, Sälzer, Sülzjunker. Oberschichten in
mittel- und norddeutschen Städten im späten
Mittelalter und in der Frühen Neuzeit (419)

17.12.2004 PD Dr. Karl Ditt, Münster:
Die Entwicklung der Gas- und Elektrizitätsversorgung
in England und Deutschland zwischen Kommunal-
und Privatwirtschaft. Leeds und York, Dortmund und Münster
1880 - 1940 (420)

28.01.2005 Dr. Monika Fehse, Duisburg:
Wohnformen und Raumerfahrung im mittelalterlichen
Dortmund (421)


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte

Königsstr. 46, 48143 Münster
Tel. 0251 / 83-275-12
Fax 0251 / 83-275-35








From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 14 15:04:24 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 14 15:05:34 2004
Subject: [WestG] [KONF] Dreizehntes Deutsch-Niederlaendisches
Archivsymposium, Bocholt, 11.-12.11.2004
Message-ID: s16e958d.000@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hans D. Oppel"
Datum: 06.10.2004, 17:29



TAGUNG

STADT BOCHOLT

in Verbindung mit Gelders Archief und Westfälischem Archivamt


EINLADUNG / UITNODIGING

Dreizehntes Deutsch-Niederländisches Archivsymposium
Dertiende Nederlands-Duitse Archiefsymposium


Donnerstag, 11. und Freitag, 12. November 2004
Donderdag 11 en vrijdag 12 november

im Großen Saal des Historischen Rathauses,
Bocholt, Markt 1

In het grote zaal van het Historische Raadhuis, Markt 1
in Bocholt (Dtld.)


DOKUMENTATIONSPROFILE
"COLLECTIEPROFIELEN"


Informationssicherung der Archive als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Het maatschappelijk belang bij het veilig stellen van particuliere archieven.

Die Stadt Bocholt mit ihrem Stadtarchiv, das / het Gelders Archief und / en das / het Westfälische Archivamt

laden ein zum / nodigen uit voor het

13. Deutsch-niederländischen Archivsymposium

Dertiende Nederlands-Duitse Archiefsymposium



P r o g r a m m

11. November 2004

11.00 Uhr/uur Historisches Rathaus /Markt 1

Begrüßung und Eröffnung/

Welkomstwoorden en opening:



Bernd H a g m a y e r, Erster Stadtrat Stadt Bocholt /

loco burgemeester van de stad Bocholt,

Prof. Dr. Frank K e v e r l i n g B u i s m a n,

Gelders Archief, Arnheim,

Prof. Dr. Karl T e p p e, Kulturdezernent (delegeerde voor cultuur) des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Münster


11.30 Uhr/uur

Prof. Dr. Hans-Ulrich T h a m e r, Münster

Die Bedeutung von nichtamtlichem Archivgut als Ergänzungs- und Parallelüberlieferung für die Forschung

De betekenis van particuliere archieven als aanvullende bron voor het historisch onderzoek

drs. Alice van D i e p e n, Amsterdam

Ontwikkeling van criteria voor de verwerving van particuliere archieven en collecties

Die Entwicklung von Kriterien für den Erwerb privater Archive und Sammlungen

Diskussion/ Discussie



13.00 Uhr/uur Rathaus Berliner Platz 1

Gemeinsames Mittagessen / Lunch



14.15 Uhr/uur Historisches Rathaus /Markt 1

1. Arbeitssitzung /middagsessie

Moderation/Voorzitters:

Dr. Hans D. O p p e l, Bocholt,

drs. Bert L o o p e r , Zwolle

Öffentliche Archive / Overheidsarchieven

Dr. Monika S c h u l t e, Minden

Konfrontation oder Kooperation?
Dokumentationsstrategien in Kommunal- und Staatsarchiven

Confrontatie of coöperatie?

Acquisitiebeleid bij staats- en gemeente-archieven

drs. Jelle K l o p , Leeuwarden

Het merkwaardige collectieprofiel van Tresoar./

Das ungewöhnliche Dokumentationsprofil von Tresoar


Diskussion, anschließend Kaffee- /Teepause

Discussie, met aansluitend koffie/thee-pauze


16.00 Uhr/uur

Familien- und Adelsarchive /

Huis en familiearchieven

Prof. Dr. Norbert R e i m a n n , Münster

Privates Archivgut im öffentlichen Interesse - Westfälische Adelsarchive und ihre Bedeutung für die Forschung

Het publieke belang van particuliere archieven - De betekenis van Westfaalse huis- en familiearchieven voor historisch onderzoek

drs. Flip M a a r s c h a l k e r w e e r d , Den Haag

De collecties van het Koninklijk Huisarchief

Die Sammlungen des Königlichen Hausarchivs


Diskussion / Discussie



18.00 Uhr/uur

Empfang des Bürgermeisters der Stadt Bocholt im Historischen Rathaus, Markt 1

Ontvangst door de burgemeester van de stad Bocholt in het Historische Raadhuis, Markrt 1




20.00 Uhr/uur Europa-Institut, Adenauerallee 59

Gemeinsames Abendessen mit anschließendem geselligen Beisammensein


Diner Na afloop: informeel samenzijn




12. November 2004

9.30 Uhr/uur Historisches Rathaus /Markt 1


2. Arbeitssitzung / Ochtendsessie

Moderation / Voorzitters:

Prof. Dr.Frank K e v e r l i n g B u i s m a n, Arnhem

Prof. Dr. Norbert R e i m a n n, Münster

Archive von Wirtschaft und Gewerkschaften/Bedrijfsarchieven

Dr. Hans-Holger P a u l , Bonn

Deutsche und internationale Gewerkschaftsakten im Archiv der sozialen Demokratie: zentrale Quelle für die Sozial- und Zeitgeschichte

De vakbondsdossiers in het Archief van de sociaal-democratische Friedrich-Ebert-Stichting - Centrale bron voor comtemporaine en sociale geschiedenis

drs. Ingrid E l f e r i n g , Amsterdam

Van bedrijfsarchieven tot ING

Das firmenhistorische Archiv der ING - Bank, Amsterdam

Dr. Thorsten W e h b e r, Bonn

Sparkassen- und Bankenarchive in der Bundesrepublik Deutschland - Bedeutung, gesamtgesellschaftliche Relevanz und Benutzungsmöglichkeiten

Archieven van banken en spaarbanken in Duitsland: betekenis, maatschappelijk belang, toegankelijkheid

Diskussion, anschließend Kaffee- /Teepause

Discussie, met aansluitend koffie/thee



11.00 Uhr/uur

Sonderarchive / Bijzondere archieven

Prof. Dr. Charles J e u r g e n s, Dordrecht

Het archivistisch geheugen van minderheden. De collecties van Turkse immigranten in Dordrecht.

Archive und das ethnische Gedächtnis. Die Sammlung des Kulturerbes der türkischen Immigranten in Dordrecht.

Johannes B e l e i t e s, Neuruppin

Die Zugänglichkeit der Bestände der Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheitsdienste der ehem. DDR (BStU) und von Archiven der Bürgerrechtsbewegungen in der DDR

De toegang tot de bestanden van de voormalige staatsveiligheidsdienst in de DDR en tot de

archieven van de burgerrechtsbewegingen in de DDR



12.00 Uhr/uur

drs. Maarten v a n D r i e l, Arnheim, und

Dr. Hans D. O p p e l, Bocholt

Schlussdiskussion und Zusammenfassung der Tagungsergebnisse

Afsluitende discussie en samenvatting



13.00 Uhr/uur

Gemeinsames Mittagessen / Lunch



Nachmittagsprogramm /

Middagprogramma


14.15 Uhr/uur

Exkursion mit Privatwagen zu den Grenzorten Bocholt- Suderwick und Dinxperlo

Vertrek met eigen auto's naar Suderwick, deel van de gemeente Bocholt, en de gemeente Dinxperlo/NL

Besichtigung der Grenzstraße und der barocken Grenzkirche St. Michael mit Einführung durch den Vorsitzenden des Heimatvereins Suderwick, Johannes H o v e n

Bezoek aan de Grensstraat/Grenzstrasse in Dinxperlo/Suderwick en aan de barokke Grenskerk St. Michael o.l.v. Johannes H o v e n, voorzitter van de Heimatverein Suderwick en dr. Hans O p p e l (Bocholt)


Empfang durch den Bürgermeister der Gemeinde Dinxperlo H.J. v a n d e W o u d e im Gemeentehuis Dinxperlo, Kaffee/Tee

Ontvangst door de burgemeester H.J.v a n d e W o u d e in het gemeentehuis van Dinxperlo, koffie/thee

Besichtigung des Grenzlandmuseums Dinxperlo unter Leitung von Hildegard S c h o u w e n b u r g

Bezoek aan het Grenslandmuseum (Smokkelmuseum) in Dinxperlo o.l.v. mevr. Hildegard S c h o u w e n b u r g


ca. 17.00 Uhr/uur

Ende der Veranstaltung / Einde



--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Dreizehntes Deutsch-Niederländisches Archivsymposium

Dertiende Nederlands-Duitse Archiefsymposium in Bocholt


T a g u n g s o r t:

Historisches Rathaus, Markt 1

46399 Bocholt


Ü b e r n a c h t u n g e n :

Europa-Institut Bocholt, Adenauerallee 59,

46399 Bocholt

32.-? Ü/F im Einzelzimmer

mit Dusche/Bad, WC


T a g u n g s b e i t r a g :

40 Euro (wird bei der Anmeldung

im Tagungsbüro gegen Quittung erhoben)


Das T a g u n g s b ü r o

ist im Historischen Rathaus Bocholt, Markt 1,

Tel.02871-953223 an beiden Tagen von 9,00 bis 13,00 Uhr besetzt.


A n m e l d u n g e n

richten Sie bitte auf beiliegendem Formular per Post für Deutschland an das Stadtarchiv Bocholt,

z.Hd. Dr. Hans D. O p p e l

Münsterstraße 76

D-46397 Bocholt,

% 02871-953 347

Voor a a n m e l d i n g e n uit Nederland:

Gelders Archief

t.a.v. mw. Wilma B l u m

Markt 1

6811 CGArnhem

A n m e l d e s c h l u s s: /

A a n m e l d e n kan tot uiterlijk


5.11.2004

____________________________________________________________________________

An das

Stadtarchiv Bocholt

z.Hd. Herrn Dr. Oppel

Münsterstraße 76

46397 B o c h o l t



Anmeldung

zum Dreizehnten Deutsch-Niederländischen Archivsymposium

Donnerstag, 11. und Freitag, 12. November 2004

im Großen Saal des Historischen Rathauses, Bocholt, Markt 1


Thema: Dokumentationsprofile. Informationssicherung der Archive als gesamtgesellschaftliche Aufgabe




Hiermit melde ich mich verbindlich zur Teilnahme am

13. Deutsch-niederländischen Archivsymposium in Bocholt an. Der Teilnehmerbeitrag (40 Euro pro Person) wird von mir im Tagungsbüro entrichtet :





.........................................................................................................................................................

Titel Vor- und Nachname

.........................................................................................................................................................

Archiv dortige Funktion

.........................................................................................................................................................

Anschrift: Straße, PLZ, Ort

.........................................................................................................................................................

Tel.Nr. Fax-Nr. e-mail-Adresse

Ich bitte verbindlich, mir ein Einzelzimmer mit Dusche und WC inkl. Frühstück im Europa-Institut Bocholt für die Nacht 11./12.11.2004 zum Preis von 32.- Euro (wird direkt mit dem Europa-Institut abgerechnet) zu reservieren.

Ich bitte verbindlich, mir ein Doppelzimmer mit Dusche und WC inkl. Frühstück für mich und

..................................................................................................................................... Name, Adresse

im Europa-Institut Bocholt für die Nacht 11./12.11.2004 zum Preis von 50.- ?uro (wird direkt mit dem Europa-Institut abgerechnet) zu reservieren

Ich nehme an beiden Tagen am Symposium teil

Ich nehme nur am ersten Veranstaltungstag (11.11.2004) teil

Ich nehme an den folgenden Mahlzeiten teil:

11.Nov.: Mittagessenr Abendessen
12. Nov.: Mittagessen

Ich nehme mit ...... weiteren Personen am Empfang des Bürgermeisters der Stadt Bocholt am 11.11.2004, 18.00 Uhr im Historischen Rathaus, Markt 1, in Bocholt teil

Ich nehme an der Nachmittagsveranstaltung am 12.11.2004 (Besichtigung der Grenzstraße Dinxperlo (NL) / Bocholt-Suderwick (D), Empfang des Dinxperloer Burgermeisters und Besuch des Grenzlandmuseums Dinxperlo mit ...... weiteren Personen teil.



........................................................ .......................................................

Ort, Datum Unterschrift

Zutreffendes bitte ankreuzen






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 14 15:12:50 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 14 15:15:48 2004
Subject: [WestG] [AKT] L. Kurz: Vor 60 Jahren wurden Heinrich Duhme und
Gerhard Luther hingerichtet, Rheine, heute
Message-ID: s16e9786.039@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Willers, Monika"
Datum: 12.10.2004, 08:11

AKTUELL

Do, 14. Oktober 2004
Beginn 20.00 Uhr
Dr. Lothar Kurz:
Vor 60 Jahren wurden Heinrich Duhme und Gerhard Luther hingerichtet
Veranstaltungsort: Haus der Volkshochschule, Mühlenstraße 31, 48431 Rheine

In seinem Vortrag wird Lothar Kurz daran erinnern, dass vor 60 Jahren,
genauer: am 25.10.1944, zwei aus Rheine stammende Männer, Heinrich Duhme
und Gerhard Luther, in Bruchsal hingerichtet wurden. Der 2. Senat des
Volksgerichtshofes hatte sie wegen Hochverrats zum Tode verurteilt.

Duhme und Luther sollten im Mai 1943 von dem illegal von Gladbeck aus
tätigen KPD-Funktionär Franz Zielasko für die Mitarbeit beim Aufbau einer
illegalen Widerstandsgruppe geworben werden. Sie lehnten dies ab,
unterließen es aber, Zielasko zur Anzeige zu bringen, sondern unterstützten
ihn mit Geld und Lebensmittelmarken.

Das Schicksal Zielaskos ist aus der Perspektive der Gladbecker
Ortsgeschichte bereits von Frank Bajohr aufgearbeitet und publiziert
worden; der aktuelle Vortrag untersucht erstmals genauer die Beziehungen
Zielaskos zu den Rheinensern Duhme und Luther.

Er basiert im Wesentlichen auf den Prozessakten, die sich früher im
Zentralen Parteiarchiv der SED befanden und erst seit wenigen Jahren der
Forschung uneingeschränkt zugänglich sind. Aus ihnen erschließen sich viele
Details des Grenzbereichs zwischen aktivem und passivem Widerstand gegen
das NS-Regime.


INFO

Volkshochschule der Stadt Rheine
Mühlenstraße 31
48431 Rheine
Tel. 05971 / 92040
rheinevhs@aol.com






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 14 15:11:16 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 14 15:15:58 2004
Subject: [WestG] [AUS] "Muenster und die Eisenbahn - Auswirkungen auf die
Stadtentwicklung", MS, ab 18.10.2004
Message-ID: s16e9726.032@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Anja Gussek-Revermann",
Datum: 12.10.2004, 12:39


AUSSTELLUNG

Am 15. Oktober 2004 wird die vom Stadtarchiv Münster konzipierte Ausstellung "Münster und die Eisenbahn - Auswirkungen auf die Stadtentwicklung" eröffnet.
Ab 18. Oktober bis zum 12. November 2004 ist sie dann im Stadthaus 3, Albersloher Weg 33 in Münster zu sehen.

Ein Blick auf den aktuellen Stadtplan Münsters genügt, um die Bedeutung der Eisenbahn für die Stadtentwicklung Münsters zu erahnen. Ein breites Schienenband prägt vor allem den Süden und den Osten Münsters. Unmittelbar an der Altstadt liegt der Hauptbahnhof, dessen Umbau in der aktuellen politischen Diskussion wieder einmal gefordert wird.

Mit einer Festfahrt am 25. Mai 1848 begann das Eisenbahnzeitalter für Münster. Über eine Stichbahn nach Hamm bekam die Provinzialhauptstadt Anschluss an das neue Verkehrsmittel. In den folgenden Jahren bis 1930 wurden Fern- und Nahverbindungen in alle Himmelsrichtungen gebaut. Zeitweise existierten parallele Schienenstränge und mehrere Bahnhöfe in der Stadt, die von unterschiedlichen Gesellschaften betrieben wurden.

Warum das so war und wie sich die Bauprojekte und verkehrspolitischen Entscheidungen auf die Stadtentwicklung Münsters bis heute auswirken, macht die Ausstellung "Münster und die Eisen-bahn" anhand von Plänen, Fotos und Modellen deutlich.

Inhalte der Ausstellung:
Vorgeschichte
- Die Eisenbahn - Aufbruch in eine neue Ära des Verkehrs
- Alte und neue Verkehrsverbindungen

Der Anschluss an die Eisenbahn
- Die erste Strecke Hamm - Münster
- Bau des ersten Bahnhofes

Erste Ausbauphase (1855-1880)
- Verschärfung der Barrieresituation

Zweite Ausbauphase (ab 1880)
- Diskussion und Lösung der Eisenbahnprobleme
- Bau des Zentralbahnhofs
- Städtebauliche Verbesserungen durch den Zentralbahnhof
- Ein weiterer Bahnhof durch die Westfälische Landeseisenbahn (1903)

Weitere Verdichtung der Bahnanlagen (bis 1930)
- Ausbau des Güterbahnhofes
- Ausbau des Personenbahnhofes
- Umbau Hauptbahnhof
- Bau der Umgehungsbahn

Die Eisenbahn in Kriegs- und Krisenzeiten

Wiederaufbau nach 1945 und Entwürfe zur Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes


INFO


Öffnungszeiten: Mo-Mi 8-16 Uhr, Do 8-18 Uhr, Fr 8-13 Uhr.

Anja Gussek-Revermann
Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51-4 92-47 12
Internet: www.muenster.de/stadt/archiv
E-Mail: gussek@stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 15 11:51:08 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri Oct 15 11:54:59 2004
Subject: [WestG] [POS] Muenster: LWL,West. Landesmuseum f. Kunst u.
Kulturgeschichte, Oeffentlichkeitsarbeit, Kulturmarketing
Message-ID: s16fb9b7.009@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß",
Datum: 07.10.2004, 15:56


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im Westfälischen
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster zum
nächstmöglichen Termin eine Stelle im Bereich

Öffentlichkeitsarbeit /
Kulturmarketing

zu besetzen.

Aufgabengebiete:
- Konzeption und Durchführung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- Erarbeitung und Umsetzung einer Werbe- und Marketingkonzeption

Wir erwarten:
- Erfahrung in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit möglichst an einem Kunstmuseum
- praktische Erfahrungen im Kulturmarketing
- gute Fremdsprachenkenntnisse in Englisch und möglichst einer romanischen Sprache
- eine fachlich qualifizierte, kreative Persönlichkeit, die eine innovative Vermittlung der Inhalte des Museums selbständig entwickelt
- analytisches Denkvermögen, Planungs- und Entscheidungsfähigkeit
- Kommunikations- und Teamfähigkeit

Wir bieten:
- eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit im führenden kunst- und kulturgeschichtlichen Museum Westfalens
- eine Vergütung nach Verg.-Gruppe IV a / III BAT-LWL

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 18/04 bis zum 28.10.2004 an den


Landschaftsverband Westfalen-Lippe
- Personalabteilung -

48133 Münster


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
- Personalabteilung -

Matthias Roß
Tel.: 0251 591-5301






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Oct 19 08:23:33 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Oct 19 08:25:53 2004
Subject: [WestG]
[AUS] Pickert, Pommes, Pellkartoffeln. Streifzuege durch ein
Kartoffelland, Minden, ab 03.10.
Message-ID: s174cf21.003@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 18.10.2004, 10:59


AUSSTELLUNG

Pickert, Pommes, Pellkartoffeln. Streifzüge durch ein Kartoffelland.
Ausstellung zur Kulturgeschichte der Kartoffel im Preußen-Museum Minden
Minden, 03.10.2004-09.01.2005

Die Kartoffel ist heute aus unserer Nahrung nicht wegzudenken. Schwer vorstellbar, was die Menschen gegessen haben, bevor diese südamerikanische Ackerfrucht auch in Mitteleuropa angebaut wurde! Dabei ist das, historisch gesehen, noch gar nicht allzu lange her. Zwar gelangten schon bald nachdem die ersten spanischen Konquistadoren in das Hochland von Peru vordrangen, der Heimat der Kartoffel, erste Exemplare dieses auch den Spaniern wohlschmeckenden Nahrungsmittels nach Europa. Es dauerte aber noch gut 200-300 Jahre, bis sie auch bei uns tatsächlich in größerem Maßstab angebaut wurde. Wer hat die Kartoffel eingeführt? Um diese Frage kommt man in einer Ausstellung über die Kartoffel nicht herum. Gebührt diese Ehre Sir Francis Drake, dem englischen Freibeuter, der in zahlreichen Kartoffelliedern besungen wird? Oder dem "Alten Fritz", Preußens König Friedrich II., der der Überlieferung nach mit Druck und List die Bauern zu ihrem "Glück" zu zwingen verstand?

Die meisten der über ihn erzählten Geschichten dürften in das Reich der Sage zu verweisen sein, denn während die staatlichen Versuche meist keine unmittelbare Wirkung hatten, setzte sich die Kartoffel vor allem durch praktische Beispiele gelungenen Anbaus von Ort zu Ort durch. So brachten wohl lippische Wanderziegler die ersten "Hollandeier" aus den Niederlanden in ihre Heimat mit. Auch Soldaten, die in niederländischen oder englischen Diensten die Kartoffel als Nahrungsmittel kennen gelernt hatten, trugen nach ihrer Rückkehr in die deutsche Heimat zu deren Verbreitung bei. Dabei setze sie sich zunächst dort durch, wo die Bodenverhältnisse für den Getreideanbau wenig geeignet waren, also im Bergland und auf mageren Böden, während in den fruchtbaren Ackerbauebenen erst mit den durch die Mißernten der Jahre um 1770 hervorgerufenen großen Hungersnöte ein stärkerer Kartoffelanbau durchsetze. Dennoch hatte die Kartoffel zunächst den Ruf der Armen- und Viehspeise und es so nicht leicht, auch in die Küche der "besseren" Leute vorzudringen.

Die Ausstellung im Preußen-Museum Minden beschäftigt sich mit diesen und anderen Aspekten rund um die Kulturgeschichte der Kartoffel. Da wären z.B. die zahlreichen Krankheiten und Schädlinge, die es auf die Kartoffelpflanze abgesehen haben. Die Kraut- und Knollenfäule hat z.B. in den 1840er Jahren einen Großteil der europäischen Kartoffelernte vernichtet, was speziell in Irland katastrophale Auswirkungen nach sich zog. Aber auch die letzte große Hungersnot in Deutschland, der sog. "Steckrübenwinter" im Ersten Weltkrieg, hatte ihre Ursache in dieser Kartoffelkrankheit. Später im Dritten Reich (und auch noch in der Nachkriegszeit) hat dann das massenhafte Auftreten des Kartoffelkäfers zahlreiche Menschen mobilisiert.

Landwirtschaftliche Geräte rund um Kartoffelanbau und -verwertung sind in der Ausstellung ebenso zu sehen wie botanische Bücher zur Kartoffel. In diesen finden sich z.B. die wahrscheinlich älteste Abbildung der Kartoffelpflanze, die erstmalige Zuordnung zu den Nachtschattengewächsen (weswegen Fachkreise lange Zeit an die Giftigkeit auch der eßbaren Knollen glaubten) und die erstmalige Benennung mit dem botanischen Namen "Solanum tuberosum", den die Kartoffel auch heute noch trägt. Ein Buch aus dem Jahre 1819 enthält die schönsten farbigen Zeichnungen der damals gängigen Kartoffelsorten. Es gab nämlich bei den Knollen eine immense Bandbreite von Dunkel- über Hellbraun, gelb, rosa bis hin zum tiefen Blau, außerdem die unterschiedlichsten Formen - eine Varianz, die wir uns heute kaum noch vorstellen können.

Abschließend geht es um die Verwendung der Kartoffel als Nahrung bis hin zum heutigen Umgang mit der "tollen Knolle". Die neue Frucht mußte nämlich erst in bestehende Speisesysteme integriert werden, was regional unterschiedlich stattfand. Während Norddeutschland mit seinen vorherrschenden Gemüse-Fleisch-Eintöpfen als Grundnahrung kaum Probleme hatte, die Kartoffel diesen Speisen hinzuzufügen, war dies in Süddeutschland mit seiner auf Mehlspeisen basierenden Küche schon schwieriger. So sind dann mit den drei Begriffen "Pickert, Pommes, Pellkartoffeln" im Titel nicht nur drei Speisen auf "P" genannt, sondern stellvertretend auch drei der wichtigsten Zubereitungsarten der Kartoffel: Als ganze Kartoffel gekocht (Pellkartoffeln, Salzkartoffeln), geschnitten und gebraten (Bratkartoffeln) oder fritiert (Pommes frites), oder eben gerieben und gebraten (Reibekuchen, Rösti oder - zusammen mit Mehl -der Westfälische Pickert) bzw. gekocht (Klöße, Knödel).

Die Ausstellungsmacher Norbert Ellermann und Martin Wedeking haben zahlreiche Exponate rund um die Kartoffel zusammentragen können, der größte Teil sind Leihgaben von westfälischen Museen, einige kommen aber auch aus München sowie von etlichen Bibliotheken und Privatpersonen. Die Ausstellung "Pickert, Pommes, Pellkartoffeln. Streifzüge durch ein Kartoffelland" ist der Beitrag des Preußen-Museums am diesjährigen Themenjahr "Mahlzeit! Kultur des Essens und Genießens", das die Museumsinitiative in Ostwestfalen-Lippe zusammen mit über 40 Museen der Region ausrichtet.


INFO

Öffnungszeiten: Di.-Do. & Sa.-So. 10.30 Uhr-17.00 Uhr. Mo. & Fr. geschlossen.
Ausstellungsort: Preußen-Museum NRW, Simeonsplatz 12, 32427 Minden.
Tel.: 0571/83728-0
Fax: 0571/83728-30
Email: minden@preussenmuseum.de
Internet: www.preussenmuseum.de und www.mahlzeit-owl.de




From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Oct 19 08:46:41 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Oct 19 08:48:54 2004
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft
5/2004, Teil 1
Message-ID: s174d47d.071@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann" , Westfaelischer Heimatbund
Datum: 18.10.2004, 08:22


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]




Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 5/2004, Teil 1


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Augustin-Wibbelt-Gesellschaft. Jahrbuch 19 (2003). Hrsg.:
Augustin-Wibbelt-Gesellschaft e.V., Red.: Dr. Robert Peters, Robert-
Koch-Strasse 29, 48149 Muenster.
W. Goedden: Das Verhaengnis der Buecher und der Schoenheit. Die
Bedeutung des Niederdeutschen in Winfried Pielows Hoerspiel "Die
lange Weile der Briefe danach" (7). H. Limberg: Das Westfaelische
Liederblatt. Ein zeitgeschichtliches Dokument (19). R. Goltz: Riete
unner de Eeken, in de Doer un twischen de Tieden. Handwerkliche
Heimatpflege und poetische Moderne in der niederdeutschen Lyrik
Westfalens seit 1945 (31). G. Diekmann-Droege: "Kin' fiene Woorde".
Die Gedichte Aloys Terbilles: Ein unbequemes Novum in der
niederdeutschen Literaturszene der 80er Jahre (71). E. Schilling: Einige
Aspekte der Lyrik Georg Buehrens (87). H. Taubken: Wibbelt-Chronik
2002 (101). W. Beckmann: Projekt "Mundarten im Sauerland".
Errichtung eines Mundarten-Archivs Sauerland (104). F. Schueppen:
Fiefuntwintig Johr "De Kennung". Jubilaeum der Zeitschrift fuer
[evangelische] plattdeutsche Gemeindearbeit (111). *
Buchbesprechungen (119). H. Taubken: Neuerscheinungen zur
niederdeutschen Literatur und Sprache Westfalens 2002 (129). *Aus
der Gesellschaft (137).

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und
Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum /
Landschaftsverband Rheinland und Westfaelisches Industriemuseum /
Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Red.: Andreas Geissler,
Achterbergweg 5, 42327 Wuppertal, E-Mail: industriekultur@klartext-
verlag.de
3/2004. H.-G. Bachmann: Ist Gold ein Industriemetall? Chr. Bartels:
Goldhausen. Eine Goldlagerstaette bei Korbach in Nordhessen. R.
Kurpjuweit/S. Wenzler: Das Stolberger Gold. B. Siekmann: Die Alweg-
Bahn. Die Geschichte eines vergessenen Verkehrsmittels. A.
Ehrenberg: Schlacken auf der Eisenhuette St. Antony. * Mensch und
Maschine. Ausstellung im Textilmuseum Bocholt. M. Dueckershoff:
Leonhard Sandrock (1867-1945). Ein Kolorist und Gestalter industrieller
Atmosphaere.

Jahrbuch fuer Westfaelische Kirchengeschichte. Bd. 99 (2004). Hrsg.
von Bernd Hey. Verein fuer Westfaelische Kirchengeschichte,
Geschaeftsstelle, Altstaedter Kirchplatz 5, 33602 Bielefeld.
M. Brecht: Zum Gedenken an Robert Stupperich, Ehrenvorsitzender
des Vereins fuer Westfaelische Kirchengeschichte (15). J. Murken: D.
Friedrich Wilhelm Bauks (1931-2003) (19). M. M. Schulte: Sterben ohne
Erben. Das Testament der Mindener Buergermeisterswitwe Margarethe
van Lethelen (1527) (33). H. Nordsiek: Die Entstehung der Ev.-
lutherischen Landeskirche im Fuerstbistum Minden (69). W. Wilkens: Der
Beitrag der Geistlichen Gueterkassen zur Predigerverguetung in den
Grafschaften Tecklenburg und Oberlingen vom 17. bis zum 19.
Jahrhundert (101). Chr. Peters: Johann Carl Opitz (1688-1756). August
Hermann Franckes Gewaehrsmann in Minden (153). Chr. Peters:
"Hochgeehrtester Herr Professor..." Mindener Brief an August Hermann
Francke (1663-1727) (183). V. von Buelow: Das ungeliebte Erbe? Der
Uebergang kloesterlicher Patronate auf den Staat im Gefolge der
Saekularisation von 1803 (289). J. Wunschhofer: Das Kollegiatstift St.
Ludgeri in Muenster aus der Sicht eines preussischen Beamten im Jahre
1804 (311). J. van Norden: Zwischen legaler und traditionaler
Herrschaft. Die evangelische Kirche im Grossherzogtum Berg und im
Koenigreich Westfalen 1806-1813 (329). M. Spehr: Die Geschichte der
Wittekindshofer Kirche (365). H. Kuhlemann: Wolgakinder in Bethel
(377). R. Neumann: Gutes getan und doch schuldig? Der Betheler
Diakon August Schellenberg und sein Wirken in den Niederlanden
1937-1949 (399). K. Stockhecke: Bethel naehert sich dem Ruhrgebiet?
Die diakonische Einrichtung Homborn wird geplant. Eine Geschichte:
ueber Homborn, nebst Bethel und Eckardtsheim (437). Kl. Winterhoff: 50
Jahre Kirchenordnung (461). Th. Heinrich: Grundsteuerbefreiungen
zugunsten der Evangelischen Kirche von Westfalen (485). W. Groene:
Tag der Westfaelischen Kirchengeschichte am 26./27. September 2003
in Hausberge (501). * Buchbesprechungen (505).

Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.:
Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Rossstrasse 133, 40476 Duesseldorf, Tel.:
0211/45485-0, Internet: www.nrw-stiftung.de, www.nrw-entdecken.de,
E-Mail: info@nrw-stiftung.de
2/2004. G. Matzke-Hajek: Stoerche im Kreis Minden-Luebbecke. Familie
Adebar im Aufwind. M. Hennies: "Badestadt" Zuelpich. Die Kultur des
Badens. M. Hennies: Roemertherme Zuelpich. Eine "Wellness-Oase" der
Roemer. W. Ridder: Waeschefabrik Winkel. Aus dem Naehkaestchen
geplaudert. G. Matzke-Hajek: Die Kalktriften bei Willebadessen im Kreis
Hoexter. Wo man die Schaefchen ins Trockene bringt. M. Schaefer:
Holzhandwerksmuseum Hiddenhausen. Der Hoelzerne Heinrich. G.
Matzke-Hajek: Die ungewoehnliche Lebensweise des
Feuersalamanders. "...Salamander lebe hoch!" E. Kistemann: Museum
fuer Fruehindustrialisierung. Im Rhythmus der Maschinen.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Muenster.
4/2004. Kl. Sluka: Schoene bunte Postkartenwelt. Den Lieben daheim
viele Gruesse. Aus den Ferien Ansichtskarten zu verschicken, ist
eigentlich Ehrensache - selbst im Zeitalter von Telefon, E-Mail und
SMS. Kl. Sluka: Faszination Fliegen. Ueber den Wolken ... W. Morisse:
Tollkuehne Kerle. "He floegg, he floegg". Flugpioniere aus Westfalen:
August Euler und Josef Suwelack. S. Mueller: Kunst in Speicher II. Neue
Ausstellungshalle in Muenster eroeffnet. M. Vaupel: Glaskasten Marl.
Skulpturenmuseum mit Durchblick. Sonderschau zeigt Stand der
Videokunst in Deutschland. M. Jeitschko: 100 Jahre Theater Dortmund.
Tradition mit Wagner. Vielfaeltiges Jubilaeumsprogramm. U. van
Juechems: Alter Hof Herding. Alles im Fluss. Glasmuseum, Konzertsaal
und Kuenstlerdruckerei als Ort der Begegnung. M. Schroeder:
Friedenskapelle. Idylle im Gewerbepark. Muensters kleines Konzerthaus.
W. Goedden: Peter Hille. "Geht hin und feiert Dichter!" Ein Comeback fuer
Peter Hille? Die Zeichen stehen guenstig. Zu seinem Doppeljubilaeum
(150. Geburts-, 100. Todestag) ist der Buechertisch reich gedeckt. Und
auch zwei Audiobooks stellen einen Dichter vor, dessen Leben und
Werk irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn einzuordnen ist. W.
Goedden: Reinhard Doehl. "ich vertraue auf schnee regen und wind". In
memoriam Reinhard Doehl (1934-2004). R. Stiftel: Essen hat in NRW
gewonnen. Kulturhauptstadt Revier? Am 20. Mai war der Jubel in
Essen gross. Da hatte NRW-Kulturminister Michael Vesper das
Ruhrgebiet unter der Fahne Essens zum offiziellen Bewerber des
Landes um den Titel der Kulturhauptstadt Europas aufgerufen. P.
Bruenen: Westfaelischer Kultur-Klick. Die groesste Kulturdatensammlung
der Region erschliesst sich jetzt ueber interaktive Karten. V. Jakob: Erster
Weltkrieg. Die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts". Der Beginn des
Ersten Weltkrieges jaehrt sich am 1. August zum 90. Mal. Die
Kriegseuphorie, die auch Westfalen erfasst hatte, wich erst, als an den
Fronten Millionen Menschen starben und auch die "Heimatfront" unter
dem Krieg litt. J. Gierse: 25 Jahre Industriemuseum. Schaetze der Arbeit.
Ausstellung auf der Dortmunder Zeche Zollern II/IV. R. Liffers:
Peckelsheim. Die Entdeckung der verlorenen Tochter. Das Kapitel
Elisabeth Hauptmann soll jetzt aufgearbeitet und kulturtouristisch
genutzt werden. R. Doblies: Ein Fest fuer die Sinne. "Wie schmeckt die
Renaissance?" - Ausstellung auf Schloss Brake. R. Doblies: Die Moden
der Tischkultur. Museum in der Kaiserpfalz zeigt "Gaumenschmaus und
Tafelfreude" im 16. Jahrhundert.

2. Hellweg

Der Dorfbote. Mitteilungen des Heimatvereins Norddinker,
Voeckinghausen und Frielinghausen, Viereggenkamp 6, 59071 Hamm-
Frielinghausen.
16/2004. J. Ulmke: Jahresbericht 2003. * Spukt es in Norddinker? *
Wie Hendriette Antepoth ihre Ausbildung in Paderborn schildert. H. Ant:
Wissenswertes ueber die Lippe. * Aus der Geschichte lernen und auf
Muendigkeit des Einzelnen setzen. M. Rosenhoevel: Tag des Denkmals
fand in Norddinker grossen Zuspruch. * Beim Drei-Eichen-Fest wurden
die Dreschflegel im Takt geschwungen. I. Oberg: Eindrucksvoller
Besuch in der traditionsreichen Wewelsburg. K. Huffelmann: Doenkes iut
deaem voeerigen Jahrhunnert. * Beim Herbstfest wurde Rueckblick auf das
Jubilaeum gehalten. M. Horst: Ein Konfirmandengedicht fuer "Unseren
lieben Pfarrer Wilms".

Geseker Heimatblaetter. Beilage zum "Der Patriot" und zur "Geseker
Zeitung". Hrsg. vom Verein fuer Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn
Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
460/2004. K.-J. Freiherr von Ketteler: Nofretete im Bett. F. Budde:
Samson - Eine katholische Familie in Geseke.
461/2004. H. J. Rade: Ein Beitrag zur Geschichte der Geseker
Synagoge. M. Willeke: Die vier Brueder von Stenhus.
462/2004. J. Cramer (*): Eine Chronik des Bahnhofs Ehringhausen,
geschrieben im Jahr 1940. E. Richter: 150 Jahre Sparkasse Geseke.

Heimatblaetter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm
und in Westfalen. Beilage zum Westfaelischen Anzeiger,
Gutenbergstrasse 1, 59065 Hamm.
13/2004. I. von Scheven: Gert von der Recke aus Heessen wird 1519
Ritter vom Heiligen Grab. Fruehe Pilgerreise auf den Spuren der
Kreuzritter - Gefahrvolle Reise ueber Rhodos bis nach Jerusalem (2.
Teil). H. Multhaupt: "Ich bin ein Sohn der roten Erde..." Zum 150.
Geburtstag und 100. Todestag des westfaelischen Dichters Peter Hille.
G. Beaugrand: Gartenkultur im Zeichen der Schoepfung. Vom
Klostergarten bis zur Friedhofsgestaltung - Interessante
Doppelausstellung im Heimathaus Muensterland und Kloster Bentlage.
A. Skopnik: Krankenhaus und Kapelle im neugotischen Stil. Die
Paderborner Architekten Muendelein und Sirrenberg wurden durch
Dioezesanbaumeister Gueldenpfenning nach Hamm vermittelt.
14/2004. W. Ribhegge: Mit Begeisterung und Siegeszuversicht an die
Fronten. Wie Hamm vor neunzig Jahren im August 1914 den Beginn
des Ersten Weltkrieges erlebte. W. Hinke: Als 1913 das Erdreich am
"Heiligen Meer" einsank. Eine biologische und geologische Raritaet
Westfalens laedt im Naturschutzgebiet bei Hopsten/Kreis Steinfurt zum
Besuch ein. * Papa Zeisig, der "Hosenklau". Eine Erinnerung an die Zeit
um 1914. G. Beaugrand: Die Franzoesische Kapelle in Soest: Zeugnis
der Hoffnung. Neues Buch der "Geschichtswerkstatt Franzoesische
Kapelle" ueber das einmalige Kunstwerk im "Oflag VI A". A. Skopnik:
Krankenhaus und Kapelle im neugotischen Stil. Die Paderborner
Architekten Muendelein und Sirrenberg wurden durch
Dioezesanbaumeister Gueldenpfennig nach Hamm vermittelt.
15/2004. N. Katz: Ein Kaleidoskop bunter Kindheitserinnerungen.
Norbert Katz blickt zurueck in die Zeit der Weimarer Republik. H. Fertig-
Moeller: Werner Muenzpraegung schon seit 1602. "Gnaedigste Bewilligung"
durch den Muensteraner Fuerstbischof. * Bachstelzen sind auch
"Dorfvoegel". P. Gabriel: Maler und Stuckateure kamen aus
Sueddeutschland und Tirol. Im Auftrag des Johann Matthias von
Ascheberg erbaute der Architekt Corfey das Wasserschloss Haus
Venne in Mersch. Einweihung der Schlosskapelle am 8. Juli 1716 durch
den Muensteraner Fuerstbischof. I. von Scheven: Schwerer Berufsstart fuer
den "Herrn Lehrer" von einst. Einfuehlsame Handreichung fuer Junglehrer
erschien 1908 in Hamm. W. Ribhegge: Mit Siegeszuversicht an die
Fronten. Wie Hamm vor neunzig Jahren im August 1914 den Beginn
des Ersten Weltkrieges erlebte (Schluss).
16/2004. N. Katz: Die Hammer Altstadt war unser Spielrevier. Ein
Kaleidoskop bunter Kindheitserinnerungen. Norbert Katz blickt zurueck in
die Weimarer Republik (Schluss). H. Multhaupt: Ferdinande von
Brackel, genannt "Tante Tinte". Die 1835 geborene Dichterin stammt
aus dem Schloss Welda bei Warburg im Suedosten Westfalens. H.
Platte: Der Erste Weltkrieg frass Pferde und Geraete. Aus den Akten
eines westfaelischen Bauernhofes in Boenen-Osterboenen vom August
1914. R. Kreienfeld: Trotz aller Armut: Drei Kirchen in 75 Jahren.
Wechselvolle Geschichte der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde in der
Hammer Nordenfeldmark.
17/2004. R. Kreienfeld: Vom Amtshaus zur Bezirksverwaltung von
Hamm-Heessen. Seit 1914 entstand um das Verwaltungsgebaeude
Schritt fuer Schritt das neue Zentrum der Stadt. G. Beaugrand: Ein
"Kardinal" kam zum Jubilaeum. Das "Museum Heimathaus Muensterland"
in Telgte wurde vor siebzig Jahren gegruendet. W. Hinke: Salz, nichts als
Salz: unersetzliche Grundlage des Lebens. Westfalen und vor allem die
Hellwegregion verfuegten ueber unerschoepfliche salzhaltige Quellen als
Basis fuer Reichtum und Macht. I. von Scheven: Posthalterei und
Familienbetrieb. Das im Zweiten Weltkrieg zerstoerte Bielefelder Hotel
"Drei Kronen" war ueber 250 Jahre erste Adresse fuer Gastronomie und
Unterkunft. G. Koepke: Ein Gast im Roehricht: das Tuepfelsumpfhuhn. In
den Hammer Lippe-Auen findet er noch ein Refugium.

Lippstaedter Heimatblaetter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastrasse 2, 59557
Lippstadt.
12/2004. W. Marcus: Hundert Jahre Volksbank Bad Westernkotten. Ein
Beitrag zur Geschichte des Sparwesens im Raum Lippstadt
(Fortsetzung). W. Kroeger: Vor 25 Jahren schaffte Teutonia den Aufstieg
in die Oberliga.
13/2004. Kl. Luig: Bluetenranken um Bad Waldliesborn. Ein Loblied
eines Kurgastes aus dem Jahre 1920. H. Hegeler: "Gottes Fass".
Kostbares Schriftstueck eines Lippstaedter Pfarrers gefunden. J.
Hillebrand: Impressionen von Esbecker Schuetzenfesten anno dazumal.
14/2004. W. Kroeger: Zeugen der Heimatgeschichte (Folge 12): Georg
Duwe. Kl. Luig: Der Weg zum heutigen Namen des Bades
Waldliesborn. K.-J. Freiherr von Ketteler: Die "curtis Bekinanvo".

Heimatblaetter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis
Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19
- 21, 59494 Soest.
296/2004. G. Koehn: Durchreise des Koenigs ohne "rauschendes
Festgepraenge". Doch acht Ehrenboegen wurden fuer Friedrich Wilhelm III.
im September 1825 in Soest aufgestellt. F. Haarmann: Mit grosser
Majoritaet gewaehlt. Das stand im Central-Volksblatt fuer den RB Arnsberg.
H. Multhaupt: "Ich bin ein Sohn der roten Erde..." Zum 150. Geburtstag
und 100. Todestag des westfaelischen Dichters Peter Hille. G.
Beaugrand: Gartenkultur im Zeichen der Schoepfung. Vom Klostergarten
bis zur Friedhofsgestaltung - Interessante Doppelausstellung im
Heimathaus Muensterland und Kloster Bentlage. W. Melzer: Die aeltesten
Funde stammen aus dem 8. Jahrhundert. Aufschlussreiche
Ausgrabungen am "Petrigemeindehaus" Soest. H. Platte: "Ich habe die
Zeiten gewendet". Sonnenuhr am Suedportal der Propsteikirche St.
Walburga in Werl. H. J. Deisting: Wie kam der nackte Mann in
historische Prozessakten? Vom bildhaft gewordenen Aerger eines
Werler Schreibers aus dem 16 Jahrhundert (Schluss).
297/2004. G. Koehn: Preussische Koenige und Prinzen auf Stippvisite in
Soest. Immer wieder neue Ehrungen und Huldigungen fuer die hohen
Gaeste aus Berlin. H. Platte. Die Lohmuehle schon 1561 erstmals
dokumentiert. Das Rittergut Haus Lohe kam spaeter in den Besitz der
Werler Erbsaelzerfamilie von Papen. W. Hinke: Als 1913 das Erdreich
am "Heiligen Meer" einsank. Eine biologische und geologische Raritaet
Westfalens laedt im Naturschutzgebiet bei Hopsten/Kreis Steinfurt zum
Besuch ein. * Papa Zeisig, der "Hosenklau". Eine Erinnerung an die Zeit
um 1914. G. Beaugrand: Die Franzoesische Kapelle in Soest: Zeugnis
der Hoffnung. Neues Buch der "Geschichtswerkstatt Franzoesische
Kapelle" ueber das einmalige Kunstwerk im "Oflag VI A". H. J. Deisting:
Wallfahrten der Fuerstenberger zum Gnadenbild nach Werl. Zahlreiche
Aktenbaende mit Quittungen der Kapuziner ueber erhaltene Naturalien
und Geldgeschenke. F. Haarmann: Von Schuetzen, Redakteuren und
Patrioten. Das stand im Central-Volksblatt fuer den RB Arnsberg. W.
Melzer: Mit dem Spaten auf den Spuren des alten Soest.
Ausgrabungen auf dem mittelalterlichen Marktplatz.
298/2004. G. Koehn: "Es darf weder geschossen noch mit Fahnen
geschwenkt werden..." Kurzbesuch des preussischen Koenigs Friedrich
Wilhelm IV. in Soest am 21. Juli 1853 in Begleitung des jungen
Bismarck. * "Unser armes Laendchen war stark mitgenommen".
Fragment der Werler Chronik 1799 bis 1837, geschrieben von
Buergermeister Fickermann. H. Fertig-Moeller: Werner Muenzpraegung
schon seit 1602. "Gnaedigste Bewilligung" durch den Muensteraner
Fuerstbischof. * Bachstelzen sind auch "Dorfvoegel". P. Gabriel: Maler
und Stuckateure kamen aus Sueddeutschland und Tirol. Im Auftrag des
Johann Matthias von Ascheberg erbaute der Architekt Corfey das
Wasserschloss Haus Venne in Mersch. Einweihung der Schlosskapelle
am 8. Juli 1716 durch den Muensteraner Fuerstbischof. I. von Scheven:
Schwerer Berufsstart fuer den "Herrn Lehrer" von einst. Einfuehlsame
Handreichung fuer Junglehrer erschien 1908 in Hamm. K.-J. Freiherr von
Ketteler: Der Rittersitz "Zum Dale": Besitztum mit alter Tradition. Der
Eigentuemer Dietrich von Honrode trug im 13. Jahrhundert entscheidend
zur Gruendung des Klosters Paradiese bei.
299/2004. G. Koehn: Festlicher Empfang fuer Koenig Wilhelm I. und
Koenigin Augusta. Extrazug mit dem Koenigspaar traf am 20. Oktober
1865 in Soest ein. H. J. Deisting: "Unser armes Laendchen war stark
mitgenommen". Fragment der Werler Chronik 1799 bis 1837,
geschrieben von Buergermeister Fickermann (2. Teil). H. Multhaupt:
Ferdinande von Brackel, genannt "Tante Tinte". Die 1835 geborene
Dichterin stammt aus dem Schloss Welda bei Warburg im Suedosten
Westfalens. H. Platte: Der Erste Weltkrieg frass Pferde und Geraete. Aus
den Akten eines westfaelischen Bauernhofes in Boenen-Osterboenen vom
August 1914. K.-J. Freiherr von Ketteler: Der Rittersitz "Zum Dahle":
Besitztum mit alter Tradition. Der Eigentuemer Dietrich von Honrode trug
im 13. Jahrhundert entscheidend zur Gruendung des Klosters Paradiese
bei (Schluss). E. Loch: Das Urkataster: Quelle zur Familienforschung.
Die genaue Landvermessung begann in Preussen nach 1800 noch unter
franzoesischer Regie.
300/2004. G. Koehn: Theodor Heuss zu Gast bei der Einweihung der
Wiesenkirche. Am 15. Oktober 1950 kam der Bundespraesident erneut
in die von ihm bewunderte alte Hansestadt Soest. * Ein Ungluecksfall.
Aus dem Central-Volksblatt fuer den RB Arnsberg. G. Beaugrand: Ein
"Kardinal" kam zum Jubilaeum. Das "Museum Heimathaus Muensterland"
in Telgte wurde vor siebzig Jahren gegruendet. W. Hinke: Salz, nichts als
Salz: unersetzliche Grundlage des Lebens. Westfalen und vor allem die
Hellwegregion verfuegten ueber unerschoepfliche salzhaltige Quellen als
Basis fuer Reichtum und Macht. W. Krift: Beim "Harkemai" wurde das
Gedeihen der Ernte gefeiert. Ein alter Brauch mit Aehrenkraenzen und
Birkenbueschen. H. Funke: Seit ueber 100 Jahren heisst der Soester
Sueden "Port Arthur". Alte Ortsteil- und Lagebezeichnungen aus dem
Volksmund haben lange Bestand.

Mitteilungen. Hrsg.: Verein fuer Geschichte und Heimatpflege Soest
e.V., Geschaeftsstelle im Stadtarchiv, Jakobistr. 13, 59494 Soest, Tel.
02921/103-1204, www.geschichtsverein-soest.de
34/2004. V. Jarren: Eine Zuwanderung mit Schwierigkeiten - der
Soester Neubuerger Meyer Neukamp 1846. N. Wex: Otto Waterstradt -
vom Revolutionaer zum konservativen Buergermeister. G. Koehn: Der
NSDAP-Kreisleiter verbietet der Stadt, Medikamente fuer das
Stadtkrankenhaus beim Adler-Apotheker Bruno Pickel zu kaufen.






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Oct 19 08:47:36 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Oct 19 08:49:13 2004
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft
5/2004, Teil 2
Message-ID: s174d4bc.076@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann" , Westfaelischer Heimatbund
Datum: 18.10.2004, 08:22


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 5/2004, Teil 2


3. Kurkoelnisches Sauerland

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe e.V.,
Geschaeftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Danziger Strasse 2, 57462 Olpe, Tel.:
02761/81-542.
2/2004. O. Hoeffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn
von Fuerstenberg-Herdringen (Teil 3). B. C. Haberhauer-Kuschel:
Ursulinen in Attendorn - Bene omnia fecit! A. M. Klein: "Elspe- und
Veischedethal dem allgemeinen Verkehre und der Eisenbahn
erschliessen". Ein Manuskript des Olper Kreiskommunalbaumeisters
Robert Rinscheid um 1900. J. Kalitzki: "Elektrischer Kraftwagenbetrieb
mit Oberleitung fuer das Veischedetal GmbH in Bilstein". Vor 100 Jahren
Jungfernfahrt im Veischedetal. A. Stahl: Mien Schaulewiag noh me
Gymnasium. In Draeuzer Platt. G. Becker: Dr. Wingolf Scherer zum 80.
Geburtstag. J. Krause: Prof. Dr. Hubert Mohr 90 Jahre alt. Seine Wiege
stand in Altenhundem, aufgewachsen in Drolshagen, lebt in Potsdam.
H.-W. Voss: Historische Kommission fuer Westfalen beruft Josef
Wermert. Olper Stadtarchivar ist neues korrespondierendes Mitglied.
H.-W. Voss: Heimatchronik vom 1. Januar 2004 bis 31. Maerz 2004.

4. Maerkisches Sauerland

Ennepetaler Heimatbrief. Heimatbund Ennepetal, c/o Cosimo
Palomba, Bismarckstrasse 21, 58256 Ennepetal.
2003. A. Velten-Franke: Eine lebendige Freundschaft. G. Schroeder:
Rund um den Buettenberg. Gaststaette "Haus Rahlenbecke". W. Bettin:
Rueggeberg Kaleidoskop. J. Schmidt: Milspe, Koengisfeld. H. Hoefinghoff:
Voerde. P. Janecke: Altenvoerde. H. Koehler: Kulturgemeinde. P.G.
Minor: Bei allem "Superstar"-Rummel - die Ennepetaler Musikschule
setzt auf Bewaehrtes! H. Hirschberg: 100 Jahre evangelische
Friedhofskapelle in Ennepetal-Voerde (1. Teil). W. Balke: Otto Huehn -
eine Kurzbiografie. W. Balke: Rueggeberg, ein Milchbauerndorf. W.
Bettin: Heimatverein Rueggeberg. G. Sadlowski: Tag der Heimat. B.
Schulz: Lokale Agenda. H.-H. Poepsel: Arbeitskreis Stadtgeschichte. H.
Busse: Use Kreisel-Dubbelpack. W. Balke: Mien Wessfoalen.

Heimatblaetter Menden. Geschichte, Kultur und Brauchtum im
Maerkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur "Mendener Zeitung",
Kolpingstrasse 33-35, 58706 Menden.
123/2004. G. Bettge: Seit dem 15. Jahrhundert in Iserlohn ansaessig. Ein
historischer Rueckblick auf die Kaufmannsfamilie Loebbecke. H. D.
Schulz: Wer hat am Muckebeutel gemuckt? Urspruenge seltsamer
Strassennamen im Maerkischen Sauerland. H. Multhaupt: "Ich bin ein
Sohn der roten Erde..." Zum 150. Geburtstag und 100. Todestag des
westfaelischen Dichters Peter Hille. G. Beaugrand: Gartenkultur im
Zeichen der Schoepfung. Vom Klostergarten bis zur Friedhofsgestaltung
- Interessante Doppelausstellung im Heimathaus Muensterland und
Kloster Bentlage. H. D. Schulz: Eine Tat aus "purer Rache". Furchtbarer
Mord an einem Kind vor hundert Jahren in Hemer. Auch damals fanden
Mordgeschichten dankbare Leser.
124/2004. G. Bettge: Familienportraets gehoerten damals zum guten Ton.
Ein historischer Rueckblick auf die Iserlohner Kaufmannsfamilie
Loebbecke (2. Folge). E. Dossmann: "Reidemeister" praegten das Bild der
maerkischen Region. Ein wichtiger Beruf fuer die wirtschaftliche
Entwicklung im 18. und 19. Jahrhundert. W. Hinke: Als 1913 das
Erdreich am "Heiligen Meer" einsank. Eine biologische und geologische
Raritaet Westfalens laedt im Naturschutzgebiet bei Hopsten/Kreis
Steinfurt zum Besuch ein. * Papa Zeisig, der "Hosenklau". Eine
Erinnerung an die Zeit um 1914. G. Beaugrand: Die Franzoesische
Kapelle in Soest: Zeugnis der Hoffnung. Neues Buch der
"Geschichtswerkstatt Franzoesische Kapelle" ueber das einmalige
Kunstwerk im "Oflag VI A". P. E. Filthaut: Wie einst Recht gesprochen
und Suehne verhaengt wurde. Der Mendener Pfarrsend in alten
Bauerschaften.
125/2004. H.-D. Schulz: 600.000 Kubikmeter Wasser fuer Industrie und
Haushalte. Vor hundert Jahren wurde die Fuerwigge-Talsperre, frueher
Verse-Sperre eingeweiht. G. Bettge: Familienportraets gehoerten damals
zum guten Ton. Ein historischer Rueckblick auf die Iserlohner
Kaufmannsfamilie Loebbecke (3. Folge). H. Fertig-Moeller: Werner
Muenzpraegung schon seit 1602. "Gnaedigste Bewilligung" durch den
Muensteraner Fuerstbischof. * Bachstelzen sind auch "Dorfvoegel". P.
Gabriel: Maler und Stuckateure kamen aus Sueddeutschland und Tirol.
Im Auftrag des Johann Matthias von Ascheberg erbaute der Architekt
Corfey das Wasserschloss Haus Venne in Mersch. Einweihung der
Schlosskapelle am 8. Juli 1716 durch den Muensteraner Fuerstbischof. I.
von Scheven: Schwerer Berufsstart fuer den "Herrn Lehrer" von einst.
Einfuehlsame Handreichung fuer Junglehrer erschien 1908 in Hamm. E.
Dossmann: Die Reidemeister brachten die Eisenwaren an den Mann.
Ein traditionsreicher Beruf im Maerkischen Kreis. H.-D. Schulz: Der
Rektor als Bettler. Erinnerung an Einkommensverhaeltnisse vor 210
Jahren in Altena.
126/2004. * Erinnerungsgang durch mein Heimatdorf. Ein Dankesgruss
von Gisela Rosendahl an ihren Geburtsort Wiblingwerde. G. Bettge:
Familienportraets gehoerten damals zum guten Ton. Ein historischer
Rueckblick auf die Iserlohner Kaufmannsfamilie Loebbecke (4. Folge). H.
Multhaupt: Ferdinande von Brackel, genannt "Tante Tinte". Die 1835
geborene Dichterin stammt aus dem Schloss Welda bei Warburg im
Suedosten Westfalens. H. Platte: Der Erste Weltkrieg frass Pferde und
Geraete. Aus den Akten eines westfaelischen Bauernhofes in Boenen-
Osterboenen vom August 1914. S. Falk: Begehrte Reitsporen fuer die
russische Kavallerie. Die Firma Hesse in Kalthof bei Iserlohn war einst
Produktionszentrum auch fuer Pferdegeschirre. E. Dossmann:
Reidemeister brachten die Eisenwaren an den Mann. Ein
traditionsreicher Beruf im Maerkischen Kreis (2. Teil).
127/2004. E. Dossmann: Die Reidemeister brachten die Eisenwaren an
den Mann. Ein traditionsreicher Beruf im Maerkischen Kreis (Schluss). H.
D. Schulz: Messerstecher verurteilt. Ein Urteil des Hagener
Schwurgerichts aus dem Jahr 1854. G. Bettge: Familienprotraets
gehoerten damals zum guten Ton. Ein historischer Rueckblick auf die
Iserlohner Kaufmannsfamilie Loebbecke (5. Folge). G. Beaugrand: Ein
"Kardinal" kam zum Jubilaeum. Das "Museum Heimathaus Muensterland"
in Telgte wurde vor siebzig Jahren gegruendet. W. Hinke: Salz, nichts als
Salz: unersetzliche Grundlage des Lebens. Westfalen und vor allem die
Hellwegregion verfuegten ueber unerschoepfliche salzhaltige Quellen als
Basis fuer Reichtum und Macht. H. D. Schulz: Vor 200 Jahren gab es
schon private Post in Evingsen. Der Pfarrer der Evangelischen
Kirchengemeinde war vor 200 Jahren wahrscheinlich auch der erste
Postverteiler. K. Hartung: Mit alten Mendenern auf Schnadegang.
Schon anno 1582 im Clinch mit Iserlohner Nachbarn.

Heimat-Zeitung. Informationen fuer Heimatfreunde. Hrsg.: Verein fuer
Geschichte und Heimatpflege Niederense-Himmelpforten e.V., 59469
Ense-Niederense.
31/2003. B. Soebbeler: Jahresbericht 2003. H.-J. Peters: Alte Bilmer
Kirchenuhr seit 2002 im Museum. Chr. Asshoff: Die Landwehr
Himmelpforten-Ostoennen. Ein Teil der Soester Aussen-Landwehr? H.
Schulz: Schnadegang 2003 zum Hoehberg-Damm und Drei-Laender-Eck
- Die noerdlichste Grenze von Ense zu Werl und Soest -. E. Soebbeler:
Wald in der Gemeinde Ense. H. Bittis: Heu-Ernte in Himmelpforten. H.
Huckelmann: Eine wahre Begebenheit aus Oberense um 1937. F.
Spitthoff: Oberense. * Bauern Leben. Aus: Es war einmal -
Erinnerungen eines Boerdebauern 1911. * Weisheitssprueche. * Fritz un
Karlienken. Muendliche Ueberlieferung. O. Weddingen: Sehnsucht nach
der Heimat. W. Langerbein: Der Bau. M. Raffenberg: Vom Reichtum
der plattdeutschen Sprache. * Aus dem Poesie-Album der Christine
Stratmann. N. Voss: De Biuer - Der Bauer. E. Kaestner: Fruehling auf
Vorschuss. U. Loeer/A. Kruse: 60 Jahre danach: Die Erinnerung lebt
weiter. Neuer Altartisch im Chor der bei der Moehnekatastrophe
zerstoerten Klosterkirche Himmelpforten: Steine kehrten an
urspruenglichen Ort zurueck.

Hohenlimburger Heimatblaetter fuer den Raum Hagen und Iserlohn.
Beitraege zur Landeskunde. Hrsg.: Verein fuer Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e.V., Martin-Luther-King-Strasse 19, 58638 Iserlohn, Tel:
02371/41573.
8/2004. W. Bleicher: Uns aber waermt die Erinnerung - Hans Gruenwald
zum Jahresgedenken. O. Winner: Hommage an Noelken Jupp. H.-D.
Schulz: Der Loettringsen. R. Schneider: Alte Mauern in neuem Gewand -
Haus Letmathe und seine lange Baugeschichte. Kl. Gerstein: Bilder der
Beamtenfamilie Gerstein im Schlossmuseum von Hohenlimburg.
9/2004. U. Weiss: Karl Burkardt - Pfarrer in Hohenlimburg 1937-1971,
Teil 3. * Hohenlimburger Stadtchronik 2004, Teil 1. W. Knaup/Chr.
Wingendorf: Postgeschichte im Hagener Raum, Teil 3. H. Gietenbruch:
Was eine Postkarte aus dem Jahre 1923 erzaehlen kann. H.-D. Schulz:
Hohenlimburg vor 100 Jahren (1. Halbjahr 1904) - nach Mitteilungen
aus dem Altenaer Kreisblatt.

Der Maerker. Landeskundliche Zeitschrift fuer den Bereich der
ehemaligen Grafschaft Mark und den Maerkischen Kreis. Red.: Dr. Rolf
Dieter Kohl, Bismarckstrasse 15, 58762 Altena (Kreisarchiv des
Maerkischen Kreises), Tel. 02352/966-7056.
2/2004. J. Friedhoff: Deutschordensritter, kurkoelnischer Rat und Droste.
Anmerkungen zur Biographie des Hermann von Hatzfeldt-Werther-
Schoenstein (1527-1600). M. Luda: Die Vermarktung suedwestfaelischen
Eisens, die Handelsmetropole Koeln und die hansische Familie von
Meinertzhagen (2. Teil und Schluss). R. D. Kohl: "... ausserhalb dass die
Spanischen Kirschen die Frau Verpfaechterinne sich alleine vorbehaelt ..."
Zur Geschichte des ehemaligen Kelleramtsgutes Helbecke in Nachrodt-
Wiblingwerde. Chr. Reinsch: Weniger ist mehr! Zur Neupraesentation
des Stadtmuseums Werdohl.

Voerder Heimatblaettchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins.
Heimatverein Voerde, Postfach 1322, 58242 Ennepetal.
3/2004. W. Philipp: Use Post in Voerde - so wie et froegger woar
(Fortsetzung von Heft 1/2004). G. Bioly: Ennepetaler Postgeschichte.
W. Philipp: Warum hat Voerde die Postleitzahl 58256? W. Philipp: Karl
Mintenbeck - Ein Voerder Postler mit Leib und Seele. G. Bioly: Vertrag
aus dem Jahr 1928 ueber die Befoerderung von Briefen. G. Bioly: Post-
Fundsachen. H. Hirschberg: Woher haben unsere Strassen ihren
Namen? (7. Folge): Friemannweg.

Der Reidemeister. Geschichtsblaetter fuer Luedenscheid Stadt und Land.
Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Luedenscheid e.V., Postfach 27 40,
58505 Luedenscheid.
160/2004. H. Waldminghaus: 425 Jahre Reformation in Luedenscheid.

6. Muensterland

Unser Bocholt. Zeitschrift fuer Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein
fuer Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Muensterstrasse 76,
46397 Bocholt.
2/2004. H. D. Oppel: Aus der Geschichte der Grenzorte Dinxperlo und
Suderwick. Ein kurzer Abriss von den Anfaengen bis zum Zweiten
Weltkrieg. B. Dorrestijn: Ueber Krise, Krieg und Versoehnung. P.
Leibenguth-Nordmann (*): Suderwick geteilt - Grenzverlegung 1949-
1963. B. Fissan: Als die Grenze zwischen Suderwick und Dinxperlo
noch wirkliche Landesgrenze war. Aus einer Strafakte des Bocholter
Amtgerichts aus dem Jahre 1949. W. Brendel: Verhaeltnis deutscher und
niederlaendischer Zollbeamter nach dem 2. Weltkrieg an der Grenze
Suderwick-Dinxperlo. Th. Beerens: Ueber Schulkampf und Schulfrieden.
H. Schouwenburg: ... und die Annaeherung geht weiter. J. Hoven: Wie
lebt es sich in einer deutsch-niederlaendischen Grenzgemeinde? Alltag
an der Grenze. B. Schuurman: Religionsgemeinschaften. R. Bosch/H.
Schroeer-Martini: Kontakte der kath. Kirchengemeinden in Suderwick
und Dinxperlo in den letzten Jahren. M. Bruch: Von einem
niederlaendisch-deutschen Erfolgsprojekt. B. Schuurman: Aspekte
wirtschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Dinxperlo und Bocholt-
Suderwick. B. Schuurman: Politik, Verwaltung und Gemeinderat.
Gemeinde Dinxperlo und die Stadt Bocholt: Uebungsplatz fuer die
europaeische Zusammenarbeit. H. Passlick: Gemeinsames deutsch-
niederlaendisches Polizeibuero in Dinxperlo/Suderwick. Kl. Ehling:
Suderwick und Dinxperlo - Grenzerfahrungen gestern, heute, morgen.
H. J. van der Woude: Ein Traum oder Wirklichkeit... T. Sodmann: Zu
den Mundarten im niederlaendisch-deutschen Grenzraum
Dinxperlo/Suderwick. H. Schouwenburg: Kleines Dialektwoerterbuch. A.
Pohlmann: Der Schmuggel als kuenstlerisches Thema. M. Henkel:
"Suderwick und Dinxperlo in Frieden vereint". Aus der Berliner
Morgenpost zur Fussball-Europameisterschaft 2004.

Duelmener Heimatblaetter. Hrsg.: Heimatverein Duelmen, Markt 1-3,
48249 Duelmen. Internet: http://www.heimatverein-duelmen.de, E-Mail:
info@heimatverein-duelmen.de
1/2004. G. Autermann: Die Marienkapelle Visbeck - Baugeschichte und
Baubeschreibung. O. Bickhove-Swiderski: Nationalsozialisten
erschiessen Wilhelm Ricker - Mitglied des Reichsbanners in Duelmen. H.
David: Torfstich der Hausduelmener Einwohner im Lavesumer Venn. G.
W. Peters: De Namen von usse Vueegel in Plattdueuetsk. L. Hillermann:
Baar half Duelmen.W. Werp: Neuerscheinungen.

Auf Roter Erde. Heimatblaetter fuer Muenster und das Muensterland.
Beilage der Westfaelischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155
Muenster.
7/2004. H. Lahrkamp: Franzoesische Emigranten in Muenster. Flucht vor
der Revolution.
8/2004. D. Brunsmann: August 1914: Ausbruch des Ersten Weltkrieges.
Keine enthusiastischen Reaktionen in Greven.
9/2004. Chr. Schulze Pellengahr: Dem Gemeinwohl in hohem Masse
verpflichtet. Franz Schulze Hoeping und sein Lebenswerk.

Heimatblaetter der Glocke. Beilage zu "Die Glocke", Verlag E.
Holterdorf, 59302 Oelde.
2/2004. Kl. Luig: Abt. Gregor Waltmann. Er baute das Liesborner
Abteigebaeude. * Das Kloster im "Sumpf". Warum machte sich Liudger
fuer Muenster stark? B. Bertling: Vertrag von 1653. "Erbauung der noeen
Kirch zu Mastholt". H. Heckemeier: St. Jakobus Mastholte in der
Uebersicht.

Ochtruper Heimatblaetter. Hrsg.: Heimatverein Ochtrup e.V.,
Arbeitskreis Heimatkunde, Red.: Egon Bode, Klaus Toemmers. Anfragen
und Zuschriften an: Klaus Toemmers, Hellstiege, 23, 48607 Ochtrup,
Tel.: 02553/3383.
22/2004. M. Tombuelt: Erinnerungen an das erste Hubertusheim und die
alten Haeuser und Bewohner des Kirchplatzes (1934-1964). E. Bode:
Die Ochtruper Droeppelminna. E. Bode: Kinderschuetzenfeste in Ochtrup.
H. Schulze Elshoff: Auf Opa und Omas Armen - Kinderreime. M.
Bloemer: Ochtruper Spukgeschichten. H. Elsner: Feuer und Hilfe aus der
Not. W. Elling: Nach dem Stadtbrand in Ochtrup im Jahre 1599. W.
Elling: "... betreffend die dem Wiegbolde Ochtrup zustehende Fischerey
im sogenannten Stadts Graben". Die Verpachtung der Fischerei im
Stadtgraben von Ochtrup und Beseitigung von Wall und Graben. *
Kochrezepte aus dem 15. Jahrhundert.

7. Paderborner und Corveyer Land

Mitteilungen des Vereins fuer Geschichte an der Universitaet
Paderborn. Hrsg.: Verein fuer Geschichte an der Universitaet Paderborn,
Stettiner Strasse 40-42, 33106 Paderborn.
1/2004. D. Klenke: Die Paderborner "Harmonie-Gesellschaft" im 19.
und fruehen 20. Jahrhundert. Lokale Elitenintegration im Spannungsfeld
von liberalkonservativer Konsensbildung und konfessionellen
Absonderungstendenzen. A. Weisbrod: Regional- und
Raumbewusstsein in Westfalen. Das Beispiel Luegde im westfaelisch-
niedersaechsischen Grenzraum. A. Mueller: "Unwirkliche Wirklichkeit" -
Die Entwicklung des Paderborner Kinos von seinen Anfaengen als
technische Sensation bis zur Etablierung als Massenmedium. Cl.
Weskamp: Zentren herrschaftlicher Repraesentation im Hochmittelalter -
Geschichte, Architektur und Zeremoniell. 4. Symposium des
Archaeologisch-Historischen Forums vom 8. bis 10. Oktober 2003 in
Paderborn. M. Menne: "Die Antike in Westfalen - Tradition und
Rezeption". Bericht ueber die Regionalgeschichtstagung am 8.
November 2003. A. Mohr: Emotion, Gewalt und Widerstand.
Spannungsfelder zwischen geistlichem und weltlichem Leben in
Mittelalter und Frueher Neuzeit. Kolloquium des Paderborner
MittelalterKollegs am 24/25. Oktober 2003. A.-M. Hecker: Das
UNESCO-Projektbuero an der Universitaet Paderborn - Von der
Konzeption bis zur Realisierung. H. Pavel: Wann wurde in Paderborn
die erste "Zeitglocke" installiert?

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad
Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.
46/2004. J. Hanewinkel: Wissenswertes ueber den Kurwald. W.
Hagemann: Peter Hachmann: Eine Ehrung ist ueberfaellig. * Neue
Aussenzapfstelle. * Feith-Gemaelde fand einen wuerdigen Platz. * Pfarrer
Wilhelm Huecker (1868-1954). * Die Geschichte der Familie Kusserow:
"Der lila Winkel". * Was dem Lippikus auffiel... * Buergermeister mit 25
Jahren. Aus den Erinnerungen von Karl Heinrich Bock (1934-1935) -
Teil I -.

Die Warte. Heimatzeitschrift fuer die Kreise Paderborn und Hoexter. Red.:
Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstrasse 12, 33142 Bueren,
E-Mail: GrabeW@kreis-paderborn.de
122/2004. R. Bialas/F.-J. Dubbi: Der Desenberg in der bildenden Kunst.
F. J. Weber: Der barocke Hochaltar in der Marktkirche zu Paderborn -
eine einmalige Rekonstruktion. A. Fischer: Altes Rathaus Dringenberg.
B. Bartsch: Ein Musikfestival wird 50 - Die Corveyer Musikwochen
zwischen Tradition und Zukunft. P. Hesselmann: Froemmigkeit und
Wissen: Rheinisch-Westfaelische Kapuzinerbibliotheken vor der
Saekularisation. Eine Wanderausstellung in Paderborn. W. Goedden:
Brechts linke Hand. Ueber den Versuch, sich der Schriftstellerin
Elisabeth Hauptmann (1897-1973) zu naehern. K. Weber: Der Attelner
Spieker. S. Spiong: Paderborn waehrend der Voelkerwanderungszeit. J.
Koehne: Vor 75 Jahren erbaut: Gefallenenehrenmal in Entrup. O. Brehm:
Ein Bild fuer die Goetter. Die Ausstellung "Antike Goetter und Mythen.
Ausgewaehlte Antiken der Sammlung Nachtmann" im Historischen
Museum im Marstall in Paderborn-Schloss Neuhaus. M. Koch: Kloster
Dalheim wird Landesmuseum.





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Oct 19 08:48:21 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Oct 19 08:49:32 2004
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft
5/2004, Teil 3
Message-ID: s174d4e0.080@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann" , Westfaelischer
Heimatbund
Datum: 18.10.2004, 08:22


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von

Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten
wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig
auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund
regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz
nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten
wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende
Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen.
[MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 5/2004, Teil 3

8. Ruhrgebiet

Hoerder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung
Hoerde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff,
Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
3/2004. * Aus der Siedlungsgeschichte zwischen Emscher und Ardey.
LVIII. Von der Braeucker Hufe zum Bruechterhof. * Vom Leben im
Untergrund - die Pilze.

9. Siegerland-Wittgenstein

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
03.07.2004. * Engagement fuer Denkmaeler. Strassensperre auf dem Weg
zur Wasserburg Hainchen. * An "Hirschesprung" erinnert. Tafel im
Tiergarten erinnert an Erfindung aus Fuerstenzeit. * Geschichte des
Berg- und Huettenwesens. Preussische Bergverwaltung und ihre Akten.
10.07.2004. * Spurensuche nach Eisen und Silber. Gruben, Huetten und
Hammerwerke im Bergbaurevier Muesen. * "Zwischen Stall und
Staffelei". Ausstellung im Freilichtmuseum. * Handwerkliches Koennen
gefragt. BPW-Firmenmuseum auf Achse. Sattler, Schmied und
Stellmacher. * Schwarzbunt und rar. Mutterkalb seltener Rinderrasse
geboren.
17.07.2004. * Bergmann, Soldat, Huettenmann. "Die Helden der Arbeit":
Propaganda in Sandstein. H. Bensberg: Drei vor, drei zurueck.
Dahlbrucher Gebaeudenamen im Volksmund.
24.07.2004. * Neue Dinosaurierfunde im Sauerland. Friedhof
verschiedener Saurierarten entdeckt. * Abschied von den
Katastrophen? 75 Jahre Westfaelisches Institut fuer Regionalgeschichte.

31.07.2004. U. Weiss: Gemeinschaftsmann als Bewahrer von Glauben
und Geist. Tillmann Siebel wurde vor 200 Jahren in Freudenberg
geboren. Streit unter Bruedern. Gruendung des Vereins fuer
Reisepredigt.
07.08.2004. * Urkunden zu Kultur und Geschichte. Sonderausstellung
im Kloster Grafschaft. Gruendungsurkunde zu sehen. * Herz gegen Brot
getauscht. Ausstellung zeigt zum Jubilaeum "Schaetze der Arbeit".
14.08.2004. E. Isenberg: Zur Nacht hell glaenzende Lichter.
Geheimnisvolle Ruine der ehemaligen Heilig-Kreuz-Kapelle. *
Waldwoche im Freilichtmuseum. Einblick in altes Handwerk und die
Tierwelt. * Westfaelische Geschichte. Landschaftsverband plant
Bildarchiv im Internet. * Zwei Raeder fuer die Kanone in Marienhagen.
21.08.2004. * Bauliche Zeugen ans Wasser gebaut. Tag des offenen
Denkmals widmet sich dem Wasser. * Sprachforscher diskutierten.
Einfluss der Mundart untersuchen. * Industrierelikte erhalten. Mensch
industrialisiert seine Umwelt weiter.
04.09.2004. * Gehaemmert wird bei jedem Wetter. Ersatzteile fuer einen

defekten Besucher-Kinderwagen. * "Linsesopp en Waffeln".
Dorfgeschichte in Greifenstein. * Mit Blaulicht und Tatuetata.
Feuerwehrschau zwischen Fachwerkhaeusern. * Harte Arbeit am
Hochofen. Englischer Edelmann revolutionierte Stahlherstellung.
11.09.2004. * Die Wasserburg oeffnet ihre Pforten. Morgen Tag des
offenen Denkmals. Spurensuche im Bergbaurevier. * "Bunte Kerke" im
Blick. Heimat- und Geschichtsverein besuchte das Bergische Land. *
Ein Fossil wird 100 Jahre alt. Dampfmaschine im Technikmuseum feiert
Jubilaeum. * Interesse an der Vergangenheit. Elf Wilnsdorfer Tueren
oeffnen sich morgen.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen,
Harri Hermann, Berliner Strasse 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail:
heimatspiegel@web.de
158/2004: * 75 Jahre Schulneubau in Holzhausen. * Zum Ausbau
Dachgeschoss "Alte Schule". * Arbeiten im Naturschutz. *
Dorfentwicklung. * Dorfentwicklungsplan fuer Holzhausen. H. Stroehmann:

Seniorenrunde. M. Schreiber: Foerderkreis Alte Schule. H. Hermann:
Sinkende Schuelerzahlen, auch in Holzhausen.

11. Lippe

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des
Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-
Fechenbach-Strasse 5, 32756 Detmold.
7/2004. B. Meier: Von Wellness und Wunderheilungen. Der Staatlich
Bad Meinberger Mineralbrunnen. H. Hollaender: Zur Verabschiedung
von Walter Stich. Rede in der Jahreshauptversammlung am 3. Juli
2004. F.-W. Schroeder: Vorbildliches Engagement fuer Umwelt- und
Tierschutz. Die Preistraeger 2004 des Lippischen Heimatbundes. W.
Gerking: 75 Jahre Koeterberghaus. Seine Geschichte im Spiegel der
Gaestebuecher (Teil 2). H. Depping: Von Niese ueber den Koeterberg und

zurueck. Ein Wandervorschlag. H. Rottschaefer: luse Leopold Moeller. E.

Treude: Archaeologie im Kreis Lippe. Neues aus der
Bodendenkmalpflege des Lippischen Landesmuseums Detmold. B.
Meier: Barntrup: bodenstaendig und weltgewandt. Aus lippischen
Schloessern und Gutshaeusern (II). B. Meier: "Fenster in die
Vergangenheit". Museum Hexenbuergermeisterhaus Lemgo mit
Ausstellung zur Baugeschichte wiedereroeffnet.
8/2004. B. Meier: Ein Museum mit Schleuse. Das Junkerhaus in Lemgo
wird am 11. September eroeffnet. W. Otto: "Hier ist nichts zu suchen
ausser etwa einigen Muehlsaecken". 150 Jahre Windmuehle Bavenhausen.
B. Meier: 125 Jahre neugotische Kilianskirche in Schoetmar und 175
Jahre klassizistische Kirche in Cappel. Leseprobe aus "Lippische
Kirchen". J. Prieur: Der Pfarrherr von Silixen. Ein Predigerleben im
spaeten Biedermeier. W. Hoetke: Auguste Bracht - die erste Frau im
Lippischen Landtag. R. Springhorn: Neue Suedamerika-Sammlungen fuer
das Lippische Landesmuseum Detmold. L. Krueger: Deo schoene
Emaillepott. B. Meier: Dr. Armin Prinz zur Lippe wird 80! Aus
lippischen
Schloessern und Gutshaeusern (III).

Schlaenger Bote. Zeitschrift fuer die Gemeinde Schlangen und die Stadt

Bad Lippspringe. Hrsg.: Verlag und Druckerei Heinr. Fleege, Ortsmitte
17, 33189 Schlangen.
279/2004. * Zu Besuch auf dem Hof Tornede. H. Wiemann: Vor 50
Jahren: Ausrufer fordert zum Protest auf.
280/2004. * Lippische Landes-Zeitung, 19. August 1904: Feuersbrunst
in Schlangen. * Lippische Landes-Zeitung, 24. August 1904:
Situationsplan von dem Brande in Schlangen. H. Sprenger: "Senne-
Franzosen".
281/2004. H. Wiemann: Von Feuereimern und Feuerspritzen. H.
Wiemann: "Auszeichnungen gnaedigst zu verleihen geruht". Heinrich-
Poppe-Strasse in Schlangen? A. Ruegge: Zur Geschichte der
katholischen Kirche in Schlangen.

II Ueberregionale Jahrbuecher und
Zeitschriften

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft
Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.
4/2004. D. Maschmeyer: Weder Museum noch Neubauviertel: Wohnen
und arbeiten in historischen Haeusern ... kann endlich wieder zur
Normalitaet werden! P. Demel: Geplante Novellierung des
Landeswassergesetzes in NRW: "Aus" fuer Wassermuehlen?
Foerderung/Behinderung der klimafreundlichen Wasserkraft bei
Beachtung der verbesserten Gewaesseroekologie.

III Naturkunde und Naturschutz

Abhandlungen aus dem Westfaelischen Museum fuer Naturkunde.
Westfaelisches Museum fuer Naturkunde, Sentruper Strasse 285, 48161
Muenster.
2/2004. M. Herrmann: Einfluss der Vegetation auf die Beschaffenheit
des oberflaechennahen Grundwassers im Bereich von Heide, Wald und
landwirtschaftlichen Nutzflaechen.
3/2004. M. Kaiser: Faunistik und Biogeographie der Anisodactylinae
und Harpalinae Westfalens (Coleoptera: Carabidae).

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald,
Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Strasse 306,
46117 Oberhausen, Tel. 0208/8831881, E-Mail: info@sdw-nrw.de
4/2004. * Nachhaltige Naturentfremdung. Neuer "Jugendreport Natur"
zeigt groesser werdende Distanz Jugendlicher zur Natur. *
Freilichtmuseum Hagen widmet sich dem Wald. * Saurier im Sauerland.

Natur und Landschaft. Zeitschrift fuer Naturschutz und
Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt fuer Naturschutz, Konstantinstrasse

110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
7/2004. W. Voelkl/Th. Blick/P. M. Kornacker/H. Martens: Quantitativer
Ueberblick ueber die rezente Fauna von Deutschland. T. Hellenbroich:
Rechtliche Aspekte der Umsetzung des Biotopverbunds. H. E. Megerle:
Naturerlebnispfade - Staerken-Schwaechen-Analyse einer neuen
Pfadgeneration. H. Kruckenberg: Raumnutzung individuell markierter
Blessgaense im nordwestlichen Ostfriesland. Hinweise fuer eine
biologisch begruendete Abgrenzung von Vogelschutzgebieten. R.
Burkhardt/F. Robisch/E. Schroeder: Umsetzung der FFH-Richtlinie im
Wald. Gemeinsame bundesweite Empfehlungen der
Laenderarbeitsgemeinschaft Naturschutz (LANA) und der
Forstchefkonferenz (FCK). Th. Schoknecht u.a.: Empfehlungen fuer die
Bewertung von Standgewaesser-Lebensraumtypen nach Anhang I der
FFH-Richtlinie. R. Piechocki: In "Natur und Landschaft"
zurueckgeblaettert... 19. - Vor 75 Jahren: Weltnaturschutz.
8/2004. S. Balzer/E. Schroeder/A. Ssymank/G. Ellwanger/A. Kehrein/St.
Rost: Ergaenzung der Anhaenge zur FFH-Richtlinie auf Grund der EU-
Osterweiterung: Beschreibung der Lebensraumtypen mit Vorkommen in
Deutschland. F. Essl/G. Egger/Th. Ellmauer/S. Aigner: Das Konzept
zum Biotoptypenkatalog und zur Roten Liste gefaehrdeter Biotoptypen
Oesterreichs. R. Ulrich: Das Wanderverhalten des Goldenen
Scheckenfalters (Euphydryas aurinia ROTTEMBURG, 1775) in einem
Metapopulationssystem im Muschelkalkgebiet des Bliesgaus/Saarland.
Cl. Mayr: 25 Jahre EG-Vogelschutzrichtlinie in Deutschland - Bilanz und

Ausblick. H.-J. Schemel: Emotionaler Naturschutz - zur Bedeutung von
Gefuehlen in naturschutzrelevanten Entscheidungsprozessen. R.
Piechocki: In "Natur und Landschaft" zurueckgeblaettert... 20. - Vor 75

Jahren: Naturzugaenge der Moderne.
9-10/2004. J. Bruker: Naturschutzgrossgebiete des Bundes.
Foerderprogramm zur Errichtung und Sicherung schutzwuerdiger Teile
von Natur und Landschaft mit gesamtstaatlich repraesentativer
Bedeutung - Naturschutzgrossprojekte und
Gewaesserrandstreifenprogramm. E. Baranek/B. Guenther/Chr. Kehl:
Laesst sich Naturschutzplanung durch Moderation effektiver gestalten?
Erfahrungen aus dem Gewaesserrandstreifenprojekt Spreewald. J.
Purps/Chr. Damm/F. Neuschulz: Naturschutzgrossprojekt Lenzener
Elbtalaue, Brandenburg - Auenregeneration durch Deichrueckverlegung
an der Elbe. K. Sandkuehler: Naturschutzgrossprojekt Niedersaechsischer

Droemling, Teilprojekt Niedersachsen. A. Eichhorn/G. Rast/L. Reichhoff:

Naturschutzgrossprojekt Mittlere Elbe, Sachsen-Anhalt. F. Meyer/S.
Schleip/U. Maier/P. Ludwig: Naturschutzgrossprojekt Thueringer
Rhoenhutungen, Thueringen. J. Rosemund/H. Illig/H.-Chr. Klaege/J.
Ludolff: Das Naturschutzgrossprojekt Lausitzer Seenlandschaft in der
Bergbaufolgelandschaft Nordsachsens. Th. Kurzeck/W. Voelkl/R.
Schleicher: Naturschutzgrossprojekt Waldnaabaue, Bayern. St.
Romer/B. Schall: Naturschutzgrossprojekt Pfrunger-Burgweiler Ried,
Baden-Wuerttemberg. B.-J. Seitz/A. Schabel/S. Meineke/F. Tribukait:
Naturschutzgrossprojekt Feldberg-Belchen-Oberes Wisental, Baden-
Wuerttemberg. R. Piechocki: In "Natur und Landschaft"
zurueckgeblaettert... 21. - Vor 60 Jahren: Hermann Loens (1866-1914).
R.
Piechocki: In "Natur und Landschaft" zurueckgeblaettert... 22. Vor 25
Jahren: Zerschneidung der Landschaft. W. Scherzinger: Zweifelhafte
"Naturschutzbegruendungen": keine Vorlage fuer eine zeitgemaesse
Naturschutzstrategie! M. Gorke: Sind biozentrische Begruendungen des
Naturschutzes "dogmatisch" und "antidemokratisch"? Eine Kritik des
Teils II "Ethische Begruendungen fuer den Schutz der Natur" in der
Schrift
"Naturschutzbegruendungen", herausgegeben vom Bundesamt fuer
Naturschutz.

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.
Hrsg.: Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V.,
Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830. E-Mail:
unser-wald@sdw.de
4/2004. * Mobilitaet fuer sieben Millionen Menschen. * Mobilitaet muss

nicht zu Lasten der Umwelt gehen. G. Elste: Busse und Bahnen werden
immer wichtiger. M. Mueller: Nur eine nachhaltige Mobilitaet hat
Zukunft.
A. Schmidt: Umweltvertraegliche Mobilitaet der Zukunft.

IV Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift fuer Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege.
Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159
Hannover.
4/2004. * Zu Gast im Wilhelm-Busch-Dorf. Bericht von der 103.
Jahreshauptversammlung am 15. Mai 2004 in Wiedensahl. * Die neuen
Traeger der Silbernen Ehrennadel. Th. Schwark: Alles neu macht der
Mai... Die neu eingerichtete Abteilung zu Hannovers Geschichte. *
Niedersachsentag in Gifhorn. Prof. Hansjoerg Kuester neuer NHB-
Praesident - Niedersaechsischer Verdienstorden fuer Waldemar R.
Roehrbein. H.-S. Strelow: Wie alt ist Hannovers Maschsee? Vor 70
Jahren kuenstlich angelegt, als Wasserflaeche aber viel aelter. P.
Loehr:
Das doppelte Grotehaus in Hannover. Nur der Neubau von 1936
ueberstand den zweiten Weltkrieg.

Das Land Oldenburg. Mitteilungsblatt der Oldenburgischen
Landschaft. Hrsg.: Oldenburgische Landschaft, Gartenstrasse 7, 26122
Oldenburg (Oldb.).
120/2004. Kl. Modick: Gewagte Demokratie. Die wilden Jahre um 1968
im Spiegel der Oldenburger Schuelerzeitung STRIX. W. Mueller: Johann
Heinrich Voss und die Goettinger Buecherverbrennung vom 2. Juli 1773.
J.
Welp: "Zum Gedaechtnis der in Gott ruhenden Grossherzogin..." Ein
wiedergefundenes Denkmal fuer Grossherzogin Elisabeth von Oldenburg
in Elisabethfehn. Y. Koelling: ... "kann ich mein Hertz nicht zwingen".
Der
Konflikt um eine Eheschliessung in Oldenburg 1649-1657. B. Bokern:
Kunst fuer den Kuestenschutz: Skulpturenweg am Jadebusen ist komplett.

G. Kuehn: Die Schauspielerin Ursula Hinrichs erhaelt den Kulturpreis
der
Gemeinde Apen.





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Oct 19 09:53:47 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Oct 19 10:03:03 2004
Subject: [WestG]
[AKT] Vortraege: Kirchengeschichte: Lebendiges Mittelalter,
Clarholz
Message-ID: s174e434.037@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Benjamin Hagemann
Datum: 19.10.2004, 09:52


AKTUELL

Kirchengeschichte in der Zehntscheune der Propstei Clarholz
Lebendiges Mittelalter


Unter Moderation von Werner Freitag und Johannes Meier werden namhafte
Referentinnen und Referenten in der Zehntscheune der Propstei Clarholz, Raum
1, zu Themen der mittelalterlichen Kirchengeschichte sprechen:

Montag, 8. November 2004, 20 Uhr
Von der Mission zu den Kreuzzügen. Einführung in das Mittelalterliche
Christentum
Prof. Dr. Hubertus Lutterbach, Essen/Münster

Montag, 15. November 2004, 20 Uhr
Die Münstersche Bischofswahl von 1203/04, der zweite Clarholzer Propst
Friedrich und der mittelalterliche Urkundenbestand Clarholz
Dr. Horst Conrad, Münster

Montag, 22. November 2004, 20 Uhr
Thomas Becket, der Märtyrer aus Canterbury. Seine Verehrung in Deutschland und
das Clarholzer Reliquiar
Dr. Hans Walter Stork, Paderborn

Montag, 29. November 2004, 20 Uhr
Frauen im Prämonstratenserorden. Das Leben in Lette und anderen Konventen der
Westfälischen Zirkarie
Dr. Bruno Krings, Neuwied
Achtung: Dieser Vortrag findet im Pfarrheim Gottfried-Heim in Lette statt.

Montag, 6. Dezember 2004, 20 Uhr
Die Botschaft der Altäre. Kunst und Künstler der Zeit um 1400
Prof. Dr. Thomas Schilp, Dortmund

Montag, 13. Dezember 2004, 20 Uhr
Die Welt der westfälischen Klöster im späten Mittelalter
Prof. Dr. Gudrun Gleba, Oldenburg






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Oct 20 13:23:27 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Oct 20 13:24:12 2004
Subject: [WestG] [AKT] RUB-Archaeologen entdecken das "Panionion"
Message-ID: s17666e2.032@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 20.10.2004, 13:24


AKTUELL

RUB-Archäologen entdecken das "Panionion"
Sensationeller Fund des antiken Heiligtums im Mykale-Gebirge


Einen sensationellen Fund haben Archäologen der Ruhr-Universität Bochum
gemacht: Im Mykale-Gebirge entdeckten Prof. Dr. Hans Lohmann und seine
Mitarbeiter Dr. Georg Kalaitzoglou und Dr. Gundula Lüdorf das Panionion -
das Zentralheiligtum der griechischen Bewohner an der kleinasiatischen
Westküste. Darüber berichtet die Wochenzeitung "DIE ZEIT" in ihrer
aktuellen Ausgabe vom 21.10.2004. 12 ionische Städte, darunter so
bedeutende wie Milet, Ephesos und Priene, waren in archaischer und
klassischer Zeit im "Panionischen Bund" vereint und begingen in ihrem
Heiligtum Panionion den Kult des Poseidon Helikonios, dem uralten ägäischen
Gott des Meeres und des Landes.


Ein Opfer für Poseidon

Im Panionion brachten die Ionier dem Gott Poseidon ein Opfer, bei dem ein
Stier von jungen Männern zum Altar geschleppt und gezerrt wurde. Dabei galt
es als günstiges Omen, wenn der Stier möglichst laut brüllte und stöhnte.
Den Namen "Mykale" leitete man später lautmalerisch aus dem Gebrüll der
Stiere ("Müühkale") ab. Tatsächlich dürfte er jedoch vorgriechisch sein.
Das Mykale-Gebirge (heute Dilek Daðlarý) liegt ca. 100 Kilometer südlich
der Hafenstadt Izmir. Lohmann und sein Team vom Institut für Archäologische
Wissenschaften der RUB haben die Gegend im September 2004 systematisch
erforscht: Mit ihrem Fund konnten sie nun das Jahrhunderte alte Rätsel
lösen, wo das Panionion liegt.

Der Kult des Poseidon Helikonios

Erste Hinweise auf den Kult des Poseidon Helikonios finden sich bereits bei
Homer (8. Jahrhundert vor Christus): Im 20. Gesang der Ilias, Vers 404,
erwähnt der Dichter zwar dieses Opfer, nicht aber das Panionion oder den
Bund der Ionier, der offenbar erst im 7. Jahrhundert v. Chr. gegründet
wurde. Um diesen Poseidonkult, der ursprünglich eng mit der karischen Stadt
Melia verbunden war, entbrannte Mitte des 7. Jahrhunderts ein Krieg, der
"Meliakos Polemos", in dem Melia zerstört und das Landgebiet unter den
siegreichen Griechen aufgeteilt wurde. Die Griechen führten den Kult fort
und bauten das Panionion. In der Folge entfalteten sowohl der Kult als auch
das Heiligtum eine starke identitätsstiftende Wirkung und erlangten enorme
Bedeutung für die Stammesbildung (Ethnogenese) der Ionier und für die
Herausbildung ihrer kulturellen Identität. Noch der antike Historiker
Herodot aus Halikarnassos wusste, dass die Ionier ursprünglich keineswegs
einen homogenen Stammesverband gebildet hatten. Im 11. und 10. Jahrhundert
v. Chr. kamen sie im Zuge der so genannten "Ionischen Wanderung" in kleinen
Gruppen nach Westkleinasien.

Wo liegt das Panionion?

Im 1. Buch seiner "Historiai" schreibt Herodot: "Das Panionion ist ein
heiliger Platz in der Mykale, der sich nach Norden erstreckt und von den
Ioniern gemeinsam dem Poseidon Helikonios geweiht ist". Ein anderer antiker
Historiker, Diodor, erwähnt, dass das Panionion ursprünglich an "einsamer
Stätte" gelegen habe und man es später verlegen wollte. Bereits 1673 hatten
englische Reisende auf der Nordseite des Mykale-Gebirges beim heutigen Ort
Güzelçamlý eine Inschrift aus der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts v.
Chr. entdeckt, die das Panionion erwähnt. Es schien also nicht fern zu
sein.

Auf der falschen Spur

Dennoch lagen die Archäologen zunächst falsch: Theodor Wiegand, der erste
Ausgräber von Priene und Milet und einer der bedeutendsten Archäologen des
20. Jahrhunderts, lokalisierte das Panionion 1904 am so genannten "Otomatik
Tepe" östlich Güzelçamlý, wo sich ein halbkreisförmiger Stufenbau und
Fundamente eines Altares erhalten haben. Ausgrabungen nahmen jedoch erst
Gerhard Kleiner und Peter Hommel in den 1950er Jahren vor. Obwohl sie
keinerlei Reste der archaischen Zeit, also des 7. und 6. Jahrhunderts v.
Chr. fanden, hielten sie die Ruinen bei Güzelçamlý für das archaische
Panionion. Die Bochumer Archäologen um Hans Lohmann konnten bei ihren
diesjährigen Untersuchungen jedoch zweifelsfrei feststellen, dass dort
lediglich eine Bauruine liegt: "Offenbar hatte man Ende des 4., Anfang des
3. Jahrhunderts. v. Chr. beschlossen, den panionischen Bund und seinen Kult
wiederzubeleben, der seit den Perserkriegen Anfang des 5. Jahrhunderts
ruhte", so Lohmann. "Aber der Plan wurde nie völlig realisiert, der Bau
blieb unvollendet. Das archaische Panionion musste also woanders liegen ..."

Auf der richtigen Spur

Der berühmte Gräzist Ulrich von Wilamowitz-Moellendorf hingegen hatte
bereits um 1900 allein auf Grund der antiken "Nachrichten" die These
vertreten, dass Melia und das Panionion topographisch zusammenfallen. Die
Entdeckung durch Prof. Lohmann und sein Team bestätigen dies nun: Im
Bereich des Hauptkammes der Mykale, auf "Mykales luftigem Scheitel" (Homer,
Ilias 2, 869) stießen sie überraschend in 750 Meter Höhe auf die
ausgedehnten Ruinen einer befestigten karischen Höhensiedlung des frühen 7.
Jahrhunderts v. Christus. Darin fanden sie die Reste eines stark zerstörten
ionischen Tempels der Zeit um 540 v. Chr. Die bis zu drei Meter breiten,
stark verfallenen Wehrmauern bilden ein riesiges Dreieck, dessen Spitze im
Norden liegt. Der Tempel ist rund hundert Jahre jünger als der Krieg um
Melia und die Zerstörung der Siedlung. Dieser Befund scheint sowohl die
These von Wilamowitz zu bestätigen als auch die Angaben von Herodot und
Diodor: "Eine einsamere Stätte ist kaum vorstellbar", so Lohmann.

Raubgrabungen und Vandalen

"Doch haben nicht Erdbeben oder die Witterung ihre Zerstörung
herbeigeführt, sondern sie wurden offenkundig von Menschenhand absichtsvoll
geschleift", sagt Prof. Lohmann. Raubgrabungen hätten in jüngster Zeit
jedoch am Tempel des Poseidon schwere Schäden angerichtet, der heute nur
noch einen wüsten Schutthaufen von knapp 36 Metern Länge bildet, schildert
Lohmann. Dorthinein passt ein hundert Fuß langer Tempel, ein so genannter
Hekatompedos. Die Säulen waren nach den erhaltenen Fragmenten zu urteilen
etwa 6 Meter hoch - "ein archaischer Großbau", sagt Prof. Lohmann. Seine
Umgebung wurde mit Metalldetektoren abgesucht, wie zahlreiche Raublöcher
belegen. Da es unmöglich ist, diese hochbedeutende archäologische Stätte in
der Bergeseinsamkeit der Mykale wirkungsvoll zu schützen, ist für nächstes
Jahr unter der Ägide des zuständigen Museums Aydýn eine Notgrabung geplant.
"Gilt es doch, hochbedeutendes Kulturgut vor dem Zugriff vandalisierender
Halunken zu schützen, die nur auf Gold aus sind, und anderes wie
beispielsweise den wunderschönen archaischen Stirnziegel mit Darstellung
eines Löwen vom Dachrand des Tempels rücksichtslos zerschlagen", so Lohmann.


INFO

Prof. Dr. Hans Lohmann
Institut für Archäologische Wissenschaften der RUB
Fakultät für Geschichtswissenschaft
Tel. 0234/32-25389
E-Mail: hans.lohmann@rub.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 21 08:15:51 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 21 09:00:52 2004
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Forschungsseminar_Sp=E4tmittela?=
=?iso-8859-1?q?lter=2C_Universitaet_Muenster?=
Message-ID: s1777055.005@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Benjamin Hagemann
Datum: 19.10.2004, 09:33


AKTUELL

Forschungsseminar Spätmittelalter

Prof. Dr. Werner Freitag (wfreitag@uni-muenster.de)
Prof. Dr. Martin Kintzinger (M.Kintzinger@uni-muenster.de)
Prof. Dr. Gabriela Signori (signori@uni-muenster.de)

Das Forschungsseminar Spätmittelalter ist ein Forum für Vorträge und
Diskussionen zur europäischen Geschichte des 14. und 15. Jahrhunderts. Es
führt Studierende, Examens- und Promotionskandidatinnen und -kandidaten,
Lehrende des Historischen Seminars und anderer Institute der Universität
Münster sowie Gäste von auswärtigen Universitäten und Forschungseinrichtungen
zusammen.


Programm Wintersemester 2004/2005

19. Oktober 2004, 18-20 Uhr
Dr. Claudia Garnier
Formen und Funktionen der Bitte in der mittelalterlichen Herrschaftsordnung:
Das Beispiel Lehnswesen

2. November 2004, 18-20 Uhr
Oliver Plessow
Gab es im Mittelalter Kulturen? Zur Wahrnehmung und Konzeptualisierung
innereuropäischer kultureller Unterschiede im Hoch- und Spätmittelalter

16. November 2004, 18-20 Uhr
Stephan Dusil, M. A.
Im Vexierspiegel der rechtshistorischen Forschung: Die Soester
Stadtrechtsfamilie und ihre Quellen. Historiographische Aspekte zu einer
westfälischen Stadtrechtsfamilie

30. November 2004, 18-20 Uhr
Thomas Brackmann
Der geistliche Rosengarten des Raimund von Capua. Rezeption einer
volkssprachlichen Vita im 15. Jahrhundert

14. Dezember 2004, 18-20 Uhr
Sita Steckel, M. A.
Studentium more vagatus? Zur sozialen Einbettung bildungsbezogener Mobilität
im Früh- und Hochmittelalter

11. Januar 2005, 18-20 Uhr
Prof. Dr. Helmut Flachenecker
Monastische Reformen im Spannungsfeld zwischen Bischöfen und Landesherren.
Raumerfassung und Raumdurchdringung mit Hilfe geistlicher Institutionen
zwischen Ems und Elbe

25. Januar 2005, 18-20 Uhr
Dr. Simona Slanicka
Politik mit Bastarden? Ein Forschungsprojekt


INFO

Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Historisches Seminar
Abteilung für Westfälische Landesgeschichte, Raum 32
Georgskommende 14-18, 48143 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 21 13:11:06 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Oct 21 13:44:45 2004
Subject: [WestG] [TOC] Denkmalpflege in Westfalen-Lippe, 2/2004
Message-ID: s177b57a.090@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 21.10.2004, 13:10


SERVICE: TOC

Denkmalpflege-
in Westfalen-Lippe
10. Jahrgang
Nr. 02/2004
ISSN: 0947-8299


S. 47-52
Karrenbrock, Reinhard
Der spätgotische Kalvarienberg der St. Felizitaskirche
in Lüdinghausen

S. 53-56
Grunsky, Eberhard
Der Umbau der Bochumer "Jahrhunderthalle" zur
Hauptspielstätte der Ruhr-Triennale

S. 57-63
Siekmann, Uwe
Ein Villengarten der 1930er Jahre in Lübbecke

S. 64-79
Niemeyer-Tewes, Marion
Die evangelische Pauluskirche in Gelsenkirchen-Bulmke
und der Kirchenbau der frühen fünfziger Jahre in Westfalen

S. 80
Kamps, Markus
Der Fund einer spätgotischen Kasel in Sendenhorst

S. 81
anon.
Leipziger Messe "Denkmal"-
Mekka für Denkmalpfleger

S. 82
Hanke, Hans H. / Pankoke, Barbara
1. Westfälischer Tag für Denkmalpflege-
Eine Nachlese

S. 83
anon.
Neuerwerbungen der Bibliothek in Auswahl

S. 84f.
Ochsmann, Hartmut
Buchbesprechungen

S. 86f.
anon.
Verkäufliche Baudenkmäler





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 21 13:27:26 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Oct 21 13:44:58 2004
Subject: [WestG] [TOC] Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe, 2004, Folge 216
Message-ID: s177b954.021@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 21.10.2004, 13:25


SERVICE: TOC

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe
Herausgegeben vom Kreisheimatbund Olpe e.V.

75. Jahrgang der "Olper Heimatblätter"
Folge 216 (2004)
03/2004


Umschlag:
Klein, Antonius
Geotope - Die Sporker Höhle

S. 195-202
Schubert, Anna Helena
Archäologische Untersuchungen im Bereich der "Untersten
Stadtmühle" in Olpe

S. 203-218
Höffer, Otto
Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von
Fürstenberg-Herdringen. (Teil 4).

S. 219-238
Vormberg, Martin
Quellen zur Geschichte des Bergbau-, Hütten- und
Hammerwesens im Spiegel des Hypothekenbuches des
kurkölnischen Amtes Bilstein 1724-1810 (Teil 1)


S. 239-258
Scherer, Wingolf
Zur nationalsozialistischen Struktur des Kreises Olpe (Teil 5)
Gleichschaltung der Presse - Die Wandlung des zentrumsnahen
"Sauerländischen Volksblatts" Olpe zur linientreuen Zeitung 1933/34

S. 259-266
Geers, Georg
Attendorner St.-Ursula-Realschule auf dem historischen
Jakobuspilgerweg

S. 267-282
Voß, Hans-Werner
Heimatchronik
vom 1. April 2004 bis 30. Juni 2004

S. 283-290
Buchbesprechungen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 21 13:44:20 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Oct 21 13:45:11 2004
Subject: [WestG] [TOC] Heimat Dortmund, 02/2004
Message-ID: s177bd46.051@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 21.10.2004, 13:45


SERVICE: TOC

Heimat Dortmund-Stadtgeschichte in Bildern und Berichten
Zeitschrift des Historischen Vereins für Dortmund und die
Grafschaft Mark e.V.
2/2004
ISSN: 0932-9757



S. 3-6
Wulf, Rüdiger
Kühn scher Saal und Brügmann scher Zirkus
Die ersten "Stadttheater" Dortmunds

S. 7-9
Högl, Günther
Das Dortmunder Stadttheater-
eine Stiftung des Bürgertums

S. 10-13
Holtkötter, Michael
Bau und Architektur des neuen Dortmunder
Stadttheaters von 1904

S. 14-17
Högl, Günther
"Nimmer entbehre die strebende Stadt der
veredelnden Künste.
Opferfreudiger Sinn baute den Musen dies Heim"

S. 18-20
Schwarz, Karin
Die Eröffnungsfeier des Dortmunder Stadttheaters

S. 21-25
Häußner, Werner
Das Dortmunder Theater 1919 bis 1933
Personen und Entwicklungen

S. 26-29
Gärtner, Ulrike
Die farbige Glut der Bühne
Hans Wildermann und das Dortmunder Stadttheater

S. 30-34
Högl, Günther
Das Dortmunder Stadttheater unterm Hakenkreuz
Verfolgung jüdischer Künstler und nationalsozialistische
"Gleichschaltung"

S. 35-39
Hieber, Hanne
Tanz in Ruinen, Spitze im Wirtschaftswunder
Dortmunder Ballettmeisterinnen von 1945-1963

S. 40-43
Hieber, Hanne
Chefdramaturgin Hede Rickert

S. 44-46
Bausch, Hermann Josef
Der Nachlass des Theaterhistorikers Dr. Arthur Mämpel
im Stadtarchiv Dortmund

S. 47
Skromny, Petra (Bearb.)
Neue Literatur zur Dortmunder Stadtgeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 21 16:41:04 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Oct 21 16:50:05 2004
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel, 05/2004
Message-ID: s177e6aa.056@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 21.10.2004, 16:40


SERVICE: TOC

Westfalenspiegel
Kultur, Geschichten, Land und Leute
53. Jahrgang
Nr. 05/2004
ISSN: 0508-5942

Seiten in Auswahl (AS)


S. 6f.
Morisse, Wolfgang
Ein Lebenstraum in Holz verewigt
Junkerhaus in Lemgo als Museum eröffnet

S. 8
Jüchems, Ulrike von
Geschichte(n) aus Stein
10 Jahre Baumberger Sandstein Museum

S. 30f.
Sluka, Klaudia
Wege aus der Finsternis
Ausstellung im Westfälischen Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte in Münster

S. 36
Wallmann, Jürgen P.
1200 Jahre Bistum Münster
Drei Ausstellungen in Vorbereitung

S. 51
Brünen, Peter
Tisa von der Schulenburg
Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes

S. 52f.
Jakob, Volker
Kriegstagebuch von Antonia Helmig aus dem
Ersten Weltkrieg

S. 54
Henke, Fritz
Paläontologe Klaus Peter Lanser hat spektakuläre
Saurierfunde gemacht

S. 56
Jakob, Volker
Anna Katharina Emmerick, Mystikerin aus dem Münsterland
wird 180 Jahre nach ihrem Tod selig gesprochen

S. 57
Schäfer, Martina
Ferdinand von Fürstenberg
Paderborner Großprojekt erinnert an den gelehrten Fürstbischof





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 21 16:49:18 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Oct 21 16:50:25 2004
Subject: [WestG] [TOC] Heimatpflege in Westfalen, 05/2004
Message-ID: s177e896.068@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 21.10.2004, 16:55


SERVICE: TOC

Heimatpflege-
in Westfalen
17. Jahrgang
Nr. 05/2004
ISSN: 0933-6346



S. 1-5
Hoppe-Oehl, Ulrike
Der Alte Hof Herding in Coesfeld-Lette,
eine Stätte mit Geschichte und Zukunft

S. 5-8
anon.
Museen und Ausstellungen

S. 9-11
anon.
Auf Schusters Rappen
Auf allen Wegen im Münsterland zuhause

S. 11-13
Heimatvereine von A-Z

S. 13-16
Tagungs- und Veranstaltungsberichte

S. 16f
Jugendarbeit

S. 17-19
Nachrichten und Notizen

S. 20-25
Neuerscheinungen

S. 25f
Persönliches

S. 26-33
Buchbesprechungen

S. 33-40
Zeitschriftenschau





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Oct 22 19:43:12 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Oct 22 19:44:01 2004
Subject: [WestG] [JOB] Wissenschaftlicher Volontaer,
Naturkundemuseum Muenster
Message-ID: s17962e1.011@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß",
Datum: 22.10.2004


JOB

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im Westfälischen Museum für Naturkunde in Münster zum 01.01.2005 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin /
wissenschaftlicher Volontär

neu zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Das Westfälische Museum für Naturkunde ist eines der sechs Landesmuseen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

Aufgabengebiete:
- Mitarbeit bei der Betreuung und Inventarisation der wissenschaftlichen Sammlung, insbesondere des Herbariums
- Mitarbeit bei der Konzeption einer botanischen Sonderausstellung

Wir erwarten:
- abgeschlossenes Studium der Biologie oder Landschaftsökologie mit Schwerpunkt Botanik
- gute botanische Artenkenntnisse
- Kenntnisse im Umgang mit Herbarien
- gute Kenntnisse der regionalen Vegetation
- Interesse an der Konzeption von Ausstellungen und Begleitbüchern
- Mitarbeit an wissenschaftlichen Publikationen
- Planungs- und Organisationsgeschick sowie Kooperationsbereitschaft
- Teamfähigkeit, Motivation und Eigeninitiative

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben eines Landesmuseums vertraut zu machen und praktische Kenntnisse zu erwerben
- eine monatliche Pauschalvergütung, deren Höhe abhängig vom Familienstand der Volontärin/des Volontärs ist.

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 19/04 bis zum 12.11.2004 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -
48133 Münster


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
- Personalabteilung -

Matthias Roß
Tel.: 0251 591-5301
Fax: 0251 591-282





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Oct 25 14:20:24 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Oct 25 14:22:24 2004
Subject: [WestG] [Q] Westaelisches Landesmedienzentrum Muenster:
Westfaelische Fotos 1945
Message-ID: s17d0bc7.015@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Markus Köster",
Datum: 25.10.2004, 12:32


ANFRAGE

Gesucht: Westfälische Fotos aus dem Jahr 1945

Im Mai 2005 jährt sich zum sechzigsten Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges. Aus diesem Anlass planen das Westfälische Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und das Westfälische Landesmedienzentrum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe in Zusammenarbeit mit ausländischen Partnerinstitutionen eine Fotoausstellung, in der das Jahr 1945 - gleichzeitig das Ende des Krieges wie den Neuanfang der Nachkriegszeit bezeichnend - unter verschiedenen Blickwinkeln ins Bild gerückt werden soll. Die Ausstellung wird Ende April 2005 im Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster eröffnet und von einem Katalog begleitet werden.

Für dieses Projekt sucht das Bildarchiv des Westfälischen Landesmedienzentrums westfalenweit Fotografien aus dem Jahre 1945. Damit sind private Aufnahmen gleichermaßen gemeint wie solche öffentlicher Natur. Das Spektrum ist nur durch den Zeitraum 1945 eingegrenzt; thematisch kann es vom Foto des Abwehrkampfes der letzten Kriegsmonate über das wieder erwachende Leben in den Trümmerstädten bis zur Familienaufnahme des ersten Nachkriegs-Weihnachtsfests reichen. Ziel ist, mit Hilfe der Fotografien einen Eindruck von der Wirklichkeit des Lebens in der "Stunde Null" zu vermitteln: von Bomben, Leid und gezeichneten Gesichtern der letzten Kriegstage, vom Einmarsch der Alliierten, vom Mangel an Wohnung und Nahrung, Wasser und Brennmaterial, von der Not der Flüchtlinge und Vertriebenen, aber auch von Kriegsheimkehr, Ruinenromantik, Lebenshunger und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Gesucht werden Einzelfotografien und Fotosammlungen beliebigen Formats im Original, die exakt im Jahr 1945 aufgenommen wurden und Motive aller Art aus der Region Westfalen-Lippe abbilden. Die hier dargestellten Fotos sollen eine Hilfe sein und eine Vorstellung von möglichen Motiven vermitteln.

Wer sich als Archiv, Museum, Heimatverein oder Privatperson im Besitz solcher Aufnahmen befindet oder sich nun wieder an geerbte Familienalben auf dem Dachboden erinnert fühlt und in Form einer Leihgabe zum Gelingen der landesweiten Ausstellung beitragen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, mit dem Westfälischen Landesmedienzentrum (0251/591-4719, bildarchiv@lwl.org) Kontakt aufzunehmen. Ansprechpartnerin ist Frau Fleege. Das Landesmedienzentrum bedankt sich bereits im voraus bei allen Antwortenden für ihr reges Interesse.






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Oct 27 08:26:24 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Oct 27 08:30:31 2004
Subject: [WestG]
[AUS] Historische Postkarten aus dem Kreis Paderborn, Bueren
Message-ID: s17f5bbb.097@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Grabe, Wilhelm"
Datum: 21.10.2004, 14:40


AUSSTELLUNG

"Die Gegend hier ist wunderschön." Historische Postkarten aus dem Kreis Paderborn

Vom 17. 9. bis 7. 11. 2004 findet im Burgsaal des Kreismuseums Wewelsburg in Büren eine Sonderausstellung mit historischen Postkarten aus dem Kreis Paderborn statt. Die Ausstellung wurde vom Kreisarchiv Paderborn konzipiert und zusammengestellt.

Auf 30 Stellwänden werden mehr als 600 Postkarten aus allen Städten und Gemeinden des Kreises präsentiert. Dabei sind aber nicht nur Karten aus Paderborn, Salzkotten, Delbrück, Altenbeken, Delbrück oder Büren zu sehen. Besonderes Augenmerk haben die Ausstellungsmacher gerade auf die kleinen Ortschaften und Dörfer gelegt, die bis auf ganz wenige Ausnahmen alle vertreten sind. Daneben gibt es eine Reihe von "Exkursen", in denen einzelnen Spezialthemen nachgegangen wird, so der Geschichte der Ansichtskarte, den Anfängen der Fotografie im Kreis Paderborn, den Künstler- oder den Luftbildkarten, nicht zuletzt auch besonderen Ereignissen, die auf Postkarten verewigt wurden. Zwei Wahrzeichen der Region sind von jeher beliebtes Bildmotiv gewesen: Der Dom zu Paderborn und die Wewelsburg in Büren. Dass die Zeiten nicht spurlos an ihnen vorübergegangen sind, zeigen die Karten aus den vergangenen hundert Jahren.

Der zeitliche Rahmen reicht bis in die Anfänge der Postkarten zurück: Die älteste Karte - eine Ansicht der Stadt Paderborn - stammt aus dem Jahr 1889; die jüngsten Exponate aus den - inzwischen bereits historischen - 1960er und 1970er Jahren.


INFO

Kreismuseum Wewelsburg
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg
Tel: 02955/7622-0
Fax: 02955 / 7622-22

E-Mail: FB45@kreis-paderborn.de
kreismuseum.wewelsburg@t-online.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Oct 27 08:29:59 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Oct 27 08:30:46 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: G. Wand-Seyer, Kleidung zu Kaisers Zeiten,
Herne, 07.11.2004
Message-ID: s17f5c9e.014@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Gabriele Wand-Seyer",
Datum: 22.10.2004, 08:49


AKTUELL

Vortrag
Sonntag, 7. November 2004, 11 Uhr
Dr. Gabriele Wand-Seyer

Von Prachtpopö und Liebestötern
Kleidung zu Kaisers Zeiten drüber und drunter

Prachtpopö und Liebestöter sind untrennbar mit der Mode der Zeit zwischen
1870 und 1900 verbunden. Künstliche Gesäßpolster waren zu Kaisers Zeiten
ein Muss, und je höher die darüber aufgetürmten Stoffmengen zum Prachtpopö
schwollen, desto eleganter galt die Dame von (Mode)Welt.

Anhand von Kleidungsstücken und Dessous, die eigens für diesen Vortrag aus
den Depotbeständen des Emschertal-Museums geholt werden, blickt der Vortrag
auf dieses kapriziöse Kapitel der Modegeschichte am Ende des vorletzten
Jahrhunderts.

Karako und Krinoline, Cul de Paris und Korsett führen gleichermaßen in
witzig-groteske Elemente des Modedesigns wie in kritische Anmerkungen der
Medizingeschichte.

Nicht zuletzt offenbaren sie aber Moral und Unmoral einer Zeit, die zwar
angesichts einer ansatzweise entblößten bestrumpften Fußfessel in Wogen der
Empörung ausbrach, die auffallende Betonung des Gesäßes jedoch für völlig
selbstverständlich hielt.


INFO

Emschertal-Museum Herne
Schloss Strünkede
Karl-Brandt-Weg 5
44629 Herne
Kostenbeitrag: 4,50 EUR

Martina Stange
Tel.: (0 23 23) 16 2611 / 2388
Fax: (0 23 23) 16 2660
eMail: martina.stange@herne.de

Anreise:
U-Bahn 35, Buslinien 205, 362
Haltepunkt Schloss Strünkede
BAB 42
Anschlussstelle Herne-Baukau





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Oct 27 09:15:21 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Oct 27 09:18:04 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe: Was ist Aufklaerung?, Universitaet
Muenster
Message-ID: s17f6746.091@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Universität Münster",
Datum: 27.10.2004, 09:12


AKTUELL

Was ist Aufklärung?
Gemeinsame Vortragsreihe von Universität und Städtische Bühnen
Münster


Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger vom Historischen Seminar der
Universität Münster eröffnet am 31. Oktober 2004 eine
Vortragsreihe zur Frage "Was ist Aufklärung?", die im Wintersemester
gemeinsam von den Städtischen Bühnen Münster und der
Westfälischen Wilhelms-Universität veranstaltet wird.

Ausgehend von der Neuinszenierung des Schauspiels "Nathan der Weise"
von Lessing wird sich der Vortragszyklus in den kommenden Monaten der
Aufklärung widmen. Wissenschaftler der Universität aus
verschiedenen Fachrichtungen geben Antworten aus unterschiedlichen
Richtungen. Zu Wort kommen unter anderem Historiker, Philosophen,
Theologen und Literaturwissenschaftler. Der Eröffnungsvortrag von
Prof. Stollberg-Rilinger beginnt am Sonntag um 11.30 Uhr im Oberen
Foyer des Stadttheaters Münster an der Neubrückenstraße.


INFO

Link: Städtische Bühnen Münster
(http://www.stadttheater.muenster.de/)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 27 11:29:19 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Oct 27 11:30:38 2004
Subject: [WestG] [KONF] Kolloquium zum 600. Geburtstag von L. B. Alberti,
Muenster, 29./30.10.2004
Message-ID: s17f869e.053@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster",
Datum: 26.10.2004, 12:15


KOLLOQUIUM

Humanist und Architekt
Internationales Kolloquium zum 600. Geburtstag von Leon Battista
Alberti

Aus Anlass des 600. Geburtstages von Leon Battista Alberti (1404 -
1472) veranstaltet das Institut für Kunstgeschichte der
Westfälischen Wilhelms-Universität am 29. und 30. Oktober 2004 ein
internationales Kolloquium in Münster. Tagungsort ist das
Westfälische Landesmuseum für Kunst und Kunstgeschichte am
münsterschen Domplatz.

Unter dem Titel "Leon Battista Alberti - Humanist, Kunsttheoretiker,
Architekt" stehen zentrale Themen seiner Kunsttheorie und deren
Voraussetzungen in der zeitgenössischen und antiken Philosophie und
Rhetorik sowie seine Tätigkeit als Architekt und seine Bedeutung als
Architekturtheoretiker zu Diskussion. Eingeladen sind Wissenschaftler
aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Slovenien,
England und den USA.

Zum Programm der Tagung gehört auch ein öffentlicher Abendvortrag
am Freitag, 29. Oktober 2004, um 20 Uhr im Landesmuseum. Arnold Esch
vom Deutschen Historischen Institut in Rom spricht über "Leon
Battista Alberti, Poggio Bracciolini, Flavio Biondo und die
Ikonographie antiker Mauern in der Malerei des Quattrocento".


INFO

Link: Institut für Kunstgeschichte der Universität Münster
(http://www.uni-muenster.de/Kunstgeschichte/Welcome.htmlq)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 27 11:40:11 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Oct 27 11:41:05 2004
Subject: [WestG] [AKT] Einladung zur Verleihung des Vits-Preises an Prof. Dr.
Christian Meier, Muenster, 03.11.2004
Message-ID: s17f892f.096@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Muenster",
Datum: 26.10.2004, 10:40


AKTUELL

Prof. Dr. Christian Meier, einer der bekanntesten und angesehensten
Historiker Deutschlands, wird am 3. November in Muenster von der Gesellschaft
zur Foerderung der Westfaelischen Wilhelms-Universitaet zu Muenster mit dem
„Ernst Hellmut Vits-Preis 2004" ausgezeichnet. Der Wissenschaftler, der von
1980 bis 1988 Vorsitzender des Verbandes der Historiker Deutschlands und
von 1996 bis 2002 Praesident der Deutschen Akademie fuer Sprache und Dichtung
war, erhaelt den mit 20.000 Euro dotierten Preis fuer seine Beitraege zur
Alten Geschichte, aber auch fuer seine Bereitschaft, sich auf Probleme der
Zeitgeschichte einzulassen und als Historiker in die Politik einzumischen und
sich in der Oeffentlichkeit zu engagieren.

Nach der Begrueßung durch den Ersten Vorsitzenden des Foerderkreises der
Universitaet Muenster, Dr. Rolf Gerlach, haelt der Publizist Dr. Juergen Busche
die Laudatio auf den Preistraeger. Nach der Preisverleihung durch den Rektor der
Universitaet Muenster, Prof. Dr. Juergen Schmidt, haelt Prof. Dr. Christian
Meier den Festsvortrag ueber das Thema „Alte Geschichte in neuer Zeit".
Musikalisch umrahmt wird die Feierstunde am Klavier von dem 16 Jahre alten
Alexej Gorlatch, in Muenster lebender Schueler und Jungstudent der Hochschule
fuer Musik und Theater Hannover und Preistraeger zahlreicher internationaler und
nationaler Musikwettbewerbe.

Der „Ernst Hellmut Vits-Preis" wird seit 1970 alle zwei Jahre von der
Gesellschaft zur Foerderung der Westfaelischen Wilhelms-Universitaet verliehen
fuer „einen hervorragenden wissenschaftlichen Beitrag, durch den Wege zur
geistigen und materiellen Verbesserung des Lebens in der von Wissenschaft
und Technik bestimmten Welt gewiesen werden". Benannt ist er nach dem
langjaehrigen Vorsitzenden der Foerderergesellschaft, Ernst Hellmut Vits.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 28 10:08:21 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Oct 28 10:12:49 2004
Subject: [WestG]
[AKT] Vortrag: Der 9. November in der deutschen Geschichte,
Bochum, 09.11.2004
Message-ID: s180c529.083@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 20.10.2004 15:35
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


AKTUELL

Dienstag, 9. November 2004, 19.30 Uhr
Vortrag von Professor Dr. Wilhelm Bleek Bochum:
Der 9. November in der deutschen Geschichte

Das Datum des 9. November scheint immer wieder besondere Ereignisse in der
deutschen Geschichte anzuziehen: 1918 ging an diesem Tag die Monarchie zu
Ende, 1923 unternahm Hitler in München seinen fehlgeschlagenen Putsch, 1938
organisierte sein Regime die Reichspogromnacht gegen die deutschen Juden,
1989 fiel an diesem Tag die Berliner Mauer, der Zusammenbruch der DDR und
die deutsche Vereinigung wurden damit eingeleitet.
Diese durch unseren Kalender bewirkte Zuordnung gibt Anlass, nicht nur über
die Vor- und Nachgeschichte von historischen Tagen, sondern auch über die
ambivalente Einheit der deutschen Geschichte nachzudenken.
Dr. Wilhelm Bleek ist Professor für Politische Wissenschaft und kooptiertes
Mitglied der Fakultät für Geschichtswissenschaft an der Ruhr-Universität
Bochum.



INFO

Eintritt: 3,50 EUR / 1,50 EUR erm. / frei für Akademiemitglieder
Veranstaltungsort:
Evangelische Stadtakademie Bochum
Klinikstr. 20
44791 Bochum
www.stadtakademie.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 28 09:59:50 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Oct 28 10:12:59 2004
Subject: [WestG] [KONF] Antike Kulturen des oestlichen Mittelmeerraumes,
04-06.11.2004, Muenster
Message-ID: s180c325.038@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster",
Datum: 28.10.2004, 09:11


TAGUNG

Räume und Grenzen
Tagung über antike Kulturen des östlichen Mittelmeerraums

Mit zwei Veranstaltungen tritt das vor einem Jahr in Münster
gegründete "Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen
Mittelmeerraums" im Wintersemester an die Öffentlichkeit. Vom 4. bis
6. November 2004 führt das Centrum erstmals eine Jahrestagung durch,
bei der unter dem Titel "Räume und Grenzen. Topologische Konzepte in
den antiken Kulturen des östlichen Mittelmeerraums" an drei Tagen
die Ambivalenz von Grenzen und die hierdurch definierten Räume
Gegenstand der Diskussion sein werden.

In insgesamt 14 Vorträgen werden bei der Tagung in den Räumen der
Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde an der Frauenstraße
die Konstruktion und die Wahrnehmung von Räumen und Grenzen, aber
auch deren Wirksamkeit und die Möglichkeiten ihrer Überwindung
näher betrachtet. Hierzu gehören die Konstruktion tatsächlicher,
aber auch virtueller Grenzen ebenso wie der Umgang mit naturgegebenen
Grenzen.

Nach dem guten Zuspruch, den die Ringvorlesung "Gewalt - Religion -
Krieg. Realität und Rechtfertigung in vormodernen Kulturen" im
letzten Wintersemester gefunden hat, wird es auch in diesem Jahr
wieder eine öffentliche Ringvorlesung des Centrums geben. In zehn
Vorträgen stehen Aspekte antiker Zeitvorstellungen im Mittelpunkt
des Interesses. Eröffnet wird die Reihe am 8. November 2004 um 18.15
Uhr im Vortragssaal des Landesmuseums am Domplatz.

Das Centrum verbindet die zahlreichen Fächer der Universität
Münster, die sich in Forschung und Lehre mit dem östlichen
Mittelmeer sowie den angrenzenden Gebieten beschäftigen. Die
Kulturen, die an dieser Brücke zwischen Orient und Okzident
entstanden sind, prägen bis heute die Geschichte nicht nur dieser
Region, sondern ganz Europas. Untersucht wird der Zeitraum vom Beginn
der ersten Stadtkulturen im vierten Jahrtausend v.Chr. bis zu
osmanischen Expansion. Die Arbeit konzentriert sich auf historische,
religiöse, kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen.


INFO

Link: Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen
Mittelmeerraums
(http://www.uni-muenster.de/CentrumGKM)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 28 10:02:57 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Oct 28 10:13:09 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Kreisgrabenanlagen in Europa, Muenster,
04.11.2004
Message-ID: s180c3eb.059@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster",
Datum: 28.10.2004, 09:11


AKTUELL

Kreisgrabenanlagen in Europa
Vortrag am Seminar für Ur- und Frühgeschichte

Nachdem im letzten Jahr die "Himmelsscheibe von Nebra" in einem
Vortrag vorgestellt wurde, setzt das Seminar für Ur- und
Frühgeschichte der Universität Münster in diesem Semester seine
Reihe zu bedeutenden archäologischen Neuentdeckungen fort. Dr. Peter
F. Biehl von der Universität Halle-Wittenberg berichtet am 4.
November über die neolithische Kreisgrabenanlage von Goseck in
Sachsen-Anhalt. Die Anlage des fünften Jahrtausends v.Chr. ist wegen
ihrer archäoastronomischen Merkmale bereits einer breiteren
Öffentlichkeit bekannt. Zum Vortrag am Donnerstag um 18 Uhr im
Hörsaal F2 des Fürstenberghauses am münsterschen Domplatz 20-22
sind alle an Archäologie und Archäoastronomie Interessierten
eingeladen.


INFO

Link: Seminar für Ur- und Frühgeschichte
(http://www.uni-muenster.de/UrFruehGeschichte/)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 28 10:11:33 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Oct 28 10:13:25 2004
Subject: [WestG] [KONF] Die Bochumer Bombennacht am 04.11.1944, Bochum,
04.11.2004
Message-ID: s180c5e7.093@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur", forum at geschichtskultur-ruhr.de
Datum: 24.10.2004, 22:52


KOLLOQUIUM

Kolloquium Sozialstrukturen und soziale Bewegungen:
Bombennacht im Ruhrgebiet: Die Bochumer "Bombennacht" am 4.
November 1944
4. November 2004, 18 Uhr

Jörg Friedrich (Berlin): Der Bombenkrieg auf Deutschland und das
Ruhrgebiet
Norbert Krüger (Essen): Bochum und die Städte des Ruhrgebiets im
Luftkrieg
Monika Wiborni (Bochum): Diapräsentation
Moderation: Prof. Dr. Klaus Tenfelde

Insbesondere durch das Buch "Der Brand" von Jörg Friedrich hat in
den vergangeen Jahren die Diskussion um den Bombenkrieg am Ende
des Zweiten Weltkriegs neue Nahrung erhalten.
Deutschlands Städte standen in den letzten Kriegsjahren unter
Dauerbombardement, dem mehr als 600.000 Zivilisten zum Opfer
fielen. Der schwerste der alliierten Angriffe auf Bochum führte
am 4. November 1944 dazu, dass die Innenstadt Bochums zu den im
Zweiten Weltkrieg am stärksten zerstörten städtischen Flächen
Deutschlands gehörte.
Welche konkreten Auswirkungen der alliierte Bombenkrieg auf das
Ruhrgebiet und die Stadt Bochum hatte, welche Spuren des
alliiierten Bombardements im zeitgenössischen und heutigen
Gedächtnis verhaftet geblieben sind und nicht zuletzt, wie diese
Form militärischer Auseindersetzung bewertet werden kann, ist
Thema der Diskussionsveranstaltung zum "Bombenkrieg im
Ruhrgebiet".
Mit Jörg Friedrich und Norbert Krüger werden zwei augewiesene
Experten das Thema vorstellen und zur Diskussion zur Verfügung
stehen. Begleitet wird die Veranstaltung durch eine
Diapräsentation von Monika Wiborni vom Stadtarchiv Bochum.


INFO

Veranstalter:
Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum in
Kooperation mit dem Stadtarchiv Bochum

Veranstaltungsort:
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets,
Clemensstr. 17-19, 44789 Bochum
www.ruhr-uni-bochum.de/isb





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 29 09:10:10 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri Oct 29 11:20:14 2004
Subject: [WestG] [TOC] Die Warte, Nr. 123, Herbst 2004
Message-ID: s18208ff.082@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 29.10.2004, 09:15


SERVICE: TOC

Die Warte
Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter
Herbst 2004
Nr. 123
ISSN 0939-8686


S. 2
Naumann, Elfriede
Abschied von einem Menschenfreund
Zum Tod von Dr. Hans Seewald: Pädagoge, Literat und Ratsherr

S. 3-7
Ernesti, Jörg
Ein Mann der Gegensätze:
Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg

S. 8-13
Feige, Wolfgang
Wiesenbewässerung an der Alme und in ihren Nebentälern

S. 15-18
Fischer, Annette
Wandern im Eggegebirge-
Geschichte und Geschichten auf der Spur

S. 21f.
Buchbesprechungen

S. 23-26
Spiong, Sven
Archäologische Ausgrabungen an der Paderborner Stadtmauer

S. 27-30
Gai, Sveva / Steinbring, Bernd
Gaumenschmaus und Augenfreude-
Tisch- und Tafelkultur durch zehn Jahrhunderte

S. 31f.
Beine, Thorsten
Oh, wie süß...
Die Geschichte der Zuckerfabrik in Brakel

S. 33f.
Sander, Hermann-Josef
Der Erlenhof bei Herstelle-
ein Beispiel für ein Erfolgskonzept in der Landwirtschaft im
Wandel der ländlichen Welt

S. 35f.
Lummer, Heinz
Als die Prozession in den Sümpfen stecken blieb
Rückweg der Kreuzprozession 1844 erstmals über Haaren

S. 37f.
Salmen, Lorenz
Pfarrkirche St. Birgitta in Weiberg

S. 39f
Naumann, Elfried
Im "Rasthaus an der Grenze" waren schon Schmeling
und Strauß zu Gast
Eggeblick-Wirt Josef Tofall aus Buke ist eines der selten
gewordenen Originale

Beilage:
Heimatbrief für die Kreise Paderborn und Höxter





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Oct 29 15:09:25 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Oct 29 15:10:10 2004
Subject: [WestG] [AKT] SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe
Message-ID: s1825d2c.024@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann",
Datum: 29.11.2004, 14:24


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" einen
weiteren Service an: eine Zusammenfassung von Museums- und Archiv-
Nachrichten des Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred
Hartmann erstellt wird. [MW]

Quelle:
http://www.wdr.de/nachrichten/



Nachrichten aus dem Münsterland vom 28.10.2004

Zeitreise im Pferdemuseum (17:40)
Am Sonntag eröffnet das Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster die Ausstellung "Anatomie und Pferd". Mit der Präsentation von historischen medizinischen Pferdemodellen wollen die Veranstalter vor allem einem hohen künstlerischen Anspruch gerecht werden. Bei den noch nie gezeigten Leihgaben verschiedener Universitäten handelt es sich teilweise um plastinierte Modelle.
Kinder sollen mit speziellen Führungen an das Thema herangeführt werden.


Nachrichten aus OWL vom 28.10.2004

Herzwoche in OWL (06:16)
In Ostwestfalen-Lippe beteiligen sich wieder viele Krankenhäuser an der so genannten Herzwoche. Das Thema "Herzklappenerkrankungen" steht in diesem Jahr im Mittelpunkt. Die Bielefelder Krankenanstalten Gilead stellen in der kommenden Woche ein Herzklappenmuseum vor. Mehr als 80 Exponate dokumentieren die Entwicklung der künstlichen Herzklappen in den letzten Jahrzehnten. Herz-Kreislauferkrankungen zählen bundesweit zu den häufigsten Todesursachen.


Nachrichten aus OWL vom 27.10.2004

Kritik an MARTa (06:38)
Der Bund der Steuerzahler kritisiert eine Explosion der Baukosten beim Herforder Museumskomplex Marta. Sie seien innerhalb von fünf Jahren von ursprünglich 15 auf jetzt über 25 Millionen Euro angestiegen, bemängelt der Bund der Steuerzahler in der November-Ausgabe seiner Verbandszeitschrift.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 26.10.2004

Geld für Kloster-Restaurierung (07:28)
Das Land unterstützt die Restaurierung des ehemaligen Klosters Wedinghausen in Arnsberg mit 250.000 Euro. Das Gebäude stammt aus dem frühen 12. Jahrhundert. Es soll künftig das Stadt- und Landständearchiv beherbergen und als öffentlicher Vortragsraum genutzt werden.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.10.2004

Kombiticket für Museum (17:48)
Die Besucher des Rock- und Popmuseums in Gronau können künftig ein neues Kombi-Ticket nutzen. Darin enthalten sind die Hin- und Rückfahrt per Bus oder Bahn sowie der Einrittspreis. Bislang haben über 20.000 Menschen das im Juli eröffnete Museum besucht.


Nachrichten aus OWL vom 26.10.2004

Weniger Besucher im Freilichtmuseum (07:32)
Das Freilichtmuseum in Detmold haben in diesem Jahr weniger Menschen besucht als im vorigen Jahr. Nach Angaben des Museums ging die Anzahl der Besucher um 15 Prozent auf 160.000 zurück. Ein Grund für den Rückgang seien die Umbauarbeiten am Haupteingang gewesen. Es seien aber auch weniger Tages-Besucher aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland in das gekommen.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 21.10.2004

Der 2. Weltkrieg in Fotos (08:51)
Das Landesmuseum in Münster plant für das kommende Jahr eine internationale Foto-Ausstellung zum Ende des zweiten Weltkrieges. Zusammen mit dem Landesmedienzentrum sollen von Ende April an rund 300 dokumentarische und künstlerische Fotografien sowie Plakate präsentiert werden.

Nachrichten aus OWL vom 20.10.2004

*Mahlzeit" erfolgreich (06:58)
Die Museen der Region setzen auch künftig auf gemeinsame Veranstaltungsreihen. Das wurde auf der Herbsttagung der Museumsinitiative Ostwestfalen-Lippe im Schloss Corvey deutlich. 40 Museen der Region hatten zuvor erfolgreich Ausstellungen rund ums Essen und Trinken organisiert. Nach dem *Mahlzeit"-Motto sind nun Veranstaltungen zu den Themen *Helden" und *Mobilität" geplant.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 19.10.2004

Schwerter Künstlerin ausgezeichnet (17:57)
Die Künstlerin Rosemarie Trockel aus Schwerte bekommt den diesjährigen Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig in Köln. Die Auszeichnung wird am 26. Oktober im Museum Ludwig übergeben, teilte die Stadt Köln mit. Das Werk von Rosemarie Trockel umfasst Skulpturen, Objektkunst, Malerei und Installationen.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 15.10.2004

Haus Remberg jetzt im Museum (16:51)
In Finnentrop-Fretter wurde heute das letzte Gebäudeteil des historischen Hauses Remberg in Richtung Westfälisches Freilichtmuseum nach Detmold transportiert. Dort befinden sich bereits die restlichen Teile des Hauses. Im Freilichtmuseum soll das 220 Jahre alte Gebäude wieder zusammengesetzt und für Besucher geöffnet werden.


Nachrichten aus OWL vom 15.10.2004

Erstes Kamelmuseum eröffnet (16:36)
Das erste Kamelmuseum Deutschlands wird am Samstag in Delbrück im Kreis Paderborn eröffnet. Neben 20 echten Kamelen werden auch über 1.200 Ausstellungsstücke im Tierpark Nadermann zu sehen sein. Die Paderbornerin Birgit Horstmann hat 25 Jahre lang Exponate aus aller Welt zusammengetragen wie Kamelsättel, Trachten aus Afrika, Arabien und der Mongolei.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 15.10.2004

Bundesverdienstkreuz für Schadeberg (07:38)
Für ihr kulturelles Engagement ist Barbara Lambrecht-Schadeberg gestern mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. Die Gesellschafterin der Krombacher Brauerei habe das kulturelle Leben im Siegerland maßgeblich mitgeprägt, sagte Minister Wolfram Kuschke zur Verleihung. Lambrecht-Schadeberg ist unter anderem Präsidentin der Peter-Paul-Rubens-Stiftung und unterstützte die Einrichtung des Museums für Gegenwartskunst in Siegen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 14.10.2004

Mittelalter im Landesmuseum (14:25)
Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster eröffnet am Sonntag eine kulturgeschichtliche Ausstellung über das Leben im Mittelalter. Gezeigt werden 240 Kunstwerke und Alltagsgegenstände aus der Zeit von 1000 bis 1500 nach Christus. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit internationalen Museen.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 14.10.2004

Piller erhält Rubensförderpreis (13:02)
Der Konzeptkünstler Peter Piller erhält am Abend den Rubensförderpreis der Stadt Siegen. Laut Jury wirft Piller in seinen Fotografien, Fotosammlungen, Wandertagebüchern und Zeichnungen einen kritischen Blick auf die deutsche Alltagskultur. Ein Ausstellung mit Arbeiten des 36-jährigen Hamburgers wird um 19.30 Uhr im Museum für Gegenwartskunst eröffnet.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 14.10.2004

Ausstellung "Licht und Religion" (08:04)
Im Arnsberger Lichtmuseum wird heute der neue Themenbereich *Licht und Religion" eröffnet. Zu sehen sind Lichtobjekte aus Christentum, Judentum und Islam. Unter anderem werden Öllampen aus griechisch-römischer Zeit und arabische Hängeleuchten ausgestellt. Um Platz für den neuen Bereich zu schaffen, hat die Neue Arbeit Arnsberg einen Raum im Museum renoviert.


Nachrichten aus OWL vom 12.10.2004

Forderung an Stadt Herford (07:36)
Der Stadt Herford droht wegen des Museumsprojektes Marta ein Rechtsstreit. Die Besitzer eines Nachbargebäudes fordern Schadensersatz, weil es nicht wie abgesprochen, in das Museums-Objekt einbezogen worden sei. Der zuletzt unterbreitete Vorschlag, weniger Miete zu wollen, sei nicht akzeptabel. Durch die Bauarbeiten für MARTa sei erheblicher Schaden erstanden, den die Nachbarn ersetzt haben wollen.


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann@lwl.org




From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Oct 29 15:13:06 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Oct 29 15:13:35 2004
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_Der_Kaffee_ist_fertig!_Rheda-Wi?=
=?iso-8859-1?q?edenbr=FCck=2C_ab_30=2E10=2E2004?=
Message-ID: s1825e09.028@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 28.10.2004, 23:58


AUSSTELLUNG

Der Kaffee ist fertig!
Eine Ausstellung von der Bohne bis zur Tasse.

Das Lieblingsgetränk der Deutschen ist nicht etwa Bier, sondern - richtig:
Kaffee! Das schwarze, heiße Getränk hat im Laufe der Zeit einen enormen
Einfluß auf die europäische Kultur genommen. Wir können uns kaum noch ein
Frühstück mit Brei oder Biersuppe vorstellen, statt dessen wurden Kaffee und
Butterbrot üblich. Was wäre unser Leben ohne die Kaffeepause, das gemeinsame
Kaffeetrinken im Familienkreis oder den Kaffeeklatsch in der Nachbarschaft?
Kaffeeherstellung, -zubereitung und -konsum benötigen aber auch spezielle
Dinge: Kaffeeröster und Kaffeemühlen, Kaffeefilter und Kaffeekannen,
Kaffeetassen und vieles andere. In einer Sonderausstellung zeigt das
Leinewebermuseum Rheda einen Teil seiner zahlreichen Exponate rund um den
Kaffee, zusammen mit Hintergrundinformationen über das beliebte Getränk.
Ermöglicht hat sie der Heimatverein Rheda im Rahmen des diesjährigen
Themenjahres "Mahlzeit! Kultur des Essens und Genießens"
(www.mahlzeit-owl.de).

Die Ausstellung wird am Samstag, dem 30. Oktober um 15 Uhr im
Leinewebermuseum eröffnet. Bis zum 28. November kann man dort einen kleinen
Einblick in die Welt des Kaffees nehmen und außerdem einen frischen Kaffee
auf der alten Deele des Hauses genießen. Jeden Sonntag um 15 Uhr besteht
außerdem die Möglichkeit, an einer Führung teilzunehmen.


INFO

Leineweber- und Trachtenmuseum Rheda
Kleine Straße 11
33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel. 05242/47335

Internet: www.mahlzeit-owl.de

Öffnungszeiten: Di.-Fr. 10-12/14-18 Uhr, Sa.-So. 10-18 Uhr
Eintritt: 0,51 ?/0,30 ?


Heimatverein Rheda e.V.
Am Domhof 1
33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel.: 05242/48676 (AB)
Bürozeiten: Di. 14.30-16.00 Uhr
Email: heimatverein-rheda@arcor.de
Internet: http://rheda.gmxhome.de






From weidner at geschichte-und-museum.de Sat Oct 30 12:24:41 2004
From: weidner at geschichte-und-museum.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Sat Oct 30 12:27:54 2004
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter, Soester Anzeiger, Oktober 2004
Message-ID: 41836BE9.3040005@geschichte-und-museum.de>

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 30.10.2004, 12:22


SERVICE: TOC

Heimatblätter - Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis
Soest und in Westfalen
Oktober 2004
Folge 303

o. Seitenangaben

Deisting, Heinrich-Josef
"Unser armes Ländchen war stark mitgenommen"
Fragment einer Werler Chronik 1799 bis 1837,
geschrieben von Bürgermeister Fickermann (5. Teil)


Marcus, Wolfgang / Busch Hans Peter
Erwitte im Schatten von Sankt Laurentius
Ein historischer Rundgang durch den fränkischen
Hof (2)


Müller, M.
Museen im Kreis Soest
Das Freilichtmuseum Gut Lohof


Haarmann, Franz
Bahnsteigkarten pro Person 10 Pfennige
Vor 110 Jahren wurden in Deutschland die
Bahnsteigkarten eingeführt


Beaugrand, Günter
"Morgen roop ick Di wedder an"
Die plattdeutsche Sprache kommt auch in den
westfälischen Kirchen wieder zur Geltung


Funke, Helmut
Muss die Geschichte des Hellwegs neu geschrieben
werden?
Neue Forschungsinterpretation misst der alten
Handelsstraße keine überregionale Bedeutung
mehr zu


Ketteler, Karl-Josef Freiherr von
Die erste Kettelburg an der Röhr
Aus der Geschichte der Familie von
Ketteler (2. Folge)