E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2004 - 06


 
Anzahl der verschickten E-Mails: 49 (225 KB)
 
 
From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jun 1 10:37:01 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jun 1 10:44:14 2004
Subject: [WestG] [AUS] "Schaetze der Arbeit", Industriemuseum Zeche Zollern,
Dortmund
Message-ID: s0bc5c63.046@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 01.06.2004, 10:26


AUSSTELLUNG

Die Arbeit im Rhythmus der Maschinen
LWL zeigt zum Jubiläum seines Industriemuseums 'Schätze der Arbeit'

Dortmund (lwl). Mit einer großen Ausstellung feiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
in diesem Jahr das 25-jährige Bestehen des Westfälischen Industriemuseums (WIM). Mehr als
250.000 Objekte hat das Museum in dieser Zeit zusammengetragen - ein Gedächtnis der Region:
Die Objekte liefern einmalige Einblicke in die Arbeits- und Alltagsgeschichte der Industrialisierung.
Das Spektrum reicht vom Abortkübel bis zur Dampflok, von der Glasmacherpfeife bis zum Henkelmann.
Nur ein Bruchteil der Stücke ist normalerweise in den Dauerausstellungen an den acht Standorten des
Museums für die Öffentlichkeit zugänglich. Zum Jubiläum packt das LWL-Museum sein Lager aus und
zeigt ab dem 20. Juni in der Zentrale auf der Zeche Zollern II/IV in Dortmund rund 500 "Schätze der
Arbeit". In einer Serie stellt der LWL die originellsten, ältesten und bedeutsamsten Exponate der Ausstellung vor.

Die Stempeluhr "Bundy"
Aus heutiger Sicht wirkt die Stempeluhr "Bundy" aus dem Jahr 1910 nur noch nostalgisch.
Uhrenliebhabern schlägt in der LWL-Ausstellung "Schätze der Arbeit" das Herz höher angesichts
der feinen Mechanik und der dekorativen Gestaltung. Für die Menschen, die morgens an der Uhr
ihre Nummer einstellten und den Hebel drückten, war "Bundy" dagegen bitterer Ernst. Die Stempeluhr
bedeutete das Ende der Selbstbestimmung ihres Arbeitstages.

In der Anfangszeit der Industrialisierung war noch der natürliche Rhythmus von Tag und Nacht
maßgeblich für den Arbeitsalltag. Die Menschen lebten nach ihrer inneren Uhr. Das änderte sich
um die Mitte des 19. Jahrhunderts, als immer mehr Fabriken mit teuren Maschinen entstanden.
Neue Produktionsformen kamen auf, die Anlagen mussten ausgelastet sein. "Jeder Stillstand, j
ede Unterbrechung der Produktion bedeutete für die Unternehmer einen finanziellen Verlust",
erklärt Olge Dommer, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Westfälischen Industriemuseums.
So mussten die Beschäftigen die Lektion "Zeit ist Geld" lernen - mittels der Uhr. Nicht ohne
Grund gilt die Uhr neben der Dampfmaschine als wichtigste "Maschine" des Industriezeitalters.

Bis zur automatischen Zeiterfassung war es ein langer Weg. Zuerst gab es die Pförtner,
die zu einer festgelegten Zeit die Eingangstür verschlossen und jeden Arbeiter, der zu spät
kam, in ein Buch eintrugen. Dann wurden Markensysteme eingeführt: Jeder Beschäftigte
erhielt eine Marke, die er beim Kommen an ein Brett hing. War er nicht pünktlich, musste
er die Marke beim Pförtner abgeben und damit sein Zuspätkommen melden. Diese
Kontrollen über Pünktlichkeit und Anwesenheit reichten bald nicht mehr aus. "Die
neuen Produktionsformen erforderten feste Zeiten für den Beginn und das Ende der
Arbeit", so LWL-Mitarbeiterin Dommer. "Der Rhythmus der Maschinen gab den Takt
vor und zwang ihn den Beschäftigten auf - ohne Rücksicht auf soziale Bedürfnisse."

"Getaktet" wurden die Arbeiter von den Stempeluhren. Sie erfassten die genauen
Arbeitszeiten und dokumentierten das Arbeitszeitverhalten einer ganzen Belegschaft
zuverlässig, auf die Minute genau und rund um die Uhr. Das bedruckte oder gestanzte
Papierband wanderte in die Lohnbüros und wurde dort in Arbeitslohn umgerechnet.
Eine perfekte Kontrolle, die dem neuen Tempo der Zeit entsprach. Dommer: "Kontrolluhren
waren ein Machtinstrument, denn mit der Macht über die Zeit von Individuen besitzt man
auch Macht über diese selbst." Aus diesem Grund wurden die Werkuhren zum beliebten
Angriffsziel bei Arbeitskämpfen. Heute sind die ersten Stempeluhren ein Symbol für Disziplin,
Pünktlichkeit und starre Arbeitszeiten: Zeitnormen, die den Alltag der Arbeiter zwischen
1850 und 1930 grundlegend veränderten.

Die Uhr in der Ausstellung konnte die Arbeitszeit von 100 Beschäftigten auf Papierband
drucken. Mit dem Hebel wurde bei Arbeitsbeginn und -ende die entsprechende
Personalnummer ausgewählt und dann auf das Papier gestempelt. In einem Werbeprospekt
des Herstellers aus dieser Zeit heißt es: "Der Bürk-Bundy-Hebel-Kontroll-Apparat arbeitet
ebenfalls vollständig automatisch. Er zeigt das pünktliche Kommen und Gehen und kennzeichnet
besonders jedes verspätete Kommen oder verfrühte Gehen, jede Unregelmäßigkeit und jede
Ueberstunde sämtlicher Arbeiter oder Angestellten auf einer nur dem Arbeitgeber
zugänglichen, dem Arbeiter aber fortdauernd sichtbaren Liste an."



INFO

Schätze der Arbeit
25 Jahre Westfälisches Industriemuseum
20. Juni bis 12. September 2004 (Eröffnung 20. Juni, 11 Uhr)
Zeche Zollern II/IV, Grubenweg 5,
Dortmund-Bövinghausen
Geöffnet dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jun 1 10:41:53 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jun 1 10:44:29 2004
Subject: [WestG] [KONF] Anspruch und Wirklichkeit der Industriemuseen,
24.-26.06.2004
Message-ID: s0bc5d89.066@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff",
Datum: 01.06.2004, 09:19


KONGRESS

"Unterhalten und Bilden. Anspruch und Wirklichkeit der Industriemuseen."
Internationaler Jubiläumskongress des Rheinischen und Westfälischen
Industriemuseums. 24.-26. Juni 2004.

Was kann und muss ein Industriemuseum am Beginn des 21. Jahrhunderts leisten?
Sind historische Anlagen in der Spaßgesellschaft bald nur noch Kulisse für Events?
Woher kommt in Zukunft das Geld für den Erhalt und Betrieb der Industriedenkmäler?
Wie können Gebäude und Maschinen für einen neuen Nutzen restauriert werden?
Das sind Fragen, die sich hochkarätige Referenten und die Teilnehmer eines
internationalen Kongresses zum Jubiläum des Westfälischen und Rheinischen
Industriemuseums stellen. Unter dem Titel "Unterhalten und Bilden. Anspruch
und Wirklichkeit der Industriemuseen" (www.kongress-industriemuseen.de)
geht es vom 24. bis 26. Juni in Oberhausen und Dortmund um Rückblick und
Perspektiven der Industriekultur und Industriemuseen nicht nur in NRW.

Im Rahmen des Kongresses findet am Donnerstag, 24. Juni ab 18 Uhr in
Oberhausen auch die offizielle "Geburtstagsfeier" der beiden Landesmuseen
statt: Das Westfälische Industriemuseum wurde vor 25 Jahren, das Rheinische
Industriemuseum vor 20 Jahren gegründet.

Nach der Eröffnung des Kongresses durch Vertreter des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) und des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), den
Trägern der Industriemuseen, sowie Ministerpräsident Peer Steinbrück am
Donnerstag (24.) um 10 Uhr stehen zunächst eine Bestandsaufnahme und
europäische Perspektiven der Industriekultur auf dem Programm. Danach
wird in verschiedenen Sektionen und Workshops über aktuelle Fragen
diskutiert: neue Finanzierungsmethoden, Besucherforschung, Restaurierung,
Museumspädagogik, Edutainment, regionale und europäische Kooperationen
sind nur einige Themen des umfangreichen Programms. Neben renommierten
Referenten aus Deutschland konnten auch Diskussionsteilnehmer aus
Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Skandinavien
und Osteuropa gewonnen werden.

Der Kongress findet in den beiden Museums-Zentralen in Oberhausen und
Dortmund statt. Workshops führen die Teilnehmer in die WIM-Standorte
Henrichshütte Hattingen, Zeche Hannover in Bochum und Altes Schiffshebewerk
Henrichenburg in Waltrop.

Die Gründung der dezentralen Industriemuseen durch den LWL und LVR schuf
1979 bzw. 1984 einen neuen Museumstyp. An 14 Standorten in Nordrhein-Westfalen
wird in stillgelegten Produktionsstätten die Kultur des Industriezeitalters erforscht und
dargestellt. Der Bogen spannt sich hierbei von den Ursprüngen über die Blütezeit
bis hin zum noch anhaltenden Prozess des Strukturwandels.


INFO

Informationen und Anmeldung zum Kongress unter www.kongress-industriemuseen.de.
Oder im Rheinischen Industriemuseum,
Kongressbüro,
Gregor Isenbort,
Hansastraße 18,
46049 Oberhausen,
Tel.: 0208 8579138,
Fax: 0208 8579101,
E-Mail: gregor.isenbort@lvr.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jun 1 13:58:02 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jun 1 14:12:29 2004
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB 2004/08
Message-ID: s0bc8b80.063@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl", Redaktion
Nordrhein-Westfälische Bibliographie der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Datum: 01.06.2004, 13:00


SERVICE: LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an
dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. In ihr werden Titel
(inklusive ULB-Signatur für die Bestellung über den OPAC) zum Thema
"Westfalen" verzeichnet. Sie sind von der Bibliothek käuflich oder
aufgrund ihrer Veröffentlichung im Landesteil Westfalen
(Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster) als Pflichtexemplare
erworben worden.

Die Neuerwerbungsliste 2004/08 für den Zeitraum vom 24.04.2004 bis zum
21.05.2004 mit insgesamt 74 Titeln ist unter der URL


http://cgi08.uni-muenster.de:8408/exec/ULB/neuerwerb.php?action=fachimfokus&fach=wes

abrufbar.

Die Titel können online über den OPAC der ULB bestellt werden unter:
http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&
SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&
Z3950=off&Z3950User=gast&BaseUrl=wopac.shtml

Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" finden Sie unter:
http://www.uni-muenster.de/ULB/sammlungen/westfalica/

Sollten Sie weitere Literatur über Westfalen suchen - nutzen Sie die
Nordrhein-Westfälische Bibliographie, die umfangreichste
Regionalbibliographie Deutschlands! Hier geht's zur Recherchemaske!


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westf. Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl@uni-muenster.de

Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.uni-muenster.de/ULB/nwbib/



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westf. Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl@uni-muenster.de

Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.uni-muenster.de/ULB/nwbib/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 2 14:00:41 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 2 14:01:38 2004
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter, Soester Anzeiger, 2004, Nr. 293
Message-ID: s0bddd93.048@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 02.06.2004, 14:05


SERVICE: TOC

Heimatblätter -
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage: Soester Anzeiger
2004
Mai
Nr. 293
o. Seitenangaben


Köhn, Gerhard
12.000 Soldaten des Großen Kurfürsten anno 1673 in der Region Soest
Für drei Tage lästige und teure Gäste in der Bördestadt -
Kronprinz Friedrich III. im Mai 1676 nur auf der Durchfahrt zu Besuch

Deisting, Heinrich Josef
Hochkonjunktur für Werler Goldschmiede
Kaspar von Fürstenbergs Beziehungen zu Werl (2. Teil)

Hunecke, Markus
"Nun bauen wir eine Kirche!"
Der Kirchenbau in Hovestadt 1932/33 (Teil II)

anon.
Meist nicht der Gesundheit zuträglich
Zur Wohnsituation im Kreis Lippstadt nach einem Dokument aus dem Jahr 1863

anon.
Den Minoriten geschenkt
Der Griesenhof in Neuengeseke kam 1506 in den Besitz des Klosters

Gabriel, Peter
Schulalltag im Dritten Reich
aus der Chronik der Bauerschaftsschule Ameke-Drensteinfurt

anon.
Zwölf starke Pferde zogen den Schwertransport
Im Jahr 1929 erhielt die Hammer Klosterbrauerei einen neuen Riesendampfkessel

Beaugrand, Günter
Neue Brücken zwischen Medizin und Kunst
Im medizinischen Zentrum Kloster Paradiese bei Soest gilt Kunst als Heilfaktor im Krankheitsprozess





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 3 10:36:02 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Jun 3 10:37:44 2004
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Bogenschie=DFen_im_Archaeologie?=
=?iso-8859-1?q?-Museum=2C_Herne=2C_06=2E06=2E04?=
Message-ID: s0beff32.096@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 03.06.04, 10:26


AKTUELL

Familiensonntag:

Bogenschießen im Archäologie-Museum

Am ersten Sonntag im Juni lädt das Archäologie-Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wieder zu einem
Familiensonntag ein. Neben Führungen durch die Ausstellung
bietet das Museum am Sonntag (6.6.) um 14 Uhr und um 16 Uhr
unter dem Motto "Die Rentierjäger vom Hohlen Stein" ein Programm
speziell für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren an. Das
Museumskino zeigt den Beitrag "Der moderne Mensch - Homo
sapiens" aus der Dokumentationsreihe "Den frühen Menschen auf
der Spur".

Vor knapp 12 000 Jahren suchte eine Gruppe von Menschen die
Höhle "Hohler Stein" bei Rüthen-Kallenhardt (Kreis Soest) auf. Sie
waren Rentierjäger und benutzten die Höhle als Jagdstation. Viele
Knochenreste und Überbleibsel von Werkzeugen und Waffen
zeugen von ihrer Anwesenheit. Die Temperaturen waren damals
extrem niedrig und die Menschen entsprechend auf die Tierherden
angewiesen. Wollten sie die Wintermonate überleben, mussten sie
bei der Jagd erfolgreich sein.

In dem Programm " Die Rentierjäger vom Hohlen Stein " kann jeder
Teilnehmer beim Bogenschießen selbst einmal seine Treffsicherheit
und damit seine Überlebensfähigkeit testen.


INFO

Termine: Die Rentierjäger vom Hohlen Stein: So. 6.6., 14 Uhr und 16 Uhr
gesucht. gefunden. ausgegraben.: So. 6.6., 14 Uhr und 16 Uhr

Kosten: Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis: Erwachsene 3,50 Euro,
6- bis 17-jährige 2 Euro, Familien 7 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Westfälisches Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Telefon 02323 / 94628-0
Fax: 02323 / 9462833

Informationen über Öffnungszeiten
und Eintrittspreise unter:
Internet: www.museum-herne.de
e-mail: team-herne@lwl.org
URL: www.landesmuseum-herne.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 3 12:11:54 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Jun 3 12:29:11 2004
Subject: [WestG] [TOC] Unser Bocholt, Heft 1/2004
Message-ID: s0bf159a.080@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", alexander.schmidt at lwl.org, Westf. Institut für Regionalgeschichte
Datum: 03.06.2004, 12:00


SERVICE: TOC

Unser Bocholt
Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege
Heft 1
55. Jg. / 2004
Hg.: Verein für Heimatpflege Bocholt e. V.


S.4-7
Oppel, Hans D.
"Textilmuseum gewünscht"
25 Jahre Förderkreis Westfälisches Textilmuseum

S.8-9
Bönninghausen, Helmut
Zur Entstehungsgeschichte des Textilmuseums in Bocholt

S.10-15
Lassotta, Arnold
Maschinen, Muster, Kleider-
Die Textilsammlung des Westfälischen Industriemuseums

S.16-20
Stenkamp, Hermann Josef
15 Jahre lebendiges Museum

S.21-28
Westerhoff, Eduard
Der Wiederaufbau der Firma Gebr. Westerhoff nach dem Zweiten Weltkrieg

S.28-30
Herding, Klaus
Wir hatten nach dem Krieg kein Kilo Garn mehr, kein Stück Holz und keinen Nagel...
Erinnerungen an den Wiederaufbau der Bocholter Textilfirma Herding (1945-1955)

S. 31-35
Beckmann, Josef A.
Zu Lage, Wettbewerbssituation und Perspektiven der deutschen Textil- und Bekleidungsindustrie
Vortrag in Bocholt im Jahre 2003

S. 36-43
Janzen, Karl Heinz
Schul-/Lehrer-Geschichten aus der Mitte des 19. Jahrhunderts
Aufsätze über das tägliche Schulleben in und um Bocholt aus einem Circularbuch (3. Teil)

S. 43-45
Rüter, Ursula
Gräber in St. Georg

S. 45-50
Rüter, Ursula
Geistliche und katholische Verbände unter dem Druck der Nationalsozialisten

S. 51-57
Ostwald, Fritz
Blütenpflanzen im Stadtbereich Bocholt
Eine Bestandsaufnahme (2. Teil)

S. 58-60
Langheinrich, Wilhelm
Die Lehre von der Leere
Vergnügliche Musikantengeschichten - Der Kirchenraub

S. 61-72
Telaar, Johann (Hg.)
Prof. Schmölders und "Das Lied von der Glocke"

S. 72-75
Für Sie gelesen...

S. 76-91
Tembrinck, Wolfgang
Chronik des Bocholter Raumes
1. Januar bis 30. September 2003





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 3 12:28:12 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Jun 3 12:29:45 2004
Subject: [WestG] [TOC] Beitraege zur Westf. Familienforschung, Bd. 61, 2003
Message-ID: s0bf1973.020@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", , Westf. Institut für Regionalgeschichte
Datum: 02.06.2004, 14:05


SERVICE: TOC

Beiträge zur Westfälischen Familienforschung
Band 61
2003
Hg. im Auftrag der westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung von Jörg Wunschhofer


S. 7-26
Rügge, Nicolas
Ersteheliche Nachfahren der Anna Catharina Meinders aus Bielefeld.
Ein großbäuerlicher Familienkreis im Grenzgebiet von Lippe und Ravensberg

S. 27-46
Loefke, Christian
Ahnenliste Ostmann aus Wiedenbrück

S. 47-108
Steinbicker, Clemens
von Ense-Ense

S. 109-140
Steinbicker, Clemens
Vogel-Vogelius

S. 141-167
Bonse, Matthias
Die Familie Schulte Frencking in Appelhülsen-
500 Jahre einer münsterländischen Schultenfamilie

S. 169-191
Warnecke, Hans Jürgen
Appelhülsen und der Hof Schulte Wedemhove

S. 193-215
Kriependorf, Günter
Erbauseinandersetzung in Dortmund im Hause Pfankuch um 1680

S. 216
Zur Erinnerung: Dr. med. Wilfried Vogeler

S. 217-221
Buchbesprechungen

S. 222-252
Zeitschriftenschau

S. 253-255
Mitteilungen der Geschäftsstelle

S. 256
Allgemeines Abkürzungsverzeichnis






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 4 09:32:33 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jun 4 09:40:05 2004
Subject: [WestG] [AKT] Themenwoche im Westfaelischen Industriemuseum: Wasser
Message-ID: s0c041d1.033@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 04.06.2004, 09:11


AKTUELL

Themenwoche im Westfälischen Industriemuseum

Wenn Veranstaltungen des Westfälischen Industriemuseums in der nächsten
Woche "ins Wasser" fallen, dann hat das nichts mit dem Wetter zu tun. Denn zu seinem
25-jährigen Bestehen widmet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) dem Element,
das für viele Branchen seines Industriemuseums eine zentrale Rolle spielte, eine eigene
Themenwoche. Sei es nun die Kohlenschifffahrt auf der Ruhr, die Abwasserentsorgung der
Zeche Zollern, die Frischwasserversorgung von Textilfabriken oder die Renaturierung
einer Zechenkloake - für alle ehemaligen Industriebetriebe des LWL-Museums war die Nähe des
Wassers eine zwingende Voraussetzung für die Ansiedelung der Unternehmen an ihren
Standorten.

In Bochum, Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis), Waltrop (Kreis Recklinghausen),
Bocholt (Kreis Borken) und Dortmund drehen sich von Sonntag (6.6.) bis Sonntag (13.6.)
Veranstaltungen um das feuchte Element. Das Spektrum reicht von Radtouren entlang der
zentralen Wasseradern über Themenführungen bis hin zu einem großen Museumsfest rund ums
Wasser.


Zeche Hannover, Bochum

Am kommenden Sonntag, 6. Juni , haben Kinder zwischen acht und
zwölf Jahren die Möglichkeit, mit Kescher und Lupe das Leben in und über dem Wasser rund um das
ehemalige Zechengelände zu erforschen. Angeleitet werden sie dabei von Mitarbeitern der
Biologischen Station östliches Ruhrgebiet. Treffpunkt ist um 15 Uhr der Museumsparkplatz
der Zeche Hannover in Bochum. Kosten: 1 €.


Zeche Nachtigall, Witten

Die Kohlenschifffahrt auf der Ruhr steht im Zentrum einer Themenführung, die Dr. Olaf Schmidt-Rutsch am
Samstag, 12. Juni , jeweils um 14 und um 16 Uhr über das Gelände der Zeche Nachtigall im Muttenthal
anbietet. Hier liegt auch die "Ludwig Henz" vor Anker, der Nachbau eines
Original-Ruhrnachens, der in früheren Zeiten das schwarze Grubengold bis zum nächsten
Rheinhafen nach Duisburg verschiffte. Während die Erwachsenen bei der Führung mitmachen,
können sich Kinder auf dem Wasserspielplatz vergnügen (Foto). Kosten: Museumseintritt.


Textilmuseum Bocholt

Die Bedeutung des kleinen Flusses "Aa" für die Entstehung der
Textilfabriken im Raum Bocholt erläutert Museumsleiter Dr. Josef Hermann Stenkamp am
Samstag, 12. Juni , im Rahmen einer textilgeschichtlichen Radtour durch das
Westmünsterland. Motto: "Vom Westend zur Bahnhofstraße". Treffpunkt ist um 15 Uhr das
historische Rathaus Bocholt. Eine Anmeldung unter Tel. 02871 21611-0 ist erforderlich.
Kosten: 2 €


Zeche Zollern, Dortmund

Einen ganz anderen Aspekt der Wassernutzung erleben die
Besucher der Zeche Zollern II/IV am Sonntag, 13. Juni , um 14.30 Uhr: Über Jahre hinweg diente
der Dellwiger Bach als Zechenkloake, in dem schmutzige Abwässer entsorgt wurden. Die
Teilnehmer der Themenführung spazieren über Zeche und Halde, dabei können sie begutachten,
wie sich die Natur das Haldengelände zurückerobert hat. Wo einst giftige Abwässer entsorgt
wurden, findet der Besucher heute ein idyllisches Naturschutzgebiet vor.


Altes Schiffshebewerk Henrichenburg, Waltrop

Wasserwege per Rad erkunden können die Besucher
des Alten Schiffshebewerks Henrichenburg am Donnerstag, 10. Juni (Fronleichnam). Die Tour
führt entlang des Dortmund-Ems-Kanals bis zum Dortmunder Hafen, wo es eine Führung geben
wird, und wieder zurück. Der Kostenbeitrag liegt bei 8 Euro. Zum Abschluss der
"Wasser-Woche" steigt am Sonntag, 13. Juni , im Westfälischen Industriemuseum Altes
Schiffshebewerk ein großes Fest. Zwischen 10 und 18 Uhr dreht sich hier alles rund ums Wasser:
Vom Unterwasser des Hebewerks legen das Fahrgastschiff "Henrichenburg", eine ehemalige
Flussfähre, ein Feuerlöschboot der Dortmunder Feuerwehr und ein DLRG-Rettungsboot im
15-Minutentakt zu einstündigen Rundfahrten ab. Vom Oberwasser aus starten das
museumseigene historische Polizei- und Feuerlöschboot "Cerberus" (Foto) sowie mehrere
Boote von Feuerwehr und Wasserschutzpolizei. Auf einigen Booten sorgen Musiker für die
richtige Seemannsstimmung. Wer lieber selbst mit zupacken möchte, kann sich in
Schifferknoten und Tauspleißen üben. Außerdem gibt es erstmals einen
Kunsthandwerkermarkt beim Museumsfest. Auch für Kinder bietet die Hebewerksfete einiges:
Die jüngsten Museumsbesucher können bei Mal-, Bastel- und Spielaktionen mitmachen und
sogar Holzboote bauen.






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 4 09:52:05 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jun 4 09:55:05 2004
Subject: [WestG] [TOC] Sammelinhaltsverzeichnisse 1 aus: Heimatpflege in
Westfalen 03/2004
Message-ID: s0c04658.000@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann" , Westfälischer Heimatbund
Datum: 03.06.2004, 13:41


TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfälischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, möchten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfälischen Heimatbund zukünftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmäßig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse möglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten können, möchten wir an
dieser Stelle zunächst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", 3/2004, Teil 1

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Forum. Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Hrsg.: Stiftung
Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Forum Geschichtskultur an Ruhr und
Emscher. Red.: Forum Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Emscherallee
11, 44369 Dortmund, Tel.: 0231/93112290.
1/2004. H. Th. Grütter: Bausteine der Geschichte - Die Route der
Industriekultur. Industriegeschichte als kulturelles Erbe. D. Nellen:
Strukturwandel der regionalen Öffentlichkeit(sarbeit). Von der Werkstatt
Ruhrgebiet zum Anspruch "Das Ruhrgebiet. Ein starkes Stück Deutschland". A.
Prossek: Bericht von einer umstrittenen Landschaft: Das Merian-Heft "Land an der
Ruhr" von 1958. Chr. Wilmer: Geschichte im Gepäck? Erwartungen von Touristen an
das Ruhrgebiet. H. Schrumpf: Tourismus - eine Chance für das Ruhrgebiet? E.
Zerbe: Zu Lande, zu Wasser und auf der Schiene. Geschichtsexkursionen des
Westfälischen Industriemuseums. M. F. Gantenberg: Wanderer kommst Du ins
Ruhrgebiet... An der Ruhr gibt es eine Vielzahl bergbaugeschichtlicher
Wanderwege. J. Reimann: Historische Straßenbahnfahrten im Gebiet der BOGESTRA.
Geschichte vor Ort - Exkursionsangebote mit historischem Bezug. S. Abeck:
Geschichte vor Ort. Von der Vielfalt von Exkusionsangeboten der
Geschichtsvereine und historischen Museen - Beispiel Forum Geschichtskultur. H.
Zimmer: 20 Jahre historisch-politische Stadterkundungen zum Thema NS-Zeit in
Essen. Das Konzept. H. Hieber: Von Spinnennetz zu Stückelschuh. Die Geschichte
Dortmunder Frauen in Rundgängen. P. Ciupke/Cl. Stiens: Das Ruhrgebiet neu sehen
lernen. Zu den Bildungsurlaubsseminaren Industriekultur im Ruhrgebiet. Th.
Parent: Zukunft für die Industriekultur? Anmerkungen zum 25jährigen
Gründungsjubiläum des Westfälischen Industriemuseums. M. Keller: Orte der
Erinnerung. Stationenweg zur jüdischen Geschichte Bochums. U. C. Schmidt: Das
akustische Denkmal von Dortmund-Eving. E. Müller: Historische Gesellschaft
Bottrop: Malakoffturm - kulturelles Erbe erhalten. I. Buhren/D. Hopp: Ein alter
Hof in Essen-Heisingen. O. Schmidt-Rutsch: "Unterhalten und Bilden. Anspruch und
Wirklichkeit der Industriemuseen". Internationaler Jubiläumskongress des
Rheinischen und Westfälischen Industriemuseums 24. bis 26. Juni 2004.

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und
Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum / Landschaftsverband
Rheinland und Westfälisches Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-
Lippe. Red.: Andreas Geißler, Achterberg 5, 42327 Wuppertal, E-Mail:
industriekultur@klartext-verlag.de
1/2004. R. Blank: Die Akkumulatoren Fabrik A.G. in Hagen. 1904-2004: 100 Jahre
Batterien für U-Boote. M. Dudde: Solarenergie im Wärmespeicher Bergwerksgrube?
M. Berndt: Der Scheibengasbehälter in Lübeck. M. Pries: Das Pumpspeicherwerk
Geesthacht. M. Pries: Das Luftspeicherkraftwerk Huntorf/Niedersachen. R.
Stremmel: Vom Gründungsboom zur Strukturkrise. Notizen zur Geschichte der
Akkumulatoren-Industrie. K. Pokschewinski: Hochdruck-Dampfspeicherlokomotiven
der Bauart Gilli. Rangierbetrieb mit feuerlosen Lokomotiven. E. Bergstein:
Lothringen: Zentrum von Eisen und Stahl. W. Vogel: Burgk - Das erste Dorf der
Welt mit Gasbeleuchtung. A. Föhl: Arbeitsgruppe Industriedenkmalpflege
2003/2004. H. Niewerth: Schiffstouren locken 10.000 zusätzliche Museumsbesucher
ins Alte Schiffshebewerk. N. Tempel: Akkumulatoren-Lokomotive des Hagener AFA-
Werkes. E. Schinkel: Schiffs-Hebewerk in China. Teil 1: Das Schiffs-Hebewerk am
Drei-Schluchten-Damm und das neue Schiffs-Hebewerk Niederfinow. M. Dückershoff:
Robert Schneider: Zyklen vom Zerfall der Industrie(-arbeit).

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster.
2/2004. M. Schäfer: Bad Driburg. Im "Tempel des Himmlischen". "Ganzheitlich
verwöhnen": Deutschlands einziges Privatbad investiert 14 Millionen Euro. K.
Sluka: Eisekalte Leidenschaft. Auch wenn die alten Griechen bereits Schnee mit
Honig, Fruchtsäften oder Wein mixten, die Geschichte des modernen Speiseeises
beginnt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Italien. Von hier aus
eroberte die kühle Creme sehr schnell Westfalen. J. Gierse: "Das leben geht
weiter - auch für ein Denkmal". Von der gotischen Madonna bis zum Eisenbah-
Viadukt, vom Barockschloss bis zum Kornspeicher: Prof. Dr. Eberhard Grunsky ist
der Herr über sämtliche Baudenkmäler in Westfalen-Lippe. Dem Leiter des
Westfälischen Amtes für Denkmalpflege liegen sie alle am Herzen - auch die, die
zunächst hässlich und unbedeutend erscheinen. J. Gierse: Geschichtszeugnisse aus
Stein und Stahl. H. Gärtner: Bloß keine "Käseglocke". Baudenkmäler kann man auf
Dauer nur erhalten, wenn man sie auch nutzt. Der WESTFALENSPIEGEL stellt einige
gelungene Beispiele vor. M. Zehren: Parkbad Süd Castrop. Kultur statt
Kopfsprung. Ein altes Volksbad bietet heute Platz für Lesungen und Konzerte. S.
Lindner: 25 Jahre Westfälisches Industriemusem. Ikonen des Arbeitslebens.
Westfalen war Vorreiter bei der Erhaltung von Fabriken und Zechen. K. Sluka: Ein
"Meister der konkreten Beziehungen". 208 Werke umfasst die Barque-Sammlung, die
das Graphikmuseum Pablo Picasso als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt bekam.
Damit sind die graphischen Werke der beiden Väter des Kubismus jetzt unter einem
Dach vereint. St. Keim: Jedem sein Konzerthaus? In Dortmund hat vor anderthalb
Jahren ein Konzerthaus eröffnet, im Juni folgt die Philharmonie Essen. Aber auch
Münster, Bochum und Gelsenkirchen planen Neubauten oder aufwändige Sanierungen
bestehender Musikhäuser. R. Doblies: Man nehme ... Pudding! Zur Kulturgeschichte
eines heiß geliebten Desserts. R. Doblies: Freude am Genuss. Werbung Anno 1900:
In einer umfangreichen Sonderschau erinnert das Westfälische Freilichtmuseum
Detmold jetzt an die "Reklame-KUNST auf Sammelbildern"; gleichzeitig zeigt das
Fächer-Kabinett Bielefeld französische Reklamefächer als ideale Werbeträger. H.
Gärtner: Austern und Schnaps für die Mönche. Alte Branntweinbrennerei in
ehemaligem Augustinerkloster entdeckt.



2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Beilage zum "Der Patriot" und zur "Geseker Zeitung".
Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter,
Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
456/2004. K.-J. Freiherr von Ketteler: Schnepfenliturgie und "Schnepfendreck".
M. Schneider: Museumsbericht 2003. M. Streit: Mette van Berninchus. Pfarrarchiv
Hörste schließt Lücke in der Geseker Äbtissinnenfolge. W. Wahle gest.: Besetzung der Pfarrstelle zu Störmede.
457/2004. M. Schraub: Siechenlinden und Galgenplatz. W. Wahle gest.: Besetzung der Pfarrstelle zu Störmede (Erste Fortsetzung).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen.
Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
4/2004. G. Beaugrand: Karneval mit Musik und Tanz im Kloster Welver. Harte
Strafen sollten schon in früheren Jahrhunderten das Fastnachtstreiben in
Westfalen eindämmen. H.-D. Schulz: "Alaaf" und "Helau": Woher kommen diese
Karnevalsrufe? Die Ursprünge lassen sich auf keltische und sächsische Wurzeln
zurückführen. H. Thomas: Katholische Jugend in den Händen der Gestapo. Neues
Buch mit Augenzeugenberichten erinnert an die Verfolgungen und die Haft im
Dortmunder Gestapogefängnis "Steinwache". G. Strotdrees: Adrian van Düssen
wohnte niemals auf seinem Landgut. Das historische Rittergut "Haus Düsse" in
Ostinghausen bewährt sich seit vielen Jahren als westfälisches
Landwirtschaftszentrum. U. Kunz: Haus Küchen: Herrensitz der Familie von
Mallinckrodt. Historischer Renaissancebau zwischen Ahlen und Walstedde. *
Historische Klöster in Westfalen-Lippe. Ein informatives "Reisehandbuch" von
Roland Pieper auf den Spuren der Säkularisation.
5/2004. I. von Scheven: Anerkannt sparsam gewirtschaftet. Wie aus dem Hammer
"Weibergefängnis" 1931 eine Schule wurde. * Zu viele Feiertage. * Schulprobleme
anno 1797. W. Ribhegge: "Ich habe die Deutschen nie als Volk gehasst..."
Historisches Umdenken über die Zwangsarbeit in Westfalen 1939-1945. Drei
Dokumentationen aus Hamm, Münster und Sendenhorst mit Augenzeugenberichten der
Betroffenen. P. Gabriel: Fesselballons sollten das Treibstoffwerk in Bergkamen
schützen. Stab und Gefechtsstand waren im "König von Preußen" in Kamen
untergebracht. G. Köpke: Mit buntem Federkleid zu jeder Jahreszeit. Der
Eichelhäher ernährt sich überwiegend von Pflanzen und Früchten. R. Kreienfeld:
"Seid väterlich ernsthaft, gesetzt und bescheiden..." Bernhard Overbergs
Anweisungen für den Schulunterricht wirkten sich auch für Hamm-Heessen positiv
aus.
6/2004. G. Beaugrand: "Ich pälme, dich, Feld, an diesem Tag..." Alte
westfälische Volksbräuche in der Karwoche. * Von der Weser bis hinunter zur
Sieg. Wie der Dichter Ferdinand Freiligrath 1841 über den westfälischen Raum
berichtete. * "Ein Land, in welchem jedes Herz ein Archiv ist..." Trinkspruch
des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. auf die Grafschaft Mark im Jahr
1842. * Vom Biedermeier ins technische Zeitalter. Wie der westfälische
Eisenbahnbau zwischen Warburg und Paderborn einstmals "besungen" wurde. G.
Beaugrand: Stadtbürger im Schutz ihrer Heiligen. Beiträge des "Vereins für
Geschichte und Heimatpflege Soest" zur mittelalterlichen Kunst und Stadtkultur
in der Bördestadt. H. Thomas: Von Mitschülern verachtet, von der Schule
verstoßen. Bernhard Heimann aus Hamm gehörte zu den in der Dortmunder
"Steinwache" eingekerkerten katholischen Jugendlichen.
7/2004. G. Beaugrand: Passion und Auferstehung: Seit jeher Motiv westfälischer
Kunst. Eine Fülle von Kunstwerken in Kirchen und Museen. * Freudenfeuer für
einen Weinberg. Der alte Brauch des Osterfeuers zwischen Förderung und Verbot.
G. Beaugrand: König und "Schmerzensmann". Europas größte Kruzifixsammlung im
Museum der ehemaligen Benediktinerabtei Liesborn. W. Hinke: Die Schnecke: Symbol
der Hoffnung. Im Volksglauben galt das Tier auch als Zeichen der inneren Einkehr
und Zufriedenheit. J. Osterhoff: Der Zug der Kraniche: Ein aufregendes
Naturschauspiel. Aus ihren Winterquartieren ziehen sie im Frühjahr zu ihren
Brutrevieren in Skandinavien. M. Perrefort: Bischof Eylert und die "verewigte
Königin Luise". Der Prediger aus Hamm hatte großen Einfluss auf die Entstehung
des Kults um die Frau des Königs Friedrich Wilhelm III.
8/2004. I. von Scheven: Wo Menschen Menschen sein durften. Das märchenhafte
Lebensglück einer Jüdin in Oelde. P. Gabriel: Die Spuren seines Wirkens sind
noch nicht verwischt. Der 1936 verstorbene Pfarrer Gottfried von Bockum-Dolffs
erwarb sich große Verdienste um Drensteinfurt. H. D. Schulz: Ein seltsames Duell
anno 1904. Handfest Auseinandersetzung im nächtlichen Münster. F. Haarmann: Als
die Zivilehe vor dem Standesbeamten zum Gesetz wurde. Vor 130 Jahren wurden in
den Gemeinden und Ämtern Preußens Standesämter errichtet. F. Kühle: Giftige
Frühlingsblüher in Natur und Garten. Vom Seidelbast bis zur Nießwurz und zur
"Küchenschelle". M. Perrefort: Bischof Eylert und die "verewigte Königin Luise".
Der Prediger aus Hamm hatte großen Einfluss auf die Entstehung des Kultes um die
Frau des Königs Friedrich Wilhelm III.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg.
vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
3/2004. J. Schmidt: Die Brücke, die zu kurz war. Der frühere Kirchweg zwischen
Garfeln und Rebbeke. M. Willeke: Der Woltbodenhof in der Wüstung Silbeke. K.-J.
Freiherr von Ketteler: Ein zerstörter Traum.
4/2004. W. Mues: Veränderungen am Hellweg in Erwitte. Zum Abriss bedeutender
Gebäude und Errichtung neuer Gebäude.
5/2004. W. Kröger: Zeugen der Heimatgeschichte (Folge 10). Paul Schulte. H. J.
Krämer: "Spitze Warte" ein Wahrzeichen von Rüthen. K.-J. Freiherr von Ketteler:
Zur Stifterin der "Wobersnow-Ampel" in der Pfarrkirche St. Dionysius zu
Bökenförde. J. Hillebrand: Der alte Dorfteich in Esbeck.
6/2004. M. Morkramer: Leibesübungen an der Realschule unter Julius Ostendorf
(1850-1872). H. J. Rade: 1811in Bökenförde: Tod im merkwürdigen Alter von 106
Jahren weniger 8 Tagen. Kl. Luig: Erstes Wappen des Bades Waldliesborn in einer
Badeschrift aufgetaucht.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in
Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19 - 21, 59494 Soest.
288/2004. G. Köhn: Festlicher Empfang für den Landesherrn. W. Melzer: Schmieden
standen am "Isenacker". Interessante Ausgrabungen im Vorfeld des Soester
Stadtkerns. W. Ribhegge: "Ich habe die Deutschen nie als Volks gehasst..."
Historisches Umdenken über die Zwangsarbeit in Westfalen 1939-1945. Drei
Dokumentationen aus Hamm, Münster und Sendenhorst mit Augenzeugenberichten der
Betroffenen. P. Gabriel: Fesselballons sollten das Treibstoffwerk in Bergkamen
schützen. Stab und Gefechtsstand waren im "König von Preußen" in Kamen
untergebracht. G. Köpke: Mit buntem Federkleid zu jeder Jahreszeit. Der
Eichelhäher ernährt sich überwiegend von Pflanzen und Früchten. W. Bender: "Die
zwölf Apostel" vom Möhnesee. Die eindrucksvolle Kirche der evangelischen Möhne-
Kirchengemeinde in Körbecke wurde im Jahr 1954 erbaut. F. Haarmann: Anno 1894:
Musterung in Werl. Aus dem Central-Volksblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg.
289/2004. G. Köhn: Mit 300 gerüsteten Pferden im Gefolge. Der Landesherr Herzog
III. von Kleve nahm im September 1955 die Huldigung der Soester Bürger entgegen.
H. J. Deisting: Acht Ahnenwappen auf dem Fries von Gut Lohe. Ein Monument aus
der Geschichte der Familie von Ense zu Westernkotten. * "Ein Land, in welchem
jedes Herz ein Archiv ist..." Trinkspruch des preußischen Königs Friedrich
Wilhelm IV. auf die Grafschaft Mark im Jahr 1842. * Vom Biedermeier ins
technische Zeitalter. Wie der westfälische Eisenbahnbau zwischen Warburg und
Paderborn einstmals "besungen" wurde. G. Beaugrand: Stadtbürger im Schutz ihrer
Heiligen. Beiträge des "Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest" zur
mittelalterlichen Kunst und Stadtkultur in der Bördestadt. W. Schulte: Ferdinand
Freiligrath lebte nicht lange in Soest. Der Dichter blieb aber stets mit der
Börde verbunden. W. Melzer: Grabungsfunde aus der Karolingerzeit. In der Soester
Mariengasse entdeckten Archäologen Mauerreste aus dem 9. Jahrhundert.
290/2004. G. Köhn: "Man läutete herrlicht die englischen Glocken..." Großer
Feierlichkeiten und kostspielige Bewirtungen des Klever Herzogspaars in Soest
anno 1522. G. Beaugrand: König und "Schmerzensmann". Europas größte
Kruzifixsammlung im Museum der ehemaligen Benediktinerabtei Liesborn. W. Hinke:
Die Schnecke: Symbol der Auferstehung. Im Volksglauben galt das Tier auch als
Zeichen der inneren Einkehr und Zufriedenheit. J. Osterhoff: Der Zug der
Kraniche: Ein aufregendes Naturschauspiel. Aus ihren Winterquartieren ziehen sie
im Frühjahr zu ihren Brutrevieren in Skandinavien. J. J. Deisting/M. Welschoff:
Acht Ahnenwappen auf dem Fries von Gut Lohe. Ein Monument aus der Geschichte der
Familie von Ense zu Westernkotten (Fortsetzung). H. Luhmann: "Dreh du mal..."
291/2004. G. Köhn: 1200 Reichstaler mit "Churfürstlichen Gnaden" angenommen.
Hohe Ausgaben der Stadt Soest beim Besuch des Großen Kurfürsten im Oktober 1646.
* Unzählige Motive seiner Heimatstadt. Der in Werl geborene Maler Hans Sponnier
war ein guter Beobachter der Soester Börde und Westfalens. P. Gabriel: Die
Spuren seines Wirkens sind noch nicht verwischt. Der 1936 verstorbene Pfarrer
Gottfried von Bockum-Dolffs erwarb sich große Verdienste um Drensteinfurt. H. D.
Schulz: Ein seltsames Duell anno 1904. Handfeste Auseinandersetzung im
nächtlichen Münster. F. Haarmann: Als die Zivilehe vor dem Standesbeamten zum
Gesetz wurde. Vor 130 Jahren wurden in den Gemeinden und Ämtern Preußens
Standesämter errichtet. F. Kühle: Giftige Frühlingsblüher in Natur und Garten.
Vom Seidelbast bis zur Nießwurz und zur "Küchenschelle". F. Haarmann: 43 Jahre
stand er dem Amt Werl vor. Ehrenamtmann Werner von Papen-Westrich starb vor
neunzig Jahren. H. J. Deisting/M. Welschoff: Acht Ahnenwappen auf dem Fries von
Gut Lohe. Ein Monument aus der Geschichte der Familie von Ense zu Westernkotten
(Schluss).


3. Kurkölnisches Sauerland

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe e.V., Danziger Straße 2,
57462 Olpe.
1/2004. G. Becker: Prof. Dr. Hubertus Halbfas erhielt die Ernst-Rudorff-
Ehrenplakette des Bundes Heimat und Umwelt in Deutschland. O. Höffer: Funde und
Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen (Teil 2). M.
Pape: Aufbruch in die Moderne? Die Säkularisation im Herzogtum Westfalen - Ein
Literaturbericht zum Gedenkjahr 2003 (Teil 2). H. Grünewald: Das Wetter im Jahr
2003. Beobachtet in Wirme, Gemeinde Kirchhundem. D. Tröps: Neuerscheinungen des
Jahres 2003 (mit Nachträgen aus früheren Jahren). H.-W. Voß: Heimatchronik vom
1. Oktober 2003 bis 31. Dezember 2003.

Jahresheft des Heimat- und Verkehrsvereins e.V. Grevenbrück. Hrsg.: Heimat- und
Verkehrsverein Grevenbrück e.V., Windthorststraße 14, 57368 Lennestadt.
23/2004. G. Becker: 10 Jahre Museum der Stadt Lennestadt 1993 - 2003. S. Falk:
Die Grabungsfunde vom mittelalterlichen Rittersitzes Burg Gevore (Förde).
Eröffnung der "Schatzkammer" im Museum der Stadt Lennestadt. A. M. Klein/J.
Kalitzki: Pastoralverbund Veischedetal. Neue kirchliche Strukturen für die
Pfarrgemeinden Grevenbrück, Bilstein und Kirchveischede. H. Kaiser: Abschied von
Geistlichem Rat Rudolf Becker. Im Memoriam. geb. 12. Juni 1920 gest. 5. August 2003.
E. Stens/H. Stens: Dank den sauerländischen Wurzeln eines Ordenspriesters.
Biographie zum 40jährigen Priesterjubiläum des Oblatenpaters Heinztheo Stens. E.
Stens: "Christus in der Rast" wieder in der St. Nikolaus Pfarrkirche zu
Grevenbrück. W. Stens: In Memoriam Schwester Maria Ursulana, OSF, geb. Josefine
Müller aus Grevenbrück 1922 - 2003. F.-J. Schütte: Schweinehaltung und
Hausschlachtung in früherer Zeit. A. Dolle: Städtepartnerschaft Otwock -
Lennestadt. Zehn Jahre deutsch polnische Jugendbegegnung. U. Schlechtriem:
"Kunststücke" im Museum der Stadt Lennestadt. Eine Ausstellung mit Werken von
Lisa Ihne und Friedrich Freiburg. E. Stens: Firmenportrait: aquatherm in
Attendorn. Vom Handwerksmeister zum Unternehmer. W. Stupperich: Wer war dein
Urgroßvater? Kurze Anleitung zur Familienforschung in Grevenbrück. W.
Stupperich: Heimatchronik Grevenbrück 2003. E. Stens: Rückschau auf die
Veranstaltungen und Aktivitäten des Heimat- und Verkehrsvereins e.V. Grevenbrück
im Jahr 2003.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870
Meschede.
1/2004. * Brauchtum im Jahreskreis. W. F. Cordes: Ostersemmel und Osterleise in
Attendorn. * Landschaftsverband Westfalen-Lippe kürt Kirche in Marsberg-Padberg
zum Denkmal des Monats. Trotz fehlender Nutzung ist das Gotteshaus mit fast
1000-jähriger Geschichte hervorragend gepflegt. I. Reißland: Weihekreuze und
Runen. Das Taufbecken der St. Martinuskirche Hellefeld - ein kunsthistorisches
Kleinod besonderer Art. E. Grunsky: Von Eslohe, Freienohl und Finnentrop bis
Niagara, Cincinnati und New York. Zu den Anfängen der Erfolgsgeschichte des
Brückenbauers Johann August Röbling (1806-1869), ein Vorbericht. L. Mallmann:
"In welche Hände auch die Regierung fällt". Franz von Papen 1879-1969. H.
Schulte: Vor 100 Jahren "Gleislose Elektrische" im Veischedetal 1904-1916. F. W.
Grote: Zwei Jüdinnen überleben die Verfolgung durch die Nationalsozialisten und
den Zweiten Weltkrieg in Langenholthausen. A. Parnow: Der Himmel ist unter uns.
Ein Buch macht Furore. Das Sauerland die Wiege des eigentlich ersten
Weltwunders? R. Tillmann: Das Osterfeuer. Ein Bild aus den sauerländischen
Bergen. H. Claßen: "Aus seiner Tiefe wirkt machtvoll das Versunkene". Zum 100.
Geburtstag der Schriftsteller Ferdinand Tönne und Wilhelm Mauren. D. Wiethoff:
Westfälisches Literaturmuseum: Ein neuer Weg in der Literaturpräsentation - Auf
den Spuren Sauerländer Autoren. W. Frank: Einer, der aus der Rolle fällt.


4. Märkisches Sauerland

Märkisches Jahrbuch für Geschichte. Bd. 103 (2003). Red.: Verein für Orts- und
Heimatkunde in der Grafschaft Mark, Märkisches Museum, Husemannstraße 12, 58452
Witten.
D. Scholz: Villa - curtis - "eyn frye rikeshoiff"? Zum sogenannten Castroper
Reichshof (7). H. Schoppmeyer: Die märkischen Freiheiten Blankenstein und Wetter
(31). G. E. Sollbach: Verfassung und Praxis der Grundherrschaft des
Kanonissenstifts und späteren (freiweltlichen) adligen Damenstifts in Herdecke
an der Ruhr in Mittelalter und Frühneuzeit (63). F. Kopshoff: mansus Kopes -
eine märkische Hofchronik (83). K. Ditt: Aufstieg und Niedergang des
Ruhrtalberghaus: Die Zeche Nachtigall in Bommern bei Witten 1714-1892 (99). G.
Scheele: Kommunale Verfassungsrealität in Wattenscheid und Ückendorf 1871-1899
(152). D. Grothmann: Der politische und soziale Katholizismus in Westfalen 1870-
1933 (197). W. G. Vogt: Die Konstituierung des ersten Rüggeberger Konsistoriums
und die Wahl des ersten Rüggeberger Pfarrers Johann Christian Wilhelm Brinkdöpke
(1799-1815). Ein Beitrag zur Kirchengeschichte des Ennepe-Ruhr-Kreises (230). W.
G. Vogt: "[...] und befördert sie, wohin sie gehöret, ins Zuchthaus". Die
Breckerfelder Totengräberin Anna Gertrud Düsberg und ihr öffentliches
Bekenntnis, Geister zu sehen (240). B. Jacobi: Anmerkungen zum architektonischen
Erscheinungsbild und zur städtebaulichen Relevanz des Wittener Stadtbads (247).
H. Schoppmeyer: Bericht über das Geschäftsjahr 2002 (JHV 2003) (260).

Heimatblätter Menden. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und
in Westfalen. Beilage zur "Mendener Zeitung", Kolpingstraße 33-35, 58706 Menden.
115/2004. E. Dossmann: Vom Maler und Stukkateur bis zum Frisör und Tischler.
Viele Handwerksberufe werden im Mendener Museum des Handwerks und der
Postgeschichte vorgestellt. J. Törnig-Struck: Kunstwerke aus Barock und Rokoko.
Flachreliefs und Skulpturen in der Mendener St. Vincenz-Kirche. W. Ribhegge:
"Ich habe die Deutschen nie als Volk gehasst..." Historisches Umdenken über die
Zwangsarbeit in Westfalen 1939-1945. Drei Dokumentationen aus Hamm, Münster und
Sendenhorst mit Augenzeugenberichten der Betroffenen. P. Gabriel: Fesselballons
sollten das Treibstoffwerk in Bergkamen schützen. Stab und Gefechtsstand waren
im "König von Preußen" in Kamen untergebracht. G. Köpke: Mit buntem Federkleid
zu jeder Jahreszeit. Der Eichelhäher ernährt sich überwiegen von Pflanzen und
Früchten. H. W. Stein: Damals im Echterbuern. Ein historischer Platz in Altena-
Dahle. * Friedrich Kaiser: Schlossermeister und Erfinder. Eine markante
Iserlohner Persönlichkeit.
116/2004. H. W. Stein: Am Stapel in Dahle lag das Vertriebszentrum des Drahts.
J. Törnig-Struck: Der Leidensweg von Golgatha. Die Reliefs des Kreuzweges in der
Mendener St. Vincenz-Kirche. E. Dossmann: Dokumentation handwerklichen Könnens.
Der Weg zum Museum des Handwerks und der Postgeschichte in Iserlohn
(Fortsetzung). * "Ein Land, in welchem jedes Herz ein Archiv ist..." Trinkspruch
des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. auf die Grafschaft Mark im Jahr
1842. * Vom Biedermeier ins technische Zeitalter. Wie der westfälische
Eisenbahnbau zwischen Warburg und Paderborn einstmals "besungen" wurde. G.
Beaugrand: Stadtbürger im Schutz ihrer Heiligen. Beiträge des "Vereins für
Geschichte und Heimatpflege Soest" zur mittelalterlichen Kunst und Stadtkultur
in der Bördestadt. H. D. Schulz: Königliches Edikt gegen "Fischdieberey" in der
Lenne. Anordnung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III, aus dem Jahr
1801. H. D. Schulz: Schwere Strafe wegen Meineides. Ein exemplarisches Urteil
aus dem Jahr 1854.
117/2004. H. D. Schulz: Ausbruch aus den Burgmauern. Wie eine Räuberbande dem
Altenaer Schlossgefängnis entkam. E. Dossmann: Dokumentation handwerklichen
Könnens. Der Weg zum Museum des Handwerks und der Postgeschichte in Iserlohn
(Schluss). G. Beaugrand: König und "Schmerzensmann". Europas größte
Kruzifixsammlung im Museum der ehemaligen Benediktinerabtei Liesborn. W. Hinke:
Die Schnecke: Symbol der Hoffnung. Im Volksglauben galt das Tier auch als
Zeichen der inneren Einkehr und Zufriedenheit. J. Osterhoff: Der Zug der
Kraniche: Ein aufregendes Naturschauspiel. Aus ihren Winterquartieren ziehen sie
im Frühjahr zu ihren Brutrevieren in Skandinavien. J. Törnig-Struck: Voll
religiöser Ausdruckskraft. Die expressionistischen Malereien des Wilhelm Remmer
in der St. Vincenz-Kirche Menden wurden 1952 abgewaschen.
118/2004. E. Hartmann: Schmuckstück aus Antwerpen. Der Altar in der katholischen
Pfarrkirche von Neuenrade-Affeln. H. D. Schulz: Sei doch nicht so
görtentellerig! Alte Ausdrücke und ihre tiefere Bedeutung. P. Gabriel: Die
Spuren seines Wirkens sind noch nicht verwischt. Der 1936 verstorbene Pfarrer
Gottfried von Bockum-Dolffs erwarb sich große Verdienste um Drensteinfurt. H. D.
Schulz: Ein seltsames Duell anno 1904. Handfeste Auseinandersetzung im
nächtlichen Münster. F. Haarmann: Als die Zivilehe vor dem Standesbeamten zum
Gesetz wurde. Vor 130 Jahren wurden in den Gemeinden und Ämtern Preußens
Standesämter errichtet. F. Kühle: Giftige Frühlingsblüher in Natur und Garten.
Vom Seidelbast bis zur Nießwurz und zur "Küchenschelle". J. Törnig-Struck: Im
Geist des Spätbarock. Elegante Statue des hl. Joseph in der Mendener St.
Vincenz-Kirche. H. D. Schulz: Auch vor 500 Jahren gab es schon extrem trockene
Sommer. Witterungsforscher Wilhelm Claas erkundete die klimatischen Bedingungen
der Jahrhunderte.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur
Landeskunde. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Martin-
Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn.
4/2004. W. Knaup/Chr. Wingendorf: Postgeschichte im Hagener Raum, Teil 1.
Entwicklung von den Anfängen bis zum Zentralpunkt Hagen. Ein historischer
Überblick der Postentwicklung in und um Hagen. D. Bäumer: Gertrud Bäumer -
Lebensstufen im Wandel der Zeit. W. Bleicher: Das Heilige und das Profane. H.-D.
Schulz: Ein Altenaer Dillenfuck.
5/2004. W. Bleicher: Realismus und Retrospektive - Die Kunst von Claus Singmann.
U. Weiß: Karl Burkardt - Pfarrer in Hohenlimburg 1937-1971, Teil 1. I.
Rupprecht: Stammen die Ahnen der Limburger Böings aus Ostfriesland? H.-D.
Schulz: Hohenlimburg vor 100 Jahren.

Der Märker. Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehemaligen
Grafschaft Mark und den Märkischen Kreis. Red.: Dr. Rolf Dieter Kohl,
Bismarckstraße 15, 58762 Altena (Kreisarchiv des Märkischen Kreises).
4/2003. G. E. Sollbach: "Bisher war hier nirgend eine Schule zur Bildung des
Kaufmanns, Künstlers oder Fabrikanten". Die Errichtung einer ersten
"Gesamtschule" in Hagen 1798/1799. R. D. Kohl: "Soll Pächtiger auf die
Verbeßerung des Guths treulich und so bedacht seyn, als wenn es seyn Eigen
wäre". Zur Geschichte des Kelleramtsgutes Einsal (Gemeinde Nachrodt-
Wiblingwerde). Th. Spohn: Das Pfarrbuch der katholischen St.-Gertrudis-Gemeinde
in Bochum-Wattenscheid (2. Teil und Schluß). W. Höher: Mundarten im Märkischen
Kreis und in den angrenzenden Gebieten. Das Projekt "Dokumentation gesprochener
Sprache" - Eine Zwischenbilanz zum Jahresende 2003.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger- und
Heimatverein, Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675 Hemer.
1/2004. H.-J. Geismann: In memoriam Vize-Bürgermeister Karl-Adolf Hellmann und
Müllermeister Peter Alberts. G. Kriependorf: Aus den Lebenserinnerungen der Emma
Seidenstücker geb. von der Becke (1851-1938). I. Kühn: Untersuchungen zur
Schutzwürdigkeit des ehemaligen Standortübungsplatzes "Duloh" (6). H. D.
Schulz: Gedanken über das Wort Pinge. S. Spielfeld-Raupach: Kleine
Heimatchronik. 4. Vierteljahr 2003.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land. Hrsg.:
Lüdenscheider Geschichtsverein e. V., Dürerweg 13, 58509 Lüdenscheid.
158/2004. * Die Veme. Ihre Bedeutung für das Hl. Reich, Westfalen, das Süderland
und Lüdenscheid (mit einem Exkurs über das Nachleben bis in die Gegenwart).


INFO

Westfälischer Heimatbund
48133 Münster
Kaiser-Wilhelm-Ring 3
48145 Münster
URL: www.westfaelischerheimatbund.de




From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 4 09:52:36 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jun 4 09:56:08 2004
Subject: [WestG] [TOC] Sammelinhaltsverzeichnisse 2 aus: Heimatpflege in
Westfalen 03/2004
Message-ID: s0c04677.002@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann" , Westfälischer Heimatbund
Datum: 03.06.2004, 13:41


TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfälischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, möchten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfälischen Heimatbund zukünftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmäßig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse möglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten können, möchten wir an
dieser Stelle zunächst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", 3/2004, Teil 2



5. Minden-Ravensberg

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein
Herford, Red.: C. Laue, E. Möller, C. Mörstedt c/o Kreishaus, 32052 Herford.
48/2004. Chr. Mörstedt: Im Wendekreis des Hanomag. Der historische Fahrbericht:
Die DL 17 aus dem Feuerwehrmuseum Kirchlengern. S. Kassebaum: Die Zivilcourage
des Gustav S. Auch im Kreis Herford hat es in der Nazizeit kommunistischen
Widerstand gegeben. Ein Schutzhaft-Liste. E. Möller: Gefangen im Kessel von
Falaise. Ein Flugblatt-Foto im Heinrich Bringewatt fiel auf Rödinghausen - doch
niemand erkannte ihn. Chr. Mörstedt: Schätze aus dem Magazin. Bündes Tabakmuseum
wird runderneuert - und schließt für längere Zeit seine Tore. Chr. Mörstedt: Aus
der Einsatzzentrale direkt ins Museum. Wie das Team des Feuerwehrmuseums
Kirchlengern um Hans Kleemeier seinen Sammlungsbestand vergrößert. S. Langkafel:
Die Genießer-Industrie. Bonbons, Schokolade, Pralinen, Schnaps, Bier - alles aus
Herford. E. Möller: Täler in Handarbeit. Sieke sind Menschenwerk - jetzt haben
sie ausgedient. E. Möller: Das Normann-Herbarium. Eine hundert Jahre alte
Herforder Pflanzensammlung ist wieder aufgetaucht. B. Rausch: Caprifischer am
Neuen Markt. Herford vor 50 Jahren - die erste Musikbox.


6. Münsterland

Freckenhorst. Schriftenreihe des Freckenhorster Heimatvereins e.V.
Schriftleitung: Klaus Gruhn. Freckenhorster Heimatverein e.V., Flintrup 13,
48231 Warendorf.
16/2004. P. Leidinger: Zur Frühgeschichte Freckenhorsts. Ein Beitrag zur
Christianisierung des Ostmünsterlandes (4). L. E. von Padberg: Das Nachleben des
Bonifatius: Der Weg der heiligen Gebeine von 754-2004 (19). V. Honemann: Eine
mittelniederdeutsche Bonifatiuslegende aus Freckenhorst (31). H. Bley: Ein
Gottesurteil in Freckenhorst. Neues über die Freckenhorster Stifter (41). A.
Wohlgemuth: Geschichte und Legenden um das Heilige Kreuz. Zur Kreuzreliquie von
Freckenhorst (53). W. Kohl: Der münsterische Bischof Erpho und Freckenhorst
(64). U. Küppers-Braun: Glaube - Liebe - Leidenschaft. Elisabeth von Bergh-
s'Heerenberg, Äbtissin der freiweltlichen Damenstifte Essen und Freckenhorst
(1605-1614) (81). W. Schüller: Ein Hochstapler im Gefolge des Fürstbischofs?
Jean-Michel de Cigala, alias Mahomet Bey, am 3. Mai 1669 in Freckenhorst. Eine
Spurensuche (94). Kl. Gruhn: Die Freckenhorster Wallfahrt nach Telgte im
Jubiläumsjahr 1754 (106). Kl. Gruhn: Ein Nachruf des 19. Jahrhunderts auf den
Freckenhorster Dechanten Ewers (1832-1839) (110). F. J. Risse: Aus Freckenhorst
in die Welt ... Bernhard Schmiehausen: Seelenhirte und Generalvikar in den USA
(114). F. J. Risse: Ein leben für Gott und die Welt. Vor 20 Jahren starb der
Freckenhorster Pater Anton Murrenhoff, SVD, im Orden des hl. Arnold Janssen
(118). Kl. Gruhn: Verborgene Schätze in Freckenhorst: Myrtenkränze als
Gedenkbilder zur Hochzeit (123). I. Klosterkamp: De Utflug no Ahrweiler (125).
W. Schulze Stentrup: 50 Jahre Maschinengemeinschaft Freckenhorst (127). Kl.
Gruhn: "Breath": eine moderne Skulptur vor der Freckenhorster Stiftskirche
(130). * Neue Literatur über Freckenhorst (131). * Aus der Arbeit des
Freckenhorster Heimatvereins (134).

Borghorster Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Borghorst e.V., Münsterstr. 7,
48565 Steinfurt-Borghorst.
55/2004. F. J. Schönebeck: 75 Jahre Heimatverein Borghorst. W. Gessner-Krone:
Rekordbeteiligung beim diesjährigen Wegezeichnertreffen in Borghorst. A. Wobbe:
Neuer Marienbildstock am Heinrich-Roleff-Haus. M. Fishback Powers: Spuren im
Sand. A. Wobbe: Neue Exponate im Heimathaus. Die alte Woortlade. A. Wobbe:
Vierzehn Kreuzwegbilder im "Nazarener" Stil. U. Bröker: "Nazarener" Stil. B.
Kerkering: Osterhase, Osterei und Osterlamm. H. Kreft: Auf den Spuren einer
Borghorsterin in Amerika. J. Bergmann: Eine Liebeserklärung an die
Nikomedesschule. B. Kerkering: Dat Rentnerliäwen. K. Haverkamp: Wi'e Blagen von
de Lindenstierg in de Kriegsjaohren, un'n paar Joahr later. B. Kerkering: Omas
Bettgestell. A. Wobbe: Fahrt des Heimatvereins Borghorst in den Thüringer Wald.
* Ehrenhochzeiten in 2003, auf denen der Heimatverein als Gratulant vertreten
war.

Mitteilungen 2004. Heimatverein Coesfeld. Hrsg.: Heimatverein Coesfeld e.V.,
Schützenring 38, 48653 Coesfeld.
J. Vennes: Bericht des Vorsitzenden. J. Vennes: Coesfelds Pulverturm erstrahlt
in neuem Glanz. E. Dickhoff: Das Coesfelder Waisenhaus. * Vor 325 Jahren: Tod
des Fürstbischofs Christoph Bernhard von Galen. E. Dickhoff: Eine reformierte
Predigt und Beisetzung in der St.-Jakobi-Kirche zu Coesfeld. E. Bräutigam:
Unsichtbare Straßen über Coesfeld. Unsere Stadt und ihre Umgebung im Netz der
internationalen Flugstrecken. F. Roesmann: Wo is't so schön up düsse Welt? E.
Dickhoff: Vissing - Forgeois. Eine deutsch-französische Liebesgeschichte.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der
Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
3/2004. W. Ribhegge: Dialog mit Gott im Zeitalter der Vernunft. Der Theologe und
Schriftsteller Franz Darup und sein Werk.
4/2004. K. Stening: "Ein ganz anderes Leben" am Paulinum. Professor Engelbert
Drerups Schülerzeit.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred Schröder,
Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
75/2004. L. Beckjunker: Rückblick des Heimatbundes. "Ortsgeschichte" stieß auf
große Resonanz - 2003 ein gutes Jahr. J. Eggers: Man erinnert sich.
Volksbrausebad in der Turnhalle Wilhelmschule. "Ganzkörperliche Entblößung" im
gemeinsamen Bad unzulässig. V. Beckmann/L. Colmer: Lauterbach in Emsdetten (Teil
1).

Rheine - gestern - heute - morgen. Zeitschrift für den Raum Rheine. Hrsg.:
Stadt Rheine. Redaktionskreis "Rheine - gestern, heute, morgen" c/o Stadtarchiv
Rheine, Marktstraße 12, 48431 Rheine. Tel.: 05971/92030, Fax: 05971/920313.
1/2004. B. König: Chronologie der Basilika von 1904-2003. H.-D. Stockmann/M.
Beilmann-Schöner: Dechant Pietz als Kunstsammler und Mäzen. F. Bickel: Die
Kanzel - Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte. B. Helmes-Reuter: Die
Taufkapelle in der Antoniusbasilika zu Rheine. A. Wermeling: Hundert Jahre
Kirchenmusik in der Basilika. E. Geilmann: Das Archiv der Basilika. H. Höner:
Vom Leben der frühen Gemeinde St. Antonius inspiriert - Pius Buddenborg, zweiter
Abt von Gerleve 1948-1971. K. Averwald: Der Pastor und die Liturgie. Aus der
Erlebniswelt eines Kindes. B. König: Gemeindehäuser im Schatten der Basilika.
Das alte Pfarrhaus, später "Jugendhaus St. Antonius", Osnabrücker Straße 34. S.
Klösges/H. Hermanns: Basilika-Forum. Ein Beitrag zur Architektur des Pfarrheimes
Sankt Antonius. * "Man müsste ein neues Haus bauen". Rede von Magdalene Geilmann
anlässlich der Eröffnung des Basilika-Forums am 3. Oktober 2001. Th. Wenker: Das
Lambertihaus - Gemeindezentrum in Altenrheine. E. Meyer: Interkulturelle
Erziehung im Antonius-Kindergarten. R. Biegansky: Die katholische öffentliche
Bücherei St. Antonius. M. Stegemeyer: Die offene Begegnungsstätte der
Seniorengemeinschaft St. Antonius. J. Stilling: Der Friedhof in Eschendorf. L.
Meier: Im Umfeld der Basilika - ein Vierteljahrhundert Stadtteilentwicklung. L.
Kurz: Momentaufnahmen vom Leben rechts der Ems. H. Theil: Basilika-Kirchenbau -
Unbürokratisch auf die grüne Wiese. G. Herberg: Die evangelische Kirchengemeinde
Johannes zu Rheine. B. Winter: Zukünftige Entwicklung der Antoniusgemeinde. F.
Greiwe: Das Dekanat Rheine. F. Greiwe: Pfarren und Einrichtungen im Dekanat.


Weseker Heimatblätter. Weseker Heimatverein, Josef Benning, Hans-Sachs-Str. 14,
46325 Borken.
51/2004. * Ehrung für Josef Benning. J. Benning: Höfe in Weseke (Fortsetzung). *
Uttellstückskes un andre Kinderspröckskes. Erinnerungen aus der Kindheit von
Elfriede Thommen-Epping. J. Benning: De Fastenkur. J. Benning: Van'n Sand oun'n
Klai. J. Benning: Bräuche und Brauchtum. J. Benning: Rund um die Tage der
Heiligen - Blasius und Agatha. J. Benning/B. Dues: Van't Schamissken.


7. Paderborner und Corveyer Land

Eggegebirgsbote. Mitteilungsblätter des Eggegebirgsvereins e.V., Hrsg. u.
Verlag: Eggegebirgsverein e.V., Auf dem Krähenhügel 7, 33014 Bad Driburg.
252/2004. F.-J. Eilebrecht: Peter Hille - Gedanken zu seinem 100. Todestag. *
Felix-Fechenbach-Wanderweg eröffnet. M. Koch: Peter-Hille-Wanderweg/Wanderweg
des Jahres 2004. R. Mertens: Marienloh - Blick in die Ortsgeschichte.

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad Lippspringe e.V.,
Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.
45/2004. W. Hagemann: Liborius-Heilwasser: Überarbeitete Pläne für eine neue
Außenzapfstelle. * Was dem Lippikus auffiel ... Kl. Karenfeld: Vor 70 Jahren -
Der komissarische Bürgermeister Heinrich Becker. Ein Mann trotzt der "neuen
Zeit" - Teil 2 -. W. Göbel/R. Meier: Aus der Geschichte Hotel und Gaststätte
"Westfalenhof", Bad Lippspringe, Detmolder Straße 51. * Vertrauensbeweis für
Willi Hennemeyer. B. Krewert: Zeugnisse vom Wirken des Menschen in der Senne -
und wie wir mit ihnen umgehen sollten. U. Köhlert-Hanewinkel: 20 Jahre Kantorei
Bad Lippspringe.

Ossendorfer Heimatblätter. Heimatverein Ossendorf, Erwin Dübbert, Oststraße 27,
34414 Warburg.
1/2004. Sonderausgabe zum 150jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr
Ossendorf.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter.
Geschäftsstelle des Verlages "die warte e.V.", Lindenstraße 12, 33142 Büren.
121/2004. E. Naumann: Abschied von einem guten Freund. Zum Tode des langjährigen
warte-Chefredakteurs Wolfgang Mietusch. S. Rudigkeit: "Sage allen, daß der
Letzte seines Stammes Jesuit wird, weil Gott es so will." Moritz von Büren
(1604-1661). H. Seewald: "Nur einen Sommer gönnt, ihr Gewaltigen..." Der
Hälderlin-Hain im Kurpark Bad Driburg. U.-D. Korn: Das Treppenhausfenster von
1896 im Herrenhaus Ringelsbruch. J. Waldhoff: "Mit Gott für König und
Vaterland". Der Kriegerverein Steinheim im Spannungsfeld ländlicher Vereins- und
Festkultur. M. Köllner: Das Massaker an den Delbrücker Bauern durch spanische
Meuterer im März 1604. P. Gülle: Vogel des Jahres 2004: Der Zaunkönig. Kl.
Hohmann: Fischteiche und Dubelohwald 1892-1896 - Ein großes Werk des
Bürgermeisters Franckenberg und des Oberförsters Löffelmann. A. Schwede: Das
fürstbischöfliche Münzwesen im Hochstift Paderborn. A. Strunz-Happe: "... daß
bereits zum traurigen Anblick für den Beobachter der Bauer auf den Betrieb
seines Gewerbes fast gar nichts verwenden kann ..." Die Paderborner
Tilgungskasse von 1836. W. Strümper: Das Christopherushaus Warburg - Hilfe für
Not leidende Wanderarbeiter. R. Linde: Ein Kultgetränk zwischen Verbot und
Genuss: Der Paderborner Kaffeelärm von 1781. Zu einer Ausstellung des
Kreismuseums Wewelsburg.


8. Ruhrgebiet

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung Hörde e.V.,
Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff, Feuervogelweg 7 c, 44269
Dortmund.
2/2004. * Aus der Siedlungsgeschichte zwischen Emscher und Ardey. LXV: Das
Rittergut Benninghoven. LXVI: Die Dortmunder Zeitung zeichnete 1929 ein Zeitbild
von dem alten Adelshof. LXVII: Benninghofen heute. * Gingko - Ein Baum aus Ur-
Zeiten.


9. Siegerland-Wittgenstein

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
28.02.2004. * "Goldene Zeiten" der Postkutsche. Erinnerung an die Wittgensteiner
Postillione. A. Kretzer: D'r Fierscht va Seje. Als Feldmarschall hoch zu Ross
durchs Siegerland. * Ausgebeutet für Volksgemeinschaft? Neue DVD für
multimedialen Geschichtsunterricht zum Thema Zwangsarbeit. * Wissen aus dem Netz
Westfälische Geschichte.
06.03.2004. H. G. Koch: "Hohegretchen" ein imposantes Werk. Berühmte
Brauneisensteingrube im 19. Jahrhundert / Kampf unter Tage gegen das Wasser. *
Phänomen der verworfenen Tage. Freitag der 13. gilt seit 50 Jahren als Pechtag.
13.03.2004. * Hauberg wurde geteilt. Der Jahresschlag 2004 des Historischen
Haubergs Fellinghausen ist in Jähne zerlegt. * Jagen, schmieden, schmücken. Neue
Seminare im Westfälischen Museum für Archäologie.
20.03.2004. * Erinnerung an die Binnenschifffahrt. * Berge, Türme und Quartiere.
Holztürme als Ausflugsziele im Sauerland. * 75 Jahre Westfalen-Forschung. Von
Hexen und "unruhigen Studenten".
27.03.2004. Familienleben aus dem Sauerland. Volkskundlicher Schatz mit vielen
Fotografien. * Architektur als Standortfaktor. Experten diskutierten regionale
Baustile. * Tod und vergessen?
03.04.2004. * Renaissance einer Mühlentradition. Deutscher Mühlentag 2006 findet
in Nenkersdorf statt. * "Leben der kleinen Leute" im Blickfeld. Siegerländer
Heimatverein tagte. Karl Heinz Ax neuer Geschäftsführer. * Alte Handwerk zu
sehen. Westfälisches Freilichtmuseum erwartet 6 000 000. Besucher.
10.04.2004. * Kartoffeln und Liebesbirken. Das Westfälische Freilichtmuseum
Detmold öffnet seine Pforten. * Frühjahrsputz an der Wasserburg. Umfangreiche
Restaurierungsarbeiten im Parkgelände. H. Bensberg: Schwarzweißer Kater im
Osternest. Erinnerungen an Ostern in den Nachkriegsjahren. A. Kretzer: Dromb,
dromb, dromb... D'r Pastor i Isern bim Kardeglobbe.
17.04.2004. * Beitrag zur Denkmalpflege in Kreuztal. Stadt unterstützte den
Erhalt privater Denkmäler mit über 50 000 Euro. * Siegerländer Kirchentour.
Exkursion des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein. * Von Mönchen und Biersuppe.
Ausstellung über "Klosterküche und Klosterkeller".
24.04.2004. * Gärten in Nordrhein-Westfalen. Heimatwettbewerb stellt Park- und
Grünanlagen vor. * Vergessene Wagenbaugewerbe. Handwerksvorführungen im Museum
Achse, Rad und Wagen.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri Hermann,
Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen.
156/2004. T. Heinz: Die Geschichte von der Sängerhalle und den acht Linden. W.
Keller: Psalm 62.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., E. Bauer,
Puderbacher Weg 18 a, 57334 Bad Laasphe.
1/2004. E. Linke: "So ein Wetter!" Klimaveränderung im Spiegel historischer
Wetternachrichten. E. Bauer: Nachrichten über die Kalands-Bruderschaft in
Laasphe. F. Weber/F. W. Dörr: Die Roths auf der Laaspherhütte und ihre Häuser. *
Berichte örtlicher Heimatvereine. E. Linke: Eberhard Bauer 75 Jahre. E. Bauer:
Nachruf. Heinz König 1928-2004.


10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur- und
Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung: Heinz Enxing,
Voßstraße 147, 45966 Gladbeck.
1/2004. G. Schmidt: Geschichte erleben im Museum. Wir herrlich war das
Ritterleben. Th. Holländer: Wer war eigentlich...? Friedrich Fröbel. H. Wolz:
Kommunalwahl 2004. Wichtige Entscheidung für Gladbeck. H. Enxing: Gemeinnütziges
Gasthaus. M. Korn: Vogel des Jahres 2004: Der Zaunkönig. H. Enxing:
Bürgerporträt: Dieter Thierse. K. Byrszel: Die Gladbeck Information:
Bürgerservice wird hier groß geschrieben. * Kinderschutzbund Gladbeck: Lobby für
Kinder besteht 25 Jahre. M. Bette: Eine Vision wurde Wirklichkeit: Zehn Jahre
Kindertagesstätte "Arche". A. Spicker: 30 Jahre Partnerschaft VHS und Marcq-en-
Baroeul. Cl. Bombeck: Die Kirchenfenster der Herz-Jesu-Kirche in Zweckel (2). M.
Samen: Leben und Wirken des jüdischen Wanderlehrers Gustav Bär. * Aus der
plattdeutschen Schatztruhe. R. Weichelt: Marktplatz Gladbeck. Geschichte und
Gegenwart. K.-H. Leitzen: Aus der alten Heimat: Eisgang und Hochwasser. W.
Hötten: Papa, erzähl mal vonne Arbeit.


11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Red.: Manfred Willeke, Postfach 13 10, 32670
Lügde.
1/2004. M. Willeke: Lügder Jahreschronik 2003. M. Willeke: Lügder Bürger in
Bodenwerder.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des
Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5,
32756 Detmold.
3/2003. B. Meier: Ist Detmold mit Weimar vergleichbar? Ein Beitrag zur
Kulturhauptstadt-Debatte. D. Willer: Lippische Auswanderung nach Amerika. F.
Schütte: Der Detmolder "Hermann" hat in New Ulm (USA) einen kleinen, feinen
Bruder. * "...so daß ich schon die Nase voll hatte". Ein Lipper fährt 1905 nach
Berlin. L. Krüger: De Seukatte. J. Hartmann: Anmerkungen zu "Ein früher Grüner
in schwierigen Zeiten". D. Hellfaier: Die "Astronomiae instauratae mechanica"
(1598) des Tycho Brahe - mit handschriftlicher Widmung an den Grafen Simon VI.
zur Lippe. R. Springhorn: Bedeutender Fund eines Jura-Nautiloiden in Lippe. H.
Stiewe: Das Mausoleum aus dem Detmolder "Apothekergarten". Ein romantisches
Denkmal einer ungewöhnlichen Freundschaft wird im Freilichtmuseum wieder
aufgebaut. * Barocke Reste der ältesten Schleuse Westfalens. Das Denkmal des
Monats befindet sich in Detmold.
4/2004. B. Meier: Vom Entstehen und Enden einer Projektidee. Eine kommentierte
Chronologie der Kulturhauptstadt-Debatte. W. Gerking: 75 Jahre Köterberghaus.
Seine Geschichte im Spiegel der Gästebücher (Teil 1). B. Schulz: Brüderchen und
Schwesterchen. Eine Halbtageswanderung der besonderen Art. E. Streichele:
Lustgarten und Kultur. Bei Beitrag zur Detmolder Stadtentwicklung. A. Heuer:
Über die Vergänglichkeit der Modernität und die Schönheit alter Fenster.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad
Lippspringe. Hrsg.: Verlag und Druckerei Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189
Schlangen.
275/2004. D. Tornede: Schützenswerte Natur vor Ort: Lerchensporn und andere
Frühblüher. H. Wiemann: Geschichte vor Ort - Rundwanderwege in Schlangen. M.-L.
Wendland: Der Einmarsch der Amerikaner in Schlangen. P. Gülle: Der Zaunkönig -
Vogel des Jahres 2004.
276/2004. J. Burchart: 10 Jahre Dorfmuseum Schlangen. M. Kremer: 1945: Das
Kriegsende in Schlangen. * Foto-Nachlass des Gustav Poppe - Quelle für
Heimatforscher und Volkskundler.


II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Deutsches Bergbau-
Museum. Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
1/2004. H. Kofler: Erzbergbau und Montanwirtschaft in Gossensaß im südlichen
Wipptal (Südtirol). Von den Anfängen bis ins Spätmittelalter. J. Michelis/G.
Apel: 150 Jahre Zeche Tremonia. Von einer Kohlenzeche zur weltweit bekannten
Versuchsgrube Tremonia. A. Hunold/A. Punstein/W. Wagner/F. Wierschem:
Rekonstruktion der römischen Moselschiefer-Dächer auf dem Katzenberg bei
Mayen/Eifel. Ein Beitrag zur Handwerks- und Bergbaugeschichte des Schiefers.

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V.,
Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.
2/2004. H. Hoffmeister: Vom offenen Feuer zur Ofenglut. H. Bock: Ein
Hausschutzzauber. G. Tiemeier: Die Bauernhausbörse im Mühlenkreis Minden-
Lübbecke. Ein Projekt im Rahmen der nachhaltigen und zukunftsorientierten
Entwicklung des ländlichen Raumes Minden-Lübbecke.




INFO

Westfälischer Heimatbund
48133 Münster
Kaiser-Wilhelm-Ring 3
48145 Münster
URL: www.westfaelischerheimatbund.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 4 09:54:30 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jun 4 13:58:32 2004
Subject: [WestG] [Q] Niederlaendische Einwanderer nach Westfalen, Ende
19./Anfang 20. Jh.
Message-ID: s0c046f6.005@lwlapp.itz.lwl.org

Eine Anfrage aus einem Museum:

Gesucht werden Informationen (Texte, Literaturhinweise etc.) zum Thema:

Niederländische Einwanderer nach Westfalen, Ende 19./Anfang 20. Jahrh.

Recherchen in der Literatur, in der NRW-Bibliographie und im Internet blieben bislang weitgehend erfolglos.

Hintergrund der Anfrage:
Die Bibliothek des Westf. Museumsamtes steht Mitarbeiterinnern und Mitarbeitern des LWL und der Museen Westfalen-Lippes und Fachinteressierten zur Verfügung und beantwortet Informationsanfragen zu museumsbezogenen Themen.

Für jeden Hinweis dankbar ist
Manfred Hartmann


INFO / KONTAKT

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48145 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann@lwl.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 4 13:52:21 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jun 4 13:58:33 2004
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Kulturpolitiker fuer modifiziertes Kulturforum in
Muenster
Message-ID: s0c07ea9.097@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 04.06.2004, 12:01


AKTUELL

LWL-Kulturpolitiker fuer modifiziertes Kulturforum in Muenster

Der Landschaftsausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
hat am Freitag (04.06.) in Münster einstimmig einem Vorschlag zugestimmt, der den nötigen
Umbau des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte mit den Plänen für das
"Kulturforum Westfalen", eine neue Musikhalle und eine neue Kunsthalle in Münster,
verknüpft. Nach dem Vorschlag soll das LWL-Landesmuseum am Domplatz in Münster für 41,8
Millionen Euro saniert und um fast 5.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche erweitert
werden, während sich das angedachte neue Haus für Gegenwartskunst (auf dem
Hindenburgplatz) auf die Funktion einer Kunsthalle konzentriert.

Der Grundsatzbeschluss sieht vor, dass das Land NRW den Vorschlag mit der Förderung, die es bisher
für das Kulturforum vorgesehen hat, unterstützt und die Stadt die Musikhalle errichtet. Der LWL ist Träger des
Westfälischen Landesmuseums, das zugleich die geplante Kunsthalle betreiben würde. "Aus
dem zweipoligen Kulturforum würde ein westfälisches Kulturdreieck mit Musikhalle,
Ausstellungshalle für Gegenwartskunst und neu ausgebautem Westfälischen Landesmuseum",
sagte LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe am Freitag. Wegen des neuen Raumangebotes im
Westfälischen Landesmuseum könne das Raumprogramm in der geplanten Kunsthalle bei den
Ausstellungs-, Magazin-, Lager- und Werkstattflächen reduziert werden. Teppe weiter:
"Die Hauptfunktion der Kunsthalle, nämlich der Ort für wechselnde Ausstellungen
zeitgenössischer Kunst der internationalen Avantgarde zu sein, tritt damit umso stärker
hervor. Wir halten diesen Vorschlag für eine sehr attraktive Lösung, weil sie die
verschiedenen Interessen miteinander verknüpft. Insbesondere städtebaulich bliebe die
Grundidee des Kulturforums erhalten."

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des LWL hat in einem Planungsgutachten den Baukomplex
des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münsters Innenstadt neu konzipiert.
Die Ausstellungsfläche insgesamt steigt nach den Plänen von rund 5.700 auf 10.600 Quadratmeter. An
die Stelle des ehemaligen LWL-Archäologiemuseums (an der Rothenburg) soll ein dreigeschossiger Neubau
treten, der zukünftige rechte Flügel des Westfälischen Landesmuseums. Erster
Bauabschnitt bis Ende 2007 würde der Neubau an der Rothenburg. Der neue Mitteltrakt des
Westfälischen Landesmuseums (an der Pferdegasse) könnte bis 2012 stehen.







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 4 14:22:58 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jun 4 14:28:21 2004
Subject: [WestG] [AKT] Service: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe
Message-ID: s0c085d3.093@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Peter Hartmann",
Datum: 04.06.2004, 11:03


SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" einen
weiteren Service an: eine Zusammenfassung von Museums- und Archiv-
Nachrichten des Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred
Hartmann erstellt wird. [MW]

Quelle:
http://www.wdr.de/nachrichten/

Nachrichten aus Südwestfalen vom 29.05.2004

Soest sucht verschwundene Bilder (13:20)
Die Stadt Soest will mit Hilfe von pensionierten Mitarbeitern nach den 60 verschwundenen Bildern aus ihrem Museum suchen. Erste Nachforschungen haben ergeben, dass in den 70er Jahren zahlreiche Bilder an Schulen und Verwaltungen verliehen wurden. Bei einer Inventur der städtischen Kunstsammlung war der Verlust aufgefallen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 29.05.2004

Neue Leiterin für Siegener Museum (08:15)
Das Museum für Gegenwartskunst bekommt eine neue künstlerische Leiterin. Dr. Eva Schmidt kommt am 1. August von der Gesellschaft für Aktuelle Kunst in Bremen nach Siegen. Zuvor hatte sie für das Westfälische Landesmuseum in Münster und für das Museum of Contemporary Art in New York gearbeitet. Daneben war Eva Schmidt Kuratorin großer Ausstellungen in Wien, Prag und Bremen und gab Künstlerzeitschriften heraus.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 28.05.2004

Ruhrgebiet: Haushaltssperre beim Landschaftsverband (06:34)
Der Kämmerer des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hat eine Haushaltssperre verhängt. Alle Fachbereiche müssten bis zu zehn Prozent ihres Budgets, insgesamt 11 Millionen Euro, einsparen. Der LWL unterhält 40 Schulen, 17 Krankenhäuser und 17 Museen in Westfalen, darunter die Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Herten und Marl und das Archäologiemuseum in Herne. Dem Verband gehören neun kreisfreie Städte und 18 Landkreise an.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 27.05.2004

Betrug beim Rock- und Popmuseum (17:14)
Die drei Männer, die das Rock- und Popmuseum in Gronau betrogen haben sollen, sitzen jetzt in Untersuchungshaft. Dazu gehören nach Angaben der Staatsanwaltschaft Münster auch die beiden Geschäftsführer einer Hamburger Firma. Bei dieser Firma hatte die Stadt Gronau Videowände bestellt und mit mehr als 600.000 Euro angezahlt. Geliefert wurden dann gebrauchte Leinwände, die von der Firma selbst nur gemietet waren.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 27.05.2004

Deutsche Bank sponsort Kunstmuseum (14:19)
Das Kunstmuseum in Ahlen wird künftig von der Deutschen Bank unterstützt. Die Bank wird dem Museum Leihgaben aus ihrer reichhaltigen Sammlung und Geld für Ausstellungen zur Verfügung stellen. Das Kunstmuseum in Ahlen ist nach dem Guggenheim-Museum und der Moma-Schau in Berlin erst die dritte Kunst-Einrichtung, die von der Deutschen Bank unterstützt wird.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 27.05.2004

Rock- und Popmuseum öffnet im Juli (07:03)
Das Rock- und Popmuseum in Gronau soll planmäßig am 20. Juli eröffnet werden. Damit ist die Gronauer SPD-Ratsfraktion mit ihrem Antrag gescheitert, das Millionenprojekt aufzugeben. In einer Sondersitzung hatte die SPD auch die Entlassung der Verantwortlichen gefordert. Die Stadt Gronau war bei der Anschaffung von Videowänden offenbar einem Betrug aufgesessen und hatte mehr als eine halbe Million Euro verloren. Gestern nahm die Polizie die drei mutmaßlichen Betrüger fest.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.05.2004

Affäre um Rock- und Popmuseum (14:12)
Die Staatsanwaltschaft Münster hat drei Personen festnehmen lassen, die das Rock- und Popmuseum in Gronau betrogen haben sollen. Hintergrund sind offenbar unsaubere Geschäfte im Zusammenhang mit der Lieferung einer Videowand im Gesamtwert von 2,6 Millionen Euro. Die Stadt hat bereits mehr als eine halbe Million angezahlt.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 19.05.2004

Weichen für Kulturzentrum gestellt (07:47)
Der Rat Hemers hat die ersten Weichen für ein Kulturzentrum gestellt. Er beauftragte die Stadtverwaltung, verschiedene Varianten zu prüfen, wie Bücherei, Musikschule, Archiv, Jugendzentrum und eine Veranstaltungshalle zusammen in zentraler Lage untergebracht werden können. Da Hemer sparen muss, kann die Stadt das Kulturzentrum nicht selbst bauen. Ein Investor soll das tun und es dann an die Stadt vermieten.

Nachtrag 03.05-18.05.2004:

Nachrichten aus Südwestfalen vom 11.05.2004

Islamarchiv verurteilt Folterungen im Irak (15:11)
Das Zentralinstitut Islamarchiv in Soest hat die Folterungen durch die US-Truppen im Irak verurteilt. Dadurch sei für viele insbesondere junge Moslems in Deutschland das westliche Wertesystem in Frage gestellt, sagte der Vorsitzende Salim Abdullah dem WDR. Viele Moslems sehen in den Folterungen irakischer Gefangener auch den Grund, warum die USA im vergangenen Jahr dem internationalen Kriegsverbrecher Tribunal in Den Haag nicht beigetreten sind. Die amerikanischen Soldaten müssten jetzt mit einem Gerichtsverfahren vor der Weltöffentlichkeit rechnen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 03.05.2004

Archivare treffen sich in Iserlohn (09:23)
Wirtschaftsarchivare aus Europa treffen sich heute in Iserlohn. In der Tagung geht es um strittige Rechtsfragen zur Veröffentlichung oder Herausgabe von archiviertem Aktenmaterial. Darüber wird unter anderem der stellvertretende Leiter der Gauck * Behörde Jochen Hecht mit den rund 150 Wirtschaftsarchivaren diskutieren.



INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48145 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann@lwl.org




From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 4 14:26:51 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jun 4 14:28:21 2004
Subject: [WestG] [AUS] Militaerischer Widerstand gegen das NS-Regime
1933-1945, Minden
Message-ID: s0c086cc.097@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Peter Kock",
Datum: 04.06.2004, 11:19


AKTUELL

Preußen-Museum NRW und Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik
e.V. zeigen die Sonderausstellung
"Aufstand des Gewissens.
Militärischer Widerstand gegen das NS-Regime 1933-1945"
des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes
zum 60. Jahrestag des Attentats auf Hitler am 20. Juli 1944
(27. Juni bis 21. Juli 2004)

Minden. Vom 27. Juni bis zum 21. Juli 2004 zeigen das Preußen-Museum
Nordrhein-Westfalen und die Gesellschaft für Wehr- und
Sicherheitspolitik e.V. mit Unterstützung der Bundeswehr die Ausstellung
"Aufstand des Gewissens. Militärischer Widerstand gegen Hitler und das
NS-Regime 1933-1945" und bieten ein umfangreiches sowie anspruchsvolles
Begleitprogramm an. Anlass ist der 60. Jahrestag des Attentats auf
Hitler und der gescheiterte Sturz des NS-Regimes am 20. Juli 1944. Der
Jahrestag erzielt bereits seit Beginn des Jahres eine erhöhte
öffentliche Aufmerksamkeit. Umso mehr sind die Veranstalter der
Ausstellung, das Preußen-Museum NRW und die Gesellschaft für Wehr- und
Sicherheitspolitik e.V., stolz, die Zusage für diese bundesweit gefragte
Ausstellung für Minden und die Region gesichert zu haben.

Die Ausstellung in Minden soll über den unmittelbaren historischen Bezug
- das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 - hinaus durch
Begleitveranstaltungen den Blick auf das Phänomen Widerstand gegen
Diktatur und Unrecht schärfen. Dabei wird es auch um die Diskussion über
die unterschiedlichen Ziele und Beweggründe des Widerstands gegen das
NS-Regime und deren Rezeption gehen.

Ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm begleitet die Ausstellung. Neben
Vorträgen in Minden und in Bückeburg werden eine Lesung in der
Stadtkirche Bückeburg sowie eine Filmreihe in Zusammenarbeit mit der
Volkshochschule Minden historische und aktuelle Bezugspunkte des Themas
der Ausstellung beleuchten.

Mit mehreren Schulen in Minden und Bückeburg wurden Projekte von
Untersuchungen zum lokalen Widerstand bis hin zu einer
deutsch-polnischen Jugendbegegnung auf dem ehemaligen Gut Kreisau in
Polen angestoßen. Die Ergebnisse aller museumspädagogischen
Kooperationen werden am Gedenktag des Widerstands, dem 20. Juli, in
einer öffentlichen Veranstaltung im Preußen-Museum NRW vorgestellt.


INFO

Peter Kock, Preußen-Museum NRW,
Tel. 0571/83728-17, e-mail: peter-kock@preussenmuseum.de


Klaus Suchland, Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.,
Tel. 05722/ 906102, e-mail: gfw-suchland@t-online.de

Veranstaltungsprogramm zur Sonderausstellung "Aufstand des Gewissens"


17.06.2004 19:30 Uhr, Kleines Theater, Minden
Film: "Die weiße Rose", Einführung: Wolfgang Döbber, Bad
Oeynhausen

29.06.2004 19:30 Uhr, Preußen-Museum NRW, Minden
Vortrag: "Der 20. Juli 1944 - politische
Zielsetzungen und moralische Beweggründe der Verschwörung gegen Hitler",
Prof. Dr. Hans Mommsen

01.07.2004 19.30 Uhr, Heeresfliegerwaffenschule Bückeburg
Vortrag: "Soldat und Widerstand - Folgerungen
des 20. Juli 1944 für die Bundeswehr", General a.D. von Kirchbach

04.07.2004 11.00 Uhr, Kleines Theater, Minden
Film-Matinee: "Es geschah am 20. Juli",
Einführung: Dr. Veit Veltzke, Preußen-Museum NRW

05.07.2004 19.30 Uhr, Heeresfliegerwaffenschule Bückeburg
Vortrag: "Widerstand gegen Totalitarismus -
Bürgertugend oder Verfassungsnorm?", Prof. Dr. Christian Pfeiffer, ehem.
Justizminister des Landes Niedersachsen

07.07.2004 19.30 Uhr, Heeresfliegerwaffenschule Bückeburg
Vortrag: "Kirche im Widerstand? Die evangelische
Kirche im sogenannten Dritten Reich und Folgerungen für ihre
gegenwärtige Funktion in der Gesellschaft", Dr. Dirck Ackermann,
Militärdekan an der Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg

13.07.2004 19:30 Uhr, Stadtkirche, Bückeburg
Lesung und Meditation zum Widerstand
Texte von Betroffenen, Widerstandskämpfern,
Soldaten, Theologen und Anklägern mit musikalischer Begleitung

15.07.2004 19:30 Uhr, Kleines Theater, Minden
Filmvorführung mit Diskussion: "Stauffenberg -
13 Bilder über einen Täter" mit Hans Bentzien, ehem. Kulturminister der
DDR, Filmemacher und Autor, Dr. Veit Veltzke, Museumsdirektor
Preußen-Museum NRW

18.07.2004 11:00 Uhr, Kleines Theater, Minden
"20. Juli" - ein Stoff der DDR- und
BRD-Filmgeschichte, Diskussion mit Hans Bentzien, ehem. Kulturminister
der DDR, Filmemacher und Autor

19.07.2004 19.30 Uhr, Heeresfliegerwaffenschule Bückeburg
Vortrag: "Die Deutschen als Opfer des Zweiten
Weltkrieges? Schweizer Gedanken zum 20. Juli und der bundesdeutschen
Geschichtspolitik", Eric Gujer, Deutschlandkorrespondent Neue Zürcher
Zeitung, Berlin

20.07.2004 19:30 Uhr, Preußen-Museum NRW, Minden
Vorstellung der Schulprojekte zum
Schülerinnen und Schülern von Mindener und
Bückeburger Schulen

Hinweis: Für die Vorträge an der
Heeresfliegerwaffenschule Bückeburg-Achum sind namentliche
Voranmeldungen erforderlich. Tel. 05722/9 68 38-30 oder -31





From rita.boerste at lwl.org Mon Jun 7 16:16:09 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Jun 7 17:30:37 2004
Subject: [WestG] [AKT] Tagesseminar: Kochen und Kueche wie im Mittelalter,
Herne, 13.06.2004
Message-ID: s0c494cf.067@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 07.06.2004, 12:58


AKTUELL

Kochen und Küche wie im Mittelalter
Experimentelles Tagesseminar im LWL-Archäologiemuseum
13.06.2004

Nur wenige Dinge sind so klischeeüberfrachtet wie unsere Vorstellung von der
mittelalterlichen Küche. Geben uns auch zahlreiche "Mittelalterkochbücher" Auskunft
darüber, was bei den Rittersleuten auf den Tisch kam, stellt man beim genauen Hinsehen fest,
dass in den meisten dieser Bücher nicht ein einziges Gericht tatsächlich aus dem Mittelalter
stammt. Rezepte zur mittelalterlichen Küche gibt es fast gar nicht. Die wenigen aus dem
Spätmittelalter repräsentieren die "moderne" Küche für Wohlhabende. In einem
Tagesseminar will das Archäologie-Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) den Teilnehmern einen Einblick in Küche und Ernährung der mittelalterlichen
Bevölkerung anhand archäologischer und historischer Forschung geben. Die kulinarische
Aufbereitung der Forschungsergebnisse erfolgt im mittelalterlichen Tonkochtöpfen am
offenen Feuer. Die Zubereitung der Speisen mit mittelalterlichen Methoden hat hochgradig
experimentellen Charakter, so dass dieser Kochkurs für die Jünger der Haute Cuisine weniger
geeignet ist.


INFO

Westfälisches Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
www.museum-herne.de.
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter Tel.: 02323 94628-0
Termin: Sonntag 13.06.2004, 12.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Kosten: 45,- € inklusive Museumseintritt und Lebensmittelumlage





From rita.boerste at lwl.org Tue Jun 8 14:13:33 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Jun 8 16:18:39 2004
Subject: [WestG]
[AUS] 25 Jahre Westf. Industriemuseum: Schaetze der Arbeit,
Dortmund, 20.06.-12.09.2004
Message-ID: s0c5c9a3.006@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 08.06.2004, 12:58


AUSSTELLUNG

Gefahr am Hochofen: "Und plötzlich trete ich in das glühend heiße Eisen"
LWL zeigt zum Jubiläum seines Industriemuseums "Schätze der Arbeit"

Mit einer großen Ausstellung feiert der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in diesem Jahr das 25-jährige Bestehen des Westfälischen
Industriemuseums. Mehr als 250.000 Objekte hat das Museum in dieser Zeit zusammengetragen -
ein Gedächtnis der Region: Die Objekte liefern einmalige Einblicke in die Arbeits- und
Alltagsgeschichte der Industrialisierung. Das Spektrum reicht vom Abortkübel bis zur
Dampflok, von der Glasmacherpfeife bis zum Henkelmann. Nur ein Bruchteil der Stücke ist
normalerweise in den Dauerausstellungen an den acht Standorten des Museums in Bocholt
(Kreis Borken), Bochum, Dortmund, Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis), Lage (Kreis Lippe),
Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke), Waltrop (Kreis Recklinghausen) und Witten
(Ennepe-Ruhr-Kreis) für die Öffentlichkeit zugänglich.

Zum Jubiläum packt das WIM sein Lager aus und zeigt ab dem 20. Juni
in der Zentrale auf der Zeche Zollern II/IV in Dortmund rund
500 "Schätze der Arbeit". In einer Serie stellt der LWL die originellsten, ältesten und
bedeutsamsten Exponate der Ausstellung vor. Die Unfall-Schuhe eines Hüttenarbeiters
Montagmittag in der Gießhalle der Henrichshütte. Es ist der 29. September 1980. Der junge
Hüttenarbeiter Hans-Peter Freise soll kurz vor Ende seiner Schicht einem Kollegen zur Hand
gehen und die Abdeckhauben an der Eisenrinne auswechseln. Die beiden Schmelzer benutzen
einen Kran, um die schwere Metallhaube hochzuheben. Sie arbeiten ganz dicht an der Rinne, in
der während des Abstichs das flüssige Eisen mit mehr als 1.000 Grad Celsius durch die Halle
fließt. Für die Reparaturar-beiten nutzen die Männer eine Pause. Plötzlich beginnt die
Kette am Kran wild zu schlingern, die Haube kracht zu Boden.

Der erst 17-jährige Hüttenarbeiter erschrickt. Er springt zur Seite und tritt dabei in eine Pfütze glühend
heißen Eisens, die noch in der Rinne steht. Weil sie mit Koksasche bedeckt war, hatte Freise
sie nicht gesehen. Vor lauter Schreck setzt er auch noch den zweiten Fuß hinein. Entsetzt
schaut Hans-Peter an sich herunter, auf seine Schuhe, die inmitten der glühenden Lache
stehen. Nach einem Augenblick hat er sich gefasst, hebt seine Füße aus der Rinne, läuft weg.
Als er sich die Schuhe auszieht, sind seine Füße verbrannt. Und das bei Schuhen, die eigens für
die Arbeitsbedingungen im Hüttenwerk hergestellt worden sind. Doch sie haben versagt. Der
Krankenwagen brachte den jungen Schmelzer ins Krankenhaus "Bergmannsheil" nach Bochum.
Die Haut an den Füßen war aufgeplatzt. Fünf Transplantationen musste der
Hüttenfacharbeiter über sich ergehen lassen, erst dann konnte er wieder laufen.

"Heute ist alles in Ordnung. Nur drei Zehen kann ich nicht mehr richtig bewegen", erzählt
Hans-Peter Freise, fast so, als hätte ihn dieser Unfall nicht seine Füße kosten können. Nach seiner
Genesung kehrte Freise nicht zurück in die Gießhalle, sondern ließ sich in die Möllerung
versetzen. Dort bereitete er die Rohstoffe für den Hochofen vor. Der Unfall hatte für alle
Arbeiter Folgen: An den Hattinger Hochöfen durften die Schmelzer keine halbhohen
Schnürschuhe mehr tragen, sondern nur noch Stiefel. Die alten Schuhe erzählen das Schicksal
eines jungen Mannes, der kurz vorher die Prüfung zum Hüttenfacharbeiter abgelegt hatte. Und
sie zeigen, welchen Risiken alle Arbeiter in den Hüttenwerken ausgesetzt waren. Angesichts
der überwältigenden Gefahr am Hochofen kann Leichtsinn tödlich, können Details
lebenswichtig sein. Und das nicht nur in den rauen, menschenverachtenden Zeiten der
Industrialisierung, sondern im modernen 20. Jahrhundert. Das Exponat "Ich hatte einen
Unfall..." ist eines von vielen Objekten aus der Alltagswelt der Industriearbeiter. Das
LWL-Industriemuseum stellt dabei das Schicksal einzelner Menschen in den Mittelpunkt.


INFO

Schätze der Arbeit
25 Jahre Westfälisches Industriemuseum
20. Juni bis 12. September 2004
Eröffnung 20. Juni, 11 Uhr

Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
Dortmund-Bövinghausen
Geöffnet dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr




From rita.boerste at lwl.org Tue Jun 8 16:15:51 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Jun 8 16:19:31 2004
Subject: [WestG] [AKT] ULB Muenster verwahrt den Nachlass von Bettina
Schinas, geb. von Savigny (1805-1835)
Message-ID: s0c5e64c.048@lwlapp.itz.lwl.org

Von:
Datum: 08.06.2004, 14:26


AKTUELL

Großer Mut
Universitäts- und Landesbibliothek bewahrt den Nachlass von Bettina
Schinas, geborene von Savigny

Ernst schaut sie, ihre tief liegenden Augen von keinem Lächeln
erhellt. Schmuck und Schleier geben ihr etwas Fernöstliches. Als
Referenz an ihre neue Heimat trägt sie ihren Schal nach Art der
Griechinnen um den Kopf geschlungen. Als Karl Wilhelm Wach das Bild
1834 wenige Wochen vor ihrer Hochzeit malt, hat Bettina von Savigny
gerade noch ein Jahr zu leben. Ein Jahr, in dem sie ihren Mann nach
Griechenland begleitet und aus dem zahlreiche Briefe an ihre Familie
überliefert sind. Heute sind sie Teil der Sammlung der
Universitäts- und Landesbibliothek und geben Auskunft von dem Leben
in einem Griechenland, das politisch und kulturell zerrissen war. Dr.
Ruth Steffen, 26 Jahre lang Leiterin der Handschriftenabteilung der
ULB, hat ihre Briefe und Tagebuchaufzeichnungen in einem opulenten
Band herausgegeben.

Bettina von Savigny war die einzige Tochter des Rechtswissenschaftlers
Friedrich Carl von Savigny, in dessen Bekannten- und Verwandtenkreis
sich so bekannte Namen wie Clemens Brentano, Ludwig Tieck, Karl
Friedrich Schinkel, Leopold von Ranke und die Brüder Humboldt
finden, die regelmäßig in seinem Haus in Berlin verkehrten.
Bettina wurde 1805 in einen Haushalt hineingeboren, in dem Bildung und
Wissen auch für ein Mädchen selbstverständlich waren. Ihre
Eltern förderten das intelligente und vielseitig interessierte
Mädchen, die mit 15 Jahren Livius las und offensichtlich in Aussehen
und Charakter vor allem nach dem Vater kam. Wie die seine war auch
ihre Gesundheit nie stabil, sie kränkelte oft und litt unter Kopf-
und Zahnweh.

Mit 19 Jahren lernte sie ihren späteren Mann Konstantinos Dimitrios
Schinas in Berlin kennen, wo er die Vorlesungen ihres Vaters besuchte.
Schinas stammte aus einer angesehenen griechischen Familie, der 1821
mit dem Beginn des griechischen Aufstandes vor den Türken hatte
fliehen müssen. Im Hause Savignys wurde er fast wie ein
Familienmitglied aufgenommen. Sehr bald verliebten sich beide
ineinander. Doch es sollte bis 1833 dauern, bis Schinas endlich die
Möglichkeit sah, in einem inzwischen befreiten Griechenland einer
Frau eine Zukunft zu geben. Am 9. Oktober heirateten die beiden in
Ancona, Bettina musste sich von ihrer geliebten Familie trennen, blieb
aber in regem brieflichen Kontakt.

Die nun einsetzenden Briefe und Tagebuchaufzeichnungen geben einen
ausgezeichneten Einblick in die griechischen Verhältnisse, so
Herausgeberin Steffen. Bettina berichtet über Volkscharakter und
Wesen der griechen, ihr Familienleben, ihre Lebensweise, ihre
Häuslichkeit, Wirtschaft, Sitten und Gebräuche. Zu Anfang bezog
das Paar ein Haus in Nauplia und wurde sofort zu einem geschätzten
und hoch geachteten Paar der griechischen Gesellschaft. Anfang April
1835 zogen die beiden in die Nähe von Athen um, was für Bettina
miserable hygienische Zustände, beengte Wohnverhältnisse und
geringeren gesellschaftlichen Verkehr als in Nauplia bedeutete. Im
Sommer litt Bettina sehr unter dem kalten, nassen Wetter. In der Stadt
kam eine Epidemie auf. Als die Hitze endlich kam, fühlte sich
Bettina wieder wohler. Noch in ihrem letzten Brief schreibt sie: "Mir
geht es so, dass ich nur dankbar sein kann." Schinas aber erkrankte,
Bettina pflegte ihn und steckte sich wohl an. Am 28. August starb sie,
tief betrauert von ihrem Mann und ihrer Familie.

Ihr Nachlass, wie auch der ihres Vaters, dessen privater Teil
ebenfalls in der ULB aufbewahrt wird, machen Privates öffentlich,
ganz im Sinne Bettinas, die um ihre Wirkung wusste: "Ich kann mir wohl
denken, wie meine Briefe für viele Menschen interessant sein
können." Der im Verlag Cay Lienau herausgegebene Band gibt nun die
Möglichkeit, sie nachzulesen.

Link: Nachlässe in der ULB
http://www.uni-muenster.de/ULB/sammlungen/handschriften/nachlaesse.html








From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 9 11:47:58 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 9 16:28:20 2004
Subject: [WestG] [AKT] Glaeser im Emschertal-Museum Herne, 04.06.2004
Message-ID: s0c6f90c.060@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Gabriele Wand-Seyer",
Datum: 09.06.04, 11:10


AKTUELL

Silber, Gold und bunte Farben
Glas und sein Dekor

Faszination Glas: undurchlässig - durchsichtig , zart - zerbrechlich,
kostbar.

Ein Glasgefäß zieht den Blick des Betrachters unweigerlich auf sich, um so
mehr, wenn es verziert ist. Bereits in der Antike hat man mit Techniken zur
Glasverzierung experimentiert und einige von ihnen bis in die Gegenwart
angewendet.

Das Emschertal-Museum bewahrt einen reichen Bestand an Gläsern, an dem sich
Glasdekors von der Antike bis zur Gegenwart betrachten lassen.

Dazu gehören Emailmalerei, Schliff und Schnitt, Zwischengolddekor und
Silver-Overlay, Pressglas, Myra und Ikora.

Die Führung stellt charakteristische Beispiele für die unterschiedlichen
Glasdekors vor und vermittelt anhand von Skizzen einen Einblick in die
Herstellungsprozesse. Anmerkungen zum historischen Kontext runden die
technischen Erläuterungen ab.


INFO

Sonntag, 4. Juli 2004, 11:00 Uhr

Führung:
Dr. Gabriele Wand-Seyer
stellvertretende Museumsdirektorin des Emschertal-Museums

Treffpunkt:
Emschertal-Museum Herne
Schloss Strünkede
Karl-Brandt-Weg 5

U-Bahn 35, Buslinien 205, 362
Haltepunkt Schloss Strünkede

Kostenbeitrag: 4,50 Euro

Dr. Gabriele Wand-Seyer
stellvertr. Direktorin
Emschertal-Museum
Karl-Brandt-Weg 7
44629 Herne
Tel. (0 23 23) 16 2388
Fax (0 23 23) 16 2660
Mail: gabriele.wand-seyer@herne.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jun 14 11:01:56 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Jun 14 11:05:24 2004
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BTOC=5D_Heimatblaetter_f=FCr_Castrop-Ra?=
=?iso-8859-1?q?uxel_und_Umgebung=2C_2004=2C_Nr=2E_1/2?=
Message-ID: s0cd85ae.096@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 14.06.2004, 10:55


SERVICE: TOC

Kultur und Heimat
Heimatblätter für Castrop-Rauxel und Umgebung
55. Jg.
2004
Nr. 1/2


S. 5-22
Dietmar Scholz
Der sogenannte "Reichshof" Castrop - ein Wunschbild?

S. 23-24
Johannes Meyer
Geschichten aus Castrop: Fallschirmjäger "ante portas"
[betr. April 1945 in Castrop]

S. 25-28
Werner Baumeister
Bladenhorster Skizzen / Kleine Geschichten, erlebt im Bladenhorst der 30er Jahre
[betr. Teerbach, Castroper Holz]

S. 29-31
Berthold Kupper
Ausbau des Grutholzes als Erholungsgebiet für die Stadt Castrop-Rauxel
Ein Bericht von 1971

S. 31-33
Rüdiger Hagenbucher
Aus für Wildgehege?
[betr. Wildgehege in Grutholz]

S. 34-35
Klaus Michael Lehmann
Zum Artikel "Aus für Wildgehege"

S. 35
Gerd Schön
Richtigstellung zu dem Artikel: Kirchengemeinde Frohlinde
"zu den heiligen Schutzengeln"

S. 36-57
Gerd Schön
Die Flur "Cottenburg" im Stadtteil Schwerin und die daraus abgeleiteten
Straßenbezeichnungen "Cottenburgschlucht", "Cottenburgstraße" und
"Zur Cottenburg"

S. 58-59
Klaus Michael Lehmann
25 Jahre Krankenhausgalerie im Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel

S. 60-71
Dietmar Scholz
Zur Geschichte der Sozialdemokratie in Castrop/Castrop-Rauxel

S. 72
Erika MacDonald
April, April
[Gedicht]

S. 74-82
Heiner Selisky
Daten und Ereignisse aus Castrop-Rauxel von Oktober 2003 bis Februar 2004








From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 16 08:47:52 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 16 09:46:12 2004
Subject: [WestG] [AUS] Praerieindianer und Eiszeitjaeger, Herne,
17. Juni 2004 - 16. Jan. 2005
Message-ID: s0d00956.092@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 16.06.04, 08:15


AUSSTELLUNG

Die in der Weite leben": LWL-Archäologiemuseum vergleicht Kulturen
von amerikanischen Prärieindianern und europäischen Eiszeitjägern

Gleich bei seiner ersten Sonderausstellung wagt das Westfälische Museum
für Archäologie in Herne den Blick weit in die Welt hinaus und in die Zeit
zurück: Unter dem Titel "Die in der Weite leben - Prärieindianer und Eiszeitjäger"
vergleicht das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die
Kulturen der nordamerikanischen Prärieindianer mit dem Lebenswandel unserer
jagenden Vorfahren aus kalten Zeiten. In der Zeit vom 17. Juni bis 16. Januar
zeigt das LWL-Museum zahlreiche bedeutende Exponate beider Kulturen und
echte Lebensraumdarstellungen auf über 800 Quadratmetern. In der zwölf
Meter hohen Halle haben die Ausstellungsmacher ein ganzes Tipi-Dorf aufgebaut.

"Ich habe früher begeistert Bücher über die nordamerikanischen Indianer gelesen
und freue mich, dass gerade dieses Thema die erste große Sonderausstellung hier
im neuen Haus des Westfälischen Museums für Archäologie in Herne prägt.
Gespannt bin ich auf die Eiszeitjäger und den Vergleich zwischen diesen Kulturen
der Steppenjäger", sagte LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe bei der
Vorstellung der Schau am Dienstag (15.06).

Westfalens Chef-Archäologin Dr. Gabriele Isenberg betonte, dass sich die
Begeisterung des Museumsteams nicht nur auf archäologische Zusammenhänge
beschränke: "In der Tradition des Westfälischen Museums für Archäologie vergleichen
wir in der Ausstellung fremde Kulturen mit unserer Geschichte. Dabei feiern wir eine
doppelte Premiere, indem wir uns am neuen Standort erstmals mit dem amerikanischen
Kontinent befassen. Mit dem Blick auf die indianische Lebensweise fällt es uns leichter,
das Leben unserer Vorfahren zu verstehen. Beim Vergleich lassen sich im Kulturgut
dieser beiden Steppenjäger-Gemeinschaften erstaunlich viele Parallelen finden.
Natürlich gibt es auch Unterschiede, auf die wir deutlich hinweisen."

Zu sehen sind viele gut erhaltene und reich verzierte Indianer-Exponate, die nicht
nur für die Jagd, die Religionsausübung und den Alltag wichtig waren, sondern auch
die hohe Handwerkskunst der Indianer bezeugen und zum Teil so gar nicht zum
gängigen Klischee der "wilden Roten" passen wollen. Dazu gehören Kinderspielzeug
und eine Babytrage. Neben diesen Objekten zeigt die Ausstellung vergleichbare Relikte
der Eiszeitgesellschaft wie ein Bild einer Babytrage, das auf eine Schieferplatte graviert ist.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung ist die Umwelt, die beide Gruppen von
Steppenjägern, die zeitlich und räumlich so weit voneinander entfernt gelebt haben,
vor ähnliche Probleme gestellt hat: In den Lebensraum-Darstellungen zeigt die Schau
beispielsweise sechs lebensecht präparierte Bi-sons, Pferde, Kojoten, Adler und andere
amerikanische Prärietiere, die die Indianerwelt geprägt haben. Ihnen steht beispielsweise
das gewaltige Geweih eines Riesenhirschen gegenüber, der zu den Jagdobjekten der
Eiszeitmenschen gehörte. Von ihm und den anderen Eiszeittieren sind zwar nur die
Knochen erhalten, sie zeugen aber dennoch von der Größe der längst ausgestorbenen Tiere.

"Sehr klein sind dagegen die Knochen von einem der ersten Hunde, der zusammen mit
den Menschen lebte", so LWL-Eiszeitspezialist Dr. Michael Baales, der besonders stolz
darauf ist, dass viele Leihgeber aus dem In- und Ausland ihre Exponate dem
LWL-Landesmuseum in Herne zur Verfügung gestellt haben.

Am Donnerstag, 17. Juni, eröffnen um 17 Uhr Maria Seifert, Vorsitzende des
LWL- Westfalen-Parlamentes und Hernes Bürgermeisterin Waltraud Pabst die
Ausstellung. Besondere Gäste sind Lindbergh Namingha, 1. Vorsitzender der Native
American Association of Germany und Buffalo Child, ein Cherokee-Choctaw Indianer.
Sie begleiten die Gäste zu einem ersten Rundgang durch die Sonderausstellung und
singen und tanzen dort zu Trommelmusik. Nach der offiziellen Eröffnung können alle
Besucher ab 18 Uhr mit den Eiszeitjägern und Prärieindianern auf die Pirsch gehen -
und das bis 22 Uhr. Buffalo Child ist sogar noch bis Sonntag (20.06.) im LWL-Museum zu Gast.

"Gerade die großen Tipis und die lebensechten Tiere werden die kleinen Gäste verzaubern.
Die gesamte zweite Jahreshälfte steht ganz im Zeichen von Indianern und Eiszeitjägern.
Kinder und Erwachsene haben in unserem Museum die Gelegenheit sich intensiv und aktiv
mit diesem spannenden Thema zu beschäftigen", kündigt Museumsleiterin Dr. Barbara
Rüschoff-Thale viele Sonderveranstaltungen an, die der zur Ausstellungseröffnung
erscheinende Veranstaltungskalender auflistet.

Parallel zur Sonderausstellung präsentiert das Museum in seinem Foyer Objekte indianischer
Künstler und großformatige historische Fotos. Auch sie greifen die tief wurzelnde indianische
Kultur auf und verbinden sie mit der modernen Zeit.


INFO

Die in der Weite leben - Prärieindianer und Eiszeitjäger
Sonderausstellung vom 17. Juni 2004 bis 16. Januar 2005
Westfälisches Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
www.museum-herne.de

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
geschlossen am 24., 25., 31.12. und 1.1.

Basisdaten zur Sonderausstellung "Die in der Weite leben"

Titel: "Die in der Weite leben - Prärieindianer und Eiszeitjäger"
Zeit: 17. Juni 2004 bis 16. Januar 2005
Ort: Westfälisches Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne

Inhalt: Im Sommer 2004 macht das Museum zum ersten Mal ein Fenster in die
Geschichte weit auf zu den Indianern der nordamerikanischen Steppen und den
europäischen Eiszeitjägern. Dafür wird sogar ein ganzes Tipi-Dorf aufgebaut.
Die Sonderausstellung zeigt das frühere Leben der nordamerikanischen Jäger
der Prärien und Plains und stellt dies den Spuren des frühen modernen Menschen
vor 40 000 bis 12 000 Jahren in Europa gegenüber. Eiszeitjäger und Prärieindianer
haben vieles gemeinsam, zeigen aber auch viele Unterschiede. Kann uns unser Wissen
von den nordamerikanischen Indianern helfen, unsere eigene Vergangenheit besser zu verstehen?

Eintrittspreise:

Sonderausstellung:
3,50 € Erwachsene
3,00 € Erwachsene in Gruppen ab 16 Personen
2,00 € Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre), Schülerinnen und Schüler
1,60 € Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder Programm im
Rahmen einer Lehrveranstaltung (zwei Begleiter frei)
2,00 € Ermäßigungsberechtigte
8,00 € Familien

Kombiticket für die Sonder- und Dauerausstellung:

5,00 € Erwachsene
4,50 € Erwachsene in Gruppen ab 16 Personen
3,00 € Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre), Schülerinnen und Schüler
2,00 € Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder Programm im
Rahmen einer Lehrveranstaltung (zwei Begleiter frei)
3,00 € Ermäßigungsberechtigte
12,00 € Familien

Rahmenprogramm-Vorschau:

- Familiensonntag: An jedem ersten Sonntag im Monat ist Familiensonntag mit einem
besonderen Programm für Kinder und Erwachsene. 14 und 16 Uhr.
- Führungen und Programme für Schulklassen und Gruppen. Kosten? Anmeldung?
- Programme im Rahmen des Herkules- Festivals (24.6. bis 13.7.):
- Trommel-Powwow (Kooperation mit der Städtischen Musikschule Herne)
- Lesung eines Indianer-Märchens (Kooperation mit der Stadtbücherei Herne)
- Brettspiele der Indianer (Kooperation mit der Stadtbücherei Herne)

- Lange Museumsnacht (3.9.) im Rahmen des Herner Innenstadtfestivals
- Kreativseminare zu Steinzeitschmuck, Speerschleuder, Nähen
- Vorträge

Zur Sonderausstellung erscheint ein Begleitbuch mit informativen Texten und einer Auswahl
der schönsten Objekte und Landschaftsansichten. Dieses Begleitbuch ist für 4,90 € im Shop
des Museums erhältlich.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 16 08:56:14 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 16 09:46:27 2004
Subject: [WestG] [AKT] 6.666.666. Besucherin im Westfaelischen
Freilichtmuseum Detmold
Message-ID: s0d00b34.011@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 16.06.04, 08:16


AKTUELL

LWL begrüßt 6.666.666. Besucherin in seinem Westfälischen Freilichtmuseum Detmold

Theresa Dörwald aus Detmold staunte nicht schlecht, als Prof. Dr. Stefan
Baumeier, Leiter des Westfälischen Freilichtmuseums Detmold, sie am
Dienstag (15.06) mit einem Blumenstrauß, einem Buch und einem Gutschein
im Museum begrüßte. Das hatte einen ganz besonderen Grund: Die Fünfjährige
betrat um 11.35 Uhr als 6.666.666. Besucherin das Museum des Landschafts-
verbandes Westfalen-Lippe (LWL). Theresa freute sich über die Geschenke
und gab die Blumen direkt ihrer Mutter, mit der sie im LWL-Freilichtmuseum dem
Trubel der Detmolder Innenstadt entfliehen wollte. Den Gutschein über 25 Euro
wollte sie allerdings gleich im Museums-Shop einlösen, dann ging es mit dem
Schwesterchen im Kinderwagen ins größte Freilichtmuseum Deutschlands.

Alle drei freuten sich über die Geschenke und den freien Eintritt, den sie nicht
erwartet hatten. Prof. Baumeier: "Schon vor 25 Jahren konnte ich den millionsten
Besucher begrüßen. Wir freuen uns über jeden, der kommt - und das sind in
den sieben Monaten unserer Jahresöffnung jedes Mal rund 200.000 Menschen."
Die Statistik des Freilichtmuseums weist die Besucherzahlen exakt aus, so dass
genau festgestellt werden kann, wann und wieviele Besucher das Museum durchwandern.


INFO

Westfälisches Freilichtmuseum Detmold
Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel: 05231 / 7060
Fax: 05231 / 706-106
wfm-detmold@lwl.org

Öffnungszeiten:
1. April bis 31. Oktober, täglich außer montags und an allen Feiertagen von 9 Uhr bis 18 Uhr (Einlass bis 17 Uhr)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 16 09:01:38 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 16 09:46:44 2004
Subject: [WestG] [AKT] Freitagskolloquium am 25. Juni 2004 in Muenster
Message-ID: s0d00c76.050@lwlapp.itz.lwl.org

Von "Institut für vergleichende Städtegeschichte",
Datum: 15.06.04 09:45


AKTUELL

Freitagskolloquium am 25. Juni 2004

Im Rahmen des Freitagskolloquiums im Sommersemester 2004
spricht am 25. Juni, 17.00 Uhr c.t. im Institut für vergleichende
Städtegeschichte, Königsstr. 46 Dr. Stephanie Wolf, Paderborn
über "Städtische Gesellschaft und benediktinisches Mönchtum im
spätmittelalterlichen Erfurt"

zu diesem Vortrag wird herzlich eingeladen


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte an der Universität Münster
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel. 0251 / 83-275-12
Fax 0251 / 83-275-35
Geöffnet montags bis freitags 9-17 Uhr
(Anmeldung wird empfohlen)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 16 09:10:32 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 16 09:47:00 2004
Subject: [WestG] [AUS] Handwerksbilder - Einblicke in fast vergangene
Arbeitswelten, ab 20. Juni 2004, Hagen
Message-ID: s0d00ea3.076@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
datum: 15.06.04 14:43


AUSSTELLUNG

LWL-Fotoausstellung im Westfälischen Freilichtmuseum Hagen zeigt die "Letzten ihrer
Zunft"

Eigentlich wollte die Fotodesignerin und Autorin Annette Fischer nur eine
Reportage über den Beruf des Hausschlachters machen, das alte Handwerk
faszinierte sie aber so sehr, das daraus schließlich eine neunteilige Serie über
die so genannten "Letzten ihrer Zunft" wurde. Unter dem Titel "Handwerksbilder
- Einblicke in fast vergangene Arbeitswelten" zeigt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) ab dem 20. Juni (bis Ende Oktober) in Haus Sümmern
seines Westfälischen Freilichtmuseums Hagen eine Fotoausstellung mit Bildern
aus dieser Serie.

Ähnlich wie die traditionellen Werkzeuge und Werkstatteinrichtungen, die inzwischen
vielerorts einen Platz im Museum gefunden haben, wollte Fischer mit ihren Fotos und
Texten den Arbeitsprozess an sich wie auch die spezielle Atmosphäre in den
Werkstätten vor Ort dokumentarisch erfassen. In beeindruckenden, stimmungsvollen
Schwarz-Weiß-Fotografien stellt Fischer einen Hausschlachter, einen Zigarrenmacher,
einen Hufschmied, einen Intarsienschneider, einen Dampfmaschinensägewerker und
Lohndrescher, einen Drechsler, einen Sattler, einen Korbflechter sowie eine Bürstenmacherin vor.

Über die persönlichen Erfahrungshorizonte hinaus, spiegeln sich in deren
Lebenserinnerungen verschiedene Aspekte eines Strukturwandels, der insbesondere
seit den 1950er Jahren viele Handwerkszweige erfasste und mit der Zeit zum
Verschwinden zahlreicher Berufe in ihrer ursprünglichen Form führte. Das alles
ist nachzulesen in den Textbeiträgen des ausstellungsbegleitenden, um weitere
Fotografien ergänzten Buches. "Man kann den Lauf der Dinge nicht aufhalten,
aber mit dem Aussterben der alten Handwerksberufe stirbt auch ein Stück Kultur",
so der porträtierte Hausschlachter August Scholand. Denjenigen, die diesen Bereich
der Arbeitskultur nicht aus eigener Anschauung und Erfahrung kennen, verschafft
die Ausstellung sowie das unter gleichem Titel erschienene Buch einen Eindruck
vergangener Arbeits- und Lebenswelten - für andere vielleicht ein Stück Erinnerung.


INFO

Westfälisches Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen
E-Mail: freilichtmuseum-hagen@lwl.org
Tel.: 02331 7807-0 Auskunft / Vermittlung
Fax: 02331 7807-120

Öffnungszeiten:
01. April 2004 bis 31. Oktober 2004
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 9 bis 18 Uhr, Einlass bis 17 Uhr
Häuserbesichtigung bis 17.30 Uhr

HandwerksBilder von Annette Fischer, 2003, 112 Seiten, gebunden, 19,95 Euro,
ISBN 3-7843 -3220-X, Landwirtschaftsverlag GmbH, 48084 Münster.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 16 09:26:22 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 16 09:47:17 2004
Subject: [WestG] [KONF] 125 Jahre Thomas-Verfahren in Deutschland,
22.-24. Sep. 2004, Duesseldorf
Message-ID: s0d0124f.007@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 15.06.2004, 13:46
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


TAGUNG

125 Jahre Thomas-Verfahren in Deutschland
Tagung, 22.- 24. September 2004

Am 22. September 1879 wurden sowohl in Ruhrort bei Duisburg als auch in
Hörde bei Dortmund zeitgleich die ersten Thomas-Chargen in Deutschland
erschmolzen. Dadurch wurden u.a. die lothringischen Minette-Erze
verhüttbar.

Angesichts der als schlecht zu bezeichnenden Forschungslage zur
Entwicklungsgeschichte des Thomas-Verfahrens von seiner Erfindung bis zu
seiner Ablösung durch das LD-Verfahren in der zweiten Hälfte des letzten
Jahrhunderts soll vornehmlich unter europäischem Blickwinkel eine
Arbeitstagung mit international renommierten Fachleuten (Historikern und
Technikern) eine Bestandsaufnahme erarbeiten, Forschungsdefizite aufzeigen
und weitergehende Forschungen anregen.

Es werden sowohl technische, wirtschaftliche als auch juristische
Fragestellungen (z.B. Lizenzfragen) im internationalen Rahmen behandelt.
Veranstalter sind das Stahlinstitut VDEh (Geschichtsausschuss) und die
ThyssenKrupp Stahl AG, Nachfolger der 1879 so innovativen deutschen
Unternehmen.


Mittwoch, 22. September
Stahl-Zentrum, 18:00 Uhr

Einführung
Prof. Dr. Manfred Rasch

Vom Puddeleisen zum Thomasstahl
Prof. Dr. Akos Paulinyi

Donnerstag, 23. September
Stahl-Zentrum, 8:30 Uhr

Begrüßung
Prof. Dr. Dieter Ameling

Die Bedeutung des Thomas-Verfahrens für die luxemburgische Eisen- und
Stahlindustrie
Prof. Dr. Jacques Maas

Das Thomas-Verfahren in Frankreich
Prof. Dr. Jean-Marie Moine

Diskussion
10:30 bis 11:00 Uhr Kaffeepause

Der Spätstart eines optimalen Verfahrens: Die Einführung des
Thomas-Verfahrens in der Saarregion und seine weitere Entwicklung 1879-1914
Dr. Ralf Banken

Das Thomas-Verfahren in Belgien
Prof. Dr. René Leboutte

Diskussion
12:30 bis 13:30 Imbiss

13:30 Uhr

Einführung des Thomas-Verfahrens in den Böhmischen Ländern
Doc. Dr. Ivan Jakubek

Die Entphosphorung als Forschungsgebiet (alt-) österreichischer
Stahl-Metallurgen im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts
Dr. Hans- Jörg Köstler

Diskussion
15:00 bis 15:30 Uhr Kaffeepause

Beiträge der RWTH Aachen zur Verbesserung des Thomas-Verfahrens
Stefan Krebs, M.A.

Metallurgische und verfahrenstechnische Verbesserungen in der "Endzeit" des
Thomas-Verfahrens
Andreas Zilt, M.A.

Thomasstahlerzeugung in der Maxhütte Unterwellenborn auf der Basis
phosphorreicher thüringischer Eisenerze
Dr. Klaus Scheidig

Diskussion

ca. 17: 30 Uhr
Filmvorführung
Das älteste Thomaswerk der Welt, Ruhrort, Baujahr 1886 (1. Teil).
Das Thomaswerk in Meiderich, Baujahr 1901 (2. Teil)

Freitag, 24. September
ThyssenKrupp Stahl AG, BesucherCentrum, 9:30 Uhr

Begrüßung
Dr. Hans- Ulrich Lindenberg

Entwicklung der Stahlindustrie an Rhein und Ruhr - Die heutige ThyssenKrupp
Stahl AG
Dr. Hans- Ulrich Lindenberg

Der Weg vom Thomas-zum LD-Verfahren: Bericht eines Zeitzeugen
Dr. Egon Köhler

Die Struktur der heutigen ThyssenKrupp Stahlwerke
Dr. Carl-Heinz Schütz

11:30
Werksbesichtigung
Imbiss
ca. 15:00 Uhr
Ende der Veranstaltung


INFO

INFORMATION UND ANMELDUNG
Dipl.-Ing. Manfred Toncourt
Stahl-Zentrum
Sohnstraße 65
40237 Düsseldorf
49(0)211/6707-460
49(0)211/6707-452
EM manfred.toncourt@vdeh.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 16 09:45:00 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 16 09:47:24 2004
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter, Soester Anzeiger, 2004, Nr. 294
Message-ID: s0d016a5.062@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 16.06.2004, 09:40


SERVICE: TOC

Heimatblätter -
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage: Soester Anzeiger
2004
Juni
Nr. 294
o. Seitenangaben


Köhn, Gerhard
Wie eine Fürstin wurde die Berliner "Quadriga" in Soest begrüßt

Krämer, Hermann J.
Jedes Jahr eine Prozession und eine Brotspende an Bedürftige
Die "Große Prozession" erinnert in Rüthen an ein Gelöbnis aus dem Jahr 1625

Kunz, Ulrich
Die Oestricher Landwehr: Einst Schutzwall für Ahlener Ackerbürger
Das Wall- und Grabensystem des 15. Jahrhunderts ist noch heute zu erkennen

Multhaupt, Hermann
Überall in Westfalen Pilgerspuren auf dem Weg nach Santiago

anon.
Mit Fährmann Kretz unterwegs nach Santiago de Compostela
"Das Geheimnis der Muschelbrüder": Neuer Roman von Hermann Bulthaupt

anon.
Der Juni in alten Bauernregeln

Funke, Helmut
Wahlen - damals und heute
Aus der Geschichte der Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen

aufgefunden von Franz Haarmann
Kein Anlass für Schützen- und Kriegerfeste
Aus dem Central-Volksblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg

anon.
Weiterverkauf streng untersagt
Die Pächter der Höfe der Minoriten durften nichts verkaufen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 16 12:21:51 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 16 12:22:59 2004
Subject: [WestG] [AKT] Geschichtsfest in Rheda, 18.-20.06.2004
Message-ID: s0d03b76.048@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Martin Wedeking",
Datum: 16.06.2004, 12:04


AKTUELL

Gutes aus Rheda - frisch auf den Tisch! Von Würsten, Korn und anderen
Dingen.
Geschichtsfest des Heimatvereins Rheda e.V.

Am kommenden Wochenende lädt der Heimatverein Rheda wieder alle
Geschichtsinteressierten zum Geschichtsfest in den Domhof ein. Im Rahmen des
gemeinsamen ostwestfälischen Themenjahres "Mahlzeit! Kultur des Essens und
Genießens" dreht sich dabei alles um Essen und Trinken in Vergangenheit und
Gegenwart.

Den Auftakt macht ein Vortrag am Freitag, dem 18. Juni um 19.00 Uhr im
Domhof. Martin Wedeking spricht über Essen und Trinken im Wandel der Zeit.
Wie aß man früher? Was hat sich im Laufe der Zeit an unserer Eßkultur
geändert? Gibt es eine typisch deutsche oder westfälische Küche? Diesen und
anderen Fragen soll dabei nachgegangen werden. Um eine gute Grundlage für
den Vortrag zu haben wird vorab ein kleiner Imbiß gereicht.

Am Samstag ist dann Backtag. Der Domhof ist eines der letzten Häuser in
Rheda, die noch über eine funktionierende offene Feuerstelle und einen
traditionellen Backofen verfügen. Dieser Backofen wird am 19. Juni in
Betrieb genommen. Beginn ist um 14.00 Uhr. Nach dem Vorheizen werden die
vorbereiteten Brotlaibe in den Ofen geschoben und müssen eine
Dreiviertelstunde backen. Diese Zeit nutzen wir für einen kleinen
Stadtrundgang durch Rheda auf den Spuren früherer Bäckereien. Nachdem die
Brote dann aus dem Ofen geholt wurden, müssen sie noch etwas abkühlen und
können dann frisch verzehrt werden. Weitere Informationen zum Backen früher
und heute runden das Programm ab.

Der Sonntag beginnt um 14 Uhr mit einem Mittagsspaziergang durch Rheda,
wieder auf den Spuren des Essens und Trinkens. Wir treffen uns dazu auf dem
Innenhof der ehemaligen Brennerei Hagedorn an der Bahnhofstraße. Die Führung
endet am Domhof, wo ab 15 Uhr die Kaffeetafel gedeckt ist. Bei Kaffee &
Kuchen, später auch Bier & Würstchen bieten sich beim diesjährigen
Geschichtsfest sicher zahlreiche Möglichkeiten zum Gespräch nicht nur über
Essen und Trinken früher und heute.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt zu allen
Veranstaltungen ist frei.


INFO

Heimatverein Rheda e.V.
Am Domhof 1
33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel.: 05242/48676 (AB)
Bürozeiten: Di. 14.30-16.00 Uhr
Email: heimatverein-rheda@gmx,de
Internet: http://rheda.gmxhome.de

Informationen im Internet: http://www.mahlzeit-owl.de und
http://rheda.gmxhome.de







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 17 08:40:54 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Jun 17 09:53:54 2004
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB 2004/09
Message-ID: s0d15924.084@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl", Redaktion
Nordrhein-Westfälische Bibliographie der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Datum: 16.06.2004, 14:19


SERVICE: LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an
dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. In ihr werden Titel
(inklusive ULB-Signatur für die Bestellung über den OPAC) zum Thema
"Westfalen" verzeichnet. Sie sind von der Bibliothek käuflich oder
aufgrund ihrer Veröffentlichung im Landesteil Westfalen
(Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster) als Pflichtexemplare
erworben worden.

Die Neuerwerbungsliste 2004/09 für den Zeitraum vom 22.05.2004 bis zum
04.06.2004 mit insgesamt 37 Titeln ist unter der URL

http://cgi08.uni-muenster.de:8408/exec/ULB/neuerwerb.php?action=fachimfokus&fach=wes

abrufbar.

Die Titel können online über den OPAC der ULB bestellt werden unter:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=wopac.shtml

Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" finden Sie unter:

http://www.uni-muenster.de/ULB/sammlungen/westfalica/

Sollten Sie weitere Literatur über Westfalen suchen - nutzen Sie die
Nordrhein-Westfälische Bibliographie ( http://www.uni-muenster.de/ULB/nwbib/ ),
die umfangreichste Regionalbibliographie Deutschlands! Hier geht's zur
Recherchemaske: http://apollon.hbz-nrw.de:4505/ALEPH/-/start/NWBIB


INFO

Hans Mühl
Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westf. Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074
E-Mail: muhl at uni-muenster.de

Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.uni-muenster.de/ULB/nwbib/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 17 09:52:57 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Jun 17 09:54:10 2004
Subject: [WestG] [TOC] Sauerland, Nr. 2/2004
Message-ID: s0d16a05.035@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 17.06.2004, 09:55


SERVICE: TOC

Sauerland-
Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes
Heft 2 / Juni 2004
ISSN: 0177-8110


S. 64-65
Wurm, Dieter
Jahreshauptversammlung des Sauerländer Heimatbundes
in der Balver Höhle am 28. August 2004

S. 66-69
Rotermund, Manfred
Balve - eine lebendige Stadt

S. 70
Westfalenpost vom 2. Februar 1951
Ein Zeitdokument über den ersten Sauerländer Heimattag
nach dem Zweiten Weltkrieg im August 1951 in Balve

S. 71
Ahrens, Werner / Pröpper, Theodor
Die Heimatwacht Balve e.V.
"Heimat unserer Väter, Zukunft unserer Kinder"

S. 72-75
Hochkeppel, Hans Hermann
Die Balver Höhle - vom Felsenriss zur Konzerthalle

S. 76-78
Bönemann, Theo
Das "Romantische Hönnetal"

S. 79-81
Wurm, Dieter
Kulturelle und natürliche Umwelt miteinander vereinbaren
100 Jahre Bund Heimat und Umwelt

S. 82
Gössmann, Wilhelm
Jahrestagung der Christine-Koch-Gesellschaft e.V.
im Hotel Maritim in Schmallenberg-Grafschaft am 9. Mai 2004

S. 83
Lettermann, Heinz
Verdienstmedaille der Bundesrepublik für Hans-Martin Köster

S. 84
anon.
Hohe Auszeichnung für das Museum in Holthausen/Schmallenberg

S. 85-86
anon.
Jahresprogramm 2004 der Christine-Koch-Gesellschaft

S. 86
Ackermann, Friedhelm
Plattdeutscher Tag
des Sauerländer Heimatbundes in Eslohe-Cobbenrode am
29. Mai 2004 im Stertschulten Hof

S.87-89
Mittler, Placidus
Gedenktag zur Säkularisation der Benediktiner-Abtei
Grafschaft/Schmallenberg am 21. März 2004
Predigt am 21. März 2004 in Grafschaft-
200 Jahre Säkularisation

S. 90-91
Cordes, Werner F.
Ein Liederbuch für Industrieschulen aus dem Umkreis des
Pfarrers, Gesangbuchherausgebers und Schulreformers
Melchior Ludolf Herold (1753-1810)

S. 92-93
anon.
Die Restaurierung der gotisch-barocken Orgel in St. Andreas, Ostönnen/Soest

S. 94-95
Schulte-Hobein, Jürgen
Engelbert Seibertz-
Leben und Werk des großen sauerländischen Poträt- und Historienmalers
Sauerländer Heimatbund unterstützt Gedächtnisausstellung im Jahre 2005

S. 96
Ackermann, Friedhelm
Gruben-Event
Tag der offenen Tür in der Schwerspatgrube Dreislar am 8. Mai 2004

S. 97-98
Ackermann, Friedhelm
Ein Hof im Sauerland wird 600 Jahre alt

S. 98-100
Frank, Wolfgang
Mauersegler

S. 101-103
Bücher - Schrifttum

S. 104-107
Leserbriefe

S. 108
Personalien





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 17 13:10:09 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Jun 17 13:10:45 2004
Subject: [WestG] [AUS] "Schaetze der Arbeit" im Westf. Industriemuseum,
ab 27. Juni 2004
Message-ID: s0d19835.015@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 17.06.04, 12:09


AUSSTELLUNG

Westfälisches Industriemuseum präsentiert "Schätze der Arbeit"

Ausstellung zum 25-jährigen Jubiläum auf der Zeche Zollern II/IV

Schätze im gemeinen Sinne sind sie nicht: die Arbeitsschuhe des
Hüttenarbeiters Hans-Peter Freise oder das Gartentor aus einer
Bochumer Bergarbeitersiedlung. Für die Kulturgeschichte des
Industriezeitalters sind viele Stücke aus der Sammlung des
Westfälischen Industriemuseums aber von unschätzbarem Wert.

250.000 Objekte hat das Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) in den 25 Jahren seines Bestehens
gesammelt. Die meisten schlummern in den Depots. Zum
Silberjubiläum packt das Museum aus und setzt auf der Zeche
Zollern II/IV in Dortmund über 500 ausgewählte "Schätze der
Arbeit" in Szene (20. Juni bis 12. September 2004). Die Schau im
historischen Werkstattgebäude des Bergwerks zeigt aussagekräftige
Exponate aus den sechs Branchen, die das dezentrale Museum
repräsentiert.

Eine Bessemerbirne und eine Schiffsdampfmaschine gehören dazu,
Vorratsgläser, hölzerne Arbeitsschuhe, Glasmacherpfeifen,
Ölgemälde, Postkarten, ein Ein-Mann-Bunker, Dokumente aus
Zwangsarbeiterlagern. Aber auch: ein Schokoladenautomat,
Wäscheklammern, Stoffwindeln, eine türkische Gebetskette ...
Das älteste Stück ist ein 4,5 Milliarden Jahre alter Meteorit aus
fast reinem Eisen; die Motorhaube eines in Bochum produzierten
Opels steht als jüngstes Exponat für den Strukturwandel im Revier.

"In ihrer Vielfalt bildet unsere Sammlung einen unschätzbaren Fundus,
der Arbeit und Alltag im Zeitalter der Industrialisierung anschaulich
macht", erklärte Helmut Bönnighausen, Direktor des Westfälischen
Industriemuseums, heute (17.6.) in Dortmund. Er erinnerte auch an
die Anfänge des Industriemuseums, dessen Gründung das LWL-
Parlament am 21. September 1979 in Münster beschloss. "Es war
damals eine große Herausforderung und ein völlig neuer Ansatz,
ehemalige Industrieanlagen nicht abzureißen, sondern zu erhalten
und museal zu nutzen", so Bönnighausen.

In jeglicher Hinsicht musste Pionierarbeit geleistet werden. Der
Museumsdirektor: "Auf Zollern wuchs damals ein Birkenwald, aus
dem die Maschinenhalle herausragte. Andere Denkmäler wie das
Schiffshebewerk waren zu Ruinen verfallen." Fotos und Texte auf
der Galerie der alten Werkstatt stellen die acht Museumsstandorte
mit ihrer Geschichte und die weiteren Pläne des Westfälischen
Industriemuseums vor. Zur Jubiläumsausstellung "Schätze der
Arbeit" bietet das Museum ein umfangreiches Begleitprogramm mit
Vorführungen des Webstuhls und der Schiffsdampfmaschine,
Glasschleifen, Schaugießen, einem Filmabend und Themenführungen an.

Kinder bedrucken an Aktionstagen Stoff oder gestalten eine Stadt
mit Lehm. Junge Besucher können sich außerdem in der Ausstellung
auf Schatzsuche begeben. Beim Knacken des Codes helfen eine
Schatzkarte und die Kinderfiguren aus den acht Standorten des
Westfälischen Industriemuseums. Dem erfolgreichen Schatzsucher
gibt ein Tresor am Ausgang eine leuchtende Belohnung preis. Die
acht Abteilungen der Ausstellung:

1) Schätze aus der Vorzeit - Kohle und Eisen Versteinerungen aus
dem Karbon erinnern an die Entstehung der Steinkohle vor 350
Millionen Jahren. Sie geben einen Eindruck von den Pflanzen der
Vorzeit, die als fossiler Brennstoff die Grundlage der Industrialisierung
gebildet haben. Ein Meteorit aus fast reinem Eisen ist mit einem Alter
von 4,5 Milliarden Jahren das älteste Objekt des Westfälischen
Industriemuseums.

2) Mit Kopf und Hand - Die lange Dauer der Handarbeit Handarbeit
prägte die vorindustrielle Epoche, ist aber auch heute noch in manchen
Produktionsbereichen unverzichtbar. Typische Werkzeuge und Geräte
zeigen das Spektrum der Handarbeit in den Branchen des
Industriemuseums: hölzerne Streichrahmen für Ziegel, lange
Prokelstangen vom Abstich des Hochofens, Glasmacherpfeifen, ein
Spinn- und ein Spulrad zur Garnherstellung, Schlägel und Keilhaue,
die unter Tage im Einsatz waren.

3) Kraft aus Wasser und Feuer - Das Zeitalter der Dampfmaschine
Im zweiten Raumbereich steht die Dampfmaschine als entscheidender
Motor der Industrialisierung auch optisch im Zentrum. Das Westfälische
Industriemuseum vereint in seiner Sammlung über 40 Dampfmaschinen
und zahlreiche kleinere dampfbetriebene Aggregate wie Pumpen oder
Haspeln. Die Schiffsdampfmaschine des 1884 vom Stapel gelaufenen
französischen Ausflugsdampfers Express ist die älteste Dampfmaschine
im Bestand.

4) Stechuhr und Maschinentakt - Massenproduktion im Industriezeitalter
Neben der Dampfmaschine gilt die Uhr als wichtigste "Maschine" des
Industriezeitalters. In der Frühzeit der Industrialisierung prägte die
meisten Menschen noch der natürliche Rhythmus von Tag und Nacht.
Das aufkommende Fabrikwesen erforderte Pünktlichkeit und strenge
Arbeitsdisziplin. Der Rhythmus der Maschinen gab den Takt vor und
zwang ihn den Beschäftigten auf - ohne Rücksicht auf soziale Bedürfnisse.
Großexponate wie ein Webstuhl, eine Ziegelpresse, eine Bessemerbirne
und eine Flaschenblasmaschine stehen für das Zeitalter der
Massenproduktion. Als Allegorien der Industrie symbolisieren Statuetten
aus Zinkguss den Fortschrittsoptimismus der Gründerzeit.

5) Mehr als Feuer und Rauch - Industrie im Bild Die enorme Dynamik
und fortwährenden Veränderungen, die die Lebens- und Arbeitsverhältnisse
der Menschen in den Industrieregionen prägten, spiegeln sich in
zahlreichen Kunstwerken wider. Industriebilder bilden deshalb einen
Sammlungsschwerpunkt im Westfälischen Industriemuseum. Sie
erzählen Geschichten von Industriellen, Arbeitern und Künstlern,
dokumentieren örtliche Begebenheiten oder Arbeitsvorgänge verschiedener
Industriebranchen in den europäischen Industrieregionen - und verbildlichen
das bis heute zwiespältige Verhältnis von Mensch und Technik.

6) Fabrikarbeit, Knochenarbeit, Kriegsarbeit - Mensch und Arbeit . Mit
einer Fülle an Objekten loten die Inszenierungen im dritten Ausstellungsraum
das Spannungsfeld von *Mensch und Arbeit" aus. Pastelle und Plastiken
zeigen Industriearbeiter als geschundene Menschen, aber auch als "Helden
der Arbeit". Schutzkleidung, Warnschilder und Plakate thematisieren
Arbeitsgefahren und -sicherheit. In der Abteilung Kriegsarbeit steht ein
Ein-Mann-Bunker neben Dokumenten von Hattinger Zwangsarbeitern.

"Menschen in Bewegung" thematisiert die millionenfache Zuwanderung
von Personen unterschiedlicher Nationalität ins Ruhrrevier. Eine Zitaten-
Collage aus lebensgeschichtlichen Erinnerungen spiegelt die Erfahrungen
und Erlebnisse aus dem Arbeitsalltag wider. "Das bisschen Haushalt" lenkt
den Blick auf die Arbeit von Frauen, die mit ihrer unbezahlten Hausarbeit
den bescheidenen Lebensstandard der Arbeiterfamilie in beachtlichem
Ausmaß stützten. Mai-Postkarten erinnern an den Kampf der neuen
Arbeiterklasse für eine Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen.

7) Nach der Arbeit - Feierabend und Konsum Mit dem explosionsartigen
Wachstum des Ruhrgebiets stieg um 1900 auch der Bedarf an Zerstreuung
und Konsum in der arbeitsfreien Zeit an. Neuartige Warenautomaten in
Kaufhäusern kombinierten die Lust des Kaufens mit der Faszination der
technischen Funktion. Anfang des 20. Jahrhunderts zielten Vergnügungsparks,
Tanzlokale, Varietés und Lichtspielhäuser auf Massenunterhaltung.
Ein Charleston-Kleid steht hier für bürgerliches Vergnügen.

Erst in den Wirtschaftswunderjahren drang der Luxus - symbolisiert durch
den Fernseh-Schrank "Kurfürst F 271" und das Moped Marke "NSU Quickly" -
auch ins kleinbürgerliche und Arbeiter-Milieu vor. An das proletarische
Vereinsleben erinnern Urkunden aus Turn-, Gesang- und Taubenzuchtvereinen.

8) Aufbruch statt Abbruch? - Von der Krise zum Wandel Ende der 1950er
Jahre zeichneten sich in vielen Industriezweigen erste Strukturkrisen ab.
Eine Welle von Zechenschließungen erschütterte den Ruhrbergbau. Mitte
der 1970er Jahre setzte die Stahlkrise ein und führte zu ersten Entlassungen.
Tausende gingen auf die Straße. Ein Transparent und ein T-Shirt erinnern
an den Widerstand gegen die Stilllegung der Hattinger Henrichshütte im
Jahr 1987. Politik und Wirtschaft versuchten den wirtschaftlichen und
sozialen Problemen mit verschiedenen Initiativen zu begegnen.

1962 konnte mit dem Opel-Werk in Bochum die Automobilindustrie als
neue Branche angesiedelt werden; 1965 öffnete die Ruhr-Universität
als erste Hochschule im Revier ihre Tore. Die Motorhaube eines Opels
und ein 20 Jahre alter Computer der Universitätsbibliothek symbolisieren
den Wandel.

Begleitprogramm Schatzsuche Offenes Angebot für Familien: Mit einer
Schatzkarte begeben sich Eltern und Kinder auf eine spannende Reise
durch die Zeit der Industrialisierung. Wird der "Code" geknackt, wartet
am Ende eine kleine Überraschung auf die Entdecker.


INFO

Jubiläumsband mit Katalogteil: 15 €

Kosten:
Museumseintritt plus 0,50 €
Öffentliche Führungen 27. Juni, 24. und 31. Juli; 7., 8., 14., 21.,
22. und 28. August, 5. September, je 15 Uhr.

Sa, 3. Juli, 11-17 Uhr Webstuhlvorführung,
mit Arno Sendner vom Textilmuseum Bocholt

So, 4. Juli, 15 Uhr Themenführung *Bergbautechnik" durch die
Ausstellung und die Zeche Zollern, mit Martin Lochert

So, 11. Juli, 10-18 Uhr Vorführung: Glasgravur und Glasschleiferei, mit Heikko
Schulze Höing vom Westfälischen Industriemuseum Glashütte Gernheim

Sa, 17. Juli, 11-17 Uhr *Rot, Grün, Blau - wie bunte Stoffe entstehen"
Webstuhlvorführung und Farbexperimente, mit Arno Sendner und Manfred
Tangerding vom Textilmuseum Bocholt

Sa u. So, 24. u. 25. Juli,ab 15 Uhr Offenes Ferienprogramm: *Wir bauen
eine Stadt aus Lehm". Ein Angebot vom Westfälischen Industriemuseum
Ziegelei Lage

So, 25. Juli, 15 Uhr Themenführung *Ziegel & Glas" durch die Ausstellung
und die Zeche Zollern II/IV, mit Dr. Thomas Parent

Mi, 28. Juli, 11-16 Uhr Offenes Ferienprogramm: *Kreatives Bedrucken
von Stoff". Ein Angebot des Textilmuseums Bocholt für Kinder von 6 bis
12 Jahren, mit Elfriede Heitkamp. Kosten 2 € für Material plus Eintritt

So, 1. August, 15 Uhr Themenführung *Das bisschen Haushalt", mit Olge
Dommer

Mi, 4. August, 11-16 Uhr Offenes Ferienprogramm: *Kreatives Bedrucken
von Stoff". Ein Angebot des Textilmuseums Bocholt für Kinder von 6 bis
12 Jahren, mit Angela Huster. Kosten 2 € für Material plus Eintritt

Sa u. So, 7. u. 8. August, 15 -18 Uhr Vorführung der Schiffsdampfmaschine
von 1884 in der Ausstellung, mit Willem Leeraar

So, 15. August, 15 Uhr Themenführung *Stahl" durch die Ausstellung und
die Zeche Zollern II/IV, mit Anja Kuhn und Dr. Thomas Parent

So, 29. August, 14-18 Uhr Vorführung: Die Schaugießerei des Fördervereins
Industriemuseum Henrichshütte demonstriert das Gießen von Zinn und Blei
in Formen

Fr, 3. September, 19.30 Uhr Filmabend: Historische Filme der Branchen Bergbau,
Eisenhüttenwesen, Binnenschifffahrt, mit thematischer Einführung durch Anja Kuhn,
Herbert Niewerth und Dietmar Osses

Sa, 4. September, 11-17 Uhr *Rot, Grün, Blau - wie bunte Stoffe entstehen",
Webstuhlvorführung und Farbexperimente in der Ausstellung, mit Arno Sendner
und Manfred Tangerding vom Textilmuseum Bocholt

So, 12. September Jubiläumsfest:
25 Jahre Westfälisches Industriemuseum. Ganztägig Aktionen zum Mitmachen,
Vorführungen, Begegnungen mit Zeitzeugen aus dem Bergbau, Musik,
Kindertheater, Lokfahren, stündlichen Führungen und *Geierabend-Sondershow".

Zugleich Tag des Offenen Denkmals: Thema: *Eine Etage tiefer" - Bodendenkmäler.
Dazu Führungen zu Aschegang, Fuchs und Übungsstollen mit max. 12 Pers. mit
Helm und Kopflampe.

Schätze der Arbeit. 25 Jahre Westfälisches Industriemuseum
20. Juni bis 12. September 2004

Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Telefon: 0231 6961-111
Telefax: 0231 6961-114
geöffnet: Di-So 10-18 Uhr
E-Mail: Zeche-Zollern@lwl.org

Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
Telefon: 05707 9311-0
Telefax: 05707 9311-11
geöffnet: Di-So 10 bis 18 Uhr
E-Mail: glashuette-gernheim@lwl.org

Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Telefon: 02871 21611-0
Telefax: 02871 21611-33
geöffnet: Di-So 10 bis 18 Uhr
E-Mail: textilmuseum@lwl.org

Ziegelei Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Telefon: 05232 9490-0
Telefax: 05232 9490-38
geöffnet: Di-So 10 bis 18 Uhr
E-Mail: ziegelei-lage@lwl.org

Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 25
45527 Hattingen
Telefon: 02324 9247-0
Telefax: 02324 9247-12
geöffnet: Di-So 10 bis 18 Uhr, Fr - 21.30 Uhr
E-Mail: birgit.schulz@lwl.org

Altes Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
geöffnet: Di-So 10 bis 18 Uhr,
E-Mail: Schiffshebewerk@lwl.org

Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Telefon: 02302 936640
Telefax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall@lwl.org

Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Telefon: 0231 6961-233
Telefax: 0231 6961-238
Geöffnet von Mai bis Oktober
samstags 14 bis 18 Uhr und
sonntags 11 bis 18 Uhr.
E-Mail: zeche-hannover@lwl.org




From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jun 22 09:13:35 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jun 22 09:19:32 2004
Subject: [WestG] [AKT] Service: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe
Message-ID: s0d7f851.049@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann",
Datum: 21.06.2004, 11:13


SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" einen
weiteren Service an: eine Zusammenfassung von Museums- und Archiv-
Nachrichten des Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred
Hartmann erstellt wird. [MW]

Quelle:
http://www.wdr.de/nachrichten/


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 19.06.2004

Prothesenausstellung in Hamm (11:34)
"Von Kopf bis Fuß" heißt eine Ausstellung des Gustav-Lübcke-Museums in Hamm über die Kulturgeschichte der Prothese. Sie wird am Sonntag eröffnet und zeigt etwa 200 Stücke von der Brille bis zum künstlichen Hüftgelenk, darunter auch Raritäten wie die eiserne Hand des Götz von Berlichingen. Bis zum 15. August sind die Ersatz-Körperteile von der Antike bis heute in Hamm zu sehen.



Nachrichten aus dem Münsterland vom 18.06.2004

Kupka-Ausstellung in Münster (17:09)
Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster zeigt ab Sonntag 50 Gemälde von Frantisek Kupka. Der tschechische Maler gilt als einer der bedeutendsten Wegbereiter der abstrakten Kunst im 20. Jahrhundert. Münster ist nach Museumsangaben die einzige deutsche Station der Ausstellung. Sie läuft bis zum 5. September.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 18.06.2004

Museumsnacht in Siegen (16:45)
Siegen feiert den 400. Geburtstag von Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen mit einer Museumsnacht. Zum Gedenken an den einstigen Landesherrn öffnet das Siegerlandmuseum von 18 Uhr bis Mitternacht. Wegen Modernisierungsarbeiten war das Museum im Oberen Schloss drei Monate lang geschlossen. Es beherbergt einige Portraits des Fürsten.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 18.06.2004

Ehrendoktorwürde für Maler aus Wien (12:04)
Der Maler Arnulf Rainer von der Akademie der bildenden Künste in Wien bekommt die Ehrendoktorwürde der Universität Münster. Die Auszeichnung wird dem 75-Jährigen am kommenden Freitag verliehen. Am selben Tag eröffnet das Westfälische Landesmuseum in Münster eine Ausstellung mit 50 Werken des österreichischen Künstlers.




Nachrichten aus Südwestfalen vom 17.06.2004

Landschaftsverband fördert Museen (15:59)
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe fördert das Westfälische Schieferbergbau- und Heimatmuseum in Schmallenberg-Holthausen mit insgesamt 85 000 Euro. Das Museum will seine Ausstellung vergrößern. Die Luisenhütte in Balve-Wocklum bekommt 31.000 Euro für die Sanierung des historischen Holzkohle-Hochofens. Die Luisenhütte braucht eine neue Sicherheitstechnik und mediale Hilfsmittel.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 17.06.2004

Herne: Indianer-Ausstellung im Archäologiemuseum (15:20)
Heute Nachmittag wurde im Herner Archäologiemuseum eine Indianer-Ausstellung eröffnet. Gezeigt werden Kleidung, Schmuck und lebensecht präparierte Tiere, die das tägliche Leben nordamerikanischer Prärie-Indianer dokumentieren. Zum Vergleich werden Funde aus der Eiszeit in unseren Breiten präsentiert.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 16.06.2004

Soest könnte Zuschüsse verlieren (07:37)
Der Stadt Soest könnte Zuschüsse verlieren, wenn sie keinen neuen Museumsleiter einstellt. Nach Meinung des Westfälischen Museumsamtes kann es sich eine Stadt mit so bedeutender Geschichte nicht erlauben, diese Stelle einzusparen. Das Museumsamt unterstützt die Stadt in diesem Jahr mit 50.000 Euro. Wenn Soest aber in absehbarer Zeit keinen Plan für den künftigen Umgang mit der Stadtkultur vorlege, werde die Förderung möglicherweise eingestellt.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 12.06.2004

Zukunft von Morgner-Haus diskutiert (08:15)
Der Streit um die Zukunft des Morgner-Hauses in Soest hält an. Der Leiter der Klinik Kloster Paradiese, Thomas Oyen, will auf einer Teilfläche des Museums eine Galerie betreiben. Verschiedene Vereine kritisieren das kommerzielle Nutzungskonzept und wünschen sich eine Plattform für alle künstlerisch und kreativ tätigen Soester. Der Rat der Stadt wird im Juli entscheiden. Das Museum ist bereits seit Jahren in marodem Zustand. Niemand präsentierte bisher ein neues Nutzungskonzept.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.06.2004

Neuer Leiter für Museum am Ostwall (17:46)
Kurt Wettengl wird ab Januar 2005 das Dortmunder Museum am Ostwall leiten, das seit mehreren Monaten nur einen kommissarischen Leiter hat. Wettengl ist zurzeit stellvertretender Direktor des Historischen Museums in Frankfurt und hat sich mit Ausstellungen vom Spätmittelalter bis zur Kunst der Gegenwart einen Namen gemacht.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 09.06.2004

Kupka-Ausstellung im Landesmuseum (11:48)
Das Westfälische Landesmuseum in Münster zeigt vom 20. Juni an 50 Gemälde des böhmischen Künstlers Frantisek Kupka. Die Werke markieren die Etappen seiner Laufbahn und stammen alle aus der weltweit größten Kupka-Sammlung des Museums für moderne Kunst in Paris. In Münster sind sie bis Anfang September zu sehen.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.06.2004

Schnarchkunst-Museum in Unna (10:48)
Zwei Atem-Experten gründen in Unna das erste Schnarchkunst-Museum. Die beiden Forscher wollen das Phänomen Schnarchen im Spiegelbild von Literatur und Kunst darstellen. Viele Ausstellungstücke verdeutlichen die Kulturgeschichte des Schnarchens, weitere Exponate werden noch gesucht.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 07.06.2004

Hattingen: *Blauer Wal" auf der Henrichshütte gesichtet (16:14)
Im Hattinger Industriemuseum Henrichshütte wurde ein *Blauer Wal" gesichtet. Dabei handelt es sich um eine Stahlskulptur der beiden Künstler Holger Vockert und Dirk Lammert. Diese stellt das Industriemuseum noch bis Ende des Monats mit Arbeiten weiterer Künstler aus. Die ehemalige Henrichshütte beteiligt sich damit an der Ausstellungsreihe EN-Kunst 2004, die der Ennepe-Ruhr-Kreis an fünf verschiedenen Orten präsentiert.


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48145 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann@lwl.org




From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jun 22 09:18:49 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jun 22 09:19:59 2004
Subject: [WestG] [KONF] Detmolder Sommergespraech: Familienforschung,
Staats-/Personenstandsarchiv Detmold, 07.07.2004
Message-ID: s0d7f98f.055@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Bettina Joergens"
Datum: 18.06.2004, 08.30


Detmolder Sommergespräch am 7. Juli 2004 im Staats- und
Personenstandsarchiv Detmold

Wo und wie werden Familiengeschichten abgebildet?
Familienforschung trifft Archiv trifft Standesamt trifft
Kirche trifft Forschung

Die Leitfrage dieser eintägigen Tagung lautet: "Wo und wie wird
Familiengeschichte abgebildet?" oder: "In welchen Beständen finde ich etwas
über meine Familie?" Diese Frage steht am Anfang jeder familienhistorischen
Recherche im Archiv. Um sie zu beantworten, ist zu klären: "Wo wird
Familiengeschichte aktenkundig?" Wird man fündig, muss das Material
sortiert, die Fragestellung systematisiert werden: "Was heißt nun Familie
und Familiengeschichte?"

Diese Fragen werden beim Detmolder Sommergespräch von verschiedenen Seiten
beleuchtet. Dazu haben wir unterschiedliche Referenten eingeladen:
Archivarinnen und Archivare, Vertreter der genealogischen Forschung,
Standesbeamte sowie Wissenschaftler der akademischen Demographieforschung.
Die Veranstaltung versteht sich als ein round table zur Verständigung
zwischen diesen Gruppen. Sie ist für Interessierte offen, für diejenigen,
die mit uns ins Gespräch kommen wollen und diejenigen, die neue Wege der
Familienforschung kennen lernen möchten. Das Detmolder Personenstandsarchiv
möchte sich am 7. Juli mehr als sonst als Kommunikationszentrum zwischen
Forschung und Verwaltung im Hinblick auf die westfälisch-lippische
Personenstandsüberlieferung präsentieren.

Die historische Familienforschung erfreut sich einer immer größeren
Beliebtheit. Viele Familienforscher wissen, dass sie etwas im Archiv finden,
wenden sich an uns, sind aber nicht genau darüber informiert, was sie in
welchen Archivalien ermitteln können. Im Gegensatz zu wissenschaftlichen
Benutzern fehlt ihnen häufig die Kenntnis über Quellenkunden und
Sekundärliteratur. Eine kleinere Gruppe der Genealogen ist bestens
informiert und recherchiert nicht nur in Kirchenbüchern, sondern weit
darüber hinaus in der Überlieferung der staatlichen Behörden und in
nichtstaatlichen Sammlungen sowie in kirchlichen und kommunalen Archiven.
Sie erforschen dabei mitunter weit mehr als nur die eigene Familie und
schreiben ganze Dorfgeschichten.

Bei der Recherche über die Kirchenbücher hinaus ermitteln die Forschenden
auch wichtige Informationen über Lebenswege, -umstände, Berufe und
öffentliches Engagement. Aber erst die Einbettung ihrer Ergebnisse in
übergreifende demographische, sozialhistorische oder kulturgeschichtliche
Geschichtsforschungen ermöglicht die Einordnung der gewonnenen Erkenntnisse,
etwa Heirats- und Sterbealter, Mehrfach-Heiraten u.v.m. Insofern lohnt eine
Begegnung - 'auf Augenhöhe' - zwischen der Familienforschung mit der
systematischen und über die einzelne Familie hinaus gehenden
Geschichtswissenschaft. Was die Familienforschung an Detailerkenntnissen
gleichsam einer mikrohistorischen Alltagsgeschichte liefern kann, trägt die
akademische Wissenschaft an Kontextinformationen und Methodik bei.

Gleichzeitig trifft hier Forschung auf Archiv und Verwaltung.
Verwaltungsleute können erfahren, welchen Wert ihre Aufzeichnungen nach
Abschluss der Akten für die Forschung haben können. Archivare lernen, welche
Bestände besonders frequentiert und welche u. U. besser zugänglich gemacht
werden müssten. Umgekehrt können beide den Forschenden vermitteln, in
welchem Schriftgut und in welchen Beständen für ihre Fragestellung und auch
für weiter führende Erkenntnisinteressen Informationen zu finden sind. Bei
dem Detmolder Sommergespräch sollen diese verschiedenen Perspektiven
einander erläutert und miteinander diskutiert werden.


INFO

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, da wir die Teilnehmerzahl auf etwa
50 beschränken müssen.

Anmeldung unter:
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
T.: 05231 - 766-112
bettina.joergens@lav.nrw.de
Poststelle: stadt@lav.nrw.de



Programm:

Moderation Franz Meyer (Stadtarchiv Bad Salzuflen):

9. 30 Uhr
Begrüßung und Vorstellung des Programms (Dr. Jutta
Prieur-Pohl, Staats- und Personenstandsarchiv Detmold)

9. 45 Uhr
Wer oder was ist das Personenstandsarchiv: Einführung und
Hausführung (evt. 2 Gruppen) (Dr. Bettina Joergens, Claudia Klinge, Staats-
und Personenstandsarchiv Detmold)

10. 30 Uhr
Kaffeepause

10. 45 Uhr
Was macht das Standesamt? Typische und untypische Vorgänge
im Standesamt und um das Standesamt. Wie Familien im Behördenschriftgut
abgebildet werden. (Klaus Kaim, Fachverband der Standesbeamten in
Westfalen-Lippe e.V., Standesamt Hamm)

11. 15 Uhr
Kommentar: ...und in welchen Beständen der Archive sie zu
finden sind. Die staatliche Personenstandsüberlieferung und mehr (Dr.
Joergens)

11. 30 Uhr
Diskussion und Fragen

12. 00 Uhr
Mittagspause


Moderation: Dr. Nicolas Rügge (Staatsarchiv Osnabrück):

13. 30 Uhr
Personenstandswesen vor Einführung der standesamtlichen
Register: Kirchenbücher und kirchliche Überlieferungen in den Archiven (Maja
Schneider, Archiv der Lippischen Landeskirche)

14. 15 Uhr
Diskussion und Fragen

14. 45 Uhr
Kaffeepause

15. 15 Uhr
Wie und auf welcher Quellengrundlage forschen
Familienforscher? - Podiumsdiskussion mit Vertreter des genealogischen
Arbeitskreises und einer Historikerin mit qualitativen Ansatz

15.15 Uhr
Einführung

15.20 Uhr
Die Forschungsweise eines Hobby-Genealogen (Wolfgang
Bechtel, Genealogischer Arbeitskreis im NHV, Lippe)

15.40 Uhr
Die Forschungsweise eines Wissenschaftlers (Dr. Georg
Fertig, Universität Münster)

16 Uhr
Fragen und Diskussion

16.30 Uhr
Schlussrunde: Kritik, Anregungen und Perspektiven (Dr.
Joergens)


Es besteht die Möglichkeit, Informationsmaterial und Publikationen
auszulegen.





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jun 22 09:25:08 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jun 22 09:27:41 2004
Subject: [WestG] [AKT] Roemisches Kriegsschiff auf westfaelischen Gewaessern
Message-ID: s0d7fb09.072@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.06.2004, 14:39


AKTUELL

Großprojekt erinnert an die Varusschlacht vor 2000 Jahren
Römisches Kriegsschiff soll auf westfälischen Gewässern kreuzen

Im Jahr 2009 kommen die Römer zurück: Ein römisches Kriegsschiff
wird dann auf Rhein, Donau, Weser und Lippe kreuzen. Und das ist nur der Anfang eines
Großprojektes, mit dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam mit dem
Landesverband Lippe, dem Landkreis Osnabrück und der Stadt Osnabrück auf das Jubiläum "2000
Jahre Varusschlacht" aufmerk-sam macht. LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe stellte
das Projekt, zu dem vier Ausstellungen gehören, am Mittwoch (16.06.) im
LWL-Kulturausschuss vor. "Mit dem Kriegsschiff wollen wir natürlich kein Land einnehmen,
sondern die Menschen für unser Projekt. Statt Waffen wird es eine Dokumentation an Bord
haben, die die Ausstellungsprojekte überregional ankündigt. Dazu wird das Schiff, das nach
Methoden der experimentellen Archäologie nach wissenschaftlichen Kriterien gebaut wird,
auf denselben Wasserwegen fahren, die zur Zeit des Augustus genutzt wurden", kündigte Teppe
an.

In Westfalen werde es unter anderem die ehemaligen Römerlager in Holsterhausen und
Haltern im Kreis Recklinghausen, Oberaden im Kreis Unna sowie Anreppen im Kreis Paderborn
ansteuern, so Teppe weiter. Neben wissenschaftlichen Untersuchungen, zu denen auch
weitere Ausgrabungen gehören, beteiligt sich der LWL vor allem mit der Ausstellung "Die
Römer", die er 2009 in Haltern am See zeigen wird, an dem Gemeinschaftsprojekt. Haltern
bietet sich nicht nur als Veranstaltungsort an, weil der LWL hier sein Westfälisches
Römermuseum betreibt. Die Archäologen und Historiker des LWL gehen davon aus, dass Varus
sich häufig in Haltern aufhielt, das als Verwaltungs- und Militärzentrum für die geplante
römische Provinz im rechtsrheinischen Germanien eine große Bedeutung hatte.

Die Ausstellung will das Römische Reich auf dem Höhepunkt seiner Macht zeigen, die Ausbreitung
des Reiches vor Augen führen und die Karriere des Varus nachzeichnen. Unter dem Stichwort
"Rom und die Barbaren" beschäftigt sie sich aber auch mit dem Verhältnis der damaligen
Weltmacht zu vermeintlichen "Entwicklungsländern" der Zeit. Während die Ausstellung in
Kalkriese die Varusschlacht selbst in den Mittelpunkt rückt, stellt die Ausstellung in
Osnabrück dem Klischee des "keulenschwingenden Germanen im Bärenfell" ein
facettenreiches Bild der Germanen gegenüber. Unter dem Titel "Mythos Varusschlacht"
zeichnet das Lippische Landesmuseum Detmold die Folgen der Varusschlacht nach und setzt
sich mit ihrer Wirkungsgeschichte auseinander.

"Die militärische Niederlage der drei römischen Legionen unter Varus war die Voraussetzung dafür, dass die
Römer 16 n. Chr. auf der Höhe ihrer Macht ihr Ziel aufgaben, das rechtsrheinische Germanien in das römische
Weltreich einzugliedern. Dieses Ereignis der damaligen Weltpolitik hat für Europa bis auf
den heutigen Tag Konsequenzen. Deshalb darf die Varusschlacht gleichberechtigt neben dem
"Westfälischen Frieden" von 1648 und dem Treffen von 799 zwischen Karl dem Großen und Papst
Leo III. in Paderborn als drittes westfälisches Ereignis von welthistorischer Bedeutung
angesehen werden und sollte ebenso durch ein international angesehenes Projekt gewürdigt
werden", begründet Teppe das Engagement des LWL.







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jun 22 10:14:20 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jun 22 10:15:14 2004
Subject: [WestG] [AKT] Hans-Ulrich Wehler Ehrensenator der Universitaet
Bielefeld
Message-ID: s0d8068e.061@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Brigitte Honerlage", Pressestelle Uni Bielefeld
Datum: 22.06.2004, 09:52


AKTUELL

Hans-Ulrich Wehler Ehrensenator der Universität Bielefeld

Die Universität Bielefeld verleiht am 15. Juli dem Bielefelder Historiker Hans-Ulrich Wehler die
Würde eines Ehrensenators. Zur Verleihung der Ehrensenatorenwürde an Hans-Ulrich Wehler
im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld (ab 18.00 Uhr) wird
Professor Charles S. Maier von der Harvard University über "Eine Geschichte für Deutschland?
Moderne und traditionelle Momente der Geschichtswissenschaft seit den 60er Jahren" sprechen.
Der international renommierte, für deutsche Geschichte ausgewiesene amerikanische Historiker
arbeitet derzeit zusammen mit anderen Geschichtswissenschaftlern an einer Weltgeschichte des
20. Jahrhunderts und bereitet gerade die Publikation "Among Empires: American Ascendency
and its Predecessors" vor.

Wehler ist einer der renommiertesten deutschen Historiker der Gegenwart. Er hat maßgeblichen
Anteil am Aufbau der Fakultät für Geschichtswissenschaft der Universität Bielefeld mit ihrem
spezifischen Profil. Sein Wirken in Bielefeld seit 1971 hat entscheidend dazu beigetragen, die
Geschichte als theoretisch fundierte Wissenschaft in enger Verbindung zu den Sozialwissenschaften
zu gestalten. Damit hat er in erheblichem Maße die Neubestimmung der deutschen Geschichtswissenschaft
geprägt, mit der sie sich aus nationalen Barrieren gelöst und wieder Anschluss an internationale
Standards gefunden hat. Mit seinen Standardwerken zur Sozial- und Gesellschaftsgeschichte nimmt
Hans-Ulrich Wehler in der scientific community eine herausragende Stellung ein. Das dadurch erworbene
Renommee hat entscheidend zum internationalen Ruf der Universität Bielefeld beigetragen.

Für seine herausragenden Leistungen erhielt er zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, zuletzt den
Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Am 3. Juli erhält Wehler im Konzerthaus am Gendarmenmarkt
in Berlin in Anerkennung seiner überragenden wissenschaftlichen Leistungen als einer der wenigen
Geisteswissenschaftler die Helmholtz-Medaille der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Diese höchste wissenschaftliche Auszeichnung der Akademie haben zuvor u.a. Robert Bunsen, Rudolf
Virchow, Max Planck, Otto Hahn und Manfred Eigen erhalten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 23 09:48:31 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 23 10:50:22 2004
Subject: [WestG] [TOC] Der Maerker, 2004, 53. Jg., Heft 1
Message-ID: s0d951ff.088@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 23.04.2004, 10:00


SERVICE: TOC

Der Märker
Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehem. Grafschaft Mark und den Märkischen Kreis
53. Jahrgang
Januar - März 2004
Heft 1


S. 5-12
Luda, Manfred
Die Vermarktung südwestfälischen Eisens, die Handelsmetropole
Köln und die hansische Familie von Meinertzhagen (1. Teil)

S. 13-15
Kohl, Rolf Dieter
"... daß also ein groß Tumult in der Stadt entstanden..."
Ein Streit zwischen dem kurfürstlichen Richter Johannes Höynck
und der Stadt Balve im Jahre 1680

S. 16-25
Janik, Andreas
Das Ende der Freiherren von Strünkede
- Eine genealogische Betrachtung -

S. 26-35
Perrefort, Maria
"Man hörte in den Tagen nichts als Heulen und Schreien in der Stadt"
Hamm im Siebenjährigen Krieg (1756-1763)

S. 36-41
Buchbesprechungen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 23 10:10:31 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 23 10:50:39 2004
Subject: [WestG] [AUS] Jubilaeum des Westf. Industriemuseums, "Schaetze der
Arbeit", ab 27. Juni 2004
Message-ID: s0d95723.066@lwlapp.itz.lwl.org

Von "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.06.04 13:31


AUSSTELLUNG

Italienische Nudeln in der deutschen Fremde

LWL zeigt zum Jubiläum seines Industriemuseums "Schätze der Arbeit"

Mit einer großen Ausstellung feiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) in diesem Jahr das 25-jährige Bestehen des Westfälischen
Industriemuseums. Mehr als 250.000 Objekte hat das Museum in dieser
Zeit zusammengetragen - ein Gedächtnis der Region: Die Objekte liefern
einmalige Einblicke in die Arbeits- und Alltagsgeschichte der Industrialisierung.
Das Spektrum reicht vom Abortkübel bis zur Dampflok, von der
Glasmacherpfeife bis zum Henkelmann. Nur ein Bruchteil der Stücke ist
normalerweise in den Dauerausstellungen an den acht Standorten des
Museums in Bocholt (Kreis Borken), Bochum, Dortmund, Hattingen
(Ennepe-Ruhr-Kreis), Lage (Kreis Lippe), Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke),
Waltrop (Kreis Recklinghausen) und Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis) für die
Öffentlichkeit zugänglich.

Zum Jubiläum packt das WIM sein Lager aus und zeigt ab dem 20. Juni
in der Zentrale auf der Zeche Zollern II/IV in Dortmund rund 500
*Schätze der Arbeit". In einer Serie stellt der LWL die originellsten, ältesten
und bedeutsamsten Exponate der Ausstellung vor. Chitarra pergli Spaghetti:
Die Spaghettimaschine Die Spaghettimaschine war ein Gruß aus der Heimat.
Pater Don Cataldo brachte sie mit über die Alpen, als er nach Deutschland
kam, um sich um seine Landsleute zu kümmern. Weil im Nachkriegsdeutschland
zunächst vor allem im Bergbau Arbeitskräfte fehlten, im strukturschwachen
Süden Italiens dagegen junge Menschen kaum eine berufliche Perspektive
hatten, schlossen die beiden Regierungen 1955 das "Abkommen über
Anwerbung und Vermittlung von Arbeitskräften".

Danach reisten rund zwei Millionen Italiener nach Deutschland. Was in
den Werbeprospekten so verheißungsvoll nach "vita nuova" - einem neuen
Leben - klang, war für die meisten Gastarbeiter zunächst ein Schock: Die
fremde Kultur, Sprachprobleme, eine neue Umgebung und die zum Teil
ungewohnte Arbeit auf dem Bau, bei der Bahn und in den Bergwerken war
die Wirklichkeit, die in Deutschland auf die Italiener wartete. Mit Lehrfilmen
versuchte man, den Gastarbeitern die deutschen Lebensgewohnheiten
nahe zu bringen - gut gemeinte, aber unbeholfene Versuche. Das Heimweh
blieb. Dank Don Cataldos Spaghettimaschine gab es in der deutschen Fremde
wenigstens italienische Nudeln.

Denn natürlich war auch die deutsche Esskultur für die italienischen Gastarbeiter
neu und ungewohnt, zumal sich die deutsche und die italienische Küche damals
sehr unterschieden. Nudeln waren zu dieser Zeit in Deutschland noch nicht
sehr verbreitet. Die langen Teigfäden waren den Deutschen eher suspekt.
Wie sollte man die Spaghetti auf die Gabel bekommen? Umso wichtiger war es
deshalb für die Italiener, sich mit bekannten Lebensmitteln zu versorgen. Mit
der Spaghettimaschine konnten sie nun in ihrem Gastland die Nudeln selbst
herstellen. Dazu wurde der frische Nudelteig ausgerollt, auf die Drähte
gelegt und mit einem Nudelholz durchgedrückt, so dass er in schmale Streifen
geschnitten wurde.

Die Nudelmaschine gehört zu einer Reihe von Museumsstücken, die an die
Zeit der italienischen Gastarbeiter im Revier erinnern. In der Ausstellung
"Schätze der Arbeit" ist auch der über 100 Jahre alte Koffer zu sehen, mit
dem Mauro Buonadonna in den 60er Jahren nach Hagen kam. "Der Alltag
sah oft anders aus als auf den Bildern der Werbebroschüren, die in Italien
verteilt wurden", erklärt Dietmar Osses, Leiter des Westfälischen
Industriemuseums Zeche Hannover in Bochum. Untergebracht waren die
Italiener meistens in Barackenlagern aus der Kriegs- und Nachkriegszeit.

In den Zimmern mit Etagenbetten, Spinden, Tisch und Stuhl lebten bis zu
zwölf Personen. Immer wieder prangerten Sozialbetreuer die schlechten
Zustände in den Wohnheimen an. Osses: "Mit dem anhaltenden wirtschaftlichen
Boom besserte sich die Lage, viele Italiener holten ihre Familien nach und
zogen in größere Mietwohnungen." Nach der Bergbaukrise und dem
Anwerbestopp 1973 sind viele Gastarbeiter in ihre Heimat zurückgekehrt.
Heute leben im Revier rund 8.000 Italiener.

INFO

Schätze der Arbeit. 25 Jahre Westfälisches Industriemuseum
20. Juni bis 12. September 2004

Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Telefon: 0231 6961-111
Telefax: 0231 6961-114
geöffnet: Di-So 10-18 Uhr
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org

Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
Telefon: 05707 9311-0
Telefax: 05707 9311-11
geöffnet: Di-So 10 bis 18 Uhr
E-Mail: glashuette-gernheim at lwl.org

Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Telefon: 02871 21611-0
Telefax: 02871 21611-33
geöffnet: Di-So 10 bis 18 Uhr
E-Mail: textilmuseum at lwl.org

Ziegelei Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Telefon: 05232 9490-0
Telefax: 05232 9490-38
geöffnet: Di-So 10 bis 18 Uhr
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org

Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 25
45527 Hattingen
Telefon: 02324 9247-0
Telefax: 02324 9247-12
geöffnet: Di-So 10 bis 18 Uhr, Fr - 21.30 Uhr
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org

Altes Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
geöffnet: Di-So 10 bis 18 Uhr,
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org

Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Telefon: 02302 936640
Telefax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org

Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Telefon: 0231 6961-233
Telefax: 0231 6961-238
Geöffnet von Mai bis Oktober
samstags 14 bis 18 Uhr und
sonntags 11 bis 18 Uhr.
E-Mail: zeche-hannover at lwl.org




From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 23 10:18:30 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 23 10:50:54 2004
Subject: [WestG] [AUS] Boeckstiegel und Felixmueller, Billerbeck,
20. Juni - 1. Nov. 2004
Message-ID: s0d958ff.092@lwlapp.itz.lwl.org

Von "Thomas Fricke",
Datum: 22.06.04 12:22


AUSSTELLUNG

Neue Ausstellung in der Kolvenburg in Billerbeck:
Peter August Böckstiegel - Begegnung mit Conrad Felixmüller,
20. Juni bis 1. November 2004

Die Kolvenburg in Billerbeck, Kulturzentrum des Kreises Coesfeld,
präsentiert ab Sonntag, 20. Juni 2004 eine Auswahl von 57 Papierarbeiten
von Peter August Böckstiegel und Conrad Felixmüller aus dem Besitz des
Landesmuseums Münster. Die Ausstellung zeigt sowohl das Gegensätzliche
wie auch das Verbindende zwischen den beiden Künstlerfreunden auf.

Unter den expressionistischen Künstlern Westfalens nimmt Peter August
Böckstiegel (1889-1951) zu Recht eine herausragende Stellung ein. Seinem
Werk, sosehr es mit dieser Region verbunden ist, kommt aber auch
überregionale Bedeutung zu, die sich schon aus dem prägenden Einfluss
van Goghs ergibt. Zudem stand er mit einer Reihe zeitgenössischer Künstler
in Kontakt, darunter in besonderer Weise mit Conrad Felixmüller (1897-1977).

Beim Studium an der Kunstakademie in Dresden begann Böckstiegels
lebenslange Freundschaft mit Felixmüller. Beide Künstler gehörten zur
zweiten Expressionistengeneration, für die die Erschütterungen durch
den Ersten Weltkrieg und gesellschaftspolitische Radikalisierungen
besondere Herausforderungen darstellten. In ihrem drängenden Suchen
nach Neuem und Wahrhaftigem wandten sie sich ganz verschiedenen,
sogar gegensätzlichen Lebenswelten zu: Der aus Arrode in Ostwestfalen
stammende Böckstiegel blieb trotz regelmäßiger Aufenthalte in Dresden
immer eng mit der ländlichen Heimat verbunden.

Die Themen seiner künstlerischen Arbeit kreisten um die Unverfälschtheit
und Ursprünglichkeit ländlichen Lebens. Felixmüller hingegen stammte aus
Dresden, nahm Anteil an der städtischen Kultur und den gesellschaftspolitischen
Fragen seiner Zeit. Bilder revolutionärer Unruhen und das Dasein der
Bergarbeiter stellen für ihn zentrale Themen dar.

So reagieren die Künstler auf die gesellschaftlichen Umbrüche ihrer Zeit fast
diametral verschieden. Doch beide verfolgen in ihren Werken unverwandt
einen Realismus, der den Menschen in seiner Lebens- und Arbeitswelt in den
Mittelpunkt stellt. Dies verbindet sie ebenso wie das immerwährende Interesse
am Bildnis. Bei Böckstiegel sind es vor allem die eindrucksvollen Porträts der
einfachen Bauern und Bäuerinnen, bei Felixmüller Bildnisse von Bergarbeitern,
Arbeitslosen und Künstlerfreunden. Für beide spielt die Druckgraphik im
Gesamtwerk eine zentrale Rolle, dabei nutzen sie - einem ungeschönten
Realismus entsprechend - vorzugsweise die raue Kaltnadel und die harten
Kontraste des Holzschnitts.


INFO

Zur Ausstellung bietet der Kreis Coesfeld Führungen für Kinder, Schulklassen
und Erwachsene an. Weitere Informationen unter Tel. 02543-1540 und unter
www.kolvenburg.de.

Kulturzentrum des Kreises Coesfeld
An der Kolvenburg
48727 Billerbeck
Telefon: 02543-15 40
Fax: 02543-82 11
E-Mail: kultur@kreis-coesfeld.de
Internet: www.kolvenburg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 23 10:25:35 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 23 10:51:07 2004
Subject: [WestG] [AKT] Motorrad-Oldtimer Treffen im Westfaelischen
Freilichtmuseum Hagen, 26./27. Juni 2004
Message-ID: s0d95ab0.017@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Uta Wenning-Kuschel",
Datum: 22.06.04 18:01


AKTUELL

Motorrad-Oldtimer Treffen im Westfälischen Freilichtmuseum Hagen
50 Jahre Zweiradgeschichte zum Anfassen

Adler und Zündapp * wer kennt sie nicht? Am 26. und 27. Juni steht
das Westfälische Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) ganz im Zeichen klassischer Motorräder.
Denn wer kennt sie nicht, die schwarzglänzenden Schönheiten,
die Motorrad-Oldies von Adler bis Zündapp?

Mit seinen über 60 historischen Werkstätten in dem etwa 43 Hektar
großen Gelände ist das Hagener LWL-Freilichtmuseum ein stimmungsvoller
Platz um seltene, alte Motorräder zu präsentieren. Sowohl im Außenbereich
als auch in den kleineren und größeren Schmieden, wie im Kupferhammer
oder der Gelbgießerei werden über 60 der legendären Schätzchen auf zwei
Rädern, alle älter als Baujahr 1970, stilvoll zu besichtigen sein.

Ein besonderer Höhepunkt ist ein Holzvergasermotorrad, eine Zündapp,
Baujahr 1934. Die Besucher können sich bei den vielen historischen Zweirädern,
deren ehemals renommierte Hersteller zum größten Teil heute gar nicht mehr
produzieren, Geschichten erzählen lassen und sich einen guten Überblick über
die frühe Motorisierung seit Beginn des 20. Jahrhunderts verschaffen. Auch
die kultigen Vespas, Herkules und anderen charmanten buntlackierten Motorroller
aus der Wirtschaftswunderzeit sind mit von der Partie.

Daneben bietet sich für viele Biker-Freunde die Gelegenheit mal einen Blick auch
hinter die schönen Fassaden der Museumswerkstätten zu werfen. Denn dort
wird richtig gearbeitet: die Handwerker zeigen und erklären gerne ihr historisches
Handwerk aus der Frühzeit der Industrialisierung.

Im spannenden Begleitprogramm geht es auch für *Nicht-Fahrer" mit einigen
Attraktionen rund um das Thema Motorrad. Es läuft der Film *Das weiße Phantom"
über den berühmten BMW-Starfahrer der 20er Jahre, Ernst Jakob Henne,
heimische Zweiradfachbetriebe präsentieren ihre technischen Fähigkeiten,
Erwachsene können eine Probe aufs Exempel im *Aufprallsimulator" der
Verkehrswacht Hagen machen und die Automobilclubs sind mit verschiedenen
Angeboten vertreten. Außerdem begleitet die Jazzcombo *die band" den
Frühschoppen im Biergarten am Sonntagmittag mit fröhlich-flotter Jazzmusik.


INFO

Westfälisches Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen
Uta Wenning-Kuschel
Tel.: 02331-7807-113
Fax: 02331-7807-120





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 23 10:32:20 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 23 10:51:19 2004
Subject: [WestG] [AKT] Kunstwerk des Monats im Landesmuseum in Muenster
Message-ID: s0d95c57.075@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 23.06.04 08:38


AKTUELL

LWL zeigt kostbaren Glaspokal mit Falkenjagd-Motiven als Kunstwerk des Monats Juni

Die Glas-Pokale der Emde-Hütte bei Brakel im Kreis Höxter sind für die
westfälische Kunst- und Kulturgeschichte von hohem Rang und besitzen
auch eine große historische Aussagekraft. Deshalb zeigt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Westfälischen
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster einen Deckelpokal
mit Falkenjagd-Szenen, den Johann Carl Ihmsen (gest. 1759) um 1745
geschaffen hat, als Kunstwerk des Monats Juni.

Auf seinen Schauseiten zeigt der Pokal die verschiedenen Phasen der Falkenjagd:
die erste Szene zeigt einen reitenden Falkner mit einem abflugbereiten Greifvogel
auf der Faust, der von einem zweiten Falkner beobachtet wird. In der nächsten
Szene weist ein Reiter einen Beobachter auf die Reiherbeize hin, also auf den
Angriff des Falkens auf einen fliegenden Reiher. Die letzte Szene zeigt den Falken
wieder auf der Faust des Falkners, der ihn mit Futter belohnt.

Den kostbaren barocken Deckelpokal, den der Freundeskreis des LWL-Museums
vor einigen Jahren erworben hat, schnitt Ihmsen im Auftrag von Hermann Werner
von der Asseburg anlässlich des Besuches des Kölner Kurfürsten Clemens August
von Bayern, als dessen Minister Asseburg tätig war. Das LWL-Museum hat zum
Kunstwerk des Monats ein Faltblatt herausgegeben, das für einen Euro im Museum
zu erhalten ist.


INFO

Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel: 0251/5907-01
Fax: 0251/5907-210
www.lwl.org/landesmuseum/
landesmuseum@lwl.org
Öffnungszeiten: Di bis So 10:00 bis 18:00 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 23 10:49:22 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 23 10:51:36 2004
Subject: [WestG] [AUS] William Morris, Glaskunst in Gernheim, 27. Juni - 5.
Sep. 2004
Message-ID: s0d96053.024@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff",
Datum: 23.06.04, 10:30


AUSSTELLUNG

Neue Ausstellung in der Glashütte Gernheim
William Morris: Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft

Nach dem Ausstellungsprojekt mit dem amerikanischen
Glaskünstler Therman Statom im vergangenen Jahr zeigt
das Westfälische Industriemuseum Glashütte Gernheim in
diesem Sommer erneut renommierte Glaskunst aus den USA.
"William Morris. Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft"
heißt die Werkschau vom 27. Juni bis 5. September 2004
im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Morris, geb. 1957 in Carmel, Kalifornien, zählt zu den
bedeutendsten amerikanischen Glaskünstlern der Gegenwart.
Die Ausstellung von Objekten und Installationen in Gernheim
präsentiert rund 40 Arbeiten aus den letzten 20 Jahren und
wurde vom Glasmuseum Ebeltoft, Dänemark, erarbeitet.

Zwei Dinge, so schreibt die New Yorker Kunstkritikerin Karin
Chambers im Einleitungsessay zum Ausstellungskatalog, seien
neben Morris unübersehbaren Virtuosität im Umgang mit dem
Material Glas besonders bemerkenswert an seiner Arbeit:
Zum einen seine Vielseitigkeit, zum anderen aber seine Konzentration
auf eine ganz bestimmte Sichtweise. Die Vielfalt zeige sich an den
physischen Formen, die von verzierten Gefäßen bis zu naturalistischen
Gebilden einer gedachten Realität reichen, sie alle aber seien in
einer Weise hergestellt, die keinen Bezug zur Natur nimmt. Welche
Form auch immer er wählt: Es geht immer um Kultur, nicht um die Natur.

An prähistorische Höhlenzeichnungen erinnernde Figuren finden
sich auf seinen frühen Werken, "Steine" zeigen die gewaltigen
Kräfte der Natur, aber sie sind von Menschenhand arrangiert.
Mehr und mehr setzt Morris auch ganze Ensembles zusammen,
die Geschichten erzählen und von der Auseinandersetzung des
Menschen mit der Natur erzählen. Immer wieder sind es auch
archäologische Funde, die Morris zu seinen Arbeiten inspirieren,
z.B. kleine Gefäße in Tierform, wie sie aus dem zweiten vorchristlichen
Jahrtausend im Iran gefunden wurden. Dabei erweist sich Morris
aber als ein Grenzgänger, der nicht nur eine Kultur im Blick hat,
sondern ebenso mittelöstliche wie amerikanische, europäische
wie indische Elemente verarbeitet.

Am Ende der 1990 er Jahre sind es vermehrt lebende Tiere, die
in den Blick des Künstlers geraten, Tiere und die in ihnen in
verschiedenen Kulturen zugemessene Bedeutung, z.B. der Rabe
als Überbringer von Botschaften, als Sinnbild der Klugheit, als
Verkündiger von Bösem oder Tod. Immer wieder muss sich der
Betrachter daran machen, Morris Geschichten zu "lesen", der
große Umfang einiger Installation erlaubt mitunter gar nicht
die Betrachtung eines gesamten Kunstwerks auf einen Blick.

Erst seit Beginn des neuen Jahrtausends befasst sich Morris
auch mit der menschlichen Gestalt, auch hier aber kommt es
schnell zu interkulturellen Mischungen. Es gelingt Morris im
Laufe der Jahre auf diese Weise, eine ganz eigene Welt und
eine besondere Formensprache zu entwickeln.

Einen neuen Schwerpunkt bilden seit wenigen Jahren seine reich
geschmückten, emotional berührende Urnen. Eine erste hatte
Morris für die Asche seiner Mutter hergestellt, viele weitere
folgten nach dem 11. September 2001, an dem auch er Freunde
verlor. Auch diese Urnen zitieren viele verschiedene Kulturen,
aber sie lassen die Unterschiede zurücktreten zugunsten eines
gemeinsam empfunden Wunsches nach Gedenken. Eher emotional
als für den intellektuellen Zugriff geeignet, dennoch nie rührselig,
zugleich aber sorgfältig geplant und ausgeführt wie alle Werke
von Morris, verbinden die Urnen Kultur und Natur, den Menschen
und seinen Schöpfer.


INFO

William Morris. Past - Present - Future
27. Juni (Eröffnung 11 Uhr) bis 5. September 2004
Westfälisches Industriemuseum
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
Geöffnet Di-So 10-18 Uhr

Kontakt: Michael Funk
Glashütte Gernheim
Tel. 05707 9311-0

Christiane Spänhoff
Westf. Industriemuseum
Tel: 0231/6961-127




From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 23 13:17:18 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Jun 23 13:20:02 2004
Subject: [WestG] [AUS] Home Sweet Home. My IKEA, Westf. Literaturmuseum, 24.
Juni - 25. Juli 2004
Message-ID: s0d982e5.027@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Dirk Bogdanski",
Datum: 23.06.04, 12:56


AUSSTELLUNG

Ausstellung "Home Sweet Home. My IKEA" im Westfälischen Literaturmuseum

Home Sweet Home - mein IKEA, mein Zuhause?
Hausbesuche bei westfälischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern: eine
Ausstellung im Museum für Westfälische Literatur - Haus Nottbeck

"Wohnst du noch oder lebst du schon?" Ikeas berühmter Werbespruch
hat die Ausstellung "Home Sweet Home" inspiriert, die ab dem 24. Juni
im Oelder Museum für Westfälische Literatur zu sehen sein wird. Wohnen
oder leben - sich sein Leben "einzurichten", hat mehr mit unserem Wohnraum
zu tun, als uns bewusst ist. Ein Team der Literaturkommission für Westfalen
machte Hausbesuche bei westfälischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern
und ging in Interviews der Frage nach, welchen Einfluss die Kategorie "Raum"
auf die persönliche Identität ausübt.

Dabei entstanden zahlreiche Fotografien, Filmsequenzen und Tonzeugnisse,
die der junge Medienkünstler Martin Knott als Multimedia-Installation gestaltete.
Die Ausstellung bietet nicht nur Einblicke in die privaten Räume der
Künstlerinnen und Künstler, sie eröffnet auch neue Sichtweisen und
Perspektiven über den individuellen und regionalen Fokus hinaus.

Ob nun IKEA-Möbel oder heimelige Erbstücke, Kommunenleben oder
Landhäuschen, Provinz oder Großstadt: Wir prägen aktiv unseren Lebensraum
und dieser beeinflusst wiederum unsere Identität. Das Spektrum dieser
Wechselbeziehungen zwischen Wohnraum und Identität im künstlerischen
Milieu exemplarisch auszuloten, war das Ziel der Besuche und Befragungen
von sieben ausgewählten Autorinnen und Autoren.

"Vervollständigen Sie den Satz: 'Mein Zuhause ist für mich...'!" So begannen
die Interviews, die sowohl lokale Bindungen als auch die Verortung in einer
zunehmend globalisierten Welt ins Blickfeld nahmen. Die persönlichen Lebens-
und Schreibsituationen wurden dabei ebenso thematisiert wie die Verbindung
zur Außenwelt via Radio, Fernsehen oder Internet. Eine Schlüsselrolle spielte
der internationale Möbelgigant IKEA, dessen weitverbreitete Möbel sich in (fast)
jeder Wohnung befinden. Kommt mit "Billy", "Klippan" und Co. ein Stückchen
genormte Globalisierung in unsere heimischen Wohnzimmer?

Interviewpartner waren der Paderborner Kabarettist und Schriftsteller Erwin
Grosche, der in Berlin lebende renommierte FAZ-Kritiker und Lyriker Harald
Hartung, die Hamburger Popmusikerin und Songschreiberin Bernadette La
Hengst, der Verfasser moderner niederdeutscher Mundartgedichte Siegfried
Kessemeier, der Satiriker und 'bekennende' Ruhrgebietsautor Michael Klaus,
die Kinderbuchautorin Jutta Richter mit Wohnsitz auf Schloss Westerwinkel
sowie der Aktionskünstler Axel Schulß aus Münster.

"Home Sweet Home" ist eine Gemeinschaftsproduktion der Literaturkommission
für Westfalen (Walter Gödden, Jochen Grywatsch, Martina Wagner-Egelhaaf)
und des Museums für Westfälische Literatur in Zusammenarbeit mit Martin Knott,
Claudia Röser und Lily Tonger-Erk.


INFO

Am Donnerstag, 24. Juni, 19.30 Uhr wird die Ausstellung "Home Sweet Home.
My IKEA" im Westfälischen Literaturmuseum - Haus Nottbeck eröffnet
mit einer Präsentation des Projekts sowie einem Publikumsgespräch zum
Verhältnis von Wohnraum und Identität: Wenn wir unser Leben einrichten,
lassen wir IKEA eine Rolle spielen?

Die Multimedia-Installation zeigt das Museum für Westfälische Literatur in
der Ausstellung "Home Sweet Home. My IKEA" vom 24. Juni bis zum 25. Juli

Der Eintritt ist frei.

Geöffnet:
Di.-Fr.: 14-18 Uhr
Sa.-So.: 11-18 Uhr.

Kulturgut Haus Nottbeck
Museum für Westfälische Literatur
Landrat-Predeick-Allee 1
59302 Oelde-Stromberg

Tel.: 02529-949457
Fax: 02529-949458
email: bogdanski@kulturgut-nottbeck.de
www.kulturgut-nottbeck.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 24 09:20:59 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Jun 24 10:19:21 2004
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 7/2004
Message-ID: s0da9d10.036@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 24.06.2004, 09:30


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
65. Jahrgang
Juli 2004
Heft 7/2004


S. 217-221
Bleicher, Wilhelm
Der Mann der Muße und der Muse
Richard Röder zum Sechzigsten

S. 222-228
Knaup, Wilhelm / Wingendorf, Christian
Postgeschichte im Hagener Raum, Teil 2

S. 239-250
Weiß, Ulrich
Karl Burkardt-
Pfarrer in Hohenlimburg 1937-1971, Teil 2

S. 252
Dossmann, Ernst
Buchbesprechungen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 24 09:45:09 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Jun 24 10:27:29 2004
Subject: [WestG] [TOC] Der Schluessel, Stadt Hemer, Heft 2 - Juni 2004
Message-ID: s0daa2c3.098@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 24.06.2004, 09:45


SERVICE: TOC

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer
Heft 2 - Juni 2004
49. Jg.
Hg: Bürger- und Heimatverein


S. 46-51
Sprenger, Friedrich
Entwicklung der Landwirtschaft in Brockhausen im 20. Jahrhundert

S. 52-55
Gropengießer, Martin
Johannes Diehl -
"Meine Kriegs-Erlebnisse von 1870/71"

S. 56-57
Wolf, Heinrich
Eine Wegwespe auf Spinnenjagd am Ufer des Sorpesees

S. 58-66
Kramme, Paul
Auszüge aus dem Jahresband 1929 des "Märkischen Landboten"

S. 67-68
Schulz, Hans Dieter
"Sei nicht so görtentellerig!"

S. 68-69
Schulz, Hans Dieter
Der Löttringsen

S. 70-79
Spielfeld-Raupach, Sabine
Kleine Heimatchronik
1. Vierteljahr 2004

S. 80
Neue Literaturliste der Landeskundlichen Bibliothek





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 24 09:59:51 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Jun 24 10:27:30 2004
Subject: [WestG] [AKT] Eroeffnung der Geblaesehalle, Hattingen,
26./27.06.2004
Message-ID: s0daa629.059@lwlapp.itz.lwl.org

Von "LWL-Pressestelle",
Datum: 23.06.04 11:43


AKTUELL

LWL feiert am 26. und 27. Juni Eröffnung der Gebläsehalle

Einstige Kraftzentrale der Hütte zum Veranstaltungszentrum ausgebaut

Früher war die Gebläsehalle die Kraftzentrale der Henrichshütte - jetzt
schlägt das historische Herz des Westfälischen Industriemuseums in
Hattingen mit neuer Energie: Am 26. und 27. Juni feiert der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) nach fünf Jahren Bauzeit
die Eröffnung eines Veranstaltungsortes von besonderer Qualität.
"Den Umbau der Gebläsehalle hatten wir schon bei der Übernahme
der Henrichshütte ins Westfälische Industriemuseum vor 15 Jahren im
Auge; jetzt ist das erste Etappenziel erreicht", sagte Helmut
Bönnighausen, Direktor des Westfälischen Industriemuseums heute
(22.6.) vor der Presse in Hattingen.

Bürgermeister Dieter Liebig bezeichnete die Gebläsehalle als
Bereicherung für das Hattinger Kulturleben: "Ein Veranstaltungsort
dieser Größe und Güte hat uns dringend gefehlt." 9,6 Millionen Euro
haben Restaurierung und Ausbau des denkmalgeschützten Gebäudes
aus dem Jahr 1906 gekostet; 90 Prozent davon finanzierte das Land
Nordrhein-Westfalen. Knapp eine halbe Millionen Euro steckte der LWL
zusätzlich in die Einrichtung. Fertig sind damit allerdings erst zwei von
drei Arealen des gesamten Komplexes.

"Der Dauerausstellungsbereich ist noch in einem maroden Zustand", so
Bönnighausen. Im historischen Hallenteil will das Museum die Funktion
der ehemaligen Energiezentrale und das Thema Stahlerzeugung und
-verarbeitung anschaulich machen. Immerhin: Vom Restaurant aus
haben die Besucher jetzt einen Balkonblick auf die angestrahlten
Hauptexponate, darunter eine 500 Tonnen schwere Großgasmaschine,
eine Thomasbirne und ein Dampfhammer-Ensemble. Bei Führungen
können Besucher diese Relikte der Stahlzeit auch von Nahem betrachten.

In neuem Glanz erstrahlen die beiden jetzt fertiggestellten Bereiche: als
erstes der Mittelriegel mit dem neuen Museumsfoyer, einer 450
Quadratmeter großen Ausstellungsfläche sowie dem "Henrichs": Die
Gastronomie bietet auf der gläsernen Galerie in der ersten Etage in
Restaurant, Bistro und Lounge insgesamt 120 Sitzplätze. Zwei separate
Glaskuben, die wie "Vogelnester" oberhalb des Restaurants schweben,
stehen für Besprechungen und kleinere Feiern zur Verfügung. Vom
"Henrichs" aus hat der Besucher nicht nur einen freien Blick auf die
historischen Maschinen - ein 17 Meter hoher und 28 Meter breiter
"Glasvorhang" bietet außerdem freie Sicht in den Veranstaltungsbereich.

Bis zu 2.000 Besucher fasst die Halle ohne Bestuhlung. 1.000 Gäste
können bei Konzerten oder Theatervorstellungen von Sitzplätzen aus
das Geschehen auf der Bühne verfolgen. Auch für Firmenpräsentationen
und als Filmpalast bietet sich der 1.000 Quadratmeter große Saal mit
Stahlträgern, sichtbaren Lüftern, weißen Wänden und einem Boden aus
geschliffenem Estrich an. Das zentrale Lichtband im Dachfirst lässt sich
abdunkeln. Die Attraktivität der Halle hat sich offenbar bereits
herumgesprochen. "Schon im nächsten Monat haben wir einige große
Veranstaltungen hier", kündigt LWL-Museumsleiter Robert Laube an.

Am 7. und am 11. Juli spielen die Bochumer Symphoniker in Hattingen,
bei der Nacht der Industriekultur am 10. Juli erlebt die Gebläsehalle
einen Klaviermarathon, die Sparkasse hat den 16. Juli für eine
Firmenveranstaltung vorgemerkt. Auch die nächsten Ausstellungen im
Foyer stehen fest: Nach einer Schau mit technischen "Erfindungen" aus
dem Künstlerdorf Schöppingen zeigt das LWL-Industriemuseum als
Vorgeschmack auf das Aphoristikertreffen in Hattingen Karikaturen
von Robert Gernhardt (22.8.-3.10.2004). Zum 150. Geburtstag der
Henrichshütte ist im Herbst eine Ausstellung über Fir-mengründer
Graf Henrich zu Stolberg-Wernigerode geplant (Eröffnung 15. Oktober).

Eröffnung der Gebläsehalle. Zur Eröffnung am Samstag (26.6.) ab 18 Uhr
erwartet die Besucher unter dem Motto "FeuerWerk" eine Reise durch die
Gebläsehalle in vier Etappen. Zu Beginn flanieren die Besucher durch die
Ausstellung "Dem Ingenieur ist nichts zu schwör" aus dem Künstlerdorf
Schöppingen. Städtebauminister Dr. Michael Vesper enthüllt im Foyer ein
großes Modell des Hattinger Stahlwerks, das der Förderverein erstellt hat.
Angeführt von einer Künstlergruppe bewegt sich der Tross der Gäste
zunächst durch den historischen Hallenteil mit den monumentalen Zeugnissen
der Stahlindustrie.

Der eigentliche Festakt im großen Saal steht unter dem Motto "FeuerFest".
Zu den Eröffnungsrednern gehören neben Minister Vesper auch die Vorsitzende
der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe, Maria Seifert, sowie der
Hattinger Bürgermeister Dieter Liebig. Im Restaurant "Henrichs" klingt die
Eröffnung als "FeuerAbend" aus. Der Sonntag (27.6.) steht unter dem
Motto "Soundcheck": 14 Hattinger Chöre und Musikgruppen testen den
neuen Veranstaltungsort und laden von 10 bis 18 Uhr zu öffentlichen Proben
ein. Der Eintritt ist frei! Historisches Im früheren Hüttenbetrieb war die Halle
das Herzstück der Wind- und Energieversorgung.

Hier thronten einst die gewaltigen Großgasmaschinen. Elf dieser Giganten
waren schließlich im Einsatz, um auf der Basis von Hochofengas wahlweise
Strom oder Wind zu erzeugen. Bis in die 1960er Jahre hinein deckten sie
einen Großteil der Energieversorgung ab. Weil die Dinosaurier der
Kraftwirtschaft mit den gestiegenen Leistungsanforderungen im Bereich
der Hüttentechnologie nicht mehr Schritt halten konnten, wurde die
Stromversorgung ab 1962 neu organisiert. Lediglich die Winderzeugung
für die Hochöfen erfolgte noch bis Ende der 1970er Jahre mit Hilfe der
Großgasmaschinen.

Dann reichten auch hierfür die Kapazitäten nicht mehr aus, und die
Henrichshütte stellte vollständig auf Turbinen um. Zwischen 1979
und Mitte der 1980er Jahre ließ der Betrieb die Maschinen nach und
nach verschrotten. Die Halle diente dann als Lager und
Lok-Reparaturwerkstatt. Die heute in der Halle installierten
Großmaschinen und Aggregate zeugen von der historischen
Funktion der ehemaligen Energiezentrale.

Zu den gewichtigen Exponaten zählen eine 500 Tonnen schwere
Großgasmaschine - eine der letzten ihrer Art in Deutschland -, die
1993 aus der Georgsmarienhütte bei Osnabrück nach Hattingen
gebracht wurde, sowie eine Thomasbirne der Thüringer Maxhütte.
Um die Weiterverarbeitung von Eisen und Stahl demonstrieren zu
können, installierte das Industriemuseum außerdem ein historisches
Dampfhammer-Ensemble aus Engelskirchen und das Mittelgerüst eines
Profilwalzwerkes aus Duisburg-Hochfeld.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 25
45527 Hattingen
Telefon: 02324 9247-0
Telefax: 02324 9247-12
E-Mail: birgit.schulz@lwl.org

Geöffnet: Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr
Fr - 21.30 Uhr




From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 24 10:09:38 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Jun 24 10:27:31 2004
Subject: [WestG] [AKT] Aktionstag Olympische Spiele, Haltern, 27.06.2004
Message-ID: s0daa86b.094@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 24.06.04 09:52


AKTUELL

Auch Kaiser Nero war dabei: Olympische Spiele in Rom

Aktionstag im Westfälischen Römermuseum Haltern

Der Aktionstag am kommenden Sonntag (27.6.) dreht sich im
Westfälischen Römermuseum Haltern von 11 bis 18 Uhr um das
Verhältnis der Römer zu Sport und Olympia. Einen Tag bevor
das Olympische Feuer mit dem Fackellauf Rom erreicht, bietet
das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
die Sonderveranstaltung "Olympische Spiele in Rom?". Über die
Olympischen Spiele einst und jetzt informiert Dr. Carola Kintrup
vom Team der Museumspädagoginnen nicht nur an Hand der
ausgestellten Gefäße, Münzen, Sportgeräte und Reliefdarstellungen
antiker Sportarten.

Die Besucher können auch antike Boxriemen anlegen und die
Handhabung einer so genannten strigilis ausprobieren, mit der
Öl und Schweiß nach dem Wettkampf vom Körper geschabt wurden.
Sie werden dabei auch erfahren, dass Römer erst an den
Olympischen Spielen teilnehmen durften, nachdem Griechenland
146 v. Chr. römische Provinz geworden war. Fortan beteiligten
sich sogar Mitglieder des Kaiserhauses an den Spielen. Der einzige
von ihnen, der dabei jemals persönlich antrat, war Nero.

Er verlegte die Spiele zu diesem Zweck nicht nur kurzerhand um
zwei Jahre, er ließ sie auch zu einer beispiellosen Farce verkommen,
stand er doch von vornherein als Sieger fest. Kinder können mit
Petra Becker und Alessandra Schmelzer, zwei weiteren Mitarbeiterinnen
aus der Museumspädagogik, zu antiken Wettkampfdisziplinen antreten,
einen Siegerkranz basteln oder antike Sportarten per Malbogen kennen
lernen. Dabei darf das obligatorische Opfer natürlich ebenso wenig fehlen
wie der Olympische Eid und die Siegerehrung.

Im Museumskino läuft um 11, 15 und 18 Uhr der Film "Die olympischen
Spiele in der Antike".


INFO

Westfälisches Römermuseum Haltern
Weseler Str. 100
45721 Haltern am See
Tel. 02364 9376-0,
www.roemermuseum-haltern.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 24 10:18:03 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Jun 24 10:27:32 2004
Subject: [WestG] [AKT] Dampf- und Treckertreffen, Lindlar, 10./11.07.2004
Message-ID: s0daaa61.013@lwlapp.itz.lwl.org

von "Dittmar, Petra",
Datum: 23.06.04 13:02


AKTUELL

Volldampf voraus! am 10. und 11. Juli 2004
Dampf- und Treckertreffen, Lindlar, Bergisches Freilichtmuseum

Am Samstag und Sonntag, den 10. und 11. Juli 2004 heizt das
Bergische Freilichtmuseum so richtig ein. In Zusammenarbeit mit
dem Treckerclub Müllenbach e.V. veranstaltet das Museum zum
vierten Mal das große Dampf- und Treckertreffen *Volldampf voraus!".

Mehrere große, qualmende Dampftraktoren, eine Dampfwalze, eine
Lokomobile und kleine auf Hochglanz polierte fahrbare Modelle lassen
im Museumsgelände Dampf ab. Aussteller und Ausstellerinnen aus der
gesamten Bundesrepublik und Europa reisen an, um ihre dampfenden
Wunderwerke der Technik zu präsentieren. Über die verschiedenen
Baugruppen des Museums verteilt zeigen Modellbauer ihre oftmals in
jahrelanger Arbeit selbstgebauten Modelle von Dampfmaschinen.

Das Dampftreffen bietet nicht nur *Altertümchen" und Attraktionen,
sondern zeigt darüber hinaus die beginnende Technisierung und Nutzung
der Dampfkraft im ländlichen Raum. So können Sie u.a. einen Steinbrecher,
das Sägegatter, einen Federhammer, einen Holzspalter und viele weitere
ländliche Geräte erleben, die von Dampfmaschinen oder historischen
Traktoren angetrieben werden. Bewundern Sie über 200 Trecker aus der
Zeit von 1929-1965 in Aktion. Manche der ausgestellten Traktoren haben
mit Ihren Besitzern eine lange und beschwerliche Anreise auf sich genommen,
nur um bei dem Treffen dabei zu.

So haben sich auch zahlreiche Traktorenfreunde aus Westfalen angemeldet,
es werden mehrere Traktoren aus Eslohe (Sauerland), dem Siegerland und
dem Gebiet um Lüdenscheid bei der Veranstaltung erwartet. Ergänzt wird die
Traktorenausstellung durch die Vorführung von Stationärmotoren, dir früher
in vielen Betrieben und Höfen ganz unterschiedliche Maschinen angetrieben
haben. Am Sonntag, den 11. Juli geht es um 14.00 Uhr bei dem Treckerkorso
so richtig rund bei der Fahrt durch das Museumsgelände. Ergänzt wird das
Programm durch Vorträge und Filme bei denen so *richtig der Dampf" abgeht.

Verkaufsstände für Ersatzteile, Publikationen und vieles mehr aus dem Bereich
der Landtechnik laden zum Stöbern und Kaufen ein. Stimmungsvoll wird es beim
*Nacht-Dampfen" mit Musik und Tanz am Samstag, den 10. Juli 2004 ab 19.00 Uhr.
Für die nötige Stimmung und Beleuchtung sorgt die dampfende Show-mans-Engine
- eine historische Kirmesdampfmaschine. Für die jungen Museumsbesucher gibt es
viele Aktivitäten; Fahrten mit dem Dampftraktor oder einer kleinen Dampfeisenbahn,
Austoben im Heu, Lösen des Dampfquizes und viele weitere Mit-Mach-Aktionen.
Neben Qualm und Rauch gibt es ein umfangreiches Museumsprogramm mit zahlreichen
Vorführungen aus den Bereichen Handwerk, Hauswirtschaft und Feldarbeit.


INFO

Bergisches Freilichtmuseum Lindlar
z. Hd. Petra Dittmar M.A.
Schloss Heiligenhoven
51789 Lindlar
Tel.: 02266/ 9010-122 oder 90100
fax: 02266/9010-200
e-mail: petra.dittmar@lvr.de
www.bergisches-freilichtmuseum.lvr.de

Volldampf voraus! im Bergischen Freilichtmuseum
Termin: 10. und 11. Juli 2004, 10 bis 19 Uhr
Eintritt: Erwachsene 4 Euro; Kinder 2,50 Euro
Information: Kulturinfo Rheinland 0 18 05-74 34 65 (12ct/min)





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 25 13:42:29 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jun 25 13:46:10 2004
Subject: [WestG] [KONF] Rekonstruktion - Alternativen zur baulichen
Wiederherstellung, 16.-17.09.2004
Message-ID: s0dc2bdf.007@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Norbert Börste",
Datum: 25.06.2004, 12:17


TAGUNG
Rekonstruktion
Alternativen zur baulichen Wiederherstellung
16. -17.09.2004

Anlässlich der Rekonstruktion des Barockaltares der Universitäts- und Marktkirche in Paderborn und der Ausstellung
"Friedensfürst und Guter Hirte"
Ferdinand von Fürstenberg Fürstbischof von Paderborn und Münster

Veranstaltung der Stadt Paderborn

In Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Förderkreis Historisches Museum im Marstall e.V.

Das Projekt wird gefördert von:

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Westfälisches Amt für Denkmalpflege
Heinz-Nixdorf-MuseumsForum ( HNF )
Stiftung Volksbank Paderborn-Höxter
Stiftung der Sparkasse Paderborn für die Stadt Paderborn

Tagung
im Heinz-Nixdorf-MuseumsForum
Kongresszentrum

Auf der zweitägigen höchst aktuellen Veranstaltung - mit einem breit gefächerten Spektrum zum Thema Rekonstruktion - Alternativen zur baulichen Wiederherstellung -, werden die brisantesten Beispiele aus der deutschen und z.T. europäischen Denkmalpflege vorgestellt und diskutiert, wie z.B. die gerade abgeschlossene Rekonstruktion des kriegszerstörten Barockaltars der Marktkirche in Paderborn, der Wiederaufbau des Berliner Schlosses, die Rekonstruktion der Dresdener Frauenkirche neben diversen UNESCO-Projekten, so aber auch die Wiederherstellung des Kathedralturms von Le Mans, bis hin zu den alternativen Rekonstruktionsmöglichkeiten als virtuelle Lösung. Als Beispiele sind hier neben zahlreichen anderen aufgeführt der Dom zu Speyer, der Moskauer Kreml oder der terristische Einsatz Mars-Kamera für die Denkmalpflege in Bayern. Es handelt sich um eine informative Tagung mit Podiumsdiskussion, die begleitet wird von einer Ausstellung im Foyer/Sonderausstellungsbereich des HNF mit Präsentationen von neuesten VR, 3-D-Darstellungen und Vermessungstechnologien. Das gesamte Projekt kann mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, den Stiftungen der Volksbank Paderborn-Höxter, der Sparkasse Paderborn und des Förderkreises Historisches Museum im Marstall e.V. realisiert werden. Besonders durch die teilnehmenden Hochschulinstitute ( u.a. TU Braunschweig, TU Darmstadt, FH Oldenburg, FH Lippe-Höxter, Max-Planck-Institut für Informatik, Saarbrücken, Uni Paderborn ) und internationalen Unternehmen aus der Computer-, Vermessungs-, und Softwareindustrie und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt kommt erstmals überhaupt in Paderborn, der Stadt der Informationsgesellschaft, eine derart hochkarätige Veranstaltung zum Thema "Rekonstruktion" in dieser Form zustande, wobei traditionelle Rekonstruktionslösungen mit den heutigen und zukünftigen High-Tech- Möglichkeiten diskutiert werden.

Auch in Zukunft ist geplant ähnliche internationale Veranstaltungen in Paderborn zum Thema Denkmalpflege und Hochtechnologie durchzuführen.

Neben dieser Information können/werden auch noch "herkömmliche" Einladungen mit dem gedruckten Programmheft und Anmeldeformularen ab Mitte Juli 2004 zugesandt werden.

Anmeldungen sind selbstverständlich auch per Email/Fax möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Norbert Börste
Museen im Marstall
Marstallstraße 9 - 12
33104 Paderborn
T. 05251/881045
F. 05251/881041
n.boerste@paderborn.de





Anmeldeformular

Stadt Paderborn
Historisches Museum im Marstall
Frau Osterholz
Marstallstraße 9-12
33104 Paderborn
0 52 51/88-10 43
Telefax: 0 52 51/88-10 41
a.osterholz@paderborn.de

Anmeldung zur Tagung

Rekonstruktion - Alternativen zur baulichen Wiederherstellung 16.-17.09.2004

Tagungsprogramm: (Änderungen vorbehalten)

Die Tagungsgebühr in Höhe von 35,00 Euro werde ich bis spätestens 31. August 2004 auf das Konto 778 der Sparkasse Paderborn (BLZ: 472 501 01) überweisen.

Aus Änderungen des Tagungsprogramms entstehen keine Minderungsansprüche des Tagungsentgeltes. Im Tagungsentgelt sind keine Verpflegungs-, Fahrt- oder Übernachtungskosten enthalten.

Hiermit melde ich mich verbindlich zur Tagung Rekonstruktion im Heinz-Nixdorf-MuseumsForum an.

Absender:
Datum:

Name/Institution etc.:

Vorname:


Straße:

Ort:
Tel.:
Fax:
Email:





Programm:


16.09.2004
Eröffnung
9. 00 -9.10: Bürgermeister Heinz Paus, Stadt Paderborn
9.10 - 9.20: Frau Dr. Brigitta Ringbeck, Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport ;NRW
9.20 - 9.30: Prof. Dr. Klaus Trouet, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Grußwort:
9.30 - 9.40: Dr. Kurt Beiersdörfer, Geschäftsführer des Heinz-Nixdorf-MuseumsForums (HNF)
Tagungs-/Organisationleitung: Stadt Paderborn, Kulturamt, Historisches Museum im Marstall, Dr. Norbert Börste

Teil I
"Rekonstruieren als Forschungs- und bauliches Problem"
Moderation: Ira Diana Mazzoni, Journalistin, ( u. a. Süddeutsche Zeitung )
9.40 -10.00: Einführung in das Thema: Prof. Dr. Gerd Weiß,( Hessischer Landeskonservator, Vorsitzender der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger )
10.00 10.20: Rekonstruieren - Aktuelle Entwicklung und Beiträge: Prof. Dipl.-Ing. Dr. Jörg Haspel (Landeskonservator Berlin)
10.20 -10.40: Kaffeepause
10.40 - 11.00: Bauforschung als Grundlage für Wiederherstellung ? Prof. Dr. Manfred Schuller, (Universität Bamberg, Inst. Archäologie, Bauforschung und Denkmalpflege)
11.00 -11.40: Rekonstruktion des Barockaltars in Paderborn: Prof. Dr. Eberhard Grunsky, ( Landeskonservator, Westfälisches Amt für Denkmalpflege), Dipl. Ing. Heinrich Micus ,( Bau- und Liegenschaftsbetriebe NRW, Niederlassungsleiter Detmold )
11.40 -12.00, "Rekonstruktion und Erinnerung. Wiederaufbauprojekte seit dem Zweiten
Weltkrieg". Beispiele v. a. aus Deutschland, Polen und Rußland. Im Mittelpunkt des Interesses stehen geschichtskulturelle Aspekte - Rekonstruktionen als Akte des Erinnerns, Verdrängens und Vergessens etc: Dr. Arnold Barteztky,( Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas, Universität Leipzig)
12.00 - 12. 45: Gelegenheiten zur Diskussion - Beantwortung von Fragen - Verständnisfragen
12.45 - 14.00: Mittagspause.

Teil II
"Möglichkeiten virtueller Rekonstruktion"
14.00 - 14.20: Ein Blick in die Zukunft: Digitale Kulturarchive von interaktiven 3 D Objekten mit Reflektionseigenschaften: Christel. Weins et al. ,( Computer Graphics Group Max -Plack-Institut für Informatik, Saarbrücken )
14.20 - 14.50:"Virtuelle Rekonstruktion als Grundlage zum Erhalt von Originalsubstanz - Das Beispiel der Monumentalbronze 'Bavaria' auf der Münchner Theresienhöhe".
Dr. Hermann Neumann Bayerische Schlösserverwaltung, München. In Zusammenarbeit mit Martin Schaich M.A., ArcTron - 3D-Vermessungstechnik & Softwareentwicklungs- GmbH, Altenthann.

14.50 - 15.10: "Die Versuchungen digitaler Rekonstruktionen: Virtuelle Modelle zwischen Fakten und Phantasie", Ulrich Haarlammert, Stephan Winkler MA (maßwerke GbR)
15.10 -15.30, Kaffeepause
15.30 - 16.00: Fusion von Laserscans und Bilddaten-Ergebnisse aus der Raumfahrt und Robotik unterstützen die virtuelle Rekonstruktion und Denkmalpflege Demonstration zum Thema "virtuelles und historisches Bayern" mit der Mars-Kamera ( Marsexpress ), Prof. Dr.-Ing. Gerd Hirzinger, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (Direktor Institut für Robotik und Mechatronik, Oberpfaffenhofen, Wessling, DLR)
16.00 -16.20: Materielles und immaterielles Kulturerbe. Perspektiven des
Paderborner UNESCO-Projekts, Prof. Dr. Ernst Bremer, UNESCO-Projektbüro, Universität Paderborn
Mit Vorstellung der Kommunikationsplattform "Deutsche Welterbestätten" (in Zusammenarbeit mit Christoph Fuchß, Stefan Stieglitz, Virtimo, Berlin)
16.20 - 16.50: "Synagogen in Deutschland. Eine virtuelle Rekonstruktion", Prof. Manfred Koob (TU Darmstadt, Informations- und Kommunikationstechnologie in der Architektur)
16.50 - 17.10: Virtuelle Rekonstruktion als Grundlage zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses, Wilhelm von Boddien,1. Vorsitzender Förderverein Berliner Schloss e.V.
17.10 - 17.30: Künstlerische Rekonstruktion: Lichtszenario Stadtmauer Paderborn, Prof. Gerhard Auer (TU Braunschweig, Institut für Grundlagen des Entwerfens)
17.30.-18.30: Öffentliche Podiumsdiskussion:
"Alternativen zur Rekonstruktion"
Moderation: Ira Diana Mazzoni
Teilnehmer:
Prof. Dr. Klaus Trouet, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Gerhard Eichhorn, Geschäftsführer, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn
Prof. Dr. Gerd Weiß, Vorsitzender der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, Wiesbaden
Prof. Dr. Jörg Haspel, Landeskonservator von Berlin
Wilhelm von Boddien, Vorsitzender Förderverein Berliner Schloss e.V.
Prof. Gerhard Auer, Technische Universität Braunschweig
Prof. Dr. Manfred Schuller, Uni Bamberg (Inst. Archäologie, Bauforschung, Denkmalpflege, Abteilung I, Universität Bamberg )

Ausstellung im Foyer des HNF
16. -19.09.04
Begleitend werden Projekte der virtuellen Rekonstruktion und des Einsatzes moderner Computertechnik im Ausstellungsbereich des HNF vorgestellt, z.B.
Max-Planck Institut für Informatik, Saarbrücken, Prof. Dr. Seidel, Christel Weins,
ViHAP3D-Projekt,Demonstrationsobjekte am Computer, interaktiv.

Wiederaufbau Berliner Schloss. Informationstand und Filmpräsentation: Virtuelle Darstellung des Berliner Schlosses. Wilhelm von Boddien, Förderverein Berliner Schloss e.V.
Digitale Archäologie, Rekonstruktionen und Visualisierungen zur Römerzeit, Dietrich Rothacher, Freiburg
Nutzenpotentiale von AR für die kombinierte virtuelle/reale Rekonstruktion historischer Objekte, Heinz Nixdorf Institut, Dipl. Wirt.-Ing. Ute Brüseke, Dipl.-Ing. Michael Grafe, Dipl.-Ing. Raphael Wortmann Universität Paderborn

TU Darmstadt (Prof. Dr. Manfred Koob) in Kooperation mit Architectura Virtualis:

Synagogen in Deutschland. Eine virtuelle Rekonstruktion
Das Berliner Schloss - Ein Besuch im Jahre 1706
Die Kaiserpfalz zu Aachen
Kloster Lorsch
Der Vatikanische Palast zur Zeit der Hochrenaissance
Der Dom zu Speyer
Der Moskauer Kreml - 850 Jahre Baugeschichte im Computer

Darstellung der Münchner 'Bavaria' in digitaler Form (einschließlich der Dokumentation der erfolgten denkmalpflegerischen Maßnahmen, Dr. Hermann Neumann, Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, München).
In Zusammenarbeit mit ArcTron GmbH. An einem Firmenstand werden neben der Bavaria diverse Projekte von der archäologischen 3D Befund- und Fundvisualisierung über die Statuenerfassung bis hin zu Architektur- und topografischen 3D-Aufnahmen präsentiert. Martin Schaich M.A. ArcTron - 3D-Vermessungstechnik & Softwareentwicklungs GmbH.

DenkmalAkademie
Schloss Romrod

Glasmalerei Peters Paderborn
Knochenhauer Amtshaus Hildesheim
Schloss Raesfeld Akademie des Handwerks präsentieren, Zwinger in Münster (Bauforschung als wesentliche Grundlage für die authentische Denkmalpflege).
Versuch einer virtuellen Rekonstruktion des vorromanischen Zentralbaus auf dem Wittekindsberg, Kreis Minden-Lübbecke. Dr. Werner Best.
Rekonstruktion der Architektur und Statik:
Tebel & Partner
Virtuelle Rekonstruktion:
United Paint
Media & Design Consultancy GmbH
Hannover
Wissenschaftliche Grundlagen
Westfälisches Museum für Archäologie
Landesmuseum und Amt für Bodendenkmalpflege
Außenstelle Bielefeld

Kulturgutvermessung Linsinger, "3D Scanning von der Münze bis zum Schloss",
"vom Maria Theresien-Taler bis zum Schloss Neuschwanstein/Bayern"
Kulturgutvermessung Linsinger, St. Johann/A
Archäologische Rekonstruktion in Paderborn:SIEDLUNGSFORSCHUNG Paderborn, Ausgrabungen Balhorner Feld, Dr. Georg Eggenstein
Schloß Corvey, Westwerk virtuell, Dr. Oliver Brehm, Museum Höxter- Corvey gGmbH
"Von der Grabung zur Rekonstruktion. Beispiele zwischen Münster und Neapel"
: maßwerke GbR, Ulrich Haarlammert, Marc Mallett, Stephan Winkler MA)

Posterpräsenation: Rekonstruktion "Schloß Horst"

"Konservieren, nicht restaurieren"? Rekonstruktion in der Diskussion von Georg Dehio bis heute" Ochsenfarth Denkmalpflege; DenkmalConsult; UNESCO-Projektbüro, Universität Paderborn

Projekt "HiQoS", Dr. Ulf-Peter Schroeder, Fakultät für Computer- und Ingenieurwissenschaft und Mathematik , Universität Paderborn

Rekonstruktionsprojekte der Fachhochschule Lippe und Höxter, Prof. Dr. Ing. Martin Trautwein

Technologie/Hard- und Software:
Fujitsu Siemens Computers Bereitstellung und Installation von Services ( PCs, Notebooks, Beamer, TabletPcs etc. ) und Ausstellungsstand. Alliance Partnerschaft mit Prosoz Herten.
(Prosoz bietet mit ProDENKMAL eine Softwarelösung für Denkmalpfleger. ProDENKMAL ist mehr als nur eine EDV-gestützte Denkmalliste, mit der umfangreiche textliche wie bildliche Informationen über Denkmäler und Objekte aller Art verwaltet werden können.:)
Mettenmeier GmbH Geoinformation, Services & Solutions, in Kooperation mit
Leica Geosystems. Übertragung eines praktischen Exempels aus der Feldforschung der Archäologie oder Denkmalpflege ( live mit feldtauglichen Computern für jedes Wetter und Geräten von Leica-Geosystems ) und Kooperation mit
--Photo Mess Systeme AG
CH 9430 St. Margrethen
ArcTron
3D-Vermessungstechnik & Softwarentwicklungs GmbH ,D-93177 Altenthann

20.00 Uhr
Empfang im historischen Rathaus der Stadt Paderborn

21.30 Uhr
Rundgang "Lichtszenario Stadtmauer Paderborn, T. Günther, Prof. Auer

22.00 Uhr Ausklang im Ratskeller


17.09.04

Projekttag

"Beispiele der Praxis"
zum Thema
virtuelle Rekonstruktion,
Kongresszentrum des Heinz-Nixdorf- MuseumsForums (HNF)

9.00 - 12.00 Uhr
Beispiele der Praxis zum Thema virtuelle Rekonstruktion
mit anschließender Diskussion
Moderation:
Ira Diana Mazzoni

1. Konfocale Laser - Raster - Mikroskopie und die Rekonstruktion von antiken Handschriften, Prof. Carsten Peter Thiede und Prof. Dr. Georg Masuch,Uni Paderborn und Jerusalem
2. Le Mans: Vollendung einer Kathedrale, Urbain du Mans, Fondation du Patriomoine , Zur Wiederherstellung der Turmspitze mit ihrem Pyramidentürmchen der Kathedrale Saint Julien von le Mans, Partnerstadt von Paderborn seit 836 ( älteste Städtepartnerschaft Europas ), N.N.
3. Virtuelle Rekonstruktion - Arbeiten des Instituts für Angewandte Photogrammetrie und Geoinformatik Oldenburg, Prof. Dr. Ingrid Jaquemotte, Fachhochschule Oldenburg Institut für Angewandte Photogrammetrie und Geoinformatik
4. Digitale Archäologie, Rekonstruktionen und Visualisierungen zur Römerzeit, Dietrich Rothacher, Freiburg
5. Zurück ins 10. Jahrhundert. Versuch einer virtuellen Rekonstruktion des vorromanischen Zentralbaus auf dem Wittekindsberg, Kreis Minden-Lübbecke., Dr. Werner Best, Westf. Museum für Archäologie, Außenstelle Bielefeld
6. Nutzenpotenziale von AR für die kombinierte virtuelle/reale Rekonstruktion historischer Objekte. Dipl. Wirt.-Ing. Ute Brüseke,
Dipl.-Ing. Raphael Wortmann Dipl.-Ing. Michael Grafe Virtual Reality Group, Rechnerintegrierte Produktion, Heinz Nixdorf Institut, Universität Paderborn, Informatik und Mathematik der Universität Paderborn
7. "HiQoS", Dr. Tomas Plachetka, Institut für Computer und Ingenieurwissenschaft, und Mathematik Universität Paderborn
8. Archäologische Rekonstruktion in Paderborn :SIEDLUNGSFORSCHUNG Paderborn, Dr. Georg Eggenstein, Projektleiter Ausgrabungen Balhorner Feld
9. Projektvorstellung: Mettenmeier GmbH Geoinformation, Services & Solutions, Frank Bulla, in Zusammenarbeit mit Leica Geosystems, Kim Gebauer und Harald Saeger. Demonstration eines Praxisbeispiels aus der Feldforschung der Archäologie oder Denkmalpflege mit HDS - Powerpointdemonstration ( live mit feldtauglichen Computern und Leica High-Definition Surveying ), Photo Mess Systeme AG Schweiz, Hubert Müller
10. Einsatz digitaler Zeilenkameras in der Nahbereichsphotogrammetrie, Marius van der Meer, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Projektträger im DLR, Softwaresysteme, Berlin und Ergebnisse BMBF-Förderprogramme virtuelle und erweiterte Realität
11. Scanning, Schadenskartierung und Rekonstruktion im 3D Bereich am praktischen Beispiel des Residenzbrunnens in Salzburg. Kulturgutvermessung Linsinger, St. Johann/A
12. 3D Photogrammetrie, Schadenskartierung und Dokumentation am Beispiel von Schloss Neuschwanstein in Bayern. Kulturgutvermessung Linsinger, St. Johann/A
13. Doublierung, eine 100% reversible Glasmalereirekonstruktion, Dipl. Des. hist. Kulturgut Markus Kleine, Leiter für Forschung und Technik Restaurierungsabteilung Glasmalerei Peters GmbH Paderborn
14. Gedankenansätze zur Ergänzung und Rekonstruktion der ornamentale Fensterflächen des Renaissancezykluses St. Peter Köln, Dipl. Glasrestaurator Kristel De Vis , Glasmalerei Peters GmbH Paderborn
15. Rekonstruktionsprojekte der Fachhochschule Lippe und Höxter, Prof. Dr. Ing. Martin Trautwein

12.30 - 13.00 Uhr Schlussdiskussion
Ende des Tagungsprogramms
14.00 - 14.45 Besichtigungsmöglichkeiten im HNF
Anschlussprogramm
15.00 - 18.00 Uhr
Besichtigungsmöglichkeiten zu Paderborner Projekten und Exkursionen ( bei Bedarf ):
15.15 Uhr, Markt- und Universitätskirche St. Xaver in Paderborn
Barockaltar der Markt- und Universitätskirche St. Xaver in Paderborn ( Herr Weber, Vorsitzender Förderverein Barockaltar, Prof. Dr. E. Grunsky und Mitarbeiter Westfälischen Amtes für Denkmalpflege, Dipl. Ing. Heinrich Micus ,( Bau- und Liegenschaftsbetriebe NRW, Niederlassungsleiter Detmold )und Siegfried Trantow, BLB, Paderborn
15.45: Theologische Fakultät Paderborn, Kamp 6
Besichtigung des restaurierten Gemäldezyklus von Carl Fabritius, Ansichten aus dem Hochstift Paderborn ( ehem. Ausstattung von Schloß Neuhaus ) in der Theologischen Fakultät, Prof. Dr. Josef Meyer zu Schlochtern
16.15: ab Markt- und Universitätskirche St. Xaver in Paderborn Zerstörung,
Kriegszerstörung und Wiederaufbau der Stadt Paderborn und die Ausgrabungen der Fundamente der karolingischen und ottonischen Pfalzen, Technischer Beigeordneter a.D. Dipl.Ing. Wolf Köster, Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz;
17.15:
Museum und Rekonstruktion: Präsentation der virtuellen Rekonstruktionsprojektes Kaiserpfalz Paderborn im Museum, "799 - Karl der Große und Papst Leo III. in Paderborn", Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Dr. Sveva Gai
Aktuelle Projekte der Denkmalpflege in Paderborn, Dipl. Ing. Thomas Günther, Stadt Paderborn
Bei Bedarf ( nach Anmeldung, Mindesteilnehmerzahl 15 Personen ) als Alternative:
14.00 Uhr ab Parkplatz HNF
a) Exkursion nach Kloster Dalheim, Dr. Richard Borgmann, Westfälischen Amt für Denkmalpflege Münster
b) nach Corvey , Dr. Oliver Brehm, Museum Höxter/Corvey
17.30 Uhr -18.30 Uhr
Besichtigung des rekonstruierten Schlossparks von Paderborn - Schloß Neuhaus; Treffpunkt Schlossinnenhof, Christhard Ehrig, Architekt BDLA, Bielefeld.
danach um 19.00 Uhr,
Eröffnung der Ausstellung
Friedenfürst und guter Hirte
Ferdinand von Fürstenberg
Fürstbischof von Paderborn und Münster

Sonderausstellung in den Museen im Marstall und im
Erzbischöflichen Diözesanmuseum Paderborn
(18.09.2004 - 09.01.2005)

mit einem Festakt im Audienzsaal von Schloss Neuhaus .
20.30. Uhr Rundgang durch die Ausstellung im Marstall
Zur Ausstellung erscheint das Buch ( mit Katalogteil der Ausstellung )
"Friedensfürst und Guter Hirte -
Ferdinand von Fürstenberg
Fürstbischof von Paderborn
und Münster"

Im Auftrag der Theologischen Fakultät Paderborn
Hrsg. von Norbert Börste und Jörg Ernesti
im Verlag Schöningh - Wissenschaft ,
ca. 530 Seiten, mit ca. 120 schwarz-weißen und ca. 30 farbigen Abbildungen, vierfarbiger Festeinband, E 29,90/ sFr 50,80
ISBN 3-506-71319-1

Die Lobredner seiner Zeit priesen Ferdinand von Fürstenberg als Friedensfürst, westfälischen Trajan und neuen Augustus. In der Tat suchte er seine beiden Fürstentümer, die sich von der Weser bis an den Rhein erstreckten und bis an die Nordsee grenzten, durch gezielte Naturalitätspolitik aus allen größeren Konflikten herauszuhalten. Diesen Fürstbischof von Paderborn (1661-1683) und Münster (zusätzlich ab 1678) kennzeichnet aber nicht nur ein politisches, sondern auch ein kirchlich-pastorales Profil. Nicht von ungefähr sah man in ihm ebenso den Hirten und Seelsorger im Sinne der erneuerten Frömmigkeit der Katholischen Reform - und so verstand er sich auch selbst. Als Dichter, Historiker und Mäzen ist er nicht nur den Kennern der Geschichte Westfalens noch heute im Bewusstsein. Seine Kunst- und Kirchenstiftungen sind aus der westfälischen Kunstlandschaft nicht wegzudenken - in Paderborn sind die Franziskaner-, die ehemalige Jesuiten- und die Kapuzinerkirche wichtige Akzent im Stadtbild.

Der angekündigte Sammelband widmet sich den verschieden Dimensionen von Ferdinands Wirken. An diesem interdisziplinären Projekt wirken mehr als 20 Kirchen-, Kunst- und Profanhistoriker, Denkmalpfleger und Philologen mit. Erstmals werden die Fabritius-Gemälde aus der Neuhäuser Residenz und der wiedererstandene Barockaltar der Paderborner Jesuitenkirche umfassend beschrieben. Eine Würdigung der Persönlichkeit und ihres Wirkens leitet den Band ein, eine Zusammenstellung seiner Porträts beschließt ihn. Gemeinsam mit der am 17. September 2004 in Schloß Neuhaus und am 18. September im Diözesanmuseum Paderborn beginnenden Ausstellung über Ferdinand von Fürstenberg wird dieser Band dazu beitragen, diesen Fürstbischof als eine der interessantesten Gestalten des barocken Geistesgeschichte Westfalens und als einen wichtigen Vertreter der Reichskirche neu in den Blick zu nehmen.

Sonderausstellungseröffnung ( Teil II ) im Erzbischöflichen Diözesanmuseum Paderborn am 18.09.04 mit anschließender Museumsnacht in Paderborn und Schloß Neuhaus.







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 25 13:44:10 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jun 25 13:46:26 2004
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Vortrag_Ritualien_am_p=E4pstlic?=
=?iso-8859-1?q?hen_Hof=2C_MS_30=2E06=2E2004?=
Message-ID: s0dc2c3c.010@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "upm - Mediendienst der Universitaet Muenster",
Datum: 25.06.2004, 09:12


AKTUELL

Ritualien am päpstlichen Hof
Aus dem Tagebuch eines Zeremonialmeisters

Das Tagebuch eines Zeremonialmeisters, in dem Ritualien am
päpstlichen Hof zusammengestellt sind, steht im Mittelpunkt eines
Vortrags, den Prof. Dr. Lee Palmer Wandel aus Madison/USA am 30. Juni
2004 in Münster hält. Die Veranstaltung im Rahmen der
Ringvorlesung "Forum Gesellschaftliche Symbolik" an der Universität
Münster beginnt am Mittwoch um 18.15 Uhr im Hörsaal J12 des
Instituts für Deutsche Philologie I an der Johannisstraße 1-4.







From muhl at uni-muenster.de Mon Jun 28 10:47:36 2004
From: muhl at uni-muenster.de (Hans =?iso-8859-1?Q?M=FChl?=)
Date: Mon Jun 28 11:03:02 2004
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB 2004/10
Message-ID: 40DFDB28.30CD8A3F@uni-muenster.de>

Von: "Hans Mühl", Redaktion
Nordrhein-Westfälische Bibliographie der Universitäts- und
Landesbibliothek
Münster
Datum: 28.06.2004, 10:47


SERVICE: LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an
dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. In ihr werden
Titel (inklusive ULB-Signatur für die Bestellung über den OPAC) zum
Thema "Westfalen" verzeichnet. Sie sind von der Bibliothek käuflich oder

aufgrund ihrer Veröffentlichung im Landesteil Westfalen
(Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster) als Pflichtexemplare
erworben worden.

Die Neuerwerbungsliste 2004/10 für den Zeitraum vom 05.06.2004 bis zum
18.06.2004 mit insgesamt 7 Titeln ist unter der URL


http://cgi08.uni-muenster.de:8408/exec/ULB/neuerwerb.php?action=fachimfokus&fach=wes

abrufbar.

Die Titel können online über den OPAC der ULB bestellt werden unter:


http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&
SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&
Z3950=off&Z3950User=gast&BaseUrl=wopac.shtml

Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" finden Sie unter:

http://www.uni-muenster.de/ULB/sammlungen/westfalica/

Sollten Sie weitere Literatur über Westfalen suchen - nutzen Sie die
Nordrhein-Westfälische Bibliographie
( http://www.uni-muenster.de/ULB/nwbib/ ), die umfangreichste
Regionalbibliographie Deutschlands!
Hier geht's zur Recherchemaske:
http://apollon.hbz-nrw.de:4505/ALEPH/-/start/NWBIB


INFO



Hans Mühl

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westf. Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl@uni-muenster.de

Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.uni-muenster.de/ULB/nwbib/

-------------- nächster Teil --------------
Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt...
URL: https://www.lwl.org/pipermail/westfaelische-geschichte/attachments/20040628/53f6311d/attachment.html




From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jun 28 11:07:21 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Jun 28 11:07:49 2004
Subject: [WestG]
[AKT] Vortrag: "Naturschutz im Dritten Reich", MS 01.07.2004
Message-ID: s0dffbf3.093@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Bettina Hiller"
Datum: 28.06.2004, 10:29


AKTUELL

Vortrag "Naturschutz im Dritten Reich"

Abweichend vom 14-tägigen Rhythmus wird bereits am Donnerstag, dem 1.
Juli 2004, ein weiterer Vortrag der vom Zentrum für Umweltforschung der
Westfälischen Wilhelms-Universität veranstalteten Vorlesungsreihe
"Aspekte der Umweltforschung", die im Sommersemester zum Thema
"Geschichte(n) der Umweltforschung - von der Antike bis zur Gegenwart"
ausgerichtet wird, stattfinden.

Die Vortragsreihe ist kostenlos und öffentlich. Die Vorträge finden
14-tägig immer donnerstags von 18.15 bis 19.45 Uhr im Hörsaal des
Instituts für Botanik im Schlossgarten 3 statt.


Am 1. Juli 2004 spricht Herr Dr. Frank Uekötter, Fakultät für
Geschichtswissenschaft der Universität Bielefeld, zum Thema "Naturschutz
im Dritten Reich". Zu diesem Vortrag möchten wir Sie ganz herzlich
einladen.

Im Unterschied zu den ökologischen Bewegungen anderer Länder verhält sich die deutsche
Umweltbewegung oft merkwürdig geschichtslos. Nicht selten gewinnt man geradezu den Eindruck, die
Umweltbewegung empfinde ihre eigene Geschichte vor allem als Belastung, ein Verhalten, das zweifellos
eng mit der NS-Vergangenheit der Naturschutzbewegung zusammenhängt. Vom Reichsnaturschutzgesetz,
1935 mit tatkräftiger Hilfe Hermann Görings verabschiedet, bis zur Mitarbeit etlicher Landschaftsplaner
am berüchtigten "Generalplan Ost" reicht das Spektrum der Themen, die vielen Naturschützern
deutliches Bauchgrimmen bereiten. Umso wichtiger erscheint es deshalb, einen Rückblick jenseits von
Apologie und Anklage zu versuchen: Was wissen wir bislang über die Geschichte des Naturschutzes im
nationalsozialistischen Deutschland? Wie steht der Naturschutz im Vergleich mit anderen sozialen
Bewegungen seiner Zeit dar? Und wie könnte ein verantwortungsbewusster Umgang der
Naturschutzbewegung mit diesem Erbe aussehen? Der Vortrag versteht sich nicht nur als historischer
Rückblick, sondern fragt auch nach den berühmten "Lehren aus der Geschichte".



INFO

Dr. Bettina Hiller
Geschäftsführerin - Bereich Medizin/Naturwissenschaften
Zentrum für Umweltforschung
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Mendelstr. 11, D-48149 Münster
Tel: ++49 (0)251 - 83 384 69, ++49 (0)251 - 83 384 70
Fax: ++49 (0)251 - 83 384 67
Email: hillerb@uni-muenster.de
Homepage: http://www.zufo.uni-muenster.de