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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 1 15:52:17 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Apr 1 15:21:46 2004
Subject: [WestG] [AKT] Tag der offenen Tuer: Textilmuseum Bocholt,
1. Mai 2004
Message-ID: s06c2ca4.063@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Evelyn Zerbe", , Westfälisches Industriemuseum
Datum: 01.04.04, 12:24


AKTUELL

Bäuchen und Bleichen im Textilmuseum Bocholt
Langerfelder Garnbleicher kommen zum Tag der offenen Tür

Im Textilmuseum Bocholt wird am Samstag, 1. Mai, gefitzt, gebäucht und gebläut.
Dabei hantieren die Bleicher mit Beiz-Büke, Küpe und Bäucherkessel. Was sich dahinter
verbirgt, erfahren die Besucher beim Tag der offenen Tür im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), das gleichzeitig sein 15-jähriges Bestehen
feiert. Im Rahmen des umfangreichen Festprogramms werden die Langerfelder
Garnbleicher den alten Vorgang des Garnbleichens vorführen.

Schon im 15. Jahrhundert wurde im Tal der Wupper gebleicht. Ausgangsprodukt
war Flachs, der zunächst gebrochen, gehechelt, gekämmt und dann gesponnen wurde.
Ziel des Bleichvorgangs war es, unerwünschte Farbstoffe, aber auch Verunreinigungen,
die beim Spinnen entstanden, zu entfernen, damit die Faser ihr rein weißes Aussehen erhielt.
Das fertige Garn wurde dann in Köln, Frankfurt, Flandern oder Brabant verkauft, später
zum größten Teil im Tal der Wupper selbst verarbeitet. Zwischen zwei und drei Monaten dauerte
dieser Bleichvorgang. Erst um 1840, als die Chlorbleiche aufkam, die Zeit und Arbeit sparte,
wurde die Rasenbleiche nach und nach eingestellt.

Die 1981 gegründete Garnbleichergruppe will das Wissen über die Techniken des Garnbleichens,
aber auch die Arbeitskleidung des Bleichers erhalten und die Bedeutung dieses Berufszweiges
für die berühmte Wuppertaler Textilindustrie bekannt machen. Inzwischen haben die
Langerfelder Bleicher schon zahlreiche Auftritte in weiten Teilen der Bundesrepublik sowie den
Wuppertaler Partnerstädten in England und Frankreich absolviert. Höhepunkt für die Gruppe war
jedoch die Teilnahme an den Steuben Paraden in New York und Philadelphia.


INFO

Das komplette Festprogramm in Kürze im Internet unter www.textilmuseum.de.

Tag der offenen Tür - Museumsfest
Samstag, 1. Mai 2004, 10-18 Uhr

Textilmuseum Bocholt
Uhlandstr. 50
46397 Bocholt

Eintritt frei







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 1 16:02:55 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Apr 1 15:22:14 2004
Subject: [WestG] [AUS] Sonderausstellung Friedrich Ebert, Minden, April-Mai
2004
Message-ID: s06c2f24.083@lwlapp.itz.lwl.org

Von "Peter Kock",
Datum: 01.04.04, 13:43


AUSSTELLUNG

Preußen-Museum NRW Minden

Wahl des Bundespräsidenten 2004 - Erste Wahl eines republikanischen
Staatsoberhaupts in Deutschland vor 85 Jahren

Das Preußen-Museum NRW in Minden zeigt aus diesem Anlass die Sonderausstellung
"Friedrich Ebert (1871-1925). Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten"
Vom 18. April bis zum 23. Mai 2004

Zur Eröffnung am 18. April, 11:30 Uhr, sind Sie sehr herzlich eingeladen.
Bitte informieren Sie uns über Ihre Teilnahme!

Die Ausstellung wird gezeigt in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Minden. In Deutschland steht in diesem Frühjahr die Wahl des
Bundespräsidenten an. Vor 85 Jahren, am 11. Februar 1919, wurde
Friedrich Ebert zum ersten demokratischen deutschen Reichspräsidenten
gewählt. Anders als heute wurde Ebert direkt gewählt, nicht durch eine
repräsentative Bundesversammlung. Damals stand zum ersten Mal ein Mann
aus dem Volk, ein Sattlergeselle, an der Spitze des Staates, gewählt
von einer Mehrheit, die aus freien Wahlen hervorgegangen war, von
Männern und Frauen.

Zum ersten Mal in der deutschen Geschichte wurde ein Nichtadeliger
deutsches Staatsoberhaupt, ein Mann aus der Arbeiterschaft, der keine
militärische Laufbahn hinter sich hatte. Friedrich Ebert wurde zu einer
Schlüsselfigur der Geschichte des deutschen Nationalstaates.
Das Preußen-Museum NRW Minden zeigt anlässlich der Wahl des
Bundespräsidenten vom 18. April bis zum 23. Mai 2004, dem Tag der Wahl
des neuen Bundespräsidenten, eine Sonderausstellung zu dieser
historischen Persönlichkeit.

Die Eröffnung wird neben einem Grußwort von Herrn Frank Karl von der
Friedrich-Ebert-Stiftung von Herrn MdB Lothar Ibrügger eröffnet. Zur
Einführung wird Dr. Bernd Braun von der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-
Ebert-Gedenkstätte einen Vortrag halten. Die Wanderausstellung wurde
von der Heidelberger Gedenkstätte konzipiert. Sie ist dem politischen Leben
und Wirken von Friedrich Ebert gewidmet. Anhand von Fotografien und
Reproduktionen von Briefen, Zeitungen, Urkunden, Plakaten und anderen
Veröffentlichungen wird das wechselvolle Leben des ersten deutschen
Reichspräsidenten von den Anfängen in seiner Jugendzeit in Heidelberg
bis zu seinem Tod in Berlin dargestellt.

Zur Ausstellung gehören 56 Stelltafeln und ein Videoturm. Alle Bilder
der Ausstellung werden von erklärenden Texten begleitet, die die
gezeigten Exponate kurz erläutern.
Ein kostenloser Katalog zur Ausstellung ist erhältlich.

Das Preußen-Museum NRW bietet nach Anmeldung zu dieser Ausstellung
spezielle Führungen für Gruppen an, die sich besonders für
Schulklassen als Ergänzung zum Geschichts- und Politikunterricht
eignen. Gerade angesichts der anstehenden Wahl des Bundespräsidenten
im Mai bietet sich ein Blick zurück auf die Anfänge des
republikanischen Staatsoberhauptes in Deutschland an.
Am 2. Mai und am 16. Mai finden jeweils um 14:00 Uhr öffentliche
Führungen durch die Sonderausstellung statt.


INFO

Peter Kock

Preußen-Museum NRW Minden
Simeonsplatz 12
32427 Minden
0571/83728-17
peter-kock@preussenmuseum.de
Aktuelle Hinweise: www.preussenmuseum.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Apr 2 12:00:48 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Apr 2 11:04:11 2004
Subject: [WestG] [LIT] Schlepphorst (Hg.), Dokumentation Orgel Stiftskirche
Cappenberg
Message-ID: s06d47ee.081@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Gerd Dethlefs",
Datum: 02.04.2004, 10:41


LITERATUR

Die Stiftskirche zu Cappenberg birgt nicht nur das schönste geschnitzte Chorgestühl Westfalens und den berühmten Barbarossakopf, sondern auch eine der "wertvollsten Denkmalsorgeln Westfalens" (W. Schlepphorst), gefertigt von Caspar Melchior Vorenweg aus Münster 1788.

Anläßlich ihrer gründlichen Restaurierung hat nun die Kirchengemeinde St. Johannes Capenberg unter Federführung von Prof. Dr. Winfried Schlepphorst eine gründliche Dokumentation des Instrumentes und seiner Restaurierung herausgegeben.
In dem Band wird auch der historische Hintergrund ausgeleuchtet. Die kulturellen und geistlichen Aktivitäten der adeligen Prämonstratenser bestimmen bis heute die Schloßanlage: das dreiflügelige Stiftsgebäude mit seinen bemerkenswerten Stuckdecken. Deren Künstler, die Bensberger Stuckateure Ricci, sind nun erstmals identifiziert; auch werden die emblematische Medaillons im früheren "Museum", dem Festsaal der Propstei, erstmals publiziert und gewürdigt.

Schließlich werden die Bibliothek, deren Reste die Universitäts- und Landesbibliothek Münster verwahrt, und der Gemäldebestand bei der Auflösung 1803 (mit Gemälden u.a. von Ludger tom Ring d.J. und J. A. Kappers) dokumentiert.


INFO

Der Band ist im Verlag Marius Jacoby erschienen und u.a. bei Orgelkonzerten der Gemeinde und in der Stein-Ausstellung in Schloß Cappenberg erhältlich.





From rita.boerste at lwl.org Fri Apr 2 17:24:21 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Apr 2 16:26:50 2004
Subject: [WestG] [AKT] Stadtmuseum Muenster: Portraitskizze Fritz Grotemeyers
zum Westfaelischen Frieden
Message-ID: s06d93cc.069@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Fisch",
Datum: 04.02.2004, 11:46


AKTUELL: PRÄSENTATION

Porträtskizze zum Westfälischen Frieden im Focus Stadtgeschichte

Kupferstiche, Medaillen und Gemälde von internationalem Rang - das Stadtmuseum
Münster ist reich an Objekten zum Westfälischen Frieden. In den "Focus Stadtgeschichte"
rückt das Museum indes ein weitgehend unbekanntes Werk: Gezeigt wird eine
Porträtstudie, die der Maler Fritz Grotemeyer (1864*1947) im Vorfeld für sein opulentes
Ölbild zum Friedensschluss zeichnete.

Diese kleine Ausstellungsreihe stellt im Jubiläumsjahr "25 Jahre Stadtmuseum" wenig
beachtete Einzelaspekte der Stadtgeschichte vor. Verborgene Schätze kommen ans
Licht. So auch bis zum 16. Mai die Skizze von Fritz Grotemeyer aus Privatbesitz.

Münsteraner statt Gesandte zieren Historienbild von Grotemeyer
Der Maler aus Münster schuf sie in den Jahren 1895 bis 1902 für sein wandfüllendes
Werk zu den Friedensverhandlungen nach 30 Jahren Krieg. In dieser Historiendarstellung
versammelt Grotemeyer die Gesandten des Friedensschlusses im Rathaus. Das Besondere:
Fritz Grotemeyer bannte nicht die Porträts der Delegierten auf die Leinwand. An ihrer
Stelle sind Konterfeis von Münsteranern um 1900 zu erkennen, die sich in dem Gemälde
verewigen lassen konnten.

Museumsbesucher können die Porträtstudie am Checkpoint des Stadtmuseums mit dem
vollendeten Original vergleichen: Das Grotemeyer-Gemälde hat seinen Platz wenige Schritte
entfernt - im Kabinett "Kunst des 19. Jahrhunderts".

Wer sich einen Überblick über alle Objekte zum Friedensschluss verschaffen möchte, kann
das per Computer tun. Das Stadtmuseum hat eine entsprechende Datenbank
zusammengestellt. Sie nennt rund 400 Exponate aus dem Museumsbestand - auch jene,
die (noch) verborgen in den Magazinen lagern.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251/492-4503
eMail: museum@stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum

Ingrid Fisch
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Telefon: +49 (0)251/492-4513
Fax: +49 (0)251/492-7726
eMail: FischI@stadt-muenster.de






From rita.boerste at lwl.org Mon Apr 5 12:19:16 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Apr 5 11:20:28 2004
Subject: [WestG]
[AKT] Tagung: Vom "Mittelpunkt der Welt" in der Wewelsburg,
Bueren, 17.07.04
Message-ID: s07140bc.069@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Dr. Barbara Stambolis",
Datum: 03.04.2004, 10:51


AKTUELL

Tagung:

PD. Dr. Barbara Stambolis, Universität Siegen,
Prof. Dr. Arnold Vogt für den KGB-Arbeitskreis Museumspädagogik:

VOM "MITTELPUNKT DER WELT" IN DER WEWELSBURG:
AKTUELLE HERAUSFORDERUNG UND GESCHICHTSDIDAKTISCHE PERSPEKTIVEN

Samstag, 17. Juli 2004, Kreismuseum Wewelsburg, Am Burgwall 19, 33142 Büren-Wewelsburg/
Universität Paderborn, Warburger Straße 100, Ebene B0, Hörsaal B1
33095 Paderborn

Veranstalter: Konferenz für Geschichtsdidaktik - Verband der Geschichtsdidaktikerinnen
und Geschichtsdidaktiker Deutschlands e.V., KGD-Arbeitskreis Museumspädagogik,
ICOM / IC Memo International Committee of Memorial Museums for the Remembrance of
Victims of Public Crimes, ARBEITSKREIS MUSEUMSPÄDAGOGIK Rheinland und Westfalen e.V.,
Kreismuseum Wewelsburg, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Universität
Paderborn, Universität Siegen

Wie kein zweiter Ort, spiegelt die Wewelsburg heute "Glanz" und Schatten, Faszination und
Terror des NS-Regimes. Das Kreismuseum Wewelsburg erinnert an die nationalsozialistische
Vergangenheit.

Den "Mittelpunkt der Welt", das ideologische Zentrum der SS, hatte Heinrich Himmler in
der Wewelsburg geplant. Für die SS sollten dort eine repräsentative neue Burg- und
Stadtanlage entstehen. Einerseits erschienen die Pläne absurd und fragwürdig; dennoch
waren sie ernst zu nehmen; denn für die Baumaßnahmen wurde ein Konzentrationslager,
das KZ Niederhagen, errichtet, wo etwa 1300 Insassen Opfer der "Vernichtung durch Arbeit"
wurden. Wo Bauernhöfe des Dorfes Wewelsburg den Bauplänen der SS im Weg standen,
wurden sie unter Druck verkauft. Die Eigentümer erhielten Höfe in Schlesien. Von dort
kehrten sie nach dem 2. Weltkrieg als "Vertriebene" in ihre ursprüngliche Heimat zurück.
Die Rücksichtslosigkeit der SS-Pläne machte auch vor der historischen Bausubstanz nicht halt,
so u. a. dass der Nordturm der historischen Wewelsburg, ehemals Residenz der Paderborner
Fürstbischöfe, nach Himmlers Befehlen abgerissen wurde.

Auch heute, Jahrzehnte danach, übt der Nationalsozialismus noch eine starke Anziehungskraft
auf esoterische und rechte Kreise aus. Dies stellt eine aktuelle, geschichtsdidaktische
Herausforderung dar, für Schul-, Gedenkstätten- und Museumspädagogik. Dazu drängen sich
zahlreiche Fragen auf:
Welche Zugänge empfehlen sich zur Geschichte? Welche Formen individueller Erinnerung
sind wirksam? Welche didaktischen Anforderungen sollte die Neukonzeption der
Dauerausstellung in Wewelsburg erfüllen? Welche Anknüpfungspunkte bieten Gedenkstätte
und Museumsausstellung für den schulischen Umgang mit Geschichte? Welche Chancen
haben Initiativen zu Toleranz und Demokratie gegen Rechtsradikalismus,
Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus?
Siegen und Leipzig, März 2004

Programm:

10 bis 12 Uhr
Besichtigung Kreismuseum Wewelsburg
Wulff E. Brebeck, Museumsleiter
Treffpunkt vor dem Wachgebäude (Burgwall 19)

12 bis 14 Uhr
Gelegenheit zum Mittagessen
und Transfer zum Tagungsort,
Universität Paderborn

14 bis 19 Uhr
Vorträge und Impulse

"Willkommen!" am Tagungsort
Wulff E. Brebeck, Dietmar Klenke,
Barbara Stambolis und Arnold Vogt

Wider die Sprachlosigkeit!
Grenzgänge zwischen Schul-, Gedenkstätten- und Museumspädagogik
Arnold Vogt, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig,
KGD-Arbeitskreis Museumspädagogik

Die Wewelsburg 1933 - 1945
- Ansätze und Perspektiven zur
Neukonzeption der Dauerausstellung
Wulff E. Brebeck, Kreismuseum Wewelsburg, Präsident des ICOM-Komitees für
Gedenkstätten (IC Memo)

Die Wewelsburg - Brennpunkt
einer "Politischen Religion". Anforderungen
moderner Geschichtswerkstätten
- Herausforderung öffentlicher Erinnerung?
Barbara Stambolis, Universität Siegen,
KGD-Arbeitskreis Museumspädagogik

Esoterik und Rechtsradikalismus,
ihre Anziehungskraft unter Jugendlichen heute.
Grundzüge aktueller Gedenkstättenentwicklung
aus geschichtsdidaktischer Sicht
Susanne Popp, Universität Siegen
Personengeschichtliche Aspekte
der NS-Propaganda - museumsdidaktische
Annäherungen an Musikschaffende der NS-Zeit
Dietmar Klenke, Universität Paderborn,
KGD-Arbeitskreis Museumspädagogik

Anforderungen für die Gedenkstättenarbeit
Astrid Wolters, Mahn? u. Gedenkstätte Düsseldorf,
Arbeitskreis Museumspädagogik Rheinland und Westfalen e.V.

Chancen und Grenzen,
Gedenkstätten durch Lernwerkstätten
und Rahmenprogramme zu erschließen.
Waltraud Schreiber, Universität Eichstätt-Ingolstadt, KGD-Arbeitskreis Museumspädagogik

Antisemitismus ? Herausforderung heute
Léontine Meijer, Jüdisches Museum Berlin,
Europa Universität Viadrina Frankfurt/Oder


INFO

Info-Hotline / Tagungsbüro:

Kreismuseum Wewelsburg
Frau Beate Meier
Am Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg
Telefon: (0 29 55) 76 22 19
Telefax: (0 29 55) 76 22 22
E-Mail: meierb@kreis-paderborn.de

Anmeldung bis 30.06. erbeten






From rita.boerste at lwl.org Mon Apr 5 11:47:14 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Apr 5 11:21:24 2004
Subject: [WestG] [AKT] In der Karwoche: Wenn die Kirchenglocken schweigen...
Message-ID: s0713952.071@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.04.2004, 10:28


AKTUELL

Wenn die Kirchenglocken schweigen...
In der Karwoche riefen früher Ratschen zum Gottesdienst

Westfalen (lwl). Obwohl am Gründonnerstag (in diesem Jahr am 8. April) bis zum Zweiten
Weltkrieg in vielen Gegenden Westfalens tatsächlich grüne Gerichte auf den Tisch kamen, hat
der Name Gründonnerstag nichts mit dem ersten sprießenden Frühjahrsgrün zu tun. "Die
Bezeichnung, die es schon im 13. Jahrhundert gab, stammt wahrscheinlich von "greinen', das
so viel wie jammern, klagen oder weinen bedeutet", erklärt Christiane Cantauw,
Volkskundlerin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Am Gründonnerstag
beginnt nach dem "Gloria" die so genannte "stille Zeit", in der auch die Kirchenglocken
schweigen. Die Aufgabe der Glocken übernahmen in vielen westfälischen Orten die
"Rappeljungs", das waren Messdiener oder andere junge Burschen, die mit Lärminstrumenten
zur Messe riefen. Die Kinder, die während der "stillen Tage" mit Klappern und Ratschen zum
Gottesdienst gerufen hatten, gingen am Karsamstag von Tür zu Tür und sammelten Eier als
Belohnung für diesen Dienst. Auch in der Messe kamen bei der Wandlung statt der üblichen
Schellen Ratschen zum Einsatz. Das Klappern und Rappeln, das bis zum Zweiten Weltkrieg in
Westfalen die Stille der Kar-Tage durchbrochen hatte, wird heute vielfach wiederbelebt wie
zum Beispiel in Beverungen (Kreis Höxter). Nachdem die Gläubigen in der Messe am
Gründonnerstag das letzte Abendmahl Christi mit seinen Jüngern gefeiert haben, wird als
Zeichen der Trauer jeglicher Kerzen- oder Blumenschmuck aus der Kirche entfernt. Seit dem
Mittelalter ist der Gründonnerstag ein beliebter Termin für Armenspeisungen. Mancherorts
haben sich noch Relikte dieses Brauches erhalten: So wurden bis zum Ersten Weltkrieg in Ahaus
(Kreis Borken) in der Kirche kleine Weizenbrötchen geweiht und nach der Messe an die
Schulkinder verteilt. Die zu Zwieback gehärteten länglichen Brötchen wurden als
"Ordensbrötchen" bezeichnet. In vielen Orten Westfalens aß man am Gründonnerstag
traditionell etwas Grünes: "In Versmold im Kreis Gütersloh war es der "grüne Pfannkuchen':
ein gewöhnlicher Eierpfannkuchen, in den man aber das erste Grün aus dem Küchengarten
gebacken hatte. In Brockhagen im Kreis Gütersloh kam ein Gericht mit grünen Bohnen auf den
Tisch. Gelegentlich hört man auch von eingekochtem Spinat. Hauptsache war, dass in allen
Fällen etwas "Grünes' dabei war", so Cantauw. Gern seien auch die ausgeschlagenen Triebe des
Grünkohls, die so genannten "Kohlspruten", frischer Melde, junge Brennnesseln oder
Giersch zubereitet worden. Im Kreis Siegen-Wittgenstein verwendete man auch
Wiesenknöterich, Süßdolde, Sauerampfer oder Löwenzahn, so die Mitarbeiterin der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen weiter. Die Westfalen bezeichneten den
Karfreitag auch als "stillen Freitag". Sie vermieden möglichst jeglichen Lärm.
Zimmerleute und Schmiede arbeiteten an diesem Tag nicht oder räumten allenfalls die
Werkstatt auf. Da der Karfreitag für Protestanten der höchste Feiertag im Jahr ist, galt für
sie strikte Arbeitsruhe. Man zog sonntägliche Kleidung an (teilweise auch Trauerkleidung)
und ging zum Abendmahl. Die Katholiken besuchten die Messe und nutzten den Rest des Tages für
verschiedene ruhigere Arbeiten in Haus und Hof. Eine noch heute verbreitete Fastenspeise am
Karfreitag ist der "Struwen", ein Ölgebäck aus Mehl, Milch, Eiern und Rosinen. Andere
Karfreitagsspeisen waren Milchreis, Stockfisch, eingelegter Hering, Biersuppe oder
Krapfen. Teilweise verzichtete man auf zwei oder drei der täglichen fünf Mahlzeiten.

"Die Bezeichnung Karfreitag geht übrigens auf den althochdeutschen Begriff "chara" zurück, was
soviel wie Klage oder Trauer bedeutet", so Cantauw. In vielen katholischen Orten besuchten
die Gläubigen am Karfreitag Kreuzwegandachten oder Karfreitagsprozessionen. Dort, wo es
keine gesonderten Andachten oder Prozessionen gab, wurde abends der Rosenkranz gebetet. In
Pöbsen (Kreis Höxter), Menden (Märkischer Kreis) oder Delbrück (Kreis Paderborn) finden
auch heute noch die sogenannten "Kreuztrachten" statt. "Das sind Prozessionen, in denen ein
Christusdarsteller ein Holzkreuz trägt. In der Barockzeit war diese Form von Prozessionen
wesentlich weiter verbreitet. Zahlreiche Darsteller führten dabei die biblischen
Schilderungen von der Verurteilung und Kreuzigung Jesu den Menschen bildlich vor Augen.
Durch die Ausartung zu regelrechten Jahrmarktsveranstaltungen wurden viele
Kreuztrachten von den Pfarrern verboten. Auch die Aufklärung trug zum Wegfall dieses
Brauches bei", erläutert Cantauw, warum die heutigen Kreuztrachten nur eine stark
reduzierte Form des alten Brauches darstellen. Der Karsamstag war für die katholische
Bevölkerung wegen der Feuer- und Wasserweihe von besonderer Bedeutung: Am Abend des
Karsamstags wird auch heute noch vor vielen Kirchen das Osterfeuer entfacht. An ihm
entzündet der Priester die Osterkerze und trägt sie in die dunkle Kirche. Die
Gottesdienstbesucher entzünden dann ihre Kerzen an der Osterkerze. Mit diesem Licht wurde
früher das heimische Herdfeuer neu entfacht. In vielen Kirchen stand Weihwasser in großen
Holzfässern zum Abholen bereit. "Die Leute kamen mit großen und kleinen Flaschen, die sie
hineintauchten und vollaufen ließen", so Cantauw. In Attendorn (Kreis Olpe) ist es immer
noch üblich am Karsamstag vor der Kirche ein Osterbrot zu weihen. Es ist mit Kümmel gebacken
und an jedem Ende mit zwei Zipfeln versehen.




From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Apr 5 15:00:33 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Apr 5 14:05:39 2004
Subject: [WestG] [LIT] Auswahlbibliographie zur Museumsarbeit
Message-ID: s071669f.089@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann", , Westfälisches Museumsamt
Datum: 05.04.13:31


LITERATUR



Auswahlbibliographie zur Museumsarbeit

Grundlagen
Museumskonzeptionen / Ausstellungsplanung
Museumsmanagement
Magazinierung / Konservierung
Inventarisierung / Museumsdokumentation
- EDV-gestützte Bestandserschliessung

Stand: 27.02.2004



Grundlagen

Ethische Richtlinen für Museen : (Code of Ethics for Museums) ; der ICOM-Kodex wure auf der 15. ICOM-Vollversammlung in Buenos Aires, Argentinen , einstimmig angenommen und am 6. Juli 2001 auf der 20. ICOM-Vollversammlung in Barcelona, Spanien, ergänzt / International Council for Museums, ICOM Deutschland, ICOM-Österreich, ICOM- Schweiz ; [Übersetzer: Frank Süßdorf]. - Berlin, 2002. - 18 S.
[Zu beziehen über ICOM-Deutschland, im WWW unter: http://www.icom-deutschland.de/D-ICOM.pdf]

HandBuch zur ehrenamtlichen Museumsarbeit : Leitfaden für die Praxis / Hrsg. von der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. [Konzept u. Red.: Markus Walz]. - Münster : Westfälisches Museumsamt, 2001. - [Loseblattausg.]
ISBN ·3-927204-53-6·

Museumsdinge : deponieren - exponieren / Gottfried Korff. Hrsg. von Martina Eberspächer ... Mit Beitr. von Bodo-Michael Baumunk ... - Köln [u.a.] : Böhlau, 2002. - XIV, 391 S. : Ill.
ISBN ·3-412-04202-1·

Waidacher, Friedrich: Handbuch der Allgemeinen Museologie / Friedrich Waidacher. - 3., unveränd. Aufl.. - Wien ; Köln ; Weimar : Böhlau, 1999. - 792 S. ; Literaturverz. S. 715 - 771 . - ISBN 3-205-99130-3


Museumskonzeptionen / Ausstellungsplanung

Texte in Museen und Ausstellungen : ein Praxisleitfaden / hrsg. von Evelyn Dawid ... - Bielefeld : Transcript, 2002. - 172 S. : Ill. - (Schriften zum Kultur- und Museumsmanagement)
ISBN ·3-89942-107-8· kart.

Dürr, Christiane·: Texte im Museum " Was erwarten die Besucher. Bericht über die Bemühungen, besucherfreundliche Texte im Museum für Natur und Stadtkultur in Schwäbisch Gmünd herzustellen.
In: Museumsblatt. Mitteilungen aus dem Museumswesen Baden-Württembergs H 26, April 1999, S. 10-12

Jacobs, Hans C.: Museumskonzeptionen : ein praxisbezogener Leitfaden für kleine Museen. - Berlin [u.a.] : Schibri-Verl., 1995. - 77 S.. - ISBN: 3-928878-19-0

Weber, Traudel·: Besucherfreundliche Texte in Museen und Ausstellungen In: Museumsblatt. Mitteilungen aus dem Museumswesen Baden-Württembergs H 26, April 1999, S. 5-9

Handbuch Museografie und Ausstellungsgestaltung / hrsg. von Ulrich Schwarz ... - Ludwigsburg : avedition, 2001. - 239 S. : Ill. ISBN ·3-929638-43-6·

Der Museumsshop : Positionen - Strategien - Sortimente ; ein Praxisführer / Compania Media (Hg.). [Red.: Roswitha Gost ...]. - Bielefeld : transcript, 1999. - 381 S. : Ill.
ISBN 3-933127-02-5


Museumsmanagement

Bortoluzzi Dubach, Elisa: Sponsoring : der Leitfaden für die Praxis / Elisa Bortuluzzi Dubach ;
Hansrudolf Frey. - 3., akt. u. erw. Aufl. - Bern [u.a.] : Haupt, 2002 ISBN: 3-258-06496-2

Dauschek, Anja: Museumsmanagement : amerikanische Strategien in der deutschen Diskussion. - Ehestorf : Freilichtmuseum am Kiekeberg, 2001. - 371 S. : graph. Darst. . - (Freilichtmuseum am Kiekeberg
Dreyer, Matthias: Probleme der Museumsfinanzierung - eine kulturwissenschaftliche Bestandsaufnahme der Museen in Niedersachsen / Matthias Dreyer. - Ehestorf : Freilichtmuseum am Kiekeberg, 1998. - 458 S. - (Schriften des
Freilichtmuseums am Kiekeberg ; 31)

Handbuch KulturManagement : die Kunst, Kultur zu ermöglichen / Red.-Beratung: Peter Bendixen ... - Düsseldorf : Raabe, [Loseblatt-Ausg.]

Handbuch Museumsberatung : Akteure - Kompetenzen - Leistungen / Compania Media (Hg.). - Bielefeld : transcript Verl., 2000. - 467 S. - (Schriftenzum Kultur- und Museumsmanagement)
ISBN 3-933127-41-6

Hausmann, Andrea· Besucherorientierung von Museen unter Einsatz des Benchmarking / Andrea Hausmann. - Bielefeld : Transcript, 2001. - 344 S. : graph. Darst. - (Schriften zum Kultur- und Museumsmanagement)
Zugl.: Düsseldorf, Univ., Diss., 2000
ISBNN ·3-933127-72-6· kart.

Hofmann, Rainer: Museumsmanagement in einem kleinen Regionalmuseum / von Rainer Hofmann , 1998. - In: Jahrbuch für Volkskunde und Museologie des Bezirksheimatmuseums Spittal, Drau . -. - Spittal. - 11. 1997/98 (1998), S. 43 - 70

KALKÜL : der Kostenplaner für Kultur und Werbung 2003, gültig für Deutschland, Österreich und die Schweiz. - Karlsruhe : ARCH-E, 2003. - 187 S. : Ill. + 2 Beil.: Schablone + CD-ROM

Kultur & Recht : praxisorientiertes Rechtshandbuch für Künstler und Kulturmanager / Hrsg.: Alexander Unverzagt ... Düsseldorf : Raabe [Loseblatt-Ausg.]

Mit gestärkter Identität zum Erfolg : Corporate Identity für Museen / Matthias Dreyer/Rolf Wiese (Hrsg.). - Ehestorf : Freilichtmuseum am Kiekeberg, 2002. - 400 S. - (·Schriften des Freilichtmuseums am Kiekeberg·; Bd. 40)
ISBN ·3-935096-05-4· kart.

Museen unter Rentabilitätsdruck : Engpässe - Sackgassen - Auswege, Bericht über ein Internationales Symposium vom 29. bis 31. Mai am Bodemsee von den ICOM Nationalkomitees Deutschlands, Österreichs und der Schweiz / Hrsg.: Hans-Albert Treff. - München, 1998. - 279 S.
ISBN 3-00-002395-X

Museumsmanagement : eine Antwort auf schwindende Finanzmittel? / Giesela Wiese ... (Hrsg.). - Rosengarten-Ehestorf, 1994. - 179 S. : graph. Darst.. - (Freilichtmuseum am Kiekeberg : Schriften des Freilichtmuseums am Kiekeberg ; 16) ISBN 3-927521-17-5

Museumsmanagement : ein Weg aus der Museumskrise dargestellt am Beispiel des Technischen Museums Wien / [Seminarleitung: Rolf Eschenbach ... Autoren: Aigner, Horst ...] / Rolf Eschenbach [Hrsg.] ; Horst Aigner. - Wien : Manz, 1991. - 248 S. : graph. Darst . - (Praxisfälle der betriebswirtschaftlichen Unternehmensführung ; 11). - ISBN: 3-214-08219-1

Museumsmanagement : Materialien für eine berufsbegleitende Weiterbildung / hrsg. vom Deutschen Musuemsbund. Unter Mitw. von Michael Dauskardt ... Dresden : Dt.Museumsbund ; Stuttgart : Robert-Bosch-Stiftung, 1999. - 281 S.

Museumsmanagement : eine ausgewählte Bibliografie / Rolf Wiese (Hrsg.). - Ehestorf, 1998. - 120 S. - (Schriften des Freilichtmuseums am Kiekeberg ; 32) . - ISBN 3-927521-32-9

Museumsreform - kooperativ! : Perspektiven & Kontroversen & Positionen ; [ergänzte und erweiterte Beiträge zur Tagung "Museumsreform in der Diskussion - ein Modell von Museumsseite auf dem Prüfstand" des
Fortbildungszentrums Abtei Brauweiler/Rheinisches Archiv- und Museumsamt in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Stadt- und Heimatgeschichtliche Museen im Deutschen Museumsbund am 31. Oktober 1998 im Haus der Geschichte der BRD, Bonn] / hrsg. von Hartmut John und Jürgen Steen. LVR, Landschaftsverband Rheinland. - 1. Aufl. - Essen : Klartext, 2001. - 150 S. - (Publikationen der Abteilung Museumsberatung ; 14)

Qualitätsmanagement im Museum?! : Qualitätssicherung im Spannungsfeld zwischen Regelwerk und Kreativität - europäische Entwicklungen ; [Publikation zur gleichnamigen Veranstaltung im Deutschen Bergbau-Museum in
Bochum am 28. September 1999] / Stefan Brüggerhoff ; Ruth Tschäpe (Hg.). - Bielefeld : Transcript, 2001. - 234 S. : Ill., graph. Darst. - (Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum ; 96)
(Schriften zum Kultur- und Museumsmanagement) ISBN 3-933127-69-6

Qubeck, Susann: Museumsmarketing im Internet : Grundlagen - Anwendungen - Potentiale /
Susann Quebeck. - Bielefeld : transcript, 1999. - 167 S. : Ill. ISBN 3-933127-39-4

Rump, Oliver: Controlling für Museen : Controlling für Museen : Ziele, Verfahren und Kontrollmöglichkeiten im Museumsmanagement. Ehestorf : Freilichtmuseum am Kiekeberg, 2001. - 517 S. (Freilichtmuseum am Kiekeberg : Schriften des Freilichtmuseums am Kiekeberg ; 37). - ISBN 3-935096-03-8

Urselmann, Michael: Fundraising : erfolgreiche Strategien führender Nonprofit-Organisationen /
Michael Urselmann. - 3. Aufl. - Bern [u.a.] : Haupt, 2003. - 2§= S. : graph. Darst.: - ISBN 3-258-06408-3

"Vergleichen lohnt sich!" : Benchmarking als effektives Instrument des Museumsmanagements ; [Tagungsband zur gleichnamigen Veranstaltung des Fortbildungszentrums Abtei Brauweiler, Rheinisches Archiv- und Museumsamt, 21./22. Juni 2001 im Deutschen Museum München] / LVR, Landschaftsverband Rheinland. Hartmut John (Hg.). [Im Auftr. des Landschaftsverbandes Rheinland, Presseamt ; Rheinisches Archiv- und Museumsamt]. - Bielefeld : Transcript, 2003. - 121 S. : graph. Darst. - (·Publikationen der Abteilung Museumsberatung / Landschaftsverband Rheinland, Rheinisches Archiv- und Museumsamt·; 17) - (Schriften zum Kultur- und Museumsmanagement)

Witt, Carsten: Betriebscharakter und Ziele des Museums / Carsten Witt. - Ehestorf :
Freilichtmuseum am Kiekeberg, 2000. - XX, 352 S. - (Schriften des Freilichtmuseums am Kiekeberg ; 35)


Magazinierung / Konservierung

Huber, Joachim : Handhabung und Lagerung von mobilem Kulturgut : ein Handbuch für Museen, kirchliche Institutionen, Sammler, und Archive / Joachim Huber ; Karin von Lerber. - Bielefeld : Transcript, 2003. - 186 S. : Ill. - (Publikationen der Abteilung Museumsberatung / Landschaftsverband Rheinland, Rheinisches Archiv- und Museumsamt; 19) - (Schriften zum Kultur- und Museumsmanagement)
ISBN 3-89942-140-X

Nicht ausgestellt! Das Depot - der andere Teil der Sammlung : 9., Bayerischer Museumstag, Schweinfurt 9.-11. Juli 1997 / [Hrsg. : Landesstelle für die Nichtstaatlichen Museen. Red. und Layout: Barbro Repp]. - München, 1998. - 111 S. : Ill., graph. Darst.

Das Museumsdepot : Grundlagen - Erfahrungen - Beispiele / [Red.: Babro Repp ...]. - München. - München : Weltkunst-Verl., 1998. - 286 S. : Ill., graph. Darst. - (·MuseumsBausteine·; 4)
ISBN ·3-921669-27-8·

Hilbert, Günter S: Sammlungsgut in Sicherheit : Beleuchtung und Lichtschutz ; Klimatisierung ; Schadstoffprävention ; Schädlingsbekämpfung ; Sicherungstechnik ; Brandschutz ; Gefahrenmanagement / Günter S. Hilbert. Mitverf. Barbara Fischer ... - 3., vollst. überarb. und erw. Aufl. - Berlin : Mann, 2002. - XIX, 554 S. : Ill., graph. Darst. - (Berliner Schriften zur Museumskunde; 1)


Inventarisierung / Museumsdokumentation

Bibliographie zur Inventarisierung im Museum / Bearb.: Kornelia Wagner. Hrsg.: Hessischer Museumsverband. - 2. Aufl. - Kassel, 1992. - (MuseumsVerbandsTexte; 2)

Bibliographie zur musealen Grundlagenarbeit in Museen von Baden-Württemberg. In: Aus Museen und Sammlungen in Baden-Württemberg. - Stuttgart, 1989. - (Museumsmagazin; 2), S. 76-96

Clemens, Hans H.: Inventur im Museum : Rekonstruktion und Modernisierung traditioneller Sammlungsverwaltung. - Bielefeld, 2001. - (Schriften zum Kultur- u. Museumsmanagement)

Datenfeldkatalog zur Grundinventarisation: ein Bericht der "Arbeitsgruppe Dokumentation" des Deutschen Museumsbundes / Bearb.: Viktor Pröstler. - Karlsruhe, 1993

Helm, Winfried u. Marie-Luise Segl: Pragmatischer Leitfaden zur Inventarisierung von Textilien in den Freilichtmuseen Finsterau und Massing. - Finsterau, 1992

Inventarisierung, Dokumentation, Bestandsbewahrung / erarb. von Manfred Hartmann, Susanne Nickel, Günter Bernhardt ... - 4., erweiterte u. überarb. Aufl. - Münster : Westfälisches Museumsamt, 2003. - 212 S. - (·Materialien aus dem Westfälischen Museumsamt·; 1)
ISBN ·3-927204-58-7
Die Publikation ist zum Preis von 6,00 Euro (+ 2 Euro Versandkosten) zu erhalten bei: LWL-Westfälisches Museumsamt, Schwelingstr. 5, Tel.: 0251-591-4692, Fax: 0251-591-3335, 48143 Münster, E-Mail: wma.info@lwl.org

Inventarisation als Grundlage der Museumsarbeit / Landesstelle für die
Nichtstaatlichen Museen, Viktor Pröstler. - 3,., völlig überarb., erw. u. akt. Aufl. - München, 2000

Inventarisieren der Museumsbestände: mit der IDM-Karteikarte / Gruppe IDM; hrsg. vom Museumsverband für Niedersachsen und Bremen. - Hannover, 1994

Inventarisierung / Hrsg. vom Rheinischen Museumsamt. - Köln, 1985. - (Schriften des Rheinischen Museumsamtes; 33)

Knorr, Heinz Arno: Inventarisation und Sammlung in den Heimatmuseen / Hrsg.: Fachstelle für Heimatmuseen. - Halle a.d.S., 1958. - (Fachliche methodische Anleitungen für die Arbeit in den Heimatmuseen)

Müller-Straten, Christian: Inventarisation: Theorie und Praxis musealer Dokumentation. - München 2002. - (Reihe Wunderkammer; Bd. 3)

Sammlungsdokumentation: Geschichte - Wege - Beispiele / Landesstelle für die Nichtstaatlichen Museen in Bayern. Red.: Monika Dreykorn [u.a.] - München [u.a.] Dt. Kunstverl., 2000. - (MuseumsBausteine; Bd. 6)

Sammlungsdokumentation in historischen Museen: Empfehlungen, Erfahrungen, Ergebnisse / Red.: Dietlinde Peter [u.a.]. - Chemnitz : Sächsische Landesstelle für Museumswesen, 2000. - (Erfahrungen und Berichte)

Systematik zur Inventarisierung kulturgeschichtler Bestände in Museen / Hrsg. vom Hessischen Museumsverband e.V. - Kassel, 1993. - (MuseumsVerbandsTexte; 3)

Trachsler, Walter: Systematik kulturhistorischer Sachgüter: eine Klassifikation nach Funktionsgruppen zum Gebrauch in Museen und Sammlungen. - Bern, 1981

Waidacher, Friedrich: Museologische Grundlagen der Objektdokumentation / Friedrich Waidacher. - Berlin, 1999. - (Mitteilungen und Berichte aus dem Institut für Museumskunde; 15)


* EDV-gestützte Bestandserschliessung

Aktualisierte Adressenliste der Museumssoftwareanbieter
[Im Internet unter ; dort unter AFachgruppe Dokumentation@, Stand: 6. Feb. 2002]

Bernhardt, Günter: Organisatorische Grundlagen der EDV-gestützten Bestandserfassung in westfälischen Museen. In: Aus westfälischen Museen 6 (1990), H. 2, S. 31-34

EDV-Inventarisierung kulturgeschichtlicher Realien: Tagungsband zum Kolloquium im Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern, Hammerherrenschloß Theuern am 21.und 22. Sept. 1989 / Hrsg.: Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern und Haus der Bayerischen Geschichte. - Kümmersbruck, 1990. - (Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayerns; 19)

EDV-Tage Theuern Kolloquiumsbericht / Hrsg.: Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern und Haus der Bayerischen Geschichte. - Kümmersbruck. - (Bisher erschienen die Bände zu den Tagungen 1990-2000)

Einheitliche Dokumentationssoftware für Kulturgüter / Landschaftsverband Rheinland (LVR), Kulturpflege
[Im Internet: , Stand: 30. Jan.. 2002]

Karls, Marion u. Klaus Ruwisch: Hinweise zur EDV-Einführung in Museen. Teil 2: Inventarisierung und Dokumentation mit dem Computer. - o.O., 1991. - (Informationen der Gruppe IDM; 3)

Rump, Oliver: EDV im Museum : Einsatzmöglichkeiten der Elektronischen Datenverarbeitung im kulturhistorischen Museum. - Ehestorf, 1994. - (Schriften des Freilichtmuseums am Kiekeberg; Bd. 17)

Ruwisch, Klaus: Systemanalyse zur EDV-gestützten Bestandserschließung in kleinen und mittleren Museen / Westfälisches Museumsamt. - Münster, 1992
Die Publikation ist als Kopiezu erhalten bei: LWL-Westfälisches Museumsamt, Schwelingstr. 5, Tel.: 0251-591-3296, Fax: 0251-591-3335, 48143 Münster, E-Mail: manfred.hartmann@lwl.org

Saro, Carlos u. Christof Wolters: EDV-gestützte Bestandserschließung in kleinen und mittleren Museen. - Berlin, 1988. - (Materialien aus dem Institut für Museumskunde; 24)

Scheffel, Regine: Auf der Suche nach der eierlegenden Wollmichsau - Überblick über Museums-Software 2000. In: Sammlungsdokumentation: Geschichte - Wege - Beispiele / Landesstelle für die Nichtstaatlichen Museen in Bayern. - München, 2001, S: 143-163

Software-Vergleich Museumsdokumentation 1998: ein Bericht der Arbeitsgruppe Software-Vergleich in der Fachgruppe Dokumentation beim Deutschen Museumsbund / Hrsg: Westfälisches Museumsamt, Münster; Institut für Museumskunde, Berlin. - Münster, 1998. - (Materialien aus dem Westfälischen Museumsamt; 2)
[Im Internet: ; dort unter Fachgruppe Dokumentation]

Sunderland, Jane u. Leonore Sarasan: Was muß man alles tun, um den Computer im Museum erfolgreich einzusetzen? - Berlin, 1990. - (Materialien aus dem Institut für Museumskunde; 30)

Wolters, Christof: Computereinsatz im Museum : Normen und Standards und ihr Preis. - Berlin, 1994. - (Mitteilungen und Berichte aus dem Institut für Museumskunde; Nr. 1)

Wolters, Christof: Wie muß man seine Daten formulieren bzw. strukturieren, damit ein Computer etwas Vernünftiges damit anfangen kann? - Berlin, 1991. - (Materialien aus dem Institut für Museumskunde; 33)



INFO

Zusammengestellt von Manfred Hartmann, 27.02.2004
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48145 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: m.hartmann@lwl.org






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Apr 5 15:04:14 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Apr 5 14:05:40 2004
Subject: [WestG] [AKT] Das Geschichtsquiz zum Historikertag
Message-ID: s0716760.008@lwlapp.itz.lwl.org

Von: / per Post
Datum: 01.04.2004


AKTUELL

Geschichtsquiz des Historischen Seminars jetzt online
Angewandte Geschichte für alle unter www.historikertag2004.de

Studierende des Historischen Seminars haben ein Geschichtsquiz erstellt, das ab heute bis zum 31.7.2004 im Internet gespielt werden kann. "Unter www.historikertag2004kiel.de kann jeder spielen und auch gewinnen", erläutert Wiebke Schirrow, eine der Studierenden. Systematisch wurden am Historischen Seminar Hunderte von Fragen gesammelt, in Datenbanken verzeichnet, wurden richtige wie falsche Antworten überprüft. Mit Hilfe von Schulbüchern und Nachschlagewerken wurde der Schwierigkeitsgrad der Fragen bestimmt. Die Kieler Designagentur "diekoordinaten" übernahm die. graphische Umsetzung des Onlinespiels.

Pro Fragerunde gibt es acht Fragen mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad. Da jeder die Möglichkeit haben soll, die richtige von vier vorgegebenen Antworten zu finden, gibt es kein Zeitlimit. Wer trotzdem nicht weiter weiß, dem stehen zusätzlich drei Joker zur Verfügung.

"Wir wollten unser Wissen und unser Interesse am wissenschaftlichen Studium einmal anwenden. Für die Teilnehmer soll der Spaß im Vordergrund, stehen, während es für uns teilweise sehr anstrengende Arbeit war", so Schirrow. Dank der Unterstützung von Sponsoren wie dem sh:z und Motorola gebe es attraktive Preise wie beispielsweise einen Laptop, die neuesten Handys der CeBIT und viele Bücher zu gewinnen.

Die Initiatoren der Lehrveranstaltung zum Thema "Geschichtsquiz", Dr. Arnd Reitemeier und Karl-Ludwig Necker vom Historischen Seminar, erklären das Ziel ihres Seminars: Am Anfang standen drei Fragen: Was steht in jedem Schulbuch? Welches Wissen hat nicht jeder, kann es aber mit Hilfe von Nachschlgewerken in jeder Schul- oder Stadtbibliothek erwerben? Welche Kenntnisse sollte man sich im Studium aneignen?" Das Interesse an geschichtlichen Themen sei groß, wie die Einschaltquoten einschlägiger Geschichtssendungen im Fernsehen oder die Auflagen historischer Bücher zeigten. Mit dem Quiz wollen wir zeigen, dass jeder, der ein wenig Interesse an der Geschichte hat, sicherlich die Mehrzahl der Vorträge des Historikertags verstehen kann", erläutert Reitemeier.

Mekka der Geschichtsinteressierten in diesem Sommer ist der 45. Deutsche Historikertag, den das Historische Seminar vom 14. bis 17.9.2004 ausrichtet. Diese europaweit größte Geschichtstagung steht allen Interessierten offen und ist nicht nur für Fachleute bestimmt.


INFO

Christian-Albrechts-Universität Kiel
Historisches Seminar
Telefon: 0431-880-2280/2294, Fax: 0431-880-1524
areitemeier@email.uni-kiel.de

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse und Kommunikation, Leiterin: Susanne Schuck
Postanschrift: D-24098 Kiel. Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355
e-mail. presse©uv.uni-kiel.de, Internet: www.uni.kiel.de





From rita.boerste at lwl.org Tue Apr 6 12:52:58 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Apr 6 11:57:43 2004
Subject: [WestG] [KONF] 56. Tag der Westfaelischen Geschichte, Herne,
23./24.04.04
Message-ID: s0729a38.056@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christine Schedensack",
Datum: 06.04.2004, 10:47


KONFERENZ

56. Tag der Westfälischen Geschichte
23./24. April 2004
Westfälisches Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne

Veranstaltet vom Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens
in Verbindung mit der Historischen Kommission für Westfalen und dem
Landschaftsverband Westfalen Lippe


Freitag, 23. April 2004

18.00 Uhr Eröffnung und Begrüßung

18.30 Uhr Öffentlicher Vortrag
Auch bloß "Ruhrpolen"? Ethnische Besonderheiten von Masuren im Ruhrgebiet
Dr. Andreas Kossert, Warschau


Samstag, 24. April 2004

09.00 Uhr Begrüßung der Eröffnung

09.15 Uhr
Ein Gang durch die älteste Geschichte Westfalens
PD Dr. Michael Baales, Olpe

10.15 Uhr
... und mit dem Metall geht's weiter
Dr. Daniel Bérenger, Bielefeld

11.15 Uhr Kaffeepause

11.45 Uhr
Am Schluss der Vorgeschichte: Westfalen zwischen Franken und Sachsen
Dr. Christoph Grünewald, Münster

Anmeldung bitte bis zum 14. April beim Verein für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster, Hörsterplatz 4, 48133 Münster
Tel.: 0251/591 5972
Fax: 0251/591 6820
mail: c.schedensack@lwl.org


INFO

Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster e. V.
Hörsterplatz 4
48133 Münster
Tel.: 0251/591 5972
Fax: 0251/591 6820





From rita.boerste at lwl.org Tue Apr 6 13:00:10 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Apr 6 12:02:09 2004
Subject: [WestG] [AKT] Neuigkeiten zu Museen in Ahlen und Balve-Wocklum
Message-ID: s0729bdb.086@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann",
Datum: 06.04.2004, 08:21


AKTUELL

WDR-Nachrichten aus dem Münsterland vom 31.03.2004

Landesgeld für Zechenumbau (16:19)
Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Harald Schartau hat in Ahlen einen
Förderbescheid über vier Millionen Euro zum Umbau des ehemaligen Zechengeländes
übergeben. Das Geld wird in den Bau eines neuen Gewerbegebietes fließen.
Auf dem Gelände soll außerdem ein Grubenwehrmuseum sowie ein Hochseilgarten
für Sportkletterer entstehen


Nachrichten aus Südwestfalen vom 31.03.2004

Land bewilligt Geld für Luisenhütte (14:32)
Das Land Nordrhein-Westfalen hat 300.000 € für die Luisenhütte in Balve bewilligt. Das
Denkmal im Ortsteil Wocklum wird zu einem Industriemuseum umgebaut. Insgesamt
2 Millionen Euro soll es kosten. 20 Prozent davon will der Märkische Kreis bezahlen.
Weitere Mittel, so hofft der Kreis, steuern der Bund, das Land und mehrere Stiftungen bei.
Die Luisenhütte gilt als älteste Hochofenanlage in Westdeutschland.
Die derzeitigen Gebäude sind 150 Jahre alt.







From rita.boerste at lwl.org Tue Apr 6 12:42:38 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Apr 6 12:06:17 2004
Subject: [WestG] [AKT] Tabak- und Zigarrenmuseum in Buende wird renoviert
Message-ID: s07297b9.018@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann",
Datum: 06.04.2004, 08:19


AKTUELL

WDR-Nachrichten aus Ostwestfalen-Lippe (OWL) vom 03.04.2004

Tabakmuseum wird renoviert (18:44)
Das Deutsche Tabak- und Zigarrenmuseum in Bünde im Kreis Herford wird vollständig
saniert. Sonntag schließt das Museum bis voraussichtlich Mitte 2006. Die Träger der
Einrichtung, der Kreis Herford und die Stadt Bünde, investieren rund 1,3 Mio. Euro in
den Umbau des fast 70 Jahre alten Museums. Die Kommunen entwickeln darüber
hinaus ein neues Ausstellungskonzept für die Tabak- und Zigarrenexponate.







From rita.boerste at lwl.org Wed Apr 7 16:28:25 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Apr 7 15:33:30 2004
Subject: [WestG] [KONF] Gesellschaften im Umbruch, Bielefeld, 15.-17.04.04
Message-ID: s0741e2e.066@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Brigitte Honerlage"
Datum: 07.04.2004, 11:45


KONFERENZ

Europäische Gesellschaften im Umbruch

Wie erleben und verarbeiten Menschen die tiefgreifenden
ökonomischen und gesellschaftlichen Umbrüche, welche die
europäischen Industriegesellschaften in den vergangenen zwei
Jahrzehnten erschüttert haben? Mit dieser Frage befasst sich
vom 15. bis zum 17. April die Arbeitsgemeinschaft "Europäische
Gesellschaften im Umbruch" im Zentrum für interdisziplinäre
Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld.

Die ZiF-Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Franz Schultheis
und Kristina Schulz (beide Genf) hat sich vorgenommen, aus einer
vergleichenden Perspektive die Ausdrucksformen von Krisenerfahrungen
und -stimmungen, von Desorientierung in einer Alltagswelt, deren
Plausibilitätsstrukturen brüchig oder gar hinfällig geworden sind,
zu erfassen. Dabei greift sie auf das theoretische und methodische
Instrumentarium unterschiedlicher Disziplinen zurück, denen die
qualitative Forschungsperspektive gemeinsam ist. Auf der Tagung
werden Forschungsgruppen aus Griechenland, Frankreich, Österreich,
der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland ihre Ergebnisse vorstellen.


INFO

Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld
Wellenberg 1
33615 Bielefeld

URL: www.uni-bielefeld.de/(de)/ZIF/AG/2004/04-15-Schultheis.html,
Tagungsbüro des ZiF: Tel. (0521)106 27 68.






From rita.boerste at lwl.org Wed Apr 7 16:05:43 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Apr 7 15:34:10 2004
Subject: [WestG] [TOC] Die Warte, Nr. 121/2004
Message-ID: s07418cb.011@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Rita Börste", , Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 07.04.2004, 15:00


SERVICE: TOC

Die Warte
Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter
Nr. 121, Ostern 2004
65. Jahrgang
ISSN 0939-8686


Rudigkeit, Siegfried
"Sage allen, daß der Letzte seines Stammes Jesuit wird, weil Gott es so will."
Moritz von Büren (1604-1661)
S. 3-6

Seewald, Hans
"Nur einen Sommer gönnt, ihr Gewaltigen..."
Der Hölderlin-Hain im Kurpark Bad Driburg
S. 7-8

Korn, Ulf-Dietrich
Das Treppenhausfenster von 1896 im Herrenhaus Ringelsbruch
S. 9-10

Waldhoff, Johannes
"Mit Gott für König und Vaterland" - Der Kriegerverein Steinheim im
Spannungsfeld ländlicher Vereins- und Festkultur
S. 11-13

Köllner, Manfred
Das Massaker an den Delbrücker Bauern
durch spanische Meuterer im März 1604
S. 15-17

Gülle, Paul
Vogel des Jahres 2004: Der Zaunkönig
S. 18

Hohmann, Klaus
Fischteiche und Dubelohwald 1892-1896 -
Ein großes Werk des Bürgermeisters Franckenberg und des Oberförsters Löffelmann
S. 23-27

Schwede, Arnold
Das fürstbischöfliche Münzwesen im Hochstift Paderborn
S. 28-31

Strunz-Happe, Anne
"...daß bereits zum traurigen Anblick für den Beobachter der Bauer auf den Betrieb
seines Gewerbes fast gar nichts verwenden kann..."
Die Paderborner Tilgungskasse von 1836
S. 32-35

Strümper, Walter
Das Christopherushaus Warburg - Hilfe für Not leidende Wanderarbeiter
S. 36-38

Linde, Roland
Ein Kultgetränk zwischen Verbot und Genuss:
Der Paderborner Kaffeelärm von 1781 -
Zu einer Ausstellung des Kreismuseums Wewelsburg
S. 39-40







From rita.boerste at lwl.org Wed Apr 7 16:22:47 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Apr 7 15:34:36 2004
Subject: [WestG]
[TOC] Heimatbrief fuer die Kreise Paderborn und Hoexter, Nr.
101/2004
Message-ID: s0741ce5.049@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Rita Börste", , Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 07.04.2004, 15:20


SERVICE: TOC

Heimatbrief für die Kreise Paderborn und Höxter
Nr. 101, März 2004
Jahrgang 26
Hg.: Die Heimatgebietsleiter des Westfälischen Heimatbundes für das Paderborner
und Corveyer Land und die Kreisheimatpfleger der Kreise Paderborn und Höxter


Krus, Horst-D.
Feuerwehr und Heimatpflege
S. 1-2

Koch, Martin
Der preußische Velmerstot kehrt zurück
S. 2-3

Schwede, Arnold
Historische Medaillen, Plaketten und Abzeichen des Paderborner und
Warburger Landes bis 1945 gesucht
S. 3

Feige, Wolfgang
Flößwiesenbewässerung - eine fast vergessene Kulturtechnik
S. 3

Sander, Hermann-Josef
Rückblick auf Messwerte an der Wetterstation Beverungen-Drenke im Jahr 2003
S. 4





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 7 17:40:35 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 7 17:21:42 2004
Subject: [WestG] [AKT] Ausstellung eines Fassadenschrankes im Landesmuseum
Message-ID: s0742f0e.025@lwlapp.itz.lwl.org

Von "LWL-Pressestelle",
Datum: 07.04.04, 12:56


AKTUELL

Ein Schrank wie ein Haus - LWL-Landesmuseum zeigt Nürnberger
Fassadenschrank aus der Renaissance als Kunstwerk des Monats

Das Auge fühlt sich gleich angezogen von dem großen zweigeschossigen
Fassadenschrank, doch dann ist es zunächst überfordert von den vielen
Details dieses Möbels, das wie ein eigenständiges Gebäude wirkt.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeigt den Schrank, der durch
seine dichte Bildwelt aus Figuren und Ornamenten, durch den Kontrast von
dunklen und hellen Holzteilen und mit vielen architektonischen Elementen besticht,
als Kunstwerk des Monats April in seinem Westfälischen Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte in Münster.

Der 1568 in einer Nürnberger Werkstatt entstandene Schrank repräsentiert den
süddeutschen Schranktypus der Renaissance. In ihm kommt die Vorliebe der
Zeit für eine architektonische Gliederung nach den Prinzipien italienischer
Architekturvorlagen zu Ausdruck. Sie rufen im Betrachter den Eindruck einer
Palastfassade wach, so LWL-Kunsthistorikerin Dr. Angelika Lorenz.

Das lebendige Bild, das der Schrank vermittelt, beruht aber nicht nur auf den
vielen architektonischen Elementen wie Säulen, Giebel und Nischen sondern auch
auf seinen Furnieren aus sehr kontrastreichen Hölzern und sehr detailiert
ausgearbeiteten Intarsien. Bei dieser kunstvollen Arbeit werden Elemente aus
andersfarbigem oder gefärbten Holz so eingelegt, dass Bilder entstehen.


INFO

Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Telefon: 0251 / 5907-01
landesmuseum@lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 8 16:09:38 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Apr 8 16:21:07 2004
Subject: [WestG]
[AKT] Denkmal des Monats, Thomaskirche in Gelsenkirchen-Erle
Message-ID: s0756b50.080@lwlapp.itz.lwl.org

Von "LWL-Pressestelle",
Datum: 08.04.04, 14:14


AKTUELL

LWL kürt die evangelische Thomaskirche in Gelsenkirchen-Erle zum Denkmal des Monats

Obwohl sie noch recht jung ist, gehört die evangelische
Thomaskirche in Gelsenkirchen-Erle gehört architektur- und
liturgiegeschichtlich zu den bedeutenden Kirchen Westfalens.
Deshalb hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
das Gotteshaus jetzt zum Denkmal des Monats April gekürt.
Nach dem Wohnungsbau gehörte der Bau von Kirchen im
Nachkriegsdeutschland zu den wichtigen Aufgaben: Zerstörte
Kirchen, die zuvor Wahrzeichen ihrer Stadt oder Gemeinde waren,
wurden wieder aufgebaut.

Außerdem entstanden in den Erweiterungsgebieten der Städte
für die ab 1950 rasch wachsende Bevölkerung viele neue Kirchen.
'Hier ist die in der Zeit von 1963 bis 1965 nach den Plänen der
Architekten Albrecht E. Wittig aus Marl und Fred Janowski aus
Gelsenkirchen gebaute Thomaskirche mit ihrem bugförmigen Chorturm
besonders hervorzuheben. Ihre markante Gestalt setzt einen
eindrucksvollen städtebaulichen Akzent', so LWL-Denkmalpflegerin
Dr. Marion Niemeyer-Tewes.

Die Architekten haben auf die historische Kirchenbauform verzichtet.
'Stattdessen dokumentierten sie mit einer strengen, klaren Geometrie
anschaulich den Bedeutungswandel des Sakralbaus in den 60er Jahren
weg von der 'triumphierenden Kirche' hin zur 'Wohnung für die Gemeinde'.
Das kommt schon dadurch zum Ausdruck, dass die Kirche eine zentrale
Bauform hat, bei der die Gläubigen den Altar an drei Seiten umschließen',
erklärt Niemeyer-Tewes.

Die Grundbedürfnisse der Zeit nach Schutz, Festigkeit, Geborgenheit und
Beständigkeit im Glaube würden in der Kirche vor allem durch den
Zeltcharakter der Decke und die bugartige Gestalt des Chorturmes
anschaulich ausgedrückt, so die Expertin des Westfälischen Amtes für
Denkmalpflege weiter. Die Taufe, der Kanzelaltar und das monumentale
Kreuzrelief der Altarwand, die das liturgische Zentrum des Gotteshauses
bilden, werden durch die indirekte Oberlichtbeleuchtung wirkungsvoll
hervorgeho-ben. Taufe, Altar und Kanzel sind sehr nah bei einander angeordnet.

'So dokumentieren sie die Abkehr vom reinen Predigtcharakter der evangelischen
Liturgie, die Wort und Sakramente inzwischen als gleichwertig ansieht', erklärt
Niemeyer-Tewes die liturgiegeschichtliche Bedeutung der Thomas-Kirche.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 8 16:23:05 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Apr 8 16:21:55 2004
Subject: [WestG] [TOC] Wittgenstein - Blaetter des Wittgensteiner
Heimatvereins e.V., Heft 1, Maerz 2004
Message-ID: s0756e6f.018@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", , Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 08.04.04, 15:20


SERVICE: TOC

Wittgenstein -
Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.
92. Jahrgang
Märzl 2004
Band 68, Heft 1


S. 2
Goswin-Benfer
S wäll Friehjuhr wäre

S. 3-12
Linke, Eckhard
"So ein Wetter"
Klimaveränderung im Spiegel historischer Wetternachrichten

S. 12-18
Bauer, Eberhard
Nachrichten über die Kalands-Bruderschaft in Laasphe

S. 19-29
Weber, Fritz / Dörr, Fritz Walter
Die Roths auf der Laaspherhütte und ihre Häuser

S. 29-38
Berichte örtlicher Heimatvereine

S. 38-41
Buchbesprechungen










From rita.boerste at lwl.org Thu Apr 8 17:14:40 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Apr 8 16:25:12 2004
Subject: [WestG] [AKT] Arnsberger Kloster Wedinghausen besass 1000 Jahre
alten Gero-Codex
Message-ID: s0757a8a.024@lwlapp.itz.lwl.org

Von:
Datum: 08.04.2004, 13:14


AKTUELL

UNESCO-Weltdokumentenerbe hatte Heimat in Arnsberg
Arnsberger Kloster Wedinghausen besaß 1000 Jahre alten Gero-Codex

Arnsberg. Bei der Aufarbeitung der weitgehend unerforschten Geschichte der
ehemaligen Klosterbibliothek ist der Germanist und Latinist Manuel Homburg auf
eine Sensation für Arnsberg und Westfalen gestoßen: Der Gero-Kodex, eine prachtvolle
Pergamenthandschrift aus dem Jahre 969, war eine Zeit lang im Kloster
Wedinghausen beheimatet. Dieser Schatz der Menschheit, entstanden in der
berühmten Malschule der Klosterinsel Reichenau im Bodensee, wurde erst im
August 2003 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe erklärt. "Dieser Fund zeigt,
dass Arnsberg mit Kloster Wedinghausen eine herausragende Rolle in der europäischen
Klosterlandschaft inne hatte", zeigt sich Bürgermeister Vogel beeindruckt von
der Nachricht. "Wir sehen uns damit bestätigt, den - verlorenen -, da in seiner
Bedeutung vergessenen Ort weiter auszubauen und städtebaulich aufzuwerten",
so Vogel weiter. "Wir wollen ihn als Kulturort wiedergewinnen, um neue Gäste und
Besucher der Stadt zu gewinnen."

Geistiges und kulturelles Zentrum für die Region
Arnsberg hat sich bereits aufgemacht, den nach der Säkularisation verlorenen und
vergessenen Ort des Klosters Wedinghausen wieder ins Gedächtnis zurückzurufen und
auf die Bedeutung dieses geistigen und geistlichen Zentrums für die Westfalen
aufmerksam zu machen. Ein fester Bestandteil dieser Wiederaufwertung des
Klosterbereiches stellt auch die Erfassung der ehemaligen Klosterbibliothek dar,
deren Bestände heute weit verstreut sind und deren Reste sich in der Historischen
Bibliothek des Gymnasium Laurentianum befinden, das aus der frühe-ren Klosterschule
hervorgegangenen ist. Mit den Arbeiten in der Historischen Bibliothek ist seit einem
halben Jahr Manuel Homburg betraut. Dabei fand er heraus, was auch durch mehrere
wissenschaftliche Veröffentlichungen gesichert ist, in Westfalen aber bisher unbekannt
geblieben ist: Der Gero-Codex war eine Zeit lang im Arnsberger Kloster Wedinghausen.
Es gibt ein Arnsberger Evangelistar wie es ein Lorscher Evangelistar gibt.

Unermesslicher kulturgeschichtlicher Wert
Der Gero-Kodex liegt heute in der Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt. Um das
herausragende Kunstwerk der vorletzten Jahrtausendwende vor dem Zerfall zu
bewahren und es für die Menschheit zu retten, wird es in einem klimatisierten Raum in
einem gesonderten Magazintrakt sicher gehütet. Selbst Wissenschaftler erhalten nur in
Ausnahmefällen Zugang zu der Handschrift. Zwar ist der Gero-Codex mit 30 Millionen
Euro versichert, sein eigentlicher sak-raler und kulturgeschichtlicher Wert lässt sich
aber mit Zahlen nicht ermessen. Wer die Gelegenheit hat, den Gero-Codex in einer
Ausstellung zu bewundern, sollte sich diese keinesfalls entgehen lassen, denn er darf
jeder Generation nur einmal gezeigt werden, d.h. höchstens viermal in einem Jahrhundert.
Der Gero-Kodex des Klosterschreibers Anno zählt zu zehn Pergamenthandschriften, die
alle-samt in der weltberühmten Malschule auf der Klosterinsel Reichenau im Bodensee
entstanden sind, und die am 30. August 2003 in das UNESO-Programm "Memory of the
World" aufgenommen wurden. Dieses 176 Pergamentblätter starke Evangelistar mit
Auszügen aus den vier Evangelien des Neuen Testamentes wurde vom späteren Kölner
Bischof Gero (969-976) für den Kölner Dom in Auftrag gegeben. Von Köln gelangte es
ins 1170 gestiftete Prämonstra-tenserkloster Wedinghausen in Arnsberg, wo es bis zur
Aufhebung des Klosters im Zuge der Sä-kularisation vor 201 Jahren aufbewahrt wurde.
Vom neuen Landesherrn, dem hessischen Landgrafen Ludewig X., wurde es neben
anderen Prachthandschriften und wertvollen gedruckten Büchern nach Darmstadt
mitgenommen.


Die Osterinitiale des Gero-Codex
Der in karolingischen Minuskeln geschriebene lateinische Text des Gero-Codex enthält
298 Evangelienlesungen für den gesamten Jahreslauf.
Am Beginn eines jeden neuen Abschnitts stehen kunstvoll verschlungene Anfangsbuch-
staben (Initialen), deren Formen und Farben ständig variieren. Vor allem aber bestechen
den Bet-rachter zahlreiche ganzseitige Miniaturmalereien, deren akanthusumkränzte
Darstellungen im Glanz von Gold- und Purpurtinte erstrahlen.Die abgebildete Initiale M
ergibt zusammen mit den sie umgebenden Buchstaben den Na-men MARIA, das Wort,
mit dem die Ostergeschichte des Evangelisten Markus beginnt. Das M durchbricht mit
seinen Seitenarmen links und rechts den Rahmen des Bildes, genau wie Christus durch seine Auferstehung die Grenze zwischen Tod und Leben.
Den Mittelschaft dieses Unzialbuchstabens M bildet ein turmähnliches Gebäude. Es stellt
das Grab des gekreuzigten Gottessohnes dar und steht genau im Mittelpunkt der
Aufmerksamkeit des Betrachters und der abgebildeten Personen. Erstmals in der Initialkunst
des Abendlandes wird hier ein Bauwerk im wahrsten Sinne des Wortes als tragendes
Teil in den Initialbuchstaben miteingebaut. Auf der linken Seite betritt Maria Magdalena die
Szene. Sie trägt zwei goldene Ölgefäße, denn sie will den Leichnam des Gottessohnes
salben. Begleitet wird sie von Maria, der Mutter des Jakobus. Aus den Gesichtern beider
Frauen sprechen Angst und ungläubiges Staunen, als sie sehen, dass das Grab geöffnet
und leer ist. Zur Rechten sitzt ein Engel auf der Grabplatte, die er zuvor vom Grab
gewälzt hat. Man sieht seine rechte Hand zum Sprechgestus erhoben. Er verkündet
den Frauen die Auferstehung und versucht sie zu beruhigen.
Innerhalb des Gero-Codex, der ja an und für sich schon ein außergewöhnliches Kunstwerk
ist, bildet die Osterinitiale M eine einzigartiges Besonderheit. Während der Künstler des
Reichenauer Skriptoriums zu den anderen hohen kirchlichen Feiertagen jeweils "lediglich"
eine ganzseitige Initiale mit leuchtenden Farben aufwendig gestaltet, wird zum Osterfest
die biblische Geschichte zusätzlich auch im Bild erzählt. Die zwei Darstellungsformen,
Gemälde und ge-schriebenes Wort, ergänzen sich hier nicht nur in idealer Weise,
sondern verdoppeln dadurch, dass sie nebeneinander auftreten, die Bedeutung des
ungeheuerlichen Ereignisses der Auferstehung, nämlich den Triumph des Lebens über
den Tod.







From rita.boerste at lwl.org Thu Apr 8 17:24:16 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Apr 8 16:25:43 2004
Subject: [WestG]
[AKT] Tag der offenen Tuer im Textilmuseum Bocholt, 01.05.04
Message-ID: s0757cbe.050@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff",
Datum: 08.04.2004, 08:46


AKTUELL

So kommt das Muster auf den Schlips
Webvorführungen im Textilmuseum Bocholt

Bocholt (lwl). Im Textilmuseum Bocholt werden am Samstag, 1. Mai möglicherweise
neue Trends gesetzt: Am Tag der offenen Tür im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) demonstriert Günter Göbels, wie neue Ornamente, Blümchen
oder Karos auf unsere Stoffe kommen. Im Rahmen des umfangreichen Festprogramms
zum 15-jährigen Bestehen des Textilmuseums führt der 54-jährige Patroneur seine Kunst vor.

Drei Berufsgruppen arbeiten gemeinsam daran, dass neue Dekors unsere Kleider-,
Krawatten- und Möbelstoffe zieren: Musterzeichner, Patroneure und Kartenschläger.
Ersterer denkt sich ein Muster aus und bringt es zu Papier. Durch verschiedenfarbige
Fäden und deren Verlauf im Gewebe erscheint das entworfene Muster später auf den
Stoffen. Die Anordnung der Fäden bestimmt der Patroneur, indem er die Umrisse der
Ornamente auf große Bögen mit kleinkariertem Papier überträgt - die so genannte
Patrone. Damit das entworfene Muster auf mechanische Weise und beliebig oft auf
das Gewebe übertragen werden kann, übersetzt der Kartenschläger die Vorlage des
Patroneurs in ein Lochmuster. Dieses wird in aneinandergereihte Papp- oder
Papierstreifen gestanzt. Das Ergebnis ist die Jacquardkarte. Jedes dieser Löcher auf
der Karte bewirkt später im Webstuhl, dass sich ein bestimmter Faden hebt und eine
Webbindung erzeugt. Auf diese Weise entstehen schließlich die unterschiedlichen
Farbeffekte und Muster.

Normalerweise geschieht diese Arbeit in den "technischen Ateliers" - einer Sparte
der Textilindustrie, die in Krefeld eine lange Tradition hat und dort so zahlreich
vertreten ist wie nirgends sonst. Dort hat auch Göbels Ende der 1950er Jahre
seine Lehre gemacht. "Seit 30 Jahren patroniere ich inzwischen Krawatten in
verschiedenen Webereien und Ateliers", erzählt Göbels. Eine Auswahl seiner
Schlipskollektion bietet er beim Bocholter Familienfest zum Verkauf an.


INFO

Tag der offenen Tür - Museumsfest
Samstag, 1. Mai 2004, 10 bis 18 Uhr
Textilmuseum Bocholt, Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Eintritt frei

Das komplette Festprogramm in Kürze im Internet unter www.textilmuseum-bocholt.de.
Diese Meldung mit den Fotos zum Download finden Sie im Internet unter www.lwl.org






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Apr 14 09:34:01 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Apr 14 12:09:30 2004
Subject: [WestG] [AKT] Baugeschichte Falkenhof Rheine, Sonderoeffnung
25.04.2004
Message-ID: s07cf798.054@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Lothar Kurz"
Datum: 13.04.2004, 10:20


AKTUELL

Falkenhof Rheine. Ein Gebäude stellt sich vor

Im Rahmen der "REGIONALE 2004 links und rechts der Ems" - Projekt
Emsufer-Falkenhof" wurde in Rheine der Falkenhof, in dem sich heute ein
Museum befindet, umfassend renoviert und umgebaut.
Dabei gab der ehemalige Adelshof, der auf eine über 1200jährige Geschichte
zurück blickt und als Keimzelle der Stadt Rheine gilt, zahlreiche
Geheimnisse preis. Der Baugeschichte des Anwesens konnte damit ein weiteres
Kapital hinzu gefügt werden.

Nach zwölfmonatiger Bauzeit wurden die Arbeiten am Falkenhof im April 2004
abgeschlossen.

Am Sonntag, 25.4.2004, hat das Publikum für einen Tag Zugang zum Gebäude,
bevor dann mit der Inneneinrichtung und dem Aufbau der neuen Schausammlung
begonnen wird. Die Neueröffnung des Falkenhof-Museums ist für den 12.9.2004
vorgesehen.

Führungsprogramm am 25.4.2004:

13.00 Uhr - 15.30 Uhr - 18.00 Uhr
Führung mit historischen Personen - Episoden aus der Geschichte des Falkenhofes

12.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Führungen zu den Themen
- Gebäudeumbau
- Unterirdisches Gangsystem und archäologische Funde
- Neue Gartenanlage


INFO

Falkenhof-Museum
Tiefe Straße 22
48431 Rheine
Tel. 05971 / 920611
falkenhof@rheine.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 14 14:58:25 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 14 14:28:52 2004
Subject: [WestG] [AKT] Tag der offenen Tuer im Textilmuseum Bocholt,
1. Mai 04
Message-ID: s07d4387.028@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spaenhoff",
Datum: 13.04.04, 12:04


AKTUELL

So kommt das Muster auf den Schlips
Webvorführungen im Textilmuseum Bocholt

Im Textilmuseum Bocholt werden am Samstag, 1. Mai
möglicherweise neue Trends gesetzt: Am Tag der offenen
Tür im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) demonstriert Günter Göbels, wie neue Ornamente,
Blümchen oder Karos auf unsere Stoffe kommen. Im Rahmen
des umfangreichen Festprogramms zum 15-jährigen Bestehen
des Textilmuseums führt der 54-jährige Patroneur seine Kunst vor.

Drei Berufsgruppen arbeiten gemeinsam daran, dass neue Dekors
unsere Kleider-, Krawatten- und Möbelstoffe zieren: Musterzeichner,
Patroneure und Kartenschläger. Ersterer denkt sich ein Muster aus
und bringt es zu Papier. Durch verschiedenfarbige Fäden und deren
Verlauf im Gewebe erscheint das entworfene Muster später auf den
Stoffen. Die Anordnung der Fäden bestimmt der Patroneur, indem er
die Umrisse der Ornamente auf große Bögen mit kleinkariertem Papier
überträgt - die so genannte Patrone.

Damit das entworfene Muster auf mechanische Weise und beliebig oft
auf das Gewebe übertragen werden kann, übersetzt der Kartenschläger
die Vorlage des Patroneurs in ein Lochmuster. Dieses wird in aneinander-
gereihte Papp- oder Papierstreifen gestanzt. Das Ergebnis ist die
Jacquardkarte. Jedes dieser Löcher auf der Karte bewirkt später im
Webstuhl, dass sich ein bestimmter Faden hebt und eine Webbindung
erzeugt. Auf diese Weise entstehen schließlich die unterschiedlichen
Farbeffekte und Muster.

Normalerweise geschieht diese Arbeit in den "technischen Ateliers" - einer
Sparte der Textilindustrie, die in Krefeld eine lange Tradition hat und dort
so zahlreich vertreten ist wie nirgends sonst. Dort hat auch Göbels Ende
der 1950er Jahre seine Lehre gemacht. "Seit 30 Jahren patroniere ich
inzwischen Krawatten in verschiedenen Webereien und Ateliers", erzählt
Göbels. Eine Auswahl seiner Schlipskollektion bietet er beim Bocholter
Familienfest zum Verkauf an.


INFO

Tag der offenen Tür - Museumsfest
Samstag, 1. Mai 2004, 10 bis 18 Uhr
Eintritt frei
Das komplette Festprogramm in Kürze im Internet unter www.textilmuseum-bocholt.de

Westfälisches Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt

Telefon: 02871 21611-0
Telefax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum@lwl.org

Geöffnet: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.
Museumspädagogische Programme können bereits ab 9 Uhr gebucht werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 14 15:10:51 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 14 14:28:56 2004
Subject: [WestG] [AUS] Der sportliche Akt, Bochum, 19. Apr.-14. Mai 04
Message-ID: s07d468b.045@lwlapp.itz.lwl.org

Von "Josef König",
Datum: 14.04.2004, 12:50


AUSSTELLUNG

Sport und Ästhetik
Aktfotografie an der RUB
Ausstellung über die Geschichte des sportlichen Aktes

Ästhetik als sportliche Posen - Körperkultur von den Anfängen der
Fotografie bis heute zeigt die Ausstellung "Der sportliche Akt". Vom 19.
April bis 14. Mai 2004 stellt Privat-Dozent Dr. Peter Kühnst aus der
Fakultät für Sportwissenschaft seine kulturgeschichtliche Dokumentation im
Musischen Zentrum (MZ) der Ruhr-Universität vor. Eröffnung ist am Montag,
19. April um 19 Uhr im MZ.


Frühe Lichtbilder

"Physique-shots" oder "Colléction Athlétique" heißen die Fotografien, auf
denen zum Beispiel Edmond Desbonnet oder Eugene Sandow, Vertreter der
Kulturistik, eines frühen Bodybuilding, zu sehen sind. Von 1852 bis zur
Jahrhundertwende reicht der erste Teil der Dokumentation aus der frühen
Zeit der Fotografie. Die damaligen Fotografen haben sich sehr stark an
grafischen und plastischen Vorbildern aus der Antike orientiert. Man merkt
in ihren Bildern eine große Neugier für die menschliche Figur. Zudem haben
die Chronofotografen die Bewegung wirklichkeitsgetreu und präzise erfasst.

Die Weimarer Zeit

Die Frei-Körperkultur (FKK) erlebte in der Weimarer Republik einen enormen
Aufschwung. "Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein" war das Motto
dieser Zeit. Die vielfältigen Reformbestrebungen wie die FKK-Bewegung
gehören zur experimentierfreudigen Weimarer Zeit, die 1933 jäh unterbrochen
wurde. Aus Leni Riefenstahls künstlerischem Werk wurde im
Nationalsozialismus eine Körperästhetik, bei der der Mensch schließlich zum
Material degenerierte.

Lichtfreunde und Nackttherapie

Die so genannte Nackttherapie begann schon 1854. Diese traditionelle
Bewegung der "Lichtfreunde", die ohne Tabak, Alkohol und Fleisch leben,
dokumentierte Michael von Graffenried fotografisch. Die Künstler Gagelmann
und Joho "erzählen" von der freien Körperkultur in der DDR, die dort als
Massenbewegung geduldet war. Amerikanische Künstler wie Mapplethorpe,
Ritts, Weber und Gorman setzen die Aktfotografie der Vergangenheit fort.
Die Aufnahmen bilden unsere narzistische, individualistische und
exhibitionistische Zeit ab, deren großes Vorbild die Antike ist.

Politischer Hintergrund

Der Europarat hat 2004 als Jahr der "Erziehung durch Sport" deklariert, und
damit erhält die Ausstellung ihre Aktualität, genauso wie durch die
Olympiade in Athen im Sommer diesen Jahres.


INFO

Ausstellung "Der sportliche Akt"
19. April bis 14. Mai 2004
Musisches Zentrum (MZ) der Ruhr-Universität Bochum
Eröffnung: Montag,19. April um 19 Uhr im MZ

Privatdozent Peter Kühnst
Tel.: 02234/ 64446


Ruhr-Universität Bochum
Musisches Zentrum
Universitätsstr. 150
44801 Bochum

Tel. 0234/32-22800
Fax 0234/32-14621
e-mail: musisxy9@ruhr-uni-bochum.de








From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 14 15:19:44 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 14 14:28:59 2004
Subject: [WestG] [AKT] Prof. Dr. Wolfgang Huebner wird 65 Jahre alt
Message-ID: s07d4899.055@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster",
Datum: 14.04.04, 14:10


AKTUELL

Forschung zur antiken Astrologie
Prof. Dr. Wolfgang Hübner wird 65 Jahre alt

Prof. Dr. Wolfgang Hübner, Hochschullehrer für Klassische
Philologie mit dem Schwerpunkt Lateinische Philologie am Institut
für Altertumskunde der Westfälischen Wilhelms-Universität,
feiert am 18. April 2004 seinen 65. Geburtstag.

Der in Hannover geborene Wolfgang Hübner studierte Klassische
Philologie, Vergleichende Sprachwissenschaft und Romanistik an den
Universitäten München, Paris, Tübingen und Toulouse. Mit einer
Arbeit über "Dirae im römischen Epos. Über das Verhältnis von
Vogeldämonen und Prodigien" wurde er in Tübingen promoviert. Von
1968 bis 1971 war Hübner wissenschaftlicher Mitarbeiter am Thesaurus
linguae Latinae in München, von 1977 bis 1984 Akademischer Rat, seit
1979 Oberrat für Klassische Philologie an der Universität Trier.

Mit seiner Habilitationsschrift "Die Eigenschaften der
Tierkreiszeichen in der Antike. Ihre Darstellung und Verwendung unter
besonderer Berücksichtigung des Manilius" profilierte Hübner sich
1982 als Experte der antiken Sternkunde und als international
anerkannter Manilius-Forscher. Hübner, der 1982 Gastdozent an der
Universität Toulouse-Le Mirail war, erhielt 1984 einen Ruf auf eine
Professur für Klassische Philologie, insbesondere Latein, an die
Universität Augsburg. Seit 1986 ist er Inhaber eines Lehrstuhls
für Klassische Philologie an der Universität Münster.

Geprägt durch seine langjährigen Erfahrungen an ausländischen
Universitäten - von 1965 bis 1966 war er Assistant de langue
allemande am Lycée Berthelot in Toulouse, von 1973 bis 1976 Lektor
des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für deutsche Sprache
und Literatur an der Universität Venedig - setzt sich Prof.
Hübner, der im Rahmen des Erasmus-Sokrates-Mobilitätsprogramms
regelmäßig an der Universität Bologna lehrt, unermüdlich für
den Austausch von Studierenden ein. Seit 2000 ist er Mitglied der
Accademia Properziana del Subasio, Assisi.

Prof. Hübner hat sich als Geschäftsführender Direktor und Dekan,
in Berufungskommissionen und in zahlreichen anderen Gremien der
Hochschulverwaltung stets engagiert eingesetzt. In der Lehre vertritt
er die Lateinische Philologie in ihrer ganzen Breite. In der Forschung
widmet er sich darüber hinaus auch neulateinischen und zuweilen
mittellateinischen Gegenständen. Vor allem aber leistet er seit
nunmehr drei Jahrzehnten einen erheblichen Beitrag zur Griechischen
Philologie, indem er die Erschließung der umfangreichen
astrologischen Literatur der Antike als einer der weltweit wenigen
Spezialisten auf diesem Gebiet durch Textausgaben, Kommentare und
Einzelstudien vorantreibt.

Prof. Hübner ist Mitherausgeber der internationalen
astrologiehistorischen Fachzeitschrift "Méne" (Universität
Málaga). Von 2000 bis 2003 förderte die DFG die Münsteraner
Forschungen zur antiken Astrologie als der Schnittstelle von Religion,
Philosophie und Astronomie als Teilprojekt des SFB 493 unter dem Titel
"Politische Instrumentalisierung religiöser Bilder und Symbole".
Mehrere Dissertationen und ein Habilitationsprojekt gingen daraus
hervor.

Am 23. Juli 2004 wird in Münster zu Ehren von Prof. Hübner eine
internationale Fachtagung zur "Entwicklung der Astrologie im Altertum
und Mittelalter" stattfinden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 15 18:15:48 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Apr 15 17:21:12 2004
Subject: [WestG] [AUS] Froemmigkeit und Wissen in Paderborn, ab 22.04.04
Message-ID: s07ec363.076@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Reinhard Feldmann",
Datum: 15.04.04, 10:50


AUSSTELLUNG

Die vielbeachtete Ausstellung "Frömmigkeit und Wissen.
Rheinisch-westfälische Klosterbibliotheken vor der Säkularisation",
wird ab 23.4.2004 in der Erzbischöflich-Akademischen Bibliothek
Paderborn zu sehen sein.

Auf die Eröffnung am 22.4.2004 um 18.00 Uhr in der EAB Paderborn darf
ich Sie freundlich hinweisen und gleichzeitig herzlich einladen.


INFO

Erzbischöfliche Akademische Bibliothek Paderborn
Leostr. 21
33098 Paderborn

Telefon 05251 / 290 480 (Sekretariat)
Telefon 05251 / 290 488 (Ausleihe)
Fax: 05251 / 282 575
e-Mail: EABPADER@aol.com
http://www.eab-paderborn.de

Öffnungszeiten: Montag - Freitag
9.00 Uhr - 12.30 Uhr / 14.30 Uhr - 18.00 Uhr








From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 15 18:17:23 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Apr 15 17:21:34 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vorlesungsreihe "Geschichte(n) der Umweltforschung",
Muenster, ab 29.04.2004
Message-ID: s07ec3a5.091@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Bettina Hiller"
Datum: 15.04.04, 13:21


AKTUELL

Vorlesungsreihe des Zentrums für Umweltforschung (ZUFO) der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Die Vorlesungsreihe des Zentrums für Umweltforschung (ZUFO) der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster "Aspekte der Umweltforschung"
wird im Sommersemester 2004 zum Thema "Geschichte(n) der Umweltforschung
- von der Antike bis zur Gegenwart" veranstaltet. Ziel der Vortragsreihe
ist es, ein Forum für Austausch und Diskussionen für umweltrelevante
Forschungen zu bieten sowie einen Überblick über das weite Feld der
Umweltforschung zu geben. Dabei wird ganz bewusst von einem sehr weit
gefassten Begriff der Umweltforschung ausgegangen, um das breite
Spektrum der Forschungsaktivitäten deutlich zu machen, die sich mit
Umweltforschung beschäftigen.

Vom interdisziplinären Anspruch des Zentrums für Umweltforschung ausgehend,
wird das jeweilige Thema der Vortragsreihe sowohl aus sozial- als auch
naturwissenschaftlicher Perspektive beleuchtet. Daher werden Referentinnen
und Referenten aus den unterschiedlichen Fachrichtungen eingeladen, um den
Dialog zwischen den Disziplinen zu fördern.
Herzlich eingeladen zu der Vortragsreihe "Aspekte der Umweltforschung"
sind Studierende und Lehrende aller Disziplinen sowie die
außeruniversitäre Öffentlichkeit.


INFO

Aspekte der Umweltforschung:Geschichte(n) der Umweltforschung - von der
Antike bis zur Gegenwart Sommersemster 2004

Ort: Hörsaal Institut für Botanik
Schlossgarten 3

Termin: donnerstags, 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr,
14-tägig
Beginn: 29.04.2004


29.04.04 Wasserversorgung in der Antike
Dr. Sabine Rogge (Institut für Interdisziplinäre Zypern-Studien der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster)

13.05.04 Vom Nutzen und Nachteil der Geschichte für die Umweltpolitik
Prof. Dr. Joachim Radkau (Fakultät für Geschichtswissenschaft,
Philosophie und Theologie, Abteilung Geschichtswissenschaft der
Universität Bielefeld)

27.05.04 Nachhaltigkeit: die Ursprünge des Leitbildes der globalen
Entwicklung liegen in der Waldnutzung und Forstwirtschaft
Dr. Bernward Selter (Institut für Landschaftsökologie der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster)

24.06.04 Kaukasische Schutzgebiete ('zapovedniki') in Geschichte und
Gegenwart
PD Dr. Eva-Maria Auch (Abteilung für Osteuropäische Geschichte der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster)

01.07.04 Naturschutz im Dritten Reich
Dr. Frank Uekötter (Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und
Theologie, Abteilung Geschichtswissenschaft der Universität Bielefeld)

15.07.04 Die Kirchen und die Umweltfrage: Nachhaltigkeit als
sozialethisches Prinzip
Prof. Dr. Dr. Karl Gabriel (Institut für Christliche
Sozialwissenschaften, Katholisch-Theologische Fakultät der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster)


Institut für Botanik
Schlossgarten 3
48149 Münster
Tel.: 0251-8323810
Fax: 0251-8323823
botinst@uni-muenster.de








From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 15 18:19:40 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Apr 15 17:21:49 2004
Subject: [WestG] [AUS] Zwangsarbeit in Muenster und Umgebung, Greven, ab
22.04.2004
Message-ID: s07ec43f.093@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Stefan Schröder",
Datum: 15.04.04, 16:17


AUSSTELLUNG

Zwangsarbeit in Münster und Umgebung 1939-1945
Ausstellungseröffnung im Rathaus Greven und Vortragsreihe des
Stadtarchivs Greven

Greven. Die Ausstellung "Zwangsarbeit in Münster und Umgebung
1939-1945" wird am Donnerstag, 22. April um 20 Uhr im Rathausfoyer
Greven eröffnet. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Olaf Gericke
wird Karl Reddemann, einer der Ausstellungsmacher für die Stadt Münster,
in die Ausstellung einführen. Anschließend besteht Gelegenheit zu einem
Rundgang. Vom 23. April bis zum 18. Mai ist die Ausstellung dann zu den
Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

Das Konzept dieser Wanderausstellung sieht vor, die Situation am
Ausstellungsort durch die Organisatoren ergänzen zu lassen. So auch in
Greven. Hier hat das Stadtarchiv eine Projektgruppe des Gymnasium
Augustinianum gewonnen, die Situation in Greven auf ein paar Tafeln
darzustellen. Auch über die Zeit nach Kriegsende 1945 und die DP-Lager
für die befreiten Zwangsarbeiter in Greven und Reckenfeld wird
informiert.

Unter dem Titel "Erfüllt Eure Arbeit willig, seid pünktlich und
zuverlässig ..." bietet das Stadtarchiv eine Reihe von Vorträgen zur
Ausstellung, die jeweils um 19:30 Uhr im Großen Sitzungssaal des
Rathauses stattfinden werden. Am Mittwoch, 28. April spricht Bernhard
Frings über "Zwangsarbeiter im Bistum Münster". Frings ist als Buchautor
für das Bistum Münster Experte für das Thema. Gleiches ist von Christoph
Leclaire zu sagen, dessen Magisterarbeit über Zwangsarbeit in Greven
Thema seines Vortrages am Mittwoch, 5. Mai sein wird. Den Schlusspunkt
setzt am Donnerstag, 13. Mai Stadtarchivar Stefan Schröder, der über die
DP-Lager für befreite Zwangsarbeiter in Greven und Reckenfeld berichten
wird.


INFO

Stadtarchiv Greven
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel. 02571/920-358, -458
archiv@stadt-greven.de
www.greven.net







From rita.boerste at lwl.org Mon Apr 19 12:49:20 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Apr 19 11:57:31 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortraege des Gespraechskreises Bocholter
Stadtgeschichte, 29.04./13.05.04
Message-ID: s083bcd7.039@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hans D. Oppel",
Datum: 16.04.2004, 13:07


AKTUELL: VORTRÄGE

1. Der von Stadtarchiv Bocholt und Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg getragene
Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte

lädt zum
Donnerstag, 29.April 2004, 18.30 Uhr in das
Stadtarchiv Bocholt
Münsterstr. 76, 46397 Bocholt
ein zu dem Vortrag von

DR. ALOIS DÖRING
Rheinisches Amt für Landeskunde
unter dem Titel

Von Palmstöcken, Ostereiern und Emmausgängen -
Osterbräuche in Bocholt und den westfälisch-rheinischen Nachbarregionen

Der Dia-Vortrag erläutert Herkunft, Name und Termin des Osterfestes, gibt einen
kursorischen Überblick über das Brauchgeschehen zwischen Palmsonntag und
Weißem Sonntag und beleuchtet die bunten Bräuche rund um die Palmstöcke an
Palmsonntag, die Ostereierspiele am Ostersonntag und die Osterspaziergänge am Ostermontag.

Moderation:
Stadtarchivar Dr. Hans D. Oppel


2. Der von Stadtarchiv Bocholt und Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg getragene
Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte

lädt zum
Donnerstag, 13. Mai 2004, 18.30 Uhr in das
Stadtarchiv Bocholt
Münsterstraße 76, 46397 Bocholt
ein zu dem Vortrag mit Lichtbildern von

Dr. Udo Wörffel
unter dem Titel

Johann von Bostel (1779-1839)
Ein Bocholter Jurist in der Zeit des historischen Wandels zu Beginn des 19. Jahrhunderts

Zu den Menschen, die Melchior von Diepenbrock auf seinem Lebensweg zeitweise
begleiteten, gehört sein Schwager Johann von Bostel, über dessen eigene Biographie
berichtet wird. Die Stationen seines Bildungsganges und seiner beruflichen Laufbahn
sind Wetzlar, Jena, Marburg und Bocholt.

Moderation:
Stadtarchivar Dr. Hans D. Oppel


INFO

Veranstaltungsort
Stadtarchiv Bocholt
Münsterstraße 76
46397 Bocholt

Eintritt frei






From rita.boerste at lwl.org Mon Apr 19 12:54:50 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Apr 19 11:58:30 2004
Subject: [WestG] [AUS] Ranzen - Rohrstock - Reifenspiel, Recklinghausen,
25.04.-15.08.04
Message-ID: s083be15.059@lwlapp.itz.lwl.org

Übernahme aus der "geschichtskultur-ruhr - Mailingliste"
Von: "gk-mail (Abeck)",
Datum: 19.04.2004, 10:45


AUSSTELLUNG

RANZEN - ROHRSTOCK - REIFENSPIEL
Schule und Kindheit in Recklinghausen 1870 bis 1950
25. April bis 15. August 2004

Zur Eröffnung am 24. April 2004 um 17 Uhr im Vestischen Museum -
Haus der Geschichte laden die Veranstalter herzlich ein.

Begrüßung
Wolfgang Pantförder
Bürgermeister der Stadt Recklinghausen

Einführung
Dr. Juliane Kerzel
Volkshochschule Recklinghausen


INFO

Vestisches Museum Recklinghaiusen
Haus der Geschichte
Hohenzollernstr. 12, 45659 Recklinghausen
www.kunst-in-recklinghausen.de

Öffentliche Führungen jeden ersten Sonntag im Monat um 11 Uhr,
Gruppenführung nach Vereinbarung.






From rita.boerste at lwl.org Tue Apr 20 11:02:19 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Apr 20 11:23:12 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: C. Oboth, Zechenbahn Constantin, Dortmund,
20.04.04
Message-ID: s084f544.092@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Norbert Tempel",
Datum: 19.04.2004, 17:48


AKTUELL: VORTRAG

In der verkehrsgeschichtlichen Vortragsreihe des Westfälischen Industriemuseums
wird Herr Christoph Oboth am 20.4.2004 über die Anschlußbahnen der Constantin-Zechen berichten.

Der Diavortrag findet am Dienstag, dem 20.4.2004 um 19.30 h im Magazin der Zeche Zollern II/IV
in Dortmund-Bövinghausen statt. Der Eintritt ist wie immer frei.

Bitte merken Sie auch schon die nächsten Termine vor:
18.5. - Andreas Geißler - Kleinbahnbau in Westfalen
16.6. - Wolf Dietmar Loos - Anschlußbahnen der Ewald-Zechen

Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen.

Norbert Tempel
Westfälisches Industriemuseum


INFO

Dipl.-Ing. Norbert Tempel
norbert.tempel@lwl.org
Westfälisches Industriemuseum
Grubenweg 5
D-44388 Dortmund
Tel. 0231 / 6961-137
FAX 0231 / 6961-114





From rita.boerste at lwl.org Tue Apr 20 10:57:11 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Apr 20 11:23:45 2004
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, April 2004
Message-ID: s084f404.084@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Rita Börste, , Westf. Institut für Regionalgeschichte
Datum: 20.04.2004, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage des Soester Anzeigers
April 2004
Folge 290


S. 1
Gerhard Köhn
"Man läutete herrlich die englischen Glocken..."
Große Feierlichkeiten und kostspielige Bewirtungen des Klever Herzogspaars
in Soest anno 1522

S. 1
Die Soester Fehde
Neue Schrift über die Geschichte einer erstrittenen Stadtfreiheit

S. 2
Günter Beaugrand
König und "Schmerzensmann"
Europas größte Kruzifixsammlung im Museum der ehemaligen
Benediktinerabtei Liesborn

S. 3
Wilhelm Hinke
Die Schnecke: Symbol der Auferstehung
Im Volksglauben galt das Tier auch als Zeichen der ineren Einkehr und Zufriedenheit

S. 3
Josef Osterhoff
Der Zug der Kraniche: Ein aufregendes Naturschauspiel

S. 4
Heinrich Luhmann
Acht Ahnenwappen auf dem Fries von Gut Lohe
Ein Monument aus der Geschichte der Familie von Ense zu Westernkotten
(Fortsetzung)

S. 4
Keine Heirat ohne Erlaubnis der Soester Minoriten
Alte Handschrift über den Berghof in Ostönnen





From rita.boerste at lwl.org Tue Apr 20 11:06:49 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Apr 20 11:24:28 2004
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB 2004/06
Message-ID: s084f648.005@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl", Redaktion
Nordrhein-Westfälische Bibliographie
der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Datum: 19.04.2004, 14:42


SERVICE: LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. In ihr werden Titel
(inklusive ULB-Signatur für die Bestellung über den OPAC) zum Thema
"Westfalen" verzeichnet. Sie sind von der Bibliothek käuflich oder
aufgrund ihrer Veröffentlichung im Landesteil Westfalen
(Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster) als Pflichtexemplare
erworben worden.

Die Neuerwerbungsliste 2004/06 für den Zeitraum vom 14.03.2004 bis zum
09.04.2004 mit insgesamt 116 Titeln ist unter der URL

http://cgi08.uni-muenster.de:8408/exec/ULB/neuerwerb.php?action=fachimfokus&fach=wes

abrufbar.

Die Titel können online über den OPAC der ULB bestellt werden unter:
http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=wopac.shtml

Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" finden Sie unter:
http://www.uni-muenster.de/ULB/sammlungen/westfalica/


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westf. Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl@uni-muenster.de

Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.uni-muenster.de/ULB/nwbib/






From rita.boerste at lwl.org Tue Apr 20 12:25:47 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Apr 20 11:28:49 2004
Subject: [WestG] [TOC] Ennepetaler Forschungen, 8/2004
Message-ID: s08508d6.056@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hans Hermann Pöpsel",
Datum: 19.04.2004, 18:29


SERVICE: TOC

Ennepetaler Forschungen
Nr. 8
April 2004



S. 5-9
Hans Hermann Pöpsel:
Neues aus dem Arbeitskreis Stadtgeschichte

S. 9-24
Herbert Blum
Flüsse und Bäche in der ehemaligen Gemeinde Voerde

S. 25-46
Ingrid Windmöller
Die Firma Gustav Wirth. Einst wichtiger Industriestandort -
dann Festplatz - heute Kaufhaus und Marktplatz

S. 47-50
Dr. Hans Höfinghoff
"Vogt geht es nicht um neue Erkenntnisse"





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 21 15:09:39 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 21 14:50:38 2004
Subject: [WestG]
[AKT] Diskussion ueber Medien im Krieg, 22.04.2004, Muenster
Message-ID: s08680a9.082@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster",
Datum: 20.04.04, 12:10


AKTUELL

Krieg der Worte und Bilder
Podiumsdiskussion über die Rolle der Medien im Krieg

Krieg der Worte, Macht der Bilder: Der Krieg im Irak hat auch den
internationalen Journalismus vor neue Herausforderungen gestellt.
Keine kriegerische Auseinandersetzung fand vorher unter solchen
medialen und technischen Bedingungen statt. Über die Rolle der
Medien im Krieg diskutieren Journalisten, Öffentlichkeitsarbeiter
und Wissenschaftler mit Studierenden der Kommunikationswissenschaft am
Donnerstag, 22. April 2004, in der Universität Münster.

Die öffentliche Veranstaltung der Gruppe "Campus Relations" beginnt am
Donnerstag um 18.30 Uhr im Hörsaal S9 des Schlosses zu Münster.
Referenten sind die WDR-Journalistin Claudia Ullrich-Schiwon, der
Leiter der Öffentlichkeitsarbeit beim ersten deutsch-niederländischen Korps,
Oberstleutnant Thomas Löbbering, und der Kommunikationswissenschaftler
Dr. Alexander Görke von der Universität Münster.


INFO

Westfälische Wilhelms-Universität
Schloßplatz 2
48149 Münster
Telefon: ( 0251 ) 83 - 0
Telefax: ( 0251 ) 83 - 2 48 31
e-mail: verwaltung@uni-muenster.de








From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 21 15:17:02 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 21 14:51:33 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Krieg und Frieden in der Bronzezeit,
28.04.2004, Hagen
Message-ID: s086826e.004@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum [Info]"
Datum: 21.04.04, 09:05


AKTUELL

28. April 2004, 19.00 Uhr
Krieg und Frieden in der Bronzezeit Alteuropas
Prof. Dr. Albrecht Jockenhövel, Universität Münster

Beim Bau der Eisenbahnstrecke Hagen-Herdecke-Dortmund im Jahre 1876
entdeckten Arbeiter am Hang des Kaisberges in Hagen-Vorhalle drei bronzene
Langschwerter. Der wertvolle und archäologisch bedeutsame Fund blieb nicht
in Hagen. Er wurde damals verteilt auch die Museen in Altena, Essen und
Münster. Die drei Langschwerter aus Hagen zählen heute zu den kostbarsten
Funden aus der Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen. Ab Herbst werden die
Schwerter auch in Hagen zu sehen sein. Nicht weit von ihrer Fundstelle, im
Wasserschloss Werdringen.

Die bereits zur Zeit ihrer Niederlegung kostbaren Stücke wurden
wahrscheinlich von wichtigen Persönlichkeiten, vermutlich Angehörigen des
bronzezeitlichen Adels, zum Beweis eines geschlossenen Friedens- oder
Bündnisvertrages am Kaisberg deponiert. Die drei Schwerter erzählen eine
interessante Geschichte, die am 28. April von Professor Dr. Albrechte
Jockenhövel von der Universität Münster in einen Gesamtzusammenhang gestellt
wird.

Seit Beginn der alteuropäischen Bronzezeit nehmen die archäologischen
Quellen zu kriegerischen Auseinandersetzungen zu. Die Etablierung einer
ausgefeilten Metalltechnik begünstigt die Entwicklung neuer, speziell für
den Kampf bestimmter Waffen (wie z. B. Schwerter, Lanzenspitzen oder aus
Blech getriebene Schutzwaffen). Sie gehören seit dieser Zeit (2. Jahrtausend
v. Chr.) zur Ausrüstung des europäischen Kriegertums.

Noch heute in der Landschaft sichtbare Zeichen eines Schutzbedürfnisses
vieler Siedlungsgemeinschaften sind die oft großen Befestigungsanlagen. Es
stellt sich die Frage, gegen wen man sich schützte bzw. wehrte. In diese
Frage sind auch die Bildquellen (z. B. Felsbilder) von Kämpfen sowie Gräber
von gewaltsam Getöteten und Verletzten einzubeziehen. Bei den Waffen spielt
über ihre reine Funktionalität in letzter Zeit auch die Frage nach ihrem
Repäsentationscharakter und ihrem Symbolgehalt eine große Rolle.

Detaillierte Beobachtungen zu ihrer Herstellungs- und Benutzerweise (auch
auf der Grundlage der bronzezeitlichen Prachtschwerter vom Kaisberg bei
Hagen) - auch auf der Grundlage moderner archäometrischer Analysen -
ermöglichen neue Einblicke in die gesellschaftliches und religiöses Denken
oder bronzezeitlichen Krieger.

Der Referent

Prof. Dr. phil. Albrecht Jockenhövel, Archäologe, Lehrstuhlinhaber für Ur-
und Frühgeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster.
1999-2000 Co-Curator der 25. Europaratsausstellung "Götter und Helden der
Bronzezeit. Europa im Zeitalter des Odysseus", die in Kopenhagen, Bonn,
Paris und Athen gezeigt wurde. Er ist Mitglied der Altertumskommission für
Westfalen, der British Bronze Age Studies Group, des Istituto Italiano di
Preistoria e Protostoria sowie Korrespondierendes Mitglied des Deutschen
Archäologischen Instituts. Als Herausgeber der "Prähistorischen Bronzefunde"
auch Mitglied des "Conseil Permanent" und des "Comité Exécutif" der "Union
Internationale des Sciences de Préhistoriques et Protohistoriques".


INFO

28. April 2004, 19.00 Uhr
Krieg und Frieden in der Bronzezeit Alteuropas
Prof. Dr. Albrecht Jockenhövel, Universität Münster
Historisches Centrum Hagen

Der Eintritt ist kostenfrei

Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71 - 75
58091 Hagen
fon: 0 23 31 207 27 40
fax: 0 23 31 207 24 47
http://www.historisches-centrum.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 21 15:45:04 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 21 14:52:40 2004
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB 2004/06
Message-ID: s08688f7.094@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl", Redaktion
Nordrhein-Westfälische Bibliographie
der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Datum: 19.04.2004, 14:18


SERVICE: LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. In ihr werden Titel
(inklusive ULB-Signatur für die Bestellung über den OPAC) zum Thema
"Westfalen" verzeichnet. Sie sind von der Bibliothek käuflich oder
aufgrund ihrer Veröffentlichung im Landesteil Westfalen
(Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster) als Pflichtexemplare
erworben worden.

Die Neuerwerbungsliste 2004/06 für den Zeitraum vom 14.03.2004 bis zum
09.04.2004 mit insgesamt 116 Titeln ist unter der URL



http://cgi08.uni-muenster.de:8408/exec/ULB/neuerwerb.php?action=fachimfokus&fach=wes

abrufbar.

Die Titel können online über den OPAC der ULB bestellt werden unter:


http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=wopac.shtml

Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" finden Sie unter:

http://www.uni-muenster.de/ULB/sammlungen/westfalica/



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westf. Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl@uni-muenster.de

Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.uni-muenster.de/ULB/nwbib/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 21 18:22:24 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 21 17:26:09 2004
Subject: [WestG] [LIT] Sybille Steinbacher: Auschwitz. Geschichte und
Nachgeschichte
Message-ID: s086adf0.050@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 21.04.04, 14:27


LITERATUR

Vom Saisonarbeiterlager zum KZ
Musterstadt und Massenvernichtungslager
RUB-Publikation über die Geschichte von Auschwitz

Für "Sachsengänger", also Saisonarbeiter aus dem Osten Polens, die auf
Arbeitssuche ins Deutsche Reich gingen, wurden im Ersten Weltkrieg die
Barackenanlagen des späteren KZ s Auschwitz erbaut. Dessen Geschichte
beginnt früher als allgemein bekannt ist. Einen breiten Überblick über die
Geschehnisse in der Stadt Oswiecim und dem KZ Auschwitz vor und während der
NS-Zeit sowie über den juristischen Umgang mit den Verbrechen nach dem Ende
des Zweiten Weltkrieges hat Dr. Sybille Steinbacher, (Lehrstuhl für Neuere
und Neueste Geschichte der RUB, Prof. Dr. Frei) in der Reihe "Wissen" des
Verlags C.H. Beck veröffentlicht. "Auschwitz. Geschichte und
Nachgeschichte" gibt umfassend Einblick in die Entstehung und Geschichte
der Stadt und des Konzentrationslagers und die Geschehnisse im Zweiten
Weltkrieg bis zur viel diskutierten Auschwitz-Lüge. Die Autorin war
Mitarbeiterin der von Prof. Dr. Norbert Frei initiierten und
herausgegebenen "Darstellungen und Quellen zur Geschichte von Auschwitz"
(erschienen 2000).

Zwischen Deutschland und Polen

Oswiecim wurde seit seiner Entstehung 1178 zwischen dem Deutschen Reich,
Böhmen und Polen mehrmals hin- und hergerissen. Auf die "Ostkolonisation"
im Mittelalter, beriefen sich später die Nationalsozialisten, um ihren
Anspruch auf den so genannten Lebensraum im Osten zu begründen. Dass der
Völkerbund Oberschlesien 1921 entgegen dem Ergebnis einer Volksabstimmung
geteilt hatte, war für sie ein weiteres willkommenes Argument für die
Eroberung polnischer Gebiete. Den polnischen Teil nannten die Deutschen nun
Ostoberschlesien, was den deutschen "Besitzanspruch" bekräftigen sollte.

Das Konzentrationslager

Wenig bekannt ist die Vorgeschichte des Konzentrations- und
Vernichtungslagers. Schon 1916 entstand ein Barackenlager als Wohnort für
die so genannten Sachsengänger. Nach dem Einmarsch in Polen 1939 begannen
die Nationalsozialisten in Oswiecim/Auschwitz mit ihrer grausamen
"Germanisierungspolitik". Sie siedelten polnische Juden in die Stadt um. Ab
Anfang 1940 bauten sie das alte Barackenlager zum Konzentrationslager aus.
In dessen erster so genannter polnischer Phase (bis Mitte 1942) diente es
als Gefängnis für polnische politische Gefangene, nicht für Juden; es gab
zwar noch keinen organisierten Massenmord, aber schon zu diesem Zeitpunkt
waren die Bedingungen im Lager lebensbedrohlich. Die Versorgung war
mangelhaft, auch wurden die Häftlinge zur Zwangsarbeit für die Industrie
verpflichtet, die oftmals den Tod bedeutete. Es gab eine von der Lager-SS
kontrollierte Häftlingshierarchie, um solidarische Aktionen zu unterbinden.
Hier waren die Juden die rangniedrigsten Gefangenen, unabhängig von ihrer
Nationalität. Dennoch formierte sich Widerstand im Lager, trotz der
Hindernisse und der Gefährlichkeit solcher Aktionen. Es entstand die
"Kampfgruppe Auschwitz", die unter anderem Lebensmittelschmuggel und
Fluchtversuche organisierte.

Zukunftspläne der Nazis

Gleichzeitig bauten die deutschen Besatzer die Stadt Auschwitz zur
"Musterstadt" des nationalsozialistischen Weltbilds aus. Die Stadt sollte
zum "Bollwerk des Deutschtums im Osten" werden. Deutsche Familien,
SS-Angehörige und Geschäftemacher ließen sich hier nieder. Familienidyll
und Massenmord schienen kein Widerspruch zu sein, dienten sie doch dem
Aufbau der "rassenreinen Volksgemeinschaft". Ab Mitte 1942 begannen die
Nationalsozialisten mit der systematischen Massenvernichtung, der so
genannten Endlösung der Judenfrage. Die SS selektierte die Häftlinge nach
"Kriterien ökonomischer Verwertbarkeit" bei ihrer Ankunft in Auschwitz:
Kinder, Schwangere, Alte, Kranke und Behinderte, alle, die nicht arbeiten
konnten, wurden in den Gaskammern ermordet. Sybille Steinbacher beschreibt
Vernichtungsstrategien im Kontext der europaweiten Mordpolitik der
Nationalsozialisten.

Die Endphase

Vor der Befreiung des Lagers häuften sich die Gerüchte und Pressemeldungen
über die Zustände und die Massenmorde in den KZs. Obwohl auch die
Alliierten die Vernichtungsanlagen kannten, griffen sie nicht ein oder an.
Im Herbst 1944 begannen die Nationalsozialisten damit, Häftlinge zu
evakuieren. Viele von ihnen, darunter auch Anne Frank, starben schließlich
in anderen deutschen Lagern. Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische
Soldaten das KZ Auschwitz. Sie fanden noch ca. 7.000 Häftlinge vor, die
überlebt hatten.

Nach der Befreiung

Die Nachgeschichte von Auschwitz war zunächst von medizinischer Hilfe, bald
aber von juristischer Aufarbeitung geprägt. Das Polnische Rote Kreuz
errichtete ein Lazarett für die restlichen Gefangenen, von denen noch viele
an den Folgen der Inhaftierung starben. Die überlebenden Häftlinge trugen
nicht nur körperliche, sondern auch seelische Schäden davon, die nicht mehr
zu heilen waren. Später haben sowjetische und polnische
Untersuchungskommissionen die Zahl der Menschen zu ermitteln versucht, die
in Auschwitz gestorben sind. Heute geht man davon aus, dass die
Nationalsozialisten zwischen 1,1 und 1,5 Mio. Menschen in Auschwitz und
ungefähr fünf bis sechs Mio. Juden insgesamt im Krieg ermordet haben. Im
Juli 1947 wurde das Lager zur Gedenkstätte für die Gräueltaten des
Nationalsozialismus, und 1979 nahm die UNESCO Auschwitz-Birkenau als
Weltkulturerbe auf. Auschwitz-Prozesse und Auschwitz-Lüge bestimmten die
weitere Nachkriegszeit. Sybille Steinbacher informiert ausführlich über
Gerichtsprozesse, die, auch auf polnischem Gebiet, gegen ehemalige
SS-Angehörige geführt wurden. Das letzte Kapitel über die Auschwitz-Lüge
nennt in Kürze pseudo-wissenschaftliche Werke, die den Holocaust leugnen,
samt deren juristischen Folgen.

Titelaufnahme

Sybille Steinbacher: Auschwitz. Geschichte und Nachgeschichte. (C. H. Beck
Wissen), München, 2004, 128 Seiten, 7,90 Euro; ISBN: 3-406-50833-2


INFO

Dr. Sybille Steinbacher
Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte
Ruhr-Universität Bochum
44780 Bochum
GA 4/141
Tel.: 0234/32-22539,
E-Mail: sybille.steinbacher@ruhr-uni-bochum.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 21 18:50:22 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 21 17:53:17 2004
Subject: [WestG] [POS] Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfaelische
Geschichte"
Message-ID: s086b472.079@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 21.04.2004, 17:55


Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Am Westfälischen Institut für Regionalgeschichte in Münster wird ein
Internet-Portal zur Westfälischen Geschichte aufgebaut. Das Portal
ist nicht nur als ein strukturierter Wegweiser zum Auffinden von
Inhalten im Internet konzipiert, sondern soll mit seinen Diensten
und Dokumenten selbst ein Ziel der Recherche sein. Im Rahmen
des Portals sollen Internet-Ressourcen (z. B. Linkkatalog) strukturiert
und bewertet, digitale Quellen und Informationen (z. B. Texte, Karten,
Biographien, Chronologien usw.) online zur Verfügung
gestellt. Darüber hinaus sollen in einem speziellen Bereich Bedürfnisse
aus Schule und Ausbildung aufgegriffen werden. Service-Angebote
wie die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" sind weitere
Bestandteile des Portals.

Im Rahmen dieses Projekts ist ab sofort ein unbezahlter Praktikumplatz
zu besetzen. Dauer nach Absprache.

Voraussetzungen:
- Hauptfach Mittlere oder Neuere/Neueste Geschichte
- Hauptstudium

Aufgaben, u. a.:
- Recherche und Erarbeitung relevanter Inhalte
- Datenerfassung (Datenbank, Textverarbeitung)
- Konzeptionelle und inhaltliche Mitarbeit
- Betreuung E-Mailing-Liste

Bei Interesse melden Sie sich bitte mit einem Lebenslauf bei:

Dr. Marcus Weidner
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Warendorfer Str. 14
48145 Münster
Tel. 0251/591-5691
E-Mail: marcus.weidner at lwl.org


Bitte geben Sie diese E-Mail ggf. auch an Interessierte in Ihrem Umkreis weiter.
Danke!


INFO

URL
www.westfaelische-geschichte.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 21 19:10:57 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 21 18:12:46 2004
Subject: [WestG] [POS] Praktikumplatz zur Frauen- und Geschlechtergeschichte
Message-ID: s086b941.098@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 21.04.2004, 18:10


Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Am Westfälischen Institut für Regionalgeschichte in Münster wird ein
Internet-Portal zur Westfälischen Geschichte aufgebaut. Ziel des Portals
ist es, die Kommunikation und den Informationsaustausch zu fördern
Ressourcen zur Westfälischen Geschichte online zur Verfügung zu stellen
und auf externe Ressourcen im World Wide Web aufmerksam zu machen.
Darüber hinaus werden eigene inhaltliche Angebote erarbeitet.
Einer der Schwerpunkte des Portals ist der Bereich der regionalen Frauen- und
Geschlechtergeschichte, für den zur Zeit eine eigene Unterportal-Website
entwickelt wird.

Im Rahmen dieses Projekts ist ab sofort ein unbezahlter Praktikumplatz
zu besetzen. Dauer nach Absprache.

Voraussetzungen:
- Hauptfach Mittlere oder Neuere/Neueste Geschichte
- Hauptstudium

Aufgaben, u. a.:
- Recherche und Erarbeitung relevanter Inhalte
- Datenerfassung (Datenbank, Textverarbeitung)
- Konzeptionelle und inhaltliche Mitarbeit
- Betreuung E-Mailing-Liste

Bei Interesse melden Sie sich bitte mit einem Lebenslauf bei:

Dr. Julia Paulus
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Warendorfer Str. 14
48145 Münster
Tel. 0251/591-5880
E-Mail: julia.paulus@lwl.org


Bitte geben Sie diese E-Mail ggf. auch an Interessierte in Ihrem Umkreis weiter.
Danke!


INFO

URL
www.westfaelische-geschichte.de








From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 22 14:11:34 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Apr 22 15:32:10 2004
Subject: [WestG]
[AKT] Kongress der Industriemuseen, Oberhausen, 24.-26. Juni 2004
Message-ID: s087c49a.022@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf",
Datum: 22.04.04, 11:12


AKTUELL

"Unterhalten und Bilden. Anspruch und Wirklichkeit der Industriemuseen."
Internationaler Jubiläumskongress des Rheinischen und Westfälischen
Industriemuseums. 24.-26. Juni 2004.

Was kann und muss ein Industriemuseum am Beginn des 21. Jahrhunderts
leisten? Sind historische Anlagen in der Spaßgesellschaft bald nur noch
Kulisse für Events? Woher kommt in Zukunft das Geld für den Erhalt und
Betrieb der Industriedenkmäler? Wie können Gebäude und Maschinen für
einen neuen Nutzen restauriert werden? Das sind Fragen, die sich
hochkarätige Referenten und die Teilnehmer eines internationalen Kongresses
zum Jubiläum des Westfälischen und Rheinischen Industriemuseums stellen.

Unter dem Titel "Unterhalten und Bilden. Anspruch und Wirklichkeit der
Industriemuseen" geht es vom 24. bis 26. Juni in Oberhausen und Dortmund
um Rückblick und Perspektiven der Industriekultur und Industriemuseen
nicht nur in NRW.

Im Rahmen des Kongresses findet am Donnerstag, 24. Juni ab 18 Uhr in
Oberhausen auch die offizielle "Geburtstagsfeier" der beiden Landesmuseen
statt: Das Westfälische Industriemuseum wurde vor 25 Jahren, das Rheinische
Industriemuseum vor 20 Jahren gegründet.

Nach der Eröffnung des Kongresses durch Vertreter des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) und des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), den
Trägern der Industriemuseen, sowie Ministerpräsident Peer Steinbrück am
Donnerstag (24.) um 10 Uhr stehen zunächst eine Bestandsaufnahme und
europäische Perspektiven der Industriekultur auf dem Programm. Danach
wird in verschiedenen Sektionen und Workshops über aktuelle Fragen diskutiert:
neue Finanzierungsmethoden, Besucherforschung, Restaurierung,
Museumspädagogik, Edutainment, regionale und europäische Kooperationen
sind nur einige Themen des umfangreichen Programms.

Neben renommierten Referenten aus Deutschland konnten auch
Diskussionsteilnehmer aus Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien,
den Niederlanden, Skandinavien und Osteuropa gewonnen werden.

Der Kongress findet in den beiden Museums-Zentralen in Oberhausen
und Dortmund statt. Workshops führen die Teilnehmer in die WIM-Standorte
Henrichshütte Hattingen, Zeche Hannover in Bochum und Altes
Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop.

Die Gründung der dezentralen Industriemuseen durch den LWL und LVR
schuf 1979 bzw. 1984 einen neuen Museumstyp. An 14 Standorten in
Nordrhein-Westfalen wird in stillgelegten Produktionsstätten die Kultur
des Industriezeitalters erforscht und dargestellt. Der Bogen spannt sich
hierbei von den Ursprüngen über die Blütezeit bis hin zum noch anhaltenden
Prozess des Strukturwandels.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-0
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: industriemuseum@lwl.org

Standorte:
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 25
45527 Hattingen
Telefon: 02324 9247-0
Telefax: 02324 9247-12
E-Mail: henrichshuette@lwl.org

Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Telefon: 0231 6961-233
Telefax: 0231 6961-238
E-Mail: zeche-hannover@lwl.org

Altes Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk@lwl.org


Rheinisches Industriemuseum
Kongressbüro
Hansastraße 18
46049 Oberhausen
Tel.: 0208 8579138
Fax: 0208 8579101
E-Mail: gregor.isenbort@lvr.de

Anmeldung zum Kongress auch unter www.kongress-industriemuseen.de.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 22 15:06:05 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Apr 22 15:41:46 2004
Subject: [WestG] [TOC] FORUM Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur,
2004, Bd. 1
Message-ID: s087d162.051@lwlapp.itz.lwl.org

Von "Susanne Abeck",
Datum: 22.04.04, 09:39
Übernahme aus der Mailingliste "Geschichtskultur-ruhr"


TOC

Zeitschrift FORUM Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Ausgabe 1/04
"HisTourismus im Ruhrgebiet"

Editorial

"Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?" Noch vor 25
Jahren - dem Gründungsjahr des Westfälischen Industriemuseums - hätte man
diese Redewendung bezogen auf das Ruhrgebiet meist als pure Ironie
verstanden. Sieht man sich gegenwärtig etwa den großen Erfolg der RuhrCard
an, die einen bunten Fächer mit unterschiedlichsten Freizeit- und
Kulturangeboten zu vergünstigten Zugangsbedingungen unterbreitet, so wird
erkennbar, dass viele ihre nahtouristischen Freizeitangebote nicht mehr
allein draußen "im Grünen", sondern zunehmend innerhalb des "Ruhrpotts"
suchen. Nicht zuletzt die positive Hinwendung zur industriellen
Vergangenheit des Reviers hat hierzu viel beigetragen.
Die Selbstanerkennung des Ruhrgebiets als ein durch die Industrialisierung
geschaffener und geprägter Raum hat insbesondere hier einem neuen
Kulturbegriff - dem der "Industriekultur" - einzigartige Ausdrucksformen
ermöglicht. Zur Durchsetzung seiner breiten gesellschaftlichen Akzeptanz
bedurfte "Industriekultur" der Historisierung des Industriezeitalters durch
Musealisierungen, Denkmalsetzungen, historischer Erzählungen und vielem
mehr, wodurch kulturelle Wertschätzungen "unnütz" gewordener industrieller
Relikte als Gedächtnisspeicher vergangener Lebens- und Arbeitsweisen
ermöglicht wurden.
Der eigenartige Reiz der Industriekultur erschließt sich durch historische
und/oder künstlerische Interpretationen, wie es etwa im Rahmen von
Projekten der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur oder
durch die "Route der Industriekultur" geschieht. Letztere bietet den
Reisenden nicht einen bloßen Stationenweg zu industriellen
Hinterlassenschaften; vielmehr vermag sie einen komplexen
industriekulturellen Verweisungs- und Erinnerungszusammenhang in der und
für die Region zu schaffen, was Theo H. Grütter eindrucksvoll in seinem
Aufsatz aufzuzeigen vermag.
Thomas Parent stellt seinen Aufsatz zum 25jährigen Bestehen des
Westfälischen Industriemuseums in den Zusammenhang mit der gegenwärtigen
Diskussion um den Begriff "Industriekultur", was nicht zuletzt davon zeugt,
dass auch die Historisierung der Region selbst mittlerweile zum Thema
kritischer Nachfragen wird.
Nur in einer kleinen Notiz verweisen wir in der Rubrik "Aufgelesenes" auf
die diesjährige Verleihung des nordrhein-westfälischen Staatspreises an
Karl Ganser für seine Verdienste als "Mutmacher" im Ruhrgebiet. Zwischen
den Zeilen dieses und aller vorhergehenden Hefte findet sich immer wieder
der Bezug zu seinen kreativen Anstößen, ohne die das neue
Selbstbewusstsein - aber auch die Attraktivität - der Region unverständlich
bliebe.
Sich im Ruhrgebiet zu bewegen, heißt, sich unerwarteten ästhetischen
Genüssen und Konfrontationen auszusetzen. Das vom Rheinischen
Industriemuseum an seinen verschiedenen Standorten in unterschiedlicher
Weise realisierte Ausstellungsprojekt "Geschmackssachen" stellt historisch
und lebensnah Fragen des Genießens in den Mittelpunkt seiner diesjährigen
Ausstellungsaktivitäten - ein Anreiz auch über das Ruhrgebiet hinaus
Ausprägungen der industriekulturell beeinflussten Lebensweisen in anderen
Landesteilen Nordrhein-Westfalens kennen zu lernen.
Anlässe, sich auf Tour ins Ruhrgebiet zu begeben, gibt es in diesem
Frühjahr und Sommer genug, wie es unsere Rubriken "Museen und
Ausstellungen" und das Kalendarium zeigen. Wir sind sicher, der
"HisTourismus im Ruhrgebiet" eröffnet viele sehenswerte Eindrücke,
Begegnungen und Gespräche.

Marita Pfeiffer / Franz-Josef Jelich


MAGAZIN
Nachrichten aus der Stiftung Industriedenkmalpflege
und Geschichtskultur
Nachrichten aus dem Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Aufgelesenes

SCHWERPUNKT
HisTourismus im Ruhrgebiet

Heinrich Theodor Grütter
Bausteine der Geschichte - Die Route der Industriekultur.
Industriegeschichte als kulturelles Erbe

Dieter Nellen
Strukturwandel der regionalen Öffentlichkeit(sarbeit)
Von der Werkstatt Ruhrgebiet zum Anspruch "Das Ruhrgebiet. Ein starkes
Stück Deutschland"

Achim Prossek
Bericht von einer umstrittenen Landschaft:
Das Merian-Heft "Land an der Ruhr" von 1958

Christoph Wilmer
Geschichte im Gepäck?
Erwartungen von Touristen an das Ruhrgebiet

Heinz Schrumpf
Tourismus - eine Chance für das Ruhrgebiet?

Evelyn Zerbe
Zu Lande, zu Wasser und auf der Schiene
Geschichtsexkursionen des Westfälischen Industriemuseums

Margrid F. Gantenberg
Wanderer kommst Du ins Ruhrgebiet .
An der Ruhr gibt es eine Vielzahl bergbaugeschichtlicher Wanderwege

Jörg Reimann
Historische Straßenbahnfahrten im Gebiet der BOGESTRA
Geschichte vor Ort - Exkursionsangebote mit historischem Bezug

Susanne Abeck
Geschichte vor Ort
Von der Vielfalt von Exkursionsangeboten der Geschichtsvereine - Beispiel
Forum Geschichtskultur

Horst Zimmer
20 Jahre historisch-politische Stadterkundungen zum Thema NS-Zeit in Essen
Das Konzept

Hanne Hieber
Von Spinnennetz zu Stöckelschuh
Die Geschichte Dortmunder Frauen in Rundgängen

Paul Ciupke und Claus Stiens
Das Ruhrgebiet neu sehen lernen
Zu den Bildungsurlaubsseminaren Industriekultur im Ruhrgebiet

Reiseführer und Wegweiser zu Museen, historischen Orten und
Industriedenkmalen
Ein Überblick


BEITRÄGE

Thomas Parent
Zukunft für die Industriekultur?
Anmerkungen zum 25jährigen Gründungsjubiläum
des Westfälischen Industriemuseums

Manfred Keller
Orte der Erinnerung.
Stationenweg zur jüdischen Geschichte Bochums

Uta C. Schmidt
Das akustische Denkmal von Dortmund-Eving

Elsbeth Müller
Historische Gesellschaft Bottrop:
Malakoffturm - kulturelles Erbe erhalten

Ingo Buhren und Detlef Hopp
Ein alter Hof in Essen-Heisingen

Olaf Schmidt-Rutsch
"Unterhalten und Bilden. Anspruch und Wirklichkeit der Industrieemuseen."
Internationaler Jubiläumskongress des Rheinischen und Westfälischen
Industriemuseums


AUS DER GESCHICHTSARBEIT

Susanne Abeck: Protokoll der Tagung "Zwangsarbeit und Erinnerungskultur"
Susanne Abeck: Zuwanderungsgesellschaft Ruhrgebiet. Wie
können/sollen/wollen wir miteinander leben? Norbert Reichling: 6.
Werkstatt Geschichtsarbeit und historisch-politisches Lernen zum
Nationalsozialismus Susanne Peters-Schildgen: "Polen im Ruhrgebiet
1870-1945" - Deutsch-polnische Tagung

MUSEEN UND AUSSTELLUNGEN

Fritz Hofmann: "Was fehlt ist die Fackel - Formen der Erinnerung an den
Stahlstandort Hörde" - Ein Rückblick Markus Pliska: Bergbau- und
Geschichtsmuseum Oer-Erkenschwick Melanie Rimpel: Leder- und Gerbermuseum
Mülheim an der Ruhr Thomas Ridder: Nunmehr "komplett": Das Jüdische
Museum Westfalen Peter Liedtke: Pixelprojekt_Ruhrgebiet - Digitale
Sammlung fotografischer Positionen als regionales Gedächtnis - ein Projekt
der freien Fotografinnen und Fotografen Erinnert Namibia! Mission,
Kolonialismus und Freiheitskampf Thomas Schleper: Kant mit Ketchup -
Geschmackssachen locken ins Rheinische Industriemuseum Stadtmuseum
Bergkamen:Trautes Heim - Puppenstuben und Kaufmannsläden von 1910-1960
Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund: "Varusschlacht - eine
Legende wird ausgegraben" / "Zeitmarken/Landmarken" Museum für Kunst und
Kulturgeschichte Dortmund: Zeitmarken/Landmarken Susanne
Peters-Schildgen: Menschen Maschinen Kohle Kunst. Künstlerblicke auf
den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Museum für Europäische Gartenkunst:
Grau Blau Grün. Das Revier atmet auf: Der Emscher Landschaftspark Andreas
Gundelwein: "In die Tiefe gehen" Ruhrlandmuseum: "Wirklich wahr!
Realitätsversprechen von Fotografien" Guido Rißmann-Ottow: Glück ab!
Frühe Luftfahrt im Revier Evelyn Zerbe: Das Westfälische Industriemuseum
packt aus - Ausstellung "Schätze der Arbeit" zum 25-jährigen Jubiläum
Evelyn Zerbe: Gebläsehalle der Henrichshütte bietet künftig Raum für
Veranstaltungen Stadtmuseum Köln: Stille Welten - Spuren alter
Industriekultur Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA): Faszination
Mensch Susanne Peters-Schildgen: Von der Dampfmaschine zur Eisenbahn.
Bildquellen und Dokumente zur Frühindustrialisierung Oberschlesiens
1780-1860.

REZENSIONEN, ANNOTATIONEN

Dietmar Osses: Farrenkopf, Michael (Hg.): Koks. Die Geschichte eines
Wertstoffes. 2 Bde. Holger Germann: Högl, Günther; Bohrisch, Hans-Wilhelm
(Hg.): "Die Person immer ganz weit hinter der Sache" - Fritz Henßler
(1886-1953) - Sozialdemokrat, Reichstagsabgeordneter und Dortmunder
Oberbürgermeister Gerhard Ribbrock: Grütter, Heinrich Theodor:
Museumshandbuch Ruhrgebiet. Kunst. Kultur und Geschichte Berthold Bartel:
Engelbrecht, Jörg; Kühn, Norbert; Mölich, Georg; Otten, Thomas; Wiemer,
Karl Peter (Hrsg.): Rheingold. Menschen und Mentalitäten im Rheinland. Eine
Landeskunde Thomas Hammacher: Rasch, Manfred; Berendes, Hans Ulrich;
Döring, Peter u.a. (Hg.): Industriefilm 1948-1959: Filme aus
Wirtschaftsarchiven im Ruhrgebiet Dietmar Osses: Nörtemann, Gevert:
Mitten im Pott. Röhlinghausen und die Zeche Königsgrube Susanne Abeck:
Kroker, Heike; Neuhaus, Barbara; Schriek, Wolfgang (Hg.): "Ich habe die
Deutschen nie als Volk gehasst" Briefe ehemaliger Zwangsarbeiter aus der
Ukraine. Dokumentation einer Begegnung

Zeitschriftenrundschau
Veranstaltungskalender
Adressenverzeichnis
AutorInnenverzeichnis

Preis: 6,- Euro
Bezugsadresse:
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
0231/931122-90
redaktion@geschichtskultur-ruhr.de
ISSN 1436-7661

Herausgeber:
Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur /
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.

Redaktion:
Franz-Josef Jelich (Verantw.) und Dr. Marita Pfeiffer (Verantw.), Susanne
Abeck, Walter Gantenberg und Simone Szydlak, unter Mitarbeit von Sabrina
Mittelstädt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 22 15:22:04 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Apr 22 15:42:30 2004
Subject: [WestG] [AKT] Radwanderfuehrer zur Regionale erscheint am 1. Mai
Message-ID: s087d517.003@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.04.04, 12:10


AKTUELL

Der Neandertaler aus Warendorf

Radwanderführer zur Regionale erscheint am 1. Mai

Rechtzeitig zur Eröffnung des neuen Emsauenweges zwischen Rheine und
Warendorf am 1. Mai bringt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
einen kulturhistorischen Führer im Taschenbuchformat heraus, der sich
besonders für Radwanderungen eignet (12,80 Euro, Tecklenborg-Verlag
Steinfurt, ISBN 3-934427-43-x). Ein Kapitel im "Emsauenweg-Radwanderführer"
zur Regionale 2004 beschäftigt sich mit den Kottruper Seen bei Warendorf.
In den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde im Bereich der Kottruper
Seen eines der größten Gräberfelder der Bronze- und Eisenzeit in ganz
Nordwesteuropa ausgegraben.

Entdeckt hat man am so genannten Zweiten See 350 Bestattungen und
140 Grabanlagen. Die Toten waren verbrannt und in organischen, heute
vergangenen Behältnissen oder in tönernen Urnen beigesetzt worden. Ein
großer Teil davon war beschädigt oder sogar zertrümmert, da das Areal seit
Jahrhunderten bewirtschaftet und gepflügt wurde. Aus der gleichen Zeit stammt
das Skelett eines 30 bis 40 Jahre alten Mannes, der etwa 100 Meter entfernt
am Ufer des ersten Sees gefunden wurde. Er ist nicht, wie in dieser Zeit bei
Bestattungen üblich, verbrannt worden, so dass sein Schicksal (Unfall oder sogar
Mord?) ein Rätsel bleibt.

Am nördlichen Rand des Gräberfeldes konnte man unter der Wasseroberfläche
Reste eines etwa 14.000 Jahre alten eiszeitlichen Waldes bergen. Baumstämme
von Kiefern, die teilweise noch annähernd 5 Meter lang sind, sowie von Birken und
Weiden haben hier fast 12.000 Jahre überdauert. Die Abfallhalden der
Hartsteinwerke sind seit Jahrzehnten von Sammlern nach Fundstücken durchsucht
worden. Sie bargen Feuersteinartefakte, vor allem aus der Altsteinzeit, sowie eine
große Menge an Knochen, die aus den tieferen Schichten der Sandabgrabung mit
dem Saugbagger an die Oberfläche geholt wurden.

Zahllose Knochen gehören zu eiszeitlichen Tieren wie Mammut, Fellnashorn,
Moschusochse, Wildpferd, Rentier, Wildesel, Riesenhirsch und Löwe. Bei der
wissenschaftlichen Durchsicht entdeckte man dann eine kleine Sensation: Zwischen
den Knochen lag das Fragment eines menschlichen Schädels. Es wurde nach
intensiver anthropologischer Untersuchung als das eines Neandertalers identifiziert,
der irgendwann in dem Zeitraum von 125.000 bis 30.000 Jahre vor heute hier sein
Ende gefunden hat. Die archäologischen Funde von den Kottruper Seen gehören zu den
bedeutendsten Relikten der Vergangenheit in Westfalen und stellen deshalb einen großen
Teil der Ausstellungsobjekte, mit denen das neue Westfälische Museum für Archäologie in
Herne eingerichtet wurde.

Die Kottruper Seen sind keine natürlichen Gewässer. 1899 gründeten der Mühlenbesitzer
Christoph Kottrup und der Textilkaufmann Hugo Schräder die Warendorfer Hartsteinwerke.
Anfang des Jahres 1900 begann man mit der Produktion von gepressten Steinen aus dem
in den Sandgruben gewonnen Kalksandsteinmaterial. Schon damals wurden urgeschichtliche
Funde bekannt. Sand wurde zunächst auf einfachste Weise mit Schaufel abgebaut und mit
Pferdetransport wegtransportiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Sandgewinnung
umgestellt: Ein Saugbagger förderte den Sand bis zu 16 Meter unter der Oberfläche.
Dadurch entstanden im Laufe der Zeit zwei große Seen mit einer Wasserfläche, die inzwischen
als Biotop unter Naturschutz stehen.

Der Sandabbau machte umfangreiche archäologische Ausgrabungen notwendig. Nachdem
Arbeiter der Hartsteinwerke im Sommer 1951 Knochen- und Aschenreste, Tonscherben und
Bodenverfärbungen beobachtet hatten, untersuchte Prof. Wilhelm Winkelmann von 1951
bis 1959 eine Fläche im Bereich des nördlichen Sees und legte eine frühmittelalterliche Siedlung
frei. Insgesamt wurden etwa 190 Bauten vollständig erfasst, die zu vier oder fünf Hofanlagen
mit ihren verschiedenen Bauphasen gehört haben. Jeder Hof bestand aus mehreren Gebäuden
mit unterschiedlichen Funktionen: Wohnhäuser, Speicher, Ställe und Scheunen. Große Gruben
gehörten zu Grubenhäusern, in denen vorwiegend Textilhandwerk betrieben wurde, wie Funde
von Spinnwirteln und Webgewichten belegen.

Der Rest eines Eisenverhüttungsofens und Schmiedeschlacke innerhalb eines kleinen
rechteckigen Gebäudes zeugen darüber hinaus von der Herstellung eiserner Gerätschaften.
Unter den zahlreichen Keramikfunden befinden sich wenige Scherben importierter Gefäße, die
auf Handel schließen lassen. Gebrauchsgegenstände wie Messer, eine eiserne Bügelschere
und längliche Wetzsteine, Knochenfunde von Pferden, Rindern, Schweinen und Schafen sowie
Zeugnisse für Ackerbau wie eine Pflugschar, Getreidereste und Mahlsteinbruchstücke runden
das Bild einer ländlichen Siedlung des frühen Mittelalters ab.




From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 22 15:24:53 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Apr 22 15:43:10 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe "Bochum und das Ruhrgebiet",
ab 27.04.2004
Message-ID: s087d5cf.011@lwlapp.itz.lwl.org

Von "Josef König",
Datum: 22.04.04, 11:11


AKTUELL

100 Jahre Großstadt Bochum
Stadtentwicklung im 20. Jahrhundert
RUB-Ruhrgebietsforschung: öffentliche Vorlesungsreihe

Die Großstadt Bochum ist 100 Jahre alt: Am 1. April 1904 begann die erste
Eingemeindungswelle, der bald weitere folgten. Das Institut für Soziale
Bewegungen der RUB (ISB) und das Stadtarchiv Bochum nehmen den runden
Geburtstag zum Anlass, in der öffentlichen Vortragsreihe "Bochum und das
Ruhrgebiet" die Stadtentwicklung zu beleuchten (ab 27.4., dienstags, 18 bis
20 Uhr, im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstraße 17-19, und im
Stadtarchiv Bochum, Kronenstraße 47-49).


Beispiel Bochum

Die Eingemeindungen leiteten - nicht nur in Bochum - die Bildung der
Großstadt ein: Aus dem ehemaligen Landkreis Bochum wurde die heute
viertgrößte Stadt der Region. Die Veranstaltungsreihe des ISB und des
Stadtarchivs zeichnet die Grundzüge dieser Stadtentwicklung im
schwerindustriell geprägten Ruhrgebiet nach. Bochum steht beispielhaft für
die Verstädterung der gesamten Region - so richten die Veranstalter zum
Beispiel auch den Blick auf die großen Nachbarn ("Essen - Dortmund: Der
Kampf um die 'Vorherrschaft' im Ruhrgebiet", 25.5.).

Vom Dorf zum Stadtteil

Den Auftakt macht am 27. April 2004 Prof. Dr. Klaus Tenfelde (ISB) mit
einem Vortrag über "Industrialisierung, Stadtbildung und Lebensgeschichte
im Ruhrgebiet während des 19. und frühen 20. Jahrhunderts" (Stadtarchiv
Bochum). Weitere Themen sind unter anderem die Eingemeindungen 1904-1929
(4.5., Stadtarchiv), "Vom Dorf zum Stadtteil: Das Beispiel Weitmar" (18.5.,
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets), der Wiederaufbau der Stadt Bochum
nach dem zweiten Weltkrieg (15.6., Haus der Geschichte) oder Bochum als
"ein kulturelles Zentrum des Ruhrgebiets" (13.7., Stadtarchiv).

13 Termine

Insgesamt umfasst die Reihe Vorträge, Filmvorführungen und Diskussionen an
13 Terminen im Sommersemester. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf
"Bochum und das Ruhrgebiet im 21. Jahrhundert" mit einer Gesprächsrunde mit
Vertretern der Bochumer Stadtratsfraktionen am 20.7. im Haus der Geschichte
des Ruhrgebiets.


INFO

Prof. Dr. Klaus Tenfelde
Institut für Soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19
44789 Bochum
Tel. 0234/32-28687
E-Mail: Klaus.Tenfelde@rub.de

Stadtarchiv Bochum
Kronenstraße 47
44789 Bochum
Telefon: (0234) 9 36 47 10
Telefax: (0234) 9 36 47 77
E-mail: stadtarchiv@bochum.de

Das ausführliche Programm der Reihe steht im Internet unter
http://www.rub.de/isb







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 22 15:34:44 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Apr 22 15:44:11 2004
Subject: [WestG] [AUS] Ausstellung "Projekt XE", 2.5.-11.7.2004, Bochum
Message-ID: s087d806.017@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff",
Datum: 22.04.04, 14:04


AUSSTELLUNG

Einen ungewohnten Blick auf das Revier wirft das Westfälische
Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum mit seiner Ausstellung
zur Saisoneröffnung am Sonntag, 2. Mai: Das "Projekt XE" mit
Fotografien von Dirk Lohmann zeigt Momentaufnahmen des nördlichen
Ruhrgebiets. XE ist das offizielle Kennzeichen, mit dem der Sauerländische
Gebirgsverein (SGV) den 131 Kilometer langen Emscher-Wanderweg
gekennzeichnet hat.

Bei der Pressekonferenz zur Saisoneröffnung im Westfälischen Industriemuseum
Zeche Hannover, Günnigfelder Straße 251 am Donnerstag, 29. April, um 11 Uhr
möchten wir Ihnen die Ausstellung "Projekt XE" (2.5. bis 11.7.2004, Sa 14-18 Uhr,
So, 11-18 Uhr) vorstellen, die das Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) in Kooperation mit der Stadt Bochum zeigt. Beim Rundgang
begleiten Sie der Bochumer Fotograf Dirk Lohmann, SGV-Geschäftsführer Benno
Wolfgang Ecker aus Arnsberg sowie ein "Hauptwegewart" des Vereins, der mit Farbe
und Pinsel auf dem XE-Weg unterwegs ist.

Museumsleiter Dietmar Osses wird Ihnen das Eröffnungs-Programm für den 2. Mai
präsentieren und einen Ausblick auf die neue Saison geben, die mit einigen Neuerungen
aufwartet. Eine können Sie direkt bei der Pressekonferenz testen: Ihren Durst stillen
die Gastronomen Detlef Wilke und Peter Wissing, die ab Mai im Schatten des
Malakowturms den "Biergarten Zeche Hannover" betreiben.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum

Postanschrift:
Westfälisches Industriemuseum
Büro Zeche Hannover
Grubenweg 5
44388 Dortmund

Telefon: 0231 6961-233
Telefax: 0231 6961-238
E-Mail: zeche-hannover@lwl.org

Geöffnet von Mai bis Oktober
samstags 14 bis 18 Uhr und
sonntags 11 bis 18 Uhr.
Gruppenführungen auf Anfrage.

Ausstellung "Projekt XE": 2.5. bis 11.7.2004
Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 22 18:24:29 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Apr 22 17:25:32 2004
Subject: [WestG] [AKT] 25 Jahre Stadtmuseum Muenster, 25.04.2004
Message-ID: s087ffe7.006@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Fisch",
Datum: 22.04.04, 17:17


AKTUELL

Ein Fest für alle - 25 Jahre Stadtmuseum
Entdeckungsreisen für jung und alt durch die Geschichte Münsters

"Feiern Sie mit!" Diese Einladung richtet das Stadtmuseum zu
seinem 25. Geburtstag an alle Münsteraner und Gäste der Stadt.
Sie - und ganz besonders der Nachwuchs - sind am Sonntag,
25. April, im Haus der Salzstraße willkommen. Zu Streifzügen durch
die Kabinette. Zum Blick hinter die Kulissen. Oder zum Erkunden des
neuen interaktiven Stadtmodells "Drubbel", dass an diesem Tag durch
den Verein Münster-Museum e.V. offiziell überreicht wird.

Kinderprogramm
Zunächst kommen am Nachmittag die jungen Museumsgäste auf ihre Kosten.
Da gibt es eine spannende Reise durch das Haus, auf der es viel zu
entdecken gibt (14 Uhr). Original oder Fälschung? - bei diesem Suchspiel
können Kinder dem Fehlerteufel auf die Schliche kommen (14 und 15 Uhr).

Räume, die üblicherweise verschlossen bleiben, öffnen sich für die kleinen
Besucher bei der Sonder-Führung "Blick hinter die Kulissen" (15 Uhr). Für
dieses Angebot ist eine Anmeldung erforderlich. Das gesamte Kinderprogramm
ist kostenfrei.

Gratis für alle Museumsbesucher
Abwechslung und Information verspricht auch das Programm für erwachsene
Museumsbesucher. Sie lernen - ebenso wie zuvor die Kinder - das Stadtmuseum
bei Rundgängen von einer ganz anderen Seite kennen (Anmeldung dazu ab 16.30 Uhr).
Kurzführungen richten überdies den Spot auf die Kabinette der Jahre 1900 bis 1945.

Drubbel
Herzstück und zugleich Publikumsmagnet des Museums sind die Stadt- und
Architekturmodelle. Am Sonntag kommt ein neues hinzu: Der Förderverein des
Stadtmuseums übergibt um 17 Uhr der Öffentlichkeit das interaktive Modell vom Drubbel.
Und sie ist gleich eingeladen, sich durch das neue Modell zu klicken - zu einer
stadtgeschichtlich interessanten Erkundungstour durch den 1906/1907 abgerissenen
Gebäudekomplex im Schatten der Lambertikirche.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251/492-4503
eMail: museum@stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum

Ingrid Fisch
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Telefon: +49 (0)251/492-4513
Fax: +49 (0)251/492-7726
eMail: FischI@stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 28 11:37:54 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 28 10:59:42 2004
Subject: [WestG] [Akt] Personalien der Uni-Muenster, 28.04.2004
Message-ID: s08f898f.083@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster",
Datum: 28.04.04, 09:09


AKTUELL

Personalien
Namen und Nachrichten von der Universität Münster

Dr. Klaus Freitag, Privatdozent am Seminar für Alte Geschichte der
Universität Münster, wurde zum Hochschuldozenten ernannt.

Prof. Dr. Werner Freitag von der Universität Halle-Wittenberg wurde
zum Professor für das Fach "Westfälische und Vergleichende
Landesgeschichte" am Fachbereich Geschichte/Philosophie der
Universität Münster ernannt.

Dr. Ernst Laubach, Privatdozent für Neuere und Neueste Geschichte an
der Universität Münster, hielt bei einer internationalen Tagung
über Fernando I. (1503-1564) an der Universität Valladolid/Spanien
einen Vortrag über "Das heilige Römische Reich".

Dr. Roswitha Poll, Direktorin der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster, ist in den Ruhestand getreten. Bis zum Jahr 2005 wurde sie
in den Vorstand der Sektion "Statistik und Evaluierung" der
International Federation of Library Associations and Institutions
(IFLA) und bis zum Jahr 2007 zur Vorsitzenden des Komitees "Quality -
Statistics and Performance Evaluation" der International Organization
of Standardization (ISO) gewählt.

Prof. Dr. Klaus Stähler vom Archäologischen Seminar und Museum der
Universität Münster ist in den Ruhestand getreten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 28 11:50:06 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 28 10:59:44 2004
Subject: [WestG] [AUS] 25 Jahre Stadtmuseum Muenster, 27.04. - 27.06. 2004
Message-ID: s08f8c77.015@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Fisch", fischi at stadt-muenster.de
Datum: 26.04.04, 08:43


AUSSTELLUNG

Foto-Streifzug durch 25 Jahre und Wünsche an die Zukunft

Stadtmuseum lädt zum Rundgang ein: Von der Gründung bis heute
Inszenierung mit Magazin-Schätzen

Seit seiner Gründung 1979 hat das Stadtmuseum Münster in vielen
Hundert Ausstellungen auf die Geschichte dieser Stadt geblickt.
Jetzt macht es sich selbst zum Mittelpunkt einer Schau. Aus gutem
Grund: Zum 25. Geburtstag zieht das Haus an der Salzstraße Bilanz
und richtet den Blick nach vorn. Mit Wünschen an die Zukunft, mit Visionen.

Über 20 Fotowände spiegeln in dieser Ausstellung die Chronik des Hauses.
Tafel für Tafel lassen sich markante Stationen des Stadtmuseums von der
Gründungsinitiative engagierter Münsteraner bis heute nachvollziehen.
"Dies alles gehört zum Stadtmuseum", wird der Besucher gleich beim Eintritt
ins Friedrich-Hundt-Studio auch mit Haus Rüschhaus und dem Mahnmal Zwinger
vertraut gemacht, die Teil des Stadtmuseums sind.

Blick zurück
60 000 Objekte und eine halbe Million Fotografien
Sinnfällig kann der Besucher bei seinem Rundgang den Weg des Museums vom
ersten angemieteten Domizil im Gerling-Haus bis zum Neubau nachvollziehen.
Der Spot richtet sich auf einzelne Etappen, erinnert an große Ausstellungen und
zeigt, wie die Sammlung des jungen Museums wächst - bis heute auf über 60 000
Objekte und 500 000 Fotografien.

Bei diesem Streifzug wurde besonderes Gewicht auf den Ortswechsel an die
Salzstraße im Jahr 1989 gelegt. Denn dies war der wesentliche Schritt nach vorn,
die Voraussetzung für einen professionellen Museumsbetrieb. Mit über 2500
Quadratmeter Ausstellungsfläche gehört das Stadtmuseum Münster seitdem zu
den größten stadthistorischen Museen in Deutschland.

Zukunftswünsche
Das Stadtmuseum bewahrt, pflegt und reflektiert das kulturelle Erbe Münsters.
Es genießt hohes Ansehen in der Bürgerschaft und hat seinen unverzichtbaren
Stellenwert in der Kultur- und Bildungslandschaft dieser Stadt. Trotz der erfolgreichen
Museumsarbeit oder gerade deswegen gibt es - und auch das zeigt die Ausstellung
- noch viele Wünsche und Ziele für die Zukunft. Einer, der ganz oben auf der Liste
des Stadtmuseums steht, lautet: Mehr Platz.

Mit einer Vision begann einst die Geschichte des Stadtmuseums. Der Architekt
Rainer M. Kresing denkt sie zum 25. Geburtstag weiter: Eine Projektion auf der
Galerie zeigt, wo mögliche Erweiterungsflächen für das Museum liegen könnten.

Ein Stadtmuseum möchte alle Epochen und wesentlichen Etappen seiner Geschichte
zeigen. Vor allem die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts braucht dringend Raum.
Der Zuwachs Münsters nach der Gebietsreform 1975 könne nur unzulänglich
nachvollzogen werden; ein Stadtmodell nach der Eingemeindung sei Herausforderung
für die nächsten Jahre.

Und welche Schätze aus Platzmangel noch in den Magazinen schlummern, demonstriert
die Ausstellung mit zwei Beispielen. Aus dem 17. Jahrhundert stammt ein dreiteiliger,
transportabler Archivschrank aus Eiche. Er war mit seinen tiefen Laden und zahlreichen
Schubkästen Aufbewahrungsort für Urkunden und andere Dokumente.

Samenhandlung Eggersmann im Original
Im Ausstellungslicht erscheint auch die Einrichtung der Samenhandlung Katharina
Eggersmann aus dem Jahr 1922. Erst vor wenigen Jahren wurde der Laden in
Münster-Hiltrup aufgegeben und die Innenausstattung vom Museum erworben.
Von den Geschäftspapieren, Stempeln, den Samentütchen für Gemüseanbau bis zu
Kommoden mit Schubladen und den verschiedenen Waagen ist alles erhalten.
Zwei Objekte, stellvertretend als "Platzhalter" für viele interessante Zeugnisse
der Stadtgeschichte Münsters.


INFO

Ausstellung "Bilanz und Zukunft - 25 Jahre Stadtmuseum Münster"
27. April bis 27. Juni
dienstags - freitags 10 bis 18 Uhr
samstags/sonntags 11 bis 18 Uhr

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251/492-4503
eMail: museum@stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum

Ingrid Fisch
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Telefon: +49 (0)251/492-4513
Fax: +49 (0)251/492-7726
eMail: FischI@stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 28 11:52:24 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 28 10:59:45 2004
Subject: [WestG] [AKT] Familiensonntag im Westf. Museum fuer Archaeologie,
02.05.2004, Herne
Message-ID: s08f8cf7.021@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 26.04.04, 10:59


AKTUELL

Als das Christentum nach Westfalen kam

Familiensonntag im Westfälischen Museum für Archäologie

Am ersten Wochenende im Mai lädt das Westfälische Museum
für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) in Herne ein zu einem Familiensonntag. Neben Führungen
durch die Ausstellung bietet das Museum am Sonntag (2.5.) um
14 Uhr und um 16 Uhr das Programm "Nach der Wolke kam die
Taube" speziell für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren an.
Im Museumskino laufen Dokumentationsfilme über das Christentum.
Der Monat Mai hat zwei hohe kirchliche Festtage: Christi Himmelfahrt
und Pfingsten.

In Westfalen werden diese Tage seit dem Mittelalter, genauer seit
knapp 1200 Jahren gefeiert. Damals kam mit den Franken das
Christentum ins Land. Die neue Religion brachte mehr als einen
neuen Gott und neue Feiertage mit sich, sie veränderte das Leben
der Menschen von Grund auf. So entstanden zum Beispiel in den Klöstern
die ersten Schulen. Mönche und Nonnen waren auch sehr gute Künstler.
Nach klösterlichen Vorbildern darf sich jeder der jungen Teilnehmer des
Programms "Nach der Wolke kam die Taube" einmal selbst an deren
Kunst probieren und eine Gewandnadel in Form einer Taube herstellen.

Im LWL-Museumskino laufen die drei Filme "Getrennte Wege", "Kreuz
und Schwert" und "Heilige und Dämonen" aus einer Dokumentationsreihe
zum Christentum im Mittelalter: Die Antike endet mit dem Untergang des
Römischen Reiches. Die Zentren der Christenheit, Rom und Konstantinopel,
setzen unterschiedliche Akzente. Mönchsorden missionieren bzw. erneuern
die Kirche. Päpste und Kaiser ringen, mal mit- mal gegeneinander, um
geistliche und weltliche Macht. Im Kampf mit der neuen Weltreligion des
Islam, die sich bis Spanien ausbreitet, formiert sich die Kreuzzugsbewegung.
Innerkirchlich führen Teufels- und Dämonenglaube zu Inquisition und
Hexenprozessen.


INFO

Termine:
"Nach der Wolke kam die Taube": So. 2.5., 14 Uhr und 16 Uhr
"gesucht. gefunden. ausgegraben.": So. 2.5., 14 Uhr und 16 Uhr
"2000 Jahre Christentum. Das Mittelalter". Dokumentationsreihe
von Marvin Entholt (Ge-trennte Wege), Martin Papirowski (Kreuz und
Schwert) und Klaus Kafitz (Heilige und Dämo-nen), Deutschland 1999,
freigegeben ab 12 Jahren, jeweils 45 Minuten: So., 2.5. ab 11 Uhr durchgehend.

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis: Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige
2 Euro, Familien 8 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Westfälisches Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
www.landesmuseum-herne.de
archaeologiemuseum@lwl.org

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr







From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 28 11:59:14 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 28 10:59:47 2004
Subject: [WestG] [AKT] Interaktives Modell im Stadtmuseum Muenster
Message-ID: s08f8e84.040@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Fisch", FischI at stadt-muenster.de
Datum: 26.04.04, 08:43


AKTUELL

Trubel um den Drubbel

Verein Münster-Museum schenkt Stadtmuseum interaktives Modell

Alte Fotoansichten erinnern noch an die zehn winzigen Häuser am
"Drubbel". Auf engstem Raum drängte sich dieses Häuserquartier
einst im Schatten der Lambertikirche. 1907/1908 abgerissen, kehrt
dieses städtebauliche Zeugnis in virtueller Form zurück: Der Drubbel
als interaktives Computermodell und digitalen Films dieses Geschenk
überreichte am Sonntag (25. April) der Verein Münster Museum e.V.
offiziell dem Stadtmuseum zu dessen 25. Geburtstag.

Der Verein bleibt damit seiner Tradition treu, das Stadtmuseum durch
anschauliche Stadt- und Architekturmodelle zu unterstützen. "Von der
historischen Substanz der Häuser ist zwar leider nur wenig überliefert.
Aber bewegte Bilder und hier und da ein Mausklick erwecken den Drubbel
zu neuem Leben", freut sich Jochen Herwig, Vorsitzender des Vereins
Münster-Museum e.V., über die Animation.

Schon das Modell der alten Lambertikirche mit dem Hölzernen Wams hatte
der Förderverein finanziert. "Seit langem wünschen wir uns diese Ergänzung",
berichtet Museumsdirektorin Dr. Barbara Rommé. "Beide Ansichten
vermitteln einen überaus lebendigen Eindruck von der mittelalterlichen Enge
rund um den Drubbel und bereichern unsere Schausammlung".

Die historisch fundierte Umsetzung der Animation war erst durch
Tiefbaumaßnahmen der Stadt Münster in den Jahren 2002 und 2003 möglich
geworden. Im Vorfeld der Straßenbauarbeiten nahmen die Stadtarchäologen
Münsters Tiefe unter die Lupe. Die Keller der Drubbelhäuser wurden auf
geschichtliche Spuren untersucht und wertvolle Fakten für das interaktive
Modell genutzt.

Es folgte eine eingehende Auswertung der Befunde und Funde, eine
bauhistorische Erforschung der Gebäudereste und eine historische
Untersuchung zu den ehemaligen Bewohnern der Drubbelhäuser. Ausgehend
von den nun vorliegenden Ergebnissen wird am Beispiel des Drubbels
die Besiedlungsgeschichte innerhalb der Stadt Münster über fast 1000
Jahre aufgezeigt.

Fasziniert von diesem Einblick zeigten sich schon am Sonntag die Museumsgäste.
Sie ließen sich nicht lange zum "Klick" und einer virtuellen Reise durch Münsters
Vergangenheit bitten.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251/492-4503
eMail: museum@stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum

Ingrid Fisch
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Telefon: +49 (0)251/492-4513
Fax: +49 (0)251/492-7726
eMail: FischI@stadt-muenster.de







From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 28 14:47:12 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 28 13:48:14 2004
Subject: [WestG] [AKT] Walpurgisnacht auf Westfaelisch
Message-ID: s08fb600.016@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 27.04.04, 09:39


AKTUELL

Walpurgisnacht auf Westfaelisch

In der Walpurgisnacht (Nacht vom 30. April auf den 1. Mai) treiben
die Hexen auf dem Brocken im Harz ihr Unwesen. Das ist spätestens
seit Goethes "Faust" bekannt. Auch in Westfalen "spukte" es früher in der
Walpurgisnacht, doch hier waren die Urheber irdischer Natur: "In vielen
Dörfern trieben die jungen Burschen in der Walpurgisnacht Streiche.
So setzten sie den Mädchen, die zum 1. Mai den Garten noch nicht
bestellt hatten, einen Fuhlen oder Maikerl vor die Tür. Dies war meist eine
Strohpuppe, der alte Kleidungsstücke angezogen wurden", schildert Christiane
Cantauw, Volkskundlerin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
einen der "Rügebräuche".

Diese Bräuche stellten diejenigen bloß, deren Verhalten nicht mit der Norm
übereinstimmte. Fleißige Mädchen bekamen anstelle des Maikerls in der Nacht
zum ersten Mai ein Maibäumchen in Form einer kleinen Birke. Auch heimliche
Verehrer stellten ihrer Angebeteten ein grünes Bäumchen - den Ehrenmai - unters
Fenster. In der Gegend um Lübbecke (Kreis Minden-Lübbecke) wurden in der
Walpurgisnacht Gerätschaften, die am Haus abgestellt worden waren,
auseinandergenommen und versteckt. Deshalb waren die Dorfbewohner am
30. April besonders darauf bedacht, ihre Wagen und Pflüge in Schuppen,
Scheunen oder Remisen zu stellen und gut zu verschließen.

Das wilde westfälische Walpurgistreiben hat mit den Hexen am Blocksberg nichts
zu tun: "Der 1. Mai ist ein alter Musterungstermin. Die Nacht vor dem Eintritt in den
Militärdienst galt als Freinacht, in der die jungen Burschen vorerst die letzte
Gelegenheit zu allerhand Unfug hatten", so Cantauw. Die Volkskundlerin betont,
dass sich das ausgelassene Treiben in der Walpurgisnacht bis zur Mitte des
20. Jahrhunderts gehalten habe. "Dazu hat sicherlich beigetragen, dass die
Walpurgisnacht günstig zwischen die anstrengenden Zeiten des Säens und des
Mähens fällt", so Cantauw weiter.

Heute werden die Walpurgisbräuche in Westfalen nicht mehr ausgeübt sttattdessen
hat sich der Maigang am folgenden 1. Mai inzwischen durchgesetzt. Der Brauch,
einen mit bunten Bändern geschmückten Maibaum an zentraler Stelle aufzurichten
und am Fuß dieses Baumes zu tanzen und zu feiern, war gegen Ende des
19. Jahrhunderts nur in wenigen Regionen Westfalens, nämlich im Siegerland
und im Wittgensteiner Land, bekannt. Mittlerweile werden in den meisten
westfälischen Regionen derartige Maibäume aufgestellt. Hintergrund:

Der Name der Walpurgisnacht geht auf die Äbtissin Walburga zurück, die im
8. Jahrhundert lebte und deren Heiligsprechung auf den 1. Mai fiel. Bis auf
die Bezeichnung hat die Walpurgisnacht aber nichts mit der heiligen Walburga
zu tun. Im Gegenteil: Die heilige Walburga wurde früher als Schutzpatronin
gegen die Zauberkunst angerufen.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 28 16:34:55 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 28 15:41:27 2004
Subject: [WestG] [AUS] Naturkundemuseum Muenster zeigt Ausstellung ueber die
Ems, 01.05. - 28.11.2004
Message-ID: s08fcf2d.030@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 28.04.04, 15:07


AUSSTELLUNG

Ein Fluss geht durchs Museum

LWL-Naturkundemuseum zeigt Ausstellung über die Ems

"Alles im Fluss?" fragt die neue Ausstellung im Westfälischen Museum
für Naturkunde in Münster ab dem 1. Mai (bis 28.11.). Der Beitrag
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zur Regionale 2004
stellt die Ems aus naturkundlicher und kulturhistorischer Sicht in drei
Bereichen dar: Im Hof des Museums wird in einer neugestalteten
Außenanlage die Landschaft und eine Nachbildung des Emslaufes auf 600
Quadratmetern präsentiert, im Planetarium stellt eine Multivisionsshow
Deutschlands kleinsten Strom vor, und im Inneren des Museums warten
800 Exponate auf die Besucher.

*Die unterschiedlichen Funktionen des Flusses als Wasserreservoir,
Nahrungsquelle, Waschplatz oder Badeanstalt sind ebenso Thema wie die
ersten Siedlungen des Menschen an Furten, die Nutzung der Wasserenergie
durch Mühlen oder die Renaturierungsprogamme seit den 80er Jahren",
sagte LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe am Mittwoch (28.4.) in Münster.
"Wir wollten bewusst keine hochwissenschaftliche Ausstellung machen, sondern
haben an unsere eifrigsten Besucher gedacht - an Familien und Schulklassen",
erläutert Ausstellungsmacherin Bianca Knoche ihren Ansatz. Gemeinsam mit
Sabine Aschemeier hat sie die Ausstellung auf einer Gesamtfläche von 1.400
Quadratmetern konzipiert.

*Verschiedene Themen sehr verdichtet zu präsentieren,ohne zu kompliziert
zu werden, das ist intelligentes Patchwork", ergänzt Aschemeier. Verwandlungen
in Tierwelt und Landnutzung. Das Ergebnis sind 20 große, aufwändige Szenen
an und auf der Ems, die unterschiedliche Themen wie "Wasser", "Verkehr" oder
"Energie" aufgreifen. Besucher erleben beispielsweise die Ems-Landschaft mit
Tieren und Natur, wie sie in der natürlichen Aue noch bis vor 150 von Jahren
an den ursprünglich 441 Kilometern des Flusses zu finden waren. Gegenüber zeigt
eine ähnliche Szene zum Vergleich den Fluss nach der Begradigung auf 371 Kilometer
seit den 30er Jahren.

"Einige Tierarten wie der Eisvogel sind geblieben, andere gegangen, wieder
andere wie der Nutria dazugekommen", erklärt Knoche. Ein paar Meter weiter
ist eine weitere Verwandlung nachgestellt: die Nutzung der Aue vom reinen
Grünland über die Zeit des Ackerbaus, in der das angrenzende Land trockengelegt
wurde, bis zu den Maisfeldern, die heute das Bild dominieren. Angebote zum Mitmachen
Zu vielen Themen gibt es interaktive Angebote: So können Interessierte zum Beispiel
an einem Rechner in einer Fisch-Enzyklopädie stöbern. Auf einem Holzboot erlebt der
Besucher per Joystick eine simulierte Fahrt über die Ems bei Hochwasser - oder er
setzt sich in eine Emspünte, den Nachbau der früheren Lastenkähne, und genießt eine
ruhige Flussfahrt.

Über die Siedlungen entlang des Flusses und deren Veränderungen gibt ein weiterer
Computer Auskunft. Schließlich lässt sich anhand eines vereinfachten Tests die
Qualität eines Fließgewässers ermitteln - durch die Bestimmung und Zählung der
Lebewesen im Wasser. Multivisionsshow unter der Kuppel Eine Multivisionsshow im
Planetarium zeigt 360-Grad-Panorama-Bilder von der Ems, für die ein Fotograf des
LWL-Landesmedienzentrums drei Wochen lang entlang des Flusses unterwegs war.
Filmaufnahmen sowie Lasereffekte, Aufnahmen in monatlichen Abständen und
Landschaftsbilder runden die 40-minütige Show ab, die einmal täglich zu sehen ist.

Modelllandschaft im Museumshof Im Außenbereich des Museums sind Fragmente
der Emsaue nachempfunden. So gibt es einen natürlichen Flusslauf und ein
begradigtes Stück Ems, zusammen 45 Meter lang. Unterschiedliche Biotop-Typen
zeigen verschiedene Vegetationszonen, die sich entlang der Ems wiederfinden.
"Die Menschen sollen hier komprimiert Dinge kennen lernen, die sie später in der Natur
wieder finden", erklärt Aschemeier. Ergänzt wird die Modelllandschaft durch
Versuchstische, auf denen die Besucher Wissenswertes über Flussläufe, die
Überwindung von Höhenunterschieden, Fliessgeschwindigkeit und Eingriffe des
Menschen lernen. Seit Ende 2002 haben die beiden Ausstellungsmacherinnen an
der Realisierung der Schau gearbeitet. Finanziert wurde die Ausstellung im
wesentlichen aus Landesmitteln im Rahmen der Regionale 2004.


INFO

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch (150 Seiten, 14,80 Euro)
Aktionstage, Vorträge und Führungen sowie museumspädagogische
Veranstaltungen ergänzen das Angebot.

Westfälisches Museum für Naturkunde Münster
Sentruper Straße 285
48161 Münster
Tel: 0251/591-05, Pl.: 591-6000
Fax: 0251/591-6098
naturkundemuseum@lwl.org

Geöffnet täglich außer montags 9 bis 18 Uhr
Eintritt: 3,50, ermäßigt 2 Euro, inklusive Multivisionsschau 6,20/3,10 Euro
Multivisionsschau mittwochs und freitags 10.30 Uhr
dienstags, donnerstags und samstags 15 Uhr
sonntags und an Feiertagen 14 Uhr




From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 28 16:23:11 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Apr 28 15:41:40 2004
Subject: [WestG] [AKT] Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf erhaelt
Communicator-Preis
Message-ID: s08fcc73.002@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster",
Datum: 28.04.04, 13:58


AKTUELL

Wissenschaft und Öffentlichkeit
Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf erhält Communicator-Preis

Für herausragende Leistungen in der Vermittlung seiner
wissenschaftlichen Arbeit in die Öffentlichkeit wird in diesem Jahr
Prof. Dr. Hubert Wolf von der Universität Münster mit dem
"Communicator-Preis" ausgezeichnet. Der Professor für Mittlere und
Neuere Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät
erhält die mit 50.000 Euro dotierte gemeinsame Auszeichnung des
Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der Deutschen
Forschungsgemeinschaft (DFG) am 30. September im Rahmen des
diesjährigen Wissenschaftssommer in Stuttgart verliehen.

Die Nachricht von der Verleihung des angesehenen Communicator-Preises
an Prof. Wolf ist in der Universität Münster am Mittwoch, 28.
April 2004, mit großer Freude aufgenommen worden. Rektor Prof. Dr.
Jürgen Schmidt wies darauf hin, dass Prof. Wolf im vergangenen Jahr
bereits mit dem höchstdotierten deutschen Wissenschaftspreis, dem
mit 1,55 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preis, für seine
Forschungsarbeiten zur Auswertung der päpstlichen Archive geehrt
worden war. Besonders bemerkenswert sei, dass mit dem
Communicator-Preis nun nicht nur die international beachtete
Forschungsleistung von Prof. Wolf, sondern auch deren Vermittlung in
eine breitere Öffentlichkeit ausgezeichnet und gewürdigt werde.

Der Communicator-Preis wird in diesem Jahr bereits zum fünften Mal
verliehen. Mit diesem Preis werden Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler ausgezeichnet, die sich nachhaltig und in
herausragender Weise um die Vermittlung ihrer Arbeit in eine breite
Öffentlichkeit bemühen. Eine Jury aus Wissenschaftsjournalisten,
Kommunikations- und PR-Fachleuten beurteilt die Bewerbungen nach den
Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit. In
diesem Jahr gingen 33 Bewerbungen aus verschiedenen Fachgebieten ein,
von denen elf in die engste Wahl kamen. Unter ihnen wählte die Jury
Prof. Dr. Hubert Wolf als Träger des Communicator-Preises für das
Jahr 2004 aus. Er ist damit der erste Communicator-Preisträger aus
Münster.

Hubert Wolf wurde 1959 in Wört/Ostalbkreis geboren und studierte
nach dem Abitur in Tübingen und München Katholische Theologie. Er
wurde 1985 zum Priester geweiht und 1990 promoviert. Bereits
anderthalb Jahre später habilitierte er sich in Tübingen für das
Fach Mittlere und Neuere Kirchengeschichte. 1991 erhielt Prof. Wolf
einen Ruf auf eine Professur für Kirchengeschichte der Universität
Frankfurt. Seit 2000 lehrt er an der Universität Münster. Der
Kirchenhistoriker beschäftigt sich in der Forschung mit der
Auswertung der Archive der Inquisition und päpstlichen
Indexkongregation.

Der Wissenschaftler engagiert sich seit vielen Jahren für die breite
öffentliche Vermittlung seiner Forschungsergebnisse. Er bringt in
Vorträgen und Artikeln der Öffentlichkeit vorwiegend
kirchengeschichtliche Themen nahe. Schwerpunkt seiner
Vermittlungsarbeit sind die Ergebnisse aus der Aufarbeitung der
vatikanischen Archive. Seit 1992 hat Prof. Wolf Zugang zu den Archiven
der Inquisition und päpstlichen Indexkongregation. In zahlreichen
Zeitungsbeiträgen, in Radiointerviews und Vorträgen zeichnet er
das aus seinen Forschungsarbeiten resultierende komplexe Bild von
römischer Inquisition und Indizierung. Während er dabei nach dem
Urteil der Preisjury mit überzeugenden Fakten gegen Vorurteile
über die Geschichte der Kirche argumentiert, legt er ebenso mutig
die Schwächen und Fehler seiner Institution dar. Stets erläutere
er seinem Publikum sorgfältig den historischen Kontext der
kirchengeschichtlichen Ereignisse.

Die Jury würdigte Wolf als einen "Aufklärer im besten Sinne", der
es verstehe, der breiten Öffentlichkeit durch Ehrlichkeit und
Klarheit sowie durch lebendige, engagierte Darstellung die komplexen
Realitäten der Kirchengeschichte zu vermitteln. In einer
Artikelserie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stellte der
Forscher zum Beispiel das Verhältnis des Vatikans zur Situation der
Juden in Deutschland und Europa und zum Nationalsozialismus dar. Auch
das Fernsehen hat die Forschungsergebnisse von Prof. Wolf in
Beiträgen verschiedener Sender ausführlich dargestellt. Geplant
ist eine auf zwölf Jahre angelegte filmische Begleitung der Arbeiten
in den Archiven des Vatikans. Auf seiner Website (www.buchzensur.de)
macht Prof. Wolf die Ergebnisse seiner Forschungen zu Inquisition und
Index für jedermann zugänglich.


INFO

Link: Homepage Prof. Wolf
(http://ivv7srv01.uni-muenster.de/fb02/minekg/wolf/index.html)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 29 09:36:19 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Apr 29 08:37:17 2004
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 5/2004
Message-ID: s090be88.000@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", , Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 29.04.2004, 08:40


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
65. Jahrgang
Mai 2004
Heft 5/2004


S. 145-153
Bleicher, Wilhelm
Realismus und Retrospektive - Die Kunst von Claus Singmann

S. 154-171
Weiß, Ulrich
Karl Burkardt - Pfarrer in Hohenlimburg 1937-1971, Teil 1
Erweiterter Festvortrag am 24.11.2002 im reformierten
Gemeindehaus Hohenlimburg

S. 172-175
Jacobi, Thorsten
Heimatpost: Tue deinen Mund auf...
Volkstrauertag 2003 - 25 Jahre nach Einweihung des
Mahnmals an der Esserstraße

S. 176-177
Rupprecht, Ingeborg
Stammen die Ahnen der Limburger Böings aus Ostfriesland ?

S. 178-180
Schulz, Hans-Dieter
Hohenlimburg vor 100 Jahren





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 29 12:40:50 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Apr 29 11:41:31 2004
Subject: [WestG] [AKT] Freilichtmuseum Detmold oeffnet Bauhof, 02.04.2004
Message-ID: s090e9d0.030@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 29.04.04, 10:47


AKTUELL

'Der Bauhof ist offen' im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold

Historisches Bauen gehört zu den Kernkompetenzen des Westfälischen
Freilichtmuseums Detmold: Wie das handwerklich gemacht wird, zeigen
die Restauratoren am Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) am kommenden Sonntag, 2. Mai , mit einem 'Blick hinter die Kulissen'.
Der 'Bauhof', eines der museumseigenen und für Besucher sonst nicht
zugänglichen Betriebsgebäude, enthält verschiedene Werkstätten und die
Abbundhalle. Das Gebäude liegt etwas versteckt auf halbem Wege zwischen
dem Lippischen Meierhof und dem Paderborner Dorf an der Betriebsstraße.

Unter dem Titel 'Der offene Bauhof' zeigen und erläutern die Restauratoren
verschiedene Arbeitsschritte, die für die Wiedererrichtung der historischen
Bausubstanz notwendig sind. Eine restaurierte Traufwand dient als Beispiel,
der Bildhauer schildert sein Vorgehen bei unterschiedlichen Füllhölzern,
Arbeitspläne werden besprochen. Außerdem zeigen die LWL - Fachleute aus der
Tischlerei historische Fenster, als Demonstration wird das Einsetzen einer
Fensterscheibe gezeigt. Zum Schauen und für Fragen zum historischen Bauen
ist der Bauhof im LWL-Museum zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet. Für diese
Aktion wird keine zusätzliches Entgelt erhoben, nur gegen Museumseintritt sind
Interessierte dabei.


INFO

Westfälisches Freilichtmuseum Detmold
Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold

Telefon: 0 52 31 / 706 - 0
Fax: 0 52 31 / 706 - 106
Besucherinfos (Ansage): 0 52 31 / 706 - 105
Email: wfm-detmold@lwl.org
Internet: www.freilichtmuseum-detmold.de

Ansprechpartner während Ihres Besuches sind die Kolleginnen im Info-Büro
(Auskünfte und Buchungen: Führungen, Rundgänge, Museumspädagogik),
telefonisch unter 0 52 31 / 706 - 104 zu erreichen.





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Apr 30 10:14:24 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Apr 30 09:15:24 2004
Subject: [WestG] [AKT] Kriegstraumata in den Niederlanden seit 1945, MS
05.05.2004
Message-ID: s09218f8.065@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "upm - Mediendienst der Universitaet Muenster",
Datum: 30.04.2004, 09:12


AKTUELL

Kriegstraumata in den Niederlanden
Vortragsveranstaltung im Haus der Niederlande

Über Kriegstraumata in den Niederlanden seit 1945 spricht die
Soziologin Dr. Jolande Withuis vom Niederländischen Institut für
Kriegsdokumentation (NIOD) auf Einladung des Zentrums für
Niederlandestudien der Westfälischen Wilhelms-Universität.
Veranstaltungsort am Mittwoch, 5. Mai 2004, um 20 Uhr ist die
Bibliothek im Haus der Niederlande (Krameramtshaus), Alter Steinweg
6/7 in Münster.

Die Besetzung wurde in den Niederlanden zunächst als
"Heldengeschichte" erinnert, in der das unbeugsame Volk dem Bösen
widerstand. Die eigene Opfergeschichte und der Holocaust wurden erst
um 1960 zum Thema. Eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den
psychologischen Folgen der Besetzung fand erst in den Siebziger Jahren
statt. Wie sie fester Bestandteil niederländischer Erinnerungskultur
wurden, wird Dr. Jolande Withuis in ihrem Vortrag in Münster
darstellen.


INFO

Haus der Niederlande
http://www.hausderniederlande.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Apr 30 16:57:43 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Apr 30 15:59:28 2004
Subject: [WestG] [AKT] Neue Leiterin der Universitaetsbibliothek Muenster
Message-ID: s0927791.037@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "upm - Mediendienst der Universitaet Muenster",
Datum: 30.04.2004, 13:53


AKTUELL

Neue Leiterin der Universitätsbibliothek
Dr. Beate Tröger wurde Nachfolgerin von Dr. Roswitha Poll

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat ab dem 1. Mai
eine neue Leiterin: Dr. Beate Tröger, stellvertretende Direktorin
des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung
in Frankfurt/Main, übernahm die Nachfolge von Dr. Roswitha Poll, die
Ende März in den Ruhestand getreten ist. Dr. Tröger erhielt ihre
Ernennungsurkunde am Freitag, 30. April 2004, im Schloss zu Münster
vom Rektor der Universität, Prof. Dr. Jürgen Schmidt.

Dr. Beate Tröger trägt künftig die Gesamtverantwortung für das
Bibliothekssystem der Universität Münster mit einer
Zentralbibliothek, vier Zweigbibliotheken und über 155 Instituts-,
Seminar- und Fachbereichsbibliotheken. Mit einem Medienbestand von
insgesamt über 2,4 Millionen Einheiten, einem Etat von jährlich
etwa drei Millionen Euro und einer jährlichen Ausleihe von rund 1,3
Millionen Einheiten zählt die Uni-Bibliothek Münster zu den
größten und wichtigsten wissenschaftlichen Bibliotheken
Deutschlands. In ihrer zusätzlichen Funktion als Landesbibliothek ist
sie zudem die zentrale kulturelle Einrichtung des Landesteils
Westfalen für den Bibliotheksbereich.

Dr. Beate Tröger, geboren 1961 in Dinslaken, hat an den
Universitäten Bochum und Duisburg die Fächer Philosophie,
Germanistik, Pädagogik und Kunstgeschichte studiert. Der Promotion
in Bochum zum Dr. phil. folgte ein Referendariat an der Fachhochschule
für Bibliothekswesen in Köln sowie die Laufbahnprüfung für den
Höheren Bibliotheksdienst in Nordrhein-Westfalen. Von 1995 bis 1998
war Dr. Tröger an der Universitätsbibliothek Dortmund und
anschließend zwei Jahre an der Universitätsbibliothek Essen
tätig. Seit Mai 2000 war sie Stellvertretende Direktorin des
Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung in
Frankfurt/Main und dort Leiterin des Informationszentrums Bildung und
der Arbeitseinheit Bildungsgeschichte.