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From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Mar 1 16:49:55 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Mar 1 17:46:47 2004
Subject: [WestG] [AUS] Glashuette Gernheim, Tendenzen in der finnischen
Glaskunst, ab 07.03.2004
Message-ID: s0436e8c.030@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 01.03.2004, 14:53


AUSSTELLUNG

Faszination Glas - Tendenzen in der finnischen Glaskunst
Neue Ausstellung im LWL- Industriemuseum Glashütte Gernheim

Petershagen (lwl). Zerbrechliche Kunst aus Skandinavien präsentiert das
Westfälische Industriemuseum Glashütte Gernheim in seiner nächsten
Sonderausstellung: "Faszination Glas - Tendenzen der Finnischen
Glaskunst" heißt die Schau aus dem Glasmuseum in Riihimäki mit
aktuellen Arbeiten von insgesamt 48 Künstlern. Die meisten Stücke
sind Unikate, sie wurden um Beispiele aus der Serienproduktion ergänzt -
"ein eindrucksvoller Querschnitt der Glaskunstszene Finnlands", erklärt
Museumsleiter Michael Funk. Die Ausstellung im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) wird am Sonntag, 7. März, um 11 Uhr eröffnet und
ist bis zum 6. Juni 2004 in Petershagen zu sehen.

Zu den ausstellenden Künstlern gehören in der Glasszene so bekannte
Namen wie Helena Tynell, Oiva Toikka und Markku Salo. "Faszination
Glas" ist aber vor allem ein Forum für junge Glaskünstler, die in den 1990er
Jahren ihre Ausbildung erhalten haben. Michael Funk: "Die Ausstellung
dokumentiert auch die Wiederbelebung der finnischen Glaskunst. Sie
hatte nach der Übernahme zahlreicher kleiner Glasmanufakturen durch
einen Großkonzern einen Einbruch erlebt, erfährt inzwischen aber eine
regelrechte Renaissance."

Ein wesentliches Merkmal dieses Aufschwungs sei eine Internationalisierung
der Glasszene als Folge von weltweiten Kontakten und auswärtigen Einflüssen
auf die Ausbildung der jungen finnischen Künstler. Trotzdem habe das traditionell
hochwertige finnische Design seine eigene Handschrift bewahrt. "Finnisches
Glas war nie als Massenprodukt erfolgreich, sondern hat sich nur als
Designprodukt in kleinen und mittleren Serien durchgesetzt", erläutert Funk.
Zugleich finde das Material Glas als Werkstoff für freie künstlerische Arbeiten
in dem skandinavischen Land immer mehr Anhänger. Von beiden Richtungen
zeugt die Ausstellung.

Nach Stationen in Portugal, Spanien und Mexiko ist die Ausstellung zuvor im
Nordischen Botschaftszentrum in Berlin und im Stadtmuseum in Schleswig zu
sehen gewesen.

Das Finnische Glasmuseum in Riihimäki zeigt als Spezialmuseum die Geschichte
der Glasherstellung und Werke modernen Glasdesigns. Es befindet sich seit 1981
in einer ehemaligen Glasfabrik, die von dem berühmten Designer Tapio Wirkkala
umgestaltet wurde. Die Sammlungen des Museums umfassen vorwiegend finnisches
Gebrauchs- und Designglas vom 18. Jahrhundert bis zum heutigen Tag.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt

Sekretariat: Petra Sinock
Telefon: 05707 9311-0
Telefax: 05707 9311-11

E-Mail: glashuette-gernheim@lwl.org

Geöffnet:
Dienstag bis Sonntag
10 bis 18 Uhr

URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/S/gernheim





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Mar 3 09:51:10 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Mar 3 09:58:19 2004
Subject: [WestG] [KONF] Literatur, Kultur, Umwelt, Universitaet Muenster,
10.-12.03.2004
Message-ID: s045aa92.052@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Universität Münster",
Datum: 03.03.2004, 9:08


KONFERENZ

Literatur, Kultur, Umwelt
Internationale Konferenz an der Universität Münster
10. bis 12. März am Englischen Seminar der Universität Münster

Angesichts der immer größer werdenden gesellschaftlichen Bedeutung
von Ökologie- und Umweltfragen erscheint es notwendig, die Funktion
der Geisteswissenschaften, insbesondere der Literatur- und
Kulturwissenschaft, neu zu bestimmen. Die Konferenz "Literatur,
Kultur, Umwelt: 'Ecocriticism'", die vom 10. bis 12. März am
Englischen Seminar der Universität Münster stattfindet, hat es
sich zum Ziel gesetzt, eine Standortbestimmung ökologisch
orientierter literatur- und kulturwissenschaftlicher Forschung in
Europa vorzunehmen - eine Standortbestimmung, die in der Gründung
einer "Europäischen Gesellschaft für das Studium von Literatur,
Kultur und Umwelt" münden soll.

Welche Rolle spielen Literatur und Kultur für einen ökologischen
Bewusstseinswandel? Ist die ökologische Krise auch eine Krise der
Phantasie? Wie steht es um das Verhältnis zwischen Geistes- und
Naturwissenschaften bei der Analyse und Lösung anstehender
ökologischer Probleme? Diese und ähnliche Fragen sollen auf der
Konferenz zur Sprache gebracht werden.

Im Rahmen der Tagung finden im Hörsaal Audimax an der
Johannisstraße auch öffentliche Hauptvorträge statt: Am 10.
März spricht um 18 Uhr Prof. Dr. Hubert Zapf von der Universität
Augsburg über "Literatur als kulturelle Ökologie: zur kulturellen
Funktion imaginativer Texte", am 11. März um 9 Uhr Prof. Dr. Louise
Westling von der University of Oregon über "Literature, the
Environment, and the Question of the 'Posthuman'" und am 12. März
ebenfalls um 9 Uhr Dr. Axel Goodbody von der Bath University über
"Between Hedonism and Puritanism: Contemporary German Literature in
Ecocritical Perspective".


INFO

Weitere Informationen im Internet:
www.anglistik.uni-muenster.de/LiteratureCultureEnvironment/


Link: Programm der Tagung
(http://www.anglistik.uni-muenster.de/LiteratureCultureEnvironment/)





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Mar 3 11:41:36 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Mar 3 11:47:52 2004
Subject: [WestG] [POS] Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA), Dortmund
Message-ID: s045c475.035@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 03.03.2004, 10:41
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


Stellenanzeige

Deutsche Arbeitschutzausstellung (DASA), Gruppe DASA 2 "Besucher- und
Vorführdienst, Didaktik"

Die Deutsche Arbeitschutzausstellung (DASA), Gruppe DASA 2 "Besucher- und
Vorführdienst, Didaktik" sucht einen WISSENSCHAFTLICHE/N MITARBEITER/IN.
Aufgaben: Konzeption und Umsetzung besucherorientierter Programme und
Veranstaltungen, Pflege der Besucherbeziehungen einschl. "Fundraising";
Weiterentwicklung der didaktischen Konzeption der DASA (einschl.
Besucherforschung); unmittelbare Unterstützung des Leiters der DASA, bei
entsprechender Bewährung und nachgewiesener Führungsfähigkeit besteht ggf.
die Möglichkeit, die Nachfolge des derzeitigen Gruppenleiters mit
Führungsverantwortung für ca. 30 Personen anzutreten.

Anforderungen: abgeschlossenes geisteswiss. Hochschulstudium, vorzugsweise
Sozialwissenschaften, Geschichte, Pädagogik, oder Psychologie, möglichst
mit Promotion; bes. Kenntnisse u. Erfahrungen in publikumsorientierter
Museumsarbeit sowie im Marketing für das Ausstellungs- und Museumswesen
sind Voraussetzung für die Einstellung; die Fähigkeit zum Management
komplexer Prozesse in vernetzten Strukturen, Organisationstalent,
Verhandlungsgeschick, Durchsetzungsvermögen, die Fähigkeit zur Teamarbeit
sowie die Bereitschaft, Führungskompetenzen, woweit nich bereits vorhanden,
kurzfristig zu erwerben, sind notwendig; gute Kenntnisse der englischen
Sprache sind erforderlich; Kenntnisse einer weiteren europäischen Sprache
sind wünschenswert.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt
berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindesmaß an körperlicher Eignung
verlangt.
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat sich die
berufliche Förderung von Frauen zum Ziel gesetzt. Bewerbungen von Frauen
sind deshalb besonders erwünscht.
Teilzeitbeschäftigung ist ggf. möglich.

Betriebsart
Öffentliche Verwaltung auf dem Gebiet Sozialwesen
Arbeitsort
Dortmund
Arbeitszeit
Vollzeit/Teilzeit/flexibel/TZ möglich
Gehalt/Lohn
BAT Ib
Frei ab
01.04.04
Befristet
nein
Alter
gleich
Stellenanzahl
1

KONTAKT
Bundesanstalt f. Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Hauptsitz Dortmund
Postfach 170202
44061 Dortmund

Rückfragen an
Herr Dr. Zumdick

Telefon
nur schriftliche Bewerbung






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Mar 4 09:18:24 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Mar 4 09:37:21 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Kunst u. Literatur waehrend d. Verhandlungen
um d. Westfaelischen Frieden, MS, 7.3 .
Message-ID: s046f47b.076@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Gerd Dethlefs", , Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Datum: 04.03.2004, 08:42


AKTUELL


Kulturhauptstadt Europas?
Kunst und Literatur während der Verhandlungen um den Westfälischen Frieden

Sonntagsvortrag von Dr. Gerd Dethlefs im Westfälischen Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte Münster am 7.3.2004 um 11 Uhr

Bei der Konkurrenz nordwestdeutscher Städte um die Kür zur "Kulturhauptstadt Europas"
2010 wird Köln - lange kulturelle Metropole Nordwestdeutschlands - in einem Feld von
Münster klar ausgestochen: als Friedensstadt. Was in Köln während zweijähriger
Verhandlungen 1636-1638 nicht gelang - den seit 1618 tobenden Krieg zu beenden -,
das wurde in Münster zwischen 1644 und 1648 unter Dach und Fach gebracht.

Was aber heißt der Beiname "Friedensstadt", welche Rolle spielten eigentlich die
Verhandlungsorte Münster und Osnabrück und ihre Kultur? Dieser Frage will
Dr. Gerd Dethlefs, Referent für Landesgeschichte am Westfälischen Landesmuseum
am Domplatz in Münster, im nächsten Sonntagsvortrag am 7. März 2004 um 11 Uhr
nachgehen: "Kulturhauptstadt Europas? Kunst und Literatur während der Verhandlungen
um den Westfälischen Frieden". Schaumünzen und Gemälde, Stadtansichten,
Porträtkupfer und Emblembücher, Theateraufführungen am Paulinnum und in den
Gesandtenhäusern und nicht zuletzt die Gedichte des päpstlichen Nuntius Fabio
Chigi werden darauf befragt, welchen Beitrag sie zum Gelingen des Friedenswerkes
leisteten.



INFO

Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster

URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Landesmuseum/start_html







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Mar 4 09:29:35 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Mar 4 09:46:52 2004
Subject: [WestG] [POS] Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfaelische
Geschichte"
Message-ID: s046f70c.013@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 04.04.2003, 09:25


Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Am Westfälischen Institut für Regionalgeschichte in Münster wird ein
Internet-Portal zur Westfälischen Geschichte aufgebaut. Das Portal
ist nicht nur als ein strukturierter Wegweiser zum Auffinden von
Inhalten im Internet konzipiert, sondern soll mit seinen Diensten
und Dokumenten selbst ein Ziel der Recherche sein. Im Rahmen
des Portals sollen Internet-Ressourcen (z. B. Linkkatalog) strukturiert
und bewertet, digitale Quellen und Informationen (z. B. Texte, Karten,
Biographien, Chronologien usw.) online zur Verfügung
gestellt. Darüber hinaus sollen in einem speziellen Bereich Bedürfnisse
aus Schule und Ausbildung aufgegriffen werden. Service-Angebote
wie die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" sind weitere
Bestandteile des Portals.

Im Rahmen dieses Projekts ist ab sofort ein unbezahlter Praktikumplatz
zu besetzen. Dauer nach Absprache.

Voraussetzungen:
- Hauptfach Mittlere oder Neuere/Neueste Geschichte
- Hauptstudium

Aufgaben, u. a.:
- Recherche und Erarbeitung relevanter Inhalte
- Datenerfassung (Datenbank, Textverarbeitung)
- Konzeptionelle und inhaltliche Mitarbeit
- Betreuung E-Mailing-Liste

Bei Interesse melden Sie sich bitte mit einem Lebenslauf bei:

Dr. Marcus Weidner
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Warendorfer Str. 14
48145 Münster
Tel. 0251/591-5691
E-Mail: marcus.weidner@lwl.org


Bitte geben Sie diese E-Mail ggf. auch an Interessierte in Ihrem Umkreis weiter.
Danke!


INFO

URL
www.westfaelische-geschichte.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Mar 4 14:09:42 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Mar 4 14:12:17 2004
Subject: [WestG] [AKT] Dr. Poll, Bibliotehksdirektorin ULB Muenster, in
Ruhestand
Message-ID: s04738bb.036@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Presse- und Informationsstelle der Westfaelischen Wilhelms-Universitaet Muenster",
Datum: 04.03.2004, 13:09


AKTUELL

Dr. Poll, Bibliotehksdirektorin ULB Muenster, tritt in Ruhestand

Dr. Roswitha Poll, seit 1987 Leitende Bibliotheksdirektorin der Universitäts-
und Landesbibliothek Münster, ist am 6. Februar 65 Jahre alt geworden und
Ende Februar in den wohlverdienten Ruhestand getreten.

Dr. Poll hat in Münster besondere Verdienste bei der Einführung der EDV-
gestützten Arbeit in allen Bibliotheksbereichen, bei der Verbesserung der
Benutzung durch die Öffnung der Magazine und die Erweiterung der
Öffnungszeiten, durch die räumliche Erweiterung der ULB und die Ergänzung,
Erschließung und Pflege der wertvollen Altbestände erworben. Mit großem
Engagement hat sie in nationalen und internationalen Projekten die
Entwicklung eines nutzer-orientierten Bibliotheksmanagements
vorangetrieben. Sie wurde in zahlreiche Gremien des In- und Auslandes
gewählt. So leitete sie von 1991 bis 1993 den Verein Deutscher Bibliothekare
(VDB) und von 1997 bis 2003 den Normenausschuss für Bibliotheks- und
Dokumentationswesen im Deutschen Institut für Normung (DIN).









From rita.boerste at lwl.org Tue Mar 9 11:26:24 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Mar 9 13:55:12 2004
Subject: [WestG] [TOC] industrie-kultur, Heft 1/2004
Message-ID: s04da9e6.078@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Andreas Geissler",
Datum: 08.03.2004, 19:59


SERVICE: TOC

industrie-kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und
Technikgeschichte
1/2004
26. Heft
ISSN 0949-3751


Inhaltsverzeichnis:

S. 1
Vorab bemerkt/Editorial


S. 2-5
SCHWERPUNKTTHEMA Energiespeicher
Ralf Blank:
Die Akkumulatoren Fabrik A.G. in Hagen1904-2004: 100 Jahre Batterien für
U-Boote

S. 6
SCHWERPUNKTTHEMA Energiespeicher
Matthias Dudde:
Solarenergie im Wärmespeicher Bergwerksgrube?

S. 7-9
SCHWERPUNKTTHEMA Energiespeicher
Michael Berndt:
Der Scheibengasbehälter in Lübeck

S. 10
SCHWERPUNKTTHEMA Energiespeicher
Martin Pries:
Das Pumpspeicherwerk Geesthacht

S. 11
SCHWERPUNKTTHEMA Energiespeicher
Martin Pries:
Das Luftspeicherkraftwerk Huntorf/Niedersachsen

S. 12-17
SCHWERPUNKTTHEMA Energiespeicher
Ralf Stremmel:
Vom Gründungsboom zur Strukturkrise. Notizen zur Geschichte der
Akkumulatoren-Industrie

S. 18-21
SCHWERPUNKTTHEMA Energiespeicher
Karl Pokschewinski:
Hochdruck-Dampfspeicherlokomotiven der Bauart Gilli. Rangierbetrieb mit
feuerlosen Lokomotiven

S. 22-25
MONTANREVIERE
Edgar Bergstein:
Lothringen: Zentrum von Eisen und Stahl

S. 26-27
STADTBELEUCHTUNG
Wolfgang Vogel:
Burgk - Das erste Dorf der Welt mit Gasbeleuchtung

S. 28
Axel Föhl:
ARBEITSGRUPPE INDUSTRIEDENKMALPFLEGE 2003/2004

S. 29
AUS DER ARBEIT VON RIM UND WIM
Herbert Niewerth:
Schiffstouren locken 10.000 zusätzliche Museumsbesucherins Alte
Schiffshebewerk

S. 30
DAS HISTORISCHE FOTO
Norbert Tempel:
Akkumulatoren-Lokomotive des Hagener AFA-Werkes

S. 31-35
SCHIFFS-HEBEWERKE
Eckhard Schinkel:
Schiffs-Hebewerke in China Teil I: Das Schiffs-Hebewerk am
Drei-Schluchten-Damm und das neue Schiffs-Hebewerk Niederfinow

S. 36-37
KÜNSTLERPORTRÄT
Michael Dückershoff:
Robert Schneider: Zyklen vom Zerfall der Industrie(-arbeit)

S. 38
Christoph Ohlig:
AUS DER ARBEIT DER DWhG

S. 38-45
INDUSTRIEKULTUR IN DEN REGIONEN

S. 46-48
LESEZEICHEN

S. 49
TERMINE

als Beihefter
DIE HISTORISCHE ANZEIGE
Norbert Tempel:
Gould National Batteries Inc.








From rita.boerste at lwl.org Tue Mar 9 12:25:21 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Mar 9 13:55:37 2004
Subject: [WestG] [AKT] Nachlass der Familie Tell aus Hagen und Luedenscheid
geht an den LWL
Message-ID: s04db7d0.055@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.03.2004, 09:42


AKTUELL

Über 100 Jahre Familienleben aus dem Sauerland

Nachlass der Familie Tell geht an den LWL

Münster/Lüdenscheid. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat einen
kleinen volkskundlichen Schatz gehoben: Die Familie Tell aus Hagen und Lüdenscheid
(Märkischer Kreis) hat der Volkskundlichen Kommission des LWL ihren Nachlass mit über 2800
Fotos und vielen Dokumenten aus den vergangenen 100 Jahren geschenkt. "Der Nachlass ist ein
einmaliger Glücksfall", so Christiane Cantauw, die das Archiv der Volkskundlichen
Kommission leitet. "Allein die Fotografien, die bis in die 1870er Jahre zurückgehen, sind
schon ein schier unerschöpflicher Fundus für die Wissenschaft. Was den Nachlass aber so
besonders macht, sind die zahlreichen weiteren familiengeschichtlichen Zeugnisse, aus
denen sich das Alltagsleben einer Familie über mehr als 100 Jahre hinweg rekonstruieren
lässt", so die LWL-Volkskundlerin weiter. Angefangen hatte alles mit den rund 60 Jahre alten
Briefen des Ehepaares Wilhelm und Lotte Tell, die jahrzehntelang in einem Schuhkarton
schlummerten, bis ihr Sohn Peter Tell, der seit 40 Jahren in Havixbeck (Kreis Coesfeld) lebt,
sie 2002 der Volkskundlichen Kommission übergab. Monika Ostermann, eine Mitarbeiterin der
LWL-Kommission, machte den Briefwechsel zwischen dem Kriegsgefangenen Wilhelm Tell und
seiner Frau Lotte zum Thema einer wissenschaftlichen Arbeit. Weil die Wissenschaftlerin so
begeistert von dem Material war, entschloss sich Peter Tell weitere Teile des
Familienarchivs in die Hände der LWL-Volkskundler zu legen: Tagebücher und Skizzenhefte
seiner Mutter, der Malerin Lotte Tell-Lang, Frontunterlagen von Alfred Lang junior, einem
Onkel Peter Tells, und Notizbücher von Wilhelm Tell ergänzen nun den Bestand an Fotografien,
die die Volkskundler bereits in ihre digitale Bilddatenbank eingearbeitet haben. "Auf
diese Weise kann man die Originalfotos besser erhalten, die Fotos per Computer
recherchieren und die Familie kann noch auf die Bilder zurückgreifen", so Ostermann, die die
Bilder erschlossen hat. Die bemerkenswerte Qualität vor allem der älteren Fotos lässt sich
damit erklären, dass der Großva-ter von Peter Tell Fotograf war und seine Aufnahmen selbst
entwickelt hat. Er sah sich nicht nur als Foto-Handwerker, sondern auch als Künstler. Das
zeigt sich vor allem in den Aufnahmen, die er von seinen Kindern Erna und Wilhelm in seinem
Hagener Atelier gemacht hat. "Nicht nur der Großvater, sondern auch der Onkel und die Eltern
von Peter Tell waren mit künstlerischem Talent gesegnet. Eine Besonderheit dieser Familie,
die sich in dem Material widerspiegelt", so Cantauw. "Für die weitere wissenschaftliche
Arbeit ist es wichtig, dass wir das Material umfassend dokumen-tiert haben. Dabei hat uns
nicht zuletzt der Spender geholfen, indem er bereit war, alle Fragen zu beantworten. Wenn wir
Materialien wie Fotos oder Tagebücher bekommen, versuchen wir immer, so viele
Informationen wie möglich dazu zusammenzutragen, denn so können wir die einzelnen Quellen
in einen Gesamtzusammenhang stellen und sie wachsen wie Teile eines Puzzles zu einem
größeren Bild zusammen", erklärt die Leiterin des LWL-Archives weiter. Das Bildarchiv der
Volkskundlichen Kommission des LWL ist über eine Datenbank erschlossen, die mittlerweile
fast 80.000 Datensätze umfasst. Es ist montags bis freitags in der Zeit von 8.30 Uhr bis 14.00
Uhr geöffnet und steht allen Interessierten zur Verfügung. Telefonische Anfragen unter:
0251/8324398 oder 0251/8324404.


INFO

Volkskundliche Kommission für Westfalen
Scharnhorststraße 100
48151 Münster
Telefon: 0251 83 24404
Telefax: 0251 83 28393
URL: http://www.lwl.org/voko/





From rita.boerste at lwl.org Tue Mar 9 12:32:14 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Mar 9 13:56:30 2004
Subject: [WestG]
[AUS] Stadtmuseum Guetersloh: Europas schoenstes Gefaengnis,
07.03.-18.04.04
Message-ID: s04db95d.072@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Dr. Rolf Westheider",
Datum: 09.03.2004, 09:59


AUSSTELLUNG

Europas schönstes Gefängnis
Eine Fotoausstellung von Esther Burger
vom 7. März bis 18. April 2004
im Stadtmuseum Gütersloh

Kann ein Gefängnis schön sein? Ist es nicht abwegig, einen Ort des Zwanges unter
ästhetischen Kriterien zu betrachten? Immerhin war ein französischer Ministerialdirektor
nach der Indienstnahme des neu erbauten Gütersloher Gefängnisses im Juni 1961
der Überzeugung, dass es "in seiner Größe das schönste ist, das er je in Europa
gesehen habe." Welch ein Schönheitsbegriff liegt diesem Urteil zugrunde?

Esther Burger geht dieser Frage fotografisch nach. Sie hat das Gütersloher Gefängnis
vor seinem Abriss im Jahre 2003 fotografisch dokumentiert. Die Ergebnisse fließen
ein in eine Ausstellung, die Antworten zu geben versucht auf den augenscheinlichen
Widerspruch zwischen Freiheit und Zwang, Mensch und Gehäuse, Natur und Geo-
metrie. Formale Strenge, Dominanz des rechten Winkel, Kühle des Materials,
symmetrische Strukturen, Uniformität: Güterslohs Gefängnis spiegelt Funktion und
Zeitgeist zugleich.

Die Ausstellung vermittelt Innenansichten von Räumen, in denen aufzuhalten sich
niemand wünscht. Wegen dieser Fremdheit blieb das Gebäude, solange es stand,
in Gütersloh weitgehend unbeachtet. Dem Verschwinden folgt nun die fotografisch-
künstlerische Erinnerung an "Europas schönstes Gefängnis".


INFO

Stadtmuseum Gütersloh
(in Trägerschaft des Heimatvereins Gütersloh e.V. )
Dr. Rolf Westheider
Kökerstr. 7 - 11a
33330 Gütersloh
Tel. 05241-26685
Fax 05241-29072
Email: stadtmuseum-gt-westheider@t-online.de

Öffnungszeiten:
Sa., So. 11 - 17, Di. - Fr. 14 - 17 Uhr

Ausstellungsführungen:
21. März 2004, 15.00 Uhr
18. April 2004, 11.00 Uhr





From rita.boerste at lwl.org Tue Mar 9 13:27:00 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Mar 9 13:57:05 2004
Subject: [WestG] [AUS] Histor. Museum Steinhagen: Alkohol - Suende oder
Sucht, ab dem 26.03.04
Message-ID: s04dc641.026@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Thau, Bärbel"
Datum: 09.03.2004, 10:28


AUSSTELLUNG

Alkohol - Sünde oder Sucht
Enthaltsamkeit, Trinkerfürsorge und Suchtberatung in Kirche und Diakonie

Eine historische Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen
Kirche von Westfalen, des Hauptarchivs und der Historischen Sammlung der v.
Bodelschwinghschen Anstalten Bethel und des Archivs des Evangelischen
Johanneswerks e.V. im Rahmen des Themenjahrs "Mahlzeit!".

Der Kampf gegen die Trunksucht und den "Teufel Alkohol" hat eine lange
evangelische Tradition von den ersten Mäßigkeits- und
Enthaltsamkeitsvereinen bis hin zu der Trinkerfürsorge, den
Suchtberatungsstellen und Fachkliniken der Inneren Mission und der Diakonie.
Die Ausstellung geht auf die unterschiedlichen Strategien der
"Antialkoholiker" (Mäßigkeit oder Enthaltsamkeit) ebenso ein wie auf die
Sicht des Alkoholismus als Sünde (Pfarrer) oder Krankheit (Arzt). Zur
Ausstellung ist ein Begleitband im Verlag für Regionalgeschichte erschienen.


Wir laden Sie zur Eröffnung der Ausstellung

am Freitag, 26. März 2004, um 17.00 Uhr
im Historischen Museum Steinhagen, Kirchplatz 26, 33803 Steinhagen

herzlich ein.


Programm

Eröffnung und Begrüßung:
Prof. Dr. Bernd Hey, Landeskirchliches Archiv Bielefeld/Historisches Museum
Steinhagen

Grußworte:

Landeskirchenrat Dr. Rainer Dinger, Evangelische Kirche von Westfalen

Pastor Friedrich Schophaus, Vorsitzender der v. Bodelschwinghschen Anstalten
Bethel

Pastor Dr. Udo Krolzik, Vorstandsvorsitzender des Ev. Johanneswerks e.V.
Bielefeld


Rundgang durch die Ausstellung mit Matthias Rickling (Landeskirchliches
Archiv), Kerstin Stockhecke, M.A. (Hauptarchiv und Historische Sammlung
Bethel) und Bärbel Thau, M.A. (Archiv des Ev. Johanneswerks e.V.).

Anschließend Gelegenheit zu Gespräch und geselligem Beisammensein.

Musikalische Begleitung:
Jungbläserkreis der Ev. Kirchengemeinde Steinhagen (Leitung Ulrike
Ruschhaupt)


INFO

Alkohol - Sünde oder Sucht
Enthaltsamkeit, Trinkerfürsorge und Suchtberatung in Kirche und Diakonie

Ausstellungsort:
Historisches Museum Steinhagen
Kirchplatz 26
33803 Steinhagen






From rita.boerste at lwl.org Wed Mar 10 14:01:24 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Mar 10 14:26:06 2004
Subject: [WestG] [AKT] Internetprojekt fuer Heimat- und Familienforschung,
Recklinghausen
Message-ID: s04f1fcc.058@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Bodo Stratmann" ,
Vorsitzender der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V.
Datum: 09.03.2004, 17:50


AKTUELL

Der Projektverbund "Senioren OnLine" ist ein Projekt des Ministeriums für
Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen. Der
Projektbereich "Neue Angebotsformen für die Senioren-Internetarbeit" wird
vom Diakonischen Werk der Ev. Kirche im Rheinland / dem Ev. Fachverband für
Altenarbeit bearbeitet.

"Alt und Jung auf Zeitreise" ist ein brandneues Produkt der Ideenschmiede
von "SOL". Entwickelt und umgesetzt wurde das erste konkrete Projekt für
Heimatkundler und Familienforscher in Recklinghausen in Zusammenarbeit mit
der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V. und deren Vorsitzenden
Bodo Stratmann, gleichzeitig ehrenamtlicher Referent im SOL - Internetc@fe der
"Residenz am Festspielhaus".

Vorgestellt wird das Projekt am Donnerstag, den 11. März 2004 auf der
Seniorenmesse im Rathaus der Stadt Recklinghausen, zwischen 11.00 und 17.00
Uhr.

Die Pilot - Aktivitäten des NRW - Projektes finden statt im SOL -
Internetc@fe der "Residenz am Festspielhaus" in Recklinghausen,
Josef-Wulff-Straße 75. Seit 1 1/2 Jahren unterstützt die Residenz die
Aktivitäten von Senioren - Online in Recklinghausen mit zunehmenden Erfolg
und ermöglichte daher auch die lokale Umsetzung des brandneuen SOL -
Projektes.

In der Residenz am Festspielhaus werden ab Sonntag, dem 28. März 2004 an 7
Sonntagen öffentlich zugängliche Familientage unter dem Motto: "Alt und Jung
auf Zeitreise, Informationsbörse für Heimat- und Familienkunde" präsentiert.

An diesen Tagen kann zusätzlich zu jedem Donnerstag in der Woche im SOL -
Internet-C@fé der Residenz unter Anleitung erfahrener Berater, weltweit nach
den jeweils eigenen Vorfahren und deren heimatkundlichem Umfeld geforscht
werden. Auch Mailinglisten für ehemalige deutsche Landschaftsgebiete werden
vorgestellt.

Dazu kommen Buch- und Quelleninformationen der Westfälischen Gesellschaft
für Familienforschung und Genealogie e.V. und der Westdeutschen Gesellschaft
für Familienkunde e.V. Darüber hinaus gibt es Informationen über das
heimatkundliche Umfeld der Familien, über Kirchenbuch- und Standesamtsdaten
in Familienbüchern und auf CD-ROM aus ganz Nordrhein - Westfalen. Alt und
Jung können gemeinsam und Hand in Hand mit Hilfe unserer Berater auf
Zeitreise gehen und das Internet, die bereitliegenden CD`s, Bücher und
Quellenhinweise durchstöbern. Auch die Online - Suche nach einschlägiger
Literatur im Opac - Katalog der Universitäten wird so möglich.

Natürlich stehen die Daten der Mormonen im Internet und auf CD`s aus ganz
Europa zur Verfügung und auch 9 Internet-PC`s, an denen während der
Veranstaltungen geforscht werden kann. An den Familienforschertagen stehen
unter anderem erfahrene Genalogen der Westdeutschen Gesellschaft für
Familienkunde e.V. und der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und
Familienforschung e.V. oder des Vereins für Computergenealogie e.V. für eine
Anleitung bereit.


INFO

Veranstaltungsort:
Internetc@fe der "Residenz am Festspielhaus" in Recklinghausen,
Josef-Wulff-Straße 75.

Vorträge:
28.03.2004, 11.00 - 16.00 Uhr, um 14,00 Uhr:
"Einführung in die Familienforschung"

25.04.2004, 11.00 - 16.00 Uhr, um 14,00 Uhr:
"Familienforschung im Internet"

30.05.2004, 11.00 - 16.00 Uhr, um 14,00 Uhr:
Improvisationstheater Münster: "Ich suche meine Eltern!"

27.06.2004, 11.00 - 16.00 Uhr, um 14,00 Uhr:
Offene Fragestunde zur Familienforschung

25.07.2004, 11.00 - 16.00 Uhr, um 14,00 Uhr:
"Grundherrenakten als Quellen der Familienforschung"

29.08.2004, 11.00 - 16.00 Uhr, um 14,00 Uhr:
"Über die Kirchenbücher hinaus, Quellen des Münsterlandes"

26.09.2004, 11.00 - 16.00 Uhr, um 14,00 Uhr:
Offene Fragestunde, Vorschläge u. Planung für 2005.












From rita.boerste at lwl.org Wed Mar 10 14:08:36 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Mar 10 14:26:40 2004
Subject: [WestG] [AUS] Stadtmuseum Muenster: Muensters Stadtteile auf alten
Postkarten, 16.03.-19.09.04
Message-ID: s04f2181.082@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Fisch"
Datum: 09.03.2004, 19:59


AUSSTELLUNG

Mit der Ausstellung "Münsters Stadtteile auf alten Postkarten" rückt das Stadtmuseum
Münster auf über 140 alten Ansichten erstmals das im Verlauf des 20. Jahrhunderts
eingemeindete Umland in den Mittelpunkt einer Präsentation. Die 1903, 1956 und
1975 hinzugekommenen Gebiete gehören zwar heute zur Stadt Münster, besitzen
aber aufgrund ihrer historischen Entwicklung eine eigene Identität und Tradition,
die mit großem Selbstbewusstsein gepflegt wird.

Zur Ausstellung
In der Ausstellung werden in einem ersten Rundgang zunächst die äußeren Stadtteile
auf alten Postkarten vorgestellt, denen dann in einem zweiten Abschnitt die näher
am Stadtzentrum gelegenen Gebiete folgen. Die gezeigten Ansichtskarten stammen
zum Teil noch aus der Zeit des späten 19. Jahrhunderts und reichen bis in die 1930er Jahre.

Heute sind diese Ansichtskarten neben ihrem gestalterischen Wert vor allem aus
kulturhistorischer Sicht von besonderem Interesse. Sie zeigen nicht nur, wie
damals bestimmte Örtlichkeiten ausgesehen haben, sondern auch, was einst
abbildungswert erschien. An erster Stelle sind hierbei die jeweiligen Kirchen
sowie Gaststätten und Kaffeehäuser zu nennen. In späteren Jahren folgen
ganze Dorfansichten oder einzelne Gebäude wie die Bahnhöfe und schließlich
auch die Zusammenfügung mehrerer Motive. Seit den späten 1920er Jahren
werden Luftaufnahmen populär, die einen guten Überblick über die damalige
Bebauung bieten.

Die Ausstellung will nicht nur einen nostalgischen Blick auf das ehemalige Umland
von Münster werfen, sondern möchte auch verdeutlichen, dass die "neuen"
münsterischen Stadtteile trotz der Eingemeindung ihren eigenständigen Charakter bis
heute bewahrt haben.

Die Eingemeindung
Über Jahrhunderte hinweg erstreckte sich die Stadt Münster lediglich bis zum heutigen
Promenadenring. Erst 1875 kam es zu einer ersten Stadterweiterung, in der aber
zunächst nur die zentrumsnahen Bereiche hinzukamen. Die Eingemeindung von 1903
hingegen war erheblich umfangreicher und umfasste bereits entfernter gelegene
Gebiete wie etwa Kinderhaus, Gremmendorf, Mecklenbeck oder Gievenbeck.
1956 erfolgte schließlich die Eingemeindung des heutigen Stadtteils Coerde, der
Teile der Bauerschaften Coerheide, Kemper und Gelmer umfasste. Am Ende der
1960er Jahre begann die erste Planung für eine Zusammenlegung Münsters
mit dem Umland.

Als besonders eng verflochten mit Münster betrachtete der Rat der Stadt die
Gemeinden Albachten, Amelsbüren, Angelmodde, Handorf, Hiltrup, Nienberge,
Roxel, St. Mauritz und Wolbeck. Trotz des heftigen Widerstands der betroffenen
Gemeinden wurde zum 1. Januar 1975 der Landkreis Münster schließlich aufgelöst,
und auch diese neun Gemeinden wurden dem Stadtgebiet Münsters eingegliedert.
Die Bevölkerung Münsters wuchs daraufhin um über 64000 Personen auf über
264546 Einwohner, und die Stadtfläche vervierfachte sich auf über 30200 Hektar.
Damit ist Münster nach Köln von der Fläche her die zweitgrößte Stadt Nordrhein-
Westfalens.

Die "Correspondenzkarte"
In Deutschland wurde die "Correspondenzkarte" 1870 eingeführt und erreichte
in kürzester Zeit eine enorme Verbreitung. Bereits 1879 beförderte die deutsche
Reichspost über 122 Millionen Postkarten. Diese Karten waren noch ohne Abbildung:
Eine Seite diente der schriftlichen Mitteilung, die andere der Anschrift des Empfängers.
Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam die Bildpostkarte in Mode, die zunächst
einfarbig lithografisch gedruckt war. Noch vor der Jahrhundertwende fanden die
ersten mehrfarbigen Lithografien und wenig später Lichtdrucke nach Fotos und
anderen Vorlagen Verbreitung.

Die folgenden Jahre bis zum Ersten Weltkrieg waren in Deutschland geradezu von
einem Postkartenfieber geprägt. Das Postkartenschreiben und -sammeln war eine weit
verbreitete Mode geworden und kein Ort war zu klein, um nicht auf einer Postkarte
verewigt zu werden. Nicht zuletzt dieser Begeisterung für das neue Kommunikationsmedium
ist sicherlich ein erheblicher Teil der frühen und bis heute erhaltenen Postkarten aus
der Umgebung Münsters zu verdanken.

Ausstellung: Stadtteile Münsters auf alten Postkarten
Dauer: 16. März bis 19. September 2004
Eröffnung 14. März, 16.00 Uhr


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251/492-4503
eMail: museum@stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum

Ingrid Fisch
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Telefon: +49 (0)251/492-4513
Fax: +49 (0)251/492-7726
eMail: FischI@stadt-muenster.de




From rita.boerste at lwl.org Wed Mar 10 14:17:28 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Mar 10 14:28:10 2004
Subject: [WestG] [AUS] Die Oefen des Prometheus, Dortmund, 14.03.-31.05.04
Message-ID: s04f2380.009@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 10.03.2004, 11:04


AUSSTELLUNG

Die Öfen des Prometheus: Neue Wechselausstellung auf Zollern

"Die Öfen des Prometheus" heißt eine neue Fotoausstellung, die das Westfälische
Industriemuseum Zeche Zollern II/IV in Dortmund ab 14. März im Rahmen seiner
Reihe "Galerie Industriearbeit" präsentiert. Zu sehen sind rund 40 großformatige
Arbeiten von Peter Michael Hasse zur Ästhetik der Industriekultur. Die Ausstellung
im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) läuft bis zum 31. Mai.

Der 54-Jährige Künstler aus Iserlohn, der bisher vor allem im Bereich Grafik, Kollage
und Malerei ausgestellt hat, war für die aktuelle Fotoserie mit der Kamera auf der
Zeche und Kokerei Zollverein in Essen, im Stahlwerk Duisburg-Meiderich und im
Westfälischen Industriemuseum Henrichshütte Hattingen unterwegs. Um Bildwir-
kungen zu verstärken und Akzente zu setzen, bearbeitet Hasse seine Fotografien
am Computer nach. "Nicht das Pittoreske interessiert mich, sondern die Materialität,
die Farbigkeit und die architektonische Kraft dieser Kathedralen der Arbeit", erklärt
Hasse. Er will mit seinen Fotografien der Metamorphose nachspüren, den die
ehemaligen Stätten der Arbeit nach ihrer Stilllegung durchgemacht haben.
Der Künstler: "Rost, Farbreste und der Wandel des ganzes Lebensraums haben
eine neue Ästhetik hervorgebracht."


INFO

Peter Michael Hasse: Die Öfen des Prometheus.
Fotografische Arbeiten zur Ästhetik der Industriekultur
14. März bis 31. Mai 2004

Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-0
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: industriemuseum@lwl.org
Geöffnet: Dienstag - Sonntag 10 -18 Uhr






From rita.boerste at lwl.org Fri Mar 12 08:02:25 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Mar 12 11:26:18 2004
Subject: [WestG] [TOC] Archiv-Nachrichten Niedersachsen, Heft 7/2003
Message-ID: s0516e9e.003@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Dr. Birgit Kehne",
Datum: 11.03.2004, 13:10


SERVICE: TOC

Gerade erschienen:

ARCHIV-NACHRICHTEN NIEDERSACHSEN
Mitteilungen aus niedersaechsischen Archiven Heft 7/2003

Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft niedersaechsischer Kommunalarchivare
e.V. (ANKA) und der niedersaechsischen Archivverwaltung;
Schriftleitung/ Beitraege an die Redaktion:
Birgit Kehne, Staatsarchiv Osnabrueck
(birgit.kehne@staatsarchiv-os.niedersachsen.de)
Rose Scholl, Stadtarchiv Garbsen
(stadtarchiv-garbsen@t-online.de)
Bezugsadresse:
ANKA-Geschaeftsstelle c/o Stadtarchiv Goettingen
(e.boehme@goettingen.de)


ANKA-TAGUNG 2003:
BEDROHTE ERINNERUNGEN. KOMMUNALARCHIVE UND DIE SICHERUNG DES
HISTORISCHEN ERBES

Manfred Anders: Erhaltung von historischem Bibliotheks- und Archivgut
(S.9)

Claus Ahrens: Oldenburg - Ein Gang durch die Stadtgeschichte (S.15)

Ludwig Remling: Familienforscher im Kommunalarchiv (S.27)

Ulf Bollmann: Genealogie und wissenschaftliche Prosopographie (S.31)

Michael Schuetz: Die ANKA und die Ausbildung "Fachangestellte/r fuer
Medien- und Informationsdienste" (S.37)

Rickmer Kießling: Anforderungen an Archivbauten: Raumbedarf, Bautechnik,
Klima, Ausstattung (S.42)

Birgit Geller: Notfallvorsorge im Archiv: Von der Risikoanalyse zum
Notfallplan (S.54)

Carl-Hans Hauptmeyer: Gemeindeschriftgut als Quelle der Landes- und
Regionalgeschichte (S.66)

Dagmar Kleineke: Aufgaben und Arbeiten der Ortsheimatpfleger im
Landkreis Goettingen (S.72)

Michael Schuetz: Entfremdung von Archivalien - Zwei Beispiele aus der
Praxis (S.75)


AUS DER ARBEIT DER ARCHIVE

Hans-Martin Arnoldt: Digitale Karten - Herausforderung fuer die Archive?
Sachstandsbericht zu neuen Formen der kartographischen Ueberlieferung
(S.81)

Karljosef Kreter: Kalliope meets Mommsen - Autograph trifft Nachlass:
Annaeherungen zwischen Nachlassbestaenden und Autographensammlungen
(S.89)

Christian Hoffmann: Die Erschließung der Wasserbaubestaende im
Staatsarchiv Stade. Teil 1: Die Akten der Wasserbauspezialbehoerden
(S.99)

Helmut Jaeger: Registratur und Archiv in der Zentralverwaltung des
Bistums Osnabrueck oder Ein gespanntes Verhaeltnis wird "abgewickelt"
(S.107)


AKTUELL UND INTERESSANT

Online-Findbuch zum Nachlass Elisabeth Selbert im Archiv der deutschen
Frauenbewegung (S.111)

Die Arbeitsgemeinschaften der Kommunalarchive in Nordrhein-Westfalen
(S.114)

Die Flaechengroeße der niedersaechsischen Territorien in der Fruehen
Neuzeit (S.116)

Neue Wege der Kommunikation: Die Mailing-Liste "GESCH-NDS-INFO" (S.119)

Nachlese(n):
- Bernd Huettner, Archive von unten. Bibliotheken und Archive der neuen
sozialen Bewegungen und ihre Bestaende (S.120)
- Rainer Poeppinghege, Die Wiederentdeckung einer historischen
Kategorie. Zur neueren biografischen Familienforschung (S.123)

Leser fragen - wir antworten (S.124)






From rita.boerste at lwl.org Fri Mar 12 10:55:03 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Mar 12 11:26:51 2004
Subject: [WestG] [AKT] Kreativseminare im Archaeologie-Museum, Herne,
14./21.03.04
Message-ID: s0519709.063@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.03.2004, 10:44


AKTUELL

Kreativseminare im Archaeologie-Museum Herne haben noch Plaetze frei

Um Kunst und Handwerk geht es in den Kreativseminaren des Westfälischen Museums
für Archäologie in Herne. Wegen der großen Nachfrage bietet Museumspädagoge Norbert
Reuther am kommenden Sonntag (14.3.) im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) unter dem Titel "Feuer und Flamme" noch einmal das Schmieden eines mittelalterlichen
Feuerstahls an. Am Sonntag darauf (21.3.) steht die Steinzeitkunst im Mittelpunkt des
Geschehens.

Unter der Leitung des Prähistorikers Dr. Ulrich Stodiek erfahren die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer alles über die berühmten "Venusstatuetten", die sie nach 25
000 Jahre alten Vorbildern selbst fertigen. " Feuer und Flamme" Unser Wort "Feuerzeug"
erinnert noch daran, dass zum Feuermachen früher mehrere Dinge notwendig waren. Im
Mittelalter waren das Feuerstahl und Feuerstein, Zunder und Häcksel. Wie auch heute oft zu
sehen, hatten Mann und Frau diese Gerätschaften immer in der Tasche dabei. Mit "Feuer und
Flamme" vermittelt das Seminar am Sonntag (14.März) alles Wissenswerte über die wichtigste
Energiequelle im Mittelalter; die Teilnehmer lernen wie ihre Vorfahren im Mittelalter
Feuer machten und stellen ihr eigenes Feuerzeug zusammen, zu denen auch ein
selbstgeschmiedeter Feuerstahl nach dem Vorbild originaler Funde gehört, angeleitet von
Museumspädagoge Norbert Reuther. Am Ende kann jeder ein funktionierendes
mittelalterliches Feuerzeug mit nach Hause nehmen.

"Venusstatuetten": Aufgrund ihrer besonders ausgeprägten weiblichen Formen tragen
Venusstatuetten ihren Namen. Vor 25 000 bis 20 000 Jahren waren sie zwischen dem
Atlantik im Westen und dem Don im Osten sehr häufig. Nach Vermutungen von
Archäologen stellen sie Symbole weiblicher Fruchtbarkeit dar und sind
damit vielleicht die ältesten bekannten Darstellungen einer Muttergottheit. Nach einer
Einführung modellieren die Teilnehmer am 21. März nach einem 11,5 Zentimeter großen Vorbild
selbst eine Venusstatuette aus Ton. Die Musterfigur stammt aus Dolni Vestonice in der
heutigen Tschechischen Republik.


INFO

Westfälisches Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323-94628-0
Internet: www.museum-herne.de.

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Termine:
Feuer und Flamme: So., 14.3., 11 Uhr bis 18 Uhr
Venusstatuette: So., 21.3., 13 Uhr bis ca. 17 Uhr

Teilnehmer:
Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren

Kosten:
Feuer und Flamme: 45 Euro inklusive Material und Museumseintritt
Venusstatuette: 30 Euro inklusive Material und Museumseintritt

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter der Nummer
02323 94628-0 während der Öffnungszeiten des Museums.





From rita.boerste at lwl.org Fri Mar 12 11:14:34 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Mar 12 11:27:49 2004
Subject: [WestG] [AKT] Westfaelische Archaeologen ziehen Jahresbilanz fuer
2003
Message-ID: s0519bb5.022@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 11.03.2004, 09:13


AKTUELL

Pergament, Baerenknochen und Jubilaen: Westfaelische Archaeologen ziehen Jahresbilanz

Westfalen: Höhlen und Bergwerke, neue Bauprojekte und die Meldungen der
ehrenamtlichen Mitarbeiter hielten die Archäologen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) im Jahr 2003 auf Trapp. Auch in den Museen rief Arbeit: In Herne
eröffnete das neue Westfälische Museum für Archäologie, das Westfälische Römermuseum in
Haltern und die Kaiserpfalz in Paderborn aktualisierten ihre Ausstellungen. In ihrer
140-seitigen Jahresbilanz blickt LWL-Chefarchäologin Dr. Gabriele Isenberg auf das
vergangene Jahr zurück:

Neue Fundstücke, Ausstellungen und Sonderveranstaltungen warten nun in den
drei archäologischen Museen des LWL auf Besucher. Der Höhepunkt im vergangenen
Jahr war die Eröffnung des neuen "Westfälischen Museums für Archäologie" in Herne. Das
größte Schaufenster für Archäologie in Westfalen gehört mit seiner Konzeption und
Gestaltung zu den modernsten Museen in Europa. Seit März 2003 erfreut es sich großer
Beliebtheit, bis zum Jahresende zählte es 65.000 Besucher. Das Westfälische Römermuseum
Haltern brachte im Jubiläumsjahr zum zehnjährigen Bestehen seine Dauerausstellung auf den
neuesten Stand der Forschung. Höhepunkt im Jahr 2004 sollen wieder die Römertage im
September werden, wenn "Römer" und "Germanen" ihre Zelte vor dem Museum aufschlagen und
zeigen, wie man vor 2000 Jahren an der Lippe lebte und kämpfte.

Im Jahresbericht des Westfälischen Museums für Archäologie berichten die Archäologen und
Paläontologen wieder von ihren Bemühungen um die Denkmäler im Boden, dem unterirdischen
Geschichtsarchiv. Auch 2003 mussten sie im Vorfeld von langfristigen Baumaßnahmen, bei kurzzeitigen
Baustellenbeobachtungen oder Zufallsentdeckungen in ganz Westfalen aktiv werden. Dabei
bedeutete der vergangene Sommer für Grabungstechniker und Arbeiter erschwerte
Bedingungen. Trockenheit und starke Sonneneinstrahlung verwandelte die Erde mancherorts
in eine betonharte Masse, der mit Wasserspritzen und Gießkannen vorsichtig zu Leibe gerückt
wurde. Ein größeres Problem als der heiße Sommer war allerdings zunehmend die dünne
Personaldecke. Viele Kollegen hätten über die Grenzen ihrer Belastbarkeit hinaus "mehrere
Brände" auf einmal löschen müssen, schreibt LWL-Chefarchäologin und Museumsdirektorin
Dr. Gabriele Isenberg. "Dass das noch immer irgendwie gelang, ist ihrer Disziplin, ihrer
Begeisterung für die Archäologie und ihren logistischen Fähigkeiten zu verdanken", lobt
sie ihr Team. So können die archäologischen und paläontologischen Denkmalpfleger des LWL
trotz dieser Schwierigkeiten eine stolze Summe an bemerkenswerten Ergebnissen aufweisen.

Die LWL-Außenstelle Olpe untersuchte im vergangenen Jahr Höhlenbärenknochen aus der
Balver Höhle bei Balve im Märkischen Kreis. Der Höhlenbär ist vor 425.000 Jahren
ausgestorben. Die Untersuchungen an den Resten von über 100 Tieren zeigen, dass die meisten
während des Winterschlafs in der Höhle verhungert oder an Krankheiten verendet sind. Für den
Tod einzelner Bären waren Neandertaler verantwortlich, wie zum Beispiel Schnittspuren an
Knochen beweisen. In Dortmund-Asseln untersuchte die Stadtarchäologie eine Siedlung aus
der Zeit der ersten Bauern in Westfalen sowie fast 30 Gräber aus der jüngeren Bronzezeit (um
1000 v. Chr.) und aus der Völkerwanderungszeit. Die älteren Grabstellen sind umhegt von
Kreisgräben oder Gräben in Schlüssellochform mit einem Durchmesser von bis zu 16 Metern. In
einem Grab fand man zwei kleine Bleigefäße und ein verziertes bronzenes Tüllenmesser, einem
anderen Toten hatte man drei Gefäße und ein Rasiermesser mitgegeben. Diese Häufung ist von
Bronzebeigaben ist auffällig für Westfalen. In Kirchlengern (Kreis Herford) setzten die
Ausgräber von der Außenstelle Bielefeld ihre Arbeiten an der Siedlung aus der Zeit um Christi
Geburt fort. Im vergangenen Jahr legten sie drei weitere Hausgrundrisse frei, von denen zwei
für Ostwestfalen ganz außergewöhnliche Formen zeigen. Bei der Grabung in Lemgo (Kreis
Lippe) im ehemaligen Dominikanerinnenkloster St. Marien kamen statt eines unbebauten
Platzes Grundmauern von vier Häusern und drei Wasserleitungen aus unterschiedlichen
Epochen zum Vorschein, Teile des ehemaligen Wirtschaftshofes. Die älteste Wasserleitung
aus zwei Eichenbohlen ist möglicherweise identisch mit der ersten Leitung des Klosters, die
nach schriftlichen Quellen 1348 erbaut wurde. Es folgte eine Leitung aus Holz und Stein und
schließlich eine aus sorgfältig bearbeiteten Kalksteinplatten, die wahrscheinlich aus
der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt. Großflächige Ausgrabungen begannen im
Neubaugebiet Oelde-Weitkamp (Kreis Warendorf) bereits Ende Oktober 2002. Die Ergebnisse
übertreffen die Erwartungen. Immer wieder haben sich Menschen auf dem leicht erhöhten
Sandrücken zwischen zwei Bachläufen niedergelassen. Von durchziehenden Jägergruppen
nach dem Ende der letzten Eiszeit fanden die Ausgräber Reste eines Lagerfeuers und von
Arbeitsgeräten. Aus der Bronzezeit hat sich eine Grabanlage mit 19 Meter Durchmesser in
Teilen erhalten. Die Besiedlung der Gegend während der Eisenzeit im 2. bis 1. Jahrhundert v.
Chr. konnten die Archäologen von der Außenstelle Münster auf dem gesamten Grabungsareal
nachweisen. Bislang sind vier Gehöfte mit Grundrissen größerer Wohnhäuser aufgedeckt
worden. Den größten Anteil an Funden bilden Keramikreste und große Mengen verkohlten
Getreides. Die mittelalterliche Besiedlung begann im 9. Jahrhundert. Und schließlich
liegt auf dem Grabungsareal auch ein Teil des ehemaligen Uthofes, eine Hofanlage, die 1308
erstmals urkundlich erwähnt und erst 1878 aufgegeben wurde. Die Paläontologen des
LWL-Naturkundemuseums verfolgen seit einigen Jahren ein Projekt in westfälischen
Bergwerken. Vor allem in den Schichten im Bergwerk Ibbenbüren (Kreis Steinfurt) haben sich
Riesentausendfüßler, Seeskorpione, Krebse und zahlreiche Pflanzenreste aus der Zeit des
Ober-Karbons, vor 310 bis 295 Millionen Jahren, erhalten.


INFO

Interessierte können den Jahresbericht ("Neujahrsgruß 2004") im Westfälischen Museum für
Archäologie in Herne, im Westfälischen Römermuseum Haltern und in der Kaiserpfalz
in Paderborn zum Preis von 3 Euro erwerben oder unter Telefon 0251/59 07-2 85 bzw.
per e-Mail (ruth.schülting@lwl.org) bestellen. Er kostet 3,80 Euro einschließlich
Porto und Verpackung.




From rita.boerste at lwl.org Fri Mar 12 11:20:14 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Mar 12 11:28:48 2004
Subject: [WestG] [AKT] Dr. Roswitha Poll als Leiterin der ULB Muenster
verabschiedet
Message-ID: s0519cf3.048@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster",
Datum: 12.03.2004, 11:07


AKTUELL

Die effektive Bibliothek:
Dr. Roswitha Poll als Leiterin der Universitäts- und
Landesbibliothek Münster verabschiedet

17 Jahre lang war sie zuständig für mehr als zwei Millionen
Bücher: Dr. Roswitha Poll, Leitende Bibliotheksdirektorin der
Universitäts- und Landesbibliothek Münster, ist nach Vollendung
des 65. Lebensjahres in den Ruhestand getreten. Am Freitag, 12. März
2004, wurde sie von der Westfälischen Wilhelms-Universität in der
Aula des Schlosses zu Münster verabschiedet. Ihre Nachfolge tritt am
1. Mai Dr. Beate Tröger an, stellvertretende Direktorin des
Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung
(DIPF) in Frankfurt am Main.

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster ist die
Zentralbibliothek der Westfälischen Wilhelms-Universität und
gleichzeitig Landesbibliothek für den Landesteil Westfalen. Sie
steht damit nicht nur den Studierenden und Wissenschaftlern der
Universität, sondern auch den Einwohnern der Stadt und Region zur
Verfügung. Als Informationszentrum bietet sie ihren Benutzern 2,3
Millionen Bände wissenschaftlicher Literatur, über 10.000 laufende
Zeitschriften und Zugang zu einem umfassenden Angebot von
Nachschlagewerken und Bibliographien in gedruckter und elektronsicher
Form. Sammelschwerpunkte sind Westfalen und der niederländische
Kulturkreis. Zum Bibliothekssystem der Universität Münster
gehören neben der Zentrale am Krummen Timpen und den Zweigbibliothek
für die Bereiche Medizin, Sozialwissenschaften, Chemie und Physik
sowie der Bibliothek des Hauses der Niederlande noch weitere 155
Instituts- und Fachbereichsbibliotheken.

Die großen Verdienste von Dr. Roswitha Poll beim Auf- und Ausbau
dieses modernen Bibliothekssystems wurden bei ihrer Verabschiedung im
Schloss von Vertretern der Universität, der
Universitätsbibliothek, des Landes Nordrhein-Westfalen und des
Verlagswesens gebührend gewürdigt. Insbesondere die Einführung
der elektronischen Datenverarbeitung in allen Bereichen, vom
Online-Katalog über die Fernleihe bis zum elektronischen
Archivsystem, sei von Dr. Poll in den zurückliegenden Jahren mit
Nachdruck und Engagement betrieben worden. Ein besonderes Anliegen sei
ihr immer die Verbesserung der Bibliotheks-Benutzung durch Öffnung
der Magazine oder die Erweiterung der Öffnungszeiten gewesen. Neben
der räumlichen Erweiterung der Bibliothek habe ihr vor allem auch
die Ergänzung, Erschließung und Pflege der wertvollen
Altbestände am Herzen gelegen.

Dr. Roswitha Poll, geboren am 6. Februar 1939 in
Insterburg/Ostpreußen, hat an der Universität Münster
Geschichte, Romanistik und Philosophie studiert. An der
Universitätsbibliothek Erlangen war sie wissenschaftliche
Angestellte, bevor sie eine Referendarausbildung an der Bayerischen
Bibliotheksschule in München erfolgreich absolvierte und 1972 in
Münster mit einer militärgeschichtlichen Arbeit promoviert wurde.
Im wissenschaftlichen Dienst der Universitätsbibliothek Erlangen
übernahm sie die Leitung der Erwerbsabteilung, der
Sondersammelgebiete Philosophie und Pädagogik sowie der
Rechtswissenschaftlichen Fachbibliothek und wurde 1981 zur
Bibliotheksdirektorin ernannt. 1987 wechselte sie nach Münster und
übernahm als Nachfolgerin von Dr. Robert Reichelt die Leitung der
Universitäts- und Landesbibliothek Münster.

Seitdem hat sich Dr. Poll durch zahlreiche Publikationen, vor allem
aber auch durch die Mitarbeit in nationalen und internationalen
Gremien und Kommissionen im In- und Ausland einen Namen gemacht als
Fachfrau für ein modernes, nutzerorientiertes Bibliotheksmanagement
mit den Instrumenten Leistungsmessung, Kostenrechnung, Evaluation und
Controlling. Die Festschrift "Die effektive Bibliothek", die im Verlag
K.G. Saur zu Ehren von Dr. Poll erschienen ist, spiegelt ihr
wissenschaftliches Werk in aktuellen englisch- und deutschsprachigen
Originalbeiträgen zum Thema Bibliotheksmanagement, Leistungsmessung
und Controlling wider.

Ihr großes Engagement lässt sich auch an den wichtigen Ämtern,
die sie innehatte, ablesen. So war sie unter anderem von 1991 bis 1993
Vorsitzende des Vereins Deutscher Bibliothekare (VDB) und von 1997 bis
2003 Leiterin des Normenausschusses für Bibliotheks- und
Dokumentationswesen im Deutschen Institut für Normung (DIN). In der
International Organization for Standardization (ISO) leitet sie den
Bereich "Information und Dokumentation: Qualität, Statistik und
Evaluierung".


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
(http://www.uni-muenster.de/ULB/)




From rita.boerste at lwl.org Fri Mar 12 11:04:30 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Mar 12 11:30:54 2004
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Hoerbuch ueber die Schriftstellerin Elisabeth
Hauptmann erschienen
Message-ID: s0519951.095@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.03.2004, 10:02


AKTUELL

Wieder entdeckt: LWL-Hoerbuch stellt Elisabeth Hauptmann als Schriftstellerin,
Mitarbeiterin und Geliebte Brechts dar

Münster/Oelde/Willebadessen: Heute ist die Schriftstellerin Elisabeth Hauptmann
selbst in ihrer ostwestfälischen Heimatgemeinde Willebadessen-Peckelsheim (Kreis
Höxter) eine Unbekannte. In den "Goldenen Zwanzigern" war die 1897 geb. junge Frau aus
der westfälischen Provinz sogar in Berlin angesehen. Denn sie war ein Mitglied der
"Brecht-factory", jener Gruppe, die sich in den Dienst von Bertolt Brecht stellte.

Hauptmann recherchierte, übersetzte und redigierte für den großen "BB". Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) widmet der Schriftstellerin, die eigene Texte
häufig unter Pseudonymen veröffentlichte, nun unter dem Titel "Ganz im Ernst, so war es!" ein
zweistündiges Hörbuch. Obwohl Elisabeth Hauptmann auch in späteren Jahren als freie
Schriftstellerin, Übersetzerin und Dra-maturgin tätig war, blieb sie Brechts Werk nach
dessen Tod 1956 im Rahmen ihrer Editionstätigkeit treu. Sie ließ nie einen Zweifel daran,
dass die intensive Zusammenarbeit mit Brecht, insbesondere in den Jahren zwischen 1925 und
1933, für sie kein Opfer war, sondern eine "glorreiche Zeit", die vor allem eins machte:
"Großen Spaß". Kurz vor ihrem Tod am 20. April 1973 war Hauptmann zu einem Interview bereit.

Offener als je zuvor gab sie Auskunft über sich und ihre Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht.
Doch auch in diesen Gesprächen klammerte sie das Thema einer über die Zusammenarbeit
hinausgehenden persönlichen Beziehung aus. Ihre Gesprächspartner waren drei junge
Filmemacher, die Autoren Dr. Wolfgang Gersch und Rolf Liebenau sowie der Regisseur
Karlheinz Mund. In den DEFA-Studios entstand der einstündige Film "Die Mit-Arbeiterin",
der im Dezember 1972 ausgestrahlt wurde. Nebenprodukt dieses Films waren 52 Tonbänder, die
im Archiv der Berliner Akademie der Künste die Zeit überdauerten. Diese kaum ausgewerteten
und bisher nicht veröffentlichten Tonzeugnisse stellen einen unmittelbaren Zugang zur
kollektiven Arbeitsweise Brechts dar.

Die LWL-Literaturkommission für Westfalen und das Westfälische Landesmedienzentrum
des LWL haben aus diesem Material ein Ton-Feature mit rund 70 Minuten
Originalaufnahmen Hauptmanns erstellt. LWL-Literaturexperte Dr. Walter
Gödden hat dabei ein ausführlich kommentiertes Personenporträt geschaffen. Dabei
ergänzen literarische und briefliche Sequenzen, die von der Schriftstellerin Elisabeth
Plessen gesprochen werden, die O-Töne. Der LWL präsentiert das Hörbuch während der
Eröffnung der Foto-Ausstellung "Elisabeth Hauptmann" am 25. März um 19.30 Uhr im
Westfälischen Literaturmuseum Kulturgut Nottbeck in Oelde (Kreis Warendorf). Dabei wird
Elisabeth Plessen einige literarische Passagen von Elisabeth Hauptmann vortragen, die
auch auf der CD zu hören sind.

Am selben Abend stellt Gödden ein neues Elisabeth-Hauptmann-Lesebuch vor,
das er herausgibt. Diese Buch stellt die wichtigsten literarischen
Werke der Brecht-Freundin vor. Gödden: "Es bietet die Möglichkeit, viele
Facetten einer Autorin kennen zu lernen, deren eigenes literarisches Schaffen heute zu
Unrecht vergessen ist." Wie Gödden betont, fordern vor allem die Erzählungen eine
neuerliche Lektüre geradezu heraus. Das Lesebuch erscheint in einer Reihe des
Westfälischen Literaturmuseums Haus Nottbeck und ist zum Preis von 6,60 Euro im Museum zu
beziehen (Landrat-Predeick-Allee1, 59302 Oelde).


INFO

"Ganz im Ernst, so war es!"
Elisabeth Hauptmann - Schriftstellerin, Mitarbeiterin und Geliebte Brechts.
Hörbuch auf einer Doppel-CD, 120 Minuten, 14,90 Euro

Bezug:
Westfälisches Landesmedienzentrum,
eMail: medienzentrum@lwl.org,
Tel: 0251 591-3902





From rita.boerste at lwl.org Mon Mar 15 08:44:19 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Mar 15 08:50:36 2004
Subject: [WestG] [AKT] Luedenscheider Gespraech mit P. Oestreicher u. B.
Einhorn, 17.03.04
Message-ID: s0556cf8.008@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "igb"
Datum: 12.03.2004, 15:19


AKTUELL

Einladung zum Lüdenscheider Gespräch
mit Paul Oestreicher und Barbara Einhorn

am Mittwoch, den 17. März um 17 Uhr
im Institut für Geschichte und Biographie, Liebigstr. 11, 58511 Lüdenscheid

Vom jüdischen Emigranten zum Vorsitzenden von Amnesty International und zum
"Außenminister" des britischen Kirchenrates - von der Emigrantentochter zur
Germanistin und Professorin für Geschlechtergeschichte in England: Paul Oestreicher
und Barbara Einhorn.

Die Zwangsemigration von Eltern und Kindern ist das eine Thema: Paul Oestreichers
und Barbara Einhorns Geburtsjahre liegen nur einige Jahre auseinander, aber die
Unterschiede springen ins Auge: Der eine kam als Siebenjähriger nach Neuseeland,
die andere wurde dort geboren. Die anderen Themen des Gesprächs ergeben sich
aus ihren Lebensgeschichten. Beide trieb es nach Großbritannien und - immer
wieder - nach Deutschland. Paul Oestreicher sprach beispielsweise als Vorsitzender
von Amnesty International mit RAF-Häftlingen und mit Walter Ulbricht über die Freilassung
von Heinz Brandt, er bereitete die Befreiung vieler politischer Gefangener in Südafrika
vor. Barbara Einhorn schrieb ihre Dissertation über den Roman in der DDR und lehrt
heute an der Universität von Sussex Geschlechtergeschichte (veröffentlichte z.B.
"Gender, Nation and Identity in Narratives of Exile and Return").






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Mar 15 13:20:24 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Mar 15 13:22:10 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortraege: Hagener Ziegelindustrie / Propaganda und
Buergersinn 1WK
Message-ID: s055adac.000@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen",
Datum: 15.03.2004, 12:12


AKTUELL

Das Historische Centrum Hagen bietet am 19. und 24. März 2004 zwei
interessante Vorträge an. Einzelheiten über das Veranstaltungsprogramm
"Hagener Vorträge und Diskussionen" finden Sie unter:
http://www.historisches-centrum.de/veranstaltungen/

Näheres zu den beiden Vorträgen entnehmen Sie bitte der nachfolgenden
Beschreibung. Die Vorträge finden jeweils um 19 Uhr im Vortragssaal der
Historischen Centrums, Eilper Strasse 71 - 75, 58091 Hagen (
www.historisches-centrum.de ) statt. Der Eintritt ist frei.

1) 19. März 2004, 19.00 Uhr

Ziegel für Hagen:
Die Hagener Ziegelindustrie im 19. und 20. Jahrhundert

Dr. Andreas Immenkamp, Westfälisches Industriemuseum

Unübersehbar war die Ziegelindustrie Voraussetzung für unsere gebaute
Umwelt. Der Ziegelstein war im 19. und 20. Jahrhundert der dominierende
Baustoff.

Das rasante Anwachsen der Städte und der Ausbau der Infrastruktur in
Verbindung mit dem Aufbau der Industrieanlagen wäre ohne das Massenprodukt
Ziegel nicht denkbar gewesen. Ziegeleien wuchsen in unserer damals
prosperierenden Stadt wie Pilze aus dem Boden und garantierten einer
Vielzahl von Beschäftigten Arbeit und ein sicheres Einkommen.

Wer sich heute in Hagen auf die Suche nach einer Ziegelei mit Ringofen und
dem typischen hohem Schornstein macht, wird keine mehr finden. Spätestens in
der zweiten Hälfte der 1980er Jahre sind die letzten Zeugen einer
untergehenden Industrie aus unserem Stadtbild verschwunden. Nur noch einige
Straßenbezeichnungen wie Ziegelstraße oder Zieglerstraße, sowie vereinzelte
Altaufschlüsse ehemaliger Lehmgruben erinnern an die Existenz dieses
Industriezweiges.

Im Vortrag wird an die Bedeutung der Ziegelindustrie für die Stadt Hagen
erinnert. Dabei geht der Referent auf den Wandel der Produktionsformen, vom
vorindustriellen Handstrichbetrieb zum industriellen Großbetrieb, ebenso
eingehen, wie auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der Ziegeleiarbeiter
auf den Betrieben.

Dr. phil. Andreas Immenkamp
Ethnologe, Studium des Städtebaues in Münster und nach Abschluss des
Studiums an der Westfälischen Wilhelms Universität in Münster europäische
Ethnologie, Kunstgeschichte und Soziologie. Wissenschaftlicher Referent am
Westfälischen Industriemuseum in Dortmund und zuständig für den Aufbau und
das wissenschaftliche Konzept des Museumsstandortes der Ziegelei Lage. Das
Westfälische Industriemuseum Ziegelei Lage in Lage/Lippe gelegen wurde als
sechster von insgesamt acht Museumsstandorten des Westf. Industriemuseums im
Mai 2001 eröffnet.

2) 24. März 2004, 19.00 Uhr

"Hammer sei Deutschland, Amboss der Feind":
Propaganda und Bürgersinn im Ersten Weltkrieg

Dr. Stefan Goebel, Institute of Historical Research, London

Inzwischen sind sie längst vergessen, obwohl sie doch ausdrücklich "zum
ewigen Gedächtnis später Geschlechter" bestimmt waren: die so genannten
Kriegswahrzeichen zum Benageln aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Nur noch
wenige Exemplare sind heute erhalten (wie etwa der "Eiserne Schmied" im
Eingangsbreich des Historischen Centrums Hagen) - dabei war das Nageln von
Kriegswahrzeichen ein Massenphänomen in Deutschland und Österreich-Ungarn.
In hölzerne Tafeln oder Skulpturen schlugen die Daheimgebliebenen gegen ein
Entgelt "eiserne Nagel" (gegen einen Aufpreis auch in Silber oder Gold) ein.

Die 'Nagelungsmanie' ergriff auch das Ruhrgebiet. In Bochum, Essen und Hagen
wurden eiserne "Schmiede" und in Recklinghausen eine "Bergmannsschule"
genagelt, d.h. 'eisern' gemacht; Gelsenkirchen und Schwerte schufen eiserne
"Schwerter"; Mülheim errichtete einen "Jung-Siegfried in Eisen", in Haspe
bei Hagen entstand eine "Eiserne Pforte". Das Nageln war ein kreativer Akt,
bei dem ein deftiger Nagelspruch aufzusagen war; "Hammer sei Deutschland,
Amboss der Feind" tönte man in Hagen. Das Nageln im Krieg diente dem
Eintreiben von Spenden, denn für das Privileg des Hämmerns war ein Beitrag
an die Kriegswohlfahrt zu entrichten. Der Nagelungsakt sollte die
Solidarität von Heimat und Front bzw. die Verbundenheit der Zivilbevölkerung
mit ihren Soldaten und deren Hinterbliebenen demonstrieren.

Anhand Kriegswahrzeichen aus dem Ruhrgebiet beleuchtet der Vortrag die
Dynamik der Eigenmobilisierung der Bevölkerung und räumt auf mit gängigen
Vorstellungen von Kriegspropaganda als Verführung und Manipulation
unschuldiger Bürger. Nachgezeichnet wird vielmehr der Zusammenhang von
Bürgerstolz und Propaganda "von unten".

Dr. phil. Stefan Goebel, M.Phil., Ph.D. (Cantab.)
Historiker, Studium der Geschichte und Sozialwissenschaften in Münster,
Durham und Cambridge. 2001/02 Promotion in Cambridge mit einer Arbeit über
den Ersten Weltkrieg in der deutschen und britischen Erinnerungskultur
(Verffentlichung i.V. unter dem Titel "The Great War and Medieval Memory.
War and Remembrance in Britain and Germany"). Seit 2002 Leverhulme Fellow am
Centre for Metropolitan History des Institute of Historical Research in
London sowie seit 2001 Fellow des Churchill College, University of
Cambridge. Arbeitet derzeit an einer vergleichenden Kulturgeschichte des
Bombenkrieges und - gemeinsam mit Jay Winter u.a. - am zweiten Band von
"Capital Cities at War: Paris, London, Berlin 1914-1919". Jüngste
Publikationen in Auswahl: "Kohle und Schwert". Zur Konstruktion der
Heimatfront in Kriegswahrzeichen des Ruhrgebietes im Ersten Weltkrieg, in:
Westfälische Forschungen 51 (2001); 'Intersecting Memories. War and
Remembrance in Twentieth-Century Europe', in: Historical Journal 44 (2001);
Re-membered and Re-mobilized. The "Sleeping Dead" in Interwar Germany and
Britain, in: Journal of Contemporary History 39 (2004).


INFO

Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71 - 75
D-58091 Hagen
Tel 0 23 31 207 27 40
Fax 0 23 31 207 24 47
E-Mail info@historisches-centrum.de
WWW http://www.historisches-centrum.de




From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Mar 17 14:21:23 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Mar 17 15:14:33 2004
Subject: [WestG] [AKT] Froemmigkeitsforscherin Aka bekommt Arbeitsstipendium
Message-ID: s0585eee.088@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 17.03.2004, 13:49


AKTUELL

Frömmigkeitsforscherin Aka bekommt Arbeitsstipendium

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vergibt sein mit 3.100 Euro
dotiertes Arbeitsstipendium für westfälische Landesforschung in diesem Jahr an Dr.
Christine Aka aus Münster. Das hat der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (17.03.) in Münster
beschlossen. Dr. Christine Aka erhält in diesem Jahr das Arbeitsstipendium für
westfälische Landesforschung des LWL. "Dr. Christine Aka hat sich als eine der
herausragendsten Frömmigkeitsforscherinnen profiliert.", urteilt der Rat für
Westfälische Landeskunde, der Aka für das Arbeitsstipendium vorgeschlagen hat. "Sie
beherrscht aber auch nicht zuletzt dank ihrer langjährigen Museumserfahrungen die nie
oberflächlich werdende Popularisierung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse, die
sie auch einem breiteren Publikum bekannt gemacht hat. Christine Aka ist nicht nur viel
gefragte und renommierte Vertreterin der volkskundlichen Frömmigkeitsforschung, sie ist
darüber hinaus eine Volkskundlerin, die das Fach in großer Breite zu vertreten vermag",
heißt es in der Begründung des Rates für Westfälische Landeskunde.

Dr. Christine Aka hat ihrer westfälischen Heimat nie den Rücken gekehrt. Geboren in Vechta,
studierte sie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Volkskunde, Mittlere und Neuere
Ge-schichte, Ur- und Frühgeschichte und schloss ihr Studium mit Promotion ab. Schon ihre
Dissertation zum Thema "Tod und vergessen? - Sterbebilder als Zeugnis katholischen
Totengedenkens" gilt als bahnbrechende Studie über ein bis dahin kaum erforschtes Thema und
seitdem als Standardwerk. Nach einem Volontariat beim Stadtmuseum Münster, arbeitete sie
von 1994 bis 1997 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum Heimathaus
Münsterland/Krippenmuseum Telgte und war an zahlreichen Ausstellungs- und
Forschungsprojekte in Westfalen-Lippe beteiligt.

Zwischen 2000 und 2002 betreute sie für
die Volkskundliche Kommission des LWL das Forschungsprojekt "Unfallkreuze am
Straßenrand". Seit Januar 2002 ist Dr. Christine Aka freiberuflich tätig und hat gerade den
auf großes Interesse gestoßenen ersten Band der neu gestalteten Reihe der Volkskundlichen
Kommission für Westfalen "Alltagsgeschichte in Bildern" vorgelegt. Das
Arbeitsstipendium, das der LWL jährlich vergibt, ist für Personen gedacht, die nicht an
einer Universität tätig sind und Landesforschung betreiben oder die ehrenamtliche
Forschung besonders fördern. Es soll diejenigen unterstützen, die meist ohne den ideellen
und finanziellen Rückhalt einer großen Universität wesentliche Arbeitsergebnisse
erbringen.








From rita.boerste at lwl.org Wed Mar 17 08:10:48 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Mar 17 15:15:02 2004
Subject: [WestG] [TOC] Gladbeck - unsere Stadt, Nr. 1/2004
Message-ID: s058081b.077@lwlapp.itz.lwl.org

Von : "Nina Frerichmann", , Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 17.03.2004, 8:03


SERVICE: TOC

Gladbeck - unsere Stadt. Zeitschrift für Information,
Werbung, Kultur- und Heimatpflege.
Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V.
Nr. 1, 32. Jahrgang (2004)

Inhaltsverzeichnis:

S. 3-9
Georg Schmidt
Geschichte erleben im Museum. Wie herrlich
war das Ritterleben

S. 9-11
Theodor Holländer
Wer war eingentlich...Friedrich Fröbel?

S. 12-15
Helmut Wolz
Kommunalwahl 2004: Entscheidung
für Gladbeck

S. 16
Heinz Enxing
Gemeinnütziges Gasthaus

S. 17-18
Michael Korn
Vogel des Jahres 2004: Der Zaunkönig

S. 19
Heinz Enxing
Bürgerportät: Dieter Thierse

S. 20-21
Karin Byrszel
Die Gladbeck Information: Bürgerservice
wird hier groß geschrieben

S. 22-23
Kinderschutzbund Gladbeck. Lobby für
Kinder besteht 25 Jahre

S. 24
Bildseite: Wer kennt diese Höfe?

S. 26-28
Monika Bette
Eine Vision wurde Wirklichkeit: Zehn Jahre
Kindertagesstätte "Arche"

S. 29-31
Arnold Spicker
30 Jahre Partnerschaft VHS
und Marcq-en-Baroeul

S. 32-33
Clemens Bombeck, Pfarrer zu Herz Jesu
Im Kreuz ist Heil - Im Kreuz ist Hoffnung
* Im Kreuz ist Leben. Die Fenster der
Herz-Jesu-Kirche in Zweckel (2)

S. 34-36
Manfred Samen
Leben und Wirken des jüdischen
Wanderlehrers Gustav Bär

S. 37
Aus der plattdeutschen Schatztruhe

S. 38-43
Rainer Weichelt
Markt und Stadt - Im Raum lesen wir
die Zeit. Marktplatz Gladbeck.
Geschichte und Gegenwart

S. 44-45
Karl-Heinz Leitzen
Aus der alten Heimat: Eisgang
und Hochwasser

S. 46
Kurz belichtet

S. 47-48
Wilhelm Hötten
Papa, erzähl mal vonne Arbeit

S. 48
Impressum





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Mar 17 15:54:06 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Mar 17 15:55:04 2004
Subject: [WestG] [AKT] LWL foerdert die Erweiterung des Kreismuseums
Wewelsburg und die Neukonzeption der SS-Ausstellung
Message-ID: s05874a0.097@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 17.03.2004, 15:49


AKTUELL

Der LWL foerdert die Erweiterung des Kreismuseums Wewelsburg und die Neukonzeption der SS-Ausstellung mit über 680.000 Euro

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt den Kreis Paderborn mit über 680.000 Euro dabei, die Dauerausstellung zur ehemaligen Kult- und Terrorstätte der SS, auf der Wewelsburg neu zu gestalten und dazu das Kreismuseum Wewelsburg zu erweitern. Das hat der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (17.03.) in Münster beschlossen, der LWL-Finanzausschuss und der LWL-Landschaftsausschuss müssen diesem Beschluss noch zustimmen.

Die Ausstellung dokumentiert, wie die SS in der Nazizeit die Wewelsburg, die 1603 bis 1609 im Stil der Weserrenaissance gebaut worden ist, erst zur "Reichsführerschule-SS" und später zur "SS-Kultstätte" umfunktionierte und erweiterte. Maßlose Pläne sahen sogar vor, die Wewelsburg als kreis-förmige Burganlage zum "Mittelpunkt der germanischen Welt" mit den Ausmaßen einer Großstadt auszubauen. 1939 entstand ein kleines Konzentrationslager, dessen Gefangene bis 1944 als Arbeitssklaven für die SS-Bauten missbraucht wurden. All das zeigt die Ausstellung seit 1982. Die Dauerausstellung muss nun überarbeitet werden, weil der große Besucherandrang ihr Schäden zugefügt hat, die nicht zu reparieren sind. Außerdem hat die Forschung neue Erkenntnisse gewonnen, die nicht in die bestehende Präsentation eingebaut werden konnten.

Für die neue Konzeption der Ausstellung muss das ehemalige Wachhaus umgebaut werden. Außer-dem soll auf dem Grundriss des ehemaligen Gebäudes der Wachmannschaften ein Neubau für Magazine, das Archiv, die Bibliothek und die Verwaltung errichtet werden. Das ursprüngliche Gebäude wurde im März 1945 zerstört, als die SS auf Befehl von Heinrich Himmler vergeblich versuchte die gesamte Anlage zu sprengen, damit die heranrückenden Amerikaner sie nicht einnehmen konnten.

"Die Wewelsburg hat als eine der wichtigsten nationalen Gedenkstätten eine herausragende Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, dass die Ausstellung mit neuen Forschungsergebnissen Schritt hält. Dazu wollen wir mit unserem Zuschuss einen Beitrag leisten und so helfen, dass das Museum seinen Status in der Museumslandschaft Westfalens festigen kann", sagte LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe im Kulturausschuss.


INFO

URL
http://www.wewelsburg.de/startscreen/startframes.html






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Mar 18 14:12:18 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Mar 18 14:16:00 2004
Subject: [WestG] [AKT] 'Feuerwoche' im Westfaelischen Industriemuseum (ab
21.03.)
Message-ID: s059ae53.012@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 18.03.2004, 13:46


AKTUELL

'Feuerwoche' im Westfaelischen Industriemuseum

Dortmund (lwl). Mit einer "Feuerwoche" startet das Industriemuseum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in die heiße Phase seiner Veranstaltungen zum
25-jährigen Jubiläum. Vom kommenden Sonntag (21.3.) an lodern an mehreren Standorten des
Westfälischen Industriemuseums (WIM) Flammen, spielen Brände und Hitze bei Vorträgen und
Führungen eine zentrale Rolle. Das Spektrum der Angebote reicht vom Ziegelbrand in Lage bis
zum Vortrag "Feuer unter Wasser" in der Henrichshütte Hattingen. Die WIM-Woche "Feuer"
beginnt am Sonntag (21.3.) auf kleiner Flamme im Textilmuseum Bocholt.

Dort zeigt Textilingenieur Manfred Tangerding nach einem kurzen Rundgang
Bunsenbrenner-Experimente zum Färben von Garnen und Stoffen. Parallel dazu bietet das
LWL-Industriemuseum eine Entdeckungsrallye für Kinder an. Beide Programme starten um 15
Uhr und dauern rund 1,5 Stunden. "Gut Brand" heißt es am Mittwoch (24.3.) im Westfälischen
Industriemuseum Ziegelei Lage. Um 11 Uhr wird der Hoffmann'sche Ringofen angefeuert und in
den kommenden Tagen bis 1000 Grad Celsius hochgefahren. Bis einschließlich Sonntag (28.3.)
will das Museum 20.000 Ziegel nach historischer Manier brennen. Besucher können dieses
einmalige Schauspiel hautnah miterleben: In drei Schichten müssen die Brenner den Ofen Tag
und Nacht von der Decke aus mit Kohle befüllen (Foto), und dabei können die Museumsgäste
täglich zwischen 10 und 18 Uhr zuschauen.

Passend dazu steht die Kinderaktion am Samstag (27.3.) ab 15 Uhr in der Ziegelei Lage unter
dem Motto "Wir bauen Feuerdrachen". Jungen und Mädchen im Alter von 7 bis 11 Jahren
formen Drachen aus Ton, die rauchen und Feuer "spucken".
Das Museum bittet um Anmeldungen unter Tel. 05232 9490-0. Schließlich steht auch die
Themenführung am Sonntag (28.3.) ab 16 Uhr in Lage unter heißen Vorzeichen: Dr. Thomas
Parent begleitet die Besucher durch die aktuelle Sonderausstellung "Kinderarbeit - einst
und jetzt" und legt sein Augenmerk unter der Überschrift "Die außerordentliche Hitze bei den
Öfen ..." auf die Kinderarbeit in der frühindustriellen Glasproduktion.

Feuer im Doppelpack wartet auf die Besucher der Spätschicht am Freitag (26.3.) im
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen. Um 19 Uhr startet am Foyer ein einstündiger
Rundgang über das Gelände - zum letzten Mal in dieser Wintersaison begleitet von
Fackelträgern (Foto). Im anschließenden Vortrag erzählt Jürgen Laege unter dem Motto
"Feuer unter Wasser" die unglaubliche Geschichte dampfgetriebener U-Boote. Der Eintritt
zum Vortrag um 20 Uhr ist frei; die Teilnahme an der Fackelführung kostet 3,50 € für
Erwachsene, 2 € für Kinder ab sechs Jahren.

Brände und Explosionen gehören zu den gefährlichsten Ereignissen unter Tage.
Auf der Zeche Zollern II/IV in DORTMUND gibt es im
Kauenkeller einen eigenen Ausstellungsbereich zu diesem Thema. Museumsmitarbeiter
Martin Lochert erzählt bei einer Themenführung am Sonntag (28.3.) um 14.30 Uhr über
Grubenunglücke im Ruhrbergbau und ihre Bekämpfung. Teilnehmer zahlen lediglich den
normalen Museumseintritt. Hitze, Rauch und Zugluft bestimmten die Arbeitsbedingungen von
Glasmachern im 19. Jahrhundert. Im WIM-Standort Glashütte Gernheim in Petershagen an der
Weser erläutert Dr. Thomas Parent bei einer Themenführung am Sonntag (28.3.)
Schmelztechnik und Arbeitsbedingungen in der frühindustriellen Glasproduktion. Nach dem
geführten Rundgang (Beginn 11 Uhr) haben Besucher Gelegenheit, den Glasmachern des Museums
bei ihrer "Feuerarbeit" am Ofen im Hüttenturm zuzusehen.

Mehr Informationen zum WIM-Jubiläum im Internet unter www.industriemuseum.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Mar 18 14:21:31 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Mar 18 14:22:35 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe: Bochum und das Ruhrgebiet:
Grossstadtbildung im 20. Jahrhundert. Bochum
Message-ID: s059b088.050@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "geschichtskultur-ruhr - Mailingliste",
Datum: 18.03.2004, 09:05

Übernahme aus der Mailingliste "Geschichtskultur-ruhr"


AKTUELL

Bochum und das Ruhrgebiet: Großstadtbildung im 20. Jahrhundert

Die einzelnen Veranstaltungen finden im Stadtarchiv Bochum, Kronenstraße
47-49 (StABo), und im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets (HGR),
Clemensstraße 17-19, jeweils dienstags 18 bis
20.00 Uhr statt.

20. April
Vortrag: Industrialisierung und Stadtbildung im Ruhrgebiet während des 19.
und frühen 20. Jahrhunderts, Prof. Dr. Klaus Tenfelde (Institut für
soziale Bewegungen/RUB)
Zeit: 20 Uhr
Ort: Stadtarchiv Bochum

27. April
Vortrag: Stadt- und Lebensgeschichte im Ruhrgebiet, Prof. Dr. Lutz
Niethammer (Universität Jena)
Zeit: 20 Uhr
Ort: Stadtarchiv Bochum

4. Mai
Vortrag: Eingemeindungen in Bochum und im Ruhrgebiet1904-1929: Motive und
Interessen, Marco Rudzinski, M.A. (Institut für soziale Bewegungen/RUB)
Zeit: 20 Uhr
Ort: Stadtarchiv Bochum

11. Mai
Vortrag Die Entwicklung der städtischen Infrastruktur während des 20.
Jahrhunderts, Prof. Dr. Jürgen Reulecke, Universität/Gesamthochschule
Siegen
Zeit: 20 Uhr
Ort: Haus der Geschichte des Ruhrgebiets

18. Mai
Vorträge: Vom Dorf zum Stadtteil: Das Beispiel Weitmar, Dr. Ernst-Albrecht
Plieg;
Der Traum von der "zukünftigen Stadt Langendreer", Clemens Kreuzer
Zeit: 20 Uhr
Ort: Haus der Geschichte des Ruhrgebiets

25. Mai
Vortrag: Essen - Dortmund: Der Kampf um die `VorherrschaftA im Ruhrgebiet,
PD Dr. Stefan Goch (Institut für Stadtgeschichte, Gelsenkirchen);
Stellungnahmen: Dr. Günter Högl (Stadtarchiv Dortmund), Dr. Klaus Wisotzky
(Stadtarchiv Essen)
Zeit: 20 Uhr
Ort: Haus der Geschichte des Ruhrgebiets

1. Juni
Vortrag: Überkommunale Zusammenarbeit im Ruhrgebiet bis zur Gründung des
Kommunal-verbandes, Prof. Dr. Hein Hoebink (Universität Düsseldorf)
Zeit: 20 Uhr
Ort: Haus der Geschichte des Ruhrgebiets

8. Juni
Vortrag: Die Stadtentwicklung im Spiegel der Bochumer Rathäuser, mit
Dia-Präsentation, Dr. Hans H. Hanke (Westfälisches Amt für Denkmal-pflege)
Im Rahmen dieser Veranstaltung bietet der Referent am selben Tag von 16.00
bis 18.00 Uhr eine Führung durch das Bochumer Rathaus an.
Zeit: 20 Uhr
Ort: Haus der Geschichte des Ruhrgebiets

15. Juni
Vortrag: Der Wiederaufbau der Stadt Bochum aus heutiger Sicht, Stadtbaurat
Martin zur Nedden
Zeit: 20 Uhr
Ort: Haus der Geschichte des Ruhrgebiets

22. Juni
Vortrag: Bochum im Wandel: Entwicklungs-, Darstellungs- und
Überlieferungsaspekte, mit Video- und Multimedia-Präsentationen, Dr.
Johannes Volker Wagner (Stadtarchiv Bochum)
Zeit: 20 Uhr
Ort: Stadtarchiv Bochum

29. Juni
Vortrag: Bochum und die kommunale Gebietsreform in den 1970er Jahren: Die
Eingemeindung Wattenscheids, Dr. Sabine Mecking (Westfälisches Institut für
Regionalgeschichte, Münster)
Kommentar: Klaus Peter Hülder (Heimat- und Bürgerverein Wattenscheid)
Zeit: 20 Uhr
Ort: Stadtarchiv Bochum

6. Juli
Filmabend: Abenteuer Ruhrpott, Einführung: Werner Kubny
Zeit: 20 Uhr
Ort: Stadtarchiv Bochum

13. Juli
Vortrag: Bochum - ein kulturelles Zentrum des Ruhrgebiets, Kulturdezernent
Dr. Hans-Georg Küppers; Stellungnahmen: Bochumer Künstler und
Kulturschaffende
Zeit: 20 Uhr
Ort: Stadtarchiv Bochum

20. Juli
Vortrag: Visionen: Bochum und das Ruhrgebiet im 21. Jahrhundert, Prof. Dr.
Benjamin Davy (Universität Dortmund); im Anschluss: Rundgespräch mit
Vertretern der Ratsfraktionen der Stadt Bochum
Zeit: 20 Uhr
Ort: Haus der Geschichte des Ruhrgebiets






From rita.boerste at lwl.org Thu Mar 18 14:37:38 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Mar 18 14:47:05 2004
Subject: [WestG] [TOC] Sauerland, Nr. 1/2004
Message-ID: s059b43c.098@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Nina Frerichmann",
Datum: 18.03.2004, 11:48


SERVICE: TOC

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer
Heimatbundes
37. Jahrgang. Heft 1/ März 2004
ISSN: 0177-8110


Inhaltsverzeichnis:

S. 4
Geschichte
Brauchtum im Jahreskreis

S. 5-8
Geschichte
Werner F. Cordes
Ostersemmel und Osterleise
in Attendorn

S. 9
Natur, Landschaft, Siedlung
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
kürt Kirche in Marsberg-Padberg
zum Denkmal des Monats

S. 10-17
Religion - Glaube
Ingrid Reißland
Weihekreuze und Runen. Das
Taufbecken der St. Martinuskirche
Hellefeld- ein kunsthistorisches
Kleinod besonderer Art

S. 18-19
Unnerwiägens nao Emmaus
(Evangelium nao Lucas,
Kapitel 24, Vers 13-35)

S. 20-24
Geschichte
Eberhard Grunsky
Von Eslohe, Freienohl und
Finnentrop bis Niagara,
Cincinnati und New York

S. 26-33
Geschichte
Dr. Luitwin Mallmann
"In welche Hände auch die
Regierung fällt" Franz von Papen
1879-1969

S. 34-35
Geschichte
H. Schulte
Vor 100 Jahren "Gleislose
Elektrische" im Veischedetal
1904-1916

S. 36-37
Geschichte
Friedrich Wilhelm Grote
Zwei Jüdinnen überleben die
Verfolgung der Nationalsozialisten
und den Zweiten Weltkrieg in
Langholthausen

S. 38-41
Natur, Landschaft, Siedlung
Andreas Parnow
Der Himmel ist unter uns

S. 42-43
Heimat - Kultur
Das Osterfeuer

S. 44-45
Heimat - Kultur
Hans Claßen
"Aus seiner Tiefe wirkt machtvoll
das Versunkene"

S.46
Verschiedenes

S. 47- 48
Heimat - Kultur
Dieter Wiethoff
Westfälisches Literaturmuseum:
Ein neuer Weg in der
Literaturpräsentation- Auf den
Spuren Sauerländer Autoren

S.49
Wolfgang Frank
Einer, der aus der Rolle fällt

S. 50-56
Rezensionen - Personalien
Bücher - Schrifttum

S. 57-58
Personalien





From rita.boerste at lwl.org Thu Mar 18 14:42:34 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Mar 18 14:47:47 2004
Subject: [WestG] [TOC] Maerkisches Jahrbuch fuer Geschichte, Bd. 103, 2003
Message-ID: s059b577.018@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Nina Frerichmann",
Datum: 18.03.2004, 11:08


SERVICE: TOC

Märkisches Jahrbuch für Geschichte
Hrsg.: Heinrich Schoppmeyer
im Auftrag des Vereins für Orts- und
Heimatkunde in der Grafschaft Mark (Witten)
ISSN: 01937-1621
Band 103/ 2003

Inhaltsverzeichnis:

S. 7-30
Dietmar Scholz
Villa - curtis - "eyn frye rikeshoiff"?
Zum sogenannten Castroper Reichshof

S. 31-62
Heinrich Schoppmeyer
Die märkischen Freiheiten
Blankenstein und Wetter

S. 63-82
Gerhard E. Sollbach
Verfassung und Praxis der Grundherrschaft
des Kanonissenstiftes und späteren
(freiweltlichen) adligen Damenstifts in
Herdecke an der Ruhr im Mittelalter
und früher Neuzeit

S. 83-98
Friedhelm Kopshoff
Mansus Kopes- eine märkische Hofchronik

S. 99-151
Karl Ditt
Aufstieg und Niedergang des Ruhrbergbaus:
Die Zeche Nachtigall in Bommern bei
Witten 1714-1892

S. 152-196
Gerda Scheele
Kommunale Verfassungsrealität in
Wattenscheid und Ückendorf
1871-1899. Ein Vergleich

S. 197-229
Detlef Grothmann
Der politische und soziale
Katholizismus in Westfalen
1870-1933

S. 230-239
Wilfried G. Vogt
Die Konstituierung des ersten Rüggebergers
Konsistoriums und die Wahl des ersten
Rüggeberger Pfarrers J.C.W. Brinkdöpke.
Ein Beitrag zur Kirchengeschichte des
Ennepe-Ruhr-Kreises

S. 240-246
Wilfried G. Vogt
" [...] und befördert sie, wohin sie
gehöret, ins Zuchthaus." Die Breckerfelder
Totengräberin Anna Gertrud Düsberg und
ihr öffentliches Bekenntnis, Geister zu sehen

S. 247-255
Benno Jacobi
Anmerkungen zum architektonischen
Erscheinungsbild und zur städtebaulichen
Relevanz des Wittener Stadtbades

S. 256-259
Verzeichnis der Abkürzungen

S. 260-262
Bericht über das Geschäftsjahr
2002/JHV 2003

S. 263
Anschriften der Mitarbeiter
am Jahrbuch 103 (2003)

S. 263
Anschrift der Redaktion







From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Mar 22 08:10:25 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Mar 22 08:35:25 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Mecking, Staedtische Beamte d. westf.
Gauhauptstadt Muenster, 31.03.2004
Message-ID: s05ea02e.027@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "geschichtskultur-ruhr - Mailingliste",
Datum: 19.03.2004, 08:15

Übernahme aus der Mailingliste "Geschichtskultur-ruhr"


AKTUELL

Zwischen Parteibuch und Paragraphen.
Die städtischen Beamten der westfälischen Gauhauptstadt Münster
Vortrag von Dr. Sabine Mecking, Westfälisches Institut für
Regionalgeschichte, Münster, mit anschließender Diskussion

Mittwoch, 31. März 2004, 19.30 Uhr
Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"
Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen

Anders als staatliche Fachverwaltungen mit speziellem Wirkungskreis deckt
die Kommunalverwaltung ein breites und vielschichtiges Aufgabenfeld ab. Sie
hat aufgrund ihrer räumlichen Nähe, ihres lokalen Wirkungsfeldes und ihres
Publikumsverkehrs (zumindest idealtypisch) eine geringere Distanz zur
Bevölkerung. Ihr enger Kontakt zu den Einwohnern der Stadt ermöglicht
einerseits eine unmittelbare Kommunikation und zieht andererseits eine
direktere Kontrolle nach sich. Mit der Stadtverwaltung wird eine Behörde im
NS-Staat in den Blick genommen, die keine neugeschaffene Sonderbehörde oder
Parteidienststelle war, die explizit zur Ausgrenzung, Ausplünderung und
Ausmerzung der Juden oder Sinti und Roma eingerichtet wurde. Doch auch sie
fügte sich genau wie andere staatliche und kommunale Verwaltungen und
Einrichtungen in das nationalsozialistische Diskriminierungs-, Verfolgungs-
und Terrornetzwerk ein.

Die Maßnahmen der Behörde vor Ort prägten zumeist für die Betroffenen
direkter den Verfolgungsalltag als so manche abstrakte Rechtsnorm.
Exemplarisch wird dies für die Stadt Münster betrachtet. Zunächst soll
lokales Behördenhandeln am Beispiel der "Arisierung jüdischen Eigentums"
nachgezeichnet werden, anschließend wird nach Rahmenbedingungen, Motiven
und Interessen der städtischen Akteure gefragt.


INFO

Dokumentationsstätte
"Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"
Cranger Straße 323
45891 Gelsenkirchen

Telefon: (0049)-(0)209-1672960
Telefax: (0049)-(0)209-1672951
E-Mail: doku-ge@institut-fuer-stadtgeschichte.de

Postadresse
Institut für Stadtgeschichte, Wissenschaftspark
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 10 - 13 Uhr und 14 - 18 Uhr
an Feiertagen und während der Schulferien geschlossen
Eintritt: frei

Die Dokumentationsstätte ist Teil des Instituts für Stadtgeschichte,
einer Einrichtung in Trägerschaft der Stadt Gelsenkirchen.





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Mar 22 08:13:30 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Mar 22 08:35:40 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Laege: Geschichte dampfbetriebener U-Boote,
26.03.2004
Message-ID: s05ea02f.033@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "geschichtskultur-ruhr - Mailingliste",
Datum: 18.03.2004, 10:41
Übernahme aus der Mailingliste "Geschichtskultur-ruhr"


AKTUELL

Diavortrag im LWL-Industriemuseum: "Feuer unter Wasser"
- Die unglaubliche Geschichte dampfbetriebener U-Boote

Im Rahmen seiner "Feuer-Woche" präsentiert das Westfälische Industriemuseum
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 26. März, um 20
Uhr auf der Henrichshütte in Hattingen einen Diavortrag über die
unglaubliche Geschichte dampfbetriebener U-Boote.

U-Boote gehören zu den technologisch besonders interessanten
Wasserfahrzeugen. Von Beginn ihrer Entwicklung an waren sie ein Kind der
modernen Technik. Probleme, wie etwa das Auf- und Abtauchen, der Antrieb,
die Bewaffnung und die Lebensfähigkeit unter Wasser mussten gelöst werden.
Diese Entwicklung dauerte rund 250 Jahren und ist immer noch nicht
abschlossen.

Der Vortrag von Dr. Jürgen Laege, Technik-Historiker aus Haltern,
beschäftigt sich vor allem mit U-Boot-Antrieben, deren Entwicklung zu einer
Zeit begann, als Verbrennungsmotoren noch nicht erfunden und der
Elektromotor noch nicht ausgereift war. Die einzigen Antriebsmethoden, die
vor etwa 100 Jahren zur Verfügung standen, waren der Einsatz von
Muskelkraft oder die Dampftechnik. Wie Dampf unter Wasser erzeugt werden
konnte und warum diese historische Antriebsmethode auch heute noch in
modernen U-Booten zu finden ist, erklärt der Referent in einem ausführlich
bebilderten Vortrag. Das Referat richtet sich an interessierte Laien, soll
Modellbauer zum Nachbau von Dampf-U-Booten anregen und Fachleuten
Einzelheiten über eine Antriebstechnik bieten, die es eigentlich gar nicht
geben kann.

Der Vortrag findet im Foyer des Westfälischen Industriemuseums
Henrichshütte Hattingen statt und ist kostenlos. Im Vorfeld können die
Museumsgäste wie jeden Freitag bei einer Schnupperführung die
Hochofenanlage kennen lernen - diese Woche jedoch zum letzten Mal mit
Fackelbeleuchtung (Erwachsene 3,50 Euro, ermäßigt 2 Euro). Treffpunkt ist
um 19 Uhr das Foyer.


INFO

Westfälisches Industriemuseum Henrichshütte
Werksstraße 25
Hattingen






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Mar 22 08:17:06 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Mar 22 08:35:52 2004
Subject: [WestG] [KONF] Niederlande - Postkolonialismus und
Erinnerungskultur, Muenster 31.03.-02.04.2004
Message-ID: s05ea1a2.046@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster",
Datum: 19.03.2004, 09:07


TAGUNG

Postkolonialismus und Erinnerungskultur
Tagung über blinde Flecken im deutsch-niederländischen
Gedächtnis
Münster, 31.03.-02.04.2004

Die seit Jahren intensiv geführte wissenschaftliche
Auseinandersetzung mit der Erinnerungskultur hat sich bisher sowohl
auf deutscher als auch auf niederländischer Seite beinahe
ausschließlich auf die Erinnerung an den deutschen Faschismus
konzentriert. Kaum Berücksichtigung fand dagegen die Erinnerung an
den Kolonialismus. Trotz unterschiedlicher historischer
Ausgangsbedingungen nehmen in beiden Ländern die Erinnerungen an
diese mit Gewalt, Unterdrückung und Ausbeutung verbundene Epoche nur
einen untergeordneten Platz im Bewusstsein ein. Aus diesem Grund
veranstaltet die Universität Münster Anfang April ein
zweitägiges Kolloquium über Postkolonialismus und
Erinnerungskultur in Deutschland und den Niederlanden.

In jüngster Zeit nimmt die Kritik am Fehlen des Kolonialismus in den
Erinnerungskulturen beider Länder immer mehr zu. Es mehren sich
Bemühungen, bislang Verschwiegenes in das öffentliche Bewusstsein
zu rücken. So wurde in den Niederlanden vor zwei Jahren ein Monument
enthüllt, das an die Opfer der Sklaverei erinnert. In der ganzen
Bundesrepublik finden gegenwärtig Ausstellungen und Veranstaltungen
statt, die sich anlässlich des 100. Jahrestages dem Herero-Aufstand
gegen die deutsche Kolonialmacht in Namibia und dem sich
anschließenden ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts widmen.

Ziel des Kolloquiums ist es, den Stand der wissenschaftlichen Bearbeitung
der Epoche darzustellen und die Auseinandersetzungen mit der
jeweiligen kolonialen Vergangenheit in den Bereichen der Literatur,
der Museen, Gedenkstätten und Mahnmale sowie der Lehrpläne von
Bildungseinrichtungen kritisch zu beleuchten. Schließlich sollen
Anforderungen an und Möglichkeiten von Erinnerungsarbeit in den
multikulturellen Gesellschaften beider Länder diskutiert werden. Das
Kolloquium richtet sich an Lehrende und Studierende der
Geschichtswissenschaft, der Sozial- und Erziehungswissenschaften, an
Lehrerinnen und Lehrer, Vertreter der politischen Bildung und an
interessierte Laien.


INFO

Die von der Arbeitsstelle für Interkulturelle Pädagogik und dem
Zentrum für Niederlande-Studien der Universität Münster
gemeinsam veranstaltete Tagung beginnt mit einer Lesung am Mittwoch,
31. März 2004, um 20 Uhr im Haus der Niederlande, Alter Steinweg
6/7, mit Helga Ruebsamen (Den Haag) über "Das Lied und die
Wahrheit". Die Tagung selbst findet von Donnerstag, 1. April 2004, um
10 Uhr bis Freitag, 2. April 2004, um 15.30 Uhr im Freiherr-vom
Stein-Saal am Domplatz 36 statt. Referate halten Wissenschaftler aus
Deutschland (Leiden, Münster oder Hamburg),der Schweiz (Zürich)
und natürlich den Niederlanden (Amsterdam oder Utrecht). Um
Anmeldung wird unter der E-Mail-Adresse
postkolonialismus.muenster@web.de bis zum 26. März 2004 gebeten.

Link: Haus der Niederlande
(http://www.hausderniederlande.de/)





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Mar 22 08:24:33 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Mar 22 08:36:03 2004
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_75_Jahre_Westfaelisches_Institu?=
=?iso-8859-1?q?t_f=FCr_Regionalgeschichte?=
Message-ID: s05ea368.083@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 19.03.2004, 09:13


AKTUELL

Abschied von den Katastrophen?
75 Jahre Westfälisches Institut für Regionalgeschichte

Seit 75 Jahren erforscht das Westfälische Institut für Regionalgeschichte in unterschiedlichen Projekten die Geschichte von Land und Leuten in Westfalen. Der Landschaftsverband Westfalen Lippe feierte das Jubiläum seines Forschungsinstitutes mit einem Festakt und einen Symposium am Donnerstag (18.03.) und Freitag (19.03.) in Münster. Mit Professor Ulrich Herbert von der Universität Freiburg hielt einer der profiliertesten Vertreter der aktuellen deutschen Zeitgeschichtsschreibung den Festvortrag zum Thema "Abschied von den Katastrophen? Entwicklung und Perspektiven der deutschen Zeitgeschichtsforschung".

"Das Westfälische Institut für Regionalgeschichte hat beispielsweise bei seinem Psychiatrie-Projekt innovativen Forschungsdrang bewiesen: Unsere Historiker haben untersucht, wie sowohl unsere westfälischen Heil- und Pflegeanstalten wie auch die im münsterschen Landeshaus angesiedelte Verwaltung des LWL-Vorgängers in die nationalsozialistische Sterilisations- und Euthanasie-Politik eingebunden waren. Damit hat das Institut einen wichtigen Beitrag zu einem lange vernachlässigten Feld der Erinnerungskultur geleistet. Als konkrete Ergebnisse haben wir Mahnmale in unseren Kliniken errichtet und sind in einen für mich erschütternden Dialog mit noch lebenden Opfern der Sterilisation eingetreten", nannte LWL-Direktor Wolfgang Schäfer ein Beispiel für die Arbeit der Historiker.

Das LWL-Institut für Regionalgeschichte wurde vor 75 Jahren am 15. März 1929 als Provinzialinstitut für Westfälische Landes- und Volkskunde gegründet. Bis in die 1950er Jahre setzte es in der Kulturraumforschung Maßstäbe und legte grundlegende Arbeiten zur Geographie und Geschichte Westfalens vor.

In den 1980er Jahren zeigte sich ein Nachholbedarf an zeithistorischer Forschung, in der die Katastrophen der Geschichte - vor allem die der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft - aufgearbeitet werden mussten. Hierbei wurden zum einen die Sozial- und die Zeitgeschichte zunehmend miteinander verknüpft, zum anderen setzte ein "Trend zur regionalen Differenzierung" ein. "Die Wechselwirkungen von Politik und Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft ließen sich am Beispiel und im Vergleich überschaubarer Räume sehr viel schärfer und präziser bestimmen als auf der makrohistorischen Ebene", erklärte Prof. Dr. Karl Teppe, LWL-Kulturdezernent und ehemaliger langjähriger Leiter des Westfälischen Instituts für Regionalgeschichte.

Heute konzentriert sich die Arbeit der LWL-und 1960, die Geschichte von Konsum und Massenkultur, die kommunale Neugliederung der 1960er und 1970er Jahre oder die kulturellen und gesellschaftlichen Folgen von "1968". Die 20 Mitarbeiter sind bereit, "noch manches Tor zu öffnen, um neue Dimensionen westfälischer Regionalgeschichte zu erschließen", so Professor Dr. Bernd Walter, seit 1999 Leiter des Westfälischen Instituts für Regionalgeschichte, "sie machen sich der Chancen und Erkenntnismöglichkeiten bewusst, die in der regionalhistorischen Forschung liegen." Das LWL-Institut will seine Forschungsergebnisse in Zukunft noch leichter zugänglich machen, indem es im Sommer das Internet-Portal "Westfälische Geschichte" startet.

Regionalgeschichte: Was ist das eigentlich? Eine eigenständige Disziplin oder eine Methode? Wie ist das Selbstverständnis? Wie kann zwischen strukturellen und kulturellen Dimensionen, zwischen Makro- und Mikrogeschichte vermittelt werden?
Das LWL-Institut sucht diese und andere Fragen innerhalb eines wissenschaftlichen Symposiums am Freitag (19. März) im Westfälischen Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte in Münster zu klären. Redner zu Perspektiven und zur Bestandsaufnahme von Regionalgeschichte waren unter anderem Dr. Reiner Praß aus Erfurt, der über die "Regionalhistorische Forschung in sozial- und kulturhistorischer Perspektive" - von der "Alphabetisierung" zur "Schriftkultur" referierte, und Professor Dr. Bernd Schönemann aus Dortmund, der den Zusammenhang zwischen Regionalgeschichte und Geschichtskultur darlegte. Seine Grundthese: Regionen und Geschichtskulturen sind keine natürlich vorhandenen Phänomene, sondern historische und soziale Konstrukte mit einer langen Eigengeschichte. Aufgabe der modernen Regionalgeschichtsforschung sei es, diese Konstrukte analytisch zu erfassen und lesbar zu machen.


INFO

Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Warendorfer Str. 14
48145 Münster, Deutschland
URL: www.wir-muenster.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Mar 22 08:28:36 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Mar 22 08:36:15 2004
Subject: [WestG] [AKT] Studentisches Gestaltungskonzept fuer den Garten von
Gut Neuhof
Message-ID: s05ea463.096@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 19.03.2004, 14:44


AKTUELL

Ein neuer "alter" Garten für Gut Neuhof?

Studenten haben mit LWL-Unterstützung Gestaltungskonzept entwickelt

Wie könnte die Gartenanlage von Gut Neuhof in Petershagen-Heimsen
(Kreis Minden-Lübbecke) aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt werden? Auf der Basis der
Dokumentation "Gartenlandschaft OstWestfalenLippe", die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) 2002 herausgegeben hat, haben Studenten der Fachhochschule Lippe
und Höxter Antworten auf diese Frage entwickelt. Ihre Vorschläge haben die Studenten am
Freitag (19.03.) gemeinsam mit der AMEOS Pflege GmbH, Träger der Betreuungs- und
Pflegeeinrichtung für psychisch Kranke und Suchtkranke Gut Neuhof und dem Westfälischen
Amt für Landschafts- und Baukultur des LWL vorgestellt. Gut Neuhof entstand, als 1599 vier
Adelshöfe der Vorburg Schlüsselburg auf die gegenüberliegende rechte Weserseite
verlagert und zusammengelegt wurden.

Während die Gebäude des im Jahre 1748/49 komplett
umgestalteten Gutes umfassend saniert worden sind und dem Betrachter heute einen guten
Eindruck von einem barocken Feudalsitz vermitteln, kann die barocken Strukturen der
Gartenanlage nur noch ein geschulter Betrachter erkennen: Bis auf den barocken
Gartenpavillon ist von der Ausstattung nur noch wenig erhalten. Weite Rasenflächen mit
einzelnen Gehölzen und einigen Strauchgruppen prägen heute das Bild der Anlage. "Die
barocke Gartenanlage ist nicht wie ansonsten üblich im 19. Jahrhundert im Stil der damals
modernen Landschaftsgärten nach englischem Vorbild verändert worden, sondern durch
nachlassende Pflege quasi bis heute in einen Dornröschenschlaf gefallen. Die Strukturen
der Anlage sind aber immer noch erkennbar, so dass sich hier die Chance bietet, den Garten
wieder zu neuem Leben im Sinne der Ideen der Erbauungszeit zu erwecken, ohne dabei in
wertvolle gärtnerische Substanz eingreifen zu müssen," so Horst Gerbaulet, Leiter des
Projektes "Neue "alte" Gärten" beim Westfälischen Amt für Landschafts- und Baukultur.

Als die Gartenexperten des LWL erfuhren, dass der Leiter der Betreuungs- und Pflegeeinrichtung
Gut Neuhof Hans-Joachim Gutsche, großes Interesse an dem barocken Garten hat, vermittelten
sie ihm im vergangenen Jahr ein studentisches Team der Fachhochschule Lippe und Höxter.
Dieses Team hat sich damit beschäftigt, wie der historische Garten umgeplant werden kann und
hat ein Gestaltungskon-zept entwickelt, das auch die heutige Nutzung des Parks
berücksichtigt. Die Studenten haben den Park umfassendend analysiert und zahlreiche
historische Pläne und Bildmaterialien ausgewertet. So konnten sie den Zustand der
ehemaligen Gartenanlage zum großen Teil ermitteln. Nachdem sie auch die heutige Situation
des Areals genau untersucht hatten, formulierten sie Entwicklungsziele für den Garten.

In ihre Planung flossen nicht nur ihre Erkenntnisse über den Originalzustand ein, sondern auch
moderne Gestaltungselemente mit denen die zukünftigen Freiraumplaner dem Garten ihre
eigene Note verleihen wollen. Zusätzliche Sport- und Freizeiteinrichtungen für die
Bewohner von Gut Neuhof runden die Planungen ab. Außerdem berücksichtigt das Konzept, dass
die histori-schen Bruchsteinmauern der Anlage gesichert werden müssen und es sieht
zusätzlich vor, den Innenhof neu zu gestalten. Für eine eventuelle Umsetzung haben die
Studenten einen Maßnahmenplan angefertigt, in dem sie die einzelnen Inhaltspunkte nach
Prioritäten geordnet haben. Hier haben sie auch therapeutische Gesichtspunkte
berücksichtigt, denn die Bewohner sollen an den Arbeiten im neuen Garten im Rahmen der
Arbeitstherapie beteiligt werden. Als nächstes soll überlegt werden, wie die Vorschläge
der Studenten in die Tat umgesetzt werden können.





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Mar 22 14:19:52 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Mar 22 14:21:40 2004
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Neuer_Plan_f=FCr_modifiziertes_?=
=?iso-8859-1?q?Kulturforum_in_Muenster?=
Message-ID: s05ef620.083@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 22.03.2004, 14:12


AKTUELL

LWL-Landesmuseum soll Teil eines "Kulturdreiecks" werden

Neuer Plan für modifiziertes Kulturforum in Münster

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat einen Lösungsvorschlag entwickelt, der den nötigen Umbau seines Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster mit den Plänen für das "Kulturforum Westfalen", eine neue Musikhalle und ein neues Museum, verknüpft.

Nach dem Vorschlag soll das LWL-Landesmuseum (am Domplatz) für 41,8 Millionen Euro saniert und um
fast 5.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche erweitert werden, während sich das angedachte neue Haus für Gegenwartskunst (auf dem Hindenburgplatz) auf die Funktion einer Kunsthalle konzentriert.

Über diesen "vielversprechenden Vorschlag", so LWL-Direktor Wolfgang Schäfer am Montag (22.3.), sollen die Abgeordneten des Kommunalverbandes bis Juni entscheiden. Voraussetzung ist, dass das Land NRW den Vorschlag mit der Förderung, die es bisher allein für das Kulturforum vorgesehen hat (30,7 Mio. Euro), unterstützt und die Stadt die Musikhalle errichtet. Der LWL ist Träger des Westfälischen Landesmuseums und würde Betreiber der geplanten Kunsthalle.

"Wir wollen das kulturelle Angebot für Westfalen in Münster ausbauen, indem wir zusätzlich ein bestehendes Museum aufwerten. Aus dem zweipoligen Kulturforum würde also ein westfälisches Kulturdreieck mit Musikhalle, Ausstellungshalle für Gegenwartskunst und neu ausgebautem Westfälischen Landesmuseum", sagte Schäfer am Montag in Münster. Eine Mehrheit unter den LWL-Abgeordneten für ein Kulturforum ohne diese Modifikation zu finden,
könne dagegen schwer werden, weil das Landesmuseum dringend eine Erweiterung brauche.

Nach Auskunft von LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe soll im neuen Westfälischen Landesmuseum die Gesamtfläche von rund 10.200 auf 18.300 Quadratmeter steigen, allein für die ständige Präsentation von Gegenwartskunst stünden 1.400 Quadratmeter zur Verfügung. Wegen des neuen Raumangebotes im Westfälischen Landesmuseum könne auch das Raumprogramm in der geplanten Kunsthalle bei den Ausstellungs-, Magazin-, Lager- und Werkstattfläche reduziert werden. Teppe: "Die Hauptfunktion der Ausstellungshalle für Gegenwartskunst, nämlich der Ort für wechselnde Ausstellungen zu sein, tritt damit umso stärker hervor. Wir halten diesen neuen Vorschlag für eine sehr attraktive Lösung, weil sie die verschiedenen Interessen miteinander verknüpft. Insbesondere städtebaulich bliebe die Grundidee des Kulturforums erhalten."


Das neue Westfälische Landesmuseum
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des LWL hat in einem Planungsgutachten den Baukomplex des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münsters Innenstadt neu konzipiert. Ein entscheidender Fortschritt für das neue Landesmuseum sei, so LWL-Architekt Heinz-Jürgen Bartel, die klare Orientierung für die Besucher: "Mit dem neuen Eingang in der Pferdegasse wird ein großzügiges Foyer mit einem Glasdach geschaffen, von dem der Altbau am Domplatz und der Neubau entlang der Rothenburg etwa gleich weit entfernt liegen."

Die Ausstellungsfläche insgesamt steigt nach den Plänen von rund 5.700 auf 10.600 Quadratmeter. Der Bereich des Mittelalters zum Beispiel würde 1.200 Quadratmeter gewinnen, die Kunst des 16. bis 19. Jahrhunderts hätte fast 700 Quadratmeter mehr Platz, die Westfälische Landesgeschichte hätte mit 930 Quadratmetern zum ersten Mal einen eigenen Ausstellungsbereich.

An die Stelle des ehemaligen LWL-Archäologiemuseums (an der Rothenburg) soll ein dreigeschossiger
Neubau treten, der zukünftige rechte Flügel des Westfälischen Landesmuseums, den eine Glashaut ummantelt. Erster Bauabschnitt bis Ende 2007 würde der Neubau an der Rothenburg. Der neue Mitteltrakt des Westfälischen Landesmuseums (an der Pferdegasse) könnte bis 2012 stehen.

Der Umbau und Neubau des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte würde insgesamt 41,8 Millionen Euro kosten. Der Neubau (an der Rothenburg) schlüge mit 16 Millionen zu Buche. Der LWL rechnet beim Neubau mit einer 50-prozentigen Förderung durch das Land, hieß es am Montag.





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Mar 23 17:48:07 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Mar 23 18:01:06 2004
Subject: [WestG] [AKT] Diavortrag, Schinkel: Kanallandschaft Schottlands,
Waltrop, 30.03.2004
Message-ID: s0607871.022@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 23.03.2004, 14:53


AKTUELL

"Wie kommt das Monster von Loch Ness ins Schiffshebewerk Falkirk?"
Kanallandschaft Schottland.
Diavortrag im LWL-Industriemuseum Altes Schiffshebewerk Henrichenburg

Das Westfälische Industriemuseum Altes Schiffshebewerk Henrichenburg des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) lädt seine Besucher am Dienstag, 30.03.2004, 19.30 Uhr, in die Maschinenhalle des Hebewerks, am Hebewerk 2, in Waltrop zu einem spannenden Vortrag ein.

Schottland-Bilder wie sie jeder kennt: der Dudelsack-Spieler und die spektakulären Landschaften der Highlands gehören genau so dazu wie das Monster von Loch Ness und - seit drei Jahren - das Schiffshebewerk Falkirk. Wie an einer Kette reiht sich eine Vielzahl touristischer Attraktionen an Schottlands Wasserstraßen.

Anhand von 60 Dias unternimmt Dr. Eckhard Schinkel, wissenschaftlicher Referent beim Westfälischen Industriemuseum, eine Entdeckungsreise an den Forth-Clyde- und den Monkland-Kanal, an den Caledonian- und den Crinan-Kanal.

An ausgewählten Beispielen erläutert er Hintergrund-Geschichten, Voraussetzungen und Zusammenhänge dieses industriekulturellen Erbes in einem der Zentren der westeuropäischen Industrialisierung. Viele bedeutende Ingenieure waren daran beteiligt, darunter so berühmte wie James Watt, J. Rennie und Th. Telford.

Vor dem Bau der Schiffshebewerke in England veröffentlichte J. Anderson aus Edinburgh eine grundlegende Idee dazu. 1803 zog der erste Schleppdampfer der Welt "Charlotte Dundas" zwei Kähne in sechs Stunden über eine Kanal-Strecke von 31 Kilometern.
Die Geschichte der Wasserstraßen in Schottland führt von prähistorischen Zeiten bis in die unmittelbare Gegenwart.

In einer unterhaltsamen Mischung verfolgt der Vortragende das Monster von Loch Ness auf seiner Reise zu den bekannten und unbekannten Sehenswürdigkeiten Schottlands.

Wer bei dieser spannenden Reise in die schottische Kanalgeschichte (75 Min.) dabei sein möchte, ist herzlich willkommen. Der Eintritt ins LWL-Industriemuseum ist frei.






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Mar 23 17:52:44 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Mar 23 18:01:07 2004
Subject: [WestG] [LIT] Flurnamenatlas erschienen
Message-ID: s0607987.025@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 23.03.2004, 15:20


LITERATUR

Warum kann der 'Knick' ein schnurgerades Stück Land sein?
Der Flurnamenatlas erklärt Bezeichnungen für Wege, Wald und Wiesen

Warum heißen schnurgerade ostwestfälische Flurstücke "Knick"
und liegen unter südwestfälischen Hügeln, in deren Namen der Begriff "Knochen" vorkommt
etwa menschliche oder tierische Überreste begraben? Antworten auf diese Fragen gibt der
"Westfälische Flurnamenatlas", dessen dritte Lieferung der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) jetzt herausgegeben hat. Der Atlas zeigt anhand von vielen Karten
nicht nur, wo welche Flurnamen verbreitet sind. "In ausführlichen Kommentaren erklären wir
auch, welchen Ursprung und welche Bedeutung die einzelnen Namen haben", so Autor Dr. Gunter
Müller von der Kommission für Mundart- und Namenforschung beim LWL. Im Abschnitt über den
"Knick" erfährt man beispielsweise, dass dieser Begriff in ostwestfälischen Mundarten für
Hecke steht. "Knick" als Flurname steht also nicht für ein krummes Feld, sondern für ein Stück
Land, das von einer Hecke abgegrenzt wird. Und mit "Knochen" ist keineswegs ein Festfressen
für den Hund, sondern ein Berg gemeint - wie übrigens auch mit den Begriffen "Nocken" oder
"Nöckel".

Diese Worte sind mit dem Knochen, den man dem Hund vorwirft, nicht unmittelbar
verwandt, wohl aber mit der "Nockenwelle" oder dem österreichischen "Nockerl" (kleiner
länglicher Kloß). Was aber sind überhaupt Flurnamen? "Darunter verstehen wir Namen für
Äcker, Wiesen, Wälder, Hü-gel, Täler, Quellen, Bäche, Flüsse, Seen, aber auch für Wege,
Ruinen, Wegkreuze und sogar für be-sonders auffällige Bäume oder Steine", erklärt Prof. Dr.
Jürgen Macha, Vorsitzender der LWL-Kommission. Bei ihrer Arbeit am Flurnamenatlas haben
sich die Mundart- und Namenforscher in erster Linie auf rund 170 Jahre alte Daten des
Preußischen Grundsteuerkatasters verlassen. "Denn dieses Urkataster zeichnet noch das
alte Bild der westfälischen Landschaft und seiner ursprünglichen Namen. Danach haben
landwirtschaftliche Veränderungen, die Industrialisierung und die Ausweitung der Städte
große Teile der Landschaft und damit auch ihres Namenschatzes völlig verändert", erklärt
Prof. Dr. Hans Taubken, Geschäftsführer der LWL-Kommission, warum der Atlas auf so alten
Daten aufbaut. Die dritte Lieferung der Flurnamenatlasses beschäftigt sich vor allem mit
Namen für Bereiche, die erst spät intensiv landwirtschaftlich genutzt wurden.

Deshalb heißen sie etwa "Neuland", "Zuschlag", "Teil" oder "Pand". Ein weiterer Schwerpunkt sind
Namen für Straßen, (Vieh-) Wege oder Brücken, die zum Beispiel "Pfad", "Stiege", "Twiete",
"Trift" oder "Schemm" heißen oder für Hecken, die nicht nur "Knick", sondern auch "Rick" und
"Wall" genannt werden. Geländeformen heißen etwa "Timpen", "Horn", "Gehre" oder
"Striepen". Der erste Teil des "Westfälischen Flurnamenatlasses" erschien im Jahr 2000. Er
enthält neben einer Einleitung und einem Literaturverzeichnis vor allem Karten und
Kommentare zu Flurnamen für Ackerland.

Schwerpunkt der 2001 erschienen zweiten Lieferung waren Bezeichnungen für Gemeinschaftsland,
für Grünland und für das hofnahe Gelände. Die vierte Lieferung wird sich mit Berg- und
Hügelnamen beschäftigen, die auch schon in der dritten Lieferung eine Rolle spielen. Im Mittelpunkt
der fünften und letzten Lieferung werden Flurnamen für Feuchtigkeitsgebiete und Wälder stehen.

Westfälischer Flurnamenatlas
Im Auftrag der Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens
bearbeitet von Gunter Müller, Lieferung 3,
Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld,
Großformat DIN A 3,
132 Seiten, 78 zweifarbige Karten,
ISBN 3-89534-513-X,
49 Euro





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Mar 23 17:54:46 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Mar 23 18:01:08 2004
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2004/05
Message-ID: s0607a00.026@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl", Redaktion
Nordrhein-Westfälische Bibliographie
der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Datum: 23.03.2004, 16:52


SERVICE: LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. In ihr werden Titel
(inklusive ULB-Signatur für die Bestellung über den OPAC) zum Thema
"Westfalen" verzeichnet. Sie sind von der Bibliothek käuflich oder
aufgrund ihrer Veröffentlichung im Landesteil Westfalen
(Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster) als Pflichtexemplare
erworben worden.

Die Neuerwerbungsliste 2004/05 für den Zeitraum 15.02.2004 bis zum
13.03.2004 mit insgesamt 94 Titeln ist unter der URL:

http://cgi08.uni-muenster.de:8408/exec/ULB/neuerwerb.php?action=fachimfokus&fach=wes

abrufbar.

Die Titel können online über den OPAC der ULB bestellt werden unter:


http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=wopac.shtml

Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" finden Sie unter:

http://www.uni-muenster.de/ULB/sammlungen/westfalica/


INFO

Hans Mühl
Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westf. Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl@uni-muenster.de

Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.uni-muenster.de/ULB/nwbib/





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Mar 23 18:05:26 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Mar 23 18:06:15 2004
Subject: [WestG] [AKT] Westfaelisches Museum fuer Archaeologie feiert
Geburtstag
Message-ID: s0607c85.038@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 23.03.2004, 12:50


AKTUELL

Westfälisches Museum für Archäologie feiert Geburtstag

Am 28. März feiert das Westfälische Museum für Archäologie Geburtstag - und das
gleich zweimal: Vor 70 Jahren wurde aus der archäologischen Abteilung des damaligen
Provinzialmuseums in Münster ein eigenständiges Museum, vor einem Jahr wurde es in Herne
wieder eröffnet. Aus diesem Anlass gibt es am Sonntag ein buntes Programm mit Führungen,
Filmen und Mitmach-Aktionen. Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
birgt am Sonntag (28.3.) Überraschungen: Verteilt in der Grabungslandschaft zeigen
Spezialisten, mit welchen Materialien und Methoden die Menschen in unterschiedlichen
Epochen gearbeitet haben.

Da demonstriert ein Steinzeitspezialist, mit welchen Techniken
die Menschen vor 20 000 Jahren Werkzeuge aus Stein herstellten. Das Steinzeitatelier nimmt
sich der Waffenentwicklung an, von den ältesten Speeren und Lanzen aus der Zeit des Homo
erectus und der Neandertaler bis hin zu Pfeil und Bogen aus der Ausrüstung des
Gletschermannes "Ötzi". Die Besucher haben die Möglichkeit, sich unter Anleitung
Schmuckstücke nach 3000 Jahre alten Vorbildern zu fertigen. Kenner der Textilherstellung
sind im Mittelalter vertreten. Hier kann jeder einmal ausprobieren, wie vor 1000 Jahren
Schafwolle mit einer kleinen Handspindel zu einem Faden gesponnen wurde. Und im Innenhof
demonstriert ein Schmied sein Können.

Im Museumskino laufen bekannte Filme wie zum Beispiel
"Der Name der Rose". Vor genau einem Jahr, am 28. März 2003, eröffnete der LWL sein
Archäologie-Museum am neuen Standort Herne. 80.000 Besucher haben sich die Ausstellung bis
jetzt angesehen. Sie zeigt auf rund 2.900 Quadratmetern die 250.000-jährige Geschichte der
Menschheit in Westfalen anhand von Funden und Ausgrabungen aus der ganzen Region. Zusammen
mit den Museen für Naturkunde und für Kunst und Kulturgeschichte, die weiterhin in Münster
ihren Standort haben, gehört das archäologische Landesmuseum zum Kernangebot der vom LWL
getragenen, überregionalen Museen in Westfalen. Seit 70 Jahren bietet es einen Überblick
zur Geschichte des Menschen in Westfalen in all ihren Aspekten und von seinen Anfängen an.

"Die Archäologie ist darüber hinaus die einzige Wissenschaft, die zur Geschichte der
Menschen noch neue Quellen zu Tage fördert, nämlich bei den Notgrabungen - ausgelöst durch
die tagtäglichen Eingriffe in den Boden wie das Erschließen von Baugebieten oder Verlegen
von Leitungen. Zusammen mit den sich immer weiter entwickelnden Naturwissenschaften sind
wir damit in der Lage, immer wieder neue Erkenntnisse zu liefern, die unser Bild von der
Vergangenheit verändern. Die besondere Konzept und die einzigartige Gestaltung des
Museums erlauben uns, diese Erkenntnisse schnell für die Allgemeinheit umzusetzen"
erklärt LWL-Museumsdirektorin Dr. Gabriele Isenberg den Anspruch des Museums.

Mit der Standortverlagerung begann ein neues Kapitel in der 70-jährigen Geschichte des Museums.
1934, vor 70 Jahren, war die archäologische Abteilung des damaligen Provinzialmuseums
(heute LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte) eine eigenständige Institution
mit dem Namen "Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte" geworden. Platznöte am alten
Standort in Münster zwangen Ende der 1980er-Jahre die Verantwortlichen zu Überlegungen
nach der räumlichen Zukunft des Museums. 1991 beschloss die Landschaftsversammlung des
Landschaftsverbandes, das Museum nach Herne zu verlagern. Die Ruhrgebietsstadt setzte
sich damit gegen die Mitbewerber Münster, Bielefeld und Dortmund durch. Bis zur
Realisierung vergingen einige Jahre. Erst mit der Aufnahme des Projektes in die IBA
(Internationale Bauausstellung) Emscher Park konnte die Finanzierung gesichert werden.
1999 wurde mit dem Bau begonnen.

Im Juli 2001 schloss das alte Museum an der Rothenburg in
Münster seine Pforten. Insgesamt kann die westfälische Archäologie auf eine fast
200-jährige Tradition zurückblicken. Im Jahr 1825 rief der damalige Oberpräsident für die
preußische Provinz Westfalen, Freiherr von Vincke, zur Einrichtung eines "Museums
Vaterländischer Alterthümer" auf. Damit begann die Sammlung von archäologischen Funden,
von denen einige noch heute Bestandteil der Ausstellung sind.


INFO

Termine:
Geburtstagsfest, So, 29.3.04, 11 bis 18 Uhr Führungen durch die Ausstellungen: 12, 14 und 16 Uhr Kino: 11.30 Uhr: "Der Ötztal-Mann", Spielfilm-Dokumentation, freigegeben ab 6 Jahre. 13.30 Uhr: "Asterix und Obelix gegen Caesar", Spielfilm, ohne Altersbeschränkung; 15.30 Uhr: "Der Name der Rose", Spielfilm, freigegeben ab 16 Jahre. Kosten: Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis: Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro, Ermäßigungsberechtigte 2,10 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Westfälisches Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne, Tel. 02323 94628-0, www.museum-herne.de. Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr




From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Mar 24 09:42:27 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Mar 24 09:45:57 2004
Subject: [WestG] [KONF] Deutscher Kolonialismus in Afrika, Muenster,
26.-28.03.2004
Message-ID: s0615819.005@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster",
Datum: 24.03.2004, 09:06


TAGUNG

Deutscher Kolonialismus in Afrika
Tagung in Münster mit dem Historiker Prof. Dr. Horst Gründer

Der 100. Jahrestag der blutigen Niederschlagung des Herero-Aufstands
in Südwestafrika bietet Anlass für eine kritische
Auseinandersetzung mit dem deutschen Kolonialismus. Der Historiker
Prof. Dr. Horst Gründer, bis zum Ende des Wintersemesters 2003/2004
Hochschullehrer für außereuropäische Geschichte an der
Universität Münster und bekannter Kolonialismus-Experte,
informiert während einer Tagung im "Franz-Hitze-Haus" in Münster
vom 26. bis 28. März 2004 über das Thema "Deutscher Kolonialismus
in Afrika: eine vergessene Geschichte". Im Mittelpunkt der Tagung
steht am 27. März ein gemeinsamer Besuch der Ausstellung
"Namibia-Deutschland: Eine geteilte Geschichte" im Völkerkundemuseum
Köln.


INFO

Link: Franz-Hitze-Haus Münster http://www.franz-hitze-haus.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Mar 24 09:53:49 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Mar 24 09:55:07 2004
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter, Soester Anzeiger, 2004, Nr. 288
Message-ID: s0615ac7.029@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 24.03.2004, 09.50


SERVICE: TOC

Heimatblätter -
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage: Soester Anzeiger
2004
März
Nr. 288
o. Seitenangaben


Gerhard Köhn
Festlicher Empfang für den Landesherrn
Wie die Soester einst ihre hohen Gäste in der Stadt begrüßten und beschenkten

Walter Melzer
Schmieden standen am "Isenacker"
Interessante Ausgrabungen im Vorfeld des Soester Stadtkerns

Wilhelm Ribhegge
"Ich habe die Deutschen nie als Volk gehasst..."
Historisches Umdenken über die Zwangsarbeit in Westfalen 1939-1945
Drei Dokumentationen aus Hamm, Münster und Sendenhorst mit Augenzeugenberichten der Betroffenen

Peter Gabriel
Fesselballons sollten das Treibstoffwerk in Bergkamen schützen
Stab und Gefechtsstand waren im "König von Preußen" in Kamen untergebracht.

Gerd Köpke
Mit buntem Federkleid zu jeder Jahreszeit
Der Eichelhäher ernährt sich überwiegend von Pflanzen und Früchten

Willy Bender
"Die zwölf Apostel" vom Möhnesee
Die eindrucksvolle Kirche der evangelischen Möhne-Kirchengemeinde in Körbecke wurde im Jahre 1954 erbaut

Anon.
Anno 1894: Musterung in Werl
Aus dem Central-Volksblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg







From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Mar 24 13:58:50 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Mar 24 14:03:27 2004
Subject: [WestG] [TOC] Der Maerker, 2003, 52. Jg., Heft 4
Message-ID: s0619431.080@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", , Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 24.03.2004, 16:30

SERVICE: TOC

Der Märker
Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehem. Grafschaft Mark und den Märkischen Kreis
52. Jahrgang
Oktober-Dezember 2003
Heft 4


S. 149-156
Sollbach, Gerhard E.
"Bisher war hier nirgend eine Schule zur Bildung des Kaufmanns, Künstlers oder Fabrikanten"
Die Errichtung einer ersten "Gesamtschule" in Hagen 1798/1799

S. 157-159
Kohl, Rolf Dieter
"Soll Pächtiger auf die Verbeßerung des Guths treulich und so bedacht seyn, als wenn es seyn Eigen wäre"
Zur Geschichte des Kelleramtsgutes Einsal (Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde)

S. 160-170
Spohn, Thomas
Das Pfarrhaus der katholischen St.-Gertrudis-Gemeinde in Bochum-Wattenscheid (2. Teil und Schluß)

S. 171-173
Höher, Walter
Mundarten im Märkischen Kreis und in den angrenzenden Gebieten
Das Projekt "Dokumentation gesprochener Sprache" - Eine Zwischenbilanz zum Jahresende 2003

S. 174-175
Nachrufe

S. 176-177
Kleinere Mitteilungen

S. 178-183
Buchbesprechungen







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Mar 25 13:47:33 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Mar 25 15:48:54 2004
Subject: [WestG] [AKT] 50. Todestag von Gertrud Baeumer
Message-ID: s062e310.045@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 24.03.2004, 14:02


AKTUELL

50. Todestag von Gertrud Baeumer -
Paedagogin, Politikerin und Schriftstellerin

Heute kennt Gertrud Baeumer in ihrem Geburtsort
Hagen-Hohenlimburg kaum noch jemand. In der Weimarer Republik gehörte die Paedagogin,
Politikerin und Schriftstellerin, deren Todestag sich am Donnerstag (25. März) zum 50. Mal
jährt, zu den führenden Frauenrechtlerinnen in Deutschland. Als Tochter einer
reformierten Pfarrersfamilie am 12. September 1873 in Hohenlimburg in Westfalen geboren,
setzte sie sich in ihrem Leben leidenschaftlich fuer die Gleichberechtigung der Frau ein.
Wenn Maedchen und Frauen heute selbstverstaendlich ihr Recht auf Bildung und
Erwerbstaetigkeit wahrnehmen, so ist dies sicherlich nicht zuletzt auch das Verdienst von
Gertrud Baeumer.

Sie ist eine der Ikonen der bürgerlichen Frauenbewegung, die ganz
wesentlich an einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen mitgewirkt hat', so Dr. Julia
Paulus vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Die Historikerin betreibt im
Westfälischen Institut für Regionalgeschichte des LWL historische Frauen- und
Geschlechterforschung. Gertrud Baeumer absolvierte eine Ausbildung zur
Volksschullehrerin und studierte nach dem Oberlehrerinnenexamen an der Berliner
Universität Philologie, Philosophie und Sozialwissenschaften. Die Westfälin wurde
als enge Mitarbeiterin von Helene Lange Mitherausgeberin der Zeitschrift 'Die Frau'.

Von 1910 bis 1919 war sie Vorsitzende des 'Bundes Deutscher Frauen' (BDF) und ab 1919 bis zur
erzwungenen Selbstauflösung 1933 dessen stellvertretende Vorsitzende. 1894 gegründet
setzte sich der BDF für eine Reform des Mädchenschulwesens und die Einführung des
Frauenstudiums mit akademischem Abschluss ein. Bis zur Jahrhundertwende entwickelte er
sich zu einem wichtigen Faktor im politischen und kulturellen Leben des Kaiserreiches. In
Westfalen entstanden bis 1901 lokale Vereine in Minden, Bochum, Essen und Hagen. Der BDF
entfaltete sich zu einem komplexen Netz, das Frauenorganisationen auf Reichs-, Landes- und
lokaler Ebene miteinander verband und ein wichtiges Sprachrohr für ihre Interessen wurde.

Als Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) war Gertrud Baumer Abgeordnete der
Weimarer Nationalversammlung und von 1919 bis 1932 Abgeordnete des Reichstags.
Anschliessend wurde sie Ministerialrätin im Reichsinnenministerium (1920 bis 1933).
Waehrend der NS-Zeit war sie vorwiegend schriftstellerisch aktiv. Nach ihrer Flucht aus
Schlesien lebte sie zunächst in Bamberg, dann in Bad Godesberg und schliesslich bis zu ihrem
Tod in den Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel bei Bielefeld, wo sie 1954 im Alter von 80
Jahren starb. Sie wurde auf dem Bielefelder Waldfriedhof beigesetzt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 25 15:44:29 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Mar 25 15:49:35 2004
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_Das_Westf=E4lische_Freilichtmus?=
=?iso-8859-1?q?eum_Detmold_=F6ffnet_am_1=2E_April?=
Message-ID: s062fe64.055@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 25.03.2004, 12:28

AUSSTELLUNG

Westfälische Kartoffeln, Estnische Liebe und ReklameKUNST:
Das Westfälische Freilichtmuseum Detmold öffnet am 1. April

Das Westfälische Freilichtmuseum Detmold hat sich für die
Saison 2004 (01.04.bis 31.10.) Einiges vorgenommen:
Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zeigt
in diesem Jahr drei Sonderaustellungen und präsentiert gleich
zwei Großveranstaltungen mit dem "Tag der Landwirtschaft" im Juni
und den "Westfälischen Kartoffeltagen" Ende September. Das
LWL-Freilichtmuseum hat für sein Programm prominente Partner gewonnen:

Die erste Sonderausstellung "ReklameKUNST auf Sammelbildern um 1900"
startet gleich Anfang April und stammt aus dem Museum Europäischer
Kulturen in Berlin. Sie präsentiert Reklamesammelbilder, wie sie seit
1875 in Paris von lithographischen Kunstanstalten hergestellt wurden.
Insbesondere bei den Kindern waren sie sehr beliebt und wurden in Alben
angesammelt. Obwohl werblich produziert, finden sich doch von Anfang an
Gemäldereproduktionen bekannter Meister unter den abgebildeten Motiven:

Insbesondere die Firma Stollwerck erkannte früh den Zug der Zeit und bot
künstlerische Sammelbilder von Max Liebermann, Adolph von Menzel oder
Worpsweder Künstlern an. Ab Juni können Besucher sich in der ehemaligen
Fasanerie der Ausstellung "Zwischen Stall und Staffelei" widmen: Ein Teil
des malerischen Werkes der Landwirtin und Malerin Elisabeth Müller-Teilhof
(1920 bis 1998)wird dort bis Ende August zu sehen sein.

Seit vielen Jahren arbeitet Museumsleiter Prof. Dr.Stefan Baumeier mit
internationalen Partnern zusammen, so auch mit dem Estnischen Freilichtmuseum
in Tallinn. "2004 können wir endlich einmal Arbeiten unserer Museumskollegen
aus Estland präsentieren: Die Ausstellung "Estnische Liebe" zeigt die ganze
eigene Darstellung, die dieses Land seiner Kulturgeschichte gibt", freute
sich Baumeier über das grenzüberschreitende Projekt: Es handelt sich um eine
Ausstellung zur Lebensweise der Esten auf dem Land in den letzten 200 Jahren.

Dabei geht es um Bräuche beim Werben der jungen Leute auf dem Land, z.B. mit
Liebesbirken. Beim Thema Hochzeit geht es um die traditionellen Hochzeitsgeschenke
an Braut und Bräutigam,aber auch um Gaben der Braut an ihre Verwandten. Außerdem
sind in der Ausstellung Fotos und Objekte zu sehen, die das Kinderleben von der
Wiege bis zur frühen Mitarbeit auf dem Feld zeigen. Darüber hinaus wird die
traditionelle Wohnweise der Esten im früher üblichen Riegenhaus vorgestellt.

Das LWL-Museum wird im Gegenzug die eigene Ausstellung "Häuser und Höfe aus
Westfalen - verschwundene bäuerliche Lebenswelten. Fotografien von Josef
Schepers (1908-1989)" in Tallinn präsentieren. Den "Tag der Landwirtschaft"
am Sonntag, 27. Juni, erwartet das Museumsteam schon mit großer Spannung:
Nicht nur, dass nach einigen Jahren wieder ein Bauernmarkt zum Programm
gehört: Die Landwirtschaftskammern organisieren im Museum ein vielseitiges
Angebot mit Geflügel- und Kaninchenrassen, Landesschafschau und allem, was
zur regionalen Landwirtschaft gehört.

Schon jetzt stark nachgefragt ist die Großveranstaltung "Westfälische
Kartoffeltage " am Wochenende vom 25. bis 26. September,die das Museum zum
ersten Mal anbietet. Sortenvielfalt, kulinarische Angebote von der Kartoffelsuppe
bis zum Pickert, moderne und historische Arbeitsgeräte und viel zur Geschichte
der "tollen Knolle" gehören zum herbstlichen Aktionswochenende. Neben den
"Leuchttürmen" im Veranstaltungsprogramm gibt es natürlich wieder viele kleinere
Angebote, die von den Museumsbesuchern erfahrungsgemäss gern genutzt werden:

Neue Führungen zum Beispiel zum Thema "Mahlzeit! Nahrung für Leib" mit der
Lippischen Landeskirche und zahlreiche andere museumspädagogische Angebote,
Führungen und Aktionstage wie der "Nusstag" im Oktober runden das Jahresprogramm
ab. Museumsfreunde finden im Veranstaltungskalender auch den ökumenischen
Gottesdienst und die beliebten Andachten in der Kapellenschule Werthenbach an
den Sommersonntagen in Zusammenarbeit mit dem Stadtkonvent Detmold wieder, Kinder
können die "Wachswerkstatt" oder "Naturbegegnungen" leben und das erste Mal
Kindergeburtstage buchen, bei denen es u.a. Museumsmäuse zum Probieren gibt.

Ungewohnt werden die Bauarbeiten viele Museumsgäste anmuten: Nicht nur der
Eingangsbereich des Freilichtmuseums wird umgestaltet, damit das Museumsgelände
in Zukunft autofrei wird, auch die neue Gastronomie entsteht mitten im Paderborner
Dorf. "Wir hoffen, dass unsere Besucher uns die bauliche Unruhe nachsehen - wir
arbeiten damit an einer grundlegenden Verbesserung für die Museumsgäste, auf die
wir uns dann für 2005 freuen können," so Baumeier.


INFO

Westfälisches Freilichtmuseum Detmold
Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold

Telefon: 0 52 31 / 706 - 0
Fax: 0 52 31 / 706 - 106
Besucherinfos (Ansage): 0 52 31 / 706 - 105

Für weitere Informationen, Preis- oder Programmauskünfte nutzen Sie bitte auch
die Kontakt-Email: wfm-detmold@lwl.org

Ansprechpartner während Ihres Besuches sind die Kolleginnen im Info-Büro
(Auskünfte und Buchungen: Führungen, Rundgänge, Museumspädagogik), telefonisch unter
0 52 31 / 706 - 104 zu erreichen.

Internet:
www.freilichtmuseum-detmold.de

Öffnungszeiten: April bis Oktober, di - so von 9 bis 18 Uhr, Einlass bis 17 Uhr
Eintritt: Erwachsene 5 Euro (ermäßigt 3 Euro), Kinder/Jugendliche (6 bis 18 Jahre) 2 Euro,
Familientageskarte 11 Euro




From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 25 15:47:11 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Mar 25 15:49:51 2004
Subject: [WestG] [AKT] Montantroedelmarkt auf der Kokerei Hansa, 20. Mai
Message-ID: s062ff10.061@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Simone Szydlak",
Datum: 25.03.2004, 10:02
Übernahme aus der Mailingliste "Geschichtskultur-ruhr"

AKTUELL

Das Regal voll mit Bergbau-Andenken? Im Keller kein Platz mehr
fürs Eingemachte?
Montantrödelmarkt auf der Kokerei Hansa

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr veranstaltet
die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur wieder
ihren Montantrödelmarkt am Donnerstag, 20. Mai (Himmelfahrt) auf
dem Gelände der Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde.

Von 11 bis 17 Uhr können Besucher und Anbieter ins Geschäft
kommen, Utensilien aus der Zeit von Stahl und Bergbau besichtigen
oder einfach über die alten Zeiten plaudern. Welche Dinge gehören
in einen Kauenkorb? Was bedeutet eigentlich der Ausdruck "Hängen
im Schacht"? Und wie atmet man durch einen Filterselbstretter?
Fragen, die Besucher beim Rundgang über den Montantrödelmarkt
in Gesprächen mit Bergleuten und Bergbauinteressierten beantworten
können.

Für Anbieter gibt es auf der Kokerei Hansa sowohl freistehende als
auch überdachte Plätze. Wer Einzelstücke anbieten möchte, kann diese
am Sonderstand der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
auf Kommission verkaufen lassen.


INFO

Anmeldungen und Informationen ab sofort unter:
Tel. 0231/931122-33 oder -51,
www.montantroedelmarkt.de.
Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Kokerei Hansa
Emscherallee 11
44369 Dortmund
Anfahrt mit dem Auto: A 45, Ausfahrt Dortmund-Hafen, Fahrtrichtung Huckarde.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 25 15:48:46 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Mar 25 15:50:06 2004
Subject: [WestG] [AKT] Tag der offenen Tuer am 1. Mai im Textilmuseum Bocholt
Message-ID: s062ff77.068@lwlapp.itz.lwl.org

Von "Christiane Spänhoff"
Datum: 25.03.2004, 11:05


AKTUELL

24.03.04
Tag der offenen Tür am 1. Mai im Textilmuseum Bocholt
Blaufärber bringt Indigo und Modeln mit

Bocholt (lwl). Die Mitarbeiter des Textilmuseums Bocholt dürfen
beim Tag der offenen Tür am Samstag, 1. Mai, ausnahmsweise "blau
machen". Denn zum umfangreichen Festprogramm im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), das gleichzeitig sein
15-jähriges Bestehen feiert, gehört diesmal die Blaufärberei.

Ausgangsstoff dieses traditionellen Gewerbezweigs ist Indigo - einer
der ältesten Farbstoffe der Welt. Mit dem Extrakt des tropischen
Strauchs, der vor allem in Indien vorkommt, wurden schon vor
Jahrtausenden in Asien Stoffe, Teppiche und Tongefäße gefärbt
Auch in Rom und Ägypten war Indigo bekannt. Vor 400 Jahren brachten
Schiffe der Ostindienkompanie die getrockneten Blätter in größeren
Mengen nach Europa.

Weil der Pflanzen-Extrakt von Natur aus farblos ist, nach der Gärung
zunächst grünlich-gelb wird und erst in Verbindung mit Sauerstoff
seine leuchtend blaue Farbe entfaltet, entstand die Redewendung vom
"blauen Wunder". Später wurde Indigo auch aus dem heimischen
Färberwaid gewonnen, der allerdings nur ein deutlich trüberes Blau
hergab. Echtes Indigo - und seine ab 1880 verwendete synthetische
Form - bringt Georg Stark, der in Jever eine Blaudruckerei betreibt,
mit zum Tag der offenen Tür ins Westfälische Industriemuseum nach Bocholt.

Im Gepäck hat der Blaufärber außerdem viele gefärbte und bedruckte
Stoffe und Tücher, die Besucher auch kaufen können, sowie zahlreiche
originale Druckstöcke aus den letzten vier Jahrhunderten. Bis um
1900 wurden diese sogenannten Modeln aus Holz oder Metall mit den
unterschiedlichsten Motiven zum Handdruck verwendet. Das Prinzip
können Besucher des Museumsfestes bei Vorführungen von Georg Stark
nachvollziehen: Eine farbabweisende Masse - der sogenannte Papp - wird
mit den Modeln auf den Stoff gedruckt.

Beim anschließenden Färben mit Indigo bleibt das Muster weiß stehen.
"Granatäpfel,Pfauenfedern und Lotusblumen waren im Barock beliebte
Motive", erklärt Georg Stark. Besonders stolz ist er auf eine Model
aus der Zeit um 1680, die ein Tanzpaar am Hofe Augusts des Starken
darstellt. Zur gezeigten Sammlung gehören außerdem zarte Rankenmotive
aus der Biedermeierzeit und Modeln aus dem Art Déco der 1920er Jahre.

Bei den Vorführungen will Georg Stark außerdem erklären, was es heißt,
sein "blaues Wunder" zu erleben und woher Redewendungen wie "grün und
blau schlagen" entstanden.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt

Sekretariat: Nora Rüben
Telefon: 02871 21611-0
Telefax: 02871 21611-33

E-Mail: textilmuseum@lwl.org

Das komplette Festprogramm in Kürze im Internet unter
www.textilmuseum-bocholt.de.

Tag der offenen Tür - Museumsfest
Samstag, 1. Mai 2004, 10 bis 18 Uhr
Textilmuseum Bocholt, Uhlandstraße 50
Eintritt frei





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Mar 25 16:01:15 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Mar 25 16:02:30 2004
Subject: [WestG] [PORT] Alexander Schmidt - neues Moderatorenmitglied
Message-ID: s063025d.003@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 25.05.2004, 16:00


PORTAL: IN EIGNER SACHE

Alexander Schmidt - neues Moderatorenmitglied

Seit gestern hat das Moderatorenteam ein neues Mitglied. Alexander Schmidt, seit Mai 2003
studentischer Volontär beim Westfälischen Institut für Regionalgeschichte/Internet-Portal
"Westfälische Geschichte", nimmt zukünftig Aufgaben als Moderator der E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" wahr.

Schmidt, Jahrgang 1977, studiert seit dem WS 2000/2001 an der Westfälischen Wilhelms-
Universität Münster Mittelalterliche Geschichte (Hauptfach), Historische Hilfswissenschaften und
Byzantinistik.








From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 25 17:09:12 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Mar 25 17:20:27 2004
Subject: [WestG] [AKT] Themenfuehrung in der Glashuette Gernheim, 28.03.2004
Message-ID: s063124c.013@lwlapp.itz.lwl.org

Von "Christiane Spänhoff"
Datum: 25.03.2004, 13:42


AKTUELL

Hitze, Rauch, Zugluft - Arbeit in der frühindustriellen Glasproduktion
Themenführung in der Glashütte Gernheim

Die Themenführung am Sonntag (28.3.) im Westfälischen
Industriemuseum Glashütte Gernheim steht unter dem Motto "Hitze, Rauch, Zugluft".
Dr. Thomas Parent informiert ab 11 Uhr beim Rundgang durch das Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) über die Schmelztechnik im
frühindustriellen Zeitalter und über die historischen Arbeitsbedingungen am
Glasschmelzofen. Die Führung ist eingebettet in eine "Feuerwoche", die das
Westfälische Industriemuseum anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums veranstaltet
(alle Termine unter ww.industriemuseum.de).

Im 19.Jahrhundert wurde der Schmelzofen im Gernheimer Glashüttenturm mit
Steinkohle befeuert, was eine intensive Rauchentwicklung verursachte. Ein starker
Luftzug, der durch die konische Form des Turms noch verstärkt wurde, half bei der
Erzeugung der notwendigen Heizenergie für die Glasschmelze. Die zähflüssige
Glasmasse wurde bei einer Verarbeitungstemperatur von ca. 1000 Grad zu Flaschen,
Vasen und Trinkgläsern geblasen.

"Die Glasmacher und ihre jugendlichen Helfer waren bei ihrer kräftezehrenden Arbeit
den schädlichen Auswirkungen von Hitze, Rauch und Zugluft weitgehend ungeschützt
ausgesetzt. Lungenkrankheiten waren auch in Gernheim nicht selten", erklärt Parent.

Er informiert am Originalschauplatz über die Funktion des Schmelzofens und über die
historischen Arbeitsbedingungen der Glasmacher. Im Schürgang unter dem Ofen wird
das ausgetüftelte System der Luftzufuhr erläutert. Auch die aktuelle Schauproduktion
am rekonstruierten Ofen gehört zur Führung.

INFO

Außer dem normalen Museumseintritt entstehen keine Kosten.

Westfälisches Industriemuseum
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt

Telefon: 05707 9311-0
Telefax: 05707 9311-11

E-Mail: glashuette-gernheim@lwl.org

Geöffnet:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr








From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 25 17:19:16 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Mar 25 17:21:11 2004
Subject: [WestG] [AKT] Themenfuehrung zu Kinderarbeit in fruehindustriellen
Glasfabriken, Lage, 28.03.2004
Message-ID: s0631499.019@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff",
Datum: 25.03.04, 13:41


AKTUELL

"Die außerordentliche Hitze bei den Öfen..."
Themenführung zu Kinderarbeit in frühindustriellen Glasfabriken

Das Westfälische Industriemuseum lädt für Sonntag (28.3.) zu einer
Themenführung mit anschließendem Lichtbildervortrag in die Ziegelei Lage ein.
Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung wird Dr. Thomas Parent um 16 Uhr
über Kinderarbeit im Industriezeitalter referieren und dabei vor allen die Verhältnisse
in Glashütten berücksichtigen. Die Führung ist Teil der "Feuerwoche", die das Museum
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) anlässlich seines 25-jährigen
Bestehens veranstaltet (alle Termine unter www.industriemuseum.de).

Kinderarbeit war in der Glasbranche noch um 1850 weit verbreitet. Zahlreiche
Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren bedienten die Holz- oder Metallformen,
in die erwachsenen Glasmacher die Produkte aus glühend heißer Glasmasse einbliesen.
Danach trugen sie die fertigen Glasprodukte zum langsamen Abkühlen in die Kühlöfen
ein. Die Kinder arbeiteten zumeist zusammen mit ihren Vätern und erlernten dabei
gleichzeitig den anspruchsvollen und lukrativen Beruf des Glasmachers.

Die harte Arbeit, die z.T. auch nachts stattfand, gefährdete allerdings die Gesundheit
und schulische Ausbildung der Jugendlichen. Ein regelmäßiger Schulbesuch konnte
- zum Beispiel im Glasmacherort Gernheim an der Weser - auch durch die Gründung einer
eigenen Fabrikschule nicht immer gewährleistet werden.


INFO

Abgesehen vom normalen Eintritt ins LWL-Industriemuseum entstehen keine weiteren Kosten.

Westfälisches Industriemuseum
Ziegelei Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage

Telefon: 05232 9490-0
Telefax: 05232 9490-38

E-Mail: ziegelei-lage@lwl.org

Geöffnet: Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr










From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Mar 26 11:02:47 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Mar 26 11:06:20 2004
Subject: [WestG] [AKT] Institut fuer vergleichende Staedtegeschichte:
Freitagskolloquium, MS
Message-ID: s0640de6.096@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Institut für vergleichende Städtegeschichte"
Datum: 26.03.2004, 10:37


AKTUELL


Sehr geehrte Damen und Herren,

zu den Veranstaltungen des Freitags-Kolloquiums im Sommersemester 2004
laden wir Sie herzlich ein. Die Vorträge beginnen wie immer um 17.00 Uhr
c. t.

Mit freundlichen Grüßen

Wilfried Ehbrecht Peter Johanek Angelika
Lampen


30.04.2004
Dr. Regina Schäfer, Mainz
Der Adel des Umlands und seine Beziehungen zu den
Kirchen der Stadt. Überlegungen zu Stadt-Land-Verhältnissen an oberdeutschen Beispielen

28.05.2004
Dr. Wilfried Ehbrecht, Münster:
Jerusalem. Topographie, Geschichte, Idee.

25.06.2004
Dr. Marc Schalenberg, Berlin:
Emulation und Distinktion: Deutsche Residenzstädte
um 1800 auf der Suche nach ihrem 'Bild'

16.07.2004
Dr. sc. Mirela Slukan Altic, Zagreb:
The 19th century urban development of Zagreb -



From administrative centre to modern industriel city
(Die urbanistische Entwicklung Zagrebs im 19. Jahrhundert - vom
administrativen Zentrum zur modernen Industriestadt)

23.07.2004
Dr. Philip Salmon, Oxford:
English town politics in the age of reform



INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte
an der Universität Münster
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel. 0251 / 83-275-12
Fax 0251 / 83-275-35

Geöffnet montags bis freitags 9-17 Uhr
(Anmeldung wird empfohlen)

http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Mar 26 11:08:44 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Mar 26 11:09:34 2004
Subject: [WestG] [TOC] Sammelinhaltsverzeichnisse 1 aus: Heimatpflege in
Westfalen 02/2004
Message-ID: s0640f43.018@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann" , Westfälischer Heimatbund
Datum: 26.03.2004, 10:26


TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfälischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, möchten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfälischen Heimatbund zukünftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmäßig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse möglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten können, möchten wir an dieser Stelle
zunächst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik aus der vom Heimatbund
herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen
bitten wir zu entschuldigen.

[MW]



I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Denkmalpflege in Westfalen-Lippe. Hrsg.: Westfälisches Amt für Denkmalpflege / Landschaftsverband Westfalen-Lippe, 48133 Münster.
2/2003. Chr. Heuter: Die ungleichen Schwestern - Zwei Bauten von Ernst Pethig in Lemgo. D. Lange/Th. Spohn: Trennung von Küche und Deel, Feuer und Stroh - Vor 200 Jahren Grossbrand in Warstein. B. Seifen: Sanierung und Umnutzung der Burg Sternberg im Extertal. K. Röckener: Modern und angemessen zur Umnutzung des Nordflügels von Haus Martfeld in Schwelm.

GeKo-Aktuell. Hrsg.: Geographische Kommission für Westfalen, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Robert-Koch-Str. 26, 48149 Münster.
1/2003. W. Feige: Der Ahdener Grund - Zur Hydrologie eines temporären Trockentales auf der westlichen Paderborner Hochfläche.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster.
1/2004. H. Gärtner: Das Hiller Moor. Ganz sorgsam vorgehen. Winterwanderung durch ein einzigartiges Naturschutzgebiet. G. Elsner: Närrische Zeugnisse zuhauf. Karneval im Teufelsturm. Der Aufstieg in der früheren Wehranlage "Teufelsturm" in Menden ist der Einstieg in verschiedene Epochen des westfälischen Karnevals. Kl. Sluka: Fastnachtsbräuche. Ganz Westfalen ein "Freudenthal". Lange bevor der Karneval rheinischer Prägung die westfälischen Straßen erobert hat, wurde Fastnacht gefeiert. Vor allem auf dem Land ging's hoch her. L. Speckmann: Blüte im Verborgenen. Von der Familie Romberg bis Hans Werner Henze: Die Musikgeschichte straft all jene Kritiker Lügen, die Westfalen als unmusikalische Region verspotteten. W. Gödden: Annette von Droste-Hülshoff. Gesang einer "sterbenden Löwin". Die Dichterin als ambitionierte Komponistin und Sängerin. V. Jakob: Der "PantoffelKainz" aus Dortmund-Hörde. Er war ein Kind des Ruhrgebiets und hat von dort aus die Welt der Bühne erobert. Als vielbeschäftigter Charakterkomiker genoss Rudolf Platte vor allem in der Nachkriegszeit größte Popularität. Erinnerung an einen unvergessenen Schauspieler, der am 12. Februar 100 Jahre alt geworden wäre. W. Gödden: "Ich, das traurige Kind". Hans-Ulrich Treichel ist der 19. Träger des 1953 reformierten Annette-von-Droste-Hülshoff-Literaturpreises, den der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in zweijährigem Turnus vergibt. In der Ahnenreihe der Preisträger begegnen so prominente Namen wie Ernst Meister, Peter Rühmkorf und Sarah Kirsch. B. Weides: Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen. Kolonialherr des guten Friedens. Er war Sklavenhändler, verbot den Zuzug von Juden ins Siegerland - in Brasilien wird der Fürst verehrt, weil er als humanistischer Regent auftrat, statt das Land auszubeuten. Ausstellungen in drei Ländern zeigen sein Wirken. P. Brünen: Translozierung. Haus auf Rekord-Reise. Der LWL hat ein 200-Tonnen-Gebäude vom Sauerland nach Detmold gebracht. M. Vaupel: Eiszeit. Kalt erwischt. Das Hagener Stadtmuseum zeigt Tiere, die vor 12 000
Brünen: Ausstellung "Hart und zart". Propaganda-Puppen. Über den Schlingerkurs des Jungdeutschen Ordens in der Weimarer Republik.


2. Hellweg

Soester Zeitschrift. Zeitschrift des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest, Heft 115/2003. Hrsg.: Norbert Wex unter Mitarbeit von Dirk Elbert, Gerhard Köhn und Ulrich Löer, Stadtarchiv Soest, Jakobistraße 13, 59494 Soest.
B. Thiemann: Die Baustellenbeobachtung "Freilegung Kolkbach" - ein archäologischer Einblick ins Soester Quellgebiet (4). P. Rothenhöfer: Lucius Flavius Verucla - ein römischer Großunternehmer in Germanien. Neue Erkenntnisse zu einem alten Fundstück im Burghofmuseum Soest (12). W. Thönissen: "Die christliche Anrichtung einer heilsamen katholischen Reformation vom Haupt an bis zu Füßen" - Johannes Groppers Theologie zwischen ökumenischem Dialog und kontroverstheologischer Abgrenzung (22). V. Jarren: Arbeitslosigkeit, Armut und Kriminalität in der Stadt Soest 1847 bis 1849 (38). B. Stambolis: Die Soester Wiesenkirche im 19. Jahrhundert: nationales Denkmal und protestantisches Identifikationsobjekt oder: Zur Deutungsmacht und -vielfalt eines Symbols (89). R. Möller: "Entartete Kunst in Soest": Ausstellung im Wilhelm-Morgner-Haus der Stadt Soest vom 21. April bis 23. Mai 2003. Konzeption und Gesamtverantwortung: Reimer Möller (114). G. Kükenshöner: Dokumentation der Ausstellung - Katalog (126). G. Köhn: Die Statue Wolters von Plettenberg, des Deutschordensmeisters in Livland, im Soester Burghofmuseum (170). St. Dusil/G. Köhn/Th. Küster/U. Löer/N. Wex: Neuerscheinungen, Anzeigen und Besprechungen (177). U. Löer: Jahresbericht des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest e.V. für das Jahr 2002 (196).

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
454/2004. W. Wahle (*): Hilfen und Hürden bei der Störmeder Familienforschung. K.-J. Freiherr von Ketteler: Zum neuen Wappen von Eringerfeld.
455/2004. H. J. Rade: Geseker Juden in den Boker Gerichtsprotokollen. E. Richter: Das Stadtarchiv Geseke im Jahr 2003. W. Freise: Der Geseker Ablaufberg mit Hemmschuhen und Signalpfeifen. W. Wahle *: Beugehaft.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
1/2004. I. von Scheven: Das war ein zweifelhaftes Wintervergnügen. Hammer Altstadtstraßen waren im Winter 1890/91 noch ohne Kanalisation. G. Köpke: Die Brökermersch - ein Kleinod vor der Zerstörung? Das Feuchtwiesengebiet in Hamm-Heessen wird durch den geplanten "Lippesee" vernichtet. D. Aschoff: "Hostienfrevel" in Büren wurde den Juden zum Verhängnis. Im 13. und 14. Jahrhundert hatten Hostienwunder Hochkonjunktur - Sakramentskapelle als Sühne für angebliche jüdische Frevel. W. Hinke: Eiszeitpflanzen und Wassermaschinen. Das Almetal ist immer eine Reise wert. * Die "Martinshöhle" barg Werkzeuge aus Stein und Knochen. Eine vorgeschichtliche "Werkstatthöhle" im Sauerland. G. Strotdrees: Einst Lehnshof des Klosters Kentrop. Eine Chronik voller Neuanfänge: Der Weringhof in der Bauerschaft Frielinghausen bei Hamm.
2/2004. * Neuanfang im Westen. Kurz vor dem DDR-Aufstand vom 17. Juni 1953 kamen Ostflüchtlinge nach Hamm. I. v. Scheven: Wo kann ich Sie erreichen? Behörden drängten 1864 in Hamm auf exakte Wohnungsangaben. * Hingerichtet auf dem "Galgenplatz" in Dinker. Der evangelische Pfarrer Carl Busch gedachte im Dezember 1808 in der St. Othmar-Kirche eines jugendlichen Mörders. * Fasane waren Symbole des Donners. F. Haarmann: Ein Kriegsheer zog zum Birkenbaum. Vor 150 Jahren sahen Einwohner von Werl-Büderich im Januar 1854 eine geheimnisvolle Armee durchs Land ziehen. P. Gabriel: Der Schulweg nach Drensteinfurt war für die Kinder zu lang. 1911 wurde die Bauerschaftsschule in Mersch eröffnet. * Adel und Kirche vereint in Freimaurerloge. Die Herren von Boenen spielten eine wichtige Rolle. * Gefallen in der Schlacht bei Wörth.
3/2004. I. von Scheven: Dreistöckiger Prachtbau in der Hammer Weststraße. Spannende Notizen über ein Innenstadt-Grundstück - Aufschlussreiche Bauakte aus dem Jahr 1900. * Wehrdienst-Verweigerer zahlten in die Invalidenkasse. 16 "ausgetretene Kantonisten" wurden 1769 in Hamm und Umgebung mit Steuerstrafen bedroht. * Bauernregel im Februar. G. Matzke-Hajek: Riesenhaie, Zahnwale und Seekühe aus westfälischen Steinbrüchen. Steinerne Zeugen der Ur-Nordsee im Doberg-Museum von Bünde/Kreis Herford - Neubau der Nordrhein-Westfalen-Stiftung. N. Katz: Kirche hinter Stacheldraht. Eine Erinnerung an die Zeit der Kriegsgefangenschaft in den USA 1944 bis 1946. W. Hinke: "Die Klosterbibliothek verdient keiner besonderen Erwähnung!" Die Liquidation der Liesborner Bücherschätze im Zeichen der Säkularisation vor 200 Jahren.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
1/2004. U. Grun: Melchior Ludolf Herold zum 250. Geburtstag. Die Schulleiterin "Muss eine geborene Westfälin - niemals aber eine Witwe sein!" J. Eickhoff: Die Flugwache in Merklinghausen. K. Luig: Erster nichtadeliger Liesborner Abt war ein Lippstädter. Lubbert Oldehoff residierte dort von 1431 bis 1462.
2/2004. W. Kröger: Wen Uniöner sicher erinnern... Ein gedanklicher Streifzug durch eine versunkene Arbeitswelt. K.-J. Freiherr von Ketteler: Ältere Nachrichten zur Bökenförder Marientracht.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19 - 21, 59494 Soest.
285/2004. Chr. Sander: Gläserne Kostbarkeit mit dem westfälischen Abendmahl. Sorgfältige Restaurierung sichert das 500 Jahre alte Kunstwerk in der Soester Wiesenkirche für künftige Generationen. * Hingerichtet auf dem "Galgenplatz" in Dinker. Der evangelische Pfarrer Carl Busch gedachte im Dezember 1808 in der St. Othmar-Kirche eines jugendlichen Mörders. * Fasane waren Symbole des Donners. F. Haarmann: Ein Kriegsheer zog zum Birkenbaum. Vor 150 Jahren sahen Einwohner von Werl-Büderich im Januar 1854 eine geheimnisvolle Armee durchs Land ziehen. O. Timmermann: Knechte und Mägde: "Gesinde auf Zeit". Lebensformen auf den Höfen der Soester Börde. F. Haarmann: Besetzt - unbesetzt. Das stand im Central-Volksblatt für den RB Arnsberg.
286/2004. G. Köhn: Von Karl dem Großen bis zu Bundespräsident Roman Herzog. Viele "große Tiere" waren im Lauf der Jahrhunderte zu Besuch in Soest. G. Matzke-Hajek: Riesenhaie, Zahnwale und Seekühe aus westfälischen Steinbrüchen. Steinerne Zeugen der Ur-Nordsee im Doberg-Museum von Bünde/Kreis Herford - Neubau der Nordrhein-Westfalen-Stiftung. N. Katz: Kirche hinter dem Stacheldraht. Eine Erinnerung an die Zeit der Kriegsgefangenschaft in den USA 1944 bis 1946. H. J. Deisting: "Ich bin auf Werll geritten..." Aus dem Tagebuch des Kaspar von Fürstenberg. W. Schulte: Melchior Ludolf Herold verbreitete die "heiligen Gesänge des Vaterlandes". Der in Rüthen geborene Seelsorger und Pädagoge war ein engagierter Förderer der Jugend.
287/2004. G. Köhn: Ein Hengst als Geschenk für den Kölner Erzbischof. Huldigungen und Festlichkeiten beim Besuch der Landesherren in Soest. H. J. Deisting: Der größte Triumph des Kaspar von Fürstenberg. Die Beziehungen der Familie von Fürstenberg zur Stadt Werl. H. Thomas: Katholische Jugend in den Händen der Gestapo. Neues Buch mit Augenzeugenberichten erinnert an die Verfolgungen und die Haft im Dortmunder Gestapogefängnis "Steinwache". G. Strotdrees: Adrian van der Düssen wohnte niemals auf seinem Landgut. Das historische Rittergut "Haus Düsse" in Ostinghausen bewährt sich seit vielen Jahren als westfälisches Landwirtschaftszentrum. * Gegen Korruption im Amt anno 1575. F. Haarmann: Wilhelm Hibbeln: "de Glasmof" aus Westfalen. Der Eigentümer der Wickeder Glashüttenwerke schuf 300 Arbeitsplätze - Er starb vor 100 Jahren in Amsterdam. W. Hecker: Modernes Kunstwerk oder religiöse Provokation? Der fast vergessene Kreuzweg in St. Margareth, Warstein-Mülheim, aus dem Jahr 1951.


3. Kurkölnisches Sauerland

SüdWestfalen Archiv. Landesgeschichte im ehemals kurkölnischen Herzogtum Westfalen und der Grafschaft Arnsberg. 3. Jahrgang 2003. Stadtarchiv, Rathausplatz 1, 59759 Arnsberg.
P. Derks: Oswald von Wolkenstein in Westfalen. Zu den Liedern 41, 90 und 96 (9). W. Burgdorf: Der Untergang der Germania sacra und ihr Rezeptionsschicksal nach 1803 (61). H. J. Rade: Konversionen von Jüdinnen und Juden zur katholischen Kirche im ehemaligen Kreis Lippstadt vom 17. bis 19. Jahrhundert (79). H. J. Deisting: Fragment einer Werler Chronik 1799-1837. Ein Werk des Bürgermeisters Johann Theodor Fickermann (113). M. Gosmann: "... von Verurtheilen und Schlendrian eingezwängt und zusammengeschnürt ..." Friedrich Arndts' "Statistische Bemerkungen über das Herzogtum Westfalen" als Kritik an den Reisebeschreibungen von Justus Gruner (1802/03) und Ferdinand Schazmann (1803) (125). A. Kuhn: Die chemische Fabrik zu Wocklum 1822-1860. Ein wirtschafts- und technikgeschichtlicher Beitrag zur Entstehung einer chemischen Industrie in Westfalen (167). W. Grabe: Ein jüdischer Zeitungsverleger im katholischen Sauerland: Moritz Friedländer (1822-1911) und der "Sauerländische Anzeiger" (193). M. Jolk: Der Besuch des Königs Friedrich Wilhelm IV. von Preussen im Schloss Herdringen vor 150 Jahren (221). L. Mallmann: "In welche Hände auch die Regierung fällt". Franz von Papen 1879-1969 (231). H. J. Deisting: Vom bildhaft gewordenen Ärger eines Werler Schreibers (249). M. Homburg: "Was denn mit diesem Bücherhaufen anfangen?" Das Projekt: "Historische Bibliothek des Gymnasium Laurentianum Arnsberg" (253).

Attendorn - gestern und heute. Mitteilungsblatt des Vereins für Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V. für Geschichte und Heimatpflege. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V., Hansastraße 4, 57439 Attendorn.
26/2004. W. Drüeke: Aus meinem Leben. J. Duwe: Die Entwicklung des Heldener Backes. P. Höffer: Die Hubertushütte - Geschichte(n) einer Waldhütte und deren Stellung im Freizeitverhalten der letzten 70 Jahren. * Das Inventar der Burg Schnellenberg im 19. Jahrhundert. M. Köster: Alte Bräuche in Attendorn. Ein wiederentdecktes Filmdokument.



4. Märkisches Sauerland

Hagener Impuls. Hrsg.: Hagener Heimatbund e.V., Eilper Str. 71-75, 58091 Hagen.
26/2003. M. Eckhoff: Katastrophe oder Fortschritt? Vor 200 Jahren: Reichsdeputationshauptschluß. C. Schotten/K. Quittmann: Großer Schritt in Richtung Moderne. Schüler-Projekt: Säkularisation am Beispiel von Elsey. M. Sollbach-Papeler: Hoher Staatsbesuch in Hagen. Vorbereitung und Verlauf des Aufenthalts von König Friedrich Wilhelm II. von Preußen in der Stadt und dem Gericht Hagen 1788. St. Fuhrmann: Von ironisch bis hämisch. Kunststreit über die vier Theaterfiguren der Bildhauerin Milly Steger 1911/12. N. Fendler: Eine späte "Heimkehr". In Hagen fast vergessen, in der früheren DDR hoch geschätzt: der Hagener Bildhauer Will Lammert. M. Eckhoff: Henry van de Velde weiterhin aktuell. Architekturreise, Kinderbett und neues Buch. J. Zarnke: "Die alte Kirche ist ungeeignet". Der Architekt G.A. Fischer und die St. Johannes-Kirche in Boele. J. Becker: Hagen (w)örtlich. Aspekte der Stadtgeschichte. St. Klawitter: Theater in der Stadt - live und wahrhaftig. Das Ballett-Ensemble des Theater Hagen außerhalb der Bühne. M. Eckhoff: Vor 300 Jahren: Der "schiefe Fritz" wird König in Preußen, Teil 3.

Heimatblätter Menden. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, Kolpingstraße 33-35, 58706 Menden.
111/2004. H.-D. Schulz: Pulvermühlen im Volmetal. J. Törnig-Struck: Nach dem Vorbild der Madonna in der Marienkirche zu Lübeck. Die spätgotische Madonna in der Mendener St.-Vincenz-Kirche. D. Aschoff: "Hostienfrevel" in Büren wurde den Juden zum Verhängnis. Im 13. und 14. Jahrhundert hatten Hostienwunder Hochkonjunktur - Sakramentskapelle als Sühne für angebliche jüdische Frevel. W. Hinke: Eiszeitpflanzen und Wassermaschinen. Das Almetal ist immer eine Reise wert. * Die "Martinshöhle" barg Werkzeuge aus Stein und Knochen. Eine vorgeschichtliche "Werkstatthöhle" im Sauerland. R.-D. Kohl: Das Märkische Sauerland: Schon früh eine "Eisenlandschaft". Schmiedezünfte hatten in Iserlohn großes Ansehen. * Julius Theodor Baedeker: Buchhändler und Verleger. Der Gründer eines bedeutenden Verlagsunternehmen lebte viele Jahre in Iserlohn. * Arbeitsdienstpflicht für Jugendliche. Aus dem Central-Volksblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg.
112/2004. H.-D. Schulz: "Wir sind ganz ohne alle Unterstützung..." Bittbrief eines 70jährigen Schuhmachers aus Brenscheid an den Präfekten des Departements Ruhr aus dem Jahr 1812. F. Haarmann: Karneval polizeilich verboten. Aus dem Central-Volksblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg. * Hingerichtet auf dem "Galgenplatz" in Dinker. Der evangelische Pfarrer Carl Busch gedachte im Dezember 1808 in der St. Othmar-Kirche eines jugendlichen Mörders. * Fasane waren Symbole des Donners. F. Haarmann: Ein Kriegsheer zog zum Birkenbaum. Vor 150 Jahren sahen Einwohner von Werl-Büderich im Januar 1854 eine geheimnisvolle Armee durchs Land ziehen. J. Törnig-Struck: Eine Krone mit Perlen besetzt. Die spätgotische Madonna in der Mendener St. Vincenz-Kirche (Schluss). R.-D. Kohl: Eine Zunft von großer Vielfalt und mit hohem Ansehen. Aus der Geschichte des Schmiede-Handwerks im Märkischen Kreis (Schluss).
165[113]/2004. J. Törnig-Struck: Ein Meisterwerk der Holzschnitzkunst. Das spätgotische Chorgestühl in der Mendener St. Vincenz-Kirche. * Das Fest der "Feuerpatronin". Aus dem Central-Volksblatt für den RB Arnsberg. G. Matzke-Hajek: Riesenhaie, Zahnwale und Seekühe aus westfälischen Steinbrüchen. Steinerne Zeugen der Ur-Nordsee im Doberg-Museum von Bünde/Kreis Herford - Neubau der Nordrhein-Westfalen-Stiftung. N. Katz: Kirche hinter Stacheldraht. Eine Erinnerung an die Zeit der Kriegsgefangenschaft in den USA 1944 bis 1946. A. Kracht: Franz Arnold Lecke: Kaufmann, Maler und Schriftsteller. Zahlreiche seiner Gemälde wurden wiedergefunden. H. D. Schulz: Ein schneidiger Fahrgast unterwegs nach Evingsen. Eine lustige Episode aus der Postkutschenzeit im Jahr 1903.
114/2004. E. Dossmann: Zwei Museen in einem Haus: Geschichte des Handwerks und des Postwesens. Eindrucksvolle Iserlohner Sammlungen an historischer Stätte. H. Thomas: Katholische Jugend in den Händen der Gestapo. Neues Buch mit Augenzeugenberichten erinnert an die Verfolgungen und die Haft im Dortmunder Gestapogefängnis "Steinwache". G. Strotdrees: Adrian van der Düssen wohnte niemals auf seinem Landgut. Das historische Rittergut "Haus Düsse" in Ostinghausen bewährt sich seit vielen Jahren als westfälisches Landwirtschaftszentrum. J. Törnig-Struck: St. Walburga und St. Vincenz: Die Schutzpatrone der Mendener St. Vincenz-Kirche. Zwei kunstvolle Holzfiguren aus der Barockzeit des 18. Jahrhunderts. * Johann Jakob Kruse: Pionier der deutschen Einheit. Der Iserlohner Bürger erhielt sechs Jahre Festungshaft für sein mutiges Engagement.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn.
1/2004. W. Felka: Zur Verleihung der Städteordnung an die Titularstadt Hohenlimburg und zur Bildung des Amtes Letmathe-Oestrich im Jahre 1903, Teil 2. H. Lingen: Hohenlimburg 1913 - Unsere Stadt vor 90 Jahren (Teil 3). Über einige andere Geschäfte in Hohenlimburg im Jahr 1913. H. Lingen: ... und es ward Licht! Zur Entwicklung der Beleuchtung - auch im heimischen Raum.
2/2004. W. Bleicher: Niflungengold, Römergold, Frankengold. Zur Einordnung der germanischen Goldringe vom Oestricher Burgberg. W. Bleicher: Die Leyline im Grävingholt - Ein Beitrag zur Radiästhesie. O. Winner: Zeitenwende/Wendezeit. J. Kramer: Hohenlimburger Lennebrücke.
3/2004. P. Trotier: Kleine Geschichte des Dekanates Iserlohn (1832-2002). * Hohenlimburger Stadtchronik 2003, Teil 2. H. Lingen: Über die Kirchenglocken in Hohenlimburg (Teil 3). F. Rose: Wann ist Ostern? oder: Warum fällt Ostern immer auf einen anderen Tag?

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Postfach 1322, 58242 Ennepetal.
1/2004. W. Philipp: Use Post. W. Philipp: Ut dä Tiedung. G. Bioly: Baugenehmigung für das Postgebäude an der Wilhelmstraße. G. Bioly: In alten Zeitungen geblättert. G. Bioly: Blum-Buch im Weißen Haus. H. Busse: Helgas Beitrag zum Thema "Post". H. Busse: So woar et noch vör fiefunzässig Joahrn. G. Bioly: Ü'wern Tun gelue't. M. Michalko: Erster "Historischer *Dorf'-Rundgang" durch Voerde.



5. Minden-Ravensberg

Historisches Jahrbuch für den Kreis Herford 2004. Hrsg. v. Kreisheimatverein Herford e.V. u. d. Kommunalarchiv Herford mit Unterstützung des Herforder Vereins für Heimatkunde e.V. Red.: Kommunalarchiv Herford, Christoph Laue, Amtshausstraße 2, 32051 Herford, Tel. 05221-132213.
H. Bei der Wieden: Einige Bemerkungen zur Bibliothek der Reichsabtei Herford (8). W. Best: Archäologische Untersuchungen im Rittergut Werburg in Spenge (20). R. Botzet: Wir suchen das wahre Christentum... Die Entstehung der altlutherischen Gemeinde in Rödinghausen-Schwenningdorf 1852 (27). R. Brackhane: Die katholische Schule in Herford seit 1712 (45). M. Guist/Chr. Mörstedt: Geschichtsfest im Kreis Herford. Eine Idee und was aus ihr wurde (66). H. Lienenbecker/E. Möller: Fettkraut und Lungen-Enzian. Das Herbarium von Georg Ludwig Seippel aus dem Jahre 1861 (73). Th. Heese: Friedrich Wilhelm Güte. Ein Nachtrag zum Herforder Hofmaler (83). U. Henselmeyer: Der Blick auf den Altar. Kirchenraum und gesellschaftlicher Wandel in Bünde am Ende des 18. Jahrhunderts (96). E. Möller: Pflanzen und Tiere im Herforder Bergland. Die Aufzeichnungen des Schwarzenmoorer Dorflehrers Emil Krüger (1890-1967) (115). R. Oberschelp/H. Oberschelp: Johann Ludwig Lubras von Pott: Ingenieur, General und Diplomat in Russland. Ein Sohn der Stadt Herford? (133). A. Rögge: Hebamme - ein durchaus politischer Beruf. Am Rande des Geschehens: eine Dorfhebamme aus Exter (143). N. Sahrhage: Opfer zweier Diktaturen. Zur Erinnerung an den Herforder Gewerkschaftssekretär Paul Volksmann (1894-1951) (161). J. Schlüer: "dank Gottes Kraft bleib ich standhaft..." Walter Möller, ein Wehrdienstverweigerer im "Dritten Reich" und der "Normalfall" Todesstrafe (166). S. Schütte: Das Hobby des Zigarrenfabrikanten. Die Steinmeistersche Fischzüchterei zu Bünde (192). Chr. Laue: Karl Storks Nachlass im Kommunalarchiv Herford (199). G. Sievers: Anmerkungen zu dem Buch von Jörg Friedrich, Der Brand. Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945 (201). E. Möller: Auswahl-Bibliografie Kreis Herford (204).





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Mar 26 11:08:53 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Mar 26 11:09:43 2004
Subject: [WestG] [TOC] Sammelinhaltsverzeichnisse 2 aus: Heimatpflege in
Westfalen 02/2004
Message-ID: s0640f63.020@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann" , Westfälischer Heimatbund
Datum: 26.03.2004, 10:26


TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfälischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, möchten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfälischen Heimatbund zukünftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmäßig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse möglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten können, möchten wir an dieser Stelle
zunächst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik aus der vom Heimatbund
herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen
bitten wir zu entschuldigen.

[MW]





6. Münsterland

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße 76, 46397 Bocholt.
4/2003. W. Frese: Schafe und andere Biester. U. Wörffel: Die Hofakten des Hofes Klein-Lensing (heute Ernsten) in der Bauerschaft Spork (Nr. 34). Der Weg eines westmünsterländischen Pachthofes in die Selbständigkeit. W. Sundermann/G. Letschert: Bocholter Klöster in der Säkularisation (1802-1811). Geschichte und Archäologie der fünf vor der Säkularisation vorhandenen Ordensgemeinschaften in Bocholt - Bodendenkmale, zwei Kirchen und ein Pastorat als letzte Zeugen. G. Giesbers: Erinnerungen an das Gut Hünting. W. Tembrink: Ein Winterspaziergang am Ostertor. Beschreibung einer Stadtansicht. K. H. Janzen: Schul-/Lehrer-Geschichten aus der Mitte 19. Jahrhunderts. Aufsätze über das tägliche Schulleben in und um Bocholt aus einem Circularbuch. 2. Teil. J. J. Schröer: Eine mysteriöse, fast unglaubliche Überführung. H. J. Pottmeyer: Festrede zum 100jährigen Gründungsjubiläum des St.-Georg-Gymnasiums Bocholt am 26. Juli 2003. W. Semmelmann: Vor fünfzig Jahren - mit Gewalt gegen die KPD. Z. G. M. Kolks: Der Kirchentypus der St. Georgskirche. W. Paetzke: Bericht über die Steinmetzarbeiten in der St.-Georg-Kirche Bocholt. M. Kamps: Notizen zum Kriegsschicksal Bocholter Kunstsammlungen. I. Die Sammlung Theodor Schwartz. U. Rüter: Die Bocholter Bildhauerfamilie Stracke. A. Pohlmann: Künstler in Bocholt: Zum Werk des Bildhauers Jürgen Ebert. H. Schäpers: Die Edelsteine fliegen wieder. F. Ostwald: Blütenpflanzen im Stadtbereich Bocholt. Eine Bestandsaufnahme. 1. Teil. C. Korff/A. Nienhaus: 25 Jahre amnesty international in Bocholt. W. Tembrink: Chronik des Bocholter Raumes. 1. Oktober - 31. Dezember 2002.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
1/2004. H. Lahrkamp: "Der Jugend den Verstand öffnen". Mädchenbildung um 1780.
2/2004. M. Kamps: Kostbarkeiten aus Münsters Adelshöfen. Vertreut, aber gut erhalten.

Heimatblätter der Glocke. Beilage zu "Die Glocke", Verlag E. Holterdorf, 59302 Oelde.
1/2004. W. Tillmann: Auschwitz. An Orten des Grauens - Ein Besuch in der Hölle.


7. Paderborner und Corveyer Land

Mitteilungen des Vereins für Geschichte an der Universität Paderborn. Hrsg.: Verein für Geschichte an der Universität Paderborn, Stettiner Straße 40-42, 33106 Paderborn.
2/2003. Chr. Palka: Antisemitisches Handeln ohne Anordnung der NS-Führung. H. Wilhelm: Vom Umgang mit nationaler Erinnerung im lokalen Gedächtnis: Das Beispiel des Berlin-Gedenksteins in Paderborn im geschichtlichen Zusammenhang. R. Pieper/J. W. Einhorn: Architektur und Kunst in der Franziskanerprovinz Saxonia. Ein Forschungsprojekt des Instituts für franziskanische Geschichte in Münster. Cl. Weskamp: Language of Religion - Language of the People. Judaism, medieval Christianity and Islam. Internationale Tagung des IEMAN vom 5. bis 9. Juli 2003 in Paderborn.

Aus Calenbergs vergangenen Tagen. Mitteilungsblatt und Heimatbrief des Ortsheimatpflegers. Hrsg.: Walter Strümper, Ortsheimatpfleger, Wettesinger Weg 5, 34414 Warburg.
1/2003. * Geschichten aus der Geschichte Calenbergs: Die Grenzstreitigkeiten von 1471 bis 1597 (Fortsetzung aus Heft 2/2002). * Hessen und Waldeck kontra Volkmarsen. * Tod der Landgrafen Philipp und sein Nachfolger Wilhelm IV. * Die unklare Lage im Fürstbistum Paderborn. * Die Hessen gehen in die Offensive. * Die Paderborner Reaktion. * Ein Pönalentscheid. * Hermann von Calenberg schwört Urfehde.
2/2003. * Geschichten aus der Geschichte Calenbergs (Fortsetzung aus Heft 1/2003): Jobst von Calenberg und Veronika Boyneburg. * Streit um das Wohnrecht in Wettesingen. * Streit um die Jagd und Holzgerechtigkeiten. * Auseinandersetzungen zwischen Fürstbischof Dietrich von Fürstenberg und Landgraf Moritz von Hessen.

Steinheimer Kalender 2004. Heimatverein Steinheim. Schriftleitung: Johannes Waldhoff, Frankenstraße 12, 32839 Steinheim.
Kalendarium und Veranstaltungskalender (3). H. Gellhaus: Kurzgefasste Stadtchronik Steinheim 2002 (Kernstadt) (26). * Der Heimatverein Steinheim im Jahr 2003 (47). K.-H. Volmer: Klimakatastrophe - während eines Menschenalters beobachtbar? (51). E. Potrawa: Baum des Jahres 2003: Die Erle (alnus glutinosa) (55). H.-P. Pollmann: Die eisenzeitliche Siedlung von Steinheim und ihr archäologisches Umfeld (59). J. Waldhoff: Steinheim an der Donau (65). J. Waldhoff: Der Verein "Feldgrau" in Steinheim (69). J. Waldhoff: Eduard Holzapfel, Geologe und Geograph (1853-1913) (73). J. Waldhoff: ADB und NDB (75). J. Waldhoff: Das "Alte Kloster". Steinheims erstes Krankenhaus 1858-1892 (77). J. Waldhoff: Der Streik der Steinheimer Tischler im Jahre 1909 (85). J. Waldhoff: Ein Totschlag bei Lothe blieb ohne Folgen für den Täter (93).


8. Ruhrgebiet

Bochumer Zeitpunkte. Beiträge zur Stadtgeschichte, Heimatkunde und Denkmalpflege. Hrsg.: Dr. Dietmar Bleidick, Yorckstraße 16, 44789 Bochum für die Kortum-Gesellschaft Bochum e.V. Vereinigung für Heimatkunde, Stadtgeschichte und Denkmalschutz, Graf-Engelbert-Straße 18, 44791 Bochum.
14/2003. D. Bleidick: 100 Jahre Großstadt Bochum. Quellen zur Industrie- und Stadtgeschichte. Cl. Kreuzer: Richard Sprick als Bochumer Künstler der 20er/30er Jahre.

Stiepel - gestern und heute. Informationsschrift des Stiepeler Vereins für Heimatforschung e.V. Gerhard Hagenkötter, Haarholzer Straße 98, 44797 Bochum.
25/2004. G. Hagenkötter: Landschaftsplan für den Bochumer Süden. G. Hagenkötter: Bericht Plattdeutscher Gottesdienst vom 17. Oktober 2003.

Der Wattenscheider. Vereinszeitschrift des Heimat- und Bürgervereins Wattenscheid e.V., An der Papenburg 30 a, 44866 Bochum-Wattenscheid, Tel./Fax: 02327/321720, E-Mail: infor@hbv-wat.de.
1/2004. * Empfang für Franz-Werner Bröker zum 80. Geburtstag. * Rede von Klaus-Peter Hülder. * Rede von Franz-Werner Bröker. * Heimatmuseum im Helfshof - Rückblick 2003 und Ausblick 2004. R. Wantoch: Das Historische Stichwort: Kopfüber in die tollen Tage gestürzt. Karnevalstradition geht in Amt und Freiheit Wattenscheid auf das 19. Jahrhundert zurück.


9. Siegerland-Wittgenstein

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
17.01.2004. * St.-Antonius-Kapelle 50 Jahre alt. Festhochamt und Pfarrfest in Anzhausen. * Ökonomischer Fortschritt durch bessere Bildung. Wirtschaftsberufliche Vorschläge bei Jung-Stilling. * Blick in regionale Medien. Zeitungs- und Pressearchiv neu strukturiert. * Immanuel Kant im Blick. Erfolgreiches Jahr für die Herder-Bibliothek.
24.01.2004. * Genie der abendländischen Malerei. Peter Paul Rubens im Blickpunkt des Kulturjahres 2004. * Von der Bildstelle zum Medienzentrum. Institution des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe wird 75. K. J. Görg: "E Handy ob Abwäj". Guter Rat war teuer.
31.01.2004. * "Augustbegeisterung" nur Kriegslegende. Enzyklopädie über den Ersten Weltkrieg vorgestellt. * Denkmalswertes Brückenbauwerk. Bindeglied des Ederauenradweges als Denkmal des Monats. * "Backes" stand im Mittelpunkt. Solides Arbeitspensum beim Heimatverein Salchendorf. * Netzwerke Industriekultur NRW. Zeitschrift "industrie-kultur" erschienen.
07.02.2004. * Aufbruch des Fürsten Johann Moritz zur Kaiserwahl. Historienbild von Ludwig Heupel-Siegen versank vor 60 Jahren in den Trümmern des Rathauses. * Vor 250 Jahren: Abbruch einer alten Kirche.
14.02.2004. * Alte Bräuche in Attendorn. LWL präsentiert ein wiederentdecktes Filmdokument aus dem Jahr 1930. * "Da braut sich was zusammen". LWL widmet der Brau- und Bierkultur einen Film. H. Kronshage: Spinnen mit der Spindel. Vergessenes handwerkliches Brauchtum.
21.02.2004. E. Isenberg: Nicht nur nächtlicher Nonnenspuk. "Eingemauerte Nonne von Keppel" mit historischem Hintergrund. * Industriemuseen locken. Feste zum Jubiläumsjahr der Industriekultur. T. Irgang: Feber. * Gusseiserne Torflügel verschließen Fürstengruft. H. Düringer: Das Schneeglöckchen.


11. Lippe

Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde. 72. Band (2003). Hrsg.: Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe e.V. Detmold, im Selbstverlag, 2003. - 453 S.
N. Rügge: Der gräflich lippische Hof um 1700 (19). R. Pieper: Zur Baugeschichte des Detmolder Schlosses zwischen 1673 und 1734 (35). D. Strohmann: Stuck aus der Zeit des Grafen Friedrich Adolf im Detmolder Schloss (57). M. Salesch: Hans Hinrich Rundt in Detmold (81). I. Capelle: Fürstin Pauline und die Musik. Versuch einer Annäherung (97). H. Stiewe: Schloss und Garten Schieder. Zur Entstehung einer gräflich-lippischen Sommerresidenz im frühen 18. Jahrhundert (117). M. Zelle: Neue spätlatènezeitliche und spätantike Bodenfunde aus Metall in Lippe (155). D. Hellfaier: "Uppe dat godes loff undre ere vorhoget undre vormeret werde..." Zur Geschichte des Augustinerkanonessen-Klosters Marienanger in Detmold (173). H.-P. Fink: Glücksspiel in Meinberg. Die Pharaobank im Brunnenort (237). G. Mitschke-Buchholz: "Lernen ist nun mal mein Ideal". Tagebuchaufzeichnungen von Lenchen Liesemeier aus Hessloh. 1914 - 1919 (289). A. Ruppert: Die Macht des Blockleiters. Die Bescheinigungen politischer Zuverlässigkeit als Herrschaftsinstrument der NSDAP (335). W. Freund: "Das ist die Poesie der Haide, / Der stille Senne Poesie.-" Die Lyrik Ludwig Altenbernds (359). M. Füller/H. Multhaupt: Veränderungen der Avifauna der lippischen Stillgewässer. Bericht der Ornithologischen Arbeitsgruppe (377). R. Linde: Rolf Bökemeiers Thesen zur Örtlichkeit der Varusschlacht. Eine Kritik (389). D. Zier: Entgegnung (411). Buchbesprechungen (413). W. Bender: Vereinschronik (441).

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold.
1-2/2004. B. Meier: Abonnentenzahlen und Anzeigenaufkommen. Zum Wandel der lippischen Presselandschaft. B. Meier: Dr. Ulrich Volkhausen alias Korl Biegemann. Zum 150. Geburtstag des Arztes und Mundartdichters. V. Scheef: Der Detmolder Künstler Ludwig Menke 1822-1882. H. Barmeyer: Ein früher Grüner in schwierigen Zeiten. Zum 30. Todestag von Oskar Suffert (1892-1974). H. Hentschel: Aktuelles aus den Fachstellen: Eine konfliktreiche Nordumgehung Lemgo. G. Heil: Die Steinmühle bei Lemgo. B. Meier: "... das Unmöglich denken". Zu Besuch beim "Porzellan-Professor" Ernst August Sundermann.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Hrsg.: Verlag und Druckerei Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen.
273/2004. H. Wiemann: Drehbank als technisches Denkmal. * Am 17. Juli 1846 in Lippspringe: Einweihung der evangelischen Kirche. H. Wiemann: Verbot des Wäschewaschens im Strothebach. Teil II. H. Sprenger: Erinnerungen an Friedrich Copei. Teil IV.
274/2004. * Historischer Ofen als Blickfang. P. Gülle: Siebenschläfer - Tier des Jahres 2004. H. Schacht: Der Eisvogel. H. Wiemann: Verbot des Wäschewaschens im Strothebach, Teil III. * Ein Blick zurück: Evangelischer Friedhof für Lippspringe.


II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.
1/2004. W. Beelitz: Das Klemmkuchenbacken im Keller. Ein lebendiger Brauch im Niederen Fläming. * Tonpfeifen als Baustoff?

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.: Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Alexanderstraße 16, 20099 Hamburg.
4/2003. P. Strathmann: Das poetische Volksvermögen und die Bezeichnungen wildlebender Vögel. Zu Johann d. Bellmann: Grundkurs Sprache oder Über das poetische Volksvermögen (Quickborn 3/2003). I. Straumer: Renate Wüstenberg - Versuch eines Porträts. M. Jensen: Lesung Erich Fried im Willy-Brandt-Haus Berlin am 10. Sept. 2003. W. Brandes: Beeindruckende Lesungen und eine offene, lebhafte Diskussion. Zweite Soltauer Tage zur Regionalliteratur. R. Goltz: Eine Handvoll visuell Poesie.


III Naturkunde und Naturschutz

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel. 0208/8831881, E-Mail: info@sdw-nrw.de.
1/2004. * Erster Nationalpark Nordrhein-Westfalens eröffnet. Nationalpark Eifel bis 2006 zunächst eingeschränkt erlebbar. * Steinkäuzchens Traum: Weide mit dunklem Loch im alten Baum. Wir stellen vor: Das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.

Kiebitz. Naturschutz-Nachrichten aus dem Kreis Coesfeld. Naturschutzbund Deutschland. Kreisverband Coesfeld e.V., Lindenstr. 6, 48727 Billerbeck. Internet: www.nabu-coesfeld.de.
2/2003. J. Mühlenkamp/H. Weiling/Chr. Marfort: Der Heidesee - ein fast vergessenes Paradies. W. Sibbing: Pilzfunde in und um Lüdinghausen von 1989 bis 2002. R. Loewert: Bericht der AG Fledermausschutz im Nabu-Kreisverband Coesfeld. Kl. Lütke-Sunderhaus: Veränderungen in der Landschaft und deren Auswirkungen auf den Brutvogelbestand am Beispiel des Kuhlenvenns. K.-H. Beckmann: Die bauchige Windelschnecke (Vertigo moulinsiana) - Weichtier des Jahres 2003. C. Rech: Mediterrane Schmetterlinge in Dülmen. R. Gildhuis: Aktion "Offene Gärten 2003". H. Block: Endgültiges "Aus" für Fledermaus. H. Block: Gänsemarschschwimmen in der Abenddämmerung. H. J. Mürmann: Ins neue Leben, Larvenhülle entsteigend, die Libelle fliegt. R. Trautmann: Ornithologischer Bericht aus dem Kreis Coesfeld für die Zeit vom 01.12.2002-20.10.2003.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn.
12/2003. G. Rosenthal: Bedeutung evolutionsbiologischer Prozesse für Landschaftsplanung und Naturschutz. D. Kolligs: Die Tagfalter, Dickkopffalter und Widderchen Schleswig-Holsteins - Eine Bilanz und Analyse der Gefährdungssituation. B. Jessel/M. Szaramowicz: Methodische Bausteine zur Umsetzung naturschutzfachlicher Anforderungen in regionalen Flächenpools. V. Kracht/Chr. Morissey/W. Schenk: Naturschutz und historische Kulturlandschaft - zur Integration geschichtlicher Aspekte in Planung und Management von Naturschutzgebieten. R. Piechocki: Die "Stiftung Naturschutzgeschichte" auf dem Drachenfels. R. Piechocki: In "Natur und Landschaft" zurückgeblättert... 12. - Vor 75 Jahren: Schönheit im Bauen. M. Dietz/H. Meinig/O.Simon: Entwicklung von Bewertungsschemata für die Säugetierarten der Anhänge II, IV und V der FFH-Richtlinie. U. Eisel: Braucht Heimatliebe Fürsprecher? Über ein Tabu, das keines ist, und eine Selbstverständlichkeit, die tabu ist.
1/2004. K. Reschke: 50 Jahre Freud und Leid mit der Flurbereinigung. H.-Chr. Vahle: Lichtrasen. Zum landschaftsökologischen, ästhetischen und landwirtschaftlichen Verständnis von Magerrasen. A. Meier/K.-H. Erdmann: Naturbilder in der Gesellschaft: Analyse sozialwissenschaftlicher Studien zur Konstruktion von Natur. W. Sachs-Ternes/Th. Jaschke/I. Schlupp: Wanderaktivität und Mortalität von Amphibien vor und nach einer Straßensperrung: Erfahrungsbericht über den Erfolg einer Artenschutzmaßnahme. R. Piechocki: In "Natur und Landschaft" zurückgeblättert... 13. - Vor 75 Jahren: Schutz den Kreidefelsen Rügens! L. Ribbe: Wie zumutbar ist die Agrarpolitik zukünftig für den steuerzahlenden Bürger?
2/2004. R. Piechocki/N. Wiersbinski/Th. Potthast/K. Ott: Vilmer Thesen zum "Prozessschutz". E. Brouns: Ist Wildnis planbar? H. Rößling: Die Anwendung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung beim Ausbau der BAB A 9: Ergebnisse einer Untersuchung in verschiedenen Bundesländern. B. Gharadjedaghi u.a.: Verbreitung und Gefährdung schutzwürdiger Landschaften in Deutschland. K. Schilke/W. Probst/U. Eigenbrod/A. Petersen/B. Otto/J. Strube: Schulgelände wohin? Situation, Defizite und Vorschläge. R. Piechocki: In "Natur und Landschaft" zurückgeblättert... 14. - Vor 25 Jahren: Das Landschaftsplanarchiv.

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.: Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn, Tel.: 0228/9459830.
1/2004. * Nationalpark Eifel wurde Wirklichkeit. * Buche, Fichte und Eiche sind in Gefahr. * Amerikanerin seit 300 Jahren in Europa: Die Rot-Eiche.



IV Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege. Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover.
1/2004. H.-S. Strelow: Heimatschutz - heute so zeitlos wie vor 100 Jahrren! N. Heutger: Die Dominikaner im mittelalterlichen Niedersachsen. H. Kröger: Otto IV. - wiederentdeckter Kaiser. H. Schaper: Dä Smie'e in Dörpe. A. Rein-Piepho: Weide- und Holzschuppen haben keine Aufgaben mehr.




From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Mar 26 15:38:27 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Mar 26 15:42:51 2004
Subject: [WestG] [KONF] Koenigreich Westphalen und Grossherzogtum Berg,
Muenster, 15.-16.04.2004
Message-ID: s0644e84.064@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Gerd Dethlefs",
26.03.2004, 15:30


TAGUNG

DAS KÖNIGREICH WESTPHALEN UND DAS GROSSHERZOGTUM BERG
QUELLEN, FORSCHUNGEN UND DEUTUNGEN


Veranstalter:

Westfälisches Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte Münster

Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Historisches Seminar

mit Unterstützung
der Fritz Thyssen-Stiftung Köln
und des
Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, Abt. Münster e.V.


Programm zur Tagung


im Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
am Do./Fr. 15.-16. April 2004



Donnerstag, den 15. April 2004
Vortragssaal im Erdgeschoss

9.00 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer (Direktor des Historischen Seminars)
Dr. Erich Franz (Stellvertr. Direktor des Westfälischen Landesmuseums)

9.15 Uhr Einführung: Forschungsstand und offene Fragen
PD Dr. Armin Owzar (Münster)



Sektion 1 Scheinkonstitutionalismus oder Modellstaat ?
Moderation: Prof. Dr. Franz-Josef Jakobi (Münster)

9.30 Uhr "Demokratisch"-partizipatorische Ansätze im politischen System
der napoleonischen Modellstaatswesen Berg und Westphalen
PD Dr. Helmut Stubbe da Luz (Hamburg)

10.00 Uhr Rheinbundreformen und Verfassungsfrage
Dr. Peter Fleck (Münster)

10.30 Uhr Das Herzogtum Arenberg - auch ein Modellstaat?
Dr. Peter Veddeler (Münster)

11.00 Uhr Kaffeepause



Sektion 2a Legitimation und Loyalität: Repräsentation und Legitimation
Moderation: Dr. Nicola Assmann (Münster)

11.30 Uhr Zeichen der Souveränität" - Über materielle Kultur
am Kasseler Hof König Jérômes
Prof. Dr. Hans Ottomeyer (Berlin)

12.00 Uhr Diplomatische Bilder - Napoleons Außenpolitik als Thema der politischen Bildproduktion
Dr. Claudia Hattendorff (Marburg)

12.30 Uhr Architektur und Städtebau in der Hauptstadt eines napoleonischen Modellstaates
Gerd Fenner M.A. (Kassel)

13.00 Uhr Mittagspause

14.30 Uhr Kontinuität des republikanischen Internationalismus?
Von den "Républiques Soeurs" zu den Königreichen mit Herrschern
aus dem Haus Bonaparte
Dr. Oliver Benjamin Hemmerle (Mannheim)



Sektion 2b Legitimation und Loyalität: Loyalität und Akzeptanz
Moderation: PD Dr. Armin Owzar (Münster)

15.00 Uhr Die Stützen der Gesellschaft - Zur prekären Situation der
Ortsbeamten im Königreich Westphalen
Dr. Uli Kahmann (Herford)

15.30 Uhr Konformismus und Resistenz. Französischer Staatskult
im Modellstaat Berg
Dr. Rüdiger Schmidt (Münster)

16.00 Uhr Kaffeepause

16.30 Uhr Monarchischer Festkult und kommunale Partizipation im
Königreich Westphalen
Dr. Martin Knauer (Hamburg)

17.00 Uhr Preußenfreundliche Stimmen auch im Jubiläumsjahr 1809?
Ein Beitrag zur regionalen Identität im Gebiet der Grafschaft Mark
Dr. Eckhard Trox (Lüdenscheid)

17.30 Uhr Was Bonaparte gestohlen, können die Preußen wiederholen"
Die Rückführung der Quadriga 1814 von Paris nach Berlin
Axel Heimsoth (Dortmund)


Ab 18 Uhr Imbiß im Foyer des Landesmuseums


20.15 Uhr Öffentlicher Abendvortrag
Moderation: Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer (Münster)

Begrüßung
Prof. Dr. Karl Teppe (Landesrat für Kultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe)

Das Königreich Westphalen als napoleonischer Modell- und Satellitenstaat
Prof. Dr. Helmut Berding (Gießen)



Freitag, den 16. April 2004
Vortragssaal / Konferenzraum in der 4. Etage

Sektion 3 Kirche und Religion (parallel zu Sektion 4a - Vortragssaal im Erdgeschoss)
Moderation: Prof. Dr. Werner Freitag (Münster)

9.00 Uhr Das Königreich Westphalen und seine Bedeutung für die Entwicklung
des westfälischen Reformjudentums
Prof. Dr. Arno Herzig (Hamburg)

9.30 Uhr Reformjudentum - am Beispiel der Samsonschule in Wolfenbüttel
und dem Landesrabbiner Levi Herzfeld
Dr. Jürgen Derda (Braunschweig)

10.00 Uhr Zwischen traditionaler und legaler Herrschaft - Evangelische Kirche
und staatliche Kirchenpolitik im Königreich Westphalen und im Großherzogtum Berg
Dr. Jörg van Norden (Bielefeld)

10.30 Uhr Das Verhältnis der Modellstaaten zur Katholischen Kirche
Dr. Alexander Dylong (Hildesheim)


11.00 Uhr Kaffeepause


Sektion 4a Modernisierungsimpulse in Justiz und Verwaltung
(parallel zu Sekt. 3 und 4b - Konferenzraum)
Moderation: Dr. Rüdiger Schmidt (Münster)

9.00 Uhr Das Justizsystem als Schrittmacher im bergisch-westphälischen Modernisierungsprozess?
PD Dr. Rainer Pöppinghege (Paderborn)

9.30 Uhr Die Rationalität des Staates - Französische Verwaltungsmethoden
an der Elbe
Dr. Nicola Todorov (Rouen)

10.00 Uhr Kommunalverfassung und Reform im Großherzogtum Berg
Studien zum Munizipalrat
Hanns Neidhardt (Münster)

10.30 Uhr Neugestaltung der Verwaltung vor Ort: Die Rekrutierung der
lokalen Amtsträger im Großherzogtum Berg
Bettina Severin-Barboutie (Gießen)


11.00 Uhr Kaffeepause


Sektion 4a Modernisierungsimpulse in Justiz und Verwaltung / Forts. (Konferenzraum in der 4. Etage)
Moderation: Dr. Thomas Küster (Münster)

11.30 Uhr Gleichberechtigte Bürger? - Zur behördlichen Umsetzung der
neuen Judengesetzgebung in den westlichen Distrikten des Königreiches Westphalen
Dr. Monika Minninger (Bielefeld)

12.00 Uhr Die komplizierte Reform der Sozialkassen - Zur Armenpflege im Großherzogtum Berg
Fritz Dross (Düsseldorf)

12.30 Uhr Zwischen Ratsaufsicht und staatlicher Wohlfahrtspolitik.
Zum Wandel der Armenfürsorge in Münster
Prof. Dr. Franz-Josef Jakobi (Münster)

13.00 Uhr Zwischen Tradition und bürgerlicher Rationalität - Die Verlegung
der Begräbnisplätze aus den Städten und Dörfern der Moderne
Bärbel Sunderbrink (Bielefeld)



Sektion 4b Modernisierungsimpulse in Handel, Transport und Gewerbe
(parallel zu Sektion 4a /Vortragssaal)
Moderation: Prof. Dr. Bernd Walter (Münster)

11.30 Uhr Die Aufhebung der Zünfte - Münster und Osnabrück im Vergleich
Dr. Gerd Dethlefs (Münster)

12.00 Uhr Chausseebau im Königreich Westphalen - Verkehrspolitische Ziele
und Modernisierungsschübe
Dr. Annette Hennigs (Münster)

12.30 Uhr Zur Unifikation von Maß und Gewicht im Großherzogtum Berg
Modernisierung von Wirtschaft und Verwaltung in napoleonischer Zeit?
Prof. Dr. Harald Witthöft (Siegen)

13.00 Uhr Der Kaufmann Johann Gottlob Nathusius und sein Agrar-Industrie-Komplex in Althaldensleben und Hundisburg
Ulrich Hauer (Haldensleben)


13.30 Uhr Mittagspause


Sektion 5 Rezeption und Nachwirkungen (Vortragssaal)
Moderation: Dr. Gisela Weiß (Münster)

14.30 Uhr König Lustik? Versuch einer Bilanz französischer Kulturpolitik
Dr. Thorsten Smidt (Kassel)

15.00 Uhr Anspruch und Wirklichkeit - Zur Rezeption des Königreiches
Westphalen in Kurhessen
Karl-Hermann Wegner (Kassel)


15.30 Uhr Kaffeepause


16.00 Uhr Ein Experimentierfeld europäischer und deutscher Einheit?
Das Königreich Westphalen in den europäischen Literaturen
Dr. Berthold Friemel (Berlin)

16.30 Uhr Das Königreich Westphalen und die Forschungen zur Kunst um 1800
Dr. Nicola Assmann (Münster)


17.00 Uhr Schlußdiskussion


18.00 Uhr Ende der Tagung


INFO

Westfälisches Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Mar 26 15:41:59 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Mar 26 15:43:03 2004
Subject: [WestG] [AKT] Saisonstart im Freilichtmuseum Hagen
Message-ID: s0644f5c.069@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.03.2004, 11:31


AKTUELL

Das Westfälische Freilichtmuseum Hagen erwartet zum Saisonstart seinen sechsmillionsten
Besucher

Rechtzeitig zum Beginn der Osterferien startet das Westfälische
Freilichtmuseum Hagen in die neue Saison. Und gleich in der Woche nach Ostern erwartet der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) den sechsmillionsten Besucher seines Museums
mit einer kleinen Überraschung. In den Ausstellungen dreht sich in diesem Jahr alles um
Hand-Werkstätten: Eine neue Dauerausstellung mit Kupferdrucken von Denis Diderot gewährt
Blicke in Papierwerkstätten des 18. Jahrhunderts und öffnet im Mai. Kurz danach geht die
frisch renovierte Blaufärberei nach einjähriger Pause wieder in Betrieb.

Eine Fotoausstellung gibt Einblicke in vergangene Arbeitswelten. Und zwei Ausstellungen im
Goldschmiedehaus zeigen zum einen "wie Träume gemacht werden" und auch, dass "nicht alles
Gold ist, was glänzt". Das LWL-Freilichtmuseum bietet in diesem Jahr außerdem erstmals
"Wissenschaftler-Führungen" an. Sie wenden sich an ein besonders interessiertes
Publikum, das besonders fachgerecht und detailliert Informationen über bestimmte
Spezialgebiete des Museums kennen lernen möchte. Einmal pro Monat, immer an einem Freitag um
15 Uhr geht's los. Die erste große Wochenendveranstaltung am 24. und 25. April ist zum dritten
Mal "umGARNen". Da dreht sich alles um Nadel und Faden, in früheren Zeiten noch ein echtes
Handwerk und Gewerbe, heute eher eine entspannende Freizeitbeschäftigung.

Der fünfte Monat beginnt am 2. Mai mit einem "familienaktiven" Tag, an dem Geschicklichkeit in
Wettspielen kombiniert mit Spiel und Spaß gefragt sind. Und am Muttertag ist ein
abwechslungsreicher Kutschentag geplant, mit traditionellen Zugpferderassen vom Pony
bis zum Kaltblüter sowie einem Kutschenkorso durchs Museum. Am 16. Mai eröffnet die neue
Dauerausstellung "Werkstätten des 18. Jahrhunderts" mit einer Auswahl von Kupferstichen
aus dem bedeutenden Nachschlagewerk "Encyclopédie" des 18. Jahrhunderts des
Schriftstellers Denis Diderot. Der Juni bietet drei Höhepunkte: Am 6. Juni eröffnet nach
einjähriger Renovierungspause wieder die bei den Besuchern sehr beliebte Blaufärberei
zusammen mit der im Haus integrierten Formenstecherei. In der darauffolgenden Woche
startet die Ausstellung Wie Träume gemacht werden" in der ersten Etage der Goldschmiede.
Darin erzählen Schmuckstücke und Werkzeuge von den oft Jahrtau-senden alten Techniken der
Goldschmiede. Zum Monatsende, am 26. und 27. Juni, knattern Oldie-Motorräder von Adler bis
Zündapp unter dem Titel "Wer kennt sie nicht?" durch das LWL-Freilichtmuseum. Im Juli lockt
"TonArt" musisch Begeisterte mit dem Programm "Blaues Wunder" ins Freilichtmuseum.

Kurz danach beginnen schon die ersten Ferienaktivitäten mit Naturführungen, Imkern und mit
einem Kunstkurs für Schulkinder, geleitet von den Mitgliedern des Kunstvereins Hagen. Ganz
im Zeichen des Projektes "Wald und Mensch" steht der August. Messer- oder Bogenbau, ein
brennender Kohlenmeiler, alte und moderne Holztechniken, Holzrücken mit Pferden sowie
zahlreiche spannende Aktivitäten sind für die Besucher während der "Waldarbeitswoche"
vorbereitet. Beginnen werden die Aktionen am 8. August mit der Eröffnung der neuen
Holzscheune neben dem Sägewerk. Am 22. August beim bunten Kindersommerfest "Himmel, Hölle,
Pitschendopp (Kreisel)" gibt es jede Menge Spielmöglichkeiten für die jüngsten
Museumsbesucher. Der September legt los wie die Feuerwehr: Beim "2.
Feuerwehr-Oldtimer-Treffen" haben viele der nostalgischen großen roten Autos ihren
Schaueinsatz. Am 26. September findet die zweite Goldschmiedausstellung statt mit dem
Titel: "Es ist nicht alles Gold, was glänzt...". Dabei stellt das LWL-Museum die moderne
Ausbildung in diesem klassischen Handwerk vor. Zum Abschluss der Museumssaison steht im
Oktober das "Herbstfest" auf dem Programm. In den Herbstferien können die jungen Besucher in
der Märchenwoche unter dem Titel "In den alten Zeiten" basteln, Geschichten hören und
Theater spielen. Nach Saisonende am 31. Oktober öffnet das Hagener LWL-Museum wie in jedem
Jahr noch einmal am ersten Adventswochenende seine Pforten für den
besinnlich-romantischen Weihnachtsmarkt.

Den Familientag am 2. Mai organisiert das Freilichtmuseum zusammen mit der AOK-Versicherung.
Die Ausstellung "Werkstätten des 18. Jahrhunderts" wird mit die Hilfe der StoraEnso Kabel ermöglicht.
Der Knax-Klub, der Kinderfreizeitklub der Sparkasse, feiert den KNAX-Tag am 18. September im Freilichtmuseum
mit vielen Mitmachaktionen und lädt speziell die jüngeren Besucher ein.


INFO

Alle Veranstaltungen sind im gedruckten Jahresprogramm oder im Internet:
www.freilichtmuseum-hagen.de nachzulesen.

Westfälisches Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen
E-Mail: freilichtmuseum-hagen@lwl.org
Tel.: 02331 7807-0 Auskunft / Vermittlung
Fax: 02331 7807-120

Öffnungszeiten:
01. April 2004 bis 31. Oktober 2004
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen
von 9 bis 18 Uhr, Einlass bis 17 Uhr
Häuserbesichtigung bis 17.30 Uhr




From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Mar 30 14:49:50 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Mar 30 13:55:16 2004
Subject: [WestG] [AKT] Geschichts-DVD zum Thema "Krieg und Besatzungsalltag
in den Niederlanden"
Message-ID: s0697b1e.018@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 30.03.2004, 12:30


AKTUELL

LWL-Landesmedienzentrum erarbeitet Geschichts-DVD zum Thema "Krieg und
Besatzungsalltag in den Niederlanden"

Jugendliche aus Deutschland und den Niederlanden sollen vom
Jahresende 2004 an gemeinsam die Alltagsgeschichte des Zweiten Weltkrieges kennen lernen.
Im Zentrum steht dabei ein Museum, das im niederländischen Aalten nur wenige Kilometer von
Bocholt (Kreis Borken) zur Zeit entsteht. Das Museum "Markt 12" soll zum gemeinsamen Lernort
werden, der an den Krieg und die Besatzungszeit im Grenzgebiet erinnert. Die EUREGIO Gronau
hat frühzeitig die Bedeutung dieses Museumsprojektes erkannt und das Vorhaben großzügig im
Rahmen des INTERREG-IIIA-Programmes gefördert.

Das Landesmedienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wird dazu mit
Unterstützung des Geschichtsortes Villa ten Hompel eine zweisprachige Geschichts-DVD zum Thema "Krieg und
Besatzungsalltag in den Niederlanden" produzieren. Um die grundlegenden pädagogischen
Lehrpläne beider Länder miteinander in Einklang zu bringen, arbeiten die Experten des
LWL-Landesmedienzentrums mit Pädagogen, Medien- und Museumsexperten aus Deutschland und
den Niederlanden zusammen, um gemeinsam das grenzüberschreitende Ausstellungskonzept
"Fremdenhass/Rassismus - Vergangenheit und Zukunft" vor dem Hintergrund der jeweiligen
Unterrichtspraxis beider Länder weiter zu entwickeln.

Nachdem die Pädagogogen, Medien- und Museumsexperten ihre Vorgehensweise bei einer
eintägigen Arbeitssitzung im vergangenen Jahr abgestimmt hatten, treffen sich die deutschen und
niederländischen Vertreter verschiedener Bildungseinrichtungen am Donnerstag (01.04.) im Geschichtsort
Villa ten Hompel in Münster zu einer gemeinsamen Arbeitssitzung. Hier geht es darum, den
Entwicklungsstand des Projektes zu referieren und das museale Gestaltungskonzept mit
didaktischem Leben zu erfüllen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 31 14:24:32 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Mar 31 15:07:52 2004
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 4/2004
Message-ID: s06ac695.070@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", , Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 31.03.2004, 13:30

SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
65. Jahrgang
April 2004
Heft 4/2004


S. 109-116
Knaup, Wilhelm / Wingendorf, Christian
Postgeschichte im Hagener Raum, Teil 1
Entwicklung von den Anfängen bis zum Zentralpunkt Hagen.
Ein historischer Überblick der Postentwicklung in und um Hagen.

S. 117-137
Bäumer, Dorothee
Gertrud Bäumer - Lebensstufen im Wandel der Zeit

S. 138-143
Bleicher, Wilhelm
Das Heilige und das Profane

S. 144
Schulz, Hans-Dieter
Ein Altenaer Dillenfuck





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 31 14:37:53 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Mar 31 15:08:08 2004
Subject: [WestG] [TOC] Heimatpflege in Westfalen, 2004, Heft 2
Message-ID: s06ac9c6.096@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", , Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 31.03.2004, 13:40

SERVICE: TOC

Heimatpflege in Westfalen
17. Jahrgang
Heft 2/2004


S. 1-7
Schlieker, P. Laurentius (OSB)
Hundert Jahre Geläute in der Benediktinerabtei Gerleve

S. 8-13
Sonntag, Johannes-Hendrik
Das Westfälische Glockenmuseum Gescher-
Glocken erzählen ihre Geschichte

S. 14-15
Heimatvereine von A-Z

S. 15-18
Tagungs- und Veranstaltungsberichte

S. 18-19
Jugendarbeit

S. 19-22
Nachrichten und Notizen

S. 23-26
Neuerscheinungen

S. 26-27
Persönliches

S. 27-34
Buchbesprechungen

S. 34-40
Zeitschriftenschau

S. 41
Termine





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 31 16:33:59 2004
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Mar 31 15:38:33 2004
Subject: [WestG] [TOC] Rheine - gestern heute morgen, 2004, Heft 1
Message-ID: s06ae4fd.090@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Thomas Giessmann",
Datum: 31.03.04, 13:45


SERVICE: TOC

Rheine - gestern heute morgen
Ausgabe 53
Heft 1/2004:


S. 5
Greiwe, Franz
Ein Wort vorweg

S. 6
Chronologie der Basilika von 1904 bis 2003

S. 7-8
Bilder aus dem Gemeindeleben, Teil 1

S. 9-20
Stockmann, Hans-Dieter / Beilmann-Schöner, Mechthild
Dechant Pietz als Kunstsammler und Mäzen

S. 21-26
Bickel, Franz
Die Kanzel - Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte

S. 27-33
Helmes-Reuter, Brigitte
Die Taufkapelle in der Antoniusbasilika zu Rheine

S. 34-36
Wermeling, Andreas
Hundert Jahre Kirchenmusik in der Basilika

S. 37
Geilmann, Erich
Das Archiv in der Basilika

S. 38
Höner, Hubert
Vom Leben der frühen Gemeinde St. Antonius zu seiner Berufung inspiriert -
Abt Pius Buddenborg

S. 39-40
Averwald, Käthe
Der Pastor und die Liturgie
Aus der Erlebniswelt eines Kindes

S. 41-42
Bilder aus dem Gemeindeleben, Teil 2

S. 43-47
König, Bruno
Gemeindehäuser im Schatten der Basilika

S. 48-53
Hermanns, Hannes / Klösges, Susanne
Basilika-Forum.
Ein Beitrag zur Architektur des Pfarrheimes St. Antonius

S. 54
"Man müsste ein neues Haus bauen".
Rede von Magdalene Geilmann

S. 55-57
Wenker, Theo
Das Lambertihaus - Gemeindezentrum in Altenrheine

S. 58-59
Meyer, Elisabeth
Interkulturelle Erziehung im Antonius-Kindergarten

S. 60-63
Biegansky, Renate
Die Katholische Öffentliche Bücherei St. Antonius

S. 64-65
Stegemeyer, Maria
Offene Begegnungsstätte der Seniorengemeinschaft St. Antonius

S. 66-67
Stilling, Jürgen
Der Friedhof in Eschendorf

S. 68-74
Meier, Ludger
Neue Stadtentwicklung im Umfeld der Basilika

S. 75-81
Kurz, Lothar
Momentaufnahmen vom Leben rechts der Ems 1891-1911

S. 82-83
Theil, Heinrich
Basilika-Kirchenbau - unbürokratisch auf die grüne Wiese!

S. 84
Bilder aus dem Gemeindeleben vor 70 Jahren

S. 85-87
Herberg, Günter
Die evangelische Kirchengemeinde Johannes zu Rheine

S. 88-90
Winter, Bernd
Zukünftige Entwicklung der Antoniusgemeinde

S. 91-117
Greiwe, Franz
Das Dekanat Rheine

S. 118-119
Die Pfarrer, Kapläne und pastoralen Mitarbeiter/innen an der St.
Antonius-Pfarrkirche zu Rheine

S. 120-122
Gießmann, Thomas
Buchvorstellung "Rheine. Kunst- und Kulturdenkmäler in Rheine, Teil 1"