E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2004 - 02


 
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From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Feb 2 11:47:40 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Feb 2 11:55:10 2004
Subject: [WestG] [AKT] Abschiedsvorlesung Prof. Dr. Klaus Staehler,
Archaeologie Uni Muenster, 06.02.2004
Message-ID: s01e399f.047@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "upm - Mediendienst der Universitaet Muenster",
Datum: 02.02.2004, 11:10


AKTUELL

Jenseits der Klassik
Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Klaus Stähler

Prof. Dr. Klaus Stähler vom Archäologischen Seminar und Museum der
Westfälischen Wilhelms-Universität hält am 6. Februar seine
Abschiedsvorlesung. Im Hörsaal F5 des Fürstenberghauses am
münsterschen Domplatz 20-22 spricht der Archäologe am Freitag ab
11.15 Uhr über das Thema "Jenseits der Klassik".

Prof. Stähler hat seit über zwei Jahrzehnten den Auf- und Ausbau
des Archäologischen Seminars und Museums in Münster begleitet.
Nach der Habilitation für Klassische Archäologie wurde er 1982 zum
Professor für Archäologie an der Universität Münster berufen.
Für seine wissenschaftlichen Verdienste und seine langjährige
Lehrtätigkeit erhielt er von der Kunstakademie Münster im Jahr
2001 den Titel eines Ehrendoktors. Prof. Stähler gehört zu den
Gründern des Forschungsprojekts "Die Griechen und ihre Nachbarn",
ist Herausgeber der Reihe "Eikon - Beiträge zur antiken
Bildersprache" und Mitherausgeber der Zeitschrift "Boreas". Seit 1999
beteiligt er sich an russisch-deutschen Ausgrabungen auf der
Taman-Halbinsel.







From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Feb 2 11:49:59 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Feb 2 11:55:11 2004
Subject: [WestG] [AKT] Abschiedsvorlesung Prof. Dr. Horst Gruender,
Geschichte Uni Muenster, 06.02.2004
Message-ID: s01e39a1.054@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "upm - Mediendienst der Universitaet Muenster",
Datum: 02.02.2004, 11:10


AKTUELL

Mord an Missionaren
Abschiedsvorlesung des Historikers Prof. Dr. Horst Gründer

An den Mord an zehn Hiltruper Missionaren auf Papua-Neuguinea vor 100
Jahren, am 13. August 1904, erinnert der Historiker Prof. Dr. Horst
Gründer in seiner Abschiedsvorlesung am Fachbereich
Geschichte/Philosophie der Westfälischen Wilhelms-Universität. Der
Vortrag von Prof. Gründer, eine "ethnohistorisch-filmische
Aufklärung", beginnt am Freitag um 16.15 Uhr im Hörsaal F2 des
Fürstenberghauses am münsterschen Domplatz 20-22.

Prof. Gründer, der am 7. Februar 65 Jahre alt wird und zum Ende des
Wintersemesters in den Ruhestand tritt, widmet seine
Abschiedsvorlesung in Münster einem Forschungsbereich, der bereits
seit seiner Habilitation im Mittelpunkt seines Interesses steht: die
Kolonial- und Überseegeschichte. Dabei gilt sein besonders Augenmerk
der Beziehung von christlicher Mission und deutschem Expansionismus.
Der Historiker beschränkte sich nicht auf eine Region, sondern
verfolgte die Entwicklung sowohl in Amerika als auch in Afrika und
Asien. Prof. Gründer hat seine Forschungsergebnisse in mehreren
Büchern, darunter das Hauptwerk "Welteroberung und Christentum",
sowie in zahlreichen Aufsätzen veröffentlicht.







From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Feb 2 11:54:12 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Feb 2 12:26:58 2004
Subject: [WestG] [AUS] Kunstwerk des Monats, Edvard Munch, Muenster, Februar
2004
Message-ID: s01e3ad7.070@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.02.2004, 11:50


AUSSTELLUNG

LWL zeigt Edvard Munchs weiblichen Doppelakt als Kunstwerkt des Monats Februar

ie Darstellung des nackten menschlichen Körpers hatte von Beginn an einen
hohen Stellenwert in der Kunst von Edvard Munch, dem der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) unter dem Titel "Edvard Munch - Das graphische Werk" gerade in seinem
Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte eine Ausstellung gewidmet hat
(noch bis Sonntag, 01.02.04). Jetzt präsentiert das LWL-Museum das Ölgemälde "Zwei
weibliche Akte", das Munch 1903 geschaffen hat, als Kunstwerk des Monats Februar.

Das Bild zeigt zwei Frauen vor einer gründer-zeitlichen Kommode. Die Vordere steht aufrecht und
wendet dem Betrachter den Rücken zu. Ihre Haut ist hell, fast durchscheinend, ihr Körper
durch Gelb- und Weißhöhungen plastisch modelliert. Farblich und kompositorisch stellt die
zweite Figur einen Gegenpart dar: Sie steht nicht aufrecht, sondern lehnt ihren Oberkörper
auf die Kommode und streckt ihren Arm darauf aus. Sie ist dunkler und rötlicher dargestellt.
Die Szene strahlt Wärme und Lebendigkeit aus. Sie wirkt vollkommen natürlich und hat nichts
Gestelltes, obwohl Munch die zwei weiblichen Modelle in einer klassischen
Maler-Modell-Situation im Atelier gemalt hat. "Dabei hat sich Munch vollkommen auf die
psychologische Charakterisierung der beiden Frauen konzentriert. Die in den Figuren
angelegten Gegensätze von Vertikalität und Horizontalität, von Hell und Dunkel von
Festigkeit und Bewegung verweisen auf die zwei unterschiedlichen Charaktere der beiden
Frauen. Die eine wirkt nachdenklich, abwartend, verschlossen und zögerlich, die andere
extrovertiert, körperbetont und verführerisch", deutet LWL-Kunsthistorikerin Dr.
Birgit Gropp das Bild. Das LWL-Museum hat zum Kunstwerk des Monats ein Faltblatt
herausgegeben, das für einen Euro im Museum zu erhalten ist.


INFO

Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster







From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Feb 2 16:09:12 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Feb 2 16:10:14 2004
Subject: [WestG] [KONF] Workshop: Geschlechtergeschichte und Neue Medien,
Muenster, 16.04.2004
Message-ID: s01e763c.074@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Julia Paulus",
Datum: 02.02.2004, 16:00


AKTUELL

"Geschlechtergeschichte und Neue Medien"

Workshop
des Westfälischen Institut für Regionalgeschichte, Münster
in Zusammenarbeit mit dem
"Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung",
Regionalgruppe NRW

Datum:
Freitag, 16. April 2004, 14.00 bis 18.00 Uhr

Ort:
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte, Warendorfer Straße 14,
48145 Münster



Programm

14.00 Uhr Begrüßung

14.30 Uhr Dr. Katy Teubener (Uni Bochum),
Vorstellung des "VINGS-Projektes" mit anschließender Diskussion

15.30 Uhr Marianne Hochgeschurz (POLITEIA-Projektleiterin /
Verein "Haus der FrauenGeschichte"),
Vorstellung des Politeia-Projektes & der Überlegungen zu einem "Haus der
FrauenGeschichte" mit anschließender Diskussion

16.30 Uhr Dr. Stefanie Marra (Uni Dortmund) / Rita Börste (WIR),
Internetprojekte und (Historische) Frauen- und Geschlechterforschung -
Kritische Analyse aktueller Geschichtsangebote unter besonderer
Berücksichtigung der Sub-Website zur "Frauen- und Geschlechtergeschichte im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte'"

17.30 Uhr Aktuelle Infos und Projekte des Arbeitskreises Historische
Frauen- und Geschlechtergeschichte

18.00 Uhr Ende




Anmeldungen bis zum 15. März 2004 unter:
Dr. Julia Paulus
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Warendorfer Straße 14
48145 Münster
(0251 / 591-5880)


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nicht wie gewohnt zur Weihnachtszeit, sondern ausnahmsweise zu Ostern möchte ich
Sie/Euch herzlich zum diesjährigen NRW-Treffen des "Arbeitskreises Historische
Frauen- und Geschlechterforschung" einladen. Das Treffen findet statt am 16.04.04 im
"Westfälischen Institut für Regionalgeschichte", Warendorfer Straße 14 in Münster,
Raum 1.08 von 14.00 bis 18.00 Uhr.

"Neue Medien und Geschlechtergeschichte" lautet dieses Mal aus aktuellem Anlass unser
Tagungsthema. 'Aus aktuellem Anlass' deshalb, weil gerade auch die Angebote zur
"Frauen- und Geschlechtergeschichte" im Internet stetig zunehmen. Anhand von
ausgewählten Projekten aus den Bereichen Lehre und Lernen, deutscher
Nachkriegsgeschichte und westfälischer Regionalgeschichte soll der Frage
nachgegangen werden, wie die "Frauen- und Geschlechtergeschichte" die virtuellen
Räume bis jetzt für Ihre Interessen zu nutzen versteht.

Zunächst wird Dr. Katy Teubener von der Ruhr-Uni Bochum das Projekt VINGS
(Virtual International Gender Studies) vorstellen, mit dem die Frauen- und
Geschlechterforschung nach Wegen einer adäquaten Nutzung der Neuen
Medien für das akademische Lehren und Lernen sucht. VINGS ist ein
hochschulübergreifendes Kooperationsprojekt der Frauen- und Geschlechterforschung
an den Universitäten Bielefeld, Bochum, Hannover und an der FernUniversität Hagen.

Marianne Hochgeschurz, POLITEIA-Projektleiterin und Öffentlichkeitsreferentin des Vereins
"Haus der FrauenGeschichte" präsentiert im Anschluss daran das virtuelle POLITEIA-
Projekt zur "Deutschen Geschichte nach 1945 aus Frauensicht". Das Projekt
wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Annette Kuhn am Lehrstuhl für Frauengeschichte
der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn konzipiert und in Zusammenarbeit
mit der Bundeszentrale für Politische Bildung realisiert. In Verbindung mit der POLITEIA-
Arbeit stellt M.H. auch die Überlegungen zur Entwicklung eines virtuellen "Hauses der
FrauenGeschichte" vor, mit dem die gesamte Menschheitsgeschichte von den Anfängen
bis in unsere Tage aus Frauensicht reflektiert und veranschaulicht werden soll. Ziel
der historischen Arbeit von "POLITEIA" und "Haus der FrauenGeschichte" ist die
Verwirklichung von Geschlechterdemokratie und Geschlechtergerechtigkeit.

Im abschließenden Themenblock gibt Dr. Stefanie Marra von der Universität
Dortmund zunächst einen allgemeinen Überblick über aktuelle Internetangebote zur
"Frauen- und Geschlechtergeschichte" unter Verweis auf regionalgeschichtliche Websites.
Meine Kollegin Rita Börste vom WIR wird im Anschluss daran den Bezug zur "Westfälischen
Geschichte" herstellen, indem sie einen aktuellen Zwischenbericht über die sich im Aufbau
befindende Unterwebsite zur "Frauen- und Geschlechtergeschichte" des beim "Westfälischen
Instituts für Regionalgeschichte" angesiedelten Internet-Portals "Westfälische Geschichte" vorstellt.

Im Anschluss an die einzelnen Vorträge bleibt ausreichend Raum zur Diskussion.

Die Tagung endet um 18.00 Uhr. Danach würde ich mich freuen, wenn wir die Diskussionen
in gemütlicher Runde in einer nahegelegenen Kneipe fortführen können.

Anmeldungen zum Workshop (unter Angabe, ob Sie danach Lust und Zeit haben, auf einen
kleinen Umtrunk mit zu kommen) bitte bis zum 15. März unter:

Dr. Julia Paulus
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte,
Warendorfer Straße 14
48145 Münster,
Tel. 0251/5915880




From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Feb 2 16:19:17 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Feb 2 16:20:11 2004
Subject: [WestG]
[AUS] ULB Muenster: 300 Jahre 1001 Nacht in Europa, Muenster,
ab 02.02.2004
Message-ID: s01e7897.002@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "upm - Mediendienst der Universitaet Muenster",
Datum: 02.02.2004, 14:10


AUSSTELLUNG

300 Jahre 1001 Nacht in Europa
Ausstellung in der Universitäts- und Landesbibliothek Münster

Die Erzählungen aus "1001 Nacht" begeistern seit Generationen
europäische Leser. Doch die bekannten Geschichten wie "Aladin und
die Wunderlampe" oder "Ali Baba und die vierzig Räuber" haben wenig
mit dem arabischen Vorbild gemeinsam. Vor dreihundert Jahren wurde der
Kanon von Antoine Galland unter dem Titel "Mille et une Nuit" zum
ersten Mal in eine europäische Sprache übersetzt. Aus diesem
Anlass zeigt die Universitäts- und Landesbibliothek Münster
zusammen mit dem Institut für Arabistik und Islamwissenschaft der
Universität Münster vom 2. bis 21. Februar im Lesesaal der ULB die
Ausstellung "300 Jahre 1001 Nacht in Europa". Konzipiert wurde sie von
Prof. Dr. Heinz Grotzfeld und Dr. Anke Osigus.

Durch Gallands "Mille et une Nuit" entdeckte Europa die Sammlung,
womit eine bis heute andauernde Rezeption eingeleitet wurde. Gallands
Werk ist jedoch nur zu einem Teil die "Übersetzung" einer
schriftlichen arabischen Vorlage. Mehr als ein Drittel der Geschichten
beruhen auf einer mündlichen Quelle. Sie wurden Galland von dem
Aleppiner Hanna Diâb erzählt. Europa bekam also von Anfang an eine
eigene Rezension von "1001 Nacht" vermittelt, die sich nur zu einem
Teil mit den in der arabischen Welt zirkulierenden Rezensionen deckte.

Im Europa des 18. Jahrhunderts wusste man, dass man nicht über
vollständige Handschriften verfügte und europäische Reisende und
Forscher suchten eifrig nach vollständigen Exemplaren. Diese
gelangten erst zwischen 1800 und 1810 aus Ägypten nach Europa. 1839
erschien eine englische Übersetzung, in der zwar auch
"anstößige" Stellen gestrichen oder geändert worden waren, sonst
aber neue Maßstäbe für die Wiedergabe eines arabischen Textes
setzte. 1885 folgte eine englischsprachige Übertragung, die nicht
nur die anstößigen Stellen wiedergibt, sondern auch deren
literarische Qualitäten akzeptabel umsetzt. Erst gegen Ende des 19.
Jahrhunderts erkannten einzelne Arabisten, dass "1001 Nacht" in der
arabischen Welt über Jahrhunderte hinweg stets in mehreren, mehr
oder weniger voneinander abweichenden Rezensionen verbreitet war. Beim
großen Publikum ist diese Erkenntnis bis heute nicht angekommen.
Denn auch die Bemühungen um den vollständigen oder richtigen Text
und die seit den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts immer
getreuer werdenden Übersetzungen in europäische Sprachen haben das
verbreitete Bild von "1001 Nacht" kaum tangiert. "1001 Nacht" bliebt
für die westliche Welt vor allem ein Kinderbuch. Die Verfilmung der
Stoffe, vor allem durch Walt Disney, hat dieses Bild verstärkt.

Mit der Ausstellung wollen Prof. Dr. Heinz Grotzfeld und Dr. Anke
Osigus in erster Linie an die "Entdeckung" des Textes vor 300 Jahren
erinnern. Sie wollen aber auch aufklären über die durch Galland
selbst ausgelöste und zum Teil verwirrende Eigenentwicklung, die
"1001 Nacht" seither in Europa genommen hat. Gezeigt werden neben
Textpostern zur Geschichte des Textes charakteristische Fotos und
Kopien von Handschriftenseiten sowie eine alte Originalhandschrift mit
Miniaturen, die verschiedenen orientalischen Druckausgaben und den
europäischen Druck, schließlich die verschiedenen Übersetzungen
und einige Beispiele für die Rezeption von "1001 Nacht" in Ost und
West.







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 3 08:34:57 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Feb 3 10:10:02 2004
Subject: [WestG] [TOC] Sammelinhaltsverzeichnisse 1 aus: Heimatpflege in
Westfalen 01/2004
Message-ID: s01f5d44.056@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann" , Westfälischer Heimatbund
Datum: 03.02.2004, 08:17


TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfälischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, möchten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfälischen Heimatbund zukünftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmäßig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse möglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten können, möchten wir an dieser Stelle
zunächst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik aus der vom Heimatbund
herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen
bitten wir zu entschuldigen.

[MW]



Heimatkalender


Westmünsterland - Jahrbuch des Kreises Borken 2004. Hrsg.: Der Landrat, Kreis Borken, Burloer Straße 93, 46325 Borken. Red.: Dr. Hermann Terhalle mit "Arbeitskreis Kreisjahrbuch". 304 S., 7,50 €. ISBN 3-3927851-43-4.

P. Schulte: Zehn Jahre Fachhochschule Bocholt (13). E. Schwenzow: Wirtschaftspreise demonstrieren Innovationskraft im Kreis (18). G. Eckstein: Ein deutsch-niederländischer Brückenschlag. Das grenzübergreifende Wohn- und Pflegeprojekt Dinxperlo-Suderwick (21). F. Rentmeister: "Bordertest" liefert wertvolle Informationen (24). J. Deitmer: Ein Strauß von Möglichkeiten. Zur Weiterentwicklung der Gemeinde Velen (27). H. Schulz: Dorferneuerung in Ellewick-Crosewick, Stadt Vreden (30). E. Meis: Die Verwirklichung eines Traums. Projektgruppe der Heidener Ludgerusschule gewinnt bundesweiten Wettbewerb (33). H. Steinweg: Bauliche Maßnahmen verändern den Burgbereich in Heek-Nienborg (37). K. Gördes: Soziale Marktwirtschaft - Brauchen wir ein neues "Vreden"? Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Gedenken an Professor Alfred Müller-Armack in Haus Früchting, Vreden (40). M. Stork/U. Boresch: Remigius-Bücherei - 150 Jahre und mehr... (42). A. Hartmann: Das Jugendwerk Vreden e.V. (45). B. Sieverding: Bausteine für Verkehrssicherheit (48). H. Poller: Schule als Raum des Vertrauens. 50 Jahre Schönstätter Marienschule in Borken (55). J. H. Dalhaus: 150 Jahre Sankt-Vinzenz-Hospital Rhede (59). E. Eltzner: Der Mensch hat nicht Wert, der Mensch hat Würde. Vortrag anl. des Neujahrsempfang des Kreises und der Stadt Borken am 18.01.2003 im Kreishaus Borken zum Thema "Europäisches Jahr der Menschen mit Behinderung 2003" (67). W. Krechting: Aktionstag im Heilpädagogischen Kindergarten des Kreises Borken zum "Europäischen Jahr für Menschen mit Behinderung" (73). B. Franke: Neumühlenschule - Schule für Geistigbehinderte: Was ist das? (75). Th. Bolwin: Was kommt nach der Schule? Berufsbildungsmaßnahmen in der Werkstatt für behinderte Menschen von Haus Hall (77). H.-G. Kuhr: Die Werkstatt für behinderte Menschen "Büngern-Technik". 34 Jahre Beschützende Werkstatt, später anerkannte Werkstatt für Behinderte, ab 1981 Büngern-Technik (80). R. Meyerink: Ein Zuhause ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnangebote für Menschen mit Behinderunge
Brandgräberfriedhof der jüngeren Bronze-/älteren Vorrömischen Eisenzeit in Vreden (91). W. Feldhaus: Aus der Frühzeit der Herrschaft Gemen (97). H. Schlottbom/U. Söbbing: 650 Jahre Burg und Dorf Oeding (101). A. Friedrich: Als die Raesfelder für die "althergebrachten Proceßionen und Stationen" bestraft werden sollten (1576) (105). U. Söbbing: Haus Dücking. Ein (fast) vergessener adeliger Wohnsitz in Stadtlohn-Hundewick (108). W. Sundermann/G. Letschert: Archäologische und historische Spuren der Bocholter Klöster und Stifte (115). H. Terhalle: Die Aufhebung der Stifte und Klöster im heutigen Kreis Borken vor 200 Jahren (121). W. Elling: Die Remonstranten von Wessum und der Neubau der Schule (135). A. Kühlkamp: Geschichtszeugnisse im Osten der Stadt Ahaus. "Haus Sonderhaus", barockes "Wegekreuz" und die "Lehmkuhle" sind Zeugen der Geschichte in der Jubiläumsnachbarschaft "Schorlemerstraße/Sunderhues Esch" (138). W. Wiemold: Sie zogen über den Großen Teich - Amerika-Auswanderer aus Tungerloh (143). M. Lammers: "Jute & Co" und die Stadtentwicklung von Ahaus. Eine geographische Analyse (147). M. Karras: Die Zündwarenfabrikation in Ahaus - von 1881 - 1978 (151). I. Höting: Zwangsarbeit während des zweiten Weltkriegs im Westmünsterland (155). A. Gördes: Von Schülern während des Krieges erlebt. Zeitgeschichte im Zeichen von St. Remigius, Borken (157). Th. Albers: Natur und Kultur in Gronau erleben! Die Landesgartenschau Gronau - Losser und das Rock'n Popmuseum (165). G. Strauch: Josef-Bresser-Sternwarte - eine Pforte zur Unendlichkeit. Sternegucken in der Volkssternwarte der Sternfreunde Borken e.V. (172). M. Steverding: Nächtliche Kobolde im Westmünsterland. NABU Rhede und Biologische Station Zwillbrock betreiben Schutz und Öffentlichkeitsarbeit für den bedrohten Steinkauz (175). R. Weissenborn: Die Gelbhalsmaus - ein Neueinwanderer im Kreis Borken (179). Kl. Siepe: Die Täublinge - Teil 3. Beitrag zur Pilzflora des westlichen Münsterlandes (181). Chr. Rossner: Jugend baut an der Welt von gestern. Die Jugendbauhütten der
jetzt eine Erfolgsgeschichte (189). R. Karrenbrock: Der Hl. Christophorus in Velen-Ramsdorf (195). M. Kamps: Notizen zum Kriegsschicksal Bocholter Kunstsammlungen (199). V. Tschuschke: Der Zwillbrocker Kalvarienberg (205). B. Laukötter: Dormitorium und Kreuzgang des Stiftes Asbeck. Umfangreiche Sanierungsarbeiten am romanischen Klostergebäude haben begonnen (209). E. Meisel-Kemper/H. Kock: Kunstvereine des Kreises Borken auf der Landesgartenschau in Gronau (212). K. Backeshoff: Kunst auf dem Gelände der EGW (214). E. Meisel-Kemper/H. Kock: Förderpreis 2003 für Malerei. Preis für Künstlerinnen und Künstler aus den Partnerstädten und Partnerkreisen des Kreises Borken sowie seiner Städte und Gemeinden (216). G. Leeck: Erinnerung an eine tausendjährige Begräbnisstätte. Denkmal auf dem Kirchplatz von St. Georg in Vreden (218). J. Büngeler: Sponsoring in der Denkmalpflege. Ansprache anlässlich der Verleihung des "Felix-Sümmermann-Preises 2003 für die Verdienste um die Denkmalpflege im Kreis Borken" am Sonntag, dem 14. September 2003, im Schloss Ahaus (221). G. Inhester: Felix-Sümmermann-Preis 2003 verliehen (226). A. Menke: "Das Jahr der Bibel 2003" im Hamaland-Museum Vreden (230). B. Fritsche: Faszination für rollende Technikdenkmäler (234). A. Böing: Spielmannszug Vardingholt-Kirche e.V. feiert 50. Geburtstag (239). F. Scheewel: Die Getreideernte früher und heute (245). B. Kock: Das Aufstellen eines Maibaumes in den Gemeinden des Kreises. Brauchtumspflege oder bloßer Schnick-Schnack? (248). A. Kleingries: Den Heide-Könning (251). E. Reiche: Bööme koopen Frööjoor 2002 (257). Kl. Werner: Der Stein von Erle (259). A. Böing: Sport 2003 im Kreis Borken (265). * Kunst & Wirtschaft (279). * Basisstation für Satellitenvermessung in Vreden (280). * Jodocus-Hermann-Nünning-Preis 2003 geht an den Ahauser Hendrik Schulze Ameling (281). * Sidney Stott (1858-1937) - Spinnereien für den Kontinent. Die Einführung moderner feuersicherer Spinnereihochbauten in der westmünsterländisch-ostniederländischen Textilregion (282). D. Böhringe
vom 1. Juli 2002 bis zum 30. Juni 2003 (283). D. Böhringer: Neue Heimatliteratur 2002/2003 (295).


Unser Kreis 2004. Jahrbuch für den Kreis Steinfurt. Hrsg.: Kreis Steinfurt und Kreisheimatbund Steinfurt. Red.: Heinz Hölscher, Willi Kamp, Heinz Thofern. 256 S., 10,00 €.

W. Friedrich: Zeitzeichen (6). K.-H. Stening: Die Nordwalder Wallfahrt nach Telgte vor 250 Jahren (10). A. Storck: Das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderung (13). R. Kattenbeck: Das Ende der Grundherrschaft und die Abschaffung der Leibeigenschaft (16). J. Niemer: Planungs- und Baugeschichte der katholischen Pfarrkirche Burgsteinfurt (21). C. Spaning: Menschken-Wahn (29). J. Rötker: Erinnerungen an die Brikettfabrik in Ibbenbüren (30). U. Hiltner-Wawra: Verschlossen (32). A. Bielachowicz: Wintermond (32). A. Scho: Guter Freund (32). H. Kubitza: Angesprochen (33). A. Bielachowicz: Beziehung (33). B. Gaux: Innenhaar (33). J. Homering: 1000 Jahre alter Bauernhof schlummert im Offlumer Sand (34). W. Friedrich: Zum Tode von Heinrich Neuy (37). L. Ernschneider: Das Osterlamm und das Ochtruper Stadtwappen (39). U. Michel: Wäörde (41). L. Fehr: Wallhecken im Münsterland (42). M. Rosenthal: Die Smend-Dynastie im Tecklenburger Land (46). I. Brockmann: Met'n Blumenstrüßken von Lengerke no Ossenbrügge (53). A. Thyßen: Kälte - Selbstverständlich - Überrascht - Tag/Nacht - Menschen (55). J. Lucas: Franz Klopietz (56). H.-W. Pries: Die Zeitungslandschaft in Burgsteinfurt und Borghorst (58). H. Weyer: Als es in Westerkappeln noch einen Schandpfahl gab (63). W. Kamp: Käthe Averwald bekam den Brauchtums- und Heimatpreis (65). K. Averwald: De olle Eike vertellt (66). K.-H. Stening: Die ersten Sternsinger traten in Altenberge im Jahre 1961 auf (67). A. Tietmeyer: De Finanzen (71). A. Elmer: Dat Kalv met de dicke Kiëre. Die Sage vom Kalb im Galenkamp (72). J. Barchewitz: Huopnunk (73). V. Innemann: Fortschrittliche Grevener gründeten eine Elektrizitäts-Gesellschaft (76). R. Schmidt: Das Fief-Wunnen-Beld in Laer ist Ausdruck der Volksfrömmigkeit (79). J. Lucas: Der Traum (84). H. Kubitza: Soll und Haben (85). A. Scho: Messi (85). A. Germann: Piercing mott vaondage sien (86). Chr. Tepe: Die Kirchenmeier der Pfarrkirche St. Georg in Hopsten (87). H. Schlüter: Der unendliche Streit im Papenkrieg zu Lengerich (90). H. Schürmann: De
(98). H. Michaelis: Pflanzen und Insekten sammeln im Naturkunde-Unterricht um 1900 (100). G. Reinermann: Pingsten (104). A. Janßen: Die Niederwild-Jagd mit Falken wird noch heute in Horstmar betrieben (105). Kl. Offenberg: Waagen und Gewichte in zwei bedeutenden Sammlungen (112). C. Spaning: Vöss' in'n Bau (116). W. Heukamp: Naturmärchen vom Beerensammeln (120). A. Tietmeyer: Heimat (121). H. Hoffmeister: Eine wertvolle Feuerstättensammlung braucht dringend neue Räumlichkeiten (122). U. Hollmann: Schützenjäger (124). H. u. Th. Köning: Brauereiartikel sammeln ist unser Bier (126). G. Dahl: Die Göttin der Jagd und der Pfeil des Schicksals (131). G. Weiß: Das Briefmarkensammeln ist ein faszinierendes Hobby (133). A. Brügge: Maidag (136). W. Pieper: Die Jäger im Kreis Steinfurt sind Heger und Pfleger der Natur (137). V. Innemann: Münzen und Geldscheine sind begehrte Sammelobjekte (144). L. Kremer/E. Mietzner/T. Sodmann: Die Sammlung und Publikation der Flurnamen des Westmünsterlandes (147). Chr. Spannhoff: Jagd und Jagdgerechtigkeit im Bereich der Gemeinde Lienen (155). F. W. Spelsberg: Zwanghaftes Sammeln kann der Beginn einer ernsten Erkrankung sein (162). G. Reinermann: Mien eegen Här (165). J. Bröker: Die Mast im Buchholz wurde bei brennender Kerze verpachtet (166). H. Schürmann: Guottvertruen (168). J. Schwermann: Ehrung für Volker Leiß den Musiker und Menschenfreund (169). M. Niesert: Es begann mit einem Testament. Die Geschichte des Rheiner Waisenhauses (173). S. Franke/St. Lesting/J. Ungru: Vertriebene und Flüchtlinge nach dem Krieg in Dreierwalde (179). H. Schürmann: Denk ik an mine Kinnertiet ... (185). M. Bockholt: Am Ende des Regenbogens (186). A. Scho: Ruhender Engel (186). B. Gaux: Abgerückt (186). K. Seibert: 3 Abdrücke der Macht (187). K. Seibert: I. (186). B. Gaux: Zugänge (186). R. Brahm: Dem Wiederaufbau der Kurie folgte die Aufhebung der Vikarie in Metelen (188). W. Wilkens: Eine kleine Münze und die Anfänge der Geschichte Lienens (194). L. Bröker: Fröhjaohrsgeföhle (196). B. Kunz: Die Kupfermühle
Stille war in Ladbergen zuhause (202). F. Stille *: Ladbiärgen - mien Heimatland (205). I. Tappe: Die alte Fastendose ist ein wenig aus der Mode gekommen (206). J. Barchewitz: De Fastentied (207). W. Kamp: De Kastanienbaum (208). F. Lüttmann/F. Wieneke: Aus einem Münsterländer Bauernhof wurde in Saerbeck ein modernes Rathaus (210). J. Tombrink: In Mettingen ist den Tüötten ein besonderes Museum gewidmet (215). Chr. Grünewald: Die Wälle im Forst Buchholz erinnern an eine denkwürdige Episode (218). H. Hoffboll: Der Schützenverein Bilk-Haddorf (222). A. Germann: Alte Backhäuser sind Zeugen der Hofgeschichte in Dreierwalde (224). A. Scho: Auf wundem Himmel (226). A. Scho: Im Anblick der Rosenknospe (226). R. Jenders: Zu den Nächsten II (226). A. Bielachowicz: ZWEI (226). R. Jenders: Lichter der Stadt (227). W. Suer: Über den Umgang mit Kriegsgefangenen im Lazarett "Waldfrieden" in Ibbenbüren (228). H. Göcke: Usse laiwe Platt. Der plattdeutsche Herbst in Wettringen (230). A. Tietmeyer: Behelpen is kien Sattiäten. H. Fischer: Die ältesten Neuenkirchener Bauerngehöfte und ihre Bewohner (235). H. Diekel: Een Pläksken up de Äer (236). T. Weischer: Dat Moosiäten "Tischrede" up Plattdüütsk (237). H. A. Hoffschulte: Ein Blick zurück auf das Jahr 1954. Kloster Gravenhorst 50 Jahre danach (239). H. Wermeyer: Die Legge in Tecklenburg im Wandel der Jahrhunderte (246). S. Schlifski: Apotheken-Geschichte in Rheine ist jetzt in besonderer Weise zu erleben (249). I. Kielmann: Ladbergen vom Heidedorf zum modernen Industriestandort (251). Autorenverzeichnis mit Seitenverweisen (253).


Siegerländer Heimatkalender 2004. 79. Jg. Hrsg. vom Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.V., Siegen. Red.: Alexander Wollschläger, Netphen. Verlag Vorländer, Obergraben 39, 57072 Siegen. 210 S. Text, 14 S. Anzeigen. 9,60 €.

Kalendarium (8). Die geografische Lage von Siegen (34). Zeit- und Festrechnung 2004 (36). Den Toten ein ehrendes Gedenken (37). Spruchweisheiten (48). St.-Antonius-Kapelle 50 Jahre alt. Festhochamt und Pfarrfest in Anzhausen (52). Wetter- und Bauernregeln (54). Meister Reineke auf Abwegen. Fuchs rückt Städtern auf den Pelz (56). H. Michel: Fuchs im Volksglauben. Hühnerdieb und Kinderbringer (57). Amselnest als Schutz vor Blitzschlag. Flötende Amsel kündigte früher Tod an (59). Haselstrauch als Frühlingsbote. Erster Pollenspender im Jahr (60). A. Bahrs: Krokus als Kultur- und Heilpflanze. Schön, heilkräftig, aber sehr giftig (63). Mit Kindern Natur erleben. Die Wiese als Lebensraum zum Erkunden (66). Hausbesuch bei nachtaktiven Kobolden. Altenseelbacher Naturschützer betreut Nistkästen für Raufußkäuze (68). A. Jung: Orchideen in Südwestfalen. Grüne Waldhyazinthe auf Gernsdorfer Wiesen (72). Klopfen ist des Buntspechts Lust. Fliegender Zimmermann liebt naturnahe Wälder (76). B. Steuber: D't Handwähnche. Erinnerungen an die Kindheit (78). A. Lammert-Andersch: Ein altes Spiel. "Komm, spiel mit mir Blindekuh..." (80). H. G. Koch: Walter Hundt - Landwirt und Maler. Kolonisation im Teufelsmoor und in der Heide (81). Evangelische Kirche Freudenberg. Wehrhaftes Bollwerk über dem "Alten Flecken" (88). Herausragende Kulturarbeit. Freilichttheater Freudenberg 50 Jahre alt (94). J. Demandt: Glaube am Stammtisch. "Bim Bierche a d'r Herrgott gedocht" (98). Von blauen Früchten. Symbolisches rund um die Pflaume (100). R. Grebe: Wittgensteiner Schieferpfad. Wandern zwischen Natur und Geschichte (101). H. G. Koch: "Häste den Dongesack gebejjelt?" Eine kleine Sammlung bergmännischer Anekdoten (106). H. Busch: Bevor die Mähdrescher fuhren. Erntearbeit vor 50 Jahren in kleinbäuerlichen Siegerländer Betrieben (113). H. Michel: Erntekranz und "Stoppelhahn". Erntedankfest steht vor der Tür (117). H. Klappert: "Bim Doffeln usmache". Der Siegerländer und die Kartoffel (121). K. J. Görg: Kirchturmluke war zu eng. Abenteuerliche Besteigung i
Lammert-Andersch: "Es ist kein Äpfelchen so rosenrot..." Der Apfel im Volksmund (127). H. Bensberg: "Vamm Brandewing stiff, d't Kend v'rgesse". Erinnerungen an den Unglinghäuser Lehrersohn Jacob Heinrich Schmick (130). Geist des Herrn als Element des Lebens. Briefwechsel Jung-Stillings mit einem schwedischen Freund (133). H. Michel: "Im November halt' Kehraus". Volkstümliche Ratschläge vor dem Winter (136). G. Thiemann: "Man geusst auch eysen öfen". Alte Ofenplatten als Bilderbibeln (138). G. Isenberg: Ende des Siegener Jesuitenkollegs. Vorweggenommene Säkularisation - Veranlassung gab die Kirche selbst (144). H. Klein: Geschichten aus der Geschichte. Die Snorrenburg und die von Selbach-Burbach (147). Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen. Ausstellung im Jubiläumsjahr 2004 (150). H. Michel: 24 Türchen bis zum Fest. Adventskalender haben lange Tradition (156). Im Tauchgang auf Insektenfang. Bestand der Wasseramsel hat sich erholt (157). Stachelige Begegnung im Herbst. Wann brauchen Igel unsere Hilfe? (158). Ökologisch erste Wahl. Weihnachtsbäume aus heimischer Forstwirtschaft (159). A. Pöhlig: Mistelzweige als Schmuck. Schmarotzer zum Küssen, Fressen und Heilen (161). B. Spitzer: Nehmen ist manchmal schwieriger als Geben. Lange Gesichter unterm Weihnachtsbaum sind tabu (164). Weihnachten als Fest der Geburt Jesu. Brauch des Schenkens kam erst später (166). R. Währinger: "Als ich Christtagsfreuden holen ging". Weihnachtswanderung im Tal der Netphe (167). H. Michel: Rau und Hart - guter Start. Bauernregeln zum Januar (172). Siegerländer Chronik vom 1. September 2002 bis 31. August 2003 (175).


Jahrbuch Kreis Höxter 2004. Hrsg.: Der Landrat des Kreises Höxter, Moltkestraße 12, 37671 Höxter. Red.: Dr. Peter Bonk, Dr. Ulrich Conradi u.a., 194 S., 7,95 €.

H. Backhaus: Zum Geleit (7). * Werbewirksamer Auftritt: "Kulturland Kreis Höxter" (8). J. Waldhoff: Der Steinheimer Tischlerstreik von 1909 (10). H. Hartmann: Gemeinschaftssinn ermöglichte ein großes Fest. Rückblick auf die 750-Jahrfeier in Haarbrück (16). F.-J. Dubbi: Joachim Koels - Ein Warburger Glockengießer und Artilleriemeister des 16. Jahrhunderts (23). P. Möhring: Luise Klaholt (Therese Treu). Pädagogin und Dichterin von Bad Driburg (1853-1923) (28). J. Altenberend: Leander van Eß und die Säkularisation (33). R. Bialas/F.-J. Dubbi: 375 Jahre Gymnasium Marianum in Warburg (50). H. Rieche: Der Deutsche Alpenverein und seine Sektion Weserland mit Sitz in Höxter. In memoriam Dr. Hans Finke (55). M. Koch: Das Fürstbistum Corvey mit fremden Augen gesehen - der herzoglich-braunschweigische Kammersekretär Wilhelm Ferdinand Chassot de Florencourt durchreiste im Sommer 1794 das Corveyer Land (65). A. Sindermann: BRUSTverLUST - Kunst und Medizin gegen Brustkrebs. Ein innovatives Projekt in Corvey rund um die weibliche Brust (79). J. Jakob: Einrichtung und Betreuung der Wanderwege - eine Hauptaufgabe des Eggegebirgsvereins seit über 100 Jahren (83). H. Sömer: 50 Jahre Friedrich-Wilhelm-Weber-Museum Bad Driburg-Alhausen. Ein Museum feierte Geburtstag (88). K. Alletsee: Vom Dichterhaus zum Bildungshaus: Vierzig Jahre Kolping-Bildungsstätte Weberhaus Nieheim (96). R. Bialas/F.-J. Dubbi: Das Warburger Museum im "Stern" - Rückblick auf die Ausstellungsjahre 2002 und 2003 (99). J. Fenske/Kl. Ewers: 75 Jahre Weserfischereiwirtschaftsgenossenschaft Höxter (107). W.-R. Mutter: Musik kennt keine Grenzen. Orchesterfreundschaft des Warburger Stadt- und Jugendorchesters als Grundstein für eine europäische Städtepartnerschaft (115). B. Werzmirzowsky: Zeichen der Versöhnung -Jacob Pins wird Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Höxter. Ausstellung "Holzschnitte" in der Sparkasse Höxter (120). S. Thormann: 2. NRW-City-Kart-Cup: "Monte Carlo-Fieber" in Bad Driburg (135). A. Sindermann: Neue Klänge in alten Mauern - die 49. Corveyer Musikwo
(138). A. Jägers: Meine Erinnerungen an die Zeit als Pflichtjahrmädchen in der Familie Wiechers in Ottenhausen (143). P. Möhring: Die Säkularisation der Fürstbistümer Paderborn und Corvey durch Preußen und Oranien-Nassau 1802 - 1806 (148). M. Koch/B. Schwannecke: Meinolf Michels - ein Leben für die Gemeinschaft (164). St. Lages: Mit der richtigen Strategie für die Zukunft gewappnet. Die Entwicklung des landwirtschaftliches Betriebes Lages in Rimbeck (171). Jahresrückblick 2002/2003 (175).


Jahrbuch Hochsauerlandkreis 2004. Hrsg.: Der Landrat des Hochsauerlandkreises. Schriftleitung: Norbert Föckeler und Wolfgang Meier. Brilon: Podszun-Verlag GmbH, 2003. 159 S., 9,90 €. ISBN 3-86133-344-9.

R. Brüschke: Die Heymers vom Erlenhof. Vom abhängigen Bauern im Mittelalter zum Konkurrenten auf dem europäischen Agrarmarkt im 21. Jahrhundert (7). B. Michels: "Unser Dorf soll schöner werden". Dorfverschönerung im Wandel der Zeit (14). H. Jungblut-Bergenthal: Golddoarp Holthusen (26). A. Bruns: Nuttlar-Rechnungen. Gemeinderechnungen aus Nuttlar von 1761 bis 1791 (27). Chr. Kluge: Ein Glas warmes Bockbier gegen Erkältung. Integrativer Grundgedanke: Brauerei des Josefsheims Bigge bietet acht Behinderten reguläre, tariflich entlohnte Arbeitsplätze (31). F. G. B. Fischer: Was sie schrieben - wo sie blieben. Hans Bernd Gisevius (38). H. Friedrich: Bedeutung der Tiere im Berg- und Hüttenwesen des Raumes Sundern im Laufe der Geschichte. Teil II: Tiere als Grundlage der menschlichen Ernährung im Berg- und Hüttenwesen (43). S. Haas: Chaotische Gründerjahre 1854/55. Andreasberg und Heinrichsdorf werden 150 Jahre alt (53). W. Kuhne: "An der Nuhne einen Hof..." 1000 Jahre Merklinghausen (65). G. Brökel: Adam Weishaupt. Der Gründer des Geheimbundes der Illuminaten und seine Vorfahren in Brilon (75). Cl. Müller: Die Medebacher Brandkatastrophe vom 25. Mai 1844. Hochzeitsschießen entfacht Stadtbrand (82). F. Mickus: Aus der Schule geplaudert. Wie gesellschaftliche Veränderungen auf die Schule treffen (87). M. Moers: Studiendirektorin a.D. Dr. Maria Rörig. Geschichtsforscherin des Sauerlandes (91). G. von Fircks: "Sauerland Initiativ": Motor für eine starke Region (95). E. Richter: Vor 90 Jahren: Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Das Jahr 1914 im Spiegel der "Mescheder Zeitung" (100). J. Hengesbach: Schwarz-weiß-rot (106). J. G. Pollmann: Der Fresenhof in Titmaringhausen. Ein Kleinod des Fachwerkbaus an der Grenze Sauerland - Hessen (107). H. Somplatzki: Nachbarn werden Freunde. Eine literarische Begegnung in Ermland und Masuren (117). E. Kruk: Aus alten Büchern (122). A. Trippe: Notarius publicus in curia coloniensis. Sauerländer Spuren im mittelalterlichen Köln (124). K. B. Thomas: Bau- und Brandschutzvorschriften im früh
für das Bauen im Sauerland (131). D. Wurm: Sonderausstellung zur Säkularisation im kurkölnischen Sauerland im Sauerland-Museum Arnsberg. Fundamentale historische Veränderungsprozesse (137). Cl. Müller: Josef Bergenthal, ein Schriftsteller im Dienst der Heimat. Westfalen ist ihm zu Dank verpflichtet (147). M. Moers: Emotionen in Holz. Holzschnitzer gibt es auch im Sauerland (151). J. Schäfer: Lorenz Kathol (1813-1870). Gutsbesitzer des Bastenberg'schen Gutes in Berlar, Gemeindevorsteher der Samtgemeinde Velmede und Mitglied des Mescheder Kreistages (153). N. Föckeler: Rückblick aus dem Kreisarchiv. Zahlen, Daten, Fakten (156).


Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten 2004. 63. Jg. Hrsg.: Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten e.V., 229 S. Text, 43 S. Anzeigen, 10,00 €.

Zum Geleit (11). L. Lütkenhorst: Mehr Bürgernähe durch zentralen Service: Stadtinfo Dorsten informiert Bürger, Gäste und Kunden (12). Kalendarium (14). J. Ulfkotte: "Tue Gutes und sprich nicht darüber". Dorstens Ehrenbürger und Altbürgermeister Hans Lampen feierte seinen 80. Geburtstag (38). E. Setzer: Walter Schulte - Dorstener Urgestein kennt jeden Weg fürs Rad und viel(e) Geschichte(n) (40). E. Moers: 50 Jahre Heimatforschung. Interview mit Dr. Franz Schuknecht (42). A. Kreikenbohm: "Dorsten ist meine zweite Heimat" - Zur Verabschiedung von Franz-Josef Stevens von seinem Amt als VHS- und Kulturchef (46). V. Wiltberger: Musik in Dorsten (50). W. Krukenberg: Handwerk/Ausbildung früher - heute - morgen (55). B. Tomkowitz: Lions Clubs International (57). H. Bechter: Begegnungs- und Beratungsstelle für psychisch beeinträchtigte Menschen (BuB) (61). R. Haller: Das Munitionshauptdepot WULFEN (65). G. Tüshaus: Litauenhilfe - ein Projekt des Deutener Heimatvereins. Auszüge aus einem Gespräch mit Detlef Stoffel (68). L. Engelhardt: Reise nach Waslala (Nicaragua), April 2003 (71). S. Vöcklinghaus: Internationales Teamwork für die Zukunft - Euroscola (75). H. Scheffler: Außergewöhnliche zwischenmenschliche Erfahrungen. Nebelhorn - ein künstlerisches Projekt mit Behinderten und Nichtbehinderten in der Gemeinde Schermbeck (78). A. Scheuch: Unvergessliche Eindrücke - Ein Jahr als Austauschschüler in den USA (82). M. Fröhling: Heinrich Cirkel, Obst und Gemüse (86). R. Gladen: Mit einer Welle der Sympathie ungebremst in die Zukunfts-Investition Grundschule Lembeck (89). W. Duwenbeck: Die ROSE - Brauerei (92). M. Hinzmann/K.-H. Sichmann: Geschafft: Die Rhader Wassermühle zeigt sich in neuem Glanz und voller Funktion (98). D. Stobbe: Die Lokale Agenda 21 und ihre Umsetzung in Dorsten (105). W. Stahlhacke: Spuren der Geschichte über mehr als 2000 Jahre bei Holsterhausen und Hagenbeck (110). K. Jesper: Von einer christlichen Bürgerinitiative zur Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern von Münster-Mauritz. Die Ordensschwestern a
Dorstener Krankenhaus (115). J. Ulfkotte: Cäsars Lager auf der Hardt. Eine Leserzuschrift an den "Westfälischen Anzeiger", 1803 (119). M. Steiger: Die Lembecker Marianische Junggesellensodalität von 1825 (121). J. Ulfkotte: "...prunkhafte Abiturientenfeier vereitelt..." Ostern 1904 entließ das Gymnasium Petrinum seine erste Abiturientia (127). W. Duwenbeck: Die Muna Wulfen. Erinnerungen eines Zeitzeugen (132). F. Schuknecht: Kurze Chronik zur Geschichte in der Dorstener Lippetalung (136). M. Dönnebrink: Die Schwestern vom 3. Orden. Erinnerungen von Else Schulte-Bahrenberg, geb. Schnepel (141). W. Schulte: Steinkohlen-Druckvergasung in Dorsten: Die Steinkohlengas AG der Ruhrgas AG (143). H. Papenfuß: Storchennisthilfe in Hervest (152). H. Liesen: Der Bauerngarten und die Streuobstwiese in Lembeck (154). K.-H. Esch: Jocko (156). J. Kruse: Bessen uutstääken (159). M. Hortmann: Erpel utmaken (160). F. Oetterer: "Friggen un Heidrügen gescheiht faken ümsüss..." (160). H.-U. Pollender: Der Ruderverein Dorsten e.V. (166). Kl. Rosenkranz: Oberliga-Aufsteiger SVS (171). N. Moers: Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen e.V. (175). Kl. Rosenkranz: Im Ikarus zum Höhenflug (178). R. Dimke: Menschen unserer Stadt. Annette Kellinghaus-Klinkberg geb. Schulte-Kellinghaus. Trotz Behinderung zum Berufsziel und Lebensglück (183). K. Mrowka: Heilpädagogisches Reiten (HPR) an der Haldenwangschule (186). W. Schrudde: Die Geschichte der Glocken von Lembeck St. Laurentius (189). H. Berning: Die Paulusschule im Dorf Hervest (192). G. Illerhues: Erinnerung an einen berühmten Gahlener (195). D. Selonke: Projekt: Kreative Bibelarbeit in Holsterhausen (196). A. Gebauer: Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten e.V. ist wieder online (198). R. Zuschlag: Am Hagebuttenstrauch - Baum mit Flügeln - Dorfumarmung - Schreibtischtäter - Tierisches - Schule des Lebens - Zigarettenkuss (202). A. Stadtmann: Mona ohne Opa (203). A. Stadtmann: Mona ist krank (204). Kl. P. Buse: Jahreszeitliche Lyrik. Mit dem japanischen HAIKU durch das Jahr (205). V. Koni
(208). Chr. Setzer: Von September bis August (213).



Halterner Jahrbuch 2004. Red.: Uli Backmann, Südwall 5, 45721 Haltern. 176 S., 9,10 €.

Kalendarium (8). U. Backmann: 350 Jahre Kapelle auf dem Annaberg (21). R. Marwitz: Im Grundriss unverändert. Zur Topographie des historischen Ortskerns in Haltern (31). B. Oelmann: 125 Jahre Kirchenchor St. Maria Magdalena Flaesheim (39). T. Neuhaus: Chorfenster der Hullerner Pfarrkirche St. Andreas (45). R. Büscher: Die evangelische Frauenhilfe Haltern (49). R. Behlert: Zu Hause beobachtet (55). H. Bruder: Der Name Overrath (59). H. Ring: Das Schicksal der Lavesumer Windmühle (73). Chr. Deitermann: Kennen Sie Ihre Feuerwehr? - Wissen Sie, wie sie funktioniert? (77). E. Masthoff: Brückenschlag in die römische Vergangenheit. M. Huber: Van wiägen aoltbacken (85). W. Husmann: Einige Sprichwörter und Redensarten im Plattdeutschen (89). B. Oelmann: Roopt ees "Ego". Ein früher sehr beliebtes Spiel in Flaesheim (99). G. Twilfer: Es war eine schöne Zeit (105). R. Marwitz: Der Schwarze Löwe im Großen Viertel. Wie die Renaissance nach Haltern kam (111). U. Backmann: Haltern und das Münsterland (117). G. Zurhausen: Vorsicht, Giftpflanzen! (125). B. E. Köster: Eine vergessene Madonna? (129). A. Richter: Erlebte Geschichten in schwerer Zeit (133). A. Osemann: Pflegepartner für ein Denkmal (137). W. Wübbe/J. Brans: Die Teilung der Sythener Mark (141). U. Backmann: Spökenkieker (Teil 2) (153). W. Wübbe: Die "Tränen Napoleons". Eine "wahre" Geschichte aus Sythen (165). E. Moers: Der lange Marsch in die Freiheit (167). B. E. Köster: Eine wenig beachtete Wappendarstellung (171). U. Backmann: Zu guter letzt (175).







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 3 10:05:54 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Feb 3 10:10:03 2004
Subject: [WestG] [TOC] Sammelinhaltsverzeichnisse 2 aus: Heimatpflege in
Westfalen 01/2004
Message-ID: s01f72a1.044@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann" , Westfälischer Heimatbund
Datum: 03.02.2004, 08:17


TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfälischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, möchten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfälischen Heimatbund zukünftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmäßig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse möglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten können, möchten wir an dieser Stelle
zunächst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik aus der vom Heimatbund
herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen
bitten wir zu entschuldigen.

[MW]



Zeitschriftenschau [in Auszügen]


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Grabbe-Jahrbuch. 22. Jg. (2003): Mit einem Theaterstreich! Hrsg. im Auftrag der Grabbe-Gesellschaft von Kurt Roessler und Peter Schütze. Grabbe-Gesellschaft e.V., Bruchstraße 27, 32756 Detmold.

H. C. Seeba: Geschichte und Geschichten. Zur Poetik historischen Verstehens (9). P. Schütze: Jahresbericht 2002/03 (29). H. H. Jansen: Ansehen allein genügt nicht. Zur Konzeption eines Literaturmuseums für Detmold im Jahre 2003 (35). K. Roessler: Zwei literarische Wege im Rheinland (39). P. Schütze: Wann ist Geschichte? Wo wohnt sie? Über Grabbes Hannibal und seine Stuttgarter Inszenierung (47). J. Popig: Eine doppelte Ausgrabung. Hannibal am Schauspiel Staatstheater Stuttgart (77). W. Broer: Grabbes Vaterland (83). K. Roessler: Grabbe und die Rheinromantik (99). Kl. Ferentschik: Die Silenen. Die Uraufführung von Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung in der Übersetzung von Alfred Jarry, am 11.12.2001 in Paris (107). G. Nicolin: Der schöne, aber bizarre Traum eines Grabbe-Denkmals in Düsseldorf - auch eine Erinnerung an den Bildhauer Rudolf Wulfertange (110). G. Schulz: Grafikbücher von Karin Oestreich im Grabbehaus Detmold (119). W. Broer: Miszelle: Grabbe im Morgenstern (124). K. Roessler: Freiligrath 1848 - 1953 - 1989 (126). E. Fleischhack: Poesieerfülltes Wiedersehen. Freiligraths Besuch der alten Heimat 1869 (131). M. Walz: Ferdinand Freiligraths Lebensabend in Cannstatt und Stuttgart (1868-1876) 2. Teil: Weshalb es Freiligrath nach Stuttgart zog (144). V. Giel: Freiligrath und seine Briefe. Das Repertorium Ferdinand Freiligrath. Briefe. Kritisches und kommentiertes Gesamtverzeichnis als Online-Präsentation (161). K. Roessler: Kolloquium zu den Briefen Freiligraths: Die Prosa des Poeten (168). G. Gadek: Zur Rezeption Georg Weerths in Deutschland. Aus Anlass des Todes des Verlegers Siegfried Unseld (175). B. Füllner: "... ich bin ja ein halber Rheinländer!". Eine biographische Skizze zur Mutter Georg Weerths (185). W. Werth: Vor der Revolte (196). E. Müller/F. U. Krause: Aktuelles Theater im Schatten Grabbes. Ein Kind wird kommen. Anästhesierte Gesellschaft. Ein Stück nach Eisfelder von Anna Langhoff (199). Rezensionen (207). J. Freifrau Hiller von Gaertringen: Grabbe-Bibliographie 2002 mit Nachträgen
J. Freifrau Hiller von Gaertringen: Freiligrath-Bibliographie 2002 mit Nachträgen (231). J. Freifrau Hiller von Gaertringen: Weerth-Bibliographie 2002 mit Nachträgen (236).


Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum / Landschaftsverband Rheinland und Westfälisches Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Red.: Andreas Geißler, Achterberg 5, 42327 Wuppertal.

4/2003. R. Budde: Die "Route der Industriekultur" im Ruhrgebiet. M. Karabaic/Th. Parent: Zwei Industriemuseen für Nordrhein-Westfalen. Das Rheinische und das Westfälische Industriemuseum. W. Vomm: Netzwerk Industriekultur Bergisches Land e.V. W. Willmann: Die Märkische Straße Technischer Kulturdenkmäler. Zu den Wurzeln der Industrie. H. J. de Bruyn-Ouboter: Der Bergische Ring. Ein Projekt und Netzwerk der Bergischen Bürgergesellschaft. W. Kulke: Industriekultur in Ostwestfalen-Lippe. Ein Streifzug durch ihre Geschichte und ihre Vermarktung. S. Wenzler: Industriemuseen in der Euregio Maas-Rhein e.V. H. J. Stenkamp: Die deutsch-niederländische Baumwollroute und das Europäische Textilnetzwerk ETN. R. Klenner: ERIH - The European Route of Industrial Heritage. Ein Beitrag zur Verankerung der Industriekultur im Tourismusbereich. E. Schinkel: Das EU-Projekt BLISS: Schiffs-Hebewerke in Europa. E. Bergstein: Der Kohlenbergbau in der Wallonie. E. Bergstein: Die Hüttenindustrie in Belgien. L. Nachtmann: Das Skoda-Automobilwerk. E. Schinkel: Im Schatten eines Weltwunders. Das Schiffs-Hebewerk Standedge (GB). S. Bardua: Moderne Zeiten im alten Elbtunnel. M. Dückershoff: "Wo ist Nessi?" Die Route der Industriekultur in Skizzen von Klaus D. Schiemann. Th. Parent: Von Düsseldorf nach Mexiko. Die wechselvolle Karriere eines frühen Stahlfachwerkgebäudes der Gutehoffnungshütte. D. Stender: Denkmäler der Textilindustrie im internationalen Überblick. 2. Konferenz der TICCIH Textil-Sektion. Th. Menzel: Europas längste Kanalbrücke geht in Betrieb. Wasserstraßenkreuz Magdeburg fertig gestellt.


Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.: Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Rossstraße 133, 40476 Düsseldorf. Internet: www.nrw-stiftung.de

3/2003. K. Hoffmann: Krippen - Spiegelbild der Kulturen. Das Telgter Museum dokumentiert eine große Tradition. G. Matzke-Hajek: Gänsemarsch zum Niederrhein. Ausflug zu den Gästen aus Sibirien. G. Matzke-Hajek: Wal-Heimat Westfalen. Das Doberg-Museum in Bünde. E. Kistemann: Wo die Zeit stehen bleibt. In Kierspe gibt es ein Bakelit-Museum. G. Matzke-Hajek: Vorsicht, lebende Kneifzangen! Der Edelkrebs soll weiterleben. R. Lemmer: Wo Bütten mit der Hand geschöpft wird. Papiermuseum Düren. M. Schäfer: Bürger retten ihre Ravensburg. Mehr als ein Denkmal für die Region: Burg Ravensberg in Borgholzhausen.


Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster.

6/2003. G. Elsner: Krippen als Fenster zur Welt. Die Sammlung des Paters. Mehr als ein Jahrzehnt lang hat er Krippendarstellungen aus aller Herren Länder zusammengetragen: der Werler Franziskaner-Pater Reinhard Kellerhoff. Im Advent sind sie im "Forum der Völker" in Werl zu bestaunen. K. Sluka: Schon duftet es nach Honig und Zimt. Vom morgendlichen Festschmaus zum opulenten Weihnachtsmahl, von selbst gebackenen und süßen Köstlichkeiten für den Gabentisch - wie verführerisch riecht Weihnachten! R. Doblies: Von Knisterfinken und Potthucken. Der "westfälische Himmel" hängt traditionell voller Schinken, Würste und Speck. Doch längst haben die Errungenschaften der europäischen Feinschmeckerküche die Kochtöpfe zwischen Weser und Rhein erobert. Ein Streifzug durch die westfälische Küche zwischen Tradition und Inspiration. V. Jakob: Das flüssige Gold Westfalens. Geschichten rund ums Bier. V. Jakob: Bitte einen Steinhäger... Von "aollen Klaoren" und einem ungekrönten König. U. van Jüchems: Henriette Davidis. "Man nehme..." Pfarrerstocher aus Wengern schreibt Klassiker der Kochkunst. R. Doblies: Von Gaumenfreuden und armen Schweinen. Vierzig Museen sagen "Mahlzeit!" W. Morisse: Kult um den Pharao. Gustav-Lübcke-Museum in Hamm zeigt den "Mythos Tutanchamun". J. P. Wallmann: Edvard Munch. Ergründung der menschlichen Seele. 200 graphische Arbeiten in Münster zu sehen. M. Jeitschko: Zehn Jahre Museum für Lackkunst. Glanzstücke aus aller Welt. Ausstellung "Schwartz Porcelain" zum Jubiläum in Münster. W. Gödden: Katherine Allfrey. Abenteuer ist die beste Lebensschule. Die in Verl geborene Kinder- und Jugendbuchschriftstellerin Katherine Allfrey (geb. Katharina Forjahn) führte ein bewegtes Leben. Im Rahmen einer Literaturausstellung wird die Autorin neu entdeckt. J. Grywatsch: Im Dienst einer Ikone. Die Droste-Gesellschaft nimmt ihren 75-jährigen Geburtstag zum Anlass, die eigene Geschichte kritisch aufzuarbeiten. V. Jakob: Der Zauber des Authentischen. Im Zeichen der Säkularisation stand das Jahr 2003 in Westfalen - ein Resümee.




From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 3 10:08:48 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Feb 3 10:10:15 2004
Subject: [WestG] [TOC] Sammelinhaltsverzeichnisse 3 aus: Heimatpflege in
Westfalen 01/2004
Message-ID: s01f7335.059@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann" , Westfälischer Heimatbund
Datum: 03.02.2004, 08:17


TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfälischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, möchten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfälischen Heimatbund zukünftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmäßig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse möglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten können, möchten wir an dieser Stelle
zunächst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik aus der vom Heimatbund
herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen
bitten wir zu entschuldigen.

[MW]


2. Hellweg

Werl 2003 gestern - heute - morgen. Jahrbuch der Stadt Werl und des Neuen Heimat- und Geschichtsvereins Werl e.V. Hrsg.: Stadt Werl und Neuer Heimat- und Geschichtsverein Werl e.V., Werl: Verlag der A. Stein'schen Buchhandlung GmbH, 2003.

M. Franssens/K. Breda: Die St.-Martinusbasilika in Halle (Vlaams-Brabant) - Restauration und Authentizität. Alter Bau und modernste Spitzentechnologie (7). H.-G. Löffler: Fünfzig Jahre Päpstliche Basilika Minor (19). Kl. Koepsel: Erbstücke aus der alten Johanneskirche am Steinertor. Altar und Taufschale haben die "Entrümpelung" überlebt (23). F. Kampelmann/Th. Kampelmann: Die Soester Ratskutsche oder Die überlistete List. Briefe an Katharina (29). F. Graf von Brühl: Die v. Mellin'sche Erziehungs- und Verpflegungsanstalt kurz: von Mellin'sche Stiftung. Die Jahre von 1970 bis heute (45). W. Dirkmann: Wandlungen im Werler Norden. Vom Acker und Flughafen über belgische Garnison und Gewerbe zu KonWerl mit Zukunftsenergien und Kunstwerken (51). U. Löer: Die Ringofenziegelei Caspar Sander: 70 Jahre gebrannte Erde. Ein Beitrag zur Werler Unternehmensgeschichte (65). R. Lapornik-Jürgens: Global denken - lokal handeln. Lokale AGENDA 21 in der Hellwegstadt (77). P. Fröde: Das Werler Kleeblatt (89). M. Grossmann: Mit kleinen Schritten große Ziele erreichen. Verleihung der Ehrennadel der Stadt Werl an verdiente Mitbürgerinnen und Mitbürger (97). A. Rohrer: Dienst in Güte, Großmut und Gelassenheit. Siederpreis 2003 an den Konvent der Werler Ursulinen (103). M. Weiß: Sie tragen Frucht noch im Alter und bleiben voll Saft und Frische (92. Psalm). Dankesworte anläßlich der Überreichung des Seiderpreises 2003 (107). G. Schwarze: Erinnern - ein Weg zu mehr Menschlichkeit. Laudatio für Heinz-Udo Obens anläßlich der Verleihung des Werl-Preises am 1. Oktober 2003 (109). J.-H. Schulze-Steinen: Renovierung des Bürgerhauses Krumme Straße 1 in Werl (115). A. Rohrer: Werl in der Amtszeit des Bürgermeisters Panning (121). W. Kohn: "An den Pranger zu stellen und fortzujagen". Schicksale von Werler Frauen im Spiegel von Gerichtsprotokollen des 17. Jahrhunderts (143). L. Wauthier: Säo was dat maol - dat Pälmen (148). H. J. Deisting: Seit über 300 Jahren Einwanderer aus Tirol und Italien in Werl! Eine kulturhistorische Skizze (149). K. Tilke: Da
Collegium Aloysianum - in Geschichte und Gegenwart (Stand: 2002) (153). K. Schäfer/B. Feldmann: 50 Jahre Petrischulen, 1953 - 2003 (169). W. Kohn: Cum grano salis (184). A. Schmidt: Ein Bad auf dem Friedhof (185). E. Hachmann: Der Neue Heimat- und Geschichtsverein im Jahre 2002/2003 (187).


Geseker Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e.V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.

452/2003. K.-J. Freiherr von Ketteler: Die "Zwölf Apostel" von Ermsinghausen und eine unbekannte Siedlung in ihrer Nachbarschaft (1. Fortsetzung und Schluss). Z. (R.) Raphael (Haifa): Jakob Raphael. Von Posen - über Geseke - nach Israel. W. Wahle +: Dreimal Kriegerfest.
453/2003. H. J. Rade: "wegen einen auf den Stifft todt gefundenen Juden". W. Wahle +: Wegebau.


Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
22/2003. * "Nicht mit Macht und Gewalt, sondern mit dem Geist Gottes". Rabbiner Dr. David Rothschild hielt am 11. September 1868 die Festpredigt für die neuerbaute Hammer Synagoge. Neue Gedenkstätte erinnert an das im November 1938 zwangsweise abgebrochene Gotteshaus. J. Osterhoff: Mit der Pilgermuschel am Hut. Auch in Westfalen erinnern Kirchen, Hospize und Statuen an die mittelalterliche Wallfahrt nach Santiago de Compostela. * Westfalen wandern hinaus in alle Welt. Wie der Kartäusermönch Werner Rolevinck im 15. Jahrhundert zum ersten Mal Land und Leute Westfalens beschrieb. I. von Scheven: Später Entscheid im Erbstreit: 90 Jahre nach dem Tod der Klägerin. Erst im Jahr 1657 gab das Reichskammergericht der Hammer Bürgermeisterswitwe recht. F. Kühle: Schlachtfeste begannen im November. G. Köpke: Der Zaunkönig: Regent aus der Wildnis-Ecke. Der kürzeste Vogel Europas wurde zum "Vogel des Jahres 2004" gekürt.

24/2003. S. Lammert: Historischer Schatz aus der Zeit der Gotik. Die vermutlich älteste Orgel der Welt in Ostönnen bei Soest lädt zum weihnachtlichen Gottesdienst ein. W. Ribhegge: "Den Gemeingeist in Westfalen zu wecken und zu beleben..." Der Dortmunder Publizist Arnold von Mallinckrodt gründete 1798 den "Westphälischen Anzeiger". G. Strotdrees: "Ich heiße Bethlehem und komme aus Nazareth". Seit dem 16. Jahrhundert ist der Hof Bethlehem in der Gütersloher Bauerschaft Nordhorn dokumentiert. K.-J. Freiherr von Ketteler: "Gegeben zu Hamm in Westfalen am 28. Januar 1793". Eine Urkunde adeliger französischer Emigranten als Zeichen der Ohnmacht und des Machtanspruchs.


Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19 - 21, 59494 Soest.

281/2003. U. D. Korn: Das Wurzel-Jesse-Fenster strahlt in neuem Glanz. Moderne Restaurierungsmaßnahmen retteten das prachtvolle Soester Kunstwerk aus dem 12. Jahrhundert. J. Osterhoff: Mit der Pilgermuschel am Hut. Auch in Westfalen erinnern Kirchen, Hospize und Statuen an die mittelalterliche Wallfahrt nach Santiago de Compostela. Westfalen wandern hinaus in alle Welt. Wie der Kartäusermönch Werner Rolevinck im 15. Jahrhundert zum ersten Mal Land und Leute Westfalens beschrieb. H. Platte: Wo die Ursulinen ihre letzte Ruhestätte fanden. Seit 1919 besteht der Friedhof des Ursulinenklosters in Werl. K.-J. Freiherr von Ketteler: Sechszylinder gegen Dampflokomotive. Ein winterlicher Unfall im sauerländischen Assinghausen anno 1935.
282/2003. W. Melzer: Hausbau im alten Soest mit Kunst und Können. Archäolgische Untersuchungen und erhaltene Bausubstanz bezeugen staunenswerte Leistungen der Architekten und Künstler. W. Krift: Sausker Platt. J. Osterhoff: "Wie grün sind deine Blätter..." Die Weißtanne wurde zum Baum des Jahres 2004 gewählt. A. Merkel: Ohne Christbaum kein richtiges Weihnachtsfest. Um den Tannenbaum ranken sich viele alte christliche Bräuche. G. Beaugrand: Wo Zisterziensermönche mauern und das Klosterdach decken. "Bewegliches" Modell der Abtei Marienfeld bei Gütersloh in der Krippenausstellung des "Heimathauses Münsterland" in Telgte. O. Timmermann: Als der Bauer noch "Colon" hieß. Das alte Rechtssystem der Grundherrschaften blieb jahrhundertelang erhalten. W. Schulte: Stärkste Persönlichkeit der westfälischen Renaissance. Heinrich Aldegrever stellte in seinen Bildern auch das bürgerliche Leben Soests dar. I. Wagner: Sinnspruch.
283/2003. G. Köhn: "Kleine Lichter und Zuckerwerk". Schon 1837 wurden in den Inseraten des "Soester Anzeigers" Weihnachtskerzen und Christbaumschmuck angeboten. W. Ribhegge: "Den Gemeingeist in Westfalen zu wecken und zu beleben..." Der Dortmunder Publizist Arnold von Mallinckrodt gründete 1798 den "Westphälischen Anzeiger". G. Strotdrees: "Ich heiße Bethlehem und komme aus Nazareth". Seit dem 16. Jahrhundert ist der Hof Bethlehem in der Gütersloher Bauerschaft Nordhorn dokumentiert. O. Timmermann: Als Bauernhöfe "Colonate" hießen. Das alte Rechtssystem der Grundherrschaften blieb jahrhundertelang erhalten (Fortsetzung).
284/2004. G. Sering: Ordnende Muster - musterhafte Ordnung. Zum ornamentalen Gehalt der Fenster von Johannes Schreiter in der Soester Nikolai-Kapelle. F. Haarmann: Ein helfender Freund. Das stand im Central-Volksblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg. D. Aschoff: "Hostienfrevel" in Büren wurde den Juden zum Verhängnis. Im 13. und 14. Jahrhundert hatten Hostienwunder Hochkonjunktur - Sakramentskapelle als Sühne für angebliche jüdische Frevel. W. Hinke: Eiszeitpflanzen und Wassermaschinen. Das Almetal ist immer eine Reise wert. * Die "Martinshöhle" barg Werkzeuge aus Stein und Knochen. Eine vorgeschichtliche "Werkstatthöhle" im Sauerland. O. Timmermann: Die Mille vom Hof Vogel... Namen und Benennungen auf Bauernhöfen in der Soester Börde in früherer Zeit. W. Schulte: Als "Reichsprimaner" 1848 in der Frankfurter Paulskirche. Julius Ostendorf (1823-1877): Schulpolitiker und Pädgoge.


Verein für Geschichte und Heimatpflege Wickede (Ruhr) e.V. Information für Heimatfreunde. Red.: Alfons Henke und Karl Heinz Wermelskirchen, Echthausen, Ruhrstraße 136, 58739 Wickede (Ruhr).

33/2003. J. Kampmann: Aus der Arbeit des Heimatvereins. F. Haarmann: Ihre Wiege stand in Wickede: Heinrich und Franz Wilhelm Kampschulte. A. Henke/F. Haarmann: Bahnübergänge in der Gemeinde Wickede (Ruhr). J. Kampmann: Geschichte des Hofes Schäfer in Wiehagen. A. Henke: Vor 40 Jahren war der Name unseres Heimatortes Wickede durch die Wettkämpfe des Eishockey-Clubs Wickede-Ruhr in vielen Städten und Großstädten Deutschlands bekannt.





3. Kurkölnisches Sauerland

An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beiträge aus der Gemeinde Finnentrop. Red.: Arbeitskreis für Geschichte und Heimatpflege in der Gemeinde Finnentrop e.V., Volker Kennemann, Weusperter Straße 10, 57413 Finnentrop.

18/2003. P. Hesener: Die Kalkwerke in der Gemeinde Finnentrop. Teil 4: Das Dolomitkalkwerk in Fretter. G. Junker: Hermann Baumgarten - 1. Ortsvorsteher Finnentrops nach dem Zweiten Weltkrieg. A. Reker: Was lange währt ... Einweihung der Ortsumgehung Weringhausen. * Rönkhausen in Geschichte und Sage. J. Schröder: Die ehemalige St. Albinus-Kapelle in Bamenohl. H. Baumeister/V. Kennemann: Verhaftet nach der Fronleichnamsprozession. Eine Erinnerung an ein Erlebnis mit der "Gestapo" 1938. * Ein ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz mit Hilfe der Eisenbahn. G. Junker: Schulentlassung 1942 Volksschule Finnentrop. H. Michels: Der Weg des Hofes Remberg aus Fretter ins Westfälische Freilichtmuseum Detmold. H. Graf von Plettenberg-Lenhausen: Ein kleiner Einblick in die 50jährige Geschichte des Bläsercorps des Hegerings Serkenrode. F. W. Grimme: Geographie. F. W. Grimme: Pfiffig. * Stalingrad - Weihnachten 1942. V. Kennemann: Wechsel im Amt des Kreisheimatpflegers - Die neue Kreisheimatpflegerin Susanne Falk stellte sich in Serkenrode vor. * Kalendarium aus der Gemeinde Finnentrop. 1. April 2003 bis 31. Oktober 2003.


Handirk. Heimatnachrichten für Grafschaft, Latrop, Schanze in Wort und Bild. Hrsg.: St.-Sebastian-Schützenbruderschaft 1825 e.V., Handirk-Redaktion, Hauptstraße 20, 57392 Schmallenberg.

20/2003. H. Volmer: Zur Herkunft des Namens "Handirk". M. Hanses: Latrop Landesgolddorf 2003 - Der Weg zum Landesgold -. H. Vogt: (Alte) Bräuche in Grafschaft, Latrop, Schanze - 5. Teil (Ende). P. D. Kloidt: Ehemalige Waldarbeiterhäuser in Schanze - Bedeutung der Forstwirtschaft für deren Bewohner -. H. Volmer: Vor 200 Jahren: Beginn der Säkularisation (2. Teil). J. Knape ( 2003)/W. Heimes: Dreifaltigkeitsprozession in Grafschaft. J. Knape (* 2003)/Redaktion: Das Glöckchen in der Wallfahrtskapelle auf dem Wilzenberg. * Baumaßnahmen Mutterhaus und Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft. R. Rickert: Volksbank Schmallenberg eG 110 Jahre in Grafschaft (2004). H. Beste: Bebauungsplan "Auf dem Kampe", Grafschaft. B. Ermecke: Der Ortsteil "Waidmannsruh" im Latroptal. M. Heimes/N. Radermacher: Kinderschützenfest 1939 und 2003. H. Vogt: Grafschafter Ortsrundgang - Erkundung von Dorf und Kloster -. Chr. Schäfers: Kleine Zebras schwimmen im Dienste des Gewässerschutzes. * Aus dem Vereinsleben. * Aktuelles - kurz berichtet.


Heimatblätter. Zeitschrift des Arnsberger Heimatbundes e.V. Red.: Friedhelm Ackermann, Werner Bühner, Michael Gosmann und Walter Thomas.

24/2003. J. Schulte-Hobein: Vom Kurkölnischen Krummstab über den Hessischen Löwen zum Preussischen Adler - Die Säkularisation und ihre Folgen im Herzogtum Westfalen. F. Reuther: Das Tollpöstchen. M. Gosmann: "... nahe bey Arnsberg zu Obereimer..." Zur Geschichte Obereimers und des kurfürstlichen Tiergartens. * Der Übergang der Grafschaft Arnsberg an Kurköln. Heimatliches Schauspiel von Heinz Pardun. M. Jolk: Das Fürstenbergische Heiligenhäuschen am Steinweg. M. Steiger: Carl Schöning - der letztlebende Konventuale des Klosters Wedinghausen. Wie im Wandel der Zeit ein Prämonstratensermönch zum Schlossvikar von Lembeck wurde. G. Cronau: Die Anfänge der Evangelischen Krichengemeinde Arnsberg. G. Helnerus: Der Löcketurm und seine Geschichte. In diesem Jahr wäre der Löcketurm 75 Jahre alt geworden. - Und so liest sich seine Geschichte. N. Disselhoff: August Disselhoff. Pfarrer und Dichter des Liedes "Nun ade, du mein lieb Heimatland". H.-J. Vogel: Neue Bedeutung, neues Gewicht und neue Anziehungskraft für Arnsberg - Kulturstrategie eröffnet zukunftsweisende Entwicklung -. W. Frank: Erinnerungen an eisige Winter. F. Reuther: Firmen- und Geschäftsanzeigen früherer Jahre. A. Padberg: Ein Säulenkapitell aus der alten Schlosskapelle? M. Gosmann: Die Famile von Weichs und Arnsberg. F. Reuther: Unser Friedhelm. U. Kümmeke: Die Geschichte des Lattenberges. J. G. Pollmann: 1803. Geplanter Neubau der Arnsberger Jägerbrücke. Ein Versuch des Aufbruchs in die Moderne. P. Noseleit: Die "Hellefelder-Bachtal-Genossenschaft" in Arnsberg. V. Lukas-Krohm: Beispiele aus der Arnsberger Stadtbildpflege im Jahre 2003. F. Ackermann: Tätigkeitsbericht des Arnsberger Heimatbundes für die Zeit vom 29. November 2002 bis zum 4. Dezember 2003, dem Tag der diesjährigen Generalversammlung.


Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe e.V., Danziger Straße 2, 57462 Olpe.

4/2003. D. Tröps: Roswitha Kirsch-Stracke aus Wenden neue zweite Vorsitzende des Kreisheimatbundes Olpe e.V. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen. M. Pape: Aufbruch in die Moderne? Die Säkularisation im Herzogtum Westfalen - Ein Literaturbericht zum Gedenkjahr 2003 (Teil 1). W. Scherer: Zur nationalsozialistischen Struktur des Kreises Olpe (Teil 4). Förderung und Kontrolle der Wirtschaft. L. Behle: Der Schwarzstorch (Ciconia nigra) - ein neuer Brutvogel für den Kreis Olpe. W. Stupperich: In memoriam Kirchenhistoriker Prof. D. Dr. Robert Stupperich. Seine familiären Wurzeln liegen in Neger. H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. Juli 2003 bis 30. September 2003.


An Möhne, Röhr und Ruhr. Heimatbund Neheim-Hüsten e.V., Widukindstraße 23, 59757 Arnsberg.

29/2003. Hüstener Hüttenwerk 1839 - 1966.


Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870 Meschede.

4/2003. W. F. Cordes: "Ein Kindelein so löbelich". Mittelalterliches Weihnachtslied auch im kurkölnischen Sauerland verbreitet. F. Ackermann: Schloß Körtlinghausen - ein barockes Kleinod vollständig restauriert. H. Halbfas. Schieferdeckung. Über eine alte handwerkliche Kunst. H. Klueting: Gedanken über die Aufhebung der Klöster und geistlichen Stifter im Herzogthum Westphalen. Th. Bönemann: Burg Klusenstein im Hönnetal - Tag des offenen Denkmals 2003. M. Burke: Von Anna Katharina "Schulte zum Sterte" zu Elisabeth Agnes Becker, genannt "Butterbettchen". R. Berve: Wer schützt eigentlich unsere Landschaft? M. Schmitt: Rückkehr der Reliquien des Dreikönigsschreins von Arnsberg nach Köln jährt sich zum 200. Mal. K. Schmidt/H. Schmidt: Dr. Josef Kleinsorge-Platz in Sundern. F. Ackermann: Der Rothaarsteig wird zum Zugpferd des Sauerlandtourismus. R. Köhne: Kaplan Franz-Wilhelm Brügge. Priester und sauerländer Historiker. H.-W. Voß: Günther Becker als Kreisheimatpfleger verabschiedet - Nachfolgerin ist Susanne Falk. * Professor Dr. Hubertus Halbfas für herausragende Verdienste für die Heimat ausgezeichnet. A. Schmoranzer: Wiederbelebung der Heidenstraße. M. Sperling: Winter am Möhnesee. N. Voß: Haime.


Schmallenberger Heimatblätter. Hrsg.: Schützengesellschaft Schmallenberg 1820 e.V., Redaktion: Hannelore Himmelreich, Auf der Mauer 14, 57392 Schmallenberg. Vertrieb: Christoph Rickert, Grafschafter Straße 1, 5392 Schmallenberg.

69/2002-03. J. Wiegel: Die Stadtjubiläen von Schmallenberg - eine Bilanz. F.-J. Schütte: Von der Hufschmiede zum Nutzfahrzeug-Zulieferer - Die Entwicklung der Firma Mörchen in Schmallenberg. B. Ermecke: Anfänge der Blasmusik in der heutigen Stadt Schmallenberg. M. Mönig: Die Kräuterweihe am Fest "Mariä Himmelfahrt". * "In Worte fassen" - Wir im Gespräch - Firmung 2003. H. Tigges: Pastoralverbund "Schmallenberger Land". Chr. Knape: Ambulanter Hospizdienst Schmallenberger Sauerland e.V. - Ein Verein stellt sich vor. H. Himmelreich: "Ein Volk wird danach beurteilt, wie es seine Toten bestattet" (Perikles) - Totenkult und Bestattungsrituale im Wandel. H. Himmelreich: "De Meerz mad et brengen" - Von Totengräbern in Schmallenberg. G. Schulte: Totenzettel als Quelle - Ein kleiner Bestand im Stadtarchiv Schmallenberg. St. Teipel: Generalversammlung der Schützengesellschaft Schmallenberg. St. Teipel: Schützenfest 2003. St. Teipel: Jungschützen der Schützengesellschaft Schmallenberg 1820 e.V. U. Koch: 30 Jahre Oberstadthütte. R. Weber: Den Kriegstoten zum Gedenken. G. Schulte: Sauerländisches Literaturarchiv der Christine-Koch-Gesellschaft im Haus Balzer-Schmalen. G. Siebert: 150 Jahre KÖB St. Alexander Schmallenberg. M. Schenk: Oktober 2002 - 100 Jahre Schenk, Schmallenberg. H. Himmelreich: 30 Jahre Motorsportclub Schmallenberg e.V. im ADAC. W. L. Müller: 25 Jahre - Betriebsjubiläum der Firma Richter Elektronik GmbH - Firmengeschichte im Auf und Ab der Konjunkturen. G. Schmidt: Nachfeier zum 30. Jubiläum der Partnerschaft mit Wimereux - 13. - 15. Juni 2003. B. Stegmann: Vom "Boot" bis zur "Römerbrücke": Schmallenberger Holzerlebnisparcours fertiggestellt.


Der Schwammklöpper. Fredeburger Heimatblätter. Hrsg. Sauerländischer Gebirgs-Verein, Abteilung Bad Fredeburg, Arbeitskreis Heimat, 57392 Bad Fredeburg.

15/2004. G. Schulte: Stadtsekretär - Bernhard Greiff. J. Penven: Eisenbahn in Fredeburg. Der erste Zug kommt. G. Schulte: Die Köhlerei in Fredeburg. R. Ebbert: 125 Jahre Fredeburger Feuerwehr - Ein Zeitreise von 1941 bis 1948 -. S. Marshal/C. Knoche: Brandmeister in spe! Jugendabteilung des Löschzuges Bad Fredeburg stellt sich vor. A. Lingemann: Das Rad der Zeit. H. Gierse: Übergabe des "Schwammklöppers". Arbeitskreis Heimat am 30.08.2003. A. van Ruinsperg: Lank un twiäß diär't Länd. Frieäwärske Swammklöpperiy. H. Gierse: Lang und quer durchs Land. Fredeburger Schwammklöpperei. H. Gierse: Die Willküren der Stadt Fredeburg. Artikel der Stadtordnung von 1614 und 1652. U. Schüttler: Was geschah vor 100 Jahren im Jahr 1903? P. Schneider: Das Leben in Fredeburg vor 80 Jahren. H. Gierse: Einladung der Handwerker des Amtes Stadt Fredeburg. W. Schneider: Geschichte der TT-Abteilung von 1978 bis 2003. 25 Jahre TT im TV Fredeburg. H. Gierse: Fr. Benedictus Ratte. Letzter Benediktiner aus dem Kloster Grafschaft. H. Gierse: Betemännchen, Betkaspar o. Biäemänneken. Der ewige Anbeter. J. Amelunxen: Betemännchen. G. Schröder: Predigt zum Wiedereinzug. G. Schröder: Ansprache zum Wiedereinzug im Franz-Stock-Haus 01.02.2003. B. Filthaut: Der Pastoralverbund Fredeburger Land. E. Hölscher: Das Friedhofswesen in Fredeburg. G. Schulte: Ostererinnerung. H. Gierse: Es tut sich was in Fredeburg. Tagesklinik/Hermes Akademie/Wehrscheid - Center. A. Meier: Bad Fredeburg im Rückblick vom 01.11.2002 - 31.10.2003.



4. Märkisches Sauerland

Beiträge zur Heimatkunde der Stadt Schwelm und ihrer Umgebung. Jahresgabe des Vereins für Heimatkunde Schwelm. Neue Folge. 52. Heft 2003. Hrsg.: Verein für Heimatkunde Schwelm e.V., Hauptstraße 10, 58332 Schwelm.

L. Koch/U. Lemke: Geologisch-paläontologische Untersuchungen am Zuckerberg in Ennepetal (Givetium, nordwestliches Sauerland) (7). G. Helbeck: Ein Kaiser, ein Kreuzzug und Schwelm. Eine Pergament-Urkunde aus dem Jahre 1189 - ein Dokument mit orts-, regional- und weltgeschichtlichen Bezügen (29). D. Aschoff: "Levi zue Schwelm" in Nöten. Zur Frühgeschichte der Juden in Schwelm (49). W. Fenner: "zum Teil merkwürdige Bücher". Neuigkeiten über die Bibliothek des Kreuzherrenklosters in Beyenburg (61). K. J. Oberdick: Das Ölgemälde "Salvator mundi" in der Schwelmer Marienkirche (68). W. G. Vogt: Der Rüggeberger Dorfbrand im Jahre 1880. Mit einem Exkurs zur Anschaffung einer vierrädrigen Abprotzspritze (1887) und zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr (1902) (75). Kl. Schröter: Maße und Gewichte in der Stadt Schwelm und ihrer Umgebung. Eine geschichtliche Betrachtung (Erster Teil) (89). R. Hendricks: Geschäftsbericht für das Jahr 2003 (119).


Heimatblätter Menden. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, Kolpingstraße 33-35, 58706 Menden.

108/2003. H. Hildenbrand: "Crispin macht den Armen Schuh und das Leder noch dazu". Seit 1549 besteht in Menden die Schuhmacher-Gilde mit dem Namen des Schutzpatrons ihres Handwerks. J. Osterhoff: Mit der Pilgermuschel am Hut. Auch in Westfalen erinnern Kirchen, Hospize und Statuen an die mittelalterliche Wallfahrt nach Santiago de Compostela. * Westfalen wandern hinaus in alle Welt. Wie der Kartäusermönch Werner Rolevinck im 15. Jahrhundert zum ersten Mal Land und Leute Westfalens beschrieb. E. Dossmann: 79 Meister in vielen Berufen lebten 1754 in Lüdenscheid. Interessante Beschäftigungsverhältnisse in alter Zeit.
109/2003. H. D. Schulz: Der Schalk ist nicht nur ein Knecht. Welche Bedeutung hat der Name Schalksmühle? J. Törnig-Struck: Symbol des Sieges über den Tod. Das große Triumphkreuz in der St. Vincenz-Kirche in Menden aus dem 15. Jahrhundert. J. Osterhoff: "Wie grün sind deine Blätter..." Die Weißtanne wurde zum Baum des Jahres 2004 erwählt. A. Merkel: Ohne Christbaum kein richtiges Weihnachtsfest. Um den Tannenbaum ranken sich viele alte christliche Bräuche. G. Beaugrand: Wo Zisterziensermönche mauern und das Klosterdach decken. "Bewegliches" Modell der Abtei Marienfeld bei Gütersloh in der Krippenausstellung des "Heimathauses Münsterland" in Telgte. H. W. Stein: Der Wichelshof: Das älteste bekannte Haus in Dahle. Das historische Domänengut wurde im Jahr 1243 erstmals urkundlich erwähnt. * Rezepte aus alter Zeit. Aus dem "Kochbuch für die bürgerliche und feine Küche" von Henriette Davidis. H. Nöcker: Redensarten in Mendener Platt.
110/2003. J. Törnig-Struck: Liebevolle Trösterin in Krankheit und Not. Die "Schöne Madonna" in der Mendener St. Vincenzkirche stammt aus dem 15. Jahrhundert. W. Ribhegge: "Den Gemeingeist in Westfalen zu wecken und zu beleben..." Der Dortmunder Publizist Arnold von Mallinckrodt gründete 1798 den "Westphälischen Anzeiger". G. Strotdrees: "Ich heiße Bethlehem und komme aus Nazareth". Seit dem 16. Jahrhundert ist der Hof Bethlehem in der Gütersloher Bauerschaft Nordhorn dokumentiert. * Alexander Löbbecke: Iserlohner Kaufmann und Unternehmer. Als Oberst der Bürgerwehr mäßigte er im Jahr 1849 die revolutionären Kräfte im Märkischen Kreis. F.A. Berthold: Der letzte Jahrhundert-Gruß nach Hennen für fünf Reichspfennig. H. D. Schulz: Zwölf Währungen einst in Altena. Vor 150 Jahren gab es im Märkischen Kreis ein Münzwirrwarr.


Herdecker Blätter. Geschichte, Informationen, Geschichten. Hrsg.: Herdecker Heimat- und Verkehrsverein e.V., Kirchplatz 3, 58313 Herdecke.

21/2003. W. Kessler/G. Schmücker: Alte Flurbezeichnungen in Herdecker Straßennamen. G. E. Sollbach: Fünf Stunden von Dortmund nach Herdecke. Verkehrsverhältnisse, Wirtschaftstätigkeit und Umgebung der Stadt Herdecke vor der Industriellen Revolution. Bericht über eine Reise im Sommer 1802. D. Glacer: Fließgewässer und Quellen in Herdecke. Eine planungsökologische Herausforderung. W. Creutzenberg: Arbeiten für den Feind. Zur Situation der Zwangsarbeiter in Herdecke während des Zweiten Weltkriegs. Teil 5: Zwangsarbeiter im Handwerk, in der Landwirtschaft und in Privathaushalten. J. u. M. Reimers/Chr. Kramer: Das Haus "Heimgarten" in der Bahnhofstraße. Ein Kleinod mit bewegter Geschichte. Chr. Kramer: Abertausend Steine an der Mühlsteinkuhle - Herdecker Ruhrsandstein in Vollendung. Ein winterlicher Spaziergang durch die Ladestraße. W. Klisch: Die Geschichte der Honigbienen in Vergangenheit und Gegenwart. Teil 2: Ergänzung zur Geschichte der Herdecker Imkervereine.


Der Märker. Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehemaligen Grafschaft Mark und den Märkischen Kreis. Red.: Dr. Rolf Dieter Kohl, Bismarckstraße 15, 58762 Altena (Kreisarchiv des Märkischen Kreises).

3/2003. R. Schneider: Von der Wasserburg zum Bürgerhaus. Die wechselvolle Gescichte des Hauses Letmathe. R. D. Kohl: Unbekannte historische Ortsansichten der Stadt Balve aus dem 18. Jahrhundert. Th. Spohn: Das Pfarrhaus der katholischen St.-Gertrudis-Gemeinde in Bochum-Wattenscheid (1. Teil). G. Wand-Seyer: Das "Inventarium Bonorum" der Anna Maria Rensinghoff. Anmerkungen zu einem bäuerlichen Inventar aus Herne.


Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger- und Heimatverein. Am Königsberg 19, 58675 Hemer.

4/2003. M. Gropengießer: Zur Geschichte des Jahrhundertdenkmals von 1913. Kl. Lemke: Jahre der Kriegsgefangenschaft (4). P. Kramme: Auszüge aus dem Jahresband 1928 des "Märkischen Landboten" (2). G. Mieders: Burgfest 650 Jahre Klusenstein - eine Nachlese. D. Gropp: Die unerwartete Wiederauferstehung des Viehhauses auf Klusenstein. S. Spielfeld-Raupach: Kleine Heimatchronik. 3. Vierteljahr 2003.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land. Hrsg.: Lüdenscheider Geschichtsverein e. V., Dürerweg 13, 58509 Lüdenscheid.
157/2004. R. Assmann: Lüdenscheid im Mittelalter.



5. Minden-Ravensberg

88. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg. Jg. 2002/2003. Red.: Dr. Johannes Altenberend u. Prof. Dr. Reinhard Vogelsang. Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e.V., Rohrteichstr. 19, 33602 Bielefeld.

J. Altenberend: "in monte sancti judoci aput bilueldiam". Zur Geschichte eines Buches aus dem Bielefelder Franziskanerkloster (7). N. Rügge: Herrscherlob und Bürgerstolz. Erbhuldigungen der Ravensberger Städte 1346 bis 1798 (31). R. Vogelsang: Bielefeld, Herford und Lemgo. Drei Landstädte im Staat der frühen Neuzeit (51). J. Bruning: "Konfessionalisieruung" und Bildungswesen: Die Lateinschulen in Minden, Herford und Bielefeld im 16. und 17. Jahrhundert. H. Hüffmann: Hexenwahn und Aberglaube (101). R. Gießelmann: Posaunenchöre im östlichen Westfalen 1840 bis 1900 (123). K. Roeckner: Der Konflikt um die Rückerstattung "arisierten" Eigentums am Beispiel der Bielefelder Wäschefabrik Juhl/Winkel (181). R. Vogelsang: Vereinsbericht für die Jahre 2001 und 2002 (193).


Gütersloher Beiträge zur Heimat- und Landeskunde. Hrsg.: Heimatverein Gütersloh, Kökerstraße 7-11a, 33330 Gütersloh.

76-77/2003. R. Westheider: Stadtmuseum Gütersloh - Rückblick und Ausblick. C. Vorwig: Das kulturelle Gedächtnis der Stadt. Zur Notwendigkeit eines umfangreichen Sachgutmagazins im Stadtmuseum. A. Sassen: Historische Turmuhren in Gütersloh und Umgebung. S. Bermpohl-Nägel: Anonyme Gräber - eine Alternative? N. Ellermann: Museumspädagogik im Stadtmuseum Gütersloh - "Geschichte zum Mitmachen". R. Crusius: Eine Nachkriegs-Kindheit in der Friedenstraße. Notizen zu einem historisch einzigartigen sozialen Biotop. B. Hatscher: Alt? - Keineswegs! 100 Jahre Stadtbibliothek Gütersloh. H.-D. Musch: Es geschah in Gütersloh. Chronik.


Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Postfach 21 55, 32045 Herford.

47/2003. B. Rausch: Umsturz in der Waffelbude. Ein Verkehrsunfall in der Postkutschenzeit auf dem Alten Markt. S. Schütte: Baden und Fischen gut. Eine kleine Geschichte der Qualität des Elsewassers. * Nicht erwünscht, verhasst, verfolgt. Schüler untersuchen Lage der Zigeuner zur NS-Zeit. N. Sahrhage: Zeuge eines kaltblütigen Mordes. Jan Jakubczak meldet sich nach 59 Jahren: Er hörte den Schuss, mit dem Franziska Spiegel getötet wurde. Chr. Mörstedt: Geschichte auf zwei Rädern. Thomas Stachowski erforscht die Entwicklung des Fahrradbaus in der Region. Chr. Mörstedt: Der HF-Fahrbericht. Unterwegs mit einem BOMA 28 Zoll Tourenrad von 1953. U. Henselmeyer: Spuren des Mittelalters. Landwehren im Raum Bünde sind noch gut zu erkennen. E. Möller: Ohrenlerche in der Habighorst. Ein kleiner brauner Vogel mit Federn am Scheitel. B. Sunderbrink: Kampf um den Friedhof. Das Ende der Begräbnisstätte an der Stiftberger Kirche. * Caspars großer Tag. Vor 175 Jahren: Der erste Decius wird Lehrer in Falkendiek. H.-G. Middelmann: Der Drehorgelmann auf der Rennstraße. Vor 50 Jahren: Orgeldreher gehören zum Stadtbild.


Milser Blätter. Informationen für Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins Milse e.V., Bielefeld. Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Milse e.V., Postfach 16 03 51, 33723 Bielefeld.

9/2003. * Häuser erzählen Geschichte(n) 2. Milse Nr. 242: Spritzenhaus neben der Volksschule. * Zur Charakterisierung des Westfälischen Bauern durch P. F. Weddigen in seinem Westphälischen Nationalkalender 1800. * Die Commercienedikte für Ravensberg als Zeuge wirtschaftlicher Entwicklung.


Ravensberger Blätter. Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e.V., Rohrteichstr. 19, 33602 Bielefeld.

2/2003. U. Kahmann: Nicht an einem Tag errichtet. Zur Territorialgeschichte von Kreis und Stadt Bielefeld. J. Wibbing: "Ich bitte um eine klipp und klare Antwort..." Der lange Weg zur Eingemeindung von 1930. R. Vogelsang: Sie konnten zusammen nicht kommen ... Stadt und Landkreis im Vorfeld der Gebietsneuordnung 1973. J. Büschenfeld: Der lange Abschied vom Kreis - Wege zur kommunalen Neugliederung 1973.


Der Remensnider. Zeitschrift für Herford und das Wittekindsland. Hrsg.: Arbeitskreis "Bürgerinitiative zur Erhaltung des charakteristischen Stadtbildes" im Herforder Verein für Heimatkunde, Sauerbruchstraße 46, 32049 Herford.

2/2003. C. Huchzermeyer: Die Pöppelmann Medaillen 2003. C. Huchzermeyer: Die Geschichte des Herforder Beirates für Stadtbildpflege. Erster Teil: 1973 bis 1994. U. Bock/H. Schlattmeier: Die Geschichte des Herforder Beirates für Stadtbildpflege. Zweiter Teil: 2000 bis 2003. Kl. Steimann: Wieder ein kleines Stück Alt-Herford sichtbar gemacht. C. Huchzermeyer: Der Wunderdoktor. C. Huchzermeyer: Herford im Jahre 1748. Chr. Prettin Engel: Ansprache zur Weihnachtsfeier. E. Tielke: Was uns Türen sagen. M. Pirscher/H. Bohnenkamp: Das Berufsbild des Möbelzeichners und dessen historische Entwicklung. W. Pabst: Städtebündnis im Hohen Mittelalter. H. Heidecker: "Im kalten Land der Fichten" ... G.F. Müller in Sibirien. J. Philipsen: Ein Leben für die Natur.


Der Sennestadtverein. Mitteilungsblatt für Mitglieder des Sennestadtvereins. Sennestadtverein e.V., Reichowplatz 3, 33689 Bielefeld.

36/2003. L. van nar Bullerbieke: Dat Wiehnachtspakeit. 1200 Jahre Firma Tellenbröker. U. Schlawig: 20 Jahre Sennestadtverein e.V.







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 3 10:09:09 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Feb 3 10:11:05 2004
Subject: [WestG] [TOC] Sammelinhaltsverzeichnisse 4 aus: Heimatpflege in
Westfalen 01/2004
Message-ID: s01f735a.065@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann" , Westfälischer Heimatbund
Datum: 03.02.2004, 08:17


TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfälischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, möchten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfälischen Heimatbund zukünftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmäßig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse möglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten können, möchten wir an dieser Stelle
zunächst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik aus der vom Heimatbund
herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen
bitten wir zu entschuldigen.

[MW]


6. Münsterland

Der beflügelte Aal. Heimatliches aus Ahlen - Vorhelm - Dolberg. Bd. 22 (2003). Hrsg.: Heimat-Förderkreis für Westfälische Tradition e.V., Postfach 14 25, 59204 Ahlen. Red.: Heinrich Kemper, Rembert Wilke, Therese Beerheide, Udo Wagener.

N. Wittkemper: Tag des offenen Denkmals am 14. September 2003. "Geschichte hautnah: Wohnen im Baudenkmal" (7). R. Wilke: Die Hindugötter von Hamm (10). R. Balmes: 4 Jahre als Augenarzt in Tansania (16). W. Amendy: Elisabeth Gallenkemper begegnet Alfred Kitzig (20). E. Gallenkemper: Jesus und der Aussätzige (22). G. Sandgathe: Erinnerungen an Alfred Kitzig (24). H. Offele-Aden: 30 Jahre auf der Zeche - ein Gespräch (28). H. Offele-Aden: Das Schwarz (34). Cl. Kasten: Gemeinsam neue Hoffnung schenken: Das Hammer Forum leistet medizinische Hilfe für Kinder (36). F. Börste: Stadtgärtner bauten höchsten Stausee von NRW in Winterberg (41). H. Aperdannier: 80 Jahre St. Josef in Ahlen - Die Sorge um die Menschen - (43). E. Gallenkemper: Nachbarn im Garten (49). W. Michalski: Mit "21" fing alles an - Ahlen und seine Postleitzahlen (50). M. John *: Kannte die Dichterin unsere Heimatstadt? Zu Annette von Droste-Hülshoffs Westfalenbildern (54). G. Buller: Zwischen Tradition und Fortschritt: 100 Jahre Gymnasium und Berufskolleg St. Michael (57). H. Temme: Erinnerung an eine Fronleichnamsprozession im Kloster St. Michael. Eine kleine Geschichte aus dem Jahre 1939 (63). J. Rheker: Dr. Georg Rasche - Bürgermeister in schwierigsten Zeiten (65). P. Gabriel: Der Knirps (74). R. Wilke: Aus alten Zeitungen (77). Chr. Wolff: Die Gaststätte "Northoff-Speer" - denkmalswerte Substanz im Zentrum der Wersestadt (79). M. Lenz: Die Kriegszigarre (83). Th. Beerheide: Eichen-Hainbuchenwälder um Ahlen (87). I. Moszkowicz: Vom Aal, der eine Ahle sein sollte (91). P. Leidinger: Die Säkularisation der Schwesternhäuser Ahlen und Beckum 1814 (95). A. Smieszchala: Straßenbauprobleme im Münsterland (103). H. Kemper: Ahlens Straßenzustände im Mittelalter (106). G. Kramer: November! (108). H. Offele-Aden: Blätterteppich (111). E. P. Nahrath: Weihnachtsfiguren aus dem Erzgebirge (112). D. Aschoff: Ein Dolberger Pastor vor dem Reichskammergericht (Teil 2). Temmo Lethmathe aus Dolberg prozessiert gegen den Juden Moises von Hamm (116). U. Wagener: Wo lag ein
(Dreihusen)? Versuch einer Lokalisierung (120). H. Honermann: Wie alt ist Vorhelm? (122). E. Gallenkemper: 24. Dezember - letzter Adventstag (127).


Davensberger Jahrbuch 2004. Veranstaltungskalender mit Heimatgeschichte. Hrsg.: Heimatverein Davensberg. Red.: Wilhelm Henrichmann und Hermann-Josef Bergmann.
Kalendarium und Veranstaltungskalender (4). * Regelmäßige Veranstaltungen (29). * Exkursionen, Fahrten, Vorträge und Kurse (33). * Anschriften der Organisationen und Vereine (35). * Die Vereine berichten aus ihrer Arbeit (37). * 750 Jahre Davensberg - Dorfjubiläum 2005 (94). * Aus der Davensberger Schulgeschichte (97). * Rückblende auf das Jahr 2003 (108). * Informationen der Gemeinde Ascheberg (112).


Dülmener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Dülmen e.V., Ludger Hillermann, Lindenweg 6, 48249 Dülmen. Internet: http://www.heimatverein-duelmen.de.

2/2003. W. Werp: Das neue Stadtquartier BENDIX in Dülmen. B. Kramer: Elisabeth Küper (1901-1991) - Ein bewegtes Leben. G. W. Peters: De Tied bie't Kammiß. H. Maas: Das Hungertuch in der Pfarrkirche St. Pankratius in Buldern. M. Furkert: Die Entstehung des neuen Bulderner Hungertuchs. P. Gödde: "Slaot de Eier in de Pann..." L. Hillermann: Vereinsleben in den Jahren 2002/2003. W. Werp: Neuerscheinungen.


Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.

74/2003. W. Kamp: Usse dicke ni? Heimat-Book segg di Bescheid. Emsdettener Ortsgeschichte ist endlich da. - Feierliche Buchvorstellung in der Villa Schilgen. * Vor 30 Jahren autofreier Sonntag. * Ein Zeitzeuge erinnert sich. Kriegsende in Emsdetten. J. Achterfeld: Die Chronik des Pfarrers Joseph Schweins. Von 1938 bis 1953 - Teil V und VI (Schluss). W. Colmer: Gedenken an den 30-jährigen Krieg. Ein geschichtlicher Rückblick an der Sinninger Mühle. E. Wixmerten: Benennung von Straßen und Wegen nach Emsdettener Persönlichkeiten. Pfarrer-Barthel-Straße.


Heimatblätter der Glocke. Hans Rochol, Die Glocke, Postfach 32 40, 59281 Oelde.

2/2003. H. Rochol: Margaretentag in Oelde. Über die Kirmes zurück zum Kirchweihfest. * Clemens August von Galen. Der plötzliche Tod des Kardinals. A. Hanschmidt: Eine Prozession von Rietberg nach Verl im 17. Jahrhundert.


Heimat- und Rathausspiegel - Informationszeitschrift der Verwaltung und der Heimatvereine. Hrsg.: Gemeindeverwaltung Heek in Zusammenarbeit mit den Heimatvereinen Heek und Nienborg.

47/2003. H. Schaten: Geschichte des Schiedsamtes in der Gemeinde Heek. J. Leyer: 50 Jahre KLJB Heek. B. Kock: Das Aufstellen eines Maibaumes - Brauchtumspflege oder bloßer Schnick-Schnack? Geschichtsbaum in Nienborg erstrahlt mit neuen Motivtafeln in neuem Glanz. B. Kock: Heimatverein Nienborg erinnert an den Todestag des Fürstbischofs Herman II. Ortsgründer Nienborgs vor 800 Jahren gestorben. J. Schwieters: Namenstag im Münsterland. F. Herrmann: 50 Jahre Jagd und Hubertus-Messe in Heek. V. Ogoniak: Ein Tütchen Hoffnung und ein kleines Gewicht. J. Leyer: Zeichen der Volksfrömmigkeit - Spuren des Glaubens. Bildstöcke und Wegekreuze in der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul Nienborg. M. Mensing: Verabschiedung Pastor Wilhelm Niehaves. J. Leyer: Zum Gedenken an Pfarrer Heinrich Holle. D. Brunsch: Evangelische Frauenhilfe Heek-Nienborg nach Aufzeichnungen und Berichten von Luise Brunsch. M. Mensing: "So singt das Münsterland". Burgfest im Amsgarten der Landesmusikakademie. J. Leyer: Heilig Kreuz Heek.


Heimatblatt für Nienberge. Heimatverein Nienberge e.V., Schonebecker Weg 181, 48161 Münster.

18/2003. J. Schulze-Wermeling: Das Heimatblatt - Ein Rückblick. E. Ashoff: Die Errichtung des Larmschutzwalles in Nienberge. A. Stelzig: Mit Helmut Gockel an der Wassermühle von Haus Langen. * Alte und neue Bilder aus dem Archiv des Heimatvereins. J. Schulze-Wermeling: Bomben auf Nienberge.


Ochtruper Heimatblatt. Hrsg.: Heimatverein Ochtrup e.V., Arbeitskreis Heimatkunde, Red.: Egon Bode, Berni Klävers, Anfragen und Zuschriften an: Klaus Tömmers, Hellstiege, 23, 48607 Ochtrup.

21/2003. E. Bode: Die "Leineweber- und Töpferhochzeit". H. A. Volckeri: Bestands- und Bewertungsurkunde von 1741. E. Bode: Der Leineweber. E. Bode: Historisches zum Leinen und zur Kleidung. E. Bode: Leinen - Von der Faser zum Gewebe. E. Bode: Mode und Trachten in alter Zeit. E. Bode/Th. Lischik: Fröher in Ochtrup. E. Bode: Kistenwagen. Th. Gausler: Brautspruch. E. Bode: Familie Bucholtz auf Haus Welbergen. E. Bode: Hexendanz bie t Buogenmaken. H. Schulze Elshoff: Geschichtliche Darstellung des Klosters und späteren Stiftes Langenhorst. E. Bode: Pfarrer Ferdinand Tigges. E. Bode: Unsere Gäste.


Warendorfer Kiepenkerl. Forum für Kunst, Theater, Musik, Heimat- und Denkmalpflege in Warendorf. Heimatverein Warendorf, Altstadtfreunde Warendorf, Kunstkreis Warendorf, Kammermusikkreis Warendorf, Stadtmuseum Warendorf, Theater am Wall Warendorf. Red.: Siegfried Schmieder, Hansering 31, 48231 Warendorf.

43/2003. L. Sandmann: Dezentrales Stadtmuseum Warendorf. Denkmalpflege als Wirtschaftsfaktor. * Aus dem Vereinsleben. F. Bülte: Milliarden im Säckel der Stadt Warendorf. R. Pawlowski: Das Theater am Wall. Der lange Weg der Erneuerung. Ein Überblick aus Sicht des Architekten. I. Schmieder: Otto Krummel. Ein vielseitiger Kunstpädagoge verließ Warendorf. I. Schmieder: Ein ungewöhnliches Weihnachtsgeschenk. R. Reker-Nass: Herbstgedanken.


Wüllener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Wüllen e.V., Hermann Frankemölle, Friedhofstraße 4a, 48683 Ahaus-Wüllen.

22/2003. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1903 gingen zur Tauffeier in St. Andreas. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1903 standen vor dem Traualtar in St. Andreas. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1903 sind folgende Brautpaare in Wüllen aufgeboten und heirateten in einer anderen Pfarrei. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1903 klang vom Wehrturm die Totenglocke. H. Feldhaus/H. Harpers: Übersicht über das Alter der Verstorbenen im Jahre 1903. W. Elling: Schornsteinfeger im Kreis Ahaus. H. Feldhaus: "Der *Dreimal wunderbaren Mutter von Schönstatt' soll eine Kapelle oder ein Bildstock gewidmet werden, wenn Wüllen von einem Bombardement verschont würde." V. Tschuschke: Der Kaland zu Wüllen. M. Wenzel: Hier steht swatt up witt, wat't ganze Joahr van Wüllen in de Zeitung te lösen giff. Oktober 2002 bes September 2003.



7. Paderborner und Corveyer Land

Mitteilungen des Kulturausschusses der Stadt Steinheim. Hrsg. Förderverein Möbelmuseum Steinheim.

56/2003. Zum 100. Geburtstag Anton Spilker. Sein Lebenswerk.


Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.

44/2003. Kl. Karenfeld: Ein Mann trotz der "neuen Zeit". Vor 70 Jahren - Der komissarische Bürgermeister Heinrich Becker. * Junge Leute mit scharfen Augen. * Großer Erfolg der Jubiläumsausstellung. * 1400 Besucher im Filmtheater Odin. Kl. Karenfeld: Eine Chance für die Liegehalle. * Johannes Ricke neuer Stadtchronist. * Was dem Lippikus auffiel ... J. Ricke: Im Archiv entdeckt, entstaubt und bearbeitet ... * Aus der Schwestern-Chronik des Marienkrankenhauses: "Wir spendeten 25 Mark und eine Seite Speck. - Teil 2 -.


Ossendorfer Heimatblätter. Heimatverein Ossendorf, Erwin Dübbert, Oststraße 27, 34414 Warburg.

4/2003. * Hubert Meier-Sökefeld. Maler, Grafiker und Architekt aus Ossendorf. * Familien- und Ahnenforschung (Eine kleine Anleitung). * Die ehemalige Mädchenschule.


Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Geschäftsstelle des Verlages "die warte e.V.", Lindenstraße 12, 33142 Büren.

120/2003. A. Fischer: Reinigungs- und Restaurierungsarbeiten an den Gewölbemalereien in der Dringenberger Pfarrkirche. F. Kaspar: Gut Ringelsbruch in Paderborn-Elsen. H.-J. Sander: 600 Jahre Marienwallfahrt in Dalhausen. B. Cassau: Ein Ambo für die Busdorfkirche - Ein Werkstattbericht. Kl. Zacharias: Ein international renommierter Hexenforscher: Dr. Rainer Decker aus Paderborn. Chr. Mertens: Treffen mit ehemaligen Paderborner Zwangsarbeitern in Donezk im Mai 2003. H. Lippert: Kurze Eiszeit am Wasserfall bei Hardehausen. D. Brassel: Ein Kreis schließt sich - Karl-Josef-Dierkes-Retrospektive in Brakel. A. Neuwöhner: Eisen- und Glashütten im frühneuzeitlichen Hochstift Paderborn. H. Multhaupt: 30 Mark Rente für die Eltern eines gefallenen Soldaten. Vor 50 Jahren kam nach längerer Zeit wieder ein größerer Transport von Kriegsheimkehrern ins Paderborner Land. D. Grothmann: "Deutschland muss vollständig neu eingerichtet werden" - Der politische Neubeginn in Salzkotten 1945-1948.



8. Ruhrrevier

Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark 2003. Bd. 94 (2003). Hrsg. von Günther Högl und Thomas Schilp im Auftrage des Historischen Vereins für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. Klartext Verlag, Essen, ISBN 3-89861-250-3.

W. Reininghaus: Die Geißler in Dortmund und die Stiftungen für die Marienkapelle zu Bladenhorst 1349. Miszelle zu einer Urkunde im Staatsarchiv Münster mit Edition (7). J. L. Schipmann: Die Hansepolitik der westfälischen Städte in den 1540er Jahren. Hansisch-westfälische Entscheidungsfindungsprozesse zwischen geldrischem Erbfolgestreit und Augsburger Interim (15). W. Reininghaus: Haus Bladenhorst, Hof und Gericht Castrop. Territoriale, wirtschaftliche und kirchliche Beziehungen bis zum Ende des Alten Reiches (63). M. Komorowski: Dortmunder Dissertationen des 17. Jahrhunderts. Eine bibliographische Zwischenbilanz (87). W. Fricke: Die Zinkhütte in Dortmund-Körne. Die Geschichte eines Industriebetriebes von der Grundsteinlegung im Jahre 1858 bis zu seiner Schließung im Jahre 1919 (139). R. Blank: Zur fotografischen Überlieferung des Bombenkriegs. Farbfotos von der Zerstörung Dortmunds im Mai 1943 (191).


Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Zeitschrift des Historischen Vereins für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. in Verbindung mit dem Stadtarchiv Dortmund, Red.: Achim Nöllenheidt. Klartext Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen.

3/2003. M. Hellemanns: Das Brauwesen im mittelalterlichen Dortmund. K.-P. Ellerbrock/H. Tappe: Von der "Hektoliterwut" zum Strukturwandel. Entwicklungslinien der Dortmund Brauwirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert. B. Gerstein: Wilhelm Overbeck. Brauindustrieller und Dortmunder Wirtschaftsbürger. Kl.-J. Schlegel: Fritz Brinkhoff. K.-P. Ellerbrock: Die Familie Mauritz und die DAB. B. Gerstein: Die Dortmunder Brauereifamilie Wenker-Brand. K.-P. Ellerbrock: Die Familie Heller und die Hansa Brauerei. B. Gerstein: Josef Wilhelm Julius Cremer. Ein Nichtdortmunder entwickelt die zweitgrößte Privatbrauerei Dortmunds. Kl.-J. Schlegel: Heinrich Leonhard Brügman und die Gründung der Dortmunder Union-Brauerei. G. Unverferth: "Fabrik im Ornament". Dortmunder Brauereien auf historischen Firmenbriefköpfen. Kl. Pradler: Dortmunder Brauereien im Jahre 1901. H. Tappe: Wer braute zuerst das Dortmunder "Helle"? I. Rumpler: "Noch vier Wochen solches Wetter und die Herren Brauer werden fleißig Angst haben und Maschinen bestellen." Zur Geschichte der Kältetechnik in der Dortmunder Brauwirtschaft im 19. Jahrhundert. H. Tappe: Vom Pferdefuhrwerk zum Tanklastzug: Der Biertransport. J. Kuckelke: "... etwas Schönes schaffen". Beispiele Dortmunder Brauerei-Architektur zwischen 1854 und 1927. T. Bessler-Worbs: Werbung für Dortmunder Bier im Wandel eines Jahrhunderts. J. Börger: "Schnapskasinos" und Ausflugslokale. Betrachtungen zur Dortmunder Gaststättenkultur im ausgehenden 19. und im 20. Jahrhundert. K.-P. Ellerbrock/H. Tappe: "Technologietransfer" anno 1875. Oder: Wo Heineken Dortmunder Brauer abwarb - ein historisches Foto. K.-P. Ellerbrock: Im Fokus des "Lichtbildners". Erich Angenendt und der Wiederaufbau der Dortmunder Brauwirtschaft in den 1950er Jahren. H. Tappe: Von Dortmund in die Welt: Der Bierexport. * Der Historische Verein trauert um sein Ehrenvorstandsmitglied Willi Kuhlmann - Heimatforscher und Bodendenkmalpflege.


Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff, Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.

1/2004. * Zwischen Emscher und Ardey. LXI. Zeche Crone läutete in Wellinghofen das Industriezeitalter ein. * LXII. Wellinghofen im und nach dem Krieg. * LXIII. Hacheneys alte Vergangenheit. * LXIV. Das Rittergut Ermlinghofen. * Lebensader Ruhr. * Ostern - ein bewegliches Fest. Die Rolle des Vollmondes. * Der Dompfaff bleibt das ganze Jahr bei uns.


Der Wattenscheider. Vereinszeitschrift des Heimat- und Bürgervereins Wattenscheid e.V., An der Papenburg 30 a, 44866 Bochum-Wattenscheid.

3/2003. * Erfolgreiche Ideen: Wanderwege des HBV. * Westfalentag am 20./21.9. in Iserlohn. Der HBV dabei. * Karneval in Wattenscheid - Gelebtes Brauchtum. * Das historische Stichwort: Aktion Bürgerwille vor 30 Jahren in Wattenscheid gegründet. * Moritz Schnitzer - Ein verschollener Wattenscheider erzählt seine frühen Lebensjahre. D. Senzek: Von Oberdahlhausen bis zum Hellweg: Die Hauptstraße Eppendorfs. D. Senzek: Gummizelle für Raser - mindestens ein paar Wochen.


9. Siegerland-Wittgenstein

Freudenberg im Zeitgeschehen. Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine und des SGV im Stadtgebiet Freudenberg, Am Eicher Hang 10, 57258 Freudenberg.

2/2003. B. Lückermann: Das erste Adressbuch für Freudenbergs Bürgermeister und Schule. G. Schneider: Das letzte Jahr des Zweiten Weltkriegs aus der Sicht einer Elfjährigen aus Büschergrund. Chr. Lutzki: Aale Flecker Usdröcke (Teil 4). Chr. Lutzki: Ein unvergesslicher Heiligabend-Nachmittag im Flecken. * Bühl blickt auf 675 Jahre zurück. Unter dem Motto "Bühl blüht" feiert der Ort im nächsten Jahr vier große Jubiläen. * Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Oberholzklau feiert im nächsten Jahr sein 925-jähriges Jubiläum. K. Dicke: Erlebnisse in und um Heisberg im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945.


Unser Heimatland. Siegener Zeitung.

22.11.2003. * Trachtengruppe des Jungdeutschen Ordens. LWL-Wanderausstellung mit widersprüchlichem Kapitel der Weimarer Republik. * "Zwischen Himmel und Erde". Klöster waren keine Heime für adelige Fräulein. K. Eberl: "Sejerlänner Lererboch". Neuauflage mit Siegerländer Rezepten und Marienliedern.
29.11.2003. * Hilchenbach aus alten und neuen Blickwinkeln. Stadtsparkasse stellt Kalender zum 150. Bestehen vor / Jubiläum im nächsten Jahr. * Vergessene Stücke der Heimatliteratur. Elisabeth und Katharina Diez bleiben in Erinnerung. * Flachglas für Kirchenfenster. Älteste Glashütte Westfalens im Eggegebirge entdeckt.
06.12.2003. * "Backes-Tradition" lebt weiter. Historisches Filmdokument beleuchtet bäuerliches Leben im Siegerland. * Haus Remberg fuhr nach Detmold. Auf Umwegen von Finnentrop ins Sauerländer Dorf. * Sechziger Jahre nur Wendezeit. Neue Forschungsergebnisse über das unruhige Jahrzehnt.
13.12.2003. T. Freikmann: Sehr ordentlich ging es schon damals zu. Erinnerungen an die Kriegsjahre in der Glückauf-Apotheke. Immer wieder Hochwasser. * Von Grubenbahnen und Grafentöchtern. Neues Siegerlandheft erschienen. Einblick in das Stiftsleben von Keppel. * Staatsaufbau von unten. Dokumentation über Geburtsstunde der Landschaftsverbände. * Völkerwanderung zur städtischen Gasanstalt.
20.12.2003. H. Schmidt: Heiligabend in der Struth. Erinnerung an Weihnachten 1946. W. Schmidt-Obersdorf: Det Kreasskennche am Feaster. Erinnerung an frühere Weihnachtstage / Hände des Christkinds hatten keine Schwielen / Nähschachtel und Bilderbuch.
27.12.2003. H. Stötzel: Johann Moritz, Fürst zu Nassau-Siegen. Ein Nassauischer Landesherr als bekennender Christ. * Fragment einer Christusfigur. 900 Jahre alte Plastik als Kunstwerk des Monats. * Über Westfalenbilder und Westfalenbewusstsein.
03.01.2004. U. Lückel: Die "Berleburger Bibel" im Blick der Forschung. Drucktechnische und theologische Meisterleistung / Acht großformatige Bände / Studien noch nicht abgeschlossen.
10.01.2004. * "Nicht alles spricht zu seinen Gunsten". Erzbischof Johann Adam von Bicken starb heute vor 400 Jahren. Cl. Krätzner: Filzhut in der Johanniter-Kirche. Fürst Johann Moritz als Herrenmeister / Hut und Schrifttafel verschwunden. * Ort der Begegnung und des Nachdenkens. Denkschrift des VDK zu "50 Jahre Kreisehrenanlage Gosenbach" vorgelegt.


Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen.

155/2003. E. Oskar: Beim Schlachte ie Holzesse. Froiher woar et aach schie. U. Krumm: Unser Verein im Herbst 2003. E. Spreckelmeyer: Kindheit in einer gewandelten Welt.


Siegerland. Blätter des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins e.V., Schriftleitung: Dr. Alexander Wollschläger, Seitenweg 6, 57250 Netphen.

2/2003. E. Isenberg: Hochwohlgeborene und Illegitime. Nassaus weibliche Präsenz im Kloster und nachmals freiweltlichen Stift Keppel. K. H. Stamm: "Ein Patriot darf zuweilen Klage füren." (Johann Heinrich Jung). Zur Kontorverse zwischen Jung-Stilling und Johann Philipp Becher um die Darstellung des Siegerländer Eisengewerbes. W. Kolb: Nassau in Taurien. Die Ansiedlung von nassauischen Familien in Südrussland. G. Moll/F. Reuter: Die Grimbergbahn. Die Geschichte einer vergessenen Grubenbahn von Kaan-Marienborn nach Niederdielfen. J. Burkhardt/H. Kleifeld/B. Nolte: Die Neuverzeichnung des Bestandes "Altes Bergamt Siegen" im Staatsarchiv Münster. Ein Erfahrungsbericht. H. Schmid-Schickhardt: Schickhardt - Ravensberger - Bisterfeld - Alsted. Beziehungen zwischen vier bedeutenden nassauischen Familien. G. Moisel: Siegerländer Familienkunde. Jahresbericht 2002/2003 der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft. A. Becker: Pflanzengallen als Geheimnisträger und Lehrmeister. Missbildungen im Pflanzenreich. F. Reuter/F. Weber: "Burgmanns Haus" in Dillnhütten abgebrochen. Hammergewerkenhaus musste Erschließungsstraße weichen. H. Busch: Die ältesten Vertreter der Familie Menn in Helberhausen. Ein Beitrag zur Dorfgeschichte.


Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., E. Bauer, Puderbacher Weg 18 a, 57334 Bad Laasphe.

4/2003. E. F. Pfeil: Stellmacherei Oarns, Puderbach. W. Wied: Ernst Mohr - Sekretär, Amtsverweser und Amtmann der Grafschaft Wittgenstein - Wittgenstein. Ein Lebensbild aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. 17. Fortsetzung und Schluss. E. Bauer: Geister und Schätze am Hof Brücher. H. Engelhard: Glück und Glas - wie leicht bricht das. E. Linke: Aberglaube und Volksheilmittel.





10. Vest Recklinghausen

Kultur und Heimat. Heimatblätter für Castrop-Rauxel und Umgebung. Hrsg.: Ortsverein Castrop-Rauxel, Postfach 10 16 03, 44546 Castrop-Rauxel.

3-4/2003. G. Schön: Kirchengemeinde Frohlinde "Zu den Heiligen Schutzengeln. D. Scholz: "Demokraten sind hier nicht bekannt..." Zur Frühgeschichte der Parteien in Castrop und Castrop-Rauxel. W. Baumeister: Bladenhorster Skizzen. Kleine Geschichten, erlebt im Bladenhorst der 30er Jahre. 3. Skizze: Fußball. F. Kopshoff: Grundherrschaften im Raume Castrop. Fortsetzung. M. Grote: Der Förderverein der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Ehre für Ehrenamt. Erster "WegWeiser" an Klaus Michael Lehmann. D. Scholz: Fremdarbeiter und Kriegsgefangene in Castrop-Rauxel 1939-1945. U. Merkel: ... und kein Ende abzusehen! 10 Jahre Ickerner Geschichtswerkstatt. H. Selisky: Chronik der Stadt Castrop-Rauxel von März bis September 2003.





11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Red.: Manfred Willeke, Postfach 13 10, 32670 Lügde.

5/2003. J. Freiherr von Eichendorf: Weihnachten. M. Willeke: Die Familie Kannengießer, eine alte Lügder Familie. M. Willeke: Ut de ole Tied, eine kleine Geschichte im Lüdger Platt. M. Willeke: Das jüdische Zivilstandsregister 1822-1872.
M. Willeke: Wir haben keine Unterkunft, zieht fort von hier... M. Willeke: Deu Wienachsenjel, eine Weihnachtsgeschichte im Lüdschen Plattdeutsch. M. Willeke: Dat nuie Johr.


Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold.

12/2003. M. Gökemeier: Die Elbrinxer Marktscheune. Der Weg vom ehemaligen Bauernhof zum "Zentrum für dörfliche Kultur und Fremdenverkehr". Fachstelle Umweltschutz und Landschaftspflege: Flächenverbrauch in der freien Landschaft. P. Köpke: Vom Sammeln und Entdecken ozeanischer Kunst sowie deren Einfluß auf die westliche Moderne. H. Rottschäfer: De Wuihnachtsgeschichte (Lukas 2).


Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Hrsg.: Verlag und Druckerei Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen.

271/2003. H. Wiemann: Lippische Rose im Gasthof Zur Rose. H. Wiemann: Geschichtsschreibung auf Fußbodenbrettern. W. Richts: Erinnerungen an Dreschen und Sägen. * Erinnerungen an Friedrich Copei, Teil III. H. Wiemann: "Wir werden uns bald wiedersehen..." Grabinschriften aus dem 19. Jahrhundert.
272/2003. M.-L. Wendland: Weihnachten in Schlangen im Jahre 1944. H. Wiemann: Nikolaus und die Kinder des Bildhauers Joseph Krautwald. * "Aus Russland die herzlichsten Weihnachtsgrüße". H. Wiemann: Verbot des Wäschewaschens im Strothebach. J. Schulze: Schneefrei für die Kinder aus Kempen. Aus der Chronik der Schule zu Kempenfeldrom.




II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde. 48. Jg. (2003). Hrsg.: Heinrich L. Cox, Ruth-E. Mohrmann, Schriftleitung: Gunther Hirschfelder, Am Hofgarten 22, 53113 Bonn und Peter Höher, Volkskundliche Kommission für Westfalen, Scharnhorststr. 100, 48151 Münster.
C. Vorwig/A. Garitz: Liegt Barmen im Himalaja? Chronologie eines volkskundlichen Filmprojektes und zugleich eine Reise in die sozialen Universen eines rheinischen Maifestes (9). H. Fischer: Alte Dämonen - neue Kontexte. Gestalten des Dämonischen in Sagen der Gegenwart (43). U. Allkämper: "Grausam ermordet im Kampfe um ihre Tugend..." Volkskundliche Aspekte eines Sexualmordes im Münsterland des späten 19. Jahrhunderts (55). P. Höher: Zum Wandel der ländlichen Fastnacht in Westfalen im 19. Jahrhundert (85). E. Steegen: Streunende Kinder und Banditentum im 18. Jahrhundert (109). S. Anagnostou: Apotheken der Gesellschaft Jesu in Westfalen. Stätten der regionalen Arzneiversorgung - Stätten der Wissenschaft (133). H. P. Neuheuser: Eine Zauberanleitung in einer rheinischen Missalehandschrift (155). * Herdraum und Küche im niederdeutschen Hallenhaus. Eine Sammlung von neuen Beiträgen zu einem "klassischen" Thema der nordwestdeutschen Hausforschung (167). Th. Spohn: Einleitung (170). A. Eiynck: Die Küche im emsländischen Bauernhaus (178). M. Schimek: Die Küche des niederdeutschen Hallenhauses der Industriezeit im nördlichen Oldenburg (190). Th. Schürmann: Küchennischenhäuser im Elbe-Weser-Dreieck (196). Chr. Scheer: Die Küche im Hallenhaus der holsteinischen Elbmarschen (204). U. Klages: Die Herdwand als Zeuge der Feuerstellen in den älteren Flettdielenhäusern der Lüneburger Heide (209). K. Hose: Eckstube und Rauchküche - ein Sonderweg im Wendland? (220). H. Flohr: Die Küche und das Kammerfach im Calenberger Land (226). P. Barthold: Kammerfach-Küchen im Raum Minden und Schaumburg-Lippe (234). L. Volmer: Die Küche im Ravensberger Bauernhaus (243). H. Stiewe: Flett - Küchenlucht - Küche. Zum Wandel des ländlichen Herdraumes in Lippe (250). Th. Spohn: Wider das elende "Rauchnest" im Herzogtum Westfalen (262). B. Rinke: Die Museumsinitiative in Ostwestfalen-Lippe (279). M. Schimek: "Neue Sichtweisen auf das Haus als kulturhistorische Quelle". Bericht über die Jahrestagung der Volkskundlichen Kommission für Westfalen vom 13. b
Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde (281). Chr. Cantauw: "Fotografien als historisch-volkskundliche Quelle". Tagung des Museums für Thüringer Volkskunde und der Volkskundlichen Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen am 9. Oktober 2002 (283). Buchbesprechungen (287). Y. Brandt: Museumsaktivitäten (372).


Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Deutsches Bergbau-Museum. Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum.

6/2003. V. Wollmann: Bergmännische Sehenswürdigkeiten in Siebenbürgen. I. Dordea: Der historische Bergbau in Rosia Montana und seine Sozialeinrichtungen im 19. Jahrhundert. S. Schneider: Einblicke in eine unbekannte Welt. Fotografien von Arthur Oskar Bach, Albert Schotsch und Bazil Roman.


Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.

6/2003. R. Klopfer: Es tut sich was im Süden. St. Petermair/M. Braun: Impressionen von den Treffen der "IBG im Süden". S. Behrens: Von der Grünkerndarre bis zum Großbauernhof. Vorstellung des Odenwälder Freilandmuseums in Walldürn-Gottersdorf, Regionales Freilandmuseum Baden-Württembergs für Odenwald, Bauland, Unteres Taubertal und Unteres Neckarland. W. Dörfler: Es dampft und zischt... P. Dorn: Umgebindehausforscher, heimattreuer Oberlausitzer und Soloflötist Frank Delitz, * 27. Sept. 1939 in Zittau, * 20. Okt. 2003 in Seihennersdorf. A. Schattanik: Das Dachwerk der Kirche Neuenklitsche. W. Kaiser: Der Flammhof im Glottertal. G. Knüttel: "Solche Männer braucht das Land!" Ein echter Graf rettet und vermarktet erfolgreich seinen Familienbesitz. Chr. Bidermann: Aus Eselsspuren durch den Saale-Holzland-Kreis


Mitteilungen. Hrsg.: Friedrich-Kiel-Gesellschaft e.V., 57344 Bad Laasphe. Red.: Peter Pfeil, Ithstraße 20, 31863 Coppenbrügge., Tel./Fax: 05156/1637.
28/2003. F. Kiel: Werke für Klavier, Heft 2 (Titelseite). P. Pfeil: Editorial.

P. Pfeil: Jahresbericht 2003. Satzung der Friedrich-Kiel-Gesellschaft e.V. i.d.F. vom 14. Juni 2003. P. Pfeil: CD F. Kiel. Das Klavierwerk, Vol.1. Medienecho. Programme, Kritiken und Berichte (Auswahl). P. Pfeil: Werkaufführungen 2003 (mit Nachträgen). Mitteilungen. Leserecho. Von Personen I. R. Rosenstiel: Das Paderewski-Museum in Morges. Fundsachen. Von Personen II. In letzter Minute. Veranstaltungsvorschau 2004.


Roland. Zeitschrift der genealogisch-heraldischen Arbeitsgemeinschaft Roland zu Dortmund e.V., Postfach 40 12 , 58222 Schwerte.

11/2003. Chr. Barrenbrügge: Filiations-Urkunden 1812 der Municipalität Dortmund im Großherzogthum Berg (Schluss). * Neuzugänge der ROLAND-Bibliothek 2002. Schluss. H. Söffge: Ahnenliste Raulf (Teil 2). H. Metzke: Genealogie. Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft (III). J. Beckmann: Vergleich der Kornmaße im Herzogtum Kleve und in der Grafschaft Mark sowie in angrenzenden Handelsorten mit dem Berliner Maß im Jahre 1714 und 1725.
12/2003. F. Haar: Buchhorn (Teil 5, Fortsetzung aus Heft 10/2003). H. Metzke: Genealogie. Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft (Schluss). H. Söffge: Ahnenliste Raulf (Teil 3).




From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Feb 4 08:21:59 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Feb 4 08:30:30 2004
Subject: [WestG] [AUS] Rheine, Falkenhofmuseum: Stadtarchaeologie, ab
13.02.2004
Message-ID: s020abc6.079@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Lothar Kurz",
Datum: 03.02.2004, 17:38


AUSSTELLUNG


"In KLIPP geschlagen ... von Gängen, Gläsern und Geschirr"

Im Juni 2003 stieß bei Umbauarbeiten am Falkenhof, der historischen
Keimzelle Rheines, ein Bagger in vier Meter Tiefe überraschend auf ein
Backsteingewölbe. Dies war der Beginn eines archäologischen Abenteuers, in
dessen Verlauf Stück für Stück ein 60 Meter langes Tunnelsystem freigelegt
wurde.

Die Gänge wurden in das Klippgestein geschlagen und mit einem gemauerten
Backsteingewölbe überdeckt. Zwei der Gänge führen unter den Falkenhof, ein
weiterer in den ehemaligen spätmittelalterlichen Stadtgraben. Über die
ursprüngliche Funktion des Tunnelsystems gibt es bisher nur Spekulationen.

Nach Aufgabe der urspünglichen Nutzung wurde das Tunnelsystem als
Abfallgrube genutzt. 75 Kisten mit Fundmaterial überwiegend aus dem 18.
Jahrhundert wurden bisher geborgen. Vor allem Gläser, Geschirr und Keranik
konnten sichergestellt werden.

Einen Vorgeschmack auf die für September 2004 vorgesehene dauerhafte
Präsentation der Funde soll eine Ausstellung geben, die am 13. Februar 2004
in Rheine eröffnet wird.


INFO

Falkenhof-Museum
Tiefe Straße 22,
48431 Rheine
Tel. 05971/92060

Ausstellungsort: Rathauszentrum am Borneplatz, 48431 Rheine
Öffnungszeiten: 13.2.04 - 1.8.04, Mo - Sa 10 - 18 Uhr; Eintritt frei
Ausstellungseröffnung: 13.2.04, 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses Rheine





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Feb 4 08:30:11 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Feb 4 08:33:22 2004
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, 2004, Heft 2
Message-ID: s020ad9f.007@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner", , Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 04.02.2004, 8:30


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
2004
65. Jg.
Februar
Heft 2



S. 37-48, 59-63
Wilhelm Bleicher
Niflungengold, Römergold, Frankengold
Zur Einordnung der germanischen Goldringe vom Oestricher Burgberg

S. 64-68
Wilhelm Bleicher
Die Leyline im Grävingholt - Ein Beitrag zur Radiästhesie

[...]

S. 70f.
Jürgen Kramer
Hohenlimburger Lennebrücke






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Feb 5 10:21:44 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Feb 5 10:22:45 2004
Subject: [WestG] [AKT] Prof. Dr. Jadran Ferluga tot (ehem. Direktor Sem. f.
Byzantinistik, Uni Muenster)
Message-ID: s022193b.083@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "upm - Mediendienst der Universitaet Muenster",
Datum: 05.02.2004, 10:09


AKTUELL

Prof. Dr. Jadran Ferluga
Ehemaliger Direktor des Seminars für Byzantinistik


Prof. Dr. Jadran Ferluga, emeritierter Professor für Byzantinistik
und ehemaliger Direktor des Seminars für Byzantinistik der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, ist kurz vor
Vollendung seines 84. Lebensjahres verstorben.

Jadran Ferluga wurde am 13. Februar 1920 in Triest geboren. Nach dem
Krieg begann er 1946 ein Studium der Geschichte in Paris, das er in
Belgrad fortsetzte. 1956 wurde er dort mit einer Arbeit über die
byzantinische Verwaltung in Dalmatien promoviert. Im Institut für
Byzantinistik der Universität Belgrad war er anschließend als
Dozent und dann als ordentlicher Professor tätig. 1968 übernahm er
die Vertretung des vakanten Lehrstuhls für Byzantinistik an der
Westfälischen Wilhelms-Universität. 1970 wurde er auf diesen
Lehrstuhl berufen und gleichzeitig zum Direktor des Seminars für
Byzantinistik ernannt. Bereits im Studienjahr 1971/72 wählte der
Fachbereich Geschichte ihn zum Dekan.

In Münster setzte Prof. Ferluga seine Studien zur Geschichte des
byzantinischen Reiches, insbesondere seiner Verwaltungsgeschichte und
der Beziehungen zwischen Byzanz und den Südslaven, fort. Byzanz und
Osteuropa vom 7. bis 12. Jahrhundert blieben die Themenschwerpunkte
seines wissenschaftlichen Werks. Daneben widmete er sich auch der
Untersuchung der Beziehungen zwischen Ost und West auf der
Balkanhalbinsel im Mittelalter. Als Mitherausgeber des "Lexikons des
Mittelalters" war er für den Bereich der Byzantinistik
verantwortlich. Durch zahlreiche Veröffentlichungen wie durch
Vorträge auf Fachtagungen und Kongressen in aller Welt errang er
internationale Anerkennung als Kenner der byzantinischen Geschichte
und sicherte dem Seminar für Byzantinistik der Universität
Münster im In- und Ausland hohes Ansehen als Lehr- und
Forschungsstätte.







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 6 13:52:48 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 6 14:00:45 2004
Subject: [WestG] [AUS] Karneval in Greven, Stadtarchiv Greven, ab 19.02.2004
Message-ID: s0239c50.093@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Stefan Schröder",
Datum: 06.02.2004, 12:23


AUSSTELLUNG

Karneval in Greven

Pünktlich zum Karneval hat das Stadtarchiv Greven ein wenig
nachgeforscht. Wie war denn das früher mit dem Karneval in
Greven und Umgebung? Ein bislang wenig beachteter Aspekt
Grevener Sozialgeschichte wird nun auf der homepage der Stadt
Greven www.greven.net präsentiert. Passend dazu hat das Stadtarchiv
Greven eine Ausstellungsvitrine im Besucherraum des Stadtarchivs
bestückt. Ab dem 19. Februar 2004 wird diese kleine Präsentation
während der tollen Tage im Rathausfoyer zu sehen sein.

Um den Artikel herunterladen zu können, benötigen Sie den Acrobat Reader.
Die Adresse des Artikels lautet
www.greven.net/service/stenogramm/bindata/carnevalskladderadatsch.pdf



INFO

Stadt Greven
Fachdienst Allgemeiner Service/Stadtarchiv
Stefan Schröder und Angelika Haves
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel.: 02571/920-358, -458
Fax: 02571/920-320
stefan.schroeder@stadt-greven.de
angelika.haves@stadt-greven.de
www.greven.net





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 6 13:54:23 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 6 14:00:46 2004
Subject: [WestG] [AKT] Aktueller Newsletter, Technische Kulturdenkmaeler (6.
Februar 2004)
Message-ID: s0239cb0.000@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Technische Kulturdenkmäler"
Datum: 06.02.2004, 09:13


Aktueller Newsletter, Technische Kulturdenkmäler (6. Februar 2004)

Liebe Technikdenkmalfreunde,

die positive Resonanz einer Ausstellungen rechtfertigt deren längeren Verbleib. So wird denn auch die Sonderausstellung zur Geschichte der Feuerwehr "ROT ODER TOT" in den Museen der Stadt Lüdenscheid bis zum 29.02. verlängert. Unter www.rot-oder-tot.de können Sie sich genauer über die Ausstellung informieren.

Ein hoffentlich feuerfreies, aber schönes Wochenende wünscht Ihnen Ihre
Technikdenkmalredaktion

Aktuell: Aktuelles (Kulturdenkmäler)

6. Februar 2004, Neues Stadtmuseum in Werdohl eröffnet
Industriegeschichte als Schwerpunkt
http://www.industriedenkmale.de/index.asp?db=3&bereich=14&id=209

6. Februar 2004, Förderverein Luisenhütte gegründet

40 Gründungsmitglieder unterschrieben Satzung

http://www.industriedenkmale.de/index.asp?db=3&bereich=14&id=208



INFO

Förderverein Märkische Straße Technischer Kulturdenkmäler e.V.
c/o Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen
Geschäftsstelle: Iserlohn
Gartenstraße 15-19
58636 Iserlohn
Telefon: 0 23 71/80 92-13
mailto:willmann@hagen.ihk.de
http://www.industriedenkmale.de






From rita.boerste at lwl.org Mon Feb 9 11:48:31 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Feb 9 11:56:33 2004
Subject: [WestG] [AKT] Stadtmuseum Muenster eroeffnet umgestaltete Kabinette
Message-ID: s02773ac.002@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Fisch"
Datum: 09.02.2004, 09:33


AKTUELL

Neue Objekte und erweiterter Blick auf die Geschichte Münsters des 20. Jahrhunderts /
Besserer Zugang zu wichtigen Zeitabschnitten im Stadtmuseum Münster

Zug um Zug überarbeitet das Stadtmuseum Münster seine ständige Schausammlung
zur Geschichte der Stadt. In komplett neuem Gewand präsentiert sich jetzt das
Kabinett zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Erster Weltkrieg, Weimarer Republik,
Nationalsozialismus - das sind die Themen jener Jahrzehnte.

Die Erneuerung dieser Abteilungen war nach 15 Jahren überfällig. Es blieb nicht
allein bei frischer Farbe und dem Austausch von schadhaften Großfotografien.
Neue Objekte wurden eingearbeitet, Raumaufteilungen verändert und zusätzliche
Inhalte aufgenommen. Besonders wurde die Renovierung für eine optimale didaktische
Umsetzung dieser wichtigen Zeit genutzt.

Erster Weltkrieg und Weimarer Republik
Altbewährtes ist dennoch geblieben. Das Kabinett zum Ersten Weltkrieg und zur
Weimarer Republik beherbergt als unmittelbaren Blickfang das Stadtmodell Münsters
1903. Doch ringsum machen wandfüllende Plots auf sich aufmerksam. Der Blick wird
gelenkt auf die patriotische Begeisterung der Jahre um 1914, die folgende Sorge um die
Soldaten an der Front und den Hungerwinter 1917/1918. Größere Vitrinen ermöglichen
eine bessere Sicht auf Objekte aus jener Zeit. Etwa auf Exponate, die Kriegseuphorie
spiegeln: "Hurra-Kitsch" mit dem Konterfei des Kaisers und Eisernen Kreuzen.

In den 1920er Jahren stürzt Deutschland nach Inflation und kurzem Aufschwung in die
Weltwirtschaftskrise. Dieser Not konnte der aus Münster stammende Reichskanzler
Heinrich Brüning nicht Herr werden. Darüber hinaus wichtig: Der Tourismus in Münster
wird in genau dieser Zeit langsam angekurbelt. Etliche Souvenirs stehen in der
Schausammlung für die Anfänge von Werbung und Marketing.

Nationalsozialistische Gauhauptstadt
In den 1930er Jahren kommt es mit der "Machtergreifung" Hitlers zu einer
Gleichschaltung in sämtlichen Lebensbereichen. Objekte aus dem Stadtbild, aber vor
allem aus dem ganz privaten Alltag verdeutlichen die Allgegenwart der NSDAP.
Gutes Beispiel sind hier die Volksempfänger, die plötzlich zu erschwinglichen
Preisen auf den Markt drängen - mit ihnen kommt die Propaganda auf Touren.

Bei der Kommunalwahl im März 1933 stieg die NSDAP mit 40,2 Prozent in Münster
zur stärksten Partei auf. Münster - als Hauptstadt des Gaus Westfalen-Nord - sollte der
neuen Funktion entsprechend städtebaulich repräsentativ umgestaltet werden.
Wirklich gebaut wurden jedoch nur militärische Anlagen. Widerstand erfuhren die
Machthaber von Clemens August von Galen. Der Bischof von Münster verurteilte
schon 1934 in seinen Hirtenbriefen die nationalsozialistische Rassenlehre.

Religiöses Leben in Münster
Auch das religiöse Leben - in einer seit Jahrhunderten vom Katholizismus geprägten
Stadt wie Münster ein wichtiges Thema - hat in der Schausammlung einen festen
Platz. Im überarbeiteten Kabinett richtet sich der Blick nicht allein mehr allein auf
das katholische Leben. Er erweitert sich auf jüdisches Leben und auf die protestantischen
Gemeinden dieser Stadt. Erstmals präsentiert das Stadtmuseum Leihgaben der
evangelischen Apostelkirche in Münster. Gezeigt werden die originalen
Abendmahlsgefäße, die der Silberschmied Johann Bernhard Vormann damals für die
junge Kirchengemeinde schuf. Besonders schön und selten: Eine Ansichtstasse aus
dem Biedermeier mit dem Abbild der Apostelkirche.

Der Bereich religiöses Leben in Münster wäre nicht vollständig ohne die dritte wichtige
Glaubensgemeinschaft - die jüdische Gemeinde. Erst ab 1810 durften sich Juden
nach mehr als 500 Jahren wieder in Münster ansiedeln. Die Gemeinde wuchs
rasch - 1880 errichteten rund 400 Mitglieder die Synagoge, die in der Ausstellung
nach einer Vorlage des Fotopioniers Friedrich-Hundt abgebildet ist.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251/492-4503
eMail: museum@stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum

Ingrid Fisch
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Telefon: +49 (0)251/492-4513
Fax: +49 (0)251/492-7726
eMail: FischI@stadt-muenster.de




From rita.boerste at lwl.org Mon Feb 9 11:53:58 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Feb 9 11:58:08 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag im Juedischen Museum Westfalen, Dorsten,
18.02.04
Message-ID: s02774f7.015@lwlapp.itz.lwl.org

Übernahme aus der "geschichtskultur-ruhr - Mailingliste"
Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 09.02.2004, 10:06


AKTUELL: VORTRAG

Mittwoch, 18. Febraur 2004, 19:30 Uhr

Vortrag "Benno Jacob und Jakob Loewenberg. Zwei zu Unrecht vergessene
Persönlichkeiten des westfälischen Judentums"
Referent: PD Dr. Ludger Heid, Duisburg

Zu den Biografien der neuen Ausstellung des Museums "Jüdische Lebenswege in
Westfalen" gehören auch die Porträts dieser beiden faszinierenden Männer
Benno Jacob (1862 - 1945) und Jakob Loewenberg (1856 - 1929). Benno Jacob
lebte 23 Jahre als Rabbiner in Dortmund und ist noch heute bedeutend durch
seine wissenschaftlich-religiösen, exegetischen Schriften. Jakob Loewenberg
entstammt dem westfälischen Landjudentum und war seinerzeit ein anerkannter
Schriftsteller und außerdem ein erfolgreicher Pädagoge. Liberaler Rabbiner
der eine, patriotisch-pathetischer Dichter der andere, verband beide das
unerschütterliche Bekenntnis zum deutschen Vaterland, das beide durch ihre
aktive Teilnahme im "Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen
Glaubens" (CV) bekräftigten. Trotz aller Betonung des Deutschtums waren
beide dennoch nicht blind gegenüber den antisemitischen Strömungen, durch
die ihr nationales Empfinden immer wieder schmerzhaft in Frage gestellt
wurde.

Dr. Ludger Heid (Promotion 1982, Habilitation 1993) ist bekannt durch
zahlreiche Publikationen zur deutsch-jüdischen Beziehungsgeschichte und zum
Ostjudentum und hat schon häufig im Jüdischen Museum Westfalen referiert.


INFO

Veranstaltungsort:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
Tel. 02362-45279

Gebühr:
Mitglieder 3,50 Euro, Nichtmitglieder 5 Euro








From rita.boerste at lwl.org Mon Feb 9 14:00:47 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Feb 9 14:06:22 2004
Subject: [WestG] [DID] Neue DVD zum Thema Zwangsarbeit
Message-ID: s0279294.096@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.02.2004, 12:48


DIDAKTIK

'Ausgebeutet für die Volksgemeinschaft' - Neue DVD für multimedialen
Geschichtsunterricht zum Thema Zwangsarbeit

Mehr als 13 Millionen Ausländer - Männer, Frauen und oft noch halbe Kinder -
waren während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland im Einsatz. Auch im Münsterland wurden
zahllose Zwangsarbeiter in Landwirtschaft und Industrie eingesetzt. Das lange verdrängte
Schicksal dieser Menschen greift eine DVD auf, die das Landesmedienzentrum des
Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) und der münsterische "Geschichtsort Villa ten
Hompel" am Montag (09.02.) vorgestellt haben. Erschienen ist die Produktion mit dem
provokanten Titel "Ausgebeutet für die Volksgemeinschaft?" in der neuen Reihe
"Historisches Lernen multi-medial". "Die DVD macht in 14 Filmsequenzen und über 40
ergänzenden multimedialen Materialien eindringlich sichtbar, wie Menschen zwischen 1940
und 1945 nach Deutschland verschleppt und hier ausgebeutet wurden", erläutert Prof. Dr.
Alfons Kenkmann von der Villa ten Hompel, der als Herausgeber gemeinsam mit dem Leiter des
LWL-Landesmedienzentrums, Dr. Markus Köster, für das Konzept der Reihe verantwortlich
zeichnet.

Im Mittelpunkt stehen Zeitzeugenaussagen von drei ehemaligen Zwangsarbeitern
und einer Zwangsarbeiterin aus der Ukraine. Sie haben ihre Erinnerungen zwischen 1998 und
2002 niedergeschrieben, um vom Stadtarchiv Münster einen Nachweis über ihre Zwangsarbeit
zu bekommen. Die Berichte der vier stehen exemplarisch für das Schicksal sowjetischer
Zwangsarbeiter in der Industrie, in der Landwirtschaft und bei der Reichsbahn.

"Die DVD erinnert an die Verschleppung der Opfer und sie versucht die Lebensbedingungen und
Alltagserfahrungen der Zwangsarbeiter in Deutschland zu rekonstruieren. Gleichzeitig
beleuchtet sie die Organisation und den Stellenwert der Zwangsarbeit im System der
nationalsozialistischen Kriegswirtschaft", erklärt die Historikerin Gaby Flemnitz, die
das neue Medium gemeinsam mit Karl Reddemann inhaltlich konzipiert hat. Zwar ist es
historisch vielfach belegt, dass große Teile der Zivilbevölkerung die "Fremdarbeiter" gut
behandelt haben. 'Doch das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass über dem Arbeitsalltag
der Verschleppten und Zwangsverpflichteten stets das Damoklesschwert der Hinrichtung
oder des Abtransports ins KZ bei nichtigsten Anlässen schwebte. So reichte oft schon der
bloße Verdacht von Außenstehenden, dass Zwangsarbeiter eine Liebesbeziehung zu einer
Angehörigen des so genannten deutschen Volkstums hatten, um sie hinzurichten', so Köster.

Ergänzend zu den Filmsequenzen haben Flemnitz und Reddemann umfangreiches multimediales
Begleitmaterial zusammengestellt: Schriftquellen im Original, Fotos, Tabellen und
historische Filmaufnahmen erläutern und vertiefen das Thema. Diese Materialien lassen
sich mit Hilfe der DVD-Technik problemlos präsentieren und ausdrucken. Die DVD ist für das
historische Lernen konzipiert: 'Sie eignet sich für das Selbststudium, für Vorträge, für
die Unterrichtsvorbereitung und für unterschiedliche Lehr- und Lernformen. Sie richtet
sich nicht nur an Schulen und die außerschuli-sche Bildungsarbeit. Auch alle
zeithistorisch Interessierten können sie dank eines ausführliches Begleitheftes ohne
technische Vorkenntnisse nutzen', betont Köster. Neue Medien böten die Chance, Geschichte
gerade für Jugendliche und junge Erwachsene erfahrbar und anschaulich zu machen, sind sich
Köster und Kenkmann einig. Deshalb soll die Reihe noch in diesem Jahr fortgesetzt werden: Die
nächste Produktion zum Thema 'Deutsche Besatzung in den Niederlanden' ist schon in Planung.


INFO

Interessierte können die DVD 'Ausgebeutet für die Volksgemeinschaft? Zwangsarbeit im
Münsterland während des Dritten Reiches' beim Westfälischen Landesmedienzentrum
(medienzentrum@lwl.org, Warendorfer Str. 24, 48133 Münster, Tel.: 0251/591-3902) für
19,90 Euro kaufen. Schulen und Vereine, die auch das Vorführrecht erwerben wollen, zahlen
45 Euro.





From rita.boerste at lwl.org Mon Feb 9 14:08:49 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Feb 9 14:10:32 2004
Subject: [WestG] [DID] Heimatverein und Stadtarchiv Coesfeld praesentieren
Stadtgeschichte fuer Grundschulen
Message-ID: s027948d.020@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Norbert Damberg",
Datum: 09.02.2004, 12:48


DIDAKTIK

Heimatverein Coesfeld e.V. und Stadtarchiv Coesfeld präsentieren
Stadtgeschichte für Grundschulen

Der Heimatverein Coesfeld e.V. und das Stadtarchiv haben eine Mappe erarbeitet,
um Lehrern der Primarstufe die Möglichkeit zu geben, sich über die Stadt Coesfeld
zu informieren. Eine Umfrage an den neun Grundschulen hatte ergeben, dass im
Primarstufenbereich ca. 47% aller Lehrerinnen und Lehrer nicht in Coesfeld wohnen.
Sie sind deshalb oft auf Informationen angewiesen, die aus dem Kollegium kommen
oder in Handreichungen kurz und knapp wesentliche Themenschwerpunkte des
Sachkundeunterrichts der Klassen 3 und 4 abdecken.

Die knapp 100 Seiten dicke Mappe gibt hierfür von der Stadtgründung bis zur Abwasserentsorgung,
von der Coesfelder Kreuzverehrung bis zur Eisenbahn lehrerspezifische Basisinformationen,
benennt Lernorte in Coesfeld, gibt Kontaktadressen, liefert aber auch in einem zweiten
Teil Quellenmaterial - wie Fotos und kleinere Texte auf Folien - für den Unterricht.
Zu den jeweiligen Abschnitten werden vertiefende Literaturangaben genannt.
Die als Ordner konzipierte Unterrichtshilfe ist auf Erweiterung angelegt. Jeder Grundschule
wurde zu Weihnachten für jede Klasse drei und vier ein Exemplar übergeben.
Erste Rückmeldungen machen Mut, das Projekt fortzuführen.


INFO

Stadtarchiv Coesfeld
Walkenbrückenstrasse 25
48653 Coesfeld
Tel: 02541 939-1055
E-Mail: norbert.damberg@coesfeld.de







From rita.boerste at lwl.org Tue Feb 10 11:12:22 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Feb 10 11:28:11 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Harkorts: eine Industriellen- und
Kaufmannsfamilie, Hagen, 18.2.04
Message-ID: s028bcaa.013@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ralf Blank"
Datum: 10.02.2004, 09:10


AKTUELL: VORTRAG

18. Februar 2004, 19.00 Uhr
Die Harkorts - Eine Industriellen- und Kaufmannsfamilie
Dr. Stefan Gorißen, Universität Bielefeld

Hagener Vorträge und Diskussionen
http://www.historisches-centrum.de/veranstaltungen/

Zu den berühmtesten Söhnen der Stadt Hagen und der Region gehört Friedrich
Harkort, ein frühindustrieller Unternehmer und Sozialreformer, der vor allem
durch seine Schriften zum Eisenbahnbau und zur sozialen Lage der
frühindustriellen Arbeiterschaft weit über Westfalen hinaus Berühmtheit
erlangte. Das Elternhaus Friedrich Harkorts ist außerhalb der ehemaligen
Grafschaft Mark weniger bekannt, berühmt ist in der Region vor allem das
Mitte des 18. Jahrhunderts errichtete Wohnhaus der Familie, "Haus Harkorten"
in Westerbauer.

Das Fernhandelsgeschäft, das die Eltern und Großeltern von Friedrich Harkort
von hier aus betrieben, wird im Mittelpunkt des Vortrags stehen. Die
Harkorts widmeten sich im 18. Jahrhundert vor allem der Vermarktung von
Eisenwaren, die im Raum Hagen/Wetter hergestellt wurden und ihre Kunden vor
allem in der Ostseeregion fanden. Eine Untersuchung der wirtschaftlichen
Aktivitäten des Handelshauses beleuchtet zentrale Probleme der
vorindustriellen Warenproduktion in der Region und des frühkapitalistischen
überregionalen Warenhandels gleichermassen.

Der Vortrag wird die Entwicklung der Firma zwischen 1720 und 1820 in ihren
wesentlichen Grundzügen vorstellen und dabei die Frage stellen, inwieweit in
der betrieblichen Entwicklung vorbereitende Schritte zur Herausbildung einer
fabrikindustriellen Produktionsweise erkennbar werden.

Der Referent:
Dr. phil. Stefan Gorißen, Historiker, Studium der Geschichte und Germanistik
an den Universitäten Bonn und Bielefeld, wo er 1997 mit einer Arbeit über
die Entwicklung des Handelshauses Johan Caspar Harkort zwischen 1720 und
1820 promovierte. Die Arbeit wurde 2002 beim Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
in Göttingen publiziert. Der Referent arbeitet zur Zeit als
wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Geschichtswissenschaft,
Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld.

Die Veranstaltungsreihe "Hagener Vorträge und Diskussionen" wird getragen
vom Verein Pro Stadtgeschichte Hagen e.V. und unterstützt vom Technischen
Service der Stadt Hagen.
http://www.historisches-centrum.de/prost/

Der Eintritt ist frei!


INFO

Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71 - 75
D-58091 Hagen
fon 0 23 31 207 27 40
fax 0 23 31 207 24 47
info@historisches-centrum.de
http://www.historisches-centrum.de
[Hinweise zur Anfahrt und Verkehrsanbindung entnehmen Sie bitte dem Menü
"Anfahrt & Kontakt" auf der Website]





From rita.boerste at lwl.org Tue Feb 10 11:20:34 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Feb 10 11:29:00 2004
Subject: [WestG] [AKT] 18 Wissenschaftler/-innen der Uni Muenster in neue
Fachkollegien der DFG gewaehlt
Message-ID: s028be9b.025@lwlapp.itz.lwl.org

Von:
Datum: 10.02.2004, 09:09


AKTUELL

Förderung der Wissenschaften
18 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität
Münster wurden in neue Fachkollegien der DFG gewählt


In den erstmals gewählten Fachkollegien der Deutschen
Forschungsgemeinschaft (DFG) sind Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität stark
vertreten. 18 Professorinnen und Professoren der Universität
Münster wurden Ende 2003 von ihren deutschen Fachkolleginnen und
Fachkollegen in die insgesamt 48 neuen Fachkollegien gewählt.

Ende letzten Jahres hatte die DFG die Wahlen zu den Fachkollegien
durchgeführt, die Ergebnisse wurde jetzt vom DFG-Senat festgestellt
und veröffentlicht. Gewählt wurden 577 Mitglieder, darunter 69
Wissenschaftlerinnen, für 48 Fachkollegien, die sich in insgesamt
201 Fächer unterteilen. Die Fachkollegien, die bei der DFG an die
Stelle der bisherigen Fachausschüsse treten, sollen in allen
Förderverfahren der DFG dafür Sorge tragen, dass die Begutachtung
allein nach wissenschaftlichen Kriterien erfolgt und in allen
Verfahren gleiche Qualitätsmaßstäbe angelegt werden. Ziele der
Reform sind die Stärkung des Prinzips der Selbstverwaltung, die
fachliche Qualitätssicherung und eine größere Transparenz aller
Begutachtungsverfahren.

Von der Universität Münster wurden insgesamt 18 Professorinnen und
Professoren gewählt:- Prof. Dr. Albrecht Jockenhövel vom Seminar
für Ur- und Frühgeschichte in das Fachkollegium Alte Kulturen;-
Prof. Dr. Peter Funke vom Seminar für Alte Geschichte in das
Fachkollegium Alte Kulturen;- Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf vom
Institut für Deutsche Philologie in das Fachkollegium Literatur-,
Theater- und Medienwissenschaften;- Prof. Dr. Ruth-Elisabeth Mohrmann
vom Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie für das
Fachkollegium Literatur-, Theater- und Medienwissenschaften;- Prof.
Dr. Oliver R. Scholz vom Philosophischen Seminar für das
Fachkollegium Philosophie;- Prof. Dr. Rainer Bromme vom
Psychologischen Institut für das Fachkollegium Psychologie;- Prof.
Dr. Friedrich Krotz vom Institut für Kommunikationswissenschaft
für das Fachkollegium Sozialwissenschaften;- Prof. Dr. Hans S.
Jarass vom Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Öffentliches
Recht für das Fachkollegium Rechtswissenschaften;- Prof. Dr.
Hans-Joachim Galla vom Institut für Biochemie für das
Fachkollegium Biochemie;- Prof. Dr. Dietmar Vestweber vom Institut
für Zellbiologie (ZMBE) für das Fachkollegium Zellbiologie;- Prof.
Dr. Hans Oberleithner vom Institut für Physiologie für das
Fachkollegium Physiologie;- Prof. Dr. Helge Kerch vom Institut für
Hygiene für das Fachkollegium Mikrobiologie, Virologie und
Immunologie;- Prof. Dr. Georg Peters vom Institut für Medizinische
Mikrobiologie für das Fachkollegium Mikrobiologie, Virologie und
Immunologie;- Prof. Dr. Wolfgang E. Berdel von der Medizinischen
Klinik und Poliklinik, Abteilung Innere Medizin A für das
Fachkollegium Medizin;- Prof. Dr. Thomas Schwarz von der Klinik und
Poliklinik für Hautkrankheiten für das Fachkollegium Medizin;-
Prof. Dr. Rüdiger J. Paul vom Institut für Zoophysiologie für
das Fachkollegium Zoologie;- Prof. Dr. Klaus Mezger vom Institut für
Mineralogie für das Fachkollegium Geochemie, Mineralogie und
Kristallographie;- Prof. Dr. Helmut Eckert vom Institut für
Physikalische Chemie für das Fachkollegium Chemische
Festkörperforschung.-


INFO

Link: Deutsche Forschungsgemeinschaft
(http://www.dfg.de/wahlen2003/index.html)






From rita.boerste at lwl.org Tue Feb 10 13:48:14 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Feb 10 13:50:06 2004
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2004/03
Message-ID: s028e135.001@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl", Redaktion
Nordrhein-Westfälische Bibliographie
der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Datum: 10.02.2004, 12:40


SERVICE: LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB Münster)
bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser Stelle einen
regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste
der ULB Münster an.

In ihr werden Titel (inklusive ULB-Signatur für die Bestellung über
den OPAC) zum Thema "Westfalen" verzeichnet. Sie sind von der Bibliothek
käuflich oder aufgrund ihrer Veröffentlichung im Landesteil Westfalen
(Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster) als Pflichtexemplare
erworben worden.

Die Neuerwerbungsliste 2004/03 für den Zeitraum vom 17.01.2004 bis zum
30.01.2004 mit insgesamt 80 Titeln ist unter der URL

http://cgi08.uni-muenster.de:8408/exec/ULB/neuerwerb.php?action=fachimfokus&fach=wes

abrufbar.

Die Titel können online über den OPAC der ULB bestellt werden unter:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=wopac.shtml

Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" finden Sie unter:

http://www.uni-muenster.de/ULB/sammlungen/westfalica/


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westf. Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl@uni-muenster.de





From rita.boerste at lwl.org Tue Feb 10 13:44:52 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Feb 10 13:50:44 2004
Subject: [WestG] [AKT] Historisches Institut an der Uni Dortmund vor dem Aus
Message-ID: s028e073.086@lwlapp.itz.lwl.org

Übernahme aus der "geschichtskultur-ruhr - Mailingliste"
Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 10.02.2004, 13:31


AKTUELL

Eine Nachricht der taz aktuell vom 10.02.04

Das Historische Institut an der Universität Dortmund steht vor dem Aus. In
dem vom Rektorat der Universität beschlossenen Hochschulprofil ist die
Schließung des Institus vorgesehen. "Das Hochschulkonzept 2010 verlangt,
dass wir uns auf Kernbereiche konzentrieren", sagt Universitäts-Sprecher
Ole Lünnemann. "In Dortmund ist das nicht die Geschichte, sondern
Naturwissenschaften und Lehrerausbildung." Am Donnerstag berät der Senat
der Universität den Rektoratsbeschluss, die endgültige Entscheidung trifft
die nordrhein-westfälische Landesregierung.

Von einer "desaströsen Entscheidung" spricht Professor Bernd Schönemann,
Geschäftsführender Direktor des Historischen Instituts der Bierstadt. Er
hofft, dass der Dortmunder Senat die Rektoratsentscheidung noch kippt.
"Ohne Geschichtswissenschaft kann sich die Uni kaum noch Uni nennen", sagt
er.


INFO

taz Ruhr Nr. 7280 vom 10.2.2004, Seite 1, 32 Zeilen (TAZ-Bericht)
http://www.taz.de/pt/2004/02/10.nf/ressort.q,TAZR.re,rh






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 10 17:34:36 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Feb 10 17:36:09 2004
Subject: [WestG] [LIT] Meier/Ossenbrink: Kirchspiele Clarholz,
Lette und Beelen im 18. Jahrhundert
Message-ID: s0291649.048@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Werner Freitag",
Datum: 10.02.2004, 17:22


LITERATUR


Der Freundeskreis Propstei Clarholz e.V. stellte kürzlich folgendes Buch vor:

Johannes Meier / Jochen Ossenbrink (Hg.)
Leben unter dem Krummstab
Die Kirchspiele Clarholz, Lette und Beelen im 18. Jahrhundert


Schenkungen des Edelherrn Rudolf von Steinfurt ermöglichten im Jahr 1133
die Gründung eines Prämonstratenser-Doppelklosters in Clarholz und Lette,
das von Cappenberg aus besiedelt wurde. Auch in Westfalen waren Klöster
hochrangige Bildungs- und Kunststätten, Arbeit- und Kreditgeber und mit ihrer
Armenfürsorge wichtige soziale Einrichtungen.

Zweihundert Jahre nach der Aufhebung im Jahr 1803 stellt das Buch die
Verhältnisse des Klosters Clarholz und der zugehörigen Kirchspiele Clarholz,
Lette und Beelen dar. Eine christlich geprägte, ständisch gegliederte Lebenswelt
begegnet uns in den Bauten und Gärten der barocken Klosteranlage, aber auch
auf den Höfen und Kotten. Der Klosteralltag wird in den Einnahme- und
Ausgaberechnungen sichtbar. Schriftliche Quellen veranschaulichen die
Rechte und Pflichten der eigenbehörigen bäuerlichen Bevölkerung.
Einwohnerlisten erlauben Einblicke in Besitzverhältnisse und Sozialstrukturen.
Das Bruderschaftsbuch mit seinen zahlreichen heute noch geläufigen Namen ist
Dokument einer tiefen, ständeübergreifenden Volksfrömmigkeit. So entsteht ein
facettenreiches Bild vom Leben unter dem Krummstab im 18. Jahrhundert.


Johannes Meier
Drei westfälische Pfarreien und ein Kloster in der katholischen Welt der frühen Neuzeit

Ursula Olschewski
Die Clarholzer "Erzbruderschaft Unserer Lieben Frau vom Berge Carmel" und ihre Mitglieder
Geistliche Mitglieder von 1679 bis 1847 / Weltliche Mitglieder von 1679 bis 1804

Inga Kleinknecht
Die barocke Gartenanlage des Klosters Clarholz
Quellen zu Klostergebäuden und Klostergärten

Jochen Ossenbrink
Gutsbetrieb und Grundherrschaft. Die wirtschaftlichen Grundlagen der Propstei Clarholz
in den letzten Jahrzehnten ihres Bestehens
Heberegister des Gotteshauses Klarholz ... vom Jahre 1792 anfangend / Namensregister
der Abgabepflichtigen

Jochen Ossenbrink
"Mannspersonen und Weiber". Clarholz und Lette in den
Bevölkerungstabellen von 1786
Bewohner des Kirchspiels Clarholz / Bewohner des Kirchspiels Lette

Jochen Ossenbrink
Sterbfall und Auffahrt. Bäuerliches Leben unter dem Clarholzer Krummstab
Drei Nachlässe im Vergleich

Jörg Wunschhofer
Über Beelener Höfe und Häuser im ausgehenden 18. Jahrhundert



INFO

Johannes Meier / Jochen Ossenbrink (Hg.)
Leben unter dem Krummstab
Die Kirchspiele Clarholz, Lette und Beelen im 18. Jahrhundert
ISBN 3-89534-503-2
29,00 Eur





From rita.boerste at lwl.org Wed Feb 11 10:57:04 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Feb 11 11:49:15 2004
Subject: [WestG] [AKT] Jubilaeumsprogramm des Westfaelischen Industriemuseums
Message-ID: s02a0a95.022@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 11.02.2004, 10:11


AKTUELL

"Watt meinze?" - Zeche Zollern erweitert Führungsangebot
Jubiläumsjahr im Westfälischen Industriemuseum mit viel Programm

Dortmund (lwl). Das Westfälische Industriemuseum Zeche Zollern II/IV präsentiert
sein erweitertes Angebot an Führungen für Erwachsene und Kinder jetzt in
zwei übersichtlichen Faltblättern. "Wir haben im vergangenen Jahr mehr als
1.000 Gruppen mit zusammen rund 19.500 Menschen durch unser Museum
geführt. Dieses Potential wollen wir weiter ausbauen", erklärt Museumsleiterin
Dr. Ulrike Gilhaus.

Gruppen, die das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
kennen lernen wollen, haben die Qual der Wahl zwischen neun verschiedenen
Führungen. Neben "Klassikern" wie den Rundgängen durch die Tagesanlagen
des Musterbergwerks, durch die Kolonie Landwehr vor den Zechentoren oder zur
Ökologie bietet das Industriemuseum unter dem Motto "Anfassen erlaubt" jetzt
auch spezielle Führungen für Menschen mit Sehbehinderungen an. Eine
amüsante Erkundung des Zechengeländes verspricht das Programm "Watt meinze?"
- ein Quiz um Kohle und mehr mit anschließendem Kaffeetrinken im Museumsrestaurant
Pferdestall. Neu ist auch eine Spezialführung zur Architektur der "Zeche mit Stil".

Bei den Gruppenangeboten für Schulklassen und Kindergeburtstagen schlüpfen
Jungen und Mädchen in die Rolle von Bergleuten, bauen Gezähekisten, steigen mit
der Kopflampe in den dunklen Keller unter der Maschinenhalle, trennen am Leseband
Steine von der Kohle oder retten als Grubenwehrmänner einen "Verunglückten".
In Vorbereitung ist ein Programm für Vorschulkinder, das unter dem Titel "Wie der
Fisch in den Berg kam" eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der Kohle
verspricht. Nach der Reihe "Rohstoff Steinkohle" für den Erdkunde-Unterricht in
der 6. Klasse bereitet das LWL-Industriemuseum derzeit außerdem eine
Unterrichtsreihe zum Thema Ökologie der Fließgewässer für das Fach Biologie in der
9. Klasse vor.

Die Führungen kosten pro Gruppe mit max. 25 Teilnehmern je nach Länge 35 oder
40 Euro plus Museumseintritt. Kostenfrei (nur Eintritt) sind weiterhin die beiden
Sonntags-Führungen um 11.30 und 12 Uhr. Das komplette Angebot finden
Interessierte im Internet unter www.zeche-zollern.de; telefonische Auskünfte unter
0231 6961-111.

Nachdem Zollern im vergangenen Jahr mit insgesamt 97.980 Gästen sein bisher besucher-
stärkstes Jahr verzeichnen konnte, steht 2004 ganz im Zeichen des 25-jährigen Bestehens:
1979 gründete der LWL das Westfälische Industriemuseum (WIM) mit heute insgesamt
acht Standorten. Eine zentrale Ausstellung, ein internationaler Kongress, ein Fest und
sogenannte WIM-Wochen bilden den Kern des Jubiläumsprogramms:

- Auf der Zeche Zollern in Dortmund präsentiert das WIM vom 20. Juni bis 12. September
unter dem Titel "Schätze der Arbeit" eine Auswahl der wichtigsten, schönsten, ältesten,
wertvollsten und skurrilsten Objekte aus der insgesamt 250.000 Stücke umfassenden
Sammlung. Gleichzeitig lässt das Museum 25 Jahre Geschichte Revue passieren.

- Bei einem gemeinsamen internationalen Kongress im Juni (24.-26.6.) mit dem
Rheinischen Industriemuseum Oberhausen, das sein 20-jähriges Bestehen feiert,
diskutieren Fachleute unter dem Motto "Unterhalten und Bilden" über Anspruch
und Wirklichkeit der Industriemuseen.

- 25 Jahre nachdem der LWL-Landschaftsausschuss in Münster die Gründung des
Westfälischen Industriemuseums beschloss, wird auf Zollern Geburtstag gefeiert:
Am 12. September präsentieren sich die acht Standorte mit Aktionen zum Zuschauen
und Mitmachen, warten Theater, Musik und Kulinarisches auf die Besucher.

- In vier "WIM-Wochen" hat das Museum interessante Veranstaltungen an mehreren
Standorten unter den Titeln Feuer, Wasser, Stoff und Stein gebündelt. Beim Thema
Feuer etwa lodern in Hattingen Fackeln, werden in Lage 20.000 Ziegel im Ringofen
gebrannt, geht es auf Zollern um Brände und Explosionen unter Tage ...

Das WIM-Jubiläumsprogramm ist im Internet unter www.industriemuseum.de zu finden.
Veranstaltungskalender mit der Halbjahres-Übersicht können außerdem unter
Tel. 0231 6961-0 angefordert werden.

Fotos aus den Faltblättern (.jpg, 300 dpi) schicken wir Ihnen gerne per E-Mail zu;
Anruf oder kurze Mail genügen.

Pressekontakt: Christiane Spänhoff, christiane.spänhoff@lwl.org, Tel. 0231 6961-127


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Grubenweg 5
44388 Dortmund

Sekretariat: Frauke Lange, Rosemarie Pieper
Tel.: 0231 6961-0
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: industriemuseum@lwl.org
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim




From rita.boerste at lwl.org Wed Feb 11 10:44:57 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Feb 11 11:49:44 2004
Subject: [WestG] [AKT] 65. Geburtstag von Prof. Klaus Staehler, Uni Muenster
Message-ID: s02a07bf.085@lwlapp.itz.lwl.org

Von:
Datum: 11.02.2004, 10:11


AKTUELL

Prof. Dr. Klaus Stähler wird 65
Klassische Archäologie mit Weitblick

Prof. Dr. Klaus Stähler vom Archäologischen Seminar und Museum der
Universität Münster feiert am 15. Februar 2004 seinen 65.
Geburtstag.

Am letzten Tag der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2003/04
verabschiedete er sich von seinen Hörern mit der Vorlesung "Jenseits
der Klassik" und ging damit einem für seine Arbeit
charakteristischen Aspekt nach. Wie die Liste seiner Publikationen
zeigt, wurden ihm zahlreiche Beiträge zu 'klassischen' Themen der
griechischen Archäologie zur Grundlage für Forschungen über
kulturelle Bezüge zwischen den Griechen und ihren 'barbarischen'
Nachbarn. Unteritalien und das Schwarzmeergebiet sind die Regionen
jenseits des griechischen Mutterlands, die Prof. Stähler sich zum
besonderen Anliegen machte.

Seit 1999 arbeitet er mit dem Institut für die Geschichte der
Materiellen Kultur der Russischen Akademie der Wissenschaften St.
Petersburg zusammen. Verschiedene Forschungsaufenthalte in
Nordamerika, China und Japan ermöglichten Prof. Stähler zudem den
unmittelbaren Zugang zu fernen Kulturen, der sich in
fachübergreifenden Studien und Seminarangeboten niederschlug.

Prof. Stähler scheidet nach vierzigjähriger Tätigkeit an der
Universität Münster aus dem Amt. An seine Promotion im Jahr 1963
schloss sich eine Beschäftigung am Archäologischen Seminar und
Museum als Akademischer Rat, später - ab 1971 - als Akademischer
Oberrat an. In dieser Zeit widmete er sich vorrangig dem Aufbau der
archäologischen Lehrsammlung. Es folgten die Habilitation im Jahr
1980, auswärtige Lehraufträge und eine Vertretungsprofessur im
Hamburg. Seit 1982 lehrte er als Professor für Klassische
Archäologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität. Im Jahr
2001 wurde Prof. Stähler mit der Ehrendoktorwürde der
Kunstakademie Münster, der er durch langjährige Lehrtätigkeit
verbunden ist, ausgezeichnet. Prof. Stähler vermochte es,
Studierende in großer Zahl anzusprechen. Davon zeugt ein stattlicher
Schülerkreis, insbesondere aber profitierten auch Nebenfächler von
der Breite seiner Forschungsansätze. Hervorzuheben ist ferner sein
intensives Bemühen um interdisziplinäre Zusammenarbeit in
Forscherverbünden und seine Tätigkeit als Herausgeber
wissenschaftlicher Publikationen.


INFO

Link: Archäologisches Seminar und Museum
(http://www.uni-muenster.de/GeschichtePhilosophie/Archaeologie/)





From rita.boerste at lwl.org Wed Feb 11 14:10:16 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Feb 11 14:16:02 2004
Subject: [WestG] [KONF] 56. Westfaelischer Archivtag, Brakel, 16.-17.03.04
Message-ID: s02a37d3.095@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Susanne Heil", Westfälisches Archivamt
Datum: 11.02.2004, 12:35


KONFERENZ

Konferenz-Ankündigung
56. Westfälischer Archivtag

Stadthalle Brakel
16.03.2004-17.03.2004

Der Westfälische Archivtag gehört zu den bedeutendsten regionalen
Archivveranstaltungen in der Bundesrepublik. Der Archivtag ist an einem
übergreifenden Rahmenthema ausgerichtet, das sowohl im historischen
Kontext wie auch im Hinblick auf archivfachliche Detailaspekte behandelt
wird. Die Teilnehmerzahlen bewegen sich zwischen etwa 150 und 200
Personen.

Das Rahmenthema des diesjährigen 56. Westfälischen Archivtages lautet:
"Verwahren, Erhalten, Nutzbarmachen - 15 Jahre Archivgesetz in
Nordrhein-Westfalen".


PROGRAMM

16. März 2004

Eröffnung und Grußworte

Eröffnungsvortrag
PD Dr. phil. habil. Barbara Stambolis (Universität Paderborn): Des
Krummstabs langer Schatten. Das Hochstift Paderborn als Geschichts- und
Gedächtnislandschaft


1. Arbeitssitzung:
15 Jahre Archivgesetz NW - Bilanz und Perspektiven

Einführung und Moderation: Prof. Dr. Norbert Reimann (Westfälisches
Archivamt, Münster)

- Prof. Dr. Janbernd Oebbecke (Kommunalwissenschaftliches Institut der
Universität Münster):
Archivbenutzung in verändertem rechtlichen Umfeld

- Dr. Alexander Dix (Landesbeauftragter für den Datenschutz und für das
Recht auf Akteneinsicht in Brandenburg):
Gleiche Transparenz in Verwaltung und Archiven

- Manfred Müller (Stadt Lichtenau):
Das Archivgesetz aus Sicht eines Bürgermeisters einer kleinen Kommune


Arbeitsgruppen:
Archivpraxis unter den Bedingungen der Archivgesetzgebung

- Verwaltungsinterne Öffentlichkeitsarbeit als archivisches Arbeitsfeld
(Moderation: Hans-Jürgen Höötmann, Westfälisches Archivamt, Münster)

- Kooperation mit Schulen (Moderation: Dr. Susanne Freund, Institut für
vergleichende Städtegeschichte, Münster / Dieter Klose, Staatsarchiv
Detmold)

- Stadtmarketing und Archive (Moderation: Michael Gosmann, Stadtarchiv
Arnsberg)

- Sammlungstätigkeit von Archiven (Moderation: Dr. Gunnar Teske,
Westfälisches Archivamt, Münster)


Mittwoch, 17. März 2004

2. Arbeitssitzung: e-Government und Archive
Moderation: Dr. Mechthild Black-Veltrup
(Staatsarchiv Münster)

- Dr. Lutz Gollan
(Städte- und Gemeindebund NRW, Düsseldorf):
Gemeinschaftsprojekt e-Government NRW - Effizienz durch Kooperation

- Dr. Gudrun Klee-Kruse (Nottuln):
Die digitale Signatur

- Susanne Harke-Schmidt (Stadtarchiv Kerpen),
Martina Zech M.A. (Stadtarchiv Wesseling):
Einführung digitaler Archivierungssysteme - Mitwirkung der Archive

- Andreas Kratz M.A. (DISOS GmbH, Berlin):
e-business in der Wirtschaft am Beispiel von Kreditakten


Aktuelle Stunde
Moderation: Prof. Dr. Norbert Reimann (Westfälisches Archivamt,
Münster)
Sachstandsberichte zu aktuellen Fragen, u. a.:
- Katastrophenschutz, Notfallmaßnahmen
- Rechtsstreit um ein Kirchenbuch


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Archivamt
Jahnstr. 26
48147 Münster
Tel. 0251 591-5779
Fax 0251 591-269
E-Mail: s.heil@lwl.org
www.westfaelisches-archivamt.de





From rita.boerste at lwl.org Wed Feb 11 15:09:38 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Feb 11 15:15:04 2004
Subject: [WestG] [TOC] Heimatverein Steinheim, Heft 27, 2003
Message-ID: s02a45cb.075@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Simon Renkert", simonrenkert@web.de, Westf. Institut für Regionalgeschichte
Datum: 11.02.2004, 14:50


SERVICE: TOC

Heimatverein Steinheim
Steinheimer Kalender 2004
Heft 27
Jahresheft 2003

S. 51-53
Volmer, Karl-Heinz
Klimakatastrophe * während eines Menschenalters beobachtbar?

S. 55-56
Potrawa, Erhard
Die Erle (alnus glutinosa) * Baum des Jahres 2003

S. 59-64
Pollmann, Dr. Hans-Otto
Die eisenzeitliche Siedlung von Steinheim und ihr archäologisches Umfeld

S.65-67
Waldhoff, Johannes
Steinheim an der Donau

S. 69-72
Waldhoff, Johannes
Der Verein "Feldgrau" in Steinheim

S. 73-74
Waldhoff, Johannes
Eduard Holzapfel, Geologe und Geograph (1853-1913)

S. 75-76
Waldhoff, Johannes
ADB ("Allgemeine Deutsche Biographie") und NDB ("Neue Deutsche Biographie")

S. 77-84
Waldhoff, Johannes
Das "Alte Kloster" * Steinheims erstes Krankenhaus 1858-1892

S. 85-91
Waldhoff, Johannes
Der Streik der Steinheimer Tischler im Jahre 1909

S. 93-96
Waldhoff, Johannes
Ein Totschlag bei Lothe blieb ohne Folge für den Täter





From rita.boerste at lwl.org Wed Feb 11 15:12:08 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Feb 11 15:15:40 2004
Subject: [WestG] [TOC] Unser Bocholt, Heft 4/2003
Message-ID: s02a4669.083@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Simon Renkert", simonrenkert@web.de, Westf. Institut für Regionalgeschichte
Datum: 11.02.2004, 15:00


SERVICE: TOC

Unser Bocholt
Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege
Heft 4
54. Jg. / 2003
Hg.: Verein für Heimatpflege Bocholt e. V.

S. 4-7
Frese, Werner
Schafe und andere Biester

S. 8-16
Wörffel, Udo
Die Hofakten des Hofes Klein-Lensing (heute Ernsten) in der Bauernschaft Spork (Nr. 34) * Der Weg eines westmünsterländischen Pachthofes in die Selbständigkeit

S. 17-46
Sundermann, Werner; Letschert, Georg
Bocholter Klöster in der Säkularisation (1802-1811) * Geschichte und Archäologie der fünf vor der Säkularisation vorhandenen Ordensgemeinschaften in Bocholt * Bodendenkmale, zwei Kirchen und ein Pastorat als letzte Zeugen

S. 47
Giesbers, Gertrud
Erinnerungen an das Gut Hünting

S. 48
Tembrinck, Wolfgang
Ein Winterspaziergang am Ostertor * Beschreibung einer Stadtansicht

S. 49-56
Janzen, Karl Heinz
Schul-/Lehrer-Geschichten aus der Mitte 19. Jahrhunderts * Aufsätze über das tägliche Schulleben in und um Bocholt aus einem Circularbuch

S. 57-58
Schröer, Josef H.
Eine mysteriöse, fast unglaubliche Überführung * Karl Loy

S. 59-61
Pottmeyer, Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann J.
Festrede zum 100jährigen Gründungsjubiläum des St.-Georg-Gymnasiums Bocholt am 26. Juli 2003

S. 61-63
Semmelmann, Winfried
Vor fünfzig Jahren * mit Gewalt gegen die KPD

S. 63
Kolks, Zeno G.M.
Der Kirchentypus der St. Georgkirche

S. 64-65
Paetzke, Werner
Bericht über die Steinmetzarbeiten in der St.-Georg-Kirche Bocholt

S. 66-72
Kamps, Markus
Notizen zum Kriegsschicksal Bocholter Kunstsammlungen * I. Die Sammlung Theodor Schwartz

S. 73-87
Rüter Ursula
Die Bocholter Bildhauerfamilie Stracke

S. 88-94
Pohlmann, Alfred
Künstler in Bocholt: Zum Werk des Bildhauers Jürgen Ebert

S. 95-96
Schäpers, Heinz
Die Edelsteine fliegen wieder .- über den heimischen Eisvogel (alcedo atthis)

S. 98-107
Ostwald, Fritz
Blütenpflanzen im Stadtbereich Bocholt * Eine Bestandsaufnahme

S. 108-109
Korff, Carola; Nienhaus, Anne
25 Jahre amnesty international in Bocholt

S. 112-118
Tembrink, Wolfgang
Chronik des Bocholter Raumes 1.10.-31.12.2002






From rita.boerste at lwl.org Wed Feb 11 18:29:05 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Feb 11 18:33:35 2004
Subject: [WestG] [AKT] Freitag der 13. gilt seit 50 Jahren als Pechtag
Message-ID: s02a7476.043@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.02.2004, 17:06


AKTUELL

Freitag der 13. gilt seit 50 Jahren als Pechtag

Westfalen (lwl). "Nicht daran denken", "auf keinen Fall autofahren" oder "am besten erst gar
nicht aufstehen". Mit diesen Strategien versuchen am kommenden Freitag abergläubische
Zeitgenossen über den Tag zu kommen. Denn dieser Freitag fällt auf den 13. Christiane
Cantauw,Volkskundlerin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), hat sich mit der
Frage beschäftigt, warum so viele Menschen sich vor dem Freitag, den 13 fürchten. Schon
einzelne Wochentage für sich gelten als Glücks- oder Pechtage: "Die Bedeutung, die ein
bestimmter Wochentag für die Menschen innerhalb einer Region hatte, war jedoch sehr
unterschiedlich:

So galt der Freitag noch um 1930 im nördlichen Deutschland als Glückstag,
der sich besonders zum Heiraten eignete. In der Mitte und im Süden Deutschlands glaubte man
dahingegen eher an die Unglück verheißende Wirkung dieses Wochentags", weiß Cantauw.
Übrigens sollen auch Napoleon und Bismarck an die Unglück verheißende Wirkung des Freitags
geglaubt haben: Napoleon hat keine Schlacht an einem Freitag geschlagen und Bismarck an
diesem Tag keinen Vertrag geschlossen. Der Grund für den Glauben, dass einzelne Tage ein
größeres Glücks- oder Unglückspotential hätten als andere, liegt wahrscheinlich bei dem
Phänomen der "verworfenen Tage". "Dies waren Tage, die besonders viel Unglück bringen
sollten. Sie werden in zahlreichen mittelalterlichen Handschriften erwähnt und wurden bis
ins 20. Jahrhundert hinein überliefert, wobei sich die Bedeutung einzelner Tage im Laufe der
Jahrhunderte durchaus auch umkehren konnte", erklärt die Expertin der Volkskundlichen
Kommission für Westfalen.

Der Glaube an eine Zahlen-Symbolik ist noch älter: Bereits die frühen Hochkulturen kannten
ein ausgefeiltes Rechensystem. In jedem Zahlensystem sind einige Zahlen unweigerlich
wichtiger als andere: Beim Dezimalsystem (wie wir es heute verwenden) ist es die zehn und
beim Zwölfersystem eben die zwölf, die dementsprechend eine besondere Bedeutung hat:
Es gibt 12 Monate, 12 Apostel, 12 Tierkreiszeichen und das 12-Götter-Regiment der Griechen
und Römer.

"Die Dreizehn überschreitet das geschlossene Zwölfersystem und ist als Primzahl nur durch eins
und sich selbst teilbar, schon dadurch kommt ihr eine besondere Bedeutung zu.
Deshalb wird ihr eine überschreitende Kraft nachgesagt, die durchaus nicht immer
negativ sein muss", sagt Cantauw. So gelte die 13 in der jüdischen Tradition als
eine ausgesprochene Glückszahl und als ein Symbol Gottes, weil sie über die zwölf regiere.
Bei den Forschungen zum Atlas der deutschen Volkskunde in den 1930er
Jahren habe sich herausgestellt, dass die 13 als Unglückszahl zwar weithin bekannt war, dass
es aber auch zahlreiche Belege gäbe, in denen die 13 als Glückzahl bezeichnet wurde, so die
LWL-Volkskundlerin weiter. "Interessanterweise wurden die Wochentage- und die
Zahlensymbolik, lange Zeit unabhängig von ein-ander als glücksbringend oder Pech bedroht
betrachtet. Erst in den 1950er Jahren begann man diese beiden Vorstellungswelten zu
verknüpfen", hat Cantauw beobachtet.

1970 steigerte sich die abergläubische Angst vor dem Freitag am 13. zu
einer kleinen Hysterie: Die später verunglückte Raumfähre Apollo 13 war ausgerechnet
an einem Freitag, den 13. gestartet. Au-ßerdem enthielten angeblich fast alle
Daten, Namens- und Zeitangaben bei dieser Weltraummission die Zahl 13 direkt oder als
Quersumme. Alles Zufall? Die nüchternen Zahlen sprechen da eine andere Sprache: Fällt ein
Freitag auf den 13. passieren statistisch gesehen 15,6 Prozent mehr Unfälle als an anderen
Freitagen. Die Psychologie macht dafür den festen Glauben vieler Zeitgenossen an Glück oder
Unglück verantwortlich. Vielleicht bleibt man am Freitag also doch am besten im Bett, denn
warum es kracht ist doch letztendlich egal....





From rita.boerste at lwl.org Thu Feb 12 09:00:26 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Feb 12 09:12:27 2004
Subject: [WestG] [TOC] Heimatpflege in Westfalen, 1/2004
Message-ID: s02b40bc.084@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Nina Frerichmann nfrerichmann@web.de, Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 11.02.2004, 11:38


SERVICE: TOC

Heimatpflege in Westfalen
Westfälischer Heimatbund in Westfalen
1/2004
17. Jahrgang

Inhaltsverzeichnis:

S.1-9
Arno Straßmann
Hohlwege als historische Landschaftsbestandteile Westfalens

S. 10-12
Heimatvereine von A-Z

S.13
Tagungs- und Veranstaltungsberichte
Alexander von Knorre
Treffen des Arbeitskreises Ruhrgebiet in der Akademie Mont Cenis in Herne

S. 13-14
Museen und Ausstellungen
Von Neujahrskuchen, Hörnchen und Hippen
10 Jahre Veröffentlichungen des Museums in Lünen
"Varusschlacht- eine Legende wird ausgegraben"
Alles aus Holz

S. 16
Nachrichten und Notizen
75 Jahre Landesmedienzentrum
Letter Wacholderheide muß gepflegt werden

S. 18-21
Neuerscheinungen
Projektmanagement im Naturschutz
Kirchen in Bochum
Hahlener Geschichten
10 Jahre Christine-Koch-Gesellschaft
Münster im Bild
Oeynhauser Archivschätze
Heimat Olsberg
St.- Vinzenz-Hospital Rhede
"Die Toten werden Mahnung sein"
Dokumente zur Zwangsarbeit
Mundart aus dem Siegerland
Wappenbuch des Oldenburger Landes

S. 22
Persönliches

S. 22-25
Buchbesprechungen

S. 22
Wilfried Reinighaus
Gerstein, Klaus (Hrsg.): 200 Jahre Vereinigte Hoffmann- und Ludwig-Stiftung.
1802- 2002. Ein Familienverband im Strom der Zeit.

S. 23
Reinhard Köhne
Brepohl, Wilm: Neue Überlegungen zur Varusschlacht

S. 23
Reinhard Köhne
Bremer, Eckhard: Die Nutzung des Wasserweges zur Versorgung der römischen Militärlager an der Lippe.

S. 24
Anton Jansen
Dillmann, Hans: Wachsen und Werden Schöppinger Betriebe. Geschichte und Realität.

S. 24
Liselotte Folkerts
Kill, Susanne: Das Bürgertum in Münster 1770- 1870. Bürgerliche Selbstbestimmung im Spannungsfeld von Kirche und Staat.

S. 25
Ernst Dossmann
Lohmann, Kurt: 200 Jahre Gesellschaft Harmonie. Chronik zum 200- jährigen Bestehen der Gesellschaft Harmonie in Iserlohn

S. 26
Heimatkalender

S. 30
Zeitschriftenschau

Termine
Veranstaltungskalender

Stellenanzeige






From rita.boerste at lwl.org Thu Feb 12 09:09:02 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Feb 12 09:14:07 2004
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel, 1/2004
Message-ID: s02b42b9.008@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Nina Frerichmann nfrerichmann@web.de
Datum: 11.02.2004, 11:38


SERVICE: TOC

Westfalenspiegel. Kultur- Geschichte- Land und Leute
1/2004
53. Jahrgang
ISSN 0508-5942

Inhaltsverzeichnis:

S. 3
Editorial

S.6
Freizeittrends
Hubertus Gärtner
Das Hiller Moor: Ganz sorgsam vorgehen. Eine wunderschöne Winterwanderung

S.8-9
Freizeittrends
Gerhard Elsner
Einfach närrisch: Karneval im Teufelsturm. Ungewöhnliches Museum in Menden

S. 10-11
Freizeittrends
Klaudia Sluka
Serie Alltagskultur: Ganz Westfalen ein "Freudenthal". Fastnacht im Wandel

S.12
Fragebogen: Westafeln!

S. 14-16
Lukas Speckmann
Thema: Hier spielt die Musik
Musikgeschichte: Blüte im Verborgenen.

S. 17
Walter Gödden
Thema: Hier spielt die Musik
Annette von Droste-Hülshoff: "Gesang einer sterbenden Löwin"

S. 18-19
Matthias Schröder
Thema: Hier spielt die Musik
Klassik-Labels: Westfälische Plattenschmiede

S. 20-21
Karsten Mark
Thema: Hier spielt die Musik
Musiker-Ausbildung
"Nur ein Trostpflästerchen"

S. 22-23
Michael Klein
Thema: Hier spielt die Musik
Festivals: Tour durch Jazzfalen

S. 24-25
Martin Zehren
Thema: Hier spielt die Musik
Westfalian Pop: Tief im Westen

S.26
Walter Gödden
Thema: Hier spielt die Musik
Klaus Fiehe: Der etwas andere Radiomann

S.27
Kurz und kompakt

S. 28-29
Jürgen P. Wallmann
Kunst Musik Theater
Kunst-Museum Ahlen: Auf den Spuren Marc Chagalls.
Zwischen Tradition, Avantgarde und Inspiration

S. 30-31
Regina Doblies
Serie "Mahlzeit": Warum Pop-Artisten das Essen liebten.
Kunsthalle Bielefeld lädt zum "großen Fressen"

S. 32
Kurz und kompakt:
Ausgestellt

S. 33
Marieluise Jeitschko
Karin Neuhäuser: Späte Liebe. Schauspielerin entdeckt Regie für sich

S. 34-35
Kurz und kompakt:
Aufgeführt

S. 36
Thomas Mense
Theaterszene OWL
Detmold: Sommertheater im Winter
Paderborn: Grünes Licht für Kooperation
Gütersloh: Theatertod auf Raten

S. 38-39
Volker Jakob
Rudolf Platte: Pantoffel-"Kainz" aus Dortmund-Hörde. Erinnerungen zum 100. Geburtstag

S. 40
Iris Nölle-Hornkamp
Imo Moszkowicz: "Alles war Fluchtbewegung". Renommierter Regisseur stammt aus Ahlen

S. 42-45
Walter Gödden
Harald Hartung: Selbstporträt. Was ist eigentlich ein Gedicht?

S. 47
Walter Gödden
Hans-Ulrich Treichel: "Ich, das traurige Kind". Droste-Hülshoff-Preis vergeben

S. 48-49
Bücher

S. 50-51
Zur Diskussion
Kulturpolitik: Kreativität in Zeiten knapper Kassen. Vom richtigen und falschen Sparen

S. 52-53
Region
Beate Weides
Johann Moritz von Nassau-Siegen: Kolonialherr des guten Friedens. Siegen erinnert an den 400. Geburtstag

S. 54
Region
Peter Brünen
Translozierung: Haus auf Rekord-Reise. 200-Tonnen-Gebäude nach Detmold gebracht

S. 55
Region
Michael Vaupel
Eiszeit: Kalt erwischt. Mammut & Co. im Hagener Museum

S. 56-57
Region
Peter Brünen
"Hart und zart": Propaganda-Puppen. Über den Schlingerkurs des Jungdeutschen Ordens

S. 58
Region
Martina Schäfer
Jakob Pins: Ein Adelshof für die Kunst. Museumsprojekt in Höxter

S. 59
Region
Ulrike van Jüchems
Die Tafel e.V.: Täglich Brot für alle. Im Einsatz für eine gute Sache

S. 60-61
Kurz und Kompakt:
Nachrichten

S. 62-63
Veranstaltungen
Kulturkalender: Tipps und Termine

S. 64
Leute
Alexandra Heinrich
Andreas Obering: "Junge, du kannst ja doch was". Der Obel als Herbert Zimmermann

S. 65
Leute
Ulrike van Jüchems
Elisabeth Zöller: Kunstwerke aus Sprache. Kinder- und Jugendbuchautorin aus Münster

S. 66
Preisausschreiben:
Ortsbestimmung





From rita.boerste at lwl.org Thu Feb 12 11:37:09 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Feb 12 11:52:16 2004
Subject: [WestG]
[AUS] Westf. Industriemuseum: Kinderarbeit einst und jetzt,
Lage, 15.02.-06.06.04
Message-ID: s02b657b.095@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 12.02.2004, 10:52


AUSSTELLUNG

Kinderarbeit einst und jetzt

Neue Ausstellung im Westfälischen Industriemuseum Ziegelei Lage
15. Februar - 6. Juni 2004

Sie schuften mit ihren Eltern in der Landwirtschaft, sie verdingen sich auf den Straßen
der großen Städte als Schuhputzer oder Lastenträger, sie betteln, sie arbeiten als
Schuldknechte im Steinbruch: Schätzungsweise 211 Millionen Jungen und Mädchen
unter 14 Jahren arbeiten in den sogenannten Entwicklungsländern oft unter
menschenverachtenden Bedingungen. Rückblende: Vor 150 Jahren stellten Kinder
in preußischen Fabriken nicht selten die Hälfte der Belegschaft; sie arbeiteten täglich
zwölf Stunden und mehr.

Im Spannungsfeld zwischen "Kinderarbeit - einst und jetzt" bewegt sich eine neue
Ausstellung im Westfälischen Industriemuseum Ziegelei Lage. Vom 15. Februar bis 6.
Juni erzählt das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) von
jungen Glasarbeitern im 19. Jahrhundert, von der Kinderarbeit auf Höfen und
Feldern damals genauso wie von Jungen und Mädchen, die heute in indischen
Ziegeleien, Teppichmanufakturen oder Textilfabriken arbeiten. Fotos, historische
Ausstellungsstücke wie ein Webstuhl, Glasformen und Spindeln, außerdem
aktuelle Zeugnisse wie der Schuhputzkasten eines indischen Straßenjungen
oder Steinbruchwerkzeug machen das Thema anschaulich. Die beiden
Ausstellungsteile entstanden in Zusammenarbeit mit dem Museum für
Industriekultur in Osnabrück und dem Kinderhilfswerk "terres des hommes".
Ein umfangsreiches Begleitprogramm ergänzt die Präsentation.

"Bis zu sechs Prozent aller preußischen Fabrikarbeiter im 19.Jahrhundert waren
Kinder unter 14 Jahren", erläutert LWL-Museumsleiter Willi Kulke. Im Laufe des
19. Jahrhunderts sei die Ausbeutung von Kindern in Fabriken durch Gesetze
schrittweise zurückgedrängt worden. Allerdings wuchs der Anteil der arbeitenden
Kinder in der Heimindustrie, im Dienstleistungsbereich und in der Landwirtschaft.
Kulke: "Zehntausende schufteten auf den Höfen und Feldern, stellten bis spät in
die Nacht hinein Kegel auf, trugen frühmorgens vor der Schule Zeitungen,
Milch oder Brötchen aus oder stellten in nächtelanger Arbeit Spielzeug für andere,
glücklichere Kinder her."

Etwa zehn Prozent der heutigen Kinderarbeiter in den sogenannten Entwicklungs-
ländern sind in Betrieben beschäftigt, die auch Waren exportieren: in Textilfabriken,
Steinbrüchen, Teppichmanufakturen oder auf Kakao- und Kaffeeplantagen.
Zum Teil unterliegen die Kinder der Schuldknechtschaft und Sklaverei, sie wurden
verkauft und erleiden schwerste Misshandlungen. "Kinderarbeit ist im letzten Jahrzehnt
zu einem international diskutierten Thema geworden. Fachleute befürchten dennoch,
dass die Ausbeutung von Kindern in den nächsten Jahren zunimmt. Wirtschaftskrisen,
der Wettlauf um immer geringere Arbeits- und Produktionskosten, drastische Kürzungen
von Bildungs- und Sozialetats in armen Ländern verursachen immer mehr Kinderarbeit",
erläutert der Museumsleiter den Hintergrund des aktuellen Ausstellungsteils..

Veranstaltungen zur Ausstellung "Kinderarbeit - einst und jetzt":

15. Februar, 15 und 16 Uhr: Märchen im Museum
Christian Knaut von der Märchenwerkstatt in Uelzen erzählt alte, neue und internationale
Märchen die sich mit dem Thema Kinderarbeit befassen. Eintritt 2,50 €

29. Februar, 15 und 16 Uhr: Märchen im Museum
Christian Knaut von der Märchenwerkstatt in Uelzen erzählt alte, neue und internationale
Märchen, die sich mit dem Thema Kinderarbeit befassen. Eintritt 2,50 €

13. März, 14-18 Uhr Pedros Hütte
Kinder ab 6 Jahren machen sich auf die Reise nach Südamerika und bauen Wohnhütten
aus Holz, Stroh und Papier. Am Ende präsentieren die Kinder ihr Hüttendorf in einer kleinen
Ausstellung. Anmeldung erforderlich. Teilnahmegebühr: 6 €

28. März, 16 Uhr: Lichtbildervortrag
"Die außerordentliche Hitze bei den Öfen" als "Grund zu rheumatischen und Brustleiden
aller Art" - Kinderarbeit in der frühindustriellen Glasproduktion, mit Dr. Thomas Parent.

Reihe "Kinderarbeit im Film"
jeweils sonntags 11 Uhr, anschließend Führung durch die Ausstellung:

22. Februar: Die kleine Verkäuferin der Sonne, Senegal 1998, 45 Min.
29. Februar: Lost and Found - die verlorene Brieftasche, Indien 1995, 25 Min.
7. März: Twinlight - Kinder der Dämmerung, Südafrika 15 Min.
14. März: Balljungs. Woher kommen die Fußbälle Deutschland 1999, 28 Min.
21. März: Himmel und Hölle, Indien/Jemen/Haiti, 1999, 52 Min.
18. März: Elena und Pancha Deutschland/ Ecuador 1992, 26 Min.
4. April: Die Scooterfahrer Deutschland/ Philipinen 1988, 15 Min.
18. April: Le Métis - Straßenkinder in Burundi, Frankreich/ Burundi 1996, 28 Min.
25. April: My City, Mosambik 1998, 10 Min.
2. Mai: Kanimambo - Wir sind stark, Deutschland 1999, 18. Min.

Museumspädagogische Angebote für Schulklassen und Gruppen
nach Anmeldung, Dauer: 1,5 - 2 Stunden, Kosten: 35 € plus Museumseintritt

1. Führungen durch die Ausstellung "Kinderarbeit - einst und jetzt"
Das Westfälische Industriemuseum bietet Ihnen die Möglichkeit, die Schwerpunkte
ihrer Führung durch die Ausstellung vorher mit unseren Museumspädagogen abzusprechen.

2. Straßenkinder
Nach einer Kurzführung durch die Ausstellung mit den Themen Kinderarbeit im 19.
Jahrhundert und Kinderarbeit heute führen die Schülerinnen und Schüler ein Rollen-
spiel durch, in dem sie in die Rollen von Straßenkindern und Passanten schlüpfen.

3. Streichholzherstellung
Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine kurze Führung durch die Ausstellung.
Anschließend wird ihnen erklärt, wie Kinderarbeiter Streichhölzer in Indien herstellen
und welchen Lohn sie für diese Arbeit erhalten. Sie arbeiten für kurze Zeit selbst als
Streichholzkinder und erfahren, welchen minimalen Lohn sie für diese Arbeit erhalten
hätten.


INFO

Sonderausstellung: Kinderarbeit - einst und jetzt
15. Februar - 6. Juni 2004
Westfälisches Industriemuseum Ziegelei Lage
Sprikernheide 77, 32791 Lage
www.ziegelei-lage.de
Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr

Diese Meldung mit Fotos zum Download finden Sie im Internet unter www.lwl.org




From rita.boerste at lwl.org Thu Feb 12 11:45:12 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Feb 12 11:53:45 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Familie Lohmann und ihr Tiegelguss-Stahl von
1890-1974, Hattingen, 27.02.04
Message-ID: s02b6759.044@lwlapp.itz.lwl.org

Übernahme aus der "geschichtskultur-ruhr - Mailingliste"
Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 12.02.2004, 09:26


AKTUELL: VORTRAG

Freitag, 27. Februar 2004, 20 Uhr
Westfälisches Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen

Spätschicht mit Fackeln, im Anschluss der Vortrag:
"Ein neuer Versuch hat gelehret, daß dieser Gußstahl englischen an Güte übertrifft."
- Die Familie Lohmann und ihr Tiegelgussstahl von 1890-1974
Referent: Hardy Priester

Das 1790 von Johann Friedrich Lohmann gegründete Edelstahlwerk machte
bereits 1812 durch Eigenentwicklung eines Tiegelguss-Stahls von sich reden,
der sich fortan neben den bis dahin führenden englischen Qualitäten
etablierte. 1860 erfolgte die Verlagerung des Betriebes von Witten ins
benachbarte Herbede. Durch Erwerb einer Kornmühle mit Wasserrechten und
Ländereien war die Voraussetzung zur Errichtung eines Walz- und
Hammerwerkes gegeben. Der Mühlengraben wurde früh mit Turbinen zum Antrieb
der Produktionsanlagen genutzt. Durch ständige Anpassung dieser
Wasserkraftanlage an den neuesten Stand der Technik wird der Energiebedarf
bis heute mit rund 4,5 Mio. kWh zu einem Drittel aus umweltfreundlich
erzeugtem Strom gedeckt. 1939 wurde ein neues Stahlwerk in Betrieb
genommen. Im Stadtteil Annen betreibt Lohmann seit 1973 eine hochmoderne
Edelstahlformgießerei.
http://unternehmermagazin.de/unternehmer_l.htm


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 25
45527 Hattingen
Telefon: 02324 9247-0
Telefax: 02324 9247-12
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim







From rita.boerste at lwl.org Thu Feb 12 11:51:03 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Feb 12 11:54:23 2004
Subject: [WestG] [TOC] Soester Zeitschrift, Heft 115/ 2003
Message-ID: s02b68ba.059@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Nina Frerichmann nfrerichmann@web.de
Datum: 12.02.2004, 9:27


SERVICE: TOC

Soester Zeitschrift
Zeitschrift des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest
Heft 115/ 2003
ISSN 0176-3946

Inhaltsverzeichnis:

S. 4-11
Bernhard Thiemann
Die Baustellenbeobachtung "Freilegung Kolkbach" -
ein archäologischer Einblick ins Soester Quellgebiet

S. 12-21
Peter Rothenhöfer
Lucius Flavius Verucla- ein römischer Großunternehmer in Germanien.
Neue Erkenntnisse zu einem alten Fundstück im Burghofmuseum Soest

S. 22-37
Wolfgang Thönissen
"Die christliche Anrichtung einer heilsamen katholischen Reformation vom
Haupt an bis zu Füßen" - Johannes Groppers Theologie zwischen ökumenischem
Dialog und kontroverstheologischer Abgrenzung

S. 38-88
Volker Jarren
Arbeitslosigkeit, Armut und Kriminalität in der Stadt Soest 1847 bis 1849

S. 89-113
Barbara Stambolis
Die Soester Wiesenkirche im 19. Jahrhundert: nationales Denkmal und
protestantisches Identifikationsobjekt, oder: Zur Deutungsmacht und -vielfalt
eines Symbols

S. 114
Reimer Möller
"Entartete Kunst in Soest": Ausstellung im Wilhelm- Morgner-Haus der Stadt Soest
vom 21. April bis 23. Mai 2003. Konzeption und Gesamtverantwortung: Reimer Möller

S. 114-125
Einführungsvortrag

S. 126- 169
Dokumentation der Ausstellung - Katalog bearbeitet von Günter Kükenshöner

S. 170-176
Gerhard Köhn
Die Statue Wolters von Plettenberg, des Deutschordenmeisters in Livland,
im Soester Burghofmuseum

S. 177-195
Neuerscheinungen, Anzeigen und Besprechungen

Ulrich Löer
Haverkamp, Alfred: Zwölftes Jahrhundert 1125-1198. (Gebhardt-Handbuch der
deutschen Geschichte, 10, völlig neu bearbeitete Auflage. Bd. 5). Stuttgart 2003.

Ulrich Löer
Hengst, Karl (Hrsg.): Westfälisches Klosterbuch. Lexikon der vor 1815 gegründeten Stifte
und Klöster von ihrer Gründung bis zu ihrer Auflösung. Teil 3: Institutionen und Spiritualität.
(Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XLIV, Bd. 2). Münster 2003.

Thomas Küster
Köhn, Gerhard: Soest in alten Bildern. Bd. 4: 1919-1939. Teil I. Soest 2003.

Gerhard Köhn
Oeding, Gerd: Lippetal - Damals 1933-1948. Unter Mitwirkung von Felix Bierhaus, Heinz
Erlenkötter, Heribert Rawe, Wolfgang Stein und Konrad Stengel. Lippetal 2000.

Ulrich Löer
Pusch, Beatrix: Die kommunale Neugliederung im Kreis Soest. (Studien und Quellen
zur Westfälischen Geschichte 47). Paderborn 2003.

Stephan Dusil
Ribhegge, Wilhelm: Die Grafen von der Mark und die Geschichte der Stadt Hamm
im Mittelalter. Münster 2002.

Norbert Wex
Weiß, Gisela u. Gerd Dethlefs (Hrsg.): Zerbrochen sind die Fesseln des Schlendrians.
Westfalens Aufbruch in die Moderne. Münster 2002.
Gärtner, Ulrike u. Judith Koppetsch (Hrsg.): Klostertum und Fürstenrevolution. Staat und
Kirche zwischen Rhein und Weser 1794/1803. Bönen 2003.
Reißland, Ingrid (Hrsg.): Vom Kurkölnischen Krummstab über den hessischen Löwen
zum Preußischen Adler. Die Säkularisation und ihre Folgen im Herzogtum Westfalen
1803-2003. Arnsberg 2003.

Neuerscheinungen zur Geschichte Soests und der Börde

Beaugrand, Günter: Kloster Paradiese. Vom Dominikanerinnenkloster zum
Medizinischen Zentrum. Soest 2002.

Hunecke, Markus: Die Neu- St.-Thomäikirche in Soest und ihre franziskanische
Vergangenheit. Werl 2003.

Heimann, Heinz-Dieter: Die Soester Fehde. Geschichte einer erstrittenen Stadtfreiheit.
Soest 2003 (im Druck).

Maas-Steinhoff, Ilse (Hrsg.): Stadtbürger im Schutz ihrer Heiligen. Neue Beiträge zur
mittelalterlichen Kunst und Stadtkultur in Soest. Essen 2003.

Melzer, Walter (Hrsg.): Ausgrabungen auf dem Burgtheaterparkplatz / Rosenstraße 1 in Soest
(Soester Beiträge zur Archäologie 2). Soest 2003.

S. 196-200
Ulrich Löer
Jahresbericht des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest e.V. für das Jahr 2002






From rita.boerste at lwl.org Thu Feb 12 12:00:44 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Feb 12 12:04:15 2004
Subject: [WestG] [TOC] Der Reidemeister, Nr. 157, 2004
Message-ID: s02b6af2.091@lwlapp.itz.lwl.org

Von : Nina Frerichmann nfrerichmann@web.de
Datum: 12.02.2004, 9:22


SERVICE: TOC

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land.
Hrsg.: Lüdenscheider Geschichtsverein
Nr. 157, 7. Januar 2004

Inhaltsverzeichnis:

S. 1245-1252
Rainer Assmann
Lüdenscheid im Mittelalter






From rita.boerste at lwl.org Fri Feb 13 09:50:12 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Feb 13 10:10:14 2004
Subject: [WestG] [AUS] Stadtmuseum Muenster: Bick hinter die Kulissen -
Sammeln und Forschen, 15.02.-11.04.04
Message-ID: s02c9de5.017@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Fisch"
Datum: 13.02.2004, 09:22


AUSSTELLUNG

Stadtmuseum Münster setzt Museumsarbeit anschaulich in Szene /
Bick hinter die Kulissen: Sammeln und Forschen

Der Blick hinter die Kulissen ist für die Museumsbesucher stets etwas Besonderes.
Oft machen entsprechende Führungen durch diese für das Publikum verborgenen
Räume Lust auf mehr. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Stadtmuseums
Münster möchte das Haus an der Salzstraße genau diesem Wunsch nachkommen
und die Museumsarbeit für die Öffentlichkeit transparenter darstellen.
Vier Ausstellungen in der Reihe "Hinter den Kulissen" erzählen von den Aufgaben
der Museumsarbeit, resümieren Vergangenes und blicken nach vorn.

Den Auftakt macht eine Schau zum Thema "Sammeln und Forschen", die vom
15. Februar bis zum 11. April gezeigt wird. Jedes Museum ist wie ein Eisberg:
In der Dauerausstellung ist jeweils nur die Spitze zu sehen. Der größere Teil der
Objekte lagert verborgen in Schubladen, Regalen und Vitrinen oder hängt an Wänden
in den Magazinen des Museums. Der Frage, warum diese für die breite Masse nicht
sichtbaren Schätze von allergrößter Wichtigkeit für ein Museum sind, geht die
Ausstellung auf den Grund.

Besonders in ein historisches Museum - wie das Stadtmuseum - gelangen Objekte
von sehr unterschiedlichem Wert und Material und zwar als Schenkungen, als
Dauerleihgaben oder als gezielte Ankäufe. Alle Stücke werden zuerst am
Schreibtisch der Wissen-schaftler erforscht und dokumentiert. Stadtgeschichtliche
Museen sind zusammen mit Archiven das kollektive Gedächtnis der Bürger.
Die eingelagerten Objekte sind der Fundus entweder für Sonderausstellungen und
Erinnerungsquelle für nachfolgende Generationen. Die kleine Ausstellung soll
einen Einblick in diesen Bereich der Museumsarbeit bieten, der zu den
Kernaufgaben gehört, aber für das Museumspublikum meist unsichtbar bleibt.

Der Besucher tritt unmittelbar in den Arbeitsbereich eines wissenschaftlichen
Mitarbeiters ein. Doch nicht nur Schreibtisch, Computer und Aktenordner
wurden in Szene gesetzt, sondern auch Magazine sind beispielhaft nachgebildet
worden. So finden sich Gemälde platzsparend wie im Depot gehängt wieder und
Objekte verschiedener Zeiten und Materialien sind mit Inventarnummer in einer
Vitrine sichergestellt. Es soll den Besuchern ein authentischer Eindruck vermittelt
werden. Die Präsentation orientiert sich an der Aufbewahrung in den Magazinen.
Da bleiben bei Porzellantassen schützende Polster sichtbar und bei dem Selbstporträt
von Fritz Tüshaus, dessen Oberfläche in der Vergangenheit gelitten hat, sind die
Schadstellen erkennbar bis zur Restaurierung mit Japanpapier gesichert worden.

Vieles wird erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Wer nicht nur oberflächlich
hinschaut, entdeckt etwa zwei Stühle, die der berühmte Jugendstilkünstler Bernhard
Pankok in den 1920er Jahren gefertigt hat. Die beiden Objekte aus Palisander gehören
zum Esszimmer des Hauses von Max Rosenfels. Da die Einrichtung nicht vollständig
ausgeliefert wurde, blieben die beiden Stühle im Besitz des Künstlers. Der Verein
Münster-Museum hat die Stücke 1988 für das Stadtmuseum erworben. Aber auch
andere Objekte - weniger Aufsehen erregende wie verschiedene Hüte - tragen zu
einem vollständigeren Bild der münsterischen Stadtgeschichte bei und sind aus
der Sammlung nicht wegzudenken.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251/492-4503
eMail: museum@stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum





From rita.boerste at lwl.org Tue Feb 17 08:56:52 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Feb 17 09:27:07 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Warum habt ihr Hitler nicht verhindert?,
Kierspe, 03.03.04
Message-ID: s031d774.044@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ulrich Finke",
Datum: 16.02.2004, 21:11


AKTUELL: VORTRAG

Warum habt ihr Hitler nicht verhindert?

am Mittwoch, 03.03.2004, 19.00 Uhr, im
Alten Amtshaus, Friedrich-Ebert-Straße 380, 58566 Kierspe


Die 2003 ins Leben gerufene "Werkstatt Geschichte" anlässlich "1000 Jahre Haus Rhade"
wird in diesem Jahr fortgesetzt.

Diese Veranstaltungsreihe - eingebunden in das Programm der VHS-Volmetal -
soll der Versuch sein, ein Stück der nunmehr tausendjährigen Geschichte
öffentlich aufzuarbeiten. Jede einzelne Veranstaltung ist thematisch in sich
abgeschlossen, sie ist jedoch gleichzeitig systematischer Teil des Ganzen und auch für
Besucher ohne historische Vorkenntnisse geeignet.

Folgende Veranstaltung wird als nächstes - kostenlos - angeboten:
Mittwoch, 3. März 2004, 19:00 Uhr, VHS-Geschäftsstelle im "alten Amtshaus":

"Warum habt ihr Hitler nicht verhindert?"

Unter der Fragestellung soll speziell aus dem lokalen Kiersper Blickwinkel
auf die Machtergreifung Hitlers eingegangen und diskutiert werden. Mit einer
Auswahl Bilder aus der NS-Zeit sollen Vortrag und Diskussion begleitet werden.

Vortragen werden: Hans Ludwig Knau (Geschichte), Reinhard Diestel (Zeitzeuge)
und Ulrich Finke (Fotos).


INFO

Ulrich Finke
Ortsheimatpfleger Kierspe
EMail: ulrich1finke@aol.com

Veranstaltungsort:
Altes Amtshaus, VHS-Geschäftsstelle
Friedrich-Ebert-Straße 380
58566 Kierspe





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 17 09:25:57 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Feb 17 09:27:26 2004
Subject: [WestG] [AUS] Geschichte der Bekleidungsindustrie im Ruhrgebiet,
Gelsenkirchen, ab 02.03.2004
Message-ID: s031de2f.060@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Wiltrud Apfeld", , Stadt Gelsenkirchen
Datum: 17.02.2004, 9:08


AUSSTELLUNG

Arbeit an der Mode - Die Geschichte der Bekleidungsindustrie im
Ruhrgebiet

Ausstellungsprojekt in der flora in Gelsenkirchen, 2. März bis 4. April
2004

Das Ruhrgebiet und insbesondere Gelsenkirchen wurden nach dem Zweiten
Weltkrieg zu einem der wichtigsten regionalen Standorte der
Bekleidungsindustrie. Die Ausstellung "Arbeit an der Mode", die am
01.03.2004 in Gelsenkirchen eröffnet wird, beschreibt lebendig die
Geschichte dieser Industrie und die Arbeitserfahrungen der darin
beschäftigten Menschen. Zentrales Anliegen ist es, die Arbeitssituation
in dieser gerade für weibliche Arbeitskräfte wichtigen Industrie
darzustellen. Die gravierenden Auswirkungen des durch die Globalisierung
erfolgten Strukturwandels auf die Industrie- und Arbeitsmarktstruktur
des Ruhrgebiets werden dabei beispielhaft verdeutlicht.
Basis ist ein langjähriges Seminar- und Forschungsprojekt von der ÖAG
Arbeit und Leben Gelsenkirchen (DGB/VHS) und dem Forschungsinstitut
Arbeit, Bildung, Partizipation e. V., Recklinghausen mit aktivem
Einbezug ehemaliger Beschäftigter, Betriebsrät/innen und
Gewerkschaftssekretäre.

Großformatige Texttafeln mit historischem Bildmaterial geben einen
informativen Einblick in die Arbeitswelt. Kleinere Installationen mit
Zuschneidetisch sowie Näh- und Bügelarbeitsplatz und "echter"
Geräuschkulisse lassen die Arbeitsbedingungen erahnen. Und natürlich
werden auch die Ergebnisse der Arbeit präsentiert: Originalmode von den
1950er bis 1990er Jahren sowie "intelligente Kleidung" des 21.
Jahrhunderts. Ausschnitte aus den Gelsenkirchener Stadtfilmen,
Filmmaterial der Kampagne für saubere Kleidung und eine CD über die
Europäische Textilroute (ETN) verknüpfen die lokale Geschichte mit
globalen Entwicklungen. Originale Stoffe, Schnittmuster, Entwürfe und
Dokumente runden den Blick auf die Bekleidungsindustrie ab.
Die Exponate stammen von Mitgliedern der Projektgruppe, von privaten
Leihgebern, vom Institut für Stadtgeschichte/Stadtarchiv Gelsenkirchen
und von den Bekleidungsfirmen.

Die Ausstellungstexte basieren auf dem Buch von Birgit Beese und
Brigitte Schneider "Arbeit an der Mode - Zur Geschichte der
Bekleidungsindustrie" (Essen 2001).


INFO

Zur Ausstellung werden Führungen angeboten, bei denen zum Teil auch
ehemalige Beschäftigte aus der Bekleidungsindustrie anwesend sind. Die
Führungen dauern ca. eine Stunde.
Anmeldung unter Tel.: 0209/169-9105 oder ute.tietze@gelsenkirchen.de
Entgelt: 20,00 Euro, für Schulklassen und Jugendgruppen kostenfrei.

Ausstellungsort:
"die flora", Florastr. 26, 45879 Gelsenkirchen
Präsentation: 02.03. - 04.04.2004, so - fr 11 - 18 Uhr, do 11 - 20 Uhr
Info: 0209/169-9105
Eintritt frei

Konzeption und Realisation:
Brigitte Schneider unter Mitarbeit von Wiltrud Apfeld

Veranstalter:
ÖAG Arbeit und Leben (DGB/VHS) Gelsenkirchen, Stadt
Gelsenkirchen/Referat Kultur, Forschungsinstitut Arbeit, Bildung,
Partizipation e. V., Recklinghausen sowie IG Metall, Verwaltungsstelle
Gelsenkirchen

Die Ausstellung wird unterstützt von:
IG Metall Hauptvorstand Frankfurt/Main, Klaus Steilmann Institut Bochum,
Hans-Böckler-Stiftung Düsseldorf, Forum Geschichtskultur an Ruhr und
Emscher e. V. c/o Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur,
Firma Gelco GmbH & Co. KG Gelsenkirchen, Firma Marcona Gelsenkirchen.
Teilbereiche des Begleitprogramms erfolgen in Kooperation mit dem
Industrie- und Sozialpfarramt Gelsenkirchen, dem Institut für
Stadtgeschichte Gelsenkirchen und der Firma Kirsten Mode Design
Gelsenkirchen und mit Unterstützung des Ministeriums für Städtebau und
Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und der
Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen.


Begleitprogramm

Ausstellungseröffnung
Montag, 01.03.2004, 19.30 Uhr
Projektleiterin Brigitte Schneider gibt eine Einführung, der sich u. a.
eine Gesprächsrunde über "Die Zukunft der Bekleidungsindustrie" mit
Vertretern der Industrie, der Forschung und der Gewerkschaft anschließt.


Öffentliche Führung
Sonntag, 14.03.2004, 14.00 Uhr

Vortrag I
Montag, 15.03.2004, 19.30 Uhr
"Die Angst vor der Uniformität"
Die soziale und kulturelle Bedeutung von Uniformierungsprozessen am
Beispiel der Mode
Prof. Dr. Gabriele Mentges, Universität Dortmund

Vortrag II
Montag, 22.03.2004, 19.30 Uhr
"Todschicke Kleidung zu welchem Preis?"
Neueste Informationen zur Kampagne saubere Kleidung
Maik Pflaum, Christliche Initiative Romero, Münster
In Kooperation mit dem Industrie- und Sozialpfarramt Gelsenkirchen

Stadtrundfahrt
Samstag, 27.03.2004, 14.00 Uhr
Stadtrundfahrt zu ehemaligen und noch bestehenden Standorten der
Bekleidungsindustrie
Treffpunkt: "Altes Bahnhofsfenster" am ehemaligen Kaufhaus Boecker,
Bahnhofsvorplatz
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Leitung: Brigitte Schneider, Werner Falk
Anmeldung erforderlich bei: ÖAG Arbeit und Leben (DGB/VHS)
Gelsenkirchen, Brigitte Schneider, Tel.: 0209/169-2549 oder
Brigitte.Schneider@gelsenkirchen.de
Mit Unterstützung des Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und
Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadtmarketing Gesellschaft
Gelsenkirchen

Vortrag III
Montag, 29.03.2004, 19.30 Uhr
"Schlimmer als der Bergbau"
Strukturwandel in der Textil- und Bekleidungsindustrie
Priv.-Doz. Dr. Stefan Goch, Gelsenkirchen
In Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen

Finnisage
Sonntag, 04.04.2004, 11.00 Uhr
Abschlussveranstaltung mit Gesprächen und Modenschau


Die Veranstaltungen finden alle in der flora, Florastr. 26, 45879
Gelsenkirchen, statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter www.gelsenkirchen.de (Bereich Kultur,
Kultureinrichtungen, die flora). Ein Ausstellungsflyer kann angefordert
werden unter ute.tietze@gelsenkirchen.de



Stadt Gelsenkirchen
Referat Kultur
Wiltrud Apfeld
Florastr. 28
D-45875 Gelsenkirchen
Tel: 0049 (0)209-169-9109
Fax:0049 (0)209-169-9173




From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Feb 18 12:31:50 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Feb 18 12:33:23 2004
Subject: [WestG] [KONF] 75 Jahre Westfaelisches Institut fuer
Regionalgeschichte, Muenster, 19.03.2004
Message-ID: s0335b54.086@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ulrike Hoffstädt",
Datum: 18.02.2004, 10:19


SYMPOSIUM

Regionalgeschichte
Bestandsaufnahme und Perspektiven

Aus Anlass des Jubiläums:
75 Jahre Westfälisches Institut für Regionalgeschichte

Das Westfälische Institut für Regionalgeschichte (WIR) blickt in diesem Jahr auf
seine 75-jährige Geschichte zurück. Gründungsdatum ist der 15. März 1929.
An diesem Tag genehmigte der 24. Westfälische Provinziallandtag die Satzung
des Provinzialinstituts für westfälische Landes- und Volkskunde. Die landeskundlichen
Forschungen und Ver-öffentlichungen des Provinzialinstituts standen zunächst in der
Tradition der Kulturraumforschung und "ganzheitlichen Landeskunde". Seit Mitte der
1980er Jahre setzte eine Verlagerung der Forschungsinteressen auf die Sozial- und
Politikgeschichte des 19. und 20. Jahrhundert ein. Gleichzeitig öffnete sich die
Wissenschaftliche Hauptstelle gegenüber den Methoden und Themen der modernen
Sozialgeschichte. Um dieser wissenschaftlichen Neuorientierung auch nach außen
Ausdruck zu verleihen und die Ausbildung eines eigenen Profils zu fördern, wird die
Wissenschaftliche Hauptstelle 1991 in das eigenständige WIR umgewandelt.

Eine Bestandsaufnahme zur Landes- und Regionalgeschichte heute zeigt die Vielfalt
der methodischen und inhaltlichen Ansätze. Reflexionen über das Selbstverständnis
und die neuere Struktur des Faches, über methodische Neuorientierungen und
Perspektiven, über die allgemeinen Fragen: Regionalgeschichte als eigenständige
Disziplin oder Methode, als Struktur- oder Kulturgeschichte, sind dagegen rar.

Aus Anlass des Jubiläums wollen wir mit Ihnen diese Fragen diskutieren und versuchen,
die Position des WIR im Spektrum der regionalgeschichtlichen Forschungsansätze zu
bestimmen, wichtige Forschungsfragen und Herausforderungen präziser zu formulieren
und ihre Relevanz für die künftige Ausrichtung der eigenen Forschungen abzuschätzen.

Wir laden Sie daher zu einem

Symposium
am 19. März 2004, von 9.00 Uhr - 17.30 Uhr,
in das Westfälische Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte
in Münster, Domplatz 10,

sehr herzlich ein.


Programm

09.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Bernd Walter, Münster

09.30 Uhr
Landesgeschichte als Synthese -
Regionalgeschichte als Methode?
Prof. Dr. Werner Freitag, Halle

10.30 Uhr
Kaffeepause

11.00 Uhr
Von der "Alphabetisierung" zur "Schriftkultur".
Regionalhistorische Forschung im sozial- und
kulturhistorischer Perspektive
Dr. Reiner Praß, Erfurt

12.00 Uhr
Zur Bedeutung der Raumkategorie in der
Regionalgeschichte
Prof. Dr. Frank Göttmann, Paderborn

13.00 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Regionalgeschichte und Geschichtskultur
Prof. Dr. Bernd Schönemann, Dortmund

15.00 Uhr
Landesgeschichte weltweit -
'Westfälische Geschichte' als Internet-Portal
Dr. Marcus Weidner, Münster

16.00 Uhr
Kaffeepause

16.15 Uhr
Schlussdiskussion

17.30 Uhr
Ende


Nach den Vorträgen ist jeweils eine Diskussion vorgesehen.

Moderation:
PD Dr. Michael Prinz (am Vormittag)
Dr. Sabine Mecking (am Nachmittag)
PD Dr. Karl Ditt (Schlussdiskussion)



Anmeldung

Wenn Sie am Symposium des WIR teilnehmen möchten, melden Sie sich
bitte unter folgender E-Mail-Adresse an: ulrike.hoffstaedt@lwl.org

Teilen Sie uns bitte auch mit, ob Sie in der Mittagspause einen Imbiss
(Terrine/€ 4,50) in der Cafeteria einnehmen möchten.

Für telefonische Rückfragen: 0251/591 5684 (Frau Hoffstädt)

Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Warendorfer Str. 14
48145 Münster
Internet: www.wir-muenster.de
Fax: 0251/591 3282





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Feb 18 12:32:16 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Feb 18 12:33:25 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Hertle,
Selbstmordversuch Robert Schumanns vor
150 Jahren, Muenster, 27.02.2004
Message-ID: s0335b54.090@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "upm - Mediendienst der Universitaet Muenster",
Datum: 18.02.2004, 11:38


AKTUELL

Hintergründe einer Tragödie
Vortragsveranstaltung zum Selbstmordversuch Robert Schumanns vor 150
Jahren


Vor 150 Jahren, am 27. Februar 1854, stürzte sich in Düsseldorf
der Komponist Robert Schumann in Selbstmordabsicht von einer Brücke
in den Rhein. Er wurde zunächst gerettet, verstarb aber geistig
umnachtet 1856 in einer Einrichtung in Endenich bei Bonn. Umstände
und Hintergründe dieser Tragödie wird der münstersche Mediziner
Prof. Dr. Lothar Hertle unter Mitwirkung von Dr. Christian Wülfing
am Freitag, 27. Februar 2004, um 20 Uhr bei einer öffentlichen
Vortragsveranstaltung in der Aula des münsterschen Schlosses näher
beleuchten.

Robert Schumann, damals städtischer Musikdirektor in Düsseldorf,
war schwerst psychiatrisch erkrankt und hatte ernste berufliche
Schwierigkeiten. Der Vortrag beschäftigt sich unter anderem auch mit
den besonderen Beziehungen des Ehepaares Robert und Clara Schumann zu
Johannes Brahms. Gezeigt werden wenig bekannte Bilder aus dieser Zeit.
Ausschnitte aus den Werken von Robert Schumann und Johannes Brahms
ergänzen die Vorlesung, zu der alle Musikfreunde herzlich eingeladen
sind. Der Eintritt ist frei.


INFO

Zeit:
27.02.2004, 20.00

Ort:
Universität Münster
Aula des Schlosses
Hindenburgplatz, Münster





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Feb 18 14:37:14 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Feb 18 14:43:40 2004
Subject: [WestG] [AKT] Werther: Restaurierung des 400 Jahre alten Hapkenhofs
Message-ID: s033789c.000@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 18.02.2004, 13:35


AKTUELL

Der Hapkenhof in Werther ist bald wieder unter Dach und Fach

Werther (lwl) . Im November 2001 war das Haupthaus des so genannten Hapkenhofes in Werther so
einsturzgefährdet, dass der Kreis Gütersloh dem Eigentümer verbot, das Gebäude zu nutzen.
Tatsächlich brach ein großer Teil des Daches ein, weil einige Zwischensparren feucht und
damit morsch geworden waren. Bald ist das 1584 errichtete mächtige Fachwerkhaus wieder
unter Dach und Fach. Das ist dem gemeinsamen Engagement des Eigentümers Carsten Steinmann
und der Denkmalpfleger des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu verdanken.

Gemeinsam erarbeiteten sie ein Rettungskonzept für das Haus, die Bezirksregierung Detmold
und das Amt für Agrarordnung stellten schnell die nötigen Zuschüsse für die dringendsten
Reparaturarbeiten zur Verfügung. "Wir konnten dieses Gebäude, das zu den ältesten des
Kreises Gütersloh zählt, nur retten, weil alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben",
sagt LWL-Denkmalpflegerin Dr. Andrea Pufke über die gelungene Zusammenarbeit, die noch
längst nicht abgeschlossen ist. "Denn ein Denkmal kann man auf Dauer nur erhalten, wenn man
eine sinnvolle Nutzung findet. Gemeinsam mit dem Eigentümer haben wir eine Möglichkeit
gefunden, wie man das Haus wirtschaftlich nutzen kann: Im bisherigen Wohnteil und in der
Deele sollen insgesamt drei Wohneinheiten entstehen", so die Denkmalpflegerin weiter.

Das Besondere am über 400 Jahre alten Hapkenhof ist, dass selbst der Dachstuhl mit seinen
Eichen-sparren noch original erhalten ist. Teile des Hauses wurden zwar im Laufe der Zeit
mehrfach umgebaut und erneuert, "dennoch ist die große Wirtschaftsdeele immer noch in ihrem
ursprünglichen Zustand erhalten", freut sich Pufke. Um das Haupthaus entstand im Laufe der
Jahrhunderte eine große Hofanlage. Dazu gehört unter anderem eine ebenfalls unter
Denkmalschutz stehende Doppelscheune, die 1811 erbaut worden ist. Sie wurde bereits im Jahr
2000 zu Wohnungen umgebaut. Vom Haupthaus wurde zuletzt nur noch der Wohnteil genutzt, das
Dach über der großen Deele war an einigen Stellen undicht geworden. Als die Denkmalpfleger
die Schäden genauer untersuchten, stellte sich heraus, dass einige Teile des Daches wegen
der Feuchtigkeit schon von Pilzen und Schwämmen befallen war.

Die schlimmsten Befürchtungen schienen sich zu bewahrheiten, als vor zwei Jahren große Teile des Daches
einbrachen, als einige morsch gewordenen Weichholz-Zwischensparren die Dachlast nicht
mehr tragen konnten. "Obwohl die Situation sehr dramatisch aussah, musste nur erstaunlich
wenig historische Substanz ausgetauscht werden. Die Feuchtigkeit hat dem eichenen
Kerngerüst des Dachstuhls aus dem 16. Jahrhundert nur sehr wenig geschadet", so Pufke.


INFO

Westfälisches Amt für Denkmalpflege
48133 Münster, Salzstraße 38 (Erbdrostenhof)
Telefon: (0251) 591-4036
Fax: (0251) 591-4024
http://www.lwl.org/wafd/







From rita.boerste at lwl.org Tue Feb 24 12:04:37 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Feb 24 12:10:51 2004
Subject: [WestG] [AKT] Aktueller Newsletter, Technische Kulturdenkmaeler
(23.02.2004)
Message-ID: s03b3df0.061@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Technische Kulturdenkmäler"
Datum: 23.02.2004, 09:20

Aktueller Newsletter, Technische Kulturdenkmäler (23. Februar 2004)

Liebe Technikdenkmalfreunde,

zum Wochenanfang ein Hinweis auf zwei Neuerscheinungen sowie Informationen zum Tag des offenen Denkmals 2004.
Eine erfolgreiche Woche wünscht Ihnen Ihre
Technikdenkmalredaktion


Aktuell: Aktuelles (Kulturdenkmäler)

23. Februar 2004, Neuer Kurzführer für Deutsches Drahtmuseum erschienen
http://www.industriedenkmale.de/index.asp?db=3&bereich=14&id=214

23. Februar 2004, Tag des offenen Denkmals 2004
"Wie läuft s? - Schwerpunktthema Wasser"
http://www.industriedenkmale.de/index.asp?db=3&bereich=14&id=213

23. Februar 2004, Broschüre Aufbruch statt Abbruch - Industriedenkmalpflege in NRW
http://www.industriedenkmale.de/index.asp?db=3&bereich=14&id=212


Termine: Museen/Ausstellungen

5. Oktober 2003-29. Februar 2004, ROT oder TOT - VERLÄNGERT bis zum 29.02.04
Sonderausstellung zur Geschichte der Feuerwehr
http://www.industriedenkmale.de/index.asp?db=5&bereich=1&id=1330


INFO

Förderverein Märkische Straße Technischer Kulturdenkmäler e.V.
c/o Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen
Geschäftsstelle: Iserlohn
Gartenstraße 15-19
58636 Iserlohn
Telefon: 0 23 71/80 92-13
mailto:willmann@hagen.ihk.de
http://www.industriedenkmale.de






From rita.boerste at lwl.org Tue Feb 24 15:25:24 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Feb 24 15:44:14 2004
Subject: [WestG] [AUS] P. A. Boeckstiegel: Begegnung mit C. Felixmueller,
Rheine, 07.03.-25.04.04
Message-ID: s03b6cf8.037@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Lothar Kurz",
Datum: 24.02.2004, 15:07


AUSSTELLUNG

Peter August Böckstiegel - Begegnung mit Conrad Felixmüller
Werke aus dem Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Museum Kloster Bentlage, Rheine
7.3.04 - 25.4.04


1913 beginnt an der Dresdener Kunstakademie die lebenslange Freundschaft
zwischen Peter August Böckstiegel und Conrad Felixmüller. Beide Maler
gehören der zweiten Generation der Expressionisten an, die sich angesichts
der Erschütterungen durch den 1. Weltkrieg und gesellschaftspolitischer
Radikalisierungen neu orientiert.

Für den aus Westfalen stammenden Maler Peter August Böckstiegel bleibt die
Verbundenheit mit der ländlichen Heimat zeitlebens ein Grundthema seiner
Kunst. Mit leidenschaftlicher Ausdruckskraft widmet er sich den Motiven
einfachen Landlebens, der Suche nach Ursprünglichkeit und der Einheit des
Menschen mit der Natur. Dem entgegen konzentrieren sich Felixmüllers Motive
auf die moderne Industriestadt und ihre menschlichen Beziehungen.

Ausgewählte Graphiken aus dem Landesmuseum Münster zeigen Gemeinsamkeiten
und Gegensätze der Künstlerfreunde auf, deren divergierende Ausrichtungen
zugleich einen Spannungsbogen ihrer Zeit widerspiegeln.


INFO

Museum Kloster Bentlage
Bentlager Weg 130,
48432 Rheine
Tel. 05971/920611

Ausstellungsort: Museum Kloster Bentlage, Bentlager Weg 130, 48432 Rheine
Öffnungszeiten: 7.3.04 - 25.4.04, Di - So 10 - 17 Uhr
Ausstellungseröffnung: 7.3.04, 15 Uhr
Öffentliche Führungen: So 28.3.04 und So 18.4.04, jeweils 15 Uhr,
Dr. Annegret Rittmann






From rita.boerste at lwl.org Wed Feb 25 11:58:15 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Feb 25 12:00:03 2004
Subject: [WestG] [AKT] Veranstaltungen im Westfaelischen Roemermuseum Haltern
Message-ID: s03c8df1.044@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.02.2004, 11:14


AKTUELL

"Kleider machen Römer"
Veranstaltungen im Westfälischen Römermuseum Haltern

Frisch renoviert startet das Westfälische Römermuseum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in ein neues Jahr mit vielen verschiedenen
Veranstaltungen. Das Angebot in Haltern reicht vom römischen Kochkursus über Lesungen bis
zur Sonderausstellung mit kunstvoll gestalteten Zinnfiguren. Am 29. Februar geht es los mit
"Kleider machen Römer". Rund 20 Quadratmeter Stoff steckten in der Toga eines Römers, dem
sichtbaren Zeichen seines Bürgerrechts. Wie eine derartig Stoffmenge elegant angelegt
wurde und was sonst noch im alten Rom en vogue war, zeigen die Museumspädagoginnen Alexandra
Boßmann und Marianne Gorissen. Unter der Anleitung von Sabine Holländer können kleine und
große Besucher aus feinster weißer Wolle das Garn dafür selbst spinnen. In einem
Wochenendkursus am 27. und 28. März schmelzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 16
Jahren Glasperlen und verarbeiten sie zu Ketten, Haarnadeln und Ohrschmuck.

Vom 28.03. bis zum 02.05. zeigt das Römermuseum "Große Römer ganz klein". Die Sonder-
ausstellung zeigt Legionäre und Gladiatoren aber auch Zivilisten, zum Beispiel beim Feiern, aus den
verschiedenen Epochen des Römischen Reiches als kunstvoll gestaltete Zinnfiguren.
Jeweils sonntags können die Besucher einem der Modellbauer der Figuren bei der Arbeit über
die Schulter schauen. Am Wochenende vom 24. bis 25. April bietet das Museum ein
Bogenbau-Seminar. Alle Teilnehmenden bauen einen germanischen Bogen nach originalen
Funden aus Schleswig-Holstein und Dänemark. "Iuvat me - Es schmeckt mir" heißt es im
Kochkursus am 15. Mai, in dem ein mehrgängiges Menü nach den Rezepten des römischen
Feinschmeckers und Hobbykochs Apicius zubereitet wird.

Der Internationale Museumstag (16. Mai) steht im Zeichen antiker
und aktueller Literatur. Für Erwachsene gibt es eine Lesung aus dem "Gastmahl des Trimalchio"
- eine bissige Satire auf das Geltungsbedürfnis und die Genuss-Sucht der Neureichen.
Kinder machen sich in der Zeit mit dem Buch "Der Adler der neunten Legion"
auf den Weg nach Britannien, um dort die verschwundene Legion von Marcus
Vater zu suchen. Einen Kursus zu römischem Silberschmuck gibt es am letzten Juni-Wochenende
(26.-27.6.). Die mindestens 16-jährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen
grundlegende Techniken des Silberschmiedens und fertigen sich ihren eigenen Schmuck nach
römischen Vorbildern an. Sieben Wochen vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Athen
bereitet das Römermuseum in Haltern die Besucher schon auf die größte Sportveranstaltung
der Welt vor. Am 27.6. geht es um das Verhältnis der Römer zu Sport und Olympia. Kinder treten zu
antiken Wettkampfdisziplinen an.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, außer für die Seminare zum Glasschmuck, Bogenbau,
Kochen, Silberschmuck.

Kosten und Anmeldung zu den Seminaren:
Anmeldung unter Tel. 02364 9376-0 während der Öffnungszeiten des Museums. Das
Mindestalter beträgt 16 Jahre. Die Kosten beinhalten den Museumseintritt und das Material,
sofern nicht anders angegeben. Glasschmuck: "Edelsteine für alle", 27.-28. März, jeweils
11-16 Uhr, 85 Euro pro Person Bogenbau: "Den Bogen rauskriegen", 24.-25. April, jeweils
11-18 Uhr, 160 Euro pro Person Kochen: "Iuvat me - Es schmeckt mir", 15. Mai, 11-16 Uhr, 45 Euro
pro Person Silberschmuck: "Schlag auf Schlag...", 26.-27. Juni, jeweils 11-16 Uhr, 80 Euro
pro Person zuzüglich Material Eintrittspreise: Erwachsene 3 Euro, Kinder 1,50 Euro,
Familien 7 Euro, Ermäßigungsberechtigte 1,80 Euro.


INFO

Westfälisches Römermuseum Haltern
Weseler Str. 100
45721 Haltern am See
Tel. 02364/9376-0
URL: www.roemermuseum-haltern.de.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr.





From rita.boerste at lwl.org Wed Feb 25 12:02:44 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Feb 25 12:05:17 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe: Der 20. Juli 1944, Muenster,
23.06.-19.07.04
Message-ID: s03c8eeb.064@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Carmen Krybus"
Datum: 25.02.2004, 11:16


AKTUELL

"Der 20. Juli 1944: Widerstand des schlechten Gewissens"

Vortragsreihe im Geschichtsort Villa ten Hompel
23.06.2004-19.07.2004, Münster

In Kooperation mit dem Evangelischen Forum Münster und der Gesellschaft
für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e. V.


Lesung und Gespräch :
"Meines Vaters Land. Geschichte einer deutschen Familie"
mit Wibke Bruhns (Berlin)
in Zusammenarbeit mit dem Literaturverein Münster
Mittwoch, 23. Juni 2004 - 20.00 Uhr


"Die Entwürfe des Kreisauer Kreises für ein neues Deutschland"
Prof. Dr. Günter Brakelmann (Bochum)
Montag, 05. Juli 2004 - 20.00 Uhr


"Zum Umgang mit dem 20. Juli 1944 in der Bundesrepublik Deutschland"
Prof. Dr. Roland Reichwein (Münster)
Donnerstag, 15. Juli 2004 - 20.00 Uhr


"Widerstehen damals und heute. Zur ethischen Problematik des Widerstandsrechts"
Prof. Dr. Hans Richard Reuter (Münster)
Montag, 19. Juli 2004 - 20.00 Uhr


Eintritt frei


INFO

Geschichtsort
Villa ten Hompel
Stadt Münster
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Tel. 0251/492-7101/7048






From rita.boerste at lwl.org Wed Feb 25 13:44:21 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Feb 25 13:48:23 2004
Subject: [WestG]
[LIT] Mark Steinert, Die alternative Sukzession im Hochstift
Osnabrueck
Message-ID: s03ca6d2.038@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Kehne, Birgit, Dr."
Datum: 25.02.2004, 13:19


LITERATUR

Mark Alexander Steinert
Die alternative Sukzession im Hochstift Osnabrück. Bischofswechsel und das
Herrschaftsrecht des Hauses Braunschweig-Lüneburg in Osnabrück 1648-1802
Osnabrücker Geschichtsquellen und Forschungen

Herausgegeben vom Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück,
Bd. 47, Osnabrück, Selbstverlag des Vereins, 2003
ISBN 3-9806564-6-2


Im Hochstift Osnabrück wechselten sich zwischen 1648 und 1802 in einer
alternativen Sukzession evangelische Bischöfe aus dem Hause
Braunschweig-Lüneburg und katholische Bischöfe in der Landesherrschaft ab.
Diese im Alten Reich einzigartige Wechselfolge hatte ihre Grundlage im
Westfälischen Frieden und begründete eine verfassungsrechtliche
Sonderstellung Osnabrücks unter den Fürstentümern des Reiches.
Die alternative Sukzession prägte entscheidend die Osnabrücker
Stiftsverfassung, mit der am Ende des verheerendsten europäischen Krieges
der frühen Neuzeit der Versuch gemacht wurde, einen Ausgleich zwischen
katholischem und evangelischem Kirchenrecht zu finden. Es sollte eine
rechtliche Gleichstellung der Konfessionen hergestellt und das
Herrschaftsrecht zwischen Katholiken und Protestanten paritätisch aufgeteilt
werden.

In dieser Arbeit werden zunächst die rechtlichen Grundlagen der alternativen
Sukzession und ihre Auswirkungen auf die Osnabrücker Stiftsverfassung
dargestellt. Im Anschluss daran werden die Wechsel von katholischen zu
evangelischen Bischöfen eingehend untersucht. Sie gaben Anlass zu
Auseinandersetzungen zwischen Protestanten und Katholiken über die
alternative Sukzession im allgemeinen und das Sukzessionsrecht des Hauses
Braunschweig-Lüneburg in Osnabrück im besonderen.







From rita.boerste at lwl.org Wed Feb 25 15:08:09 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Feb 25 15:10:47 2004
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2004/04
Message-ID: s03cba5b.014@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl", Redaktion Nordrhein-Westfälische Bibliographie
der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Datum: 25.02.2004, 14:34


SERVICE: LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser Stelle einen
regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste
der ULB Münster an. In ihr werden Titel (inklusive ULB-Signatur für die Bestellung über
den OPAC) zum Thema "Westfalen" verzeichnet. Sie sind von der Bibliothek
käuflich oder aufgrund ihrer Veröffentlichung im Landesteil Westfalen
(Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster) als Pflichtexemplare
erworben worden.

Die Neuerwerbungsliste 2004/04 für den Zeitraum vom 01.02.2004 bis zum 14.02.2004
mit insgesamt 49 Titeln ist unter der URL
http://cgi08.uni-muenster.de:8408/exec/ULB/neuerwerb.php?action=fachimfokus&fach=wes
abrufbar.

Die Titel können online über den OPAC der ULB bestellt werden unter:
http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=wopac.shtml

Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" finden Sie unter:
http://www.uni-muenster.de/ULB/sammlungen/westfalica/


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westf. Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl@uni-muenster.de





From rita.boerste at lwl.org Thu Feb 26 11:58:13 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Feb 26 12:03:15 2004
Subject: [WestG] [POS] Ruhr-Universitaet Bochum, Professur fuer Technik- und
Umweltgeschichte
Message-ID: s03ddf6b.045@lwlapp.itz.lwl.org

Übernahme aus der "geschichtskultur-ruhr - Mailingliste"
Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 26.02.2004, 11:11

Eine Nachricht der Mailingliste "Wissenschaftsgeschichte in Deutschland"



POSITION

Ruhr-Universität Bochum

Im Historischen Institut der Fakultät für Geschichtswissenschaft ist
zum 01. Oktober 2005 eine Professur für Technik- und Umweltgeschichte W-
Besoldung (vorbehaltlich der Umsetzung des
Professorenbesoldungsgesetzes im Landesrecht) zu besetzen.
Voraussetzung für die Einstellung sind die Habilitation oder
habilitationsadäquate Leistungen.

Die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber soll das Fach Technik- und
Umweltgeschichte in seiner ganzen Breite vertreten. Erwartet werden
Schwerpunkte in den Bereichen Technik, Wissensgeschichte und Umwelt;
erwünscht ist ein international vergleichender Ansatz. Erwartet wird
die Bereitschaft zur Interdisziplinarität sowie zur Kooperation mit den
Einrichtungen der Region. Das Historische Institut erwartet Bewerbungen
von wissenschaftlich ausgewiesenen, pädagogisch engagierten und
kontaktfreudigen Persönlichkeiten.

Die Ruhr-Universität Bochum strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen
in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich
erwünscht und werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher
Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines
Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Die Bewerbungen geeigneter
Schwerbehinderter sind erwünscht.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (ohne Schriften) sind bis zum
31. März 2004 zu richten an die Ruhr-Universität Bochum - Dekanat für
Geschichtswissenschaft - Postfach 102148 - 44780 Bochum.






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Feb 26 12:22:41 2004
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Feb 26 12:23:18 2004
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter, Soester Anzeiger, 2004, Nr. 287
Message-ID: s03de51f.042@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 26.02.2004, 12:20


SERVICE: TOC

Heimatblätter -
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage: Soester Anzeiger
2004
Februar
Nr. 287
o. Seitenangaben


Gerhard Köhn
Ein Hengst als Geschenk für den Kölner Erzbischof
Huldigungen und Festlichkeiten beim Besuch der Landesherren in Soest

Heinrich Josef Deisting
Der größte Triumph des Kaspar von Fürstenberg
Die Beziehungen der Familie von Fürstenberg zur Stadt Werl

Heinrich Thomas
Katholische Jugend in den HÄnden der Gestapo
Neues Buch mit Augenzeugenberichten erinnert an die Verfolgungen
und die Haft im Dortmunder Gestapogefängnis "Steinwache"

Gisbert Strotdrees
Adrian van der Düssen wohnte niemals auf seinem Landgut
Das historische Rittergut "Haus Düsse" in Ostinghausen bewährt
sich seit vielen Jahren als westfälisches Landwirtschaftszentrum

Franz Haarmann
Wilhelm Hibbeln: "de Glasmof" aus Westfalen
Der Eigentümer der Wickeder Glashüttenwerke schuf 300 Arbeitsplätze -
er starb vor 100 Jahren in Amsterdam

Willi Hecker
Modernes Kunstwerk oder religiöse Rovokation?
Der fast vergessene Kreuzweg in St. Margaretha, Warstein-Mülheim,
aus dem Jahr 1951







From rita.boerste at lwl.org Fri Feb 27 11:03:14 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Feb 27 11:22:56 2004
Subject: [WestG] [AUS] Barocke Uhren, Stadtmuseum Muenster, 29.02.-28.03.04
Message-ID: s03f2404.005@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Fisch"
Datum: 27.02.2004, 09:27


AUSSTELLUNG

"Mit der Zeit... Barocke Uhren aus Münster" - Stadtmuseum Münster präsentiert
tickende Kostbarkeiten

Münster hat niemals eine große Uhrenproduktion besessen oder besonders viele
Uhrmacher beherbergt. Trotzdem sind die in Münster entstandenen oder für Münster
hergestellten Uhren besonders wichtige Beispiele der Uhrengeschichte. Zu sehen
sind einige von ihnen vom 29. Februar bis zum 28. März in der Reihe "Focus
Stadtgeschichte" im Stadtmuseum Münster unter dem Titel "Mit der Zeit ... Barocke
Uhren aus Münster".

Kleineren Tischuhren waren bis um 1850 selten in Westfalen zu finden. Die
Exemplare, die im Münsterland gebaut worden sind, sehen aus wie verkleinerte Köpfe
von Bodenstanduhren und sind deutlich englischen Vorbildern verpflichtet.
Von münsterischen Uhrmachern sind nur zwei Stutzuhren der Barockzeit bekannt.
Seit kurzem befindet sich eine in Besitz des Stadtmuseums Münster. Die Tischuhr
ist signiert von Johann Joseph Schwarz, einem Handwerker, über den die
Quellen bislang schweigen.

Von den wenigen Uhrmachernamen, die vor 1750 in Münster belegt sind, ist
Johann Albiger einer der wichtigsten. Auch von ihm sind weder Geburtstag noch
Sterbetag gesichert. Doch ist er in Schriftquellen zwischen 1694 und 1715 urkundlich
fassbar. Von Johann Albiger haben sich drei Bodenstanduhren erhalten. Diese kleine
Ausstellung zeigt zwei davon. Ein weiteres Highlight der Präsentation ist eine Uhr
von Michael Frischauff, eine von zwei Leihgaben aus dem Westfälischen
Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde. Das Exemplar hat bereits
ein eisernes Werk wie viele der späteren Bauernuhren Westfalens zwischen
1780 und 1840.

Die Gestaltung dieser Uhren wirkt auf uns derartig vertraut, das wir uns kaum
vorstellen können, dass sie erst um 1680 in London erfunden worden sind. Albiger hat
sie in fast gleicher Qualität bereits gegen 1700 nachgebaut. Er ist nach unserem
heutigen Kenntnisstand der erste nachweisbare Uhrmacher, der diese Londoner
Uhren überhaupt in Deutschland gefertigt hat. Technisch waren diese Uhren
darüber hinaus die genauesten Zeitmesser der Epoche. Die Uhrwerke profitierten
von einer Vielzahl an technischen Verbesserungen und auch das Zifferblatt wurde
neu angeordnet. Zudem wurden Holzgehäuse mit Glasscheibe damals erst entwickelt.

Klein aber fein sind die Verwandten der großen Standuhren, die den Kreis der
münsterischen Uhrmacher schließen. Eine Kollektion von Taschenuhren aus
Privatbesitz zeigt noch einmal höchstes Niveau der hiesigen Uhrmacher. Die
Anfänge der tragbaren Uhr geht auf den Anfang des 16. Jahrhunderts zurück.
Aus diesen Dosenuhren entstanden etwa zur Mitte des 17. Jahrhunderts die ersten
Taschenuhren. Diese tickenden Kostbarkeiten, die ebenfalls erstmals zu sehen sind,
geben einen Einblick in die Welt von Minuten und Stunde.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251/492-4503
eMail: museum@stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum

Ingrid Fisch
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Telefon: +49 (0)251/492-4513
Fax: +49 (0)251/492-7726
eMail: FischI@stadt-muenster.de





From rita.boerste at lwl.org Fri Feb 27 11:08:36 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Feb 27 11:24:04 2004
Subject: [WestG] [DID] Universitaet Dortmund: Neuer Workshop Lehren und
Lernen an der Hochschule
Message-ID: s03f2537.020@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Rainer Pöppinghege",
Datum: 27.02.2004, 11:00


DIDAKTIK

Universität Dortmund: Neuer Workshop Lehren und Lernen an der Hochschule
Hochschuldidaktische Grundlagen für Historiker, Kultur- und Sozialwissenschaftler

Leitung: PD Dr. Rainer Pöppinghege (Historiker, Universität Paderborn); Dr. Oliver Reis
(Theologe, Universität Dortmund)

Die hochschuldidaktische Veranstaltungssequenz zu "Lehren und Lernen an der
Hochschule" gibt in konzentrierter Form einen Einblick in hochschuldidaktische
Grundlagen, schafft Gelegenheit zur Reflexion von eigenen Lehrerfahrungen
und hilft dazu, das hochschuldidaktische Handlungsrepertoire zu erweitern.
Die Sequenz besteht aus drei Komponenten: zwei zweitägige Werkstattseminare
schließen eine mit Beratung begleitete Praxisphase mit ein:

1. Das erste Werkstattseminar findet noch vor Beginn des Sommersemesters
am 26./27.3.2004 (Fr/Sa) von 9.00 bis 17.00 Uhr im Seminarraum des
Hochschuldidaktischen Zentrums (HDZ) statt. Es befasst sich mit Fragen
der Kommunikation und Gestaltung von Lernsituationen in Lehrveranstaltungen
durch Impulsreferate, Übungen und Simulationen. Eine Lehrveranstaltung des
kommenden Sommersemesters eines jeden Teilnehmers, bzw. einer jeden
Teilnehmerin wird zum exemplarischen Gegenstand der Lehrplanung.

2. Die Praxisphase im Anschluss an das Werkstattseminar dient dann als
praktisches Reflexions- und Handlungsfeld, in dem die Planungen aus dem
ersten Workshop umgesetzt werden und mit Gestaltungsideen experimentiert
wird. In der praxisbegleitenden Beratung wirken die Veranstalter der Sequenz
und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildungen kollegial zusammen.
Vorgesehen sind Hospitationen in den Lehrveranstaltungen des Sommersemesters.

3. Die Erfahrungen aus dieser Praxisphase werden in dem zweiten Workshop
am 12./13.6.2004 (Sa/So) ebenfalls von 9.00 bis 17.00 Uhr im Seminarraum des
HDZ aufgenommen. Gegenüber dem ersten Workshop wird der didaktische
Horizont erweitert. Insbesondere wird ein Perspektivenwechsel vom Lehren zum
Lernen vorgenommen und didaktische Handlungsmuster in den Zusammenhang
der Rolle von Lehrenden an Hochschulen insgesamt gestellt. Auf Wunsch der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ausgewählte hochschuldidaktische
Themen des Lehrens und Lernens vertieft behandelt werden.

Die Veranstaltungssequenz ist teilnahmeorientiert, handlungsbezogen und
erfahrungsoffen angelegt. Sie lebt von dem aktiven Engagement der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Veranstalter sehen ihre Funktion
in der Hauptsache in der Moderation der Arbeitsprozesse.

Die Teilnahme an der Veranstaltungssequenz wird bescheinigt.
Sie ist anerkennungsfähig für das Basiszertifikat der hochschuldidaktischen
Weiterbildung des HDZ Dortmund. Für Teilnehmer, die nicht der Uni Dortmund
angehören, fallen Teilnahmegebühren von 75 Euro an.

Anmeldung bitte bis zum 8. März 2004 per Mail an reis@fb14.uni-dortmund.de.
Falls Sie weitere Fragen zu der Veranstaltung haben, können Sie sich ebenfalls
an diese Email-Adresse wenden.






From rita.boerste at lwl.org Fri Feb 27 11:19:13 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Feb 27 11:25:07 2004
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 3/2004
Message-ID: s03f27c1.059@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Rita Börste", , Westf. Institut für Regionalgeschichte
Datum: 27.02.2004, 11:20


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn
Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V.
Heft 3/2004
65. Jahrgang


INHALT:

S. 73-81
Trotier, Peter
Kleine Geschichte des Dekanates Iserlohn (1832-2002)

S. 82-84
Kramer, Jürgen
Hohenlimburger Stadtchronik 2003, 2. Teil

S. 95-106
Lingen, Helmut
Über die Kirchenglocken in Hohenlimburg, Teil 3

S. 108
Rose, Franz
Wann ist Ostern? oder: Warum fällt Ostern immer auf einen anderen Tag?





From rita.boerste at lwl.org Fri Feb 27 12:06:45 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Feb 27 12:10:28 2004
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die SS und die rassenpolitische Neuordnung
Europas, Muenster, 03.03.04
Message-ID: s03f32e1.067@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Carmen Krybus"
Datum: 27.02.2004, 11:58


AKTUELL

Mittwochsgespräch am 3.3.2004 in der Villa ten Hompel, Münster
Dr. Isabel Heinemann: "Die SS und die rassenpolitische Neuordnung Europas"

Weit mehr als eine Million Menschen aus ganz Europa wurden Überprüfungen durch
das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS unterzogen. Hierzu zählten sogenannte
Volksdeutsche, Polen, Russen, Slowenen, Elsässer und Lothringer. Für die meisten
war das Urteil der SS-Rassenprüfer von existentieller Bedeutung. Der »rassische Wert«,
der Menschen bestimmte, ob sie enteignet, vertrieben, umgesiedelt oder zur
Zwangsarbeit herangezogen, als Jude identifiziert, zur Ermordung in ein Vernichtungslager
geschickt wurden - oder nicht. Damit lieferte die rassische Einordnung nicht nur die
vermeintlich wissenschaftliche Begründung der NS-Bevölkerungspolitik, sondern
prägte entscheidend die deutsche Besatzungspraxis.

Die Referentin Frau Dr. Isabel Heinemann von der Universität Freiburg zeigt auf, wie
die Rasseexperten die rassische Auslese konzipierten, umsetzten und welche
Konsequenzen dies hatte. Diese Ideologie war die Basis für eine menschenverachtende
Umsiedlungspolitik, die die Vertreibung und Ermordung von Millionen von Menschen
direkt und indirekt zur Folge hatte.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe "Mittwochsgespräche" im
Geschichtsort Villa ten Hompel am 3. März um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.


INFO

Geschichtsort
Villa ten Hompel
Stadt Münster
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel. 0251/492-7101
Fax 0251/492-7918

www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel





From rita.boerste at lwl.org Fri Feb 27 14:26:46 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Feb 27 14:46:14 2004
Subject: [WestG] [AKT] Luedenscheider Gespraeche, 03.03./17.03.04
Message-ID: s03f53b7.029@lwlapp.itz.lwl.org

Von:
Datum: 27.02.2004, 12:34


AKTUELL

Lüdenscheider Gespräche


Mittwoch, den 3. März 2004, 19.30 Uhr
Institut für Geschichte und Biographie
Lüdenscheid

Das Institut für Geschichte und Biographie lädt gemeinsam mit der Volkshochschule
Lüdenscheid für Mittwoch, den 3. März 2004 zu einer Veranstaltung mit Hans-Eckehard
Bahr ein, die in den Räumen des Instituts in der Liebigstraße stattfindet, allerdings nicht
wie gewohnt um 17 Uhr, sondern um 19.30 Uhr.

Der bekannte Bochumer Theologe und Friedensforscher Prof. Dr. Hans-Eckehard Bahr
spricht unter der Überschrift "Wo warst Du, lieber Vater" über das Thema: "Die Wehrmachts-
generation: neue Anfragen oder schon Versöhnung?". Hans-Eckehard Bahr, Jahrgang 1928,
stellt einen autobiographischen Text vor, mit dem er sich auf eine Reise des Entdeckens
und des neuen Verstehens der Vätergeneration begibt. Im Mittelpunkt steht die
Auseinandersetzung mit seinem eigenen Vater, der den Zweiten Weltkrieg als Pfarrer und Offizier
erlebte.

Hans-Eckehard Bahr lebte und lehrte in den 60er Jahren in den USA und war persönlicher
Mitarbeiter von Martin Luther King. Vor kurzem veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel
"Erbarmen mit Amerika", in dem er der Kriegspolitik der Bush-Regierung die große politische
Kultur des anderen Amerika, die des menschenrechtlichen Amerikas von Lincoln bis King,
gegenüberstellt.


Das nächste "Lüdenscheider Gespräch":

Mittwoch, den 17. März um, 17 Uhr
Institut für Geschichte und Biographie
in Lüdenscheid

Vom jüdischen Emigranten zum Vorsitzenden von Amnesty International und zum
"Außenminister" des britischen Kirchenrates - von der Emigrantentochter zur Germanistin und
Professorin für Geschlechtergeschichte in England: Paul Oestreicher und Barbara Einhorn.

Die Zwangsemigration von Eltern und Kindern ist das eine Thema: Paul Oestreichers und
Barbara Einhorns Geburtsjahre liegen nur einige Jahre auseinander, aber die Unterschiede
springen ins Auge: Der eine kam als Siebenjähriger nach Neuseeland, die andere wurde dort
geboren. Die anderen Themen des Gesprächs ergeben sich aus ihren Lebensgeschichten.
Beide trieb es nach Großbritannien und - immer wieder - nach Deutschland. Paul Oestreicher
sprach beispielsweise als Vorsitzender von Amnesty International mit RAF-Häftlingen und
mit Walter Ulbricht über die Freilassung von Heinz Brandt, er bereitete die Befreiung vieler
politischer Gefangener in Südafrika vor. Barbara Einhorn schrieb ihre Dissertation über
den Roman in der DDR und lehrt heute an der Universität von Sussex Geschlechter-
geschichte (veröffentlichte z.B. " Gender, Nation and Identity in Narratives of Exile and Return").


INFO

Veranstaltungsort:
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid








From rita.boerste at lwl.org Fri Feb 27 14:35:26 2004
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Feb 27 14:48:02 2004
Subject: [WestG] [LIT] Roland Siekmann: Eigenartige Senne, Lemgo 2004
Message-ID: s03f55c7.042@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "S. Klocke-Daffa",
Datum: 27.02.2004, 14:21


LITERATUR

Neuerscheinung: "Eigenartige Senne":
Vom wüsten Unland zum Naturparadies

Jahrhundertelang galt sie als unfruchtbare Einöde, die für die Landwirtschaft nicht taugte
und deshalb von den Ärmsten der Armen bewohnt wurde, heute wird sie für ihre
einzigartige Schönheit als Naturparadies gerühmt: die Senne. Roland Siekmann,
Autor des Buches mit dem bezeichnenden Titel "Eigenartige Senne", ist der Geschichte
dieser ungewöhnlichen Landschaft nachgegangen. Der Landesverband Lippe
hat das Buch soeben in seiner Forschungsreihe "Lippische Studien" herausgebracht.

Die vom Sandboden geprägte Grenzregion am Südhang des Teutoburger Waldes
zwischen Lippe, Paderborn und Bielefeld unterschied sich seit jeher von den sie
umgebenden Kulturlandschaften. Schon immer war ihre Wahrnehmung und
Bewertung ambivalent: Als "böse Sandwüste" oder "wüstes Unland" wurde
sie tituliert, vielen galt sie als langweilig und Schwermut erzeugend. Sie war das
gemiedene Armenhaus Westfalens, berüchtigt als Gegend namenlosen Elends,
über die Geschichten von Räubern und sagenhaften Schreckgestalten kursierten.
Später wurden große Teile der Senne als Truppenübungsplatz abgesperrt und
zerwühlt, andere Bereiche wurden aufgeforstet oder zersiedelt.

Naturfreunde und Romantiker hingegen empfanden die Sennelandschaft als eine
seltsame Welt voll geheimnisvollem Zauber und genossen die Freiheit ihrer
unendlich erscheinenden Weite. Die Wandervogelbewegung entdeckte die Senne
zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Naturparadies, Heimatforscher interessierten
sich für die an vorgeschichtlichen Spuren reiche "Urheide". Naturschützer schwärmen
bis heute von einer einzigartigen Bilderbuchlandschaft, viele sehen gar einen
zukünftigen Nationalpark am Horizont. Jüngste Diskussionen um die zukünftige
Nutzung der Senne machen einmal mehr deutlich, wie sich die Wahrnehmung
dieser Grenzlandschaft im Laufe ihrer Geschichte gewandelt hat. Roland
Siekmann ist dieser Geschichte nachgegangen.


INFO

Roland Siekmann
Eigenartige Senne. Zur Kulturgeschichte der Wahrnehmung einer peripheren Landschaft.
(Lippische Studien, Bd. 20)
Lemgo: Institut für Lippische Landeskunde 2004
Geb. Ausgabe, 504 Seiten, 80 s/w u. farb. Abb.
ISBN 3-936225-13-3
24,50 €, im Buchhandel erhältlich