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From rita.boerste at lwl.org Wed Oct 1 17:33:41 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Oct 1 17:28:19 2003
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Kulturausschuss beschliesst Westfaelisches
Klostermuseum in Dalheim, Kr. Paderborn
Message-ID: sf7b01fe.000@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.10.2003, 12:21

LWL-Kulturausschuss beschließt Westfälisches Klostermuseum in Dalheim, Kreis Paderborn

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) soll nach dem Willen seiner Kulturpolitiker das geplante Westfälische Klostermuseum in Dalheim (Kreis Paderborn) errichten.

Mit den Stimmen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben die Abgeordneten im LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (1.10.) in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis) mit einem Grundsatzbeschluss grünes Licht für die Gründung einer Museumsstiftung gegeben.

Der Entscheidung muss noch am 13. November die Landschaftsversammlung zustimmen. 'Unser Konzept ist überzeugend und vielversprechend. Es ist europaweit einmalig und eine großartige Chance für Westfalen und für NRW". sagte LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe zum Beschluss.

Nach einer Studie könnte das Museum 2007 kostendeckend in Betrieb gehen, wenn der LWL als Eigentümer des Klosters die Stiftung gründet. Die Baukosten würden bei rund 29 Millionen Euro liegen, neun Millionen weniger als bisher geschätzt. Teppe geht davon aus, dass die Realisierung des Museums bis zu 15 Jahre dauern wird.

Voraussetzung für das neue Museum seien neben einer "höchstmöglichen Finanzierung durch das Land" Gewinne aus einer Brauerei, einer Klosterherberge, einem Museumsshop und einem Gastronomiebetrieb auf dem Klostergelände, hieß es im Kulturausschuss am Mittwoch.

Die Stiftung müsse mit einem Kapital von mindestens zwölf Millionen Euro ausgestattet werden, an dem sich der Landschaftsverband zu einem Drittel beteiligt. Der Kreis Paderborn hat nach Angaben von Teppe bereits zwei Millionen Euro für die Stiftung in seinen Haushalt eingestellt.


INFO

Kloster Dalheim
Am Kloster 11, 33165 Lichtenau-Dalheim
Telefon: 05292/1664
E-Mail: kloster-dalheim@lwl.org
Internet: www.kloster-dalheim.de
1. April bis 31. Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr
montags - außer an Feiertagen - ist die Klosterkirche und Klausuranlage geschlossen






From rita.boerste at lwl.org Wed Oct 1 18:21:11 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Oct 1 17:30:53 2003
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsveranstaltungen des Mindener
Geschichtsvereins im Herbst / Winter 2003 / 2004
Message-ID: sf7b0d16.044@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Dr. Monika M. Schulte", Kommunalarchiv Minden,
Datum: 01.10.2003, 15:39

Vortragsveranstaltungen des Mindener Geschichtsvereins
Herbst / Winter 2003 / 2004

Programm:

DIENSTAG, 4. NOVEMBER 2003, 19.30 UHR
KOMMUNALARCHIV MINDEN, TONHALLENSTR. 7, MINDEN

Priv.-Doz. Dr. Helmut Stubbe da Luz, Hamburg

Besatzer und Besetzte - Minden als Hauptort eines napoleonischen Arrondissements (1811-1813)

Interventionen der miteinander konkurrierenden Staaten Frankreichs und Englands in den westfälisch-niedersächsischen Raum hinein sind in der Geschichte keine Seltenheit gewesen. Einmalig allerdings ist die Einbeziehung großer Teile Norddeutschlands in das napoleonische Empire 1810-1814. Minden wurde Hauptort eines gleichnamigen Arrondissements. Der Vortrag analysiert das brisante Verhältnis zwischen Besatzern und Besetzten, stellt es aber auch in den weltpolitischen Zusammenhang.

Priv.-Doz. Dr. Helmut Stubbe da Luz ist Historiker und hat sich an der Universität der Bundeswehr, Hamburg, habilitiert. Sein Buch über die Zeit der französischen Besatzung in Norddeutschland wird vor dem Mindener Geschichtsverein erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Buch kann nach dem Vortrag käuflich erworben werden.


DIENSTAG, 18. NOVEMBER 2003, 19.30 UHR
MARTINIKIRCHE, MINDEN

Bärbel Sunderbrink M.A., Bielefeld

Die Verdrängung der Toten aus der Stadt - Mindener Begräbnisplätze um 1800

Nicht nur in Minden wurden die Toten Jahrhunderte lang "ad sanctos" - in der Nähe der Reliquien der Heiligen in und um die Kirchen innerhalb der Stadtbefestigung bestattet. Schon in altpreußischer Zeit gab es aber Versuche, das zu verändern, und zwar aufgrund veränderter Hygienevorstellungen und neuer Erkenntnisse auf dem Gebiet der Medizin:

Neue Gesetzesvorgaben schrieben 1794 das Verbot von Bestattungen innerhalb bewohnter Gegenden vor. Reformfreudige Beamte der Kriegs- und Domänenkammer beförderten das Anliegen; auf ihre Privilegien bedachte Honoratioren und Kirchenvertreter aber torpedierten es. Bis in die französische Zeit (1807) dauerte es, dass eine Veränderung eintrat.
Gerade Minden ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie schwierig der Prozess der Verlegung der Bestattungsplätze war. Das ist für Minden erstaunlich gut dokumentiert: Grundlage für den Vortrag sind Akten des Staatsarchivs Münster, die nie zuvor ausgewertet wurden.

Bärbel Sunderbrink M.A. ist Archivarin im Stadtarchiv Bielefeld. Ihre jüngst abgeschlossene Magisterarbeit schrieb sie über Friedhofsverlegungen des 19. Jahrhunderts in Minden-Ravensberg.


DIENSTAG, 2. DEZEMBER 2003, 19.30 UHR
AULA DES RATSGYMNASIUMS, KÖNIGSWALL 28, MINDEN

Dr. Susanne Schwabach-Albrecht, Düsseldorf

Die Kruses - Eine Familie und ihr Wirken in Minden

Am Mikrokosmos der "Kruses", einer im besten Sinne bürgerlichen Familie, lässt sich mittels ihrer Nachlässe ein beeindruckendes Bild rheinisch-westfälischer Regionalgeschichte nachzeichnen. Heinrich Kruse (1815-1902), ursprgl. aus Pommern stammend, hatte als Lehrer am Mindener Gymnasium unterrichtet, bevor er als Journalist in Köln Karriere machte.

Sein Sohn, Francis Kruse (1854-1930), in Köln geboren, übte in Minden (1903-1909) und später in Düsseldorf (1909-1919) das Amt des Regierungspräsidenten aus. Beide, Vater und Sohn, prägten kraft ihrer Persönlichkeit und ihrer Tätigkeiten das öffentliche Leben in der Region. Diesen Spuren und Zeugnissen speziell in Minden nachzugehen, bildet einen Schwerpunkt des Vortrags.

Dr. Susanne Schwabach-Albrecht war von 1997 bis 2000 als Geschäftsführerin der Deutschen Schillerstiftung, Weimar, tätig, bevor sie 2001 als wissenschaftliche Mitarbeiterin ins Archiv des Heinrich-Heine-Instituts, Düsseldorf, wechselte.


DIENSTAG, 20. JANUAR 2004, 19.30 UHR
GLASHÜTTE GERNHEIM, PETERSHAGEN-OVENSTÄDT

Michael Funk, Minden

Glashütte - Industriedenkmal - Museum der Glasgeschichte - Glaskunst
Das Westfälische Industriemuseum Glashütte Gernheim

Fünf Jahre nach der Eröffnung der Glashütte Gernheim des Westfälischen Industriemuseums in Petershagen-Ovenstädt zieht der Vortrag eine Bilanz der bisherigen Entwicklung des Museums des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Das für 2004/2005 geplante Ende der Restaurierung des ehemaligen Fabrikantenwohnhauses bietet zugleich den Anlass, die weiteren Perspektiven des Museums vorzustellen.

Das Themenspektrum reicht von den bisher noch wenig beleuchteten Aspekten der Geschichte der Gernheimer Hütte bis hin zu Fragestellungen der regionalen und nationalen Glasgeschichte. Zugleich sollen gegenwärtige Tendenzen der musealen Präsentation von Glasgeschichte und Glaskunst in Deutschland vorgestellt werden, die derzeit - gegenläufig zu der wirtschaftlichen Entwicklung der Glasindustrie - eine gewisse Konjunktur erlebt.

Michael Funk ist Leiter des Museums Glashütte Gernheim und seit 2002 Vorsitzender des Mindener Geschichtsvereins.


DIENSTAG, 10. FEBRUAR 2004, 19.30 UHR
HEIMATHAUS REHME (MIT DORFLADEN-MUSEUM)
AUF DEM KÖPPEN 24, BAD OEYNHAUSEN

Dr. Ira Spieker, Göttingen

Ein Dorf und sein Laden
Das Beispiel Atteln bei Paderborn

Dorfläden spielten bis weit ins 20. Jahrhundert hinein eine zentrale Rolle in der ländlichen Gesellschaft. Sie dienten nicht nur als Einkaufsstätte, sondern auch als Kreditinstitut, Dienstleistungsunternehmen und Kommunikationszentrum des Ortes.

Das Westfälische Freilichtmuseum Detmold konnte einen Dorfladen aus Atteln bei Paderborn in seine Bestände übernehmen. Außer der Einrichtung selbst waren noch original verpackte Waren und ein großer Teil der Geschäftsüberlieferung erhalten. Die Anschreibebücher zeigen das reichhaltige Warenangebot eines Ladens um 1900 und widerlegen den Mythos der ländlichen Selbstversorgung.

Es lässt sich ablesen, welchen kleinen Luxus sich ein Tagelöhnerhaushalt bisweilen leistete und wofür die wohlhabende Bauerfamilie ihr Geld ausgab. Auch gegenseitige Verpflichtungen durch Verschuldung, Dienstleistungen und Arbeitsverhältnisse werden deutlich: Wurde ein Einkauf bezahlt, abgearbeitet oder gaben die Kunden gar ein Schwein in Rechnung? Der Vortrag gibt tiefe Einblicke in die alltägliche Lebenswelt der ländlichen Bevölkerung zwischen 1880 und 1914/18.

Dr. Ira Spieker studierte Volkskunde und Geschichte. Als damalige wissenschaftliche Volontärin am Freilichtmuseum Detmold machte sie das *Projekt Dorfladen" zu ihrer Doktorarbeit. Sie befragte die Inhaberfamilie und Dorfbewohner und wertete die Anschreibebücher aus.

Das Dorfladen-Museum im Heimathaus Rehme kann vor und nach dem Vortrag besichtigt werden.


DIENSTAG, 24. FEBRUAR 2004, 19.30 UHR
AULA DER DOMSCHULE
IMMANUELSTR. 2, MINDEN

Dr. Thomas Tippach, Münster

Minden als preußische Garnison- und Festungsstadt

Die Belegung einer Stadt mit Militär galt im 19. Jahrhundert gemeinhin als Quelle materiellen Wohlstands für die Stadt. Doch sie beeinflusste auch die Entwicklung des Siedlungsgefüges und das Leben der Bürger und Einwohner. In einer Festungsstadt wie Minden ist das wesentlich besser greifbar als in 'offenen' Garnisonstädten.

Die Anforderungen an die Verteidigungsfähigkeit einer Festung wirkte sich auf die militärischen Infrastruktureinrichtungen aus; bedeutsamer aber waren die Folgen für die Stadtentwicklung, beispielsweise der Rayongesetzgebung auf die Wohnungssituation, die sanitären Verhältnisse und die wirtschaftlichen Entfaltungsmöglichkeiten. Aufgrund der Regulierungskompetenz des Festungskommandanten stand die Stadt quasi unter 'militärischer Aufsicht'.

Für die Bevölkerung war die Anwesenheit des Militärs täglich aufgrund von Kontrollen beim Betreten und Verlassen der Stadt an den Toren spürbar. Welche Erwartungen knüpften die kommunalen Verantwortlichen und die Bevölkerung an die militärische Belegung? Wie reagierte die Kommune auf Ansprüche der Streitmacht?

Dr. Thomas Tippach hat seine Doktorarbeit über Koblenz als preußische Garnison- und Festungsstadt geschrieben. Für die "Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Minden" ist er einer der Autoren zum Thema "Festung Minden".


INFO

Kontakt:
Dr. Monika M. Schulte
Kommunalarchiv Minden
- Archiv der Stadt Minden und des Kreises Minden-Lübbecke -
Tonhallenstr. 7
32423 Minden
Telefon: 0571 / 97220-27
Telefax: 0571 / 97220-11
E-Mail: m.schulte@minden.de






From rita.boerste at lwl.org Thu Oct 2 15:17:40 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Oct 2 16:50:40 2003
Subject: [WestG] [AKT] LWL will Aufbau des Westfaelischen
Industriemuseums abschliessen
Message-ID: sf7c3388.064@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.10.2003, 10:02

LWL will Aufbau des Westfälischen Industriemuseums abschließen

Das Westfälische Industriemuseum mit seinen acht Standorten hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt, die Besucherzahl hat sich in der Zeit von 1998 bis 2002 von 186.000 auf 355.000 fast verdoppelt, obwohl der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) den Aufbau seines Museums noch gar nicht abgeschlossen hat.

Nachdem der LWL sich nun mit dem Land über die künftige Förderung des LWL-Industriemuseums geeinigt hat, hat er einen Museumsentwicklungsplan vorgelegt, aus dem hervorgeht, wie der Aufbau des Museums weitergehen soll. Über den Plan, dem die LWL-Kulturpolitiker am Mittwoch (01.10.) in Witten (Kreis Enneppe-Ruhr) zustimmten, entscheidet am 09. Oktober abschließend der LWL-Landschaftsausschuss.

"Der Plan zeigt, wie wir das Museum trotz aller Finanzprobleme voranbringen können. Natürlich müssen wir dabei auf einiges Wünschenswertes verzichten", sagte LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe im LWL-Kulturausschuss, der im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis) tagte. Der Entwicklungsplan sieht vor, dass der Aufbau der sieben bereits eröffneten Museumsstandorte bis 2007 mit einem finanziellen Aufwand von 23 Millionen Euro abgeschlossen werden soll.

Die Entscheidung über den weiteren Aufbau der Zeche Hannover in Bochum als Museum hat der LWL zunächst für fünf Jahre zurückgestellt. Außerdem können folgende Projekte nicht mehr durch die mit dem Land abgestimmte Fördersumme abgedeckt werden: Zeche Zollern (Dortmund): Ausweichparkplatz, Sanierung ehemalige Lackierwerkstatt; Zeche Nachtigall (Witten): Erweiterung des Museums um ein benachbartes Grundstück; Henrichshütte Hattingen: Restaurierung des historischen Teils der Gebläsehalle, Sanierung Bessemer-Stahlwerk; Glashütte Gernheim (Petershagen/Kreis Minden-Lübbecke): Ankauf eines Hauses für Shop und Gastronomie. Er freue sich, dass der LWL trotz aller finanziellen Probleme mit wichtigen Bauvorhaben das Industriemuseum weiterentwickeln könne, so Teppe weiter.

Dazu gehöre unter anderem das zentrale Depotgebäude, die Herrichtung der Zechenverwaltung und Sanierung der denkmalpflegerisch hoch bedeutenden Maschinenhalle in Dortmund, der Ausbau des Besucherbergwerkes in Witten, der Aufbau eines historischen Binnenhafens am Oberwasser im Schiffshebewerk Henrichenburg, die Fertigstellung des Veranstaltungs- und Foyertraktes der Gebläsehalle in Hattingen sowie die Restaurierung des Herrenhauses in Gernheim.

Außerdem werde der LWL für die Erweiterung der Dauerausstellungen an allen acht Standorten des Westfälischen Industriemuseums in den nächsten Jahren über 4 Mio. € zur Verfügung stellen. "Wir sind davon überzeugt, dass unsere Museumsstandorte sich weiterhin positiv entwickeln. Denn sie sind mit besonderen Kinderangeboten und zahlreichen Vorführbetrieben sehr familienfreundlich. Gleichzeitig erfüllen sie aber auch hohe wissenschaftliche Ansprüche und sind besonders authentisch, indem sie zum großen Teil in sorgfältig restaurierten Denkmälern die Branchen präsentieren, die hier früher tatsächlich gearbeitet haben", blickt Teppe optimistisch in die Zukunft.






From rita.boerste at lwl.org Thu Oct 2 16:23:03 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Oct 2 16:59:30 2003
Subject: [WestG] [AKT] Tag der Diakoniegeschichte des Ev. Johanneswerks
e.V., Bielefeld, 03.11.03
Message-ID: sf7c42df.074@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Bärbel Thau",
Datum: 02.10.2003, 14:51

Tag der Diakoniegeschichte des Ev. Johanneswerks e.V.

Diakonie zwischen Kirche und Staat

Montag, 3. November 2003, 9.30 - 12.30 Uhr
Ev. Johanneswerk e.V., Schildescher Straße 101-103, 33611 Bielefeld

Als Wichern vor mehr als 150 Jahren die Innere Mission ins Leben rief, gab es noch keinen Sozialstaat, und die verfasste Kirche engagierte sich nur am Rande für notleidende Menschen. Später spielte die Diakonie in der Bundesrepublik eine wesentliche Rolle bei dem Aufbau eines westdeutschen Sozialstaates.

Gesellschaftliche Wandlungen wie der Um- und Abbau sozialstaatlicher Modelle und Grundsätze und der Bruch mit alten Traditionen im sozialen Protestantismus haben in der Diakonie in den letzten Jahren einen Prozess der Neuorientierung eingeleitet. Welche Aufgaben hat die Diakonie und wer sind ihre Kooperationspartner? Welchen Einfluss hatten und haben Kirche und Staat auf die Diakonie?

Vorträge halten Priv-Doz. Dr. Udo Krolzik, Bielefeld ("Diakonie zwischen Kirche und Staat") und Bärbel Thau, M.A. ("Das Johanneswerk zwischen Kirche und Staat im Jahrzehnt seiner Gründung").


INFO

Info und Anmeldung:

Bärbel Thau
Ev. Johanneswerk e.V.
Schildescher Straße 101-103
33611 Bielefeld
Fon 0521/801-2566
Fax 0521/801-2568
E-Mail baerbel-thau@johanneswerk.de





From rita.boerste at lwl.org Thu Oct 2 17:46:53 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Oct 2 17:14:52 2003
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe: Preussen hat viele Gesichter,
Wesel/Minden 23.10.03 - 17.03.04
Message-ID: sf7c5699.030@lwlapp.itz.lwl.org

Übernahme aus der E-Mailing-Liste "Geschichtskultur-Ruhr"
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich
Email: geschichtskultur@hclist.de
Internet: www.geschichtskultur-ruhr.de

Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 02.10.2003, 9:25

Preußenmuseum Wesel/Minden
Vortragsreihe: "Preußen hat viele Gesichter "
diesmal: Frauensachen

Anhand der Vorstellung von unterschiedlichen Frauen aus den
verschiedensten Zeiten und Ständen werden weibliche Lebenswelten vor dem
Hintergrund persönlicher Möglichkeiten und großer Politik dargestellt.
Dabei treffen wir auf Beispiele, wie weibliches Fühlen, Denken und Tun
selbstständig wirkte, gleichzeitig aber auch männliches Verhalten
beeinflusste, formte und antrieb.

Den männlichen Normen in der Geschichtsschreibung setzen die Frauen des
Museumsteams die Betrachtung der Geschichte aus weiblicher Sicht
entgegen. In dem zum Thema dekorierten Vortragsraum des Preußen-Museums
und in entspanntem Ambiente sind wir wieder donnerstags um 19.30 Uhr in
Wesel und mittwochs um 19.30 Uhr in Minden, einmal im Monat, auf den
Spuren spannender Lebensläufe.

Wesel, 23. Oktober 2003, Minden, 29. Oktober 2003
Die schöne Wilhelmine (1753 - 1820) "Eine preußische Pompadour?"
vorgestellt von Gerlinde Tenter

Wesel, 20. November 2003, Minden, 26. November 2003
Lina Morgenstern (1830 - 1909) "Sie kochte in vielen Töpfen!"
vorgestellt von Krista Horbrügger

Wesel, 11. Dezember 2003, Minden, 17. Dezember 2003
Käthe Kollwitz (1867 - 1945) "Ich sah die Welt mit liebevollen
Blicken"
vorgestellt von Gertrud Gerharz-Ophardt

Wesel, 15. Januar 2004 Minden, 28. Januar 2004 Hedwig Dohm (1831 -
1919)
"Die Menschenrechte haben kein Geschlecht"
vorgestellt von Chris Michaelis

Wesel, 12. Februar 2004, Minden, 18. Februar 2004
Rosa Luxemburg (1870 - 1919)"Die rote Rosa, der Schrecken des
Kaiserreiches"
vorgestellt von Ute Hetkamp

Wesel, 11. März 2004 Minden, 17. März 2004
Katia Mann (1883 - 1980) "Ich bin doch nun mal sein Zubehör"
vorgestellt von Dagmar Ewert-Kruse


INFO

Anschrift:
Preußen-Museum
Nordrhein-Westfalen
Simeonsplatz 12
32427 Minden
Fon: 0571 / 83728-0
und 83728-24 (Kasse)
Fax: 0571-83728-30

Preußen-Museum
Nordrhein-Westfalen
An der Zitadelle 14-20
46483 Wesel
Fon: 0281 / 33996-0
Fax: 0281 / 33996-330

Der Eintritt zu den Vorträgen beträgt 5 Euro pro Person.






From rita.boerste at lwl.org Thu Oct 2 17:51:51 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Oct 2 17:16:41 2003
Subject: [WestG] [AKT] LWL baut zentrales Industriemuseumsdepot in Dortmund aus
Message-ID: sf7c57af.034@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.10.2003, 9:32

LWL baut sein zentrales Industriemuseumsdepot in Dortmund für 4,5
Millionen Euro aus - Mehr Raum für Dauerausstellung

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) saniert und erweitert das
zentrale Depot für die acht Standorte seines Industriemuseums, das an
der Dortmunder Zeche Zollern angesiedelt ist. Das hat der
LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (01.10.) in Witten (Kreis Ennepe-Ruhr)
beschlossen.

Grund für die Baumaßnahme: Keines der Magazine des Industriemuseums
erfüllt die allgemein anerkannten Standards beispielsweise zum
Raumklima oder zur Schädlingsprophylaxe. Das Land wird das 4,5 Millionen
Euro teure Vorhaben mit 90 Prozent fördern, hieß es im Ausschuss. Dem
Beschluss müssen noch der LWL-Finanzausschuss am 2. Oktober sowie der
LWL-Landschaftsausschuss am 9.Oktober zustimmen.

"Mit dem neuen Depotkomplex sind wir in der Lage, unseren musealen
Auftrag des Bewahrens von Kulturgut aus dem Industriezeitalter nach dem
Stand von Wissenschaft und Technik zu erfüllen. Außerdem schaffen wir
dadurch den nötigen Raum, um den Besuchern der Zeche Zollern wichtige
Aspekte der Industriegeschichte auf Dauer präsentieren zu können",
begründete LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe die große
Bedeutung des Bauvorhabens.

Der LWL hat bereits 1992 das neben der Zeche Zollern gelegene
Grundstück einer ehemaligen Spedition mitsamt einer Lkw-Wartungshalle
gekauft. Diese Halle nutzt das LWL-Industriemuseum bereits als Depot.
Das 26 Jahre alte Gebäude ist jedoch dringend sanierungsbedürftig. Das
ausgemauerte Stahlfachwerk muss überarbeitet und zum Teil ausgetauscht
werden und das undichte Dach muss komplett erneuert werden.

Außerdem erhält die Halle einen neuen Betonboden, neue Fenster und
fahrbare Schwerlastregale für größere Exponate. Um besonders
empfindliche Museumsstücke vor Schädlingsbefall und Rost zu schützen und
so auf Dauer teure Restaurierungen zu vermeiden, baut der LWL ein neues
zweigeschossiges Magazingebäude an. 72 Zentimeter dicke Wände
(einschließlich Dämmung und Putz) machen eine künstliche
Klimatisierung überflüssig.

In einen weiteren dreigeschossigen Neubau sollen die Bibliothek und das
Archiv einziehen. Positiver Effekt für die Museumsbesucher: Die
Dauerausstellung kann in den bisher nicht zugänglichen Räumen der
ehemaligen Zechenverwaltung um die Themen "Betriebsgeschichte" und
"Montanindustrie und Politik" erweitert werden.

Im Herbst 2004 will der LWL mit dem Neubau des Magazingebäudes
beginnen. Sobald die Exponate aus dem bisherigen Depot ins Magazin
gebracht worden sind, folgt 2006 die Sanierung der Halle. Im letzten
Schritt soll der Erweiterungsbau für die Bibliothek und das Archiv
errichtet werden. Ende 2007 will das LWL-Industriemuseum das
Zentral-Depot komplett nutzen.





From rita.boerste at lwl.org Thu Oct 2 18:34:59 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Oct 2 17:40:21 2003
Subject: [WestG] [AKT] "Lange Nacht der Kultur" am 11.10.2003 in Menden
Message-ID: sf7c61d2.068@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Norbert Klauke, , Stadtarchiv Menden
Datum: 02.10.2003, 17:13

"Lange Nacht der Kultur" am 11.10.2003 in Menden
Stadtarchiv von 18.00 bis 24.00 Uhr geöffnet

Auch bei dieser zweiten "Langen Nacht der Kultur" können sich Interessierte wieder in den Räumen des Archivs umsehen und ihre Fragen stellen.

Altes muss nicht verstaubt sein, außerdem öffnet das Archiv der Zukunft durch neue Technologien Tür und Tor. In einer Multimedia-Dia-Show werden das alte Menden, alte Mendener und das neue Menden gezeigt. Mit einer Schmalzstulle in der Hand können Sie Platz nehmen und auf einer Leinwand eine Auswahl von ca. 250 bis 300 Bildern aus dem gescannten Bestand des Fotoarchivs auf sich wirken lassen.

Lassen Sie sich von der Vergangenheit fesseln und in die Gegenwart führen. In einer Endlos-Schleife können Sie sich die Aufnahmen in den Räumlichkeiten des Archivs ansehen. Mit kurzen Unterbrechungen für Rückfragen oder Besichtigungen des Magazins startet dann die Diashow wieder durch.

Die freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter des Archivs werden Ihnen auf Wunsch Ausdrucke aus alten Mendener Zeitungen fertigen. Tauchen Sie ein in das faszinierende alte Menden und staunen Sie über Ereignisse, die per Zeitungsdruck auch hier in Menden den Lesern präsentiert wurden. Nehmen Sie sich die Vergangenheit, ausgedruckt vom modernen Reader-Printer auf Papier, mit nach Hause.

Sie wollen das Alte Rathaus erkunden und uns aufs Dach steigen? Dann sind Sie am 11.10.2003 ebenfalls im Archiv richtig. In den drei angesetzten Führungen können Sie das Gebäude in den Teilen besichtigen, die normalerweise nur für den Dienstbetrieb zugänglich sind. Aus dem Dachgeschoss mit seinem Turmaufsatz schauen Sie den Mendener Bürgern auf die Köpfe.

Dort lagert z.Zt. eine Vielzahl an Altakten des Archivs. Wegen eines Wasserschadens im Keller mussten diese Archivalien vor 1 ½ Jahren dort deponiert werden. Sie harren auf bessere räumliche Unterbringungsmöglichkeiten des Archivs, um dann endlich sach- und fachgerecht in licht-, staub- und feuergeschützten Behältern und in Stahlregalen eingelagert zu werden.

Über das schöne Treppenhaus geht es dann im Gänsemarsch quer durch die Kinderbücherei in den Keller. Hier haben Sie die Möglichkeit, sich die Luftschutzräume und ehemaligen Zellen anzusehen. Diese Zellen sind zwar mit Material bis zur Decke vollgepackt, doch kann man etwas davon erahnen, wie sich die Personen gefühlt haben, die dort kurzzeitig eingesessen haben.

Für diese Führungen wurde ein Zeitrahmen von jeweils ca. einer Stunde vorgegeben, es hängt natürlich sehr von der Anzahl der Interessenten und deren Fragen ab, wie lange diese Rundgänge tatsächlich andauern werden. Auf jeden Fall sollten Sie alle Angebote des Archivs nutzen und vor allem Fragen stellen, wenn Ihnen etwas unklar erscheint und Sie Erläuterungen brauchen.

Die "Lange Nacht der Kultur" ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Mendener Kulturinstitute: Archiv, Bücherei, Museum, Musikschule, VHS und Kulturbüro.


INFO

Kontakt:
Norbert Klauke
Stadtarchiv Menden
Postfach 28 52, 58688 Menden
Neumarkt 5, 58706 Menden
Tel +49-23 73-90 36 31
Fax +49-23 73-90 31 06 31
E-Mail: n.klauke@menden.de






From rita.boerste at lwl.org Thu Oct 2 18:56:35 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Oct 2 18:00:27 2003
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel, 5 / 2003
Message-ID: sf7c66db.011@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Rita Börste", , Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 02.10.2003, 17:56

SERVICE. TOC

Westfalenspiegel
Ausgabe 5, 2003
52. Jahrgang
ISSN 0508-5942
Ardey-Verlag GmbH, Münster


ZUR DISKUSSION
S. 6
Verwaltungsreform: "Regionalverband Ruhr würde überholte Strukturen zementieren". Stimmen der Wirtschaft

S. 10
Fragebogen: Westfalen!


FREIZEIT / TRENDS
S. 12
Erlebniswelt Zoo: Den Tieren ganz nah sein. Freigehege statt Gitter

S. 14
Waldskulpturenweg: Beim Wandern Kunst erleben.
Einzigartiges Projekt der Region Wittgenstein-Sauerland

S. 15
Westfälisch genießen: Großmutters Küche zeitgemäß serviert.
Gourmet-Adresse in OWL


THEMA: DREHORT WESTFALEN
S. 16
Drehen im Münsterland: Schöne Tatorte

S. 19
Westfalen im Film: Kumpel, Fans und ein Baron

S. 22
Ruhr Sound Studios: Dortmund gibt den Ton an

S. 24
Friedrich Wilhelm Murnau: Genie des Stummfilms

S. 27
Hermine Huntgeburth: Die Geschichtenerzählerin

S. 28
Westfälisches Landesmedienzentrum: Lernen mit bewegten Bildern


KUNST / MUSIK / THEATER
S. 30
Der Blaue Reiter: *Also, Glasmalzeit". Expressionistenschau in der Kunsthalle Bielefeld

S. 32
Brueghel, Rubens & Co: Flämische Meisterwerke.
Villa Hügel zeigt "Stadt - Land - Fluss"

S. 33
Archäologie: Karl und das Stadtmarketing.
25 Jahre Museum in der Kaiserpfalz

S. 34
Kurz und kompakt: Ausgestellt

S. 36
Frank Beermann: Dirigent auf neuen Wegen.
Westfälische Ruhe schätzen gelernt

S. 37
"mommenta"-Festival: Wenn Elefanten Klassik hören.
Musik an ungewöhnlichen Orten

S. 38
Apollo-Theater Siegen: Vorhang auf im Lichtspielhaus.
Eröffnung 2006 geplant

S. 39
Kurz und kompakt: Aufgeführt

S. 40
Wolfgang Quetes: Quadratur des Kreises.
Neuer Intendant für Münster


LITERATUR
S. 42
Hans-Ulrich Treichel: Westfälische Himmelfahrt.
Porträt des Droste-Preisträgers

S. 46
Die Hausgeburt.
Auszug aus Treichels "Heimatkunde"

S. 47
Künstlerprojekt: Dialog mit Hamann.
"Rede, dass ich Dich sehe"

S. 48
Bücher


REGION
S. 50
Regionale 2004: Gold für das Münsterland.
Anfängliche Skepsis verflogen

S. 52
Fritz Pitz: Der Meister des Lichts.
International bekannter Fotograf aus Bocholt

S. 54
Hochzeitsbräuche & Co: Drum prüfe, wer sich ewig bindet.
75 Jahre Volkskundliche Kommission

S. 56
Regionale Landesforschung: Von Jakobswegen und Einzelhändlern.
LWL-Kommissionen im Überblick

S. 57
Dobergmuseum Bünde: "Jurassic Park" am Wiehengebirge.
Der Erdgeschichte auf der Spur

S. 58
Von Krummstab, Löwe und Adler.
Ausstellung in Arnsberg

S. 60
Kurz und kompakt: Nachrichten

S. 62
Kulturkalender: Tipps und Termine


LEUTE
S. 64
Andreas Breiing: Mutterwitz vom Opa
Kabarettist aus Münster als "Lauser" unterwegs

S. 65
Maria Anspach: Expertin für schwarzen Humor.
Siegenerin lässt Mörder mit Herz agieren

S. 66
Preisausschreiben: Ortsbestimmung





From rita.boerste at lwl.org Mon Oct 6 11:40:54 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Oct 6 10:44:10 2003
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, Sept./Okt. 2003
Message-ID: sf8146ba.066@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Rita Börste, Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 06.10.2003, 10:36


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes e.V. und des Landesverbandes Lippe
September/Oktober 2003
96. Jahrgang, Nr. 9/10
ISSN 0017-9787


HEIMATLAND: THEMA
S. 242
Roland Linde
100 Jahre Bad Meinberg

HEIMATLAND: ORTSVEREINE
S. 245
"Technische Innovation auf dem Dorf": Einladung zur dritten Tagung der Arbeitsgemeinschaft Dorfgeschichte

S. 246
Burkhard Meier
Von Rittergütern und Runkelrüben: Neue Chronik der Großgemeinde Leopoldshöhe erschienen

S. 247
Karl-Heinz Richter
Das Glockenspiel im Spielturm der Nicolaikirche in Lemgo

HEIMATLAND. LIPPSKET PLATT
S. 251
Helmuth Rottschäfer
Tweu verlor'ne Wedden!

HEIMATLAND: FACHSTELLEN
S. 252
Ankündigung: 29. gesamtlippisches Plattdeutschentreffen in Augustdorf am 19.10.03

HEIMATLAND: LANDESVERBAND
S. 252
Leopold Möller
Wohnungsnot und Ehrenamt: Vorabdruck aus "Lippische Anekdoten"

S. 253
Detlef Hellfaier M.A.
Die "Kurfürstenbibel" des Wolfgang Endter (1649)
Bibel des Monats Oktober

S. 254
Dr. Julia Freifrau Hiller von Gaertringen
Die "lippische Kupferbibel" der Meyerschen Hofbuchhandlung in Lemgo (1720)
Bibel des Monats November

S. 255
Dr. Julia Freifrau Hiller von Gaertringen
Neu in der Landesbibliothek: Nachlass des Schriftstellers Martin Simon

KULTUR: PORTRÄT
S. 256
Tragische Liebe, zerstörerische Politik...
Aktuelles Programm des Landestheater Detmold

KULTUR. LOCATION
S. 258
Burkhard Meier
Zu Gast bei "bücher bleicher" in Bad Meinberg

KULTUR: PROJEKT
S. 260
Detmold mit anderen Augen sehen: Blickwechsel Detmold vom 02. bis 11.10.2003

KULTUR: PRÄSENTATION
S. 262
Hanne-Nüte Kämmerer zum 100. Geburtstag
Ausstellung im Staatsarchiv Detmold, 09.10. bis 30.11.2003

S. 263
Stefan Meyer
Georg Osterwald 1803-1884
Ausstellung: "Bilder der Romantik - Weserbergland, Deutschland, Italien" in der "Eulenburg", Museum Rinteln, 13.09. bis 09.11.2003

S. 264
"The Space of Trees"
Großformatige Zeichnungen von Rieko Hidaka im art kite museum Detmold, 12.10.2003 bis 11.01.2004

KULTUR: PORTRÄT
S. 265
Burkhard Meier
Zu Sonntag nicht nur am Sonntag: Das renommierte Geschäft am Detmolder Markt ist 120 Jahre in Familienbesitz

KULTUR: PROJEKT
S. 266
Spitz, scharf, spaßig: Kabarettprogramm für Lippe





From rita.boerste at lwl.org Mon Oct 6 16:02:58 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Oct 6 15:14:47 2003
Subject: [WestG] [AKT] Vortraege des Historischen Vereins Osnabrueck im
Winterhalbjahr 2003/04
Message-ID: sf818444.086@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Dr. Birgit Kehne, , Leiterin des Staatsarchivs Osnabrück
Datum: 06.10.2003, 12:58

Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück
Programm für das Winterhalbjahr 2003/2004

1. Donnerstag, 23. Oktober 2003
Anton Schindling, Tübingen:
200 Jahre Säkularisation - Das Alte Reich und seine Kirche vor 1803

Osnabrück wurde durch den Reichsdeputationshauptschluss des Jahres 1803 dem Kurfürstentum Hannover angegliedert. Bis dahin war das Fürstbistum über viele Jahrhunderte hinweg ein Teil der Reichskirche, ein reichsunmittelbares Territorium, das als Wahlfürstentum der Bischöfe von diesen und dem adeligen Domkapitel regiert wurde. Die geistlichen Fürstentümer der Reichskirche waren für das Heilige Römische Reich Deutscher Nation besonders charakteristisch und stellten eine starke Stütze zur Bewahrung des Reichssystems dar.

Seit der Reformation gab es auch evangelische Teile der Reichskirche. Osnabrück mit seinem Nebeneinander von Katholiken und Protestanten und der vom Westfälischen Frieden vorgeschriebenen paritätischen Verfassung stellte einen Sonderfall zwischen der katholischen Mehrheit und der verbleibenden evangelischen Minderheit von Reichskirchen-Fürstentümern dar. Die Germania Sacra, das reichskirchliche Deutschland, erlebte im 18. Jahrhundert noch einmal eine Spätblüte, an der auch Osnabrück in der Möser-Zeit seinen Anteil hatte.


2. Donnerstag, 20. November 2003
Helmut Stubbe da Luz, Hamburg:
Okkupanten und Okkupierte. Osnabrück als französische Departementshauptstadt 1811-1813

Die Stadt Osnabrück und ihre Bewohner hatten während der napoleonischen Besatzungsregimes in Norddeutschland im Zeitraum zwischen 1803 und 1813 noch Glück im Unglück. Aufgrund ihrer traditionellen Zentrumsfunktion wurde der Stadt der Rang eines Chef-lieu de département zuteil. Hier residierte der Präfekt des Oberemsdepartements und bediente sich der Unterstützung eines einheimischen Generalsekretärs, des Schriftstellers Johann Wilhelm Eberhard Heuberger.

Der Vortrag bietet neue Details zur Rolle Osnabrücks als Departementshauptort, darüber hinaus aber stellt er diese Rolle und die Zeit zwischen 1811 und 1813 auf eine neue Weise in den großen geschichtlichen Zusammenhang: Napoleons Vorbereitungen auf den für 1812 geplanten Russlandfeldzug und die zu diesem Zweck erfolgte Schaffung einer 'hanseatischen Mark' in Norddeutschland geraten da ins Blickfeld, die Ausrichtung dieser Region auf die Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck, die okkupationsregimeinterne Front zwischen 'ordentlichem' und 'außerordentlichem' Administrationspersonal, aber auch die im weitesten Sinn 'demokratische' Anbindung des Generalgouvernements der Hanseatischen Departements an die Gesetzgebende Körperschaft (Corps législatif) im Pariser Palais Bourbon.


3. Donnerstag, 18. Dezember 2003
Klaus Kösters, Münster:
Spion des Königs ... Justus Gruners denk- und merkwürdige Reise durch Westfalen

Vor fast genau zweihundert Jahren unternahm der aus Osnabrück stammende Advokat Justus Gruner eine Reise durch das damalige Westfalen. Die Französische Revolution hatte gerade Europa erschüttert, und Napoleon schickte sich an, den Kontinent zu erobern. Noch regierten in Münster, Osnabrück und Paderborn Bischöfe, aber die Preußen standen an Rhein und Weser bereit, die Bischofsländer zu übernehmen. Noch herrschte vielerorts die alte, feudale Gesellschaftsordnung, aber die neuen Ideen von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit waren nicht mehr auszulöschen und veränderten das Denken der Menschen. Überall spürte man Gärung. Und die industrielle Revolution kündigte sich bereits an.

Was Gruner sah und erlebte, schrieb er nieder - sehr zum Ärger vieler Zeitgenossen, zu sehr nahm er für den preußischen Staat, für Protestantismus und industriellen Fortschritt Partei. Aber warum unternahm er diese beschwerliche, monatelange Reise? War es eine unglückliche Liebe, die ihn forttrieb, wie es sein Reisebuch suggeriert? Oder wollte er das in Berlin weitgehend unbekannte Westfalen für seinen König erkunden?

Entdecken Sie auf den Spuren Justus Gruners ein Westfalen, das damals einen tiefgreifenden Wandel durchmachte, einen Wandel, der zur modernen, bürgerlichen Gesellschaft führte und bis heute nachwirkt. Angesichts unserer gerade erlebten Jahrhundertwende ist dieses Thema aktueller denn je.


4. Donnerstag, 22. Januar 2004
Eva Berger, Osnabrück:
Stadtgeschichte im Museum - Imagepflege für Osnabrück?

Passend zum 125jährigen Bestehens des Museums im Jahre 2004 werden die stadtgeschichtlichen Abteilungen, die seit 1997 für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich sind, im Frühjahr nächsten Jahres wieder eröffnet. Der Vortrag stellt die inhaltliche Konzeption und ihre methodische Umsetzung in den Dauerausstellungen im Hauptgebäude des Kulturgeschichtlichen Museums Osnabrück und in der Villa Schlikker vor.

Das Museum als Ort des Gedächtnisses einer Region bzw. Stadt ist verpflichtet, seine über ein Jahrhundert gesammelten Bestände zu präsentieren und gleichzeitig zukunftsorientiert die Bürgerinnen und Bürger über 'Geschichte' zu informieren. Es muss flexibel auf gesellschaftliche Entwicklungen der Gegenwart reagieren. Mit der neuen Konzeption 'Stadtgeschichte' werden die Chancen aber auch die Grenzen der Aufgaben eines städtischen Museums deutlich. Unter dieser Prämisse werden die Gliederungsstrukturen der Konzeption aufgezeigt und die Problemfelder angesprochen, die mit der 'Visualisierung' historischer Entwicklungen im Museum verbunden sind.


5. Donnerstag, 19. Februar 2004
Wolfgang Seegrün, Georgsmarienhütte:
Hexenprozesse

Gerichtsverfahren wegen Hexerei - für uns völlig unverständlich. Wie kaum ein anderes Thema aus dem späten Mittelalter und der frühen Neuzeit wecken die Verfolgung und Aburteilung von weiblichen und - in geringem Ausmaß - männlichen "Hexen" seit Langem das Interesse der Öffentlichkeit und Geschichtsforschung. Wie es kommen konnte, dass ein Wahn wie eine Wirklichkeit aufgefasst und Gegenstand der Rechtspflege werden konnte, dafür möchte der Vortrag Verständnis wecken.

Es war nicht selbstverständlich, es war kein alternativloser Vorgang, das "Werden" der Hexe. Der Kirchenreformer Kardinal Nikolaus von Kues (1401-1464) hatte noch gewarnt, je sorgfältiger die Verfolgung der Hexerei geschehe, desto stärker drehe der Teufel den Menschen eine Fratze. Dennoch erschütterten verschiedene Phasen von Hexenjagden das westliche Europa. Theologen, Juristen und Mediziner hatten darin ihre Rollen.


6. Donnerstag, 18. März 2004
Hermann Queckenstedt, Osnabrück:
Der Dom ist kein Museum. Tradition und Wandel der Osnabrücker Kathedrale

Bereits vor Abschluss der Renovierungsarbeiten erfreut sich der Osnabrücker Dom großen Interesses einheimischer wie auswärtiger Besucher. Mit der Orgelweihe am dritten Adventssonntag 2003 werden die Handwerker das älteste Gotteshaus der Stadt endgültig räumen und das liturgische Leben wird wieder vollständig aufblühen. Ausgehend vom Bild der Heimstatt einer lebendigen Glaubensgemeinde und den leitenden Ideen der Bauarbeiten durchmisst der Vortrag zwölf Jahrhunderte des Wandels wie der Kontinuität der Osnabrücker Kathedrale.


Die Justus-Möser-Gesellschaft wird folgende Veranstaltungen durchführen:
Samstag, 13. Dezember 2003, 18.00 Uhr, Universitätsbibliothek Osnabrück, Raum 213
Mitgliederversammlung der Möser-Gesellschaft

Sonntag, 14. Dezember 2003, 11.00 Uhr, Rathaus der Stadt Osnabrück, Friedenssaal
Festvortrag zum Geburtstag von Justus Möser.
Prof. Dr. Ulrich Joost (Darmstadt): Lichtenberg und Möser


INFO

Ort und Zeit:
Die Vorträge des Historischen Vereins finden im Zimeliensaal der Universitätsbibliothek Osnabrück (Eingang Alte Münze) statt.
Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Dr. Birgit Kehne
Archivdirektorin
Leiterin des Staatsarchivs Osnabrück
Schloßstr. 29, 49074 Osnabrück
Tel.0541/3316211 - Fax 0541/3316262
E-Mail: Birgit.Kehne@staatsarchiv-os.niedersachsen.de




From rita.boerste at lwl.org Mon Oct 6 16:19:16 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Oct 6 15:28:18 2003
Subject: [WestG] [KONF] Kolloquium zur Kunst, Kultur, Geschichte in der
spaetma. Stadt, Dortmund 29.-31.1.04
Message-ID: sf8187fa.030@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Prof. Dr. Thomas Schilp,
Datum: 06.10.2003, 12:57

3. Dortmunder Kolloquium zur Kunst, Kultur und Geschichte in der spätmittelalterlichen Stadt
29. - 31. Januar 2004

Veranstalter:
Conrad-von-Soest-Gesellschaft
Verein zur Förderung der Erforschung Dortmunder Kulturleistungen im Spätmittelalter
Stadtarchiv Dortmund
Institut für Kunst und ihre Didaktik der Universität Dortmund, Lehrstuhl für Kunstgeschichte
Ev. Kirchengemeinde St. Marien in Dortmund

Conrad von Soest:
Stadtgesellschaft, Kunst und Künstler im spätmittelalterlichen Dortmund

Mit dem Marienretabel in der Dortmunder Marienkirche ist ein Hauptwerk des Conrad von Soest an seinem ursprünglichen Bestimmungsort erhalten. In diesem um 1420 geschaffenen Werk, das einen Höhepunkt spätmittelalterlicher Malerei darstellt, laufen zahlreiche Fäden von Stadtkultur, Künstlersoziologie und Kunst im spätmittelalterlichen Dortmund zusammen.

Dieses komplexe Interaktionsfeld wird auf der Tagung von Historikern und Kunsthistorikern im interdisziplinären Austausch abgeschritten. Reflektiert wird, in welchem Kontext der Maler seine Bilder für die städtische Gesellschaft erstellt hat. Stadtvorstellungen des Mittelalters sind ebenso Thema der Tagung wie die politische Kultur der Stadt um 1400 mit innerstädtischen Unruhen und dem Drängen der Zünfte um Beteiligung am Ratsregiment. Die Handelsaktivitäten der Dortmunder Fernkaufleute korrespondieren mit dem hohen Anspruch an die Malereien des Conrad von Soest, die hinter dem Niveau der spätmittelalterlichen Kunst-zentren Paris oder Prag kaum zurückstehen.

Der künstlerische Austausch und der ambitionierte, weit überregionalen Standards verpflichtete Stil der Malereien sind von der Forschung noch längst nicht ausreichend gewürdigt worden. In einer Reihe von Vorträgen wird deshalb die Kunst des Conrad von Soest in den Kontext der zeitgenössischen Kunstproduktion gestellt. Die sozialgeschichtliche Einordnung des Künstlers ist bisher ebenso ein Desiderat der Forschung wie die Stellung der Gesellen im Malerhandwerk.

Hier verspricht die Tagung ebenso Aufschluss wie bei der Bewertung der sogenannten Signaturen auf dem Marienretabel. Auch wird die Verwobenheit von Stadtgesellschaft, Kunst und Künstler im spätmittelalterlichen Dortmund in besonderer Weise sichtbar.

Ein besonderes Anliegen dieser Tagung ist es, einer interessierten Öffentlichkeit die spätmittelalterliche Kunst und Kultur Dortmunds auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Forschung nahe zu bringen und verständlich zu machen.

Die Tagung wird gefördert durch die Kulturstiftung Dortmund.


PROGRAMM:

Donnerstag, 29. Januar 2004
Veranstaltungsort: Ev. Kirche St. Marien, Dortmund
19:30 Uhr

Begrüßung

Grußworte
Prof. Dr. Eberhard Becker, Rektor der Universität Dortmund

Jörg Stüdemann, Kulturdezernent der Stadt Dortmund

Eröffnungsvortrag:
Prof. Dr. Dres. hc Otto Gerhard Oexle, Göttingen
Die Stadtkultur des Mittelalters als Erinnerungskultur

Im Anschluss: Empfang der Ev. Kirchengemeinde St. Marien


Freitag, 30. Januar 2004
Veranstaltungsort: Universitätsbibliothek der Universität Dortmund
Hörsaal E 5

9:00 Einführung
Thomas Schilp und Barbara Welzel

9:30 Uhr

Prof. Dr. Thomas Schilp, Dortmund/Duisburg
Konflikt und Konsens: Soziale und politische Stadtkultur des Dortmunder Mittelalters

Dr. Regine Rößner, Oldenburg
Dortmunder Hansekaufleute in England und Flandern - Fernhandel, Stiftungen und Korporationen

Kaffeepause

12:00 Uhr
Dr. Monika Fehse, Duisburg
Der Städter Conrad von Soest * eine sozialgeschichtliche Einordnung

Mittagspause

14:00 Uhr
Dr. Ulrike Heinrichs-Schreiber, Bochum
Tafelmalerei in Paris um 1400 - Anmerkungen zu einem problematischen Überlieferungsstand

Kaffeepause

16:15 Uhr
Dr. Iris Grötecke, Bochum
Bertram aus Minden * Maler für Hamburg?

Prof. Dr. Martin Büchsel, Frankfurt am Main
Conrad von Soest - Der 'weiche Stil' - kritische Anmerkungen zu einem Stilbegriff.

20:00 Uhr
Veranstaltungsort: Ev. Kirche St. Marien, Dortmund

Prof. Dr. Robert Suckale, Berlin
Zur Geschichte der Malerei Westdeutschlands zwischen 1350 und 1400

Im Anschluss: Empfang der Ev. Kirchengemeinde St. Marien


Samstag, 31. Januar 2004
Veranstaltungsort: Ev. Kirche St. Marien, Dortmund

10:00 Uhr
Dr. Wilfried Ehbrecht, Münster
Jerusalem: Vorbild und Ziel mittelalterlicher Stadtgesellschaft

Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Münster
Wanderungen von Malern und anderen Handwerkern im Mittelalter

Kaffeepause

12:00 Uhr:
Prof. Dr. Barbara Welzel, Dortmund
Conrad von Soest in Dortmund: Höfische Bilder für die Stadtgesellschaft

Mittagspause

14:00 Uhr:

Dr. Klaus Lange, Ennepetal
Signaturen Conrads von Soest. Der Name des Malers und die Wahrheit des Bildes

Dr. Nils Büttner, Dortmund
"Johannes arte secundus"? Oder: Wer signierte den Genter Altar?

Kaffeepause

16:00 Uhr:
Schlussdiskussion






From rita.boerste at lwl.org Mon Oct 6 16:42:40 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Oct 6 15:49:35 2003
Subject: [WestG] [TOC] Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe, 2/2003
Message-ID: sf818d87.077@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Josef Wermert, , Stadtarchiv Olpe
Datum: 06.10.2003, 15:23


SERVICE: TOC

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe
Kreisheimatbund Olpe e.V.
Heft 2/2003, Folge 211
ISSN 0177-2899

Inhalt:

Verleihung des Silbernen Ehrenbechers der Stadt Drolshagen an Prof. Dr. Hubertus Halbfas und Felix Stahlhacke am 26. März 2003
Heinz-Joachim Sack
S. 107

Rückblick auf die Feiern zum 525jährigen Stadtjubiläum in Drolshagen 2002
Heinz-Joachim Sack
S. 111

Von der Handwerkerfortbildungsschule zum Berufskolleg. 150 Jahre berufliche Schulen im Kreis Olpe
Bernard Schmidt
S. 113

Straßen- und Pilgerpatrone im Kreis Olpe. Auf den Spuren der Heiligen Jakobus, Jodokus, Martinus, Matthias und Nikolaus
Martin Vormberg
S. 119

Zur nationalsozialistischen Struktur des Kreises Olpe (Teil 3). Ausbau der Organisation - Überprüfungen der politischen Zuverlässigkeit durch die Partei
Wingolf Scherer
S. 143

Der Haussperling (Passer domesticus) im Kreis Olpe. Aus der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Kreis Olpe (OAO)
Ludger Behle
S. 164

Als d'r Heinz d'n Anton wedder trup. Erzählung in Wendener Mundart
Karl Heinz Kaufmann
S.169

Heimatchronik vom 1. Januar 2003 bis 31. März 2003
Hans-Werner Voß
S. 173

Studentische Arbeiten zu Landschaftspflege und Naturschutz im Kreis Olpe, erstellt 1995-2002 an der Universität Hannover
Roswitha Kirsch-Stracke
S. 185

Buchbesprechungen:

Die Vögel Westfalens. Ein Atlas der Brutvögel von 1989 bis 1994.
Hrsg.: Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft. Bonn 2002. (=Beiträge zur Avifauna Nordrhein-Westfalens 37).
Ludger Behle
S. 191

Jahrbuch Westfalen 2003. Westfälischer Heimatkalender - Neue Folge - 57. Jg.
Hrsg.: Westfälischer Heimatbund, Redaktion und Gestaltung: Rainer A. Krewerth. Münster: Aschendorff 2002.
Günther Becker
S. 192

An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beiträge aus der Gemeinde Finnentrop.
Redaktionsleiter: Volker Kennemann, Hrsg.: Arbeitskreis für Geschichte und Heimatpflege in der Gemeinde Finnentrop e.V. 16 (2002).
Günther Becker
S. 193

Jahresheft des Heimat- und Verkehrsvereins e.V. Grevenbrück. Heft Nr. 22. Ausgabe 2003.
Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Grevenbrück e.V. Schriftleitung: Jürgen Kalitzki. Lennestadt-Greven-brück 2003.
Günther Becker
S. 194

Olpe in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Heimatvereins für Olpe und Umgebung e.V. 11 (2003).
Hrsg. im Auftrag des Heimatvereins für Olpe und Umgebung e.V. durch Josef Wermert - Stadtarchiv Olpe - unter Mitarbeit von Gerhard Burghaus, Gertrud Bechheim und Birgit Remberg-Sangermann. Olpe 2003.
Arnold M. Klein
S. 195

Krause, Friedhelm (Hrsg.): 250 Jahre Wendsche Kärmetze. Festschrift.
Hrsg. im Auftrag der Gemeinde Wenden. Mit Beiträgen von Antonia Arens, Werner Arens, Heiner Diehl, Karl Jung, Karl Heinz Kaufmann, Friedhelm Krause, Regina Lohmann, Rupert Wurm, Gerd Weingarten, Textredaktion: Friedhelm Krause. Wenden 2002.
Günther Becker
S. 197


INFO

Kontakt:
Josef Wermert
Stadtarchiv Olpe
Telefon: 02761/831-293
Fax 02761/832293
E-mail: J_Wermert@Olpe.de






From rita.boerste at lwl.org Wed Oct 8 12:53:53 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Oct 8 11:59:11 2003
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrung zu Bildern der Glasgeschichte,
Petershagen, 12.10.03
Message-ID: sf83fad6.029@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 08.10.2003, 11:31

Genau hingeschaut - Führung zu Bildern der Glasgeschichte mit Dr. Thomas Parent

im Westfälischen Industriemuseum Glashütte Gernheim, Petershagen
am Sonntag, 12.10.2003, 11.00 Uhr

Mehr als 100 Bildquellen zur Geschichte der Glasproduktion zeigt das Westfälische Industriemuseum Glashütte Gernheim in seiner Dauerausstellung. Wer genau hinsieht, kann auf den graphischen Blättern, alten Ansichtskarten und historischen Fotos viele spannende Details entdecken. Hilfestellung dabei gibt Dr. Thomas Parent vom Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bei der nächsten Themenführung am kommenden Sonntag (12.10.).

Bei einem Rundgang gibt er anhand der Bilder Ausfkunft über Herstellungstechniken sowie über die harten Arbeitsbedingungen am Schmelzofen, in der Gemengestube oder in der Schleiferei: Arbeitszeit und Arbeitsteilung, Hitze- und Staubbelastung, Kinder- und Frauenarbeit - auf den Bildern kann man zu all diesen Themen Dateils entdecken.

Die Führung, zu der auch ein Lichtbilder-Vortrag gehört, beginnt um 11 Uhr im Korbflechterei- und Schulgebäude. Abgesehen vom normalen Eintritt werden keine weiteren Gebühren erhoben.


INFO

Ort:
Westfälisches Industriemuseum Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen
Telefon: 05707-9311-0
Fax: 05707-9311-11

Öffnungszeiten:
Di-So 10-18 Uhr






From rita.boerste at lwl.org Wed Oct 8 15:19:54 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Oct 8 14:26:48 2003
Subject: [WestG] [AUS] Hanne-Nuete Kaemmerer im Staatsarchiv Detmold,
9.10.-30.11.03
Message-ID: sf841d28.030@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Ralf Tiemann, , Nordrhein-Westfälisches Staatsarchiv Detmold
Datum: 08.10.2003, 14:01

Ausstellung im Staatsarchiv Detmold: "Kunst mit Nadel und Faden - Hanne-Nüte Kämmerer" (09.10.-30.11.2003)

In der Zeit vom 9. Oktober bis zum 30. November wird im Staats- und Personenstandsarchiv Detmold die Ausstellung "Kunst mit Nadel und Faden - Hanne-Nüte Kämmerer" gezeigt. Sie wurde von der GEDOK ( Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfreunde e.V. ) Ostwestfalen-Lippe konzipiert und gestaltet. Die Ausstellung ist der o.g. Künstlerin gewidmet, die in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.

Hanne-Nüte Kämmerer wurde 1903 in Dessau geboren. Ihre berufliche Ausbildung begann sie dort an Kunstgewerbeschule. 1929 wurde sie Assistentin von Joos Jaspert an der Schule für Handwerk und Kunstgewerbe in Münster. Dort entwarf sie ab 1935 die Dekore der bekannten Westfalenstoffe und machte 1938 ihre Meisterprüfung als Stickerin. 1965 wurde sie zur Professorin ernannt. Ihren Lebensabend verbrachte sie voller Schaffenskraft im Augustinum in Detmold, wo sie 1981 verstarb.

Arbeiten von Hanne-Nüte Kämmerer befinden sich in Museen in Breslau, Chemnitz, Dessau, Köln, Leipzig, Münster, Oldenburg, Stuttgart, St. Gallen und Trondheim. Auf vielen Ausstellungen war sie mit ihren Werken von 1925 bis 1980 vertreten, darunter zehn Einzelausstellungen in der Zeit von 1969 bis 1980. Hanne-Nüte Kämmerer erhielt viele Preise und Auszeichnungen, unter anderem die Staatspreise von Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen.


INFO

Ort:
Nordrhein-Westfälisches Staatsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Telefon: (05231)-766 - 0
Telefax: (05231)-766 - 114

Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos. Sie ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Mo. 08.00 - 20.00 Uhr, Di. - Do. 08.00 - 16.00 Uhr, Fr. 08.00 - 13.00 Uhr.






From rita.boerste at lwl.org Thu Oct 9 10:03:45 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Oct 9 09:09:36 2003
Subject: [WestG] [AKT] Sonderfuehrung im Westfaelischen Museum fuer
Archaeologie, Herne, 11./12.10.03
Message-ID: sf852483.018@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 09.10.2003, 08:27

Sonderführung: "Aus der Asche geborgen"
im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne (11./12.10.2003)

Am kommenden Wochenende (11. und 12. Oktober) setzt das Westfälische Museum für Archäologie in Herne seine Reihe zur so genannten Bronze- und Eisenzeit fort. Thema der Spezial-Führung "Aus der Asche geborgen" sind die Bestattungssitten in Westfalen seit 3000 v. Chr.

Parallel zu dieser Spezial-Führung bietet das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wie üblich allgemeine Führungen durch die Ausstellung an. Für die Zeit von 2800 bis 750 v. Chr. sind es in erster Linie Gräber, die über die Menschen von damals Auskunft geben. Viele Beigaben und unterschiedliche Grabformen erzählen vom Leben und von den Fertigkeiten dieser Leute und geben Einblick in ihre Glaubenswelt und Jenseitsvorstellungen.

Einen der größten Friedhöfe Westfalens haben Archäologen in Warendorf (Kreis Warendorf) gefunden. Weit über 2000 Jahre lang haben die Menschen hier ihre Toten begraben und damit auch ihre Zeit dokumentiert. So kann der Besucher beobachten, dass vor etwa 3500 Jahren die Menschen dazu übergingen ihre Verstorbenen zu verbrennen.

Die Asche haben sie in den meisten Fällen in Tongefäße gestreut und diese mit Brot, Getränken und anderen Gegenständen vergraben. Eine Ausnahme ist die Urne von Olsberg-Gevelinghausen (Hochsauerlandkreis). Wie dieses Prachtgefäß aus Bronze nach Westfalen gelangte ist noch nicht genau bekannt. Jedenfalls wurde sie um 750 v. Chr. zu einer Graburne umfunktioniert. Nun ist sie einer der Höhepunkte im archäologischen Landesmuseum Westfalens.


INFO

Westfälisches Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
URL: www.museum-herne.de
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Termine: Aus der Asche geborgen: Sa. 11.10., 15 Uhr. So. 12.10., 14 Uhr und 16 Uhr.
Gesucht. gefunden. ausgegraben: Sa. 11.10., 15 Uhr. So. 12.10., 14 Uhr und 16 Uhr.

Kosten: Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis:
Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-jährige 2 Euro, Familien 7 Euro.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.





From rita.boerste at lwl.org Thu Oct 9 12:34:55 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Oct 9 11:38:30 2003
Subject: [WestG] [TOC] Wittgenstein - Blaetter des Wittgensteiner
Heimatvereins, 3/2003
Message-ID: sf8547ea.059@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Rita Börste, rita.boerste@lwl.org, Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 09.10.2003, 11:33

SERVICE: TOC

Wittgenstein
Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.
September 2003
Bd. 67, Heft 3
Jahrgang 91


S. 78
J. Burkardt
Das Notgeld der Wittgenstein-Berleburischen Rentkammer

S. 81
U. Lückel
Hermann Rotberg - ein Berleburger in den Wirren der deutschen Politik der Dreißiger Jahre

S. 85
P. Schneider
Großkundgebung der Deutschen Arbeitsfront in Schameder

S. 91
S. Vomhof
Noch einmal: Mutterkornpilz und Kriebelkrankheit

S. 94
W. Wied
Ernst Mohr - Sekretär, Amtsverweser und Amtmann der Grafschaft Wittgenstein - Wittgenstein, 16. Fortsetzung

S. 108
J. K. Mehldau
Schameder 1575 - 1875 (Hauschroniken, Schluss)

S. 116
E. Bauer (Buchbesprechung)
Vom Aufstieg einer Familie
Olga Stieglitz - Die Stieglitz aus Arolsen

S. 119
Riedesel-Tour





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 9 17:45:54 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 9 17:03:59 2003
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster 2003/18
Message-ID: sf8590cd.000@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl", Redaktion
Nordrhein-Westfälische Bibliographie
der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Datum: 09.10.2003, 16:30


SERVICE: LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. In ihr werden Titel
(inklusive ULB-Signatur für die Bestellung über den OPAC) zum Thema
"Westfalen" verzeichnet. Sie sind von der Bibliothek käuflich oder
aufgrund ihrer Veröffentlichung im Landesteil Westfalen
(Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster) als Pflichtexemplare
erworben worden.

Die Neuerwerbungsliste 2003/18 für den Zeitraum vom 14.09.2003 bis zum
26.09.2003 mit insgesamt 34 Titeln ist unter der URL

http://cgi08.uni-muenster.de:8408/exec/ULB/nel-create.pl?fach=wes&templatetype=fachimfokus

abrufbar.

Die Titel können online über den OPAC der ULB bestellt werden unter:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&
SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&
Z3950=off&Z3950User=gast&BaseUrl=wopac.shtml

Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" finden Sie unter:

http://www.uni-muenster.de/ULB/sammlungen/westfalica/


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB)
- Redaktion Nordrhein-Westf. Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl@uni-muenster.de






From rita.boerste at lwl.org Mon Oct 13 11:00:53 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Oct 13 10:20:05 2003
Subject: [WestG] [AUS] Ans Licht gebracht, Stadtmuseum Muenster,
14.10.-16.11.2003
Message-ID: sf8a78ed.088@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Fisch"
Datum: 13.10.2003, 09:34

Ans Licht gebracht. Arbeiten auf Papier von Pankok, Levedag, Hölscher und Grotemeyer
Ausstellung im Stadtmuseum Münster anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Vereins Münster-Museum e. V. (14.10.-16.11.2003)

Geschützt im Dunkel des Grafikmagazins im Stadtmuseum Münster sind sie zu finden - lichtempfindliche Handzeichnungen und Grafiken. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Vereins Münster-Museum e. V. werden vom 14. Oktober bis zum 16. November 2003 einige Arbeiten bekannter münsterischer Künstler des frühen 20. Jahrhunderts ans Licht geholt. Zur Feier dieses Jubiläums am Dienstag, 14. Oktober 2003, um 18.00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich in das Stadtmuseum Münster ein. Unter anderem werden "Promis" über ihr Lieblingsobjekt im Stadtmuseum plaudern!

Im Besitz des Vereins befinden sich herausragende Blätter, die die hiesige Kunstland-schaft eindrucksvoll dokumentieren. Es ist eine Auswahl von 29 Zeichnungen getroffen worden, die vier verschiedene künstlerische Temperamente des 20. Jahrhunderts der münsterischen Kunstszene vor Augen führt. Stellvertretend finden sich Grafiken von Bernhard Pankok, Fritz Levedag, Theo Hölscher und Fritz Grotemeyer in der Präsentation. Unterschiedliche Zeichenstile, Themenvorlieben und Ausdrucksmöglichkeiten kennzeichnen das Werk der vier Künstler.

Bernhard Pankok, 1872 in Münster geboren, zählt zu den herausragenden Künstlern des Jugendstils. Sein Gesamtwerk ist außerordentlich vielseitig: Es umfasst sowohl Architek-tur, Möbel, Kunsthandwerk, Buchkunst als auch Malerei und Grafik. Neben vielen Bildnissen widmete er sich gerade in den 1890er Jahren intensiv der Landschaft. Während der Sommer im Münsterland hielt er die Umgebung mit dem Bleistift fest. Die Entwicklung seines Zeichenstils kann anhand dreier Selbstbildnisse aus den Jahren 1889, 1895 und 1914 nachvollzogen werden. Mit feinem, weichem Strich modellierte er beispielsweise bei dem frühen Porträt akkurat sein Gesicht und ergänzte das Blatt mit Handstudien. Pankok be-fand sich noch in der Lernphase, zeigte aber mit seinen 17 Jahren schon erstaunliches Talent. Als 42-jähriger hat er sein Antlitz dagegen mit schnellen, sicheren Linien erfasst. Der Künstler war auf der Höhe seiner künstlerischen Reife und blickt dem Betrachter selbstbewusst entgegen.

Einen farbigen Akzent setzen vier Aquarelle mit Theaterfigurinen von Bernhard Pankok. Der Künstler ließ nach der Jahrhundertwende Impulse moderner Theaterkunst auf sich wirken. Seine bühnenkünstlerischen Fähigkeiten reichen von Kostümentwürfen bis hin zu ganzen Opernausstattungen. Ab 1913 bereitete er mit einem Hauch orientalischer Pracht die Zauberflöte vor, die erst 1919 aufgeführt wurde. Ferner wurde unter dem Intendanten Al-bert Kehm an der Stuttgarter Oper viel experimentiert. So wundert es kaum, dass 1924 ein seltenes Stück wie "Don Gil von den grünen Hosen" von Walter Braunfels auf dem Programm stand und von Pankok gestaltet wurde.

Künstlerisch schlug der 1899 in Münster geborene Fritz Levedag einen vollkommen anderen Weg als Pankok ein. Mitte der Zwanziger Jahre studierte Levedag an der Düsseldorfer Kunstakademie und besuchte im dortigen Kunstpalast eine Ausstellung mit Werken von Wassily Kandinsky und Paul Klee. 1926 ging er ans Dessauer Bauhaus. Vor diesem Hintergrund sind die abstrakten Blätter Levedags zu verstehen. Er setzte seine Welt aus geometrischen Flächen, die durch Konturlinien definiert sind, zweidimensional zusammen, so Fisch weiter. Harmonie von Bildaufbau und Farbe waren Levedag dabei besonders wichtig. Als Ergebnis seiner Forschungen zu Kreisformen und seiner Klassifizierung von Linien- und Flächentypen kristallisierte sich in diesen Zeichnungen sein Vokabular weiter aus. In seiner Reihe von "Stehenden" aus dem Jahr 1935 entwickelte er eine Studie vom lebensechtem Abbild bis hin zur völligen Schematisierung.

Mit zwei Blättern ist auch der münsterische Maler Theo Hölscher in der Sonderpräsentation vertreten. Nach dem Kriegsdienst besuchte er in den 1920er Jahren in Kassel die Aka-demie. Begeistert von der "Neuen Sachlichkeit" hat er seine Bildelemente klar konturiert und sauber gezeichnet. In feiner Schraffur ist nüchtern eine menschenleere Stadtlandschaft dargestellt. Deutlich zeigt sich hierbei, dass der Bleistift in besonderem Maße für diese Stilrichtung geeignet ist. Der graue Strich betont eine gewisse "Kühle", die bis zu einem metallischen Glanz reicht.

Mit einem Plakatentwurf des 1864 in Münster geborenen Fritz Grotemeyer wird der Kreis bekannter Künstler geschlossen. 1887 ging der Historienmaler an die Königliche Akademie nach München und wurde Meisterschüler Anton von Werners. Dessen Wirken prägte das Werk des jungen Kunstschaffenden nachhaltig. Unbeeinflusst von der modernen Malerei schuf Grotemeyer so ein Plakat für die Opfertage am 17. und 18. August 1918 zugunsten der Kolonial-Krieger-Spende. Hoch zu Pferde ist General Paul Emil von Lettow-Vorbeck in der Lithographie dargestellt. Im Hintergrund ist die Parade einer marschieren-den Kompanie zu sehen. Das Plakat konnte vom Verein Münster-Museum e.V. im Juni 2003 erworben werden und ist somit die neueste Dauerleihgabe an das Museum von Seiten der Fördervereins.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel. 0251/492-4503
eMail: museum@stadt-muenster.de

Öffnungszeiten:
Di. - Fr. 10 - 18 Uhr
Sa. u. So. 11 - 18 Uhr
Mo. geschlossen

Der Eintritt ist frei.




From rita.boerste at lwl.org Mon Oct 13 11:10:46 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Oct 13 10:21:58 2003
Subject: [WestG] [AKT] Umgestaltung des Kabinetts "Zerstoerung
Muensters im Zweiten Weltkrieg",Stadtmuseum Muenster
Message-ID: sf8a7b36.035@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Fisch" FischI@stadt-muenster.de
Datum: 13.10.2003, 09:38

Umgestaltung des Kabinetts "Zerstörung Münsters im Zweiten Weltkrieg" im Stadtmuseum Münster

Münster in Schutt und Asche. Dieses Bild massiver Zerstörung bot sich ab 1943 dem Betrachter. Zahlreiche Bombenangriffe hatten besonders die Innenstadt getroffen. Gerade der Angriff vom 10. Oktober 1943 bleibt wegen der vielen Opfer im Gedächtnis. Zum 60. Jahrestag dieses Angriffes ist das Kabinett "Zerstörung Münsters im Zweiten Weltkrieg" im Stadtmuseum neu gestaltet worden.

Neuerwerbungen wie die Negativsammlung des münsterschen Fotografen Viktor Jack machten die veränderte Präsentation erst möglich. Viktor Jack, Drogist und Hobbyfotograf, erhielt 1940 als dienstverpflichtetes Mitglied des Sicherheitshilfsdienstes den offiziellen Auftrag, den Einsatz der Hilfstruppen der Polizei nach Bombenangriffen auf Münster mit Film- und Fotokamera zu dokumentieren. Er durfte dank einer Sondererlaubnis tun, was ansonsten streng verboten war: die Zerstörung fotografieren.

So entstanden von 1940 bis 1944 über 800 Negative und ein Dokumentarfilm zu den Auswirkungen der Bombenangriffe. Die Bilder zeigen aber auch, wie nach jedem Bombardement die Schäden möglichst rasch beseitigt oder unsichtbar gemacht wurden, bis dies schließlich nicht mehr möglich war.

Neben diesen "offiziellen" Fotos sind jetzt auch - damals verbotene - Fotos aus Privatbesitz zu sehen. Ein jüngst erworbenes Propagandaplakat der Royal Air Force oder neue Objekte zum Thema Luftschutz ergänzen die Umgestaltung. Mit der "Renovierung" wurde das Kabinett "Zerstörung Münsters im Zeiten Weltkrieg" veränderten, aktuellen Sehgewohnheiten angepasst.

Großfotos präsentieren das Thema auf den ersten Blick, im heute aktuellen Medium, dem Fernsehgerät, wird Viktor Jacks Dokumentarfilm gezeigt, und das bekannte Modell vom zerstörten Münster erhielt einen neuen Standort. Es wurde in den Boden eingelassen und gewährt nun einen Blick von oben auf die Stadt - wie aus einem Flugzeug heraus.

Texte und Fotos (jpg, 300 dpi) im Internet abrufbar: www.muenster.de/stadt/presse


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel. 0251/492-4503
eMail: museum@stadt-muenster.de

Öffnungszeiten:
Di. - Fr. 10 - 18 Uhr
Sa. u. So. 11 - 18 Uhr
Mo. geschlossen

Der Eintritt ist frei.





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Oct 14 09:32:21 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Oct 14 08:33:22 2003
Subject: [WestG] [AKT] Film/Lesung: La dolce Ruhrgebiet, Zollverein XII,
17.10.2003
Message-ID: sf8bb4a3.090@lwlapp.itz.lwl.org

Übernahme aus der Liste "Geschichtskultur-Ruhr"
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich

Von: "Mailingliste 'Geschichtskultur-Ruhr'"
Datum: 14.10.2003, 8:21


AKTUELL

La dolce Ruhrgebiet
....die 60er Jahre diesseits und jenseits der Alpen

Ein literarischer und filmischer Ausflug ins Ruhrgebiet der 60er Jahre am
17.10.2003 um 19 Uhr in Halle 2, Zollverein XII

Am Freitag, den 17. Oktober um 19 Uhr lädt die Stiftung Zollverein zu einer
literarischen und filmischen Reise ins Ruhrgebiet und Italien der 1960er
Jahre. Im Filmstudio "Glückauf", das seit zwei Jahren in Halle 2 auf
Zollverein XII ansässig ist, liest die aus dem Ruhrgebiet stammende
Schriftstellerin und Journalistin Petra Reski aus ihrem neuen
autobiographischen Roman "Meine Mutter und ich", im Anschluss wird der
Film "Solino" in Originalfassung gezeigt.

Moderiert wird das Programm von der aus WDR-Hörfunk und -Fernsehen
bekannten Journalistin Sabine Brandi. Sinnlich abgerundet wird der Abend
durch ein italienisches Büffet mit Köstlichkeiten von A wie Antipasti bis Z wie Zabaione.

In den 1960er Jahren erlebt die Italiensehnsucht der Deutschen einen ersten
Höhepunkt. Umgekehrt bietet aber auch Deutschland, besonders das noch durch
die Schwerindustrie florierende Ruhrgebiet, Arbeitschancen, die manch
italienische Familie hier ansiedeln lässt. Der Abend "La dolce Ruhrgebiet"
thematisiert diese wechselseitige Verbundenheit der Deutschen und Italiener
und verbindet Lesung und Filmstreifen zu einem vergnüglichen, rundum
sinnlichen Abend auf dem Essener Weltkulturerbe.

Das momentan auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellte Buch "Meine Mutter
und ich" von Petra Reski ist eine warmherzige und humorvolle Hommage an das
Ruhrgebiet der 60er Jahre. Seit 1991 lebt die gebürtige Kamenerin, die nach
ihrem Studium als Redakteurin bei Stern und Cosmopolitan arbeitete, als
freie Autorin in Venedig. Seither ist sie für den Hörfunk und für
Zeitschriften wie Amica, Brigitte, Stern, Cosmopolitan und Merian tätig. Im
List Verlag erschienen außerdem ihre Romane Palazzo Dario (1999) und Ein
Land so weit (2000).


Über Meine Mutter und ich
Zwischen Trinkhalle, Kohlenstaub und Barbiepuppen - in ihrem neuen Buch
erinnert sich die Schriftstellerin Petra Reski an ihre Kindheit in Kamen,
an jene Zeit also, in der die "1.000 Feuer" noch brannten und der Alltag
vom Bergbau bestimmt war.

Mit einer gehörigen Portion Humor, Herzlichkeit und Eigensinn skizziert sie
auf ihrer Reise in die Vergangenheit die mitunter eigenwillige
Verwandtschaft samt ihrer Rituale. Meine Mutter und ich ist aber vor allem das Portrait
einer Mutter-Tochter-Beziehung, die einem das Herz aufgehen lässt.


Der Inhalt
Vor mehr als zwanzig Jahren hat sie die Bergbausiedlung am Kamener Kreuz
verlassen. Jetzt steht Petra Reski ein runder Geburtstag ins Haus - und
damit jede Menge Verwandte aus der alten Heimat: die ganze liebenswerte
Ruhrgebietsmischpoke hat sich angesagt. Aber vor allem ist da die Mutter,
die schon ein paar Tage eher anreist, um der Tochter zur Hand zu gehen. Die
Mutter, die in den 60er Jahren in der ganzen Siedlung für ihre glamourösen
Stilettos bekannt war; die Mutter, die blaue Kostüme hasste, weil Blau
einfach nicht extravagant genug ist, und schließlich die Mutter, die Petra
Reskis Kindheit besonders geprägt hat. Und so wird die Begegnung der beiden
Frauen zu einer Reise in die Vergangenheit, wie sie warmherziger,
melancholischer und komischer nicht sein könnte.

Petra Reski erinnert sich an ihre Kindheit im Revier, an unzählige
Familienfeiern mit ebenso unzähligen Runden von Pils und Korn und an den
traurigen Tag, an dem der Vater nicht mehr aus dem Stollen kam...


Der Film Solino
In den 60er Jahren verlässt die vierköpfige Familie Amato ihr italienisches
Heimatdorf Solino, um in Deutschland ihr Glück zu versuchen. Angekommen im
tristen Duisburg zwischen Stahlwerken, Kohlegruben und Schnee, beginnt die
Lebensfreude jedoch schnell zu schwinden. Bis die Mutter Rosa die Idee hat,
die erste Pizzeria des Ruhrpotts zu eröffnen.

Während Rosa in der Küche schuftet und der Vater Romano den weiblichen
Gästen schöne Augen macht, fühlen sich die Söhne Gigi (Barnaby Metschurat)
und Giancarlo (Moritz Bleibtreu) in ihrer neuen Heimat bald wie zu Hause.
Gigi träumt von einer großen Karriere als Regisseur und Giancarlo hält sich
mit kleinen Gaunereien über Wasser. Als sich die beiden ausgerechnet in das
gleiche Mädchen verlieben und die Mutter schwer erkrankt, droht die Familie
zu zerbrechen...

Über einen Zeitraum von 20 Jahren verfolgt der junge Filmemacher Fatih Akin
in seinem letzten Werk das Schicksal einer Familie, die fern der Heimat ihr
Glück sucht. Der Shootingstar unter Deutschlands Regisseuren, selbst ein
Kind von Einwanderern, nimmt sich den Schwierigkeiten der Gastarbeiter an,
die von der steten Suche nach dem Glück und der Sehnsucht nach einer neuen
Heimat getrieben sind. Dass die Story immer wieder zum Schmunzeln anregt,
liegt nicht nur an der bizarren Wischmobfrisur, die Moritz Bleibtreu durch
die 70er Jahre trägt. Zum Gelingen des Films tragen auch die fabelhaft
ausgearbeiteten und glänzend gespielten Rollen von Antonella Attili als
Rosa und Barnaby Metschurat als Gigi bei.

(Regie: Fatih Akin / mit Barnaby Metschurat, Moritz Bleibtreu, Antonella
Attili, Gigi Savoia, u.a. / Drehbuch: Ruth Thoma / 120 Min. / Deutschland
2002)


INFO

"La dolce Ruhrgebiet"
Freitag, 17. Oktober 2003
Beginn: 19 Uhr

Zollverein XII
Halle 2
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen

Eintritt: 10 EUR (darin ist das italienische Büffet nicht inbegriffen)

Information und Kartenreservierung:
Stiftung Zollverein, Tel.: 0201. 8 30 36-21 und info@zollverein.de

"La dolce Ruhrgebiet" ist eine Veranstaltung der Stiftung Zollverein in
Kooperation mit der Lichtburg Essen und dem List-Verlag.
Das Buch "Meine Mutter und ich" kann im Rahmen von "La dolce Ruhrgebiet"
erworben werden. Die Literaturbuchhandlung des Grillo-Theaters wird mit
einem Büchertisch vertreten sein.






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Oct 14 15:48:04 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Oct 14 14:56:52 2003
Subject: [WestG] [POS] Werkvertraege Internet-Portal "Westfaelische
Geschichte"
Message-ID: sf8c0cab.064@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner", , Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 14.10.2003, 14:45


Werkverträge beim Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Im Internet-Portal "Westfälische Geschichte", das zur Zeit am Westfälischen Institut für
Regionalgeschichte in Münster aufgebaut wird, sollen - neben anderen Serviceleistungen -
umfangreiche Datenbestände zu einzelnen Bereichen online angeboten werden. Wir sind
deshalb auf der Suche nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die uns im Rahmen von
Werkverträgen beim Aufbau der ereignisgeschichtlichen Datenbank und des Quellenpools
unterstützen.


In den beiden genannten Bereichen bieten wir insgesamt sieben Werkverträge an:

1. Ereignisgeschichtliche Datenbank (Chronologie): 3 Werkvertäge à 800,- Euro für die
Zeitabschnitte
- 1.1 Zeit bis 1550
- 1.2 1551-1850
- 1.3 1850-2004

Aufgaben:
- Recherche nach und datenbankgestützte Eingabe zentraler Daten zur Westfälischen
Geschichte,
- Evaluation und ggf. Modifizierung der bislang vorhandenen Einträge,
- Zuordnung der aufgenommenen Daten zu einer vorgegebenen Systematik.


2. Quellenpool: 4 Werkverträge à 1.200 Euro für die Bereiche
- 2.1 Staat/Politik/Verwaltung/Verfassung/Recht/Parteien,
- 2.2 Wirtschaft/Technik/Verkehr/Kommunikation/Bildung/Wissenschaft/
Forschung,
- 2.3 Sozial- und Gesundheitswesen/Gesellschaft, Kultur/Alltag/Freizeit,
- 2.4 Konfession/Kirche, Religiöses Leben.

Aufgaben:
- Erstellung einer Vorschlagsliste von zentralen Quellen zur Westfälischen Geschichte,
- Evaluation und Abgleich mit den bislang vorhandenen Quellen(vorschlägen),
- Recherche sowie Einpflege des Quellentextes/-kopie und der zugehörigen Daten,
- Zuordnung der aufgenommenen Daten zu einer vorgegebenen Systematik.


Erläuterungen zu 1. und 2.:

Da die Arbeit online von zuhause aus erfolgt, um auf den zentralen Datenbestand
zugreifen zu können, wird ein Internet-Anschluss benötigt; ggf. kann zwecks
Eingabe der Daten ein Zugang im Institut bereit gestellt werden. Sofern Quellen
gescannt werden müssen, um diese z.B. als digitale Kopie einbinden zu können
oder den Scan in Text umzuwandeln (OCR), kann ein Scanner und entsprechende
Software im Institut benutzt werden.

Termin der Fertigstellung: 15.02.2004.

Anforderungen: abgeschlossenes Studium der Geschichte mit Schwerpunkt in dem
gewünschten Bereich, Kenntnisse auf dem Gebiet der Westfälischen Geschichte.

Haben Sie Interesse an einem der genannten Werkverträge? Bitte wenden Sie sich
mit einer schriftlichen Bewerbung (mit kurzem Lebenslauf und Schriftenverzeichnis)
unter Angabe des gewünschten Bereichs bis zum 29.10.2003 an: Dr. Marcus Weidner,
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte, Warendorfer Str. 14, 48145 Münster,
marcus.weidner@lwl.org, 0251/5915691.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter
http://www.westfaelische-geschichte.de.





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 16 09:25:50 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 16 09:02:15 2003
Subject: [WestG] [WWW] Fachstelle fuer Regional- und Heimatgeschichte /
Rheinische Geschichte
Message-ID: sf8e561e.013@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Wolfgang Rosen",
Datum: 14.10.2003, 13:14


WWW
Fachstelle für Regional- und Heimatgeschichte /
Rheinische Geschichte
http://www.rheinische-geschichte.de


Die Fachstelle für Regional- und Heimatgeschichte des Landschaftsverbandes
Rheinland hat ein Internetplattform www.rheinische-geschichte.de eröffnet. In
diesem Portal wird nicht nur die Arbeit der Fachstelle auf dem Gebiet der
landschaftlichen Kulturpflege für das Rheinland vorgestellt, sondern es
versteht sich darüber hinaus insbesondere als Informationsplattform für alle
an der rheinischen Geschichte Interessierten.

Das Tätigkeitsfeld der Fachstelle für Regional- und Heimatgeschichte umfasst
die gesamten Bereiche der regionalen Geschichte und Kultur, wie sie sich im
Rheinland traditionell auf verschiedenen Ebenen einer historisch gewachsenen
Geschichtskultur darbieten. Ob es sich um Einzelpersonen, Vereine, Institutionen
der wissenschaftliche Einrichtungen handelt - alle finden in der Fachstelle für
Regional- und Heimatgeschichte einen kompetenten Ansprechpartner. Bei der
Fachstelle handelt es sich um eine Art Clearingstelle, die allen Interessierten als
Serviceangebot zur Verfügung steht. Dabei ist nicht nur die wissenschaftliche
Beschäftigung mit geschichtlichen und heimatkundlichen Themen Aufgabe für
die Fachstelle, sondern auch die organisatorische und inhaltliche Beratung
sowie die finanzielle Unterstützung der "Basis" vor Ort. Eine weitere wichtige
Funktion der Fachstelle für Regional- und Heimatgeschichte ist die Betreuung
größerer Projekte in entsprechenden Fachgremien und Arbeitsgruppen. Die
Aufgaben umfassen u. a. die Beratung bei historischen Projekten, die Organsiation
von Tagungen und Fachkonferenzen für Multiplikatoren und geschichtsinteressierte
Rheinländerinnen und Rheinländer sowie die Koordinierung von Projekten im Bereich
der Regionalgeschichte.

Im Internetportal finden Sie auch Veranstaltungshinweise mit Informationen über
Tagungen und Vorträge.

Ein Kernstück des Internetportals www.rheinische-geschichte.de bilden die Link-Listen
zu Archiven, Bibliotheken und Büchereien, Museen, Geschichtsvereinen, Historischen
Zeitschriften, wissenschaftlichen Einrichtungen und Instituten und Geschichtsprojekten
im Rheinland sowie zu Nachschlagewerken und Arbeitshilfen zur rheinischen Geschichte.
Zudem gibt es Hinwiese auf im Internet verfügbare Texte zur rheinischen Geschichte.


INFO

http://www.rheinische-geschichte.de


Landschaftsverband Rheinland
Fachstelle für Regional- und Heimatgeschichte
Georg Mölich
Wolfgang Rosen
Ottoplatz 2
50679 Köln
Tel.: 0221 / 809-2494
Fax: 0221 / 809-3373
E-Mail: wj.rosen@lvr.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 16 09:49:41 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 16 09:02:35 2003
Subject: [WestG] [AKT] Ausgewaehlte Termine Uni Bielefeld, Oktober/November
2003
Message-ID: sf8e5bb9.058@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Informations- und Pressestelle der Universität Bielefeld",
Datum: 15.10.2003, 12:17


AKTUELL

Von den Moderatoren der E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" ausgewählte
Veranstaltungen aus dem Programm der Universität Bielefeld

Ausführliche Informationen unter http://www.uni-bielefeld.de/presse



Ausstellung

22.10.2003 bis 04.02.2004
Flure und Lichthof S 4
Die Ordnung der Arbeit. Industriefotografien von Ruth Hallensleben 1938 - 1965.
Ausstellungseröffnung: 22. 10. 2003, 18.00 Uhr in Lichthof S4 der Universität Bielefeld.
Eine Veranstaltung der Schule für Historische Forschung Bielefeld in Kooperation mit dem
Fotoarchiv Ruhrlandmuseum Essen
Kontakt: Prof. Dr. Bernhard Jussen, Tel.: 0521/106-3260



Vorträge / Tagungen / Einführungen

Fr, 17.10.2003
16.00 Uhr
Hörsaal 2
Bartholomäus Grill, Afrika-Korrespondent der "Zeit" in Kapstadt
Afrika: Die Mär vom ewigen Stammeskrieg
Kontakt: Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer,
E-Mail: ikg@uni-bielefeld.de


18.15 Uhr
Hörsaal 12
Dr. Klaus Reisinger, Bielefeld
Frieden durch Recht statt Recht zum Krieg - Kants Schrift "Zum ewigen Frieden".
Forum Offene Wissenschaft, Wintersemester 2003/04: Eine neue Weltordnung?
Kontakt: Valerie Eickelbaum, Tel.: 0521/106-4686,
E-Mail: forum@uni-bielefeld.de, http://www.uni-bielefeld.de/forum


bis 23.10.2003
Ravensberger Spinnerei (VHS)
Internationale Tagung "Wie geht man mit den Risiken neuen Wissens um?" ( Problems and
Strategies of Applied Science) unterstützt von der VolkswagenStiftung
Das Symposium wird von der Stiftung im Rahmen ihrer Initiative zu den "Schlüsselthemen der
Geisteswissenschaften" gefördert und ausgerichtet von Prof. Dr. Peter Weingart, Institut für
Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Bielefeld (IWT) in Kooperation mit der
Zentralen Einrichtung für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsethik der Universität Hannover.
Kontakt: Institut für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT), Marco Mertens, Tel. 0521/106-
4658, E-Mail: marco.mertens@uni-bielefeld.de,
http://www.uni-bielefeld.de/iwt/wissen/psas.html


Do, 23.10.2003
18.15 Uhr
S 2 - 121
Dr. Ulrich Meier, Bielefeld
Die Sicht- und Hörbarkeit der Macht. Der Florentiner Palazzo Vecchio im Spätmittelalter.
Kolloquium zu aktuellen Forschungsproblemen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit
Kontakt: Gudrun Lehmann (Sekr. Prof. Dr. Suter),Tel.: 0521/106-3264, Fax.: 0521/106-2966, E-
Mail: glehmann@geschichte.uni-bielefeld.de


Do, 30.10.2003
bis 31.10.2003
14.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Senatssaal
A 3 - 126
VINGS: Innovation und Implementierung.
Tagung zum Thema E-Learning & Gender .
Projekt "VINGS - Virtual International Gender Studies"
Kontakt: Andrea Caio, Tel.: 0521/106-4558/ -4574,
E-Mail: infos@vings.de, http://www.vings.de


18.15 Uhr
S 2 - 121
Jan Willem Huntebrinker, Bielefeld
Zur politischen Konstruktion von Rechtsräumen (14.-16. Jahrhundert).
Kolloquium zu aktuellen Forschungsproblemen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit
Kontakt: Gudrun Lehmann (Sekr. Prof. Dr. Suter),
Tel.: 0521/106-3264, Fax.: 0521/106-2966,
E-Mail: glehmann@geschichte.uni-bielefeld.de


18.15 Uhr
Hörsaal 7
Prof. Dr. Klaus Köpke, Bielefeld
Alte Visionen - Neue Perspektiven? Reflexionen zur Architektur der Universität Bielefeld. Diavortrag
mit anschließender Diskussion. Begleitende Ausstellung vor dem Hörsaal.
Kontakt: Ästhetisches Zentrum, Dr. Heike Piehler, Tel.: 0521/106-3068, Fax.: 0521/106-89007,
E-Mail: aesthetisches-zentrum@uni-bielefeld.de


Mo, 3.11.2003
16.00 Uhr
Multimedia-Seminarraum der Bibliothek,
C 1
Wie finde ich Literatur in der Bibliothek?
Kompaktwoche der Universitätsbibliothek für Einsteiger
Kontakt: Urte Kramer, Tel.: 0521/106-4058, Fax.: 0521/106-4052,
E-Mail: ukramer@ub.uni-bielefeld.de, http://www.ub.uni-bielefeld.de


Di, 4.11.2003
16.00 Uhr
Multimedia-Seminarraum der Bibliothek,
C 1
Tipps im Umgang mit unterschiedlichen Katalogen.
Kompaktwoche der Universitätsbibliothek für Einsteiger
Kontakt: Urte Kramer, Tel.: 0521/106-4058, Fax.: 0521/106-4052,
E-Mail: ukramer@ub.uni-bielefeld.de , http://www.ub.uni-bielefeld.de


16.00 Uhr
Multimedia-Seminarraum der Bibliothek,
C 1
Wie finde ich mich im Internet-Angebot der Bibliothek zurecht?
Kompaktwoche der Universitätsbibliothek für Einsteiger
Kontakt: Urte Kramer, Tel.: 0521/106-4058, Fax.: 0521/106-4052,
E-Mail: ukramer@ub.uni-bielefeld.de, http://www.ub.uni-bielefeld.de


18.15 Uhr
S 2 - 121
Dr. Klaus van Eickels, Bielefeld
Tender Comrades. Freundschaft, Liebe und Partnerschaft in der symbolischen Kommunikation und
im politischen Diskurs des hohen Mittelalters.
Kolloquium zu aktuellen Forschungsproblemen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit
Kontakt: Gudrun Lehmann (Sekr. Prof. Dr. Suter), Tel.: 0521/106-3264,
Fax.: 0521/106-2966, E-Mail: glehmann@geschichte.uni-bielefeld.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 16 10:01:06 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 16 09:03:21 2003
Subject: [WestG] [LIT] Kersting: Psychiatriereform als Gesellschaftsreform
Message-ID: sf8e5e71.086@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Thomas Küster", , Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 15.10.2003, 9:20


LITERATUR

Franz-Werner Kersting (Hg.)
Psychiatriereform als Gesellschaftsreform
Die Hypothek des Nationalsozialismus und der Aufbruch der sechziger Jahre
(Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 46)
Verlag Ferdinand Schöningh
Paderborn 2003
302 Seiten, gebunden, € 38,- (Bezug über den Buchhandel)
ISBN 3-506-79619-4


Katastrophale Missstände herrschten bis in die 1960er Jahre insbesondere in den großen
psychiatrischen Anstalten und Landeskrankenhäusern. Diese Missstände zu beheben, die
alte Verwahrpsychiatrie durch moderne gemeindenahe Betreuungsformen zu ersetzen und
außerdem die rechtliche Benachteiligung der psychisch Kranken und geistig Behinderten
zu beenden - das waren die zentralen Ziele jenes grundlegenden Reformaufbruchs in der
Bundesrepublik, der 1971/75 durch eine umfassende Bestandsaufnahme der psychiatrischen
Versorgung mit anschließender Beratung im Bundestag (Psychiatrie-Enquete) eingeleitet wurde.
Doch erhielt der Aufbruch auch wichtige Impulse durch die Protestbewegung der "68er".

Eine erste psychiatriegeschichtliche Standortbestimmung dieser Zäsur vorzunehmen, hatte sich
eine Konferenz des LWL-Instituts für Regionalgeschichte in Münster im September 2001 zur
Aufgabe gemacht. Die Beiträge der Tagung sind soeben auch in Buchform erschienen.

Geschichts- und Kulturwissenschaftler, ehemalige und heutige Akteure aus Psychiatrie und
Verwaltung geben darin Antworten auf folgende Fragen: Welche Bedeutung hatten Praxis
und Hypothek der NS-Medizinverbrechen für den Reformstau in der deutschen Nachkriegspsychiatrie?
Wie sahen erste Ansätze zur Modernisierung und Humanisierung der Behindertenfürsorge in den
fünfziger und sechziger Jahren aus? Welche Fortschritte brachte der Reformaufbruch? Wo stieß
er an Grenzen oder brachte selbst neue Probleme hervor?

Die Beantwortung dieser Fragen lässt sich gerade im laufenden "Europäischen Jahr der
Menschen mit Behinderungen" auch als Beitrag zur Wahrnehmung und Diskussion eines
gesellschaftspolitisch relevanten Themas verstehen ? zumal der historische Rückblick
und aktuelle Vergleich deutlich machen, dass bis heute keineswegs alle Reformziele vollständig
erreicht wurden.

Der Herausgeber: Prof. Dr. Franz-Werner Kersting, Wissenschaftlicher Referent am Westfälischen
Institut für Regionalgeschichte und apl. Professor an der Universität Siegen. Zahlreiche
Veröffentlichungen zu zeit- und regionalgeschichtlichen Themen.


Inhalt

Franz-Werner Kersting
Einführung


Sektion I: Die Anstalt zwischen "Euthanasie" und Reform

Hans-Walter Schmuhl
Einführung

Heinz Faulstich
Die Anstaltspsychiatrie unter den Bedingungen der "Zusammenbruchgesellschaft"

Sabine Hanrath
Strukturkrise und Reformbeginn: Die Anstaltspsychiatrie in der DDR und der Bundesrepublik
bis zu den 60er Jahren

Franz-Werner Kersting
Vor Ernst Klee. Die Hypothek der NS-Medizinverbrechen als Reformimpuls


Sektion II : Psychiatrie-Enquete

Andreas Crome
Einführung

Jörg Schulz
Die Rodewischer Thesen von 1963 ? ein Versuch zur Reform der DDR-Psychiatrie

Alexander Veltin
Praktische Reformansätze in den 60er Jahren: Therapeutische Gruppenarbeit im
psychiatrischen Krankenhaus

Heinz Häfner
Die Inquisition der psychisch Kranken geht ihrem Ende entgegen. Die Geschichte der
Psychiatrie-Enquete und Psychiatrie-Reform in Deutschland

Volker Jakob
"Wartesaal mit Hoffnung". Psychiatrie und Reform im Spiegel zeitgenössischer Filme aus
Gütersloh, Eickelborn und Bremen (1963/67). Versuch einer Bewertung


Sektion III: Psychiatriereform und Demokratisierung im Zeichen von '68

Merith Niehuss
Einführung

Manfred Bauer
Reform als soziale Bewegung: Der "Mannheimer Kreis" und die Gründung der "Deutschen
Gesellschaft für Soziale Psychiatrie"

Cornelia Brink
Radikale Psychiatriekritik in der Bundesrepublik. Zum Sozialistischen Patientenkollektiv in
Heidelberg

Wilfried Rudloff
Sozialstaat, Randgruppen und bundesrepublikanische Gesellschaft. Umbrüche und
Entwicklungen in den sechziger und frühen siebziger Jahren


Sektion IV: Reformalltag und -analysen im interregionalen Vergleich

Bernd Eikelmann
Einführung

Wolfgang Pittrich
Psychiatriereform als Gesellschaftsreform. Das Beispiel der "Bürgerhilfe Sozialpsychiatrie
Frankfurt am Main e.V."

Gerda Engelbracht/Helmut Haselbeck
"Vom Aufbruch in eine andere Zukunft". Bremer Psychiatrie zwischen 1945 und 1975

Hans-Ludwig Siemen
Die chronisch psychisch Kranken "im Abseits der Psychiatriereform". Das Beispiel Bayern



INFO

Franz-Werner Kersting (Hg.)
Psychiatriereform als Gesellschaftsreform
Die Hypothek des Nationalsozialismus und der Aufbruch der sechziger Jahre
(Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 46)
Verlag Ferdinand Schöningh
Paderborn 2003
302 Seiten, gebunden, € 38,- (Bezug über den Buchhandel)
ISBN 3-506-79619-4


Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Warendorfer Str. 14
48145 Münster
http://www.wir-muenster.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 16 10:10:41 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 16 09:14:37 2003
Subject: [WestG] [LIT] Ansgar Weisser: Staat und Selbstverwaltung
Message-ID: sf8e60e9.005@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Thomas Küster", , Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 15.10.2003, 9:20


LITERATUR
Ansgar Weißer (Hg.)
Staat und Selbstverwaltung
Quellen zur Entstehung der nordrhein-westfälischen
Landschaftsverbandsordnung von 1953
Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 45)
Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2003
604 Seiten, gebunden, € 49,- (Bezug über den Buchhandel)
ISBN 3-506-79618-6


Am 1. Oktober 1953 trat die Landschaftsverbandsordnung (LVO) - gewissermaßen
die Gründungsurkunde der Landschaftsverbände - in Kraft. Von der ersten Beratung
bis zur Verabschiedung des Gesetzes vergingen beinahe 7 Jahre, die von heftigen
politischen Auseinandersetzungen begleitet waren. Dabei verlief die Grenze
zwischen Befürwortern und Gegnern von Landschaftsverbänden quer durch alle
Parteien.

Nach der Gründung Nordrhein-Westfalens 1946 stellte sich die Frage nach dem
Staats- und Verwaltungsaufbau des neuen Landes. Wie sollten die Landesteile
Westfalen und Rheinland integriert werden? Schon vorher hatten vor allem in
Westfalen erste Bemühungen um die Wiederherstellung der regionalen
Selbstverwaltung eingesetzt. Insbesondere die Vertreter der Kommunen, die
Industrie- und Handelskammern und die karitativen Organisationen unterstützten
die Forderungen nach einem "Staatsaufbau von unten" und nach einer bürgernahen
Verwaltung. Diese sollte vor allem durch die Neubegründung der
Landschaftsverbände erreicht werden. Zu den Kritikern einer mittleren
Selbstverwaltungsebene gehörten hingegen der erste Ministerpräsident des Landes
(und frühere Oberpräsident Westfalens) Rudolf Amelunxen, der Detmolder
Regierungspräsident Heinrich Drake und Teile der Düsseldorfer Ministerialbürokratie.

In der hier zum 50. Jahrestag vorgelegten Dokumentation wird der
Entscheidungsprozess zur Ausgestaltung des neuen Bundeslandes Nordrhein-
Westfalen und zu den Aufgaben der Landschaftsverbände nachgezeichnet. Die
Einflüsse von Verwaltung, Parteien, Verbänden, Organisationen und einzelnen
Personen des öffentlichen Lebens auf die politische Meinungsbildung und die
Kommentierung des Verfahrens in der Presse stehen dabei im Mittelpunkt dieser
Quellensammlung, die Ansgar Weißer vom Westfälischen Institut für
Regionalgeschichte (WIR) erarbeitet hat.

Die Befürworter der LVO gewannen schließlich die Oberhand im
Gesetzgebungsverfahren, weil ihre Gegner inzwischen aus der Regierung
ausgeschieden waren und sich die Einsicht durchsetzte, dass man den
Anforderungen des modernen Sozialstaates und der Notwendigkeit zur
Konsolidierung des Landes nur mit Hilfe eines starken regionalen Leistungsträgers
gerecht werden konnte. Das gemeinsame "Grundgesetz" des LWL und des LVR fand
im Landtag schließlich die Zustimmung nahezu aller Parteien.

Der Herausgeber: Ansgar Weißer studierte Geschichte und Germanistik in Münster,
war Wissenschaftlicher Volontär am Westfälischen Institut für Regionalgeschichte
des LWL und arbeitet im WIR zur Zeit an einer Dissertation über die "innere
Landesgründung" Nordrhein-Westfalens.


INFO

Ansgar Weißer (Hg.)
Staat und Selbstverwaltung
Quellen zur Entstehung der nordrhein-westfälischen
Landschaftsverbandsordnung von 1953
Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 45)
Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2003
604 Seiten, gebunden, € 49,- (Bezug über den Buchhandel)
ISBN 3-506-79618-6



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From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 16 10:21:00 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 16 09:25:03 2003
Subject: [WestG] [AUS] Kossel - Pionier des Betonbaus, Ziegelei Lage,
Eroeffnung 19.10.2003
Message-ID: sf8e6306.027@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christianae Spänhoff", , Westfälisches Industriemuseum
Datum: 15.10.2003, 13:36


AUSSTELLUNG

Sonderausstellung im Westfälischen Industriemuseum Ziegelei Lage
Paul Kossel - Pionier des Betonbaus

Lage (lwl). Einmal nicht um Ziegel, sondern um Beton - den Baustoff des
20. Jahrhunderts - geht es in einer neuen Sonderausstellung des Westfälischen
Industrie- museums Ziegelei Lage. Auf rund 30 Fotos stellt das Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) vom 19. Oktober bis 30. November
herausragende Architekturbeispiele des Bauunternehmers Paul Kossel vor.

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts bekam die Ziegelindustrie zunehmend
Konkurrenz durch die Betonbauweise. Paul Kossel (1876-1950) war ein
früher Verfechter dieser "neuen Bauweise". Er erkannte zu Beginn des
20. Jahrhunderts die Zeichen der Zeit und errichtete in Zusammenarbeit
mit namhaften Architekten im Schnellbauverfahren Siedlungen, Kasernen,
Industrieanlagen und Wassertürme in ganz Europa. Sogar das erste Beton-
Motorschiff, das heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven zu
sehen ist, wurde von ihm gebaut. Paul Kossel zählt wegen seiner Kreativität
und seines Erfindungsreichtums zu einem der größten deutschen Bauindustriellen
seiner Zeit.

Die Sonderausstellung "Paul Kossel - Pionier des Betonbaus" wird am Sonntag,
19. Oktober, um 11 Uhr eröffnet. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Ziegelei Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage

E-Mail:
ziegelei-lage@ lwl.org

URL
www.ziegelei-lage.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 16 10:31:35 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 16 09:32:11 2003
Subject: [WestG] [AKT] Institut f. vergl. Staedtegeschichte:
Freitags-Kolloquium, 11.2003-2.2004
Message-ID: sf8e657b.051@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Institut für vergleichende Städtegeschichte",
Datum: 16.10.2003, 9:19


AKTUELL

Termine des Freitags-Kolloquiums


Sehr geehrte Damen und Herren,

zu den Veranstaltungen des Freitags-Kolloquiums im Wintersemester
2003/04 laden wir Sie herzlich ein.
Die Vorträge beginnen wie immer um 17.00 Uhr c.t.

Mit freundlichen Grüßen

Wilfried Ehbrecht
Peter Johanek
Angelika Lampen


07.11.2003
Prof. Dr. Peter Johanek, Münster:
Die Entstehung der südböhmischen Städte im
Mittelalter (406)


21.11.2003
Björn Christlieb M.A., Freiburg:
Politische Handlungsspielräume
spätmittelalterlicher Städte im Spiegel ihrer Korrespondenzen
- das Beispiel Münster (Elsaß) (407)


05.12.2003
Alexander Vasudevan, Mainz/Vancouver (Kanada):
The Experimental City: Metropolitan Laboratories
in Weimar and Berlin (408)


09.01.2004
Dr. Susanne Freund, Münster / Nathanja Hüttenmeister,
Duisburg/Christine Nierhoff, Münster / Dr. Rotraud Ries,
Herford: Jüdische Geschichte in Westfalen (Workshop) (409)


23.01.2004
Dr. Thomas Tippach, Münster:
Das Kataster in Westfalen. Entstehung -
Entwicklung - Quellenwert (410)


06.02.2004
Dr. Susanne Rau, Dresden:
Raumordnungen - Genese, Typen und Funktionen von
Orten der Gastlichkeit in
frühneuzeitlichen Städten (411)



INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251/83 275 12

URL:
http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 16 11:16:02 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 16 10:41:31 2003
Subject: [WestG] [AKT] Gedenkveranstaltung: Vom Schicksal Bochumer Sinti,
18.10.03
Message-ID: sf8e6fea.073@lwlapp.itz.lwl.org

Übernahme aus der Liste "Geschichtskultur-Ruhr"
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich

Von: "Mailingliste 'Geschichtskultur-Ruhr'"
Datum: 16.10.2003, 10:06

WAZ-Lokalnachrichten, 15.10.03


AKTUELL

Vom Schicksal Bochumer Sinti
Gedenkveranstaltung u.a. mit einem Vortrag von Dr. Hubert Schneider:
"Von der Diskriminierung zum Familienlager Auschwitz-Birkenau".

18. Oktober, 19 h, Eintritt frei
Veranstalter: VVN, Ev. Kirchenkreis, Kulturbüro der Stadt Bochum, Verband
Deutscher Sinti und Roma
Ort: Christuskirche, Bochum

Im März und Oktober 1943 wurden die Bochumer Sinti und Roma ins
NS-Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Eine Veranstaltung in der
Christuskirche erinnert am Samstag an das vergessene Schicksal der Bochumer
Zigeuner.

Am 21. Oktober 1943 wurde die Familie Pfaus aus der Meesmannstraße 117
abgeholt. Über Appolonia Pfaus, die 65-jährige Großmutter, hieß es später,
"sie soll sich dem Sammeltransport nach Auschwitz freiwillig angeschlossen
haben". Ihr Sohn, Peter Pfaus, war beim Bochumer Verein beschäftigt, ihr
jüngster Enkel war, als er verhaftet wurde, acht Monate alt. "Nahezu die
gesamte Großfamilie wurde in Auschwitz ermordet, überlebt hat allein die
21-jährige Josefine. Für jeden Monat, den sie den Nazis abgetrotzt hat,
wurden ihr später 150 DM ausgezahlt - als ,Entschädigung ", weiß Pfarrer
Thomas Wessels von der Christuskirche.

Das Schicksal der Pfaus steht exemplarisch für das der Bochumer Sinti und
Roma. Wie viele andere waren sie Anfang des 20. Jahrhunderts zugezogen,
wurden im Bergbau und in der Stahlindustrie beschäftigt, gründeten
Handwerksunternehmen oder arbeiteten als Berufsmusiker. So sehr aber ihre
Musik geschätzt wurde, so wenig die Menschen, die sie spielten. "Bis heute
gibt es kein Denkmal, keine Dokumentationsstätte, nichts, was an die
Bochumer Familien erinnert", so Klaus Kunold, Vorsitzender der Vereinigung
der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) in Bochum.

Mit einer Veranstaltung am Samstag, 18. Oktober (19 h, Eintritt frei),
laden VVN, der Ev. Kirchenkreis, das Kulturbüro der Stadt sowie der Verband
Deutscher Sinti und Roma zu einer Gedenkveranstaltung in die Christuskirche
ein. Zu Gast ist Roman Franz vom Verband Deutscher Sinti und Roma NRW und
eine Gruppe der Schauspielschule: Die Eleven zeigen eine Szenische Lesung
aus "Wiedergutmachungs"-Akten. Dr. Hubert Schneider spricht zum Thema "Von
der Diskriminierung zum Familienlager Auschwitz-Birkenau". Später gibt s
Musik vom Ricky Adler Swingtett, das den Geist des damals auch in Bochum
heimischen Zigeuern-Jazz à la Django Reinhardt in die Jetzt-Zeit überträgt.
JBS









From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 16 11:41:00 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 16 11:00:04 2003
Subject: [WestG] [AUS] Kunstwerk des Monats Oktober: Elisabet Ney,
Westf.Landesmuseum Muenster
Message-ID: sf8e75e0.071@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 16.10.2003, 09:50


AUSSTELLUNG
Bildnisbüste "Dr. Edmund Montgomery" (1865)
Kunstwerk des Monats Oktober
Westfälisches Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte Münster

Die in Münster geborene Bildhauerin Elisabet Ney (1833 - 1907) gehört zu den
wenigen Bildhauerinnen des 19. Jahrhunderts, die international Rang und Bedeutung
erreicht haben. Deshalb zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Neys
Bildnisbüste "Dr. Edmund Montgomery" (1865) in seinem Westfälischen Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte als Kunstwerk des Monats Oktober.

Es ist dem Freundeskreis des Museums zu verdanken, dass das LWL-Museum dieses
zentrale Werk der Künstlerin erwerben konnte. Als Tochter des Bildhauers Johann Adam Neys,
stand für Elisabet früh fest, dass auch sie Bildhauerin werden wollte. Die Eltern verboten aber der
17-Jährigen eine Ausbildung zur Bildhauerin bei Christian Daniel Rauch (1777 - 1857).

Der münstersche Bischof Müller ebnete Elisabet Ney schließlich den Weg zu einer professionellen
künstlerischen Ausbildung in München. 1855 nahm Rauch die angehende Bildhauerin schließlich
doch in seine Berliner Werkstatt auf, wo sie seine bevorzugte Schülerin wurde. Die Zeit in Rauchs
Werkstatt prägte ihre künstlerische Entwicklung und wies ihr den Weg zur Porträtbüste. "In ihren zahlreichen
Büsten berühmter Zeitgenossen, darunter Arthur Schopenhauer, Alexander von Humboldt und
Giuseppe Garibaldi, verbinden sich subtil erfasste Individualität mit klassischer,
idealer Form", beschreibt die Kunsthistorikerin des LWL-Landesmuseums Dr. Angelika
Lorenz Neys Schaffen.

Die fein gearbeitete Bildnisbüste aus Gips zeigt den schottischen
Arzt Dr. Edmund Montgomery, den Ney 1863 auf Madeira geheiratet hat. Die 1865 entstandene
Büste vermittelt ein lebendiges Bild des 30-jährigen Naturwissenschaftlers.


INFO

Westfälisches Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domlatz 10
48143 Münster







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Oct 17 11:04:51 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Oct 17 10:34:47 2003
Subject: [WestG] [TOC] Heimatbrief fuer die Kreise Paderborn und Hoexter,
September 2003, Nr. 99
Message-ID: sf8fbecf.093@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner", , Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 17.10.2003, 9:35


SERVICE: TOC

Heimatbrief fuer die Kreise Paderborn und Hoexter
Hg. Heimatgebietsleiter des Westfälischen Heimatbundes für das
Paderborner und Corveyer Land und die Kreisheimatpfleger
der Kreise Paderborn und Höxter
25. Jg.
September 2003
Nr. 99


S. [1f.]
Horst-D. Krus
Sorgen um die Zukunft des Ländlichen Raums
Die Friller Erklärung

S. [3]
Burkhard Schwannecke
Heimatgebietstag in Beverungen

S. [3]
Martin Koch
Serie "Ortsheimatpfleger berichten"

S. [4]
Veranstaltungen

S. [4]
Heimatliteratur







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Oct 17 12:10:34 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Oct 17 11:27:40 2003
Subject: [WestG] [AKT] Begleitprogramm Wehrmachtsausstellung Dortmund,
Oktober 2003
Message-ID: sf8fce33.021@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Commer, Klaus", , Pressestelle Uni Dortmund
Datum: 17.10.2003, 10:24


AKTUELL

Die Wehrmachtsausstellung in Dortmund:
Begleitprogramm in der 43. Woche

Die Auflistung gliedert sich in folgende Bereiche:

- Veranstaltungsart,
- Kurztext,
- Veranstaltungsort,
- Datum,
- Uhrzeit und
- Kosten.




Vortrag

Die Arisierung des Vermögens der europäischen Juden

Referent: PD Dr. Götz Aly. Der Historiker spricht über die deutsche
Finanzpolitik im Zweiten Weltkrieg und die Rolle der Wehrmacht bei der
Arisierung in den besetzten Gebieten.

Das Vermögen der europäischen Juden wurde von den nationalen Regierungen in
den besetzten Ländern genutzt, um zwei deutsche Ziele zu erreichen: Die
Verringerung der Kriegsinflation in diesen Ländern und die teilweise Deckung
der auferlegten Besatzungskosten. Die Gelder gingen, verwaltet von den
jeweiligen Wehrmachtsintendanten, u.a. als Sold an die Wehrmachtssoldaten.
Götz Aly promovierte und habilitierte am Otto-Suhr-Institut in Berlin. Für
seine Forschungsarbeiten zum Nationalsozialismus erhielt er 2002 den
Heinrich-Mann-Preis der Berliner Akademie der Künste und 2003 den
Marion-Samuel-Preis.

Katholisches Centrum, Propsteihof 10, 44137 Dortmund

20.10.2003

19.00-21.00





Ausstellung

Kinder - Opfer des Bombenkrieges im Ruhrgebiet 1940-1945.

Die Ausstellung hat drei thematische Schwerpunkte: Bomben auf das
Ruhrgebiet, Kinder und Jugendliche als Kriegsopfer, Ende in Trümmern -
materiell und geistig. Dia-Vorträge zum strategischen Luftkrieg der
Westalliierten, zum Einsatz von Schülern bei der Luftabwehr und zur
Evakuierung von Kindern aus den Städten im Rahmen der (erweiterten)
Kinderlandverschickung sind geplant. Eröffnet wird die Ausstellung am 20.10.
um 11.00 Uhr.

Foyer der Universitätsbibliothek Dortmund, Vogelpothsweg 76, 44227 Dortmund

20.10.2003 - 31.10.2003

11.00



Vortrag

Opa war kein Nazi

Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis.

Der Sozialpsychologe Prof. H. Welzer befasst sich mit der Frage, wie in
deutschen Familien über Nazi-Zeit und Holocaust gesprochen wird und welche
Bilder und Vorstellungen in Gesprächen zwischen den Generationen
weitergegeben werden. Im Familiengedächtnis finden sich vorrangig
Geschichten über das Leiden der eigenen Angehörigen unter Bespitzelung,
Terror, Bomben und Gefangenschaft. "Nazis" kommen nicht vor, denn Opa war
kein Nazi. Die Erinnerung an den Holocaust hat kaum Platz und die Bedeutung
der emotionalen Weitergabe von Geschichte wurde bisher nur wenig gesehen.
Welzer kommt zu Ergebnissen, die öffentliches Erstaunen, Erschrecken und
Skepsis auslösen.

Katholisches Centrum, Propsteihof 10, 44137 Dortmund



21.10.2003

19.30

5,00 EUR





Diskussion

Wochenschau und Wehrmacht - Propaganda an der Heimatfront

Eine Diskussions-Veranstaltung mit Wochenschau-Ausschnitten von 1939-1945.

In Kriegszeiten werden die Medien von Politikern und Militärs zu
Propagandazwecken und einseitiger Information benutzt. Die Wochenschau war
für die Nationalsozialisten eine Möglichkeit, um an der "Heimatfront" die
Moral zu stärken und die Wehrmacht ins rechte Licht zu rücken. Wie wird die
Wehrmacht in den Filmen dargestellt? Welche Wirkung haben die Wochenschauen
an der Heimatfront gehabt? Diese Fragen werden mit einem Zeitzeugen und
einem Medienwissenschaftler diskutiert.

Evangelische Studierendengemeinde, Lindemannstr. 68, 44137 Dortmund

22.10.2003

20.00





Vortrag

Von der "Weltmacht in Reserve" zum globalen Kraftzentrum?

Die EU - neue Chance für alte Sehnsüchte und Strategien deutscher Militärs
und Wirtschaftsführer? Referent: Georg Polikeit, Journalist, Wuppertal.

Die Geschichte der Wehrmacht ist untrennbar verbunden mit Weimarer und
Berliner Strategien des Kapitals, vermittelt über den politischen "Führer".
Welche historischen Linien führen zur Bundeswehr im neuen Jahrhundert und
einer Militärdoktrin, die das Land auch am Hindukusch verteidigen soll?
Welche ökonomische Doktrin drängt zu politischer und militärischer Stärkung
der Europäischen Union, die "Weltmacht in Reserve" genannt wird? Wir wollen
versuchen, Interessen zu erkennen, die EU politisch, ökonomisch und
militärisch zu einem "globalen Kraftzentrum" zu entwickeln.

Z - Zentrum für Politik und Kultur, Oesterholzstr. 27, 44145 Dortmund

22.10.2003

19.00





Vortrag

Formeln, Bomben und Raketen

Naturwissenschaft und Krieg in Geschichte und Gegenwart.

Referent: Dr. Jürgen Altmann. Über die Rolle der Naturwissenschaft für
Aufrüstung und Krieg, Schwerpunkt Atombombe und Rüstungswettlauf seit Beginn
des Zweiten Weltkrieges. Ausblick: Naturwissenschaft für Abrüstung und
Frieden.

Universität, Campus Nord, Hörsaalgebäude II, Hörsaal 2, 44227 Dortmund

22.10.2003

17.00





Diskussion

Wehrmacht im Widerstand

Studierende diskutieren mit Graf Heinrich von Einsiedel über die Rolle und
das teilweise widersprüchliche Selbstverständnis der Wehrmacht.

Graf Heinrich von Einsiedel (geb.1921) wurde 1942 als Jagdflieger über
Stalingrad abgeschossen. In sowjetischer Kriegsgefangenschaft schloss er
sich einer antifaschistischen Offiziersgruppe an und wurde Mitbegründer des
National-Komitees Freies Deutschland, das auf eine Kapitulation der
Wehrmacht und einem frühen Ende des Krieges hinarbeitete. Nach seiner
Rückkehr nach Deutschland war er zunächst Redakteur in der sowjetischen
Besatzungszone und flüchtete 1948 in den Westen.

Universität, Campus Nord, Emil-Figge-Str. 50, Hörsaal 2, 44227 Dortmund

22.10.2003

12.15-13.45





Öffenlicher Studientag

Den Heldentod gestorben

Referent: Dr. Nils Büttner, Kunstgeschichte, Universität Dortmund.

Formen und Funktionen bildlicher Dokumentation des Todes 1914-1918.

Universitätsbibliothek, Vogelpothsweg 76, Hörsaal E 5, 44227 Dortmund

23.10.2003

12.00



Öffentlicher Studientag

Wir haben es nicht gewusst

Referentin: Ursula Tjaden, Fotografie, Universität Dortmund.

Ein Beitrag zur Pressefotografie während des Nationalsozialismus.

Universitätsbibliothek, Vogelpothsweg 76, Hörsaal E 5, 44227 Dortmund

23.10.2003

13.00






Öffentlicher Studientag


Der Täter im Blick

Referent: PD Dr. Christoph Ribbat, Amerikanistik, Ruhr-Universität Bochum.

Amerikanische Journalisten und die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse.

Universitätsbibliothek, Vogelpothsweg 76, Hörsaal E 5, 44227 Dortmund

23.10.2003

14.30





Öffentlicher Studientag

Die Sichtbarkeit des Krieges

Referentin: Änne Söll, M. A., Kunstgeschichte, Universität Dortmund.

Die Rolle digitaler Bilder im Ersten Golfkrieg.

Universitätsbibliothek, Vogelpothsweg 76, Hörsaal E 5, 44227 Dortmund

23.10.2003

15.15





Öffentlicher Studientag

Visualität als Lernfalle?

Referent: Prof. Dr. Bernd Schönemann, Historisches Institut, Universität
Dortmund.

Vom Nutzen und Nachteil der Bilder beim Aufbau von Geschichtsbewusstsein.

Universitätsbibliothek, Vogelpothsweg 76, Hörsaal E 5, 44227 Dortmund

23.10.2003

16.15





Öffentlicher Studientag

BildGedächtnis

Referentin: Prof. Dr. Barbara Welzel, Kunstgeschichte, Universität Dortmund.

Kunst und Gedächtnis

Universitätsbibliothek, Vogelpothsweg 76, Hörsaal E 5, 44227 Dortmund

23.10.2003

17.00






Öffentlicher Studientag


Fotos schießen

Referent: Prof. Dr. Walter Grünzweig, Kulturwissenschaft, Universität
Dortmund.

Zu Peter Henischs Neufassung des "Vaterromans": Die kleine Figur meines
Vaters. Der Roman erschien 1975 bei S. Fischer und darin dokumentierte und
reflektierte der Wiener Autor die Rolle seines Vaters, des prominenten
Wehrmnachtsfotografen Walter Henisch. Im Jahr 2003 erscheint eine
signifikante Neubearbeitung dieses Textes erstmals mit Fotos von Walter
Henisch beim Residenz Verlag. Im Rahmen der Lesung werden Fotos von Walter
Henisch präsentiert.

Universitätsbibliothek, Vogelpothsweg 76, Hörsaal E 5, 44227 Dortmund

23.10.2003

18.30





Theaterstück

Bald ruh ich wohl - Eichmanns letzte Nacht

Stück von Andreas Gruhn, Kinder- und Jugendtheater der Stadt Dortmund,
Regie: Arnd Dörfling, Licht: Rolf Giese, Darstellung: Andreas Gruhn.

Adolf Eichmann, der Organisator der Judendeportation im Dritten Reich, sitzt
in Tel Aviv in einer Gefängniszelle. Es ist die Nacht zum 1. Juni 1962. Die
Nacht vor seiner Hinrichtung. Adolf Eichmann geht sein Leben durch und
stellt sich die Frage nach seiner persönlichen Schuld. Er bereitet sich auf
seinen Tod vor. Akribisch genau und gewissenhaft. Ein Biedermann, der den
Massenmord organisiert hat. Der Text beruht in wesentlichen Teilen auf den
Eichmann-Protokollen. Er untersucht Verdrängungsleistung und Nichteinsicht
in die persönliche Schuld eines Täters.

Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Steinstr. 50, 44147 Dortmund

23.10.2003

19.00

10,00 EUR





Podiumsdiskussion

Deutsche Soldaten sahen nicht nur zu - Die Verbrechen der Wehrmacht an der
jüdischen Bevölkerung

Podiumsdiskussion zur Hauptthese der Ausstellung mit Charlotte Knobloch,
Vizepräsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland; Leonid Lewin,
Vorsitzender des Verbandes der jüdischen Gemeinden in Belarus und dem
Historiker PD Dr. Michael Zimmermann, Ruhr-Universität Bochum. Moderation:
Beate Kowollik, freie Journalistin beim WDR, musikalische Begleitung: Chor
Provokal, Dortmund.

"Den Kommandos usw. ist die Erfüllung ihrer Sonderaufgaben durch Belehrung
der Truppe, Ausstellen von Ausweisen, Gestellung von Hilfspersonal,
Mitbenutzung von Fahrzeugen und sonstige Hilfeleistung, soweit die
Gefechtslage sie gestattet, in jeder Weise zu erleichtern." (Generaloberst
Halder, Oberkommando des Heeres am 11.06.1941) In dieser Veranstaltung soll
der Anteil der Wehrmacht an der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung
verdeutlicht werden. Ohne die Unterstützung durch die Wehrmacht hätte der
Massenmord an den Juden nicht durchgeführt werden können. Der Krieg gegen
die Sowjetunion wurde als Vernichtungskrieg von deutscher Seite geplant und
richtet sich neben der jüdischen Bevölkerung auch gegen sowjetische
Kriegsgefangene und die Zivilbevölkerung. Die Wehrmachtsführung stimmte
dieser Art der Kriegsführung nicht nur zu, sondern sie trug sie maßgeblich
mit.

Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Rotunde, Hansastraße 3, 44137
Dortmund

23.10.2003

19.00-21.00





Tagung

Vom Wert der Erinnerung

Widerstehen im Nazi-Staat: Herausforderungen für die Bildungsarbeit.

Akademietagung, die den Widerstand eines Kurt Gerstein und der "Weißen Rose"
zum Gegenstand hat. Ein Besuch (mit Führung) der Wehrmachtsausstellung ist
geplant.

Evangelische Akademie Iserlohn, Berliner Platz 12, 58638 Iserlohn

24.10.2003 - 26.10.2003

18.00

120,00 EUR





Rockfete

Rock gegen Rechts

Rockfete mit Livemusik u.a. mit Bands wie "Freefall".



Eintritt inklusive einem Freigetränk.

Karl-Exius Haus, Westhusener Str. 16, 44369 Dortmund

24.10.2003

19.30

4,00 EUR



Vortrag

Deutsche Deserteure im Zweiten Weltkrieg

Referent: Dipl. rer. soc. Dieter Knippschild, wissenschaftlicher Mitarbeiter
des Stadtarchivs Dortmund und Mitarbeiter der Mahn- und Gedenkstätte
Steinwache Dortmund.

Nach heutigem Forschungsstand fällten deutsche Militärgerichte während des
Zweiten Weltkrieges rund 50.000 Todesurteile, von denen ca. 35.000 gegen
Angehörige der Wehrmacht und des Wehrmachtsgefolges. Etwa 60 bis 70 % der
Urteile wurden vollstreckt. Dem Großteil der Angeklagten wurde Fahnenflucht
zum Vorwurf gemacht. Für viele ehemalige Wehrmachtssoldaten waren und sind
die Fahnenflüchtigen, die Deserteure bis heute "Pflichtvergessene", "ehrlos
Eidbrüchige", "Verräter", "Feiglinge" und oft auch durchweg
"kriminell-asoziale" Personen.

Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Steinstr. 50, 44147 Dortmund

26.10.2003

11.00



INFO


IKW Medieninformation 03-20 vom 17.10.2003

Initiativkreis Wehrmachtsausstellung in Dortmund

IKW Medienkontakt: Klaus Commer, 44221 Dortmund
Ruf +49(0)231 755 4811, Handy +49(0)179 5020857
E-Mail klaus.commer@udo.edu




From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Oct 17 12:28:19 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Oct 17 11:47:46 2003
Subject: [WestG] [TOC] Die Warte. Heimatzeitschrift fuer die Kreise Paderborn
und Hoexter, Herbst 2003, Nr. 119
Message-ID: sf8fd267.075@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner", , Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 17.10.2003, 10:35


SERVICE: TOC

Die Warte
Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter
ISSN 0939-8686
Herbst 2003
Nr. 119



S. 2-4
Manfred Müller
Damit Heimat "Heimat" bleibt
Zum 50. Todestag des Heimat- und Naturforschers Paul Pagendarm

S. 5-7
Michael Koch
Experimente zur Eisenerzeugung im mittelalterlichen Verhüttungsofen auf der
Domäne Heidbrink (Gemeinde Polle, Ldkr. Holzminden)

S. 8-10
Norbert Fuegenschuh und Mario Fankhauser
Ein Jahrhundertbauwerk für die Region
Der Eggetunnel

S. 11-18
Christoph Stiegemann
Vor 150 Jahren gegründet - das Diözesanmuseum in Paderborn
feiert Geburtstag

S. 23-26
Norbert Ellermann
Carl Gustav Rommenhöller und die Kohlensäure aus Herste

S. 27f.
Sonja Büttner
"Wewelsburg, ich kann dich nicht vergessen, weil du mein Schicksal bist"
Treffen der Überlebenden des Konzentrationslagers Niederhagen im Frühjahr 2003

S. 29-31
Günter Deppe
Das Hochstift Paderborn als regionaler Schwerpunkt staatlicher Kirchenbaulasten
- Spätfolgen der Säkularisation

S. 32f.
Annette Fischer
Singende Instrumente aus der alten Dorfschmiede

S. 34f.
Elfried Naumann
Haflinger, die Doktersche und ein Hof mit Geschichte
Seit zehn Generationen ist Gut Redingerhof in Familienbesitz - jetzt ein beliebtes
Ausflugsziel

S. 36-39
Gerhard Franke
Vor 600 Jahren -
Brockhof-Kapelle bei Elsen neu geweiht

S. 39f.
Brigitte Lörwald
Die elektronische Dokumentation der Kunstsammlung Volksbank Paderborn









From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Oct 17 14:55:07 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Oct 17 14:01:59 2003
Subject: [WestG] [WWW] Kinder-Kultur-Server fuer Nordrhein-Westfalen geht
online
Message-ID: sf8ff4d6.051@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport
des Landes Nordrhein-Westfalen"
Datum: 17.10.2003, 13:11


WWW: Der Kinder-Kultur-Server für Nordrhein-Westfalen geht online
wwww.wowalo.de


WO WAs LOs ist in Nordrhein-Westfalen erfahren Kinder zwischen 8 und 12
Jahren ab heute unter der Internetadresse www.wowalo.de. Eine Krake namens
Wowalo informiert die jungen Internet-Surfer auf diesen Seiten landesweit über
Veranstaltungen, Ausstellungen oder Workshops und über Adressen von Museen,
Kindertheatern und Musikschulen. Die Wowalo-Homepage ist aufgeteilt in acht
verschiedene Bereiche, darunter beispielsweise Musik, Tanz, Literatur oder Kunst.
Sie soll informieren, aber auch zum Besuch von Veranstaltungen motivieren und d
as Interesse an Kultur wecken.

Kindgerecht, bunt und spannend können sich die jungen Besucher auf den
Seiten von Wowalo einen Überblick über das kulturelle Geschehen in ihrer
Stadt oder in ganz NRW verschaffen. Veranstalter und Institutionen, die sich
mit ihren Angeboten an Kinder wenden, können hier kulturelle Informationen
genau für ihre Zielgruppe mit geringem Aufwand veröffentlichen. Bei der
Orientierung hilft die Krake Wowalo den Kindern; sie erklärt alle Bereiche,
gibt aktuelle Tipps und ist Ansprechpartner für Fragen. Aber auch eigene
Kreativität ist gefragt: Wer sich bei Wowalo anmeldet, kann "Clubkind"
werden und erhält dann eine Clubkarte, mit der er sich mit einem "Homepage-
Baukasten" seine eigene Internetseite aufbauen kann. Dort können junge
Künstler ihre Werke präsentieren oder angehende Literaten Texte veröffentlichen.
Zum Austausch der Kinder untereinander erhält, wer sich anmeldet, eine eigene
Wowalo-Mailadresse. All dies ist kostenlos.

Ansprechpartner für Fragen von Kindern, die sich per Mail an die Krake Wowalo
wenden, ist die Redaktion. Diese sorgt für die Qualität der Angebote und schützt
die Kinder gegen Missbrauch im Netz. Trotz der redaktionellen Betreuung bitten
die Macher des Kinder-Kultur-Servers jedoch auch die Eltern, ihre Sprösslinge bei
den ersten Besuchen der Seite zu begleiten.

Mit viel Spannung erwartet die Wowalo-Redaktion die Reaktionen von Kindern,
Eltern und Veranstaltern auf die neuen Seiten. Das Kulturministerium und die
Redaktion freuen sich auf viele Clubkids und eine rege Beteiligung!


INFO

Der Kinder-Kultur-Server wird gefördert vom Ministerium für Städtebau und
Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW, Referat für Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit http://www.mswks.nrw.de.
Das Design der Seiten lieferte die Agentur Lambert und Lambert aus
Düsseldorf http://www.lambertundlambert.de.
Die Konzeption und fachliche Beratung des Projektes übernahm die
Stiftung kulturserver.de in Aachen www.kulturserver.de.
Die redaktionelle Betreuung liegt bei der Redaktion des kulturserver-nrw in
Düsseldorf www.kulturserver-nrw.de.







From rita.boerste at lwl.org Mon Oct 20 10:46:32 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Oct 20 10:29:16 2003
Subject: [WestG] [AKT] LWL kuert "Jugendburg Gemen" zum Denkmal des
Monats Oktober
Message-ID: sf93af09.052@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.10.2003, 10:06

AKTUELL

LWL kürt "Jugendburg Gemen" zum Denkmal des Monats Oktober

Ruhiger Wasserspiegel, alte Bäume, Steine ehrwürdigen Alters: scheinbar
spurlos ist die Zeit an den westfälischen Wasserschlössern vorbeigegangen. In
Wirklichkeit betreiben die Eigentümer hinter den Kulissen einen großen Aufwand, um ist
dieses beschauliche Bild zu erreichen, indem sie Dächer, Wände, Fenster und Park ständig
instandsetzen und pflegen.

Als ein Beispiel für diese kontinuierlichedenkmalpflegerische Arbeit hat der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe jetzt die Burg Gemen (Kreis Borken) zum Denkmal des Monats Oktober gekürt.
Bei der malerischen Burg Gemen musste über viele Jahre abschnittsweise der Außenputz erneuert
werden. Der vorläufig letzte Bauabschnitt im Innenhof wird in diesem Jahr vollendet.

"Mittlerweile haben die anderen Putzflächen schon wieder Patina angesetzt, so dass die Burg für
den unbefangenen Betrachter zum großen Teil unverändert aussieht. Schließlich erhielt der Putz
wieder eine eingeritzte Quaderung, die er bereits seit etwa 1700 besessen hat", so LWL-Denkmalpfleger
Dr. Ulrich Reinke. Doch nicht nur am Putz hatte der Zahn der Zeit genagt:

Regen und Feuchtigkeit haben viele Balken im Uhrturm verfaulen lassen, die jetzt ausgetauscht werden
mussten. Seit 1946 nutzt das Bistum Münster die Burganlage für die Jugendarbeit. Viele
Tagungsgäste und Touristen besuchen die "Jugendburg". Zugleich setzt das Bistum seit
vielen Jahrzehnten jedes Jahr ein Stück der Burg instand. Dabei unterstützt das Land
Nordrhein-Westfalen das Bistum mit Denkmalpflegemitteln.

"Nicht zuletzt durch die behutsamen und ständige Pflege der Wasserburg gehen hier der Tagungsbetrieb
und die mittelalterliche Burganlage eine harmonische Verbindung ein", lobt LWL-Denkmalpfleger
Reinke.

INFO

Jugendburg Gemen
Schloßplatz 1
46325 Borken
Telefon: 02861/9220-0
Fax: 02861/9220-20
URL: www.jugendburg-gemen.de







From rita.boerste at lwl.org Mon Oct 20 11:27:07 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Oct 20 10:30:14 2003
Subject: [WestG] [KONF] Kommunale Gebietsreform in den 1960/70er
Jahren, Muenster, 5.12.03
Message-ID: sf93b885.066@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Dr. Sabine Mecking, , Westf. Institut für Regionalgeschichte
Datum: 17.10.2003, 9:52

Workshop "Kommunale Gebietsreform in der Bundesrepublik Deutschland in den 1960er und 1970er Jahren"

Workshop des Westfälischen Instituts für Regionalgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe und der Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft am 05.12.2003 im Westfälischen Institut für Regionalgeschichte, Warendorfer Str. 14, 48145 Münster

Zum Thema:

Die kommunale Gebietsreform war eines der zentralen, von großer Planungsbegeisterung getragenes, aber auch mit Schwierigkeiten verbundenes und von Widerständen begleitetes Reformvorhaben in der Bundesrepublik Deutschland der 1960er und 1970er Jahre. Planung hieß das Zauberwort, mit dem wirtschaftliche und strukturelle Probleme der Zeit begegnet werden sollten.

Mittels einer gezielten Landesplanung, also durch raumordnende und raumgestaltende Maßnahmen, sollten räumlich und gesellschaftlich optimale Bedingungen für Lebensqualität und Industrieansiedlung geschaffen werden. Durch die Herstellung eines ausgewogenen Verhältnisses von Fläche und Einwohnerzahl hoffte man seitens der Landespolitik und Ministerialbürokratie neben der Hebung der Verwaltungskraft und der Stärkung der Selbstverwaltung auch Anstöße für das Wirtschaftswachstum und den Ausbau der öffentlichen wie privaten Daseinsvorsorge zu geben. Zwischen 1965 und 1975 (1978) wurden in allen Flächenländern der (alten) Bundesrepublik räumliche Neuordnungsmaßnahmen ergriffen. Fast alle kommunalen Grenzen wurden in Frage gestellt und viele von Ihnen unter funktionalen Gesichtspunkten neu gezogen.

Das von der Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft initiierte zeithistorische Projekt wird in Kooperation mit dem Westfälischen Institut für Regionalgeschichte (Münster), den Universitäten Münster und Siegen sowie dem Institut für Schleswig-Holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte (Schleswig) bearbeitet. Am Beispiel Schleswig-Holsteins, Nordrhein-Westfalens, Hessens und Rheinland-Pfalz werden Ausgangslagen, Ziele bei Beginn der Reform, ihre Umsetzung sowie Folgen von Eingemeindungen und Zusammenschlüssen von Kreisen und Gemeinden betrachtet.

In den Einzelprojekten des Forschungsverbundes sollen anhand von Fallbeispielen verwaltungs-, politik-, sozial- und mentalitätsgeschichtliche Aspekte der Neugliederung in den Blick genommen werden. In vergleichender Perspektive werden neben den Veränderungen auf der administrativen und politischen Ebene, dem Verhältnis von Staat und Selbstverwaltung auch die Auswirkungen auf die Identität(en) der alten und neuen Gebietskörperschaften sowie der dort lebenden Bürger und Bürgerinnen untersucht. So sind Wandlungsprozesse im Bereich der politischen Kultur, des bürgerlichen Engagements, der Planung und Partizipation zwischen 1960 und 1980 aufzuspüren.


Programm:

10.00-10.30 Uhr: Prof. Dr. Karl Teppe/Prof. Dr. Bernd Walter:
Begrüßung und Einführung ins Thema

10.30-12.00 Uhr: Projektvorstellungen I (jeweils 25 Min. + 5 Min.)

Dr. Sabine Mecking:
Gebietsreform und Bürgerwille. Die kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen in den 1960er/70er Jahren (unter besonderer Berücksichtigung von kreisfreien Städten)

Christian Kerper:
Die kommunale Gebietsreform im Kreis Paderborn am 1. Januar 1975 unter besonderer Berücksichtigung der Stadt-Umland-Problematik

Jan Dicke:
Zum Verhältnis von Politik, Verwaltung und Gesellschaft in den 1960er und 70er Jahren, dargestellt am Beispiel der Gebiets- und Verwaltungsreform im neuen Kreis Borken


12.00-13.00 Uhr: Mittagspause

13.00-14.00 Uhr: Projektvorstellungen II (jeweils 25 Min. + 5 Min.)

Axel Bernstein M.A.:
Die kommunale Gebietsreform in Schleswig-Holstein während der 1960er und 1970er Jahre. Vorgeschichte, Durchführung und Nachwirkungen in vergleichender Perspektive

Johannes Koenig M.A.:
Planer, Planungsziele und Planungsstrategien um 1970 am Beispiel des Landes Hessen

14.00-14.15 Uhr: Kaffeepause

14.15-16.00 Uhr: Diskussion über die inhaltliche Vernetzung der Einzelprojekte

- Leitende Fragestellungen und ihre Umsetzbarkeit (Quellenlage)- Ansätze, Methoden, Hypothesen
- Kompatibilität und Vergleichbarkeit der Einzelstudien

16.00-16.15 Uhr: Abstimmung des weiteren Vorgehens und Verabschiedung


INFO

Kontakt:
Dr. Sabine Mecking
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Warendorfer Str. 14
48145 Münster
Tel: 0251/591-4659
E-Mail: sabine.mecking@lwl.org







From rita.boerste at lwl.org Mon Oct 20 11:16:57 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Oct 20 10:32:50 2003
Subject: [WestG] [AKT] Herbsttreffen des "Westfaelischen Glasforums" am
24.10.03 nahe Altenbeken
Message-ID: sf93b623.028@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Dr. Gerd Dethlefs,
Datum: 18.10.2003, 8:31

AKTUELL
Herbsttreffen des "Westfälischen Glasforums" am 24.10.2003 nahe Altenbeken

Das "Westfälische Glasforum", das unter Federführung des Kreismuseums Wewelsburg und des Landesmuseums Münster die Erforschung der Glasproduktion und der Verwendung und Verbreitung von Hohlglas in Westfalen betreibt und Archäologen, Wirtschaftshistoriker, Genealogen, Volkskundler und Kunsthistoriker vereint, wird am 24. Oktober sein diesjähriges Herbsttreffen durchführen.

Es soll eine Veranstaltung der besonderen Art sein: eine Führung durch die Glashüttengrabung am Dübelsnacken bei Altenbeken, die Dr. Rudolf Bergmann für das Westfäl. Museum für Archäologie / Amt für Bodendenkmalpflege durchführt. Nach seinen Erkenntnissen ist die Form der Glasöfen ebenso außergewöhnlich wie die Analyse der gefundenen Glasfragmente - es handelt sich um sog. "Theophilus"-Glas. Die Datierung in das 13. Jahrhundert ist sicher, wahrscheinlich arbeitete die Anlage sogar vor 1200 - und es wäre dann die älteste ergrabene Glashütte Deutschlands. Ein Vorbericht wird der nächste "Neujahrsgruß" des Westfälischen Museums für Archäologie enthalten.

Für das Westfälische Glasforum wird Dr. Bergmann am Freitag, den 24. Oktober 2003 um 14.00 Uhr (evtl. ist der Beginn auch erst auf 14.30 anzusetzen) eine Führung durchführen.

Im Anschluß soll ab etwa 16.30 Uhr in "Pörtner's Gasthof", Alter Kirchweg 9 (Tel: 05255/246; neben dem Eggemuseum in Altenbeken) eine "Aufwärmstunde" mit aktuellen Berichten über Projekte und Forschungen (und mit wärmenden Getränken und Kuchen) sein.

Anfahrtsbeschreibung:
Von der Schnellstraße Paderborn-Höxter in Buke Richtung Altenbeken abbiegen. Zwischen Buke und Altenbeken einen etwa 1 km langen Straßenbauabschnitt mit einspurigem Verkehr passieren, dann nach ca. 700 m rechts abbiegen bei einem weißen Hinweisschild "Freizeitanlage". Die Bahnlinie Paderborn-Kassel unterqueren, unmittelbar nach dem Tunnel ein Parkplatz, von dem aus eine ca. 2,5 km lang asphaltierte Forststraße (immer geradeaus) zum Grabungsort im Eggegebirge führt. Nahe der Grabungsstelle steht ein Bauwagen am Straßenrand.

Gäste sind willkommen.


INFO

Kontakt:
Dr. Gerd Dethlefs
Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz
48143 Münster
Tel.: 0251/5907-256
E-Mail: gerd.dethlefs@lwl.org







From rita.boerste at lwl.org Mon Oct 20 13:20:04 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Oct 20 12:27:13 2003
Subject: [WestG] [AKT] Buchvorstellung, S. Mecking: "Immer treu",
Muenster, 10.11.03
Message-ID: sf93d30c.045@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Carmen Krybus",
Datum: 20.10.2003, 12:10

AKTUELL

Einladung zur Buchvorstellung

Am Montag, den 10. November 2003, um 20.00 Uhr findet im Geschichtsort Villa ten Hompel (Kaiser-Wilhelm-Ring 28, 48145 Münster) die Buchpräsentation "Immer treu". Kommunalbeamte zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik statt.

Die Autorin, Dr. Sabine Mecking, trägt in einem öffentlichen Vortrag aus Ihrer Dissertation vor.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.


Zum Inhalt:

Den politischen Brüchen von 1918, 1933 und 1945 stehen mit dem Berufsbeamtentum und unveränderten Verwaltungsstrukturen erstaunliche institutionelle Kontinuitäten gegenüber. Wie verhalten sich Wandel und Konstanz zueinander? Dieser Frage wird am Beispiel der westfälischen Provinzialhauptstadt Münster, einem traditionellen Dienstleistungs- und Verwaltungszentrum, nachgegangen. In der Studie wird die Situation der Kommunalbeamten vom Ende des Kaiserreiches bis zur Bundesrepublik Deutschland epochenübergreifend analysiert.

Jede Zeit prägte ihre eigene Begrifflichkeit. In der Weimarer Republik bestimmten Schlagworte wie "Demokratisierung" und "Republikanisierung" der Verwaltung die Personalpolitik. Während des Nationalsozialismus vollzogen sich personelle Veränderungen im Rahmen der "Gleichschaltung". In der Besatzungszeit wurde der öffentliche Dienst "entnazifiziert". Die rechtlichen wie personalpolitischen Konsequenzen dieser Politik und die damit verbundenen Maßnahmen bei der städtischen Administration stehen im Mittelpunkt der Untersuchung. Ursachen und Folgen der Epochenzäsuren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden auf der untersten Verwaltungsebene als wichtiger Bestandteil des Staates in den Blick genommen.

Die Verkehrsanbindung bzw. eine Wegbeschreibung zur Villa finden Sie unter www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel (Kontakt).

Sabine Mecking: "Immer treu". Kommunalbeamte zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik, (Villa ten Hompel/Schriften Bd. 4), Essen 2003, ISBN 3-89861-161-2 (29,90 Euro).


INFO

Geschichtsort
Villa ten Hompel
Stadt Münster
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel. 0251/492-7101
Fax 0251/492-7918
URL: www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel






From rita.boerste at lwl.org Mon Oct 20 15:19:50 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Oct 20 14:30:21 2003
Subject: [WestG] [LIT] Stadtmuseum Muenster: "Muenster im Modell"
Message-ID: sf93ef16.026@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Fisch",
Datum: 20.10.2003, 12.31

LITERATUR

"Münster im Modell - 25 Jahre Verein Münster-Museum e.V."

Ein neuer Katalog liegt ab sofort im Stadtmuseum Münster für die Besucherinnen und Besucher bereit. Die umfangreiche Publikation "Münster im Modell - 25 Jahre Verein Münster-Museum e. V." stellt erstmals alle in dem Haus an der Salzstraße zu besichtigenden Stadt- und Architekturmodelle im Zusammenhang vor. Aufwändig gestaltet, zum Teil mit ausklappbaren Doppelseiten, bietet der anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Fördervereins erschienene Katalog anhand der Modelle einen neuen Überblick über die 1200-jährige Geschichte der Stadt Münster von den Anfängen bis in die Zeit nach 1945.

Die insgesamt 17 Modelle gehören zu den wichtigsten und bei den Besuchern beliebtesten Exponaten des Stadtmuseums. Mit dem Katalog kommt das Museum einem immer wieder vom Publikum geäußerten Wunsch nach einer übersichtlichen Darstellung der Stadtgeschichte anhand der Modelle nach. Gestalt und Wandel der Stadt Münster werden durch die Modelle veranschaulicht. Sie bilden daher die Leitlinie durch die Dauerausstellung des Stadtmuseums. Dass sich die münsterische Geschichte immer auch in der topografischen Entwicklung niedergeschlagen hat, verdeutlichen die acht Stadtmodelle.

So zeigt sich etwa beim Vergleich der Modelle "Münster 1839" und "Münster 1903", wie die Bebauung über die Promenade hinausgewachsen ist. Neun Architekturmodelle, zeigen eine Auswahl historisch bedeutsamer oder charakteristischer Bauwerke, von denen viele im Zweiten Weltkrieg zerstört oder baulich im Laufe der Jahrhunderte verändert wurden. Dazu gehört etwa das Schloss, dass nach der Zerstörung 1945 zwar wieder aufgebaut, aber im Inneren vollständig verändert wurde oder auch das Jesuitenkolleg, an dessen Stelle heute das Fürstenberghaus zu finden ist.

Der neue Katalog erscheint anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Vereins Münster-Museum e. V. Der Förderverein hat seit seiner Gründung im Jahr 1978 die Herstellung von insgesamt zwölf Modellen finanziert. Die Finanzierung von Stadt- und Architekturmodellen war neben dem Ankauf von Ausstellungsobjekten von Anfang an ein wichtiger Schwerpunkt der Vereinsaktivitäten. Dieser Schwerpunkt soll in Zukunft weiter ausgebaut werden.

Der Förderverein hat außerdem die Internetpräsentation "Münster im Modell" gefördert. Mit kurzen Texten versehen sind dort ebenfalls alle Modelle zu sehen. In Detailausschnitten werden Geschichte und Entwicklung wichtiger Straßen und Gebäude erläutert. Damit soll vor allem Schulen die Möglichkeit gegeben werden, die Modelle des Stadtmuseums für den Unterricht zu nutzen.

Der Katalog ist zum Preis von € 12,90 im Museumsshop erhältlich. Internetadresse: www.stadt-muenster.de/museum
Herausgegeben vom Verein Münster-Museum e.V. anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums
Autoren: Hans Galen, Rita Kauder-Steiniger, Dieter Maas, Barbara Rommé, Axel Schollmeier, Bernd Thier, Manuela Werner


Aus dem Inhalt:

Vorwort

Der Verein Münster-Museum e.V. 1978 - 2003

Modell einer frühmittelalterlichen Gehöftanlage

Die Siedlung Mimigernaford im 9. und frühen 10. Jahrhundert

Münster 1533

Die Lambertikirche

Prinzipalmarkt 11

Münster 1661

Das Jesuitenkolleg mit Petrikirche und Schulgebäude

Münster 1678

Der Beverfoerder Hof

Das Wohnhaus Johann Conrad Schlauns

Die Bürensche Gademe

Schloss und Schlossgarten nach dem Generalplan von Johan Conrad Schlaun von 1769

Münster 1839

Münster 1903

Das Hafengebiet im Jahr 1934

Münster 1945

Das Stadttheater

Technische Daten

Historischer Modellbau

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Die Aktivitäten des Vereins Münster-Museum e.V. 1978 - 2003

Nachtrag

Erwerbungen des Vereins Münster-Museum e.V. 1978 - 1988

Erwerbungen des Vereins Münster-Museum e.V. seit 1989

Mitgliederliste des Vereins Münster-Museum e.V. 2003


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel. 0251/492-4503
eMail: museum@stadt-muenster.de

Öffnungszeiten:
Di. - Fr. 10 - 18 Uhr
Sa. u. So. 11 - 18 Uhr
Mo. geschlossen

Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Ingrid Fisch
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Telefon: +49 (0)251/492-4513
Fax: +49 (0)251/492-7726
eMail: FischI@stadt-muenster.de




From rita.boerste at lwl.org Mon Oct 20 15:26:40 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Oct 20 14:31:48 2003
Subject: [WestG] [AUS] Stadtmuseum Muenster praesentiert Fotopionier F. Hundt
Message-ID: sf93f0bf.041@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ingrid Fisch", FischI@stadt-muenster.de
Datum: 20.10.2003, 12:42

AUSSTELLUNG

Friedrich Hundt - Ein münsterischer Fotopionier
Eine neue Präsentation im Stadtmuseum Münster

Nicht einmal ein Jahr nachdem 1839 in Paris die Erfindung der Fotografie durch Jacques Louis Daguerre bekannt gemacht worden war, fertigte der Münsteraner Friedrich Hundt ebenfalls Aufnahmen in diesem bahnbrechenden Verfahren an. Nur wenige Monate später als in den deutschen Metropolen Berlin, Frankfurt oder München begann damit auch in Münster der Siegeszug der Fotografie.

Auf welchen Wegen der gelernte Knopfmacher dazu kam, sich der ebenso aufwändigen wie teuren Fotografie zuzuwenden, ist nicht bekannt. 1887 verstarb er in Münster als geachteter und wohlhabender Bürger, der das angesehenste Fotoatelier der Stadt betrieb. Im Mai 1840 stellte Hundt erstmals seine nach der neuen Erfindung angefertigte Lichtbilder auf versilberten Metallplatten aus.

Besonders Menschen ließen sich nur schwer im Bild festhalten, denn ohne Blitzgerät mussten die Porträtierten sehr lang möglichst unbewegt in Richtung Kamera blicken. Bereits 1842 verfügte Hundt über ein verglastes Atelier, das aufgrund der Helligkeit kürzere Belichtungszeiten ermöglichte und in dem er bevorzugt Personen fotografierte. Jeder, der es sich leisten konnte, ließ sich nun von Hundt in einer Daguerreotypie verewigen.

Seit Ende der 1840er Jahre begann Friedrich Hundt auch mit dem Verfahren der Negativ-Positiv-Fotografie auf Papier zu experimentieren. Gegenüber den Daguerreotypien, die Unikate waren, hatte dieses Verfahren vor allem den Vorteil, dass von der Aufnahme Kopien in beliebiger Anzahl hergestellt werden konnten.

1851 erhielt Hundt auf der ersten Weltausstellung in London den ersten Preis für Fotografie für eine Papiermontage, die ebenfalls in der Präsentation zu sehen ist. In den folgenden Jahrzehnten nahm das Atelier Hundts einen stetigen Aufschwung. Auch wenn sein Name bald nach seinem Tod in Vergessenheit geriet, hat er sich vor allem durch seine über das übliche Maß weit hinaus gehenden künstlerischen Aufnahmen einen bedeutenden Platz unter den Fotopionieren Westfalens gesichert.

Die in einer Auswahl gezeigten 10 Daguerreotypien und 19 Papierabzüge stammen aus dem persönlichen Nachlass des Fotografen. Sie zeigen einen persönlichen Blick auf das Leben des Fotopioniers: Ansichten der Stadt Münster, die Fotomontage "Die Schachspieler", für die Hundt auf der Weltausstellung 1851 in London ausgezeichnet wurde und dessen erste Fassung in die Königliche Sammlung in England überging, und vor allen Dingen eine große Anzahl von Familienporträts. Gerade in den Kinderbildnissen seiner Enkel wird das Können Friedrich Hundts deutlich. Die Arbeiten sollen als Dauerleihgabe aus Privatbesitz vom kommenden Jahr an dauerhaft in die Sammlung des Stadtmuseums integriert werden.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel. 0251/492-4503
eMail: museum@stadt-muenster.de

Öffnungszeiten:
Di. - Fr. 10 - 18 Uhr
Sa. u. So. 11 - 18 Uhr
Mo. geschlossen

Der Eintritt ist frei.

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Ingrid Fisch
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From rita.boerste at lwl.org Tue Oct 21 09:59:53 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Oct 21 09:15:22 2003
Subject: [WestG] [AUS] Hans Calmeyer: Judenrettung in den Niederlanden,
Muenster, 23.10.-15.11.03
Message-ID: sf94f59b.040@lwlapp.itz.lwl.org

Von:
Datum: 20.10.2003. 18:35

AUSSTELLUNG

Judenrettung in den Niederlanden
Ausstellung und Kolloquium zum 100. Geburtstag von Hans Calmeyer
im Haus der Niederlande der Universität Münster
vom 23.10. bis 15.11.2003

Hans Calmeyer, der während der deutschen Besatzung in den
Niederlanden Tausende von Juden vor der Deportation und damit vor der
Ermordung in den Vernichtungslagern der Nationalsozialen bewahrte,
wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hat
das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück in Kooperation
mit der Hans Calmeyer-Initiative eine öffentliche Ausstellung vom
23. Oktober bis zum 15. November 2003 und ein Kolloquium am 24.
Oktober 2003 im Haus der Niederlande der Universität Münster
vorbereitet.

Der Schwerpunkt der Ausstellung mit dem Titel "Hans Calmeyer und die
Judenrettung in den Niederlanden", die am Mittwoch um 17 Uhr
eröffnet wird, liegt nicht nur auf der Tätigkeit Calmeyers in den
Niederlanden während des Zweiten Weltkriegs und bis zum Kriegsende
1945, sondern auf der gesamten Zeit, die Calmeyer, der aus Osnabrück
stammte und von Beruf Rechtsanwalt war, in den Niederlanden verbracht
hat. Beschrieben wird, wie er sich innerhalb des NS-Systems gegen die
Barbarei des Holocaust stellte. Darüber hinaus wird gezeigt, wie
seine Arbeitsstelle in die deutsche Besatzungsverwaltung eingebettet
war, sodass es Calmeyer gelang, bürokratische Freiräume für die
Rettung von Juden zu nutzen.

Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, 22. Oktober 2003, um 17
Uhr im "Haus der Niederlande" (Krameramtshaus) am Alten Steinweg 6/7
in Münster. Nach Grußworten von Prof. Dr. Friso Wielenga, Direktor
des Zentrums für Niederlande-Studien, von Prof. Dr. Jürgen
Schmidt, Rektor der Universität Münster, und von Prälat Dr.
Heinz Gerwers, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Münster, führt Dr. Joachim Castan (Osnabrück) in die Ausstellung
ein, die anschließend bis zum 15. November montags bis samstags von
10 bis 17 Uhr geöffnet ist. Der Eintritt ist frei.

Bei dem Kolloquium, das im Rahmen der Ausstellung am 24. Oktober
veranstaltet wird, beschäftigen sich Referenten aus Wissenschaft und
Forschung mit der Tätigkeit des Osnabrücker Rechtsanwaltes in den
Niederlanden während des Zweiten Weltkriegs. Die Referenten des
Kolloquiums, das um 15 Uhr in der Bibliothek des Hauses der
Niederlande beginnt, sind unter anderem Prof. Dr. Friso Wielenga,
Direktor des Zentrums der Niederlande, Dr. Thomas Schneider, Leiter
des Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, und Dr. Mathias Middelberg,
Rechtsanwalt und Calmeyer-Forscher.


INFO

Ort:
Haus der Niederlande
Alter Steinweg 6/7
48143 Münster
Tel: 0251-83 285 13
Fax: 0251-83 285 45
URL: www.hausderniederlande.de





From rita.boerste at lwl.org Wed Oct 22 09:37:46 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Oct 22 08:42:04 2003
Subject: [WestG] [KONF] Die Antike in Westfalen-Tradition und
Rezeption, Paderborn, 08.11.03
Message-ID: sf9641ea.053@lwlapp.itz.lwl.org

Von: Gunnar Grüttner
Datum: 21.10.2003, 19:07

KONFERENZ

08.11.2003, Historisches Institut der Universität Paderborn

"Die Antike in Westfalen - Tradition und Rezeption"
Fragen der Regionalgeschichte
Zwölfte Tagung 2003
Auditorium Maximum der Universität Paderborn

Programm:

9.00 Uhr - 12.30 Uhr
Privatdozent Dr. Jörg Ernesti, Universität Mainz
Der Paderborner Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg (1626-1683) und die
Vernetzung des westfälischen Humanismus mit dem europäischen

Dr. Michael Ströhmer, Universität Paderborn
Zur Rezeption des römischen Rechts. Die professionelle Fahndung nach Hexen
im östlichen Westfalen im 16. und 17. Jahrhundert

Prof. Dr. Brigitte Englisch, Universität Paderborn
Auf alten Wegen - Reisen in Westfalen von der Antike bis zur Neuzeit

Mittagspause

13.30 Uhr - 15.30 Uhr
Dr. Vera Lüpkes, Weserrenaissance-Museum Schloß Brake
Schloß Brake - Das Weserrenaissance-Museum. Seine Forschungsarbeit und
museale Präsentation

Roland Linde, Horn - Bad Meinberg
Ankunft Der Cherusker von Bielefeld nach Paderborn, Abfahrt 20:09 - Der
Mythos Arminius und die unendliche Suche nach dem Ort der Varusschlacht


INFO

Kontakt:
Prof. Dr. Frank Göttmann
Universität Paderborn - Historisches Institut
Warburger Straße 100
33098 Paderborn
Tel: 05251/60-2437
E-Mail: goettmann@upb.de

Homepage des Instituts:






From rita.boerste at lwl.org Wed Oct 22 11:35:32 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Oct 22 10:45:03 2003
Subject: [WestG] [TOC] Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe, 3/2003
Message-ID: sf965d91.010@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Rita Börste", , Westf. Institut für Regionalgeschichte
Datum: 22.10.2003, 10:35

SERVICE: TOC

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe
hg. vom Kreisheimatbund Olpe e.V.
Heft 3/2003, Folge 212
ISSN 0177-2899

Inhalt:

S. 203
Hans-Werner Voß:
Günther Becker als Kreisheimatpfleger verabschiedet -
Nachfolgerin ist Susanne Falk

S. 207
Thomas Wilhelmi:
Ein Druckwerk von Petrus in Altis de Olpe im Stadtarchiv Olpe

S. 217
Monika Löcken:
275 Jahre Wendener Hütte.
Eine Nachlese zur Jubiläumsfeier am 9.6.2003

S. 223
Karl-Heinz Kaufmann
275 Jahre Wendener Hütte. 25 Jahre Förderkreis Wndener Hütte.
Die Wendener Hütte im Wandel der Zeit - Festvortrag zum Jubiläum.

S. 241
Wingolf Scherer
Zur besonderen Stellung der Evangelistenstatuen aus Grevenbrück-Förde
im Werk von Johann und Peter Sasse in Attendorn

S. 253
Herbert Wintersohl
"daß aus Dirkingen die Musik in unser Drolshagener Land gekommen ist".
Ein Beitrag zur Musikgeschichte des Drolshagener Landes

S. 266
Martin Vormberg
Straßen- und Pilgerpatrone im Kreis Olpe. Eine Nachlese

S. 267
Hubert Brill
Vom Freibad zum Aqua Fun. Zur Geschichte des Bilsteiner Freibades

S. 273
Daniela Winkelhaus
Fundgrube Biggetalsperre. Die Stadt Olpe geht auf Spurensuche

S. 275
Susanne Falk
Geschichte und Grabungsfunde von der "Peperburg".
Die Eröffnung der "Schatzkammer" im Museum der Stadt
Lennestadt in Grevenbrück am 12.10.2003

S. 277
Hans-Werner Voß
Heimatchronik vom 1.4. bis 30.6.2003

S. 293
Buchbesprechung

S. 295
Anschriften der Mitarbeiter und Termine

S. 296
Impressum







From rita.boerste at lwl.org Wed Oct 22 15:06:58 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Oct 22 14:12:13 2003
Subject: [WestG] [AKT] Veranstaltungen des Vereins fuer Geschichte u.
Altertumskunde Westf., Abt. Paderborn
Message-ID: sf968f21.054@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hermann-Josef Schmalor"
Datum: 22.10.2003, 11:59

AKTUELL

Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abteilung Paderborn e.V.

Informationen und Veranstaltungen:

Wintervorträge
Die Vorträge finden statt in der Theologischen Fakultät Paderborn,
Kamp 6, Hörsaal 2, jeweils um 20.00 Uhr

Dienstag, 11. November 2003
Dr. phil. Hans-Walter Stork, Paderborn
Der Paderborner Domherr Christoph von Kesselstatt und seine Sammlung
westfälischer Handschriften - Zum 11. November 1803 -

Dienstag, 25. November 2003
Prof. Dr. phil. Matthias Becher, Bonn
Krawall nach der Krönung. Sächsisch-bayerische Differenzen
in Paderborn 2002

Dienstag, 9. Dezember 2003
Dr. phil. Andreas Neuwöhner, Paderborn
Zwangsarbeiter als neue Häftlingsgruppe im Konzentrationslager
Niederhagen-Wewelsburg

Dienstag, 13. Januar 2004
Studiendirektor a.D. Peter Möhring, Bad Driburg
Oberpräsident Ferdinand Freiherr von Lüninck (1888-1944)

Dienstag, 10. Februar 2004
Dr. phil. Jürgen Brautmeier, Neuss
"Bleib doch nicht allein als ein Waisenkind in dem bedrückten Lande!"
Die Auswanderung einer westfälischen Kleinbauernfamilie nach Nebraska im Jahre 1884

Dienstag, 9. März 2003
Museumsleiter Prof. Dr. phil. Matthias Wemhoff, Paderborn
Ausgrabungen der Stadtarchäologie Paderborn in den Jahren 2002 und 2003

Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis
Der Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis für Arbeiten junger Historiker zur Landesgeschichte
Ost- und Südwestfalens wird auf Beschluss des Preisgerichtes von 26. September 2003
verliehen an Herrn Dr. phil. Andreas Neuwöhner für seine Dissertation
Städtische Autonomie und "frühmoderner" Staat: Verwaltung und Finanzen der Stadt
Paderborn im 17. Jahrhundert.
Das Preisgeld in Höhe von 2.500 EUR stiftet die Volksbank Paderborn-Höxter e.G.

Preisverleihung:
Sonntag, 2. November 2003, 11.00 Uhr
Paderborn, Historisches Rathaus, großer Sitzungssaal
Begrenzte Teilnehmerzahl
Anmeldungen schriftlich an den Verein, Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv), 33095 Paderborn,
bis zum 24. Oktober 2003

Museumsfahrt:
Museum für Westfälische Literatur, Kulturgut Haus Nottbeck, Oelde
Samstag, 29. November 2003
14.00 Uhr Abfahrt Paderborn, Liboriberg, Ecke Liboristraße
14.05 Uhr Abfahrt Paderborn, Hauptbahnhof, Busbahnhof
15.30 Uhr Oelde, Kulturgut Haus Nottbeck, Museum für Westfälische Literatur, Führung
17.00 Uhr Gelegenheit zum Kaffeetrinken im Museumscafé
18.00 Uhr Rückfahrt
19.30 Uhr Ankunft in Paderborn

Zum Museum:
Haus Nottbeck, ehemaliges Rittergut, seit 1987 im Eigentum des Kreises Warendorf,
Betreiber: Kulturgut Haus Nottbeck GmbH. Im Torhaus und Seitenflügel Musik- und
Theaterwerkstatt, im Herrenhaus seit 2001 "Museum für Westfälische Literatur",
konzipiert und geführt in enger Kooperation mit dem Land-schaftsverband Westfalen-Lippe.

Das Museum zeigt die Literaturgeschichte Westfalens von den Anfängen der Lesekultur im
Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Über 100 Autoren werden vorgestellt.
Zahlreiche Hörstationen und Installationen geben Einblick in unterschiedliche Themen von der
heimatlichen Kitschliteratur bis zur literarischen Avantgarde. Zusätzliche Recherchemöglichkeiten
bieten Datenbankterminals und eine Handbibliothek.

Teilnahmegebühr für Fahrt, Eintritt und Führung: 15,00 EUR
Anmeldungen für Vereinsmitglieder gegen Abbuchung schriftlich beim Verein, Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv),
33095 Paderborn, oder gegen Barzahlung bei der Bonifatius-Buchhandlung Paderborn, Liboristr. 1-3

Weitere Termine:
56. Tag der Westfälischen Geschichte
Freitag/Samstag, 23./24. April 2004
Westfälisches Museum für Archäologie Herne

Mitgliederversammlung in Warstein
Samstag, 5. Juni 2004

Sommervortrag in Zusammenarbeit mit dem Historischen Institut
der Universität Paderborn
Dienstag, 8. Juni 2004
Prof. Dr. Ulrich Nonn, Koblenz:
Zwangsmission mit Feuer und Schwert? Karl der Große Und die Sachsen.

Sommerstudienfahrt nach Dresden
26. - 29. August 2004


Veröffentlichungen:
Westfälische Zeitschrift: Der Band 153, 2003, erscheint Ende des Jahres.
Zeitschrift "Westfalen": Die Bände 80, 2001, und 81, 2002, erscheinen Anfang 2004.

In der Reihe "Studien und Quellen zur westfälischen Geschichte" sind seit
Jahresbeginn im Bonifatius-Verlag, Paderborn, erschienen:

Band 44, Nicole Peterlein: Edith Ostendorf - Kirchliche Gewandkunst. Eine
Paderborner Künstlerin des 20. Jahrhunderts. ISBN 3-89710-246-3; 204 Seiten; geb.;
39,80 EUR; für Vereinsmitglieder 29,85 EUR

Band 45, Anne Strunz-Happe: Wandel der Agrarverfassung. Die Bauernbefreiung im ehemaligen
Hochstift Paderborn im 19. Jahrhundert. ISBN 3-89710-225-0; 278 Seiten; geb.;
29,80 EUR; für Vereinsmitglieder 22,35 EUR

Band 47, Beatrix Pusch: Die kommunale Neugliederung im Kreis Soest. ISBN 3-89710-251-X;
228 Seiten; geb.; 25,80 EUR; für Vereinsmitglieder 19,35 EUR

Herbst/Winter 2003 bis Frühjahr 2004 erscheinen:
Band 42, Jürgen Lotterer: Gegenreformation als Kampf um die Landesherrschaft. Studien zur
territorialstaatlichen Entwicklung des Hochstifts Paderborn im Zeitalter Dietrichs von
Fürstenberg (1585-1618). ISBN 3-89710-176-9; ca. 404 Seiten; geb.;
ca. 34,80 EUR; für Vereinsmitglieder ca. 26,10 EUR

Band 48, Andreas Neuwöhner: Den Kampf um die Freiheit verloren? Verwaltung und
Finanzen der Stadt Paderborn im Spannungsfeld von städtischer Auto-nomie und
"frühmodernem" Staat. ISBN 3-89710-264-1; ca. 320 Seiten; geb.;
ca. 34,80 EUR; für Vereinsmitglieder ca. 26,10 EUR

Band 49, Arnold Schwede: Das Münzwesen im Hochstift Paderborn 1566-1803.
[zugl: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XI: Arbeiten zur
Geld- und Münzgeschichte Westfalens, Bd. 2] ISBN 3-89710-270-6; ca. 700 Seiten;
geb.; ca. 70,- EUR; für Vereinsmitglieder ca. 52,50 EUR

Band 50, Maria Kohle: Das Paderborner Gesangbuch 1609. Das älteste Gesangbuch
Westfalens und sein gottesdienstlicher Gebrauch im Dienst der Katholischen Reform.
ISBN 3-89710-271-4; ca. 388 Seiten; geb.; ca. 39,80EUR; für Vereinsmitglieder ca. 29,85 EUR


Satzung und Geschäftsordnung
Die Neufassung der Satzung und die Geschäftsordnung für den Vorstand wurden gem. den den
Mitgliedern zugegangenen Beschlussvorlagen von der Jahres-hauptversammlung am 26. April 2003
in Paderborn beschlossen. Die neue Sat-zung wurde am 25. Juli 2003 in das Vereinsregister des
Amtsgerichtes Paderborn eingetragen. Satzung und Geschäftsordnung werden im Rahmen des
Jahresberichtes 2003 in der Westfälischen Zeitschrift Bd. 154, 2004, veröffentlicht.

Wahlen
In der Jahreshauptversammlung am 26. April 2003 in Paderborn wurden Vorstand, Beirat, Preisgericht
des Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preises und die Kassenprüfer entsprechend dem Wahlvorschlag
von Vorstand und Beirat gewählt.

Ehrenmitgliedschaft
Herrn Dr. phil. Friedrich Gerhard Hohmann wurde aufgrund seiner Verdienste anlässlich seines
Ausscheidens aus dem Amt des Vereinsdirektors von der Jahreshauptversammlung auf Vorschlag
des Vorstandes die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Ihm und allen anderen ausgeschiedenen Vorstands-
und Beiratsmitgliedern spricht der Vorstand für das langjährige Engagement zum Nutzen des Vereins
seinen herzlichen Dank aus.


INFO

Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V.
Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv)
33095 Paderborn
Tel.: 05251/881595
Fax: 05251/882047
E-Mail: stadtarchiv@paderborn.de; r.mueller@paderborn.de
URL: www.altertumsverein-paderborn.de


Vorstand:
Vereinsdirektor: Hermann-Josef Schmalor, Stellv. Bibliotheksdirektor
Erzbischöfliche Akademische Bibliothek,
Leostr. 21, 33098 Paderborn
Tel.: 05251/290480, Fax: 05251/282575
E-Mail: EABPADER@aol.com
Stellvertretender
Vereinsdirektor:
Prof. Dr. phil. Matthias Wemhoff, Museumsleiter
Museum in der Kaiserpfalz, Am Ikenberg, 33098 Paderborn
Tel.: 05251/105111, Fax: 05251/281892
E-Mail: m.wemhoff@lwl.org
Geschäftsführer:
Rolf-Dietrich Müller, Städt. Archivoberrat
Anschrift, Tel., Fax und E-Mail
s. oben unter Vereinsanschrift
Schatzmeister:
Franz-Josef Krüger, Diplomkaufmann
Paderborn, Tel.: 05251/541900 (abends)
eMail: Franjo.Krueger@vr-web.de
Schriftführer:
Günter Wißbrock, Studiendirektor a. D.
Paderborn, Tel.: 05254/67267
Weitere
Vorstandsmitglieder:
Dr. phil. Rainer Decker, Studiendirektor
Paderstr. 13, 33102 Paderborn, Tel.: 05251/23157,
E-Mail: decker1@gmx.de
(Schriftleitung Westfälische Zeitschrift)
Prof. Dr. phil. Heinrich Rüthing
Kiskerstr. 12, 33615 Bielefeld, Tel.: 0521/122059
(Studienfahrten)

Sammlungen: Die Kustoden wurden gem. § 2 der Satzung am 20. Mai 2003 durch
den Vorstand beauftragt. Soweit sie nicht dem Vorstand angehören,
sind sie geborene Mitglieder des Beirates
Archiv u. Bibliothek:
Erzb. Akad. Bibliothek, Leostr. 21, 33098 Paderborn
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-12.30 Uhr, 14.30-18.00 Uhr
Kustos: Hermann-Josef Schmalor
Tel., Fax und E-Mail s. oben unter Vereinsdirektor
Kunst- u. Kulturge-
schichtl. Sammlung:
Museum für Stadtgeschichte im Adam-und-Eva-Haus
Hathumarstr. 7-9, 33098 Paderborn, Tel.: 05251/881350
und
Historisches Museum im Marstall von Schloß Neuhaus
Marstallstr. 9, 33104 Paderborn-Schloß Neuhaus
Tel.: 05251/881052
Öffnungszeiten beider Museen:
Di. - Sa. 10.00 - 16.00 Uhr, So. 10.00 - 13.00 Uhr
Kustos: Dr. phil. Norbert Börste,
Historisches Museum im Marstall von Schloß Neuhaus
Tel.: 05251/881045, Fax: 05251/881041
E-Mail: n.boerste@paderborn.de

Münzsammlung:
Museum für Stadtgeschichte im Adam-und-Eva-Haus
Anschrift, Tel. und Öffnungszeiten s. oben unter
Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlung
Kustos: Arnold Schwede, Schwaneyer Weg 7
33100 Paderborn, Tel.: 05251/61176
Archäologische
Sammlung:
Magazin im Marstall des Schlosses Neuhaus, Marstallstr. 9
33104 Paderborn-Schloß Neuhaus
Kustos: Marianne Moser M. A, Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg, 33098 Paderborn
Tel.: 05251/105118, Fax: 052517281892
E-Mail: moser.marianne@lwl.org

Beirat:
Dr. phil. Daniel Bérenger, Leiter der Außenstelle Bielefeld des
Westf. Museums für Archäologie, Amt für Bodendenkmalpflege;
Rudolf Bialas, Studiendirektor, Gymnasium Marianum, Warburg;
Hubertus Freiherr von Fürstenberg, Land- und Forstwirt, Schloss
Bruchhausen, Olsberg;
Prof. Dr. phil. Frank Göttmann, Universität Paderborn;
Michael Gosmann, Leiter des Stadtarchivs Arnsberg;
Dr. phil. Detlef Grothmann, Historiker, Paderborn;
Prof. Dr. theol. Karl Hengst, Theologische Fakultät Paderborn;
Dompropst Apost. Protonotar Dr. theol. Wilhelm Hentze, Metropoli-
tankapitel Paderborn;
Kirsten John-Stucke M.A., Stellv. Leiterin des Kreismuseums
Wewelsburg;
Horst D. Krus, Leiter des Kreisarchivs Höxter;
Michael Pavlicic, Leiter des Stadtarchivs Bad Lippspringe;
Ltd. Staatsarchivdirektorin Dr. phil. Jutta Prieur-Pohl, Leiterin des
Nordrhein-Westfälischen Staatsarchivs Detmold;
Prof. Dr. phil. Heinrich Schoppmeyer, Ruhr-Universität Bochum;
Prof. Dr. phil. Christoph Stiegemann, Direktor des Erzbischöflichen
Diözesanmuseums Paderborn;
Klaus Zacharias, Studienrat, Gymnasium Theodorianum, Paderborn.





From rita.boerste at lwl.org Thu Oct 23 15:51:18 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Oct 23 15:14:17 2003
Subject: [WestG] [AKT] Vortraege des Vereins f. Gesch. u.
Altertumskunde, Abt. MS, u. des Histor. Vereins
Message-ID: sf97eb02.099@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 23.10.2003, 12:55

AKTUELL

Der Verein für Geschichte und Altertumskunde, Abt. Münster, und der
Historische Verein zu Münster laden ein zur Vortragsreihe im
Wintersemester 2003/2004. Die Vorträge finden statt im
Vortragssaal des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte,
Domplatz 20-22, 48143 Münster, und beginnen jeweils um 20.15 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Franz-Josef Jakobi
Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer
Christine Schedensack


PROGRAMM

4. November 2003
Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Paderborn
Von der Karolingischen Pfalzanlage zur Stadt.
Der aktuelle Stand der archäologischen Erforschung
der Genese Paderborns vom 8. bis zum 13. Jahrhundert

2. Dezember 2003
Prof. Dr. Barbara Scholkmann, Tübingen
Geschichte aus dem Boden.
Der archäologische Befund als historische Quelle

13. Januar 2004
Prof. Dr. Joachim Poeschke, Münster
Das Antependium aus St. Walburgis in Soest -
Fragen und Hypothesen zum ältesten deutschen Tafelgemälde

3. Februar 2004
Aline Kottmann, M.A., Münster
Himmlische Akustik für fromme Frauen. Die karolingischen
Schalltöpfe in der ehemaligen Stiftskirche St. Walburga
zu Meschede

30. März 2004
Dr. Cornelia Kneppe, Münster
Deme Frede zu Hulfe unde deme Lande zu Ghute. Zur
Entstehung und Bedeutung der westfälischen Stadtlandwehren


INFO

Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster e. V.
Hörsterplatz 4
48133 Münster
Tel.: 0251/591 5972
Fax: 0251/591 6820







From rita.boerste at lwl.org Thu Oct 23 16:08:25 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Oct 23 15:16:02 2003
Subject: [WestG] [AKT] Glashuette Gernheim: 2. Glasmarkt am
1./2.11.2003
Message-ID: sf97eeea.059@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 23.10.2003., 13:58

AKTUELL

Westfälisches Industriemuseum Glashütte Gernheim:
2. Glasmarkt am 01.und 02.11.2003 lockt mit Kunsthandwerk
Erlös für den guten Zweck

Petershagen: Über 20 Aussteller aus ganz Deutschland präsentieren
beim 2. Glasmarkt im Westfälischen Industriemuseum Glashütte
Gernheim am 1. und 2. November eine Vielfalt von Glasobjekten.
Ob Heißglas, Fusing, Pate de Verre, Lampenglas, Tiffany oder Gravur -
die Objekte entstanden in den unterschiedlichsten Techniken.
Einige davon können die Besucher hautnah erleben, unter anderem
wird die Herstellung von Perlen und von Schmuck aus Glasperlen gezeigt.

Der Glasmarkt im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
wird im zweijährigen Rhythmus von der Hilfsgemeinschaft für weißrussische
Kinder in Not gemeinsam mit dem Westfälischen Industriemuseum
veranstaltet. Der Erlös kommt einem Ferienaufenthalt von Kindern zugute,
die an den Folgen des Kernkraftwerksunfalls von Tschernobyl leiden. Bei
der Premiere des "Gernheimer Glasmarktes" im Jahr 2001 mit mehr als 2000
Besuchern war ein Erlös von 12.000 DM zusammengekommen.

Zum Erfolg soll auch diesmal wieder das üppige Kuchenbuffet beitragen,
das von der Hilfsgemeinschaft und anderen Spendern zugunsten des guten
Zwecks gestiftet wird. Geöffnet ist der Markt an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr.

Diese Meldung mit dem Foto (.jpg, Farbe, 300 dpi) zum Download finden
Sie unter www.lwl.org

INFO

Westfälisches Industriemuseum
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen
Telefon: 05707/93110
Fax: 05707/931111
URL: www.glashuette-gernheim.de





From rita.boerste at lwl.org Fri Oct 24 11:49:10 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Oct 24 10:53:14 2003
Subject: [WestG] [KONF] Zwangsarbeit und Erinnerungskultur, Duisburg, 21.11.03
Message-ID: sf9903ae.072@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 24.10.2003, 9:31

KONFERENZ

Einladung zur
Tagung "Zwangsarbeit und Erinnerungskultur"
21. November 2003

Veranstalter: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V. mit
Unterstützung des Kultur- und Stadthistorischen Museums Duisburg

Die seit Anfang der 1990er Jahre geführte Entschädigungsdiskussion und die
im Sommer 2000 erfolgte Verabschiedung des "Gesetzes zur Errichtung einer
Stiftung ,Erinnerung, Verantwortung und Zukunft'" haben auch im Ruhrgebiet
zahlreiche und ganz unterschiedliche historiographischeAuseinandersetzungen
mit der Thematik "Zwangsarbeit" hervorgebracht.

Von den kommunal beauftragten Einrichtungen wie den Stadtarchiven, über einige
Museen bis hin zu zahlreichen Initiativen und Einzelpersonen haben viele
das Thema auf lokaler/regionaler Ebene wissenschaftlich erforscht, um das
zuvor oftmals nur Geahnte zu Gewissheiten zu konkretisieren, indem Zahlen,
Umstände, Orte und Namen von Opfern und Tätern recherchiert wurden.

Bereits vor drei Jahren hatte das Forum zu einer Tagung zum Thema
"Zwangsarbeit" eingeladen, wobei es damals zuvorderst um einzelne
Forschungsergebnisse und die Entschädigungsproblematik ging. Die Tagung am
21. November 2003, die vom Forum Geschichtskultur mit Unterstützung des
Kultur- und Stadthistorischen Museums Duisburg ebendort veranstaltet wird,
lädt zu einem gemeinsamen Rückblick auf das bisher Geleistete und zu einem
Ausblick auf zukünftige Handlungsfelder ein.

Zu Beginn der Tagung wird Dr. Hans-Christoph Seidel vom Institut für
soziale Bewegungen, Leiter des Forschungsprojektes "Zwangsarbeit im
deutschen Kohlenbergbau", eine Übersicht über den regionalen
Forschungsstand unter Berücksichtigung der bisher wenig beachteten Themen
liefern.

Im Anschluss wird ein von Dr. Michael Zimmermann, der in den
letzten Jahren vor allem zur nationalsozialistischen Vernichtungspolitik
gegenüber Sinti und Roma geforscht hat, ein Podium moderieren, auf denen
die unterschiedlichen Formen der mit der Thematik "Zwangsarbeit"
verbundenen Erinnerungskultur beispielhaft vorgetragen werden:

Publikation, Internet-Präsentation, Ausstellung, Vortragsreihe, Geschichtswettbewerb,
Besucherprogramm u.a. Die gewonnenen Erfahrungen in Bezug auf öffentliche
Resonanz, Kinder- und Erwachsenenbildung sowie Initiierung eigenständigen,
eventuell nachhaltigen Engagements sollen dabei zur Diskussion stehen. Ihre
Teilnahme zugesagt haben Beate Hobein vom Historischen Centrum Hagen;

Waltraud Jachnow von der Gesellschaft Bochum-Donezk e.V. und Thomas Weiß
vom Stadtarchiv Hattingen. Neben den Akteuren aus der Region werden Thomas
Fickenwirth, der zu Fremd- und Zwangsarbeit in Leipzig während des Zweiten
Weltkrieges geforscht hat, und Dr. Michael Düsing aus Freiberg, der mit
Jugendlichen ein BesucherInnenprogramm organisiert und durchgeführt hat, an
dem Podium teilnehmen.

Nach einer Pause, in der an einer Führung von Dr. Michael Kanther durch die
tags zuvor im Stadtarchiv Duisburg eröffnete Wanderausstellung
"Zwangsarbeit in Rheinland und Westfalen 1939-1945" teilgenommen werden
kann, referiert Dr. Alexander von Plato, Leiter des Instituts für
Geschichte und Biographie der Fernuniversität Hagen, über Interviews
ehemaliger Zwangsarbeiter/-innen und über deren Erfahrung, Verarbeitung und
Bewertung von Zwangsarbeit.

Im Anschluss und damit zum Ende der Tagung wird ein Vertreter / eine Vertreterin
der "Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" über die bisherigen Erfahrungen
der Stiftung und über den dort eingerichteten Zukunftsfonds und dessen
Förderprogramme Auskunft geben (der Vorstandsvorsitzende Herr Dr. Michael
Jansen ist angefragt).

Die Teilnahme an der Tagung ist gebührenfrei. Die Ergebnisse einer
Befragung der regionalen Stadtarchive zum Thema, durchgeführt im Sommer
diesen Jahres durch das Forum Geschichtskultur, wird allen
Tagungsteilnehmern zur Verfügung gestellt.

Für Vereine besteht die Möglichkeit, sich und die eigene, mit der Thematik
"Zwangsarbeit" geleistete Arbeit zu präsentieren. Für Fragen wenden Sie
sich bitte an die Geschäftsstelle des Forums (0231/931122-90).


PROGRAMM

10 h
Begrüßung

10.15 - 11 h
I. Forschungsstand und -ausblick zum Thema.
Eine regionale Übersicht.
Dr. Hans-Christoph Seidel (Institut für soziale Bewegungen)

11 - 13 h
II. Podium: Formen der Erinnerungskultur
mit Dr.sc.phil. Michael Düsing (CJD Chemnitz), Thomas Fickenwirth
(Stadtarchiv Leipzig), Beate Hobein (Historisches Centrum Hagen), Waltraud
Jachnow (Gesellschaft Bochum-Donezk e.V.) und Thomas Weiß (Stadtarchiv
Hattingen); Moderator: PD Dr. Michael Zimmermann (u.a. Privatdozent an der
RUB und Gastprofessor am Institut für Zeitgeschichte in Wien)

13 - 15 h
Mittagspause und Besuch der Ausstellung "Zwangsarbeit in Rheinland und
Westfalen 1939-1945" im Stadtarchiv Duisburg

15.30 - 16.15 h
III. Erfahrung, Verarbeitung und Bewertung von Zwangsarbeit in
lebensgeschichtlicher Interviews. Zur Bedeutung von Erfahrungs- und
Lebensgeschichte für die Erinnerungskultur.
Dr. Alexander von Plato, Institut für Geschichte und Biographie,
Lüdenscheid

16.15 - 17 h
IV. Zukunftsfonds - Erfahrungen und Aufgaben der Stiftung "Erinnerung,
Verantwortung und Zukunft"
VertreterIn der Stiftung (angefragt ist der Vorstandsvorsitzende Dr.
Michael Jansen)

17 - 17.30 h
V. Diskussion


INFO

Anmeldung:
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.
Emscherallee 11, 44369 Dortmund
fax 0231/931122-10
forum@geschichtskultur-ruhr.de

Tagungsorganisation: Susanne Abeck

Tagungsort:
Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg
Johannes-Corputius-Platz 1, 47049 Duisburg

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Ab Duisburg Hbf mit der U-Bahn Linie 901 Richtung Marxloh/Ruhrort bis
Haltestelle Rathaus Duisburg, von dort ca. 3 Minuten Fußweg
Parkmöglichkeit für Autos befindet sich direkt am Rathaus, 3 Minuten Fußweg
vom Museum entfernt.





From rita.boerste at lwl.org Fri Oct 24 12:57:34 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Oct 24 12:07:10 2003
Subject: [WestG] [TOC] SuedWestfalen Archiv, 2/2002
Message-ID: sf9913c5.081@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Rita Börste",
Datum: 24.10.2003, 11:55

SERVICE: TOC

SüdWestfalen Archiv
Landesgeschichte im ehemals kurkölnischen Herzogtum
Westfalen und der Grafschaft Arnsberg
hrsg. vom Stadtarchiv Arnsberg, Michael Gosmann
Bd. 2/2002
ISSN 1618-8934

Inhalt:
S. 7
Hans-Josef Vogel
"SüdWestfalen Archiv" - der 2. Band

S. 8
Michael Gosmann
Vorwort

S. 9
Heinrich Josef Deitsting
Die Familie von Fürstenberg und die Stadt Werl

S. 37
Reinhard Feldmann
Die Pfarrbibliothek St. Goar zu Hesborn - ein weißer Fleck in der
Bildungslandschaft?

S. 55
Horst Conrad
Ein Zehntlöseregister der Familie Rump aus dem Jahre 1279

S. 69
Michael Gosmann
Ein unbekannter Siegelstempel des Ritters Dietrich Rump

S. 77
Einleitung und Regest Wilfried Reininghaus
Die Bergordnung des Kölner Erzbischofs Adolf III. von
Schaumburg für das Herzogtum Westfalen 1549

S. 85
Heinrich Josef Deisting / Markus Welschoff
Zwei bisher wenig beachtete Monumente zur Geschichte der Familie
von Ense zu Westernkotten

S. 93
Erwin Hachmann
Eine merkwürdige Grabschrift in der Pfarrkirche St. Laurentius zu Erwitte

S. 101
Bernd Kirschbaum
Eine neuaufgefundene Handschrift des 10. Buches der "Westfälischen
Kirchengeschichte" des Gerhard Kleinsorgen

S. 118
Friedhelm Sommer
"Wardurch in unserm ertzstifft mehr und mehr taugliche meister eingepflantzet..."
Eine Urkundenrarität von barocker Bedeutung: Die Zunftordnung der Maurer
und Steinmetzen im Hzgtm. Westfalen von 1683

S. 141
Michael Jolk
Der Bau der barocken Vorburg des Schlosses Herdringen unter Mithilfe der
Rüthener Steinhauer Walck und Rabaliatti

S. 152
Einführung und Edition von Wilfried Reininghaus / Reinhard Köhne
Ein unbekanntes Verzeichnis der Burgwerke, Hütten, Hämmer und Mühlen
im kurkölnischen Sauerland 1817/19

S. 180
Dieter Tröps
Die Bauernhöfe des Wendener Landes vor 140 Jahren

S. 209
Otto Höffer
Die Innenrenovierung des "Sauerländer Domes" in Attendorn

S. 222
Wolf-Dieter Grün
Suche nach einem verschollenen Studenten-Stammbuch

S.224
Autoren





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Oct 27 11:26:37 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Oct 27 11:30:07 2003
Subject: [WestG] [TOC] Jahrbuch fuer Westfaelische Kirchengeschichte, 2003,
Bd. 98
Message-ID: sf9d00f3.049@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner", , Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 27.10.2003, 11:20


SERVICE: TOC

Jahrbuch fuer Westfaelische Kirchengeschichte
2003
Bd. 98
ISSN 0341-9886


S. 15-22
Bernd Hey
Laudatio
Superintendent i.R. Wolfgang Werbeck zum 85. Geburtstag

S. 23-30
Reinhard Jüstel
Nachruf
Prof. DDr. Alois Schröer (1907-2002)

S. 31-75
Jan Richter
Der Schnitzaltar der evangelischen Jakobus-Kirche zu Breckerfeld -
ein lübisches Altarwerk in Westfalen

S. 77-86
Oskar Prinz zu Bentheim
Anna von Tecklenburg 1532-1582
Die erste evangelische Regentin in Westfalen

S. 87-103
Ulrich-Jürgen Scharmann
Die kirchliche Emanzipation Lünens aus dem Brechtener Pfarrsystem

S. 105-128
Martin Blindow
Die Orgeln der evangelischen Kirchen von Schwelm

S. 129-148
Johannes Burkardt und Michael Knieriem
Drei geistliche Briefe aus Mülheim/Ruhr aus den Jahren 1732, 1736 und 1737
Ein Beitrag zur Tersteegen-Forschung

S. 149-174
Jens Murken
"Die Präsenz der Kirche entscheidet sich an der Existenz der Gemeinde"
Die Entstehung der evangelischen Kirchengemeinde Paderborn nach 1802

S. 175-216
Bettina Wischhöfer
"Wilhelmischer Protestantismus" zwischen Tradition und Moderne -
Der Konsistorialbezirk Kassel im Kaiserreich 1890-1914

S. 217-290
Günter Brakelmann
Geschichte der Heimvolkshochschule Wislade in der Zeit der Weimarer
Republik

S. 291-313
Volker Lilienthal
Selbstkorrektur in eigener Sache
Kein NS-Verbot 1937: der Evangelische Pressedienst erschien bis 1941

S. 315-367
Felix Dreyer
Kurt Gerstein
Vom Täter zum Widerstandskämpfer
Der Rehabilitierungsprozess Kurt Gersteins im Wandel der Beurteilung
von Widerstand in der Nachkriegszeit

S. 369-385
Klaus vom Orde
"Lieber 'ne kurze Andacht und 'ne lange Bratwurst als umgekehrt"
Paul Deitenbeck - ein westfälisches Pfarreroriginal


Bericht
S. 387-389
Walter Gröne
Jahrestagung 2002 in Breckerfeld


S. 391-479
Buchbesprechungen












From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Oct 27 11:49:29 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Oct 27 11:57:51 2003
Subject: [WestG] [AKT] Essen: Industrie Film Ruhr '03, 22./23.11.2003
Message-ID: sf9d0666.097@lwlapp.itz.lwl.org

Übernahme aus der Liste "Geschichtskultur-Ruhr"
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich

Von: "Mailingliste 'Geschichtskultur-Ruhr'"
Datum: 27.10.2003, 11:46


AKTUELL

Industrie Film Ruhr '03
Von Rhein und Ruhr in die Welt

Samstag, 22. November 2003, 13.30 bis 18.00 Uhr
Sonntag, 23. November 2003, 11.00 bis 13.30 Uhr

Nichts verdeutlicht den Strukturwandel des Ruhrgebiets klarer als
historische Industriefilme. Einst aus ganz unterschiedlichen Anlässen in
Auftrag gegeben, zeigen sie uns heute Arbeits- und Lebenswelten, wie sie in
dieser Form schon teilweise lange vergangen sind.

Das diesjährige Programm präsentiert Filmdokumente von 1930, aus den
1960er, 1970er Jahren und von 1986. Die Filme führen den Zuschauer nach
Asien, Afrika, Amerika und Europa. Sie geben Antwort auf die Frage: Was für
eine Sicht auf die Welt hatte der "Global Player" Ruhrgebiet damals?
Sie zeigen, wie die Ruhrgebietsunternehmen die Welt wahrnahmen, wie sie
glaubten, die Welt ihren Mitarbeitern, Geschäftsfreunden und Interessierten
erklären zu müssen, und wie sie sich in der Welt präsentierten.

Wie auch bei den vorangegangenen Veranstaltungen von IndustrieFilm Ruhr
besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit Zeitzeugen und Fachleuten.

Programm 1
Samstag, 22. November 2003,
13.30 bis 18.00 Uhr

Russland-Reise (Teil 1 und 2)
1930/20 Minuten
Bergbau-Archiv Bochum

Ein Hüttenwerk in der Wüste
1960/12 Minuten
Stahlinstitut VDEh

Die Götter ziehen um: Die Versetzung des Tempels Kalabsha
1965/40 Minuten
HOCHTIEF Unternehmensarchiv

In Brasilien und anderswo.
Polyolefinrohre herausgefordert
1979er Jahre/6 Minuten
Unternehmensarchiv Marl der Degussa AG

Power needs no Passport
um 1963/10 Minuten
Archiv der RWE Net AG

Petrol
1965/15 Minuten
Historisches Archiv Aral

Allegro
1969/17 Minuten
Historisches Archiv Aral


Programm 2
Sonntag, 23. November 2003,
11.00 bis 13.30 Uhr

Internationale Posener Messe
1963/6 Minuten
Historisches Archiv Krupp

Thyssen in der Welt zu Hause:
ATH International Frankreich
ATH International Nordamerika
ATH International Südamerika
ATH International Liberia
1974/Filme jeweils 3 bis 5 Minuten
ThyssenKrupp Konzernarchiv

GHH in India
1963/13 Minuten
Archiv St. Antony-Hütte,
Rheinisches Industriemuseum/LVR

Und Öl fließt über die Anden
1985/36 Minuten
Mannesmann-Archiv

Antonio
1962/10 Minuten
Historisches Archiv Krupp

Bom Dia, Brasil - Guten Tag, Brasilien
1962/10 Minuten
Historisches Archiv Krupp


INFO

Veranstalter:
Archiv der RWE Net AG, Archiv St. Antony-Hütte, Rheinisches Industriemuseum
Oberhausen, Landschaftsverband Rheinland, Bergbau-Archiv beim Deutschen
Bergbau-Museum Bochum, Essener Filmkunsttheater, Historisches Archiv Aral,
Historisches Archiv Krupp - Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung,
HOCHTIEF Unternehmensarchiv, Kinemathek im Ruhrgebiet, Kommunalverband
Ruhrgebiet, Mannesmann-Archiv, Stahlinstitut VDEh, ThyssenKrupp
Konzernarchiv, Unternehmensarchiv Marl der Degussa AG

Veranstaltungsort:
Filmtheater Eulenspiegel
Steeler Straße 208-212, 45138 Essen
Fon: 0201 289550

Eintritt:
Tageskarte: 7 Euro
Beide Tage plus Programmheft: 14 Euro
Die Karten sind an der Tageskasse erhältlich oder telefonisch
vorzubestellen.

Das Programmheft zu INDUSTRIEFILM RUHR '03 "Von Rhein und Ruhr in die Welt"
ist an der Kinokasse erhältlich oder gegen Schutzgebühr von 3,- Euro zu
beziehen beim:
Kommunalverband Ruhrgebiet, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit und
Regionalmarketing
Postfach 10 32 64
45032 Essen
Fon: 0201 2069-272
www.kvr.de

Kontakt KVR:
Margarethe Lavier, Fon: 0201 2069-214, lavier@kvr.de oder
Burkhard Wetterau, Fon: 0201 2069-480, wetterau@kvr.de








From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Oct 27 14:29:14 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Oct 27 14:35:33 2003
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Vortraege=3A_Seminar_f=2E_Volks?=
=?iso-8859-1?q?kunde/Europ=2E_Ethnologie=2C_M=FCnster?=
Message-ID: sf9d2bcc.078@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Martin Wedeking",
Datum: 27.10.2003, 12:17


AKTUELL

Sehr geehrte Damen und Herren,westfaelische-geschichte@list.lwl.org

auch in diesem Wintersemester bietet das Seminar für Volkskunde/Europäische
Ethnologie der Universität Münster mehrere Vorträge auswärtiger
Wissenschaftler an, auf die ich Sie gerne hinweisen möchte. Die Vorträge
sind öffentlich und kostenlos.

Mit freundlichen Grüßen:

Martin Wedeking




Gastvorträge


Am Donnerstag, 30. Oktober 2003, spricht um 18.00 Uhr c.t.:

Dr. Lars Roede, Oslo, über
Zimmermannskunst in Norwegen unter dem Einfluß deutscher Zimmerleute
(in Englisch)


Am Dienstag, 16. Dezember 2003, spricht um 18.00 Uhr c.t.:

Dr. Christoph Schmitt, Rostock, über
Die Volkskunde und das Radio. Zur Ethnographie des Fernhörens zwischen
Welt- und Heimatfunk


Am Donnerstag, 8. Januar 2004, spricht um 18.00 Uhr c.t.:

Prof. Dr. Burkhart Lauterbach, Würzburg/München, über
Hybride Kultur? Britisch-deutscher Kulturtransfer und seine Folgen


Am Donnerstag, 22. Januar 2004, spricht um 18.00 Uhr c.t.:

Prof. Dr. Daniel Drascek, Regensburg, über
Streß mit der Zeit. "Die Zeit der Deutschen ist langsam, aber genau"


Alle Vorträge, wenn nicht gesondert angegeben, finden im Vortragsraum
des Seminars für Volkskunde/Europäische Ethnologie statt. Sie finden
unserern Vortragsraum (SCH4) im 4. Stock des Universitätsgebäudes
Scharnhorststr. 100.

Weitere Informationen/Aktualisierungen auf der Internetseite des Seminars:
http://www.uni-muenster.de/GeschichtePhilosophie/Volkskunde






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Oct 28 11:53:15 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Oct 28 11:59:01 2003
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, November 2003, Heft 11
Message-ID: sf9e58c4.011@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner" , Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 28.10.2003, 11:50


SERVICE: TOC
Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn
2003
65. Jg.
November 2003
Heft 11



S. 401-414
Wilhelm Bleicher
Das Ende des "Museum Hohenlimburg" im Schloß Hohenlimburg

S. 425-430
Helmut Lingen
Hohenlimburg 1913
Unsere Stadt vor 90 Jahren (Teil 2)
Hohenlimburger Beherbergungsbetriebe und Gastronomie 1913

S. 430-431
Wilhelm Bleicher
Eine Puppe in der Tracht eines vornehmen Leinenhändlers aus Hohenlimburg

S. 432f.
Ralf Guntermann
Ein Diorama im Märkischen Gymnasium zu Iserlohn
[betr. Szene aus Dreißigjährigem Krieg]

S. 434-439
Wilhelm Bleicher
Neufunde auf der Parzelle des Hofes Becker in Rheinen, Iserlohn

S. 439f.
Theodor Weißenborn
Der Wanderer in der Sägemühle










From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 30 10:44:04 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 30 10:59:34 2003
Subject: [WestG] [AKT] Wochenende im Archaeologie-Museum Herne,
01.-02.11.2003
Message-ID: sfa0eb7b.068@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.10.2003, 10:23


AKTUELL

Wochenende im Archäologie-Museum
Familientag mit "Prominenten" aus Westfalen

An jedem Wochenende im November stellt das Archäologie-Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in seiner neuen Monatsreihe "Prominente in
Westfalen" Persönlichkeiten vor, deren Schicksal eng verbunden ist mit der Geschichte
unserer Region. Wie schon im letzten Monat eröffnet das Museum seinen Themenmonat am Samstag
(1.11.) um 15 Uhr mit öffentlichen Führungen und am Sonntag (2.11.) mit einem Familientag.

Um 14 Uhr und um 16 Uhr finden neben den allgemeinen Rundgängen durch die Ausstellung
Spezial-Führungen für Kinder und Erwachsene statt. Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren
lernen eine geheimnisvolle berühmte Person kennen, die an diesem Wochenende im Mittelpunkt
des Geschehens steht. Nur soviel wird verraten: Dieser Mensch hat vor knapp 30 000 Jahren
gelebt. Viele Geschichten werden über ihn erzählt. Hatte er Ähnlichkeit mit einem Eskimo?
Hatte er dunkle Hautfarbe? Manche behaupten, sein Gehirn war viel größer als unser heutiges.
Er hat offenbar viel gearbeitet, denn Archäologen haben zahlreiche Werkzeuge von ihm
gefunden.

Wer Lust hat, diesen Menschen näher kennen zu lernen, ist herzlich eingeladen zu
einem außergewöhnlichen Treffen mit einer außergewöhnlichen Person. Die Erwachsenen
beschäftigen sich parallel zum Kinderprogramm ebenfalls mit diesem Prominenten
Westfalens. Im Laufe der Zeit haben sich viele Gerüchte, Mythen und Halbwahrheiten um ihn
herum gebildet. Das Museum versucht, mehr Licht ins Dunkel zu bringen und lädt ein zu einer
Führung ganz besonderer Art.

Termine: Prominente in Westfalen: Sa. 1.11., 15 Uhr. So. 2.11., 14 Uhr und 16 Uhr gesucht. gefunden.
ausgegraben: Sa. 1.11., 15 Uhr. So. 2.11., 14 Uhr und 16 Uhr. Kosten: Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis:
Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-jährige 2 Euro, Familien 7 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


INFO

Westfälisches Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel: 02323 / 94628-0
Fax: 02323 / 94628-33
Mail:archaeologiemuseum@lwl.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 30 12:06:01 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Oct 30 12:09:20 2003
Subject: [WestG] [AUS] Trachtenpuppen des Jungdeutschen Ordens in der
Weimarer Republik, Wanderausstellung
Message-ID: sfa0feba.021@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.10.2003, 11:30


AUSSTELLUNG

'Hart und zart'
Die Trachtenpuppen des Jungdeutschen Ordens in der Weimarer Republik

Sie wirken mit ihren winzigen Lederschuhen, filigran bestickten Kleidern
und den zerbrechlichen Köpfen außerordentlich zart: Und doch stehen die Trachtenpuppen,
die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Zusammenarbeit mit dem Historischen
Museum Bielefeld in der Wanderausstellung "Hart und zart. Die Trachtenpuppen des
Jungdeutschen Ordens" zeigt, für ganz harte Zeiten: Denn sie dienten dem Jungdeutschen
Orden, der zunächst in der Weimarer Republik nicht gerade zimperlich mit seinen politischen
Gegnern umging, als Propagandamittel für seine deutschnationalen Ideen.

Die Ausstellung zeigt daher nicht nur die Trachtenpuppen, sondern beschäftigt sich auch mit der
bisher kaum beachteten Geschichte des vor allem in Westfalen aktiven Jungdeutschen Ordens, der mit etwa
200.000 Mitgliedern zu den großen nationalen Verbänden zählte. Der Berufsoffizier Artur
Mahraun hatte die Organisation 1920 gegründet und nach dem Vorbild des mittelalterlichen
Deutschen Ordens aufgebaut. Neben dem mittelalterlichen Vorbild hatte auch die
Gedankenwelt der Jugendbewegung auf den Orden einen großen Einfluss. Als nationaler
Wehrverband erreichte Mahrauns Organisation 1925 im Deutschen Reich rund 200.000
Mitglieder. "Als Mahraun die Annäherung zu Frankreich suchte, scherte der Orden aus dem
rechten Lager aus. In den letzten Jahren der Weimarer Republik rückte er vom rechten Rand in
die politische Mitte und versuchte gar die wankende Demokratie zu stützen.

Damit zog sich der Orden die Missgunst der Nationalsozialisten zu, die ihn 1933 nach nur 13 Jahren
verboten", beschreibt LWL-Ausstellungsmacherin Verena Burhenne die kurze und widersprüchliche
Geschichte des Jungdeutschen Ordens. 1921 gründeten weibliche Angehörige von
Ordensmitgliedern die "Schwesternschaften" als Frauenorganisation, die auf sozialem und
vor allem kulturellem Gebiet aktiv waren. Dazu gehörte es auch, dass sie mit Trachtenpuppen
die Volkstrachten Deutschlands dokumentierten. "Um 1900 hatte die städtische Kleidung in
fast allen Gegenden Deutschlands die typischen ländlichen, regional sehr
unterschiedlichen Kleidungsweisen verdrängt. Das Bürgertum sah in der Tracht ein
Vermächtnis einer angeblich heilen bäuerlichen Welt, das als Gegenpol zur kritisch
betrachteten Industriegesellschaft unbedingt erhalten werden sollte.

Ausgehend von der Heimatschutzbewegung breitete sich eine Trachtenbegeisterung aus, die bis in den
Hochadel drang", erklärt Burhenne, warum die Trachtenpuppen für den Jungdeutschen Orden eine so
große Bedeutung hatten. In mühevoller Kleinarbeit stellten die Schwesternschaften die
Kleidungsstücke und Accessoires der Trachtenpuppen her. Damit statteten sie Puppen aus,
die sie von in Sammlerkreisen geschätzten Herstellern wie der Thüringer Firma Kämmer &
Reinhardt, Johann Daniel Kestner oder Heubach gekauft hatten. "Bis 1933 entstanden so etwa
400 Puppen, die der Orden in regionalen Wanderausstellungen zeigte. Diese Ausstellungen
zielten aber nicht nur darauf ab, das Heimatgefühl der Betrachter anzusprechen und auf das
Verschwinden der Volkstrachten hinzuweisen, sie sollten auch für die politischen Ideen des
Ordens werben", so Dr. Gerhard Renda vom Historischen Museum Bielefeld, der die Ausstellung
gemeinsam mit Burhenne konzipiert hat. Glückliche Umstände und die Weitsicht einiger
Ordensmitglieder sorgten dafür, dass 99 der Trachtenpuppen in Bielefeld erhalten blieben.

Sie waren jedoch Jahrzehnte lang unter widrigen Bedingungen in engen Koffern untergebracht
und mussten deshalb dringend restauriert werden. Doch dafür fehlte dem Museum das Geld. Um
die Puppen zu erhalten, rief das Museum eine große Patenschaftsaktion ins Leben: "Wir haben
die Heimatvereine gebeten, eine Patenschaft für die Puppe zu übernehmen, die ihre jeweilige
Regionaltracht dokumentiert. Indem sie für 'ihre' Puppe die Restaurierungskosten
übernommen haben, haben 31 Institutionen und Privatleute es ermöglicht, dass wir die Puppen
nach 70 Jahren wieder in ihrer farbenprächtigen Schönheit zeigen können", beschreibt Renda
die ungewöhnliche Rettungsaktion.

Neben Büchern, Fotos, Fahnen und anderen Gegenständen,
die die Geschichte des Jungdeutschen Ordens dokumentieren, zeigt die Ausstellung in
Bielefeld den Gesamtbestand von rund 100 Puppen der sehr seltenen und kostbaren Puppen. Die
40 bis 50 Zentimeter großen Puppen stammen aus der ehemaligen "Großballei Nordwest" des
Jungdeutschen Ordens. Sie tragen Trachten, die nicht nur aus Westfalen, sondern auch aus
Niedersachsen und Schleswig-Holstein stammen. Zur Ausstellung "Hart und Zart" ist ein
gleichnamiges, 180-seitiges Begleitbuch erschienen, das die Geschichte der Puppen und des
Jungdeutschen Ordens vertieft. Der 180-seitige Katalog, den der LWL herausgegeben hat,
enthält etwa 130 Abbildungen. Er kostet 13,50 € und ist an der Museumskasse sowie beim
LWL-Museumsamt, Telefon 02 51 591-4692, wma.info@lwl.org, (zuzüglich 2 Euro Porto und
Versandkosten) erhältlich. ISBN 3-927204-60-9. "Hart und Zart. Die Trachtenpuppen des
Jungdeutschen Ordens"


INFO

Eine Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes in Zusammenarbeit mit
dem Historischen Muse-um Bielefeld Historisches Museum Bielefeld, Ravensberger Park 2,
Bielefeld

2. November 2003 bis 8. Februar 2004

Öffnungszeiten: mittwochs bis freitags 10 bis 17 Uhr, samstags bis sonntags 11 bis 18 Uhr
Weitere Stationen: Museum Forum der Völker, Werl 7. März bis 2. Mai 2004 Museen der Stadt Gescher
9. Mai bis 4. Juli 2004 Stadtmuseum Bergkamen 11. Juli bis 5. September 2004 Museen der Stadt
Lüdenscheid 12. September bis 31. Oktober 2004 Herman-Grochtmann-Museum, Datteln 11. November
2004 bis 9. Januar 2005 Mindener Museum 16. Januar bis 13. März 2005 Medizin- und Apothekenhistorisches
20. März bis 15. Mai 2005 Museum Rhede