E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2003 - 07


 
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From m.weidner at lwl.org Tue Jul 1 11:39:54 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jul 1 10:41:03 2003
Subject: [WestG] [TOC] Der Schluessel, Hemer, Juni 2003, Heft 2
Message-ID: sf01650c.002@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 1.7.2003, 10:35


TOC
Der Schlüssel - Blätter der Heimat für die Stadt Hemer
48. Jahrgang
Juni 2003
Heft 2


S. 41-45
Leopold Schütte
Die Ersterwähnung Deilinghofens

S. 47-48
Gerd Herchenröder
Nachwort zur Expertise von Dr. Schütte

S. 48-54
Hugo Hesse
Jahre der Kriegsgefangenschaft (2)

S. 55-64
Martin Gropengießer
Vom Turnunterricht zur Jugendwehr -
Militärische Jugenderziehung im Amt Hemer zur Kaiserzeit

S. 65-73
Paul Kramme
Auszüge aus dem Jahresband 1928 des "Märkischen Landboten"

S. 74-84
Sabine Spielfeld-Raupach
Kleine Heimatchronik 2003








From m.weidner at lwl.org Tue Jul 1 13:19:33 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jul 1 12:20:34 2003
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: S. Galassi, Wissenschaft im Internet,
Bielefeld, 15.7.2003
Message-ID: sf017c5b.043@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Marlies Läge-Knuth",
(Auszug aus dem Gesamtprogramm für Juli 2003)
Datum: 1.7.2003, 11:57



Di, 15.7.2003
Universität Bielefeld
20.15 Uhr
Hörsaal 9

Dr. Silviana Galassi, Bielefeld
Neue Wege der Wissenschaftsvermittlung - Wissenschaft im Internet

Kontakt: Dr. Silviana Galassi, Tel.: 05217106-4666


INFO

Ausführliche Informationen zum Gesamtprogramm unter der URL:
http://www.uni-bielefeld.de/presse

E-Mail:
Pressestelle Universität Bielefeld,











From m.weidner at lwl.org Wed Jul 2 12:39:07 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Jul 2 11:41:37 2003
Subject: [WestG] [AKT] Kolloquium: Sozialstrukturen und soziale Bewegungen,
Bochum, Juli 2003
Message-ID: sf02c478.020@lwl-ums.itz.lwl.org

Übernahme aus der E-Mailing-Liste "Geschichtskultur-Ruhr"
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich
Email: geschichtskultur@hclist.de
Internet: www.geschichtskultur-ruhr.de

Von: "Susanne Abeck",
Datum: 02.07.2003, 9:32


Kolloquium "Sozialstrukturen und soziale Bewegungen"

02.07.2003
18-20 Uhr
Dr. Andrea Hoppe (Projekt Ruhr GmbH):
Die Projekt Ruhr als Netzwerk-Akteur in der Strukturpolitik: Vom
inszenierten Korporatismus zur projektorientierten Kooperation

03.07.2003
18-20 Uhr
Mark Stagge (ISB):
Zwischen Ökonomie und Politik: Das Krupp-Hüttenwerk Rheinhausen

16.07.2003
18-20 Uhr
Thorsten Enge (ZEFIR-Graduiertenkolleg):
Strategien der Clusterförderung in der Strukturpolitik: Das
Ruhrgebiet und Schottland im Vergleich

23.07.2003
18-20 Uhr
Prof. Dr. K.P. Strohmeier (Ruhr-Universität Bochum):
Soziale, ethnische und demographische Segregation in den
nordrhein-westfälischen Städten

24.07.2003
18-20 Uhr
PD Dr. Dieter Ziegler (Universität Bielefeld / Ruhr-Universität
Bochum):
Von der NSBO zur DAF-Werkschar. Nationalsozialisten im Betrieb am
Beispiel der Dresdner Bank

Der Vortrag am 10.07.2003
Dr. Gustav Seebold (ISB): Kohle aus den "Alpen- und Donau-Reichsgauen":
Aspekte des österreichischen Kohlenbergbaus während der Okkupationszeit
(1938 - 1945)
fällt aus und ist auf das kommende Wintersemester verschoben.



INFO

Veranstaltungsort:
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19
44789 Bochum

URL:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/isb/













From m.weidner at lwl.org Wed Jul 2 15:44:23 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Jul 2 15:04:45 2003
Subject: [WestG] [AKT] Dr. Gabriele Isenberg - LWL-Chefarchaeologin wird 60
Message-ID: sf02efde.017@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 02.07.2003, 12:25


Dr. Gabriele Isenberg - LWL-Chefarchäologin wird 60

Eine Frau gräbt sich durch halb Westfalen

Dr. Gabriele Isenberg, die Chefarchäologin des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) feiert am Donnerstag (3. Juli) ihren 60. Geburtstag. Kaum eine
Kirche, kaum ein mittelalterliches Stadtzentrum, kaum ein Kloster in Westfalen, das sie
nicht untersucht hat.

Die Direktorin des Westfälischen Museums für Archäologie und
Landesarchäologin für Westfalen hat sich in den vergangenen 30 Jahren durch halb Westfalen
gegraben. Die Leiterin eines Hauses mit allein 120 fest angestellten Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern wurde 1997 als erste Frau in die Römisch-Germanische Kommission des Deutschen
Archäologischen Instituts berufen. Dabei kam die in Hattingen aufgewachsene Westfälin
erst spät und auf Umwegen zur Archäologie. Studiert hatte sie zunächst Deutsch,
Kunstgeschichte und Geschichte, geliebäugelt auch mit dem Theater. Bei einem
Studienaufenthalt in England erhielt sie Ende der 60er Jahre die Möglichkeit, an den berühmt
gewordenen Ausgrabungen in Winchester teilzunehmen. Damit war sie "infiziert" von der
Archäologie, wie die Arzttochter selbst sagt. Von den Engländern, damals führend im
Ausgrabungswesen, lernte sie alle Techniken und Methoden im Umgang mit im Boden steckenden
Kulturgütern: vom Vermessen des Geländes über das Freilegen von Mauern und Scherben bis zum
Zeichnen und, letztlich das Wichtigste, die Interpretation der Funde, Lernen sie zum
Sprechen zu bringen. Vom Mindener Stadtkern (Kreis Minden-Lübbecke) bis zum Haus Herbede in
Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis), vom Heidenturm in Ibbenbüren (Kreis Steinfurt) bis zur
Unterkirche in Hallenberg (Hochsauerlandkreis) hat die Mittelalter-Expertin seit 1974
hunderte archäologische Untersuchungen geleitet, von der kurzzeitigen
Baustellenbeobachtung bis zur mehrjährigen Großgrabung.

Als Mittelalter-Expertin und
seit 1980 Leiterin der Mittelalterarchäologie des LWL-Amts für Bodendenkmalpflege im
Westfälischen Museum für Archäologie lagen ihre Schwerpunkte vor allem in Kirchen,
Stadtkernen und Klöstern, aber auch in einigen Burgen. Dr. Isenberg hat dazu beigetragen,
dass die Archäologie immer wichtiger wird, wenn es darum geht, uns selbst besser zu
verstehen, woher wir kommen und was wir sind. Und durch ihr großes Engagement, unter anderem
ist sie Vorsitzende des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung, hat sie die
Leistungen der westfälischen Archäologie weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt
gemacht, " würdigte Prof. Dr. Karl Teppe, Kulturrdezernent des LWL, die Museumsdirektorin.

Schon ihre erste Ausgrabung in Westfalen begründete ihren Ruf. 1974 konnte in Minden (Kreis
Minden-Lübbecke) zum ersten Mal in Westfalen ein mittelalterlicher Stadtkern großflächig
und in den natürlichen Schichten untersucht werden. Fünf Jahre dauerten die Ausgrabungen
des LWL, in deren Verlauf die Geschichte der Stadt in wesentlichen Zügen erhellt wurde, was
eine eigene große Wanderausstellung wert war. Großes Interesse bei der Bevölkerung
erregten die Untersuchungen in der Kirche der Heiligen Ida, am 26. November 980 heilig
gesprochen, in Lippetal-Herzfeld (Kreis Soest) von 1975 bis 1976.

Die Archäologen
interessierten sich besonders für den Bau, denn die erste Kirche gehörte zu den frühesten
Steinkirchen Westfalens im 9. Jahrhundert. Für Aufsehen sorgte besonders ein leerer
Steinsarkophag, der ursprüngliche Sarg der Ida, bevor ihre Gebeine unter den Altar
umgebettet wurden. Das Ensemble mit den Spuren der ersten Kirche sind nun in der Krypta zu
sehen. Bei Höxter-Corvey (Kreis Höxter) legten die Mittelalter-Archäologen unter Leitung
von Isenberg von 1975 bis 1980 das Kloster Tom Roden frei. Die Propstei, im 12. Jahrhundert
gegründet und im 16. Jahrhundert aufgegeben, war nie überbaut worden. Deshalb gelang es, den
vollständigen Grundriss einer mittelalterlichen Klosteranlage zu erhalten. Außerdem
lernten die Archäologen das ausgeklügelte System der Wasserversorgung sowie verschiedene
Typen von Heizungsanlagen kennen. Mit dem Nachweis dieser technischen Einbauten
veränderten die Archäologen das Bild vom rückständigen "dunklen Mittelalter", wie es in den
Geschichtsbüchern noch oft genug charakterisiert wird. Das Kloster, nur 800 Meter von der
berühmten Reichsabtei Corvey entfernt gelegen, ist in großen Teilen wieder aufgemauert und
der Öffentlichkeit zugänglich.

Auf dem Kohlbrink-Gelände in Soest (Kreis Soest)
erforschte Gabriele Isenberg danach, von 1981 bis 1982, ein mittelalterliches
Sälzerquartier. Hier hatte man spätestens seit dem 6. Jahrhundert Salz hergestellt. Mit
mehr als 60 Öfen war die Kapazität der Gewerbeanlage so hoch, dass die Soester Sälzer auch den
überregionalen Markt bedienten. Unter den Burgen ist besonders Haus Witten in
Witten-Herbede (Ennepe-Ruhr-Kreis) zu nennen. Von 1985 bis 1991 untersuchten Isenberg und
ihre Kollegen des LWL-Museums für Archäologie die Wasserburg aus dem 13./14. Jahrhundert
komplett. Die bedeutendsten Funde machte das Team im Brandschutt eines Kellers:
Brustpanzer, Arm- und Beinschienen und andere Teile von Turnierrüstungen waren
vollständig erhalten. Sie sind seit Ende März 2003 ein Schmuckstück im neuen Westfälischen
Museum für Archäologie in Herne.

Auch in Münster selbst hat die promovierte Historikerin
eine große Untersuchung geleitet. Im Stadtzentrum waren Ausgrabungen von 1986 bis 1989
nötig, bevor hier die Stadtbibliothek in ihren Neubau einzog. Die dreijährigen
Untersuchungen legten die älteste Besiedlung Münsters außerhalb der Domburg frei. Seit dem
10./11. Jahrhundert hatten hier Wohnhäuser, Speicherbauten und Keller gestanden. Die
Entwicklung konnten die Forscher bis hin zur Kaufmannsbebauung verfolgen, die sich am Ende
des Mittelalters auf den Alten Steinweg ausrichtete. Die letzte große Grabung (Isenberg:
"Eine meiner Lieblingsgrabungen") liegt inzwischen zehn Jahre zurück: St. Peter und Paul in
Marsberg-Obermarsberg (Hochsauerlandkreis) in den Jahren 1991, 1992 und 1994. Hier konnte
sie nachweisen, dass die Kirche aus dem 13. Jahrhundert tatsächlich auf den Fundamenten der
Peterskirche steht, die Karl der Große 785 in der ehemaligen Sachsenfestung Eresburg
errichten ließ.

1996 wurde die passionierte Liebhaberin von Blumen und Gärten Direktorin
des Westfälischen Museums für Archäologie, des Landesmuseums und Amtes für
Bodendenkmalpflege beim LWL. Seitdem versteht sie sich in besonderer Weise als Anwältin für
die Zeugen der Vergangenheit im Boden. Die Standortverlagerung des archäologischen
Landesmuseums von Münster nach Herne habe sie "als Chance begriffen", sagt sie. Das neue
Haus, Ende März 2003 eröffnet, zeigt mit rund 10 000 Funden die Geschichte der Menschen in der
Region von der Steinzeit bis heute. Der Clou: Die neue Dauerausstellung ist nach dem Vorbild
einer archäologischen Ausgrabung gestaltet und zeigt so den Zusammenhang von Ausgrabung,
Forschung und Präsentation.


INFO

URL:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WMfA_Herne

Fotos können Sie in unter
http://www.lwl.org/LWL/index_x_html?x=/LWL/Der_LWL/Presse/Mitteilungen/1057141369_0
herunterladen.




From m.weidner at lwl.org Wed Jul 2 15:52:08 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Jul 2 15:07:37 2003
Subject: [WestG] [AUS] Die Emscher, Westfaelisches Industriemuseum Zeche
Zollern, Dortmund, ab 06.07.2003
Message-ID: sf02f1b8.099@lwl-ums.itz.lwl.org


Von: Christiane Spaenhoff,
Datum: 02.07.2003, 12:03

Die Emscher - Faszination eines ungeliebten Flusses
Ausstellung im Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern

Für die meisten Menschen im Ruhrgebiet ist sie eine stinkende, eingezäunte Kloake, für Thomas Wolf ist sie eines der eindrucksvollsten Wasserlandschafts-Bauwerke der Welt. "Die Emscher - Faszination eines ungeliebten Flusses" heißt denn auch eine Austellung, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab kommenden Sonntag, 6. Juli, in seinem Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV in Dortmund präsentiert.

Der Architekturfotograf Thomas Wolf dokumentiert in rund 100 Farbfotografien die Zähmung der Emscher mit all ihren Folgeerscheinungen: Streng geformte Deiche, Kanäle, Rohrleitungen, Pumpwerke und Kläranlagen prägen heute die Landschaft. Ihren besonderen Reiz entfalten die Bilder vor dem Hintergrund des anstehenden Emscherumbaus: Das Schmutzwasser soll in einem 400 Kilometer langen Röhrensystem mit den modernsten Technologien des bergmännischen Vortriebs bis 2012 unter die Erde verlegt werden; bis 2025 soll der Flusslauf eine neue Gestalt angenommen haben. Die Fotografien von Thomas Wolf lassen die Vision bereits erahnen: Wenn die Emscher einmal ein blauer Fluss ist, werden Spaziergänger und Radfahrer den weiten Blick in die Landschaft genießen.

Historische Panoramafotografien aus dem Archiv der Emschergenossenschaft, einzigartige Dokumente aus der Geschichte der Emscher, ergänzen die Ausstellung. Sie zeigen den Zustand der Emscherlandschaft, bevor der Fluss und seine viele hunderte Kilometer langen Nebenläufe durch den technischen Ausbau gezähmt wurden. Eine Videoinstallation zeigt den Besuchern das Element Wasser auf ungeahnte Weise am Beispiel dieses "unmöglichen Flusses".

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Emschergenossenschaft im Auftrag der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen, wo sie von Ende 2001 bis April 2002 erstmals gezeigt wurde. Zur Eröffnung am Sonntag, 6. Juli, um 11 Uhr in der Alten Werkstatt der Zeche Zollern II/IV sprechen neben Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus der Vorstandsvorsitzende der Emschergenossenschaft, Dr. Jochen Stemplewski, und der Ruhrgebietshistoriker Prof. Roland Günter.


INFO

"Die Emscher - Faszination eines ungeliebten Flusses"
Fotos von Thomas Wolf
6. Juli bis 7. September 2003 (verlängert!)
Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV,
Grubenweg 5, 44388 Dortmund
Geöffnet Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

URL
www.zeche-zollern.de






From m.weidner at lwl.org Wed Jul 2 16:03:09 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Jul 2 15:20:53 2003
Subject: [WestG] [POS] Westf. Institut fuer Regionalgeschichte: Prakikum
Internet-Portal, Muenster
Message-ID: sf02f432.076@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 02.07.2003, 15:01


Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Am Westfälischen Institut für Regionalgeschichte in Münster wird ein Internet-Portal zur Westfälischen Geschichte aufgebaut. Das Portal ist nicht nur als ein strukturierter Wegweiser zum Auffinden von Inhalten im Internet konzipiert, sondern soll mit seinen Diensten und Dokumenten selbst ein Ziel der Recherche sein. Im Rahmen des Portals sollen Internet-Ressourcen (z. B. Linkkatalog) strukturiert und bewertet, digitale Quellen und Informationen (z. B. Texte, Karten, Biographien, Bibliographien, Chronologien, usw.) online zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus sollen in einem speziellen Bereich Bedürfnisse aus Schule und Ausbildung aufgegriffen werden. Service-Angebote wie die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" sind weitere Bestandteile des Portals.

Im Rahmen dieses Projekts ist ab sofort oder später ein unbezahlter Praktikumplatz für die Dauer von sechs Wochen zu besetzen.

Voraussetzungen:
- Hauptfach Mittlere oder Neuere/Neueste Geschichte
- Hauptstudium
- Mögl. Kenntnisse in EDV, Internet

Aufgaben, u. a.:
- Recherche und Erarbeitung relevanter Inhalte
- Datenerfassung (Datenbank, Textverarbeitung)
- Konzeptionelle und inhaltliche Mitarbeit

Bei Interesse melden Sie sich bitte mit einem kurzen Lebenslauf bis zum 11. Juli 2003 bei:

Dr. Marcus Weidner
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Warendorfer Str. 14
48145 Münster
Tel. 0251/591-5691
E-Mail: m.weidner@lwl.org


INFO

URL
www.westfaelische-geschichte.de






From m.weidner at lwl.org Thu Jul 3 12:15:26 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Jul 3 11:24:16 2003
Subject: [WestG] [TOC] Wittgenstein, Maerz 2003, Bd. 67, Heft 1
Message-ID: sf04105f.091@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 03.07.2003, 11:15


TOC
Wittgenstein - Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.
März 2003
Band 67
Heft 1


S. 42-50
Busch, Helmut
Superintendent Hinsberg zu seinem 75. Geburtstag von Dr. Hans Kruse

S. 51-54
Hinsberg, Georg
Die Kaufmannschaft

S. 54-57
Bauer, Eberhard
Vorbeugende Maßnahmen gegen eine drohende Epidemie 1770

S. 58-65
Wied, Werner
Ernst Mohr - Sekretär, Amtsverweser und Amtmann der Grafschaft Wittgenstein -
Wittgenstein
Ein Lebensbild aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges
15. Fortsetzung

S. 66-72
Mehldau, Jochen Karl
Schameder 1575-1875
(Hauschroniken 3. Fortsetzung)

S. 73-75
Buchbesprechungen

S. 76
Mitteilungen






From m.weidner at lwl.org Thu Jul 3 12:18:19 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Jul 3 11:24:17 2003
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, Juni 2003, Nr. 6
Message-ID: sf041113.097@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 03.07.2003, 11:15


TOC
Heimatland Lippe - Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des
Landesverbandes Lippe
ISSN 0017-9787
Juni 2003
Nr. 6


S. 138
Einladung und Rahmenprogramm zur Jahrehauptversammlung des Lippischen
Heimatbundes
S. 139-140
Schröder, Friedrich-Wilhelm
Auf dem Winnfeld

S. 140-143
Bünger, Lydia
Alte Obstsorten - lebendiges Kulturgut

S. 143-144
Heimat- und Verkehrsverein Heiligenkirchen e. V.
Obstbaumgalerie in Heiligenkirchen

S. 144-145
Scholz, Andreas
Für den Erhalt der lippischen Landschaft
Neues aus der Arbeit der Fachstelle Umweltschutz und Landschaftspflege

S. 145
"Für den Erhalt der Arbeitsfähigkeit der Kommunalarchive in Lippe"
Gemeinsame Resolution der Fachstelle Geschichte des Lippischen Heimatbundes
und des Genealogischen Arbeitskreises beim Naturwissenschaftlichen und
Historischen Verein für das Land Lippe e. V.

S. 146-147
Rezensionen

S. 147-148
Rottschäfer, Helmuth
Met der Siejen no n Bocke!

S. 148-149
Gaertringen, Julia Freifrau Hiller von
Die "Biblia Polyglotta" aus der Druckerei Plantin ( Antwerpen 1569-1571)
Bibel des Monats Juli

S. 150-151
Klocke-Daffa, Sabine
Neuerscheinung
Engelbert Kaempfer (1651-1716) und die kulturelle Begegnung zwischen Europa und
Asien

S. 151
Springhorn, Rainer
In memoriam Dr. Friedrich Hohenschwert

S. 152-153
Ehrhardt, Jochen / Meier, Burkhard
Über ein vielversprechendes Kulturprojekt
Ein Rundgang durch das Sommertheater

S. 154-155
Das Haus der Bücher im Herzen Detmolds

S. 156-157
Apel, Gefion
Immer einen Besuch wert
Saison 2003 im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold

S. 158-159
"Lemgoer Sommertreff"

S. 160-161
Herr, Ulrich
Das sehenswerte Rudiment einer lippischen Militärgeschichte

S. 162
Das Keltenfest in Oerlinghausen






From m.weidner at lwl.org Fri Jul 4 15:38:55 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jul 4 14:46:35 2003
Subject: [WestG] [AKT] Programm Westfaelisches Freilichtmuseum Detmold,
7.-8.2003
Message-ID: sf059191.005@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Gefion Apel" , Westfälisches Freilichtmuseum Detmold
Datum: 04.07.2003, 13:52


Monatsprogramm Juli-August 2003

Westfälisches Freilichtmuseum Detmold
Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
D - 32760 Detmold
Tel.: 05231/706-0
e-mail: wfm-detmold@lwl.org
Fax: 05231/706-106

Träger: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

Besucherinfos :
- per Ansage unter Telefon: 05231/706-105
- per Internet unter http://www.freilichtmuseum-detmold.de
- oder http://www.lwl.org/freilichtmuseum_detmold
- sowie während der Saison im Info-Büro unter Telefon: 05231/706-104 oder der Zentrale 05231/706-0


Wir sind für Sie da...
Dienstag, 01. April bis Freitag, 31. Oktober 2003, dienstags bis sonntags und an allen Feiertagen
von 9 bis 18 Uhr (Einlass bis 17 Uhr)


Ansprechpartner im WFM Detmold
Museumsleitung: Prof. Dr. Stefan Baumeier
Sammlungen: Dr. Jan Carstensen, Katharina Schlimmgen-Ehmke M.A., Dr. Stephan Pahs
Bauforschung: Dr. Hubertus Michels
Landschaftsökologie: Dipl.Geogr. Agnes Sternschulte
Öffentlichkeitsarbeit und Museumspädagogik: Gefion Apel M.A.
Betrieb, Service und Verwaltung: Dipl. Verw.Wirt Uwe Schröter


Gastronomie
Drei Gaststätten sind im Museumsgelände für Sie da:
Zum Wilden Mann Tel:05231/21630
Bistro Sauerland Tel.: 05231/21631
Tiergartenkrug Tel.: 05231/982556


Eintrittspreise
Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei!
Kinder/Jugendliche von 6 - 18 Jahren 1,60 Euro
Erwachsene 5,00 Euro
Familientageskarte 10,00 Euro
LWL - Einzeljahreskarte 15,40 Euro
LWL - Familienjahreskarte 25,60 Euro
LWL - Jugendjahreskarte 7,70 Euro
Gruppen ab 20 Personen pro Person 3,50 Euro
Studierende 3,60 Euro
Sozialhilfeempfänger/Arbeitslose/Wehr- und Zivildienstleistende 1, 60 Euro

Weitere Informationen zu den LWL-Museumscards erhalten Sie an der Kasse oder an der Info-
Theke.


Führungen

Führungen und Programme des Museums buchen Sie bitte im Info-Büro unter Tel.: 05231/706-
104 oder erfragen sie per Post oder e-mail an unser Info-Büro. Eine Führung dauert etwa 1,5
Stunden und ist in deutscher Sprache für 32 Euro , in englisch, französisch, niederländisch und
polnisch für 42 Euro buchbar. Eine Themenauswahl der Führungen, die für Gruppen bis 30
Personen geplant sind, finden Sie hier:

1. Ein Blick auf das Freilichtmuseum - Allgemeine Führung
2. Ländliche Gartenpracht
3. Vom Korn zum Brot
4. Vom Flachs auf dem Feld zum leinernen Hemd
5. Kinderalltag früher
6. Führung für blinde und sehbehinderte Museumsgäste
7. Vom Melkschemel zum Feuerstuhl

Wir bieten außerdem täglich ab 11:00 Uhr Führungen durch "Haus Stahl" (A 28), sowie Führungen
durch das 2002 eröffnete Pastorat aus Allagen (A 02).
In den Sommerferien stehen verschiedene Führungs- und Kursangebote auf dem Programm (z.T.
gegen Gebühr), bitte beachten Sie jeweils auch die aktuellen Termine in den Medien. In unserem
Info-Büro erhalten Sie museumspädagogische Materialien und weitere Informationen, aber auch
Beratung zur Gestaltung Ihres ganz individuellen Museumsbesuches.


Museumspädagogische Aktivitäten

Für Interessierte an unserem museumspädagogischen Angebot liegt ein Faltblatt bereit, in dem
die aktuellen Programme kurz beschrieben werden. Bitte beachten Sie auch die feststehenden
Termine mit Kinderaktionen im Programm. Auch telefonisch berät unser Info-Büro (Tel.:
05231/706-104) gern, gibt Gebührenauskünfte und trifft Terminabsprachen. Auf Wunsch senden
wir eine Übersicht zu. Hier eine kleine Auswahl:

Für Kinder....

"... zeigt her eure Füße!"
Dagmar Höper
Lieder, Geschichten und Spiele hatten schon früher viel mit Füßen zu tun. Vom
Siebenmeilenstiefel bis zum eigenen Fußabdruck können sich Kinder ab 4 Jahre in diesem
Programm mit Schuhen und Füßen befassen.
Dauer: ca. 1,5 Stunden Alter: ca. 4 bis 6 Jahre

Wolle begreifen
Annette Lödige
Kinder erfahren, wo die Schafwolle wächst - nämlich nicht auf Bäumen - und können viel mit
Wolle ausprobieren.
Dauer: ca. 1,5 Stunden Alter: ca. 4 bis 8 Jahre

"Die Wachswerkstatt"
Ivo Blumenbach
Kinder können eine Kerze am Wachskessel ziehen oder eine Wachskerze selber wickeln
Dauer: ca. 1 - 1,5 Stunden Alter: ab 6 Jahre

"Honigschleudern"
Ivo Blumenbach
Kinder können vieles über die Honigbiene erfahren und selbst Honig schleudern.
Dauer: ca. 1,5 Stunden Alter: ab 6 Jahre

....und andere

"Schuster bleib bei Deinem Leisten!"
Dagmar Höper
Bei diesem Workshop geht es um Fragen rund um die Fußgesundheit: Was kann ich meinen
Füßen Gutes tun? Was waren und was sind "gesunde" Schuhe? Welche Materialien werden für Schuhe verwendet, und nicht zuletzt: Was ist eigentlich ein "Leisten"? Für diese, aber auch für die
Fragen der Teilnehmenden ist Platz in diesem Workshop.
Dauer: ca. 2 Stunden Alter: ab 16 Jahre


"Vom Thron zum Fahrstuhl" Geschichte des Sitzens"
Führung mit Martin Harmel/André Frese
Dauer: ca. 2 Stunden Alter: ab 16 Jahre





Unsere Veranstaltungen

Juli

Bitte voranmelden! Tel.: 05231/706-104
Sa, 05.07./ Textilaktion und Workshop
So,06.07. Alte Stickerein - heute aktuell?
Renate Vogelsang

Bitte voranmelden ! Tel.: 05244/986370
So, 06.07. Feine Möbel - Rietberger Angebote
14:30 Uhr Auf den Spuren Bartschers
Ein Stadtrundgang durch Rietberg mit Besichtigung des Bartscher Hauses unter Begleitung
Von Manfred Beine (Stadtarchiv) und Jürgen Krieftewirth (Untere Denkmalbehörde) Treffpunkt ist
das historische Rathaus in Rietberg. (s.a. 20.07.)

So, 06.07. Gottesdienst
16 Uhr Andacht in der Kapellenschule Werthenbach


Bitte voranmelden (05231/706 104)
Sa, 12.07. Naturbegegnungen
14 Uhr "Was genau blüht denn da?"
Susanne Kurz
Wer schon immer mal genauer wissen wollte welche Pflanzen einem am Wegrand begegnen,
muss sich etwas Mühe machen: Diese theoretische Einführung in die Pflanzenbestimmung mit
praktischen Bestimmungsübungen und abschließendem Rundgang soll Erwachsenen ohne
Vorkenntnissen helfen, sich in der botanischen Bestimmungsliteratur zurecht zu finden und einige
häufige Pflanzenfamilien zu erkennen.
Treffpunkt ist Haus Rau im Paderborner Dorf, bitte 15 Min. Gehzeit oder Kutschfahrt einplanen.
Vorhandene Lupen und Pinzetten mitbringen. (Gebühr einschl. Reader : 10 Euro)

So, 13.07. Feine Möbel
14 Uhr "Viel Geschmack und Einsicht"
Ralf Nitschke M.A.
Die kulturhistorische Führung zum Werk P.F.L. Bartschers führt ebenso durch die
Sonderausstellung wie durch den Schönhof im Paderborner Dorf. Treffpunkt: Ausstellung Scheune
Westendorf (A 10) im Paderborner Dorf. (s.a. 26.10.)

So, 13.07. Gottesdienst
16 Uhr Andacht in der Kapellenschule Werthenbach

Bitte voranmelden! Tel.: 05231/706-104
Fr, 18.07. Naturbegegnungen
15 Uhr "Farbenfrohe Flattermänner"
Susanne Kurz
Welche Schmetterlinge kennen wir, wie leben sie und wie kann man ihnen helfen? Kinder von 6
bis 9 Jahren lernen Wissenswertes über die Gaukler der Lüfte. Vorhandene Bestimmungsbücher
und Ferngläser können gern mitgebracht werden.

Bitte voranmelden ! Tel.: 05244/986370
So, 20.07. Feine Möbel - Rietberger Angebote
14:30 Uhr Auf den Spuren Bartschers
Der zweite Stadtrundgang durch Rietberg mit Besichtigung des Bartscher Hauses unter
Begleitung von Manfred Beine (Stadtarchiv) und Jürgen Krieftewirth (Untere Denkmalbehörde)
Treffpunkt ist das historische Rathaus in Rietberg.

So, 20.07. Jahr der Bibel
14 Uhr Leuchte und Licht
Pfarrer i.R. Dieter Freudenberg
Wie machte man Licht im Haus, und welche Rolle spielte Beleuchtung, welchen Einfluss hatte das
Tageslicht auf den Tagesablauf? Treffpunkt: Eingangspavillon

So, 20.07. Gottesdienst
16 Uhr Andacht in der Kapellenschule Werthenbach

Bitte voranmelden! Tel.: 05231/706-104
Do, 24.07. Kinderaktion
15 Uhr Kinder schleudern Honig
Ivo Blumenbach
Für Kinder ab 6 Jahren gibt es die Möglichkeit zum Honigschleudern, eine kleine Gebühr wird
erhoben. Treffpunkt: Eingangspavillon.


Bitte voranmelden! Tel.: 05231 / 706-104
Fr, 25.07. Museumswissenschaftler führen
15.00 Uhr Museumsarbeit hinter den Kulissen: Inventarisierung und Dokumentation
Dr. Stephan Pahs
500.000 Objekte der Museumssammlung wollen bearbeitet werden: Wie verschaffen sich
Museumswissenschaftler Übersicht und wie arbeiten sie damit? Treffpunkt: Eingangspavillon

Sa, 26.07. Feine Möbel
11 und 15 Uhr Vom Melkschemel zum Feuerstuhl
André Frese/Martin Harmel
Dieser Rundgang führt in die Kulturgeschichte des Sitzens und der Sitzmöbel ein. (s.a. 17.08.,
20.09., 19.10.)

So, 27.07. Feine Möbel
11 Uhr Historische Techniken bei der Möbelrestaurierung
Restaurator Jochen Winkelbach zeigt verschiedene Techniken für Maketerien und historischen
Möbelbau. (s.a. 29.06., 28.09., 19.10.)

So, 27.07. Gottesdienst
16 Uhr Andacht in der Kapellenschule Werthenbach




August

Bitte voranmelden! Tel.: 05231/706 -104
Fr, 01.08. Naturbegegnungen
15 Uhr "Erntezeit und Herbst"
Susanne Kurz
Schnittbrot wächst nicht auf Bäumen: Dieses Kinderprogramm für 6 bis 9-Jährige vermittelt
Erfahrungen über Wachstum, Gedeihen und Ernte. Treffpunkt ist der Eingangspavillon.
(Gebühr : 6 Euro)

So, 03.08. Gottesdienst
16 Uhr Andacht in der Kapellenschule Werthenbach


So, 10.08. Gottesdienst
16 Uhr Andacht in der Kapellenschule Werthenbach

Mi, 13.08. Offenes Kinderprogramm
Do,14.08. Selberflechten: Teppichklopfer und Korbschalen
ab 10 Uhr Petra Franke
Dieses Mitmachprogramm bietet für Kinder ab 8 Jahren die Möglichkeit, selbst einen
Teppichklopfer oder eine Schale aus Korb zu flechten. Treffpunkt: Haus Rau
(Materialkosten Schale: 6 Euro , Teppichklopfer: 2 Euro)


Fr, 15.08. Mitmachaktion
15 Uhr Krautbund binden
Sabine Schierholz
Die Mitmachaktion findet in Haus Rau statt. Weitere Informationen: 05231/706-104

So, 17.08. Wildpflanzenrundgang
11und 14 Uhr Rund um das Kräuterbund
Andreas Hauer
Der Rundgang dauert ca, 1,5 Stunden, Treffpunkt: Eingangspavillon (Gebühr 3 €), bei regen:
Krummes Haus.

So, 17.08. Feine Möbel
11 und 15 Uhr Vom Melkschemel zum Feuerstuhl
André Frese/Martin Harmel
Zur Kulturgeschichte des Sitzens und der Sitzmöbel. (s.a. 21.09., 19.10.)

So, 17.08. Jahr der Bibel
14 Uhr Brunnen-Waschlucht-Pumpe
Pfarrer i.R. Herbert Grote
Wasser ist wesentliches Element des Alltags: Kein Kochen, Viehtränken oder Waschen ist ohne
Wasser möglich.

So, 17.08. Gottesdienst
16 Uhr Andacht in der Kapellenschule Werthenbach

So, 24.08. Gottesdienst
16 Uhr Andacht in der Kapellenschule Werthenbach

Fr, 29.08. Museumswissenschaftler führen
15.00 Uhr Vergessene Nachbarn? Das Haus der jüdischen Familie Uhlmann aus Ovenhausen
Baustellenbericht
Dr. Heinrich Stiewe
Projektleiter und Bauhistoriker Heinrich Stiewe schildert Hintergründe und Stand des aktuellen
Bauprojektes.


Sa, 30.08./ So, 31.08.
PferdeStark!
Zum fünften Mal präsentiert das Museum die inzwischen über Europa hinaus bekannten
Aktionstage rund um Kaltblutpferde, ihre Kraft, Schönheit und Einsatzfreude. Vor modernen
Arbeitsgeräten, beim Holzrücken und auf dem Acker zeigen die Kaltblüter wie vielfältig ihre
Einsatzmöglichkeiten sind.Mit moderiertem Showprogramm, mitreißenden Wettbewerben und
spannenden Mitmachaktionen, Musik und vielen Infos wird dieses Erlebnis für Teilnehmer und
Gäste unvergeßlich.





From m.weidner at lwl.org Fri Jul 4 15:45:03 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jul 4 14:46:54 2003
Subject: [WestG] [LIT] Fuehrer durch Archive und Geschichtsmuseum im Kreis
und Vest Recklinghausen
Message-ID: sf0592f9.012@lwl-ums.itz.lwl.org

Übernahme aus der E-Mailing-Liste "Geschichtskultur-Ruhr"
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich
Email: geschichtskultur at hclist.de
Internet: www.geschichtskultur-ruhr.de

Von: mailing at geschichtskultur-ruhr.de
Datum: 04.07.2003, 10:11

"Hereinspaziert": Neuer Führer durch Archive und Geschichtsmuseen im Kreis
und Vest Recklinghausen erschienen !

Der Arbeitskreis vestischer Geschichts- und Heimatvereine e.V., der
traditionell für die Herausgabe der Vestischen Zeitschrift verantwortlich
zeichnet, würdigt die 200. Wiederkehr des Säkularisationsjahres (1803-2003)
mit einer eigenen Publikation, deren Nutzen und Verwendbarkeit weit über das
Gedenkjahr hinausreicht: mit einem handlichen und informationsreichen Führer
durch die Stadtarchive, Geschichts-, Industrie- und Technikmuseen der
Emscher-Lippe-Region. Dabei soll ganz bewußt das untergegangene Vest
Recklinghausen, das im Geschichts- und Traditionsbewußtsein vieler Menschen
von Bottrop, Gladbeck, Buer und Herten bis nach Waltrop noch präsent ist, in
seinen alten Grenzen berücksichtigt werden.

Der vorliegende Archiv- und Museumsführer bahnt auf 48 farbig bebilderten
Seiten Wege zu den Häusern und Institutionen der Geschichtsüberlieferung und
soll das Regionalbewußtsein der Bürgerinnen und Bürger stärken. Neben Daten
und Fakten zu den einzelnen Instituten finden sich Informationen zur
Geschichte von Kreis und Vest Recklinghausen, Literaturangaben und Hinweise
auf überregionale Einrichtungen mit geschichtsorientierter Zielsetzung. Ein
solcher Leitfaden und Wegweiser in die Vergangenheit richtet sich an alle
Kulturinteressierten, Heimatfreunde, Schüler und Studenten und lädt dazu
ein, die unverwechselbare Geschichtslandschaft des nördlichen Ruhrgebietes
neu zu entdecken. Die Broschüre ist in allen Stadtarchiven und
Geschichtsmuseen im Kreis Recklinghausen sowie in Bottrop und Gelsenkirchen
zu erhalten.

Dr. Matthias Kordes
Leiter des Stadt- und Vestischen Archivs Recklinghausen
Hohenzollernstraße 12
45657 Recklinghausen
Email: Matthias.Kordes@recklinghausen.de
Tel./FAX: 02361 - 50-1901







From m.weidner at lwl.org Fri Jul 4 15:59:30 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jul 4 15:01:28 2003
Subject: [WestG] [WWW] Neue E-Mailing-Liste fuer den Bereich
Museumspaedagogik, HCO Hagen
Message-ID: sf05965f.039@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum [Info]"
Datum: 04.07.2003, 10:30


Neue E-Mailing-Liste MUSPAED für den Bereich Museumspaedagogik


Sehr geehrte Damen und Herren,

das Historische Centrum Hagen hat eine eigene Mailingliste fuer den Bereich
Museumspaedagogik eingerichtet:

http://www.historisches-centrum.de/muspaed/liste/

Die Mailingliste Museumspädagogik - kurz MUSPAED genannt - richtet sich in
erster Linie an MuseumspädagogInnen, LehrerInnen und MitarbeiterInnen in
Bildungseinrichtungen, die sich über das (archiv- und) museumspaedagogische
Programm des Historischen Centrums Hagen informieren möchten.

Die Liste soll aber auch ein Forum sein, um den allgemeinen
Informationsaustausch zwischen MuseumspädagogInnen und zum Arbeitsfeld
Museumspaedagogik zu fördern. Aus diesem Grund sind Einträge und Beiträge
von MuseumspädagogInnen und Museumsmitarbeiter, z. B. über Veranstaltungen,
Tagungen, Erfahrungsberichte usw., ausdrücklich erwünscht.

Für weitere Fragen steht Ihnen der Listenmoderator Holger Flick (E-Mail:
flick@historisches-centrum.de ) zur Verfügung.

Mit freundlichen Gruessen

Historisches Centrum Online


INFO

Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
http://www.historisches-centrum.de






From m.weidner at lwl.org Fri Jul 4 16:00:33 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jul 4 15:02:02 2003
Subject: [WestG] [AUS] Therman Statom - LandTides.Stories From the Weser,
Glashuette Gernheim
Message-ID: sf05969b.043@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: Christiane Spaenhoff, , Westfälisches Industriemuseum
Datum: 04.07.2003, 10:08


"Meet Therman!" - Glaskünstler zu Gast in Gernheim
Sonderausstellung: Therman Statom - LandTides.Stories From the Weser

Der amerikanische Glaskünstler Therman Statom, der im März und April im Westfälischen Industriemuseum Glashütte Gernheim ein raumfüllendes Kunstwerk aus weit über 1000 qm Flachglas, Spiegeln und Farbe geschaffen hat, ist von heute (4.7.) bis Dienstag (8.7.) noch einmal in Petershagen, um mit mehreren Schulklassen Workshops durchzuführen. Am Sonntag, 6. Juli, wird er um 11 und 15 Uhr unter dem Motto "Meet Therman!" allen Interessierten zur Verfügung stehen, um Fragen zu seiner Arbeit in dem Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und zu seinem künstlerischen Werk zu beantworten.

Das Kunstwerk ist noch bis zum 28. September 2003 im Ausstellungsgebäude - der ehemaligen Streckhütte für die Herstellung von mundgeblasenem Flach- und Fensterglas - zu sehen.

Der zu den bedeutendsten amerikanischen Glaskünstlern der Gegenwart zählende Therman Statom hat sich vom Ort seiner jeweiligen Arbeit, in diesem Fall - erstmalig in Europa - von der historischen Glashütte Gernheim und der sie umgebenden Weserlandschaft anregen lassen. Er erarbeitet aus diesen Einflüssen unter Einbeziehung von Boden, Wänden und "Himmel" Environments, die oft nur aus wenigen Grundmodulen - Haus, Leiter, Stuhl, Tisch, Flasche, Schale etc.- sowie objets trouvés und frei assoziierten Arrangements bestehen. Der Betrachter wird von dem hier zum Ausdruck kommenden Überschwang kreativer Energie im Umgang mit dem Material Glas, die von allen Seiten auf ihn einstürmt, gefangen genommen.

Statom hat für zahlreiche amerikanische Museen und in öffentlichen Gebäuden gearbeitet. Seine farbigen Traum- und Erinnerungsräume werden immer wieder mit den Arbeiten und Assemblagen von Robert Rauschenberg, Jasper Johns und Larry Rivers verglichen. Dabei gehört Statom zu denen, die das Material (Flach-)Glas aus seinen traditionellen Funktions- und Gebrauchszusammenhängen gelöst und ihm einen eigenen Status als künstlerisches Material verschafft haben. Die konkrete Ausformung des Projektes hat sich erst im Laufe der Arbeit in Gernheim ergeben.

Das Museum Glashütte Gernheim will mit der gegenwärtigen Ausstellung einmal mehr eine Verbindung von historischer Umgebung und zeitgenössischer Glaskunst herstellen. Geschichte und Landschaft einerseits und aktuelle Kunst andererseits sollen in einen für kleine und große Museumsbesucher, aber auch für ein Fachpublikum spannenden Dialog miteinander treten. Dieser Dialog der Landschaft an der Weser, einer der ältesten historischen Glasregionen Deutschlands, mit der weltweit führenden amerikanischen Glasszene, bietet eine besondere Begegnung zweier ganz unterschiedlicher Kulturen und soll das Verständnis für das künstlerische Material Glas weiter befördern.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt

Kontakt: Museumsleiter Michael Funk, Tel. 05707/9311-0

Sekretariat: Petra Sinock
Telefon: 05707 9311-0
Telefax: 05707 9311-11
E-Mail: glashuette-gernheim@lwl.org


URL
www.glashuette-gernheim.de

Geöffnet:
Dienstag bis Sonntag
10 bis 18 Uhr








From m.weidner at lwl.org Fri Jul 4 16:11:37 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jul 4 15:14:26 2003
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Juli 2003, H. 7
Message-ID: sf059932.064@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner", , Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 04.07.2003, 15:12


TOC
Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn
Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V.
Juli 2003
64. Jg.
Heft 7


S. 241-249
Martin Schlüpmann
Stehende Kleingewässer im Raum Hagen
Teil II: Typologie, Lage, Trophie (Fortsetzung)

S. 249-251
Franz Rose
Die Wandergruppe II der St. Walburgisgemeinde Menden besuchte die Franz-Stock-Gedächtnis-Stätte in Neheim

S. 252-254, 266-270
Franz Rose
Notgeld-Zeiten in Menden

S. 270-279
Wilhelm Bleicher
Albert Schäfers Funde aus den Borkenbergen

S. 280
Hans-Dieter Schulz
Das Föößken
[Flurname in Evingsen]







From r.boerste at lwl.org Mon Jul 7 09:39:48 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Jul 7 09:02:35 2003
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Bergmaennisches Vereinswesen und
Schnapskasino, 9.7.2003
Message-ID: sf0931e5.085@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Dr. Juliane Kerzel"
Datum: 06.07.2003, 18:52

Ralf Joers, M.A., aus Münster spricht über:
"Bergmännisches Vereinswesen und Schnapskasino"
am Mittwoch, 9. Juli 2003, 19.00 Uhr

Ort: Vestisches Museum, Hohenzollernstraße 12, 45659 Recklinghausen
Veranstalter: Verein für Orts- und Heimatkunde Recklinghausen e.V.


Das Ruhrgebiet ist ein Revier der Vereine: Fußball, Knappenchor,
Schützen, Sparverein... Die Geselligkeit der Menschen hat etwas
Dörfliches, auch wenn sie mitten in der Stadt leben. Das Viertel ist das
Dorf in der Stadt, hier ist man zu Hause, die Kneipe ist um die Ecke,
die Skatbrüder auch. Nur die Jüngeren entfliehen dieser Enge. In den
1950er Jahren geben mehr Freizeit und Erholungsurlaub sowie das eigene
Auto vielen die Gelegenheit, das Viertel hinter sich zu lassen.
Und wenn fünf zusammen sind, gründen sie einen Verein...

Das vielfältige bergmännische Vereinswesen wird in dieser Veranstaltung
ebenso beleuchtet wie die Einrichtung des "Schnapskasinos" im 19.
Jahrhundert: Neben den Trinkhallen waren das die Orte, wo die Arbeiter
ihren Durst (auf Alkohol) stillen konnten. Die katastrophalen Lebens-
und Arbeitsverhältnisse sowie die Enge der Wohnungen förderten den
täglichen und übermäßigen Konsum von Alkohol. Die Schnapskasinos waren
geschlossene Gesellschaften, die Schnaps und Bier billig einkauften und
preiswert an die Mitglieder abgaben. Meist befanden sie sich in der Nähe
von Zechen und Hütten.

Wer mehr über das Thema wissen möchte, ist zu dem Vortrag herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei.

Der Vortrag ist Teil des Jahresprogrammes des Vereins für Orts- und
Heimatkunde Recklinghausen e.V.

Mit freundlichen Grüßen
i.A.
Dr. Juliane Kerzel
VHS-Recklinghausen
Tel. 0 23 61 - 50 19 99



INFO:
Geschäftsstelle Stadtarchiv
Hohenzollernstraße 12
45659 Recklinghausen
Tel. 0 23 61 - 50 19 02











From r.boerste at lwl.org Tue Jul 8 10:46:18 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Jul 8 14:10:39 2003
Subject: [WestG] [AKT] Veranstaltung:
"Altar.Aromen.Antike.mittelAlter", 12. und 19.07.03
Message-ID: sf0a92fd.099@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Hanne Hieber"
Datum: 08.07.2003, 8:53

Stöckelschuh - FrauenGeschichteDortmund
Veranstaltung: "Altar.Aromen.Antike.mittelAlter"

12. Juli 2003, 11 - 13 Uhr, St. Petri
19. Juli 2003, 11 - 13 Uhr, St. Petri

im Rahmen der "Altarbegegnungen in St. Petri"

Die Veranstaltung befasst sich mit der Geschichte des Duftes, der Aromen, des Riechens. Am Veranstaltungsort, der Dortmunder Petri-Kirche, gibt es eine Duftreise mit Stationen in der Kirche. Es werden Texte aus Antike und Mittelalter vorgetragen: vom Rauchopfer im Alten Testament über neutestamentliche Texte zu Salbungen bis zu römischen Anleitungen zur Gesichtspflege und einer mittelalterlichen Badereise.
Im Rahmen der Altarbegegnungen in St. Petri, einer Veranstaltungsreihe, die sich mit dem flandrischen Schnitzaltar beschäftigt, werden besonders die Schnitzgefache mit Szenen von Salbungen betrachtet.
Das Besondere an der Veranstaltung ist die Möglichkeit zur sinnlichen Erfahrung verschiedener Düfte.

Im August folgen zwei Veranstaltungen zur Duftgeschichte, die sich mit der Industriealisierung des Ruhrgebiets beschäftigen:
"Fabrikschlote.Parfums", 17. und 31. August 2003, 11 - 13 Uhr, Gauklerbrunnen, U-Bahn, HS Stadtgarten, Dortmund.


INFO

Stöckelschuh - FrauenGeschichteDortmund
Hanne Hieber, Neuer Graben 163, 44137 Dortmund, Telefon: 0231-10 00 79

Ort:
Dortmunder Petri-Kirche (5 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt)

Kosten:
Einzelveranstaltung 10,-Euro pro Person, Ermäßigung 7,-Euro für Schüler, Studenten, Sozialhilfeempfänger.
Die Veranstaltungen sind einzeln oder zusammen buchbar. Bei Buchung beider Veranstaltungen 1,-Eur Ermäßigung.

Anmeldung:
Hanne Hieber, 0231-100079 oder Angela Schwemin, 0231-5863502





From r.boerste at lwl.org Tue Jul 8 11:03:46 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Jul 8 14:14:12 2003
Subject: [WestG] [AUS] "Neapel - Bochum - Rimini. Arbeiten in
Deutschland, Urlaub in Italien", Bochum
Message-ID: sf0a9717.054@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 08.07.2003, 9:23


"Neapel - Bochum - Rimini. Arbeiten in Deutschland, Urlaub in Italien"
Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Bochum: Harte Arbeit unter Tage im Revier - Dolce Vita am Strand von Rimini: Während nach dem deutsch-italienischen Anwerbeabkommen 1955 tausende italienischer Gastarbeiter ins Ruhrgebiet kamen, spülte die Reiseweile Millionen von Deutschen an die Strände von bella Italia. Das Spannungsfeld dieser Wanderungsbewegung beleuchtet das Westfälische Industriemuseum Zeche Hannover in der neuen Ausstellung "Neapel - Bochum - Rimini". Vom 12. Juli bis zum 26. Oktober geht es im Bochumer Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) um Arbeiten in Deutschland und Urlaub in Italien in den 1950er und 60er Jahren.

Mit über 350 Exponaten schildert die Schau den Alltag italienischer Arbeiter im Ruhrgebiet, zeigt Erinnerungsstücke der ersten Urlaubsreisen aus dem Wirtschaftswunderland nach Italien und fragt nach den gegenseitigen Vorstellungen und Erfahrungen zwischen Wunsch, Klischee und Wirklicheit. Ein großer Teil der Ausstellungsstücke stammt aus Privatbesitz: "Über 40 private Leihgeber - darunter 28 Italiener - sind unserem Aufruf gefolgt und haben persönliche Gegenstände und zahlreiche Fotos beigesteuert", freut sich Anke Asfur, wissenschaftliche Volontärin am LWL-Industriemuseum.

Zu sehen unter anderem: der über 100 Jahre alte Koffer, mit dem Mauro Bunonadonna in den 60er Jahren nach Hagen kam, der Tauchsieder, den sich die Mazzarisis kurz nach der Ankunft in Deutschland für das Wohnheim kauften, der Rasierpinsel von Rito Malviani - gekauft auf der Reise am Mailänder Bahnhof und Jahrzehnte aufbewahrt in seinem Spind im Bochumer Opelwerk -, die Spaghettimaschine, die Don Cataldo mit über die Alpen nahm, und gehäkelte "Schlafsocken", die Mama Malviani aus Sizilien ihrem Sohn für das Leben im kalten Ruhrgebiet mitgab.

Dokumente wie der erste Arbeitsvertrag, italienische Anwerbebroschüren für den Ruhrbergbau, Wörterbücher und größere Exponate wie eine Bahnhofswartebank - beliebter Treffpunkt der Italiener - und die obligatorische Vespa ergänzen das Spektrum. Reisenanzeigen, Filmplakate, Schallplatten und Zahlen zeugen von der Italiensehnsucht der Deutschen, die es mit wachsendem Wohlstand und mehr Urlaubstagen gen Süden zog: 1958 reisten vier Millionen Deutsche nach Italien. Souvenirs wie Muschelkästchen, Glasvasen, feine italienische Damenschuhe und ganze Fotoalben erinnern an die ersten Italienurlaube mit dem Käfer, der Bahn oder dem Campingwagen, mit dabei: die Dose Ravioli, 1958 von Maggi auf den Markt gebracht. Von der Italiensehnsucht profitierten auch die neuen Eisdielen - das Museum zeigt Fotos und Interieur aus den 50er Jahren.

"Die Geschichte der Zuwanderung von italienischen Arbeitern nach Deutschland hat eine lange Tradition", weiß Museumsleiter Dietmar Osses. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts arbeiteten in Deutschland viele italienische Fachkräfte im Tunnel- und Eisenbahnbau, in Steinbrüchen und Bergwerken.

Weil im Nachkriegsdeutschland zunächst vor allem im Bergbau und in der Landwirtschaft Arbeitskräfte fehlten, im strukturschwachen Süden Italiens dagegen junge Menschen perspektivlos waren, schlossen die beiden Regierungen am 20. Dezember 1955 ein "Abkommen über Anwerbung und Vermittlung von Arbeitskräften". In Verona und Neapel richteten die Deutschen Anwerbekommissionen ein, in Broschüren versprachen sie "vita nuova" - ein neues Leben in Deutschland. Rund zwei Millionen Italiener kamen in den Folgejahren in die Bundesrepublik. Auf dem Bau, bei der Bahn und natürlich in Bergwerken kamen sie unter: allein auf den Bochumer Zechen arbeiteten 1963 rund 1.200 Italiener.

"Der Alltag hier sah allerdings oft anders aus als auf den Bildern der Werbebroschüren", erklärt Museumsleiter Osses. Als Unterkünfte dienten oft noch bestehende Barackenlager aus der Kriegs- und Nachkriegszeit. In den Zimmern mit Etagenbetten, Spinden, Tisch und Stuhl lebten bis zu zwölf Personen. Immer wieder prangerten Sozialbetreuer die schlechten Zustände in den Wohnheimen an. Osses: "Mit dem anhaltenden wirtschaftlichen Boom besserte sich die Lage, viele Italiener holten ihre Familien nach und zogen in größere Mietwohnungen."

Dabei mussten sie häufig gegen Vorurteile kämpfen. Denn anders als der freundliche Eisverkäufer am Strand von Rimini waren die italienischen Arbeitskräfte in Deutschland nicht immer beliebt. Sie wurden als "Makkaroni" beschimpft, galten als aufbrausend, stolz und ständig auf der Suche nach einer Eroberung. Solche Klischees, aber auch Sprachprobleme führten dazu, dass sich Deutsche und Italiener hierzulande zunächst kaum näherkamen. Zeitungen beklagten die Isolation der Arbeitskräfte aus dem Süden: "Nach der Arbeit sind sie Fremde. Italienische Gastarbeiter suchen Liebe und Verstehen", schrieben etwa die Ruhr-Nachrichten 1962. Erst langsam wuchs die Offenheit, entstanden persönliche Kontakte.

Unter der Überschrift "Was bleibt?" zeichnet die Ausstellung am Ende Lebenswege nach. "Es gibt ganz unterschiedliche Biografien", so LWL-Mitarbeiterin Anke Asfur. Viele Italiener sind zurückgegangen, haben sich mit dem Geld, das sie in über 30 Jahren in Deutschland verdient haben, ein Haus gebaut. Viele blieben im Ruhrgebiet, sprechen im Familienkreis aber weiterhin ihre Muttersprache und tragen den italienischen Pass in der Brieftasche. Andere fühlen sich eher als Deutsche und sind in Nachbarschaft, Vereinsleben und Gemeinde vollständig integriert.

Seit Ende der 1960er Jahre hat sich die Anzahl der Italiener in Deutschland halbiert. Hartnäckig gehalten haben sich viele Klischeevorstellungen und Italienbilder aus den 1950er Jahren: Feurige Italiener und impulsive Italienerinnen sollen mediteranes Lebensgefühl suggerieren - und damit italienische Liköre, deutsche Tiefkühlpizza oder Instand-Kaffeepulver vermarkten.

Die Ausstellung "Neapel - Bochum - Rimini" wird am Samstag, 12. Juli, um 15 Uhr eröffnet. Anschließend findet im Rahmen der "Extraschicht - Nacht der Industriekultur" auf der Zeche Hannover eine "italienische Nacht" statt (bis 2 Uhr morgens). Am Sonntag, 13. Juli, steht von 11 bis 15 Uhr eine italienische Matinée mit "Al Dente", dem italienischen
Sonntagsmagazin des WDR Funkhaus Europa, auf dem Programm. Begleitend zur Ausstellung hat das LWL-Industriemuseum außerdem eine Vortragsreihe mit sechs Veranstaltungen aufgelegt (Infos unter Tel. 0231 6061-233 oder im Internet unter www.zeche-hannover.de).


INFO

Neapel - Bochum - Rimini. Arbeiten in Deutschland. Urlaub in Italien
12. Juli bis 26. Oktober 2003
Westfälisches Industriemuseum Zeche Hannover,
Günnigfelder Straße 251, Bochum-Hordel
Öffnungszeiten: Sonntag 11 bis 18 Uhr, Dienstag, 17 bis 20 Uhr
Führungen Dienstag bis Sonntag nach Anmeldung
Informationen unter Tel. 0231 6961-233

Literatur:
Zur Ausstellung ist im Essener Klartext-Verlag ein reich bebilderter Katalog erschienen, 100 Seiten, farbig, 14,90 €.

URL:
www.zeche-hannover.de

Diese Meldung mit Fotos zum Download finden Sie im Internet unter www.lwl.org.
Pressekontakt: Christiane Spänhoff, Westf. Industriemuseum , Tel. 0231 6961-127




From r.boerste at lwl.org Tue Jul 8 15:18:02 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Jul 8 14:22:13 2003
Subject: [WestG] [AUS] Eroeffnung: "Auf Kosten der Kloester", Telgte, 11.07.03
Message-ID: sf0ad2b0.050@lwl-ums.itz.lwl.org

Von:"Museum Heimathaus Münsterland"
Datum: 08.07.2003, 12:43

Einladung zur Eröffnung der Sonderausstellung:
"Auf Kosten der Klöster. Ihre Aufhebung im Kreis Warendorf 1773 bis 1811"
am Freitag, 11.07.2003, um 18 Uhr im Museum Heimathaus Münsterland in Telgte


Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Eröffnung unserer Sonderausstellung "Auf Kosten der Klöster. Ihre Aufhebung im Kreis Warendorf 1773 bis 1811" am Freitag, dem 11. Juli 2003, um 18 Uhr im Museum Heimathaus Münsterland in Telgte sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen!

Das Museum wird seine Ausstellung zur Säkularisation im Gebiet des heutigen Kreises Warendorf vom 12. Juli bis zum 28. September 2003 zeigen. Betroffen waren vor rund 200 Jahren, als die Säkularisation zu ihrem Höhepunkt kam, Klöster in Ahlen, Beckum, Liesborn, Oelde, Ostbevern und Warendorf sowie das freiweltliche Damenstift in Freckenhorst. Das Museum begibt sich auf die Spuren ihrer Kultur, die bald tausend Jahre wirkte. Es spürt nach den verbliebenen Hinterlassenschaften und bezieht die Bevölkerung im Kreis Warendorf darin ein.

Ich würde mich freuen, Sie zur Eröffnung der Ausstellung und zum Start unseres Projektes "Alte Klöster im Kreis Warendorf" begrüßen zu dürfen. Und sollte es sein, dass Sie bei sich zuhause irgendetwas verwahren, das der (familiären) Überlieferung nach einem der Klöster zugeschrieben wird, wäre es mir eine besondere Freude, bei der Gelegenheit jenes "gute Stück" mit Ihnen zusammen in die Ausstellung einzubringen. Ebenso nimmt die Ausstellung gerne tradiertes Wissen über die alten Klöster auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Ostendorf
Museumsleiter


INFO

Museum Heimathaus Münsterland
Herrenstrasse 1-2
48291 Telgte
Tel.:02504 / 93120
Fax.:02504 / 7919
Email: museum@telgte.com

URL:
http://www.museum-telgte.de/pages/aus.html





From m.weidner at lwl.org Wed Jul 9 12:49:21 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Jul 9 11:50:42 2003
Subject: [WestG] [LIT] Neuer Service: Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster
Message-ID: sf0c015b.053@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl", , Universitäts- und Landesbibliothek Münster; "Marcus Weidner", , Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 09.07.2003, 11:49


Vorbemerkungen

Neuer Service: Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste Westfälische Geschichte ab heute an dieser Stelle einen neuen, regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle Westfalen-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. In ihr werden Titel (inklusive ULB-Signatur) zum Thema "Westfalen" verzeichnet, die von der Landesbibliothek erworben wurden oder die diese als Pflichtexemplare erhalten hat.

In dieser E-Mail wird die Neuerwerbungsliste noch vollständig gepostet. Zukünftig erhalten die Abonnenten der E-Mailing-Liste automatisch eine Benachrichtigung, wenn eine aktuelle Neuerwerbungsliste erschienen ist, sowie die URL, über die die Liste direkt bei der ULB abrufbar ist. Dort stehen auch ältere Listen zur Verfügung.

Hinweise zum Erwerbungsprofil finden Sie unter
http://www.uni-muenster.de/ULB/fach-im-fokus/wes/index.html > Ewerbungsprofil.

MW



Westfalen: Neuerwerbungsliste der ULB Münster
2003-11

Im Zeitraum vom 24.05.2003 bis zum 06.06.2003 wurden 88 Titel neu erworben.


1.325 Jahre Gasthof "Zur Linde" : Isselhorster Geschichte(n) im Spiegel des Gasthauses / Plöger, Renate [Hrsg.]. - [Gütersloh-]Isselhorst :[s.n.] 2002.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2H 13831

2.850 Jahre Ebbesloh : 1151 - 2001 ; Ursprung und Geschichte eines Ortsteils / Heimatverein . - [Gütersloh-Isselhorst] :[s.n.] 2001.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2H 13830

3.Aleweld, Norbert:
Pfarrei und Kirche St. Michael zu Lütgeneder : 150 Jahre Pfarrkirche St. Michael, 1852 - 2002 ; 800 Jahre Pfarr- und Baugeschichte eines Bördedorfes ; Festschrift zur 150-Jahrfeier der St.-Michael-Kirche. - Borgentreich : Kath. Pfarrgemeinde Lütgeneder, 2002.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2D 7500

4.Amelung, Christa-Maria:
Mit Menschen und mit guten Mächten : Biografie der Ravensberger Schwester Ilse Borkmann ; zum fünfzigjährigen Jubiläum der Ravensberger Schwesternschaft im April 2003. - Bielefeld : Bethel, 2003.
ULB Freihandmagazin im UG ; 3H 74308

5.Arfeld - gestern und heute / Freischlader, Erich. - [Berleburg-Arfeld] :[s.n.] 2001.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2C 7909

6.Die Autografen der Familie Freiligrath im Stadtarchiv Stuttgart / Walz, Manfred [Hrsg.]. - Stuttgart : [s.n.].
ULB Münster

7.Backhaus, Knut:
Koordinaten der Aufklärung : zur geistigen Herkunft einer Universitätsstadt. - Paderborn : Univ., 2003.
(Paderborner Universitätsreden ; 85)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10033

8.BahnRadRoute Hellweg-Weser : Radwanderkarte 1:50000 ; mit ausgewählten
Straßennamen zur besseren Orientierung ; radeln auf historischen Hansewegen Soest - Bielefeld - Hameln. - 1. Aufl. -
Bielefeld : BVA, 2003.
(Bielefelder Rad-Spiralo)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2J 1526

9.Berthold, Jürgen:
Informell 2000 - 2001. - [Gelsenkirchen] :[s.n.] 2001.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2H 13808

10.Bilderstreit und Sinnenlust, Heinrich Aldegrever (1502 - 2002) : [Katalog zur Ausstellung "Bilderstreit und Sinnenlust - Heinrich Aldegrever (1502 - 2002)"] / Aldegrever, Heinrich [Ill.]. - Unna : MediaPrint Verl.-Ges., 2002.
ULB Freihandmagazin im UG ; 3C 28660

11."Die Bischöfe von Oberfischbach" : aus dem Kampf der Bekennenden Kirche
Oberfischbach (in der Zeit des Nationalsozialismus) / Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde . - [Freudenberg-Oberfischbach] :[s.n.] 2001.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2H 13843

12.Boeger, Wilhelm:
Der Schimmel lässt das Wiehern nicht : Berichte aus Ämtern und Stuben. - Münster : Aschendorff, 2003.
ULB Freihandmagazin im UG ; 3F 48515

13.Brauckmann, Carsten:
Die fossilen Insekten, Spinnentiere und Eurypteriden von Hagen-Vorhalle. - Münster : Westfälisches Museum für Naturkunde, 2003.
(Geologie und Paläontologie in Westfalen ; 59)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2H 13816

14.Christian Dietrich Grabbe : Fragment aus Grabbes Drama "Die Hermannsschlacht"
(1835/36) ; Porträt Grabbes * Lithographie nach einer Zeichnung von Wilhelm Heine 1835/36 (1838) / Hellfaier,
Detlev. - Detmold : Lippische Landesbibliothek, 2001.
ULB Rara, bitte bestellen ; RA 10136

15.Crauss:
KONtext sieGEN - digging the dirt. - Siegen : Fachbereich 3, Sprach-, Literatur- u. Medienwiss. An der Univ. Siegen, 2003.
(MuK ; 144)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10052

16.Die dreißiger Jahre im Ruhrgebiet. - [s.l.] :[s.n.] 2002.
ULB Freihandmagazin im UG ; 3C 28639-1

17.Eickholt, Heinrich:
Feuergeschichten : 1901 - 2001 ; hundert Jahre Freiwillige Feuerwehr in Ostbevern. - Ostbevern : [s.n.] 2001.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2D 7496

18.Eisenbahn-Interessengemeinschaft Metelen:
125 Jahre Strecke Münster-Gronau-Enschede (NL) & Chronik der
Eisenbahn-Interessengemeinschaft Metelen e.V. - Metelen :[s.n.] 2000.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2E 21903

19.Europa-Radweg R1 : Radwanderkarte 1:50000 ; mit ausgewählten Straßennamen zur
besseren Orientierung ; quer durch Westfalen - vom Münsterland zum Corveyer Land. - 1. Aufl. - Bielefeld : Bielefelder Verl., 2003.
(Bielefelder Rad-Spiralo)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2J 1524

20.Feine Möbel aus Westfalen : die Manufaktur des Rietberger Hofmalers Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher (1749 bis 1823) / Baumeier, Stefan [Hrsg.]. - 1. Aufl. - Heidelberg : Braus, 2003.
(Schriften des Westfälischen Freilichtmuseums Detmold - Landesmuseum für Volkskunde ; 22)
ULB Freihandmagazin im UG ; 3C 28633

21.Festschrift 100 Jahre Schwestern der Hl. M. Magdalena Postel, Heiligenstädter
Schulschwestern, in der Pfarrgemeinde St. Ludgerus Heek / Schwestern der Hl. Maria Magdalena Postel . * Heek :[s.n.] 2002.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2E 21893

22.Fischer, Detlef:
Chronik des Münsterlandes. - Münster : Aschendorff, 2003.
ULB Freihandmagazin im UG ; 3H 74053

23.Frauen gemeinsam auf dem Weg : gestern, heute, morgen ; 50 Jahre Katholische
Frauengemeinschaft Deutschlands, Dekanat Hamm ; 1951 - 2001 / Katholische
Frauengemeinschaft Deutschlands / Dekanat . - Hamm :[s.n.] 2001.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2H 13839

24.Fünf Wegstreckenbeschreibungen für jedermann : Zweitagetouren mit Übernachtung. - [s.l.] :[s.n.] 2003.
(Unser Bocholt ; [53], Beil.)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2C 6844-6

25.Garten-Landschaft OstWestfalenLippe : Dokumentation bedeutender Park- und
Gartenanlagen im Regierungsbezirk Detmold / Bufe, Thomas. - Münster :[s.n.] 2002.
(Beiträge zur Landschafts- und Baukultur in Westfalen-Lippe ; 3)
ULB Sondermag., bitte bestellen ; YE 10290

26.Die Gebrüder Elsbeck : zwei Barockbildhauer in Vreden und ihr Umfeld ; archivalische Beiträge zur Barockplastik im Westmünsterland / Tschuschke, Volker. - Vreden : Heimatverein Vreden, 2003.
(Beiträge des Heimatvereins Vreden zur Landes- und Volkskunde ; 62)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2D 7493

27.Goldberg, Andreas:
Perspektiven der Integration der türkischstämmigen Migranten in Nordrhein-Westfalen : Ergebnisse der vierten Mehrthemenbefragung 2002. - Münster [u.a.] : Lit, 2003.
(Materialien und Berichte des Zentrums für Türkeistudien ; 8)
ZB Soz.Wiss. Scharnhorststr.103-109 ; MS 3550/802

28.Gruber, Wilhelm:
Wo das Wasser salzig wird. - Münster : Aschendorff, 2003.
ULB Freihandmagazin im UG ; 3F 48612

29.Hanson, Thorsten:
Das Dortmund-Quiz : 648 Streifzüge durch die Stadt. - Bochum : Biblioviel, 2003.
(Reihe: Revier Dortmund ; 1)
ULB Freihandmagazin im UG ; 3F 48543

30.Haunfelder, Bernd:
Münster : Stadt des westfälischen Friedens. - 2. Aufl. - Münster : Aschendorff, 2003.
ULB Münster ; bitte bestellen ; AC 77624

31.Hunecke, Markus:
Die Neu-St.-Thomäkirche in Soest und ihre franziskanische Vergangenheit. - Werl : Börde-Verl., 2003.
ULB Freihandmagazin im UG ; 3H 74064

32.Ibena-Textilwerke Beckmann :
Ibena : 175 Jahre Ibena-Textilwerke Beckmann GmbH. - Bocholt :[s.n.] 2002.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2C 7798

33.Industriekultur in Stadt und Land : Stationen der Industrie- und Technikgeschichte in Ostwestfalen-Lippe / Foerster, Cornelia [Red.]. - Detmold : Museumsinitiative in OWL, 2001.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2E 21887

34.Jolk, Michael:
Der Fürstenberg : Kapelle, Badehaus, Vegetation und Heilkräuter. - Münster : Westf. Heimatbund, 2002.
(Westfälische Kunststätten ; 92)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10047

35.Josef Severin : StarOffice-Präsentation mit Player / Severin, Josef. - [Anröchte] :[s.n.] 2003.
ULB Sondermag., bitte bestellen ; YE 10291

36.Josten, Karl-Heinz:
Die Flora des Namur B aus Hagen-Vorhalle. - Münster : Westfälisches Museum für
Naturkunde, 2003.
(Geologie und Paläontologie in Westfalen ; 61)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2C 7799

37.Jüdische Geschichte in Ahaus : Materialien und Dokumente für die pädagogische Arbeit / Aktuelles Forum / Arbeitskreis Ahauser Geschichte 1933 - 1945. - Ahaus :[s.n.] 2003.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2C 7901

38.Kaplan, Klaus:
Die Pflanzenwelt des Kreises Coesfeld : mit deutsch-lateinischer Artenliste der Farn- und Blütenpflanzen und Verbreitungskarten ausgewählter Arten. - Billerbeck : Naturschutzbund Deutschland, Kreisverband Coesfeld, 2003.
(Kiebitz ; 23, Sonderh.)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2H 13811

39.Kaspar, Fred:
Der Zuckertimpen - eine Gasse am Rande der Altstadt Warendorf. - Münster : Westf. Heimatbund, 2002.
(Westfälische Kunststätten ; 94)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10045

40.Krekeler, Josef:
Wu dat Liäben so spiellt .. : plattdüüts'ke Riemsels. - Rosendahl : Verf., 2000.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10062

41.Kreuztal:
Stadt Kreuztal: Wanderung durch Zeit und Raum : eine Bilderreise aus der (immer noch) "jungen Stadt am Kindelsberg" in die Amts- und Gemeindezeit der 50er und 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts. - Siegen : Vorländer, 2001.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2C 7908

42.Krömeke, Eberhard G.:
Der starke Westphalen : Carl Westphalen, der Herkules des Paderborner Landes. -
Lichtenau-Herbram : Arbeitsgemeinschaft Dorf Herbram, Herbram-Wald, 2002.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10067

43.Kuhlmann, Wolfgang:
Die westfälische Mühlenstraße : Rundreise durch die schönste deutsche Mühlenlandschaft. - 1. Aufl.
- Petershagen-Frille : Mühlenverein im Kreis Minden-Lübbecke, 2000.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2E 21895

44.Kunstschätze aus Kloster Dalheim in Kirchen des Paderborner Landes : zerstreut und zerschlagen / Riedel, Peter [Hrsg.]. - Paderborn : [s.n.] 2003.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10053

45.Lebendige Vergangenheit : Zeitzeugnisse aus Drolshagen, Olpe und Wenden / Droste, Klaus [Red.]. - 1. Aufl. - Olpe : Arbeitsgem. Olper Senioren, 2002.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2E 21904

46.Lebensläufe im Sozialkatholizismus des Ruhrgebiets : historische Fachtagungen / Großjung, Horst [Red.]. - Essen :[s.n.] 2003.
(Berichte und Beiträge des Dezernats für Gesellschaftliche und Weltkirchliche Aufgaben, Bischöfliches Generalvikariat ; 43)
ULB Freihandmagazin im UG ; 3F 48717

47.Leyer, Josef:
Im Zeichen des Kreuzes : Beiträge zur Kreuzverehrung und Kreuzwallfahrt in Heek. - [Heek] : [s.n.] 2001.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2E 21892

48.Leyer, Josef:
Kirchenführer St. Ludgerus Heek. - [Heek] :[s.n.] 2000.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10054

49.Leyer, Josef:
Stein für Stein : Beiträge zur Baugeschichte und Ausstattung der Kirche St. Ludgerus Heek. -
[Heek] : [s.n.] 2003.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2E 21891

50."Eine liebenswürdige Künstlerfamilie" : die Familie Romberg zwischen Münsterscher Hofkapelle und internationaler Virtuosenkarriere ; eine Ausstellung des Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik, Fach Musikwissenschaft und der Universitäts- und Landesbibliothek Münster, 7. Mai - 5. Juni 2003 im Lesesaal der Universitäts- und Landesbibliothek Münster / Fritz, Rebekka [Red.]. - Münster :[s.n.] 2003.
ULB Handschr.LS im 2.OG ; WES 2.61 Rom 1

51.Louis, Tatjana:
Lesebuch Zweckel : Bergbaugeschichten aus Gladbeck. - Dortmund : Stiftung
Industriedenkmalpflege u. Geschichtskultur, 2001.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2E 21897

52.Männergesangverein Sängerbund 1877 :
125 Jahre Männergesangverein "Sängerbund" 1877 Kirchveischede : 1877 - 2002. -
[Lennestadt-Kirchveischede] :[s.n.] 2002.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10059

53.Mecking, Sabine:
"Immer treu" : Kommunalbeamte zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik. - 1. Aufl. - Essen : Klartext-Verl., 2003.
(Schriften / Villa ten Hompel ; 4)
ULB Münster ; bitte bestellen ; CB 20799

54.Meffert, Heribert:
Marke Westfalen : Grundlagen des identitätsorientierten Regionenmarketing und Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. - Ibbenbüren : Ibbenbürener Vereinsdruckerei, 2003.
(Schriftenreihe der Stiftung Westfalen-Initiative ; 5)
ULB Münster ; bitte bestellen ; AC 78015

55.Moscheen in Dortmund / Abdel-Hafeez, Marwan [Red.]. - Dortmund :[s.n.] 2001.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2H 13838

56.Münster :
200 Jahre Bezirksregierung Münster : Rückblick und Perspektive. - 2., überarb. Aufl. - Münster : [s.n.] 2003.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2D 7497
ZB Soz.Wiss. Scharnhorststr.103-109 ; MG 23985/9(2)

57.Die neue Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist Welschen-Ennest / Jung, Albrecht [Hrsg.]. - [Kirchhundem] :[s.n.] 2002.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10068

58.Neumann, Paul:
Prost, Herr Propst : Wörter und Worte zum Wohlsein in Wattenscheid und weiterhin im Land an Rhein und Ruhr und Emscher. - Bochum-Wattenscheid : Offizium, 2000.
(Beiträge zur Wattenscheider Geschichte ; 30)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2D 7495

59.O-&-K-Hydraulikbagger-Prospekte / Cohrs, Heinz-Herbert [Hrsg.]. - Brilon : Podszun, 2002.
ULB Freihandmagazin im UG ; 3C 28256

60.O-&-K-Seilbagger-Prospekte / Cohrs, Heinz-Herbert [Hrsg.]. - Brilon : Podszun, 2001.
ULB Freihandmagazin im UG ; 3C 28255

61.Offelten : Portrait eines Dorfes im Mindener Land an der Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert ; Entstehung, Erhaltung, Entwicklung ; eine Dokumentation / Braun, Hubertus. - Münster :[s.n.] 2002.
(Beiträge zur Landschafts- und Baukultur in Westfalen-Lippe ; 2)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2C 7800

62.Opfermann, Ulrich:
Siegerland und Wittgenstein im Nationalsozialismus : Personen, Daten, Literatur ; ein Handbuch zur regionalen Zeitgeschichte. - 2., durchges. Aufl. - Siegen : Hell & Dunkel Verl., 2001.
(Siegener Beiträge ; 2001, Sonderband)
ULB Freihandmagazin im UG ; ZD 6657-2001

63.Pfarrei Heilig Kreuz :
Festschrift zum Jubiläum der Gemeinde Heilig Kreuz Ahle. - [Heek] :[s.n.] 2002.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2E 21894

64.Pfarrei Sankt Johannes Evangelist :
100 Jahre Pfarrgemeinde Sankt Johannes Evangelist Bad Westernkotten : 1902 - 2002. * Bad Westernkotten :[s.n.] 2002.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2D 7499

65.Politische Gewalt in der Moderne : Festschrift für Hans-Ulrich Thamer / Becker, Frank [Hrsg.]. - Münster : Aschendorff, 2003.
ZB Soz.Wiss. Scharnhorststr.103-109 ; MD 3000/49

66.Radwandern in Bielefeld und Umgebung : neu: mit Radverkehrs-Netz NRW. - 1. Aufl. - Bielefeld : BVA, Bielefelder Verl., 2003.
(Radwanderkarte ; ) (Lust auf Radwandern)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10055

67.Rathaus und Friedenssaal zu Münster / Selle, Otto-Ehrenfried. - Münster : Westf. Heimatbund, 2002.
(Westfälische Kunststätten ; 93)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10046

68.Reihe: Revier Dortmund. - Bochum : Biblioviel, .
ULB Münster

69.Schlicht, Udo:
"Sag' mir, woraus du trinkst ..", Glas aus dem Eggegebirge. - [Höxter] :[s.n.] 2001.
(Jahresbericht der Sparkasse Höxter : Kulturgeschichtlicher Beitrag ; 3)
(Kultur im Kreis Höxter)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2H 13837

70.Schober, Reinhard:
Die Kunst des Freuens : in den Wäldern des Sauerlandes. - Brilon : Podszun, 2000.
ULB Freihandmagazin im UG ; 3H 74311

71.Scholz, Günter:
Anna Katharina Emmerick - Kötterstochter und Mystikerin. - Münster : Aschendorff, 2003.
(Aschendorff-Paperbacks)
ULB Freihandmagazin im UG ; 3F 48613

72.Schubert, Siegfried:
Lioceratoides sp. indet., ein mediterranes Faunenelement aus der Pleuroceras apyrenum-Subzone (Ober-Pliensbachium) von Ennigloh bei Bünde. - Münster : Westfälisches Museum für Naturkunde, 2003.
(Geologie und Paläontologie in Westfalen ; 60)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2H 13815

73.Sensburg, Patrick Ernst:
Die großen Juristen des Sauerlandes : 22 Biographien herausragender Rechtsgelehrter. - Arnsberg : Becker, 2002.
ULB Freihandmagazin im UG ; 3H 73544

74."Solidarität jedes Jahr am ersten Mai" : Texte aus der Literatur der Arbeitswelt von Herner Autoren / Grenz, Oliver [Hrsg.]. - Herne :[s.n.] 2003.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10064

75.Spohn, Thomas:
Petershagen. - Münster : Westf. Heimatbund, 2002.
(Westfälische Kunststätten ; 95)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10044

76.St.-Georg-Schützenbruderschaft Dreiländereck:
50 Jahre St.-Georg-Schützenbruderschaft Dreiländereck e.V. : [1952 - 2002 ; Avenwedde, Verl-Sürenheide, Spexard]. - [Verl] :[s.n.] 2002.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2E 21899

77.St.-Jakobi-Schützenverein Rhede von 1552:
Festschrift zur Feier des 450-jährigen Bestehens : vom 7. - 10. Juni 2002 ; 1552 - 2002. - [Rhede] : [s.n.] 2002.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10042

78.St.-Johannes-Schützenverein Altrhede:
Festschrift zum 350-jährigen Jubiläum des St.-Johannes-Schützenvereins Altrhede. - [Rhede] :[s.n.] 2002.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10043

79.Die Struktur der Landwirtschaft und ihre Entwicklung im Stadtgebiet Lünen, Kreis Unna /
Bezirksstelle für Agrarstruktur Ruhrgebiet . - Münster : Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe, 2002.
(Landwirtschaftlicher Fachbeitrag zum Flächennutzungsplan ; 287)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2H 13817

80.Thomas Klegin, _passim : [anlässlich der Ausstellung _passim, Thomas Klegin -
Installationen; Kunsthalle Recklinghausen 2003] / Schwalm, Hans-Jürgen [Hrsg.]. - Bielefeld : Kerber, 2003.
ULB Freihandmagazin im UG ; 3H 74070

81.TuS Saxonia Münster von 1883:
120 Jahre TuS Saxonia Münster : 1883 - 2003. - Münster :[s.n.] 2003.
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10058

82.Vergangenheit achten, Gegenwart nutzen, Zukunft im Auge behalten : Festschrift 100 Jahre KfD Liebfrauen, 1903 - 2003 / Kuhlmann, Heidi [Red.]. - Hamm :[s.n.] 2003. ULB Münster ; bitte bestellen ; 2E 21901

83.Waldhoff, Johannes:
Die Geschichte der Steinheimer Kunsttischlerei und Möbelindustrie. - [Höxter] :[s.n.] 2000. (Jahresbericht der Sparkasse Höxter : Kulturgeschichtlicher Beitrag ; 2) (Kultur im Kreis Höxter)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2H 13834

84.Das Waldzither-Puzzle / Rosenberger, Martina. - Krumbach : Verf., .
ULB Münster

85.Walz, Manfred:
Dralle und weniger Drolliges oder "ein ganz gemeiner literarischer Diebstahl" an Ferdinand Freiligrath. - Stuttgart :[s.n.] 2001.
ULB Freihandmagazin im UG ; 3C 28628

86.Wellness-Radroute : Radwanderkarte 1:75.000 ; mit ausgewählten Straßennamen zur besseren Orientierung ; Fitness, Fun und Fahrradfahren rund um den Teutoburger Wald. - 2. Aufl. - Bielefeld : Bielefelder Verl., 2003.
(Bielefelder Radkarten)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2J 1525

87.Willeke, Manfred:
Die Geschichte der Schwestern der Kongregation "Arme Dienstmägde Christi (Dernbach)" und ihrer Filiale St. Liborius in Lügde vom 2. Oktober 1860 bis zum 1. Oktober 1965 : [kurzgefasste Geschichte des Franziskanerklosters St. Liborius, in dem die Schwestern 1860 ihre Filiale eröffneten]. - Lügde : Willeke, 2002.
(Beiträge zur Lügder Geschichte : Sonderveröffentlichung ; 2002)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2K 10061

88.Wittig, Beate:
Johann Georg Rudolphi (1633 - 1693), ein Barockmaler, geachtet von Fürsten, Adel und Bürgertum. - [Höxter] :[s.n.] 2003.
(Jahresbericht der Sparkasse Höxter : Kulturgeschichtlicher Beitrag ; 5)
ULB Münster ; bitte bestellen ; 2H 13836





From r.boerste at lwl.org Thu Jul 10 11:15:01 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Jul 10 10:33:27 2003
Subject: [WestG] [AKT] Buchpraesentation: Kreisleiter der NSDAP,
Muenster 22.07.2003
Message-ID: sf0d3cbb.030@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: Dr. Annette Hennigs, annette.hennigs@stams.nrw.de
Datum: 10.07.2003, 10:05


Einladung zur Buchvorstellung:

Wolfgang Stelbrink, Die Kreisleiter der NSDAP in Westfalen und Lippe.
Versuch einer Kollektivbiographie mit biographischem Anhang, Münster 2003
(Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen,
Reihe C: Quellen und Forschungen, Bd. 48; ISBN: 3-932892-14-3; 25 EUR)

am 22. Juli 2003 um 20 Uhr in der
Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster


Programm
Grußwort
Dr. Alfons Kenkmann (Villa ten Hompel)

Einführung
Prof. Dr. Wilfried Reininghaus (NRW Staatsarchiv Münster)

Vortrag
Dr. Wolfgang Stelbrink, Steiler Aufstieg - Tiefer Fall. Vom bewegten Leben
einer regionalen NS-Elite zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik

Diskussion

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, das Buch an Ort und Stelle zu erwerben.


Zum Buch:
Die Kreisleiter der NSDAP als unterste hauptamtliche Funktionselite dieser
Partei hatten eine große Bedeutung bei der Durchsetzung und Erhaltung der
nationalsozialistischen Herrschaft auf lokaler und regionaler Ebene. Im
Frühjahr 1933 waren sie wesentlich beteiligt an der Verdrängung und
Verfolgung politischer und weltanschaulicher Gegner, später hatten sie u.a.
entscheidenden Einfluß auf die Berufung von Bürgermeistern, Beigeordneten
und Gemeinderäten. Politische Stellungnahmen zu einzelnen Personen und
Mitwirkung bei allen Fragen politischer und anderer Relevanz untermauerten
die Machtfülle dieser Funktionsträger im NS-Staat. Trotzdem hat die
Forschung sich dieser Thematik bislang kaum zugewandt. Wolfgang Stelbrink
schließt mit seiner Studie zu den Kreisleitern in Westfalen und Lippe eine
echte Forschungslücke, indem er mit einem kollektivbiographischen Ansatz die
Herkunft und die Laufbahn vor 1933, den Werdegang von 1933 bis 1945 und den
Lebensweg nach 1945 für insgesamt 142 Personen analysiert. Über diese Studie
hinaus liefert Stelbrink in einem biographischen Anhang Kurzbiographien zu
diesen Personen. Damit gewinnt das Buch über den Stellenwert einer wichtigen
Pionierarbeit hinaus eine große Bedeutung als Nachschlagewerk.



INFO

Kontakt:
Dr. Annette Hennigs
NRW Staatsarchiv Münster
Bohlweg 2
48147 Münster
E-Mail: annette.hennigs@stams.nrw.de
Tel.: 0251 / 4885-130
Fax: 0251 / 399250-50





From m.weidner at lwl.org Thu Jul 10 11:57:25 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Jul 10 11:33:25 2003
Subject: [WestG] [TOC] Ravensberger Blaetter, 2003, Heft 1
Message-ID: sf0d46a5.068@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner", , Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 10.07.2003, 10:57


TOC
Ravensberger Blätter - Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e.V.
2003
Heft 1


S. 1-3
Uwe Standera
Familienforschung in Ravensberg

S. 3-9
Wolfgang Günther
Das Landeskirchliche Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen - ein Zentrum für die Familienforschung

S. 9-13
Otto-Wilhelm Bertelsmann
Die Anfänge der Geschichte der Familie Bertelsmann
[v.a. 16./17. Jh.]

S. 14-32
Uwe Standera
Der Hof Rottmann zu Elverdissen Nr. 14
Geschichte einer bäuerlichen Familie vom 17. bis zum 19. Jahrhundert

S. 33-49
Georg-Friedrich Schaaf
Drei Pastorentöchter und der genealogische Zusammenhang zwischen den Ravensberger Pastorenfamilien Sandhagen, Dreckmann, Löning und der nach Ostfriesland gegangenen Pastorenfamilie Schaaf im 17. und 18. Jahrhundert

S. 50-70
Buchbesprechungen

S. 71
Nachruf für Werner Fischer 1910-2003

S. 71-72
Namen, Notizen, Termine





From r.boerste at lwl.org Fri Jul 11 10:13:17 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Jul 11 09:20:18 2003
Subject: [WestG] [KONF] Stifte und Kloester in Westfalen, Arnsberg, 1./2.8.2003
Message-ID: sf0e7fc4.071@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.07.2003, 8:47

Westfalens Klosterlandschaft und die Frauen:
Tagung der Historischen Kommission für Westfalen am 01. und 02. August 2003 in Arnsberg

Arnsberg: Auch in diesem Sommer lädt die Historische Kommission für Westfalen zur öffentlichen Vortragsveranstaltung "Stifte und Klöster in Westfalen" ein. Der Schwerpunkt liegt auf den Doppel- und Frauenklöstern. Wie in den vergangenen Jahren bietet die Kommission des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) neben Vorträgen auch Besichtigungen an.

Die Vorträge finden am 1. und 2. August in Arnsberg statt, besichtigt werden die ehemaligen Frauenklöster Rumbeck und Oerlinghausen, die beide im heutigen
Stadtgebiet von Arnsberg liegen, sowie die Propsteikirche Wedinghausen.

Am Freitag Nachmittag spricht Prof. Dr. Franz-J. Felten über "Doppelklöster - Formen der Symbiose von Männern und Frauen im mittelalterlichen Klosterleben" und Prof. Dr. Harm Klueting über "Das Ende eines Jahrtausends monastischen Lebens. Die Säkularisation der Klöster im kurkölnischen Herzogtum Westfalen 1802 bis 1834".

Am Samstag Vormittag referiert Prof. Dr. Heinrich Rüthing über "Die Klosterlandschaft des Sauerlandes", Prof. Dr. Peter Johanek spricht über "Zisterzienserinnen- und Prämonstratenserinnenkonvente und ihre Stifter im südlichen Westfalen" und Prof. Dr. Alwin Hanschmidt über "Freiweltliche Damenstifte und konfessioneller Wandel in Westfalen in der frühen Neuzeit".

Am Freitag Vormittag steht außerdem die Besichtigung des ehemaligen Frauenklosters Rumbeck, am Samstag Nachmittag die Besichtigung des ehemaligen Frauenklosters Oelinghausen auf dem Programm.

Anmeldungen bei der Historischen Kommission für Westfalen sind noch bis zum 22. Juli möglich. Dort ist auch das Programm erhältlich.


INFO

Historische Kommission für Westfalen
Warendorfer Straße 24
48145 Münster
Tel. 0251 / 591-4720
Fax: 0251/591-5871
E-mail: hiko@lwl.org

URL:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/HistorischeKommission

Fotos zu dieser Pressemitteilung können Sie in unserem Presseforum unter
http://www.lwl.org/LWL/index_x_html?x=/LWL/Der_LWL/Presse/Mitteilungen/1057905802_0
herunterladen.





From r.boerste at lwl.org Fri Jul 11 10:34:10 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Jul 11 09:36:27 2003
Subject: [WestG] [AKT] Jubilaeums-Veranstaltung im Museum in der
Kaiserpfalz, Paderborn, 20.07.2003
Message-ID: sf0e84b0.026@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.07.2003, 8:23

Veranstaltung im Museum in der Kaiserpfalz Paderborn im Rahmen des 25jährigen Jubiläums am 20.07.2003: Schatzfinder gesucht

Paderborn: Das Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn feiert am Sonntag (20.7.) sein 25-jähriges Jubiläum. Auf das Geburtstagsfest im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe können sich Kinder schon jetzt als Sachensucher und Schatzfinder vorbereiten. Beim Geburtstagsfest soll der Blick hinter die Kulissen des Museums nicht nur
zeigen, was die Archäologen in den vergangenen 40 Jahren in Paderborn ausgegraben haben.

Die Museumspädagogen des LWL-Museums interessiert besonders, was Kinder heute so alles sammeln. Alle Sachensucher und Schatzfinder sind deshalb aufgerufen, ihren eigenen,
wichtigsten Fund am 20. Juli ab 12.30 Uhr ins Museum mitzubringen. Damit lernen sie unter fachkundiger Anleitung alle Stationen kennen, die auch ein "echter" archäologischer Fund durchläuft: von der Fundaufnahme bis zur Ausstellung.


INFO

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg 2
33098 Paderborn,
Tel. 05251/10510.
E-mail: kaiserpfalz@lwl.org

Termin:
Sonntag, 20.7.03, 12.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Kosten:
Eintritt und Teilnahme sind kostenlos.

URL:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WMfA/Museen/Museum_in_der_Kaiserpfalz

Fotos zu dieser Pressemitteilung können Sie in unserem Presseforum unter
http://www.lwl.org/LWL/index_x_html?x=/LWL/Der_LWL/Presse/Mitteilungen/1057904404_0
herunterladen.





From m.weidner at lwl.org Fri Jul 11 14:49:14 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jul 11 13:50:47 2003
Subject: [WestG] [AKT] Ausstellung "Rimini...": aktuelle Diskussion
Message-ID: sf0ec078.080@lwl-ums.itz.lwl.org


Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 11.07.2003, 12:37


Nachtrag zur E-Mail vom 08.07.2003 (siehe Archiv der E-Mailing-Liste)


LWL-Ausstellungsmacher starten Umfrage: Hat die aktuelle Diskussion das deutsch-italienische Verhältnis verändert?

Damit hatten die Ausstellungsmacher beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) nun wirklich nicht gerechnet: In mühevoller Recherchearbeit haben sie unter dem Titel "Neapel - Bochum - Rimini" auf der Zeche Hannover in Bochum eine Ausstellung zum deutsch-italienischen Verhältnis vorbereitet. Dabei sollte es darum gehen, wie nach dem deutsch-italienischen Anwerbeabkommen 1955 tausende italienische Gastarbeiter ins Ruhrgebiet kamen und gleichzeitig die Mobilitätswelle Millionen von Deutschen an die Strände von bella Italia spülte.

Doch dann sprach ein italienischer Staatssekretär von "blonden, hypernationalistischen, anmaßenden Deutschen". Kanzler Schröder antwortete mit einem "Basta Pasta", sagte "Ciao, bella Italia" und strich seinen Italienurlaub. Plötzlich war das deutsch-italienische Verhältnis in aller Munde. "Auf diese heftige Diskussion müssen wir natürlich reagieren. Wir wollen mit einer kleinen Umfrage herausfinden, wie die Menschen jetzt das Verhältnis der beiden Länder zueinander sehen.

Deshalb stellen wir zwei Fragen: Was fällt Ihnen zu Italien und den Italienern ein? Und: Wie sehen Sie die deutschen Italienurlauber? Sind sie wirklich die unangenehmen Rüpel, die am Strand auffallen oder doch ehe die kulturinteressierten Bildungsreisenden?", fragt Museumsleiter Dietmar Osses.

Wer sich an der Umfrage beteiligen möchte und so mit seiner Meinung vielleicht schon in kurzer Zeit Teil der Ausstellung wird, kann zu den beiden Fragen rund um die Uhr unter Telefon 0251 591-3225 (Anrufbeantworter) oder per Mail unter oeffentlichkeitsarbeit@lwl.org seine Sicht der Dinge schildern. Dabei interessiert sich das Team um Osses auch dafür, wer seinen Italienurlaub abgesagt hat, vielleicht sogar den Italiener um die Ecke boykotiert oder wer jetzt erst recht seiner Italiensehnsucht stillt und dahin fährt, wo die Zitronen blühen. Einzige Bedingung: Wer mitmachen möchte, muss seinen Namen und seine Adresse nennen.

Mit rund 350 Exponaten, die zum großen Teil nach einem Aufruf des LWL-Museums von privaten Leihgebern zur Verfügung gestellt worden sind, schildert die Schau den Alltag italienischer Arbeiter im Ruhrgebiet und zeigt Erinnerungsstücke der ersten Urlaubsreisen aus dem deutschen Wirtschaftswunderland nach Italien. Dabei geht es auch um die gegenseitigen Vorstellungen und Erfahrungen zwischen Wunsch, Klischee und Wirklichkeit.


Neapel - Bochum - Rimini. Arbeiten in Deutschland. Urlaub in Italien
12. Juli bis 26. Oktober 2003
Westfälisches Industriemuseum Zeche Hannover,
Günnigfelder Straße 251, Bochum-Hordel
Öffnungszeiten: Sonntag 11 bis 18 Uhr, Dienstag, 17 bis 20 Uhr
Führungen Dienstag bis Sonntag nach Anmeldung
Informationen unter Tel. 0231 6961-233

Literatur:
Zur Ausstellung ist im Essener Klartext-Verlag ein reich bebilderter Katalog erschienen, 100 Seiten, farbig, 14,90 €.

URL:
www.zeche-hannover.de





From m.weidner at lwl.org Tue Jul 15 09:48:15 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jul 15 08:49:19 2003
Subject: [WestG] [Q] Volkskundliche Kommission fuer Westfalen:
Junggesellenabschied/Hennenabend
Message-ID: sf13bfd4.009@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 15.07.2003, 08:39

Hennenabend wissenschaftlich: LWL-Volkskundlerinnen erforschen jungen Brauch

Noch einmal gemeinsam mit den alten Kumpeln oder den Freundinnen aus Schul- und Studienzeiten so richtig feiern - das ist das hauptsächliche Motiv für einen Brauch, der immer beliebter wird. Gemeint ist der Junggesellenabschied, bei Frauen auch "Hennenabend" genannt. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will diesem kaum erforschten Brauch auf den Grund gehen.

Deshalb sucht die Volkskundliche Kommission des LWL nach ehemaligen Junggesellen (und Junggesellinnen), die von diesem denkwürdigen Tag berichten wollen und vielleicht sogar noch Fotos beisteuern können. Organisiert wird der Junggesellenabschied oder Hennenabend in der Regel von Freunden und Freundinnen von Braut und Bräutigam. Sie denken sich kleinere oder größere "Überraschungen" für die Hauptpersonen der Feier aus. Sehr beliebt ist es, die Braut zu verkleiden und mit ihr verschiedene Gaststätten aufzusuchen, wo sich die Gesellschaft über mangelnde Aufmerksamkeit der übrigen Gäste meist nicht beklagen muss. Manchmal basteln Freunde dem Junggesellen auch aus Draht, Bierdeckeln und Kronkorken eine Art Hemd, das er dann den ganzen Abend tragen muss. Seine Aufgabe ist es, den anderen Kneipen- oder Discogästen einen Bierdeckel zu "verkaufen". Wenn er die ausgehandelte Summe bezahlt hat, darf der Käufer sich auf einem der Bierdeckel verewigen. Der Erlös kommt selbstverständlich der "Partykasse" zugute.

Wer ähnlich interessante Geschichten erzählen kann oder Fotos von seinem Junggesellenabschied zur Verfügung stellen möchte, den bittet die Volkskundliche Kommission sich unter der Telefonnummer 0251/8324404 oder der E-Mail-Adresse voko@lwl.org zu melden. "Wir arbeiten zur Zeit an einem Projekt zum Thema Verlobung und Hochzeit. Dabei wollen wir auch den Junggesellenabschied näher untersuchen. Weil der Junggesellenabschied aber meist im privatem Rahmen gefeiert wird, ist es hier besonders schwierig an Informationen zu kommen", bitten die LWL-Volkskundlerinnen um Unterstützung für ihr Forschungsprojekt.

Fotos unter: http://www.lwl.org/LWL/index_x_html?x=/LWL/Der_LWL/Presse/Mitteilungen/1058251047_0


INFO

Volkskundliche Kommission für Westfalen
Scharnhorststraße 100
48151 Münster
Telefon: 0251 83 24404
Telefax: 0251 83 28393
E-mail: voko@lwl.org

URL:
http://www.lwl.org/voko/






From m.weidner at lwl.org Tue Jul 15 13:51:20 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jul 15 12:52:24 2003
Subject: [WestG] [LIT] Peter Veddeler, Wappen - Siegel - Flaggen
Message-ID: sf13f8e6.002@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 15.07.2003, 11:34


NEUE LITERATUR

Peter Veddeler
Die kommunalen Hoheitszeichen des Landschaftsverbandes, der Kreise, Städte und Gemeinde in Westfalen-Lippe

Das neueste Buch des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist kein Buch mit sieben, sondern gleich mit 250 Siegeln, Wappen und Flaggen. Denn das Werk "Wappen - Siegel - Flaggen" stellt die Hoheitszeichen des LWL, der 18 Kreise sowie der 231 Städte und Gemeinden Westfalens vor. "Denn die westfälische Wappenlandschaft hat sich nach der kommunalen Gebietsreform der Jahre 1967 bis 1975 grundlegend verändert: Zahlreiche Kreis?, Stadt? und Gemeindewappen sind gegenstandslos geworden, während für neu gebildete kommunale Einheiten neue Wappen und damit auch neue Siegel und Flaggen geschaffen worden sind", so Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Vorsitzender der Historischen Kommission für Westfalen des LWL, die das Werk herausgibt.

Die neuen Hoheitszeichen zu schaffen war übrigens gar nicht so einfach: Oft dauerte es Jahre, bis sich die verschieden lokalen Interessen in Einklang bringen ließen: So kam im Kreis Siegen-Wittgenstein erst 1999 eine endgültige Einigung zustande. Eine allgemeinverständliche Einführung zeichnet die Entwicklung des kommunalen Siegel- und Wappenwesens in Westfalen und Lippe nach. Mit 143 Abbildungen erklärt sie auch für Laien verständlich die Zusammenhänge. "Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte: Logos, Signets und Markenzeichen sind elementare Werkzeuge der modernen Werbung. Aber sie sind keine neue Erfindung. Seit jeher präsentieren sich Personen, Körperschaften, Städte und Staaten mit Hilfe eingängiger Symbole. Dazu gehören die Wappen, Siegel und Flaggen", erklärt Autor Dr. Peter Veddeler. Er ist Staatsarchivdirektor am Nordrhein-Westfälischen Staatsarchiv Münster und Mitglied der Historischen Kommission des LWL.

Er hat sich mit Veröffentlichungen zur westfälischen und niedersächsischen Landesgeschichte sowie mit grundlegenden Arbeiten zum Wappen- und Siegelwesen bereits einen Namen gemacht. Das neue Buch stellt die jeweiligen Wappen, Siegel und Flaggen oder Banner des LWL sowie der 18 Kreise und 231 Städte und Gemeinden Westfalens vor. Veddeler erläutert jedes Wappen und ordnet es historisch ein. 252 Farbtafeln, die die LWL-Kommission eigens für dieses Werk geschaffen hat, zeigen die Hoheitszeichen der einzelnen Kommunen in ihrer heutigen Form. "Somit wird das Werk helfen, Zweifelsfragen bei ihrer Verwendung und Gestaltung zu klären. In erster Linie soll es dazu beitragen, den Menschen die eigene Geschichte, die durch Wappen, Siegel und Flaggen repräsentiert wird, verständlicher zu machen", so Veddeler.

Ein umfangreiches Verzeichnis führt die Landkreise, Ämter, Städte und Gemeinden in Westfalen und Lippe auf, die vor der Gebietsreform ein eigenes Wappen geführt haben. "Die Wappen machen die Eigenständigkeit der westfälischen Kommunen im Sinne der Selbstverwaltung sichtbar. Außerdem repräsentieren sie ein Stück lokaler und westfälischer Identität", begründete Wilm Brepohl stellvertretender Kulturdezernent des LWL bei der Buchvorstellung am Dienstag (15.07.) in Münster das heraldische Engagement des LWL.


INFO

Peter Veddeler
Wappen - Siegel - Flaggen
Die kommunalen Hoheitszeichen des Landschaftsverbandes, der Kreise, Städte und Gemeinde in Westfalen-Lippe
554 Seiten, 252 Farbtafeln, 143 Abbildungen
Ardey-Verlag Münster
ISBN 3-87023-252-8
59 Euro





From m.weidner at lwl.org Wed Jul 16 13:13:46 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Jul 16 12:14:50 2003
Subject: [WestG] [AUS] Begleitprogramm, "Verbrechen der Wehrmacht", Dortmund
Message-ID: sf154197.078@lwl-ums.itz.lwl.org

Übernahme aus der E-Mailing-Liste "Geschichtskultur-Ruhr"
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich
Email: geschichtskultur at hclist.de
Internet: www.geschichtskultur-ruhr.de

Von: mailing at geschichtskultur-ruhr.de
Datum: 16.07.2003, 12:07


Begleitprogramm zur Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des
Vernichtungskrieges 1941-1944"* in Dortmund

Der seit Januar 2002 existierende Initiativkreis Wehrmachtsausstellung
Dortmund hat in Zusamenarbeit mit weiteren Gruppen und Organiationen ein
vielfältiges Programm zusammengestellt. Es soll die Besucher über den Gang
zum Museum hinaus begleiten. Vorträge, Diskussionen, Lesungen,
Filmvorführungen, musikalische Darbietungen u.a. sollen dazu beitragen,
sich umfangreich über die Kriegsverbrechen zu informieren.
Ausstellung und Programmangebot richten sich an die ganze Region.

In Dortmund ist die Ausstellung vom 19. September bis 2. November 2003 zu
sehen, veranstaltet von dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund
und dem Initiativkreis Wehrmachtsausstellung Dortmund.

Die Ausstellung dokumentiert auf der Grundlage des damals geltenden Kriegs-
und Völkerrechts die Beteiligung der Wehrmacht an den im Zweiten Weltkrieg
verübten Verbrechen. Am Beispiel der Kriegsschauplätze in Ost- und
Südosteuropa verweist sie auf sechs Dimensionen des Vernichtungskrieges:
Völkermord an den sowjetischen Juden, Massensterben der sowjetischen
Kriegsgefangenen, Ernährungskrieg, Deportationen und Zwangsarbeit,
Partisanenkrieg, Repressalien und Geiselerschießungen. Anhand dieser
Dimensionen des Vernichtungskrieges wird die teils aktive, teils passive
Mitwirkung der Wehrmacht an den verübten Verbrechen deutlich.

Die bisherige Forschung lässt jedoch keine Aussagen über die Anzahl der an diesen
Verbrechen beteiligten deutschen Soldaten und Offiziere zu.
Gleichwohl zeigt die Ausstellung auch das konkrete Verhalten und die
Handlungsspielräume einzelner Personen. Ihre individuellen Geschichten
machen deutlich, dass der Vernichtungskrieg kein Ort abstrakter Dynamik,
sondern gestaffelter Entscheidungen und persönlicher Verantwortlichkeiten
war. Befehl war nicht gleich Befehl. Befehlssituationen eröffneten
Handlungsmöglichkeiten, die nach verschiedenen Seiten hin genutzt werden
konnten.

Die 96seitige Broschüre liegt kostenfrei im Museum für Kunst und
Kulturgeschichte aus (Hansastraße 3, Dortmund).

Einzelexemplare können bei Klaus Commer, Pressestelle der Universität
Dortmund, erfragt werden: WAinDO@web.de







From m.weidner at lwl.org Wed Jul 16 16:41:29 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Jul 16 16:02:23 2003
Subject: [WestG]
[AKT] Historische Trecker im Industriemuseum Ziegelei Lage,
20.07.2003
Message-ID: sf157247.000@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: Christiane Spaenhoff,
Datum: 15.07.2003, 12:50


Über 80 knatternde Trecker im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage

Im Westfälischen Industriemuseum Ziegelei Lage wird es am Sonntag, 20. Juli, zwischen 10 und 17 Uhr gewaltig nach Diesel riechen. 80 Trecker und Nutzfahrzeuge werden auf dem Gelände knattern, wenn das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) an diesem Tag zusammen mit dem Verein "Alttraktoren und Nutzfahrzeugfreunde Fürstenthum Lippe" zum Treckertreffen einlädt.

"Viele der Lippischen Ziegeleibesitzer stellten nicht nur Ziegel her, sondern sie beackerten auch die Flächen, die sie noch nicht zum Tonabbau benötigten. In der ehemaligen Ziegelei Beermann, heute das Westfälische Industriemuseum, bauten die Besitzer Gustav und Emilie Beermann sogar auf dem Grund der Tongrube wieder Getreide und Zuckerrüben an", erklärt Museumsleiter Willi Kulke. Landwirtschaft und Ziegelei standen so in Lippe häufig in enger Verbindung - ein ein Grund mehr für das Industriemuseum zusammen zusammen mit dem Verein "Alttraktoren und Nutzfahrzeugfreunde Fürstenthum Lippe" Besitzer von historischen Treckern für den Aktionstag einzuladen. Am Sonntag werden die Maschinen, die einst die schwere Arbeit auf dem Acker erleichterten, auf dem Gelände des Museums zu bewundern sein.

Angemeldet wurden unter anderem Traktoren der Firmen Lanz, Hanomag, Deutz, Kramer, Holder, Allgeier, MAN, Ursus, Mercedes und Magirus-Deutz LKW. Besondere Fahrzeuge werden z.B. sein: Eine Hanomag Straßenzugmaschine, die mit einer Seilwinde ausgestattet bis 1990 in einem Holzwerk in Betrieb war, sowie ein Lanz-Bulldog-Trecker von 1957, der bis 1997 in einem Kloster bei Höxter stand. Das älteste Fahrzeug wird ein Lanz-Bulldog aus dem Jahr 1938 mit 10,3 Liter Hubraum und einem Einzylinderdieselmotor sein.

Den gesamten Tag werden verschiedene Trecker vorgeführt. So wird um 11, um 13 und um 15 Uhr der Lanz-Bulldog angeworfen, auf einer historischen Säge wird Holz geschnitten und mit einem Holzspalter Brennholz hergestellt. Für die Kinder fährt eine Dampf-Kleinbahn und die Eisenbahnfreunde Lippe fahren mit den Feldbahnloks Kinder und Erwachsene um das Gelände des Museums.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Ziegelei Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage

Sekretariat: Dina Rebbe und Ina Dreimann
Telefon: 05232 9490-0
Telefax: 05232 9490-38

E-Mail: ziegelei-lage@lwl.org

URL
www.ziegelei-lage.de





From m.weidner at lwl.org Wed Jul 16 17:00:03 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Jul 16 16:06:10 2003
Subject: [WestG] [Q] Freilichtmuseum Hagen: Exponate zum Thema "Wald und
Mensch" gesucht
Message-ID: sf15769e.044@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Uta Wenning-Kuschel", , Westfälisches Freilichtmuseum Hagen
Datum: 15.07.2003, 14:27


ANFRAGE

Exponate für das Ausstellungsprojekt "Wald und Mensch" im Westfälischen Freilichtmuseum
Hagen gesucht

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erweitert in seinem
Westfälischen Freilichtmuseum Hagen das Angebot: Von Forstwirtschaft
und Waldarbeit über Jagd und Köhlerei bis hin zur Freizeit im Wald
reicht das neue Ausstellungsprojekt "Wald und Mensch", das im
kommenden Jahr beginnt. Das LWL-Museum sucht dafür noch
Ausstellungsgegenstände, insbesondere Arbeitsgeräte, Fotografien oder
Dokumente auch aus Privatbesitz.

Bis zur Industrialisierung ist der Wald für die Menschen vor allem als
Lieferant der Ressource Holz von zentraler Bedeutung. Holz wird als
Brennstoff genutzt und ist Ausgangsmaterial für viele wichtige
Gegenstände des Alltags. Auch die Landwirtschaft war eng mit dem Wald
verbunden. Erst seit dem Wandel von der Agrar- zur
Industriegesellschaft im 19. Jahrhundert steht die Nutzholzproduktion
im Vordergrund. Die moderne Forstwirtschaft entwickelt dabei nicht nur
neue Waldbaumethoden, sondern verändert auch den Beruf der
Waldarbeiter und Förster. Diese Zusammenhänge werden nun im
Westfälischen Freilichtmuseum Hagen dargestellt. Auch die aktuelle
Rolle des Waldes wird einbezogen, denn heute ist der Wald für viele
Menschen Naturraum, in dem sie sich erholen können. Das Projekt wird
vom Förderkreis des Museums zusammen mit Vereinen aus Wald- und
Naturschutz getragen und von der Nordrhein-Westfalen-Stiftung
Naturschutz, Heimat und Kulturpflege gefördert.

Die geplanten Angebote zum Thema "Wald und Mensch" verteilen sich über
das Hagener Museumsgelände: Eine Ausstellung gibt Überblick über die
Geschichte der Waldwirtschaft und Jagd sowie die Rolle der Wälder als
Erholungs- und Naturraum. An einer Holzscheune stehen Arbeit und
Alltag der Wald- und Forstarbeiter im Mittelpunkt. Beim
"aufgeschnittenen" Kohlenmeiler geht es um die Geschichte der Köhlerei
- Holzkohle gehörte bis ins 19. Jahrhundert hinein zu den wichtigsten
Energieträgern. In der Lohmühle ist die Haubergswirtschaft im
Siegerland und Umgebung Thema. Schließlich verbindet eine Themenroute
diese neuen Angebote mit vielen bereits bestehenden, zum Beispiel der
Sägemühle, den Holzwerkstätten und den Kleineisenschmieden
(Holzkohle).

Das LWL-Freilichtmuseum sucht dafür Ausstellungsstücke wie Opas Säge
aus dem Schuppen oder alte Fotos vom Dachboden.

Die Spannbreite der möglichen Exponate reicht theoretisch von der
uralten Axt bis zum modernen Harvester. Besonders freut sich das
Museum über persönliche Objekte von Menschen, die im Wald gearbeitet
haben oder aber einfach nur dort ihre Freizeit verbrachten und
verbringen: Mütze oder Hut, Arbeitsschuh oder Wanderschuh, Lohntüte
oder Jugendherbergsausweis, Fotos von Arbeitskollegen oder
Wandergruppe, Erinnerungsstücke von der Jagd und vieles mehr.

Kontakt: Geschichtsagentur Dudde und Nies unter Tel. 0231-143312,
E-Mail: stefan.nies@epost.de


INFO

Westfälisches Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0 Auskunft / Vermittlung
Fax: 02331 7807-120

E-Mail: freilichtmuseum-hagen@lwl.org

URL
www.freilichtmuseum-hagen.de






From m.weidner at lwl.org Thu Jul 17 15:44:57 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Jul 17 14:45:47 2003
Subject: [WestG] [AUS] 25 Jahre Wiedereroeffnung der Kaiserpfalz in Paderborn
Message-ID: sf16b673.071@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 17.07.2003, 12:15


AUSSTELLUNG / JUBILÄUM

25 Jahre Wiedereröffnung der Kaiserpfalz in Paderborn

Am Sonntag (20.7.) feiert das Paderborner Museum in der Kaiserpfalz mit
einer Sonderausstellung und einem Fest sein 25-jähriges Jubiläum. Vor 40 Jahren hatten
Archäologen, allen voran der Münsteraner Wilhelm Winkelmann, die 776 erbaute Pfalz Karls
des Großen im Stadtzentrum von Paderborn entdeckt. Seitdem haben mehr als eine Million
Menschen die Ausstellungen im einzigen Hof des Reisefürsten im damaligen Sachsen besucht.

"Imperial noch im Winzigen, Welthistorie klug zurückgeführt aufs Lokale", schrieb 1999
eine Zeitung über die erfolgreiche Karolingerausstellung im Museum, das heute der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) betreibt. "Mit Beharrlichkeit hat 1978 das
Domkapitel Paderborn als Bauherr viele Finanziers für den Wiederaufbau begeistern können,
die Stadt, den LWL, das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik", so Museumsleiter
Prof. Dr. Matthias Wemhoff.

Dabei hätte das Projekt in den 70er Jahren nicht gerade den Nerv
der Zeit getroffen: "Wer interessierte sich nach 1968 für Denkmäler des deutschen
Königtums? "Das damalige Konzept als Museum und als Kulturbühne mutet noch heute modern an",
findet der Paderborner Dompropst Dr. Wilhelm Hentze. Der Kölner Architekt Gottfried Böhm
entwarf damals "zukunftsweisende Pläne": kein Wiederaufbau in historisierender Form,
keine Verherrlichung einstiger Größe, sondern eine Wiederherstellung der Baumassen;
Bruchsteinwände, aber Betonstürze; bleigedeckte Dächer, aber ein offener Dachstuhl mit
einer modernen Holzkonstruktion. So wurde eine Hülle geschaffen, die assoziativ den
Besucher auf historische Bezüge einstimmt, die ihm Zugänge zur Geschichte verschafft, die
sich jedoch nicht in den Vordergrund spielt oder falsche Realitäten vorspiegelt.

Das damalige Konzept als Museum und als Kulturbühne mutet noch heute modern an, findet Wemhoff.
Die Aula werde für festliche Veranstaltungen, Konzerte und Vorträge genutzt. Im Vorfeld der
Karolingerausstellung 1999 wurde auch ein neues Konzept für die Dauerausstellung
entwickelt. Zugleich begann die Auswertung der Pfalzgrabung. Pläne, Fotos und mehr als
30.000 Einzelfunde hatte jahrzehnte in Kartons geschlummert, jetzt bearbeiteten die
Archäologen sie Stück für Stück. Gerade die kleinsten Fragmente offenbarten das Besondere.
Kleine grüne und blaue Glastropfen entpuppten sich als die Abfälle einer
Glasbläserwerkstatt, und Analysen der Glasmasse belegten eindeutig, dass in der kleinen
Werkstatt Trinkgläser hergestellt worden sind. Die Trinkgläser benutzten die Gäste an der
Tafel des Königs, dort sind sie auch in großer Zahl zu Bruch gegangen. "Die Tischsitten waren
offensichtlich ziemlich rau", meint Wemhoff.

Anlass für die Glasproduktion in Paderborn
war 777 die erste Reichsversammlung auf sächsischem Boden. Das glanzvolle Ereignis sollte
vor aller Welt den Sieg des Königs über die Sachsen dokumentieren. Dazu ließ er Pfalz und
Kirche errichten und reich ausstatten. Möglicherweise gehören sogar Teile der geborgenen
Fenstergläser und der Wandmalerei zu diesen ersten, bereits 778 bei einem sächsischen
Aufstand zerstörten Steingebäuden. "Auf die bisher nur Holzgebäude gewohnten Sachsen wird
die mächtige Anlage in Paderborn sicher einen imperialen Eindruck gemacht haben, der gerade
deshalb wohl auch zum Widerstand herausforderte", erläutert der Museumschef.

Zum Jubiläum gibt das Museumsteam in einer Sonderausstellung "Einblicke" (bis 2.11.) in die
Museumsarbeit und die Geschichte des Pfalzortes. Von der kleinteiligen Bebauung vor dem
Zweiten Weltkrieg, bei der niemand die historische Bedeutung dieses Platzes ahnte, über die
Kriegszerstörung, die Ausgrabung und den Wiederaufbau führt der Weg bis zum heutigen
Museum. Die Dokumentation der Ausgrabung und der modernen Auswertungsmethoden
ermöglichen ebenso wie die Fundrestaurierung halbrestaurierter Neufunde einen Blick
hinter die Kulissen.

Den aktuellen Eindruck von der heutigen Tätigkeit bekommt der Besucher
in der Abteilung zur Stadtarchäologie. An 19 verschiedenen Stellen gruben die Archäologen
in den vergangenen zehn Jahren in der Innenstadt von Paderborn, ständig verändert sich so das
Bild vom historischen Werden und Wachsen der Stadt. Mit der neuen Abteilung über Bischof
Meinwerk, dem zweiten Gründer des Bistums nach Karl dem Großen, und die werdende Stadt des 11.
und 12. Jahrhunderts ist die Schausammlung des Museums zunächst einmal komplett. In dieser
Abteilung werden bereits Funde gezeigt, die erst im Juni dieses Jahres auf einer Ausgrabung
in der Stadt geborgen worden sind. Eine Münze Kaiser Konstantins, Glas, ein Kamm aus dem 6.
Jahrhundert und ein Buntmetallbarren aus dem 11. Jahrhundert zeigen die lange
Siedlungskontinuität an den Paderquellen.

Zur Jubiläumsfeier erscheint der erste Band der
Auswertung der Pfalzgrabung, der die karolingische Wandmalerei behandelt. Wemhoff: "Die
damals neu entwickelte Schrift in Form römischer Großbuchstaben zeigt ebenso wie die
Übernahme antiker Formen der Bildkonzeption die außerordentlich hohe Qualität der
Wandmalerei, die in direktem Zusammenhang mit Vorbildern in Norditalien steht."
Gleichzeitig wird ein Sammelband mit neuen und überarbeiteten Aufsätzen zur Paderborner
Stadtarchäologie vorgelegt.


INFO

Museum in der Kaiserpfalz Paderborn
Am Ikenberg 2
Täglich geöffnet außer montags 10 bis 18 Uhr
Eintritt 2,50/1,50 Euro
Tel: 05251/10510
www.kaiserpfalz-paderborn.de
Sonderausstellung: "Einblicke" vom 20. Juli bis 2. November 2003

Fotos unter:
http://www.lwl.org/LWL/index_x_html?x=/LWL/Der_LWL/Presse/Mitteilungen/1058432672_0





From m.weidner at lwl.org Fri Jul 18 11:08:31 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jul 18 10:10:22 2003
Subject: [WestG] [AKT] Verleihung Historikerpreis der Stadt Muenster an
Reinhart Koselleck, heute
Message-ID: sf17c73b.099@lwl-ums.itz.lwl.org

Übernahme aus der E-Mailing-Liste "Geschichtskultur-Ruhr"
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich
E-Mail: geschichtskultur at hclist.de
Internet: www.geschichtskultur-ruhr.de

Von: mailing at geschichtskultur-ruhr.de
Datum: 18.07.2003, 009:55


Historikerpreis der Stadt Münster an Reinhart Koselleck

Er hat Europa an der Schwelle zur Moderne beschrieben und Grundlagenwerke
über die preußischen Reformen veröffentlicht. Er hat die Sprache der
Historiker erforscht und damit nutzbar zum Begreifen weiterer Zusammenhänge
gemacht. Er sucht gesprächsbereit und streitbar immer wieder den
öffentlichen Diskurs und gilt als der bedeutendste deutsche
Begriffshistoriker: Reinhart Koselleck, emeritierter Professor für Theorie
der Geschichte an der Universität Bielefeld, wird für sein umfassendes Werk
mit dem Historikerpreis der Stadt Münster geehrt.

Durch seine grundlegenden Studien zur Begriffsgeschichte und zur
historischen Semantik habe Koselleck "seine Zeitgenossen für die
geschichtliche Bedingtheit und die Instrumentalisierbarkeit von politischer
Sprache sensibilisiert", begründete die Jury unter Vorsitz von
Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann ihre Wahl. Die Auszeichnung ist mit
12 500 Euro dotiert und wird am 18. Juli 2003 im historischen Rathaus zu
Münster überreicht. Studien zur "Sattelzeit"

Die sechste Verleihung des Historikerpreises steht - als erste im neuen
Jahrhundert - im Zusammenhang mit der Erinnerung an den Epochenwandel um
1800 und den europaweiten Aufbruch in die Moderne. "Mit seinen frühen
Werken (,Kritik und Krise', 1959, und ,Preußen zwischen Reform und
Revolution', 1967) hat Koselleck die Interpretation dieser ,Sattelzeit'
nachhaltig geprägt", heißt es im Juryentscheid.

"Reinhart Koselleck stellt in seinen Werken Fragen zu den umwälzenden
Veränderungen Europas im 18. und 19. Jahrhundert. Als europaoffene Stadt
und Bewerberin um den Rang einer ,Kulturhauptstadt' freuen wir uns auf
einen Preisträger, dessen wissenschaftliches Interesse historischen
Vorgängen gewidmet ist, die für unsere Stadt und die westfälische Region
bis heute wirksam sind", so Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann.
Münster sei sich als kulturell innovative Stadt und als Stadt des
Westfälischen Friedens ihrer historischen Dimension bewusst.

Kosellecks Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind die Historik sowie die
Begriffs- und Sprachgeschichte, aber auch die Ikonologie, anthropologische
Grundlagen der Geschichte, Sozial-, Rechts- und Verwaltungsgeschichte. Er
arbeitet insbesondere zur Theorie der Geschichte - nicht nur ausgewiesen
durch das von ihm initiierte epochale Lexikon der "Geschichtlichen
Grundbegriffe". Nach jahrzehntelanger Arbeit fand dieses wissenschaftliche
Großprojekt zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland 1997 seinen
Abschluss.


Forschungen zum Denkmalskult

Seit vielen Jahren befasst sich der 79-jährige Historiker mit der
Bildersprache des öffentlichen Gedenkens an den Tod. Koselleck habe "zu
einem tieferen Verständnis der Bilder als Zeugnissen der Geschichte
beigetragen", würdigen die Juroren wichtige Studien des Forschers zum
Denkmalskult, darunter die Arbeit "Der politische Totenkult.
Kriegerdenkmäler in der Moderne", 1994).


"Quergänger in seinem Fach"

Der Historiker Rudolf Vierhaus hat Koselleck einmal bezeichnet als einen
"keiner historischen Schule zuzurechnender Außenseiter". Vielmehr sei er
ein "Einzel- und Quergänger in seinem Fach, der dennoch mitten in der Sache
dieses Faches steht". Koselleck agiert weit über seine Disziplin hinaus. Er
geht fächerübergreifend vor und vermittelt historische Inhalte in
sprachlicher Anschaulichkeit auf breiter Ebene. Die Jury in Münster: "Als
Autor hat Koselleck entscheidenden Anteil an einer neuen Begründung der
Geisteswissenschaften, von der Literaturwissenschaft bis zur Philosophie.
Als streitbarer Bürger hat er sich durch engagierte Wortmeldungen in die
Tradition politischer Aufklärung gestellt".

Reinhard Koselleck, am 23. April in 1923 in Görlitz geboren, wurde für sein
Werk im In- und Ausland vielfach ausgezeichnet. 1989 erhielt er den Preis
des Historischen Kollegs, 1999 würdigte ihn die Deutsche Akademie für
Sprache und Dichtung mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche
Prosa.

Die Stadt Münster vergab den Historikerpreis - gestiftet 1978 zum 330.
Jahrestag des Westfälischen Friedens - erstmals 1981 - damals an Gordon A.
Craig (USA). Die weiteren Preisträger: Thomas Nipperdey (1984), Hans-Peter
Schwarz (1988), Jacques Le Goff (1993) und Konrad Repgen (1998).

Die Auszeichnung wird heute abend im Rathaus der Stadt Münster überreicht.
Zuvor wird der Laudator das Wort an den Preisträger richten: Johannes
Willms, Historiker und leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung,
gehörte zu den ersten Schülern Kosellecks.

Die Feierstunde im Rathausfestsaal, Prinzipalmarkt, Münster, beginnt um 18 Uhr - interessierte Gäste
sind dazu willkommen.







From m.weidner at lwl.org Fri Jul 18 12:52:32 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jul 18 11:54:48 2003
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe: Italienische
Zivilarbeiter/Militaerinternierte im Ruhrgebiet, Zeche Hannover
Message-ID: sf17df89.068@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 18.07.2003, 11.01


VORTRAGSREIHE
Italienische Zivilarbeiter und Militärinternierte im Ruhrgebiet, Zeche Hannover

Mit einem Vortrag des Bochumer Historikers Dr. Hans-Christoph Seidel eröffnet
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, dem 22.07.2003, um 19.30 Uhr,
eine Vortragsreihe zur Ausstellung "Neapel - Bochum " Rimini. Arbeiten in Deutschland.
Urlaub in Italien" im Westfälischen Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum-Hordel.

Im Juli 1937 schlossen die beiden faschistischen Regierungen Deutschlands und Italiens ein
Abkommen über die Anwerbung, Verteilung und den Einsatz von italienischen Saisonarbeitern
in der deutschen Landwirtschaft. Dieses Abkommen wurde schon bald auf Arbeitskräfte für die
Rüstungsindustrie ausgeweitet. Von 1938 bis 1943 wurden auf der Basis dieses Abkommens mehr
als 485.000 italienische Arbeiter - vor allem für die Rüstungsindustrie und den Bergbau -
angeworben. Vertraglich wurden ihnen Tariflöhne, angemessene Unterkünfte und Versorgung
mit italienischen Lebensmitteln zugesichert.

Allerdings sah die Realität in Deutschland häufig anders aus: Die Ausstattung der Unterkünfte
und die Versorgung mit Lebensmitteln verschlechterte sich im Zuge der Kriegswirtschaft zunehmend.
Der Status der italienischen Arbeiter in Deutschland änderte sich schlagartig im Sommer 1943: Nach
dem Sturz Mussolinis stellte sich die neue italienische Regierung auf die Seite der Alliierten. Aus den
ehemals Verbündeten wurden Feinde. Über 600.000 italienische Soldaten wurden zur Zwangsarbeit
nach Deutschland deportiert.

Die italienischen Zivilarbeiter, die sich zu diesem Zeitpunkt noch in Deutschland aufhielten, wurden
ebenfalls zu Zwangsarbeitern. Als "Verräter" beschimpft, waren sie besonders schlechter Behandlung
ausgesetzt und wurden Opfer zahlreicher Übergriffe. Dr. Hans-Christoph Seidel ist wissenschaftlicher
Mitarbeiter des Forschungsprojekts zur Zwangsarbeit im deutschen Kohlenbergbau am
Institut für Soziale Bewegungen im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets.


Vortragsreihe (Eintritt frei!)

Dienstag, 22.07.2003, 19.30 Uhr
Aus Freunden werden Feinde
Dr. Hans-Christoph Seidel

Dienstag, 05.08.2003, 19.30 Uhr:
Komm ein bisschen mit nach Italien... Deutsche Italiensehnsucht und Italientourismus.
Dietmar Osses

Dienstag, 02.09.2003, 19.30 Uhr:
"Makkaroni" und Amore". Deutsche Italienerbilder in den 1950er/60er Jahren.
Anke Asfur

Dienstag, 16.09.2003, 19.30 Uhr:
"Ein Stück Heimat findet man ja immer". Italienische Einwanderung in die Bundesrepublik.
Dr. Yvonne Rieker

Dienstag, 30.09.2003, 19.30 Uhr:
Als italienischer Sozialbetreuer bei der Caritas.
Dr. Mario de Matteis

Dienstag, 14.10.2003, 19.30 Uhr
Italienische Bergarbeiter auf der Zeche Lothringen.
Jean-Luc Malvache



INFO

Westfälisches Industriemuseum
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Information: 0231 / 6961 -233

E-Mail: zeche-hannover@lwl.org

URL
www.zeche-hannover.de










From r.boerste at lwl.org Mon Jul 21 17:03:12 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Jul 21 16:10:51 2003
Subject: [WestG] [AKT] Uni Siegen ernennt Franz-Werner Kersting zum Professor
Message-ID: sf1c0ed7.068@lwl-ums.itz.lwl.org

"LWL-Pressestelle"
Datum: 21.07.2003, 14:41


Uni Siegen ernennt LWL-Wissenschaftler Franz-Werner Kersting zum Professor

In Anerkennung seiner "hervorragenden Leistungen in Forschung und Lehre" hat die Universität Siegen den Privatdozenten Dr. Franz-Werner Kersting jetzt zum "außerplanmäßigen Professor" ernannt.

Der 48jährige Historiker ist seit 1986 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Westfälischen Institut für Regionalgeschichte (WIR) des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster. Nach dem Staatsexamen für die Sekundarstufe II promovierte Kersting in Münster bei Heinz Gollwitzer über das Thema "Militär und Jugend im NS-Staat. Rüstungs- und Schulpolitik der Wehrmacht".

1996 habilitierte er sich an der Universität Siegen im Fach Neuere und Neueste Geschichte mit der Studie "Anstaltsärzte zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik. Das Beispiel Westfalen". In seinem Ärzte-Buch geht es unter anderem um die Verstrickung der Psychiater der ehemaligen westfälischen Provinzial-Heilanstalten (also der heutigen Westfälischen Kliniken und Zentren für Psychiatrie) in die NS-Zwangssterilisierungen und "Euthanasie'-Morde.

Die Habilitation brachte auch einen Wechsel seiner langjährigen nebenberuflichen Tätigkeit vom Historischen Seminar der Universität Münster in das Fach Geschichte an der Universität Siegen mit sich. Mit der Verleihung des Professoren-Titels würdigt die Siegener Universität jetzt Kerstings wissenschaftliche Leistungen seit seiner Habilitation.

Hierzu gehört die "innovative Weiterführung bisheriger sowie die Erschließung neuer Forschungsfelder", auf denen sich der LWL-Historiker einen anerkannten Spezialistenstatus etwa als Referent bei nationalen oder internationalen Konferenzen erworben hat.

In Kürze erscheint der von ihm herausgegebene Sammelband "Psychiatriereform als Gesellschaftsreform. Die Hypothek des Nationalsozialismus und der Aufbruch der sechziger Jahre".

In dem Buch nehmen Geschichts- und Kulturwissenschaftler gemeinsam mit ehemaligen und heutigen Akteuren aus Psychiatrie und Gesundheitsverwaltung - auch mit Beispielen aus Westfalen - die erste gesellschaftsgeschichtliche Standortbestimmung des bundesdeutschen Reformaufbruchs zugunsten der psychisch Kranken und geistig Behinderten vor.

Für diesen Aufbruch ist die große "Psychiatrie-Enquete" von 1971/75 zum Symbol geworden. Wichtige Impulse erhielt die Psychiatriereform aber auch durch die Protestbewegung der "68er". Deren wissenschaftliche Aufarbeitung hat Kersting in den vergangenen Jahren maßgeblich mit vorangebracht:

So war neben viel beachteten Veröffentlichungen zur 68er-Zeit seine Lehrveranstaltung im Sommersemester 2001 über "Die Anfänge des RAF-Terrorismus" bundesweit eines der ersten Universitätsseminare, die sich wissenschaftlich auf dieses schwierige Thema eingelassen haben.

Der frisch ernannte Professor Kersting will als nächstes größeres Projekt im Rahmen seiner hauptberuflichen Arbeit am Institut für Regionalgeschichte in Münster das Wechselverhältnis von Stadt und Land, von urbanen Zentren und ländlichen Räumen in Westfalen seit dem 19. Jahrhundert erforschen:

Wie haben sich Lebenswelt und Identität der Menschen auf dem Land, im Dorf durch die rasante Urbanisierung verändert? Und welche Rolle spielte, umgekehrt, das ländlich-dörfliche "Gegenüber' für die Herausbildung und den Wandel städtischer Werte und Handlungsmuster?

Franz-Werner Kersting, der aus Bökenförde bei Lippstadt stammt, lebt seit 1987 im münsterländischen Ibbenbüren. Von dort stammt und dort arbeitet (als Realschullehrerin) seine Frau. Das Ehepaar hat zwei Söhne (14 und 16 Jahre alt).


INFO

Institution:
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte (WIR)
Warendorfer Straße 14
48145 Münster
Tel.: 0251/591-5684
Fax: 0251/591-3282
E-Mail: wir@lwl.org
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WIR

URL zu Franz-Werner Kersting:
http://www.fb1.uni-siegen.de/history/people/kersting.htm






From r.boerste at lwl.org Tue Jul 22 09:28:22 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Jul 22 08:45:07 2003
Subject: [WestG] [KONF] Stadt(teil)geschichte vor Ort, Gelsenkirchen, 26.09.03
Message-ID: sf1cf5c3.020@lwl-ums.itz.lwl.org

Übernahme aus der E-Mailing-Liste "Geschichtskultur-Ruhr"
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich
Email: geschichtskultur@hclist.de
Internet: www.geschichtskultur-ruhr.de

Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 21.07.2003, 17:27

Seminar: "Stadt(-teil)geschichte vor Ort"
26. September 2003
14 bis 18 Uhr

Veranstalter:
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.
Örtliche AG Arbeit und Leben Gelsenkirchen DGB/VHS

Am Freitag, den 26. September 2003 veranstaltet das Forum Geschichtskultur in Kooperation mit der Örtlichen AG Arbeit und Leben Gelsenkirchen DGB/VHS ein Seminar zum Thema "Stadt(-teil)geschichte vor Ort".

Die im Frühjahr 2003 angelaufene Hausbeschilderung im Gelsenkirchener Stadtteil Bismarck mit Informationen über die Geschichte einzelner Gebäude und deren Nutzer oder Bewohner ist Anlass für das vierstündige Seminar, das sich mit der Frage beschäftigen wird, wie die Ergebnisse lokalhistorischerRecherchen "vor Ort", also im Stadtteil zeitgemäß und öffentlichkeitswirksam dargestellt und vermittelt werden können.

Mit der Besichtigung einiger ausgewählter Schilder in Bismarck beginnt die Veranstaltung um 14 Uhr. Im Anschluss wird Dr. Lutz Heidemann, ehemaliger stellvertretender Leiter des Stadtplanungsamtes Gelsenkirchen und Initiator der Hausbeschilderung, seine Kriterien und Erfahrungen hinsichtlich Methode, Vermittlungsform, Finanzierung, Zielgruppe und Realisierung ausführen. Ergänzt werden seine Darlegungen von der hinzugezogenen Designerin Ellen Rohleder aus Dortmund.

Nach einer Pause wird Hans Kania, langjähriger Mitarbeiter der Bauhütte Zeche Zollverein, den auf seine Initiative hin gegründeten Verkehrsverein "Industrielle Kulturlandschaft Zollverein" vorstellen. Das Verständnis von Stadtteilgeschichte als Impuls für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Stadtteile Schonnebeck, Stoppenberg und Katernberg führte in Essen zur Gründung dieses Vereins, der seit nunmehr 5 Jahren Lokalgeschichte mittels Radführungen durch die Zollverein-Landschaft vermittelt.

Für Rückfragen und die Kurzvorstellung eigener Projekte bleibt ausreichend Zeit. Zur Teilnahme eingeladen sind Einzelpersonen und Initiativen.

Ablauf:
14.00 - 14.45 h: Besichtigung
15.00 - 15.15 h: Vorstellungsrunde
15.15 - 16.00 h: Ausführungen L. Heidemanns und E. Rohleders
16.00 - 16.15 h: Rückfragen / Diskussion
16.15 - 16.30 h: Pause
16.30 - 17.00 h: Ausführungen H. Kanias
17.00 - 18.00 h: Rückfragen / Diskussion / Projektvorstellungen

Die Anmeldung für das gebührenfreie Seminar schicken Sie bitte bis zum 1. September 2003 schriftlich an das Forum Geschichtskultur, per Email, Post (Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V., Emscherallee 11, 44369 Dortmund) oder Fax (0231/931122-10).

Sollten Sie für Ihre eigene Projektvorstellung einen Diaprojektor o.ae. benötigen, so geben Sie dies bitte mit an.

Treffpunkt zur Besichtigung:
Pfarrkirche St. Franziskus , GE-Bismarck, Bismarckstrasse, Ecke Franziskusstrasse. In unmittelbarer Nähe befindet sich die U-Bahnstation Bismarckstrasse (den nördlichen Ausgang benutzen)


INFO
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.
Emscherallee 11
44369 Dortmund
Telefon: 0231//931122-90
Email: geschichtskultur@hclist.de
URL: http://www.geschichtskultur-ruhr.de

Veranstaltungsort (15.00 - 18.00 h):
Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck
Laarstrasse 41
45889 Gelsenkirchen

Anfahrt:
ÖPNV:
GE Hbf - Linie 301 Richtung Kaertener Ring - Haltestelle "Bismarckstrasse"
(Fahrtzeit: 5 min)

PKW:
A 40 - AS GE - B227 (Richtung GE) - links abbiegen auf B227 / L633 (Wickingstrasse) - rechts abbiegen auf Kirchstrasse - links abbiegen auf Bismarckstrasse - an der Franziskuskirche links in die Franziskusstrasse einbiegen
A 42 - AS GE-Bismarck - Richtung Bismarck - Reckfeldstrasse - rechts auf die Bickernstrasse - links auf die Bismarckstrasse - an der Franziskusstrasse rechts in die Franziskusstrasse einbiegen





From m.weidner at lwl.org Tue Jul 22 11:11:20 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jul 22 10:12:25 2003
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster,
2003/12
Message-ID: sf1d0ddd.034@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl", Redaktion Nordrhein-Westfälische
Bibliographie der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Datum: 22.07.2003, 10:10

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB Münster)
bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser Stelle einen regel-
mäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste
der ULB Münster an. In ihr werden Titel (inklusive ULB-Signatur für die Bestellung
über den OPAC) zum Thema "Westfalen" verzeichnet. Sie sind von der Bibliothek
käuflich oder aufgrund ihrer Veröffentlichung im Landesteil Westfalen (Regierungs-
bezirke Arnsberg, Detmold und Münster) als Pflichtexemplare erworben worden.

Die Neuerwerbungsliste 2003/12 für den Zeitraum vom 07.06.2003 bis zum
04.07.2003 mit insgesamt 107 Titeln ist unter der URL

http://cgi08.uni-muenster.de:8408/exec/ULB/new-create.pl?fach=wes

abrufbar.

Die Titel können online über den OPAC der ULB bestellt werden unter:
http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950
User=gast&BaseUrl=wopac.shtml

Hinweise
zum Sammelgebiet "Westfalen" finden Sie unter:
http://www.uni-muenster.de/ULB/mswestf/index.html,
zum Erwerbungsprofil "Westfalen" unter
http://www.uni-muenster.de/ULB/fach-im-fokus/wes/wes-erwprofil.html

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB)
- Redaktion Nordrhein-Westf. Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl@uni-muenster.de






From r.boerste at lwl.org Tue Jul 22 12:44:33 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Jul 22 13:47:18 2003
Subject: [WestG] [TOC] Rheine: Gestern, heute, morgen, Heft 2, 2003
Message-ID: sf1d23ab.070@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: *Rita Börste" Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 22.07.2003, 11:40


TOC
Rheine: Gestern, heute, Morgen. Zeitschrift für den Raum Rheine.
150 Jahre Emsland Gymnasium
Heft 2/2003
51. Ausgabe


Inhaltsverzeichnis:

S. 5
Franz Greiwe
Vorwort

S. 6-9
Grußworte

S. 10-13
Lothar Kurz
Schulgeschichte vor 1980

S. 14-32
Lothar Kurz/Birgit Schumann
Schulumgebung

S. 33-90
Jörg Lahme/ Clemens Weglage/ Mechtild Beilmann-Schöner/ Eckhard Schmidt/ Lothar Nübel
Schulentwicklung 1980-2003

S. 91-100
Schule kreativ: Eine Auswahl von Schülerproduktionen 1980-2003

S. 101-131
Magda Geilmann/ Hildegard van Ackern/ Helmut Gausling/ Rolf-Martin Beumer/ Irmgard Schenk-Kurz/ Carsten Doerenkamp/ Kai Wichmann/ Stefan Dehn/ Erich Geilmann/ Jürgen Bartsch/ Axel Roosen/ Heidi Koch
Schule heute: Aspekte des Schulprofils






From r.boerste at lwl.org Tue Jul 22 14:44:23 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Jul 22 13:57:06 2003
Subject: [WestG] [AUS] Ausstellung ueber Nomaden im Westfaelischen
Museum fuer Naturkunde Muenster
Message-ID: sf1d3fd2.008@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.07.2003, 11:20


"Unterwegs": Neue Ausstellung über Nomaden und Mobilität im Westfälischen Museum für Naturkunde

Eine neue Sonderausstellung über "Nomaden früher und heute" mit 800 Ausstellungsstücken, 150 Fotos und zehn Videos beginnt am Donnerstag (24.7.) im Westfälischen Museum für Naturkunde in Münster (bis 4.4.04).

In neuen Ausstellungsräumen zeigt das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf insgesamt 1.400 Quadratmeternin 22 naturgetreu gebauten Großinszenierungen verschiedene Wander-Kulturen von den Tuareg in der Sahara über Kyrgisen und Samen bis zu den "modernen Nomaden" in der heutigen Gesellschaft.

Insgesamt zwei Jahre haben die Wissenschaftler Kerstin Brünenberg, Stephan Dömpke, Dr. Erich Kasten und Katja Overbeck an der Ausstellung gearbeitet. "Notwendige Ressourcen sind unterschiedlich auf der Erde verteilt, außerdem führt jahreszeitlicher Wechsel zu Veränderungen im Nahrungsangebot. Auf diese Umstände reagieren die Nomaden, die vorrangig von ihren Tierherden leben, mit Mobilität", erläutert Museumsdirektor Dr. Alfred Hendricks den Ansatz der Ausstellung.

"Die Wanderbewegungen der Nomaden sind aber nicht ziel- und planlos, sondern es sind wiederkehrende Bewegungen, die sich in der Vergangenheit bewährt haben." Eine der ersten naturgetreu nachgebauten Szenen der Ausstellung stellt den Lebensraum der Tuareg, der nomadischen Viehhalter der Sahara vor.

Ein originales Lederzelt, absolute Domäne der Frau, gibt einen Eindruck vom mobilen Zuhause der Wüstenbewohner. Die Kamelhaltung bestimmt das Leben der Tuareg, denn Kamele dienen als Last- oder Reittiere und ihre Milch gilt als wertvolles Nahrungsmittel. Mit den Kamel-Karawanen ziehen die Tuareg durch die Wüste, um Waren auf Märkten zu tauschen, im Museum in einer kleinen Basar-Szene dargestellt.

In der Wüste müssen die Kamele für die bis zu 500 Kilometer langen Teiletappen nicht nur die Handelswaren tragen, sondern auch die gesamte Nahrung für Mensch und Tier. Die Tierwelt der Sahara können die Besucher in Guckkästen beobachten, die Tag oder Nacht in der Wüste simulieren. In Zentralasien finden sich die letzten großflächig erhaltenen Grasländer der Erde. Sie sind die Heimat der Mongolen und Kirgisen, die der zweite Teil der Ausstellung präsentiert.

Den extremen klimatischen Gegensätzen von plus 40 Grad Celsius im Sommer und minus 40 Grad Celsius im Winter haben sich diese Menschen durch ihre Lebensweise angepasst. Typische Herdentiere der Kirgisen sind Pferde, Schafe, Ziegen, Yaks und die zweihöckrigen Kamele, die Trampeltiere.

Während die Kirgisen im Winter in festen Häusern leben, ist die Jurte aus einem Holzgerüst und Filzlagen die Sommerwohnung. Auf der im Osten Russlands gelegenen Halbinsel Kamtschatka leben Rentier-Nomaden, die Evenen, die mit den Küstenbewohnern Waren austauschen.

Die Rentiere liefern Nahrung und Rohmaterialien für die Kleidung, tragen Lasten oder ziehen Schlitten. Auf die besondere Beziehung der Menschen zur Natur durch Tanz und Gesang geht die Ausstellung in ihrem dritten Teil ein. Auch in Europa leben Rentier-Nomaden. Sie gehören zu den Sami, den Ureinwohnern Nordskandinaviens, die heute in Norwegen, Schweden, Finnland und in Russland auf der Kola-Halbinsel leben.

Im vierten Teil wird am Beispiel der Sami gezeigt, wie eng der Jahreszyklus der Menschen von den Jahreszeiten abhängt. Auch die modernen Rivalen der Rentiere, die Motorschlitten, haben ihren Platz in der Ausstellung. "Auch in unserer eigenen Gesellschaft, stellen wir fest, dass unsere althergebrachte sesshafte Lebensweise zunehmend schwindet", führt Hendricks in den Schlussteil der Ausstellung ein:

"Wir sprechen mittlerweile sogar von Job-Nomaden, Ausdruck für eine zunehmende Mobilität." Das Museum zeigt hier unter anderem das Zirkusleben, die Situation der Berufskraftfahrer, die Berufspendler zwischen Wohnort und Arbeitsstelle, zunehmende Umzüge aus beruflichen Gründen und Menschen auf der Flucht. Zur Ausstellung bietet das Museum altersspezifische museumspädagogische Programme an.

Zur Sonderausstellung ist ein Begleitbuch zum Preis von 19,90 Euro erschienen, ISBN 3-89523-6322. Die DVD mit dem Titel "Die das Rentier tanzen ... - Korjaken und Evenen im Fernen Osten Russlands" kostet 12,50 Euro.


INFO
Westfälisches Museum für Naturkunde,
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Telefon: 02 51/5 91-05
Internet: www.naturkundemuseum-muenster.de
E-Mail: naturkundemuseum@lwl.org

Geöffnet täglich außer montags 9 bis 18 Uhr
Eintritt 3,50/ 2,- Euro





From r.boerste at lwl.org Tue Jul 22 14:52:51 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Jul 22 13:58:13 2003
Subject: [WestG] [TOC] Die Warte. Zeitschrift fuer die Kreise Paderborn
und Hoexter, Nr. 118, Sommer 2003
Message-ID: sf1d41be.023@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Rita Börste" Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 22.07.2003, 12:00


TOC
Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter, Nr. 118, Sommer 2003

Inhaltsverzeichnis

S. 2-5
Christoph Stiegemann/ Franz-Josef Dubbi
Antonius Eisenholt (1553/54-1603) - Goldschmied und Kupferstecher von europäischem Rang

S. 6-9
Günter Tiggesbäumker
Vor 160 Jahren: August Freiherr von Haxthausen beginnt seine große Russlandreise

S. 10-14
Michael Drewniok
Seit 100 Jahren Partner des Handwerks: Vom "Vereinigten Innungsausschuss" zur "Kreishandwerkerschaft Paderborn"

S. 15-16
Klaus Zacharias
Pater Marcus von Aviano und sein Besuch in Paderborn 1681

S. 17-24
Horst-D. Krus
"Das Radfahren erfordert Kraft, Gewandtheit und Ausdauer, auch große Entschlossenheit, schnelle Umsicht und persönlichen Mut..."

S. 25-28
Walter Strümper
"Deutsche Katholiken brauchen keine Neueinstellung dem Volk und Vaterland gegenüber" - Das Reichskonkordat und seine Auswirkungen in Warburg

S. 29-30
Jonas Hofmann
"Frauenpower" am ehrwürdigen Gymnasium Theodorianum - die Geschichte der ersten Schülerin am "Theo"

S. 31-33
Martin Koch
Der Tag der Landwirtschaft in Brakel und Paderborn 2002

S. 34-37
Rudolf Koch
Der Viadukt in Altenbeken feiert 150. Geburtstag

S. 38
Hermann Multhaupt
Dem Nationalsozialismus mutig die Stirn geboten

S. 39
Paul Gülle
Der Mauersegler: Vogel des Jahres 2003

S. 40
Erwin Dübbert
Geschichtsschreiber eines Dorfes:
Die Ortschronisten von Ossendorf






From r.boerste at lwl.org Wed Jul 23 12:49:52 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jul 23 11:55:06 2003
Subject: [WestG] [AKT] Gruendung des Historischen Institutes an der Uni
Paderborn
Message-ID: sf1e766d.069@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: Dr. Rainer Pöppinghege Historisches Institut der Universität Paderborn
Datum: 23.07.2003, 10:54

Paderborner Historiker mit Blick nach vorn:
Gründungsfeier des Historischen Instituts an der Universität Paderborn

Der Blick in die Vergangenheit ist für Historiker beruflicher Alltag. Die Geschichtswissenschaftler der Universität Paderborn blicken darüber hinaus auch in die Zukunft, denn mit der Gründung des Historischen Instituts haben sie sich im Rahmen der Fakultät für Kulturwissenschaften eine leistungsfähige Einheit der universitären Selbstverwaltung geschaffen.

"Die neue Organisationsstruktur gibt uns künftig die Möglichkeit, rechtlich verbindliche Entscheidungen in Fragen der Selbstverwaltung zu fällen", so Prof. Dr. Stefan Link, der erste geschäftsführende Direktor bei der Gründungsfeier am Dienstag (22. Juli) vor den zahlreichen Gästen aus Hochschule, Politik, Verwaltung und Kultureinrichtungen. Insbesondere in Etat- und Personalfragen ergäben sich damit größere Handlungsspielräume. Link begrüßte ausdrücklich, dass nach den Vorgaben des Hochschulgesetzes nunmehr auch die Studierenden Sitz und Stimmrecht innerhalb der neuen Organisation erhielten. Den Dank des Instituts übermittelte er an den Rektor der Universität und den Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften, die die Gründung maßgeblich unterstützt hätten.

Das Historische Institut zählt zu den ersten, die sich unterhalb der Fakultätsebene in den Kulturwissenschaften gegründet haben. Zu den Aufgaben zählt neben der Forschung und Lehre u.a. die Entwicklung neuer Studiengänge, Studien- und Prüfungsordnungen. Das neue Historische Institut ist personell deckungsgleich mit dem vormaligen Fach Geschichte, wobei Link bedauerte, dass die Zahl der Professorenstellen in der Vergangenheit deutlich verringert worden sei. Derzeit umfasst das Historische Institut noch je einen Lehrstuhl für die Alte, die Mittlere, die Frühneuzeitliche und die Neueste Geschichte. Trotzdem werde die Geschichtswissenschaft an der Universität Paderborn auch künftig ein markantes Profil in Forschung und Lehre vorweisen können. Link verwies hierbei neben anderem auf das gute Abschneiden des Faches bei einer umfangreichen externen Evaluation im vergangenen Jahr.


INFO:

Universität Paderborn
Fakultät für Kulturwissenschaften
Warburger Str. 100
33098 Paderborn

URL:
http://www-fakkw.upb.de/institute/geschichte/






From r.boerste at lwl.org Wed Jul 23 13:18:00 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jul 23 12:24:52 2003
Subject: [WestG] [TOC] Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe, Heft 2, 2003
Message-ID: sf1e7d08.037@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: Rita Börste Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Datum: 23.07.2003, 12:15

TOC
Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe
hrsg. vom Kreisheimatbund Olpe e.V.
2/2003, Folge 211

Inhaltsverzeichnis:
S. 107-110
Heinz-Joachim Sack
Verleihung des Silbernen Ehrenbechers der Stadt Drolshagen an Prof. Dr. Hubertus Halbfas und Felix Stahlhacke am 26.03.2003

S. 111-112
Heinz-Joachim Sack
Rückblick auf die Feiern zum 525jährigen Stadtjubiläum in Drolshagen 2002

S. 113-118
Bernard Schmidt
Von der Handwerkerfortbildungsschule zum Berufskolleg. 150 Jahre berufliche Schulen im Kreis Olpe

S. 119-143
Martin Vormberg
Straßen- und Pilgerpatrone im Kreis Olpe. Auf den Spuren der Hl. Jakobus, Jodokus, Martinus, Matthias und Nikolaus

S. 143-163
Wingolf Scherer
Zur nationalsozialistischen Struktur des Kreises Olpe.(Teil 3). Ausbau der Organisation - Überprüfungen der politischen Zuverlässigkeit durch die Partei

S. 164-168
Ludger Behle
Der Haussperling im Kreis Olpe. Aus der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Kreis Olpe (OAO)

S. 169-172
Karl Heinz Kaufmann
Als d'r Heinz d'n Anton wedder trup. Erzählung in Wendener Mundart

S. 173-184
Hans-Werner Voß
Heimatchronik vom 1.1.2003 - 31.3.2003

S. 185-190
Roswitha Kirsch-Stracke
Studentische Arbeiten zu Landschaftspflege und Naturschutz im Kreis Olpe, erstellt 1995-2002 an der Uni Hannover

S. 191-198
Buchbesprechungen

S. 199
Anschriften der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter/Termine

S. 199
Der Vorstand des Kreisheimatbundes Olpe e.V. ab 16.07.2003

S. 200
Impressum





From m.weidner at lwl.org Wed Jul 23 16:27:43 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Jul 23 15:29:33 2003
Subject: [WestG] [AUS] Broschuere "LWL-Museumstour" erschienen
Message-ID: sf1ea97d.076@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.07.2003, 15:08


AUSSTELLUNG

LWL-Museumstour führt auf 40 Seiten zu westfälischen Kulturschätzen -
herausnehmbares Spiel für Kinder

Rechtzeitig zu den Sommerferien hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
die sechste Auflage seiner "LWL-Museumstour" herausgebracht. Die
farbenfrohe Broschüre enthält jede Menge Tipps für Ausflüge in die westfälische Kultur: Auf
40 Seiten stellt sie nicht nur jedes der 17 LWL-Museen vor, sie gibt zudem einen Überblick über
die wichtigsten Termine von Aktionen und Ausstellungen in den LWL-Kultureinrichtungen bis
zum nächsten Sommer, sie enthält ein herausnehmbares Spiel für Kinder und macht mit
verschiedenen Museumsberufen bekannt.

Neu sind die Hinweise für Menschen, die gerne im kulturellen Ambiente feiern: "Egal ob
Sie Betriebfeier, Hochzeiten oder Geburtstage arrangieren möchten, die LWL-Museen
bieten einen besondern Rahmen für Ihr Fest", so LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe.

Das gilt zum Beispiel auch an Kindergeburtstagen, für die die LWL-Museumspädagogen besondere
Programme ausgearbeitet haben. Und wenn anschauliches Lernen Spaß macht, weil man im Museum
vieles im wahrsten Sinne des Wortes begreifen kann, kommt man am besten gleich mit der ganzen
Klasse ins Museum. Eine Sonderseite zeigt, wie verschiedene Programme die Museen zu fliegenden
Klassenzimmern machen, die die jungen Forscher spielerisch in eine andere Zeit entführen. "Und wer
denkt bei einem Museumsbesuch schon an den Präparator, den Tierpfleger oder den Schlosser? Mit einer
kleinen Reihe wollen wir hinter die Museumskulissen blicken und unter dem Titel 'Berufe im
Museum', die Menschen vorstellen, die mit ihrer Arbeit den Museumsbesuch erst zu einem
Erlebnis machen", so Teppe weiter.

Für jedes Museum gibt es neben allgemeinen Informationen, der Terminübersicht und einer Anfahrtsskizze
einen ausführlichen Serviceteil. "Hier erfahren Sie zum Beispiel, wann regelmäßig Führungen stattfinden,
wo Sie sich im Museum stärken können, welche Erlebnisse die Kinder im Museum erwarten, welche
historischen Gebäude Rollstuhlfahrer erreichen können und welche weiteren speziellen
Angebote das Museum macht.

Damit ist die Museumstour eine Schatzkarte zur Kultur Westfalens für die ganze Familie", erklärt
Teppe. Die jungen Leser finden im Mittelteil des Heftes das verzwickte "LWL-Museums-Legespiel"
mit dem Berggeist Flözian, Käpt'n Henri, der Ratte und den anderen Figuren aus dem LWL-
Industriemuseum. Eine ganz schön kniffelige Angelegenheit, bei der es darum geht, die Karten richtig
aneinander zu legen.

Dazu gibt es noch einen Malwettbewerb mit attraktiven Preisen, bei dem die schönsten Museums-
bilder prämiert und sogar im Museum ausgestellt werden. Die Museumstour führt
Kulturinteressierte auf eine Zeitreise, die sie von den Anfängen der Menschheit im
Westfälischen Museum für Naturkunde in Münster über viele Entwicklungsstufen, die sie zum
Beispiel in der unterirdischen Grabungslandschaft des neu eröffneten Westfälischen
Museums für Archäologie in Herne bestaunen können, bis zur Gegenwartskunst im
Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster bringt.

Auf den Etappen dazwischen begegnen sie den Römern in Haltern und den Zeugnissen der der
einzigen Krönung Westfalens in der Paderborner Kaiserpfalz. Im Westfälischen Freilichtmuseum
Detmold erleben die Kulturausflügler das Landleben des 19. Jahrhunderts oder im
Westfälischen Freilichtmuseum Hagen fast vergessene Handwerke. Dann spüren sie
Bergarbeitern, Hüttenwerkern, Glasbläsern, Zieglern und Webern in den acht Standorten des
Westfälischen Industriemuseums nach - wobei sie auf der neu eröffneten Zeche Nachtigall in
Witten sogar - mit Helm und Grubenlampe ausgestattet - unter Tage zu einem echten Kohleflöz
vorstoßen können. In Dalheim bei Lichtenau schließlich erwartet sie klösterliche
Abgeschiedenheit.


INFO

Die LWL-Museumstour ist kostenlos erhältlich unter Telefon (02 51) 591-55 99 oder per
E-Mail (kultur@lwl.org).

Ab dem 1. August ist die LWL-Museumstour auch im Internet unter der Adresse
www.lwl-museumstour.de abrufbar.




From r.boerste at lwl.org Wed Jul 23 16:27:47 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jul 23 15:43:07 2003
Subject: [WestG] [TOC] Duelmener Heimatblaetter 50, 2003, Heft 1
Message-ID: sf1ea97d.077@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: Dr. Friedrich-Wilhelm Hemann , Stadtarchiv Dülmen
Datum: 23.07.2003, 14:37


Sehr geehrte Damen und Herren,

das neue Heft des 50. Jahrgangs der Dülmener Heimatblätter ist erschienen.
Es enthält folgende Beiträge:

S. 2-34
Wolfgang Werp
Das Textilunternehmen Bendix in Dülmen

S. 35-41
Erik Potthoff
Die Glocken von St. Jakobus in Weddern

S. 42-45
Günter W. Peters
Üöwer de Kodden un dat Slachden

S. 46-47
Wolfgang Werp
Neuerscheinungen

Die Dülmener Heimatblätter stehen auch Online zur Verfügung:
http://www.heimatverein-duelmen.de/heimatblaetter/heft1-2003/index.html


Mit freundlichen Grüßen
I.A.
Dr. Friedrich-Wilhelm Hemann


INFO

Stadtarchiv Dülmen
Charleville-Mézières-Platz 2
48249 Dülmen
Tel. 025 94 / 89 08 15
Fax 025 94 / 89 08 17
Homepage: www.stadtarchiv-duelmen.de

Öffnungszeiten:
Montags - Mittwochs 8.00-16.30
Donnerstags 8.00-18.00
Freitags 8.00-13.00





From r.boerste at lwl.org Wed Jul 23 16:41:40 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jul 23 15:44:54 2003
Subject: [WestG] [AKT] 200 Jahre Botanischer Garten Muenster
Message-ID: sf1eacc3.003@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Brigitte Nussbaum" vdv120@uni-muenster.de, Presse- und Informationsstelle der Universität Münster
Datum: 23.07.2003, 14:25

Das grüne Herz der Universität
Botanischer Garten Münster blickt auf 200 Jahre zurück: Jubiläumsausstellung in der Orangerie vom 13.07.-03.08.2003

*Mutwillige Knaben, Bettler und Herumstreicher" mussten außen vor bleiben, als 1803 Freiherr von Stein die Gründung eines Botanischen Gartens in Münster anregte. Für "anständige und sonette Bürger" aber sollten die Tore des Gartens offen stehen. Auch 200 Jahre nach seiner Gründung gehört der Botanische Garten der Westfälischen Wilhelms-Universität zu den großen Publikumsmagneten.

Obwohl er im Lauf der Zeiten vielfach sein Gesicht gewandelt hat, hat er bis heute nichts von seiner Attraktivität eingebüßt. Zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und Führungen beleuchten zur Zeit und in den nächsten Wochen Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Gartens. Aktuell wurde am 13. Juli eine Jubiläumsausstellung in der Orangerie des Botanischen Gartens eröffnet, die auf seine Geschichte und Aufgaben eingeht und noch bis zum 03. August 2003 zu sehen sein wird.

Parallel ist ein Jubiläumsband von Rolf Wiermann unter dem Titel "Der Botanische Garten der Universität Münster. 200 Jahre Geschichte" erschienen.

Zur "Kenntnis fremder und ausländischer Bäume, Sträucher und Gewächse" und einer gründlichen Erklärung der Kräuterkunde sollte die Anlage dienen. Am 27. Oktober 1803 genehmigte die zuständige Königlich-Preußische Commission vorläufig die Anlage des Gartens und beauftragte mit der Planung den Mediziner Prof. Dr. Franz Wernekinck, der an der Medizinischen Fakultät der Universität Münster den Lehrstuhl für Naturwissenschaften inne hatte.

Der ursprünglich barocke Schlossgarten innerhalb der Gräfte wurde fast vollständig für den Botanischen Garten zur Verfügung gestellt. Alte Pläne lassen vermuten, dass sich dieser früher bis zur Westseite des Schlosses erstreckte, wo heute nur noch Rasen zu finden ist. Am 5. November 1803 wurde der erste Spatenstich ausgeführt. 938 Karren Modder und viele Dutzend Fuder an Pferde- und Kuhmist wurden herangekarrt, um den Boden zu verbessern. Neben Gewächshäusern wurden vier zentrale Bereiche eingerichtet: eine "Botanische Partie", die "Ökonomisch Technologische Partie", die "Medicinal Partie" und das "Arboretum".

Doch der Ausbau des Gartens mit seinen Gewächshäusern und später sogar einem Aquarium verlief nur schleppend. Denn die preußische Administration bevorzugte den Botanischen Garten in Berlin. Um die desolate Finanzsituation zu verbessern, setzte man auf den Verkauf von Pflanzen, Sträuchern und Obstbäumen. Der daraus entstehende Handel hatte über viele Jahrzehnte Bestand. Darüber hinaus wurden Stellplätze in den Gewächshäusern in den Wintermonaten an Privatpersonen vermietet, anfangs nicht Gartenparzellen kurzzeitig verpachtet und Buschen, gebündeltes Knüppel- oder Astholz, verkauft.

Zwar sollte der Garten vor allem ein reichhaltiges Repertoire an *ausländischen" Pflanzen zeigen, doch Wernekincks Interesse galt der Erforschung der westfälischen Flora. 1818, nachdem die Universität zur Akademischen Lehranstalt zurückgestuft und der Botanische Garten der Philosophischen Fakultät zugeordnet wurde, änderten sich die Schwerpunkte. Von den fremdländischen Pflanzen sollten nur jene behalten werden, die für die Vorlesungen der Chirurgen und Tierärzte erforderlich waren beziehungsweise jene Merkmale aufwiesen, die zur Erklärung der Terminologie gebraucht wurden und die einheimischen Pflanzen fehlten. Nicht mehr spezifisch wissenschaftlichen Zwecken, sondern vor allem dem Anschauungsunterricht für Mediziner diente der Garten nun.

Mit seinen Vorstellungen nahm Prof. Wernekinck teilweise die heutige Struktur des Gartens vorweg: "Ein wesentlicher Punkt scheint nämlich zu sein, dass die Pflanzen, sei's nun in Samen oder Setzlingen, wo es immer nur möglich aus der freien Natur in den Garten gebracht werden, damit alles rein und ursprünglich zusammentrete." Heute wachsen Heide mit Moor, ein Alpinum, der Mittelmeergarten auf jenen Böden, die der natürlichen Vegetation entsprechen, wachsen jene Pflanzen zusammen, die auch in der freien Natur anzutreffen sind.

Doch der Weg dahin war weit. 1826 übernahm der Jurist Prof. Dr. Clemens Maria Franz Freiherr von Bönninghausen die Leitung des Botanischen Gartens. Ein ausgeprägtes Interesse für die Botanik und intensive floristische Studien qualifizierten ihn für die Aufgabe. Vor allem den Pflanzen Westfalens galt sein Interesse, über sie veröffentlichte er das erste grundlegende Werk.

Mit Prof. Dr. Theodor Nitschke übernahm 1867 erstmals ein Botaniker die Leitung des Gartens. In sein Direktorat fallen der Neubau des Palmenhauses und vor allem die Anlage der Insel im Teich. Er konnte darüber hinaus durchsetzen, dass "im hiesigen königlichen Garten ferner weder Pflanzen noch Blumenbouquets verkauft werden durften" - dadurch verlor die münstersche Blumengilde einen lästigen Konkurrenten.

Nitschke war es auch, der den Botanischen Garten in seine Lehrveranstaltungen einband und anregte, ein Lehrgebäude zu errichten. Verwirklicht wurde es unter Prof. Dr. Oskar Brefeld, der die Pilzforschung ausbaute und das Institut zum damaligen Zentrum der mykologischen Forschung machte. Erstmals wurden auch Pflanzenkrankheiten vorgeführt.

Wissenschaftlichen Weltruhm brachte ab 1909 Prof. Dr. Carl Correns nach Münster mit, der zu den Wiederentdeckern der Mendel'schen Gesetze gehört. Für seine genetischen Untersuchungen wurden viele Rasenflächen in Versuchsbeete umgewandelt. Erstmals wurde der Garten damit für wissenschaftliche Untersuchungen verwendet, auch wenn Correns beklagte, dass er zwar schön, aber zu klein für seine Zwecke sei. Fünf Jahre später folgte Correns dem Ruf als Direktor des Kaiser-Wilhelm-Institutes für Biologie nach Berlin.

Der Erste Weltkrieg hinterließ auch im Botanischen Garten seine Spuren. Die Orangerie wurde während der Sommermonate in eine Trinkhalle für erholungsbedürftige Soldaten umgewandelt und auch von den Bürgern Münsters genutzt. Durch den regen Publikumsverkehr und gelegentliche Kurkonzerte wurden der Lehr- und Gartenbetrieb erheblich gestört. Im Garten wurde eine neue Abteilung "wildwachsende Pflanzen" angelegt, um die wenig bekannten Gemüsepflanzen von Weg- und Wiesenrändern einzuführen und ihre Nutzung anzuregen.

Erst Ende der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts erholte sich der Botanische Garten von den Folgen des Krieges, viele Gewächshäuser konnten saniert werden. Der Neubau des Palmenhauses allerdings verzögerte sich, denn der Provinzialkonservator von Westfalen regte an, den Botanischen Garten an eine andere Stelle zu verlagern:

*Man wird sich der Verschandelung des Schlossgartens besonders dann bewusst, wenn man daran denkt, wie er einst angelegt war (...) Stattdessen jetzt die verwirrende Wegführung und die ungeregelte, den Hauptblick versperrende Bepflanzung, ganz zu schweigen von den hässlichen Schuppen und Gewächshäusern, die jeder Ehrfurcht vor dem prachtvollen Denkmal westfälischer Barockkunst spotten".

Der Zweite Weltkrieg beendete die Diskussion um den Standort. Das Botanische Institut wurde am 18. November 1944 durch eine Luftmine völlig zerstört, die Glasabdeckung der Gewächshäuser und die Heizungsrohre durch Bombensplitter zerschlagen, Bäume und Sträucher herausgerissen. Noch heute zeigt der atypische Wuchs mancher Bäume, dass sie damals verwundet wurden, denn durch die Kappung der Krone verzweigen sich die Äste heute stärker als normal. Fast alle Warmhauspflanzen starben ab, weil die Gewächshäuser nicht mehr geheizt werden konnten. Glücklicherweise konnten viele Setzlinge gerettet werden.

Vom alten Baumbestand zeugen unter anderem noch immer die Blutbuche hinter dem Teich von 1855 und eine Winterlinde im Eingangsbereich rechts des Weges, gepflanzt 1795. Ansonsten hat sich das Gesicht des Gartens in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt. Themenbereiche zeigen die Pflanzen in ihren natürlichen Lebensräumen. Naturnah bedeutet, dass auch die Eingriffe des Menschen nachvollzogen werden wie im Kalk-Buchenwald, der durch Beweidung zum Kalk-Mager-Rasen wird.

Der erst im vergangenen Jahr eröffnete Zentralbereich vermittelt Einblicke in die Verwandtschaftsverhältnisse der Pflanzen, die Pelargonien-Sammlung, im Volksmund als Geranien bekannt, ist in ihrer Vollständigkeit fast einmalig. Sie wurde über Jahrzehnte hinweg vom wissenschaftlichen Leiter des Gartens, Prof. Dr. Focke Albers, zusammengetragen.

Rund 35.000 Besucher, so schätzt Gartenleiter Herbert Voigt, kommen jedes Jahr in den Botanischen Garten, lassen sich beraten oder genießen einfach nur "das grüne Herz der Universität", einst angelegt auch zur "Erholung und Vergnügen des Publikums und zur fröhlichen Ergötzung".


Info:

Kontakt:
Botanischer Garten
Schlossgarten 3
48149 Münster
E-Mail: botanischer.garten@uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/BotanischerGarten/

Ausstellung:
13.07.-03.08.2003
200 Jahre Botanischer Garten
Jubiläumsausstellung zum 200jährigem Bestehen
Geschichte, Forschung und Aufgaben
(In der Orangerie des Botanischen Gartens)

Literatur:
Rolf Wiermann: Der Botanische Garten der Universität Münster. 200 Jahre Geschichte. 112 S., Landwirtschaftsverlag Arial Standard Münster
ISBN: 3-7843-3218-8, Münster 2003,
Kosten: 13 €




From r.boerste at lwl.org Wed Jul 23 16:36:02 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jul 23 15:46:51 2003
Subject: [WestG] [AKT] Studie zum geplanten Westfaelischen
Klostermuseum Dalheim, Kr. Paderborn
Message-ID: sf1eab6e.099@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.07.2003, 14:56


Studie: Westfälisches Klostermuseum ist machbar

Das geplante Westfälische Klostermuseum Dalheim (Kreis Paderborn) könnte 2007 kostendeckend in Betrieb gehen, wenn der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als Eigentümer des Klosters eine Stiftung gründet. Das ist das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie, die der LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe am Mittwoch (23.7.) in Münster vorgestellt hat.

Danach würden die Baukosten bei rund 29 Millionen Euro liegen, neun Millionen weniger als bisher geschätzt. Die Kommunalpolitiker im LWL werden bis zum 9. Oktober grundsätzlich entscheiden, ob das Museumsprojekt starten soll. Voraussetzung für das neue Museum seien neben einer "höchstmöglichen Finanzierung durch das Land" Gewinne aus einer Brauerei, einer Klosterherberge, einem Museumsshop und einem Gastronomiebetrieb auf dem Klostergelände, hieß es im LWL-Kulturausschuss.

Die Stiftung müsse mit einem Kapital von mindestens zwölf Millionen Euro ausgestattet werden, an dem sich der Landschaftsverband zu einem Drittel beteiligt. Der Kreis Paderborn hat nach Angaben von Teppe bereits jetzt zwei Millionen Euro für die Stiftung in seinen Haushalt eingestellt.





From r.boerste at lwl.org Wed Jul 23 17:11:43 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jul 23 16:14:12 2003
Subject: [WestG] [AKT] Open-Air im Museum fuer Westfaelische Literatur,
22.08.2003
Message-ID: sf1eb3ce.054@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Kulturgut Haus Nottbeck" info@kulturgut-nottbeck.de
Datum: 23.07.2003, 15:20

Musikalisch-literarische Sommernacht (Open-Air) im Museum für Westfälische Literatur, Kulturgut Haus Nottbeck, am 22. August, 19.00 Uhr:
Mit Jazz-Beats und Reisegedichten führen Ralf Thenior und Archaic Pop Stuff in ferne Welten

"Mein Herz schlägt noch immer im Rhythmus der Tabla-Trommeln, obwohl es schon vierundzwanzig Stunden her ist, dass ihr dumpfes lockendes Rufen von mir Besitz ergriffen hat", war im "Luxemburger Wort" über das literarische Konzert des mehrfach preisgekrönten Schriftstellers Ralf Thenior mit dem New-Jazz-Trio "Archaic Pop Stuff" zu lesen. Mit ihrem Programm "24 Stunden auf dem Mekong" führen die vier Künstler das Publikum am 22. August im Innenhof von Haus Nottbeck auf eine literarisch-musikalische Entdeckungsreise, die in 90 Minuten vom Ruhrgebiet um die (halbe) Welt führt.

Lyrik trifft Jazz. Das oft erfolgreich erprobte Zusammenspiel von Wort und Musik erlebt in diesem Fall eine äußerst innovative und spannungsreiche Variante. Im Zentrum des Abends stehen literarische Impressionen und Momentaufnahmen des Dortmunder Autors Ralf Thenior, die er von seinen Reisen aus allen möglichen Teilen der Welt mitgebracht hat. Doch erwartet den Besucher weitaus mehr als eine einfache Lesung. Angereichert durch tanzbare Ethno-Beats und Soundcollagen der New-Jazz-Band Archaic Pop Stuff entstehen "Live Hörbilder", bei denen der Funke zwischen Lyrik und Jazz sogleich auf das Publikum überspringt.

Dabei bietet die Band um den Klangexperimentator Ralf Werner eine neuartige Mischung aus unterschiedlichen Stilrichtungen im Spannungsfeld zwischen Ambient-Klängen, Kammermusik, klassisch indischen Tabla-Rhythmen und modernen elektronischen Samplern. Eine ungewöhnliche Besetzung mit Raul Sengupta (Tabla und Percussion), Peter Bachmann (Alt- und Sopransaxophon, Querflöte) und Ralf Werner (Violoncello, Sampler und Live-Elektronik), die perfekt mit Theniors Sprachmosaiken korrespondiert. Ergänzt werden die Interaktionen zwischen Worten und Musik durch reichhaltige Zuspielungen von Original-Geräuschen, die wie Klangpostkarten aus abgelegenen Regionen und brodelnden Metropolen dieser Erde erscheinen. Das Ergebnis muss man einfach gehört bzw. gesehen haben.

Thenior hat seine literarische Arbeitsmaxime einmal wie folgt beschrieben: "Notiz nehmen, Notiz nehmen von jemandem oder etwas, aufmerksam werden, sich Notizen machen." Ein solches poetisches "Verfahren" prädestiniert ihn geradezu zum Reiseschriftsteller. Der Autor hat, seinem Prinzip des "poetischen Journalismus" folgend, wie ein Fotograf die einfachen Dinge des Lebens im Blick. Er kultiviert auf diese Weise seine Ästhetik des Unscheinbaren und seine Kunst der Reduktion, die im Detail voller Spannungsreichtum steckt.

Ralf Thenior und Ralf Werner verbindet bereits seit 1983 eine kontinuierliche und mehrfach preisgekrönte Zusammenarbeit, die sie zuletzt auf die Leipziger Buchmesse und für das Goethe-Institut Sofia auf eine Bulgarien-Tournee geführt hat. Das Kölner New-Jazz-Trio Archaic Pop Stuff besteht seit Anfang 2000. Ihr Programm "24 Stunden auf dem Mekong" wurde im April 2001 in Köln uraufgeführt und gehörte zum Rahmenprogramm von "Rotterdam - Kulturstadt Europa". Zum Programm "24 Stunden auf dem Mekong" ist eine Hörbuch-CD im Pendragon-Verlag Bielefeld erschienen.

Ralf Thenior (geb. 1945) veröffentlicht seit 1969 Gedichte, Romane, Essays, Kinderbücher, Theaterstücke und Hörspiele. Längere Auslandsreisen führten ihn in die USA, nach Mexiko, Grönland, Bulgarien, Malaysia und Thailand. Für seine Arbeiten wurde er mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, darunter der Literaturpreis Ruhrgebiet (1990), der Droste-Hülshoff-Preis (1993) und der 1. Preis für Lyrik beim 10. Autorentreffen NRW (1997).

Ralf Werner (geb. 1959) ist seit 1980 als Cellist und Komponist in den Bereichen New Jazz und freie Musik tätig. Er wurde 1997 mit dem Prix Acustica des WDR und 1999 mit dem Karlsruher Hörspielpreis ausgezeichnet.

Das Programm "24 Stunden auf dem Mekong" am 22. August im Innenhof des Kulturguts Haus Nottbeck beginnt um 19.00 Uhr.


INFO

Anmeldungen und Informationen beim:

Museum für Westfälische Literatur
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1
59302 Oelde-Stromberg
Tel.: 02529-949457
Fax: 02529-949458
email: bogdanski@kulturgut-nottbeck.de
URL: www.kulturgut-nottbeck.de.

Eintritt:
6 Euro, ermäßigt 4 Euro




From r.boerste at lwl.org Fri Jul 25 11:09:38 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Jul 25 10:36:50 2003
Subject: [WestG] [AKT] Exkursion zum Weltkulturerbe Bergwerk
Rammelsberg und Altstadt Goslar,25./26.10.03
Message-ID: sf210200.038@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 25.07.2003, 9:49

Exkursion zum
UNESCO Weltkulturerbe Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar

25. / 26. Oktober 2003

Veranstalter:
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.
LAG Arbeit und Leben DGB/VHS NRW

PROGRAMM

Samstag, 25. Oktober

7.30 Uhr
Abfahrt vom Essener Hauptbahnhof, Zwischenstopp am S-Bahnhof Dortmund-Mengede ca. 12 Uhr:
Ankunft Hotel Kaiserworth (alle Zimmer mit Bad, Dusche, TV; siehe auch: http://www.kaiserworth.de) 13 Uhr:
Ankunft am Rammelsberg und Mittagessen in "Der Achtermann am Rammelsberg" * 14 Uhr
Übertageführung mit Prof. Dr. Reinhard Roseneck mit Seilfahrt, Erzaufbereitung und "Eindicker"; denkmalpflegerisches Konzept (siehe auch: http://www.rammelsberg.de)

15.30 Uhr
Kaffeetrinken und Gespräch mit Prof. Roseneck, ehemals Bezirksdenkmalpfleger, seit Ende 2002 Direktor der Stiftung Weltkulturerbe Rammelsberg/Goslar und Kulturlandschaft Harz

17 Uhr
Besichtigung der Museumshäuser Kraftzentrale und Magazin unter Leitung von Prof. Roseneck; museales Konzept

18 Uhr:
Rückkehr ins Hotel

19 Uhr:
Abendessen im Hotel

Sonntag, 26. Oktober

9.30 Uhr:
Führung durch die Altstadt mit Dr. Christine Bauer vom Städtischen Denkmalamt Goslar

11.30 Uhr
Fahrt mit dem Bus durch die Kulturlandschaft am Rammelsberg mit Dr. Brigitte Heublein vom Museum Rammelsberg

12.30 Uhr
Mittagessen im Malermeisterturm *

13.30 Uhr
Spaziergang über den Schmiedeweg zum Museum

ca. 14 Uhr
Sonderführung durch den historischen Roeder-Stollen (Unter Tage: ca. + 12°C)
gegen 16 Uhr Rückfahrt


* Die Mittagessen sind von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen selber zu
zahlen.

** Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar

Der 1988 stillgelegte Rammelsberg dokumentiert mit seinem großen Bestand an übertägigen und untertägigen Bergbaudenkmälern zehn Jahrhunderte Bergbaugeschichte: die Abraumhalden (10. Jh.), der Rathstiefste Stollen (einer der ältesten und besterhaltenen Stollen des deutschen Bergbaus, 12. Jh.), das Feuergezähe Gewölbe (ältester gemauerter Grubenraum Europas, 13. Jh.), der Malermeisterturm (das älteste Tagesgebäude des deutschen Bergbaus, 15. Jh.), der Roeder-Stollen (18./19. Jh.) mit zwei originalen Wasserrädern und den Übergangsanlagen aus den 30er Jahren des 20. Jahrhundert.

Mit seinem Reichtum hat der Rammelsberg die Geschichte und Entwicklung der Stadt Goslar geprägt. Der Silberreichtum des Rammelsberges war Anfang des 11. Jahrhunderts Ursache für die Gründung der Pfalz durch Kaiser Heinrich II.; im Jahre 1009 fand die erste Reichsversammlung in Goslar statt. Goslar war Residenzstadt deutscher Könige und Kaiser bis 1253. Durch den Metallhandel hatte die Stadt eine bedeutende Stellung innerhalb der Hanse.

Bedeutung der Auszeichnung als Weltkulturerbe für das Industriedenkmal und die Stadt Goslar:
Das ausgezeichnete Areal ist eines von weltweit 730 Kultur- und Naturgütern der UNESCO-Liste und erhielt als erstes Zeugnis industriellen Welterbes innerhalb Deutschlands 1992 den renommierten Titel. 1994 folgte die Völklinger Hütte im Saarland und 2001 der Industriekomplex der Zeche Zollverein in Essen.

Die Exkursion wird - neben der Besichtigung des Bergbaumuseums sowie der Goslarer Altstadt - der Frage nachgehen, welche Konsequenzen eine solch hochwertige Auszeichnung für das industrielle Erbe und die umgebende Stadtlandschaft hat. Der Leiter und wissenschaftliche Direktor des Besucherbergwerks und Bergbaumuseums Professor Dr.-Ing. Reinhard Roseneck wird am ersten Exkursionstag sowohl für Besichtigungen als auch für Gespräch und Diskussion zur Verfügung stehen.

Da Herr Roseneck auch den denkmal-pflegerischen Masterplan für Zollverein erstellt hat, ist er der ideale Ansprechpartner in Bezug auf einen Vergleich der beiden Weltkulturerbestätten Rammelsberg und Zollverein. Von Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch die architektonische Beziehung zwischen den Anlagen, denn sowohl Zollverein als auch die übertägige Architektur des Rammelsberges wurden nach Plänen der Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer erbaut.

Auch wenn die Zielvorgabe auf Zollverein eine andere als die auf dem Rammelsberg ist - indem die stillgelegte Zeche nicht nur Weltkulturerbe, sondern "Motor des Strukturwandels im Ruhrgebiet" (EGZ) sein soll, wird darüber zu reden sein, ob verpasste und wahrgenommene Chancen, negative und positive Entwicklungen am Rammelsberg und in der Stadt Goslar für die Entwicklung Zollvereins Vorbild und Beispiel für sinnvolles Handeln und zu vermeidende Fehler sein können.


INFO:

Die Kosten belaufen sich auf 85,- Euro pro Person und umfassen Busfahrt, Übernachtung im Hotel Kaiserworth, Abendessen sowie Frühstück, die Führungen sowie Kaffee & Kuchen am ersten Tag. Für unsere Planungssicherheit ist eine verbindliche Anmeldung bis zum 25. September erforderlich. Bei Erreichen der MindestteilnehmerInnenzahl von 20 Personen, über das Sie unmittelbar nach dem 25. September informiert werden, überweisen Sie bitte bis zum 20. Oktober 2003 die Teilnahmegebühr. Die Kontoverbindung wird Ihnen nach der Anmeldung mitgeteilt.

Die Anmeldung schicken Sie schriftlich an:
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.
Emscherallee 11, 44369 Dortmund
fon 0231/931122-90
fax 0231/931122-10
Email forum@geschichtskultur-ruhr.de





From r.boerste at lwl.org Fri Jul 25 15:15:51 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Jul 25 14:20:34 2003
Subject: [WestG] [AKT] Neue Barockglaeser fuer das Historische Museum
im Marstall, Paderborn
Message-ID: sf213ba8.054@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Dr. Norbert Börste" , Stadt Paderborn
Datum: 25.07.2003, 12:52

Paderborn, Schloß Neuhaus: In einer beispielhaften gemeinschaftlichen Aktion haben der Förderkreis des Historischen Museums im Marstall e.V. und das Kulturamt der Stadt Paderborn vier wertvolle Gläser für das Historische Museum im Marstall erworben.

Den beiden Institutionen gelang damit ein gemeinsames Bravourstück. Der Förderkreis hat drei Gläser erworben und diese wertvollen Ausstellungsstücke der Schausammlung eingegliedert. Sie können ab sofort besichtigt werden in der "Sammlung Nachtmann" der Museen im Marstall. Die Gläser, die aus der Glassammlung Asseburg/Hinnenburg bei Brakel stammen, konnten bei dem weltbekannten Auktionshaus Sotheby's in London erworben werden.

Die Volksbank Paderborn machte die Vorfinanzierung für diese Gläser und weitere Exemplare möglich. Für das Historische Museum im Marstall setzte Heinz Kamp, 1. Vorsitzende des Förderkreises und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Volksbank Paderborn, als erster ein Zeichen und stiftete persönlich mit dem Deckelpokal von der Glashütte Emde mit der Inschrift "auf das Wohl des Vaterlandes", von 1730, für das Historische Museum ein wertvolles Glas.

Der Förderkreis schloss sich im Rahmen einer Spendenaktion mit der Schenkung von zwei weiteren wertvollen historischen Trinkgefäßen an. Der Förderkreis stiftete einen Pokal aus der Glashütte Emde mit der Inschrift "auf das Wohl der Familien". von 1740/60 und einen Pokal mit der Darstellung eines springenden Hirschen, der in Hessen oder im Paderborner Land um 1770 entstand.

Das Kulturamt unterstützte diese vorbildlichen Sponsoringaktivitäten und erwarb ebenfalls ein Glas aus dieser Auktion, ein Weinglas, das im Stile venezianischer Glaskunst, "Façon de Venise", geschaffen wurde. Dieser Weinpokal, wie ein noch ein zu erwerbendes Glas, wozu noch "Paten" gesucht werden, wurde offenbar in Ostwestfalen etwa zwischen1650 * 1690 hergestellt.

Diese Gläser sind von einer Qualität, die man dem Paderborner Land, das bisher kaum als Standort verfeinerten Kunsthandwerks in Deutschland hervorgetreten ist, nicht zutraute. Gerade zu diesen wertvollen Gläsern liegen zahlreiche Fragmente aus der Neuhäuser "Schlossgräfte" vor, die Hans-Joachim Nachtmann zwischen 1982 und 1990 geborgen hat. Die Funde geben mit den kompletten Sammlungsstücken Einblicke in die reichhaltige fünfhundertjährige höfische Tischkultur von Schloss Neuhaus.

Derartige kostbare Pokale waren einerseits Schaustücke, die Macht und Wohlstand ihrer Eigentümer verdeutlichten. Anderseits wurde aus ihnen bei festlichen Banketten aber auch Wein genossen. Dabei brachte man "Gesundheitssprüche", Trinksprüche auf das Wohl des Landesherrn und der Gäste aus. Landesherr in der Gründungs- und Blütezeit der Glashütte Emde war der Kölner Kurfürst Clemens August, der in Paderborn 42 Jahre, von 1719 bis 1761, regierte. Sein Name ist bis heute * nicht nur im Paderborner Land * mit verfeinerter höfischer Kultur verbunden; von seinem kulturellen Erbe zehrt Westfalen bis heute.

Die Residenz Neuhaus spielte auch verwaltungsgeschichtlich eine wichtige Rolle, denn hier stellte die "fürstbischöfliche Hofkammer" auch die Privilegien für alle Glashütten im Fürstbistum Paderborn aus, wie für die Glashütte Emde bei Brakel. Die Gläser aus dem Hause Asseburg haben für Neuhaus einen weiteren kulturgeschichtlichen Wert, da auch hier mit Wilhelm Anton von der Asseburg als Paderborner Fürstbischof von 1763 bis 1782 residierte.

Jetzt wurde eine hervorragende Chance genutzt, die überregional bedeutende Sammlung qualitativ zu erweitern, wodurch das Historische Museum im Marstall mit der Glassammlung zu einem kompetenten Zentrum für höfische Kultur werden dürfte. Förderkreis, Kulturamt und die Museen im Marstall haben den großen Wunsch, dass noch das letzte zu erwerbende Glas einen Paten finden wird. Auch kleinere Spenden können dazu beitragen, dass dieses lohnende Ziel erreicht wird.


INFO

Dr. Norbert Börste
Museen im Marstall
Marstallstraße 9 - 12
33104 Paderborn
T.05251/881045
F. 05251/881041
E-Mail: n.boerste@paderborn.de





From m.weidner at lwl.org Fri Jul 25 18:22:53 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jul 25 17:24:04 2003
Subject: [WestG] [AKT] Zwangsarbeiter-Ausstellung wird in Italien gezeigt
Message-ID: sf21678e.080@lwl-ums.itz.lwl.org

Übernahme aus : "HCO-Info"
Datum: 25.07.03 17:16


Zwangsarbeiter-Ausstellung wird in Italien gezeigt

Die Ausstellung "Zwangsarbeit in Rheinland und Westfalen, 1939-1945" des
Historischen Centrums Hagen wird jetzt in neun italienischen Städten
gezeigt, darunter Turin und Como. Möglich geworden ist dieses Projekt durch
die Zusammenarbeit mit der Fritz-Steinhoff-Gesamtschule in Hagen.

Ursprünglich wurde die Ausstellung "Zwangsarbeit in Rheinland und Westfalen
1939-1945" vom Historischen Centrum konzipiert für die Präsentation in
insgesamt 10 nordrhein-westfälischen Städten. Sie ist das Ergebnis eines
zweijährigen Forschungsprojektes des Historischen Centrums Hagen, das neben
vielen bis dahin unbekannten Quellen und Dokumenten auch die Aussagen und
Erinnerungen ehemaliger Zwangsarbeiter und -arbeiterinnen umfaßte. Aus den
Reihen der ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter erfuhr die
Ausstellung viel Aufmerksamkeit, Anerkennung und Zuspruch. Besonders
begrüßten sie, daß die Ausstellung sich insbesondere an Schüler und
Schülerinnen richtete, denn der Dialog mit der jüngeren Generation lag den
Betroffenen sehr am Herzen. Auch die Fritz-Steinhoff-Gesamtschule hat sich
intensiv mit dem Thema Zwangsarbeit beschäftigt. Im Vordergrund standen hier
vor allem italienische Zwangsarbeiter.

Möglich geworden ist die Präsentation der Ausstellung in Italien durch das
Engagament von Dr. Luigi Rossi, der als Lehrer an der
Fritz-Steinhoff-Gesamtschule arbeitet und sich seit längerem mit
italienischen Zwangsarbeitern beschäftigt. Bei seinen Kontakten nach Italien
wurde der Wunsch an ihn herangetragen, die Ausstellung auch dort zu zeigen .
Rossi nahm Kontakt zum Historischen Centrum auf, und dort war man bereit,
die umfangreichen Umgestaltungen der Ausstellung zu übernehmen. Rossi
übersetzte die Texte ins Italienische und so konnten die Infotafeln
überarbeitet und neu gestaltet werden. Das gleiche gilt auch für die
Werbematerialien, wie Plakat und Info-Broschüre. Um die Ausstellung speziell
auf die italienischen Verhältnisse abzustimmen, wurde die Situation der
italienischen Zwangsarbeiter weiter herausgearbeitet und dokumentiert.

Noch laufen die Computer im Historischen Centrum heiß, um die neuen
Erkenntnisse in die Ausstellung einzuarbeiten. Doch schon bald werden die
Arbeiten abgeschlossen und die Transportkisten gepackt. Im September geht
die Ausstellung dann auf die Reise nach Italien und wird dort bis zum
Oktober 2004 in neun verschiedenen Stationen zu sehen sein. Die zahlreichen
noch lebenden italienischen Zwangsarbeiter erwarten die Präsentation schon
mit Spannung. Für viele ist die Aufarbeitung von deutscher Seite Teil
einer späten Wiedergutmachung, zeigt sie doch, daß das Schicksal der
Zwangsarbeiter in Deutschland nicht in Vergessenheit geraten ist.


INFO

Mehr zur Ausstellung unter:
http://www.nrw-zwangsarbeit.de

Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71 - 75
58091 Hagen

URL
http://www.historisches-centrum.de





From r.boerste at lwl.org Mon Jul 28 17:30:53 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Mon Jul 28 16:36:05 2003
Subject: [WestG] [TOC] Geschichtsblaetter des Kreises Coesfeld, Jg.
2002
Message-ID: sf254fd4.041@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Wermert, Christian" , Gemeinde Nottuln
Datum: 28.07.2003, 15:56


Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld, Jg. 2002, sind frisch erschienen mit folgenden Beiträgen:

S.1
Peter Ilisch
Zur Geschichte des Hauses Meinhövel im Kirchspiel Nordkirchen


S. 27
Peter Ilisch
Die mittelalterliche Siedlungsschicht in der Bauerschaft Gaupel, Kirchspiel Coesfeld


S. 75
Heinz Lammers
Das Merveldtsche, auch Lettesche Armenhaus


S. 131
Heinz Lammers
Ein traditioneller Höfeverkauf 1699 in Lette


S. 137
Hildegard Schlutius
Vorindustrielle Armut - Lebensverhältnisse der Unterschicht in Nordkirchen


S. 161
Ludwig Pago
1820/1837: Die Stadt Olfen stellt ihre Torhäuser zum Verkauf


S. 171
Marcel Albert
Der Nachlass Maria Höttes und die Gründung des Benediktinerinnenklosters Maria Hamicolt


S. 189
Christian Schulze Pellengahr
Das Stabs- und Fernmeldebataillon 110 zu Coesfeld (1957-2002) - Ein Beitrag zur jüngsten Geschichte der Garnison Coesfeld, Teil 1


S. 209
Hinweise und Funde:
Hildegard Schlutius: Die Entstehung der Burg Meinhövel um 1500?


S. 210
Cornelia Boer
Chronik des Kreises Coesfeld 2002

Zu beziehen sind die Bücher über die unten angegebene Adresse zum Preis von 10 EUR.

Mit freundlichen Grüssen
Christian Wermert


INFO

Kreisheimatverein Coesfeld, Geschäftsführung
Christian Wermert
Lise-Meitner-Weg 21, 48653 Coesfeld
Tel. 02541 847841, Fax: 02541 847842
Email: info@kreisheimatverein-coesfeld.de
Internet: www.kreisheimatverein-coesfeld.de







From r.boerste at lwl.org Tue Jul 29 08:35:10 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Jul 29 07:45:49 2003
Subject: [WestG] [TOC] Mitteilungen des Vereins fuer Geschichte,
Paderborn, Nr. 16, 2003, Heft 1
Message-ID: sf2623ca.033@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: Gunnar Grüttner
Datum: 28.07.2003, 20:46


Mitteilungen des Vereins für Geschichte an der Universität Paderborn, Nr. 16, 2003, Heft 1
ISSN 1437-6660

Inhaltsverzeichnis:

S. 4
Editorial

S. 5-21
Grüttner, Gunnar
Von einer Munitionsanstalt zur Vertriebenenstadt. Integration und Identität von Ostvertriebenen in Espelkamp 1945-1959

S. 22-40
Koch, Manuel
Zwischen Neuanfang und Kontinuität. Ausgewählte Aspekte der Regentschaft Heinrichs I. in Kontext der Diskussion um das Werden eines mittelalterlichen
deutschen Reiches

S. 41-50
Dick, Stefanie
Zur Krönung Kunigundes in Paderborn - eine Nachlese

S. 51-52
Ströhmer, Michael
Gute Regierung oder Schlendrian? Bericht zur elften Regionalgeschichtstagung

S. 53-55
Rijkers, Fabian/Schleusing, Bettina
Strenge Regeln für Tand und Glitter. Darstellungsmedien in der mittelalterlichen Gesellschaft

S. 56-60
Pöppinghege, Rainer
Zur didaktischen Konzeption eines "lernenden Stadtrundganges". Paderborn im Nationalsozialismus

S. 61-63
Veranstaltungshinweise

S. 64-68
Rezensionen

S. 69-74
Vereinsnachrichten

S. 75
Autorenverzeichnis


INFO

Verein für Geschichte an der Universität Paderborn e.V.
Stettiner Straße 40-42
33106 Paderborn

URL
http://www.vfg-paderborn.de








From m.weidner at lwl.org Tue Jul 29 09:46:53 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jul 29 08:48:09 2003
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster, 2003/13
Message-ID: sf263498.083@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl", Redaktion Nordrhein-Westfälische
Bibliographie der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Datum: 28.07.2003, 13:05

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. In ihr werden Titel
(inklusive ULB-Signatur für die Bestellung über den OPAC) zum Thema
"Westfalen" verzeichnet. Sie sind von der Bibliothek käuflich oder aufgrund
ihrer Veröffentlichung im Landesteil Westfalen (Regierungsbezirke Arnsberg,
Detmold und Münster) als Pflichtexemplare erworben worden.

Die Neuerwerbungsliste 2003/13 für den Zeitraum vom 05.07.2003 bis zum
18.07.2003 mit insgesamt 18 Titeln ist unter der URL

http://cgi08.uni-muenster.de:8408/exec/ULB/new-create.pl?fach=wes

abrufbar.

Die Titel können online über den OPAC der ULB bestellt werden unter:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950
User=gast&BaseUrl=wopac.shtml

Hinweise
zum Sammelgebiet "Westfalen" finden Sie unter:
http://www.uni-muenster.de/ULB/mswestf/index.html,

zum Erwerbungsprofil "Westfalen" unter
http://www.uni-muenster.de/ULB/fach-im-fokus/wes/wes-erwprofil.html

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB)
- Redaktion Nordrhein-Westf. Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl@uni-muenster.de







From m.weidner at lwl.org Tue Jul 29 15:53:29 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jul 29 16:57:56 2003
Subject: [WestG] [AKT] Kinderferienprogramm im LWL-Roemermuseum
Message-ID: sf268a88.065@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.07.2003, 12:15


Ferienprogramm im LWL-Römermuseum
Das Glas der römischen Kaiser

Acht- bis Zwölfjährige können vom 12. bis 15. August im Westfälischen
Römermuseum Haltern den Geheimnissen römischer Glasherstellung auf die Spur kommen und
entdecken, wie Millefiori (tausend Blüten) Glas gemacht wurde und schließlich selbst eine
kleine Glasschale in dieser Technik gestalten. Die jungen Glaskünstler werden bei einem
gemeinsamen Abschlussfest am 17. August im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) in einer kleinen Ausstellung ihre Werke zeigen und dürfen sie
anschließend natürlich mit nach Hause nehmen.

Mitmachen kann man täglich, 8 bis 10-Jährige vormittags von 10 bis 12 Uhr, 10 bis
12-Jährige nachmittags von 14 bis 16 Uhr. Jedes Kind soll
eine kleine unverzierte Glasschale ("Puddingteller") mitbringen.

Kosten: 4 € Euro, Eintritt 1,10 Euro, begrenzte Teilnehmerzahl
Anmeldungen unter Tel.: 02364 9376-0


Ferienprogramm im LWL-Römermuseum: Den Bogen rauskriegen Haltern (lwl). Den Bogen
rauskriegen können Leute ab 16 Jahre vom 23. bis 24. und vom 30. bis 31. August im Westfälischen
Römermuseum Haltern. Unter der Leitung von Norbert Reuther bauen die Teilnehmer des
Ferienprogramms im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) einen
germanischen Langbogen nach Funden aus Thorsberg (Schleswig-Holstein) und Nydam
(Dänemark).

Kosten inklusive Material: 150 Euro, begrenzte Teilnehmerzahl
Anmeldung und Information unter Tel: 02364 9376-0


INFO

Westfälisches Römermuseum Haltern
Weseler Staße 100
45721 Haltern am See
Telefon: 02364/9376-0

URL
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WMfA/Museen/Haltern






From m.weidner at lwl.org Wed Jul 30 15:18:40 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Jul 30 14:19:37 2003
Subject: [WestG] [LIT] Ellen N. Henkel: Waffeleisen
Message-ID: sf27d3d3.013@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 30.07.2003, 14:11


LITERATUR

Ellen N. Henkel: "Wunderbare Waffeln"
LWL-Freilichtmuseum Detmold gibt neues Buch zu Waffeleisen heraus

Ob mit Kirschen, Puderzucker, Zimt und Zucker garniert oder variiert durch
Zutaten und Gewürze: Heutzutage ist die Vielfalt der Waffeln nahezu unbegrenzt, und jede
Region - auch Westfalen - hat bestimmte Vorlieben. Das Westfälische Freilichtmuseum
Detmold legt jetzt mit "Wunderbare Waffeln - Kulturgeschichte eines Gebäcks aus dem
Waffeleisen" begleitend zur Ausstellung "Heiß, mit Kirschen!" ein Buch vor, das nicht nur
das kulturelle Phänomen Waffeleisen, sondern auch die umfangreiche Sammlung im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) vorstellt und mehr als 140 Rezepte zum
Ausprobieren in der heimischen Küche enthält.

Ob süß oder herzhaft, hart oder weich, heiß oder kalt: Alle Waffelrezepte regen an, mal wieder
Freunde und Verwandte zum Waffelessen einzuladen. Die ältesten erhaltenen und in dem
aktuellen Band dokumentierten Waffeleisen stammen aus dem 16. Jahrhundert: In Westfalen
lässt sich die Waffelback-Tradition, die besonders im norddeutschen Raum bis heute ungebrochen
fortbesteht, bis in diese Zeit zurück verfolgen. Früher war Backen Luxus, daher buken die Menschen
nur zu bestimmten Brauchanlässen, zu denen Kuchen sowie Gebäck auch verzehrt wurden.

Fast jeder westfälische Haushalt besaß mindestens eines, und eigens beim Schmied beauftragt, zeigen
die Waffeleisen die verschiedensten religiösen und profanen Motive. Mit der Unterstützung
durch Objekte und Materialien der Arnsberger Firma Cloer schildert das Buch die moderne
Entwicklung des elektrischen Waffelautomaten im 20. Jahrhundert bis hin zur "Backampel"
und zum modernen Designgerät. In dem Band "Wunderbare Waffeln" greift das
LWL-Freilichtmuseum Herstellung und Gebrauch von Waffeleisen, den Formen- und
Motivschatz aber auch die Waffel im Spiegel der westfälischen Festtagskultur auf.

Die Herausgeber Stefan Baumeier und Jan Carstensen freuten sich:
"Ellen Henkel hat mit diesem klar lesbaren Band und ihren Vorarbeiten einen wichtigen
Beitrag zur Erschließung unserer umfangreichen Sammlungsbestände geleistet - wir hoffen,
dass er viele interessierte Leser findet!". Wer außer der Lektüre ein paar der spannenden
Objekte vor Augen haben möchte: Bis zum 30. August zeigt das LWL - Museum noch
seine aktuelle Sonderausstellung "Heiß, mit Kirschen! Waffeln
und Waffeleisen in Westfalen" in der ehemaligen Fasanerie.


INFO

Ellen N. Henkel
Wunderbare Waffeln. Kulturgeschichte eines Gebäcks aus dem Waffeleisen.
Hg. Stefan Baumeier/Jan Carstensen
Detmold 2003
9,95 €
Klartext Verlag, ISBN 3-89861-228-7


Ort
Westfälisches Freilichtmuseum Detmold
Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Telefon: 0 52 31 / 706 - 0
Fax: 0 52 31 / 706 - 106
Besucherinfos (Ansage): 0 52 31 / 706 - 105

Zeit:
Von April bis Oktober, dienstags bis sonntags und an allen Feiertagen von 9 Uhr bis 18 Uhr (Einlaß bis 17 Uhr).

Kosten:
Eintrittspreise für Erwachsene: 5 €
Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei
Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr: 1,60 €.

URL
http://www.freilichtmuseum-detmold.de





From m.weidner at lwl.org Wed Jul 30 15:20:48 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Jul 30 14:22:29 2003
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter fuer den Raum Hagen und
Iserlohn, 2003, H. 8
Message-ID: sf27d450.027@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 30.07.2003, 14:09


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn - Beiträge zur
Landeskunde, Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg
August 2003
64. Jahrgang
Heft 8

S. 281-289
Lingen, Helmut
Zur Rubenskopie der Kreuzabnahme in der Stiftskirche Elsey

S. 290-307
Törning, Winfried
"Sommer 1900" - Hohenlimburger im Reich der Mitte

S. 308-311
Schulz, Hans-Dieter
Floss die Volme bei Volmarstein in die Ruhr

S. 311-313
Bleicher, Wilhelm
Eine Eisenpicke von der Glörtalsperre

S. 313-314
Lange, Ursula
Einmal Krieg...

S. 315-316
Schulz, Hans-Dieter
Eine Betrachtung über das Wort "Sülze"

S. 316-317
Weißenborn, Theodor
Die Lehre des Donnerwetters

S. 318-319
Schulz, Hans-Dieter
Zum Namen "Rahmede"

S. 320
Schulz, Hans-Dieter
Eine Reise an die Lenne vor 200 Jahren







From m.weidner at lwl.org Thu Jul 31 17:39:23 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Jul 31 16:41:18 2003
Subject: [WestG] [WWW] Wasserschloss Werdringen, Hagen
Message-ID: sf294650.040@lwl-ums.itz.lwl.org

Übernahme von: , Newsletter Historisches Centrum Hagen
Datum: 31.07.03, 16:19


Neue Internet-Präsentation: Wasserschloss Werdringen

http://www.schloss-werdringen.de

Die Geschichte des Wasserschlosses Werdringen im Ruhrtal bei Hagen-Vorhalle
reicht bis in das Hochmittelalter zurück. Erste urkundliche Hinweise auf
eine Ansiedlung datieren in die Zeit um 1250, hundert Jahre später wurde von
einer Befestigung gesprochen. Werdringen befand sich damals im Besitz des
Rittergeschlechts von Dobbe und war ein Lehnsgut der Herren von Volmestein,
die seit dem 12. Jahrhundert zum kurkölnischen Ministerialadel zählten. Nach
1324 gelangte Werdringen in das Territorium der Grafen von der Mark. Das
heutige Erscheinungsbild wird zum Teil durch vor rund 150 Jahren
vorgenommenen Umbauarbeiten im neugotischen Stil geprägt. Das unverkennbare
Ambiente einer mittelalterlichen Wasserburg mit Stufengiebeln, Mauern und
Gräben inmitten alter Baumbestände bestimmt den romantischen Eindruck von
Werdringen - eine einmalige Symbiose von Natur und Geschichte.

Seit vielen Jahren befindet sich Werdringen im Eigentum der Stadt Hagen. Das
idyllisch gelegene Schloss ist heute eine wichtige Kulturstätte und ein
beliebtes Ausflugsziel für zahlreiche Gäste aus Nah und Fern. Der
Schlossverein Werdringen kümmert sich mit großem Erfolg um die Anlage und
den Betrieb. Nach einem Beschluss des Hagener Stadtrats wird in Werdringen
eine Ausstellung zu den archäologischen Sammlungen der Stadt Hagen
entstehen. In der Schausammlung werden nicht nur 300 Millionen Jahre alte
riesige Libellen aus dem weltberühmten Fossilienfundort im Steinbruch
Vorhalle zu sehen sein, sondern auch die "steinalte" Ur- und Frühgeschichte
des Hagener Raums seit der Zeit des Neandertalers präsentiert. Für ein
solches Ausstellungskonzept ist das Schloss Werdringen der ideale Ort: In
Sichtweite, am Kaisberg, fand man beim Eisenbahnbau im Jahre 1876 drei 2700
Jahre alte Langschwerter aus der Bronzezeit, die zu den archäologischen
Kostbarkeiten in Nordrhein-Westfalen zählen. Für das städtische
Wasserschloss und die Region Hagen bedeutet die Ausstellung der
paläontologischen und archäologischen Sammlungen eine Aufwertung und eine
besondere touristische Attraktion.

Doch auch die Zusammenarbeit zwischen dem Schlossverein und dem Historischen
Centrum der Stadt Hagen hat schon jetzt Früchte getragen. Unter der
Internetadresse

http://www.schloss-werdringen.de

ist ein Online-Angebot aufgebaut worden, das nicht nur historische
Informationen über das Wasserschloss bereitstellt, sondern auch viele
Hintergrundinformationen liefert. Der rührige Schlossverein mit seinen
vielfältigen Aktivitäten ist dort ebenso zu finden wie Infos über
Veranstaltungen und Ausstellungen. Das "Mittelalter Spectaculum", das mit
tatkräftiger Unterstützung der "Ritterschaft der Wolfskuhle" alljährlich auf
Werdringen stattfindet und Zehntausende Besucher nach Hagen zieht,
präsentiert sich mit zahlreichen Fotos und Beschreibungen.

Unter dem Menüpunkt "Schlossgeschichte(n)" können schon jetzt Fotos aus
"alter Zeit" betrachtet werden. Dieser Bereich soll im Laufe der Zeit weiter
ausgebaut werden. Über die auf der rechten "Navigationsleiste" verlinkten
"Online-Portale" können die "virtuellen" Schlossbesucher das weltweite
Internet nach weiteren Informationen über Schlösser und Burgen durchstöbern.

Was den Schlossverein und das Team des Historischen Centrums besonders
freut: obwohl das Angebot im Internet bisher nirgendwo verlinkt war, haben
bereits über 320 einzelne Besucher den Weg zum digitalen Wasserschloss
gefunden. Es besteht kein Zweifel daran, dass sich diese Besucherzahlen in
kurzer Zeit wesentlich erhöhen werden.


INFO

Schloss Werdringen
Werdringen 1
58089 Hagen
fon +49 (0) 23 31 30 80 0
fax +49 (0) 23 31 30 80 1
info@schloss-werdringen.de
www.schloss-werdringen.de

Dienstag - Freitag: 10 - 12 Uhr; 15 - 17 Uhr
Sonntag: 11 - 13 Uhr; 14 - 18 Uhr
Montag und an Feiertagen geschlossen


Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71 - 75
58091 Hagen
fon +49 (0) 23 31 207 27 40
fax +49 (0) 23 31 207 24 47
info@historisches-centrum.de
www.historisches-centrum.de