E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2003 - 06


 
Anzahl der verschickten E-Mails: 31 (84 KB)
 
 
From r.boerste at lwl.org Wed Jun 4 13:00:53 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jun 4 12:25:31 2003
Subject: [WestG][AUS] Ausstellung "Froemmigkeit und Wissen"
Message-ID: sedddf8d.089@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Zillmann, Erika" , Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Datum: 04.06.2003, 10:38

Eröffnung der Ausstellung "Frömmigkeit und Wissen. Rheinisch-Westfälische Klosterbibliotheken vor der Säkularisation"
in der Universitäts- und Landesbibliothek Münster


Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung "Frömmigkeit und Wissen. Rheinisch-Westfälische Klosterbibliotheken vor der Säkularisation" am
Donnerstag, den 12. Juni 2003 um 18:15 h im Ausstellungspavillon der Universitäts- und Landesbibliothek Münster, Krummer Timpen 3-5, 48143
Münster, lade ich Sie herzlich ein.

Mit freundlichem Gruß
Erika Zillmann


INFO

Ort
Universitäts- und Landesbibliothek Muenster
Krummer Timpen 3-5
48043 Muenster
Telefon: 0251 / 83 - 25516
Fax: 0251 / 83 - 28398

URL
http://www.froemmigkeitundwissen.de









From r.boerste at lwl.org Wed Jun 4 16:16:15 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jun 4 15:26:38 2003
Subject: [WestG][DID] Schul-Film-Woche "Lernort Kino"
Message-ID: sede0d56.084@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.06.2003, 10:20

LWL-Landesmedienzentrum informiert Lehrer am 11.06.2003 über die Schul-Film-Woche "Lernort Kino"

Wenn das Licht im Kinosaal ausgeht, fängt der Unterricht an: Vom 14. bis zum 18. Juli findet in Nordrhein-Westfalen zum zweiten Mal die Schul-Film-Woche "Lernort Kino" statt. Das Projekt, an dem im vergangenen Jahr über 91.000 Schüler teilgenommen haben, wird vom Institut für Kino- und Filmkultur, dem Medienzentrum Rheinland, dem Westfälischen Landesmedienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und einer Reihe kommunaler Medienzentren und Kinos gemeinsam organisiert. "An fünf Vormittagen haben Schulklassen aller Jahrgangsstufen die Möglichkeit, sich mit ihren Lehrern ausgewählte Filme anzusehen - darunter Dauerbrenner wie "Metropolis", aber auch aktuelle Publikumshits wie "Good Bye Lenin"", erläutert der Leiter des LWL- Landesmedienzentrums, Dr. Markus Köster. Die Leinwandexperten bieten Filme an in Originalsprache, deutsche Filmklassiker sowie themenbezogene Filme, die sich unter anderem mit Behinderung, Familie, Freundschaft, Gewalt, neuerer deutscher Geschichte und Nationalsozialismus auseinander setzen. Interessierte können im Internet unter www.lernort-kino.de eine Filmliste abrufen. Zur Vorbereitung auf die Schul-Film-Woche bietet das Westfälische Landesmedienzentrum in Kooperation mit dem münsterischen Programmkino "Cinema" am 11. Juni 2003 eine Informationsveranstaltung für Lehrer der Sekundarstufen I und II an. Mit Filmausschnitten aus Klassikern und populären Genres sowie praxisnahen Erläuterungen wird der Filmjournalist Dr. Hans Gerhold in die Filmanalyse einführen, anschließend stellt Dörte Nimz vom Institut für Kino und Filmkultur das Programm des Projekts "Lernort Kino" vor. Die Vorbereitungsveranstaltung findet am Mittwoch, dem 11. Juni, von 15.00 bis 18.30 Uhr im münsterischen Programmkino "Cinema" statt.


INFO

Veranstaltungsort:
Programmkino "Cinema"
Warendorfer Straße 45
48145 Münster
Tel.: 0251/30300

Anmeldung:
Westfälisches Landesmedienzentrum
Warendorfer Str. 24
48145 Münster
Tel.: 0251/591-3902
Fax: 0251/591-3982
E-Mail: medienzentrum@lwl.org

Tagungsbeitrag:
10,- Euro

URL:
www.lernort-kino.de






From r.boerste at lwl.org Thu Jun 5 16:13:08 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Jun 5 15:20:14 2003
Subject: =?ISO-8859-1?Q?[WestG][AUS]=20Ausstellung=20"Klostersturm=20und?=
=?ISO-8859-1?Q?=20F=FCrstenrevolution"?=
Message-ID: sedf5e42.073@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Dr. Annette Hennigs" , NRW Staatsarchiv Münster
Datum: 04.06.2003, 13:55

Ausstellung "Klostersturm und Fürstenrevolution. Staat und Kirche zwischen Rhein und Weser 1794/1803" im Dortmunder "Museum für Kunst und Kulturgeschichte" zu sehen

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der Ausstellung "Klostersturm und Fürstenrevolution. Staat und Kirche zwischen Rhein und Weser 1794/1803"erinnern die NRW Staatsarchive im Dortmunder "Museum für Kunst und Kulturgeschichte" an das Ende der Klöster und geistlichen Staaten vor 200 Jahren. Die Schirmherrschaft hat der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen Peer Steinbrück übernommen.

Vor 200 Jahren fanden zwischen Rhein und Weser im Zuge der französischen Revolutionskriege Umwälzungen der politischen Landkarte und Eigentumsverschiebungen größten Ausmaßes statt. Die Kirche verlor ihre weltliche Macht und enormen materiellen Besitz. Viele Klöster und Stifte wurden aufgelöst, Mönche und Nonnen heimat- und arbeitslos, Kirchenschätze in alle Winde verweht.

Die Ausstellung zeigt mehr als 430 Exponate und umfasst elf Abteilungen. Die ersten drei Abteilungen beleuchten den Vorabend der Säkularisation: Sie geben einen Einblick in das Klosterleben des 18. Jahrhunderts, in die zeitgenössischen Vorurteile gegen Nonnen und Mönche sowie die Eigenheiten der geistlichen Staaten. Die folgenden vier Abteilungen geben einen Überblick über die politischen Ereignisse, die mit der Französischen Revolution ihren Anfang nahmen und mit der Auflösung bisher selbständiger Staaten endeten.

Einer dieser Bereiche ist der Reichsstadt Dortmund gewidmet, die 1803 ebenfalls ihre Selbständigkeit verlor und deren Klöster und Stifte durch die neuen Landesherren in Besitz genommen wurden. Die letzten vier Bereiche veranschaulichen die praktischen Konsequenzen der Säkularisation. Die Schicksale einiger heimatlos gewordenen Mönche und Nonnen werden ebenso beleuchtet wie die Auswirkungen auf die klostereigenen Kunstschätze. Illuminierte Handschriften des Mittelalters, Tafelbilder, Skulpturen und liturgische Gefäße erzählen vom rücksichtslosen Umgang mit sakralen Kostbarkeiten und von den Spuren ihrer oft abenteuerlichen Odyssee.

Der Ausstellungsrundgang endet mit der Umnutzung ehemaliger Klöster als Gefängnis, Irrenanstalt oder Fabrik und zeigt die Neubewertung mittelalterlicher Architektur am Beispiel Altenbergs. Zu den Höhepunkten der Präsentation gehören der "Hitda-Codex" aus dem ehemaligen Damenstift St. Walburgis in Meschede und die Altartafel "Hl. Jakobus" aus dem Kloster Liesborn. Der "Hitda-Codex", ein Auftragswerk der Äbtissin Hitda aus dem 11. Jahrhundert, ist in einer Kölner Malerschule entstanden und weist mittelbyzantinische Einflüsse auf. Im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift in die Hofbibliothek des Landgrafen Ludewig X. von Hessen-Darmstadt und befindet sich heute in der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt.

Abenteuerlich ist die Reise der Altartafel "Hl. Jakobus", die Anfang des 14. Jahrhunderts im Umkreis des Meisters von Liesborn entstanden ist: Da mittelalterliche Kunst bei den Aufhebungskommissaren zunächst keine Beachtung fand, wurden die Gemälde erst 1825 versteigert. Für den "Hl. Jakobus" begann damit eine Odyssee. Zunächst wurde er Deckel einer Mehlkiste, nacheinander Teil von zwei Privatsammlungen, Exponat der Londoner National Gallery, Auktionsgut bei Christie, Besitz eines schottischen Marquess und dann versteigert bei Sotheby. Letztlich kehrte er an seinen Bestimmungsort im Museum Liesborn zurück.

Zur Ausstellung ist ein Begleitband mit zahlreichen Abbildungen erschienen. Vorträge führen in die ereignisreiche Zeit um 1800 ein, und bei Stadtrundgängen können sich Interessierte auf die Spuren des Dortmunder Klosterlebens begeben. Das Begleitprogramm wird in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark, die Museumsgesellschaft zur Pflege der Bildenden Kunst, dem Katholischen Bildungswerk der Dortmunder Dekanate e.V. und der Dokumentationsstelle für Dortmunder Kirchengeschichte durchgeführt.

Die Präsentation konnte nur realisiert werden durch die Unterstützung des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport, der Kunststiftung NRW, der Kulturstiftung Dortmund und der Sparkasse Dortmund sowie der WestHyp-Stiftung und des Casino Hohensyburg.

Mit freundlichen Grüßen
i.A.

Dr. Annette Hennigs


INFO

Ort:
Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastraße 3
44137 Dortmund
Tel.: 0231/50-25522
Fax: 0231/50-25511
E-Mail: mkk@stadtdo.de
URL: http://www.museendortmund.de/mkk/

Öffnungszeiten:
dienstags, mittwochs, freitags und sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr;
donnerstags von 10.00 bis 20.00 Uhr; samstags von 12.00 bis 17.00 Uhr.

Eintritt:
5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, Schulklassen 2 Euro

Dauer:
Die Ausstellung ist noch bis zum 17. August 2003 zu besichtigen.

URL:
http://www.klostersturm.de/







From r.boerste at lwl.org Fri Jun 6 11:10:29 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Fri Jun 6 10:18:22 2003
Subject: [WestG][Q] Jungdeutscher Orden
Message-ID: see068a3.083@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: Historisches Museum Bielefeld
Datum: 05.06.2003, 17:20

Vorbereitung der Ausstellung "Hart und zart. Die Trachtenpuppen des Jungdeutschen Ordens" im Historischen Museum Bielefeld

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Zeit bereite ich eine Ausstellung unter dem Titel "Hart und zart. Die Trachtenpuppen des Jungdeutschen Ordens" vor, die vom 2. 11. 2003 bis 8. 2. 2004 im Historischen Museum Bielefeld zu sehen sein wird.

Die Ausstellung präsentiert erstmals die komplette Sammlung von 100 Trachtenpuppen aus dem nord- und nordwestdeutschen Raum, die seit 1938 im Besitz des Städtischen Museums sind. Die Puppen (40 bzw. 50 cm groß) wurden von 1927-32 von den Schwesternschaften des Jungdeutschen Ordens angefertigt. Beim Jungdeutschen Orden handelt es sich um einen nationalen Verband, vergleichbar dem Stahlhelm, der in der Weimarer Republik eine bedeutende Rolle gespielt hat und in Westfalen eine seiner Hochburgen hatte.

Ich bin an einem wissenschaftlichen Austausch zum Thema "Jungdeutscher Orden" interessiert und suche auch noch ausstellbare Objekte wie Fahnen, Wimpel, Ausrüstungsgegenstände, Plakate, Flugblätter, Filme und Fotos zum Jungdeutschen Orden in Westfalen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gerhard Renda


INFO

Ort:
Historisches Museum der Stadt Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld
Tel.: 0521/51-3630
Fax: 0521/51-2020 + -6745
Email: historisches.museum@bielefeld.de
Internet: www.historisches-museum-bielefeld.de

Kontakt:
Dr. Gerhard Renda
Tel.: 0521/51-6842





From weidner at geschichte-und-museum.de Sun Jun 8 14:54:46 2003
From: weidner at geschichte-und-museum.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Sun Jun 8 13:54:42 2003
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Juni 2003, Folge 270
Message-ID: 3EE32406.7010203@geschichte-und-museum.de>

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 8.6.2003, 13:25


Die Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" veröffentlicht in ihrer
Rubrik "[TOC]" regelmäßig Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften,
Heimatblättern und anderen Periodika, die sich mit Aspekten der
Westfälischen Geschichte beschäftigen. Die hier erfassten Daten können
zu einem späteren Zeitpunkt in einem speziellen Bereich des
Internet-Portals "Westfälische Geschichte" (Start: voraussichtlich
Frühjahr 2004) übergreifend recherchiert werden.


TOC
Heimatblätter - Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in
Westfalen
Juni 2003
Folge 270
Beilage zu: Soester Anzeiger, 6.6.2003


[1]
Deisting, Heinrich Josef
Als französische Truppen im Werler Schloss herrschten...
Vergessene Episoden am Rande der französischen Rheinpolitik im Jahr 1689

[1]
Anon.
Große Zwietracht bei der Wahl der Oberin
Aus der Geschichte des Kloster Nazareth in Störmede bei Geseke

[2]
Gabriel, Peter
Symbol des Machtwahns
Das Luftkreiskommando IV in Münster: Architektur im Dienst der braunen
Ideologie

[2]
Thomas, Heinrich
"Nachtigall, du singst so schön..."
Die Königin der Singvögel steht als "gefährdet" auf der Roten Liste

[3]
Beaugrand, Günter
Seelsorger für Preußens Riesengarde
Der Dominikanerpater Raymundus Bruns wirkte von 1731 bis 1741 in der
Potsdamer Garnison des "Soldatenkönigs" Friedrich Wilhelm I. und starb
1780 als Propst des Klosters Paradiese bei Soest

[4]
Marcus, Wolfgang
Große Wäsche in Bad Westernkotten
Bügeln, Stärken, Mangeln bildeten den Abschluss des Waschtags (Schluss)

[4]
Anon.
Zur Ehre der hl. Lucia
Heiligenhäuschen aus dem Jahre 1694 [in Robringhausen]

[4]
Anon.
Rittergut im Angebot
Aus dem Central-Volksblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg [Auszüge
aus 1892, 1893, 1923]







From m.weidner at lwl.org Tue Jun 10 11:57:54 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jun 10 10:59:35 2003
Subject: [WestG] [POS] Auslobung des Otto-Weerth-Preises, NHV
Message-ID: see5b9b8.017@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Dr. Wolfgang Bender"
Datum: 02.06.2003, 10:38

Auslobung des Otto-Weerth-Preises des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe e.V. (NHV)

Der Naturwissenschaftliche und Historische Verein für das Land Lippe e.V. vergibt zum Gedenken an seinen langjährigen Vorsitzenden den Otto-Weerth-Preis.

Durch den Preis sollen der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert, die naturwissenschaftliche Forschung sowie die Forschung zur Ur- und Frühgeschichte, Geschichte, Landeskunde, Volkskunde und Kunstgeschichte des ehemaligen Landes Lippe angeregt sowie die Beziehungen zwischen der Region und den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe verstärkt werden.

Der Preis in Höhe von mindestens 2.000 Euro für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten zu den genannten Bereichen wird alle zwei Jahre an Nachwuchswissenschaftlerinnen oder -wissenschaftler verliehen, deren Arbeiten noch nicht an anderer Stelle veröffentlicht oder mit Preisen ausgezeichnet sind.

Der Preis kann geteilt werden. Eine Rechtspflicht zur Verleihung besteht nicht. Eigenbewerbungen sind zulässig.

Die Auswahl und Bewertung der Arbeiten geschieht durch eine mindestens fünfköpfige Jury, bestehend aus dem Vereinsvorsitzenden, seinen Stellvertretern sowie weiteren Mitgliedern. Der Rechtsweg bei der Auswahl und Bewertung der Arbeiten sowie bei der Verteilung des Preises ist ausgeschlossen.

Die mit dem Otto-Weerth-Preis ausgezeichneten Personen werden zum Thema ihrer Arbeit vor dem NHV einen Vortrag halten. Sie können Ergebnisse ihrer Arbeit in den Publikationsorganen des Vereins veröffentlichen.

Bei den ersten beiden Verleihungen waren 1. Preisträgerinnen:
Frau Annette Hennigs, Detmold, mit ihrer Doktorarbeit: "Gesellschaft und Mobilität. Eine Sozialgeschichte der Straßen am Fallbeispiel Lippe 1680-1820.", sowie Frau Cornelia Halm, Münster, mit ihrer Doktorarbeit: "Conventus sororum de ordine predicatorum in Lemego." Untersuchungen zum Dominikanerinnenkloster St. Marien in Lemgo."

Der Otto-Weerth-Preis wird hiermit zum 1.11.2003 zum dritten Male - nach den Jahren 2000 und 2002 - ausgelobt. Das Preisgeld beträgt für das Jahr 2004 3.000 Euro.

Die Arbeiten - versehen mit einem kurzen Lebenslauf - sind bis zum 1.11.2003 an die nachfolgende Adresse zu senden:

Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe e.V.
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold

Ansprechpartner ist der Schriftführer des Vereins, Herr Dr. Wolfgang Bender, im Staatsarchiv Detmold.


INFO

Nordrhein-Westfälisches Staatsarchiv Detmold
Dr. Wolfgang Bender
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold
Tel. 05231/766-204
Fax 05231/766-114





From r.boerste at lwl.org Wed Jun 11 11:53:00 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jun 11 11:37:48 2003
Subject: [WestG][LIT] Christa Paschert-Engelke: Zwischen Himmel und
Hoelle
Message-ID: see70a0f.020@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Rita Börste"
Datum: 11.06.2003, 10:45

Christa Paschert-Engelke (Hg.): Zwischen Himmel und Hölle. Weibliche Lebensentwürfe und Lebenswelten in Westfalen vom Mittelalter bis in die Gegenwart, (Forum Regionalgeschichte, Bd. 10), Münster 2003.


Dem Gedanken, dass sich Geschichte nicht nur in den großen Zentren abspielt(e), sondern jeder Ort seine eigene bedeutsame Geschichte aufweist, trägt das beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe angesiedelte Westfälische Institut für Regionalgeschichte mit seiner inzwischen zehn Bände umfassenden Reihe "Forum Regionalgeschichte" seit Jahren Rechnung.

Der soeben erschienene Sammelband "Zwischen Himmel und Hölle" behandelt historische weibliche Lebensentwürfe und -welten ausgehend vom Mittelalter bis in die heutige Zeit. Er ist das Ergebnis einer vom Verein zur Förderung der Frauenerwerbstätigkeit im Kreis Warendorf (VFFE e.V.) 2001 durchgeführten Reihe mit Salongesprächen in der ehemaligen Abtei Freckenhorst. Die Veranstalterinnen haben bewusst die Form der "Salongespräche" gewählt, da diese seit Ende des 18. und während des 19. Jahrhunderts "Freiräume weiblicher Emanzipation" bildeten und eine der wenigen Möglichkeiten für Frauen gehobener Schichten darstellten, Zugang zur (Bildungs-) Öffentlichkeit zu erhalten.

Als Resümee und Ausblick der Vortragsreihe ist der nun vorliegende Band entstanden. Die Publikation lässt sich nahtlos einreihen in das "Säkularisationsjahr 2003", in dem zur Zeit durch viele Veranstaltungen an die Aufhebung von Klöstern und Stiften vor 200 Jahren gedacht wird. Er wendet sich explizit an Leserinnen und Leser auch ohne historische Vorkenntnisse. In acht Beiträgen von sechs verschiedenen Autorinnen vermittelt der Sammelband auf der einen Seite Über- und Einblicke in das Alltagsleben von Frauen in Klöstern und Stiften, auf der anderen Seite spiegelt er zeitgenössische Einschätzungen des Klosterlebens wider.

In chronologischer Reihenfolge bildet Gisela Muschiols überblicksartiger Beitrag zu den Frauenklöstern Westfalens vom Mittelalter bis 1803 den Auftakt. Sie zeigt die Vielfalt und Fülle klösterlichen Frauenlebens im Raum Westfalen auf. Ute Küppers Braun erläutert anschließend am Beispiel dreier ausgewählter Stiftsdamen das Leben adeliger Frauen in freiweltlichen Damenstiften nach der Reformation. Quellengrundlage für den Aufsatz bilden Selbstzeugnisse wie zum Beispiel überlieferte Briefe.

Unmittelbaren Bezug zum Ort der Salongespräche - der Abtei Freckenhorst - nimmt der Beitrag von Edeltraut Klueting: Sie porträtiert ausführlich Leben und Werk der Baumeisterin Clara Francisca von Westerholt. In dem folgenden Aufsatz von Christa Paschert-Engelke "Stiftsfräulein - ein Lebensentwurf" veranschaulicht die Autorin das Verhältnis der Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) zum Stift Freckenhorst, eingebettet in Einblicke auf das Stiftsleben des 18. Jahrhunderts. Ergänzt wird dieser Beitrag durch einen Auszug aus dem Roman "Das Stiftsfräulein", der von dem jugendlichen Freund Annettes, Levin Schücking, im Anschluss an die gemeinsame Meersburger Zeit verfasst wurde.

Wie einschneidend die Zäsur der Säkularisation auf die einzelnen klösterlichen Gemeinschaften gewirkt hat, lässt sich am Aufsatz von Christa Paschert-Engelke über die Schulleiterin Schwester Maria Seraphia (1873-1956) nachvollziehen, die den Aufbau der ersten höheren Mädchenschule in Ahlen unter gewandelten Rahmenbedingungen betreiben musste. Stilistisch hat sich die Autorin für eine Mischform aus literarischer und wissenschaftlicher Darstellung entschieden.

Anschließend setzt sich Barbara Stambolis kritisch mit dem öffentlichen Bild der Dichterin Luise Hensel (1798-1876) auseinander. In ihrem Beitrag entwirft sie die Skizze einer außerhalb von Ehe und klösterlicher Gemeinschaft lebenden Frau, die darum kämpft, einen auf sie persönlich zugeschnittenen - zeituntypischen - Lebensentwurf führen zu dürfen.

Abgerundet wird die Aufsatzsammlung durch einen persönlichen Erlebnisbericht "aus erster Hand": Schwester Mirjam Ellinger, Benediktinerin im Kloster Vinnenberg, vermittelt einen Eindruck über das klösterliche Leben in der heutigen Zeit und reflektiert über die zukünftigen Perspektiven des unter Nachwuchsmangel leidenden Klosters.


INFO

Christa Paschert-Engelke (Hg.):
Zwischen Himmel und Hölle. Weibliche Lebensentwürfe und Lebenswelten in Westfalen vom Mittelalter bis in die Gegenwart
Ardey-Verlag
ISBN 3-87023-082-7
€ 9,90





From r.boerste at lwl.org Wed Jun 11 17:44:46 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jun 11 17:40:59 2003
Subject: [WestG][LIT] Olaf Schmidt-Rutsch: William Thomas Mulvany (1806-1885)
Message-ID: see75c94.029@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Dr. Ulrich S. Soénius" , Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv
Datum: 11.06.2003, 9:09

Olaf Schmidt-Rutsch: William Thomas Mulvany - Ein irischer Pragmatiker und Visionär im Ruhrgebiet 1806-1885,
(Schriften zur rheinisch-westfälischen Wirtschaftsgeschichte, Bd. 42), Köln 2003

Der Ire William Thomas Mulvany (1806-1885) gehört auch heute noch zu den hervorragenden Unternehmergestalten des Ruhrgebiets. Als "Gründer" der Zechen Hibernia in Gelsenkirchen, Shamrock in Herne und Erin in Castrop-Rauxel setzte er innerhalb des Industrialisierungsprozesses der Emscherregion bedeutende Akzente. Andere Aspekte seines Wirkens sind jedoch weitgehend in Vergessenheit geraten.

Als Mulvany 1855 ins Ruhrgebiet kam, konnte er auf eine beachtliche Karriere im britischen Staatsdienst zurückschauen. Als Commissioner des "Board of Public Works" in Irland war er unter anderem für den Aufbau des Drainagewesens in Irland verantwortlich. Als seine Projekte nach der Überwindung der irischen Hungerkatastrophe scheiterten, begann er eine neue Karriere im Ruhrgebiet. Dort machte er sich nicht nur als "Zechengründer" einen Namen: Mulvany war wesentlich an der Formierung der unternehmerischen Interessenverbände beteiligt. Schon 1858 war er Gründungsmitglied des Bergbauvereins, 1871 wurde er erster Präsident des Düsseldorfer Vereins zur Wahrung der gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen in Rheinland und Westfalen.

Während seiner Tätigkeit in Deutschland nahm Mulvany in über vierzig Schriften Stellung zu wirtschaftlichen Fragen. Diese werfen nicht nur ein interessantes Bild auf die Persönlichkeit, sie geben auch einen tiefen und aufschlussreichen Einblick in die wirtschafts- und verkehrspolitischen Diskussionen im niederrheinisch-westfälischen Industriegebiet in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die von der historischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum als Dissertation angenommene Biografie Mulvanys von Dr. Olaf Schmidt-Rutsch beleuchtet diese und andere Aspekte seiner Tätigkeit. Sie beschreibt erstmals umfassend und unter Auswertung irischer Quellen seine Karriere im "Board of Works", behandelt die Umstände seiner Übersiedlung ins Ruhrgebiet und beantwortet die Frage, woher das irische Kapital stammte, das im Ruhrgebiet investiert wurde. Sie untersucht Mulvanys Rolle bei der Formierung unternehmerischer Interessenverbände und seine Einflüsse auf die frühe wirtschaftliche Interessenpolitik. Hierbei geht es jedoch keineswegs um die Konstruktion eines unkritischen Heldenbildes: Die Biographie William Thomas Mulvanys stellt letztlich einen individuellen Kristallisationspunkt für gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen dar.


INFO

Olaf Schmidt-Rutsch:
William Thomas Mulvany - Ein irischer Pragmatiker und Visionär im Ruhrgebiet 1806-1885
418 S., 30 Abb., Indices
ISBN 3-933025-37-0
24,90 Euro

Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv
Postanschrift: Unter Sachsenhausen 10-26, 50667 Köln
Besucheranschrift: Unter Sachsenhausen 33, 50667 Köln
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 9:30 Uhr - 16:30 Uhr; Mi 9:30 Uhr - 13:00 Uhr; Fr 9:30 Uhr - 15:30 Uhr
Internet: www.ihk-koeln.de/archiv/index.htm






From r.boerste at lwl.org Wed Jun 11 17:59:41 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jun 11 17:40:59 2003
Subject: [WestG][LIT] Christa Paschert-Engelke: Zwischen Himmel und
Erde
Message-ID: see76017.032@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Rita Börste"
Datum: 11.06.2003, 16.55

Anmerkung der Redaktion:
Wegen einer versehentlich erfolgten unkorrekten Titelangabe erhalten Sie die bereits gepostete Mail erneut.

Christa Paschert-Engelke (Hg.): Zwischen Himmel und Erde. Weibliche Lebensentwürfe und Lebenswelten in Westfalen vom Mittelalter bis in die Gegenwart, (Forum Regionalgeschichte, Bd. 10), Münster 2003.

Dem Gedanken, dass sich Geschichte nicht nur in den großen Zentren abspielt(e), sondern jeder Ort seine eigene bedeutsame Geschichte aufweist, trägt das beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe angesiedelte Westfälische Institut für Regionalgeschichte mit seiner inzwischen zehn Bände umfassenden Reihe "Forum Regionalgeschichte" seit Jahren Rechnung.

Der soeben erschienene Sammelband "Zwischen Himmel und Erde" behandelt historische weibliche Lebensentwürfe und -welten ausgehend vom Mittelalter bis in die heutige Zeit. Er ist das Ergebnis einer vom Verein zur Förderung der Frauenerwerbstätigkeit im Kreis Warendorf (VFFE e.V.) 2001 durchgeführten Reihe mit Salongesprächen in der ehemaligen Abtei Freckenhorst. Die Veranstalterinnen haben bewusst die Form der "Salongespräche" gewählt, da diese seit Ende des 18. und während des 19. Jahrhunderts "Freiräume weiblicher Emanzipation" bildeten und eine der wenigen Möglichkeiten für Frauen gehobener Schichten darstellten, Zugang zur (Bildungs-) Öffentlichkeit zu erhalten.

Als Resümee und Ausblick der Vortragsreihe ist der nun vorliegende Band entstanden. Die Publikation lässt sich nahtlos einreihen in das "Säkularisationsjahr 2003", in dem zur Zeit durch viele Veranstaltungen an die Aufhebung von Klöstern und Stiften vor 200 Jahren gedacht wird. Er wendet sich explizit an Leserinnen und Leser auch ohne historische Vorkenntnisse. In acht Beiträgen von sechs verschiedenen Autorinnen vermittelt der Sammelband auf der einen Seite Über- und Einblicke in das Alltagsleben von Frauen in Klöstern und Stiften, auf der anderen Seite spiegelt er zeitgenössische Einschätzungen des Klosterlebens wider.

In chronologischer Reihenfolge bildet Gisela Muschiols überblicksartiger Beitrag zu den Frauenklöstern Westfalens vom Mittelalter bis 1803 den Auftakt. Sie zeigt die Vielfalt und Fülle klösterlichen Frauenlebens im Raum Westfalen auf. Ute Küppers Braun erläutert anschließend am Beispiel dreier ausgewählter Stiftsdamen das Leben adeliger Frauen in freiweltlichen Damenstiften nach der Reformation. Quellengrundlage für den Aufsatz bilden Selbstzeugnisse wie zum Beispiel überlieferte Briefe.

Unmittelbaren Bezug zum Ort der Salongespräche - der Abtei Freckenhorst - nimmt der Beitrag von Edeltraut Klueting: Sie porträtiert ausführlich Leben und Werk der Baumeisterin Clara Francisca von Westerholt. In dem folgenden Aufsatz von Christa Paschert-Engelke "Stiftsfräulein - ein Lebensentwurf" veranschaulicht die Autorin das Verhältnis der Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) zum Stift Freckenhorst, eingebettet in Einblicke auf das Stiftsleben des 18. Jahrhunderts. Ergänzt wird dieser Beitrag durch einen Auszug aus dem Roman "Das Stiftsfräulein", der von dem jugendlichen Freund Annettes, Levin Schücking, im Anschluss an die gemeinsame Meersburger Zeit verfasst wurde.

Wie einschneidend die Zäsur der Säkularisation auf die einzelnen klösterlichen Gemeinschaften gewirkt hat, lässt sich am Aufsatz von Christa Paschert-Engelke über die Schulleiterin Schwester Maria Seraphia (1873-1956) nachvollziehen, die den Aufbau der ersten höheren Mädchenschule in Ahlen unter gewandelten Rahmenbedingungen betreiben musste. Stilistisch hat sich die Autorin für eine Mischform aus literarischer und wissenschaftlicher Darstellung entschieden.

Anschließend setzt sich Barbara Stambolis kritisch mit dem öffentlichen Bild der Dichterin Luise Hensel (1798-1876) auseinander. In ihrem Beitrag entwirft sie die Skizze einer außerhalb von Ehe und klösterlicher Gemeinschaft lebenden Frau, die darum kämpft, einen auf sie persönlich zugeschnittenen - zeituntypischen - Lebensentwurf führen zu dürfen.

Abgerundet wird die Aufsatzsammlung durch einen persönlichen Erlebnisbericht "aus erster Hand": Schwester Mirjam Ellinger, Benediktinerin im Kloster Vinnenberg, vermittelt einen Eindruck über das klösterliche Leben in der heutigen Zeit und reflektiert über die zukünftigen Perspektiven des unter Nachwuchsmangel leidenden Klosters.


INFO

Christa Paschert-Engelke (Hg.):
Zwischen Himmel und Erde. Weibliche Lebensentwürfe und Lebenswelten in Westfalen vom Mittelalter bis in die Gegenwart
Ardey-Verlag
ISBN 3-87023-082-7
€ 9,90





From r.boerste at lwl.org Wed Jun 11 18:26:06 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jun 11 17:41:00 2003
Subject: [WestG][AKT] Historische Fahrradtour durch Reckenfeld
Message-ID: see7663a.061@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Stefan Schröder"
Datum: 11.06.2003, 11:42

Stadtarchiv Greven hat historische Fahrradtour zusammengestellt: Auf Spurensuche durch Reckenfeld

Sehr geehrte Damen und Herren,

Der Sommer kommt - mit ganz viel Sonne, die Lust auf Radeln macht. Viele Leezenritter erkunden dieser Tage das Münsterland mit ihrem Stahlross. Wer dabei noch etwas dazulernen möchte, dem sei die historische Radtour durch Reckenfeld empfohlen, die das Stadtarchiv Greven anlässlich des 75jährigen Bestehens des Ortsteils vor drei Jahren zusammengestellt hat. Also, runterladen, ausdrucken und rauf aufs Rad!

http://www.greven.net/service/stenogramm/rad_reck.htm

Viel Spaß wünscht das Team des Stadtarchivs Greven
Stefan Schröder
Angelika Haves


INFO
Stadtarchiv Greven
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel.: 02571/920-358 und -458
Fax: 02571/920-320
E-Mail:stefan.schroeder@stadt-greven.de, angelika.haves@stadt-greven.de
Internet: www.greven.net






From r.boerste at lwl.org Thu Jun 12 15:21:08 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Jun 12 15:03:05 2003
Subject: [WestG][AKT] Entwicklung eines Kulturlandschaftskatasters
Message-ID: see88c65.005@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.06.2003, 10:28

Kulturlandschaftskataster soll Wissen über die kulturhistorischen Werte der westfälischen Landschaft öffentlich zugänglich machen

"Unsere Kulturlandschaften verändern sich immer schneller und dabei gehen viele Spuren verloren. Damit das Wissen über unsere Kulturlandschaft nicht verloren geht, brauchen wir ein Kulturlandschaftskataster", dieses Resümee zog Eberhard Eickhoff, Leiter des Westfälischen Amtes für Landschafts- und Baukultur am Ende der Tagung "Netzwerk Kulturlandschaft - zum landschafts- und baukulturellen Erbe in einem Kulturlandschaftskataster".

Auf Einladung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) diskutierten am Donnerstag (12.06.) rund 40 Archäologen, Geografen, Bau,- Landes- und Denkmalpfleger im LWL-Römermuseum Haltern darüber, wie das Wissen um die kulturhistorischen Werte einer Landschaft zusammengeführt und verfügbar gemacht werden kann.

"Seit der Steinzeit gestaltet der Mensch in Mitteleuropa die Landschaft nach seinen Bedürfnissen. So hat er aus dem ursprünglich vorhandenen Urwald im Lauf der Jahrtausende regional sehr unterschiedliche Kulturlandschaften geschaffen. Sein Wirken hat vielfältige Spuren hinterlassen, die von steinzeitlichen Siedlungsplätzen über mittelalterliche Burgen und Landwehren bis hin zu aufgelassenen Bergwerken aus moderner Zeit reichen. All diese Spuren der Vergangenheit in der Landschaft tragen entscheidend zu einer regionalen Identitätsstiftung bei", sagte Eickhoff.

Prof. Dr. Winfried Schenk von der Universität Bonn spannte in seinem Vortrag einen Bogen von der Weltkulturerbeliste der UNESCO über die "Europäische Landschaftskonvention" der EU bis hin zu Regelungen in Deutschland. "Im Rahmen einer ganzheitlichen Umweltsicherung ist die nachhaltige Kulturlandschaftspflege und der bewusste und pflegliche Umgang mit dem kulturellen Erbe besonders wichtig", betonte Schenk. Er forderte den Aufbau eines Kulturlandschaftskatasters, um den vielfältigen gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Dr. Margit Philipps vom LWL-Amt für Landschafts- und Baukultur verdeutlichte, wie zeitaufwendig und schwierig es im Einzelfall ist, kulturhistorische Daten zusammen zu tragen. Deshalb wäre ihrer Meinung nach ein modernes, vernetztes Auskunftssystem eine effektive Hilfe bei alltäglichen Planungsprozessen.

Welche vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten ein solches digitales Kulturlandschaftskataster hat, erläuterte Karl-Heinz Buchholz vom Umweltamt des Landschaftsverbandes Rheinland, der den dort entwickelten Prototypen vorstellte. Nicht nur Kommunen, Kreise, Fachbehörden und Politiker können so bei ihrer täglichen Planungs- und Entscheidungsarbeit unterstützt und motiviert werden, sondern auch interessierte Bürger oder Schulen für die Unterrichtsgestaltung.

Am Beispiel der Stadt Brilon zeigte Marion Schauerte, Landespflegerin aus Osnabrück, wie ein Kulturkataster die kommunale Planung einer Stadt erleichtert und unterstützt. Allerdings gibt es für ein Kulturlandschaftskataster auch Grenzen. Darauf wies der LWL-Archäologe Dr. Christoph Grünewald hin: "Man darf nicht alle Informationen ungeschützt verbreiten. Speziell archäologische Daten sind sehr sensibel. Denn es besteht immer die Gefahr, dass Raubgräber Fundplätze plündern und wichtige Zeugnisse der Geschichte so unwiderruflich verloren gehen", mahnte Grünewald.

"Der LWL will noch vor der Sommerpause entscheiden, in welcher Breite er ein Kulturlandschaftskataster für Westfalen auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Tagung entwickeln wird", blickte Eickhoff in die Zukunft.


INFO

Westfälisches Amt für Landschafts- und Baukultur
Briefadresse: 48133 Münster
Besucheradresse: Hörster Platz 4, Münster
Telefon: 0251/591-3572
Telefax 0251/591-4650
E-Mail: walb@lwl.org
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WALB/index2_html





From r.boerste at lwl.org Thu Jun 12 15:57:39 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Jun 12 15:04:49 2003
Subject: [WestG][AUS] Sonderfuehrungen im Archaeologischen Museum Herne
Message-ID: see894e7.066@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.06.2003, 8:57

Zusätzliche Führungen im Archäologischen Museum in Herne: "Feuer machen wie die Neandertaler"

Ob die Menschen aus dem 21.Jahrhundert unter den Neandertalern überlebt hätten, können Besucher im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne am kommenden Wochenende testen. Parallel zu den üblichen Führungen gibt es am Samstag nachmittag (14.6., 15.00 Uhr) und am Sonntag nachmittag (15.6., 14.00 und 16.00 Uhr) spezielle Führungen über den Neandertaler. In der Führung werden nicht nur die Werkzeuge der Eiszeitmenschen gezeigt. Wenn die Besucher den Faustkeil aus der Hand gelegt haben, sollen sie ein Feuer anzünden, denn ohne Wärme waren die Überlebenschancen gering.

Die Neandertaler lebten schon vor mehr als 100 000 Jahren in Westfalen - während des Eiszeitalters, das von extremen Klimawechseln geprägt war. Nur wer sich diesen Bedingungen anpassen konnte, überlebte. Vor 30 000 Jahren verschwand diese Menschenform, bis heute ist das Geheimnis ihres Verschwindens nicht eindeutig gelüftet.


INFO
Westfälisches Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Telefon: 02323/94628-0,
URL: www.museum-herne.de
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr,
Donnerstag 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Termine der Führungen:
"Neandertaler": Sa., 14.6., 15.00 Uhr, So.,15.06., 14.00 und 16.00 Uhr.
"Gesucht. gefunden. Ausgegraben": Sa. 14.6., 15.00 Uhr, So., 15.6., 14.00 und 16.00 Uhr.

Kosten:
Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 7 Euro.
Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich.






From m.weidner at lwl.org Thu Jun 12 17:05:24 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Jun 12 16:06:50 2003
Subject: [WestG] [KONF] Fachtagung Erinnerungspaedagogik, Bielefeld,
27.06.2003
Message-ID: see8a4e2.011@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Dr. Juliane Kerzel"
Datum: 12.06.03 15:50

Junge Migranten und Aussiedler: Schlüsselkinder der Erinnerungspädagogik?
Impulse für die Weiterentwicklung unserer Erinnerungskultur

Fachtagung am 27. Juni 2003 von 9.00 bis 17.30 Uhr

Spätestens seit der Deklamation des 27. Januar, des Tages der Befreiung von Auschwitz und Birkenau, zum nationalen Gedenktag sind das Erinnern an die Verbrechen des NS-Staates, das Gedenken seiner Opfer und mit ihm der Imperativ, "auf dass Auschwitz sich niemals wiederhole" offiziell zu einem integralen und identitätsstiftenden Bestandteil des deutschen Geschichtsbewusstseins geworden.

Je größer allerdings der generationelle Abstand zum Geschehenen wird, je weniger wir dabei noch auf die Berichte und Aufklärung durch Zeitzeugen und Opfer zurückgreifen können, desto schwieriger wird die Aufgabe, das Erinnern lebendig zu halten und in das "kollektive Langzeitgedächtnis" unserer Gesellschaft einzuprägen.

Eine besondere Schwierigkeit macht dabei die Tatsache aus, dass wir es mit einer zunehmend multi-ethnisch werdenden deutschen Gesellschaft zu tun haben. Insbesondere Lehrer/innen und Mitarbeiter/innen der Jugendsozialarbeit werden mit dieser Realität immer stärker konfrontiert. Sie fragen sich: Wie können wir die Kinder von Zuwanderern in die Erinnerungsarbeit etwa am 9. November oder am 27. Januar einbeziehen? Wie können wir die universalistische, an die Idee der Menschenrechte gebundene Perspektive des "Nie wieder Auschwitz!" für die Arbeit mit multi-ethnisch gemischten Gruppen und mit allochthonen Jugendlichen praxiswirksam nutzen?

Diesen Fragen wollen wir in unserer Tagesveranstaltung nachgehen. Sie wendet sich an Akteure der Erinnerungsarbeit in Schule und an außerschulischen Lernorten wie: Museen und Gedenkstätten, Archiven, Jugendsozialarbeit und Erwachsenenbildung, und versteht sich als Beitrag, die Impulse des Expo-Projekts "Planungswerkstatt Erinnerungskultur" aufzunehmen.

Teilnahmebeitrag: Euro 10,00 pro Person inkl. Verpflegung

Anmeldeschluss: 20. Juni 2003

Tagungsleitung:
Sigmar Fischer, Pädagogischer Leiter Haus Neuland
Peter Karsten, Geschichtslehrer
Dr. Juliane Kerzel, ehemalige Managerin des Expo-Projekts "Planungswerkstatt Erinnerungskultur", jetzt: Volkshochschule Recklinghausen

Tagungsort:
Haus Neuland, Senner Hellweg 493, 33689 Bielefeld-Sennestadt
Telefon (0 52 05) 91 26 - 0

Tagungssekretariat:
Silke Maaß
Durchwahl (0 52 05) 91 26 - 21
Telefax (0 52 05) 91 26 - 99
E-Mail: S.Maass@haus-neuland.de

verantwortlich:
Sigmar Fischer, Pädagogischer Leiter Haus Neuland
Durchwahl (0 52 05) 91 26 - 20


Programm:

bis 9.00 Uhr Eintreffen, Anmeldung, Stehkaffee

9.15 Uhr
Begrüßung der Teilnehmenden
Sigmar Fischer, Pädagogischer Leiter der HVHS Haus Neuland

9.30 Uhr
Vortrag:
Paradoxien der Erinnerungskultur: Möglichkeiten und Grenzen des pädagogischen Umgangs mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in Deutschland - "Generationsabstand" und "Migration" als neue Herausforderungen
Wolfgang Meseth, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main, und Mitglied des Vorstands der Anne Frank-Bildungsstätte:
anschließend Diskussion
Moderation: Sigmar Fischer/Dr. Juliane Kerzel, Recklinghausen

11.00 Uhr Pause

11.30 Uhr
Gruppenarbeit zu Fallbeispielen aus der Erinnerungsarbeit mit ethno-sozial gemischten Gruppen, Berichte der Gruppen im Plenum und Vertiefung durch einen Vortrag von Dr. Wolfgang Meseth:
Das Thema "Nationalsozialismus und Holocaust" in der Schule - Beispiele aus dem Geschichtsunterricht mit ethno-kulturell gemischten Lerngruppen
Moderation: Sigmar Fischer/Peter Karsten, Geschichtslehrer

13.00 Uhr Mittagessen

14.00 Uhr
Die Einbeziehung von Migranten in die Arbeit von Gedenkstätten - Am Beispiel
des El-De-Hauses Köln
Kurzvortrag durch Dogan Akhanli, Kölner Schriftsteller und ehrenamtlicher Mitarbeiter des El-De-Hauses, türkischer Exilant mit deutscher Staatsbürgerschaft
Vertiefung im Zwiegespräch mit Sigmar Fischer und anschließender Öffnung der
Gesprächsrunde für das Plenum

15.30 Uhr Kaffeetrinken

16.00 -17.30 Uhr
Perspektiven der Öffnung der Erinnerungsarbeit für (junge) Migranten -
Vernetzung in regionaler Perspektive
Workshop A: Transfer in die Praxis (Sigmar Fischer)
Workshop B: Austausch über allgemeine Planungen zum 9. November und 27. Januar (Peter Karsten)
Workshop C: Internetplattform der Planungswerkstatt (Dr. Juliane Kerzel)
Schlussrunde



INFO

Haus Neuland
Politisch-wissenschaftliches Bildungszentrum e.V.
Senner Hellweg 493 - 33689 Bielefeld (Sennestadt)
Telefon: (05205) 9126-0 / Fax: (05205) 9126-99
E-Mail: info@haus-neuland.de

URL
http://www.haus-neuland.de/




From m.weidner at lwl.org Fri Jun 13 13:03:38 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Jun 13 12:04:58 2003
Subject: [WestG] [AKT] Froemmigkeit und Wissen, Sonderfuehrung, heute
Message-ID: see9bda2.093@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: Reinhard Feldmann,
Datum: 13.6.2003, 11:55


Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Sehr geehrte Damen und Herren!

Nachdem die Ausstellungseroeffnung "Froemmigjkeit und Wissen" gestern
abend ein schoener Erfolg war, hat sich freundlicherweise der Festredner
bereit erklaert, fuer alle Interesssierten eine Sonderfuehrung
zusaetzlich anzubieten.

Die Fuehrung findet heute um 15:00 Uhr statt.

Auf Ihr Kommen freut sich
Reinhard Feldmann




INFO

Universitaets- und Landesbibliothek Muenster
Krummer Timpen 3-5
48043 Muenster
Fon: 0251 - 83 - 24081
Fax: 0251 - 83 - 28398

URL (Informationen zur Ausstellung)
http://www.froemmigkeitundwissen.de
http://www.uni-muenster.de/ULB/hist-b-westf/ab_kapuz.html





From m.weidner at lwl.org Tue Jun 17 12:10:44 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jun 17 11:29:57 2003
Subject: [WestG] [AKT] Was kommt nach der Industriekultur? Zur Zukunft der
Kultur im Ruhrgebiet
Message-ID: seeef737.057@lwl-ums.itz.lwl.org

Übernahme aus der E-Mailing-Liste "Geschichtskultur-Ruhr"
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich
Email: geschichtskultur@hclist.de
Internet: www.geschichtskultur-ruhr.de

Von: mailing@geschichtskultur-ruhr.de
Datum: 17.06.2003, 9:52

"Was kommt nach der Industriekultur? Zur Zukunft der Kultur im Ruhrgebiet"

Kultur Kontroversen -
Eine Gesprächsreihe des Kulturwissenschaftlichen Instituts, Essen, und des
Kulturdezernats der Stadt Essen
Am 25. Juni 2003, 19:30 Uhr im Kulturwissenschaftlichen Institut, Essen,
Goethestr. 31, 45128 Essen.

Es diskutieren Dr. Ulrich Heinemann (Ministerium für Schule, Jugend und
Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen), Prof. Dr. Klaus R. Kunzmann
(Universität Dortmund) und Prof. Dr. Klaus Tenfelde (Stiftung Bibliothek
des Ruhrgebiets, Bochum). Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Ulrich
Borsdorf (Ruhrlandmuseum Essen).

Fördertürme, Zechenanlagen und Arbeitersiedlungen sind Teil unseres
kulturellen Erbes geworden; die Industriekultur nimmt heute einen
unübersehbaren Platz in den Bereichen Kultur, Bildung, Wirtschaft und
Tourismus ein. Mit dem Ende der IBA stellt sich für das Ruhrgebiet jedoch
die Frage nach den Perspektiven einer zukunftsfähigen Kultur. Der
Gründerboom von industrie- und technikgeschichtlichen Museen ging aus der
strategischen Überlegung hervor, den Erhalt durch museale Nutzung zu
sichern. Die Konzepte dieser Museen müssen sich zunehmend der Anforderung
stellen, die Ansprüche einer konsum- und eventorientierten Gesellschaft zu
bedienen, ohne eine historische Dokumentation der Industriekultur zu
vernachlässigen. Die Ent-Historisierung und Mystifizierung von
Arbeitswelten zugunsten inszenierter Traumwelten kann aber nicht die
alleinige Lösung sein. Eine Umnutzung der Industrienanlagen muss sowohl dem
historischen Wert als auch der Finanzierbarkeit Rechung tragen. In Zeiten
leerer Kassen der öffentlichen Hand müssen Modelle gefunden werden, die den
historischen Orten eine ökonomische Basis geben, ohne sie einer knallbunten
Erlebniskultur preis zu geben. Die Industriekultur ist ein Erbe, dass es zu
nutzen gilt. Damit aus dem Erbe keine Hypothek wird, muss man sorgfältig
auswählen, was erhalten werden kann. Dem sinn- und identitätsstiftenden
Ansatz stehen Nutzbarkeit und Kostenrechnung gegenüber.

Die Frage nach der Zukunft der Kultur im Ruhrgebiet ist aber nicht auf die
Debatten über die Zukunft der Industriekultur beschränkt. Die integrativen
Ansätze der IBA, das industriekulturelle Erbe in zukunftsorientierte
regionale Strukturkonzepte einzubinden, sind auch für andere Bereiche der
Kulturlandschaft des Ruhrgebiets zu bedenken. Die interdisziplinäre
Zusammenarbeit von Stadtplanern, Raumplanern, Historikern, Geographen,
Künstlern, Wirtschaftsförderern und Ökologen brachte neue Impulse hervor.
Und diese wird das Ruhrgebiet dringend benötigen, wenn es die Vielfalt
seiner Kultur bewahren und fördern will.

Kulturwissenschaftliches Institut
Telefon: (02 01) 72 04 0
Telefax: (02 01) 72 04 111
presse@kwi-nrw.de
www.kwi-nrw.de


Zur Vorbereitung / Einstimmung sei der Vortrag "Industriekultur: Vom Nutzen
zum Nachteilfür das Ruhrgebiet?" von Ulrich Heinemanns empfohlen, den er am
22. Januar 2003 bei einer Veranstaltung des Wissenschaftszentrums NRW im
Kontext der Ausstellung "RheinRuhrCity - Die unentdeckte Metropole"
gehalten hatte:
http://www.geschichtskultur-ruhr.de/medien/index.html (Rubrik
"Online-Bibliothek)









From m.weidner at lwl.org Tue Jun 17 16:48:16 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jun 17 15:49:52 2003
Subject: [WestG] [AKT] Kostenlose Fuehrungen Archaeologie-Museum, Herne,
19.6.2003
Message-ID: seef3848.087@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.6.2003, 15:27

Zu Fronleichnam ins Museum: Kostenlose Führungen im neuen Archäologie-Museum in Herne

Das neue Archäologie-Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
in Herne bietet an Fronleichnam (19.6.) kostenlose Führungen an (sonst 20,50 Euro). Eine
Führung dauert zirka eine Stunde, zu entrichten ist nur der Eintrittspreis: Erwachsene
zahlen 3,50 Euro, Schüler bis 17 Jahre 2 Euro, Familien 7 Euro. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Unter dem Motto "gesucht. gefunden. ausgegraben" führt der Rundgang durch
250 000 Jahre Menschheitsgeschichte in Westfalen, vom Steinwerkzeug im Geröll der Eiszeit
bis zum Puppenkopf im Bombenschutt des Zweiten Weltkriegs.


INFO

Westfälisches Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel: 02323 / 94628-0
Fax: 02323 / 94628-33
E-Mail: archaeologiemuseum@lwl.org

URL:
http://www.landesmuseum-herne.de






From weidner at geschichte-und-museum.de Tue Jun 17 23:54:28 2003
From: weidner at geschichte-und-museum.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Tue Jun 17 22:53:47 2003
Subject: [WestG] [AKT] Geschichtsfest in Rheda, 20. und 22.06.2003
Message-ID: 3EEF8004.4020808@geschichte-und-museum.de>

Von: "Martin Wedeking"
Subject: Geschichtsfest in Rheda
Datum: 17.06.2003, 20:18


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie auf das Geschichtsfest des Heimatvereins Rheda aufmerksam
machen, das auch in diesem Jahr wieder am Freitag und Sonntag nach
Fronleichnam stattfindet. Thematisch geht es diesmal um die lange und
bewegte Geschichte des Evangelischen Friedhofs in Rheda.

Für nähere Informationen: heimatverein-rheda@gmx.de

Mit freundlichen Grüßen

Martin Wedeking

---------------
Geschichtsfest 2003 - Das Programm in Kürze:

Fr., 20.06.2003 19.30 Uhr Vortrag im Domhof: 1000 Jahre
Friedhofsgeschichte in Rheda
So., 22.06.2003 14.00 Uhr Führung über den Evangelischen Friedhof.
Treffpunkt: Friedhofskapelle,
Fürst-Bentheim-Straße
ab 15.30 Uhr Kaffee & Kuchen sowie Grillen im
Domhof, Am Domhof 1

Herzlich Willkommen!
---------------

Geschichtsfest in Rheda

Interessantes aus 1000 Jahren Friedhofsgeschichte am 20. & 22. Juni

Nein, denken Sie jetzt bitte nicht, "auf den Friedhof kommen wir schon
früh genug"! Das Thema hat viel Interessantes zu bieten - immerhin gibt
es in Rheda den ältesten benutzen Friedhof der Umgebung - seit gut
eintausend Jahren an derselben Stelle könnte der auch "Johannisfriedhof"
genannte evangelische Friedhof in Rheda eine Menge erzählen. Dies will
nun der Heimatverein Rheda auf seinem diesjährigen Geschichtsfest tun.

Den Auftakt bildet der Vortragsabend am Freitag, dem 20. Juni um 19.30
Uhr im Domhof. Dr. Wolfgang A. Lewe wird einen Überblick über die lange
Geschichte des Rhedaer Johannisfriedhofs geben, über die einst dort
stehende romanische Johanniskirche, das Mausoleum der Fürsten von
Bentheim-Tecklenburg, die klassizistische Friedhofsgestaltung, den
Wandel der Begräbnissitten und vieles mehr. "Über den Himmelsdamm zur
letzten Ruhestätte" heißt auch die neueste Publikation, die Dr. Lewe und
Jürgen Kindler verfaßt haben.

Am Sonntag, dem 22. Juni kann dann der evangelische Friedhof in seiner
heutigen Gestalt besichtigt werden. Beginn ist um 14.00 Uhr an der
Friedhofskapelle. Die klassizistische Gestaltung von 1821 ist heute
noch gut zu sehen, neben dem fürstlichen Mausoleum gibt es auch noch
zahlreiche alte und interessante Grabdenkmäler zu sehen. Der Friedhof
ist ohne Zweifel ein Spiegelbild Rhedaer Familiengeschichte(n).

Im Domhof gibt es ab 15.30 Uhr wieder Kaffee und Kuchen, es kann geklönt
werden, auch Würstchen vom Grill dürfen bei einem Geschichtsfest in
Rheda nicht fehlen.

Der Heimatverein Rheda lädt dazu herzlich alle Interessierten und
natürlich auch alle Mitglieder ein!


INFO

Heimatverein Rheda e.V.
Am Domhof 1
33378 Rheda-Wiedenbrück

URL:
http://rheda.gmxhome.de/heimatverein/anfang.html







From m.weidner at lwl.org Wed Jun 18 12:45:44 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Jun 18 11:49:17 2003
Subject: [WestG] [TOC] Der Maerker, Januar-Maerz 2003, Heft 1
Message-ID: sef050f8.044@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 18.6.2003, 11:45


TOC
Der Märker - Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehem. Grafschaft Mark
und den Märkischen Kreis
52. Jahrgang
Januar-März 2003
Heft 1


S. 5-10
Luda, Manfred
Der Amtmann geht, der Landrat kommt.
Zur friderizianischen Justiz- und Verwaltungsreform in Kleve-Mark im Jahre 1753
(1. Teil)

S. 10-14
Eggenstein, Georg / Graefe, Jan / Wiesendahl, Günter
Vier Quadratmeter Mittelalter
Dokumentation einer Platzbefestigung in Hamm

S. 15-17
Kohl, Rolf Dieter
Wildschäden im Kirchspiel Halver
Eine Bittschrift der Bevölkerung an König Friedrich Wilhelm I. von Preußen aus der
Zeit um 1730

S. 18-31
Trox, Eckhard
Der Lüdenscheider Maler Paul Wieghardt - ein europäischer oder amerikanischer
Künstler

S. 31-32
Nachrufe

S. 32-33
Ausstellungsberichte

S. 34-39
Buchbesprechungen

S. 39
Verzeichnis der Mitarbeiter
Impressum






From m.weidner at lwl.org Wed Jun 18 12:50:47 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Jun 18 11:52:03 2003
Subject: [WestG] [TOC] Kultur und Heimat ... Castrop-Rauxel, 2003, Nr. 1-2
Message-ID: sef0522d.055@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 18.6.2003, 11:45


TOC
Kultur und Heimat - Heimatblätter für Castrop-Rauxel und Umgebung
54. Jahrgang
2003
Nummer 1/2


S. 4-8
Ganser, Karl
Endlich Heimat bauen
Warum sind unsere Städte so hässlich? Warum fühlen sich viele Menschen nirgends
mehr daheim? Prof. Karl Ganser über die deutsche Bau-Unkultur - und wie sie sich
verändern lässt

S. 9-16
Scholz, Dietmar
Castrops Weg ins 20. Jahrhundert
Zur Entstehung der Stadt Castrop am 1. April 1902 und zu ihrer 24jährigen
Geschichte

S. 17-24
Schön, Gerd
Straßenbenennungen
Von-Waldthausen-Straße und Murdockweg

S. 25-29
Kurrath, Winfried
Mein Kumpel Jakob

S. 30-32
Baumeister, Werner
Bladenhorster Skizzen
Kleine Geschichten, erlebt im Bladenhorst der 30er Jahre

S. 33-52
Aschoff, Diethard
Juden in Castrop-Rauxel
Im Vergleich zu anderen Kommunen Westfalens vor allem im Ruhrgebiet

S. 53-58
Scholz, Dietmar
Ilse Löwenwärter, 16 Jahre, jüdisches Opfer

S. 59-61
Reding, Paul
Das Heimatmuseum in Waltrop
Hier der Schutzengel, dort ein Grubenretter

S. 62-64
Meyer, Johannes
Bildersuche

S. 65-72
Kuhne, Wilhelm
Lambertus
Als Bischof zwischen allen Fronten, Als Verbannter ein Beter, Als Missionar Gottes
Bote und Zeuge
Predigt zum Fest des Hl. Lambertus am 18. September 2002 in der Pfarrkirche St.
Lambertus zu Castrop

S. 73-75
Hagenbucher, Rüdiger
Malochen und feiern im Denkmal Marienschule

S. 76-82
Selisky, Heiner
Chronik der Stadt Castrop-Rauxel von Oktober 2002 bis Februar 2003







From m.weidner at lwl.org Wed Jun 18 14:43:18 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Jun 18 13:45:29 2003
Subject: [WestG] [WWW] Stadtarchiv Muenster, Zwangsarbeit in Muenster und
Umgebung 1939-1945
Message-ID: sef06c85.070@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Anja Gussek-Revermann",
Datum: 18.06.2003, 13:07

Subject: Stadtarchiv Muenster, Zwangsarbeit in Muenster und Umgebung 1939-1945

Das Angebot ist zu erreichen unter:
http://www.muenster.de/stadt/archiv

Der Beginn des Zweiten Weltkriegs hinterließ auch in Muenster und Umgebung große Luecken auf dem Arbeitsmarkt, die ab Herbst 1940 zunaechst durch Kriegsgefangene gefuellt wurden. Ab Sommer 1942 kamen erste zivile Arbeiterinnen und Arbeiter zum zwangsweisen Arbeitseinsatz nach Muenster. Das Schicksal dieser mindestens 10.000 Maenner, Frauen und Kinder, ihre Arbeits- und Lebensbedingungen sind Themen der vom Stadtarchiv Muenster konzipierten Internetpraesentation. Jeder thematische Abschnitt wird eingeleitet durch Zeitzeugen-Aussagen. Dabei wird der Kriegschronist und Stadtarchivar Franz Wiemers zitiert, der die Wahrnehmung der "Fremden" durch die Stadtgesellschaft wiedergibt. Dem gegenüber stehen die Aussagen zahlreicher ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, so dass die Seite der Betroffenen stets im den Vordergrund steht.


Das Angebot umfasst fuenf Hauptgruppen:

1. Nach Deutschland... mit vier Einzelportraets von Betroffenen, Erlaeuterungen zu der Frage, welche Gruppen zur Zwangsarbeit herangezogen wurden und einer Chronologie der Jahre 1939-2000, die allgemeine Ereignisse den speziellen Auswirkungen in Muenster gegenueberstellt.

2. Arbeit thematisiert die Zuteilung von Zwangsarbeitern und ihre Einsatzorte in der Landwirtschaft, im Handwerk sowie in der Bauindustrie, in Industrie und bei der Reichsbahn, bei der Stadtverwaltung und in Privathaushalten.

3. Unterbringung Dieser Punkt stellt eine Besonderheit dar, da eine Datenbank zu 181 Lagern und Kartenmaterial zu den Lagerstandorten in Stadt- und Landkreis Muenster eine besonders umfassende Recherche ermoeglicht. Bei der Erarbeitung des Angebots sowie der Recherchen zu Erstellung von Zwangsarbeitsnachweisen fuer die Betroffenen fanden sich in zahlreichen Akten oder Publikationen Informationen oder Listen von Unterkuenften und Lagern, in denen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Muenster und Umgebung untergebracht waren. Diese ergaben durch ihre Zusammenfuehrung in einer Datenbank ein umfangreiches Bild von den zwischen 1939 und 1945 vorhandenen Lagern und Unterkuenften. Die Datenbank umfasst inzwischen 181 Datensaetze.
Der Datenbestand bildete die Grundlage fuer die Erarbeitung des Kartenmaterials zur Unterbringung ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter im Stadt- und Landkreis Muenster.
Gerade beim Thema Unterbringung ist der Diskurs mit den Nutzern per E-Mail erwuenscht.

4. Disziplinierung: Die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, vor allem die aus Osteuropa, unterlagen einem dichten Netz aus Kontrolle und Bestrafung. Dieser Teil der Praesentation beschaeftigt sich mit den verschiedenen Vorschriften, Formen der Ueberwachung und Bestrafungen, die auch in willkuerlichen Hinrichtung von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern gipfelten.

5. Im Abschnitt Nach 1945 geht es um die Rueckfuehrung der Betroffenen in ihre Herkunftslaender. Sie mussten Jahrzehnte auf ihre politische Rehabilitierung und Entschaedigungen von deutscher Seite warten. Informationen zu den Themen Entschaedigung sowie zu muensterischen Projekten der der Begegnung mit ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern runden die Darstellung ab.

Neben dieser Internetpraesentation des Stadtarchivs Muenster wurde zum Thema Zwangsarbeit in Muenster und Umgebung 1939-45 vom Stadtarchiv Muenster und dem Geschichtsort Villa ten Hompel eine Wanderausstellung, die vom 20. Januar bis 01. Maerz 2003 zu sehen war, und eine Dokumentation, die im Juli 2003 erscheinen wird, erarbeitet.


INFO

Anja Gussek-Revermann
Stadtarchiv Münster
Hörsterstr.28
48143 Münster
Tel.: 02 51-4 92-47 12 oder 47 04
E-Mail: gussek@stadt-muenster.de






From m.weidner at lwl.org Mon Jun 23 09:28:30 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Jun 23 08:35:13 2003
Subject: [WestG]
[AKT] Wanderung: Pilgerinnen zur Syburg, Dortmund, 28.6.2003
Message-ID: sef6ba37.059@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Hanne Hieber"
Subject: Tageswanderung, PilgerInnenweg zur Syburg - Gedenken im Gehen
Datum: 20.6.2003, 09:01


Tageswanderung
PilgerInnenweg zur Syburg - Gedenken im Gehen


Samstag, 28. Juni 2003, 9 - 15 Uhr

Treffpunkt: Dortmund, Eingang Tierpark, Mergelteichstraße

Anfahrt: U 49, Endstelle Hacheney, 5min. Fußweg

Rückfahrt: Buslinien 441, 442 und Casinobus 444

Kosten: 15,-Euro

Anmeldung erbeten: 0231/10 00 79


Leitung: Hanne Hieber, Stöckelschuh-Rundgänge zur Frauengeschichte
in Dortmund

"Stöckelschuh - Rundgänge zur Frauengeschichte in Dortmund"
veranstaltet eine Tageswanderung als PilgerInnenweg zur Erinnerung an
historische Dortmunderinnen.

An ausgewählten Orten - Forsthaus am Tierpark, Bittermarkdenkmal,
Hexenkreuz am Iserfeld, St. Peter in Syburg, Vincketurm und
Kaiserdenkmal auf Hohensyburg - wird mit Texten, Gedichten und
Erzählungen an politisch aktive, verfolgte und ermordete Frauen
erinnert. So an Hedwig Dransfeld, Führerin der katholischen
Frauenbewegung, Lotte Temming und Martha Gillessen, Verfolgte des
Naziregimes, Hexen und Beginen, Kaiser Karls Gattin Hildegard und die
Hl. Barbara, die Kaiserinnen Augusta, Viktoria und Auguste Viktoria
sowie Eleonore Vincke, Gattin des ersten Oberpräsidenten von
Westfalen.

Es wird gebeten, für unterwegs Verpflegung und ggfs. Regenzeug
mitzunehmen, bequeme Schuhe nicht zu vergessen und nach individuellem
Wunsch in Syburg eine abschließende Einkehrrunde einzukalkulieren. Die
Rückfahrt erfolgt individuell.






From m.weidner at lwl.org Mon Jun 23 09:33:49 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Jun 23 08:35:13 2003
Subject: [WestG] [WWW] Digitale Literatur zur Wirtschafts- und
Sozialgeschichte
Message-ID: sef6bb89.078@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Werner Vogel"
Subject: digitalisierte Buecher
Datum: 20.6.2003, 9:37


Digitale Literatur zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte


Sehr geehrte Damen und Herren,

In Kooperation mit dem Rechenzentrum der Univ. zu Köln wird seit Beginn
des Jahres 2003 von unserer Bibliothek (Wirtschafts- und Sozialgeschichte/Uni
Koeln) relevante Literatur der Wirtschafts- und Sozialgeschichte als Volltext
ins Internet gestellt. Darunter befinden sich auch einige Buecher die fuer
historisch Interessierte der Westfaelischen Geschichte von Belang sein duerften.

Als Beispiel:

Nelckenbrecher: Taschenbuch...
Seemann: Reg. Bez. Minden, Muenster...
Sigismund: Topogr. stat. Darst. Muenster...

Zu finden unter:
http://www.digitalis.uni-koeln.de/digitaletexte.html.
Beste Gruesse aus Koeln
Werner Vogel


Werner Vogel
Dipl.-Bibliothekar
Tel. 0221/4702497
Fax: 0221/4705209
e-mail:vogel@wiso.uni-koeln.de
homepage:www.wiso.uni-koeln.de/wigesch/bibliothek







From m.weidner at lwl.org Tue Jun 24 09:50:22 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Jun 24 09:12:13 2003
Subject: [WestG] [TOC] Sauerland, Juni 2003, Heft 2
Message-ID: sef810de.074@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 24.6.2003, 8:50


TOC
Sauerland - Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes
36. Jahrgang
2003
Heft 2, Juni


S. 56-60
Werner Eickler
Die Ferienregion "Winterberg mit seinen Dörfern"

S. 61-66
Matthias Pape
Die Säkularisation im Herzogtum Westfalen - Tor für den Ultramontanismus

S. 67-69
Reinhard Feldmann
"Frömmigkeit und Wissen"
Rheinisch-Westfälische Kapuzinerbibliotheken vor der Säkularisation
Eine kulturgeschichtliche Ausstellung

S. 70
Dieter Wurm
Vom Kurkölnischen Krummstab über den Hessischen Löwen zum Preußischen Adler
[Ausstellungsplanung]

S. 72-73
Friedhelm Ackermann
Windkraftanlagen
Je mehr Windräder, desto mehr Dampf entweicht ungenutzt in die Atmosphäre
Konventionelle Kraftwerke müssen in Reserve stehen

S. 74-75
Lothar Schwarz
Die Hängebrücke im Grubental bei Latrop

S. 76-77
Reinhard Köhne
Höllenglut im Teufelssiepen
[Glashütten]

S. 79-80
Dietrich Wolff
140 Jahre Bergbau in Meggen und Halberbracht (1852 bis 1992)

S. 81-82
Wolfgang Frank
Was ist mit dem Kuckuck?

S. 83
Anon.
Förderkreis Historisches Obermarsberg e.V. gründet einen Arbeitskreis Säkularisation

S. 84-89
Peter M. Kleine
Hugo Emil Bremer - Paradiesvogel, Erfinder, Unternehmer

S. 90-93
Thomas Kemper
Die Gründung der Schützengesellschaft Oberkirchen im Jahre 1827

S. 94-100
Bücher - Schrifttum

S. 101
Leserbriefe

S. 102
Personalien





From r.boerste at lwl.org Tue Jun 24 15:27:01 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Jun 24 14:38:23 2003
Subject: [WestG] [AUS] "Gruesse von der Ziegelei" im Westfaelischen
Industriemuseum
Message-ID: sef85fb8.051@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff", Westf. Industriemuseum,
Datum: 24.06.03, 12:07

Grüße von der Ziegelei - Ausstellung auf Zeche Zollern II/IV im Westfälischen Industriemuseum Dortmund

Grüße aus der Ferne werden heute zunehmend als E-Mail und SMS verschickt - vor 100 Jahren trat die Fotopostkarte als modernes Medium ihren Siegeszug an. "Meinen Lieben daheim", so begann Heinz Fritzensmeier aus Leese bei Lemgo eine Postkarte, die er am 9. Juni 1926 als Wanderziegler aus Duisburg an seine Familie in Lippe schrieb. Auf der Vorderseite ein Belegschaftsfoto, auf der Rückseite einige Zeilen.

Unter dem Motto "Grüße von der Ziegelei" zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV rund 80 historische Belegschaftsfotos, die die lippischen Wanderziegler als Karte in die Heimat schickten. Die Ausstellung im Rahmen der Reihe "Galerie Industriearbeit" wird am Sonntag, 29. Juni, um 11 Uhr im historischen Werkstattgebäude der Zeche eröffnet und läuft dort bis zum 7. September.

Viele Lipper verließen im frühen 20. Jahrhundert alljährlich im Frühjahr ihre Heimat, um auf auswärtigen Ziegeleibetrieben - auch im Ruhrrevier - Geld zu verdienen und so das Überleben ihrer Familien zu sichern. Während der mehrmonatigen Trennung hielt man mit Briefen und Postkarten Kontakt. Letztere waren zugleich auch Erinnerungsstücke - zeigten sie doch die Freunde und Kollegen, mit denen zusammen die harte Arbeit in der Fremde gemeistert wurde. "Als sozialgeschichtliche Bildquellen dokumentieren diese Fotokarten viele Details aus dem Arbeitsleben der Ziegler, z.B. die typischen Werkzeuge oder auch die zeitgenössische Arbeitskleidung", so Dr. Andreas Immenkamp vom Westfälischen Industriemuseum.

Manche Wanderziegler ließen sich allerdings im guten Anzug, "dem Besten", ablichten. Mehrfach erkennt man auf den Fotos persönliche Dinge wie Taschenuhren, Musikinstrumente oder Fahrräder. Immenkamp: "Das Fahrrad galt bei den Zieglern zwischen 1900 und 1914 geradezu als Statussymbol."

Ausführliche Informationen zum Thema gibt es bei der Ausstellungeröffnung am 29. Juni ab 11 Uhr sowie am Sonntag, 13. Juli: Unter dem Motto "Ziegel für das Ruhrrevier" erwartet die Besucher auf Zollern dann eine Ausstellungsführung, ein Diavortrag über "Das Ruhrrevier als Ziegellandschaft" sowie eine Zechenführung zum Thema "Ziegelmauern und Ziegeldächer auf Zollern" (11-13 Uhr).

Im Herbst und Winter zeigt das LWL- Industriemuseum im Rahmen seiner "Galerie Industriearbeit" auf Zollern zwei weitere Ausstellungen: Unter dem Titel "Düsseldorf - Dortmund - Mexiko" geht es vom 21. September bis 9. November um die Entstehungsgeschichte der Jugendstil-Maschinenhalle der Zeche. Ab 23. November werden in der Alten Werkstatt Zeichnungen und Aquarelle von Hermann Sperl zum Themenbereich "Industriedenkmal / Industrielandschaft" gezeigt.


INFO
"Grüße von der Ziegelei - Lippische Zieglerkommunen 1890 - 1950"
29.6.- 7.9.2003
Di-So 10-18 Uhr

ORT:
Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern
- Galerie Alte Werkstatt -
Grubenweg 5, Dortmund-Bövinghausen

URL:
Diese Meldung mit einem Foto zum Download finden Sie im Internet unter www.lwl.org






From r.boerste at lwl.org Tue Jun 24 15:31:57 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Jun 24 14:41:03 2003
Subject: [WestG] [AUS] Wanderausstellung "Klezmer - hejmisch und hip"
Message-ID: sef860ec.060@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Wiltrud Apfeld", Stadt Gelsenkirchen
Datum: 24.06.2003, 11:53

Wanderausstellung "Klezmer - hejmisch und hip" zur Geschichte der Klezmermusik

Ausgehend von den historischen Ursprüngen in der Fest- und Feiermusik der osteuropäischen Juden folgt die Ausstellung den Wanderungsbewegungen in die USA und nach Palästina/Israel und mündet in der Darstellung des vor rund 20 Jahren beginnenden "Revivals" dieser Musik.

Einen Schwerpunkt bildet die Entwicklung in Deutschland, hier insbesondere mit Blick auf die Bedeutung des jiddischen Liedguts und die spezifische Situation des deutsch-jüdischen Verhältnisses. Ebenso werden Fragen von Tradition und Veränderung im Kontext der Weltmusikdiskussion gestellt.

Gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung, die die Ausstellung selbst maßgeblich mitfinanziert hat, bieten wir diese Ausstellung zur Ausleihe an. Dadurch ist es möglich, die Ausstellung ohne Leihgebühr zur Verfügung zu stellen.

Bislang stehen folgende Orte als Wanderstationen fest:
November 2003 - Januar 2004: Nürnberg (Kulturamt und Stadtbibliothek)
September - Oktober 2004: Dortmund (Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit e. V.)
Januar - Februar 2005: Göttingen (Soziokulturelles Zentrum "Galerie
Apex").

Über weitere Ausleihen informiert aktuell unsere Homepage: http://www.klezmerwelten.de. Hier finden Sie weitere Informationen und Bilder. Die Ausstellung wurde im Frühjahr 2003 in Gelsenkirchen im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Klezmerwelten - mehr als Musik" gezeigt.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Ihr Interesse an der Ausstellung wecken konnte. Ausführlichere Informationen über Umfang und Leihbedingungen schicke ich Ihnen gerne zu.

Wiltrud Apfeld


INFO
Stadt Gelsenkirchen
Referat Kultur
Wiltrud Apfeld
Florastr. 28
45875 Gelsenkirchen
Tel.: 0209/169-9109
Fax: 0209/169-9173
E-Mail: wiltrud.apfeld@gelsenkirchen.de

URL:
http://www.klezmerwelten.de





From r.boerste at lwl.org Wed Jun 25 11:01:47 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jun 25 10:36:50 2003
Subject: [WestG] [LIT] Erlebnis Hermannsweg
Message-ID: sef97310.057@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Werner Gessner-Krone", Westfälischer Heimatbund,
Datum: 24.06.2003, 14:22

Horst Gerbaulet:
Erlebnis Hermannsweg. Wandern von Bielefeld bis Horn-Bad Meinberg, hg. vom Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald, Bielefeld 2003.

Die abwechslungsreiche und reizvolle Landschaft des Teutoburger Waldes und die Vielzahl kulturhistorisch bedeutsamer Sehenswürdigkeiten rechts und links des Weges haben dazu geführt, daß der Hermannsweg heute zu Deutschlands beliebtesten Kammwanderwegen zählt.

Mit seiner Einteilung in 10 Wanderabschnitte richtet sich ein neuer Wanderführer nicht nur an die Langstreckenwanderer, sondern eignet sich hervorragend für Familien, Gruppen, Einzelwanderer, die einen Tagesausflug auf dem Hermannsweg unternehmen wollen. Zu jeder der 10 Abschnitte werden alternative Rückwanderrouten angeboten. So kann man sich den H-Weg und den Teutoburger Wald Stück um Stück erobern.

Der Hermannsweg wurde vor gut 100 Jahren ins Leben gerufen. Für ihn liegt jetzt erstmals ein Wanderführer vor, der Text und Karten verbindet. In den 9 Teilkarten findet der Nutzer die H-Weg-Route, je nach Schwierigkeit in drei Farben; aber auch die Rückwanderrouten sind eingetragen. 69 markante Punkte am H-Weg, die im Text erwähnt werden, sind in den Karten deutlich gekennzeichnet. Natürlich sind auch die 40 Gasthäuser und Hotels/Pensionen/Jugendherbergen sowohl im Text genau beschrieben als auch in der Karte eingetragen. Aussichtspunkte, Parkplätze, Haltestellen von Bussen und Bahnen, Schutzhütten und anderes findet sich in den Karten ebenfalls.

Ein Gesamthöhenprofil lässt für die 45 km lange Strecke auf einen Blick die leichten und schwierigen Teilstücke, die Pässe, Einschnitte und Gipfel erkennen. Zugleich zeigt es die 10 Abschnitte im Überblick und erleichtert so die Ausflugsplanung. Zu Beginn aller 10 Abschnitte findet man sodann ein genaueres Profil und eine Streckencharakteristik, die auf Bodenbeschaffenheit, steile An- und Abstiege und Besonderheiten hinweist.

Was den Rahmen der Routenbeschreibung sprengen würde, ist farblich abgesetzt und in den 40 so genannten Exkursen besprochen. Mal 12 Zeilen lang wie zu Groppe und Forelle (Stichwort: Fische und Wasser), mal ganze Seiten und mehr, wenn es um so wichtige Themen wie "Geologie", "Varusschlacht", "Externsteine"oder die "Paßwege durch den Teutoburger Wald" geht. Die durchwanderten Kommunen werden hier genauso vorgestellt wie Hügelgräber, Sachsenlager auf dem Tönsberg, Ernst von Bandel, Historische Formen der Waldnutzung, Natursteinmauern und viele andere Themen.

Den Hermannsweg erleben: Dieser Führer geht über eine einfache Wanderanleitung weit hinaus und stellt das vielfältige Erleben der Kulturlandschaft am Hermannsweg in den Vordergrund: Wandern und spazieren, entdecken und Ausblicke genießen, der Geschichte nachgehen, Naturerscheinungen sehen und verstehen, sich an den geheimnisvollen Orten unserer Vorfahren tummeln, träumen. Abstecher machen, Lesetips, einkehren, sich orientieren, geeignete Unterkunft finden. Und, und, und...

Der Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald hat den Verlag Thomas P. Kiper für dieses Projekt gewonnen und sich die Zuarbeit des Westfälischen Amts für Landschafts- und Baukultur (WALB) gesichert. Der Lagenser Horst Gerbaulet, geb. 1952, Mitarbeiter des WALB, brachte als Autor die Begeisterung fürs Wandern, die Liebe zur ostwestfälischen Heimat und als Landschaftsplaner profunde Kenntnisse unseres Kulturlandschaftsraumes mit. Meter für Meter, Abschnitt für Abschnitt und Quelle für Quelle (wirkliche und literarische) hat er den Hermannsweg zwischen Sparrenburg und Velmerstot erforscht und dann das Wichtigste für diesen Führer zusammengefasst.

Bei der Kartenbearbeitung und beim Layout erhielt er Unterstützung von Kollegin Martina Bange. Der VHS-Photokurs "Wege durch Lippe - der Hermannsweg" steuerte Photos bei. Der Teutoburger-Wald-Verein e.V. soll hier auch genannt werden: ehrenamtlich pflegt und betreut er den H-Weg.


INFO

Horst Gerbaulet:
Erlebnis Hermannsweg. Wandern von Bielefeld bis Horn-Bad Meinberg (mit Karten im Maßstab 1:25.000),
hg. vom Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald.
Mit zahlreichen farbigen Abbildungen sowie Zeichnungen und Skizzen,
Bielefeld 2003.
Verlag Thomas P. Kiper
ISBN 3-936359-01-6
€ 11,80 Euro





From r.boerste at lwl.org Wed Jun 25 13:28:58 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jun 25 12:32:30 2003
Subject: [WestG] [TOC] Ausstellungshinweise aus "LWL-Aktuell" 3/2003
Message-ID: sef99590.035@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 25.06.2003, 12:15

Aktuelle Ausstellungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe:

Arnsberg:
"Rund um die Münze", vom Zahlungsmittel zum Sammelobjekt, Ausstellung des LWL-Museumsamtes, ab 6. Juli im Sauerland-Museum,
Tel.: 02931 / 4098.

Bergkamen:
"Auf tönernen Füßen", westfälisches Töpferhandwerk im Industriezeitalter, Ausstellung des Museumsamtes, bis 13. Juli im Stadtmuseum,
Tel.: 02306 / 8676.

Bocholt:
"Ausgekocht und aufgeblüht - Alt und Jung auf Zeitreise", zur Kommunikation zwischen den Generationen, bis 20. Juli im Textilmuseum,
Tel.: 02871 / 21611-0.

Bochum:
"Neapel-Bochum-Rimini", italienische Zuwanderung und deutsche Italiensehnsucht 1955 - 1973, ab 12. Juli auf der Zeche Hannover,
Tel.: 0231 / 6961-233.

Bünde:
"Prothesen von Kopf bis Fuß", Kulturgeschichte der menschlichen Ersatzteile, Ausstellung des LWL-Museumsamtes, bis 3. August im Museum Bünde,
Tel.: 05223 / 793300.

Detmold:
"Feine Möbel aus Westfalen", die Manufaktur des Rietberger Hofmalers Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher ( 1749 * 1823 ), bis 31. Oktober im Freilichtmuseum Detmold,
Tel.: 05231 / 706-0.

Dortmund:
"Grüße von der Ziegelei", lippische Zieglerkommunen 1890-1950, ab 29. Juni auf der Zeche Zollern,
Tel.: 0231 / 6961-111.

Hattingen:
"Zwangsarbeit in Hattingen", Leben und Arbeiten von Zwangsarbeitern 1940-1945, bis 27. Juli auf der Henrichshütte Hattingen,
Tel.: 02334 / 9247-40.

Lage:
Mariel Tarela: Biotop - Blumen und Tierskulpturen aus Keramik, bis 20. Juli in der Ziegelei Lage,
Tel.: 05232 / 9490-0.

Marl:
"Mit Sinnen", LWL-Erlebnis-Ausstellung für Sehende, Blinde und Sehbehinderte zum Jahr der Menschen mit Behinderungen, ab 20. Juli im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl,
Tel.: 02365 / 99-2257.

Münster:
"Sammlerlust", Europäische Kunst aus fünf Jahrhunderten aus einer der bedeutendsten Sammlungen in westfälischem Privatbesitz, bis 24. August im Westfälischen Landesmuseum,
Tel.: 0251 / 591-05.

"Nur mit uns!", Ausstellung der Preisträger des LWL-Schülerwettbewerbs zum Jahr der Menschen mit Behinderungen, 24. Juni bis 16. Juli im Landeshaus,
Tel.: 0251 / 591-3647.

"Unterwegs" - Nomaden früher und heute, ab 23. Juli im Westfälischen Museum für Naturkunde,
Tel.: 0251 / 591-05.

Petershagen:
Therman Statom: "Land Tides. Stories



From the Weser", bis 28. September in der Glashütte Gernheim,
Tel.:05707 / 9311-0.






From r.boerste at lwl.org Wed Jun 25 12:48:35 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jun 25 12:35:31 2003
Subject: [WestG] [AKT] Veranstaltungen im Westf. Roemermuseum Haltern
Message-ID: sef98c34.042@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle" presse@lwl.org
Datum: 25.06.2003, 11:10

Veranstaltungen im Jubiläumsjahr des Westfälischen Römermuseums Haltern

Das Westfälische Römermuseum Haltern feiert in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag. Sein Träger, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wird 50. Darum ist
auch die zweite Hälfte des Jubiläumsjahres in Haltern mit Veranstaltungen gespickt. Am 29. Juni winkt "Wellness und Gesundheit im alten Rom". Dieses Programm zog im ersten Halbjahr die meisten Besucher an.

Die Museumspädagoginnen Sabine Holländer und Michaela Löbbert werden, römisch gewandet, von 11 bis 18 Uhr Einblicke in Körperpflege, Badekultur und
Medizin geben. Im Mittelpunkt stehen die Funde in der Ausstellung: medizinische Instrumente, der Deckel einer Apothekerbüchse, Salböl-Fläschchen und so genannte
Strigiles, mit denen das Öl nach Sport und Gymnastik vom Körper geschabt wurde. Ihre Handhabung können die Besucher an originalgetreuen Nachbildungen ausprobieren.

Unter der Anleitung von Birgit Niemann können sie schließlich selbst ein Parfum-Öl mischen und ihren ganz persönlichen Duft kreieren. Im Juli kommt Asterix. Nach der erfolgreichen Asterix-Ausstellung 1999/2000 wird die reale Welt der Römer noch einmal in einer kleinen Ausstellung der Comic-Antike gegenübergestellt und deutlich, dass beide oft gar nicht weit auseinander liegen.

In den Sommerferien heißt eine Aktion für 8 bis 12-Jährige "Das Glas der römischen Kaiser". Leute ab 16 können an zwei Wochenenden einen Bogen nach germanischem
Vorbild bauen und in einem Turnier erproben.

"Neues aus den Römerlagern" gibt es im September. Während die Erwachsenen Informationen aus erster Hand über die neuesten Ausgrabungen erhalten, recherchieren Kinder als Reporter die Schlacht im Teutoburgerwald. Das Geheimnis "flüssiger Edelsteine" lüften die Museumspädagoginnen im Oktober und zeigen, wie vor 2000 Jahren die raffinierten Edelstein-Imitate hergestellt wurden.

Am letzten Wochenende im November feiert das LWL-Römermuseum seinen Geburtstag mit "Brot und Spielen". Besucher können zu Tisch liegen und Kostproben römischer Speisen und Getränke genießen. Ein "römischer Spielsalon" wird ebenfalls in die Vergnügungen vor 2.000 Jahren einführen. Am Ende des Jubiläumsjahres stehen die "tollen Tage" im alten Rom auf dem Programm. An den Saturnalien tauschten nicht nur Sklaven und Herren die Rollen, sondern man verschenkte auch gern Kerzen. Besucher können sie in Haltern selbst mit römischen Mustern verzieren.

Am 25. November 1993 wurde das Westfälische Römermuseum Haltern eröffnet. Seitdem haben mehr als 400.000 Menschen das Museum besucht. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) hatte es 1993 auf dem Gelände eines ehemaligen römischen Militärlagers eröffnet. Haltern gehörte vor 2000 Jahren zu den Standorten an der Lippe,
deren Legionen in der Varusschlacht untergingen.

Bevor es im Juli mit dem neuen Programm losgeht, neigt sich das Veranstaltungsprogramm für das erste Halbjahr dem Ende entgegen und schließt wie es begonnen hat. Eine Anmeldung für die Veranstaltungen im Jubiläumsjahr ist nicht erforderlich (Ausnahmen: Ferienprogramm und Bogenbau-Seminar).


INFO

Westfälisches Römermuseum Haltern
Weseler Str. 100
45721 Haltern am See
Tel.: 02364/9376-0
Fax: 02364/9376-30
Öffnungszeiten: Dienstags bis freitags 9 bis 17 Uhr
Samstags, sonntags, feiertags 10 bis 18 Uhr
Eintritt: 2,60/1,10 Euro; Familientageskarte 5,20 Euro





From r.boerste at lwl.org Wed Jun 25 16:36:07 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jun 25 15:54:35 2003
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das Geschlecht der Dinge im Zeitalter
des Massenkonsums, 26.06.2003
Message-ID: sef9c186.079@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Rita Börste"
Datum: 25.06.2003, 15:20

Vortrag von Prof. Dr. Karin Hausen (Neuere Geschichte, Berlin) im Hörsaal 2, Fürstenberghaus der Universität Münster am 26.06.2003 um 20.00 Uhr:
Das Geschlecht der Dinge im Zeitalter des Massenkonsums.

Der öffentliche Vortrag findet statt im Rahmen des interdisziplinären Kolloquiums:
Das Geschlecht der Dinge.
Interdisziplinäre und epochenübergreifende Perspektiven auf Geschlecht, Lebensstil und den Symbolcharakter der Dinge.
Münster, Villa Terfloth,Tondernstr. 15/17
26.-28. Juni 2003


INFO

Veranstalter:
Sonderforschungsbereich 496 "Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme vom Mittelalter bis zur Französischen Revolution" in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Martina Kessel, Dr. Wiebke Kolbe (Universität Bielefeld),
Prof. Dr. Gabriela Signori, Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger (Universität Münster)

URL:
http://www.geschichte.uni-bielefeld.de/akhfg/aktuelles.htm
http://www.uni-muenster.de/SFB496/Programme/Geschlecht.html





From r.boerste at lwl.org Wed Jun 25 16:47:03 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Wed Jun 25 15:56:49 2003
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Verheissung und Erfuellung: der Hoerder
Heilsspiegel, 26.06.03
Message-ID: sef9c409.095@lwl-ums.itz.lwl.org

Übernahme aus der E-Mailing-Liste "Geschichtskultur-Ruhr"
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich
Email: geschichtskultur@hclist.de
Internet: www.geschichtskultur-ruhr.de

Von: mailing@geschichtskultur-ruhr.de
Datum: 25.06.2003, 13:51


Vortrag: "Verheißung und Erfüllung: der Hörder Heilsspiegel"
Prof. Dr. Barbara Welzel *
Donnerstag, 26. Juni 2003, 20 Uhr

* Prof. Dr. Barbara Welzel, geb. 1961, Studium der Kunstgeschichte,
Philosophie und Musikwissenschaft in Bochum und Berlin. Promotion 1989:
Abendmahlsaltäre vor der Reformation (publiziert Berlin 1991). Schon
während des Studiums: zahlreiche Tätigkeiten in der Museumspädagogik und
Erwachsenenbildung, auch Lehrerausbildung, Führungstätigkeit an den
Berliner Museen. Volontariat an den Staatlichen Museen in Berlin
(Kupferstichkabinett und Gemäldegalerie); in dieser Zeit verantwortliche
Mitarbeit an der Ausstellung "Rembrandt. Der Meister und seine Werkstatt"
Berlin/Amsterdam/London 1991/92. 1991-1998 Wissenschaftliche Assistentin am
Kunstgeschichtlichen Institut der Philipps-Universität Marburg. 1997
Habilitation "Der Hof als Kosmos sinnlicher Erfahrung" "
Sammlungsgeschichte und Hofkunst am Brüsseler Hof am Beginn des 17.
Jahrhunderts (Druck in Vorbereitung). Lehraufträge an der Archivschule in
Marburg. Tätigkeit als Redakteurin in einem Fachverlag. Verschiedene
Vertretungs- und Gastprofessuren. Seit 2001 Lehrstuhl für Kunstgeschichte
an der Universität Dortmund.


INFO

Veranstaltungsort:
Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund
Hansastraße 3
D-44137 Dortmund
Telefon: +49 (0) 231 50-2 55 22
Info-Telefon: +49 (0) 231 50-2 60 28

Eintritt frei






From r.boerste at lwl.org Thu Jun 26 09:21:12 2003
From: r.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Thu Jun 26 08:27:20 2003
Subject: [WestG] [TOC] Siegerland, Heft 1/2003
Message-ID: sefaad10.059@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Andrea Schröder", Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 26.06.2003, 8:15


TOC
Siegerland - Blätter des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins e.V.
Band 80 / Heft 1 2003


S. 3-8
Krämer, Erhard
Christliche Missionierung und Grundbesitz des Erzstiftes Köln in der Pfarrei Ferndorf
Die Kölner Urkunde von 1067

S. 9-27
Weiß, Ulrich
Die Einführung der Reformation in Nassau
Zögerlicher Weg zu einer neuen Ortsbestimmung

S. 28-36
Weber, Friedrich
Die Almosenordnung Graf Johanns des Älteren
Bedencken, wie die Armen zu underhalten und Almußen einzusamblen und auszuteilen

S. 37-50
Isenberg, Erwin
Säkularisation im Siegerland
Aufhebung monastischer Gründungen als vielschichtiger Prozess

S. 51-53
Brückel, Ortwin
Königliche Fachschule für die Eisen- und Stahlindustrie des Siegener Landes
Im Jahre 1900 in Siegen gegründet

S. 54-58
Reuter, Friedrich
Das Kriegsende in Buschhütten
Dokumentation über ein Ereignis beim Einmarsch der amerikanischen Streitkräfte

S. 59-64
Moisel, Gerhard
Von Nenkersdorf nach Amerika
Nachkommen der Siegerländer Familie Stötzel in den USA

S. 65-66
Flender, Hans-Martin
Öffnung des Hainer Hüttenstollens in Siegen?
Stollen des Bergwerks "Alte Silberkaute" nahm Kunstschätze auf

S. 67-70
Bingener, Andreas
Vorstands- und Vereinsarbeit 2002/2003
Zahlreiche Publikationen unter Mitwirkung des Vereins erschienen

S. 71-76
Rezensionen

S. 76
Mitarbeiter der Zeitschrift