Stein-Denkmal in Berlin / Foto, Bearbeitung: M. Weidner, Münster / Oktober 2007Peter Burg: BiografieMarcus Weidner: Stein - Chronologie eines LebensMarcus Weidner: Denkmäler-Verzeichnis Peter Burg: StädteordnungMarcus Weidner: Stein-BibliografieMaterialien
 
Am 25.10.2007 jährte sich die Geburt des Freiherrn vom und zum Stein zum 250. Mal. Im Jahre 1757 als Sohn eines Reichsritter-Geschlechts in Nassau an der Lahn geboren, trat der junge Karl vom Stein noch zu Lebzeiten Friedrichs II. in preußische Dienste. Als hoher Beamter in den westlichen Provinzen an Rhein und Weser machte er bald Karriere. In einer politisch unruhigen Zeit des Übergangs, in der die napoleonischen Armeen die überkommene Ordnung Europas ins Wanken brachten, rief ihn der König an die Spitze des Staates. Als leitender Staatsminister initiierte er mit seinem Stab jene Reformen, die bis auf den heutigen Tag die Voraussetzung für eine moderne Bürgergesellschaft in Deutschland bilden und eng mit seinem Namen verknüpft sind. Nach der politischen Neuordnung Deutschlands und Europas auf dem Wiener Kongress zog er sich ins Privatleben nach Westfalen zurück. Vom seinem bei Lünen (Kreis Unna) gelegenen Alterssitz Schloss Cappenberg aus, wo er am 29.06.1831 starb, hat Stein als Mitbegründer des Westfälischen Provinziallandtages und erster Landtagsmarschall das neue politische Gebilde "Westfalen“ ganz wesentlich mitgeformt.

Worin Steins Bedeutung im Einzelnen besteht, zeichnet die Website "Freiherr vom Stein" zu seinem Leben, Werk und Rezeption detailliert nach. Neben einer umfangreichen Biografie und Chronologie Steins mit zahlreichen Bildmaterialien finden Sie hier unter anderem eine rund 1.250 Titel umfassende Bibliografie, die Inhaltsverzeichnisse der Stein-Ausgaben, ein Verzeichnis von Stein-Denkmälern im In- und Ausland (im Aufbau) sowie ausgewählte und kommentierte Quellen und Literatur zu Stein. Ein Informationstext gibt zudem einen Überblick über Steins wichtigstes Werk, die Städteordnung, die auch im Original mit allen Gesetzestexten zum Angebot gehört. Darüber hinaus finden Sie hier zahlreiche weitere Original-Materialien wie z. B. die Protokolle der ersten drei Westfälischen Landtage (1826-1831) oder die mehrbändige Stein-Biografie von Georg Heinrich Pertz (1850-1855).

Konzeption, Gestaltung und Realisierung: Marcus Weidner. Scans, Literaturbeschaffung u. v. m.: Alexander Schmidt. Die Website des Internet-Portals soll weiterentwickelt werden. Für Anregungen, Ergänzungen, Hinweise (insbesondere auf Stein-Denkmäler) und Korrekturen sind wir jederzeit dankbar.

Kontakt:
Dr. Marcus Weidner
Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstraße 33
48147 Münster, Deutschland
marcus.weidner@lwl.org
URL: http://www.lwl-regionalgeschichte.de
Tel.: 0251/5915691
Fax: 02921/3444828
 
 
 

Für die Unterstützung bedanken wir uns bei folgenden Personen und Einrichtungen:

Bad Ems, Stadtarchiv
Bad Sassendorf, Julia und Robin Weidner
Berlin, Abgeordnetenhaus
Berlin, Architekturmuseum der TU in der UB
Berlin, Deutscher Bundestag
Berlin, Geheimes Staatsarchiv
Berlin, Landesarchiv
Butzbach, Gemeinde
Coesfeld, Kreis
Donaustauf, Walhallaverwaltung
Detmold, Bezirksregierung
Emmerich, Raimond Spekking
Frankfurt am Main, Institut für Stadtgeschichte
Frankfurt am Main, Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie
Gießen, Landkreis
Hagen, Historisches Centrum
Kaiserslautern, Kreisverwaltung
Koblenz, Industrie- und Handelskammer
Köln, Patrick Sahle
Köln, Rheinisches Bildarchiv
Leverkusen, Stadtarchiv
Leverkusen, Stephan Laux
Lippstadt, Stadtarchiv
Maria Laach, Abtei
Minden, Preußen-Museum NRW
Münster, Johannes Arndt
Münster, Bibliothek des LWL
Münster, Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft
Münster, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium
Münster, Galerie Rika Unger
Münster, LWL-Archivamt für Westfalen
Münster, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Münster, LWL-Medienzentrum für Westfalen
Münster, Peter Burg
Nassau, Archiv der Verbandsgemeinde
Paderborn, Erzbischöflich-Akademische Bibliothek
Sempas, Marko Pogačnik
Selm-Cappenberg, Graf von Kanitz
Wetter, Stadtarchiv
Wiesbaden, Stadtarchiv
Wiesbaden, Stadtverwaltung
Wiesbaden, Hessischer Landtag

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