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Andreas J. Rottendorf

Geboren am 10. Oktober 1897 in Ennigerloh (Kreis Warendorf) als Sohn eines Bauern. Nach dem Studium in Münster wurde er Kaufmann in einer chemischen Fabrik in Bückeburg. 1928 Gründung der Chemischen Fabrik Rottendorf in Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg Rückkehr nach Westfalen, wo 1949 seine Firma die Produktion wiederaufnahm. Er starb am 20. November 1971 in Ennigerloh.

Anläßlich seines 70. Geburtstages Stifter des Rottendorf-Preises, der im Zwei-Jahres-Turnus als Chemikerpreis und als Auszeichnung für Persönlichkeiten verliehen wird, die sich um die Mundartdichtung verdient gemacht haben. 1968 Bundesverdienstkreuz.

Selbständige Veröffentlichungen: [Slg. Bibl. WHB Münster] Das blinde Huhn. Berlin-Grunewald: Contra-torrentem Verlag 1959. 127 S. (StLB Dortmund); 2. Aufl. ebd. [1960] (ULB Münster) – "Düörgemeus" klaore Köpp, steiwe Nacken, faste Föüste und wahme Hiäten ährlick un däfftich up use aolle Iässe kuckt. Ebd. 1956. XII, 161 S. (ULB Münster) – Die enterbte Seele. Testimonius paupertatis. Ennigerloh: Scharpenberg [1959]. 16 S. (ULB Münster) – Am Rande. Berlin-Grunewald: Contra torrentem Verlag [um 1960]. 90 S. (StLB Dortmund, ULB Münster) – De Dag vergonk. Ennigerloh 1962. 14 Bl. (Lipp. LB Detmold) – Pilulae amarae. Ennigerloh: Scharpenberg [1961]. 47 S. (StLB Dortmund) – Bittere Pillen. Ennigerloh [1962]. 124 S. – Sand im Getriebe. Berlin-Grunewald: Contra-torrentem Verlag 1963. 40 S. (StA Bielefeld, ULB Münster) – Arabesken. Ebd. [1964]. 36 S. – Wegemarken. Ebd. 1966. 47 S. (StLB Dortmund, ULB Münster) – Ick sinn de Fink, ick sing. Ebd. 1966. 40 S. (StLB Dortmund, StA Bielefeld) – Hakäsen. Ebd. 1967. 104 S. (ULB Münster, StLB Dortmund) – postum: Andreas J. Rottendorf. Gedichte. Ulm 1978 – Andreas-J.-Rottendorf-Lesebuch. Zsgest. und mit einem Nachw. von Heinrich Schürmann. Vorw. von Claus Fernbach. Köln: Nyland-Stiftung 2006.

Unselbständige Veröffentlichungen: Heimatkalender des Kreises Warendorf, Jg. 1970-1984 [regelm. Beitr.].

Unselbständige Veröffentlichungen über Rottendorf: H. Luhmann: Plattdt. Neue Ged. Rez. zu: "Düörgemeus", in: Westfalenspiegel, Dortmund, 1956, H. 9, S. 44; ders.: Am Rande. Rez. in ebd. 1961, H. 5, S. 25; ders.: Ick sinn nao von de aolle Iässe. Andreas J. Rottendorf wird 70 Jahre alt, in ebd. 16, 1967, H. 10, S. 24f. – U. Gehre: Andreas J. Rottendorf gest., in ebd. 1972, H. 1, S. 33 [Bildn.] – H. Fechtrup: Zum 100. Geburtstag von Andreas J. Rottendorf, in: Jb. der Wibbelt-Gesellsch. 12, 1996, S. 102-105 [Fotogr.] – R. Barth: Andreas J. Rottendorf, der Letzte seines Geschlechts. Vor 100 Jahren wurde der große Förderer des Nddt. geb., in: Münsterland, Jb. des Kreises Warendorf, 1997, S. 204f. [Fotogr.] – J. Rath: "Meine geliebte Mutter ...". Manuskripte und Korrespondenz von Andreas J. Rottendorf und Dr. Otto Nisch im Kreisarchiv Warendorf hinterlegt, in: Münsterland. 54. 2005, S. 315-317.

Bildnisse: 1. Fotogr. (WLA Hagen) – s. die Angaben in der o.g. Literatur.

Nachlaß, Handschriftliches: I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Weitere Handschriften in Westfalen: Westf. Heimatbund, Münster: umfangr. Mat. – – III. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: nicht bekannt.

Sammlungen: WLA Hagen: Materialslg.

Nachschlagewerke: Quistorf/Sass 1966 – Oberhauser 1983 – keine weiteren Angaben ermittelt.