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Franziska Rademaker

Geboren am 19. Juli 1878 in Amsterdam. Sie kam 1883 nach Bocholt, wo sie eine Töchterschule besuchte (vgl. ihr autobiographisches Buch Das Mädchen Ka sucht Deutschland, 1939). Beginn des Studiums in Tegelen. 18jährig Lehrerinnenexamen für den Unterricht an Volks-, Mittleren und Höheren Schulen. Anschließend war sie einige Jahre Privatlehrerin. Zusätzliches Examen für französische Sprache in Nancy. Im Jahre 1900 wurde sie Lehrerin am katholischen Lyzeum in Düren/Rheinland. 1916 mußte sie aus gesundheitlichen Gründen ihre Lehrtätigkeit aufgeben und widmete sich fortan ganz dem Schreiben. Umzug nach Köln, wo sie bis zur Ausbombung 1943 wohnte. Sie arbeitete an Zeitungen und Zeitschriften mit, vor allem an der damaligen Kölnischen Volkszeitung, in der sie verschiedene Novellen veröffentlichte. Nach dem Krieg Umzug nach Olsberg im Sauerland. 1951 Umzug ins Haus Maria Pacis in Kevelaer. Sie arbeitete damals noch regelmäßig an der ZeitschriftKirche und Leben mit. Sie starb am 3. Februar 1961 in Kevelaer.

Ihr Erstlingswerk Das Ave der Heimat wurde zu einem katholischen Volksbuch und erreichte eine Auflage von 50.000 Exemplaren.

Selbständige Veröffentlichungen: Die Osterhasen. Kinderkomödie mit Gesang und Tanz. Paderborn: Schöningh [1912]. 23 S. (= Theater für die weibl. Jugend 57) – Miria, Marienkönigin. Limburg/Lahn: Limburger Vereinsdr. [1913]. 16 S. (= Theater-Bibl. 108) (StUB Köln) – Der Tag des Herrn. Essen: Fredebeul & Koenen 1915. 21 S. (= Neues Vereinstheater 114) (StUB Köln) – Frühlingsahnen. Festspiel mit Reigen und lebenden Bildern. München: Höfling 1915. 32 S. (= Höflings Festspiele 209) (StUB Köln) – Nach vierundvierzig Jahren. Essen: Fredebeul & Koenen 1915. 33 S. (= Neues Vereinstheater 115) (StUB Köln) – Christkindleins Engel. Reigenartige Aufführung. München: Höfling [1918]. 7 S. (= Höflings Festspiele 297) (StUB Köln) – Jugendlust. Ringelreihen fröhlicher Kinder. Ebd. [1919]. 7 S. (= Höflings Festspiele 317) (StUB Köln) – Die lustige Puppenstube. Ebd. [1919]. 15 S. (= Höflings Kinderbühne 119) (StUB Köln) – Waldeszauber. Reigentanz der Nixen, Elfen und Kobolde im Walde. Ebd. [1919]. 11 S. (= Höflings Festspiele 322) (StUB Köln) – Der Engel Dank. Festspiel mit Reigen. Ebd. [1919]. 28 S. (= Höflings Festspiele 310) (StUB Köln) – Das Ave der Heimat. Roman aus Kevelaer. Kevelaer: Butzon und Bercker 1920. 565 S. (UB Bonn); 2. Aufl. 1922; 3. Aufl. 1924, 1925, 1933, 1949, 1951, 1958 – Monika Hagemanns Liebe. Roman aus Neu-Deutschland. Ebd. 1921. 318 S. (UB Bonn, StUB Köln) – Englein halten heilige Wacht. Krippenreigen. München: Höfling [1921]. 9 S. (= Höflings Festspiele 363) (StUB Köln) – Das Licht der Welt. Weihnachtsspiel in vier Aufzügen. Ebd. [1921]. 67 S. (= Höflings Volkstümliche Bühne 186) (StUB Köln) – Der große Sendling. Bonifatius-Roman. Essen: Verlagsgesellsch. Augustin Wibbelt [um 1930]. 320 S. (EAB Paderborn); 2. Aufl. Ebd. 1947 (StUB Köln) – Luitgardis, die Frau von Hohenelten. Roman. Kevelaer: Butzon und Bercker 1934; Neuaufl. u.d.T.: Berg der Schicksale. Ebd. 1954. 240 S. (UB Bonn, ULB Düsseldorf, StUB Köln) – Das tausendjährige Reich. Roman. Ebd. 1935. 292 S. (UB Bonn, ULB Düsseldorf) – Das Mädchen Ka sucht Deutschland. Roman. Ebd. 1939. 256 S. (UB Bonn, ULB Düsseldorf) – St. Nikolaus. Ein Volksbuch. Ebd. 1948. 126 S. (UB Bonn, UB Dortmund, EDDB Köln) – Am scheidenden Rhein. Niederrheinische Novellen. Ebd. 1949. 141 S. (ULB Münster, UB Bonn, StUB Köln) – Das Paradies. Roman. Emmerich: Niederrhein. Verlagsanstalt 1950. 270 S. (ULB Düsseldorf, UB Bonn, StUB Köln) – Der deutschen Mädchen Schwur. Fahnenreigen mit Gesang für Mädchen. München: Höfling 1951. 12 S. (= Höflings Festspiele 194) (StUB Köln).

Unselbständige Veröffentlichungen in: Köln. Volksztg. 1943ff. [Novellen: Die sieben Betrübnisse von Kalkar; Unter den Flügeln des Seraphs; Giotto] – Kirche und Leben, Münster, 1951ff. [regelm. Beitr.].

Unselbständige Veröffentlichungen über Franziska Rademaker: P.M. Schulte und W. Arens: Zwei Bocholter Schriftstellerinnen und eine Ordensfrau. Anne Tölle-Honekamp, Franziska Rademaker, Äbtissin Maria Paschalis, in: Unser Bocholt 12, 1961, H. 3, s. 18-21, bes.: S. 19 [Fotogr.].

Nachlaß, Handschriftliches: 1. StA Bocholt: Zeitgeschichtl. Dokumentation – 2. StUB Köln: Briefe 1915, 1922 (2).

Sammlungen: 1. WLA Hagen: Materialslg.

Bildnis: Fotogr. (Abb. in: Unser Bocholt 12, 1961; Reprod. Ref. Lit. des LWL Münster).

Grabstätte: Auf dem Kath. Friedhof in Kevelaer.

Nachschlagewerke: Oberhauser 1983 – Klotz, Bd. 4, 1996.