• LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und WWU Münster stellen Publikation vor

    Was haben Pumpernickel, Porta Westfalica und Ruhrbergbau gemeinsam? Sie gelten als westfälische Erinnerungsorte. Die gleichnamige Publikation gibt anhand von 42 Erinnerungsorten Einblicke in die Geschichte der Region. Sie zeigt, dass sich das, woran man sich in Westfalen erinnert, ständig verändert und warum das so ist. Auf diese Weise entsteht ein facettenreiches und eng verwobenes, aber auch widersprüchliches Bild dessen, was Westfalen ausmacht. Mit der Buchvorstellung am Dienstag, 13. Dezember, um 19.30 Uhr im Plenarsaal des LWL-Landeshauses (Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48133 Münster) werden verschiedene Aspekte der westfälischen Erinnerungskultur präsentiert. Der Eintritt ist frei. Der Band "Westfälische Erinnerungsorte" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und dem Historischen Seminar, Abteilung für westfälische Landesgeschichte, der WWU Münster. mehr... 

  • Psychiatrie- und Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen

    Das Forschungs- und Interviewprojekt "Psychiatrie- und Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen im St. Johannes-Stift in Marsberg (1945-1980). Anstaltsalltag, individuelle Erinnerung, biographische Verarbeitung" untersucht das erlittene Leid und Unrecht der Menschen, die in den 1950er bis 1980er Jahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht waren. mehr...

  • NS-Topografie für Westfalen und Lippe

    Die „NS-Topografie für Westfalen und Lippe“, die das Internet-Portal „Westfälische Geschichte“ zurzeit erarbeitet, betritt Neuland. Ziel des Webangebots ist es, ein umfassendes, erweiterbares und aktualisierbares Online-Informationssystem zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs in unserer Region zur Verfügung zu stellen. mehr…                                       

  • Sozialarbeit in der Psychiatrie

    Mit der Publikation „Sozialarbeit in der Psychiatrie. Erinnerungen an den Reformaufbruch in Westfalen (1960-1980)“ dokumentiert das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte die Humanisierung des Umgangs mit seelisch Kranken aus Sicht einer „westfälischen Pionierin“ in dem damals noch jungen Berufsfeld. Waltraud Matern zeigt mit ihren Schilderungen wichtige Etappen der Wohlfahrts- und Psychiatriegeschichte auf und berichtet zugleich über spezifische Berufs- und Emanzipationserfahrungen von Frauen auf dem Weg von der „Fürsorgerin“ zur „Sozialarbeiterin“. mehr...


Nachruf

Wir trauern um unseren langjährigen Kollegen Privatdozent Dr. Michael Prinz, der am 18. November 2016 nach schwerer Krankheit verstorben ist. In den mehr als 26 Jahren seiner Tätigkeit am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte schätzten wir ihn als einen intellektuell überaus inspirierenden Gesprächspartner, Wissenschaftler und Arbeitskollegen. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

Kolleginnen und Kollegen im Hause des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte