• Psychiatrie- und Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen

    Das Forschungs- und Interviewprojekt "Psychiatrie- und Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen im St. Johannes-Stift in Marsberg (1945-1980). Anstaltsalltag, individuelle Erinnerung, biographische Verarbeitung" untersucht das erlittene Leid und Unrecht der Menschen, die in den 1950er bis 1980er Jahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht waren. Die Projektergebnisse wurden der Öffentlichkeit am Donnerstag, 9. Februar, im LWL-Landeshaus in Münster vorgestellt. mehr...

  • Reformation in Westfalen und Lippe

    Den 500. Jahrestag des Thesenanschlags Martin Luthers nimmt das LWL-Insitut für westfälische Regionalgeschichte zum Anlass, die regionalen und lokalen Charakteristika der Reformation in Westfalen und Lippe zu beleuchten. Welchen Stellenwert nahm die Region innerhalb des Reformationsprozesses ein? Weist sie als Gebiet mit drei Konfessionen Besonderheiten auf?
    Antworten gibt der jetzt veröffentlichte Themenschwerpunkt im Band 66 der Westfälischen Forschungen. mehr...
     

  • Neuer Leiter am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

    Der Historiker Prof. Dr. Malte Thießen wird neuer Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte. Vor seinem Amtsantritt am 1. Februar erhielt er am Mittwoch (18.1.) in Münster seine Ernennungsurkunde von LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale. Thießen tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Bernd Walter an, der 17 Jahre an der Spitze der wissenschaftlichen Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe stand. mehr...

  • Zeugnisse von der „Heimatfront“. Westfalen 1914 bis 1918

    Der Erste Weltkrieg an der „Heimatfront“: In mehr als 30 Selbstzeugnissen geben Briefe, Tagebuchaufzeichnungen, Kriegs- und Schulchroniken einen Einblick in den Lebensalltag von Menschen in Westfalen und Liebe. Sie haben – wenngleich fernab von der Kriegsfront – in Sorge um ihre Verwandten eine auch daheim aus den Fugen geratene Welt erfahren. Das jetzt veröffentlichte Lese- und Arbeitsbuch „Zeugnisse von der ‚Heimatfront‘. Westfalen 1914 bis 1918“ ist ein Kooperationsprojekt des LWL-Museumsamtes für Westfalen und des LWL-Institutes für westfälische Regionalgeschichte. mehr...  

  • LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und WWU Münster stellen Publikation vor

    Mit dem Sammelband „Westfälische Erinnerungsorte. Beiträge zum kollektiven Gedächtnis einer Region“ geben das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und die Abteilung für westfälische Landesgeschichte des Historischen Seminars der WWU Münster Einblicke in die westfälische Erinnerungskultur. LWL-Direktor Matthias Löb (v.r.), Prof. Dr. Thomas Großbölting, Dekan des Fachbereichs 8 Geschichte/Philosophie der WWU Münster, Dr. Lena Krull, Herausgeberin des Bandes und Mitarbeiterin in der Abteilung für westfälische Landesgeschichte des Historischen Seminars der WWU Münster, sowie Prof. Dr. Franz-Werner Kersting, kommissarischer Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte, stellten das Buch am Montag (12.12.) in Münster vor. mehr...

  • NS-Topografie für Westfalen und Lippe

    Die „NS-Topografie für Westfalen und Lippe“, die das Internet-Portal „Westfälische Geschichte“ zurzeit erarbeitet, betritt Neuland. Ziel des Webangebots ist es, ein umfassendes, erweiterbares und aktualisierbares Online-Informationssystem zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs in unserer Region zur Verfügung zu stellen. mehr…                                       


Forschungsbericht 2014/15

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte ist es ein besonderes Anliegen, die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Forschungen sowie des Publikations- und Veranstaltungsprogramms über einen engeren fachwissenschaftlichen Kreis hinaus einer breiten Öffentlichkeit bekannt und transparent zu machen. Aus diesem Grund hat die Einrichtung erstmals einen gesonderten Forschungsbericht veröffentlicht, der mehrere Ziele verfolgt: Er soll insbesondere innovative Impulse für die lokal- und regionalhistorische Forschung setzen, die Rezeption der Forschungsergebnisse in der Kultur- und Bildungsarbeit fördern und zur kritischen Begleitung der Institutsarbeit durch Anregungen und Kommentare herausfordern.