Pingstebrut ("Pfingstbraut") in Raesfeld, Westmüsterland, 1935 Pingstebrut ("Pfingstbraut") in Raesfeld, Westmüsterland, 1935 (Volkskundliche Kommisssion für Westfalen - Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Foto: Ignatz Böckenhoff, Raesfeld)

In einem "Hochzeitszug" mit großem Gefolge — und der weißgekleideten "Braut" unter einem Ehrenbogen an der Spitze — zogen Mädchen und Jungen zu Pfingsten durch die Nachbarschaft, sangen vor jedem Haus ihr Heischelied und sammelten die Gaben ein, die sie dann gemeinsam verzehrten.
Solche Heischeumzüge zu Pfingsten waren in unterschiedlichsten Formen auch in anderen Regionen Westfalens verbreitet.

Die im Jahr 1928 gegründete Volkskundliche Kommission für Westfalen fördert und unterstützt die volkskundliche Arbeit in Westfalen. Außerdem veröffentlicht die Volkskundliche Kommission Publikationen, mit denen sie sich nicht nur an Fachleute, sondern auch an eine breite Öffentlichkeit wendet.