LWL-Maßregelvollzugsklinik Rheine

Klinikbetrieb auf Zeit

Die LWL-Maßregelvollzugsklinik Rheine bietet 84 gesicherte Plätze für psychisch kranke Straftäter auf dem Gelände der ehemaligen Holländerkaserne am Schüttorfer Damm in Rheine an. Die gesamte Anlage wurde nach Therapie- und Sicherheitsstandards des Landes Nordrhein-Westfalen umgebaut und hat 2005 ihren Betrieb als Übergangseinrichtung aufgenommen. Grund dafür ist die gestiegene Zahl der Maßregelvollzugspatienten.

Die LWL-Maßregelvollzugsklinik in Rheine wird ihren Betrieb bis zur Fertigstellung der neuen forenischen Klinik für das Münsterland in Hörstel-Dreierwalde fortführen. Der zunächst zwischen dem Land NRW und der Stadt Rheine geschlossene Vertrag über den Betrieb der Klinik auf dem ehemaligen Kasernengelände bis 2016 ist bis 2020 verlängert worden.

In der LWL-Maßregelvollzugsklinik Rheine werden psychisch kranke Menschen mit der Diagnose einer schizophrenen Psychose, einer Intelligenzminderung und Persönlichkeitsstörung behandelt, die eine Straftat begangen haben und nicht oder nicht voll für die Tat verantwortlich gemacht werden konnten.  Ihre bisherigen Therapiefortschritte lassen (noch) keine Lockerungen zu, wie etwa einen begleiteten Einzel- oder Gruppenausgang.

Die Klinik ist eine Außenstelle der LWL-Klinik Schloss Haldem in Stemwede. Träger der Einrichtung ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).