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Urkunden-Datenbank
QUELLE | Dokument anzeigen (696 KB) | |
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DATUM | 1826-09 |
URHEBER/AUSSTELLER | Stein, Friedrich Karl Freiherr vom und zum Stein (1757-1831) |
| Stein, vom und zum, Karl |  |
AUSSTELLUNGSORT | Cappenberg |
| TITEL/REGEST | Denkschrift des Freiherrn vom Stein: "Über das Katasterwesen in den westfälischen Provinzen" |
TEXT | [Analyse und Kritik der Instruktion über das Verfahren bei der Katastrierung in den westlichen Provinzen Preußens. Geschichte, Aufbau und Arbeitsweise der Katasterbehörden. Hält die Instruktion für zweckmäßig, wünscht jedoch Zurückhaltung des bürokratischen Elements und Heranziehung der Eingesessenen und der ständischen Deputierten. Kritik an dem im Regierungsbezirk Arnsberg festgesetzten Roggendurchschnittspreis. Mitwirkung der Landstände bei der Katasterarbeit.] |
ERLÄUTERUNG | Stein verfasste die Denkschrift im Vorfeld des ersten Westfälischen Provinziallandtages, dem er sie in Ausführung einer königlichen Proposition zur Beratung übergab. Sie lässt eine deutliche Kritik an den mit der Katastrierung befassten Beamten erkennen, denen er unterstellt, nicht im Sinne der Regierung zu handeln, ja aufgrund ihrer Praxisferne und Ortsfremdheit dazu nicht einmal in der Lage zu sein.
Für dringend notwendig hält Stein die Beiordnung ständischer Mitglieder zur Katasterkommission. Realiter befürchtete er zu hohe Ertragseinschätzungen und daraus abgeleitete Steuererhöhungen. Weil der Oberpräsident Vincke nicht auf seine Forderungen einging, entzweite die langjährigen Freunde einige Monate nach den Landtagsberatungen ein heftiger Konflikt. Die Katasterfrage beschäftigte Stein noch einige Jahre lang. Schließlich warf er auch der Berliner Regierung ein 'bürokratisches' Verfahren vor. |
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QUELLE | | Freiherr vom Stein | Bd. 07, Nr. 044, S. 53-58
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PROJEKT | Karl Freiherr vom und zum Stein (1757-1831)
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SYSTEMATIK / WEITERE RESSOURCEN | |
DATUM AUFNAHME | 2007-08-08 |
AUFRUFE GESAMT | 2216 |
AUFRUFE IM MONAT | 16 |
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