EREIGNIS | |||||||||||||||||||||||||||||
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| JAHR | 1263 Suche | ||||||||||||||||||||||||||||
| TITEL | Krieg zwischen dem Erzbistum Köln und der Grafschaft Mark | ||||||||||||||||||||||||||||
| INFORMATION | Aus einem geringfügigen Anlass heraus - der märkische Truchsess Bernhard Bitter nimmt einige Soester Bürger gefangen - entwickelt sich im Frühjahr 1263 eine heftige Fehde zwischen dem Erzbistum Köln und der Grafschaft Mark. Vom Essener Stiftsgebiet und von der (Neu-) Isenburg auf Werdener Territorium dringen kölnische Truppen in die Grafschaft ein und brennen das befestigte Dorf Unna nieder. Zwei Jahre später kommt ein Frieden zustande: Unna, Kamen und Iserlohn dürfen nur mit Zustimmung des Erzbischofs Engelbert II. von Falkenberg (reg. 1262-1274) weiter befestigt werden, Graf Engelbert I. von der Mark (reg. 1249-1277) heiratet eine Nichte des Erzbischofs. Auch nach den Auseinandersetzungen der Jahre 1263/65 halten die Spannungen zwischen dem Grafen von der Mark und dem Kölner Erzbischof an. Erzbischof Siegfried von Westerburg (reg. 1275-1297) besteht auf seinem herzoglichen Recht des Burgenbaus und befiehlt im Jahr 1278 dem Grafen Eberhard II. von der Mark (reg. 1277-1308), die Befestigungen von Unna, Kamen und Iserlohn zu schleifen. U.a. das Gegeneinander von Märkern und Kölner Erzbischof eskaliert schließlich in der Schlacht von Worringen (05.06.1288). | ||||||||||||||||||||||||||||
| SYSTEMATIK / WEITERE RESSOURCEN |
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| AUFRUFE GESAMT | 3039 | ||||||||||||||||||||||||||||
| AUFRUFE IM MONAT | 35 | ||||||||||||||||||||||||||||
Seiten-URL: http://www.westfaelische-geschichte.de/chr463 | |||||||||||||||||||||||||||||
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