MEDIEN | (91 KB) | ||||||||||||||||||||||
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| TITEL | Arbeitersiedlung in Bochum-Werne, Kolonie "Deutsches Reich" | ||||||||||||||||||||||
| DATIERUNG | 1965 | ||||||||||||||||||||||
| GEOPOSITION | Google Maps OSM | 51.745228273865200 (NS), 8.712327182292938 (EW) (exakt) | ||||||||||||||||||||||
| INFORMATION | Die parallel angelegten Häuserreihen mit gleichem Haustyp sind charakteristisch für die Grundrißgestaltung der Arbeitersiedlungen der Bauperiode von 1870-1900. Die Siedlung wurde von der "Harpener Bergbau AG" als Bereitschaftssiedlung der Zeche "Robert Müser" angelegt, deren Gelände nur wenige hundert Meter westlich der Kolonie liegt. "Robert Müser" wurde 1968 stillgelegt. Erwähnenswert ist, daß in Bochum-Werne - nachdem die Harpener Bergbau AG um 1856 den ersten Schacht abgeteuft hatte - 1863/1864 die erste Bergarbeiterkolonie Bochums errichtet wurde, und zwar ein sog. "D-Zug". Diese älteste Kolonie wurde 1969/1970 abgerissen. In den 38 Häusern der Kolonie mit insgesamt 143 Wohneinheiten lebten 1977 429 Personen. Wie aus der Kartenskizze ersichtlich ist, verläuft quer durch die Siedlung in west-östlicher Richtung eine geologische Verwerfung, die sich während des Kohleabbaus unter der Siedlung insofern bemerkbar machte, als der nördliche Teil der Kolonie um mehrere Meter absackte. Die unmittelbar auf der Verwerfungslinie stehenden Häuser wiesen so starke Bergschäden auf, daß sie abgerissen werden mußten. Inzwischen sind die entstandenen Freiflächen teilweise wieder neu bebaut worden, allerdings mit Haustypen, die das Gesamtbild der Siedlungsanlage sehr stören. 15-20 Jahre nach Stillegung der Zeche erwartet man keine weiteren Bergsenkungen. Durch diese Baumaßnahmen, und durch eine nicht besonders gelungene Modernisierung der 2 1/2-geschossigen, alten Häuser wurden das städtebauliche Ensemble, aber auch die sonstigen Besonderheiten einer Bergarbeitersiedlung wie Gärten und Taubenschläge restlos zerstört. Bemerkenswert ist, daß der Ausländeranteil in der Siedlung unter 2 % liegt. Die Nähe zum Werner Hellweg mit seinen vielfältigen Angeboten des tertiären Sektors sichert der Siedlung eine überdurchschnittlich gute Versorgungslage. Literatur: BUSCH. P. Werne - Bergarbeitersiedlung und Standortbereich. In: Bochum im Luftbild. Paderborn 1976, S. 84. | ||||||||||||||||||||||
| TECHNIK | Foto | ||||||||||||||||||||||
| FORMAT | jpg | ||||||||||||||||||||||
| FOTO-PROVENIENZ | Münster, LWL-Medienzentrum für Westfalen | ||||||||||||||||||||||
| QUELLE | Bronny, Horst M. | Arbeitersiedlungen im Ruhrgebiet | Dia 04, S. 18f. | ||||||||||||||||||||||
| PROJEKT | Diaserie "Westfalen im Bild" (Schule) | ||||||||||||||||||||||
| SYSTEMATIK / WEITERE RESSOURCEN |
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| DATUM AUFNAHME | 2004-02-05 | ||||||||||||||||||||||
| DATUM ÄNDERUNG | 2025-02-27 | ||||||||||||||||||||||
| AUFRUFE GESAMT | 2088 | ||||||||||||||||||||||
| AUFRUFE IM MONAT | 9 | ||||||||||||||||||||||
Seiten-URL: http://www.westfaelische-geschichte.de/med32 | |||||||||||||||||||||||
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