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| TITEL | Schäferkarren und Schäferkammer auf dem lippischen Meierhof im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold |
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| INFORMATION | Vor der Schafscheune, einem Mehrzweckgebäude, das Speicherraum bot, aber im Winter auch Aufenthaltsort für die Schafherde des Hofes war, steht der zweirädrige Schäferkarren. Dieser enge, fahrbare Verschlag diente dem Schäfer im Sommer als Schlafgelegenheit und unter günstigen Umständen als Unterstand bei schlechter Witterung. Wenn die Herde ihr Winterquartier auf dem Hof genommen hatte, schlief der Schäfer in einer Kammer in der Scheune. Er betrat sie durch die Tür rechts im Giebel und kletterte dann eine steile Stiege im Inneren empor. Hinter dem mit Holzstaken vergitterten Fenster liegt die Kammer.
Auch hier ist wieder das Prinzip konsequent angewandt worden, daß man Dienstboten nicht da eine Lagerstatt einrichtete, wo es am angenehmsten war, also nahe bei und als wirklicher Teil der Familie des Eigentümers, sondern da, wo sie ihrem Arbeitsfeld am nächsten waren. Die abgelegene Unterbringung des Schäfers erscheint als besonders unerfreulich, vor allem, wenn man sich die klimatischen Verhältnisse dieses Überwinterns vorstellt. Auch will diese "Wohn"-Qualität nicht recht zur Verantwortung des Schäfers passen. Im Vergleich zu den Knechtekammern im Münsterländer Gräftenhof verfügte er hier jedoch in seiner separaten Kammer über eine gewisse Selbständigkeit, er ist immerhin der direkten Aufsicht durch das Bauernpaar entzogen. |
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| TECHNIK | Foto |
| FORMAT | jpg
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| OBJEKT-PROVENIENZ | Detmold, Westfälisches Freilichtmuseum |
| FOTO-PROVENIENZ | Münster, LWL-Medienzentrum für Westfalen/J. Klem |
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| QUELLE | Könenkamp, Wolf-Dieter | Bauernfamilie und Gesinde | Dia 11, S. 33
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| PROJEKT | Diaserie "Westfalen im Bild" (Schule)
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| SYSTEMATIK / WEITERE RESSOURCEN | |
| DATUM AUFNAHME | 2004-02-24 |
| DATUM ÄNDERUNG | 2025-11-11 |
| AUFRUFE GESAMT | 205 |
| AUFRUFE IM MONAT | 5 |
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