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Schwalenberg, Grafschaft

 
 
 
Rathaus Schwalenberg (Ausschnitt)
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Als billungisch-welfische Lehngrafen, mit Widukind I. 1127 zuerst sicher belegt, erwarben die Grafen von Schwalenberg um ihre westlich der oberen Weser gelegene, gegen 1225 zuerst genannte Burg Schwalenberg Hoheitsrechte, Gerichte, die Vogtei über das Hochstift Paderborn 1124-1289, die Vizevogtei über das Stift Corvey und die Vogtei über Höxter. Mit dem Sturz Heinrichs des Löwen 1180 erlangten sie eine nahezu reichsunmittelbare Stellung und waren die mächtigsten Herren im Raum zwischen Herford und Höxter. Wenig später beschränkten jedoch Teilungen in die Linien Schwalenberg, Waldeck und Pyrmont die Hauptlinie, insbesondere nach Abspaltung der Linie Sternberg mit Besitz östlich Lemgo, auf ein kleines Gebiet um die Stammburg. Durch weitere Teilungen im 14. Jahrhundert geschwächt, fiel nach dem Aussterben des Hauses 1365 die Restgrafschaft Schwalenberg an die Edelherren zur Lippe und an das Bistum Paderborn.

Quelle: Alfred Bruns, in: Gerhard Taddey, Lexikon der Deutschen Geschichte, Stuttgart:  Alfred Kröner Verlag, 1998, S. 1147
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