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Limburg, Grafschaft

 
 
 
Burg Hohenlimburg, 1826 (Ausschnitt)
Burg Hohenlimburg, 1826 (Ausschnitt)  Medien

Nach dem Mord des Grafen Friedrich III. von Altena-Isenberg (1194-1226) an seinem Oheim, Erzbischof Engelbert von Köln (1225), konnte sein Sohn Dietrich I. (1242-1299) gegen seinen Vetter Adolf von Altena-Mark bis 1243 ein etwa 120 qkm großes Gebiet des väterlichen Besitzes um (Hohen-)Limburg zwischen Hagen und Iserlohn als klevisches Lehen erkämpfen. Seit 1247 nannte er sich Graf von Limburg. Von seinen Söhnen begründete Johann I. (1253-1275) die 1459 im Mannesstamm erloschene Linie Hohen-Limburg, Eberhard (1271-1304) die in den Niederlanden blühende Linie Limburg-Styrum, von der sich die Grafen von Limburg-Broich (bis 1508) abspalteten. Limburg kam 1457 in weiblicher Linie an das Grafenhaus Neuenahr, nach weiterem Besitzwechsel 1589 an das Grafenhaus Bentheim und fiel 1638 an die zum Westfälischen Reichsgrafenkollegium gehörende Linie Bentheim-Tecklenburg, die bis 1756 in Limburg, danach in Rheda residierte. 1808 wurde Limburg unter dem französischen Großherzogtum Berg mediatisiert, fiel 1815 an Preußen und wurde der Provinz Westfalen eingegliedert. Die Linie Limburg-Styrum erwarb durch Heirat die spätere Reichsherrschaft Gemen.

Quelle: Alfred Bruns, in: Gerhard Taddey, Lexikon der Deutschen Geschichte, Stuttgart:  Alfred Kröner Verlag, 1998, S. 750
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