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Betriebsgemeinschaft Hasenbrede

Landwirtschaft, Tierschutz und -pflege
Logo von Betriebsgemeinschaft Hasenbrede

Einsatzstelle / Anschrift für Bewerbungen:
Betriebsgemeinschaft Hasenbrede
Weißer Weg 109
32657 Lemgo
Internet: http://www.biolandbetrieb-hasenbrede.de/

Ansprechperson / Anleitung und Bewerbung
Frau Karla Ebert
Telefon: 05261-10695
E-Mail: karla.ebert [at] starke-pferde.de

Beschreibung der Einsatzstelle

Die Betriebsgemeinschaft Hasenbrede ist ein Zusammenschluss von zwei eigenständigen Betrieben, die ihren Sitz seit 1991 auf derselben Hofstelle in Lemgo, Weißer Weg 109 haben.

Der landwirtschaftliche Betrieb von Karla Ebert ist seit 1991 als Bioland-Betrieb anerkannt. Es handelt sich überwiegend um einen Grünlandbetrieb mit zurzeit ca. 25 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche.
Die Tierhaltung umfasst die Herdbuchzucht von Ostfriesischen Milchschafen (ca. 40 Muttertiere). Ebenfalls herdbuchmäßig betrieben wird die Zucht des vom Aussterben bedrohten Bentheimer Landschafes (ca. 50 Muttertiere) sowie von Gotländischen Pelzschafen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Haltung und Zucht von Rheinisch Deutschen Kaltblütern und Schweren Warmblütern, die ebenfalls auf der Liste der bedrohten Nutztierrassen stehen (zurzeit sieben Tiere). Die Pferde dienen auch als Betriebsmittel und werden für die verschiedenen anfallenden Arbeiten, wie zum Beispiel bei der Heuernte eingesetzt.
Neben Weide- und Futterwirtschaft verfügt der Betrieb über verschiedene Streuobstwiesen und produziert jährlich eigenen Apfelsaft, der zusammen mit anderen Produkten des Betriebes und ergänzt durch zugekaufte ökologisch erzeugte Artikel, im eigenen Hofladen oder auf Bauernmärkten angeboten wird.

Seit 2000 existiert der Starke Pferde-Verlag von Erhard Schroll, der eine Zeitschrift speziell zum Thema „Arbeitspferde“ herausgibt. Ziel des Verlages ist die Werbung und Förderung des umweltfreundlichen Einsatzes von Zugpferden als Alternative zu Verbrennungsmotoren in allen dafür in Frage kommenden Bereichen (Land-, Forstwirtschaft, Kommunaler Bereich, Tourismus). Der Verlag bietet auch Lehrgänge für das Arbeiten mit Pferden und die Ausbildung von Arbeitspferden an, die auf der Hofstelle durchgeführt werden.

Aufgabenbereiche für das FÖJ

- Schafzucht und- haltung
- Zucht, Haltung und landwirtschaftlicher Einsatz von Rheinisch-Deutschen Kaltblütern
- Hühnerhaltung: Legehennen (ca. 25) für die Direktvermarktung
- Pflege und Ernte ausgedehnter Streuobstwiesen
- Vermarktung: Eigener kleiner Hofladen, gelegentliche Bauernmärkte sowie Vermarktung eigener Produkte an andere
Direktvermarkter und Bioläden

Ganzjährig
fallen die täglichen Stallarbeiten an, die Pflege, Fütterung und Betreuung der Schafe und Pferde, das Arbeiten mit Pferden, Arbeiten rund um den Hof, biologische Ampfer- und Distelbekämpfung, die gelegentliche Teilnahme an Bauernmärkten, ggf. Mithilfe im Hofladen, Fahrten zum Hufschmied.

Der Schwerpunkt der weiteren Arbeiten ist stark vom natürlichen jahreszeitlichen Ablauf geprägt.

Herbst:
Apfelernte, Pflege der Obstgärten, Nachmahd mit der Sense.

Im Winter
dominiert die Arbeit mit den Tieren rund um die Hofstelle und besonders in den Ställen.
Ab Ende Januar beginnt die sehr arbeitsintensive Zeit der Ablammung bei den Schafen, u.a. auch die Aufzucht mit der Flasche von mutterlosen und Drillingslämmern.

Im Frühjahr:
Weiden instand setzen, Zaunbau, Abschleppen der Wiesen, ggf. Kalken.
Betreuung der einzelnen Schafgruppen auf den Wiesen.
Schafschur, Weidepflege.

Sommer:
Heu-, Silage und Strohernte, Weidepflege, Betreuung der einzelnen Schafgruppen auf den Wiesen, Kontrolle und Umweiden der auf den diversen hoffernen Flächen gehaltenen Schafe; Pflege der Obstgärten, Nachmahd mit der Sense.

Weitere Informationen

In der Regel werden zwei FÖJ-Plätze für Bewerberinnen und Bewerber ohne SEK II -Abschluss (Abi, Fachabi) vorgehalten.

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