LWL-Newsroom

Mitteilung vom 14.12.18

Presse-Infos | Kultur

Von Verschwörungstheorien über die Pest und geklautes Wissen bis zur Liebe und William Turner

LWL stellt Sonderausstellungen für 2019 vor

Bewertung:

Westfalen (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) plant für 2019 zahlreiche Sonderausstellungen in seinen 17 Museen. Darunter sind Kunstausstellungen (Sean Scully, William Turner), ebenso wie archäologische Schauen (Pest) und Ausstellungen zu historischen oder natur- und sozialwissenschaftlichen Themen (Alles nur geklaut, Verschwörungstheorien, Vergiss die #Liebe nicht, Beziehungskisten, Westfalen im Mondfieber), wie LWL-Kultdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger hervorhebt.


LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster

Sean Scully. Vita Duplex (5. Mai bis 8. September)

Sean Scully, 1945 in Dublin geboren und in London aufgewachsen, gilt als einer der international wichtigsten Protagonisten der abstrakten Kunst. Mit 120 Werken von den 1960er Jahren bis heute wird in der Ausstellung deutlich, wie Scully die Abstraktion neu interpretiert. Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe und das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster - zwei Häuser mit Bildern der Alten Meister und der Moderne, die damit einen Rahmen für die Kunst des geschichtsbewussten Malers Sean Scully bieten - haben sich zu dieser Ausstellung zusammengefunden. Sie versammelt Werke aus allen Medien: Gemälde in Acryl und Öl auf Leinwand und Aluminium, Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen, Skizzenbücher und Druckgrafiken auf Papier sowie einige seiner Fotografien und zwei Plastiken. Die Ausstellung "Vita Duplex", die in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe bis August 2018 zu sehen war, stellt Sean Scully erstmals im deutschsprachigen Raum in seiner Doppelbegabung als Maler und Autor vor.

Turner (8. November 2019 bis 26. Januar 2020)
Nach langer Zeit sind in Deutschland wieder Werke von William Turner zu sehen, des wohl bedeutendsten britischen Landschaftsmalers der Romantik. Die Ausstellung stellt die Reisen Turners in die Schweiz und nach Italien in den Fokus. Zudem wird der Bogen von den künstlerischen Anfängen an der Royal Academy bis zu den Arbeiten des Spätwerks gespannt, die in ihrer Verbindung von Licht und Farbe von der stilistischen Freiheit des Künstlers zeugen und auch heute noch durch ihre Modernität bestechen. Das Meer ist eines der zentralen Themen im Werk von Turner, das er in "Seestücken" fortlaufend bearbeitet. Immer ist das Meer Gegenstand einer eindringlichen, manchmal dramatischen Erzählung, die den Betrachter mit der Urgewalt der Elemente und ihren todbringenden Kräften konfrontiert.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Tate Gallery, London.

The Public Matters (28. November bis 15. November 2020)
Öffentlichkeit und Teilhabe sind Grundlagen jeder Demokratie. Im Zuge eines dreijährigen Forschungsprojekts zum Skulptur Projekte Archiv befasst sich das LWL-Museum für Kunst und Kultur in einer Publikation mit dem Titel "Public Matters" mit den Zusammenhängen von Kunst und Öffentlichkeit. Die zeitgleiche Ausstellung "The Public Matters" mit Videoarbeiten und Fotografie überführt die Debatte in eine Auseinandersetzung mit zeitgenössischen künstlerischen Positionen. Wo tritt Kunst selbst als öffentlicher Raum in Erscheinung? Wie holen partizipative Produktionspraktiken wie der Workshop oder das öffentliche Sprechen von Künstlerinnen vor Publikum Öffentlichkeiten in die Kunst hinein und reflektieren diese?


Konrad-von-Soest-Preis 2018: Tatjana Doll (22. Februar bis 2. Juni)
Die Konrad-von-Soest-Preisträgerin Tatjana Doll (*1970) zeigt neue und bestehende Malereien an zwei Orten im Museum. Im Foyer schiebt sich ein großformatiges Gemälde in den halböffentlichen Raum. Aufgrund seiner schieren Größe und der gezeigten Figuren fordert es eine Auseinandersetzung des Gegenübers. Im zweiten Obergeschoss des Lichthofs setzt Doll Motive wie einen umgekippten Lastwagen in Nachbarschaft zu einer schemenhaft skizzierten Menschenmenge und zitiert so ein Gemälde von James Ensor. Ihre gemalten Sujets drängen dem Publikum entgegen, wobei die Bilder auf den öffentlichen Raum und die Straße als Ort der Auseinandersetzung und Bewegung verweisen.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) stiftet den Konrad-von-Soest-Preis als westfälischen Kunstpreis seit 1952.

Bauhaus und Amerika. Experimente in Licht und Bewegung (bis 10. März)
Die Ausstellung richtet im Bauhaus-Jubiläumsjahr den Blick auf Künstlerinnen, die nach Schließung des Bauhauses 1933 nach Amerika emigrierten. Ausgehend von der Bauhausbühne als interdisziplinärem Laboratorium für Licht- und Bewegungsexperimente untersucht die Ausstellung erstmals die vielfältigen Auseinandersetzungen auf diesem Feld. Von Licht- und kinetischer Kunst über den Experimentalfilm bis hin zu Tanz- und Performancekunst zeigt die Ausstellung den weitreichenden Einfluss dieser Interaktionen auf die Kunst bis heute. Leihgaben aus bedeutenden Museen wie dem J. Paul Getty Museum in Los Angeles, dem Centre Pompidou in Paris und der Tate in London ermöglichen einen Einblick in das experimentelle Schaffen von über 50 Künstlern, darunter Josef Albers, Barbara Morgan, Lucinda Childs, László Moholy-Nagy, Robert Rauschenberg, Xanti Schawinsky, Julian Stanczak, Barbara Kasten und James Turrell.

Hülle und Kern. Multiples von Joseph Beuys (bis 29. September)
Mit 150 Multiples von Joseph Beuys erhielt das LWL-Museum für Kunst und Kultur eine umfangreiche Schenkung von Ingrid und Manfred Rotert. Eine Auswahl wird in der Ausstellung vorgestellt, darunter Postkarten, Fotografien, Grafikeditionen sowie zahlreiche Objekte. Im historischen Lichthof, in dem Beuys zu den Skulptur Projekten 1977 die Arbeit "Unschlitt" zeigte, entfalten die Multiples die Grundzüge seiner künstlerischen Auseinandersetzung. Multiples sind Objekte, von denen mehrere Exemplare hergestellt werden. Diese Kunstform entstand zu Beginn der 1960er Jahre und sollte es ermöglichen, Kunstwerke einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das entsprach dem demokratischen Ansatz von Kunst in dieser Zeit und vor allem Beuys’ eigenem Kunstverständnis. Mit den Multiples schuf er erschwingliche und demokratische Werke für jedermann, die - wie Vehikel - seine künstlerischen Ideen in tausende von Haushalten transportierten.


LWL-Museum für Archäologie in Herne

Pest! (20. September bis 2019 bis 10. Mai 2020)
Die Ausstellung "Pest!" stellt in mehreren Kapiteln vom 20. September 2019 bis zum 10. Mai 2020 im LWL-Museum für Archäologie in Herne interessante, mitreißende, berührende und stets informative Geschichten rund um die Seuche vor. Lange Zeit begleitete die Pest das Leben der Menschen, brach immer wieder mit verheerenden Folgen aus, verschwand für Jahrhunderte, bevor sie wieder zurückkehrte. Gab es noch vor wenigen Jahren kaum die Möglichkeit, die Krankheit in der Geschichte genau zu identifizieren, können neueste Forschungen den Erreger sicher bis in die Steinzeit zurückverfolgen.
Was ist die Pest? Wo liegen die ältesten Nachweise? Wie sind überlieferte Ausbrüche zu werten? Mit diesen Fragestellungen beginnt die Reise durch die dramatische Geschichte dieser Seuche. Sie führt über den ersten gut überlieferten Ausbruch im frühen Mittelalter zunächst bis zum berüchtigten 'Schwarzen Tod', dem ein großer Teil der europäischen Bevölkerung zwischen 1346 und 1353 zum Opfer fiel. Über die nächsten Jahrhunderte war die Pest ein stetiger Begleiter der Menschen, sie suchte jede Generation heim. Aus der völlig unerwarteten Katastrophe war nun eine ständige Bedrohung geworden, die jederzeit tödliche Wirklichkeit werden konnte. Im 18. Jahrhundert verschwand die Pest weitgehend aus Europa, um kurz vor 1900 ein weiteres Mal weltweit Angst und Schrecken zu verbreiten.
Die Ausstellung geht verschiedenen Fragen nach: Wie gingen die Menschen mit dieser Gefahr um? Was taten Ärzte, Politiker und Geistliche im Angesicht dieser existentiellen Krise? Welche Auswirkungen hatte die Seuche auf Wirtschaft, Siedlungen, Gesellschaft, Kunst? Auch heute hat die Pest noch immer tödliches Potential. Aber wie würden moderne Gesellschaften auf einen erneuten Ausbruch reagieren? In einer Mischung aus etwa 300 archäologischen und kulturgeschichtlichen Objekten etwa aus London, Hong Kong, Straßbourg und Westfalen, zahlreichen Bildern und Medienstationen präsentiert die Ausstellung die unterschiedlichen Aspekte der Pest und ihrer Folgen.


LWL-Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe)

Vergiss die #liebe nicht! (2. April bis 31. Oktober 2019

"Love is all you need", das sangen die Beatles 1967. Doch wie kam es zum Modell romantischer Liebe und was bedeutet Liebe heute? Und wie verändern sich Begriffe und Vorstellungen von "Liebe" angesichts der digitalen Möglichkeiten im Internet? Diese Fragen rückt das LWL-Freilichtmuseum Detmold in seinem Themenjahr vom 2. April bis 31. Oktober 2019 unter dem Titel "Vergiss die #liebe nicht!" in den Mittelpunkt der Saison. Herzstück der Sonderausstellung ist die Sammlung von Louise Loué und ihrem "Museum der Liebesobjekte", die individuelle Exponate und die dazugehörigen Liebes- und Trennungsgeschichten umfasst. Mit Ausstellungsbeginn werden diese Liebesobjekte für die Gäste des LWL-Freilichtmuseums zum Impulsgeber, sich mit einem eigenen Objekt an der Ausstellung zu beteiligen. So entsteht eine Ausstellung in Bewegung, die sich in Teilen im Laufe der Saison - virtuell und real - ständig verändert.
Einige Stationen im Museumsgelände erzählen darüber hinaus historische Liebesgeschichten, von der Eheanbahnung oder Bindungen aus Vernunft bis zur Liebesheirat, von der heimlichen bis zur tragischen Liebe. Zudem gibt es ein Begleitprogramm, das in Mitmachaktionen, Veranstaltungen, Führungen und Workshops das Thema Liebe aufgreift.
Passend zum Themenjahr ist in der Saison 2019 nicht nur am Internationalen Museumstag (19. Mai) der Eintritt ins Museum frei, sondern auch an besonderen Terminen rund um die Liebe, wie dem Tag der Umarmung (29. Juni), dem Tag der virtuellen Liebe (24. Juli) und dem Coming Out Day (11. Oktober).


LWL-Freilichtmuseum Hagen

Stift, Lehrling, Azubi - Ausbildung 1945 bis heute (19. Mai bis 31. Oktober 2019

Die öffentliche Diskussion um das Thema Ausbildung für Handwerksberufe wird sehr lebhaft geführt. Es geht um Prestige, Bezahlung, schmutzige Hände und Zukunftschancen. Zu dieser Diskussion trägt das LWL-Freilichtmuseum Hagen ab dem 19. Mai 2019 eine Ausstellung bei. Sie beleuchtet den Weg von der Berufsfindung bis zum Abschluss der Gesellenprüfung zwischen 1945 und heute und berührt dabei auch Gegenwartsfragen.
Ausgangspunkt sind die Ausbildungsgeschichten von Handwerkern verschiedener Generationen und Gewerbe. Objekte aus der Ausbildungszeit veranschaulichen diesen besonderen persönlichkeitsbildenden Lebensabschnitt. Sie stehen zugleich für eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung, die seit dem Zweiten Weltkrieg abwechselnd von Lehrlings- oder Lehrstellenmangel geprägt wurde. In diesem Zeitraum veränderten sich die Anforderungen an eine fachgerechte Ausbildung. Die Ausstellung bietet mit zahlreichen Mitmachstationen sowohl Orientierungspunkte für jüngere Menschen als auch Erinnerungsmomente für ältere Generationen.

Dual! Theorie und Praxis in der Goldschmiedeausbildung
(16. Juni bis 31. Oktober 2019)

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem BKO Essen
Die Ausstellung im Goldschmiedehaus ist ein "Satellit" zu der Sonderausstellung "Stift, Lehrling, Azubi". Sie beleuchtet am Beispiel der Goldschmiedin die aktuelle theoretische und praktische Ausbildung mit einem Schwerpunkt auf den schulischen Aktivitäten. Sie zeigt, wie betriebliche und schulische Ausbildung im Handwerk zusammenwirken und gibt damit Einblicke in das duale System im Handwerk, das weltweit Vorbildcharakter hat. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Ergebnisse der sogenannten Werkstattwochen, in denen die Goldschmiedeauszubildenden bestimmte Themen von der Planung bis zur konkreten Ausführung bearbeiten. Die präsentierten Arbeiten verdeutlichen, welche grundlegenden Techniken die Auszubildenden erlernen müssen und welche theoretischen Kenntnisse dazu Voraussetzung sind.
Die Präsentation entsteht in Kooperation mit dem Berufskolleg Ost (BKO) Essen.

Albert Renger-Patzsch - Fotografien für die Tischlerwerkstätten Dickerhoff (1.April bis 31. Oktober 2019)
Albert Renger-Patzsch (1897-1966) ist bekannt für seine sachlich-dokumentarischen Fotografien von Industriebauten und Gegenständen sowie Naturaufnahmen. Weniger bekannt sind seine Auftragsarbeiten für den Bochumer Tischlermeister Josef Dickerhoff, mit dem er in engerem Kontakt stand. Der Zeitgenosse der Bauhaus-Bewegung fertigte in den 1930er- und 1950er-Jahren zahlreiche Fotografien von Möbel und Inneneinrichtungen zu Werbezwecken an, die die renommierte Tischlerei Werkstätten Dickerhoff in Broschüren und Zeitschriften veröffentlichte. Die Aufnahmen sind Ausdruck der für Renger-Patzsch typischen Prinzipien der Neuen Sachlichkeit, hier eingesetzt für die Wiedergabe hochwertiger Tischlerarbeiten.

WasserEisenLand (9.April bis 23. Juni 2019)
Die Ausstellung im Freigelände des Museums stellt die wichtigsten Stationen des industriekulturellen Netzwerkes WasserEisenLand (WEL) vor, in dem das LWL-Freilichtmuseum Hagen Mitglied ist. WEL verbindet technikgeschichtlich bedeutsame Orte in im Sauerland, im Siegerland-Wittgenstein und in der Märkischen Region. Der Wald-, Wasser- und Erzreichtum dieser Mittelgebirgslandschaft begünstigte die Entwicklung einer Gewerbelandschaft, an die heute noch zum Beispiel Bergwerke, Eisenhütten, Drahtziehereien, Besteck- und Nadelfabriken, Schmiedehämmer, Blechwalzwerke und Gießereien sowie Museumseisenbahnen erinnern. Über 50 originale Schauplätze sind in WEL zusammengeschlossen und können besichtigt werden.


LWL-Museum für Naturkunde in Münster

"Sommer 1969 - Westfalen im Mondfieber" (19. April bis 23. Juni 2019)

Die Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen zum 50. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung ist vom 19. April 2019 bis zum 23. Juni 2019 im LWL-Museum für Naturkunde zu sehen. " ein kleiner Schritt für [einen] Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit " So lautet das berühmte Zitat des amerikanischen Astronauten Neil Armstrong, dessen Familie aus dem Westfälischen Ladbergen stammt. Am 21. Juli 1969 war es soweit: Der erste Mensch setzte einen Fuß auf den Mond. Der LWL widmet dem 50. Jahrestag der Mondlandung auf rund 100 Quadratmetern eine kulturgeschichtliche Ausstellung, die auch Technik und Naturwissenschaften einbezieht. Sie analysiert die historisch-politischen Entwicklungen bis hin zur Mondlandung, gibt technisch-naturwissenschaftliche Ein- und Ausblicke in das Thema und arbeitet die Rezeptionsgeschichte der Mondlandung in Westfalen auf.

Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens in der Natur (ab September 2019)
"Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens in der Natur" nennt sich die Sonderausstellung, die im September 2019 im LWL-Museum für Naturkunde startet. Miteinander, Gegeneinander, Nebeneinander - Interaktionen zwischen verschiedenen Lebewesen sind überall in der Natur zu entdecken. Bei genauer Betrachtung lassen sich Lebensgemeinschaften nicht nur zwischen Tieren oder Menschen, sondern auch bei Pflanzen bis hin zu winzigen Mikroorganismen finden. Die Vielfalt des Zusammenlebens können Besucher in der rund 560 Quadratmeter großen Sonderausstellung kennen lernen. Die Inhalte der Ausstellung können sie sehend, tastend und hörend erleben.

Das Gehirn (bis 27. Oktober 2019)
Einmal seinem Gegenüber in den Kopf schauen. Erfahren, was darin vorgeht, wie sich eine Persönlichkeit formt, Gefühle entstehen oder Pläne geschmiedet werden. Die Sonderausstellung "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" gibt noch bis zum 27. Oktober 2019 Einblicke. In der deutschlandweit größten Sonderausstellung zum Thema "Gehirn" können Besucher dieses besondere Organ erkunden. Auf 1.200 Quadratmetern erfahren die Museumsgäste Fakten zu Themen wie Sinneswahrnehmung, Ich-Bewusstsein oder Verhaltenssteuerung. Die Ausstellung erklärt Anatomie und Evolution des menschlichen Gehirns für alle Altersgruppen und beantwortet Fragen zur künstlichen Intelligenz und zur Tierwelt. Die Besucher erleben, wie die Grenzen der Sinne die Grenzen der eigenen Realität bestimmen oder wie Schlangen durch den Infrarotsinn und Fledermäuse per Echoortung ganz eigene Wirklichkeiten schaffen.


Kloster Dalheim in Lichtenau (Kreis Paderborn)

Verschwörungstheorien - früher und heute (18. Mai 2019 bis 22. März 2020)

Fand die Mondlandung nur im Filmstudio statt? Lenken die Freimaurer die Geschicke der Welt? Und sollen uns Kondensstreifen am Himmel vergiften? Verschwörungstheorien sind ein wiederkehrendes Phänomen in der Geschichte der Menschheit. Sie konfrontieren, hinterfragen, zweifeln an und machen neugierig. Doch der Glaube an eine vermeintliche Verschwörung birgt auch Gefahren. Mit der Sonderausstellung "Verschwörungstheorien - früher und heute" geht das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur im ehemaligen Kloster Dalheim vom 18. Mai 2019 bis zum 22. März 2020 der Entstehung, Funktion und Verbreitung von Verschwörungstheorien auf den Grund. Über 200 Exponate auf 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche führen Besucherinnen durch 900 Jahre Geschichte und zeigen, warum Verschwörungstheorien bis heute ihre Faszination und Wirkmacht nicht verloren haben.
Im Mittelalter prägte der Teufelsglaube das Verschwörungsdenken: Hexen, religiöse Minderheiten wie die Juden aber auch mächtige Ordensgemeinschaften wie die Templer galten als Verbündete des Teufels, die dem Christentum Schaden zufügen wollten. Im 18. Jahrhundert - dem Zeitalter der Aufklärung - wurden die Freimaurer und Illuminaten als die wahren Drahtzieher der politischen und sozialen Umwälzungen angesehen. Eigene Rituale und Symbole sowie exklusives Wissen lassen diese Geheimbünde bis heute verdächtig erscheinen. Die Vereinnahmung von Verschwörungsglauben durch politische Ideologien bestimmt die jüngere Geschichte: Während unter Adolf Hitler eine jüdische Weltverschwörung propagiert wurde, nutzte Josef Stalin Verschwörungstheorien als Instrument seines Machterhalts. Im Kalten Krieg spiegelte sich die Konfrontation der Supermächte nicht zuletzt in Gerüchten über kommunistische Agenten und schädliche Kartoffelkäfer, die als Waffe der USA per Flugzeug abgeworfen die ostdeutsche Landwirtschaft gefährden sollten.
Heute begünstigt der schnelle Informationsfluss der neuen Medien die Verbreitung einer Vielzahl vermeintlicher Verschwörungen: Ein Beispiel sind die Anschläge auf das World Trade Center vom 11. September 2001. Anhänger der Chemtrail-Verschwörung glauben an eine systematische Vergiftung durch Kondensstreifen am Himmel, und die Reichsbürgerbewegung stellt die Existenz der Bundesrepublik Deutschland in Frage. Begriffe wie "Lügenpresse" und "fake news" spiegeln ein zunehmendes Misstrauen gegenüber Regierungen, Medien und sogenannten Eliten wider. Und dort, wo es den etablierten Parteien und verantwortlichen Institutionen an Antworten fehlt, mündet verloren gegangenes Vertrauen nicht selten in Verschwörungstheorien.

Zwischen Fakt und Fiktion spürt die Sonderausstellung "Verschwörungstheorien - früher und heute" einem mythenreichen und gesellschaftlich besonders relevanten Thema nach. Besucher treffen hier auf verdeckte Machenschaften und geheimes Wissen, Strippenzieher, Staatsverweigerer und exklusive Gemeinschaften. Die Sonderausstellung "Verschwörungstheorien - früher und heute" der Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.


LWL-Industriemuseum

Das Ausstellungsjahr im LWL-Industriemuseum mit seinen acht Standorten ist von zwei Themen geprägt: Mehrere Standorte widmen sich verschiedenen Aspekten des Themas "Alles nur geklaut? Die abenteuerlichen Wege des Wissens". Die Hauptausstellung dazu ist im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund zu sehen.

Ein weiteres gemeinsames Thema beschäftigt die acht Standorte des Westfälischen Landesmuseums für Industriekultur im Jahr 2019: das 40-jährige Jubiläum des Museums. 1979 beschloss die Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe in Münster die Gründung eines dezentralen Industriemuseums. In der Ausstellung "Fabrik. Denkmal. Forum. 40 Jahre Industriemuseum fotografiert von Berthold Socha" geben analoge Fotografien Einblicke in die frühe Phase, den Aufbau und den Betrieb der Museen. Der passionierte Fotograf Socha war viele Jahre als LWL-Referent zuständig für die Industriemuseen und hatte seine Kamera bei Außenterminen immer dabei. Ausstellungsorte und -daten sind:

Textilwerk Bocholt 6.4. - 30.6.2019
Zeche Hannover 12.4. -7.7.2019
Henrichshütte Hattingen 14.4. - 30.6.2019
Schiffshebewerk Henrichenburg 18.7.-27.10.2019
Zeche Nachtigall 21.7.-27.10.2019
Glashütte Gernheim 14.9.-23.12.2019
Zeche Zollern 17.11.2019-8.3.2020
Ziegeleimuseum Lage 23.11.-2019-29.3.2020


LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund

"Alles nur geklaut?" (23. März bis 13. Oktober 2019)

"Alles nur geklaut?" fragt ab März (23.3.-13.10.2019) die neue Sonderausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund. Die Entwicklung moderner Gesellschaften ist maßgeblich davon beeinflusst, wie Wissen erlangt, geteilt und geschützt wird. Auf 1000 Quadratmetern zeigt die Ausstellung die abenteuerlichen Wege des Wissens durch die Jahrhunderte bis heute. Sie stellt Erfinder, Spioninnen und Whistleblower vor und lädt zum Mitmachen ein. Besucher knacken Codes in geheimen Kammern des Wissens, unterscheiden im Sachverständigenlabor zwischen Original und Fälschung und schicken Selfies in eine "Cloud" über ihren Köpfen. Das Spektrum der Exponate reicht vom 3.000 Jahre alten Scheibenrad über Objekte wie eine BH-Minikamera und die Verschlüsselungsmaschine Enigma bis hin zur elek¬tronischen Fußfessel. Ein besonderes Erlebnis versprechen sechs in die Ausstellung integrierte Escape-Rooms. In kleinen Gruppen müssen Aufgaben gelöst werden. Ist der Code geknackt, öffnet sich die Tür zur nächsten "geheimen Kammer des Wissens".


LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen)

U-Boote - Krieg und Forschung in der Tiefe (bis 15. September 2019)

Im Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen) geht es um die Rolle von U-Booten im Krieg und in der Forschung (9.12.2018 - 15.9.2019). Im Ersten und im Zweiten Weltkrieg brachten sie Tod und Verderben. Heute nutzen Bio¬logen, Geologinnen oder Archäologen die Unterwasser-Fahrzeuge für ihre Forschungen. In Romanen, Comics und Filmen spielen U-Boote eine wichtige Rolle. Zu sehen sind unter anderem das Bugsegment eines im Zweiten Weltkrieg gesunkenen Klein-U-Boots vom Typ "Seehund", Kleidung und andere Original-Requisiten aus dem Film "Das Boot", Torpedos und Minen aus der Zeit des Kalten Krieges, unbemannte Unterwasserfahrzeuge für die Meeresforschung sowie präparierte Tiere und rohstoffhaltige Gesteinsproben aus der Tiefsee.
Die Ausstellung ist Teil des Verbundprojekts "Alles nur geklaut? Die abenteuerlichen Wege des Wissens".

Berührte Landschaften (31. März bis 3. November 2019)
Die Fotoausstellung "Berührte Landschaften" mit Fotografien von Udo Kreikenbohm zeigt das Schiffshebewerk Henrichenburg auf dem Ausstellungsschiff "Ostara". Der langjährige Zeitungs-Fotograf der WAZ hat bei seinen Reisen durch das Ruhrgebiet viele Bilder gemacht, die nicht die bekannten Sehenswürdigkeiten zwischen Duisburg und Dortmund, Hattingen und Marl zeigen. Er fotografiert in den Zwischenräumen, in denen sich die Menschen bewegen, ihre Spuren hinterlassen. Die "berührten Landschaften" lenken den Blick auf Situationen, wie sie überall im Ruhrgebiet zu finden sind. Diese Bilder taugen nicht für Schlagzeilen.


LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis)

Boom! (17. Mai bis 3. November)

Die Henrichshütte zwischen Abbruch und Aufbruch ist Thema der Ausstellung "Boom!" in der Henrichshütte Hattingen (17.5. - 3.11.2019). Sie schlägt einen Bogen vom Kaiserreich über die Weltkriege bis zum Strukturwandel. Die Ausstellung ist Teil des Verbundprojekts "Alles nur geklaut? Die abenteuerlichen Wege des Wissens".

Hidden Costs (bis 22. April 2019)
Die großen Luftbildaufnahmen des international renommierten Fotografen J Henry Fair zeigen die versteckten Kosten der Industrie, die Zerstörung der Natur durch die Suche nach Rohstoffen oder die Produktion von Industrie- und Massengütern. Fair hat alle Kontinente bereist. Schwerpunkt der präsentierten Fotografien sind Motive aus den USA und aus Nordrhein-Westfalen.


LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum

Was von der Zeche bleibt (29. März bis 30. Juni 2019)

2018 endete mit der Schließung der letzten Zeche der Steinkohlenbergbau in Deutschland. "Was von der Zeche bleibt" präsentiert die Zeche Hannover in Bochum zum Saisonauftakt. Die großformatige Schwarzweiß- und Farbbilder des Fotografen Bernd Langmack aus den vergangenen drei Jahrzehnten zeigen Zechen im Ruhrgebiet nach ihrer Schließung - im ruinösen Zustand, im Abriss, in der kulturellen oder wirtschaftlichen Umnutzung. Langmacks Fotografien sind ein Kaleidoskop der ehemaligen Bergbauregion Ruhrgebiet nach dem Ende der Kohle.

Hidden Costs (12. Juli bis 27. Oktober 2019)
Im Juli übernimmt die Zeche Hannover die Ausstellung "Hidden Costs. Ewigkeitslasten"
mit Fotografien von J Henry Fair, die noch bis zum 22. April 2019 in der Henrichshütte Hattingen zu sehen ist. Die großen Luftbildaufnahmen des international renommierten Fotografen zeigen die versteckten Kosten der Industrie, die Zerstörung der Natur durch die Suche nach Rohstoffen oder die Produktion von Industrie- und Massengütern. Fair hat alle Kontinente bereist. Schwerpunkt der in Bochum präsentierten Fotografien sind Motive aus den USA und aus Nordrhein-Westfalen.


LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis)

Raubbau - Rohstoffgewinnung weltweit (5. Mai bis 15. Dezember 2019)

Die Zeche Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis) beleuchtet den Raubbau bei der Rohstoffgewinnung (5.5. - 15.12.2019). Kobalt, Coltan, Lithium, Mangan, Kupfer - ohne sie gibt es weder Smartphones noch Elektroautos, Stahl oder Stromkabel. Viele der mineralischen Rohstoffe stammen aus unkontrolliertem Kleinbergbau. Weltweit arbeiten über 80 Millionen Menschen dort unter oft katastrophalen Arbeits- und Lebensbedingungen. Bilder und Berichte veranschaulichen die aktuelle Situation. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung Alternativen zum Raubbau auf.
Die Ausstellung ist Teil des Verbundprojekts "Alles nur geklaut? Die abenteuerlichen Wege des Wissens".


LWL-Industriemuseum Textilwerk Bocholt (Kreis Borken)

Fashion Material. Modewelten von Stephan Hann (25. Mai bis 3. November 2019)

Im Textilwerk Bocholt (Kreis Borken) geht es im Rahmen des Verbundprojektes "Alles nur geklaut?" um wiederkehrende Stile und ungewöhnliche Materialien in der Mode. Im Mittelpunkt der Ausstellung "Fashion material. Modewelten von Stephan Hann" (25.5. - 3.11.2019) stehen Kreationen von Stephan Hann. Der Berliner Künstler schneidert seine Couture aus Materialien, denen wir keine Beachtung schenken: So verwandelt er Champagnerkorken, Telefonbuchseiten, Werbeplakate oder Videobänder in Kombination mit edler Seide, Spitze oder Swarovski-Kristallen in Kunst-Kleider. Seine großen Roben spielen zudem mit ikonischen Schnitten und Formen, die den Betrachter über das Diktat des immer Neuen in der Mode nachdenken lassen.
Die Ausstellung ist Teil des Verbundprojekts "Alles nur geklaut? Die abenteuerlichen Wege des Wissens".

Socha und Sound of Changes (6. April bis 8. September 2019)
Das Textilwerk Bocholt präsentiert Fotos von Berthold Socha im Dialog mit der Soundinstallation "Sounds of Changes". Wie klingt Veränderung? Wie beeinflussen Strukturwandel und Digitalisierung die hörbare Umwelt? Mit fünf Partnermuseen aus Schweden, Finnland, Polen und Slowenien ist das LWL-Industriemuseum seit zwei Jahren den Klängen des Wandels auf der Spur. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Dortmund entstand eine Sound- und Videoinstallation, die die Ergebnisse des Projektes aus Westfalen im und um den Museumsraum hör- und erlebbar macht.


LWL-Industriemuseum Ziegeleimuseum Lage (Kreis Lippe)
Backstein Historismus (28. April bis 30.September 2019)

Um wiederkehrende Stile geht es auch in der Ausstellung "Backstein-Historismus" (28.4.-30.9.2019) im Ziegeleimuseum Lage (Kreis Lippe). Die Epoche des Historismus wurde über viele Jahrzehnte von der Kunstgeschichtsschreibung nicht ernstgenommen. Sie werteten den Baustil als reine Übernahme von klassizistischen, romanischen und gotischen Elementen. Die Ausstellung zeigt in Abbildungen und Exponaten an Beispielen aus Ostwestfalen-Lippe, dem Ruhrgebiet und Berlin den Formenreichtum der Ziegelbauten des Historismus.
Die Ausstellung ist Teil des Verbundprojekts "Alles nur geklaut? Die abenteuerlichen Wege des Wissens".


LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen
(Kreis Minden-Lübbecke)

"Leuchten der Moderne. Glasproduktion im Licht des Bauhauses"
(10. Februar bis 25. August 2019)

Großes Thema der in der Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) ist das Bauhaus-Jubiläum. Mit der Ausstellung "Leuchten der Moderne. Glasproduktion im Licht des Bauhauses" stellt das LWL-Industriemuseum Beleuchtungsglas der Moderne erstmals in einer Überblicksausstellung vor. Die Schau schlägt einen Bogen vom hitzebeständigen Glas über die Formkonzepte des Bauhauses bis hin zu Wilhelm Wagenfelds Entwürfen der 1930er Jahre und Formen der sogenannten Neuen Sachlichkeit. Zu sehen sind seltene, kaum gezeigte Objekte aus Museen und Privatsammlungen, dazu Fotos, Kataloge, Werbematerial und Entwurfszeichnungen. Erstmals ausgestellt werden zudem Leuchten, von denen nur noch Zeichnungen Wagenfelds überliefert waren. Die Gernheimer Glasmacher haben sie ebenso ausgeführt wie die Entwürfe fünf namhafter Designer, die die Bauhaus-Klassiker neu interpretiert haben. Die Ausstellung ist Teil des Verbundprojektes "100 Jahre Bauhaus im Westen".

Weingläser aus vier Jahrhunderten / 20x Glas aus Gernheim (bis 12. Mai 2019)
Noch bis 12. Mai 2019 laufen in Gernheim die Ausstellungen "Weingläser aus vier Jahrhunderten. Die Sammlung Christian Jentsch" sowie "20 x Glas aus Gernheim" mit
Glasobjekten, die seit Eröffnung des Museums 1998 am Glasofen in Gernheim entstanden sind oder repräsentativ für die Konzeption des Hauses stehen. Darunter sind Werke von Erwin Eisch, Karin Hubert oder Ursula Huth. Objekte neueren Datums aus der Hand finnischer oder italienischer Glasmacher erweitern die Sammlung ebenso wie historische Stücke, so z.B. farbenprächtige Objekte der französischen Verreries Schneider.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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