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Presse-Infos | Psychiatrie

Mitteilung vom 02.10.26

Wo Rausch und Risiko unkalkulierbar sind
Prof. Udo Bonnet bietet Fortbildung zu neuen synthetischen Drogen in der LWL-Klinik Herten

Herten (lwl). Vom zunehmenden Konsum synthetischer Drogen und deren Risiken handelt der nächste Fortbildungsvortrag im Schloss der LWL-Klinik Herten für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin. Prof. Dr. Udo Bonnet, Klinik für Seelische Gesundheit am Ev. Krankenhaus in Castrop-Rauxel, referiert am 14.10. ab 17.15 Uhr zum Thema: "Neue synthetische Drogen".

Zu den längst bekannten Drogen wie Opium, Kokain oder Cannabis pflanzlichen Ursprungs haben europäische Frühwarn- und Überwachungsbehörden in den zurückliegenden 20 Jahren rund 1.000 synthetische Stoffe zusätzlich als Drogen ausgemacht. Mithilfe der modernen Chemie waren für die Herstellung der ersten Stoffe zunächst die berauschenden Wirkstoffe aus Pflanzen isoliert worden, später wurden halbsynthetische Drogen auf pflanzlicher Basis hergestellt bis zuletzt die vollsynthetische Produktion von psychoaktiven Stoffen gelang. Prof. Bonnet klärt in seinem Vortrag zu den neuen Drogen auf und stellt dabei die verschiedenen übergeordneten Stoffgruppen, ihre psychotropen Wirkungen, die Verbreitung ihres Konsums sowie die rechtlichen und sozialen Perspektiven dieser Entwicklung dar. Zur Diskussion steht, in welchem Ausmaß die neuen psychoaktiven Stoffe, kurz: NPS die herkömmlichen Drogen verdrängen.

Eingeladen sind neben medizinischen und therapeutischen Fachleuten auch interessierte Bürgerinnen und Bürger. Veranstaltungsort der Fortbildung am 14. Oktober, 17.15 Uhr bis 19 Uhr, ist der Barocksaal im Schloss der LWL-Klinik Herten, Im Schloßpark 20. Der Eintritt ist frei. Um eine telefonische Voranmeldung wird gebeten, Tel. 02366 802-5102.

Pressekontakt:
Rosa Sommer, LWL-Universitätsklinikum Bochum, Telefon: 015140635802, rosa.sommer@lwl.org und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 22.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besuchendenzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Prof. Dr. Udo Bonnet leitet die Klinik für Seelische Gesundheit am Ev. Krankenhaus in Castrop-Rauxel.
Bild: Ev. Krankenhaus Castrop-Rauxel


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