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Presse-Infos | Psychiatrie
Mitteilung vom 03.09.26
25 Jahre wohnortnahe Behandlung in Borghorst
Breites Therapieangebot für psychische Erkrankungen in der LWL-Tagesklinik
Steinfurt-Borghorst (lwl). Die Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Steinfurt des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) feierte jetzt ihr 25-jähriges Bestehen. Der Festakt mit rund 100 geladenen Gästen fand im Garten und in den Klinikräumen an der Arnold-Kock-Straße statt. Eva Irrgang, Vorsitzende der LWL-Landschaftsversammlung, begrüßte die Gäste im Namen des LWL und betonte: "25 Jahre LWL-Tagesklinik Steinfurt-Borghorst sind eine echte Erfolgsgeschichte. Die Tagesklinik schließt eine wichtige Lücke zwischen ambulanter und stationärer Behandlung und ermöglicht eine wohnort- und familiennahe Versorgung. Mein besonderer Dank gilt dem engagierten Team, das Menschen mit hoher fachlicher Kompetenz, Menschlichkeit und großem Einsatz auf ihrem Weg zurück in einen selbstbestimmten Alltag begleitet."
Dr. Christos Chrysanthou, Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Lengerich, hieß die Besucherinnen und Besucher im Namen der Betriebsleitung willkommen und erläuterte: "Mit ihrer Arbeit erfüllt die Tagesklinik Steinfurt in der Region seit einem Vierteljahrhundert einen wichtigen Versorgungsauftrag. Sie ermöglicht Menschen eine intensive und hoch qualitative tagesklinische und ambulante psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung in enger Verbindung mit ihrem gewohnten Alltag." Maximilian Wiek, Leiter der Tagesklinik Borghorst, schaute mit den Anwesenden auf die Entwicklung der Einrichtung und gab einen Einblick in das aktuelle Therapieangebot. Sein Fazit zum Jubiläum: "Wir freuen uns, dass wir 25 Jahre wohnortnahes Tagesklinik-Angebot mit systemischen und sozialpsychiatrischen Schwerpunkten feiern können. In diesem Setting wirken auch die wichtigen diagnosespezifischen Angebote besonders gut." Einen Einblick in diese Behandlungsmöglichkeiten präsentierte das Klinikteam den Besucherinnen und Besuchern im Anschluss. Die Mitarbeitenden luden zur Besichtigung der Räume ein und informierten über die vielfältigen Angebote. Bei einem Imbiss konnten sich die Gäste mit dem Behandlungsteam austauschen. Die Band der LWL-Klinik Rheine sorgte für schwungvolle Stimmung.
Hintergrund
In der Klinik behandelt das rund 20-köpfige Klinikteam Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen, für die eine ambulante Therapie nicht ausreicht und ein stationärer Krankenhausaufenthalt nicht oder nicht mehr notwendig ist. Zum Standort gehört die Psychiatrische Institutsambulanz inklusive der Suchtambulanz an der Nikomedesstraße 9. Das knapp 20-köpfige Team behandelt Menschen mit Krankheitsbildern wie z.B. Depressionen, Psychosen, psychosomatischen bzw. Somatisierungsstörungen, Angst- und Zwangserkrankungen oder bipolaren Störungen.
Am 25. April 2001 wurde die Klinik als "Satelliteneinrichtung" der LWL-Klinik Lengerich offiziell eröffnet, um für den Südwesten des Kreises Steinfurt ein psychiatrisches Behandlungsangebot zu schaffen. Ein Blick in die Geschichte der Tagesklinik: Mit der Bewilligung von 1.332.000
D-Mark war am 9.11.1999 der Startschuss für die Einrichtung der neuen Tagesklinik in Borghorst gefallen. Trägerin war die Westfälische Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie in Lengerich (heute LWL-Klinik Lengerich). Das Gebäude, die alte Fabrikantenvilla, war auf Erbpachtbasis von der Kirchengemeinde erworben worden. Nach umfangreichen
Umbauarbeiten konnten ab Januar 2001 die ersten Patientinnen und Patienten behandelt
werden. Heute ist die Klinik eine feste und gut vernetzte Größe in der Gesundheitsversorgung vor Ort.
Bildunterschrift:
Beim Fest zum 25-jährigen Bestehen der LWL-Tagesklinik Steinfurt feierten mit (Reihe hinten v.l.): Patrick Bürger (LWL-Kämmerer), Dr. Emanuel Wiggerich (LWL-Krankenhausdezernent), Mechthild Bischop (Pflegedirektorin LWL-Klinik Lengerich), Eva Irrgang (Vorsitzende der Landschaftsversammlung), Dr. Christos Chrysanthou (Ärztlicher Direktor LWL-Klinik Lengerich), Reihe vorne (v.l.): Maximilian Wiek (Leiter LWL-Tagesklinik Steinfurt) und Timo Siebert (Kaufmännischer Direktor LWL-Klinik Lengerich).
Bild: LWL/Simone Böhnisch
Pressekontakt:
Barbara Köhling, LWL-Klinik Münster, Telefon 0251 91555-1013, kommunikation-ms@lwl.org und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org
Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besuchendenzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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